Source: http://dgchrono.de/ueber-die-dgc/satzung
Timestamp: 2017-07-20 14:28:31
Document Index: 360571406

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 26', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 9', '§ 9', '§ 7', '§ 7', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9']

Aktuelle Seite: Home Über die DGC Satzung
Satzung	§ 1 Name und Zweck des Vereins
Der Verein – im Folgendem Gesellschaft genannt - führt den Namen
„Deutsche Gesellschaft für Chronometrie e. V“.
Sein Sitz ist Nürnberg.
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Chronometrie, insbesondere der Uhrentechnik und verwandter Fachgebiete sowie der Geschichte der Zeitmessung, der Zeitmessgeräte und -verfahren, die Erforschung und Erhaltung historischer Zeitmesser und die Bereitstellung des vorhandenen Wissens für die Öffentlichkeit. Diese Aufgaben werden innerhalb der Gesellschaft in Fach- und Regionalkreisen durchgeführt. Die Gesellschaft unterhält hierzu eine Fachbibliothek und ein Archiv.
Das Präsidium besteht aus dem vertretungsberechtigten Vorstand und weiteren Präsidiumsmitgliedern.
Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der Präsident und zwei Vizepräsidenten. Zwei von Ihnen vertreten gemeinsam die Gesellschaft. Im Innenverhältnis gilt: Die Vizepräsidenten vertreten gemeinsam die Gesellschaft nur bei Verhinderung des Präsidenten. Weitere Präsidiumsmitglieder sind der Schriftführer, der Schatzmeister und – nur beratend ohne Stimmrecht – die Leitung der Geschäftsstelle.
Vereinsintern leitet das Präsidium den Verein im Rahmen der bestehenden Gesetze, auf der Grundlage dieser Satzung und nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand ist vereinsintern an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.
Das Präsidium wird von der Mitgliederversammlung vorgeschlagen und gewählt. Seine Amtszeit beträgt 4 Jahre. Wiederwahl ist möglich. Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn mindestens der Präsident oder ein Vizepräsident und zwei weitere Mitglieder anwesend sind.
Der Präsident – und im Falle seiner Verhinderung ein Vizepräsident – leitet die Sitzungen des Präsidiums und des erweiterten Präsidiums sowie die Mitgliederversammlungen. Er bereitet die Tagungen und Tagessordnungen für die Versammlungen vor und legt den Tagungsort fest .
§ 3 .3
Das erweiterte Präsidium setzt sich aus dem Präsidium nach § 3.1 und dem Beirat nach § 3.2 zusammen. Das erweiterte Präsidium prüft den Vorschlag des Schatzmeisters für den Haushalt des nächsten Geschäftsjahres und wirkt bei Ehrungen (§ 9) mit. Es fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden mit Ausnahme der Ehrungen (§ 9). Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die seines Vertreters.
Mitgliederversammlung der Gesellschaft
Bericht des Präsidenten über die Tätigkeit der Gesellschaft im vergangenen Jahr,Kassenbericht, Ergebnis der Kassenprüfung, Beschlussfassung über die Entlastung des Schatzmeisters und Genehmigung des Voranschlages des Haushalt des kommenden Jahres,Beschlussfassung über die Entlastung des Präsidiums,Etwaige Wahlen,Etwaige Satzungsänderungen,Etwaige Festlegung des Mitgliedsbeitrages,Etwaige Anträge
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes bzw. mit dem Ende der Rechtsfähigkeit einer juristischen Person als Mitglied; durch freiwilligen Austritt, durch Streichung aus der Mitgliederliste nach § 7.3.2 bzw. § 7.3.3.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Präsidiums aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.
Grobe Verstöße gegen die Interessen der Gesellschaft, gegen die Satzung und gegen Beschlüsse der Gesellschaftsorgane;Schädigung des Ansehens der Gesellschaft, bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb der Gesellschaft.Vor der Beschlussfassung über die vorgenannten Ausschließungsgründe ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied durch einen eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Gegen den Beschluss des Präsidiums steht dem Mitglied innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung das Recht der Berufung zu, über das die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.
Die Gesellschaft ehrt Mitglieder und Personen, die sich besondere Verdienste um die Gesellschaft erworben haben, durch Verleihung des silbernen oder goldenen Ehrenzeichens. Sie werden vom Präsidium vorgeschlagen. Zur Verleihung dieser Auszeichnung bedarf es der Zustimmung des erweiterten Präsidiums mit ¾ der abgegebenen Stimmen.
Die Gesellschaft ehrt Mitglieder und Personen, die sich besonders um Wissenschaft und Kunst auf dem Gebiet der Chronometrie verdient gemacht haben, durch die Verleihung der Philipp-Matthäus-Hahn-Medaille. Sie werden vom Präsidium vorgeschlagen. Zur Verleihung dieser Auszeichnung bedarf es der Zustimmung des erweiterten Präsidiums mit ¾ der abgegebenen Stimmen.
§ 9 .4
Entwicklung neuer Technologien auf dem Gebiet der ZeitmesstechnikEntwicklung und Bau neuer UhrenHerausragende Restaurierung bedeutender historischer UhrenFörderung der UhrenindustriePublizistische Tätigkeit, insbesondere auf dem Gebiet der Geschichte der ZeitmesstechnikDie zu ehrende Person oder Institution wird durch eine Fachjury unter Vorsitz des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie gewählt.
§ 9 .5
Die Gesellschaft kann Mitglieder, die sich große Verdienste um die Gesellschaft erworben haben oder wenn andere Gründe dies rechtfertigen, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Sie werden nach einem vom erweiterten Präsidium mit ¾ der abgegebenen Stimmen gefassten Beschluss der Mitgliederversammlung vorgeschlagenen und von dieser mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden und vertretenen Mehrheit ernannt.
§ 9 .6
§ 9 .7
Zur Auflösung ist eine Mehrheit von ¾ der anwesenden und vertretenen Mitglieder erforderlich. Im Übrigen gelten die Bestimmungen über die außerordentliche Mitgliederversammlung.
Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks fällt das Vermögen der Gesellschaft an die „Fördergesellschaft der Hochschule Furtwangen e.V.“ , Sonderkonto Deutsches Uhrenmuseum, Robert -Gerwig -Platz 1, 78120 Furtwangen mit der Auflage, das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.