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Timestamp: 2020-08-12 07:03:58
Document Index: 12952693

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 22', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 1', 'Art. 15']

822.311
Ordonnance du 20 décembre 1982 concernant le travail à domicile (OTrD)
Ordinanza del 20 dicembre 1982 sul lavoro a domicilio (OLLD)
2. Abschnitt: Rechte und Pflichten der Arbeitgeber und Heima...
Art. 2 Bekanntgabe der Arbeitsbedingungen
Art. 3 Mehr- und Minderaufwendungen
Art. 4 Vorgabezeit
Art. 5 Abrechnung
Art. 7 Zeitliche Begrenzung der Ausgabe von Heimarbeit
Art. 8 Schutz von Leben und Gesundheit
Art. 9 Gefährliche Arbeiten
Art. 10 Verzeichnis der Heimarbeitnehmer und Registrierung
3. Abschnitt: Vollzugsbestimmungen
Art. 11 Kantone
Art. 12 Bund
Art. 14 Aufhebung und Änderung bisherigen Rechts
Verordnung über die Heimarbeit
(Heimarbeitsverordnung, HArGV)
vom 20. Dezember 1982 (Stand am 1. Januar 2008)
gestützt auf die Artikel 7, 9 und 20 des Heimarbeitsgesetzes vom 20. März 19811 (im folgenden Gesetz genannt),
1 Als öffentliche Arbeitgeber im Sinne von Artikel 1 Absatz 1 des Gesetzes gelten insbesondere die öffentlichen Verwaltungen des Bundes, der Kantone und Gemeinden sowie die Körperschaften des öffentlichen Rechts.
2 Als gewerbliche oder industrielle Hand- und Maschinenarbeit im Sinne von Artikel 1 Absatz 4 des Gesetzes gelten Verrichtungen, durch welche Güter hergestellt, verarbeitet, behandelt, verpackt, abgefüllt oder sortiert werden.
2. Abschnitt: Rechte und Pflichten der Arbeitgeber und Heimarbeitnehmer
1 Der Arbeitgeber hat dem Heimarbeitnehmer die allgemein geltenden Arbeitsbedingungen wie Tarife, Arbeitsordnungen oder Gesamtarbeitsverträge schriftlich bekanntzugeben. Die den einzelnen Heimarbeitnehmer betreffenden Vereinbarungen, namentlich über den Lohn und den Auslagenersatz, sind diesem schriftlich zu bestätigen.
2 Die Einzelheiten des Arbeitsauftrages sind durch Begleitpapiere bekanntzugeben und, soweit nötig, mit Mustern, Entwürfen, Zeichnungen oder Beschreibungen der auszuführenden Arbeit zu ergänzen. An Stelle der Begleitpapiere kann ein Arbeitsbuch verwendet werden.
1 Als Mehraufwendungen (Art. 4 Abs. 1 des Gesetzes) gelten insbesondere:
für den Arbeitgeber die Kosten des Transportes der Arbeitsgeräte, Materialien und Arbeitserzeugnisse sowie die Kosten für Anleitung und Betreuung des Heimarbeitnehmers, soweit sie diejenigen für gleiche oder vergleichbare Arbeiten im Betrieb übersteigen;
für den Heimarbeitnehmer die Kosten des Arbeitsplatzes, soweit es sich nicht um Auslagen handelt, die nach Artikel 5 Absatz 1 des Gesetzes vom Arbeitgeber zu ersetzen sind.
2 Als Minderaufwendungen (Art. 4 Abs. 1 des Gesetzes) gelten insbesondere die Einsparungen des Arbeitgebers von Kosten des Arbeitsraumes und des Arbeitsplatzes.
3 Nicht als Mehr- oder Minderaufwendungen gelten Kosten, die sich aus unabdingbaren gesetzlichen oder gesamtarbeitsvertraglichen Verpflichtungen ergeben.
4 Allfälligen Mehr- und Minderaufwendungen im Sinne von Artikel 4 Absatz 1 des Gesetzes kann nur soweit Rechnung getragen werden, als sie glaubhaft begründet werden.
1 Für die Berechnung der Vorgabezeit (Art. 4 Abs. 2 des Gesetzes) ist der im Betrieb für gleiche oder vergleichbare Arbeiten errechnete oder geschätzte durchschnittliche Zeitaufwand massgebend. Fehlen die entsprechenden Unterlagen, so hat der Arbeitgeber den erforderlichen Zeitaufwand zu ermitteln, ausser wenn dies wegen der Art der Heimarbeit nicht zum voraus möglich ist. Zeitmessungen und Arbeitsstudien können, mit dem Einverständnis des Heimarbeitnehmers, auch an dessen Arbeitsplatz vorgenommen werden.
2 Der Arbeitgeber hat dem Heimarbeitnehmer schriftlich mitzuteilen, wie er die Vorgabezeit ermittelt hat.
Aus der Abrechnung (Art. 4 Abs. 3 des Gesetzes) müssen ersichtlich sein:
Name, Vorname und Adresse des Arbeitgebers und des Heimarbeitnehmers;
AHV-Nummer des Heimarbeitnehmers;
Zahltagsperiode und Datum der Lohnzahlung;
Menge und Art der abgelieferten Arbeitserzeugnisse und des allenfalls zurückgegebenen Materials;
bei Stück- und Akkordlohn oder ähnlichen Entlöhnungsformen die der Lohnberechnung zugrunde liegenden Bestimmungsgrössen, bei Zeitlohn die Zahl der berechneten Stunden und der Stundenlohnansatz;
allfällige Prämien;
Ferienlohn und die Zahl der vergüteten Ferien- und Feiertage;
Familien-, Kinder- und andere Zulagen;
Auslagenersatz im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 des Gesetzes;
Vorschüsse, Lohnrückbehalt, Beiträge an Sozialversicherungen (AHV, Invalidenversicherung, Erwerbsersatzordnung, Arbeitslosenversicherung, Kranken-, Unfall-, berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung).
1 Als Auslagen (Art. 5 Abs. 1 des Gesetzes) gelten insbesondere die Kosten der vom Heimarbeitnehmer im Interesse des Arbeitgebers angeschafften Arbeitsgeräte und Materialien mit Ausnahme jener Arbeitsgeräte, die bereits im Besitz des Heimarbeitnehmers sind.
2 Als Auslagen gelten auch die Kosten für den Unterhalt der für die Ausführung der Heimarbeit verwendeten Arbeitsgeräte und Materialien.
Heimarbeit darf nicht vor 6 Uhr und nicht nach 20 Uhr ausgegeben und abgenommen werden.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Heimarbeitnehmer auf die bei der Verwendung der Arbeitsgeräte und des Materials geltenden Schutzvorschriften aufmerksam zu machen. Spätestens bei deren Lieferung sind die entsprechenden Schutzvorschriften dem Heimarbeitnehmer auszuhändigen.
1 Zum Schutz der Heimarbeitnehmer und der Umgebung ihrer Arbeitsplätze dürfen folgende Arbeiten nicht in Heimarbeit ausgeführt werden:
Bedienung von Maschinen, Einrichtungen, Geräten, Werkzeugen und Umgang mit Materialien, sofern damit erfahrungsgemäss eine erhebliche Unfallgefahr oder Gefahr von Gesundheitsschädigungen verbunden ist;
Herstellen, Bearbeiten und Verpacken von Gegenständen, die Spreng- oder Zündstoffe enthalten;
Herstellen, Bearbeiten und Verwenden von leichtentzündbaren Stoffen, ausgenommen das Bemalen, Beschriften und Verpacken, sofern keine erhebliche Brand- oder Explosionsgefahr besteht;
Arbeiten, bei denen eine erhebliche Vergiftungsgefahr oder eine Gefährdung durch ionisierende Strahlen besteht;
Sortieren, Verarbeiten und Ausbessern ungereinigter Wäsche, Kleider und Säcke;
Sortieren und Verarbeiten ungereinigter Textilabfälle;
Arbeiten mit Schweiss- und Schneidbrennern;
Arbeiten, die mit heftiger Erschütterung oder starkem Lärm verbunden sind;
Arbeiten bei grosser Hitze und Kälte;
Heben, Tragen und Fortbewegen schwerer Lasten.
2 Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)1 kann nach Anhörung der Vollzugsbehörde in Einzelfällen Ausnahmen bewilligen. Solche Bewilligungen sind mit besonderen Auflagen zum Schutz des Heimarbeitnehmers und allenfalls der Umgebung des Arbeitsplatzes zu verbinden.
1 Ausdruck gemäss Art. 22 Abs. 1 Ziff. 12 der V vom 17. Nov. 1999, in Kraft seit 1. Juli 1999 (AS 2000 187). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
1 Der Arbeitgeber hat sich spätestens vor der ersten Ausgabe von Heimarbeit in das Arbeitgeberregister seines Wohnsitz- beziehungsweise Sitzkantons seines Betriebes eintragen zu lassen. Die Vollzugsbehörde stellt ihm über die erfolgte Eintragung eine Bescheinigung aus, die aufzubewahren und auf Verlangen den Vollzugs- und Aufsichtsbehörden vorzuweisen ist.
2 Der Arbeitgeber hat den Vollzugsbehörden auf deren Verlangen jährlich eine Kopie des nachgeführten Heimarbeitnehmerverzeichnisses zu übermitteln, in welchem folgende Angaben enthalten sein müssen:
Name, Vorname, Adresse und Geburtsdatum des Heimarbeitnehmers;
Beruf und Tätigkeit des Heimarbeitnehmers;
Datum der erstmaligen Ausgabe von Heimarbeit.
1 Die Kantone teilen dem SECO die nach Artikel 15 Absatz 1 des Gesetzes bezeichneten Vollzugsbehörden sowie die kantonale Beschwerdeinstanz mit.
2 Die kantonalen Vollzugsbehörden treffen die für den Vollzug erforderlichen Massnahmen. Insbesondere führen sie stichprobeweise Kontrollen bei den Arbeitgebern und, bei begründetem Anlass, in den Arbeitsräumen der Heimarbeitnehmer über die Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes und der Verordnung durch, beraten Arbeitgeber und Heimarbeitnehmer bei der Anwendung des Gesetzes und sorgen für die fortlaufende Führung des Arbeitgeberregisters. Sie können für Ausnahmebewilligungen nach Artikel 7 Absatz 1 des Gesetzes Gebühren erheben.1
3 Der jährliche Bericht nach Artikel 15 Absatz 4 des Gesetzes ist dem SECO spätestens drei Monate nach Ablauf eines Kalenderjahres zu erstatten. Dieser hat auch Angaben betreffend Verfügungen über die Anwendbarkeit des Gesetzes in Zweifelsfällen nach Artikel 2 des Gesetzes sowie über die Bewilligung von Ausnahmen von der zeitlichen Begrenzung der Ausgabe und Abnahme von Heimarbeit nach Artikel 7 dieser Verordnung zu enthalten.
1 Fassung des letzten Satzes gemäss Anhang Ziff. 14 der V vom 30. Jan. 1991 über die Genehmigung kantonaler Erlasse durch den Bund (SR 172.068).
1 Das SECO sorgt im Rahmen seiner Oberaufsicht für einen einheitlichen Vollzug des Gesetzes. Es kann den kantonalen Vollzugsbehörden Weisungen erteilen.
2 Es führt namentlich stichprobeweise Kontrollen durch.1
3 Es berät die Kantone und die Betriebe des Bundes bei der Anwendung des Gesetzes und dieser Verordnung und überprüft die von den kantonalen Vollzugsbehörden sowie Heimarbeit ausgebenden Bundesbetrieben getroffenen Massnahmen auf ihre Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften.
1 Fassung gemäss Ziff. II 3 der V vom 24. April 2002, in Kraft seit 1. Juni 2002 (AS 2002 1347).
1 Aufgehoben durch Ziff. II 7 der V vom 12. Sept. 2007 über die Aufhebung und Anpassung von Verordnungen im Rahmen der Neuordnung der ausserparlamentarischen Kommissionen, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4525).
1 Die Verordnung vom 9. Januar 19701 zum Bundesgesetz über die Heimarbeit wird aufgehoben.
2 Die Ausführungsverordnung vom 28. Juni 19492 zum Bundesbeschluss über die Förderung der Heimarbeit wird wie folgt geändert:
1 [AS 1970 72]
2 SR 822.321. Die hiernach aufgeführten Änd. sind eingefügt in der genannten V.
Die Mitglieder der bestehenden Eidgenössischen Heimarbeitskommission bleiben bis zum Ende der Amtsdauer im Amt.
Diese Verordnung tritt am 1. April 1983 in Kraft.
AS 1983 114
1 SR 822.31
Ordonnance concernant le travail à domicile
(OTrD)1
du 20 décembre 1982 (Etat le 1er janvier 2008)
vu les art. 7, 9 et 20 de la loi fédérale du 20 mars 19812 sur le travail à domicile (ci—après: la loi),
1 Sont réputés employeurs de droit public au sens de l’art. 1, al. 1, de la loi, notamment les administrations publiques de la Confédération, des cantons et des communes ainsi que les collectivités de droit public.
2 Sont réputés travaux artisanaux ou industriels accomplis à la main ou à la machine au sens de l’art. 1, al. 4, de la loi, les opérations servant à produire transformer, traiter, emballer, remplir ou trier des biens.
Section 2 Droits et obligations des employeurs et des travailleurs à domicile
Art. 2 Communication des conditions de travail
1 L’employeur communiquera par écrit au travailleur à domicile les conditions générales de travail fixées par tarifs, règlements de travail ou conventions collectives de travail. Tout accord intéressant le travailleur à domicile, portant notamment sur le salaire et le remboursement des frais, devra lui être confirmé par écrit.
2 Les instructions concernant l’exécution de la commande seront communiquées dans les bulletins d’accompagnement, et complétées si nécessaire à l’aide d’échantillons, d’esquisses, de dessins ou par une description du travail. Un carnet de travail peut remplacer le bulletin d’accompagnement.
Art. 3 Frais supplémentaires et économies
1 Sont réputés frais supplémentaires (art. 4, al. 1, de la loi) notamment:
les frais imposés à l’employeur pour le transport des instruments de travail, des matériaux et des travaux exécutés, ainsi que les frais incombant à l’employeur pour instruire et conseiller le travailleur à domicile, dans la mesure où ces frais dépassent ceux résultant de travaux semblables ou comparables effectués dans l’entreprise;
les frais imposés au travailleur à domicile pour son poste de travail, dans la mesure où il ne s’agit pas de frais que l’employeur doit rembourser en vertu de l’art. 5, al. 1, de la loi.
2 Sont réputées économies (art. 4, al. 1, de la loi) notamment les économies de frais réalisées par l’employeur pour le local et le poste de travail.
3 Ne sont pas réputés frais supplémentaires ou économies les frais découlant d’obligations impératives établies par la loi ou par une convention collective de travail.
4 Les frais supplémentaires ou économies éventuels au sens de l’art. 4, al. 1, de la loi, ne sont pris en compte que dans la mesure où ils sont établis de façon plausible.
Art. 4 Temps alloué
1 Pour déterminer le temps alloué (art. 4, al. 2, de la loi), l’employeur calculera ou évaluera la moyenne de temps nécessaire pour exécuter des travaux semblables ou comparables dans l’entreprise. A défaut de bases pertinentes, l’employeur doit évaluer le temps nécessaire à l’exécution du travail, à moins qu’il ne puisse le faire en raison de la nature du travail à domicile à exécuter. Des chronométrages et des études du travail peuvent également être effectués au poste de travail du travailleur à domicile, avec son consentement.
2 L’employeur communiquera par écrit au travailleur à domicile la manière dont il a calculé le temps alloué.
Art. 5 Décompte
Le décompte (art. 4, 3e al., de la loi) contiendra les indications suivantes:
les noms, prénoms et adresses de l’employeur et du travailleur à domicile;
le numéro AVS du travailleur à domicile;
la période de rétribution et la date du versement du salaire;
la quantité et la sorte de travaux remis, ainsi que, le cas échéant, le matériel rendu;
si le travail est payé aux pièces, à la tâche, ou de quelque autre manière analogue, l’unité servant de base au calcul du salaire; si le travail est payé à l’heure, le nombre des heures comptées et le taux de rémunération de l’heure;
les primes éventuelles;
le salaire des vacances et le nombre de jours de vacances et de jours fériés indemnisés;
les allocations familiales et pour enfants ainsi que d’autres prestations;
le remboursement des frais au sens de l’art. 5, al. 1, de la loi;
les avances, les retenues sur le salaire, les cotisations aux assurances sociales (AVS/AI/APG, assurance-chômage, maladie et prévoyance professionnelle).
Art. 6 Frais
1 Sont réputés frais (art. 5, al. 1, de la loi) notamment les frais engagés par le travailleur à domicile, dans l’intérêt de l’employeur, pour acquérir les instruments de travail et les matériaux, à l’exception des instruments de travail qui sont déjà en possession du travailleur à domicile.
2 Sont également réputés frais les coûts d’entretien des instruments de travail et des matériaux utilisés pour l’exécution du travail à domicile.
Art. 7 Heures limites pour la remise du travail à domicile
La livraison et la réception du travail à domicile ne peuvent avoir lieu avant 6 heures ni après 20 heures.
Art. 8 Protection de la vie et de la santé
L’employeur est tenu d’attirer l’attention du travailleur à domicile sur les prescriptions de sécurité en vigueur pour l’utilisation des instruments de travail et des matériaux. Ces prescriptions seront communiquées au travailleur à domicile au plus tard lorsque les instruments de travail et les matériaux seront mis à sa disposition.
Art. 9 Travaux dangereux
1 Les travaux qui présentent un danger pour les travailleurs à domicile et l’environnement de leur poste de travail, et dont l’exécution à domicile est de ce fait interdite sont les suivants:
le maniement de machines, d’installations, d’instruments et d’appareils, ainsi que l’utilisation de matériaux, lorsque l’expérience montre qu’ils présentent un risque considérable d’accidents ou d’atteinte à la santé;
la production, le traitement et l’empaquetage d’objets contenant des matières explosives ou inflammables;
la production, le traitement et l’utilisation de matières facilement inflammables; il est cependant permis de les vernir, de les munir d’inscriptions et de les empaqueter, dans la mesure où ces opérations ne présentent pas un danger considérable d’incendie ou d’explosion;
les travaux qui présentent un risque considérable d’empoisonnement ou de radiation ionisante;
le tri, la transformation et la réparation de lingerie, de vêtements et sacs qui n’auraient pas été lavés ou nettoyés;
le tri et la transformation de déchets d’articles textiles qui n’auraient pas été lavés ou nettoyés;
les travaux exécutés au moyen de chalumeaux à souder ou à découper;
les travaux exposant à de violentes secousses ou à un bruit intense;
les travaux exposant à une grande chaleur ou à un grand froid;
les travaux consistant à lever, porter ou déplacer de lourdes charges.
2 Après avoir entendu l’autorité d’exécution, le Secrétariat d’Etat à l’économie1 (SECO) peut autoriser des dérogations dans des cas particuliers. Les autorisations doivent être subordonnées à des conditions spéciales destinées à protéger le travailleur à domicile et au besoin l’environnement de son poste de travail.
1 Nouvelle dénomination selon l’art. 22 al. 1 ch. 12 de l’O du 17 nov. 1999, en vigueur depuis le 1er juil. 1999 (RO 2000 187). Il a été tenu compte de cette mod. dans tout le texte.
Art. 10 Liste des travailleurs à domicile et enregistrement
1 L’employeur doit se faire inscrire au registre des employeurs du canton de son domicile ou du siège de son entreprise au plus tard lors de la première remise de travail à domicile. L’autorité d’exécution lui remet une attestation certifiant de son inscription au registre, attestation que l’employeur doit conserver et présenter à la requête des autorités d’exécution et de surveillance.
2 L’employeur doit envoyer chaque année aux autorités d’exécution, sur demande, une copie de la liste des travailleurs à domicile, qui contiendra les indications suivantes:
le nom, le prénom, l’adresse et la date de naissance du travailleur à domicile;
la profession et l’activité du travailleur à domicile;
la date de la première remise de travail à domicile.
Section 3 Dispositions d’exécution
Art. 11 Cantons
1 Les cantons communiquent au SECO le nom des autorités d’exécution désignées selon l’art. 15, al. 1, de la loi, ainsi que de l’autorité cantonale de recours.
2 Les autorités cantonales d’exécution doivent prendre les mesures d’exécution nécessaires. Elles s’assurent notamment du respect des dispositions de la loi et de l’ordonnance en effectuant des contrôles par sondage auprès des employeurs, et, lorsque cela se justifie, dans les locaux des travailleurs à domicile; elles conseillent les employeurs et les travailleurs à domicile sur l’application de la loi et veillent à ce que le registre des employeurs soit tenu à jour. Elles peuvent prélever des émoluments pour les dérogations accordées en vertu de l’art. 7, al. 1, de la loi.1
3 Le rapport annuel selon l’art. 15, al. 4 de la loi sera remis au SECO dans les trois mois qui suivent la fin de l’année civile. Le rapport contiendra également des données relatives aux décisions prises en vertu de l’art. 2 de la loi et concernant l’applicabilité de cette dernière dans les cas douteux, ainsi que des indications sur les autorisations de déroger aux heures limites, fixées à l’art. 7 de l’ordonnance, pour la livraison et la réception du travail à domicile.
1 Nouvelle teneur de la phrase selon le ch. 14 de l’annexe à l’O du 30 janv. 1991 relative à l’approbation d’actes législatifs des cantons par la Confédération, en vigueur depuis le 1er fév. 1996 (RO 1996 208).
Art. 12 Confédération
1 Chargé d’exercer la haute surveillance, le SECO veille à ce que la loi soit appliquée de manière uniforme; il peut adresser des instructions aux autorités cantonales d’exécution.
2 Il effectue notamment des contrôles par sondage.1
3 Il conseille les cantons et les entreprises de la Confédération sur l’application de la loi et de la présente ordonnance et il examine si les mesures prises par les autorités cantonales d’exécution ainsi que par les entreprises de la Confédération qui font effectuer du travail à domicile sont conformes aux dispositions légales en la matière.
1 Nouvelle teneur selon le ch. II 3 de l’O du 24 avr. 2002, en vigueur depuis le 1er juin 2002 (RO 2002 1347).
1 Abrogé par le ch. II 7 de l’O du 12 sept. 2007 concernant l’abrogation et l’adaptation d’O dans le cadre de la réorganisation des commissions extraparlementaires, avec effet au 1er janv. 2008 (RO 2007 4525).
Art. 14 Abrogation et modification du droit en vigueur
1 L’ordonnance du 9 janvier 19701 concernant l’exécution de la loi fédérale sur le travail à domicile est abrogée.
1 [RO 1970 75]
Art. 15 Disposition transitoire
Les membres de la Commission fédérale du travail à domicile restent en fonction jusqu’à la fin de la présente période administrative.
La présente ordonnance entre en vigueur le 1er avril 1983.
RO 1983 114
1 Nouvelle teneur selon l’art. 2 let. n de l’O du 10 janv. 1996, en vigueur depuis le 1er fév. 1996 (RO 1996 208).2 RS 822.31
Ordinanza sul lavoro a domicilio
(OLLD)
del 20 dicembre 1982 (Stato 1° gennaio 2008)
visti gli articoli 7, 9 e 20 della legge federale del 20 marzo 19811 sul lavoro a domicilio (detta qui di seguito «legge»)
1 Conformemente all’articolo 1 capoverso 1 della legge, sono considerati datori di lavoro pubblici segnatamente le amministrazioni pubbliche della Confederazione, dei Cantoni e dei Comuni come pure le collettività di diritto pubblico.
2 Conformemente all’articolo 1 capoverso 4 della legge, è considerato lavoro artigianale o industriale eseguito a mano o a macchina ogni operazione intesa a produrre, trasformare, trattare, imballare, riempire o cernere beni.
Sezione 2: Diritti e obblighi del datore di lavoro e del lavoratore a domicilio
Art. 2 Notifica delle condizioni di lavoro
1 Il datore di lavoro deve notificare per scritto al lavoratore le condizioni di lavoro generalmente applicabili come le tariffe, i regolamenti di lavoro o i contratti collettivi. Ogni accordo concernente il lavoratore, in particolare il salario e il rimborso delle spese, dev’essergli confermato per scritto.
2 Le istruzioni per l’esecuzione dell’ordinazione sono comunicate mediante le bollette d’accompagnamento e se necessario completate da campioni, schizzi, disegni o da una descrizione del lavoro. La bolletta d’accompagnamento può essere sostituita con il libro di lavoro.
Art. 3 Maggiori o minori costi
1 Sono considerati maggiori costi (art. 4 cpv. 1 della legge) segnatamente:
le spese che deve sostenere il datore di lavoro per il trasporto degli strumenti di lavoro, dei materiali e dei lavori eseguiti, come pure quelle che gli incombono per istruire e consigliare il lavoratore a domicilio, nella misura in cui tali spese superino quelle risultanti da lavori analoghi o comparabili eseguiti nell’azienda;
le spese che deve sostenere il lavoratore a domicilio per il posto di lavoro, nella misura in cui non si tratti di spese rimborsabili dal datore di lavoro giusta l’articolo 5 capoverso 1 della legge.
2 Sono segnatamente considerati minori costi (art. 4 cpv. 1 della legge) i risparmi di spese del datore di lavoro per il locale e il posto di lavoro.
3 Non sono considerati maggiori o minori costi quelli che risultano da obblighi imperativi derivanti dalla legge o da un contratto collettivo.
4 Conformemente all’articolo 4 capoverso 1 della legge, dei maggiori o minori costi è tenuto conto soltanto se sono giustificati in modo plausibile.
Art. 4 Tempo prestabilito
1 Per fissare il tempo prestabilito (art. 4 cpv. 2 della legge), è determinante il tempo medio, calcolato o valutato, necessario per l’esecuzione di lavori analoghi o comparabili nell’azienda. In mancanza dei documenti corrispondenti, il datore di lavoro deve calcolare il tempo occorrente, salvo che esso non possa essere predeterminato a causa del genere di lavoro a domicilio. Con il consenso del lavoratore, possono essere effettuati cronometraggi e studi del lavoro anche nel suo posto di lavoro.
2 Il datore di lavoro comunica per scritto al lavoratore a domicilio come ha calcolato il tempo prestabilito.
Art. 5 Conteggio
Il conteggio (art. 4 cpv. 3 della legge) deve comprendere le seguenti indicazioni:
il nome, cognome e indirizzo del datore di lavoro e del lavoratore a domicilio;
il numero AVS del lavoratore a domicilio;
il periodo di paga e la data del versamento del salario;
la quantità e il tipo di lavoro fornito come pure il materiale eventualmente reso;
l’unità base di calcolo del salario se il lavoro è pagato al pezzo, a cottimo o in altri modi analoghi, il numero di ore conteggiate e il salario orario se il lavoro è pagato a ore;
eventuali premi;
il salario delle vacanze e il numero di giorni di vacanze e di giorni festivi rimunerati;
gli assegni familiari e per i figli e altre indennità;
il rimborso delle spese secondo l’articolo 5 capoverso 1 della legge;
gli anticipi e le trattenute sul salario, i contributi alle assicurazioni sociali (AVS, AI, IPG, assicurazione contro la disoccupazione, le malattie e gli infortuni, previdenza professionale).
1 Sono segnatamente considerate spese (art. 5 cpv. 1 della legge) i costi degli strumenti e dei materiali che il lavoratore acquista nell’interesse del datore di lavoro, eccettuati gli strumenti che sono già in possesso del lavoratore.
2 Sono considerate spese anche quelle di manutenzione degli strumenti e dei materiali utilizzati nel lavoro a domicilio.
Art. 7 Limiti di tempo per l’assegnazione di lavoro a domicilio
Il lavoro a domicilio non può essere assegnato o fatto consegnare prima delle ore 6 e dopo le ore 20.
Art. 8 Protezione della vita e della salute
Il datore di lavoro è tenuto ad avvertire il lavoratore riguardo alle prescrizioni di sicurezza vigenti per l’utilizzazione degli strumenti di lavoro e del materiale. Le corrispondenti prescrizioni di sicurezza devono essere comunicate al lavoratore il più tardi alla consegna degli strumenti e del materiale.
Art. 9 Lavori pericolosi
1 Per la protezione del lavoratore e dell’ambiente nel posto di lavoro, non possono essere eseguiti a domicilio i seguenti lavori:
la manipolazione di macchine, istallazioni, istrumenti e utensili, nonché l’uso di materiali, se l’esperienza dimostra che presentano un rischio considerevole d’infortuni o di danni alla salute;
la produzione, la lavorazione, l’imballaggio di oggetti contenenti materie esplosive o infiammabili;
la produzione, la lavorazione e l’utilizzazione di materie facilmente infiammabili; tuttavia è permessa la verniciatura, le iscrizioni e l’imballaggio, se tali operazioni non presentano un pericolo considerevole d’incendio o d’esplosione;
lavori che comportano un considerevole pericolo di avvelenamento o di radiazione ionizzante;
la cernita, la trasformazione e il rammendo di biancheria, abiti e sacchi non lavati o puliti;
la cernita e la lavorazione di cascami di articoli tessili, non lavati o puliti;
i lavori con cannelli saldatori e da taglio;
i lavori che espongono a forti scotimenti o a rumori intensi;
i lavori che espongono a freddo o caldo intensi;
i lavori che consistono nel sollevare, portare e spostare carichi pesanti.
2 La Segreteria di Stato dell’economia (SECO)1, udita l’autorità esecutiva, può autorizzare deroghe in casi particolari. Le deroghe devono essere vincolate a condizioni speciali per proteggere il lavoratore a domicilio e, se necessario, l’ambiente del posto di lavoro.
1 Nuova denominazione giusta l’art. 22 cpv. 1 n. 12 dell’O del 17 nov. 1999, in vigore dal 1° lug. 1999 (RU 2000 187). Di detta modifica è stato tenuto conto in tutto il presente testo.
Art. 10 Elenco dei lavoratori a domicilio e registrazione
1 Il datore di lavoro deve farsi iscrivere nel registro dei datori di lavoro del Cantone di domicilio o di sede della sua azienda al più tardi al momento della prima assegnazione di lavoro a domicilio. L’autorità d’esecuzione gli consegna un attestato che certifica la sua iscrizione nel registro e che il datore di lavoro deve conservare e presentare su domanda delle autorità d’esecuzione e di sorveglianza.
2 Il datore di lavoro deve trasmettere ogni anno alle autorità d’esecuzione, su domanda, una copia dell’elenco dei lavori a domicilio contenente le indicazioni seguenti:
il nome, cognome, l’indirizzo e la data di nascita del lavoratore a domicilio;
la professione e l’attività del lavoratore a domicilio;
la data della prima consegna di lavoro a domicilio.
Sezione 3: Disposizioni esecutive
Art. 11 Cantoni
1 I Cantoni comunicano alla SECO le autorità d’esecuzione designate secondo l’articolo 15 capoverso 1 della legge, come anche l’autorità cantonale di ricorso.
2 Le autorità cantonali d’esecuzione devono prendere i provvedimenti esecutivi necessari. In particolare esse devono accertare che siano rispettate le disposizioni della legge e dell’ordinanza, eseguendo controlli per prove a caso presso i datori di lavoro e, se il provvedimento è giustificato, nei locali dei lavoratori a domicilio; esse consigliano i datori di lavoro e i lavoratori a domicilio in merito all’applicazione della legge e provvedono affinché il registro dei datori di lavoro sia sempre tenuto a giorno. Possono riscuotere tasse per le deroghe concesse in virtù dell’articolo 7 capoverso 1 della legge.1
3 Il rapporto annuale previsto dall’articolo 15 capoverso 4 della legge deve essere presentato alla SECO al più tardi tre mesi dopo la fine dell’anno civile. Esso deve parimente informare sulle decisioni prese in virtù dell’articolo 2 della legge e concernenti l’applicabilità di questa nei casi dubbi, come anche sulle autorizzazioni di deroghe ai limiti di tempo, fissati nell’articolo 7 della presente ordinanza, per assegnare e farsi consegnare lavoro a domicilio.
1 Nuovo testo dell’ultimo per. giusta il n. 14 dell’all. dell’O del 30 gen. 1991 sull’approvazione di atti legislativi dei Cantoni da parte della Confederazione (RS 172.068).
Art. 12 Confederazione
1 La SECO, nel quadro della sua alta vigilanza, provvede per un’esecuzione uniforme della legge. Può dare istruzioni alle autorità esecutive cantonali.1
2 In particolare, svolge controlli mediante campionatura.2
3 Consiglia i Cantoni e le aziende della Confederazione sull’applicazione della legge e della presente ordinanza ed esamina se i provvedimenti presi dalle autorità cantonali d’esecuzione e dalle aziende della Confederazione che assegnano lavoro a domicilio siano conformi alle prescrizioni corrispondenti.
1 Nuovo testo giusta il n. II 3 dell’O del 24 apr. 2002, in vigore dal 1° giu. 2002 (RU 2002 1347).
2 Nuovo testo giusta il n. II 3 dell’O del 24 apr. 2002, in vigore dal 1° giu. 2002 (RU 2002 1347).
1 Abrogato dal n. II 7 dell’O del 12 set. 2007 concernente l’abrogazione e l’adeguamento di ordinanze nell’ambito del riordinamento delle commissioni extraparlamentari, con effetto dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4525).
Art. 14 Abrogazione e modifica
1 L’ordinanza del 9 gennaio 19701 concernente l’esecuzione della legge federale sul lavoro a domicilio è abrogata.
2 Il regolamento d’esecuzione del decreto federale che promuove il lavoro a domicilio, del 28 giugno 19492, è modificato come segue:
Art. 1 cpv. 1
1 [RU 1970 75]
2 RS 822.321. Le modifica qui appresso sono inserite nel R menzionato.
Art. 15 Disposizione transitoria
I membri della commissione federale del lavoro a domicilio restano in funzione sino alla fine del periodo amministrativo.
La presente ordinanza entra in vigore il 1° aprile 1983.
RU 1983 114
1 RS 822.31