Source: https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/773852/
Timestamp: 2019-11-21 11:46:48
Document Index: 171664262

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 25', '§ 25', '§ 27', '§ 22', '§ 22']

Haftung für Umsatzsteuer beim Handel mit Waren im Internet ... - NWB Datenbank
Haftung für Umsatzsteuer beim Handel mit Waren im Internet ...
... das neue BMF-Schreiben vom 28.1.2019
Sonderfragen der Realteilung im Jahre 2019
Erwerb von eigenen Anteilen im Konzernabschluss nach DRS 22
StuB Nr. 5 vom 08.03.2019 Seite 1
Ab dem 1.1.2019 sind die neuen Regelungen zu den besonderen Pflichten für Betreiber eines elektronischen Marktplatzes (§ 22f UStG) und zur Haftung beim Handel auf einem elektronischen Marktplatz (§ 25e UStG) in Kraft. Gleichwohl ergeben sich noch bedeutende Rechtsfragen, was durchaus bemerkenswert ist, weil die Aufzeichnungen bereits ab dem 1.1.2019 zu führen sind und lediglich die Haftungsnorm nach § 25e UStG gem. § 27 Abs. 25 Satz 4 UStG hinsichtlich unternehmerischen Marktplatzverkäufern, die im Inland, in der Europäischen Union oder im Europäischen Wirtschaftsraum ansässig sind, ab dem 1.10.2019 , und hinsichtlich unternehmerischen Marktplatzverkäufern, die im Drittland ansässig sind, ab dem 1.3.2019 Anwendung findet. So ist derzeit noch nicht einmal der persönliche und sachliche Anwendungsbereich der Neuregelungen fest umrissen. Darüber hinaus ergeben sich weitere spezifische Rechtsfragen, z. B. was für Zwecke der Aufzeichnungspflicht gem. § 22f Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 UStG unter Zeitpunkt und Höhe des Umsatzes zu verstehen ist. Mit Schreiben vom 17.12.2018 hat das BMF jedenfalls bereits zum Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung nach § 22f Abs. 1 Satz 2 UStG und zur Bescheinigung selber Stellung genommen. Hierzu wird auf die Kommentierung in der StuB-Ausgabe 3/2019 verwiesen. Mit dem BMF-Schreiben vom 28.1.2019 nimmt die Finanzverwaltung nun erstmals auch umfangreich zu den Neuregelungen im Detail Stellung. Dies wird im Aufsatz von L´habitant ab S. 177 kritisch untersucht.
Das BMF-Schreiben vom 19.12.2018 tritt in die Fußstapfen des Schreibens vom 20.12.2016 : Nach einer fast auf den Tag genau zweĳährigen Wartezeit hat sich die Finanzverwaltung endlich dazu aufraffen können, die in der jüngeren Vergangenheit zur (steuerneutralen) Realteilung ergangene BFH-Rechtsprechung anzuerkennen und in einem hierzu geänderten BMF-Schreiben zu übernehmen. Hubert geht ab S. 184 auf die erneute Änderung der Verwaltungsauffassung im BMF-Schreiben vom 19.12.2018 ein.
Die handelsrechtliche Behandlung von eigenen Anteilen in Bezug auf Erwerb und Ausweis sowie Veräußerung wurde mit dem BilMoG neu geregelt. Der Nennbetrag von eigenen Anteilen ist jetzt grundsätzlich auf der Passivseite in einer Vorspalte offen vom gezeichneten Kapital abzusetzen. Eine Aktivierung im Umlaufvermögen ist nicht mehr zulässig. Das DRSC hat Ende 2015 mit dem DRS 22 einen neuen Standard zum Konzerneigenkapital verabschiedet, welcher auch die Behandlung von eigenen Anteilen im handelsrechtlichen Konzernabschluss konkretisiert. Am Beispiel der M-AG und deren Tochtergesellschaft T-AG stellen Müller und Reinke ab S. 198 den Erwerb von eigenen Anteilen im handelsrechtlichen Konzernabschluss dar.
StuB 5/2019 Seite 1
NWB LAAAH-08662
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