Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-muenchen-bekanntmachung-vergebener-auftraege-10/
Timestamp: 2018-11-14 06:32:51
Document Index: 377286240

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 51', '§ 43', '§ 47', '§ 43', '§ 51', '§ 43', '§ 51', '§ 43', '§ 47', '§ 43', '§ 51', '§ 160']

2018/S 158-362959
Objektplanung und Tragwerksplanung für den Ausbau Mittlerer Ring (B2R)- Abschnitt Isarring / Tunnel Englischer Garten (TEG); Vergabe-Nr.:J60b356017
Referenznummer der Bekanntmachung: 2017/S 205-423305
Erbringen von Planungsleistungen für das Projekt „ Ausbau Mittlerer Ring (B2R) – Abschnitt Isarring / Tunnel Englischer Garten, zwischen der Ifflandstraße und der Dietlindenstraße“:
— Objektplanung, konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen, nach § 43 HOAI, LPH 1-6, und besondere Leistungen,
— Tragwerksplanung, konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen, nach § 51 HOAI, LPH 2-6, und besondere Leistungen,
— Objektplanung, Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus, nach § 43 HOAI, LPH 1-6, und besondere Leistungen,
— Objektplanung Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI, LPH 1-6, für Endausbau und bauzeitliche Verkehrsführung und besondere Leistungen,
— Objektplanung, Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung, nach § 43 HOAI, LPH 1-6,
— Tragwerksplanung, Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung, nach § 51 HOAI, LPH 1-6.
Es wird nur die Gesamtleistung vergeben. Bewerbungen lediglich auf eine Teilleistung werden nicht berücksichtigt.
Mittlerer Ring (B2R) – Abschnitt Isarring, München
Grundlage der Planungen ist die Machbarkeitsuntersuchung „Tunnel Englischer Garten“ mit vertieften Analysen und Sondierungen im Bereich des Isarring, zwischen der Ifflandstraße und der Dietlindenstraße als Bestandteil des Mittleren Rings (B2R) in München.
Der heute im Bereich des Englischen Gartens an der Oberfläche verlaufende vierstreifige Isarring soll gemäß der Vorzugsvariante 1 tiefergelegt werden und zwischen der Ifflandstraße und der Dietlindenstraße, auf einer Länge von ca. 390 m in Tieflage bzw. in einem neuen Straßentunnel geführt werden. Durch die Ableitung des Verkehrs in den Untergrund soll die bestehende Trennung des Englischen Gartens in Süd- und Nordteil aufgehoben werden, sodass wieder die ursprüngliche und zusammenhängende Parkfläche des 1792 für die Öffentlichkeit eröffneten klassischen englischen Landschaftsgartens hergestellt werden kann. Durch die ergänzenden Schallschutzmaßnahmen soll ebenfalls ein besserer Schutz vor Lärm- und Schadstoffemissionen gewährleistet werden. Des weiteren soll durch die Ausführung von durchgehenden Verflechtungsstreifen die derzeit stauanfällige Situation am Isarring entschärft werden und durch die geänderte Erschließung des Seehauses und der Hirschau der Kfz-Verkehr weitgehend aus dem Englischen Garten herausgehalten werden.
Voraussetzung für die Ausführung sind umfangreiche Maßnahmen zur Baufeldfreimachung. Neben dem Abbruch von 3 Brückenbauwerken und einer Unterführung ist ebenfalls der Abbruch und der Umbau bzw. die Umlegung von betroffenen Ingenieurbauwerken und eines bestehenden Mischwasserkanals mit den erforderlichen Kanalbauwerken zu planen. Die Planung umfasst ebenfalls die provisorische und in Teilen die endgültige Verlegung von angrenzenden und betroffenen Gewässern.
Für den Straßenendausbau und zur Aufrechterhaltung des Verkehrs während der Bauzeit sind die endgültigen und die provisorischen Verkehrsführungen der Fahrbahnen des Mittleren Rings (B2R) und der angrenzenden betroffenen Verkehrsflächen zu untersuchen und zu planen. Dies gilt ebenfalls für die Fahrbahnen im neuen Straßentunnel bzw. in den Trögen.
Die Ergebnisse der gesondert beauftragten Landschafts- und Freiraumplanung sind dabei zu berücksichtigen.
Im Isarring bzw. im Bereich der Tunneltrasse verläuft ein bestehender Abwasserkanal DN 1550. Weitere bestehende Abwasserkanäle ÜE 600/1100 queren den Isarring im Bereich der zukünftigen Rampen im Ostern und Westen des Tunnels. Es sind insgesamt ca. 780m Abwasserkanäle von der Tunnelbaumaßnahme betroffen.
Der vom Süden kommende, den Englischen Garten im Isarring von Osten nach Westen durchquerende Abwasserkanal DN 1550 verläuft im Bereich der zukünftigen westlichen Rampe nach Norden in die Osterwaldstraße. Der Kanal soll zukünftig südlich des Tunnels verlaufen und noch vor der aufzulösenden Fußgängerunterführung den geplanten Tunnel unterqueren und zur Kanalvorflut in der Osterwaldstraße geführt werden.
Die Kanalquerung ÜE 600/1100 im Bereich der zukünftigen Rampen Ost kollidiert mit der zukünftigen Einfahrtsrampe aus der Ifflandstraße. Der Kanal soll der zukünftigen Rampe weiter östlich ausweichen.
Fortsetzung siehe II.2.14
Kostenkriterium – Name: Organisation des Bieterbüros / Gewichtung: 10
Kostenkriterium – Name: Erfahrung der Gesamt- und Teilprojektleitung mit vergleichbaren Leitungen / Gewichtung: 10
Kostenkriterium – Name: Kommunikation und Schnittstellen / Gewichtung: 5
Kostenkriterium – Name: Maßnahmen zur internen Qualitätssicherung / Gewichtung: 5
Kostenkriterium – Name: Einschätzung und Analyse der ausgeschriebenen Aufgabenstellung / Gewichtung: 15
Kostenkriterium – Name: Erläuterung der Herangehensweise / Gewichtung: 15
Kostenkriterium – Name: Einschätzung der zu erwartenden Schwierigkeiten und Risiken / Gewichtung: 10
Erste Stufe: Beauftragung der
— LPH 1-4 und der besondere Leistungen, Objektplanung konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen, nach § 43 HOAI,
— LPH 2, 3 und der besondere Leistungen, Tragwerksplanung konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen, nach § 51 HOAI,
— LPH 1-4 und besondere Leistungen, Objektplanung Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus, nach § 43 HOAI,
— LPH 1-4 für Endausbau und bauzeitliche Verkehrsführung und besondere Leistungen, Objektplanung Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI,
— LPH 1-4, Objektplanung Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung, nach § 43 HOAI,
— LPH 1-3, Tragwerksplanung Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung, nach § 51 HOAI.
Alle weiteren Leistungen werden in Abhängigkeit vom Projektablauf stufenweise beauftragt
Fortsetzung von III.1.3)
Mindestbedingung für die Wertung der Bewerbung ist, dass das Mittel der in Ziff. 3.2b des Bewerbungsbogen abgefragten Beschäftigten in den letzten 3 Jahren mindestens 3 MA betrug. Bei Nichterfüllung der Mindestbedingung wird die gesamte Bewerbung ausgeschlossen.
Siehe hierzu die Mindestbedingungen für die Wertung der Bewerbung unter Ziff. 1.) bis 5.) und 7.)
Die bestehende Kanalquerung ÜE 600/1100 des Isarrings an der zukünftigen Rampe West liegt im unmittelbaren Einflussbereich der westlichen Rampe und kann vsl. erhalten bleiben. Er ist ggf durch konstruktive Maßnahmen vor Lasten aus der Rampe zu schützen.
Die Baumaßnahme umfasst u.a. folgende Bauwerke und Flächen:
— abzubrechende Fußgängerbrücke: ca. 470 qm.
Fortsetzung siehe III.1.2.)
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 205-423305
Bietergemeinschaft brenner BERNARD ingenieure GmbH / BERNARD Ingenieure ZT Gesellschaft m.b.H. / Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingeneure VBI AG
Es wird nur die Gesamtleistung vergeben. Bewerbungen lediglich auf eine Teilleistung werden nicht berücksichtigt. Der Beginn der Auftragsausführung ist unverzüglich nach Auftragserteilung. Das Ende der Auftragsausführung ist frühestens im Jahr 2028, jedoch in Abhängigkeit der folgenden Stadtratsentscheidungen.
Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetadresse www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/ausschreibungen/eu-verfahren.html bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht;
Sämtliche veröffentlichte Erläuterungen, Konkretisierungen und Änderungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen. Falls sich die veröffentlichten Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen nach Auffassung des Auftraggebers auf den Teilnahmeantrag auswirken können, gilt Folgendes:
Sollte der Teilnahmeantrag bereits versandt worden sein, ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail an bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de mitzuteilen, sofern:
3) Abgabe der Teilnahmeanträge:Teilnahmeanträge (Bewerbungen) sind ausschließlich in Schriftform in einem verschlossenen Umschlag bei
Landeshauptstadt München, Baureferat, Submissionsbüro, Zi. Nr.: 0.243, Friedenstraße 40, 81671 München einzureichen. Bitte verwenden Sie hierfür (auch bei persönlicher Abgabe) den zur Verfügung gestellten Aufkleber;
4) Hinweis für Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Weitere Auskünfte zur Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt die in Ziff. VI.4.1 genannte Stelle.