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Timestamp: 2019-12-10 00:27:59
Document Index: 151169645

Matched Legal Cases: ['§ 4', 'Art. 135', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 1', '§ 793', '§ 10', '§ 352', '§ 45', '§ 45', '§ 4', '§ 91', '§ 1', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 612', '§ 254', '§ 4', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 15', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 16', '§ 2', 'BGH', '§ 1']

Inkasso | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Inkasso
Rz. 4 § 4 Nr. 8 Buchst. d UStG beruht auf Art. 135 Abs. 1 Buchst. d MwStSystRL. Danach befreien die Mitgliedstaaten "Umsätze – einschließlich der Vermittlung – im Einlagengeschäft und Kontokorrentverkehr, im Zahlungs- und Überweisungsverkehr, im Geschäft mit Forderungen, Schecks und anderen Handelspapieren mit Ausnahme der Einziehung von Forderungen". § 4 Nr. 8 Buchst. d USt...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 8 Buchst. d [Einl ... / 6 Vermittlung der steuerfreien Umsätze
Rz. 22 Steuerfrei sind nach § 4 Nr. 8 Buchst. d UStG auch Umsätze, die in der Vermittlung der Umsätze im Einlagengeschäft, im Kontokorrentverkehr und im Zahlungs- und Überweisungsverkehr bestehen. So wie die Vorschrift gefasst ist, bezieht sie sich nicht auf die Vermittlung des Inkassos von Handelspapieren. Es dürfte sich hier um eine ungenaue Formulierung handeln, denn Absi...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 1 Steuerbare Umsätze / 2.5.4 Einzelfälle zum Leistungsaustausch
Rz. 84 Abgeordnetenbezüge: Bezüge eines Parlamentsabgeordneten unterliegen nicht der USt, da die Abgeordneten keine Leistung im wirtschaftlichen Sinne ausführen. Rz. 85 Abgabe verzehrgeeigneter Lebensmittel an karitative Einrichtungen: Geben Unternehmer unentgeltlich Lebensmittel kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums oder bei Frischware kurz vor Ablauf der Verkaufsfäh...mehr
Der Beitrag zeigt, wie die Stadtwerke Münster durch kreative Gestaltung und konsequente Umsetzung der IT-Managementstrategie nicht nur qualitativen, sondern auch erheblichen, quantitativ bezifferbaren Nutzen für das Unternehmen schaffen konnten. Letzterer belief sich in Summe auf rund 1,7 Mio. Euro in den Jahren 2012 bis 2014. Besonders hilfreich war dabei die Gestaltung der ...mehr
IT-Managementstrategie fördert neue Geschäftsmodelle und ... / 3.4 Umsetzung
Umsetzungsmaßnahmen Zur Umsetzung der IT-Managementstrategie wurde ein Mittelfristplan mit Aktivitäten in folgenden Bereichen erstellt: IT-Servicemanagement. Sicherheit und Risikomanagement. Programm und Projektmanagement (Methodik & Werkzeuge). IT-Architekturmanagement => Übernahme vom externen Dienstleister. IT-Personalentwicklung. Stammdaten-Management Neben den Verbesserungen in...mehr
FoVo 6/2017, Erfolglose Einwendung des Schuldners bei un ... / 1 Der Praxistipp
Immer mehr privatärztliche Forderungen Die Beitreibung von Forderungen von Ärzten und sonstigen Heilberufen im Inkasso nimmt zu. Dies betrifft insbesondere Forderungen gegenüber Privatpatienten. Sie beruhen nicht selten auf Honorarvereinbarungen zwischen dem Arzt und dem Patienten. Solche Honorarvereinbarungen unterliegen strengen Formvorschriften. Werden sie nicht gewahrt, i...mehr
A. Die sofortige Beschwerde ist gem. §§ 793, 567, 569 Abs. 1, Abs. 2 ZPO statthaft, fristgemäß eingelegt worden und auch im Übrigen zulässig. B. Die sofortige Beschwerde ist grundsätzlich auch begründet. 1. In dem angefochtenen Beschluss wie auch im Nichtabhilfebeschluss geht das Vollstreckungsgericht zunächst zutreffend davon aus, dass das Inkassounternehmen seine Tätigkeit v...mehr
Integriertes Liquiditätsmanagement bei einem mittelständ ... / 2.4.2 Vorgehensweise
Ermittlung des Liquiditäts­potenzials durch den Working Capital Analyzer Ein wesentliches Element der Bestandsaufname war der Einsatz eines Working Capital Analyzers. Hierbei handelt es sich um ein Instrument zur schnellen und fundierten Ermittlung von Liquiditätspotenzialen und zur Identifikation konkreter Ansatzpunkte zur Verbesserung der Working Capital Performance. In Zusa...mehr
Verträge: Gestaltung und Abschluss / 1.1 Vertragsparteien
Dass am Anfang eines Vertrages – ggf. unter der Überschrift des entsprechenden Vertragstyps – dessen Parteien stehen, ist wohl eine Selbstverständlichkeit. Gleichwohl ist auch hier Aufmerksamkeit geboten: Privatpersonen sollten mit vollem Vor- und Zunamen sowie der Adresse ihres ersten Wohnsitzes genannt werden. So werden Verwechslungen ausgeschlossen und eventuell später not...mehr
Abgesehen von den Fällen, in denen obligatorisch eine Rechnung zu erteilen ist (Leistungen von Unternehmern an andere Unternehmer und juristische Personen, Versandhandel, Lieferungen neuer Fahrzeuge und Anzahlungen) muss jeder Unternehmer mit Ausnahme der Unternehmer, die nur unecht steuerfreie (nicht zum Vorsteuerabzug berechtigende) Umsätze tätigen, Kleinunternehmer, pauschal...mehr
Kalkulation in mittelständischen Handelsunternehmen / 6.2 Mehrumsatz bei Preissenkungen
Welcher Mehrumsatz muss erzielt werden, um trotz einer generellen Preissenkung (z. B. Skonto) den vorgesehenen Gewinn zu erreichen? Unser Händler wird durch den Druck eines Konkurrenten zu Preisnachlässen von 3 % auf das gesamte Sortiment gezwungen. Er beabsichtigt gleichzeitig, sein neues Angebot stärker zu bewerben, und rechnet mit 5 % zusätzlichen (variablen) Kosten durch ...mehr
Kalkulation in mittelständischen Handelsunternehmen / 5.4 Kontrolle von Kalkulationsaufschlag und Kalkulationsabschlag
In Abb. 8 werden zur Kontrolle des Kalkulationsaufschlags bzw. -abschlags die bisher berechneten Werte zusammengefasst und in Form einer Ergebnisrechnung dargestellt. Zu beachten ist wieder das Mehrwertsteuer-Inkasso (vgl. Rückwärtskalkulation). Abb. 8: Kontrollrechnungmehr
Funktions- und Risikoanalyse / 1 Typisierte Unternehmensaktivitäten
Bevor weitere Details einer F&R-Analyse beschrieben werden, soll folgendes Schaubild einen Überblick über die typischen Ausprägungen von Unternehmensaktivitäten, abhängig vom Umfang des F&R-Profils, geben. Jeder weiß, dass die Unternehmensrealität sehr komplex und nicht schwarz-weiß ist – und es daher unendlich viele Ausprägungen von Geschäftsaktivitäten gibt. Die Herausford...mehr
zfs 1/2017, Regressanspruch des Kfz-Haftpflicht- und Kas ... / 2 Aus den Gründen:
" … Am 18.12.2011 kam es auf einem Pendlerparkplatz … und kurz hinter der Autobahnausfahrt W jeweils zur Beschädigung eines Polizeieinsatzwagens. Hieran beteiligt waren der Bekl. als Fahrer eines bei der Kl. haftpflicht- und vollkaskoversicherten Fahrzeugs, welches im Eigentum des X stand, und zwei Polizeifahrzeuge." Das LG hat zu Recht dem Bekl. die nachgesuchte Prozesskoste...mehr
Schneider/Wolf, Anwaltkommentar RVG, RVG § 10 Berechnung / 12. Eigenhändige Unterschrift
Rz. 51 Weitere zwingende Voraussetzung, die häufig übersehen wird, ist die Unterschrift des Anwalts. Auf dieses Erfordernis kann nicht verzichtet werden. Mit der Unterschrift übernimmt der Anwalt die strafrechtliche (§ 352 StGB), zivilrechtliche und auch berufsrechtliche Verantwortung für den Inhalt der Berechnung. Die Unterschrift muss eigenhändig sein. Ein Faksimilestempel...mehr
Ausfuhrlieferungen, Lohnveredelungen, innergemeinschaftliche Lieferungen. Umsätze für die Seeschifffahrt : Es handelt sich (wie bei der Luftfahrt) um eine sog. Vorstufenbefreiung. Steuerfrei sind Lieferungen, Umbauten, Instandsetzungen, Wartungen, Vercharterungen und Vermietungen von Wasserfahrzeugen, die nach ihrer Bauart der Seeschifffahrt oder der Rettung Schiffbrüchiger di...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 45b ... / VII. Besonderer Umfang der Vollmacht (§ 45b Abs 5 EStG)
Rn. 46 Stand: EL 119 – ET: 12/2016 Abw von der generellen Regelung in der AO, dass es für das Inkasso durch den Vertreter des StPfl einer ausdrücklichen dahingehenden Vollmacht bedarf, galt für das Sammelantragsverfahren das genaue Gegenteil. Eine Vollmacht, die zur Antragstellung im Sammelantragsverfahren berechtigte, berechtigte auch immer zum Inkasso der Erstattungsbeträge...mehr
§ 4 Erstattungsfragen / 4. Hebegebühr
Rz. 80 Die Hebegebühr nach Nr. 1009 VV RVG erhält der Anwalt, wenn er im Auftrag seines Mandanten Gelder vereinnahmt und an ihn oder an einen Abtretungsgläubiger weiterleitet. Der Gegner muss die Hebegebühr im Regelfall nicht erstatten. Denn die Einschaltung eines Anwalts zum Inkasso ist nur ausnahmsweise zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig (§ 91 Abs. 2 ZPO), ...mehr
§ 1 Außergerichtliche Tätigkeit / G. Hebegebühr
Rz. 192 Die Hebegebühr nach Nr. 1009 VV RVG erhält der Anwalt, wenn er im Auftrag seines Mandanten Gelder vereinnahmt und an ihn oder Abtretungsgläubiger weiterleitet. Ein solcher Auftrag kann stillschweigend erteilt werden und ist regelmäßig in Formularvollmachten enthalten. Er ist für den Anwalt mit teilweise nicht unerheblichem Aufwand und Risiken verbunden und hat für de...mehr
Honorargestaltung für Steuerberater 10/2016 / 2 Honorarsicherung: Höhe der Mahngebühren und weitere Gestaltungshintergründe beim Mahnverfahren
Die Mahnung, in Folge derer ein Schuldner in Verzug gesetzt wird, ist grundsätzlich kostenfrei. Denn Mahngebühren dürfen erst verlangt werden, wenn der eigentliche Verzug bereits eingetreten ist. Es gibt weder eine gesetzlich festgelegte Grenze für Mahngebühren, noch gibt es eine Verordnung dazu. Im Rahmen der einschlägigen Rechtsprechung hat sich jedoch das Nachfolgende her...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 5 [Vermittlungsle ... / 5.3 Nebenleistungen
Rz. 38 Nebenleistungen zu Vermittlungsleistungen sind im Rahmen des § 4 Nr. 5 UStG dann steuerfrei, wenn sie unselbstständiger Teil der Vermittlungsleistung sind. Nebenleistungen sind z. B. dann anzunehmen, wenn der Vermittler das Inkasso oder die Entrichtung von Eingangsabgaben übernimmt. Wird aufgrund eines einheitlichen Vertrags neben der Vermittlung auch die Betreuung vo...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 5 [Vermittlungsle ... / 6.4.1 Reiseleistungen
Rz. 78 Die Vermittlungen von Reiseleistungen, die im Inland steuerbar sind, sind deshalb nicht nach § 4 Nr. 5 UStG steuerbefreit, weil die Umsatzart "Reiseleistung" die Tatbestandsmerkmale des § 4 Nr. 5 S. 1 Buchst. a bis d UStG nicht erfüllt; es handelt sich insbesondere nicht um einen Umsatz i. S. d. § 4 Nr. 5 S. 1 Buchst. c UStG, der ausschließlich im Drittlandsgebiet bew...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 5 [Vermittlungsle ... / 5.6 Vermittlung von Umsätzen, die ausschließlich im Drittlandsgebiet bewirkt werden (§ 4 Nr. 5 S. 1 Buchst. c UStG)
Rz. 56 Die Vorschrift erfasst die Vermittlung aller denkbaren Umsätze, unter der Voraussetzung, dass diese vollständig im Drittlandsgebiet bewirkt werden. Das bedeutet, der umsatzsteuerrechtliche Ort dieser Umsätze muss im Drittlandsgebiet liegen. Rz. 57 § 4 Nr. 5 S. 1 Buchst. c UStG hat in der Praxis nur Bedeutung, wenn der Leistungsempfänger der Vermittlungsleistung ein im ...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / 5. Bearbeiterwechsel nach dem vorgerichtlichen Inkasso
Rz. 380 Folgt man dem hier vertretenen Ansatz, dass § 4 Abs. 4 S. 2 RDG keine abschließende Kostenerstattungsvorschrift darstellt, bleibt ein Bearbeiterwechsel nach dem vorgerichtlichen Inkasso kostenrechtlich neutral, so dass gegen einen solchen Wechsel weder prozessrechtliche noch berufs- oder kostenrechtliche Aspekte sprechen. Der Rechtsanwalt muss sich die vorgerichtliche...mehr
§ 1 Grundsätzliche Betrachtungen und Fragestellungen / 3. Stellungnahme: Kein Vergütungsanspruch für unseriöses Inkasso
Rz. 73 Das Gesetz ist schon in seiner Bezeichnung irreführend, weil es nicht nur unseriöse Geschäftspraktiken erfasst, sondern auch die Tätigkeit seriöser Rechtsanwälte und seriöser Inkassodienstleister, die im wesentlichen unstreitige Forderungen bei zahlungsunwilligen, derzeit nicht erreichbaren oder – was im Einzelfall zunächst mit der vorgerichtlichen Geltendmachung der ...mehr
§ 1 Grundsätzliche Betrachtungen und Fragestellungen / b) Unseriöses Inkasso bekämpfen
Rz. 92 Es wurde bereits zum Ausdruck gebracht, dass das Kostenrecht nicht als taugliches Mittel erscheint, um unseriöses Inkasso zu bekämpfen. Der Betrüger wird sich von abgesenkten Inkassogebühren nicht abschrecken lassen, sondern im Sinne des erstrebten Gesamterlöses nur versuchen, noch mehr Menschen mit seinen unbegründeten Beitreibungsversuchen zu traktieren, um die Quot...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / d) Vorgerichtliches Inkasso als Gläubigerobliegenheit
Rz. 191 Unter Hinweis auf die schon angesprochene Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 9.3.1976 argumentieren Amtsgerichte dass es zum eigenen Pflichtenkreis eines Gläubigers gehört, sich um die Verwirklichung seiner Rechte selbst zu kümmern und erst dann, wenn er angesichts der tatsächlichen und rechtlichen Schwierigkeiten der Angelegenheit nach seinen persönlichen Fähi...mehr
§ 1 Grundsätzliche Betrachtungen und Fragestellungen / A. Die Entstehung und Entwicklung der Inkassodienstleister
Rz. 1 Das Wort Inkasso entstammt der italienischen Sprache und bedeutet das Einziehen von fälligen Forderungen – vor allem bei Wechseln, Schecks, Wertpapieren und Rechnungen – durch Dritte, die für das Inkasso eine Vergütung (Inkasso-Provision) erhalten. Es ist als solches zunächst neutral und besagt nichts darüber, wer das Einziehen der Forderungen übernimmt. Rz. 2 Der Gläub...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / cc) Verordnungsermächtigung zu Inkassokosten
Rz. 277 Mit dem Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken hat der Gesetzgeber das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in § 4 Abs. 5 S. 2 RDGEG ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundestages und ohne Zustimmung des Bundesrates unter Berücksichtigung des Umfangs der Tätigkeit Höchstsätze für die Gebühren, deren Erstattung der Gläubiger von...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / II. Die berufsrechtliche und kostenrechtliche Problematik
Rz. 445 Es liegt auch acht Jahre nach dem Inkrafttreten des RDG keine vertiefende Literatur zum Konzerninkasso unter den Bedingungen des neuen Rechtes vor, so dass die nachfolgende Darstellung an der unter dem RBerG geführten Diskussion anknüpfen muss, um dabei die sich durch das RDG ergebenden neuen Aspekte mit einzubinden. Rz. 446 Michalski hat in einem Aufsatz aus dem Jahr...mehr
§ 1 Grundsätzliche Betrachtungen und Fragestellungen / I. Einleitung
Rz. 69 Unseriöse Geschäftspraktiken stehen im Fokus der öffentlichen Diskussion der letzten Jahre. Die Evaluierung des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken wird die Diskussion auch in den nächsten Jahren am Leben erhalten. Neben massenhaften Abmahnungen und deren Gebühren insbesondere wegen Urheberrechtsverletzungen sowie den Folgen unerlaubter Telefonwerbung sind auc...mehr
§ 1 Grundsätzliche Betrachtungen und Fragestellungen / B. Das Rechtsdienstleistungsgesetz: Vom Kaufmann zum Rechtsdienstleister
Rz. 7 Zum 1.7.2008 wurde das Rechtsberatungsrecht einer umfassenden Neuregelung unterworfen. Das Rechtsdienstleistungsgesetz löste das Rechtsberatungsgesetz ab. Zugleich wurde dessen Regelungsbereich auf die außergerichtliche Rechtsberatung beschränkt und die Frage der Postulationsfähigkeit im Übrigen in den jeweiligen Verfahrensgesetzen geregelt. Der Gesetzgeber hat dabei in...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / bb) Die wichtigsten Vergütungsbestandteile
Rz. 257 Ist der Inkassodienstleister vorgerichtlich beauftragt, richtet sich seine Vergütung im Verhältnis zum Gläubiger nach den vertraglichen Vereinbarungen, widrigenfalls nach § 612 Abs. 2 BGB. Das begründet den Schaden des Gläubigers, der nach Maßgabe der getroffenen Ausführungen vom Schuldner zu erstatten ist. Nach § 254 Abs. 2 BGB sowie § 4 Abs. 5 RDGEG ist der Schaden...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / A. Einleitung
Rz. 1 Beauftragt der Gläubiger einen Inkassodienstleister, sind zwei Ebenen zu unterscheiden:mehr
§ 1 Grundsätzliche Betrachtungen und Fragestellungen / 7. Eigener Vorschlag
Rz. 86 Nach der hier vertretenen Auffassung sind verschiedene Fragen zu unterscheiden, die nach unterschiedlichen Lösungen rufen:mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / I. Die beiden Grundformen des Forderungskaufes
Rz. 467 Inkassounternehmen ziehen nicht nur Forderungen für einen Gläubiger in dessen Namen oder aufgrund einer treuhänderischen Abtretung für den Gläubiger auf Rechnung und Risiko ein, sondern sie kaufen auch Forderungen, um diese dann im eigenen Namen beizutreiben. Sie leisten insoweit einen Beitrag zur Sicherung der Liquidität der deutschen Wirtschaft und der Stabilität d...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / cc) Abrechnung nach Einzeltätigkeiten
Rz. 206 Ungeachtet der zunehmenden Anlehnung der Vergütungsmodelle an das RVG zeigen sich in der Praxis auch andere Vergütungsmodelle. Gerade bei langjährig gewachsenen Vertragsbeziehungen, die teilweise weit in die Zeit vor dem 1.7.2008 reichen, sind diese zu finden. Zum Teil wird eine Abrechnung nach Einzeltätigkeiten vorgenommen. Das Inkassounternehmen bietet etwa eine bes...mehr
Rz. 464 Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass das Forderungsinkasso durch ein konzernverbundenes Unternehmen im Sinne des § 15 AktG nach § 2 Abs. 3 RDG berufsrechtlich keine Rechtsdienstleistung darstellt. Es ist ohne Erlaubnis zulässig. Etwas anders gilt erst dann, wenn auch rechtlich und wirtschaftlich fremde Forderungen beigetrieben werden. Rz. 465 In kostenrechtliche...mehr
§ 3 Die gerichtliche Geltendmachung / A. Einleitung
Rz. 1 Inkassokosten können und sollten vom Gläubiger im vorgerichtlichen Forderungsinkasso als ein Teil der mit dem Schuldner zu treffenden (Teilzahlungs-)Vereinbarung berücksichtigt werden. Dies ist in zwei Formen möglich:mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / 3. Keine Unterschiede in den Bearbeitungsformen
Rz. 345 Es ist festzustellen, dass im gerichtlichen Mahnverfahren keine Unterschiede in den Bearbeitungsformen zwischen einem Rechtsanwalt und einem Inkassodienstleister zu finden sind. Auch vor diesem Hintergrund ist deshalb eine Differenzierung in der Vergütung nicht gerechtfertigt. Rz. 346 Nachdem sowohl bei den zentralen Mahngerichten als auch bei den Rechtsdienstleistern...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / aa) Begrenzung der Inkassokosten der Höhe nach
Rz. 256 Die Inkassokosten für außergerichtliche Inkassodienstleistungen, die eine nicht titulierte Forderung betreffen, sind nach § 4 Abs. 5 RDGEG nur bis zur Höhe der einem Rechtsanwalt nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes zustehenden Vergütung erstattungsfähig. Es handelt sich um keine Anspruchsgrundlage für die Inkassokosten. Diese sind im materiellen ...mehr
§ 1 Grundsätzliche Betrachtungen und Fragestellungen / 4. Der richtige Zeitpunkt der Übergabe
Rz. 39 Soweit der Gläubiger das Forderungsinkasso einem externen Dienstleister übertragen möchte, gibt es für ihn auch in zeitlicher Hinsicht mehrere Optionen. Dabei gilt grundsätzlich, dass eine Abgabe vor der verzugsbegründenden Mahnung die Erstattungsfähigkeit der dann nicht mehr kausal auf dem Verzug beruhenden Rechtsverfolgungskosten entfallen lässt. Der früheste Zeitpu...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / a) Einleitung
Rz. 282 Die Praxis zeigt, dass innerhalb des möglicherweise lange andauernden Forderungsbeitreibungsprozesses nicht nur ein Rechtsdienstleister tätig wird, sondern mehrere, insoweit also auch zwischen der Forderungsbeitreibung durch den Rechtsanwalt und den Inkassodienstleister gewechselt wird. Hierbei sind zwei Fälle zu unterscheiden:mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / dd) Abrechnung nach Pauschalen
Rz. 207 Zum Teil bietet das Inkassounternehmen das gesamte Spektrum des außergerichtlichen Forderungsinkassos, des gerichtlichen Mahnverfahrens oder der Zwangsvollstreckung oder andere, unterschiedlich definierte Leistungspakete zu einem Pauschalpreis an. Die geschieht nicht selten in Anlehnung an die Angelegenheiten nach den §§ 16 ff. RVG sowie die Forderungshöhe (Gegenstand...mehr
§ 2 Die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten / e) Der Zugang der Mahnung
Rz. 26 Der Gläubiger ist für den Zugang der Mahnung darlegungs- und beweispflichtig, wenn der Schuldner diesen bestreitet. Kann der Gläubiger diesen Nachweis dann nicht führen, kann dies für ihn fatale Folgen haben. Rz. 27 Beispiel So hat der BGH in einem Fall den Ersatz der Rechtsverfolgungskosten verweigert, in dem eine Mahnung nicht entbehrlich war und der nach Rechnungsst...mehr
§ 1 Grundsätzliche Betrachtungen und Fragestellungen / 1. Die Organisation der Forderungsbeitreibung
Rz. 31 Der Gläubiger steht oder stand in der originären Leistungsbeziehung zum Schuldner. Hier ist die Forderung entstanden. Der Gläubiger stellt sie dem Schuldner in Rechnung und wird regelmäßig zum Ausgleich eine Zahlungsfrist bestimmen, soweit sie nicht schon nach dem Vertrag kalendermäßig bestimmt ist. Danach stellt sich die Frage, wie der Gläubiger weiter verfährt, wenn...mehr