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Timestamp: 2017-09-24 10:34:55
Document Index: 182747058

Matched Legal Cases: ['Art. 312', 'Art. 11', 'Art. 181', 'Art. 254', 'Art. 146', 'Art. 151', 'Art. 100', 'Art. 47', 'Art. 108']

1C_263/2015 21.05.2015
1C_263/2015
A.________ erhob am 19. November 2014 Strafanzeige gegen B.________, Mitarbeiter des Sozialamtes der Stadt Zürich, sowie gegen "Allfällig Dritte involvierte" wegen "Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB), Unterlassung (Art. 11 StGB), Nötigung (Art. 181 StGB), Urkundendelikte (Art. 254ff StGB), Betrug (Art. 146 StGB), Vermögensschädigung (Art. 151 StGB), Verstoss gegen Sozialhilfegesetzgebung, Veruntreuung". Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich überwies mit Verfügung vom 9. Januar 2015 ein Gesuch der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl betreffend Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung an das Obergericht des Kantons Zürich. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich erteilte mit Beschluss vom 7. April 2015 der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung nicht. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, der Strafanzeige lasse sich nur entnehmen, dass der Gesuchsteller mit den Entscheiden der Sozialhilfebehörde nicht einverstanden sei. Objektive Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten seien keine ersichtlich.
A.________ führt mit Eingabe vom 13. Mai 2015 (Postaufgabe 15. Mai 2015) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich vom 7. April 2015. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Eine Beschwerde gegen einen Entscheid ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Als gesetzliche Frist ist die Beschwerdefrist nicht erstreckbar (Art. 47 BGG). Dem Gesuch um Gewährung einer Nachfrist zur Einreichung einer verbesserten Beschwerdeschrift kann demnach nicht entsprochen werden.
Der Beschwerdeführer vermag mit seinen weitschweifigen Ausführungen nicht aufzuzeigen, inwiefern die III. Strafkammer seine Strafanzeige in rechts- oder verfassungswidriger Weise gewürdigt haben sollte, als sie zum Schluss kam, dass sich aus der Eingabe kein Anfangsverdacht ergebe. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern die Begründung der III. Strafkammer bzw. deren Beschluss selbst rechts- oder verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.