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Timestamp: 2018-12-12 00:52:52
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Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 54', '§ 54', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 60', '§ 53']

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3 Elektrische Schaltung
4 Bezeichnungen und Symbole (Kategorien)
5 Herkunft der E-Prüfzeichen
6 Farben der Beleuchtung
7 Scheinwerferanordnung nach Rili 93/92/EWG
8 Scheinwerfer für Abblendlicht
9 Scheinwerfer für Fernlicht
10 Scheinwerfer mit Gasentladungslampen (Xenon)
11 Begrenzungsleuchten (Standlicht vorne)
12 Nebelscheinwerfer
13.1 Lenkerendblinker / „Ochsenaugen“
14 Warnblinkanlage
15 Schlußleuchten
16 Bremsleuchten
17 Kennzeichenbeleuchtung
18 Rückstrahler hinten
19 Sonstige Leuchten nach EWG
20 Umtragung auf EG-Richtlinie
StVZO § 49a - 54 und 60
ECE-R 48
Die Ausrichtung und Höhenangaben beziehen sich auf ein auf ebener Fläche, horizontal stehendes und unbeladenes Fahrzeug.
Wenn keine weiteren Vorschriften bestehen muß ein zusammen gehörendes Leuchtenpaar
annähernd die gleichen photometrischen Eigenschaften aufweisen
symmetrisch zur Mittelachse des Fahrzeug angebracht sein
Die Höhenangaben beziehen sich
bei der größten angegebenen Höhe auf den höchsten Punkt der Lichtaustrittsfläche
bei der geringsten angegebenen Höhe auf den niedrigsten Punkt der Lichtaustrittsfläche
Die Abstandsangaben beziehen sich jeweils auf den äußeren Rand der Lichtaustrittsfläche.
Die Schlußleuchten, Begrenzungsleuchten (Standlicht vorne) und die Kennzeichenleuchte dürfen nur gleichzeitig ein- bzw. ausgeschaltet werden können.
Ausnahme: Verwendung als Parkleuchten
Fernlicht, Abblendlicht und Nebelscheinwerfer dürfen nur dann eingeschaltet werden können, wenn die Beleuchtung nach 1. schon eingeschaltet ist.
Ausnahme: Fernlicht als Lichthupe
Bezeichnungen und Symbole (Kategorien)
Zusätzlich zum E-Prüfzeichen und angehängter Länderkennziffer und der Kennzeichnung mit „50R“ bzw. „R50“ (geprüft für Motorräderräder) können/sollten/müssen unter anderem folgende Kennzeichnungen je nach Beleuchtungsart vorhanden sein:
Umriss- bzw. Begrenzungsleuchte vorne
Scheinwerfer mit Gasentladungslichtquelle (z.B. Xenon)
Scheinwerfer mit Halogenglühlampe
IA, IB, IVA
Rückstrahler, rot und nicht dreieckig
Scheinwerfer für Fernlicht oder Schlußleuchte
Rückstrahler für Fahrräder
Alle Beleuchtungseinrichtungen müssen natürlich entsprechend ihres eigentlichen Einsatzzweckes eingesetzt werden. Es ist z.B., auch bei gleicher Lichtfarbe, nicht zulässig einen Nebelscheinwerfer anstelle eines Abblendscheinwerfers zu verwenden! Nicht alle aufgeführten Kategorien dürfen auch an Motorrädern verbaut werden.
Herkunft der E-Prüfzeichen
Jugoslawien; jetzt Serbien und Montenegro
DDR; Nummer gestrichen, evtl. Bauteile jetzt E1 Deutschland
Abblendlicht, Fernlicht, Begrenzungsleuchte vorne (Standlicht), Parkleuchte vorne:
Blinker, seitliche Rückstrahler:
Schlußleuchte, Bremsleuchte, Nebelschlußleuchte, Parkleuchte hinten, hintere Rückstrahler:
Kontrolleuchte für Fernlicht:
Andere Kontrolleuchten:
keine besonderen Vorschriften / alle Farben zulässig
Leicht abweichende Lichtfarben sind bei Bauteilen mit entsprechenden Prüfzeichen zulässig. (z.B. bläuliche Leuchtmittel oder Streuscheiben)
Vor EZ 1970 dürfen hintere Blinker auch rot sein.
Vor EZ 1983 darf die Bremsleuchte auch gelb sein.
Alle anderen Lichtfarben sind unzulässig!
Es darf kein rotes Licht nach vorne und kein weißes Licht nach hinten abgestrahlt werden, wenn dies zu Verwechslungen führen könnte. Es darf z.B. die Kennzeichenbeleuchtung nicht direkt von hinten zu sehen sein.
Scheinwerferanordnung nach Rili 93/92/EWG
Durch die Anforderungen bezüglich der Anordnung und des Ineinanderbauens von Scheinwerfern ergeben aus der Richtlinie bei beim Vorhandensein von mehr als einem Abblend- oder Fernscheinwerfer folgende Anbaumöglichkeiten:
(StVZO § 50, 93/92/EWG)
Nach StVZO und EG-Richtlinie vorgeschrieben.
StVZO: einer
EG-Rili: einer oder zwei
StVZO: zum unabhängigen Fernscheinwerfer max. 200 mm
EG-Rili: bei zwei Abblendscheinwerfern max. 200 mm, symmetrisch zur Fahrzeugmitte
StVZO: 500 bis 1.200 mm, bei EZ vor 1.1.88 Unterkante bis 1.000 mm
EG-Rili: 500 bis 1.200 mm
Beim Einschalten des Abblendlichts müssen sich alle Fernscheinwerfer gleichzeitig abschalten.
StVZO / EG-Rili: einer oder zwei
StVZO / EG-Rili: bei zwei Fernscheinwerfern max. 200 mm
StVZO / EG-Rili: keine besonderen Vorschriften
StVZO: blaue Kontrolleuchte oder Anzeige durch Schalterstellung
EG-Rili: blaue Kontrolleuchte
Scheinwerfer mit Gasentladungslampen (Xenon)
Fahrzeuge deren Scheinwerfer (Abblend- und/oder Fernlicht) mit Gasentladungslampen (Xenon) ausgestattet sind müssen
auf dem Scheinwerfer die entsprechende Kategorie „D“ tragen,
mit einer Scheinwerferreinigungsanlage,
mit einer automatischen Leuchtweitenregulierung und
mit einer Schaltung versehen sein, die das Eingeschaltetsein des Abblendlichts auch bei Fernlicht sicherstellt, da Gasentladungslampen nach dem Einschalten eine gewisse Zeit benötigen um die volle Leuchtkraft zu erreichen.
Begrenzungsleuchten (Standlicht vorne)
(StVZO § 51, 93/92/EWG)
Nach StVZO vorgeschrieben, nach EG-Richtlinie vorgeschrieben. Es muss zusätzlich zum Abblendlicht und Fernlicht leuchten.
StVZO: eine
EG-Rili: eine oder zwei
Abstände/Position:
StVZO: ausschließlich im Scheinwerfer
EG-Rili: bei zwei Leuchten max. 200 mm, symmetrisch zur Fahrzeugmitte
StVZO: 350 bis 1.500 mm
EG-Rili: 350 bis 1.200 mm
(StVZO § 52, 93/92/EWG)
Nach StVZO und EG-Richtlinie zulässig.
Anbauposition:
StVZO: max. 250 mm von der Fahrzeugmitte entfernt
EG-Rili: Fahrzeugmitte, bei zwei Nebelscheinwerfern symmetrisch zur Fahrzeugmitte
StVZO / EG-Rili: nicht höher als der Abblendscheinwerfer
Mit Fernlicht, Abblendlicht, Begrenzungsleuchte (Standlicht), d.h. es ist kein Relais notwendig.
(StVZO § 54, 93/92/EWG, ECE-R53)
Nach StVZO ab EZ 1.1.1962 vorgeschrieben, nach EG-Richtlinie vorgeschrieben.
StVZO / EG-Rili: vier
StVZO: zueinander min. 340 mm vorne und 240 mm hinten, 100 mm zum Scheinwerfer
EG-Rili: zueinander min. 240 mm vorne und 180 mm hinten
StVZO / EG-Rili: 350 bis 1.200 mm
StVZO: zulässig
EG-Rili: vorgeschrieben, optisch und/oder akustisch
Lenkerendblinker / „Ochsenaugen“
(§ 54 Abs. 1a StVZO, 93/92/EWG)
StVZO: zulässig*
EG-Rili: zulässig nur in Verbindung mit am Fahrzeugheck angebrachten Blinkern
*Ab EZ 1.1.1987 dürfen die nach hinten wirkenden Blinker nicht mehr an beweglichen Fahrzeugteilen angebracht sein, es müssen also zusätzlich nach hinten wirkende Blinker am Fahrzeugheck angebracht sein. Das heißt, daß Lenkerendblinker als alleinige Blinker nur bei Fahrzeugen mit einem EZ-Datum vor 1.1.1987 zulässig sind!
StVZO: zueinander min. 560 mm
EG-Rili: s.o.
Lenkerendblinker müssen auch an Fahrzeugen mit einer EZ vor dem 1.1.1987 eingetragen werden, da es z.Zt. keine für vorne und hinten typgeprüften Lenkerendblinker mit EG-Betriebserlaubnis gibt.
Die Prüfer geben sich aber in der Regel nicht mit der gesetzlich geforderten Mindestbreite von 560 mm zufrieden, da die Blinker sonst bei voll eingeschlagenem Lenker nur schlecht oder gar nicht sichtbar wären!
(StVZO § 53a, 93/92/EWG, ECE-R53)
„Mittels eines besonderen Schalters zur synchronen Funktion aller Fahrtrichtungsanzeiger.“
StVZO: vorgeschrieben, rote Kontrolleuchte
EG-Rili: vorgeschrieben
(StVZO § 53, 93/92/EWG, ECE-R 50)
StVZO / EG-Rili: eine oder zwei
EG-Rili: 250 bis 1.500 mm
Ein Rücklicht kann aus Schluß-, Brems- und Kennzeichenleuchte bestehen. Für eine nach ECE-R 50 genehmigte Schlußleuchte ist eine Kennzeichnung mit der Kategorie „R“ für Schlußleuchte nicht vorgesehen. Eine Kennzeichnung mit „50 R“ ist ausreichend. Alternativ dürfen auch nach ECE-R 7 genehmigte Schlußleuchten mit Kategorieangabe „R“ verwendet werden.
(StVZO § 53, 93/92/EWG)
Nach StVZO ab EZ 01.01.1988 vorgeschrieben.
Nach EG-Rili vorgeschrieben.
(StVZO § 60, 93/92/EWG, ECE-R48)
Nach StVZO und EG-Richtlinie vorgeschrieben für amtliches Kennzeichen.
Das Licht der Kennzeichenbeleuchtung darf von hinten nicht direkt zu sehen sein. Siehe auch "Farben der Beleuchtung".
Versicherungsschilder sind keine amtlichen Kennzeichen, sie müssen nur gut sichtbar am Fahrzeugheck angebracht werden und benötigen keine Kennzeichenbeleuchtung.
(StVZO § 53, 93/92/EWG Anh. IV Nr.6.12)
StVZO / EG-Rili: nicht dreieckig
StVZO / EG-Rili: Fahrzeugmitte
StVZO / EG-Rili: 250 bis 900 mm
Sonstige Leuchten nach EWG
(93/92/EWG Anh. V Nr.6.8; 6.9; 6.11)
Zulässig sind außerdem:
gelbe, nicht dreieckige, seitliche Rückstrahler
weiße, reflektierende Reifenflanken
Umtragung auf EG-Richtlinie
Es ist durchaus möglich ein älteres Fahrzeug, welches noch nach StVZO geprüft und zugelassen wurde auf die EG-Richtlinie umtragen zu lassen. Einen aufgeschlossenen Prüfer vorausgesetzt könnte dann folgende oder eine ähnliche Eintragung in den Fahrzeugpapieren stehen:
BELEUCHTUNG ENTSPRICHT RICHTLINIE 93/92/EWG
Damit wären dann z.B. die geringeren Blinkerabstände nach der EG-Richtlinie legal. Voraussetzung ist allerdings, daß alle Beleuchtungseinrichtungen des Fahrzeugs den EG-Richtlinien entsprechen bzw. vorhanden sind und natürlich auch die entsprechenden Prüfzeichen tragen.
R 50 – Beleuchtung Krafträder - .pdf
Vielen Dank an Verbali für’s finden der besten Quelle!
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Kategorien: Elektrik | Vorschriften
Diese Seite wurde zuletzt am 25. Januar 2014 um 06:41 Uhr geändert.
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