Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_27749_Delmenhorst-11213753_3
Timestamp: 2018-04-21 00:26:19
Document Index: 308555489

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 34', '§ 39', '§ 47', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 101', '§ 101', '§ 107', '§ 5', '§ 5', '§ 10', '§ 34', '§ 39', '§ 47']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Delmenhorst (ID:11213753)
> DTAD-ID: 11213753
11213753
Die Krankenhäuser St. Josef-Stift und Klinikum Delmenhorst sollen unter dem Dach der Holding Josef-Hospital Delmenhorst gGmbH am Standort des St. Josef-Stift zentralisiert werden. Die...
Susanne Selke
Telefon: +49 4221901203
E-Mail: selke@sjs-del.de
Statistik Josef-Hospital Delmenhorst Kr...
Objekt-, Frei- und Verkehrsanlagenplanungsleistungen für Neubau u. Umbau Klinikgebäude.
Die Krankenhäuser St. Josef-Stift und Klinikum Delmenhorst sollen unter dem Dach der Holding Josef-Hospital Delmenhorst gGmbH am Standort des St. Josef-Stift zentralisiert werden. Die Krankenhäuser sollen an einem Standort zusammengefasst werden. Der Auftraggeber beabsichtigt dementsprechend die Erweiterung des bisherigen Klinikgebäudes durch einen Umbau sowie angrenzenden Neubau.
Für das zukünftige Josef-Hospital sollen insgesamt 340 Betten und ca. 17 000 m2 Nutzfläche geschaffen werden. Weiterhin müssen die notwendigen Stellplätze in einer Tiefgarage hergestellt werden. Hierfür sollen die baufälligen Altbauten sowie Teile des Schwesternwohnheimes zur Schaffung eines Ersatzneubaus abgebrochen werden. Der im Jahr 2013 fertiggestellte Funktionstrakt und das im Jahr 1994 eingeweihte Bettenhaus bleiben erhalten und werden bei der Neustrukturierung berücksichtigt. Der Neubau und die Umstrukturierungen im Bestand beinhalten alle Funktionsstellen des Krankenhauses. Um kostenintensive Interimsmaßnahmen möglichst zu vermeiden, sollen die jeweils betroffenen Bereiche während der Baumaßnahmen ins Klinikum verlagert werden.
Für die Maßnahme ist ein Förderantrag gemäß § 9 Abs. 1 KHG beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit gestellt worden. Hierzu müssen zunächst die baufachlichen Förderantragsunterlagen erstellt werden. Die Planungsleistungen Leistungsphase 2-9 sollen u.a. hierfür gemäß Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) in einem europaweit auszuschreibenden Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergeben werden. Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung (Stufe 1: Lph. 2 bis 4, Stufe 2: Lph. 5 bis 7 und Stufe 3: Lph 8 und 9).
Die Planungsleistungen Lph. 2-9 beinhalten folgende Planungsbestandteile:
— Objektplanung Gebäude § 34 HOAI, LPH. 2-9;
— Freianlagen § 39 HOAI, LPH. 2-9;
— Verkehrsanlagen § 47 HOAI, LPH. 2-9.
341281-2015
2015/S 188-341281
Für die Angaben zur Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und fachlichen Eignung (siehe III.2)) sind die vom Auftraggeber vorgesehenen Bewerberbögen zu verwenden. Diese und die Bewertungsmatrix zum Teilnahmewettbewerb sind bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle anzufordern. Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Mithin muss zur Wahrung der Rechte binnen dieser Frist ein Nachprüfungsantrag eingereicht werden. Anderenfalls kann dieser nicht mehr auf den gerügten Verstoß gestützt werden. Darüber hinaus gilt Folgendes: Rügen von angeblichen Vergaberechtsverstoßen müssen im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften erklärt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Zudem müssen Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Außerdem müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Werden diese Vorgaben gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB nicht eingehalten, kann ein Nachprüfungsantrag nicht mit Erfolg auf den betreffenden Verstoß gegen Vergabevorschriften gestützt werden, es sei denn, es handelt sich um einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs 1 Nr. 2 GWB; auch bleibt § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB unberührt (siehe § 107 Abs. 3 Satz 2 GWB).
Zur Prüfung der Eignung fordert die Vergabestelle zur Abgabe der nachstehend näher beschriebenen Nachweise und Unterlagen auf. Es wird darauf hingewiesen, dass die geforderten Unterlagen mit der Bewerbung einzureichen sind. Erklärungen und Nachweise, die auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachgefordert werden. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht (siehe § 5 Abs. 3 VOF). Beizubringende Nachweise/Bescheinigungen müssen gültig sein. Soweit sie keine bestimmte Gültigkeitsdauer aufweisen, dürfen sie, gerechnet vom Ablauf der Angebotsfrist, nicht älter als 6 Monate sein. Enthält die Bescheinigung kein Datum, ist sie als Nachweis ungeeignet.
Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die von den Bewerbern geforderten Angaben in den vorgegebenen Bewerberbögen zusammengefasst, welche von den Bewerbern zwingend auszufüllen, zu unterschreiben und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen bei der unter I.1 (Angebote / Teilnahmeanträge) genannten Stelle einzureichen sind.
Die Bewerberbögen können wie die übrigen Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb bei der unter I.1) (Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Kontaktstelle angefordert werden.
Die Bewerber haben durch ihre Unterschrift die in den Bewerberbögen enthaltene Eigenerklärung (zu Insolvenz, Liquidation, Zuverlässigkeit, zutreffende Erklärung, Steuern und Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft u. a.) abzugeben.
Beruft sich der Bewerber auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit eines Nachunternehmers, so sind die jeweiligen Nachweise für den Nachunternehmer zu erbringen bzw. die Bewerberformulare durch den Nachunternehmer auszufüllen. In diesem Fall ist die Eigenerklärung auch durch den Nachunternehmer zu erbringen, hierzu ist das Bewerberformular Nachunternehmererklärung zu verwenden.
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen;
— Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung;
— Nachweis über die Mitgliedschaft in einer Architektenkammer (Bauvorlageberechtigung);
— Nachunternehmererklärung soweit sich der Bewerber auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft
— Bietergemeinschaften haben zudem eine Bevollmächtigung ihres Vertreters abzugeben.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die o. g. Nachweise von jedem Unternehmen einzureichen.
Bewerbungen müssen zudem die unter Ziffer III.2.2) und III.2.3) aufgeführten Nachweise der Eignung enthalten.
Der Auftraggeber behält sich vor, etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern. Dabei werden alle Bewerber gleich behandelt. Die Teilnahmeanträge werden nicht zurückgesandt. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht (siehe § 5 Abs. 3 VOF).
Mehrfachbewerbungen einzeln und/oder als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt gemäß § 10 Abs. 1 VOF anhand der Angaben zu wirtschaftlichen, finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit. Sollten sich mehr als fünf geeignete Bewerber bewerben, so erfolgt die Auswahl anhand der unter III.2.2) genannten Kriterien, die zudem in der den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Bewertungsmatrix nochmals dargelegt werden.
Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die von den Bewerbern geforderten Angaben in den vorgegebenen Bewerberbögen zusammengefasst, welche von den Bewerbern zwingend auszufüllen, zu unterschreiben und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen bei der unter I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle einzureichen sind.
— Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
— Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
— Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre Weitere Einzelheiten sind den Bewerberformularen zu entnehmen.
— Qualifikation des benannten Projektleiters;
— Nachweis einer Mindestreferenz im Krankenhausbau für Planungsleistungen (Neubau eines Krankenhauses – Krankenhaus Funktionsbereiche, z. B. OP, Bettenhaus etc.; nicht Verwaltung, Ärztezentrum, Parkhäuser etc.),
1. Objektplanung Gebäude § 34 HOAI, LPH. 2-8: Neubau eines Krankenhauses, KG 200-700 ≥ 30 000 000 EUR brutto, Fertigstellung (Ende LPH. 8) und/oder Projektbearbeitung ab dem 1.9.2012.
2. Freianlagen § 39 HOAI, LPH. 2-8, Neubau Freianlagen, KG 500 ≥ 1 500 000 EUR brutto, Fertigstellung (Ende LPH. 8) und/oder Projektbearbeitung ab dem 1.9.2012.
3. Verkehrsanlagen § 47 HOAI, LPH. 2-8, Neubau Verkehrsanlagen, KG 500 ≥ 1 500 000 EUR brutto, Fertigstellung (Ende LPH. 8) und/oder Projektbearbeitung ab dem 1.9.2012.
Für die geforderten Angaben, insbesondere die Anforderungen an die Mindestreferenz, sind die Anmerkungen in den Bewerberformularen zu beachten. Sollten sich mehr als fünf geeignete Bewerber bewerben, so erfolgt die Auswahl anhand der den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Bewertungsmatrix.
Die im Folgenden in Klammern genannten Prozentzahlen geben die Gewichtung an der Gesamtbewertung an.
Mögliche Punkte (insgesamt 20 %) für die Qualität des Projektleiters.
Bewertung erfolgt nach Berufsjahren (je vollem Berufsjahr 0,5 Punkte), max. 10 Punkte, Berufsjahren als Projektleiter (je vollem Berufsjahr 0,5 Punkte), max. 10 Punkte sowie die Zugehörigkeit zum Unternehmen je vollem Zugehörigkeitsjahr 0,5 Punkte, max. 10 Punkte.
Mögliche Punkte (insgesamt 70 %) für die Qualität der Referenzen, davon:
Mögliche Punkte (34 %) für Referenzen aus dem Bereich Objektplanung Gebäude, die durch Referenzschreiben des Auftraggebers zu belegen sind (zu beachten sind die Mindestanforderungen an die Referenzen in den Bewerberformularen):
— 0,5 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit 10,0 ≤ KG 200-700 ≤ 12 500 000 EUR brutto;
— 1,0 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit 12,5 < KG 200-700 ≤ 15 000 000 EUR brutto;
— 1,5 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit 15,0 < KG 200-700 ≤ 17 500 000 EUR brutto;
— 2,0 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit 17,5 < KG 200-700 ≤ 20 000 000 EUR brutto;
— 2,5 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit KG 200-700 > 20 000 000 EUR brutto.
Mögliche Punkte (4 %) für Referenzen aus dem Bereich Freianlagenplanung, die durch Referenzschreiben des Auftraggebers zu belegen sind (zu beachten sind die Mindestanforderungen an die Referenzen in den Bewerberformularen):
— 0,5 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit 0,55 ≤ KG 500 ≤ 600 000 EUR brutto;
— 1,0 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit 0,60 < KG 500 ≤ 650 000 EUR brutto;
— 1,5 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit 0,65 < KG 500 ≤ 700 000 EUR brutto;
— 2,0 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit 0,70 < KG 500 ≤ 750 000 EUR brutto;
— 2,5 Pkt. je nachgewiesener Referenz mit KG 500 > 750 000 EUR brutto.
Mögliche Punkte (4 %) für Referenzen aus dem Bereich Verkehrsanlagenplanung, die durch Referenzschreiben des Auftraggebers zu belegen sind (zu beachten sind die Mindestanforderungen an die Referenzen in den Bewerberformularen):
Mögliche Punkte (22 %) für Referenzen aus dem Bereich Objektplanung Gebäude, die durch Referenzschreiben des Auftraggebers zu belegen sind (zu beachten sind die Mindestanforderungen an die Referenzen in den Bewerberformularen):
— Leistung wird durch den Auftraggeber mit „sehr gut“ bewertet (2,5 Punkte);
— Leistung wird durch den Auftraggeber mit „gut“ bewertet (2,0 Punkte);
— Leistung wird durch den Auftraggeber mit „befriedigend“ bewertet (1,5 Punkte);
— Leistung wird durch den Auftraggeber mit „ausreichend“ bewertet (1,0 Punkte);
— Leistung wird durch den Auftraggeber mit „mangelhaft“ bewertet (0,5 Punkte);
— Leistung wird durch den Auftraggeber mit „ungenügend“ bewertet (0,0 Punkte).
Mögliche Punkte (3 %) für Referenzen aus dem Bereich Freianlagenplanung, die durch Referenzschreiben des Auftraggebers zu belegen sind (zu beachten sind die Mindestanforderungen an die Referenzen in den Bewerberformularen):
Mögliche Punkte (3 %) für Referenzen aus dem Bereich Verkehrsanlagenplanung, die durch Referenzschreiben des Auftraggebers zu belegen sind (zu beachten sind die Mindestanforderungen an die Referenzen in den Bewerberformularen):
Referenzen, die die in den Bewerberformularen aufgeführten Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden nicht gewertet. Für die Punktereferenzen werden jeweils maximal drei Referenzen gewertet. Werden mehr als drei Referenzen eingereicht, so werden die im Sinne des Bewerbers besten 3 Referenzen gewertet.
Mögliche Punkte (10 %) für den Bereich Umsatz. 0,5 Punkte pro 1 EUR brutto/Jahr. Maximal 10 Punkte können erreicht werden. Zu beachten sind die zusätzlichen Angaben in den Bewerberformularen.