Source: https://www.hckarsau-handball.de/verein/satzung/
Timestamp: 2020-07-12 21:20:19
Document Index: 188222732

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 11', '§ 26', '§ 3', '§ 26', '§26', '§ 2']

Satzung - hckarsau-handballs Webseite!
HANDBALLCLUB KARSAU
Neufassung der Satzung gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung
vom 27.06.2014 / geändert am 24.06.2016
1. Der am 14.12.1982 gegründete Verein führt den Namen Handballclub Karsau e.V. (HC Karsau) und hat seinen Sitz in Rheinfelden (Baden). Er ist beim Amtsgericht Lörrach in das Vereinsregister eingetragen.
2. Der Verein ist Mitglied in dem Fachverband des Badischen Sportbundes Freiburg e.V., deren Sportarten im Verein betrieben wird, und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sports. Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen in der Sportart Handball.
2. Der Verein fördert und pflegt:
- den Kindersport
- den Jugendsport
- den Erwachsenensport
- den Breitensport
- den Wettkampfsport
- die Beteiligung an Kooperationen
- Aus- / Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleiter, Trainern und Helfern
- Maßnahmen und Veranstaltungen zur Nachwuchsgewinnung
Die Jugendarbeit ist unter Beachtung der sportlichen und kulturellen Belange besonders zu fördern.
4. Die Organe des Vereins (§ 8) können ihre Tätigkeit gegen eine angemessene Vergütung ausüben.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Gesamtvorstand.
Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und Vertragsbedingungen.
6. Der Verein räumt den Angehörigen aller Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz parteipolitischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz und Neutralität
7. Der Verein verurteilt jegliche Form von Gewalt, unabhängig davon ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art ist.
2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Gesamtvorstand. Eine Ablehnung braucht nicht begründet zu werden. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
3. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer seiner Mitgliedschaft verpflichtet am Bankeinzugsverfahren für die Mitgliedsbeiträge teilzunehmen. Das hat das Mitglied auf dem Aufnahmeantrag rechtsverbindlich zu erklären. Änderungen der Bankverbindung sind dem Verein unverzüglich mitzuteilen.
Mitglieder, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen, zahlen einen höheren Mitgliedsbeitrag, erhöht um die dem Verein damit verbundenen Aufwendungen zum Einzug des Beitrages. Dieser Betrag wird vom Vorstand festgelegt.
3. Beiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung der Höhe nach und hinsichtlich der Fälligkeit beschlossen. Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils zu Jahresbeginn im Voraus fällig.
Umlagen dürfen nur zur Erfüllung des Vereinszwecks beschlossen werden und zur Deckung eines größeren Finanzbedarfs des Vereins, der mit den regelmäßigen Beiträgen nicht erfüllt werden kann. Sie dürfen höchstens 1x pro Jahr und grundsätzlich nur bis zur Höhe einfachen Jahresmitgliedsbeitrages erhoben werden.
e) wegen schwerwiegender Verstöße gegen das Verbot von Gewalt entsprechend § 2.7.
3. In den Fällen § 6.1. a, c, d, e ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag der Absendung. Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen per Einschreiben zuzusenden.
Gegen die Entscheidung ist die Berufung an den Beschwerdeausschuss zulässig. Die Berufung ist binnen zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach Aufgabe der Post an die letzte dem Verein bekannte Adresse des Betroffenen.
f. Wahl von Mitgliedern für Ausschüsse
g. Bestätigung des Jugendleiters /-leiterin und des Jugendsprechers /-sprecherin
h. Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten
i. Genehmigung des Haushaltsplanes
l. Verhandlung der Berufung gegen eine Maßregelung (§ 6.3)
m. Ernennung/Abberufung von Ehrenmitgliedern nach § 11
n. Auflösung des Vereins
2. Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt; sie sollte nach Ablauf des Spieljahres durchgeführt werden.
3. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung. Mitglieder, die Mitglieder die eine Email-Adresse beim Vorstand hinterlegt haben, bekommen die Einladung mittels elektronischer Post oder anderer moderner Kommunikationsmittel. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der Einladung an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse.
Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei und höchstens sechs Wochen liegen. Mit der schriftlichen Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.
c) Bericht der Ressortleiter/Trainer
g) Festsetzung der Mitgliederbeiträge und außerordentlichen Beiträgen
h) Aussprache über Wünsche und Anregungen der Mitglieder
6. Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
7. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn die Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden das beschließt. Blockwahlen sind auf Antrag des Wahlleiters / Versammlungsleiters und Zustimmung der Mitgliederversammlung zulässig.
10. Anträge müssen mindestens 3 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einfacher Mehrheit bejaht wird. Anträge auf Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden auf einer der nächsten Mitgliederversammlungen behandelt. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands werden im 2-jährigen Wechsel wie folgt gewählt:
a. der Spielwart bzw. der Spielwartin
b. der Kassenwart bzw. der Kassenwartin
c. der Gerätewart bzw. der Gerätewartin
d. der Wart bzw. der Wärtin für Sponsoring und Werbung
e. der Schriftführer bzw. die Schriftführerin
f. der sportliche Leiter bzw. die sportliche Leiterin
Der erweiterte Vorstand bleibt von dieser Regelung unberührt, und wird weiterhin alle zwei Jahre gewählt.
2014 werden alle Vorstandsmitglieder des geschäftsführenden Vorstands gewählt. 2015 werden der Spielwart bzw. der Spielwartin, der Kassenwart bzw. der Kassenwartin, der Gerätewart bzw. die Gerätewartin neu gewählt. Ab 2016 werden der Wart bzw. der Wärtin für Sponsoring und Werbung, der Schriftführer bzw. die Schriftführerin und der sportliche Leiter bzw. die sportliche Leiterin neu gewählt.
1. Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimmrecht.
2. Die gesetzlichen Vertreter der jugendlichen Mitglieder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres besitzen Stimmrecht.
4. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins
5. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.
a) geschäftsführender Vorstand (Vorstand im Sinne § 26 BGB)
Der Jugendwart wird durch die jugendlichen Mitglieder (§ 3b) gewählt und durch die Mitgliederversammlung bestätigt. Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel in eigener Zuständigkeit.
Der Gesamtvorstand gibt sich eine eigene Ordnung, in der die internen Aufgaben und Zuständigkeits­verteilungen der Vorstandsmitglieder geregelt sein müssen.
Der Gesamtvorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Der Gesamtvorstand ordnet und überwacht die Angelegenheiten des Vereins und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Gesamtvorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.
Der geschäftsführende Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:
a. der/die Spielwart/-in
g. der/der Kassenwart/-in
h. der/der Gerätewart/-in
i. der/die Wart/Wärtin für Sponsoring und Werbung
j. der/die Schriftführer/-in
k. der/die sportliche Leiter/-in
Geändert an der Mitgliederversammlung vom 24.06.2016 / Eintragung Vereinsregister am 07.10.2016:
Der Vorstand im Sinnde des §26 BGB besteht aus dem Spielwart, dem Kassenwart, dem Gerätewart, dem Wart für Sponsoring und Werbung, dem Schriftführer und dem sportlichen Leiter. Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt.
6. Der erweiterte Vorstand besteht aus:
a. dem/der Jugendleiter/-in (entweder der von der Jugend gewählte Jugendwart wird bestätigt oder die Mitgliederversammlung wählt einen Jugendleiter aus ihrer Mitte)
b. dem/der Wart/Wärtin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
c. den / die 1. Beisitzer(in)
d. den / die 2. Beisitzer(in)
e. den / die 3. Beisitzer(in)
f. den / die 4. Beisitzer(in)
g. den / die 5. Beisitzer(in)
h. den / die 6. Beisitzer(in)
7. Dem erweiterten Vorstand können bis zu 6 Beisitzer / -innen angehören. Die Beisitzer müssen Mitglied des Vereins sein. Der Gesamtvorstand ist berechtigt die Beisitzer / -innen bei Bedarf (bis zur nächsten Mitgliederversammlung) selbst zu besetzen. Dazu reicht eine einfache Mehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Die Beisitzer sind dem erweiterten Vorstand gleichgestellt. Die Amtszeit der Beisitzer / -innen beträgt 2 Jahre. Eine beliebig häufige Wiederwahl der Beisitzer / -innen ist zulässig. Bei Ausscheiden eines Beisitzers / -in, muss das vakante Vorstandsamt nicht zwingend neu besetzt werden.
8. Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils zwei Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist der Gesamtvorstand berechtigt, das vakante Vorstandsamt bis zur Neuwahl selbst neu zu besetzen (so genannte Selbstergänzung). Kann das vakante Vorstandsamt nicht sofort besetzt werden, müssen die Aufgaben von den verbleibenden Mitgliedern des Gesamt Vorstands, bis zur neuen Besetzung, wahrgenommen werden. Eine beliebig häufige Wiederwahl der Vorstandsämter ist zulässig.
9. Alle Vorstandsmitglieder besitzen gleiches Stimmrecht.
10. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.
11. Die Mitgliederversammlung wird durch den sportlichen Leiter / die sportliche Leiterin oder einen durch ihn Beauftragten geleitet. Von den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt. Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird von dem sportlichen Leiter / der sportlichen Leiterin und dem Schriftführer / der Schriftführerin unterzeichnet.
Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder werden auf bis zum Widerruf durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit ernannt. Sie besitzen Stimmrecht.
1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür eigens einzuberufende Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereines“ stehen.
a) der Gesamtvorstand mit einer ¾ Mehrheit aller seiner Mitglieder beschlossen hat
b) von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde
3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
4. Liquidatoren sind: das dienstälteste Vorstandsmitglied und der Kassenwart. Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, zwei andere Vereinsmitglieder als Liquidatoren zu benennen.
5. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Sports.