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Timestamp: 2020-04-08 01:36:34
Document Index: 182150375

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 38', '§38', 'BGH', 'BGH', '§ 14', '§ 38', '§14', '§38', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 10', '§ 139', '§ 139', '§ 140', '§10', '§139', 'BGH', '§ 21', '§ 280', '§ 675', '§21', '§280', '§675', 'Art 52', '§ 1', '§1', 'Art 138', 'Art138', 'Art. 54', 'Art. 56', '§ 3', '§ 4', 'Art.54', 'Art.56', '§3', '§4']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 08.04.2020 03:36h
Patentrecht - Patenteintragungsverfahren Prozeßrecht
7 W (pat) 6/19
Einschraubwerkzeug und Werkzeugaufnahme für ein derartiges Einschraubwerkzeug
1. Patenteinspruchsbeschwerdeverfahren – zur Begründung eines Zahlungstages durch ein SEPA-Basislastschriftmandat - Angaben zum Verwendungszeck des Mandats müssen hinreichend bestimmt sein
2. Zur Begründung eines Zahlungstages durch ein SEPA-Basislastschriftmandat müssen die Angaben zum Verwendungszeck des Mandats hinreichend bestimmt sein.
PatKostG § 6
PatKostZV § 2
Aktenzeichen: 7W(pat)6/19 Paragraphen: Datum: 2020-02-25
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Patentrecht - Patentschutz Schutzfähigkeit Patenteintragungsverfahren
X ZR 27/16
Wasserdichter Lederschuh
1. Ist nach dem unter Schutz gestellten Verfahren ein Halbzeug in bestimmter Weise zu bearbeiten (hier: eine Lederseite in bestimmter Weise auszurüsten), beschränkt der Zweck der Bearbeitung nur insoweit den Gegenstand des Verfahrens, als das bearbeitete Halbzeug geeignet sein muss, dem Zweck entsprechend weiterverarbeitet zu werden.
2. Stellt ein Sachanspruch das unter Verwendung des Halbzeugs hergestellte Fertigprodukt unter Schutz, erfasst er regelmäßig nur einen Gegenstand, bei dem das Halbzeug dem Zweck entsprechend weiterverarbeitet worden ist.
Aktenzeichen: XZR27/16 Paragraphen: Datum: 2018-01-30
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X ZR 14/16
Wärmeenergieverwaltung
Aktenzeichen: XZR14/16 Paragraphen: Datum: 2018-01-09
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X ZB 5/16
1. Eine Patentanmeldung ist zurückzuweisen, wenn der Gegenstand des Anspruchs, den der Anmelder zur Prüfung stellt, über den Inhalt der Anmeldung in der ursprünglich eingereichten Fassung hinausgeht und dieser Mangel nach Aufforderung durch die Prüfungsstelle vom Anmelder nicht behoben wird (Fortführung von BGH, Beschluss vom 17. September 1974, X ZB 17/73, GRUR 1975, 310 - Regelventil).
2. Die Aufnahme eines Merkmals, wonach die beanspruchte Zubereitung eine bestimmte Substanz nicht enthalten darf, stellt nicht ohne weiteres eine unzulässige Erweiterung dar (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 12. Juli 2011, X ZR 75/08, GRUR 2011, 1109 - Reifenabdichtmittel).
PatG § 38
Aktenzeichen: XZB5/16 Paragraphen: PatG§38 Datum: 2017-07-25
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Patentrecht - Patenteintragungsverfahren Patentschutz Schutzfähigkeit
X ZR 101/13
Polymerschaum II
1. Der Prüfung einer unzulässigen Erweiterung muss eine Auslegung des hierauf zu überprüfenden Patentanspruchs vorausgehen, bei der dessen Sinngehalt und insbesondere der Beitrag, den ein streitiges Merkmal zum Leistungsergebnis der Erfindung liefert, zu bestimmen sind.
2. Von der Bestimmung des Erfindungsgegenstands kann nicht mit der Begründung abgesehen werden, ein Merkmal sei unbestimmt und (deshalb) zur Abgrenzung vom Stand der Technik ungeeignet (im Anschluss an BGH, Urteil vom 31. März 2009, X ZR 95/05, BGHZ 180, 215 - Straßenbaumaschine).
PatG § 14, § 38
Aktenzeichen: XZR101/13 Paragraphen: PatG§14 PatG§38 Datum: 2015-06-09
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Patentrecht - Patentschutz Patenteintragung Schutzfähigkeit
I-15 U 82/14
Patentverletzungsverfahren: Anforderungen an die Auslegung eines Patentanspruchs
1. Bei einem auslegungsbedürftigen Begriff aus der Patentschrift darf nicht unbesehen der Inhalt zugrunde gelegt werden, mit dem dieser Begriff üblicherweise in dem betreffenden Fachgebiet versehen wird. Vielmehr müssen diese aus der Patentschrift selbst ausgelegt werden, so dass stets zu prüfen ist, ob die Begriffe abweichend vom allgemeinen oder technischen Sprachgebrauch benutzt werden (BGH, 2. März 1999, X ZR 85/96, BGH, 7. Juni 2005, X ZR 198/01). Ergibt sich allerdings im Wege der Auslegung, dass in der Patentschrift Begriffe mit ihrem auf dem betroffenen Fachgebiet üblichen Inhalt gebraucht werden, ist auf diesen üblichen Sprachgebrauch zurückzugreifen.
2. Der Schutzbereich einer Erfindung darf nicht auf eine konstruktive Gestaltung beschränkt werden, die in einem Unteranspruch beschrieben oder in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung offenbart ist. Denn sie zeigen bloß beispielhaft und damit nicht abschließend, wie die technische Lehre des Hauptanspruchs umgesetzt werden kann (BGH, 12. Februar 2008, X ZR 153/05).
3. Merkmale und Begriffe in der Patentschrift sind grundsätzlich so auszulegen, wie dies angesichts der ihnen nach dem offenbarten Erfindungsgedanken zugedachten technischen Funktion angemessen ist (BGH, 2. März 1999, X ZR 85/96, BGH, 12. Februar 2009, Xa ZR 116/07). Dabei ist zu fragen, welche objektive Problemstellung dem technischen Schutzrecht zugrunde liegt und wie sie gelöst werden soll. Insbesondere kommt es darauf an, welche - nicht nur bevorzugten, sondern zwingenden - Vorteile mit dem Merkmal erzielt und welche Nachteile des vorbekannten Standes der Technik - nicht nur bevorzugt, sondern zwingend - mit dem Merkmal beseitigt werden sollen (vgl. OLG Düsseldorf, 2. Dezember 1999, 2 U 71/98). Das Verständnis des Fachmanns wird sich dabei entscheidend an dem in der Patentschrift zum Ausdruck gekommenen Zweck eines bestimmten Merkmals orientieren (BGH, 7. November 2000, X ZR 145/98).
PatG § 10, § 139 Abs 1, § 139 Abs 2, § 140b
Aktenzeichen: 15U82/14 Paragraphen: PatG§10 PatG§139 Datum: 2015-03-12
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Erfindungen Patentrecht - Erfindung Patenteintragung Patenteintragungsverfahren Prozeßrecht
BGH - OLG Brandenburg - LG Cottbus
X ZR 76/13
Beurteilung der Widerruflichkeit eines erteilten Verfahrenspatents im Schadensersatzprozess gegen den Patentanwalt: Prüfung hinreichender Offenbarung und Ausführbarkeit einer Erfindung - Stabilisierung der Wasserqualität Stabilisierung der Wasserqualität
1. Ob eine Erfindung so deutlich und vollständig offenbart ist, dass ein Fachmann sie ausführen kann, ist ebenso eine Rechtsfrage wie die Frage, ob dem Gegenstand eines Patents Patentfähigkeit zukommt.
2. Die Ausführbarkeit der in einem Patentanspruch umschriebenen technischen Lehre darf nicht mit der Erreichbarkeit derjenigen Vorteile gleichgesetzt werden, die der Erfindung in der Beschreibung zugeschrieben werden.
PatG § 21 Abs 1 Nr 2
BGB § 280, § 675
Aktenzeichen: XZR76/13 Paragraphen: PatG§21 BGB§280 BGB§675 Datum: 2015-02-03
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Patentrecht - Patent Patenteintragungsverfahren
X ZR 41/13
Bei der Definition des technischen Problems, das einer Erfindung zugrunde liegt, darf nicht ohne weiteres unterstellt werden, dass für den Fachmann die Befassung mit einer bestimmten Aufgabenstellung angezeigt war. Vielmehr ist das technische Problem so allgemein und neutral zu formulieren, dass sich die Frage, welche Anregungen der Fachmann durch den Stand der Technik insoweit erhielt, ausschließlich bei der Prüfung der erfinderischen Tätigkeit stellt.
EuPatÜbk Art 52 Abs 1
PatG § 1 Abs 1
Aktenzeichen: XZR41/13 Paragraphen: PatG§1 Datum: 2015-01-13
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Patentrecht - Patenteintragung Patantschutz Schutzfähigkeit Internationales Patentrecht
X ZR 130/11
1. Allein aus dem Umstand, dass aus technischer Sicht der Anwendung eines in der Patentanmeldung offenbarten Verfahrens (hier: Verschlüsselungsverfahrens) zeitlich nachgeordnet ein weiteres Verfahren (hier: Entschlüsselungsverfahren) folgen muss, um insgesamt ein technisch und wirtschaftlich sinnvolles Ergebnis zu erreichen, kann in der Regel nicht gefolgert werden, dass das weitere Verfahren auch ohne erwähnt zu werden als zu der zum Patent angemeldeten Erfindung gehörend offenbart ist.
2. Dies gilt auch dann, wenn dem Fachmann mit der Beschreibung des ersten Verfahrens alle Informationen an die Hand gegeben werden, die er benötigt, um mit Hilfe seines Fachwissens auch das weitere Verfahren auszuführen.
EuPatÜbk Art 138 Abs 1 Buchst c
Aktenzeichen: XZR130/11 Paragraphen: EuPatÜbkArt138 Datum: 2013-04-09
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Patentrecht - Patenteintragungsverfahren
Durch eine Veröffentlichung, in der hinsichtlich einer bestimmten Gruppe von Produkten die Vermutung geäußert wird, dass diese Krebs verursachen können, ist die Verwendung eines dieser Produkte für Zwecke, bei denen kein kanzerogenes Potential vorhanden sein darf, nicht offenbart.
Besteht hinsichtlich einer bestimmten Gruppe von Produkten die Vermutung, dass diese Krebs verursachen können, so hat der Fachmann auch dann nicht ohne weiteres Anlass, aufwendige Versuche zur Ermittlung von eventuellen Unterschieden hinsichtlich des kanzerogenen Potentials der einzelnen Produkte anzustellen, wenn in einer Veröffentlichung berichtet wird, dass ein Hersteller solche Versuche für bestimmte Produkte bereits in Auftrag gegeben hat.
EPÜ Art. 54, Art. 56
PatG § 3, § 4
Aktenzeichen: XZR53/11 Paragraphen: EPÜArt.54 EPÜArt.56 PatG§3 PatG§4 Datum: 2011-12-20
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