Source: http://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/muenchen/regionalinfo/inklusion/
Timestamp: 2017-01-24 19:17:10
Document Index: 194406632

Matched Legal Cases: ['Art.52', '§31', '§36', 'Art.41', 'Art. 30', 'Art. 30']

Inklusion an bayerischen Schulen Informationen für den Raum München Stadt und Landkreis Letzte Aktualisierung am 11. Oktober 2016
Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 wurden das Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) und die Bayerische Schulordnung (BaySchO) neu formuliert. Die Neuregelungen zur individuellen Unterstützung, zum Nachteilsausgleich und zum Notenschutz finden sich:a) im BayEUG Art.52 (5)b) in der BaySchO, Teil 4 §31 bis §36Individuelle Unterstützung gewährt die Lehrkraft.Nachteilsausgleich und Notenschutz müssen je nach Schulart schriftlich beantragt werden:a) für Grund- und Mittelschulen, Förderzentren und Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung bei der Schulleitungb) für Realschulen, Gymnasien und sonstigen beruflichen Schulen (WS, FOS, BOS, BS) bei den MB Dienststellen bzw. der Dienstaufsicht.Der Nachteilsausgleich wird nicht im Zeugnis vermerkt. Notenschutz wird stets im Zeugnis vermerkt.
Schulartübergreifende Beratung zur Inklusion - ein Flyer der Staatlichen Schulberatungsstelle München, 2015
Die staatlichen Schulberatungsstellen unterstützen als unabhängige, schulartübergreifende Beratungsstellen Ratsuchende in Fragen der Schullaufbahn und der Wahl der richtigen Schule.Mit der Änderung des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes vom 20.7.2011 stehen Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, u.a. können sie:- die allgemeine Schule besuchen (soweit keine Einschränkungen nach Art.41 Abs.5 vorliegen)- eine Partnerklasse der Förderschule besuchen- eine Kooperationsklasse der allgemeinen Schule besuchen- auch weiterhin ein Förderzentrum besuchen, bzw. dort eingeschult werden- eine Schule mit dem Schulprofil "Inklusion" besuchen Die Wahl des Förderortes wird sich nach den individuellen Förderbedürfnissen des Kindes und regionalen Angeboten innerhalb der Schullandschaft richten.Information (Art. 30a, BayEUG):1. In Kooperationsklassen der Volksschulen und Berufsschulen wird eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen mit Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. Dabei erfolgt eine stundenweise Unterstützung durch die Mobilen Sonderpädagogischen Dienste. 2. Partnerklassen der Förderschule oder der allgemeinen Schule kooperieren mit einer Partnerklasse der jeweils anderen Schulart. Formen des gemeinsamen, regelmäßig lernzieldifferenzierten Unterrichts sind darin enthalten.
Inklusion ist Aufgabe aller Schulen. Im Bayerischen Gesetzt über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) wird im Art. 30A festgelegt:(3) Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf können gemeinsam in Schulen aller Schularten unterrichtet werden. Die allgemeinen Schulen werden bei ihrer Aufgabe … von den Förderschulen unterstützt.(5) Ein sonderpädagogischer Förderbedarf begründet nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schulart.Aber: - Schulartspezifische Regelungen für die Aufnahme, das Vorrücken, den Schulwechsel und die Durchführung von Prüfungen an weiterführenden Schulen bleiben unberührt.- Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf müssen an der allgemeinen Schule die Lernziele der besuchten Jahrgangsstufe nicht erreichen, soweit keine schulartspezifischen Voraussetzungen bestehen. Die Feststellung der Lernziele … durch einen individuellen Förderplan sowie den Nachteilsausgleich regeln die Schulordnungen.- Schüler, die auf Grund ihres sonderpädagog. Förderbedarfs die Lernziele der Haupt/Mittelschulen und Berufsschulen nicht erreichen, erhalten ein Abschlusszeugnis ihrer Schule mit einer Beschreibung der erreichten individuellen Lernziele sowie eine Empfehlung über Möglichkeiten der beruflichen Eingliederung und zum weiteren Bildungsweg.(6) Die Zusammenarbeit zwischen Förderschulen und allgemeinen Schulen soll im Unterricht und im Schulleben besonders gefördert werden.
Weiterführende Informationen zum Thema ADHS auf den Seiten der Schulberatung Autismus / Mutismus
An Grund- und Mittelschulen im Raum München werden verschiedene Formen der inklusiven Schule angeboten. Die jeweils aktuellen Angebote zum neuen Schuljahr können über die Sprengelschulen bzw. über die Staatlichen Schulämter erfragt werden.Angeboten werden:1. Kooperationsklassen 2. Schulen mit dem Schulprofil "Inklusion" (siehe oben rechts!)3. Einzelinklusion an SchulenAnsprechpartner zur Inklusion (Dienstaufsicht):Förderschule: Frau Doll-Edlfurtner, Reg. v. Obb.Mittelschulen: Herr Pirkl, Reg. v. Obb.
Inklusionsberatung am Staatlichen Schulamt der LH München für Ratsuchende der Grund- und Mittelschulen; Tel: 089-23366511, donnerstags 10.30 - 12.00 Uhr und 13.00 - 14.30 Uhr
Flyer zur Inklusionsberatung, Staatliches Schulamt der LH München Inklusionsberatung am Staatlichen Schulamt im Landkreis München für Ratsuchende der Grund- und Mittelschulen; Tel.: 089-6221-1762, Sprechzeiten nach Vereinbarung
Edith-Stein-Schule, private, staatlich anerkannte Realschule zur sonderpädagogischen Förderung, Förderschwerpunkt Sehen, Unterschleißheim Gymnasien mit dem Schulprofil Inklusion
MSD für Hörgeschädigte, Pädagogisch-Audiologische Beratungsstelle, Musenbergstraße 32, 81929 München, Tel: 089 74132238