Source: https://www.oegmm.at/pages/statutes
Timestamp: 2017-06-24 22:20:31
Document Index: 334916280

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 9', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§10', '§11', '§ 11', '§ 16', '§ 34']

Statuten | ÖGMM ÖGMM - Österreichische Gesellschaft für Medizinische Mykologie
Mykologie aktuell
des Vereins Österreichische Gesellschaft für Medizinische Mykologie
Der Verein führt den Namen Österreichische Gesellschaft für Medizinische Mykologie (ÖGMM).
Er hat seinen Sitz in Innsbruck, Schöpfstraße 41, A-6020 Innsbruck und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.
Der Verein dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt:
die Förderung der medizinischen Mykologie in wissenschaftlicher und praktischer Hinsicht
die Pflege der Zusammenarbeit der mit medizinischer Mykologie befassten Personen im Interesse des wissenschaftlichen Fortschrittes
die Förderung jüngerer Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus einschlägigen Fachgebieten durch Zuerkennung von z.B. Reisestipendien zu einschlägigen wissenschaftlichen Veranstaltungen.
Fortbildungsveranstaltungen, Kongresse
kurze Mitteilungen über Internationale Kongresse, Stipendien (vornehmlich per e-mail oder über die Homepage www.oegmm.at).
Erträgnisse aus Veranstaltungen, insbesondere Seminaren und Kongressen;
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
Besondere Zielgruppe des Vereins sind jedoch Ärzte und Naturwissenschaftler, die auf dem Gebiet der Medizinischen Mykologie in Österreich arbeiten.
Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die vorläufige Aufnahme mit Mitgliedern durch den (die) Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereines wirksam.
Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 3 Monate vorher mitgeteilt werden.
Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. (Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.)
Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs.4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag eines Mitglieds beschlossen werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtung des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
Die aktuellen Statuten stehen auf der Homepage des Vereins www.oegmm.at und sind für jedes Mitglied einsehbar.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Höhe verpflichtet.
Organe des Vereines sind: die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), der Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
§ 9, Generalversammlung
Beschluss eines Rechnungsprüfers (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dieser Statuten),
Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 3 dieser Statuten)
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich (vornehmlich per Email) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. (Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.)
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, in dessen Verhinderung der an Lebensjahren älteste anwesende Vize-Präsident.
§10, Aufgabenkreis der Generalversammlung
Wahl, Entlastung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer;
Beschlussfassungen über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;
§11, Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, zwei Vize-Präsidenten, dem Schriftführer, dem Schriftführerstellvertreter, dem Kassier, dem Kassierstellvertreter. Sämtliche Vorstandsmitglieder werden von der Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit auf 2 Jahre gewählt; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
Der Vorstand wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderung von einem Vize-Präsidenten (nach Lebensalter) schriftlich oder mündlich einberufen. Sind auch diese auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
Den Vorsitz führt der Präsident, in dessen Abwesenheit der an Lebensjahren älteste anwesende Vizepräsident. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.
Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung und Rücktritt. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis sowie der Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
Der Präsident ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt die laufenden Geschäfte des Vereins und den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Der Präsident und die zwei Vize-Präsidenten sollen nach Möglichkeit aus allen drei medizinischen Fakultäten Österreichs (Wien, Graz, Innsbruck) kommen. Zur Erreichung einer breiteren Willensbildung ist der Präsident ungeachtet Abs. 1 gehalten, wichtige Angelegenheiten mit beiden Vize-Präsidenten vorher zu beraten.
Der Schriftführer hat den Präsidenten und die Vize-Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Präsidenten, die Vize-Präsidenten und an deren Stelle der Schriftführer, der Kassier und deren Stellvertreter.
Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 6 sinngemäß.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
§ 16, Freiwillige Auflösung des Vereines
Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des begünstigten Vereinszwecks soll das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff. Bundesabgabenordnung verwendet werden.
Wenn diese Voraussetzungen von der Österreichischen Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie & Präventivmedizin erfüllt werden, soll die Übertragung des Vereinsvermögens in erster Linie auf diese Gesellschaft erfolgen.