Source: https://www.arbeitsrecht-weltweit.de/author/kilg/
Timestamp: 2018-02-25 03:40:38
Document Index: 1794082

Matched Legal Cases: ['§ 11', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 6', '§ 15', 'EuG']

Doris Kilg - Arbeitsrecht. Weltweit.
Autor Doris Kilg
Schwerbehinderung / 6. Februar 2018
- 06.02.2018 - - Doris Kilg
Schwerbehinderung - Doris Kilg
Schwerbehindertenvertretung – die „kleine Schwester“ des Betriebsrats
Seit 2001 sind im Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) die Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung geregelt. Erklärtes Ziel damals wie heute ist es, Menschen mit Behinderung ein Mehr an Selbstbestimmung zu ermöglichen. Für Arbeitgeber sind neben dem Sonderkündigungsschutz für Schwerbehinderte auch die Vorschriften über die Schwerbehindertenvertretung (SBV) von Bedeutung. Für deren Kosten haben sie ebenso wie für diejenigen des Betriebsrats aufzukommen; zudem sind die gesetzlichen Beteiligungsrechte der SBV zu beachten. Anlass genug, sich einen Überblick über die wesentlichen arbeitsrechtlichen Aspekte zu verschaffen. Ganzen Artikel lesen
Arbeitnehmerüberlassung / 15. Mai 2017
- 15.05.2017 - - Doris Kilg
Arbeitnehmerüberlassung - Doris Kilg
Nach der AÜG-Reform: Kein Streikbrechereinsatz von Leiharbeitnehmern
Bereits nach bisheriger Rechtslage waren Leiharbeitnehmer nicht verpflichtet, bei einem unmittelbar bestreikten Entleiher tätig zu sein. Bei entsprechender Bereitschaft der Leiharbeitnehmer und Fehlen eines tariflichen Streikeinsatzverbots konnten Unternehmen aber Streiks durch den Einsatz von Leiharbeitnehmern abfedern, was in den letzten Jahren zunehmend auch geschehen ist. Nach der zum 01.04.2017 in Kraft getretenen AÜG-Reform besteht diese Möglichkeit nicht mehr: Mit der Neufassung des § 11 Abs. 5 AÜG wurde das bereits bestehende Leistungsverweigerungsrecht durch das Verbot für den Entleiher ergänzt, Leiharbeitskräfte als Streikbrecher einzusetzen. Ganzen Artikel lesen
Antidiskriminierung, Bewerbung / 1. August 2016
- 01.08.2016 - - Doris Kilg
Antidiskriminierung, Bewerbung - Doris Kilg
Aus für AGG-Hopper – auch nach EuGH kein Diskriminierungsschutz für Scheinbewerber
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 28.07.2016 auf die vom BAG vorgelegten Fragen (BAG, EuGH-Vorlage vom 18.06.2015 – 8 AZR 848/13 (A), siehe hierzu Beitrag vom 07.04.2016) entschieden, dass ein Scheinbewerber keinen Diskriminierungsschutz genießt, sondern rechtsmissbräuchlich handelt. Eine Person, bei der offensichtlich sei, dass sie eine Stelle, um die sie sich formal bewirbt, gar nicht erhalten wolle, könne und dürfe sich nicht auf den durch die Gleichbehandlungsrichtlinien 2000/78/EG und 2006/54/EG gewährten Schutz berufen. Folglich hat ein Scheinbewerber bei einer Ablehnung seiner Bewerbung auch keinen Anspruch auf eine Entschädigung wegen Diskriminierung nach dem AGG. Ganzen Artikel lesen
Arbeitszeit / 27. April 2016
- 27.04.2016 - - Doris Kilg
Arbeitszeit - Doris Kilg
Antidiskriminierung / 7. April 2016
- 07.04.2016 - - Doris Kilg
Antidiskriminierung - Doris Kilg
Diskriminierungsschutz auch für Scheinbewerber?
Nach der Rechtsprechung einiger Instanzgerichte sowie Auffassungen in der Literatur gilt als Bewerber i.S.d. § 6 Abs. 1 S. 2 AGG nur, wer die Bewerbung subjektiv ernsthaft mit dem Ziel der Einstellung verfolgt. Damit sollen sog. „AGG-Hopper“ von Entschädigungsansprüchen nach § 15 Abs. 2 AGG ausgeschlossen werden. Der Achte Senat des BAG hat diese Frage bislang offen gelassen. Mit Beschluss vom 18.06.2015 - 8 AZR 848/13 (A) hat er nun dem EuGH die Frage zur Entscheidung vorgelegt, ob auch solche Personen Diskriminierungsschutz genießen, die lediglich den Status als Bewerber erreichen wollen, um Entschädigungsansprüche geltend machen zu können. GA Ganzen Artikel lesen
Doris Kilg ist Partnerin im Berliner Büro. Sie berät und vertritt Unternehmen und Führungskräfte in allen Bereichen des Arbeitsrechts. Ihre Tätigkeit umfasst insbesondere die Beratung von Unternehmen bei Restrukturierungen sowie in betriebsverfassungs- und tarifrechtlichen Fragen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Einführung neuer Arbeitszeit- und Vergütungsmodelle sowie im Bereich Compliance.
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