Source: http://gesatz.de/gesetze.aspx?gesetz=ArbnErfG
Timestamp: 2017-08-22 01:33:46
Document Index: 80283103

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 18', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 18', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 9', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 20', '§ 23', '§ 23', '§ 20', '§ 23', '§ 12', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 11', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 41', '§ 1050', '§ 33', '§ 1042', '§ 11', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 188', '§ 33', '§ 177', '§ 33', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 28', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 38', '§ 38', '§ 39', '§ 39', '§ 143', '§ 39', '§ 39', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 41', '§ 41', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 43', '§ 43', '§ 42', '§ 43', '§ 42', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 45', '§ 30', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 48', '§ 49', '§ 49']

ArbnErfG | Gesetz über Arbeitnehmererfindungen
in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 422-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2521) geändert worden ist
§ 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 2 ArbnErfG
§ 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 4 ArbnErfG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ArbnErfG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ArbnErfG
§ 4 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
(3) 1Sonstige Erfindungen von Arbeitnehmern sind freie Erfindungen.
§ 4 Abs. 3 Satz 2 ArbnErfG
2Sie unterliegen jedoch den Beschränkungen der §§ 18 und 19.
§ 4 Abs. 4 Satz 1 ArbnErfG
§ 5 ArbnErfG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Der Arbeitnehmer, der eine Diensterfindung gemacht hat, ist verpflichtet, sie unverzüglich dem Arbeitgeber gesondert in Textform zu melden und hierbei kenntlich zu machen, daß es sich um die Meldung einer Erfindung handelt.
§ 5 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Sind mehrere Arbeitnehmer an dem Zustandekommen der Erfindung beteiligt, so können sie die Meldung gemeinsam abgeben.
§ 5 Abs. 1 Satz 3 ArbnErfG
3Der Arbeitgeber hat den Zeitpunkt des Eingangs der Meldung dem Arbeitnehmer unverzüglich in Textform zu bestätigen.
§ 5 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
(2) 1In der Meldung hat der Arbeitnehmer die technische Aufgabe, ihre Lösung und das Zustandekommen der Diensterfindung zu beschreiben.
§ 5 Abs. 2 Satz 2 ArbnErfG
2Vorhandene Aufzeichnungen sollen beigefügt werden, soweit sie zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
§ 5 Abs. 2 Satz 3 ArbnErfG
3Die Meldung soll dem Arbeitnehmer dienstlich erteilte Weisungen oder Richtlinien, die benutzten Erfahrungen oder Arbeiten des Betriebes, die Mitarbeiter sowie Art und Umfang ihrer Mitarbeit angeben und soll hervorheben, was der meldende Arbeitnehmer als seinen eigenen Anteil ansieht.
§ 5 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
(3) 1Eine Meldung, die den Anforderungen des Absatzes 2 nicht entspricht, gilt als ordnungsgemäß, wenn der Arbeitgeber nicht innerhalb von zwei Monaten erklärt, daß und in welcher Hinsicht die Meldung einer Ergänzung bedarf.
§ 5 Abs. 3 Satz 2 ArbnErfG
2Er hat den Arbeitnehmer, soweit erforderlich, bei der Ergänzung der Meldung zu unterstützen.
§ 6 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 6 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 7 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 7 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 8 ArbnErfG
§ 8 Satz 1 ArbnErfG
Eine Diensterfindung wird frei, wenn der Arbeitgeber sie durch Erklärung in Textform freigibt.
§ 8 Satz 2 ArbnErfG
Über eine frei gewordene Diensterfindung kann der Arbeitnehmer ohne die Beschränkungen der §§ 18 und 19 verfügen.
§ 9 ArbnErfG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 9 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 10 ArbnErfG
§ 10 Satz 1 ArbnErfG
§ 11 ArbnErfG
§ 11 Satz 1 ArbnErfG
§ 12 ArbnErfG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 12 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
(2) 1Wenn mehrere Arbeitnehmer an der Diensterfindung beteiligt sind, ist die Vergütung für jeden gesondert festzustellen.
§ 12 Abs. 2 Satz 2 ArbnErfG
2Die Gesamthöhe der Vergütung und die Anteile der einzelnen Erfinder an der Diensterfindung hat der Arbeitgeber den Beteiligten bekanntzugeben.
§ 12 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
(3) 1Kommt eine Vereinbarung über die Vergütung in angemessener Frist nach Inanspruchnahme der Diensterfindung nicht zustande, so hat der Arbeitgeber die Vergütung durch eine begründete Erklärung in Textform an den Arbeitnehmer festzusetzen und entsprechend der Festsetzung zu zahlen.
§ 12 Abs. 3 Satz 2 ArbnErfG
2Die Vergütung ist spätestens bis zum Ablauf von drei Monaten nach Erteilung des Schutzrechts festzusetzen.
§ 12 Abs. 4 Satz 1 ArbnErfG
(4) 1Der Arbeitnehmer kann der Festsetzung innerhalb von zwei Monaten durch Erklärung in Textform widersprechen, wenn er mit der Festsetzung nicht einverstanden ist.
§ 12 Abs. 4 Satz 2 ArbnErfG
2Widerspricht er nicht, so wird die Festsetzung für beide Teile verbindlich.
§ 12 Abs. 5 Satz 1 ArbnErfG
(5) 1Sind mehrere Arbeitnehmer an der Diensterfindung beteiligt, so wird die Festsetzung für alle Beteiligten nicht verbindlich, wenn einer von ihnen der Festsetzung mit der Begründung widerspricht, daß sein Anteil an der Diensterfindung unrichtig festgesetzt sei.
§ 12 Abs. 5 Satz 2 ArbnErfG
2Der Arbeitgeber ist in diesem Falle berechtigt, die Vergütung für alle Beteiligten neu festzusetzen.
§ 12 Abs. 6 Satz 1 ArbnErfG
(6) 1Arbeitgeber und Arbeitnehmer können voneinander die Einwilligung in eine andere Regelung der Vergütung verlangen, wenn sich Umstände wesentlich ändern, die für die Feststellung oder Festsetzung der Vergütung maßgebend waren.
§ 12 Abs. 6 Satz 2 ArbnErfG
2Rückzahlung einer bereits geleisteten Vergütung kann nicht verlangt werden.
§ 12 Abs. 6 Satz 3 ArbnErfG
3Die Absätze 1 bis 5 sind nicht anzuwenden.
§ 13 ArbnErfG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Der Arbeitgeber ist verpflichtet und allein berechtigt, eine gemeldete Diensterfindung im Inland zur Erteilung eines Schutzrechts anzumelden.
§ 13 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Eine patentfähige Diensterfindung hat er zur Erteilung eines Patents anzumelden, sofern nicht bei verständiger Würdigung der Verwertbarkeit der Erfindung der Gebrauchsmusterschutz zweckdienlicher erscheint.
§ 13 Abs. 1 Satz 3 ArbnErfG
3Die Anmeldung hat unverzüglich zu geschehen.
§ 13 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ArbnErfG
§ 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ArbnErfG
§ 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ArbnErfG
§ 13 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 13 Abs. 4 Satz 1 ArbnErfG
(4) 1Ist die Diensterfindung frei geworden, so ist nur der Arbeitnehmer berechtigt, sie zur Erteilung eines Schutzrechts anzumelden.
§ 13 Abs. 4 Satz 2 ArbnErfG
2Hatte der Arbeitgeber die Diensterfindung bereits zur Erteilung eines Schutzrechts angemeldet, so gehen die Rechte aus der Anmeldung auf den Arbeitnehmer über.
§ 14 ArbnErfG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
(2) 1Für ausländische Staaten, in denen der Arbeitgeber Schutzrechte nicht erwerben will, hat er dem Arbeitnehmer die Diensterfindung freizugeben und ihm auf Verlangen den Erwerb von Auslandsschutzrechten zu ermöglichen.
§ 14 Abs. 2 Satz 2 ArbnErfG
2Die Freigabe soll so rechtzeitig vorgenommen werden, daß der Arbeitnehmer die Prioritätsfristen der zwischenstaatlichen Verträge auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes ausnutzen kann.
§ 14 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 15 ArbnErfG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer zugleich mit der Anmeldung der Diensterfindung zur Erteilung eines Schutzrechts Abschriften der Anmeldeunterlagen zu geben.
§ 15 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Er hat ihn von dem Fortgang des Verfahrens zu unterrichten und ihm auf Verlangen Einsicht in den Schriftwechsel zu gewähren.
§ 15 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 16 ArbnErfG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 16 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 16 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 17 ArbnErfG
§ 17 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 17 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 17 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 18 ArbnErfG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Der Arbeitnehmer, der während der Dauer des Arbeitsverhältnisses eine freie Erfindung gemacht hat, hat dies dem Arbeitgeber unverzüglich durch Erklärung in Textform mitzuteilen.
§ 18 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Dabei muß über die Erfindung und, wenn dies erforderlich ist, auch über ihre Entstehung so viel mitgeteilt werden, daß der Arbeitgeber beurteilen kann, ob die Erfindung frei ist.
§ 18 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 18 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 19 ArbnErfG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Bevor der Arbeitnehmer eine freie Erfindung während der Dauer des Arbeitsverhältnisses anderweitig verwertet, hat er zunächst dem Arbeitgeber mindestens ein nichtausschließliches Recht zur Benutzung der Erfindung zu angemessenen Bedingungen anzubieten, wenn die Erfindung im Zeitpunkt des Angebots in den vorhandenen oder vorbereiteten Arbeitsbereich des Betriebes des Arbeitgebers fällt.
§ 19 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Das Angebot kann gleichzeitig mit der Mitteilung nach § 18 abgegeben werden.
§ 19 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 19 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 19 Abs. 4 Satz 1 ArbnErfG
§ 20 ArbnErfG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Für technische Verbesserungsvorschläge, die dem Arbeitgeber eine ähnliche Vorzugsstellung gewähren wie ein gewerbliches Schutzrecht, hat der Arbeitnehmer gegen den Arbeitgeber einen Anspruch auf angemessene Vergütung, sobald dieser sie verwertet.
§ 20 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Die Bestimmungen der §§ 9 und 12 sind sinngemäß anzuwenden.
§ 20 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 21 ArbnErfG
§ 21 Satz 1 ArbnErfG
§ 22 ArbnErfG
§ 22 Satz 1 ArbnErfG
1Die Vorschriften dieses Gesetzes können zuungunsten des Arbeitnehmers nicht abgedungen werden.
§ 22 Satz 2 ArbnErfG
2Zulässig sind jedoch Vereinbarungen über Diensterfindungen nach ihrer Meldung, über freie Erfindungen und technische Verbesserungsvorschläge (§ 20 Abs. 1) nach ihrer Mitteilung.
§ 23 ArbnErfG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Vereinbarungen über Diensterfindungen, freie Erfindungen oder technische Verbesserungsvorschläge (§ 20 Abs. 1), die nach diesem Gesetz zulässig sind, sind unwirksam, soweit sie in erheblichem Maße unbillig sind.
§ 23 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Das gleiche gilt für die Festsetzung der Vergütung (§ 12 Abs. 4).
§ 23 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 24 ArbnErfG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 24 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 24 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 25 ArbnErfG
§ 25 Satz 1 ArbnErfG
§ 26 ArbnErfG
§ 26 Satz 1 ArbnErfG
§ 27 ArbnErfG
§ 27 Satz 1 ArbnErfG
§ 27 Satz 1 Nr. 1 ArbnErfG
§ 27 Satz 1 Nr. 2 ArbnErfG
§ 27 Satz 1 Nr. 3 ArbnErfG
§ 27 Satz 1 Nr. 4 ArbnErfG
§ 28 ArbnErfG
§ 28 Satz 1 ArbnErfG
1In allen Streitfällen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf Grund dieses Gesetzes kann jederzeit die Schiedsstelle angerufen werden.
§ 28 Satz 2 ArbnErfG
2Die Schiedsstelle hat zu versuchen, eine gütliche Einigung herbeizuführen.
§ 29 ArbnErfG
§ 29 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 29 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 30 ArbnErfG
§ 30 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 30 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
(2) 1Der Vorsitzende und sein Vertreter sollen die Befähigung zum Richteramt nach dem Deutschen Richtergesetz besitzen.
§ 30 Abs. 2 Satz 2 ArbnErfG
2Sie werden vom Bundesminister der Justiz für die Dauer von vier Jahren berufen.
§ 30 Abs. 2 Satz 3 ArbnErfG
3Eine Wiederberufung ist zulässig.
§ 30 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
(3) 1Die Beisitzer sollen auf dem Gebiet der Technik, auf das sich die Erfindung oder der technische Verbesserungsvorschlag bezieht, besondere Erfahrung besitzen.
§ 30 Abs. 3 Satz 2 ArbnErfG
2Sie werden vom Präsidenten des Patentamts aus den Mitgliedern oder Hilfsmitgliedern des Patentamts für den einzelnen Streitfall berufen.
§ 30 Abs. 4 Satz 1 ArbnErfG
(4) 1Auf Antrag eines Beteiligten ist die Besetzung der Schiedsstelle um je einen Beisitzer aus Kreisen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zu erweitern.
§ 30 Abs. 4 Satz 2 ArbnErfG
2Diese Beisitzer werden vom Präsidenten des Patentamts aus Vorschlagslisten ausgewählt und für den einzelnen Streitfall bestellt.
§ 30 Abs. 4 Satz 3 ArbnErfG
3Zur Einreichung von Vorschlagslisten sind berechtigt die in § 11 genannten Spitzenorganisationen, ferner die Gewerkschaften und die selbständigen Vereinigungen von Arbeitnehmern mit sozial- oder berufspolitischer Zwecksetzung, die keiner dieser Spitzenorganisationen angeschlossen sind, wenn ihnen eine erhebliche Zahl von Arbeitnehmern angehört, von denen nach der ihnen im Betrieb obliegenden Tätigkeit erfinderische Leistungen erwartet werden.
§ 30 Abs. 5 Satz 1 ArbnErfG
§ 30 Abs. 6 Satz 1 ArbnErfG
(6) 1Die Dienstaufsicht über die Schiedsstelle führt der Vorsitzende, die Dienstaufsicht über den Vorsitzenden der Präsident des Patentamts.
§ 30 Abs. 6 Satz 2 ArbnErfG
2Die Mitglieder der Schiedsstelle sind an Weisungen nicht gebunden.
§ 31 ArbnErfG
§ 31 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Die Anrufung der Schiedsstelle erfolgt durch schriftlichen Antrag.
§ 31 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Der Antrag soll in zwei Stücken eingereicht werden.
§ 31 Abs. 1 Satz 3 ArbnErfG
3Er soll eine kurze Darstellung des Sachverhalts sowie Namen und Anschrift des anderen Beteiligten enthalten.
§ 31 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 32 ArbnErfG
§ 32 Satz 1 ArbnErfG
§ 33 ArbnErfG
§ 33 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Auf das Verfahren vor der Schiedsstelle sind §§ 41 bis 48, 1042 Abs. 1 und § 1050 der Zivilprozeßordnung sinngemäß anzuwenden.
§ 33 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2§ 1042 Abs. 2 der Zivilprozeßordnung ist mit der Maßgabe sinngemäß anzuwenden, daß auch Patentanwälte und Erlaubnisscheininhaber (Artikel 3 des Zweiten Gesetzes zur Änderung und Überleitung von Vorschriften auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes vom 2. Juli 1949 - WiGBl. S. 179) sowie Verbandsvertreter im Sinne des § 11 des Arbeitsgerichtsgesetzes von der Schiedsstelle nicht zurückgewiesen werden dürfen.
§ 33 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
(2) 1Im übrigen bestimmt die Schiedsstelle das Verfahren selbst.
§ 33 Abs. 2 Satz 2 ArbnErfG
§ 33 Abs. 1 Kursivdruck: Aufgeh. durch § 188 Nr. 2 G v.
§ 33 Abs. 2 Satz 3 ArbnErfG
.9.1966 I 557 mWv 1.1.1967. Wegen der Fortgeltung von Erlaubnisscheinen vgl. § 177 G v.
§ 33 Abs. 2 Satz 4 ArbnErfG
.9.1966 424-5-1
§ 34 ArbnErfG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 34 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
(2) 1Die Schiedsstelle hat den Beteiligten einen Einigungsvorschlag zu machen.
§ 34 Abs. 2 Satz 2 ArbnErfG
2Der Einigungsvorschlag ist zu begründen und von sämtlichen Mitgliedern der Schiedsstelle zu unterschreiben.
§ 34 Abs. 2 Satz 3 ArbnErfG
3Auf die Möglichkeit des Widerspruchs und die Folgen bei Versäumung der Widerspruchsfrist ist in dem Einigungsvorschlag hinzuweisen.
§ 34 Abs. 2 Satz 4 ArbnErfG
4Der Einigungsvorschlag ist den Beteiligten zuzustellen.
§ 34 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 34 Abs. 4 Satz 1 ArbnErfG
(4) 1Ist einer der Beteiligten durch unabwendbaren Zufall verhindert worden, den Widerspruch rechtzeitig einzulegen, so ist er auf Antrag wieder in den vorigen Stand einzusetzen.
§ 34 Abs. 4 Satz 2 ArbnErfG
2Der Antrag muß innerhalb eines Monats nach Wegfall des Hindernisses schriftlich bei der Schiedsstelle eingereicht werden.
§ 34 Abs. 4 Satz 3 ArbnErfG
3Innerhalb dieser Frist ist der Widerspruch nachzuholen.
§ 34 Abs. 4 Satz 4 ArbnErfG
4Der Antrag muß die Tatsachen, auf die er gestützt wird, und die Mittel angeben, mit denen diese Tatsachen glaubhaft gemacht werden.
§ 34 Abs. 4 Satz 5 ArbnErfG
5Ein Jahr nach Zustellung des Einigungsvorschlages kann die Wiedereinsetzung nicht mehr beantragt und der Widerspruch nicht mehr nachgeholt werden.
§ 34 Abs. 5 Satz 1 ArbnErfG
(5) 1Über den Wiedereinsetzungsantrag entscheidet die Schiedsstelle.
§ 34 Abs. 5 Satz 2 ArbnErfG
2Gegen die Entscheidung der Schiedsstelle findet die sofortige Beschwerde nach den Vorschriften der Zivilprozeßordnung an das für den Sitz des Antragstellers zuständige Landgericht statt.
§ 35 ArbnErfG
§ 35 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 35 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ArbnErfG
§ 35 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ArbnErfG
§ 35 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ArbnErfG
§ 35 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 36 ArbnErfG
§ 36 Satz 1 ArbnErfG
§ 37 ArbnErfG
§ 37 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
§ 37 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
(2) 1Dies gilt nicht,
§ 37 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ArbnErfG
§ 37 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ArbnErfG
§ 37 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ArbnErfG
§ 37 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 ArbnErfG
wenn die Parteien vereinbart haben, von der Anrufung der Schiedsstelle abzusehen.
§ 37 Abs. 2 Satz 2 ArbnErfG
2Diese Vereinbarung kann erst getroffen werden, nachdem der Streitfall (§ 28) eingetreten ist.
§ 37 Abs. 2 Satz 3 ArbnErfG
3Sie bedarf der Schriftform.
§ 37 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
§ 37 Abs. 4 Satz 1 ArbnErfG
§ 37 Abs. 5 Satz 1 ArbnErfG
§ 38 ArbnErfG
§ 38 Satz 1 ArbnErfG
§ 39 ArbnErfG
§ 39 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
(1) 1Für alle Rechtsstreitigkeiten über Erfindungen eines Arbeitnehmers sind die für Patentstreitsachen zuständigen Gerichte (§ 143 des Patentgesetzes) ohne Rücksicht auf den Streitwert ausschließlich zuständig.
§ 39 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Die Vorschriften über das Verfahren in Patentstreitsachen sind anzuwenden.
§ 39 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
§ 40 ArbnErfG
§ 40 Satz 1 ArbnErfG
§ 40 Satz 1 Nr. 1 ArbnErfG
§ 40 Satz 1 Nr. 2 ArbnErfG
§ 40 Satz 1 Nr. 3 ArbnErfG
§ 40 Satz 1 Nr. 4 ArbnErfG
§ 40 Satz 1 Nr. 5 ArbnErfG
§ 41 ArbnErfG
§ 41 Satz 1 ArbnErfG
§ 42 Satz 1 ArbnErfG
§ 42 Satz 1 Nr. 1 ArbnErfG
§ 42 Satz 1 Nr. 2 ArbnErfG
§ 42 Satz 1 Nr. 3 ArbnErfG
§ 42 Satz 1 Nr. 4 ArbnErfG
§ 42 Satz 1 Nr. 5 ArbnErfG
§ 43 ArbnErfG
§ 43 Abs. 1 Satz 1 ArbnErfG
1(1) § 42 in der am 7. Februar 2002 (BGBl. I S. 414) geltenden Fassung dieses Gesetzes findet nur Anwendung auf Erfindungen, die nach dem 6. Februar 2002 gemacht worden sind.
§ 43 Abs. 1 Satz 2 ArbnErfG
2Abweichend von Satz 1 ist in den Fällen, in denen sich Professoren, Dozenten oder wissenschaftliche Assistenten an einer wissenschaftlichen Hochschule zur Übertragung der Rechte an einer Erfindung gegenüber einem Dritten vor dem 18. Juli 2001 vertraglich verpflichtet haben, § 42 des Gesetzes über Arbeitnehmererfindungen in der bis zum 6. Februar 2002 geltenden Fassung bis zum 7. Februar 2003 weiter anzuwenden.
§ 43 Abs. 2 Satz 1 ArbnErfG
(2) 1Für die vor dem 7. Februar 2002 von den an einer Hochschule Beschäftigten gemachten Erfindungen sind die Vorschriften des Gesetzes über Arbeitnehmererfindungen in der bis zum 6. Februar 2002 geltenden Fassung anzuwenden.
§ 43 Abs. 2 Satz 2 ArbnErfG
2Das Recht der Professoren, Dozenten und wissenschaftlichen Assistenten an einer wissenschaftlichen Hochschule, dem Dienstherrn ihre vor dem 6. Februar 2002 gemachten Erfindungen anzubieten, bleibt unberührt.
§ 43 Abs. 3 Satz 1 ArbnErfG
(3) 1Auf Erfindungen, die vor dem 1. Oktober 2009 gemeldet wurden, sind die Vorschriften dieses Gesetzes in der bis zum 30. September 2009 geltenden Fassung weiter anzuwenden.
§ 43 Abs. 3 Satz 2 ArbnErfG
2Für technische Verbesserungsvorschläge gilt Satz 1 entsprechend.
§ 44 ArbnErfG
§ 45 ArbnErfG
§ 45 Satz 1 ArbnErfG
1Der Bundesminister der Justiz wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Arbeit die für die Erweiterung der Besetzung der Schiedsstelle (§ 30 Abs. 4 und 5) erforderlichen Durchführungsbestimmungen zu erlassen.
§ 45 Satz 2 ArbnErfG
2Insbesondere kann er bestimmen,
§ 45 Satz 2 Nr. 1 ArbnErfG
§ 45 Satz 2 Nr. 2 ArbnErfG
§ 46 ArbnErfG
§ 46 Satz 1 ArbnErfG
§ 46 Satz 1 Nr. 1 ArbnErfG
§ 46 Satz 1 Nr. 2 ArbnErfG
§ 47 ArbnErfG
§ 48 ArbnErfG
§ 48 Satz 1 ArbnErfG
§ 49 ArbnErfG
§ 49 Satz 1 ArbnErfG