Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=VSt%C3%A4ttV+BW&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true
Timestamp: 2017-03-31 00:22:57
Document Index: 264910610

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 1', '§ 73', '§ 7', '§ 8', '§ 12', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 14', '§ 29', '§ 17', '§ 1', '§ 17', '§ 16', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 14', '§ 3', '§ 5', '§ 47', '§ 20', '§ 26', '§ 10', '§ 14', '§ 19', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 38', '§ 40', '§ 38', '§ 40', '§ 41', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 43', '§ 46', '§ 38', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 17', '§ 19']

Landesrecht BW VStättVO | Landesnorm Baden-Württemberg | Gesamtausgabe | Verordnung des Wirtschaftsministeriums über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (Versammlungsstättenverordnung - VStättVO) vom 28. April 2004 | gültig ab: 01.07.2004
InhaltAktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-ListeÄnderungshistorieAmtliche Abkürzung:VStättVOAusfertigungsdatum:28.04.2004Gültig ab:01.07.2004
VerordnungQuelle:Fundstelle:GBl. 2004, 311, ber. S. 653Gliederungs-Nr:2133-2Verordnung des Wirtschaftsministeriums über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (Versammlungsstättenverordnung
- VStättVO)*
Vom 28. April 2004Zum 31.03.2017 aktuellste verfügbare Fassung der GesamtausgabeNichtamtliches InhaltsverzeichnisTitelGültig abVerordnung des Wirtschaftsministeriums über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (Versammlungsstättenverordnung - VStättVO) vom 28. April 200401.07.2004Inhaltsverzeichnis26.01.2011Eingangsformel01.07.2004TEIL 1 - Allgemeine Vorschriften01.07.2004§ 1 - Anwendungsbereich11.03.2017§ 2 - Begriffe01.07.2004TEIL 2 - Allgemeine Bauvorschriften01.07.2004ABSCHNITT 1 - Bauteile und Baustoffe01.07.2004§ 3 - Bauteile26.01.2011§ 4 - Dächer26.01.2011§ 5 - Dämmstoffe, Unterdecken, Bekleidungen und Bodenbeläge26.01.2011ABSCHNITT 2 - Rettungswege01.07.2004§ 6 - Führung der Rettungswege26.01.2011§ 7 - Bemessung der Rettungswege26.01.2011§ 8 - Treppen01.07.2004§ 9 - Türen und Tore26.01.2011ABSCHNITT 3 - Besucherplätze und Einrichtungen für Besucher01.07.2004§ 10 - Bestuhlung, Gänge und Stufengänge26.01.2011§ 11 - Abschrankungen und Schutzvorrichtungen26.01.2011§ 12 - Toilettenräume26.01.2011§ 13 - Stellplätze für Menschen mit Mobilitätseinschränkung 26.01.2011ABSCHNITT 4 - Technische Anlagen und Einrichtungen, besondere Räume26.01.2011§ 14 - Sicherheitsstromversorgungsanlagen, elektrische Anlagen und Blitzschutzanlagen 01.07.2004§ 15 - Sicherheitsbeleuchtung01.07.2004§ 16 - Rauchableitung26.01.2011§ 17 - Heizungsanlagen und Lüftungsanlagen01.07.2004§ 18 - Stände und Arbeitsgalerien für Licht-, Ton-, Bild- und Regieanlagen 01.07.2004§ 19 - Feuerlöscheinrichtungen und -anlagen26.01.2011§ 20 - Brandmelde- und Alarmierungsanlagen, Brandmelder- und Alarmzentrale, Brandfallsteuerung der Aufzüge26.01.2011§ 21 - Werkstätten, Magazine und Lagerräume01.07.2004TEIL 3 - Besondere Bauvorschriften01.07.2004ABSCHNITT 1 - Großbühnen01.07.2004§ 22 - Bühnenhaus01.07.2004§ 23 - Schutzvorhang01.07.2004§ 24 - Feuerlösch- und Brandmeldeanlagen01.07.2004§ 25 - Platz für die Brandsicherheitswache01.07.2004ABSCHNITT 2 - Versammlungsstätten mit mehr als 5000 Besucherplätzen01.07.2004§ 26 - Räume für Sprachalarmzentrale, Polizei, Feuerwehr, Sanitäts- und Rettungsdienst26.01.2011§ 27 - Abschrankung und Blockbildung in Sportstadien mit mehr als 10000 Besucherplätzen 01.07.2004§ 28 - Wellenbrecher01.07.2004§ 29 - Abschrankung von Stehplätzen vor Szenenflächen01.07.2004§ 30 - Einfriedungen und Eingänge01.07.2004TEIL 4 - Betriebsvorschriften26.01.2011ABSCHNITT 1 - Rettungswege, Besucherplätze01.07.2004§ 31 - Rettungswege, Flächen für die Feuerwehr01.07.2004§ 32 - Besucherplätze nach dem Bestuhlungs- und Rettungswegeplan01.07.2004ABSCHNITT 2 - Brandverhütung01.07.2004§ 33 - Vorhänge, Sitze, Ausstattungen, Requisiten und Ausschmückungen 01.07.2004§ 34 - Aufbewahrung von Ausstattungen, Requisiten, Ausschmückungen und brennbarem Material26.01.2011§ 35 - Rauchen, Verwendung von offenem Feuer und pyrotechnischen Gegenständen 01.07.2004ABSCHNITT 3 - Betrieb technischer Einrichtungen01.07.2004§ 36 - Bedienung und Wartung der technischen Einrichtungen, Laseranlagen01.07.2004§ 37 - Prüfungen01.07.2004ABSCHNITT 4 - Verantwortliche Personen, besondere Betriebsvorschriften01.07.2004§ 38 - Pflichten der Betreiber, Veranstalter und Beauftragten01.07.2004§ 39 - Verantwortliche für Veranstaltungstechnik26.01.2011§ 40 - Aufgaben und Pflichten der Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik, technische Probe26.01.2011§ 41 - Brandsicherheitswache, Sanitäts- und Rettungsdienst01.07.2004§ 42 - Brandschutzordnung, Feuerwehrpläne26.01.2011§ 43 - Sicherheitskonzept, Ordnungsdienst26.01.2011TEIL 5 - Zusätzliche Bauvorlagen01.07.2004§ 44 - Zusätzliche Bauvorlagen, Bestuhlungs- und Rettungswegeplan01.07.2004§ 45 - Gastspielprüfbuch01.07.2004TEIL 6 - Bestehende Versammlungsstätten01.07.2004§ 46 - Anwendung der Vorschriften auf bestehende Versammlungsstätten26.01.2011TEIL 7 - Schlussvorschriften01.07.2004§ 47 - Ordnungswidrigkeiten01.07.2004§ 48 - Inkrafttreten, eingeleitete Verfahren01.07.2004Anlage 126.01.2011Anlage 226.01.2011Anhang 101.07.2004Anhang 226.01.2011Anhang 301.07.2004Anhang 401.07.2004Anhang 501.07.2004
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Überschrift und § 1 geändert durch Artikel 130 der Verordnung vom 23. Februar 2017 (GBl. S. 99, 114)
Fußnoten* Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG
des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften (ABl. EG Nr. L 204 S. 37), zuletzt geändert durch die Richtlinie 98/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juli 1998 (ABl. EG Nr. L 217 S. 18), sind beachtet worden.
ABSCHNITT 3 Besucherplätze und Einrichtungen für Besucher
Stellplätze für Menschen mit Mobilitätseinschränkung
Räume für Sprachalarmzentrale, Polizei, Feuerwehr, Sanitäts- und Rettungsdienst
46 TEIL 7 Schlussvorschriften
47 Inkrafttreten, eingeleitete Verfahren
48 zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Auf Grund von § 73
2. Unterrichts- und Besprechungsräume bis jeweils 100 m² Grundfläche,
(4) Soweit in dieser Verordnung nichts Abweichendes geregelt ist, sind auf tragende und aussteifende sowie auf raumabschließende Bauteile die Anforderungen der Landesbauordnung für Baden-Württemberg an diese Bauteile in Gebäuden der Gebäudeklasse 5 anzuwenden. Die Erleichterungen des § 7
Abs. 3 Satz 2, § 8
Abs. 3 Nr. 1 und 2, § 12
Abs. 1 Nr. 2, § 14
Abs. 1 Satz 3 Nr. 4, § 15
Abs. 4 Nr. 1 und 3 sowie des § 16
Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und 3 der Allgemeinen Ausführungsverordnung des Wirtschaftsministeriums zur Landesbauordnung (LBOAVO) sind nicht anzuwenden.
(3) Trennwände sind erforderlich zum Abschluss von Versammlungsräumen und Bühnen. Diese Trennwände müssen feuerbeständig, in erdgeschossigen Versammlungsstätten mindestens feuerhemmend sein. In der Trennwand zwischen der Bühne und dem Versammlungsraum ist eine Bühnenöffnung zulässig. Im Übrigen sind Öffnungen in diesen Wänden nach Maßgabe von § 6
Absatz 4 LBOAVO zulässig.
1. schwerentflammbar sein bei Versammlungsstätten mit automatischen Feuerlöschanlagen,
2. nichtbrennbar sein bei Versammlungsstätten ohne automatische Feuerlöschanlagen.
1. Versammlungsstätten im Freien sowie Sportstadien 1,20 m je 600 Personen
2. anderen Versammlungsstätten 1,20 m je 200 Personen
Staffelungen sind nur in Schritten von 0,60 m zulässig. Bei Ausgängen aus Aufenthaltsräumen mit weniger als 200 m² Grundfläche und bei Rettungswegen im Bühnenhaus genügt eine lichte Breite von 0,90 m. Bei Ausgängen aus Aufenthaltsräumen mit nicht mehr als 200 Besucherplätzen und bei Rettungswegen im Bühnenhaus genügt eine lichte Breite von 0,90 m.**
Fußnoten** [Red. Anm.: § 7 Abs. 4 [amtlich Satz 5 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Januar 2011 (GBl. S. 25) - durch fehlenden amtlichen Satzpunkt vor “Staffelungen” wohl in aktueller Fassung Satz 4 gemeint-] muss inhaltlich korrekt wie folgt lauten:
”Die Breite der Rettungswege ist nach der größtmöglichen Personenzahl zu bemessen. Die lichte Breite eines jeden Teiles von Rettungswegen muss mindestens 1,20 m betragen. Die lichte Breite eines jeden Teiles von Rettungswegen muss für die darauf angewiesenen Personen mindestens betragen bei
1. Versammlungsstätten im Freien sowie Sportstadien
1,20 m je 600 Personen
Staffelungen sind nur in Schritten von 0,60 m zulässig. Bei Ausgängen aus Aufenthaltsräumen mit nicht mehr als 200 Besucherplätzen und bei Rettungswegen im Bühnenhaus genügt eine lichte Breite von 0,90 m. Für Rettungswege von Arbeitsgalerien genügt eine Breite von 0,80 m.”]
(8) Stufen in Gängen (Stufengänge) müssen eine Steigung von mindestens 0,10 m und höchstens 0,19 m und einen Auftritt von mindestens 0,26 m haben. Der Fußboden des Durchganges zwischen Sitzplatzreihen und der Fußboden von Stehplatzreihen muss mit dem anschließenden Auftritt des Stufenganges auf einer Höhe liegen. Stufengänge in Mehrzweckhallen mit mehr als 5000 Besucherplätzen und in Sportstadien müssen sich durch farbliche Kennzeichnung von den umgebenden Flächen deutlich abheben.
über 1000 je
Die ermittelten Zahlen sind auf ganze Zahlen aufzurunden. Soweit die Aufteilung der Toilettenräume nach Satz 2 nach der Art der Veranstaltung nicht zweckmäßig ist, kann für die Dauer der Veranstaltung eine andere Aufteilung erfolgen, wenn die Toilettenräume entsprechend gekennzeichnet werden. Bei mehr als 6 Urinalbecken in einer Toilettenanlage sind diese in einem Raum unterzubringen, der einen vollständigen Sichtschutz gegenüber den Toilettenbecken und sonstigen Räumen bietet und nicht der Erschließung anderer Toilettenräume dient. Auf dem Gelände der Versammlungsstätte oder in der Nähe vorhandene Toiletten können angerechnet werden, wenn sie für die Besucher der Versammlungsstätte zugänglich sind.
(2) Für Rollstuhlbenutzer muss eine ausreichende Zahl geeigneter, stufenlos erreichbarer Toiletten, mindestens jedoch je zehn Plätzen für Rollstuhlbenutzer eine Toilette, vorhanden sein. Mehrere Toiletten sollen verteilt angeordnet und auf kurzem Weg erreichbar sein.
(3) Für Damen- und Herrentoilettenräume ist jeweils mindestens ein eigener Vorraum mit Waschbecken vorzusehen.
Die Zahl der notwendigen Stellplätze für die Kraftfahrzeuge in ihrer Mobilität eingeschränkter Personen muss mindestens der Hälfte der Zahl der nach § 10 Abs. 7 erforderlichen Besucherplätze entsprechen. Auf diese Stellplätze ist dauerhaft und leicht erkennbar hinzuweisen.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht ABSCHNITT 4 Technische Anlagen und Einrichtungen,
(2) Für die Entrauchung von Versammlungsräumen und sonstigen Aufenthaltsräumen mit nicht mehr als 1000 m² Grundfläche genügen Rauchableitungsöffnungen mit einer freien Öffnungsfläche von insgesamt 1 Prozent der Grundfläche, Fenster oder Türen mit einer freien Öffnungsfläche von insgesamt 2 Prozent der Grundfläche oder maschinelle Rauchabzugsanlagen mit einem Luftvolumenstrom von 36 m³/h je Quadratmeter Grundfläche.
(3) Für die Entrauchung von Versammlungsräumen und sonstigen Aufenthaltsräumen mit mehr als 1000 m² Grundfläche sowie von Bühnen müssen Rauchabzugsanlagen vorhanden sein, die so bemessen sind, dass sie eine raucharme Schicht von mindestens 2,50 m auf allen zu entrauchenden Ebenen, bei Bühnen jedoch mindestens eine raucharme Schicht von der Höhe der Bühnenöffnung, ermöglichen.
(7) Maschinelle Rauchabzugsanlagen sind für eine Betriebszeit von 30 Minuten bei einer Rauchgastemperatur von 300°C auszulegen. Maschinelle Lüftungsanlagen können als maschinelle Rauchabzugsanlagen betrieben werden, wenn sie die an diese gestellten Anforderungen erfüllen.
(9) Jede Bedienungsstelle muss mit einem Hinweisschild mit der Bezeichnung »RAUCHABZUG« und der Bezeichnung des jeweiligen Raumes gekennzeichnet sein. An der Bedienungsvorrichtung muss die Betriebsstellung der Anlage oder Öffnung erkennbar sein.
(2) Von Arbeitsgalerien müssen mindestens zwei Rettungswege erreichbar sein. Jede Arbeitsgalerie einer Hauptbühne muss auf auf beiden Seiten der Hauptbühne einen Ausgang zu Rettungswegen außerhalb des Bühnenraumes haben.
(2) Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 1000 m² Grundfläche müssen Alarmierungs-, insbesondere Sprachalarmanlagen, haben, mit denen im Gefahrenfall Besucher, Mitwirkende und Betriebsangehörige alarmiert und Anweisungen erteilt werden können.
(3) In Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 1000 m² Grundfläche müssen zusätzlich zu den örtlichen Bedienungsvorrichtungen zentrale Bedienungsvorrichtungen für Rauchabzugs-, Feuerlösch-, Brandmelde- und Alarmierungs-, insbesondere Sprachalarmanlagen, in einem für die Feuerwehr leicht zugänglichen Raum (Brandmelder- und Alarmzentrale) zusammengefasst werden.
(4) In Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 1000 m² Grundfläche müssen die Aufzüge mit einer Brandfallsteuerung ausgestattet sein, die durch die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst wird. § 14
Abs. 6 LBOAVO bleibt unberührt. Die Brandfallsteuerung muss sicherstellen, dass die Aufzüge ein Geschoss mit Ausgang ins Freie oder das diesem nächstgelegene, nicht von der Brandmeldung betroffene Geschoss unmittelbar anfahren und dort mit geöffneten Türen außer Betrieb gehen.
(3) Ist nach der Art der Veranstaltung die Abschrankung der Stehflächen vor Szenenflächen erforderlich, sind Abschrankungen nach § 29 auch in Versammlungsstätten mit weniger als 5000 Stehplätzen einzurichten.
(2) In Versammlungsräumen, auf Bühnen- und Szenenflächen und in Sportstadien ist das Verwenden von offenem Feuer, brennbaren Flüssigkeiten und Gasen, pyrotechnischen Sätzen, Gegenständen und Anzündmitteln und anderen explosionsgefährlichen Stoffen verboten, § 17 Abs. 1 bleibt unberührt. Das Verwendungsverbot gilt nicht, soweit das Verwenden von offenem Feuer, brennbaren Flüssigkeiten und Gasen sowie pyrotechnischen Sätzen, Gegenständen und Anzündmitteln in der Art der Veranstaltung begründet ist und der Veranstalter die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen im Einzelfall mit der für den Brandschutz zuständigen Dienststelle abgestimmt hat. Für den Umgang mit pyrotechnischen Sätzen, Gegenständen und Anzündmitteln gelten die sprengstoffrechtlichen Vorschriften.
(1) Der Betreiber der Versammlungsstätte hat folgende technische Anlagen und Einrichtungen durch anerkannte Sachverständige nach § 1
der Bausachverständigenverordnung vom 15. Juli 1986 (GBl. S. 305) in der jeweils geltenden Fassung auf ihre Wirksamkeit und Betriebssicherheit prüfen zu lassen:
1. Lüftungsanlagen, ausgenommen solche, die einzelne Räume im selben Geschoss unmittelbar ins Freie be- oder entlüften (§ 17),
2. Rauchabzugsanlagen sowie maschinelle Anlagen zur Rauchfreihaltung von Rettungswegen (§ 16),
3. selbsttätige Feuerlöschanlagen, wie Sprinkleranlagen, Sprühwasser-Löschanlagen und Wassernebel-Löschanlagen ( §§ 19, 24),
4. nichtselbsttätige Feuerlöschanlagen mit nassen Steigleitungen und Druckerhöhungsanlagen einschließlich des Anschlusses an die Wasserversorgungsanlage (§ 19),
5. Brandmelde- und Alarmierungsanlagen ( §§ 20, 24),
6. Sicherheitsstromversorgungsanlagen einschließlich der angeschlossenen sicherheitstechnischen Einrichtungen (§ 14).
2. welche hierbei festgestellten Mängel der Bauherr oder Betreiber nicht unverzüglich hat beseitigen lassen.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht ABSCHNITT 4 Verantwortliche Personen, besondere Betriebsvorschriften
2. technische Fachkräfte mit bestandenem fachrichtungsspezifischem Teil der Prüfung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit den §§ 5, 6 oder 7
der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss »Geprüfter Meister für Veranstaltungstechnik/Geprüfte Meisterin für Veranstaltungstechnik« in den Fachrichtungen Bühne/Studio, Beleuchtung oder Halle in der jeweiligen Fachrichtung,
3. Diplomingenieure und Hochschulabsolventen der Fachrichtungen Theater-, Veranstaltungs- und Produktionstechnik mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung im technischen Betrieb von Bühnen, Studios oder Mehrzweckhallen in der jeweiligen Fachrichtung, denen die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe ein Befähigungszeugnis nach Anlage 1 ausgestellt hat,
(2) Der Auf- oder Abbau bühnen-, studio- und beleuchtungstechnischer Einrichtungen von Großbühnen oder Szenenflächen mit mehr als 200 m² Grundfläche oder in Mehrzweckhallen mit mehr als 5000 Besucherplätzen sowie bei wesentlichen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an diesen Einrichtungen und bei technischen Proben müssen von einem Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik geleitet und beaufsichtigt werden.
(4) Bei Szenenflächen mit mehr als 100 m² und nicht mehr als 200 m² Grundfläche oder in Mehrzweckhallen mit nicht mehr als 5000 Besucherplätzen müssen beim Auf- oder Abbau von bühnen-, studio- und beleuchtungstechnischen Einrichtungen die Aufgaben nach den Absätzen 1 bis 3 zumindest von einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik mit abgeschlossener Berufsausbildung gemäß den einschlägigen verordnungsrechtlichen Ausbildungsvorschriften und mindestens drei Jahren Berufserfahrung wahrgenommen werden.
1. wenn die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der bühnen-, studio- und beleuchtungstechnischen sowie der sonstigen technischen Einrichtungen der Versammlungsstätte vom Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik überprüft wurden und diese Einrichtungen während der Veranstaltung nicht bewegt oder sonst verändert werden, oder
2. wenn von Art oder Ablauf der Veranstaltung keine Gefahren ausgehen können und die Aufsicht führende Person mit den technischen Einrichtungen vertraut ist.
(6) Bei Großbühnen sowie bei Szenenflächen mit mehr als 200 m² Grundfläche und bei Gastspielveranstaltungen mit eigenem Szenenaufbau in Versammlungsräumen muss vor der ersten Veranstaltung eine nichtöffentliche technische Probe mit vollem Szenenaufbau und voller Beleuchtung stattfinden. Diese technische Probe ist der Baurechtsbehörde mindestens 24 Stunden vorher anzuzeigen. Beabsichtigte wesentliche Änderungen des Szenenaufbaues nach der technischen Probe sind der zuständigen Baurechtsbehörde rechtzeitig anzuzeigen. Die Baurechtsbehörde kann auf die technische Probe verzichten, wenn dies nach der Art der Veranstaltung oder nach dem Umfang des Szenenaufbaues unbedenklich ist.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht TEIL 5 Zusätzliche Bauvorlagen
(5) Die Anordnung der Sitz- und Stehplätze, einschließlich der Plätze für Rollstuhlbenutzer, der Bühnen-, Szenen- oder Spielflächen sowie der Verlauf der Rettungswege sind in einem Bestuhlungs- und Rettungswegeplan im Maßstab von mindestens 1:200 darzustellen. Sind verschiedene Anordnungen vorgesehen, so ist für jede ein besonderer Plan vorzulegen.
(4) Das Gastspielprüfbuch ist der für den Gastspielort zuständigen unteren Baurechtsbehörde rechtzeitig vor der ersten Veranstaltung am Gastspielort vorzulegen. Werden für die Gastspielveranstaltung Fliegende Bauten genutzt, ist das Gastspielprüfbuch mit der Anzeige der Aufstellung der Fliegenden Bauten vorzulegen. Die Befugnisse nach § 47
LBO bleiben unberührt.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht TEIL 6 Bestehende Versammlungsstätten
(1) Die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung bestehenden Versammlungsstätten mit mehr als 5000 Besucherplätzen sind innerhalb von zwei Jahren folgenden Vorschriften anzupassen:
3. Sprachalarmanlage (§ 20 Abs. 2 und § 26 Abs. 1),
(2) Auf die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung bestehenden Versammlungsstätten sind die Betriebsvorschriften des Teils 4, sowie § 10 Abs. 1, § 14 Abs. 3, § 19 Abs. 8 entsprechend anzuwenden.
(3) Die Baurechtsbehörde hat Versammlungsstätten in Zeitabständen von höchstens drei Jahren zu prüfen. Versammlungsstätten ohne Bühnen- oder Szenenflächen und einem Fassungsvermögen von weniger als 1000 Besucherplätzen sind in Zeitabständen von höchstens fünf Jahren zu prüfen. Dabei ist auch die Einhaltung der Betriebsvorschriften zu überwachen und festzustellen, ob die vorgeschriebenen wiederkehrenden Prüfungen fristgerecht durchgeführt und etwaige Mängel beseitigt worden sind. Den Behörden, deren Aufgabenbereich berührt ist, ist Gelegenheit zur Teilnahme an den Prüfungen zu geben.
1. entgegen § 31 Abs. 1 die Rettungswege auf dem Grundstück, die Zufahrten, Aufstell- und Bewegungsflächen nicht frei hält,
3. entgegen § 31 Abs. 3 Türen in Rettungswegen verschließt oder fest stellt,
5. entgegen § 32 Abs. 3 erforderliche Abschrankungen nicht einrichtet,
6. entgegen § 33 Abs. 1 bis 5 andere als die dort genannten Materialien verwendet oder entgegen § 33 Abs. 6 bis 8 anbringt,
7. entgegen § 34 Abs. 1 bis 3 Ausstattungen auf der Bühne aufbewahrt oder nicht von der Bühne entfernt,
8. entgegen § 34 Abs. 4 pyrotechnische Gegenstände, brennbare Flüssigkeiten oder anderes brennbares Material außerhalb der dafür vorgesehenen Magazine aufbewahrt,
9. entgegen § 35 Abs. 1 oder 2 raucht oder offenes Feuer, brennbare Flüssigkeiten oder Gase, explosionsgefährliche Stoffe oder pyrotechnische Gegenstände verwendet,
10. entgegen § 36 Abs. 4 die Sicherheitsbeleuchtung nicht in Betrieb nimmt,
11. entgegen § 36 Abs. 5 Laseranlagen in Betrieb nimmt,
12. entgegen § 37 die vorgeschriebenen Prüfungen nicht oder nicht rechtzeitig durchführen lässt,
13. als Betreiber, Veranstalter oder beauftragter Veranstaltungsleiter entgegen § 38 Abs. 2 während des Betriebes nicht anwesend ist,
14. als Betreiber, Veranstalter oder beauftragter Veranstaltungsleiter entgegen § 38 Abs. 4 den Betrieb der Versammlungsstätte nicht einstellt,
15. entgegen § 40 Abs. 2 bis 5 in Verbindung mit § 38 Abs. 1 als Betreiber, Veranstalter oder beauftragter Veranstaltungsleiter den Betrieb von Bühnen oder Szenenflächen zulässt, ohne dass die erforderlichen Verantwortlichen oder Fachkräfte für Veranstaltungstechnik oder aufsichtführenden Personen anwesend sind oder wer entgegen § 40 Abs. 2 bis 5 als Verantwortlicher oder Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder aufsichtführende Person die Versammlungsstätte während des Betriebes verlässt,
16. als Betreiber entgegen § 41 Abs. 1 oder 2 nicht für die Durchführung der Brandsicherheitswache sorgt oder entgegen § 41 Abs. 3 die Veranstaltung nicht anzeigt,
17. als Betreiber oder Veranstalter die nach § 42 Abs. 2 vorgeschriebenen Unterweisungen unterlässt,
18. als Betreiber oder Veranstalter entgegen § 43 Abs. 1 bis 3 keinen Ordnungsdienst oder keinen Ordnungsdienstleiter bestellt,
19. als Ordnungsdienstleiter oder Ordnungsdienstkraft entgegen § 43 Abs. 3 oder 4 seinen Aufgaben nicht nachkommt,
20. als Betreiber einer der Anpassungspflichten nach § 46 Abs. 1 nicht oder nicht fristgerecht nachkommt.
Inkrafttreten, eingeleitete Verfahren
(1) Diese Verordnung tritt am ersten Tag des auf die Verkündung folgenden Monats in Kraft. Gleichzeitig tritt die Versammlungsstättenverordnung
vom 10. August 1974 (GBl. S. 330), geändert durch Verordnung vom 12. Februar 1982 (GBl. S. 67), außer Kraft.
(2) Vor Inkrafttreten dieser Verordnung eingeleitete Verfahren sind nach der bisher geltenden Verordnung weiterzuführen. Auf Verlangen der Antragsteller sind die Vorschriften dieser Verordnung anzuwenden.
Veranstaltungsleiter gemäß § 38
Abs. 2 und 5 und § 40
der VStättVO für die geplanten Gastspiele ist
Verantwortliche für Veranstaltungstechnik der Fachrichtung nach § 40
der VStättVO sind:
4. Fachkraft für Veranstaltungstechnik (§ 40
VStättVO) Bei Szenenflächen bis 200 m²
5. Rechtsbehelfsbelehrung Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Anhang 1 zum Gastspielprüfbuch ... Titel der Gastspielveranstaltung
Standsicherheitsnachweis*)
Fußnoten*) ggf. weitere Seiten anfügen
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Anhang 2 zum Gastspielprüfbuch ... Titel der Gastspielveranstaltung
In der Versammlungsstättenverordnung werden an die zur Verwendung kommenden Baustoffe und Materialien brandschutztechnische Anforderungen gestellt. Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen:
Ort: Gegenstand
Szenenpodien: Fußboden/Bodenbeläge
Szenenpodien: Unterkonstruktion
nichtbrennbare Baustoffe:
nichtbrennbare Baustoffe mit brennbaren Bestandteilen:
schwerentflammbare Baustoffe:
normalentflammbare Baustoffe:
Ist das Material nach DIN 4102-1 geprüft und klassifiziert oder durch ein Prüfzeichen zugelassen, so ist der Feuerschutz ausreichend dokumentiert. Ansonsten ist das Material mit Feuerschutzmitteln zu behandeln, durch die die Zuordnung zu einer angestrebten Baustoffklasse erreicht werden kann.
Für Baustoffe sind die Verwendungsnachweise nach den §§ 17 bis 25
LBO zu führen.
Zur Verwendung kommen folgende Baustoffe und Materialien*)
Baustoffklasse A 1, A 2, B 1, B 2
Feuerschutzmittel/Nr. d. allg. bauaufsichtl. Prüfzeugnisses (AbP) bzw. der allg. bauaufsichtl. Zulassung (AbZ)
damit erreichte Baustoffklasse
aufgebracht am
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Anhang 3 zum Gastspielprüfbuch ... Titel der Gastspielveranstaltung
Art (Zigarette, Kerze o. Ä.)
Ort auf der Bühne/Szenenfläche
Nummer der Gefährdungsanalyse
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Anhang 4 zum Gastspielprüfbuch ... Titel der Gastspielveranstaltung
Pyrotechnische Effekte der Klassen II; III, IV und T2 dürfen nur von verantwortlichen Personen im Sinne der §§ 19 und 21
Sprengstoffgesetz (SprengG) durchgeführt werden. Pyrotechnische Gegenstände der Klassen I und T1 dürfen auch von Personen ohne Befähigungsschein verwendet werden, wenn sie vom Veranstalter hierzu beauftragt sind.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Anhang 5 zum Gastspielprüfbuch ... Titel der Gastspielveranstaltung