Source: http://rcarl.de/einkommensteuererklaerung-selber-machen.html
Timestamp: 2018-08-16 07:50:28
Document Index: 231026297

Matched Legal Cases: ['§ 173', '§ 122', '§ 50', '§ 45', '§ 155', '§ 88', '§ 89', '§ 175']

Einkommensteuererklärung selber machen - Alles über Steuern
Einkommensteuererklärung selber machen
So machen Sie Ihre Steuererklärung 2017
Mit einer Software geht es schnell und einfach
Mit der Software SteuerSparErklärung haben Sie Ihre Steuererklärung schnell und bequem vom Tisch. Der Rote Faden führt per Interviewmodus auch den Steuerlaien sicher durch die Steuererklärung. Und nach der Steuererklärung lassen wir Sie nicht allein: Mithilfe der Software kann der Steuerbescheid des Finanzamts überprüft werden. Unstimmigkeiten werden dabei exakt aufgelistet und Formulierungsvorschläge für den Einspruch beim Finanzamt gegeben.
Beachten Sie die Abgabefristen
Sie einen Freibetrag für den Lohnsteuerabzug beantragt haben,
Wichtige Steueränderungen für 2017
Der Grundfreibetrag beträgt seit dem 1.1.2017 8.820 Euro. Als Ausgleich der 2014 und 2015 entstandenen kalten Progression werden zusätzlich die Eckwerte des Steuertarifs um 0,73 % angehoben. Das entspricht der Inflationsrate des Jahres 2016 und führt ab 2017 zu einer zusätzlichen Steuerentlastung. Der Eingangssteuersatz von 14 Prozent bleibt konstant.
Schreib- und Rechenfehler: Korrektur möglich
Hat der Steuerpflichtige bei der Erstellung seiner Steuererklärung einen Schreib- oder Rechenfehler eingebaut und dies nicht innerhalb der Einspruchsfrist gemerkt, war bisher keine Änderung des Steuerbescheids mehr möglich.
Durch die neue Vorschrift des § 173a AO können Steuerpflichtige ab dem 1.1.2017 ihre Fehler korrigieren lassen. Danach muss das Finanzamt Steuerbescheide aufheben oder ändern, soweit dem Steuerpflichtigen bei Erstellung seiner Steuererklärung Schreib- oder Rechenfehler unterlaufen sind und er deshalb dem Finanzamt Tatsachen unzutreffend mitgeteilt hat.
Steuerbescheide: Bekanntgabe auch elektronisch erlaubt
Wer seine Steuererklärung per ELSTER abgibt, wird normalerweise vom Finanzamt per E-Mail informiert, wenn der Steuerbescheid im ELSTER-Portal abgerufen werden kann. Zusätzlich erhält der Steuerpflichtige seinen Steuerbescheid auf Papier per Post zugeschickt. Für den Beginn der Einspruchsfrist war die Benachrichtigung durch die E-Mail bisher unerheblich. Erst mit Bekanntgabe des Papier-Steuerbescheids begann die Einspruchsfrist zu laufen.
Das wird sich ändern, denn Steuerbescheide dürfen ab 2017 elektronisch bekannt gegeben werden. Der neu eingeführte § 122a AO macht es möglich. Allerdings geht das nur, wenn Sie der elektronischen Bekanntgabe zustimmen. Auch Einspruchsentscheidungen dürfen – mit Ihrer Zustimmung – zukünftig elektronisch bekannt gegeben werden.
Der elektronische Bescheid gilt am dritten Tag nach Absendung der elektronischen Benachrichtigung über die Bereitstellung der Daten als bekannt gegeben.
Spendenbescheinigungen: Vorlage nur noch auf Anforderung des Finanzamts
Selbst wer seine Steuererklärung per ELSTER und Zertifikat und damit komplett elektronisch versendet, musste bisher bestimmte vorgeschriebene Belege auf dem Postweg hinterherschicken. Damit soll es nun vorbei sein. Denn das Finanzamt fordert die Belege, die es sehen will, nur noch bei Bedarf an. Sie müssen von sich aus also keine Belege mehr einreichen. Das gilt insbesondere für Spendenquittungen, die Sie bisher zwingend vorlegen mussten.
Aus der Vorlagepflicht wird damit eine Aufbewahrungspflicht. Belege, die nicht vom Finanzamt angefordert werden, müssen Sie ab Erhalt des Steuerbescheids noch ein Jahr aufheben (§ 50 Abs. 8 EStDV). Die Vorschrift gilt für alle Zuwendungen, die ab 1.1.2017 dem Spendenempfänger zufließen.
Belege: Elektronische Übermittlung erlaubt
Fordert das Finanzamt ausnahmsweise Belege an, dürfen Sie diese auch elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Das gilt zum Beispiel für Bescheinigungen der Kapitalertragssteuer (§ 45a EStG). Diese Regelung gilt bereits seit dem 23.7.2016.
Automatisch erlassene Steuerbescheide werden möglich
Die Zeiten, dass ein Sachbearbeiter jede Steuererklärung persönlich bearbeitet und Punkt für Punkt prüft, sind endgültig vorbei. Besteht für das Finanzamt kein Anlass zu einer individuellen Prüfung, darf die Prüfung der Steuererklärung, Steuerberechnung und Steuerfestsetzung vollständig automationsgestützt erfolgen. Die Finanzbeamten sollen sich dadurch auf die wirklich prüfungsbedürftigen Steuerveranlagungen konzentrieren können (§ 155 Abs. 4 und 5 AO).
Erlaubt ist deshalb der Einsatz eines Risikomanagementsystems, mit dem einzelne Fälle für eine individuelle Prüfung ausgewählt werden. Eine Steuererklärung muss auch dann individuell geprüft werden, wenn der Steuerpflichtige in seiner Steuererklärung entsprechende Angaben macht (§ 88 Abs. 5 AO).
Verbindliche Auskunft: Finanzamt muss schneller entscheiden und darf nur einmal Gebühren erheben
Über einen Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft soll das Finanzamt in Zukunft (Eingang des Antrags ab dem 1.1.2017) innerhalb von sechs Monaten ab Eingang des Antrags entscheiden. Ist in dieser Zeit eine Entscheidung nicht möglich, müssen dem Antragsteller die entsprechenden Gründe mitgeteilt werden.
Gibt es mehrere Antragsteller, wird für eine einheitlich erteilte verbindliche Auskunft nur eine Gebühr erhoben (§ 89 Abs. 2 und 3 AO).
Falsche Daten der Rentenversicherung oder einer anderen Stelle können korrigiert werden
Viele Daten der Steuerpflichtigen werden heute bereits elektronisch an das Finanzamt übermittelt, so zum Beispiel die Höhe der Rentenzahlungen, Lohnersatzleistungen und Krankenversicherungsbeiträge. Eine neue Korrekturvorschrift sorgt zugunsten der Steuerpflichtigen für mehr Rechtssicherheit. Denn stellt sich heraus, dass die übermittelten Daten falsch sind, muss der Steuerbescheid aufgehoben oder geändert werden – und zwar auch dann, wenn die Einspruchsfrist schon längst abgelaufen ist (§ 175b AO).
Behinderten-Pauschbetrag: Nachweis einer Behinderung wird erleichtert
Wenn Sie den Behinderten-Pauschbetrag in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie dem Finanzamt entsprechende Unterlagen zu Ihrer Behinderung vorlegen. In Zukunft ist dieser Nachweis nicht mehr jedes Jahr nötig, sondern nur noch erforderlich, wenn Sie den Behinderten-Pauschbetrag zum ersten Mal beantragen oder sich etwas ändert (z. B. Grad der Behinderung) oder das Finanzamt diesen anfordert.
Ab 2017 gibt es für das erste und zweite Kind ein Kindergeld in Höhe von 192 Euro, für das dritte Kind 198 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind je 223 Euro.
Der Kinderfreibetrag fällt ab 2017 mit 4.716 Euro ebenfalls etwas höher aus. Der Erziehungsfreibetrag bleibt unverändert bei 2.640 Euro.
Der Kinderzuschlag wird ab dem 1.1.2017 auf 170 Euro monatlich angehoben, 2016 lag er bei 160 Euro. Ihn erhalten Eltern, die zwar ihren eigenen Lebensunterhalt selbst bestreiten können, aber nicht genug Geld haben, um auch den Bedarf für ihre Kinder zu decken.
Für Kinder von bis zu fünf Jahren gibt es ab 1.1.2017 einen Unterhaltsvorschuss von 152 Euro pro Monat, für ältere Kinder von 203 Euro pro Monat.
Entsprechend der Änderung beim Grundfreibetrag erhöht sich auch der Unterhaltshöchstbetrag ab 2017. Er beträgt dann 8.820 Euro. Durch die Erhöhung können auch höhere Unterhaltsleistungen steuerlich geltend gemacht werden.
Steueränderungen für Selbstständige ab 2017
Am 29.6.2016 hat das Bundeswirtschaftsministerium den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Entlastung der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie vorgelegt. Das Gesetzgebungsverfahren läuft noch und wird voraussichtlich im Februar 2017 abgeschlossen.
Grenze für die Abgabe von Lohnsteuer-Anmeldungen
Die Grenze für die vierteljährliche Lohnsteuer-Anmeldung soll von bisher 4.000 Euro auf 5.000 Euro angehoben werden. Dadurch bleibt einigen Unternehmern die monatliche Lohnsteuer-Anmeldung erspart.
Die bisherige Aufbewahrungspflicht von Lieferscheinen soll entfallen. Sie soll jeweils mit Erhalt oder Versand der Rechnung enden.
Anhebung der Kleinbetragsgrenze bei Rechnungen
Für Rechnungen bis zu 150 Euro gelten bisher einfachere Vorschriften: Auf Name und Adresse des Käufers, Rechnungsnummer sowie Ausweis des Nettobetrags und der Umsatzsteuer wird hier verzichtet. Es genügt die Angabe des Bruttobetrags und des Umsatzsteuersatzes (7 % oder 19 %). Das ist vor allem bei Bargeschäften eine große Erleichterung. Diese sogenannte Kleinbetragsgrenze soll nun auf 200 Euro erhöht werden.
Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge bei Arbeitgebern
Seit 1996 sind die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber an die Einzugsstellen zahlen müssen, früher fällig. Das bringt große Probleme bei der Lohnabrechnung mit sich. Eine „vereinfachte Lösung“ in Bezug auf die Fälligkeit und Berechnung der Beiträge soll den Unternehmern Entlastung bringen.
Wichtige Muster-Briefe
Wer nicht muss, der kann – die freiwillige Steuererklärung
Wenn es schnell gehen muss: Unvollständige Steuererklärung
Wenn es noch schneller gehen muss: Versand per Elster
Ihre Steuererklärung senden Sie am schnellsten elektronisch per ELSTER via Internet ans Finanzamt. Dadurch ersparen Sie auch dem Finanzamt das Erfassen der Daten. Das hat Vorteile für Sie: Erstens geht die Bearbeitung schneller. Und zweitens können beim Finanzamt keine Eingabefehler mehr auftreten.
Müssen Sie die Abgabefrist einhalten, heißt es aber aufgepasst: Versenden Sie Ihre Steuererklärung elektronisch per ELSTER ohne digitale Signatur, zählt bei dieser Versandart nicht der Zeitpunkt der elektronischen Übermittlung. Entscheidend ist der Eingang der komprimierten Steuererklärung. Wenn diese erst nach dem 31.12. beim Finanzamt eingeht, haben Sie die Frist versäumt. Versenden Sie mit digitaler Signatur, haben Sie Ihre Steuererklärung mit erfolgreicher Übersendung wirksam abgegeben und damit Ihre Pflicht als Steuerzahler getan.
Form der Steuererklärung: Handschriftlich oder mit PC – beides geht
Belege und Nachweise: Finger weg von Manipulationen und erfundenen Aufwendungen
Wenn Sie bestimmte Aufwendungen von der Steuer absetzen wollen, müssen Sie diese nachweisen. Das geht am einfachsten mit Quittungen und Rechnungen oder anderen Belegen. Sammeln und sortieren Sie diese am besten schon während des Jahres. Wenn Sie am Jahresende vor unzähligen Ordnern stehen, die Sie erst nach steuerlich relevanten Belegen durchsuchen müssen, oder Sie eine ungeordnete Schachtel voller Quittungen vor sich haben, vergeht Ihnen die Lust auf die Steuererklärung.
Verwenden Sie nur eigene Quittungen, die Sie selbst oder Ihr Ehepartner bezahlt haben. Von einem Tausch von Belegen unter Freunden oder Kollegen oder gar von einem Kauf fremder Quittungen lassen Sie besser die Finger! Denn das ist verboten! Auch das Ausstellen unrichtiger Belege oder das „Berichtigen“ eines Belegs kann eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung nach sich ziehen.
Machen Sie es sich leichter: Wertvolle Arbeitshilfen
Ihr Steuerbescheid kommt: Sorgfältig prüfen
Nachdem Ihre Steuererklärung bei der Steuerverwaltung bearbeit wurde erhalten Sie Ihren Steuerbescheid per Post oder via Elsteronline. Lesen Sie Ihren Steuerbescheid von vorne bis hinten ganz genau durch? Eher nicht, oder? Wichtig ist doch nur, ob unter dem Strich das rauskommt, was Sie sich an Erstattung oder Nachzahlung ausgerechnet haben. Aber was, wenn da ein ganz anderer Betrag steht und Sie im schlimmsten Fall statt der erwarteten Erstattung kräftig Steuern nachzahlen müssen?
Abweichungen von der Einkommensteuererklärung sind allerdings leider nicht immer so offensichtlich. Der Teufel steckt oft im Detail. Nehmen Sie deshalb nicht nur Ihren Steuerbescheid genau unter die Lupe. Ein wichtiger Punkt, den Sie besonders sorgfältig prüfen sollten, ist der Vorläufigkeitsvermerk. Denn in diesen Punkten bleibt Ihr Steuerbescheid offen und kann später noch zu Ihren Gunsten geändert werden, auch wenn die einmonatige Einspruchsfrist schon längst abgelaufen ist.
Fehler im Steuerbescheid: Einspruch einlegen
Einspruchsfrist abgelaufen (I): Antrag auf Wiedereinsetzung
Haben Sie die Einspruchsfrist versäumt, kann ein „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ helfen. Dieser kann aber nur dann Erfolg haben, wenn Sie die Einspruchsfrist ohne Verschulden versäumt haben. Geht Ihr Einspruchsschreiben auf dem Postweg verloren, sind Sie längere Zeit wegen Urlaub oder Dienstreise abwesend oder erkranken Sie plötzlich schwer, kann dies eine Wiedereinsetzung rechtfertigen und Sie können trotz Fristversäumung doch noch Einspruch einlegen.
Hier hängt viel von den Umständen des Einzelfalls ab. Mal urteilen die Gerichte ziemlich streng, mal großzügig – wie in diesem Fall: Ein Familienvater hatte seine drei Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren angewiesen, nach der Schule den Briefkasten zu leeren, die Post sorgfältig von der Reklame zu trennen und auf seinen Schreibtisch zu legen. Den Steuerbescheid übersahen die Kinder jedoch. Der Vater fand ihn im Altpapier, nachdem die Einspruchsfrist bereits abgelaufen war. Die Kinder bestätigten vor Gericht diese Darstellung. Dem Gericht reichte das als Nachweis, dass der Vater ohne Verschulden die Einspruchsfrist versäumt hatte. Ihm wurde Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt.
Einspruchsfrist abgelaufen (II): Antrag auf Änderung eines bestandskräftigen Steuerbescheids
Der SteuerBerater für jeden
Wenn die Steuererklärung ansteht, ist es meist schon zu spät, um alle Steuersparmöglichkeiten auszuschöpfen. Treffen Sie rechtzeitig die richtigen steuerlichen Entscheidungen und nutzen Sie die Gestaltungsmöglichkeiten zu Ihrem Steuervorteil. Steuerfälle werden lebensnah und praxisgerecht abgebildet. Sofort umsetzbare Steuertipps, Mustereinsprüche und Beispiele zeigen Ihnen klipp und klar, wie Sie Steuern sparen können.
Finanzamt ändert Steuerbescheid zu Ihrem Nachteil: Einspruch
Für eine Änderung zu Ihren Gunsten hat der Gesetzgeber die Hürden sehr hoch gelegt. Aber auch das Finanzamt kann einen bestandskräftigen Steuerbescheid nicht so einfach ändern. Und das ist gut so, denn das ist natürlich immer eine Änderung zu Ihrem Nachteil.
Und wenn Ihnen doch mal ein geänderter Steuerbescheid vom Fiskus ins Haus flattert? Gegen die Änderung Ihres Steuerbescheids sollten Sie zum einen Einspruch einlegen, wenn Sie damit nicht einverstanden sind. Zum anderen sollten Sie aber gleichzeitig überprüfen, ob nicht auch eine Änderung zu Ihren Gunsten möglich ist. Ändert das Finanzamt zum Beispiel einen Steuerbescheid wegen nachträglich festgestellter Einnahmen bei einem Steuer-Sparer, können mit einem Einspruch gegen die Änderung alle im Zusammenhang mit diesen Einnahmen stehenden Aufwendungen steuermindernd geltend gemacht werden.
Das Finanzamt macht einen Fehler: Schadensersatz?
Die Klage vor dem Finanzgericht: Nur was für Profis?
Das Finanzamt hat Ihren Einspruch ganz oder teilweise mit einer Einspruchsentscheidung abgelehnt. Wer jetzt zu seinem Recht kommen will, muss den nächsten Schritt gehen: Das ist die Klage vor dem Finanzgericht. Klagen oder nicht? Das ist die Frage, die Sie sich stellen müssen. Denn anders als der Einspruch entstehen bei einer Klage teilweise erhebliche Kosten.
Gegen welche Bescheide kann ich klagen? Wann beginnt die Klagefrist, wann endet sie und was kann ich tun, wenn ich die Klagefrist versäumt habe? Wie formuliere ich eine Klage richtig? Verschicke ich die Klage per Fax, per E-Mail oder per Post? Wann muss ich vor Gericht erscheinen und wann verzichtet das Gericht auf eine mündliche Verhandlung? In welchen Fällen entscheidet das Gericht durch Urteil und wann erhalte ich einen Gerichtsbescheid? Warum ist eine Erledigung besser als eine Rücknahme der Klage? Mit diesen und noch mehr Fragen müssen Sie sich ebenfalls auseinander setzen. Klingt kompliziert und ist es auch. Unser kleiner Ratgeber zur Klage vor dem Finanzgericht zeigt Ihnen mit vielen Steuertipps, was Sie bei einer solchen Klage beachten müssen.
Wenn Sie Steuern hinterzogen haben und eine Selbstanzeige planen, dann raten wir auf jeden Fall dazu, einen Steuerberater oder Rechtsanwalt hinzuzuziehen! Die wichtigsten Grundlagen, die Sie natürlich selbst kennen sollten, haben wir in einem kostenlosen Ratgeber für Sie zusammengefasst: Wir erklären Ihnen, wann eine Selbstanzeige möglich ist, wer sie einreichen kann und wo, was angezeigt werden muss, ob es Formvorschriften gibt und was nach der Selbstanzeige passiert.
Ist die Steuererklärung für 2017 dann in trockenen Tüchern, heißt es es erstmal „zurücklehnen und entspannen“. Aber leider folgt auf jede Steuererklärung die des nächsten Jahres, und da heißt es gut gerüstet sein und jeden Steuertipp mitnehmen. Deswegen haben wir Ihnen auch hier die wichtigsten Neuigkeiten zur Steuererklärung 2018 zusammengestellt.
Der Blick in Gesetze und Durchführungsverordnungen könnte wahrscheinlich oft helfen – wären sie denn bloß verständlich geschrieben! Die Akademische Arbeitsgemeinschaft hat es sich schon seit den 1970er Jahren zur Aufgabe gemacht, Steuer-Kauderwelsch in verständliche Sprache und konkrete Tipps zu übersetzen. Und das mit großem Erfolg. Profitieren auch Sie von unserem Wissen! Einige wichtige Beispiele finden Sie im folgenden Text.
Das Finanzamt hat Ihren Einspruch ganz oder teilweise mit einer Einspruchsentscheidung abgelehnt. Wer jetzt zu seinem Recht kommen will, muss den nächsten Schritt gehen: Das ist die Klage vor dem Finanzgericht. Sind Sie sich nicht sicher, ob die Klage für Sie der richtige Weg ist? Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung. In dieser Broschüre erfahren Sie,
Die Steuererklärung – oft lästige Pflicht, der man aber gerne nachkommt, wenn am Ende eine schöne Steuererstattung winkt. In dieser Broschüre lesen Sie alles zu den Formalien, die Sie bei der Einkommensteuererklärung beachten müssen.
Lesen Sie Ihren Steuerbescheid von vorne bis hinten durch? Eher nicht, oder? Wichtig ist doch nur, ob unter dem Strich das herauskommt, was Sie sich an Erstattung oder Nachzahlung ausgerechnet haben. Und wenn da ein ganz anderer Betrag steht oder Sie im schlimmsten Fall statt der erhofften Erstattung kräftig Steuern nachzahlen müssen?
Wenn Sie Steuern hinterzogen haben und eine Selbstanzeige planen, dann raten wir auf jeden Fall dazu, einen Steuerberater oder Rechtsanwalt hinzuzuziehen! Die wichtigsten Grundlagen – beispielsweise wann, wo und wie – sollten Sie natürlich selbst kennen. Aber die Untiefen des deutschen Steuerrechts sind mitunter tückisch, und bevor alles ganz furchtbar schief geht und die Situation noch schlimmer wird, sollten Sie sich unbedingt von einem Fachmann unterstützen lassen.
Als Arbeitnehmer ist die Lohnsteuer Ihr täglicher Begleiter. Haben Sie sich nicht auch schon mal gewünscht am Monatsende etwas mehr Geld übrig zu haben? Gerade wenn Sie verheiratet sind, kann ein Steuerklassenwechsel Bares bringen. Wenn Sie wissen wollen, was Sie beim ändern der Steuerklasse zu beachten haben und wie ein solcher Wechsel funktioniert, hilft Ihnen diese kleine Broschüre.
[15.12.2017] Die EU-Kommission hat neue Quellensteuer-Leitlinien vorgelegt, die die Verfahren für grenzübergreifend tätige Anleger in der EU vereinfachen sollen. mehr
[13.12.2017] Wer nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist, sondern diese freiwillig einreicht, hat dafür vier Jahre Zeit. Also nichts wie ran an die Steuererklärung für 2013! mehr
Deine erste Steuererklärung – darum lohnt es sich!
Wusstest Du schon? 9 von 10 Arbeitnehmern erhalten Geld zurück, wenn sie eine Steuererklärung einreichen. Wir zeigen Dir, wie Steuererklärung geht! Einfach und verständlich navigieren wir Dich durch den Steuer-Dschungel. Fang gleich an und sichere Dir Deine Rückerstattung vom Finanzamt. Online, kostenlos und unverbindlich. Reiche gleich jetzt Deine erste Steuererklärung mit smartsteuer ein.
Erste Steuererklärung – wann darf ich?
Du bist dir nicht sicher, ob es sich für Dich lohnt eine Steuererklärung abzugeben? Hier erfährst Du im Detail ob sich die Abgabe der Steuererklärung für dich in der aktuellen Situation lohnt. Die Abgabe einer freiwilligen Steuererklärung lohnt sich besonders, wenn Du auf Jobsuche bist, Du gegen Ende des Jahres einen neuen Job angefangen hast oder Du täglich zu Deiner Arbeitsstelle pendelst.
Lohnt sich eine Steuererklärung für Dich?
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Erste Steuererklärung – wann muss ich?
Leider ist es nicht immer einfach rauszufinden, ob Du verpflichtet bist, eine Steuererklärung einzureichen. Bestimmte Faktoren, wie die Höhe Deines Gehalts, ob Du Nebeneinkünfte hast oder Deine Steuerklasse, bestimmen, ob Du verpflichtest bist, eine Steuererklärung abzugeben. Ob Du mit Deinem Gehalt, die jährliche Einkommensgrenze überschreitest, erfährst Du hier.
Erfahre gleich jetzt, ob Du eine
Steuererklärung abgeben musst
Schritt für Schritt zur ersten Steuererklärung
Aller Anfang ist schwer – nicht mit Smartsteuer. Mit einfachen Erklärungen und Hinweisen hilft Dir die Online-Lösung von smartsteuer vom Ausfüllen bis hin zur Übermittlung an das Finanzamt bei dem Erstellen Deiner Steuererklärung. Und das Beste – bezahlt wird am Ende und auch nur, wenn Du zufrieden bist.
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Steuerrechner – was bekomme ich zurück?
Möchtest Du wissen, wie große Deine potenzielle Rückerstattung vom Finanzamt sein wird? Unser Steuerrechner zeigt Dir genau an, mit welcher Steuerrückerstattung Du rechnen kannst. Egal ob Ausgaben für Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen, der Steuerrechner erfasst sie alle.
Finanztest: smartsteuer erhält Bestnote für die Bedienung/Benutzerführung
„Unser Rat: Wenn Sie wenig Erfahrung mit Steuererklärungen haben, sollten Sie sich Smartsteuer anschauen. Laien kommen damit am besten zurecht.“ Finanztest Ausgabe (5/2016).
Schritt für Schritt mit unserer Checkliste zu Deiner ersten Steuererklärung
Lass Dir Deine zu viel bezahlten Steuern nicht entgehen und fang gleich an Deine Steuererklärung auszufüllen. Mit der Online Steuererklärung smartsteuer brauchst Du keine Angst haben, Fehler beim Ausfüllen zu machen. Der Assistent begleitet Dich von Anfang bis zum Ende und beantwortet direkt offene Fragen, wenn nötig. Bezahlen musst Du erst am Ende und auch nur, wenn du zufrieden bist. Du kannst erstmal unverbindlich anfangen und ausprobieren. Du wirst feststellen, dass die Anwendung der Online-Lösung smartsteuer kinderleicht ist. Deine erste Steuererklärung ist damit in maximal 90 erledigt und die Rückerstattung vom Finanzamt schon so gut wie auf Deinem Konto. Zusätzlich übermittelt smartsteuer Deine Steuererklärung sicher verschlüsselt zum Finanzamt. Ganz ohne Papierchaos zur maximalen Steuerrückerstattung.
Wie viel Geld kann ich zurückbekommen?
Um schon vor der Abgabe der Steuererklärung zu wissen, wie hoch Deine Rückerstattung vom Finanzamt sein kann, probiere unseren kostenlosen Steuerrechner direkt aus. In den meisten Fällen, ist der angezeigte Betrag genügend Motivation um sofort mit der ersten Steuererklärung anzufangen.
Erste Steuererklärung – Tipps und Tricks
Gerade für Studenten, Azubis und Berufseinsteiger kann sich eine Steuererklärung richtig lohnen! Aber auch nach der Ausbildung, nach dem Studium oder nach der Hochzeit macht es Sinn, rückwirkend für das vergangene Jahr eine Steuererklärung abzugeben.
Doch gerade bei der ersten Steuererklärung kann die Vielzahl der Formulare und der Dinge, die beachtet werden müssen, abschrecken. Die folgende Übersicht soll Dir einen Einblick in das Steuerchaos ermöglichen, sodass Deiner ersten Steuererklärung nichts mehr im Weg steht!
Erste Steuererklärung: Checkliste – damit geht nichts schief
In der folgenden Übersicht ist zusammengefasst, was Du in Deiner Steuererklärung nicht vergessen darfst. So geht nichts schief und die Steuererklärung selber machen ist einfach, egal ob nach dem Studium, nach der Ausbildung oder nach der Hochzeit. Bevor Du loslegst, solltest Du folgende Unterlagen bereithalten:
Persönliche Daten (Name, Adresse, Geburtsort, Steuernummer, Steueridentifikationsnummer, etc.) Anmerkung: Bei der ersten Steuererklärung das Feld „Steuernummer“ freilassen. Die Steueridentifikationsnummer findest Du auf dem Lohnsteuerbescheid.
Wenn Du die Unterlagen parat hältst, kannst Du ohne Probleme mit Deiner Steuererklärung starten!
Erste Steuererklärung: Was Du sonst noch wissen musst
Neben den benötigten Unterlagen gibt es aber noch einige Dinge, die Du bei Deiner ersten Steuererklärung beachten musst.
Per Gesetz ist nicht jeder dazu verpflichtet, überhaupt eine Steuererklärung abzugeben. Du bist verpflichtet, wenn Du
verheiratet bist und beide Partner in Steuerklasse IV sind oder ein Partner in Steuerklasse V ist.
Auch, wenn Du gesetzlich keine Steuererklärung abgeben musst, kann es sich oftmals trotzdem lohnen! Die Mühen halten sich selbst bei der ersten Steuererklärung in Grenzen und werden meistens mit einer Rückzahlung belohnt! Die Erstellung und Abgabe der Steuererklärung ist kinderleicht – und man bezahlt erst am Ende, wenn man die Steuererklärung abgibt. Daher einfach smartsteuer kostenlos testen! Vor allem nach der Hochzeit macht eine Steuererklärung Sinn, da Du die Steuerklasse wechselst und per Gesetz als Ehepaar weniger Steuern zahlen musst.
Du solltest zudem auch Fristen einhalten, wenn Du eine Steuererklärung beim Finanzamt abgibst. Diejenigen, die dazu verpflichtet sind, müssen sie bis zum 31.5. im folgenden Jahr eingereicht haben. Das bedeutet: Die Steuererklärung für das Jahr 2017 muss bis zum 31.5.2018 eingegangen sein. Nur im folgenden Kalenderjahr nach der Hochzeit, dem Studium oder der Ausbildung können die Steuern eingefordert werden. Wenn es ein paar Tage später wird, ist es in der Regel auch kein Problem. Falls Du die Frist aber nicht einhälst, droht ein hohes Bußgeld. Wenn Du deine erste Steuererklärung von einem Steuerberater anfertigen lässt, verlängert sich die Frist automatisch auf den 31.12. Bedenke allerdings, dass der Steuerberater einen Teil Deiner Rückzahlung bekommt.
Ob Du Steuern bezahlen musst oder nicht, hängt stark von dem gesetzlichen Freibetrag ab. Bei der ersten Steuererklärung ist man meist noch Auszubildender, Student oder gerade erst ins Berufsleben gestartet. Da dann die Einkünfte recht gering sind, ist es wahrscheinlich, dass man unter dem Freibetrag bleibt und die Steuern, die man bereits bezahlt hat, wieder zurückbekommt. Der Freibetrag steigt von Jahr zu Jahr: 2016 lag er bei 8.652 EUR, 2017 schon bei 8.820 EUR. Erst, wenn die Einkünfte über dem Steuerbetrag liegen, fallen Steuern ab. Diese können jedoch durch Abzug von beispielsweise Werbungskosten gesenkt werden. In den meisten Fällen bekommt man Steuern zurück.
Gerade bei der ersten Steuererklärung fällt es oftmals schwer, die richtigen Formulare auszuwählen. Die gute Nachricht: Für die erste Steuererklärung benötigt man meistens nur wenige Formulare, da man keine Kinder hat und oftmals auch noch keine Immobilien besitzt. Noch einfacher geht es mit der verkürzten Steuererklärung: Diese besteht aus nur 2 Seiten und ist schnell ausgefüllt. Vor allem in dem Jahr nach der Hochzeit kann sich dies lohnen. Du musst nur wenig Zeit investieren und bekommst Steuern zurück. Die verkürzte Steuererklärung eignet sich vor allen dann, wenn Du keine besonderen Kosten absetzen willst und es nur um die Pauschalen und Freibeträge geht. Dafür berechnet das Finanzamt von sich aus einen Freibetrag und benötigt keine Nachweise. Noch schneller kannst Du kein Geld zurückbekommen!
Erste Steuererklärung: Das kannst Du absetzen
Grundsätzlich gibt es 4 Kategorien, die Du bei Deiner ersten Steuererklärung absetzen kannst: Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und Steuerermäßigungen.
Unter Werbungskosten versteht man alle Kosten, die mit dem Beruf oder der Ausbildung zusammenhängen. Dabei geht es von der Bewerbung, über die Fahrtkosten bis hin zu Fortbildungen. Vom Finanzamt werden jährlich 1.000 EUR automatisch als Arbeitnehmerpauschbetrag berücksichtigt. Wenn Du höhere Kosten hattest, lohnt es sich, diese aufzustellen und anzugeben. Dafür benötigst Du aber auch die entsprechenden Belege, um sie nachweisen zu können. Bewahre daher alle Belege von Arbeitsmaterialen, Bewerbungskosten (inklusive Reisekosten), Umzugskosten, Studienkosten und Aus- und Fortbildungskosten auf. Aber unter gewissen Umständen lassen sich auch eine doppelte Haushaltsführung und das Arbeitszimmer von der Steuer absetzen.
Zu Sonderausgaben zählen Beiträge für die Altersvorsorge, Beiträge zu der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, zur Rentenversicherung aber auch Spenden. Wenn Du keine genauen Angaben zu der Höhe der Ausgaben machst, werden Dir pauschal 36 EUR angerechnet.
Krankheitskosten (Arztkosten, Zuzahlung für Medikamente, Brille, etc.), Unterhaltkosten und Katastrophenschäden fallen unter den Begriff der außergewöhnlichen Belastung. Wie viel davon angerechnet wird, hängt von der Höhe Deines Einkommens, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder ab.
Steuerermäßigungen bekommst Du für alle Handwerksarbeiten und Dienstleistungen, die rund um den Haushalt anfallen. Dazu gehörten beispielsweise Kosten für Maler, Heizungswartung, aber auch Kosten für Haushaltshilfen. Diese Art von Kosten fallen bei der der ersten Steuererklärung meist nicht an, da Studenten, Azubis oder Berufseinsteiger solche Dienstleistungen nicht in Anspruch nehmen. Anders sieht das kurz nach der Hochzeit aus: Bei einem Umzug summieren sich die Kosten für Handwerker und Dienstleistungen enorm. Bewahre also unbedingt die Belege auf – es lohnt sich!
Erste Steuererklärung: 5 Schritte zur Steuererklärung
Hier eine kleine Übersicht, damit Deiner ersten Steuererklärung nichts im Weg steht:
Belege und benötigte Daten suchen und sammeln
Formulare besorgen
Formulare ausfüllen und kontrollieren
Nach Steuerbescheid: Bescheid überprüfen
Источники: http://www.meine-erste-steuererklaerung.de/steuererklaerung-selber-machen.html, http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt, http://www.meine-erste-steuererklaerung.de/