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Timestamp: 2017-06-26 20:37:56
Document Index: 327064976

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 231', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 556']

Überbau durch Anbringen einer Vollwärmedämmung Ohne Zustimmung des Nachbarn darf ein Vollwärmeverbundsystem an der Giebelwand eines direkt an der Grundstücksgrenze gebauten Gebäudes nicht angebracht werden. Der Nachbar muss eine solche Baumaßnahme nicht dulden, obwohl es aus energiepolitischen Gründen äußerst sinnvoll wäre.
Abgelegt in Bau- und Architektenrecht am 04.01.2011
Formell richtige Betriebskostenabrechnung im Mischobjekt
BGH, Urt. v. 11.08.2010, Az. VIII ZR 45/10
Abgelegt in Miet- und Wohnungseigentumsrecht am 01.12.2010
Grob fahrlässige Unkenntnis von Anlageberatungsfehlern
BGH, Urt. 8.7.2010, Az. III ZR 249/09
Abgelegt in am 01.12.2010
Verschuldensunabhängige Haftung des Vermieters bei sog. kalter Räumung
BGH, Urt. v. 14.07.2010, Az. VIII ZR 45/09, NJW 2010, 3434
Die nicht durch einen gerichtlichen Titel gedeckte eigenmächtige Inbesitznahme einer Wohnung und deren eigenmächtiges Ausräumen durch einen Vermieter stellt eine unerlaubte Selbsthilfe dar, für deren Folgen der Vermieter verschuldensunabängig nach § 231 BGB haftet.
Der Vermieter, der eine Wohnung in Abwesenheit des Mieters ohne Vorliegen eines gerichtlichen Titels durch verbotene Eigenmacht in Besitz nimmt, hat sich auf Grund der ihn treffenden Obhutspflicht nicht nur zu entlasten, soweit ihm die Herausgabe nachweislich vorhandener Gegenstände unmöglich wird [...]. Er muss auf Grund seiner Obhutspflicht die Interessen des Mieters [...] auch dadurch wahren, dass er [...] ein Verzeichnis der verwahrten Gegenstände aufstellt und deren Wert schätzen lässt. Kommt er dem nicht nach, hat er zu beweisen, in welchem Umfang Bestand und Wert [...] von den Angaben des Mieters abweichen [...].
Abgelegt in Miet- und Wohnungseigentumsrecht am 15.11.2010
Mehrvergütungsanspruch wegen Bauzeitverschiebung nach verzögertem Vergabeverfahren
BGH, Urt. v. 22.07.2010, Az. VII ZR 129/09
Abgelegt in am 15.11.2010
Berechnung der Zahlungsfrist von drei Werktagen - Sonnabend kein Werktag
BGH, Urt. v. 13.07.2010, VIII ZR 129/09, BGH NJW 2010, 2879
Bei der Berechnung der Zahlungsfrist von drei Werktagen, die ein vorleistungspflichtiger Mieter nach § 556b I BGB oder entsprechenden Vertragsklauseln einzuhalten hat, ist der Sonnabend nicht als Werktag mitzuzählen.
Abgelegt in Miet- und Wohnungseigentumsrecht am 01.11.2010