Source: http://www.urlaubsause.de/Pauschalreisen.html
Timestamp: 2018-04-19 23:00:36
Document Index: 282335418

Matched Legal Cases: ['EuG', 'BGH', 'Art. 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 651', 'BGH']

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Rechtssprechung in der Reisebranche Seite 1 Seite 2
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17.09.2015 Fluggastrechte bei Annulierung wegen technischer Probleme
Der EuGH hat entschieden, dass Airlines Fluggästen auch bei Annullierung eines Fluges wegen unerwarteter technischer Probleme Ausgleich leisten müssen. ...Weiterlesen in Juris
30.06.2014 Schadensersatz wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht an Vertragserfüllung Das AG München hat entschieden, dass sich vertragswidrig verhält und deshalb zum Schadensersatz verpflichtet ist, wer wiederholt ohne Reiseabsichten die Business Lounge besucht. Quelle: Juris 01.07.2014 Ausgleichszahlung bei Flugverspätung aufgrund extremer Wetterverhältnisse am Vortag des Fluges Das AG Hannover hat entschieden, dass Fluggäste Anspruch auf Entschädigung wegen Flugverspätung haben, wenn die Verspätung aufgrund einer entschuldigten Verspätung aus dem Vorumlauf des Vortages resultiert. Quelle: Juris
BGH-Urteil vom 07.05.2013, Aktenzeichen X ZR 127/11
Den Fluggästen eines verspäteten, nach Artikel 3 Absatz 1 in den Anwendungsbereich der Fluggastrechteverordnung fallenden Flugs steht ein Ausgleichsanspruch nach Art. 7 zu, soweit sie infolge der Verspätung ihr individuelles Flugziel mit einer Verspätung von mindestens drei Stunden erreichen. Dies gilt auch, wenn die verspätete Ankunft am Endziel darauf beruht, dass infolge der Flugverspätung ein selbst nicht in den Anwendungsbereich der Verordnung fallender oder selbst nicht verspäteter Anschlussflug verpasst wird. Geltung der Passagierrechte auch bei Pilotenstreik
Für Passagiere in der EU gelten bei Flugausfällen oder -verspätungen besondere Rechte; diese Ansprüche stehen Fluggästen auch im Falle eines Streiks zu, wie aktuell der Streik bei der Lufthansa.Quelle: Juris
28.07.2014 Kein Ersatz von Rechtsanwaltskosten für Reisemangelanzeige: Das AG München hat entschieden, dass die Geltendmachung eines Reisemangels gegenüber dem Reiseunternehmen durch den Reisenden selbst anzuzeigen ist und hierfür kein Rechtsanwalt .. Quelle: Juris
BGH-Urteil vom 21.08.12, Aktenzeichen X ZR 138/11
Ruft eine Gewerkschaft im Rahmen einer Tarifauseinandersetzung die Piloten eines Luftverkehrsunternehmens zur Arbeitsniederlegung auf, kann dies außergewöhnliche Umstände im Sinne des Artikels 5 Absatz 3 der Fluggastrechteverordnung zur Folge haben. Das Luftverkehrsunternehmen ist in diesem Fall davon befreit, Ausgleichszahlungen für die Annulierung derjenigen Flüge zu leisten, die es absagt, um den Flugplan an die zu erwartenden Auswirkungen des Streikaufrufs anzupassen.
BGH-Urteil vom 13.11.13, Aktenzeichen X ZR 115/12
Beruht die Verspätung darauf, dass das pünktlich gestartete Flugzeug am Ankunftsflughafen keine Landeerlaubnis erhält, liegen außergewöhnliche Umstände im Sinne des Artikel 5 Absatz 3 der Fluggastrechteverordnung vor, die die Verpflichtung eines Luftverkehrsunternehmens zu Ausgleichszahlungen entfallen lassen. Vogelschlag
BGH-Urteil vom 24.09.13, Aktenzeichen X ZR 129/12 und X ZR 160/13
Ist ein Flug aufgrund eines durch Vogelschlag verursachten Turbinenschadens erheblich verspätet oder wird er deshalb annulliert, bestehen keine Ausgleichsansprüche von Flugreisenden nach der Fluggastrechteverordnung.
Doppelabfertigung Anschlussflug
BGH-Urteil vom 28.08.12, Aktenzeichen X ZR 128/11
Die Teilnahme an einem Anschlussflug kann grundsätzlich nicht deshalb verweigert werden, weil das Reisegepäck vom Zubringerflug nicht in das Flugzeug des Anschlussfluges verladen werden konnte.
Die Nichterfüllung dieser Pflicht gem. Artikel 9 Fluggastrechteverordnung zur Bereitstellung einer Hotelunterbringung sowie von Mahlzeiten und Getränken für die Zeit bis zur Teilnahme an einem Ersatzflug führt mit einem Verfehlen der Leistungszeit ohne Weiteres zu einer dauerhaften Unmöglichkeit im Sinne eines absoluten Fixgeschäfts. Stand: August 2013, Quelle: Autor =Bundesministerium der Justiz, Lizenzbedingungen: http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
Für viele beginnt jetzt wieder die schönste Zeit des Jahres: die seit langem geplante Urlaubsreise in die Sonne. Doch der Traum kann schnell zum Albtraum werden, wenn sich das einstige Urlaubsparadies inzwischen zu einer Krisenregion entwickelt hat. Wir beantworten die wichtigsten Fragen: 1. Kann ich meine Reise stornieren bzw. nicht antreten, wenn mir die Situation zu gefährlich erscheint? Vor Antritt einer Pauschalreise hat der Reisende nach § 651i des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) jederzeit die Möglichkeit, vom Reisevertrag zurückzutreten; er braucht hierfür keine Gründe zu nennen. Er muss dann den vereinbarten Reisepreis nicht mehr an den Reiseveranstalter zahlen, ist allerdings verpflichtet, dem Veranstalter eine "angemessene Entschädigung" (sog. Stornogebühr) zu zahlen. ..Weiterlesen
BGH-Urteil vom 30.04.09, Aktenzeichen Xa ZR 78/08
Dem Fluggast steht ein Ausgleichsanspruch wegen Nichtbeförderung auf einem Flug zu, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
- Der Fluggast verfügt entweder über eine bestätigte Buchung für den betreffenden Flug oder ist von einem anderen Flug, für den er eine solche Buchung besaß, auf den betreffenden Flug verlegt worden.
- Der Fluggast hat sich außer im Fall der Verlegung und jedenfalls, wenn ihm nicht schon vorher die Mitnahme verweigert worden ist, zur angegebenen Zeit oder mangels einer solchen Angabe 45 Minuten vor dem planmäßigen Abflug zur Abfertigung eingefunden.
- Dem am Flugsteig erschienenen Fluggast wird der Einstieg gegen seinen Willen verweigert.
Wenn Ihr euren Anschlussflug nur kurz vor dem Abflug erreicht und ihr werdet nicht mehr mitgenommen, habt ihr einen Anspruch auf Entschädigung durch die Airline wegen Nichtbeförderung, wenn die Airline die Verspätung zu vertreten hat. Beziehen könnt ihr euch auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes mit dem Aktenzeichen C-321/11.
Quellen: Juris, Fluggastrechteverordnung
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