Source: https://www.graumarktinfos.de/2018-04/bauart-zweite-beteiligungs-gmbh-co-georgenkirchstr-kg-rechneriche-ueberschuldung-aber-233981
Timestamp: 2018-04-24 04:51:27
Document Index: 109679729

Matched Legal Cases: ['§ 267', '§ 238', '§ 264', '§ 264', '§ 266', '§ 253']

bauart zweite Beteiligungs GmbH & Co. Georgenkirchstr. KG-rechneriche Überschuldung, aber... - Graumarktinfos
bauart zweite Beteiligungs GmbH & Co. Georgenkirchstr. KG-rechneriche Überschuldung, aber…
Unternehmen, die solch eine Bilanz abliefern, haben dann sicherlich immer eine wirtschaftliche Situation, die sich dringend verändern muss, um nicht noch weiter in eine wirtschaftliche Überschuldung abzudriften.bauart zweite Beteiligungs GmbH & Co. Georgenkirchstr. KG
A. Anlagevermögen 2.207.293,99 2.184.419,18
I. Sachanlagen 2.207.293,99 2.184.419,18
B. Umlaufvermögen 4.531,35 4.629,60
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 848,46 859,58
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.682,89 3.770,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 240,00 0,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 767.086,18 678.071,30
I. nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil von Kommanditisten 767.086,18 678.071,30
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.979.151,52 2.867.120,08
A. Rückstellungen 171.642,72 163.559,68
B. Verbindlichkeiten 2.807.508,80 2.703.560,40
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.979.151,52 2.867.120,08
Die bauart zweite Beteiligungs GmbH & Co. Georgenkirchstr. KG hat ihren Sitz in Deutschland, 10249 Berlin, Mollstraße 32. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg zu HRA 34471 B geführt.
Die Gesellschaft ist nach den Regelungen des § 267 HGB eine kleine Personenhandelsgesellschaft.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wird erstmalig nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.
Die allgemeinen Vorschriften der §§ 238 bis 263 HGB für alle Kaufleute sowie die ergänzenden Vorschriften für kleine Personenhandelsgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB wurden gem. § 264a Abs. 1 HGB beachtet.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Änderungen durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz betreffen insbesondere die Anwendung des geänderten Gliederungsschemas für die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Ausweitung des Begriffs der Umsatzerlöse. Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.
Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren Stichtagswert gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet.
Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.
Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre auf den Bilanzstichtag abgezinst.
Persönlich haftende Gesellschafterin ist die bauart zweite Beteiligungs GmbH, Berlin. Sie ist an der Gesellschaft ohne Kapitaleinlage beteiligt. Das gezeichnete Kapital der bauart zweite Beteiligungs GmbH beträgt € 25.000,00 und ist voll eingezahlt.
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2016 einen nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteil des Kommanditisten in Höhe von € 767.086,18 aus. Eine rechnerische Über­schul­dung ist grundsätzlich nicht geeignet, eine Überschuldung im insolvenz­rechtlichen Sinne festzu­stellen. Die Geschäftsführung geht von der Fortführung der Gesellschaft aus und ist der Auf­fassung, dass bei dem Grundstück Mollstraße/Otto-Braun-Straße/Georgenkirchstraße durch die Be­bauungspläne stille Reserven entstanden sind, die nicht bilanzierungsfähig sind. Dennoch hat ein Gesellschafter für von ihm gewährte Darlehen einschließlich Zinsforderungen eine Rang­rück­­tritts­vereinbarung in Höhe von T€ 800 abgegeben und eine Finanzierungszusage erteilt.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten – nach Bilanzposten gegliedert – stellen sich für das Berichtsjahr wie folgt dar.
bis zu 1 Jahr 1 – 5 Jahre mehr als 5 Jahre Gesamt davon gesichert Art und Form der Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0, 00 0,00
Verbindlichkeiten gegen­über Gesellschaftern 672.428,80 2.135.000,00 0,00 2.807.428,80
Sonstige Verbindlichkeiten 80,00 0,00 0,00 80,00
672.508,80 2.135.000,00 0,00 2.807.508,80
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten – nach Bilanzposten gegliedert – stellen sich für das Vorjahr wie folgt dar.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.127.662,78 0,00 0,00 2.127.662,78 2.128 Grundschuld
Verbindlichkeiten gegen­über Gesellschaftern 573.114,80 0,00 0,00 573.114,80
Sonstige Verbindlichkeiten 2.782,82 0,00 0,00 2.782,82
2.703.560,40 0,00 0,00 2.703.560,40 2.128
5. Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Die Gesellschaft beschäftigte wie im Vorjahr keine Arbeitnehmer.
6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Verträgen zur Errichtung und Planung eines Gebäudes zu gewerblichen- und Wohnzwecken. Ein Auftragsvolumen von T€ 52 brutto wurde per 31.12.2016 bereits beauftragt und ist innerhalb von einem Jahr fällig.
Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr:
bauart zweite Beteiligungs GmbH, Berlin vertreten durch deren Geschäftsführer:
Manfred Herrmann, Dipl. Ingenieur Bauwesen, Berlin
Berlin, den 28. März 2018
(Manfred Herrmann)
Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2018 festgestellt.