Source: http://www.arens-becker.com/de/leistungen/einkommensteuererklaerung-koeln-marienburg/
Timestamp: 2019-02-17 20:18:27
Document Index: 216848019

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 10']

Einkommensteuererklärung Köln Marienburg / arens + becker
Einkommensteuererklärung Köln Marienburg
Sie haben eine Firma in Köln Marienburg und sind auf der Suche nach einer Steuerkanzlei, die sich mit dem Steuerrecht auskennt und eine Einkommensteuererklärung machen kann. Wir von der Kanzlei Arens & Becker haben unsere Räumlichkeiten im Kölner Rheinauhafen, nicht weit von Ihrem Unternehmen in Köln Marienburg entfernt. Wir haben einige Kunden in Köln Marienburg und können auch Sie zu allen Fragen in Bezug auf die Erstellung einer Einkommensteuererklärung umfassend beraten.
Eine erhebliche Steuerersparnis lässt sich erreichen, wenn eine Immobilie erworben wird, das nach dem Erwerb saniert wird. Doch Vorsicht: Erfolgt die Sanierung in den ersten drei Jahren nach dem Kauf, nimmt die Steuerbehörde anschaffungsnahen Aufwand an, wenn die Sanierungskosten 15 % der Anschaffungskosten für das Gebäude übersteigen (§ 6 Abs. 1 Ziffer 1 a EStG). In diesem Fall sind die (gesamten) Sanierungskosten nicht in voller Höhe, sondern nur über die Abschreibung mit 2 % (bzw. 2,5%) per anno abzuziehen. Die 15%- Grenze sollte eingehalten werden, ggf. durch (teilweise) Verschiebung der Sanierung.
Wie ermittelt man die Kosten für die Anschaffung der Immobilie? Im Notarvertrag steht nur der Kaufpreis für die gesamte Immobilie (Grundstück + Gebäude). Das Finanzamt prüft die in der Steuererklärung angegebenen Werte, stellt eigene Ermittlungen an. Nicht zulässig ist es, den vom Gutachterausschuss für das Grundstück ermittelten Wert vom Gesamtkaufpreis für das Objekt abzuziehen. Die Finanzverwaltung verwendet zur Ermittlung der Gebäudeanschaffungskosten ein eigenes Berechnungsschema.
Ist die Sanierung so umfassend, dass ein anderer Gebäudestandard erreicht wird, kann auch nach drei Jahren Herstellungsaufwand vorliegen. Es empfiehlt sich in diesem Falle, sich die von Finanzamt vorgegebenen Berechnungen genau anzusehen, um nicht hinterher enttäuscht zu werden, wenn es zu abweichenden Werten kommt.
Fallen bei einem Vermietungsobjekt (nach Ablauf von 3 Jahren nach dem Erwerb) so große Instandhaltungsaufwendungen an, dass der Steuersatz zu gering wird, um eine optimale Steuerentlastung zu erreichen, kann eine Verteilung des Aufwands auf 2- 5 Jahre Abhilfe schaffen. Allerdings erlaubt die Finanzverwaltung nur eine gleichmäßige Verteilung auf den gewählten Zeitraum.
Wenn zusammen veranlagte Personen ein Arbeitszimmer nutzen, waren bisher –bei Vorliegen der hierfür geltenden Voraussetzungen- lediglich insgesamt 1.250 Euro steuerlich absetzbar. Die Steuerbehörde hat diese objektbezogene Betrachtung aufgegeben. Es sind nun maximal 1.250 Euro je Ehegatte abzugsfähig, wenn die Kosten für das Arbeitszimmer entsprechend hoch sind.
Haushaltsnahe Dienstleistungen in der Steuererklärung
Aufwände für haushaltsnahe Beschäftigungen sind auf Antrag bis zu 20 % von maximal 20.000 Euro = 4.000 Euro steuerlich abzugsfähig bei einem sozialversicherungspflichtigen Job (§ 35 a Abs. 2 EStG) und bis zu 20 % der Kosten, maximal 510 Euro, bei einem Minijob (§ 35 a Abs. 1 EStG). Bitte beachten Sie: Sind Sie Mieter, ergeben sich die abzugsfähigen Kosten aus der Nebenkostenabrechnung (=Bescheinigung nach § 35 a EStG). Es sind dies die anteiligen Kosten für den Hausmeister, die Hausreinigung und Wartung.
Dienst- und Handwerkerleistungen in der Steuererklärung
Von den Kosten für Renovierungs- Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind 20 % der Kosten, maximal 1.200 Euro abzusetzen (§ 35 a Abs. 3 EStG). Darauf sollten Sie achten: Es sind nur die Lohnanteile aus den Handwerkerrechnungen begünstigt, nicht die Kosten für das Material. Die Lohnkosten sollten in der Rechnung des Handwerkers gesondert ausgewiesen sein.
Leistungen zur Kinderbetreuung in der Einkommensteuererklärung
Von den Leistungen für die Kinderbetreuung sind 2/3 der Aufwendungen, höchstens jedoch 4.000 Euro je Kind, als Sonderausgaben absetzbar (§ 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG). Es ist allerdings einiges zu beachten:
• Das Kind muss im Haushalt leben
• Das Kind darf das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
• Es muss eine Rechnung vorliegen.
• Die Zahlung muss unbar erfolgt sein.
Begünstigt sind Aufwendungen für Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhort, Tagesmütter, Babysitter, Erzieher, Haushaltshilfen, Kinderfrau. Es sind nur Leistungen für die behütende und beaufsichtigende Betreuung begünstigt (z.B. Beaufsichtigung des Kindes bei der Erledigung der Hausaufgaben).
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns – Arens + Becker in Köln