Source: https://www.gesetze-im-internet.de/ogewv_2016/BJNR137310016.html
Timestamp: 2018-06-22 05:10:15
Document Index: 58056381

Matched Legal Cases: ['Art. 3', '§ 84', '§ 84', '§ 4', '§ 10', '§ 84', '§ 3', '§ 5', '§ 27', '§ 82', '§ 5', '§ 5', '§ 10', '§ 5', '§ 5', '§ 9', '§ 11', '§ 13', '§ 10', '§ 13', '§ 14', '§ 11', '§ 8', '§ 12', '§ 15']

OGewV - Verordnung zum Schutz der Oberflächengewässer
"Oberflächengewässerverordnung vom 20. Juni 2016 (BGBl. I S. 1373)"
Ersetzt V 753-13-3 v. 20.7.2011 I 1429 (OGewV)
Richtlinie 2008/105/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über Umweltqualitätsnormen im Bereich der Wasserpolitik und zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinien des Rates 82/176/EWG, 83/513/EWG, 84/156/EWG, 84/491/EWG und 86/280/EWG sowie zur Änderung der Richtlinie 2000/60/EG (ABl. L 348 vom 24.12.2008, S. 84), die zuletzt durch die Richtlinie 2013/39/EU (ABl. L 226 vom 24.8.2013, S. 1) geändert worden ist,
Richtlinie 2009/90/EG der Kommission vom 31. Juli 2009 zur Festlegung technischer Spezifikationen für die chemische Analyse und die Überwachung des Gewässerzustands gemäß der Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 201 vom 1.8.2009, S. 36),
Richtlinie 2014/101/EU der Kommission vom 30. Oktober 2014 zur Änderung der Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (ABl. L 311 vom 31.10.2014, S. 32),
Beschluss 2013/480/EU der Kommission vom 20. September 2013 zur Festlegung der Werte für die Einstufungen des Überwachungssystems des jeweiligen Mitgliedstaats als Ergebnis der Interkalibrierung gemäß der Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Entscheidung 2008/915/EG (ABl. L 266 vom 8.10.2013, S. 1, L 102 vom 5.4.2014, S. 22).
(+++ Textnachweis ab: 24.6.2016 +++)
(+++ Zur Anwendung vgl. Anlage 8, Anlage 10 +++)
EGRL   60/2000          (CELEX Nr: 32000L0060)
EGRL  105/2008          (CELEX Nr: 32008L0105)
EGRL   90/2009          (CELEX Nr: 32009L0090)
EURL  101/2014          (CELEX Nr: 32014L0101)
EUBes 480/2013          (CELEX Nr: 32013D0480) +++)
Die V wurde als Artikel 1 der V v. 20.6.2016 I 1373 von der Bundesregierung nach Anhörung der beteiligten Kreise und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit auf Vorschlag der Freien und Hansestadt Hamburg und Niedersachsen und mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Sie ist gem. Art. 3 Satz 1 dieser V am 24.6.2016 in Kraft getreten.
Anlage 5 Bewertungsverfahren und Grenzwerte der ökologischen Qualitätsquotienten für die verschiedenen Gewässertypen
Anlage 6 Umweltqualitätsnormen für flussgebietsspezifische Schadstoffe zur Beurteilung des ökologischen Zustands und des ökologischen Potenzials
Anlage 7 Allgemeine physikalisch-chemische Qualitätskomponenten
Anlage 8 Umweltqualitätsnormen zur Beurteilung des chemischen Zustands
Anlage 9 Anforderungen an Analysenmethoden, an Laboratorien und an die Beurteilung der Überwachungsergebnisse
Anlage 10 Überwachung des ökologischen Zustands, des ökologischen Potenzials und des chemischen Zustands; Überwachungsnetz; zusätzliche Überwachungsanforderungen
Anlage 11 Anforderungen an die Festlegung der repräsentativen Überwachungsstellen für Stoffe der Beobachtungsliste
Anlage 12 Darstellung des ökologischen Zustands, des ökologischen Potenzials und des chemischen Zustands; Kennzeichnung von Oberflächenwasserkörpern
Anlage 13 Ermittlung langfristiger Trends
Die Konzentration eines bestimmten Schadstoffs oder einer bestimmten Schadstoffgruppe, die in Wasser, Schwebstoffen, Sedimenten oder Biota aus Gründen des Gesundheits- und Umweltschutzes nicht überschritten werden darf;
Stoffe, die in Anlage 8 Tabelle 1 Spalte 8 aufgeführt sind;
Stoffe, die in Anlage 8 Tabelle 1 Spalte 9 aufgeführt sind;
Spezifische synthetische und spezifische nichtsynthetische Schadstoffe, die in Anlage 6 aufgeführt sind;
Nach Maßgabe der Anlage 1 werden folgende Bestimmungen zum 22. Dezember 2019 durch die zuständige Behörde überprüft und gegebenenfalls aktualisiert:
(1) Die Einstufung des ökologischen Zustands eines Oberflächenwasserkörpers richtet sich nach den in Anlage 3 aufgeführten Qualitätskomponenten. Die zuständige Behörde stuft den ökologischen Zustand eines Oberflächenwasserkörpers nach Maßgabe von Anlage 4 Tabellen 1 bis 5 in die Klassen sehr guter, guter, mäßiger, unbefriedigender oder schlechter Zustand ein.
(2) Die Einstufung des ökologischen Potenzials eines künstlichen oder erheblich veränderten Oberflächenwasserkörpers richtet sich nach den in Anlage 3 aufgeführten Qualitätskomponenten, die für diejenige Gewässerkategorie nach Anlage 1 Nummer 1 gelten, die dem betreffenden Wasserkörper am ähnlichsten ist. Die zuständige Behörde stuft das ökologische Potenzial nach Maßgabe von Anlage 4 Tabellen 1 und 6 in die Klassen höchstes, gutes, mäßiges, unbefriedigendes oder schlechtes Potenzial ein.
(3) Bei der Einstufung nach Absatz 1 oder Absatz 2 sind die in Anlage 5 aufgeführten Verfahren und Werte zu verwenden.
(4) Maßgebend für die Einstufung des ökologischen Zustands oder des ökologischen Potenzials ist die jeweils schlechteste Bewertung einer der biologischen Qualitätskomponenten nach Anlage 3 Nummer 1 in Verbindung mit Anlage 4. Bei der Bewertung der biologischen Qualitätskomponenten sind die hydromorphologischen Qualitätskomponenten nach Anlage 3 Nummer 2 sowie die entsprechenden allgemeinen physikalisch-chemischen Qualitätskomponenten nach Anlage 3 Nummer 3.2 in Verbindung mit Anlage 7 zur Einstufung unterstützend heranzuziehen.
(5) Wird eine Umweltqualitätsnorm oder werden mehrere Umweltqualitätsnormen nach Anlage 3 Nummer 3.1 in Verbindung mit Anlage 6 nicht eingehalten, ist der ökologische Zustand oder das ökologische Potenzial höchstens als mäßig einzustufen. Hierbei gilt für Stoffe mit überarbeiteten Umweltqualitätsnormen und für neu geregelte Stoffe Folgendes:
Für die zum 22. Dezember 2021 zu aktualisierenden Maßnahmenprogramme und Bewirtschaftungspläne nach § 84 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes sind die Umweltqualitätsnormen für die Stoffe mit den Nummern 2, 3, 6, 12, 14, 21, 22, 26, 28, 29, 31, 35, 41, 42, 44, 62 und 65 nach Anlage 6 zugrunde zu legen; diese müssen für die Erreichung des guten ökologischen Zustands spätestens ab dem 22. Dezember 2027 eingehalten werden.
Für die zum 22. Dezember 2015 zu aktualisierenden Maßnahmenprogramme und Bewirtschaftungspläne nach § 84 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes sind abweichend von Satz 1 für die in Nummer 1 genannten Stoffe mit den Nummern 2, 3, 6, 14, 21, 35, 41 und 44 die Umweltqualitätsnormen nach Anlage 5 der Oberflächengewässerverordnung vom 20. Juli 2011 (BGBl. I S. 1429) zugrunde zu legen; diese sind für die Erreichung des guten ökologischen Zustands bis zum 22. Dezember 2021 maßgeblich.
Die Einstufung des chemischen Zustands eines Oberflächenwasserkörpers richtet sich nach den in Anlage 8 Tabelle 2 aufgeführten Umweltqualitätsnormen. Erfüllt der Oberflächenwasserkörper diese Umweltqualitätsnormen, stuft die zuständige Behörde den chemischen Zustand als gut ein. Andernfalls ist der chemische Zustand als nicht gut einzustufen. Abweichend von Satz 1 werden die Stoffe Nummer 34 bis Nummer 45 der Anlage 8 Tabelle 2 und deren Umweltqualitätsnormen erst ab dem 22. Dezember 2018 berücksichtigt.
(2) Die Oberflächenwasserkörper, die der Trinkwassergewinnung dienen, sind im Bewirtschaftungsplan auf Karten darzustellen.
(1) Die Methoden, die zur Überwachung der biologischen, hydromorphologischen und allgemeinen physikalisch-chemischen Qualitätskomponenten verwendet werden, müssen den Normen entsprechen, die in Anhang V Nummer 1.3.6 der Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (ABl. L 327 vom 22.12.2000, S. 1), die zuletzt durch die Richtlinie 2014/101/EU (ABl. L 311 vom 31.10.2014, S. 32) geändert worden ist, genannt sind.
(2) Die zuständige Behörde überprüft die Einhaltung der Umweltqualitätsnormen nach Maßgabe von Anlage 9 Nummer 3. Die hierbei anzuwendenden Analysenmethoden müssen die Anforderungen nach Anlage 9 Nummer 1 erfüllen.
(3) Laboratorien, die an der Überwachung biologischer, chemischer oder physikalisch-chemischer Qualitätskomponenten mitwirken, haben die erforderlichen qualitätssichernden Maßnahmen zu ergreifen, um eine hinreichende Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Überwachungsergebnisse sicherzustellen. Die Laboratorien haben insbesondere die Anforderungen nach Anlage 9 Nummer 2 zu erfüllen.
(1) Die Überwachung der Oberflächenwasserkörper hinsichtlich ihres ökologischen Zustands oder ihres ökologischen Potenzials, ihres chemischen Zustands sowie die Überwachung der Oberflächenwasserkörper, die der Trinkwassergewinnung dienen, richten sich nach Anlage 10. Die Überwachungsprogramme werden von der zuständigen Behörde regelmäßig überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.
(2) Die zuständige Behörde überwacht die Erfüllung der Anforderungen an die biologischen Qualitätskomponenten nach Anlage 4 sowie die Einhaltung der Umweltqualitätsnormen für flussgebietsspezifische Schadstoffe nach Anlage 6 im Rahmen der überblicksweisen Überwachung nach Anlage 10 Nummer 1 und, soweit nach Anlage 10 Nummer 2 erforderlich, im Rahmen der operativen Überwachung an für den Oberflächenwasserkörper repräsentativen Messstellen. Satz 1 gilt entsprechend für Umweltqualitätsnormen zur Beurteilung des chemischen Zustands nach Anlage 8 Tabelle 2.
(1) Die zuständige Behörde stellt den ökologischen Zustand oder das ökologische Potenzial eines Oberflächenwasserkörpers auf einer gesonderten Karte nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 1 dar. Der chemische Zustand ist auf einer gesonderten Karte nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 2 darzustellen. Wird der ökologische Zustand oder das ökologische Potenzial eines Oberflächenwasserkörpers schlechter als gut eingestuft, sind die für die Einstufung maßgebenden biologischen Qualitätskomponenten und flussgebietsspezifischen Schadstoffe nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 1.3 und 1.4 zu kennzeichnen oder in geeigneter anderer Weise darzustellen. Wird der chemische Zustand als nicht gut eingestuft, sind die maßgebenden Stoffe nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 2 zu kennzeichnen oder in geeigneter anderer Weise darzustellen.
(2) Die zuständige Behörde kann die Informationen über den chemischen Zustand beispielsweise im Hinblick auf einen oder mehrere Stoffe der Anlage 8 Tabelle 1, Spalten 4, 5 und 7 gesondert von den Informationen über den chemischen Zustand im Hinblick auf die übrigen in Anlage 8 Tabelle 1 aufgeführten Stoffe in weiteren Karten nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 2 darstellen. Für einzelne Stoffe der Anlage 8 Tabelle 1 kann das Ausmaß der Abweichung von der Umweltqualitätsnorm in weiteren Karten dargestellt werden; hierfür sind Kategorien zu verwenden, die das Ausmaß der Abweichung näherungsweise im Wege einer ein- oder mehrmaligen Multiplikation der Umweltqualitätsnorm mit dem Faktor 2 oder 4 beschreiben.
(3) Die zuständige Behörde kennzeichnet nach Maßgabe von Anlage 12 Nummer 3 Oberflächenwasserkörper, bei denen die Einhaltung der Umweltqualitätsnormen von Schadstoffen unter Berücksichtigung der natürlichen Hintergrundkonzentrationen festgestellt wurde.
die aktualisierten Bestandsaufnahmen und Karten nach § 4 Absatz 1 und 2,
eine Tabelle, in der Folgendes aufgeführt ist:
die Bestimmungsgrenzen der Analysenmethoden nach Anlage 9 Nummer 1, die bei der Überwachung von Umweltqualitätsnormen nach Anlage 8 Tabelle 2 verwendet worden sind, sowie
Informationen über die Leistung dieser Analysenmethoden in Bezug auf die in Anlage 9 Nummern 1.3, 1.4 und 1.5 festgelegten Mindestleistungskriterien,
eine Begründung für die nach Anlage 10 Nummer 4 angewandte Überwachungsfrequenz von prioritären Stoffen der Anlage 8, für die eine Umweltqualitätsnorm für Sedimente oder Biota angewandt wird, falls die Überwachungsintervalle länger als ein Jahr sind.
(2) Die Bundesanstalt für Gewässerkunde macht die aktualisierten Bewirtschaftungspläne und den Zwischenbericht nach Artikel 15 Absatz 3 der Richtlinie 2000/60/EG über ein zentrales Portal im Internet der Öffentlichkeit zugänglich.
(1) Die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme in den Flussgebietseinheiten richten sich zum Schutz der Meeresgewässer an dem Ziel aus, dass folgende Jahresmittelwerte für Gesamtstickstoff nicht überschritten werden:
bei in die Nordsee mündenden Flüssen 2,8 Milligramm pro Liter
an den jeweiligen Süßwassermessstellen am Grenzscheitel limnisch/marin zum Zeitpunkt Kenterpunkt Ebbe,
bei Flüssen, deren Mündungsbereich sich außerhalb des Bundesgebiets befindet, an den Punkten, an denen diese Flüsse das Bundesgebiet endgültig verlassen,
bei in die Ostsee mündenden Flüssen 2,6 Milligramm pro Liter
an den jeweiligen Süßwassermessstellen am Grenzscheitel limnisch/marin,
bei Flüssen, deren Mündungsbereich sich außerhalb des Bundesgebiets befindet, an den Punkten, an denen diese Flüsse das Bundesgebiet endgültig verlassen.
(2) Die zuständige Behörde des Landes, in dem sich die Messstellen und Punkte nach Absatz 1 befinden, überwacht die Einhaltung der Anforderungen nach Absatz 1 nach Maßgabe von Anlage 10 Nummer 4 Tabelle 1.
(1) Im Rahmen der Überwachung nach § 10 ermittelt die zuständige Behörde nach Maßgabe von Anlage 13 Nummer 1 bis 4 den langfristigen Trend der Konzentrationen derjenigen in Anlage 8 Tabelle 1 aufgeführten Stoffe, die dazu neigen, sich in Biota, Schwebstoffen oder Sedimenten anzureichern. Dies betrifft insbesondere die Stoffe nach Anlage 8 Tabelle 1 Spalte 6. Diese Stoffe sind im Regelfall mindestens alle drei Jahre in Biota, Schwebstoffen oder Sedimenten zu überwachen, es sei denn, die zuständige Behörde legt auf Grund des aktuellen Wissensstands ein anderes Intervall fest.
(2) Im Rahmen der Aktualisierung des Maßnahmenprogramms nach § 84 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes sind Maßnahmen vorzusehen, mit denen sichergestellt wird, dass die in Absatz 1 genannten Konzentrationen in den betreffenden Biota, Schwebstoffen oder Sedimenten nicht signifikant ansteigen. Ein signifikanter Anstieg liegt vor, wenn die Voraussetzungen nach Anlage 13 Nummer 5 erfüllt sind.
Anlage 1 (zu § 3 Satz 1, § 5 Absatz 2 Satz 1)
(Fundstelle: BGBl. I 2016,1379 - 1381)
Die Oberflächenwasserkörper innerhalb einer Flussgebietseinheit sind nach Maßgabe der Nummer 1 in Kategorien einzuteilen und ihre Lage und Grenzen sind festzulegen. Sie sind in jeder Kategorie nach Maßgabe der Nummer 2 nach Typen zu unterscheiden. Die Oberflächenwasserkörper, die für eine Einstufung als künstlich oder erheblich verändert in Betracht kommen, sind den Typen jener Gewässerkategorie zuzuordnen, der sie am ähnlichsten sind. Für jeden Gewässertyp sind nach Maßgabe der Nummer 3 die typspezifischen Referenzbedingungen festzulegen, die dem sehr guten ökologischen Zustand entsprechen. Das höchste ökologische Potenzial ist aus den Referenzbedingungen des Gewässertyps abzuleiten, dem der künstliche oder erheblich veränderte Oberflächenwasserkörper am ähnlichsten ist.
Typen von Oberflächengewässern
Fließgewässer (mit einem Einzugsgebiet von 10 Quadratkilometern oder größer)
Ökoregion 4: Alpen, Höhe über 800 Meter
Typ 1 Fließgewässer der Alpen
Subtyp 1.1 Bäche der Kalkalpen
Subtyp 1.2 Kleine Flüsse der Kalkalpen
Ökoregionen 8 und 9: Mittelgebirge und Alpenvorland, Höhe 200 bis 800 Meter
Typ 2 Fließgewässer des Alpenvorlandes
Subtyp 2.1 Bäche des Alpenvorlandes
Subtyp 2.2 Kleine Flüsse des Alpenvorlandes
Typ 3 Fließgewässer der Jungmoräne des Alpenvorlandes
Subtyp 3.1 Bäche der Jungmoräne des Alpenvorlandes
Subtyp 3.2 Kleine Flüsse der Jungmoräne des Alpenvorlandes
Typ 4 Große Flüsse des Alpenvorlandes
Typ 5 Grobmaterialreiche silikatische Mittelgebirgsbäche
Typ 5.1 Feinmaterialreiche silikatische Mittelgebirgsbäche
Subtyp 5.2 (PHYLIB) Feinmaterialreiche silikatische Mittelgebirgsbäche in Vulkangebieten
Typ 6 Feinmaterialreiche karbonatische Mittelgebirgsbäche
Subtyp 6 K Feinmaterialreiche karbonatische Mittelgebirgsbäche (Keuper)
Typ 7 Grobmaterialreiche karbonatische Mittelgebirgsbäche
Typ 9 Silikatische fein- bis grobmaterialreiche Mittelgebirgsflüsse
Typ 9.1 Karbonatische fein- bis grobmaterialreiche Mittelgebirgsflüsse
Subtyp 9.1 K Karbonatische fein- bis grobmaterialreiche Mittelgebirgsflüsse (Keuper)
Typ 9.2 Große Flüsse des Mittelgebirges
Typ 10 Kiesgeprägte Ströme
Ökoregionen 13 und 14: Norddeutsches Tiefland, Höhe unter 200 Meter
Typ 14 Sandgeprägte Tieflandbäche
Typ 15 Sand- und lehmgeprägte Tieflandflüsse
Typ 15 g Große sand- und lehmgeprägte Tieflandflüsse
Typ 16 Kiesgeprägte Tieflandbäche
Typ 17 Kiesgeprägte Tieflandflüsse
Typ 18 Lösslehmgeprägte Tieflandbäche
Typ 20 Sandgeprägte Ströme
Typ 22 Marschengewässer
Subtyp 22.1 Kleine und mittelgroße Gewässer der Marschen
Subtyp 22.2 Große Gewässer der Marschen (meist mit Einzugsgebieten innerhalb der Geestgebiete des Norddeutschen Tieflandes)
Subtyp 22.3 Ströme der Marschen (Unterläufe von Elbe und Weser oberhalb der Übergangsgewässer)
Typ 23 Rückstau- bzw. brackwasserbeeinflusste Ostseezuflüsse
Typ 11 Organisch geprägte Bäche
Typ 12 Organisch geprägte Flüsse
Typ 19 Kleine Niederungsfließgewässer in Fluss- und Stromtälern
Typ 21 Seeausflussgeprägte Fließgewässer
Subtyp 21 N Seeausflussgeprägte Fließgewässer des Norddeutschen Tieflandes (Nord)
Subtyp 21 S Seeausflussgeprägte Fließgewässer des Alpenvorlandes (Süd)
Seen (mit einer Oberfläche von 0,5 Quadratkilometern oder größer)
Ökoregionen 4 und 9: Alpen und Alpenvorland
Typ 1: Polymiktischer Alpenvorlandsee
Typ 2: Geschichteter Alpenvorlandsee mit relativ großem Einzugsgebiet1
Typ 3: Geschichteter Alpenvorlandsee mit relativ kleinem Einzugsgebiet
Ökoregionen 8 und 9: Mittelgebirge
Typ 5: Geschichteter kalziumreicher Mittelgebirgssee mit relativ großem Einzugsgebiet
Typ 6: Polymiktischer kalziumreicher Mittelgebirgssee
Typ 7: Geschichteter kalziumreicher Mittelgebirgssee mit relativ kleinem Einzugsgebiet
Typ 8: Geschichteter kalziumarmer Mittelgebirgssee mit relativ großem Einzugsgebiet
Typ 9: Geschichteter kalziumarmer Mittelgebirgssee mit relativ kleinem Einzugsgebiet
Ökoregionen 13 und 14: Norddeutsches Tiefland
Typ 10: Geschichteter Tieflandsee mit relativ großem Einzugsgebiet
Typ 11: Polymiktischer Tieflandsee mit relativ großem Einzugsgebiet
Typ 12: Flusssee im Tiefland
Typ 13: Geschichteter Tieflandsee mit relativ kleinem Einzugsgebiet
Typ 14: Polymiktischer Tieflandsee mit relativ kleinem Einzugsgebiet
Typ 88: Sondertyp natürlicher See (z. B. Moorsee, Strandsee, Altarm oder Altwasser)
Typ 99: Sondertyp künstlicher See (z. B. Abgrabungssee)
Übergangsgewässer (Ästuare mit einem Einzugsgebiet von 10 Quadratkilometern oder größer)
Typ T1: Übergangsgewässer Elbe-Weser-Ems
Typ T2: Übergangsgewässer Eider
Typ N5: euhalines felsgeprägtes Küstengewässer um Helgoland
Subtyp B1a: Salzgehalt 0,5 – 3 PSU2
Subtyp B1b: Salzgehalt 3 – 5 PSU
Subtyp B2a: Salzgehalt 5 – 10 PSU
Subtyp B2b: Salzgehalt 10 – 18 PSU
Subtyp B3a: Salzgehalt 5 – 10 PSU
Subtyp B3b: Salzgehalt 10 – 18 PSU
Typ B4: meso-polyhalines offenes Küstengewässer, saisonal geschichtet (Salzgehalt 10 – 30 PSU)
Ein See wird als geschichtet eingeordnet, wenn die thermische Schichtung an der tiefsten Stelle des Sees über mindestens drei Monate stabil bleibt.
PSU (Practical Salinity Units) ist die Maßeinheit für die Salinität.
Anlage 1 Nr. 2.2 Typ 88 Kursivdruck: Aufgrund offensichtlicher Unrichtigkeit wurde hinter dem Wort "z.B" ein fehlender Punkt eingefügt
(Fundstelle: BGBl. I 2016,1382)
Es ist zu beurteilen, bei welchen Oberflächenwasserkörpern auf Grund der in Nummer 1 zusammengestellten Belastungen das Risiko besteht, dass sie die Bewirtschaftungsziele nach Maßgabe der §§ 27 bis 31 des Wasserhaushaltsgesetzes nicht erreichen, die für sie festgelegt worden sind. Dieser Beurteilung sind die nach Nummer 1 gesammelten Daten sowie andere einschlägige Informationen einschließlich vorhandener Daten aus der Umweltüberwachung zugrunde zu legen. Die Beurteilung kann durch Modellierungstechniken unterstützt werden. Für Oberflächenwasserkörper nach Satz 1 ist, soweit erforderlich, eine zusätzliche Beschreibung vorzunehmen, um die Überwachungsprogramme nach Anlage 10 und die Maßnahmenprogramme nach § 82 des Wasserhaushaltsgesetzes weiterzuentwickeln.
Anlage 3 (zu § 5 Absatz 1 Satz 1, Absatz 2 Satz 1, Absatz 4 und Absatz 5 Satz 1)
(Fundstelle: BGBl. I 2016,1383 - 1384)
Gewässerflora Phytoplankton Artenzusammensetzung,
Biomasse X1 X X X
Artenhäufigkeit X2 X2
Artenhäufigkeit X X X2
Altersstruktur X X X3
Flussgebietsspezifische
Schadstoffe synthetische und nichtsynthetische Schadstoffe
in Wasser, Sedimenten oder Schwebstoffen Schadstoffe nach
Anlage 6 X X X X
Eisen X
Leitfähigkeit bei 25 °C X X X
Säurekapazität Ks (bei versauerungsgefährdeten Gewässern) X X
ortho-Phosphat-
Phosphor X X X X
Ammoniak-Stickstoff X
Nitrit-Stickstoff X
Anlage 4 (zu § 5 Absatz 1 Satz 2, Absatz 2 Satz 2, § 10 Absatz 2 Satz 1)
Planktonblüten treten mit einer Häufigkeit und Intensität auf, die den typspezifischen physikalisch-chemischen Bedingungen entsprechen. Die planktonischen Taxa weichen in ihrer Zusammensetzung und Abundanz geringfügig von den typspezifischen Gemeinschaften ab. Diese Abweichungen deuten nicht auf ein beschleunigtes Wachstum von Algen hin, das das Gleichgewicht der in dem Gewässer vorhandenen Organismen oder die physikalisch-chemische Qualität des Wassers oder Sediments in unerwünschter Weise stören würde.
Phytobenthos Die taxonomische Zusammensetzung entspricht vollständig oder nahezu vollständig den Referenzbedingungen.
Benthische
wirbellose Fauna Die taxonomische Zusammensetzung und die Abundanz entsprechen vollständig oder nahezu vollständig den Referenzbedingungen.
Der Grad der Vielfalt der wirbellosen Taxa zeigt geringfügige Anzeichen für Abweichungen von den typspezifischen Werten. Die wirbellosen Taxa weichen in Zusammensetzung und Abundanz mäßig von den typspezifischen Gemeinschaften ab.
Die Altersstrukturen der Fischgemeinschaften zeigen Anzeichen für Störungen auf Grund anthropogener Einflüsse auf die physikalisch-chemischen oder hydromorphologischen Qualitätskomponenten und deuten in wenigen Fällen auf Störungen bei der Fortpflanzung oder Entwicklung einer bestimmten Art hin, sodass einige Altersstufen fehlen können. Auf Grund anthropogener Einflüsse auf die physikalisch-chemischen oder hydromorphologischen Qualitätskomponenten weichen die Arten in Zusammensetzung und Abundanz mäßig von den typspezifischen Gemeinschaften ab.
Wasserhaushalt Menge und Dynamik der Strömung und die sich daraus ergebende Verbindung zum Grundwasser entsprechen vollständig oder nahezu vollständig den Referenzbedingungen. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Durchgängigkeit des
Flusses Die Durchgängigkeit des Flusses wird nicht durch menschliche Tätigkeiten gestört und ermöglicht eine ungestörte Migration aquatischer Organismen und den Transport von Sedimenten. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Allgemeine Bedingungen Die Werte für die physikalisch-chemischen Komponenten entsprechen vollständig oder nahezu vollständig den Werten, die bei Vorliegen der Referenzbedingungen zu verzeichnen sind. Die Werte für die Temperatur, die Sauerstoffbilanz, den pH-Wert, das Säureneutralisierungsvermögen und den Salzgehalt gehen nicht über den Bereich hinaus, innerhalb dessen die Funktionsfähigkeit des typspezifischen Ökosystems Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Salzgehalt, pH-Wert, Säureneutralisierungsvermögen und Temperatur zeigen keine Anzeichen anthropogener Störungen und bleiben in dem Bereich, der normalerweise bei Vorliegen der Referenzbedingungen festzustellen ist. und die Einhaltung der oben beschriebenen Werte für die biologischen Qualitätskomponenten gewährleistet sind.
Spezifische synthetische Schadstoffe Die Konzentrationen liegen bei nahe null oder zumindest unter der Nachweisgrenze der allgemein gebräuchlichen fortschrittlichsten Analysetechniken. Die Konzentrationen sind nicht höher als die Umweltqualitätsnormen nach Anlage 6. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Spezifische nicht
synthetische Schadstoffe Die Konzentrationen bleiben in dem Bereich, der normalerweise bei Vorliegen der Referenzbedingungen festzustellen ist (Hintergrundwerte). Die Konzentrationen sind nicht höher als die Umweltqualitätsnormen nach Anlage 6. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Der Grad der Vielfalt der wirbellosen Taxa zeigt geringfügige Anzeichen für Abweichungen von den Werten, die bei Vorliegen der Referenzbedingungen zu verzeichnen sind. Die wirbellosen Taxa weichen in Zusammensetzung und Abundanz mäßig von den typspezifischen Gemeinschaften ab.
Wasserhaushalt Menge und Dynamik der Strömung, Wasserstandsniveau, Verweildauer und die sich daraus ergebende Verbindung zum Grundwasser entsprechen vollständig oder nahezu vollständig den Referenzbedingungen. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Spezifische synthetische Schadstoffe Die Konzentrationen liegen bei nahe null oder zumindest unter der Nachweisgrenze der allgemein gebräuchlichen fortschrittlichsten Analysenmethoden. Die Konzentrationen sind nicht höher als die Umweltqualitätsnormen nach Anlage 6. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Benthische wirbellose Fauna Der Grad der Vielfalt und der Abundanz der wirbellosen Taxa liegt in dem Bereich, der normalerweise bei Vorliegen der Referenzbedingungen festzustellen ist. Der Grad der Vielfalt und der Abundanz der wirbellosen Taxa liegt geringfügig außerhalb des Bereichs, der den typspezifischen Bedingungen entspricht. Der Grad der Vielfalt und der Abundanz der wirbellosen Taxa liegt mäßig außerhalb des Bereichs, der den typspezifischen Bedingungen entspricht.
Alle störungsempfindlichen Taxa, die bei Vorliegen der Referenzbedingungen gegeben sind, sind vorhanden. Die meisten empfindlichen Taxa der typspezifischen Gemeinschaften sind vorhanden. Es sind Taxa vorhanden, die auf Verschmutzung hindeuten.
Schadstoffe Die Konzentrationen bleiben in dem Bereich, der normalerweise bei Vorliegen der Referenzbedingungen festzustellen ist (Hintergrundwerte). Die Konzentrationen sind nicht höher als die Umweltqualitätsnormen nach Anlage 6. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Großalgen und
Angiospermen Alle störungsempfindlichen Großalgen- und Angiospermentaxa, die bei Vorliegen der Referenzbedingungen vorzufinden sind, sind vorhanden.
Qualitätskomponenten Die Werte für die einschlägigen biologischen Qualitätskomponenten entsprechen unter Berücksichtigung der physikalischen Bedingungen, die sich aus den künstlichen oder erheblich veränderten Eigenschaften des Gewässers ergeben, weitestgehend den Werten für den Oberflächengewässertyp, der am ehesten mit dem betreffenden Gewässer vergleichbar ist. Die Werte für die einschlägigen biologischen Qualitätskomponenten weichen geringfügig von den Werten ab, die für das höchste ökologische Potenzial gelten. Die Werte für die einschlägigen biologischen Qualitätskomponenten weichen mäßig von den Werten ab, die für das höchste ökologische Potenzial gelten.
Hydromorphologische Qualitätskomponenten Die hydromorphologischen Bedingungen sind so beschaffen, dass sich die Einwirkungen auf das Oberflächengewässer auf die Einwirkungen beschränken, die von den künstlichen oder erheblich veränderten Eigenschaften des Gewässers herrühren, nachdem alle Gegenmaßnahmen getroffen worden sind, um die beste Annäherung an die ökologische Durchgängigkeit sicherzustellen, insbesondere hinsichtlich der Wanderungsbewegungen der Fauna und angemessener Laich- und Aufzuchtgründe. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Allgemeine Bedingungen Die physikalisch-chemischen Komponenten entsprechen vollständig oder nahezu vollständig den Referenzbedingungen des Oberflächengewässertyps, der mit dem betreffenden künstlichen oder erheblich veränderten Gewässer am ehesten vergleichbar ist.
Die Nährstoffkonzentrationen bleiben in dem Bereich, der normalerweise bei Vorliegen der Referenzbedingungen festzustellen ist. Die Werte für die physikalisch-chemischen Komponenten liegen in dem Bereich, innerhalb dessen die Funktionsfähigkeit des Ökosystems und die Einhaltung der oben beschriebenen Werte für die biologischen Qualitätskomponenten gewährleistet sind.
Die Werte für die Temperatur und der pH-Wert gehen nicht über den Bereich hinaus, innerhalb dessen die Funktionsfähigkeit des Ökosystems Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Die Werte für die Temperatur und die Sauerstoffbilanz sowie der pH-Wert entsprechen den Werten, die bei Vorliegen der Referenzbedingungen in dem Oberflächengewässertyp vorzufinden sind, der dem betreffenden Gewässer am ehesten vergleichbar ist. und die Einhaltung der oben beschriebenen Werte für die biologischen Qualitätskomponenten gewährleistet sind.
synthetische Schadstoffe Die Konzentrationen bleiben in dem Bereich, der normalerweise bei Vorliegen der Referenzbedingungen mit dem Oberflächengewässertyp einhergeht, der am ehesten mit dem betreffenden künstlichen oder erheblich veränderten Gewässer vergleichbar ist (Hintergrundwerte). Die Konzentrationen sind nicht höher als die Umweltqualitätsnormen nach Anlage 6. Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können.
Anlage 5 (zu § 5 Absatz 3)
(Fundstelle: BGBl. I 2016,1397 - 1409)
Für die biologische Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos ist das Bewertungsverfahren PHYLIB1 (Verfahrensanleitung für die ökologische Bewertung von Fließgewässern zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie: Makrophyten und Phytobenthos) anzuwenden. Das Bewertungsverfahren umfasst die Module „Makrophyten“, „Diatomeen“ und „Phytobenthos (ohne Diatomeen)“. Module, die zu ungesicherten Ergebnissen führen, sind nicht anzuwenden. Alternativ kann für die Bewertung der Fließgewässer mit Makrophyten auch das NRW-VERFAHREN2 angewendet werden.
Für die biologische Qualitätskomponente benthische wirbellose Fauna ist das Bewertungsverfahren PERLODES3 (Bewertungsverfahren von Fließgewässern auf Basis des Makrozoobenthos) anzuwenden.
Für die biologische Qualitätskomponente Fischfauna ist das Bewertungsverfahren FIBS4 (fischbasiertes Bewertungssystem für Fließgewässer zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland) anzuwenden.
Typ gemäß Anlage 1 Nummer 2.1
sowie sonstige Gewässertypen5
sehr guter/guter
guter/mäßiger
Makrophyten/ Subtyp 1.1 MRK 0,70 0,48
Phytobenthos MP 0,72 0,43
(PHYLIB) MPG 0,75 0,48
Bewertung mit den Modulen „Makrophyten“, „Diatomeen“ und „Phytobenthos (ohne Diatomeen)“ Subtyp 1.2 MRK 0,69 0,44
MP 0,71 0,39
MPG 0,74 0,44
Typ 2 MRK 0,76 0,52
MP 0,78 0,47
MPG 0,81 0,52
MRS 0,79 0,54
196 MRK 0,72 0,49
MP 0,74 0,44
MPG 0,77 0,49
MRS 0,76 0,51
Typ 4 MRK 0,74 0,50
MP 0,76 0,45
MPG 0,79 0,50
MRS 0,78 0,51
118 MRK 0,72 0,49
Subtyp 5.29 MRK 0,70 0,48
MP 0,72 0,43
MPG 0,75 0,48
MRS 0,74 0,50
Typ 9 MRK 0,70 0,48
6 K,
9.1 K MRK 0,71 0,54
MP 0,73 0,49
MPG 0,76 0,54
MRS 0,74 0,56
Typ 7 MRK 0,77 0,53
MP 0,78 0,48
MPG 0,82 0,53
MRS 0,80 0,55
Typ 9.110 MRK 0,74 0,54
MP 0,75 0,49
MPG 0,79 0,54
MRS 0,77 0,55
Typ 9.2 MRK 0,70 0,51
MP 0,72 0,46
MPG 0,75 0,51
MRS 0,74 0,52
Typ 10 MRK 0,70 0,50
MP 0,72 0,45
MPG 0,75 0,50
MRS 0,73 0,52
1111 ,12 ,
1211 ,12 ,18 ,
1612 TRk 0,73 0,52
TRm 0,70 0,49
TRg 0,66 0,45
TNk 0,69 0,52
TNm 0,67 0,49
TNg 0,68 0,47
1111 ,13 ,
1211 ,13 ,18 ,
1911 TRk 0,70 0,51
TRm 0,67 0,48
TRg 0,64 0,44
TNk 0,66 0,51
TNm 0,65 0,48
TNg 0,65 0,46
15 g15 ,
1211 ,13 ,16 TRk 0,76 0,57
TRm 0,73 0,54
TRg 0,69 0,50
TNk 0,72 0,57
TNm 0,70 0,54
TNg 0,71 0,52
18 TRk 0,69 0,50
TRm 0,65 0,46
TRg 0,62 0,43
TNk 0,65 0,50
TNm 0,63 0,46
TNg 0,64 0,45
1718 TRk 0,70 0,51
Typ 1716 TRk 0,76 0,57
Typ 20 TRk 0,76 0,57
Makrophyten/ Subtyp 1.1 MRK 0,70 0,50
Phytobenthos MP 0,73 0,42
(PHYLIB) MPG 0,78 0,50
Bewertung mit den Modulen „Makrophyten“ und „Diatomeen“ Subtyp 1.2 MRK 0,69 0,45
MP 0,71 0,37
MPG 0,76 0,45
Typ 2 MRK 0,74 0,51
MP 0,77 0,44
MPG 0,82 0,51
196 MRK 0,69 0,47
MPG 0,76 0,47
MRS 0,74 0,49
Typ 4 MRK 0,72 0,47
MP 0,74 0,40
MPG 0,79 0,47
MRS 0,77 0,50
118 MRK 0,69 0,47
Typ 5,
Subtyp 5.29 MRK 0,66 0,45
MP 0,68 0,38
MPG 0,73 0,45
MRS 0,71 0,48
Typ 9 MRK 0,66 0,45
9.1 K MRK 0,63 0,45
MP 0,66 0,37
MPG 0,71 0,45
MRS 0,68 0,47
Typ 7 MRK 0,75 0,53
MP 0,78 0,45
MPG 0,83 0,53
Typ 9.110 MRK 0,71 0,51
MP 0,73 0,43
MPG 0,78 0,51
MRS 0,76 0,53
Typ 9.2 MRK 0,66 0,46
MP 0,68 0,39
MPG 0,73 0,46
MRS 0,71 0,49
Typ 10 MRK 0,65 0,45
MRS 0,70 0,48
1612 TRk 0,72 0,48
TRm 0,67 0,43
TRg 0,62 0,38
TNk 0,66 0,48
TNm 0,64 0,43
TNg 0,65 0,41
1718 ,
1911 TRk 0,68 0,47
TRm 0,63 0,42
TRg 0,58 0,37
TNk 0,62 0,47
TNm 0,60 0,42
TNg 0,61 0,39
1211 ,13 ,16 ,
1716 ,
20 TRk 0,77 0,56
TRm 0,72 0,51
TRg 0,67 0,46
TNk 0,71 0,56
TNm 0,68 0,51
TNg 0,69 0,48
18 TRk 0,66 0,45
TRm 0,61 0,40
TRg 0,56 0,35
TNk 0,60 0,45
TNm 0,57 0,40
TNg 0,58 0,37
Makrophyten/ Subtypen
1.2 MRK 0,70 0,47
(PHYLIB) MP 0,73 0,40
Phytobenthos MPG 0,78 0,47
Bewertung mit den Modulen „Makrophyten“ und „Phytobenthos (ohne Diatomeen)“ Typen
196 MRK 0,75 0,53
Subtyp 5.2 MRK 0,75 0,53
Typ 198 MRK 0,79 0,62
MP 0,81 0,54
MPG 0,86 0,62
MRS 0,84 0,64
10 MRK 0,75 0,55
MPG 0,83 0,55
MRS 0,80 0,58
1612 TRk 0,75 0,55
TRm 0,70 0,50
TRg 0,65 0,45
TNk 0,69 0,55
TNm 0,67 0,50
TNg 0,68 0,48
1211 ,13 ,
1911 TRk 0,75 0,55
1612 ,
17 TRk 0,75 0,55
Typ 20 TRk 0,75 0,55
Makrophyten/ Subtyp 1.1 0,70 0,47
Phytobenthos Subtyp 1.2 0,69 0,42
(PHYLIB) Typ 2 0,79 0,54
Bewertung mit den Modulen „Diatomeen“ und „Phytobenthos (ohne Diatomeen)“ Typen 3, 116 , 196 0,74 0,49
Typ 4 0,77 0,50
Typen 57 , 5.1, 118 0,74 0,49
Subtyp 5.29 0,71 0,48
Typ 9 0,71 0,48
Typen 6, 198
Subtypen 6 K, 9.1 K 0,72 0,56
Typ 7 0,80 0,55
Typ 9.18 0,76 0,56
Typ 9.2 0,71 0,51
Typ 10 0,70 0,50
1111 ,12 , 1211 ,12 ,18 , 1412 , 1612 0,72 0,53
Typen 1111 ,13 , 1211 ,13 ,18 , 1414 ,
1515 , 1911 0,68 0,52
Typen 1211 ,13 ,16 , 15 g15 0,77 0,61
Typen 1517 , 18 0,66 0,50
Typen 1614 , 1718 0,68 0,52
Typen 1716 , 20 0,77 0,61
Makrophyten/ Typ 1 0,735 0,540
Phytobenthos Subtyp 1.1 0,70 0,49
(PHYLIB) Subtyp 1.2 0,67 0,39
Bewertung mit dem Modul „Diatomeen“ Typ 2 0,78 0,52
Typen 3, 116 , 196 0,67 0,43
Typ 4 0,73 0,44
Typen 57 , 5.1, 118 0,67 0,43
Subtyp 5.29 , Typ 9 0,61 0,40
Subtypen 6 K, 9.1 K 0,56 0,39
Typ 9.110 0,71 0,51
Typ 9.2 0,61 0,42
Typ 10 0,60 0,40
Typen 1517 , 18 0,56 0,39
Typen 1111 ,12 , 1211 ,12 ,18 , 1412 , 1612 0,69 0,46
Typen 1111 ,13 , 1211 ,13 ,18 , 1414 , 1515 , 1614 , 1718 , 1911 0,61 0,43
Typen 1211 ,13 ,16 , 15 g15 , 1716 , 20 0,78 0,61
1.2 MRK 0,70 0,50
Phytobenthos MP 0,75 0,35
(PHYLIB) MPG 0,85 0,50
Bewertung mit dem Modul „Makrophyten“ Typen
196 MRK 0,70 0,50
MP 0,75 0,35
MPG 0,85 0,50
5, 5.1, 6, 7,
9, 9.1, 9.2, 10,
118 , 198 MRK 0,70 0,50
1110 , 1210 , 14,
15, 15 g, 16, 17, 1911 , 20 TRk 0,745 0,495
TRm 0,65 0,40
TRg 0,55 0,30
TNk 0,63 0,50
TNm 0,575 0,395
TNg 0,60 0,35
Makrophyten/ Subtypen 1.1, 1.2 0,70 0,44
Phytobenthos Typen 2, 3, 4, 5, 5.1, 7, 9, 116 , 196 0,80 0,55
(PHYLIB) Typen 6, 198
Subtypen 6 K, 9.1 K 0,87 0,73
Bewertung mit dem Modul „Phytobenthos (ohne Diatomeen)“ Typen 9.110 , 9.2, 10 0,80 0,60
Typen 1111 , 1211 , 14, 15, 15 g, 16, 17, 18, 1911 , 20 0,75 0,60
NRW-Verfahren
mit Makrophyten2 Typen 5, 5.1, 6, 7, 9, 9.1, 9.219 , 11, 12, 1419 , 1519 , 16, 1719 , 1819 , 1919 0,995 0,695
wirbellose Fauna
(PERLODES) Typen 1, 2, 3, 4, 5, 5.1, 6, 7, 9, 9.1, 9.2, 10, 11, 12, 14, 15, 15 g, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23 0,80 0,60
(FIBS)20 alle Typen 1,086 0,592
nach näherer Maßgabe von Schaumburg/Schranz/Stelzer/Vogel/Gutowski, Weiterentwicklung biologischer Untersuchungsverfahren zur kohärenten Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie, Teilvorhaben Makrophyten & Phytobenthos, Endbericht im Auftrag des Umweltbundesamts (FKZ 3707 28 201), Hrsg. Bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg/Wielenbach 2012, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Birk/van de Weyer, NRW-Verfahren zur Bewertung von Fließgewässern mit Makrophyten, (LANUV Arbeitsblatt 30), Hrsg. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Recklinghausen 2015
nach näherer Maßgabe von Meier/Haase/Rolauffs/Schindehütte/Schöll/Sundermann/Hering, Methodisches Handbuch Fließgewässerbewertung zur Untersuchung und Bewertung von Fließgewässern auf der Basis des Makrozoobenthos vor dem Hintergrund der EG-Wasserrahmenrichtlinie, Hrsg. Universität Duisburg Essen, Essen 2006 (Stand Mai 2011), archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Dußling, Handbuch zu fiBS, Schriftenreihe des Verbandes Deutscher Fischereiverwaltungsbeamter und Fischereiwissenschaftler e.V., Heft 15, Offenbach 2009 und Dußling, fiBS 8.0 – Softwareanwendung, Version 8.0.6a zum Bewertungsverfahren aus dem Verbundprojekt: Erforderliche Probenahmen und Entwicklung eines Bewertungsschemas zur fischbasierten Klassifizierung von Fließgewässern gemäß EG-WRRL, Hrsg. Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg, Langenargen 2010, aktualisiert durch Dußling, fiBS Version 8.1.1 – Software zur fischbasierten ökologischen Bewertung von Fließgewässern gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland, 2014, jeweils archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
Gewässersubtyp 5.2 nach näherer Maßgabe von Schaumburg/Schranz/Stelzer/Vogel/Gutowski 2012 (Fußnote 1)
ausgenommen im Vulkanit
im Vulkanit
in Muschelkalk-, Jura-, Malm-, Lias-, Dogger- und anderen Kalkregionen, ausgenommen in Löss-, Keuper- und Kreideregionen
in der basenarmen bzw. silikatischen Ausprägung
in der basenreichen Ausprägung
in der karbonatischen Ausprägung
ausgenommen in Lössregionen
mit einem Einzugsgebiet größer als 1 000 km2
in Lössregionen
mit einem Einzugsgebiet kleiner als oder gleich 1 000 km2
in rhithraler und potamaler Ausprägung gemäß Birk/van de Weyer 2015 (Fußnote 2)
die Werte bezeichnen die im Rahmen der Interkalibrierung ermittelten EQR-Werte (siehe Beschluss der Europäischen Kommission 2013/480/EU vom 20. September 2013 zur Festlegung der Werte für die Einstufungen des Überwachungssystems des jeweiligen Mitgliedstaats als Ergebnis der Interkalibrierung gemäß der Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Entscheidung 2008/915/EG (ABl. L 266 vom 8.10.2013, S. 1)). Sie entsprechen den im fiBS verwendeten Klassengrenzen von 3,75 und 2,5
mittelgroße rhithrale Fließgewässer des Norddeutschen Tieflandes
Für die biologische Qualitätskomponente Phytoplankton ist das Bewertungsverfahren PSI1 ,2 (Phyto-Seen-Index – Bewertungsverfahren für Seen mittels Phytoplankton zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland Teile 1 und 2) anzuwenden. Durch das Bewertungsverfahren werden ökologische Qualitätsquotienten für die Metrices Biomasse mit den Parametern Gesamtbiovolumen und Chlorophyll a, Algenklassen und den Artenindex berechnet.
Für die biologische Qualitätskomponente Makrophyten/Phytobenthos ist das Bewertungsverfahren PHYLIB3 (Bewertung von Seen mit Makrophyten & Phytobenthos für künstliche und natürliche Gewässer sowie Unterstützung der Interkalibrierung) anzuwenden. Das Bewertungsverfahren umfasst die Module „Makrophyten“ und „Phytobenthos – Diatomeen“. Nach PHYLIB sind jeweils alle zwei Module anzuwenden, sofern sie zu gesicherten Ergebnissen führen. Module, die zu ungesicherten Ergebnissen führen, sind nicht anzuwenden.
Für die biologische Qualitätskomponente benthische wirbellose Fauna ist das Bewertungsverfahren AESHNA4 (Bewertungsverfahren für das eulitorale Makrozoobenthos in Seen zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland) anzuwenden.
Für die biologische Qualitätskomponente Fischfauna ist das Bewertungsverfahren DeLFI-SITE5 (Deutsches probennahmestandortspezifisches Bewertungsverfahren für Fische in Seen zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie) anzuwenden.
Typ gemäß Anlage 1 Nummer 2.2
sowie sonstige Gewässertypen6
(PSI) alle Typen gemäß Anlage 1
Nummer 2.2 0,80 0,60
Phyto-Seen-Index, gesamt
Metric: Artenindex7
Phytoplankton Typen 2, 3 0,64 0,31
(PSI) Typ 4 0,60 0,24
Metric: Biomasse
Parameter: Gesamtbiovolumen Typen 5, 7, 8, 9 0,56 0,31
Typ PP 6.1 0,64 0,35
Typ PP 6.2 0,64 0,37
Typ PP 6.3 0,65 0,37
Typ 10 0,58 0,25
Typ PP 11.1 0,63 0,31
Typ PP 11.2 0,62 0,29
Typ 12 0,81 0,58
Typ 13 0,65 0,27
Typ 14 0,62 0,30
Phytoplankton Typen 2, 3 0,70 0,38
(PSI) Typ 4 0,76 0,40
Parameter: Chlorophyll a Typen 5, 7, 8, 9 0,56 0,31
Typen 10, 13 0,55 0,31
Typ PP 11.1 0,66 0,36
Typ PP 11.2 0,63 0,30
Typ 12 0,80 0,58
Typ 14 0,67 0,37
Makrophyten/ Typ 1 AKp 0,69 0,48
Phytobenthos Typen 29 , 39 , 49 AK 0,80 0,55
(PHYLIB) Typen 28 , 38 , 48 AK 0,74 0,48
Bewertung mit den Modulen „Makrophyten“ und „Phytobenthos – Diatomeen“ Typen 510 , 7 (DS 7.1)10 MKg 0,73 0,53
Typ 610 MKp 0,77 0,53
Typ 7 (DS 7) MKg 0,76 0,53
Typen 8, 9 MTS 0,80 0,53
Typ 10 TKg 10 0,74 0,53
Typen 11, 12 TKp 0,84 0,53
Typ 1311 TKg 13 0,76 0,53
Typ 1312 TKg 13 0,78 0,53
Typ 14 TKp 0,82 0,53
alle Typen gemäß Anlage 1 Nummer 2.2 MTSs 0,80 0,53
Makrophyten/ Typen 1,
510 , 710 ,
10 Akp 0,68 0,51
Phytobenthos MKg
(PHYLIB) TKg10
Modul „Makrophyten“ Typen 2, 3, 4,
8, 9 Ak 0,76 0,51
Typ 13 TKg 13 0,71 0,51
Typen 11, 12, 14 TKp 0,87 0,51
alle Typen gemäß Anlage 1 Nummer 2.2 MTSs 0,76 0,51
Makrophyten/ Typen 1, 28 , 38 , 48 0,69 0,44
Phytobenthos Typen 29 , 39 , 49 0,83 0,58
(PHYLIB) Typen 510 , 610 , 710 (DS 7.1), 14 0,78 0,55
Bewertung mit dem Modul „Phytobenthos – Diatomeen“ Typen 7 (DS 7), 1312 0,84 0,55
Typ 8, 9 0,83 0,55
Typen 10, 11, 12, 1311 0,80 0,55
alle Typen gemäß Anlage 1
Nummer 2.213 0,83 0,55
(AESHNA) Typen 2, 3, 4, 10, 11, 13 0,80 0,60
(DeLFI-SITE) Typen 2, 3, 4 0,85 0,69
nach näherer Maßgabe von Mischke/Riedmüller/Hoehn/Nixdorf, Praxistest Phytoplankton in Seen, Endbericht zum LAWA–Projekt Nummer O 5.05, Hrsg. Länderarbeitsgemeinschaft Wasser, Berlin, Freiburg, Bad Saarow 2007, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Riedmüller/Hoehn, Praxistest und Verfahrensanpassung: Bewertungsverfahren Phytoplankton in natürlichen Mittelgebirgsseen, Talsperren, Baggerseen und pH-neutralen Tagebauseen zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie, Abschlussbericht für das LAWA-Projekt Nummer O 7.08, Hrsg. Länderarbeitsgemeinschaft Wasser, Freiburg 2011, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Schaumburg/Schranz/Stelzer, Bewertung von Seen mit Makrophyten & Phytobenthos für künstliche und natürliche Gewässer sowie Unterstützung der Interkalibrierung, Endbericht im Auftrag der LAWA (Projekt Nummer O 10.10), Hrsg. Länderarbeitsgemeinschaft Wasser, Augsburg/ Wielenbach 2014, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Brauns/Böhmer/Pusch, Entwicklung einer validierbaren und interkalibrierbaren Methode zur Bewertung von Seen mittels Makrozoobenthos, Hrsg. Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (Projekt-Nummer O 8.09.), Berlin 2010, Miler/Brauns/Böhmer/Pusch, Praxistest des Verfahrens zur Bewertung von Seen mittels Makrozoobenthos, Hrsg. Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (Projekt-Nummer O 5.10), Berlin 2011 und Miler/Brauns/Böhmer/Pusch, Feinabstimmung des Bewertungsverfahrens von Seen mittels Makrozoobenthos, Hrsg. Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (Projekt-Nummer O 5.10/2011), Berlin 2013, jeweils archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Ritterbusch/Brämick, Praxistest Seenbewertung sowie Interkalibrierung Seenbewertung für Fische, Hrsg. Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (Projekt-Nummer O 2.09.), Schwerin 2010, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
Gewässertypen PP 6.1, PP 6.2, PP 6.3, PP 11.1, PP 11.2, 7 (DS 7), 7 (DS 7.1) nach näherer Maßgabe der in Fußnote 1, 2 und 3 genannten Endberichte
Artenindex: PTSI (Parameter für die taxonomische Zusammensetzung im Phyto-See-Index)
mit einer Volumenentwicklung < 0,4
mit einer Volumenentwicklung > 0,4
dazu zählen Altrheine, die diesem Typ zugeordnet werden
ausgenommen Seen im Nordwesten Deutschlands mit einer Verweilzeit von über 10 Jahren
Seen im Nordwesten Deutschlands mit einer Verweilzeit von über 10 Jahren
nur saure und versauerte Wasserkörper der Alpen, des Alpenvorlandes, der Mittelgebirge und des Tieflandes
karbonatische, polymiktische Wasserkörper der Alpen und des Alpenvorlandes
karbonatische, geschichtete Wasserkörper der Alpen und des Alpenvorlandes, inkl. extrem steile Stellen der karbonatischen Alpenseen (AKs)
TKg 10:
karbonatische geschichtete Wasserkörper des Norddeutschen Tieflandes mit großem Einzugsgebiet
TKg 13:
karbonatische geschichtete Wasserkörper des Norddeutschen Tieflandes mit kleinem Einzugsgebiet
karbonatische ungeschichtete Wasserkörper des Norddeutschen Tieflandes mit großem Einzugsgebiet
silikatisch geprägte Wasserkörper der Mittelgebirge und des Tieflandes
saure und versauerte Wasserkörper der Alpen, des Alpenvorlandes, der Mittelgebirge und des Tieflandes
karbonatische geschichtete Wasserkörper des Mittelgebirges mit großem Einzugsgebiet
karbonatische ungeschichtete Wasserkörper des Mittelgebirges mit großem Einzugsgebiet
Für die biologische Qualitätskomponente Phytoplankton sind im Bereich der Nordsee das Bewertungsverfahren „Deutsches Phytoplanktonverfahren für Küstengewässer der Nordsee“1 und für die Ostsee das Bewertungsverfahren „Phytoplanktonbewertungsverfahren für deutsche Ostsee-Küstengewässer“2 anzuwenden. Durch das Bewertungsverfahren für die Nordsee wird der Parameter Biomasse anhand von Chlorophyll a bestimmt. Durch das Bewertungsverfahren für die Ostsee wird der Parameter Biomasse anhand von Chlorophyll a und des Gesamtbiovolumens oder anhand von Chlorophyll a, des Gesamtbiovolumens, des Biovolumens Cyanophyceen und des Biovolumens Chlorophyceen bestimmt.
Für die biologische Qualitätskomponente Großalgen und Angiospermen sind für den Bereich der Nordsee die Bewertungsverfahren SG1 (Bewertungssystem für Seegräser der Küsten- und Übergangsgewässer zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland) und HPI3 (Helgoland Phytobenthic Index) anzuwenden. In der Ostsee sind für diese Qualitätskomponente die Bewertungsverfahren PHYBIBCO (PHYtoBenthic Index for Baltic inner COastal waters – Verfahren zur Bewertung des ökologischen Zustandes der Makrophyten in den inneren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie)4 und BALCOSIS (Baltic ALgae Community analySIs System – Verfahren zur Erfassung der Angiospermen- und Makroalgenbeständen in den äußeren Küstengewässern der deutschen Ostseeküste)5 anzuwenden.
Für die biologische Qualitätskomponente benthische wirbellose Fauna ist das Bewertungsverfahren MarBIT (Marine Biotic Index Tool)6 anzuwenden.
Für die biologische Qualitätskomponente Fischfauna ist das Bewertungsverfahren FAT – TW (Fish-based Assessment Tool – Transitional Water bodies – Fischbasiertes Bewertungswerkzeug für Übergangsgewässer der norddeutschen Ästuare)7 anzuwenden.
Nummer 2.3 oder 2.4
(Deutsches Phytoplanktonverfahren für Küstengewässer der Nordsee) Typen N1, N2 0,67 0,44
Bewertung mit dem Biomasse-Parameter
„Chlorophyll a“
(Phytoplanktonbewertungsverfahren für deutsche Ostsee-Küstengewässer) Typen B38 , B48 0,80 0,60
Bewertung mit den Biomasse-Parametern
„Chlorophyll a“, „Gesamtbiovolumen“
(Phytoplanktonindex für deutsche
Ostsee-Küstengewässer) Typen B1, B2, B39 0,80 0,60
Bewertung mit den Biomasse-Parametern „Chlorophyll a“, „Gesamtbiovolumen“, „Biovolumen Cyanophyceen“, „Biovolumen Chlorophyceen“
(SG) Typen N3, N4 0,80 0,60
(HPI) Typ N5 0,80 0,60
(PHYBIBCO) Typen B1 und B2 0,80 0,60
(BALCOSIS) Typen B3, B4 0,80 0,60
(MarBIT) Typen B1, B2, B3, B4 0,80 0,60
Typ N5 0,80 0,60
(FAT – TW) Typen T1, T2 0,90 0,68
nach näherer Maßgabe von Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Umsetzung der EG-WRRL – Bewertung des ökologischen Zustands der niedersächsischen Übergangs- und Küstengewässer (Stand: Bewirtschaftungsplan 2009), Küstengewässer und Ästuare, Brake-Oldenburg 2010, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Sagert/Selig/Schubert, Phytoplanktonindikatoren zur ökologischen Klassifizierung der deutschen Küstengewässer der Ostsee, Hrsg. Rost, Meeresbiologische Beiträge, Heft 20, Rostock 2008, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes, und nach BLANO (2014): Harmonisierte Hintergrund- und Orientierungswerte für Nährstoffe und Chlorophyll-a in den deutschen Küstengewässern der Ostsee sowie Zielfrachten und Zielkonzentrationen für die Einträge über die Gewässer. Hrsg. Bund/Länder-Ausschuss Nord- und Ostsee (BLANO), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Verabschiedet auf der 8. Sitzung des Koordinierungsrates Meeresschutz am 13.10.2014 und der 6. Sitzung des BLANO am 19.11.2014, Hamburg 2014, mit Korrektur vom 16.4.2015, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes, veröffentlicht unter http://www.meeresschutz.info/sonstige-berichte.html
nach näherer Maßgabe von Kuhlenkamp/Schubert/Bartsch, Marines Monitoring Helgoland – Benthosuntersuchungen gemäß Wasserrahmenrichtlinie: Handlungsanweisung Makrophytobenthos, Hrsg. Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein (LANU-SH), Flintbek, 2009, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Fürhaupter/Meyer, Handlungsanweisung zum Bewertungsverfahren PHYBIBCO – Bewertung des ökologischen Zustandes der Makrophyten in den inneren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Qualitätskomponente Makrophyten – PHYBIBCO-Verfahren, Hrsg. Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Mecklenburg-Vorpommern (LUNG M-V), Güstrow 2015, archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Fürhaupter/Meyer, Handlungsanweisung zum Bewertungsverfahren BALCOSIS – Bewertung des ökologischen Zustandes der Makrophyten in den äußeren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Qualitätskomponente Makrophyten – BALCOSIS-Verfahren, MariLim, Hrsg. LANU-SH, Flintbek und LUNG-MV, Güstrow 2009, aktualisiert durch Fürhaupter/Meyer, Handlungsanweisung zum Bewertungsverfahren BALCOSIS – Bewertung des ökologischen Zustandes der Makrophyten in den äußeren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Qualitätskomponente Makrophyten - BALCOSIS-Verfahren, MariLim, Hrsg. Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein (LLUR), Flintbek 2015, jeweils archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von Boos/Beermann/Reichert/Franke, Zeigereigenschaften Makrozoobenthos (MZB) – Helgoland, Entwicklung eines Bewertungsverfahrens nach WRRL: Helgoland-MarBIT-Modul, Hrsg. LANU-SH, Flintbek 2009 und Berg/Fürhaupter/Meyer, Handlungsanweisung zum Bewertungsverfahren MarBIT – Bewertung des ökologischen Zustandes des Makrozoobenthos in den inneren und äußeren Küstengewässern der Ostsee nach den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie, Qualitätskomponente Makrozoobenthos – MarBIT-Verfahren, MariLim, Hrsg. LUNG MV, Güstrow 2015, jeweils archivmäßig gesichert niedergelegt bei der Deutschen Nationalbibliothek und einsehbar in der Bibliothek des Umweltbundesamtes
nach näherer Maßgabe von NLWKN ( Fußnote 1) und von Schuchardt/Scholle, Fischbasiertes Bewertungswerkzeug für Übergangsgewässer der norddeutschen Ästuare, Bericht im Auftrag der Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen, Bremen 2006
die ökologischen Qualitätsquotienten gelten für diesen Gewässertyp in Schleswig-Holstein von der dänischen Grenze bis Dahmeshöved
die ökologischen Qualitätsquotienten gelten für diesen Gewässertyp von Darsser Schwelle bis zur polnischen Grenze
Anlage 7 (zu § 5 Absatz 4 Satz 2)
(Fundstelle: BGBl. I 2016,1414 - 1423)
Werte für Temperatur und Temperaturerhöhung mit Zuordnung der Fischgemeinschaften zu den Gewässertypen
Anlage 1 Nummer 2.1
ff/tempff
Sa-MR
Sa-HR
Cyp-R
Subtyp 1.2 X X X X
Subtyp 2.1 X X X X X
Subtyp 2.2 X X X X
Subtyp 3.2 X X X X
Typ 4 X X X
Typ 5 X X X X X
Typ 5.1 X X X X X
Typ 6 X X X X X X
Subtyp 6 K X X X X X X
Typ 7 X X X X X X
Typ 9 X X X X X
Typ 9.1 X X X X X X
Subtyp 9.1 K X X X X X
Ökoregion unabhängig
Subtyp 21 Süd X X X X
Tmax [°C] Sommer
(April bis November) < 18 < 18 < 18 < 18 < 20 < 20 < 25 < 25
Temperaturerhöhung Sommer [∆T in K] 0 0 0 0 0 0 0 0
Tmax Winter
(Dezember bis März) [°C] ≤ 8 ≤ 10 ≤ 10 ≤ 10 ≤ 10 ≤ 10 ≤ 10
Temperaturerhöhung Winter [∆T in K] ≤ 1 ≤ 1,5 ≤ 1,5 ≤ 2 ≤ 3 ≤ 3 ≤ 3
Die Werte für Temperaturerhöhung bezeichnen die maximal zulässige Differenz zwischen den Temperaturen oberhalb und unterhalb einer Einleitungsstelle für Abwärme.
ff/tempff:
Gewässer sind fischfrei oder temporär fischfrei
Sa-ER:
salmonidengeprägte Gewässer des Epirhithrals
Sa-MR:
salmonidengeprägte Gewässer des Metarhithrals
Sa-HR:
salmonidengeprägte Gewässer des Hyporhithrals
Cyp-R:
cyprinidengeprägte Gewässer des Rhithrals
Gewässer des Epipotamals
Gewässer des Metapotamals
Gewässer des Hypopotamals
Werte für weitere Parameter nach Anlage 3 Nummer 3.2 für verschiedene Gewässertypen und Typengruppen
(BSB5)1
(SO2-4)
(o-PO4-P)
Stickstoff (NH4-N)
Stickstoff (NH3-N)
Statistische Kenngröße
MIN/a2
MW/a3
90 Perzentil/
Typen nach Anlage 1 Nummer 2.1
2.1, 3.1, 2.2, 3.2, 4, 115 > 8 < 3 – ≤ 50 – – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
5, 5.1 > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
6, 6 K, 7, 196 > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
9 > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
9.1, 9.1 K > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
9.2, 10 > 8 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
116 ,7 , 126 ,7 > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
116 ,8 , 126 ,8 > 9 < 3 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
149 , 169 > 9 < 4 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
1410 , 1610 , 18, 1911 > 9 < 4 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
117 ,11 , 127 ,11 > 8 < 4 < 10 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 1 ≤ 10
118 ,11 , 128 ,11 > 8 < 4 < 10 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
15, 15 g, 17, 20 > 8 < 4 < 7 ≤ 50 ≤ 25 – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
22 > 7 3 < 15 – – – ≤ 0,02 ≤ 0,10 – – –
23 > 712 < 6 < 15 – – – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
Subtyp 21 N > 712 6 < 7 ≤ 50 – – ≤ 0,02 ≤ 0,05 ≤ 0,04 < 2 ≤ 10
BSB5 ungehemmt
Minimalwert als arithmetisches Mittel aus den Jahresminimalwerten von maximal drei aufeinander folgenden Kalenderjahren
Mittelwert als arithmetisches Mittel aus den Jahresmittelwerten von maximal drei aufeinander folgenden Kalenderjahren
90 Perzentil bezogen auf die Messwerte eines Kalenderjahres
Der Wert für Sauerstoff bezieht sich bei Typ 23 und Subtyp 21 N auf das 10-Perzentil.
Werte für Gesamtphosphor und Sichttiefe
für verschiedene Gewässertypen und Typengruppen
Seen-Subtypen
oder Typgruppen
Trophiestatus1
(Gesamt-P) Saisonmittel2
Saisonmittel2
1 1 mesotroph 1 (1,75) 10 – 15 5,0 – 3,0
2, 3 2 + 3 mesotroph 1 (1,75) 10 – 15 5,0 – 3,0
4 4 (sehr) oligotroph (1,25) 6 – 8 7,0 – 4,5
5, 7, 8, 9 7 + 9 mesotroph 1 (1,5) 8 – 123 6,0 – 4,5
6 6.1 mesotroph 2 (2,25) 18 – 25 3,5 – 2,3
6 6.2 mesotroph 2 (2,5) 25 – 35 3,0 – 2,0
6 6.3 eutroph 1 (2,75) 30 – 40 2,5 – 1,6
5, 7, 8, 9 5 + 8 oligotroph (1,75) 9 – 143 5,5 – 4,0
10 10.1 mesotroph 1 (2,0) 17 – 25 5,0 – 3,5
10 10.2 mesotroph 2 (2,25) 20 – 30 4,0 – 3,0
11 11.1 mesotroph 2 (2,5) 25 – 35 3,0 – 2,3
11 11.2 eutroph 1 (2,75) 28 – 354 3,0 – 2,0
12 12 eutroph 1 (3,50) 40 – 505 2,5 – 1,5
13 13 mesotroph 1 (1,75) 15 – 22 5,5 – 3,5
14 14 mesotroph 2 (2,25) 20 – 30 4,0 – 2,5
Maß für die Menge des Nährstoffangebotes im Referenzzustand.
Werte für den Parameter Gesamtphosphor als Mittelwert der Vegetationsperiode vom 1. April bis 31. Oktober. Je nach Witterung kann der Zeitraum auf die Monate März und November ausgedehnt werden.
In stark durch Huminstoffe geprägten Seen können höhere Gesamt-P-Werte insbesondere durch degradierte Moore im Einzugsgebiet auftreten.
Im sehr flachen Seentyp 11.2 können Phosphorrücklösungsprozesse zu deutlich höheren Konzentrationen führen.
Flussseen mit hoher Retentionsleistung (z. B Seen am Beginn einer Seenkette) können sehr hohe Trophiezustände im Referenzzustand aufweisen, welche zum Teil weit in den eutrophen Status hineinreichen. Die Gesamtphosphorkonzentrationen können in diesen Seen zwischen 40 und rund 100 µg/l im Saisonmittel liegen.
Werte für Stickstoff- und Phosphorparameter für
verschiedene Gewässertypen der Ostsee und der Nordsee einschließlich Übergangsgewässer
Typ nach Anlage 1 Nr. 2.4
Salinität in PSU
(TN) in mg/l
(TP) in mg/l
B1 ≤ 2,8 ≤ 0,36 ≤ 0,029
B2a ≤ 7,7 ≤ 0,17 ≤ 0,012
B2b ≤ 12,9 ≤ 0,21 ≤ 0,015
B3a ≤ 7,2 ≤ 0,17 ≤ 0,013
B3b ≤ 11,7 ≤ 0,18 ≤ 0,014
B2a ≤ 8,6 ≤ 0,35 ≤ 0,023
B2b ≤ 14,8 ≤ 0,18 ≤ 0,011
B3b ≤ 14,3 ≤ 0,13 ≤ 0,009
B4 ≤ 16,7 ≤ 0,14 ≤ 0,01
Gelöster anorganischer Stickstoff (DIN) in mg/l
(Winterdurchschnitt)1
(Gesamt-P) in mg/l
N1/N2 29,0 – 31,5 (30) ≤ 0,21 ≤ 0,17 ≤ 0,021
N3/N4 16,4 – 30,5 (24) ≤ 0,37 ≤ 0,29 ≤ 0,024
N5 ≤ 32,0 ≤ 0,16 ≤ 0,13 ≤ 0,020
T1/T2 3,6 – 23,4 ≤ 0,67 ≤ 0,53 ≤ 0,030
Winterdurchschnitt im Zeitraum vom 01.11. bis 28.2.
Tmax Sommer
(April bis November) [°C] ≤ 20 ≤ 20 ≤ 21,5 ≤ 23 ≤ 25 ≤ 28 ≤ 28
Temperaturerhöhung Sommer [∆T in K] ≤ 1,5 ≤ 1,5 ≤ 1,5 ≤ 2 ≤ 3 ≤ 3 ≤ 3
Für die Zuordnung der Fischgemeinschaften zu den Gewässertypen nach Anlage 1 Nummer 2.1 gilt Nummer 1.1.1 entsprechend.
Werte für weitere Parameter nach Anlage 3 Nummer 3.2 für verschiedene Gewässertypen
in 5 Tagen (BSB5)1
(Cl-)2
(SO2-4)2
MIN/a3
MW/a4
MIN/a-MAX/a5 ,3
2.1, 3.1, 2.2, 3.2, 4, 116 > 8 < 3 – ≤ 200 – 7,0 – 8,5 – ≤ 0,05 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 30
5, 5.1 > 8 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 75 6,5 – 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
6, 6 K, 7 > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 – 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
197 > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 – 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
9 > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 75 7,0 – 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
9.1, 9.1 K > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 – 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
9.2, 10 > 7 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 – 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
117 ,8 , 127 ,8 > 8 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 75 5,5 – 8,0 ≤ 0,7 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
117 ,9 , 127 ,9 > 8 < 3 < 7 ≤ 200 ≤ 220 7,0 – 8,5 ≤ 0,7 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,1 ≤ 2 ≤ 50
1410 , 1610 > 7 < 4 < 7 ≤ 200 ≤ 140 6,5 – 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
1411 , 1611 , 18 > 7 < 4 < 7 ≤ 200 ≤ 200 7,0 – 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
1912 > 7 < 4 < 7 ≤ 200 ≤ 200 7,0 – 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
118 ,12 , 128 ,12 > 6 < 4 < 10 ≤ 200 ≤ 75 5,5 – 8,0 ≤ 1,8 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,1 ≤ 1 ≤ 30
119 ,12 , 129 ,12 > 6 < 4 < 10 ≤ 200 ≤ 140 7,0 – 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,10 ≤ 0,15 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
15, 15 g, 17, 20 > 7 < 4 < 7 ≤ 200 ≤ 200 7,0 – 8,5 ≤ 1,8 ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
22 > 4 < 6 < 15 – – 6,5 – 8,5 – ≤ 0,20 ≤ 0,30 ≤ 0,3 – –
23 > 413 < 6 < 15 – – 7,0 – 8,5 – ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
Subtyp 21 N > 413 < 6 < 7 ≤ 200 – 7,0 – 8,5 – ≤ 0,07 ≤ 0,10 ≤ 0,2 ≤ 2 ≤ 50
Die Werte für Sulfat und Chlorid gelten ausschließlich dort, wo höhere Sulfat- und Chloridgehalte anthropogen, z. B. durch Einleitungen, bedingt sind.
Maximalwert als arithmetisches Mittel aus den Jahresmaximalwerten von maximal drei aufeinander folgenden Kalenderjahren
Der Hintergrundwert für Sauerstoff bezieht sich bei Typ 23 und Subtyp 21_Nord auf das 10-Perzentil.
See-Subtypen
(Gesamt-P) Saisonmittel2 (µg/l)
1 1 mesotroph 1 (1,75) 20 – 26 3,0 – 2,0
2, 3 2 + 3 mesotroph 1 (1,75) 20 – 26 3,0 – 2,0
4 4 (sehr) oligotroph (1,25) 9 – 12 4,5 – 3,0
5, 7, 8, 9 7 + 9 mesotroph 1 (1,5) 14 – 203 4,5 – 3,0
6 6.1 mesotroph 2 (2,25) 30 – 45 2,3 – 1,6
6 6.2 mesotroph 2 (2,5) 35 – 50 2,0 – 1,5
6 6.3 eutroph 1 (2,75) 45 – 70 1,6 – 1,2
5, 7, 8, 9 5 + 8 oligotroph (1,75) 18 – 253 4,0 – 3,0
10 10.1 mesotroph 1 (2,0) 25 – 40 3,5 – 2,0
10 10.2 mesotroph 2 (2,25) 30 – 45 3,0 – 2,0
11 11.1 mesotroph 2 (2,5) 35 – 45 2,3 – 1,5
11 11.2 eutroph 1 (2,75) 35 – 554 2,0 – 1,3
12 12 eutroph 1 (3,50) 60 – 905 1,2 – 0,8
13 13 mesotroph 1 (1,75) 25 – 35 3,5 – 2,5
14 14 mesotroph 2 (2,25) 30 – 45 2,5 – 1,5
Werte für den Parameter Gesamtphosphor als Mittelwert der Vegetationsperiode von 1. April bis 31. Oktober. Je nach Witterung kann der Zeitraum auf die Monate März und November ausgedehnt werden.
Flussseen mit hoher Retentionsleistung (z. B. Seen am Beginn einer Seenkette) können sehr hohe Trophiezustände im Referenzzustand aufweisen, welche zum Teil weit in den eutrophen Status hineinreichen. Die Gesamtphosphorkonzentrationen können in diesen Seen zwischen 40 und rund 100 µg/l im Saisonmittel liegen.
Anlage 1 Nr. 2.4
B1 ≤ 2,8 ≤ 0,53 ≤ 0,044
B2a ≤ 7,7 ≤ 0,25 ≤ 0,018
B2b ≤ 12,9 ≤ 0,32 ≤ 0,023
B3a ≤ 7,2 ≤ 0,25 ≤ 0,019
B3b ≤ 11,7 ≤ 0,27 ≤ 0,020
B2a ≤ 8,6 ≤ 0,52 ≤ 0,034
B2b ≤ 14,8 ≤ 0,276 ≤ 0,016
B3b ≤14,3 ≤ 0,2 ≤ 0,0136
B4 ≤ 16,7 ≤ 0,21 ≤ 0,0155
Stickstoff (DIN)
N1/N2 29,0 – 31,5 (30) ≤ 0,32 ≤ 0,26 ≤ 0,031
N3/N4 16,4 – 30,5 (24) ≤ 0,56 ≤ 0,44 ≤ 0,036
N5 ≤ 32,0 ≤ 0,24 ≤ 0,19 ≤ 0,030
T1/T2 3,6 – 23,4 ≤ 1,00 ≤ 0,80 ≤ 0,045
Winterdurchschnitt im Zeitraum von 1.11. bis 28.02.
Anlage 7 Nr. 1.2 Fußn 5 Kursivdruck: Aufgrund offensichtlicher Unrichtigkeit wurde hinter dem Wort "z.B" ein fehlender Punkt eingefügt
Anlage 9 (zu § 9 Absatz 2 und 3 Satz 2, § 11 Absatz 1 Satz 3,
§ 13 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a und b)
Die Analysenmethoden, einschließlich der Labor-, Feld- und Onlinemethoden, sind im Einklang mit der Norm DIN EN ISO/IEC 170252 validiert und dokumentiert.
die Teilnahme an Ringversuchen zur Laboreignungsprüfung mit Proben, die repräsentativ für den untersuchten Konzentrationsbereich sind, und die von Organisationen durchgeführt werden, welche die Anforderungen nach DIN EN ISO/IEC 170433 erfüllen und
(+++ Anlage 9 Nr. 3.1 und 3.3: Zur Anwendung vgl. Anlage 8 Nr. 3 +++)
Anlage 10 (zu § 10 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 1,
§ 13 Absatz 1 Nummer 3, § 14 Absatz 2)
Anlage 11 (zu § 11 Absatz 1 Satz 5)
(Fundstelle: BGBl. I 2016,1439)
Für jeden Stoff der Beobachtungsliste sind im gesamten Bundesgebiet 24 repräsentative Überwachungsstellen einzurichten. Die Anzahl der Überwachungsstellen für die Flussgebietseinheiten ergibt sich aus nachstehender Tabelle:
Schlei/Trave 1
Warnow/Peene 1
In den Flussgebietseinheiten können unter Beachtung von Satz 1 von Satz 2 abweichende Festlegungen getroffen werden unter Berücksichtigung
des Vorhandenseins oder Fehlens relevanter Einleitungen oder Einträge aus diffusen Quellen oder signifikanten Punktquellen in den jeweiligen Flussgebietseinheiten sowie
der typischen Arten der Verwendung des jeweiligen Stoffes.
Innerhalb der Flussgebietseinheiten koordinieren die zuständigen Behörden der Länder untereinander die Festlegung der Überwachungsstellen unter Berücksichtigung der in Satz 3 Nummer 1 und 2 genannten Kriterien.
Anlage 12 (zu § 8 Absatz 2,
§ 12 Absatz 1, Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3)
unbefriedigend gleich große orangefarbene und hellgraue Streifen gleich große orangefarbene
und dunkelgraue Streifen
schlecht gleich große rote und hellgraue Streifen gleich große rote und
Anlage 13 (zu § 15 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 2)
Es ist zu gewährleisten, dass die zur Untersuchung eingesetzten Matrizes, Methoden und Verfahren (Probenahme, Aufschluss, Analytik) über den gesamten Beobachtungszeitraum konstant oder vergleichbar sind.
Bei Fischen sind je Fischart mindestens zehn Individuen einer definierten Größenklasse, möglichst drei Jahre alt, für Messungen in der Muskulatur und/oder der Leber zu verwenden. Die Untersuchung von Poolproben ist ebenfalls zulässig.
In einem definierten Streckenabschnitt einer Messstelle sind, um möglichst feinkörnige Sedimentproben zu erhalten, bevorzugt in strömungsberuhigten Zonen jeweils vier bis fünf Einzelproben zu entnehmen, die zu einer Mischprobe vereinigt werden.
Die Sedimentuntersuchungen auf Metalle sind in der Fraktion kleiner als 63 µm und auf organische Stoffe in der Fraktion kleiner als 2 mm durchzuführen.
Die Befunde von Sedimentproben können hinsichtlich der organischen Stoffe nur dann verwendet werden, wenn der Anteil der Fraktion kleiner als 63 µm bestimmt und dokumentiert wird und dieser bei den einzelnen Proben innerhalb des betrachteten Zeitraums jeweils eine vergleichbare Größenordnung aufweist.