Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuG&Datum=03.05.2012&Aktenzeichen=T-270/10
Timestamp: 2019-07-18 05:44:16
Document Index: 42041047

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 75', 'Art. 42', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'EuG', 'EuG']

EuG, 03.05.2012 - T-270/10 - dejure.org
EuG, 03.05.2012 - T-270/10
https://dejure.org/2012,9551
EuG, 03.05.2012 - T-270/10 (https://dejure.org/2012,9551)
EuG, Entscheidung vom 03.05.2012 - T-270/10 (https://dejure.org/2012,9551)
EuG, Entscheidung vom 03. Mai 2012 - T-270/10 (https://dejure.org/2012,9551)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,9551) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Conceria Kara / OHMI - Dima (KARRA)
Conceria Kara Srl gegen Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) (HABM).
Gemeinschaftsmarke - Widerspruchsverfahren - Anmeldung der Gemeinschaftswortmarke KARRA - Ältere nationale und Gemeinschaftsbildmarken Kara - Gesellschaftsbezeichnung Conceria Kara Srl und Handelsname Kara - Relative Eintragungshindernisse - Art. 75 Satz 1 der Verordnung [EG] Nr. 207/2009 - Art. 42 Abs. 2 und 3 der Verordnung [EG] Nr. 207/2009 - Art. 8 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung [EG] Nr. 207/2009 - Art. 8 Abs. 4 der Verordnung [EG] Nr. 207/2009 - Art. 8 der Pariser Verbandsübereinkunft - Bösgläubigkeit.
Klage, eingereicht am 8. Juni 2010 - Conceria Kara/HABM - Dima (KARRA)
Gemeinschaftsmarke - Klage der Inhaberin von Gemeinschaftsbildmarken und nationalen Bildmarken mit dem Wortbestandteil "Kara" und des Handelsnamens "CONCERIA KARA S.R.L." für Waren und Dienstleistungen der Klassen 18, 25 und 40 auf Aufhebung der Entscheidung R 1172/2009-2 der Zweiten Beschwerdekammer des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt (HABM) vom 29. März 2010, mit der die Beschwerde der Klägerin gegen die Entscheidung der Widerspruchsabteilung, den Widerspruch der Klägerin gegen die Eintragung der Wortmarke "KARRA" für Waren und Dienstleistungen der Klassen 3, 9, 18, 20, 24, 25 und 35 teilweise zurückzuweisen, ihrerseits zurückgewiesen wurde
Unter diesen Umständen unterscheiden sich die Endprodukte Dritter - selbst in dem Fall, dass sie Antihaftstoffe der Streithelferin beinhalten oder ihre Beschichtung auf der Grundlage dieser Stoffe hergestellt wurde - sowohl nach ihrer Natur als auch nach ihrer Zielsetzung und Bestimmung wesentlich von den Antihaftstoffen und gehören mit diesen nicht zu ein und derselben Gruppe, bei der jede Unterteilung willkürlich wäre im Sinne der oben in Rn. 67 angeführten Rechtsprechung (vgl. in diesem Sinne und entsprechend Urteil vom 3. Mai 2012, Conceria Kara/HABM - Dima [KARRA], T-270/10, EU:T:2012:212, Rn. 53).
Folgte man jedoch dem Ergebnis der Beschwerdekammer in Rn. 26 der angefochtenen Entscheidung, müsste die Streithelferin - zusammen mit ihren Kunden - als Ursprung der Endprodukte angesehen werden, obwohl sie eine solche Tatsache nicht aus ihrer kommerziellen Verwertung ableitet und diese auch nicht aus der Akte hervorgeht (vgl. in diesem Sinne Urteil KARRA, oben in Rn. 68 angeführt, EU:T:2012:212, Rn. 54).
Dieser Handelsbrauch beruht auf dem Wunsch der Hersteller der Endprodukte, die Verbraucher darauf hinzuweisen, dass der Ursprung der Verarbeitung der durch die Marke TEFLON gekennzeichneten Ausgangsstoffe auf sie zurückgeht, und ihnen erkennbar zu machen, wer letzten Endes die Produkte hergestellt hat (vgl. in diesem Sinne Urteil KARRA, oben in Rn. 68 angeführt, EU:T:2012:212, Rn. 55).
EuG, 16.01.2019 - T-489/17
Windspiel Manufaktur/ EUIPO (Représentation de la position d'une fermeture de …
Nach ständiger Rechtsprechung ist die Rechtmäßigkeit der Entscheidungen der Beschwerdekammern nämlich allein auf der Grundlage der Verordnung Nr. 207/2009 in ihrer Auslegung durch den Unionsrichter zu beurteilen und nicht anhand einer nationalen Rechtsprechung (vgl. Urteil vom 3. Mai 2012, Conceria Kara/HABM - Dima [KARRA], T-270/10, nicht veröffentlicht, EU:T:2012:212, Rn. 86 und die dort angeführte Rechtsprechung).
En revanche, elle ne constitue pas un élément qui doit être pris en compte dans le contexte d'une procédure d'opposition introduite sur la base de l'article 8 du règlement 2017/1001 [voir, par analogie, arrêt du 3 mai 2012, Conceria Kara/OHMI - Dima (KARRA), T-270/10, non publié, EU:T:2012:212, point 84 et jurisprudence citée].
EuG, 09.04.2014 - T-288/12
EI du Pont de Nemours / OHMI - Zueco Ruiz (ZYTEL)
En effet, selon la jurisprudence, les matières premières soumises à un processus de transformation sont essentiellement différentes des produits finis qui incorporent, ou sont revêtus par, ces matières premières, tant par leur nature que par leur finalité et leur destination [voir, en ce sens, arrêt du Tribunal du 3 mai 2012, Conceria Kara/OHMI - Dima (KARRA), T-270/10, non publié au Recueil, point 53].
En revanche, elle ne constitue pas un élément qui doit être pris en compte dans le contexte d'une procédure d'opposition introduite sur la base de l'article 8 du règlement n° 207/2009 [voir arrêt du 3 mai 2012, Conceria Kara/OHMI - Dima (KARRA), T-270/10, non publié, EU:T:2012:212, point 84 et jurisprudence citée].