Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_7a_FoerdG_Steuerermaessigung_fuer_Darlehn_zur_Vers-d141088,9.html
Timestamp: 2016-10-26 12:15:29
Document Index: 87972036

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8']

§ 7a FördG, Steuerermäßigung für Darlehn zur Verstärkung des haftenden Kapitals von kleinen und mittleren Betrieben | Gesetze auf anwalt24.de
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§ 7a FördG, Steuerermäßigung für Darlehn zur Verstärkung des haftenden Kapitals von kleinen und mittleren Betrieben
§ 7a FördGGesetz über Sonderabschreibungen und Abzugsbeträge im Fördergebiet (Fördergebietsgesetz)BundesrechtTitel: Gesetz über Sonderabschreibungen und Abzugsbeträge im Fördergebiet (Fördergebietsgesetz)Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: FördGGliederungs-Nr.: 707-19Normtyp: Gesetz(1) Red. Anm.:Außer Kraft am 15. Juli 2016 durch Artikel 68 des Gesetzes vom 8. Juli 2016 (BGBl. I S. 1594)(1) Bei unbeschränkt Steuerpflichtigen im Sinne des Einkommensteuergesetzes, die Darlehn nach Absatz 2 gewähren, ermäßigt sich die Einkommensteuer für den Veranlagungszeitraum der Darlehnsgewährung um 12 vom Hundert der gewährten Darlehn, höchstens jedoch um 50 vom Hundert der Einkommensteuer, die sich ohne die Ermäßigung ergeben würde.(2) Voraussetzung für die Steuerermäßigung ist, dass 1.die Darlehn der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder der Deutschen Ausgleichsbank (Kapitalsammelstellen) nach dem 31. Dezember 1995 und vor dem 1. Januar 1999 gewährt werden,2.die Darlehn nach den vertraglichen Vereinbarungen eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren haben, am Ende der Laufzeit in einem Betrag zu tilgen sind und nicht vorzeitig gekündigt werden dürfen und3.der Zeitpunkt der Gewährung der Darlehn, ihre Höhe und die in den Nummern 1 und 2 genannten Voraussetzungen durch eine Bescheinigung der Kapitalsammelstelle nachgewiesen werden.(3) Die Kapitalsammelstellen haben den Abschluss von Darlehnsverträgen abzulehnen, wenn die bereits aufgenommenen Darlehn den Betrag von insgesamt 1.500 Millionen Deutsche Mark erreicht haben. Die Kapitalsammelstellen haben die Mittel aus den Darlehn mittelbar als haftendes Kapital an kleine und mittlere Gewerbebetriebe weiterzuleiten zur Finanzierung von Betriebsstätten, die in dem Teil des Fördergebiets liegen, in dem das Grundgesetz vor dem 3. Oktober 1990 nicht gegolten hat. Kleine und mittlere Gewerbebetriebe sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 500 Millionen Deutsche Mark. Die Kapitalsammelstellen haben die Entgelte für die Zuführung der Mittel aus den Darlehn so festzulegen, dass die Rückzahlung und Verzinsung der Darlehn gewährleistet erscheint. Die Vergabe und Verwaltung der Mittel aus den Darlehn erfolgt nach einer Richtlinie, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen erlässt.
§ 7 FördG, Abzugsbetrag bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden§ 8 FördG, Anwendung