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Timestamp: 2019-10-22 18:20:51
Document Index: 189495514

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 44', '§44', '§ 22', '§ 21', '§ 19', '§ 22', '§44', '§ 145', '§ 145', '§ 145', '§ 145', '§ 145', '§ 145', '§ 145']

Was bentragen nach Ablauf von ALG1 nach Nahtlosigkeit?..wenn..... | Erwerbslosenforum Deutschland
Was bentragen nach Ablauf von ALG1 nach Nahtlosigkeit?..wenn..... (1 Betrachter)
Starter*in Friedwohl
Datum Start 30 Juli 2018
ablauf alg1 bentragen
was beantrage ich nun vorsorglich nach Beendigung von ALG 1 am 15.10.2018 im Rahmen meiner Nahtlosigkeit, wenn ich damit rechnen muss und sollte, daß mein EM-Rentenbescheid erst später kommt.
Damit keine Versorgungslücke entsteht und ich damit rechne das ein Neuer Antrag auch seine Zeit braucht bis er bearbeitet wird, ich diese Zeit mit eigenem Kapital nicht überbrücken kann..werd ich nun,
Sozialgeld...beantragen. Natürlich nicht alle drei.
Das ist nun auch meine Frage, welche Hilfe kommt nun für Frau und für mich in Frage?
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: 16 August 2018 ...
AW: Was bentragen nach Ablauf von ALG1?..wenn.....
Hi Friedwohl,
so lange der Umfang Deiner Erwerbsfähigkeit nicht bestandskräftig feststeht, und Du keinen Anspruch mehr auf ALG I hast, hast Du Anspruch auf ALG II gemäß => § 44a SGB II, es sei denn, Du erfüllst die anderen Anspruchsvoraussetzungen für ALG II nicht (wie z. B. zu hohes Vermögen und/oder Partner/in im gleichen Haushalt mit zu hohen Einkommen).
Habe mir ja schon einmal die hier geposteten PDF"s angesehen( Amträge zu ALG ") und aus denen geht doch hervor das wenn der Antragsteller dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht, auch keinen Anspruch auf ALG 2 hat.
Ich bin seit über 2 Jahre AU und aus der Rehaklinik mit einem Restleistungsvermögen unter 3 Std entlassen worden, nun warte ich auf den Bescheid von der DRV.
Friedwohl, wer entscheidet als oberster Entscheidungsträger über den Umfang Deiner Erwerbsfähigkeit?
Die Rentenversicherung.
So lange keine bestandskräftige Entscheidung der DRV über den Umfang Deiner Erwerbsfähigkeit vorliegt, hat das Jobcenter Dir Leistungen nach dem § 44a SGB II zu gewähren.
Es ist dabei unerheblich, ob Du persönlich der Meinung bist, Du seist unter 3 h erwerbsfähig oder ein Arzt Dich längerfristig krankschreibt oder der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit der Meinung ist, Du seist länger als 6 Monate unter 3 h erwerbsfähig. Oder eine Reha-Klinik Dich als nicht arbeitsfähig entlässt oder in ihren Entlassungsbericht schreibt, Du hättest ein Restleistungsvermögen von unter 3 h.
Denn nur die DRV entscheidet als oberster Entscheider darüber, ob Du unter 3 h erwerbsfähig bist oder nicht. Bzw. ein Sozialgericht, dass die DRV ggf. in die Schranken weist.
So lange Dein Antragsverfahren auf EM-Rente läuft und Du dabei alle Rechtsmittel (Widerspruch, Klage) fristwahrend ausschöpfst gegen die Entscheidung der DRV über den Umfang Deiner Erwerbsfähigkeit, ist die Entscheidung der DRV nicht bestandskräftig, und so lange diese Entscheidung nicht bestandskräftig ist, muss das Jobcenter für Dich weiter Leistungen gewähren.
Kreuze deswegen im Antrag auf ALG II bei der Frage, ob Du mindestens 3 h erwerbsfähig bist, sowohl "Ja" und "Nein" an und schreibe daneben, dass Du Leistungen gemäß => §44a SGB II beantragst.
Das ist dann schon mal der erste Schritt, wo ich jetzt einen Plan habe was ich erledige.
Zweite Baustelle ist dann der Antrag auf Wohngeld, dazu schreibe ich gleich mal meine Zahlen...
So, nun ein paar Daten zur meiner Wohnsituation bezüglich Antrag auf Wohngeld bei ALG 2.
Wohnfäche : 74qm
Grundmiete : 172,74
Betriebskosten : 94,00
Heizkosten :140.00
Gesamtmiete : 406,74
was habe ich da zu erwarten?
Frage bezieht sich auf Größe und den Kosten...
Hallo Friedwohl,
Bei Bedarf nach SGB II besteht KEIN Anspruch auf Wohngeld, da werden ja die Wohnkosten (KdU) dann in erforderlicher Höhe vom JC mit übernommen.
NICHTS, denn du lebst ja nicht alleine (deine Frau hat ja auch "Lebensbedarf") und für den Bezug von Wohngeld muss immer ein gewisses Einkommen (eine Rente z.B. bei dir und / oder bei deiner Frau) vorhanden sein ...
ALGII ist aber KEIN reguläres Einkommen sondern eine komplette Sozial-Leistung wenn man sonst keine anderen Ansprüche mehr hat.
Ihr seid eine Bedarfsgemeinschaft und habt Anspruch auf den gesetzlichen Mindest-Bedarf für 2 Erwachsene Personen + gesamte Wohnkosten ... also nach deinen Zahlen 2 X 374 € Regelsatz (für den Lebensunterhalt) + 406,74 Gesamtmiete = Gesamt-Bedarf deiner Bedarfs-Gemeinschaft (BG) an das JC 1154,74 € , dazu wird vom JC noch eure Krankenversicherung übernommen.
Den Weg zur Wohngeldstelle kannst du dir sparen wenn es überhaupt KEIN eigenes Einkommen mehr gibt nach Ablauf deines ALGI ..., bei Bewilligung / Bezug einer EM-Rente könnte das eventuell schon wieder anders sein aber soweit ist es ja noch nicht.
Auch beim JC kommt es zumindest auf die Kosten der Wohnung an, ob die (bei euch vor Ort) als "angemessen" gilt, das kann dir hier Niemand beantworten, die Beträge sind sehr unterschiedlich (auch für Wohngeld übrigens, je nach Wohnort) und davon abhängig wo genau man wohnt in D.
In den ersten 6 Monaten ist die volle Miete auch dann zu übernehmen wenn sie vor Ort beim JC NICHT als "angemessen" gilt, dann kann man aber (schriftlich) den Umzug in eine günstigere Wohnung verlangen, zur Senkung der Wohnkosten auffordern.
Weist man nach, dass es keine anderen (günstigeren) Möglichkeiten gibt oder ein Umzug (z.B. aus Krankheitsgründen) nicht zumutbar ist muss die Miete weiter übernommen werden.
Ansonsten kann das JC die Miete (KdU) auf den "angemessenen" Betrag absenken und den Rest muss man dann aus dem Regelsatz selber zuschießen.
@Doppeloma schrieb:
@Friedwohl, Du kannst ja mal eine Internetrecherche nach Informationen über die kommunalen Regelungen hinsichtlich der so genannten Angemessenheit der Kosten für Unterkunft und Heizung in Deinem Wohnort durchführen. Diese Regelungen gelten sowohl für Bezieher von Leistungen nach dem SGB II und dem SGB XII. Suche deswegen mal nach den folgenden beiden Begriffen in einer Suchmaschine Deiner Wahl:
Mietobergrenze <Name der Stadt oder des Landkreises, in dem Du wohnst>​
Du solltest bei den Treffern in der Trefferliste darauf achten, dass Du nicht jene Informationen über die kommunalen Richtlinien, die für Deinen Wohnort gelten, heranziehst, die bereits veraltet sind. Denn Kommunen überarbeiten von Zeit zu Zeit ihre kommunalen Richtlinien hinsichtlich der Angemessenheit von Wohnraum.
Übrigens wird der Begriff "angemessen" in Verbindung mit den Kosten für Unterkunft und Heizung im Bereich des ALG II im => § 22 SGB II ("Bedarfe für Unterkunft und Heizung") verwendet.
Du meintest wahrscheinlich irrtümlicherweise mit dem Begriff "Wohngeld" in Verbindung mit ALG II die so genannten Kosten für Unterkunft und Heizung, die gebräuchlicherweise mit "KdU" abgekürzt werden.
Die KdU sind ein Bestandteil der Leistungen nach dem SGB II, neben dem Regelsatz (offiziell "Regelbedarf" genannt) und eventuell zu gewährenden Mehrbedarfen.
Ein möglicherweise bei Euch anfallender Mehrbedarf ist derjenige für die Warmwassererzeugung, falls Eure Warmwassererzeugung in Eurer Wohnung stattfindet (so genannte dezentrale Warmwassererzeugung, wie über einen Durchlauferhitzer) gemäß => § 21 Abs. 7 SGB II. In einem solchen Fall gibt es für jeden von Euch Beiden einen Mehrbedarf von jeweils 2,3% des für Euch zutreffenden Regelsatzes (wie von Doppeloma bereits geschrieben, wären das für Euch pro Nase 374 €) = 8,60 € für jeden von Euch Beide als Mehrbedarf für die dezentrale Warmwasserzeugung.
Danke Euch beiden für die verständlichen Antworten und Tips.
Ja ich dachte die Wohngeldställe ist dafür zuständig, nun weiß ich wieder ein bißchen mehr....Werde mich später schlau machen bezüglich Mietobergrenze...und ja, wir haben zwei Durchlauferhitzer zur Warmwassergewinnung.
Erwachsene nicht-erwerbsfähige / Behinderte (z.B. in Wohngemeinschaften)	416 Euro (+ 7 Euro)
steht zu lesen beim Jobcenter meiner Stadt.
Friedwohl meinte:
Damit ist wahrscheinlich das Sozialgeld gemäß § 19 Abs. 1 Satz 2 SGB II gemeint. Der Umfang Deiner Erwerbsfähigkeit ist aber, wie gesagt, noch nicht bestandskräftig festgestellt worden. Deswegen wirst Du wie ein erwerbsfähiger Leistungsberechtigter, dessen Erwerbsfähigkeit zur Zeit nicht geklärt ist, vom Jobcenter betrachtet.
mmhhh...muss ich nochmal schauen...:so..
Angemessene Kaltmiete einschließlich
triebskosten
380,00 Euro + 38,00 Euro = 418,
Bei der Kaltmiete (Grundmiete) liegt Ihr weit unter der Angemessenheitsgrenze. Die Höhe der Kalt-/Grundmiete ist also kein Problem.
Eure Betriebskosten hingegen sind zu hoch, denn Ihr habt 94 € Betriebskosten, erlaubt ("angemessen") sind aber nur maximal 38 €.
Ich gehe deswegen davon aus, dass Eure Betriebskosten vom Jobcenter als nicht angemessen betrachtet werden.
Das würde bedeuten, dass das Jobcenter Eure Betriebskosten nicht für immer übernehmen wird, und dass Ihr ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr die 94 € Betriebskosten durch das Jobcenter erstattet bekommt, sondern nur noch 38 €.
So handhabt es auf jeden Fall die Kommune, in der ich wohne (die andere Mietobergrenzen hat als Eure Kommune, nebenbei gesagt).
Bis nur noch die 38 € als Betriebskosten durch Eurer Jobcenter berücksichtigt werden, muss Euch jedoch erst einmal ein Schreiben zugeschickt oder überreicht werden, mit dem Ihr aufgefordert werdet, bis zu einem gewissen Datum Eure Mietkosten zu senken. Ich nenne dieses Schreiben immer Mietkostensenkungsaufforderungsschreiben.
Im Normalfall erhaltet Ihr dieses Schreiben nicht direkt im Rahmen der Antragstellung, sondern einige Zeit später, nachdem Euch Eure Leistungen bewilligt worden sind. Im Mietkostensenkungsaufforderungsschreiben gibt Euch das Jobcenter maximal 6 Monate Zeit, Eure Mietkosten zu senken. Dies steht so indirekt-sinngemäß im => § 22 Abs. 1 SGB II drin:
Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind ... Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft und Heizung den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf so lange anzuerkennen, wie es der oder dem alleinstehenden Leistungsberechtigten oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate.
Diese 38 € als Obergrenze für die Betriebskosten eines 2-Personenhaushalt erscheinen mir aber als sehr niedrig. In der Kommune, in der ich lebe, ist dieser Betrag fast ca. 2,5 Mal so hoch.
Zunächst wieder ein Danke für die ausfürhrliche Antwort.
Mal so salopp gesagt: Betriebskosten hin oder her...Das Haus muß gehalten werden, ein Auszug kommt nicht in Frage.
Die Grundmiete ist nunmal wirklich niedrig, die Betriebskosten hoch, aber da habe ich doch keinen Einfluss drauf, wie soll ich den senken?-dieser richtet sich ja nicht nach einen Verbrauch.
PS: Ich erhalte ja jährlich eine Beriebskostenabrechnung, schaue mal nach was darin alles aufgelistet ist.
Ihr solltet gegen den Bescheid, der die Nichtübernahme Eurer kompletten Mietkosten (hier betroffen: die Betriebskosten) ab einem gewissen Datum, das in der Zukunft liegen wird, Widerspruch einlegen.
Zuerst aber werden Eure tatsächlichen Mietkosten übernommen, das ist in der Regel so. Dann erhaltet Ihr im Laufe des Leistungsbezugs das Mietkostensenkungsaufforderungsschreiben, das Euch eine Frist zur Senkung Eurer Mietkosten setzt. Ist diese Frist verstrichen, ohne dass Ihr die Mietkosten senken konntet, erhalten Ihr den oben genannten Bescheid, der die Nichtübernahme Eurer kompletten Mietkosten (hier betroffen: die Betriebskosten) ab einem gewissen Datum feststellt.
Gegen diesen Bescheid ist der Widerspruch zulässig, gegen das Mietkostensenkungsaufforderungsschreiben übrigens nicht.
Hier ein paar Infos von mir bzgl. einer möglichen Strategie, wie Ihr Euren Widerspruch begründen könntet:
https://www.elo-forum.org/aufforderung-zur-senkung-der-kdu-zwangsumzuege-/194069-kdu-hoch-widerspruch-geglueckt-forderung-senkung-kdu.html#post2294417 (dort Beitrag #3)
In diesem Beitrag #3 verwende ich den Begriff des so genannten schlüssigen Konzepts. Diesen Begriff erläutert der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Sell in seinem Blog-Artikel vom 16. Februar 2018 (anklickbarer Link):
Eine andere Strategie dafür Sorge zu tragen, dass Eure Mietkosten weiterhin in voller Höhe übernommen werden, ist ab Erhalt des Mietkostensenkungsaufforderungsschreibens die regelmäßige Suche nach einer neuen Wohnung mit angemessenen Mietkosten in Eurer Stadt oder Eurem Landkreis, wobei diese Suche dokumentiert werden muss. Diese Dokumentation muss dann dem Jobcenter regelmäßig vorgelegt werden, nachdem die Frist für die Senkung Eurer Mietkosten abgelaufen ist. Dann muss das Jobcenter weiterhin Eure kompletten Mietkosten übernehmen.
Ich kann mir aber vorstellen, dass es auch für Euch quasi unmöglich sein wird, eine Wohnung für einen 2-Personenhaushalt in Eurer Stadt / Eurem Landkreis zu finden, für die maximal 38 € Betriebskosten gezahlt werden müssen. Ich glaube, das ist unrealistisch.
Deswegen erübrigt sich vielleicht die Strategie der nachgewiesenen Wohnungssuche, wenn Ihr nachweisen könnt, dass die Mietobergrenze in Bezug auf die Betriebskosten in Eurer Stadt / Eurem Landkreis unrealistisch niedrig sind, z. B. über die Anzweiflung eines möglicherweise von Eurer Kommune verwendeten schlüssigen Konzepts.
Also, da kann ich ja nur mit dem Kopf schütteln und mit einem Hammer auf den gleichen klopfen.....
Meine komplette WARMMIETE liegt unterhalb der Mietobergrenze die meine Stadt an eine Wohnung kalt auszahlen würde.
Nur weil meine Betriebskosten wesentlich höher sind als nur 38 Euro und ich dann damit immer noch unter der Höchstauszahlung des JC liege, muss ich mich darum "kloppen" gibbet doch nicht.
Werd jetzt erstmal mit meiner Frau raus zum grillen, nehme nachher mal die BK-Abrechnung zur Hand.
Eines kann ich jetzt aber schon mal dazu sagen, in meinen BK werden Kabelfernsehen mit aufgeführt die Mietgebunden sind, die ich aber gar nicht nutze da wir Telekom Entertain haben.
Bezahlen muss ich die aber trotzdem...
stelle mal meine Betriebskosten hier ein mit der Frage wo ich da was senken soll auf Wunsch des JC hin.
Grundsteuer 57,42/Jahr 4,79Euro/Monat
Müllabfuhr 232,48/Jahr 19,37Euro/Monat
Entwässerung 226,78/Jahr 18,89Euro/Monat
Wasserkosten 257,65/Jahr 21,47Euro/Monat
Haftpflichtvers. 156,25/Jahr 13,02Euro/Monat
Strassenreini. 29,77/Jahr 2,48Euro/Monat
Außenbe
leuchtung 5,53/Jahr 0,46Euro/Monat
Gebühr Für TV 124.68/jahr 10,39Euro/Monat
Nun, wo setzt man da den Rotstift an?
PS: Meine Nebenkosten betragen 1,27 Euro pro qm
Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 2,19
Der Durchschnitt in meiner Stadt ist bei 1,91
laut Mietkostenrechner liege ich mit 36,5 % unter dem Durchschnitt Deutschlands
Hoffentlich kann ich Heut Nacht ruhig schlafen, das regt mich schon wieder auf das da so ein SB sitzt und mir blöd kommt...der Klammerbieger.....
obwohl..bislang ist immer noch alles jangenjut...mit Eurer Hilfe, also abwarten.
mal angenommen meine EM-Rente wird bewilligt und ich erhalte eine positive Nachricht vor dem 15.10 2018( Ende ALG 1), heiß das dann auch das die DRV ab dem 01.11.2018 zahlt oder gib es da auch noch Fristen?
mal angenommen meine EM-Rente wird bewilligt und ich erhalte eine positive Nachricht vor dem 15.10 2018( Ende ALG 1),
Die positive Nachricht nennt sich dann Bescheid und da wird ALLES was du wissen musst dann ganz genau drin stehen.
Bis dahin geht auch hier nur ein "Blick in die Glaskugel", denn zunächst mal muss klar sein ab WANN genau dir die EM-Rente dann bewilligt wird.
Beginn deiner AU / Antrag auf die Reha / dein eigener Antrag auf EM-Rente, sehr wahrscheinlich wäre ja die "Umdeutung" der Reha.
Hast du denn dazu schon Post bekommen von der DRV, dass die wirklich in EM-Rente umdeuten werden ???
Sorry falls ich das irgendwo überlesen haben sollte ...
Eine Rente beginnt jedenfalls IMMER am 01. eines Monats und gezahlt wird erst am letzten Bank-Tag des Monats (genau wie jetzt das ALGI), jedenfalls für die Rentner die aktuell einen Rentenbescheid bekommen (auch für EM-Rente gilt das).
heiß das dann auch das die DRV ab dem 01.11.2018 zahlt oder gib es da auch noch Fristen?
Da deine EM-Rente (vermutlich) rückwirkend bewilligt wird gibt es noch Ansprüche daraus für die AfA z.B., die dir ALGI gezahlt hat, als du dann (eigentlich) schon EM-Rentner gewesen bist.
Daher wird die erste Renten-Überweisung (auf dein Konto) meist erst 2 Monate später angekündigt, damit die vorher noch abrechnen können, aus einer "Nachzahlung von EM-Rente" mit KK / AfA oder JC.
Auch das wird dann genau in deinem Bescheid stehen wann man die laufenden Überweisungen für dich aufnehmen wird.
Kommt der Bescheid erst im Oktober wird es vermutlich NICHT der November schon sein können, sondern eher der Dezember.
Mit etwas Glück bleibt aus der (eventuellen) Nachzahlung für mehrere Monate noch was übrig für dich und das kommt dann schon etwas eher, wenn die nötigen Abrechnungen der DRV (mit KK / AfA / JC) alle erledigt sind.
Es kann aktuell wirklich nur ein Gedankenspiel sein, denn genau wirst du das alles erst wissen wenn der Bescheid zur EM-Rente bei dir vorliegt, im Moment hätte zumindest die AfA schon mal einen "Erstattungsanspruch" an die DRV bei rückwirkender EM-Berentung.
Also bislang habe ich von der DRV noch gar nichts erhalten, das dauert halt noch.
Das KK. und AfA und das JC gegenseitig groß abrechnen ist zu erwarten, denn schließlich lag der Bezug von KKG und ALG 1 weit höher als die EM-Rente die ich erwarte.
Wegen diesem unklaren Zeitfenster muss und werde ich nun ALG 2 beantragen, hatte ja schon einige Fragen dazu.
Diese Fragen ergänze ich nun mit folgender Frage.:
Wenn ich bei Antrag für ALG 2 Schwierigkeiten bekomme weil meine Betriebskosten zu hoch sind (94) Euro..und dann dieses "
Betriebskostensenkungschreiben" kommen sollte kann das JC im Härtefall so weit gehen mit Nichtkostenübernahme oder Androhung für Umzug?
Denn wenn mein Bescheid bewilligt wird holt sich das JC die Kosten doch sowieso zurück,oder?-
Und dann habe ich noch eine wichtige Frage..
Bei der Angabe zu Vermögen/Versicherungen....was soll ich da angeben?
Fakt: Ich habe eine Art Betriebsrente mit Todes und Invalidenschutz.
Diese Art Rente würde mit Eintritt in die Altersrente hin ausgezahlt oder akkut im Todesfall.
Der Invalidenschutz würde in Frage kommen wenn ich Volle EM-rente beziehe, jedenfall müßte ich mein Arbeitsverhältnis vorher kündigen. Bei Tod geht das automatisch bei EM-Rente müßte ich das beantragen. Mach ich nichts gewinnt die Versicherung jährlich 6%...Kann das JC mich also aufforden meinen ruhenden Arbeitsvertrag zu kündigen,damit der Invalidenschutz zur Auszahlung kommt?..aber obwohl-wenn ich ALG 2 beantrage weis ich ja noch gar nicht ob ich EM-REnte erhalte...alles so kompliziert
Zuletzt bearbeitet: 6 August 2018
Fülle gerade den Hauptantrag zu ALG 2 aus und da bräuchte ich nun ein wenig Hilfe von Euch...
Unter 1.4 Fage zu meiner Leistungsfähigkeit ( unter 3 std) habe ich JA/Nein angekreuzt mit Hinweis auf §44a SGB 2
Nun habe ich das Problem mit dem Vermögen: 15 jahre alter Golf...ist das ein anzugebendes Vermögen?
Und was ist unter Punkt 3 Prüfung eines Mehrbedarfs...spielt da die Pflegesituation meiner Frau keine Rolle?
Krankgeschrieben - Amtsarzt sagt nur 3 h arbeitsfähig entsprechend wenig ALGI - was tun? Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) 2 Heute um 16:18
U Ich bekomme zur Zeit die Nahtlosigkeitsregelung nach § 145 SGB III, danach muß ich ein Reha - Antrag stellen, wer kann mir Hinweise geben, was ich alles beachten muß? Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) 4 12 September 2019
N Ich möchte ALG I beantragen muß aber jetzt zum Amtsarzt Termin, was erwartet mich dort, wer kann mir einen Hinweis geben? Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) 14 30 August 2019
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Krankgeschrieben - Amtsarzt sagt nur 3 h arbeitsfähig entsprechend wenig ALGI - was tun?
Ich bekomme zur Zeit die Nahtlosigkeitsregelung nach § 145 SGB III, danach muß ich ein Reha - Antrag stellen, wer kann mir Hinweise geben, was ich alles beachten muß?
Ich möchte ALG I beantragen muß aber jetzt zum Amtsarzt Termin, was erwartet mich dort, wer kann mir einen Hinweis geben?
Aussteuerung / Nahtlosigkeit / Verfügbarkeit. Was soll ich tun ?
Seit Dezember 2018 in die Nahtlosigkeitsregelung/ALG1 und werde morgen aus der Reha als arbeitsunfähig entlassen. Was bedeutet das für mich ?