Source: http://www.kv-oestliche-altmark.drk.de/angebote/kinder-und-jugendhaeuser-tangermuende/mutter-kind-gruppe.html
Timestamp: 2019-08-18 16:23:47
Document Index: 174944779

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 34', '§ 27', '§ 19', '§ 53', '§ 54']

Mutter-Kind-Gruppe - DRK KV Östliche Altmark e.V.
Wir freuen uns, dass Sie sich für das Konzept unserer Mutter-Kind-Gruppe El-Ki interessieren.
Stationäre Mutter - Kind Gruppe für 4 Schwangere bzw. 3 Mütter / Väter mit je 1-2 Kindern
Minderjährige schwangere Mädchen bzw. minderjährige Mütter ab einem Alter von 14 Jahren gemäß § 27 i. V. m. dem § 34 SGB VIII, wenn nötig über die Volljährigkeit hinaus (in pädagogisch begründeten Fällen kann das Aufnahmealter unter-schritten werden)
wenn das Kind geboren ist, dann Hilfe nach § 27 Abs. 4 SGB VIII
Betreuung von minderjährigen Müttern/Vätern mit Kindern gemäß § 19 SGB VIII
Minderjährige behinderte Schwangere nach § 53 und § 54 SGB XII nur in Ausnahmefällen mit einer Sondergenehmigung vom Landesjugendamt
Ist absehbar, dass die wirtschaftliche Selbständigkeit nicht erreicht werden kann, bieten wir Hilfe und Anleitung bei der Findung und Vermittlung in eine geeignete Wohn- bzw. Betreuungsform
Die jungen Schwangeren und Mütter/ Väter leben im Erdgeschoss eines zweistöckigen Hauses.
Die Aufnahme- bzw. Platzzahl beträgt 4 Schwangere bzw. 3 Mütter / Väter mit 1- 2 Kindern.
Im Haus (Etage) befinden sich 3 große Einzelzimmer. Jede Mutter / Vater bekommt ihr eigenes Reich. Den Bewohnern stehen großer 1 Wohnbereich, 2 kleine Küchen, 1 Spielzimmer, ein Kinderwagenraum und 2 Bäder zur Verfügung.
Personalschlüssel 1: 3
1 Sozialpädagogin i. A.
Zusatzqualifikationen: Krankenschwester
Mädchen, junge Frauen, junge Männer (Mütter und Väter) die reaktive Störungen zeigen z. B. auf Grund familiärer Belastungen
Schwierigkeiten im schulischen Bereich haben
wenn die Dynamik der Herkunftsfamilie so belastend ist, dass ein zeitweiliges Loslösen vom Familienverband notwendig wird, um eine weitere Verfestigung der Problematik zu verhindern, bzw. um ein eigenständigen Leben für Mutter / Vater und Kind vorzubereiten
Nicht aufgenommen werden schwangere Mädchen / Frauen / Mütter / Väter:
mit akuten psychiatrischen Erkrankungen (Diagnosen), welche eine vorrangige stationäre psychiatrische Behandlung bedürfen,
sowie junge Menschen mit erhöhter Gewaltbereitschaft, Zündler bzw. Brandstifter
das Erarbeiten einer realistischen Zukunftsperspektiv
Die Lebenslagen der minderjährigen Schwangeren oder der jungen Mütter / Väter werden in ihrer Ganzheitlichkeit und als komplexes soziales System wahrgenommen. Auf dieser Grundlage wird der tatsächliche Hilfebedarf und nicht das „vorhandene“ Hilfsangebot den Hilfeverlauf bestimmen.
Sozial- und heilpädagogische Ausrichtung:
eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich die jungen Mädchen / Mütter / Väter Verstanden, akzeptiert und angenommen fühlen
Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine selbständige Lebensführung werden trainiert
Sie werden spezifisch begleitet:
in der Gesundheitsvorsorge für Mutter / Vater und Kind
in der Säuglingspflege
bei Beendigung der Schule
bei der Berufsfindung, Ausbildungsplatz o. –suche
bei der Regelung finanzieller Angelegenheiten
beim Aufsuchen von Ämtern
bei der Haushaltsführung und Kochen
bei der Entwicklung der weiteren Lebensperspektive
Umgang mit Ämtern und Finanzen
Vorhandene Ressourcen der jungen Frauen/ Männer bzw. Mütter / Väter werden herausgebildet, gestärkt und genutzt sowie die Selbsthilfe gefördert
Wirtschaftliche und soziale Lebensgrundlagen werden vorausschauend und langfristig abgesichert
Planung und Vorbereitung des Umzugs in die eigene Wohnung
Mütter/ Väter, die sich gegen ein Zusammenleben mit dem Kind entscheiden, werden darin unterstützt, getrennte Lebensperspektiven für sich und das Kind zu entwickeln (Unterstützung und Beratung der Mutter bei In-Pflege-Gabe oder Adoptionsvermittlung)
Begleitung im Ablöseprozess
Partizipation und Empowerment („Hilfe zur Selbsthilfe“)
Unser Auftrag bewegt sich immer zwischen Unterstützung und Kontrolle, zwischen dem Wohl der jungen Frau / Mann und dem Wohl des Kindes
Herausbildung und Wahrnehmung der aktiven und aktivierbaren (sozialen) Ressourcen durch Gesprächs- und Angebotsvielfalt
Netzwerkarbeit mit Multiplikatoren
Ressourcenorientierte und systemische intensive sozialpädagogische Arbeit Problemgerechte und Lebensweltorientierte Arbeitsweise, die sich auszeichnet:
durch Freiräume für die Mütter / Väter, die sie zur Selbstfindung, persönlichen Orientierung und Weiterentwicklung nutzen können durch Unterstützung in der Berufsfindung und Ausbildung und durch eine qualitativ gute Kinderbetreuung
Akzeptanz und Wertschätzung der individuellen Persönlichkeiten als grundlegende Arbeitshaltung
Sicherung der Langfristigkeit und Nachhaltigkeit unserer Arbeit durch die Prozessbegleitung vom Einzug in die Wohngruppe bis hin zur ambulanten Nachbetreuung im eigenen Wohnraum.
Nutzung der pädagogischen Angebote der Mädchengruppe
Durch die Integration der Wohngruppe in die Mädchengruppe, ist die Nachtbesetzung stets abgesichert
„Rund- um- die- Uhr- Betreuung“, wenn nötig Entlastung in Überforderungssituationen
Individuelle Kinderbetreuung im Haus
enge Kooperation mit Kindertagesstätten
Förderung der Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Leben, auch außerhalb des Heimes ( AG Tätigkeiten)
Förderung Kontakte im sozialen Umfeld (Herkunftsfamilie, Freundeskreis und Bekannte, Außenkontakte zu Gleichaltrigen – Netzwerk-Aufbau)
Förderung subjektiven Wohlbefindens ( Nähe und Distanz)
Schwarzlicht Projekt
Entspannung, Gartenprojekt, Theaterprojekt, Schwarzlicht, Singegruppe, Fitness an Sportgeräten, Soziales Kompetenztraining (Kinderpsychodrama), Musik und Rhythmustraining, Sport und Bewegung (Jogging, Tanz, Zumba), Anti – Aggressionstraining,
Religionspädagogik (Projekte), Lesezirkel, Erlebnispädagogische Projekte (Klettern, Trekkingtour), Projekt „Meine Stadt und Umgebung – Wo komm ich her“
Tel.: 039322 / 72 21 20
E-Mail: muki@drk-stendal.de