Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=13.03.2008&Aktenzeichen=III%20ZR%20165/07
Timestamp: 2019-07-22 23:53:32
Document Index: 245028301

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH']

BGH, 13.03.2008 - III ZR 165/07 - dejure.org
BGH, 13.03.2008 - III ZR 165/07
https://dejure.org/2008,2082
BGH, 13.03.2008 - III ZR 165/07 (https://dejure.org/2008,2082)
BGH, Entscheidung vom 13.03.2008 - III ZR 165/07 (https://dejure.org/2008,2082)
BGH, Entscheidung vom 13. März 2008 - III ZR 165/07 (https://dejure.org/2008,2082)
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BGB § 276 a. F.
Erhöhte Steuerbelastung wegen Begründung eines Zweitwohnsitzes auf Anraten einer Gemeinde zur Anmietung einer Wohnung im Gemeindegebiet; Verletzung der Pflicht zu korrektem Steuerabzug; Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten bei Erteilung einer objektiv falschen Auskunft in einer dem Vertragspartner sichtlich wichtigen Angelegenheit; Schadensmindernde Berücksichtigung der im Zusammenhang mit dem Entstehen eines ersatzfähigen "Verspätungsschadens" erwachsenen Vermögensvorteile im Wege der Vorteilsausgleichung
Falsche steuerliche Zusicherung durch Kulturdezernenten
Zu Schadensersatzansprüchen eines ausländischen Künstlers (Dirigenten) gegen eine Gemeinde, weil diese ihm zur Anmietung einer Wohnung im Gemeindegebiet geraten habe, ohne zu berücksichtigen, dass diese Begründung eines Zweitwohnsitzes zu einer erhöhten Steuerbelastung führte, sowie wegen Verletzung der Pflicht zu korrektem Steuerabzug
Haftung wegen unrichtiger Auskunft im Rahmen eines Vertragsverhältnisses (Wahrheitspflicht)
Schadensersatzanspruch eines ausländischen Künstlers wegen der steuerlichen Folge der von der anstellenden Gebietskörperschaft geratenen Anmietung einer Wohnung
Schadensersatzansprüchen eines ausländischen Künstlers
faz.net (Pressebericht, 23.4.2008)
Haftung für Steuerschaden durch Zweitwohnsitz am Rhein - Köln muss Dirigenten entschädigen
LG Köln, 12.07.2005 - 5 O 291/04
OLG Köln, 13.03.2009 - 20 U 128/05
MDR 2008, 685
NVwZ-RR 2008, 509
VersR 2008, 1352
WM 2008, 993
DB 2008, 860
Stadt Köln muss James Conlon entschädigen
Auf die (zugelassene) Revision des Klägers, mit der er die Zahlung weiterer 829.078,52 EUR begehrt und ferner den Feststellungsantrag in vollem Umfang weiter verfolgt hat, und die Anschlussrevision der Beklagten ist die Entscheidung des Senats durch Urteil des Bundesgerichtshofs vom 13. März 2008 (III ZR 165/07) aufgehoben worden, soweit eine Verurteilung zur Zahlung von 176.697,17 EUR erfolgt ist und soweit die Klage in Höhe von 775.214,55 EUR abgewiesen wurde.
Diese stellen mit Blick auf die haftungsbegründende unrichtige Auskunft des Zeugen O. über die steuerlichen Folgen einer Wohnungsanmietung in L. einen ersatzfähigen Schaden dar (vgl. BGH, Urt. v. 13. März 2006 - III ZR 165/07 -, Tz. 37).