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Timestamp: 2016-10-24 23:36:13
Document Index: 289157188

Matched Legal Cases: ['Art. 40', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 15', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 66', 'Art. 277', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 105', 'Art. 16', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 13', 'Art. 17', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 17', 'Art. 16', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 13', 'Art. 17', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 14', 'Art. 17', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 156', 'Art. 2', 'BGE']

1A.232/2000 (29.03.2001)
1A.232/2000/sch
Bundesrichter F�raud, Ersatzrichter Loretan und Gerichtsschreiberin Gerber.
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Eugen David, Marktgasse 20, St. Gallen,
A.________ AG, Beschwerdegegnerin, Politische Gemeinde Thal, Regierung des Kantons St. Gallen, vertreten durch das Baudepartement, Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen,
USG - L�rmimmission aus n�chtlichem
Gastwirtschaftsbetrieb im Freien, hat sich ergeben:
A.- Die A.________ AG ist Eigent�merin der 1'088 m2 grossen Parzelle Nr. 127 in Staad, politische Gemeinde Thal.
Auf diesem Grundst�ck, das n�rdlich an den Bodensee und s�dlich an die Hauptstrasse (Staatsstrasse) angrenzt, betreibt B.________, Verwaltungsratspr�sident der A.________ AG, das Pub-Restaurant "Y.________". Zwischen dem Restaurantgeb�ude und dem Bodensee liegt eine Gartenterrasse mit 150 Sitzpl�tzen.
Im Westen grenzt die Parzelle Nr. 127 an die 585 m2 grosse Parzelle Nr. 129 von X.________. Auf ihr steht ein Mehrfamilienhaus mit drei Geschossen und ausgebautem Dachgeschoss im s�dlichen, unmittelbar an die Hauptstrasse angrenzenden Teil sowie mit zwei Geschossen und Flachdach im n�rdlichen Teil. Die Gartenwirtschaft des Y.________ ist gegen die angrenzende Parzelle Nr. 129 von X.________ durch eine rund 8 m vor der Grenze stehenden Abschrankung mit einem Durchgang im Uferbereich abgetrennt.
�stlich der Parzelle Nr. 127 schliesst die Parzelle Nr. 124 mit dem Hotel "H.________" an, das ebenfalls �ber eine an den Bodensee anstossende Gartenterrasse verf�gt.
Auf der gegen�berliegenden Seite der Hauptstrasse befindet sich ein Parkplatz: ca. 30 Parkpl�tze geh�ren zum Pub-Restaurant Y.________ und ca. 60 zum Hotel H.________.
S�dlich des Parkplatzes f�hrt die Bahnlinie der SBB vorbei.
B.-Anfang der achtziger Jahre wurde das fr�here Restaurant "R.________" auf dem Grundst�ck Nr. 127 in ein Pub umgewandelt, das sich zu einem beliebten Treffpunkt junger Leute entwickelte. Seit 1989 beschwerten sich Anwohner �ber unzumutbare L�rmbel�stigungen durch die G�ste des Pubs Y.________, insbesondere von der Gartenwirtschaft.
Mit Beschluss vom 25. Juli 1991 verf�gte der Gemeinderat Thal gest�tzt auf den damals geltenden Art. 40 Abs. 3 des St. Galler Gastwirtschaftsgesetzes vom 1. Dezember 1983 (GWG), dass sich sp�testens ab 22.00 Uhr keine G�ste mehr in der Gartenwirtschaft aufhalten d�rften. Diese Verf�gung widerrief der Gemeinderat am 2. Juni 1992, nach- dem die Grundeigent�merin und der damalige Patentinhaber an die Regierung rekurriert hatten, und erliess gest�tzt auf Art. 11 Abs. 2, Art. 12 Abs. 2 und Art. 15 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG; SR 814. 01) folgenden Beschluss:
A. Der Parkplatz vor dem Restauranteingang f�r
Motorfahrr�der und Motorr�der muss auf die gegen�berliegende
(s�dliche) Strassenseite verlegt werden.
B. Vor dem Restauranteingang und auf dem Parkplatz
sind Tafeln aufzustellen, die die G�ste zu einem
vern�nftigen und r�cksichtsvollen Verhalten anhalten
C. Auf den Tischen im Gartenrestaurant und im
Restaurant sind ebenfalls Mitteilungen anzubringen,
die die G�ste zu einem massvollen Verhalten anhalten
D. Bei sch�nem Wetter und offensichtlich zu erwartendem
Publikumsandrang ist vor dem Restauranteingang
ein "geeigneter" Securitas-W�chter zu postieren,
der in der Lage ist einzugreifen und sich
durchzusetzen, wenn es die Situation erfordert.
E. Herr W.________ stellt eine Patrouille zusammen,
die jeweils am Morgen zwischen 05.00 und
07.00 Uhr auf einem Rundgang (Pub-Restaurant Y.________ - Obstverwertung - Spezialbeton - Liegenschaft X.________ - Parkplatz) allf�llige
Reinigungsarbeiten vornimmt.
F. Ab 21.30 Uhr (ganze Woche) wird die Musik in
der Gartenwirtschaft eingestellt.
2. Einschr�nkungen
Der Betrieb der Gartenwirtschaft wird zeitlich
eingeschr�nkt. Der Wirt des Y.________ wird angewiesen,
daf�r zu sorgen, dass sich:
- Freitag und Samstag ab 23.30 Uhr
keine G�ste mehr in der Gartenwirtschaft aufhalten.
Eine weitergehende zeitliche Beschr�nkung des Gartenwirtschaftsbetriebs hielt die Gemeinde angesichts der Tatsache, dass die gr�ssten Ums�tze in den Sommermonaten erzielt werden und die Hauptfrequenzzeit des Restaurants zwischen 21.00 Uhr und 24.00 Uhr liege, f�r wirtschaftlich nicht tragbar.
C.-Den hiergegen gerichteten Rekurs von X.________ wies die Regierung des Kantons St. Gallen am 7. M�rz 1995 ab. Sie hielt weitergehende Beschr�nkungen weder unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Tragbarkeit f�r zumutbar noch im Hinblick auf die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte f�r erforderlich. Die Regierung nahm an, in Gartenwirtschaften k�nne aufgrund der Witterung durchschnittlich nur an etwa 20 Abenden im Jahr �ber 22.00 Uhr hinaus gewirtet werden; zudem sei das Pub als Betrieb am See auf die Einnahmen aus der Gartenwirtschaft angewiesen.
D.-Gegen den Entscheid der Regierung erhob X.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen.
Am 8. August 1995 erkl�rte das Verwaltungsgericht die Betriebsbeschr�nkungen gem�ss Ziff. 2 der Verf�gung des Gemeinderates Thal vom 2. Juni 1992 im Sinne einer vorsorglichen Massnahme f�r vollstreckbar. Am 6. Februar 1996 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.
E.-Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde von X.________ hob das Bundesgericht am 24. Juni 1997 den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ck. Das Bundesgericht nahm an, die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts gen�gten nicht, um beurteilen zu k�nnen, ob die angeordneten Sanierungsmassnahmen den Anforderungen der L�rmschutzverordnung gen�gten. Insbesondere fehlten Feststellungen zur Frage, inwiefern der L�rm der Gartenwirtschaft im Haus des Beschwerdef�hrers zu h�ren und eine Beeintr�chtigung der Nachtruhe zu bef�rchten sei.
F.- Am 18. Dezember 1997 entschied das Verwaltungsgericht nach Anh�rung der Parteien, dass im Fr�hjahr/ Sommer 1998 bei g�nstiger Witterung abends zwischen 22.00 und 23.00 Uhr ein unangemeldeter Augenschein auf der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers vorgenommen werde. Mit Schreiben vom 8. April 1998 teilte X.________ dem Verwaltungsgericht mit, dass das benachbarte Restaurant H.________ zur Zeit geschlossen sei und beantragte, den vorgesehenen Augenschein erst dann durchzuf�hren, wenn das H.________ wieder in Betrieb sei. Der Augenschein wurde deshalb erst am 25. Juni 1999 vorgenommen. Im Auftrag des Verwaltungsgerichts hielt die Kantonspolizei St. Gallen an drei Freitag- bzw. Samstagabenden in den Monaten Juli und August 1999 um 22.00, 23.00 und 24.00 Uhr jeweils w�hrend zehn Minuten das Geschehen auf dem Parkplatz des Pub-Restaurants Y.________ in einem Polizeirapport fest.
G.- Am 15. Juni 2000 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Hiergegen erhob X.________ am 28. August 2000 Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht. Er beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und Ziff. 2 der Verf�gung des Gemeinderates Thal vom 2. Juni 1992 sei wie folgt abzu�ndern:
"Der Betrieb der Gartenwirtschaft wird zeitlich eingeschr�nkt.
Der Wirt des Y.________ wird angewiesen,
daf�r zu sorgen, dass sich ab 22.00 Uhr keine
G�ste mehr in der Gartenwirtschaft aufhalten.. "
"Der Betrieb der Gartenwirtschaft wird wie folgt
zeitlich eingeschr�nkt:
a) Pro Kalenderjahr darf die Gartenwirtschaft des
Y.________ an h�chstens 20 Tagen bis 23.00 Uhr
betrieben werden. Der Wirt des Y.________ wird
angewiesen, die beanspruchten Tage jeweils
innert 24 Stunden nach der Offenhaltung der
Gemeindekanzlei Thal und dem Beschwerdef�hrer
b) An den �brigen Tagen darf die Gartenwirtschaft
des Y.________ l�ngstens bis 22.00 Uhr betrieben
c) Der Wirt des Y.________ wird angewiesen, daf�r
zu sorgen, dass sich ab den in lit. a und b
festgelegten Zeiten keine G�ste mehr in der
Gartenwirtschaft aufhalten. "
"Um sicherzustellen, dass die Nachtruhe ab 23.00 Uhr
eingehalten wird, ist in der Gartenwirtschaft:
a) sp�testens um 22.30 die Verabreichung von Getr�nken
und Speisen zu beenden und
b) die Betriebszeit so zu beenden, dass der zurechenbare
Strassenverkehr bis 23.00 Uhr abgewickelt
Mit Schreiben vom 10. Januar 2001 pr�zisierte der Beschwerdef�hrer seinen Eventualantrag wie folgt:
a) "Pro Kalenderjahr darf die Gartenwirtschaft des
Y.________ an h�chstens zehn aufeinanderfolgenden
Freitagen ab dem 31. Mai und an zehn
aufeinanderfolgenden Samstagen ab dem 31. Mai
bis 23 Uhr betrieben werden.. "
H.- Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen und die A.________ AG beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen.
Der Regierungsrat des Kantons St. Gallen und die Politische Gemeinde Thal haben auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die A.________ AG beantragt zus�tzlich, ihr sei die Parteientsch�digung zur�ckzuerstatten, die sie nach dem ersten Bundesgerichtsentscheid dem Beschwerdef�hrer habe zahlen m�ssen.
I.- Das Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) kommt in seiner Vernehmlassung zum Ergebnis, die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts seien insoweit unvollst�ndig, als eine Beurteilung der L�rmbelastung aus den zugeh�rigen Parkpl�tzen gem�ss Anhang 6 zur L�rmschutzverordnung [LSV; SR 814. 41] sowie der L�rmbelastung des Mehrverkehrs, der durch das Lokal verursacht werde, nicht vorgenommen worden sei. Dieser Verkehrsanteil (Mehrverkehr) m�sse den L�rmimmissionen des Pubs und nicht dem Strassenverkehr zugerechnet werden.
Das BUWAL bezweifelt die Beurteilung des Verwaltungsgerichts, wonach der Strassenl�rm den L�rm der Gastst�tte weitgehend maskiere: Unter Zugrundelegung der �sterreichischen Richtlinie Nr. 33 "Schalltechnische Grundlagen f�r die Errichtung von Gastgewerbebetrieben, insbesondere Diskotheken" vom November 1990 sei davon auszugehen, dass Strasse und Gastwirtschaft einen vergleichbaren Immissionspegel verursachen. Dann aber m�sse von einem Kumulationseffekt ausgegangen werden, d.h. die St�rwirkung der Doppelbelastung liege deutlich h�her als die der Einzelst�rung.
Diesen Kumulationseffekt habe das Verwaltungsgericht verkannt.
Das BUWAL h�lt an seiner - schon im ersten Verfahren vor Bundesgericht vertretenen - Auffassung fest, dass eine Wand zwischen den Parzellen als bauliche L�rmschutzmassnahme in Betracht k�me. Ansonsten k�nne eine sp�rbare Reduktion der L�rmbelastung durch die geforderte Begrenzung der Betriebszeiten auf 22.00 Uhr erreicht werden. Die vom Beschwerdef�hrer eventuell beantragte �ffnung des Pubs an h�chstens 20 Tagen pro Jahr bis 23.00 Uhr k�nnte eine sinnvolle M�glichkeit darstellen, um den wirtschaftlichen Nachteil des Beschwerdegegners auf ein Minimum zu begrenzen.
J.- Die Beteiligten erhielten Gelegenheit, zur Vernehmlassung des BUWAL Stellung zu nehmen. W�hrend die Beschwerdegegnerin die Errichtung einer L�rmschutzmauer bef�rworten w�rde, lehnt der Beschwerdef�hrer dies aus rechtlichen und aus �sthetischen Gr�nden ab. Die Beschwerdegegnerin beantragt, das Bundesgericht m�ge selbst einen Augenschein vornehmen, falls es den tats�chlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts und der �brigen Vorinstanzen keinen Glauben schenken wolle.
K.- Am 1. und am 20. M�rz 2001 reichte die Beschwerdegegnerin neue Beweismittel zu den Akten. Diese unaufgefordert eingereichten Eingaben k�nnen im vorliegenden Verfahren nicht ber�cksichtigt werden.
1.- a) Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht k�nnen die Verletzung von Bundesrecht - einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens - und die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat allerdings, wie im vorliegenden Fall, eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an den festgestellten Sachverhalt gebunden, es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden (Art. 105 Abs. 2 OG).
b) Hinzu kommt im vorliegenden Fall eine Bindung auch an die Erw�gungen des bundesgerichtlichen Entscheids vom 24. Juni 1997: Hebt eine Beschwerde- oder Berufungsinstanz das angefochtene Urteil auf und weist es die Sache an die untere Instanz zur�ck, so hat diese die Erw�gungen, mit denen die R�ckweisung begr�ndet wird, ihrem neuen Entscheid zugrunde zu legen. Das Gesetz bestimmt dies f�r Zivil- und Strafsachen ausdr�cklich (Art. 66 OG, Art. 277ter BStP), doch gilt der Grundsatz auch f�r verwaltungsrechtliche Streitigkeiten. Wird der neue Entscheid der unteren Instanz wiederum weitergezogen, so ist dann auch das Bundesgericht an die Erw�gungen gebunden, mit denen es die R�ckweisung begr�ndet hat (BGE 94 I 384 E. 2 S. 388; 90 II 302 E. 2a S. 308 f.; Urteil vom 6. November 1987, ASA 58 421 E. 2c).
2.- a) Das Bundesgericht hatte die Sache an das Verwaltungsgericht zur�ckgewiesen, damit es feststelle, inwiefern der L�rm der Gartenwirtschaft im Haus des Beschwerdef�hrers zu h�ren sei. Dabei sei vor allem zu pr�fen, ob der L�rm nur bei offenen oder auch bei geschlossenen Fenstern zu h�ren sei, inwieweit die Stimmen der Pub-Besucher sich vom Hintergrundsl�rm des Strassenverkehrs abheben oder von diesem �berdeckt werden, ob einzelne Worte bzw. Satzteile herausgeh�rt werden k�nnen und inwieweit nach richterlicher Erfahrung eine Beeintr�chtigung der Nachtruhe (bei offenen bzw. bei geschlossenen Fenstern) zu bef�rchten sei (Entscheid vom 24. Juni 1997 E. 5b und 6e).
b) Das Verwaltungsgericht hat gest�tzt auf seinen Augenschein folgende Feststellungen getroffen:
Im Wohnzimmer der Familie X.________, wo sich in der nord�stlichen Ecke die Schlafstatt der Ehefrau befindet, trete bei voll ge�ffnetem Fenster in erster Linie der Strassenl�rm akustisch in Erscheinung. Neben dem Verkehrsl�rm seien aus dem Gartenrestaurant Stimmengewirr, Geschirr- und Besteckgeklapper und Gl�sergeklirre zu h�ren. Mit Ausnahme von wenigen Aus- und Zurufen seien keine Wortinhalte auszumachen. Musik, zuschlagende Autot�ren oder Gespr�che der ankommenden oder weggehenden Besucher seien nicht zu h�ren. W�hrend des rund 15-min�tigen Aufenthalts sei ein "Kavalierstart" zu verzeichnen gewesen. Bei ge�ffnetem Fenster erscheine das Einschlafen nur schwer m�glich, w�hrenddem bei geschlossenem Fenster sowohl der Motorfahrzeugl�rm als auch die Immissionen des Gartenrestaurants kaum wahrnehmbar seien, so dass ein Einschlafen problemlos m�glich erscheine.
Auch auf der Terrasse sei der Strassenl�rm gut wahrnehmbar, wobei Stimmengewirr, Gel�chter, Geschirr- und Besteckgeklapper etwas deutlicher hervortreten als in der Wohnung der Familie X.________. Schlechte Ger�che (Grill, Pommes-Frites oder Bier) seien nicht festgestellt worden; Musik sei nicht zu h�ren gewesen.
Im ostseitig gelegenen Zimmer der Mietwohnung sei wiederum in erster Linie der Strassen- und erst in zweiter Linie der Gastst�ttenl�rm aufgefallen. Auch hier sei das Einschlafen bei ge�ffnetem Fenster praktisch ausgeschlossen.
Das Verwaltungsgericht hielt fest, dass der Augenschein die schon im Urteil vom 6. Februar 1996 getroffene - und vom Beschwerdef�hrer damals nicht bestrittene - Feststellung best�tigt habe, dass ein (Ein)Schlafen im Haus der Familie X.________ bei offenem Fenster bereits aufgrund des Verkehrsl�rms ausgeschlossen erscheine. Insbesondere im Wohnzimmer der Familie X.________ und im Zimmer des Mieters falle zuerst der Strassenl�rm des Durchgangsverkehrs auf, w�hrend der Gastst�ttenl�rm erst in zweiter Linie wahrgenommen werde. Damit best�tige sich auch die bereits im Urteil vom 6. Februar 1996 gemachte Feststellung, dass die starke L�rmvorbelastung zu einer "Maskierung" des �brigen st�renden L�rms aus dem Gastst�ttenbetrieb f�hre. So seien die Stimmen der Restaurantbesucher und das Geschirr- und Besteckgeklapper zwar neben dem Strassenverkehr wahrnehmbar, w�rden sich aber von diesem nicht deutlich abheben. Dem Stimmengewirr k�nne auch - abgesehen von vereinzelten Aus- und Zurufen - kein Informationsgehalt entnommen werden.
Zusammenfassend stellte das Verwaltungsgericht fest, dass die Nachtruhe der Familie X.________ bei ge�ffneten Fenstern erheblich gest�rt sei; diese Beeintr�chtigung sei indes in erster Linie auf den Strassenl�rm und erst in zweiter Linie auf den Gastst�ttenl�rm zur�ckzuf�hren. Bei geschlossenen Fenstern seien sowohl der Motorfahrzeugl�rm als auch die Immissionen des Gartenrestaurants kaum wahrnehmbar.
c) Der Beschwerdef�hrer r�gt, das Verwaltungsgericht habe willk�rlich auf die Einvernahme von Zeugen f�r die H�ufigkeit und Intensit�t der Immissionen nach 22 Uhr verzichtet und willk�rlich die beantragte Edition der Akten der Gemeinde Thal sowie der kantonspolizeilichen Akten �ber den Betrieb des Pubs seit 1985 abgelehnt. Zumindest h�tten die Akten �ber die vom Gemeindeammann am 16. Juni 1998 verlangten Abkl�rungen �ber eine allf�llige �berschreitung der Betriebszeit einverlangt werden m�ssen.
aa) Das Bundesgericht hat schon im Urteil vom 24. Juni 1997 (E. 7c) entschieden, dass es gen�ge, wenn sich das Verwaltungsgericht selbst ein Bild von den L�rmimmissionen mache; auf Zeugenvernehmungen und auf die Edition der Akten kantonaler und kommunaler Beh�rden k�nne dagegen verzichtet werden. Das Verwaltungsgericht hat sich - der Weisung des Bundesgerichts entsprechend - selbst von den Auswirkungen des L�rms der Gartenwirtschaft im Haus des Beschwerdef�hrers �berzeugt; zus�tzlich hat es die Zust�nde auf dem Parkplatz an drei Freitag- bzw. Samstagabenden von der Kantonspolizei beobachten und protokollieren lassen.
Schliesslich teilte die Politische Gemeinde Thal auf telefonische Anfrage des Gerichts mit, dass bez�glich Beanstandungen und Reklamationen wegen Immissionen rund um das Pub- Restaurant Y.________ in den letzten zwei Jahren praktisch ausschliesslich Klagen des Ehepaares X.________ beim Gemeinderat eingegangen seien. Unter diesen Umst�nden durfte das Verwaltungsgericht die Antr�ge des Beschwerdef�hrers auf Edition von Akten und auf die Vernehmung von Zeugen ablehnen, ohne seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) zu verletzen.
bb) Dies gilt auch f�r die Abkl�rungen �ber eine allf�llige �berschreitung der Betriebszeit: Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist nicht die Frage, ob die vom Gemeinderat Thal am 2. Juni 1992 verf�gten und zwischenzeitlich im Patent festgeschriebenen Betriebseinschr�nkungen l�ckenlos eingehalten worden sind, sondern ob noch k�rzere �ffnungszeiten angeordnet werden m�ssen.
cc) Schliesslich liegt auch hinsichtlich der vom Beschwerdef�hrer eingereichten Schreiben von Frau S.________ (Eigent�merin der s�dlich der Hauptstrasse befindlichen Liegenschaft Nr. 135) und des ehemaligen Mieters des Beschwerdef�hrers M.________ aus dem Jahre 1991 keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vor. Frau S.________ wohnt nicht selbst in Thal und kann daher nicht aus eigener Anschauung �ber die L�rmverh�ltnisse berichten. Das Schreiben von M.________ stammt aus dem Jahre 1991, d.h. vor dem Beschluss des Gemeinderats Thal vom 2. Juni 1992. Die von der Gemeinde angeordneten Massnahmen, die erst 1995 teilweise in Kraft gesetzt worden sind, haben zu einer gewissen Beruhigung der Situation gef�hrt: Dies wurde schon im Bundesgerichtsurteil vom 24. Juni 1997 (E. 5b) festgehalten und wird durch die Auskunft der Gemeinde Thal best�tigt. Daher sind auch die in der Beschwerdeschrift zitierten Schreiben, die �berwiegend aus der Zeit vor 1995 stammen, nicht geeignet, die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts �ber die aktuellen Verh�ltnisse als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen.
d) Der Beschwerdef�hrer r�gt, der Augenschein habe einen falschen Eindruck der L�rmbelastung vermittelt.
aa) Er ist der Auffassung, ein nur 15-min�tiger Aufenthalt von neun Personen in der Wohnung sei ein untaugliches Beweismittel, weil die Situation von neun hellwachen Personen, die sich unterhalten, nicht mit derjenigen einer Einzelperson vergleichbar sei, die einschlafen wolle.
Dieser Einwand ist nachvollziehbar. Es gibt aber keine Alternative zur Durchf�hrung derartiger Augenscheine, wenn Belastungsgrenzwerte fehlen und deshalb nicht (oder nicht allein) auf L�rmmessungen abgestellt werden kann.
M�ssen die Richter aufgrund ihrer eigenen Erfahrung beurteilen, ob eine unzumutbare St�rung vorliegt (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 24. Juni 1997 E. 3b), so m�ssen sie sich selbst ein Bild von der L�rmsituation machen. Die Parteien und ihre Rechtsvertreter haben das Recht, am Augenschein teilzunehmen; zugleich muss ein Gerichtsschreiber f�r das Protokoll dabei sein. Es handelt sich somit zwangsl�ufig um eine gr�ssere Personengruppe, die sich nur f�r eine beschr�nkte Zeit in der Wohnung aufhalten kann. Immerhin aber kommen die Augenscheinsteilnehmer mit dem ausdr�cklichen Ziel, den L�rm der Gastwirtschaft und dessen Auswirkungen auf die Nachtruhe zu beurteilen, h�ren also genau hin und versuchen, sich in die Lage der hier lebenden und schlafenden Menschen hineinzuversetzen. Dies vermag die geschilderten M�ngel eines Augenscheins zumindest teilweise auszugleichen.
bb) Der Beschwerdef�hrer r�gt ferner, dass die Gartenwirtschaft am Tag des Augenscheins nur halb besetzt gewesen sei, weil gleichzeitig das "Open Air Festival" St. Gallen und das "Badifest" in Rorschach stattgefunden h�tten. Das Verwaltungsgericht h�tte deshalb dem Antrag des Beschwerdef�hrers auf Wiederholung des Augenscheins stattgeben m�ssen.
Das Verwaltungsgericht stellte fest, die Gartenwirtschaft - f�r die gem�ss Patent 150 Pl�tze zur Verf�gung stehen - sei am Abend des Augenscheins mit ca. 200 Personen voll ausgelastet gewesen. Auch wenn sich unbestrittenermassen an einzelnen Abenden bis zu 400 G�ste im Gartenrestaurant aufhalten, sei davon auszugehen, dass es sich dabei um Spitzenwerte und nicht um die Normalbesetzung handle.
Unter diesen Umst�nden k�nne nicht gesagte werden, dass der Augenschein kein objektives Bilde von der Sachlage habe vermitteln k�nnen.
Diese Erw�gungen sind nicht offensichtlich unrichtig:
Auch beim Augenschein des Verwaltungsgerichts im vorangegangenen Verfahren, am 10. August 1995 zwischen 22.10 und 23.00 Uhr, waren ca. 150 bis 200 Besucher in der Gartenwirtschaft anwesend, wobei an jenem Abend milde und angenehme Aussentemperaturen herrschten und es soweit ersichtlich keine konkurrierende Grossveranstaltung gab. Das Verwaltungsgericht durfte daher ohne Verletzung des rechtlichen Geh�rs auf eine Wiederholung des Augenscheins verzichten.
Es musste allerdings bei der Beurteilung der Immissionen die h�here L�rmbelastung bei einer "Spitzenbesetzung" der Gartenwirtschaft mitber�cksichtigen.
cc) Schliesslich wirft der Beschwerdef�hrer dem Verwaltungsgericht vor, den Wirt des Y.________ beim Augenschein von Anfang an informiert und in die Wohnung des Beschwerdef�hrers mitgenommen zu haben. Damit sei das Personal der Beschwerdegegnerin �ber die Beweiserhebung im Bilde gewesen und habe entsprechenden Einfluss auf die G�ste nehmen k�nnen.
Das Verwaltungsgericht musste jedoch zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs und der Gleichbehandlung der Parteien (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV) nicht nur den Beschwerdef�hrer und dessen Anwalt, sondern auch den Vertreter der Beschwerdegegnerin, B.________, am Augenschein teilnehmen lassen. Wie das Verwaltungsgericht in seinen Erw�gungen festgestellt hat, wurde dieser zu Beginn des Augenscheins von einem der anwesenden Verwaltungsrichter direkt in der K�che abgeholt; er habe somit keine Zeit gehabt, sein Personal oder gar die G�ste vom Augenschein zu informieren; es gebe auch keinerlei Hinweise f�r eine Beeinflussung der Ergebnisse des Augenscheins.
Unter diesen Umst�nden kann nicht von einer unzul�ssigen Beeinflussung der Ergebnisse des Augenscheins ausgegangen werden.
e) aa) Eine weitere Sachverhaltsr�ge des Beschwerdef�hrers betrifft die vom Verwaltungsgericht beigezogenen Verkehrsl�rmmessungen aus dem Jahre 1990: Diese seien �berholt, weil zwischenzeitlich der Autobahnanschluss Goldach er�ffnet worden sei, der den gr�ssten Teil des Verkehrs St. Margrethen Richtung Arbon/Kreuzlingen �bernommen habe.
Auf telefonische Anfrage des Verwaltungsgerichts teilte jedoch das kantonale Amt f�r Umweltschutz am 30. Mai 2000 mit, dass sich die L�rmbelastung im fraglichen Gebiet seit der Erstellung des L�rmkatasters nur unwesentlich ver�ndert habe: Die Reduktion des Strassenverkehrs durch die Er�ffnung des Zubringers Arbon bewirke eine L�rmreduktion um weniger als ein Dezibel. Damit kann das Strassenl�rmbelastungskataster weiterhin einen Anhaltspunkt f�r die Belastung des Grundst�cks des Beschwerdef�hrers mit Strassenverkehrsl�rm geben.
bb) Die 1990 gemessenen Werte betrugen f�r den s�dlichen Teil des Wohnhauses des Beschwerdef�hrers (Hauptstrasse 65) am Tag 73.3 dB(A) und f�r die Nacht 64.2 dB(A), d.h. es wurden die Alarmwerte der Empfindlichkeitsstufe III gem�ss Anhang 3 Ziff. 2 zur LSV f�r den Tag bzw. f�r die Nacht von 70 db(A) bzw. 65 dB(A) deutlich �ber- bzw. nur knapp unterschritten. Im hinterliegenden, n�rdlichen Teil des Wohnhauses (Hauptstrasse 63) wurde f�r den Tag ein Beurteilungspegel von 65.6 dB(A) und f�r die Nacht von 56.5 dB(A) gemessen, so dass die Immissiongrenzwerte am Tag und in der Nacht von 65 dB(A) bzw. 55 dB(A) �berschritten werden. Diese Messwerte best�tigen den akustischen Eindruck der Verwaltungsrichter, wonach sich der Strassenl�rm auf das Wohlbefinden der Bewohner der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers erheblich st�rend auswirkt, und zwar auch im hinterliegenden, n�rdlichen Teil der Wohnung. Auch wenn der Verkehrsl�rm auf der Strassenseite um ein Mehrfaches h�her ist als auf der Seeseite, muss mit dem Verwaltungsgericht davon ausgegangen werden, dass auch die Wohnqualit�t auf der Seeseite durch den - tags und nachts �ber den Immissionsgrenzwerten liegenden - Verkehrsl�rm stark beeintr�chtigt wird.
f) Der Beschwerdef�hrer bestreitet die Feststellung des Verwaltungsgerichts, wonach der Gastwirtschaftsl�rm durch den allgemeinen Strassenverkehrsl�rm maskiert werde:
Der L�rm aus dem Pub habe einen anderen Charakter als der Motorfahrzeugl�rm; insbesondere habe er in unregelm�ssigen Abst�nden deutliche Spitzen, was den Schlaf wesentlich st�rker beeintr�chtige als das Grundger�usch des Motorfahrzeugl�rms.
Auch das BUWAL bezweifelt die maskierende Wirkung des Strassenverkehrsl�rms: Unter Zugrundelegung der �sterreichischen Richtlinie Nr. 33 "Schalltechnische Grundlagen f�r die Errichtung von Gastgewerbebetrieben, insbesondere Diskotheken" vom November 1990 sei davon auszugehen, dass Strasse und Gastwirtschaft einen vergleichbaren Immissionspegel verursachen. Dann aber m�sse mit einem Kumulationseffekt gerechnet werden, d.h. die St�rwirkung der Doppelbelastung liege deutlich h�her als die der Einzelst�rung.
Im vorliegenden Zusammenhang (Sachverhaltsr�gen) gen�gt der Hinweis, dass auch das Verwaltungsgericht nicht von einer vollst�ndigen �berdeckung des Gastwirtschafts- durch den Verkehrsl�rm ausgegangen ist. Es hat lediglich festgehalten, dass zuerst der Strassenl�rm des Durchgangsverkehrs auffalle und erst in zweiter Linie der Gastst�ttenl�rm wahrgenommen werde: Zwar seien die Stimmen der Restaurantbesucher und das Geschirr- und Besteckgeklapper neben dem Strassenl�rm wahrnehmbar, sie w�rden sich aber von diesem nicht deutlich abheben. Zudem k�nne dem Stimmengewirr - von einzelnen Aus- und Zurufen abgesehen - auch kein Informationsgehalt entnommen werden. Es gibt keinen Anlass, diese tats�chlichen Feststellungen als offensichtlich unrichtig zu betrachten. Eine andere Frage ist, wie diese L�rmsituation rechtlich zu beurteilen ist, d.h. inwieweit die Vorbelastung durch den Strassenverkehr die Belastung durch den Gastst�ttenl�rm relativiert oder im Gegenteil erh�ht (vgl. dazu unten E. 3b).
g) Schliesslich machen sowohl der Beschwerdef�hrer als auch das BUWAL geltend, die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts seien unvollst�ndig, weil eine Beurteilung der L�rmbelastung aus den zugeh�rigen Parkpl�tzen gem�ss Anhang 6 LSV sowie der L�rmbelastung des Mehrverkehrs, der durch das Lokal verursacht werde, nicht vorgenommen worden sei. Dieser Verkehrsanteil (Mehrverkehr) m�sse den L�rmimmissionen des Y.________ und nicht dem Strassenverkehr zugerechnet werden. Der Beschwerdef�hrer gibt zu bedenken, dass der Wirt des Pubs �ber insgesamt 180 Parkpl�tze verf�ge (neben dem eigenen auch �ber jene der Mosterei und der Spezialbeton AG) und ein st�ndiges Kommen und Gehen herrsche. Dies bedeute, dass ein massgeblicher Anteil am Gesamtverkehrsl�rm in der Nacht vom Y.________ verursacht werde.
aa) Das Verwaltungsgericht hat keine L�rmmessungen und keine Beurteilung der Parkplatz-Immissionen gem�ss Anh.
6 LSV vorgenommen; es hat jedoch durchaus Feststellungen zur L�rmbelastung aus den zum Y.________ geh�renden Parkpl�tzen auf der gegen�berliegenden Strassenseite getroffen. Gest�tzt auf seinen Augenschein (vgl. insbesondere Augenscheinsprotokoll S. 2 und 3) und auf die Rapporte der Kantonspolizei St. Gallen �ber das Geschehen auf dem Parkplatz an drei Freitag- oder Samstagabenden in den Monaten Juli und August 1999 um 22.00, 23.00 und 24.00 Uhr hielt es fest, dass sich die Situation auf dem Parkplatz durch die von der Gemeinde angeordneten Massnahmen wesentlich verbessert habe: In den drei Polizeirapporten sei kein widerrechtlich abgestelltes Fahrzeug vermerkt worden; zudem sei an den Abenden mit sch�nem Wetter ein Parkplatzanweiser vorhanden gewesen (angefochtener Entscheid S. 25). Es stellte fest, dass vom Wohnzimmer der Familie X.________, wo auch die Schlafst�tte der Ehefrau liege, keine zuschlagenden Autot�ren oder Gespr�che der ankommenden oder weggehenden Besucher zu h�ren seien. W�hrend des 15-min�tigen Aufenthalts der Augenscheinsteilnehmer sei allerdings ein "Kavalierstart" zu verzeichnen gewesen (angefochtener Entscheid S. 17).
Diese Feststellungen erscheinen ausreichend. Angesichts des st�ndigen Durchgangsverkehrs an der Hauptstrasse in Staad w�re es kaum m�glich, den L�rm des Parkplatzes isoliert zu messen. Dar�berhinaus wirken sich weniger der L�rm der Motoren, als die - sehr unregelm�ssig auftretenden - Ger�usche beim Ein- und Aussteigen der G�ste (Zuschlagen der T�ren, Unterhaltungen, etc.) st�rend aus. Auf diesen L�rm hat das Verwaltungsgericht bei seinem Augenschein in der Wohnung des Beschwerdef�hrers geachtet und hierzu Feststellungen getroffen. Feststellungen zu den L�rmimmissionen der �brigen Parkpl�tze (Mosterei, Spezialbeton) erscheinen entbehrlich, da diese vom Grundst�ck des Beschwerdef�hrers aus nicht zu h�ren sind.
bb) Das Verwaltungsgericht hat den Anteil des Verkehrsaufkommens, der dem Pub zuzurechnen sei, in seinen Erw�gungen nicht beziffert; es ging jedoch davon aus, dass dieser Anteil vernachl�ssigbar gering sei (S. 19 des angefochtenen Entscheids). Es hat diese Feststellung allerdings nicht n�her begr�ndet. Das Gericht stellt pauschal auf die L�rmbelastung durch den Strassenverkehr am Tag bzw. in der Nacht ab und schliesst daraus offenbar, der vom Pub erzeugte Verkehr spiele keine Rolle. An sich h�tte jedoch ermittelt werden m�ssen, wieviele Autos in den kritischen Stunden (zwischen 22.00 und 24.00 Uhr) als Verkehr vom und zum Pub geltend m�ssen.
Ausgehend von den Besucherzahlen von 200 und mehr Personen muss mit 50 bis 100 Fahrzeugen pro Stunde gerechnet werden, auch wenn ein Teil der Besucher im Sommer ohne Auto kommt (z.B. mit Rollerskates oder Fahrr�dern). Die geringe Gr�sse des Parkplatzes gegen�ber dem Y.________ (34 Autoparkpl�tze und einige Motorradpl�tze) ist f�r sich allein nicht aussagekr�ftig, weil es weitere Parkpl�tze gibt und die Fahrzeuge - je nach Fahrtrichtung und Lage des Parkplatzes - am Haus des Beschwerdef�hrers vorbeifahren k�nnen.
Aus der 1998 in Staad durchgef�hrten automatischen Verkehrsz�hlung ergibt sich f�r die Sommermonate Juni bis August f�r die Zeit von 22.00 bis 23.00 unter der Woche (Sonntag bis Donnerstag) ein Durchschnitt von ca. 450 Fahrzeugen pro Stunde und an Wochenenden (Freitag und Samstag) von ca. 650 (in der Zeit von 23.00 bis 24.00 Uhr) bzw. 555 Fahrzeugen (in der Zeit von 23.00 bis 24.00 Uhr). Damit verkehren an Wochenenden in der Zeit von 22.00 Uhr bis 24.00 durchschnittlich ca. 600 Fahrzeuge pro Stunde auf der Hauptstrasse in Staad. Bis zu 100 dem Pub zurechenbare Verkehrsbewegungen pro Stunde stellen somit keinen vernachl�ssigbaren, aber auch keinen gewichtigen Anteil am Strassenverkehr dar.
Das Verwaltungsgericht hat allerdings einleuchtend dargelegt, dass die Schliessung der Gartenwirtschaft um 22.00 Uhr diesen Verkehr vermutlich nicht zum Verschwinden br�chte: An sch�nen Abenden sucht das Publikum erfahrungsgem�ss den See auf und w�rde, wenn die Gartenwirtschaft des Y.________ geschlossen w�re, einfach ein anderes Lokal am See aufsuchen, und hierzu u.U. auch die Hauptstrasse in Staad befahren. Insofern durfte das Verwaltungsgericht annehmen, der von der Gartenwirtschaft des Y.________ verursachte Mehrverkehr sei vernachl�ssigbar gering und auf weitere Abkl�rungen verzichten.
h) Nach dem Gesagten ist der vom Verwaltungsgericht festgestellte Sachverhalt f�r das bundesgerichtliche Verfahren verbindlich (Art. 105 Abs. 2 OG). Er ist der rechtlichen Beurteilung im Folgenden zu Grunde zu legen. Damit kann auf den von der Beschwerdegegnerin beantragten Augenschein verzichtet werden.
3.- a) Beim Y.________ handelt es sich um eine Altanlage, die den Bestimmungen �ber die Sanierungspflicht unterliegt (Art. 16 ff. USG; Art. 13 ff. LSV). Die Vollzugsbeh�rde ordnet die Sanierung derartiger Anlagen an, wenn diese wesentlich zur �berschreitung der Immissionsgrenzwerte beitragen (Art. 13 Abs. 1 LSV). Wie das Bundesgericht in seinem Entscheid vom 24. Juni 1997 (E. 3) dargelegt hat, fehlen Belastungsgrenzwerte f�r Gastst�ttenl�rm, so dass das Gericht im Einzelfall beurteilen muss, ob eine unzumutbare St�rung gem�ss Art. 15 USG vorliegt. Dabei sind der Charakter des L�rms, Zeitpunkt und H�ufigkeit seines Auftretens sowie die L�rmempfindlichkeit bzw. L�rmvorbelastung der Zone, in der die Immissionen auftreten, zu ber�cksichtigen (vgl. auch BGE 123 II 325 E. 4d S. 333 ff.).
aa) Im vorliegenden Fall stimmen alle Beteiligten mit dem Verwaltungsgericht darin �berein, dass die L�rmimmissionen aus der Gartenwirtschaft bei Einhaltung der normalen (nach dem kantonalen Gastwirtschaftsgesetz zul�ssigen) �ffnungszeiten �berm�ssig bzw. erheblich st�rend i.S.v. Art. 15 USG sind und damit Sanierungsmassnahmen geboten sind. Diese wurden von der Gemeinde Thal am 2. Juni 1992 angeordnet. Streitig ist jedoch, ob diese Massnahmen gen�gen oder ob weitergehende Massnahmen zur Immissionsminderung geboten sind.
bb) Im bundesgerichtlichen Urteil vom 24. Juni 1997 (E. 4c) wurde - in �bereinstimmung mit den kommunalen und kantonalen Beh�rden - davon ausgegangen, dass keine technischen oder baulichen M�glichkeiten bestehen, um die L�rmimmissionen einzuschr�nken, und insbesondere der Bau einer L�rmschutzwand nicht in Betracht falle. An diese Erw�gung ist das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren gebunden (vgl. oben, E. 1b). Im Folgenden sind daher nur weitergehende betriebliche Einschr�nkungen zu pr�fen, namentlich fr�here Schliessungszeiten f�r die Gartenwirtschaft.
cc) Weitergehende Massnahmen w�ren erforderlich, wenn der Gastst�ttenl�rm trotz der bereits angeordneten Sanierungsmassnahmen die im Einzelfall festzusetzende Zumutbarkeitsschwelle gem�ss Art. 15 USG �berschreitet (Art. 13 Abs. 2 lit. b LSV) und keine entsprechende Erleichterung i.S.v. Art. 17 USG, Art. 14 LSV erteilt werden darf. Das ist im Folgenden zu pr�fen.
b) Das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass an rund 60 Tagen im Jahr in der Gartenwirtschaft Hochbetrieb sei und mit gravierenden L�rmimmissionen zu rechnen sei.
Es stellte anl�sslich des Augenscheins fest, dass von der nord�stlichen Ecke des Wohnzimmers des Beschwerdef�hrers bei ge�ffnetem Fenster Stimmengewirr, Geschirr- und Besteckgeklapper und Gl�sergeklirre zu h�ren sei; bei einigen wenigen Aus- und Zurufen seien auch Wortinhalte auszumachen.
Zwar seien keine Musik, kein Zuschlagen von Autot�ren oder Gespr�che ankommender oder weggehender Besucher zu h�ren gewesen, wohl aber ein "Kavalierstart". W�hrend in der Wohnung in erster Linie der Strassen- und erst in zweiter Linie der Gastst�ttenl�rm zu h�ren sei, sei auf der Terrasse der L�rm der Gartenwirtschaft etwas deutlicher hervorgetreten.
Bei offenem Fenster sei - so das Verwaltungsgericht - ein Einschlafen nur schwer m�glich. Dies sei allerdings in erster Linie auf den Strassenverkehr zur�ckzuf�hren, der zu einer gewissen "Maskierung" des �brigen st�renden L�rms aus der Gastst�ttenwirtschaft f�hre.
Diese Erw�gungen lassen nicht eindeutig erkennen, ob das Verwaltungsgericht der Auffassung war, der L�rm der Gastst�tte allein �berschreite weiterhin die Zumutbarkeitsschwelle nach Art. 15 USG, d.h. die bereits angeordneten Sanierungsmassnahmen gen�gten nicht den Anforderungen von Art. 13 Abs. 2 lit. b LSV. Auf eine �berschreitung der Immissiongrenzwerte (bzw. der Zumutbarkeitsschwelle gem�ss Art. 15 USG) l�sst immerhin die Qualifikation der L�rmbelastung als "gravierend" schliessen. Auch die Berufung des Verwaltungsgerichts auf Art. 17 USG (Erleichterungen im Einzelfall) w�re nicht erforderlich, wenn die Sanierungsmassnahmen schon nach Art. 16 USG und Art. 13 LSV ausreichend w�ren.
Es spricht in der Tat viel daf�r, dass der Gastst�ttenl�rm - auch unter Ber�cksichtigung der geringeren L�rmempfindlichkeit der Wohn-Gewerbe-Zone (L�rmempfindlichkeitsstufe III) und ihrer erheblichen L�rmvorbelastung - die Zumutbarkeitsschwelle nach Art. 15 USG, Art. 13 Abs. 2 lit. b LSV weiterhin �berschreitet: Hierbei ist zu ber�cksichtigen, dass die Gartenwirtschaft des Pubs an rund 60 Tagen im Jahr voll ausgelastet ist (und nicht nur an 20 Tagen, wie urspr�nglich angenommen worden war) und sich an Spitzenzeiten bis zu 400 Personen dort befinden, d.h. die L�rmbelastung zeitweilig wesentlich h�her liegen kann als vom Verwaltungsgericht am Augenschein festgestellt worden ist. Hinzu kommt der Charakter des L�rms: Das BUWAL hat darauf hingewiesen, dass verhaltensspezifischer L�rm durch das pl�tzliche Auftreten von Spitzenpegeln erheblich st�rend sei. Das Verwaltungsgericht hat an seinem Augenschein zwar festgestellt, dass der konstante L�rm der Gastst�tte (Stimmengewirr, Besteckgeklapper) durch den Strassenl�rm weitgehend maskiert werde; es hat aber immerhin einzelne Aus- und Zurufe ausmachen k�nnen und einen "Kavalierstart" vermerkt, die trotz des Strassenl�rms herauszuh�ren waren. Derartige L�rmspitzen sind gerade in der Einschlafphase besonders st�rend.
Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass die Gartenwirtschaft weiterhin sch�dlichen bzw. l�stigen L�rm auf der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers verursacht.
c) Im Folgenden ist daher zu pr�fen, ob die vom Beschwerdef�hrer verlangten weiteren Betriebseinschr�nkungen zur Verminderung des Gastst�ttenl�rms unverh�ltnism�ssig sind, d.h. dem Y.________ Erleichterungen nach Art. 17 USG, Art. 14 LSV erteilt werden k�nnen.
aa) Das Verwaltungsgericht nahm an, der Nutzen, der dem Beschwerdef�hrer durch die fr�here Schliessung des Gartenrestaurants entstehen w�rde, sei relativ gering einzusch�tzen:
Das (Ein)Schlafen bei offenem Fenster sei schon auf Grund des Strassenverkehrs nicht m�glich; zudem liessen sich auch die Sekund�rimmissionen (L�rm der ankommenden und weggehenden G�ste; L�rm des Parkplatzes) nur teilweise vermeiden, da f�r den �brigen Restaurantbetrieb weiterhin die ordentlichen Schliessungszeiten gelten. Dagegen h�tte eine weitere Verk�rzung der �ffnungszeiten der Gartenwirtschaft f�r die Beschwerdegegnerin schwerwiegende Konsequenzen: Die Gartenwirtschaft mit direktem Seeanstoss bilde eine wesentliche Ursache f�r den mitunter grossen Publikumsandrang im Y.________; die Reduktion der Betriebszeit um eine weitere Stunde w�hrend der ertragsstarken Abendstunden w�rde zu einer erheblichen wirtschaftlichen Einbusse f�hren; zudem m�sste damit gerechnet werden, dass die Gartenwirtschaft grunds�tzlich weniger besucht w�rde. Unter diesen Umst�nden falle die Interessenabw�gung zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers aus.
Der Beschwerdef�hrer h�lt diese Interessenabw�gung aus mehreren Gr�nden f�r falsch:
bb) Das Verwaltungsgericht habe nicht ber�cksichtigt, dass die Beschwerdegegnerin im Widerspruch zum Patent an 60 und mehr N�chten nach 22 Uhr zwischen 150 und 400 Personen in der Gartenwirtschaft bewirte. Ihr werde daher kein Verzicht auf eine rechtm�ssige Gewerbet�tigkeit zugemutet, sondern es werde die Aufgabe eines widerrechtlichen Verhaltens verlangt.
Das Verwaltungsgericht hat die zeitweilige �berschreitung der im Patent festgelegten Bewirtungskapazit�t durchaus gesehen, diesem Umstand jedoch keine Bedeutung beigemessen, weil die Einhaltung des Patents nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sei. In der Tat strebt der Beschwerdef�hrer nicht die Beschr�nkung der Zahl der Besucher der Gartenwirtschaft auf maximal 150, sondern die vollst�ndige Schliessung der Gartenwirtschaft ab 22 Uhr an und verlangt damit eine �ber das Patent hinausgehende Einschr�nkung des Betriebs. Er beschwert sich nicht nur �ber �berm�ssigen L�rm bei "Spitzenbesetzung" der Gartenwirtschaft mit bis zu 400 Personen, sondern h�lt schon den bei der Normalauslastung erzeugten L�rm f�r �berm�ssig.
Es ist eine Frage des kantonalen bzw. kommunalen Rechts, das vom Bundesgericht nicht frei �berpr�ft werden kann, ob die im Patent festgelegte Platzzahl eine maximale Auslastungsgrenze darstellt oder nur eine Durchschnittsgr�sse, und welche Konsequenzen aus einer �berschreitung dieser Zahl zu ziehen sind. Es wird Aufgabe der zust�ndigen kantonalen oder kommunalen Beh�rden sein, diese Frage zu pr�fen und gegebenenfalls Schritte zu ergreifen.
cc) Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, die �berschreitung der Alarmwerte durch den Strassenverkehr sei rechtswidrig, weil bislang keine Erleichterungen bewilligt worden seien. Geboten sei eine Minderung der gesamten L�rmimmissionen; statt dessen bef�rworte das Verwaltungsgericht eine weitere Erh�hung der abendlichen Strassenverkehrsimmissionen durch den Verkehr des Pubs.
Das kantonale Amt f�r Umweltschutz hat dem Verwaltungsgericht am 30. Mai 2000 mitgeteilt, dass f�r den betreffenden Strassenabschnitt keine Sanierungsmassnahmen bekannt seien, die verh�ltnism�ssig oder wirksam w�ren. Es werde der Strasseneigent�merin deshalb nichts anderes �brig bleiben, als ein Gesuch um Erleichterungen nach Art. 14 LSV zu stellen. Unter diesen Umst�nden ist davon auszugehen, dass die �berschreitung der Alarmwerte durch die Staatsstrasse - einer �ffentliche Anlage i.S.v. Art. 14 Abs. 2 LSV - bewilligt werden wird, mit der Folge, dass keine Sanierungs- sondern lediglich Schallschutzmassnahmen an den bestehenden Geb�uden getroffen werden.
Unter diesen Umst�nden durfte und musste das Verwaltungsgericht den auf absehbare Zeit bestehenden �berm�ssigen Strassenverkehrsl�rm bei seiner Interessenabw�gung ber�cksichtigen. Da es den Anteil der Gartenwirtschaft des Y.________ am Verkehrsaufkommen als vernachl�ssigbar gering einsch�tzte (vgl. oben, E. 2g/bb), durfte es ferner davon ausgehen, dass fr�here Schliessungszeiten der Gartenwirtschaft keinen sp�rbaren Einfluss auf den Strassenl�rm haben w�rden, zumal f�r den �brigen Restaurantbetrieb weiterhin die ordentlichen Schliessungszeiten gelten.
dd) Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, es gebe kein einziges anderes Lokal am Bodensee, dem gestattet w�rde, bis 23.00 bzw. 23.30 Uhr (an Wochenenden) in einer Wohn-Gewerbe-Zone im Freien zu wirten. Auch in den unmittelbar benachbarten ausl�ndischen Gebieten w�rden k�rzere Schliessungszeiten gelten. So m�ssten etwa die bayrischen Bierg�rten die Betriebszeiten so beenden, dass der zurechenbare Strassenverkehr bis 23 Uhr abgewickelt sei.
Nach dem geltenden Gastwirtschaftsgesetz des Kantons Thurgau d�rfen Gastst�tten allabendlich bis 24 Uhr �ffnen; samstags und sonntags m�ssen sie erst um 1.00 Uhr schliessen (Art. 16 Abs. 1 und Art. 17 Abs. 1 des St. Galler Gastwirtschaftsgesetzes). Diese �ffnungszeiten gelten grunds�tzlich auch f�r Gartenwirtschaften, soweit nicht aus Gr�nden des L�rmschutzes k�rzere Schliessungszeiten angeordnet worden sind. Der Regierungsrat hat in seinem Entscheid vom 7. M�rz 1995 zwei F�lle genannt, in denen er mit R�cksicht auf die umliegenden Wohngeb�ude die Schliessungszeiten f�r Gartenrestaurants auf 22.00 Uhr festgelegt habe; in beiden F�llen habe es sich indes um neue Anlagen gehandelt, die an Wohnzonen angrenzten, w�hrend es vorliegend um die Sanierung einer Altanlage in der Wohn-Gewerbe-Zone gehe.
Aus dem vom Beschwerdef�hrer vorgelegten L�rmschutzreglement der Stadt Rohrschach vom 9. April 1973 geht hervor, dass Gartenwirtschaften dort um 22.00 Uhr schliessen m�ssen; dagegen kennt die Gemeinde Thal keine generelle Betriebseinschr�nkung dieser Art.
Auch im Hinblick auf die Gartenwirtschaften im benachbarten Ausland trifft die Behauptung des Beschwerdef�hrers nur teilweise zu: Auf der �sterreichischen Seeseite d�rfen bestimmte Gartenwirtschaften in der Sommerzeit bis 24 Uhr betrieben werden (Verordnung des Vorarlberger Landeshauptmanns �ber die Gewerbeaus�bung in Gastg�rten vom 15. Juni 1999). In Konstanz d�rfen Gartenwirtschaften nach Auskunft des Rechts- und Ordnungsamtes der Stadt im Sommer generell bis 23 Uhr �ffnen, wobei die M�glichkeit von Ausnahmebewilligungen f�r bestimmte Tage oder Monate besteht.
Nach dem Gesagten kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Gartenwirtschaften der Umgebung generell k�rzere �ffnungszeiten haben als das Y.________.
ee) Schliesslich wirft der Beschwerdef�hrer dem Verwaltungsgericht vor, die hohe Bedeutung der Nachtruhe verkannt und eine G�terabw�gung zu Gunsten des Umsatzes des Wirtes des Pubs und zu Lasten der Gesundheit der Anwohner vorgenommen zu haben. Das Verwaltungsgericht hat jedoch lediglich ber�cksichtigt, dass die Nachtruhe des Beschwerdef�hrers bereits durch den Strassenverkehr erheblich beeintr�chtigt werde, so dass ein Schlafen mit offenen Fenstern kaum m�glich sei. Dagegen sei sowohl der Strassenl�rm als auch der Gastwirtschaftsl�rm bei geschlossenem Fenster kaum wahrnehmbar, so dass das Einschlafen ohne weiteres m�glich sei. Es folgerte daraus, dass eine weitere Einschr�nkung der Betriebszeiten der Gartenwirtschaft dem Beschwerdef�hrer keinen grossen Nutzen bringen w�rde, da er - aufgrund des andauernden Strassenl�rms - ohnehin gezwungen sei, die Fenster zu schliessen. Diese Schlussfolgerung ist nachvollziehbar; sie verkennt nicht die Bedeutung der ungest�rten Nachtruhe f�r Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen, sondern zieht lediglich die Konsequenz aus der bereits vorhandenen erheblichen L�rmvorbelastung.
d) Nach dem Gesagten verst�sst die vom Verwaltungsgericht vorgenommene Interessenabw�gung nicht gegen Bundesrecht.
Steht, wovon nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts auszugehen ist, der Vorteil einer weiteren Verminderung der L�rmbel�stigung durch k�rzere Betriebszeiten f�r den Beschwerdef�hrer in einem Missverh�ltnis zu den damit einhergehenden schweren wirtschaftlichen Einbussen f�r die Beschwerdegegnerin, erweisen sich weitere Betriebseinschr�nkungen als unverh�ltnism�ssig, weshalb Erleichterungen gem�ss Art. 14 Abs. 1 lit. a LSV gew�hrt werden d�rfen. Dies f�hrt nicht zu untragbaren Konsequenzen f�r den Beschwerdef�hrer (Art. 17 Abs. 2 USG, Art. 14 Abs. 2 LSV), da die Nachtruhe auch in den Sommermonaten zumindest bei geschlossenen Fenstern gew�hrleistet ist.
e) Zur Unterst�tzung des vom Verwaltungsgericht gewonnenen Ergebnisses lassen sich auch raumplanerische Erw�gungen anf�hren (vgl. hierzu Z�ch/Wolf, USG-Kommentar, Art. 15 Rz 30): Gartenwirtschaften mit Seeanschluss sind eine wichtige Erholungs- und Freizeiteinrichtung f�r alle diejenigen, die �ber kein eigenes Grundst�ck am See verf�gen.
Derartige Gartenwirtschaften sind auf einen Standort in Seen�he angewiesen, d�rfen aber aufgrund ihrer L�rmimmissionen nicht in besonders l�rmempfindlichen Zonen (z.B.
Wohnzonen) angesiedelt werden. Es ist deshalb sinnvoll, solche Anlagen in Gebieten zu konzentrieren, die sich aufgrund ihrer L�rmvorbelastung nicht oder nur bedingt f�r eine Wohnnutzung eignen. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Wohn-Gewerbe-Zone, die erheblichem Strassenl�rm sowie dem L�rm der Eisenbahn und des Flugplatzes Altenrhein ausgesetzt ist; nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts besteht auch mittelfristig keine Aussicht auf eine Sanierung zumindest des Strassenverkehrsl�rms. Unter diesen Umst�nden besteht auch ein �ffentliches Interesse am Fortbestand der Gartenwirtschaft am vorliegenden Standort, das bei der Interessenabw�gung mitber�cksichtigt werden kann.
f) Nach dem Gesagten ist die Festlegung der Schliessungszeiten der Gastwirtschaft auf 23.00 Uhr (Sonntag bis Donnerstag) und 23.30 Uhr (Freitag und Samstag) rechtm�ssig, weshalb sowohl der Haupt- als auch der Eventualantrag des Beschwerdef�hrers abzuweisen sind. Da der Wirt des Pubs schon gem�ss Ziff. 2 der Verf�gung des Gemeinderats Thal vom 2. Juni 1992 verpflichtet ist daf�r zu sorgen, dass sich um 23.00 Uhr bzw. um 23.30 Uhr keine G�ste mehr in der Gartenwirtschaft aufhalten, muss er hierzu zwangsl�ufig den Getr�nke- und Speiseausschank fr�her beenden, ohne dass es hierzu einer gesonderten Anordnung (wie in Subeventualantrag (a) des Beschwerdef�hrers verlangt) bedarf. Die Auflage, die Betriebszeit so zu beenden, dass der zurechenbare Strassenverkehr bis 23.00 Uhr abgewickelt werden kann (Subeventualantrag b), erscheint kaum durchf�hrbar, weil das Restaurant im Geb�udeinnern bis 24 Uhr (bzw. 1.00 Uhr) ge�ffnet bleiben darf und ein grosser Teil der G�ste um 23.00 Uhr von der Gartenwirtschaft ins Restaurant wechseln wird.
4.- Danach ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 156 OG). Der privaten Beschwerdegegnerin, die nicht anwaltlich vertreten ist, kann lediglich eine Entsch�digung f�r ihre erheblichen Umtriebe zugesprochen werden (Art. 2 Abs. 2 des Tarifs vom 9. November 1978 �ber die Entsch�digungen an die Gegenpartei f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht [SR 173. 119.1]; BGE 113 Ib 353 E. 6b S. 357); dagegen steht ihr kein Anspruch auf R�ckerstattung der ihr im vorangegangenen bundesgerichtlichen Verfahren auferlegten Parteientsch�digung zu.
3.-Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin mit Fr. 500.-- f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen.
4.- Dieses Urteil wird den Parteien, der Politischen Gemeinde Thal, der Regierung des Kantons St. Gallen, vertreten durch das Baudepartement, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen sowie dem BUWAL schriftlich mitgeteilt.