Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20StR%20233/07
Timestamp: 2020-08-06 01:35:52
Document Index: 186045356

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 212', '§ 15', '§ 261', '§ 267', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 10.07.2007 - 3 StR 233/07 - dejure.org
BGH, 10.07.2007 - 3 StR 233/07
https://dejure.org/2007,5761
BGH, 10.07.2007 - 3 StR 233/07 (https://dejure.org/2007,5761)
BGH, Entscheidung vom 10.07.2007 - 3 StR 233/07 (https://dejure.org/2007,5761)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 2007 - 3 StR 233/07 (https://dejure.org/2007,5761)
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§ 212 StGB; § 15 StGB; § 261 StPO; § 267 Abs. 3 StPO
Tötungsvorsatz (Beweiswürdigung; gefährliche Gewalthandlung; fehlendes Tatmotiv); Urteilsgründe
Anforderungen an die tatrichterliche Feststellung eines direkten Tötungsvorsatzes bzw. eines entsprechenden Tatentschlusses bei besonders gefährlicher Gewaltanwendung; Voraussetzungen für ein Absehen von der Strafrahmenmilderung bei Vorwerfbarkeit der verminderten ...
Tötungsvorsatz bei gefährlichen Gewalthandlungen und erheblich alkoholisiertem Täter
NStZ 2007, 307
NStZ-RR 2007, 307
Dabei hat der Tatrichter die im Einzelfall in Betracht kommenden, einen Vorsatz in Frage stellenden Umstände in seine Erwägungen einzubeziehen (vgl. BGH, Urteil vom 26. November 2014 - 2 StR 54/14, NStZ 2015, 516, 517; Beschlüsse vom 10. Juli 2007 - 3 StR 233/07, NStZ-RR 2007, 307; vom 27. August 2013 - 2 StR 148/13, NStZ 2014, 35).
Bei der gebotenen Gesamtschau hat das Tatgericht die im Einzelfall in Betracht kommenden, einen Vorsatz in Frage stellenden Umstände in seine Erwägungen einzubeziehen (vgl. BGH, Urteile vom 1. März 2018 - 4 StR 399/17, BGHSt 63, 88, 93 f.; vom 26. November 2014 - 2 StR 54/14, NStZ 2015, 516 f.; Beschlüsse vom 27. August 2013 - 2 StR 148/13, NStZ 2014, 35; vom 10. Juli 2007 - 3 StR 233/07, NStZ-RR 2007, 307).
Dabei hat der Tatrichter die im Einzelfall in Betracht kommenden, einen Vorsatz in Frage stellenden Umstände in seine Erwägungen einzubeziehen (vgl. BGH, Urteil vom 26. November 2014 - 2 StR 54/14, NStZ 2015, 516, 517; Beschluss vom 10. Juli 2007 - 3 StR 233/07, NStZ-RR 2007, 307; Beschluss vom 27. August 2013 - 2 StR 148/13, NStZ 2014, 35).
Der Schluss aus einer besonders gefährlichen Gewalthandlung auf einen (bedingten) Tötungsvorsatz ist aber nur dann rechtsfehlerfrei, wenn der Tatrichter auch die im Einzelfall in Betracht kommenden, den Vorsatz in Frage stellenden Umstände in seine Erwägungen einbezogen hat (BGH, Beschluss vom 10. Juli 2007 - 3 StR 233/07, NStZ-RR 2007, 307).
Schließlich ist der Schluss aus einer besonders gefährlichen Gewalthandlung auf einen (bedingten) Tötungsvorsatz nur dann rechtsfehlerfrei, wenn der Tatrichter auch die im Einzelfall in Betracht kommenden, den Vorsatz in Frage stellenden Umstände in seine Erwägungen einbezogen hat (BGH, Beschluss vom 10. Juli 2007 - 3 StR 233/07, NStZ-RR 2007, 307; Senat, Beschluss vom 27. August 2013 - 2 StR 148/13, NStZ 2014, 35).