Source: https://www.kanzlei.de/archiv/du-tab03-htm
Timestamp: 2018-05-25 03:16:27
Document Index: 391652445

Matched Legal Cases: ['§ 1612', 'Art. 2', '§ 1612', '§ 1577', '§ 1615', '§ 1615']

Düsseldorfer Tabelle 2003 | esb Rechtsanwälte
Die Düsseldorfer Tabelle wird herausgegeben von den Familiensenaten des OLG Düsseldorf im Benehmen mit den übrigen Familiensenaten der Oberlandesgerichte in Deutschland und mit der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages. Sie dient allen Familiengerichten und Jugendämtern im Westteil der Bundesrepublik als Richtschnur für die Festetzung des Unterhalts ehelicher Kinder. Die mit Wirkung vom 1.7.2003 geänderte Fassung wird nachfolgend wiedergegeben.
Die Zahlenwerte der neuen Tabelle gelten ab 1.07.2003. Bis zum 30.06.2003 sind die Zahlenwerte der bisherigen Tabelle (Stand: 1.07.2001) anzuwenden.
Alter des Kindes (§ 1612 a Abs. 3 BGB)
1) bis 1.300 € 199 241 284 327 100 730/840
2) 1.300 – 1.500 € 213 258 304 350 107 900
3) 1.500 – 1.700 € 227 275 324 373 114 950
4) 1.700 – 1.900 € 241 292 344 396 121 1.000
5) 1.900 – 2.100 € 255 309 364 419 128 1.050
6) 2.100 – 2.300 € 269 326 384 442 135 1.100
7) 2.300 – 2.500 € 283 343 404 465 142 1.150
8) 2.500 – 2.800 € 299 362 426 491 150 1.200
9) 2.800 – 3.200 € 319 386 455 524 160 1.300
10) 3.200 – 3.600 € 339 410 483 556 170 1.400
11) 3.600 – 4.000 € 359 434 512 589 180 1.500
12) 4.000 – 4.400 € 379 458 540 622 190 1.600
13) 4.400 – 4.800 € 398 482 568 654 200 1.700
über 4.800 € nach den Umständen des Falles
2. Die Richtsätze der ersten Einkommensgruppe entsprechen dem Regelbetrag nach der Regelbetrag-VO für den Westteil der Bundesrepublik (Art. 2 des Kinderunterhaltsgesetzes 1998). Der Vomhundertsatz drückt die Steigerung des Richtsatzes der jeweiligen Einkommensgruppe gegenüber dem Regelbetrag (=1. Einkommensgruppe) aus. Die durch Multiplikation des Regelbetrages mit dem Vomhundertsatz errechneten Richtsätze sind entsprechend § 1612 a Abs.2 BGB aufgerundet. Die Beträge der 6. Einkommensgruppe sind geringfügig niedriger festgesetzt als die sich rechnerisch ergebenden Beträge, damit die Übereinstimmung mit der für das Beitrittsgebiet geltenden Berliner Tabelle gewahrt bleibt.
3. Berufsbedingte Aufwendungen, die sich von den privaten Lebenshaltungskosten nach objektiven Merkmalen eindeutig abgrenzen lassen, sind vom Einkommen abzuziehen, wobei bei entsprechenden Anhaltspunkten eine Pauschale von 5 % – mindestens 50 €, bei geringfügiger Teilzeitarbeit auch weniger, und höchstens 150 € monatlich – des Nettoeinkommens geschätzt werden kann. Übersteigen die berufsbedingten Aufwendungen die Pauschale, sind sie insgesamt nachzuweisen.
des nichterwerbstätigen Unterhaltspflichtigen beträgt monatlich 730 €, des erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 840 €. Hierin sind bis 360 € Miete einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten. Der Selbstbehalt kann angemessen erhöht werden, wenn dieser Betrag im Einzelfall erheblich überschritten wird und dies nicht vermeidbar ist.
Der angemessene Eigenbedarf beträgt gegenübervolljährigen Kindern in der Regel mindestens monatlich 1000 €. Darin ist eine Warmmiete bis 440 € enthalten.
7. Bei volljährigen Kindern, die noch im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnen, bemißt sich der Unterhalt nach der 4. Altersstufe der Tabelle. Der angemessene Gesamtunterhaltsbedarfeines Studierenden, der nicht bei seinen Eltern oder einem Elternteil wohnt, beträgt in der Regel monatlich 600 €.Dieser Bedarfssatz kann auch für ein Kind mit eigenem Haushalt angesetzt werden.
8. Die Ausbildungsvergütung eines in der Berufsausbildung stehenden Kindes, das im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnt, ist vor ihrer Anrechnung in der Regel um einen ausbildungsbedingten Mehrbedarf von monatlich 85 € zu kürzen.
gem. § 1577 Il BGB;
wie zu 1a, b oder c, jedoch 50%.
erwerbstätig ist: 840 €
2. wenn der Unterhaltspflichtige nicht erwerbstätig ist: 730 €
1. falls erwerbstätig: 840 €
2. falls nicht erwerbstätig: 730 €
1. falls erwerbstätig: 615 €
2. falls nicht erwerbstätig: 535 €
Der Einsatzbetrag für den Kindesunterhalt entspricht in der Regel dem Regelbetrag (=1. Einkommensgruppe), da der Bedarfsk
ntrollbetrag einer höheren Gruppe nicht gewahrt ist.
1. Angemessener Selbstbehalt gegenüber den Eltern: mindestens monatlich 1.250 € (einschließlich 440 € Warmmiete). Der angemessene Unterhalt des mit dem Unterhaltspflichtigen zusammenlebenden Ehegatten beträgt mindestens 950 € (einschließlich 330 € Warmmiete).
2. Bedarf der Mutter und des Vaters eines nichtehelichen Kindes (§ 1615 l Abs. 1,2,5 BGB: nach der Lebensstellung des betreuenden Elternteils, mindestens aber 730 €, bei Erwerbstätigkeit 840 €.
Angemessener Selbstbehalt gegenüber der Mutter und dem Vater eines nichtehelichen Kindes ( §§ 1615 l Abs. 3 Satz 1, 5, 1603 Abs. 1 BGB): mindestens monatlich 1000 €.