Source: https://www.arbeitsrecht-hessen.de/europaeischer-gerichtshof.html
Timestamp: 2018-02-21 07:21:18
Document Index: 334755046

Matched Legal Cases: ['EuG', '§ 17', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 6']

Rechtsprechung Europäischer Gerichtshof (EuGH): Arbeitsrecht Hessen
Europäischer Gerichtshof Arbeitsrechtliche Rechtsprechung
27. April 2017 - Az: C‑680/15
Urteil vom 12. Januar 2016 - Az: 61496/08
Kündigung wegen privater Messenger-Nachrichten am Arbeitsplatz
(1.) Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention soll Individuen vor willkürlichen Eingriffen von Hoheitsträgern schützen. (2.) Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention besagt jedoch nicht, dass der Staat von solchen Eingriffen keinen Gebrauch machen darf. Vielmehr muss eine...
Urteil vom 9. Juli 2015 - Az: C‑229/14
Massenentlassungsanzeige wegen Geschäftsführer und Praktikantin
(1) Nach deutschem Recht hat ein Arbeitgeber, der mehr als 20 Arbeitnehmer beschäftigt, vor der Entlassung einer verhältnismäßig großen Anzahl an Arbeitnehmern der Agentur für Arbeit die Entlassungen anzuzeigen (§ 17 KSchG). Anderenfalls sind die Kündigungen unwirksam. (2) Bei der Berechnung der...
Urteil vom 18. Juni 2015 - Az: C‑586/13
Abgrenzung von Arbeitnehmerüberlassung und Entsendung
(1.) Eine Arbeitnehmerüberlassung (Art. 1 III c der Entsende-Richtlinie 96/71) liegt vor, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind: Erstens muss es sich bei der Überlassung von Arbeitskräften um eine gegen Entgelt erbrachte Dienstleistung handeln, bei der der entsandte Arbeitnehmer im Dienst des die...
Urteil vom 13. November 2014 - Az: C-416/13
Höchstalter für die Einstellung von Polizeibeamten von 30 Jahren verstößt gegen Unionsrecht
(1.) Einer nationalen Regelung, die das Höchstalter für die Einstellung örtlicher Polizeibeamter auf 30 Jahre festlegt, stehen Art. 2 Abs. 2, Art. 4 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 Buchst. c der Richtlinie 2000/78/EG entgegen. (2.) Eine derartige Regelung stellt eine ungerechtfertigte Diskriminierung...
Urteil vom 3. September 2014 - Az: C-318/13
Entschädigung wegen Arbeitsunfall - Unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen nicht zu berücksichtigen
(1.) Die unterschiedliche Lebenserwartung für Männer und Frauen darf nicht als versicherungsmathematisches Kriterium für die Berechnung der infolge eines Arbeitsunfalls zu zahlenden gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen der sozialen Sicherheit herangezogen werden, wenn bei Verwendung dieses...