Source: http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=381.15
Timestamp: 2020-08-04 14:37:27
Document Index: 321408203

Matched Legal Cases: ['EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR']

Autor Thema: ZZ BRD ÖSTERREICH Der Fall LEONIE WICHMANN ua || GROSSELTERN GEGEN JUGENDAMT (Gelesen 73334 mal)
DER EGMR VERMISST IM DEUTSCHEN RECHT EINE UNTÄTIGKEITSBESCHWERDE
« Antwort #15 am: 18 Januar 2015, 08:13:07 »
SEITE 2 ANTWORT 15 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=381.15
http://leonie-wichmann.blogspot.com/ (17.01.2015: Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte der Väter)
DAS IST UNSERE GESCHICHTE Schutz meiner Enkeltochter Leonie Wichmann vor Menschenrechtsverletzungen durch die Jugendämter xxx, xxx, dem Amtsgericht xxx – Richterin xxx, der Verfahrenspflegerin xxx, dem Gutachter xxx und xxx ...
20150116 0659 sd Umgangsrecht EGMR stärkt Rechte der Väter ZITATE:
• Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Rechte leiblicher Väter auf Umgang mit ihren Kindern gestärkt. Der EGMR rügte die deutsche Justiz als zu lasch und die Gesetze als lückenhaft.
• Geklagt hatte ein Vater, weil die Mutter des gemeinsamen Sohnes Treffen der beiden über Jahre immer wieder verhinderte.
• Der EGMR kritisierte, dass das Verfahren viel zu lange dauerte und dem Kläger (dem Vater) gemäß deutschem Recht wenig Mittel zur Verfügung stehen, seinen Rechtsanspruch auf Umgang auch durchzusetzen.
• Außerdem verhängen deutsche Gerichte laut EGMR zu niedrige Strafgelder bei Verstößen gegen richterliche Anordnungen bei Besuchsregelungen.
« Letzte Änderung: 18 Januar 2015, 08:21:48 von Andreas Ranovsky »
EGMR 15000 EURO ENTSCHÄDIGUNG FÜR VATER WEGEN VERWEIGERTEM UMGANGSRECHT MIT SOHN
« Antwort #16 am: 19 Januar 2015, 01:51:49 »
SEITE 2 ANTWORT 16 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=381.15
http://leonie-wichmann.blogspot.com/ (18.01.2015: 15.000 € Entschädigung für Vater wegen verweigertem Umgangsrecht mit Sohn)
15.01.2015 EGMR 62198/11 CASE OF KUPPINGER v. GERMANY
http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=62198/11
18.01.2015 lw EGMR 15.000 Entschädigung für Vater wegen verweigertem Umgangsrecht mit Sohn ZITATE:
http://leonie-wichmann.blogspot.co.at/2015/01/15000-entschadigung-fur-vater-wegen.html
15.000 € Entschädigung für Vater wegen verweigertem Umgangsrecht mit Sohn
Sprechen Gerichte einem getrennt lebenden Vater das Umgangsrecht mit seinem Kind zu, muss dies auch durchgesetzt werden. Andernfalls wird das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens verletzt, urteilte am Donnerstag, 15. Januar 2015, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (Az.: 62198/11). Damit muss Deutschland einem Vater aus Heidelberg eine Entschädigung in Höhe von 15.000 Euro zahlen.
Konkret ging es um den 2003 geborenen nichtehelichen Sohn des Mannes. Bereits kurz nach der Geburt verweigerte die Mutter regelmäßig den Kontakt des Kindes mit seinem Vater. Der Heidelberger wollte das Umgangsrecht gerichtlich erstreiten. Doch die deutschen Gerichte ließen sich Zeit. Schon 2011 hatte der EGMR in einem ersten Urteil für den Zeitraum vom 19. Mai 2005 bis 22. März 2010 festgestellt, dass das Recht des Vaters auf zeitnahen Zugang zu einem Gericht verletzt wurde (Az.: 41599/09).
Die deutschen Gerichte hatten dem Vater zwar ein Umgangsrecht zugestanden, richtig durchgesetzt haben sie dies aber auch später nicht, monierten nun die Straßburger Richter in ihrem neuen Urteil. Die Gerichte hatten zwar die Mutter unter Androhung einer Geldbuße in Höhe von bis zu 25.000 Euro verpflichtet, den Umgang des Kindes mit dem Vater sicherzustellen, gehalten hat sich die Frau daran jedoch nicht.
Der Vater forderte daraufhin, dass das Gericht die Androhung einer Geldbuße nun auch wahr macht. Die Richter ließen sich daraufhin weitere zehn Monate Zeit. Wegen der verweigerten Kontakte zwischen Vater und Kind erhielt die Mutter als „Zwangsmittel“ schließlich eine Geldbuße von nur 300 Euro aufgebrummt.
Es sei zweifelhaft, dass die Sanktion überhaupt einen Zwangseffekt auf die Mutter ausgeübt hat, so der EGMR. So sei bei der Verhängung der 300 Euro hohen Geldbuße noch nicht einmal geprüft worden, welche Einkünfte oder Vermögen die Mutter besitzt. Weder habe das Gericht ausreichende Sanktionen verhängt, noch habe es dafür gesorgt, dass die Behörden den Umgang zwischen Kind und Vater sicherstellen.
Damit sei das Recht des Vaters auf Achtung des Privat- und Familienlebens missachtet worden. Ihm stünden daher eine Entschädigung in Höhe von 15.000 Euro sowie weitere 6.436 Euro für angefallene Prozess- und Anwaltskosten zu.
Quelle: © www.juragentur.de - Rechtsnews für Ihre Anwaltshomepage ZITATE-ENDE
20150115 1443 to 15 000 Euro an Vater wegen säumiger Gerichtsentscheidung ZITATE:
http://www.t-online.de/regionales/id_72506912/egmr-15-000-euro-an-vater-wegen-saeumiger-gerichtsentscheidung.html
15.01.2015, 14:43 Uhr | dpa
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem Fall des Kontaktrechts zwischen Vater und Kind die Überlänge von Justizverfahren in Deutschland gerügt. Der 52 Jahre alte Mann aus Heidelberg habe keine rechtliche Möglichkeit gehabt, die Verfahren zu beschleunigen, um den Umgang mit seinem nichtehelichen Sohn zu ermöglichen, hieß es in dem Urteil von Donnerstag in Straßburg.
Dies werteten die Richter als Verstoß gegen das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens. Sie sprachen dem Vater des heute zwölfjährigen Kindes 15 000 Euro Entschädigung zu.
PERSÖNLICHER HINWEIS: EGMR URTEIL MENSCHENRECHTSBESCHWERDE 62198/11 KUPPINGER gegen DEUTSCHLAND
EGMR Urteil Menschenrechtsbeschwerde
15.01.2015 EGMR 62198/11 KUPPINGER gegen DEUTSCHLAND
15.01.2015 EGMR 62198/11 KUPPINGER versus GERMANY
« Letzte Änderung: 19 Januar 2015, 08:22:18 von Andreas Ranovsky »
FÜR BABY CHRISTIAN
« Antwort #17 am: 24 Februar 2015, 06:01:44 »
ZZ BRD ÖSTERREICH Der Fall LEONIE WICHMANN ua | WIR FÜR CHRISTIAN
SEITE 2 ANTWORT 17 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=381.15
FÜR BABY CHRISTIAN - WIR FÜR CHRISTIAN
Sonntag, 22. Februar 2015 Eingestellt von Birgit und Leonie Wichmann um 10:49
Bremen: rechtswidrige Inobhutnahme von Baby Christian
http://leonie-wichmann.blogspot.co.at/2015/02/bremen-rechtswidrige-inobhutnahme-eines.html
2014 BRD ORGANISIERTE KINDESWOHLGEFAEHRDUNG IM AMT FUER SOZIALE DIENSTE.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=381.0;attach=7820
ZITATE: ORGANISIERTE KINDESWOHLGEFÄHRDUNG IM AMT FÜR SOZIALE DIENSTE??
»Für das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, und nicht es zu zerstören, ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung.« Thomas Jefferson
Wie würden Sie - ja ganz speziell Sie - reagieren, wenn man Ihnen Ihr Kind aus den Armen reißt?
Ein knapp 8 Wochen altes Baby musste diesen Mitarbeiterinnen vom Vater übergeben werden, die Polizei stand bereit.
Was er getan hatte?
Nichts, er hatte sich 9 Monate auf das Kind gefreut, ist 30 Jahre alt, berufstätig.
Pech nur, seine Partnerin geriet in eine Schwangerschaftsdepression, die auch nach der Geburt andauerte.
Seine Eltern kamen zu Hilfe, die Mutter übergab dankbar und sogar schriftlich das Baby Christian an Vater und Großeltern (54 und 66 Jahre alt, Pädagogen).
Sie informierten sofort das Jugendamt in Bremen und auch in Cuxhaven, wo die Großeltern wohnen.
Der Kleine gedieh prächtig, wurde liebevoll umsorgt, behütet, geliebt, umarmt, und auch die kranke Mutter hatte regelmäßig Zugang zum Kind.
Vor der Inobhutnahme gab es nicht die geringste persönliche Prüfung der Umstände, keine persönliche Kontaktaufnahme von Seiten des Amtes, jedoch wurden ungefiltert Verleumdungen protokolliert, wie im Nachhinein festzustellen war.
Was passierte mit Christian, nachdem er am 25.07.2014 weggenommen wurde?
Zunächst kam das Baby in ein Kinderheim.
Nach einer Woche musste die Mutter in eine Mutter-Kind-Einrichtung, das Sorgerecht war ihr entzogen worden.
Dem Vater wurde verboten, sich der Mutter zu nähern, davon hatte allerdings die Mutter keine Ahnung und wunderte sich, warum sich der Partner nicht meldete.
Schließlich, am 25.09.2014, wurde auch der Mutter unter Polizeieinsatz das Kind entrissen.
Seither kämpft der Vater um sein Kind.
Er und seine Eltern werden wie Schwerverbrecher behandelt, durch eine unbedachte Äußerung eines nachgeordneten Beauftragten:
»Da war doch diese Entführung« ist jetzt auch der inszenierte Vorwurf klar.
Hier ist bereits Strafanzeige gestellt worden.
Ein ernsthafter Dialog mit der Behörde ist nicht möglich, Demütigungen sind Programm, gerichtliche Entscheidungen bleiben aus, Stellungnahmen der Verfahrensbeiständin gehen immer in eine Richtung, das Kind muss in eine Pflegefamilie, das Kind muss sich bei der Pflegemutter einrichten, weitere Kontakte sind störend und gefährden das Kindeswohl.
Ist das Kindeswohl etwa nicht gefährdet, wenn man einem Säugling die leibliche Familie nimmt und eine Neubeelterung in Gang setzt?
Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang, ohne die Würde eines Menschen zu respektieren, mit unsäglichem seelischem Leid für die Betroffenen, unangemessenen finanziellen Belastungen für die Steuerzahler, zu verantworten durch das Amt für Soziales.
Dieses Geschehen bedarf dringend der Aufklärung.
Eines Tages wird der Junge fragen:
»Wer hat mir geholfen, wer war für mich da, als mir meine leibliche Familie genommen wurde?«
Helfen Sie diesem Kind, es kann sich noch nicht wehren!
KONTAKTADRESSE: wir.fuer.christian@web.de
TEL BRD: 0152-08-63-04-70
TEL INTERNATIONAL: 0049-152-08-63-04-70
Persönlicher Hinweis: geringfügige Ergänzungen bei TEL
ZITATE-ENDE Zur Dokumentation und zum Beweis;
2014f BRD ORGANISIERTE KINDESWOHLGEFAEHRDUNG IM AMT FUER SOZIALE DIENSTE.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=381.0;attach=7822
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« Letzte Änderung: 21 April 2015, 05:05:26 von Andreas Ranovsky »
« Antwort #18 am: 09 März 2015, 06:23:17 »
SEITE 2 ANTWORT 18 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=381.15
Persönlicher Hinweis: Einige Tage zum Nachlesen, Nachhören und Nachschauen:
http://www.rtlnord.de/nachrichten/kampf-ums-sorgerecht.html 06.03.2015 RTL NORD KAMPF UMS SORGERECHT
WIR FÜR CHRISTIAN
20150306 rtlnord KAMPF UMS SORGERECHT ZITATE:
http://www.rtlnord.de/
http://www.rtlnord.de/nachrichten/kampf-ums-sorgerecht.html
Freitag, 06.03.2015 Kampf ums Sorgerecht
Florian Orlowski aus Bremen kämpft um das Sorgerecht für seinen neugeborenen Sohn.
Die Mutter konnte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht um das Kind kümmern.
Doch das Jugendamt gab den mittlerweile neun Monate alten Christian stattdessen in eine Pflegefamilie.
Der Vater darf sein Kind seit sieben Monaten nicht sehen.
Florians Eltern konnten ihren Sohn überzeugen, sein Schicksal publik zu machen.
Jenna Cordes und Mareike Baumert berichten.
Schlagworte • Bremen • Sorgerechtsstreit Kampf ums Sorgerecht Freitag, 06.03.2015
PERSÖNLICHER HINWEIS: 2 Tippfehler-Korrekturen: "Orlowski" statt "Orlwowski" und "überzeugen" statt "überzeigen" PH-ENDE
20150306 rtl nord KAMPF UMS SORGERECHT wir fuer christian 1.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=381.0;attach=7891
20150306 rtl nord KAMPF UMS SORGERECHT wir fuer christian 2.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=381.0;attach=7893
20150306 rtl nord KAMPF UMS SORGERECHT wir fuer christian 3.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=381.0;attach=7895
ZITAT: Kampf ums Sorgerecht: Darum darf Florian Orlowski aus Bremen seinen Sohn nicht sehen. ZITAT-ENDE
20150306 rtl nord KAMPF UMS SORGERECHT wir fuer christian 4.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=381.0;attach=7897
20150306 rtl nord KAMPF UMS SORGERECHT wir fuer christian 5.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=381.0;attach=7899
20150306 rtl nord KAMPF UMS SORGERECHT wir fuer christian 6.jpg
http://www.dieaufdecker.com/index.php?action=dlattach;topic=381.0;attach=7901
ZITAT: "ORGANISIERTE KINDESWOHLGEFÄHRDUNG IM AMT FÜR SOZIALE DIENSTE??"
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« Letzte Änderung: 09 März 2015, 07:58:05 von Andreas Ranovsky »
TRANSKRIPTION FÜR BABY CHRISTIAN
« Antwort #19 am: 12 März 2015, 06:51:42 »
SEITE 2 ANTWORT 19 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=381.15
PERSÖNLICHE HINWEISE auf ANTWORT 17 und 18 weiter oben!
IM ZENTRUM STEHT DAS KINDESWOHL.
06.03.2015 RTL NORD KAMPF UMS SORGERECHT Transkription für Baby Christian:
00:00 FLORIAN ORLOWSKI: Ich wünsche mir, dass Christian endlich wieder zurückkommt, dass wir schöne gemeinsame Zeit erleben können und dass Christian, so wie es sich – wie es eben halt wünschenswert ist – dann auch letztendlich Mutter und Vater hat.
00:21 RTL NORD: Es ist Florians größter Wunsch, und doch fällt es ihm nicht leicht, öffentlich über sein Schicksal zu sprechen. Seine Befürchtung, es könnte ihm vom Jugendamt negativ ausgelegt werden und so seinen Kampf um Christian erschweren. Seine Eltern engagieren sich seit Wochen, auch in der Öffentlichkeit, für ihren Enkel.
00:42 SABINE ORLOWKSI: Es war schön zu sehen, wie unser Sohn ganz normal in seine Vaterrolle reingewachsen ist, wie er seinen Sohn geherzt hat, versorgt hat, gewickelt hat, gebadet hat. Es war einfach nur schön anzugucken.
00:58 RTL NORD: Acht Wochen lebt der kleine Christian mit seinem Vater Florian in diesem Zimmer bei seinen Großeltern in Cuxhaven. Dann wird er vom Jugendamt abgeholt.
01.07 RÜDIGER ORLOWSKI: Es gab eigentlich gar keine Begründung. Man hatte der Mutter das Sorgerecht entzogen. Unser Sohn war in einer schlechten rechtlichen Rolle, er war bloß leiblicher Vater. Er hatte noch nicht das Sorgerecht, und so war Christian freie Verfügungsmasse des Jugendamtes Bremen.
01:25 RTL NORD: Zuerst kommt Christian mit seiner Mama in eine Mutter-Kind Einrichtung, seit Ende September lebt er bei Pflegeeltern.
01.32 SABINE ORLIWSKI: Wir wissen gar nichts von ihm, wir bekommen auch kein Fotomaterial. Unser Sohn hat seit diesem Zeitpunkt, seit dem 25.09., sein Kind nicht mehr sehen dürfen. Wir haben Christian seit dem 25.07. nicht mehr sehen dürfen, also über sieben Monate.
01:51 RTL NORD: Und seitdem unterstützen die Orlowskis ihren Sohn dabei, das Sorgerecht für Christian zu bekommen. Doch bisher hat er noch nicht einmal Umgangsrecht. Der Sorgerechtsantrag liegt seit Mitte Dezember beim Bremer Familiengericht, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Vor unserer Kamera äußert sich das Gericht nicht zu dem Fall. „Zu laufenden familiengerichtlichen Streitigkeiten erteilen wir keine Auskünfte, diese finden auch nichtöffentlich statt.“ Nach sieben Monaten Kampf um ihren Enkel türmen sich die Akten. Jeden Kontakt mit dem Jugendamt, jeden Beschluss, jeden Zeitungsartikel heben die Orlowskis auf.
02:26 SABINE ORLOWSKI: Es überrennt uns, und das ist einfach nur furchtbar, dass es hier nicht mehr um Christian geht und um seinen Papa, sondern dass es nur noch darum geht, Recht zu haben.
02:38 RÜDIGER ORLOWSKI: Eine Behörde hat immer Recht, das ist das Problem. Und diese Behörde lässt nicht locker, obwohl sie Fehler gemacht hat, diese Fehler nicht zugeben will.
02:49 RTL NORD: Der Vorwurf, in den acht Wochen, in denen Christian bei Florian gelebt hat, habe sich kein Jugendamtsmitarbeiter persönlich davon überzeugt, wie gut es dem Säugling bei seinem Vater gehe. Orlowskis fühlen sich ungerecht behandelt und wollen auf das Schicksal ihres Sohnes aufmerksam machen. Mehrmals pro Woche demonstrieren sie vor dem Bremer Jugendamt und dem Büro der Sozialsenatorin. Unter den Mitdemonstranten haben viele eine ähnliche Leidensgeschichte. Sie vereint die Wut über die Behörden.
03:21 BÜRGERIN: Das finde ich unmöglich, dass man der Mutter das Kind wegnimmt. Die Großeltern sind beide Pädagogen und die dürfen das Enkelkind nicht haben, der eigene Vater darf es nicht haben. Es wird in eine Pflegefamilie gegeben.
03:31 BÜRGER: Er ist ja nicht der Einzige, die einzige Familie, die betroffen ist, und ich finde, das muss endlich aufgedeckt werden. Die Frage ist ja: Wer überwacht die Jugendämter?
03:42 BÜRGERIN: Und was dem Jungen geschieht, das ist ein großes Unrecht, dass man nicht einmal alle Seiten ordentlich anhört und dann sein Urteil darüber bildet, was los ist, und das ist ganz schlimm.
03:51 RTL NORD: Bis sich etwas im Sorgerechtsstreit tut, wollen Orlowskis weiter regelmäßig für ihren Enkel auf die Straße gehen und so auch Florian unterstützen.
04:01 FLORIAN ORLOWSKI: Das Gericht und das Jugendamt – von beiden Seiten wird jetzt darauf bestanden, dass ich ja ein Gutachten machen muss, um meine Erziehungsfähigkeit nachzuweisen. Was vom Bundesverfassungsgericht allerdings eben halt schon verneint wurde, sondern das Jugendamt müsste mir eben halt erst mal die Erziehungsunfähigkeit nachweisen.
04:26 RTL NORD: Wie lange der Streit um das Sorgerecht noch geht, ist unklar. Und auch wenn sich für Florian alles zum Guten wendet, bekommt er seinen Sohn nicht sofort zurück. So Familienrechtsexpertin Gabriele Küch.
04:38 GABRIELE KÜCH: Es wird zwar grundsätzlich angestrebt, Kinder, die in Pflegefamilien leben und die aber eigentlich Eltern haben , die grundsätzlich auch geeignet sind, Kinder zu erziehen, das Kind dann irgendwann zurückzuführen. Aber da reden wir wirklich von Monaten und Jahren.
05:00 RTL NORD: Doch diesen womöglich langen Weg wollen Florian und seine Eltern für Christian gehen.
« Letzte Änderung: 21 April 2015, 04:24:11 von Andreas Ranovsky »
« Antwort #20 am: 21 April 2015, 04:23:04 »
SEITE 2 ANTWORT 20 http://www.dieaufdecker.com/index.php?topic=381.15
BRD: DIE SORGE UMS KIND ... Irgendetwas ist hier gründlich schief gelaufen und völlig entgleist. Das hat die Großeltern, Sabine Orlowski und Rüdiger Orlowski, beide pensioniert, beide Lehrer mit "zusammen 60 Jahren im Schuldienst", getrieben, aufzubrechen ... vor's Amt für Soziale Dienste. Das ist ihre erste Demo, ihre allererste.
PERSÖNLICHE HINWEISE auf die ANTWORTEN 17-19 weiter oben!
20150224 BRD DIE TAGESZEITUNG VON HEUTE TAZ WIR FÜR CHRISTIAN DIE SORGE UMS KIND ZITATE:
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ra&dig=2015%2F02%2F24%2Fa0022
24.02.2015 FAMILIENRECHT Die Sorge ums Kind
Aufgrund abenteuerlicher Verdächtigungen und mit unkonkreter Begründung verhindert das Jugendamt den Umgang eines Vaters mit seinem Sohn
Irgendetwas ist hier gründlich schief gelaufen und völlig entgleist. Und das hat die Großeltern, also Rüdiger und Sabine Orlowski, beide pensioniert, beide Lehrer mit "zusammen 60 Jahren im Schuldienst", wie er sagt, getrieben, aufzubrechen aus dem gemütlichen Einfamilienhaus in Cuxhaven, und sich am Montagnachmittag an die zugige und verdieselte Ecke zu stellen, Rembertiring, vor's Amt für Soziale Dienste. Das ist ihre erste Demo, ihre allererste. Sein Sohn, betont Rüdiger Orlowski, ist nicht dabei, damit dem daraus nicht am Ende der Sachbearbeiter einen Strick dreht.
Eine ganze Reihe NachbarInnen sind mit angereist. Ein Hund springt durch die Handvoll Menschen, die Schilder hochhalten: "Wo ist Christian?", steht drauf und "In Bremen kein Vater-Recht?". Auf manchen ist einfach nur das Foto von einem Säugling, schwarzer Balken über den Augen: Das ist der Enkel der Orlowskis, vergangenen Juni in Bremen geboren, den das Amt in eine Pflegefamilie gesteckt hat. Ihnen und ihrem Sohn weggenommen, sagen die Großeltern. Und weiß auf rot erhebt das große Transparent direkt neben dem Amtseingang den Vorwurf "Kinderklau Jugendamt und Familiengericht Bremen", steht da, weiße Schrift auf rotem Grund. Sie protestieren, weil das Baby in eine Pflegefamilie gegeben worden ist - ohne konkreten Grund.
"Es gibt hier keinen Kinderklau", sagt Bernd Schneider, Sprecher der Sozialsenatorin, "natürlich nicht." Er beteuert, dass "die MitarbeiterInnen des Jugendamts nur das Kindeswohl im Auge" hätten. Und - das ist so ein Problem bei solchen Fällen - über Einzelheiten könne und dürfe er sich natürlich nicht äußern. Eine neutrale Instanz, die den verfahrenen Konflikt entschärfen, vermitteln könnte? - "Das macht doch das Gericht", sagt Schneider. Da müsse man doch nicht demonstrieren. "Wenn man aber partout nicht kooperieren will, dann wird manches schwerer."
Seit August hat der Vater das Kind nicht gesehen, geschweige denn die Großeltern. "Unsere Familie ist voller Emotionen!", schreit Orlowski in das Megaphon. Was das Amt von ihm, seiner Frau und seinem Sohn verlangt, nämlich, dass sie sich familienpsychologisch begutachten lassen, ob sie denn erziehungsfähig wären, das sei schon ein starkes Stück. Und das Misstrauen ist nachvollziehbar: Das Gutachten wird bei einem Kind, das mit drei Monaten aus der Familie genommen worden ist, keine intensive Bindung feststellen können. Und mit der Jugendamt-Hermeneutik haben die Orlowskis auch Erfahrungen gesammelt. Schon die Mutter hatte das Sorgerecht nicht zurück bekommen, weil sie "durch die moralisierende und diskreditierende Massivität" der Orlowskis ohnehin daran gehindert würde, es adäquat auszuüben.
Der Fall hat viele Einzelheiten. Aber im Grunde ist er so kompliziert nicht: Der Sohn der Orlowskis ist der leibliche Vater von Christian, nur war die Mutter bei der Geburt noch anderweitig verheiratet. Sie ist mittlerweile geschieden, aber auch nicht mehr mit dem Kindsvater zusammen. Sie hatte die Schwangerschaft psychisch schlecht verkraftet. Die Geburt war schwer. Und dann kam's halt nicht nur zu den paar Heultagen, sondern zu 'ner therapiebedürftigen postpartalen Erkrankung. Also kommt das Kind zunächst im Einvernehmen zu den Großeltern. Dann gibt's Stimmungsumschwünge, die Mutter verliert das Sorgerecht, erst vorläufig, dann dauerhaft, den ganzen Sommer über mahlen die Mühlen, und am Ende - holt sich das Jugendamt das Kind. Und gibt es auch nicht wieder her, verweigert Orlowski Junior den Zugang, obwohl doch seit der Scheidung der biologische Vater auch rechtlich anerkannt sein müsste, und "ohnehin", sagt Thomas Saschenbrecker, "wäre das die reinste Förmelei: Auch der leibliche Vater hat schließlich ein Recht auf Umgang mit seinem Kind."
Saschenbrecker ist Anwalt, ein ausgewiesener Sorgerechtsexperte, und er vertritt den Sohn der Orlowskis. "Das ist ein besonders skandalöser Fall", findet er, "weil hier das Jugendamt und das Familiengericht dem Vater einfach hartnäckig den Kontakt zu seinem Kind verweigern." Genau genommen wird ihm ein Umgang gestattet - unter fremder Aufsicht und eine Stunde pro Woche, geteilt mit der Mutter - unter dem Vorwand, er hätte geplant, das Kind zu entführen, und mit ihm zu fliehen. Dabei hat er einen guten Job in Bremen, hat hier auch studiert, ist verankert, "es ist die reine Verleumdung", sagt Sabine Orlowski, und sie hat Tränen in den Augen.
Strafanzeige haben sie deshalb erstattet. "Klar", sagt Rüdiger Orlowski, "jeder denkt, wenn das Jugendamt eingreift, dann muss da auch was gewesen sein", er schüttelt den Kopf. "Hätte ich genauso gesagt. Vor neun Monaten hätte ich das noch genauso gesagt."
"Jeder denkt, wenn das Jugendamt eingreift, dann muss da auch was gewesen sein"
« Letzte Änderung: 21 April 2015, 10:39:40 von Andreas Ranovsky »
GROSSELTERN vs JUGENDAMT
« Antwort #21 am: 21 April 2015, 04:35:32 »
BRD: „Um eine Trennung des Kindes von den Eltern zu rechtfertigen“, so hat das Bundesverfassungsgericht erst kürzlich noch einmal klargestellt, „muss das elterliche Fehlverhalten ein solches Ausmaß erreichen, dass das Kind bei einem Verbleiben in der Familie in seinem körperlichen, geistigen oder seelischen Wohl nachhaltig gefährdet ist.“
„Das ist schon ein Skandal.“ Zumal, weil sich beobachten lässt, wie das Amt versucht, Gründe nachträglich zu konstruieren.
PERSÖNLICHE HINWEISE auf die ANTWORTEN 17-20 weiter oben!
20150323 BRD DIE TAGESZEITUNG VON HEUTE TAZ WIR FÜR CHRISTIAN GROSSELTERN vs JUGENDAMT ZITATE:
http://www.taz.de/!156889/
Will seinen Sohn Christian vom Jugendamt zurück: Florian Orlowski.
Mittwoch, 25. März 2015 Eingestellt von Birgit und Leonie Wichmann um 06:34
http://leonie-wichmann.blogspot.co.at/2015/03/bremen-der-fall-des-babys-christian-die.html
« Letzte Änderung: 21 April 2015, 10:38:19 von Andreas Ranovsky »