Source: https://www.station55.de/station55-webhosting-provider-agb.html
Timestamp: 2018-04-25 10:50:14
Document Index: 82343804

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 14', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 2', '§ 3', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 1', '§ 2']

Webhosting | vServer | Domains - Unsere Webhoster AGB
Auflistung unserer Allgemeine Geschäftsbedingungen
von station55.de & seowebhoster.de
Südring 1A,
Telefon: 06190 91 86 170
Telefax: 06190 75 49 977
im Folgenden als Verkäufer bezeichnet.
I. Allgemeine Regelungen für alle Dienste
(1) Der Provider bietet über den Online-Shop auf der Webseite www.station55.de Dienstleistungen im Bereich des Internet Service Providing an. Abschnitt I der folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Provider und dem Kunden in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung, betreffend aller angebotenen Dienste auf station55.de . In den Abschnitten II (Sonderregeln für Domains, Webhosting, Shops, E-Mail) und III (Sonderregeln für dedizierte und virtuelle Server und Webspace) sind diejenigen Geschäftsbedingungen geregelt, die jeweils zusätzlich für die jeweiligen Dienste gelten.
(4) Der Provider ist berechtigt, diese AGB mit einer angemessenen Ankündigungsfrist zu ändern. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 14 Tagen, gilt die Änderung als genehmigt. Der Provider weist den Kunden in der Änderungsankündigung darauf hin, dass die Änderung wirksam wird, wenn der Kunde nicht binnen der gesetzten Frist widerspricht.
(1) Die Präsentation der Waren auf der Webseite des Providers stellt kein Angebot im Rechtssinne dar, sondern lediglich eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot im Rechtssinne abzugeben.
(2) Über das Online-Formular auf der Webseite kann der Kunde ein unverbindliches Angebot des Providers über die ausgewählte Dienstleistung anfordern und sich ein Vertragsformular zusammen mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen per E-Mail übersenden lassen. Durch Übermittlung des unterschriebenen Vertragsformulars an den Provider gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Dienstvertrages über die bestellten Dienstleistungen ab.
(3) Der Provider wird den Zugang der Bestellung des Kunden unverzüglich per Telefax oder E-Mail bestätigen.
(4) Der Provider ist berechtigt, dass in der Bestellung liegende Vertragsangebot innerhalb von 5 Werktagen anzunehmen. Der Provider ist berechtigt, die Annahme der Bestellung ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
(5) Sofern der Kunde die Ware auf elektronischem Wege bestellt, wird der Vertragstext vom Provider gespeichert und dem Kunden nebst den rechtswirksam einbezogenen AGB per E-Mail nach Vertragsschluss zugesandt.
(1) Die Vertragslaufzeit beträgt 3 Monate, sofern im Tarif keine andere Laufzeit vereinbart wird. Bei einer Laufzeit von 3 Monaten kann das Vertragsverhältnis ohne Angaben von Gründen von beiden Parteien mit einer Frist von 1 Monat zum Vertragsende gekündigt werden. Der Vertrag verlängert sich automatisch um die jeweilige Vertragslaufzeit, wenn er nicht von dem Kunden mit einer Frist von 1 Monat zum Vertragsende gekündigt wird.
Der Webhosting Tarif XS, XL und XXL haben eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten, sofern im Tarif keine andere Laufzeit vereinbart und keine Setup Pauschale entrichtet wurde und ist kündbar 1 Monat vor Ablauf der Laufzeit, ansonsten verlängert sich die Vertragslaufzeit jeweils um die vorgegebene Zeit.
SSL Zertifikate haben eine Mindestvertragslaufzeit von 1 Jahr, dass SSL Zertifikat ist 1 - 3 Jahre gültig, danach verliert das SSL Zertifikat seine Gültigkeit.
Der Domain-Robot Tarif Basic, Standard und Professional haben eine Mindestvertragslaufzeit von 3 Monaten, kündbar 1 Monat vor Ablauf der Laufzeit, ansonsten verlängert sich die Vertragslaufzeit jeweils um die vorgegebene Zeit.
Der Server Management Tarif hat eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten, kündbar 1 Monat vor Ablauf der Laufzeit, ansonsten verlängert sich die Vertragslaufzeit jeweils um die vorgegebene Zeit.
LiveConfig, Confixx und Plesk Lizenzen haben eine Mindestvertragslaufzeit von 1 Monat, kündbar 2 Wochen vor Ablauf der Laufzeit, ansonsten verlängert sich die Vertragslaufzeit jeweils um die vorgegebene Zeit.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund seitens des Providers liegt insbesondere dann vor, wenn
(a) der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen trotz Mahnung nicht innerhalb von vier Wochen nachkommt bzw. im Wiederholungsfall nicht innerhalb zwei Wochen auf Mahnungen zahlt;
(b) der Kunde zahlungsunfähig ist, oder über sein Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet oder mangels Masse der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens abgewiesen worden ist;
(c) der Kunde trotz Rüge fortgesetzt gegen wesentliche vertragliche Pflichten, insbesondere die unter § 7 festgesetzten Pflichten verstößt; bei Verstoß gegen strafrechtliche Vorschriften oder einem entsprechenden Tatverdacht ist eine Rüge entbehrlich.
(3) Die Vertragskündigung ist formlos möglich und kann insbesondere per Fax oder Brief erklärt werden. Bei einer Kündigung ist anzugeben, ob Domains endgültig gelöscht (CLOSE) werden oder per Transfer (KK) zu einem anderen Anbieter übernommen werden sollen.
(4) Leistungen des Providers können mit einer angemessenen Ankündigungsfrist geändert werden. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb einer von STATION55 Hosting Provider gesetzten angemessenen Frist, wird die Änderung gültig. STATION55 Hosting Provider weist den Kunden in der Änderungs-Ankündigung darauf hin, dass die Änderung gültig wird, wenn er nicht widerspricht.
(3) Der Kunde hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, anerkannt oder durch den Provider nicht bestritten wurden. Das Recht des Käufers zur Aufrechnung mit vertraglichen und sonstigen Ansprüchen aus der Anbahnung oder Durchführung dieses Vertragsverhältnisses bleibt hiervon unberührt. Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
(4) Verändern sich Gebühren von Domainregistrierungsstellen, oder der Regulierung unterliegende Gebühren, kann der Provider die Preise anpassen. Ist die Anpassung unzumutbar, kann sich der Kunde mit Wirkung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung vom Vertrag lösen.
(5) Der Provider kann die Preise zum Beginn der nächsten Vertragslaufzeit mit einer angemessenen Ankündigungsfrist von mindestens einem Monat ändern. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb einer vom Provider gesetzten angemessenen Frist, gilt die Änderung als wirksam. Der Provider weist den Kunden in der Änderungs-Ankündigung darauf hin, dass die Änderung wirksam wird, wenn er nicht widerspricht.
(6) Der Provider stellt zu jedem Zahlungsvorgang eine elektronische Rechnung im Kundenlogin bereit. Ein Rechnungsversand per E-Mail ist kostenlos. Wünscht der Kunde die postalische Übersendung einer Rechnung, kann STATION55 Hosting Provider hierfür ein Entgelt von 2,50 € je Rechnung verlangen.
(7) Kommt der Kunde für zwei aufeinander folgende Monate mit der Bezahlung eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung, oder in einem länger als zwei Monate dauernden Zeitraum mit einem Betrag, der einem monatlichen Entgelt entspricht, in Verzug, kann der Provider das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Ein wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung für den Provider liegt insbesondere auch dann vor, wenn ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Kunden beantragt, eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird.
(8) Bei Zahlungsverzug kann der Provider für die erste und zweite Mahnung Mahnentgelte in Höhe von jeweils € 19,95 erheben. Für jede unberechtigte Rücklastschrift kann der Provider Bearbeitungsentgelte verlangen, die dem Betrag des von der Bank veranschlagten Entgelts entspricht. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein Schaden nicht entstanden ist oder wesentlich niedriger ist.
(1) Kunden können die Dienstleistungen des Providers ausschließlich per Sofortüberweisung, PayPal, Überweisung (Rechnung mit Zahlungsfrist 14 Tage), im Lastschriftverfahren und per Banküberweisung/Vorkasse bezahlen.
(2) Bei Zahlung per Sofortüberweisung muss der Kunde sich unter https://www.sofort.com/ anmelden. Es gelten die Nutzungsbedingungen von sofort.com [https://www.sofort.com/].
(4) Eine Zahlung per Lastschrift ist erst ab der zweiten Bestellung möglich. Der Provider bucht Rechnungen, die per Lastschrift bezahlt werden, am 1. sowie am 15. jeden Monats per Lastschrift ab.
(5) Das nutzungsunabhängige Entgelt ist für den gewählten Zeitraum im Voraus ohne jeden Abzug an den Provider zu leisten. Nutzungsabhängige Entgelte, welches bei Überschreiten der vereinbarten Datenmenge anfallen kann sowie andere Entgelte werden erst mit Rechnungsstellung fällig. Zahlungen des Kunden werden erst auf Zinsen und Kosten und eine ältere Schuld verrechnet.
(6) Der Provider stellt monatlich bzw. zu jedem Zahlungsvorgang eine Online-Rechnung aus, welche der Kunde im Kundenportal als herunterladbare und ausdruckbare Datei abrufen kann. Zusätzlich wird der Kunde über die Rechnungslegung per E-Mail informiert. Im Falle der Online-Rechnung gilt diese dem Kunden als zugegangen, wenn sie für ihn im Kundenmenü abrufbar und damit in seinen Verfügungsbereich gelangt ist. Sofern der Kunde einen Rechnungsversand per Post wünscht, kann der Provider hierfür ein Entgelt in Höhe von 2,50 € in Rechnung stellen.
(7) Der Provider kann für unberechtigte Rücklastschriften Bearbeitungsentgelte in Höhe von 15,- € geltend machen. Es bleibt dem Kunden unbenommen, den Nachweis dafür zu erbringen, dass ein Schaden nicht entstanden ist oder dieser wesentlich geringer ausfällt.
(8) Informationen zu den ggf. anfallenden Kosten des ausgewählten Zahlungsmittels finden Sie in unseren Kundeninformationen und unter der Übersicht Zahlungsmittel auf unserer Webseite.
(1) Der Leistungsumfang für den jeweiligen Dienst ergibt sich aus der zugehörigen Leistungsbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung des Dienstes. Soweit in der jeweiligen Leistungsbeschreibung des gewählten Tarifs eine bestimmte Speicherkapazität genannt ist, gilt diese für den gesamten, der Leistungsbeschreibung entsprechenden auf dem Webserver zur Verfügung stehenden Speicherplatz.
(2) Der Provider gewährleistet eine Erreichbarkeit seiner Server von 99,9 % im Jahresmittel und 98 % im Monatsmittel, sofern der Provider nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig handelt. Hiervon ausgenommen sind diejenigen Zeiten, innerhalb derer die Server aufgrund durch den Provider nicht beeinflussbarer Geschehnisse nicht erreichbar sind. Hierzu zählen beispielsweise höhere Gewalt, Handlungen Dritter, die nicht durch den Provider beauftragt sind oder technische Probleme außerhalb des Einflussbereichs des Providers. Gleichermaßen kann auch die vom Kunden genutzte Hard- und Software oder technische Infrastruktur negativen Einfluss auf die Leistungen des Providers haben.
Der Provider kann den Zugang zu den Leistungen beschränken, sofern die Sicherheit des Netzbetriebes, die Aufrechterhaltung der Netzintegrität, insbesondere die Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Software oder gespeicherter Daten dies erfordern. Der Provider ist zur fristlosen Kündigung berechtigt, sofern ein Kunde über einen Beobachtungszeitraum hinaus die Anlagen negativ so beeinflusst, dass es zu Systemausfällen kommt.
(3) Der Provider führt an seinen Systemen zur Sicherheit des Netzbetriebes, zur Aufrechterhaltung der Netzintegrität, der Interoperabilität der Dienste und des Datenschutzes regelmäßig Wartungsarbeiten durch. Zu diesem Zwecke kann der Provider seine Leistungen unter Berücksichtigung der Belange des Kunden vorübergehend teilweise einstellen oder beschränken, soweit objektive Gründe dies rechtfertigen. Der Provider wird die Wartungsarbeiten, soweit dies möglich ist, in nutzungsarmen Zeiten durchführen. Sollten längere vorübergehende Leistungseinstellungen oder -beschränkungen erforderlich sein, wird der Provider den Kunden über Art, Ausmaß und Dauer der Beeinträchtigung zuvor unterrichten, soweit dies den Umständen nach objektiv möglich ist und die Unterrichtung die Beseitigung bereits eingetretener Unterbrechungen nicht verzögern würde. Sofern ein Kunde Störungen erkennt, bittet der Provider darum, dies unverzüglich im Rahmen einer Störungsmeldung anzuzeigen.
(4) Für jede Internetdomain des Kunden kann nur ein Leistungstarif des Providers genutzt werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Ein Wechsel in einen höheren Leistungstarif ist jederzeit möglich. Die Kombination verschiedener Aktionsangebote ist nicht möglich.
(5) Soweit der Provider kostenlose Zusatzleistungen zur Verfügung stellt, hat der Kunde auf ihre Erbringung keinen Erfüllungsanspruch. Der Provider ist befugt, solche bisher vergütungsfrei zur Verfügung gestellten Dienste innerhalb einer Frist von 24 Stunden einzustellen, zu ändern oder nur noch gegen Entgelt anzubieten. In diesem Fall informiert der Provider den Kunden unverzüglich.
(6) Soweit nicht ausdrücklich mit dem Kunden schriftlich vereinbart, gewährt der Provider dem Kunden keine kostenlose technische Unterstützung (Support). Geleistet wird der Support werktags via Email und Telefon innerhalb der normalen Bürozeiten. Der Provider leistet keinen direkten Support für Kunden des Kunden, sofern keine anderweitigen Vereinbarungen schriftlich getroffen wurden.
(7) Der Provider ist berechtigt, die ihm obliegenden Leistungen auch durch Dritte erbringen zu lassen.
(1) Der Kunde verpflichtet sich, alle Daten vollständig und richtig anzugeben. Der Kunde verpflichtet
sich ferner dazu, auftretende Änderungen seiner Daten dem Provider mitzuteilen oder über sein Kundenmenü zu aktualisieren. Diese Verpflichtung gilt insbesondere für die Änderung des Namens, der Adresse, der Bankverbindung oder der Emailadresse.
(2) Der Provider ist berechtigt, alle für das jeweilige Vertragsverhältnis relevanten Informationen und Willenserklärungen an die von dem Kunden genannte Emailadresse zu versenden.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, Passwörter geheim zu halten und soll seine Passwörter regelmäßig ändern. Soweit dem Kunden Passwörter durch den Provider zugeteilt werden, hat er sie unverzüglich zu ändern. Der Kunde ist verpflichtet, alle Leistungen zu bezahlen, die auf einen Missbrauch der Passwörter durch Dritte oder die Nutzung der Passwörter durch Dritte veranlasst werden, soweit er dies zu vertreten hat.
(3a) Der Kunde ist verpflichtet, seine Systeme und Programme so einzurichten, dass weder die Sicherheit, die Integrität noch die Verfügbarkeit der Systeme, die der Provider zur Erbringung ihrer Dienste einsetzt, beeinträchtigt wird. Der Provider kann Dienste sperren, wenn Systeme abweichend vom Regelbetriebsverhalten agieren, oder reagieren und dadurch die Sicherheit, die Integrität oder die Verfügbarkeit der Provider Server-Systeme beeinträchtigt wird.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, Sicherungskopien aller Daten, die er auf Server des Providers überträgt, zu erstellen. Diese Sicherungskopien hat der Kunde auf externen Datenträgern zu sichern, die physikalisch nicht bei dem Provider liegen; Sicherungskopien von auf den Servern des Providers hinterlegten Daten dürfen nicht auf den Servern des Providers hinterlegt werden. Eine Datensicherung sollte vor jeder Vornahme von Änderung erfolgen, die der Kunde selber veranlasst, sowie vor Wartungsarbeiten, soweit der Provider diese 14 Tage im Voraus angekündigt.
(5) Der Kunde verpflichtet sich, die Nutzung der ihm zur Verfügung gestellten Ressourcen so zu gestalten, dass die Sicherheit und/oder Verfügbarkeit und/oder Systemintegrität und/oder Verfügbarkeit der Systeme des Providers nicht beeinträchtigt wird.
(6) Die Server des Providers dürfen nicht für sittenwidrige, anzügliche, obszöne, pornographische und/oder satanische Datenmaterialien verwendet werden. Bei Bekanntwerden illegaler Aktivitäten des Kunden ist der Provider jederzeit berechtigt, das Vertragsverhältnis fristlos zu kündigen. Ebenso ist der Betrieb von IRC- (Internet Relay Chat) Diensten (ircd, Bouncer, Eggdrops) untersagt.
(1) Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich die Haftung auf den nach Art der Ware vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter oder Verrichtungs- bzw. Erfüllungsgehilfen des Providers. Der Provider haftet nicht bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten. Der Provider haftet hingegen für die Verletzung vertragswesentlicher Rechtspositionen des Kunden. Vertragswesentliche Rechtspositionen sind solche, die der Vertrag dem Kunden nach dem Vertragsinhalt und -zweck zu gewähren hat. Der Provider haftet ferner für die Verletzung von Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Käufer vertrauen darf.
(2) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen betreffen nicht Ansprüche des Kunden aus Garantien und/oder Produkthaftung. Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen nicht bei Arglist, bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten sowie bei dem Provider zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden bzw. bei Verlust des Lebens des Kunden.
(3) Der Provider haftet nur für eigene Inhalte auf seinen Webseiten. Soweit mit Links der Zugang zu anderen Webseiten ermöglicht wird, ist der Provider für die dort enthaltenen fremden Inhalte nicht verantwortlich. Der Provider macht sich die fremden Inhalte nicht zu Eigen. Sofern der Provider Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten auf externen Webseiten erhält, wird der Provider den Verweis auf dieses Angebot aufheben, soweit dies dem Provider technisch möglich und zumutbar ist. Für die Inhalte, die der Kunde auf dem Speicherplatz des Providers abspeichert, ist allein der Kunde verantwortlich. Werden dem Provider Anhaltspunkte für Rechtsverletzungen durch Kunden seitens Dritter glaubhaft gemacht, so wird der Kunde durch den Provider unterrichtet und die Inhalte des Kunden unter Berücksichtigung der gegenseitigen Interessen bis zur Klärung der Rechtsverletzung gegebenenfalls vorläufig teilweise oder ganz gesperrt.
(4) Soweit die Haftung des Providers ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Providers.
§ 9 Urheberrechte, Eigentumsvorbehalt
(1) Der Provider räumt den Kunden an zur Verfügung gestellter eigener und fremder Software, Programmen oder Skripten, ein zeitlich auf die Laufzeit des zugehörigen Vertragsverhältnisses beschränktes einfaches Nutzungsrecht ein. Es ist nicht gestattet, Dritten Nutzungsrechte einzuräumen. Insbesondere ist eine Veräußerung nicht erlaubt. Der Kunde wird Kopien von überlassener Software nach Beendigung des Vertragsverhältnisses löschen und nicht weiter verwenden. Für Open Source Programme gelten diese Bestimmungen nicht, es finden ausschließlich die zugehörigen Lizenzbedingungen Anwendung.
(2) Im Übrigen gelten die Lizenzbestimmungen der jeweiligen Hersteller.
(3) Die vom Provider zur Verfügung gestellten Inhalte, Texte, Bilder, Animationen, Film- und Tonmaterialien kann der Kunde während der Vertragslaufzeit zur Gestaltung der vertragsgegenständlichen Internetpräsenz nutzen. Es ist nicht gestattet, Dritten Nutzungsrechte einzuräumen. Nach Beendigung des Vertrages sind die Materialien zu löschen.
§ 10 Speicherung der Vertragsunterlagen
Der Provider speichert alle Vertragsunterlagen nach der Ausführung Ihrer Bestellung im Kundenfrontend bei "Dokumente" ab, diese werden dem Kunden zur eigenen Durchsicht zugänglich gemacht.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern, die den Vertrag nicht zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken abschließen, gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung. § 14 Abs. 25 LPresseG bleibt unberührt.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag das an dem Geschäftssitz des Providers zuständige Gericht, sofern nicht ein ausschließlicher Gerichtsstand gegeben ist. Der Provider ist jedoch auch berechtigt, den Kaufmann an seinem Wohn- oder Geschäftssitzgericht zu verklagen. Die Zuständigkeit aufgrund eines ausschließlichen Gerichtsstands bleibt hiervon unberührt.
II. Sonderregeln für Domains
§ 1 Domainregistrierung
(1) Das zur Registrierung der jeweiligen Domain erforderliche Vertragsverhältnis kommt direkt zwischen dem Kunden und der jeweiligen Domainvergabestelle bzw. dem jeweiligen Registrar zustande. Der Provider wird im Verhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen Domainvergabestelle lediglich als Vermittler tätig, ohne jedoch einen eigenen Einfluss auf die Vergabe der Domain zu haben. Der Provider wird hierbei für den Kunden im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsverhältnisses tätig. Der Provider wird nach Vertragsabschluß die Beantragung der gewünschten Domain beim zuständigen Registrar veranlassen. Der Provider ist berechtigt, die Aktivierung einer Domain erst nach Zahlung der für die Registrierung vereinbarten Entgelte vorzunehmen. Der Provider übernimmt keine Gewähr, dass eine bestellte Domain frei ist, zugeteilt wird, die zugeteilte Domain frei von Rechten Dritter ist und/ oder die zugeteilte Domain dauerhaft von Bestand sein wird.
(1b) Der Kunde wird bei der jeweiligen Vergabestelle als Domaininhaber und Admin-C eingetragen. Aus technischen Gründen wird bei Domains mit der Endung .com, .net, .org, .cc, .biz und .info als E-Mail Adresse des Admin-C eine E-Mail Adresse des Anbieters eingetragen. Die Rechte des Kunden werden hierdurch nicht beeinträchtigt. Der Kunde stimmt dieser Verfahrensweise ausdrücklich zu.
(2) Der Kunde trägt die volle Verantwortung dafür, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Wird station55.de für die Verletzung von Rechten im Hinblick auf die Registrierung einer Domain in Anspruch genommen, so stellt der Kunde den Provider von jeder Haftung und Schadensersatzforderungen frei.
(3) Die unterschiedlichen Top-Level-Domains werden jeweils von einer eigenständigen Organisation verwaltet. Jede einzelne dieser Organisationen hat unterschiedliche Bedingungen für die Registrierung und Verwaltung und der Lösung von Domainstreitigkeiten der ihr zugeordneten Top-Level-Domains und der entsprechenden Sub-Level Domains. Soweit diese Vertragsgegenstand sind, gelten ergänzend zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen die entsprechenden Vergabebedingungen in ihrer jeweils aktuellen Fassung. Sofern es sich um .de-Domains handelt, gelten zusätzlich die Denic-Domainbedingungen, die Denic-Domainrichtlinien und die Denicdirect-Preisliste. Sämtliche vorstehend verlinkte Bedingungen sind Bestandteil dieses Vertrages.
(4) Erweisen sich die nach den jeweiligen Registrierungsbedingungen für eine Domain anzugebenden Daten als falsch und kann der Provider den Kunden unter den angegebenen Daten nicht kontaktieren, ist der Provider berechtigt, die Domain löschen zu lassen.
(5) Schließt ein Kunde einen Webhosting Vertrag ab und kann eine Domain dem Kunden nicht zugeteilt werden oder die Domain per KK-Antrag nicht von dem Provider übernommen werden, so bleibt hiervon die Wirksamkeit des Vertrages unberührt. Dem Kunden steht es jedoch frei, eine alternative und verfügbare Domain zu registrieren oder registrieren zu lassen oder den Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen.
(1) Der Kunde ist verpflichtet an allen Handlungen, die für die Registrierung, Übertragung oder Löschung seiner Domain erforderlich sind, vollumfänglich mitzuwirken.
(1b) Der Kunde ist insbesondere verpflichtet zur Domainregistrierung die richtigen und vollständigen Daten des Domaininhabers ("Registrant"), des administrativen Ansprechpartners ("Admin-C") und des technischen Ansprechpartners ("tech-Admin") anzugeben. Unabhängig von den einschlägigen Registrierungsbedingungen umfasst dies jeweils neben dem Namen, eine ladungsfähige Postanschrift (keine Postfach- oder anonyme Adresse) sowie E-Mailadresse und Telefonnummer. Der Kunde hat bei Änderungen die Daten, unverzüglich über sein Kundenmenü, oder durch Mitteilung an den Anbieter per Post, Telefax oder E-Mail zu aktualisieren.
(2) Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass eine von ihm registrierte Domain und von ihm übertragene Inhalte nicht gegen geltendes Recht verstoßen und/ oder Rechte Dritter verletzen. Bei der Nutzung von internationalen Domains sind gegebenenfalls andere nationale Rechtsordnungen zu beachten.
(3) Der Kunde darf durch die Internet-Präsenz nicht gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter (Marken, Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte usw.) verstoßen. Der Kunde verpflichtet sich ferner, keine Domains oder Inhalte anzubieten, die extremistischer Natur sind. Dies gilt auch für eine Verlinkung auf Seiten, die solche Inhalte enthalten. Der Kunde ist jedoch berechtigt, auf den Servern des Providers Webseiten mit erotischen Inhalten veröffentlichen, solange diese Inhalte nicht gegen geltende Gesetze der Bundesrepublik verstoßen und die gesetzlichen Bestimmungen zum Jugendschutz, wie etwa Absicherung der Webseiten durch Altersverifikationssysteme erfüllt werden.
(4) Die Versendung von Spam-Mails ist untersagt, dies gilt insbesondere für die Versendung von unverlangter Werbung. Es ist gleichfalls untersagt, bei der Versendung von E-Mails falsche Absenderdaten anzugeben. Der Nachweis einer Einwilligung des jeweiligen Empfängers obliegt dem Kunden. Ebenso ist es Kunden untersagt, mittels über dritte Anbieter versandte Spam-E-Mails, Inhalte zu bewerben, die unter einer über den Provider registrierten Domain abrufbar sind oder die bei dem Provider gehostet werden.
(5) Der Kunde kann gegenüber dem Provider vorgeben, bis zu welcher Obergrenze ihm über die Inklusivleistungen monatlich ein Datentransfervolumen eingeräumt werden soll. Andernfalls wird der Provider den Kunden darüber informieren, sobald der Inklusiv-Traffic oder das Speicherplatzvolumen bei einem Paket um mehr als 10 Prozent überschritten wird. Der Provider rechnet zusätzlich genutzte Datenmengen gemäß den jeweiligen Tarifen aus der aktuellen Preisliste ab.
§ 3 Providerwechsel
(1) Bei allen über den Provider registrierten Domains kann der Kunde diese Domains unter Einhaltung dieser Geschäftsbedingungen und der jeweiligen Bedingungen der Vergabestelle kündigen oder zu einem anderen Provider umziehen, sofern dieser die entsprechende Top-Level-Domain (z.B. .DE) anbietet bzw. den Providerwechsel nach den erforderlichen Gegebenheiten und technischen Anforderungen unterstützt. Soweit nicht ausdrücklich der gesamte Webhosting-Vertrag gekündigt wird, sondern lediglich die Kündigung einer Domain/mehrerer Domains/sämtlicher Domains erfolgt, besteht der Webhosting-Vertrag als solcher über die übrigen Domains fort.
(2) Nach Beendigung des Vertrages hat der Provider alle Erklärungen abzugeben, die vom Kunden benötigt werden, um den Domain-Namen weiter verwenden zu können. Dies gilt regelmäßig erst dann, wenn der Kunde seine Zahlungsverpflichtungen vollständig erfüllt hat.
(3) Der Provider ist berechtigt, die Domain des Kunden nach Beendigung des Vertrages freizugeben. Spätestens mit dieser Freigabe erlöschen alle Rechte des Kunden aus der Registrierung.
§ 4 Rechtsverletzungen und Gefährdungen
(1) Machen Dritte glaubhaft, dass Inhalte einer Internetpräsenz oder eine Domain an sich ihre Rechte verletzen, oder erscheint es aufgrund objektiver Anhaltspunkte als wahrscheinlich, dass durch Domains oder Inhalte Rechtsvorschriften verletzt werden, kann der Provider die Internetseite sperren, solange die Rechtsverletzung oder der Streit mit dem Dritten über die Rechtsverletzung andauert. Der Kunde ist verpflichtet, dem Provider unverzüglich mitzuteilen, wenn der Kunde auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung endgültig die Rechte an einer für ihn registrierten Domain verliert.
(2) Wird die mögliche Rechtsverletzung durch eine Domain begangen, kann der Provider auch Maßnahmen ergreifen, die die Domain unerreichbar machen. In Fällen, in denen die Rechtsverletzung durch eine Domain aufgrund objektiver Anhaltspunkte als sicher erscheint, kann der Provider das Vertragsverhältnis fristlos kündigen. Sofern der Kunde extremistische oder pornografische Inhalte ohne Altersverifikation anbietet, kann der Provider statt lediglich eine Sperrung vorzunehmen auch eine fristlose Kündigung aussprechen.
(3) Der Provider kann aufgrund objektiver Kriterien an Kunden gerichtete E-Mails ablehnen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass eine E-Mail schädliche Software (Viren, Würmer oder Trojaner etc.) enthält.
(4) Erfolgt aus vorgenannten Gründen eine Sperrung des Accounts des Kunden, so hat dies keinen Einfluss auf den Entgeltanspruch des Providers.
Der Kunde ersetzt dem Provider alle Schäden, die aus einer Verletzung der vorstehenden Regelungen entstehen, soweit er dies zu vertreten hat. Der Kunde übernimmt diesbezüglich auch die Kosten der Rechtsverteidigung des Providers einschließlich sämtlicher Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe der gesetzlichen Gebühren, sofern er die Rechtsverstöße zu vertreten hat. Hierfür hat der Kunde dem Provider einen angemessenen Vorschuss zu gewähren. Der Provider informiert den Kunden unverzüglich, wenn der Provider selbst oder Dritte entsprechende Ansprüche geltend machen und gibt dem Kunden Gelegenheit zur Stellungnahme.
(1) Löschungsaufträge für Domains bedürfen der Unterschrift des Domaininhabers/ Admin-C.
(2) Beauftragt der Kunde bei einer Kündigung die Löschung einer Domain nicht mit, kann der Provider die Domain nach Vertragsende und Ablauf einer angemessenen Frist an die zuständige Vergabestelle zurückgeben. Der Kunde wird hierüber bei der Kündigung informiert. Der Provider weist hiermit darauf hin, dass in diesem Falle eine Vergütungspflicht des Kunden gegenüber der Vergabestelle bestehen bleiben kann. Alternativ kann der Provider die Domain nach Ablauf einer angemessenen Frist auch löschen lassen.
(3) Beendet der Provider den Vertrag berechtigt wegen Zahlungsverzuges oder aus einem wichtigen Grund, kann der Provider nach angemessener Frist die Löschung der betroffenen Domains veranlassen, sofern der Kunde keine andere Weisung erteilt.
III. Sonderregeln für Webhosting, Shops, E-Mail
(1) Die Versendung von Spam-Mails ist untersagt. Dies umfasst insbesondere die Versendung unzulässiger, unverlangter Werbung an Dritte. Bei der Versendung von E-Mails ist es zudem untersagt, falsche Absenderdaten anzugeben oder die Identität des Absenders auf sonstige Weise zu verschleiern. Der Kunde ist verpflichtet, bei kommerzieller Kommunikation diesen Charakter durch eine entsprechende Gestaltung der E-Mail deutlich zu machen.
a) einen reinen Downloadserver (Download- bzw. Videoportal, Backupspeicher) zu betreiben.
b) Programme und Skripte, die die Serverleistung beeinträchtigen und extrem beanspruchen oder sogar schaden (z.B. Chat, Pagerankservices, ownCloud), zu betreiben.
Zu den verbotenen Scripten zählen:
- nph-proxy (and other scripts what operates like proxy)
c) Freeservices wie z.B Freemail-, Counter-, Pagerank-, Gästebuchservice...* anzubieten.
d) einen Newsletterdienst, Mail- oder Cloud und Bannertauschdienstes* anzubieten.
e) Pornographische FSK 18 Inhalte jeglicher Art* vorzuhalten.
f) Inhalte vorzuhalten, welche Dritte in Ihrer Ehre verletzen, andere Personen oder Personengruppen beleidigen oder verunglimpfen.
g) Gegen Urheberrecht verstoßende Inhalte (Marken, Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte etc.) vorzuhalten.
h) den WebSpace (ausgenommen unsere Reseller-Accounts sowie Webdesigner und Agenturen, die den Webspace für Ihre Kunden selbst Verwalten) unterzuvermieten.
i) Phishing Seiten jediglicher Art vorzuhalten.
Das Verbot richtet sich nur gegen das Betreiben eines solchen Dienstes. Jeder Kunde darf natürlich ein Forum, Counter, Gästebuch oder auch Newsletter installieren, sofern dieses zum Informationsaustausch der eigenen Domain / Webseite gehört. Es ist nur das Einbinden eines Chats (z.B. IRC-Chat oder Shoutboxen) erlaubt, aber keinen Chat, der auf dem Server selbst abgelegt bzw. betrieben wird. Erotik Angebote sind selbstverständlich auch zulässig, sofern diese keine pornographischen FSK 18 Bilder oder Videos enthalten.
(3) Der Kunde achtet darauf, mengenmäßig begrenzte Inklusivleistungen nicht zu überschreiten, sofern eine Überschreitung vertraglich nicht vereinbart ist. Sofern der Provider feststellt, dass das Trafficvolumen eines Kunden eines vServer oder Root Server, den für das entsprechende Vertragsverhältnis vorgesehenen Rahmen in einem Monat um mehr als 100 Prozent überschreitet, wird sie den Kunden hierüber informieren. Sie kann daraufhin dem Kunden anbieten, das nächsthöhere Vertragsverhältnis (z.B. ein höherwertiges Traffic-Paket) mit einem entsprechend höheren Trafficvolumen abzuschließen. Der Traffic, der über den Inklusive Traffic hinausgeht, ist aber in jedem Fall zu bezahlen.
(4) Alternativ steht dem Provider bei Trafficüberschreitungen ein Sonderkündigungsrecht mit einer Kündigungsfrist von drei Wochen zu, sofern der Kunde nicht bezahlt.
§ 2 Reaktion von STATION55 Hosting Provider bei Rechtsverletzungen und Gefährdungen
(1) Machen Dritte glaubhaft, dass Inhalte einer Internetpräsenz oder eine Domain an sich ihre Rechte verletzen, oder erscheint es aufgrund objektiver Anhaltspunkte als wahrscheinlich, dass durch Domains oder Inhalte Rechtsvorschriften verletzt werden, kann der Provider die Internetseite sperren, solange die Rechtsverletzung oder der Streit mit dem Dritten über die Rechtsverletzung andauert.
(2) Wird die mögliche Rechtsverletzung durch eine Domain begangen, kann der Provider auch Maßnahmen ergreifen, die die Domain unerreichbar machen. In Fällen, in denen die Rechtsverletzung durch eine Domain aufgrund objektiver Anhaltspunkte als sicher erscheint, kann der Provider das Vertragsverhältnis fristlos kündigen.
(3) Bei extremistischen, pornografischen oder kommerziell erotischen Inhalten kann der Provider statt lediglich eine Sperrung vorzunehmen auch eine fristlose Kündigung aussprechen.
(4) Versendet der Kunde Spam-Mails, kann der Provider die Postfächer auf dem E-Mail-Server vorübergehend sperren.
(5) Wird in Spam-Mails eine Internetadresse genannt oder verlinkt, die vom Provider betreut wird oder deren zugehörige Inhalte im Provider Rechenzentrum liegen, kann der Provider die Domain oder die Inhalte vorübergehend sperren.
(6) Der Provider kann aufgrund objektiver Kriterien die an ihre Kunden gerichteten E-Mails ablehnen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass eine E-Mail schädliche Software (Viren, Würmer oder Trojaner etc.) enthält, die Absenderinformationen falsch oder verschleiert sind oder es sich um unaufgeforderte oder verschleierte kommerzielle Kommunikation handelt.
(7) Der Entgeltanspruch des Providers besteht fort, solange aus vorstehenden Gründen eine Sperrung eines Dienstes vorgenommen wurde.
§ 3 E-Mail, Unified Messaging (UMS)
(1) Der Provider behält sich für E-Mails und UMS vor, die Größe von ein- und ausgehenden Nachrichten zu beschränken, soweit dies für die Kunden zumutbar ist.
(2) Der Versand von UMS-Nachrichten an Sonderrufnummern, oder ausländische Anschlüsse ist nur möglich, soweit dies im Angebot ausdrücklich vorgesehen ist.
IV. Sonderregeln für dedizierte und virtuelle Server und Webspace
§ 1 Administration und Benutzung
(1) Bei bestimmten Servern hat der Kunde allein Adminrechte. Der Provider kann den Server nicht verwalten. Der Kunde ist daher für die Sicherheit seines Servers allein verantwortlich. Es obliegt ihm, Sicherheitssoftware zu installieren, sich regelmäßig über bekannt werdende Sicherheitslücken zu informieren und bekannte Sicherheitslücken zu schließen. Die Installation von Wartungsprogrammen oder sonstiger Programme, die der Provider zur Verfügung stellt oder empfiehlt, entbindet den Kunden nicht von dieser Pflicht.
(2) Jeder Kunde ist verpflichtet, seinen vServer / Server so einzurichten und zu verwalten, dass die Sicherheit, Integrität und Verfügbarkeit der Netze, anderer Server, Software und Daten Dritter nicht gefährdet wird.
§ 2 Reaktion von STATION55 Hosting Provider bei Gefährdungen
(1) Gefährdet ein Kunde über seinen vServer / Server / Webspace die Sicherheit, Integrität oder Verfügbarkeit von Netzen, Servern, Software oder Daten – insbesondere bei einer Verletzung von Ziffer 1 – oder hat der Provider aufgrund objektiver Anhaltspunkte einen solchen Verdacht, kann der Provider den Server vorübergehend sperren. Es wird klargestellt, dass diese Regelung auch für so genannte Denial of Service Attacken (nachfolgend DoS-Attacken) gilt, die der Kunde über seinen Server ausführt. Bei einer vorsätzlichen Handlung des Kunden, kann der Provider das Vertragsverhältnis fristlos kündigen.
(2) Gefährdet ein vServer / Server / Webspace Account die Sicherheit, Integrität oder Verfügbarkeit von Netzen, Servern, Software oder Daten, ohne dass der Kunde dies zu vertreten hat, oder hat der Provider aufgrund objektiver Anhaltspunkte einen solchen Verdacht, kann der Provider den Server / Webspace vorübergehend sperren. Es wird klargestellt, dass diese Regelung auch für DoS-Attacken gilt, für die der Server des Kunden von Dritten benutzt wird.
(3) Der Provider weist darauf hin, dass es oft auf das Verhalten des Kunden gegenüber Dritten zurückzuführen ist, wenn er Ziel einer DOS-Attacke wird. Wird ein Server wiederholt Ziel von DoS-Attacken und ist eine Wiederholung zu erwarten, kann der Provider das Vertragsverhältnis nach einer Abmahnung fristlos kündigen, wenn es für den Provider keine zumutbare Möglichkeit gibt, die zu erwartenden künftigen DoS-Attacken oder deren Auswirkung auf andere Systeme zu unterbinden.
(4) Werden über den Server oder einem Angebot Spam-Mails versendet, kann der Provider den Server bzw das Angebot sperren.
§ 3 Nutzungsüberlassung an Dritte
Der Kunde darf den vServer / Server, bzw. das Webspace Paket an Dritten nicht ganz oder teilweise zur Nutzung überlassen. Der Provider kann einer Nutzungsüberlassung zustimmen. Sie setzt den Abschluss eines gesonderten Reseller-Vertrages voraus. Eine unentgeltliche Nutzungsüberlassung (ganz oder teilweise) an anonyme Dritte ist in jedem Fall verboten.
Der Kunde ersetzt dem Provider alle Schäden, die aus einer Verletzung der vorstehenden Regelungen entstehen, soweit er dies zu vertreten hat. Der Schadensersatz erfasst auch die angemessenen Kosten einer notwendigen Rechtsverteidigung. Der Provider informiert den Kunden unverzüglich, wenn sie selbst oder Dritte entsprechende Ansprüche geltend machen und gibt dem Kunden Gelegenheit zur Stellungnahme
§ 5 Angaben zur Dienstleistung
V. Online-Streitbeilegung und Alternative Streitbeilegung
§ 1 Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 2 Wir sind jedoch verpflichtet, Sie darüber zu informieren, dass im Hinblick auf die sog. Online-Streitbeilegung seitens der Europäischen Kommission eine entsprechende Online-Plattform bereit gehalten wird, die Sie für Beilegung von Streitigkeiten mit uns nutzen können. Diese finden Sie unter folgendem Link: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. In diesem Zusammenhang sind wir verpflichtet, Ihnen unsere E-Mail-Adresse mitzuteilen. Diese lautet: info@hosting-station55.de.
Besonderer Hinweis: Bei allen Webspace Tarifen beträgt die Widerrufsfrist dreißig Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Weitere Informationen zum Widerrufsrecht finden Sie hier: Widerrufsbelehrung
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*Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer von derzeit 19%. Die angegebenen Preise sind Monatsgebühren und für die gesamte Vertragslaufzeit im Voraus fällig. Zu jedem Paket können zusätzliche Leistungen wie Domains, Webspace, etc. Jederzeit hinzubestellt werden. Logos und Markenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Hersteller.