Source: http://dedocz.com/doc/123320/auszug-handbuch-freiwilligenarbeit--arbeitsinstrumente---.
Timestamp: 2017-01-20 16:09:34
Document Index: 255174942

Matched Legal Cases: ['Art. 320', 'Art. 320', 'Art. 71', 'Art. 11', 'Art. 1', 'Art. 11']

Auszug Handbuch Freiwilligenarbeit, Arbeitsinstrumente - Stadt Zürich
Reintegration von KriegsopfernBildungpdf2 356 KB
AOZ Arbeitsintegration Unsere Integrationsprogramme - Stadt ZürichBildungpdf215 KB
Wie weiter nach der Lehre? - Amt für Jugend und BerufsberatungBildungpdf453 KB
Stellenanzeige_Bilfinger GreyLogix_Werkstudent_ ITDoku_25Bildungpdf173 KB
33 Süßen, Mariä HimmelfahrtBildungpdf357 KB
Auszug Handbuch Freiwilligenarbeit, Arbeitsinstrumente - Stadt ZürichEinbettenintegration code for your site or blogWidth: (Auto)
9Arbeitsinstrumente
Tel. 044 412 66 77
freiwillige@zuerich.ch
www.stadt-zuerich.ch/freiwillige
Simone Gschwend, Anna-Katharina Th&uuml;rer, Soziale Dienste
Belinda Harris, Vreni Nufer, Michaela Rohrer, Franziska Schawalder, Soziale Dienste
Remo Blumenthal, Integrationsf&ouml;rderung
Jennifer Zimmermann, Kommunikation Soziale Dienste
Sabina Altermatt, www.wortfabrik.ch
Christoph Gassmann, www.fehlervogel.ch
Niklaus Spoerri, www.niklausspoerri.ch
Monika Salzgeber, www.maniok.ch
Geomatik + Vermessung Stadt Z&uuml;rich
Das Copyright des Handbuchs liegt bei den Sozialen Diensten der Stadt Z&uuml;rich.
Auszugsweiser oder vollst&auml;ndiger Abdruck nur mit dem Zusatz &laquo;Soziale Dienste Stadt Z&uuml;rich,
Kontaktstelle Freiwilligenarbeit&raquo; erlaubt.
Stadt und Quartiere gemeinsam gestalten
Ein Legislaturschwerpunkt der Stadt Z&uuml;rich
A 1 Benevol-Standards der Freiwilligenarbeit 54
A 2 Checkliste und Mustervorlage Aufgabenprofil 55
A 3 Checkliste Stellenausschreibung 56
A 4 Musterbeispiele f&uuml;r Stellenausschreibungen 57
A 5 Leitfaden f&uuml;r Erstgespr&auml;ch 58
A6 Beurteilungsdimensionen der Eignungsabkl&auml;rung 59
A 7 Einsatzvereinbarung 60
A 8 Rechte und Pflichten der Freiwilligen in der Stadt Z&uuml;rich 62
A 9 Geheimhaltungsregelung 63
Spesen 65
Versicherungsschutz 68
Vereinbarung zum Wohl des Kindes 73
Zeiterfassung Freiwilligenarbeit 74
Checkliste Begleitung Freiwillige 75
Merkblatt Dank und Anerkennung 76
Merkblatt &laquo;Dossier freiwillig engagiert&raquo; 77
Kennzahlen Freiwilligenarbeit – Beispiel SOD 78
Merkblatt Migrantinnen und Migranten in der Freiwilligenarbeit 79
Das vorliegende Handbuch ist das Produkt einer intensiven Auseinandersetzung mit dem
Thema Freiwilligenarbeit in den verschiedenen Departementen und Dienstabteilungen der
Stadt Z&uuml;rich. Der Umgang mit dem freiwilligen Engagement gestaltet sich in jeder einzelnen
Organisationseinheit auf unterschiedliche Weise. Umso interessanter war es, im gegenseitigen Erfahrungsaustausch Einblick in die jeweils anderen Praktiken zu gewinnen.
Dank der tatkr&auml;ftigen und wohlwollenden Unterst&uuml;tzung zahlreicher Beteiligter ist es – trotz aller
Unterschiedlichkeiten – gelungen, in konstruktiver Zusammenarbeit ein gemeinsames Verst&auml;ndnis
und eine gemeinsame Haltung zum Thema zu entwickeln. Es war in jeder Hinsicht ein bereichernder
und &auml;usserst lehrreicher Weg. Deshalb m&ouml;chten wir an dieser Stelle allen danken, die zur Realisierung dieses umfangreichen Werkes beigetragen haben.
Unser Dank gilt in erster Linie Esther Diethelm, Fachkoordinatorin des Legislaturschwerpunktes &laquo;Stadt
und Quartiere gemeinsam gestalten&raquo;, die es uns erm&ouml;glicht hat, das Projekt &uuml;ber den LSP-Kredit zu
finanzieren. Auch von fachlich-strategischer Seite her ist sie uns von Beginn an beratend zur Seite
Zu danken haben wir insbesondere auch den Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsgruppe &laquo;Handbuch&raquo;, die mit ihren wertvollen und kritischen Beitr&auml;gen die fachliche Diskussion weiterentwickelt
und wesentlich zu dieser Publikation beigetragen haben. Beteiligt waren Remo Blumenthal (Integrationsf&ouml;rderung), Belinda Harris, Vreni Nufer, Michaela Rohrer und Franziska Schawalder (Soziale
Dienste). Zur erweiterten Echogruppe geh&ouml;rten zudem Gabrielle Frey (Gr&uuml;n Stadt Z&uuml;rich), Madeleine
Haag (Gesundheits- und Umweltdepartement), Jeannine Stauffer (AOZ) und Ralph Steimle (Sportamt).
Einen speziellen Dank m&ouml;chten wir an alle Vertreterinnen und Vertreter der Einsatzorganisationen
aussprechen, die sich zur Verf&uuml;gung gestellt haben und in diesem Handbuch die T&auml;tigkeitsfelder der
Freiwilligen in ihrer Institution in Form eines Einsatz-Portr&auml;ts beschreiben. Unser Dank gilt auch dem
Fotografen Niklaus Spoerri; ihm ist es hervorragend gelungen, mit seinem Feingef&uuml;hl und k&uuml;nstlerischen Blick den Freiwilligen in diesem Handbuch ein Gesicht zu geben.
Schliesslich geb&uuml;hrt ein grosses Dankesch&ouml;n auch der Kommunikationsabteilung der Sozialen
Dienste. Sie hat uns w&auml;hrend der Phase des Schreibens und bei der Gestaltung der Publikation mit
kompetenter Beratung begleitet und dem Gesamtwerk den Feinschliff verliehen.
Wir w&uuml;nschen Ihnen eine anregende Lekt&uuml;re!
Simone Gschwend und Anna-Katharina Th&uuml;rer
Freiwilligenarbeit ist ein gesellschaftlicher Beitrag an Mitmensch und Umwelt. Sie schliesst freiwilliges und ehrenamtliches Engagement ein und umfasst jegliche Formen unentgeltlich geleisteter
selbstbestimmter Eins&auml;tze ausserhalb der eigenen Kernfamilie. Die Benevol-Standards definieren
Rahmenbedingungen f&uuml;r eine bewusste Gestaltung von erfolgreichen Freiwilligeneins&auml;tzen.
1 Freiwilligenarbeit als Teil der Organisationsphilosophie
Freiwilligenarbeit erg&auml;nzt und unterst&uuml;tzt die bezahlte Arbeit, tritt aber nicht in Konkurrenz zu ihr.
Organisationen,7 die mit Freiwilligen arbeiten, beziehen die Freiwilligenarbeit in ihr Leitbild ein. Die
Rollen, Aufgaben, Kompetenzen und Verpflichtungen von Freiwilligen und von bezahlten Angestellten sind eindeutig definiert und abgegrenzt. Organisationen weisen freiwillig geleistete Eins&auml;tze aus.
Das Sichtbarmachen erm&ouml;glicht die &ouml;ffentliche Anerkennung. Eine regelm&auml;ssige Auswertung ist Teil
von erfolgreichen Freiwilligeneins&auml;tzen.
2 Anerkennung der Freiwilligenarbeit
Freiwillige haben ein Anrecht auf pers&ouml;nliche, individuelle Anerkennung. M&ouml;glichkeiten der Mitsprache und Beteiligung an Entscheidungsfindungen f&ouml;rdern Motivation und Zugeh&ouml;rigkeit. Weiterbildung erweitert die Kompetenz und ist zugleich Anerkennung.
Freiwilligenarbeit wird unentgeltlich geleistet. Freiwilligeneins&auml;tze sollen im Jahresdurchschnitt auf
sechs Stunden pro Woche begrenzt sein. Es sind auch Blockeins&auml;tze m&ouml;glich. Die zeitliche Beschr&auml;nkung der Eins&auml;tze ist Voraussetzung f&uuml;r die Vereinbarkeit von Freiwilligenarbeit mit den t&auml;glichen Aufgaben des Einzelnen. Die Organisation erm&ouml;glicht den Erwerb der notwendigen Fachkenntnisse oder &uuml;bernimmt die entsprechenden Weiterbildungskosten.
4 Begleitung der Freiwilligen
Einsatzorganisationen bestimmen eine f&uuml;r die Freiwilligenarbeit zust&auml;ndige Person. Sie vertritt die
Interessen der Freiwilligen innerhalb der Organisation und gestaltet die Zusammenarbeit zwischen
bezahltem Personal und Freiwilligen. Freiwillige haben Anspruch auf Einf&uuml;hrung, Begleitung, Erfahrungsaustausch und regelm&auml;ssige Auswertungen. H&auml;ufigkeit und Formen der personellen Unterst&uuml;tzung haben sich an der Aufgabe und an den Bed&uuml;rfnissen der Freiwilligen zu orientieren. 5 Instrumente 8
Einsatzvereinbarung: Es empfiehlt sich, gegenseitige Erwartungen und Verpflichtungen schriftlich
festzuhalten und die Dauer oder Fortsetzung des Einsatzes regelm&auml;ssig zu besprechen.
Spesenregelung: Alle effektiven Auslagen (wie z. B. Fahrkosten, Verpflegung, Porti, Telefonate, zur
Verf&uuml;gung gestellte Arbeitsmittel) sind zu entsch&auml;digen. Bei der Ausrichtung von Pauschalspesen ist
die Genehmigung durch die kantonale Steuerverwaltung einzuholen.
Versicherung: Freiwillige m&uuml;ssen w&auml;hrend ihres Einsatzes durch die Organisation gegen Haftpflichtanspr&uuml;che versichert sein. Ein erweiterter Versicherungsschutz ist vor dem Einsatz zu kl&auml;ren.
Dossier freiwillig engagiert: Den Freiwilligen ist ein Nachweis &uuml;ber die Art und Dauer ihrer T&auml;tigkeit und die dabei eingesetzten und erworbenen Kompetenzen auszustellen. www.dossier-freiwillig-engagiert.ch
Siehe auch unter www.benevol.ch
Mit Organisationen sind auch Vereine, Stiftungen, Beh&ouml;rden, Heime und weitere gemeint.
Vgl. Merkbl&auml;tter von Benevol Schweiz
Stand 01. 2013
A2 Checkliste und Mustervorlage Aufgabenprofil
Um Freiwillige gewinnen zu k&ouml;nnen, ist es notwendig, Voraussetzungen zu beschreiben, wof&uuml;r man
sie gewinnen m&ouml;chte und was es konkret zu tun gibt. Ein Aufgabenprofil beschreibt die konkrete
Aufgabe und deren Rahmenbedingungen. Es grenzt die Aufgabe von anderen Aufgaben ab beziehungsweise macht die Schnittstellen deutlich, in denen andere informiert oder in eine Zusammenarbeit einbezogen werden m&uuml;ssen.
Zur Erstellung eines Aufgabenprofils sollten folgende Aspekte reflektiert werden:
Ziel: Wozu dient diese Aufgabe?
Konkrete Aufgaben: Was wird genau gemacht? Was geh&ouml;rt explizit nicht in den
Schnittstellen zu anderen Aufgaben/Personen?
Zeitbedarf: Wie viel Zeit nehmen die Aufgaben in Anspruch?
Wie viel Zeit braucht es zus&auml;tzlich f&uuml;r Fortbildung, Teambesprechungen usw.?
F&auml;higkeiten und Fertigkeiten: Was muss f&uuml;r diese Aufgaben mitgebracht werden?
Was w&auml;re w&uuml;nschenswert?
Arbeitsmittel: Was braucht es an Infrastruktur, Material usw.?
Ansprechender Titel: Wie l&auml;sst sich die Aufgabe zusammenfassend beschreiben?
Folgendes Raster kann als Mustervorlage f&uuml;r die Erarbeitung eines Aufgabenprofils dienen:
Aufgaben /T&auml;tigkeiten
Notwendige/gew&uuml;nschte F&auml;higkeiten
A3 Checkliste Stellenausschreibung
Das erarbeitete Aufgabenprofil ist die Grundlage f&uuml;r die Stellenausschreibung. Die Gestaltung von
attraktiven Stelleninseraten ist entscheidend f&uuml;r eine erfolgreiche Gewinnung Freiwilliger. Eine genaue
Umschreibung des Einsatzes ist der erste wichtige Schritt dazu.
Es empfiehlt sich, Stellenausschreibungen wie folgt aufzubauen:
Titel des Einsatzes mit Hinweis auf Position, Aufgabe der Freiwilligen
Einsatzort und Kurzbeschrieb des Auftrags der Organisation
•Aufgabenspektrum
Zeitumfang, Einsatzzeiten, Dauer und gew&uuml;nschter Einsatzbeginn
Merkmale der gesuchten Freiwilligen (Geschlecht, Alter)
Anforderungen und Erwartungen an Freiwillige (Erfahrungen, F&auml;higkeiten und Kompetenzen)
Individueller Nutzen f&uuml;r Freiwillige (fachliche Unterst&uuml;tzung, Weiterbildung, Nachweis, Zertifikat)
Rahmenbedingungen (z. B. Schnupperm&ouml;glichkeit, Probephase, Spesenentsch&auml;digung)
Angaben zur verantwortlichen Begleitperson
Die Werbem&ouml;glichkeiten sind vielf&auml;ltig. Aus der klaren Ausrichtung auf bestimmte Zielgruppen ergeben
sich kreative Ideen der Bewerbung. Je nach Zielgruppe, die man ansprechen m&ouml;chte, gilt es, die
neuen Entwicklungen und Motive der Freiwilligen bei der Gewinnung einzubeziehen. F&uuml;r die &laquo;neuen&raquo;
Freiwilligen sind folgende Faktoren relevant, die in einer Stellenausschreibung idealerweise hervorgehoben werden:
Zeitliche Begrenzung (z. B. projektbezogene Eins&auml;tze) und Flexibilit&auml;t
Sinnhaftigkeit und Bedeutsamkeit der Aufgabe
M&ouml;glichkeiten der Weiterentwicklung (z. B. Weiterbildungen)
Gestaltungsspielraum und Mitbestimmung
M&ouml;glichkeiten, neue Beziehungen zu kn&uuml;pfen
Die Kontaktstelle Freiwilligenarbeit unterst&uuml;tzt Sie bei der Suche nach Freiwilligen:
www.stadt-zuerich.ch/freiwillige, E-Mail: freiwillige@zuerich.ch
A4 Musterbeispiele f&uuml;r Stellenausschreibungen
Mitarbeiter/in im Schreibdienst Sozialzentrum X
Die Schreibdienste der Sozialen Dienste der Stadt Z&uuml;rich leisten Hilfe f&uuml;r Menschen, die Schwierigkeiten haben,
sich schriftlich in Deutsch auszudr&uuml;cken. Freiwillige helfen ihnen bei einfacher Korrespondenz wie Stellenbewerbungen, Lebensl&auml;ufen, Briefen und Formularen.
• Haben Sie Freude an der Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturen?
• Haben Sie Geduld im Umgang mit Menschen in teilweise schwierigen Lebenssituationen?
• Verf&uuml;gen Sie &uuml;ber ein gut entwickeltes Gleichgewicht zwischen Einf&uuml;hlungs- und Abgrenzungsverm&ouml;gen?
• Sind Sie psychisch belastbar?
• Verf&uuml;gen Sie &uuml;ber ein stilsicheres Deutsch?
• K&ouml;nnen Sie mit Word umgehen?
• Haben Sie 1 bis 3 Mal im Monat am Montagnachmittag zwischen 14.00 und 16.30 Zeit?
Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten k&ouml;nnen, dann sind Sie unser/e n&auml;chste/r Schreibdienstfreiwillige/r
im Sozialzentrum X.
F&uuml;r weitere Fragen steht Ihnen Frau/Herr …, Tel. …, E-Mail … zur Verf&uuml;gung.
Hilfe bei der Administration f&uuml;r eine alleinerziehende Mutter
im Sozialzentrum X
Die Sozialzentren der Stadt Z&uuml;rich unterst&uuml;tzen Menschen mit Sozialhilfe und f&uuml;hren vormundschaftliche
Massnahmen. In der Einzelfallhilfe werden Klientinnen und Klienten von uns durch Freiwillige gezielt begleitet
F&uuml;r die Begleitung unserer Klientin (alleinerziehend, zwei kleine Kinder und belastete Familiensituation)
bei administrativen T&auml;tigkeiten suchen wir motivierte Freiwillige, die einen Einblick ins Sozialwesen der Stadt
Z&uuml;rich gewinnen m&ouml;chten.
• Administrative Unterst&uuml;tzung (Post &ouml;ffnen, Briefe schreiben usw.)
• Allenfalls Begleitung zu Terminen
• Verst&auml;ndnis f&uuml;r schwierige Lebenssituationen
• Abgrenzungsf&auml;higkeit
• Flair f&uuml;r Administratives
• Einf&uuml;hrung und Begleitung durch die Verantwortliche f&uuml;r Freiwilligenarbeit im Sozialzentrum X
• Zeitlich flexible Eins&auml;tze, die gemeinsam mit der Klientin vereinbart werden
• J&auml;hrliche Weiterbildungsveranstaltung gemeinsam mit den Freiwilligen des Schreibdienstes
• Nachweis der Freiwilligenarbeit mit dem &laquo;Dossier freiwillig engagiert&raquo;
M&ouml;chten Sie mehr wissen? Dann w&uuml;rden wir uns &uuml;ber Ihren Anruf oder Ihre E-Mail sehr freuen. Frau/Herr …
gibt Ihnen gerne weitere Ausk&uuml;nfte: Tel. …, E-Mail …
A5 Leitfaden f&uuml;r Erstgespr&auml;ch
Das Erstgespr&auml;ch dient dazu, sich kennenzulernen und gegenseitige Erwartungen, W&uuml;nsche, Haltungen aufeinander abzustimmen. Passt die Person zum Einsatz oder zur Person, die sie begleiten soll?
1 Einstieg und Vorstellen der Einsatzorganisation
• Gegenseitige pers&ouml;nliche Vorstellung
• Vorstellen der Einsatzorganisation (Auftrag, Dienstleistungen, Strukturen)
• Stellenwert der Freiwilligenarbeit in der Institution
2 Information zur Einsatzm&ouml;glichkeit
• Vorstellen der Einsatzm&ouml;glichkeit (Beschreibung T&auml;tigkeit und Anforderungen)
• Abgabe von Infomaterial
3 Kl&auml;rung des Interesses, der Motivation und Erwartungen der freiwilligen Person
• Hat der/die Freiwillige bereits Erfahrung mit Freiwilligenarbeit?
• Weshalb wird eine Freiwilligent&auml;tigkeit gesucht?
• Weshalb in diesem Bereich?
• Was will der/die Freiwillige mit ihrem Einsatz erreichen?
• Welche F&auml;higkeiten m&ouml;chte der/die Freiwillige einsetzen?
• Was m&ouml;chte der/die Freiwillige lernen?
• Welchen Nutzen verspricht sich der/die Freiwillige?
• Wie sch&auml;tzt der/die Freiwillige die eigenen F&auml;higkeiten und M&ouml;glichkeiten ein?
• Zeitliche Verf&uuml;gbarkeit?
4 Erl&auml;uterung Rahmenbedingungen
• Einf&uuml;hrung, Begleitung, Kontaktperson
• Angebote f&uuml;r Freiwillige (Erfahrungsaustausch, Weiterbildung, Veranstaltungen,
&laquo;Dossier freiwillig engagiert&raquo;, Rabatte usw.)
• Spesenentsch&auml;digung
• Eventuelle Formalit&auml;ten erkl&auml;ren: Schweigepflicht, Datenschutz, Verhaltenskodex usw.
• Bedenkzeit erm&ouml;glichen
• Evtl. Probeeinsatz oder Probezeit vereinbaren
• Einsatzvereinbarung abschliessen
6 Aufnahme Personalien
• Bei Bedarf Daten f&uuml;r eigene Statistiken erfragen
A6 Beurteilungsdimensionen der Eignungsabkl&auml;rung
Folgende Zusammenstellung zeigt auf, welche m&ouml;glichen Dimensionen und Kriterien wichtig und
n&uuml;tzlich sein k&ouml;nnten f&uuml;r die Beurteilung, ob eine interessierte Person f&uuml;r einen bestimmten Freiwilligeneinsatz geeignet ist oder nicht.
Sinnvolle Besch&auml;ftigung, gesellschaftlicher Beitrag
• Ausgleich zur Berufsarbeit und Horizonterweiterung
• Pers&ouml;nliche Weiterentwicklung
• Aneignung neuer Erfahrungen und Kompetenzen
• Sozialer Austausch und neue Kontakte
• Praxiserfahrung Einsatzbereich
• Kritikf&auml;higkeit
• Selbstst&auml;ndigkeit
• Belastbarkeit (F&auml;higkeit zur Abgrenzung)
Verf&uuml;gbarkeit und Zuverl&auml;ssigkeit
Zeitliche Verf&uuml;gbarkeit
• Verbindlichkeit und Zuverl&auml;ssigkeit
• Sprache, Sprechweise
• Verhalten, Gestik
• Aufmerksamkeit, Zuh&ouml;ren
• Echtheit, Kongruenz
Allgemeine Eindr&uuml;cke im Gespr&auml;ch
• Verst&auml;ndigung
• Atmosph&auml;re
A7 Einsatzvereinbarung
Allgemeine Einsatzvereinbarung
Eine Einsatzvereinbarung h&auml;lt den Aufgabenbereich der Freiwilligen, die Rahmenbedingungen des
Einsatzes und Rechte und Pflichten fest. Sie regelt die Zusammenarbeit der Beteiligten, unterst&uuml;tzt
die gegenseitige Verbindlichkeit und sorgt daf&uuml;r, dass alle Involvierten den Einsatz mit denselben
Vorstellungen beginnen.
Einsatzorganisation/Dienstabteilung
Name, Vorname verantwortliche Begleitperson
Name, Vorname Freiwillige/r
Zeitlicher Umfang (maximal 6 Stunden pro Woche)
Die Beendigung des Einsatzes kann von beiden Parteien beantragt werden.
Das Merkblatt &laquo;Rechte und Pflichten der Freiwilligen in der Stadt Z&uuml;rich&raquo; gilt als integraler Bestandteil der Einsatzvereinbarung.
Ort, Datum Verantwortliche Begleitperson
Ort, DatumFreiwillige/r
Einsatzvereinbarung f&uuml;r die Einzelbegleitung
Einsatzes und Rechte und Pflichten fest. Sie regelt die Zusammenarbeit, unterst&uuml;tzt die gegenseitige
Verbindlichkeit und sorgt daf&uuml;r, dass alle Beteiligten den Einsatz mit denselben Vorstellungen beginnen. In Einsatzverh&auml;ltnissen, in denen Einzelpersonen betreut werden, sollte die Einsatzvereinbarung
zus&auml;tzlich von der betreuten Person unterzeichnet werden.
Name, Vorname betreute Person
Aufgaben der betreuten Person
Die Beendigung des Einsatzes kann von allen drei Parteien beantragt werden.
Das Merkblatt &laquo;Rechte und Pflichten der Freiwilligen in der Stadt Z&uuml;rich&raquo; und das Dokument &laquo;Geheimhaltungsregelung&raquo; gelten als integrale Bestandteile der Einsatzvereinbarung.
Rechte und Pflichten der Freiwilligen in der Stadt Z&uuml;rich
Rechte der Freiwilligen
Freiwillige werden in die &uuml;bertragenen Aufgaben eingef&uuml;hrt und w&auml;hrend des Einsatzes begleitet.
In der betreffenden Dienstabteilung wird entsprechend eine verantwortliche Begleitperson definiert.
Die Freiwilligen erhalten eine Spesenentsch&auml;digung. Als Spesen gelten effektive Auslagen wie Porti,
Telefon und Fahrkosten usw. Nicht abgegolten werden in der Regel die Kosten der Anreise.
W&auml;hrend der Dauer des Einsatzes besteht f&uuml;r die Freiwilligen eine Unfallversicherung. Allf&auml;llige
Haftpflichtsch&auml;den werden von der entsprechenden Dienstabteilung geregelt und getragen.
Die Freiwilligen haben Anrecht auf regelm&auml;ssige Standortgespr&auml;che und f&uuml;r den Einsatz notwendige Informationen. Wo sinnvoll und m&ouml;glich, werden Erfahrungsaustausch-Gef&auml;sse und/oder
Weiterbildungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Freiwilligen organisiert.
Bei Einsatzende findet ein Abschlussgespr&auml;ch zwischen der verantwortlichen Begleitperson und
der/dem Freiwilligen statt, und der Freiwilligeneinsatz wird auf Wunsch mit dem &laquo;Dossier freiwillig
engagiert&raquo; best&auml;tigt.
Freiwillige arbeiten unentgeltlich.
Freiwillige beachten die Schweigepflicht. Diese bezieht sich auf alle Informationen &uuml;ber pers&ouml;nliche Umst&auml;nde der betroffenen Personen (z. B. Klientinnen oder Klienten), die sie im Laufe ihres
freiwilligen Einsatzes kennenlernen. Die Schweigepflicht bleibt auch nach Abschluss der Freiwilligent&auml;tigkeit bestehen. Ausnahmen sind im Interesse der betroffenen Personen und nur in Absprachen mit ihnen zul&auml;ssig.
Freiwillige tragen Verantwortung gegen&uuml;ber den Menschen, mit denen sie im Auftrag der Stadt
Z&uuml;rich arbeiten. Sie verpflichten sich im Interesse ihres Auftraggebers, mit der notwendigen
Sorgfalt zu handeln und Abwesenheiten fr&uuml;hzeitig der verantwortlichen Begleitperson mitzuteilen.
Dasselbe gilt bei einer vorzeitigen Beendigung des Einsatzes.
Ergeben sich Schwierigkeiten w&auml;hrend des Einsatzes (z. B. Freiwillige f&uuml;hlen sich ihrer Aufgabe
nicht gewachsen, oder die Zusammenarbeit mit der zu betreuenden Person gestaltet sich schwierig), sind diese umgehend der verantwortlichen Begleitperson zu melden. Dann wird gemeinsam
nach L&ouml;sungen gesucht. Bei allf&auml;lligen Beschwerden besteht die M&ouml;glichkeit, die Kontaktstelle
Freiwilligenarbeit einzubeziehen. Falls die Probleme nicht l&ouml;sbar sind, kann die Zusammenarbeit
Die von den Freiwilligen geleisteten Arbeitsstunden werden von den st&auml;dtischen Dienstabteilungen
nach M&ouml;glichkeit im Jahres- oder Gesch&auml;ftsbericht ausgewiesen. Freiwillige erfassen die geleisteten
Stunden auf dem Zeiterfassungsblatt fortlaufend und schicken sie halbj&auml;hrlich an die Begleitperson.
A9Geheimhaltungsregelung
(f&uuml;r Personen, die nicht bei der Stadt Z&uuml;rich angestellt sind)
Ich nehme zur Kenntnis, dass ich im Rahmen meiner T&auml;tigkeit, die ich f&uuml;r die Stadt Z&uuml;rich aus&uuml;be,
dem Amtsgeheimnis unterstellt bin, auch wenn ich nicht bei der Stadt Z&uuml;rich angestellt bin.
Das Amtsgeheimnis verpflichtet zur Verschwiegenheit &uuml;ber alle dienstlichen Angelegenheiten und
Informationen, die ihrer Natur nach oder gem&auml;ss besonderen Vorschriften geheim zu halten sind,
und ist auch nach Beendigung der T&auml;tigkeit f&uuml;r die Stadt Z&uuml;rich zu wahren.
Ich verpflichte mich im Rahmen meiner T&auml;tigkeit f&uuml;r die Stadt Z&uuml;rich ausdr&uuml;cklich:
das Amtsgeheimnis zu wahren; insbesondere darunter fallende Informationen und Personendaten
streng vertraulich zu behandeln und f&uuml;r Dritte nicht zug&auml;nglich zu machen – unabh&auml;ngig davon,
wie ich im Rahmen meiner T&auml;tigkeit bei der Stadt Z&uuml;rich von diesen Informationen und Personendaten Kenntnis erhalten habe;
die gesetzlichen und die mit der Stadt Z&uuml;rich vertraglich vereinbarten Datenbearbeitungs-, Sicherheits- und Geheimhaltungsbestimmungen zu befolgen und Informationen und Personendaten
ausschliesslich entsprechend den Weisungen der auftraggebenden Stelle der Stadt Z&uuml;rich zu bearbeiten;
bei Beendigung der T&auml;tigkeit f&uuml;r die Stadt Z&uuml;rich auf deren Verlangen alle Dokumente, Datentr&auml;ger oder weiteren Unterlagen zur&uuml;ckzugeben.
Eine Verletzung dieser Verpflichtungen kann straf- und/oder zivilrechtliche Haftung begr&uuml;nden.
Des Weiteren best&auml;tige ich,
die auf der R&uuml;ckseite abgedruckten Ausz&uuml;ge aus dem Gesetz &uuml;ber die Information und den Datenschutz des Kantons Z&uuml;rich (&sect; 40 IDG) und aus dem Strafgesetzbuch (Art. 320 StGB) zur Kenntnis
genommen zu haben und
&uuml;ber die geltenden gesetzlichen und die mit der Stadt Z&uuml;rich vertraglich vereinbarten Datenbearbeitungs-, Geheimhaltungs- und Sicherheitsbestimmungen aufgekl&auml;rt worden zu sein.
Vertragswidriges Bearbeiten von Personendaten (&sect; 40 Abs. 1 IDG)
Wer als beauftragte Person gem&auml;ss &sect; 6 ohne ausdr&uuml;ckliche Erm&auml;chtigung des auftraggebenden
&ouml;ffentlichen Organs Personendaten f&uuml;r sich oder andere verwendet oder anderen bekannt gibt, wird
mit Busse bestraft.
Verletzung des Amtsgeheimnisses (Art. 320 StGB)
1.Wer ein Geheimnis offenbart, das ihm in seiner Eigenschaft als Mitglied einer Beh&ouml;rde oder als
Beamter anvertraut worden ist oder das er in seiner amtlichen oder dienstlichen Stellung wahrgenommen hat, wird mit Gef&auml;ngnis oder mit Busse bestraft.
Die Verletzung des Amtsgeheimnisses ist auch nach Beendigung des amtlichen oder dienstlichen
Verh&auml;ltnisses strafbar.
2.Der T&auml;ter ist nicht strafbar, wenn er das Geheimnis mit schriftlicher Einwilligung seiner vorgesetzten Beh&ouml;rde geoffenbart hat.
A10Spesen
Spesenreglement f&uuml;r die Freiwilligenarbeit in den SOD
Die Sozialen Dienste erstatten den Freiwilligen die anfallenden Spesen zur&uuml;ck. Die Freiwilligen sind
im Rahmen der Einsatzvereinbarung &uuml;ber die Spesenregelung zu informieren. Es handelt sich dabei
um eine Selbstdeklaration. Das Reglement gilt f&uuml;r alle Eins&auml;tze in allen Bereichen.
In der pauschalen Spesenentsch&auml;digung sind Fahrspesen, Telefonanrufe, Fotokopien und &Auml;hnliches
Es gelten folgende Pauschalen pro Kalenderjahr:
wenige Eins&auml;tze (bis 25 Stunden)
Fr. 100.– pro Jahr
einige Eins&auml;tze (bis 50 Stunden)
Fr. 200.– pro Jahr
viele Eins&auml;tze in einem oder mehreren Einsatzgebieten (mehr als 50 Stunden)
Fr. 300.– pro Jahr
Grunds&auml;tzlich sind diese Betr&auml;ge nicht kumulierbar. Es ist jedoch gestattet, einer/einem Freiwilligen
h&ouml;chstens zweimal im Jahr eine Spesenverg&uuml;tung von je Fr. 100.– f&uuml;r kleinere oder mittlere Eins&auml;tze auszurichten. F&uuml;r die Abrechnung sind die Formulare &laquo;Spesenabrechnung pauschal&raquo; und/oder
&laquo;Spesenabrechnung Einzeleins&auml;tze&raquo; zu verwenden.
Ausserordentliche Reisespesen wie Zugfahrten von Z&uuml;rich in andere Gemeinden oder Taxifahrten
(Notfall) innerhalb der Stadt Z&uuml;rich, die der oder dem Freiwilligen in Ausf&uuml;hrung des Einsatzes entstehen, werden gegen Vorlage der Fahrkarten separat verg&uuml;tet. Die Verg&uuml;tung solcher Spesen ist
jedoch vorg&auml;ngig anl&auml;sslich der Einsatzplanung zu besprechen und auf der Einsatzvereinbarung
Bei einmaligen Eins&auml;tzen k&ouml;nnen die Fahrspesen der Freiwilligen gegen Vorlage der Fahrkarte verg&uuml;tet werden. In diesen F&auml;llen entf&auml;llt die Pauschalentsch&auml;digung, und die /der Freiwillige erh&auml;lt
auch von keinem anderen Sozialzentrum eine Pauschale.
Nicht als Spesen gelten Anschaffungen zugunsten der Klientin in Zusammenhang mit dem Einsatz
(Zeitschriften, Lehrb&uuml;cher und anderes mehr). Hier kl&auml;rt die Freiwillige vorg&auml;ngig mit der f&uuml;r sie zust&auml;ndigen Person ab, ob die Anschaffung der Klientin oder dem Klienten zugemutet werden kann
oder ob eine Kosten&uuml;bernahme durch die SOD angezeigt und m&ouml;glich ist.
Die Spesenformulare sind zuerst durch die Freiwillige und die verantwortliche Begleitperson (= Koordinator/in) zu unterzeichnen, bevor sie an die Vorgesetzten weitergeleitet werden. Die Begleitperson
beh&auml;lt eine Kopie der Spesenabrechnung zur Kontrolle in ihren Akten.
Spesenabrechnung pauschal in den SOD
Name Freiwillige/r:
Freiwillige/r:
Entsch&auml;digungsjahr
bitte w&auml;hlen:
Innenauftrags-Nr.**
31805001
Einsatzart: (Einzelfallhilfe, Schreibdienst, andere)
Selbstdeklaration der/s Freiwilligen
Zeitlicher Umfang der Eins&auml;tze im Kalenderjahr:
Ich habe Eins&auml;tze geleistet (bis 25 Std.)
Ich habe Eins&auml;tze geleistet (bis 50 Std.)
Ich habe Eins&auml;tze geleistet (mehr als 50 Std.)
und war in verschiedenen Einsatzgebieten t&auml;tig
Mit dieser Spesenentsch&auml;digung sind Fahrspesen, Telefonanrufe, Fotokopien und &Auml;hnliches abgegolten.
Ausserordentliche Reisespesen werden gem&auml;ss Merkblatt separat verg&uuml;tet.
Anschaffungen in Zusammenhang mit dem Einsatz gelten nicht als Spesen.
Unterschrift Freiwillige/r:
Unterschrift Koordinator/in:
Unterschrift Zentrumsleiter/in:
Das Formular ist unter Beilage eines Einzahlungsscheines bis sp&auml;testens am 15. November des laufenden Jahres
an die Finanzbuchhaltung SOD weiterzuleiten. Die Koordinatorin oder der Koordinator beh&auml;lt zwecks Kontrolle eine
Kopie in ihren Akten.
** SZA: 320500; SZAL: 620500; SZD: 220500; SZH: 520500; SZS: 420500
Spesenabrechnung f&uuml;r Einzeleins&auml;tze in den SOD
(Freiwillige/r erh&auml;lt in den SOD keine Pauschalspesen)
Ausserordentliche Reise
(Freiwillige/r erh&auml;lt in den SOD Pauschalspesen)
Ich habe f&uuml;r meinen Einsatz als Freiwillige/r
daf&uuml;r eine R&uuml;ckerstattung von Fr.
Fahrt(en) f&uuml;r Tram/Zug/Taxi ben&ouml;tigt und mache
Entsch&auml;digung in bar erhalten
Entsch&auml;digung auf mein Konto
(Einzahlungsschein beilegen)
A11Versicherungsschutz
Merkblatt Versicherungsschutz f&uuml;r Freiwillige
Die Stadt Z&uuml;rich hat bei der Z&uuml;rich Versicherungs-Gesellschaft eine Kollektiv-Unfallversicherung f&uuml;r
die Freiwilligen abgeschlossen. Sie sch&uuml;tzt die Freiwilligen vor Unfallfolgen w&auml;hrend ihres Einsatzes.
Alle Dienstabteilungen der Stadt Z&uuml;rich sind in der sogenannten Pauschalversicherung Betriebshaftpflicht versichert. Haftpflichtsch&auml;den, die von freiwilligen Mitarbeitenden verursacht werden, sind der
entsprechenden Dienstabteilung zu melden. Zu tragen hat die Dienstabteilung jeweils den Selbstbehalt von 20 000 Franken.
Kein haftpflichtrechtlicher Schutz besteht f&uuml;r den Arbeitsweg oder f&uuml;r Fahrten der Freiwilligen mit ihren
Privatfahrzeugen. Falls der Gebrauch eines Privatfahrzeuges unbedingt notwendig ist, ist es Sache
der Freiwilligen, ihre Fahrzeuge entsprechend zu versichern.
Die konkreten Vertragsleistungen sind den folgenden Ausz&uuml;gen zu entnehmen.
Versicherungsleistungen &laquo;Unfall&raquo;
Auszug aus dem Protokoll des Stadtrates von Z&uuml;rich vom 21. Dezember 2005
1855. Versicherungen der Stadt Z&uuml;rich, Unfallversicherung f&uuml;r freiwillig und unentgeltlich t&auml;tige Helferinnen und Helfer im Dienste der Stadtverwaltung Z&uuml;rich, Vertragserneuerung.
Freiwillig und unentgeltlich t&auml;tige Helferinnen und Helfer im Dienste der Stadtverwaltung Z&uuml;rich
sind im Rahmen des Bundesgesetzes &uuml;ber die Unfallversicherung (UVG) vom 20. M&auml;rz 1981 nicht
Die Fachstelle Versicherungen Stadt Z&uuml;rich (VZH) 9 hat f&uuml;r alle freiwilligen Helferinnen und Helfer
im Dienst der Stadtverwaltung Z&uuml;rich und der Stiftung Alterswohnungen bei der &laquo;Z&uuml;rich Versicherungs-Gesellschaft&raquo; eine freiwillige Unfallversicherung nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes &uuml;ber den Versicherungsvertrag vom 2. April 1908 abgeschlossen (StRB Nr. 1823/2002). Bis Ende
2003 versicherte das Sozialdepartement die in ihrem Departement im Einsatz stehenden freiwilligen
Helferinnen und Helfer mit einem eigenen Versicherungsvertrag. Seit 1. Januar 2004 sind diese Personen ebenfalls durch den Vertrag der Versicherungen Stadt Z&uuml;rich gedeckt.
Die zurzeit g&uuml;ltige Jahrespr&auml;mie von Fr. 1432.– wird von der VZH bezahlt und zuz&uuml;glich eines Verwaltungskostenzuschlages von 5 Prozent der Gesamtverwaltung weiterbelastet.
Die &laquo;Z&uuml;rich&raquo; hat seit 1996 f&uuml;r insgesamt f&uuml;nf Schadenf&auml;lle Entsch&auml;digungen von rund Fr. 100 000.–
Der Versicherer hat den Versicherungsvertrag fristgerecht auf den Vertragsablauf vom 31. Dezember
2005 gek&uuml;ndigt.
2. Neuer Versicherungsvertrag
Eine Umfrage der VZH bei den Departementen und Dienststellen hat ergeben, dass bei der Stadtverwaltung und der Stiftung Alterswohnungen j&auml;hrlich rund 4000 Personen w&auml;hrend etwa 95 000 Stunden freiwillig und unentgeltlich im Einsatz stehen.
Die Weiterf&uuml;hrung einer Unfallversicherung durch die Stadtverwaltung zugunsten der freiwillig und
unentgeltlich t&auml;tigen Helferinnen und Helfer ist ausgewiesen, weil die genannten Personen im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung UVG keinen Versicherungsschutz in Anspruch nehmen
k&ouml;nnen, da sie keine Arbeitnehmenden im Sinne des Gesetzes sind und keinen Lohn beziehen. Es
soll gew&auml;hrleistet sein, dass f&uuml;r die genannten Personen keine ungedeckten Kosten aus Unf&auml;llen
entstehen, die sich w&auml;hrend ihrer T&auml;tigkeit f&uuml;r die Stadtverwaltung ereignen und durch die Sozialversicherungen nicht oder nur teilweise verg&uuml;tet w&uuml;rden.
Die Abteilung heisst seit 1.1.2009 Kompetenzzentrum Risiko- und Versicherungsmanagement (RVZ).
Die &laquo;Z&uuml;rich Versicherungs-Gesellschaft&raquo; hat f&uuml;r den Abschluss eines neuen Vertrags ein Angebot
mit nachstehenden Leistungen unterbreitet:
Todesfallkapital Fr. 50 000.– f&uuml;r Personen bis zum AHV-Alter und Fr. 30 000.– f&uuml;r Personen im
AHV-Alter (bisher Fr. 40 000.– f&uuml;r alle Personen)
Invalidit&auml;tssumme nach progressiver Skala Fr. 100 000.– f&uuml;r Personen bis zum AHV-Alter und
Fr. 50 000.– f&uuml;r Personen im AHV-Alter (bisher Fr. 80 000.– f&uuml;r alle Personen)
Taggeldentsch&auml;digung Fr. 50.– f&uuml;r Personen bis zum AHV-Alter (bisher Fr. 40.–)
Spitaltaggeldentsch&auml;digung Fr. 50.– f&uuml;r Personen im AHV-Alter (bisher Fr. 40.–)
Heilungskosten f&uuml;r Leistungen in Erg&auml;nzung zu den Leistungen einer bestehenden obligatorischen
Versicherung (Kranken- und/oder Unfallversicherung). Zus&auml;tzlich sind Personen f&uuml;r Heilungskosten versichert, die nicht im Rahmen einer gesetzlich vorgeschriebenen Versicherung versichert
sind (bisher Heilungskosten in Erg&auml;nzung zu den Leistungen der gesetzlich vorgeschriebenen
Der neue Versicherungsvertrag wird mit Wirkung ab 1. Januar 2006 f&uuml;r die Dauer von drei Jahren
abgeschlossen.10 Die neue Jahrespr&auml;mie von Fr. 1900.– wird von der VZH bezahlt und zuz&uuml;glich
5 Prozent Verwaltungskosten der Gesamtverwaltung belastet. Die Kommission f&uuml;r Versicherungen 11
hat an ihrer Sitzung vom 29. November 2005 dem neuen Versicherungsvertrag zugestimmt. Auf den
Antrag des Vorstehers des Finanzdepartements beschliesst der Stadtrat:
1. Dem Versicherungsabschluss f&uuml;r einen kollektiven Unfallversicherungsvertrag zugunsten der freiwillig und unentgeltlich t&auml;tigen Helferinnen und Helfer der Stadtverwaltung und der Stiftung Alterswohnungen mit der &laquo;Z&uuml;rich Versicherungs-Gesellschaft&raquo; zu einer Jahrespr&auml;mie von Fr. 1900.–
und einer Vertragsdauer von drei Jahren (1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2008) wird zugestimmt.
2.Die Fachstelle Versicherungen Stadt Z&uuml;rich wird erm&auml;chtigt, den Vertrag mit der &laquo;Z&uuml;rich Versicherungs-Gesellschaft&raquo; zu unterzeichnen.
3. Die Versicherungspr&auml;mie wird dem Konto-Nr. 3184 der VZH belastet und zuz&uuml;glich Verwaltungskosten von 5 Prozent der Gesamtverwaltung Nr. 1060.00.3937 weiterverrechnet.
4.Mitteilung an die Departementsvorstehenden und Dienstabteilungen und die Versicherungen
Stadt Z&uuml;rich (20) f&uuml;r sich und zuhanden der Mitglieder der Kommission f&uuml;r Versicherungen.
F&uuml;r getreuen Auszug: der Stadtschreiber
Der Vertrag erneuert sich gem&auml;ss allgemeinen Vertragsbestimmungen stillschweigend um jeweils ein weiteres Jahr, wenn er
nicht sp&auml;testens drei Monate vor Ablauf von einer der beiden Vertragsparteien gek&uuml;ndigt wird.
Diese Kommission gibt es als solche inzwischen nicht mehr.
Versicherungsleistungen &laquo;Haftpflicht&raquo;
30/4.078.517
Die nachfolgende Aufstellung gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die wichtigsten Elemente der Police und &uuml;ber die Grunds&auml;tze f&uuml;r die Schadenabwicklung. In der Police sind alle Leistungen und Ausschl&uuml;sse im Einzelnen umschrieben.
Gesamte Stadtverwaltung
&Uuml;bergeordnete Best.
Risiko- und Versicherungsreglement der Stadt Z&uuml;rich
Link Intranet* Finanzverwaltung Stadt Z&uuml;rich
fvw.intra.stzh.ch/intranet/rida/home/Versicherungen.html
* f&uuml;r Externe ist dieser Link nicht zug&auml;nglich, bitte kontaktieren Sie uns.
Leistungsumfang mit Kurzbeschrieb
Die Stadt Z&uuml;rich in ihrer Funktion und aus Erf&uuml;llung ihrer bisherigen, heutigen und zuk&uuml;nftigen Aufgaben
Versichert sind die Repr&auml;sentanten und Organe und die &uuml;brigen Arbeitnehmenden und Hilfspersonen aus ihrer
dienstlichen T&auml;tigkeit f&uuml;r die nachfolgenden Betriebe:
• S&auml;mtliche in der Rechnung der Stadt Z&uuml;rich aufgef&uuml;hrten Beh&ouml;rden, Departemente und Dienstabteilungen
• Erdgas Z&uuml;rich AG
• Erdgas Z&uuml;rich Transport AG
• Stiftung Wohnungen f&uuml;r kinderreiche Familien der Stadt Z&uuml;rich
Versichert ist auch die Haftpflicht der Beh&ouml;rdenmitglieder, Beamten und Angestellten und der voll- und nebenamtlichen Funktion&auml;re mit leitenden Aufgaben aus ihren Verrichtungen f&uuml;r die versicherten Betriebe und Institutionen.
Die Versicherung bietet Schutz gegen Schadenersatzanspr&uuml;che, die kraft gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen
gegen die Stadt Z&uuml;rich und die mitversicherten Betriebe erhoben werden wegen widerrechtlicher:
• T&ouml;tung, K&ouml;rperverletzung oder anderer Gesundheitssch&auml;digung von Personen (Personensch&auml;den)
• Zerst&ouml;rung, Besch&auml;digung oder Verlust von Sachen (Sachsch&auml;den)
Den Sachsch&auml;den gleichgestellt sind T&ouml;tung, Verletzung oder sonstige Gesundheitssch&auml;digung von Tieren.
Die Funktionsbeeintr&auml;chtigung einer Sache ohne deren Substanzbeeintr&auml;chtigung gilt nicht als Sachschaden.
Die Versicherung bietet Schutz f&uuml;r Sch&auml;den aus folgenden Risiken:
• Eigentum inkl. Stockwerkeigentum, Besitz, Pacht oder Miete von Grund und Boden, Liegenschaften, Strassen
und Wege und andere Anlagen und Werke
• Erstellung von Bauwerken auf eigene Rechnung bis zu einer Bausumme von CHF 500 000.–
• Tanks und Rohrleitungen des Nichtunterhaltspflichtigen
• Gemietete, geleaste oder gepachtete B&uuml;ror&auml;umlichkeiten
• Gemietete Telekommunikationsanlagen
• Anvertraute Schl&uuml;ssel zu Geb&auml;uden, R&auml;umlichkeiten und Anlagen
• Be- und Entladen von Land- und Wasserfahrzeugen
• Aufbewahrte Sachen
• In Garderoben aufbewahrte Sachen
• Sachsch&auml;den infolge Ermittlung und Behebung von M&auml;ngeln und Sch&auml;den
• Gesch&auml;ftsreisen (ganze Welt)
• Privathaftpflicht von Asylsuchenden
• Ben&uuml;tzung fremder leichter Motorfahrzeuge (Bonusverlust/Selbstbehalt)
• Aufbewahrte und bearbeitete Fahrzeuge
• Sch&auml;den durch Motorfahrzeuge gem&auml;ss Art. 71 SVG
• Rechtsschutz in Strafverfahren
• Schiedsgerichtsverfahren
• Enthaltungsabreden
• T&auml;tigkeiten wie Teilnahme an Messen
• Durchf&uuml;hrung von Betriebsveranstaltungen, Sport- und Freizeitanl&auml;ssen von nicht regionaler Bedeutung (bis 2000
Teilnehmerinnen und Teilnehmer und/oder 20 000 Besucherinnen und Besucher)
• Grossveranstaltungen und Anl&auml;sse von regionaler Bedeutung: Theaterspektakel, Multimobil, Z&uuml;rcher Umwelttage (abschliessend)
• Ben&uuml;tzung von Freib&auml;dern ausserhalb der Saison im Rahmen der Jugendarbeit, sofern die n&ouml;tigen Sicherheitsvorkehrungen (Absperren von B&auml;dern, Sprungt&uuml;rmen und anderer gef&auml;hrlicher Werke) von den zust&auml;ndigen
Personen der Stadt abgekl&auml;rt und den Ben&uuml;tzern und Ben&uuml;tzerinnen als Auflagen bekannt gegeben wurden
Durch den Versicherer ersetzt wird derjenige Betrag, zu dessen Entsch&auml;digung der Versicherte gegen&uuml;ber dem
Gesch&auml;digten verpflichtet ist.
Die folgenden Risiken sind in separaten Vertr&auml;gen versichert:
• Motorfahrzeug-Haftpflicht
• Wasserfahrzeug-Haftpflicht
• Talsperren-Haftpflicht
• Jagd-Haftpflicht
• Schutz und Rettung f&uuml;r den Flughafen
• Spezialf&auml;lle (z. B. Spit&auml;ler)
• Bauherren-Haftpflicht (Erstellung von Bauwerken auf eigene Rechnung mit einer Bausumme ab CHF 500 000.–)
Ausschl&uuml;sse (Auszug)
Nicht versichert sind Anspr&uuml;che:
• aus Sch&auml;den des Versicherungsnehmers (Eigensch&auml;den)
• aus (nicht richtiger) Vertragserf&uuml;llung und Gew&auml;hrleistung (sog. &laquo;Unternehmerrisiko&raquo;)
• aus Obhuts- und Mietersch&auml;den
• aus T&auml;tigkeitssch&auml;den
• aus der Haftpflicht als Halter und/oder dem Gebrauch von Motor-, Wasser- oder Luftfahrzeugen
Alle Sch&auml;den sind unabh&auml;ngig von der Schadenh&ouml;he gem&auml;ss Schadenabwicklungsprozess
mittels Schadenformular dem Kompetenzzentrum Risiko- und Versicherungsmanagement
zu melden. Die Schadenabwicklung erfolgt anschliessend durch den Versicherer.
Die verursachende Organisationseinheit hat in jedem Schadenfall die Schadenaufwendungen bis zum einem Betrag von CHF 20 000.– selber zu tragen.
Jahresselbstbehalt
Der j&auml;hrliche kumulierte Selbstbehalt, den die Stadt Z&uuml;rich selber tr&auml;gt, betr&auml;gt nach Abzug
des Eigenbehalts CHF 10 Mio. Der Selbstbehalt wird den Reserven RVZ belastet.
Die Pr&auml;mien werden, mit Ausnahme von Sonderrechnungen, vollumf&auml;nglich den Reserven
RVZ belastet.
Wichtig: Dieses Papier hat keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit. Bindend ist allein die zugrunde liegende Police Nr.
30/4.078.517 bei &laquo;Basler Versicherungen&raquo;. Bei Fragen &uuml;ber den n&auml;heren Inhalt der Police und der Deckungen bzw.
Ausschl&uuml;sse kontaktieren Sie bitte das Kompetenzzentrum Risiko- und Versicherungsmanagement.
A12 Vereinbarung zum Wohl des Kindes
Der Schutz des Kindes, seine seelische und k&ouml;rperliche Unversehrtheit sind uns ein zentrales Anliegen.
Die Stadt Z&uuml;rich toleriert keine Gef&auml;hrdung des Kindswohls: keine Anwendung von Gewalt physischer oder psychischer Art, keinerlei sexuell motivierte Ber&uuml;hrungen noch m&uuml;ndliche Andeutungen
mit sexuellem Inhalt gegen&uuml;ber dem anvertrauten Kind.
Bei Verdacht auf einen Missbrauch wird der Kontakt sofort gestoppt. Eine Abkl&auml;rung wird veranlasst
und Strafanzeige erstattet.
Ihr Einverst&auml;ndnis mit unserer Haltung
Ich verpflichte mich, die volle Integrit&auml;t des/r mir anvertrauten Kindes/ern in jeder Hinsicht zu wahren.
A13 Zeiterfassung Freiwilligenarbeit
Name, Vorname Freiwillige/r:
Name, Vorname verantwortliche Begleitperson:
T&auml;tigkeit/Bemerkungen
A14 Checkliste Begleitung Freiwillige
Nach dem ersten Einsatz mit dem/der Freiwilligen telefonisch Kontakt aufnehmen und nachfragen.
Gen&uuml;gend Infos?
Erste Erfahrungen: Zufriedenheit, Erfolge, Entt&auml;uschungen?
Weiteres Vorgehen: Sind die n&auml;chsten Schritte klar?
Wie h&auml;ufig soll k&uuml;nftig der Austausch stattfinden?
Termin f&uuml;r n&auml;chsten Kontakt festlegen
Ausf&uuml;hrungsphase: Standortgespr&auml;che f&uuml;hren
In regelm&auml;ssigen Abst&auml;nden mit der/dem Freiwilligen Kontakt aufnehmen (nicht erst beim Auftauchen
von Schwierigkeiten).
Besprechung des pers&ouml;nlichen Wohlbefindens, Austausch &uuml;ber Zufriedenheit, Bemerkungen
Gab es besondere Ereignisse, Erfolge oder R&uuml;ckschl&auml;ge seit dem letzten Gespr&auml;ch? Wie ist die
aktuelle Situation f&uuml;r die Freiwillige bzw. den Freiwilligen?
Falls mit Zielen gearbeitet wird: Wurden diese erreicht? Wenn nicht, warum? M&uuml;ssen die Ziele
angepasst werden? Welche weiteren Ziele setzt man sich?
Wie hat sich die Zusammenarbeit (mit verantwortlicher Begleitperson, mit den betreuten Personen) bew&auml;hrt? Sind die Verantwortlichkeiten klar?
Gibt es Kritikpunkte? L&ouml;sungsvorschl&auml;ge der/des Freiwilligen bei allf&auml;lligen Problemen? Sonstige
Verbesserungsvorschl&auml;ge?
Wird mehr Unterst&uuml;tzung gew&uuml;nscht? Gibt es Entwicklungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Freiwillige bzw.
den Freiwilligen?
Welche M&ouml;glichkeiten der Weiterbildungen gibt es f&uuml;r die Freiwillige bzw. den Freiwilligen?
Schlussphase: Einsatz abschliessen und auswerten
Weshalb h&ouml;rt der Einsatz auf? Wie und wann h&ouml;rt der Einsatz auf?
Positive Erfahrungen (pers&ouml;nlicher Nutzen, Zusammenarbeit mit involvierten Personen, beobachtete Wirkung bei beg&uuml;nstigten Personen)?
Herausforderungen und Schwierigkeiten?
Ist ein Nachweis &laquo;Dossier freiwillig engagiert&raquo; gew&uuml;nscht?
Interesse an einem weiteren/anderen Einsatz?
A15 Merkblatt Dank und Anerkennung
Eine Kultur der Anerkennung und Wertsch&auml;tzung auf allen Ebenen einer Organisation oder
eines Vereins sind entscheidend f&uuml;r das dauerhafte Engagement von Freiwilligen. Voraussetzung f&uuml;r eine angemessene Anerkennung ist, dass die Verantwortlichen in der Organisation die Freiwilligen gut kennen und einsch&auml;tzen k&ouml;nnen.
Pers&ouml;nlicher Dank und Wertsch&auml;tzung
Ein guter, pers&ouml;nlicher Dank, der dem Einsatz angepasst ist, motiviert und gibt neuen Elan. Freiwillige
verdienen regelm&auml;ssig ein Danke w&auml;hrend ihres Einsatzes, nicht erst beim Abschied. Ein Engagement sollte begleitet werden von pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chen, die von Lob und Anerkennung und Zuh&ouml;ren gepr&auml;gt sind. Auch Einladungen zum Betriebsausflug oder Weihnachtsessen oder ein pers&ouml;nlich gestaltetes Geschenk sind Ausdruck von Wertsch&auml;tzung. Freiwillige k&ouml;nnen auch mit Urkunden,
Preisen, Mitgliedschaften ausgezeichnet werden, die im &Uuml;brigen gleichzeitig einen Werbeeffekt besitzen.
Die W&uuml;nsche der Freiwilligen nach Weiterbildung sind grossz&uuml;gig zu unterst&uuml;tzen und nach M&ouml;glichkeit zu finanzieren. Freiwillige erweitern ihren Horizont, treffen andere engagierte Menschen und f&uuml;hlen
sich ernst genommen. Diese Form der Anerkennung eignet sich auch sehr gut f&uuml;r Eins&auml;tze in der
Vorstands- und Beh&ouml;rdenarbeit. H&auml;ufig arbeiten Freiwillige in ihrem Einsatzgebiet alleine, damit fehlt
ihnen der Erfahrungsaustausch. Die Teilnahme an Weiterbildungen, evtl. auch gemeinsam mit bezahltem Personal, kann hier einen sinnvollen und erw&uuml;nschten Ausgleich und Einblicke in andere
Arbeits- oder Lebensfelder bieten.
Mitsprachem&ouml;glichkeiten und Einbezug
Freiwillige bringen ausser ihrer Zeit auch ihre ganz pers&ouml;nliche Kompetenz und Lebenserfahrung,
ihr Wissen und ihre Berufserfahrung mit. F&uuml;r viele Freiwillige ist es Anerkennung und Ansporn, in
Sachfragen ihres Einsatzgebietes mitreden, mitplanen und wenn m&ouml;glich auch mitentscheiden zu
&Ouml;ffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung
Nur was sichtbar ist, kann anerkannt werden. Dass freiwilliges Engagement sichtbar gemacht wird,
ist die Voraussetzung f&uuml;r die Anerkennung. M&ouml;gliche Formen sind das Auflisten in Gesch&auml;fts- und
Jahresberichten, Informationsschriften oder das Erw&auml;hnen an Anl&auml;ssen.
Nachweis Freiwilligenarbeit
(siehe Arbeitsinstrument A16, &laquo;Dossier freiwillig engagiert&raquo;)
A16 Merkblatt &laquo;Dossier freiwillig engagiert&raquo;
Durch Freiwilligenarbeit werden F&auml;higkeiten und Kompetenzen erworben und unter Beweis gestellt. Das &laquo;Dossier freiwillig engagiert&raquo; (ehemals Schweizer Sozialzeitausweis) soll
helfen, freiwilliges und ehrenamtliches Engagement so nachzuweisen, dass der Wert der
Freiwilligenarbeit verstanden und sichtbar wird. Erfahrungen aus der Freiwilligenarbeit
werden so mit anerkannter Berufserfahrung vergleichbar. Das Dossier ist damit ein Mittel
zur gezielten F&ouml;rderung und Aufwertung der Freiwilligenarbeit.
Das Dossier wird eingesetzt zur Dokumentation des freiwilligen, unentgeltlich geleisteten Engagements. In Form einer pers&ouml;nlichen Arbeitsmappe enth&auml;lt es verschiedene Nachweisbl&auml;tter, die als
Beleg bei einer Stellenbewerbung oder bei einem beruflichen (Wieder-)Einstieg genutzt werden
k&ouml;nnen. Es bietet:
T&auml;tigkeits- und Kompetenznachweise f&uuml;r freiwilliges und ehrenamtliches Engagement;
eine &Uuml;bersicht der freiwilligen und ehrenamtlichen Eins&auml;tze;
eine &Uuml;bersicht &uuml;ber Weiterbildungen.
Die Verantwortlichen in den Einsatzorganisationen geben das Dossier in Absprache mit den Freiwilligen zu Beginn eines Einsatzes ab und stellen eine Einsatzbest&auml;tigung oder einen T&auml;tigkeitsbzw. Kompetenznachweis f&uuml;r die geleisteten Eins&auml;tze aus. Informationen, Anleitungen zur Handhabe, Textbausteine und Musterbeispiele f&uuml;r Kompetenznachweise finden sich auf der Website
www.dossier-freiwillig-engagiert.ch. Die blauen Umschlagsmappen und Einlagebl&auml;tter des &laquo;Dossier freiwillig engagiert&raquo; k&ouml;nnen bei der Kontaktstelle Freiwilligenarbeit bezogen werden.
Das Dossier ist nicht nur f&uuml;r den Sozialbereich anwendbar. Es eignet sich genauso als Instrument f&uuml;r
den Nachweis von Engagements im Sport-, Kultur- und Umweltbereich.12
Spezifisch f&uuml;r den Sportbereich stellt der Z&uuml;rcher Kantonalverband f&uuml;r Sport (ZKS) auf Antrag auch ein Zertifikat f&uuml;r ehrenamtliche T&auml;tigkeit im Sport aus. Es dokumentiert die im Ehrenamt erworbenen Kompetenzen wie gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein, Teamf&auml;higkeit, Sozialkompetenz und organisatorische F&auml;higkeiten: www.zks-zuerich.ch/deutsch/
pages/AN/AN_Zt.php.
A17 Kennzahlen Freiwilligenarbeit – Beispiel SOD
Periodi- Weitergabe an:
zit&auml;t
GL SOD
Reporting SD*
Gesch&auml;ftsbericht *
Beratungs- und Abkl&auml;rungs- j&auml;hrlich
gespr&auml;che mit interessierten
Anzahl eingesetzte
Freiwillige in den Schreibdiensten der Sozialzentren
Anzahl geleistete Stunden
von Freiwilligen in den
Schreibdiensten der
Freiwillige in der
Einzelfallhilfe der SOD
von Freiwilligen in der
* Entscheid Publikation liegt bei der Direktion und Kommunikation SOD bzw. SD.
A18 Merkblatt Migrantinnen und Migranten in der Freiwilligenarbeit
F&uuml;r Migrantinnen und Migranten, die neu oder schon l&auml;nger in der Schweiz sind, kann Freiwilligenarbeit ein Instrument der sozialen Integration darstellen. Sprachkenntnisse k&ouml;nnen
&uuml;ber freiwilliges Engagement angewendet und vertieft werden.
Gesetzlich ist es grunds&auml;tzlich auch Ausl&auml;nderinnen und Ausl&auml;ndern m&ouml;glich, sich f&uuml;r Freiwilligenarbeit zur Verf&uuml;gung zu stellen. Bei einem freiwilligen Engagement ausl&auml;ndischer Personen sind die
vom Bund erlassenen Bestimmungen zu beachten.
Der Einsatz von Freiwilligen gilt als Erwerbst&auml;tigkeit (vgl. Art. 11 AuG und Art. 1a Abs. 2 VZAE). In
der Regel muss f&uuml;r den Einsatz von Freiwilligen je nach Aufenthaltsbewilligung der Freiwilligen eine
Meldung erfolgen bzw. eine Bewilligung eingeholt werden.
Diese Bewilligung ist eine Schutzbestimmung f&uuml;r die ausl&auml;ndischen Personen, damit sie nicht ausgenutzt werden, aber auch nicht als Billiglohnarbeitskr&auml;fte Arbeitspl&auml;tze der einheimischen Bev&ouml;lkerung gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Die Bewilligungspflicht gilt auch f&uuml;r &laquo;Schnupperkurse&raquo; oder Praktikumstage.
F&uuml;r Freiwillige aus EU-/EFTA-Staaten gilt:
Ausl&auml;ndische Erwerbst&auml;tige aus den EU-25/EFTA-Staaten k&ouml;nnen in der Schweiz ohne Bewilligung,
aber mit obligatorischer Meldung durch den Arbeitgeber (&uuml;ber das Online-Meldeverfahren) w&auml;hrend
bis zu 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr arbeiten. Die Meldung erfolgt &uuml;ber folgendem Link:
meweb.admin.ch/meldeverfahren
Staatsangeh&ouml;rige der EU-25/EFTA-Staaten, die bereits in der Schweiz erwerbst&auml;tig sind und/oder
&uuml;ber eine Aufenthaltsbewilligung verf&uuml;gen, ben&ouml;tigen f&uuml;r ein zus&auml;tzliches freiwilliges Engagement
keine weitere Bewilligung/ausl&auml;nderrechtliche Meldung.
F&uuml;r Freiwillige aus den EU-2-Staaten (Rum&auml;nien und Bulgarien) gilt:
Staatsangeh&ouml;rige aus Rum&auml;nien und Bulgarien unterstehen im Rahmen des Personenfreiz&uuml;gigkeitsabkommen den aktuellen Zuwanderungsbeschr&auml;nkungen. Jeder Stellenantritt ist somit bewilligungspflichtig und darf nicht nur &uuml;ber das Meldeverfahren vom Arbeitgeber gemeldet werden.
Die Bewilligung wird vom Arbeitgeber bei der kantonalen Arbeitsmarktbeh&ouml;rde, d. h. beim Amt f&uuml;r
Wirtschaft und Arbeit des Kantons Z&uuml;rich, beantragt:
www.awa.zh.ch/internet/volkswirtschaftsdirektion/awa/de/arbeitsbewilligungen.html
F&uuml;r Freiwillige aus Nicht-EU/EFTA-Staaten gilt:
F&uuml;r Eins&auml;tze bis zu 8 Tagen besteht keine Bewilligungspflicht. Es gen&uuml;gt, wo notwendig, ein entsprechendes Visum:
www.bfm.admin.ch/content/bfm/de/home/themen/einreise/merkblatt_einreise.html
Eins&auml;tze &uuml;ber 8 Tage sind hingegen bewilligungspflichtig. Die Bewilligung wird, wie oben beschrieben, vom Arbeitgeber beim Amt f&uuml;r Wirtschaft und Arbeit des Kantons Z&uuml;rich beantragt.
Definition &laquo;Erwerbst&auml;tigkeit&raquo;
Art. 11 AuG h&auml;lt fest:
&laquo;Als Erwerbsarbeit gilt jede normalerweise auf Erwerb ausgerichtete unselbstst&auml;ndige oder selbstst&auml;ndige T&auml;tigkeit, selbst wenn sie (im konkreten Fall) unentgeltlich ausge&uuml;bt wird.&raquo;
Mit dieser Definition wird die Erwerbst&auml;tigkeit sehr weit gefasst. Es ist deshalb wichtig, im Zweifelsfall mit der zust&auml;ndigen Amtsstelle R&uuml;cksprache zu nehmen und bei Bedarf ein Gesuch einzureichen. Die Art der Freiwilligenarbeit ist genau zu beschreiben.
Allf&auml;llige neuere &Auml;nderungen durch den Gesetzgeber sind zu beachten.