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Timestamp: 2017-12-12 20:52:51
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Matched Legal Cases: ['§44', '§44', '§ 44', '§ 44', '§44', '§ 44']

Was ist der Unterschied zwischen dem §44 und einem Widerspruch??? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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Post #912574 (1)
23.08.2011, 11:14 #1
Ich habe gerade selbst noch,jede Menge Widerspruchsverfahren und Verfahren gemäss § 44 übers Sozialgericht am laufen!Und ich stelle mir hierbei des öfteren die Frage was gewichtiger ist,- in der Beinflussung einer Entscheidung zu meinen gunsten!Wenn ich einen Widerspruch einlege übers JOBCENTER oder übers Sozialgericht?Dieselbe Frage stelle ich mir auch bezüglich des § 44! Hat nicht letzendlich das Gericht die höhrere Entscheidungsgewalt und auch die kompetentere als ein Jobcenter???????Oder worin besteht der Unterschied??????? Vielleicht ist hier jemand schlauer als ich!
23.08.2011, 11:45 #2
AW: Was ist der Unterschied zwischen dem §44 und einem Widerspruch???
Da ist schlicht eine Reihenfolge einzuhalten: Antrag bzw. Überprüfungsantrag, Widerspruch, Klage. Wichtig ist immer was unanfechtbar wird, das kann schon der Bescheid auf einen Antrag sein oder erst das Urteil des BSG.
09.01.2012, 17:16 #3
Das eine ist ein Verfahren hinsichtlich der Bestandskraft eines Verwaltungsaktes (§ 44 SGB X).
Ein Widerspruch ist das Vorverfahren zum möglichen Verfahren im ersten Rechtszug bei den Sozialgerichten (beides SGG).
Du reichst deine Widersprüche beim SG ein? Steht das so in der Rechtsbehelfsbelehrung? Staun!
Widerspruch beim Sozialgericht - wogegen?? Gegen die ALG II-Bescheide kannst du Widerspruch beim JObcenter einlegen, sonst nirgends, denn das ist die Behörde, die den Bescheid erlassen hat.
Ein Überprüfungsantrag macht v.a. dann Sinn, wenn die Widerspruchsfrist abgelaufen ist, da man hier nicht nur 1 Monat, sondern bis zum Jahr vor Bescheiderlass Zeit hat.
Gegen einen Bescheid, der aufgrund des Überprüfungsantrags erlassen wird, kann man wiederum dann Widerspruch einlegen.
Erst gegen den Widerspruchsbescheid kann man eine Klage beim Sozialgericht einreichen.
09.01.2012, 19:01 #5
Ich gebe manchmal auch (direkt nach Erhalt eines Bescheides) einen Überprüfungsantrag ab, damit mein SB schnell korrigieren kann. Nur wenn er nicht in die Gänge käme würde ich den Widerspruch nachschieben - bevor die Frist abläuft.
Macht aber nur Sinn, wenn SB lernfähig und willens ist.
09.01.2012, 21:05 #6
ich habe mittlerweile schon lange es selbst herausgefunden!
Den Widerspruch ,muss man meist ;-
innerhalb eine festgelegten Frist einreichen!
Und den Überpüfungsantrag,kann man jederzeit und
mit mehr ins Detailierte einreichen!
Bist du dir sicher, dass du den Unterschied zwischen Überprüfungsantrag und Widerspruch wirklich kapiert hast?
12.01.2012, 14:48 #8
Und den Überpüfungsantrag,kann man jederzeit und mit mehr ins Detailierte einreichen!
"jederzeit" stimmt bei einem Überprüfungsantra nicht. Früher waren es 4 Jahre nach Bescheiderlass, jetzt ist es auf 1 Jahr beschränkt! Das "Detailierte" versteh ich nicht ... im Grunde müsste man den Überprüfungsantrag nicht begründen - hilft aber natürlich, wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgt (z.B. mehr HK).
44widerspruch, unterschied, widerspruch, zwischen
Unterschied zwischen Privat und Regelinsolvenz Piggylein Schulden 8 17.12.2010 19:11