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Timestamp: 2016-10-23 18:09:26
Document Index: 69057852

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 51', 'Art. 316', 'BGE', 'Art. 260', 'Art. 37', 'Art. 3161', 'BGE', 'BGE', 'Art. 269', 'Art. 269', 'Art. 269', 'BGE', 'Art. 142', 'Art. 135', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 99', 'Art. 101', 'Art. 41', 'Art. 5', 'Art. 41', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 43', 'Art. 129', 'BGE', 'Art. 129', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 43', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 565', 'Art. 565', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 269', 'Art. 42', 'Art. 44', 'Art. 129', 'Art. 43', 'Art. 260', 'Art. 3161', 'Art. 99', 'Art. 6', 'Art. 565', 'Art. 565']

80 III 41
80 III 4111. Urteil der II. Zivilabteilung vom 11. Februar 1954 i.S. P. gegen I.
Concordat par abandon d'actif. Effets sur le patrimoine du d�biteur (art. 316 a LP). Droit de disposition du d�biteur sur une cr�ance qui n'a pas �t� incluse dans la masse � liquider. Exception de prescription (art. 142 CO). P�remption selon le droit de proc�dure cantonal. Responsabilit� du pr�pos� � l'office des faillites (art. 5 LP). Conditions. Application des art. 42 � 44 CO. Responsabilit� du donneur de conseils. Devoirs de celui qui, au moyen de renseignements et de recommandations, cherche � influencer une personne dans les d�cisions qu'elle a � prendre dans une affaire importante pour elle. Silence observ� sur un fait essentiel consid�r� comme une attitude contraire au droit. Faute. Rapport de causalit� entre le silence et le dommage; pouvoir de revision du Tribunal f�d�ral. Fixation du dommage. Motifs de r�duction des dommages-int�r�ts. Faits � partir de page 42
BGE 80 III 41 S. 42
Gek�rzter Tatbestand.
A.- Im Konkurse B. setzte die erste Gl�ubigerversammlung vom 5. Juni 1945 das von I. geleitete Konkursamt als Konkursverwaltung ein und beauftragte es, die zur Masse geh�rdende M�belfabrik in K. freih�ndig zu verkaufen. F�r deren Erwerb interessierten sich in der Folge u.a. P., der eine M�belwerkst�ttebetrieb, und St. W�hrend P. die f�r die �bernahme n�tigen Mittel nicht zur Verf�gung hatte, besass St. ein Verm�gen von rund BGE 80 III 41 S. 43Fr. 250'000.--, das er von seinem ausserehelichen Vater geerbt hatte.
B.- Im Jahre 1923 geboren, stand St. bis zu seiner Vollj�hrigkeit unter Vormundschaft. Er liess es w�hrend seiner Schreinerlehre an Fleiss und Eifer in Beruf und Schule fehlen, machte Schulden, brannte schliesslich mit einem Kameraden durch und wurde im Februar 1940 vom Jugendgericht wegen wiederholten Diebstahls, den er bei dieser Gelegenheit begangen, f�r drei Jahre in eine Anstalt eingewiesen, wo er dann seine Lehre abschloss. Mit seiner Zustimmung stellte ihn die zust�ndige Beh�rde, nachdem er vollj�hrig geworden, am 28. Oktober 1943 unter Mitwirkungs- und Verwaltungsbeiratschaft, weil er leicht beeinflussbar sei, was ihm auch in materieller Hinsicht zum Schaden gereichen k�nne.
Im April 1945 �bernahmen die Beh�rden seines neuen Wohnortes M. die Weiterf�hrung der Beiratschaft.
Durch Vermittlung des V., der sich anerbot, die Aufhebung der Beiratschaft in die Wege zu leiten, lernte St. im Vorsommer 1945 I. kennen. Dieser stellte ihn zun�chst f�r Arbeiten auf dem Konkursamt, dann als Buchhalter der M�belfabrik in K. an. Um die gleiche Zeit kam es zwischen I. einerseits und einer aus St., V. und einem weitern Partner bestehenden Gruppe anderseits zu Verhandlungen �ber den freih�ndigen Erwerb dieser Fabrik. Ausserdem gew�hrte I. dem St. vom August 1945 an bedeutende Vorsch�sse, die nach Aufhebung der Beiratschaft zur�ckverg�tet werden sollten.
Am 8. November 1945 teilte St. dem Gemeinderate von K. mit, er habe sich im Hinblick auf seine Anstellung als Buchhalter der M�belfabrik entschlossen, in K. Wohnsitz zu nehmen und sein Verm�gen hier zu versteuern, und ersuchte ihn, die Beiratschaft zu �bernehmen und I. zum Beirat zu ernennen. Der Gemeinderat erkl�rte sich zur �bernahme der Beiratschaft bereit, ernannte aber am 25. Januar 1946 nicht I., sondern einen Bankbeamten in K. zum Beirat.
BGE 80 III 41 S. 44
C.- Unterdessen waren die Verhandlungen �ber einen freih�ndigen Verkauf der M�belfabrik gescheitert und hatte die zweite Gl�ubigerversammlung am 12. November 1945 beschlossen, sie durch das Konkursamt �ffentlich versteigern zu lassen. Die Steigerung wurde auf den 29. Dezember 1945 festgesetzt. Kurz vor diesem Termin machte I. den P. im Einverst�ndnis St.s darauf aufmerksam, dass er diese zusammen mit dem finanzkr�ftigen jungen Schreiner St. ersteigern k�nnte. Er erw�hnte dabei nach seiner Darstellung, er kenne St., w�nsche aber, dass St. und P. sich pers�nlich kennen lernen; er k�nne die volle Verantwortung daf�r �bernehmen, dass St. gen�gend Verm�gen habe, um die Fabrik zu �bernehmen; seit St. dort arbeite, bestehe wieder ein in allen Teilen geordneter B�robetrieb. Dass St. noch unter Beiratschaft stand, verschwieg er. P. und St. trafen sich dann und unterzeichneten am Steigerungstag einen mit Hilfe I.s abgefassten "�bernahmevertrag", der u.a. folgende Bestimmungen enth�lt:
1. Herr P. ... verpflichtet sich, an der Liegenschaftssteigerung B. f�r sich selbst und im Auftrag von Herrn St. ... s�mtliche in den Gesamtausruf kommenden Liegenschaften zu steigern.
2. Herr St. verpfiichtet sich, an Herrn P. vor Beginn der Steigerung die n�tigen Barbetr�ge f�r die Barkautionen beim Zuschlag in bankf�higen Papieren auszuh�ndigen.
5. Herr P. und Herr St. werden auf Grund eines gesonderten Vertrages eine Gesch�fts- Interessen-Gemeinschaft bilden, f�r welche Herr P. bis zur �bernahme der Liegenschaften vom Konkursamt verantwortlich zeichnet.
Den Betrag von Fr. 31'000.--, der beim Zuschlag als Barkaution zu leisten war, zahlte im Auftrag und f�r Rechnung St.s, der �ber sein Verm�gen noch nicht verf�gen konnte, I. an P. aus.
Bei der Steigerung erhielt P. den Zuschlag, nachdem er und St. dem Konkurrenten Bn. f�r den Fall des Verzichts auf weitere Angebote eine Zahlung von Fr. 4000.-- zugesichert hatten. Mit der Ersteigerung der Fabrik entstand f�r P. nach den Steigerungsbedingungen die Verpflichtung, das gesamte Warenlager zu �bernehmen.
D.- Am 31. Dezember 1945 schrieb I. dem Gemeinderate BGE 80 III 41 S. 45K., St. habe Gelegenheit, sich an der von P. ersteigerten M�belfabrik als aktiver Partner zu beteiligen; um ihm dies zu erm�glichen, sei es nach seiner Meinung am Platze, ihn von der Beiratschaft zu befreien. Am 16. Januar 1946 stellte St. selber das Gesuch um Aufhebung der Beiratschaft, die ihn an der Beteiligung an der M�belfabrik hindere und deren Gr�nde hinf�llig geworden seien.
Ebenfalls am 18. Januar 1946 er�ffnete eine Bank gegen Hinterlegung eines von I., P. und St. ausgestellten Blankowechsels �ber Fr. 20'500.-- ein "Konsortialkonto I., P. und St.". Weisungsgem�ss belastete sie dieses Konto mit Fr. 20'000.-- und schrieb diesen Betrag dem pers�nlichen Konto I.s gut, um ihm "die Alimentation des Betriebes der M�belfabrik zu erm�glichen". Am gleichen Tage bescheinigte St., von I. Fr. 20'000.-- als Betriebskapital in bar erhalten zu haben.
Am 31. Januar 1946 verpflichteten sich die Firma St. & P. und "als Solidarb�rgen und Selbstzahler" deren beide Teilhaber gegen�ber dem Konkursamte, das Holz- und Warenlager zu Fr. 46'341.-- zu �bernehmen. Das Konkursamt, f�r das I. handelte, erkl�rte sich bereit, mit der Einforderung dieses Betrages zuzuwarten, "bis die Ersteigerer ihre Hypothekarangelegenheiten geordnet haben...".
Am 5. Februar 1946 meldete I. den �bergang des Eigentums an der Fabrikliegenschaft auf die Firma St. & P. zur Eintragung ins Grundbuch an.
Eine vom 1. M�rz 1946 datierte Vereinbarung zwischen St. und I. bestimmt, dass St. dem I. sein Wertschriftenverm�gen zu treuh�nderischer Verwaltung �bergebe und dass I. bereit sei, St. wie bis anhin in allen Gesch�fts- und Rechtsfragen zu beraten.
BGE 80 III 41 S. 46
Am 4. M�rz 1946 hob der Gemeinderat von K. die Beiratschaft �ber St. auf, ohne vorher bei den Beh�rden, die die Beiratschaft fr�her gef�hrt hatten, Erkundigungen eingezogen zu haben.
St. �bergab dann seine Obligationen im Nennwerte von Fr. 191'700.-- dem I., der sie wie vereinbart bei einer Bank hinterlegte. Einen Check von Fr. 50'000.-- liess St. dem Gesch�ft gutschreiben.
E.- Die gesch�ftliche T�tigkeit St.s wurde der Firma St. & P. bald zum Verh�ngnis. Er leistete zwar bedeutende Einzahlungen (bis zum 1. Juni 1946 ca. Fr. 175'700.--, bis zum 1. September 1946 ca. Fr. 212'100), machte aber auf der andern Seite grosse Bez�ge aus dem Gesch�ft (bis 1. Juni 1946 ca. Fr. 124'900.--, bis 1. September 1946 ca. Fr. 151'400.--), sodass sich das dem Gesch�ft wirklich zur Verf�gung gestellte Kapital nur auf rund Fr. 50'000.-- (1. Juni) bis Fr. 60'000.-- (1. September) belief. Die aus dem Gesch�ft zur�ckgezogenen Gelder und weitere Betr�ge, die er direkt von I. als Vorsch�sse bezog, stellte er nach seinen Angaben vom M�rz 1946 an einem gewissen F., den er in Campione getroffen, f�r "Import- und Exportgesch�fte" zur Verf�gung, von denen er nur soviel wusste, dass sie illegal waren. Am 24. August 1946 best�tigte ihm F. den Empfang von insgesamt Fr. 123'000.-- und versprach R�ckzahlung dieser Summe nebst einem Gewinn von mindestens 5% bis 31. Dezember 1946, hielt dieses Versprechen dann aber nicht.
Mit Erkl�rung vom 1. Juni 1946 verpflichtete sich St., der Firma durch I. bis sp�testens 15. Juli 1946 Fr. 180'000.(bisherige Einzahlungen inbegriffen) als Gesch�fts- und Betriebskapital zur Verf�gung zu stellen, und zwar auf 5 Jahre fest. Dieser Verpflichtung kam er nicht nach, da der Firma von seinen Einzahlungen nach Abrechnung seiner R�ckz�ge eben schliesslich nur rund Fr. 60'000.-- verblieben.
Von Ende Juni 1946 an zog St. Wechsel f�r insgesamt mehr als Fr. 100'000.-- auf die Firma St. & P. und akzeptierte BGE 80 III 41 S. 47sie kraft seiner Einzelzeichnungsberechtigung, um sie durch die Wechselnehmer diskontieren zu lassen. Der Diskonterl�s diente ihm vor allem zur Finanzierung der �usserst fragw�rdigen Gesch�fte des schlecht beleumdeten, wegen Betrugs und Unterschlagung vorbestraften, in Konkurs gefallenen und ausgepf�ndeten H., der ihm in einem Vertrag vom 19. Juli 1946 einen j�hrlichen Gewinnanteil von mindestens Fr. 40'000.-- versprach.
P. wusste von diesen Wechselgesch�ften nichts, bis ihm am 2. August 1946 ein erster Wechsel �ber Fr. 6000.-- zur Zahlung vorgewiesen wurde. Von der "Vormundschaft St.s zur Zeit der konkursamtlichen Steigerung" hatte er nach seinen Aussagen Kenntnis erhalten, "als St. sich vertraglich verpflichtete, Fr. 180'000.-- in die Firma einzulegen", d.h. anfangs Juni 1946. Er hatte daraufhin eine Information �ber St. eingeholt, die ihm am 17. Juli 1946 zuging. Dieser Bericht wies auf die Herkunft St.s und auf die Vorstrafe vom Jahre 1940 hin und riet zur Vorsicht.
Am 2. September 1946 erstattete P. gegen St. Strafanzeige wegen Betrugs, begangen durch die Wechselzeichnungen. Am 1. Oktober 1946 trat St. mit sofortiger Wirkung aus der Kollektivgesellschaft aus. Am 5. Oktober 1946 wurde der Firma St. & P. (in Liq.) eine Nachlassstundung bewilligt. Am 29. M�rz 1947 genehmigte die Nachlassbeh�rde den von der Kollektivgesellschaft und von P. pers�nlich vorgeschlagenen Nachlassvertrag mit Verm�gensabtretung. St. kam in Konkurs. Am 1. Juli 1948 wurde er wegen ungetreuer Gesch�ftsf�hrung und leichtsinnigen Konkurses zu 6 Monaten Gef�ngnis (durch die Untersuchungshaft getilgt) verurteilt.
Im Nachlassliquidationsverfahren �ber die Kollektivgesellschaft erhielten die Gl�ubiger 5. Klasse gem�ss Schlussrechnung und Verteilungsplan vom 24. November 1950, die unangefochten blieben, eine Dividende von 55,9%. I., der Forderungen von Fr. 4575.-- (zwei Darlehen), Fr. 20'604.60 ("B�rgschaftsschuld bei der Bank ... f�r ein Konsortialkonto, eingegangen durch Wechsel") und BGE 80 III 41 S. 48Fr. 66'081.-- (aus Zahlung der Restforderung der Konkurskasse B. gegen die Firma St. & P.) angemeldet hatte, erhielt auf Grund eines im Kollokationsstreit mit der Nachlassmasse St. & P. abgeschlossenen Vergleichs eine Dividende von Fr. 30'000.--. Im Liquidationsverfahren �ber P. pers�nlich gingen die Gl�ubiger leer aus, weil die Kosten den Liquidationserl�s aufzehrten. Auch im Konkurs �ber St. ergab sich keine Dividende.
F. - Nachdem P. dem I. am 17. Juni 1947 und dann wieder am 24. Mai 1948 einen Zahlungsbefehl f�r eine Schadenersatzforderung von Fr. 50'000.-- hatte zustellen lassen und der friedensrichterliche S�hnversuch vom 7. Oktober 1948 erfolglos geblieben war, leitete P. gegen I. am 17. November 1948 Klage auf Zahlung von Fr. 50'644.40 ein. Er machte dem Beklagten im wesentlichen zum Vorwurf, dass er unter Verschweigung der Beiratschaft ihm St. als Partner empfohlen, beim Abschluss des �bernahmevertrages und beim Handelsregistereintrag mitgewirkt, mit St. und dem Kl�ger zusammen einen Wechsel unterzeichnet und die Vereinbarung vom 31. Januar 1946 abgeschlossen habe, und dass er dem verbeirateten St. Vorsch�sse gew�hrt, in missbr�uchlicher Weise die �bernahme und Aufhebung der Beiratschaft betrieben, die Einr�umung der Einzelunterschrift an St. geduldet und hinter seinem (des Kl�gers) R�cken grosse Auszahlungen f�r betriebsfremde (zum Teil dubiose) Zwecke vorgenommen und so St. zu unkorrekten und leichtfertigen Handlungen geradezu ermuntert habe. Er behauptete, durch dieses Verhalten habe der Beklagte ihn bewogen, sich mit St. einzulassen, und entscheidend dazu beigetragen, dass die Firma St. & P. und er (der Kl�ger) selber einen Nachlassvertrag mit Verm�gensabtretung abschliessen mussten; f�r den hieraus entstandenen Schaden (Verlust der Gesch�ftseinlage, der privaten M�bel und einer Lebensversicherungspolice, nutzlose Aufwendungen f�r den Umzug nach K. usw., Schaden infolge Aufgabe der M�belwerkst�tte) sei der Beklagte nach Art. 41 ff. und 97 ff. OR und Art. 5 SchKG, eventuell BGE 80 III 41 S. 49auch wegen culpa in contrahendo haftbar. Der Beklagte erwiderte, er habe weder vertragliche noch ausservertragliche Pflichten gegen�ber dem Kl�ger verletzt; f�r einen allf�lligen Schaden seien einzig St. und der Kl�ger selber verantwortlich; eventuell sei seine Ersatzpflicht wegen der Mitverantwortung des Kl�gers und St.s zu erm�ssigen. In der Duplik machte er �berdies "vorsorglich" geltend, dass jeder Schadenersatzanspruch des Kl�gers verj�hrt w�re. Im m�ndlichen Vortrag vor der ersten Instanz bestritt er ausserdem die Aktivlegitimation des Kl�gers, "weil eine etwaige Schadenersatzforderung in die Nachlassvertragsmasse der Kollektivgesellschaft St. & P. gefallen w�re."
Das erstinstanzliche Gericht erkl�rte die beiden zuletzt erw�hnten Einreden als versp�tet und zudem materiell unbegr�ndet, bejahte die Haftung des Beklagten grunds�tzlich und sch�tzte den dem Kl�ger erwachsenen Schaden auf Fr. 19'000.--, verurteilte aber den Beklagten nur zur Zahlung von Fr. 3000.--. Gr�nde zur Erm�ssigung der Schadenersatzpflicht erblickte es darin, dass ein Selbstverschulden des Kl�gers, das Verhalten St.s und weitere Umst�nde f�r den Eintritt des Schadens mitverantwortlich seien und dass dem Beklagten nicht ein vors�tzliches, sondern nur ein fahrl�ssiges Verhalten vorzuwerfen sei. Das Obergericht, an das beide Parteien appellierten, hat den Gesamtschaden nach Durchf�hrung einer Expertise auf Fr. 41'367.50 beziffert und den Beklagten mit Urteil vom 4. September 1953 verpflichtet, dem Kl�ger als Schadenersatz Fr. 8000 zu bezahlen.
G.- Gegen dieses Urteil haben beide Parteien die Berufung an das Bundesgericht erkl�rt, der Kl�ger mit dem Antrag auf Zusprechung von Fr. 41'367.50, der Beklagte mit dem Antrag auf Abweisung der Klage.
1. Die kantonalen Gerichte haben den Einwand, dem Kl�ger fehle die Aktivlegitimation, weil eine allf�llige BGE 80 III 41 S. 50Schadenersatzforderung gegen den Beklagten in die Nachlassvertragsmasse gefallen w�re, in Anwendung des kantonalen Prozessrechts als versp�tet bezeichnet, weil er nicht schon in der Klageantwortschrift, sondern erst in der m�ndlichen Verhandlung erhoben wurde. Ob hier die kantonalen Vorschriften �ber die Verwirkung von Einreden angewendet werden durften, oder ob die Vorinstanzen die mit dem erw�hnten Einwand angeschnittene Frage des Bundesrechts auf Grund der von den Parteien rechtzeitig vorgebrachten Tatsachen von Amtes wegen zu pr�fen hatten, kann dahingestellt bleiben. Den kantonalen Gerichten ist n�mlich auf jeden Fall darin beizustimmen, dass der Einwand materiell unbegr�ndet ist.
a) So wenig wie die Konkurser�ffnung (vgl.BGE 68 III 163) ber�hrt das Zustandekommen eines Nachlassvertrags mit Verm�gensabtretung die Aktivlegitimation des Schuldners. Der Nachlassschuldner bleibt wie der Konkursit bis zur Verwertung Inhaber der Anspr�che, die in die Liquidationsmasse fallen. Entzogen wird ihm nur das Recht, dar�ber zu verf�gen (Art. 23 der Verordnung des Bundesgerichts betr. das Nachlassverfahren f�r Banken und Sparkassen vom 11. April 1935, der gem�ss Art. 51 der Verordnung �ber vor�bergehende Milderungen der Zwangsvollstreckung vom 24. Januar 1941 f�r die am 29. M�rz 1947 best�tigten Nachlassvertr�ge der Firma St. & P. und des Kl�gers pers�nlich galt; vgl. nunmehr Art. 316 a SchKG). Schon aus diesem Grunde kann keine Rede davon sein, dass der Kl�ger durch das Zustandekommen eines Liquidationsvergleichs die Aktivlegitimation mit Bezug auf die streitige Forderung verloren habe.
b) Dem Beklagten hilft es auch nichts, wenn man zu seinen Gunsten annimmt, er habe in Wirklichkeit nicht die Aktivlegitimation des Kl�gers, sondern nur dessen Befugnis zur Prozessf�hrung bestreiten wollen. Aus einem Schreiben, das Rechtsanwalt Dr. S., der damalige Anwalt des Kl�gers, am 28. August 1947 an diesen gerichtet hat, und aus einem Schreiben von Rechtsanwalt Dr. B., dem Pr�sidenten BGE 80 III 41 S. 51des f�r beide Liquidationsverfahren gemeinsam bestellten Gl�ubigerausschusses, an Dr. S. vom 21. Oktober 1947 ergibt sich n�mlich, dass die Frage, ob der Schadenersatzanspruch des Kl�gers gegen�ber dem Beklagten in die Liquidationsmasse falle oder nicht, dem Gl�ubigerausschuss vorgelegt wurde und dass dieser in seiner Sitzung vom 20. Oktober 1947 zur Auffassung gelangt ist, jener Anspruch geh�re nicht zur abgetretenen Verm�gensmasse; �berdies habe diese daran auch kein Interesse. Mit dieser Stellungnahme hat der Gl�ubigerausschuss nicht auf die Geltendmachung eines zur Masse geh�renden Anspruchs verzichtet, sondern entschieden, dass der in Frage stehende Anspruch �berhaupt nicht zur Masse zu ziehen sei (wobei nur die Liquidationsmasse im Nachlassverfahren des Kl�gers pers�nlich gemeint sein konnte, weil der Anspruch auf Ersatz des Schadens, der dem Kl�ger aus dem Zusammenschluss mit St. und dem Zusammenbruch der Firma St. & P. erwachsen sein soll, offensichtlich nicht ein Aktivum dieser Firma bildete). Die Vorschrift, wonach dann, wenn die Liquidatoren und der Gl�ubigerausschuss auf die Geltendmachung eines Anspruchs der Masse verzichten, den Gl�ubigern die Abtretung gem�ss Art. 260 SchKG anzubieten ist (Art. 37 der Verordnung vom 11. April 1935; heute Art. 3161 SchKG), war also entgegen der Ansicht des Beklagten nicht anwendbar. Es kann sich nur fragen, ob der Beschluss des Gl�ubigerausschusses vom 20. Oktober 1947 wie eine Verf�gung des Konkursamtes, mit der die Einbeziehung eines Gegenstandes in die Konkursmasse abgelehnt wird (vgl.BGE 64 III 36), der Anfechtung durch Beschwerde unterlag und, wenn ja, ob die Gl�ubiger von jenem Beschluss in Kenntnis gesetzt wurden und so Gelegenheit zur Beschwerdef�hrung erhielten. Diese Frage braucht jedoch nicht n�her untersucht zu werden, weil dem Kl�ger die Berechtigung, �ber den streitigen Anspruch zu verf�gen, insbesondere ihn selber einzuklagen, heute nicht mehr abgesprochen werden k�nnte, selbst wenn im Liquidationsverfahren ein Fehler begangen worden w�re. Dieses BGE 80 III 41 S. 52Verfahren ist im Dezember 1950 zu Ende gegangen. Am 25. Januar 1951 erstatteten die Liquidatoren der Nachlassbeh�rde den Schlussbericht. Die streitige Forderung k�nnte daher selbst dann, wenn sie zur Liquidationsmasse geh�rt h�tte, h�chstens noch in entsprechender Anwendung von Art. 269 SchKG zugunsten der Nachlassgl�ubiger verwertet werden. Dies w�rde voraussetzen, dass man es mit einem erst nach Schluss des Liquidationsverfahrens entdeckten Verm�gensst�ck zu tun h�tte (vgl. Art. 269 Abs. 1). Diese Voraussetzung ist nicht erf�llt, weil der Gl�ubigerausschuss die streitige Forderung kannte. (Dass sie allen Gl�ubigern bekannt gewesen sei, ist nicht erforderlich, um die Anwendung von Art. 269 SchKG auszuschliessen; vgl. BGE 23 S. 1726). Das Verf�gungsrecht des Kl�gers �ber diese Forderung kann daher heute keinesfalls mehr in Frage gestellt werden. Die gleiche Lage bestand auch schon bei Erlass des erstinstanzlichen Urteils (18. Juli 1952). Es bedeutet daher keine Bundesrechtsverletzung, dass die kantonalen Gerichte auf die vom Kl�ger selber angehobene Klage eingetreten sind.
2. Nach Art. 142 OR darf der Richter die Verj�hrung nicht von Amtes wegen ber�cksichtigen. Der Schuldner muss sie also im Prozess durch Erhebung einer Einrede geltend machen. Bis zu welchem Zeitpunkte dies geschehen kann, bestimmt sich nach kantonalem Prozessrecht. Wenn die Vorinstanzen die nicht schon in der Klageantwort, sondern erst in der Duplik erhobene Verj�hrungseinrede des Beklagten in Anwendung der kantonalen Zivilprozessordnung als versp�tet erkl�rten, haben sie also damit keineswegs einen Satz des Bundesrechts verletzt. Im �brigen war die Verj�hrungseinrede ohne Zweifel unbegr�ndet, weil der Kl�ger am 17. Juni 1947 und dann wieder am 24. Mai 1948 Betreibung und im Herbst 1948 die vorliegende Klage eingeleitet hatte (vgl. Art. 135 Ziff. 2 OR) und der Beklagte mit Recht nicht behauptet, dass die streitige Schadenersatzforderung schon vor der ersten Betreibung verj�hrt gewesen sei.
BGE 80 III 41 S. 53
3. Die Vorinstanz hat wohl mit Recht nicht angenommen, dass der Schaden, den der Kl�ger geltend macht, darauf zur�ckzuf�hren sei, dass der Beklagte ihm gegen�ber vertragliche Pflichten verletzt oder eine sog. culpa in contrahendo begangen habe, die nach der Rechtsprechung der I. Zivilabteilung (BGE 68 II 303f.,BGE 77 II 137) grunds�tzlich (soweit dies nach der Natur der Verh�ltnisse m�glich ist) wie eine Vertragsverletzung zu behandeln w�re. Ob man es mit einer vertraglichen Haftung nach Art. 97 ff. OR oder mit einer gesetzlichen Haftung nach Art. 41 OR zu tun habe, spielt im �brigen f�r die Beurteilung der Schadenersatzpflicht des Beklagten praktisch keine Rolle, weil die Bestimmungen �ber das Mass der Haftung bei unerlaubten Handlungen, insbesondere die Art. 42-44 OR, nach Art. 99 Abs. 3 OR auf das vertragswidrige Verhalten entsprechende Anwendung finden und die Unterschiede mit Bezug auf die Haftung f�r den von Angestellten verursachten Schaden (Art. 101 bzw. 55 OR) und die Verj�hrung im vorliegenden Falle nicht zur Geltung kommen.
Es ist auch nicht von wesentlicher Bedeutung, ob die Handlungen und Unterlassungen, die dem Beklagten vorgeworfen werden, unter den von der Vorinstanz als massgebend erachteten Art. 41 OR oder aber unter Art. 5 SchKG fallen. Die Schadenersatzpflicht nach Art. 41 OR und die Verantwortlichkeit nach Art. 5 SchKG setzen �bereinstimmend ein widerrechtliches, schuldhaftes Verhalten voraus, durch das ein Schaden verursacht wurde. Die Begriffe der Widerrechtlichkeit, des Verschuldens, des Schadens und des Kausalzusammenhangs sind in beiden F�llen im gleichen Sinne aufzufassen. F�r die Festsetzung des Schadens, die Bestimmung des Schadenersatzes und die Herabsetzung der Ersatzpflicht wegen Mitverursachung des Schadens durch vom Gesch�digten zu vertretende Umst�nde gelten auch im Falle der Verantwortlichkeit nach Art. 5 SchKG die Vorschriften von Art. 42-44 OR (vgl.BGE 31 II 349= Sep.ausg. 8 S. 211). Die Haftung f�r den von Angestellten verursachten Schaden, die im BGE 80 III 41 S. 54SchKG eine von Art. 55 OR abweichende Regelung erfahren hat, kommt, wie schon bemerkt, im vorliegenden Falle nicht in Betracht. Auch die in Art. 6 SchKG vorgesehene subsidi�re Haftung des Kantons steht im gegenw�rtigen Prozesse nicht zur Diskussion. Daher braucht hier nicht im einzelnen gepr�ft zu werden, ob der Beklagte die Handlungen und Unterlassungen, aus denen seine Schadenersatzpflicht hergeleitet wird, in seiner Stellung als Konkursbeamter oder als Privatmann begangen habe.
4. Nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz hat der Beklagte die gesch�ftliche Verbindung zwischen dem Kl�ger und St. angebahnt. Er wies St. auf den Kl�ger und diesen auf St. als m�glichen Partner f�r die �bernahme der M�belfabrik B. hin und bef�rwortete das Zusammengehen der beiden Interessenten, indem er einerseits den Kl�ger gegen�ber St. als soliden Fachmann bezeichnete und anderseits St. dem Kl�ger mindestens in der Weise empfahl, dass er die Gew�hr f�r St.s Finanzkraft �bernahm und St.s Verdienste um den B�robetrieb der M�belfabrik hervorhob. Dieses Verhalten war an und f�r sich noch nicht widerrechtlich. Wer in dieser Weise durch Ausk�nfte und Empfehlungen die Entschliessungen anderer Personen in f�r sie wichtigen Angelegenheiten zu bestimmen sucht, darf jedoch nach Treu und Glauben diese Personen nicht einseitig unterrichten. Er handelt nicht bloss dann widerrechtlich, wenn er wider besseres Wissen oder leichtfertig unrichtige positive Angaben macht, von deren Bedeutung f�r die Entschliessungen der Adressaten er sich Rechenschaft geben kann (vgl.BGE 57 II 85f. und dort zit. fr�here Entscheidungen), sondern auch dann, wenn er Tatsachen verschweigt, die ihm bekannt sind und von denen er sich sagen muss, dass ihre Kenntnis den in Frage stehenden Entschluss beeinflussen k�nnte (so schon der die eben erw�hnte Rechtsprechung er�ffnende Entscheid vom 7. Dezember 1895 i.S. Laurer gegen Aeppli, Revue der Gerichtspraxis 14 Nr. 45, wo es auf S. 61 heisst, der Aussteller der Empfehlung habe dem Empf�nger dasjenige, BGE 80 III 41 S. 55was er weiss, loyal, ohne Retizenz und R�ckhalt, mitzuteilen). Diese Pflicht hat der Beklagte verletzt, indem er dem Kl�ger die ihm bekannte, f�r den Kl�ger beim Entscheid �ber die Verbindung mit St. offensichtlich bedeutsame Tatsache verheimlichte, dass St. unter Beiratschaft stand. Im �brigen blieb es nicht bei einer blossen Verschweigung, sondern der Beklagte nahm vor wie nach der Liegenschaftensteigerung eine Reihe von Handlungen vor, die den Kl�ger im Irrtum best�rken mussten, dass St. voll handlungsf�hig sei, und zugleich entscheidend zur Verwirklichung der Partnerschaft zwischen dem Kl�ger und St. beitrugen (Mithilfe bei der Abfassung des �bernahmevertrages, Auszahlung von Fr. 31'000.-- f�r Rechnung St.s, Unterzeichnung eines Wechsels �ber Fr. 20'500.-- zusammen mit St. und dem Kl�ger zwecks Erlangung eines Bankkredites, Entgegennahme einer Zahlungsverpflichtung der Firma St. & P. mit Solidarb�rgschaft der beiden Teilhaber, Anmeldung des Eigentums�bergangs an die Firma St. & P. zur Eintragung ins Grundbuch. Ob der Beklagte auch bei der Eintragung dieser Firma ins Handelsregister mitwirkte, kann dahingestellt bleiben, weil nichts darauf ankommt, ob der Beklagte auch noch in dieser Angelegenheit handelte, wie wenn St. voll handlungsf�hig gewesen w�re).
5. Die Verschweigung der Beiratschaft und die F�rderung des beim Kl�ger bestehenden Irrtums durch das erw�hnte weitere Verhalten des Beklagten waren nicht nur widerrechtlich, sondern auch grob schuldhaft. Dem Beklagten musste klar sein, dass der Kl�ger vor einem Entschlusse stand, der f�r seine wirtschaftliche Existenz die gr�sste Tragweite hatte, und dass er dabei weitgehend auf seine Ausk�nfte abstellte und auch abstellen musste, weil ihm zu anderweitigen einl�sslichen Erkundigungen nicht mehr gen�gend Zeit blieb. Er konnte auch ohne weiteres erkennen, dass die Kenntnis der Beiratschaft f�r den Kl�ger bei seinem Entscheide sehr wichtig gewesen w�re, und voraussehen, dass die Verheimlichung dieser Tatsache dem BGE 80 III 41 S. 56Kl�ger Schaden bringen konnte. Er musste sich zudem vergegenw�rtigen, dass seine amtliche Stellung von ihm zuverl�ssige Ausk�nfte erwarten liess. Aus allen diesen Gr�nden musste ihm in die Augen springen, dass eine r�ckhaltlose Aufkl�rung des Kl�gers dringend geboten sei. Er durfte sich nicht darauf verlassen, dass der Kl�ger von anderer Seite �ber die bestehende Beiratschaft unterrichtet werde. Namentlich durfte er keineswegs erwarten, dass St. selber bei den Vertragsverhandlungen mit dem Kl�ger diesen f�r ihn nicht vorteilhaften Umstand erw�hnen werde. Ebensowenig durfte er sich beim Gedanken beruhigen, dass die Beiratschaft demn�chst aufgehoben werde. Abgesehen davon, dass er nicht mit Sicherheit auf die baldige Aufhebung der Beiratschaft z�hlen konnte (tats�chlich dauerte das Verfahren l�nger als erwartet), musste er sich sagen, dass diese f�r den Kl�ger auch im Falle ihrer Aufhebung bedeutsam bleiben, n�mlich ein wichtiges Moment f�r die Beurteilung des k�nftigen Partners bilden w�rde, geeignet, ihn von einer gesch�ftlichen Verbindung abzuhalten oder doch mindestens zur Ergreifung ganz besonderer Vorsichtsmassnahmen zu bestimmen. F�r die Annahme, dass die Beiratschaft jede Berechtigung verloren habe und es v�llig unbedenklich sei, mit St. eine Kollektivgesellschaft einzugehen und ihm dabei die einem Gesellschafter normalerweise zukommende Stellung einzur�umen, besass der Beklagte keine gen�genden Anhaltspunkte. Insbesondere durfte er daraus, dass St. w�hrend einiger Monate unter seiner Aufsicht zu seiner Zufriedenheit auf dem Konkursamte und im B�ro der M�belfabrik gearbeitet hatte, keine so weit gehenden Schl�sse ziehen; dies um so weniger, als er es unterlassen hatte, sich �ber das Vorleben St.s und die Gr�nde der Beiratschaft eingehend zu erkundigen, obschon ihm dies leicht m�glich gewesen w�re. Seine Vereinbarung mit St. vom 1. M�rz 1946 l�sst sich im �brigen kaum anders als damit erkl�ren, dass er selber der Auffassung war, St. eigne sich nicht f�r die Verwaltung seines Verm�gens und bed�rfe eines Treuh�nders, der ihn BGE 80 III 41 S. 57in allen gesch�ftlichen Fragen berate. Selbst wenn er aber St. - unvorsichtigerweise - voll vertraut h�tte, was er mit dem Hinweis auf die an St. geleisteten Vorsch�sse zu beweisen sucht, h�tte er sich nicht f�r berechtigt halten d�rfen, dem Kl�ger die Beiratschaft zu verschweigen und ihn so daran zu hindern, in voller Sachkenntnis �ber die ihm empfohlene Verbindung mit St. zu entscheiden.
6. Nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz hat sich der Kl�ger auf die empfehlenden Ausk�nfte verlassen. Mit der Vorinstanz darf aber auch angenommen werden, dass er nicht bereit gewesen w�re, die M�belfabrik gest�tzt auf die Zusicherung St., dass er die n�tigen Mittel zur Verf�gung stellen werde, zwecks gemeinsamer �bernahme zu ersteigern und mit St. eine Kollektivgesellschaft einzugehen, wenn er gewusst h�tte, dass St. unter Beiratschaft stand. Diese - ihrer Natur nach hypothetische und daher (vgl.BGE 68 II 270,BGE 76 II 15) der �berpr�fung durch das Bundesgericht unterliegende - Annahme w�re nach der Lebenserfahrung, auf die derartige Annahmen sich st�tzen m�ssen, h�chstens dann nicht gerechtfertigt, wenn besondere Umst�nde, namentlich Charaktereigenschaften und Gesch�ftsgewohnheiten des Kl�gers, dargetan w�ren, die darauf schliessen liessen, dass ihm grobe Unvorsichtigkeiten zuzutrauen waren. Solche Umst�nde sind nicht ersichtlich. Der Kl�ger war im Dezember 1945 immerhin gut 40 Jahre alt. Er hatte eine fachm�nnische Ausbildung mit Erfolg absolviert und seit Jahren ein eigenes Gesch�ft gef�hrt. Sein pers�nlicher und fachlicher Leumund war, ungeachtet einiger �konomischer Schwierigkeiten, durchaus gut. Es liegt nichts daf�r vor, dass er sich etwa fr�her schon in leichtfertiger Weise auf gewagte Gesch�fte eingelassen habe. Zu missbilligen ist allerdings seine Beteiligung an dem mit Bn. abgeschlossenen pactum de non licitando. Abgesehen davon, dass bei diesem Gesch�fte nach den Aussagen Bn.s St. die treibende Kraft gewesen zu sein scheint, gen�gt aber diese Einzeltatsache nicht zur Begr�ndung BGE 80 III 41 S. 58der Annahme, dass er leichtsinnig genug gewesen w�re, sich trotz Kenntnis der Beiratschaft mit St. zu verbinden. Die widerrechtliche und schuldhafte Verheimlichung der Beiratschaft, die dem Beklagten zur Last f�llt, ist also f�r diese Verbindung und damit auch f�r den daraus entstandenen Schaden kausal.
7. Der Beklagte will nicht gelten lassen, dass der Kl�ger schon durch das "Zusammenspannen" mit St. gesch�digt worden sei. Er behauptet, eine allf�llige Sch�digung des Kl�gers sei auf andere Umst�nde zur�ckzuf�hren, f�r die er nicht verantwortlich sei.
Um die Ersatzpflicht des Beklagten f�r den Schaden zu begr�nden, den der Kl�ger infolge des Zusammenbruchs der Firma St. & P. erlitten hat, ist jedoch nicht der Nachweis erforderlich, dass das unerlaubte Verhalten des Beklagten f�r sich allein zu diesem Schaden gef�hrt habe. Es gen�gt, wenn der Beklagte eine Ursache des Schadenserfolges gesetzt hat, wenn dieser also ohne das rechtswidrige Verhalten des Beklagten nicht eingetreten w�re, gleichviel, ob noch andere Ereignisse dazukommen mussten, um den Eintritt des Schadens zu bewirken, vorausgesetzt nur, dass der Kausalzusammenhang ein ad�quater sei (BGE 51 II 521/22). Letzteres ist dann der Fall, wenn das rechtswidrige Verhalten nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der Erfahrung des Lebens an sich geeignet war, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, und daher der Eintritt dieses Erfolgs durch jenes konkrete Verhalten allgemein als beg�nstigt erscheint (BGE 57 II 39und dortige Hinweise,BGE 64 II 204). Dieses Voraussetzungen sind erf�llt.
Es ist allerdings m�glich, dass der Kl�ger mit einem geringern Schaden davongekommen w�re, wenn die Beiratschaft nicht aufgehoben worden w�re. Daraus ist jedoch keineswegs zu schliessen, dass die Aufhebung der Beiratschaft den Kausalzusammenhang zwischen dem rechtswidrigen Verhalten des Beklagten und dem vom Kl�ger tats�chlich erlittenen Schaden unterbrochen habe. Die BGE 80 III 41 S. 59schon seit dem Sommer 1945 angestrebte Aufhebung der Beiratschaft, f�r die sich der Beklagte gleich nach der Steigerung pers�nlich einsetzte, bildet kein ausserordentliches, aus dem gew�hnlichen Lauf der Dinge herausfallendes Ereignis. Nachdem der Beklagte dem Kl�ger unter Verschweigung der Beiratschaft die Verbindung mit St. empfohlen und dann die Entbeiratung betrieben hatte, um die effektive Beteiligung St.s an der M�belfabrik zu erm�glichen (und sich selber f�r die in Voraussicht der Entbeiratung geleisteten, mangels Mitwirkung des 8cirates ung�ltigen Darlehen Deckung zu verschaffen), w�re er im �brigen nach Treu und Glauben verpflichtet gewesen, den Kl�ger auf jeden Fall im Zeitpunkte, da St. die Verf�gung �ber sein Verm�gen erlangte, darauf aufmerksam zu machen, dass St. eine recht bewegte Vergangenheit habe und nun seine ersten selbst�ndigen gesch�ftlichen Schritte tue und daher sehr sorgf�ltig �berwacht werden m�sse. Wollte er dies nicht tun, so h�tte er zum allermindesten selber f�r eine solche Kontrolle sorgen m�ssen, um den Kl�ger vor dem Schaden zu bewahren, der ihm aus der unter seiner (des Beklagten) Mitwirkung geschaffenen Lage unverkennbar drohte (vgl. OSER/SCH�NENBERGER N. 13 zu Art. 41 OR, S. 282 oben; BECKER, 2. Auflage, N. 55 zu Art. 41 OR, und dortige Hinweise). Weder das eine noch das andere hat der Beklagte getan, sondern er liess St. einfach draufloswirtschaften und f�hrte dessen Zahlungsauftr�ge aus, ohne sich zu vergewissern, ob er sein Geld zu vern�nftigen Zwecken verwende. Auch dieses Verhalten war widerrechtlich und schuldhaft und trug zur Sch�digung des Kl�gers bei. Dass die Vormundschaftsbeh�rde ihrerseits fehlerhaft handelte, indem sie beim Entscheid �ber das Aufhebungsgesuch im wesentlichen einfach auf die Angaben St.s und die Empfehlungen des Beklagten abstellte, �ndert hieran nichts.
Der Kausalzusammenhang zwischen dem rechtswidrigen Verhalten des Beklagten und dem Schaden wurde auch BGE 80 III 41 S. 60nicht durch das �usserst leichtsinnige und krass pflichtwidrige Verhalten St.s unterbrochen, das die unmittelbare Ursache des Zusammenbruchs der Firma bildete. Es lag nach der allgemeinen Lebenserfahrung durchaus im gew�hnlichen Lauf der Dinge, dass St., der wenige Jahre vorher wegen des schwachen Charakters, den sein Vorleben offenbart hatte, insbesondere wegen seiner mangelhaften Widerstandskraft gegen�ber der Beeinflussung durch unlautere Personen, verbeiratet worden war, unter den Einfluss vertrauensunw�rdiger Gesch�ftemacher wie F. und H. geriet und sich als unzuverl�ssiger und pflichtvergessener Gesellschafter erwies.
Endlich kann der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem rechtswidrigen Verhalten des Beklagten und dem Schaden auch nicht mit der Behauptung in Frage gestellt werden, der Kl�ger habe es seinerseits an der n�tigen Vorsicht, namentlich an einer gen�genden Kontrolle St.s, fehlen lassen und h�tte (was �brigens erst vor Bundesgericht und zudem ohne hinl�ngliche Substantiierung geltend gemacht wird) den Zusammenbruch trotz den Wechselgesch�ften St.s vermeiden k�nnen, "wenn er den Kopf und Verstand nicht verloren h�tte", so dass er sich den Schaden selber zuzuschreiben habe. Soweit dem Kl�ger vorzuwerfen ist, dass er Massnahmen vers�umt habe, die den Schaden h�tten verh�ten oder vermindern k�nnen, kann es sich dabei nur um einen Grund zur Herabsetzung der Ersatzpfiicht im Sinne von Art. 44 Abs. 1 OR handeln.
Das festgestellte widerrechtliche und schuldhafte Verhalten des Beklagten ist demnach als rechtserhebliche Ursache des Schadens anzusehen, den der Kl�ger infolge der gesch�ftlichen Verbindung mit St. und des Zusammenbruchs der Firma St. & P. erlitten hat, und begr�ndet somit f�r den Beklagten die Pflicht, diesen Schaden nach Massgabe von Art. 43/44 OR zu ersetzen (w�hrend die Verletzung von Art. 129 SchKG, die der Beklagte durch die �ber 20 Tage hinausgehende Stundung des Kaufpreises BGE 80 III 41 S. 61f�r das Holz- und Warenlager beging, entgegen der Auffassung der Vorinstanz kaum zur Begr�ndung der Schadenersatzpflicht des Beklagten gegen�ber dem Kl�ger herangezogen werden kann, weil Art. 129 SchKG offenbar nur den Schutz der Gl�ubiger und des Schuldners im Betreibungs- bezw. Konkursverfahren bezweckt, das zur Versteigerung gef�hrt hat; vgl.BGE 30 II 571f.,BGE 75 II 212f.).
8. Bei der Festsetzung des Schadens handelt es sich im wesentlichen um eine Tat- und Ermessensfrage. Der Beklagte behauptet mit Recht nicht, dass die Vorinstanz bei Beurteilung dieser Frage einen Satz des Bundesrechts verletzt habe. Die Feststellung der Vorinstanz, dass der dem Kl�ger entstandene Schaden sich auf Fr. 41'367.50 belaufe, ist daher f�r das Bundesgericht massgebend.
9. Ob das Verschulden des Beklagten als Absicht oder als Fahrl�ssigkeit zu qualifizieren sei, kann dahingestellt bleiben. Wie schon festgestellt, war sein Verhalten auf jeden Fall grob schuldhaft, so dass sich aus der Gr�sse des Verschuldens (Art. 43 Abs 1 OR) kein Grund f�r eine Erm�ssigung der Ersatzpflicht ergibt.
Dass der Beklagte die Verbindung zwischen dem Kl�ger und St. aus reiner Gef�lligkeit (in der Meinung, den beiden damit einen guten Dienst zu erweisen) gef�rdert habe und im Hinblick auf diesen Umstand nach Art. 43 Abs. 1 OR eine gewisse Schonung verdiene, kann nicht anerkannt werden. Es liegt auf der Hand, dass der Beklagte f�r seine Bem�hungen in dieser Sache von St. ein Honorar erwartete und hoffte, St. auch weiterhin gegen Entgelt gesch�ftlich beraten zu k�nnen. Zudem war ihm wegen seiner Vorsch�sse an der Entbeiratung St.s und damit auch an dessen Verbindung mit dem Kl�ger gelegen, die dazu herhalten musste, das Gesuch um Aufhebung der Beiratschaft zu begr�nden.
Der Umstand, dass das Verschulden Dritter (insbesondere St.s) f�r den Eintritt des Schadens mitverantwortlich ist, k�nnte, da dieses Verschulden, wie festgestellt, den BGE 80 III 41 S. 62Kausalzusammenhang zwischen dem Verschulden des Beklagten und dem Schaden nicht unterbrochen hat, nur dann zu einer Entlastung des Beklagten f�hren, wenn dass Drittverschulden das Verschulden des Beklagten in milderem Lichte erscheinen liesse (BGE 66 II 119und dort erw�hnte Entscheide). Hievon kann keine Rede sein.
Ein Umstand, der es rechtfertigt, den Beklagten nicht den vollen Schaden tragen zu lassen, ist hingegen darin zu erblicken, dass als Folge des rechtswidrigen Verhaltens des Kl�gers zwar eine empfindliche Sch�digung des Kl�gers vorausgesehen werden konnte, dass aber eine Katastrophe, wie sie dann eingetreten ist, doch an der �ussersten Grenze des Voraussehbaren lag.
Daneben liegen Umst�nde vor, die eine Herabsetzung der Ersatzpflicht nach Art. 44 Abs. 1 OR rechtfertigen.
Auch wenn der Beklagte den St. unter Verschweigung der Beiratschaft empfohlen hatte und dem Kl�ger vor der Steigerung keine Zeit zu einl�sslichen Erhebungen blieb, welche die ihm verheimlichte Tatsache h�tten ans Licht bringen k�nnen, musste sich der Kl�ger doch sagen, dass es nicht ratsam sei, auf Grund einer einzigen Empfehlung mit einem ihm bisher v�llig unbekannten Manne zusammen ein Gesch�ft zu �bernehmen und die bisherige Existenz aufzugeben, selbst wenn die Empfehlung von einer anscheinend vertrauensw�rdigen Person ausging. Er konnte immerhin vermuten, dass der Beklagte am Zustandekommen der Verbindung zwischen St. und ihm irgendwie interessiert sei. Merkw�rdig musste ihm auch erscheinen, dass er als Ersteigerer der Fabrik auftreten sollte, obwohl nicht er, sondern allein St. das f�r den Erwerb und Betrieb des Unternehmens n�tige Geld besass. Dazu kam, dass das pactum de non licitando mit Bn., wenn es von St. angeregt wurde, auf diesen ein nicht eben g�nstiges Licht warf. Indem sich der Kl�ger gleichwohl auf die Verbindung mit St. einliess, handelte er nicht sehr vorsichtig. Auf jeden Fall aber gaben die erw�hnten Umst�nde und die Tatsache, dass St. offensichtlich ein BGE 80 III 41 S. 63ganz junger Mann war, der sich im Gesch�ftsleben erst noch bew�hren musste, dem Kl�ger Anlass, die Gesch�ftst�tigkeit seines Partners aufmerksam zu verfolgen. Das tat er nicht. Er gab sich vielmehr nur mit dem technischen Betrieb ab und liess St. im kaufm�nnischen Bereich ohne Kontrolle schalten und walten. Diese Unvorsichtigkeit war eine Mitursache des Schadens. H�tte sich n�mlich der Kl�ger auch nur die M�he genommen, die Buchhaltung laufend zu pr�fen, so h�tten ihm sehr bald die hohen Bez�ge St.s aus dem Gesch�ft auffallen m�ssen, die nach dem Kapitalkonto St. schon in den beiden ersten Monaten (Januar und Februar 1946) zusammen mehr als Fr. 22'000.ausmachten und bis Ende M�rz 1946 auf mehr als Fr. 82'000.-- anstiegen, (w�hrend z.B. das Holz- und Warenlager unbezahlt blieb). Es darf angenommen werden, dass es dem Kl�ger, wenn er diese verd�chtigen Bez�ge St.s sofort festgestellt h�tte, noch m�glich gewesen w�re, durch umsichtiges Vorgehen den Schaden wenn nicht ganz, so doch zu einem erheblichen Teil zu verh�ten. Er h�tte die M�glichkeit gehabt, n�hern Aufschluss �ber diese Bez�ge zu verlangen, den Beklagten zu alarmieren und St. die Vertretungsbefugnis zu entziehen (Art. 565 Abs. 1 OR) und eine vorl�ufige Verf�gung des Richters (Art. 565 Abs. 2 OR) zu erwirken, wenn St. sich nicht bereit gefunden h�tte, freiwillig auf die Einzelunterschrift zu verzichten, oder er h�tte das Verh�ltnis mit St. �berhaupt aufl�sen k�nnen. Durch solche Massnahmen oder auch durch eine Intervention bei der Vormundschaftsbeh�rde dem g�nzlichen Zerfall von St.s Verm�gen und namentlich auch den Ende Juni 1946 einsetzenden Wechselgesch�ften St.s zuvorzukommen, w�re ihm vermutlich um so eher m�glich gewesen, wenn er die einl�sslichen Erkundigungen, die normalerweise dem Vertragsabschluss mit St. und der Ersteigerung der Fabrik h�tten vorausgehen sollen, aber aus Zeitnot unterblieben waren, dann wenigstens gleich nach der Steigerung nachgeholt h�tte, wie es angezeigt gewesen w�re. Vielleicht h�tte sich das BGE 80 III 41 S. 64Schlimmste sogar noch verh�ten lassen, wenn er anfangs Juni 1946, als ihm bekannt wurde, dass ihm die Beiratschaft verheimlicht worden war, mit gr�sserer Umsicht und Energie vorgegangen w�re.
Der Mangel an Vorsicht, der dem Kl�ger hienach vorzuwerfen ist, erscheint im Vergleich zum Verschulden des Beklagten nicht als so geringf�gig, dass er bei der Bemessung der Ersatzpflicht des Beklagten ausser Betracht zu lassen w�re. Das grobe Verschulden des Beklagten bleibt aber doch die Hauptursache des Schadens. Zusammen mit dem Umstande, dass ein Schaden von diesem Ausmass immerhin nur schwer vorauszusehen war, rechtfertigt das Selbstverschulden des Kl�gers eine Erm�ssigung der Ersatzpflicht um ein Drittel.
10. Verzugszins schuldet der Beklagte, da eine fr�here Mahnung nicht dargetan ist, von der ersten Betreibung, d.h. vom 17. Juni 1947 an.
Die Berufung des Beklagten wird abgewiesen, die Berufung des Kl�gers teilweise gutgeheissen und das Urteil des Obergerichtes vom 4. September 1953 dahin abge�ndert, dass der Beklagte verpflichtet wird, dem Kl�ger Fr. 27'578.30 nebst 5% Zins seit 17. Juni 1947 zu bezahlen.
art. 5 LP,
art. 316 a LP,
art. 142 CO suite... ,
Art. 41 ff. und 97 ff. OR,
Art. 269 SchKG,
Art. 42-44 OR,
Art. 44 Abs. 1 OR,
Art. 129 SchKG,
Art. 43 Abs 1 OR,
Art. 260 SchKG,
Art. 3161 SchKG,
Art. 99 Abs. 3 OR,
Art. 6 SchKG,
Art. 565 Abs. 1 OR,
Art. 565 Abs. 2 OR