Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/228170,0.html
Timestamp: 2019-09-21 01:31:25
Document Index: 146168711

Matched Legal Cases: ['§25', '§25', '§242', '§263', '§212', '§222']

Ha StR Anfänger Regensburg Prof. Walter SS09
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Verfasst am: 21 März 2009 - 15:52:56 Titel: Ha StR Anfänger Regensburg Prof. Walter SS09
Wie ist das Verhältnis zwischen A und B zu beurteilen?
A entwendet mit B das Auto des C, wobei B es aufschließt und wegfährt. A hat im Vorfeld B darüber getäuscht, dass C angeblich damit einverstanden ist, um zu dritt einen Betrug bzgl. der Versicherungssumme für das Auto des C zu beghen. Ansonsten wird B voll in Planung und Ausführung eingespannt.
1) A: §25 I 2. Alt.? Problem: A ist bei der Tat dabei, B schließt es nur auf und fährt es weg. A hat im Vorfeld den Wagen ausfindig gemacht. Von daher ist doch "durch ein Werkzeug" nicht wirklich erfüllt?
2) A: §25 II? Problem: Gemeinsamer Tatplan, obwohl A (§242) und B (263) versch. Delikte anstreben? B handelt vorsatzlos bzgl. des Diebstahls.
3) B: §263, 23 I?
A drückt B eine Pistole in die Hand, damit B auf Polizisten schießt. B schießt mit Absicht daneben, dabei trifft ein Querschläger ein Kind. Das Kind stirbt, weil nicht geholfen wird.
1) A: §§212, 23 I, 25 I 2. Alt. bzgl. der Polizei?
3) A: §§222, 25 I 2. Alt. bzgl. des Kindes? Problem: B macht mit Absicht nicht das, was A sagt. Folglich handelt doch A ohne Vorsatz bzgl. der Tat von B. Demnach wäre A für den Kindstod nicht verantwortlich?
Wäre klasse, wenn mir wer nen Gedankenastoß geben könnte...
Verfasst am: 21 März 2009 - 20:39:40 Titel:
hmm... kann uns denn niemand helfen?