Source: https://www.kollektivvertrag.at/kv/ledererzeugende-industrie-konsolidiert-ang/ledererzeugende-industrie-rahmen/327434
Timestamp: 2020-05-26 20:48:10
Document Index: 247015288

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 6', '§ 5', '§ 27', '§ 37', '§ 4', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 9', '§ 15', '§ 2', '§ 15', '§ 16', '§ 18', '§ 2', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 2', '§ 19', '§ 15', '§ 18', '§ 2', '§ 19', '§ 19']

Ledererzeugende Industrie konsolidiert
Ang. Ledererzeugende Industrie / Kurzübersicht - 01.07.2019
Ang. Ledererzeugende Industrie / Rahmen - 01.07.2019
http://oegb-delivery1.go.intern.3sit.at/kv/ledererzeugende-industrie-konsolidiert-ang/ledererzeugende-industrie-rahmen/327434 Ang. Ledererzeugende Industrie / Rahmen - 01.07.2019
für Angestellte der Industrie in der für die Angestellten der Leder erzeugenden Industrie geltenden Fassung
fachlich: für alle Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der ledererzeugenden Industrie;
(1) Der Kollektivvertrag tritt am 1. November 1991 in Kraft. (In der vorliegenden Fassung sind alle Änderungen bis zum 1. Juli 2019 eingearbeitet.)
(Siehe Anhang I: Kollektivvertrag ”Erweiterte Öffnungszeiten – Ladenschluss“)
(10) Die tägliche Normalarbeitszeit kann bei regelmäßiger Verteilung der Gesamtwochenarbeitszeit auf 4 zusammenhängende Tage durch Betriebsvereinbarung, in Betrieben ohne Betriebsrat durch Einzelvereinbarung auf bis zu 10 Stunden ausgedehnt werden. Der arbeitsfreie Tag darf nicht auf einen Feiertag fallen.
(Absatz 10 gilt ab 1. Jänner 2005)
(11) Wird die Gesamtwochenarbeitszeit gemäß § 4 Abs 10 auf 4 zusammenhängende Tage verteilt, kann durch Betriebsvereinbarung zugelassen werden, dass die Arbeitszeit an diesen Tagen durch Überstundenarbeit auf bis zu 12 Stunden ausgedehnt wird; in diesem Fall ist § 6 Abs 2 AZG bzw § 5 Abs 1 RKV hinsichtlich der Ablehnungsmöglichkeit aus persönlichen Gründen anwendbar.
(Absatz 11 gilt ab 1. Jänner 2005)
(12) Durch Betriebsvereinbarung, bzw in Betrieben ohne Betriebsrat schriftlich mit den betroffenen Arbeitnehmer(inne)n, kann die wöchentliche Normalarbeitszeit innerhalb eines Zeitraumes von 26 Wochen ungleichmäßig so verteilt werden, dass sie im wöchentlichen Durchschnitt die geltende gesetzliche Normalarbeitszeit nicht überschreitet. Dabei kann die wöchentliche Normalarbeitszeit für insgesamt 40 Stunden innerhalb von 26 Wochen in einzelnen Wochen bis zu 48 Stunden ausgedehnt werden.
(Abs 12 gilt ab 1. Juli 2006)
* (gilt ab 1. Juli 2001)
(1) Wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart, Altersteilzeit im Sinne des § 27 AlVG oder § 37b AMSG (beide in der Fassung BGBl I Nr 101/2000) in Anspruch zu nehmen, gelten die nachstehenden Regelungen, solange die genannten Bestimmungen in dieser Fassung auf laufende Altersteilzeit-Vereinbarungen anzuwenden sind.
Altersteilzeit kann bis längstens 31. 12. 2003 und nur bis zum frühestmöglichen Eintritt in die vorzeitige Alterspension vereinbart werden. Die nachstehenden Regelungen gelten nur für ab dem 1. 7. 2001 abgeschlossene Vereinbarungen oder sofern die Partner früher abgeschlossener Altersteilzeit-Vereinbarungen dies bis längstens 1. 9. 2001 vereinbaren.
(3) Die Vereinbarung kann unterschiedliche wöchentliche Arbeitszeiten vorsehen, insbesondere kann vereinbart werden, dass so lange im Ausmaß der Normalarbeitszeit weiter gearbeitet wird (Einarbeitungsphase) bis genügend Zeitguthaben erarbeitet wurden, um anschließend durch den Verbrauch dieser Zeitguthaben den Entfall jeder Arbeitspflicht bis zum Pensionsantritt zu ermöglichen (Freistellungsphase). In diesem Fall gilt:
Urlaubsanspüche, die während der Einarbeitungsphase entstanden sind können jedenfalls vor deren Ende, bei Nichteinigung unmittelbar davor, verbraucht werden.
Die 11. und 12. Tagesarbeitsstunde sowie jene Stunden ab der 51. Wochenarbeitsstunde werden mit einem 100-prozentigen Zuschlag vergütet, sofern diese Stunden ausdrücklich als Überstunden angeordnet wurden. Dieser Zuschlag gebührt nicht bei Gleitzeit (vom Arbeitnehmer selbst gewählte Arbeitsstunden im Rahmen gleitender Arbeitszeit) sowie bei einer 4‑Tage-Woche.
(Die letzten beiden Sätze gelten ab 1.1.2020.)
(15) Wird durch Betriebsvereinbarung im Sinne des § 4 Abs 11 RKV die Arbeitszeit durch Überstundenarbeit auf bis zu 12 Stunden ausgedehnt, gelten die in Abs 3 genannten Überstundenzuschläge mit der Maßgabe, dass jene beiden Überstunden, die an die 10-stündige Normalarbeitszeit anschließen, mit der Überstundengrundvergütung 1/143 zu berechnen sind; das für die Überstundenberechnung maßgebliche Stundengehalt beträgt 1/143 des Monatsgehaltes.
(Abs 15 gilt ab 1. Jänner 2005)
§ 6a Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen*
* § 6a gilt ab 1. Jänner 2005
Diese beträgt pro Stunde mindestens € 0,397.
Bestehende Lohnbewertungssysteme, die vor dem 31. 12. 2004 die Einrechnung der Punkte 1–3 vorsehen, bleiben aufrecht. Kommt es im Betrieb über die Frage, ob und in welcher Höhe eine Zulage nach Punkt 1–3 eingerechnet wird, zu keiner Einigung, gilt die Bestimmung über die Schlichtungskommission sinngemäß.
Kommt es im Betrieb über die Frage, ob und in welcher Höhe eine Zulage nach § 6a, Punkte 1 bis 3, gebührt, zu keiner Einigung, so ist nach einer zweiwöchigen Wartefrist der jeweilige Fachverband und die Gewerkschaft der Privatangestellten zur Vermittlung einzuschalten. Kommt es auch hiebei zu keiner Einigung, so soll eine von den Kollektivvertragspartnern zu bildende Schlichtungskommission zur Entscheidung angerufen werden.
bei Niederkunft der Ehefrau bzw Lebensgefährtin 1 Tag
bei Eheschließung oder Eintragung im Sinne des EPG von Geschwistern oder Kindern 1 Tag
beim Tod des Ehegatten (-gattin) oder des/der eingetragenen Partners/in 3 Tage
beim Tod des Lebensgefährten (Lebensgefährtin), wenn er (sie) mit dem Angestellten im gemeinsamen Haushalt lebte 3 Tage
beim Tod von Geschwistern, Schwiegereltern oder eines Elternteils des/der eingetragenen Partner/in sowie der Großeltern 1 Tag
(lit h) idF ab 1. Juli 2008)
(lit a), d) e) und i) idF ab 1. Juli 2011)
(Abs 4 gilt ab 1. Juni 1995)
Diese Regelung gilt für Karenzurlaube ab dem 1. 7. 2013. Soweit Karenzurlaube nach der bis 31. 6. 2013 geltenden Fassung des § 9b bis zum jeweils genannten Höchstausmaß angerechnet wurden, erfolgt keine weitere Anrechnung innerhalb des Dienstverhältnisses.
(Abs 1 gilt ab 1. Juli 2013)
(1a) Hinsichtlich der Anrechnung über 10 Monate hinaus für nach dem 1. 8. 1997 angetretene Karenzurlaube gilt folgende Regelung:
Der erste Karenzurlaub innerhalb des Dienstverhältnisses im Sinne der §§ 15 ff MSchG bzw § 2 EKUG wird für die Bemessung der Kündigungsfrist, der Dauer des Krankenentgeltanspruches und der Urlaubsdauer voll, für die Bemessung der Höhe der Abfertigung bis zum Höchstausmaß von 10 Monaten, angerechnet. Voraussetzung für die Anrechnung ist jedoch eine dreijährige Dauer des Dienstverhältnisses, wobei ein Karenzurlaub im obigen Sinne einzurechnen ist.
(Abs 1a idF 1. Juli 2013)
(2) Hinsichtlich der Anrechnung über 10 Monate hinaus für nach dem 1. 7. 1998 angetretene Karenzurlaube gilt folgende Regelung:
(Abs 2 idF ab 1. Juli 2013)
(2) Die im Unternehmen unmittelbar vor der Übernahme ins Angestelltendienstverhältnis zurückgelegten Dienstzeiten als ArbeiterInnen (nicht als Lehrling) sind für die Bemessung der Kündigungsfrist anzurechnen. Die Anrechnung gilt für Kündigungen, die ab 1. 7. 1999 ausgesprochen werden.
* (gilt ab 1. Juli 2003)
(Abs 5 idF ab 1. Juli 2011)
(6) Ist ein Ehegatte oder eine Ehegattin, bzw ein/e eingetragene/r Partner/in im Sinne des EPG, jedoch kein minderjähriger Angehöriger im Sinne des Abs 5 zum Zeitpunkt des Todes des Angestellten vorhanden, erhöht sich der Anspruch auf die volle Abfertigung.
(Abs 6 idF ab 1. Juli 2011)
Die Ausdehnung auf 5 Jahre im Absatz 3 gilt für Beendigungen von Dienstverhältnissen nach dem 30. Juni 1998.
(gilt ab 1. Juli 1996)
(3) *)
Die Gehaltsabrechnung hat insbesondere Angaben über den Gehaltsabrechnungszeitraum, den Monatsgehalt, Angaben über Stück-, Akkord- oder Prämienentlohnung, Zulagen oder Zuschläge, Urlaubsentgelt, Urlaubszuschuss oder Weihnachtsremuneration, Entgeltleistung infolge Arbeitsverhinderung, Zeitausgleichsstundensatz, offener Urlaub sowie bezüglich Abzüge und deren Grundlagen zu enthalten.
Innerhalb einer Verwendungsgruppe ist das dem Angestellten gebührende monatliche Mindestgrundgehalt durch die Zahl der anrechenbaren Verwendungsgruppenjahre bestimmt. In jeder Verwendungsgruppe sind 18 Verwendungsgruppenjahre, gegliedert in 10 Gehaltsstufen (9 Biennien), vorgesehen. In Verwendungsgruppe VI 8 Verwendungsgruppenjahre, gegliedert in 5 Gehaltsstufen (4 Biennien).
(Abs 3 idF vom 1. Juli 2007)
(5) Die im Unternehmen vor der Übernahme ins Meisterverhältnis zurückgelegten Vordienstzeiten als VorarbeiterInnen sind zur Hälfte, jedoch nur bis zu einem Höchstausmaß von 5 Jahren als Verwendungsgruppenjahre für diejenige Verwendungsgruppe anzurechnen, in die der Meister zuerst eingestuft wird. Diese Anrechnung kommt in gleicher Höhe zur Anwendung, wenn ein(e) Angestellte(r) ab dem 1. Jänner 1971 von der Verwendungsgruppe M I in die Verwendungsgruppe M II umgestuft wurde beziehungsweise wird. Für die Anrechnung der VorarbeiterInnenjahre ist Abs 9 nicht anzuwenden. Dieser Absatz gilt nur für VorarbeiterInnen, die ab dem 1. Juni 1992 ins Meisterverhältnis übernommen werden.
(6a) Bei Dienstgebern im Ausland verbrachte Vordienstzeiten sind bei geeignetem – erforderlichenfalls übersetztem – Nachweis unter denselben Voraussetzungen im Sinne der Absätze (4) und (9) als Verwendungsgruppenjahre anzurechnen, wie die im Inland zurückgelegten Vordienstzeiten. (Gilt für alle ab 1. Juli 2000 vorzunehmenden Einstufungen).
(gilt ab 1. Juli 2000)
(8) Karenzurlaube innerhalb des Dienstverhältnisses gemäß §§ 15–15i MSchG sowie 2–6 und 9 EKUG, die vor dem 1. Juli 2013 begonnen haben, werden bis zum Höchstausmaß von insgesamt zehn Monaten als Verwendungsgruppenjahr angerechnet. Die Anrechnung gilt für erste Karenzurlaube innerhalb des Dienstverhältnisses, die ab 1. 7. 2003 beginnen, sofern nicht schon vorher die Anrechnung bis zu insgesamt zehn Monaten erfolgte.
Karenzurlaube, die am 1. Juli 2013 oder später begonnen haben, werden im Ausmaß von insgesamt bis zu 22 Monaten je Kind als Verwendungsgruppenjahre angerechnet. Nimmt ein Elternteil für dasselbe Kind mehrere Karenzurlaube in Anspruch, werden dafür höchstens 22 Monate je Kind bzw für Karenzurlaube, die bis zum 31. 6. 2013 enden höchstens zehn Monate insgesamt angerechnet. Diese Höchstgrenzen gelten auch für Karenzurlaube nach Mehrlingsgeburten.
(Abs 8 idF ab 1. Juli 2013)
*) Die Gehaltsabrechnung hat insbesondere Angaben über den Gehaltsabrechnungszeitraum, den Monatsgehalt, Angaben über Stück-, Akkord- oder Prämienentlohnung, Zulagen oder Zuschläge, Urlaubsentgelt, Urlaubszuschuss oder Weihnachtsremuneration, Entgeltleistung infolge Arbeitsverhinderung, Zeitausgleichsstundensatz, offener Urlaub sowie bezüglich Abzüge und deren Grundlagen zu enthalten.
§ 16a Ein- bzw Austritt während eines Kalendermonats*
§ 18 Lehrlinge, Integrative Berufsausbildung
a) Die monatliche Lehrlingsentschädigung für Lehrlinge im Sinne des § 2 Ziffer 1 beträgt ab 1. Juli 2019:
1. Lehrjahr 589,00 778,00
2. Lehrjahr 778,00 1.042,00
3. Lehrjahr 1.042,00 1.297,00
4. Lehrjahr* 1.402,00 1.506,00
(Gilt für Internatsaufenthalte, die ab 1. Juli 1999 beginnen. Bis zu dem angeführten Zeitpunkt hatten 70 % der Lehrlingsentschädigung zu verbleiben.)
e) Lehrlinge, die die Lehrabschlussprüfung mit gutem Erfolg absolvieren, erhalten eine einmalige Prämie in Höhe von € 200,–. Lehrlinge, die sie mit Auszeichnung absolvieren, erhalten eine Prämie von € 250,–. Die betragsmäßige Verringerung der geförderten Prämie gemäß der Richtlinie des Bundesberufsausbildungsbeirates zur Förderung der betrieblichen Ausbildung von Lehrlingen gemäß § 19c BAG vom 2. 4. 2009 führt zur entsprechenden Anpassung, die Aufhebung führt zum Entfall dieses Anspruchs.
Bestehende betriebliche Regelungen bleiben aufrecht, können aber der Höhe nach darauf angerechnet werden.
[e) gilt ab 1. Juli 2011]
* (gilt ab 1. Juli 2000)
(2) Ferialpraktikanten sind Personen, die ohne Vorliegen schulrechtlicher Vorschriften während der Schulferien mit vereinbarten Ausbildungsanteilen in einem Dienstverhältnis beschäftigt werden. Ferialpraktikanten gebührt bei erstmaliger Beschäftigung ohne Berufserfahrung oder wenn vorher kein Pflichtpraktikum absolviert wurde, für längstens 1 Monat als monatlicher Bezug ein Betrag in Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 2. Lehrjahr, in allen anderen Fällen ein Betrag in der Höhe der Lehrlingsentschädigung für das 3. Lehrjahr (jeweils Tabelle I bzw II).
§ 19 Verwendungsgruppenschema – Mindestgrundgehälter*
* (gilt ab 1. Juli 2002)
WerkstättenschreiberInnen, die für größere Abteilungen oder mit vielseitigen Arbeiten beschäftigt sind,
qualifizierte Hilfs- und Servicekräfte in Sekretariat, Büro, Betrieb, Lager und Versand,
Angestellte, die nach allgemeinen Richtlinien und Weisungen technische oder kaufmännische Arbeit im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages selbstständig erledigen.
ArbeitsvorbereiterInnen, Ablauf-(Termin-)KoordinatorInnen und NachkalkulantInnen im Sinne obiger Tätigkeitsmerkmale,
BetriebsleiterInnen in Großbetrieben (siehe § 19 Abs 2)
ChefingenieurInnen
ChefkonstrukteurInnen
leitende ChemikerInnen
Regelung des Verwendungsgruppenschemas und der monatlichen Mindestgrundgehälter sowie der effektiven Mindestgehälter der Gruppe ”Meister“.
Weitergeltung bestehender kollektivvertraglicher Sonderregelungen*)
Die Nummerierung ergibt sich aus einer Gesamt-Auflistung aller Rahmen-KV-Branchen.
*) Die Nummerierung ergibt sich aus einer Gesamt-Auflistung aller Rahmen-KV-Branchen.
(gilt ab 1. August 1997)
”Die Kollektivvertrags-Partner betonen die Wichtigkeit von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der Betriebe und der Arbeitnehmer/innen. Sie empfehlen, Bildungsinteressen der Arbeitnehmer/innen zu fördern und betrieblich mögliche Rücksicht zu nehmen. Sie heben hervor, dass die diskriminierungsfreie Einbeziehung gerade von Frauen in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ein wichtiges gemeinsames Anliegen ist. Ebenso wichtig ist es, durch rechtzeitige Weiterqualifizierung zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer/innen beizutragen.“
5 Dienstjahren 1 ½ Monatsentgelte,
20 Dienstjahren 4 ½ Monatsentgelte,
Muster Dienstzettel gem § 2 AVRAG
Arbeitgeber (Name und Anschrift): .....................................................................
ArbeitnehmerIn: .....................................................................
Herr/Frau: ..................................................................... geb. am: .....................................................................
Anschrift: ......................................................................................................
Beginn des Dienstverhältnisses: .....................................................................
Der erste Monat gilt als Probemonat iS § 19 Abs 2 AngG*)
Das Dienstverhältnis ist unbefristet / bis ............................................... befristet.*)
Für die Kündigung des Dienstverhältnisses gelten die Bestimmungen des Angestelltengesetzes bzw des anzuwendenden Kollektivvertrages.*)
Kündigungsfrist / -termin:*) .....................................................................
Gewöhnlicher Arbeits(Einsatz)ort, erforderlichenfalls Hinweis auf wechselnde Arbeits(Einsatz)orte: .....................................................................
Vorgesehene Verwendung: .....................................................................
Einstufung gemäß Rahmenkollektivvertrag für die Angestellten der Industrie, Gehaltsordnung für die ..................................................................... Industrie.
Verwendungsgruppe .....................................................................
Angerechnete Verwendungsgruppenjahre .....................................................................
Das tatsächliche monatliche Bruttogehalt* (Fixum)*) beträgt .....................................................................
Fälligkeit der Auszahlung: .....................................................................
Allfällige sonstige Entgeltsbestandteile richten sich nach anzuwendenden Kollektivverträgen*) / Betriebsvereinbarungen*) / aufgrund Vereinbarung*) .....................................................................
Provisionsregelung / Prämie*) ..............................................................................................................
Das Ausmaß des jährlichen Erholungsurlaubes richtet sich nach den Bestimmungen des Urlaubsgesetzes idgF und nach allfällig anzuwendenden Bestimmungen des Nachtschwerarbeitsgesetzes bzw kollektivvertraglichen Regelungen.
Ergänzende Regelungen: *) ....................................................................................................................
Die wöchentliche Normalarbeitszeit richtet sich nach dem anzuwendenden Kollektivvertrag und beträgt ......................................... Stunden.*)
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ....................................................... Stunden (Teilzeitbeschäftigung).*)
Für das vorliegende Dienstverhältnis gilt das Angestelltengesetz. Weiters gelten derzeit der Rahmenkollektivvertrag für Angestellte der Industrie idgF und die jeweils anzuwendenden (Zusatz)Kollektivverträge idgF für die Angestellten der ............................................................... Industrie.
Name und Anschrift der Mitarbeitervorsorgekasse: .....................................................................
Diese sind gemäß Arbeitsverfassungsgesetz in ..................................................................... zur Einsichtnahme aufgelegt.
........................., am ......................
Muster Dienstzettel gem § 15 Abs 2 RKV
Herrn .....................................................................
Frau .....................................................................
Verwendungsgruppe ..................................................................... eingereiht.
Aufgrund Ihrer Angestelltendienstzeiten werden Ihre Verwendungsgruppenjahre ab ..................................................................... gerechnet.
Das Monatsbruttogehalt beträgt € ...........................................................
...................................., am ........................................
Zwischen der Firma (Arbeitgeber) .....................................................................
und Herrn/Frau (Arbeitnehmer) .....................................................................
Ort der außerbetrieblichen Arbeitsstätte: .....................................................................
Die Lage der Normalarbeitszeit richtet sich nach der betrieblichen Normalarbeitszeit.
Abweichend von der betrieblichen Normalarbeitszeit wird folgende Lage der Normalarbeitszeit vereinbart: .....................................................................
Abweichende Vereinbarung über die Erbringung der Normalarbeitszeit: ...................................................
Die Normalarbeitszeit wird wie folgt zwischen betrieblicher und außerbetrieblicher Arbeitszeit aufgeteilt.
Folgende Tätigkeiten werden in Telearbeit verrichtet: .....................................................................
Folgende für die Arbeitsleistung notwendige dem ergonomischen und sicherheitstechnischen Standard entsprechende Arbeitsmittel werden vom Arbeitgeber für die Zeit der Tätigkeit an der außerbetrieblichen Arbeitsstätte zur Verfügung gestellt: .....................................................................
Folgende durch die außerbetriebliche Arbeitsstätte erforderlichen Aufwendungen werden dem Angestellten erstattet: .....................................................................
Der Aufwandsersatz wird, wie folgt, pauschaliert: .....................................................................
Kontakt zum Betrieb:
Beendigungsmöglichkeit der Telearbeit (gilt nur in Fällen, in denen die Telearbeit während eines aufrechten Angestelltenverhältnisses im Betrieb vereinbart wird und der Arbeitnehmer die Räumlichkeit für die außerbetriebliche Arbeitsstätte zur Verfügung stellt):
Sonstige Vereinbarungen: .....................................................................
Empfehlung betreffend Dienstjubiläen
(1) Es ist seit jeher üblich, Angestellte, die längere Zeit ununterbrochen in einem Dienstverhältnis zur gleichen Firma stehen, anlässlich ihres Dienstjubiläums durch Überreichung von Wertgeschenken oder Geldzuwendungen zu ehren. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine kollektivvertragliche Regelung derartiger Fragen nicht möglich ist. Die Bundessektion Industrie empfiehlt jedoch für derartige Fälle die nachstehend genannten Richtsätze:
Beim 25-jährigen Dienstjubiläum 1 Monatsgehalt
beim 35-jährigen Dienstjubiläum 2 Monatsgehälter
beim 45-jährigen Dienstjubiläum 3 Monatsgehälter
Wien, am 10. November 1992
Sektion Industrie der
von Montag bis Freitag zwischen 18.30 und 20.00 Uhr 70 %
von Montag bis Freitag ab 20.00 Uhr 100 %
am Samstag zwischen 13.00 und 18.00 Uhr 50 %
Fachverband der Leder erzeugenden Industrie
Fachlich: für alle Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der Leder erzeugenden Industrie.
Geltungsbeginn: 1. Juli 2000
Wien, am 7. Juni 2000
FACHVERBAND DER LEDERERZEUGENDEN INDUSTRIE
Fachverbandsvorsteher: Der Geschäftsführer:
Komm.Rat Helmut Schmidt Mag. Peter Kovacs
Berufsgruppe Leder erzeugende Industrie,
Fachlich: für alle Mitgliedsfirmen der Leder erzeugenden Industrie, innerhalb des Fachverbandes Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie, Berufsgruppe Leder erzeugende Industrie
Für Mitgliedsfirmen, die gleichzeitig auch einem anderen als dem vorgenannten Fachverband angehören, ist in Zweifelsfällen die Vertragszugehörigkeit einvernehmlich zwischen den beteiligten Fachverbänden und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier, Wirtschaftsbereich Textil, Bekleidung, Schuh, festzustellen. Bei dieser Feststellung ist davon auszugehen, welcher Produktionszweig überwiegend ausgeübt wird.
Die vor dem 1. Juli 2019 bestehende betragsmäßige Differenz zwischen dem tatsächlichen Monatsgehalt (Ist-Gehalt) des (der) Angestellten – bei ProvisionsvertreterInnen ein etwa vereinbartes Fixum – und dem Kollektivvertragsgehalt bleibt ab der Geltung der neuen Gehaltsordnung aufrecht.
Die ab 1. Juli 2019 geltenden Mindestgrundgehälter ergeben sich aus der im Anhang beigefügten Gehaltsordnung.
Artikel V Änderungen im Rahmenkollektivvertrag für die Angestellten der Leder erzeugenden Industrie
Der § 18 lit a) des Rahmenkollektivvertrages gilt in folgender Fassung:
Die monatliche Lehrlingsentschädigung für Lehrlinge im Sinne des § 2 Ziffer 1 beträgt ab 1. Juli 2019:
Dieser Kollektivvertrag tritt mit 1. Juli 2019 in Kraft und hat eine Laufzeit von 12 Monaten.
Wien, 30. Juli 2019
Obmann: Die Geschäftsführerin:
Mag. Ulrich SCHMIDT Barbara WITHALM
gf. Vorsitzende: Geschäftsbereichsleiter
gemäß § 19 Abs 3 des Rahmenkollektivvertrages für Angestellte der Industrie vom 1. November 1991 in der derzeit gültigen Fassung für alle Mitgliedsfirmen der Leder erzeugenden Industrie, innerhalb des Fachverbandes Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie, Berufsgruppe Leder erzeugende Industrie.
für die Angestellten in der Leder erzeugenden Industrie
gemäß § 19 Abs. 3 des Rahmenkollektivvertrages für Angestellte
der Industrie vom 1. November 1991, in der derzeit gültigen Fassung
Gültig ab 1. Juli 2019
Verwendungs­gruppe
1. + 2. VGJ 1.355,00 1.355,00 1.577,00 1.985,00 2.549,00
n. 2 VGJ 1.362,00 1.362,00 1.677,00 2.112,00 2.712,00
n. 4 VGJ 1.424,00 1.424,00 1.773,00 2.240,00 2.872,00
n. 6 VGJ 1.484,00 1.484,00 1.866,00 2.366,00 3.036,00
n. 8 VGJ 1.545,00 1.545,00 1.964,00 2.492,00 3.196,00
n. 10 VGJ 1.605,00 1.605,00 2.060,00 2.619,00 3.360,00
n. 12 VGJ 1.665,00 1.665,00 2.157,00 2.745,00 3.521,00
n. 14 VGJ 1.729,00 1.729,00 2.254,00 2.869,00 3.688,00
n. 16 VGJ 1.789,00 1.789,00 2.354,00 2.999,00 3.844,00
n. 18 VGJ 1.850,00 1.850,00 2.445,00 3.130,00 4.006,00
1. + 2. VGJ 3.975,00 1.517,00 1.890,00 2.025,00 2.253,00
n. 2 VGJ 4.450,00 1.593,00 2.013,00 2.126,00 2.385,00
n. 4 VGJ 4.764,00 1.668,00 2.140,00 2.229,00 2.519,00
n. 6 VGJ 5.077,00 1.746,00 2.263,00 2.328,00 2.647,00
n. 8 VGJ 5.395,00 1.826,00 2.385,00 2.431,00 2.781,00
n. 10 VGJ — 1.899,00 2.511,00 2.531,00 2.912,00
n. 12 VGJ — 1.977,00 2.632,00 2.632,00 3.045,00
n. 14 VGJ — 2.052,00 2.733,00 2.733,00 3.179,00
n. 16 VGJ — 2.130,00 2.839,00 2.839,00 3.310,00
n. 18 VGJ — 2.206,00 2.938,00 2.938,00 3.443,00
4. Lehrjahr 1.402,00 1.506,00