Source: http://volle-ladung-sicherheit.de/?page=wissenswertes
Timestamp: 2018-09-26 03:19:47
Document Index: 212635146

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 7', '§ 412', '§ 22', '§ 3', '§ 30', '§ 17', '§ 222']

Die wichtigsten Begriffe im Überblick.
Antirutschmatten: Gummimatten, die aus vielen kleinen Gummiteilen bestehen, erhöhen die Reibung zwischen den Materialien.
DekaNewton: Physikalische Bezeichnung; ein DekaNewton (daN) entspricht einem kg.
Direktzurren: Art der Ladungssicherung, bei der die Ladung formschlüssig über geeignete Zurrpunkte mithilfe von Zurrmitteln gesichert wird.
Flächenpressung: Die Kraft pro Kontaktfläche zwischen zwei Festkörpern.
Gewichtskraft: Die Kraft, mit der die Ladung auf die Ladefläche drückt. 1 kg Ladungsgewicht entspricht der Gewichtskraft von 1 daN.
Gleit-Reibbeiwert: Bezeichnung für die Mikroverzahnung, die zwischen der Oberfläche der Ladung und der jeweiligen Ladefläche wirkt.
Kopfschlinge: Art der Direktzurrung, bei der Ladung durch Zurrmittel in Fahrtrichtung bzw. nach hinten gesichert wird.
Kurzhebelratsche: Ratsche mit einem Ratschenhebel, der aufgrund seiner geringen Länge nur eine sehr begrenzte Vorspannkraft aufbringen kann.
Langhebelratsche: Ratsche mit einem Ratschenhebel, der aufgrund seiner größeren Länge eine höhere Vorspannkraft aufbringen kann.
Lastverteilungsplan: Fahrzeugspezifische Ausarbeitung über die richtige Verteilung der Ladung zur Sicherstellung einer gleichmäßigen Auslastung.
Massenkraft: Physikalische Bezeichnung für die Kraft, mit der die Ladung beim Bremsen, Beschleunigen oder in einer Kurve verrutschen will.
Niederzurren: Art der Ladungssicherung, bei der die Zurrmittel die Reibungskraft mit der Vorspannkraft ihrer Ratsche erhöhen.
Reibungskraft: Physikalische Bezeichnung für die Kraft, die die Ladung aufgrund der rauen Oberflächen am Rutschen hindert.
Schlingenzurren: Art der Direktzurrung, bei der die Ladung durch die Lashing Capacity (LC) der Zurrmittel gesichert wird.
Sicherungskraft: Physikalische Bezeichnung für die Kraft, die aufgebracht werden muss, um die Ladung gegen Bewegung zu sichern.
VDI-Richtlinien: Basis für die Ladungssicherung. Enthalten allgemeine und besondere Ausarbeitungen zur Ladungssicherung.
Vorspannkraft (STF): Die Kraft, die z. B. die Ratsche eines Zurrgurtes aufbringen kann. Wichtig beim Niederzurren.
Zurrpunkt: Vorrichtung am Fahrzeug zur Aufnahme von Zurrmitteln.
Diese Vorschriften sollten sie kennen.
Ordnungsgemäße Ladungssicherung wird durch zahlreiche Gesetze und Vorschriften geregelt. Sie betreffen sowohl den Fahrer, den Verlader als auch den Halter des Fahrzeugs. Die wichtigsten Vorschriften sind:
§§ 22 und 23 StVO (Straßenverkehrsordnung): umfassen die wichtigsten Regeln, wie Ladung zu sichern ist, und richten sich dabei an alle Beteiligten wie Absender, Verlader, Halter und Fahrer.
§ 7 (1) StVG (Straßenverkehrsgesetz): regelt die Haftung des Halters.
§ 412 HGB (Handelsgesetzbuch): regelt die zivilrechtliche Verantwortung des Absenders und des Frachtführers.
§§ 22 und 37 UVV (Unfallverhütungsvorschrift): Vorschriften zu Fahrzeugaufbauten und zum Be- und Entladen.
§ 3 ArbSchG (Arbeitsschutzgesetz): Grundpflichten des Arbeitgebers zur Gewährleistung des Arbeitsschutzes.
§§ 30 und 31 StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung): regeln die Verantwortlichkeiten des Halters zur Beschaffenheit und zum Betrieb der Fahrzeuge.
§§ 17 bis 34 GGVSEB (Gefahrgutverordnung): Vorschriften zu den Verantwortlichkeiten aller Beteiligter bei einer Gefahrgutbeförderung.
§§ 222, 229 und 328 StGB (Strafgesetzbuch): regeln die strafrechtliche Verantwortung bei fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung und bei unerlaubtem Umgang mit gefährlichen Stoffen.
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