Source: https://www.gladenbach.de/home/aktuelles/aktuelles-aus-den-fachbereichen/fachbereich-i-fachdienst-finanzen/
Timestamp: 2018-09-19 07:52:35
Document Index: 252034475

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 28', '§ 27', '§ 10', '§ 2', '§ 11']

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Auf die Erteilung von Grundsteuerbescheiden für das Haushaltsjahr 2018 wird verzichtet, da sich gegenüber dem Haushaltsjahr 2017 keine Änderung der Hebesätze ergeben hat.
Für alle Grundstücke, deren Bemessungsgrundlagen (Messbeträge) sich seit der letzten Bescheiderteilung nicht geändert haben, wird deshalb durch diese öffentliche Bekanntmachung gemäß § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes vom 7.8.1973 (BGBl. I 1973 S. 965) in der zur Zeit gültigen Fassung, die Grundsteuer für das Haushaltsjahr 2018 in der zuletzt für das Haushaltsjahr 2017 veranlagten Höhe festgesetzt.
Die Grundsteuer 2018 ist mit dem 1. Vierteljahresbetrag am 15.2.2018, mit dem 2. Vierteljahresbetrag am 15.5.2018, mit dem 3. Vierteljahresbetrag am 15.8.2018 und mit dem 4. Vierteljahresbetrag am 15.11.2018 fällig.
Für Steuerpflichtige, die von der Möglichkeit des § 28 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes (Jahreszahler) Gebrauch gemacht haben, wird die Grundsteuer 2018 in einem Betrag am 1.7.2018 fällig.
Ändern sich die Besteuerungsgrundlagen (Messbeträge), werden gemäß § 27 Abs. 2 des Grundsteuergesetzes Änderungsbescheide erteilt.
Mit dem Tage der öffentlichen Bekanntmachung dieser Steuerfestsetzung treten für die Steuerpflichtigen die gleichen Rechtswirkungen ein, als wäre ihnen an diesem Tage ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen. Gegen die Steuerfestsetzung kann innerhalb einer Frist von einem Monat, die mit dem Tage der Bekanntmachung zu laufen beginnt, Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Magistrat der Stadt Gladenbach, Karl-Waldschmidt-Straße 3, zu erheben.
Neben den Grundsteuern A und B bitten wir auch die weiteren Abgaben wie Hundesteuer, Pacht und Erbbauzins zu den einzelnen Fälligkeiten an die Stadtkasse Gladenbach zu überweisen.
Steuerpflichtige, die einen Steuerbescheid benötigen, können diesen im Rathaus, Zimmer Nr. 5, bei Frau Schneider, Tel. 06462/201-332 erhalten.
Gladenbach, den 18. Januar 2018
Meldepflichten nach § 10 der Satzung über die Erhebung einer Hundesteuer im Gebiet der Stadt Gladenbach
Die Hundehalterin oder der Hundehalter ist verpflichtet, einen Hund innerhalb von zwei Wochen nach der Aufnahme - oder wenn der Hund ihr oder ihm durch Geburt von einer von ihr oder ihm gehaltenen Hündin zugewachsen ist – innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Hund drei Monate alt geworden ist, bei der Stadt unter Angabe der Rasse und Abstammung des Tieres schriftlich anzumelden.
Gemäß § 2 Abs. 2 Satz 2 der Satzung über die Erhebung einer Hundesteuer gilt als Halterin oder Halter auch, wer einen Hund länger als zwei Monate gepflegt, untergebracht oder auf Probe oder zum Anlernen gehalten hat.
Endet die Hundehaltung oder entfallen die Voraussetzungen für eine gewährte Steuervergünstigung, so ist dies der Stadt innerhalb von zwei Wochen anzuzeigen.
Wird ein Hund veräußert, so sind bei der Abmeldung des Hundes Name und Anschrift der Erwerberin oder des Erwerbers anzugeben. Nach § 11 der Satzung über die Hundesteuer ist die Hundemarke bei der Anzeige über die Abmeldung innerhalb von 2 Wochen zurückzugeben.
Im Rathaus, Zimmer 5 bei Frau Schneider, Tel. 06462/201-332, und bei den Ortsvorstehern der einzelnen Stadtteile.
Die An- und Abmeldeformulare können auch hier auf unserer Internettseite heruntergeladen werden.
Wir weisen daraufhin, dass bei Zuwiderhandlungen Geldbußen verhängt werden.
Jeder Hund muss eine Hundemarke tragen.
Damit man sieht, dass er angemeldet ist.
Damit man herausfinden kann, wem er gehört.
Damit man weiß, dass für ihn Steuern bezahlt werden.