Source: http://www.oeog.at/ow10/chronik-2/
Timestamp: 2017-06-27 17:44:06
Document Index: 312164151

Matched Legal Cases: ['Art.9', 'Art 9', 'Art. 79', '§ 33', '§8', '§ 7']

Chronik der ÖOG 1960-2010 – Die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG)
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In Salzburg periodische Zusammenkünfte von Offizieren – die Initiative dazu war von einer Gruppe meist jüngerer Offiziere des ersten Bundesheeres ausgegangen, die sich seit mehreren Jahren regelmäßig getroffen hatten. Leiter dieser Veranstaltungen war, nach der Übersiedlung von Obstlt Möller nach Amerika, Obstlt iG aD Vital. Bereits damals fanden sich bei solchen Zusammenkünften Offiziere aller Kategorien ein: Aus der k.u.k. Armee, dem 1. Bundesheer, der deutschen Wehrmacht, aus dem Ruhestand, außer Dienst und der Reserve.
Wiedererlangung der Wehrhoheit Österreichs durch den Staatsvertrag
Bundesgesetz, womit der Wirkungsbereich des Bundeskanzleramtes in Angelegenheiten der Landesverteidigung festgesetzt wird. Errichtung des Amtes für Landesverteidigung unter Sektionschef Dr. Emil Liebitzky
Das Wehrgesetz wird beschlossen – Gründungstag des Bundesheeres; die ordentliche Präsenzdienstzeit beträgt neun Monate – Wehrpflicht.
Bundesgesetz über die Neutralität wird beschlossen
Nach dem Inkrafttreten des Staatsvertrages, wurden die Offizierstreffen in Salzburg in den Dienst der fachlichen Fortbildung gestellt und man begann mit der systematischen Abhandlung militärischer Themen. Man beschloss die Gründung einer Offiziersvereinigung, nach dem Muster der Schweizerischen Offiziersgesellschaft. Der Grundgedanke dabei war, dass im Zeitalter des totalen Krieges im Ernstfall das ganze Land in Verteidigungszustand versetzt werden müsste. Die in einem solchen Verteidigungsfall benötigten zahlreichen Kommandanten könnten nur zu einem kleinen Teil von Berufsoffizieren gestellt werden. Die Mehrzahl müsste aus dem Kreis der Reservisten oder sonstiger nichtaktiver Offiziere genommen werden. Gerade deshalb wäre es wichtig, diese im Rahmen einer freiwilligen Organisation fortzubilden, wie es auch in der Schweizerischen Offiziersgesellschaft geschieht.
UN-Beitritt Österreichs
Ausmusterung von 22 Leutnants und Fähnrichen in der Fasangartenkaserne in Wien in Anwesenheit des Herrn Bundespräsidenten
Die „Provisorische Grenzschutz-Schulabteilung“ wird in „Militärakademie Enns“ umbenannt
Bundesgesetz über die Errichtung des Bundesministeriums für Landesverteidigung. Hierzu wurde das Amt für Landesverteidigung im Bundeskanzleramt in das Bundesministerium für Landesverteidigung umgewandelt.
Amtsantritt von Ferdinand Graf (ÖVP) als erster Bundesminister für Landesverteidigung, er war im Krieg Unteroffizier; ihm wurde mit Dr. Karl Stephani (SPÖ), im Krieg Leutnant, ein Staatssekretär zur Seite gestellt. Oberst Erwin Fussenegger wird Generaltruppeninspektor (GTI) – bis 31. Dezember 1970
Der Nationalrat beschließt die wichtigsten Begleitgesetze des Wehrgesetzes: das Heeresdisziplinargesetz, Heeresgebührengesetz, Arbeitsplatzsicherungsgesetz und das Gesetz über den sozialrechtlichen Schutz der Wehrpflichtigen
Die Idee der Gründung einer Offiziersvereinigung in Salzburg wurde von einem Proponentenkomitee übernommen, dem Staatssekretär aD Obst dRes Stepski-Doliwa, GenLt aD Wittas und Mjr aD Sauer-Nordendorf angehörten. Federführend war GenLt aD Wittas. Obst Dr. Paumgartten nahm es auf sich, die Leitgedanken der Vereinigung, die man zu gründen beabsichtigte, dem Leiter des damaligen Staatsamtes für Landesverteidigung, Hofrat Dr. Liebitzky, vorzutragen. Dieser erklärte sich grundsätzlich damit einverstanden, bat jedoch, die Organisation nicht auf Salzburg zu beschränken. Man sollte vielmehr versuchen, Interessenten in allen Bundesländern zu gewinnen und gemeinsam einen Statutenentwurf auszuarbeiten. Dieser Bitte wurde mit einem Rundschreiben vom 14. Juni 1956 an die damaligen Oberstleutnante bzw. Majore Leeb (Wien), Knotzer (Eisenstadt), Waldmüller (Linz), Brunner (Innsbruck), Duic (Graz), Gerstmann (Klagenfurt) und Pridun (Bregenz) entsprochen. Aufgrund der positiven Stellungnahmen wurde im September ein zweiter Entwurf ausgearbeitet und zur neuerlichen Begutachtung ausgesandt. In diesem zweiten Rundschreiben waren besonders Ratschläge und Anregungen des Vereinsreferenten im Bundesministerium für Inneres, Obstlt aD Sektionsrat Dr. Skarwada, berücksichtigt worden. So war vor allem eine Statutenteilung in solche für den Dachverband und für die einzelnen Landesgesellschaften vorgenommen worden.
Die ersten Wehrpflichtigen werden einberufen (12.823 Mann)
Erste feierliche Angelobung von Wehrpflichtigen in ganz Österreich
Bundespräsident Dr. h.c. Theodor Körner stirbt kurz vor Auslaufen seiner Amtsperiode. Theodor Körner war k.u.k. Oberst und Generalstabschef der 1. Isonzo-Armee. 1924 wurde er als General pensioniert, nachdem er bei der Aufstellung eines republikanischen Heeres maßgeblich mitgewirkt hatte. Er war der erste direkt vom Volk gewählte Bundespräsident (2. Wahlgang – 27. Mai 1951). 19.01.
Erste Ausmusterung von Militärakademikern an der Militärakademie Enns
Gründung der Offiziersgesellschaft Salzburg: Präsident: GenLt Paul Wittas. Als erste Interessenten hatten bereits am 29. November 1956 32 Herren ihre Mitgliedschaft angemeldet. Am Tag der Generalversammlung war die Mitgliederzahl schon auf 75 angestiegen.
Gründung der Offiziersgesellschaft Niederösterreich – Präsident: Bgdr Walter Colerus-Geldern
Dr. Adolf Schärf wird zum Bundespräsidenten gewählt
Parade des Bundesheeres anlässlich des Amtsantrittes von Bundespräsident Dr. Adolf Schärf
Gründung der Offiziersgesellschaft Oberösterreich: Präsident Obst Hermann Klomser
Die Förderung und Unterstützung der Offiziersgesellschaften wird vom BMLV angeordnet (Erl.Zl. 71.143, Präs./I 1957)
Die Militärakademie Enns wird geschlossen
Die Militärakademie Wiener Neustadt wird nach vollzogenem Wiederaufbau am Traditionstag ihrer Gründung (1752) eröffnet und wieder Ausbildungsstätte für den Offiziersnachwuchs.
Erste Ausmusterung an der Militärakademie Wr. Neustadt
Anzeige beim Bundesministerium für Inneres, Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit betreffend die Gründung der Offiziersgesellschaft Wien und der Österreichischen Offiziersgesellschaft. Nichtuntersagung der Bildung des Vereins (SD Wien, Zl. V / 459 / 59, vom 16. Mai 1959)
BMLV Erl. Zl. 45.707-Präs/I/59 (Unterschrift BM Graf): Der ÖOG sowie deren Landesoffiziersgesellschaften fällt gem. ihren Statuten im Sinne der Vertiefung des Wehrgedankens und der Festigung der österr. Landesverteidigung eine wesentliche Aufgabe zu. Es muss daher auch Aufgabe des BMLV und der nachgeordneten Kommanden sein, die Tätigkeit dieser Offiziersgesellschaften zu fördern und in solche Bahnen zu lenken, dass sie die in ihren Statuten festgelegten Ziele erreichen können. Das BMLV wird mit dem Präsidenten der ÖOG enge Fühlung halten. Ebenso wird von den Gruppenbefehlshabern und Brigadekommandanten sowie dem Kommandanten der Militärakademie erwartet, dass sie mit den in ihrem Bereich konstituierten Offiziersgesellschaften im Rahmen der vom BMLV gegebenen Richtlinien ständig Verbindung halten werden.
Gründung der Offiziersgesellschaft Wien: Präsident: GdA aD Ing. Dr. Emil Liebitzky
Gründung der Offiziersgesellschaft Tirol: Präsident: General aD Valentin Feurstein
12. – 31.10.
Durchführung der ersten Standesevidenzkontrollen für Reservisten in den Landeshauptstädten sowie in den Bezirken Neusiedl am See und Mattersburg
Gründung der Offiziersgesellschaft Vorarlberg: Obst dG aD Karl Pridun
Der Dachverband, die ÖOG, wird in Wien von GdA aD Ing. Dr. Emil Liebitzky gegründet. Das Proponentenkomitee besteht aus: GdA iR Ing. Dr. Emil Liebitzky, GM Erwin Fussenegger, GM Leo Waldmüller. Vom Proponentenkomitee haben sich entschuldigt: FMLt Alfred Jansa und GM iR Karl Klein. Der Vorstand besteht nach der Wahl aus folgenden Herren: Präsident: GdA iR Ing. Dr. Emil Liebitzky, 1. Stellvertreter und Vizepräsident: GM iR Paul Wittas, 2. Stellvertreter wird GTI Gen Erwin Fussenegger, 3. Stellvertreter: MR Dr. Karl Perelli, 4. Stellvertreter: Obst iG aD Friedrich Ossmann. Gleichzeitig werden 7 Verbandsbeiräte mit unterschiedlichen Aufgaben als beratende Organe der ÖOG bzw. der Delegiertenkonferenz errichtet: a) Verbandsbeirat für wehrwissenschaftliche Angelegenheiten: GM aD wHR Dr. Oskar Regele, b) Verbandsbeirat für soziale Angelegenheiten: blieb vorerst unbesetzt, c) Verbandsbeirat für Rechtsangelegenheiten: Hptm aD SR Dr. Oskar Zlamala, d) Verbandsbeirat für kulturelle Angelegenheiten: Oblt aD Alfred Roth-Limanowa, e) Verbandsbeirat für Sportangelegenheiten: Obstlt Karl Niemetz, f) Verbandsbeirat für Presseangelegenheiten: StArch Dr. Allmeyer-Beck, g) Verbandsbeirat für persönliche Angelegenheiten (Ruhestand): GM aD Anton Carl Longin
In Wien wollte man von Beginn an das Offizierskorps (Berufs- und Reserveoffiziere) wie bis 1918 üblich geschlossen halten. Die Gründung geschah nach dem Vorbild neutraler Staaten, ähnlich dem der Schweizer Offiziersgesellschaft, nach föderalistischen Grundsätzen: Die Delegierten der bestehenden Landesgesellschaften gründen den Dachverband und wählen erst dann aus ihrer Mitte den Vorstand und Präsidenten der ÖOG. Dieser Grundsatz ist bis heute beibehalten.
Anerkennung der ÖOG als Nachfolgegesellschaft des 1939 aufgelösten Österreichischen Offiziersvereines durch den Ministerrat (BMfI Zl. 82.887-4/60 vom 30.3.1960), Punkt 6 der Tagesordnung des Ministerrates
Gründung der Offiziersgesellschaft Burgenland, Präsident: Obst Josef Knotzer
Gründung der Offiziersgesellschaft Niederösterreich II, Präsident: Mjr dG aD Rudolf Marwan-Schlosser. Auf Grund der Größe hat dieses Bundesland zwei Offiziersgesellschaften.
Gründung der Offiziersgesellschaft Steiermark: Präsident wird GM aD Ernst Pauer-Arlau
Wehrgesetznovelle mit Bestimmungen über die Ableistung von freiwilligen Waffenübungen
ÖOG meldet an BMLV die durchgeführten Vorträge im Rahmen der LOGen:OG NÖ – II Mjr dG Österreicher: „Der Einfluss der Atomwaffen auf die Taktik“; Obstlt dG Dr. Duic: „Generalstabsausbildung in West, Ost und in den Neutralen Staaten“; OG – Wien GM Waldmüller: „Bedeutung und Aufgabe des Reserveoffiziers in Österreich“; Mjr Alboth (Schweiz): „Der Kleinstaat in der totalen Abwehrbereitschaft“; OG V und OG T – Obstlt dG Spannocci: „Aufbau und Ersatzmöglichkeiten der österreichischen Panzerwaffe“
Gründung der Offiziersgesellschaft Kärnten, erster Präsident: Olt zSee aD Karl Theodor Mayer
Der Gründer der ÖOG und OG Wien und Vorsitzender beider Gesellschaften, GdA aD Ing. Dr. Emil Liebitzky verstirbt in Wien. Der GTI, Gen Erwin Fussenegger führt bis zur Wahl eines neuen Präsidenten die ÖOG, Bgdr Ignaz Reichel übernimmt bis zur außerordentlichen Vollversammlung der OG Wien die Führung der OG Wien.
Die OG Kärnten wird als weiteres Mitglied in die ÖOG aufgenommen.
Ministerbeschluss über den Aufbau einer umfassenden Landesverteidigung, die sich auf militärische, wirtschaftliche, zivile und geistige Bereiche zu erstrecken hat
Ministerratsbeschluss über die Aufstellung von Grenzschutztruppen nach dem territorialen Prinzip aus Reservisten des Bundesheeres. Die Gesamtplanung sieht 120 Grenzschutzkompanien vor.
BMLV überweist ÖOG einen Subventionsbetrag in der Höhe von 35.000 öS.
Kabinettsdirektor iR Dr. Alexander Toldt zum ÖOG Präsidenten gewählt. FMLt iR Alfred Jansa hat eine Berufung an die Spitze der ÖOG aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. Ein weiterer Kandidat, GM Longin lehnte wegen Arbeitsüberlastung im Bundesministerium für Landesverteidigung eine Kandidatur ab.
Überreichung der Ernennungsdekrete an 175 Reserveoffiziere durch den Bundesminister in der Fasangartenkaserne in Wien in Anwesenheit des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers
1. Grenzschutztag. Standesevidenzkontrolle des GzBaon 114 in Rohrbach/Mühlviertel in Anwesenheit des Bundesministers. Verleihung des Grenzschutzabzeichens an die Angehörigen des Baons
Ministerratsbeschluß über den Aufbau der umfassenden Landesverteidigung nach einem einheitlichen Organisationsschema
Brief ÖOG an BMLV mit Protest über eine ausgestrahlte Rundfunksendung „Man kann ruhig darüber reden“ am 21.5.1962 mit dem Ersuchen um Veranlassung. BMLV teilt mit, dass die notwendigen Veranlassungen getroffen wurden. Hierbei wurde u.a. erreicht, dass noch im Herbst d.J. eine Rundfunksendung gestaltet und gesendet wird, die die Belange des Bundesheeres und seines Offizierskorps den Rundfunkhörern entsprechend nahebringen wird. Darüber hinaus wird der ORF bemüht sein, den Angelegenheiten der Landesverteidigung größere Beachtung zu schenken.
Delegiertenkonferenz im BMLV/Wien – aus dem Protokoll: Der Herr Bundesminister für Landesverteidigung sieht die Tätigkeit der Österreichischen Offiziersgesellschaft vor allem darin, dass dieselbe um die Zusammenfassung, Formung und einheitlichen Ausrichtung der österreichischen Offiziere, sowohl der aktiven als auch der Reserveoffiziere und jener des Ruhestandes bemüht sein soll. Die Erfassung jener Kreise, die außerhalb des Offiziersstandes stehen, möchte der Herr Bundesminister für Landesverteidigung lieber einer besonderen Gesellschaft (Anm. d. Red.: Gesellschaft zur Förderung der Landesverteidigung) überlassen sehen. Der Herr Bundesminister für Landesverteidigung hat angedeutet, dass ihm hierbei keine Konkurrenzierung, sondern vielmehr eine sehr enge Zusammenarbeit dieser beiden Gesellschaften, allerdings auf verschiedenen Ebenen, vorschwebt
Ministerratsbeschluß über die Änderung der Organisation des Bundesheeres (7 Einsatzbrigaden mit Ausbildungstruppen, vier Einberufungstermine, Errichtung eines Militärkommandos in jedem Bundesland)
Treffen von 70 Reserveoffizieren der Artillerie in Graz, Bildung eines Arbeitsstabes zur Vorbereitung eines gesamtösterreichischen Reserveoffizierstages
Präsident ÖOG Toldt informiert die LOGen, dass die von ihr herausgegebene Zeitschrift „Landesverteidigung – Österreichische Militärische Zeitschrift“ mit Ende des Jahres eingestellt wird und das BMLV über das weitere Schicksal der Zeitschrift entscheiden wird. (Anm.d.Red.: Die Zeitschrift wird vom BMLV als ÖMZ weitergeführt)
Ernennung der Militärkommandanten im Zusammenhang mit der Umgliederung des Bundesheeres
Gründungsdatum der „Österreichische Militärische Zeitschrift“ (ÖMZ) – schon ab 1955 wurden Anleitungen und Unterlagen für den Offizier des Österreichischen Bundesheeres unter dem Titel „Für den Kommandanten“ publiziert. In der Folge wurde durch GdA aD Ing. Dr. Emil Liebitzky begonnen, im Rahmen der Österreichischen Offiziersgesellschaft, militärwissenschaftliche Erkenntnisse in der Zeitschrift „Landesverteidigung“ herauszugeben; diese trug bereits den Untertitel „Österreichische Militärische Zeitschrift“, der dann ab Jänner zum Haupttitel gemacht wurde. 28.04.
Dr. Adolf Schärf zum Bundespräsidenten wiedergewählt
Konstituierende Generalversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Landesverteidigung
Bundesgesetz über das BH-Dienstzeichen. Bundesgesetz über die Wehrdiensterinnerungsmedaille
In Wien verstirbt der letzte Generalstabschef des Bundesheeres der Ersten Republik FMLt iR Alfred Jansa ( Jansaplan). FMLt Jansa führte bei der Gründungsversammlung der ÖOG im Palais Eschenbach zunächst den Vorsitz als Ältester unter den anwesenden Offizieren. Er lehnte nach 1945 die Bestellung zum Bundesminister für Landesverteidigung und in weiterer Folge die Bestellung zum Präsidenten der ÖOG, nach dem Tod Gen Liebitzky´s, aus gesundheitlichen Gründen ab. Seine langjährige Erfahrung stellte er beim Aufbau des Österreichischen Bundesheeres in der Zweiten Republik und bei der Gründung der OG Wien zur Verfügung.
Rösch fordert eine neuerliche Umgliederung des Bundesheeres und eine Wehrdienstzeit von sechseinhalb Monaten, zusätzlich aber wären drei Waffenübungen zu je 14 Tagen innerhalb von zehn bis fünfzehn Jahren abzuleisten. Ferner forderte er die Ausrichtung des Bundesheeres im Frieden auf ein reines Ausbildungsheer, das durch ein entsprechend gutes Mobilmachungssystem rasch zum Einsatzheer werden sollte
Kabinettsdirektor iR Dr. Alexander Toldt zum ÖOG Präsidenten wiedergewählt
Bundesminister Dr. Karl Schleinzer scheidet aus dem Amt. Sein Nachfolger wird Dr. Georg Prader.
Brief Präs ÖOG an den Bundesminister betreffend die Pläne von Prof. Thirring bzw. von Staatssekretär Rösch (Thirring-Rösch Plan). ÖOG warnt vor Thirring-Plan „Nie wieder Krieg!“ und der dort geforderten gänzlichen Auflassung des Bundesheeres. ÖOG gegen Wehrdienstzeitverkürzung, weist darauf hin, dass für die Erhaltung der bisherigen neun monatigen Dienstzeit mehr finanzielle Mittel erforderlich sind, genauso wie für die von Rösch vorgesehene Vermehrung des Kaderpersonalstandes durch Zeitverpflichtung.
Schreiben des Wehrpolitischen Büros im BMLV an die ÖOG: Das Bundesministerium für Landesverteidigung sucht Reserveoffiziere und Einjährig Freiwillige dRes, die Interesse zeigen und sich freiwillig bereitfinden, als Vortragende oder Diskussionsredner zu wehrpolitischen Themen bei Veranstaltungen außerhalb des Bundesheeres eingesetzt zu werden. Dieser Personenkreis würde durch das Bundesministerium für Landesverteidigung getestet, bei Eignung geschult, weiterhin auf dem Laufenden gehalten und fallweise eingesetzt werden. Eine Honorierung der Einsätze wird in Aussicht gestellt. Die ÖOG wird gebeten, ihre Mitglieder hierüber zu informieren und Interessenten aufzufordern, sich unmittelbar an das Wehrpolitische Büro im Bundesministerium für Landesverteidigung zu wenden.“ – ÖOG meldet vorerst fünf RO/ROA
Erster Reserveoffizierstag in Salzburg- Siezenheim mit Teilnahme von 1.450 Reserveoffizieren
Der Militärwissenschaftliche- und Kasinoverein, der das Haus am Schwarzenbergplatz 1 gemäß einer Kaiserlichen Verfügung käuflich erwarb, wird behördlich aufgelöst. Das Haus am Schwarzenbergplatz 1 übernahm nach Streitigkeiten in der Zwischenkriegszeit entschädigungslos das Handelsministerium und verwaltet es nun durch die BGV II. Eine Sektion des Bundesministeriums für Verkehr ist im Haus ebenso untergebracht, wie die ÖOG, OGW und der Verein Alt Neustadt.
Bundespräsident Dr. Adolf Schärf verstirbt in seiner Amtsperiode.
Ministerratsbeschluss über die Zielsetzungen der umfassenden Landesverteidigung. Begriffliche Unterscheidung von drei Bedrohungsfällen (Krisen-, Neutralitäts- und Verteidigungsfall) 23.05.
Dr. h.c. Franz Jonas zum Bundespräsidenten gewählt
Erstmalige Aufstellung eines Reservebataillons; zweitägige Instruktion und Inspektion des JgB 37 in Trofaiach (Stmk)
Parade des Bundesheeres aus Anlass des Amtsantrittes von Bundespräsident Franz Jonas
2. Reserveoffizierstag in Wien. Es nehmen 1487 RO teil.
Rundschreiben der Österreichischen Offiziersgesellschaft an die Offiziersgesellschaften in den Bundesländern: „Betrifft: Nominierung von Referenten für Ausbildungsfragen bei den Offiziersgesellschaften – Durchführung einer Arbeitstagung am 28.10.1965 in Wien unter Vorsitz des Leiters der Ausbildungsabteilung im BMLV, Herrn Obst dG Karl Lütgendorf; eintägige Arbeitsbesprechung mit den Ausbildungsreferenten der LOGen. Als Besprechungspunkte sind ua vorgesehen: Info über Organisation der Weiterbildung von RO und ROA außerhalb der Waffenübungen; Berichte der einzelnen Ausbildungsreferenten der LOGen über den derzeitigen Stand der außerdienstlichen Weiterbildung in den Bundesländern, insbesondere über die Tätigkeit der ROA-Clubs und Veranstaltungen einzelner Truppenteile und die dabei gemachten Erfahrungen; Die Möglichkeit für die Einrichtung echter Fernkurse mit Prüfungen; Berücksichtigung der erfolgreichen Absolvierung von Kursen und Lehrgängen in den Personalakten und die möglichen Auswirkungen auf Beförderungen. Das Ergebnis der Arbeitsbesprechung soll in einem zusammenfassenden Bericht festgehalten werden, welcher gleichzeitig als Grundlage für die künftige Organisation und Planung der außerdienstlichen Weiterbildung zu dienen hätte.
Vollversammlung der OG Wien unter Vorsitz von Bgdr Ignaz Reichel. Bgdr Reichel teilt eingangs der Versammlung sein Bedauern darüber mit, dass Herr Olt aD Kabinettsdirektor i. R. Dr. Toldt seine Funktion als Präsident der OG Wien und der ÖOG krankheitshalber zurück gelegt hat und ihm nun die Führung des Vorsitzes als Vizepräsident der OG Wien zu falle. Auf Beschluss des Vorstandes stattete Bgdr Reichel Herrn Olt aD Kabinettsdirektor i. R. Dr. Toldt einen Ergebenheitsbesuch ab, bei dem er ihm den aufrichtigen Dank für seine mehrjährige Tätigkeit zum Ausdruck brachte. Der neue Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Präsident: Mjr dRes Dr. Franz Palla, 1. Stellvertreter: Obstlt aD HR Rudolf Berdach, 2. Stellvertreter: Bgdr Ignaz Reichel, Schriftführer wird Hptm dRes Hanns Führer. Seit dieser Sitzung werden die ÖOG und OG Wien von jeweils einem eigenen Präsidenten geführt: Der Bundesminister Dr. Georg Prader und GTI Obst Erwin Fussenegger favorisierten nach persönlichen Absprachen den Bezirkshauptmann von Wien – Umgebung (früher BH von Melk), wHR Dr. Franz Schmidt als ÖOG Präsidenten, der in den Jahren 1960 Präsident der OG NÖ II war.
Erstmalige Bestellung von Reserveoffizieren zu Kommandanten von Grenzschutzbataillonen
Delegiertenkonferenz in Wien: wHR Dr. Franz Schmidt Bezirkshauptmann von Wien-Umgebung (früher BH von Melk) wird zum Präsidenten gewählt; Antrag OG Salzburg: Entsendung einer Gastdelegation zum CIOR-Kongress (Confederation Interalliee des Officiers de Reserve) von 21.-17.8.1966 auf dem Messegelände in München; Mitgliederzahlen. B-200, K-500, NÖ I-200, NÖ II-200, OÖ-500, S-500, ST-300, T-500, V-200, W-1600 (Summe 4.700)
Beschluß über die Aufstellung von territorialen Sicherungstruppen. Zunächst sollen 140 Kompanien aufgestellt werden.
Präzisierung der Verfügungsgewalt über das Bundesheer durch den Ministerrat in Form einer Ermächtigung des Bundesministers für Landesverteidigung
Vorstandssitzung: ÖOG Präs Schmidt berichtet von einer Vorsprache bei Minister Prader, in welcher der Herr Bundesminister einen Wunsch bezüglich der Vereinstätigkeit der OGen hinsichtlich einer Vortragsreihe „Geistige Landesverteidigung“ in jedem Bundesland äußerte. Hierzu sollen Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und aus allen Parteirichtungen eingeladen werden. Diskussion im Vorstand: den Vorwurf des pro domo entkräftet der Präsident damit, dass ja jeder für seine Rechte eintritt, warum nicht auch der Offizier.
Wehrgesetznovelle betreffend u.a. die Erstreckung der Altersgrenze für Wehrpflichtige und Neuregelung der Inspektionen und Instruktionen
Vorstand ÖOG beschließt „in Form von Presseaktionen die Beschaffung von Geräten, die dem Katastrophenschutz dienen, zu unterstützen. Es sei in erster Linie notwendig, Amphibien-Kfz zu beschaffen, was die letzten Assistenzeinsätze in Kärnten und Osttirol bewiesen hätten“.
Besuch von 130 Offizieren der Ancient and Honorable Artillery Company of Massachusetts (USA) in Wien
Umbenennung der Militärakademie in ,,Theresianische Militärakademie“. Diese Regelung tritt mit 1. Jänner 1967 in Kraft.
Konferenz der Landesoffiziersgesellschaften (LOG) in Wien, Militärkasino unter dem Vorsitz des Präsidenten der ÖOG, Bezirkshauptmann wHR Dr. Franz Schmidt. Zweck der Besprechung war die Koordination der Tätigkeit der Landes OG auf den Gebieten „Geistige LV“, der „Freiwilligen Militärischen Fortbildung“ und des weiteren Ausbaus der Offiziersgesellschaften in den einzelnen Bundesländern. In Vertretung des verhinderten Herrn Bundesministers waren Bgdr Ignaz Reichel und Ministerialrat Dr. Oskar Zlamala erschienen.
Generalversammlung des Österreichischen Offiziers- und Gagistenverbandes in Wien 1, Eschenbachgasse 11 (Exnersaal)
Delegiertenkonferenz in Salzburg – Begrüßung durch Befehlshaber der Gruppe III, General der Infanterie Dr. Zdenko PAUMGARTTEN.Der mit der Vertretung des BM Dr. Georg PRADER beauftragte GTI, General der Infanterie Erwin Fussenegger, verlas Schreiben des BM.
Altneustädter Ball in den Sophiensälen. Das erste Mal ist die ÖOG und die OG Wien maßgeblich an den Vorarbeiten beteiligt. Der Präsident der ÖOG, Bezirkshauptmann wHR Dr. Franz Schmidt und der Präsident der OG Wien, Obst dRes Dr. Franz Palla werden in das Ehrenpräsidium gewählt.
Delegiertenkonferenz in Graz – Begrüßung durch den Befehlshaber der Gruppe II, Generalmajor Albert Bach; i.V. BM Dr. Prader – GTI GdI Erwin Fussenegger. Referat Obst dG Wilhelm Kuntner „Wie können die Offiziersgesellschaften wehrpolitisch aktiv werden?“; Referat Obst dG Adolf Gaspari „Die Rolle der Offiziersgesellschaften bei der Durchführung der Freiwilligen militärischen Fortbildung von Reserveoffizieren“
Auf Grund internationaler Spannungen und mit Rücksicht auf die Alarmierung der Truppe werden militärische Exkursionen, die noch für 1968 geplant waren, auf das Jahr 1969 verschoben. Auf Einladung des Bundesministeriums für Landesverteidigung finden Besprechungen mit der ÖOG über die künftige freiwillige militärische Fortbildung im Bundesministerium für Landesverteidigung statt.
Vollversammlung der ÖOG. Der Präsident der OG Wien, Obst Franz Palla stellt vor diesem Gremium die Umsetzung des Erlasses betreffend die Freiwillige militärische Fortbildung, Zl. 305.000-Schul/66, im Bereich der OG Wien vor. Demnach befinden sich vom Militärkommando Wien Obst dG Dr. Ulz, der Befehlshaber der Gruppe I, Generalmajor Ignaz Reichel und der Kdt von JgB 4, Obstlt Karl Fahringer im Vorstand der OG Wien. Damit seien die Vertreter des BMLV im Vorstand ausreichend vertreten. Weiters wird noch über die Herausgabe eines Mitteilungsblattes durch die ÖOG beraten und Obst Franz Palla ausgiebig über das Redaktionsteam sowie die Druckkosten befragt.
Delegiertenkonferenz in Linz: Obst dRes Dr. Franz Palla wird neuer Präsident der ÖOG, 1.Vize: GTI GdI Erwin Fussenegger, 2. Vize: GdI iR Dr. Zdenko Paumgartten, 3. Vize: Mjr dRes Bruno Barnerth, 4. Vize: Obstlt dRes Gabriel Donner-Grobois, 5. Vize: Obst dG Erhard Schink, Ehrenpräs: Kabinettsdirektor iR Dr. Alexander Toldt, Ehrenmitglied: Generalleutnant aD Paul Wittas – Begrüßung Befehlshaber Gruppe III, GenMjr Hubert Obermair; Grußwort Bundesminister Dr. Prader; Referat Obst dG Hermann Strohschneider (BMLV/GrpWPol); „Aufgaben und Aufbau der Umfassenden Landesverteidigung
GenSek Info an Kassier: Mitgliederstand: B-174, K-652, NÖ I-178, NÖ II-303, OÖ-495, S-540, ST-557, T-605, V-192, W-1704 (Summe: 5.400)
Pressekonferenz im Presseclub Concordia durch Präs ÖOG Palla: Ablehnung des „Volksbegehrens zur Abschaffung des Bundesheeres“ in einer 10 Punkte umfassenden Erklärung
Übergabe der Amtsgeschäfte durch Bundesminister Dr. Prader an seinen Nachfolger, Brigadier Johann Freishler 27.04.
Regierungserklärung spricht nur vom Krisen-, Spannungs- und Katastrophenfall; Verteidigungsfall nicht erwähnt. ÖOG Präs vermutet Absicht
15.05 – 19.10.
Vertreter der ÖOG nehmen an den Beratungen der Bundesheerreformkommission teil; Herausgabe eines Minderheitsberichts
In Wien verstirbt, nach langer schwerer Krankheit, der Ehrenpräsident der ÖOG und OG Wien, Olt aD Kabinettsdirektor iR Dr. Alexander Toldt im 76. Lebensjahr. Die ÖOG verständigt am 3.6. die LOGen vom Ableben des Ehrenpräsidenten durch ein Mitteilungsblatt.
Übermittlung des Berichts BHRK an ÖOG. ÖOG nimmt in einem Minderheitsbericht dazu Stellung: Der Endbericht der BHRK wird abgelehnt und die österreichische Bundesregierung aufgefordert, Maßnahmen für eine richtig dimensionierte Landesverteidigung (Berücksichtigung der Bewahrung der Lufthoheit, ausreichende Raketenbewaffnung, eine zu mobilisierende Landwehr in der Größenordnung von 300.000 Mann, eine der Eigenart des militärischen Dienstes angepasste Personalstruktur) zu beschließen, die den Bestand der Republik Österreich in allen Krisensituationen, einschließlich des Verteidigungsfalls, zu garantieren geeignet sind.
Pressekonferenz der ÖOG im Presseclub Concordia, in der die Ansichten des Minderheitsberichtes zur BHRK der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde
ÖOG Delegiertenkonferenz in Wien – Begrüßung des Befehlshabers der Gruppe I, GdA Reichel; Referat GTI GdI Fussenegger; Bericht ÖOG-Präs Palla über den Endbericht der BHRK und den Minderheitsbericht der ÖOG: „Die Konstante hieß: Herabsetzung der Wehrdienstzeit von 9 auf 6 Monate. Sie stellte keine militärische Aussage dar, sondern war eine wahltaktische Forderung“.
GTI General der Infanterie Erwin Fussenegger tritt in den Ruhestand. General der Infanterie Otto Seitz wird mit der Führung der Agenden des GTI betraut (bis 1971)
Memorandum der ÖOG zur Frage der BH-Reform (45 Seiten): „Das Bundesheer muss als taugliches Instrument der österreichischen Landesverteidigung für die Staatsführung erhalten bleiben, um der Staatsführung jederzeitige Handlungsfreiheit zu garantieren.“
„Brief der 1.700 Offiziere“. Von rund 2.200 Offizieren unterzeichneten 1.700 einen offenen Brief an den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler, die Mitglieder der Bundesregierung, die Mitglieder des Nationalrates und des Bundesrates, die Landeshauptleute usw. In diesem Brief wiesen die Offiziere auf ihre so großen Sorgen um das Bundesheer hin und forderten entsprechende Maßnahmen gegen den durch die Wehrdienstzeitverkürzung drohenden Verlust der Einsatzfähigkeit des Heeres. Die Offiziersgesellschaft, die Unteroffiziersgesellschaft, de Kameradschaftsbund und zahlreiche andere Organisationen und viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens schlossen sich dem an. 04.02.
Rücktritt von Verteidigungsminister General der Infanterie Freishler aus gesundheitlichen Gründen. Sein Nachfolger wird am 8. Februar Brigadier Karl F. Lütgendorf; in der Zwischenzeit führt Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky das Verteidigungsressort. Die ÖOG interveniert bei den Obmännern der politischen Parteien für die Durchführung der Beschlüsse der Reformkommission (Reservekader-Problem) und fordert die Verankerung der Umfassenden Landesverteidigung in der Verfassung.
Dr. h.c. Franz Jonas zum Bundespräsidenten wiedergewählt
Wie der ehem. GTI, GM Erwin Fussenegger, in seinem Tagebuch vermerkt, verlässt nun der letzte Soldat mit 9-monatiger Dienstzeit die Truppe. Für die geplante Bereitschaftstruppe ist kein Personal vorhanden.
Delegiertenkonferenz in Eisenstadt – Begrüßung durch Befehlshaber der Gruppe I, GdI Ignaz Reichel; Begrüßungsworte von BM Bgdr Karl Lütgendorf – verlesen durch Generalsekretär ÖOG
Bundesminister Bgdr Karl Lütgendorf gibt dem Landesverteidigungsrat den Bundesheer-Reformplan bekannt.
Generalmajor Anton Leeb wird als Nachfolger von General der Infanterie Otto Seitz neuer GTI (bis 1977)
Herausgabe von Präsidialbriefen der ÖOG
In der Sitzung des Landesverteidigungsrates legte Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky eine Grundsatzerklärung zur Österreichischen Landesverteidigung vor. Die Grundsatzerklärung lautet: „Die Republik Österreich bekennt sich zur umfassenden Landesverteidigung. Sie ist entschlossen, jederzeit, insbesondere aber in jedem Krisen-, Neutralitäts- und Verteidigungsfall, die demokratischen Freiheiten der Menschen, ihre Verfassungs- und Rechtsordnung, ihre Unabhängigkeit, ihre territoriale Unversehrtheit, die Einheit des Staatsgebietes sowie ihre Handlungsfreiheit zu schützen und zu verteidigen.“
Über Initiative des Präsidenten der OG Wien wird in allen Bundesländern ein RO – Treffen anlässlich der 10. Wiederkehr der ersten Ernennungen und Dekretübergaben an Reserveoffiziere und Reserveoffiziersanwärter seitens des Herrn Bundesministers für Landesverteidigung mit Erlass GZ 304802/Zentr/72 angeordnet. Mit der Durchführung werden die Militärkommanden beauftragt. Im gesamten Bundesgebiet finden die Veranstaltungen am Sitz der Militärkommanden, in Wien in der Maria Theresien Kaserne, an diesem Tag statt. Einladungen hierzu ergehen an alle RO beziehungsweise ROA, die Teilnahme in Uniform ist erwünscht.
Die Bundesregierung beschließt die Heeresgliederung 72. Trennung zwischen Bereitschaftstruppe und Landwehr sowie Umgliederung der Zentralstelle. Die Stärke der Bereitschaftstruppe wird mit 15.000 Mann festgelegt (26 Bataillone).
Bildung des Aufstellungsstabes Bereitschaftstruppe unter Generalmajor Emil Spannocchi
Delegiertenkonferenz in Innsbruck; Palla wird als Präs ÖOG wiedergewählt – Begrüßung durch Befehlshaber der Gruppe III, Generalmajor Hubert Obermair und MilKdt Tirol, Bgdr Alfred Neumayr; Grußadresse BM Bgdr Karl Lütgendorf; Kurzvortrag ObstdG Wilhelm Kuntner: „Aktuelle Fragen der Wehrpolitik“; Empfang beim Landeshauptmann von Tirol, Eduard Wallnöfer
GenLt aD Paul Wittas, einer der Mitbegründer der OG Salzburg 1957, im Proponentenkomitee der OG Wien 1959 und der ÖOG 1960 sowie deren Ehrenpräsident, ist im Alter von 87 Jahren in Wien verstorben. Das Begräbnis findet in Salzburg statt.
Errichtung des Armeekommandos (AK), das dem Ministerium unmittelbar unterstellt ist. Auflösung des Gruppenkommandos I und des Kommandos der Luftstreitkräfte. Dem AK sind die Gruppenkommanden II (Burgenland, Niederösterreich und Steiermark) und III (Oberösterreich, Tirol, Kärnten, Salzburg und Vorarlberg), das Militärkommando Wien, die Fliegerbrigade sowie die bisherigen Heeres- und Gruppentruppen der Gruppe I unmittelbar unterstellt.
In einer Vorstandssitzung der ÖOG gibt Generalsekretär Elmar Neunteufel einen Bericht über die Kontakte der ÖO mit Herrn Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky, Herrn Bundesminister aD Dr. Karl Schleinzer und Abg.z.NR Gustav Zeillinger, die eine 3-Parteien-Landesverteidigungspolitik zum Zweck hatten. Er berichtete auch über den sich sehr fruchtbar gestaltenden periodischen Gedankenaustausch mit Herrn Bundesminister Karl F. Lütgendorf und dem Herrn Armeekommandanten GdPzTrp Emil Spannocci. Sodann charakterisierte er vor dem Hintergrund der internationalen militärpolitischen Lage den Fortgang der Bundesheer-Reform, wobei er betonte, dass das BMLV und das AK dem Aufbau der österreichischen Landwehr besonderes Gewicht zumessen. Dies sei notwendig, weil ohne Landwehr eine Gesamtraumverteidigung nicht zu effektuieren wäre. Eine weitere wichtige Frage sei das Problem der umfassenden Landesverteidigung und seine verfassungsmäßige Regelung. Nur eine Verknüpfung aller Bereiche der Landesverteidigung könne zu einer geordneten österreichischen Sicherheitspolitik führen, die trotz der Truppenabbaukonferenz ihren gleichwertigen Rang neben der Außenpolitik nicht verlieren dürfe. Die ÖOG müsse verstärkt als Sprecher des Wehrgedankens in der Öffentlichkeit auftreten
Errichtung der Korpskommanden I und II in Graz bzw. Salzburg aus den Gruppenkommanden II und III. Unterstellung der Ausbildungsregimenter unter die Militärkommanden
Der Nationalrat beschließt eine Änderung der Allgemeinen Dienstvorschriften (ADV). Darin werden die Erleichterungen für die Bewilligung zum Ausbleiben über den Zapfenstreich hinaus wesentlich erweitert. Es entfällt ferner die bisherige Vorschrift, dass zvS für das dauernde Wohnen außerhalb der Kaserne einer Bewilligung bedürfen. Schließlich stellt die Änderung eine entsprechende Mitwirkung von Soldatenvertretern bei der Gestaltung der Unterkunftsordnung sicher.
Bundespräsident Dr. h.c. Franz Jonas verstirbt in seiner Amtsperiode.
Delegiertenkonferenz in Wr. Neustadt; BM Lütgendorf begrüßt die Versammlung
Dr. Rudolf Kirchschläger wird zum Bundespräsidenten gewählt.
Beginn der Aufstellung von Landwehrabteilungen in jedem Bundesland (ohne Vorarlberg) und Ernennung je eines Landwehrkommandanten zur Führung der aufzustellenden Reservebrigaden
Brief von Bundeskanzler Dr. Kreisky an ÖOG: „….. haben Sie mir eine Stellungnahme zum Thema „Berufsheer“, die in Form einer Presseaussendung vom 21. Mai 1974 erging, übermittelt. Ich danke Ihnen für diese Unterlage und möchte auch darauf hinweisen, dass eine Studie betreffend das „Berufsheer“ den Mitgliedern des Nationalrates vom Bundesminister für Landesverteidigung unterbreitet wurde. Diese Studie zeigt u.a. auch jene Unzukömmlichkeiten auf, die ein reines Berufsheer mit sich bringen würde. Abgesehen von dem mit diesem verbundenen höheren finanziellen Aufwand, erscheint ein solches Heer nämlich auch wenig effektiv. Für ihre weitere Tätigkeit möchte ich Ihnen noch viel Erfolg wünschen.“
Nationalrat beschließt das 1. Zivildienstgesetz
Die ÖOG veranstaltet in der Ruhmeshalle des Heeresgeschichtlichen Museums einen Empfang anlässlich des 20 jährigen Bestehens des Österreichischen Bundesheeres. Zu dem Empfang wurden der Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger, der Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky, der Bundesminister für Landesverteidigung Bgdr Karl Lütgendorf, die in Wien akkreditierten Militärattachés sowie hohe Offiziere des Aktiv- und Reservestandes eingeladen.
Im Nationalrat wird die B-VG-Novelle verabschiedet, in der sich Österreich zur Umfassenden Landesverteidigung (ULV) bekennt. Damit wird die ULV in der Österreichischen Bundes-Verfassung verankert. Nach Art.9 wird der Art 9a eingefügt und im Art. 79 werden die Abs. 1 – 3 neu verfasst.
Generalsekretär der ÖOG, Mjr dRes Elmar Neunteufel hält ein Referat bei einer Vorstandssitzung der OG Wien in Baden über die Veränderungen der militärischen Weltentwicklung und daraus die Folgerungen für die wehrpolitische Lage Österreichs. Vordringlich sei vor allem, dass ehestens die Landwehr mit dem nötigen Reservekader und der angemessenen Ausrüstung ausgestattet werde. Die Offiziersgesellschaft müsse sich daher dieser Aufgabe annehmen und zusätzlich zu den Zielen der Wehrpolitik, der freiwilligen militärischen Fortbildung und der Kameradschaftspflege den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Unterstützung des Aufbaues der Landwehr und die Einbeziehung der Umfassenden Landesverteidigung legen.
Der Ministerrat beschließt die Ausarbeitung eines Landesverteidigungsplanes.
Delegiertenkonferenz in Wien. Neuer ÖOG Präsident wird Obstlt dRes Karl Hamerl, langjähriger Präsident der OG Tirol. 1. Vize: Bgdr Jetzl, 2. Vize: Obst dG Strohschneider, 3. Vize: Obstlt dRes Barnerth, 4. Vize: Obstlt dG Kirsch, 5. Vize: Oblt dRes Brunner, Ehrenpräsident GdI iR Dr. Paumgartten, Ehrenmitglied: GdI iR Fussenegger – Begrüßung durch MilKdt Wien, Bgdr Karl Schrems; Grußadresse BM Bgdr Karl Lütgendorf; Kurzvorträge von Bgdr Erwin Jetzl und ObstdG Hermann Strohschneider
Einleitung einer Statutenrevision
ÖOG-Präsident Besprechung bei Bundesminister Lütgendorf, GTI und Sektionschefs I-III: „OG soll gleichen Geist und Sinn bewahren, aber wieder mehr Aktivitäten zeigen“
Auszüge aus dem Protokoll der Vorstandssitzung: „Bericht GdPz Spannocci: das Ziel aus der BT Knopfdrucktruppen zu machen, werden wir nie erreichen. Jedenfalls sind die BT innerhalb von 12 Stunden einsatzbereit. Das grüne Licht muss allerdings vom Bundespräsidenten kommen. Die Landwehr wird mobil und territorial bis Ende 76 vollständig umgestellt sein. Bessere Landwehr als vor der Umstellung. Optimal wird die Miliz allerdings erst 1985 dastehen. Die TerrLWehr ist jedoch noch nicht da. Die Umstellung wird 1977 begonnen. Es gibt eine Schere Wunsch-Kader und vorhandener Kader. Hier sollte die OG sich helfend einschalten. Materiell sind leider noch viele LKW überaltert. 3 Probleme vordringlich: Sanierung Personalstruktur; Problem der Kasernen Luftraumverteidigung
PA zum Beginn der parlamentarischen Behandlung der WG-Novelle 1976 im Unterausschuss des Landesverteidigungsausschusses des Nationalrates
Der langjährige stellvertretende Generalsekretär der ÖOG und Mitglied der OG Wien, Olt dRes Alfred Freiherr von Roth – Limanowa verstirbt in Wien.
Schreiben der ÖOG an Bundeskanzler Dr. Kreisky, Bundesparteiobmann Dr. Taus, Abg.z.NR Friedrich Peter bezüglich Wehrgesetz-Novelle – Bedauern, dass die Novelle erst im nächsten Jahr beschlussreif werden wird. Es wird erneut darauf hinzuweisen, dass mit Ende 1976 Wehrpflichtige aufgrund der Gesetzeslage nicht mehr zu Instruktionen herangezogen werden können. In den Jahren 1971 – 1975 konnte das Kader-Soll durch Freiwilligenmeldungen bei weitem nicht erreicht werden. Damit ist aber die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres gefährdet. Es wird ersucht, darauf zu dringen, dass im Parlament die notwendigen Maßnahmen getroffen werden.
Delegiertenkonferenz in Wien; Begrüßung GTI, GdI Anton LEEB in Vertretung Bundesminister; Begrüßung Militärkommandant Wien, Bgdr Karl SCHREMS; Abg.z.NR Walter MONDL:„Wehrgesetznovelle 1977 und der Reserveoffizier“
Vorsprache bei Bundeskanzler Dr. Kreisky zur Erörterung der Wehrgesetznovelle 1977
Besuche des ÖOG-Präsidiums in der Deutschen Bundesrepublik und Nationalchina
Rücktritt von Brigadier Karl F. Lütgendorf als Verteidigungsminister. Sein Nachfolger, Otto Rösch, wird am 8. Juni angelobt; in der Zwischenzeit führt der Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky das Verteidigungsressort.
Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky bedankt sich bei der ÖOG für die Mithilfe bei der Wehrgesetznovelle 1977: „Ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom 20.6.1977 und möchte hierzu festhalten, dass mit der Wehrgesetznovelle 1971 auf das den Möglichkeiten und Bedürfnissen unseres Landes angemessene System einer milizartig organisierten Armee übergegangen wurde. Die für ein derart strukturiertes Heer besonders bedeutsame Frage der Gewinnung des Kaderpersonals der Reserve wurde zunächst im Sinne des Prinzips der Freiwilligkeit gelöst. Mehrjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass die Freiwilligenmeldungen nicht den notwendigen Umfang erreichten, sodass dieses Problem neuerlich überdacht werden musste. Dies führte zur Novelle 1974 und sodann zu der nun vorliegenden Novelle, die unter grundsätzlicher Beibehaltung und teilweise stärkerer Betonung des Prinzips der Freiwilligkeit verpflichtende Elemente für die Kadergewinnung vorsieht. Auf Basis dieser gesetzlichen Bestimmungen wird es möglich sein, den Ausbau des Reserveheeres fortzuführen und damit die durch das Neutralitätsrecht, aber auch aus rationalen Erwägungen gebotene militärische Abwehrbereitschaft zu erhalten bzw. zu stärken. Es freut mich, dass sie dieses staatspolitisch bedeutende Gesetzesvorhaben stets unterstützt haben und nunmehr auch dessen Verabschiedung begrüßen.“.
Seitens des BMLV wird darauf hingewiesen, dass die Erlaubnis zum Tragen der Uniform bei Veranstaltungen der Offiziers- und Unteroffiziersgesellschaften laut § 33 c (2) des Wehrgesetzes „generell bis auf weiteres“ erteilt wird.
ÖOG-Präsident Hamerl bei BM Otto Rösch
GTI General der Infanterie Anton Leeb tritt in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird General der Infanterie Hubert Wingelbauer (bis 1981).
Einleitung der Arbeiten für das „Tiroler Memorandum“ (Standortbestimmung und Aufgabenstellung)
Eingliederung des Armeekommandos als Sektion III in das Ministerium. Der Armeekommandant, General der Panzertruppen Emil Spannocchi, hat die bisherige Sektion III schon seit 1. Jänner 1978 interimistisch geleitet. Umstellung der Friedensorganisation der Landwehr gemäß des Ministerratsbeschlusses vom 28. Februar 1978. Aufstellung von zusätzlich 28 (Ziel: 30) Landwehrstammregimentern, die die Ausbildungs- und Mobilmachungsbasis darstellen. Im Mobilmachungsfall sollen aus diesen Landwehrstammregimentern sowohl die Truppenkörper der acht Jägerbrigaden der mobilen Landwehr, als auch die 26 (Ziel: 33) Landwehrregimenter der raumgebundenen Landwehr aufgestellt werden.
Vorstandssitzung: Diskussion des „Tiroler Memorandums“ (Anm.d.Red.: später „Memorandum 79“), die ÖOG soll a) Verteidigungsdoktrin und Vereinsziel kombinieren, b) ihren Gesichtskreis auf die ULV erweitern, c) eine Interessensvertretung der Mitglieder sein, d) die Ausbildung unterstützen e) eine laufende Information der Mitglieder über relevante wehrpolitische Vorgänge durchführen, f) in wichtigen Fragen an die Öffentlichkeit appellieren und g) den Verband streng überparteilich führen. Weiters wird festgestellt, dass die OG im Parlament und im LV-Ausschuss uneingeschränktes Ansehen genießt. Bundesminister und Wehrsprecher haben die Notwendigkeit der OG unterstrichen. Dieses Resultat konnte nur durch die laufenden Kontakte erzielt werden. Die Kontakte mit den maßgeblichen Politikern zu pflegen, muss daher weiterhin eine Hauptaufgabe der OG bleiben.
Der Präsident der ÖOG, Obstlt dRes Karl Hamerl, nimmt an der Vorstandssitzung der OG Wien zwecks Aussprache über das Thema „Raumverteidigung und OG – Auswirkungen und künftige Aufgaben“, teil. Ebenso waren bei der Sitzung der 1. Vizepräsident GdI Erwin Jetzl, der Militärkommandant von Wien, Bgdr Karl Schrems und der Generalsekretär der ÖOG Obstlt dRes Elmar Neunteufel anwesend.
Delegiertenkonferenz der ÖOG in Wr. Neustadt. Wahl GenDir. DI Malzacher zum Präsidenten der ÖOG; sein Vorgänger, Obstlt dRes Karl Hamerl wird Ehrenmitglied – Begrüßung Kommandant Theresianische Militärakademie, GenMjr Nitsch; Begrüßung Militärkommandant Niederösterreich, Obst dG Maerker; Grußadresse Bundesminister Otto RÖSCH – Beschluss für das „Memorandum 79“ (Weiterentwicklung des „Tiroler Memorandums“): In zwei großen Kapiteln „Standortbestimmung“ und „Aufgabenstellung“ werden die Entwicklung der ÖOG in Relation zur sicherheitspolitischen Lage sowie die Aufgabenstellung der ÖOG im Bezug auf Verteidigungspolitik und Heeresreform behandelt
Präsidialkonferenz der ÖOG: Ein Arbeitsausschuss unter Vorsitz von Vizepräsident GdI Jetzl mit Obst dG Fortunat und Obst dG Maerker sollen ein Papier für ein Zusammenarbeitsmodell ÖOG und ÖBH erarbeiten.
Der Präsident der ÖOG, GenDir. Olt dhmtD dRes H. M. Malzacher lädt den Vorstand der OG Wien zu einer Besprechung in sein Büro in Wien ein. An der Besprechung nehmen auch Obst Karl Gabriel, Kdt LWSR 21 und Obst Hans Seitz, MilKdo Wien teil. In der Besprechung werden die Standesvertretung der RO, Reservistengemeinschaften, Motivation, Waffenkreise, Massenmedien, Gewinnung der Jugend und die militärische Weiterbildung behandelt.
Anlässlich der Delegiertenkonferenz zur ÖOG erfolgte ein neuerlicher, von den Reserveoffizieren eingebrachter Antrag: „Jährlich ein Bundestag der Reserveoffiziere“. Der Antrag wird zum Beschluss. Das BMfLV verhält sich ablehnend. 1980
Dr. Rudolf Kirchschläger zum Bundespräsidenten wiedergewählt
1. Bundestag der ÖOG in Graz mit folgenden Referenten: Divisionär Dr. Josef Feldmann, Schweiz: „Die Schweizer Miliz“; General Emil Spanocchi: „Der österreichische Offizier der 80er Jahre – Ziele und Wege“; Hptm dRes Adolf F. Eber: „Der Milizoffizier – Anforderungen und Forderungen eines Zweitberufs“; OltdhmtD dRes Generaldirektor H. M. Malzacher: „Standort und Aufgabe der ÖOG“
Erstmalige gemeinsame Übernahme von 550 Berufs- und Milizoffizieren in die Armee anlässlich der Ausmusterung des Jahrganges Montecuccoli an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt.
Als Nachfolger von General Wingelbauer wird General Heinz Scharff neuer GTI (bis 1986)
2. Bundestag der ÖOG an der Johannes Kepler Universität in Linz unter dem Motto: „Offizier und Gesellschaft“ mit den Referenten: Divisionär Karl Schoeller: „Die Rolle des Milizoffiziers in der österreichischen Landesverteidigung“; OltdhmtD dRes Generaldirektor Malzacher. „Was ist die Offiziersgesellschaft – was könnte sie sein?“; Dipl. Ing. Ernst Gehmacher: „Heer und Offizier in der öffentlichen Meinung“; Divisionär Hannes Philipp: „Die Offiziersausbildung 80“; Hptm dRes Dr. Klaus Volker: „Probleme der österreichischen Wehrgesinnung – Ursachen und Konsequenzen“. Podiumsdiskussion: „Der Beitrag von Schule, Kirche, Medien und Militär zur Entstehung eines aktiven Selbstbehauptungswillens“ Die Präsenz von Berufs- und Milizoffizieren aller Bundesländer bot ein ausgewogenes Bild der Meinungen auf einem hohen Niveau.
Als Nachfolger von General Spannocchi wird General Ernest Bernadiner neuer Armeekommandant.
06. – 07.11.
3. Bundestag der ÖOG in Salzburg unter dem Motto: „Friede in Freiheit“ in Anwesenheit des Bundesministers für Landesverteidigung Otto Rösch, zahlreicher hoher Offiziere und ausländischer Ehrengäste. Die Begrüßung erfolgt durch den Ehrenpräsidenten General i. R. Zdenko Paumgartten im großen Saal des Mozarteums. Referenten: Univ. Prof. DDDr. Stefan Rehrl: „Die militärische Landesverteidigung aus ethischer Sicht“; Divisionär Gustav Däniker, Schweiz: „Die Armee im neutralen Staat als friedenserhaltender Faktor“; KpsKdt Lothar Brosch-Fohraheim: „Das ÖBH als Instrument der Friedenserhaltung – Möglichkeiten und Grenzen“
Als Nachfolger von Otto Rösch wird Dr. Friedhelm Frischenschlager Bundesminister für Landesverteidigung.
Delegiertenkonferenz; Wiederwahl Malzacher
Beschluss des Landesverteidigungsplanes durch den Ministerrat
4. Bundestag der ÖOG in St. Pölten. Motto: „Herausforderung Freiheit“; Referenten: General iR Wilhelm Kuntner: „Die Chancen der Kleinen“; Divisionär Ernst Maerker: Referat zum Motto und Aufgabenstellung für Arbeitskreise; Bundespräsident Kirchschläger und Bundesminister Frischenschlager waren Ehrengäste
Beschluss des Landesverteidigungsrates, den Ankauf von Abfangjägern zu finanzieren
Arbeitskreis „Reserveoffiziere in Armee und Öffentlichkeit“ (Wallner)
Brief von Abg.z.NR Univ.Prof. Dr. Ermacora an BM Dr. Frischenschlager: „Ich habe von der ÖOG die Überlegungen über die Ausbildung von Reserveoffizieren, die Laufbahnbilder und Ausbildungsgänge, zusammengestellt vom Arbeitskreis der Reserveoffiziere (Dr. Lugert), erhalten und habe auch das Schreiben, das die OG an sie unter dem 25.7.1984 gerichtet hat, in Händen. Durch Informationen, die ich von verschiedenen kompetenten Seiten in der Sache erhalten habe, und durch eigene Anschauung bestätigt sich für mich, dass die Vorstellungen der OG die Auffassungen der Masse der Milizoffiziere im österreichischen Bundesheer repräsentieren. Als Wehrsprecher der ÖVP identifiziere ich mich mit den Ergebnissen, die der Arbeitskreis der ÖOG erarbeitet hat, und bitte sie, diese Überlegungen in ihrem Ressortbereich zu berücksichtigen. Die hier behandelte Frage veranlasst mich, im Sinne der Verbreitung des Milizgedankens anzuregen, künftig bei ähnlich gewichtigen Grundsatzfragen die davon betroffenen Organisationen in die Vorbereitung des diesbezüglichen Entscheidungsprozesses rechtzeitig einzubinden.
Vorstandssitzung ÖOG: ÖOG unterstützt das Volksbegehren zur Verlängerung des Zivildienstes
Beschluss des ÖOG-Programms bei der Delegiertenkonferenz in Graz
(1.) Sicherheitspolitisches Symposium der OGST für die ÖOG: „Frieden und Sicherheit – Referenten: Prof. Galtung, Dr. Ackermann heute Deutsche Bank (damals Major und BKdt)
Unterschriftenaktion betreffend Volksbegehren Zivildienst – Unterstützungen
Das Militärkasinogebäude erstrahlt in neuem Glanz. Zwei Jahre dauerten die Renovierungsarbeiten durch die Burghauptmannschaft an. Nun werden auch die Räumlichkeiten der OG Wien einer Renovierung unterzogen und neu möbliert. Im Hinblick auf den kommenden 5. Bundestag, der unter dem Motto ‚Neutralität’ abgehalten wird, eine sinnvolle Investition.
Volksbegehren zur Verlängerung des Zivildienstes: Stimmberechtigte: 5.406.108; Stimmbeteiligung in %: 3,63 %; gültige Eintragungen und Unterstützungserklärungen: 196.376
Presseaussendung zum Thema Luftraumüberwachung: ÖOG fordert die Bundesregierung auf, die Bevölkerung über die Notwendigkeit des Neutralitätsschutzes im Luftraum eingehend zu informieren, damit die breitestmögliche Zustimmung zur Flugzeugbeschaffung gefunden werden kann; auf den 3-Parteien-Beschluss von 1979 wird erinnert.
Seminar „Landesverteidigungsplan und OG“ in Salzburg – Vorträge: Armeekommandant General Philipp: „Raumverteidigungskonzept – Zielvorstellung und Zwischenstufen“; Obst dG Schmidinger: „Organisatorische Komponente – personelle Mobvorsorgen“; General Tauschitz: „Die materielle Komponente“; Divr König: „Realisierung der Planung und Koordinierung“
04. – 11.11.
Volksbegehren gegen Abfangjäger – für eine Volksabstimmung – Stimmberechtigte: 5.425.639; Stimmbeteiligung in %: 2,23 %; gültige Eintragungen und Unterstützungserklärungen: 121.182
5. Bundestag der ÖOG, in den Festräumen des Wiener Rathauses. Motto: „Österreichs Neutralität – Zukunft und Sicherheit“. Die Referate halten unter anderen: Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger, der Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten, der Bundesminister für Landesverteidigung und der Armeekommandant; Univ.Prof. Dr. Felix Ermacora, Hptm dRes: „Staatsvertrag und Neutralitätsrecht“; Prof. Herbert Krejci: „Absage an die Heuchelei – Österreich braucht ein Minimum an Rüstungsindustrie“; Dipl.-Dolm. Dr. Herbert Scheiber, Obst dRes: „Vom Beruf des Offiziers in unserer Zeit“; Johannes W. Hofmann, Hptm dRes, Präsident OG Wien: „Glaubwürdige Friedenssicherung“; Dr. Wolf Burian, Olt dRes, Präsident OG Kärnten: „Mehr Selbstbewusstsein“; Mag. Heinrich Payr, Olt dRes, OG Tirol: „Jubeln oder Grübeln? Kritische Gedanken zum Jubiläumsjahr 1985“; Mjr dRes Friedrich Wallner, Präsident OG NÖ II: „Gedanken zur Wehrpolitik“
General Tauschitz neuer GTI (bis 1990)
Korpskommandant Mag. Dr. Corrieri neuer Leiter der Sektion IV (Beschaffung) des BMLV
(2.) Sicherheitspolitisches Symposium der OGST für die ÖOG: „Heer und Wirtschaft“
Der Bundesminister für Landesverteidigung, Dr. Friedhelm Frischenschlager, besucht den Vorstand der ÖOG zu einer ausführlichen Aussprache über Probleme der WPol. Es ist geplant, diese Gespräche in Zukunft halbjährlich fortzusetzen. Präsident Hans Michael Malzacher dankte seinerseits dem Minister für die Förderung der ÖOG und stellte eine engere Zusammenarbeit in Aussicht.
Stellungnahme der ÖOG zum Entwurf „Wehrrechtsänderungsgesetz 1986“
Dr. Helmut Krünes wird als Verteidigungsminister angelobt.
Dr. Kurt Waldheim wird zum Bundespräsidenten gewählt.
Dr. Rudolf Kirchschläger scheidet aus dem Amt des Bundespräsidenten aus.
BM Krünes eröffnet im Beisein des GTI, Gen Tauschitz, dem Leiter der Sektion II, des Wiener Militärkommandanten und anderer Herren den adaptierten Kasinoraum unserer Gesellschaft auf dem Schwarzenbergplatz. Erwähnt wurden bei der Gelegenheit die Kooperationsbereitschaft bei der Nutzung der Räume und die Hoffnung auf weitere Räumlichkeiten im Hause. Auch die Sekretariatsräume und die Bücherei wurden einer Renovierung unterzogen. Anlässlich der Eröffnung wurde dem Bundesminister ein Wehrpolitisches Memorandum der OG Wien überreicht.
Delegiertenkonferenz (a.o.) in Graz – 3. Seminar zum LV-Plan
Auch diesmal fand der Neujahrsempfang der OG Wien im HGM statt. An der Spitze der Ehrengäste standen Bundesminister Dipl.-Ing. Dr. techn. Helmut Krünes, der GTI Gen Othmar Tauschitz und Armeekommandant Gen Hannes Philipp, weiters der stv AKdt Viktor Fortunat, den Leiter der GStbGrp A Gen Ernest König und andere Herren des Ministeriums, weiters der Präsident der ÖOG – Olt dhmtD Dipl.-Ing. Hans Malzacher – er vertrat symbolisch die 10 Landesgesellschaften. Präsident Johannes Hofmann berichtete von den abgeschlossenen Renovierungsarbeiten im Militärkasino am Schwarzenbergplatz. Es steht bekanntlich allen Mitgliedern der OG, dem Bundesheer und allen Milizgemeinschaften zur Verfügung.
Dr. Robert Lichal wird Verteidigungsminister. Regierungserklärung: Sparbudgets für diese Legislaturperiode. Auswirkungen für das Bundesministerium für Landesverteidigung: Ausbaustufe kann nicht erreicht werden
Delegiertenkonferenz in Wien; Wiederwahl Malzacher
Beschluss der Heeresgliederung 1987 im Ministerrat
PA: „Milizsystem des Bundesheeres im Ausland offensichtlich unbekannt – Offiziersgesellschaft zu US-Studie über Verhältnis zwischen Generälen und Soldaten“ (APA)
Auszug aus dem Protokoll der Vorstandssitzung in Wien: Der Präsident gibt einen Überblick über die Vorbereitungen zum „Sicherheitspolitischen Planspiel“. Er unterstreicht die Bedeutung dieser Veranstaltung für die ÖOG als auch für den gesamten Bereich der Wehrpolitik. Der Präsident dankt in diesem Zusammenhang dem Fachreferenten für Wehrpolitik, der die Einladung der Journalisten aufbereitet hat. ObstdG Lovcik stellt mit Befriedigung fest, dass die ÖOG mit derartigen Veranstaltungen genau die Bedürfnisse und Vorstellungen der Landesgesellschaften treffe.“ – „Beschluss: Der Vorstand der ÖOG beschließt, an den GTI heranzutreten, und die Schaffung eines Milizkommandantenbeirates vorzuschlagen. Dieses Gremium soll die besonderen Bedürfnisse des Milizheeres darstellen helfen.“
Stellungnahmeverfahren bei den LOGen zu einem ÖOG Konzept „Leitlinien zur _Ausbildung“, aufbauend auf Konzept BMLV Ausb/Vor mit der Aufforderung am 16.09. einen Vertreter zum Workshop nach Wien zu entsenden
Brief Präs ÖÖG an GTI mit dem Vorschlag, ein Beratungsgremium bestehend aus Miliztruppenkommandanten einzurichten
Workshop „Ausbildung“ an der LVAk für entscheidungsbefugte Vertreter von LOGen gem. Beschluss der ÖOG; Referat: Obst dG Heinzl „Ofiiziersausbildung“
Offizielle Präsentation der Draken in der Steiermark
Friedensnobelpreis an UNO-Truppen verliehen
Erster Neujahrsempfang der OG Wien in der renovierten Ruhmeshalle des HGM. Der Wettergott hatte ein Einsehen und hat keinen Schnee geschickt, so dass die Gäste das HGM trockenen Fußes erreichen konnten. Präsident Hptm Johannes Hofmann durfte als Gäste den GTI, Gen Othmar Tauschitz, Gen Dr. Peter Corrieri, den Präsident der ÖOG, Olt dhmtD Dipl.-Ing. Hans Michael Malzacher und den Präsidenten des Österreichischen Milizverbandes Mjr Dipl.-Ing. Dr. Werner Bittner, Milizreferent der ÖOG begrüßen. Zahlreich vertreten waren die in Österreich akkreditierten Militärattachés.
6. Bundestag der ÖOG in Innsbruck mit Beteiligung der Landesgesellschaften. Motto: „Bundesheer 90“. Begrüßung durch Bürgermeister von Innsbruck und Landeshauptmann von Tirol; Bischof Reinhold Stecher liest eine Festmesse mit Predigt „Wertewandel aus moralisch-ethischer Sicht“; Univ. Prof. Dr. C. Andreae: „Das Heer der Gesellschaft“; Großer Zapfenstreich vor dem Goldenen Dachl ; Bgdr Hochauer: „Militärstrategische Konfliktanalyse“; Divr König: „Landesverteidigungsplan und Landesverteidigungsbudget“; Bundespräsident und Verteidigungsminister halten Referate
Brief BM Lichal an Präs ÖOG: Information über Bildung eines Milizbeirates (gem. §8, Abs 1 Bundesministeriengesetz 1986) und Einladung, einen Vertreter namhaft zu machen; Bittner wird namhaft gemacht; der Milizbeirat wird formal nie aufgelöst
Lenkwaffenentscheidung im Landesverteidigungsrat für die Panzerabwehrlenkwaffe/PAL 2000/BILL
Die Überstellung der Draken ist abgeschlossen – nun befinden sich 24 Maschinen im Einsatz.
Delegiertenkonferenz in Krems – Obstlt Wallner: „Abrüstung in Mitteleuropa“; Prof. A.C., Andreae, Zentralsekretär Marizzi: „Wie und was könnte Miliz sein?“; Bildung von 5 Arbeitskreisen
Positionspapier ÖOG: „Wehrpolitische Schwerpunkte zur Krise der Landesverteidigung“
ÖOG-Stellungnahme zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Heeresgebührengesetz 1985 geändert wird
ÖOG-Forderungen: Ausrichtung des Bundesheeres auf die Bedürfnisse der Einsatzorganisation; Milizheer; Ausbildung aller tauglichen Wehrpflichtigen im Grundwehrdienst (6 Monate) für die Miliz (60 Tage Truppenübungen in der Einsatzorganisation); Absenken der Altersgrenze für Truppenübungen; Verlegung der Formierungsphase der Einsatzorganisation in die Zeit des Grundwehrdienstes; Stärkere Geschlossenheit der Ausbildung; Ausreichende Bewaffnung; Straffung der Führungsstruktur
Auf Anforderung des Bundesministers für Inneres beginnt der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz des Bundesheeres an der Grenze zu Ungarn.
Divisionär Majcen wird mit Wirkung vom 1. Oktober zum neuen GTI bestellt (bis 1999). GTI General Tauschitz geht in den Ruhestand.
Bundesminister Mock wird nach Dr. Krünes mit der Fortführung der Geschäfte des BMLV betraut.
Zivildienst wird um zwei auf 10 Monate verlängert
Pressekonferenz der großen vier Militärverbände in Österreich. Obstlt Preissl vom ÖKB, Olt dhmtD Dipl.-Ing. Hans-M. Malzacher und Obstlt Friedrich Wallner von der ÖOG, Mjr dIntD Michael Schaffer von der Bundesvereinigung der Milizverbände und der Präsident der ÖUOG, Vzlt Thurner beginnen eine wehrpolitische Frühjahrsoffensive der ÖOG.
Auf Einladung von Bundesminister Dr. Werner Fasslabend findet in den Räumen des Ministeriums eine Aussprache mit den vorstehend genannten Vertretern zu relevanten Themen der Landesverteidigung statt. Seitens des Ministeriums nehmen weiters Divr Raimund Schittenhelm und Bgdr Spinka an der Besprechung teil.
Vorsprache beim Oberbefehlshaber, Herrn Bundespräsident Dr. Kurt Waldheim im Rahmen dieser „Frühjahrsoffensive“. Präs.Vzlt Thurner, UOG, Präs. Olt dhmtD DI Malzacher ÖOG, Präs. Obstlt Preissl ÖKB, Präs ObstltWallner OGNÖ II und ÖOG GenSek nehmen an der Besprechung teil.
Delegiertenkonferenz in Linz: Malzacher als Präsident wiedergewählt; 1. Vize: Divr Mitterbauer, 2. Vize: Obstlt Dr. Bittner, 3. Vize: Mjr Hofmann, 4. Vize: ObstdG Dr. Lovcik, 5. Vize: Mjr Dr. Zimmermann – Referat BM Dr. Werner Fasselabend: „Wozu Bundesheerreform?“; Referat GTI, General Karl Majcen: „Bundesheerreform und ihre Auswirkungen“
Eskalation in Jugoslawien. Einsatz von Teilen des Österreichischen Bundesheeres an der jugoslawischen Grenze in der Steiermark, Kärnten und im Burgenland
Zum Abschluss dieser Gespräche mit Nationalratsabgeordneten wird im Nationalrat eine Petition mit den Forderungen der großen vier Verbände um eine effizientere LV den Klubobleuten der im Parlament vertreten politischen Parteien überreicht.
Grenzeinsatz zu Slowenien mit Wirksamkeit vom 31. Juli beendet. Das Armeekommando wird in den ersten Tagen des Jugoslawien-Einsatzes aufgelöst
Assistenzeinsatz auf südl. Burgenland ausgeweitet, 2.000 Mann überwachen 400 km Grenze
ao Delegiertenkonferenz: Einleitungsreferat Bgdr Hessel: „Darlegung der wesentlichen Inhalte der Bundesheerreform (HG 92) und Erläuterungen des aktuellen Standes in der Zivildienstfrage“; 5 Arbeitsgruppen: Allgemeine Wehrpflicht – Berufsheer (Obstlt dG Bauer); Allgemeine Wehrpflicht – Zivildienst (Obstlt Dr. Zimmermann); Präsenz – Verfügbarkeit – Dienstzeit (Mjr Hofmann); Miliz – Mobstärke (Bgdr Hessel); Wehrwille (Divr Mitterbauer)
Auf Initiative der OG Wien und ihres Präsident Mjr Johannes Hofmann erscheint die erste Ausgabe der Zeitschrift des Dachverbandes ÖOG „Der Offizier“. Mehrere Mitglieder der OG Wien wie zum Beispiel Obst dhmfD Dr. Alfred Lugert und andere schreiben in dieser nun bundesweit erscheinenden Zeitschrift wertvolle Beiträge. An der Einführung war auch der Präsident der ÖOG, Herr Hptm dhmtD Dipl.-Ing. H. M. Malzacher entscheidend beteiligt. Das Erscheinen der Zeitschrift der OG Wien „Unser Auftrag“ wird auch in Zukunft rund acht bis zehnmal im Jahr sichergestellt.
„“ Presseaussendung: Informationskampagne zu Zivildienst, Budget, Milizstruktur – Unterstützung durch Politik wäre wünschenswert
Dr. Thomas Klestil wird im 2. Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt.
Dr. Kurt Waldheim scheidet aus dem Amt des Bundespräsidenten aus.
Landesverteidigungsrat nimmt Heeresgliederung-NEU (HG-NEU) zur Kenntnis
Brief Bundeskanzler Dr. Vranitzky an den Präs ÖOG: „Ich möchte die Gelegenheit aber auch nicht ungenützt lassen, die ÖOG auf diesem Weg einzuladen, die Bundesregierung, vor allem aber den Bundesminister für Landesverteidigung, bei der Umsetzung dieser Entscheidung (Anm. d. Red.): HG NEU) mit dem schon bisher immer wieder unter Beweis gestellten wehrpolitischen Engagement zu unterstützen.“
Arbeitstagung der ÖOG in Salzburg zur Strukturierung der Arbeit der LOGen
Heeresgliederung-NEU (Detailplanung) von BM Fasslabend den Kommandanten und der Öffentlichkeit präsentiert
ObstltdhmfD Mag. Gustav E. Gustenau Generalsekretär; ObstltdG Herbert Bauer, Presse&Information und Wehrpolitik 12.03.
Konzept zur Organisation der Öffentlichkeitsarbeit der ÖOG
Ministerratsbeschluß vom 25. März 1993 definiert das internationale Einsatzkonzept des Bundesheeres im Hinblick auf zukünftige UN-Beteiligungen. Modulartig zusammensetzbare Elemente bis zur Stärke von ca. 2500 Mann werden als „Vorbereitende Einheiten“ (VOREIN) aufgestellt und ausgerüstet
1. Ausgabe des sicherheitspolitischen Bulletins
Bulletin: Berufsarmee in Österreich Pro und Kontra
Bulletin: Österreich europäisches Schlusslicht beim Wehrbudget
Presseaussendung (PA): „Imagesteigerung des ÖBH nur durch Wehrbudgeterhöhung erreichbar“
Pressekonferenz Presseclub Concordia mit Präsident Malzacher „ÖOG: Für eine bessere Landesverteidigung und gegen ein Berufsheer“
Erstellung eines Positionspapiers zu grundlegenden und aktuellen wehrpolitischen Fragen als Ausgangspunkt für Forderungen an politische Entscheidungsträger
PA: „ÖVP Forderung nach 12 Monaten Zivildienst zu gering – ÖOG fordert 16 Monate“
Bulletin: „Zivildienstregelung behindert Soldatenaufkommen“
Bulletin: Zivildienstverlängerung = Wehrdienst Attraktivitätssteigerung
Vortrag von ObstdhmfD Alfred Lugert, Bundesfachreferent f. WPol der ÖOG, „Die zukünftige Bedeutung von Reservisten in der NATO“ – Ergebnisse des CIOR – Kongresses in Washington.
Info: Unbekannte Fakten zur Zivildienstdiskussion
ÖOG Delegiertentag in Graz; Vortrag Divr Horst Pleiner: „Aktuelle Beurteilung des militärstrategischen Umfeldes – Grunderfordernisse für den Reformprozess des Bundesheeres – Beschluss zum Positionspapier „Die Position der ÖOG zu grundlegenden und aktuellen wehrpolitischen Fragen“ Entwurf Bauer August 1993 – Delegierte bestätigen ÖOG Kurs: Neutralität wird obsolet; 16 Monate Zivildienst wären gerade noch genug; Wehrbudgetaufstockung auf 2 % d. BIP;
OG wehrt sich gegen den Vorwurf politisierender Offiziere und Antizivildienstpropaganda eingebracht durch den Grünen Abgeordneten Renoldner
Bulletin: „Kampfflugzeuge Österreichs im internationalen Vergleich“
Resolutionen der LOGen an den Nationalrat, das Taggeld für Präsenzdiener zu erhöhen und die Dauer des Zivildienstes gegenüber der Dauer des Präsenzdienstes zu erhöhen
Pressekonferenz der Großen Vier mit einer Resolution (Bundesvereinigung der Milizverbände, ÖOG, ÖUOG und ÖKB) für die Verlängerung des Zivildienstes
PA: „Zivildienstverhandlungen unzumutbar – ÖOG fordert 16 Monate“
Bulletin: „Österreichs Kampfpanzer im internationalen Vergleich“
PA: „ÖOG begrüßt den Vorstoß von Verteidigungsminister Fasslabend, das Taggeld der GWD zu erhöhen“
PA: „ÖOG zeigt Unverständnis zur Diskussion um Berufsheer, die von VP-Chef Busek ausgelöst wurde“
PA: „Einigung über Zivildienstgesetz mit Erhöhung der Zivildienstdauer, vorsichtiger Optimismus und grundsätzliche Zustimmung der ÖOG“
Mehrere Bulletins: Basisinformationen zur NATO Partnerschaft für den Frieden
Info: „Zufriedene GWD brauchen zufriedene Ausbildner“
Sonderausgabe Sicherheitspolitisches Bulletin „Fragen und Antworten zum europäischen Sicherheitssystem“
Sonderausgabe Sicherheitspolitisches Bulletin „Basisinformation über NATO und WEU“
PA: „Sicherheitspolitische Argumente für einen EU Beitritt Österreichs“
PA: „ÖOG erfreut über die Entscheidung des österreichischen Volkes, der EU beizutreten“
PA: „ÖOG für NATO-Partnerschaft gem. Vorstellungen von Bundeskanzler Franz Vranitzky“
Info: „Zum Primat der Politik – Wider den Missbrauch eines Begriffes“
Bulletin: „Basisinformation zur WEU“
PA: „Informationsdefizit zu NATO und WEU – Politiker und Medien müssen Bevölkerung informieren“
Vorstandssitzung mit Beschluss über Positionspapier der ÖOG „Aktuelle Sicherheitspolitische Herausforderung und Perspektiven für Österreich“
Eine Arbeitsgruppe „OG 2000“ wird eingerichtet – Vorsitz Vizepräsident Bittner mit Teilnehmern aus allen LOGen: Die AG analysiert die Mitgliederentwicklung und erarbeitet Vorschläge zur Mitgliedergewinnung
Bulletin: „Basisinformation zur OSZE“
Österreich erhält in Folge des EU-Beitrittes Beobeachterstatus bei der WEU
Info: „Politische Aktivität und Offizier“
PA: „Gegen eine weitere Reduzierung des Wehrbudgets“
Unterzeichnung der Rahmendokumente für die NATO-Partnerschaft für den Frieden durch den Außenminister Dr. Alois Mock. Dadurch erhält Österreich sowohl diplomatische als auch militärische Verbindungsstellen zum Nordatlantischen Kooperationsrat.
Info: „Wichtige Fakten zum Wehrbudget 95“
PA: OG regt an, dass die Neutralitätsdebatte unter dem Gesichtspunkt der von Österreich im Rahmen des EU-Vertrages eingegangenen Verpflichtungen geführt werden soll.
Bulletin: „Die Voraussetzungen für eine glaubwürdige GASP im Jahr 2000“
Seminar „Offizier und politische Verantwortung“ in Wr. Neustadt
25.05.- 28.05.
Gaminger Gespräche in Reichenau/Rax: „Die Rolle von Offiziersgesellschaften in demokratischen Staaten“ (Teilnahme Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Deutschland, Schweiz)
Info: „Wichtige Fakten zur Situation der Schweren Waffen des ÖBH“
„Frauen zum Bundesheer!“ – Forderung der OG; Schlussfolgerungen, Ergebnisse und Empfehlungen aus der Studie der ÖOG
Info: „ÖBH finanziell ausgehungert“
Innsbrucker Symposium für Sicherheitspolitik „Europa – Quo vadis?“ – Visionen und Perspektiven für ein politisch, wirtschaftlich und militärisch sicheres Europa am Vorabend der Regierungskonferenz der EU 1996 – insgesamt wurde in 8 Diskussionsveranstaltungen mit 65 hochrangigen internationalen Experten/Moderatoren Themen wie „Sicherheitspolitische Kernfragen im Europa der Jahrtausendwende“, über Europäische Rüstungskooperation, Sicherheitspolitik und Finanzmärkte bis hin zu „Visionen im Rahmen der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU“ abgedeckt. U.a. diskutierten die Generalstabschefs der tschechischen und der ungarischen Armee, der österreichische Generaltruppeninspektor Majcen und der stellvertretende Ministerpräsident von Lettland sowie außenpolitische Staatssekretäre aus Ungarn, Rumänien und Norwegen mit Vertretern der WEU und NATO. Höhepunkt war die Diskussion unter der Moderation von Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka zwischen dem Vorsitzenden des Unterausschusses für Sicherheitspolitik und Abrüstung im Europäischen Parlament, der österreichischen Staatssekretärin Dr. Ferrero-Waldner, den stellvertretenden Staatssekretären aus USA und Schweden, dem Verteidigiungsminister Estlands, Bundesminister Dr. Fasslabend, dem beigeordneten Generalsekretär für politische Fragen der NATO und der Botschafterin in USA in Österreich.
Parteienbefragung zur Wehr- und Sicherheitspolitik im Hinblick auf die kommenden NR-Wahlen, 3 Fragen an die Parteivorsitzenden der im NR vertretenen Parteien
Delegiertentag in Salzburg; Begrüßung durch MilKdt Salzburg, Divr Gerfried Barta; Vortrag ObstdG Herbert Bauer: „Die Künftigen Wehrpolitischen Aktivitäten der ÖOG“ – Wiederwahl Präsident Malzacher und Resolution: OG für 16 Monate Zivildienst, für den freiwilligen Wehrdienst von Frauen, für die Erhöhung des Wehrbudgets und für die Mitgliedschaft in einem MilBündnis
PA: Appell der ÖOG zur NR-Wahl
Studie der ÖOG über die Wehrpublizistische Situation in Österreich: Der Bekanntheitsgrad des „Sicherheitspolitischen Bulletins“ liegt vor den Zeitschriften „Der Soldat“, „Truppendienst“ und „ÖMZ“.
PA: ÖOG fordert Rücktritt von Innenminister Einem wegen der Forderung, das Bundesheer abzuschaffen
Diskussion Innenminister Dr. Kasper Einem, Präsident Malzacher und Kdt PzGrenBrig ObstdG Entacher „Wir brauchen das (k)ein Bundesheer“ – Veranstalter Verband Sozialdemokratischer Offiziere und Beamte des Bundesheeres
28. – 25.03
Volksbegehren zur Neutralität: Stimmberechtigt: 5.767.492; Abgegebene Stimmen in %; 6,21 %; gültige Stimmen: 58.156
Studie: „Frauen in Streitkräften – ein internationaler Vergleich“
Gaminger Gespräche „Partnerschaft für den Frieden – Möglichkeiten und Erwartungen unter der besonderen Berücksichtigung der nationalen Mitgliedsorganisationen der Gaminger Initiative“
Auszug aus einer parlamentarischen Anfrage (Nr. 771/J – Nationalrat XX. GP): 4. Die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG) erhielt gem. Förderungsbericht der Bundesregierung 1992: 75.000.-, 1993: 72.000,-, 1994: 80.000,- öS Förderung aus Budgetmitteln. Gemäß Bundesvoranschlag 1996 werden die Gesamtmittel des Budgetansatzes Förderungen des Landesverteidigungsbudgets von 1.624.000 Mio. öS (Bundesvoranschlag 1995) auf 3.650.000 Mio. öS (Bundesvoranschlag 1996 u. 1997) erhöht. Ist auf Grund dieser Entwicklung davon auszugehen, dass auch die Förderungsmittel der ÖOG erhöht werden? 5. Welche Höhe werden die Förderungsmittel der ÖOG 1995 und 1996 betragen?; 6. Halten Sie in Zeiten einer angespannten Budgetlage, unter Berücksichtigung dieses Artikel und der generellen Tendenz die die Zeitschrift „der Offizier“ in letzter Zeit (Ausgabe 4/95 und 1/96) an den Tag legt, eine Förderung, bzw. deren Erhöhung für weiterhin vertretbar?
Aus der Anfragebeantwortung (729/AB): Aus der Einleitung: „Wie die Anfragesteller zutreffend erwähnen, wird die Zeitschrift „Der Offizier“ nicht vom Bundesministerium für Landesverteidigung, sondern von einem privaten Verein, nämlich der Österreichischen Offiziersgesellschaft (ÖOG), herausgegeben. Daraus folgt, dass Beiträge in der erwähnten Zeitschrift keinen Gegenstand der Vollziehung meines Ressorts bilden.“ – Zu 4-6: „Das Bundesministerium für Landesverteidigung fördert nicht die Zeitschrift „Der Offizier“, sondern unterstützt die vielfältigen wehr- und sicherheitspolitischen Aktivitäten der Österreichischen Offiziersgesellschaft. In Anbetracht der verantwortungsvollen Haltung der genannten Gesellschaft zu Fragen der Wehr- und Sicherheitspolitik erscheint eine entsprechende Unterstützung weiterhin vertretbar (1995: S 80.000; 1996: S 180.000)“.
Info: „Sicherheitspolitischer Trittbrettfahrer, weitere Reduktion des Wehrbudgets zeigt drastische Folgen“
Bulletin: „Österreich: Verteidigungspolitisches Entwicklungsland – europ. Schlusslicht bei Wehrbudget“
15.- 16.02.
In den Räumlichkeiten des Offizierskasinos Salzburg und in der OG Wien wird an den Gründungsvorbereitungen eines „Forum Universität der ÖOG“ – Allianz Studierender Offiziere (ASO) gearbeitet. Außer Arbeitsgemeinschaften in den Universitätsstädten Wien, Salzburg, Innsbruck und Graz versucht der Dachverband mit der ÖOG in Verbindung zu treten, um nach § 7 der Statuten ein Fachreferat zu gründen. In den Bundesländeroffiziersgesellschaften sollen künftig ebenfalls solche Fachreferate eingerichtet werden. Ziel ist die Erfassung der an den Universitäten studierenden Offiziere. Während an der Universität für Bodenkultur bereits eine Milizgemeinschaft eingerichtet ist, an den Universitäten Graz, Salzburg und Innsbruck ein kleiner Kader besteht, kränkeln die Gemeinschaften an den Universitäten Klagenfurt, Leoben, Wien und Linz mangels interessierter Teilnehmer.
Gaminger Gespräche: „Sicherheit und Kooperation in Mitteleuropa“
Der Dritte Präsident des Nationalrates, Dr. Willi BRAUNEDER, eröffnet die „Gaminger Gespräche 1997“ im Parlament. Die „Internationale Arbeitsgemeinschaft Gaminger Initiative“ ist der Zusammenschluss von mitteleuropäischen Offiziersgesellschaften und Reservistenverbänden aus Deutschland, Kroatien, Tschechien, Slowakei, Österreich, Ungarn, Slowenien und der Schweiz. Diese Initiative hat ihren Ursprung in Gesprächen, die 1990, also noch vor der Auflösung des Warschauer Paktes, in der niederösterreichischen Kartause Gaming aufgenommen wurden. Ihr Ziel ist die Integration der Streitkräfte in die jeweiligen nationalen Gesellschaften und die Partnerschaft für den Frieden als Beitrag zur Stabilität in Europa. Die Konferenz wird von der Österreichischen Parlamentarischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Offiziersgesellschaft veranstaltet GTI Gen Majcen überbrachte die Grüße von Verteidigungsminister Dr. Fasslabend, der wegen eines dringenden Auslandstermins verhindert war, an der Tagung teilzunehmen. Abgeordneter Herbert Scheibner (F), der Vorsitzende des Landesverteidigungsausschusses des Nationalrates, erinnerte daran, dass noch vor wenigen Jahren Sicherheit und Kooperation in Mitteleuropa in absolutem Widerspruch zueinander gestanden haben. (PK)
Mär – Nov
Mehrere Bulletins: „Basisinformationen über die NATO“
Info: „Landesverteidigung = Sicherheits-Versicherung – Österreich ist in sicherheitspolitischer Hinsicht unterversichert“
Symposium im Haus der Industrie zum Thema: „ Österreich und die anderen Neutralen in den Kriegsplanungen des Warschauer Paktes während des Kalten Krieges“. Vortragende sind unter anderen: Staatssekretär a. D. Univ. Prof. Dr. Lothar Rühl, Bonn; Generaloberst a. D. Kalman Lörincz, Budapest; Brigadier Univ. Prof. Dr. Fritz Stöckli, Universität Neuchatel; Oberst Univ. Doz. Dr. Hans Rudolf Fuhrer, Mil. Führungsschule Zürich; Univ. Prof. Dr. Stefan Karner, Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, Wien – Graz; Direktor a. D. Dr. Anatolij S. Prokopenko, Moskau.
PA: „Bundesheerreform – ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“
Info: „Das Verteidigungsbudget – Wann kommt das Aus für das BH“
Info: „Wichtige Fakten zur Abfangjägernachbeschaffung
Delegiertenkonferenz der ÖOG in Wien: Begrüßung durch MilKdt Wien, Divr Karl Semlitsch; Vortrag des Herrn GTI, General Karl Majcen; Vortrag Divr Friedrich Hessel(s. Offz 4/97); im Anschluss Diskussion über ÖOG Positionspapier „Österreich soll der NATO und WEU beitreten“, Beschluss mit 2 Gegenstimmen;
PA: „Bundesheer im parteipolitischen Schussfeld – wo bleibt der Sachverstand“
Die ÖOG ist im Internet
Die Ausbildung zum Berufsoffizier erfolgt als Truppenoffizierslehrgang mit integrierten Fachhochschul-Studiengang „Militärische Führung“ an der Theresianischen Militärakademie
PA: „Diskussion um das Bundesheer wird zur Staatsposse – Der „Eiertanz“ zur Vermeidung einer Erhöhung des Wehrbudgets“
Bildung einer „Plattform für Sicherheit und Solidarität“ bestehend aus Gesellschaft für Interdisziplinäre Studien, Gesellschaft für politisch- strategische Studien, Institut für Außen- und Sicherheitspolitik, Österreichisches Institut für europ. Sicherheitspolitik und ÖOG – Herausgabe eines „Handbuch zur Österreichischen Sicherheitspolitik“ 50 Fragen und Antworten (ISBN 3-9500454-1-4). In dem Inhalt werden Österreichs sicherheitspolitische Herausforderungen als EU-Mitglied genauso behandelt, wie Fragen der GASP und der EU-Präsidentschaft 1998. Das Handbuch beschäftigt sich auch mit den Konsequenzen eines österreichischen NATO/WEU Beitritt bzw. Nicht-Beitritts. Zusätzlich werden Auszüge aus Vertragstexten der wichtigsten sicherheitspolitischen Institutionen angeboten und Fragen des allgemeinen politischen Interesses im Bereich der Wehr- und Sicherheitspolitik behandelt (Buchautor: Sandrisser).
Sonderpublikation „NATO und Österreich – die großen Irrtümer“
Info: „Wichtige Fakten zum Wehrbudget 1998“
Bulletin: Bundespräsidentenwahl 98: Wichtige sicherheitspolitische Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten – eine Befragung durch die ÖOG
Dr. Thomas Klestil wird zum Bundespräsidenten wiedergewählt
14. – 17.05.
Gaminger Gespräche „Die nationale Wehrstruktur als Ableitung der sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen“ – Im Rahmen der von der ÖOG (GenSek ÖOG und zugleich der Gaminger Initiative Gustav Gustenau) organisierten Tagung in der Kartause Gaming haben sich von den Teilnehmerländern der Gamiger Initiative – einer Arbeitsgemeinschaft mitteleuropäischer Offiziers- und Reservistenverbände, namentlich der Schweiz, Deutschlands, Österreichs, Tschechiens, der Slowakei, Ungarns, Kroatiens und Sloweniens – hochrangige Delegationen mit den jeweiligen Generalstabschefs bzw. deren Stellvertreter an der Spitze eingefunden, um die Frage der nationalen Wehrstruktur im Lichte der aktuellen sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen zu beleuchten. Im Rahmen einer gesonderten Einladung konnte auch eine rumänische Delegation, angeführt vom Vorsitzenden des parlamentarischen Verteidigungsausschusses, Prof. Ioan Pascu, für eine Teilnahme gewonnen werden. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war zweifellos das Referat des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, General Klaus Naumann.
PA: „OG für Beibehaltung der Wehrpflicht“
Bulletin: „Die Petersberger Erklärungen“
Info: „Europaarmee keine Alternative zu Bundesheer“
Bundesregierung beschließt Teilnahme an der vertieften Partnerschaft für den Frieden – Enhanced Partnership for Peace (ePfP) – teil. Die ePfP sieht u.a. die verstärkte regionale Kooperation und verstärkte politische Konsultationsmöglichkeiten zwischen der NATO und den Partnern vor.
Bulletin: „Die Europäische Sicherheits- und Verteidigungsidentität“
PA: „Sowohl Hubschrauber als auch Abfangjäger erneuern“
Info: „Die ÖOG und ihr Selbstverständnis“
Info: „Unbekannte Fakten über Heeresbeschaffung und Wehrbudget – zuerst werden Investitionen verhindert, dann wird veraltetes Gerät kritisiert – das unglaubliche Doppelspiel mit dem BH“
Bulletin: „Was sie schon immer über den Kosovo wissen wollten“
Bulletin: „NATO-Gipfeltreffen in Washington – Mehr Speed in die Partnerschaft für den Frieden“
Bulletin: „NATO, EU, OSZE : Strukturen nutzen“
Info: „Unbekannte Fakten zum Thema Wehrpflicht/Berufsheer“
PA: „Wehrpflicht unverzichtbar“
Bulletin – Sonderdruck. „Mehr Wehrbudget? NATO oder Neutralität? Wehrpflicht oder Berufsheer? – Die Stellungnahmen der Parlamentsparteien“ – ISBN-3-9500454-0-6
Info: „Wehrbudget: Bundesheer bekommt nur Notgroschen“
Info: „Steht dem Bundesheer finanziell das Wasser bis zum Hals?
Info: „Berufsheer: Problemfaktor für Staaten – Internationale Erfahrungen als Warnung für Österreich“
Info: „Berufsarmee aus der Fachperspektive“
Delegiertenkonferenz in Innsbruck, Malzacher legt nach 20jähriger Amtszeit Präsidentschaft zurück, neuer Präsident Eber; Vorstand : Bauer, Loacker, Ulmer, Zimmermann, Lüthje; Generalsekretär: Gustenau – Antrittsrede Obst Eber, neuer Präsident ÖOG; Ansprache Ehrenpräsident Hptmdhmtd GenDir Dipl.-Ing. Malzacher; Wehrpolitische Statements von Divr Hessel und Obst dG Bauer
General Horst Pleiner wird GTI und somit letzter GTI des Bundesheeres (bis 2002)
Strategisches Planungshandbuch (Überarbeitung 2005 durch GenSek ObstdhmfD Dr. Feichtinger); Strategischer Claim: „Das sicherheitspolitische Gewissen Österreichs“ – Die Corevalues des Offiziers/der ÖOG (Präsident Eber: Führungsfähigkeit – Führungsverantwortung – Wissen & Können – Kommunikation & Solidarität – Identifikation & Loyalität; Entwicklung der einheitlichen Corporate Identity mit Logo
Bulletin: „Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik nach dem EU Gipfel von Helsinki – Auswirkungen auf Österreich“
Herbert Scheibner wird nach Dr. Fasslabend Bundesminister für Landesverteidigung
Info: „Wehrbudget fair gestalten! – Weitere finanzielle Aushungerung bedeutet langsame Auflösung des Bundesheeres!“
Ehemaliger Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger verstorben
Bulletin: „Wehrbudget Österreich darf nicht länger Schlusslicht in Europa sein“
Beginn der Beratungen der Expertenkommission zum Berufsheer; die ÖOG ist vertreten
Bulletin: „Bundesheer vor dem Bankrott“
19./20.05
An der Theresianischen Militärakademie findet die Ausmusterung des Jahrganges „Monte Piano“ und die 1. Sponsion von Berufsoffiziersanwärtern zum „Magister für Militärische Führung“ im Sparkassensaal in Wr. Neustadt statt
Bulletin: „Wichtige Fakten zum Militärbefugnisgesetz“
Das neue Militärbefugnisgesetz tritt in Kraft
Bulletin: „Quo vadis Luftraumüberwachung – das langsame Sterben einer Luftwaffe – Österreichs Luftstreitkräfte HEUTE“
Bulletin: „Finnland ersetzt Draken durch F18 Flugzeuge – und Österreich?“
Bulletin: „Ende der Friedensdividende in Europa erreicht“
Bundestag in Graz anlässlich des 40jährigen Bestandes der ÖOG. Begrüßung durch Präsident Eber; Vorträge: BM Herbert Scheibner: „Sicherheitspolitische Markierungen“; Gen.Dir. Heinz Sundt, Telekom Austria AG: „Die Sicherheit der Telekommunikation“; Hptm Beat M. Geissler, lic.rer.publ./MBA: „Motiviert, Herr Offizier?“; Abg z NR Peter Schieder, Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses des Nationalrats: „GASP als Garant der Sicherheit?“; Vizeadmiral aD Hans Frank, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik in Deutschland: „Sicherheitspolitik – Herausforderung für Europa“; GTI General Horst Pleiner: „Sicherheit durch Kooperation“ – Resolution: Die ÖOG begrüßt das Koalitionsübereinkommen der derzeitigen Regierung: im Kapitel Bundesheer „Pkt. 2: Die Bundesregierung wird daher alles daran setzen, um die Leistungsfähigkeit des ÖBH weiter anzuheben und den Stellenwert in der Gesellschaft zu stärken“ und „Pkt. 7: Sicherstellung der materiellen Rahmenbedingungen für das Bundesheer durch schrittweise Anhebung des Verteidigungsbudgets“. Die ÖOG hat daher kein Verständnis, dass die Budgets 2000, 2001 und 2002 keinerlei relevante Anhebung erfahren, womit die jahrelangen Investitionsversäumnisse nicht korrigiert werden können.
Bulletin: „Kräfte für internationale Operationen (KIOP)“
Bulletin: „Geld und Personal sind die Hauptprobleme dieser Armee“
Bulletin: „Grundlegender Wandel in der österreichischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik eingeleitet“
Durch eine Novelle im Wehrgesetz, die am 1. Jänner 2001 in Kraft getreten ist, wird Frauen die Ableistung von freiwilligen Waffenübungen und Funktionsdiensten sowie die Milizarbeit eröffnet.
ÖOG Funktionäre bewerben sich bei den Wahlen des ORF Publikumrates: Eber (334), Feichtinger (1.729), Bauer (416) von 63.141 abgegebenen Stimmen
Beschluss einer neuen Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin
PA: „Neutralität hält für Österreich viele Tore verschlossen“
5 Bulletins: „Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin Analyseteil Teil I –V“
Bulletin: „Das neue sicherheitspolitische Risikobild für Ö“
PA: „Bundesheer ab 2003 nur mehr teilweise einsatzfähig – der nun vorliegende Bericht einer hochrangigen Expertenkommission des BMLV hat bestätigt, was Offz und UO schon lange gesagt haben: Das österreichische Bundesheer ist finanziell ausgehungert und ein geordneter Betrieb nur noch eingeschränkt möglich. Ein Investitionsrückstau bleibt mit und ohne Beitritt zu einer militärischen Allianz, mit oder ohne Umstellung auf ein Berufsheer“
PA: „Abfangjägernachbeschaffung unverzichtbar“
Umdenken in der Sicherheitspolitik: Solidarität statt Neutralität
Info: „Österreich – Neutralität und Terror“
Info: „Die Quadratur des Kreises“ – In der Entwicklung des Heeres gibt es Tendenzen, die der Truppe zumindest einiges Kopfzerbrechen bringen. Es gibt Parameter, die in unterschiedliche Richtungen auseinanderstreben und so die Personalplanung extrem erschweren. Einige dieser diametralen Parameter sind die Verkleinerung der Heeresstrukturen, die Anhebung des Pensionsalters und die Notwendigkeit, vermehrt „junge“ Kräfte in das Ausland zu entsenden.
Delegiertenkonferenz in Salzburg – Begrüßung Militärkommandant Salzburg, Divr Ertl; Referat GTI, General Horst Pleiner: „Die Zukunft des Bundesheeres“; Referat Generalsekretär Obst Mag. Walter Feichtinger: „Aktuelle Entwicklung der österreichischen Sicherheitspolitik“
Bulletin: „Österreichs neues Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin verabschiedet – ein Meilenstein in der Sicherheitspolitik?“
Beschluss der Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin in Nationalrat
Stiftungsfest 250 Jahre Theresianische Militärakademie
ObstdhmfD Mag. Dr. Walter E. Feichtinger Generalsekretär
Bulletin: „Konjunkturbelebung – jetzt“
PA:“Abfangjäger für Österreich notwendig“
PA: „Souveränitätserhalt des Staatsgebietes durch Abfangjäger“
PA: „Radar ohne Abfangjäger ist wie Feuerwehr ohne Schlauch“
Bulletin: „Die dümmsten Argumente zum Abfangjäger und der Versuch einer vernünftigen Argumentation“
Bulletin: „Technologietransfer durch Hubschrauberbeschaffung (Black Hawk) angelaufen“
Bulletin: „Erklärung der Staats- und Regierungschefs der NATO Mitgliedsstaaten und der Russischen Föderation „NATO – Russland – Beziehungen: eine neue Qualität“
Bulletin: „Eurofighter Typhoon – eine gute Lösung“
PA: „Österreich gehört doch dazu – die Entscheidung zum Kauf eines Abfangjägers als Nachfolger für den Draken stellt im mil. Bereich der Luft den Anschluss an den internationalen Standard dar“
Bulletin: „Das Märchen von den Eurofighter-Milliarden – im internationalen Vergleich mit anderen Budget-Posten ist das Verteidigungsbudget auch mit den zusätzlichen Geldern für die Abfangjägerbeschaffung zu gering
Gegen Abfangjäger: Stimmberechtigt: 5.869.071; abgegebene Stimmen in %; 10,65 %; gültige Stimmen: 624.807
PA: „Die Versuchung ist zu groß – Abfangjäger kontra Hochwasser“
PA: „18 Abfangjäger sind gut – 24 wären besser – 30 wären optimal“
PA: „Abfangjäger – ja bitte“
Herausgabe eines Abfangjäger Karikaturenkalenders, der in witziger Form die Konsequenzen im Falle des Fehlens einer eigenen Luftraumüberwachung aufzeigt
Sonder Bulletin: „Wahlkampf 2002 – Die Positionen der Parteien zur Sicherheitspolitik“
Sicherheitspolitische Enquete mit ÖOG, ÖUOG, IGBO, Alt-Neustadt und ÖKB, Verabschiedung einer „Resolution zur Sicherheit der Republik Österreich“ – „Sicherheitspolitik sollte nicht von Parteipolitik missbraucht werden, sondern als wichtiges Gut des Staates gesehen werden. Die Anforderungen an das Bundesheer richten sich nicht nach Wahlzeiten und Analysen von Meinungsforschern, sondern das Bundesheer muss sich schon durch seinen verfassungsrechtlichen Auftrag unabhängig davon ausrichten“, sagte Verteidigungsminister Herbert Scheibner in einem Vortrag über die Zukunftsperspektiven der Landesverteidigung und der Sicherheitspolitik anlässlich der Enquete.
Info: Sicherheitspolitik sollte nicht von Parteipolitik missbraucht werden Verkürzung der Wehrdienstzeit erst nach Änderung des Aufgabenspektrums
GTI General Horst Pleiner übergibt an General Roland Ertl als Chef des Generalstabes (bis 2008)
Info: „Luftraumüberwachung als europäische Herausforderung“ – ein Beitrag zur Versachlichung der Abfangjägerdiskussion: Im Jahre 1955 erlangte die Republik Österreich nach 7 Jahren Krieg und Gewaltherrschaft und nach 10 Jahren Besatzung wieder die volle Souveränität über ihr Staatsgebiet. Österreich übernahm damit aber nicht nur die Rechte, sondern auch die Pflichten eines souveränen Staates. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Landesverteidigung und die Wahrung der staatlichen Hoheit im Luftraum.
Info: „EU-Sicherheitsunion in nächster Zeit unrealistisch“
Auf dem Wiener Südwestfriedhof wird der Präsident der OG Wien und langjährige Präsident der ÖOG, Obst aD Dr. Franz Josef Palla zu Grabe getragen.
PA: „Abfangjäger muss zentraler Punkt eines jeden Koalitionsabkommens sein“
Bulletin: „Endgültig Kaputtsparen oder in eine sichere Zukunft investieren“
Oberst Ing. Veit Loacker Vizepräsident ÖOG führt gemeinsam mit Vertretern der Vereinigung Österreichischer Blauhelme (VÖB) Gespräche mit der Personalvertretung des BMLV, mit Angehörigen des Nationalrats, den Sozialversicherungsträgern und dem Bundeskanzleramt über die Pensionsanrechnung für Auslandseinsatzzeiten. Anstatt wie bisher 12 Monate, werden ab nun 30 Monate für die Pension angerechnet!
Günther Platter wird nach Herbert Scheibner neuer Bundesminister für Landesverteidigung.
1. Vizepräsident der ÖOG Kabinettchef – das Generalsekretariat der ÖOG informiert, dass Bgdr Herbert Bauer bis auf weiteres mit den Agenden des Kabinettchefs im Bundesministerium für Landesverteidigung betraut wurde. Aus diesem Grund kann er seine bisherigen Aufgaben im Rahmen der ÖOG in diesem Zeitraum nicht wahrnehmen. Die Funktion des 1. Vizepräsidenten ruht für die Dauer dieser Verwendung.
ao Delegiertenkonferenz in Wien – Statutenänderung
PA: „Budgetkonsolidierung nicht auf Kosten der Sicherheit“
Nationalratsbeschluß zum Ankauf von 18 Abfangjägern Eurofighter
Erstmalige Ausmusterung von vier Frauen zum Leutnant
Erstmalige Sponsion der Absolventen des Generalstabslehrganges zum Magister
Eröffnung des Postgradualen Lehrganges universitären Charakters MBA-Umweltgefahren und Katastrophenmanagement. 50jähriges Jubiläum der Offiziersausbildung im Bundesheer
Einsetzung der Bundesheerreformkommission unter dem Vorsitz des Wiener Altbürgermeisters Dr. Helmut Zilk. Der Präsident der ÖOG Adolf Eber ist in der Kommission Mitglied. In der später durch BM Platter eingesetzten AG Miliz, die unter der Leitung des ehem. ÖOG Vizepräsidenten Bgdr Dipl.-Ing. Dr. Werner Bittner tagt, ist auch die ÖOG beratend vertreten.
Bulletin: „Grundsatzpositionen der ÖOG zum ÖBH 2010“
Ministerratsbeschluß zur Aufstellung von KIOP-Kräften
Milizpreis der ÖOG
Delegiertenversammlung der ÖOG mit Neuwahlen in Linz – Eröffnung durch den Präsidenten Obst Prof. A. F Eber; BM Günther Platter; GenMjr Othmar Commenda, Leiter des Projektmanagements der Bundesheer-Reformkommission, über den Stand der Kommission; Bgdr Wolfgang Wosolsobe, Leiter der Abteilung Militärpolitik, „Österreichs Teilnahme am internationalen Krisenmanagement“. Präsident Eber wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt, als Vizepräsidenten wurden gewählt: Obst Dr. Volker Zimmermann, Bgdr Ing Dieter Jocham und Hptm Gernot Wonisch. Zum neuen Kassier wählte die Delegiertenversammlung Obstlt Günther Langer. Generalsekretär ist Obst Dr. Walter Feichtinger
Überraschende Aussetzung der Truppenübungen durch den Bundesminister Günther Platter als Reaktion auf Entwicklungen in der Bundesheerreformkommission. Das gilt allerdings nicht für zu Kaderübungen Verpflichtete!
GenSek ÖOG Oberst Dr. Walter Feichtinger spricht für die Offiziersgesellschaft, Unteroffiziersgesellschaft und die Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik vor dem Österreich-Konvent
PA: „ÖOG erachtet ein umfassendes, langfristiges Milizkonzept und die Beibehaltung der Wehrpflicht als unerlässlich“. Angesichts der laufenden Diskussionen in und außerhalb der Bundesheer-Reformkommission, vor allem aber angesichts der Erfahrungen selbst großer Armeen weist die ÖOG vehement auf die Unverzichtbarkeit von Milizsoldaten und die Notwendigkeit der Wehrpflicht hin!
Bulletin: „Die Erweiterung der NATO bestätigt die Notwendigkeit einer funktionierenden aktiven und passiven Luftraumüberwachung“
Dr. Heinz Fischer wird zum Bundespräsidenten gewählt
Einsetzen der Arbeitsgruppe Miliz 2010
PA: Die ÖOG begrüßt ausdrücklich die Einrichtung einer eigenen Arbeitsgruppe MILIZ durch Verteidigungsminister Platter – Die ÖOG wertet die Installierung der Arbeitsgruppe unter Leitung von Werner Bittner zur zukünftigen Rolle der Miliz als positives, motivierendes und gesellschaftspolitisch höchst notwendiges Signal in Zeiten einer zunehmenden Verunsicherung.
PA: „ÖOG vermisst bislang die Argumente zur Wehrdienstzeitverkürzung“ – der Vorsitzende der Bundesheerreformkommission, Helmut Zilk, möchte die von Bundeskanzler Schüssel und NR-Präs Khol getragene Vorstellung von einer Verkürzung der Wehrpflicht auf sechs Monate durchbringen. Allerdings wurde bislang noch kein einziges Argument vorgebracht, das seine Auffassung stützt.
Übergabe des Berichtes der Bundesheer-Reformkommission
PA: „Schlussstatement der ÖOG zu den Empfehlungen der Bundesheerreformkommission 2010“ – ÖOG erfreut darüber, dass an der Wehrpflicht nicht gerüttelt wird; die Miliz hat auch in Zukunft ein großer Stellenwert; „Sparen kostet“, das heißt: Qualität hat ihren Preis, deshalb fordert die ÖOG als Sofortmaßnahme, das Verteidigungsbudget auf mindestens 1% des BIP anzuheben. Die Angleichung an den europäischen Durchschnitt von dzt 1,6 % sollte in einem abseh- und planbaren Zeitraum erfolgen.
Landung der von der Schweiz gemieteten F5E „Tiger“ Flugzeuge
Bundespräsident Klestil verstirbt nur 2 Tage vor dem regulären Ende seiner Amtszeit.
24. – 01.08.
CIOR Meisterschaften in Wr. Neustadt. Die Meisterschaften begleiten den „Vienna Congress 2004“ (siehe unten), den dieses Jahr die ÖOG veranstaltet. Rund 200 Reserveoffiziere aus 20 Nationen ermitteln in dem Turnier in Wiener Neustadt ihre Besten. Die jährlich stattfindende Meisterschaft (jeweils in einem Mitgliedsland, heuer ausnahmsweise und erstmalig bei dem assoziierten Mitglied Österreich) ist ein militärischer Vergleichs-Wettkampf, bei dem sich die Reserve-/Milizoffiziere im Schießen mit Gewehr und Pistole, Hindernislauf, Hindernisschwimmen und Orientierungslauf messen, zusätzlich werden die Kenntnis des Kriegsvölkerrechts und die Fertigkeiten der Teilnehmer im Erste-Hilfe-Leisten überprüft.
Der CIOR/CIOMR-Kongress („Vienna Congress 2004“) mit 800 teilnehmenden RO aus 30 Nationen wird in Wien abgehalten. Tagungsort ist die Wiener Hofburg. Die CIOR (Confederation Interallee des Officiers de Reserve, Interallied Confederation of Reseve Officers) ist die Organisation der Reservestreitkräfte der NATO und NATO/PfP-Staaten. Sie vertritt weltweit mittlerweile rund 800.000 Mitglieder. Der Kongress wird von der ÖOG und der OGW in Zusammenarbeit und mit Unterstützung durch das BMLV organisiert. Die feierliche Eröffnung des Kongresses fand auf dem Wiener Heldenplatz durch den CIOR Präsidenten, Cdr Imbalzano statt. Umrahmt wird der Auftakt von der Gardemusik Wien. GenMjr Christian Segur-Cabanac und der Präsident der CIOR Vereinigung, Commodore Imbalzano, sein Stellvertreter und in Vertretung des Wiener Militärkommandanten, der stellvertretende Wiener Militärkommandant Bgdr Strohschneider, schreiten die Ehrenformation ab. Im Konferenzzentrum in der Wiener Hofburg begrüßt der Präsident der ÖOG, Obst Prof. A. F. Eber die Gäste. Am Abend wurde der Kongress vom Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres, General Roland Ertl, in Vertretung des Bundesministers für Landesverteidigung empfangen. Mit der Aufführung des Großen Österreichischen Zapfenstreiches endete der erste Tag genauso eindrucksvoll wie er begonnen hatte. Die nächsten Tage waren mit Arbeit ausgefüllt. Der gesellschaftliche Höhepunkt des Kongresses war das feierliche Galadiner in den Räumen der Wiener Hofburg.
Mjr a. D. Hans-Kurt Menedetter verstirbt in Wien. Seine Tätigkeit im Frieden wurde mit dem Ehrenzeichen der Republik Österreich und dem Ehrenzeichen der ÖOG gewürdigt. Seine letzte Arbeit galt unvollendet der Geschichte der ÖOG und der OG Wien. Der Nachlass endet 1967 und ist erhalten. Den Nachrufauf auf den Verstorbenen verfasste der Generalsekretär der OG Wien, Obst a. D. Hanns Führer.
Miliztag in Salzburg: BM Günter Platter sprach sich beim Miliztag in Salzburg für strukturierte Miliz aus. Gastredner war der Vorsitzende der Bundesheer-Reformkommission Prof. Dr. Helmut Zilk. In Anerkennung seiner Verdienste um die Landesverteidigung und insbesondere in der AG Miliz neben der Bundesheerreformkommission wurde Dipl.-Ing. Dr. Werner Bittner zum Brigadier ernannt. BM Platter überreichte das Ernennungsdekret an den Ernannten.
Bulletin: „Das Battle-Group Konzept – Schritt vorwärts und Nagelprobe für Österreich“
PA: „Erhöhung des Verteidigungsbudgets notwendig für Erfolg der Reform“ – die ÖOG ist sich der Notwendigkeit von Kasernenschließungen bewusst, fordert jedoch eine drastische Erhöhung des Verteidigungsbudgets!
PA: „Hochwasser verdeutlicht Notwendigkeit des Bundesheeres“ – seit dem 22. August steht das ÖBH in den Hochwasser-Gebieten Österreichs im Dauereinsatz. Mittlerweile sind insgesamt 2.223 Soldaten tätig. Dadurch wird die Bedeutung des Bundesheeres im Falle von Katastrophen besonders deutlich.
Der Vorstand bestätigt den Vorschlag des Präsidenten für Obst dhmfD Dr. Hubert Speckner zum neuen Generalsekretär, als Nachfolger von Bgdr Dr. Walter Feichtinger
Zum Jubiläums-Nationalfeiertag kommen mehr als 1 Mio. Menschen nach Wien
Delegiertenversammlung der ÖOG beschließt neues Strategisches Konzept – Begrüßung Militärkommandant Kärnten, GenMjr Mag. Gerd EbnerVortrag Präsident der Schweizer Offiziersgesellschaft Obst iG Michele Moor: „Aktueller Stand der Transformation der schweizer Streitkräfte“; Referat GenMjr Mag. Othmar Commenda: „Umsetzung der Bundesheerreform“
Der Saab 35OE Draken wird offiziell außer Dienst gestellt.
Bulletin: „11 Jahre Mitgliedschaft in der NATO-PfP“
Beförderung des Präsident der ÖOG Adolf F. Eber zum Brigadier durch Bundesminister Günther Platter.
Das neue Streitkräfteführungskommando mit Sitz in Graz und Salzburg übernimmt die operative Führung des Bundesheeres.
PA: „Schluss mit der unseriösen Abfangjägerdiskussion“
Die ÖOG und die ÖUOG wollen gemeinsam ihrer Bestürzung Ausdruck verleihen, wie in Österreich im Wahlkampf über die Sicherheit der Republik diskutiert wird.
4. Sicherheitspolitisches Symposium – „Der menschliche Faktor“ im Festsaal der Industriellenvereinigung“
Bulletin: „11 aktuelle Fragen zum Abfangjäger wie sie täglich vom Laien gestellt werden und der Versuch zu Antworten darauf“
Mag. Norbert Darabos wird nach Günther Platter neuer Verteidigungsminister.
„Die Zukunft der Miliz“ – Positionspapier der ÖOG
Offener Brief von Bundesminister Norbert Darabos an die ÖOG
Ehemaliger Bundespräsident Dr. Kurt Waldheim verstorben
Brief des Präsidenten der ÖOG Bgdr Prof. A. F. Eber an Prof. Dr. Zilk
Der erste Eurofighter landet in Zeltweg.
Paulus neuer ÖOG Präsident – Delegiertenversammlung der Österreichischen Offiziersgesellschaft in Wien. In seinen Grußworten sprach Verteidigungsminister Mag. Norbert Darabos davon, dass es gerade in Umbruchszeiten, wie sie für das Bundesheer aktuell herrschen, den engen Kontakt der politischen Verantwortungsträger mit den militärischen Führungskräften braucht, um zwischen politischem Willen und militärischen Notwendigkeiten den richtigen Ausgleich zu finden. In einem Festvortrag referierte Generalleutnant Mag. Edmund Entacher über „Das Selbstverständnis des österreichischen Offiziers in der zweiten Republik“. Brigadier Mag. Stefan Thaller, vom Führungsstab des BMLV, informierte das Auditorium in seinen Ausführungen über die in der Reform neu geschaffenen Expertenstäbe der Miliz. In der für das heurige Jahr vorgesehenen Neuwahl des Präsidiums stimmte in einer Kampfabstimmung eine überwältigende Mehrheit für den Milizoffizier Hauptmann Hofrat Dr. Eduard Paulus als neuen Präsidenten der Österreichischen Offiziersgesellschaft. Eduard Paulus war bisher Präsident der OG Salzburg und ist im Zivilberuf Leiter der Finanz- und Vermögensverwaltung im Amt der Salzburger Landesregierung. Die bisherigen Vizepräsidenten Brigadier Ing. Mag. Dieter Jocham und Majorarzt Dr. Michael Eisenmenger wurden in ihrem Amt bestätigt, neu als Vizepräsident kommt Oberstleutnant ADir Bernd Schlögl.
Brief Präs ÖOG an BM Darabos wegen Vorstellung und Gesprächstermin
Erstes Gespräch des Präsidenten ÖOG Hptm HR Dr. Eduard Paulus mit Bundesminister Mag. Norbert Darabos und Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller
Generalstabschef General Roland Ertl geht in Pension, Generalleutnant Edmund Entacher wird mit den Aufgaben des Generalstabschefs betraut.
Verschiedene Besprechungen des Präs ÖOG in Wien mit Sektionschefs und Generälen des Bundesheeres
Generalleutnant Mag. Edmund Entacher wird neuer Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres.
Antrittsbesuch des Präs ÖOG bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer
Weitere Besprechungen des Präs ÖOG mit Kommandanten des Bundesheeres und Behördenvertretern
Präsident ÖOG führt verschiedene Pressegespräche und Gespräche mit Behördenvertretern
PA: „Wehrbudget nur mehr 0,63 % des BIP“ – Österreichische Offiziersgesellschaft besorgt – Präsident Paulus sieht einen dramatischen Rückgang im Investitionsbereich, großes Medieninteresse
Miliz Resolution 2008 – Präsident der ÖOG Hptm HR Dr. Eduard Paulus überreicht mit einer Vorstandsdelegation dem Chef des Generalstabs des Österreichischen Bundesheeres, General Mag. Edmund Entacher, die Miliz-Resolution der ÖOG
Weitere Gespräche Präs ÖOG mit Kommandanten, Behörden und Medienvertretern
Brief Präs ÖOG an Dr. Zilk betreffend Finanzlage ÖBH und Milizresolution ÖOG
Die zwölf von der Schweiz geleasten F-5E „Tiger“ Abfangjäger verlassen Österreich und werden an die Schweiz zurückgegeben. Vier Jahre stellten die Flugzeuge den Kern der aktiven Komponente der Luftraumüberwachung in Österreich dar, mit Juli 2008 übernimmt diese Aufgabe der Eurofighter.
Interview Präs ÖOG in „Der Soldat“
Brief Präs ÖOG an Wehrsprecher der Koalition betreffend Heeresbudget, Wiedereinführung von Volltruppenübungen und Ausrüstung
Präs ÖOG gratuliert BP Fischer zum 70. Geburtstag
Kommandoübergabe HUAK an Bgdr Heinz Hufler; BM Darabos kündigt an, Hufler zum Milizbeauftragten zu ernennen.
Weitere Pressegespräche des Präs ÖOG
Dr. Helmut Zilk, Vorsitzender der Bundesheerreformkommission „ÖBH 2010“ (2003/2004) verstirbt; Präs ÖOG kondoliert der Witwe Kammersängerin Dagmar Koller. 2003 wurde Zilk von der Regierung Schüssel zum Leiter einer Reformkommission der Bundesregierung zu Fragen der zukünftigen Organisation des Bundesheeres bestellt.
Brief Präs ÖOG an das Verhandlungsteam zur Bildung einer Bundesregierung und weitere Politiker betreffend die dramatische Budgetlage des ÖBH
5. Sicherheitspolitisches Symposium der ÖOG – „Die Kunst der Führung“ im Festsaal der Industriellenvereinigung in Wien
60. Geburtstag von GenLt Christian Segur-Cabanac, Teilnahme Präs ÖOG am Geburtstagsempfang und Ehrengeschenk der ÖOG, GenLt Segur-Cabanac ist persönlicher Vertreter des Herrn Bundesministers für Landesverteidigung im Vorstand der ÖOG
Brief Präs ÖOG an Bundespräsident betreffend Heeresbudget und Miliz
Der Vorstand bestätigt den Vorschlag des Präsidenten für die Bestellung von GenMjr Mag. Herbert Bauer zum neuen Generalsekretär, als Nachfolger von ObstdhmfD Dr. Hubert Speckner
Präs ÖOG begleitet Gen Entacher in den Tschad
Erfolgreiche Besprechung des Präs ÖOG mit Burghauptmann HR Beer, Präs OG Wien Obst Mag. Raubik und Abg z NR aD Mjr Mag. Tancsits wegen Renovierung Schwarzenbergplatz 1, Sitz der ÖOG und der OG Wien . Am Abend: Neujahrsempfang OG Wien, Präs ÖOG spricht zur aktuellen Situation des Heeresbudgets
Jän/Feb
Präs ÖOG besucht verschiedene Bälle und Veranstaltungen des Bundesheeres
PA: „Bundesregierung plant Abschaffung der Landesverteidigung – Budgeterlass des Finanzministeriums plant Kürzung des Heeresbudgets“, großes Medienecho
Weitere Pressegespräche des Präs ÖOG (über 60 Medienberichte zu Miliz, Volltruppenübungen, Zustand der Kasernen)
Vorsprache des Präs ÖOG bei Vizekanzler und Finanzminister Mag. Pröll
Einladung der ÖOG an Sponsoren als Dank für Unterstützung
Brief des Präsidenten der ÖOG an alle Mitglieder und Ersatzmitglieder des Nationalen Sicherheitsrates und des Landesverteidigungsausschusses zum Brief des Generalstabschefs und seiner ranghöchsten Offiziere, aus dem der bedrohliche Zustand unserer militärischen Landesverteidigung hervorgeht
Fernsehauftritte des Präs ÖOG im ORF „Hohes Haus“ und im ATV zum Thema „Sparkurs beim Bundesheer“; Radiokommentare in den Ö1 Nachrichten
Treffen Präs ÖOG mit GenMjr Heidecker und Gen Greindl, Präsident der Peacekeeper
Brief des Präs ÖOG Paulus an alle Landeshauptleute und Landesamtsdirektoren zum Zustand des Bundesheeres
Vortrag Präs ÖOG vor OG Burgenland
Antwortbrief von BM Darabos an ÖOG Präs zum Schreiben vom 9.4. betreffend die Finanzlage des ÖBH
Vortrag Präs ÖOG vor OG Wien
Brief Präs ÖOG an BM Darabos, Replik auf Schreiben vom 8. Mai mit nochmaliger Darstellung der Beurteilung der ÖOG
Präs ÖOG führt viele weitere Medien- und Hintergrundgespräche
2./3.08.
Präs ÖOG und GenSekr ÖOG treffen Präs. d. Schweizerischen Offiziersgesellschaft Oberst i Gst Hans Schatzmann mit Schweizer Delegation in Salzburg
14,/15.09.
Briefe Präs ÖOG an BMLVS, Landeshauptleute und weitere Politiker betreffend Erhaltung und Aufwertung der Militärkommanden.
Konstituierende Sitzung des Evaluierungsbeirates ÖBH 2010. Der Beirat ist gemäß Regierungsprogramm zur begleitenden Prüfung der Umsetzung der Reformschritte hinsichtlich Priorität, Qualität und Einhaltung von Zeitplänen eingerichtet und wird von BM Darabos geleitet. ÖOG Präs Paulus ist bestelltes Mitglied.
Präs ÖOG nimmt mit GenSekr am Festakt 10 Jahre 6. Jägerbrigade in Innsbruck teil
Verschiedene Hintergrundgespräche des Präs ÖOG mit Medien, Politikern, Mitgliedern des Evaluierungsbeirates
Grußworte des Präs ÖOG beim Festakt 50 Jahre OG Vorarlberg
Sitzung des Evaluierungsbeirates
Delegiertenkonferenz der ÖOG in St. Pölten – einstimmig beschlossen wurden: Wesentliches Ziel der weiteren Aktivitäten gegenüber Politik, Medien und Ressort ist die Wiedereinführung von Volltruppenübungen für alle Verbände des Österreichischen Bundesheeres unter Einbeziehung der beorderten Miliz, um die Sollstärke von 55.000 feldverwendungsfähigen Soldaten zu erreichen. Die vom Vorstand der ÖOG im Juni 2008 einstimmig beschlossene Miliz-Resolution, die mittlerweile den Spitzenrepräsentanten des Österreichischen Bundesheeres überreicht wurde, ist Grundstein der Öffentlichkeitsarbeit der ÖOG. Statutenänderung mit hauptsächlich formalen Verbesserungen.
Beschlüsse der Landeshauptleutekonferenz zu Fragen der Bundesheerstruktur, insbesondere auch zu der Frage der Aufgaben des Militärkommandos
Stellungnahme Präs ÖOG an alle Mitglieder des Evaluierungsbeirates
Klausurtagung des Evaluierungsbeirates in Reichenau
Weitere Gespräche des Präs ÖOG mit Politikern und Mitgliedern des Evaluierungsbeirates
Präs ÖOG + Delegation (Vizepräsidenten Bgdr Jocham und ObstltArzt Eisenmenger sowie Altpräsident Bgdr iR Eber) nehmen am Midwinter Meeting CIOR in Brüssel teil
Offener Brief des Generalstabschefs Entacher an Präs ÖOG Paulus
Offener Brief des Präsidenten der Österreichischen Offiziersgesellschaft an den Generalstabschef General Mag. Edmund Entacher mit über 100 Pressemeldungen als Reaktion und Fernsehauftritten des Präs ÖOG im ORF ZIB und Puls 4 „Talk of Town“
Brief Präs ÖOG an BMLVS betreffend Gesprächsangebot in ORF Pressestunde
Miliztag in Salzburg, Alte Residenz (25 Jahre Bundesvereinigung der Milizverbände), Präs ÖOG spricht Grußworte, ebenso BM aD Lichal, der tosenden Applaus erhält
19:20 Interview des Präs ÖOG beim Fernsehsender ATV; Abends: Vortrag UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon im Parlament
Präs ÖOG mit Präs Unteroffiziersgesellschaft und Präs Bundesvereinigung der Milizverbände bei Bundesminister Mag. Darabos, Erörterung der aktuellen sehr schwierigen Situation
15 Jahre Österreichische Vereinigung Peacekeeper, Bundestreffen – Präs ÖOG nimmt über Einladung von Präs Peacekeeper Gen iR Greindl teil
Präs ÖOG Teilnehmer bei Podiumsdiskussion „Miliz“ im Rahmen der „Chef-Besprechung“ des Streitkräfteführungskommandos
Dr. Heinz Fischer wird zum Bundespräsident wiedergewählt
60. Geburtstag des Chefredakteurs „Der Offizier“ Obst Manfred Gänsdorfer
Besuch des Vorsitzenden des ungarischen Reservistenverbandes von Matasz, Obstlt aD Dr. Otto Czuprák bei Präs ÖOG, Organisation durch Präs NÖ I, GenMjr iR Günter Hochauer
50 Jahr Jubiläum OG Steiermark, Grußworte des Präs ÖOG
50 Jahrfeier der ÖOG im Parlament auf Einladung Nationalratspräsidentin PRAMMER; Reden von BM Spindelegger, Darabos und dem Oberbefehlshaber Bundespräsident Fischer
Abkürzungen: PA: Presseaussendung
Bull: „Wehr- und Sicherheitspolitische Bulletin der Österreichischen Offiziersgesellschaft“
Info: „ÖOG-Info“ – eine wehrpolitische Information der Österreichischen Offiziersgesellschaft
Die Chronik wurde erstellt von Generalsekretär Herbert Bauer unter Abstützung auf die Homepages BMLV, Hofburg, OGS, OGK, Ausarbeitungen Oberst Johann Hauner/OGW und auf Basis der ÖOG-Archivarbeiten von Fr. Gerda Haffer-Hochrainer und Fr. Tamara Cermin.
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