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Timestamp: 2016-06-29 00:15:24
Document Index: 183753534

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 8', '§ 2', '§ 538', '§ 540', '§ 47', '§ 43', '§ 73', '§ 156', '§ 156']

KAMMERGERICHT-BERLIN - 01.06.2001, 21 U 4112/99 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Kammergericht > Urteil vom 01.06.2001, Aktenzeichen: 21 U 4112/99 KAMMERGERICHT-BERLIN – Aktenzeichen: 21 U 4112/99Urteil vom 01.06.2001
Rechtsgebiete:VOB/B, ZPOVorschriften:§ 5 Nr. 4 VOB/B, § 8 Nr. 3 VOB/B, § 2 Nr. 6 VOB/B, § 538 Nr. 3 ZPO, § 540 ZPOVerfahrensgang:LG Berlin 95 .O. 182/96VolltextUm den Volltext vom KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil vom 01.06.2001, Aktenzeichen: 21 U 4112/99 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
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2. Dieser Versandhandel ist auch nicht ausnahmsweise gemäß § 73 Abs, 2 Nr. 6 AMG erlaubt. Ein "Beziehen" von Arzneimitteln im Sinne dieser Vorschrift erfordert einen Kauf der Arzneimittel unter persönlicher Anwesenheit in der EG-ausländischen Apotheke, auch wenn die Ware dann im Versandwege importiert wird.KAMMERGERICHT-BERLIN – Beschluss, 1 W 2914/99 vom 22.05.20011. Die formlose Beanstandung der Kostenberechnung durch den Kostenschuldner gegenüber dem Notar (§ 156 Abs. 1 Satz 3 KostO) wird erst dadurch zur Notarkostenbeschwerde, dass der Notar die Entscheidung des Landgerichts beantragt.
2. Bleibt der Notar auf die formlose Beanstandung des Kostenschuldners untätig, kann er sich bei späterer Einlegung einer Notarkostenbeschwerde durch den Kostenschuldner nicht darauf berufen, dass die Ausschlussfrist des § 156 Abs. 3 KostO abgelaufen sei, und zwar auch dann nicht, wenn der Schuldner anwaltlich vertreten war. Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Anwalt des Kostenschuldners dem Notar mitgeteilt hatte, dass der Schuldner die Sache selbst dem Landgericht vorlegen werde.KAMMERGERICHT-BERLIN – Beschluss, 24 W 94/01 vom 21.05.2001Die Wohnungseigentümergemeinschaft ist bei erheblichen Wohngeldrückständen eines Wohnungseigentümers für die Vergangenheit berechtigt, gegenüber dem säumigen Wohnungseigentümer und auch seinem Mieter die Versorgung der vermieteten Räume mit Heizung und Wasser bis zum Ausgleich der Rückstände zu unterbinden (a. A. OLG Köln, NJW-RR 2001, 301).
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