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Timestamp: 2017-05-24 06:16:17
Document Index: 293609124

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', '§ 36', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 75', 'BGE', 'Art. 64']

5A_522/2010 (19.07.2010)
5A_522/2010
Kanton Schwyz et al., 6430 Schwyz,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 2. Juni 2010 des Obergerichts des Kantons Zug (Justizkommission, zivilrechtliche Kammer).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 2. Juni 2010 des Obergerichts des Kantons Zug, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die über sie erfolgte Konkurseröffnung zufolge Nichtleistung des Kostenvorschusses am Geschäftsprotokoll abgeschrieben hat,
dass das Obergericht im Beschluss vom 2. Juni 2010 erwog, mit Präsidialverfügung vom 31. März 2010 sei das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und die Beschwerdeführerin zur Leistung eines Kostenvorschusses innert 10 Tagen aufgefordert worden, anschliessend sei eine Nachfristansetzung von 5 Tagen mit der Androhung von Säumnisfolgen ergangen, anstelle der Vorschusszahlung habe die Beschwerdeführerin am 23. April 2010 eine Beschwerde gegen die Verfügung vom 31. März 2010 erhoben, auf die jedoch - mangels Vorhandenseins eines Rechtsmittels gegen Präsidialverfügungen - nicht einzutreten sei, wegen Nichtleistens des Kostenvorschusses sei somit die Beschwerde androhungsgemäss am Geschäftsprotokoll abzuschreiben (§ 36 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 ZPO/ZG; Art. 49 Abs. 2 GebV SchKG),
dass auf die (sinngemässen) missbräuchlichen Ausstandsbegehren der Beschwerdeführerin u.a. gegen die Abteilungspräsidentin und den Gerichtsschreiber nicht einzutreten ist (BGE 111 Ia 148 E. 2, 105 Ib 301 E. 1c und d), zumal die Mitwirkung der abgelehnten Personen an früheren bundesgerichtlichen Verfahren ohnehin nicht geeignet wäre, diese bei objektiver Betrachtung als befangen erscheinen zu lassen (BGE 114 Ia 278 E. 1, 105 Ib 301 E. 1c),
dass ferner die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin den erstinstanzlichen Konkurseröffnungsentscheid mitanficht,
dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden Erwägungen des allein anfechtbaren Beschlusses des Obergerichts vom 2. Juni 2010 eingeht,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der obergerichtliche Beschluss vom 2. Juni 2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass der Beschwerdeführerin als juristischer Person die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (BGE 119 Ia 337 E. 4b), zumal die Beschwerde ohnehin als aussichtslos erscheint (Art. 64 Abs. 1 BGG),
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Zug, dem Konkursamt Zug sowie dem Grundbuch- und Vermessungsamt Zug schriftlich mitgeteilt.