Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=SozR%204-1500%20%C2%A7%20116%20Nr.%201
Timestamp: 2020-01-29 02:27:07
Document Index: 380124108

Matched Legal Cases: ['§ 116', '§ 116', '§ 411', '§ 116', '§ 118', '§ 397', '§ 402', '§ 411', '§ 116', 'BGH', '§ 667', '§ 160', '§ 116', '§ 62', '§ 116', 'BGH', '§ 116', '§ 116', '§ 116', 'BGH', '§ 116', '§ 116', '§ 118', '§ 411', '§ 103', '§ 160', '§ 116', '§ 411', '§ 116', '§ 116', '§ 411', '§ 116', '§ 118', '§ 397', '§ 116', 'BGH', '§ 411', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 118', '§ 411', '§ 116', '§ 411', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 116', 'BGH', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 411', '§ 116', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 62', 'Art. 103', '§ 116', '§ 118', '§ 397', '§ 116', '§ 411', '§ 116', '§ 118', '§ 397', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 116', '§ 411', '§ 116', '§ 118', '§ 397', '§ 116', '§ 411', '§ 116', '§ 118', '§ 397', '§ 116', '§ 116', '§ 116']

BSG, 27.11.2007 - B 5a/5 R 60/07 B - dejure.org
https://dejure.org/2007,9050
BSG, 27.11.2007 - B 5a/5 R 60/07 B (https://dejure.org/2007,9050)
BSG, Entscheidung vom 27.11.2007 - B 5a/5 R 60/07 B (https://dejure.org/2007,9050)
BSG, Entscheidung vom 27. November 2007 - B 5a/5 R 60/07 B (https://dejure.org/2007,9050)
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Erheblichkeit der Befragung eines Sachverständigen bei der Frage der Gewährung von Erwerbsunfähigkeitsrente, hilfsweise einer Rente wegen Berufsunfähigkeit bzw. Erwerbsminderung - Einordnung einer Rüge der Verletzung des Rechts auf Befragung eines Sachverständigen als ...
LSG Bayern - L 6 R 97/08
SG Augsburg, 23.05.2001 - 14 R 672/01
SG Augsburg, 23.05.2005 - S 14 R 672/01
LSG Bayern, 24.10.2006 - L 6 R 445/05
BSG, 04.11.2010 - B 5 R 171/10 B
Objektiv sachdienliche Fragen, deren Beantwortung das LSG entgegen § 116 S 2 SGG unterbunden haben könnte, macht die Revision nicht geltend (vgl BSG Beschluss vom 27.11.2007 - B 5a/5 R 60/07 B - SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7 ff im Anschluss an BVerfG NJW 1998, 2273).
Unabhängig von der nach § 411 Abs. 3 ZPO im pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts stehenden Möglichkeit, das Erscheinen des Sachverständigen zum Termin von Amts wegen anzuordnen, damit er das schriftliche Gutachten erläutere, steht jedem Beteiligten gemäß § 116 Satz 2 SGG, § 118 Abs. 1 Satz 1 SGG iVm § 397, § 402, § 411 Abs. 4 ZPO das Recht zu, dem Sachverständigen diejenigen Fragen vorlegen zu lassen, die er zur Aufklärung des Sachverhalts für dienlich erachtet (BVerfG NJW 1998, 2273; BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7 und Nr. 2 RdNr 5; BGH NJW 1998, 162) .
Insbesondere muss der Beschwerdeführer alles getan haben, um eine Anhörung des Sachverständigen zu erreichen (…BSGE 68, 205, 210 = SozR 3-2200 § 667 Nr. 1 S 6;… BSG SozR 3-1500 § 160 Nr. 22; BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7) .
Dieser Obliegenheit ist ein Beteiligter jedenfalls dann nachgekommen, wenn er rechtzeitig den Antrag gestellt hat, einen Sachverständigen zur Erläuterung seines Gutachtens anzuhören und er schriftliche Fragen im oben dargestellten Sinne angekündigt hat, die objektiv sachdienlich sind; liegen diese Voraussetzungen vor, muss das Gericht dem Antrag folgen, soweit er aufrechterhalten bleibt (…BSG SozR 4-1500 § 62 Nr. 4 RdNr 5; BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7).
Das gilt auch dann, wenn das Gutachten nach Auffassung des Gerichts ausreichend und überzeugend ist und aus seiner Sicht keiner Erläuterung bedarf (BVerfG NJW 1998, 2273; BGH NJW 1997, 802; BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7 und Nr. 2 RdNr 5) Diesen Anforderungen an die Bemühungen eines Beteiligten um rechtliches Gehör ist hier genügt.
Sachdienlichkeit ist insbesondere dann zu bejahen, wenn sich die Einwände und Fragen im Rahmen des Beweisthemas halten und nicht abwegig oder bereits eindeutig beantwortet sind (BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 10;… Keller, aaO, § 116 RdNr 5) ; anderenfalls kann das Begehren rechtsmissbräuchlich sein (BGH NJW 1998, 162) .
Nur dieses Verständnis trägt der Bedeutung des Fragerechts im Rahmen des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs hinreichend Rechnung, der als Folgerung des Rechtsstaatsgedanken für das gerichtliche Verfahren verhindern soll, dass die Beteiligten nur Objekt des Verfahrens sind (vgl BVerfG NJW 1996, 3202; BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 10) .
Das reicht jedoch als Ablehnungsgrund nicht aus (BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 13) .
Soweit der Kläger sinngemäß rügt, das LSG habe es ermessensfehlerhaft unterlassen, das Erscheinen der Sachverständigen Dr. R. und Dr. H. von Amts wegen anzuordnen, damit sie ihre schriftlichen Gutachten erläutern (§ 118 Abs. 1 Satz 1 SGG iVm § 411 Abs. 3 ZPO) , muss sich diese Sachaufklärungsrüge (§ 103 SGG) gemäß § 160 Abs. 2 Nr. 3 Halbs 2 SGG auf einen prozessordnungsgemäßen Beweisantrag beziehen, der bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung durch einen entsprechenden Hinweis zu Protokoll aufrechterhalten worden ist und dem das LSG ohne hinreichende Begründung nicht gefolgt ist (Senatsbeschluss vom 27.11.2007 - B 5a/5 R 60/07 B - SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 11) .
Es reicht vielmehr aus, die erläuterungsbedürftigen Punkte hinreichend konkret zu bezeichnen (BSG SozR 3-1750 § 411 Nr. 1 S 5, SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7; BVerwG NJW 1996, 2318) , zB auf Lücken oder Widersprüche hinzuweisen.
Insbesondere muss der Beschwerdeführer alles getan haben, um eine Anhörung des Sachverständigen zu erreichen (BSG, Beschluss vom 19.11.2009 - B 13 R 247/09 B - Juris RdNr 11; BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7) .
a) Es entspricht ständiger Rechtsprechung des BSG, dass unabhängig von der nach § 411 Abs. 3 ZPO im pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts liegenden Möglichkeit, das Erscheinen des Sachverständigen zum Termin von Amts wegen anzuordnen, jedem Beteiligten gemäß § 116 Satz 2 SGG, § 118 Abs. 1 Satz 1 SGG iVm §§ 397, 402, 411 Abs. 4 ZPO das Recht zusteht, dem Sachverständigen diejenigen Fragen vorlegen zu lassen, die er zur Aufklärung der Sache für dienlich erachtet (vgl BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 und 2; Senatsbeschlüsse vom 12.12.2006 - B 13 R 427/06 B - Juris RdNr 7; vom 27.8.2009 - B 13 R 185/09 B - Juris RdNr 15; vom 19.11.2009 - B 13 R 247/09 B - Juris RdNr 10; vgl auch BVerfG vom 3.2.1998 - 1 BvR 909/94 - NJW 1998, 2273 - Juris RdNr 11; BGH vom 7.10.1997 - NJW 1998, 162, 163; jeweils mwN).
Es reicht vielmehr aus, die erläuterungsbedürftigen Punkte hinreichend konkret zu bezeichnen (…vgl BSG SozR 3-1750 § 411 Nr. 1 S 5; BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7) , zB auf Lücken, Widersprüche oder Unklarheiten hinzuweisen.
Sachdienlichkeit ist insbesondere dann zu bejahen, wenn sich die Fragen im Rahmen des Beweisthemas halten und nicht abwegig oder bereits eindeutig beantwortet sind; andernfalls kann das Begehren rechtsmissbräuchlich sein (BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 10 mwN) ; weitergehende Anforderungen sind nicht zu stellen.
Insofern steht beim Fragerecht nach § 116 Satz 2 SGG ein anderes Ziel im Vordergrund als bei der Rückfrage an den Sachverständigen nach § 118 Abs. 1 Satz 1 SGG, § 411 Abs. 3 ZPO; diese dient in erster Linie der Sachaufklärung und nicht der Gewährung rechtlichen Gehörs (vgl BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 11 mwN).
Es reicht vielmehr aus, die erläuterungsbedürftigen Punkte hinreichend konkret zu bezeichnen (…Bundessozialgericht [BSG] vom 12.4.2000, SozR 3-1750 § 411 Nr. 1 S 5; BSG vom 27.11.2007, SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7; Bundesverwaltungsgericht vom 19.3.1996, NJW 1996, 2318 ), zB auf Lücken, Widersprüche oder Unklarheiten hinzuweisen.
Insbesondere muss der Beschwerdeführer alles getan haben, um eine Anhörung des Sachverständigen zu der von ihm beabsichtigten Frage zu erreichen (vgl BSG vom 27.11.2007, SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7).
Sachdienlichkeit ist insbesondere dann zu bejahen, wenn sich die Frage im Rahmen des Beweisthemas hält und nicht abwegig oder bereits eindeutig beantwortet ist; anderenfalls kann das Begehren rechtsmissbräuchlich sein (BSG vom 27.11.2007, SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 10 mwN).
Damit hat er alles getan, um die (erneute) Anhörung des Sachverständigen im Hinblick auf die konkrete Fragestellung und die dabei ausdrücklich in Bezug genommenen Aufsätze zu erreichen (vgl hierzu BSG vom 27.11.2007, SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7).
Dabei kommt es nicht darauf an, dass das LSG meinte, die Einwendungen des Klägers seien für die erbetene Stellungnahme unerheblich und die bereits eingeholte ergänzende Stellungnahme vom 20.11.2008 zum Gutachten vom 4.12.2007 sei ausreichend und überzeugend, ohne dass sie in Bezug auf die beiden Aufsätze einer weiteren Erläuterung bedurft hätte (vgl BSG vom 27.11.2007, SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7; BVerfG, Kammerbeschluss vom 3.2.1998, NJW 1998, 2273 f; BGH vom 17.12.1996, NJW 1997, 802 ).
Der Kläger hat damit lediglich eine Beweisfrage vorgetragen, die auch nach seinem Vorbringen inhaltlich bereits eindeutig von dem Sachverständigen PD Dr. B. beantwortet war (zur Rechtsmissbräuchlichkeit einer solchen Frage vgl BSG, Beschluss vom 19.11.2009 - B 13 R 247/09 B und BSG, Beschluss vom 27.11.2007- B 5a/5 R 60/07 B = SozR 4-1500 § 116 Nr. 1).
Das BSG hat bereits mehrfach betont, dass einem Beteiligten das Recht zusteht, dem Sachverständigen diejenigen Fragen vorlegen zu lassen, die er zur Aufklärung der Sache für dienlich erachtet (vgl zuletzt BSG, Beschluss vom 9.12.2010 - B 13 R 170/10 B - Beschluss vom 19.11.2009 - B 13 R 247/09 B - Beschluss vom 27.11.2007 - B 5a/5 R 60/07 B = SozR 4-1500 § 116 Nr. 1;… vom 24.4.2008 - B 9 SB 58/07 B = SozR 4-1500 § 116 Nr. 2; vom 12.12.2006 - B 13 R 427/06 B).
Es reicht grundsätzlich aus, die erläuterungsbedürftigen Punkte hinreichend konkret zu bezeichnen (vgl BSG…, Urteil vom 12.4.2000 - B 9 VS 2/99 R = SozR 3-1750 § 411 Nr. 1 und Beschluss vom 27.11.2007 - B 5a/5 R 60/07 B = SozR 4-1500 § 116 Nr. 1), zB auf Lücken, Widersprüche oder Unklarheiten hinzuweisen.
Der Bundesgerichtshof hat daraus in ständiger Rechtsprechung die Pflicht der Gerichte abgeleitet, dem Antrag einer Partei auf mündliche Befragung gerichtlicher Sachverständiger nachzukommen (vgl BGHZ 6, 398 ; BGH, Urteil vom 21.10.1986 - VI ZR 15/85 - NJW-RR 1987, S 339 ; BGH, Urteil vom 17.12.1996 - VI ZR 50/96 = NJW 1997, 802 ; zur Rechtsprechung des BSG vgl Beschluss vom 9.12.2010 - B 13 R 170/10 B - Beschluss vom 19.11.2009 - B 13 R 247/09 B - Beschluss vom 27.11.2007 - B 5a/5 R 60/07 B = SozR 4-1500 § 116 Nr. 1, vom 24.4.2008 - B 9 SB 58/07 B = SozR 4-1500 § 116 Nr. 2, vom 12.12.2006 - B 13 R 427/06 B).
Dem hat die Beschwerde - wie ausgeführt - nicht genügt, weil sie lediglich vorgetragen hat, eine nochmalige Befragung des Sachverständigen sei erforderlich gewesen, damit dieser seinen - bekannten - Standpunkt nochmals erläutere (vgl BSG, Beschluss vom 19.11.2009 - B 13 R 247/09 B - und BSG, Beschluss vom 27.11.2007 - B 5a/5 R 60/07 B = SozR 4-1500 § 116 Nr. 1).
Vielmehr macht sie damit im Kern eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (§ 62 SGG, Art. 103 Abs. 1 GG) geltend, der im Zusammenhang mit der Einholung von Sachverständigengutachten in § 116 S 2, § 118 Abs. 1 S 1 SGG iVm §§ 397, 402, 411 Abs. 4 ZPO eine spezifische Ausprägung erfahren hat (BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 6, Nr. 2 RdNr 4) .
a) Es entspricht ständiger Rechtsprechung des BSG, dass - unabhängig von der nach § 411 Abs. 3 ZPO im pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts liegenden Möglichkeit, zur weiteren Sachaufklärung von Amts wegen das Erscheinen des Sachverständigen zur mündlichen Verhandlung anzuordnen - jedem Beteiligten gemäß § 116 S 2, § 118 Abs. 1 S 1 SGG iVm §§ 397, 402, 411 Abs. 4 ZPO das Recht zusteht, einem Sachverständigen diejenigen Fragen vorlegen zu lassen, die er zur Aufklärung der Sache für dienlich erachtet (BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7, Nr. 2 RdNr 5; Senatsbeschluss vom 17.4.2012 - B 13 R 355/11 B - RdNr 13, jeweils mwN; s auch BVerfG vom 3.2.1998 - 1 BvR 909/04 - NJW 1998, 2273 - Juris RdNr 11 f) .
Sachdienliche Fragen iS von § 116 S 2 SGG liegen dann vor, wenn sie sich im Rahmen des Beweisthemas halten und nicht abwegig oder bereits eindeutig beantwortet sind (BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 10) .
Dieser Obliegenheit ist er jedenfalls dann nachgekommen, wenn er einen darauf gerichteten Antrag rechtzeitig gestellt, dabei schriftlich objektiv sachdienliche Fragen angekündigt und das Begehren bis zuletzt aufrechterhalten hat (BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7) .
a) Es entspricht ständiger Rechtsprechung des BSG, dass - unabhängig von der nach § 411 Abs. 3 ZPO im pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts liegenden Möglichkeit, zur weiteren Sachaufklärung von Amts wegen das Erscheinen des Sachverständigen zur mündlichen Verhandlung anzuordnen - jedem Beteiligten gemäß § 116 S 2, § 118 Abs. 1 S 1 SGG iVm §§ 397, 402, 411 Abs. 4 ZPO das Recht zusteht, einem Sachverständigen diejenigen Fragen vorlegen zu lassen, die er zur Aufklärung der Sache für dienlich erachtet (BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 7, Nr. 2 RdNr 5; Senatsbeschluss vom 17.4.2012 - B 13 R 355/11 B - Juris RdNr 13, jeweils mwN; s auch BVerfG vom 3.2.1998 - 1 BvR 909/04 - NJW 1998, 2273 - Juris RdNr 11 f) .
Zudem rügt die Klägerin, dass das Urteil des LSG von der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) vom 27.11.2007 (B 5a/5 R 60/07 B) abweiche.
Es entspricht ständiger Rechtsprechung des BSG, dass unabhängig von der nach § 411 Abs. 3 ZPO im pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts liegenden Möglichkeit, das Erscheinen des Sachverständigen zum Termin von Amts wegen anzuordnen, jedem Beteiligten gemäß § 116 Satz 2 SGG, § 118 Abs. 1 Satz 1 SGG iVm §§ 397, 402, 411 Abs. 4 ZPO das Recht zusteht, dem Sachverständigen diejenigen Fragen vorlegen zu lassen, die er zur Aufklärung der Sache für dienlich erachtet (vgl BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1, 2; Senatsbeschluss vom 12.12.2006 - B 13 R 427/06 B, Juris RdNr 7; Bundesverfassungsgericht [BVerfG] vom 3.2.1998 - 1 BvR 909/94, NJW 1998, 2273, Juris RdNr 11).
Nur dieses Verständnis trägt der Bedeutung des Fragerechts im Rahmen des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs hinreichend Rechnung (vgl BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 RdNr 10; BVerfG NJW 1998, 2273, Juris RdNr 11).
Dieser Obliegenheit ist ein Beteiligter jedenfalls dann nachgekommen, wenn er rechtzeitig den Antrag gestellt hat, einen Sachverständigen zur Erläuterung seines Gutachtens anzuhören und er schriftlich Fragen angekündigt hat, die objektiv sachdienlich sind (vgl BSG SozR 4-1500 § 116 Nr. 1 mwN) .
Solange zumutbare Behandlungsmöglichkeiten auf psychischem bzw. psychiatrischem …
BSG, 10.08.2016 - B 13 R 19/16 BH
BSG, 28.02.2018 - B 13 R 29/14 BH
BSG, 08.05.2012 - B 13 R 75/12 B
BSG, 27.04.2015 - B 13 R 45/15 B
BSG, 04.07.2012 - B 13 R 89/12 B
SG Aachen, 19.07.2011 - S 20 SO 128/10
BSG, 22.05.2018 - B 5 R 51/18 B
BSG, 10.01.2018 - B 5 R 228/17 B
Weitergewährung einer Rente wegen Erwerbsminderung
BSG, 19.04.2011 - B 13 R 317/10 B
BSG, 02.06.2008 - B 9 SB 2/08 B
BSG, 17.06.2014 - B 13 R 151/14 B
BSG, 18.12.2013 - B 13 R 275/13 B
BSG, 02.12.2013 - B 13 R 280/13 B
BSG, 06.08.2008 - B 2 U 15/08 B
BSG, 15.03.2012 - B 13 R 281/11 B
BSG, 01.04.2009 - B 2 U 39/09 B