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Timestamp: 2018-07-18 14:45:30
Document Index: 239466904

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 113', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 113', 'BGE']

4A_556/2008 07.01.2009
4A_556/2008 /len
vertreten durch Rechtsanwalt Guido Schmidhäusler.
Ausstellung einer Bescheinigung,
dass das Kantonsgericht Zug die Beschwerdeführerin auf Klage des Beschwerdegegners mit Urteil vom 29. Mai 2008 verpflichtete, dem Beschwerdegegner zu bescheinigen, dass das Darlehen gemäss Aktienübernahme- und Aktionärsdarlehensvertrag vom 3. Oktober 2002 per 31. Dezember 2006 CHF 21'525.-- zuzüglich Zins betrug und der Beschwerdegegner Eigentümer der Namenaktie mit der Nr. 100 à CHF 1'000.-- und der 40 Namenaktien mit den Nrn. 2'551 bis 2'590 à CHF 100.-- ist;
dass das Kantonsgericht die Klage im Übrigen abwies, soweit es auf sie eintrat, und auf die Widerklage nicht eintrat;
dass die Beschwerdeführerin Berufung erhob, die vom Obergericht des Kantons Zug mit Urteil vom 21. Oktober 2008 abgewiesen wurde, soweit es auf sie eintrat;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 26. November 2008 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, das Urteil des Obergerichts vom 21. Oktober 2008 mit Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG, eventualiter mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG anzufechten;
dass gemäss der Entscheidbegründung des Obergerichts (Urteil S. 5 Ziff. 5), die in diesem Punkt von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt wird, der Streitwert im vorliegenden Fall Fr. 10'000.-- beträgt;
dass damit eine Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von mindestens Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG behandelt werden muss;
dass es nach der Praxis des Bundesgerichts nicht genügt, wenn die beschwerdeführende Partei einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei unter Verletzung ihres Gehörsanspruchs zustande gekommen oder verstosse gegen das Willkürverbot, sondern sie vielmehr unter Bezugnahme auf die Begründung des angefochtenen Entscheides im Einzelnen zeigen muss, inwiefern ihr verfassungsmässiges Mitwirkungsrecht missachtet wurde oder der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist (BGE 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444);
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift zwar wiederholt behauptet, das angefochtene Urteil sei in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht willkürlich, sie aber nicht ausreichend auf die Einzelheiten der Entscheidbegründung des Obergerichts eingeht, sodass nicht erkennbar ist, gegen welche Verfassungsbestimmungen das Obergericht mit dem angefochtenen Entscheid verstossen haben soll;
dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist;