Source: http://www.caselaw.de/document?di=04a7d51e-5729-481c-add6-0bf07986e697
Timestamp: 2020-01-24 19:21:35
Document Index: 13127161

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 349', '§ 171', '§ 171', '§ 336', 'BGH']

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5 StR 530/19
BUNDESGERICHTSHOF StR 530/19 BESCHLUSS vom 27. November 2019 in der Strafsache gegen wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes u.a.
ECLI:DE:BGH:2019:271119B5STR530.19.0 Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers am 27. November 2019 gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO beschlossen:
2. Es liegt ein Verstoß gegen § 171b Abs. 3 Satz 2 GVG vor. Nach dieser Vorschrift wäre die Öffentlichkeit während der Schlussanträge zwingend auszuschließen gewesen, nachdem Teile der Hauptverhandlung zuvor unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hatten. Die Regelung des § 171b Abs. 5 GVG i.V.m. § 336 Satz 2 StPO steht der vom Angeklagten erhobenen Rüge dabei nicht entgegen (st. Rspr., vgl. etwa BGH, Beschluss vom 12. November 2015 – 2 StR 311/15, NStZ 2016, 180 mit Anmerkung Arnoldi).
Sander Schneider König Mosbacher Köhler Vorinstanz: Leipzig, LG, 06.06.2019 - 437 Js 32598/15 jug 2 KLs
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