Source: https://verbraucherschutzforum.berlin/2018-07-08/vicus-real-estate-leipzig-richterstrasse-gmbh-null-euro-eigenkapital-187835
Timestamp: 2018-07-19 09:44:30
Document Index: 16001747

Matched Legal Cases: ['§ 266', '§ 326', '§ 327', '§267', '§ 249', '§ 250', '§ 251']

Vicus Real Estate Leipzig Richterstraße GmbH - Null Euro Eigenkapital - Verbraucherschutzforum.berlin
Vicus Real Estate Leipzig Richterstraße GmbH – Null Euro Eigenkapital
Auch diese Bilanz ist aus unserer Sicht stark verbesserungswürdig, denn ein Eigenkapital von 0 Euro zeugt nicht von einer wirtschaftlich starken GmbH. Übrigens handelt es sich auch hier wieder um die letzte kostenfrei im Unternehmensregister hinterlegte Bilanz des Unternehmens.
Vicus Real Estate Leipzig Richterstraße GmbH
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 12.03.2015 bis zum 31.12.2015
1353826,04
11680,39
45550,89
1411057,32
Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.
Nach den in §267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.
Es waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungs-abgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen, Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Die sich nach dem steuerrechtlichen Jahresabschluss ergebenden Steuern vom Einkommen und Ertrag entsprechen dem Ergebnis des handelsrechtlichen Jahresabschlusses.
Zur Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Pflichtangaben.
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung wahrgenommen durch Herr Reiner Eenhuis.
Leipzig, den 10. Oktober 2016
gez. Reiner Eenhuis
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 10.10.2016
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