Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_Konstruktions_und_Ingenieurbueros_und_Pruefstellen_89250_Senden-10379751_3
Timestamp: 2017-12-11 17:26:10
Document Index: 384631956

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 43', '§ 39', '§ 11', '§ 11']

Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Senden (ID:10379751)
> DTAD-ID: 10379751
Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit integriertem Ideenteil Bahnhofsumfeld Senden. Das Plangebiet ist im Flächennutzungsplan als Fläche für Bahnanlagen dargestellt. Die östlich und westlich angrenzenden Bereiche sind als Wohnbaufläche bzw. gemischte Baufläche dargestellt. Die Bahngleise teilen das Stadtgebiet in Ost und West und bilden somit eine Zäsur innerhalb des Stadtzentrums. Seitens der Deutschen Bahn ist eine Modernisierung des Bahnhofes Senden als auch der Gleise geplant. Die Stadt Senden plant daher eine barrierefreie Anbindung der Bahngleise am Bahnhof Senden in Form einer Unterführung für Fußgänger und Radfahrer, welche gleichzeitig auch die durch die Bahngleise getrennten Stadtgebiete miteinander verbindet. Die Stadt Senden beabsichtigt einen Realisierungswettbewerb mit integriertem Ideenteil gemäß RPW 2013 auszuloben. Ziel des Verfahrens ist die Findung einer anspruchsvollen, ganzheitlichen Lösung für eine Bahnunterführung und barrierefreie Gleisanbindung inklusive einer städtebaulich attraktiven und langfristig tragfähigen Lösung für das gesamte Bahnhofsumfeld Senden. Wesentlicher Baustein ist dabei die Schaffung einer qualitätvollen und barrierefreien Verbindung zwischen den, durch die Bahngleise durchzogenen Bereiche östlich und westlich des Bahnhofs. Bei dem Wettbewerbsgebiet handelt es sich um eine ca. 3 ha große Fläche, die sich im Zentrum der Stadt Senden befindet. Dabei umfasst der Realisierungsteil ca. 0,9 ha des Wettbewerbsumgriffes. Dieser Teil umfasst die Flächen ab dem Bahnhofsgebäude bis zur niveaugleichen Überfahrt der Bahngleise. Das angrenzende Areal soll im Rahem eines städtebaulichen Ideenteils überplant werden.
Org. Dok.-Nr: 29476-2015
Kontaktstelle(n): Geschäftsbereich I Planen/Bauen/Umwelt
Telefon: +49 7307945150
E-Mail: huber.manuela@stadt-senden.de
https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/188666/
Weitere Auskünfte erteilen: ISR Stadt und Raum GmbH & Co.KG
Telefon: +49 21296620919
E-Mail: laermanns@isr-haan.de
Internet-Adresse: http://www.isr-haan.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: ISR Stadt und Raum GmbH & Co.KG Zur Pumpstation 1 Zu Händen von: Andrea Laermanns 42781 Haan Rheinland DEUTSCHLAND Telefon: +49 21296620919 E-Mail: laermanns@isr-haan.de Internet-Adresse: http://www.isr-haan.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: ISR Stadt und Raum GmbH & Co.KG Zur Pumpstation 1 Zu Händen von: Andrea Laermanns 42781 Haan Rheinland DEUTSCHLAND Telefon: +49 21296620919 E-Mail: laermanns@isr-haan.de Internet-Adresse: http://www.isr-haan.de
Auftraggeber / den Auftraggeber: Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit integriertem Ideenteil Bahnhofsumfeld Senden.
Das Plangebiet ist im Flächennutzungsplan als Fläche für Bahnanlagen dargestellt. Die östlich und westlich angrenzenden Bereiche sind als Wohnbaufläche bzw. gemischte Baufläche dargestellt. Die Bahngleise teilen das Stadtgebiet in Ost und West und bilden somit eine Zäsur innerhalb des Stadtzentrums. Seitens der Deutschen Bahn ist eine Modernisierung des Bahnhofes Senden als auch der Gleise geplant. Die Stadt Senden plant daher eine barrierefreie Anbindung der Bahngleise am Bahnhof Senden in Form einer Unterführung für Fußgänger und Radfahrer, welche gleichzeitig auch die durch die Bahngleise getrennten Stadtgebiete miteinander verbindet. Die Stadt Senden beabsichtigt einen Realisierungswettbewerb mit integriertem Ideenteil gemäß RPW 2013 auszuloben. Ziel des Verfahrens ist die Findung einer anspruchsvollen, ganzheitlichen Lösung für eine Bahnunterführung und barrierefreie Gleisanbindung inklusive einer städtebaulich attraktiven und langfristig tragfähigen Lösung für das gesamte Bahnhofsumfeld Senden. Wesentlicher Baustein ist dabei die Schaffung einer qualitätvollen und barrierefreien Verbindung zwischen den, durch die Bahngleise durchzogenen Bereiche östlich und westlich des Bahnhofs. Bei dem Wettbewerbsgebiet handelt es sich um eine ca. 3 ha große Fläche, die sich im Zentrum der Stadt Senden befindet. Dabei umfasst der Realisierungsteil ca. 0,9 ha des Wettbewerbsumgriffes. Dieser Teil umfasst die Flächen ab dem Bahnhofsgebäude bis zur niveaugleichen Überfahrt der Bahngleise. Das angrenzende Areal soll im Rahem eines städtebaulichen Ideenteils überplant werden.
Der Wettbewerb ist als nichtoffener, anonymer, zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit integriertem Ideenteil gem. RPW 2013 ausgelobt. Der Zulassungsbereich umfasst die EWR/WTO/GPA Staaten. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Bewerben können sich Teams in zwingender Form interdisziplinärer Ingenieursgemeinschaften unter zwingender Führung eines Architekten und / oder Stadtplaners als Arbeitsgemeinschaft aus Architekten/Stadtplanern, Landschaftsarchitekten, Tragwerksplanern. Es ist eine schriftliche Teilnahmeerklärung unter Verwendung des formalisierten Bewerbungsformulars einzureichen. Dieses kann ausschließlich auf der Internetseite https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/188666/ bearbeitet werden. Die Zulassungskriterien müssen die Bewerber ohne Ausnahme erfüllen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind einzureichen: — reine Auflistung von min. 3 erbrachten gleichwertigen Referenzleistungen des jeweiligen Fachgebietes (KEINE Bilddarstellungen); — Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung gem. § 4 VOF; — Eigenerklärung, dass bei keinem der Bewerber Ausschlusskriterien gemäß VOF vorliegen; — Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikationen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft; — Nachweis Berufshaftplichtversicherung des federführenden Bewerbers (Mindestdeckungssumme 2,0 Mio. Personen- und 0,3 Mio. sonstige Schäden); — Erklärung zur Teilnahme am Wettbewerb mit eigenhändiger Unterschrift des federführenden Bewerbers; — Fristgerechter und vollständiger Eingang der Teilnahmeerklärung. Darüber hinausgehende Bewerbungsunterlagen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber/-innen sind selbst für die Vollständigkeit verantwortlich. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt. Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer Übersetzung beizulegen. Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder eines Bewerberteams sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerberteams vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerberteams. Der Auslober behält sich vor, die Angaben der ausgelosten Bewerber zu überprüfen. Bei fehlenden oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Teilnahmeberechtigt sind 12 Bewerberteams in zwingender Form interdisziplinärer Ingenieursgemeinschaften unter zwingender Führung eines Architekten und / oder Stadtplaners als Arbeitsgemeinschaft aus Architekten/Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Tragwerksplanern, die aus den eingegangenen Bewerbungen gemäß § 3 Abs. 3 RPW durch Los bestimmt wurden. Jede Arbeitsgemeinschaft hat einen Bevollmächtigten zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist und der Ansprechpartner im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens ist. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, Landschafts- oder Innenarchitekt, Stadtplaner, Ingenieur wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungs-Nachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L255 S. 22) entspricht. Die für die 2. Phase ausgewählten Teilnehmer dürfen keine weiteren Entwurfsverfasser oder freie Mitarbeiter beteiligen bzw. das Planungsteam in sonstiger Weise verändern. Die Teilnahmeberechtigung gilt für natürliche oder juristische Personen, die die geforderten fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt, Stadtplaner oder Landschaftsarchitekt bzw. Landschaftsplaner sowie Ingenieur zu führen. Gemäß § 4 VOF können Bewerber oder Bieter einzelne oder mehrere natürliche oder juristische Personen sein, die Leistungen nach § 1 Absatz 1 VOF ausführen. Sind Bewerber gemäß der Rechtsvorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind (Herkunftsland), zur Erbringung der betreffenden Leistung berechtigt, dürfen sie nicht allein deshalb zurückgewiesen werden, weil sie gemäß den einschlägigen deutschen Rechtsvorschriften entweder eine natürliche oder juristische Person sein müssten. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Bekanntmachung/Auslobung erfüllt sein.
Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl: 12
Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 2.3.2015 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme wird auf 60 000 EUR (netto) festgesetzt und setzt sich aus dem Bearbeitungshonorar und den Preissummen zusammen. An Honoraren und Preisen werden ausgelobt: 1. Preis 30 000 EUR (netto); 2. Preis 20 000 EUR (netto); 3. Preis 10 000 EUR (netto). Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten. Voraussetzung für den Erhalt des Preisgeldes ist die fristgerechte Abgabe einer bewertbaren Arbeit. Sofern mit Preisen bzw. Aufwandsentschädigungen ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer MwSt. abführen, wird diese ihnen anteilig zusätzlich vergütet.
1. Rudolf Hartberger 2. Manuela Huber 3. Prof. Johannes Kappler 4. Prof Dr.-Ing. Franz Pesch 5. Peter Wich 6. Julia Mang-Bohn 7. Martin Mader 8. Raphael Bögge 9. Walter Wörtz 10. Edwin Petruch, 11. Georg Schneider, 12. Helmut Meisel, 13. Anton Leger
Die Stadt Senden wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einem der Preisträger die für die Umsetzung des Realisierungsteils notwendigen weiteren Planungsleistungen übertragen. Basis für das Verhandlungsverfahren gem. VOF ist der hier beschriebene Realisierungsteil des Wettbewerbs nach RPW 2013. Dazu werden die Wettbewerbssieger aufgefordert. Die Planungsaufgabe wird der Honorarzone III zugeordnet. Der Auslober erwartet in der Umsetzung eine Projektleitung, die eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung auf dem Feld der ausgelobten Leistungen aufweist. Nach Vorlage, Prüfung und Entscheidung über die Ergebnisse der Leistungsphase 2 nach § 43, 39 HOAI (Vorplanung mit Kostenschätzung nach DIN 276) sowie Leistungsphase 2 gemäß der Anlage 9 HOAI (Vorentwurf, Besondere Leistungen in der Flächenplanung), werden die weiteren erforderlichen Leistungsphasen (Leistungsphase 3-9 gemäß §§ 39, 43 sowie Leistungsphase 3 gemäß der Anlage 9 HOAI) beauftragt. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung weiterer Leistungsphasen in Abhängigkeit der Finanzierung und der Förderung des Vorhabens und der weiteren positiven Entscheidung seines Vorhabens vor. Der Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf die weitere Beauftragung besteht. Hieraus können keine sonstigen vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Die Leistungen sind direkt nach Auftragsvergabe wahrzunehmen. Die Aufzählung der in § 11 Abs. 5 VOF genannten Kriterien sollte in inhaltlich absteigender Bedeutung verstanden werden. Die Gewichtung der Kriterien ist von besonderer Bedeutung für die Chancen nachrangiger Preisträger, den Auftrag, trotz schlechterer Platzierung im Wettbewerb zu erlangen. Die Gewichtung ist daher so ausgestaltet, dass den nachrangigen Preisträgern eine Chance auf die Beauftragung verbleibt. Die Gewichtung des Wettbewerbsergebnisses ist mit einer Marge von 60 % festgesetzt. Dabei decken das Wettbewerbsergebnis und die Empfehlungen des Preisgerichts die erstgenannten Kriterien des § 11 Abs. 5 VOF, nämlich Qualität, fachlicher oder technischer Wert, Ästhetik, Zweckmäßigkeit und Umwelteigenschaften ab.
— Bereitstellung der Auslobung, Ende Februar; — Rückfragenkolloquium und Rundgang 27.3.2015; — Preisrichtervorbesprechung, 27.3.2015 2015; — 1. Preisgerichtsitzung, 6.5.2015; — 2. Preisgerichtsitzung, 9.7.2015; — Bürgerveranstaltung, 16.7.2015.
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