Source: https://www.haufe.de/thema/dguv/pc/?page=17
Timestamp: 2019-03-18 16:25:44
Document Index: 150821225

Matched Legal Cases: ['§ 36', '§ 9', '§ 22', '§ 5', '§ 7', '§ 24', '§ 2', '§ 8', '§ 10', '§ 25', '§ 22', '§ 6', '§ 4']

Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 4.3.3.1 Gefährdungsbeurteilung
Eine schriftlich dokumentierte Gefährdungsbeurteilung ist Vorbedingung für die Durchführung von Einstiegsarbeiten. Als Gerüst dazu enthält die DGUV-R 103-003 einen Katalog von Gefährdungen und Maßnahmen und führt die Maßnahmen in den folgenden Abschnitten näher aus (Abschn. 3.1 DGUV-R 103-003).mehr
Kassen / Zusammenfassung
Begriff Kassenarbeitsplätze gibt es in Betriebsstätten mit Bargeldverkehr, z. B. in Banken, Supermärkten oder Tankstellen. Bei der Einrichtung von Kassenarbeitsplätzen sind aufgrund der dort vorhandenen Geldbeträge vorrangig Maßnahmen gefragt, die den Zugriff durch Dritte verhindern. Dabei sind Objektschutz- und Verhaltensmaßnahmen gleichermaßen bedeutsam. Diese Maßnahmen si...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 4.3.3.4 Weitere Schutzmaßnahmen
Um mechanische Gefährdungen zu vermeiden, muss der Aufsichtsführende prüfen, welche Einrichtungen (Pumpen, Rechen, Räumer, …) sich in dem Bereich befinden oder eingebracht werden müssen (Hochdruckreiniger, Lüfter, …). Wenn von in den Räumen befindlichen Einrichtungen Gefahren ausgehen (z. B. Schnecken, Schieber, Rührwerke), müssen sie stillgelegt und gegen Wiedereinschalten g...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 4.1 Heben und Tragen
Heben und Tragen ist sicher nicht das erste Stichwort, das betrieblichen Praktikern zum Thema Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen einfällt. Dennoch: Die Belastungen sind in bestimmten Teilbereichen nicht unerheblich. Das betrifft v. a. Kanalkolonnen, deren Aufgabe es ist, in regelmäßigen Abständen die Schmutzfänger in Straßeneinläufen (Gullis) zu säubern, aber auch ...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 4.3.3.5 Bauliche und technische Voraussetzungen für sicheres Einsteigen
Einstiegsöffnungen und Schächte/Kanäle müssen den Anforderungen nach DGUV-V 21 entsprechen (siehe Abschn. 3.1): Durchmesser von Einstiegsöffnungen mind. 0,8 m (0,6 m in Straßen), feste oder einsteckbare Haltevorrichtungen an Einstiegsöffnungen (1 m über Einstiegsöffnung), feste Anschlagpunkte für Sicherheitsgeschirre an Einstiegsöffnungen (wo immer möglich), kein Rückenschutz an...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.13 Prüfpflichten
Neben den allgemeinen Prüfpflichten nach Betriebssicherheitsverordnung und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (z. B. E-Anlagen und -Geräte, Leitern, Feuerlöscher, Fahrzeuge, Krane, Arbeitsmittel, Rettungsgerät.) weist § 36 DGUV-V 21 besonders auf die Gaswarngeräte hin, die mind. jährlich geprüft werden müssen (wenn keine abweichenden Herstellervorschriften vorliegen). We...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.5 Ausstieg aus Becken, Schutz gegen Ertrinken
In Becken, in denen Mitarbeiter ertrinken können (im Allgemeinen ab 1,35 m Wassertiefe angesetzt), müssen Notausstiege so angeordnet werden, dass die maximalen Schwimmstrecken nicht mehr als 15 m betragen (§ 9 DGUV-V 21). Wo an Becken oder Kanälen nach den oben genannten Kriterien (vgl. Abschn. 3.2) keine Absturzsicherung erforderlich ist, aber trotzdem die Gefahr des Ertrink...mehr
Betriebliche Mitbestimmung im Arbeitsschutz / 3.5.2 Mitbestimmung und Mitwirkung bei der Bestellung des Sicherheitsbeauftragten
In Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten muss der Unternehmer nach § 22 SGB VII Sicherheitsbeauftragte bestellen. Diese sollen den Unternehmer bei der Durchführung der Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten unterstützen, sich vom Vorhandensein der ordnungsgemäßen Benutzung der vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen überzeugen und auf U...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.1 Verkehrswege
Vorgaben für Verkehrswege gemäß § 5 DGUV-V 22: Sie müssen befestigt, ohne Stolperstellen, auch bei Nässe sicher begehbar und ausreichend beleuchtet (50 lx für Personenwege, 100 lx für Personen und Fahrzeuge) sein. Durchgänge müssen mind. 2 m lichte Höhe aufweisen und 0,6 m breit sein, bei Transport von Lasten 1,25 m. Bei Höhenunterschieden von mehr als 0,3 m sind Treppen oder R...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.3 Arbeitsplätze, Arbeitsbühnen, Wartungspodeste
Arbeitsplätze, Arbeitsbühnen, Wartungspodeste müssen gemäß § 7 DGUV-V 21 rutschhemmend sein, sicher erreicht werden können und ein sicheres Arbeiten ermöglichen.mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.10 Beschäftigungsbeschränkungen
Jugendliche unter 18 Jahren dürfen in abwassertechnischen Anlagen nicht beschäftigt werden. Die üblichen Ausnahmen gelten für Auszubildende unter Aufsicht (§ 24 DGUV-V 21).mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 4.2 Arbeiten im Straßenverkehr
Vor allem Kanalkolonnen und Fachfirmen im Bereich der Kanalsanierung arbeiten häufig im Straßenverkehr, z. B. bei der Kanalreinigung bzw. der Reinigung von Straßeneinläufen oder bei Inspektionsarbeiten. Oft handelt es sich dabei nicht um längerfristige Baustellen, sondern um mehr oder weniger kurzfristige Arbeiten. Für Beschäftigte in diesen Bereichen ist immer Warnkleidung ...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 1 Abwassertechnische Anlagen: Definition
Abwassertechnische Anlagen (Abb. 1) sind gemäß § 2 DGUV-V 21 sämtliche Einrichtungen zur Abwasserableitung, Abwassersammlung, Abwasserspeicherung, Abwasserbehandlung, Faulgasgewinnung, Faulgaslagerung, Faulgasverwendung und Schlammbehandlung. Dabei umfasst der Begriff Abwasser Schmutzwasser (= durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigen...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.4 Hebeeinrichtungen
Hebeeinrichtungen sind nach § 8 DGUV-V 21 für Lasten wie Pumpen und andere Anlagenteile erforderlich: feste Anschlagspunkte für mobile Hebegeräte, Aufstellmöglichkeit für geeigneten Dreibock, feste Hebegeräte/Kranarme, Aufstellfläche für Kranwagen.mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.6 Lüftung
Umschlossene Räume, die begangen werden müssen, müssen ausreichend belüftbar sein, um Gefahren durch explosionsfähige Atmosphäre, Sauerstoffmangel, Gase oder Dämpfe in gesundheitsschädlichen Konzentrationen (z. B. Methan, CO2) zu vermeiden (§ 10 DGUV-V 21). Dabei muss geprüft werden, ob eine natürliche Lüftung mit wirksam angeordneten, nicht verschließbaren Lüftungsöffnungen ...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.11 Betriebsanweisung, Unterweisung
Für abwassertechnische Anlagen muss eine Betriebsanweisung erstellt und den Beschäftigten bekannt gemacht werden (§§ 25 und 26 DGUV-V 21). Die Unfallverhütungsvorschrift nennt die vorgesehenen Inhalte konkret: betriebliche Ergänzungen zu Gebrauchsanweisungen technischer Erzeugnisse, Einstiegsarbeiten (vgl. Abschn. 4.3), Verhalten bei Störungen, Alarm- und Gefahrenabwehrplan, Erst...mehr
Kassen / 2 Prüfungen
Überfallmeldeanlagen, Ruf- und Meldeeinrichtungen in Tresoranlagen sowie kraftbetriebene Sicherungen sind mindestens jährlich durch einen Sachkundigen auf ihren sicheren Zustand zu prüfen. Überfallmeldeanlagen, Ruf- und Meldeeinrichtungen in Tresoranlagen sind zusätzlich mindestens vierteljährlich auf Funktionsfähigkeit zu prüfen. Eine optische Raumüberwachungsanlage ist min...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.8 Reinigungsarbeiten
Reinigungsarbeiten von Anlagenteilen, Geräten usw. machen einen erheblichen Teil der in abwassertechnischen Anlagen anfallenden Arbeiten aus. Sicher schreitet die Automatisierung in diesem Bereich weiter fort, aber gerade bei bestehenden Anlagen und auch bei Wartung und Reparatur ist immer noch viel Handarbeit gefragt. Solche Arbeiten dürfen nur von gesicherten Standorten vor...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.12 Rettungsmaßnahmen
Unabhängig von weiteren Maßnahmen, die im Zusammenhang mit bestimmten Einstiegsarbeiten erforderlich sind (vgl. Abschn. 4.3.), muss in jedem Fall die folgende Rettungsausrüstung vorhanden sein, wenn umschlossene Räume vorhanden sind (vgl. §§ 22 und 35 DGUV-V 21): ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät für Rettungseinsätze (z. B. Chemikalsauerstoffgerät), Abseil- und Rettungsge...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.2 Absturzsicherungen, Abdeckungen
Absturzsicherungen sind gemäß § 6 DGUV-V 21 an Stellen erforderlich, an denen Beschäftigte durch einen Sturz gefährdet sind. Das ist z. B. der Fall, wenn eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllt sind: Absturzhöhe von über 1 m, im Kanalbereich ein Gefälle von über 1:10, besondere Gefahren durch scharfe Kanten, bewegliche Teile, hohe Strömung oder andere Einflüsse, die ...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.7 Explosionsgefährdete Bereiche
Explosionsfähige Atmosphären können in abwassertechnischen Anlagen z. B. durch unzulässig eingeleitete brennbare Stoffe oder durch Faulprozesse entstehen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Zusammensetzungen und Mengen der dabei auftretenden Gase nicht abschätzbar sind. Wie stets ist die Maßnahmenreihenfolge im Explosionsschutz einzuhalten: Primäre Schutzmaßnahmen: Verhindern,...mehr
Schutz vor Gefährdung durch elektrischen Schlag / 4 Schutzmaßnahmen
Für die Festlegung von Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor der Gefährdung durch elektrischen Schlag muss ein umfangreiches Regelwerk beachtet werden. Es reicht von der Betriebssicherheitsverordnung über die Vorschriften und Regeln der gesetzlichen Unfallversicherungsträger (z. B. DGUV-V 3) bis hin zu DIN-Normen und VDE-Bestimmungen. Für den Arbeitgeber besteht bei der ...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 3.9 Hygiene
In abwassertechnischen Anlagen sind Anlagen zur Reinigung von Schuhen und Stiefeln (Matten, Roste, Reinigungsbecken mit Schlauchanschluss) und abwaschbarer Schutzkleidung notwendig. Schutz- und Arbeitskleidung muss von Privatkleidung getrennt aufbewahrt und bis zum nächsten Gebrauch (außerhalb der Aufenthaltsräume) getrocknet werden können. Für die Reinigung ist der Arbeitgeb...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 4.6 Alleinarbeit
Das Risiko durch Alleinarbeit wird in den für abwassertechnische Anlagen geltenden Unfallverhütungsvorschriften nicht thematisiert. Allerdings stellen sich in der Praxis immer wieder Betreiber bzw. Beschäftigte die Frage, ob Beschäftigte einem besonderen Risiko ausgesetzt sind, wenn sie alleine in abwassertechnischen Anlagen arbeiten. Das betrifft vor allem Kontrollgänge in ...mehr
Arbeitsschutz in abwassertechnischen Anlagen / 4.3.1 Risiken
Einstiegsarbeiten sind wegen folgender Gefahren ein Schwerpunkt sicherheitstechnischer Überlegungen in abwassertechnischen Anlagen: lebensgefährliche Vergiftungen bzw. Ersticken durch das Auftreten toxischer Gase (vor allem CO2, Methan, Schwefelwasserstoff, Faulgase, Benzine – durch unzulässige oder störfallbedingte Einleitungen) oder Sauerstoffmangel (genauere Informationen ...mehr
Enge Räume: Gefährdungen und Schutzmaßnahmen / 4.2 Schutzmaßnahmen
In leitfähigen Bereichen mit begrenzter Bewegungsfreiheit dürfen ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel nur unter Anwendung einer der folgenden Schutzmaßnahmen betrieben werden: Schutz durch Kleinspannung SELV (safety extra low voltage), jedoch unabhängig von der Nennspannung mindestens Schutzart IP2X, d. h. isolieren oder fingersicher abdecken. Es dürfen nur Betriebsmi...mehr
Gefährdungsbeurteilung: Präventionswerkzeug des modernen ... / 2.2.3 Welche Gefährdungs- und Belastungsfaktoren gibt es?
Nun werden systematisch alle Gefährdungen und Belastungen in den zu betrachtenden Arbeitsbereichen/Tätigkeiten erfasst. Weiterhin muss festgelegt werden, welche Voraussetzungen die Personen erfüllen müssen, die mit der Prüfung und Erprobung von Arbeitsmitteln beauftragt werden sollen. Eine hohe Akzeptanz bei der Umsetzung der Maßnahmen kann erreicht werden, wenn die Beschäft...mehr
Bauarbeiten / 4 Koordination
Führen Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber gleichzeitig oder nacheinander Bauarbeiten aus, bei denen es zu Wechselwirkungen hinsichtlich des Arbeitsschutzes (gegenseitige Gefährdungen) kommt, muss für eine Abstimmung der Arbeiten gesorgt werden. Hierfür wird je nach Sachlage vom Bauherrn (gem. BaustellV) oder von den beteiligten Arbeitgebern (DGUV-V 1) ein Koordinator bestellt.mehr
Bauarbeiten / 5.2 Gemeinsame Arbeitsschutzbestimmungen
Zusammenfassend für die vielen Arten von Bauarbeiten enthält die DGUV-V 38 gemeinsame Bestimmungen zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheitsschutz. Außerdem enthält der Anhang 5.2 ArbStättV Regelungen für Baustellen, insbesondere auch Vorgaben für die Notwendigkeit von Absturzsicherungen in Abhängigkeit von der Art der Arbeitsplätze bzw. der Arbsturzhöhen. Ebenfalls ...mehr
Bauarbeiten / 5.3 Weitergehende Bestimmungen
Neben den gemeinsamen Arbeitsschutzbestimmungen gibt es in der DGUV-V 38 für eine Reihe spezieller Bauarbeiten zusätzlich zu beachtende Anforderungen. Zu diesen Arbeiten gehören: Montagearbeiten, Abbrucharbeiten, Arbeiten mit heißen Massen, Arbeiten in Baugruben und Gräben sowie an und vor Erd- und Felswänden, Bauarbeiten unter Tage, Arbeiten in Bohrungen, Arbeiten in Rohrleitungen.mehr
ArbMedVV: Rechtsgrundlage für die arbeitsmedizinische Vo ... / Zusammenfassung
Überblick Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) fasst die arbeitsmedizinischen Regelungen zum Schutz der Beschäftigten vor gesundheitsschädlichen Einwirkungen zusammen, die früher in den einzelnen Fachverordnungen enthalten waren. Die ArbMedVV konkretisiert also die Vorgaben zur arbeitsmedizinischen Vorsorge aus der Gefahrstoffverordnung, der Biostoffve...mehr
Bauarbeiten / Zusammenfassung
Begriff Unter Bauarbeiten im arbeitsschutzfachlichen Sinne werden Arbeiten zur Herstellung, Instandhaltung, Änderung und Beseitigung von baulichen Anlagen einschließlich der hierfür vorbereitenden und abschließenden Arbeiten verstanden. Zu den vorbereitenden und abschließenden Arbeiten zählen Tätigkeiten zur Baustelleneinrichtung und -räumung. Bauliche Anlagen sind mit dem E...mehr
Begriff GESTIS ist ein Gemeinschaftsprojekt der Berufsgenossenschaften, mit dem die Fülle der Informationen auf dem Gebiet der Gefahrstoffe in einer Datenbank zusammengefasst wird. Die Berufsgenossenschaften haben mit dem GESTIS einen eigenen Verbund zentraler und dezentraler Gefahrstoffdatenbanken aufgebaut. GESTIS besteht aus je einer Stoffdatei; Produktdatei; Exponiertendat...mehr
Schutzmaßnahmen / 2.3 Personenbezogene Schutzmaßnahmen
Erst wenn technische bzw. organisatorische Schutzmaßnahmen nicht möglich sind bzw. Restgefährdungen bestehen, dürfen Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) eingesetzt werden. Die Auswahl der geeigneten PSA hängt ab von der ausgeführten Tätigkeit und den verwendeten Stoffen und Verfahren – sie wird im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festgelegt. Die Beschäftigten sind verpflic...mehr
Werkzeugmaschinen / Zusammenfassung
Begriff Werkzeugmaschinen sind kraftbetätigte Maschinen zur Kaltbearbeitung von Metall. Beispiele für Werkzeugmaschinen sind: hydraulische, pneumatische und mechanische Pressen, Dreh-, Bohr- und Fräsmaschinen, Bearbeitungszentren, Schleifmaschinen, Tafelscheren, Gesenkbiegepressen, Funkenerodiermaschinen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Für die Beschaffenheit von Werkzeugmas...mehr
Begriff Inerte Gase sind Gase, die reaktionsträge sind und somit nur schwer an chemischen Reaktionen beteiligt werden können. Beispiele sind die Edelgase (Helium (He), Neon (Ne), Argon (Ar), Krypton (Kr), Xenon (Xe), Radon (Rn)) sowie in bestimmtem Maße Stickstoff (N2) und Kohlenstoffdioxid (CO2). Inertgase werden stets dann angewendet, wenn sauerstofffreie oder -arme Atmosp...mehr
Fußböden / Zusammenfassung
Begriff Die Anforderungen an Fußböden beziehen sich nach Arbeitsstättenrecht nicht nur auf die statisch wirksame Tragschicht, den Fußbodenaufbau und die Oberfläche, sondern auch auf Auflagen, z. B. Matten, Roste oder Teppiche. Fußböden müssen unter Arbeitsschutzgesichtspunkten sicher und gesundheitsschonend begehbar sein. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Nummer 1.5 de...mehr
Persönliche Absturzschutzausrüstungen zum Retten aus Höh ... / 1.2 Kennzeichnung
Rettungsausrüstungen müssen das CE-Kennzeichen tragen (Abschn. 5.1.1 DGUV-R 112-199). Jedes lösbare Bestandteil von Rettungsausrüstungen trägt – gut sichtbar, lesbar und dauerhaft gekennzeichnet mind. folgende Angaben (Abschn. 5.1.2 DGUV-R 112-199): Typ- und Modell-Bezeichnung, Angaben zum Hersteller oder Lieferanten bzw. den Handelsnamen, Chargen- oder Seriennummer oder andere...mehr
Persönliche Absturzschutzausrüstungen zum Retten aus Höh ... / 2 Gefährdungen
Der Arbeitgeber muss nach §§ 4 und 5 ArbSchG Gefährdungen ermitteln und Schutzmaßnahmen festlegen. Berücksichtigt werden müssen u. a. (Abschn. 4.2 DGUV-R 112-199): Arbeitsbedingungen, persönliche Konstitution der Beschäftigten, Gefährdungen, die bei der Benutzung der Rettungsausrüstungen entstehen bzw. von ihnen ausgehen können. Vorrangig sind technische und/oder organisatorisch...mehr
Begriff Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung werden Maßnahmen festgelegt, um Unfälle bei der Arbeit zu vermeiden und die Arbeitnehmer vor arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu schützen. Höchste Priorität hat die Beseitigung der Gefahr am Entstehungsort. Man unterscheidet im Arbeitsschutz technische, organisatorische und persönliche bzw. personenbezogene Schutzmaßnahmen. Ge...mehr
Persönliche Absturzschutzausrüstungen zum Retten aus Höh ... / 1.3 Einsatzgebiete
Der Einsatz von Rettungssystemen kann erforderlich werden (s. Abschn. 3 DGUV-R 112-199): an Arbeitsplätzen mit Absturzgefahr, bei denen die Beschäftigten PSA gegen Absturz tragen; an schwer zugänglichen Arbeitsplätzen, z. B. Krane; in Behältern und engen Räumen, z. B. Schächte. Typische Rettungsverfahren sind: Rettung aus einem Schacht, Rettung aus einer Steigschutzeinrichtung, Ret...mehr
Elektrokarren / Zusammenfassung
Begriff Elektrokarren sind Flurförderzeuge mit batterieelektrischem Antrieb, die überwiegend innerbetrieblich zum Befördern von Personen sowie zum Transportieren, Ziehen und Schieben, von Lasten aller Art verwendet werden. Sie laufen mit Rädern auf Flur und sind frei lenkbar. Elektrokarren zählen zu den Mitfahrer-Flurförderzeugen, die durch einen mitfahrenden Fahrer (Fahrers...mehr
Persönliche Absturzschutzausrüstungen zum Retten aus Höh ... / Zusammenfassung
Begriff Persönliche Absturzschutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen (Rettungsausrüstungen) sind Rettungssysteme, die den Benutzer bzw. den zu Rettenden während des Rettungsvorgangs gegen Absturz schützen. Sie bestehen mind. aus einer Körperhaltevorrichtung (z. B. einem Rettungsgurt) und einem Befestigungssystem, die mit einer zuverlässigen Verankerung verbunden wer...mehr
Rohbauarbeiten / 1 Organisation der Rohbauarbeiten
Der Bauherr trägt als Veranlasser der Baumaßnahmen zunächst die Gesamtverantwortung für das Bauvorhaben. Im Rahmen dieser Verantwortung hat er leistungsfähige und zuverlässige Unternehmer mit der Ausführung von Bauleistungen (hier: Rohbauarbeiten) zu beauftragen, sofern er diese Aufgaben nicht selbst erfüllen kann. Mit dieser Auswahl trägt der Bauherr bereits entscheidend zu...mehr
Elektrokarren / 4.4 Auftrag zum Steuern einer E-Karre
Eine E-Karre steuern dürfen nur Personen die über 18 Jahre alt sind, geeignet und ausgebildet für diese Tätigkeit sind, Nachweis der Befähigung erlangt haben, schriftlich beauftragt sind, in der Handhabung unterwiesen sind. Die schriftliche innerbetriebliche Beauftragung zum Führen von Gabelstaplern ist in den meisten Betrieben mittlerweile gängige Praxis. Dass sich die Pflicht zu...mehr