Source: http://www.bag-ub.de/ifd/ziele-und-aufgaben?graphicMode=best
Timestamp: 2017-10-23 08:02:13
Document Index: 348109279

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 109', '§ 102', '§ 1', '§ 111', '§ 109', '§ 110', '§ 111', '§ 111']

IFD sind regional, d.h. in der Regel im zuständigen Bezirk der jeweiligen Agentur für Arbeit tätig. Meistens haben sich sog. Trägerverbünde gegründet, die mehrere Dienststellen unterschiedlicher Träger umfassen. Ansprechpartner und Adressen der IFD können bei der örtlichen Agentur für Arbeit oder den Integrationsämtern nachgefragt werden . Die Integrationsämter sind dafür verantwortlich, dass ein „Mindestangebot“ der IFD zur Beratung und Unterstützung vorgehalten wird (Strukturverantwortung). Zunehmend sollten auch die Servicestellen nach § 22 Sozialgesetzbuch (SGB) IX gezielte Hinweise an Ratsuchende geben können. Sollten Sie einmal nicht die für Sie wichtigen Informationen bekommen, wenden Sie sich an die BAG UB, wir helfen Ihnen gerne weiter!
Gesetzliche Grundlage für IFD ist das SGB IX (§§ 109-115 SGB IX; i.V.m. § 102 Abs. 3 SGB IX: begleitende Hilfen), in welches das Schwerbehindertenrecht als Teil 2 integriert wurde. Aufgrund der übergeordneten Zielsetzung des SGB IX sollen somit die IFD zur Förderung der „Selbstbestimmung und gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft“ von Menschen mit Behinderungen beitragen (§ 1 SGB IX).
Die IFD werden im Auftrag der Integrationsämter, der Bundesagentur für Arbeit (BA) und weiterer Rehabilitationsträger tätig (§ 111, Abs. 1 SGB IX). Zu letzteren gehören die Träger
Die Zielgruppe des IFD ist wie folgt definiert (§ 109 SGB IX):
Aufgaben und Leistungsangebot des IFD sind aufgrund von Zielsetzung und Zielgruppe umfassend formuliert (§ 110 Abs. 2 SGB IX). Insgesamt erstreckt sich die Tätigkeit der IFD auf die Phasen Vorbereitung, Einarbeitung, Stabilisierung und Sicherung des Arbeitsverhältnisses. In diesem Zusammenhang beraten und unterstützen die IFD sowohl schwerbehinderte Menschen als auch Arbeitgeber. Zu dem Aufgabenprofil gehört insbesondere:
§ 111 Abs. 3 SGB IX beschreibt die zentralen Kooperationspartner, mit denen der IFD - je nach Bedarf im Einzelfall - zusammenarbeiten soll. Zu nennen sind insbesondere:
Zur Qualitätssicherung- und –entwicklung dokumentiert der IFD Verlauf und Ergebnisse seiner Arbeit und legt gegenüber seinen Auftraggebern jährlich eine zusammenfassende Darstellung vor (§§ 111 Abs. 4 und 114 SGB IX). Dazu wurde von den Integrationsämtern bundesweit das Dokumentationssystem KLIFD eingeführt. Zudem arbeitet der IFD nach bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards (KASSYS), an deren Entwicklung die BAG UB beteiligt war (www.kassys.org).