Source: https://www.gpa-djp.at/cms/A03/A03_2.3.217.b/kollektivvertrag/alle-branchen/gesundheit-soziales-kirchen/kollektivvertrag?dokid=546288&dokset=1262
Timestamp: 2020-08-14 17:37:58
Document Index: 217736678

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 3', '§ 17', '§ 27', '§ 27', '§ 22', '§ 22', '§ 9', '§ 10', '§ 17', '§ 2', '§ 38', '§ 50', '§ 50']

Arb./Ang. SOS-Kinderdörfer / Kurzübersicht - 01.02.2019
Arb./Ang. SOS-Kinderdörfer / Rahmen - 01.02.2020
http://oegb-delivery1.go.intern.3sit.at/cms/A03/A03_2.3.217.b/kollektivvertrag/alle-branchen/gesundheit-soziales-kirchen/kollektivvertrag?dokid=546288&dokset=1262 Arb./Ang. SOS-Kinderdörfer / Rahmen - 01.02.2020
Transitarbeitskräfte sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Arbeitsverhältnissen, die mit der Zielsetzung der (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt begründet werden. Diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden verpflichtend psychosozial begleitet und betreut. Voraussetzung ist, dass diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Maßnahmen befristet beschäftigt werden, die von der öffentlichen Hand zB AMS, BSB, Land, Gemeinde usw beauftragt und/oder gefördert werden.
(idF 1. Februar 2019)
(1) Der Kollektivvertrag tritt mit 1. Februar 2020 in Kraft und wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.
(2) Nach Ablauf eines Jahres kann der Kollektivvertrag unter Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist zum 31.12. eines jeden Jahres gekündigt werden. Während der Kündigungsfrist sind Verhandlungen wegen der Erneuerung des Kollektivvertrags zu führen.
(3) Der Anspruch entsteht erstmalig mit Vollendung des fünften Dienstjahres im Ausmaß von fünf Wochen. Eine Konsumation ist frühestens zu diesem Zeitpunkt im Einvernehmen mit der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber möglich. Die Konsumation hat ungeteilt und in Verbindung mit einem mindestens 10 Arbeitstage umfassenden Gebührenurlaub zu erfolgen. Während des Sabbaticals erfolgt volle Entgeltfortzahlung.
Ab dem vollendeten siebten Dienstjahr besteht ein einseitiger Anspruch der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers auf Konsumation.
(Abs 3 idF 1. Februar 2019)
(4) Bonuswoche
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Sabbaticalgutschriften über mindestens 7 Jahre und höchstens 10 Jahre ansparen und dann als Sabbatical konsumieren, erhalten pro Sabbatical eine weitere Woche (Bonuswoche) Zeitgutschrift, wenn sie diese im Zusammenhang mit einem mindestens fünfwöchigen Gebührenurlaub in Anspruch nehmen. (Gilt für bis 30.6.2019 erworbene Ansprüche)
(14) Übergangsregelung zum Entfall der Bonuswoche
Alle bis zum 30.6.2019 erworbenen Ansprüche auf eine Bonuswoche nach SOS-Kinderdorf Kollektivvertrag § 8 (4) bleiben aufrecht und können mit dem nächsten Sabbatical konsumiert werden.
Alle Beschäftigten, die bis zum 30.6.2019 im 7. Verweiljahr für die Bonuswoche sind, erhalten 3 Bonustage (bei einer 5-Tage-Woche), bzw anteilige Bonustage entsprechend der Beschäftigungstage.
Diese können mit dem nächsten Sabbatical nach den Bestimmungen des KV § 8 (4) konsumiert werden.
(Abs 14 gilt ab 1. Februar 2019)
(3) Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, denen keine Turnuszulage gebührt, gilt: An Sonn- und Feiertagen und in der Zeit von 22:00 bis 6:00 Uhr (Nachtarbeit) erfolgt die Abgeltung in Freizeit oder in Geld im Verhältnis 1 : 2, wenn die Überstunden ausdrücklich schriftlich angeordnet werden.
a) Dem Arbeitnehmer gebührt eine Familienzeit sofern ein Anspruch nach dem FamZeitbG besteht (für Geburten ab 1.3.2017). Die Inanspruchnahme der Familienzeit ist spätestens 3 Monate vor dem geplanten Geburtstermin des Kindes dem Arbeitgeber schriftlich anzuzeigen. Tritt der Anlassfall gem § 3 Abs 3 FamZeitbG aus unvorhersehbaren Gründen vor dem voraussichtlichen Termin ein, so reduziert sich entsprechend der daraus ergebenden Differenz die dreimonatige Bekanntgabefrist.
c) Zeiten einer nach Beginn des Arbeitsverhältnisses in Anspruch genommenen Familienzeit sind als Dienstzeit für das Ausmaß des Erholungsurlaubes, für die Bemessung der Kündigungsfrist und für den Anspruch auf Abfertigung alt – sofern für diese Zeit nicht ohnedies ein gesetzlicher Anspruch auf Anrechnung besteht – sowie die Vorrückung anzurechnen. § 17 Abs 7 tritt mit 1.3.2017 in Kraft.
(gilt ab 1.1.2019)
Pro Aktionstag gebühren 10 Stunden NAZ. Für jeden geleisteten Nachtdienst gebührt die Nachtdienstzulage lt § 27 Abs 7. Pro Arbeitstag gebührt zusätzlich eine Pauschale in Höhe von € 61,62 brutto.
Zusatzdienste (Abs 5 lit b) zählen in der Zeit von 7.00–22.00 Uhr zur Normalarbeitszeit. Zusatzdienste in der Zeit von 20.00–22.00 Uhr sind grundsätzlich nur möglich, wenn diese aus dienstlichen Gründen erforderlich sind.
[lit c) idF 1. Februar 2019]
Die Normalarbeitszeit und Mehrleistung wird während der Veranstaltung wie folgt abgegolten: Pro Aktionstag gebühren 10 Stunden NAZ, sowie eine wöchentliche NAZ pro Tag. Für jeden geleisteten Nachtdienst gebührt die Nachtdienstzulage lt. § 27 Abs 7. Pro Arbeitstag gebührt zusätzlich eine Pauschale in Höhe von € 61,62 brutto.
Ab 1.2.2019 gilt:
(4) Der Stichtag für die Vorrückungen ist immer der 1.1. eines jeden Kalenderjahres. Eine Vorrückung in die nächste Gehaltsstufe erfolgt nach einer Beschäftigungsdauer von zwei Jahren. Für die erste Vorrückung gilt: Ergibt sich aus den Vordienstzeiten und der Beschäftigungszeit im ersten Kalenderjahr kein volles Jahr, so ist dieses als voll zu werten.
(Beispiel: Ein Mitarbeiter beginnt bei SOS-KD mit 1.8.15 und hat zu diesem Zeitpunkt sein Studium noch nicht beendet, seine Studiendauer beträgt bis zu diesem Zeitpunkt 5 Jahre – keine zusätzlichen Arbeitszeiten vorhanden. Mit Ende des 6. Monats nach Beschäftigungsbeginn beendet der Mitarbeiter sein Studium. Abschluss Studium 31.1.2016, Mindeststudiendauer 4 Jahre zurück gerechnet ab dem Zeitpunkt des Abschlusses, Anrechnung von Vordienstzeiten in Höhe von 3,5 Jahren.
(9) Bei SOS-Kinderdorf erworbene Dienstzeiten werden in vollem Umfang angerechnet.
(Abs 9 gilt ab 1. Februar 2020)
(10) Der Nachweis ist grundsätzlich mit Dienstzeugnis (eventuell zusätzlich Auszug der Krankenkasse / GKK-Ausdruck) zu erbringen. Wenn der Nachweis binnen 6 Monate nach dem Arbeitsantritt beigebracht werden kann, erfolgt die Anrechnung rückwirkend ab Eintrittsdatum. Die Gehälter werden rückwirkend aufgerollt und die Differenzbeträge mit dem nächstfolgenden Auszahlungstermin ausbezahlt.
(11) Eine Doppelanrechnung ist nicht möglich.
(12) Teilzeitbeschäftigte:
(13) Höchstgrenze:
§ 22a Karenzanrechnungen
Karenzurlaube nach Mutterschutzgesetz/Väterkarenzgesetz, die aus Anlass der Geburt eines Kindes nach Beginn des Arbeitsverhältnisses beim Unternehmen in Anspruch genommen werden, sind im tatsächlich genommenen Ausmaß bis zum 2. Geburtstag des Kindes als Dienstzeit anzurechnen.
(Gilt für Karenzurlaube, die ab dem 1.8.2019 beginnen.)
Hospiz- und Pflegekarenz werden im Ausmaß von höchstens 12 Monaten angerechnet. Hospizkarenz für ein schwersterkranktes Kind (laut gesetzlicher Bestimmung) wird in vollem Umfang angerechnet
Die Anrechnung der Karenzzeiten als Dienstzeit gilt für die Vorrückung in der Gehaltstafel, Anspruch auf die 6. Urlaubswoche, Bemessung der Kündigungsfrist, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und Anspruch auf Abfertigung alt.
(§ 22a idF 1. Februar 2020)
(ab 1.7.2018)
(VWGR VI idF 1. Februar 2020)
Erhöhung um 2,7 % (kfm. Rund. auf Cent) Kollektivvertrag und Ist-Gehälter
B Transitarbeitskräfte ab 1.2.2020
a) € 1.532,10
b) € 1.600,50
1 0–1 1.669,96 1.845,56 1.967,21 2.254,51 2.590,26 2.880,84 3.037,18 0,00
2 2–3 1.676,52 1.915,69 2.023,38 2.340,83 2.676,15 2.964,62 3.155,02 0,00
3 4–5 1.724,12 1.988,58 2.081,24 2.430,85 2.765,12 3.050,83 3.274,56 0,00
4 6–7 1.773,10 2.064,21 2.141,01 2.524,36 2.857,04 3.139,47 3.369,87 0,00
5 8–9 1.823,66 2.123,45 2.202,47 2.621,46 2.952,35 3.230,76 3.468,14 0,00
6 10–11 1.875,39 2.184,48 2.265,83 2.722,59 3.051,04 3.325,01 3.569,37 0,00
7 12–13 1.928,81 2.226,16 2.330,99 2.801,61 3.139,69 3.421,80 3.673,77 0,00
8 14–15 1.956,74 2.268,90 2.398,06 2.882,64 3.231,08 3.522,08 3.781,14 3.834,35
9 16–17 1.993,97 2.312,37 2.467,24 2.966,42 3.316,55 3.607,34 3.891,68 3.834,35
10 18–19 2.031,74 2.356,69 2.538,43 3.052,63 3.404,46 3.695,14 4.005,71 3.834,35
11 20–21 2.070,66 2.402,07 2.611,63 3.111,97 3.479,88 3.785,48 4.083,89 4.143,44
12 22–23 2.110,23 2.425,24 2.687,26 3.142,01 3.532,03 3.859,10 4.183,74 4.143,44
13 24–25 2.150,53 2.448,51 2.739,20 3.172,80 3.585,34 3.934,63 4.244,89 4.143,44
14 26–27 2.191,57 2.472,10 2.791,98 3.203,37 3.620,35 3.973,24 4.307,40 4.143,44
15 28–29 2.233,46 2.496,01 2.846,25 3.234,57 3.655,37 4.011,53 4.349,50 4.143,44
16 30–31 2.276,20 2.519,81 2.901,04 3.265,78 3.691,12 4.050,99 4.392,24 4.403,24
1. Lehrjahr € 749,66
2. Lehrjahr € 953,50
3. Lehrjahr € 1.133,32
4. Lehrjahr € 1.479,86
(1) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten spätestens am 31.5. einen Urlaubszuschuss und am 31.10. jeden Jahres eine Weihnachtsremuneration (Sonderzahlungen). Die Sonderzahlungen berechnen sich aus dem im Auszahlungsmonat gebührenden Monatsgehalt samt Zulagen und Zuschlägen, die nach diesem Kollektivvertrag gebühren, soweit diese in den letzten drei Monaten vor dem Monat der Fälligkeit der Sonderzahlung bezahlt wurden. Lehrlinge erhalten als Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration je einen Betrag in der Höhe der monatlichen Lehrlingsentschädigung (Basis: Mai bzw Oktober).
€ 3,12/Stunde.
Geprüfte Sonderkindergartenpädagoginnen und ‑pädagogen (Sonderhortpädagoginnen und ‑pädagogen) erhalten in Sonderkindergärten(‑horten) monatlich eine Zulage von € 207,44.
Sozialpädagoginnen und ‑pädagogen mit besonderer Verwendung gebührt je nach Verwendungsausmaß eine Zulage von € 283,94 bis € 511,11.
(idF ab 1. Februar 2019)
bei einer Gruppe € 108,15,
bei zwei Gruppen € 154,50,
bei drei Gruppen € 200,85,
bei vier Gruppen € 247,20,
für jede weitere Gruppe gebührt ein Zuschlag von € 46,35.
Abteilungsleiterinnen und ‑leiter erhalten neben ihrer Einstufung in die VWG VI eine Zulage von € 474,93.
Pädagogische Leiterinnen und Leiter erhalten ab 1.2.2016 neben ihrer Einstufung in die VWG V eine Zulage von € 523,87.
1–2 Pädagogische Leiterinnen und Leiter € 523,87
3 Pädagogische Leiterinnen und Leiter € 756,71
4–5 Pädagogische Leiterinnen und Leiter € 1.047,77
ab 6 Pädagogische Leiterinnen und Leiter € 1.397,00
Ab einer Tätigkeitsdauer von 6 Stunden gebührt eine Sonntagszulage in der Höhe von € 82,34. Wenn an einem Sonntag weniger als 6 Stunden gearbeitet wird, gebührt dafür der aliquote Anteil (pro angefangener Arbeitsstunde 1/6 der Zulage).
Ab einer Tätigkeitsdauer von 6 Stunden gebührt eine Sonntagszulage in der Höhe von € 34,08. Wenn an einem Sonntag weniger als 6 Stunden gearbeitet wird, gebührt dafür ein aliquoter Anteil (pro angefangener Arbeitsstunde 1/6 der Zulage).
Für Arbeiten in der Nacht im Sinne des § 9 gebührt eine Nachtdienstzulage in der Höhe von € 71,72.
(9) Corona-Zulage
Alle MitarbeiterInnen erhalten eine Gefahrenzulage, die im Zeitraum von 16.3.2020 bis 30.6.2020 in unmittelbaren persönlichen Kundenkontakt gestanden sind. Arbeitnehmerinnen, deren Dienstverhältnis während dieses Zeitraums beginnt oder endet gebührt die Gefahrenzulage aliquot für die Dauer der Beschäftigung. Die Höhe der Zulage beträgt für diesen Zeitraum pauschal 500 Euro unabhängig der Häufigkeit der Kontakte. Die Zulage wird mit dem Juligehalt ausbezahlt.
Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Mindestbeschäftigungsausmaß von 20 Stunden pro Woche erhalten für Kinder, für die die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer unterhaltspflichtig ist und für die sie oder er die Familienbeihilfe bezieht, eine monatliche Zulage im Ausmaß von € 30,90 pro Kind.
Für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die über die kollektivvertraglichen Entgeltregelungen der SOS-Kinderdörfer entlohnt werden, werden die IST-Gehälter ab 1.2.2020 um 2,7% (ausgenommen PraktikantInnen und Jugendliche in einem gemeinnützigen Beschäftigungsprojekt) erhöht.
Durch eine Dienstreise ist auch eine Störung der Wochenend- und Feiertagsruhe zulässig, “wenn dies zur Erreichung des Reiseziels notwendig oder im Interesse der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers gelegen ist” (§ 10a ARG).
(1) Für den Urlaub gilt gemäß § 17 Angestelltengesetz das Bundesgesetz BGBl Nr 390/76, betreffend die Vereinheitlichung des Urlaubsrechts und die Einführung einer Pflegefreistellung.
(2) Das Urlaubsausmaß erhöht sich mit dem vollendeten 43. Lebensjahr und 10 Jahren Betriebszugehörigkeit auf 6Wochen. Dies gilt als Vorgriff auf die 6. Urlaubswoche nach 25 Dienstjahren gemäß § 2 (1) UrlG und gebührt ab 1.7.2019 beginnend mit dem neuen Urlaubsjahr.
(3) Vordienstzeiten, die im selben Betrieb zugebracht wurden, werden bei Wiedereintritt in den Betrieb bei der Urlaubsberechnung, wenn die Unterbrechung nicht länger als 180 Tage gedauert hat und die Lösung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber erfolgt ist, sofort angerechnet.
(4) Zuviel verbrauchter Urlaub kann bei Auflösung des Dienstverhältnisses (ausgenommen bei Entlassung und ungerechtfertigtem vorzeitigen Austritt) nicht zurückverrechnet werden.
(§ 38 idF 1. Februar 2019)
Mit Umstellung der SOS-Kinderdorf-Mütter/-Väter auf eine Kinderdorf-Familie 2020 steigt die Anerkennungspauschale auf 30 % des Grundgehaltes. 30 % des Grundgehaltes gelten für eine 6-Tage-Woche. Lebensform und die Pensionsversicherung werden aluquotiert.
(1) Für die Verteilung der Normalarbeitszeit auf 6 Tage pro Woche werden den SOS-Kinderdorf-Müttern/SOS-Kinderdorf-Vätern 20 Arbeitstage (ab 1.1.2015 22 Arbeitstage und ab 1.1.2016 25 Arbeitstage) pro Jahr gutgeschrieben. Diese 20 Arbeitstage (ab 1.1.2015 22 Arbeitstage und ab 1.1.2016 25 Arbeitstage) können entweder bei Beendigung des Dienstverhältnisses konsumiert oder nach Wahl im Laufe des Jahres in Absprache mit der Dorfleitung konsumiert werden.
(2) Der Anspruch entsteht ab dem ersten Tag der Bestellung, frühestens jedoch ab dem 1.1.2006.
Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber verpflichtet sich € 300,00 pro Jahr und pro vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmerin/vollzeitbeschäftigtem Arbeitnehmer (bei teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmerin/teilzeitbeschäftigtem Arbeitnehmer erfolgt eine Reduktion entsprechend der Betriebsvereinbarung) für die Zukunftsvorsorge aufzuwenden und in den Gruppen-/Erlebens-/ Rentenversicherungsvertrag bei einer Versicherung einzuzahlen.
§ 50a Rechtsanspruch auf Altersteilzeit
(1) Rechtsanspruch auf Altersteilzeit
Betriebszugehörigkeit von mindestens 10 Jahren.
Die Arbeitgeberin hat bei Erfüllung der Voraussetzungen bis 8 Wochen vor dem gewünschten Antritt eine Rahmenvereinbarung über die geförderte Altersteilzeit mit der Arbeitnehmerin zu treffen. Gleichzeitig mit dieser Vereinbarung unterfertigt die Arbeitnehmerin die Beendigungsvereinbarung für das Dienstverhältnis zum Ende der Altersteilzeit. Auf der Rahmenvereinbarung basierend wird der Antrag auf geförderte Altersteilzeit bei der abwickelnden Förderstelle eingebracht. Nach erfolgter Förderzusage wird die finale Vereinbarung bezüglich der Entgelthöhe sowie Lage der Normalarbeitszeit abgeschlossen.
ablehnen, nur wenn die Einhaltung von Betriebsabläufen gefährdet ist oder die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes nicht mehr gewährleistet werden kann. In Betrieben mit Betriebsrat ist der Betriebsrat hiervon zu informieren und ein Vermittlungsgespräch zu führen.
(2) Darüber hinaus kann bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen einvernehmlich zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmerin Altersteilzeit gemäß Arbeitslosenversicherungsgesetz (AIVG) vereinbart werden.
(3) Nimmt die Arbeitnehmerin Altersteilzeit in Anspruch gilt Folgendes:
(4) Bei Änderung der gesetzlichen Bestimmungen oder der Förderbedingungen (insbesondere Förderhöhe) zur kontinuierlichen Altersteilzeit tritt diese Regelung außer Kraft. Die Sozialpartner nehmen in diesem Fall Verhandlungen über die Erneuerung bzw. Abänderung des Kollektivvertrages auf.
(§ 50a gilt ab 1. Juli 2019)
(2) Für den Zeitraum von 20 Jahren ab dem 1.1.2007 wird in einem Vergleich des bisherigen und des neuen Entgeltsystems der jeweilige Differenzbetrag zum bisherigen Entgeltsystem ermittelt. Das bisherige Entgeltsystem wird im Ausmaß der Gehaltstabellen dieses Kollektivvertrages valorisiert.
Die Umstellung der Familienberaterinnen und -berater erfolgt von Verwendungsgruppe V in die Verwendungsgruppe IVa in die betragsmäßig nächst niedrigeren Gehaltsstufe, als aufsuchende Fachkraft in der sozialen Arbeit. Die Differenz, zum Zeitpunkt der Umstellung, zum bisherigen Gehalt wird als Umstiegsgehaltsanteil vergütet und im Ausmaß der Gehaltstabellen des Kollektivvertrages valorisiert. Die Umstellung erfolgt mit 1.7.2017.
Wien/Innsbruck/Graz, am 8. April 2020
Beatrix Eiletz Eva Scherz
Bundesausschussvorsitzende Wirtschaftsbereichssekretärin