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Timestamp: 2016-10-24 23:44:09
Document Index: 160110961

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 108']

2C_539/2011 (07.07.2011)
2C_539/2011
Migrationsamt des Kantons Aargau, Rechtsdienst, Kasernenstrasse 21, 5001 Aarau.
Beschwerde gegen das Urteil des Rekursgerichts im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau vom 19. Mai 2011.
X.________, 1981 geborener T�rke, heiratete am 2. April 2007 in der T�rkei eine Landsfrau, die in der Schweiz niedergelassen ist. Am 19. Oktober 2007 reiste er im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung, die zuletzt bis zum 31. Oktober 2009 verl�ngert wurde. Am 16. Oktober 2009 wurde die eheliche Wohngemeinschaft aufgegeben. Mit Verf�gung vom 23. Dezember 2010 lehnte das Migrationsamt des Kantons Aargau ein Gesuch von X.________ um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab; zugleich ordnete es seine Wegweisung an. Die gegen diese Verf�gung erhobene Einsprache blieb erfolglos. Mit Urteil vom 19. Mai 2011 wies das Rekursgericht im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid vom 24. M�rz 2011 erhobene Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 22. Juni (Postaufgabe 24. Juni) 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Rekursgerichts sei aufzuheben; das Migrationsamt des Kantons Aargau sei anzuweisen, ihm die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern; es sei von einer Wegweisung abzusehen.
Auf Aufforderung hin hat der Beschwerdef�hrer am 6. Juli 2011 fristgerecht das angefochtene Urteil nachgereicht. Ein Schriftenwechsel oder weitere Instruktionsmassnahmen sind nicht angeordnet worden.
Rechtsschriften haben die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Die Begr�ndung muss sachbezogen sein; der Beschwerdef�hrer hat sich mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen auseinanderzusetzen.
Das Rekursgericht hat dargelegt, warum nach Aufgabe der ehelichen Wohngemeinschaft bereits nach zwei Jahren eine Berufung auf Art. 42 (in Verbindung mit Art. 49) und Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG sowie auch auf Art. 8 EMRK ausser Betracht falle, um eine Bewilligung zu beanspruchen. Dazu l�sst sich der Beschwerdeschrift, in der weitgehend unver�ndert die Vorbringen in der kantonalen Beschwerde (im Wortlaut wiedergegeben in E. II.1 des angefochtenen Urteils) wiederholt werden (s. dazu aber BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246), nichts Konkretes entnehmen. Das Rekursgericht hat die Bewilligungsverweigerung schliesslich auch unter dem Gesichtswinkel von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG gesch�tzt und namentlich festgehalten, dass der Beschwerdef�hrer nicht Opfer ehelicher Gewalt geworden sei bzw. diesbez�glich nichts Substanzielles vorgetragen habe. Der Beschwerdef�hrer behauptet dazu ohne n�here Hinweise, es sei Tatsache, dass er Opfer ehelicher Gewalt geworden sei, und er macht geltend, dass es ihm nicht zum Nachteil gereichen solle, dass er dies nicht von �rzten habe belegen lassen. Im �brigen wiederholt er auch in dieser Hinsicht bloss, was er ohne Erfolg schon beim Rekursgericht geltend gemacht hatte.
Die Beschwerde enth�lt mithin offensichtlich keine hinreichende, den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG gen�gende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten.