Source: https://www.i-med.ac.at/studium/zulassung/erstzulassung/latein_ergaenzungspruefung.html
Timestamp: 2019-05-24 23:30:17
Document Index: 121669027

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 41', '§ 6']

Latein Ergänzungsprüfung - Medizinische Universität Innsbruck
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Information zur LATEIN - ZUSATZPRÜFUNG
in der Form einer ERGÄNZUNGSPRÜFUNG an der Universität
Die Lateinzusatzprüfung ist:
- vor vollständiger Ablegung der 1. Diplomprüfung
- vor Abgabe der Bachelorarbeiten in der Molekularen Medizin abzulegen.
Vor der vollständiger Ablegung der ersten Diplomprüfung bzw. "Bachelorprüfung" = spätestens vor der Einreichung der Bachelorarbeit ist gemäß § 4 Abs 1 lit a Universitätsberechtigungsverordnung (UBVO), BGBl II Nr 44/1998 idF BGBl II Nr 429/2004, für die Studienrichtungen Human- und Zahnmedizin und Molekulare Medizin eine Zusatzprüfung aus Latein, jedenfalls zur Berufsreifeprüfung oder zur Reifeprüfung der höheren Schulen ohne Pflichtgegenstand Latein, abzulegen.
Diese Zusatzprüfung bildet die rechtliche Voraussetzung für das Antreten zur KMP 2 und für die Einreichung der Bachelorarbeit. Das bedeutet, dass die Zusatzprüfung aus Latein nachgewiesen werden muss bevor die letzte Prüfung des ersten Studienabschnitts in der Human- oder Zahnmedizin abgelegt werden können (KMP 2) oder bevor die Bachelorarbeit in der Molekularen Medizin eingereicht werden können.
Die Zusatzprüfung aus Latein nach Abs 1 lit a entfällt, wenn Latein an einer höheren Schule im Ausmaß von mindestens zehn Wochenstunden erfolgreich absolviert wurde (§ 4 Abs 2 UBVO).
Diese Zusatzprüfung kann abgelegt werden:
als Zusatzprüfung zur Reifeprüfung bzw. als Externistenprüfung an einer höheren Schule (§ 6 Abs 1 UBVO) oder
als Ergänzungsprüfung an der Universität, die nach Inhalt und Anforderungen den Zusatzprüfungen gemäß § 6 Abs 1 UBVO entspricht (§ 6 Abs 2 UBVO).
Während sich die Zusatzprüfung aus Latein gem § 6 Abs 1 UBVO nach Inhalt und Anforderungen nach den §§ 41f SchUG richtet und eine Zusatzprüfung zur Reifeprüfung darstellt, ist die Ergänzungsprüfung gem § 6 Abs 2 UBVO eine universitäre Prüfung und richtet sich auch nach den an der Universität geltenden Prüfungsbestimmungen (insbesondere Satzungsteil „Studienrechtliche Bestimmungen“).
Inhaltlich entspricht die Ergänzungsprüfung Latein dem Lehrplan für die Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen aus dem Fach Latein.
Der Lateinunterricht führt über den Spracherwerb zum Übersetzen und Interpretieren von Originaltexten.
Dadurch sollen insbesondere folgende Ziele erreichen:
- Kenntnisse der lateinischen Morphologie und Syntax
- einen Basiswortschatz erlernen, festigen und erweitern und die effiziente Benutzung des Wörterbuchs lernen;
- Einblick in wissenschaftliche Fachsprachen erhalten;
- die aktive und passive Sprachkompetenz steigern.
Latein eröffnet durch intensive Auseinandersetzung mit Schlüsseltexten Europas vielfältige Zugänge zur europäischen Geisteswelt. Latein fördert somit das historische Denken und die "kulturelle Erinnerung". Der Unterricht soll auch zur Erschließung fachsprachlicher Termini, insbesondere aus dem Bereich Medizin, mit Hilfe des bisher erworbenen Wortschatzes und der Wortbildungslehre dienen. Anhand der Lektüre von Sachtexten können Sie wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse von der Antike bis zur Neuzeit nachvollziehen und Latein als zentrale und prägende Sprache der Wissenschaft kennen lernen. (Lehrplan der Allgemeinbildenden Höheren Schulen, BGBl. Nr. 88/1985 idgF)
Nach positiver Ablegung der Lateinergänzungs - prüfung muss das Zeugnis in Original und Kopie in der
Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten vorgelegt werden.
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