Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/524174_Langenbach_-_PRJ-2011-0938_-_Ersatzneubau_Kita_Arche_Noah_-_Technische_Ausruestung_2019_Langenbach
Timestamp: 2020-02-21 11:17:05
Document Index: 346366349

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 55', '§ 55', '§ 75', '§ 21', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 53', '§ 55']

Öffentliche Ausschreibung Langenbach 2019 Langenbach - PRJ-2011-0938 - Ersatzneubau Kita Arche Noah - Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 1-9 gem. §§ 53 ff. HOAI 2019-03-22
Ausschreibungen Langenbach
Langenbach - PRJ-2011-0938 - Ersatzneubau Kita Arche Noah - Technische Ausrüstung, ...
Langenbach - PRJ-2011-0938 - Ersatzneubau Kita Arche Noah - Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 1-9 gem. §§ 53 ff. HOAI
Pfarrkirchenstiftung Langenbach - St. Nikolaus v. d. Flüe vertreten durch das Erzbischöfliche Ordinariat München, Abteilung 7.2.2., Vergabestelle Bau
Hauptadresse: https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-langenbach-oberhummel
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E14135722
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E14135722
Die Pfarrkirchenstiftung Langenbach beabsichtigt den Ersatzneubau der Kita Arche Noah in Langenbach.
Für die Maßnahme werden derzeitig Gesamtkosten (Kgr. 200-700) in Höhe von 2,75 Mio. EUR brutto angesetzt.
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI.
Die Pfarrkirchenstiftung St. Nikolaus von der Flüe, Langenbach plant den Ersatzneubau der 2-gruppigen Kindertagesstätte Arche Noah in Langenbach, Landkreis Freising. Diese beinhaltet eine Kindergartengruppe und eine Krippengruppe. Der Neubau soll gem. einer bereits erstellten Machbarkeitsstudie neben den Bestand als Längsriegel auf dem Grundstück integriert/positioniert werden. Anforderung ist der Erhalt des Bestands bis zur Fertigstellung des Neubaus, um eine Auslagerung während der Bauzeit zu vermeiden.
Im Anschluss an die Errichtung des Neubaus ist der Abbruch des Bestandes ebenfalls Teil des Projektes. Momentan befindet sich die gemeinsame Heizungsanlage für die umliegenden Gebäude (Pfarrheim, Pfarrhaus und Kirche) im UG des Bestandskindergartens. Diese ist abzubrechen und in den Neubau zu integrieren.
Die Maßnahme soll nach den gesetzlichen Grundlagen der FAG-Förderung gefördert werden. Ziel ist ein energetisch optimiertes, barrierefreies Gebäude zu planen und zu realisieren sowie eine kostengünstige Gesamtinvestition zu erreichen.
Mit der Bearbeitung des Projektes soll direkt nach der Beauftragung begonnen werden.
Für den Ersatzneubau sind folgende Leistungen zu vergeben:
Zunächst werden die Leistungsphasen 1-3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt.
- Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 4-9 gemäß § 55 HOAI *),
- ggf. besondere Leistungen gem. Anlage 15 HOAI.
*) Des Weiteren wird darauf hingewisen, dass sich der Auftraggeber vorbehält, nach Beauftragungsstufe 1 die weitere Beauftragung leistungsphasenweise vorzunehmen.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert ausschließlich über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt.
1) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV). Zugelassen werden (Diplom-)Ingenieure bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Versorgungstechnik oder vergleichbarer Qualifikation;
4) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG;
7) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
1) Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
1) Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:
In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (= Kosten der Kgr. 410+420+430+470+480, DIN 276, brutto), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der selbst zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Darstellung von maximal 4 Referenzprojekten aus den letzten 3 Geschäftsjahren (die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2014 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung) ebenfalls berücksichtigt werden), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). - (Wichtung 100 %).
Referenzprojekte die vor 2014 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Hochbaumaßnahme,
- bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Neubaumaßnahme,
- das Referenzprojekt ist hinsichtlich der Größenordnung vergleichbar (Gesamtkosten (Kgr. 410+420+430+470+480) >= 150 000 EUR brutto),
- durch den Bewerber wurden mindestens die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 (gem. § 53 HOAI) erbracht,
- durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 55 HOAI) erbracht,
- derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Referenzprojekt ist abgeschlossen.
- Gesamtprojektkosten (Kgr. 410+420+430+470+480, DIN 276) brutto,
- erbrachte Anlagengruppen,
4) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte.
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist.
Die unter II.2.7 benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/ Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) und Mitwirken bei der Erstelllung eines Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden. Der Auftraggeber legt hohen Wert auf eine regelmäßige örtliche Präsenz der Bauleitung während der Ausführungsphase.
Je Bieter ist nur ein Angebot zulässig. Mehrfachangebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachangebote gelten auch mehrere Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften. Das Risiko für den rechtzeitigen Eingang des Teilnahmeantrags/Angebotes liegt beim Bewerber/Bieter. Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfristauf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.