Source: http://www.bverwg.de/entscheidungen/archiv.php?ay=2006&am=10
Timestamp: 2017-09-23 09:19:27
Document Index: 207672635

Matched Legal Cases: ['§ 50', '§ 86', '§ 86', '§ 1', 'Art. 3', '§ 113', '§ 2', '§ 2', '§ 97', '§ 1', '§ 97', '§ 25', '§ 25', '§ 8', '§ 13', '§ 13', '§ 242', '§ 60', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 17', '§ 11', '§ 1', '§ 86']

BVerwG 5 B 55.06 - Beschluss vom 30.10.2006
BVerwG 1 B 156.06 - Beschluss vom 30.10.2006
BVerwG 1 B 190.06 - Beschluss vom 30.10.2006
BVerwG 1 B 91.06 - Beschluss vom 30.10.2006
BVerwG 7 B 46.06 - Beschluss vom 27.10.2006
BVerwG 1 B 152.06 - Beschluss vom 27.10.2006
BVerwG 1 B 166.06 - Beschluss vom 27.10.2006
BVerwG 1 B 184.06 - Beschluss vom 27.10.2006
BVerwG 1 B 189.06 - Beschluss vom 27.10.2006
BVerwG 1 B 153.06 - Beschluss vom 27.10.2006
BVerwG 1 B 151.06 - Beschluss vom 27.10.2006
BVerwG 1 B 154.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 7 B 19.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 WB 10.06 - Beschluss vom 26.10.2006
Zur Frage, ob ein Soldat statt der Anordnung einer Dienstreise in das Ausland eine
Kommandierung beanspruchen kann.
BVerwG 8 KSt 13.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 WB 17.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 3 B 88.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 B 143.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 B 157.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 B 158.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 WB 11.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 20 F 6.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 6 B 75.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 B 130.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 B 183.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 4 B 68.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 2 B 54.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 WB 24.06 - Beschluss vom 26.10.2006
Schläge und Beleidigungen gegenüber unterstellten Soldaten stellen Störungen des
Dienstbetriebs und Ursachen für Vertrauensverluste dar, die die Rückkommandierung
des Verursachers aus dem Ausland rechtsfertigen.
BVerwG 5 C 7.05 - Urteil vom 26.10.2006
Hat der durch Zuweisungsentscheidung nach § 50 Abs. 4 AsylVfG bestimmte Jugendhilfeträger die Jugendhilfeleistungen nach bestandskräftiger Ablehnung des Asylantrages eines unbegleitet eingereisten ausländischen Minderjährigen und nach Ablehnung der Übernahme durch den ursprünglich zuständigen Jugendhilfeträger des Einreiseortes fortgesetzt, so bleibt die Kostenerstattungspflicht des vom Bundesverwaltungsamt als Kostenerstattungsverpflichteten bestimmten überörtlichen Trägers der Jugendhilfe bestehen. Dahingestellt bleiben kann, ob die örtliche Zuständigkeit des fortgesetzt leistenden Jugendhilfeträgers für Leistungen an „Asylsuchende“ gemäß § 86 Abs. 7 SGB VIII (1996) mit der bestandskräftigen Ablehnung des Asylantrages des Jugendlichen weggefallen ist; denn auch bei Ende seiner örtlichen Zuständigkeit wäre der durch die Zuweisungsentscheidung bestimmte Jugendhilfeträger auf der Grundlage des § 86c SGB VIII zur Weiterleistung verpflichtet geblieben und diese daher materiell rechtmäßig.
BVerwG 3 C 20.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 B 16.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 B 14.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 B 176.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 3 B 109.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 1 WB 9.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 20 F 7.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 20 F 5.06 - Beschluss vom 26.10.2006
BVerwG 8 C 20.05 - Urteil vom 25.10.2006
Die in § 1 Abs. 6 VermG in Bezug genommene gesetzliche Vermutungsregelung des Art. 3 Abs. 1 Buchstabe b REAO greift bei einer Erbausschlagung nicht ein.
BVerwG 6 B 39.06 - Beschluss vom 25.10.2006
BVerwG 5 B 31.06 - Beschluss vom 25.10.2006
BVerwG 1 B 57.06 - Beschluss vom 25.10.2006
BVerwG 8 B 44.06 - Beschluss vom 25.10.2006
BVerwG 6 B 59.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 51.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 5 B 76.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 53.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 49.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 1 B 186.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 5 B 75.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 54.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 52.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 9 A 23.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 56.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 47.06 - Beschluss vom 24.10.2006
Streitgegenstand der Bescheidungsklage ist der mit der Klage geltend gemachte und vom Gericht nach Maßgabe der bestehenden Rechtslage zu überprüfende Anspruch auf Neubescheidung. Er wird nicht dadurch eingeschränkt, dass der Kläger ausdrücklich die Festlegung einer bestimmten, der Neubescheidung zugrunde zu legenden Rechtsauffassung anstrebt.
BVerwG 1 D 14.05 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 55.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 61.06 - Beschluss vom 24.10.2006
Ein berechtigtes Interesse im Sinne des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO an der Feststellung der Rechtswidrigkeit einer Nichtversetzung in die nächsthöhere Klasse besteht dann, wenn sich die Entscheidung der Schule auf die weitere schulische oder berufliche Laufbahn des Schülers nachteilig auswirken kann. Ein solcher Nachteil muss weder unmittelbar bevorstehen noch sich konkret abzeichnen (im Anschluss an die Urteile vom 14. Juli 1978 - BVerwG 7 C 11.76 - und vom 6. Dezember 1983 - BVerwG 7 C 39.83 -).
BVerwG 6 B 50.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 57.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 1 B 179.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 60.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 1 B 15.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 1 B 177.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 48.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 1 DB 6.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 58.06 - Beschluss vom 24.10.2006
BVerwG 6 B 29.06 - Beschluss vom 23.10.2006
BVerwG 4 BN 1.06 - Beschluss vom 23.10.2006
BVerwG 6 B 31.06 - Beschluss vom 23.10.2006
BVerwG 3 C 26.05 - Beschluss vom 23.10.2006
BVerwG 2 B 64.06 - Beschluss vom 20.10.2006
BVerwG 6 B 67.06 - Beschluss vom 20.10.2006
BVerwG 3 C 35.05 - Urteil vom 19.10.2006
Die Regelung des § 2 Abs. 6 AusglLeistG über die Bemessung der Ausgleichsleistung für Rechte, die einen Anteil am Kapital eines Unternehmens vermitteln, gilt auch für die Beteiligung an Personengesellschaften.
Bei der Ermittlung der „Nennbeträge“ nach § 2 Abs. 6 AusglLeistG sind die Gewinnkonten von Kommanditisten jedenfalls dann zu berücksichtigen, wenn sie in die Berechnung des als Bemessungsgrundlage heranzuziehenden Einheitswertes oder Ersatzeinheitswertes eingeflossen sind.
BVerwG 5 C 26.06 - Urteil vom 19.10.2006
Die örtliche Zuständigkeit für Eingliederungshilfe, der der Hilfeempfänger sowohl in der Einrichtung, in der er wohnt, als auch in einer anderen Einrichtung (hier: einer Werkstatt für seelisch behinderte Menschen) bedarf, richtet sich nach § 97 Abs. 2 Satz 1 BSHG.
BVerwG 3 C 39.05 - Urteil vom 19.10.2006
Die ehrenamtliche Tätigkeit als NSDAP-Kreisrichter sowie als Leiter nachgeordneter Ämter in einer NSDAP-Kreisleitung rechtfertigt für sich allein noch nicht den Schluss auf ein erhebliches Vorschubleisten zugunsten des nationalsozialistischen Systems im Sinne von § 1 Abs. 4 AusglLeistG.
BVerwG 1 B 178.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 2 B 45.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 1 B 128.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 5 C 29.05 - Urteil vom 19.10.2006
Die örtliche Zuständigkeit für Eingliederungshilfe, der der Hilfeempfänger sowohl in der Einrichtung, in der er wohnt, als auch in einer anderen Einrichtung (hier: einem Arbeitsprojekt) bedarf, richtet sich nach § 97 Abs. 2 Satz 1 BSHG.
BVerwG 1 B 125.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 1 B 106.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 9 B 7.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 5 C 16.05 - Urteil vom 19.10.2006
Führt die Anwendung von § 25 Abs. 1 Nr. 2 BAföG bereits zu dem Ergebnis, dass das erzielte Einkommen eines (geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden) Elternteils anrechnungsfrei bleibt, so ist der mit Blick auf einen weiteren Unterhaltsberechtigten zu gewährende Erhöhungsfreibetrag i.S.v. § 25 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BAföG zwar nur einmal in Ansatz zu bringen (insoweit Bestätigung des Urteils vom 23. Juni 1983 - BVerwG 5 C 113.81 - BVerwGE 67, 280), aber dem anderen Elternteil nicht hälftig, sondern ungeschmälert zuzuordnen (Aufgabe des im Urteil vom 23. Juni 1983 entwickelten „Halbteilungsgrundsatzes“).
BVerwG 3 C 33.05 - Urteil vom 19.10.2006
1. Die unterschiedliche Regelung der Genehmigung eigenwirtschaftlicher und gemeinwirtschaftlicher Verkehrsleistungen in § 8 Abs. 4, §§ 13, 13a PBefG stellt eine rechtssichere Teilbereichsausnahme von der VO (EWG) Nr. 1191/69 dar.
3. Hat der Inhaber der Linienverkehrsgenehmigung über Jahre die Betriebsführung mit behördlicher Genehmigung einem anderen übertragen, so kann ihm jedenfalls bei einer Auswahlentscheidung zwischen ihm und dem Betriebsführer nicht das Altunternehmerprivileg des § 13 Abs. 3 PBefG zugebilligt werden.
BVerwG 1 B 175.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 2 B 61.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 5 B 27.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 1 B 86.06 - Beschluss vom 19.10.2006
BVerwG 4 A 1050.06 - Beschluss vom 18.10.2006
BVerwG 9 B 10.06 - Beschluss vom 18.10.2006
BVerwG 1 B 174.06 - Beschluss vom 18.10.2006
BVerwG 9 B 6.06 - Beschluss vom 18.10.2006
1. Dem aus dem Rechtsstaatsprinzip folgenden Gebot, dass es dem Rechtsbetroffenen möglich sein muss, sich vom Erlass und Inhalt einer Rechtsnorm verlässlich und ohne unzumutbare Erschwernis Kenntnis zu verschaffen, steht es grundsätzlich nicht entgegen, wenn die Zeitung, in der eine kommunale Satzung bekannt gemacht wird, nur käuflich zu erwerben ist.
4. Dazu gehört, dass das Gericht zum einen seinen rechtlichen Prüfungsmaßstab offen legt und zum anderen in tatsächlicher Hinsicht angibt, von welchem Sachverhalt es ausgeht und - sofern er den Tatsachenbehauptungen
eines Beteiligten widerspricht - warum es dessen Vortrag nicht folgt und aufgrund welcher Erkenntnisse es eine ihm ungünstige Tatsachenlage als erwiesen ansieht (hier: zu den Voraussetzungen, unter denen eine Erschließungsstraße als bereits hergestellt i.S.v. § 242 Abs. 9 BauGB anzusehen ist).
BVerwG 4 BN 20.06 - Beschluss vom 18.10.2006
BVerwG 5 C 29.06 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 5 B 49.06 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 5 B 99.06 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 8 B 77.06 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 5 B 78.06 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 2 WD 21.05 - Urteil vom 17.10.2006
BVerwG 1 D 9.05 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 1 B 8.06 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 5 B 19.06 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 4 A 1024.06 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 1 C 18.05 - Urteil vom 17.10.2006
Bei der Prognose, ob dem Ausländer bei einer Rückkehr in den Zielstaat dort eine erhebliche konkrete Gefahr im Sinne des § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG wegen der Verschlimmerung einer individuellen Erkrankung droht, sind alle zielstaatsbezogenen Umstände zu berücksichtigen, die zu einer Verschlimmerung der Erkrankung führen (hier: Gefahr zusätzlicher Infektionen in Angola bei Sarkoidose).
BVerwG 5 C 28.06 - Beschluss vom 17.10.2006
BVerwG 4 B 66.06 - Beschluss vom 16.10.2006
BVerwG 3 B 90.06 - Beschluss vom 16.10.2006
BVerwG 4 A 1055.06 - Beschluss vom 16.10.2006
BVerwG 6 B 66.06 - Beschluss vom 13.10.2006
BVerwG 1 B 167.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 8 B 21.06 - Beschluss vom 12.10.2006
Der Befugnis der Widerspruchsbehörde, auch im Restitutionsverfahren nach dem Vermögensgesetz über einen unheilbar verspäteten Widerspruch in der Sache zu entscheiden und damit den Klageweg zu eröffnen, steht eine Beteiligung der verfügungsberechtigten Gemeinde nicht entgegen.
BVerwG 2 B 31.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 1 B 132.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 6 B 78.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 2 WD 18.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 3 B 101.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 1 B 161.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 1 B 6.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 1 B 164.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 3 B 100.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 4 C 12.04 - Urteil vom 12.10.2006
BVerwG 6 B 77.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 1 D 2.05 - Urteil vom 12.10.2006
BVerwG 1 B 138.06 - Beschluss vom 12.10.2006
BVerwG 10 C 7.05 - Urteil vom 11.10.2006
1. Eine doppelte Behördenbeteiligung in Prozessstandschaft für ein Land ist ein Verfahrensfehler, der durch die Aufhebung der unzulässigen Beiladung der weiteren Landesbehörde auszuräumen ist. Geschieht dies erst im Revisionsverfahren, bleibt der Verfahrensfehler für das Land dann folgenlos, wenn die beklagte Behörde die fristgerechte Rechtsmitteleinlegung und -begründung durch die beigeladene Behörde vor Aufhebung der Beiladung genehmigt hat. Der Beklagte erlangt dadurch weder eine im Gesetz nicht vorgesehene Verlängerung der Rechtsmittelfrist noch verhält er sich prozessual widersprüchlich.
2. Ob ein Unternehmer dadurch, dass er eine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich macht, die gleichen kulturellen Aufgaben wie ein Museum in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft erfüllt, kann im Bescheinigungsverfahren nach § 4 Nr. 20 Buchst. a Satz 2 UStG von der zuständigen Kultusbehörde nicht losgelöst vom Museumsbegriff in § 4 Nr. 20 Buchst. a Satz 3 UStG beurteilt und entschieden werden.
BVerwG 10 C 4.06 - Urteil vom 11.10.2006
1. Die Prüfung der Frage, ob es unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes geboten sein kann, getätigte Umsätze etwa erst ab dem Zeitpunkt der Ausstellung der Bescheinigung nach § 4 Nr. 20 Buchst. a Satz 2 UStG als steuerfrei zu behandeln, obliegt dem Finanzamt und im Streitfall dem Finanzgericht (im Anschluss an BVerfG, Kammerbeschluss vom 29. August 2006 - 1 BvR 1673/06). Dies gilt auch dann, wenn die Bescheinigung eine Aussage dazu enthält, seit wann von dem Unternehmen „die gleichen kulturellen Aufgaben“ erfüllt worden sind.
2. Mit dem Einwand, er betreibe kein Unternehmen, das einer der in § 4 Nr. 20 Buchst. a Satz 1 UStG genannten Einrichtungen gleichartig sei, kann der Steuerpflichtige nicht eine Entscheidung dieser Frage im Bescheinigungsverfahren oder im nachfolgenden Verwaltungsprozess erzwingen.
BVerwG 5 B 91.06 - Beschluss vom 11.10.2006
BVerwG 1 D 10.05 - Urteil vom 11.10.2006
Die medizinische Beurteilung eines Amtsarztes oder eines von ihm hinzugezogenen Facharztes genießt für die Entscheidung über die aktuelle Dienstfähigkeit (Arbeitsfähigkeit) eines Beamten Vorrang vor der medizinischen Beurteilung des Privatarztes, wenn beide hinsichtlich desselben Krankheitsbildes inhaltlich voneinander abweichen.
BVerwG 10 CN 2.05 - Urteil vom 11.10.2006
BVerwG 7 B 78.06 - Beschluss vom 11.10.2006
BVerwG 5 B 90.06 - Beschluss vom 11.10.2006
BVerwG 10 CN 3.05 - Urteil vom 11.10.2006
BVerwG 2 WD 17.05 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 7 B 66.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 1 B 150.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 2 WD 18.05 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 4 B 62.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 7 B 76.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 9 B 27.05 - Beschluss vom 10.10.2006
1. Die UVP-Richtlinie verlangt vom Vorhabenträger bestimmte inhaltliche Angaben, stellt ihm aber frei, in welcher Form er sie vorlegt (im Anschluss an die Urteile vom 19. Mai 1998 - BVerwG 4 C 11.96 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 138 und vom 24. November 2004 - BVerwG 9 A 42.03 - juris).
2. § 11 UVPG gibt der zuständigen Behörde auf, die Umweltauswirkungen eines Vorhabens in sich geschlossen - wenn auch nicht notwendig in einem von der Zulassungsentscheidung gesonderten Dokument - darzustellen.
BVerwG 1 VR 3.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 1 B 144.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 1 B 142.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 1 B 137.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 1 B 141.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 4 BN 29.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 1 B 136.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 4 B 61.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 9 VR 19.05 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 8 B 74.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 2 B 58.06 - Beschluss vom 10.10.2006
BVerwG 3 B 55.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 6 BN 2.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 8 B 38.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 3 B 103.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 8 PKH 11.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 3 B 75.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 1 B 119.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 2 B 34.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 3 B 76.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 6 BN 1.06 - Beschluss vom 09.10.2006
BVerwG 2 B 39.06 - Beschluss vom 06.10.2006
BVerwG 4 B 47.06 - Beschluss vom 06.10.2006
BVerwG 2 B 29.06 - Beschluss vom 06.10.2006
BVerwG 6 B 69.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 6 B 72.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 6 B 71.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 6 PB 14.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 7 B 46.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 1 B 126.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 4 BN 28.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 6 B 33.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 3 B 115.05 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 1 C 19.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 4 B 44.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 8 B 6.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 6 B 73.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 6 B 70.06 - Beschluss vom 05.10.2006
BVerwG 4 A 1021.06 - Beschluss vom 04.10.2006
BVerwG 4 BN 27.06 - Beschluss vom 04.10.2006
BVerwG 4 BN 26.06 - Beschluss vom 04.10.2006
Ob die Voraussetzungen des § 1a Abs. 3 Satz 5 BauGB gegeben sind, unterliegt uneingeschränkt der gerichtlichen Kontrolle.
Die Mahnung, die Tatsachengerichte sollten nicht „gleichsam ungefragt“ auf Fehlersuche gehen, stellt keinen Rechtssatz dar, sondern umschreibt eine Maxime richterlichen Handelns, die die Geltung des Amtsermittlungsgrundsatzes (§ 86 Abs. 1 VwGO) nicht in Frage stellt (im Anschluss an Urteil vom 17. April 2002 - BVerwG 9 CN 1.01 - BVerwGE 116, 188 <196 f.>).
BVerwG 4 B 64.06 - Beschluss vom 04.10.2006
Zur forstwirtschaftlichen Betätigung können auch Arbeiten gehören, die sich an den Holzeinschlag anschließen.
BVerwG 2 B 44.06 - Beschluss vom 04.10.2006
BVerwG 6 B 44.06 - Beschluss vom 04.10.2006
BVerwG 6 B 41.06 - Beschluss vom 04.10.2006
BVerwG 6 B 76.06 - Beschluss vom 04.10.2006
BVerwG 3 B 92.06 - Beschluss vom 04.10.2006
BVerwG 6 B 64.06 - Beschluss vom 04.10.2006
BVerwG 4 B 52.06 - Beschluss vom 04.10.2006
BVerwG 1 B 148.06 - Beschluss vom 04.10.2006