Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-08-2001-I_155-2000
Timestamp: 2016-10-28 19:42:26
Document Index: 359281124

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36']

I 155/00 (08.08.2001)
N.________, 1951, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch die Beratungsstelle X.________,
A.- Die 1951 geborene N.________ arbeitete seit 1989 im Caf�-Restaurant G.________ als Serviertochter. Nachdem ihr aus wirtschaftlichen Gr�nden die Stelle auf den
15. Juli 1994 gek�ndigt wurde, meldete sie sich am 26. Februar 1997 wegen zunehmenden gesundheitlichen Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an und beantragte die Ausrichtung einer Rente. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich zog daraufhin Erkundigungen bei der fr�heren Arbeitgeberin und bei der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie GBI, Z�rich, bei. Sie holte auch zahlreiche Arztberichte und Gutachten ein, insbesondere die Berichte von Dr. med. F.________, Neurologie FMH (vom
3. Juli 1997), Dr. med. M.________, Allgemeine Medizin FMH (vom 10. M�rz 1997), Dr. med. G.________, Oberarzt, und Dr.
med. K.________, Assistenzarzt, Spital Y.________, Kardiologie (vom 20. M�rz 1997) sowie von Dr. med. S.________, Ober�rztin, Spital Z.________, Abteilung f�r Rheumatologie und therapeutische Dienste (vom 13. M�rz 1997). In ihrem Bericht vom 3. Juli 1997 stellte Dr. med. F.________ folgende Diagnose:
"- Migr�ne
vom HWK 6, beginnenden degenerativen Ver�nderungen
- Prim�re generalisierte Fibromyalgie, Fibrositis- Syndrom, Tietze-Syndrom
- Intermittierende H�maturie, parapelvine Zyste der
- Pr�kordialgien wahrscheinlich extrakardialer Genese
Schliesslich liess die IV-Stelle durch Dr. med. I.________, Spezialarzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten erstellen (vom 29. Oktober 1997).
Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle mit Verf�gung vom 2. April 1998 das Leistungsbegehren mit der Begr�ndung ab, aus rheumatologischer und kardialer Sicht sei die Versicherte f�r leichte bis mittelschwere Erwerbst�tigkeiten nicht eingeschr�nkt. Die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischen Gr�nden sei auf labiles pathologisches Geschehen zur�ckzuf�hren und stelle kein invalidisierendes Leiden im Sinne des Gesetzes dar.
B.- Eine von der Versicherten, vertreten durch die Beratungsstelle X.________, gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 25. Januar 2000 ab.
C.- N.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die IV-Stelle zu verpflichten, ihr eine ganze Invalidenrente auszurichten. Dabei st�tzt sie sich auf einen von Dr. med. A.________, Spezialarzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, am 10. Februar 2000 erstellten Arztbericht und beantragt die Anordnung einer polydisziplin�ren medizinischen Untersuchung.
1.- Die Vorinstanz hat die relevanten Bestimmungen �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG) und die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der allgemeinen Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Richtig sind auch die Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin bei der Festlegung des Invalidit�tsgrades und �ber die dabei den �rztlichen Stellungnahmen zur Arbeitsf�higkeit zukommende Bedeutung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1) sowie zur Beweisw�rdigung (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c, je mit Hinweisen) und zu den invalidit�tsfremden Gr�nden (BGE 107 V 21 Erw. 2c; ZAK 1991 S. 321 Erw. 3c, 1989 S. 315 f.).
Dabei kritisiert die Beschwerdef�hrerin einzig die W�rdigung der �rztlichen Unterlagen durch die Vorinstanz.
a) Verwaltung und Sozialversicherungsgericht haben auf Grund s�mtlicher im Sachverhalt erw�hnter und im Einzelnen wiedergegebener �rztlicher Berichte und Ergebnisse festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin bei einer angepassten Besch�ftigung und insbesondere auch bei entsprechender Motivation sowohl in somatischer als auch in psychischer Hinsicht in einer k�rperlich leichten bis mittelschweren Erwerbst�tigkeit vollst�ndig arbeitsf�hig sei. W�hrend vom somatischen Gesichtspunkt aus die T�tigkeit im Service auch weiterhin im vollen Umfange zuzumuten war, bestand aus psychiatrischer Sicht eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit im Ausmass von lediglich 37,5 %. Zudem wurde festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin sich im Rahmen der Arbeitslosenversicherung, besonders ab M�rz 1996, selbst zu 100 % vermittlungsf�hig bezeichnet hatte.
Unter diesen Umst�nden kann auf die eingehende Begr�ndung im kantonalen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG), welcher das Eidgen�ssische Versicherungsgericht vollumf�nglich beipflichtet.
b) Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern und geben auch keinen Anlass f�r eine erg�nzende medizinische Abkl�rung. Wenn die Beschwerdef�hrerin geltend macht, Dr. med. A.________, Spezialarzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, habe in seinem Bericht vom 10. Februar 2000 eine aus psychiatrischen Gr�nden gegebene Arbeitsunf�higkeit von mindestens 75 % attestiert, so dringt sie damit nicht durch. Die Vorinstanz hat richtig festgehalten, dass bei ad�quaten Massnahmen hinsichtlich Verbesserung der privaten Verh�ltnisse sowie gegebenenfalls mit psychologischer Unterst�tzung durch Fachpersonen die aus psychischen Gr�nden bzw. wegen �berlastung eingeschr�nkte Erwerbsf�higkeit wieder hergestellt werden kann. Demzufolge l�sst sich nicht beanstanden, dass die IV-Stelle und ihr folgend die Vorinstanz die Zusprechung einer Invalidenrente abgelehnt haben.