Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/kulturforum-martin-luther-platz-schweinfurt-65911
Timestamp: 2019-11-14 06:46:56
Document Index: 29106694

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 17', '§ 71', '§ 3', '§ 3', '§ 123', '§80', '§ 160']

Ergebnis: Kulturforum Martin-Luther-Platz Schweinfurt
3. Preis: Tusker · Ströhle Architekten, Stuttgart
1. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Köln
3. Preis: Schlicht Lamprecht Architekten PartGmbB, Schweinfurt
Kulturforum Martin-Luther-Platz	, Schweinfurt/ Deutschland
01/2019 S. 49 - 54
wa-2023800
Architekten sowie Landschaftsarchitekten Innenarchitekten und Stadtplaner in Bewerbergemeinschaft mit Architekten
WSP Deutschland AG, Würzburg
Deutschland 5/1 Denkmäler, Kunst am Bau 5 Kultur 5/4 Museen, Galerien, Ausstellungen 5 Kultur 5/7 Stadthallen, Kultur- und Kongresszentren 5 Kultur Nicht offener Wettbewerb
Mitarbeit: Dr. Pablo Allen Vizan · Semira Lenk
Mitarbeit: Robert Martin Paul Saat · Kay Fischer
Brandschutz: Gruner GMBH Hamburg, Berlin
Stefan Schlicht · Christoph Lamprecht
Mitarbeit: Tobias Ruppert
Katrin Faber · Anna Bezdeka
Fachplaner: Dr. Kreutz & Partner, Münnerstadt
Matthias Tusker · Andrea Ströhle
Mitarbeit: Rocco Puopolo · Ditta Dobos
Kevin Kessmann · Dan Da Cao · Didem Acar
Akustik: Horstmann + Berger, Altensteig
Mitarbeit: Viktoria Khoklova · Johannes Prünte
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 18 Teilnehmern sowie 12 Zuladungen und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren nach V
Die Stadt Schweinfurt beabsichtigt die Neueinrichtung des Kulturforums Martin-Luther-Platz im Bereich der nördlichen Innenstadt. Auf dem vorgesehenen Areal befinden sich drei denkmalgeschützte Gebäude, diese sollen mit einem ergänzenden Neubau zu einem neuen Ensemble verbunden werden.
Das neue Kulturforum wird eine eigenständige, Einheit und ergänzt die vorhandenen städtischen Kultureinrichtungen. Nutzungsschwerpunkte sind ein neu zu gestaltendes Stadtmuseum zusammen mit Aktions- und Veranstaltungsräumen für unterschiedlichste Aktivitäten und Nutzergruppen.
Das Kulturforum versteht sich als soziokultureller Treffpunkt und Veranstaltungsort auch der freien Kulturszene inmitten der Stadt. Es verbindet historische Baudenkmäler – Altes Gymnasium, Stadtschreiberhaus, Reichsvogtei – mit einem Neubau als multifunktionales „Forum“. Es soll eine moderne Kultureinrichtung entstehen die sowohl die Schweinfurter Geschichte von der Reichsstadt über die Wissensstadt bis zur Industriestadt beleuchtet und ihren großen Sohn Friedrich Rückert beheimatet, wie auch sich mit aktuellen Fragestellungen der Stadtgesellschaft aktiv auseinandersetzt.
Das Raumprogramm besteht aus den Nutzungsbereichen: Forum, Aktionsräume, Stadtmuseum, Wechselausstellung und Verwaltung mit Nebenräumen.
Die Nutzflächen teilen sich wie folgt:
Summe Bestand ca. 1.200 m2
Summe Neubau ca. 700 m2
Das Forum als neue Mitte verbindet die verschiedenen Gebäude und Nutzungsbereiche. Als geschützter öffentlicher Aufenthaltsraum dient es als Gegenpol zur kommerziellen Innenstadt. Es soll mit hoher Flexibilität für Gruppen bis zu 300 Personen mit unterschiedlichsten Nutzungen bespielt werden können. Der Übergang vom Forum zu den weiteren Nutzungsbereichen soll einladend und fließend sein. Die anschließenden Bereiche sollen für eine hohe Flexibilität nach Möglichkeit einander zuschaltbar sein.
Die Aktionsräume können von allen Interessierten angemietet werden. Sie werden in unterschiedlicher Größe und Ausstattung für 10 - 50 Personen eingerichtet. Für unterschiedliche Öffnungszeiten ist ein separater Zugang erforderlich.
Das neue Stadtmuseum soll in einen Rundgang mit drei aufeinanderfolgenden Bereichen gegliedert werden: Prolog (Auftakt), Dauerpräsentation zur Stadtgeschichte und Aktiver Übergang in die Gegenwart.
Die Wechselausstellung ist ein eigenständiger Baustein und muss autark funktionieren.
The city of Schweinfurt intends to develop a new culture forum near the town centre, which will form a new building ensemble together with the adjoining historic buildings. It shall become a modern cultural institution, divided in 1.200 m2 existing area and 700 mÇ new building. The forum shall get separate entrances and serve flexibly for groups of up to 300 people.
The action rooms for 10-50 people can be rented by anyone. The new city museum shall provide a tour from past to present. The temporary exhibition is an independent element.
Ralf Brettin, Baureferent, Stadt Schweinfurt
Martin Ritz, Stuttgart
Dr. Jan Gerchow, Historisches Museum F/M
Ralf Hofmann, Stadtrat, Stadt Schweinfurt
Christian Kreppel, Kulturamtsleiter
Sebastian Remelé, OB, Stadt Schweinfurt
Theresa Schefbeck, Stadträtin, Stadt Schweinfurt
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig die Arbeit des 1. Preisträgers umzusetzen.
28/04/2018 S83 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Schweinfurt: Dienstleistungen von Architekturbüros
2018/S 083-188108
Kontaktstelle(n): WSP Deutschland AG
Telefon: +49 931-32293-0
E-Mail: kulturforum@wsp.com
Fax: +49 931-32293-29
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: de-download.wspgroup.de/254/?no_cache=1
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb nach RPW mit nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren nach VgV für das Kulturforum Martin-Luther-Platz Schweinfurt
Die Stadt Schweinfurt beabsichtigt die Neueinrichtung des Kulturforum-Martin-Luther-Platz im Bereich der nördlichen Innenstadt. Auf dem vorgesehenen Areal befinden sich 3 denkmalgeschützte Gebäude. Diese sollen mit einem ergänzenden Neubau zu einem neuen Ensemble verbunden werden. Nutzungsschwerpunkte sind ein neu zu gestaltendes Stadtmuseum zusammen mit Aktions- und Veranstaltungsräumen für unterschiedlichste Aktivitäten und Nutzergruppen. Geschätzte Kosten ca. 13 Mio. EUR Kostengruppe 200-500 und 700 inkl. MwSt Raumprogramm ca. 1 200 m2 NF Bestand und ca. 700 m2 NF Neubau Der Wettbewerb wird als nicht offener Planungswettbewerb (§ 78 VgV ff.) vor Verhandlungsverfahren (§ 17 VgV) durchgeführt.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Der Zulassungsbereich umfasst Architekten aus EWR-/WTO-/GPA-Staaten ggf Bewerbergemeinschaften (Bege) aus Architekten. Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Stadtplaner sind in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten teilnahmeberechtigt. Teilnahmeberechtigung Bewerbergemeinschaften: Von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich eigenständige Nachweise einzureichen. Die fachliche Anforderung (Referenzprojekt) kann auch gemeinsam nachgewiesen werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von den Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben. — in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt ist, — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgeführt ist, — und ausgeführt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften wird insbesondere im Hinblick auf die Berücksichtigung von Berufsanfängern und kleineren Büros hingewiesen. Die Zahl der Bewerber zur Teilnahme am Wettbewerb ist unbegrenzt. Der Wettbewerb ist auf 30 Teilnehmer begrenzt. 12 Teilnehmer wurden bereits von der Ausloberin ausgewählt. 18 Teilnehmer werden in einem Auswahlverfahren nach § 71 Abs. 3 VgV i.V.m. § 3 Abs. 3 RPW 2013 (Teilnahmewettbewerb) ermittelt. Diese müssen die vorgegebenen Auswahlkriterien erfüllen. Übersteigt die nach Auswahl verbleibende Bewerberanzahl die zugelassene Höchstzahl der Teilnehmer, entscheidet gemäß § 3 Abs. 3 RPW das Los, Um sich im Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am Wettbewerb zu qualifizieren, müssen die Bewerber ihre Berufszulassung sowie als Auswahlkriterium Referenzprojekt(e) nachweisen. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung am Wettbewerb müssen am Tag des Bewerbungsschlusses erfüllt sein. Nachweis Berufszulassung: Jede Bege muss die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden: — natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift des Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt und als Partner Stadtplaner, bzw. Innenarchitekt befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der 2013/55/EU entspricht, — juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestellt werden. Bege und juristische Personen haben im Bewerbungsformblatt einen bevollmächtigten Vertreter, als Ansprechpartner zu benennen, der später im Rahmen des Wettbewerbs als Ansprechpartner in der Verfassererklärung benannt sein muss, — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB vorliegen. Als Auswahlkriterium ist folgende erbrachte Leistung anhand von Referenzobjekten nachzuweisen: Referenzen des Bewerbers sind zugelassen. — Erweiterung eines Bestandsbaus in Höhe von mindestens 1,5 Mio. EUR brutto, — Realisierung nach dem 1.1.2005 (Projekt LPH 8 muss abgeschlossen sein, Bewerber Wettbewerb muss mindestens LPH 2-4 erbracht haben). Bewerbungsunterlagen: Es werden zur Bewerbung nur die folgenden Unterlagen akzeptiert: — der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen, — Darstellung des Referenzprojekts mit Bild / Plan und Kurzbeschreibung auf 2 DIN A4-Seiten, — die Nachweise zur Teilnahmeberechtigung (Kopie der Architektenurkunde oder des Architektenausweises oder der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung oder ein vergleichbares Dokument entsprechend Abschnitt „Berufszulassung“.
Beruf angeben: Architekten und Landschaftsarchitekten in Bewerbergemeinschaft mit Architekten
Brückner und Brückner Architekten, Würzburg
FMP design engeneering GmbH, Architekten + Ingenieure, Schweinfurt – vorbefasster Bieter
hjp architekten PGmbB, Würzburg
HPA+ Architektur, Köln
KSV Krüger Schuberth Vandreike Planung und Kommunikation GmbH, Berlin
kuntzundbrück architekten ingenieure, Würzburg
RWP-Architekten, Schweinfurt
Space4 GmbH, Stuttgart – vorbefasster Bieter
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung der eingereichten Vorschläge erfolgt in Abwägung von — Qualität der Gestaltung und der Erlebbarkeit der Räume, — Funktionalität und Flexibilität der Raumstruktur, — Wirtschaftlichkeit für Bau- und Betrieb.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Das Preisgeld soll folgendermaßen verteilt werden: 1. Preis 30 000 EUR 2. Preis 18 750 EUR 3. Preis 11 250 EUR Anerkennungen 2 à 7 500 EUR Gesamt netto 75 000 EUR Sofern mit Preisen bzw. Anerkennungen ausgezeichnete Wettbewerbsteilnehmer MwSt. abführen, wird diese Ihnen anteilig zusätzlich vergütet. Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen.
Ralf Brettin, Dipl.-Ing. Architekt, Baureferent der Stadt Schweinfurt
Irene Burkhardt, Dipl.-Ing Landschaftsarchitektin, Stadtplanerin, München
Professor Wolfgang Fischer, Dipl.-Ing Architekt, Würzburg
Manfred Grüner, Dipl.-Ing. Architekt, Regierung von Unterfranken, Würzburg
Professor Dr.-Ing. Franz Pesch, Architekt, Stadtplaner, Stuttgart
Martin Ritz, Dipl.-Ing. Architekt, Stuttgart
Dr. Jan Gerchow, Direktor Historisches Museum Frankfurt/ Main
Ralf Hofmann, Stadtrat SPD-Fraktion
Christian Kreppel, Kulturamtsleiter der Stadt Schweinfurt
Theresa Schefbeck, Stadträtin CSU-Fraktion
: Teilnahmewettbewerb: Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die folgenden Bewerbungsunterlagen stehen auf der WSP Plattform unter dem Link de-download.wspgroup.de/254/?no_cache=1 für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit: — Bewerbungsbogen, — Anforderung Nachweise Eignungskriterien gem. §80 VgV. Die genannten Dokumente sind zwingend zu verwenden. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist der vorgegebene Bewerbungsbogen zwingend zu verwenden. Er ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht in Papierform einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig. Fragen während der Bewerbungsphase sind schriftlich zu richten an: WSP Deutschland AG (siehe Kontaktstelle unter Pkt 1.3). Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen und deren Beantwortung werden in anonymisierter Form auf WSP Plattform unter dem Link de-download.wspgroup.de/254/?no_cache=1 veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der genannten Plattform über eingegangenen Bewerberanfragen und deren Beantwortung zu informieren. Vorbefasste Bieter Folgende Teilnehmer sind aufgrund bereits erbrachter Vorleistungen als vorbefasste Bieter/gesetzte Teilnehmer am Vergabeverfahren beteiligt. Die Ergebnisse sind einsehbar unter de-download.wspgroup.de/254/?no_cache=1 — Space 4/ Verfasser: Studie zur alternativen Nutzung, — FMP design engeneering GmbH: Kostenschätzung, — Ergänzende Angaben zur Veröffentlichung Pkt. VI.3 siehe Anlage 01.
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.deInternet-Adresse:www.regierung.mittelfranken.bayern.de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und nicht gegenüber der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe bei der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.