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Timestamp: 2017-05-29 22:56:38
Document Index: 361980341

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 30', '§ 30', '§30', 'BGH', '§ 250', '§ 250', '§250', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§244']

Besonderer Teil - Rauschmitteldelikte TatwerkzeugBGH - LG Frankfurt/Main
2 StR 298/05
Die geladene Schreckschusswaffe, bei der der Explosionsdruck nach vorne austritt, ist eine Schusswaffe im Sinne des § 30 a Abs. 2 Nr. 2 BtMG.
BtMG § 30 a Abs. 2 Nr. 2Aktenzeichen: 2StR298/05 Paragraphen: BtMG§30a Datum: 2005-10-12Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2232Besonderer Teil - Raubdelikte TatwerkzeugBGH - LG Koblenz
2 StR 313/04
Das Verwenden einer Waffe oder eines gefährlichen Werkzeuges als Drohmittel bei § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB setzt voraus, daß die Drohung von dem Bedrohten wahrgenommen wird.
StGB § 250 Abs. 2 Nr. 1Aktenzeichen: 2StR313/04 Paragraphen: StGB§250 Datum: 2004-09-01Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=1413Allgemeiner Teil Besonderer Teil - Tatwerkzeug Diebstahlsdelikte Raubdelikte NötigungSchleswig-Holsteinisches OLG
1 Ss 41/03
1. Im Sinne von § 244 Abs. 1 Nr. 1 a StGB gefährlich ist ein Werkzeug, wenn es objektiv geeignet ist, erhebliche Verletzungen zu verursachen, und damit dem Täter bei Begehung des Diebstahls die jederzeitige Möglichkeit bietet, es - etwa in eine bedrängten Situation - als
Gewalt- oder Drohungsmittel einzusetzen.
2. Einer vorherigen „Widmung“ dahingehend, dass der Täter den Gegenstand generell - von der konkreten Tat losgelöst - zur Bedrohung oder Verletzung von Personen bestimmt hat, bedarf es deshalb auch bei solchen Gegenständen grundsätzlich nicht, die konstruktionsbedingt
nicht zur Verletzung von Personen bestimmt sind, sondern jederzeit in sozial-adäquater Weise von jedermann bei sich geführt werden können (wie z. B. ein Taschenmesser).
3. Eine eingrenzende subjektive Komponente erhält der Qualifikationstatbestand des § 244 Abs. 1 Nr. 1 a StGB vielmehr durch das Merkmal des „Beisichführens“. Dieses setzt voraus, dass der Täter das gefährliche Werkzeug bewusst gebrauchsbereit bei sich hat. Hierbei
reicht das allgemeine, noch auf keinen bestimmten Zweck gerichtete Bewusstsein aus, ein funktionsbereites Werkzeug zur Verfügung zu haben, das geeignet ist, erhebliche Verletzungen zu verursachen. Die Vorstellung des Täters muss sich also nicht von vornherein auf den Einsatz als Nötigungsmittel beziehen ; sie kann sich ebenso auf die Eignung als Mittel zur Wegnahme (Kuhfuss, Schraubendreher) richten.
StGB § 244 I Nr. 1 aAktenzeichen: 1Ss41/03 Paragraphen: StGB§244 Datum: 2003-06-16Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=1115