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Timestamp: 2016-10-21 11:31:14
Document Index: 157192692

Matched Legal Cases: ['Art. 114', 'Art. 276', 'Art. 277', 'Art. 286', 'Art. 277', 'Art. 125', 'Art. 93', 'Art. 178', 'Art. 14', 'Art. 76', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 281', 'Art. 318', 'Art. 133', 'BGE', 'Art. 281', 'Art. 318', 'Art. 90', 'Art. 91', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 94', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 178', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 150', 'Art. 91', 'BGE', 'BGE', 'Art. 283', 'Art. 91', 'BGE', 'Art. 283', 'Art. 93', 'Art. 104', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 100', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 66']

5A_769/2015 (01.09.2016)
5A_769/2015 � � Urteil vom 1. September 2016
alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Robert Joder,
vertreten durch F�rsprecher Peter D. Deutsch,
Die 1991 geschlossene Ehe von D.A.________ und A.A.________, aus welcher die Kinder B.A.________ (geb. 1994), C.A.________ (1996) und E.A.________ (1997) hervorgegangen sind, wurde mit Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland am 1. Dezember 2014 geschieden. Im Dispositiv bestimmte das Scheidungsgericht Folgendes:
"1.�������Die zwischen den Parteien am xx.xx.1991 vor dem Zivilstandsamt U.________ geschlossene Ehe wird auf Begehren der klagenden Partei in Anwendung von Art. 114 ZGB geschieden.
2.�������Das gemeinsame Kind
- E.A.________, geb. xx.xx.1997
wird unter der gemeinsamen elterlichen Sorge beider Eltern belassen, unter der alleinigen Obhut von A.A.________ sowie mit Wohnsitz des Kindes bei A.A.________.
3.�������Von einer konkreten Regelung des pers�nlichen Verkehrs zwischen E.A.________ und ihrem Vater D.A.________ wird abgesehen. Beide regeln ihre gegenseitigen Kontakte in direkter Absprache untereinander.
4.�������D.A.________ hat f�r das Kind E.A.________ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zur Vollj�hrigkeit monatliche Unterhaltsbeitr�ge, zahlbar monatlich zum Voraus, von CHF 1'200.00 zu leisten (Art. 276 Abs. 3, Art. 277 Abs. 2 und Art. 286 Abs. 2 und 3 ZGB bleiben vorbehalten).
�������D.A.________ hat den Unterhaltsbeitrag von CHF 1'200.00 gest�tzt auf Art. 277 Abs. 2 ZGB �ber die Vollj�hrigkeit hinaus zu erbringen, bis die Erstausbildung von E.A.________ ordentlicherweise abgeschlossen ist, eine allf�llige fr�here wirtschaftliche Selbst�ndigkeit von E.A.________ vorbehalten.
�������Die Familienzulagen sind im vorstehenden Unterhaltsbeitrag nicht inbegriffen und zus�tzlich geschuldet, wenn D.A.________ darauf Anspruch hat und sie nicht von A.A.________ bezogen werden. Die Familienzulagen werden zurzeit von D.A.________ bezogen.
�������D.A.________ hat die vorstehenden Leistungen - solange E.A.________ minderj�hrig ist - an A.A.________ auszurichten, anschliessend an E.A.________ direkt.
5.�������D.A.________ hat A.A.________ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und mit 30. Juni 2016 gest�tzt auf Art. 125 ZGB einen monatlich zum Voraus zahlbaren Unterhaltsbeitrag von CHF 1'900.00 zu leisten.
6.�������[�
Indexierung]
7.�������Es wird angeordnet, dass D.A.________ von seiner Austrittsleistung bei der Pensionskasse [...] einen Betrag von CHF 273'596.05 auf das Vorsorgekonto von A.A.________ [...] �bertr�gt. Die Pensionskasse von D.A.________ wird entsprechend gerichtlich angewiesen.
8.�������Jede Partei beh�lt die sich in ihrem Besitz befindenden Gegenst�nde und die auf ihren Namen lautenden Verm�genswerte und tr�gt die auf ihren Namen lautenden Schulden.
�������Damit sind die Parteien g�terrechtlich vollst�ndig auseinandergesetzt.
9.�������Soweit �ber die vorstehenden Ziffern 1 bis und mit 8 hinausgehend, werden die Rechtsbegehren der Parteien abgewiesen.
10.�������Die Gerichtskosten, bestimmt auf CHF 7'500.00, werden den Parteien je h�lftig, ausmachend CHF 3'750.00, zur Bezahlung auferlegt und im Betrag von CHF 6'000.00 mit den von D.A.________ geleisteten Vorsch�ssen verrechnet.
�������A.A.________ hat D.A.________ CHF 2'250.00 f�r vorgeschossene Gerichtskosten zu ersetzen und dem Gericht CHF 1'500.00 nachzubezahlen.
�������Wird keine schriftliche Begr�ndung verlangt, reduzieren sich die Gerichtskosten auf CHF 5'625.00. Diesfalls hat A.A.________ D.A.________ CHF 2'812.50 f�r vorgeschossene Gerichtskosten zu ersetzen und D.A.________ sind aus der Gerichtskasse CHF 375.00 zur�ckzuerstatten.
11.�������Jede Partei tr�gt ihre eigenen Parteikosten.
12.�������[�
schriftliche Er�ffnung und Mitteilung]".
Auf Beschwerde von A.A.________ sowie der beiden vollj�hrigen Kinder B.A.________ und C.A.________ hin stellte das Obergericht des Kantons Bern zun�chst fest, dass das erstinstanzliche Urteil im Scheidungspunkt, hinsichtlich Obhut und Wohnsitz des Kindes E.A.________ sowie des Verzichtes auf eine Regelung des pers�nlichen Verkehrs zwischen E.A.________ und ihrem Vater rechtskr�ftig geworden ist. Auf die Rechtsbegehren der Berufungskl�ger bez�glich dieser Punkte trat das Obergericht nicht ein, ebensowenig auf den Antrag, in teilweiser Ab�nderung von Ziff. 8 des erstinstanzlichen Entscheids sei die g�terrechtliche Auseinandersetzung "rechtsgen�gend vorzunehmen". Das Begehren, der Mutter sei die alleinige elterliche Sorge f�r E.A.________ zuzuteilen, wies es ab. Weiter wies die Vorinstanz die Sache an die erste Instanz zur neuen Beurteilung im Sinne der Erw�gungen zur�ck, was den Vorsorgeausgleich sowie den Vollj�hrigenunterhalt f�r B.A.________ und C.A.________ und (abh�ngig davon) die Unterhaltsbeitr�ge f�r die Ehefrau und das damals noch minderj�hrige Kind betraf. Das Gesuch um Prozesskostenvorschuss resp. unentgeltliche Rechtspflege wies das Obergericht ab. Die Kosten des Berufungsverfahrens setzte es auf Fr. 3'000.-- fest; davon gehe die H�lfte zu Lasten der Berufungskl�gerin, die andere H�lfte beziehe sich auf die R�ckweisung und sei im neuen Verfahren vor erster Instanz zu liquidieren. Die Parteikosten wurden wettgeschlagen, soweit sie nicht den "Aufwand f�r die kassierten Punkte" betrafen; dieser Teil sei in die im Verfahren vor erster Instanz zu sprechende Parteientsch�digung einzubeziehen (Urteil vom 25. August 2015).
C.a.�A.A.________, B.A.________ und C.A.________ reichten mit Eingabe vom 28. September 2015 Beschwerde in Zivilsachen ein.
C.a.a.�Sie beantragen, die Vorinstanz sei zu verpflichten, denjenigen Teil des angefochtenen Urteils, mit welchem strittige Punkte an die erste Instanz zur�ckgewiesen werden, als anfechtbaren Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG auszuf�llen. Das Obergericht sei zu verpflichten, der ersten Instanz hinsichtlich der vom R�ckweisungsentscheid erfassten Gegenst�nde "formell- und materiellrechtlich verbindliche Weisungen" im Sinne der Berufungsantr�ge zu erteilen. Die BVG-Austrittsleistung sei nach den Verh�ltnissen im Zeitpunkt der Rechtskraft der Scheidungsnebenfolgen zu teilen.
C.a.b.�Soweit es sich beim angefochtenen Urteil um einen Endentscheid handle, seien sodann die Obhutsfrage und die elterliche Sorge unter Ber�cksichtigung des Zusammenhangs zwischen diesen beiden Punkten neu zu beurteilen. Das angefochtene Urteil sei des Weitern aufzuheben, soweit das Obergericht auf den Antrag zur g�terrechtlichen Auseinandersetzung nicht eingetreten sei; der Ehemann sei zu verurteilen, der Ehefrau unter diesem Titel h�chstens Fr. 252'928.35 und mindestens Fr. 121'609.-- zu bezahlen. Schliesslich wird beantragt, die Vorinstanz sei anzuweisen, nicht beurteilte Berufungsbegehren betreffend Beschr�nkungen der Verf�gungsbefugnis nach Art. 178 ZGB zu behandeln und der ersten Instanz entsprechende Weisungen zu erteilen.
C.a.c.�Hinsichtlich der Kostenfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens beantragen die Beschwerdef�hrenden, das Obergericht sei zu verpflichten, der Ehefrau das Gesuch um Prozesskostenvorschuss resp. unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen. Die Gerichtskosten seien dem Ehemann aufzuerlegen. �ber die Parteikosten habe das Obergericht selber zu bestimmen (statt sie dem Regionalgericht zur Festlegung zu �berlassen); sie seien ebenfalls dem Ehemann aufzuerlegen. Schliesslich seien die vom Obergericht nicht beurteilten Berufungsantr�ge zu den Kostenfolgen des erstinstanzlichen Prozesses dahin zu entscheiden, dass der Beschwerdegegner die gesamten Gerichtskosten (von noch Fr. 1'500.--) zu tragen habe und zu einer Parteientsch�digung von Fr. 24'500.-- zu verurteilen sei.
C.a.d.�Die Beschwerdef�hrerin ersucht mit separater Eingabe darum, der Beschwerdegegner sei zur Bezahlung eines Prozesskostenvorschusses zu verurteilen resp. es sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege (Prozessf�hrung und Rechtsverbeist�ndung) zu gew�hren.
Die j�ngste Tochter der Parteien, E.A.________, ist am xx.xx.2015, kurz nach Erlass des angefochtenen Urteils vom 25. August 2015, vollj�hrig geworden (Art. 14 ZGB). Bereits bei Einreichung der Beschwerde vor Bundesgericht am 28. September 2015 waren s�mtliche R�gen betreffend die elterliche Obhut resp. das Sorgerecht gegenstandslos, wie die Beschwerdef�hrerin selber feststellt. Die Beschwerdebefugnis setzt ein praktisches Interesse an der Gutheissung der Beschwerde voraus, das auch im Zeitpunkt der F�llung des bundesgerichtlichen Urteils noch aktuell sein muss (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 131 I 153 E. 1.2 S. 157). Diese Sachurteilsvoraussetzung ist nicht erf�llt. Auf die Beschwerde ist bereits aus diesem Grund nicht einzutreten, soweit sie die Obhut und das Sorgerecht betrifft (vgl. auch unten E. 4.2).
Die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 Abs. 1 BGG) richtet sich gegen den Entscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG). Das Obergericht ist u.a. hinsichtlich der g�terrechtlichen Auseinandersetzung auf die Berufung nicht eingetreten. Abgewiesen hat es das Gesuch der Ehefrau um Prozesskostenvorschuss resp. unentgeltliche Rechtspflege. Schliesslich hat die Vorinstanz die Sache an die erste Instanz zur�ckgewiesen, damit diese die Scheidungsnebenfolgen bez�glich Vorsorgeausgleich, Vollj�hrigenunterhalt und (damit zusammenh�ngend) Ehegatten- und Kindesunterhaltsbeitr�ge neu beurteile. Jedenfalls soweit das angefochtene Urteil eine R�ckweisung vorsieht, handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbst�ndig angefochten werden kann (BGE 140 V 321 E. 3 S. 325; 133 V 477 E. 4.2 S. 481). Zur Beantwortung der Frage, ob auf das angefochtene Urteil einzutreten sei, ist vorab zu pr�fen, ob hinsichtlich derjenigen Punkte, in denen die Vorinstanz die Sache an das Regionalgericht zur�ckweist, die Gefahr eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils besteht (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; unten E. 3.3-3.5). Sollte diese Frage verneint werden, ist weiter zu pr�fen, ob sich das Bundesgericht mit den vorinstanzlich durch Nichteintreten oder Abweisung erledigten Punkten befassen kann (E. 4).
Das Obergericht hat die Sache bez�glich des Vollj�hrigenunterhalts (und damit einhergehend auch hinsichtlich der Unterhaltsbeitr�ge f�r die Ehefrau und die damals noch minderj�hrige Tochter) sowie zur Neuberechnung des Vorsorgeausgleichs (Art. 281 ZPO) an die erste Instanz zur�ckgewiesen (Art. 318 Abs. 1 lit. c ZPO). Die Beschwerdef�hrenden r�gen beides als bundesrechtswidrig.
3.1.1.�B.A.________ und C.A.________ beanspruchen je f�r sich Vollj�hrigenunterhalt und konstituieren sich zu diesem Zweck als Parteien. Liegt wie hier eine einschl�gige Prozessvollmacht vor, so ist die Ehefrau als Partei des Scheidungsverfahrens berechtigt, auch die Vollj�hrigenunterhaltsbeitr�ge geltend zu machen (vgl. unten E. 3.1.2). Ob neben ihr auch die beiden Ansprecher beschwerdelegitimiert sind, kann offenbleiben, weil auf das Rechtsmittel insgesamt nicht einzutreten ist (E. 4 und 5).
3.1.2.�Das Gericht kann den Kinderunterhaltsbeitrag �ber den Eintritt der Vollj�hrigkeit hinaus festlegen (Art. 133 Abs. 3 ZGB). B.A.________ und C.A.________ sind w�hrend des (seit Klageerhebung am 6. September 2011 anh�ngigen) Scheidungsverfahrens vollj�hrig geworden. In einem solchen Fall kann der (ehemalige) Inhaber der elterlichen Sorge den Prozess in eigenem Namen fortf�hren, wenn das vollj�hrig gewordene Kind diesem Vorgehen zustimmt (vgl. BGE 142 III 78 E. 3.2 S. 81; 129 III 55). Das Obergericht hielt fest, der Rechtsvertreter der Berufungskl�gerin habe konkrete und bezifferte Rechtsbegehren zum Unterhalt der beiden vollj�hrigen Kinder gestellt. Die erste Instanz habe diese nicht behandelt, obwohl die notwendige Zustimmung der Ansprechenden vorgelegen habe. Ein reformatorischer Entscheid durch die Berufungsinstanz sei nicht m�glich, weil die f�r die Beurteilung des Anspruchs n�tigen Angaben fehlten. Die Sache sei auch bez�glich der Ehegatten- und Kindesunterhaltsbeitr�ge an das Regionalgericht zur�ckzuweisen, weil diese durch eine neue Bemessung des Vollj�hrigenunterhalts tangiert w�rden.
3.2.�Hinsichtlich des Vorsorgeausgleichs wies das Obergericht die Sache an die erste Instanz zur�ck, damit diese die Forderung anhand aktualisierter Zahlen neu beurteile oder die Angelegenheit allenfalls nach Art. 281 Abs. 3 ZPO an das zust�ndige Berufsvorsorgegericht �berweise.
3.3.�Nach Art. 318 Abs. 1 lit. c ZPO kann die Rechtsmittelinstanz die Sache an die erste Instanz zur�ckweisen, wenn ein wesentlicher Teil der Klage nicht beurteilt wurde oder der Sachverhalt in wesentlichen Teilen zu vervollst�ndigen ist. Solche R�ckweisungsentscheide sind nur dann Endentscheide (Art. 90 BGG) resp. Teilentscheide (Art. 91 BGG), wenn der unteren Instanz kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und die R�ckweisung nur noch der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (BGE 135 V 141 E. 1.1 S. 143). Ansonsten gilt der R�ckweisungsentscheid als Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG. Als solcher ist er u.a. unter der Voraussetzung anfechtbar, dass er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Gemeint sind Nachteile rechtlicher Natur, die auch durch einen f�r die beschwerdef�hrende Person g�nstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden k�nnten (BGE 141 III 80 E. 1.2; 140 V 321 E. 3.6 S. 326; 139 IV 113 E. 1 S. 115; 138 III 46 E. 1.2 S. 47). Rein tats�chliche Nachteile wie eine Verl�ngerung oder Verteuerung des Verfahrens gelten nicht als nicht wieder gutzumachend (BGE 140 V 321 E. 3.6 S. 326; 138 III 190 E. 6 S. 192; 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382). Es obliegt der interessierten Partei darzutun, dass ein rechtserheblicher Nachteil gegeben ist (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 134 III 426 E. 1.2 a.E. S. 429), es sei denn, er sei geradezu offensichtlich (BGE 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 137 III 522 E. 1.3 S. 525; vgl. 133 III 629 E. 2.4.2 S. 633).
3.4.�Die Beschwerdef�hrenden legen nicht dar, weshalb ihnen durch die R�ckweisung der Unterhaltsfragen ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohen sollte. Ebensowenig ist ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche R�ckweisung bez�glich des Vorsorgeausgleichs zu einer bundesrechtswidrigen Schm�lerung des Anspruchs f�hren sollte, die auch durch einen f�r die Beschwerdef�hrerin g�nstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden k�nnte.
3.5.�Ger�gt wird dar�ber hinaus auch, dass das Obergericht keine verbindlichen Weisungen in das Dispositiv aufgenommen resp. die Unterhaltsfragen nicht wenigstens in den Grundz�gen selber beurteilt hat. Dadurch sei den Beschwerdef�hrenden verunm�glicht worden, umgehend einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG an das Bundesgericht weiterziehen zu k�nnen. Dies bewirke eine Rechtsverz�gerung (vgl. Art. 29 Abs. 1 BV).
Ein �berlanges Verfahren kann gegen die Garantie eines wirksamen Rechtsschutzes innert angemessener Frist verstossen. Ausnahmsweise kann es f�r eine Partei unter diesem Titel unzumutbar sein, die Anfechtung des Endentscheids abwarten zu m�ssen (BGE 136 II 165 E. 1.2.1 S. 171; Urteil 8C_633/2014 vom 11. Dezember 2014 E. 2.2). Da eine Rechtsverz�gerung unabh�ngig von einem f�rmlichen Entscheid geltend gemacht werden kann, ist die Rechtsverz�gerungsbeschwerde (Art. 94 BGG) auch bei Zwischenentscheiden m�glich (Urteil 1A.169/2004 vom 18. Oktober 2004 E. 1.2; vgl. BGE 117 Ia 336 E. 1a S. 337). Eine �berlange Verfahrensdauer wird indessen nicht geltend gemacht und liegt auch nicht vor. Auch insoweit ist die Beschwerde unzul�ssig.
3.6.�Mangels sachbez�glicher Begr�ndung von vornherein nicht einzutreten (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG) ist ferner auf den Antrag, die Vorinstanz sei anzuweisen, nicht beurteilte Berufungsbegehren betreffend Beschr�nkungen der Verf�gungsbefugnis nach Art. 178 ZGB zu behandeln und der ersten Instanz entsprechende Weisungen zu erteilen.
4.1.�Die Vorinstanz ist auf das Berufungsbegehren, "in teilweiser Ab�nderung von Ziffer 8 des E[ntscheids] vom 01.12.2014 sei die g�terrechtliche Auseinandersetzung rechtsgen�gend vorzunehmen", nicht eingetreten. Die Beschwerdef�hrerin r�gt dies mit der Begr�ndung, dieser Prozessentscheid verletze das Verbot des �berspitzten Formalismus und der Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV), das rechtliche Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV), das Willk�rverbot (Art. 9 BV) sowie Beweisregeln (Art. 8 und 200 ZGB, Art. 150 ZPO).
4.2.�Diesbez�glich kann auf die Beschwerde nur eingetreten werden, falls ein anfechtbarer Entscheid vorliegt.
4.2.1.�Nach Art. 91 lit. a BGG ist die Beschwerde zul�ssig gegen einen Entscheid, der nur einen Teil der gestellten Begehren behandelt, wenn diese Begehren unabh�ngig von den anderen beurteilt werden k�nnen. Mit dem Teilentscheid wird �ber eines von mehreren Rechtsbegehren (objektive oder subjektive Klagenh�ufung) - und nicht bloss �ber materiellrechtliche Teilfragen eines Rechtsbegehrens - abschliessend befunden (BGE 133 V 477 E. 4.1.2 S. 480). Nach der allgemeinen gesetzlichen Regel w�re es an sich m�glich, den angefochtenen Entscheid nur hinsichtlich derjenigen Scheidungsnebenfolgen als Zwischenentscheid zu behandeln, welche das Obergericht an das Regionalgericht zur�ckgewiesen hat, und im �brigen von einem beschwerdef�higen Teilentscheid auszugehen.
4.2.2.�Dem steht jedoch der Grundsatz der Einheit des Scheidungsurteils entgegen: Das Scheidungsverfahren erster oder zweiter Instanz ist insgesamt erst beendet, nachdem �ber alle Nebenfolgen entschieden worden ist. Ausgenommen vom Grundsatz der Einheit des Scheidungsurteils ist - neben dem Scheidungspunkt selber (BGE 137 III 421 E. 1.1 S. 422; Urteil 5C.25/2004 vom 17. Juni 2004 E. 5.2) - nur die g�terrechtliche Auseinandersetzung, die aus wichtigen Gr�nden in ein separates Verfahren verwiesen werden kann (Art. 283 Abs. 2 ZPO). Die Rechtsmittelinstanz kann indessen auch bloss einen Teil der strittigen Fragen selber beurteilen und - so wie hier geschehen (oben E. 3) - die �brigen an die erste Instanz zur neuen Entscheidung zur�ckweisen. In diesem Fall wird der Prozess (insgesamt) fortgef�hrt und erst beendet, wenn alle Nebenfolgen geregelt sind. Daraus folgt, dass Nebenfolgen der Scheidung (mit der erw�hnten Ausnahme) nicht im Sinne von Art. 91 lit. a BGG "unabh�ngig von den anderen [Begehren] beurteilt werden k�nnen" (BGE 134 III 426 E. 1.2 S. 428; Urteil 5A_498/2012 vom 14. September 2012 E. 1.2.1). Ob die Regelung der elterlichen Sorge mit Blick auf deren inhaltliche Eigenst�ndigkeit allenfalls als Teilentscheid behandelt werden k�nnte, muss hier nicht entschieden werden; dieses Begehren ist gegenstandslos geworden (oben E. 1).
Das Obergericht ist auf die g�terrechtliche Forderung nicht eingetreten, weil es der Auffassung war, das betreffende Rechtsbegehren gen�ge den Anforderungen an Form und Begr�ndung nicht. Eine Ausnahme vom Grundsatz der Einheit des Scheidungsurteils nach Art. 283 Abs. 2 ZPO liegt nicht vor. Nachdem das Obergericht der ersten Instanz eine neue Beurteilung von Nebenfolgen aufgetragen hat, das Verfahren diesbez�glich also noch andauert, kann eine andere, obergerichtlich beurteilte Scheidungsnebenfolge nicht als Teilentscheid getrennt behandelt werden. Das angefochtene Urteil ist insgesamt ein Zwischenentscheid, der grunds�tzlich nicht an das Bundesgericht weitergezogen werden kann (vgl. zum fehlenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG sinngem�ss E. 3.3-3.5).
Schliesslich wenden sich die Beschwerdef�hrenden gegen die vorinstanzliche Regelung der Kostenfolgen. Sie berufen sich dabei auf verschiedene Verfahrensgrunds�tze.
5.1.�Die Vorinstanz hat das Gesuch um Leistung eines Prozesskostenvorschusses resp. um unentgeltliche Rechtspflege im Berufungsverfahren mit der Begr�ndung abgelehnt, hinsichtlich der behandelten Punkte (Nichteintreten und Abweisung) sei die Berufung aussichtslos gewesen. Die obergerichtlichen Verfahrenskosten auferlegte sie zur H�lfte (im Umfang von Nichteintreten und Abweisung) der Berufungskl�gerin. Die andere H�lfte beziehe sich auf die R�ckweisung und sei im vorinstanzlichen Verfahren zu liquidieren (Art. 104 Abs. 4 ZPO). Die Parteikosten wurden wettgeschlagen; hinsichtlich der zur�ckgewiesenen Teile wurde die Festlegung einer Entsch�digung wiederum dem Regionalgericht �berlassen.
5.2.�Der Kostenentscheid ist Teil eines Zwischenentscheids (oben E. 4.2) und unter den gleichen Voraussetzungen anfechtbar.
5.3.�Die Abweisung eines Antrags auf unentgeltliche Rechtspflege f�hrt zu einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, wenn ein Kostenvorschuss einverlangt wird, dessen Nichtbezahlung die Nichtanhandnahme des Rechtsmittels bewirkt, oder wenn die antragstellende Person dadurch gezwungen ist, im Prozess ohne Rechtsvertretung zu agieren (Urteil 5A_811/2015 vom 16. Dezember 2015 E. 2.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdef�hrenden waren aufgrund der Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege in keiner Weise in der Verfolgung ihrer Interessen im vorinstanzlichen Verfahren behindert. Unter diesen Umst�nden ist die definitive Kostenregelung mit Beschwerde gegen den Endentscheid herbeizuf�hren (Urteil 5A_811/2015 E. 2.2.3; vgl. auch E. 5.4).
5.4.�Soweit die Beschwerdef�hrenden die erst- und zweitinstanzliche Verlegung von Gerichtskosten und Parteientsch�digung anfechten, kann darauf ebenfalls nicht eingetreten werden: Befindet eine Vorinstanz des Bundesgerichts im Rahmen eines R�ckweisungsentscheids �ber Kostenfolgen, geh�rt dies zum Zwischenentscheid, der nur unmittelbar an das Bundesgericht weitergezogen werden kann, wenn im Hauptpunkt der Rechtsweg nach Art. 93 Abs. 1 BGG offensteht. Der Kostenentscheid im R�ckweisungsurteil als solcher bewirkt keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil: Ungeachtet des Vorbehalts in Art. 93 Abs. 3 (letzter Teilsatz) BGG kann er mit Beschwerde gegen den neuen Endentscheid - oder im Anschluss daran - angefochten werden: Entscheidet die Instanz, an welche die Sache zur�ckgewiesen wurde, in der Hauptsache zugunsten der im fr�heren Kostenentscheid beschwerten Partei oder wird der neue Endentscheid der ersten Instanz aus einem andern Grund nicht weitergezogen, kann die Kostenregelung im R�ckweisungsentscheid direkt im Anschluss an den neuen erstinstanzlichen Entscheid beim Bundesgericht angefochten werden. Dies muss innert der Beschwerdefrist, wie sie in der Sache selber gelten w�rde (Art. 100 BGG), geschehen; fristausl�send ist das Er�ffnungs- bzw. Zustellungsdatum des neuen erstinstanzlichen Entscheids (BGE 135 III 329 E. 1.2.2 S. 333 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647; zur amtlichen Publikation vorgesehenes Urteil 2C_309/2015 vom 24. Mai 2016 E. 1). Wird hingegen auch der neue erstinstanzliche Endentscheid angefochten, kann der Kostenpunkt des fr�heren R�ckweisungsentscheids erst an das Bundesgericht weitergezogen werden, wenn das neue Urteil der Berufungsinstanz vorliegt: wenn dieses akzeptiert wird, f�r sich allein, oder sonst zusammen mit dem Berufungsurteil.
Beim angefochtenen Urteil handelt es sich nach dem Gesagten in allen strittigen Teilen um einen Zwischenentscheid, aufgrund dessen den Beschwerdef�hrenden kein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht. Auf die Beschwerde ist daher insgesamt nicht einzutreten.
Die Beschwerde war aussichtslos. Damit fehlt es an einer materiellen Voraussetzung f�r die unentgeltliche Rechtspflege vor Bundesgericht (Art. 64 Abs. 1 BGG). Die Gerichtskosten gehen zu Lasten von A.A.________ (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegner hatte keinen entsch�digungspflichtigen Aufwand.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden A.A.________ auferlegt.