Source: http://bustler.de/gesetze.aspx?gesetz=StAG
Timestamp: 2017-10-23 20:55:47
Document Index: 227856859

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 25', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 36', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 12', '§ 10', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 61', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 27', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 10', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 51', '§ 15', '§ 1599', '§ 17', '§ 1600', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 19', '§ 12', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 23', '§ 26', '§ 22', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 28', '§ 28', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 123', '§ 29', '§ 29', '§ 4', '§ 40', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 3', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 32', '§ 87', '§ 32', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 37', '§ 80', '§ 82', '§ 37', '§ 11', '§ 37', '§ 38', '§ 38', '§ 38', '§ 38', '§ 5', '§ 38', '§ 29', '§ 30', '§ 29', '§ 38', '§ 38', '§ 38', '§ 38', '§ 40', '§ 40', '§ 4', '§ 15', '§ 40', '§ 4', '§ 40', '§ 40', '§ 41', '§ 42']

StAG | Staatsangehörigkeitsgesetz
in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 102-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 28. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1802) geändert worden ist
§ 1 Satz 1 StAG
§ 2 Satz 1 StAG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 StAG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4a StAG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG
§ 3 Abs. 2 Satz 1 StAG
(2) 1Die Staatsangehörigkeit erwirbt auch, wer seit zwölf Jahren von deutschen Stellen als deutscher Staatsangehöriger behandelt worden ist und dies nicht zu vertreten hat.
§ 3 Abs. 2 Satz 2 StAG
2Als deutscher Staatsangehöriger wird insbesondere behandelt, wem ein Staatsangehörigkeitsausweis, Reisepass oder Personalausweis ausgestellt wurde.
§ 3 Abs. 2 Satz 3 StAG
3Der Erwerb der Staatsangehörigkeit wirkt auf den Zeitpunkt zurück, zu dem bei Behandlung als Staatsangehöriger der Erwerb der Staatsangehörigkeit angenommen wurde.
§ 3 Abs. 2 Satz 4 StAG
4Er erstreckt sich auf Abkömmlinge, die seither ihre Staatsangehörigkeit von dem nach Satz 1 Begünstigten ableiten.
§ 4 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 4 Abs. 1 Satz 2 StAG
2Ist bei der Geburt des Kindes nur der Vater deutscher Staatsangehöriger und ist zur Begründung der Abstammung nach den deutschen Gesetzen die Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft erforderlich, so bedarf es zur Geltendmachung des Erwerbs einer nach den deutschen Gesetzen wirksamen Anerkennung oder Feststellung der Vaterschaft; die Anerkennungserklärung muß abgegeben oder das Feststellungsverfahren muß eingeleitet sein, bevor das Kind das 23. Lebensjahr vollendet hat.
§ 4 Abs. 2 Satz 1 StAG
(2) 1Ein Kind, das im Inland aufgefunden wird (Findelkind), gilt bis zum Beweis des Gegenteils als Kind eines Deutschen.
§ 4 Abs. 2 Satz 2 StAG
2Satz 1 ist auf ein vertraulich geborenes Kind nach § 25 Absatz 1 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes entsprechend anzuwenden.
§ 4 Abs. 3 Satz 1 StAG
§ 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 4 Abs. 3 Satz 2 StAG
2Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit wird in dem Geburtenregister, in dem die Geburt des Kindes beurkundet ist, eingetragen.
§ 4 Abs. 3 Satz 3 StAG
3Das Bundesministerium des Innern wird ermächtigt, mit Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung Vorschriften über das Verfahren zur Eintragung des Erwerbs der Staatsangehörigkeit nach Satz 1 zu erlassen.
§ 4 Abs. 4 Satz 1 StAG
(4) 1Die deutsche Staatsangehörigkeit wird nicht nach Absatz 1 erworben bei Geburt im Ausland, wenn der deutsche Elternteil nach dem 31. Dezember 1999 im Ausland geboren wurde und dort seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, es sei denn, das Kind würde sonst staatenlos.
§ 4 Abs. 4 Satz 2 StAG
2Die Rechtsfolge nach Satz 1 tritt nicht ein, wenn innerhalb eines Jahres nach der Geburt des Kindes ein Antrag nach § 36 des Personenstandsgesetzes auf Beurkundung der Geburt im Geburtenregister gestellt wird; zur Fristwahrung genügt es auch, wenn der Antrag in dieser Frist bei der zuständigen Auslandsvertretung eingeht.
§ 4 Abs. 4 Satz 3 StAG
3Sind beide Elternteile deutsche Staatsangehörige, so tritt die Rechtsfolge des Satzes 1 nur ein, wenn beide die dort genannten Voraussetzungen erfüllen.
§ 5 Satz 1 StAG
§ 5 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 5 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 5 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 6 Satz 1 StAG
1Mit der nach den deutschen Gesetzen wirksamen Annahme als Kind durch einen Deutschen erwirbt das Kind, das im Zeitpunkt des Annahmeantrags das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, die Staatsangehörigkeit.
§ 6 Satz 2 StAG
2Der Erwerb der Staatsangehörigkeit erstreckt sich auf die Abkömmlinge des Kindes.
§ 7 Satz 1 StAG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 StAG
§ 8 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 9 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 9 Abs. 3 Satz 1 StAG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 StAG
(1) 1Von der Voraussetzung des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 wird abgesehen, wenn der Ausländer seine bisherige Staatsangehörigkeit nicht oder nur unter besonders schwierigen Bedingungen aufgeben kann.
§ 12 Abs. 1 Satz 2 StAG
2Das ist anzunehmen, wenn
§ 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 StAG
§ 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 StAG
§ 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StAG
§ 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 StAG
§ 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 StAG
§ 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 StAG
§ 12 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 12 Abs. 3 Satz 1 StAG
§ 12a Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 12a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 12a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 12a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 12a Abs. 1 Satz 2 StAG
2Bei mehreren Verurteilungen zu Geld- oder Freiheitsstrafen im Sinne des Satzes 1 Nr. 2 und 3 sind diese zusammenzuzählen, es sei denn, es wird eine niedrigere Gesamtstrafe gebildet; treffen Geld- und Freiheitsstrafe zusammen, entspricht ein Tagessatz einem Tag Freiheitsstrafe.
§ 12a Abs. 1 Satz 3 StAG
3Übersteigt die Strafe oder die Summe der Strafen geringfügig den Rahmen nach den Sätzen 1 und 2, so wird im Einzelfall entschieden, ob diese außer Betracht bleiben kann.
§ 12a Abs. 1 Satz 4 StAG
4Ist eine Maßregel der Besserung und Sicherung nach § 61 Nr. 5 oder 6 des Strafgesetzbuches angeordnet worden, so wird im Einzelfall entschieden, ob die Maßregel der Besserung und Sicherung außer Betracht bleiben kann.
§ 12a Abs. 2 Satz 1 StAG
(2) 1Ausländische Verurteilungen zu Strafen sind zu berücksichtigen, wenn die Tat im Inland als strafbar anzusehen ist, die Verurteilung in einem rechtsstaatlichen Verfahren ausgesprochen worden ist und das Strafmaß verhältnismäßig ist.
§ 12a Abs. 2 Satz 2 StAG
2Eine solche Verurteilung kann nicht mehr berücksichtigt werden, wenn sie nach dem Bundeszentralregistergesetz zu tilgen wäre.
§ 12a Abs. 2 Satz 3 StAG
§ 12a Abs. 3 Satz 1 StAG
(3) 1Wird gegen einen Ausländer, der die Einbürgerung beantragt hat, wegen des Verdachts einer Straftat ermittelt, ist die Entscheidung über die Einbürgerung bis zum Abschluss des Verfahrens, im Falle der Verurteilung bis zum Eintritt der Rechtskraft des Urteils auszusetzen.
§ 12a Abs. 3 Satz 2 StAG
2Das Gleiche gilt, wenn die Verhängung der Jugendstrafe nach § 27 des Jugendgerichtsgesetzes ausgesetzt ist.
§ 12a Abs. 4 Satz 1 StAG
§ 12b Abs. 1 Satz 1 StAG
(1) 1Der gewöhnliche Aufenthalt im Inland wird durch Aufenthalte bis zu sechs Monaten im Ausland nicht unterbrochen.
§ 12b Abs. 1 Satz 2 StAG
2Bei längeren Auslandsaufenthalten besteht er fort, wenn der Ausländer innerhalb der von der Ausländerbehörde bestimmten Frist wieder eingereist ist.
§ 12b Abs. 1 Satz 3 StAG
3Gleiches gilt, wenn die Frist lediglich wegen Erfüllung der gesetzlichen Wehrpflicht im Herkunftsstaat überschritten wird und der Ausländer innerhalb von drei Monaten nach der Entlassung aus dem Wehr- oder Ersatzdienst wieder einreist.
§ 12b Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 12b Abs. 3 Satz 1 StAG
§ 13 Satz 1 StAG
§ 14 Satz 1 StAG
§ 15 Satz 1 StAG
§ 16 Satz 1 StAG
1Die Einbürgerung wird wirksam mit der Aushändigung der von der zuständigen Verwaltungsbehörde ausgefertigten Einbürgerungsurkunde.
§ 16 Satz 2 StAG
2Vor der Aushändigung ist folgendes feierliches Bekenntnis abzugeben: "Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte."; § 10 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend.
§ 17 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 StAG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 StAG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 StAG
§ 17 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 17 Abs. 3 Satz 1 StAG
(3) 1Absatz 2 gilt entsprechend bei Entscheidungen nach anderen Gesetzen, die den rückwirkenden Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit Dritter zur Folge hätten, insbesondere bei der Rücknahme der Niederlassungserlaubnis nach § 51 Abs. 1 Nr. 3 des Aufenthaltsgesetzes, bei der Rücknahme einer Bescheinigung nach § 15 des Bundesvertriebenengesetzes und bei der Feststellung des Nichtbestehens der Vaterschaft nach § 1599 des Bürgerlichen Gesetzbuches.
§ 17 Abs. 3 Satz 2 StAG
2Satz 1 findet keine Anwendung bei Anfechtung der Vaterschaft nach § 1600 Abs. 1 Nr. 5 und Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches.
§ 18 Satz 1 StAG
§ 19 StAG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 19 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 22 Satz 1 StAG
§ 22 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 22 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 23 StAG
§ 23 Satz 1 StAG
§ 24 Satz 1 StAG
§ 25 Abs. 1 Satz 1 StAG
(1) 1Ein Deutscher verliert seine Staatsangehörigkeit mit dem Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit, wenn dieser Erwerb auf seinen Antrag oder auf den Antrag des gesetzlichen Vertreters erfolgt, der Vertretene jedoch nur, wenn die Voraussetzungen vorliegen, unter denen nach § 19 die Entlassung beantragt werden könnte.
2Der Verlust nach Satz 1 tritt nicht ein, wenn ein Deutscher die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, der Schweiz oder eines Staates erwirbt, mit dem die Bundesrepublik Deutschland einen völkerrechtlichen Vertrag nach § 12 Abs. 3 abgeschlossen hat.
§ 25 Abs. 2 Satz 1 StAG
(2) 1Die Staatsangehörigkeit verliert nicht, wer vor dem Erwerb der ausländischen Staatsangehörigkeit auf seinen Antrag die schriftliche Genehmigung der zuständigen Behörde zur Beibehaltung seiner Staatsangehörigkeit erhalten hat.
§ 25 Abs. 2 Satz 2 StAG
2Hat ein Antragsteller seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland, ist die deutsche Auslandsvertretung zu hören.
§ 25 Abs. 2 Satz 3 StAG
3Bei der Entscheidung über einen Antrag nach Satz 1 sind die öffentlichen und privaten Belange abzuwägen.
§ 25 Abs. 2 Satz 4 StAG
4Bei einem Antragsteller, der seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland hat, ist insbesondere zu berücksichtigen, ob er fortbestehende Bindungen an Deutschland glaubhaft machen kann.
§ 25 Abs. 3 Satz 1 StAG
§ 26 StAG
§ 26 Abs. 1 Satz 1 StAG
(1) 1Ein Deutscher kann auf seine Staatsangehörigkeit verzichten, wenn er mehrere Staatsangehörigkeiten besitzt.
§ 26 Abs. 1 Satz 2 StAG
2Der Verzicht ist schriftlich zu erklären.
§ 26 Abs. 2 Satz 1 StAG
(2) 1Die Verzichtserklärung bedarf der Genehmigung der nach § 23 für die Ausfertigung der Entlassungsurkunde zuständigen Behörde.
§ 26 Abs. 2 Satz 2 StAG
2Die Genehmigung ist zu versagen, wenn eine Entlassung nach § 22 nicht erteilt werden dürfte; dies gilt jedoch nicht, wenn der Verzichtende
§ 26 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 StAG
§ 26 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 StAG
§ 26 Abs. 3 Satz 1 StAG
§ 26 Abs. 4 Satz 1 StAG
§ 27 StAG
§ 27 Satz 1 StAG
1Ein minderjähriger Deutscher verliert mit der nach den deutschen Gesetzen wirksamen Annahme als Kind durch einen Ausländer die Staatsangehörigkeit, wenn er dadurch die Staatsangehörigkeit des Annehmenden erwirbt.
§ 27 Satz 2 StAG
2Der Verlust erstreckt sich auf seine Abkömmlinge, wenn auch der Erwerb der Staatsangehörigkeit durch den Angenommenen nach Satz 1 sich auf seine Abkömmlinge erstreckt.
§ 27 Satz 3 StAG
3Der Verlust nach Satz 1 oder Satz 2 tritt nicht ein, wenn der Angenommene oder seine Abkömmlinge mit einem deutschen Elternteil verwandt bleiben.
§ 28 Satz 1 StAG
1Ein Deutscher, der auf Grund freiwilliger Verpflichtung ohne eine Zustimmung des Bundesministeriums der Verteidigung oder der von ihm bezeichneten Stelle in die Streitkräfte oder einen vergleichbaren bewaffneten Verband eines ausländischen Staates, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, eintritt, verliert die deutsche Staatsangehörigkeit.
§ 28 Satz 2 StAG
2Dies gilt nicht, wenn er auf Grund eines zwischenstaatlichen Vertrages dazu berechtigt ist.
§ 29 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 StAG
§ 29 Abs. 1 Satz 2 StAG
2Der Optionspflichtige hat nach Vollendung des 21. Lebensjahres zu erklären, ob er die deutsche oder die ausländische Staatsangehörigkeit behalten will.
§ 29 Abs. 1 Satz 3 StAG
3Die Erklärung bedarf der Schriftform.
§ 29 Abs. 1a Satz 1 StAG
§ 29 Abs. 1a Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 29 Abs. 1a Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 29 Abs. 1a Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 29 Abs. 1a Satz 2 StAG
§ 29 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 29 Abs. 3 Satz 1 StAG
(3) 1Will der Deutsche nach Absatz 1 die deutsche Staatsangehörigkeit behalten, so ist er verpflichtet, die Aufgabe oder den Verlust der ausländischen Staatsangehörigkeit nachzuweisen.
§ 29 Abs. 3 Satz 2 StAG
2Tritt dieser Verlust nicht bis zwei Jahre nach Zustellung des Hinweises auf die Erklärungspflicht nach Absatz 5 ein, so geht die deutsche Staatsangehörigkeit verloren, es sei denn, dass dem Deutschen nach Absatz 1 vorher die schriftliche Genehmigung der zuständigen Behörde zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit (Beibehaltungsgenehmigung) erteilt wurde.
§ 29 Abs. 3 Satz 3 StAG
3Ein Antrag auf Erteilung der Beibehaltungsgenehmigung kann, auch vorsorglich, nur bis ein Jahr nach Zustellung des Hinweises auf die Erklärungspflicht nach Absatz 5 gestellt werden (Ausschlussfrist).
§ 29 Abs. 3 Satz 4 StAG
4Der Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit tritt erst ein, wenn der Antrag bestandskräftig abgelehnt wird.
§ 29 Abs. 3 Satz 5 StAG
5Einstweiliger Rechtsschutz nach § 123 der Verwaltungsgerichtsordnung bleibt unberührt.
§ 29 Abs. 4 Satz 1 StAG
§ 29 Abs. 5 Satz 1 StAG
(5) 1Auf Antrag eines Deutschen, der die Staatsangehörigkeit nach § 4 Absatz 3 oder § 40b erworben hat, stellt die zuständige Behörde bei Vorliegen der Voraussetzungen den Fortbestand der deutschen Staatsangehörigkeit nach Absatz 6 fest.
§ 29 Abs. 5 Satz 2 StAG
2Ist eine solche Feststellung nicht bis zur Vollendung seines 21. Lebensjahres erfolgt, prüft die zuständige Behörde anhand der Meldedaten, ob die Voraussetzungen nach Absatz 1a Satz 1 Nummer 1 vorliegen.
§ 29 Abs. 5 Satz 3 StAG
3Ist dies danach nicht feststellbar, weist sie den Betroffenen auf die Möglichkeit hin, die Erfüllung der Voraussetzungen des Absatzes 1a nachzuweisen.
§ 29 Abs. 5 Satz 4 StAG
4Wird ein solcher Nachweis erbracht, stellt die zuständige Behörde den Fortbestand der deutschen Staatsangehörigkeit nach Absatz 6 fest.
§ 29 Abs. 5 Satz 5 StAG
5Liegt kein Nachweis vor, hat sie den Betroffenen auf seine Verpflichtungen und die nach den Absätzen 2 bis 4 möglichen Rechtsfolgen hinzuweisen.
§ 29 Abs. 5 Satz 6 StAG
6Der Hinweis ist zuzustellen.
§ 29 Abs. 5 Satz 7 StAG
7Die Vorschriften des Verwaltungszustellungsgesetzes finden Anwendung.
§ 29 Abs. 6 Satz 1 StAG
(6) 1Der Fortbestand oder Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit nach dieser Vorschrift wird von Amts wegen festgestellt.
§ 29 Abs. 6 Satz 2 StAG
2Das Bundesministerium des Innern kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Vorschriften über das Verfahren zur Feststellung des Fortbestands oder Verlusts der deutschen Staatsangehörigkeit erlassen.
§ 30 Abs. 1 Satz 1 StAG
(1) 1Das Bestehen oder Nichtbestehen der deutschen Staatsangehörigkeit wird auf Antrag von der Staatsangehörigkeitsbehörde festgestellt.
§ 30 Abs. 1 Satz 2 StAG
2Die Feststellung ist in allen Angelegenheiten verbindlich, für die das Bestehen oder Nichtbestehen der deutschen Staatsangehörigkeit rechtserheblich ist.
§ 30 Abs. 1 Satz 3 StAG
3Bei Vorliegen eines öffentlichen Interesses kann die Feststellung auch von Amts wegen erfolgen.
§ 30 Abs. 2 Satz 1 StAG
(2) 1Für die Feststellung des Bestehens der deutschen Staatsangehörigkeit ist es erforderlich, aber auch ausreichend, wenn durch Urkunden, Auszüge aus den Melderegistern oder andere schriftliche Beweismittel mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist, dass die deutsche Staatsangehörigkeit erworben worden und danach nicht wieder verloren gegangen ist.
§ 30 Abs. 2 Satz 2 StAG
2§ 3 Abs. 2 bleibt unberührt.
§ 30 Abs. 3 Satz 1 StAG
(3) 1Wird das Bestehen der deutschen Staatsangehörigkeit auf Antrag festgestellt, stellt die Staatsangehörigkeitsbehörde einen Staatsangehörigkeitsausweis aus.
§ 30 Abs. 3 Satz 2 StAG
2Auf Antrag stellt die Staatsangehörigkeitsbehörde eine Bescheinigung über das Nichtbestehen der deutschen Staatsangehörigkeit aus.
§ 31 Satz 1 StAG
1Staatsangehörigkeitsbehörden und Auslandsvertretungen dürfen personenbezogene Daten erheben, speichern, verändern und nutzen, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben nach diesem Gesetz oder nach staatsangehörigkeitsrechtlichen Bestimmungen in anderen Gesetzen erforderlich ist.
§ 31 Satz 2 StAG
2Für die Entscheidung über die Staatsangehörigkeit der in Artikel 116 Abs. 2 des Grundgesetzes genannten Personen dürfen auch Angaben erhoben, gespeichert oder verändert und genutzt werden, die sich auf die politischen, rassischen oder religiösen Gründe beziehen, wegen derer zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen worden ist.
§ 32 Abs. 1 Satz 1 StAG
(1) 1Öffentliche Stellen haben den in § 31 genannten Stellen auf Ersuchen personenbezogene Daten zu übermitteln, soweit die Kenntnis dieser Daten zur Erfüllung der in § 31 genannten Aufgaben erforderlich ist.
§ 32 Abs. 1 Satz 2 StAG
2Öffentliche Stellen haben der zuständigen Staatsangehörigkeitsbehörde diese Daten auch ohne Ersuchen zu übermitteln, soweit die Übermittlung aus Sicht der öffentlichen Stelle für die Entscheidung der Staatsangehörigkeitsbehörde über ein anhängiges Einbürgerungsverfahren oder den Verlust oder Nichterwerb der deutschen Staatsangehörigkeit erforderlich ist.
§ 32 Abs. 1 Satz 3 StAG
3Dies gilt bei Einbürgerungsverfahren insbesondere für die den Ausländerbehörden nach § 87 Absatz 4 des Aufenthaltsgesetzes bekannt gewordenen Daten über die Einleitung von Straf- und Auslieferungsverfahren sowie die Erledigung von Straf-, Bußgeld- und Auslieferungsverfahren.
§ 32 Abs. 1 Satz 4 StAG
4Die Daten nach Satz 3 sind unverzüglich an die zuständige Staatsangehörigkeitsbehörde zu übermitteln.
§ 32 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 33 Abs. 1 Satz 1 StAG
(1) 1Das Bundesverwaltungsamt (Registerbehörde) führt ein Register der Entscheidungen in Staatsangehörigkeitsangelegenheiten.
§ 33 Abs. 1 Satz 2 StAG
2In das Register werden eingetragen:
§ 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 StAG
§ 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 StAG
§ 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StAG
§ 33 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 33 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 33 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 33 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 33 Abs. 3 Satz 1 StAG
§ 33 Abs. 4 Satz 1 StAG
(4) 1Die Registerbehörde übermittelt den Staatsangehörigkeitsbehörden und Auslandsvertretungen auf Ersuchen die in Absatz 2 genannten Daten, soweit die Kenntnis der Daten für die Erfüllung der staatsangehörigkeitsrechtlichen Aufgaben dieser Stellen erforderlich ist.
§ 33 Abs. 4 Satz 2 StAG
2Für die Übermittlung an andere öffentliche Stellen und für Forschungszwecke gelten die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes.
§ 33 Abs. 5 Satz 1 StAG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 StAG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 StAG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 StAG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 StAG
§ 34 Abs. 2 Satz 1 StAG
(2) 1Ist eine Person nach Absatz 1 ins Ausland verzogen, hat die zuständige Meldebehörde dem Bundesverwaltungsamt innerhalb der in Absatz 1 genannten Frist die dort genannten Daten, das Datum des Wegzugs ins Ausland und, soweit bekannt, die neue Anschrift im Ausland zu übermitteln.
§ 34 Abs. 2 Satz 2 StAG
2Für den Fall des Zuzugs aus dem Ausland gilt Satz 1 entsprechend.
§ 35 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 35 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 35 Abs. 3 Satz 1 StAG
§ 35 Abs. 4 Satz 1 StAG
§ 35 Abs. 5 Satz 1 StAG
(5) 1Hat die Rücknahme Auswirkungen auf die Rechtmäßigkeit von Verwaltungsakten nach diesem Gesetz gegenüber Dritten, so ist für jede betroffene Person eine selbständige Ermessensentscheidung zu treffen.
§ 35 Abs. 5 Satz 2 StAG
2Dabei ist insbesondere eine Beteiligung des Dritten an der arglistigen Täuschung, Drohung oder Bestechung oder an den vorsätzlich unrichtigen oder unvollständigen Angaben gegen seine schutzwürdigen Belange, insbesondere auch unter Beachtung des Kindeswohls, abzuwägen.
§ 36 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 36 Abs. 2 Satz 1 StAG
§ 36 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 36 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 36 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 36 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 StAG
§ 36 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 StAG
§ 36 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 StAG
§ 36 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 StAG
§ 36 Abs. 2 Satz 1 Nr. 8 StAG
§ 36 Abs. 3 Satz 1 StAG
§ 36 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 StAG
§ 36 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 StAG
§ 36 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 StAG
§ 36 Abs. 4 Satz 1 StAG
(4) 1Für die Erhebungen besteht Auskunftspflicht.
§ 36 Abs. 4 Satz 2 StAG
2Auskunftspflichtig sind die Einbürgerungsbehörden.
§ 36 Abs. 4 Satz 3 StAG
3Die Einbürgerungsbehörden haben die Auskünfte den zuständigen statistischen Ämtern der Länder jeweils zum 1. März zu erteilen.
§ 36 Abs. 4 Satz 4 StAG
4Die Angaben zu Absatz 3 Nr. 2 sind freiwillig.
§ 36 Abs. 5 Satz 1 StAG
§ 37 Abs. 1 Satz 1 StAG
(1) 1Fähig zur Vornahme von Verfahrenshandlungen nach diesem Gesetz ist, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat, sofern er nicht nach Maßgabe des Bürgerlichen Gesetzbuchs geschäftsunfähig oder im Falle seiner Volljährigkeit in dieser Angelegenheit zu betreuen und einem Einwilligungsvorbehalt zu unterstellen wäre.
§ 37 Abs. 1 Satz 2 StAG
2§ 80 Absatz 3 und § 82 des Aufenthaltsgesetzes gelten entsprechend.
§ 37 Abs. 2 Satz 1 StAG
(2) 1Die Einbürgerungsbehörden übermitteln den Verfassungsschutzbehörden zur Ermittlung von Ausschlussgründen nach § 11 die bei ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten der Antragsteller, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
§ 37 Abs. 2 Satz 2 StAG
2Die Verfassungsschutzbehörden unterrichten die anfragende Stelle unverzüglich nach Maßgabe der insoweit bestehenden besonderen gesetzlichen Verwendungsregelungen.
§ 38 Abs. 1 Satz 1 StAG
§ 38 Abs. 2 Satz 1 StAG
(2) 1Die Gebühr für die Einbürgerung nach diesem Gesetz beträgt 255 Euro.
§ 38 Abs. 2 Satz 2 StAG
2Sie ermäßigt sich für ein minderjähriges Kind, das miteingebürgert wird und keine eigenen Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes hat, auf 51 Euro.
§ 38 Abs. 2 Satz 3 StAG
3Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit nach § 5 und die Einbürgerung von ehemaligen Deutschen, die durch Eheschließung mit einem Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit verloren haben, ist gebührenfrei.
§ 38 Abs. 2 Satz 4 StAG
4Die Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens der deutschen Staatsangehörigkeit nach § 29 Abs. 6 und nach § 30 Abs. 1 Satz 3 sowie die Erteilung der Beibehaltungsgenehmigung nach § 29 Abs. 4 sind gebührenfrei.
§ 38 Abs. 2 Satz 5 StAG
5Von der Gebühr nach Satz 1 kann aus Gründen der Billigkeit oder des öffentlichen Interesses Gebührenermäßigung oder -befreiung gewährt werden.
§ 38 Abs. 3 Satz 1 StAG
(3) 1Das Bundesministerium des Innern wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die weiteren gebührenpflichtigen Tatbestände zu bestimmen und die Gebührensätze sowie die Auslagenerstattung zu regeln.
§ 38 Abs. 3 Satz 2 StAG
2Die Gebühr darf für die Entlassung 51 Euro, für die Beibehaltungsgenehmigung 255 Euro, für die Staatsangehörigkeitsurkunde und für sonstige Bescheinigungen 51 Euro nicht übersteigen.
§ 38a Satz 1 StAG
§ 40a Satz 1 StAG
1Wer am 1. August 1999 Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist, ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen, erwirbt an diesem Tag die deutsche Staatsangehörigkeit.
§ 40a Satz 2 StAG
2Für einen Spätaussiedler, seinen nichtdeutschen Ehegatten und seine Abkömmlinge im Sinne von § 4 des Bundesvertriebenengesetzes gilt dies nur dann, wenn ihnen vor diesem Zeitpunkt eine Bescheinigung gemäß § 15 Abs. 1 oder 2 des Bundesvertriebenengesetzes erteilt worden ist.
§ 40b Satz 1 StAG
1Ein Ausländer, der am 1. Januar 2000 rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland und das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist auf Antrag einzubürgern, wenn bei seiner Geburt die Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 Satz 1 vorgelegen haben und weiter vorliegen.
§ 40b Satz 2 StAG
2Der Antrag kann bis zum 31. Dezember 2000 gestellt werden.
§ 40c Satz 1 StAG
§ 41 Satz 1 StAG
§ 42 Satz 1 StAG