Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2014,%20210
Timestamp: 2020-01-29 11:21:17
Document Index: 121766337

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 78', 'BGH', 'BGH', '§ 81', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 78', '§ 250', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 269', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 67', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 10.07.1954 - III ZR 229/53 - dejure.org
BGH, 10.07.1954 - III ZR 229/53
https://dejure.org/1954,356
BGH, 10.07.1954 - III ZR 229/53 (https://dejure.org/1954,356)
BGH, Entscheidung vom 10.07.1954 - III ZR 229/53 (https://dejure.org/1954,356)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 1954 - III ZR 229/53 (https://dejure.org/1954,356)
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LG Bremen, 18.12.1952 - 6 O 738/52
BGHZ 14, 210
NJW 1954, 1405
BGH, 20.08.1998 - I ZB 38/98
Voraussetzungen der Klagerücknahme in der Berufung
Der Hinweis der Klägerin, eine Klagerücknahme könne in jedem Verfahrensabschnitt bis zur Rechtskraft des Urteils erklärt werden, ist zwar grundsätzlich zutreffend (vgl. BGHZ 14, 210, 211).
Er muss dort Ausnahmen erleiden, wo prozessökonomische Erwägungen dies nahelegen und der mit der Bestimmung des § 78 ZPO verfolgte Zweck dadurch nicht in Frage gestellt wird (BGH, Beschluss vom 10. Juli 1954 - III ZR 229/53, BGHZ 14, 210, 211).
Es sei deshalb kein zwingender Grund dafür ersichtlich, die Befugnis des beim Berufungsgericht zugelassenen Anwalts zur Klagerücknahme, die er kraft der ihm gemäß § 81 ZPO zustehenden Vollmacht bis zur Einlegung der Revision erklären könne, mit dem Augenblick enden zu lassen, in dem die beklagte Gegenpartei Revision eingelegt habe (BGH, Beschluss vom 10. Juli 1954 - III ZR 229/53, BGHZ 14, 210, 211).
Anwaltszwang bei Aufnahme eines im Revisionsverfahren durch Eröffnung des …
Der Bundesgerichtshof hat es deshalb für zulässig angesehen, daß der Kläger und Revisionsbeklagte die Klage durch seinen zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten zurücknimmt (BGH, Beschluß vom 10. Juli 1954 - III ZR 229/53, BGHZ 14, 210, 211).
Es wäre eine sachlich nicht gerechtfertigte Überspitzung (BGH, Beschluß vom 10. Juli 1954, aaO) des in § 78 ZPO normierten Anwaltszwangs, für die Wirksamkeit der Aufnahme gemäß § 250 ZPO im Stadium vor der Entscheidung über die Annahme der Revision die Prozeßerklärung eines beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwaltes zu verlangen.
b) Die Klägerin hat ihren Auskunftsantrag hinsichtlich der Einkünfte des Beklagten in der Zeit von Mai bis Dezember 2005 im Rechtsbeschwerdeverfahren wirksam zurückgenommen (vgl. insoweit BGHZ 14, 210, 211 f. und BGH Beschluss vom 19. Oktober 1988 - IVa ZR 234/87 - BGHR ZPO § 269 Abs. 1 Einwilligung 1).
BGH, 19.07.2011 - X ZB 8/10
Der Vertretung durch einen beim Bundesgerichthof zugelassenen Rechtsanwalt bedarf es für diese Erklärung nicht (BGH, Beschluss vom 20. Januar 1983 und vom 3. Juni 1977 aaO unter Berufung auf BGHZ 14, 210).
Auch kann der Kläger als Revisionsbeklagter noch beim Revisionsgericht die Klage durch seinen zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten zurücknehmen, solange sich für ihn ein beim Revisionsgericht zugelassener Rechtsanwalt nicht gemeldet hat (BGH - III. Zivilsenat -, BGHZ 14, 210).
Noch weiter geht die Begründung in BGHZ 14, 210, 211 ff:.
Die prozessökonomischen Überlegungen, die den Bundesgerichtshof zu der Annahme bewogen haben, dass der Kläger als Revisionsbeklagter die Klage, solange sich für ihn noch kein beim Revisionsgericht zugelassener Rechtsanwalt bestellt hat, auch durch seinen zweitinstanzlichen Prozessbevollmächtigten zurücknehmen kann (BGH, Beschluss vom 10. Juli 1954 - III ZR 229/53, NJW 1954, 1405), beruhen darauf, dass außer dieser Erklärung keine weiteren verfahrensbezogenen Prozesshandlungen mehr erforderlich sind.
BGH, 08.07.2013 - VII ZB 35/12
Möglichkeit eines vorsorglichen Widerrufs der Klagerücknahme im Zivilprozess
Diese Prozesshandlung kann auch im Rechtsbeschwerdeverfahren noch durch den Prozessvertreter II. Instanz wirksam erklärt werden (BGH, Beschlüsse vom 22. April 1970 - IV ZR 1103/68, NJW 1970, 1320 und vom 10. Juli 1954 - III ZR 229/53, BGHZ 14, 210).
Einer anwaltlichen Vertretung bedurfte es hierbei nicht (BGH…, Beschluss vom 15. Juli 2010 aaO Rn. 5; für die Rücknahme der Klage in der Revisionsinstanz vgl. BGH, Beschluss vom 10. Juli 1954 - III ZR 229/53, BGHZ 14, 210, 211 f;… Zöller/Greger, ZPO 28. Aufl. § 269 Rn. 12a).
BGH, 29.08.2019 - V ZR 15/19
OLG Koblenz, 17.11.1999 - 8 W 662/99
Anwaltszwang für Klagerücknahme nach Verweisung vom Amts- an das Landgericht
Postulationsfähigkeit vor dem BGH - Antrag auf Erklärung der gegnerischen Seite …
BGH, 08.12.1977 - VII ZR 239/77
Vornahme von Prozesshandlungen vor dem BGH - Befreiung vom Anwaltszwang bei …
BVerwG, 16.02.1962 - VII C 66.61
Rücknahme einer vom Revisionskläger persönlich ohne Beachtung des § 67 Abs. 1 …
BGH, 19.10.1988 - IVa ZR 234/87
Klagerücknahme durch einen zweitinstanzlichen Prozessbevollmächtigten - …
BGH, 22.04.1970 - IV ZR 1103/68
Antrag auf Verlustigerklärung und Auferlegung der Kosten durch einen beim …
BGH, 24.11.1976 - V ZR 264/74
Antrag des Rechtsmittelbeklagten auf Erlass eines Verlustigkeits- und …
BVerwG, 16.02.1962 - VII C 80.61
OLG Koblenz, 15.05.1973 - 6 U 106/73