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Timestamp: 2015-02-01 22:39:10
Document Index: 140266099

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 295', '§ 295', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 35', '§ 850', 'BGH', '§ 850', '§ 36', 'BGH', '§ 850']

Erste Hilfe - Erste Hilfe bei Liquiditätsproblemen - News - Bundesverband Selbständige sido! e.V.
Erste Hilfe - Erste Hilfe bei Liquiditätsproblemen - News Bundesverband Selbständige in der Offensive - sido! e.V. Unternehmensgründung - Unternehmensführung - Unternehmenssicherung
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Erste Hilfe : Erste Hilfe bei Liquiditätsproblemen
An 01.02.2015 15:50:00 (0 Lesen) Leitfaden: Erste Hilfe bei Liquiditätsproblemen oder drohender Zahlungsunfähigkeit.Wenn Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten und die Aufnahme weiterer Kredite nicht möglich bzw. nicht mehr vertretbar ist, sollten als erste Schritte ein Übersicht über alle bestehenden Zahlungsverpflichtungen mit Zahlungsterminen, ein Kassensturz zur Ermittlung der noch vorhanden Liquiditätsreserven sowie eine kurzfristige Erfolgsrechnung erfolgen.Status quo der Finanzen erstellenErstellen Sie eine Liste aller bestehenden Außenstände mit Fälligkeiten. Erstellen Sie eine Liste aller bestehenden Verbindlichkeiten mit Fälligkeiten.Erstellen Sie eine Liste aller ggf. liquidierbaren GegenständeMachen Sie eine kurzfristige ErfolgsrechnungDabei gilt es zu prüfen, wie viel freie Liquidität dem Unternehmen zur Schuldentilgung nach Abzug der laufenden Betriebskosten zur Verfügung steht. Zahlungen sollten nicht mehr nach Fälligkeiten erfolgen, sondern nach Prioritäten. Es ist eine Prioritätenliste zu erstellen. Das Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebs muss Vorrang vor dem Abtrag von Altlasten haben.Im Anschluss ist die Sanierungsfähigkeit zu prüfenDabei ist nüchtern abzuwägen, ob die freie Liquidität als dem laufenden Geschäftsbetrieb ausreicht, um den Gläubigern einen angemessenen Regulierungsplan unterbereiten zu können. Hierbei sind Gläubigergruppen zu bilden: Die PrioritätsgläubigerDas sind alle Gläubiger, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, bspw. Energieversorgung, Versicherungen, Pacht.Die Öffentlichen KassenDas sind insbesondere die Sozialkassen und Finanzkassen. Hier gilt als Richtschur: Tilgung in 3 bis 6 Monaten.Die LieferantenLieferanten lassen sich erfahrungsgemäß auch auf längere Tilgungszeiten ein. Hier gilt als Richtschnur: 12 bis 36 Monate.Die Kreditinstitute Hier bedarf es einer individuellen Vorgehensweise: Denkbar sind bspw. eine Tilgungsaussetzung, oder eine Kreditsanierung über einen längeren Zeitraum.Die InkassounternehmenAuch hier sind allgemein längere Tilgungszeiten verhandelbar. Hier gilt als Richtschnur: 12 bis 48 Monate. Die nachstehenden Checklisten des BMWi können eine erste Hilfe sein, die Liquiditätsprobleme zu analysieren und zu lösen. Check-Liste: Kurzfristige Erfolgsrechnung (PDF, 560 KB)PRAXIS­HILFE: Kassensturz (PDF, 156 KB)PRAXIS­HILFE: Liquidität – Sofortmaßnahmen (PDF, 79 KB)PRAXIS­HILFE: Stundung Ratenzahlung (PDF, 122 KB)PRAXIS­HILFE: Auftragsstornierungen (PDF, 106 KB)PRAXIS­HILFE: Kosten senken (PDF, 160 KB)PRAXIS­HILFE: Steuertipps für Krisenzeiten (PDF, 199 KB)Wenn erkennbar ist, dass Sie Ihre Zahlungsverpflichtungen dennoch nicht geordnet regulieren können, sollten Sie sich mit Möglichkeiten der Insolvenz zu Sanierung und Weiterführung oder zum geordneten Ausstieg vertraut machen. Wir beraten Sie gerne über Ihre Optionen zur außergerichtlichen oder insolvenzrechtlichen Sanierung. Vereinbaren Sie eine kostenlose Beratung in unseren Beratungsstellen. Ihr Bundesverband
Erste Hilfe : Hilfe für Selbständige in Not
An 20.01.2015 18:50:00 (1235 Lesen) Hilfe für Selbständige in wirtschaftlichen Schwierigkeiten - Liquiditätsengpass? - Umsatzrückgang? - Hohe Außenstände? - Zahlungsschwierigkeiten? Sie benötigen professionelle Hilfe?Wir bieten Ihnen als zentrale Anlaufstelle für Selbständige kompetente Hilfe in Krisensituationen. Alles hat eine Ursache: Am Anfang steht die gründliche Analyse Ihrer Situation. Dazu nehmen wir uns die erforderliche Zeit, bei Ihnen vor Ort oder in einer unserer Geschäftsstellen. Ziel ist die Sanierungsfähigkeit Ihres Unternehmens zu prüfen und soweit erforderlich erste Maßnahmen zur Unternehmens- und Existenzsicherung einzuleiten, um anschließend gemeinsam mit Ihnen die weitere Schritte zur Krisenbewältigung vorzubereiten. Unsere Garantie: Die Situationsanalyse in unseren Beratungsstellen ist für Sie kostenlos. Besuchen wir Sie vor Ort, ist lediglich eine Kilometerpauschale von 35 Cent zu entrichten. Sie können in jedem Fall profitieren und erhalten eine fachlich fundierte Aussage über Ihre Möglichkeiten zur Krisenbewältigung. Wir informieren Sie im Anschluss über die Möglichkeiten einer weiteren Beratung und Begleitung sowie über mögliche staatliche Hilfen und Förderprogramme.Keine Theorievorträge: Wir sind auf Selbständige und Unternehmen spezialisiert und nehmen Ihre Fragen, Probleme und Sorgen ernst. Sie können sich auf absolute Diskretion verlassen. Ihre Unternehmensgröße und Branche ist unerheblich. Ihr erster Schritt: Sie vereinbaren ein Gespräch mit unsSenden Sie uns kostenlos und unverbindlich Ihre Anfrage oder rufen Sie uns über unsere Hotline (02509) 99 308 61 an. Ihre Anfrage wird absolut vertraulich behandelt.Bundesverband Selbständige in der Offensive e.V.
Erste Hilfe : Der Unternehmens-Check
An 12.12.2014 23:20:00 (1111 Lesen) Der Unternehmens-Check:Machen Sie Ihr Unternehmen zukunftssicher!In vielen Unternehmen werden die Potenziale zur Kostenreduzierung, zur Steigerung der Effizienz und zur Erschließung neuer Kunden und Märkte nicht erkannt. Gerade in Zeiten, in denen viele Unternehmen den Gürtel enger schnallen müssen, können diese bislang ungenutzten Potenziale den Fortbestand des Unternehmens sichern.Unternehmer haben es jedoch meist schwer, diese Möglichkeiten im Unternehmen aufzudecken. Eine Betrachtung durch einen externen Betriebsberater hilft weiter. Der Unternehmens-Check beginnt mit einer Stärken-Schwächen Analyse des Unternehmens, um ungenutzte Potenziale und den Optimierungsbedarf in den einzelnen Unternehmensbereichen aufzudecken. Im Anschluss werden gemeinsam mit dem Unternehmen die betrieblichen und strategischen Anpassungen in Angriff genommen.Lösungen, die nicht von der Stange kommen: Der Unternehmens-Check ist ein flexibles Instrument, das auf die individuellen Möglichkeiten des Unternehmens eingeht. Unternehmen erhalten somit maßgeschneiderte Lösungen. Eine Rundum-Beratung zur Optimierung der Betriebs- und Geschäftsprozesse, zur Kostenreduzierung, zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Markt- und Wettbewerbssituation.Über den Beratungsablauf und mögliche Förderung durch Bund und Länder informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch. Ihr Berater-TeamBundesverband Selbständige - sido! e.V.
Insolvenz : Selbständig in der Insolvenz
An 10.12.2014 00:30:00 (478 Lesen) Selbständig in der InsolvenzDie Insolvenz für Selbständige und FreiberuflerDie deutsche Insolvenzordnung ermöglicht natürlichen Personen, die eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben, einen wirtschaftlichen Neubeginn. Dabei ist nicht nur der Erhalt der Selbständigkeit, sondern auch das eigenverantwortliche Weiterführen der Selbständigkeit bereits am Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, i.d.R. 6 bis 8 Wochen nach Antragstellung, möglich. Der Neubeginn binnen 8 WochenGrundlage ist § 35 Abs. 2 InsO, die sog. “Freigabe” der selbständigen Tätigkeit aus dem Insolvenzbeschlag.(2) Übt der Schuldner eine selbstständige Tätigkeit aus oder beabsichtigt er, demnächst eine solche Tätigkeit auszuüben, hat der Insolvenzverwalter ihm gegenüber zu erklären, ob Vermögen aus der selbstständigen Tätigkeit zur Insolvenzmasse gehört und ob Ansprüche aus dieser Tätigkeit im Insolvenzverfahren geltend gemacht werden können. § 295 Abs. 2 gilt entsprechend.Die Insolvenz bzw. das deutsche Insolvenzverfahren ist für viele Selbständige von ein Buch mit sieben Siegeln. Mangels Kenntnis über den Ablauf sowie die Gestaltungsmöglichkeiten, schrecken viele Selbständige vor dem Schritt in ein gesteuertes Insolvenzverfahren zurück. obgleich darin ein realistischer Weg für die persönliche und unternehmerische Sanierung besteht. Gerade die kleinen selbständigen Existenzen, Handwerker, Gewerbetreibende und Freiberufler, lassen sich durch das Instrument der sog. “Freigabe“ nicht nur erhalten, sondern ermöglichen dem Selbständigen wieder den vollen Zugriff auf die zukünftigen Gewinne. Die Befriedigung der Insolvenzgläubiger erfolgt dann nicht durch das Abpfänden zukünftiger Gewinne, sondern durch eine freiwillige Zahlung an den Insolvenzverwalter auf Grundlage des § 295 Abs. 2 InsO(2) Soweit der Schuldner eine selbständige Tätigkeit ausübt, obliegt es ihm, die Insolvenzgläubiger durch Zahlungen an den Treuhänder so zu stellen, wie wenn er ein angemessenes Dienstverhältnis eingegangen wäre.Daran sind jedoch einige Voraussetzungen geknüpft. Wir beraten Sie gerne über Ihre Chancen für einen schnellen Neubeginn und begleiten Sie von der Antragstellung bis zur Wiedererlangung Ihrer unternehmerischen Freiheit.
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Sanierung : Sanierungsberatung für Unternehmen
An 07.12.2014 18:50:00 (1154 Lesen) Sanierungsberatung für UnternehmenDie Sanierungsberater im Bundesverband sido! e.V. helfen kleinen und mittleren Unternehmen aus NRW und den angrenzenden Bundesländern in kritischen Unternehmensphasen. Voraussetzung ist die Sanierungsfähigkeit sowie die Sanierungswürdigkeit des Unternehmens. Diese zwei Grundvoraussetzungen, verbunden mit Ihren persönlichen Möglichkeiten, prüfen wir im Rahmen einer unverbindlichen und kostenlosen Erstberatung.Ist ein Sanierung erfolgversprechend, begleiten unsere Sanierungsberater den Unternehmer bei allen weiteren Schritten und Maßnahmen mit der erforderlichen Fachkenntnis und Diskretion. Unsere Berater machen sich mit der spezifischen Situation des Unternehmens vertraut, erarbeiten zusammen mit dem Unternehmer einen Sanierungsplan, helfen bei der Unternehmensoptimierung, bspw. um Kosten zu reduzieren und Potenziale zu nutzen und helfen das Vertrauensverhältnis zu Banken und Geschäftspartnern wieder zu stabilisieren.Über mögliche staatliche Beratungskostenzuschüsse informieren wir Sie ebenfalls gern in einem persönlichen Gespräch.Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und geben Sie uns erste Informationen für welche Themenbereiche Sie Beratung und Unterstützung benötigen. Wir werden den passenden Gesprächspartner für Sie ermitteln.Je früher Sie handeln, desto größer ist Ihre Chance, eine Krisensituation zu überstehen. Vereinbaren Sie deshalb noch heute ein unverbindliches Erstgespräch. Wir helfen, damit es bei Ihnen weiter geht! Ihre Team Bundesverband Selbständige in der Offensive - sido! e.V.Hotline (02509) 99 308 61
Insolvenz : Arzt-Insolvenz als Ausweg
An 06.12.2014 13:50:00 (2389 Lesen) Diagnose Insolvenz: Der Arzt als PatientDie Zahl der Anfragen von insolvenz-bedrohten Ärzten hat in den vergangenen Monaten spürbar zugenommen. Die Gründe liegen in stagnierenden Erträgen bei gleichzeitig steigenden Kosten. Dazu kommt allgemein eine hohe Verschuldung bei Banken. Der gehobene Lebensstandard wirkt sich zudem in den Privatkosten aus. Kommt es dann zu unplanmäßigen Forderungen, bspw. Steuernachforderungen, ist die Liquiditätslage schnell insolvenz-bedrohlich.Nebenwirkungen: Ärzte-Bank macht Ärzte krankNicht wenigen Ärzten in wirtschaftlichen Schwierigkeiten kommt eine "besondere Betreuung" durch Ihrer Ärzte-Bank zuteil. Durch die Offenlegung der Abtretung von Honorar- und Vergütungsansprächen gegenüber den Kassenärztlichen Verrechnungsstellen werden diese Ärzte wirtschaftlich durch Ihre Bank "zwangsverwaltet". Gleichsam wird auf die Verwertung von Privatvermögen oder sogar die gesamte Arztpraxis gedrängt. Der damit verbundene, massive psychologische Druck, macht viele Ärzte krank. Die Leistungskraft nimmt ab. Es entsteht ein Strudel, aus dem sich der Arzt meist nicht selbst befreien kann.Therapie: Die Arzt-Insolvenz als AuswegDer Rettungsring einer geordneten Arzt-Insolvenz wird meist erst erkannt, wenn der Leidesdruck ein weiterarbeiten unmöglich macht oder ein Gläubiger, bspw. das Finanzamt, einen Insolvenzantrag stellt.Kaum ein Arzt in einer solchen Situation findet verlässliche Aussagen über die Chancen und Risiken einer Sanierung durch ein gesteuertes Insolvenzverfahren.Wir wollten deshalb helfen und bieten Ärzten und Zahnärzten eine gründliche Information über die Handlungsoptionen und Auswirkungen eines Insolvenzverfahrens.Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch mit unserem Fachberater.Ihr Bundesverband
Insolvenz : Insolvenz – Was tun bei drohender Insolvenz?
An 20.11.2014 18:40:00 (1660 Lesen) Was tun bei drohender Insolvenz?Eine Situation, der sich viele Selbständige und Unternehmen zu stellen haben. Eine Situation, die man ohne kompetente Hilfe und Beratung nicht meistern kann.Kann ich mein Unternehmen noch retten und wie schaffe ich den TurnAround?Die Liquidität ist aufgebraucht, weiterarbeiten oder ist die Insolvenz der bessere Weg?Die Krankenkasse hat bereits einen Insolvenzantrag gestellt, was kann ich noch tun?Eine Situation, in der man mit seinen Fragen und Sorgen ganz schnell alleingelassen wird.Sie haben Fragen zur Insolvenz und suchen Antworten?Aus diesem Grund haben wir unter dem Dach des Bundesverband Selbständige in der Offensive – sido! e.V. einen Beratungsdienst speziell für Selbständige, Handwerker, Freiberufler und inhabergeführte Unternehmen eingerichtet, der insolvenz-bedrohten Unternehmen eine seriöse, diskrete und vor allem kompetente Insolvenzberatung ermöglicht.Insolvenz bedeutet doch sicher das Aus?Nein! Die 1999 eingeführte Insolvenzordnung eröffnet Selbständigen und Unternehmen eine ganz Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten und Perspektiven, bspw.:die Unternehmenssanierung in der Insolvenzdie Weiterführung der Selbständigkeit durch die sog. Freigabeder geordnete Ausstieg aus der Selbständigkeitdie Erlangung der RestschuldbefreiungNur wenige Unternehmer kennen diese und die weiteren Möglichkeiten der Insolvenzordnung. Deshalb erörtern wir in einem gemeinsamen Gespräch offen und ehrlich Ihre gegenwärtige Situation und finden die für Sie richtige Sanierungs- oder Insolvenz-Strategie. Denn einen Ausweg gibt es immer!Wo finde ich kompetente Beratung und was kostet mich das?Nutzen Sie unsere Hotline und vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch in unseren Geschäftsstellen oder senden Sie uns ein Kontaktformular. Wir rufen Sie zeitnah zurück. Eine Beratung vor Ort im Unternehmen ist nach Absprache gegen Erstattung einer Kilometerpauschale von 35 Cent möglich. Ein Investition, von der Sie nur profitieren können!Auf Wunsch und je nach Situation kann eine kostengünstige Begleitung im gesamten außergerichtlichen oder insolvenzlichen Sanierungsprozess erfolgen. Im außergerichtlichen Sanierungsprozess können zudem staatliche Förderprogramme (bspw. KFW / ESF "Runder Tisch" oder "Turn-Around Beratung") beantragt werden. Wir Informieren Sie gerne über Ihre Fördermöglichkeiten.Werden Sie jetzt aktiv und vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin.Wir bieten Ihnen eine Insolvenzberatung mit Perspektiven!Bundesverband Selbständige in der Offensive e.V. Hotline (02509) 99 308 61
Insolvenz : BGH vom 18.04.2013 IX ZR 165/12 | Was können betroffene Ärzte und Zahnärzte tun?
An 09.11.2014 14:00:00 (110 Lesen) Anwaltskanzlei Peter NeubauerIm GL CenterAm Stadion 18-2451465 Bergisch-GladbachBergisch-Gladbach, 15.10.2014An denBundesverband sido! e.V.Otto-Hahn-Straße 3648151 MünsterZur Wirksamkeit der Vorausabtretung bei Freigabe der selbständigen Tätigkeit (BGH v. 18.04.2013 / IX ZR 165/12)Hier: Interventionsmöglichkeiten für betroffene Ärzte und ZahnärzteSehr geehrter Herr von Sengbusch,ich möchte Ihnen eine Möglichkeit aufzeigen, wie Ärzte zu ihrem Recht kommen können, bei denen die A Bank die Sicherungsabtretung nach abschließendem Insolvenzverfahren „gezogen hat“.Die Problemstellung ist folgende:Viele Ärzte bzw. Zahnärzte haben zu Beginn ihrer beruflichen Karriere etwa in den 90er Jahren bei der A Bank Kredite aufgenommen. Zur Sicherung dieser Kredite haben sie den pfändbaren Anteil ihrer Bezüge abgetreten.Viele Ärzte gehen in die Insolvenz, werden aber nach § 35 Abs. 2 InsO frei gegeben und zahlen daher einen festen Betrag für sechs Jahre an die Insolvenzmasse.Im Urteil des BGH vom 18.04.2013 zu Aktenzeichen IX ZR 165/12 führt der BGH in Abänderung seiner bis dahin geltenden Rechtsprechung aus, dass die Sicherungszession, die vor der Einleitung des Insolvenzverfahrens der Bank erteilt worden ist, nach Freigabe gem. § 35 Abs. 2 InsO zugunsten der Bank wieder auflebt.Dieses Urteil nahm die A Bank zum Anlass, bei den Ärzten, die in die Insolvenz gegangen sind und freigegeben wurden, Ansprüche gegenüber der KV/KZV auf den pfändbaren Anteil geltend zu machen.Da die Struktur und Verbindungen zwischen den KV/KZV und der A Bank sehr eng sind, sieht das in der Praxis so aus, dass die A Bank ein Schreiben an die KV/KZV sendet und die Überweisung des pfändbaren Teils der Bezüge an sich fordert.Die KV/KZV, ein beamtenähnlich strukturierter Betrieb teilt dies dann sofort dem Arzt mit und friert die Gelder ein. Die KV/KZV nimmt nicht eine Berechnung des pfändbaren Anteils vor, sondern fordert in der Regel die Beteiligten auf, sich gütlich zu einigen.Dadurch entsteht große Not, da fällige und dringend gebrauchte bereits verdiente Bezüge dann nicht an die Ärzte/Zahnärzte ausgezahlt werden.Da in vielen Fällen mit der A Bank keine Einigung erzielt wird, ist dann eine gerichtliche Entscheidung geboten.
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Insolvenz : Pfändungsschutz für Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit
An 09.11.2014 13:50:00 (146 Lesen) Der Pfändungsschutz für sonstige Einkünfte nach § 850i ZPO erfasst alle eigenständig erwirtschafteten Einkünfte Tenor: Die Vergütungsansprüche für selbständige Tätigkeiten, seien sie selbst oder durch Personal erwirtschaftet, können auf Antrag des Schuldners für unpfändbar erklärt werden. Nichts anderes gilt aber nach dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers auch für alle sonstigen Einkünfte, die kein Arbeitseinkommen sind, aber dem Schuldner und seiner Familie zum Lebensunterhalt dienen. In der Gesetzesbegründung wird ausdrücklich ausgeführt, dass sämtliche Einkünfte nicht abhängig beschäftigter Personen erfasst werden sollen. Alle Einkunftsarten sollen gleich behandelt werden (BT-Drucks. 16/7615 S. 14, 18). Der Schuldner soll motiviert werden, Einkünfte selber zu erzielen und dadurch die eigene Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Dies gilt für sämtliche Einkunftsarten.(BGH · Beschluss vom 26. Juni 2014 · Az. IX ZB 88/13 – § 850i Abs. 1 Satz 1 ZPO; § 36 Abs. 1 Satz 2 InsO).Insbesondere ist die Entscheidung des BGH vom 26. Juni 2014 für Einkünfte von Ärzten, Zahnärzte sowie Freiberuflern von Bedeutung. Die bisherige Praxis, den betroffenen Ärzten bzw. Zahnärzten den sozialhilferechtlichen Bedarf, das Existenzminimum gem. § 850f Abs. 1 ZPO zu belassen, bedarf einer neuen Betrachtung.
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Erste Hilfe : Kostenloses Informations- und Beratungsgespräch An 15.10.2014 20:00:00 (609 Lesen) Sehr geehrte Unternehmer sehr geehrte Unternehmerinnen,auch im Jahr 2014 können Sie wieder professionelle Hilfe und Beratung im Rahmen unserer Mittelstandsoffensive erhalten. Aus den Erfahrungen der vergangen Jahre haben wir unser Beratungsangebot nochmals erweitert.Damit erhalten Sie noch mehr Beraterwissen aus einer Hand: Persönlich, kompetent, seriös!Sie sind Existenzgründer oder Unternehmer und benötigen einen fundierten Rat oder eine persönliche Beratung? Dann vereinbaren Sie einkostenloses Informations- und Beratungsgesprächmit einem akkreditierten Berater *und lassen Sie sich zu einem Themenkomplex Ihrer Wahl beraten. Nutzen Sie unsere Beratung zur Umsetzung Ihrer Ziele!Strategieberater und UnternehmercoachPersönliches BeratungsgesprächNeutrale Einschätzung Ihrer ZielsetzungenCheckliste: Strategiefindung und ZielerreichungIhr Spezialist für Strategiefindung und Change-Management. Damit Sie weiter kommen!Unternehmensberater zur betrieblichen OptimierungPersönliches BeratungsgesprächErste Empfehlungen für mögliche OptimierungenCheckliste: Betriebs- und UnternehmensoptimierungIhr Spezialist für Unternehmensoptimierung. Damit Sie noch erfolgreicher werden!SanierungsberaterPersönliches BeratungsgesprächSituationsanalyse und erste HandlungsempfehlungenTo-Do-Liste: Erste Maßnahmen für das KrisenmanagementIhr Spezialist für Krisenmanagement und Sanierung. Damit Sie wieder raus kommen!Schuldner- und InsolvenzberaterPersönliches BeratungsgesprächHandlungsempfehlungen zur ExistenzsicherungLeitfaden: Wenn Unternehmen scheiternIhr Spezialist für Schuldenbereinigung und Insolvenz. Damit Sie eine Perspektive haben!(*) Durch die Akkreditierung unserer Berater, bspw. KfW, BAFA, NRW.Bank, können Sie Zuschüsse von 50 bis 90% zu den Beratungskosten erhalten, sollte eine weiterführende, intensive Beratung gewünscht sein. Das Beratungsgespräch zu einem Thema Ihrer Wahl ist natürlich kostenlos. Ein Rechtsanspruch auf eine Beratung besteht jedoch nicht.Die Beratung findet in unseren Geschäftsräumen in NRW statt. Eine abweichende Vereinbarungen (bspw. eine vor Ort Beratung auch außerhalb von NRW) ist auf Anfrage möglich.Weitere Fachberatung erhalten Sie auf Anfrage. Starten Sie jetzt Ihre Anfrage!Bitte beschreiben Sie ausführlich Ihre Situation und welche Hilfestellung Sie benötigen. Wir leiten ihre Anfrage an den für Sie richtigen Berater weiter.Ihre Anfrage ist unverbindlich, kostenlos und wird absolut diskret behandelt. Ihr persönlicher Berater wird sich zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.Ihr Bundesverband
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