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Timestamp: 2018-12-19 01:44:18
Document Index: 236330323

Matched Legal Cases: ['EuG', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 35', '§ 35', '§ 35']

﻿ Kling NEUES Juli 2016
Kling NEUES Juli 2016
6 1 0 2 i l u J NEUES REGIONAL Bayern, Balzhausen Sie lesen heute: Eine umweltverträgliche Ortsumfahrung für Balzhausen Kling Consult erstellt Variantenvergleich im Rahmen der Voruntersuchung Die Gemeinde Balzhausen, Landkreis Günzburg will ihre Ortsdurchfahrt (St 2025) vom Durchgangsverkehr entlasten. Eine Verkehrsverlagerung führt jedoch zwangs- läufig zu Belastungen an anderer Stelle. Um eine sowohl umweltverträgliche als auch wirtschaftliche Trasse für eine Ortsumfahrung zu ermitteln, führt das Staatliche Bauamt Krumbach eine Voruntersuchung durch. Kling Consult ist mit der Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie beauftragt. mehr auf Seite 5 Laserscanning: Bestandsvermessung Bahnhof Gersthofen - Berührungslose Erfassung des Gleiskörpers Seite 3 Energieeffizienz – mit gelisteten KC-Experten Seite 7 Neuaufstellung Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan in Jettingen-Scheppach Seite 8 KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 13
IM BLICKPUNKT H O A I -Vertragsverletzungsverfahren Erinnern wir uns: 1977 wurde die HOAI eingeführt mit Hono- rar-Verhandlungsspielraum innerhalb einer Spanne zwischen Mindest- und Höchstsätzen, konzipiert als Verbraucherschutz. Die HOAI-Novellierungen 2009/2013 setzten die EU-rechtlichen Vorgaben der EU-Dienstleistungsrichtlinie vollständig um. Gleichwohl sieht die EU-Kommission in den Mindesthonoraren der HOAI eine Vertragsverletzung. Wer letztlich die Oberhand behält – die EU-Kommission mit einer Klage vor dem EuGH oder der Bund, der wie aktuell Medien berichten die HOAI stärkt – bleibt abzuwarten. Die rechtlichen und politischen Argumente pro HOAI wurden von Berufs- und Fachverbänden, Mandatsträgern und Freibe- ruflern ausführlich vorgetragen, andeutungsweise auch die möglichen Folgen einer HOAI-Abschaffung, alternativ einer Abschaffung der Mindestsätze. Befürchtet werden insbeson- dere ein Preiskampf, Machtkonzentration und Qualitätsver- lust. Nichts davon liegt im öffentlichen Interesse, Verbraucher wie Bauherrn profitieren davon eben so wenig wie Architekten und Ingenieure. Die Vermarktung freiberuflicher Leistungen durch Dumpingpreise wäre fatal. Weitere praxisschädliche Folgen drohen z. B. für Bauherren durch erschwertes Erken- nen des optimalen Angebots und der Erschwerung eines objektiven Angebotsvergleichs. Bietern wie Bauherrn droht eine aufwendige Abwicklung von Stufenverträgen z. B. LPH 1-4 nach bestehendem Vertrag, ab LPH 5-Abruf ggfs. Honorar- neuvereinbarung - und was gilt für die Schlussrechnung? Private wie öffentliche Auftraggeber benötigen qualitative Planungen und im Planungsprozess vertrauensvolle Zu- sammenarbeit mit Architekten/Ingenieuren. Dafür bedarf es angemessener Honorare, um dem Bauherrn die Qualität der Leistungen zu sichern. Preisliche Rahmenbedingungen stehen allenfalls nachrangig, vorrangig gilt einzuhaltendes Baurecht, technische wie umweltrelevante Normen, Ortskenntnis und einwandfreie deutsche Sprache; nicht zu vergessen die Pla- ner-Gesamthaftung für das Bauwerk bis zur Abnahme eines funktionsfähigen Objektes, danach verbleibt das Haftungsrisi- ko in der Gewährleistungsphase. Mit Minihonoraren dies alles abzudecken ist abwegig. Die bestehende Transparenz, welche HOAI-Leistungsphasen für das Objekt benötigt werden, verschafft - mit der detaillierten Leistungsphasen- Bewertung – dem Auftraggeber Klarheit über Kosten und Termine seines Bauvorhabens und Entscheidungsparameter, ggfls. Planun- gen zu stoppen oder kostensparende Planungsänderungen einzuleiten. Das EU-Interesse an einem ungehinderten grenzüber- schreitenden Warenaustausch ist verständlich, jedoch nicht anwendbar auf freiberufliche Planungsleistungen, ebenso wenig wie auf Angleichung von Tariflöhnen und Mietpreisen. Abschließend zu befürchten bleibt, dass die HOAI zum Dauer- brenner wird, falls die Überzeugungsarbeit der Bundesregie- rung nicht fruchtet. Bleiben wir gemeinsam im Interesse von Bauherrn und unseres Berufsstands am Ball. Ihr Geschäftsführer Markus Daffner 2 KLING CONSULT NEUES | Juli 2016
Bahnhof Gersthofen: Laserscan-Punktwolke in Graustufen Bahnhof Gersthofen: Laserscan-Punktwolke in Punktintensitätsdarstellung Seit mehreren Jahren verfolgt die Stadt Gersthofen ihr Projekt zur Revi- talisierung und Neugestaltung ihres Bahnhofsbereiches. In 2013 erstellte das KC Team Vermessung einen Be- standslageplan für das Bahnhofsareal mit Gleisanlagen. Anfang 2016 wurde der Planungsbereich erweitert. Der ursprüngliche Bestandslageplan war im Bereich der Gleisanlagen um 100 m zu ergänzen, da für die Neuplanung der Bahnsteige eine genaue Kenntnis der Lage und Höhe der Gleise unver- zichtbar war. ▶▶▶ KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 3
REGIONAL Bayern, Gersthofen Laserscanning: Bestandsvermessung Bahnhof Gersthofen - Berührungslose Erfassung des Gleiskörpers Fortsetzung von Seite 3 Würde diese Vermessung wie beim ursprünglichen Bestands- lageplan auf herkömmliche Weise durchgeführt, wäre das Betreten der Gleise erforderlich. Hierzu müssen aufwändig Genehmigungen von der DB eingeholt und teure Sicherungs- maßnahmen eingesetzt werden. Aus diesem Grund hat sich das KC-Team Vermessung dazu ent- schieden, den Gleiskörper mittels Laserscanning berührungslos zu messen. Eingesetzt wurde ein Trimble TX8 Laserscanner. Als Grundlage des Scans wurde beidseitig der Bahntrasse ein Festpunktfeld mit je 6 Punkten erstellt. Von 12 Standpunkten aus erfolgte das Scannen. Mit der Software Real-Works wurden die 12 Scannerpunkte zu einer homogenen Punktwolke, die aus 87 Mio. Punkten besteht, zusammengefügt. BAURECHT Sämtliche Informationen wie Gleislage, Schächte, Masten, Schotterbett und Weichen konnten auf diese Weise ohne Betreten der Gleisanlagen berührungslos für den Bestandsplan aufgenommen werden. Durch den Einsatz des Laserscanners kann zum Vorteil unserer Auftraggeber die teure Sicherungs- prozedur der DB entfallen und die Vermessungsdurchführung schnittstellenfreier gestaltet werden. Leiter dieses Projektes KC-Teams Vermessung ist Dipl.-Ing. (FH) Rudolf Wagner) UVP-Pflicht bei nachträglicher Kumulation von Vorhaben (Schweinemaststall) 1. Auf den Fall einer nachträglichen Kumulation von Vorha- ben, die für sich allein nicht UVP-pflichtig oder vorprüfungs- pflichtig sind, die zusammen aber die maßgeblichen Grö- ßen- oder Leistungswerte überschreiten, findet § 3 b Abs. 2 UVPG analog (ggf. i. V. m. § 3 c Satz 5 UVPG) Anwendung. 2. Mehrere Vorhaben liegen auf demselben Betriebsge- lände i. S. d. § 3 b Abs. 2 Nr. 1 UVPG, wenn zwischen ihnen ein räumlich-betrieblicher Zusammenhang besteht. Er ist gegeben, wenn sich die Umweltauswirkungen der Vorhaben überschneiden und die Vorhaben funktional und wirtschaft- lich aufeinander bezogen sind. BVerwG, Urteil vom 18. Juni 2015 – 4 C 4.14 In einem Nachbarrechtsstreit ging es um die UVP-Pflicht der Genehmigung eines Schweinemaststalls. Für sich genommen wäre dieser nicht UVP-pflichtig gem. Nr. 7.7.2 und 7.7.3 der Anlage 1 zum UVPG. Ungefähr 140 m vom streitgegenständ- lichen Schweinemaststall entfernt liegt eine Hofstelle mit Schweinehaltung, insbesondere mit einer Intensivhaltung von Sauen einschließlich dazugehörender Ferkelaufzucht. Nach Ansicht des BVerwG ist es hier nicht ausgeschlossen, dass es sich um kumulierende Vorhaben handelt und der Schweinemaststall daher einer Pflicht zur Vorprüfung auf seine Umweltverträglichkeit unterliegt. Das BVerwG wendet auf nachträglich kumulierende Vorhaben § 3 b Abs. 2 und 3 UVPG analog an. § 3 b Abs. 2 Satz 1 UVPG bezieht sich nur auf 4 KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 gleichzeitig von demselben oder mehreren Trägern verwirk- lichte Vorhaben, die in einem engen Zusammenhang stehen, § 3 b Abs. 3 UVPG auf die Änderung oder Erweiterung eines bestehenden, bisher nicht UVP-pflichtigen Vorhabens. Der Fall der nachträglichen Kumulation ist im UVPG planwidrig nicht geregelt, so dass eine Analogie möglich ist. Praxistipp: Wenn bei derartigen Vorhaben ein bestehender Betrieb erweitert werden soll, der bisher nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB (landwirtschaftlicher Betrieb) genehmigt ist, muss unbedingt beachtet werden, dass mit der Erweiterung weiterhin die Voraussetzungen für eine landwirtschaftliche Privilegierung vorliegen. Die Privilegierung setzt regelmäßig voraus, dass die für die Tierzucht erforderlichen Futtermittel zu mindestens 50% aus betriebszugehörigen landwirtschaft- lichen Flächen stammen. Ist diese Voraussetzung mit der Erweiterung nicht mehr gegeben, so ist eine Genehmigungs- fähigkeit nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB nicht mehr möglich und bei UVP-Pflicht auch nicht nach § 35 Abs. 1 Nr. 4 BauGB. Das Vorhaben ist dann nur in einem entsprechenden Sonder- gebiet zulässig, für das ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt werden muss. Ass. jur. Andreas Beck
Fortsetzung von Seite 1 Eine umweltverträgliche Ortsumfahrung für Balzhausen Kling Consult erstellt Variantenvergleich im Rahmen der Voruntersuchung Insgesamt waren vier Trassenvarianten auf ihre Umweltverträg- lichkeit zu prüfen. Jeweils zwei Varianten verlaufen im Talraum westlich von Balzhausen bzw. umfahren die Siedlung im Osten auf der Hangleite des Mindeltales. Unterschieden werden da- bei jeweils eine ortsnahe und eine ortsferne Trassenführung. Kling Consult hat schutzgutbezogen die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten unter den Gesichtspunkten der Umwelt- verträglichkeit bewertet. Von Bedeutung waren dabei auch ein Vogelschutzgebiet im Talraum, ein Wasserschutzgebiet östlich von Balzhausen und ein planfestgestellter Hochwasserdamm. Keine der geprüften Varianten hat sich als konfliktfrei erwiesen, schutzgutabhängig weisen die Varianten unterschiedliche Vor- und Nachteile auf. Die westlichen Varianten führen wegen der Lage im natur- schutzfachlich wertvollen Mindeltal grundsätzlich zu größeren Betroffenheiten des Schutzgutes „Tiere und Pflanzen“. Betrof- fen sind hier unter anderem die Lebensräume von wiesenbrü- tenden Vogelarten und der Nahrungsraum des Weißstorches. Dagegen ist bei den östlichen Varianten von einem großen Flä- chenbedarf auszugehen, da hier wegen des bewegten Reliefs umfangreiche Geländeeinschnitte und Dammschüttungen hergestellt werden müssen. Auch im Hinblick auf das Gelände- klima wirken sich die östlichen Varianten nachteilig aus, denn teilweise werden bestehende Kaltluftabflussbahnen beein- trächtigt bzw. unterbunden. Die östlichen Varianten führen wegen ihrer Lage im Hangbereich zudem zu Beeinträchtigun- gen des Landschaftsbildes. Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen Auswirkungen auf Boden und Wasser Eine Verkehrslärmprognose hat gezeigt, dass für die ortsnahe westliche Variante im Bereich eines Wohngebietes Schall- schutzmaßnahmen erforderlich werden. Wegen der weit- gehend geländegleichen Lage der Trasse in diesem Bereich ist der erforderliche Schallschutz mit einfachen Mitteln (z. B. Schallschutzwand) realisierbar. Für die ortsnahe östliche Vari- ante ist eine Überschreitung der Grenzwerte der 16. BlmSchV (Verkehrslärmschutzverordnung) im nächstgelegenen Wohn- gebiet unwahrscheinlich, wegen des bewegten Reliefs in diesem Bereich aber auch nicht grundsätzlich auszuschließen. Im Ergebnis des Variantenvergleichs wurde von der Gemeinde Balzhausen die ortsnahe Westtrasse favorisiert. Die ortsfer- ne Westtrasse wurde wegen der Trassenführung über den zukünftigen Hochwasserdamm und ihrer Lage im Vogelschutz- gebiet als nachteilig beurteilt. Die ortsnahe Ostvariante hat sich wegen der Trassenführung durch das Wasserschutzgebiet in Verbindung mit einer starken Einschnittslage in diesem Be- reich aus wasserwirtschaftlicher Sicht als nicht realisierbar er- wiesen. Die ortsferne Ostvariante ist eine denkbare Alternative, in der Gesamtbewertung wegen der absehbar hohen Kosten und der im Trassenvergleich geringsten verkehrsentlastenden Wirkung jedoch nicht wirtschaftlich. Nach Abschluss der Voruntersuchung erfolgt die weitere Bearbeitung der Vorzugstrasse durch das Staatliche Bauamt Krumbach. Neben der straßentechnischen Entwurfsplanung ist eine artenschutzrechtliche Prüfung und ein landschaftspfle- gerischer Begleitplan erforderlich. Leiter dieses Projektes des KC-Teams Umweltverträglichkeit ist Dipl.-Geogr. Peter Wolpert KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 5
REGIONAL Bayern, Günzburg Alle ziehen an einem Strang: Mittelriedstraße in Günzburg Wöchentliche Baustellenrunde (v. l. Herr Däumich (Fa. Leonhard Weiss); Herr Hörger (Stadt Günzburg), Herr Kopriva (Stadtwerke Günzburg), Herr Kappeller (Kling Consult), Herr Eisele (Stadtwerke Günzburg), Herr Jöchner (Fa. Leonhard Weiss), Herr Suder (Fa. Leonhard Weiss)) Die Mittelriedstraße in Günzburg ist eine Erschließungsstraße, die in den 80er Jahren nur provisorisch ausgebaut wurde und keine geregelte Entwässerung aufweist. Ziel des Tiefbauamtes der Stadt Günzburg war, die Straße nach dem aktuellen Stand der Technik regelkonform auszubauen. Die Stadtwerke Günz- burg, zuständig für Wasser- und Abwasserentsorgung, beteilig- ten sich an diesem Projekt, um ihre Wasserleitungen und die Vakuumabwasserentsorgung ebenfalls zu erneuern. Kling Consult wurde von der Stadt Günzburg und von den Stadtwerken mit der Gesamtplanung beauftragt: Vermessung, Baugrunderkundung, Planung Straße und Leitungen, Spar- tenkoordination, Ausschreibung und Bauleitung. Wie in den 80er Jahren allgemein üblich, war der Verkehrsraum der Mittelriedstraße mit einer Breite von 9 – 10 m nach heutigen Maßstäben großzügig bemessen. Diese Breite eröffnete jedoch neue Chancen für die Planung: die Straße bekam einen Fuß- weg, und es konnten Längsparkplätze, Grüninseln und Stand- orte für Bäume vorgesehen werden. Ein umfangreicher Abstim- mungsprozess über die Lage der Grüninseln, bewusst geplante Engstellen und insbesondere die Baumstandorte begleitete die Planung. Diskussionen fanden zwischen Auftraggebern und den KC-Erschließungsplanern, aber auch sehr intensiv mit den Anliegern statt. Der hohe Grundwasserstand führte dazu, dass das Oberflä- chenwasser der Straße nicht versickert wurde sondern in Straßenabläufe über eine Sammelleitung dem nahegelegenen Röthelgraben zugeführt wurde. Nachdem in der Vergangenheit Wasserrohrbrüche aufgetreten 6 KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 sind, wurden im Zuge der Straßenbaumaßnahme sämtliche PVC- und Asbestzementleitungen gegen Gussleitungen gleichen Durchmessers ausgetauscht. Ebenfalls ausgetauscht wurde die Hauptleitung des Vakuumentwässerungssystems, beide Maß- nahmen sollen kostenintensive Aufbrüche in der neuen Straße vermeiden helfen. Die Sanierung der Hausanschlussleitungen und der Vakuumschächte erfolgte nach Einzelprüfung und in Absprache mit den Grundstückseigentümern. Baubeginn war im April 2016. Regelmäßige Baubesprechungen mit allen Beteiligten begleiteten den Bauprozess, die Fertigstel- lung ist für Oktober 2016 terminiert. Der KC-Projektleiter und das ganze KC-Tiefbau Team legen Wert auf die Feststellung, dass alle Projektbeteiligten sehr konstruktiv und proaktiv zu- sammengearbeitet haben und stets das Projektziel im Mittel- punkt der Diskussionen stand: Alle Beteiligten haben im besten Wortsinn an einem Strang gezogen. Lageplan Regelquerschnitt Leiter dieses Projektes des KC-Teams Tiefbau war Dipl.-Ing. (FH) Stefan Kappeller
REGIONAL Bayern, Krumbach Energieeffizienz – mit gelisteten KC-Experten Auf der rechtlichen Grundlage des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) wurde 2002 die erste Energieeinsparverordnung (EnEV) eingeführt, welche aus der Wärmeschutzverordnung und der Heizungsanlagenverordnung entstand. Nach verschiedenen Novellierungen trat die derzeit gültige EnEV 2014 mit ca. zwei Jahren Verspätung am 01.01.2016 in Kraft. Je nach Gebäude sind Bauherren nun verpflichtet, bis zu 25% erhöhte energeti- sche Anforderungen zu erfüllen. Neubauten von Nichtwohnge- bäuden, die im Eigentum und Betrieb von Behörden stehen, müssen bereits nach dem 31.12.2018 als Niedrigstenergiege- bäude errichtet werden. Zusätzlich ist seit 2009 das Erneuerbare-Energien-Wärmege- setz (EEWärmeG) anzuwenden, das als Ziel vorgibt, einen ge- wissen Prozentsatz an Endenergie für Wärme und Kälte durch erneuerbare Energien zu decken. Im Ergebnis einer Energiebe- ratung wird ein Energieausweis erstellt. Die Berechtigung für die Erstellung eines Energieausweises ist wie folgt geregelt: nen auch energetisch optimierte Lösungen zwischen Bauherr, Architekt, Fachplaner und Energieberater abgestimmt und geplant werden sowie in die energetische Berechnung und Optimierung einfließen. Nach Fertigstellung des Gebäudes wird dann der Energieausweis erstellt, der bei öffentlichen Gebäu- den sichtbar ausgehängt werden muss. In der energetischen Planung spielt der Wärmeschutz im Sommer eine immer größere Rolle. Auch hier werden die Anforderungen mit der aktuellen Novellierung der EnEV erhöht. Ziel ist es, durch bauliche Maßnahmen die energetisch sehr aufwendige Gebäudeklimatisierung zu minimieren, z. B. durch Maßnahmen gegen Überhitzung wie außenliegender Sonnen- schutz, Nutzung von Bauteilen zur Kühlung oder Nachtküh- lung. Auch diese Berechnungen und Nachweise werden durch Kling Consult erarbeitet. Neubau Bestand Wohngebäude Bauvorlageberechtigte Architekten, Ingenieure, Techniker, Handwerksmeister mit Ausbil- dungsschwerpunkt energiesparendes Bauen → Energieberater Nichtwohngebäude Bauvorlageberechtigte Architekten, Ingenieure mit Ausbildungsschwerpunkt energiespa- rendes Bauen → Energieberater Denkmalschutz KfW-Förderung Energieberater mit spezieller Weiterbildung Energieberater mit DENA-Listung Durch eine Fortbildung beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) in Kempten sind die Kling Consult Mitarbeiter entsprechend den Qualitätsstandards der Deutschen Energie Agentur (DENA) ausgebildet und in der Expertenliste geführt. Kling Consult kann für alle Wohn- und Nichtwohngebäude sowohl im Neubau als auch im Bestand energetische Nachwei- se sowie Energieausweise erstellen, die auch die besonderen Anforderungen einer Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erfüllen. Lediglich bei einer Energiebera- tung für denkmalgeschützte Gebäude muss Kling Consult auf Netzwerkpartner zurückgreifen. Wichtig ist, dass die Energieberatung frühzeitig beginnt und bereits bei der Gebäudevorplanung beteiligt wird. Nur so kön- Die KC DENA-Energieberaterin ist Dipl.-Ing. (FH) Katja Wolf KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 7
REGIONAL Bayern, Jettingen-Scheppach Neuaufstellung Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan in Jettingen-Scheppach Der Markt Jettingen-Scheppach verfolgt mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan eine gesamthafte Fortschreibung der künftigen Entwicklung der Gemeinde unter Berücksichtigung geänderter Rahmenbedin- gungen. Wie in vielen Gemeinden ist der bisher nur in analoger Form vorliegende rechtswirksame Flächennutzungsplan der Marktgemeinde in die Jahre gekommen. Der bisherige Flächen- nutzungsplan stammt aus dem Jahr 1984 und wurde mehrfach geändert. Seitdem sind vielfältige Entwicklungen in Jettin- gen-Scheppach erfolgt, wie z. B. die Entwicklung verschiedener Wohngebiete oder die durch die Lage an der Bundesautobahn A 8 begünstigte Entwicklung als Gewerbestandort. In jünge- rer Zeit sind durch den Bau einer Ortsumfahrung sowie dem 6-streifigen Ausbau der A 8 nochmals andere Voraussetzungen für die Gemeindeentwicklung entstanden. Bei der künftigen Siedlungsentwicklung sind zudem veränderte Rahmenbedin- gungen in der demographischen Entwicklung der Gemeinde sowie in der Bewertung verschiedener Umweltbelange wie z. B. Hochwasserschutz, Naturschutz oder Artenschutz zu berück- sichtigen. Es besteht somit ein Bedarf, die im Flächennutzungs- plan formulierten Zielsetzungen der Gemeindeentwicklung für einen Planungshorizont von etwa 15 Jahren fortzuentwickeln. Schrägluftbild Ortsteil Scheppach von Süden Als langjähriger Planungspartner der Marktgemeinde Jettin- gen-Scheppach bearbeitet Kling Consult die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan. Um den künftigen Bedarf an Wohnbauflächen zu ermitteln, stand am Beginn der Bearbeitung des Flächennutzungsplanes zunächst eine Erfassung der bestehenden Innenentwicklungs- potenziale (Baulücken, Brachflächen etc.) innerhalb des beste- henden Siedlungsgebietes. Unter dem Leitziel der Stärkung der Innenentwicklung sind durch Baugesetzbuch und Landespla- nung die Anforderungen gegenüber einer weiteren Siedlungs- entwicklung nach außen kontinuierlich gestiegen. Eine solide Bestandsermittlung der Flächenpotenziale im Innenbereich ist deshalb als Grundlage für die Vorbereitende Bauleitplanung unerlässlich. In Abstimmung mit den kommunalen Gremien werden im Ergebnis von der Marktgemeinde bei der Auswei- sung von Wohnbauflächen im Flächennutzungsplan eine kompakte Siedlungsentwicklung verfolgt und gegenüber dem bisherigen Flächennutzungsplan Wohnbauflächen in größerem Umfang zurückgenommen. 8 KLING CONSULT NEUES | Juli 2016
Bedingt durch die gute Erreichbarkeit mit Lage an der A 8 ist die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Zielsetzung der Gemeinde. Bereits in der Vergangenheit war durch die Ansied- lung verschiedenster Unternehmen eine positive wirtschaftli- che Entwicklung mit einem deutlichen Zuwachs an Arbeitsplät- zen in Jettingen-Scheppach zu verzeichnen. Da die Flächen in den bestehenden Gewerbegebieten weitgehend ausgeschöpft sind, kann durch die Ausweisung von gewerblichen Bauflächen entsprechend der Zielsetzung der Gemeinde die weitere Ent- wicklung des Gewerbestandortes in Autobahnnähe gesichert werden. Die Bearbeitung der städtebaulichen Belange zur Siedlungs- entwicklung und der landschaftsplanerischen Belange erfolgte durch die beteiligten Fachdisziplinen bei Kling Consult in enger Abstimmung. Durch die Integration eines Landschaftsplanes konnte auch zu den naturschutzfachlichen und umweltbe- zogenen Belangen eine aktuelle Planungsgrundlage und Zielkonzeption für den Markt Jettingen-Scheppach erarbeitet werden. Grundlage für die landschaftsplanerische Konzeption bildete eine detaillierte Aufnahme des Gemeindegebietes. Die Sicherung des Mindeltals als bedeutender Landschaftsraum mit teilweise noch intakten Niedermoorbereichen sowie der Seitentäler der Riedellandschaft sind als landschaftsplaneri- sche Zielsetzung in den Flächennutzungsplan eingegangen. Ausschnitt Entwurf Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan Durch die Darstellung von potenziell geeigneten Ausgleichsflä- chen liegt ein Konzept vor, um Ausgleichsmaßnahmen künftig in naturschutzfachlich geeigneten Bereichen zu bündeln. Durch die landschaftsplanerische und städtebauliche Analy- se wurde im Rahmen der Neuaufstellung eine transparente Grundlage zur Abwägung der unterschiedlichen Belange durch die kommunalen Gremien erarbeitet. Nach Durchführung der vorgeschriebenen Beteiligungsver- fahren gemäß Baugesetzbuch steht die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan nach 3-jähriger Bearbeitungszeit nun unmittelbar vor dem Abschluss. Die Gemeinde erhält dadurch ein den aktuellen An- forderungen entsprechendes Planwerk für die weitere Gemein- deentwicklung der nächsten 10 bis 15 Jahre. Durch die digitale Bearbeitung ist der Flächennutzungsplan darüber hinaus auch technisch auf dem neuesten Stand. Leiter dieses Projektes des KC-Teams Raumordnungsplanung ist Dipl.-Ing. Christoph Stöberl KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 9
REGIONAL Bayern, Krumbach Schallschutzgutachten von Kling Consult: „Straßenlärm wird von den Deutschen als größte Lärmquelle benannt - gefolgt vom Nachbarschaftslärm“ Dieses Ergebnis einer Repräsentativumfrage des Bundesumweltamtes beschreibt sehr gut die Bedeutung von Schallgutachten: Inzwischen ist für nahezu jeden Bebauungsplan bzw. zu jedem Bauantrag eine schalltechnische Beurteilung erforder- lich. Dabei werden bei KC, mit Ausnahme von Fluglärm, alle weiteren Lärmarten wie beispielsweise Straßen- und Schie- nenverkehrslärm, Gewerbelärm sowie Sport- und Freizeitlärm nach den entsprechend erforderlichen Beurteilungsgrundla- gen (DIN 18005-1 „Schallschutz im Städtebau“, 16. BImSchV „Verkehrslärmschutzverordnung“, 18. BImSchV „Sportanlagen- lärmschutzverordnung“, TA Lärm) beurteilt. Die Verteilung der „Schallprojekte“ auf die einzelnen Lärmarten ist dabei folgen- dermaßen: Während insgesamt 70 % Gewerbelärmgutachten (40 % konkrete Modellierungen für Bauanträge und 30 % Geräuschkontingentierungen für Bebauungspläne) ausma- chen, sind ca. 25 % der Projekte Verkehrslärmgutachten und 5 % Sport- und Freizeitlärmgutachten. Unter Berücksichtigung der für die jeweilige Lärmart erforderlichen Beurteilungs- und Rechenvorschriften sowie unterschiedlichen Fallkonstel- lationen („heranrückende Bebauung“, „Neuausweisung“, „wesentliche Änderung“) wird mit Hilfe eines Immissionspro- gnoseprogramms auf Basis einer rechtssicheren Ermittlung von Emissionen und Ausgangssituation ein schalltechnisches Modell erstellt. Im Gutachten werden sowohl die Ausgangsdaten als auch die Ergebnisse und Empfehlungen zu Schallschutzmaßnahmen dokumentiert (Lageplan, Berechnungslisten, Immissionsras- terlärmkarten, Eingabedaten). Je nach Lärmart und Höhe des 10 KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 Konfliktpotentials werden aktive Lärmschutzmaßnahmen (z. B. Gebäude, Erdwälle, Lärmschutzwände, Wall-Wand-Kombinati- onen) oder passive Lärmschutzmaßnahmen (z. B. Abstand oder Orientierung schutzbedürftiger Nutzungen, Anforderungen an Außenbauteile, Schallschutzfenster, fensterunabhängige Belüf- tung, nicht öffenbare Fenster, Fenstervorbau) diskutiert. Wei- tere Regelungsmöglichkeiten in der Bauleitplanung bestehen beispielsweise in der Festsetzung von Geräuschkontingenten (DIN 45691), Festsetzung von Lärmpegelbereichen (DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“) sowie in sachgerechter Abwägung von zumutbaren Überschreitungen im Einzelfall (Gemengelage, erweiterter Bestandsschutz). Bei Baugenehmigungen bestehen weitere Regelungsmöglichkeiten, beispielsweise durch zeitliche und organisatorische Regelungen im Betriebsablauf. Im Ergeb- nis der Begutachtungen werden von KC Empfehlungen für ein- deutige Festsetzungen für Bebauungspläne sowie eindeutige Formulierungen von Auflagen in Baugenehmigungsverfahren vorgeschlagen, die den aktuellen rechtlichen Anforderungen/ Ansprüchen entsprechen. Seit 1992 hat KC ca. 480 Schallgut- achten erarbeitet. Leiter des KC-Teams Schallschutz im Städtebau ist Dipl.-Ing. (FH) Martin Böhm
REGIONAL Bayern, Krumbach Team Baugrund: Sanierung Heizölschaden in einem bewohnten Mehrfamilienhaus In einer Wohnanlage in Krumbach (Landkreis Günzburg) ist durch eine defekte Heizölleitung im 2. OG des Mehrfamilien- hauses ein Schadensfall durch auslaufendes Heizöl eingetre- ten. Durch das zunächst unbemerkt auslaufende Öl wurden Teile des Betonbodens und dadurch auch Decken und Wände der darunter befindlichen Wohnung im 1. OG mit Kohlenwas- serstoffen durchtränkt. Dadurch war eine starke Geruchsbelas- tung in den beiden betroffenen Wohnungen feststellbar. Kling Consult wurde vom Haftpflichtversicherer der Heizungs- anlage (Gothaer Risk-Management GmbH Köln, Tochter der Gothaer Versicherung) mit der Erkundung und Bewertung der Bausubstanz-Belastungen und der Sanierungsüberwachung zur Behebung des Heizölschadens beauftragt. Unter Federführung des Fachbereichs Altlasten (Team Bau- grundinstitut) erfolgte gemeinsam mit Mitarbeitern der Teams konstruktiver Ingenieurbau und Bauleitung/SiGeKo die Erkundung der räumlichen Ausdehnung und der Schadstoff- befrachtung der durch Kohlenwasserstoffe belasteten Bau- substanz. Nachdem das Sanierungskonzept feststand, wurden die gewerblichen Leistungen zur Sanierung des Bauschadens ausgeschrieben, KC übernahm die kontinuierliche Betreuung der Sanierungsarbeiten vor Ort. Die im Zeitraum Ende Januar bis Anfang März 2016 durchge- führten Sanierungsarbeiten mit Abbruch und Wiederherstel- lung von Teilen der Betondecke und nicht tragender Trennwän- de, Verputzarbeiten und sonstigen Baumeisterarbeiten inkl. Aus- und Einbau von Einbauküchen erfolgte unter erschwerten Bedingungen: Beide von den Sanierungsmaßnahmen be- troffenen Wohnungen waren während der Baumaßnahmen weiterhin bewohnt. Trotzdem gelang die nahezu vollständige Entfernung der belasteten Baustoffe. Lediglich im Umfeld eines Kamins aus großporigen Gasbetonsteinen, dessen Funktion während der Heizperiode aufrecht erhalten werden musste, war eine Entfernung der Bausubstanz nicht möglich. Dennoch wurden die Sanierungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen und etwa 5 m³ belasteter Bauschutt fachgerecht entsorgt. Leiter des KC-Teams Baugrund ist Dipl.-Geol. Dr. Armin Hagemeister KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 11
LEISTUNGSSPEKTRUM KLING CONSULT HAUPTSITZ architektur Master-/Konzeptplanung Objektplanung Brandschutz SiGeKo/Bauüberwachung Projektsteuerung 3D Visualisierungen konstruktiVer ingenieurBau Massivbau/Stahlbau Holzbau Ingenieurbau/Spezialtiefbau Fassadenbau Bauphysik/Feuerwiderstand Objektüberwachung Baufachliche Gutachten Wärmeschutz Baugrundinstitut Ingenieurgeologie Altlastenerkundung und -sanierung Geotechnik/Bodenmechanik Hydrogeologie Baugrundlabor nach DIN 1054 Sachverständige Altlasten (BBodSchG) projektmanagement Genehmigungsverfahren Projektsteuerung Projektüberwachung Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung Vertragsmanagement Kostenüberwachung raumordnungspl anung sachVerständigenwesen Regional-/Bauleitplanung Städtebau/-recht Landschaftsplanung/-ökologie, Freianlagen, Umweltbaubegleitung Schallschutz in Planung und Genehmigung Umweltverträglichkeit Gerichts-, Privat- & Schiedsgutachten Beweissicherungen Abnahmen Sanierungskonzepte Qualitätsmanagement Rechnungskontrolle tiefBau Vermessung Spezialtiefbau Wasserbau Wasser/Abwasser Straßen- und Verkehrsplanung Erschließungsplanung SiGeKo/Bauüberwachung Bestands-, Entwurfsvermessung Bauvermessung Ingenieurvermessung Architekturvermessung Geoinformation Leitungskataster GEwINNSpIEL Gewinnen Sie einen Werkzeugkoffer »125-tlg.« FAMEX 759-63 Wie viele Schallgutachten hat Kling Consult seit 1992 erstellt? Beantworten Sie die Frage mit beigefügtem Faxformular und schicken Sie es mit Ihren Daten ergänzt an uns. Der Gewinner der letzten Ausgabe April 2016 (HelloFresh Kochbox) war: Herr Johannes Boklage, REICHEL Projektmanagement 12 KLING CONSULT NEUES | Juli 2016 Kling Consult Planungs- und Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH D-86381 Krumbach Burgauer Straße 30 Tel. +49 8282 994-0 Fax +49 8282 994-110 KC@klingconsult.de Web: www.klingconsult.de NIEDERLASSUNGEN 86159 Augsburg Hochfeldstraße 2 Tel. +49 821 26 84 137-0 Fax +49 821 26 84 137-9 KC.Augsburg@klingconsult.de 63128 Dietzenbach Theodor-Heuss-Ring 42 Tel. +49 69 507 01-974 KC.Frankfurt@klingconsult.de 80639 München Romanplatz 12 Tel. +49 89 15893483 Fax +49 89 15893484 kc.muenchen@klingconsult.de 45665 Recklinghausen Christine-Englerth-Straße 11 Tel. +49 2361 30 33 69-0 Fax +49 2361 30 33 69-9 KC.Ruhr@klingconsult.de Branch Office Dubai, U.A.E. i-Rise Tower - 33rd Floor TECOM P.O. Box 114627 Dubai - U.A.E. Tel. +971 4 3650 500 Fax: +971 4 3650 501 mail@klingconsult.com www.klingconsult.com IMPRESSUM „NEUES“- das Kling Consult Kunden- magazin, Ausgabe 25, 18. Jahrgang Juli 2016 Herausgeber: Kling Consult Burgauer Straße 30, 86381 Krumbach Produktion: Outline GmbH, www.outline.de Klimaneutral, gedruckt auf 100% Recycling- Papier mit Bio-Farben