Source: http://www.vorfaelligkeitsentschaedigung.net/kuendigung-darlehen-nach-10-jahren/
Timestamp: 2017-06-29 16:05:25
Document Index: 95269126

Matched Legal Cases: ['§ 489', '§ 489', '§ 489', '§ 489', '§489', 'BGH']

Inhalt1 Das Sonderkündigungsrecht für eine Baufinanzierung nach 10 Jahren: Rechtliche Grundlagen im § 489 BGB1.1 Vorsicht bei der Kündigung vom Kreditvertrag nach 10 Jahren: Fristverlängerung beachten2 Folgen der Kreditkündigung nach 10 Jahren2.1 Kündigungsfrist und Rückzahlung2.2 Fällt eine Vorfälligkeitsentschädigung nach 10 Jahren Vertragslaufzeit an?
Einige Kreditinstitute kommen kurz vor Ablauf der Frist auf ihre Kunden zu und unterbreiten eine scheinbar lukrative Anpassung der Vertragskonditionen. Gehen Sie darauf ein, beginnt die Frist von neuem zu laufen und Sie haben Ihre Chance auf eine lohnende Umschuldung verpasst.
19. Januar 2017, 9:45
25. Januar 2017, 16:04
2. Februar 2017, 9:20
28. Januar 2017, 4:42
2. Februar 2017, 9:19
7. Februar 2017, 15:25
Was sind die Rechtsfolgen, wenn dieses Kündigungsrecht im Darlehensvertrag der Bank ausgeschlossen wird („Der …. verbilligte Zinssatz ist bis zum Ende der Zinsverbilligung zu zahlen“ ) -also 15 Jahre lang- und damit eine Umschuldung auf einen wesentlich günstigeren Kapitalmarktzinssatz ausgeschlossen ist ?
9. Februar 2017, 9:34
16. Februar 2017, 9:16
ist eine Teillöschung der Grundschuld im Grundbuch eine „Vertragsänderung“ welche Einfluss auf die Laufzeit zur 10 jährigen Kündigungsfrist hat?
13. Februar 2017, 16:27
16. Februar 2017, 9:15
20. Februar 2017, 0:35
Wir wollen gerne ein Forward-Darlehen abschließen. Die Bank hat uns die mögliche Kündigungszeitpunkte bestätigt. Für ein Darlehen ist das 24.04.2019 und für den zweiten 28.10.2019. Allerdings sagt unsere Finanzierungsberaterin, dass die Anschlussfinanzierung zum 30.04.2019 und 30.10.2019 erfolgen soll und wir auch zu den Zeitpunkten kündigen sollen. Darauf hin haben wir Sie angesprochen und bekamen als Antwort: „dass dies in Ordnung sei und die finanzierende Bank nur zu den Terminen Auszahlung tätigt.
Ferner können wir sogar nach 12 oder 13,5 Jahren kündigen.“
Unsere gegenwärtige Darlehensgeber hat uns sogar darauf hingewiesen und im Falle verspätetes Einganges müssen wir die „Verzugszinsen “ zahlen. Ferner bei einem verspäteten Eingang der genannten Beträgen (nach 14 Tagen), werden wir erneut kündigen müssen.
T. Puttins
Ist es schädlich, wenn ich die Kündigung unter Berufung auf § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB bereits jetzt ausspreche, obwohl die 10-Jahres-Bindung erst im Dezember 2017 abläuft (textlich wie folgt formuliert: „kündigen wir….nach Ablauf der 10-jährigen Bindungsfrist“). Oder muss ich tatsächlich abwarten, bis die 10 Jahre abgelaufen sind und darf dann erst die Kündigung aussprechen? Vielen Dank!
in der Tat wird eine Entschädigung anfallen – die sogenannte „Nichtabnahmeentschädigung“. Diese berechnet sich wie eine Vorfälligkeitsentschädigung.
27. Februar 2017, 9:26
2. März 2017, 9:14
2. März 2017, 7:56
da es keinen „vollständigen Empfang“ geben kann? Vielen Dank!
2. März 2017, 9:22
die die Gebühren mit der Auszahlung der Summe verrechnet wurden, sollte auch in Ihrem Fall eine „vollständige Auszahlung“ erfolgt sein.
9. März 2017, 9:21
23. März 2017, 9:46
ich hatte vertraglich ein Hypothekendarlehen über 200.000 € vereinbart, es wurden aber aufgrund unerwartet niedriger Baukosten nur 194.000 € von mir abgerufen und von der Bank ausgezahlt. Welche Auswirkungen hat dieser Sachverhalt auf die „vollständige Auszahlung“. Wurde die nie erreicht, so dass kein Sonderkündigungsrecht besteht oder wurde sie mit der Auszahlung der letzten Rate erreicht?
18. März 2017, 4:02
23. März 2017, 9:47
23. März 2017, 9:55
27. März 2017, 9:18
In der „Anlage zu Sondenvereinbarungen“ zum Darlehensvertrag wurde uns die Möglichkeit eingeräumt,
29. März 2017, 7:56
christina.e.
ich wollte mir die Ordentliche Kündigungsfrist von meiner Bank bestätigen lassen, da einerseits in meinem Annuitätenvertrag etwas von einer Frist von einem Monat zum Ablauf der ersten Festzinsperiode am 31.7.2017 steht, anderseits aber heißt es, dass die gesetzliche Kündigungsfrist nach § 489 und die sechsmonatige Kündigungsfrist zu beachten ist. Die Antwort:
leider können wir mit dem aktuellen Wissensstand keine Einschätzung vornehmen. Vorfaelligkeitsentschaedigung.net
Können Sie dies aufklären? Danke und viele Grüße
Hallo, eine Frage, die hier bisher nicht gestellt wurde. Darlehen wurde 2007 aufgenommen, mit 20 Jahren Laufzeit. Monatlicher Betrag für die Rückzahlung beträgt 800€. Der eigentliche Vertrag wurde bezgl. Zinsen und Laufzeit nicht verändert.
11. April 2017, 0:46
Erst nach 14 Jahren wurde bei der gleichen Bank für das gleiche Darlehen eine Zinsanpassung vereinbart. Die genaue vertraglich Bezeichnung lautet: „Anschlusszinsvereinbarung (Ergänzung des Immobiliardarlehensvertrags)“.
Würde diese Tilgungserhöhung der Begrifflichkeit gem. Abs.1 Nr. 2: „…eine neue Vereinbarung über die Zeit der Rückzahlung oder den Sollzinssatz getroffen… “ entsprechen?
20. April 2017, 8:20
20. April 2017, 8:21
18. April 2017, 8:49
20. April 2017, 8:35
20. April 2017, 8:22
4. Mai 2017, 10:03
8. Mai 2017, 7:02
20. Mai 2017, 7:37
24. Mai 2017, 9:58
„3.3 Tilgungssatzwechsel
Die DSL Bank räumt den Darlehensnehmern ab dem 3. Kalenderjahr nach Vollauszahlung des Darlehens die Möglichkeit ein, die Regeltilgung während des Zinsfestschreibungszeitraumes – kostenfrei – maximal zweimal zwischen 1 % p.a. und 5 % p.a. des Darlehensnominalbetrages (zuzüglich ersparter Zinsen) zu ändern.“
Auf telefonische Anfrage bzgl. eines Tilgungssatzwechsels auf 5% p.a. hatte uns die DSL Bank einen „fiktiven Zahlungsplan“ zugesandt und wir haben nunmehr (unter Hinweis auf die v.g. Ziffer 3.3 des Vertrages) per Brief (Einschreiben) die DSL Bank (unter Bezugnahme auf ihr Schreiben) gebeten, den Tilgungssatz auf die 5% p.a. zu erhöhen.
Daraufhin haben wir jetzt von der Bank ein Schreiben mit der Überschrift „Änderung der Tilgungsvereinbarung“ erhalten, das mit folgendem Satz beginnt: „Sehr geehrte.. beigefügt senden wir Ihnen die gewünschte Vertragsänderung mit der Bitte, die für die DSL Bank bestimmte Ausfertigung zu unterzeichnen und bis zum 31.05.2017 an uns zurückzusenden.“
Weiter heißt es: „Wir würden uns freuen, wenn unser Angebot Ihr Interesse findet.“
Daran anhängend folgt dann ein Vertrag mit der Überschrift „Änderung der Tilgungsvereinbarung“ und anstatt der ursprünglichen Formulierung „Festzinsperiode“ wird jetzt „Sollzinsbindungsperiode“ mit dem gleichen Enddatum ausgewiesen. Neu in dem Vertrag ist jetzt eine explizite Angabe der Vertragslauf: „Die Vertragslaufzeit beträgt 10 Jahre, 10 Monate“; dies war vorher nicht der Fall, da nur die Festzinsperiode feststand und für die Zeit nach Ablauf dieser Periode vertragliche Regelungen für die Fortsetzung der Finanzierung bestehen.
Am Ende des Vertrages sollen wir folgendes mit unserer Unterschrift bestätigen: „Mit der Umstellung zu den v.g. Bedingungen erklären wir uns uneingeschränkt einverstanden.“
Ich habe den Eindruck, dass die DSL Bank uns zu einer Vertragsänderung „nötigen“ möchte, die im Ergebnis die vorzeitige Kündigung nach § 489 BGB verhindern könnte. Wir wollen doch keine Vertragsveränderung, sondern lediglich die ursprünglich vereinbarte Option auf Änderung des Tilgungssatzes ausüben. Ist dafür solch eine „Änderung der Tilgungsvereinbarung“ mit der Bezeichnung „Vertragsänderung“ notwendig oder nur eine Falle ?
Täuscht mich mein „Bauchgefühl“ oder sollte ich mich dagegen wehren (z.B. beim Ombudsmann) ?
Wir werden somit vorerst nicht die „Änderungsvereinbarung“ unterschreiben, auch wenn die DSL-Bank uns geschrieben hat: „Diese Änderung der Tilgungsvereinbarung hat keinerlei Einfluss auf Ihr Kündigungsrecht gemäß §489 BGB.“
Wir werden der Bank jetzt noch mal um eine schriftliche Bestätigung bitten, dass „nach Abschluss der Änderungsvereinbarung weiterhin eine Kündigung zum 31.12.2019 (wie von der Bank schriftlich mitgeteilt) ohne Forderung einer Vorfälligkeitsentschädigung seitens der Bank möglich ist.“
Wenn sie das nicht bestätigen, müssen wir doch von einer „Falle“ ausgehen und werden dann nur unsere Sondertilgungsrechte ausüben.
Soweit ich das jetzt verstanden habe, ist die erste Antwort nicht richtig. Die Kündigung muss im Gegenteil genau nach 10 Jahren ausgesprochen werden. Wie ist das rein praktisch zu verstehen? Was heißt „genau nach 10 Jahren“? Es kann ja nicht gemeint sein, dass das Schreiben nur genau an einem einzigen Tag eintreffen darf, was ja praktisch nicht realisierbar ist. Was ist, wenn z.B. ein ein Kündigungs-Schreiben später (1 Tag, 1 Woche, 1 Monat, 2 Monate, 6 Monate) beim Darlehensgeber eintrifft?
29. Mai 2017, 9:24
31. Mai 2017, 7:51
Im Darlehensvertag ist festgeschrieben die Möglichkeit, dass „der Darlehensnehmer zweimal innerhalb von 10 Jahren … eine kostenlose Veränderung des Tilgungssatzes veranlassen [kann]“.
Diese Erhöhung des Tilgunssatzes (jetzt 4,8%) wurde zum 01.07.2015 mit einer „Anderung zum Darlehensvertrag“ vereinbart.
Wann kann eine Sonderkündigung nach 10 Jahren erfolgen, am 20.12.2018 oder erst am 02.07.2025? Vielen Dank für eine kurze Antwort.
in der Tat steht Ihnen kein Sonderkündigungsrecht zu, wenn die Zinsbindung weniger als zehn Jahre und sechs Monate beträgt. Selbstverständlich ist der Abschluss kürzerer Zinsbindungsfristen seitens der Bank rechtens. Sie als Verbraucher hatten Ihrer Schilderung nach die Möglichkeit, den Vertrag zunächst nach 9, dann nach 8 und nun nach 10 Jahren auslaufen zu lassen bzw. abzulösen – ohne Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Vorfaelligkeitsentschaedigung.net
Hallo Ihre Antwort verstehe ich nicht so ganz den laut BGH ist eine Verlängerung oder Änderung der Zinsbindung ein neuer Vertrag und ab diesen beginnt die Frist zu laufen…
10. Juni 2017, 7:49
14. Juni 2017, 3:47