Source: https://wp.svwestfalen.de/verein/satzung
Timestamp: 2019-01-23 09:35:53
Document Index: 259827772

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 12', '§ 13', '§ 16', '§ 26', '§ 26', '§ 30', '§ 16']

SV Westfalen Dortmund von 1896 e.V. | Satzung
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Satzung des SV Westfalen Dortmund von 1896
Der im Jahre 1896 gegründete Verein führt den Namen Schwimmverein “Westfalen” Dortmund von 1896 e.V.
Er hat seinen Sitz in Dortmund und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund unter der Nr. 1556 eingetragen.
Der Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Sports, insbesondere des gesamtem Schwimm- und Tauchsports.
Die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe
die Beteiligung an Kooperationen, Sport- und Spielgemeinschaften
Der SV Westfalen Dortmund von 1896 e.V. verurteilt jegliche Form von Gewalt unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexueller Art ist.
Um die Durchführung der Vereinsaufgaben zu ermöglichen, kann der Vorstand den Eintritt und Austritt zu entsprechenden Fachverbänden beschließen.
B Vereinsmitgliedschaft
Das Mitglied erklärt sich mit der Speicherung und Verarbeitung seiner persönlichen Daten, Name, Anschrift, Geburtsdatum, Email, Telefon sowie Bankdaten einverstanden.
ordentliche Mitgliedern
Zeitmitgliedschaften (unterjährig)
Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen können und/oder am Spielbetrieb teilnehmen können
Zeitmitgliedschaften sind vom Vorstand zu genehmigen.
Für fördernde Mitglieder steht die Förderung des Vereins oder bestimmter Vereinsabteilungen durch Geld oder Sachbeiträge im Vordergrund. Sie nutzen die sportlichen Angebote des Vereins nicht.
Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Diese schriftliche Erklärung muss bis zum 30.11.eines jeden Jahres (Poststempel/Email) bei der Geschäftsstelle eingegangen sein.
Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.
C Rechte und Pflichten der Mitglieder
Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Es können abteilungsspezifische Beiträge, Umlagen und Gebühren für besondere Leistungen des Vereins erhoben werden.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge bestimmt die Mitgliederversammlung.
Die Höhe der Gebühren für besondere Leistungen des Vereins, sowie die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge bestimmt der Vorstand durch Beschluss. Über die Erhebung und Höhe von abteilungsspezifischen Beiträgen und Umlagen entscheidet ebenfalls der Vorstand durch Beschluss. Umlagen können bis zum Sechsfachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern schriftlich bekannt zu geben.
Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder -pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden bzw. Mitgliedern die Teilnahme am Lastschriftverfahren erlassen.
Befristeter Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb
Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag Stellung zu nehmen.
Der Vorstand kann die Vereinsstrafe festsetzen. Es findet § 8 Absätze 6 – 8 Anwendung.
§ 12 Vergütung der Tätigkeit der Organmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit
Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der geschäftsführende Vorstand zuständig. Der geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage, Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung sollte möglichst im ersten Quartal eines jeden Jahres stattfinden.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen in Textform an alle Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Tagesordnung setzt der Vorstand durch Beschluss fest.
Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet. Zur Änderung der Satzung und zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Minderjährige nehmen ihre Rechte in der Jugendversammlung wahr. Der Jugendwart ist in allen Belangen, die die Jugend betreffen, zu hören.
Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 20 % aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gilt § 13 entsprechend.
§ 16 Der geschäftsführende Vorstand
Dem geschäftsführenden Vorstand gem. § 26 BGB (Vorstand) gehören an:
der 1. Vorsitzende;
der 2. Vorsitzende;
Aufgabe des Vorstandes ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Der Verein wird gemäß § 26 BGB durch 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, darunter der 1. oder der 2. Vorsitzende, vertreten.
Der Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf, aufgabenbezogen, für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes haben in der Sitzung des Vorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.Vorsitzenden.
Sitzungen werden durch ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
§ 16a Erweiterter Vorstand
dem gewählten Vorstand der Jugend
Der erweiterte Vorstand unterstützt den geschäftsführenden Vorstand.
Der sportliche Leiter wird vom geschäftsführenden Vorstand benannt.
den Leitern
der Abteilungen,
des Breitensports,
des Sozialen,
Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Sitzung des Gesamtvorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Gesamtvorstandsmitglieder anwesend ist.
Der Gesamtvorstand trifft mindestens alle 3 Monate zusammen.
Der erweiterte Vorstand kann die Gründung und Auflösung von Abteilungen bestimmen.
Die Leiter werden durch den Vorstand bestimmt.
Die Abteilungsleiter sind Mitglied des Gesamtvorstandes.
Die Abteilungen können sich eine Abteilungsordnung geben. Die Abteilungsordnung bedarf der Genehmigung des Vorstandes.
E Vereinsjugend
Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet über die ihr durch den Haushalt des Vereins zufließenden Mittel. Die Leitung der Jugend darf auch älter als 18 Jahre sein.
der Leiter der Jugend und
F Sonstige Bestimmungen
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer und einen Vertreter, die nicht dem geschäftsführenden Vorstand oder dem erweiterten Vorstand angehören dürfen. Die Wahl des 1. und 2. Kassenprüfers erfolgt im jährlichen Wechsel.
Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt 2 Jahre. Die Wiederwahl der Kassenprüfer für die folgende Amtszeit ist nicht zulässig. Der Vertreter darf wieder gewählt werden.
Die Kassenprüfer prüfen mindestens einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht.
Abteilungen und Organe des Vereins können sich bei Bedarf eine eigene Geschäftsordnung geben.
Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für lediglich fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.
Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutz-gesetzes (BDSG) personen-bezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verarbeitet.
Das Recht auf Datenübertrag-barkeit nach Artikel 20 DS-GVO
Das Widerspruchsrecht nach Artikel 21 DS_GVO
Das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Artikel 77 DS-GVO
Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen zur Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen hinaus.
G Schlussbestimmungen
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für „Förderung des Schwimm-Sports“ . Die Körperschaft wird bei Auflösung des Vereins durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestimmt.
Im Falle einer Fusion mit einem anderen gemeinnützigen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden Fusionsverein bzw. den aufnehmenden Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 09.04.2018 beschlossen
Hier dürft Ihr Euch die Satzung herunterladen
Satzung 2018 648.59 KB
Vergütung der Tätigkeit der Organmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit