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Timestamp: 2016-10-25 01:32:26
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Matched Legal Cases: ['Art. 22', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 327', 'Art. 22', 'in fine', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE']

113 Ib 11420. Urteil der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 20. Februar 1987 i.S. N. gegen Steuerverwaltung Baselland und Steuerrekurskommission Baselland (Verwaltungsgerichtsbeschwerde)
Art. 22bis lettre c AIFD; frais n�cessit�s par le perfectionnement de la formation d'un travailleur salari�. Notion de perfectionnement de la formation que requiert l'activit� professionnelle. (Ici: frais d'un cours de langue effectu� � l'�tranger.) Faits � partir de page 114
Der 1946 geborene N. besitzt einen kaufm�nnischen Lehrabschluss sowie das eidgen�ssische Buchhalterdiplom. Bis 30. April 1981 war er als Abteilungsleiter des Finanz- und Rechnungswesens der Firma Z. t�tig. In dieser Eigenschaft unterstanden ihm ca. f�nf bis sieben Mitarbeiter. Er verdiente zuletzt rund Fr. 74'000.-- (brutto) pro Jahr. Auf Verlangen der Arbeitgeberfirma musste er seine Stelle per Ende April 1981 aufgeben.
Vom 6. Juli bis zum 26. September 1981 besuchte er daraufhin einen Franz�sischkurs beim Eurozentrum Paris mit Kurs- und Unterkunftskosten im Betrag von Fr. 4'788.--. Nach der R�ckkehr aus Paris fand er eine Stelle als Buchhalter bei der Treuhandfirma H., die er am 19. Oktober 1981 BGE 113 Ib 114 S. 115antreten konnte. In dieser Firma, in der neben dem Chef und ihm zwei weitere Buchhalter, eine Halbtagssekret�rin und zwei Lehrlinge t�tig waren, r�ckte er nach einem Jahr zum Stellvertreter des Chefs auf. Im Jahre 1982 erzielte er ein j�hrliches Gehalt von Fr. 72'600.-- (brutto).
In seiner Steuererkl�rung f�r die direkte Bundessteuer 1983/84 zog N. die Kosten des Franz�sischkurses von Fr. 4'788.-- als Weiterbildungskosten von seinem Roheinkommen ab. Die zust�ndigen Steuerbeh�rden liessen diese Kosten im Veranlagungs- und Einspracheverfahren indessen nicht zum Abzug zu.
Mit Entscheid vom 22. M�rz 1985 wies die Steuerrekurskommission Baselland eine Beschwerde von N. gegen den Einsprache-Entscheid ab. Zur Begr�ndung f�hrte sie im wesentlichen aus, der Beschwerdef�hrer habe nach eigenen Angaben die neue Stelle erst nach seinem Sprachaufenthalt gefunden, was zeige, dass er sich im Hinblick auf eine k�nftige Anstellung, die im Zeitpunkt des Sprachkurses noch gar nicht feststand, besondere Kenntnisse angeeignet habe; damit aber fehle der unmittelbare Zusammenhang zwischen Kosten und Erwerb, weshalb nicht Gewinnungskosten im Sinne von Art. 22bis Abs. 1 BdBSt (fr�her: WStB) vorl�gen. Ausserdem ging die Kommission davon aus, dass die zus�tzlichen Sprachkenntnisse N. zu einem beruflichen Aufstieg verholfen h�tten; Berufsaufstiegskosten w�rden aber zu den Ausbildungs- und nicht zu den abzugsf�higen Weiterbildungskosten z�hlen.
Das Bundesgericht heisst die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gut, hebt den Entscheid der Steuerrekurskommission Baselland auf und weist die Angelegenheit zur neuen Veranlagung des Beschwerdef�hrers f�r die direkte Bundessteuer 1983/84 im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ck.
1. a) Gem�ss Art. 22 Abs. 1 lit. a BdBSt werden vom rohen Einkommen die zur Erzielung des steuerbaren Einkommens erforderlichen Gewinnungskosten abgezogen. Bei unselbst�ndig Erwerbenden gelten als Gewinnungskosten - neben den notwendigen Kosten der Fahrt zwischen BGE 113 Ib 114 S. 116Wohn- und Arbeitsort (Art. 22bis Abs. 1 lit. a BdBSt) und den Mehrkosten f�r ausw�rtige Verpflegung und f�r Schichtarbeit (Art. 22bis Abs. 1 lit. b BdBSt) - weitere Berufsauslagen, wie Kosten f�r Berufskleider, Schwerarbeit, besondern Kleiderverschleiss, Berufswerkzeuge, Fachliteratur und die f�r die Berufsaus�bung erforderliche Weiterbildung (Art. 22bis Abs. 1 lit. c BdBSt). Das Eidg. Finanz- und Zolldepartement (heute: Eidg. Finanzdepartement) hat f�r die Berufsauslagen nach Art. 22bis Abs. 1 lit. c BdBSt Pauschalabz�ge festzusetzen, die dem Pflichtigen ohne besonderen Nachweis gew�hrt werden; h�here Auslagen sind zu belegen (Art. 22bis Abs. 2 BdBSt).
b) Art. 22bis BdBSt wurde erst mit Bundesbeschluss �ber die Ausf�hrung der Finanzordnung 1955 bis 1958 vom 22. Dezember 1954 (AS 1954 S. 1316/7) gegen den Willen des Bundesrates (Sten.Bull. NR 1954 S. 382/3; Sten.Bull. StR 1954 S. 234) vom Parlament in den Bundesratsbeschluss �ber die Erhebung einer Wehrsteuer (heute: direkte Bundessteuer) eingef�gt. Mit dieser Bestimmung wollten die eidgen�ssischen R�te klarstellen, dass auch unselbst�ndig Erwerbende Gewinnungskosten vom rohen Erwerbseinkommen abziehen k�nnen. Nach dem Willen des Parlamentes sollten die Abzugsm�glichkeiten der unselbst�ndig Erwerbenden denjenigen der selbst�ndig Erwerbenden angeglichen werden, denen gegen�ber seit je in bezug auf die Gewinnungskosten eine entgegenkommendere Praxis ge�bt worden sei (vgl. dazu Sten.Bull. NR 1954 S. 378 ff. und Sten.Bull. StR 1954 S. 233 ff.).
c) Zur Frage der praktisch bedeutsamen Gewinnungskostenabz�ge f�r unselbst�ndig Erwerbende hatte das Bundesgericht bisher nur selten Stellung zu nehmen: so vor dem Bundesbeschluss vom 22. Dezember 1954 (in Anwendung von Art. 22 Abs. 1 lit. a BdBSt) zum Abzug von Standeskosten (Abzugsf�higkeit verneint in BGE 78 I 145 ff.), von Fahrtkosten (BGE 78 I 364 ff.), von Kosten f�r einen Arbeitsraum und f�r Literatur (BGE 78 I 370 ff., Anwendung der wehrsteuerrechtlichen Grunds�tze im Milit�rpflichtersatzrecht) sowie seit dem Erlass von Art. 22bis BdBSt zur Abzugsf�higkeit von Fahrtkosten (BGE 84 I 67 ff. und BGE 92 I 123 ff. [Milit�rpflichtersatz], ASA 41, 586 ff.), von Mehrkosten ausw�rtiger Verpflegung (ASA 26, 134/5, 41, 27 E. 2 und 51, 424 ff.) und von Repr�sentationsspesen (ASA 41 27/8 E. 3, Abzugsf�higkeit verneint).
Soweit ersichtlich hatte das Bundesgericht noch nie �ber den Abzug von Weiterbildungskosten zu entscheiden. Mit dieser Frage scheinen BGE 113 Ib 114 S. 117sich nur kantonale Verwaltungsgerichte und Rekurskommissionen befasst zu haben (ASA 22, 386 ff., 23, 31 ff. und 164 ff. zu Art. 22 Abs. 1 lit. a BdBSt; Urteile des Verwaltungsgerichts und der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Landschaft vom 5. November 1980 bzw. 26. M�rz 1982, in HENGGELER/PESTALOZZI/STUDER/NOHER/AGNER, Die Praxis der Bundessteuern, Die direkte Bundessteuer, I. Teil, Band 2, Nrn. 33 und 37 zu Art. 22bis BdBSt, jeweils die kantonalen Steuern betreffend, aber nach Meinung der Herausgeber auch f�r die direkte Bundessteuer g�ltig). Die Praxis in den einzelnen Kantonen, die wesentlich von den unterschiedlichen Regelungen in den verschiedenen kantonalen Steuergesetzen gepr�gt wird, ist offensichtlich nicht einheitlich (K�NZIG, Wehrsteuer, 2. Aufl., N. 18 zu Art. 22bis WStB, mit zahlreichen Nachweisen).
2. a) Nach dem Ingress von Art. 22bis Abs. 1 BdBSt sind Weiterbildungskosten vom rohen Einkommen aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit nur insoweit abziehbar, als sie Gewinnungskosten darstellen. Unter Gewinnungskosten sind Aufwendungen zu verstehen, die unmittelbar f�r die Erzielung des Einkommens gemacht werden und in einem direkten urs�chlichen Zusammenhang dazu stehen (BGE 100 Ib 481 E. 3a; ASA 53, 202 E. 1c, mit Hinweisen). Art. 22bis Abs. 1 lit. c BdBSt pr�zisiert, dass als Berufsauslagen unter anderem die Kosten der f�r die Berufsaus�bung erforderlichen Weiterbildung gelten (nach der franz�sischen Fassung: "Les autres frais n�cessit�s par l'exercice de la profession, tels que frais ... par le perfectionnement de la formation que requiert l'activit� professionnelle."; nach der italienischen Fassung: "le altre spese rese necessarie dall'esercizio della professione, come spese per ... il perfezionamento della formazione richiesta dall'esercizio dell'attivit� professionale.".
Insbesondere aus der franz�sischen und italienischen Fassung von Art. 22bis Abs. 1 lit. c BdBSt ergibt sich ohne weiteres, dass nur Kosten f�r die Weiterbildung im Rahmen des bereits erlernten und ausge�bten Berufs als Berufsauslagen abziehbar sind, nicht dagegen die Kosten einer f�r die Aufnahme der Berufst�tigkeit notwendigen Ausbildung, auch wenn sie neben einem bereits ausge�bten anderen Beruf im Hinblick auf den sp�teren Berufswechsel absolviert wird. Diese Auffassung wird auch in der Steuerrechtliteratur einhellig vertreten (K�NZIG, a.a.O., 2. Aufl., N. 14 zu Art. 22 WStB; MASSHARDT, Kommentar zur direkten Bundessteuer, 2. Aufl. 1985, N. 8d zu Art. 22bis BdBSt; H�HN, Steuerrecht, 5. Aufl., S. 218 BGE 113 Ib 114 S. 118Rz. 52; ZEHNDER, Die Behandlung der Kosten f�r Ausbildung und berufliche Weiterbildung im schweizerischen Steuerrecht, Diss. Z�rich 1985, S. 37 ff.; vgl. ebenso ASA 22, 386 ff.).
b) Was unter erforderlichen Weiterbildungskosten zu verstehen ist, l�sst sich dem Bundessteuerbeschluss nicht direkt entnehmen. In der Praxis der Rekurskommissionen und Verwaltungsgerichte zu den kantonalen und eidgen�ssischen Einkommenssteuern l�sst sich zur Frage der erforderlichen Weiterbildung eine strengere und eine weitherzigere Auffassung feststellen. Nach der engeren Auffassung gelten nur diejenigen Weiterbildungskosten als erforderlich, deren Vermeidung den Steuerpflichtigen um seine bisherige berufliche Stellung bringen w�rde. Die weitherzigere Auffassung st�tzt sich auf die Tatsache, dass die Steuerbeh�rde nur schwer beurteilen kann, was zur Erhaltung der Berufsstellung an Weiterbildung absolut unerl�sslich ist. Zu pr�fen ist danach nur, ob die Weiterbildung objektiv mit dem gegenw�rtigen Beruf im Zusammenhang steht (vgl. dazu H�HN, a.a.O., S. 219 Rz. 54-56) bzw. ob deren Vermeidung dem Steuerpflichtigen nicht zuzumuten war, weil sonst die Erzielung des Einkommens allenfalls erschwert oder beeintr�chtigt oder die Erhaltung der Einkommensquelle gef�hrdet worden w�re (Entscheide der Steuerrekurskommission des Kantons Z�rich vom 4. Juli 1986, E. 1a, in StE 1987 B 27.6 Nr. 2, zum kantonalen Recht, und vom 18. Juni 1954, in ASA 23, 167 E. III, zur Wehrsteuer; vgl. auch ZEHNDER, a.a.O., S. 54 ff.).
c) Die Frage, wann Weiterbildung im Sinne von Art. 22bis Abs. 1 lit. c BdBSt erforderlich ist, kann nicht ganz losgel�st von der f�r selbst�ndig Erwerbende und Unternehmer geltenden Praxis zu Art. 22 Abs. 1 lit. a BdBSt beantwortet werden, wollte doch der Gesetzgeber beim Erlass von Art. 22bis BdBSt bewusst den unselbst�ndig Erwerbenden Gewinnungskostenabz�ge im �hnlichen Sinne zugestehen wie den selbst�ndig Erwerbenden (vgl. vorne E. 1b).
Im Rahmen einer Unternehmung gelten Gewinnungskosten als erforderlich, wenn sie gesch�ftsm�ssig begr�ndet sind. Aufwendungen sind dann gesch�ftsm�ssig begr�ndet, wenn sie mit dem erzielten Erwerb unternehmungswirtschaftlich in einem unmittelbaren und direkten (organischen) Zusammenhang stehen; alles, was nach kaufm�nnischer Auffassung in guten Treuen zum Kreis der Unkosten gerechnet werden kann, muss steuerlich als gesch�ftsm�ssig begr�ndet anerkannt werden. Dabei spielt es keine BGE 113 Ib 114 S. 119Rolle, ob ein Betrieb auch ohne den in Frage stehenden Aufwand ausgekommen w�re und ob dieser Aufwand im Sinne einer rationellen und gewinnorientierten Betriebsf�hrung zweckm�ssig war (vgl. dazu BLUMENSTEIN, System des Steuerrechts, 3. Aufl., S. 212/3; GR�NINGER/STUDER, Kommentar zum Basler Steuergesetz, Basel 1970, S. 461). Besteuert wird, was der Pflichtige an Einkommen erzielt hat, und nicht, was er bei einem wirtschaftlich richtigen Einsatz der ihm zur Verf�gung stehenden Mittel h�tte erzielen k�nnen (K�NZIG, a.a.O., 2. Aufl., N. 5 zu Art. 22 WStB). Bei selbst�ndig Erwerbenden wird der Begriff der Erforderlichkeit somit in einem weiten Sinne ausgelegt (vgl. dazu auch BGE 78 I 367 /8 E. 1a, mit weiteren Nachweisen).
d) In �hnlich weitem Sinne hat das Bundesgericht bereits vor dem Erlass von Art. 22bis BdBSt im Rahmen von Art. 22 Abs. 1 lit. a die Frage der erforderlichen Berufsauslagen bei unselbst�ndig Erwerbenden beurteilt. So hat es z.B. regelm�ssig nicht untersucht, ob der Pflichtige das Erwerbseinkommen nicht auch ohne die streitige Berufsauslage h�tte erzielen k�nnen. Es hat sich namentlich hinsichtlich der Fahrtkosten mit der Pr�fung begn�gt, ob der Pflichtige sie im Zusammenhang mit der Berufsaus�bung aufwendete und ob ihm nicht zugemutet werden k�nnte, im Hinblick auf die Berufsaus�bung darauf zu verzichten; dass die Kosten unvermeidbar seien, wurde ausdr�cklich nicht verlangt (BGE 78 I 367 /8 E. 1a). Unter der Herrschaft von Art. 22bis BdBSt, mit dem der Gesetzgeber dieser Rechtsprechung Rechnung tragen wollte (Sten.Bull. NR 1954 S. 382, Votum von Bundesrat Streuli), hat das Bundesgericht an dieser Praxis konsequenterweise festgehalten (ASA 41, 587 E. 1; 33, 278 E. 2).
e) Eine engere Auffassung bei den Weiterbildungskosten w�rde sich nicht rechtfertigen. Der Begriff "erforderlich" in Art. 22bis Abs. 1 lit. c BdBSt ist daher weitherzig auszulegen. Demnach sind alle Kosten der Weiterbildung abzugsf�hig, die objektiv mit dem gegenw�rtigen Beruf des Steuerpflichtigen im Zusammenhang stehen und auf die zu verzichten dem Pflichtigen nicht zuzumuten war. Der berufst�tige Steuerpflichtige, der die Weiterbildung f�r die Erhaltung seiner Chancen im Beruf f�r angezeigt h�lt, soll die entsprechenden Kosten abziehen k�nnen, auch wenn nicht feststeht, dass die Weiterbildung absolut unerl�sslich war, um die gegenw�rtige berufliche Stellung nicht einzub�ssen.
Im �brigen f�hrt nur diese Auslegung von Art. 22bis Abs. 1 lit. c BdBSt zu einer rechtsgleichen und der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit BGE 113 Ib 114 S. 120entsprechenden Besteuerung von Pflichtigen, die ihre Weiterbildungskosten selber zu tragen haben, und von anderen Berufst�tigen, bei denen diese Kosten vom Arbeitgeber bezahlt, aber regelm�ssig auch dann nicht als Lohnbestandteil (Naturallohn) besteuert werden, wenn ihre Notwendigkeit diskutabel und die Pflicht des Arbeitgebers zur Bezahlung nach Art. 327a OR nicht gegeben ist (vgl. dazu K�NZIG, a.a.O., 2. Aufl., N. 14 zu Art. 22 WStB, in fine).
3. Die weitherzigere Auslegung des Begriffes der f�r die Berufsaus�bung erforderlichen Weiterbildung hat verschiedene Konsequenzen:
a) Weiterbildung umfasst nicht nur Anstrengungen, den Stand bereits erworbener F�higkeiten zu erhalten, sondern vor allem auch den Erwerb verbesserter Kenntnisse f�r die Aus�bung des gleichen Berufs. Das war schon dem Gesetzgeber beim Erlass von Art. 22bis BdBSt bewusst, und er beabsichtigte, auch die Kosten solcher Weiterbildung zum Abzug zuzulassen (Sten.Bull. NR 1954 S. 379, S. 382/3; Sten.Bull. StR S. 234; der Entwurf von Art. 22bis enthielt noch den Begriff der Berufskurse, der im Verlaufe der parlamentarischen Beratungen als im �brigen Text mitinbegriffen betrachtet und daher gestrichen wurde).
Dies ist in der Lehre an sich unbestritten (H�HN, a.a.O., S. 218 Rz. 53; ZEHNDER, a.a.O., S. 40 und vor allem S. 66). Allerdings wird zum Teil verlangt, von den Kosten der Weiterbildung seien sogenannte Berufsaufstiegskosten zu unterscheiden und nicht zum Abzug zuzulassen (MASSHARDT, a.a.O., 2. Aufl. 1985, N. 8d zu Art. 22bis BdBSt; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 5. November 1980, in HENGGELER/PESTALOZZI/STUDER/NOHER/AGNER, a.a.O., Nr. 33 zu Art. 22bis BdBSt; weitere Hinweise bei K�NZIG, a.a.O., 2. Aufl., N. 14 zu Art. 22 WStB). Es wird darauf hingewiesen, dass sich Berufsaufstiegskosten nur schwer von Kosten der Berufsausbildung im engeren Sinne sauber abgrenzen liessen. Solche Kosten lassen sich aber offensichtlich auch nicht leicht von Weiterbildungskosten unterscheiden. Ihr Abzug vom laufenden Erwerbseinkommen ist daher in der Veranlagung zur direkten Bundessteuer nur dann zu verweigern, wenn sie f�r eine Ausbildung aufgewendet werden, die unerl�ssliche Voraussetzung f�r den Aufstieg in eine eindeutig vom bisherigen Beruf zu unterscheidende h�here Berufsstellung oder gar in einen anderen Beruf ist und wenn der Steuerpflichtige diese Ausbildung im Hinblick auf einen solchen versprochenen oder ernstlich erhofften BGE 113 Ib 114 S. 121baldigen Aufstieg absolviert, nicht jedoch wenn er Kurse (z.B. Fachkurse; vgl. schon Sten.Bull. NR 1954 S. 379) besucht, um bloss den bisherigen Beruf besser aus�ben zu k�nnen oder darin allenfalls vom gelernten Fachmann zum Vorarbeiter bzw. Vorgesetzten einiger weniger (eventuell angelernter) Berufskollegen und Hilfskr�fte bef�rdert zu werden.
b) Der unmittelbare urs�chliche Zusammenhang mit einem ausge�bten Beruf besteht nur, wenn die Weiterbildung sich auf Kenntnisse bezieht, die bei der Berufsaus�bung verwendet werden. Das heisst indessen nicht, dass nur die Kosten f�r die Wahrung und Erweiterung spezifischer Berufs- und Fachkenntnisse abgezogen werden k�nnten. Sprachkenntnisse sind f�r die Berufsaus�bung in zahlreichen Bereichen wichtig. Sie aufzufrischen und zu verbessern kann f�r jeden, der sie in seinem Beruf verwendet, als notwendige Weiterbildung betrachtet werden, selbst wenn damit die Chance einer Lohnerh�hung oder einer Bef�rderung verbunden ist. Ein unmittelbarer urs�chlicher Zusammenhang mit der Berufsaus�bung fehlt jedoch dann, wenn Sprachkenntnisse nur f�r die pers�nliche Bereicherung - im Sinne kultureller Weiterbildung - erworben oder verbessert werden.
c) Der unmittelbare urs�chliche Zusammenhang der Weiterbildung mit der Berufst�tigkeit muss auch in zeitlicher Hinsicht bestehen (ZEHNDER, a.a.O., S. 58). Weiterbildungskosten m�ssen daher f�r die Erzielung des Erwerbseinkommens in dem in der Berechnungsperiode ausge�bten Beruf an sich in der gleichen Berechnungsperiode aufgewendet worden sein, wobei aber der Zusammenhang mit der Berufst�tigkeit in der unmittelbar vorangehenden oder anschliessenden Berechnungsperiode nicht unbeachtet bleiben darf. Der Steuerpflichtige, der seine Berufst�tigkeit f�r einen Weiterbildungskurs unterbricht und sie nachher im gleichen Beruf wieder aufnimmt, muss auf jeden Fall die in der Berechnungsperiode angefallenen Kurskosten vom Erwerbseinkommen in derselben Berechnungsperiode abziehen k�nnen. Denn f�r eine Unterscheidung zwischen Weiterbildung, die neben der Erwerbst�tigkeit berufsbegleitend stattfindet (Abendkurse, Wochenendkurse, Ferienkurse), und Weiterbildung, f�r die der steuerpflichtige Arbeitnehmer unbezahlten Urlaub nimmt oder die er in der Zeit zwischen zwei Anstellungen im gleichen Beruf absolviert, bestehen weder sachliche Gr�nde noch eine gesetzliche Grundlage.
4. a) Die Steuerrekurskommission Baselland geht im angefochtenen Entscheid - entsprechend der im kantonalen Steuerrecht BGE 113 Ib 114 S. 122entwickelten Praxis (vgl. die in E. 1c zitierten Urteile) - von einem eng verstandenen Begriff der f�r die Berufsaus�bung erforderlichen Weiterbildung aus. F�r das Bundesrecht ist diese Auffassung jedoch abzulehnen. Dies h�tte allerdings nicht die Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zur Folge, wenn der angefochtene Entscheid wenigstens im Ergebnis bundesrechtskonform w�re.
b) Im Rahmen der weitherzigeren Auslegung von Art. 22bis Abs. 1 lit. c BdBSt sind die beiden Gr�nde, aus denen die Steuerrekurskommission die Beschwerde von N. abwies, nicht stichhaltig. Der notwendige zeitliche Zusammenhang zwischen dem vom Pflichtigen ausge�bten Beruf und dem absolvierten Sprachkurs ist durchaus gegeben, war doch der Beschwerdef�hrer in der Berechnungsperiode 1981/82 bis zum 30. April 1981 und nach etwas mehr als f�nf Monaten Unterbruch ab 19. Oktober 1981 wieder als Buchhalter t�tig, w�hrend er den streitigen Sprachkurs von ungef�hr zweieinhalb Monaten Dauer in derselben Berechnungsperiode besuchte. Dass er die fr�here Stelle nicht mehr innehatte, als er den Kurs absolvierte, �ndert an dessen Eignung als Weiterbildung im gleichen Beruf nichts. Der Beschwerdef�hrer besuchte den Sprachkurs sodann offensichtlich auch nicht f�r den Aufstieg in eine h�here und wesentlich anders geartete berufliche T�tigkeit oder gar im Hinblick auf eine Berufsumstellung. Aufgrund der Umst�nde kann entgegen der von der Steuerrekurskommission vertretenen Auffassung nicht einmal davon die Rede sein, dass der Kurs ihm tats�chlich zu einem eigentlichen beruflichen Aufstieg verholfen h�tte. Aus den von der Steuerrekurskommission als massgebend betrachteten zwei Gr�nden kann dem Beschwerdef�hrer der geltend gemachte Abzug nicht verweigert werden.
c) Ob die Auslagen des Beschwerdef�hrers f�r den Franz�sischkurs Gewinnungskosten darstellen, steht damit allerdings noch nicht fest. Die kantonalen Veranlagungsbeh�rden und die Rekurskommissionen verf�gen beim Entscheid dar�ber, was im Einzelfall als abziehbare Weiterbildungskosten gelten kann, im Rahmen des richtig verstandenen Art. 22bis BdBSt �ber einen gewissen Beurteilungsspielraum, in den das Bundesgericht nicht eingreift. Die kantonalen Instanzen haben diesen Beurteilungsspielraum auszusch�pfen. Dies hat die Steuerrekurskommission Baselland unterlassen, da sie von einer engen Auslegung von Art. 22bis Abs. 1 lit. c BdBSt ausging und bei ihrem Entscheid auf unzutreffende Kriterien abstellte. Sie hat im angefochtenen Urteil nicht gepr�ft und BGE 113 Ib 114 S. 123wird daher noch zu entscheiden haben, ob die verbesserten Franz�sischkenntnisse (die man entgegen der in jenem Entscheid vertretenen Auffassung in der mehrsprachigen Schweiz nicht als "besondere Kenntnisse" von der beruflichen Weiterbildung ausnehmen kann) dem Beschwerdef�hrer bei der Aus�bung seines Berufs dienlich sein konnten; ferner, ob es ihm allenfalls zumutbar war, auf das Auffrischen dieser Sprachkenntnisse zu verzichten, weil er nicht der Auffassung sein konnte, dass sonst die Erzielung des Einkommens in seinem Beruf in Zukunft erschwert oder beeintr�chtigt sein k�nnte. Der angefochtene Entscheid ist daher aufzuheben und die Sache zur neuen Beurteilung im Sinne dieser Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.