Source: http://bundesverwaltungsgericht.de/entscheidungen/archiv.php?ay=2005&am=10
Timestamp: 2017-10-18 15:35:03
Document Index: 294637378

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 11', '§ 108', '§ 85', '§ 107', 'Art. 19', 'Art. 14', '§ 122', '§ 115', 'Art. 237', '§ 2', '§ 9', 'Art. 9', 'Art. 7', 'EuG', '§ 18', '§ 24', '§ 24']

BVerwG 1 B 97.05 - Beschluss vom 28.10.2005
BVerwG 3 B 36.05 - Beschluss vom 27.10.2005
BVerwG 1 B 45.05 - Beschluss vom 27.10.2005
BVerwG 1 B 46.05 - Beschluss vom 27.10.2005
BVerwG 2 WD 4.05 - Urteil vom 27.10.2005
BVerwG 1 B 47.05 - Beschluss vom 27.10.2005
BVerwG 3 B 144.05 - Beschluss vom 27.10.2005
BVerwG 10 B 78.05 - Beschluss vom 27.10.2005
Eingestellt am 23.06.2015
BVerwG 4 BN 54.05 - Beschluss vom 27.10.2005
BVerwG 6 B 66.05 - Beschluss vom 26.10.2005
BVerwG 9 A 49.04 - Urteil vom 26.10.2005
BVerwG 9 A 34.04 - Urteil vom 26.10.2005
BVerwG 6 B 48.05 - Beschluss vom 26.10.2005
BVerwG 2 WD 33.04 - Urteil vom 26.10.2005
BVerwG 7 B 91.05 - Beschluss vom 26.10.2005
BVerwG 9 A 33.04 - Urteil vom 26.10.2005
BVerwG 4 A 1013.05 - Beschluss vom 26.10.2005
BVerwG 1 B 17.05 - Beschluss vom 26.10.2005
BVerwG 3 B 137.05 - Beschluss vom 24.10.2005
BVerwG 4 BN 49.05 - Beschluss vom 24.10.2005
BVerwG 8 B 102.05 - Beschluss vom 24.10.2005
BVerwG 1 B 52.05 - Beschluss vom 24.10.2005
BVerwG 8 B 49.05 - Beschluss vom 21.10.2005
BVerwG 7 B 62.05 - Beschluss vom 21.10.2005
BVerwG 5 C 8.05 - Urteil vom 20.10.2005
1. Für eine Anspruchseinbürgerung nach § 10 StAG "ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache" i.S.d. § 11 StAG erfordern neben mündlichen grundsätzlich auch gewisse schriftliche Kenntnisse der deutschen Sprache.
2. Der Einbürgerungsbewerber muss sich nicht eigenhändig schriftlich ausdrücken können.
3. Ein Einbürgerungsbewerber, der selbst nicht deutsch schreiben kann, muss deutschsprachige Texte des täglichen Lebens lesen und diktieren sowie das von Dritten mit technischen Hilfsmitteln Geschriebene auf seine Richtigkeit überprüfen und so die schriftliche Äußerung als seine "tragen" können.
BVerwG 5 C 17.05 - Urteil vom 20.10.2005
3. Ein Einbürgerungsbewerber, der selbst nicht deutsch schreiben kann, muss deutschsprachige Texte des täglichen Lebens lesen und diktieren sowie das von Dritten oder mit technischen Hilfsmitteln Geschriebene auf seine Richtigkeit überprüfen und so die schriftliche Äußerung als seine "tragen" können (wie Urteil vom 20. Oktober 2005 - BVerwG 5 C 8.05 -).
BVerwG 5 B 76.05 - Beschluss vom 20.10.2005
BVerwG 1 D 12.04 - Urteil vom 20.10.2005
BVerwG 5 B 20.05 - Beschluss vom 20.10.2005
BVerwG 2 C 12.04 - Urteil vom 20.10.2005
Die Mitwirkung des Personalrats (Betriebsrats) bei Erhebung der Disziplinarklage gegen einen Beamten bezieht sich nur auf die disziplinarbehördliche Abschlussentscheidung, ob Disziplinarklage erhoben werden soll, nicht auf den im Falle der Klageerhebung vorgesehenen Klageantrag.
Die Entfernung aus dem Beamtenverhältnis setzt - neben der Schwere des Dienstvergehens - auch bei einem sog. Zugriffsdelikt die umfassende Würdigung des Persönlichkeitsbildes des Beamten voraus, um einen endgültigen Vertrauensverlust feststellen zu können.
BVerwG 8 B 63.05 - Beschluss vom 20.10.2005
BVerwG 6 B 52.05 - Beschluss vom 20.10.2005
BVerwG 5 B 75.05 - Beschluss vom 20.10.2005
BVerwG 8 B 81.04 - Beschluss vom 20.10.2005
BVerwG 5 C 23.04 - Urteil vom 20.10.2005
Die Kostenerstattungspflicht des überörtlichen Sozialhilfeträgers bei Übertritt aus dem Ausland nach § 108 BSHG lebt nicht wieder auf, wenn der Hilfeempfänger nach zwischenzeitlichem Umzug im Inland in den Bereich des für den Einreiseort zuständigen örtlichen Trägers der Sozialhilfe zurückkehrt und von ihm weiterhin Sozialhilfe erhält.
BVerwG 5 C 29.04 - Urteil vom 20.10.2005
Im Rahmen der Prüfung nach § 85 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 BSHG ist es nicht gerechtfertigt, Einkommensteile mit Rücksicht auf andere Sozialhilfebedarfe anrechnungsfrei zu lassen (Bestätigung von BVerwGE 117, 163).
BVerwG 5 C 28.03 - Urteil vom 20.10.2005
Die Kostenerstattungspflicht nach § 107 BSHG setzt einen Hilfebedarf innerhalb eines Monats nach dem Umzug voraus, nicht auch, dass der neu zuständige Sozialhilfeträger davon binnen Monatsfrist Kenntnis hat.
BVerwG 5 A 1.05 - Urteil vom 20.10.2005
BVerwG 1 B 75.05 - Beschluss vom 19.10.2005
BVerwG 1 D 14.04 - Urteil vom 19.10.2005
BVerwG 7 B 46.05 - Beschluss vom 19.10.2005
BVerwG 7 B 87.05 - Beschluss vom 19.10.2005
BVerwG 1 B 104.05 - Beschluss vom 19.10.2005
BVerwG 1 B 16.05 - Beschluss vom 19.10.2005
BVerwG 4 B 44.05 - Beschluss vom 18.10.2005
BVerwG 8 BN 1.05 - Beschluss vom 18.10.2005
BVerwG 3 B 74.05 - Beschluss vom 18.10.2005
BVerwG 7 C 23.04 - Urteil vom 18.10.2005
BVerwG 5 B 38.05 - Beschluss vom 18.10.2005
BVerwG 5 C 23.05 - Beschluss vom 18.10.2005
BVerwG 9 A 55.04 - Beschluss vom 18.10.2005
BVerwG 4 B 43.05 - Beschluss vom 18.10.2005
BVerwG 7 C 5.04 - Urteil vom 18.10.2005
BVerwG 8 B 99.05 - Beschluss vom 18.10.2005
BVerwG 6 VR 5.05 - Beschluss vom 18.10.2005
BVerwG 5 B 15.05 - Beschluss vom 17.10.2005
BVerwG 7 BN 1.05 - Beschluss vom 17.10.2005
Es verstößt weder gegen das Gebot effektiven Rechtsschutzes aus Art. 19 Abs. 4 GG noch gegen die Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG, wenn § 122 Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit § 115 Abs. 1 Satz 2 des Wassergesetzes für das Land Rheinland-Pfalz in Verfahren zur Festsetzung eines Wasserschutzgebiets verspätet erhobene Einwendungen auch mit Wirkung für ein nachfolgendes verwaltungsgerichtliches Normenkontrollverfahren ausschließt.
BVerwG 7 C 8.05 - Urteil vom 17.10.2005
Der Erbe eines vor In-Kraft-Treten des Vermögensgesetzes verstorbenen Geschädigten kann vermögensrechtliche Ansprüche auch dann selbstständig geltend machen, wenn Testamentsvollstreckung angeordnet ist.
BVerwG 6 B 67.05 - Beschluss vom 17.10.2005
BVerwG 7 B 88.05 - Beschluss vom 17.10.2005
BVerwG 10 B 62.05 - Beschluss vom 17.10.2005
BVerwG 7 PKH 5.05 - Beschluss vom 14.10.2005
BVerwG 3 C 45.04 - Urteil vom 13.10.2005
Kohlehaltige Grundstücke, die im Zuge der Bodenreform enteignet worden waren, durften nach damaliger Rechtslage in der Mark Brandenburg nicht an Neubauern ausgegeben werden. Ihre Wiedereinziehung zum Bodenfonds kam daher der Rücknahme einer rechtswidrigen Begünstigung gleich; sie war nach DDR-Recht wirksam.
BVerwG 7 B 47.05 - Beschluss vom 13.10.2005
Der Anspruch auf ergänzende Einzelrestitution steht nicht dem rechtsgeschäftlichen Erwerber rückerstatteter Anteile des geschädigten Gesellschafters, sondern nur dem geschädigten Gesellschafter, seinen Erben oder bei fehlender Anspruchsanmeldung dieser Personen der Conference on Jewish Material Claims against Germany, Inc. als Rechtsnachfolgerin zu.
BVerwG 3 B 66.05 - Beschluss vom 13.10.2005
BVerwG 3 C 47.04 - Urteil vom 13.10.2005
BVerwG 1 B 35.05 - Beschluss vom 13.10.2005
BVerwG 3 C 46.04 - Urteil vom 13.10.2005
Die Buchersitzung des Fiskus nach Art. 237 § 2 Abs. 2 EGBGB kann durch Zuordnungsbescheid festgestellt werden.
BVerwG 7 B 58.05 - Beschluss vom 13.10.2005
BVerwG 3 C 40.04 - Urteil vom 13.10.2005
BVerwG 3 C 42.04 - Urteil vom 13.10.2005
BVerwG 3 C 44.04 - Urteil vom 13.10.2005
BVerwG 3 C 43.04 - Urteil vom 13.10.2005
BVerwG 2 B 19.05 - Beschluss vom 13.10.2005
BVerwG 10 B 41.05 - Beschluss vom 13.10.2005
BVerwG 10 B 40.05 - Beschluss vom 13.10.2005
BVerwG 3 C 48.04 - Urteil vom 13.10.2005
BVerwG 9 A 26.05 - Beschluss vom 12.10.2005
BVerwG 1 B 71.05 - Beschluss vom 12.10.2005
BVerwG 8 B 26.05 - Beschluss vom 11.10.2005
BVerwG 10 B 8.05 - Beschluss vom 11.10.2005
BVerwG 7 B 67.05 - Beschluss vom 11.10.2005
BVerwG 5 B 35.05 - Beschluss vom 11.10.2005
BVerwG 9 A 27.05 - Beschluss vom 11.10.2005
BVerwG 4 B 60.05 - Beschluss vom 10.10.2005
BVerwG 6 B 56.05 - Beschluss vom 10.10.2005
BVerwG 5 B 11.05 - Beschluss vom 10.10.2005
BVerwG 10 B 79.05 - Beschluss vom 10.10.2005
BVerwG 4 B 56.05 - Beschluss vom 10.10.2005
Jedenfalls seit In-Kraft-Treten des BBauG 1976 kann das Maß der baulichen Nutzung im Bebauungsplan nicht nur für Baugebiete im Sinne der BauNVO, sondern auch für Flächen festgesetzt werden, deren Art der baulichen Nutzung auf der Grundlage von § 9 Abs. 1 BauGB - hier Nr. 5 (Flächen für den Gemeinbedarf) - bestimmt wird.
BVerwG 5 B 82.05 - Beschluss vom 10.10.2005
BVerwG 7 B 69.05 - Beschluss vom 07.10.2005
BVerwG 8 B 78.05 - Beschluss vom 07.10.2005
BVerwG 1 B 96.05 - Beschluss vom 07.10.2005
BVerwG 6 BN 2.05 - Beschluss vom 06.10.2005
BVerwG 5 B 26.05 - Beschluss vom 06.10.2005
BVerwG 1 C 5.04 - Urteil vom 06.10.2005
1. Die Ausweisung eines nach dem ARB 1/80 aufenthaltsberechtigten türkischen Staatsangehörigen ist wegen eines unheilbaren Verfahrensfehlers rechtswidrig, wenn die Verfahrensanforderungen aus Art. 9 Abs. 1 der Richtlinie 64/221/EWG
- hier: wegen Abschaffung des Widerspruchsverfahrens - nicht eingehalten werden (im Anschluss an das Urteil vom 13. September 2005 - BVerwG 1 C 7.04 -, zur Veröffentlichung in BVerwGE vorgesehen).
2. Auch eine längere Strafhaft berührt die Rechte aus Art. 7 Satz 1 zweiter Spiegelstrich ARB 1/80 nicht (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 11. November 2004 - Rs. C-467/02 -, Cetinkaya, und Urteil vom 7. Juli 2005 - Rs. C-373/03 -, Aydinli).
3. Das Gemeinschaftsrecht lässt eine Ausweisung ausnahmslos nur aus spezialpräventiven Gründen zu, d.h. zum Schutz der Allgemeinheit vor Gefahren, die von dem einzelnen Ausländer persönlich ausgehen, nicht aber - tragend oder auch nur mittragend - zur (generalpräventiven) Abschreckung anderer Ausländer.
BVerwG 3 B 129.05 - Beschluss vom 06.10.2005
BVerwG 5 PKH 38.05 - Beschluss vom 06.10.2005
BVerwG 4 BN 47.05 - Beschluss vom 06.10.2005
BVerwG 3 B 69.05 - Beschluss vom 05.10.2005
BVerwG 3 B 71.05 - Beschluss vom 05.10.2005
BVerwG 4 BN 39.05 - Beschluss vom 05.10.2005
BVerwG 10 B 20.05 - Beschluss vom 05.10.2005
BVerwG 3 B 139.05 - Beschluss vom 05.10.2005
BVerwG 7 B 65.05 - Beschluss vom 05.10.2005
BVerwG 3 B 76.05 - Beschluss vom 05.10.2005
BVerwG 10 B 21.05 - Beschluss vom 05.10.2005
BVerwG 5 B 7.05 - Beschluss vom 05.10.2005
BVerwG 6 P 12.04 - Beschluss vom 04.10.2005
1. Die für die Anfechtung der Personalratswahl geltende Vorschrift des § 18 MBG SH ist auf die Wahl des Personalratsvorstandes nicht entsprechend anzuwenden.
2. Der Personalrat hat nach Maßgabe von § 24 Abs. 1 Sätze 2 und 3 MBG SH die Größe seines Vorstandes sowie die Anzahl der auf Frauen und Männer entfallenden Vorstandsmitglieder vor der Durchführung der Vorstandswahl festzulegen.
3. Die Anzahl der auf Frauen und Männer entfallenden Vorstandssitze hat gemäß § 24 Abs. 1 Satz 3 MBG SH grundsätzlich dem Anteil der Geschlechter an den gewählten Personalratsmitgliedern zu entsprechen; Abweichungen bedürfen der Rechtfertigung.
4. Bewerben sich aus einem Geschlecht nur so viele Personalratsmitglieder, wie Vorstandssitze auf dieses Geschlecht entfallen, so sind sie als Vorstandsmitglieder zu bestellen.
BVerwG 4 B 59.05 - Beschluss vom 04.10.2005
BVerwG 10 B 46.05 - Beschluss vom 04.10.2005
BVerwG 9 A 14.05 - Beschluss vom 04.10.2005
BVerwG 6 B 40.05 - Beschluss vom 04.10.2005
BVerwG 6 B 63.05 - Beschluss vom 04.10.2005
BVerwG 10 B 76.05 - Beschluss vom 04.10.2005