Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=07.06.2011&Aktenzeichen=II%20ZB%2024%2F10
Timestamp: 2019-05-19 15:42:01
Document Index: 231372018

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 6', '§ 39', '§ 39', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 39', 'BGH', '§ 8', '§ 41', 'BGH', '§ 6', '§ 39', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 12', 'BGH']

BGH, 07.06.2011 - II ZB 24/10 - dejure.org
BGH, 07.06.2011 - II ZB 24/10
https://dejure.org/2011,2106
BGH, 07.06.2011 - II ZB 24/10 (https://dejure.org/2011,2106)
BGH, Entscheidung vom 07.06.2011 - II ZB 24/10 (https://dejure.org/2011,2106)
BGH, Entscheidung vom 07. Juni 2011 - II ZB 24/10 (https://dejure.org/2011,2106)
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§ 6 Abs 2 S 2 Nr 3 GmbHG, § 39 Abs 3 S 1 GmbHG
Ausschlussgrund für die Bestellung des GmbH-Geschäftsführers: Versicherung des Geschäftsführers über den Zeitpunkt der Rechtskraft einer Verurteilung
GmbHG §§ 39 Abs. 3 S. 1, 6 Abs. 2 S. 2 Nr. 3
Versicherung des Geschäftsführers; Rechtskraft des Urteils als maßgeblicher Bezugszeitpunkt
Rechtskraft des Urteils ist maßgeblich i.R.e.Versicherung eines Geschäftsführers zur Vermittlung der Voraussetzungen für das Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 6 Abs. 2 S. 2 Nr. 3 GmbHG; Maßgeblicher Zeitpunkt für eine Versicherung eines Geschäftsführers zur Vermittlung der Voraussetzungen für das Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 6 Abs. 2 S. 2 Nr. 3 GmbHG
Zur Versicherung des GmbH-Geschäftsführers über das Nichtvorliegen strafrechtlicher Verurteilungen
Zu den Anforderungen an die Versicherung eines Geschäftsführers über das Vorliegen eines Ausschlussgrundes
Versicherung des Geschäftsführers über Verurteilungen
Das Handelsregister und die Straffreiheit des Geschäftsführers
Ausschlussgrund des § 6 Abs. 2 S. 2 Nr. 3 GmbHG: Maßgeblicher Zeitpunkt ist allein die Rechtskraft des Urteils
Versicherung des GmbH-Geschäftsführers über evtl. Vorverurteilungen ist nicht auf den Zeitpunkt der Verurteilung, sondern auf den Eintritt der Rechtskraft des Urteils zu beziehen
GmbHG § 6 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, § 39 Abs. 3 Satz 1
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 07.06.2011; Az.: II ZB 24/10 (Versicherung des Geschäftsführers bezüglich Vorstrafen in den letzten fünf Jahren als Bestellungshindernisse)" von Notar Thomas Wachter, original erschienen in: GmbHR 2011, 864 - 867.
AG Berlin-Charlottenburg, 06.08.2010 - 82 HRB 117369
KG, 11.10.2010 - 25 W 12/10
NJW-RR 2011, 1257
ZIP 2011, 1305
MDR 2011, 923
DNotZ 2011, 790
FGPrax 2011, 237
WM 2011 1333
WM 2011, 1333
DB 2011 1569
DB 2011, 1569
Rpfleger 2011, 514
NZG 2011, 871
OLG Frankfurt, 04.02.2016 - 20 W 28/16
Anforderungen des § 8 Abs. 3 Satz 1 GmbHG
Die Versicherung habe den Zweck, dem Registergericht auf schnelle und einfache Art diejenigen Informationen zu vermitteln, die es sich ansonsten - unter erhöhtem Verwaltungsaufwand - durch ein Auskunftsersuchen gemäß § 41 Absatz 1 Nr. 1 BZRG selbst verschaffen müsse (BGH, Beschluss vom 17.05.2010, Az. II ZB 5/10, zitiert nach juris, dort im Zusammenhang mit der Rechtsfrage, ob eine Versicherung des Geschäftsführers zum Ausschluss der nach § 6 Absatz 2 Satz 2 Nr. 3 GmbHG entgegenstehenden Bestellungshindernisse ausreicht, wonach er noch nie, weder im Inland noch im Ausland, wegen einer Straftat verurteilt worden sei; diese Rspr. aus Anlass einer Versicherung nach § 39 Abs. 3 S. 1 GmbHG zum Zeitpunkt der Rechtskraft einer Verurteilung bestätigend: BGH, Beschluss vom 07.06.2011, Az. II ZB 24/10, zitiert nach juris).
Ausnahmen gelten dann, wenn sich aus der analogen Anwendung des Aktienrechts für die GmbH nicht typische Rechtszustände ergeben würden (vgl. BGH RNotZ 2011, 508 = MittBayNot 2011, 515 ).
OLG Schleswig, 03.06.2014 - 2 W 36/14
Anforderungen an die Versicherung des Liquidators oder Geschäftsführers einer …
Auch unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung des BGH in seinen Beschlüssen vom 17.5.2010 ( FGPrax 2010, 246 ) und vom 7.6.2011 ( FGPrax 2011, 237 ) ist es erforderlich, dass der Geschäftsführer bzw. der Liquidator eine Versicherung abgibt, in der das Vorliegen konkreter Tatsachen verneint wird, die der Bestellung entgegenstehen würden (1).
OLG Oldenburg, 08.06.2015 - 12 W 107/15
Bezugspunkt der Versicherung der Geschäftsführer: keine rechtskräftige …
Das Bestellungsverbot knüpft wegen des damit verbundenen Eingriffs in die grundrechtlich geschützte Freiheit der Berufswahl und Berufsausübung (Art. 12 GG) sowie wegen des rechtsstaatlichen Grundsatzes der Unschuldsvermutung schon aus verfassungsrechtlichen Gründen an eine rechtskräftige Verurteilung an (BGH, 2. Zivilsenat, Beschluss vom 07.06.2011, Az. II ZB 24/10).