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Timestamp: 2020-01-21 02:22:50
Document Index: 130516814

Matched Legal Cases: ['§8400', 'Art. 3862', '§ 17', '§ 12', '§ 289', '§ 244', '§ 40']

1930 / 298 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger)
1930 / 298 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
wi-d aufgefordert, spätestens in dem auf den 13. Avril 1931, vormittags 16 Uhr, vor dem unterzeihneten Ge rit, Zimmer Nr. 1, anberaumten Auf acbotstermin seine Rehte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklarung der Urkunde erfolgen wird Warburg, den 16. Dezember 1930. Das Amiktsgericht.
[84078] Aufgebot. Die Ehefrau Bergmann Symanek, Marie geb. Symanski, în Gelsenkirchen Buer-Hassel), Pol sumer Str. 171 b, hat beantragt, ihren Ehemann, den verschollenen Bergmann Michael Symanuek, geb. am 30. Fa- ituar 1893 in Zawoyken bei Friedrihs hof (Ostpr.), zuleßt wohnhaft in Gelsen- kirhen-Buer (Buer-Hassel), für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene rd aufgefordert, fich spätestens in dem auf den 24. Juli 1931, vormittags a1 Uhr, vor dem unterzeihneten Ge riht, Zimmer Nr. 31, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertetlen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Ge- iht Anzeige zu machen. Gelsenkirchen-Buer, 15. Dezbr. 1930. Das Amtsgericht.
vid + My l s
Der Justizangestellte Reinhard Strey n Halberstadt, der als Pfleger zum Zwecke der Befriedigung der Nachlaß- gläubiger für den Nachlaß der am 19, Juli 1930 in Halberstadt ver- storbenen Witwe Emilie Kühne geb. Rienäcker verwitwete Schulz bestellt ist, hat beantragt, den vershollenen Albert Robert Karl Heinrih Wilhelm Schulz, zuleßt wohnhaft in Halberstadt, den einzigen Sohn und an sih einzigen Erben der Witwe Kühne, für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, si spätestens in dem 1. Juli 1931, vormittags 9 Uhr, vox dem unterzeihneten Gericht im Landgerichtsgebäude, Zimmer 220, anberaumten Aufgebotstermine gzu melden, widrigenfalls die Todeserklä- rung erfolgen wird. An alle, welche Austunft über Leben oder Tod des Ver- shollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf- gebotstermin dem Geriht Anzeige zu Halberstadt, den 15. Dezember 1930. Das Amisgericht.
[84080 Aufgebot.
Der Atererx Peter Klauck in Gusen burg Nr. 2W hat beantragt, den ver- schollenen Ackerex und Bergmann Niko- laus Klau, zulezkt wohnhaft in Gusenburg, seit dem 2. 9. 1914 ver mißt, für tot zu erklären. Der bezeih-
schollene wird aufgefordert, sih spätestens in dem auf den 10. Fe- bruar 1931, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Sißungs- saal, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserflä- rung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft übex Leben oder Tod des Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens in: Auf- gehotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Hermesfeil, den 8. November
L nete Ver
Am 7. März 1930 ist die unverehe- lihte Rentnerin Auguste Klara Schale in Torgau verstorben. Die geseßlichen Erben, soweit sie ermittelt sind, haben die Erbschaft sämtlih ausgeschlagen. Da weitere Erben niht zu ermitteln sind, werden diejenigen, denen Erbrechte an dem Nachlaß zustehen, aufgefordert, diese Rechte bis zum 15. 2. 1931 bei dem unterzeichneten Gericht zur An- meldung zu bringen, widrigenfalls die Feststellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vor- handen ist.
Amtsgericht Torgau, 11. Dez. 1930.
[8 S2
Durch Aus\chlußurtei] vom 28. November 1930 find die Aktien der früheren Ueber- landzentrale Stralsund, jeßt Ueberland- zentrale Pommern A. G. Stettin, Nr. 8398 bis §8400 über je 500 4 für fraftlos er- flärt worden.
Stettin, den 4. Dezember 1930.
Der Reichsverband Deutscher Guts- und Forstbeamten e. V. zu Berlin er- flärt die dem Geschäftsführer Wilhelm Walbaum am 28. 6. 1925 erteilte Voll- macht für kraftlos. Veröffentliht gemäß Bewilligungsbeshluß des unterzeihne- ten Gerichts vom 28. 11, 1930. 9 H. 86/30.
Berlin-Schöneberg, 18. Dez. 1930.
a —-. [81083]
Durch Ausschlußurteil vom 15. De- zeinber 1930 is der Hypothekenbrief uber die auf dem Grundbuchblatt des Grundstücks Ackelningken Band 1 B. att 1 in Abt. 111 unter Nr. 22 für die ve:witwete Frau Rechnungsrat Ma- bi.de Herrmann geb. Shaack von Heyde- rg eingetragene Hypothek von 3500 GM fur kraftlos erflart worden.
Kaukehmen, den 15. Dezember 1930
[84085}
Fin E 28, August 1916 in O
Neich8- und Staatsanzefger Nr, 298 vom 22, Dezember 1930. S. 4,
Der Erbschein des unterzeihneten Nachlaßgerichts vom 9. November 1918, dem bescheinigt ist, daß der anm snabrüdck gestorbene Stationsassistent Friedrih Albert Henze von seiner Witwe, Johanna Henze geb. Wescher, zu Osnabrück als Univerjal- erbin becrbt sei, daß als Nacherben thre beiden Kinder Maria Theresia und Carl Heinrich ernannt seien, und daß für den Fall der Wiederverheiratung geseßliche Erbfolge (die Witwe zu 4, beide Kinder zu je ?%) eintrete, ist unrihtig und wird deshalb für fraftlos erklärt. Osnabrück, 16. 12. 1930. Amtsgericht.
[84084] Durch Aus\{chlußurteil vom 11.
¿ember 1930 ist der am 25. September
1892 in Oestrih i. Rhg. daselbst zuießt |
wohnhaft gewesene Schlosser Wendlin
Steinmeß für tot erklärt worden. Rüdesheim a. Rhein, 11. 12. 1930.
B De-
[84087] Oeffentliche Zustellung
an Georg Nöth, Taglöhner von Bam- berg, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, gegen welhen seine Ehefrau Anna Nöth durch Rechtsanwalt J.-R. Awrach in Bamberg Ehescheidungsklage erhoben hat. Georg Nöth wird von der Klägerin zur mündlihen Verhandlung über den Rechtsstreit vor das Landgeriht Bam- berg, oes Nr. 190, auf Dienstag, 17. Februar 1931, vormittags 914 Uhr, vorgeladen und aufgefordert, einen bei diesem Prozeßgericht g guge- lassenen Rechtsanwalt zu seiner Ver- tretung zu bestellen.
Bamberg, den 18, Dezember 1930. Landgericht Bamberg. Der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle.
[84088] Oeffentliche Zustellung.
Die August Salmon geb. Turow in Mannheim, H 4, 30, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Walz in Darmstadt, Hügelstr. 47, klagt gegen ihren Ehemann, den Kraftwagenführer Willi Salmon, zuleßt in Viernheim (Hessen), Bahnhof- traße 13, wegen Ehescheidung mit dem Antrage: 1. die vor dem Standesamt Mannheim am 11. November 1913 ge- \hlossene Ehe der Streitteile zu schei- den, 2, den Beklagten für den allein huldigen Teil zu erklären, 3. dem Be- klagten die Kosten des Rechtsstreits auf- zuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die II. Zivilkammer des Hessishen Landgerichts zu Darmstadt auf Donnerstag, den 19. Februar 1931, vormittags 9 Uhr, Saal 10, oltes Gerichtsgebäude am Mathilden- plaß, mit der Aufforderung, sih dur einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Darmstadt, den 15, Dezember 1930.
Geschäftsstelle Hess. Landgerichts. Z.-R, [84091] Oeffentliche Zustellung.
Die am 26. 11. 1928 geborene Ger- traud Meißner, vertreten durch das städt. Jugendamt in Calbe a. S,, klagt gegen den Landwirt Karl Müller, früher in Werneuchen, wegen Zahlun einer Unterhaltsrente von 90 RYV vierteljährlich von der Geburt bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits wird der Beklagte vor das Amts- gericht in Altlandsberg auf den 13. Fe- bruar 1931, 94 Uhr, geladen.
Altlandsberg, 17. Dezember 1930. Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts.
[84101] Oeffentliche Zustellung.
Der minderjährige Franz Schlewinski in Karlshöhe, vertr. durch den Vor- mund Landwirt Gustav Romanowski in Piontken, Prozeßbevollmächtigter: der Amtsvormund des Kreisjugendamts in Neidenburg, klagt gegen den Kaufmann Adolf Mallek, üher in Piontken, jeyt unbekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptung, daß der Beklagte der Mutter des Klägers, nämlich der anverehelichten Leokadia Schlewinski in Karlshöhe, in der geseßlihen Empfängniszeit vom 18. April 1922 bis 17. August 1922 bei- gewohnt habe und daher als Vater des Klägers in Frage komme, als welcher er perflichtet se, dem Kinde den der Lebensstellung der Mutter entsprechen- den Unterhalt zu zahlen, mit dem An- trag, den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger vom Tage seiner Geburt, das 1j dem 14, Februar 1©23 ab, bis zur Vol endung des 16. Lebensjahres eine im voraus zu entrichtende vierteljährliche Geldrente von 99 RM zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen sowie das Urteil für vorläufig vollstreck- bar zu erklären. Zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits wird der Be- flagte vor das Amtsgericht in Neiden- burg auf den 19. Februar 1931,
vormittags 9 Uhr, geladen. Die Ein- lassungsfrist ist auf zwei Monate fest- | geseßt. Neidenburg, deu 29. November 1930. | Geschäftsstelle des Amtsgerichts,
C1 #5 E.
[83608] Oeffentliche Zustellung. Die Eheleute Eisenbahnassistent Michael Huth und Martha geb. Möbs in Oitweiler, Saargebiet , Prozeßbevollmächtigter : Rechtéanwalt Dr. Eich in Trier, klagen geaen die Eheleute Louis Zinkernagel und Katharina geb. Martini, ohne Stand früber in Stuttgart, Tulpenstraße 20, eßt unbekannten Aufenthaltsorts, unter der 3ehauptung, daß der im Grundbuch von Trier Bd. 48 Art. 3862 Flur 11 Parzelle 1051/21 zugunsten der Beklagten in bt. 111 Nr. il eingetragene Teilbetraa
| von 3000 NM der Nestkaufpreishypothek
yon 10000 RM getilgt ist, mit dem ntrag auf Eiawilligung in die Löschung des vorbezeichneten Teilbetrages. Die Kläger laden die Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Landgerichts in Trier auf den 20. Januar 1931,
| 9 Uhr vormittags, mit der Aufforde-
rung, sich durch einen bei dieiem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt a1s Prozeß- bevollmächtigten vertreten zu lassen. Trier, den 15. Dezember 1930. Die- Ge\chäftsstelle des Landgerichts.
[84104] Aufgebot. Lübeck-Schweriner Lebens- versicherungs-Aktien-Gesellschaft, Kraftloserklärung einer Police.
Die von der trüheren Deutschen Lebens- versicherungs-Ge)ell|chaft in Lübe, späteren Lübeck - Schweriner Lebensversicherungs- Aktien-Gesellschaft, auf das Leben des Geologen Professor Dr. Paul Ludwig Finckh in Berlin, Crefelder Straße 11, ausgefertigten Papiermarkversicherungs- scheine Nr. 135 512 und 136 608 sind ver- lorengegangen. Falls binnen zwei Monaten Fein Ginspruch bei uns erfolgt, werden die Versicherungs|cheine tür kraftlos erklärt.
Lübe, den 19, Dezember 1930.
Der Vorstand, in Liquidation.
(84105) Aufgebot. Lübeck - Schweriner Lebens- versicherungs - Aktien - Gefellschaft in Liquidation. * Kraftloserklärung einer Police. Der von der früheren Medcklen- burgi\chen Lebensversiherungs-Bank a. G. in Schwerin, \päteren Lübeck-Schweriner Lebensversicherungs-Aktien-Gesellschaft, aut das Leben des Kaufmanns Rudolf Hertz in Berlin-Wilmersödort, Trautenauftr. 20, ausgefertigte Papiermarkversicherungbschein Nr. 101 546 is} verlorengegangen. Falls binuen zwei Monaten kein Einspruch bei uns erfolgt, wird der Versicherungs|hein für kraftlos erklärt. Lübeck, den 19. Dezemkzr 1930. Der Vorstand, in Liquidation,
[84106] Aufgebot. Lübeck-Schweriner Lebens- versicherungs - Aktien - Gesellschaft in Liquidation. Kraftloserklärung einer Police.
Der von der früheren Deutschen Lebensversiherungs-Getell]|hatt in Lübe, späteren Lübeck-Schweriner Lebensversiche- rungé-Aktien-Ge)ellschaft, auf das Leben des Kautmanns Carl Wilhelm August Fielitz in Nostock i. M. ausgefertigte Papiermark- versicherungs|hein Nr. 58166 i} ver- lorengeaangen. Falls binnen zwei Monaten
fein Einspruch bei uns erfolgt, wird der NVersicherungsöschein ür fraitlos erflärt. Lübeck, den 19 Dezember 1930. Der Vorstand, in Liquidation.
Auslosungen der Aktiengesell- schaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, deutshen Kolonial- gesellschaften, Gesellschaften m. b. H. und Genossenschaften werden in den für diese Gesellschaften bestimmten Unterabteilungen 7—11 veröffent- licht; Auslosungen des Reichs und der Länder im redaktionellen Teile.
[81835]. Vekauntmachung.
Unser Abfindungsangebot an die Jn- haber der Landesschuldverschreibungen Serie VI, VII, VIII, IX und X — ver- öffentliht in der Braunschweigischen Staatszeitung vom 19. 8., 26. 8, und 2. 9. d. J. — gilt nah Feststellung unserer Aufsichtsbehörde gemäß § 17 der braun- shweigishen Verordnung über die Auf- wertung der Ansprüche aus den von der Braunschweigischen Staatsbank (Leih- hausanstalt) ausgegebenen Landesschuld- verschreibungen Serie VI, VII, VIII, IX und X vom 24. 5, 1930 (GuVS Nr. 44 Seite 57) als von sämtlihen Gläubigern dieser Schuldverschreibungew. angenom- men. Der innerhalb der Frist von drei Mo- naten bei der Aufsichtsbehörde gegen das Abfindungsangebot eingegangene Wider- spruch stüßt sih auf 0,005 v. H. der bei der Verteilung zu berücfsichtigenden Gold- markansprüche.
Die Gläubiger erhalten somit
des Etage? ihrer Landesschuld- verschreibungen, und zwar 10% in bar und 45%, in zunächst mit 414% verzinslichen Goldpfandbriefen bzw. Goldzertifikaten mit Zinslauf ab 1. Januar 1931. Spitenbeträge unter GM 10,— werden bar ausgezahlt.
Wir fordern hiermit die Jnhaber unserer Landesschuldverschreibungen Serie VI, VIL, VIIL, IX und X auf, ihre Ansprüche bis spätestens 31, März 1931 bei uns anzumelden und die Landesschuldver- schreibungen zur Geltendmachung ihrer Rechte vorzulegen. Werden Landesschuld- verschreibungen der Serien VI, VII, VIII, IX und X innerhalb der genannten Frist nicht bei uns eingereicht, wird der auf sie entfallende Anteil von uns hinterlegt, sofern uns nicht innerhalb der Frist der Antrag auf Einleitung des Aufgebots- verfahrens oder auf Zahlungssperre nach- gewiesen wird.
Zur Einreichung sind ausschließlich die Vordrucke zu verwenden, die unsere Hauptbankkasse (Abteilung für Anletihe- aufwertung) in Braunschweig sowie unsere sämtlichen Zweigkassen kostenfrei verab- folgen oder auf Verlangen zusenden.
Die von uns auszugebenden 414% Goldpfandbriefe sind eingeteilt in Stüdcke von GM 1000,—, GM 500,—, GM 200,-—, GM 100,— und GM 50,—; außerdem werden Zertifikate über GM 10,— aus- gegeben. Wünschen nach bestimmter Stückelung werden wir, soweit möglich, Rechnung tragen. Ein Umtausch der zu- geteilten Stüde ist während der Abwiklung des Aufwertungsgeschäfts ausgeschlossen.
Braunschweig, 17. Dezember 1930.
Direktoriunt,
Die am 2. Januar 1931 fälligen Zinsscheine der : 80/, Goldpfandbriefe der Landesbank der Rheinprovinz,
3, Ausgabe,
7 0% Goldkommunalschuldverschreibungen der Landesbank der Rheinprovinz, Ausgabe la und Lb, werden vom Fälligkeitstage ab mit dem aufgedruckten Goldmark- bzw. Neichsmark- betrag unter Abzug von 100/69 Kapitalertragsteuer in Reichsmark eingelöst, also die Zinsscheine der 8% Goldpfandbriefe, lautend auf
t 40, — 80, 200/— 400,—
die Zinsscheine der 7 0/9 Goldkommuna
4,— Goldmark, mit Reichsmark 29
lschuldverschreibungen, lautend auf
As Reichsmark, mit Neichsmark 15,75
‘ "” ”
70, — L
175, — c
L 350,— " Die Eiulösung erfolgt durch die
31,50 ü 68,— s 157,50 SID Nheinprovinz in Düsseldorf
und thre Filialen in Aachen, Essen, Köln und Trier sowie durch die rheinischen
Sparkassen, die Girozentralen und Landesbanken.
Sie kann außerdem — insbejondere
an den Börsenpläßgen Berlin, Frankfurt a. M., Köln, Düsseldor} und Essen — bei allen größeren Banken vorgenommen werden,
Landesbank der Itheinprovinz.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats unserer Gesellschast, Herr Geh. Baurat Ofto Köpke, ist durch Tod aus dem
| Aufsichtsrat ausgeschieden,
Sächsische Elektricitäts - Lieserungs- G ellschaft Aktiengesellschaft.
é / t
Süddeutsche Telephoufabrik Aktiengesellschaft, Bekanntmachung über Veränderungen
im, Aufsichtsrat. 1, Ausgeschieden ist: Generaldirektor Dr, Richard Friedmann, Berlin, _2, Zugewählt wurde: Rechtsanivalt Dr. Alfred May, Frankfurt am Main. Maunheim, im Dezember 1930, Süddeutsche Telephoufabrik Aktiengesellschaft.
—Ì [84170]
-„-„Danubia“ Aktiengesell; Mineralölinduftrie, Ret für Herr Direktor Béla Szilasi bard Amt als AusPthtêrat unserer G schaft niedergelegt. Nele, Regensburg, den 18. De Der Blatcher.
Vorstand: eel 19
Q D Vereinigte Chemische Fabrit Ottensen-Brandenburg vorm g
Brandenburg a. H, rant
Herr Direktor Béla Szilasi hgt ;,
Amt als Au piMeai unserer Ges
urg a. H., 19
schaft niedergelegt. Brandenb . Du Der Vorstand. + u
Feind. Stölßbing
[84161] — Deutsche Kreditsicherung
Aus dem Auffffichtêrat unserer L
sellshaft ist durch Tod ausgesdia Herr Direktor Alfred Schall, Berl, Berlin, den 19. Dezember 194 Der Vorstand. i
Dr. Ebers. Boeszoermezy
[84174] —M Hammersbecker Ziegelwerke A.g Hammersbeck, Bez. Bremey, * Herr Dr. Karï Vogel, Bremen # aus dem Aufsichtsrat unserer E, haft ausgeschieden. Der Aufsichtsrat besteht not au j enden Herren: C. Thielen, HammeŸ ck, W. Mang, Bremen, und Fr. zj bert, Vegesadck. Hammersbeck, 19. Dezember 19} Der Vorstand.
O Neiub Got &ran einhart Holzgroßhandly Aktien-Gesellschaft in Neuß, Die Gesellschaft ist durch die Y äußerung des gesamten Unternehna an den einzigen Aktionär Herrn Fru Reinhart in Neuß aufgelöst. Die Gi biger der Gesellschaft werden aufge! dert, ihre Ansprüche bei der Gesell anme Ben. teuß, den 18. Fer 1930 Der Liquidator: Ferdinand Peter.
[84168] Burbach-Kaliwerke Aktiengesellschaft,
Die au erat ene Generalv sammlung unserer Gesellschaft b 18. Dezember 1930 hat die Herabseh! des rundkapitals von 1250000 eo auf 70 000 000 Reichèn im Wege der Stang von nil 55 000 000 Reichsmark Aktien mit Ankaufs von der Gewerkschaft Burk D beshlossen, Der Beschluß am 19. Dezember 1930 in das Hand register beim Amtsgericht Magdeb eingetragen worden. Wir fordern f Gläubiger unserer Gesellschast auf, i Ansprüche anzumelden.
Magdeburg, den 19. Dezember 19
(82493) 4 Oelmühlen-Fundustrie A-G, i. L Cottbus. J Durch rechtskräftiges Urteil des 2 gerichts Cottbus vom 30. Oft. 1930 1 die Beschlüsse der Generalversam der beklagten Ge!ellschaft vom 23. 2 1930 dahin, daß dem Vorsigenden f Aufsichtsrats für das abgelaufene 8 \chättsjahr 200 NM und jedem 1 Aufs:chtsratsmitglied je 150 NM Hou bewilligt werden sollen und daß der W dator angewiesen wird, die vorhan Mittel der Gesellschaft zur fofortigen Bk digung der Gläubiger der Gesell! verwenden, und zwar im Vorrang veN Auszahlung von Hanoraren an Au! ratsmitglieder, für nichtig erklärt. Der Liquidator.
Gebrüder Pierburg Aticageit schaft, Berlin-Tempelhof, Ringds
straße 40. ¿
Die Herren Emil Wittenberg, B Josef Brennfleck, Berlin, und B Otto Heyer, Aplerbeck/Westf., haben Amt als Aufsichtsrat niedergelegt berufen und wiedergewählt wut 7 Aut!sichtsratsmitglied Dire Jus & Walter Wald|\hmidt, Berlin.
Zu Auksichtösratsmitgliedern wurd? Z ewählt: Herr Fabrikbesizer Hans V | eld, Leipzig, Herr Prokurist C7 Komaiko, Berlin, Frau Marie Berlin. |
Nach Neuwahl und Wiederwahl g jeyt folgende Herren dem Auth unjerer Gesell\cha|t als Mitgliede L Kommerzienrat Gustay Dörrenber, = roth/Nhein1d., Vorsißender, Rechtsan Walter Bernhard, Berlin, JustiztW Walter Waldshmidt, Berlin, besizer Hans Mansteld, Leipzig, P12 Samuel Komaiko, Berlin, Frau Wolff, Berlin.
Berlin-Tempelhof, den 1930. Der Vorstand.
Generaldirektor Dr. Bernhard Pierburs-
Verantwortlich für Schriftleitu j
Verlag: Direktor Mengering! s
Druck der Breußlsver Dru
und Verlags-Aktiengesellshaît, F ilhelmstraße 32
Bier Beilagen! (einschließlich Bôörsenbeilage, aiwei entralhandelsregisterbeilag®
Nr. 298. _
) . Preßhefe- & Spritwerke einishe P Monheim, Rhld. “ Generalversammlung hat am 30 beihlossen, das Grund- 1 der Gesellihatt von nom. Reichs- + 9000 000,—- auf nom. Reichs- if 1500 000, — in der Weise herav- ken daß von eingereichten je 4 Aktien “Urkunde vernichtet wird und 3 Aktien stempelt zurückgeaeben werden. dm Zweck der Durchführung des Be- P res werden untere Aftionâre hiermit fordert, ibre Aftien nebst Gewinn- il» und Erneuerungéscheinen bis zum 2 1931 einsließlih bei dem Vorstand Sesellshatt einzureichen. ¿e Aftionâre erhalten von eingereichten Aftien 3 Aktien zurück. Die zurück- ltenen Aftien verlieren ihre Gültig- Die gültig gebliebenen Aktien er- en einen Au?druck, woraus die Gültig- zu ersehen ist. oweit die Aktien nicht eingereiht oder zur Zusammenlegung nicht aus- n. werden sie für fratîtlos erklärt. Stelle der für frattlos erflärten Aftien en für je 4 Aktien 3 neue aus- hen, Diese weiden öffentlih ver- ert und der Erlôs den betreffenden onâren ausgezahlt oder für sie hinter-
tonheim, den 20. Dezember 1930. Der Aufsichtsrat.
eorg Ungema ch, Vorsitender.
Vorstand. Hugo Hauptmann.
nfere ; Dezember 19
90] t\ch-Russische Saatbau Aktien- gesellschaft, Berlin. ie Aktionäre der Deutsch-Russischen tbau A.-G. werden hiermit zu der Montag, den 12. Januar 1931, mittags 4 Uhr, im Büro des n Rechtsanwalts und Notars Roh-Weser, Berlin W. 10, Viktoria- e 4a, stattfindenden ordentlichen ralversammlung ergebenst einge- 1, r Teilnahme an dieser General- mmlung sind diejenigen Aktionäre htigt, welhe mindestens drei Tage dem Tage der Generalversammlung Hinterlegungstag und den Ver- slungstag niht mitgerehnet) ihre en bei der Ge Pas, Berlin 87, Brückenallee 3, hinterlegen oder Bescheinigung einer Bank oder eines chen Notars darüber beibringen, die Aktien hinterlegt sind. Tagesorduung: Geschäftsberiht des Vorstands für das Geschäftsjahr 1929/30, Bericht des Aufsichtsrats über Prüfung des Geschäftsberichts des Vorstands, der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrehnung. Genehmigung dex Bilanz. Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats. Wahl von Mitgliedern des Auf- sichtsrats, Verschiedenes. derlin, den 18. Dezembec 1930. Vorsißende des Auffichtsrats: Winkler
27] Vrauerei Steinhäußer-Windeeker A. G. i Einladung. dierdurch beehren wir uns, die Aktio- e unserer Gesellshaft zu dex am nnerstag,- den 15. Januar 1931, tags 12 Uhr, im Hotel Englischer , Frankfurt, Main, stattfindenden ordentlichen Generalversamm- g ergebenst einzuladen. _ Tagesordnung:
Bericht des Vorstands über das abgelaufene Geschäftsjahr und Vor- legung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zum 30, Sep- tember 1930, : Prüfungsbericht des Aufsichtsrats.
Beschlußfassung über die Genehmi-.
gung der vorgelegten Bilanz und der Gewinn=- und Verlustrehnung. cldlußfassung über die Verwen- ung des Reingewinns.
Entlastung des Vorstands und. des Aufsihtsrats.
lélenigen Aktionäre, welche wün-
a der Generalversammlung teil- men, haben gemäß § 12 der Sta-
en dre Aktien bis spätestens Diens- Uhr 13. Januar 19314, mittags r, bei der Gesellshaftskasse oder „einem Notar oder êi dem Bankhaus Gebrüder Arnhold, i resden, oder Z O Deutschen Effecten- & Wech- he: nt Frankfurt, Main, oder Lr Oberhessishen Bank A. G., „Briedberg, Hess, unterlegen und bis zur Beendigung sen. D aversammlung dort zu be- “tpu: Ur gene nten Hinterlegungs- F riegeten als Eintrittskarten. erg, Hessen, Dezember 1930. O ztg Der Auffichtsrat. r Thieben, Vorsibender.
___ Erste Anzeigenbeilage in Deutschen RNeichSanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger
Berlin, Montag, den 22. Dezember
[84167] Spinnerei Schweizerthal Aktien- | gesellschaft früher C. A. Tetuer
S3 «& Sohu, Schweizerthal. ; Aufforderung an die Gläubiger.
_ Nachdem der in unserer Generalver-
jammlung vom 12. August d. J? ge-
faßte Beshluß auf Herabseßung des
Grundkapitals von RM 800 000,— auf
RM 400 000,— und die Wiedererhöhung
auf bis zu RM 800 000,— in das Hans- |
delsregister eingetragen worden ist | fordern wir gemäß § 289 des Handels- |
Ansprüche bei uns anzumelden. Schweizerthal, 17. Dezember 1930. Spinnerei Schweizerthal Afktien- geselischaft früher C. A. Tebner
«& Sohn. i (Unterschriften.) B R E E O L T T TE R N E S [84147].
Mainzer Aftien-Bierbrauerei. Bilanz am 31. Oktober 1930.
RM |9 4 000 000
Vermögen. Grundstücke und Gebäude Kasfsenvorrat und Bank-
E a n ad Vorräte an Bier, Gerste, Malz, Hopfen usw. . Geschäftseinrichtung: Fässer 20 Maschinen und Geräte . Fuhr- und Autopark, Eisenbahnbierwagen . Flaschenbierkellerei . . der Wirtschaften und Hausgeräte » «e « s Sauerstoffanlage Wirtschastshäuser « S(uldner + » o s Disagiokonto
271 l 1 172 800|—
700 000|— 181 000|—
160 000 25 000
234 000 . 30 000 e } 2 907 000 e. | 2 621 834 . 83 750|—
12 387 017
Schulden. Stammkapital ¿ « » o. Namensaktien . « - 65» Geseßlihe Rücklage « - « Sonderrücklage
1030 000,— Sonderrücklage 480 000,—
Neubaurüdcklage . . « « + Teilschuldverschreibungen vom Jahre 1926 . Teilschuldverschreibungen vom Jahre 1930 . . Restkaufschulden auf Wirt- \schaftshäuser . « - - - Sicherheitsbestand . . . Vorträge zu Lasten des alten Jahres und Gläubiger Biersteuerkredit . « « . - Unerhobene Gewinnanteil- scheine und Zinsscheine « Reingewinn
3 300 000 8 000 750 000
1 510 000 200 000
524 936 260 000
2 352 671 337 770
8 366 635 273
Gewinn- und Verlustrechnung 1929/30.
Soll. Rohmaterialien . . « « « Steuern, Löhne, Betriebs-
unkosten Usw. «+ « - Abschreibungen: für zweifelhafte Außen- stände 90 000,— auf Liegen- schaften . auf Fässer, Maschinen, Geräte usw. 289 572,73
RM 1 335 496
6 019 254/33
84 571,17
464 143 635 273
8 454 167
Haben. Vortrag v. vorigen Jahre Bier, Brauereiabfälle und
Sauerstoff « « » o o °
8 375 692 8 454 167
Gewinnverteilung : | Zuweisung zum Sicherheits- RM | DENOnO «9 40 000,— | | Rückstellung für Disagiokonto 83 750,— 6%, feste Dividende von Reichs- | ‘mark 8000,— Namensaktien,
zahlbar v. 2. Jan. 1931 ab | 13%, Dividende von Reichs- | mark 3300000,— Alfktien- | fapital, zahlbar v. 2. Januar | 1931 ab
429 000,—
| Sartmaun «& Braun Afktiengesell-
schaft, Frankfurt am Main. Bei der am heutigen Tage in An- toesenheit des Notars, Professor Dr jur, Saenger stattgehabten ersten Aus losung vou Genußrechtsurkunden zu unjeren Altbesißteilshuldvershreibungen von 1901 und 1912 wurden folgende Nummern ausgelost: : 040 056 088 126 145 200 249 281 330 348. Die Rückzahlung der ausgelosten Ge-
ge]eßbbuhs unsere Gläubiger auf, ihre | nußrechtsurkunden erfolgt ab 1. Januar
1931 an welchem Tage die Ver- zinjung derjelben aufhört — gegen Ein lieferung der Stücke mit den dazuge- ETeN Talons und nicht fälligen Zins- cheinen : bei der Mitteldeutshen Creditbank, Niederlassung der Commerz- und Privat-Bank Alktiengesellshaft in Frankfurt am Main, bei der Commerz- und Privat-Bank Attiengesellschaft in Berlin oder bei ciner der übrigen Zweignieder- lassungen dieser Bank. Frankfurt am Main, 15. Dez. 1930. Hartmann «& Braun Aktiengesellschaft. . Hartmann-Kempf. Dr. Braun.
Dr, R
[84113] Compañia Hispano-Americana
„de Electricidad, S. A.
In Gemäßheit des Beschlusses der außerordentlihen Generalversammlung vom 17, Dezember 1921 und des Ver- waltungsrats vom gleichen Tage hat das Komitee des Verwaltungsrats unserer See a beshlossen, den Coupon B-11 unjerer Rentenbons shon vom 2. Ja- nuar 1931 ab einzulösen, und zwar in Deutschland
1. für die auf spanische Währung lautenden Stücke mit Ptas, 15.— für jeden Coupon, umgerechnet zun Sichtkurse auf Madrid vom Tage der Einreichung,
. für die m argentinische Papier- währun autenden tüde mit Papier-Pesos 6,756, umgerehnet zum Sichtkurse auf Buenos Aires vom Tage der Einreichung
in Berlin: bei der Deutschen Bank und Dis-
conto-Gesellschaft Handels8-Gesell-
bei dex Berliner schaft, G
bei dem Bankhause Delbrück Schiek- ler & Co.,
bei dem Bankhause Hardy «& Co., G, m. b. S.;
bei der Deutschen Bank und Dis- conto-Gesellschaft Filiale Frank: furt (Main),
bei der Darmstädter und National: bank Kommanditgesellschaft auf Aktien Filiale Frankfurt a. M.,
Gei dem Bankhause Gebrüder Sulz-
bach; in Hamurg: bei der Norddeutschen Vank in Hamburg Filiale der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft, bei der Darmstädter und National- bank Kommanditgesellschast auf Aktien Filiale Hamburg, bei der Dresdner Bank in Ham:
burg; in Köln: : bei dem A. Schaaffhausen'schen
Vankverein Filiale der Deutz
schen Vank und Disconto-Ge-
sellschaft, bei der Dresdner Bank in Köln, Madrid, den 15. Dezember 1930, Der Präsident:
F, de A. Cambó y Battle. Der Sekretär des Verwaltungsrats: Miguel Vidal y Guardiola. E E T E S E C R E [83801].
Stolper Spiritus-Lagerhaus-
gesellschaft Akt.-Gej},
Gewinnanteil an den Auf- | sichtsrat gemäß Gesellschaft8-
vertrag - «“ - 36 087,50
| Vortrag auf neue Rechnung 45 956,14 Gebäudekonto « -
| 635 273,64 Mainz, den 18. Dezember 1930. Mainzer Aktien-Bierbrauerei.
Dr. Jung. G. F. Schwarß. J. Beer.
| 84148]. y Jn Vemäßheit des § 244 des Handels- geseßbuchs für das D. R. machen wir hiermit bekannt, daß in der heute ab- gehaltenen ordentlichen Generalversamm- lung unserer Gesellschaft Herr Carl Gunderloch in Nackenheim als Mitglied unseres Aufsichtsrats wiedergewählt wor- den ist und diese Wahl angenommen hat. Mainz, den 18. Dezember 1930. Mainzer Aktien-Vierbraueret. Der VorstanD. Dr. Jung. G. F, Schwarß. J. Beer.
Bilanz per 30. September 1930. Aktiva.
Grundstückkonto . « Aktienfondskonto . Zwangsanleihekonto Schuldbuchkonto
239 062 Pasjßsiva. Aktienkapitalkonto I. . +
Aktienkapitalkonto IT .
Aktienkapitalkonto IIL
Dividendenrüdcklagekonto
Gebäudeabschreibungs- rüdcklagekfonto
Gewinn- und Verlustkonto (Gewinn)
Kassakonto (Mehrausgabe) }
90 000 45 000 90 000 2 037 1 734
2 720/43
7 529/53 39 70
239 062/25
Rheinisch-Westsälische Boden-Credit-Bank, Köln einboden —
Kündigung 10 °*/,iger Goldpfandbriefe Serie Il.
Hiermit kündigen wir unsere 10°, igen Goldpfandbriefe Serie 11 vom Jahre 1924 -- 30. 6. 1931 ff. zur Rückzahlung zum Nennwert auf den
31. März 1931. Mit diesem Tage erlischt die Verzinsung dieser Anleihe. Wir fordern die Jnhaber der genannten Pfandbriefe auf, diese nebst zugehörigen Zinsscheinen bei uns oder unserer Zweigniederlassung Berlin zum 31, März 1931 zur Einlösung ein- zureichen. Zugleich machen wir den Jnhabern dieser Stücke folgendes Umtauschangebot: j Vir sind bereit, schon von heute ab die 10%igen Pfandbriefe zum Nenn- ivert in a) unsere 8°, igen Golodpfandbriefe Serie 16 -+ 1. 7. 1931 ff. unkündbar bis 1, 7. 1935 zum Vorzugskurse von 14 % unter dem jeweiligen Berliner Börsenkurs, zur Zeit 100,5%, also zu 100 %, b) unsere 7% igen Goldpfandbriefe Serie 17 -- unkündbar bis 2. 1, 1936 zum Vorzugskurse von 1% unter dem jeweiligen Berliner Börsenkurs, zur Zeit 97%, also zu 96%, umzutauschen. Hierbei werden die Stückzinsen in Höhe von 10%, vom 1, 1, 1931 bis 31, 3. 1931 gegen 8 bzw. 7% Stückzinsen vom 1. 1, 1931 bis 31, 3, 1931 verrechnet und die ent- stehende Spihe sofort in bar vergütet, Beispiel zu a) Bei dem gegenwärtigen Kurs der 8% igen Pfandbriefe von 100% % ergibt sich somit für je GM 1000,— Nennwert eine bare Heraus- zahlung seitens der Bank: +- 10% Zinsen vom 1. 1. 1931 bis 31. 3. 1931. « « RM 25,— 8%, Zinsen vom 1. 1. 1931 bis 31, 3. 1931. . . RM 20,— RM 5, Bei dem gegenwärtigen Kurs der 7%igen Pfandbriefe von 97% ergibt sih somit für je GM 1000,— Nennwert eine bare Heraus- zahlung seitens der Bank: Kursunterschied 4%, . . « . . RM 40,— -+- 10% Binsen vom 1. 1. 1931 bis 31. 3, 1931 RM 25,— — 7%, Zinsen vom 1. 1. 1931 bis 31. 3. 1931 RM 17,50 RM 7,50 RM 47,50
Vorstehendes Angebot ist, früherer Widerruf vorbehalten, bis zum 31. Januar 1931 gültig. Der Widerruf gilt als erfolgt, wenn eine entsprechende Anzeige im Deutschen Reichsanzeiger erschienen ist. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, daß nunmehr unsere sämtlichen 10% igen Goldpfandbriefe unD 10% igen Goldfkommunalobligationen gekündigt sind, und fordern die Jnhaber der noch nicht zur Einlösung gekommenen Stücke unserer Pfandbriefserien 3 und 5 nochmals auf, diese zweck3 Vermeidung weiterer Zinsverluste umgehend bei uns einzureichen. Vir erklären uns bereit, auch diese Pfandbriefe noch nach Wahl in 7%ige odex — soweit Vorrat vorhanden — auch in 8%ige Goldpfandbriefe zu oben- genannten Vorzugskursen zu tauschen, wenn diese umgehend bei uns eingereicht werden. Köln, den 20. Dezember 1930, Der Vorstand. W. Schmiß. Düring. P GMCETSE T2 S IIMMAE O L SAE Gt A Q R S C E S MEREE A AE« DSAEDC C OESE A E M I C SRSI S E M F V P [84195].
Landesdbant ver Proviuz Westsulen.
Bekanntmachung betr. Prospektbefreiung. y Durch Erlaß des Herrn Ministers für Handel und Gewerbe ZJ.-Nr. I] 7984 Nf. vom 28. November 1930 is angeordnet, daß es vor der Einführung der vom Herrn Minister des Jnnern durch Erlaß vom 17. April 1930 genehmigten mit 895 ver- E Goldpfaudbriefe der Landesbank der Provinz Westfalen
eihe 2:
1. 7. 1931 ff.
Veispiel zu b)
Buchstabe A Nr. 1— 180 zu je 5000,— RM B 1—1700
" " " 1» 1000,— C 1" 1— 640 0. 00 D 1— 400
” 500, — 200,—
im Gesamtbetrage von RM 3 900 000,—
an den Börsen in Berlin, Düsseldorf und Essen der Einreichung eines bedarf. Gemäß § 40 Abs. 1 Say 2 des Börjengeseßes (RGBl. 1908 S. / dieser Anordnung die Zulassung der Anleihe zum Handel an den Börsen zu Berlin, Düsseldorf und Essen als erfolgt. ;
Der Erlös der Pfandbriefe is zur Beschaffung von Hypothekendarlehen zu verwenden. E S R
Für die Verzinsung und Rückzahlung der Schuldverschreibungen hastet sowohl die Landesbank der Provinz Westfalen als auch die Provinz Westfalen selbst mit ihrem ganzen Vermögen und mit ihrer Steuerkraft. : Die Anleihe unterliegt dem Geseÿ über die Schuldverschreibungen öffentlich-rehtlicher Kreditanstalten (RGBl. T S. 492). ; S S ( 8
Kapital und Zinsen werden bei Fälligkeit in geseßlihen Zahlungsmitteln gezahlt, Für jede geschuldete Goldmark ist der in Reichswährung ausgedrüdckte Preis von 1/2 kg Feingold zu zahlen. Dieser Goldpreis is der auf Grund der Verordnung vom 29. Juni 1923 (RGBl. T S. 482) im Deutschen Reichsanzeiger jeweils zuleßt vor dem 14, Werktage vor Fälligkeit bekanntgegebene Londoner Goldpreis, umgerechnet nah dem Mittelkurs der Berliner Börse auf Grund der am 14. Werktage vor dem Tage der Fälligkeit erfolgten amtlichen Notierung für Auszahlung London. Ergibt sich aus dieser Umrechnung für das Kilogramm Feingold ein Preis von nicht mehr als Reichs- mark 2820 und nicht weniger als RM 2760, so ist für jede geshuldete Goldmark eine Reichsmark in geseßlichen Zahlungsmitteln zu zahlen. e Die Stücke dieser Anleihe lauten auf den Fnhaber und werden mit Zinsscheinen Nr. 1—20 und einem Erneuerungsschein versehen. Sie tragen die faksimilierten Unter- schriften der 4 Direktionsmitglieder und die eigenhändige Unterschrift des die Stücde ausfertigenden Beamten sowie das Trockensiegel der Landesbank der Provinz Westfalen. Die Pfandbriefe werden mit 8% jährlich verzinst. Die Zinsen sind nachträglich halbjährlich am 2. Januar und 1. Juli jeden Jahres fällig und werden bei den auf der Nükseite der Kupons bezeichneten Einlösungsstellen kostenfrei eingelöst. Der erste Zinsschein wird am 2. Januar 1931 fällig. i L i 7
Die Pfandbriefe sind seitens des JFnhabers unkündbar, Die Landesbank muß sie vom 1, Januar 1931 ab mit mindestens 1% pro Jahr zuzüglich der durch die fort- schreitende Tilgung ersparten Zinsen durch Rückkauf oder Auslosung tilgen. Daneben darf bis zum 31. Dezember 1934 eine Tilgung nur in Höhe derjenigen Beträge vor- genommen werden, welche der Landesbank durch Rüzahlung auf die hergegebenen Darlehen zufließen. Frühestens zum 2. Januar 1935 und fortlaufend zu jedem Zins- termin steht es der Landesbank frei, die Pfandbriefe ganz oder teilweise auszulosen
Prospekts nicht S. 215) gilt mit
Pfandbriefe und verwandten vom 21. Dezember 1927
oder mit dreimonatiger Frist zu kündigen. Werden die Pfandbriefe durch Auslosung
oder Kündigung getilgt, so hat diese jeweils spätestens 3 Monate vor dem nächsten Zindtermin zu Srfosgen mit der Geltung, daß die ausgelosten oder gekündigten Stücke an diesem Termin zum Nennwert zurückgezahlt werden. :
Die Landesbank ist verpflichtet, alle die Goldpfandbriefe betreffenden Bekannt- machungen, insbesondere alsbald nach den Ziehungen, die Nummern der gezogenen Stücke sowie gleichzeitig, aber jährlich mindestens einmal, eine Liste der früher aus- gelosten, aber noch nicht eingelösten Stücke in je einer in Berlin, Düsseldorf und Essen erscheinenden Tageszeitung zu veröffentlichen. : E Die Einlösung der fälligen Zinsscheine sowie der ausgelosten oder gekündigten Pfandbriefe, die Ausgabe neuer Zinsscheinbogen sowie alle sonstigen die Pfandbriese betreffenden Rechtshandlungen, insbesondere der Umtausch im Falle der Konver- tierung, erfolgen kostenfrei bei der Landesbank der Provinz Westfalen, Münster, bei der Deutschen Girozentrale — Deutsche Kommunalbank — Berlin und bei der Landes8- bank der Rheinprovinz in Düsseldorf und Essen.
Münster i. W., den 12. Dezember 1930,