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Timestamp: 2016-10-24 12:29:32
Document Index: 113612123

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 25', 'Art. 87', 'Art. 41', 'BGE']

I 55/00 (14.07.2000)
I 55/00 Gb
K.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser, Ulrichstrasse 14, Z�rich,
A.- Mit Verf�gung vom 2. September 1986 lehnte die Ausgleichskasse des Kantons Z�rich ein Rentengesuch von K.________ ab. Auf eine Neuanmeldung hin sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Z�rich eine halbe Invalidenrente ab
1. November 1995 zu (Verf�gung vom 30. Oktober 1997).
B.- Die hiegegen mit dem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Rente erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich in dem Sinne gut, dass es die Sache an die IV-Stelle zur�ckwies, damit diese auf Grund einer festgestellten medizinisch-theoretischen Arbeitsunf�higkeit von 40 % einen Bet�tigungsvergleich durchf�hre und neu verf�ge (Entscheid vom 6. Dezember 1999).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst K.________beantragen:
"1. Es sei das Urteil insoweit aufzuheben, als festgelegt
wird, dass eine medizinisch-theoretische
Arbeitsunf�higkeit des Beschwerdef�hrers von 40 %
2. Es sei festzustellen, dass in medizinisch-theoretischer
Hinsicht eine Arbeitsunf�higkeit von
jedenfalls 75 % vorliegt.
3. Eventualiter: Es sei die Sache auch zur Festlegung
der medizinisch-theoretischen Arbeitsunf�higkeit
an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen".
Die IV-Stelle verweist auf die Ausf�hrungen der Vorinstanz und beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
1.- Das kantonale Gericht hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen �ber die Invalidit�t (Art. 4 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), �ber die Bemessung der Invalidit�t, insbesondere auch bei invaliden Selbstst�ndigerwerbenden, die zusammen mit Familienmitgliedern einen Betrieb f�hren (Art. 25 Abs. 2 IVV) sowie �ber die Eintretensvoraussetzungen und Pr�fungsbefugnis bei einer Neuanmeldung (vgl.
Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV, Art. 41 IVG; BGE 117 V 198 Erw. 3a) zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird.
2.- Im vorliegenden Fall gelten als zeitliche Vergleichsbasis die Verf�gungen vom 2. September 1986 und vom 30. Oktober 1997.
3.- Zum Zeitpunkt der Verf�gung vom 2. September 1986 war der Beschwerdef�hrer behinderungsbedingt nicht mindestens 50 % arbeitsunf�hig und die erwerbliche Einbusse betrug nicht einmal einen Drittel.
Im Jahre 1995 wurde der Beschwerdef�hrer in der Medizinischen Abkl�rungsstelle der Invalidenversicherung am Kantonsspital S.________ (MEDAS) einer eingehenden polydisziplin�ren medizinischen Begutachtung unterzogen. Die Gutachter kommen zum Schluss, somatisch bestehe keine Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit als Velo-/Motorradmechaniker.
Entsprechend der Beurteilung der Otologen k�nne bei Status nach Nasenseptumkorrektur sowie partieller Ethmoidektomie irgendwann wieder eine akute oder chronische Sinusitis auftreten, zur Zeit sei aber eine solche nicht nachweisbar. In Ber�cksichtigung der psychischen Befunde sch�tzten die �rzte eine Arbeitsunf�higkeit von 40 %, allenfalls mit einer Tendenz zu weiterer Verschlechterung.
In der Zeit von 1995 bis zum Zeitpunkt der Verf�gung vom 30. Oktober 1997 traten akute entz�ndliche Sch�be einer chronischen Pansinusitis mit geh�uften Exazerbationen des Kopfwehsyndroms auf (Zeugnis Dr. med. W.________ vom 18. Januar 1997, der eine Arbeitsunf�higkeit von 75 % annimmt; vgl. auch Bericht des Otologen Dr. med. G.________ vom 27. M�rz 1996). Zudem erw�hnen die �rzte eine schwere psychische Problematik mit erheblicher Verarbeitungsst�rung.
Die IV-Stellen�rztin f�hrt in ihrer Stellungnahme vom 17. Juli 1997 aus, es zeige sich eine deutliche Zunahme der psychischen St�rungen. Die von Dr. med. W.________ angegebene Arbeitsunf�higkeit von 75 % sei glaubhaft.
4.- Da sich der Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers bis zum Zeitpunkt der Verf�gung vom 30. Oktober 1997 offensichtlich verschlechtert hat, jedoch keine gesicherten Angaben bez�glich der Auswirkung der seit 1995 eingetretenen erheblichen Ver�nderung auf die Arbeitsf�higkeit und Erwerbsf�higkeit vorliegen, sind zus�tzliche Abkl�rungen erforderlich. Die Sache ist daher an die Verwaltung zur�ckzuweisen, damit sie anhand eines Gutachtens, welches vorzugsweise wiederum von der hief�r spezialisierten MEDAS zu erstellen ist, abkl�ren lasse, in welchem Umfang der Beschwerdef�hrer auf Grund der zum Zeitpunkt der Verf�gung vom 30. Oktober 1997 medizinisch ausgewiesenen psychischen und physischen Beschwerden arbeitsunf�hig ist und welche Leistungen er noch erbringen kann. Gest�tzt hierauf hat sie �ber den Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung neu zu verf�gen.
wird Dispositiv Ziff. 1 des Entscheids des
Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 6. Dezember 1999 insoweit, als eine medizinisch-theoretische
Invalidit�t von 40 % festgestellt wird, aufgehoben,
und es wird die Sache an die IV-Stelle
Sinne der Erw�gungen, �ber den Anspruch des Beschwerdef�hrers
auf eine Invalidenrente neu verf�ge.