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Timestamp: 2016-10-28 12:28:27
Document Index: 51276592

Matched Legal Cases: ['Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 82', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE']

I 801/03 (20.07.2004)
M.________, 1956, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Reinhold Nussm�ller, Bahnhofstrasse 8, 8580 Amriswil,
Der 1956 geborene, 1982 aus der T�rkei in die Schweiz eingereiste und �ber eine Niederlassungsbewilligung C verf�gende M.________ war von 1984 bis 31. Oktober 2000 mehrheitlich durchgehend bei der Firma R.________ AG (ab 1995: A.________ AG) sowie zuletzt vom 1. November 2000 bis 31. Mai 2001 als Hilfsarbeiter bei der Firma L.________ AG erwerbst�tig. Seit Mitte M�rz 2001 vollst�ndig arbeitsunf�hig geschrieben, meldete er sich am 5. Oktober 2001 unter Hinweis auf ein seit ca. 1991 bestehendes chronisches R�ckenleiden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Umschulung auf eine neue T�tigkeit, Rente) an. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau zog u.a. Ausk�nfte der vormaligen Arbeitgeberin vom 2. November 2001 sowie einen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) bei. Ferner holte sie - in medizinischer Hinsicht - Berichte des Hausarztes Dr. med. S.________, FMH Rheumatologie und Rehabilitation, vom 27. November 2001, 30. April, 24. September und 19. November 2002, der Klinik X.________, vom 8. M�rz 2002 sowie der Frau D.________, Psychologin FSP, vom 16. Dezember 2002 ein und veranlasste eine interdisziplin�re Begutachtung durch die Medizinische Abkl�rungsstelle (MEDAS) (Expertise vom 26. August 2002). Im Lichte dieser Aktenlage wies sie das Leistungsersuchen - nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens - auf der Grundlage eines Invalidit�tsgrades von 3,66 % ab (Verf�gung vom 5. Februar 2003). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 9. April 2003).
M.________ l�sst - wiederum unter Beibringung der Berichte der Frau D.________ vom 12. Juli 2003 sowie der Dres. med. G.________ und Y.________ vom 28. August 2003 - Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm eine ganze Rente zuzusprechen; eventualiter seien erg�nzende medizinische sowie berufliche Abkl�rungen durchzuf�hren und anschliessend sei neu �ber den Rentenanspruch zu befinden; subeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung und Festsetzung des zutreffenden Invalidit�tsgrades unter Zusprechung der entsprechenden Rente an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
W�hrend die kantonale Rekurskommission auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, enth�lt sich die IV-Stelle unter Verweis auf ihren Einspracheentscheid, ihre vorinstanzliche Eingabe sowie die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid einer Antragstellung. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1 Die Rekurskommission hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Begriffe der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs.1 [in der bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen Fassung] und 1bis IVG [in Kraft gestandenen bis 31. Dezember 2003]) sowie die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG; zu Art. 28 Abs. 2 IVG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2002]: vgl. auch BGE 128 V 30 f. Erw. 1 mit Hinweisen) richtig wiedergegeben. Beizupflichten ist des Weiteren den vorinstanzlichen Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen), zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 150 Erw. 2c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) sowie zur Beweisw�rdigung und zum Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c; AHI 2000 S. 151 ff. Erw. 2b und c mit Hinweisen; siehe auch BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
1.2 Zu pr�zisieren ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG hinsichtlich der invalidenrechtlichen Invalidit�tsbemessung keine substanziellen �nderungen gegen�ber der bis zum 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Normenlage brachte (noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil A. vom 30. April 2004, I 626/03). Die zur altrechtlichen Regelung ergangene Judikatur bleibt deshalb weiterhin massgeblich. Bei dieser Rechtslage kann offen bleiben, ob der Rentenanspruch, mit der Vorinstanz, integral dem ATSG untersteht oder aber nicht vielmehr f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 altes und ab 1. Januar 2003 neues Recht massgeblich ist. Zu letzterer L�sung gelangt man, wenn darauf erkannt wird, dass keine laufenden Leistungen gem�ss Art. 82 Abs. 1 ATSG vorliegen und - bedingt durch den fragmentarischen Charakter der �bergangsrechtlichen Ordnung des ATSG - der allgemeine intertemporalrechtliche Grundsatz herangezogen wird, wonach jenes Recht anwendbar ist, dass bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Sachverhaltes in Geltung stand (BGE 127 V 466 Erw. 1, 122 V 35 f., je mit Hinweisen; vgl. in Bezug auf Verzugszinsen: zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil L. vom 4. Juni 2004, H 6/04).
2.1 Nach Lage der medizinischen Akten, insbesondere gest�tzt auf das interdisziplin�re MEDAS-Gutachten vom 26. August 2002, ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer als Folge eines chronischen lumbalen Schmerzsyndroms mit vegetativen Begleitbeschwerden bei ausgepr�gter Osteochondrose L5/S1 und degenerativen Ver�nderungen L4/5 mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden die fr�heren Hilfsarbeitert�tigkeiten (Schuhfabrik, Metallbetrieb) nicht mehr aus�ben kann, f�r k�rperlich eher leichtere bis vereinzelt mittelschwere, r�ckenadaptierte Besch�ftigungen ohne ausgesprochene Zwangshaltungen oder h�ufiges Heben und Tragen von Lasten �ber zehn Kilogramm jedoch keine wesentliche Einschr�nkung besteht. Eine solche T�tigkeit ist ihm, wie die kantonale Rekurskommission unter Hinweis darauf zutreffend dargelegt hat, dass ein vorwiegend auf psychosozialen und soziokulturellen Faktoren (hier Arbeitslosigkeit, Getrenntleben von der Familie und Sexualfunktionsst�rungen) beruhendes oder auf invalidit�tsfremde Gr�nde (allenfalls mangelnde Ausbildung, fehlende Sprachkenntnisse etc.) zur�ckzuf�hrendes psychisches Beschwerdebild und die daraus herr�hrende Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit invalidenversicherungsrechtlich unerheblich sind (BGE 127 V 299 Erw. 5a mit Hinweisen, 107 V 21 Erw. 2c), auch aus psychiatrischer Sicht vollzeitlich zumutbar.
2.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einw�nde verm�gen zu keinem anderen Schluss zu f�hren. Bereits die Vorinstanz hat mit einl�sslicher und �berzeugender Begr�ndung erwogen, dass der - in Kenntnis der Vorakten verfassten, die geklagten Beschwerden ber�cksichtigenden und in ihren Schlussfolgerungen nachvollziehbar und einleuchtend begr�ndeten - MEDAS-Expertise (vom 26. August 2002) voller Beweiswert zuzuerkennen ist (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis; AHI 2001 S. 113 ff. Erw. 3 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdef�hrer sich erneut auf die Berichte des Dr. med. S.________ vom 30. April und 24. September 2002 beruft, wonach ihm auch leichte T�tigkeiten unzumutbar seien, ist auf die Stellungnahmen des Hausarztes vom 27. November 2001 und 19. November 2002 zu verweisen. Darin wird die Arbeitsf�higkeit als schwierig zu beurteilen und folglich als durch ein gutachtliches Gremium vorzunehmen eingestuft (27. November 2001) bzw. - in Anlehnung an die Ergebnisse des MEDAS-Gutachtens vom 26. August 2002 - auf 100 % in jeder leichten T�tigkeit ohne Heben von Gewichten �ber f�nf bis sieben Kilogramm gesch�tzt (19. November 2002). Wenn im letztgenannten Bericht von einer vollumf�nglichen Arbeitsunf�higkeit seit 19. November 2002 die Rede ist, bezieht sich diese Aussage einzig auf die bisherige k�rperlich anspruchsvolle Besch�ftigung als Hilfsarbeiter. Nichts anderes ergibt sich aus dem Austrittsbericht der Klinik X.________ vom 8. M�rz 2002, welcher vor der Begutachtung durch die MEDAS erstellt wurde und weder Angaben hinsichtlich des erwerblichen Leistungsverm�gens in einer leidensadaptierten T�tigkeit enth�lt, noch die somatische Ursache f�r das Krankheitsbild zu objektivieren vermag. Dem Bericht der Psychologin Frau D.________ vom 16. Dezember 2002 mangelt es sodann an einer Diagnose bez�glich des psychischen Leidens sowie an �usserungen zur Arbeitsf�higkeit. Was schliesslich die vom Beschwerdef�hrer vorinstanzlich nach Abschluss des Schriftenwechsels eingereichten, von der Rekurskommission aus dem Recht gewiesenen und vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht erneut beigebrachten Berichte der Frau D.________ vom 12. Juli 2003 sowie der Dres. med. G.________ und Y.________ vom 28. August 2003 anbelangt, sind diese, soweit den zeitlich massgebenden Sachverhalt bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 9. April 2003 beschlagend, grunds�tzlich zu ber�cksichtigen (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis; vgl. auch BGE 127 V 353). W�hrend die Stellungnahme der t�rkischen �rzte jedoch lediglich eine Momentaufnahme darstellt und daher im vorliegenden Verfahren unbeachtlich ist (vgl. BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis), datiert der Rapport der Frau D.________ zwar auch nach dem Einspracheentscheid, berichtet indes �ber Vorg�nge, u.a. eine Psychotherapie, "seit knapp einem Jahr" und f�llt somit entgegen der Betrachtungsweise der Rekurskommission als Beweismittel nicht von vornherein ausser Betracht. Da der Bericht aber - wie bereits derjenige vom 16. Dezember 2002 - weder n�here diagnostische Angaben noch Erl�uterungen zur Arbeitsf�higkeit beinhaltet, ist er ebenfalls nicht geeignet, die sachverhaltlichen Feststellungen der Vorinstanz zu ersch�ttern.
Von zus�tzlichen Beweiserhebungen in medizinischer Hinsicht - wie sie der Beschwerdef�hrer im Eventualantrag geltend macht - sind, zumal die MEDAS-Gutachter die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen sowohl aus rheumatologischer wie auch aus psychiatrischer Sicht umfassend untersucht haben, keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweisw�rdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d).
Zu pr�fen bleiben die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens, wobei f�r die Vornahme des Einkommensvergleichs auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allf�lligen Rentenbeginns abzustellen ist (BGE 129 V 223 Erw. 4.1, 128 V 174; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 33 f. Erw. 3.1.1 und 3.1.2). Angesichts der seit M�rz 2001 ausgewiesenen Arbeitsunf�higkeit in der bisherigen Hilfsarbeitert�tigkeit f�llt dieser auf den 1. M�rz 2002 (Art. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 IVG).
3.1 Bei der Bemessung des hypothetischen Einkommens, das die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung zu erzielen verm�chte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was sie im massgebenden Zeitpunkt mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdienen w�rde (BGE 129 V 224 Erw. 4.3.1 mit Hinweis). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie m�glich zu erfolgen, weshalb in der Regel vom letzten Lohn auszugehen ist, den die versicherte Person vor Eintritt der Gesundheitssch�digung erzielt hat (ZAK 1980 S. 593 mit Hinweisen; Urteil R. vom 15. Juli 2003, I 793/02, Erw. 4.1 mit Hinweisen).
3.1.1 Gem�ss Bericht der letzten Arbeitgeberin vom 2. November 2001 h�tte der Beschwerdef�hrer ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung im Jahre 2001 Fr. 3700.- monatlich bzw. Fr. 44'400.- j�hrlich (Fr. 3700.- x 12) und 2002 - angesichts einer Nominallohnentwicklung von 1,6 % (Lohnentwicklung 2002, S. 32, Tabelle T1.1.93 [Nominallohnindex, M�nner, 1997-2002], Abschnitt D [Verarbeitende Gewerbe; Industrie]; BGE 129 V 408) - Fr. 45'110.40 verdient. Dieses Einkommen liegt - was die Vorinstanz gest�tzt auf die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) zutreffend erkannt hat - unter den durchschnittlich in der Metallbe- und -verarbeitung sowie bei der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren im Jahre 2002 erzielten M�nnerl�hnen von Fr. 4714.- bzw. Fr. 4721.- monatlich (LSE 2002, S. 43, Tabelle TA1). In Ber�cksichtigung einer betriebs�blichen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41,2 Stunden (Die Volkswirtschaft, 6/2004, S. 90, Tabelle B9.2, Abschnitt D [Industrie; Verarbeitendes Gewerbe]) resultiert daraus ein j�hrliches Einkommen von Fr. 58'265.- (Metallbe- und -verarbeitung) und Fr. 58'351.56 (Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren) bzw. von Fr. 58'308.28 im Durchschnitt (Fr. 58'265.- + Fr. 58'351.56 : 2).
3.1.2 Sind - wie im hier zu beurteilenden Fall - keine Anhaltspunkte vorhanden, dass sich die versicherte Person aus freien St�cken mit einem bescheideneren Einkommen begn�gen wollte, als sie h�tte erzielen k�nnen, und ist ferner anzunehmen, dass das unter den branchen�blichen Ans�tzen liegende Gehalt zumindest teilweise auf Gr�nden wie fehlenden Sprachkenntnisse oder dem Ausl�nderstatus beruht, sind diese invalidit�tsfremden Faktoren, sofern eine erhebliche Abweichung vorliegt, praxisgem�ss entweder sowohl beim Validen- wie beim Invalideneinkommen oder �berhaupt nicht zu ber�cksichtigen. Nur dadurch ist der Grundsatz gewahrt, dass die Invalidenversicherung nicht f�r die auf invalidit�tsfremde Gesichtspunkte zur�ckzuf�hrenden Lohneinbussen aufzukommen hat (BGE 129 V 225 Erw. 4.4 mit Hinweisen). Da der zuvor ermittelte Validenlohn von Fr. 45'110.40 um 22,63 % - und damit erheblich - unter den branchenspezifischen Tabellenwerten liegt, sind Letztere als massgeblich zu erachten, woraus ein Valideneinkommen von Fr. 58'308.28 resultiert. An diesem Ergebnis �ndert entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers der Umstand nichts, dass die vor dem Jahre 2001, insbesondere bei der Firma A.________ AG, erzielten Verdienste (gem�ss IK-Auszug allein in den Jahren 1996 - 2000 zwischen Fr. 58'875.- und Fr. 68'912.- schwankend) deutlich �ber dem Branchendurchschnitt lagen. Wie den Akten zu entnehmen ist, wurde die Sportschuhfabrikation aus wirtschaftlichen Gr�nden aufgegeben und der Betrieb per 31. Oktober 2000 geschlossen, sodass die anschliessende Aufnahme einer neuen, schlechter entl�hnten T�tigkeit bei der Firma L.________ AG unabh�ngig vom Gesundheitszustand erforderlich war und f�r das Jahr 2001 auch ohne k�rperliche Beeintr�chtigungen nicht mit einem Einkommen in der H�he der Vorjahre h�tte gerechnet werden k�nnen.
3.2 Zur Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) hat die Vorinstanz - der Beschwerdef�hrer geht seit Juni 2001 keiner erwerblichen Besch�ftigung mehr nach - zu Recht auf die LSE abgestellt (vgl. BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen). Dem Versicherten stehen verschiedene Hilfsarbeiterstellen offen, weshalb der Zentralwert und nicht eine branchenspezifische Zahl massgeblich ist. Gem�ss Tabelle TA1 der LSE 2002 (S. 43) betr�gt dieser f�r im privaten Sektor einfache und repetitive T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende M�nner bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 4557.- monatlich oder Fr. 54'684.- j�hrlich. Aufgerechnet auf die im Jahre 2002 betriebs�bliche Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Total) ergibt sich daraus ein Einkommen von Fr. 57'008.07.
Die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenl�hne herabzusetzen sind, bestimmt sich auf Grund s�mtlicher pers�nlicher und beruflicher Umst�nde des konkreten Einzelfalles (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad), welche nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen sind, wobei der maximal zul�ssige Abzug 25 % betr�gt (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5). Im vorliegenden Fall sind die Voraussetzungen f�r einen leidensbedingten Abzug grunds�tzlich gegeben, weil sich der Beschwerdef�hrer zufolge der gesundheitlichen Beeintr�chtigungen m�glicherweise auch im Rahmen einer angepassten T�tigkeit mit einem geringeren Lohn zu begn�gen hat. Nicht ins Gewicht fallen demgegen�ber die Kriterien des Alters (46 Jahre; vgl. LSE 2002, S. 55, Tabelle TA9), der Nationalit�t/Aufenthaltskategorie des seit l�ngerer Zeit �ber eine Niederlassungsbewilligung verf�genden Versicherten (LSE 2002, S. 59, Tabelle TA12) sowie der Teilzeitbesch�ftigung, da dem Beschwerdef�hrer die Aus�bung einer leichteren T�tigkeit auch ganztags m�glich und zumutbar ist (vgl. Erw. 2 hievor). Selbst wenn zus�tzlich dem Umstand der (mangelnden) Dauer der Betriebszugeh�rigkeit Rechnung zu tragen w�re (vgl. dazu aber BGE 126 V 79 Erw. 5a/cc mit Hinweisen), erscheint der von Vorinstanz und Verwaltung zugestandene Maximalabzug von 25 % vor diesem Hintergrund als zu hoch bemessen und kann nicht best�tigt werden. Vielmehr rechtfertigt sich ein Abzug von h�chstens 15 - 20 %, sodass sich das Invalideneinkommen auf Fr. 48'456.86 (bei 15 %) bzw. Fr. 45'606.46 (bei 20 %) bel�uft.
3.3 Die Gegen�berstellung von Validen- (Fr. 58'308.28) und Invalideneinkommen (Fr. 48'456.86 bzw. Fr. 45'606.46) ergibt einen - rentenausschliessenden - Invalidit�tsgrad von knapp 17 % bzw. 22 % (zur Rundung: BGE 130 V 121). Auch bei einer h�chstm�glichen Reduktion des Invalideneinkommens von 25 %, wof�r indessen, wie einl�sslich dargelegt, keine Gr�nde sprechen, w�rde der anspruchsrelevante Grenzwert mit 27 % bei weitem nicht erreicht, weshalb die IV-Stelle und die Rekurskommission das Leistungsbegehren im Ergebnis zu Recht abgewiesen haben.
Der Beschwerdef�hrer ersuchte mit IV-Anmeldung vom 5. Oktober 2001 nicht nur um Zusprechung einer Rente, sondern auch um Ausrichtung beruflicher Eingliederungsmassnahmen in Form der Umschulung auf eine andere Erwerbst�tigkeit. Die IV-Stelle hat dieses Begehren bisher - ging sie doch stets von einem Invalidit�tsgrad von lediglich 3,66 % aus (Vorbescheid vom 27. November 2002, Verf�gung vom 5. Februar 2003, Einspracheentscheid vom 9. April 2003) nicht behandelt. Dies wird sie angesichts eines ermittelten Invalidit�tsgrades von 17 - 22 % (vgl. zu den Voraussetzungen des Umschulungsanspruchs: BGE 124 V 110 f. Erw. 2b mit Hinweisen) nachzuholen haben. �berdies wahrt die versicherte Person - als Ausfluss der Untersuchungsmaxime und der Rechtsanwendung von Amtes wegen - mit der Anmeldung grunds�tzlich alle nach den Umst�nden vern�nftigerweise in Betracht fallenden Leistungsanspr�che, selbst wenn sie diese nicht einzeln angibt (BGE 111 V 264 f. Erw. 3b; Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 281). Da vorliegend nicht ausgeschlossen werden kann, dass die invalidit�tsm�ssigen Voraussetzungen berufsberaterischer Vorkehren nach Art. 15 IVG (BGE 114 V 29 f. Erw. 1a mit Hinweisen) wie auch diejenigen eines Anspruchs auf Arbeitsvermittlung gem�ss Art. 18 Abs. 1 IVG (BGE 116 V 80 f. Erw. 6a; AHI 2000 S. 228 f. Erw. 1; Meyer-Blaser, a.a.O., S. 133 f.) erf�llt sind, werden die Akten der Verwaltung zur weiteren Pr�fung �berwiesen.
Die Akten werden an die IV-Stelle des Kantons Thurgau �berwiesen, damit diese �ber einen allf�lligen Anspruch des Beschwerdef�hrers auf berufliche Eingliederungsmassnahmen befinde.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Reinhold Nussm�ller, Amriswil, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zugesprochen.