Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:64910-2019:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=64910-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-02-18 23:37:20
Document Index: 373146035

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 43', '§ 75', '§ 10', '§ 160', '§160', '§ 160', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Dienstleistungen - 64910-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 64910-2019
Deutschland-Hansestadt Salzwedel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2019/S 029-064910
Altmarkkreis Salzwedel, Rechtsamt, Vergabestelle
Kontaktstelle(n): Rechtsamt – Vergabestelle, Frau Mecuß
Telefon: +49 3901 / 840-811
E-Mail: vergabe@altmarkkreis-salzwedel.de
Fax: +49 3901 / 840-806
NUTS-Code: DEE04
Hauptadresse: www.altmarkkreis-salzwedel.de
Planungsleistungen Ersatzneubau Sporthalle in Salzwedel
Referenznummer der Bekanntmachung: SAW-L-07/19-ME
Ersatzneubau einer Einfeldsporthalle für die Förderschulen in 29410 Salzwedel – Objektplanung Gebäude und Innenräume
Wert ohne MwSt.: 126 050.42 EUR
Förderschulen für Lernbehinderte/Geistigbehinderte
Amtsstraße 45
Gegenstand dieses Auftrages ist die Beauftragung von Architekten- und Ingenieursleistungen für die Leistungsphasen 1-8 bezüglich der Objektplanung Gebäude und Innenräume für den Ersatzbau einer Einfeldhalle unter Beachtung der Förderrichtlinie gem. den öffentlich-rechtlichen Bestimmungen, einschließlich Anpassung der Außenanlagen, Raumakustik, Erstellung Brandschutzkonzept und Feuerwehrpläne.
Mit diesem Verfahren wird zunächst die Objektplanung Gebäude und Innenräume ausgeschrieben. Die weiteren 3 Ausschreibungen bezüglich der Tragwerksplanung, Fachplanung technische Ausrüstung / Heizung, Lüftung, Sanitär sowie Fachplanung technische Ausrüstung/Elektrotechnik folgen unmittelbar und sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Die Planungsleistungen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume beinhalten auch den Abriss der alten Halle. Auf dem gleichen Standort soll dann mit Hilfe von Fördermitteln aus der Richtlinie Schulinfrastruktur des Landes Sachsen-Anhalt ein Ersatzbau errichtet werden. Die Sporthalle soll für den Schulsport genutzt werden.
Die Außenanlagen sollen nur angepasst werden.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach ihrer Eignungs- und Leistungsfähigkeit anhand einer Bewertungsmatrix.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass für die Baukosten einschließlich aller Nebenkosten wie Honorare, etc. ca. 2 Mio. EUR brutto zur Verfügung stehen.
Mit dem Zuschlag werden zunächst nur die Leistungen der Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Dabei sind auch sämtliche Unterlagen für die Beantragung von Fördermittel aus der „Richtlinie Schulinfrastruktur“ des Landes Sachsen-Anhalt (RdErl. des MB vom 4.6.2018 – 35-813 47-10) zu erstellen. Optional ist vorgesehen, auch die Leistungsphasen 5-8 zu beauftragen. Dies erfolgt erst nach Vorlage eines Zuwendungsbescheides vom Fördermittelgeber. Die Fertigstellung des Vorhabens wird sich an den definierten Vorgaben der Förderrichtlinie orientieren. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht. Die Leistungsphase 8 der HOAI (Bauüberwachung) beinhaltet die reibungslose Koordination der umfangreichen Anzahl der technischen Gewerke und erfordert eine regelmäßige Verfügbarkeit der örtlichen Bauleitung vor Ort. Mit der Planung ist unverzüglich nach Auftragserteilung zu beginnen. Die alte Sporthalle befindet sich auf dem Grundstück des Schulzentrums für die Förderschulen in der Amtsstraße, Nähe Stadtzentrum in Salzwedel. In unmittelbarer Nachbarschaft steht das eingeschossige Gebäude der Schule für Geistigbehinderte. Zu diesem Schulkomplex gehören noch das zweigeschossige Gebäude der Schule für Lernbehinderte und das Wohnheim der Berufsschule sowie ein weiteres zweigeschossiges Gebäude der Schule für Lernbehinderte und das Wohnheim der Berufsschule.
Ein Bebauungsplan für die Baufläche liegt nicht vor. Für dieses Gebäude liegen keine Einstufungen hinsichtlich des Denkmalschutzgesetzes vor.
Angaben zum Bestandsgebäude: Die Sporthalle besteht aus zwei Teilkörpern, Sporthalle und Sozialteil (Sanitär- und Umkleidebereiche) mit folgenden Abmessungen: Länge 30,70 m/Breite 27,25 m/Höhe Halle ca. 8,60 m/Höhe Sozialteil ca. 3,50 m. Die Bruttogrundfläche beträgt 857 m2, die Nettogrundfläche 815 m2. Bei dem vorhandenen Gebäude handelt es sich um eine Einfeldschulsporthalle des Typs SH 15/30 LM (Baujahr 1980). Die Sporthalle hat ein Vollgeschoss und ist nicht unterkellert. Der Ersatzneubau soll mit ähnlichen Maßen realisiert werden.
Auftragserteilung bis 30.6.2019
Grundlagenermittlung bis 31.7.2019
Vorplanung bis 15.9.2019
Entwurfsplanung bis 31.10.2019
Genehmigungsplanung bis 2.12.2019
Optional ist vorgesehen, die Leistungsphasen 5-8 zu beauftragen. Dieses erfolgt erst nach Vorlage eines Zuwendungsbescheides vom Fördermittelgeber. Die Fertigstellung des Vorhabens wird sich an den definierten Vorgaben der Förderrichtlinie orientieren. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Bepunktung der Eignung anhand von Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern gemäß III.1.3 technische und berufliche Leistungsfähigkeit. Für die Kriterien erfolgt eine Unterteilung in Unterkriterien. Die erforderlichen Angaben gemäß dem Punkt III.1.3 sowie die Formalitäten, welche zur Bewertung der Auswahlkriterien zu erfüllen sind, sind mit dem eingestellten Teilnahmeantrag einzureichen. Dieser ist vollständig auszufüllen und zu unterzeichnen. Erfüllen Bewerber alle veröffentlichten Auswahlkriterien derart, dass eine objektive Abgrenzung der einzuladenden Teilnehmergruppe nicht möglich ist, dann behält sich die Vergabestelle vor, die Auswahl unter den betreffenden Bewerbern in Anwendung des § 75 Abs. 6 VgV durch Los vorzunehmen.
Ferner ist die beigefügte Vorlage eEEE.XML auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag wieder einzureichen.
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt bis zur Leistungsphase 4 (einschließlich Erstellung der Entwurfsunterlage Bau/Fördermittelbeantragung). Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Beauftragung von Leistungen einzeln, gegliedert nach Bauabschnitten und Leistungsphasen, vorzunehmen. Die Beauftragung weiterer Leistungen besteht in Abhängigkeit von der Zuwendung von Fördermitteln als Option.
Durch die Bewerber sind als Teilnahmevoraussetzung folgende wirksame Erklärungen/Nachweise unter Verwendung der Formulare im Teilnahmeantrag abzugeben und einzureichen:
1) Vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem berechtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebene Bewerbung/Teilnahmeantrag;
2) Auskünfte gem. § 43 Abs. 1, Satz 2 VgV zu Personen (Namen und berufliche Befähigung), die für die Erbringung der Leistung(en) verantwortlich vorgesehen sind, einschließlich Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation unter Berücksichtigung des § 75 VgV (abgeschlossenes Studium in einer Fachrichtung, welche zur Bearbeitung des Leistungsbildes befähigt);
3) Bewerber, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, müssen für die geforderten Nachweise gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen;
4) Eigenerklärung gem. Vergabeunterlagen. Ferner ist zur Beurteilung der Eignung der Bewerber die beigefügte Vorlage eEEE.XML auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag wieder einzureichen.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung eines zugelassenen Versicherungsnehmers mit folgenden Deckungssummen: 3 Mio. EUR für Personenschäden, 1 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden die Gesamtleistung der Versicherung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen. Sollte im Moment eine geringere Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme erhöht wird. Bewerber, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, müssen für die geforderten Nachweise gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
1) Im Rahmen der Eignungswertung werden die Auswahlkriterien 1. Referenz und 2. Persönliche Leistungsfähigkeit Projektleitung bepunktet.
Dazu erfolgt eine Unterteilung in 3 bzw. in 2 Unterkriterien. Anhand maximal zu erreichender Gesamtpunkte im Rahmen der Auswertung ergibt sich die Platzierung der Bewerber.
2) Das Auswahlkriterium 1. Referenz ist anhand von max. 3 Referenzen mit den folgenden Angaben nachzuweisen:
Projektbezeichnung, Ort, Auftragnehmer, Projektverantwortlicher Ingenieur, Auftraggeber, Art des Auftraggebers sowie dessen Ansprechpartner, Ausführungszeitraum der erbrachten Leistungen, erbrachte Leistungen des Bewerbers (Leistungsphasen nach HOAI), Inbetriebnahmetermin, anrechenbare Kosten, netto. Kurze Projektbeschreibung. (max. 1 DIN A4-Seite)
Die erste Referenz davon muss folgende Anforderung erfüllen:
Der Auftraggeber fordert von dem Bewerber als Mindestanforderung ein Referenzobjekt, das folgende Anforderungen erfüllt:
Inbetriebnahme durch den Nutzer nicht vor dem 1.1.2008; mind. Leistungsphase 2-8, anrechenbare Kosten mind. 500 000 EUR, netto.
2 verschiedene Referenzobjekte, die diese Anforderungen gemeinsam erfüllen, sind möglich.
3) Unterkriterien und Bepunktung zu 1. Referenzen wie folgt:
1.1) Nettobaukosten: 1 Punkt: 1 Referenz; 2 Punkte; 2 Referenzen; 3 Punkte: 3 Referenzen;
1.2) Termin Fertigstellung (Gebäudeinbebriebnahme): 1 Punkt: 2008/2009; 2 Punkte: 2010/2011; 3 Punkte: ab 2012;
1.3) Handelt es sich bei dem Bauvorhaben um einen Neubau – falls ja: 3 Punkte.
4) Für das Auswahlkriterium
2) Persönliche Leistungsfähigkeit Projektleitung ist die Person vorzustellen, die die Projektleitung übernehmen wird: Ausbildung, Berufserfahrung; Unterkriterien und Bepunktung zu 2. Persönliche Leistungsfähigkeit Projektleitung wie folgt:
2.1) Realisierung vergleichbarer Projekte: 1 Punkt 1 Projekt; 2 Punkte: 2 Projekte; 3 Punkte: 3 Projekte;
2.2) Pro Mitarbeit an einer unter 1.1 genannten Referenz 1 Punkt; bei 2 Referenzen 2 Punkte; bei 3 Referenzen 3 Punkte.
Bewerber, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, müssen für die geforderten Nachweise gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
Einreichen einer vollständigen schriftlichen Unterlage auf der Grundlage der beigefügten Wertungsmatrix für die Zuschlagskriterien bezugnehmend auf die Unterpunkte 1.1 – 1.4 mit einem Umfang von insgesamt maximal 3 DIN A4-Seiten. Jede weitere Seite wird nicht gewertet.
Siehe Punkt III 1.1
Für das Projekt gelten die Bau- Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Sachsen-Anhalt sowie nutzerspezifische Vorschriften, welche sich aus der Mitfinanzierung des Vorhabens aus Fördermitteln ergeben.
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb in 2 Stufen durchgeführt. Die Bewerber haben innerhalb der unter Abschnitt IV.2.2) genannten Frist einen Teilnahmeantrag einzureichen, der den Anforderungen dieser Bekanntmachung genügen muss. In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden 3 bis 5 Bieter ermittelt, die zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert werden. Sowohl die Teilnahmeanträge als auch die Angebote sind in elektronischer Form über das Vergabeportal gem. den §§ 10 und 53 Abs. 1 VgV einzureichen.
Teilnahmeanträge/Angebote per Post, E-Mail und Telefax werden nicht berücksichtigt. Für die Wahrung der Fristen kommt es auf den Eingang bei der Kontaktstelle an. Die Kommunikation bei Rückfragen zur Ausschreibung erfolgt stets über das Vergabeportal. Bieteranfragen, die die Vergabestelle per Mail oder Telefon erreichen, werden nicht beantwortet. Die Beantwortung der Bieterfragen erfolgt ebenfalls über das Vergabeportal. Am Verfahren teilnehmende Bewerber/Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich nach Erhalt auf Vollständigkeit und etwaige Unstimmigkeiten zu prüfen. Sollten etwaige Unstimmigkeiten in den Vergabeunterlagen auftauchen, ist der Bewerber/Bieter unverzüglich dran gehalten, die Vergabestelle in vorgenannter Art und Weise drauf hinzuweisen.
Telefon: +49 345 /5141529
Fax: +49 345/5141115
Auf die Fristen zur Einlegung einer Rüge gem. § 160 GWB wird hingewiesen. Insbesondere ist zu beachten, dass ein Nachprüfantrag unzulässig ist, wenn er mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rügen nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Pkt. 4 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gerügt werden, § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung an o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen. Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.