Source: https://gesetze-in-app.de/ZVG/114a
Timestamp: 2019-05-20 00:35:39
Document Index: 347039133

Matched Legal Cases: ['§ 114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 74', '§ 85', '§ 114', '§ 114', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 114', '§ 74', 'BGH', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

§ 114a ZVG:
§ 114 ZVG
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2008, Az. V ZB 1/08 Daher ist ohne Bedeutung, ob der Zuschlag auf ein im Auftrag des Gläubigers abgegebenes Gebot, das den Verkehrswert nicht erreicht, gemäß § 114a ZVG Satz 1 ZVG dazu führen würde, dass der Gläubiger als befriedigt gälte (vgl. hierzu BGHZ 117, 8, 12 ff.; Stöber, ZVG, 18. Aufl., §114a An. 2.8; Hintzen in Dass-Ier/Schiffhauer/Hintzen/Engels/Rellermeier, ZVG, 13. Aufl., § 114a Rdn. 25).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2012, Az. V ZB 159/11 Denn der Meistbietende gilt in Höhe des Ausfallbetrags gemäß § 114a ZVG materiell-rechtlich - also auch hinsichtlich seiner persönlichen Forderung - als befriedigt; er muss sich so behandeln lassen, als hätte er ein Gebot abgegeben, das 7/10 des Grundstückswerts erreicht (BGH, Urteil vom 13. November 1986 -IXZR 26/86, BGHZ 99, 110, 113 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 5.1.2004, Az. IXa ZB 298/03 ZVG § 74a Abs. 1 Satz 1, Abs.5, § 85a Abs.1, § 114a Wird der Zuschlag versagt, weil das Meistgebot nicht sieben Zehnteile oder die Hälfte des Grundstückswertes erreicht, und entfällt im weiteren Verfahrensverlauf das Rechtsschutzinteresse für eine Anpassung des festgesetzten Grundstückswertes an veränderte Umstände, so ist die (überholte) Festsetzung in dieser Hinsicht für das Prozeßgericht bei Anwendung des § 114a ZVG nicht bindend (Abgrenzung zu BGHZ 99, 110 im Anschluß an BGH WM 2004, 98).
BGH, BESCHLUSS vom 5.1.2004, Az. IXa ZB 298/03 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs geht das Gesetz auch für die Anrechnungspflicht des § 114a ZVG von dem im Verfahren nach § 74a Abs. 5 ZVG festgesetzten Verkehrswert aus, der das Prozeßgericht regelmäßig bindet (BGHZ 99, 110, 118 f; 117, 8, 18).
BGH, BESCHLUSS vom 5.1.2004, Az. IXa ZB 298/03 Damit ist gegenwärtig noch nicht einmal erkennbar, ob der Schuldner angesichts weiterlaufender Zinsen und der Kosten einer rechtsgeschäftlichen Veräußerung bei dem freihändigen Verkauf besser gestanden hätte als nach dem tatsächlichen Verlauf und der Wertanrechnung nach § 114a ZVG (vgl. zur Einbeziehung des Zubehörs hier BGHZ 117, 8, 18).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2007, Az. V ZB 83/06 Davor soll er durch die Regelung des § 114a ZVG bewahrt werden (BGHZ 117, 8, 14).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2008, Az. V ZB 21/08 Auch dann liegt ein zuschlagsfähiges Gebot vor, weil infolge der Befriedigungswirkung nach §114a ZVG (dazu Senat, BGHZ 172, 218, 234; Beschl. v. 14. April 2005, VZB 9/05, NJW-RR 2005, 1359, 1361) auch in diesem Falle von einem Verwertungserlös auszugehen ist, der die Hälfte des Grundstückswerts übersteigt.
FG Münster, Urteil vom 2.3.2008, Az. 8 K 1363/06 § 114a ZVG soll verhindern, dass ein zur Befriedigung aus dem Grundstück Berechtigter, der nur bis zur unteren Grenze seines weit höheren dinglichen Rechts bietet, wegen dieses Rechts von anderen nicht überboten wird und bei der Erlösverteilung ganz oder zu dem Teil ausfällt, seine Forderung aber dennoch behält, obwohl ihm das Grundstück weit unter Wert zugeschlagen wurde (BGH-Urteil vom 13. November 1986 IX ZR 26/86, BGHZ 99, 110).
FG Münster, Urteil vom 2.3.2008, Az. 8 K 1363/06 Regelmäßig ist der festgestellte Grundstückswert für das Prozessgericht bei der Bestimmung des Umfangs der zivilrechtlichen Tilgungswirkung des Zuschlags gemäß § 114a ZVG bindend (BGH in BGHZ 99, 110 sowie in BGHZ 117, 8), so dass insoweit auch grunderwerbsteuerrechtlich nichts anderes gelten kann (BFH in BFHE 159, 241; Bruschke, UVR 1995, 269, 271).