Source: https://www.mietrecht.com/renovierung/
Timestamp: 2019-10-20 06:34:54
Document Index: 81355275

Matched Legal Cases: ['§ 535', '§ 28', '§ 28', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 11', '§ 14']

Renovierung der Mietwohnung | Mietrecht 2019
Wer muss laut Mietrecht die Wohnung renovieren?
Wer ist für die Renovierung der Mietwohnung zuständig?
§ 535 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) legt fest, dass es zu den Hauptpflichten des Vermieters gehört, die Mietwohnung im vertragsgemäßen Zustand an den Mieter zu übergeben und dafür zu sorgen, dass dieser Zustand während der Mietzeit erhalten bleibt.
Trotzdem ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, auch den Mieter zur Renovierung der Wohnung zu verpflichten.
Doch wann besteht für wen eine Renovierungspflicht? Welche Renovierungsarbeiten muss der Vermieter übernehmen? Wann kann die Renovierung im Mietvertrag auf den Mieter übertragen werden? Und wer übernimmt eigentlich die Renovierungskosten für die Wohnung? Das und mehr erfahren Sie in unserem Ratgeber.
Das Wichtigste zur Renovierung
Mieter können durch eine wirksame Klausel im Mietvertrag zur Renovierung verpflichtet werden. Dies betrifft ausschließlich Schönheitsreparaturen. Ohne eine solche Vereinbarung obliegt die Renovierungspflicht allein dem Vermieter.
Werden Renovierungsfristen im Mietvertrag festgelegt, müssen sich Mieter nur daran halten, wenn nach Ablauf der Frist tatsächlich auch Bedarf an einer Renovierung besteht. Gleiches gilt für eine Renovierung beim Auszug aus der Mietwohnung.
Kommt ein Mieter seiner Renovierungspflicht nicht nach, kann der Vermieter Schadenersatzansprüche geltend machen.
Renovierung: Was sind Schönheitsreparaturen?
Wann besteht Renovierungspflicht für den Mieter?
Renovierung durch den Mieter: Wann ist die Mietvertragsklausel unwirksam?
Wann dürfen Mieter eine Renovierung vornehmen?
Was passiert, wenn der Mieter seiner Pflicht zur Renovierung nicht nachkommt?
Renovierung der Mietwohnung durch den Vermieter
Wann bzw. was muss der Vermieter nicht renovieren?
Wann dürfen die Renovierungskosten auf den Mieter übertragen werden?
Wird von Renovierung im Mietrecht gesprochen, sind damit sog. Schönheitsreparaturen gemeint. So werden Maßnahmen zur Instandsetzung der Mietsache bezeichnet, die ausschließlich dekorativen Zwecken dient. § 28 Abs. 4 der Zweiten Berechnungsverordnung (II. BV) legt ganz genau fest, um welche Arbeiten es sich dabei handelt:
Anstreichen der Fußböden und Heizkörper, inkl. Heizrohre
Anstreichen der Innentüren sowie der Innenseiten von Außentüren und Fenstern
Daneben zählen auch Arbeiten, die zur Vorbereitung der oben aufgelisteten Maßnahmen durchgeführt werden müssen, zu Schönheitsreparaturen. Dazu gehören z. B. das Entfernen von Dübeln und das Verschließen der Bohrlöcher.
BGB: Laut Mietrecht ist die Renovierung Aufgabe des Vermieters. Doch auch Mieter können verpflichtet werden.
Das Bürgerliche Gesetzbuch bestimmt, dass die Renovierungspflicht beim Vermieter liegt. Es handelt sich hierbei aber um abdingbares Recht. Dies bedeutet, dass von den gesetzlichen Bestimmungen durch eine vertragliche Vereinbarung abgewichen werden kann.
Somit besteht die Möglichkeit, im Mietvertrag festzulegen, dass der Mieter für die Schönheitsreparaturen zuständig ist. Dabei wird meistens bestimmt, dass die Renovierung entweder beim Umzug oder nach Ablauf einer bestimmten Frist durchgeführt werden muss.
Es besteht also nur dann für den Vermieter eine gesetzliche Renovierungspflicht, wenn im Mietvertrag keine entsprechende Klausel zu Schönheitsreparaturen auftaucht – oder wenn diese ungültig ist. Das ist tatsächlich gar nicht so unwahrscheinlich.
Prinzipiell ist es legitim, die Pflicht zur Renovierung auf den Mieter zu übertragen. Allerdings kann die Klausel im Mietvertrag unter bestimmten Voraussetzungen auch ungültig sein und den Mieter somit von dieser Pflicht entbinden:
Starre Renovierungsfristen für die Mietwohnung: Legt ein Mietvertrag fest, dass der Mieter in bestimmten Zeitabständen Schönheitsreparaturen vorzunehmen hat, z. B. alle drei Jahre, ist dies in der Regel unzulässig. Denn grundsätzlich muss eine Renovierung nur dann vorgenommen werden, wenn auch wirklich Bedarf besteht. Somit müssen Mieter trotz entsprechender Vereinbarung auch nach Ablauf der Frist die Mietwohnung nicht renovieren, wenn sie bis dahin keine nennenswerten Verschleißerscheinungen aufweist.
Endrenovierung bei Auszug: Besonders häufig wird Mietern auferlegt, dass sie mit dem Ende ihrer Miete auch eine Renovierung der Wohnung vorzunehmen haben. Doch auch hier gilt, dass die Schönheitsreparaturen nur durchgeführt werden müssen, wenn tatsächlich Bedarf besteht.
Einzug in unrenovierte Wohnung: Wurde dem Mieter die Mietwohnung bereits nicht-renoviert übergeben, kann die Renovierungsklausel im Mietvertrag ebenfalls ungültig sein. Dies gilt besonders bei kurzer Mietdauer, denn ein Mieter kann nicht verpflichtet werden, die Wohnung in besserem Zustand zurückzugeben, als er sie übernommen hat.
Renovierung durch Fachleute: Sieht der Mietvertrag vor, dass die Renovierungsarbeiten in der Mietwohnung ausschließlich durch professionelle Handwerker erfolgen dürfen, ist die Schönheitsreparaturklausel ungültig.
Farbvorgaben bei Renovierung: Solange das Mietverhältnis besteht, kann der Vermieter nicht vorschreiben, in welchen Farben der Mieter seine Wände anstreicht oder welche Tapeten er anklebt. Bei der Rückgabe der Mietwohnung kann allerdings bestimmt werden, dass die Dekoration farblich neutral zu halten ist.
Möchten Mieter eine größere Renovierung vornehmen, brauchen sie die Zustimmung ihres Vermieters.
Nicht immer führen Mieter Schönheitsreparaturen auch durch, weil sie dazu verpflichtet sind. Oft verspüren sie auch selbst den Wunsch, eine Renovierung vorzunehmen und die Wohnung ihren individuellen Ansprüchen anzupassen.
Arbeiten, die beim Auszug problemlos wieder rückgängig gemacht werden können und die keine bauliche Veränderung darstellen, dürfen ohne Zustimmung des Vermieters erfolgen. Dazu gehören z. B. Tapezieren, Streichen oder das Bohren von Löchern.
Bei größeren Maßnahmen, wie z. B. dem Einbau von Sanitäranlagen oder dem Einziehen von Zwischenwänden, muss der Vermieter jedoch sein Einverständnis geben, bevor die Renovierung vorgenommen werden kann. Die Kosten für diese freiwilligen Baumaßnahmen hat der Mieter zu tragen.
Ist die Klausel im Mietvertrag, die die Renovierungspflicht auf den Mieter überträgt, wirksam und kommt er dieser Pflicht nicht nach, kann der Vermieter einen Schadenersatzanspruch geltend machen. In diesem Fall führt er die Schönheitsreparaturen selbst durch und verklagt den Mieter auf die Zahlung der Renovierungskosten für die Mietwohnung.
Wurde eine Mietbürgschaft abgeschlossen, kann hier auch der Bürge zur Zahlung verpflichtet werden, sollte der Mieter dazu nicht in der Lage sein.
Es ist allerdings nicht zulässig, dass der Vermieter die Rückgabe der Mietwohnung verweigert, sollte der Mieter seiner Renovierungspflicht nicht nachgekommen sein.
Zu den gesetzlichen Vermieterpflichten gehört die Renovierung, also die Instandhaltung der Mietwohnung. Wie bereits erläutert können Arbeiten, die durch § 28 Abs. 4 II. BV als Schönheitsreparaturen definiert werden, mit einer entsprechenden Klausel auf den Mieter übertragen werden
Andere Ausbesserungsmaßnahmen hat jedoch in jedem Fall der Vermieter zu übernehmen, was der Mieter bei Bedarf auch geltend machen kann. Generell ist hier der tatsächliche Zustand des betreffenden Gegenstands ausschlaggebend; festgelegte Renovierungsfristen existieren nicht.
Wann muss der Vermieter die Wohnung renovieren?
Fragen wie „Nach wie vielen Jahren muss der Vermieter das Bad renovieren?“ können daher bestenfalls mit einem Schulterzucken beantwortet werden. Denn sind z. B. die Fliesen kaputt oder ist die Badewanne so aufgeraut, dass sie nicht mehr benutzt werden kann, rechtfertigt das mitunter schon nach zwei oder drei Jahren eine Ausbesserung. Ist das Bad hingegen auch nach 20 Jahren noch voll einsatzfähig und wünscht sich der Mieter lediglich eine modernere Ausstattung, kann er keine Renovierung beim Vermieter einfordern.
Unter folgenden Umständen können Mieter keine Renovierung einfordern:
Die zu reparierenden Schäden bestanden bereits bei der Wohnungsbesichtigung und der Mieter war bei Unterzeichnung des Mietvertrags über diese informiert.
Die Schäden wurden durch absichtliches oder fahrlässiges Verhalten vom Mieter verursacht und gehen über bloße Abnutzungserscheinungen hinaus.
Die Renovierung betrifft Schönheitsreparaturen, zu denen laut Mietvertrag der Mieter verpflichtet ist.
Selbst wenn die Renovierung vom Vermieter durchgeführt wurde, kann er darauf bestehen, dass der Mieter bis zu einer gewissen Grenze die Kosten übernimmt. Voraussetzung dafür ist, dass der Mietvertrag eine sog. Kleinreparaturklausel enthält.
Diese muss eine Höchstgrenze für den Kostenbetrag festlegen, welcher auf den Mieter umgelegt werden kann. Zudem ist die Klausel in der Regel nur bei Reparaturen zulässig, die sich auf häufig genutzte Gegenstände beziehen, wie z. B. Lichtschalter, Wasserhähne oder Türgriffe.
158 thoughts on “Renovierung der Mietwohnung: Wozu sind Mieter und Vermieter verpflichtet?”
Christiane S. 11. Juli 2018 um 10:46
darf ein Vermieter bei Auszug aus einem grundsanierungsbedürftigem Einfamilienhaus das zur Miete überlassen war und in dem die Mieter über 60 Jahre lang gewohnt haben, eine Ablösesumme verlangen?
Während der Mietzeit wurden regelmäßig die Schönheitsreparaturen durchgeführt.
Mietrecht.com Beitragsautor 23. Juli 2018 um 17:06
eine Ablöse ist in der Regel nur zulässig, wenn diese zuvor zwischen den beteiligten Mietparteien vereinbart wurde. Wir empfehlen Ihnen, den Fall von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen.
Benjamin H. 1. Juni 2019 um 8:21
Habe mal eine Frage, meine Vermieterin macht immer extrem kurzfristige Termine. Gestern z.b sagte sie mir das Montag die Handwerker kommen um die Terrasse zu Sanieren, 3 Tage vorher. Wäre auch alles nicht so schlimm aber ich habe gerade Urlaub und nutze die Terrasse jeden Tag zum Grillen, oder Planschbecken für meine Tochter usw. Ist das rechtens den Mieter so kurzfristig mitten im Urlaub so was aufzubrummen?
Meine dann ist der Urlaub ruiniert wenn die Tage lang sanieren auf der Terrasse
Michelle 12. März 2019 um 18:54
Ich habe in einem 2 Familienhaus im ” Treppenhaus” Flecken an den Wänden ausgebessert, jedoch ist die Farbe heller geworden als die Wandfarbe. Nun werde ich ausziehen. Bin ich dazu verpflichtet das Treppenhaus neu zu streichen oder die Kosten für einen Maler zu tragen?
Monica 30. Juni 2019 um 14:04
ich bin vor 2 Tage aus meiner alten Wohnung ausgezogen. In meinem ehemaligen Vertrag stand, dass ich beim Auszug die Wohnung in Weiss streichen muss. Das habe ich selbst gemacht.
Beim Schlüsselübergabe kam der Vermieter mit der Verwalter (Makler) und der Verwalter war der Meinung, dass die Wohnung nicht gut gestrichen wurde (die Wohnung war weiss gestrichen und habe ich auch in weiss gestrichen). Aufgrund dessen hat der Verwalter selbst die Leistung über seinen bekannten Maler beauftragt und er möchte die nach Kosten an uns berechnen. Ist das in Ordnung?
Svea 1. September 2019 um 10:13
Hallo, meinews Wissen nach brauchst du gar nichts zu machen, da der Verwalter und Vermieter Dir die Farbe vorschreibt. Somit bist Du raus.
Es reicht helle gedeckte, neutrale Farben an den wänden, so das jeder dort einziehen könnte. Dieses ist ja bei Dir der Fall.
Dein Vermeiter bleibt also auf seine Kosten sitzten.
Das ist meine eigene Erfahrung und ist keine Rechtsberatung!
julia 24. Juli 2018 um 6:05
ich Julia H. möchte wissen mein Vermieter hat angefangen den Balkon zu renovieren, jetzt ist mit den Beton auf unserem Balkon ein Problem ,das kann sein das der Balkon wird erst das nächste Jahr fertig gemacht. Der Balkon ist komplett kaputt. Kann ich als Mieter weniger Miete zahlen wegen die Umstände was ich habe,ich kann kein Balkon nutzen ,keine Wäsche trocknen u.s.w
Mietrecht.com Beitragsautor 31. Juli 2018 um 14:02
ist die Balkonnutzung Bestandteil des Mietvertrags, ist der Vermieter verpflichtet zu gewährleisten, dass der Balkon auch tatsächlich genutzt werden kann. Ist dies nicht der Fall, kann dies eine Mietminderung durch den Mieter rechtfertigen. Näheres dazu finden Sie in unserem Ratgeber: https://www.mietrecht.com/mietminderung/
Weikart 27. Juli 2018 um 15:30
Kann der Vermieter meine Wohnung schon zur Besichtigung freigeben, obwohl ich noch bei der Renovierung
war? Auch ohne meine Zustimmung ?
Mietrecht.com Beitragsautor 31. Juli 2018 um 14:22
Hallo Weikart,
solange ein Mietverhältnis besteht (selbst wenn die Kündigung bereits eingereicht wurde), darf allein der Mieter bestimmen, wer die Wohnung betritt und wann. Eine Wohnungsbesichtigung darf deshalb in der Regel nur mit Zustimmung des Mieters erfolgen.
Luise 31. Juli 2018 um 19:35
Kann man eine Renovierung des Badezimmers vom Vermieter verlangen, bevor man den Mietvertrag unterschreibt? Oder kann dieser vom Mieter verlangen die Wohnung (Kaputte Küchenzeile, Boden und schimmeliges Bad mit kaputten Fliesenfugen) selber zu renovieren, sobald der Vertrag unterschrieben ist? Wir hätten die Wohnung gerne, aber haben Angst bei der Renovierung ausgenutzt zu werden. Der Vermieter verlangt von uns auf eigene Kosten zu renovieren oder die Wohnung so zu nehmen wie sie ist. Die Wohnung wurde fünf Jahre von Mietern bewohnt und nicht renoviert.
mietrecht.com 10. September 2018 um 13:46
in der Regel beinhaltet eine Renovierung das Tapezieren und Streichen jedoch nicht den Tausch von defekten Einrichtungsgegenständen oder Fließen bzw. Fußböden Sollen Mieter diese Arbeiten erledigen, sollte das vertraglich festgehalten werden und auch beinhalten, was für eine Gegenleistung Mieter erhalten. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten können, empfehlen wir Ihnen, sich bei einem Mieterverein ausführlich beraten zu lassen.
Reinhard G. 21. August 2018 um 12:08
ich möchte in meiner gemieteten Wohnung Parkett im Wohnzimmer verlegen.
Der jetzige Fliesenboden ist ziemlich unansehnlich.
Fraghe: Welche Möglichkeiten gibt es, dass der Vermieter sich an den Kosten beteiligt?
mietrecht.com 19. September 2018 um 14:31
Hallo Reinhard G.,
das sollten Sie direkt mit dem Vermieter abklären. Besteht keine Notwendigkeit für ein Parkett, ist es in der Regel die reine Privatsache des Mieters, wenn er einen anderen Boden einbauen möchte. Sie sollten allerdings beachten, dass der ursprüngliche Boden nicht ohne Genehmigung des Vermieters durch den neunen Boden beschädigt oder durch die Mieter entfernt werden darf.
Ulrike W. 22. August 2018 um 16:39
wir bewohnen seit Januar 2018 eine schöne Wohnung und müssen jetzt leide umziehen. Nun meine Frage:
Wir haben in der Wohnung, mit Zustimmung der Vermieter geraucht. Jetzt sind an den Wänden(Bilderrahmen) leichte Ränder zu erkennen. Die Vermieter möchten/bestehen nun drauf, dass wir die gesamte Wohnung vollständig renovieren. Ist das korrekt?
Danke für die Antwort in voraus
mietrecht.com 19. September 2018 um 14:33
Schönheitsreparaturen kann der Vermieter verlangen, sofern dies im Mietvertrag auch vereinbart wurde. Inwieweit dies hier der Fall ist, können wir nicht beurteilen. Am besten lassen Sie sich von einem Mieterverein beraten.
Chris 23. August 2018 um 11:09
ich habe in meiner Ehemaligen Wohnung geraucht und habe bei Auszug extra noch eine
Anti-Nikotinfarbe aufgetragen. Jetzt beschwert sich die neue Mieterin (Tochter der Vermieter), dass
es trotzdem noch riechen würde.
Der Vermieter versucht jetzt einen Teil der Kaution zurückzuhalten. Ist das erlaubt?
mietrecht.com 19. September 2018 um 14:38
in diesem Fall sollten Sie sich rechtliche beraten lassen. Ein Mieterverein oder ein Anwalt sind die richtigen Ansprechpartner, da wir eine solche Beratung nicht anbieten können. In der Regel muss die Einbehaltung der Kaution oder eines Teils davon begründet werden. Ob der Geruch einen Grund darstellt, können wir nicht beurteilen.
F. Cornelia 25. August 2018 um 18:12
Hallo, ich habe einige Fragen zur Wohnungsübergabe. Meine Mutti ist verstorben und wir sind für die Wohnungsübergabe verantwortlich. Wir mussten überall Rauhfaser kleben und neu streichen. Ebenso alle Löcher schließen. Meine Mutti wohnte über 11 Jahre in der Wohnung. Bei der Räumung der Wohnung fiel auf, das 2 Türrahmen beschädigt sind. Die Wohnungsgenossenschaft hat selbst einen Tischler, der dies aber erst nach der Übergabe austauschen soll. Ist das Legal ? Haben 2 mal wegen einem Kostenvoranschlag gefragt und keinen bekommen. Können wir die Arbeit des Tischlers besichtigen? Wo dürfen Gebrauchsspuren nach 11 Jahren sein und wo müssen wir die Kosten übernehmen? Auf dem Balkon ist eine Bodenfliese beschädigt. Müssen wir die bezahlen? Wir müssen die Wohnung jetzt im August übergeben. Vielleicht können Sie uns einpaar Antworten geben.
mietrecht.com 19. September 2018 um 14:48
Hallo F. Cornelia,
Gebrauchsspuren liegen in der Regel immer im Ermessen des Vermieters und ob er diese akzeptiert. In der Regle ist es immer eine Einzelfallentscheidung, daher sind pauschale Aussage eher nicht möglich. In Bezug auf den Tischler können wir leider keine Einschätzung abgeben, da wir keine rechtliche Beratung anbieten. Hier kann eventuell auch ein Mieterverein beraten und auch im Nachhinein die Rechnung prüfen.
Peggy 27. August 2018 um 19:57
ich würde gern wissen, ob ich nach der Übernahme einer unrenovierten Wohnung (steht so im Übernahmeprotokoll) vor ca.10 Jahren beim Auszug jetzt Endrenovieren muss. Vor ein paar Jahren habe ich Küche und Wonzimmer auf eigene Kosten renoviert. Nachdem ich nun von follgenden BGH Urteilen gelesen habe, (BGH, Urteil vom 6.11.2013, AZ: VIII ZR 416/12 und Urteile vom 18.3.2015; VIII ZR 185/14) bin ich verunsichert. Da ich sowohl eine Wand farbig gestaltet habe (gedecktes lila) und mein Mietvertrag soweit ich das beurteilen kann, eine ansich wirksame Schönheitsreparaturklausel beinhaltet.
mietrecht.com 19. September 2018 um 14:59
in der Regel kann der Vermieter nicht verlangen, dass ihm die Wohnung in einem besseren Zustand zurückgegeben wird als er sie übergeben hat. Sind die Klauseln der Schönheitsreparaturen wirksam, müssen diese allerdings erfolgen. Wurde aufgrund dieser Klauseln renoviert, kann das durchaus Einfluss auch eine Endrenovierung haben und diese unnötige machen. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten, sollten Sie sich an einen Mieterverein wenden und den Sachverhalt dort abklären.
Gabriel 27. August 2018 um 20:46
kurzum: Mietwohnung im Januar 2018 zum 30.04.2018 gekündigt.
Mieter ist im Februar verstorben. Da das Amtsgericht die Herausgabe des Erbscheins durch Urlaubsantritt der zuständigen Rechtspflegerin verzögert und anschließend weitere Dokumente im Ausland gefordert hat, habe ich besagten Erbschein erst Mitte August erhalten und nur damit durfte ich die Wohnung ausräumen.
Hier ist mir der Vermieter entgegengekommen, indem er den Kram nicht weg geworfen hat und dieses Entgegenkommen wurde durch Zahlung der Mieten bis August (Dauerauftrag des Verstorbenen) vergütet, also vier Monate über die Kündigung hinaus.
Jetzt ist alles raus und es bleibt die Frage nach der Renovierung.
Im Mietvertrag steht u.a. :
(1) Der Mieter übergibt die Mieträume im vorhandenen Zustand, der dem Mieter bekannt ist.
(3) Bei Beendigung des Mietverhältnisses ist die Wohnung in jedem Falle soweit renoviert an den Vermieter zurückzugeben, daß dem Mietnachfolger der Einzug ohne weiteres zugemutet werden kann.
Zu Punkt (1) mir ist der Zustand nicht bekannt, wie ihn der Mieter gesehen hat. Auskunft geben kann er ja nicht mehr. Die Tapeten könnten tatsächlich mal einen Anstrich vertragen. Die haben sich an den “Fugen” schon teilweise etwas gelöst.
Bin ich jetzt gesetzlich verpflichtet zu renovieren, sprich Tapeten abzureißen, neue draufzumachen und Wände zu streichen?
mietrecht.com 19. September 2018 um 15:05
HalloGabriel,
wir können nicht beurteilen, ob die Klauseln rechtlich wirksam sind. In diesem Fall sollten Sie sich von einem Mieterverein oder einem Anwalt beraten lassen. Sie sind in dem Fall auch nicht der Mieter, an den die Wohnung einstmals übergeben wurde. Wie das in diesem Fall mit der Übergabe aussieht, können wir nicht einschätzen.
Jens H. 29. August 2018 um 8:30
Hallo, Der Vermieter verlangt von mir, das die Wohnung (lt. Mietvertrag) geweisst übergeben werden soll.
Die Wohnung habe ich allerdings unrenoviert übernommen; so wie der Vormieter diese hinterlassen hat.
2 Wände hatte einen leichten Farbton, welchen ich auch nicht verändert habe.
Allerdings habe ich den sehr stark verschmutzten Teppichboden durch Laminat überbaut.
Muß ich, wie im Mietvertrag im August 2018 geschrieben steht, die Wohnung geweisst übergeben, obwohl ich diese unrenoviert übernommen habe?
mietrecht.com 19. September 2018 um 15:08
Hallo Jens H.,
ist festgehalten wie die Wohnung übergeben wurde, können Vermieter in der Regel nicht verlangen diese einem besseren Zustand zurückzubekommen als sie an den Mieter übergeben wurde. Inwieweit “geweist” in den Rahmen der Schönheitsreparaturen fällt und rechtlich wirksam ist, können wir nicht beurteilen. Am, besten wenden Sie sich an einen Mieterverein und lassen sich rechtlich beraten.
Wolfgang T. 30. August 2018 um 9:38
Ich wohne 40 Jahre in der Wohnung.Jetzt kommt ein Instalateur und stellt fest das die ganze Elekeltroinstalation nicht mehr zeitgemäß ist..heißt 20 Steckdosen auf 2 Sicherungen..es ist ein Haus aus dem Jahr 1950 und dort wurde nichts gemacht bisher.
Kann der Vermieter diese Sanierung als Modernisierung umlegen?
mietrecht.com 19. September 2018 um 15:24
handelt es sich im Maßnahmen zur Verkehrssicherheit des Hause, liegt es im Aufgabenbereich des Vermieters. Inwieweit der Austausch der Elektroinstallationen als Sanierung gewertet werden kann, können wir rechtlich nicht beurteilen. Hier sollten Sie sich am besten bei einem Anwalt oder Mieterverein beraten lassen.
B. Erika 2. September 2018 um 17:51
Hallo liebes Team. Wir haben in unserer Mietwohnung noch ganz alte Nachtspeicheröfen ( 30 Jahre alt). Sind diese noch genehmigt, und gesundheitsschädlich. Außerdem haben wir auch ganz alte wo es im Winter absolut reinzieht. Die Wohnung ist auch nicht isoliert. Könnt ihr mir bitte sagen oder alles so in Ordnung ist.
mietrecht.com 19. September 2018 um 15:29
Hallo B. Erika,
wir können nicht beurteilen, ob die Öfen noch den Vorgaben entsprechen. Das muss von einem Fachunternehmen geprüft werden. In diesem Fall sollten Sie sich direkt an den Vermieter wenden. Auch eine Beratung bei einem Mieterverein bezüglich der weiteren Vorgehensweise ist hier empfehlenswert.
Viktoria 2. September 2018 um 23:38
Habe gehört das ein Gesetz raus gekommen ist wenn man 5 Jare in einer Wohnung wohnt das man die Wohnung so verlassen kann wie sie gerade ist und man nicht streichen muss nichts. Stimmt das oder nur Gerede?
mietrecht.com 5. Oktober 2018 um 14:58
eine solche Gesetzesänderung ist uns nicht bekannt. Es kann durchaus sein, dass eine unrenoviert übergeben wurde und der Vermieter bei der Rückgabe keinen besseren Zustand verlangen kann. Lassen Sie sich am besten bei einem Mieterverein ausführlich beraten.
Jan K. 4. September 2018 um 16:40
Unser Vermieter verlangt, dass wir beim Auszug die Wohnung komplett streichen, weil diese bei Einzug renoviert war. Kann er das verlangen? Hat das nur was mit der Klausel im Mietvertrag zu tun ?
mietrecht.com 5. Oktober 2018 um 15:12
Halo Jan K.,
der Vermieter kann verlangen, dass ihm die Wohnung im gleichen Zustand übergeben wird wie er sich ausgehändigt hat. Wurde die Wohnung renoviert übergeben, kann in der Regel eine Renovierung verlangt werden, wenn der Bedarf besteht. Ob das in Ihrem Fall so ist, können wir nicht beurteilen. Wenden Sie sich für eine rechtliche Beratung am besten an einen Mieterverein oder einen fachkundigen Anwalt.
Jacqueline 5. September 2018 um 0:19
Ich habe meine Wohnung zum 30.11.18 gekündigt. ( Wohnungsgenossenschaft)
Die haben jemanden geschickt, der sich meine Wohnung angeschaut hat, ob eventuelle Renovierungsarbeiten anfallen würden die Ich (Mieter) durchführen müsste. Dieser “Gutachter” meinte es müsse in jedem Raum die Wände und Decken gestrichen werden (frischanstrich). Was von meinen Vormietern allerdings auch nicht gemacht wurde und ich die Wohnung so übernommen habe. Im Badezimmer müsse die Duschkabine Grundgereinigt werden. (Kalk und Fugen an einigen stellen marode) Wenn speziell die Duschkabine nicht nach Wohungsabnahme gereinigt ist, würden sie mir dies ohne mich darüber erneut in Kenntnis zu setzen in Rechnung stellen.
Frage 1. – Dürfen sie mir das in Rechnung stellen?
Frage 2. – Bin ich wirklich für die Grundreinigung der Duschkabine verantwortlich? ( jeder muss doch seine Wohnung vor Einzug selbst (reinigen/putzen) ist das nicht Sache des Nachmieters?
mietrecht.com 5. Oktober 2018 um 15:17
zunächst ist wichtig was diesbezüglich im Mietvertrag vereinbart ist. In der Regel muss eine Wohnung besenrein übergeben werden, professionelle Reinigungsarbeiten sind da üblicherweise nicht mit gemeint. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten können, empfehlen wir Ihnen sich an einen Mieterverein oder einen Anwalt zu wenden.
Anett V. 10. September 2018 um 17:18
wir haben in unserer Wohnung einige Räume mit Farbe angestrichen, müssen diese zum Auszug wieder geweisst werden oder reicht es wenn man die Löcher stopft und fegt?
mietrecht.com 5. Oktober 2018 um 15:51
Hallo Anett V.,
hier ist zunächst wichtig, was im Mietvertrag vereinbart wurde. In der Regel wird für der Rückgabe der Mietwohnung bestimmt, dass die Dekoration farblich neutral zu halten ist. Ist das der Fall, kann ein Weißen der Wände notwendig sein. Lassen Sie den Mietvertrag am besten von einem Mieterverein prüfen.
Ilka 12. September 2018 um 15:21
Hallo liebes Mietrecht Team
wir bekommen demnächst eine neue Küche und es müssen wahrscheinlich neue Leitungen gelegt bzw. Steckdosen montiert werden. Frage ist, wer die Kosten dafür tragen muss. Der Vermieter sagt ganz klar, dass es nicht seine Sache ist, da unsere Küche. Aber wir sehen das so: Küche = Software, die wir bei Auszug mitnehmen würden. Leitungen/Steckdosen = Hardware, die in der Wohnung verbleibt und vom nächsten Mieter genutzt werden kann.
Außerdem soll der Balkon renoviert werden. Habe irgendwo gelesen, dass das nicht Bestandteil der Schönheitskorrekturen ist, und Kosten dafür nicht vom Mieter getragen werden müssen. Ist das richtig.
Zu guter letzt habe ich mal gehört, dass der Mieter im Rahmen von Schönheitskorrekturen bzw. Renovierungsarbeiten nicht dazu verpflichtet, Parkett Boden abzuschleifen und neu zu versiegeln. Das haben wir aber bereits auf unsere Kosten machen lassen. Können wir rückwirkend eine Kostenbeteiligung hierfür beim Vermieter geltend machen?
Im Voraus vielen Dank für Ihre Einschätzung!
mietrecht.com 8. Oktober 2018 um 14:16
ist die Küche keine notwendige Anschaffung bzw. Bestandteil des Mietvertrages muss ein Vermieter in der Regel nicht für die notwendigen neuen Leitungen aufkommen. Mit den vorhandenen Leitungen und Anschlüssen stellt er eine vertragsgemäße Nutzung der Mietsache in der Regel sicher. Im Zweifel sollten Sie sich rechtlich von einem Mieterverein beraten lassen.
Der Balkon fällt in der Regel nicht unter die Schönheitsreparaturen. Er gehört zum Außenbereich und muss üblicherweise durch den Vermieter instand gesetzt werden.
Zur Instandhaltung gehört dann in der Regel auch das Abschleifen und Versiegeln des Parketts, sofern dieses mit vermietet wurde. Das ist dann ebenfalls üblicherweise Aufgabe des Vermieters.
Wir empfehlen Ihnen, sich bezüglich all dieser Fragen von einem Mieterverein ausführlich beraten zu lassen.
Marion G. 15. September 2018 um 19:05
Ich muß in Betreutes Wohnen ziehen und habe meine Mietwohnung nach 8 Jahren Wohnzeit gekündigt.
Die Wohnung ist in einem tip, top Zustand und es sind keine Löcher in den Wänden von ehemals angebrachten Gegenständen. Ich habe die Wohnung in einem renovierten Zustand bezogen und soll die Wohnung, laut Mietvertrag, beim Auszug wieder renoviert übergeben. Jetzt habe ich von einem neuen Gesetz
gehört, wonach der Mieter nicht mehr verpflichtet ist, wenn die Wohnung in einem sehr guten Zustand ist, dass die Klausel dann unzulässig ist. Ist das richtig? Ich bitte um Antwort. Vielen Dank!!!!
mietrecht.com 8. Oktober 2018 um 14:32
in der Regel müssen Schönheitsreparaturen durchgeführt werden, wenn diese im Mietvertrag vereinbart sind und der Zustand der Wohnung diese notwendig macht. Wir können nicht beurteilen, ob das bei Ihnen der Fall ist.
Wichtig ist zudem auch, was im Mietvertrag vereinbart wurde und ob diese Klauseln rechtlich wirksam sind. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten können, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Mieterverein zu wenden.
Beate N. 20. September 2018 um 6:12
Hallo, habe meinen Öltank noch voll zieh jetzt aber aus. Habe beim Einzug Öl das vorhanden war dem Vermiter bezahlt. Er weigert sich jetzt meines abzulösen und der Nachmieter auch. Was ist zu tun?
LG Beate N.
mietrecht.com 1. November 2018 um 11:12
Hallo Beate N.,
eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten. Wenden Sie sich für eine solche am besten an einen Mieterverein oder einen Anwalt.
Petra R. 21. September 2018 um 18:18
ich habe meine Mietwohnung beim Vermieter fristgerecht zum 30.09.2017 gekündigt. Meine Nachmieterin sagte mir, ich brauche die Wohnung nicht zu malern, da der Vermieter ihr anbot, die gesamte Wohnung von einem Handwerker streichen zu lassen. Ich habe die Wohnung ,laut Auszugsprotokoll in einem ordentlichen und guten Zustand verlassen. Da mein Vermieter mir bis heute die Mietkaution nicht zurück überwies, forderte ich ihn jetzt zum dritten Mal schriftlich dazu auf. Jetzt, nach einem Jahr will er plötzlich 150 Euro einbehalten weil ich die Wohnung nicht gemalert habe. Darf er das? Zumal er mich nicht eher darauf angesprochen hat, und der Handwerker schon ab 15. 09. in der Wohnung mit dem Malern begann?
mietrecht.com 1. November 2018 um 11:14
Hallo Petra R.,
wenden Sie sich für eine rechtliche Beratung am besten an einen Mieterverein oder einen Anwalt. Wir können eine solche nicht anbieten.
Lars R. 26. September 2018 um 8:06
wir haben aktuell unsere Wohnung zum 31.12.2018 gekündigt und wohnen seit 01.05.2014 in der Wohnung d.h. ca. 4,5 Jahre. Nun stellt sich die Frage wer für die Renovierung sprich Malerarbeiten zuständig ist? Wir haben drei bunte Wände in der Wohnung, ich denke, diese muss ich in neutralen Zustand versetzen aber was ist mit Bohrlöchern, Nagellöchern und den anderen weißen Wänden? Steht hier der Vermieter in der Pflicht?
Wir haben den Mietvertag von Verlag / 70.684/029.3 Wohnungs-Mietvertag (1413)
Über Eure Rückmeldung freue ich mich!
mietrecht.com 8. Oktober 2018 um 12:00
Hallo Lars R.,
wir können nicht direkt nachvollziehen, was in Ihrem Mietvertrag bezüglich den Schönheitsreparaturen und der Renovierung vereinbart ist. In der Regel sollten bunte Wände in einen neutralen Zustand versetzt und weiße Wände gestrichen werden, wenn dies notwendig ist. Das Verschließen von Löchern fällt in der Regel unter die Schönheitsreparaturen und obliegt, wenn richtig vereinbart, dem Mieter. Wichtig kann auch sein, in welchem Zustand die Wohnung übergeben wurde. Wenden Sie sich am besten an einen Mieterverein, um sich ausführlich beraten und den Mietvertrag prüfen zu lassen.
Jan 3. Oktober 2018 um 18:18
Ich frage für einen Freund: In seiner Wohnung wird neue Elektrik und eine Heizung eingebaut.Das ist zwingend notwendig. Dazu muss alles weitestgehend raus. Er ist nicht da in der Zeit der Renovierung, hat aber die Arbeit vorher und nachher. Ab wann kann man Miete mindern?
Danke für eine Antwort! Jan
mietrecht.com 8. Oktober 2018 um 13:14
handelt es sich im notwendige Arbeiten, ist eine Mietminderung nur in bestimmten Fällen möglich. Wenn die Arbeiten einen gewissen Zeitraum überschreiten oder kann die Wohnung während der nicht mehr vertragsgerecht oder gar genutzt werden, kann das der Fall sein. Wir empfehlen eine ausführliche Beratung bei einem Mieterverein, da wir eine solche nicht anbieten können.
Kerstin B. 4. Oktober 2018 um 20:01
mein ehemaliger Vermieter und ich haben uns auf eine Renovierung geeinigt. Hierzu wurde ein Kostenvoranschlag eingeholt und ich soll einen im vertrag festgesetzten teil der Renovierung übernehmen (soweit, so gut). Allerdings möchte der Vermieter jetzt die Wohnung nicht renovieren sondern lediglich das Geld hierfür einbehalten. Ist das rechtens? Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen.
mietrecht.com 8. Oktober 2018 um 13:18
wurde eine Renovierung vereinbart, muss in der Regel das Geld auch für eine solche verwendet werden. Sie vereinbart, dass eine Renovierung erfolgt, ist dies nicht der Fall, zahlen Sie für eine Leistung, die nicht stattfindet. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten können, sollten Sie sich an einen Mieterverein bzw. einen fachkundigen Anwalt wenden.
Thomas 6. Oktober 2018 um 2:08
Hallo, habe von meinem Schwager ein Haus zur Miete auf Lebzeit bekommen,leider per Handschlag was stark Renovierungsbedürftig war.
Habe Rigips Wände und Decken neu eingebaut,alles neu tapeziert und gestrichen, so wie türen und Heizkörper lackiert,alle Böden neu reingelegt.
Im Mietvertrag steht Renovierungsbedürftig, jetzt wohne ich hier 1,5 Jahre und soll jetzt wegen Eigenbedarf ausziehen, 3 Monate frist.
Kann ich für die Renovierung ein Anapruch verlangen?
Doris K. 7. Oktober 2018 um 20:09
Wir möchten um 1. 11. umziehen. Bei der Besichtigung konnten wir keine gravierenden Mängel/Schäden erkennen. Nun ist mit einem Monat Verspätung unser Vormieter ausgezogen. Bei der Schlüsselübergabe am 04.10. sind uns fast die Augen aus dem Kopf gefallen…. Küchenwände verschimmelt (hingen die Schränke vor). Schlafzimmer stinkt nach Urin, Teppich versifft und Schimmel an einer Wand (stand ein Schrank vor). Badezimmer völlig verdreckt, stinkt ebenfalls nach Urin, Beschichtung der Waschbecken praktisch nicht mehr vorhanden, Wasserhähne starr vor lauter Kalkablagerungen. Das als Büro vorgesehene Zimmer: genau das Gleiche wie im Schlafzimmer. Im Wohnzimmer sind die Fliesen gerissen (lagen Teppiche und Läufer drauf), die Fügen haben einige Verwerfungen gebildet. Können wir irgendwelche Ansprüche an den Vermieter stellen? Am liebsten möchten wir vom Vertrag zurücktreten. Allerdings ist die bisherige Wohnung zum 31.10. gekündigt! Wir haben keine Ahnung ob wir Forderungen oder Ansprüche an unseren künftigen Vermieter stellen können. Habt Ihr Rat und Tat für uns?
Harry F. 14. Oktober 2018 um 20:58
Durch eine defekte und undichte Spülung in der Toilette meiner Mietwohnung
wurde ein Wasserschaden in der darunter liegenden Wohnung verursacht
Der Vermieter verlangt nun von mir die Übernahme der Kosten für die Reparatur der Toilette als auch für die Renovierung der beschädigten Wohnung.
Ich Wohne seit zwanzig Jahren in der Wohnung.
Laura 14. Oktober 2018 um 21:11
wir haben gerade eine neue Wohnung gemietet.
Bei der Besichtigung und der Übergabe haben wir nicht gesehen, dass die Tapeten bereits einige Anstriche hinter sich hatten und wir haben dann entscheiden diese Räume neu zu tapezieren. Beim Ablösen der alten Tapete, bisher nur ein kleiner Bereich, kam nun die erste Schicht des Putz mit runter. Was können wir nun machen? Fällt das noch unter Schönheitsreperaturen und muss auf unsere Kosten neu verputzt und dann tapeziert werden oder zählt das zur Instandhaltung der Bausubstanz und ist vom Vermieter zu tragen? Wir haben die Wohnung unrenoviert übernommen, so ist es auch in unserem Mietvertrag festgelegt.
In einem anderen Raum wurde auf Styropor tapeziert, der uns nun ebenfalls zum Teil entgegen gekommen ist. Wie verhällt es sich in diesem Fall?
mietrecht.com 9. November 2018 um 15:03
lassen Sie sich in diesem Fall am besten eingehend von einem Mieterverein rechtlich beraten. Wir können eine solche Beratung leider nicht anbieten.
Isa M. 16. Oktober 2018 um 11:16
ich ziehen zum 1.12. in einen neue Wohnung. Den November über ist die Wohnung leer, da die Vermieter den Boden erneuern und zwei alte Holzdecken durch Regipsplatten ersetzen. Die neue Decke soll dann von mir grundiert und gestrichen werden. Das ist das eine.
Das andere ist: Entfernung des Fliesenspiegels in der Küche. Mir wurde seitens der Vermieter “angeboten”, dass mein Vormieter die Tapeten der entsprechenden Wände entfernen muss, da vertraglich geregelt, wenn ich das möchte, ich dann eigenhändig den Fliesenspiegel entfernen und fachgerecht entsorgen muss und die Vermieter die blanke Wand dann neu verputzen, anscheinend ohne einen neuen Fliesenspiegel oder ähnliches anzubringen.
Darf das von mir verlangt werden? Ich bin mir unsicher, da das Mietverhältnis laut Vertrag auch erst am 1.12. beginnt. Ich möchte auch direkt am 1.12. einziehen und da nicht erst anfangen die gewünschten arbeiten zu erledigen.
Franziska 18. Oktober 2018 um 20:56
wir haben im Septmeber 2013 ein Mietvertrag unterschrieben.
In diesem steht Handschriftlich vom Vermieter eingetragen das wir bei unserem Auszug die Wohnung zu verlassen haben mit geweißter Decke und die Wände ohne Tapete, so wie wir sie bei dem Einzug vorgefunden haben.
Im Dezember 2013 war dann die Wohnungsübernahme da war dann leider der Stand so das die Decke nicht geweißt war und die Tapete nicht von den Wänden entfernt war außer in der Küche.
Dann haben wir im Beisein meines Papas mit dem Vermieter mündlich vereinbart, da er ja keine Zeit mehr hat uns es so wie eigentlich im damals Unterschriebenen Vertrag stehend die Wohnung zu übergeben, das wir es so nehmen aber im Gegenzug dazu bei Auszug nur an bunten Wänden die Tapete entfernen müssen.
Nun habe ich den Vermieter darauf angesprochen das wir ja diesen Fehler im Vertrag haben das wir die Decke weißen müssen und die Tapete entfernen müssten obwohl es ja mündlich anders vereinbart war, daraufhin antwortet er das das so nicht stimmt er hätte uns angeboten er renoviert uns die Wohnung zu mal die Decke geweißt war.
Nun ist unsere Frage wer ist nun im Recht und vor allem müssen wir die Tapete ab machen?
Meiner Meinung nach ist der Satz im Mietvertrag hinfällig da wir die Wohnung ja nicht so vorgefunden haben.
Zu mal wir ein Nachrichten Verlauf und Bilder haben die Belegen das wir die Decke selbst geweißt haben.
Vielen lieben Dank Franzi
Lynn V. 29. Oktober 2018 um 21:04
ich habe zum 30.11.2018 gekündigt.
Darf ich die Wohnung auch an diesem Tag noch nutzen ?
Also die Übergabe erst am 01.12.2018 ?
Herzliche Grüße Lynn
mietrecht.com 16. November 2018 um 14:27
Hallo Lynn V.,
sofern die Kündigungsfrist noch läuft, Sie die Miete in dieser Zeit noch zahlen und Sie die Wohnung zum Übergabetermin verlassen haben, ist eine Nutzung in der Regel bis zum letzten Tag der benannten Frist möglich. Lasen Sie sich im Zweifelsfall beim Mieterverein beraten.
Natascha 15. November 2018 um 22:01
Ich habe da mal so eine Frage…. was ist wenn der Vermieter dem Mieter das Recht nicht zugesteht eine Renovierung vorzunehmen innerhalb der Zeit in der noch gemietet wird. Und ihnen sogar Hausverbot erteilt? Hintergrund ist der das beide Mieter so weit weg waren das er gedacht hat die kommen nicht wieder und die Wohnung einfach renoviert hat noch vor Ablauf des mietverhältnisses.
mietrecht.com 26. November 2018 um 13:43
wie hier die rechtliche Lage ist, können wir nicht beurteilen. Am besten wenden Sie sich diesbezüglich an einen Anwalt oder einen Mieterverein. Diese können Sie entsprechend beraten.
Sascha Z. 20. November 2018 um 8:00
Wir möchten in eine neue Wohnung ziehen, der Vermieter besteht darauf, dass die Renovierung bei Einzug durch einen Malermeister erledigt wird. Da dieser seine Arbeit besser erledigt als wir Laien!
Die Rechnung sollen wir als neue Mieter bezahlen!
Das ist doch nicht Rechtens?
mietrecht.com 26. November 2018 um 14:00
Hallo Sascha Z.,
wenn der Vermieter die Wohnung professionell renoviert haben möchte und eine Firma beauftragt, sind das sin der Regel seine Kosten. Er ist der eigentliche Auftraggeber, Sie sollten auch darauf achten, was bezüglich dem Rückgabezustand der Wohnung im Mietvertrag vereinbart ist. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten können, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Mieterverein zu wenden. Dieser kann Sie entsprechend beraten.
Sarah A. 21. November 2018 um 15:15
In unserem Mietvertrag wurden die Schönheitsreparaturen NICHT auf uns Mieter umgelegt, aber handschriftlich mitten im Formularvertrag vermerkt, die Wohnung werde unrenoviert übergeben, ohne dies aber weiter zu umschreiben oder einen entsprechenden Ausgleich zu vermerken/gewähren.
Nun zu meiner Frage: die Tapeten sind absolut „fertig“, bestehen teilweise fast nur noch aus überpachtelten Löchern und die vielen Farbschichten bröckeln bereits ab. Dies war schon von Mietbeginn an so. Wir würden aber echt gerne ein bisschen farbig streichen, was aber nicht möglich ist, weil sonst die Tapete „runter kommt“.
Besteht ein Anspruch darauf, dass der Vermieter neu tapeziert oder wir zumindest die Kosten einer Eigenvornahme erstattet bekommen?
mietrecht.com 26. November 2018 um 14:13
Hallo Sarah A.,
sind die Mieter im Vertrag von der Renovierung befreit, ist in der Regel der Vermieter dafür verantwortlich. Er muss üblicherweise auch dafür sorgen, dass die Mietsache vertragsgerecht genutzt werden kann. Sie sollten sich zunächst an den Vermieter wenden und mit diesem besprechen, was getan werden soll. Auch eine Beratung beim Mieterverein ist empfehlenswert.
Meike 22. November 2018 um 12:17
wir besitzen eine 2 Raum Eigentumwohnung und haben diese vermietet. Zwei Steckdosen in der Wohnung sind ausgefallen und der Elektriker hat festgestellt, dass die Stromleitungen so veraltet sind, dass alles neu gemacht werden muss. Dauer ca. 1 Woche, Mieter kann wohnen bleiben, manche Möbel müssen in die Mitte gerückt werden. Leitungen werden unter Putz gelegt – somit wird ein Teil der Tapete beschädigt. Unser Mieter möchte die Zeit über auf eigenen Wunsch zu Bekannten ziehen. Meine Fragen:
1. kann der Mieter Mietminderung fordern?
2. sind wir als Vermieter dafür zuständig wieder neu zu tapizieren? (Der Mieter müsste eh was tun. Es wurde seit 8 Jahren nicht mehr neu gestrichen oder tapiziert. Teilweise sind die Tapeten schon abgerissen durch Hund.)
Ich würde mich über eine Antwort von euch freuen! Danke!
mietrecht.com 26. November 2018 um 14:24
eine Mietminderung kann unter anderem dann geltend gemacht werden, wenn der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache nicht möglich ist. Das kann auch bei kleineren Arbeiten in der Wohnung der Fall sein. Inwieweit hier der freiwillige Auszug eine Rolle spielt, können wir pauschal nicht beurteilen. Diesbezüglich sollten Sie sich rechtlich beraten lassen falls der Mieter eine Minderung ankündigt.
In der Regel obliegt es dem Vermieter Schäden, die bei Instandsetzungen entstehen zu beheben Darunter kann auch das Tapezieren oder Streichen der Schadstellen fallen. Dies fällt üblicherweise nicht in den Bereich der Schönheitsreparaturen. Bezüglich der generellen Renovierungsarbeiten ist wichtig, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Ist der Mieter verpflichtet Schönheitsreparaturen durchzuführen? Lassen Sie sich auch diesbezüglich am besten rechtlich von einem fachkundigen Anwalt beraten.
Cornelia 23. November 2018 um 13:49
mein Vermieter möchte den Zaun um meinem kleinen Garten erneuern. Jedoch gefällt mir der neue Zaun überhaupt nicht, weil so sehr viel weniger Licht in meine Wohnung kommen würde. Aber der Vermieter lässt sich leider nicht umstimmen. Habe ich irgendeine Möglichkeit, um ihn davon abzuhalten?
Markéta K. 27. November 2018 um 15:40
ich habe nur eine Frage. In ”mein” Wohnung sind schwarzer Schimmel. Ich habe das mein Hausmeister (Vermieter) mehrmaals gesagt (er hat nichts gemacht). Dann habe ich in Wohnung den Kamin welche ist total kaputt und das ist eine einzige Zufuhr von Wärmeenergie. Jetzt er hat neu Vertrag geschrieben und dort steht : ”Mieter muss Wohnung selbst renovieren.” Ist das meine Pflicht? Vielen Dank für Ihre Antwort und entschuldigen Sie mich bitte für mein Deutsch.
mietrecht.com 3. Dezember 2018 um 11:43
Hallo Markéta K.,
für Instandhaltungen und die Beseitigung von Mängeln an der Mietsache, die der Mieter nicht selbst verschuldet hat, ist in der Regel der Vermieter zuständig. Warum Sie einen neuen Mietvertrag unterzeichnen sollen, erschließt sich uns nicht. Daher empfehlen wir Ihnen, sich rechtlich bei einem Mieterverein beraten zu lassen. Eine solche Beratung können wir leider nicht anbieten.
Frank G. 3. Dezember 2018 um 8:09
meine Eltern sind kurz hintereinander gestorben. Nun haben wir die Wohnung gekündigt. Wir wollten nun einen Nachmieter suchen und mit dem die Renovierung abstimmen. Leider verbietet der Vermieter seine Nummer wieter zu geben. Er möchte erst einige Arbeiten machen in der Wohnung, die nichts mit der Renovierung, zu der er uns angehalten hat (Löcher zu, Weis streichen, Teppiche raus),
Darf er uns verbieten einen Nachieter zu suchen aber trotzdem verlangen, das wir die Wohnung gestrichen und leer übergeben?
mietrecht.com 3. Dezember 2018 um 13:15
HalloFrank G.,
der Vermieter muss einem Nachmieter üblicherweise nicht zustimmen. Er kann die Rückgabe der Wohnung so verlangen wie es im Mietvertrag vereinbart ist bzw. die gesetzlichen Bestimmungen es zulassen. Schönheitsreparaturen können daher durchaus dazu gehören. Ist der Teppich nicht Teil der vermieteten Sache, kann die Entfernung in der Regel ebenfalls vor der Übergabe verlangt werden. Lassen Sie sich im Zweifelsfalls rechtlich bei einem Mieterverein beraten.
Anne 4. Dezember 2018 um 18:51
Hallo, ich habe vor drei Jahren eine Wohnung bezogen, die mir unrenoviert überlassen wurde. Der Vormieter verstarb in der Wohnung und ich musste unteranderem in der gesamten Wohnung einen neuen Boden verlegen, um mich natürlich auch in der Wohnung wohl zu fühlen.
Zudem gab es einige unschöne große Flecken auf dem Teppich, die nicht zu beseitigen waren.
Für die Erneuerung und das Streichen habe ich von der Vermietung 1Monat Mietfrei und 300 Euro erhalten, was natürlich nicht mal annähernd ausreichte. Aber hätte ich das nicht gemacht, wäre ich obdachlos gewesen. Nun möchte ich wieder ausziehen, meine Vermietung möchte nun aber, dass ich den kompletten Boden wieder entferne, obwohl es nun besser aussieht, als mit dem Teppich darunter. Meine Frage ist nun, ob die das dürfen? Denn letztendlich werden sie doch selber nur den Teppich entfernen lassen, da man diesen nicht wieder reinigen kann.
mietrecht.com 10. Dezember 2018 um 14:35
wurde die Wohnung mit Teppich vermietet, ist es in der Regel so, dass sie in diesem Zustand zurückgegeben werden muss. Der neue Boden ist Ihr Eigentum und der Vermieter kann nicht verpflichtet werden, diesen zu entsorgen, wenn er den Boden darunter austauschen möchte. Lassen Sie sich am besten rechtlich bei einem Mieterverein beraten.
David Z 5. Dezember 2018 um 15:59
Hallo Team von Mietrecht.com
erstmal vielen Dank für das kostenlose Angebot.
Wir beziehen zum 01.02.2019 eine neue Mitwohnung, welche wir bereits zum 01.01.2019 anmieten, zwecks Renovierung.
Kulanterweise erließ man uns die halbe Miete für den Januar.
Vertrag wurde im Oktober untschrieben.
Vor 2 Tagen meldete sich dann die Vermieterin, dass es noch eine Ergänzung zum Vertrag gibt, die ich doch bitte noch unterschreibe.
Die neue Klausel besagt nun, dass wir bei Einzug, wie auch bei Auszug renovieren müssen, was auch alles Fotografisch dokumentiert etc. Das volle Programm.
Als Kompensation diene hierzu die halbe Monatsmiete.
Nun ist es ja bereits bekannt dass diese Klausel nicht rechtmäßig ist.
Kann man zwar machen, jedoch ist die Kompensation nicht ausreichend.
Nun meine Frage, da ich ja irgendwo genötigt bin diesen Passus zu unterschreiben, denn ich brauche ja eine Wohnung im Februar.
Ist diese Klausel wegen mangelnder Kompensation hinfällig? Oder gilt diese, wenn ich sie unterschreibe und ich bin verpflichtet bei Auszug nochmal zu renovieren.
mietrecht.com 10. Dezember 2018 um 14:25
Hallo David Z,
wir können keine Rechtsberatung anbieten und daher den Sachverhalt nicht beurteilen. Wenden Sie sich am besten an einen Mieterverein oder einen Anwalt. Klauseln können auch mit einer Unterschrift unwirksam sein, wenn sie gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen. Ob dies in Ihrem Fall so ist, können wir nicht darlegen.
Peter 14. Dezember 2018 um 10:15
wenn nach Auszug und Übergabe immernoch Forderungen des Vermieters den Zustand der Wohnung betreffend bestehen (berechtigt oder unberechtigt) und der Mieter es ablehnt diese zu beheben, kann dann der Vermieter die Mängel durch eine Fachfirma beheben lassen ohne dem Mieter vor Erteilung des Auftrags an die Fachfirma einen Kostenvoranschlag zukommen zu lassen sondern ihm einfach die Endrechnung der Fachfirma in Rechnung stellen?
Annina M. 16. Dezember 2018 um 17:40
Hallo Team von Mietrecht.com,
wir sind zum 01.12.2018 umgezogen und haben unsere alte Wohnung nach 7 Jahren geweist und unsere Bohrlöcher verschlossen abgegeben. Nun will der Eigentümer uns gegenüber Schadensersatz forder, da wir die Wohnung angeblich nicht Ordnungsgemäß abgegeben haben. Wir haben diese Wohnung im Dezember 2011 direkt übernommen. Der Vormieter hat lediglich mangelhaft geweist welches wir auch angezeigt haben gegenüber der Mietverwaltung. Des Weiteren haben wir etliche Bohrlöcher in den Küche (ca 12 St.) und im Bad (6 St.) angezeigt. Der Laminatboden wurde zu unserem Einzug nicht ausgetauscht sonder wies schon normale Gebrauchsspuren auf. Nach 7 Jahren Wohnen dort und dem groß werden eines Kindes haben die Gebrauchsspuren natürlich zugenommen. Die Bohrlöcher im Bad (4 St.) haben wir weiter benutzt. Folglich haben wir die Bohrlöcher in der Küche sowie im Bad nicht verschlossen, da diese auch teilweise genau in der Fliese und nicht in der Fuge gebohrt wurden. Des Weiteren hat die Heizung im Schlafzimmer Abblätterung aufgrund von Regenwasser eintritt, da dieses Fenster undicht ist, welches wir selbstverständlich ebenfalls angezeigt haben. Im August 2013 wurde dann auch endlich das Fenster neu versiegelt mit Silikon.
Nun möchte der Eigentümer von uns Schadensersatz für die Gebrauchsspuren auf dem Boden Hauptsächlich im Wohnzimmer, für den Heizkörper im Schlafzimmer und sämtliche Bohrlöcher.
Hat er das Recht dazu obwohl wir alles ordnungsgemäß bei der Mietverwaltung gemeldet haben?
In dem Mietsvertrag sind auch Starre Fristen bezüglich der Schöhnheitsrenovierungen, welche ja unwirksam sind laut mehreren Urteilen vom BGH. Müssen wir da Überhaupt renovieren, bzw den Schadensersatz zahlen?
Larissa M. 17. Dezember 2018 um 18:07
Ich habe meine Wohnung unrenoviert übernommen und ziehe jetzt aus. An manchen Stellen in der Wohnung haben meine Katzen die Tapete kaputt gemacht. Reicht es, dass ich an den genannten Stellen die Tapete ordentlich entferne, oder muss ich neu tapezieren?
MfG Lariss
mietrecht.com 8. Januar 2019 um 12:50
Hallo Larissa M.,
das sollten Sie mit dem Vermieter klären. Wenn die Wohnung unrenoviert war, muss sie in der Regel nicht in einem besseren Zustand zurückgegeben werden. Inwiefern die Schäden einem schlechteren Zustand gleichstehen, können wir nicht beurteilen. Lassen Sie sich zudem auch am besten beim Mieterverein beraten.
Marius 20. Dezember 2018 um 1:24
Ich habe 01.04 .2017 mein miet vertrag unterschieben. Mein Vermieter verweigert seid dem ich dort wohne , Die kaution auf ein separates Konto anzu legen (hat es immer noch auf sein privat Konto). Später habe ich erfahren das die Vormieter nur probleme hatten und auch kein Kaution zurück bekommen .
Jetz habe ich die wohnung gegündigt zum märz 2019.
Habe Bedenken das der Vermieter die selbe sachen abziehen wie bei den Vorgängern.
Am besten wäre die Kaltmiete nicht zahlen aber das geht auch nicht.
Franziska 31. Dezember 2018 um 12:18
Wir ziehen nach genau 3 Jahren aus unserer Wohnung aus, die eigentlich renoviert an uns übergeben werden sollte.
Leider war die Wohnung nur teilweise bei Übergabe renoviert – was wir auch so in das Übergabeprotokoll geschrieben haben.
Müssen wir jetzt nach 3 JAhren die gesamte Wohnung (so steht es im Mietvertrag) renovieren?
mietrecht.com 8. Januar 2019 um 13:17
die Wohnung muss in der Regel nicht in einem besseren Zustand zurückgegeben werden als sie übernommen wurde. Ob die Renovierung nun als Schönheitsreparatur gelten kann, sollten Sie rechtlich beim Mieterverein abklären lassen.
Andreas 9. Januar 2019 um 8:38
Wir vermieten ein Einfamilienhaus, aus dem die derzeitigen Mieter bereits nach einer Mietdauer von ca. 9 Monaten aus beruflichen Gründen wieder ausziehen müssen. Das Haus wurde frisch renoviert übergeben und befindet sich jetzt natürlich noch nicht wirklich in renovierungsbedürftigem Zustand – aber natürlich wurden Nägel in die Wände geschlagen, Dübellöcher gebohrt, etc.
Welche Arbeiten können wir rechtssicher von unseren Mietern verlangen, wenn sie jetzt wieder ausziehen?
mietrecht.com 23. Januar 2019 um 14:53
eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten, wenden Sie sich daher am besten an einen fachkundigen Anwalt. Dieser kann Sie bezüglich der richtigen Vorgehensweise unterstützen.
Birgit 9. Januar 2019 um 8:59
Hallo team mietrecht.com
Im August erklärte uns unsere Vermieterin, dass Sie alles verkaufen wird und ob wir schon wüssten, wohin wir gehen? In diesem Moment wussten wir es noch nicht, haben uns dann abe entschlossen, dass wir uns eine neue Wohnung suchen und den Mietvertrag kündigen. Unsere Frage ist, müssen wir das Haus, dass wir gemietet haben und das jetzt vom Vermieter zum Verkauf ansteht renovieren? Es ist ersichtlich, dass ein Sanierungsstau besteht mit u.a. alten Fenstern und alter Heizungsanlage. U.E. ist eine komplette Renovierung durch den Sanierungsstau Zeit- und Geldverschwenung.
Christian 15. Januar 2019 um 13:04
Bin am 01.09.2018 in eine neue Wohnung gezogen, bei der Besichtigung und Vertragsunterschrift worde mir gesagt das die Dachgeschosswohnungen noch sanierte werd bzw in Sanierung sind. Nach 2 Monaten worde vorm Fenster ein Gerüst noch gestellt. Seit dem Einzug bis zum heutigen Tage ist immer wieder Baulärm und es belastet einen sehr, da ich in Schichten arbeite und auch Tags über schlafen muss. Meine Frage dazu ist das hier ein Fall der Mietminderung oder muss ich das über mich ergehen lassen?
C. H 17. Januar 2019 um 13:46
als ich 2015 in meine aktuelle Wohnung gezogen bin, habe ich diese von der Vormieterin unrenoviert übernommen. Ebenso habe ich einen selbstgebauten Raumteiler (wie eine eingezogene Wand) aus Holz übernommen. Dieser ist ‘lediglich’ verschraubt und kann somit wieder entfernt werden. Nun habe ich den Mietvertrag gekündigt. Mein Mieter will die Wohnung nun an eines seiner Kinder übertragen mit dem Ziel sie zu verkaufen. Wie sieht es hier mit Renovierungsarbeiten aus? Muss ich renovieren und die Zwischenwand entfernen, obwohl ich die Wohnung unrenoviert übernommen habe?
mietrecht.com 28. Januar 2019 um 13:50
Hallo C. H,
eine Wohnung muss in der Regel nicht in einem besseren Zustand zurückgegeben werden als sie übernommen wurde. War der Originalzustand unrenoviert darf ein Vermeiter üblicherweise keine Renovierung verlangen, die besser als dieser Zustand ist. Schönheitsreparaturen können dennoch erforderlich sein.
Lassen Sie sich am besten ausführlich bei einem Mieterverein beraten.
Ronald 17. Januar 2019 um 17:20
Meine Mutter zieht nach 55j aus der Wohnung von der Gewoba in ein Heim.
Muss sie noch etwas machen in der alten Wohnung?
Tina 21. Januar 2019 um 15:07
wir sind eine WG, in der regelmäßig die Mieter wechseln, einige Schäden sind noch von vorherigen Mietern, da lediglich immer eine Partei im Vertrag ausgetauscht wurde, der Vermieter jedoch nie zugegen war für eine Übergabe o.ä., nun ziehe ich aus und der Vermieter möchte eine Kontrolle für den Zustand der Wohnung durchführen. Hierbei hat er schon angekündigt, dass bei nötigen Renovierungsarbeiten ich nicht aus dem Mietverhältnis entlassen werde, solange diese nicht erledigt sind, ob von mir oder über Fachkräfte ist dabei egal. Außerdem werden die Kosten von meiner Kaution abgezogen. Ist dies rechtens?
Susanna 24. Januar 2019 um 10:42
Ich wollte mal was fragen. Ich ziehe aus meiner jetzigen Wohnung aus. Die Wohnung wurde damals nicht extra renoviert, war aber im guten Zustand. 1 Zimmer davon hat eine rote Tapete, die habe ich so gelassen, da das für meinen Sohn in Ordnung war. Jetzt beim Auszug möchte der Vermieter das ich die rote Tapete entferne und Raufaser drauf mache und weiße. Ist das so zulässig. Danke im voraus für die Hilfe
Christian 26. Januar 2019 um 10:33
wir befinden uns aktuell in der Situation, dass mein Schwiegervater nach längerer Krankheit vor ein paar Tagen an Lungenkrebs verstorben ist.
Meine Schwiegermutter ist bewegungstechnisch stark eingerschränkt (Gehwagen, bleibende Rückenschmerzen nach OP) dazu Rentnerin und wir arbeiten grade daran eine Pflegestufe zu bekommen.
Bisher hat der Schwiegervater alles übernommen was Sie nicht konnte aber nun steht Sie alleine da. Um die Sache zu erleichtern, würde Sie umziehen wollen um eine kleinere Wohnung zu bekommen und in unsere Nähe zu ziehen damit wir Sie unterstützen können und wir dafür nicht ans andere Ende der Stadt fahren müssen.
Problem ist, beide waren massive Raucher und haben in ca. 11-12 Jahren die Sie dort wohnten nie was in der Wohnung gemacht. Frühere Katzen haben die Tapeten zerkratzt und die ganze Wohnung sieht einfach nur schrecklich verwohnt aus. Vor der nächste Mietübergabe, müsste die ganze Wohnung komplett neu renoviert werden.
Da meine Schwiegermutter dazu nicht in der Lage ist, der Familien und Freundeskreis quasi nur aus meiner Frau und mit besteht ,wir allerdings beide Berufstätig sind und noch 2 Kinder haben und daher auch nicht die Zeit dafür haben, stellt sich die Frage, inwieweit der Vermieter meine Schwiegermutter vepflichten kann Renovierungen durchzuführen oder Sie falls er dies selbst machen oder machen lassen sollte zu Kasse bittet. Auch wenn es mir für den Vermieter der daran nicht schuld ist leid tut, aber wir sind dazu einfach nicht in der Lage dort die Wohnung selbst zu renovieren.
Michael S. 28. Januar 2019 um 12:36
Bin ich verpflichtet dem Vermieter einer”Vorabbesichtigung” zuzustimmen (während meiner Renovierung der Wohnung) bevor es zum Termin der Abnahme der Wohnung kommt? (Die wird versucht per Anwalt des Vermieters durchzusetzen!)
Kündigt mir der Vermieter an, womöglich einen weiteren Monat zu berechnen (trotz fristgerechter Kündigung 3 Monate vorher),
weil an einem “Freitag” ( indem Fall der 28.März)) “schon länger niemand mehr zur Verfügung steht, der Freitags Unterzeichnungsberechtig wäre”
(Daher die Ankündigung der Mietvertragserlängerung, weil der folgende Montag, 1April, schon in einem neu angefangenen Monat wäre)
Darf der Vermieter so verfahren?
Mit dank im vorraus für ihre Antwort,
mietrecht.com 28. Januar 2019 um 14:34
in diesem Fall empfehlen wir Ihnen, sich an einen Anwalt zu wenden oder sich rechtlich bei einem Mieterverein beraten zu lassen. Kann eine fristgerechte Übergabe ohne Verschulden des Mieters nicht stattfinden, kann eine einseitige Verlängerung unter Umständen nicht zulässig sein. Dies sollten Sie abklären Eine Besichtigung kann berechtigt sein, allerdings können wir nicht beurteilen, ob dies in Ihrem Fall so ist.
Nicole 6. Februar 2019 um 10:36
Die Mieter von meinem Mann möchten in der Wohnung neue Holzdecken haben, da die jetzige den Mietern zu dunkel ist. Sie wohnen seit ein paar Jahren in der Wohnung und haben die Wohnung auch so übernommen. An den Holzdecken sind keinerlei Beschädigungen o.ä. Jetzt meine Frage, muss mein Mann als Vermieter sich an den Kosten beteiligen? Oder wie ist das rechtlich?
mietrecht.com 13. Februar 2019 um 14:49
wurde die Wohnung so vermietet und liegen keine Beschädigungen vor, möchte der Mieter die Decken nur aus ästhetischen Gründen austauschen. In der Regel ist ein Vermieter dann nicht dazu verpflichtet, den Tausch vorzunehmen.
Ändern Mieter den Zustand der Wohnung, sollten sie bei der Rückgabe den vorherigen wieder herstellen können. Es sei denn, es liegt das Einverständnis des Vermieters vor, dass dies nicht notwendig ist. Ihr Mann kann der Veränderung zustimmen, aber darauf hinweisen, dass dies eine ästhetische Angelegenheit ist. Lassen Sie sich im Zweifel auch von einem Anwalt rechtlich beraten, da wir dies nicht leisten können.
Tim 10. Februar 2019 um 14:38
wir haben unsere Mietwohnung mit grell farbigen Tapeten (Orange) und Mustertapeten übernommen und eigenständig weiß gestrichen.
Im Laufe des Mietverhältnis haben wir uns zwei Katzen zugelegt, die auch an Tapeten gekratzt haben.
Sind wir verpflichtet beim Auszug auf unsere Kosten neu zu tapezieren. Der Vermieter möchte, dass wir auch die Decken tapezieren.
Außerdem ist zu beginn des Mietverhältnis ein Blumentopf auf den Badewannenrand gefallen. Dies haben wir dem Vermieter umgehend gemeldet. Er sagte wir können uns beim Umzug darum kümmern. 5 Jahre später möchte unsere Versicherung natürlich nicht mehr für den Schaden aufkommen.
Josephine S. 12. Februar 2019 um 16:58
Hallo liebes Team Mietrecht.com,
ich stecke mitten im Umzug. Mein Vermieter hat bisher auf alle Schreiben bezüglich der Klärung offener Punkte und Schönheitsreparaturen nicht geantwortet. Nach einem Telefonat heute, möchte er eine renovierte Wohnung haben.
Mir ist zu Ohren gekommen, das sich da auch etwas im Mietrecht getan hat: Der neue Mieter streicht etc. (Schönheitsreparaturen). Ist das so? Falls ja, gibt es eine Übergangsregelung alte und neue Verträge?
Ich stehe mit der Nachmieterin im Kontakt.
In der Hoffnung auf schnelle Hilfe
Sabine W. 13. Februar 2019 um 9:41
ich bin Vermieterin einer vermieteten Eigentumswohnung. Im WC ist die Kaltwasserleitung verstopft und müsste repariert werden.
Kann ich diese Maßnahmen durchführen, wenn die Wohnung vermietet ist und kein weiteres WC zur verfügung steht?
WC und Bad (ohne WC) sind getrennte Räumlichkeiten.
mietrecht.com 13. Februar 2019 um 15:27
zu Reparaturzwecken sind Mieter in der Regel angehalten, Vermieter oder beauftragte Unternehmen in die Wohnung zu lassen. Die Nutzung des WCs gehört üblicherweise zum Mietvertrag und somit auch zur vertragsmäßigen Nutzung der Wohnung. Ist der Mieter nicht für den Schaden verantwortlich, müssen sich in der Regel der Vermieter um eine Reparatur kümmern.
Anna 20. Februar 2019 um 9:02
Wir ziehen zum 01.03. in eine neue Wohnung. Vereinbart wurde eine Renovierung bei Einzug, Bei Auszug nur Besenrein zu übergeben. Jetzt werden vom Vormieter in zwei Räumen der Teppichboden entfernt, da dieser abgenutzt ist. Wir werden den Boden also ohne Belag übernehmen und wollen Laminat verlegen. Können wir den Vermieter um Kostenbeteiligung bitten?
Benjamin 21. März 2019 um 11:21
Hallo Team von Mietrecht,
in unserer Wohnung haben wir, in Absprache mit dem Vermieter, die Tapete entfernen lassen, um direkt drauf zu streichen. Das gefällt uns besser als Rauhfasertapete. Nun haben sich unter der 40 Jahre alten Tapete (das Datum der Tapezierung wurde auf einer Wand vermerkt, 1977) Schäden am Wandputz offenbart, die aber nicht durch das lösen der Tapete verursacht wurden. Kurzum müsste teilweise neu verputzt werden. Der Vermieter weigert sich die Rechnung zu zahlen und verweist darauf, dass kein Problem entstanden wäre, wenn wir die Tapete dran gelassen hätten. Was meinen Sie dazu? Wer muss für das verputzen der Wände aufkommen?
mietrecht.com 1. April 2019 um 14:20
in diesem Fall sollten Sie sich rechtlich von einem fachkundigen Anwalt oder bei einem Mieterverein beraten lassen. Wir können denn Sachverhalt rechtlich einschätzen und somit auch nicht beurteilen.
Iris 11. März 2019 um 15:06
Hallo, nach 20 Jahren Miete ziehen wir nun aus. Meine Frage. die Türrahmen weisen kleine Absprünge der Farbe aus, Bsp. bin ich mit dem Staubsauger angestoßen und die Farbe ist abgeblättert. Müssen wir die Türrahmen nun auch mit streichen oder fällt das unter normaler Abnutzung?
Des weiteren haben wir einen Holzfußboden. An einem Teil war das Holz durch Verrutschen unseres Sofas defekt und wir haben diesen Teil abgeschliffen und neu lackiert, leider jedoch nicht in dem richtigen Farbton , wie sich danach ehrraustellte. Reicht das unsererseits an Schönheitsreparatur oder kann unser Vermieter verlangen den ganzen Raum abschleifen zu lasen ?
Meininie 12. März 2019 um 8:17
Es soll ein Haus angemietet werden. Nun hat der Vermieter einen Kostenvoranschlag zum Anlegen/Tapezieren mit Rauhfaser und weiße Farbe für über 6.000€ für das gesamte Haus vorgelegt. Die alten Tapeten (des Vormieters) wurden abgenommen, das Haus besteht praktisch aus nackten Wänden. So wurde auch besichtigt, mit dem Hinweis, dass die Wände fachmännisch angelegt werden. Kann der Vermieter diese Kosten überhaupt auf den Mieter ganz/teilw. abtreten? oder nur den Teil wo keine weiße Farbe an die Wände sondern zB egg shell angelegt wird?
Besten Dank vorab für Ihr Feedback.
Ali R. 18. März 2019 um 14:48
Hallo, Ich habe eine Frage zu diesem Abschnitt:
“Legt ein Mietvertrag fest, dass der Mieter in bestimmten Zeitabständen Schönheitsreparaturen vorzunehmen hat, z. B. alle drei Jahre, ist dies in der Regel unzulässig.”
Ist das irgendwo gesetzlich festgelegt oder gibt es ein Urteil dazu?
mietrecht.com 1. April 2019 um 14:10
Hallo Ali R.,
der Bundesgerichtshof hat einige Urteile diesbezüglich getroffen, unter anderem bereits 2004. In diesem Urteil wurden die Fristenklauseln in Mietverträgen behandelt, welche demnach unter Umständen unwirksam sind (Az. VIII ZR 361/03). Weitere Urteilen finden sind sich online. Sie können sich an einen Mieterverein oder einen Anwalt wenden, wenn Sie eien rechtliche Beratung diesbezüglich möchten. Wir bieten eine solche nicht an.
Sandra 20. März 2019 um 10:44
ich habe meine Wohnung gekündigt und jetzt hat die Vorabnahme von der Wohnungsgenossenschaft statt gefunden. Zum 31.5 ist die Wohnung gekündigt, aber ich ziehe schon zum 31.3 aus, da ich zum 01.4 eine neue Arbeitsstelle habe. Nun würde mir gesagt die Wohnung soll neue elektrische Leitungen bekommen. Ich kann keinen Nachmieter suchen und muss weil ich nicht selber die Schönheitsreparaturen ausführe 300€ zahlen. Darf mein Vermieter von mir Geld verlangen, obwohl er ja die Leitungen neu machen will und eine Renovierung vorher keinen Sinn macht? Wenn ich die Wohnung vorher abgebe, sodass ein Handwerker vorher rein darf muss ich die Miete trotzdem zahlen?
Ina 21. März 2019 um 8:58
die Wohnung wurde 1998 unrenvoiert (z.B. keine Tapetten an den Wänden) übergeben. Muss ich jetzt bei
Auszug die Tapetten von den Wänden entfernen oder kann ich die Wohnung so übergeben?
Annika 26. März 2019 um 13:02
Hallo, wir sind Vermieter und unsere Mieter ziehen zum 31.03.19 aus müssen aber bis 30.04.19 noch Miete bezhalen da die Kündigung erst am 09.02.19 erfolgte. Eigentlich kam die Kündigung 4 Tage zu spät, da wir aber Nachmieter ab dem 01.05.19 haben, war dies für uns kein Problem. Das Mietverhältnis besteht seit 01.01.18 wobei unsere Mieter zum 27.12.17 einziehen durften aufgrund der Feiertage und Kulanz unserer seitens.
Nun haben wir gefragt, ob wir (nach dem die Wohnung jetzt einen Monat leer steht 31.03. – 31.04.) in der Zeit für einen Tag in die Wohung könnten zum renovieren und streichen (Die Wohnung konnte aufgrund des Einzug am 27.12.17 nicht mehr gestrichen werden).
Unsere Mieter gehen jetzt aber lieber auf Kriegsfuß und antworten, sollten wir die Wohnung in dieser Zeit zum renovieren betreten, zahlen sie für den gesamten Monat April keine Miete mehr. Jetzt ist meine Frage, können wir Renovierungsarbeiten von einem Maler durchführen lassen (Schönheitsreparaturen) wenn wir dies in einem gewissen Zeitraum vorher schriftlich anmelden? Haben wir da irgendwelche Möglichkeiten?
Sebastian 9. Mai 2019 um 9:47
Vertrag ist Vertrag – dieser gilt bis zum 30.04.2019.
Willst du nun vorher rein zum renovieren muss der Mieter dem zustimmen, denn so blöd es klingt: In dem Zeitraum ist diese Wohnung immer noch sein “Eigentum”.
Nur aus wichtigem Grund darf der Vermieter in die Wohnung. Um angemeldete Schäden zu reparieren, Zählerstände abzulesen oder in Ausnahmefällen alle 2 Jahre um den Allgmeinzustand zu prüfen. Immer aber erst mit schriftlicher Voranmeldung. So lange wie der Mieter die Schlüssel hat gehört ihm rechtlich gesehen die Wohnung und er muss dafür zahlen. Gibt er die Schlüssel netterweise eher ab, ist das seine Sache – bezahlen muss er aber bis Vertragsende.
Martin W. 28. März 2019 um 20:50
Wir hätten da mal ein Problem.
In ca 4Monaten werden wir aus unseren Reihenhaus, in unser Eigenheim umziehen. Unser derzeitiges Reihenhaus, welches wir zur Miete bewohnen, soll aber nicht wieder vermietet, sondern verkauft werden. Nun unsere Frage müssen wir in diesem Fall auch alle Schönheitsreparaturen durchführen? In unserem Mietvertrag steht nur etwas von Schönheitsreparaturen, Dübellöcher verschließen und Besenrein zu übergeben.
mietrecht.com 1. April 2019 um 14:54
in der Regel gelten die Klauseln im Mietvertrag, sofern diese wirksam sind. Es ist nicht erheblich was mit der Mietsache nach dem Ende Ihres Mietverhältnisses geplant ist. Sind Schönheitsreparaturen wirksam vereinbart, müssen dies ein der Regel auch erfolgen. Lassen Sie den Mietvertrag am besten von einem Mieterverein überprüfen.
Siegfried B. 31. März 2019 um 14:55
In Ihrem Artikel heisst es Renovierung durch Fachleute: Sieht der Mietvertrag vor, dass die Renovierungsarbeiten in der Mietwohnung ausschließlich durch professionelle Handwerker erfolgen dürfen, ist die Schönheitsreparaturklausel ungültig.:
Im Vertrag steht : Alle Schönheitsreparaturen sind in mittlerer Art und Güte , jedoch fachgerecht und entsprechend den anerkannten Regeln der Technik durchzuführen.
Wir sind keine Fachleute und kennen auch die anerkennten Regeln der Technik nicht. Demnach müssten wir immer einen Fachbetrieb beauftragen. Im Falle von Wände und Tapeten streichen mag das noch selbst durchführbar sein, aber wir wohnenin einen Altbau mit hohen Decken und haben alte Kasetten-Holtüren , die nicht so ohne weiteres zu streichen sind. Dies kann eigentlich nur ein Fachbetrieb machen. Ist die Klausel nun gültig oder ungültig. ?
Andreas M. 6. April 2019 um 22:09
Mein alter Vermieter möchte Geld von der Kaution einbehalten, da das Parkett an einigen Stellen während der Mietdauer wohl über das übliche Maß hinaus abgenutzt/beschädigt wurde. Nun ist aber der Nachmieter bereits eingezogen und möchte sicher nicht, dass das Parkett jetzt noch abgeschliffen wird. Kann der Vermieter dann überhaupt einen Schaden geltend machen?
Sebastian 9. Mai 2019 um 9:33
Normale Abriebspuren welche vom täglichen Gebrauch stammen muss der Vermieter hinnehmen.
Tiefe Riefen, Kratzer, Dellen usw. welche auf grobe Fahrlässigkeit oder Gewalteinwirkung hindeuten muss er nicht hinnehmen und kann Schadensersatz geltend machen. Dieser Umstand ist unabhängig davon ob ein neuer Mieter bereits eingezogen ist. Lehnt er die Arbeiten ab, so kann der Vermieter das Geld an Seite legen und nach Auszug des neuen Mieters die Arbeiten durchführen.
Manuela W 8. April 2019 um 14:23
Liebes Mietrechtteam,
ich bin Vermieterin und der Mieter bewohnt seit 34 Jahren eine Wohnung. Er ist starker Raucher und har während der gesamten Zeit niemals Schönheitsreparaturen durchgeführt.
Im Mietvertrag von 1985 steht die nun ungültige Kausel mit festen Fristen für Schönheitsreparaturen. In dem Abschnitt zur Kündigung wurde vom ehemaligen Vermieter handschriftlich eingetragen: “Renovierung bei Auszug”.
Was muss der Mieter nun renovieren?
mietrecht.com 12. April 2019 um 13:31
Hallo Manuela W.,
Sie sollten über einen Anwalt abklären lassen, inwieweit dieser handschriftliche Zusatz wirksam ist. Das können wir leider nicht einschätzen. Laut BGH müssen Raucher nur unter besonderen Umständen für die Renovierung der nikotinverschmutzten Wohnung aufkommen, ob das in Ihrem Fall so ist, können wir nicht einschätzen.
Katja B. 8. April 2019 um 22:22
Hallo liebes Mietrecht- Team.
Ich habe 3.5 Jahre in einer Mietwohnung gewohnt und frage mich nun, ob bzw. was ich nach meinem Auszug streichen muss.
Im Vertrag steht unter “Rückgabe der Mietsache”: Bei Beendigung des Mietverhältnisses sind die überlassenen Räume mit allen ausgehändigtem Schlüsseln, in ordnungsgemäßem Zustand zu übergeben.”
Unter Schönheitsreparaturen steht folgendes:
“Die Schönheitsreparaturen übernimmt der Mieter auf Eingene Kosten. Als angemessene Zeitabstände für Schönheitsreparaturen gelten im Allgemeinen, entsprechend dem Stand der Abnutzung:
In Küchen, Bädern und Duschen: Alle 3-4 Jahre
In Wohn- und Schlafräumen, Fluren, Dielen und Toiletten: alle 5-6 Jahre
In anderen Nebenräumen: Alle 7-8 Jahre.
Meines Erachtens muss ich nur Küche und Bad renovieren- stimmt das? Oder muss ich die anderen Räume auch streichen?
Vielleicht noch wichtig: Die Wohnung war nicht frisch gestrichen, als ich sie bekommen habe, sondern wurde 1,5 Jahre vorher renoviert. War aber in einem sehr guten Zustand. Und: An 3 Wänden (im Wohnzimmer, Flur und Schlafzimmer) hat sich Schimmel gebildet (worauf ich die Hausverwaltung schon lange aufmerksam gemacht habe).
G. Susanne 9. April 2019 um 21:23
Meine Mutter lebt seit 2007 in einer Wohnung die wir damals selbst Renoviert haben.Sprich Tapeziert,Laminat Böden etc.Zwischenzeitlich ist das Haus verkauft worden wobei der alte Mietvertag übernommen wurde.In Diesem werden Schönheitsreparaturen aufgelisten z.b Küche ,Bad etc alle drei Jahre usw.Diese arbeiten wurden regelmässig ausgeführt.Holztüren und Rahmen durften vom vorherigen Besitzer nicht überarbeitet werden.Der neue Vermieter erwartet jetzt beim Auszug das die Wohnung komplett gestrichen und überarbeitet wird.Ist das Rechtens?
Sebastian 9. Mai 2019 um 9:29
Kommt darauf an, in welchem Zustand deine Mutter die Wohnung übernommen hat.
Wenn diese tip top komplett renoviert war, so muss diese den Zustand auch wieder herstellen.
War diese teilrenoviert oder unrenoviert, so muss gar nichts getan werden.
Stefan 11. April 2019 um 12:19
in meinem Mietvertrag ist die Küche Bestandteil der Wohnung.
Darunter ist direkt handschriftlich ergänzt, dass Reparatur und Austausch von Elektrogeräten dem Mieter obliegen.
Ist eine solche Fomulierung zulässig?
Wer ist nun für die Neuanschaffung meines defekten Kühlschranks (Eigentum vom Vermieter) zuständig.
Heike 7. Mai 2019 um 16:46
Ich habe jetzt meine Wohnung gekündigt zum 30.62019, und er möcte die schlüssel aber schon zwei Tage vorher haben , ist das rechtens .
2. Er hat auf mein anschreiben nicht reagiert, und auch nicht auf das Frist datum was ich ihm gesetzt hatte.
Ich wollte von ihm wissen was ich noch zu machen habe. meine Wohnung hat so gut wie keine gebrauchs spuren. Was muss ich jetzt tun. Ich wäre Dankbar für ein Tipp.
Sebastian 9. Mai 2019 um 9:01
Ja diese Formulierung ist durchaus erlaubt.
Die Küche gehört dem Vermieter. Du bist Nutznießer der Sache und wenn die Küche dir kostenlos bereit gestellt wird, so bist auch du für Reparaturen usw. verantwortlich.
Andernfalls könnte der Vermieter einen monatlichen Obulus für die Küchennutzung verlangen oder du müsstest ihm diese abkaufen zum Zeitwert. Willst du keine Küche haben muss der Vermieter diese entfernen.
Ich habe diese Formulierung ebenfalls im Mietvertrag einer meiner Wohnungen und wurde bisher von jedem Mieter dankbar angenommen.
Stephan B. 2. Mai 2019 um 14:35
Mein Mieter ist ausgezogen und will jetzt die kleinen Mängel an der Wand
wo er eine Einbauküche hatte nicht renovieren, obwohl eine Klausel
über schönheitsreperaturen im Mietvetrag gibt.
Oliver 6. Mai 2019 um 10:25
über meiner Wohnung wird das Bad saniert, dazu werden auch neue Rohre verlegt. Nun muss man dazu auch bei mir einen Teil einer Wand aufstemmen um an die Rohre heranzukommen.
Ich stelle mir nun die Frage, wer die Kosten für das Tapezieren und Streichen der Wände übernimmt, welches sicherlich nötig wird.
Sebastian 9. Mai 2019 um 8:57
Ich habe eine neue Mieterin in meine Wohnung einziehen lassen – diese hat bisher nicht einen müden Cent Miete gezahlt und auch die vertragliche Kaution nicht hinterlegt.
Das Mietverhältnis beginnt laut Vertrag am 01.05.2019
Die Schlüssel hat sie aber schon am 01.04.2019 erhalten mit einer schriftlichen Nebenvereinbarung, dass sie für den April keine Miete (910€) zahlen muss, wenn diese die Wohnung renoviert. (Tapezieren, streichen, Fußleisten wieder anbringen) Als Kontrolle ob diese die Auflagen erfüllt habe ich die Wohnung am 30.04. besichtigt und festgestellt, dass die Arbeiten eher schlecht und noch immer nicht vollständig ausgeführt wurden.
Laut Hausordnung war das Halten von Hunden usw. verboten – verstieß aber meiner Auffassung nach gegen deutsches Mietrecht, was das generelle Haustierverbot als ungerechtfertigte Benachteiligung des Mieters darstellt und habe im Mietvertrag Haustierhaltung nicht ausgeschlossen. Nun gab es eine mehrheitliche Beschwerde Seitens der WEG, dass ich mich dem Verbot beugen muss, da mir sonst unmittelbar rechtliche Konsequenzen drohen.
Ich habe Ihr daraufhin den kleinen Hund verboten, da mir nun eine konkrete Beschwerde vorlag.
Daraufhin hat diese den Mietvertrag fristlos gekündigt und will das Geld in Höhe von 600 Euro für die Renovierung wieder haben, da ich Sie angeblich getäuscht habe.
Die Kündigung habe ich akzeptiert – wollte die nach einigen anderen Vorfällen eh nicht lange drin behalten, allein der Tatsache geschuldet, dass Sie schon die erste Miete und Kaution nicht gezahlt hatte und ich bereits eine Zahlungserinnerung verfasst hatte, bevor das Verbot erging.
Darf Sie denn nun die Renovierungskosten zurück verlangen, im Gegenzug hatte Sie ja den Monat April geschenkt bekommen? Kosten Renovierung 600€ << Kosten Miete 910€
Klaudia K. 11. Mai 2019 um 12:10
meine Mutter ist vor 21 Jahren in die Mietwohnung eingezogen. Bei Einzug (Erstbezug der Wohnung!) hat sie dem Vermieter die durchgeführten Malerarbeiten bezahlt (Rechnung liegt vor).
Jetzt ist sie in ein Altersheim umgezogen.
Man sieht an den Wänden schon, wo Bilder hingen; muss ich die Wohnung frisch gestrichen zurückgeben?
Melania 16. Mai 2019 um 9:54
wir wurden nach über 5 Jahren Mietzeit wg. Eigenbedarf gekündigt. Bereits vor 3 Jahren wiesen wir den Vermieter darauf hin, dass die Dachfenster undicht sind und Feuchtigkeit und Zugluft durchlassen, er hat uns immer wieder vertröstet, dass diese irgendwann ausgetauscht werden. Nun haben wir Sorge, dass er diesen Austausch durchführen wird, solange wir noch in der Wohnung wohnen, damit für die Tochter alles fertig ist, wenn sie einzieht. Wäre dies denn rechtlich zulässig?
Vorab herzlichen Dank für die Antwort!
Harry S. 20. Mai 2019 um 8:18
Wir sind ausgezogen und mein Vermieter hat die Wohnung angeblich streichen lassen und will nun 50% der Kosten von mir. Er legt mir aber keine richtige Handwerkerrechnung vor, sondern lediglich eine händische Aufstellung mit Meister- & Gesellenlohn, Materialkosten und Mwst. Geht sowas überhaupt ohne richtige Handwerkerrechnung?
Carola 30. Mai 2019 um 7:55
Hallo, ich wohne seit neun Jahren in einer kleinen Mietwohnung.auch bei meinem Einzug war die Wohnung schon alt.Kratzer in Parkettboden und Fließen würden festgehalten.
Jetzt ist der Boden natürlich abgenutzt, Wasserhähne tropfen, der Boiler ist verkalkt. Auch wenn es eine Klausel über Schönheitsreperaturen gibt, sollte das doch der Vermieter reperarieren.oder?
Ich habe auch noch nie eine Betriebskosten Abrechnung erhalten .ausserdem steht im Mietvertrag nur der Gesamtbetrag, nicht Miete plus Betriebskosten.
Iris A. 12. Juni 2019 um 9:09
wir sind vor 6 Jahren in eine “renovierte” Wohnung gezogen. Unser Vermieter hat alle Wände auf dem Putz Weiß streichen lassen.
An den Wänden waren keine Tapeten.
In unserem Mietvertrag steht folgendes:
Schönheitsreparaturen hat der Mieter auf eigene Kosten durchzuführen.
Mindestens aber für Küche und Badezimmer alle 3 Jahre. Wohnzimmer, Schlafzimmer, sonstige Räume alle 5 Jahre. Bei Schönheitsreparaturen die bei Auszug durchgeführt werden müssen, sind nur weiße Farben erlaubt. Evtl.angebrachte Tapeten müssen entfernt werden.
Nun meine Frage: Müssen wir bei Auszug alles neu streichen?
Jacqueline 26. Juni 2019 um 20:41
Hallöchen. Ich möchte gerne in Erfahrung bringen wann ich in eine Wohnung zu Miete zum tapezieren und streichen bei kahlen Wänden für die Renovierungsarbeiten rein können muss wenn der Mietvertrag zum 01.09.19 beginnt. Ist dies gesetzlich geregelt? LG Jacqueline
Marcel 13. Juli 2019 um 4:44
Mein Vater ist verstorben und war starker Raucher.
Ich hab das Erbe anerkannt.
Er wohnte in einer Dachgeschosswohnung und war nicht so fleißig beim reinigen.
In der Wohnung sind 80 Prozent der Wände mit holzpanelen abgedeckt.
Da er starker Raucher war, sind Fenster und Paneele stark vergilbt.
Im Mietvertrag sind keine Paneele aufgeführt und der Vermieter verlangt nun von mir , dass ich Fenster und Paneele ersetze oder bzw mich an den Kosten Dafür mit 8000 Euro beteilige.
Ist das rechtens? Oder kann ich auf den Mietvertrag verweisen dass diese Paneele nicht aufgeführt sind?
mietrecht.com 18. Juli 2019 um 14:32
in diesem Fallen sollten Sie sich an einen Mieterverein wenden und mit diesem gemeinsam abklären, welche Pflichten Sie laut Mietvertrag bzw. gemäß Mietrecht haben. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten, aber Fenster müssen in der Regel im Zuge der Schönheitsreparaturen lediglich von Ihnen gestrichen und gereinigt jedoch nicht ausgetauscht werden.
Michèle J. 14. Juli 2019 um 17:40
die Hausgemeinschaft plant für nächstes Frühjahr, für alle Wohnungen die Terrassen neu fliesen zu lassen und im Anschluss die Terrassentüren zu ersetzen. Zu diesem Zeitpunkt wären wir eigentlich wie jedes Jahr verreist. 1. Frage : dürfen wir verlangen, dass die Arbeiten für unsere Wohnung später stattfinden ? Buchen müssten wir
in Kürze, wobei der exakte Termin für die Arbeiten noch nicht feststeht.
2. Frage : Vor vielen Jahren haben wir auf eigene Kosten Tür- und Fenstersicherungen anbringen lassen. Mit den neuen Terrassentüren müssen also neue Sicherungen angebracht werden. Wer kommt für diese Kosten auf ?
Mit freundlichen Grüßen, Michèle
Sandra 16. Juli 2019 um 17:14
ich habe 17 Jahre in einem Haus zur Miete gewohnt. Im Wohn -und Essbereich war Parkett und Korkfußboden ausgelegt. Letzteres wies schon beim Einzug leichte Schäden und Farbunterschiede auf. Beides muss wohl schon mindestens 30 Jahre lang liegen. Beim Auszug viel uns auf , das beide an jeweils 2 Stellen beschädigt sind.
Meine Frage muss ich jetzt die komplette Renovierung übernehmen oder hat nicht auch der Vermieter die Plicht in bestimmten Abständen einen Fußboden zu erneuern bzw. zu renovieren ?
Shirin 30. Juli 2019 um 21:19
Unser Vermieter verlangt, dass, wenn die Wohnung bei der Wohnungsübergabe, nicht im optimalen Zustand ist, sodass weitere Reperaturen fällig werden, dass wir für die länge der Reperaturdauer weiterhin Miete zahlen sollen, trotz einhalten der Kündigungsfrist. Ist das Rechtens, wenn dies vorher nicht im Mietvertrag stand?
Alexandra 31. Juli 2019 um 8:11
Ich ziehe zum 1.11 um. Meine jetzige qochnunt habe ich vor 6 Jahren unrenoviert mit 5 tägigen Tapeten und 3 farbschichten in dunkel braun und alt rosa übernommen.
Habe alles weiß tapeziert und 2 Wände in Lila und grün gestrichen.
Jetzt möchte meine Vermieterin das ich die bunten Wände überstreiche.
Aber bin ich überhaupt dazu verpflichtet wenn ich die Wohnung unrenoviert übernommen habe?
Zudem müssten eigentlich überall die Tapeten ab, weil sie sehr gelitten haben. Da macht es eigentlich kein Sinn über zu streichen.
Im Mietvertrag stehen was Schönheitsreparaturen angeht nur nach 5 Jahren Küche und Bad und so weiter….
Manuela 1. August 2019 um 13:50
Hallo liebes Team. In meinem Mietvertrag steht das Schönheitsreparaturen fachgerecht durchgeführt werden müssen. Bin ich dazu verpflichtet die Wohnung nach Auszug zu streichen?
mietrecht.com 12. August 2019 um 15:19
wichtig ist auch, in welchem Zustand Sie die Wohnung übernommen haben. Lassen Sie die Klauseln am besten auch von einem Mieterverein auf Wirksamkeit hinüberprüfen. Eine pauschale Aussage können wir hier nicht tätigen.
Susanne 2. September 2019 um 11:45
Heißt das also, wenn ich die Wohnung laut Mitvertrag renoviert übernommen haben sollte, muss ich beim Auszug in jedem Fall streichen?
mietrecht.com 2. September 2019 um 15:37
in der Regel müssen dann Schönheitsreparaturen durchgeführt werden. Klären Sie am besten mit dem Vermieter ab, ob eine komplette Renovierung notwendig ist oder die Gebrauchsspuren sich in einem angemessenen Rahmen bewegen. Im Zweifel kann auch der Mieterverein beratend zur Seite stehen.
Gesine 6. August 2019 um 11:44
wir haben gekündigt und es fand eine Wohnungsbesichtigung statt von ca. 30 Leuten .
Wir haben 17 Jahre in dieser Wohnung gewohnt und haben sie sehr gut gepflegt .
Ein Handwerker sollte das Bad erneuern , brsuchte es aber nicht , weil er meinte , es wäre so gut gepflegt .
Aufgrund dessen gab uns das Vermieterpaar die mündliche Zusage, wir brauchen bei Auszug nicht renovieren , das machen die neuen Mieter dann .
So ist es eigentlich such bei vielen Mietverträgen.
Wir hatten leider vor 17 Jahren unterschrieben , dss wir die Wohnung in weiß gestrichen verlassen .
Durch die mündliche Zusage und das den neuen Mietern gesagt worden ist , sie müssen bei Einzug renovieren , waren wir beruhigt .
Jetzt bekomme ich kurz vorm Auszug die Mitteilung von meinem Vermieter ein Abgeltungssumme für die Renovierungspflicht von 700 € .
Der neue Mieter muss aber auch renovieren vor dem Einzug.
Außerdem hat der Vermieter vor 17 Jahren einfach eingetragen das die Wohnung mit Küche übernommen wurde , was nicht stimmt .Belegbar durch unseren Kaufvertrsg der Küche vor 17 Jahren und den Kaufvertrag vom Vormieter. der seine Kücge mitgenommen hat.
Ich habe das Gefühl das der Vermieter doppelt abzuzocken möchte .
Könnt ihr mir zu was raten
C.Weiß 12. August 2019 um 9:02
Ich habe mal eine Frage, wir haben ein Mietobjekt vor zwei Jahren komplett renoviert übernommen. Wir haben das Mietverhältnis gekündigt. Muss die Wohnung jetzt von uns frisch gestrichen zurückgeben werden? Ehrlicherweise haben die Wände durch unsere Kinder gelitten.
Tanja 13. August 2019 um 12:32
Beim Auszug aus einer Mietwohnung haben wir nur teilweise frisch gestrichen. Auf zwei Wänden sind Gebrauchsspuren geblieben (kein Schimmel, keine Flecken, keine Kratzer usw.) – diese Wände waren bis zum letzten Moment mit Möbeln bedeckt, wir konnten die nicht streichen, da wir gleichzeitig mit den Umzugskräfte in andere Stadt losfahren sollten. Auf diesen Wänden sieht man eher leichte graue Spuren – dort standen Betten. Diese sind mit Seife zu entfernen.
In unserem Mietvertrag stand, dass Mieter die Zimmerwände jede 5 Jahre streichen müssen, und keine weitere Klausel zu diesem Thema. Wir haben aber in der Wohnung nur 3 Jahre gewohnt. Diese Gebrauchsspuren haben die neue Anmietung nicht schwieriger gemacht – die Wohnung wurde sofort wieder angemietet und ist schon bewohnt.
Der Vermieter sagt, wir müssen die Kosten der Renovierung nach Kostenvoranschlag seines Handwerkers übernehmen. Stimmt das? Im Artikel oben steht, das Auszugsrenovierung nur dann zu übernehmen ist, wenn „Bedarf besteht „. Wie ist das zu klären?
Peer 15. August 2019 um 12:01
ich bin zum 31.07.19 aus einer angemieteten Doppelhaushälfte ausgezogen.
Die Räumlichkeiten haben teilweise von uns bunt angestrichene Wände, die wir zum Auszug ja eigentlich hätten in neutralen Farben streich müssen. Des weiteren hat das Parkett im Wohnzimmer Kratzer und Schäden. Nun habe ich eine zusätzliche Klausel die da unter anderem lautet: “Der Mieter hat das Recht, sich von den Renovierungsarbeiten im Bereich der Bodenbeläge und Wänden mit einer Summe von 500,00 EUR frei zu kaufen.” Meine Frage ist nun, ob die damit Ansprüche bezüglich der farbigen Wände, etc. seitens des Vermieters abgegolten sind., oder stellt der Sachverhalt einen Schaden dar, wo der Vermieter Ansprüche geltend machen könnte.
sandra 19. August 2019 um 15:39
Hallo, wir haben die Wohnung vor zwei Jahren in mangelndem aber gestrichenen Zustand übernommen (an Zargen war der Lack lückenhaft, der PVC Boden hatten Streifen und die Aussentür war defekt). Im Mietvertrag steht, dass bei Auszug die Wohnung besenrein zu übergeben ist und Schönheitsreparaturen durchzuführen sind. Nach drei, fünf bzw. sieben Jahren die entsprechenden Räume. Nun will der Vermieter aber, dass wir die Wohnung renoviert übergeben, inkl. Streichen der Zargen, Bohrlöcher schliessen etc. Ist das zulässig? Es gibt tatsächlich die ein oder andere stelle in der Wohnung (Eingangsbereich), wo ein paar flecken vorhanden sind.
Bea 27. August 2019 um 13:25
Ich habe eine Frage bezüglich renovierung/Sanierung.
Wir beziehen nun eine neue Wohnung die vom Vormieter in einem nicht sehr sauberen Zustand verlassen wurde.
Jetzt hat der Vermieter die Wohnung komplett neu gestrichen und renoviert, Türen lackiert Wände geschliffen tapeziert etc.
Die Kosten sollen wir nun komplett übernehmen. Ist das rechtens? Müsste das nicht der Vermieter übernehmen?
Katharina 28. August 2019 um 17:09
Wir sind im April diesen Jahres aus unserer Wohnung ausgezogen. Wir haben 6 Jahre darin gewohnt. Unsere Wohnung war bei der ursprünglichen Übernahme weiß, aber nicht frisch gestrichen. Flecken an den Wänden wurden mir helleren weißer Farbe überpinselt. Im Übergabeprotokoll habe ich damals noch vermerkt, dasS die Wohnung nicht frisch renoviert war.
Vor unserem Auszug haben wir fast die ganze Wohnung gestrichen. Die Decken haben wir nicht gestrichen, da sie nicht verschmutzt waren.
Es gab keine Übergabe mit dem Vermieter trotz mehrfachen Anforderns. Die restliche Kaution von 1000 Euro wurde auch noch nicht bezahlt.
Der Vermieter hat uns jetzt informiert, dasS er über 580 Euro einbehält. Im War die Wohnung zu streifig. Die Decken waren nicht gestrichen. Die Wohnung wurde mit einem Schwarzarbeiter ohne unsere Zustimmung gemalert. Wir sollen nun die Matrial kosten und die Hälfte der Lohnkosten für den Schwarzarbeiter zahlen.
Angie 1. September 2019 um 10:30
Hallo, ich ziehe nach 31 Jahren aus meiner Wohnung aus. Einen Mietvertrag hat es nicht gegeben. Die Wohnung habe ich beim Einzug renoviert und auch alle Renovierungsarbeiten in dieser Zeit selbst übernommen. Ich habe immer tapeziert, nur beim letzten Mal habe ich die von mir angebrachten Tapeten farblich überstrichen. Die Fenster wurden in all den Jahren nur zweimal vom Vermieter gestrichen. Muss ich die Wohnung renoviert übergeben? Reicht es die Wohnung besenrein zu übergeben? Da meine Vermieter sicher unverschämte Forderungen stellen werden.
Jana O. 3. September 2019 um 2:48
nach 10 Monaten müssen wir aus unsere gemeinsamen Wohnubg raus. Im Mietvertrag steht drin, das wir die Wohnung in neutralen Farben übergeben müssen. Jetzt meine Frage, wir haben 3 Räume die gestrichen sind. Schlafzimmer neon gelb, Kinderzimmer blau und Wohnzimmer eine Art Vanille.
Müssen wir bei Übergabe der Wohnung das in weiß abgeben obwohl wir die Wände nicht gestrichen haben und die Vormieter es so hinterlassen haben ?
mietrecht.com 16. September 2019 um 14:18
Hallo Jana O.,
ist im Mietvertrag eine solche Vereinbarung getroffen und wurde diese durch eine andere Vereinbarung bei der Übernahme der Wohnung nicht verändert, hat sie in der Regel Bestand. Wir können nicht einschätzen, welche Vereinbarung zwischen Vermieter und Vormietern oder Ihnen und den Vormietern diesbezüglich getroffen wurde. Klären Sie das am besten mit dem Vermieter direkt ab. Da wir keine rechtliche Beratung anbieten können, empfehlen wir eine Beratung beim Mieterverein.
Kolterjahn 13. September 2019 um 7:20
Hallo. Wir haben heute am späten Nachmittag die Übergabe unserer neuen Wohnung.
Diese muss wirklich dringend tapeziert werden. große Risse durchs setzen des Hauses sowie oben an den Wänden kommt die Tapete runter. Der Eigentümer möchte nichts machen und so soll es oder kann es der Nachmieter , akso wir, vornehmen. Es handelt sich nicht um Schönheitsreperaturen. Angeblich sind die Tapeten knapp 15 Jahre dran.
Frage, müssen wir wirklich die Renovierungskosten allein tragen? Über eine schnelle Rückmeldung wären wir sehr sehr dankbar
Bernhard 15. September 2019 um 19:36
Hallo! Ich habe eine renovierte Wohnung bezogen. Drei Jahre habe ich nun dort gewohnt. Zu Ende September 2019 habe ich die Wohnung gekündigt. Die Wände habe ich weiß gelassen. Im Laufe der drei Jahre sind die weißen Wände an manchen Stellen etwas dreckig geworden. Im Mietvertrag steht Folgendes:
“§ 11: Beendigung des Mietverhältnisses: Ist das Mietverhältnis beendet oder …, hat der Mieter die Mieträume einschl. Fensterscheiben und Rahmen in sauberem Zustand und vollständig geräumt zurückzugeben. …”
“§ 14: Schönheitsreparaturen: Sind die Mieträume im Zeitpunkt der Überlassung an den Mieter neu renoviert oder vermitteln sie den Gesamteindruck einer renovierten Wohnung, führt der Mieter die während des Mietverhältnisses erforderlichen Schönheitsreparaturen auf eigene Kosten fachgerecht durch. Bei Beendigung des Mietverhältnisses sind die Räume in einem weißen oder hellen neutralen Farbton oder in dem Farbton zurückzugeben, wie er bei Vertragsbeginn vorgegeben war.”
Meine Frage ist: Muss ich nun aufgrund meines Auszugs in einem hellen Farbton streichen, weil die Wände etwas dreckig geworden sind im Laufe der Zeit oder bedeutet das, dass die Wände insgesamt hell sein müssen, was sie ja auch sind und dass ich nicht neu streichen muss?