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Timestamp: 2017-06-23 12:41:13
Document Index: 26779931

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 22', 'Art. 8', 'Art. 72', 'Art. 100', 'Art. 42']

5A_110/2015 (11.02.2015)
5A_110/2015 Urteil vom 11. Februar 2015
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Januar 2015 der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft.
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Januar 2015 der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft, welche die Nichtigkeit der (vom Beschwerdeführer gegen den Beschwerdegegner angehobenen) Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Basel-Landschaft (über 3 Millionen Franken nebst Zins) festgestellt und das Betreibungsamt angewiesen hat, die Betreibung im Betreibungsregister mit dem Vermerk der Nichtigkeit zu versehen und Dritten davon keine Kenntnis zu geben,
dass die Aufsichtsbehörde erwog, die Betreibungsforderung sei ein völlig übersetzter Fantasiebetrag ohne nachvollziehbare sachliche Begründung, vorausgegangen sei ein angeblicher Schadenfall mit einem Geschäftsauto des Beschwerdeführers und dessen strafrechtliche Verurteilung (wegen versuchten Betrugs und Nötigung sowie Urkundenfälschung zum Nachteil des Beschwerdegegners), die Betreibung erscheine als Vergeltung und böswillige Schikane, sie diene allein dem Zweck der Diskreditierung und wirtschaftlichen Schädigung des Beschwerdegegners, die Eingabe des Beschwerdeführers erschöpfe sich in wüsten Schmähungen, mit welchen der Beschwerdegegner verunglimpft und herabgesetzt werde, die Nichtigkeit der offensichtlich rechtsmissbräuchlichen Betreibung könne jederzeit geltend gemacht werden und werde von Amtes wegen festgestellt (Art. 22 Abs. 1 SchKG), die Anweisungen an das Betreibungsamt (Nichtigkeitsvermerk, keine Bekanntgabe an Dritte) seien auf Grund von Art. 8a Abs. 3 lit. a SchKG zu erlassen, von Kosten und Parteientschädigungen werde abgesehen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand des Entscheids der Aufsichtsbehörde vom 20. Januar 2015 hinausgehen oder damit in keinem Zusammenhang stehen, was namentlich für den Antrag auf Zusprechung einer "Wiedergutmachungssumme" gilt,
dass es insbesondere nicht genügt, pauschal den Rechtsvorschlag des Beschwerdegegners sowie die Bevollmächtigung dessen Anwalts zu bestreiten, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern und dem Beschwerdegegner kriminelles Verhalten sowie eine "skrupellose Lügenkampagne" vorzuwerfen,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der Erwägungen der Aufsichtsbehörde aufzeigt, inwiefern deren Entscheid vom 20. Januar 2015 samt Rechtsmittelbelehrung gemäss Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass der Beschwerdeführer ausserdem missbräuchlich prozessiert (Art. 42 Abs. 7 BGG) und auf die Beschwerde auch aus diesem Grund nicht einzutreten ist,
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Basel-Landschaft und der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.