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Timestamp: 2019-10-21 12:11:26
Document Index: 23561880

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 87', '§ 62', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 8', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 1', '§ 2']

Veröffentlichungsdatum:18.10.2011 Inkrafttreten01.10.2011
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.10.2011 bis 30.09.2014Außer Kraft
Zuletzt geändert durch:Berichtigung Brem.ABl. 2011 S. 1501
FundstelleBrem.ABl. 2011, 1399, 1501
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Produktionstechnik (Vollfach) der Universität Bremen vom 14. September 2011 (Brem.ABl. 2011, 1399, 1501), zuletzt Berichtigung Brem.ABl. 2011 S. 1501"
juris-Abkürzung: ProdTVollBacfPO BR 2011
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.10.2011 bis 30.09.2014
aufgeh. durch § 8 Abs. 4 der Verordnung vom 16. April 2014 (Brem.ABl. S. 1254)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Berichtigung Brem.ABl. 2011 S. 1501
Frühere amtliche Bezeichnung: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang „Produktionstechnik - Maschinenbau und Verfahrenstechnik” (Vollfach) der Universität Bremen" (vom 1.10.2011 bis 30.9.2011)
Der Fachbereichsrat 04 (Produktionstechnik - Maschinenbau & Verfahrenstechnik) hat auf seiner Sitzung am 14. September 2011 gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) i. V. m. § 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S. 375) folgende Prüfungsordnung beschlossen:
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengangs „Produktionstechnik” sind insgesamt 210 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 7 Fachsemestern.
(1) Der Bachelorstudiengang „Produktionstechnik” wird als Vollfach-Bachelorstudium gemäß § 4 Absatz 1 Ziffer 1 AT BPO studiert.
(2) Die Module sind nach Studienbereichen strukturiert:
Pflichtbereich 115 CP,
Wahlpflichtbereich I 11 CP,
Wahlpflichtbereich II 30 CP
Fertigungstechnik (FT),
Materialwissenschaften (MW),
Verfahrenstechnik (VT),
Wahlpflichtbereich III /General Studies 20 CP,
Wahlbereich /General Studies 18 CP,
Abschlussmodul 16 CP.
(3) Im Wahlpflichtbereich I wird abhängig von der gewählten Vertiefungsrichtung entweder das Modul Konstruktionslehre oder das Modul Wärmeübertragung/Strömungslehre im Umfang von jeweils 11 CP gewählt. Studierende, die sich für die Vertiefungsrichtungen ME oder FT entscheiden, belegen im vierten Semester das Modul Konstruktionslehre, im Falle von VT, MW, LuR und ES ist das Modul Wärmeübertragung/Strömungslehre zu wählen.
(4) Im Wahlpflichtbereich II entscheiden sich die Studierenden für eine Vertiefungsrichtung im Umfang von 30 CP. Jede Vertiefungsrichtung besteht aus zwei Basismodulen und zwei Vertiefungsmodulen, die zusammenhängend belegt werden.
(5) Die Anlage regelt die zu erbringenden Prüfungsleistungen und stellt den Studienverlauf dar.
(6) Die im Studienplan vorgesehenen Pflicht-, Wahlpflicht und Wahlmodule werden mindestens im jährlichen Turnus angeboten. Die einzelnen Lehrveranstaltungen sowie die zu einer Vertiefungsrichtung gehörenden Module werden in der Jahresplanung des Lehrprogramms ausgewiesen.
(7) Module im Pflichtbereich werden in deutscher Sprache, Module im Wahlpflicht- und Wahlbereich in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt.
(9) Im Wahlbereich können Module im Umfang von 24 CP erbracht werden, davon fließen 18 CP gemäß § 5 Absatz 3 AT BPO in die Bachelorprüfung ein.
(10) Lehrveranstaltungen werden gemäß § 6 Absatz 1 AT BPO1 durchgeführt.
(11) Das Studium beinhaltet ein verpflichtendes Industriepraktikum oder ein äquivalentes Praktikum gemäß Praktikumsordnung im Umfang von 12 Wochen, das zusammenhängend abzuleisten ist. Das Industriepraktikum wird mit einem Praktikumsbericht abgeschlossen. Für das Praktikum werden 12 CP vergeben. Näheres regelt die Praktikumsordnung.
(12) Es können Module aus dem Gesamtangebot des Fachbereichs Produktionstechnik erbracht werden, die über die zum Erreichen der für den Bachelorstudiengang erforderlichen Leistungspunkte hinausgehen. Diese Module fließen nicht in die Gesamtnote der Bachelorprüfung ein. Die/Der Studierende muss bei der Anmeldung zum jeweiligen Modul dieses als freiwillige Zusatzleistung kennzeichnen.
(1) Prüfungen werden in den Formen gemäß §§ 8 ff. AT BPO2 durchgeführt. Darüber hinaus können Prüfungen in den folgenden Formen erfolgen:
Laborbericht im Umfang von ca. 5 bis 10 Seiten (ohne Anlagen),
(4) Mündliche Gruppenprüfungen sind zugelassen; die Dauer soll dann 90 Minuten nicht überschreiten.
(6) Bearbeitungsfristen und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des Moduls mitgeteilt.
(9) Prüfungen können in Form von Multiple Choice bzw. E-Klausuren durchgeführt werden. Näheres regelt Anlage 2.
(10) Teilprüfungen gemäß Anlage 1 werden im Verhältnis ihrer Kreditpunkte gewichtet. Sind Kreditpunkte nur für Module ausgewiesen, so werden die Teilprüfungen zu gleichen Teilen gewichtet.
Prüfungsformen gemäß AT BPO können sein: Klausuren, Projektarbeiten, Hausarbeiten, Praktikumsberichte, Portfolio, mündliche Prüfung, Referate.
(1) Das gemäß Anlage zur Immatrikulationsordnung vom 28. Mai 2008 vorausgesetzte mindestens achtwöchige Vorpraktikum muss vor Beginn des dritten Studiensemesters komplett absolviert werden. Eine Anmeldung zu entsprechenden Modulen bzw. Prüfungen ist nur bei Vorlage einer Bescheinigung gemäß der Praktikumsordnung möglich.
(2) Die Zulassung zum Bachelor-Abschlussmodul erfolgt auf Antrag der/des Studierenden und nach erfolgreichem Abschluss der im Anhang 1 dokumentierten Prüfungsleistungen im Umfang von mindestens 166 CP, wobei alle Prüfungsleistungen der Pflicht- und Wahlpflichtmodule der Semester 1 bis 4 gemäß Anhang 1 abgeschlossen sein müssen.
(2) Die Zulassung zum Bachelor-Abschlussmodul sollte spätestens acht Wochen nach erfolgreichem Abschluss der in Anhang 1 dokumentierten Prüfungsleistungen der Semester 1 bis 6 im Umfang von 194 CP beantragt werden.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor mit Wirkung vom 1. Oktober 2011 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2011/12 erstmals im Bachelorstudiengang „Produktionstechnik” (Vollfach) ihr Studium aufnehmen.
(2) Studierende, die ihr Studium vor dem Wintersemester 2011/12 begonnen haben, beenden ihr Studium nach der Prüfungsordnung vom 18. Oktober 2006, zuletzt geändert am 1. Juli 2009. Studierende, die bis zum 30. September 2014 ihr Studium noch nicht beendet haben, wechseln spätestens dann bzw. auf Antrag auch früher in die Prüfungsordnung vom 14. September 2011.
(3) Mit Inkrafttreten der Prüfungsordnung vom 14. September 2011 tritt die Prüfungsordnung vom 18. Oktober 2006, zuletzt geändert am 1. Juli 2009, außer Kraft. Absatz 2 bleibt davon unberührt.
Genehmigt, Bremen, den 22. September 2011
Anlage 2: Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren und zur Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur”
PL /SL
(Kreditpunkt-Anteile)
Mathematik M1 12 KP PL: 1 Mathematik 1
SL: 1 Mathematik 2
Mathematik M2 12 MP PL: 1 Mathematik 3
SL: 1 Chemie
Physik 4 KP PL: 1
SL: 1 Physik
Elektrotechnik 7 KP PL: 2 E-Technik 1
SL: 1 E-Technik 2
Technische Mechanik TM1 12 MP PL: 1 Mechanik 1
Technische Mechanik TM2 9 MP PL: 1 Mechanik 3
Informatik 9 TP PL: 2 Inf.-Grundlagen (4 CP-Ant.)
Informatikprojekt (5 CP-Ant.)
Produktdesign & Gestaltung 9 KP PL: 1 K-Lehre 1
SL: 1 K-Lehre 2
Werkstofftechnik 8 KP PL: 1 Werkstofftechnik I
SL: 1 Werkstofftechnik II
Messtechnik 5 TP PL: 2 Messtechnik
Technische Thermodynamik 10 MP PL: 1 Techn. Thermodynamik 1
Techn. Thermodynamik 2
Regelungstechnik 5 KP PL: 1
SL: 1 Regelungstechnik
Produktionstechnik 9 TP PL: 3 Grundlagen der Fertigungstechnik
Konstruktionslehre3 11 KP PL: 1 K-Lehre 3
SL: 1 K-Lehre 4
Strömungslehre4 11 KP PL: 2 Wärmeübertragung
SL:2 Strömungslehre
Wahlpflichtbereich II - Vertiefungsrichtungen5
Basismodul 1 6 MP/TP PL:
offen Auswahl
Basismodul 2 6 MP/TP PL:
Vertiefungsmodul 1 9 MP/TP PL:
Vertiefungsmodul 2 9 MP/TP PL:
Wahlpflichtbereich III - General Studies
Projekt 8 TP PL: 2 Arbeitstechniken (2 CP-Ant.)
Lehr-Projekt (6 CP-Ant.)
Industriepraktikum 12 MP SL: 1* 12 Wochen
* = Das Modul wird mit einer Studienleistung (= unbenotet) abgeschlossen
3 Voraussetzung für die Vertiefungsrichtungen Fertigungstechnik - Technologien, Anlagen und Prozessbeurteilung, Mechanical Engineering und Industrielles Management.
4 Voraussetzung für die Vertiefungsrichtungen Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften, Produktionstechnik in der Luft- und Raumfahrt und Energiesysteme.
5 Auswahl aus einem der Modulkataloge der Vertiefungsrichtungen. Siehe hierzu Kataloge im Vorlesungsverzeichnis :FT: Fertigungstechnik - Technologien, Anlagen und Prozessbeurteilung, LuR: Produktionstechnik in der Luft- und Raumfahrt, ME: Mechanical Engineering, MW: Materialwissenschaften, VT: Verfahrenstechnik, ES: Energiesysteme. Die Anzahl der Teilprüfungen ergibt sich aus den Modulkatalogen.
Wahlmodulkatalog GS-A6 und Gesamtangebot des Wahlpflichtbereiches II7 sowie Gesamtangebot der Universität (max. 4 CP) 9 MP/TP PL: 1-9
(CP-Anteile je nach Wahl)
Wahlmodulkatalog GS-B8 „Betriebs- und Sozialwissenschaft” und einschlägiges Gesamtangebot der Universität (max. 4 CP) 9 MP/TP PL: 1-9
Bachelorarbeit 16 KP PL: 2
SL: 1 Bachelorarbeit
Workshop Bachelorarbeit 12 Wochen
29 31 30 31 31 30 28
6 Siehe hierzu Modulkatalog GS-A im Vorlesungsverzeichnis. Die Anzahl der Teilprüfungen ergibt sich aus der Wahl der Veranstaltungen.
7 Im Modulkatalog GS-A können die Veranstaltungen des Wahlpflichtbereiches II - Vertiefungsrichtungen gewählt werden, die dort nicht bereits gewählt wurden.
8 Lehrveranstaltungen zum Wahlpflichtbereich „Betriebs- und Sozialwissenschaften” beschäftigen sich mit betrieblichen Fragestellungen, die insbesondere betriebswirtschaftliche und/oder soziale Aspekte beinhalten. Siehe hierzu Modulkatalog GS-B im Vorlesungsverzeichnis. Die Anzahl der Teilprüfungen ergibt sich aus der Wahl der Veranstaltungen.
wenn insgesamt mindestens 60 Prozent der gestellten Fragen zutreffend beantwortet wurden oder
„sehr gut” bei mindestens 75 Prozent,
„gut” bei mindestens 50 Prozent, aber weniger als 75 Prozent,
„befriedigend” bei mindestens 25 Prozent, aber weniger als 50 Prozent,
„ausreichend” bei 0 oder weniger als 25 Prozent zutreffender Antworten der darüber hinaus gestellten Prüfungsfragen.
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Produktionstechnik (Vollfach) der Universität Bremen vom 14. September 2011 01.10.2011 bis 30.09.2014
Eingangsformel 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 1 - Studienumfang und Abschlussgrad 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 2 - Studienaufbau, Module und Leistungspunkte 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 3 - Prüfungen 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 4 - Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 5 - Zulassungsvoraussetzungen für Module 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 6 - Bachelor-Abschlussmodul 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 7 - Gesamtnote der Bachelorprüfung 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 8 - Inkrafttreten 01.10.2011 bis 30.09.2014
Anlagen 01.10.2011 bis 30.09.2014
Anlage 1 - Studienverlaufsplan Vollfach Bachelorstudiengang Produktionstechnik 01.10.2011 bis 30.09.2014
Anlage 2 - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren und zur Durchführung von Prüfungen als E-Klausur 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 1 - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren 01.10.2011 bis 30.09.2014
§ 2 - Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur” 01.10.2011 bis 30.09.2014