Source: https://easycontracts.de/dienstleistungsvertrag/
Timestamp: 2020-08-09 08:18:40
Document Index: 221633963

Matched Legal Cases: ['§ 631', '§ 611', 'BGH', '§ 635', '§ 637', '§ 634', '§ 638', '§ 634', '§ 307', 'Art. 1', 'EuG']

Dienstleistungsvertrag: Wie Du Dienstleistungen ohne teure Fehler und Streit einkaufen und verkaufen kannst - easyContracts
Dienstleistungsvertrag: Wie Du Dienstleistungen ohne teure Fehler und Streit einkaufen und verkaufen kannst
Dienstleistungen können komplex und individuell sein. Der rechtssichere Umgang ist vor allem dann gefährdet, wenn der Dienstvertrag nur mit mündlicher Absprache oder E-Mail abgeschlossen wurde.
Bei Problemen oder Verzögerungen kann die falsche Handhabung zu einem kostspieligen Rechtsstreit führen.
Du solltest daher unbedingt den richtigen Weg finden, um rechtssicher Dienstleistungen kaufen und verkaufen zu können. Dieser Ratgeber zeigt Dir, wie Du rechtssicher unternehmerisch Dienstleistungen kaufst und verkaufst.
von Jurist Robin Kube (B.A. Wirtschaftsrecht), Hamburg
Vorsicht: Es gibt zwei Arten von Dienstleistungsverträgen
Das sollte ein Dienstleitungsvertrag beinhalten
Weshalb kostenlose Musterverträge zu kurz greifen
Ein gut gemeinter Rat: Nutze einen spezialisierten Vertrag für Deine Dienstleistung
Wie Du mit einem Vertrag Dienstleistungen rechtssicher, stressfrei und vorteilhaft einkaufst
Wie Du als Freelancer mit einem spezialisierten Vertrag mehr Struktur, Rechtssicherheit und Umsatz für Dein Business erreichst
easyContracts bietet Dir das optimale Muster eines Dienstleistungsvertrags für Deine Dienstleistung
Per juristischer Definition gibt es zwei Arten des Dienstleistungsvertrags. Sie zu kennen und unterscheiden zu können, ist für Deinen unternehmerischen Alltag wichtig:
Beim Werkvertrag (§ 631 BGB) wird ein bestimmtes Ergebnis und ein Erfolg geschuldet, unabhängig von der erbrachten Arbeitszeit. Der Auftragnehmer muss das Werk abnehmen, damit die Leistung erbracht und der Vertrag als erfüllt gilt.
Der Dienstvertrag (§ 611 BGB) verpflichtet den Dienstleister zu einer Leistung, die am Arbeitsaufwand und nicht am Ergebnis gemessen wird. Das Verhältnis endet also durch die Kündigung des Dienstleistungsvertrags, das Erreichen eines Zweckes, Ablauf der Vertragslaufzeit oder die beidseitige Aufhebung.
Wann wird welcher Vertrag angewendet?
Ob Dienstvertrag oder Werkvertrag zur Anwendung kommt, hängt von der Tätigkeit ab.
Für viele Dienstleistungen wurde eine Zuordnung bereits gerichtlich entschieden.
Erstellung einer Website: Der Webdesigner hat die Leistung erbracht, sobald er eine funktionsfähige Webseite liefert. Das Werk ist die Webseite und daher arbeitet er im Rahmen eines Werkvertrag (BGH, VII ZR 133 / 10).
Online Coaching: Die Tätigkeit eines Coaches ist als Dienstvertrag geregelt. Der Erfolg des Coachees ist nicht geschuldet.
Beratungsleistungen sind eher dienstvertraglich, alle kreativen Leistungen sehr oft werkvertraglich geprägt. Insgesamt tendiert die Rechtsprechung aber zum Werkvertrag, wenn sich die Leistung nur irgendwie als Erfolg begreifen lässt.
Der Dienstleistungsvertrag sollte das Verhältnis zwischen Dienstleister und Auftraggeber lückenlos regeln:
Vertragspartner: Kunde und Dienstleister sollten namentlich inklusive Firmenname und Adresse genannt werden.
Vertragsgegenstand / zu erbringende Leistung: Eine detaillierte Leistungsbeschreibung ist das zentrale Element eines Dienstleistungsgeschäfts.
Vergütung: Die Art, Höhe und der Zeitpunkt der Vergütung regeln die finanziellen Verhältnisse.
Beistellungen und Mitwirkungspflichten: Welche dingliche Beihilfe oder aktive Mitwirkung muss der Kunde erbringen?
Art und Zeitpunkt der Lieferung: In welchem Format und wann ist die Leistung zu erbringen?
Mängelrechte: Von den typischen Mängelrechten, Nacherfüllung (§ 635 BGB), Selbstvornahme (§ 637 BGB), Rücktritt (§ 634 BGB), Minderung (§ 638 BGB) oder Schadensersatz (§ 634 BGB) kann abgewichen werden, wenn der Kunde nicht unangemessen benachteiligt wird (§ 307 BGB).
Die individuelle Ausgestaltung und Anpassung an Deine jeweilige Dienstleistung verschafft Dir den bestmöglichen Vorteil.
Du findest im Netz zwar kostenlose Musterverträge, doch die dargelegten Vorteile eines spezialisierten Vertrags bringen sie Dir nicht.
Sie sind nicht spezialisiert: Um bestmöglich von der freien Vertragsgestaltung profitieren zu können, sollten Dienstleistungsverträge speziell zugeschnitten sein.
Sie sind nicht detailliert: Viele kostenfreie oder günstige Musterverträge enthalten einfach einige rechtliche Klauseln, bilden aber praktisch nie den Ablauf der Dienstleistung konkret ab.
Sie kennen keine zeitgerechte Konfliktlösung: Kostenlose Musterverträge folgen einer veralteten Rechtsphilosophie, die auf Streit ausgelegt ist. Unsere Verträge sehen zeitgemäß die Mediation und Streitschlichtung für den Konfliktfall vor.
Sie missachten häufig den Datenschutz: Die DSGVO hat insbesondere digital-affine Geschäftsmodelle umfassend reguliert. Eine Berücksichtigung des Datenschutzes muss bereits im Vertrag vereinbart sein.
Erreiche mehr Struktur, Rechtssicherheit und Umsatz mit den spezialisierten Dienstleistungsverträgen von easyContracts.
Ein gut gemeinter Rat: Nutze einen spezialisierten Dienstleistungsvertrag
Ohne einen ausformulierten Vertrag greifen die zivilrechtlichen Vorschriften zum Verkauf und zur Abwicklung von Dienstleistungen. Das bürgerliche Gesetzbuch ist zwar durchdacht und bietet durchaus angemessene Rahmenbedingungen, doch so werden nicht alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft. Bei Erlass des BGB hatte man noch seltene und wenig komplexe Dienstleistungen vor Augen und vor allem das Leitbild des (einfachen) Handwerkers. Heutigen Anforderungen – grade bei digitalen Leistungen – genügt das BGB daher nur bedingt.
Die Vertragsfreiheit erlaubt es, den Vertragsinhalt an die individuellen Bedingungen der Dienstleistung anzupassen. Danach kannst Du von den gesetzlichen Vorschriften abweichen und einen maßgeschneiderten Vertrag für Deine Dienste verwenden.
In der Regel führt das zu einem besseren Ablauf für alle beteiligten Parteien. Wieso also solltest Du auf diesen einmaligen Vorteil verzichten?
Für Unternehmen, die regelmäßig externe Dienstleister beauftragen
Wenn Du als Unternehmer regelmäßig mit externen Dienstleister zu tun hast, kann Dir ein passender Einkaufsvertrag Arbeit, Geld und Nerven ersparen.
Von der klaren Kommunikation bis hin zur optimalen Einbindung der Externen in Deine internen Betriebsprozesse gibt es viele Gründe, die dafür sprechen. Hier findest Du passende Verträge für den Einkauf von Dienstleistungen von freien Mitarbeitern, Kreativen, Beratern, Freelancern und sonstigen Dienstleistern.
Für Freelancer und Dienstleister, die strukturierter arbeiten und so mehr verdienen wollen
Keine Dienstleistung gleicht der anderen. Unterschiedliche Dienstleistungen müssen als Dienstvertrag oder Werkvertrag abgehandelt werden. Die Einordnung hat Einfluss auf die Möglichkeiten der vertraglichen Ausgestaltung.
Spezialisierte Dienstleistungsverträge helfen Dir als Dienstleister dabei, die individuellen Vorteile im Rahmen der rechtlichen Zulässigkeit voll auszuschöpfen. Hier:
findest Du als Dienstleister viele Beispiele für passende Verträge und AGB. Hier kommt es jeweils auf die Art der Dienstleistungen an. Je nach der Art Deiner Leistung (z.B. Programmierung, Webdesign, Coaching, Beratung etc.), kannst Du extra angepasst für Deine Art von Leistungen einen spezialisierten Vertrag nutzen.
Als Unternehmer solltest Du Deine Einkaufsverträge so gestalten, dass Dir die Beauftragung des Dienstleisters bestmöglich nutzt.
Ein fundierter Vertrag hilft Dir dabei, die potenziellen Konflikte mit externen, freien Mitarbeitern in Vorteile zu verwandeln.
Missverständnisse meiden
Die kurzfristige Beauftragung eines Dienstleisters kann Dir in arbeitsreichen Zeiten die nötige Abhilfe leisten. Während einer eiligen Beauftragung per Telefon, Social Media oder E-Mail kommt es vor, dass wichtige Details unerwähnt bleiben.
Das kann die Lieferung eines notwendigen Formats, die Art des Briefings oder die Interaktion mit anderen Team-Mitgliedern betreffen. Um während des laufenden Projektes nicht über Missverständnisse diskutieren zu müssen und womöglich den Erfolg zu gefährden, kann die Ausformulierung aller wichtigen Rahmenbedingungen in Form eines Dienstleistungsvertrags hilfreich sein.
Externe Mitarbeiter rechtssicher in interne Abläufe eingliedern
Mit einem externen Dienstleister kaufst Du Dir Expertise und Erfahrung von einem spezialisierten Profi ein. Damit er in Deinem Unternehmen bestmöglich arbeiten kann, ist die Offenbarung gewisser Strukturen und Geschäftsgeheimnisse unvermeidbar. Die Risiken, sei es gegenüber der technischen Unversehrtheit Deines IT-Produktes oder Deines intellektuellen Eigentums, sind nicht von der Hand zu weisen.
Durch die Fixierung von bestimmten Haftungen, im Rahmen der rechtlichen Zulässigkeit, und der Vereinbarung von Verschwiegenheit, kannst Du Dich gegen relevante Risiken absichern.
Immer dann, wenn Fachleute mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen, ist die Kommunikation elementar für eine fruchtbare Zusammenarbeit.
Kein Telefonat, Meeting oder freundliche E-Mail kann so klar kommunizieren wie ein ausformulierter Dienstleistungsvertrag. Die meisten Dienstleister wissen eine deutliche Kommunikation zu schätzen, da die Anforderungen von Beginn an klar sind.
Vorteilhafte Bedingungen schaffen
Die zivilrechtlichen Vorgaben zur Beauftragung von Dienstleistern sind nicht immer zeitgemäß. Das Bürgerliche Gesetzbuch ist trotz zahlreicher Erneuerungen im Kern über 100 Jahre alt.
Selbstredend können komplexe IT-Projekte und die Anforderungen der agilen Arbeitswelt nicht angemessen abgebildet werden.
Die im Grundgesetz verankerte Vertragsfreiheit (Art. 1, 2 GG) erlaubt Dir einen Einkaufsvertrag so zu gestalten, dass er zeitgerecht ist und Dich im Vergleich zu den zivilrechtlichen Standardklauseln besser stellt.
Das Beste aus eingekaufter Expertise machen – Mit einem Dienstleistungsvertrag Muster von easyContracts
easyContracts ist ein Legal Tech Unternehmen, das sich auf zeitgemäße, Benefit-orientierte und digital-affine Vertragsmuster spezialisiert hat.
Abseits von komplexer, fachlicher Juristensprache, erstellen wir spezialisierte Verträge für praxisnahe Konstellationen. Und schaffen so, was typische Vertragsmuster altmodischer Kanzleien nicht können:
Die bestmögliche Nutzung des geltenden Rechts für digitale Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Freelancer.
Als Dienstleister ist Dir Kundennähe und Persönlichkeit vielleicht wichtig. Das freundliche Gespräch mit dem Kunden durch den Einwurf eines Vertrags zu stören, mag Dir im ersten Augenblick fernliegen.
Tatsächlich profitierst Du und Dein Kunde enorm von der Verwendung eines spezialisierten Vertrags für Deine Dienstleistung.
Mehr Struktur im Tagesgeschäft durch rechtliches Fundament
Struktur schafft mehr Umsatz. Eingespielte Prozesse lassen sich leichter skalieren als individuelle Angebote und Service-Pakete.
Zwar ist ein gewisses Maß an Individualität bei vielen Dienstleistungen notwendig, doch einige Schritte, wie
lassen sich in ihren Grundzügen standardisieren.
Dadurch erreichst Du mehr Planbarkeit, was zu einer effektiveren Arbeitsweise durch Routine und letztendlich mehr Umsatz führt.
Du kannst Deine Prozesse und Bedingungen rechtlich festigen, indem sie inhaltlich in Deinen Dienstleitungsvertrag eingebracht werden.
Individuelle rechtliche Vorteile erschaffen
Agierst Du ohne ein spezifisches rechtliches Fundament für Dein Dienstleitungsgeschäft, so bist Du an die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches gebunden. Bei bestimmten Dienstleistungen kann das unweigerlich zu Komplikationen führen.
So kannst Du als Web Designer etwa festlegen, dass ein bestimmter Browser als Referenz für die Abnahme verwendet wird. Wenn Du als Webdesigner arbeitest, weißt Du bestimmt, dass exotische Browser Webseiten häufig unsauber darzustellen. Um auszuschließen, dass Dein Kunde deshalb ausufernde Nachbesserungen verlangt, musst Du die Leistungsbeschreibung im Vertrag dem anpassen.
Andernfalls bist Du dazu verpflichtet, eine funktionsfähige Website zu liefern. Wird vorher vertraglich nicht vereinbart, was funktionsfähig bedeutet, so bist Du von der Abnahme des Kunden nach seinem Ermessen abhängig.
Mit einem Vertrag hingegen kannst Du solche und ähnliche Konfliktpotenziale vorbeugend eliminieren.
Mehr Produktivität dank geregelter Mitwirkungspflichten und klarer Kommunikation
Zu Beginn einer Kundenbeziehung freust Du Dich über die einstimmige Kommunikation
Doch schon wenig später tritt Uneinigkeit darüber auf, wie die Zusammenarbeit abläuft.
Anstatt darauf zu vertrauen, dass Dein Kunde es schon so verstanden hat, wie Du es Dir vorstellst, solltest Du unmissverständlich kommunizieren: In Form eines Vertrags.
Dein Kunde ist dazu angehalten, sich intensiv mit dem Schriftstück auseinanderzusetzen. Unklarheiten, sollte es sie geben, wird er direkt ansprechen.
Das führt dazu, dass Dein Kunde weiß,
wie und wann er mitzuwirken hat
wann und wie Du arbeitest
was Deine Arbeit bewirkt
was Du lieferst und was nicht
woraus die Vergütung sich zusammensetzt und
wie Deine Zahlungskonditionen aussehen
Mit Deinem spezialisierten Vertrag sparst Du Dir individuelle Verhandlungen und kannst mit einer gesteigerten Kooperationsbereitschaft Deiner Kunden in einem Maß rechnen, wie es für Dein Geschäft angemessen ist.
Bei easyContracts erhältst Du einen Muster Dienstleistungsvertrag spezialisiert auf Deine Dienstleistung. Unsere einzigartige Nähe zu unseren Mandanten, dank unserer digital-affinen Ausrichtung und eigenen Erfahrung als digitales Unternehmen, ermöglicht uns praxisnahe Verträge zu erstellen, die es so nirgendwo gibt.
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