Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/464898_GeneralplanerleistungenReferenznummer_der_Bekanntmachung_5057412017_2018_Luckenwalde
Timestamp: 2018-10-18 06:50:45
Document Index: 331464697

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 55', '§ 51', '§ 33', '§ 49', '§ 38', '§ 53', '§ 155', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Luckenwalde 2018 Generalplanerleistungen Referenznummer der Bekanntmachung: 505741/2017 2018-08-01
Ausschreibungen Luckenwalde
Generalplanerleistungen Referenznummer der Bekanntmachung: 505741/2017
DE138602568
Kontaktstelle(n): Die Luckenwalder Luckenwalder Wohnungsgesellschaft mbH
Telefon: +49 49337167710
Hauptadresse: www.die-luckenwalder.de
Adresse des Beschafferprofils: www.die-luckenwalder.de
Andere: Luckenwalder Wohngsgesellschaft mbH
Referenznummer der Bekanntmachung: 505741/2017
Für das Bauvorhaben der Luckenwalder Wohnungsgesellschaft Umbau und Sanierung des Ensembles DIE BURG, bestehen aus derzeit 9 Gebäuden mit insgesamt 19 Aufgängen und ca. 230 Wohnungs- und Gewerbeeinheiten, soll ein Auftrag über Architektenleistungen der Gebäudeplanung gemäß § 34 HOAI Anlage 10, Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI Anlage Nr. 15 und Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI Anlage 14 der Leistungsphasen 5-8 stufenweise vergeben werden.
Die Luckenwalder Wohnungsgesellschaft mbH - DIE LUCKENWALDER® -, eine städtische Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Luckenwalde ist Eigentümerin eines in zentraler, städtischer Lage liegenden Ensembles mit sog. Plattenbauten vom Typ WBS 70, genannt "DIE BURG". Diese wurden ca. 1987 errichtet und befinden sich heute in einem durch erhebliche Instandhal-tungsrückstände und Leerstand geprägten Zustand.
Das Ensemble, DIE BURG, besteht derzeit aus 9 Gebäuden mit insgesamt 19 Aufgängen und derzeit ca. 230 Wohnungs- und Gewerbeeinheiten.
Die Auftraggeberin hat seit 2013 mit den Gremien des Unternehmens und der Stadt im Rahmen von Workshops und Diskussionen den Bestand unter technischen, wohnungswirtschaftlichen, unternehmensstrategischen- und ökologischen Gesichtspunkten analysiert. Als Ableitung aus den spezifischen Problemstellungen des Objektes, der langfristigen Unternehmensstrategie und den städtebaulichen Entwicklungszielen der Stadt Luckenwalde wurde gemeinsam ein 12- Punkteplan erarbeitet, welcher die Planungsdeterminanten für eine nachhaltige Entwicklung dieses Quartiers und die Entwurfsplanungen abbildet. Ergänzend zu den eigenen Feststellungen wurden die Ergebnisse aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insek) und dem Energetischen Quartierskonzept "Nuthe-Burg" (EQK) zur Untersetzung der Definition eigener Projektziele beigezogen. Die planerische Zielstellung für das Projekt "DIE BURG" sollten u.a. ein weitgehend barrierefreier Zugang zu allen Wohnungen, die Optimierung der Zugangssituationen, eine barrierefreie (oder "barrierearme") Wohnungsnutzung, eine Verbesserung des Energetischen Standards des Objektes, eine zukunftsfähige Veränderung der Wohnungsgrundrisse und ein verbesserter Außenraumbezug sein.
Die Maßnahmen werden über die Mietwohnungsbauförderrichtlinie des Land Brandenburg finanziert und gefördert. Die entsprechenden Maßgaben sind bei der Durchführung zur beachten. Ferner besteht eine zwingende zeitliche Bindung gegenüber dem Fördermittelgeber zur Fertigstellung der Gesamtmaßnahme mit spätestem Baubeginn am 30.06.2019.
Für das vorstehend beschriebene Bauvorhaben werden folgende Planungsleistungen an einen Bieter oder eine Bietergemeinschaft vergeben:
- Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI, LPH 5 bis 9),
- Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI, LPH 5 bis 8),
- Freianlagenplanung (§§ 38 ff. HOAI, LPH 5 bis 9),
- Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 bis 5 nach § 53 Abs. 2 HOAI, LPH 1 bis 9),
- Erstellung eines Brandschutzkonzeptes,
- Energieplanung (insbesondere: Energiebilanzierung und Wärmeschutzberechnung nach EnEV).
Teilnahmeanträge, die nicht wegen Unvollständigkeit, formaler oder sonstiger Mängel auszuschließen sind und die Mindeststandards erfüllen, werden anhand der unter III.1.2) und unter III.1.3) geforderten Angaben mit Punkten bewertet. Die Bewertung erfolgt anhand der folgenden Kriterien:
A) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. Ziff.III.1.2.: Gewichtung 10 %
Umsatz in EUR netto mit Planungsleistungen im Jahresmittel der letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2016,2017)(max. 75 Punkte)
Qualifikation stell. Projektleiter (max. 200 Punkte)
Qualität Referenz (max. 400 Punkte)
(vgl. Bewerbungsbedingungen III 3.3)
Der Nachweis der Eintragung in die Architekten- bzw. Ingenieurkammer ist in Kopie als Anlage beizufügen. Sofern das sich bewerbende Unternehmen im Handelsregister eintragungspflichtig ist, ist ein Nachweis über die Eintragung im entsprechenden Handelsregister sowie der Unterschriftsberechtigung beizufügen.
Die Eignungskriterien für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit, die Eignungsmatrix nebst Erläuterungen ergibt sich allein aus den Bewerbungsbedingungen, die Unterlagen sind hier zur Verfügung gestellt. Es werden die folgenden Anforderungen gestellt:
1) Angaben zum Nettogesamtumsatz der letzten 3 Jahre in EUR,
2) Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen.
In den Kalenderjahren 2015, 2016 und 2017 muss ein durchschnittlicher Jahresnettoumsatz von mindestens 100 000,00 € erzielt worden sein.
1) Angaben zur Qualifikation des Projektleiters,
2) Angaben zur Qualifikation des stellvertretenden Projektleiters,
3) Angaben zur Anzahl der Beschäftigten,
4) Angaben zu Referenzen,
5) Angaben zum Bestehen einer Bietergemeinschaft,
6) Angaben zur Eignungsleihe.
Es muss 1 Referenzobjekt angegeben werden, welches mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist mit Angaben zum Auftraggeber, zum Gegenstand des Auftrages, zu den Honorarzonen, zu den Gesamtkosten, zum Bearbeitungszeitraum, zur Art der Maßnahme (Sanierung)
Das Referenzobjekt ist vergleichbar, wenn es sich um eine Leistungserbringung im Bereich Sanierung handelt
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 17/10/2018
Heinrich -Mann Allee 107
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere wird darauf verwiesen, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach EIngang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht anzuhelfen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind gemäß § 160 ABs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, nach dem der Bieter den Verstoß erkannt, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen nach § 160 ABs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bzw. Angebotsfrist beim Auftraggebre gerügt werden. Vergabeverstöße, die erst aufgrund der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bzw. Angebotsfrist beim Auftraggebre zu rügen.