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Timestamp: 2016-10-22 16:20:47
Document Index: 345931372

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 45', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE']

C 16/07 (22.02.2007)
C 16/07
G.________, 1963, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die Comedia die Mediengewerkschaft, Region Z�rich/Ostschweiz, Stauffacherstrasse 60, 8026 Z�rich,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 7. Dezember 2006.
Der 1963 geborene G.________ war seit 1. November 2003 bis 13. Januar 2005 als Druckereihilfsarbeiter bei der Firma X.________ angestellt. Am 13. Januar 2005 meldete er sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Z�rich Badenerstrasse zur Arbeitsvermittlung an. Am 19. Januar 2005 beantragte er Arbeitslosenentsch�digung ab 14. Januar 2005. Mit Verf�gung vom 19. September 2005 stellte das Amt f�r Wirtschaft und Arbeit des Kantons Z�rich den Versicherten wegen ungen�gender pers�nlicher Arbeitsbem�hungen im August 2005 ab 1. September 2005 f�r vier Tage in der Anspruchsberechtigung ein. Die dagegen erhobene Einsprache wies es mit Entscheid vom 21. Oktober 2005 ab.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 7. Dezember 2006 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte die Aufhebung des kantonalen Entscheides und der Einstellung in der Anspruchsberechtigung.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen �ber die Pflicht des Versicherten zur Stellensuche (Art. 17 Abs. 1 AVIG), die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen ungen�gender pers�nlicher Arbeitsbem�hungen (Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG) sowie die vom Verschuldensgrad abh�ngige Dauer der Sanktion (Art. 30 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 AVIV) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz ferner die Rechtsprechung zur Qualit�t und Quantit�t der Arbeitsbem�hungen (BGE 124 V 225 E. 4a S. 231; SVR 2004 ALV Nr. 18 S. 57 E. 4.1, C 222/03 [in BGE 130 V 385 nicht publiziert]) sowie die Verwaltungspraxis, wonach in der Regel durchschnittlich 10 bis 12 Bewerbungen pro Monat verlangt werden, wobei indes die Umst�nde des Einzelfalls zu ber�cksichtigen sind (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts C 62/06 vom 7. August 2006, E. 1). Darauf wird verwiesen.
3.1 Gem�ss dem Formular "Nachweis der pers�nlichen Arbeitsbem�hungen" vom 2. September 2005 hat sich der Beschwerdef�hrer im massgebenden Monat August 2005 zehnmal schriftlich und einmal telefonisch um eine Stelle beworben. Soweit er letztinstanzlich sieben Stellenabsagen auflegt, ist festzuhalten, dass sechs davon Firmen betreffen, die im Nachweisformular f�r August 2005 figurieren. Die weitere Absage der Firma Druckzentrum Sch�tz AG bezieht sich auf eine Bewerbung vom 1. Juli 2005, welche vorliegend nicht zu ber�cksichtigen ist. Zus�tzliche Bewerbungen als diejenigen gem�ss dem Nachweisformular sind mithin f�r August 2005 nicht erstellt.
Unbestritten ist, dass sieben der insgesamt elf Bewerbungen vom August 2005 Stellen ohne konkretes Angebot (so genannte Blindbewerbungen) betrafen. Solche Blindbewerbungen k�nnen durchaus sinnvoll sein. Sie dienen der Abkl�rung, ob eine Stelle frei ist. Indessen haben sich die Versicherten in erster Linie um ausgeschriebene und damit offene Arbeitsgelegenheiten zu bem�hen, bei welchen die Erfolgsaussichten auf einen Vertragsabschluss erheblich gr�sser sind (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts C 347/05 vom 13. M�rz 2006, E. 4 mit Hinweis). Unbehelflich ist der Einwand des Beschwerdef�hrers, er habe die Bem�hungen nicht bloss aufs "Geratewohl", sondern auf Tipps und Anregungen von Bekannten hin gemacht, die diese Firmen gekannt und gewusst h�tten, dass immer wieder Leute gesucht w�rden.
Soweit der Versicherte geltend macht, es seien sehr wenige Stellen ausgeschrieben gewesen, die f�r ihn �berhaupt in Frage gekommen w�ren, ist dem entgegenzuhalten, dass allf�llige Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt umso intensivere Bem�hungen erfordern, wobei es nicht auf die Erfolgsaussichten, sondern auf die Intensit�t der Stellensuche ankommt (BGE 124 V 225 E. 6 S. 234). Wenn n�tig, ist auch ausserhalb des bisherigen Berufs Arbeit zu suchen (BGE 120 V 74 E. 2 S. 76). Von den elf Bewerbungen des Versicherten beschr�nkten sich indessen acht auf seine angestammte T�tigkeit als Druckereiarbeiter.
Die im August 2005 zu 100 % ausge�bte Zwischenverdienstt�tigkeit entband den Versicherten nicht von seiner Pflicht, qualitativ und quantitativ ausreichende Arbeitsbem�hungen nachzuweisen (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts C 351/05 vom 3. Juli 2006, E. 3.3).
Nach dem Gesagten waren die Arbeitsbem�hungen im Monat August 2005 qualitativ nicht rechtsgen�glich, weshalb die Einstellung in der Anspruchsberechtigung zu Recht erfolgte.
3.2 Die einem leichten Verschulden entsprechende Einstellung von vier Tagen ist im Rahmen der Ermessenskontrolle nicht zu beanstanden (Art. 132 OG; BGE 123 V 150 E. 2 S. 152).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Arbeitslosenkasse Comedia, Regionalsekretariat Z�rich/Ostschweiz, Z�rich, und dem Staatssekretariat f�r Wirtschaft zugestellt.