Source: https://www.controlling-wiki.com/de/index.php/Werklieferung
Timestamp: 2019-01-19 10:29:54
Document Index: 161086644

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 13', '§ 13', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 13', '§ 13', '§ 4', '§ 6']

Werklieferung – ControllingWiki
3 Zeitpunkt der Umsatzrealisierung
4 Ort der Leistung
5 Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers
6 Steuerbefreiung
§ 3 Abs. 5a UStG
§ 3 Abs. 6-8 UStG
§ 6 Abs. 1 UStG
§ 13b Abs. 1 Nr. 1 UStG
§ 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG
Eine Werklieferung liegt gem. § 3 Abs. 4 UStG vor, wenn der Unternehmer die Bearbeitung oder Verarbeitung eines Gegenstands übernommen hat und dabei Stoffe verwendet, die er selbst beschafft hat, solange es sich bei den Stoffen nicht nur um Zutaten oder sonstige Nebensachen handelt.
Der Umsatz gilt als realisiert, wenn die Verfügungsmacht am erstellten Werk auf den Auftraggeber übergeht (i.d.R. bei Übergabe und Abnahme des Werkes).
Bei der Werklieferung gelten die Regelungen der Lieferung. Gemäß § 3 Abs. 5a UStG richtet sich der Ort vorbehaltlich der §§ 3c, 3e, 3f und 3g nach den Absätzen 6 und 8. Für die Bestimmung des Leistungsortes der Werklieferung gelten also die Regelungen gem. § 3 Abs. 6-8 UStG.
Der Leistungsempfänger schuldet die Umsatzsteuer für steuerpflichtige Werklieferungen eines im Ausland ansässigen Unternehmens gem. § 13b Abs. 1 Nr. 1 UStG. Für steuerpflichtige Werklieferungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dienen, mit Ausnahme von Planungs- und Überwachungsleistungen, schuldet der Leistungsempfänger gem. § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG die Umsatzsteuer.
Werklieferungen lösen Steuerbefreiungen gem. § 4 Nr. 1a UStG i.V.m. § 6 Abs. 1 UStG aus, wenn der Gegenstand in ein Drittland ausgeführt wird.
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Diese Seite wurde zuletzt am 21. Mai 2017 um 15:40 Uhr bearbeitet.