Source: http://www.weltkugel-stiftung.com/satzung-der-weltkugel-stiftung.php
Timestamp: 2019-09-19 14:54:05
Document Index: 170517992

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 53', '§ 57', '§ 51', '§ 51', '§ 3', '§ 2', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 2', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 2', '§ 12', '§ 12', '§ 2', '§ 2', '§ 3']

Satzung der Weltkugel-Stiftung
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In dem Wunsch, dass das der Großen National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“, nachfolgend GNML genannt, aufgrund der Einigung des Deutschen Volkes am 03. Oktober 1990 noch zurückzugebende und wieder zurückerlangte Grundvermögen ihrer nach 1933 geschlossenen Tochterlogen im Beitrittsgebiet -- ausgehend von der Bruderschaft der Freimaurer -- dauerhaft vor allen anderen den deutschen Bürgern dieses Gebietes zugute kommen soll,
in Erwartung, dass
-die Brüder Freimaurer in den wiedererweckten Logen den alten Traditionen folgend zum Wohle der Allgemeinheit beitragen,
-die Brüder Freimaurer ihren Pflichten folgend karitativ vor Ort selbst oder durch andere tätig werden,
-durch Betätigung in den Bereichen der Kultur Impulse und Anreize zur Entwicklung geistiger Harmonie und Vervollkommnung gegeben werden können,
fasst die Große National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ die Stiftungen der früher in den neuen Bundesländern bestehenden Logen in der Weltkugel-Stiftung gleichsam zusammen und überträgt ihr die in der nachstehenden Satzung festgelegten Aufgaben, die sie in enger Abstimmung mit der Großen National-Mutterloge und ihren Tochterlogen nachhaltig verfolgen soll. Abschnitt I
Rechtsform, Zweck, Vermögen, Wirtschaftsführung
Die Stiftung führt den Namen „Weltkugel - Stiftung“. Sie ist eine rechts-fähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Berlin.
§ 2 Zweck (1) Zweck der Stiftung ist es, mildtätige und kulturelle Aufgaben zu erfüllen. (2) Die Stiftung erfüllt ihre Zwecke nach Absatz 1 durch die Förderung des Denkmalschutzes durch Erhaltung und Wiederherstellung von Bau- und Bodendenkmälern des stiftungseigenen Grundbesitzes, sofern diese nach den jewei-ligen landesrechtlichen Vorschriften als solche anerkannt sind. Dieser Zweck wird bis zur Wiederherstellung der Gebäude vorrangig verfolgt. indem sie Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren, Kranke oder Pflegebedürftige, die bedürftig im Sinne von § 53 der Ab-gabenordnung sind, durch Sach-oder Geldspenden unterstützt; dabei kann sie sich auch mildtätiger und gemeinnütziger Einrichtungen als Hilfspersonen im Sinne § 57 der Abgabenordung bedienen, soweit diese selbst steuerbegünstigt im Sinne der §§ 51 bis 68 der Abgabenord-nung sind, ferner durch der Allgemeinheit zugängliche Veranstaltungen und Publikationen auf allen Gebieten der Kultur (z. B. durch Verlei-hung von Preisen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Konzer-te, Theater), zum Wohle der Allgemeinheit beiträgt, allerdings erst, sobald für die in Nummer 2 genannten Zwecke jährlich mehr als 50.000,- DM (25.564,59 Euro) bereitgestellt werden können, ferner in dem sie ein freimaurerisches Museum als Gedenkstätte der 1934 durch den Nationalsozialismus aufgelösten Freimaurer-logen in Berlin, am Gründungsort der GNML, das auch Geschäftsstellensitz der Stiftung werden soll, errichtet und dauerhaft betreibt; dies allerdings erst, wenn für den in Num-mer 3 genannten Zweck jährlich mehr als 20.000,- DM (10.225,84 Euro) bereitgestellt werden können und die wirt-schaftliche Lage der Stiftung dadurch nicht gefährdet wird. (3) Bei der Erfüllung dieser Zwecke sollen Deutsche in dem der Bun-desrepublik Deutschland am 03. Oktober 1990 beigetretenen Ge-biet besonderen Anteil haben. (4) Die Weltkugel-Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne §§ 51 bis 68 der Abgabenordung bzw. der an ihre Stelle tretenden Rechtsvor-schriften. Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausga-ben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Stiftung ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigen-wirtschaftliche Zwecke. § 3 Vermögen (1) Das Stiftungsvermögen besteht aus dem Anspruch auf Übertra-gung des Eigentums der GNML des Grundstücks Zerbster Straße 31 in 39288 Burg, Grund-buch von Burg, Blatt 5974, Flur 23, Flurstück 237/238, Gebäu-de und Freifläche 1990 qm, an allen von der GNML aufgrund des Einigungsvertrages in dem der Bundesrepublik Deutschland am 03. Oktober 1990 beigetretenen Gebiet noch zurückzuerlangenden Grund-stücken und Gebäuden. Eine Zusammenstellung der in Be-tracht kommenden Grundstücke ist der Errichtungsurkunde als Anlage beigefügt. (2) Zum Stiftungsvermögen gehört außerdem der Anspruch auf Ein-bringung der Mittel, die der GNML aus Restitutionsansprüchen im Falle der Unmöglichkeit der Rückgabe der in Absatz 1 Nr. 2 genannten Grundstücke und Gebäude zufließen. (3) Grundstücke dürfen mit vorheriger Zustimmung (Einwilligung) des Stiftungsrates auch belastet werden, soweit dies zum Erreichen einer wirtschaftlichen Nutzung erforderlich ist. Grundstücke, die nicht wirtschaftlich genutzt werden, dürfen verkauft werden; der Erlös ist zur Herstellung der wirtschaftlichen Nutzung anderer Grundstücke oder zur Errichtung der in § 2 Abs. 2 Nr. 3 genannten Gedenkstätte einzusetzen. (4) Die der Stiftung aus Restitutionsansprüchen der GNML zufließenden Mittel dürfen auch zur Erhaltung oder Herstellung ei-ner wirtschaftlichen Nutzung anderer Grundstücke des Grundver-mögens verwendet werden. (5) Zustiftungen sind jederzeit möglich. (6) Das Stiftungsvermögen ist, abgesehen von Absatz 3, grundsätz-lich in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten. Zur Erfüllung des Stiftungszweckes dürfen nur dessen Erträge und etwaige Zu-wendungen herangezogen werden, soweit sie nicht als Zustiftun-gen zur Vermehrung des Stiftungsvermögens bestimmt sind. In einzelnen Geschäftsjahren darf bei dringendem Bedarf auch das Vermögen selbst angegriffen werden, wenn die Rückführung des entnommenen Betrages sichergestellt ist oder die Inanspruch-nahme des Stiftungsvermögens wegen wesentlicher Änderung der Verhältnisse angezeigt erscheint und soweit der Stiftungsrat dies zuvor durch Beschluss mit mindestens neun Stimmen seiner Mitglieder festgestellt hat.
§ 4 Wirtschaftsführung (1) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. (2) Rechtzeitig vor jedem Geschäftsjahr wird ein Wirtschaftsplan auf-gestellt. Er besteht aus dem Erfolgsplan und dem Finanzplan mit Erläuterungen zu beiden, gegebenenfalls beim Vorhandensein dafür ausreichender Mittel, einschließlich der Darstellung der Stellen für zu beschäftigende Dienstkräfte nach Wertigkeit, Auf-gabeninhalt und Betrag (Stellennachweis). (3) Der Jahresabschluss ist einschließlich der Wirtschaftsführung durch einen öffentlich bestellten Wirtschaftsprüfer oder eine aner-kannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu prüfen. Den Auftrag erteilt jeweils der Stiftungsrat. Abschnitt II
Vorstand, Stiftungsrat
Organe der Weltkugel-Stiftung sind der Vorstand, Stiftungsrat. § 6 Vorstand
(1) Mitglieder des Vorstandes sind der Vorsitzende, der Verwaltungsdirektor, der Finanzdirektor.
Zum Vorstandsmitglied darf für eine Amtszeit von fünf Jahren nur bestellt werden, wer nach Feststellungen des Stiftungsrates über die für die Aufgabenerfüllung notwendigen fachlichen Kenntnisse und Erfahrungen verfügt. Wiederbestellung ist möglich; das Amt endet längstens mit Ablauf des 65sten Lebensjahres bei Ange-stellten und, soweit Vorstandsmitglieder ehrenamtlich tätig sind, mit Ablauf des 68sten Lebensjahres. (2) Der Vorstand leitet die Weltkugel-Stiftung selbständig und in eigener Verantwortung. Er beschließt in allen Angelegenheiten, soweit nicht der Stiftungsrat zuständig ist. Die Beschlussfähigkeit des Vorstandes bleibt unberührt, wenn ihm vorübergehend nur zwei Mitglieder angehören. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von zwei Mitgliedern beschlussfähig, sofern er unter Bekanntgabe der Tagesordnung insgesamt vom Vorsitzenden zur Sitzung eingela-den worden ist. Er beschließt einstimmig, eine vorliegende schriftliche Stimmabgabe eines abwesenden Mitglieds ist zu berücksichtigen. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung. (3) Die Mitglieder des Vorstands nehmen die ihnen in den §§ 7 bis 9 zugewiesenen Aufgaben für den Vorstand selbständig und in eigener Verantwortung wahr. Abweichend davon kann der Vor-stand mit vorheriger Zustimmung des Stiftungsrates die Erledi-gung einzelner Aufgaben anders ordnen, soweit dies vorübergehend für den Fall der Nichtbesetzung einer Vorstands-position erforderlich ist; die Regelung der gegenseitigen Vertre-tung bleibt davon unberührt. (4) Der Vorstand hat dem Stiftungsrat in allen Angelegenheiten auf Anforderung Auskunft zu erteilen, Akten oder sonstige Unterlagen vorzulegen und Bericht zu erstatten. Er hat den Stiftungsrat über alle wichtigen Vorkommnisse und Vorhaben zu unterrichten. (5) Der Vorstand unterbreitet dem Stiftungsrat auf der Grundlage von § 2 Vorschläge für die Verwendung der im Geschäftsjahr auszuschüttenden Beträge. (6) Kommt der Vorstand seinen Verpflichtungen nicht nach, so kann der Stiftungsrat dem Vorstand Weisungen erteilen. Werden sie nicht befolgt, kann der Stiftungsrat einzelne oder alle Mitglieder des Vorstands abberufen, indem er zugleich andere Vorstandsmitglieder bestellt. (7) Den Vorstandsmitgliedern kann eine angemessene Vergütung ge-zahlt werden, die nur so hoch bemessen sein darf, dass die Erfüllung des Stiftungszwecks hierdurch nicht gefährdet wird. Über die Höhe der Vergütung entscheidet der Stiftungsrat. (8) Bei ihrer Tätigkeit haben die Mitglieder des Vorstandes im Innen-verhältnis zur Stiftung nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. § 7
Dem Vorsitzenden obliegen die Zusammenarbeit mit der GNML und ihren Tochterlogen sowie mit anderen Organisationen, Einberufung und Leitung der Vorstandssitzungen. § 8
Dem Verwaltungsdirektor obliegen die Leitung der Verwaltung, insbesondere Einstellung, Entlassung und sonstige Personalangelegenheiten der Beschäftigten, soweit nicht die Zuständigkeit des Stiftungsrates gegeben ist, Angelegenheiten der Organisation und Betriebsführung, Fachaufsicht über die Mitarbeiter einschließlich Weisungs-befugnis, soweit nicht der Finanzdirektor zuständig ist. § 9
Aufgaben des Finanzdirektors
(1) Dem Finanzdirektor obliegen Sicherung einer wirtschaftlichen Betriebsführung, Aufstellung und Ausführung des Wirtschaftsplanes sowie des Jahresabschlusses, die Verwaltung der Grundstücke und Gebäude, soweit dies nicht mit vorheriger Zustimmung des Stiftungsrates für einzelne oder die Grundstücke insgesamt anderen, z.B. einer Grundstücksverwaltungsgesellschaft übertragen worden ist. (2) Ist über den Wirtschaftsplan noch nicht entschieden, so darf der Finanzdirektor Verbindlichkeiten eingehen, Aufwendungen zu Lasten des Erfolgsplans und Ausgaben zu Lasten des Finanz-plans leisten, soweit dies zur geordneten Geschäftsführung der Weltkugel-Stiftung unabweisbar notwendig ist. (3) Verpflichtungen zu Lasten künftiger Wirtschaftspläne bedürfen der Einwilligung des Stiftungsrates, soweit dieser nicht einzeln oder allgemein darauf verzichtet. § 10 Vertretung
Die Weltkugel-Stiftung wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei Vorstandsmitglieder vertreten.
(1) Mitglieder des Stiftungsrates sind der National-Großmeister der GNML, der im Verhinderungsfall durch einen zugeordneten National-Großmeister vertreten werden kann; der Vertreter ist kein Mitglied des Stiftungsrates, zwei von diesem zu ernennende Mitglieder des Bundesdirek-toriums der GNML, drei vom Bundesdirektorium der GNML zu ernennende Stuhl-meister von der GNML angehörenden Tochterlogen, die nicht Mitglieder des Bundesdirektoriums sind, ein von seinem Vorstand zu ernennendes Vorstandsmitglied des Vereins „Freimaurer helfen e.V.“, fünf unabhängige vom Bundesdirektorium der GNML zu beru-fende Persönlichkeiten, die nicht Freimaurer sein sollen. (2) Scheidet der National-Großmeister der GNML vorzeitig aus die-sem Amt, so übernimmt bis zum Amtsantritt seines Nachfolgers ein durch das Bundesdirektorium der GNML zu bestimmender zugeordneter National-Großmeister seine Funktion im Stiftungs-rat. Satz 1 gilt für Stiftungsratsmitglieder nach Absatz 1 Nr. 2 und 3 mit der Maßgabe, dass die Nachfolger für den Stiftungsrat bin-nen drei Monaten zu ernennen sind. (3) Im Falle des Ausscheidens des Mitglieds nach Absatz 1 Nr. 4 aus seinem Amt als Vorstandsmitglied des Vereins „Freimaurer helfen e.V.“s hat dessen Vorstand binnen drei Monaten ein anderes Vor-standsmitglied als Stiftungsratsmitglied zu ernennen. (4) Scheidet eines der Stiftungsratsmitglieder nach Absatz 1 Nr. 2 bis 5 auf eigenen Wunsch aus dem Stiftungsrat aus, so führt es sein Amt bis zum Amtsantritt eines Nachfolgers weiter. Die Nachfolger sind binnen drei Monaten zu ernennen oder zu berufen. (5) Das Amt der Stiftungsratsmitglieder endet spätestens mit Ablauf ihres 68sten Lebensjahres. Dieses betrifft nicht das Stiftungsrats-mitglied nach Absatz 1 Nr. 1. Im übrigen gilt Absatz 4 Satz 2. (6) Stiftungsratsmitglieder, ausgenommen die Mitglieder nach Ab-satz 1 Nr. 1 und 4, können auf Vorschlag des Stiftungsrates vom Bundesdirektorium der GNML nur dadurch abberufen werden, daß dieses ein anderes Mitglied ernennt oder beruft. Das Stif-tungsratsmitglied nach Absatz 1 Nr. 4 kann auf Ersuchen des Stiftungsrates vom Vorstand seines Vereins nur dadurch abberu-fen werden, dass dieser ein anderes Vorstandsmitglied zum Stif-tungsratsmitglied ernennt. (7) Die Tätigkeit der Mitglieder ist ehrenamtlich. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung, soweit die wirtschaftliche Entwicklung dies zulässt und mindestens die in § 2 Abs. 2 genannten Grenzen überschritten sind. Unberührt davon werden ihnen notwendige nachgewiesene Auslagen, die im Zusammenhang mit der Wahr-nehmung Ihrer Aufgaben entstanden sind, ersetzt. (8) Der Stiftungsrat wählt aus dem Kreis seiner Mitglieder den Präsi-denten des Stiftungsrates und seinen Stellvertreter. § 12
(1) Der Stiftungsrat wird von seinem Präsidenten unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Einladungsfrist von vier Wochen mindestens zweimal im Geschäftsjahr einberufen. Er ist unverzüglich mit einer Einladungsfrist von sieben Tagen einzube-rufen, wenn mindestens ein Drittel seiner Mitglieder oder der Vor-stand dies verlangen. (2) Der Stiftungsrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte sei-ner Mitglieder anwesend sind; vorliegende schriftliche Stimm-abgaben abwesender Stiftungsratsmitglieder sind zu berücksichtigen. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stim-mengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag. Der Stiftungsrat kann in Angelegenheiten, bei denen ein Abwar-ten der nächsten Sitzung zu Nachteilen für die Stiftung führen würde, auch einstimmig im Umlaufverfahren (schriftlich) beschließen. An der schriftlichen Beschlussfassung müssen sich mindestens neun Mitglieder beteiligen. Über den Beschluss ist in der nächsten folgenden Sitzung zu berichten. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung. (3) Beschlüsse über eine Änderung der Satzung, die Aufhebung der Stiftung oder ihre Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung können nur mit mindestens neun Stimmen der Mitglieder des Stif-tungsrates gefasst werden. (4) Vorlagen zur Beschlussfassung oder Kenntnisnahme können von allen seinen Mitgliedern und vom Vorstand eingebracht werden. Sie sind der Einladung beizufügen. Nachträgliche Ergänzungen der Tagesordnung während der Sitzung sind nur zulässig, wenn der Stiftungsrat hierfür die Dringlichkeit jeweils ausdrücklich fest-stellt. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung. 5)Die Mitglieder des Vorstands nehmen an den Sitzungen des Stif-tungsrates teil; sie sind berechtigt und verpflichtet, ihre Ansicht zu den Gegenständen der Tagesordnung darzulegen.
(1) Der Stiftungsrat überwacht die Geschäftsführung des Vorstands. Er bestimmt die Grundzüge der Verwirklichung des Stiftungszwecks. (2) Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands; in-soweit vertritt der Präsident des Stiftungsrats die Weltkugel-Stiftung und gibt die rechtsgeschäftlichen Erklärungen ab, Festlegung der Beschäftigungsbedingungen (einschließlich der Höhe einer möglichen Vergütung) für den Vorstand, Festlegung des Wirtschaftsplans, Feststellung des Jahresabschlusses, Entlastung des Vorstands, Erlass der Geschäftsordnung für den Vorstand, Änderung der Satzung, Aufhebung der Stiftung oder Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung, Entscheidung über die Verwendung der auszuschüttenden Beträge, Beschlussfassung über die eigene Geschäftsordnung. (3) Der Stiftungsrat kann sich für besondere bedeutsame Rechtsge-schäfte und Maßnahmen des Vorstands seine Zustimmung vor-behalten. (4) Bei ihrer Tätigkeit haben die Mitglieder des Stiftungsrates im In-nenverhältnis zur Stiftung nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. Abschnitt III
Die Stiftung unterliegt der Staatsaufsicht Berlins entsprechend den Vorschriften des Berliner Stiftungsgesetzes.
Aufhebung, Verwendung des Vermögens
(1) Über die Aufhebung der Stiftung kann nur in einer zu diesem Zweck besonders einzuberufenden Stiftungsratssitzung be-schlossen werden, im übrigen gilt § 12. (2) Bei Aufhebung der Stiftung entscheidet der Stiftungsrat über die Verwendung des nach Abzug aller Verbindlichkeiten verbleiben-den Stiftungsvermögens nach Abstimmung mit der GNML; das Vermögen darf nur einer bestimmten juristischen Person des öf-fentlichen Rechts oder einer bestimmten anderen steuerbegünstigten Körperschaft unter der Bedingung übertragen werden, es ausschließlich und unmittelbar für § 2 ent-sprechende Zwecke zu verwenden, insbesondere ist das nach § 2 Absatz 3 zu errichtende Museum für die Öffentlichkeit zu erhal-ten. Der Beschluss über die Verwendung des Vermögens darf erst nach Zustimmung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt wer-den.
14052 Berlin, den 18.08.1993; einschließlich Satzungsänderungen: -vom 10.01.1995; mit Genehmigung der Senatsverwaltung für Justiz vom 02.08.1995; -vom 09.03.1999; mit Genehmigung der Senatsverwaltung für Justiz vom 12.04.1999 -vom 10./14.01.2003; mit Genehmigung der Senatsverwaltung für Justiz vom 03.02.2003
Betr.: Satzung der „Weltkugel-Stiftung“ § 3 Vermögen:
Zusammenstellung der in Betracht kommenden Grundstücke für die Anträge auf Rückübertragung gestellt wurden, deren Bearbeitung durch die zuständigen Ämter zur Regelung offener Vermögensfragen oder durch die Treuhandanstalt durchgeführt werden. Calbe/Saale, Poststr. 37 Magdeburg, Neuer Weg 6/7 Staßfurt Leopoldshall, Steinstraße 8 Brandenburg, Straße der jungen Pioniere 21-23 Neuruppin, Rudolf-Breitscheit-Straße 16 Frankfurt/Oder, Logenstr. 5 Torgau, Puschkinstraße 4 Bernburg, Große Einsiedelgasse 6, Lange Straße 7-8 Dessau, Willi-Lohmann-Str. 26 Anklam, Burgstr. 37 Friedland/Mecklenburg, Kaiserstr. 15 Ueckermünde, Logenstraße Finsterwalde, Kirchhainer Str. 20 Luckau, Brauhausgasse 1 Lübben, Logenstraße 13 Freienwalde, Gesundbrunnenstr. 45 Pasewalk, Haußmannstr. 22 Prenzlau, Klosterstraße 28 Eberswalde, Puschkinstraße 16 Potsdam, Straße der Jugend 52 Naumburg/Saale, Große Neu-Str. 15 Weimar, Amalienstr. 5 Weißenfels, Langendorfer Str. 14 Merseburg, Domplatz 3 Zerbst, Schlossfreiheit 19 Wolmirstedt, Glindenberger Str. 9 Heiligenstadt, Giekgasse 5 Langensalza, Tonnaer Str. 10 Mühlhausen, Puschkinstr. 3 Güstrow, Domplatz 10 Halberstadt, Paulplan 3 Perleberg, Wittenberger Str. 91/92 Blankenburg am Harz, Theaterstr. 5 Salzwedel, Neuperver Str. 45 Stendal, Poststr. 2 Eisenach, Goethestraße 25 Gera, Markt 61 Jena, Löbdergraben 24 a Wernigerode, Bahnhofstraße 16 Apolda, Sophienstr. 32 Gotha, Karolinenplatz 3 Arnstadt, Gerastr. 4 Erfurt, Turniergasse 17 Suhl, Seelenbinderstr. Meiningen, Bismarckstr. 6 Halle, Universitätsring 10 Bautzen, Taucherstr. 30 Wernigerode, Lindentor Delitzsch, Markt 23 Berlin, Splittgerbergasse 3-4, Wallstraße 35
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Letzte Änderung am Dienstag, 27. April 2010 um 17:31:32 Uhr.
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