Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/zeitsoldat
Timestamp: 2020-08-11 11:17:19
Document Index: 121147114

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 86', '§ 18', '§ 16', '§ 44', '§ 18', '§ 55', '§ 32', '§ 9']

Zeitsoldat | Rechtslupe
Wer als Sol­dat auf Zeit in alko­ho­li­sier­tem Zustand sei­nen Vor­ge­setz­ten belei­digt und den Hit­ler­gruß zeigt, ver­letzt vor­sätz­lich sei­ne Dienst­pflich­ten und kann aus dem Dienst­ver­hält­nis ent­las­sen wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Sol­da­ten abge­wie­sen, der sich damit gegen sei­ne Ent­las­sung gewehrt
Kin­der­geld für einen Zeit­sol­da­ten
Eine dienst­pos­ten­be­zo­ge­ne Fort- und Wei­ter­bil­dung in Form sog. Ver­wen­dungs­lehr­gän­ge ist jeden­falls dann nicht (mehr) Teil der mit Ein­tritt in die Bun­des­wehr begon­ne­nen Aus­bil­dung eines Sol­da­ten auf Zeit zum Unter­of­fi­zier, wenn das Kind zuvor bereits die mili­tär­spe­zi­fisch gefor­der­te Aus­bil­dung sowie eine zivi­le Aus- und Wei­ter­bil­dung absol­viert hat und ent­spre­chend zeit­nah zum
Eine Teil­zeit­be­schäf­ti­gung wird bereits dann „statt einer Eltern­zeit“ in Anspruch genom­men i.S.v. § 13b Abs. 3 Satz 5 SVG (mit der Fol­ge eines unge­kürz­ten Anspruchs auf Über­gangs­ge­bühr­nis­se), wenn die Teil­zeit­be­schäf­ti­gung für einen Zeit­raum bean­tragt und bewil­ligt wird, für den der Sol­dat oder die Sol­da­tin (statt­des­sen) auch Anspruch auf die Gewäh­rung von Eltern­zeit
Der Sala­fist in der Bun­des­wehr
Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat ein Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Aachen bestä­tigt, wonach die vor­zei­ti­ge Ent­las­sung eines ehe­ma­li­gen Zeit­sol­da­ten aus der Bun­des­wehr recht­mä­ßig ist, weil er der sala­fis­ti­schen Sze­ne zuzu­rech­nen sei. In der Vor­in­stanz hat­te das Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen die Ent­schei­dung der Bun­des­wehr, den Sol­da­ten wegen man­geln­der Eig­nung zu ent­las­sen,
Ein ehe­ma­li­ger Sol­dat auf Zeit hat Anspruch auf ergän­zen­de Zah­lun­gen von Arbeits­lo­sen­bei­hil­fe (§ 86a SVG). Hat der ehe­ma­li­ge Sol­dat aus sei­nem Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis vor sei­ner Bun­des­wehr­zeit einen bei (erneu­ter) Arbeits­lo­sig­keit nach sei­ner Bun­des­wehr­zeit noch nicht ver­brauch­ten Anspruch auf Arbeits­lo­sen­geld erwor­ben, so ist die­ser Arbeits­­lo­­sen­­geld-Anspruch nach dem im Aus­bil­dungs­ver­hält­nis erziel­ten gerin­ge­ren Ent­gelt
All­er­gie und die Dienst­fä­hig­keit eines Stabs­arz­tes
Ein Stabs­arzt ist nicht bereits dienst­un­fä­hig, wenn er nur admi­nis­tra­tiv ver­wen­det wird. Aller­dings muss ein Stabs­arzt, der in Frie­dens­zei­ten dienst­fä­hig ist, dies auch im Ver­tei­di­gungs­fall sein. Eine All­er­gie, die das Tra­gen einer ABC-Schut­z­aus­­rüs­­tung unmög­lich macht, ist bei einer allein admi­nis­tra­ti­ven Ver­wen­dun­gen der Per­son im Ver­tei­di­gungs­fall nicht hin­der­lich. Der All­er­gi­ker kann
Der Zeit­sol­dat im Ver­sor­gungs­aus­gleich
Bei der Fest­stel­lung der Art­gleich­heit der Ver­sor­gungs­an­rech­te im Rah­men von § 18 Abs. 1 VersAus­glG ist auch bei Lan­­des- und Kom­mu­nal­be­am­ten, Zeit­sol­da­ten und Wider­rufs­be­am­ten auf das zu belas­ten­de Anrecht und nicht auf das Anrecht abzu­stel­len, das durch exter­ne Tei­lung nach § 16 Abs. 1 und 2 VersAus­glG in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung begrün­det wer­den
In der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung bestehen­de Anrech­te und Anrech­te aus einem Zeit­sol­da­ten­ver­hält­nis, die nach § 44 Abs. 4 VersAus­glG mit dem Wert einer fik­ti­ven Nach­ver­si­che­rung in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung zu bewer­ten sind, sind als gleich­ar­tig im Sin­ne von § 18 Abs. 1 VersAus­glG anzu­se­hen. Soweit für die Dienst­zeit als Sol­dat auf Zeit tat­säch­lich
Mit der Be­schwer­de gegen die Ver­set­zung an die zu­stän­di­ge Be­treu­ungs­dienst­stel­le kann nicht die Ein­pla­nung zum Stu­di­um der Hu­man­me­di­zin an einem an­de­ren als dem be­vor­zug­ten Stu­di­en­ort an­ge­foch­ten wer­den. Im vor­lie­gend vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de die Antrag­stel­le­rin nach ihrer Über­nah­me als Anwär­te­rin für die Lauf­bahn der Offi­zie­re des Sani­täts­diens­tes für das
Die Ent­las­sung eines Sol­da­ten in der Pro­be­zeit ist rechts­wid­rig, wenn Sach­ver­hal­te, die als Begrün­dung zu der Ent­las­sung ange­führt wor­den sind, nicht hin­rei­chend auf­ge­klärt wor­den sind und aus Krank­mel­dun­gen des Betrof­fe­nen nicht nach­voll­zieh­bar auf eine feh­len­de cha­rak­ter­li­che Eig­nung geschlos­sen wor­den ist. Ein angeb­lich her­ab­las­sen­des Ver­hal­ten gegen­über dem Dis­zi­pli­nar­vor­ge­setz­ten reicht für eine
Der Sol­dat als Juni­or­pro­fes­sor
Die Aus­wahl für eine Juni­or­pro­fes­sur begrün­det für einen Sol­da­ten auf Zeit kei­ne beson­de­re Här­te im Sin­ne des § 55 Abs. 3 SG, die sei­ne Ent­las­sung recht­fer­tigt, wenn der Sol­dat auf­grund eige­nen Ver­hal­tens mit Hil­fe des ihm von der Bun­des­wehr finan­zier­ten Stu­di­ums die Chan­ce einer Hoch­schul­leh­rer­kar­rie­re selbst her­bei­ge­führt hat. Der Ver­­­tei­­di­­gungs- und
Alters­gren­zen für den Mili­tär­mu­sik­dienst
Die Bun­des­wehr darf die Bewer­bung für die Umwand­lung des Dienst­ver­hält­nis­ses eines Sol­da­ten auf Zeit in das eines Berufs­sol­da­ten im Mili­tär­mu­sik­dienst nicht von der Zuge­hö­rig­keit zu bestimm­ten Geburts­jahr­gän­gen abhän­gig machen. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Rechts­streit bean­trag­te die Klä­ge­rin, eine Zeit­sol­da­tin im Mari­ne­mu­sik­korps, im Jahr 2009 im Rah­men
Kin­der­geld für einen Sol­da­ten auf Zeit
Ein Sol­dat auf Zeit, der für sei­ne spä­te­re Ver­wen­dung im Mann­schafts­dienst­grad unter­wie­sen wird, befin­det sich in einer Berufs­aus­bil­dung i.S. des § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG, solan­ge der Aus­bil­dungs­cha­rak­ter im Vor­der­grund sei­ner Tätig­keit steht. Für ein über 18 Jah­re altes Kind, das das 25. Lebens­jahr noch nicht voll­endet hat,
Fahr­ten zwi­schen der Woh­nung und einer voll­zei­tig besuch­ten Bil­dungs­ein­rich­tung kön­nen in vol­ler Höhe (wie Dienst­rei­sen) – und nicht nur beschränkt in Höhe der Ent­fer­nungs­pau­scha­le – als Wer­bungkos­ten abge­zo­gen wer­den. Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG sind Auf­wen­dun­gen für die Wege zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ger Arbeits­stät­te nur beschränkt, näm­lich in Höhe