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Timestamp: 2018-06-25 00:29:48
Document Index: 366104448

Matched Legal Cases: ['§11', '§ 11', '§ 11', '§11', '§ 11', '§ 11']

Pfötchenhort - Über mich, Janina Goebelshagen, Hundebetreuung
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Mein Name ist Janina Goebelshagen, ich bin 37 Jahre jung und schon seit meiner Kindheit fasziniert von Tieren.
Nachdem ich so ziemlich alles zu Hause hatte, vom Kaninchen über Mäuse, Reptilien, Katzen, kam ich irgendwann vor ca. 15 Jahren auf den Hund und ich kann Ihnen sagen, dass ein Leben ohne Hund für mich unvorstellbar ist.
Nachdem ich einen großen Mixhund aus dem Ausland hatte und dieser mich viele Jahre begleitet hat, dachte ich, dass es unmöglich sei, einen neuen Hund zu lieben....doch dann kam Pelle :) Er ist ein kleiner Jack Russel / Yorkshire Mix und ein echter Schlingel!!!
Ich bin mit Mitte 30 an dem Punkt angekommen, wo ich endlich dass machen möchte, was mir Freude bereitet und womit ich mich aus Leidenschaft auskenne, nämlich mit Hunden. So gründete ich Anfang 2015 die Hundekita in Norderstedt.
Den Sachkundenachweis §11 nach Tierschutzgesetz habe ich erworben.
Erlaubnis nach § 11(1) Nr. 3a Tierschutzgesetz
Die Prüfung, welche aus einem theoretischem und einem praktischen Teil besteht, wurde bei uns vom Amt für Gesundheit für Mensch und Tier; Fachdienst Tiergesundheit und -haltung/ Veterinär- und Lebensmittelüberwachung abgenommen.
Da ich schon ein paar mal gefragt wurde, was der § 11 ist und wofür man diesen braucht, werde ich dies mal hier festhalten.
Zum Abschluss habe ich den §11 des TierSchG einmal aufgeführt und für jeden lesbar. Auch einen Auszug aus dem Bußgeldkatalog habe ich angehängt.
Gewerbsmäßige Hundezucht, oder Betreuung von Hunden für Dritte ist erlaubnispflichtig. Wer gewerbsmäßig Hunde züchten oder mit Hunden (Wirbeltieren) handeln will, bedarf der Erlaubnis des zuständigen Veterinäramtes. Dies ist durch § 11 Tierschutzgesetz geregelt. Das Merkmal der Gewerbsmäßigkeit ist damit im Rahmen des Tierschutzgesetzes gleichbedeutend mit dem Begriff des gewerblichen Handels im Sinne des Gewerberechts. Ein Gewerbebetrieb braucht dabei nicht vorliegen. Ein gewerbsmäßiges Handeln liegt deshalb in aller Regel bereits dann vor, wenn mehr als drei Hunde gehalten werden. Für eine Gewerbsmäßigkeit spricht auch, wenn ein wechselnder großer Hundebestand vorliegt und/oder zahlreiche Werbeanzeigen geschaltet werden. Treffen diese Merkmale zu, bedarf der Gewerbetreibende der Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz. Ohne diese Genehmigung ist die Veterinärbehörde verpflichtet, den Hundehandel zu untersagen. Im Wiederholungsfall kann ein Hundehaltungsverbot ausgesprochen werden. Verwaltungsgericht Stuttgart, Az.: 4 K 5551/98 Hundezüchter/in: Zugang
Der gewerbliche Umgang mit Hunden ist ein staatlich genehmigungspflichtiges Gewerbe. Der Zugang zu einer Tätigkeit als Hundezüchter/in ist im Tierschutzgesetz geregelt und setzt die Erlaubnis des regional zuständigen Veterinäramtes voraus. Die Erlaubnis darf u.a. nur erteilt werden, wenn die für die Ausübung dieser Tätigkeit notwendige Sach- und Fachkenntnis nachgewiesen wird. Es liegt im Ermessen der zuständigen Behörde, hierfür einen staatlich anerkannten, artgleichen Berufsabschluss zu verlangen, eine jahrelange einschlägige Tätigkeit vorauszusetzen oder die Sach- und Fachkenntnisse durch eine Prüfung nachweisen zu lassen.
Zugang zur Tätigkeit haben vor allem Tierpfleger/innen der Fachrichtung Tierheim und Tierpension, aber auch der Fachrichtungen Zoo bzw. Forschung und Klinik. (Bezeichnung der Fachrichtungen bis 2003: Haus- und Versuchstierpflege, Zootierpflege und Tierheim- und Pensionstierpflege). Bei vorhandenen Fähigkeiten und Kenntnissen ist auch ein Zugang für erfahrene Hundeabrichter/innen oder Hundeausbilder/innen möglich.
2. die für die Tätigkeit verantwortliche Person die erforderliche Zuverlässigkeit (Vorstrafenfrei)hat,
(5) Wer gewerbsmässig mit Wirbeltieren handelt, hat sicherzustellen, daß die für ihn im Verkauf tätigen Personen, mit Ausnahme der Auszubildenden, ihm gegenüber vor Aufnahme dieser Tätigkeit den Nachweis ihrer Sachkunde auf Grund ihrer Ausbildung, ihres bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgangs mit Tieren oder ihrer entsprechenden Unterrichtung erbracht haben.
_________________________________________________ Zwölfter Abschnitt
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