Source: http://feser.koeln/content/zvg/erster-abschnitt-zwangsversteigerung-und-zwangsverwaltung-von-grundstuecken-im-wege-der-zwangsvollstreckung/erster-titel-allgemeine-vorschriften/_-14-zvg/erlaeuterungen/entstehungsgeschichte/
Timestamp: 2018-06-25 17:37:33
Document Index: 335850519

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 14', '§ 10', '§ 48', '§ 50', '§ 119']

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Die erste Gesetzesfassung vom 24.03.1897 (RGBl. 1897, 97) lautet:
Hierzu heißt es in den Gesetzgebungsmaterialien (Hahn, C./Mugdan, B., Die gesammten Materialien zu den Reichs-Justizgesetzen, Fünfter Band, Materialien zum Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung und zur Grundbuchordnung, Berlin, 1897, S. 38):
Der § 14 sieht vor, wie ein Anspruch, der nach § 10 ein Recht auf Befriedigung aus dem Grundstücke gewährt, in dem Verfahren, und namentlich bei der Feststellung des geringsten Gebots, sowie bei der Vertheilung, dann behandelt werden soll, wenn er seinem Betrage nach unbestimmt ist. Der Entwurf entscheidet diese Frage, der Natur der Sache entsprechend, dahin, daß der Anspruch als durch die Feststellung des Betrages bedingt zu gelten hat (vgl. § 48, § 50 Abs. 2 Nr. 1, §§ 119, 120).