Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%201989,%20775
Timestamp: 2020-04-08 19:11:17
Document Index: 367566944

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 157', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 24.11.1988 - VII ZR 222/87 - dejure.org
https://dejure.org/1988,722
BGH, 24.11.1988 - VII ZR 222/87 (https://dejure.org/1988,722)
BGH, Entscheidung vom 24.11.1988 - VII ZR 222/87 (https://dejure.org/1988,722)
BGH, Entscheidung vom 24. November 1988 - VII ZR 222/87 (https://dejure.org/1988,722)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1988,722) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Übliche Eigenschaften eines zu errichtenden Wohnhaus - Fehler im Rahmen der Tauglichkeit eines vorbestimmten Büroraums
Bauträgervertrag: Wandlung bei nicht voller Nutzfähigkeit des Erwerbsobjekts
NJW-RR 1989, 775
MDR 1989, 441
DNotZ 1989, 761
WM 1989, 414
BB 1989, 520
DB 1989, 1281
BauR 1989, 219
Eine Nachbesserung ist dann unmöglich, wenn der Mangel nicht durch technisch und rechtlich mögliche Maßnahmen behoben werden kann oder wenn die zur Beseitigung der Mangelfolgen geeignete Maßnahme die Grundsubstanz oder die Konzeption des Werkes wesentlich verändert (vgl. BGH, Urt. v. 24.11.1988 - VII ZR 222/87 - NJW-RR 1989, 775, 776;… Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 4. Aufl., 6. Teil, Rn. 228).
Dies gilt auch, wenn die Parteien einen Bauvertrag geschlossen haben, dem eine vom Unternehmer gefertigte, aber nicht genehmigungsfähige Planung zugrunde liegt (vgl. BGH, Urteil vom 24. November 1988 - VII ZR 222/87, aaO).
Diese Entscheidung kann der Senat selbst treffen, da erheblicher neuer Tatsachenstoff nicht zu erwarten ist (vgl. BGHZ 46, 281, 283; 65, 107, 112 [BGH 25.09.1975 - VII ZR 179/73]; BGH, Urteil vom 24. November 1988 - VII ZR 222/87 - WM 1989, 414, 415).
Der Senat kann diese Entscheidung selbst treffen, weil das Berufungsgericht die hierzu notwendigen Feststellungen getroffen hat und weitere Aufklärung nicht zu erwarten ist (vgl. BGH, Urteil vom 24. November 1988 aaO).
Das Werk ist daher auch dann mangelhaft, wenn es von der Beschaffenheit abweicht, die es für den vertraglich vorausgesetzten Gebrauch haben muß (Senatsurteil BGHZ 91, 206, 212 [BGH 17.05.1984 - VII ZR 169/82] m.w.N.; erst neuerdings wiederSenatsurteil vom 24. November 1988 - VII ZR 222/87 = BauR 1989, 219, 221 = ZfBR 1989, 58, 60).
Ein Treuhänder, der im Rahmen des Bauherrenmodells Erklärungen zur Bildung und zum Erwerb von Eigentumswohnungen als Vertreter des Bauherrn abgibt, muß prüfen, ob die Wohnung vom Veräußerungsvertrag abweichende öffentlich-rechtliche Nutzungsbeschränkungen aufweist (i. A. an Senat vom 24.11.1988 - VII ZR 222/87 - BauR 89, 219 ZfBR 89, 58).
Das hat der Senat in einem Fall entschieden, in dem aus planungsrechtlichen Gründen statt der vertraglich geschuldeten gewerblichen Nutzung lediglich eine "wohnähnliche" gewerbliche Nutzung zugelassen war (Senatsurteil vom 24. November 1988 - VII ZR 222/87 = BauR 1989, 219 = ZfBR 1989, 58 = BB 1989, 520).
Eine Auslegung hat ebenfalls Vorrang vor einer Anpassung nach den Grundsätzen der fehlenden oder weggefallenen Geschäftsgrundlage (BGHZ 81, 135, 143; 90, 69, 74 [BGH 01.02.1984 - VIII ZR 54/83]; BGH, Urt. v. 24. November 1988 - VII ZR 222/87, BGHR BGB § 157 "ergänzende Auslegung 4").
Eine Nachbesserung soll erst dann unmöglich sein, wenn der Mangel durch die technisch und rechtlich möglichen Maßnahmen nicht behoben werden kann oder wenn die zur Beseitigung der Mangelfolgen geeignete Maßnahme die Grundsubstanz oder die Konzeption des Werkes nicht unwesentlich verändert (BGH NJW 2001, 1642, 1644; BGH NJW-RR 1989, 775, 776).
Der Senat kann den Vertrag selbst auslegen, weil das Berufungsgericht die hierzu erforderlichen Feststellungen getroffen hat und eine weitere Aufklärung nicht zu erwarten ist (ständige Rechtsprechung des Senats, zuletzt Urteil vom 24. November 1988 - VII ZR 222/87 = WM 1989, 414, 415 = ZfBR 1989, 58, 59/60 = BauR 1989, 219, 221 m.w.N.).
BGH, 24.09.1991 - X ZR 58/90
Zahlungsanspruch aus Werkvertrag wegen Herstellung und Lieferung von Sportanzügen …