Source: https://www.oezbf.at/en/rechtliche-grundlagen/
Timestamp: 2018-12-11 21:36:19
Document Index: 214799308

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 17', '§ 26', '§ 45', '§ 45', '§ 7', '§ 11']

Rechtliche Grundlagen – OEZBF Salzburg
OEZBF Salzburg > Rechtliche Grundlagen
In den österreichischen Gesetzen zur Schulorganisation, zum Schulunterricht und zur Schulpflicht, wurden bereits früh Möglichkeiten zur Begabungsförderung verankert.
Der gesetzliche Rahmen für die Durchführung von Begabungs- und Exzellenzförderung an Schulen wurde zudem durch unterschiedliche Initiativen, Erlässe und Bescheide immer weiter ausgedehnt.
§ 6 Schulorganisationsgesetz: Lehrpläne – Freigegenstände
Freigegenstände Gesetzestext (pdf, 13,88 KB)
§ 17 Schulunterrichtsgesetz: Unterrichtsarbeit
Unterrichtsarbeit (pdf, 17,95 KB)
§ 26 Schulunterrichtsgesetz: Überspringen von Schulstufen
Überspringen von Schulstufen – Gesetzestext (pdf, 16,86 KB)
§ 45 Schulunterrichtsgesetz: Fernbleiben von der Schule
Fernbleiben von der Schule (pdf, 16,97 KB) Erlass als Ergänzung zum § 45: BMUK-GZ 10.060/16-I/4b/98 (1998) (pdf, 191,40 KB)
§ 7 Schulpflichtgesetz: Vorzeitiger Besuch der Volksschule
Vorzeitiger Besuch der Volksschule – Gesetzestext (pdf, 17,81 KB)
§ 11 Schulpflichtgesetz: Besuch von Privatschulen ohne Öffentlichkeitsrecht und häuslicher Unterricht
Besuch von Privatschulen/häuslicher Unterricht (pdf, 13,91 KB)
Das Bundesministerium für Bildung hat 2017 einen Grundsatzerlass zur Begabungs- und Begabtenförderung erstellt, der den alten Grundsatzerlass 16/2009 außer Kraft setzt.
Im Grundsatzerlass wird Begabungsförderung als ein wichtiges Bildungsanliegen des österreichischen Bildungssystems angeführt, da sie auf die Unterstützung, Förderung und Begleitung aller Schüler/innen bei der ganzheitlichen Entwicklung ihrer Person und ihrer Leistungspotenziale abzielt. Der Erlass geht von einem mehrdimensionalen Begabungsbegriff aus, in dem die Entfaltung der individuellen Leistungspotenziale in einem aktiven Lern- und Entwicklungsprozess in Wechselwirkung zwischen Person und sozialem Umfeld geschieht.
Den neuen Grundsatzerlass können Sie hier downloaden.
Grundsatzerlass "Ganzheitlich-kreative Lernkultur in den Schulen"
Der Grundsatzerlass “Ganzheitlich-kreative Lernkultur in den Schulen” erging 2009 in einer Neuauflage an die Schulen und stellt die Kreativitätsförderung in den Mittelpunkt. Da Kreativitätsförderung unmittelbar mit den Anliegen der Begabungsförderung und Potenzialentwicklung zusammenhängt, sind hier viele Anknüpfungspunkte zur Begabungs- und Exzellenzförderung zu finden.
Lernen “mit allen Sinnen”, die Betonung von “Kopf, Herz und Hand” ebenso wie die interdisziplinäre Betrachtungs- und Arbeitsweise stellen einen Schwerpunkte der Organisation von Unterricht im Sinne begabungsfördernder, ganzheitlich-kreativer Lernkultur dar.
Erlass "Initiative 25+": Individualisierung des Unterrichts - Persönlichkeit und Lernvoraussetzungen der einzelnen Schüler/innen in den Mittelpunkt stellen
Mit der Initiative „25+“ zur Individualisierung des Unterrichts (Schuljahr 2007/08) setzte das BMUKK einen neuerlichen Impuls zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Unterrichtspraxis an österreichischen Schulen.
Es soll damit ein Prinzip unterstrichen werden, das in den geltenden Lehrplänen bereits verankert ist und zuletzt in den Rundschreiben 1/2005 (Frühwarnsystem und Frühinformationssystem) und 11/2005 (Besser fördern: Schülerinnen und Schüler individuell fördern und fordern) seinen Ausdruck gefunden hat. Wurden im Rundschreiben 11/2005 alle Dimensionen von Förderung angesprochen (also auch kompensatorisches Fördern sowie explizite Begabungs- und Begabtenförderung), so bezieht sich das BMUKK mit der aktuellen Initiative vorrangig auf die Gestaltung des (all)täglichen Unterrichts.
Link zur Website des BMBWF