Source: https://spiele-nd.de/index.php/vereinssatzung
Timestamp: 2017-10-23 04:17:16
Document Index: 127382642

Matched Legal Cases: ['§52', '§21', '§9', '§5', '§12', '§15', '§16', '§17', '§22']

SpieleND e.V - Vereinssatzung
des Spielevereins Neuburg an der Donau "SpieleND e.V."
In dieser Version beschlossen von der Gründungsversammlung am 22.03.2014
Der Verein führt den Namen "SpieleND" und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Ingolstadt eingetragen. Mit der Eintragung ins Vereinsregister erhielt der Name des Vereins den Zusatz "e.V.".
Der Sitz des Vereins ist Neuburg an der Donau.
Der Verein befolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke der Abgabenordnung“ (§52 AO).
Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe und der Erziehung, insbesondere durch den Einsatz von sogenannten Rollen- und Simulationsspielen. Hierbei handelt es sich nicht um Theateraufführungen, sondern das imaginäre Hineinversetzen in Charaktere und deren rollengerechte Führung. Die Gruppen von Jugendlichen sollen dabei insbesondere lernen, Konflikte gewaltlos zu lösen, mit anderen zu kommunizieren (freie Rede), zusammenzuarbeiten und Problemlösungen in verschiedenen Situationen zu erarbeiten (gruppendynamisches Sozialverhalten) sowie sich denksportlich zu betätigen.
Je nach Interesse der Mitglieder können an den Veranstalltungen auch Tabletop-, Trading Card- oder Rollenspiele angeboten werden.
Ein weiterer Zweck des Vereins, stellt das Beschaffen eines allgemeinen Spielefundus dar. Diese Spiele können von Vereinsmitgliedern für den privaten Bedarf ausgeliehen werden. Der Fundus wird aus den Vereinsmitteln finanziert. Über die Beschaffung neuer Spiele wird in den ordentlichen Mitgliederversammlungen abgestimmt (§21 Ordentliche Mitgliederversammlung)
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch spezielle Veranstaltungen und Turniere, sowie Einladung anderer Spielerorganisationen
Der Verein handelt nicht gewinnorientiert. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln.
Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Der Ausschluss von Personen aufgrund von rassistischen oder fremdenfeindlichen Äußerungen wird aber vorbehalten.
Fördermitlgieder sind Mitglieder, welche eine von Ihnen bestimmte Summe als Mitgliedsbeitrag leisten, jedoch nicht am Vereinsleben, weder aktiv noch passiv, teilnehmen.
Im Rahmen der Familienmitgliedschaft können Ehepartner sowie minderjährige Kinder kostenfrei (siehe §9) angemeldet werden.
Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme von neuen Mitgliedern.
In den Verein aufgenommen, kann nur eine Person die das 18. Lebensjahr vollendet hat. Personen die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen eine schriftliche Erlaubnis eines Erzeihungsberechtigten um Mitglied im Verein werden zu können.
Jedes neue Mitglied verpflichtet sich durch seinen Beitritt zur Anerkennung der Satzung. Ein Exemplar der Satzung liegt im Vereinsheim aus und findet sich auch auf der Vereins-Homepage.
Alle aktiven und passiven Mitglieder haben Anspruch darauf, die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüssen und getroffenen Anordnungen zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Die aktiven und passiven Mitglieder (§5) genießen im übrigen alle Rechte, die sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins ergeben. Alle aktiven Mitglieder die das 18. Lebensjahr vollendet haben, haben das aktive und passive Wahlrecht und gleiches Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
Mit Zustimmung des Vorstands kann ein Mitglied seine Mitgliedschaft ruhen lassen, während dieser Zeit kann das Mitglied keine Rechte wahrnehmen.
Mitglieder, die den Beitrag nach Fälligkeit nicht entrichtet haben, werden angemahnt. Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können sie nach §12 ausgeschlossen werden.
Wichtige Gründe im Sinne von Abs. 1 sind insbesondere:
Rechtshandlungen, die den Verein betreffen und zu Leistungen von mehr als Euro 100,- (in Worten -einhundert-) verpflichten, bedürfen der Zustimmung des erweiterten Vorstandes.
§15 Erweiterter Vorstand
Sämtliche Mitglieder des Vorstands und des erweiterten Vorstands werden auf ein Jahr gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
§16 Vorstandssitzung
Eine Vorstandssitzung muss einberufen werden, wenn ein Mitglied des erweiterten Vorstands dies unter Angabe von Gründen verlangt.
Der erweiterte Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder des erweiterten Vorstands. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorstands.
§17 Kassenwart
Eine ordentliche Mitgliederversammlung muss mindestens einmal im Jahr stattfinden, die erste Mitgliederversammlung des Jahres ist die Jahreshauptversammlung.
§22 Inhalt der Tagesordnung bei Jahreshauptversammlungen
Entlastung des erweiterten Vorstands
Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn der 1. oder 2. Vorstand und insgesamt mindestens drei Mitglieder des erweiterten Vorstands anwesend sind.
Bei der Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und der Auflösung des Vereins, ist außerdem die Anwesenheit von mindestens 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Bleibt die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
Kassenprüfer darf nicht Mitglied des erweiterten Vorstandes sein.
Bei der Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an eine wohltätige Organisation, welche bei der Auflösung näher bestimmt wird.
Der 1. Vorstand hat die Auflösung des Vereins beim Registergericht des Amtsgerichtes Ingolstadt anzumelden.
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