Source: https://tierimrecht.org/de/recht/hunderecht/obwalden/
Timestamp: 2019-04-26 16:05:37
Document Index: 115250177

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 31', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1']

Kantonales Gesetz über das Halten von Hunden und die Hundesteuer vom 21. Oktober 1979 (818.3)
Veterinärgesetz vom 2. Dezember 2010 (818.1)
Ausführungsbestimmungen zum Veterinärgesetz vom 11. Januar 2011 (818.111)
Jagdverordnung vom 25. Januar 1991 (651.11)
Regierungsratsbeschluss über die kantonalen Wildruhezonen (651.150)
Hunde sind so zu halten, dass der Schutz von Menschen, Tieren sowie öffentlicher und privater Anlagen gewährleistet ist (Art. 1 Abs. 1 Hundegesetz/OW).
Hundehalter müssen ihre Hunde so beaufsichtigen, dass sie keine Personen und Tiere anfallen oder auf andere Weise belästigen, beispielsweise durch Verunreinigen von Anlagen, Trottoirs, Geh- und Wanderwegen, fremden Gärten, Parkanlagen, Kinderspielplätzen sowie landwirtschaftlichen Kulturen während der Vegetationszeit (Art. 1 Abs. 2 Hundegesetz/OW).
Die Einwohnergemeinden können durch Verordnung eine Hundesteuer einführen. Sie setzen dabei die Steueransätze fest und regeln Zuständigkeit, Verfahren, Steuerbezug und Steuerermässigung sowie die Verwendung der Erträgnisse (Art. 2 Hundegesetz/OW).
In Wildruhegebieten sind Hunde vom 1. Dezember bis zum 30. April an der Leine zu führen (zu den einzelnen Gebieten siehe Anhang des Regierungsratsbeschlusses über die Wildruhegebiete, Link oben). In Schlierengrat, Nüwenalpwald, Schattenberg, Rosalp/Gerlisalp/Gemsgrube, Bärengraben, Teufimatt und Ross-/Dälenboden gilt die Leinenpflicht bis zum 15. Juli (Art. 4 Regierungsratsbeschluss über die Planungszone zur Sicherung der Wildruhegebiete).
Die Jagdverwaltung kann bei jagenden Hunden den Abschuss anordnen (Art. 31 Jagdverordnung/OW).
Der Kanton Obwalden hat in seine Hundegesetzgebung keine speziellen Regelungen zu potenziell gefährlichen Hunden und keine Rasseliste aufgenommen. Allgemein gilt, dass Hunde so zu halten sind, dass der Schutz von Menschen, Tieren sowie öffentlicher und privater Anlagen gewährleistet sind (Art. 1 Abs. 1 Hundegesetz/OW).
Hundehalter müssen ihre Hunde so beaufsichtigen, dass sie keine Personen und Tiere anfallen oder auf andere Weise belästigen (Art. 1 Abs. 2 Hundegesetz/OW).
Die Einwohner- bzw. Bezirksgemeinderäte können durch Verordnung weiter gehende Vorschriften über die Hundehaltung erlassen, insbesondere betreffend die Hygiene, Wartung, Beaufsichtigung oder Betretverbote (Art. 1 Abs. 3 Hundegesetz/OW).
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