Source: https://www.bussgeldkatalog.org/fuehrerschein/
Timestamp: 2019-08-24 15:30:12
Document Index: 186198033

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 21', '§ 31', '§ 42', '§ 24', '§ 76', '§ 76', '§ 267', '§ 21']

﻿ Der Führerschein in Deutschland - Bußgeldkatalog 2019
Führerschein: Des Deutschen liebster “Lappen”
Bußgeldkatalog & Ratgeber58 Kommentare
Bußgeldkatalog zum Führerschein
Führerschein nicht mitgeführt 10 Euro
Beim Fahren eines Mofas wurde der Führerschein nicht mitgeführt 10 Euro
Der Verlust des Führerscheins wurde nicht unverzüglich angezeigt sowie nicht veranlasst, ein Ersatzdokument ausstellen zu lassen 10 Euro
Der Führerschein wurde nach Verlust und Wiederfinden, nachdem jedoch ein neuer Führerschein ausgehändigt wurde, nicht unverzüglich bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde abgeliefert 25 Euro
Kein erforderlicher Führerschein bei der Fahrgastbeförderung mitgeführt 10 Euro
Kein erforderlicher Führerschein bei der Fahrgastbeförderung auf Verlangen von zuständigen Personen ausgehändigt 10 Euro
Führerschein und Fahrerlaubnis: Unterschied, Voraussetzung und Strafen
Autofahren ohne Führerschein ist im Straßenverkehr verboten.
Um mit einem Kraftfahrzeug im deutschen Straßenverkehr mobil zu sein, werden ein Führerschein und eine aktuelle Fahrerlaubnis benötigt. Wer dies missachtet, muss sich nicht nur auf hohe Bußgelder, sondern auch auf Freiheitsstrafen einstellen.
Die beiden Begriffe “Führerschein” und “Fahrerlaubnis” sind für den Laien leicht zu verwechseln, dennoch unterscheiden sie sich teilweise gravierend voneinander. Alles, was Sie zum liebsten “Lappen” der Deutschen wissen sollten, erfahren Sie in unserem Artikel.
Allgemeine Infos zum Führerschein in Deutschland:
Mindestalter beim Führerschein
Wohnsitzprinzip beim Führerschein
Beschlagnahme vom Führerschein
Unterschied der Begriffe: Verlust der Fahrerlaubnis versus Fahrverbot
Der Führerschein und die Fahrerlaubnis werden im § 2 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) definiert. In Absatz 1 heißt es:
Wer auf öffentlichen Straßen ein Kraftfahrzeug führt, bedarf der Erlaubnis (Fahrerlaubnis) der zuständigen Behörde (Fahrerlaubnisbehörde). […] Sie ist durch eine amtliche Bescheinigung (Führerschein) nachzuweisen. (Quelle: § 2 Abs. 1 StVG)
Die Fahrerlaubnis ist also eine staatliche Zulassung, welche Personen zum Führen eines Fahrzeugs berechtigt. Der Führerschein hingegen ist die Bescheinigung, welche die Fahrerlaubnis beweist. Außerdem sind auf diesem Dokument die jeweiligen Führerscheinklassen festgehalten, welche es dem Führerscheinbesitzer erlauben, bestimmte Kfz zu führen. Der Unterschied zwischen den beiden Begriffen Führerschein und Fahrerlaubnis wird richtig deutlich, wenn das Strafmaß miteinander verglichen wird.
Das StVG unterscheidet in
Fahrverbot und
Kommt es zu einem Fahrverbot, wird der Führerschein in amtliche Verwahrung gegeben. In diesem Zeitraum darf kein Fahrzeug bedient werden. In dieses Verbot zählen in der Regel auch fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge wie beispielsweise Mofas, auch wenn Sie als Kraftfahrer eine Prüfbescheinigung dafür besitzen.
Nachdem das Fahrverbot abgelaufen ist, können Sie sich den Führerschein wieder bei der zuständigen Behörde abholen, im Gegensatz zum Entzug der Fahrerlaubnis. Bei diesem Verfahren erlischt die Genehmigung, ein Fahrzeug zu führen. In diesem Fall dürfen Sie zwar noch fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr bedienen, jedoch keine andere Führerscheinklasse, die Sie einmal erworben haben. Wer dann wieder einen Pkw oder ein Motorrad fahren möchte, muss eine neue Fahrerlaubnis beantragen. In der Regel folgt eine Sperrfrist, in der Sie warten müssen, bis Sie einen neuen Antrag stellen können.
Die Geschichte der Fahrerlaubnis und des Führerscheins
Neuer Führerschein in Deutschland
Die Geschichte des Führerscheins, und damit einhergehend auch die der Fahrerlaubnis, beginnt am Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Erfindung der ersten Autos fand aber bereits vorher statt. Carl Benz entwickelte das erste moderne Automobil. Und so wundert es nicht, dass ihm als erster Deutscher ein Führerschein ausgestellt wurde. Dieser war nur in Mannheim und Umgebung gültig und nannte sich “Berechtigung zur Durchführung von Versuchsfahrten mit einem Patentmotorwagen”.
Zwischen den Jahren 1886 und 1888 durften die ersten Autos sogar ohne Fahrerlaubnis gefahren werden. Danach führte der Autoverkäufer den neuen Besitzer des Wagens in die Technik ein. Man glaubte, dass dies für die damaligen Zustände genügt. Verkehrshistoriker konstruierten die früheren Zustände und kamen zu dem Ergebnis, dass das Risiko bei einem Autounfall zu sterben, etwa 60-mal höher war als zur heutigen Zeit. Und das obwohl im Jahr 1909 nur etwa 40.000 Wagen in Deutschland unterwegs waren.
Der offizielle Führerschein hatte einige Vorläufer wie beispielsweise das „Prüfungsattest für Explosionsmotoren“ oder die „Chauffeur-Befähigung“. Letzteres konnte in sogenannten Chauffeur-Schulen erlangt werden. Hier wurden jedoch auch nur technische Handhabungen erlernt. Auf Verkehrsregeln wurde im Unterricht kaum eingegangen. Fast jede Region hatte ihre eigene Bezeichnung für den Führerschein. Wer die Ländergrenze überfuhr und das falsche Dokumente bei der Kontrolle besaß, konnte sogar verhaftet werden.
Im Jahr 1903 schrieb Preußen die Ausbildung mit Prüfung vor, welche bei Ingenieuren des Dampfkessel-Revisions-Vereins erbracht werden musste. Der Verein kannte sich bis dato nicht mit Kraftfahrzeugen aus und kümmerte sich eher um die Sicherheit von stationären Dampfkesseln. Ein Jahr später gründete der Architekt Rudolf Kempf die “Erste deutsche Autolenkerschule” in Aschaffenburg, um dem Chaos auf den Straßen verursacht durch Pkw Einhalt zu gebieten. Zur Ausbildung anmelden durften sich Männer über dem 17. Lebensjahr. Als Voraussetzung galten ein selbst geschriebener Lebenslauf und ein amtliches Sittenzeugnis. Die Autoindustrie unterstützte das Vorhaben von Kempf, da die Hersteller Angst um ihr Image hatten. Aufgrund der hohen Todeszahlen im Straßenverkehr wollten viele Menschen kein Auto besitzen.
Die erste Pkw-Ausbildung bestand aus insgesamt 10 Wochen, um den Führerschein zu erwerben. Dieser Zeitraum unterteilte sich in folgende Stunden pro Woche:
15 Stunden Theorie
12 Stunden Werkstattunterricht
8 Stunden Praxis
Die Themen gliedern sich in Landkartenlehre, Physik sowie Lehre vom Aufbau des Motors.
Am 3. Mai 1909 veröffentlichte die Regierung das “Reichsgesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen” für das gesamte Deutsche Reich. Dabei wurde die heutige StVO, damals noch “Reichs-Straßenverkehrsordnung” genannt, definiert. Alle Fahrzeuge durften ab diesem Zeitpunkt laut Gesetz nur 15 km/h im Verkehr fahren. In den Bestimmungen wurden auch die ersten Führerscheinklassen sowie ein einheitlicher Führerschein definiert. Die damaligen Führerscheinklassen waren: I für Krafträder, II für Kraftfahrzeuge über 2,5 Tonnen Gesamtgewicht sowie IIIa und IIIb für Pkw bis 2,5 Tonnen mit zehn oder mehr Steuer-PS. Steuer-PS beschreibt eine Einheit, die mittels einer Steuerformel berechnet wurde, da die Motorleistung damals noch nicht gemessen werden konnte. Das Mindestalter für die Erlangung der Fahrerlaubnis wurde auf 18 Jahre festgesetzt.
Bis zum Jahr 1958 durften Frauen nur mit Erlaubnis ihres Mannes einen Führerschein erhalten. Danach begann das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg, Verkehrsverstöße zu registrieren. Ab diesem Zeitpunkt konnten Frauen auch ohne die Erlaubnis eine Fahrausbildung genießen.
Spezielle Informationen zum Thema Fahrerlaubnis:
Die Einführung vom EU-Führerschein
Im Jahr 1986 wurde der rosafarbene Führerschein eingeführt, der den grauen “Lappen” ersetzt. Außerdem führte die EU die Probezeit ein. 13 Jahre später gibt die deutsche Regierung den neuen EU-Führerschein aus, welcher nun aus Plastik besteht und ungefähr so aussieht:
Hier sehen Sie die Vorderseite von einem EU-Führerschein.
Und so sieht die Rückseite von einem EU-Führerschein aus.
Am 19. Januar 2013 änderte sich die EU-Richtlinie abermals. Die Führerscheinklassen wurden an die EU-Richtlinien angepasst und in Buchstaben umgewandelt. Zum ersten Mal in der deutschen Führerscheingeschichte bekommt die Bescheinigung eine Befristung. Die neuen EU-Führerscheine sind 15 Jahre lang gültig und müssen nach diesen Zeitraum umgetauscht werden. Dies soll der Dokumentenfälschung vorbeugen. Dabei läuft jedoch nicht die Gültigkeit der Fahrerlaubnis ab. Diese bleibt bestehen. Lediglich das Dokument ist an eine Befristung gebunden.
Wer noch einen Führerschein in rosa, grau oder mit einem Ausstellungsdatum vor Januar 2013 besitzt, muss diesen laut gesetzlicher Umtauschverpflichtung bis spätestens 18. Januar 2033 umtauschen.
Der Umtausch auf einen neuen EU-Führerschein kostet etwa 22 bis 30 Euro. Einen entsprechenden Antrag müssen Sie der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde einreichen. Dazu wird noch benötigt:
der alte Führerschein
Beim Umtausch auf einige Führerscheinklassen kann in der Regel ein Gesundheitscheck gefordert werden.
Der alte Führerschein wird zum internationalen EU-Führerschein
Der neue EU-Führerschein bekam mit der Änderung der Richtlinie Anfang 2013 ein neues Layout. Das Aussehen des Dokuments gleicht nun auch dem in den restlichen EU-Mitgliedsstaaten. Der EU-Führerschein enthält keinen Chip, sodass der Inhalt der Bescheinigung auch ohne technische Hilfsmittel lesbar ist. Auf dem aktuellen Führerschein, auch Scheckkartenführerschein genannt, sind folgende Daten vermerkt:
Ausstellungs- und Ablaufdatum
erlangte Fahrerlaubnisklassen
Datum der Erteilung der Fahrerlaubnis für die jeweilige Klasse
Gültigkeitsdatum der Befristung der jeweiligen Klassen
Beschränkungen, Auflagen und Zusatzangaben
Eintragungen anderer EU- oder anderweitiger Mitgliedsstaaten nach einem Wohnsitzwechsel ins Ausland
Neben diesen Daten sind außerdem das Zeichen der EU und das Länderkürzel auf dem EU-Führerschein vermerkt. Auf der Vorderseite finden Sie alle Führerscheinklassen, für die Sie eine gültige Fahrerlaubnis erlangt haben. Klassen, die in kursiven Buchstaben zu sehen sind, symbolisieren die nationalen Klassen, welche es nur in Deutschland gibt, zum Beispiel die Führerscheinklasse AM.
Spezielle Informationen zum Führerschein:
Gültigkeit vom Führerschein
Anerkennung des Führerschein
Internationaler Führerschein für die USA
Fake-Führerschein
Mit dem EU-Führerschein ins Ausland?
Der EU-Führerschein ist in Europa gültig
Bereits seit 1991 besteht die EU-Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG, welche definiert, in welchem Land ein deutscher Führerschein anerkannt wird. Die Richtlinie erklärt zudem, dass sämtliche bisher geltenden Führerschein-Dokumente wie der rosafarbene oder graue Führerschein in den anderen EU- und EWR-Staaten anerkannt werden müssen. EWR steht als Abkürzung für den Europäischen Wirtschaftsraum, welche die Zahl der Mitgliedsländer der EU um Island, Liechtenstein und Norwegen ergänzt. Mit dieser EU-Richtlinie wird ausdrücklich bestimmt, dass ausländische Behörden keinen Internationalen Führerschein, eine Übersetzung dessen oder den aktuellen EU-Führerschein verlangen dürfen. Im Jahr 2000 bestätigte die EU-Kommission dies nochmals in einer Entscheidung.
Der Internationale Führerschein kann bei einem Bürgeramt oder der Fahrerlaubnisbehörde beantragt werden. Der Führerschein ist 3 Jahre lang gültig. Verliert der EU-Führerschein an Gültigkeit, tut es ihm der Internationale Führerschein gleich. Er kann nicht verlängert, sondern nur neu beantragt werden.
Wer einen Internationalen Führerschein in Deutschland beantragt, kann diesen jedoch nicht nur beim Fahren in Deutschland bei sich tragen. Er wird in Deutschland nicht als gültiger Fahrausweis anerkannt, da er nur als eine Bestätigung der Existenz des nationalen Führerscheins dient. Aus diesem Grund muss der EU-Führerschein immer mitgeführt werden. Sollten dieser oder die Fahrerlaubnis jedoch entzogen werden, ist der Internationale Führerschein nicht mehr gültig.
Voraussetzungen für den Internationalen Führerschein ist die Mitnahme des Kartenführerscheins zur zuständigen Behörde. Wer einen älteren Führerschein besitzt, muss gleichzeitig mit der Anmeldung des Internationalen Führerscheins einen neuen EU-Führerschein beantragen. Außerdem muss in der Regel der Hauptwohnsitz im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Behörde sein. Liegt die Behörde, bei der die Beantragung erfolgen soll, im Bereich des Zweitwohnsitzes, muss die Behörde des Hauptwohnsitzes dem Antrag zustimmen. Viele Behörden möchten, dass der Antragsteller diesen persönlich abgibt. Dies ist jedoch von Region zu Region unterschiedlich. Außerdem werden ein biometrisches Lichtbild sowie ein Personalausweis oder ein Reisepass benötigt. Die Gebühren für die Ausstellung liegen bei etwa 15 Euro. Der Internationale Führerschein wird in der Regel sofort ausgestellt und kann gleich mitgenommen werden.
Jedoch sind die Voraussetzungen von den jeweiligen Behörden in der Region abhängig. Aus diesem Grund sollten Sie sich am besten vor dem Besuch des Amts noch einmal über alle Dokumente informieren. Viele Behörden sind im Internet mit einer Online-Plattform vertreten, auf denen sie solche Informationen veröffentlichen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Länder, in denen der deutsche EU-Führerschein ausreicht und in welchen der Internationale Führerschein zusätzlich benötigt wird:
deutscher Führerschein ist ausreichend
Internationaler Führerschein wird zusätzlich benötigt
EU-Länder* ja nein
EWR-Länder** ja nein
Bosnien-Herzegowina ja nein
Kroatien ja nein
Moldawien nein empfohlen
Schweiz ja nein
Türkei ja nein
(Quelle: Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Berlin)
* Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern
** Island, Liechtenstein, Norwegen
Wer gern mit dem Auto oder einem anderen Fahrzeug sonstige Kontinente bereisen will, sollte folgende Empfehlungen beachten:
Internationaler Führerschein und Kennzeichen im Ausland
USA und Kanada: Hier wird der deutsche Führerschein in manchen Bundesstaaten geduldet, besitzt jedoch keine Rechtsgrundlage. In diesen Ländern wird ein zusätzlicher Internationaler Führerschein empfohlen.
Bolivien: In diesem Land ist der Internationale Führerschein Pflicht und muss vor Ort von einer zuständigen Behörde abgestempelt werden.
Brasilien: Der Internationale Führerschein ist hier Pflicht. Wer sich länger in Brasilien aufhalten möchte, benötigt einen zeitlich begrenzten Führerschein, der in Brasilien ausgestellt werden muss.
Argentinien, Chile, Costa Rica, Kolumbien, Kuba, Mexiko und Peru: Der Internationale Führerschein muss zusätzlich mitgenommen werden.
Australien: Der deutsche EU-Führerschein wird zwar geduldet, jedoch wird der Internationale Führerschein empfohlen.
Neuseeland: In diesem Land wird der Internationale Führerschein benötigt, wenn die Person einen Aufenthalt von mehr als 12 Monaten in Neuseeland plant. Für denjenigen, der das Land unter dieser Zeitbegrenzung besucht, reicht der deutsche Führerschein, optional mit einer Übersetzung.
China: In diesem Land wird der Internationale Führerschein benötigt. Jedoch kann es in verschiedenen Regionen vorkommen, dass noch eine zusätzliche Fahrprüfung abgelegt werden muss.
Indonesien: Hier wird ein Internationaler Führerschein gebraucht. Außerdem darf nur in Bali selbst gefahren werden. Auf den anderen Inseln muss ein Chauffeur gemietet werden.
Japan: In Japan muss eine beglaubigte Übersetzung des deutschen Führerscheins beantragt werden. Dies darf jedoch nur von der Deutschen Botschaft in Tokio geschehen. Wer eine andere Staatsangehörigkeit besitzt, muss in diese entsprechende Botschaft in Japan. Die Ausstellung der Übersetzung kostet umgerechnet etwa 21 Euro und muss in Yen entrichtet werden. Die Gültigkeit beträgt 3 Monate.
Katar: Hier wird der Internationale Führerschein benötigt, welcher jedoch nur 7 Tage gültig ist. Danach muss ein weiteres Dokument ausgestellt werden, was sich “Temporary Visitor’s Driving Licence” nennt.
Saudi-Arabien: Der Internationale Führerschein ist Pflicht. Außerdem dürfen Frauen kein Auto in Saudi-Arabien fahren.
Vereinigte Arabische Emirate: Das Mindestalter, um hier fahren zu können, beträgt 21 Jahre. Außerdem wird der Internationale Führerschein benötigt, um eine Temporary Visitor’s Driving Licence auszustellen.
Bahrain, Irak, Iran, Israel, Malaysia, Oman und Thailand: In diesen Ländern wird ein Internationaler Führerschein benötigt.
Kenia: Der Internationale Führerschein ist hier nur 3 Monate gültig und muss bei der Polizei angemeldet werden.
Ägypten, Algerien, Marokko, Mauritius, Südafrika und Tunesien: Hier wird ein Internationaler Führerschein benötigt.
(Quelle: Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Berlin, Angaben ohne Gewähr)
Viele deutsche Touristen berichten zunehmend von Problemen im Verkehr im Zusammenhang mit dem EU-Führerschein. Zwar wird in den EU- und EWR-Ländern der EU-Führerschein anerkannt, jedoch kann es dennoch zu Schwierigkeiten mit den örtlichen Polizisten kommen.
Wer häufig ein bestimmtes Land bereist, sollte sich einen Internationalen Führerschein zulegen, um alle Probleme im vornherein zu beseitigen. Örtliche Behörden erkennen des Öfteren keine Führerscheine an, welche ein altes Foto des Fahrers zeigt oder dessen Eintragungen schlecht lesbar sind.
Die Fahrerlaubnis wird zum Fahren im Straßenverkehr benötigt
Wird der Führerschein in einem Land nicht akzeptiert, muss zuerst das Bußgeld bezahlt werden, um weiteren Strafen aus dem Weg zu gehen. Später kann die Zahlung mithilfe eines Anwalts angefochten werden. Dazu muss der Strafzettel gut aufgehoben werden. Auf diesem müssen der bezahlte Beitrag und der Zahlungsgrund ersichtlich sein.
Wer einen gültigen EU- oder EWR-Führerschein besitzt, darf auch in Deutschland die entsprechenden Klassen bedienen. Die Grundvoraussetzung ist natürlich, dass sich die Person mit den hiesigen Straßenverkehrsregeln auskennt. Die Führerscheine müssen nicht in deutsches Dokument umgeschrieben werden, jedoch ist dies auf freiwilliger Basis möglich.
Überschreitet eine ausländische Person ihre Fahrberechtigung, indem sie beispielsweise Motorräder fährt, obwohl sich die nötige Klasse dazu nicht im Besitz befindet, zählt der Verstoß zum Fahren ohne Fahrerlaubnis nach § 21 StVG.
Auch ausländische Führerscheine können eine Probezeit besitzen. Diese wird jedoch nur angerechnet, sobald der ausländische Führerschein nicht älter als 2 Jahre ist.
Wer einen Internationalen Führerschein bei seinem Aufenthalt in Deutschland mitführt, muss keine Übersetzung mitführen. Diese ist nur bei nationalen Führerschein nötig, wenn
der Führerschein nicht in einem EU- oder EWR-Mitgliedsstaat ausgestellt wurde oder
der Inhalt des Führerscheins nicht in deutscher Sprache verfasst ist oder
der Führerschein nicht mit dem Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr vom 8. November 1986 übereinstimmt.
Das Wiener Übereinkommen definiert allgemeingültige Straßenverkehrsregeln, welche in den jeweiligen Ländern standardisiert wurden bzw. werden sollen. Viele Länder unterschrieben zwar die Konvention, setzten sie jedoch noch nicht in auf ihren Straßen durch. Welche Länder die Standards jedoch ratifizierten, erfragen Sie am Besten in einer amtlichen Behörde Ihres Heimatlandes.
Wer eine deutschsprachige Übersetzung für seinen Führerschein benötigt, kann dies folgendermaßen durchführen lassen: in deutschen oder international anerkannten Automobilclubs im Ausstellerland des Führerscheins, bei Übersetzern und Dolmetschern (Pflicht: gerichtlich bestellt und allgemein vereidigte Personen) sowie amtliche Stellen des jeweiligen Ausstellerlandes.
Die Bundesrepublik Deutschland verzichtet in folgenden Staaten auf die Übersetzung:
Einschränkungen für ausländische Führerscheine aus EU- oder EWR-Staaten
Einschränkungen in der EU trotz EU-Führerschein
Wer in Deutschland fahren möchte, muss sich grundsätzlich auch an die Bestimmungen der Bundesregierung halten. Ist beispielsweise das Mindestalter für eine bestimmte Klasse in Deutschland höher als im Ausstellerland des Führerscheins, muss sich die Person nach dem deutschen Mindestalter für die entsprechende Führerscheinklasse richten.
Außerdem wurden mit der neuen EU-Richtlinie 2013 neue Begrenzungen für die Klasse C1, C1E, CE, D, D1, DE und D1E eingeführt, welche beachtet werden müssen, auch wenn die Bestimmungen im Ausstellerland des Führerscheins nicht oder anders geregelt sind:
Führerscheinklassen C1 und C1E: Eine Fahrerlaubnis mit diesen Klassen ist nur bis zum 50. Lebensjahr des Inhabers gültig.
Führerscheinklassen C, CE, D, DE, D1 und D1E: Eine Fahrerlaubnis mit diesen Klassen ist nur fünf Jahre nach der Erteilung der Fahrerlaubnis gültig.
Führerscheinklassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE und D1E: Die Fahrerlaubnis für diese Klassen kann auf Antrag verlängert werden. Die Verlängerung ist auf 5 Jahre begrenzt. Wenn diese Begrenzung abgelaufen ist, müssen Sie einen neuen Antrag stellen. Wer einen Antrag stellt, muss wissen, dass eine entsprechende Anforderung an die Gesundheit und das Sehvermögen des Führerscheininhabers gestellt wird. Nur, wer diese erfüllt, hat die besten Voraussetzungen, eine Verlängerung der Klasse zu erhalten.
Sofern Sie in Deutschland vorangegangene Führerscheinklassen im öffentlichen Verkehr führen möchten, Ihr Führerschein jedoch nach den obigen Bestimmungen abgelaufen ist, dürfen Sie noch 6 Monate auf deutschen Straßen unterwegs sein. Diese Ausnahmeregelung gilt jedoch nur, wenn Sie Ihren Wohnsitz nach Deutschland verlegen und in diesem Toleranzzeitraum eine Verlängerung beantragen.
In Ausnahmefällen kann der 6-monatige Zeitraum auch verlängert werden, wenn Sie glaubhaft darstellen können, dass Sie den Wohnsitz in Deutschland nicht länger als 12 Monate haben werden. Dies muss dann per Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde eingereicht werden.
Auf Antrag bekommen ausländische Personen eine deutsche Fahrerlaubnis der entsprechenden Klasse, sobald der Führerschein aus einem anderen Land abzulaufen droht. Wer jedoch mit einem abgelaufenen Führerschein nach deutschem Recht und/oder dem des Ausstellerlandes fährt, wird nach dem Tatbestand Fahren ohne Fahrerlaubnis bestraft. Dies kann eine hohe Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden.
Ausnahmeregel für Studenten aus EU- und EWR-Ländern
Grundsätzlich kann nur derjenige einen deutschen Führerschein beantragen, wenn er seinen ständigen Wohnort in Deutschland besitzt. Der Wohnsitz wird nach der einfachen Regel bestimmt: Wohnt die Person mehr als 185 Tage im Jahr in Deutschland, handelt es sich um einen ordentlichen Wohnsitz.
Bei Studenten und Schülern aus einem EU- oder EWR-Mitgliedsstaat greift jedoch eine Ausnahmeregelung. Sollten sie ihren Führerschein in einem dieser Länder absolviert haben, besuchen jetzt jedoch eine deutsche Schule oder Universität, dürfen sie während dieses Zeitraums auf deutschen Straßen unterwegs sein. Die EU geht nämlich davon aus, dass allein der Besuch einer Schule oder Universität nicht mit einem Umzug in das jeweilige Land verbunden ist. Diese Regelung gilt jedoch nur für 6 Monate. Wer länger als diese Zeit in Deutschland lernt, muss eine deutsche Fahrerlaubnis erwerben. Dies gilt auch für deutsche Studenten und Schüler, welche sich mindestens 6 Monate in einem anderen Land aufhalten.
Fahren mit einem Führerschein außerhalb der EU
Der Führerschein im Ausland
Natürlich können Menschen aus anderen Ländern in Deutschland ein Fahrzeug führen. Hierfür gelten aber andere Bestimmungen als für Personen aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum. Diese sollen in dem folgenden Abschnitt erklärt werden.
Ausländische Führerscheine müssen übersetzt werden, wenn es sich nicht um einen Internationalen Führerschein handelt. Englische Führerscheine müssen in der Regel nicht übersetzt werden. Jedoch empfehlen die meisten Behörden, dennoch eine Übersetzung mitzuführen.
Der ausländische Führerschein ist 6 Monate in Deutschland gültig, sobald Sie einen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland begründen können. Wer länger als diesen Zeitraum im Land bleiben möchte, muss eine deutsche Fahrerlaubnis besitzen. Als Ausnahmefall sei auch hier die Regel genannt, dass der Zeitraum auf 12 Monate ausgedehnt werden kann, wenn nachgewiesen wird, dass die Person nur noch in diesem Zeitraum in Deutschland wohnt.
Minderjährige Führerscheinbesitzer aus dem Ausland dürfen kein Fahrzeug mehr in Deutschland fahren. Es sei denn, sie schreiben ihre Fahrerlaubnis in eine deutsche um. Dann können sie jedoch nur die Klassen fahren, welchen unter 18 Jahren laut deutschem Recht gefahren werden können und sich auch auf dem ausländischen Führerschein befinden. Ab dem 1. Juli 2011 dürfen Touristen unter 18 Jahren keine Fahrzeuge mehr mit einem Mindestalter von 18 in Deutschland bedienen.
Wie funktioniert die Umschreibung von einem ausländischen in einen deutschen Führerschein?
Wer sich länger als 6 Monate in Deutschland aufhalten will, muss in der Regel eine theoretische und praktische Prüfung in Deutschland ablegen. Jedoch ist keine Fahrschulausbildung nötig. Außerdem ist diese Regelung länderabhängig. Einige Nicht-EU-Länder setzen dennoch EU-einheitliche Mindeststandards ein. Wer in einem solchen Land lebt und eine Prüfung gemäß der Standards absolviert hat, muss nur eine oder keine Prüfung ablegen. Ob diese Reglements in Ihrem Land durchgesetzt werden, lässt sich an den Abkommen zwischen dem Land und Deutschland erkennen. Folgende Staatenliste soll dies verdeutlichen:
Staat, in dem Sie die Fahrerlaubnis erworben haben
Klassen, für das nachfolgende zutrifft
Theoretische Prüfung muss in Deutschland abgelegt werden
Praktische Prüfung muss in Deutschland abgelegt werden
Fahrerlaubnisse der Pkw-Klassen der USA und deren Außengebiete1
Alabama, Arkansas, Delaware, Idaho, Illinois, Kentucky, Massachusetts, New Mexico, Ohio, Oklahoma, South Carolina, Utah, Wisconsin D nein nein
District of Columbia, Tennessee D ja nein
Indiana Operator License Chauffeur License2, Public Passenger Chauffeur License2, Commercial Driver License2, Probationary Operator‘s License ja nein
Iowa C (Noncommercial Operator's License) 3, A (Commercial Driver's License) 2, B (Commercial Driver's License) 2, C (Commercial Driver's License) 2, D (Noncommercial Chauffeur Driver's License mit Endorsement 1, 2 oder 3) 2, Intermediate Driver's License nein nein
Kansas, Pennsylvania, Wyoming C nein nein
Louisiana, West Virginia E nein nein
Maryland C (Full License und Provisional License) nein nein
Minnesota D ja4 nein
Oregon C4 ja nein
South Dakota 1, 2 nein nein
Texas C5, A2, B2 nein4 nein
Virginia NONE, M6, A2, B2, C2 nein nein
Washington State Driver License7, Intermediate Driver License8 nein nein
Fahrerlaubnisse aus den Kanadischen Provinzen1
Alberta, Newfoundland, Northwest Territories, Nova Scotia, Prince Edward Island, Québec, Yukon 5 nein nein
British Columbia 5,6,7 (Novice Driver's License) nein nein
Manitoba 59, 4 Stage F2, 3 Stage F2, 2 Stage F2, 1 Stage F2 nein nein
Saskatchewan 1, 5 nein nein
Fahrerlaubnisse der australischen Territorien1
Australian Capital Territory, Northern Territory C10, R10 nein4 nein
New South Wales C, R nein4 nein
Queensland C11, R11 nein4 nein
South Australia, Tasmania C11, R11 nein nein
Victoria C12, CAR, R12 nein4 nein
Western Australia C10, R nein4 nein
Fahrerlaubnisse der sonstigen Gebiete1
Andorra, Französisch-Polynesien, Guernsey, Isle of Man, Japan, Jersey, Monaco, Neukaledonien, San Marino, Schweiz, Singapur, Sudafrika alle nein nein
Bosnien & Herzegowina B/ BE-, C-, D nein/ja nein/ja
Namibia13 A1, A, B, EB, C114, EC1, C14, EC nein nein
Republik Korea 1, 21 nein nein
Neuseeland 1, 615 nein nein
Herrschaftsbereich der Behörden in Taiwan16 B, BE1 nein ja
(Quelle: § 31 Anlage 11 FeV & ADAC)
1: Wenn nicht „alle“ in der Spalte der Führerscheinklassen angegeben ist, erfolgt nur die Einteilung der Klasse B.
2: Diese Klasse beinhaltet die Pkw-Klasse.
3: Sollte die Klasse C mit dem Restriction-Code 2 versehen sein, kann keine prüfungsfreie Fahrerlaubnis erteilt werden (Lernführerschein).
4: Dennoch muss der deutsche Sehtest erfolgreich abgeschlossen werden.
5: Dies schließt auch „Provisional Licence“ ein. Die „Instruction Permit“ wird nicht umgetauscht.
6: Sollte die Klasse M mit dem Code 6 versehen sein, kann keine prüfungsfreie Fahrerlaubnis erteilt werden (nur Motorradführerschein).
7: Enthält die „Driver Licence“ keinen Hinweis auf spezielle Kraftfahrzeuge, wird die Fahrerlaubnis in einer deutsche Pkw-Fahrerlaubnis umgetauscht.
8: Der Umtausch erfolgt nicht, wenn der Fahrerlaubnisbesitzer nicht über 18 Jahre alt ist. Die „Instruction Permit“ wird nicht umgetauscht.
9: Sollte die Klasse 5 Stage L und Stage A, kann keine prüfungsfreie Fahrerlaubnis erteilt werden (Lernführerschein).
10: Dies schließt auch „Provisional Licence“ ein. Die „Learner Licence“ wird nicht umgetauscht.
11: Dies schließt auch „Provisional Licence P2“ ein. Die „Learner Licence“ oder „Learner Permit“ werden nicht umgetauscht.
12: Dies schließt auch „Probationary Licence P2“ ein. Die „Learner Permit“ wird nicht umgetauscht.
13: Das Erteilungsdatum der namibischen Fahrerlaubnis muss zur Antragsstellung in Deutschland länger als 2 Jahre her sein.
14: Die namibischen Führerscheinklassen C1 und C berechtigen Personen zum Bedienen von Bussen. Jedoch werden nicht die deutschen Klassen D1 und D in den umgeschriebenen Führerschein eingetragen. Außerdem wird auch nicht die deutsche Klasse C1 ausgestellt. Die namibische Klasse C1 berechtigt das Fahren von Fahrzeugen mit einer Gesamtmasse von maximal 16.000 kg.
15: Die Klasse 6 wird in die deutsche Klasse A2 umgewandelt, sofern der Führerscheinbesitzer unter 24 Jahren ist. Überschreitet er das Alter, bekommt er die Klasse A zugeordnet.
16: Deutschland besitzt keinerlei diplomatische Beziehungen zu Taiwan.
Personen, die Führerscheine aus Ländern, welche nicht in der Liste genannt wurden, umtauschen wollen, müssen erst eine theoretische und dann eine praktische Prüfung ablegen, um auf deutschen Straßen unterwegs zu sein. Jedoch wird keine Fahrausbildung benötigt. Bei der Praxisprüfung muss ein Fahrlehrer anwesend sein. Der Bewerber kann also selbst entscheiden, wo und wann er sich prüfen lassen will, muss jedoch die Gebühren für beide Prüfungen bezahlen.
Der Antrag, um einen deutsche Fahrerlaubnis zu bekommen, muss bei einer zuständigen Behörde wie dem Straßenverkehrsamt gestellt werden. Es gibt keine Frist für den Antrag. Der deutsche Führerschein besitzt einen Vermerk, auf dem für deutsche Behörden ersichtlich ist, dass die Person vorher einen ausländischen Führerschein besaß. Sobald dem Antrag stattgegeben wurde, wird der Führerschein von der deutschen Behörde in Verwahrung genommen oder an die Ausstellungsbehörde im entsprechenden Land zurückgeschickt. Möchte die Person seinen ausländischen Führerschein wieder zurücktauschen, muss er die deutsche Fahrerlaubnis abgeben.
Voraussetzung für Führerschein und Fahrerlaubnis
Voraussetzung für den Führerschein
Die wichtigste Voraussetzung für den Führerschein ist, dass der zukünftige Fahrerlaubnisbesitzer einen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland besitzt. Dies kann auch bedeuteten, dass er mindestens 185 Tage im Jahr in Deutschland lebt. Diese Regelung ist von Vorteil, falls Sie beruflich oft im Ausland unterwegs sind. Außerdem muss das erforderliche Mindestalter für die entsprechende Führerscheinklasse erreicht worden sein.
Nachdem der Antrag zur Erteilung einer Fahrerlaubnis bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde eingegangen ist, wird geprüft, ob die zutreffende Person zum Führen eines Fahrzeuges geeignet ist. Dies geschieht in der Regel im Hintergrund. Sollten Sie in der Vergangenheit mit Drogen oder Alkohol am Steuer erwischt worden sein, muss eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) durchgeführt werden, bevor der Antrag einen positiven Ausgang nimmt. Eine Ausnahmeregel besagt, dass Sie auch 15 Jahre warten können, bis Sie wieder eine Fahrerlaubnis erlangen. Nach dieser Zeit werden die Delikte im Fahreignungsregister in Flensburg gelöscht.
Außerdem dürfen Sie keine Fahrerlaubnis in der Klasse, die Sie in Deutschland erlernen, bereits in einem EU- oder EWR-Mitgliedsstaat erlangt haben.
Vor der Fahrschulausbildung müssen Sie einen Sehtest und einen Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen belegen.
Der Sehtest für den Führerschein
Der Sehtest soll bezwecken, dass Sie sicher im Straßenverkehr unterwegs sind und die Verkehrsschilder sowie auftretende Gefahren gut und scharf sehen können. Die Sehleistung Ihrer Augen darf 70 Prozent nicht unterbieten. Der Sehtest kann jedoch auch mit einer Brille oder Kontaktlinsen durchgeführt werden. Sollten Sie ein Hilfsmittel benötigen, um scharf zu sehen, wird dies im Führerschein vermerkt. Wer die erforderliche Sehleistung nicht erbringt, hat den Sehtest nicht bestanden und muss sich zu einem Augenarzt begeben. Danach kann der Sehtest wiederholt werden.
Alternativ reicht auch eine Bescheinigung vom Augenarzt über die Sehleistung. Falls Sie bereits eine Sehtestbescheinigung besitzen, darf diese nicht älter als 2 Jahre sein. Die Bundesregierung hat die Kosten für den Sehtest zum Führerschein gesetzlich festgelegt. Die Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) legt dabei einen Gesamtbeitrag von 5,40 netto (6,43 brutto) fest (Anlage GebOSt, Ziffer 403). Der Optiker stellt nach dem positiven Sehtest eine Bescheinigung aus, welche bei der Fahrerlaubnisstelle abgegeben werden muss. Außerdem benötigen Sie noch eine Bescheinigung über die Teilnahme am Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen.
Der Erste-Hilfe-Kurs für die Fahrerlaubnis
Der Kurs soll über die Gefahren im Straßenverkehr aufklären. Außerdem werden baldige Fahrerlaubnisbesitzer bei diesem Kurs über alle Maßnahmen aufgeklärt, welche nach einem Unfall im Straßenverkehr maßgeblich sind. Der Lehrgang besteht aus einem theoretischen Teil mit praktischen Elementen. Wenn Sie über eine abgeschlossene ärztliche Ausbildung verfügen, müssen Sie diesen Kurs nicht belegen.
Der Lehrgang besteht in der Regel aus 4 Doppelstunden. Eine Doppelstunde dauert etwa 2 x 45 Minuten. Die Kosten für den Kurs sind unabhängig von der Region, in der der Auszubildende lebt. Jedoch pegeln sie sich etwa bei 15 bis 30 Euro ein. Dieser Kurs muss ernst genommen werden, um ihn zu bestehen. Wer nicht pünktlich ist, riskiert seine Bescheinigung, die jeder Teilnehmer am Ende der 4 Doppelstunden bekommt. Die Kurse finden in öffentlichen Institutionen wie dem Deutschen Roten Kreuz oder den Johannitern statt.
Die Fahrschulausbildung ist für jede Führerscheinklasse unterschiedlich. Sie besteht jedoch immer aus dem Theorie-Unterricht und praktischen Übungsstunden. Beide Teile schließen jeweils mit einer Prüfung ab. Auch hier sind die Preise unterschiedlich. Sie reichen von etwa 1.000 bis 1.800 Euro für beispielsweise einen Pkw-Führerschein.
Wissenswertes zum Führerschein: Erklärung zur Probezeit, Schlüsselzahlen und Co.
Am 19. Januar 2013 trat ein neues Gesetz in Kraft. Genauer gesagt, wurde eine bestehende EU-Richtlinie grundlegend verändert – und mit dieser auch die Führerscheinklassen. Derzeit gibt es 16 einzelne Führerscheinklassen. Davon werden drei Klassen als nationale Klassen bezeichnet: AM, L und T. Das bedeutet, dass es diese nur in Deutschland gibt. Sie werden in kursiver Schrift auf dem Führerschein angezeigt.
Die Änderung der Richtlinie bewirkte auch, dass der EU-Führerschein eingeführt wurde, und mit ihm die begrenzte Gültigkeit. Alte Führerscheine, wie beispielsweise der DDR-Führerschein, sind noch zum 19. Januar 2033 gültig. Danach müssen sie gegen eine Gebühr von etwa 20 Euro eingetauscht werden. Ein neuer Führerschein ist 15 Jahre gültig. Dies soll der Fälschung des Führerscheins vorbeugen. Es muss nur der Führerschein umgetauscht werden. Die Fahrerlaubnis bleibt erhalten.
Wer seinen alten Führerschein umtauscht, muss die neuen Führerschein-Bezeichnungen beachten. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel über Führerscheinklassen.
Schlüsselzahlen vom Führerschein sowie die Kennziffern auf einen Blick
Ein neuer Führerschein hat diverse Bemerkungen im Feld 12 vermerkt, um den Beamten besser zeigen können, welche Einschränkungen der Führerschein besitzt. Die Zahlen nennen sich Schlüsselzahlen vom Führerschein, auch Kennziffern genannt. Alle Auflagen und Begrenzungen beziehen sich auf verschiedene Fahrerlaubnisklassen. Eine Liste zu allen Schlüsselzahlen ist in der Anlage 9 Führerscheinverordnung (FeV) einzusehen. Insgesamt gibt es 21 nationale und 61 europaweite Führerschein-Kennziffern. Die folgende Tabelle zeigt alle EU-Schlüsselzahlen:
1 Sehhilfe und/oder Augenschutz (wenn durch ärztliches Gutachten ausdrücklich gefordert:)
2 Hörhilfe/Kommunikationshilfe
3 Prothese/Orthese für die Gliedmaßen
5 Fahrbeschränkung aus medizinischen Gründen
50 Nur ein bestimmtes Fahrzeug (Fahrzeug-Identifizierungsnummer)
70 Umtausch des Führerscheins Nummer ... ausgestellt durch ... (EU-Unterscheidungszeichen, im Falle eines Drittstaates UNECE - Unterscheidungszeichen des Ausstellungsstaates, jedoch nur anzuwenden bei Umtausch auf Grund von Anlage 11)
71 Duplikat des Führerscheins Nummer ... (EU-Unterscheidungszeichen, im Falle eines Drittstaates UNECE - Unterscheidungszeichen)
72 Nur Fahrzeuge der Klasse A mit einem Hubraum von höchstens 125 cm3 und einer Motorleistung von höchstens 11 kW (A1)*
74 Nur Fahrzeuge der Klasse C mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 7500 kg (C1)*
76 Nur Fahrzeuge der Klasse C mit einer zulässigen Gesamtmasse von höchstens 7500 kg (C1), die einen Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mindestens 750 kg mitführen, sofern die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 12000 kg und die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeugs nicht übersteigen (C1E)*
77 Nur Fahrzeuge der Kategorie D mit höchstens 16 Sitzplätzen außer dem Fahrersitz (D1), die einen Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg mitführen, sofern a. die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination 12000 kg und die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeugs nicht übersteigen und b. der Anhänger nicht zur Personenbeförderung verwendet wird (D1E)*
78 Keine Fahrzeuge, die über ein Kupplungspedal (oder, bei Fahrzeugen der Klassen A, A2 und A1 über einen von Hand zu bedienenden Kupplungshebel verfügen, das (der) vom Fahrer beim Anfahren oder beim Anhalten des Kraftfahrzeugs sowie beim Gangwechsel bedient werden muss
79 (...) Nur Fahrzeuge, die im Rahmen der Anwendung von Artikel 10 Satz 1 der Richtlinie 91/439/EWG (Äquivalenzen zu bisherigen Fahrerlaubnisklassen) den in Klammern angegebenen Spezifikationen entsprechen
79 (C1E > 12000 kg, L ≤ 3) Beschränkung der Klasse CE aufgrund der aus der bisherigen Klasse 3 resultierenden Berechtigung zum Führen von dreiachsigen Zügen mit Zugfahrzeug der Klasse C1 und mehr als 12000 kg Gesamtmasse und von Zügen mit Zugfahrzeug der Klasse C1 und zulassungsfreien Anhängern, wobei die Gesamtmasse mehr als 12000 kg betragen kann und von dreiachsigen Zügen aus einem Zugfahrzeug der Klasse C1 und einem Anhänger, bei denen die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeugs übersteigt (nicht durch C1E abgedeckter Teil). Die vorgenannten Berechtigungen gelten nicht für Sattelzüge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 7,5 t. Der Buchstabe L steht in dieser Schlüsselung für die Anzahl der Achsen.
79 (S1 ≤ 25/7.500 kg) Begrenzung der Klassen D und DE auf Kraftomnibusse mit 24 Fahrgastplätzen oder maximal 7.500 kg zulässiger Gesamtmasse, auch mit Anhänger. Die Angabe S1 steht in dieser Schlüsselung für die Anzahl der Sitzplätze, einschließlich dem Fahrersitz.
79 (L ≤ 3) Beschränkung der Klasse CE auf Kombinationen von nicht mehr als 3 Achsen. Der Buchstabe L steht in dieser Schlüsselung für die Anzahl der Achsen.
90 Codes, die in Kombination mit Codes für an dem Fahrzeug vorgenommene Anpassungen verwendet werden
95 Kraftfahrerin/Kraftfahrer, die/der Inhaberin/Inhaber eines Befähigungsnachweises ist und die Befähigungspflicht nach dem Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr bis zum ... erfüllt.
(Quelle: Anlage 9 FeV)
* Die Schlüsselzahlen 72 sowie 74 bis 77 dürfen nur beim Umtausch verwendet werden, wenn es sich um einen alten Führerschein vor der Umstellung vom 19. Januar 2013 handelt.
Alle nationalen Schlüsselzahlen vom Führerschein sind nur in Deutschland gültig:
174 Klasse L - gültig auch zum Führen von Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h, auch mit einachsigem Anhänger (wobei Achsen mit einem Abstand von weniger als 1,0 m voneinander als eine Achse gelten) sowie Kombinationen aus diesen Zugmaschinen und Anhängern, wenn sie mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h geführt werden
175 Klasse L - auch gültig zum Führen von Kraftfahrzeugen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h und zum Führen von Kraftfahrzeugen mit Ausnahme der zu den Klassen A1, A2 und AM gehörenden mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm3
181 Klasse T, nur gültig für Kraftfahrzeuge der Klasse AM
182 Auflage zu den Klassen D1, D1E, D und DE: Bis zum Erreichen des 21. Lebensjahres nur Fahrten im Inland und im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf "Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin" oder "Fachkraft im Fahrbetrieb" oder einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare Fertigkeiten und Kenntnisse zum Führen von Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Straßen vermittelt werden. Die Auflage, nur im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses von der Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen, entfällt nach Abschluss der Ausbildung auch vor Erreichen des 21. Lebensjahres.
183 Auflage zu den Klassen D, DE: Bis zum Erreichen des 20. Lebensjahres nur zur Personenbeförderung im Linienverkehr nach den §§ 42, 43 des Personenbeförderungsgesetzes bei Linienlängen von bis zu 50 Kilometer im Inland und im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf "Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin" oder "Fachkraft im Fahrbetrieb" oder einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare Fertigkeiten und Kenntnisse zum Führen von Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Straßen vermittelt werden. Die Auflage, nur im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses von der Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen, entfällt nach Abschluss der Ausbildung auch vor Erreichen des 20. Lebensjahres.
184 Auflagen: Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Kraftfahrzeuge der Klasse B (und, sofern in der Prüfungsbescheinigung nicht durchgestrichen, der Klasse BE) und der Klasse B mit der Schlüsselzahl 96
a. Inhaber einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B oder einer entsprechenden deutschen, einer EU/EWR- oder schweizerischen Fahrerlaubnis ist; die Fahrerlaubnis ist durch einen gültigen Führerschein nachzuweisen, der während des Begleitens mitzuführen und zur Überwachung des Straßenverkehrs berechtigten Personen auf Verlangen auszuhändigen ist,
b. nicht 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt und
c. nicht unter der Wirkung eines in der Anlage zu § 24a des Straßenverkehrsgesetzes genannten berauschenden Mittels steht. Nummer 2 Buchstabe c gilt nicht, wenn die Substanz aus der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt.
185 Auflage zu den Klassen C und CE: Bis zum Erreichen des 21. Lebensjahres nur Fahrten im Inland und im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses. Die Auflagen entfallen nach Abschluss der Ausbildung auch vor Erreichen des 21. Lebensjahres.
186 Auflage zu den Klassen D1 und D1E: Bis zum Erreichen des 21. Lebensjahres nur
2. im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses. Die Auflage nach Nummer 1 entfällt, wenn der Fahrerlaubnisinhaber das 21. Lebensjahr erreicht hat. Die Auflage nach Nummer 2 entfällt, wenn der Fahrerlaubnisinhaber das 21. Lebensjahr erreicht oder die Ausbildung abgeschlossen hat.
187 Auflage zu den Klassen D und DE: Bis zum Erreichen des 24. Lebensjahres nur
2. im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses. Die Auflage nach Nummer 1 entfällt, wenn der Fahrerlaubnisinhaber das 24. Lebensjahr erreicht hat. Die Auflage nach Nummer 2 entfällt, wenn der Fahrerlaubnisinhaber das 24. Lebensjahr erreicht oder die Ausbildung abgeschlossen hat.
188 Auflage zu der Klasse C: Bis zum Erreichen des 21. Lebensjahres nur im Inland und nur bei Einsatzfahrten oder vom Vorgesetzten angeordneten Übungsfahrten und Schulungsfahrten mit Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, der Polizei, der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste, des Technischen Hilfswerks und sonstiger Einheiten des Katastrophenschutzes.
189 Auflage zu der Klasse D: Bis zum Erreichen des 24. Lebensjahres nur im Inland und nur bei Einsatzfahrten oder vom Vorgesetzten angeordneten Übungsfahrten und Schulungsfahrten mit Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, der Polizei, der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste, des Technischen Hilfswerks und sonstiger Einheiten des Katastrophenschutzes.
190 Auflage zu der Klasse C: Bis zum Erreichen des 21. Lebensjahres nur im Inland und nur für das Führen von Fahrzeugen, die zu Reparatur- oder Wartungszwecken in gewerbliche Fahrzeugwerkstätten verbracht und dort auf Anweisung eines Vorgesetzten Prüfungenauf der Straße unterzogen werden.
191 Auflage zu der Klassen D: Bis zum Erreichen des 24. Lebensjahres nur im Inland und nur für das Führen von Fahrzeugen, die zu Reparatur- oder Wartungszwecken in gewerbliche Fahrzeugwerkstätten verbracht und dort auf Anweisung eines Vorgesetzten Prüfungen auf der Straße unterzogen werden.
* Die Schlüsselzahlen 171 bis 175 sowie 178 und 179 dürfen nur beim neuen Führerschein verwendet werden, wenn es sich um einen alten Führerschein vor der Umstellung vom 31. Dezember 1998 handelt und laut § 76 Nr. 11a erteilt wurde.
Die Kennziffer 182 darf nur beim neuen Führerschein verwendet werden, wenn es sich um einen alten Führerschein vor der Umstellung vom 19. Januar 2013 handelt und laut § 76 Nr. 11a erteilt wurde.
Die Probezeit beim Führerschein
Nach der Erlangung der Fahrerlaubnis beginnt die zweijährige Probezeit. Diese startet jedoch nur bei der Ersterteilung. So kann beispielsweise eine weitere Führerscheinklasse erweitert werden, ohne dass die Probezeit vom Führerschein von neuem beginnt. Jedoch ist diese auch mit Gesetzen verbunden, welche die Probezeit verlängern können. Wenn schwerwiegende Verstöße begangen werden, ist der Führerschein weg. Die Probezeit verlängert sich auf insgesamt 4 Jahre bei einem A- oder zwei B-Verstoßen. Dies ist eine Katalogisierung von Verstößen. A-Verstöße sind schwerwiegende Vergehen wie etwa illegale Autorennen, Unfallflucht oder Überholen im Überholverbot. B-Verstöße sind die weniger schwerwiegenden Vergehen, welche jedoch auch die Sicherheit im Straßenverkehr gefährden können. Diese sind beispielsweise das Telefonieren mit einem Handy am Steuer, Parken auf einer Straße ohne Parkerlaubnis oder Behinderung von Polizeibeamten.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Text über die Probezeit.
Was passiert bei einer Namensänderung?
Möchten Sie auf Ihrem Führerschein eine Namensänderung vornehmen, können Sie einen neuen EU-Führerschein beantragen. Dies ist jedoch nicht obligatorisch. Sollten Sie heiraten oder sich scheiden lassen, muss der neue Name also nicht auf dem Führerschein durch eine Namensänderung geändert werden. Grundsätzlich brauchen Sie jedoch ein aktuelles biometrisches Passbild, den geänderten Personalausweis und den alten Führerschein, um die Namensänderung zu vollziehen. Dies können Sie bei Ihrer zuständigen Fahrerlaubnisbehörde beantragen.
Sollte Ihr Führerschein gestohlen worden sein oder Sie haben ihn verloren, ist ein vorläufiger Führerschein, oder auch Ersatzführerschein, nötig. Dieser kann bei der örtlichen Fahrerlaubnisbehörde beantragt werden.
Fahren ohne Fahrerlaubnis: Diese Strafen sind zu erwarten
Beim Fahren ohne Fahrerlaubnis oder Führerschein ist die Strafe hoch. Sie müssen nicht nur mit einem hohen Bußgeld rechnen, sondern auch mit einer Freiheitsstrafe. Jedoch unterscheiden sich beide Tatbestände. Das Autofahren ohne Führerschein zieht ein Verwarngeld von 10 Euro mit sich.
Fahren ohne Fahrerlaubnis jedoch ist eine Straftat und wird mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe geahndet. Der Paragraph 21 des Straßenverkehrsgesetzes definiert die Strafe folgendermaßen:
Die Strafe vom Fahren ohne Fahrerlaubnis kann sich auf bis zu einem halben Jahr Freiheitsstrafe oder bis zu 180 Tagessätzen reduzieren, wenn Jemand die Tat fahrlässig begeht oder der Führerschein beschlagnahmt wurde. Außerdem wird auch derjenige bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig als Halter eines Fahrzeugs zulässt, dass eine andere Person das Fahrzeug führt, die keine Fahrerlaubnis besitzt.
Ein gefälschter Führerschein fällt auch in die Gesetzgebung für die Tat Fahren ohne Fahrerlaubnis. Außerdem kommt hier noch Urkundenfälschung laut § 267 Strafgesetzbuch dazu. Für diese Tat kann abhängig vom Richter bis zu 5 Jahre Haft angeordnet werden.
Spezielle Informationen zu Führerscheinmaßnahmen:
Aufbauseminar und Fahreignungsseminar
Ausländischer EU-Führerschein ohne MPU in Deutschland
Das Gesetz zum Fahren ohne Fahrerlaubnis
Wer oft mit Drogen oder Alkohol am Steuer erwischt wird, verliert früher oder später seine Fahrerlaubnis. Um diesen wiederzubekommen, gibt es drei Möglichkeiten:
eine MPU,
15 Jahre warten oder
den Führerschein in einem anderen Land absolvieren.
Letzteres wird immer beliebter, wenn die MPU mehrmals negativ verlief. Viele Agenturen in Polen, Tschechien und Co. werben mit einem “EU-Führerschein ohne MPU”. Jedoch ist der EU-Führerschein ohne MPU nicht immer legal. Der Europäische Gerichtshof stellte klar, dass derjenige, der einen EU-Führerschein ohne eine MPU im Ausland erlangt, keine Sperrfrist in Deutschland auf dem Konto haben darf. Sollte dies der Fall sein, wird der Führerschein entzogen und die Strafe nach dem Tatbestand “Fahren ohne Fahrerlaubnis” geahndet. Außerdem muss sich der ständige Wohnsitz, also mindestens 6 Monate im Jahr, in diesem Land befinden, in dem der Führerschein erworben wurde. Ist dies auch nicht der Fall, wird der EU-Führerschein ohne MPU teuer und eine Freiheitsstrafe droht.
22. Januar 2016 um 22:19 Uhr
Führen eines Kraftfahrzeugs ohne Fahrerlaubnis oder trotz Fahrverbots, wann kann geschehen?
25. Januar 2016 um 10:56 Uhr
wenn Sie sich trotz Fahrverbot bzw. ohne gültige Fahrerlaubnis ins Auto setzen, machen Sie sich laut § 21 StVG strafbar. Dies wird entweder mit einer hohen Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet.
digib sagt:
kann mir bitte jemand sagen was passiert wenn man 60km überschwindung macht auf der autobahn in köln vielendank
Hallo Digib,
bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 60 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften drohen Ihnen in der Regel ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Tahar sagt:
5. April 2016 um 0:09 Uhr
Also ich habe ein Problem und zwar , während ich mit einer Roller gefahren bin , hat die Polizei mich kontroliert . Das Problem war , dass ich ein International Fûhrerschein habe und nicht ein von EU . Sie haben mir gesagt , dass ich mit dieser Fûhrerschein nicht fahren darf weil ich in Deutchland zeit 1.5 jahr wohne , obwhol es ist 3 jahr gultig . Sie haben gegen mich eine Anzige geschrieben .
ich brauche dringend Hilfe bitte . was für geld strafe werde ich bekommen und wie kann ich das erklären dass ich das unabsichtlich gemacht habe .
7. April 2016 um 9:21 Uhr
da bei Ihnen sehr wahrscheinlich der Einzelfall gewertet wird, ist hier nicht pauschal zu sagen, was Sie genau erwartet. Vermutlich wird ein Bußgeld und ein Fahrverbot auf sie zukommen. Das liegt jedoch im Ermessen der Behörde.
Ich bin fast in der gleiche Fall wie du. Kannst du bitte mir sagen, wie viel Geld musstest du als Strafe bezahlen?
Ich habe mich die gleiche Frage immer gefragt. Wenn ein Internationales Fuhreschein 3 Jahre gultig ist, warum braucht man Deutsche Fuhreschein?! Aber Regeln sind Regeln :-(
7. Mai 2016 um 21:11 Uhr
Ich habe mich angemeldet fur Deutsche Fuhreshein, eigentlich für Umschreibung, als ich schon auslänische Fuhreschein habe. Im Moment, die Fahrschule wartet für mich die schriftliche Prüfung zu bestehen, und dann nur noch die praktische Prüfung (weil wir mussen nicht die Untericht haben).
So meine Frage ist, weil ich jetzt für die schriftliche Prüfung mich vorbereite, und meine 6 Monate, wenn man mit ausländische Fuhreschein fahren darf, sind schon fertig, bekomme ich trotzdem Strafe in Fall Polizei fang mich?!
Ich brauche noch 1-2 Monate um mich gut für die schriftliche Prüfung zu vorbereiten. Naturlich , für die praktische Teil bin ich schon vorbereitet. Was passiert wenn die Polizei inzwischenzeit fängt mich?
9. Mai 2016 um 9:47 Uhr
grundsätzlich gilt: Wenn Sie nach Ablauf der 6 Monate ohne gültige Fahrerlaubnis am Steuer erwischt werden, müssen Sie damit rechnen, für eine Straftat belangt zu werden.
Aber es besteht die Möglichkeit, bei der Fahrerlaubnisbehörde um eine Verlängerung der Gültigkeit Ihres ausländischen Führerscheins zu bitten, solange bis Ihre Fahrprüfung abgeschlossen ist. Fragen Sie einfach bei der entsprechenden Behörde nach. Unter dem Aspekt der Ausnahmeregelung haben Sie womöglich gute Chancen, dass Ihnen die Verlängerung gestattet wird.
12. Mai 2016 um 14:22 Uhr
mit meinem neuen Führerschein darf keinen Anhänger auch mitfahren , was wäre ich ich es trotzdem tue ? oder Wohnwagen ? Bußgeld ? wie hoch ? Danke im Vorraus
17. Mai 2016 um 8:45 Uhr
mit einem Führerschein der Klasse B dürfen Sie beispielsweise einen Anhänger ziehen, der ein Gesamtgewicht von 750 kg nicht überschreitet bzw. darf das Gesamtgewicht des Zuges nicht mehr als 3.500 kg wiegen. Überschreiten Sie das Gewicht des Zuges bzw. des Anhängers, dann machen Sie sich des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar und müssen mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen.
Lajos K. sagt:
29. Mai 2016 um 9:33 Uhr
Gibt es ein Verjährung beim Führerschen entzug?
Hallo Lajos K.,
in der Regeln beläuft sich die Verjährung eines Verstoßes, der einen Führerscheinentzug nach sich zieht auf zehn Jahre. Werden in diesem Zeitraum die geforderten Auflagen nicht erfüllt, wird keine neue Fahrerlaubnis ausgestellt. Die Anordnung einer MPU in diesem Zusammenhang verjährt jedoch erst nach 15 Jahren. Nach Ablauf der Verjährung muss der Führerschein bei beantragt werden und die Prüfungen erneut abgelegt werden.
29. Juni 2016 um 8:30 Uhr
Ich habe vor kurzem meine Nicht-EU-Führerschein mit einem deutschen Führerschein (Umschreibung Einer Ausländischen Fahrerlaubnis) geändert. Rechtlich kann ich für 1 Jahr warten müssen, ein Auto zu mieten? Als ich nach Deutschland kam, habe ich ein Auto mit meinem Nicht-EU-Führerschein gemietet. Ich habe meine Nicht-EU-Führerschein an die Behörde für den Austausch vorgelegt.
30. Juni 2016 um 9:42 Uhr
dies ist richtig. Um eine Mietwagen in Anspruch zu nehmen, sollte diese vorgegebene Zeit eingehalten werden.
4. Oktober 2016 um 19:35 Uhr
ich wollte gerne wissen was genau darf ich jetzt mit dem BE Führerschein fahren?
Zugmaschine bis 3,5t zGG + Anhänger bis 3,5t zGG also max. 7t
Zugmaschine und Anhänger in Kombination max 3,5t zGG?
6. Oktober 2016 um 9:21 Uhr
mit einem Führerschein der Klasse BE dürfen Sie ein Zugfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t und einen zusätzlichen Anhänger bis 3,5 t fahren.
19. Oktober 2016 um 23:23 Uhr
I am international student in Germany. I was caught drunk and drive without license. This is the first time it happened so. Please tell me what would happen.
driving drunken and without license is a criminal offense. You should expect a trial. The sanction could be one year imprisonment or a high fine.
What amount of fine is expected. Can you please tell me.
this kind of fine isn’t fixed. So the total amount can vary.
The staff of bussgeldkatalog.org
26. Oktober 2016 um 21:37 Uhr
muss man um ein kosovarischen Führerschein umzuschreiben, eine Prüfung ablegen?
27. Oktober 2016 um 9:33 Uhr
der Kosovo ist kein EU- oder EWR-Staat und ist zudem nicht auf der Liste der Anlage 11 FeV vermerkt. Es gilt also die Drittstaaten-Regel. Daher ist auch eine entsprechende Prüfung notwendig.
Was kann passieren wenn ich ein Mofa fahre aber keine Prüfbescheinigung besitze und die Polizei mich erwischt?
waren Sie bereits vor 1980 bereits 15 Jahre alt, dürfen Sie ein Mofa ohne Prüfbescheinigung fahren. Sie benötigen als Altersnachweis dann Ihren Personalausweis. Ist dies nicht der Fall und besitzen Sie auch keinen Führerschein der Klasse B (dieser schließt ein Mofa mit ein), müssen Sie mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro rechnen.
Hat man zwei Fahrverbote ohne 4-Monats-Frist, so können diese parallel vollzogen werden. Hat man aber bei mindestens einem die 4-Monats-Frist, so geht dies nicht. Bin gespannt, ob diese Ungleichheit mal ein findiger Rechtsanwalt zu Fall bringt, Gerald
5. Mai 2017 um 11:01 Uhr
Was passiert bei einer Fahrgastbeförderung ohne Personenbeförderungsschein aber mit gültigem Führerschein?
für die Fahrgastbeförderung ohne entsprechende Fahrerlaubnis drohen ein Bußgeld von 75 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Weitere Informationen erhalten Sie auf https://www.bussgeldkatalog.org/fuehrerscheinklassen/personenbefoerderungsschein/
Welchen Führerschein brauche ich für ein Fahrrad in dem ein 125cc Motor eingebaut ist?
Und darf ich es ohne Führerschein fahren wenn ich nur die Pedale benutze?
29. Juni 2017 um 9:46 Uhr
hierfür brauchen Sie einen A1-Führerschein – motorisierte Fahrzeuge dürfen Sie nicht ohne Führerschein führen.
Nicolas S. sagt:
15. August 2017 um 10:50 Uhr
Wir werden KW37 (11-17.09) nach Italien (Gardasee) fahren. Leider wurde mir in Dtl 2007 mein Führerschein geklaut. Ich habe diesen seitdem nicht neu beantragt, da ich studiert habe und zu der Zeit kein Auto benötigte, und seit 2011 fahre ich ohne diese Führerscheinkarte. Ich wurde seitdem nicht kontrolliert, und wenn, dann würde das nur 10€ kosten. Eine Anzeige wurde damals gemacht, das Polizeidokument habe ich nachwievor.
Was passiert denn, wenn ich in Italien kontrolliert werde und den Führerschein nicht zeigen kann? Falls ein Bußgeld zu zahlen ist, in welcher Größenordnung ist das denn (ich finde hier nichts im Netz)?
Wenn ich einen neuen Führerschein beantrage (35€), müsste man ja theoretisch auch eine eidesstaatl. Erklärung abgeben, die weiderum 30-40€ kostet, aber anscheinend mit einer Verlustmeldung der Polizei umgangen werden kann. Diese liegt mir ja nachwievor von 2007 vor. Ist diese denn schon verjährt, oder kann ich diese noch verwenden?
21. August 2017 um 11:37 Uhr
inwiefern Sie die Verlustmeldung noch verwenden können, muss von der zuständigen Behörde entschieden werden. In Italien müssen Sie mit einer Geldbuße von mindestens 74 Euro rechnen, wenn Sie ohne gültiges Dokument erwischt werden.
ich bin im Besitz eines Führerscheins der Klasse B, der nach der Prüfung für Motorräder um Klasse A erweitert wurde. Der Erwerb meines ursprünglichen Führerscheins liegt im Jahr 1965.
Kann ich nun noch ein Fahrzeug bis 4,2 t fahren, z. B. ein Wohnmobil?
20. November 2017 um 12:13 Uhr
dies sollte den im Führerschein vermerkten Schlüsselzahlen zu entnehmen sein.
30. Oktober 2017 um 19:24 Uhr
Was fuer eine Strafe droht mir, wenn ich ein “A-Motorrad” fahre jedoch den A2 Fuehrerschein besitze?
immer dann, wenn Sie einen Gefährt führen, für welches Sie keinen Führerschein besitzen, zählt dies als “Fahren ohne Fahrerlaubnis”. Hierfür fällt in der Regel mindestens ein hohes Bußgeld an.
4. Januar 2018 um 22:54 Uhr
Bei einem Automobilclub steht auf der Internet Seite, dass man mit Führerschein Klasse B auch Anhänger über 750 kg fahren darf, solange das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers nicht höher ist als das Leergewicht des Pkw. Zudem darf das Gesamtgewicht des Gespanns nicht höher als 3,5 Tonnen sein
In meinem Fall überlege ich einen Wohnwagen mit 1200 kg Gesamtgewicht zu kaufen. Mein Pkw hat ein Leergewicht von 1290 kg
Kann ich das Gespann mit Führerschein Klasse B fahren oder benötige ich zwingend den Führerschein Klasse BE?
22. Januar 2018 um 12:18 Uhr
ja, die Vorgaben sind so richtig. Insofern sollte das in Ordnung gehen – fragen Sie jedoch am besten noch einmal bei einem örtlichen TÜV oder der Fahrerlaubnisbehöre nach.
Ich habe letztes Jahr einen Parkrempler mit Unfallflucht verursacht.
Mir wurde per Strafbefehl 28.05.2017 die Fahrerlaubnis entzogen und den Führerschein habe ich bei der Polizei abgegeben.
Geldstrafe bei ca.2400€. (30 Tagessätze zu 80€)
Ich habe keine Punkte in Flensburg auch gibt es keinerlei Einträge, den Führerschein habe ich seit 1984.
Ich habe gegen den Strafbefehl letztes Jahr Einspruch eingelegt nicht um die Schuldfrage zu klären, sondern um eine Minderung der Strafe zu erreichen.
Vor kurzem habe ich Post bekommen, dass der Termin zu Hauptverhandlung erst am 09.05.2018 ist, damit würde sich meine Sperrfrist noch verlängern!
Zu meiner Frage: Den Einspruch habe ich wieder zurückgezogen, kann das endgültige Urteil jetzt noch höher ausfallen, die Sperrfrist von 9 Monaten ist ja im Februar abgelaufen und ist es wahr, dass bei der Berechnung der Geldstrafe, das Gehalt der Ehefrau mit zu gerechnet wird?
Mein Nettoeinkommen beträgt ca.1900€.
mfG.B.
3. April 2018 um 10:17 Uhr
grundsätzlich bemisst sich die Höhe der Tagessätze nach Ihrem Nettoeinkommen (unter Berücksichtigung von Unterhaltspflichten etc.). Das Gehalt Ihrer Ehefrau ist dabei nicht zu berücksichtigen. Hinsichtlich Ihrer ersten Frage müssen wir Sie an einen Anwalt verweisen. Dieser kann Sie nach Durchsicht der Unterlagen kompetent zu Ihrem speziellen Fall beraten.
6. März 2018 um 20:45 Uhr
Ich habe letztes Jahr einen Parkrempler mit Unfallflucht verursacht .
Geldstrafe bei ca.2400€ .
Ich habe gegen den Strafbefehl letztes Jahr Einspruch eingelegt nicht um die Schuldfrage zu klären sondern um eine Minderung der Strafe zu erreichen.
Vor kurzem habe ich Post bekommen das der Termin zu Hauptverhandlung erst am 09.05.2018 ist, damit würde sich meine Sperrfrist noch verlängern!
Zu meiner Frage: Den Einspruch habe ich wieder zurückgezogen, kann das Urteil jetzt noch höher ausfallen, die Sperrfrist von 9 Monaten ist ja im Februar abgelaufen.
Ich möchte einen Antrag auf Neuerteilung des Führerscheines stellen
und wie oder wonach wird die Geldstrafe berechnet,mein netto Gehalt beträgt1800€.
grundsätzlich können wir genaue Sanktionen nicht pauschal vorhersagen. Dies hängt von den individuellen Umständen und der bearbeitenden Behörde ab. Deswegen können wir Ihnen hierauf leider keine Antwort geben. Einen Antrag auf Neuerteilung stellen Sie in der Regel bei der Fahrerlaubnisbehörde. Die Geldstrafe und alle anderen Sanktionen ermessen sich vor allem am Delikt und am Verhalten des Deliquenten.
habe B96 vor 2 Jahren gemacht, Hatte bisher auch immer alles gepasst.
Jetzt bekomme ich ein neues Auto. Das wiegt leider 110kg mehr.
Passt jetzt leider nicht mehr.
Das Problem ist, das ich nicht wusste das das Auto mit dem Motor/Ausstattung mehr wiegt.
Jetzt muss mein Pferd zur Klinik und ich kann es nicht hinbringen weil ich 110kg drüber bin.
Meine Frage, was passiert wenn ich fahre und ich angehalten werde?
im schlimmsten Fall kann die Behörde Ihnen Fahren ohne Fahrerlaubnis vorwerfen.
LuxMen sagt:
9. Juni 2018 um 16:25 Uhr
Ich bin luxemburger und lebe zur Zeit in D. sofort an der Grenze zu Lux. habe seit kurzem auch deutsche Kennzeichen aber immer noch lux FS da noch 2. Wohnsitz in lux.
Was passiert bei blitzer oder sonst was in D da kein deutscher FS?
Hallo LuxMen,
es ist mit den regulären Sanktionen zu rechnen.
22. Juni 2018 um 8:45 Uhr
Hallo, meine beiden Söhne haben den A1 Führerschein und teilen sich ein Leichtkraftrad. Beide sind noch in der Probezeit. Mit welcher Strafe müssten sie rechnen, wenn sie a) den Kfz-Schein und b) den Führerschein nicht als Original, sondern nur als .pdf-Datei auf dem Handy bei sich führen?
23. Juli 2018 um 15:28 Uhr
hier können Sie sich die Bußgelder ausrechnen lassen: https://www.bussgeldkatalog.org/bussgeldrechner/
> “Polizeikontrolle”
Gelten diese Strafen auch wenn man noch nicht den Führerschein hat sondern diesen rosa BF17 Zettel? Also wenn man jetzt aus versehen den vergessen hat mitzuführen würde es auch 10€ Kosten oder zieht das noch mehr Strafen mit sich?
31. August 2018 um 16:07 Uhr
normalerweise sollte dies ebenfalls 10 Euro kosten.
Hallo, mein Mann ist seit 1983 im Besitz des alten Führerscheins Klasse 3. 2006 hat er den EU-Führerschein erhalten: C1 mit der Ergänzung 171, C1E, DE mit Ergänzung 79 (C1E >12000kg, L<3) mit Datum für 2015. Eine Verlängerung wurde, aus Unwissenheit, nicht beantragt. Was darf mein Mann jetzt noch fahren? LKW bis 7,5 t? ggf. auch mit Hänger?
Kann jetzt noch irgendeine Verlängerung beantragt werden oder muss der Führerschein neu gemacht werden? Für eine kurze Info wären wir dankbar.
10. September 2018 um 10:22 Uhr
sofern keine Verlängerung beantragt wurde, sollte Ihr Mann die entsprechenden C-Klassen nicht fahren dürfen. Im Regelfall sollte es auch möglich sein, eine Verlängerung etwas verspätet zu beantragen. Ein Neuerwerb der kompletten Führerscheinklasse ist normalerweise nicht nötig.
Wie wird es bestraft wenn ein A2 Führescheininhaber ein Motorrad mit offen 72KW drosselt auf vorgeschriebene 35 KW
Maher A. sagt:
meine Frage ist, darf ich als Syrer bei einen Kroatischen Führerschein in D fahren.
Zur info bin ich seit 3Jahren in D und in Kroatien habe meinen syrischen Führerschein umgeschrieben lassen.
Bei Führerscheinstelle war die Antwort positiv, dass ich in D fahren darf.
2. April 2019 um 0:15 Uhr
ich würde gerne wissen, ob ich, wenn ich bereits einen Führerschein besitze z.B. A1 und einen weiteren Erwerben möchte, z.B. B, den Sehtest und den Erste-Hilfe Kurs erneut absolvieren muss.
Wenn jemand einen Ausländischen Führerschein hat und ihn innerhalb der 6 Monate umschreiben will. Kann man eigentlich mit dem Ausländischen Führerschein Punkte bei einer Ordnungswidrigkeit bekommen? Und kann man den dann noch umschreiben zum deutschen Führerschein?
24. April 2019 um 12:21 Uhr
Hallo ich habe meinen Führerschein 2004 in der Verlängerten Probezeit wegen vollem Punktekonto abgeben. Und eine Sperre von 6 Monaten und Mpu angeordnet. Die Mpu hab ich 2010 erst gemacht bestanden. Aber gleich 6 Monate später mit Pep rausgezogen. Und wieder Entzogen und Mpu angeordnet. Das ist jetzt 9 Jahre her. Wann könnte ich meinen Deutschen Lappen zurückbekommen. Da aber meine Verlobte eine Ungarischestaatsbürgerin ist. Hab ich meinen 2 Wohnsitz bei ihr in Ungarn angemeldet. Und warte meine 186 Tage ab und mach meinen Lappen in Ungarn. Hab ich diesbezüglich etwas zu befürchten. MfG.
14. Juni 2019 um 15:57 Uhr
Ich habe einen Russischen nationalen Fuhrershein mit kategorien B, B1 und M geoffnet. Kann ich Mofas (z.B. elektrische Emmys in Berlin) oder PKWs in Deutschland fuhren ohne internationalen Fuhrehschein zu machen?
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