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Timestamp: 2016-10-27 03:26:51
Document Index: 306172512

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 108', 'Art. 108']

2C_1119/2014 (13.12.2014)
2C_1119/2014 � � Urteil vom 13. Dezember 2014
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich 2. Abteilung vom 29. Oktober 2014.
A.________, 1986 geborener Staatsangeh�riger von Serbien, reiste am 4. April 2012 in die Schweiz ein, wo er am 12. April 2012 seine Partnerschaft mit einem 1972 geborenen schweizerischen Staatsangeh�rigen eintragen liess. Gest�tzt darauf wurde ihm eine in der Folge bis 11. April 2014 verl�ngerte Aufenthaltsbewilligung erteilt. Die eingetragene Partnerschaft wurde im Juni 2013 aufgegeben. Das Migrationsamt des Kantons Z�rich lehnte mit Verf�gung vom 16. Mai 2014 eine Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab; der dagegen erhobene Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb erfolglos, und mit Urteil vom 29. Oktober 2014 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen deren Rekursentscheid vom 5. August 2014 erhobene Beschwerde ab. Mit am 9. Dezember 2014 zur Post gegebener Rechtsschrift vom 8. Dezember 2014 beschwert sich A.________ �ber das verwaltungsgerichtliche Urteil. Die Eingabe ist als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommen worden. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begr�ndung muss sachbezogen sein; die Beschwerde f�hrende Partei hat sich gezielt mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen auseinanderzusetzen. Besonderes gilt hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz. Diese sind f�r das Bundesgericht verbindlich, es sei denn, die Partei zeige auf, dass sie qualifiziert falsch, d.h. willk�rlich, oder in Verletzung von Verfahrensvorschriften getroffen worden sind; entsprechende R�gen bed�rfen besonderer Geltendmachung und Begr�ndung (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 105 Abs. 1 und 2 und Art. 97 Abs. 1 BGG; dazu BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62 mit Hinweisen).
2.2.�Streitig ist allein, ob der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG in Verbindung mit Art. 52 AuG eine Bewilligungsverl�ngerung beantragen kann. Der Beschwerdef�hrer erkl�rt, dass seine Homosexualit�t wie auch der Umstand, dass er HIV-positiv sei, nun in Serbien, namentlich bei seiner Familie, bekannt geworden seien; es herrsche in seiner Heimat diesbez�glich eine negative Einstellung, es m�sse mit Aggressionen und Benachteiligungen gerechnet werden; auf diesem Hintergrund sei auch seine soziale Wiedereingliederung (keine Berufsaussichten) stark gef�hrdet; ein gegen ihn gerichteter t�tlicher Angriff sei seinerzeit von der serbischen Polizei/Justiz nicht ernsthaft untersucht worden; was seine Krankheit betrifft, best�nden zwar auch in Serbien Behandlungsm�glichkeiten, diese seien aber in der Schweiz um ein Vieles besser, die serbischen �rzte w�nschten vielmals, HIV-Patienten nicht behandeln zu m�ssen. Zu all diesen auch schon vor der Vorinstanz gemachten Vorbringen hat sich das Verwaltungsgericht umfassend ge�ussert: Es erl�utert, dass sich mit allgemeinen Schilderungen �ber die negative Grundhaltung gegen�ber Homosexuellen in Serbien ein H�rtefall nicht dartun lasse; es analysiert und wertet alsdann den konkret vom Beschwerdef�hrer genannten Vorfall von T�tlichkeit (E. 4.2.2). Sodann diskutiert es die Bedeutung der HIV-Erkrankung des Beschwerdef�hrers und der wohl unterschiedlichen Gesundheitsstandards in beiden L�ndern allgemein und auf den konkreten Einzelfall bezogen (E. 4.3). Schliesslich wertet es den Grad der Integration des Beschwerdef�hrers in der Schweiz als durchschnittlich und schliesst auf eine anhaltende Vertrautheit des noch nicht drei Jahre hier lebenden Beschwerdef�hrers mit den Verh�ltnissen in seiner Heimat (E. 4.4). Mit seinen vorstehend wiedergegebenen Darlegungen, die kaum �ber das hinausgehen, was er schon dem Verwaltungsgericht vorgetragen hat (vgl. aber BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246), vermag er nicht aufzuzeigen, inwiefern das angefochtene Urteil auf offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen beruhen w�rde und in welcher Hinsicht damit schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) verletzt worden sein k�nnte.
Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Abteilung, und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Dezember 2014