Source: https://voepp.at/mitglieder/versicherung/index.html
Timestamp: 2019-05-22 11:09:46
Document Index: 164428286

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§16', '§ 39', '§ 16', '§ 16', '§ 39']

Versicherungen im Rahmen einer VÖPP-Mitgliedschaft
Versicherungen für PsychotherapeutInnen und PsychologInnen
Berufshaftpflichtversicherung für PsychotherapeutInnen nach den Bestimmungen des Psychotherapiegesetzes § 16a und §16 b
Berufshaftpflichtversicherung für klinische und GesundheitspsychologInnen nach den Bestimmungen des Psychologengesetztes § 39
Rechtsschutzversicherung für PsychotherapeutInnen und PsychologInnen
§ 16b Psychotherapiegesetz
Ansprechpartner Dir. Thomas Pambalk
T +43 1 60158 15520
M +43 664 33 86 450
F + 43 1 5321261 15520
E-Mail: thomas.pambalk@generali.com
Alle PsychotherapeutInnen, die in der Liste des Bundesministeriums für Gesundheit eingetragen sind, müssen ab 01.01.2016 eine Haftpflichtversicherung abschließen, die den gesetzlichen Bestimmungen des § 16b des Psychotherapiegesetzes entspricht. Nachzulesen unter: Paragraph-16b Psychotherapiegesetz.pdf
Alle Klinischen- und GesundheitspsychologInnen, die in den Listen des Bundesministeriums für Gesundheit eingetragen sind, müssen ab 01.01.2016 eine Haftpflichtversicherung abschließen, die den gesetzlichen Bestimmungen des § 39 des Psychologengesetzes entspricht. Nachzulesen unter: Paragraph-39-Psychologengesetz.pdf
In der VÖPP Gruppenhaftpflichtversicherung ist auch eine Deckung der Risiken, die die Einführung der DSGVO mit sich bringen, inkludiert.
Die Berufshaftpflichtversicherung kostet für Sie ab 2019 € 59,00 pro Jahr.
Sollten Sie mehrere Praxisadressen versichern, sind uns diese Adressen anzugeben
(Es entsteht für Sie dadurch KEIN finanzieller Mehraufwand).
PsychotherapeutInnen, die gleichzeitig eine Berufsberechtigung als Klinische und/oder GesundheitspsychologIn besitzen, können beide Tätigkeiten mit einer Prämienzahlung von € 59,00 € pro Jahr abdecken.
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, eine freiwillige Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Diese kostet 16,00 € pro Jahr.
Sie erhalten von der Versicherung eine Polizze zugestellt.
1. Versichert gelten:
Versichert gilt die freiberufliche u. unselbstständige Tätigkeit. (jedoch nur insoweit als hierfür nicht anderweitig Versicherungs- schutz besteht - Subsidiarität). Pro Versicherten/r gilt eine, unter ständiger Anordnung und Aufsicht des Versicherten, tätige Hilfsperson im Rahmen dieses Versicherungsvertrages mitversichert. Diese Hilfsperson ist der Generali AG namentlich bekanntzugeben.
2. Gegenstand der Versicherung:
Die gesetzliche Haftpflicht der Versicherten im Rahmen dieser Polizze. Die Versicherung erstreckt sich auf alle einschlägigen beruflichen Tätigkeiten zu denen der/die Versicherte berechtigt ist, insbesondere auf die psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung, Supervision, Coaching, Training sowie auf sich darauf begründende Beratungen, Prognosen, Zeugnisse und Gutachten, Behandlung und Rehabilitation von Einzelpersonen und Gruppen oder die Beratung von juristischen Personen sowie die Forschungs- und Lehrtätigkeit auf den genannten Gebieten und die Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen, Projekte und die Abhaltung sowie der Besuch einschlägiger Seminare, und Mediation.
Die Versicherungssumme erstreckt sich auf Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Die Pauschalversicherungssumme beträgt mindestens 1.000.000 €. Die Höchstleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres beträgt das Dreifache der Versicherungssummen.
Die Nachhaftung ist zeitlich unbegrenzt.
Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichtversicherung ABHM 2000 idF 07/2012
Die gesetzliche Haftpflicht der Versicherten im Rahmen dieser Polizze. Die Versicherung erstreckt sich auf alle einschlägigen beruflichen Tätigkeiten zu denen der/die Versicherte berechtigt ist, insbesondere auf die Behandlung, Supervision, Coaching, Training sowie auf sich darauf begründende Beratungen, Prognosen, Zeugnisse und Gutachten, Behandlung und Rehabilitation von Einzelpersonen und Gruppen oder die Beratung von juristischen Personen sowie die Forschungs- und Lehrtätigkeit auf den genannten Gebieten und die Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen, Projekte und die Abhaltung sowie der Besuch einschlägiger Seminare, und Mediation.
PsychotherapeutInnen, und PsychologInnen in Ausübung ihres Berufes und allen damit ursächlich verbundenen Tätigkeiten. Es ist ohne Belang ob die versicherte Person ihren Beruf freiberuflich oder in einem Angestelltenverhältnis stehend ausübt.
Dem Vertrag liegen die Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen 2013 (ARB 2013) zugrunde.
Die Leistung aus dieser Versicherung beträgt pro Schadensfall € 84.000.- für Gerichts-, Anwalts- und Sachverständigenkosten
Ergänzungen zu den Bedingungen – Sondervereinbarung
In der Sparte Rechtsschutzversicherung sind die Durchsetzung und die Abwehr zivilrechtlicher Forderungen aus Vertragsverhältnissen ausgeschlossen (z.B. Streitigkeiten wegen offener Honorare, Mieten, aus Kaufverträgen oder sonstigen schuldrechtlichen Verträgen).
Strafrechtlich besteht Versicherungsschutz in gerichtlichen Verfahren wegen sämtlicher Fahrlässigkeitsdelikte; die Verteidigung in einem wegen eines Vorsatzdeliktes eingeleiteten Strafverfahren fällt bedingungsgemäß nicht unter Versicherungsschutz. Darüber
hinaus ist lediglich der Bereich des Schadenersatzrechts in diesem Vertrag inkludiert, alle anderen Bereiche der Rechtsschutz-
versicherung fallen nicht unter den Versicherungsschutz dieser Rahmenvereinbarung.
Bei Unzucht mit Abhängigen - Kostenübernahme erfolgt nur bei Freispruch.
Die Anwaltswahl obliegt dem Versicherer.
(1) Der Psychotherapeut hat vor Aufnahme seiner selbständigen Berufsausübung zur Deckung der aus der Berufsausübung entstehenden Schadenersatzansprüche eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem zumGeschäftsbetrieb in Österreich berechtigten Versicherer abzuschließen und diese während der Dauer ihrer Berufsberechtigung aufrechtzuerhalten.
(2) Für den Versicherungsvertrag muss Folgendes gelten 1. die Mindestversicherungssumme hat für jeden Versicherungsfall zur Deckung der aus der psychotherapeutischen Berufsausübung entstehenden Schadenersatzansprüche eine Million Euro zu betragen. Eine Haftungshöchstgrenze darf pro einjähriger Versicherungsperiode das Dreifache der Mindestversicherungssumme nicht unterschreiten. 2. der Ausschluss oder eine zeitliche Begrenzung der Nachhaftung des Versicherers ist unzulässig.
(3) Der geschädigte Dritte kann den ihm zustehenden Schadenersatzanspruch im Rahmen des betreffenden Versicherungsvertrages auch gegen den Versicherer geltend machen. Der Versicherer und der ersatzpflichtigeVersicherte haften als Gesamtschuldner.