Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/vereinbarung/
Timestamp: 2018-12-10 16:00:07
Document Index: 266803349

Matched Legal Cases: ['§ 214', '§ 214', '§ 214', '§ 214', '§ 100', '§ 100', '§ 100', '§ 100']

Vereinbarung | Thomas Blechschmidt – Political author
TToG II § 214
§ 214. First: That when such a single person, or Prince, sets up his own arbitrary will in place of the laws, which are the will of the society, declared by the legislative, then the legislative is changed: For that being in effect the legislative, whose rules and laws are put in execution, and required to be obeyed; when other laws are set up, and other rules pretended, and enforced, than what the legislative constituted by the society have enacted, it is plain that the legislative is changed.
Whoever introduces new laws, not being thereunto authorized by the fundamental appointment of the society, or subverts the old, disowns and overturns the power by which they were made, and so sets up a new legislative.
§ 214. Erstens: Sollte diese einzelne Person oder ein Fürst seinen eigenen willkürlichen Willen an die Stelle der Gesetze setzen, die den durch die Legislative verkündeten Willen der Gesellschaft ausdrücken, dann wurde die Legislative verändert. Schlicht weil die Legislative in der Realität bei dem Organ liegt, dessen Vorschriften und Gesetze zum Vollzug gelangen und deren Befolgung verlangt wird. Sobald andere Gesetze erlassen, Regeln aufgestellt und durchgedrückt werden als die von der durch die Gesellschaft eingesetzten Legislative, gilt die Legislative als geändert. Wer auch immer neue Gesetze einführt, ohne durch fundamentale Vereinbarung der Gesellschaft dazu ermächtigt zu sein, oder wer bestehende untergräbt, enteignet oder stellt die Macht auf den Kopf, die sie erlassen hat und setzt so eine neue Legislative ein.
absoluteAnspruchappointmentarbitraryauf den KopfaufgestelltausdrückenauthorityauthorizedAutoritätBefolgungBesitzBevölkerungchangedcommoncommonwealthcommunityconsentconstituteddeclareddisownsdominiondurchgedrücktEigentumeineinführteingesetztenEinvernehmenenactedenforcedenteigneterlassenermächtigtestateexecutionexecutiveexekutiveforceFreedomFreiheitfundamentalfundamentaleFürstGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährGewaltgoverngovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherinconvenienceintroducesJohn Lockejurisdictionjustjusticelawlaw of naturelawfulLebenlegislativeLeutelibertylifelivelivesMachtmagistratenackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandobeyedObrigkeitoverturnspeoplePersonplainpoliticpolitischpositivpossessionpowerpretendedprinceprivatprivatepropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentenRegentschaftRegierenRegierungrequiredrightrohe Gewaltrulesecuresets upsetztsichersocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of NaturestelltsubjectsubvertssupposethereuntotitleTToG II § 214Two Treatises of GovernmentUnannehmbarkeitunjustunjustlyunlawfulunrechtmäßigunrechtmäßigeunrechtmäßigeruntergräbtUnterstellenverändertVereinbarungverlangtVermögenVernunftviolenceVolkVollzugWillWillenwillkürlichen
TToG I § 100
§ 100. Perhaps it will be said with our author, that a man can alien his power over his child; and what may be transferred by compact, may be possessed by inheritance. I answer, a father cannot alien the power he has over his child: He may perhaps to some degrees forfeit it, but cannot transfer it; and if any other man acquire it, it is not by the fathers grant, but by some act of his own. For example, a father, naturally careless of his child, sells or gives him to another man; and he again exposes him; a third man finding him, breeds up, cherishes, and provides for him as his own:
I think in this case, nobody will doubt, but that the greatest part of filial duty and subjection was here owing, and to be paid to this foster-father; and if anything could be demanded from the child by either of the other, it could only be due to his natural father, who perhaps might have forfeited his right to much of that duty comprehended in the command, Honor your parents, but could transfer none of it to another. He that purchased, and neglected the child, got by his purchase and grant of the father, no title to duty or honor from the child; but only he acquired it, who by his own authority, performing the office and care of a father, to the forlorn and perishing infant, made himself, by paternal care, a title to proportionable degrees of paternal power.
This will be more easily admitted upon consideration of the nature of paternal power, for which I refer my reader to the second book.
§ 100. Man kann vielleicht im Sinne unseres Autors einwenden, ein Mensch könne sich der Macht über sein Kind entledigen. Und was per Vereinbarung übertragen werden kann, kann auch durch Erbschaft in den Besitz eines anderen übergehen. Meine Antwort lautet: Kein Vater kann sich der Macht über sein Kind entledigen. Er kann sie bis zu einem gewissen Grad vielleicht verwirken, übertragen aber kann er sie nicht. Soweit ein anderer sie erwirbt, geschieht das nicht durch Einwilligung oder Überlassung von Seiten des Vaters, sondern durch eine persönliche Handlung eben dieses anderen.
Ein Beispiel: Ein widernatürlich gewissenloser Vater verkauft sein Kind oder gibt es einem anderen. Dieser setzt es aus und ein Dritter findet es, zieht es auf, pflegt und versorgt es wie sein Eigenes. Ich denke, in diesem Fall wird niemand bezweifeln: Der Löwenanteil kindesgemäßer Pflicht und Unterordnung ist diesem Pflegevater geschuldet und zu erweisen. Sofern dem Kind von einem oder beiden Anderen etwas abverlangt werden würde, so dürfte das nur sein natürlicher Vater.
Der sein könnte sein Recht auf die im Gebot Ehre Deine Eltern enthaltene Pflicht vielleicht größtenteils verwirkt haben, konnte aber nichts davon auf einen andern übertragen. Der das Kind kaufte und vernachlässigte, erlangte durch den Kauf und die Einwilligung des Vaters keinerlei Anspruch auf Pflicht und Ehrerbietung des Kindes. Den erwarb, wer durch persönlichen Einsatz und Wahrnehmung der elterlichen Pflicht an dem verlassenen und verkommenden Kind sich durch väterliche Sorge einen Anspruch auf einen angemessenen Anteil an väterlicher Macht erwarb.
Im zweiten Buch werde ich dem Leser die Betrachtung der Natur väterlicher Macht noch leichter machen.
alienAnspruchauthorauthorityAutorBeispielBesitzbrethrenclaimcommandcommonconsentconsiderationdominiondutyEhreEhrerbietungEinsatzEinwilligungErbschaftFatherfilialforfeitfoster-fatherFreedomFreiheitGebotGodgovernmenthonorinheritinheritanceJohn Lockekinglaw sovereigntylibertyLöwenanteilMachtnaturalnatureneglectedourowingpaternalpersönlichPflegevaterPflichtpositivepossessedpossessionpowerprimogenitureprivatepropertyproportionableRechtrightruleSir RobertSorgesubjectionTToG I § 100Two Treatises of GovernmentÜberlassungunserUnterordnungVaterVereinbarungWahrnehmung