Source: http://www.jurablogs.com/2011/08/09/strafverteidiger-berlin-bgh-20-4-2011-vielzahl-markanter-narben-dauernde-entstellung-i-s
Timestamp: 2017-03-25 00:06:14
Document Index: 124067182

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 226', 'BGH', '§ 226', '§ 226', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 213', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 20.4.2011: eine Vielzahl markanter Narben können eine dauernde Entstellung i.S. von § 226 Abs.1 Nr. 3
StGB sein (2 StR 29/11)
BlogsStrafverteidigungAugust 2011(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 20.4.2011: eine Vielzahl markanter Narben können eine dauernde Entstellung i.S. von § 226 Abs.1 Nr. 3
StGB sein (2 StR 29/11)Bei einer Vielzahl markanter Narben, gerade wenn sie sich alle an einer Stelle des Körpers befinden, hat das Gericht Feststellungen dazu treffen, ob der Geschädigte im Sinne des § 226 Abs. 1 Nr. 3 StGB in erheblicher Weise dauernd entstellt wurde.Hierzu der BGH in einer aktuellen Entscheidung:BGH, Urteil vom 20.4.20112 StR 29/11….wegen versuchten Totschlags u.a.Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 20. April2011, an der teilgenommen haben:…für Recht erkannt:1. Auf die Revision des Nebenklägers wird das Urteil des Land-gerichts Kassel vom 6. September 2010 – mit Ausnahme desAusspruchs über den Adhäsionsantrag – aufgehobena) im Schuldspruch hinsichtlich der Tat zum Nachteil desNebenklägers mit den Feststellungen zum äußeren Ver-letzungsbild,b) im Ausspruch über die Gesamtstrafe.2. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhand-lung und Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsmit-tels, an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurück-verwiesen.Von Rechts wegenGründe:1Das Landgericht hat den Angeklagten wegen versuchten Totschlags inTateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und wegen vorsätzlicher Körper-verletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und fünf Monatenverurteilt. Es hat den Angeklagten ferner verurteilt, an den Nebenkläger einSchmerzensgeld in Höhe von 12.000 Euro nebst Zinsen in Höhe von fünf Pro-zentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 1. Juni 2010 zu zahlen. Überdieshat es festgestellt, dass der Angeklagte verpflichtet ist, dem Nebenkläger sämt-liche künftigen immateriellen Schäden zu ersetzen, die aus dem Vorfall vom16. August 2009 in Kassel entstehen werden ...Zum vollständigen Artikel88 LeserBurhoff online Blog:Manchmal gibt der BGH auch Hilfestellung: Tatrichter nimmt doch Bezug69 LeserBurhoff online Blog:Aussetzungsantrag muss „passen“10 verwandte ArtikelIn erheblicher Weise dauernd entstelltStrafrecht Berlin – OLG Hamm Beschl. v. 16.11.2006 (Az.: 4 Ss 506/06) Unterlassene Prüfung der SchuldfähigkeitHahnenkampf in der DiskoMesserattacke auf Ehefrau, um sie für andere Männer unattraktiv zu machenBGH: Minder schwerer Fall des Totschlags gem. § 213 StGB(Fachanwalt Strafrecht Berlin) BGH vom 21.12.2011: Verurteilung wegen Angriffs in Nürnberger U-Bahn rechtskräftig (1StR 400/11) PMKeine sozialethische Einschränkung des Notwehrrechts bei WohngemeinschaftBGH: Verurteilung eines Berliner Schönheitschirurgen teilweise aufgehobenMordmerkmal Heimtücke(Strafverteidiger Berlin-Waffenrecht) BGH vom 2.3.2011: Das Verkeilen einer Hülse in einer Schusswaffe kann dazu führen, dass keine
halbautomatische Waffe vorliegt (2 StR 674/10)Über den ArtikelVeröffentlicht August 9, 2011 2:50pm im Blog Strafverteidigung.KategorienStrafrechtThemenStrafrecht, Stgb, Körperverletzung, Gericht, Entstellung, Kassel, Bgh Urteil, Strafverteidiger Berlin, 226 Abs.1 Stgb, NarbenTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresDer uneinsichtige Rentner im Straßenverkehrvon RechtsindexGeschriebenes Gesetz – was kümmert mich das?von Sascha Petzold / confront - Zeitschrift für aktive StrafverteidigungFehlendes Oxford Comma: US-Molkerei drohen Millionenkostenvon Jannina Schäffer / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenWenn Richter zum Moralapostel werdenvon Strafprozesse und andere UngereimtheitenBekifft bei Karstadtvon Strafprozesse und andere UngereimtheitenAls nächstes lesen - bislang 65 Leser:Keine Kleinbetragsrechnung bis 200 Euro