Source: http://xn--glubigerrechte-6hb.com/unternehmensanteile/index.php
Timestamp: 2019-05-20 15:22:11
Document Index: 22349656

Matched Legal Cases: ['§ 1239', '§ 383', '§ 1293', '§ 1922', '§ 2042', '§ 2043', '§ 749', '§ 750', '§ 21', '§ 64', '§ 27']

Versteigerung von Unternehmensanteilen
Sie k�nnen die Versteigerung von Unternehmensanteilen einfach �ber unsere Website www.deutsche-pfandverwertung.de einleiten.
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Unternehmensanteilen können über die sogenannte freiwilligen Versteigerung und müssen bei verpfändeten Gesellschaftsanteilen über den Weg der öffentlichen Versteigerung verkauft werden. Die freiwillige Versteigerung ermöglicht den höchstbietenden Käufer zu ermitteln. Auch bei börslich gehandelten Aktien gibt es Käufer, die es vorziehen Aktienkäufe außerbörslich zu tätigen und auch bereit sind einen etwas höheren Betrag als den ermittelten Kurs zu bezahlen. Als allgemein öffentlich bestellter, vereidigter Versteigerer ist es uns erlaubt Aktien, Unternehmensanteile und sonstige Rechte durch Freiverkauf oder Versteigerung für Dritte zu verkaufen.
Bei der Verwertung von Pfandrechten an Gesellschaftsanteilen gewinnt das vertragliche und gesetzliche Pfandrecht zunehmend an Bedeutung. Seit einiger Zeit spielen bei der Forderungsbesicherung und Restrukturierung die Verpfändung von Unternehmensanteilen eine immer größer werdende Rolle. Sie ermöglichen dem Pfandgläubiger eine zeitnahe Durchsetzung seiner Ansprüche bei gleichzeitigem Erhalt des Unternehmens.
Auf Vorteil bedachten Gläubigern ermöglicht die Pfandverwertung von Unternehmensanteilen bei der Umsetzung oft die Chance die Hebelwirkung zwischen Eintrittspreis und Nominalwert richtig anzuwenden. Die gesetzliche Regelung nach § 1239 BGB eröffnet dem Gläubiger die Gelegenheit, im Pfandverwertungsprozess die Anteile, (z. B. über eine New-Co.) selbst zu erwerben und diese mit den Forderungen gegen das Schuldnerunternehmen selbst zu bezahlen. Eine eventuell darüber hinaus noch offene Forderung bleibt weiterhin bestehen und könnte in einem eventuell anstehenden Insolvenzverfahren geltend gemacht werden. Bei richtiger Gestaltung verliert der Pfandgläubiger auch bei zwischenzeitlich eingetretener Insolvenz des Pfandgebers nicht sein Verwertungsrecht und erhält sich so alle Handlungsoptionen.
Die Durchführung der Pfandverwertung erfolgt grundsätzlich im Wege der öffentlichen Versteigerung. Die Durchführung von öffentlichen Versteigerungen sind hoheitliche Akte und dürfen nach Legaldefinition § 383 BGB nur von dazu bevollmächtigten Personen durchgeführt werden. Bei der Verwertung von Unternehmensanteilen sind dazu allgemein öffentlich bestellte, vereidigte Versteigerer, Notare und Gerichtsvollzieher berechtigt. Diese werden zu unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen tätig.
Da es sich bei Pfandrechtsverwertungen um sogenannte Notverkäufe handelt, bei denen auch immer die Rechte des Schuldners zu berücksichtigen sind, sollte zu Beginn des Verwertungsverfahrens überprüft werden, zu welchen Konditionen, nachfolgend dargestellt, das bestmögliche Verwertungsergebnis zu erzielen ist.
Bei der rechtssicheren Abwicklung der Versteigerung sind genaue Kenntnisse über den Ablauf sowie der dazu notwendigen Verträge eine zwingende Voraussetzung. Aufgrund erfolgreich durchgeführter Verwertungen verfügen wir über das Know-how.
Die Erfahrung zeigt, dass beim Verwerten von Unternehmensanteilen das Erzielen eines bestmöglichen Verwertungsergebnisses nicht allein auf das Schalten von Pflichtanzeigen und den reinen Versteigerungsvorgang zu reduzieren ist. Die eigentliche Herausforderung stellt das Identifizieren und aktive Generieren von geeigneten Finanzinvestoren dar. Dazu sind nationale und internationale Verbindungen sowie fundierte kaufmännische Kenntnisse und Berufserfahrung unerlässlich, wie es durch unser Team gewährleistet ist.
Wir f�hren durch
Versteigerung von Unternehmensanteilen wegen
Verpfändung § 1293 BGB an Inhaberpapieren
Die Vorschriften über das Pfandrecht an beweglichen Sachen gelten auch für das Pfandrecht an Inhaberpapieren.
Aufhebung des Gesamtnachlasses § 1922 BGB
Auseinandersetzung § 2042 BGB
(1) Jeder Miterbe kann jederzeit die Auseinandersetzung verlangen, soweit sich nicht aus den §§ 2043 bis 2045 ein anderes ergibt.
(2) Die Vorschriften des § 749 Abs. 2, 3 und der §§ 750 bis 758 finden Anwendung. Jeder Erbe kann jederzeit die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft verlangen ), soweit nicht testamentarisch die Auseinandersetzung ausgeschlossen ist, oder Gründe für einen Aufschub vorliegen. Kommt eine Einigung der Erben über die Auseinandersetzung nicht zustande, so erfolgt die Aufhebung der Gemeinschaft durch Verkauf des gemeinschaftlichen Gegenstands nach den Vorschriften über den Pfandverkauf.
Kaduzierung § 21 GmbHG und (Zwangsausschluss von Anteilseignern einer GmbH oder einer § 64 AktG)
1) Im Fall verzögerter Einzahlung kann an den säumigen Gesellschafter eine erneute Aufforderung zur Zahlung binnen einer zu bestimmenden Nachfrist unter Androhung seines Ausschlusses mit dem Geschäftsanteil, auf welchen die Zahlung zu erfolgen hat, erlassen werden. Die Aufforderung erfolgt mittels eingeschriebenen Briefes. Die Nachfrist muß mindestens einen Monat betragen.
Abandonrecht (Preisgaberecht) § 27 GmbHG der Gesellschafter einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung hat das Recht zum Abandon oder auch Preisgaberecht , wenn er nicht bereit oder in der Lage ist, einer Pflicht zur unbeschränkten Nachschusszahlung nachzukommen. Er kann dann seinen Gesellschaftsanteil freigeben.
Danach kann sich der Gesellschafter bei unbeschränkter Nachschusspflicht von der Zahlung des eingeforderten Nachschusses dadurch befreien, dass er seinen Geschäftsanteil der Gesellschaft zur Verfügung stellt. Der Verkauf des Geschäftsanteils hat durch öffentliche Versteigerung zu erfolgen
Es bringt Vorteile Unternehmensanteile aus der Insolvenz heraus zu erwerben. Der Käufer muss dann weder für nicht für bereits bestehende Steuerverpflichtungen der insolventen Firma noch für sonstige handelsrechtlichen Haftung einstehen. Der Verkauf so geregelt werden, dass sämtliche Altverbindlichkeiten beim insolventen Unternehmensträger bleiben.
Der freihändige Verkauf von Unternehmensanteilen kann im Insolvenzverfahren auch durch einen allgemein öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerer erfolgen.
Der Insolvenzverwalter muss das Unternehmen zum bestmöglichen Preis verkaufen. Wenn er bei der Verwertung den allgemein öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerer einschaltet ist dies aufgrund des Surrogatsprinzips rechtswirksam belegt. Eine Genehmigung durch den Gläubigerausschuss muss vom Insolvenzverwalter nicht eingeholt werden, denn die Kontrolle ist durch die öffentliche Versteigerung sicher-gestellt, weil der allgemein öffentlich bestellte Versteigerer darauf vereidigt ist, seine Aufgabe gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen.
Share-Deals spielen eine immer größere Rolle. Gläubiger können auch gegen ihren Willen dazu gezwungen werden dass Ihre Forderungen in Anteile (Debt-to-Equity) gewandelt werden. Gläubiger haben in der Regel kein Interesse Anteilseigner zu werden. Wir bieten durch den Verkauf der Anteile über den Weg der Versteigerung den gewünschten Exit.
Freiwillige Versteigerung von Unternehmensanteilen
Der Verkauf von Unternehmensanteilen wie z.B. Aktien, GmbH oder KG-anteilen ermöglicht mituntere bessere Erlöse als die Verwertung über die üblichen Handelsplätze.
Ist die Zahlung des rückständigen Betrags von Rechtsvorgängen nicht zu erlangen, so kann die Gesellschaft den Geschäftsanteil im Wege der öffentlichen Versteigerung verkaufen lassen. Eine andere Art des Verkaufs ist nur mit Zustimmung des ausgeschlossenen Gesellschafters zulässig.
Der Verkauf hat in allen Fällen zum amtlichen Börsenpreis durch die Vermittlung eines Kursmaklers zu erfolgen. Fehlt ein Börsenpreis, sind die Aktien öffentlich zu versteigern. (Zwangsausschluss von Anteilseignern einer GmbH oder einer AG.