Source: https://seb-mgl.de/nachpruefung
Timestamp: 2019-06-17 01:35:55
Document Index: 35655111

Matched Legal Cases: ['§ 68', '§ 71', '§ 65', '§ 69', '§ 27', '§ 70']

Nachprüfung · Schulelternbeirat am MGL
Hat Ihr Kind die Versetzung nicht geschafft? Könnte es in einer Prüfung seine Note auf »ausreichend« verbessern und wäre damit versetzt worden?
Dann wäre zu überlegen, ob es eine Nachprüfung machen kann. Darüber entscheidet die Versetzungskonferenz. Sind die beteiligten Lehrer der Ansicht, Ihr Kind würde es schaffen, in der nächsthöheren Klasse erfolgreich mitzuarbeiten, werden sie es in der Regel zur Nachprüfung zulassen. Die Entscheidung darüber muss vor Beginn der Sommerferien getroffen werden.
Sollte die Versetzungskonferenz die Zulassung ablehnen, muss dies begründet werden. In diesem Fall haben Sie das Recht, zum Schulleiter zu gehen und seine Hilfe zu erbitten. Sollte auch er ablehnen und Ihnen erscheinen alle Begründungen seitens der Schule nicht überzeugend, bleibt Ihnen die Möglichkeit, beim Schulleiter oder der ADD Widerspruch einzulegen.
Keine Möglichkeit zur Nachprüfung gibt es am Ende des sechsten Schuljahres, wenn Ihr Kind die Empfehlung bekommen hat, vom Gymnasium auf eine Realschule zu wechseln. Ist Ihr Kind zur Nachprüfung zugelassen, müssen Sie der Schule innerhalb von drei Kalendertagen mitteilen, ob und in welchem Fach Ihr Kind die Nachprüfung machen soll. Anschließend berät Sie der/die Lehrer/in, bei der/dem Ihr Kind im letzten Jahr Unterricht hatte über eine sinnvolle Vorbereitung.
Findet die Nachprüfung in einem Hauptfach statt, muss Ihr Kind eine schriftliche Prüfung (vergleichbar mit einer Klassenarbeit) und mündliche eventuell eine mündliche Prüfung absolvieren, in Nebenfächern ist es eine mündliche Prüfung von 15 Minuten Länge. Die Nachprüfung findet spätestens am letzten Tag der Sommerferien statt.
Hat Ihr Kind die Prüfung bestanden, erhält es ein Zeugnis mit einem entsprechenden Vermerk. Die Zeugnisnote ändert sich dadurch nicht.
»Versetzung aufgrund einer Nachprüfung«
§ 68 ÜSchO
(1) Wird eine Schülerin oder ein Schüler der Klassenstufen 6 bis 9 […] des Gymnasiums […] nicht versetzt, so kann eine Nachprüfung in einem unter »ausreichend« liegenden Fach durchgeführt werden, wenn die Verbesserung bereits um eine Notenstufe in diesem Fach zur Versetzung führen würde. In besonderen Fällen (§ 71) kann unter den Voraussetzungen des Satzes 1 eine Nachprüfung in zwei Fächern durchgeführt werden.
(3) Die Schülerin oder der Schüler ist versetzt, wenn aufgrund der Ergebnisse der Nachprüfung die Versetzungsanforderungen (§§ 65, 66, 67) erfüllt werden. Das Jahreszeugnis erhält den Vermerk: »Die Schülerin/Der Schüler wird aufgrund der Nachprüfung vom … im Fach … in die Klassenstufe … versetzt.«
Die Noten des Jahreszeugnisses werden durch die Nachprüfung nicht verändert.
»Zulassung zur Nachprüfung«
§ 69 ÜSchO
(3) Wird der Antrag abgelehnt und haben die Eltern Einwände gegen den Beschluss der Klassenkonferenz, so können sie diese der Schulleiterin oder dem Schulleiter vortragen. Die Schulleiterin oder der Schulleiter berät die Eltern und entscheidet, ob der Beschluss nach § 27 Abs. 6 SchulG beanstandet wird. Die Rechtsbehelfe der Eltern im Übrigen bleiben unberührt.
»Durchführung der Nachprüfung«
§ 70 ÜSchO