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Timestamp: 2016-10-23 01:32:30
Document Index: 122984078

Matched Legal Cases: ['Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 82', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 89', 'Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 9', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 9', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 58', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 669', 'Art. 29', 'Art. 63', 'Art. 669', 'Art. 58', 'Art. 669', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 958', 'BGE', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 63', 'Art. 9', 'Art. 62', 'Art. 669', 'Art. 29', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 669', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 54', 'Art. 643', 'Art. 43', 'Art. 54', 'Art. 56', 'Art. 620', 'Art. 49', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 61', 'Art. 60', 'Art. 58', 'in fine', 'Art. 42', 'Art. 24', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 106', 'Art. 65', 'Art. 66']

Mit dem Bundesgesetz �ber die R�stungsbetriebe des Bundes vom 10. Oktober 1997 (BGRB; SR 934.21) wurde die Rechtsgrundlage f�r die �berf�hrung der vormaligen R�stungsunternehmen von unselbst�ndigen �ffentlich-rechtlichen Anstalten in Aktiengesellschaften des privaten Rechts geschaffen. Die �berf�hrung in die neue Rechtsform wurde mit Stichtag 1. Januar 1999 vollzogen, indem der Bund s�mtliche Aktiven und Passiven sowie Rechte und Verpflichtungen der bisherigen R�stungsunternehmen mittels Sacheinlage in die vorher zu diesem Zweck gegr�ndeten Aktiengesellschaften einbrachte. Anschliessend wurden die Aktien in die ebenfalls neu gegr�ndete RUAG Schweiz AG (heute RUAG Holding) eingebracht. Der neue Konzern umfasste damit nebst der Holdinggesellschaft im Wesentlichen die vier operativen Unternehmungen SE Schweizerische Elektronikunternehmung AG, SF Schweizerische Unternehmung f�r Flugzeuge und Systeme AG, SM Schweizerische Munitionsunternehmung AG und SW Schweizerische Unternehmung f�r Waffensysteme AG.
Die erforderlichen Massnahmen wurden r�ckwirkend mit Bundesratsbeschluss vom 26. Mai 1999 getroffen. Dieser Beschluss enth�lt auch die Genehmigung der Er�ffnungsbilanz der neuen Firmengruppe per 1. Januar 1999, welche erstmals nach den Schweizer Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) erstellt wurde.
F�r den Konzernabschluss wechselte die RUAG Gruppe im Jahre 1999 zum Rechnungslegungsstandard nach Swiss GAAP FER (Swiss Generally Accepted Accounting Principles / Fachempfehlung zur Rechnungslegung) und im Jahre 2001 zu den International Financial Reporting Standards (IFRS).
Die SF Schweizerische Unternehmung f�r Flugzeuge und Systeme AG �bernahm per 1. Januar 1999 den Betrieb des ehemaligen Flugzeugwerks Emmen mit den Betriebsst�tten in der Schweiz. Als ehemaliger R�stungsbetrieb des Bundes war das Flugzeugwerk Emmen von der Steuer befreit. Mit der Aufnahme der Gesch�ftst�tigkeit wurde die neu gegr�ndete Gesellschaft steuerpflichtig.
In der Er�ffnungsbilanz nach Handelsrecht und nach FER per 1. Januar 1999 war eine R�ckstellung von Fr. ________ f�r Sozialplankosten zu Gunsten des �berf�hrten Personals enthalten.
Im Hinblick auf den Konzernabschluss nach Swiss GAAP FER per 31. Dezember 1999 musste die SF Schweizerische Unternehmung f�r Flugzeuge und Systeme AG die R�ckstellung f�r die Sozialplankosten nach Handelsrecht von Fr. ________ um Fr. ________ auf Fr. ________ k�rzen. Im �bergang zur Konzernrechnungslegung nach den IFRS musste die R�ckstellung f�r Sozialplankosten per 31. Dezember 2001 ein weiteres Mal erheblich um Fr. ________ reduziert werden. In den Abschl�ssen nach Handelsrecht wurde die R�ckstellung f�r Sozialplankosten jeweils beibehalten. Der Gewinnausweis in den Steuererkl�rungen erfolgte gem�ss den handelsrechtlichen Abschl�ssen.
Seit dem 26. April 2001 firmiert die SF Schweizerische Unternehmung f�r Flugzeuge und Systeme AG als RUAG Aerospace AG und seit dem 8. Mai 2009 als RUAG Schweiz AG.
Am 20. M�rz 2006 beantragte die RUAG Aerospace AG der Steuerverwaltung des Kantons Luzern (heute Dienststelle Steuern des Kantons Luzern) die erfolgsneutrale Aufl�sung der R�ckstellung f�r Sozialplankosten im Umfang der darin enthaltenen stillen Reserven von Fr. ________ durch Ausbuchung �ber das Eigenkapital per 31. Dezember 2006. Zudem ersuchte sie, f�r die Steuerperioden 1999 bis 2005 die Kapitalsteuer auf dem zus�tzlich steuerbaren Kapital nachzahlen zu k�nnen. Nachdem die kantonale Steuerverwaltung nach Abkl�rungen bei der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung dem Antrag auf erfolgsneutrale Aufl�sung der R�ckstellung nicht stattgegeben hatte, beantragte die RUAG Aerospace AG am 15. Januar 2007, die "�berh�hten Sozialplanr�ckstellungen" im genannten Betrag gestaffelt in Raten in den Jahren 2006 bis 2010 sowohl handelsrechtlich wie auch steuerlich erfolgswirksam aufzul�sen.
Mit Veranlagungsverf�gung vom 15. Juni 2007 f�r die Staats-, Gemeinde- und direkte Bundessteuer 2005 (Periode vom 1. Januar bis 31. Dezember) nahm die Steuerverwaltung des Kantons Luzern in der H�he der Differenz zwischen der nach Handelsrecht bilanzierten und der nach IFRS massgebenden R�ckstellung f�r Sozialplankosten eine Aufrechnung von Fr. ________ beim steuerbaren Reingewinn und Kapital vor. Mit Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2007 hielt die Steuerkommission juristische Personen an dieser Besteuerung fest.
Hiergegen f�hrt die Steuerpflichtige mit Eingabe vom 12. Juni 2009 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Rechtsbegehren, es sei unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 7. Mai 2009 die Sache zur Neuveranlagung auf der Grundlage eines steuerbaren Gesamtgewinns von Fr. ________ und eines steuerbaren Gesamtkapitals von Fr. ________ (gem�ss Steuererkl�rung) bei der Staats-, Gemeinde- und direkten Bundessteuer an die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern und zur Neuverlegung der Kosten und Entsch�digung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet die Zul�ssigkeit der Aufrechnung der angeblich nicht mehr gesch�ftsm�ssig begr�ndeten R�ckstellung f�r Sozialplankosten.
Die Dienststelle Steuern beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Sie bestreitet die Sachdarstellung in der Beschwerde, soweit sie von den Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweicht. Im �brigen verzichtete sie auf eine Stellungnahme. Das Verwaltungsgericht beantragt mit Hinweis auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid, die Beschwerde abzuweisen. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung schliesst auf Abweisung der Beschwerde hinsichtlich der direkten Bundessteuer. In Bezug auf die Kantons- und Gemeindesteuern verzichtete sie auf die Stellung eines Antrags.
1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen den von einer letzten, oberen kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d, Abs. 2 BGG) gef�llten Endentscheid (Art. 90 BGG) in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG). Sie wurde unter Einhaltung der gesetzlichen Frist (Art. 100 Abs. 1 BGG) und Form (Art. 42 BGG) von einer durch die Entscheidung besonders ber�hrten Partei mit einem schutzw�rdigen Interesse an deren Aufhebung oder �nderung (Art. 89 Abs. 1 BGG) eingereicht. Auf die Beschwerde ist einzutreten.
1.2 Mit der Beschwerde nach Art. 82 BGG k�nnen Rechtsverletzungen im Sinne von Art. 95 bis 98 BGG ger�gt werden, insbesondere wegen Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der verfassungsm�ssigen Rechte (Art. 95 lit. a BGG). Obschon das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen anwendet (Art. 106 Abs. 1 BGG), pr�ft es den angefochtenen Entscheid nur im Rahmen der geltend gemachten Rechtsverletzungen (Art. 42 Abs. 2 Satz BGG). Soweit die Vorinstanz kantonales Recht anzuwenden hatte, kann im Wesentlichen nur geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verstosse gegen Normen des Bundesrechts (Art. 95 lit. a BGG), hier �ber die Steuerharmonisierung. Inwiefern das der Fall sein soll, ist in der Beschwerdebegr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen (Art. 42 Abs. 1 BGG). Im �brigen kann die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts lediglich im Lichte der verfassungsm�ssigen Rechte und Grunds�tze, namentlich des Verbots von Willk�r (Art. 9 BV), oder der kantonalen verfassungsm�ssigen Rechte (Art. 95 lit. c BGG) gepr�ft werden (BGE 134 I 153 E. 4.2.2 S. 158; 134 II 349 E. 3 S. 351; 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.). Solche R�gen sind ausdr�cklich zu erheben und zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 349 E. 3 S. 352).
1.3 Das gilt auch f�r die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz. Die Sachverhaltsfeststellung, soweit rechtserheblich, kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das ist dann der Fall, wenn der Sachverhalt willk�rlich (Art. 9 BV) oder anderweitig unter Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte oder in verfassungswidriger Verletzung von Verfahrensregeln festgestellt worden ist, was in der Beschwerde in einer Art. 106 Abs. 2 BGG gen�genden Weise zu r�gen ist (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; ferner 133 III 393 E. 7.1 S. 398).
1.4 Die im vorliegenden Fall zur Anwendung gelangenden bundesrechtlichen und kantonalen Vorschriften �ber die Behandlung der in Frage stehenden R�ckstellung sind harmonisiert und stimmen in den hier relevanten Punkten �berein, weshalb es sich f�r die Beschwerdef�hrerin er�brigte, f�r die Kantons- und Gemeindesteuern und f�r die direkte Bundessteuer zwei unterschiedliche Begr�ndungen f�r die Beschwerde abzufassen (BGE 135 II 260 E. 1.3).
1.5 Eine m�ndliche, in der Regel �ffentliche Beratung des Urteils des Bundesgerichts findet nur in den vom Gesetz vorgesehenen F�llen statt, insbesondere wenn sich keine Einstimmigkeit ergibt oder dies von einem Richter, einer Richterin verlangt wird (Art. 58 Abs. 1 BGG). Der vorliegende Fall gibt keinen Anlass, ausnahmsweise eine m�ndliche �ffentliche Beratung anzuordnen. Dem diesbez�glichen Verfahrensantrag der Beschwerdef�hrerin ist nicht stattzugeben.
2.1 Gem�ss Art. 63 Abs. 1 DBG (SR 642.11) sind R�ckstellungen zu Lasten der Erfolgsrechnung zul�ssig f�r: (lit. a) im Gesch�ftsjahr bestehende Verpflichtungen, deren H�he noch unbestimmt ist; (lit. b) Verlustrisiken, die mit Aktiven des Umlaufverm�gens, insbesondere Waren und Debitoren, verbunden sind; (lit. c) andere unmittelbar drohende Verlustrisiken, die im Gesch�ftsjahr bestehen, sowie (mit gewissen Einschr�nkungen) k�nftige Forschungs- und Entwicklungsauftr�ge (lit. d). Der R�ckstellungsbegriff von Art. 63 DBG erfasst damit nebst eigentlichen R�ckstellungen (vgl. Art. 669 OR) zus�tzlich auch Wertberichtigungen und R�cklagen zu Sonderzwecken (vgl. Peter Locher, Kommentar zum DBG, 1. Teil, 2001, N. 2 ff. zu Art. 29 DBG; Robert Danon, in: Commentaire romand, Imp�t f�d�ral direct, 2008, N. 7 f. zu Art. 63 DBG).
Echte R�ckstellungen im Sinne von lit. a und teilweise lit. c werden vorgenommen f�r Verbindlichkeiten, meist Schulden, der Unternehmung, die am Ende des Gesch�ftsjahres bestehen, die aber ihrer H�he nach noch ungewiss sind oder gesch�tzt werden m�ssen. Sie werden als Fremdkapitalposten durch Verbuchung unter den Passiven in der Jahresschlussbilanz zu Lasten der Erfolgsrechnung ausgewiesen. Mit der R�ckstellung wird ein Aufwand erfolgswirksam ber�cksichtigt, der noch nicht zur Ausgabe geworden ist und bei dem ungewiss ist, in welcher H�he er entsteht. Nach dem Grundsatz der Periodizit�t ist dieser Aufwand derjenigen Periode zuzuweisen, in der er entstanden ist. Durch die periodengerechte Verbuchung wird die Verm�genslage der Unternehmung am Bilanzstichtag richtig dargestellt (Karl Blumer, Die kaufm�nnische Bilanz, 10. Aufl. 1989, S. 225; Boemle/Lutz, Der Jahresabschluss, 5. Aufl. 2008, S. 370 ff.).
R�ckstellungen geh�ren zum Fremdkapital und vermindern dadurch das Eigenkapital. In dem Ausmass, als sie nicht mehr ben�tigt werden, erh�ht sich handelsrechtlich das Eigenkapital entweder still, wenn sie buchm�ssig fortgef�hrt werden, oder offen, wenn sie erfolgswirksam aufgel�st werden (vgl. Peter B�ckli, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, � 8 Rz. 832 ff. S. 1077 ff.). Aktienrechtlich ist die Aufl�sung hinf�lliger R�ckstellungen nicht zwingend. Sie k�nnen "zu Wiederbeschaffungszwecken" als stille Reserven weitergef�hrt werden (Art. 669 Abs. 2 OR; vgl. Boemle/Lutz, a.a.O., S. 375).
2.2 Die Vorinstanz legt im angefochtenen Entscheid (S. 7) zutreffend dar, dass nicht nur die handelsrechtlich vorgeschriebenen, sondern alle gesch�ftsm�ssig begr�ndeten R�ckstellungen steuerlich zuzulassen sind. Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG spricht n�mlich von den "gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndeten Abschreibungen und R�ckstellungen", die steuerlich zu korrigieren sind. Die R�ckstellungen, die das Handelsrecht vorschreibt (Art. 669 Abs. 1 OR), sind ohnehin gesch�ftsm�ssig notwendig.
Gesch�ftsm�ssig begr�ndet sind R�ckstellungen, die unternehmungswirtschaftlich gerechtfertigt sind (vgl. Locher, a.a.O., N. 18 zu Art. 29 DBG; vgl. BGE 75 I 255 E. 2). R�ckstellungen in diesem Sinne werden im Hinblick auf drohende gegenw�rtige Verlustgefahren in die Bilanz eingef�hrt und bringen zum Ausdruck, dass das im Unternehmen gebundene Verm�gen nicht als definitiv erworben angesehen werden darf. Es sind R�ckstellungen, die gemacht werden m�ssen, um die Bilanz der Unternehmung nicht unrichtig (zu g�nstig) erscheinen zu lassen (BGE 75 I 255 E. 2 S. 260). Die R�ckstellung begegnet der Verlustgefahr insofern, als sie verhindert, dass sp�ter ein Verlust erscheint, der schon beim Buchabschluss bestanden hat und in diesem fr�heren Zeitpunkt h�tte verbucht werden m�ssen (Karl K�fer, in: Berner Kommentar, 1981, N. 560 zu Art. 958 OR).
2.3 Das Bundesgericht hat in seiner Rechtsprechung zum Bundessteuerrecht R�ckstellungen stets zugelassen, wenn sie im Hinblick auf gegenw�rtige, drohende Verlustgefahren in die Bilanz eingef�hrt werden (BGE 75 I 255; 103 Ib 366 E. 4 S. 370 f.; Urteil vom 3. Juli 1980, ASA 54 S. 660 E. 6a; je mit weiteren Nachweisen; ferner Urteil 2C_553/2007 vom 29. September 2008 E. 2.1, in: StE 2009 B 72.14.1 Nr. 25 = StR 63/2008 S. 883; betreffend Bankenaufsicht, s. BGE 115 Ib 55 E. 6a S. 63). In diesem Sinne bilden die steuerlich anzuerkennenden "gesch�ftsm�ssig begr�ndeten R�ckstellungen" (so bereits die Umschreibung in Art. 49 Abs. 1 lit. c BdBSt) die nat�rliche und notwendige Erg�nzung zu den "gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Abschreibungen", die als Wertberichtigung zum Ausgleich von eingetretenen Wertverminderungen vorgenommen werden. Mit der R�ckstellung wird dem laufenden Gesch�ftsjahr eine als Gesch�ftsaufwand zu w�rdigende Verbindlichkeit gewinnmindernd angerechnet, die am Bilanzstichtag zwar tats�chlich oder mindestens wahrscheinlich bestanden hat, aber in ihrer H�he erst im n�chsten oder in einem folgenden Gesch�ftsjahr geldm�ssig genau feststeht (vgl. Ernst K�nzig, Die eidgen�ssische Wehrsteuer [Direkte Bundessteuer], I. Teil, 2. Aufl. 1982, N. 129 und 131 ff. zu Art. 22 BdBSt). Die Ereignisse, welche Ursache eines derartigen tats�chlichen oder wahrscheinlichen, am Bilanzstichtag ungewissen Aufwands sind, m�ssen im laufenden Gesch�ftsjahr eingetreten sein. Zudem k�nnen R�ckstellungen regelm�ssig nur dann steuerlich anerkannt werden, wenn sie mit sachgerechter Kontierung verbucht und offen ausgewiesen werden (K�nzig, a.a.O., N. 132 zu Art. 22).
2.4 R�ckstellungen, die nicht mehr gesch�ftsm�ssig begr�ndet sind, werden dem steuerbaren Gewinn zugerechnet. Das Steuerrecht verlangt diese erfolgswirksame Aufl�sung ausdr�cklich. Das Bundessteuerrecht schreibt diese Aufl�sung zwingend vor (Art. 29 Abs. 2 bzw. 63 Abs. 2 DBG; Locher, a.a.O., N. 50 zu Art. 29 DBG; Danon, a.a.O., N. 43 zu Art. 63). Die Berechtigung von R�ckstellungen ist daher laufend zu �berpr�fen. Soll die zuverl�ssige Beurteilung des Periodenerfolgs nicht gest�rt werden, sind �berfl�ssig gewordene R�ckstellungen wieder aufzul�sen (B�ckli, a.a.O., � 8 Rz. 853 S. 1083). Das Periodizit�tsprinzip verbietet eine Schm�lerung des steuerbaren Gewinns durch �bersetzte R�ckstellungen (Urteil 2C_553/2007 vom 29. September 2008 E. 2.1, in: StR 63/2008 S. 883 = StE 2009 B 72.14.1 Nr. 25; 2A.464/2006 vom 15. Januar 2007 E. 5.1 in: RtiD 2007 II S. 622). Es d�rfen demnach nicht die Ergebnisse der Gesch�ftsperioden untereinander ausgeglichen werden, indem diejenigen einer Periode zugunsten oder zu Lasten einer anderen Periode vermindert oder erh�ht werden. Liegt eine Verletzung des Periodizit�tsprinzips vor, so ist eine steuerliche Korrektur vorzunehmen (vgl. Urteil 2A.549/2005 vom 16. Juni 2006 E. 2.2, in: StE 2007 B 72.11 Nr. 14; dort E. 2.1 auch zur steuerrechtlichen Verbindlichkeit der handelsrechtlichen Bilanz).
3.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe die Beweislast daf�r, dass die R�ckstellungen gesch�ftsm�ssig begr�ndet seien, bundesrechtswidrig verteilt. Wohl sei die steuerpflichtige Person zur Mitwirkung bei der Sachverhaltsfeststellung verpflichtet. Dieser Mitwirkungspflicht stehe jedoch die Abkl�rungspflicht der Veranlagungsbeh�rde gegen�ber. Sehe diese von einer Pr�fung ab, erwachse die Veranlagung in Rechtskraft; unterlasse gar die Veranlagungsbeh�rde die Pr�fung w�hrend l�ngerer Zeit, so begr�nde dies einen Anspruch der steuerpflichtigen Person auf Schutz ihres Vertrauens gem�ss Art. 9 BV in die Richtigkeit der �ber l�ngere Zeit dem Grundsatze nach unver�ndert deklarierten Faktoren. Verneine sie dies nun, k�nne sie sich zwar durchaus darauf berufen, dass der Steuersachverhalt in jeder Periode neu beurteilt werde. Dieses reine Pr�fungsrecht mit einer Beweispflicht der steuerpflichtigen Person zu verst�rken, sei jedoch bundesrechtswidrig. Dazu komme, dass ein R�ckstellungsbedarf sich nicht streng rechtlich beweisen lasse. Eine steuerrechtliche Korrektur sei nur am Platz, sofern die handelsrechtlich bestehende R�ckstellung "ganz offensichtlich und unzweideutig einer betriebswirtschaftlichen Grundlage entbehre".
Die Regeln �ber die Beweislast sind eng mit der Sachverhaltsfeststellung (s. oben E. 1.3) verkn�pft. Sie greifen ein, wenn eine rechtserhebliche zu beweisende Tatsache unbewiesen geblieben ist. Die diesbez�gliche R�ge ist daher vorab zu pr�fen.
3.2 Die Aufrechnung von bilanzierten R�ckstellungen wirkt sich steuerbegr�ndend aus, weshalb gem�ss der allgemeinen Regel �ber die Verteilung der Beweislast im Steuerrecht nach Lehre und Rechtsprechung die tats�chlichen Voraussetzungen von der Steuerbeh�rde zu beweisen sind. Im Hinblick auf den besonderen Charakter der R�ckstellungen ist indessen Folgendes zu beachten (s. dazu auch Locher, a.a.O., 2. Teil, 2004, N. 14 zu Art. 62 DBG; Zweifel/Casanova, Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, � 14 Rz. 28 ff. S. 126 f.):
R�ckstellungen sind vorl�ufige Korrekturen, weshalb steuerrechtlich deren gesch�ftsm�ssige Begr�ndetheit in jeder Periode zu pr�fen ist (auch wenn sie handelsrechtlich zul�ssig sein m�gen, vgl. Art. 669 Abs. 2 OR). Es gibt folglich keinen Anspruch oder gar ein wohlerworbenes Recht auf Fortf�hrung von R�ckstellungen nach Belieben, auch wenn deren gesch�ftsm�ssige Begr�ndetheit der H�he nach oder im Bestand (bei gleichbleibender Berechnungsmethode, vgl. Reich/Z�ger, in: Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer, 2. Aufl. 2008, N. 46 zu Art. 29 DBG) weggefallen ist. Die steuerpflichtige Unternehmung muss somit auf Verlangen der Beh�rde �ber die gesch�ftsm�ssige Begr�ndetheit Auskunft geben k�nnen. Aus dem gleichen Grund liegt auch keine Verletzung des Vertrauensgrundsatzes (Art. 5 Abs. 3, Art. 9 BV) vor, wenn die Steuerbeh�rde zu einer Pr�fung der gesch�ftsm�ssigen Begr�ndetheit der R�ckstellung schreitet, obschon im Vorjahr eine Pr�fung unterblieb. Verweigert die Unternehmung die Auskunft oder kann sie keine gen�genden Tatsachen f�r den Nachweis der gesch�ftsm�ssigen Begr�ndetheit nennen, kann die R�ckstellung steuerrechtlich nicht als gesch�ftsm�ssig begr�ndet anerkannt werden.
Nach diesen Regeln sind vorliegend auch die Vorinstanzen verfahren. Sie legten umfassend und detailliert dar, dass die im Jahre 1999 geltend gemachten Gr�nde f�r die R�ckstellung nicht mehr erf�llt seien. Sie haben dabei die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin gepr�ft und festgestellt, dass ihre Argumente rechtlich auf eine Umqualifizierung der geltend gemachten R�ckstellungen hinauslaufen w�rden (was nicht zul�ssig sei). Die Argumente seien zudem nicht geeignet, die gesch�ftsm�ssige Begr�ndetheit darzutun. Damit haben die Beh�rden die Beweislast nicht der Beschwerdef�hrerin zugeschoben, wie diese behauptet, sondern deren Vorbringen gepr�ft (sie aber f�r den Nachweis der gesch�ftsm�ssigen Begr�ndetheit als unzureichend oder untauglich befunden, weshalb die R�ckstellung steuerlich zu korrigieren sei).
Ihre Mitwirkungspflicht anerkennt die Beschwerdef�hrerin �brigens zu Recht. Auch der Feststellung der Vorinstanz, die Beschwerdef�hrerin habe keine Sachdarstellung geliefert, wonach noch im Jahre 2005 Leistungen aufgrund der Sozialpl�ne des Jahres 1999 aktuell gewesen seien, hat die Beschwerdef�hrerin nicht widersprochen. Offenbar ist es nicht m�glich, aus jenen Sozialpl�nen noch Auswirkungen f�r das Jahr 2005 herzuleiten. Auch insoweit hat die Vorinstanz die rechtserheblichen Tatsachen nicht offensichtlich falsch (willk�rlich) festgestellt oder Regeln �ber die Beweislast verletzt.
4.1 Es ist zwischen den Parteien unbestritten, dass die R�ckstellung f�r Sozialplankosten im �berf�hrungszeitpunkt, d.h. bei der Umwandlung des ehemaligen Regiebetriebs des Bundes in eine Aktiengesellschaft des privaten Rechts per 1. Januar 1999, gesch�ftsm�ssig begr�ndet und der H�he nach angemessen war:
Bereits in den Jahren 1997 bis 1999 musste im ehemaligen Regiebetrieb des Bundes der Personalbestand um �ber 10 Prozent abgebaut werden. Aufgrund der im Konzern geplanten weiteren Redimensionierungsmassnahmen war nach der Umstrukturierung mit einem weiteren erheblichen Personalabbau zu rechnen. In der Er�ffnungsbilanz des Konzerns nach FER per 1. Januar 1999 mussten deshalb die am Ende des Jahres 1998 noch bestehenden R�ckstellungen von Fr.________ auf den Stichtag 1. Januar 1999 um Fr. ________ auf total Fr. ________ erh�ht werden. Diese R�ckstellung sollte gem�ss Antrag des Departementsvorstehers an den Gesamtbundesrat vom 18. Mai 1999 die zus�tzlichen "Kosten f�r die Fr�hpensionierungen in den n�chsten drei Jahren (1999 bis und mit 2001) sowie die Besch�ftigungsgarantie bis Ende des Jahres 2000" abdecken (so auch die konsolidierte Er�ffnungsbilanz des RUAG-Konzerns, Erl�uterungen Ziff. 8). Die Sozialplanr�ckstellung der Beschwerdef�hrerin belief sich per 1. Januar 1999 auf Fr. ________ und war bestimmt zur "Deckung von Fr�hpensionierungen in den Jahren 1999 bis und mit 2001 sowie der Kosten der Besch�ftigungsgarantie bis Ende 2000".
4.2 In den folgenden Jahren wurde die R�ckstellung f�r Sozialplankosten von der SF Schweizerische Unternehmung f�r Flugzeuge und Systeme AG f�r Zahlungszwecke nur teilweise beansprucht. Der Personalbestand blieb bis Ende 2004 ann�hernd konstant. Er pendelte sich in den Jahren 1999 bis 2004 innerhalb einer Bandbreite von 1'793 und 1'889 Mitarbeitenden ein. Im Jahre 2005 erlitt der Mitarbeiterbestand einen Einbruch (1'641 Mitarbeitende), der prim�r durch die Abtretung des Gesch�ftsbereichs F�hrungs- und �bermittlungssystem an die Schwestergesellschaft RUAG Electronics und durch die Zusammenfassung von Informatikbereichen in der RUAG IT Services bedingt war. Bereits im Folgejahr wurde dieser R�ckgang aber durch die Integration verschiedener Bereiche von Schwestergesellschaften in die Beschwerdef�hrerin mehr als kompensiert (2006: 1'853 Mitarbeitende).
Ob ein R�ckstellungsbedarf in den Jahren 2000 bis 2004 noch bestand, ist daher fraglich. Das �ndert freilich nichts daran, dass aus damaliger Sicht, per 1. Januar 1999, die R�ckstellung f�r Sozialplankosten gesch�ftsm�ssig begr�ndet war: Zum einen war damit zu rechnen, dass der Mitarbeiterbestand abgebaut werden muss. Dazu kamen Unw�gbarkeiten, die mit der Neuausrichtung des bisherigen R�stungsbetriebs des Bundes zu einem privatrechtlichen Unternehmen und dessen Positionierung im Markt verbunden waren. Das liess die R�ckstellungen historisch gerechtfertigt scheinen.
4.3 Sp�testens im Jahre 2005 war aber die gesch�ftliche Notwendigkeit der R�ckstellung zu pr�fen.
In der Beilage zur Jahresrechnung 2005 "Entwicklung der R�ckstellungen im Gesch�ftsjahr 2005" teilte die Beschwerdef�hrerin die R�ckstellung f�r Sozialplankosten per 31. Dezember 2005 im Betrag von Fr. ________ wie folgt auf:
R�ckstellungen EMD 95/SF2K MA Abbau - Massnahmen Fr. ________
Es handelt sich um R�ckstellungen, welche - mit Ausnahme der "Kosten aus 'Profil' / Reorganisation Strukturbau" - bereits f�r die Jahre 1999 bis 2001 gebildet wurden und zur "Deckung der Fr�hpensionierungen" und der "Besch�ftigungsgarantie" bis Ende 2001 resp. 2000 (oben E. 4.1) bestimmt waren, die jedoch �berwiegend nicht in Anspruch genommen werden mussten.
4.4 Die Beschwerdef�hrerin versucht den R�ckstellungsbedarf im Betrag von rund Fr. ________ per 31. Dezember 2005 damit zu rechtfertigen, dass die damalige Strategie des Bundesrats, die Kosten der Logistikbasis der Armee (LBA) um mindestens 30 Prozent zu senken, sich auch auf ihre Gesch�ftsentwicklung ung�nstig ausgewirkt habe: Es sei absehbar gewesen, dass auch sie die Kosten senken und Personal abbauen werden m�sse, zumal es sich bei der LBA um eine Grosskundin handle.
Ob diese r�ckwirkende Umqualifikation des R�ckstellungsbedarfs f�r neue Zwecke handelsrechtlich zul�ssig ist, kann hier offen bleiben. Jedenfalls hat die Vorinstanz f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 BGG) festgestellt, dass aus der Perspektive der Bilanzerrichtung auf den Stichtag 31. Dezember 2005 die Gesch�ftsleitung der Beschwerdef�hrerin die gesamtwirtschaftliche Aussichten g�nstig und die Nachfragesituation namentlich in der Flugzeugbranche "mit deutlich anziehendem Gesch�ft" positiv beurteilt habe. Wie die Dienststelle Steuern zudem mit Recht bemerkt, muss die Beschwerdef�hrerin als privatwirtschaftliche Unternehmung in der Lage sein, abnehmende Auftr�ge des Bundes durch Drittauftr�ge am Markt zu kompensieren. Allf�llige Ertragseinbr�che, welche durch Sparmassnahmen der Armee bewirkt werden k�nnen, geh�ren bei einem privatwirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen zum allgemeinen Unternehmerrisiko, das steuerlich nicht quantifiziert werden kann und grunds�tzlich nicht r�ckstellbar ist (BGE 103 Ib 366 E. 4 S. 370; Urteil vom 3. Juli 1980 E. 6a, in: ASA 54 S. 672). R�cklagen f�r solche k�nftigen Zwecke werden vielmehr bei den Reserven ausgewiesen, sofern sie nicht �ber Abschreibungen als stille Reserven gebildet werden (BGE 75 I 255 E. 2 S. 259 f.).
Das erlaubt es nicht, den geltend gemachten R�ckstellungsbedarf von rund Fr. ________ per 31. Dezember 2005 anzuerkennen. Im Veranlagungsverfahren vertrat denn auch die Revisorin und damalige Vertreterin der Beschwerdef�hrerin die Ansicht, dass in den R�ckstellungen per Ende 2005 stille Reserven von Fr. ________ enthalten seien (Ergebnis der Besprechung mit der kantonalen Steuerverwaltung Luzern vom 20. M�rz 2006, verfasst durch PricewaterhouseCoopers). Erst die neue Vertreterin der Beschwerdef�hrerin stellte sich auf den Standpunkt, dass die R�ckstellungen per Ende 2005 gesch�ftsm�ssig immer noch begr�ndet seien. Das trifft nach dem Gesagten offensichtlich nicht zu.
Der Aufrechnung der im Jahre 2005 nicht mehr gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Sozialplankosten h�lt die Beschwerdef�hrerin entgegen, dass die R�ckstellung schon vor dem 1. Januar 1999 im Regiebetrieb des Bundes und damit in einem steuerfreien Bereich gebildet worden sei. Sie leitet daraus ab, dass deren Aufl�sung gewinnsteuerneutral erfolgen m�sse. Dabei m�sse der passende Zeitpunkt f�r die Aufl�sung dem Verwaltungsrat �berlassen werden, welcher zust�ndig sei, den betriebswirtschaftlich richtigen Zeitpunkt festzulegen. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich zur St�tzung ihrer Ansicht auf ein privates Rechtsgutachten von Prof. Dr. Madeleine Simonek vom 19. Dezember 2007.
5.1 R�ckstellungen werden, sobald sie nicht mehr gesch�ftsm�ssig begr�ndet sind, dem steuerbaren Gewinn zugerechnet (Art. 29 Abs. 2 bzw. 63 Abs. 2 DBG). Das verlangt auch das Periodizit�tsprinzip (vgl. oben E. 2.4). Die steuerpflichtige Person kann die nicht mehr gesch�ftsm�ssig begr�ndete R�ckstellung in der Handelsbilanz bzw. damit organisch zusammenh�ngenden Erfolgsrechnung erfolgswirksam aufl�sen. Sie kann, sofern das handelsrechtlich zul�ssig ist (vgl. Art. 669 Abs. 2 OR), davon auch absehen und nur in der Steuerbilanz eine Aufrechnung vornehmen. Die sp�tere buchm�ssige Realisation in der Handelsbilanz w�re dann steuerrechtlich nicht mehr beachtlich (vgl. Reich/Z�ger, a.a.O., Rz. 50 zu Art. 29 DBG).
L�st die steuerpflichtige Person die gesch�ftlich nicht mehr ben�tigte R�ckstellung in der Handelsbilanz nicht auf und nimmt sie auch in der Steuerbilanz keine Aufrechnung vor, so kann die Steuerbeh�rde eine entsprechende Aufrechnung vornehmen, womit die Steuerbilanz in Zukunft von der Handelsbilanz abweicht. Diese Aufrechnung erfolgt nach der Praxis in der Periode, in welcher die gesch�ftsm�ssige Unbegr�ndetheit der R�ckstellung von der Steuerbeh�rde festgestellt wird (vgl. Reich/Z�ger, a.a.O., N. 49 zu Art. 29 DBG; Richner/ Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N. 23 zu Art. 29 DBG). Der Steuerpflichtige kann nicht einwenden, die gesch�ftsm�ssige Rechtfertigung sei schon in einer fr�heren Periode weggefallen oder die R�ckstellung m�sse �ber mehrere Perioden aufgel�st werden (vgl. BGE 75 I 255 E. 2; Locher, a.a.O., Rz. 50 zu Art. 29 DBG).
5.2 Die Steuerpflicht einer juristischen Person in der Schweiz beginnt mit deren Gr�ndung und endet mit dem Abschluss der Liquidation oder deren �bernahme (vgl. Art. 54 Abs. 1 und 2 DBG). Die Aktiengesellschaft erlangt das Recht der Pers�nlichkeit erst durch die Eintragung im Handelsregister (Art. 643 Abs. 1 OR). Aus praktischen Gr�nden l�sst die Praxis der Steuerbeh�rden bei Umwandlungen ausnahmsweise eine Vorverlegung des Beginns der Steuerpflicht innert einer gewissen Zeitspanne auf den Stichtag der �bernahmebilanz zu. Damit kann die �bernahmebilanz, welche den Anmeldungsunterlagen beizulegen ist (Art. 43 Abs. 3 HRegV), zeitlich mit der Schlussbilanz in �bereinstimmung gebracht werden (Urteil vom 13. Oktober 1992 E. 3a, in: ASA 62 S. 674; Locher, a.a.O., N. 10 zu Art. 54 DBG; Reich/Duss, Unternehmensumstrukturierungen im Steuerrecht, 1996, S. 97, 99 f.).
Als R�stungsbetrieb des Bundes war die Vorg�ngerorganisation "SF Schweizerische Unternehmung f�r Flugzeuge und Systeme" der Beschwerdef�hrerin bis zu ihrer �berf�hrung in eine privatrechtliche Aktiengesellschaft gem�ss Art. 56 lit. a DBG von der subjektiven Steuerpflicht befreit. Mit der Gr�ndung der Beschwerdef�hrerin als privatrechtliche Aktiengesellschaft nach Art. 620 ff. OR und der �berf�hrung des ehemaligen Regiebetriebs mit Aktiven und Passiven in die neue Gesellschaft r�ckwirkend per 1. Januar 1999 trat sie neu in die Steuerpflicht ein (Art. 49 Abs. 1 lit. a DBG; s. auch Botschaft vom 16. April 1997 zum BGRB, BBl 1997 III 806 Ziff. 312).
5.3 Was die Bewertung der einzelnen Bilanzpositionen betrifft, so war wegen der Umstellung auf den Rechnungslegungsstandard FER eine umfassende Neubewertung der Aktiven und Passiven erforderlich. Zudem wurden neue R�ckstellungen f�r die Sozialplankosten gebildet. Wie bereits erw�hnt, bestanden Ende 1998 f�r die gesamte Gruppe R�ckstellungen f�r Sozialplanmassnahmen in der H�he von Fr. ________ welche bei der Gr�ndung der neuen Gesellschaften durch die zus�tzlichen Fr. ________ auf Fr. ________ erh�ht werden mussten (vgl. oben E. 4.1). Daraus ist zu schliessen, dass ein Teil der R�ckstellung bereits in den Regiebetrieben unter der Steuerbefreiung gebildet wurde, mithin im steuerfreien Bereich.
In der Er�ffnungsbilanz der Beschwerdef�hrerin per 1. Januar 1999 wurden die per Ende 1998 ausgewiesenen R�ckstellungen f�r Sozialplanmassnahmen in der "�berleitung" von "IST 31.12.1998" (Fr. ________) auf "FER 1.1.99" (Fr. ________) um einen Betrag von Fr. ________ erh�ht. Auch wenn die Vorinstanz die Frage der Bildung von Sozialplanr�ckstellungen durch die ehemaligen R�stungsbetriebe ausdr�cklich offen l�sst, weil die Beschwerdef�hrerin den Nachweis hierf�r nicht erbracht oder angeboten habe (Urteil S. 14 oben), muss aufgrund der gesamten Umst�nde davon ausgegangen werden, dass ein Teil der Sozialplanr�ckstellungen bereits im fr�heren Regiebetrieb gebildet wurde. Die R�stungsbetriebe waren zwar nicht zur Buchf�hrung nach Obligationenrecht verpflichtet, f�hrten aber dennoch Jahresrechnungen im Sinne des Aktienrechts (BBl 1997 III S. 797 Ziff. 25, 803 Ziff. 311).
5.4 Sowohl bei der Rekapitalisierung wie auch bei der Sacheinlagegr�ndung handelt es sich um die Kapitalausstattung und nicht um betriebliche Vorg�nge. Diese setzen erst mit der Existenz der juristischen Person und der Aufnahme der Gesch�ftst�tigkeit ein. Steuerrechtlich relevant sind daher die Verh�ltnisse der Gesellschaft erst ab dem Eintritt in die Steuerpflicht. Da die "Rechtsvorg�ngerin" der Beschwerdef�hrerin nicht steuerpflichtig war, sind auch alle betriebswirtschaftlichen Vorg�nge, welche die Vorg�ngerin betrafen, f�r die Veranlagung der Beschwerdef�hrerin unbeachtlich.
Das schliesst nicht aus, dass stille Reserven, die im Rahmen des R�stungsbetriebs im steuerfreien Bereich gebildet worden sind, vorg�ngig der Privatisierung realisiert oder in geeigneter Form in die neue Gesellschaft eingebracht werden. Bei der �berf�hrung einer Institution des �ffentlichen Rechts in privatrechtliche Rechtsform m�ssen Anpassungen vorgenommen werden k�nnen. Es ist allerdings Sache der �ffentlich-rechtlichen Institution bzw. des Anteileigners - hier der Bund - stille Reserven vorg�ngig der Privatisierung im steuerbefreiten Bereich aufzuwerten und in der handelsrechtlichen Er�ffnungsbilanz entsprechend hohe Wertans�tze einzustellen (s. auch Peter Gurtner, Umwandlungen im Recht der direkten Steuern, ASA 71 S. 758). Auch die kantonale Dienststelle Steuern weist darauf hin, dass der Bund als Aktion�r die ben�tigten Mittel der Beschwerdef�hrerin in Form von Eigenkapital h�tte zuf�hren k�nnen. Solche Zusch�sse beruhen nicht auf Gewinnen, welche die Unternehmung aus eigener Kraft erwirtschaftet hat, sondern bilden Kapitaleinlagen im Sinne von Art. 60 DBG. In diesem Sinne ist die mit Bundesratsbeschluss vom 26. Mai 1999 genehmigte (vgl. Botschaft vom 1. M�rz 2000 zur �nderung des BGRB, BBl 2000 2262 Ziff. 1.1) Er�ffnungsbilanz nach dem Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz f�r die Steuerpflichtige und die Veranlagungsbeh�rde grunds�tzlich verbindlich. Korrekturen sind nur unter der Voraussetzung, dass handelsrechtlich zwingende Bestimmungen oder Vorschriften �ber die steuerrechtliche Gewinnermittlung missachtet wurden, zul�ssig. Abgesehen davon ist eine Durchbrechung der Massgeblichkeit der Handelsbilanz nur in engen Grenzen m�glich, namentlich aus steuersystematischen Gr�nden.
Grunds�tzlich kann ein den liberierten Nennwert �bersteigender Anteil einer Sacheinlage steuerneutral als Agio bilanziert werden (s. auch Locher, a.a.O., N. 16 zu Art. 60, N. 120 zu rev.Art. 61 DBG). Das hat jedoch unmittelbar, nach der Praxis der Steuerbeh�rden in der Regel im gleichen Jahr, in dem die Sacheinlage erfolgte, zu geschehen (Agner/Jung/Steinmann, Kommentar zum Gesetz �ber die direkte Bundessteuer, 1995, N. 1 zu Art. 60 DBG). Wenn daher bei der Sacheinlagegr�ndung stille Reserven bestanden haben sollten, h�tten diese damals offengelegt werden m�ssen. Ob das auch noch f�r die Aufl�sung der R�ckstellung auf Ebene der Konzernrechnung im Abschluss per 31. Dezember 2001 m�glich gewesen w�re, wie die kantonale Dienststelle Steuern annimmt, muss hier nicht entschieden werden. Jedenfalls erfolgte eine solche Offenlegung damals nicht. Im Abschluss per Ende 2005 kommt eine solche Bilanz�nderung nicht in Frage und ist die Beschwerdef�hrerin bei ihrer in der Bilanz zum Ausdruck kommenden Wissens- und Willenserkl�rung zu behaften (zum Massgeblichkeitsprinzip, vgl. Urteil 2A.324/1991 vom 22. Oktober 1992, in: ASA 63 S. 208 E. 2c; Locher, a.a.O., N. 69 zu Art. 58 DBG mit weiteren Hinweisen zur Rechtsprechung).
5.5 Daran verm�gen auch die Ausf�hrungen im privaten Rechtsgutachten (a.a.O.) nichts zu �ndern: Die Gutachterin kommt aufgrund des "Periodizit�tsprinzips und weiterer Grundprinzipien der steuerrechtlichen Gewinnermittlung" (Titel vor Abschnitt 5) zum Schluss, dass eine Besteuerung vorliegend nicht angezeigt sei, wenn die Bildung der R�ckstellung seinerzeit im steuerfreien Bereich erfolgte und sich damit nicht steuerwirksam ausgewirkt habe. Sie postuliert eine "kongruente steuerliche Behandlung der Bildung wie der Aufl�sung von R�ckstellungen". Ansonsten w�rde die steuerpflichtige Person auf einem zu hohen Totalgewinn besteuert und der Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit verletzt.
Die genannten Grunds�tze gelten indessen nur "prinzipiell". Wie die Vorinstanz im angefochtenen Erkenntnis zutreffend erwogen hat, setzt die Anwendung des Leistungsf�higkeits- und das Totalgewinnprinzips erst mit dem Eintritt der Beschwerdef�hrerin in die Steuerpflicht ein. Betriebswirtschaftliche Ereignisse, welche den ehemaligen Regiebetrieb betreffen, m�ssen ausser Acht gelassen werden. Sie beziehen sich auf die Zeit vor der Steuerpflicht und k�nnen hier nicht ber�cksichtigt werden.
Die Vorinstanz betrachtete die R�ckstellung per 31. Dezember 2005 im Umfang von Fr. ________ als gesch�ftsm�ssig nicht mehr notwendig. Es handelt sich um die Differenz aus den handelsrechtlich verbuchten Sozialplankosten von Fr. ________ und den nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS zul�ssigen R�ckstellungen von Fr. ________. Die Revisorin und seinerzeitige Vertreterin der Beschwerdef�hrerin selbst erkl�rte gegen�ber der kantonalen Steuerverwaltung, dass in der R�ckstellung in diesem Umfang stille Reserven enthalten seien (oben E. 4.4 in fine). Auf diese Bewertung durch die Vertreterin durfte die Veranlagungsbeh�rde abstellen, ohne verpflichtet gewesen zu sein, die verbleibende R�ckstellung von Fr. ________ auf ihre gesch�ftliche Notwendigkeit im Einzelnen zu pr�fen. Im Einspracheentscheid, Beilage zum Einsch�tzungsprotokoll, wurde die Abweichung erkl�rt. Es ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdef�hrerin nicht begr�ndet (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), inwiefern die "Verkn�pfung" der gesch�ftsm�ssig notwendigen R�ckstellung mit der nach IFRS-Standard verbleibenden R�ckstellung Bundesrecht verletzen k�nnte.
Wenn folglich die Vorinstanz lediglich die R�ckstellung nach IFRS von Fr. ________ per Ende 2005 als gesch�ftsm�ssig begr�ndet anerkannte und die Differenz von Fr. ________ zu den handelsrechtlich verbuchten Sozialplankosten (Fr. ________) beim steuerbaren Gewinn aufrechnete, hat sie weder den Sachverhalt unter Verletzung bundesrechtlicher Vorschriften festgestellt noch Bundesrecht verletzt. Die Beschwerde ist bez�glich der direkten Bundessteuer abzuweisen.
Die Zul�ssigkeit von R�ckstellungen bei juristischen Personen ergibt sich f�r die kantonalen Steuern aus Art. 24 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 1 lit. b des Steuerharmonisierungsgesetzes (StHG; SR 642.14) und � 77 des Luzerner Steuergesetzes vom 22. November 1999 (StG). Art. 10 Abs. 1 lit. b StHG erlaubt R�ckstellungen "f�r Verpflichtungen, deren H�he noch unbestimmt ist, oder f�r unmittelbar drohende Verlustrisiken". Das Steuerharmonisierungsgesetz l�sst damit (echte) R�ckstellungen grunds�tzlich im gleichen Umfang zu wie das DBG. Die Beschwerdef�hrerin erhebt in Bezug auf die Staats- und Gemeindesteuern keine R�gen, welche nicht bereits f�r die direkte Bundessteuer zu behandeln waren. Sie macht auch nicht geltend, kantonales (Steuer)Recht sei willk�rlich oder in anderer Weise verfassungswidrig ausgelegt oder angewendet worden (Art. 106 Abs. 2 BGG, vgl. vorstehende E. 1.2 und 1.3). Die Beschwerde erweist sich folglich auch in Bezug auf die Kantons- und Gemeindesteuern als unbegr�ndet.
Die Beschwerde ist sowohl hinsichtlich der direkten Bundessteuer wie auch der Staats- und Gemeindesteuern abzuweisen. Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). F�r die �bernahme eines Teils der Kosten auf die Staatskasse, wie die Beschwerdef�hrerin beantragt, besteht kein Anlass, nachdem sie vollumf�nglich unterliegt, es um ihre Verm�gensinteressen geht und sich das Bundesgericht schon wiederholt zur Frage der steuerlichen Behandlung von R�ckstellungen ge�ussert hat. Allein aus Billigkeitsgr�nden rechtfertigt sich hier keine von der Regel abweichende Kostenverlegung.