Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%20133/66
Timestamp: 2019-07-22 21:55:06
Document Index: 313390736

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 183', '§ 49', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 09.01.1969 - VII ZR 133/66 - dejure.org
https://dejure.org/1969,685
BGH, 09.01.1969 - VII ZR 133/66 (https://dejure.org/1969,685)
BGH, Entscheidung vom 09.01.1969 - VII ZR 133/66 (https://dejure.org/1969,685)
BGH, Entscheidung vom 09. Januar 1969 - VII ZR 133/66 (https://dejure.org/1969,685)
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BGHZ 51, 290
MDR 1969, 387
Anders als im Falle BGHZ 51, 290, 293 ff, in dem einem ausländischen Rechtsanwalt - gemäß § 183 Abs. 1 BEG - die Befugnisse eines inländischen Rechtsanwalts zugebilligt worden waren, liegt dem Erfolgshonorar hier eine im Ausland geschlossene Vereinbarung einer ausländischen Partei mit ihrem ausländischen Rechtsanwalt für die Führung eines Prozesses im Ausland zugrunde.
a) Aufgrund der hier in der Fassung vom 2. September 1994 (BGBl. I, 2278) anzuwendenden Vorschrift des § 49b Abs. 2 BRAO sind Vereinbarungen, durch die eine Vergütung oder ihre Höhe vom Ausgang der Sache oder vom Erfolg der anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird (Erfolgshonorar) oder nach denen der Rechtsanwalt einen Teil des erstrittenen Betrags als Honorar erhält (quota litis), unzulässig (…BGH, Urt. v. 29. April 2003 - IX ZR 138/02, NJW-RR 2003, 1067, 1069; BGHZ 51, 290, 293 f; 39, 142, 145; 34, 64, 71 f).
Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Entscheidung über eine derartige Anerkennung (BGHZ 51, 290, 293; BGHZ 52, 184, 192).
Häufig freilich widersprechen Vereinbarungen, die als standeswidrig angesehen werden, auch dem Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden (BGHZ 22, 347, 357 [BGH 14.12.1956 - I ZR 105/55]; vgl. auch BGHZ 51, 290, 294) [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66].
OLG Stuttgart, 03.08.2000 - 16 UF 180/00
Anfechtung der Vaterschaft nach ausländischem Recht
Soweit der BGH a.a.O. in der nach ausländischem Recht vorgesehenen Wirksamkeit eines Vaterschaftsanerkenntnisses trotz fehlender Zustimmung des Kindes einen Verstoß gegen den ordre public gesehen hat, ist die Rechtslage heute anders zu beurteilen, denn die Rechtsanschauung hat sich gewandelt (vgl. hierzu BGHZ 51, 290).