Source: http://tus-witten-stockum.de/index.php?id=273
Timestamp: 2020-07-15 01:34:31
Document Index: 393617190

Matched Legal Cases: ['§ 110', '§ 12', '§ 10', '§ 11', '§11', '§ 11', '§ 26', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 3', '§ 6', '§ 15', '§ 15', '§ 12', '§ 14', '§ 6', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§15', '§ 4', '§ 15', '§11', '§ 20']

Satzung - TuS-Witten-Stockum
Satzung TuS Witten-Stockum 1945 e.V.
1.1 Der Verein führt den Namen „Turn‑ und Sportverein Witten-Stockum 1945 e.V.", Kurzform "TuS Stockum 1945 e.V." Die Vereinsfarben sind „rot-weiß".
1.2 Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Bochum unter der Nummer VR 10325 eingetragen.
a. Der Sitz des Vereins ist 58434 Witten-Stockum.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, der Jugendpflege und –hilfe, der Kultur sowie des öffentlichen Gesundheitswesens. Diese Zwecke werden verwirklicht durch:
2. Durchführung von Sport und sportlichen Veranstaltungen sowie nichtsportlichen Veranstaltungen, die dem o.a. Zweck dienen
3. Aus-/Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern, Trainern und Helfern.
5. Erstellung, Instandhaltung und –setzung sowie Verwaltung der dem Verein gehörenden oder überlassenen Gegenstände und Immobilien.
2b.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke zugunsten der Allgemeinheit im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung
2b.2 Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die gemeinnützigen satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
2b.3 Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und religiös neutral.
2b.4 Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2b.5 Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.
3.4 Außerordentliche Mitglieder sind die Kinder und Jugendlichen des Vereins bis zum 18. Lebens­jahr und die juristischen Personen.
3.5 Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand.
3.6 Dem Antrag Minderjähriger müssen die ge­setzlichen Vertreter zugestimmt haben. Die Zustim­mung eines Elternteils gilt ausdrücklich auch im Na­men des anderen Elternteils als verbindlich. Die Vorschrift des § 110 BGB bleibt unberührt.
4.1 Die Mitglieder bestimmen durch die Mitglieder­versammlung die allgemeinen Richtlinien der Ver­einsarbeit. Ordentliche Mitglieder haben volles An­trags‑ und Stimmrecht. Sie können in die Vorstandsgremien und in den Ältestenrat gewählt werden. Außerordentliche Mitglieder können in der Mitgliederversammlung durch Abordnungen mit beratender Stimme vertreten werden.
4.2 Alle Mitglieder haben das Recht, am allgemei­nen Vereinsleben teilzunehmen und die Einrichtun­gen des Vereins nach den geltenden Bestimmun­gen zu nutzen.
4.3 Unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Abteilung können alle Mitglieder in al­len Abteilungen Sport betreiben. Gegebenenfalls müssen sie sich an den von den Abteilungen be­schlossenen Umlagen beteiligen.
4.4 Während des Sportbetriebes sind alle Mitglie­der im Rahmen der Sporthilfe gegen Unfallschäden versichert.
4.5 Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins zu fördern, die Vereinssatzung und die Be­schlüsse und Anweisungen der Mitgliederver­sammlung und Vorstandsgremien zu beachten und mit dem Vereinseigentum pfleglich umzugehen.
4.6 Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig dem Ver­ein Sach‑ oder Vermögensschäden zufügt, hat hierfür Ersatz zu leisten. Bei Haftpflichtansprüchen Dritter gegen den Verein kann dieser den Verursacher regresspflichtig machen.
4.7 Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nicht für die bei der Ausübung des Sports, bei sportlichen Veranstaltungen oder bei einer sonstigen für den Verein erfolgten Tätigkeit, Unfällen, Diebstählen oder sonstigen Schädigungen, es sei denn, dem Verein fällt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last.
5.1 Das Beitragsaufkommen des Vereins muss die wirtschaftliche Existenz des Vereins sichern.
5.2 Die Höhe der für alle Mitglieder verbindlichen Beiträge und Aufnahmegebühren wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.
5.4 Die Mitgliedsbeiträge sind eine Bringschuld. Sie werden im voraus fällig und sind vierteljährlich zu zahlen.
6.1 Die Mitgliedschaft im Verein endet mit dem Tod des Mitgliedes oder durch freiwilligen Austritt oder durch Streichung aus der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein.
6.2 Der Austritt ist nur halbjährlich möglich zum 30.6. und 31.12. eines Jahres durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand. Diese muss mindestens 6 Wochen vor diesen Fristen abgegeben werden. (Kündigungsfrist) Ausnahmen können sich durch Verbandsregelungen ergeben.
6.3 Ein Mitglied kann durch Beschluss des ge­schäftsführenden Vorstands aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn er trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung den Vereinsbeitrag nicht ent­richtet hat.
6.4 Ein Mitglied wird aus dem Verein ausgeschlos­sen bei schweren Verstößen gegen die Satzungen, bei Nichtbefolgung von Beschlüssen und Anwei­sungen der Vereinsorgane, bei vereinsschädigen­dem oder unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.
6.5 Der Ausschluss wird nach Anhörung des Mit­glieds vom erweiterten Vorstand beschlossen, wo­bei zwei Drittel der anwesenden Mitglieder dem Ausschluss zustimmen müssen. Der Ausschluss ist dem Mitglied unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen. Erhebt es innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Schreibens Widerspruch, entschei­det der Ältestenrat endgültig.
6.6 Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlischt jedes Recht gegenüber dem Verein. Das bei dem Ausge­schiedenen in Verwahrung befindliche Vereinsei­gentum ist unverzüglich an den geschäftsführen­den Vorstand zurückzugeben.
d. der Ältestenrat
e: die Vereinsjugendversammlung.
8.1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste be­schließende Organ des Vereins. Sie beschließt über die grundlegenden Aufgaben und Ziele des Vereins und bestimmt die allgemeinen Richtlinien der Ver­einsarbeit. Sie setzt die Höhe der Mitgliedsbeiträge fest. Sie wählt den geschäftsführenden Vorstand, den Ältestenrat und die Kassenprüfer. Sie nimmt die Berichte der von ihr gewählten Organe entgegen und entscheidet über deren Entlastung. Sie kann diese Organe oder einzelne ihrer Mitglieder abberufen. Sie entscheidet über die Auflösung des Vereins.
8.2 Die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzen­den des Vereins als ordentliche Mitgliederversamm­lung (Jahreshauptversammlung) oder als außeror­dentliche Mitgliederversammlung unter Angabe des Zeitpunktes, des Ortes und der Tagesordnung min­destens 14 Tage vor dem Termin der Versammlung einzuberufen.
8.3 Die Benachrichtigung der Mitglieder erfolgt durch Aushang an den Übungsstätten und in den Schaukästen des Vereins.
8.4 Antrags- und stimmberechtigt in der Mitgliederver­sammlung sind alle ordentlichen Mitglieder des Vereins.
9.1 Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahres­hauptversammlung) findet alljährlich innerhalb von fünf Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres statt.
9.2 Die Tagesordnung der ordentlichen Mitglieder­versammlung muss mindestens folgende Punkte ent­halten:
a. Allgemeiner Jahresbericht des Vorstandes
b. Bericht des Schatzmeisters über den Jahresab­schluss und den Haushaltsplan des laufenden Geschäftsjahres.
d. Beschlussfassung über die Entlastung des Vor­standes und des Ältestenrates
e. Wahlen und Bestätigungen nach Maßgabe der Satzungen
f. Beschlussfassung über vorliegende Anträge
9.3 Stimmberechtigte Mitglieder können bis zum 7. Tag vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ta­gesordnung schriftlich beim Vereinsvorsitzenden einreichen. Sie sind dann in die Tagesordnung auf­zunehmen. Später eingehende Anträge müssen als Dringlichkeitsanträge vom Versammlungsleiter zu­gelassen werden, wenn die Mehrheit der anwesen­den stimmberechtigten Mitglieder dem zustimmt.
10.1 Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der geschäftsführende Vor­stand es beschließt, oder wenn dieses von einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder wegen der gleichen Sache schriftlich beim Vereinsvorsitzenden beantragt wird.
10.2 Die Einberufung muss unter Angabe der An­tragsgründe spätestens 14 Tage nach Eingang des Antrags und 10 Tage vor dem Termin der Versamm­lung erfolgen.
10.3 Die Tagesordnung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darf nur Punkte enthalten, die zu deren Einberufung geführt haben. Über die in der vorausgegangenen ordentlichen Mitgliederver­sammlung gefassten Beschlüsse kann in einer außer­ordentlichen Mitgliederversammlung nicht befunden werden.
10.4 Der Vorsitzende des Ältestenrates ist nach § 12.8 der Satzungen verpflichtet, eine Mitgliederver­sammlung einzuberufen und zu leiten, wenn der ge­schäftsführende Vorstand nicht mehr arbeitsfähig ist und Neuwahlen erforderlich sind.
11.1 Jede ordnungsgemäß einberufene Mitglieder­versammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
11.2 Sie wird geleitet vom Vereinsvorsitzenden oder seinem Stellvertreter, bei deren Verhinderung von einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, im Fall nach § 10.4 vom Vorsitzenden des Ältestenrates.
11.4 Antrags- und stimmberechtigt sind alle or­dentlichen Mitglieder, sofern sie sich in die Anwesen­heitsliste eingetragen haben. Ihr Antrags- und Stimmrecht ist nur persönlich ausübbar. Als Zahl der stimmbe­rechtigten Teilnehmer der Versammlung gilt die Anzahl der Eintragungen ohne Rücksicht darauf, ob das eingetragene Mitglied im Augenblick der Ab­stimmung anwesend ist.
11.5 Bis auf die Ausnahme bei der Vorstandswahl nach § 11.8 und Satzungsänderungen nach §11.10 werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Enthaltungen bleiben unberücksichtigt.
11.6 Bis auf die Ausnahme bei der Wahl des ge­schäftsführenden Vorstandes nach § 11.7 erfolgen alle Abstimmungen offen durch Handzeichen, es sei denn, die Versammlung beschließt etwas anderes.
11.7 Die Wahlen der Vorstandsmitglieder erfolgen geheim und schriftlich. Liegt nur ein Vorschlag vor für das jeweilige Amt, so kann die Wahl offen durch Handzeichen erfolgen, wenn der Kandidat zustimmt und nicht mindestens die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine geheime Wahl fordert.
11.8 Zur Wahl der Mitglieder des geschäftsführen­den Vorstandes ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich (Stimmenthaltungen zählen als ungültige Stimmen). Bei mehreren Kandidaten für ein Vorstandsamt genügt im zweiten Wahlgang die rela­tive Mehrheit.
11.9 Bei den Wahlen können nicht anwesende Mit­glieder nur kandidieren, wenn ihre schriftliche Zu­stimmung dem Versammlungsleiter vorliegt.
11.10 Anträge auf Satzungsänderungen können nur auf die Tagesordnung einer Mitgliederversammlung gesetzt werden, wenn diese mindestens 3 Monate vor der Versammlung dem geschäftsführenden Vor­stand zur Erarbeitung einer Stellungnahme vorgelegt werden. Satzungsänderungen können nur beschlos­sen werden, wenn zwei Drittel der abgegebenen Stimmen zustimmen.
11.11 Über jede Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen. Die gefassten Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen, Wahlergebnisse sind mit den Stimmenverhältnissen aufzuführen. Das Pro­tokoll ist vom Versammlungsleiter und dem von ihm zu bestimmenden Protokollführer und gegebenen­falls vom Wahlleiter zu unterzeichnen und ist in der nächsten Sitzung des erweiterten Vorstandes zur Genehmigung vorzulegen.
12.1 Der geschäftsführende Vorstand ist im Abstand von 2 Jahren von der ordentlichen Mitgliederver­sammlung zu wählen.
12.2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstan­des sind:
a. der erste Vorsitzende des Vereins
b. zwei zweite Vorsitzende des Vereins als ständiger Vertre­ter
c. der Geschäftsführer und der 2. Geschäftsführer
d. der Schatzmeister und der 2. Schatzmeister
e. der Re­ferent für Öffentlichkeitsarbeit und sein Vertreter
f. der Marketingleiter und sein Vertreter
g. der Organisationslei­ter und sein Vertreter
h. der Vereinsjugendleiter und sein Vertreter
12.3 Zur Vertretung des Vereins gemäß § 26 BGB sind berechtigt der erste Vorsitzende alleine, oder der zweite Vorsitzende zusammen mit einem weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstands.
12.4 Der geschäftsführende Vorstand vertritt die Belange des Gesamtvereins nach außen und inner­halb des Vereins. Er ist für alle Vereinsangelegenhei­ten zuständig, sofern diese Satzung nichts anderes bestimmt. Zu seinen Aufgaben gehören insbeson­dere:
a. Vorbereitung und Durchführung von Mitglie­derversammlungen, Festlegung der Tagesordnung, Bericht über seine Tätigkeit, Stellungnahme zu vor­liegenden Anträgen. Vorbereitung von vorliegenden Anträgen an die Mitgliederversammlung
b. Aus­führung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.
c. Verwaltung des Vermögens und Abwicklung al­ler Finanzangelegenheiten
d. Abschluss und Kündi­gung von Verträgen, einschließlich der Arbeitsverträge mit Übungsleitern und anderen bezahlten Kräften
e. Verwaltung des Mitgliederbestandes, Auf­nahme von Mitgliedern, Einzug der Beiträge, Ehrung von Mitgliedern, Streichungen aus der Mitgliederliste
f. Erarbeitung von Übungsstundenplänen und Raumverteilungsplänen, die vom erweiterten Vor­stand genehmigt werden müssen
g. Archiv- und Öf­fentlichkeitsarbeit, Werbung
h. Genehmigung der Ordnungen der Abteilungen
i. die Prüfung der Abteilungskassen.
12.5 Die Mitglieder des geschäftsführenden Vor­stands können an allen Abteilungsversammlungen und Ausschusssitzungen teilnehmen. Sie sind Mit­glieder des erweiterten Vorstands.
12.6 Die Aufteilung der anfallenden Arbeiten regelt der Vorstand in eigener Verantwortung. Die Mitglie­der vertreten sich untereinander.
12.7 Die Amtszeit aller Vorstandsmitglieder läuft bis zur Neuwahl. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzei­tig aus, kann der erweiterte Vorstand auf Antrag des Vereinsvorsitzenden ein Vereinsmitglied bis zur Neu­wahl mit der Wahrnehmung des Vorstandsamtes beauftragen.
12.8 Fällt der gesamte Vorstand aus, hat der Älte­stenrat die Aufgaben des Vorstandes zu überneh­men und eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die einen neuen Vorstand zu wählen hat.
12.9 Wenn ein Vorstandsmitglied seine Amtspflich­ten grob vernachlässigt, seine Rechte missbraucht oder vereinsschädigend wirkt, so kann dieses nach Ermahnung und Anhörung durch einen Vorstandsbeschluss von seinem Amt abberufen werden. Der Beschluss muss in einer Sondersitzung mit zwei Drit­teln der tatsächlichen Mitglieder gefasst werden. Der Betroffene kann in einer Frist von vier Wochen schriftlich beim Ältestenrat Einspruch erheben. Die­ser entscheidet nach Anhörung und Beratung end­gültig und entscheidet nach Absprache mit dem Vor­stand über das evtl. notwendige Verfahren zur Neuwahl.
12.10 Die Sitzungen des geschäftsführenden Vor­standes werden vom ersten Vorsitzenden oder dem von ihm beauftragten Vorstandsmitglied angesetzt und geleitet. Die Tagesordnung wird zu Beginn der Sitzung festgelegt.
12.11 Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen worden sind und mindestens die Hälfte der Mitglieder, darunter der erste oder zweite Vorsitzende, anwesend sind.
12.12 Bei der Beschlussfassung sollte möglichst Ein­stimmigkeit erzielt werden. Ist dies nicht möglich, entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglie­der. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
13.1 Zum erweiterten Vorstand gehören die Mitglie­der des geschäftsführenden Vorstands, die nach § 15.1 Abgeordneten der Abteilung, die nach § 15.8 vom geschäftsführenden Vorstand berufenen Vertre­ter der Abteilungen und der nach § 16.4 gewählte Ju­gendsprecher.
13.2 Der Vereinsjugendsprecher hat in den Sitzun­gen des erweiterten Vorstands Antrags- und Stimm­recht, auch wenn er nach § 3.3 nicht zu den ordentli­chen Mitgliedern des Vereins zählt.
13.3 Die Mitglieder des Ältestenrats nehmen mit be­ratender Stimme an den Sitzungen des erweiterten Vorstands teil.
13.4 Der erweiterte Vorstand berät den geschäfts­führenden Vorstand. Er ist bemüht um eine gute Zu­sammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen untereinander und zwischen Vereinsvorstand einer­seits und Abteilungsleitungen andererseits. Vereins­vorstand und Abteilungsleitungen berichten im er­weiterten Vorstand über ihre Arbeit. Zu den Aufgaben des erweiterten Vorstandes gehören ins­besondere:
a. Mitwirkung bei der Vorbereitung der Mitgliederversammlungen
b. Genehmigung der vom geschäftsführenden Vorstand und den Abteilungen vorgelegten Übungsstundenpläne, Veranstaltungs­pläne und Raumverteilungspläne
c. Planung und Vorbereitung von abteilungsübergreifenden Veran­staltungen
d. Berufung von Ausschüssen für beson­dere Aufgaben
e. Ausschluss von Mitgliedern nach § 6.5
f. Genehmigung zum Aufbau neuer Abteilungen nach § 15.9
g. Auflösung von Abteilungen nach § 15.10
h. Vorschläge zur Ehrung von Mitgliedern.
i. Beauftra­gung von Mitgliedern mit Vorstandsaufgaben nach § 12.7
j. Zuwahlen zum Ältestenrat nach § 14.7
13.5 Die Sitzungen des erweiterten Vorstands kön­nen auf Beschluss der Versammlung in einem be­stimmten Turnus erfolgen. Dann bedarf es keiner weiteren Einladung. Ist dies nicht der Fall, hat der er­ste Vorsitzende des Vereins spätestens eine Woche vor dem Sitzungstermin die Mitglieder einzuladen. In dringenden Fällen kann die Einladung auch kurzfri­stig erfolgen, dann aber unter Angabe des Anlasses.
13.6 Die Sitzungen werden vom ersten Vorsitzen­den oder seinem Vertreter geleitet. Die Tagesordnung wird zu Beginn der Sitzung beschlossen. An­träge können von allen Mitgliedern des erweiterten Vorstands gestellt werden.
13.7 Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebe­nen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
14.1 In den Ältestenrat sind für die Dauer von 2 Jah­ren fünf Vereinsmitglieder zu wählen. Diese dürfen kein Amt im geschäftsführenden Vorstand des Ver­eins oder in den Abteilungsvertretungen bekleiden.
14.2 Aufgabe des Ältestenrates ist es, die Organe des Vereins zu beraten, in schwierigen Fällen zu ver­mitteln und Entscheidungen zu treffen. Bei Ein­sprüchen gegen den Vereinsausschluss von Mitglie­dern nach § 6.5 und Abberufung von Vorstandsmitgliedern nach § 12.9 hat er nach An­hörung der Betroffenen und Beratung die endgültige Entscheidung zu treffen. Nach § 12.8 hat er die Auf­gaben des Vorstands zu übernehmen, wenn der ge­samte Vorstand ausfällt. Er hat dann eine Mitglieder­versammlung einzuberufen, die einen neuen Vorstand zu wählen hat. Er kann auch auf Beschluss des erweiterten Vorstands für eine Übergangszeit mit Aufgaben des Vorstands betraut werden, wenn durch Ausfall mehrerer Mitglieder der geschäfts­führende Vorstand nicht mehr arbeitsfähig ist und Maßnahmen nach § 12.7 noch nicht möglich sind.
14.3 Der Ältestenrat wirkt nach Maßgabe der Ehre­nordnung bei der Ehrung von Mitgliedern mit.
14.4 Der Ältestenrat nimmt an allen Sitzungen des erweiterten Vorstands mit beratender Stimme teil.
14.6 Der geschäftsführende Vorstand und die Ab­teilungsleitungen sind dem Ältestenrat gegenüber zur Berichterstattung verpflichtet, wenn dies zur Erle­digung seiner Aufgaben erforderlich ist.
14.7 Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Älte­stenrat aus, so kann der erweiterte Vorstand ein neues Mitglied berufen, das bis zur nächsten Mitglie­derversammlung im Amt bleibt.
14.8 Der Ältestenrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden, der zu den Sitzungen einlädt und diese leitet.
14.9 Der Ältestenrat ist nur beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung sollte möglichst Einstimmigkeit erzielt werden. Ist dies nicht der Fall, entscheidet die Mehr­heit der anwesenden Mitglieder.
14.10 Über die Sitzungen des Ältestenrats ist Proto­koll zu führen. Der Inhalt der Beratungen ist geheim. In das Protokoll sind nur der Wortlaut der Anträge und die Beschlüsse aufzunehmen. Die Beschlüsse sind dem geschäftsführenden Vorstand und dem Betroffenen mitzuteilen.
§15 Die Abteilungen
15.1 Die Mitglieder des Vereins sind in Abteilungen erfasst.
15.2 Die Abteilungen verwalten ihre internen Ange­legenheiten selbständig, organisieren in eigener Ver­antwortung den Übungs- und Wettkampfbetrieb und andere abteilungsinterne Veranstaltungen. Dabei sind sie an die Beschlüsse und Weisungen des ge­schäftsführenden Vorstands gebunden, wenn Inter­essen des Gesamtvereins oder anderer Abteilungen berührt werden.
15.3 Eine rechtswirksame Vertretung einer Abtei­lung kann nur durch den geschäftsführenden Vor­stand des Gesamtvereins erfolgen. Dieser ist auch zuständig und verantwortlich für den Abschluss und die Kündigung von Verträgen, einschließlich der Ver­träge mit bezahlten Übungsleitern und anderen be­zahlten Kräften.
15.4 Die Abteilungen beschließen in Abteilungsver­sammlungen Abteilungsordnungen, deren Bestim­mungen den Satzungen des Vereins nicht wider­sprechen dürfen.Analog zu den §§ 4.1 und 11.4 kann Antrags- und Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden. Eine Abteilungsordnung ist gültig, wenn sie vom geschäftsführenden Vorstand be­stätigt wird.
15.5 Die Abteilungen wählen nach den Bestimmun­gen ihrer Ordnungen ihre Abteilungsleitungen, zu de­nen mindestens ein Abteilungsleiter, ein Geschäfts­führer ein Kassierer und der Fachjugendleiter gehören muss. Die Abteilungsleitungen sind unmittel­bar nach der Wahl dem geschäftsführenden Vor­stand zu nennen.
15.6 Die Abteilungsversammlungen müssen späte­stens bis zum 31.3. eines Kalenderjahres stattgefunden haben, damit Kassenbe­richte, Beschlüsse und Wahlergebnisse vorliegen.
15.7 Der Abteilungsleiter oder ein anderes von ihm beauftragtes Mitglied der Abteilungsleitung ist Mit­glied im erweiterten Vorstand des Vereins.
15.8 Für Abteilungen, die sich im Aufbau befinden, und für Abteilungen, in denen aus besonderen Grün­den eine Wahl nicht erfolgen konnte, muss der geschäftsführende Vorstand einen Abteilungsleiter mit einem Vertreter im erweiterten Vorstand berufen. Diese bleiben im Amt, bis die Abteilungsversamm­lung eine neue Abteilungsleitung wählt.
15.10 Über die Auflösung einer Abteilung be­schließt die Abteilungsversammlung nach Maßgabe der Abteilungsordnung. Sind die Voraussetzungen für eine geordnete Abteilungsarbeit nicht mehr gege­ben, kann der erweiterte Vorstand die Auflösung be­schließen.
15.11 Alle Kinder und Jugendlichen des Vereins werden in Abhängigkeit zur betriebenen Sportart der Seniorenabteilung zugeordnet.
15.12 Ab einer Anzahl von 20 Jugendlichen kann ein eigener Abteilungsjugendvorstand installiert werden. Dieser besteht mindestens aus dem Vorsitzenden, einem Geschäftsführer und dem Kassierer. Die Fußballabteilung hat zwingend einen Abteilungsjugendvorstand.
15.13 Wird ein Jugendvorstand gewählt, so stellt dieser einen eigenen Etat auf, verwaltet ihn und legt Rechenschaft ab.
16.1 Die Vereinsjugendversammlung ist das be­schließende Organ der Jugendabteilung des Vereins (§ 15.11). Sie hat eine Vereinsjugendordnung zu be­schließen, deren Bestimmungen den Satzungen des Vereins nicht widersprechen dürfen. Die Vereinsju­gendordnung ist gültig, wenn sie vom erweiterten Vorstand genehmigt ist.
16.2 Die Vereinsjugendversammlung hat nach Maßgabe der Jugendordnung einen Vorstand und einen Jugendsprecher zu wählen,
16.3 Der von der Jugendversammlung gewählte Vereinsjugendleiter muss ordentliches Mitglied des Vereins sein. Seine Wahl ist nur gültig, wenn sie von der Mitgliederversammlung bestätigt wird. Er ist Mit­glied im geschäftsführenden Vorstand.
16.4 Die Fachjugendleiter aller Abteilungen sowie die Abteilungsjugendvorstände richten einmal jährlich eine Vereinsjugendversammlung aus. Sie wählt den Jugendleiter. Darüber hinaus werden bei dieser Versammlung alle generellen Fragen der Jugendabteilungen besprochen, insbesondere die Verwendung der diesen Abteilungen zufließenden Mittel.
16.5 Der von der Jugendversammlung gewählte Jugendleiter ist Mitglied im geschäftsführenden Vorstand. Er hat dort Antrags- und Stimmrecht; er muss volljährig sein.
16.6 Die Vereinsjugendversammlung muss minde­stens einmal im Jahr spätestens 4 Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung stattfinden.
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer und zwei Vertreter für die Dauer von zwei Jahren. Die gleichzeitige Wiederwahl von zwei Kassenprüfern ist nicht zulässig. Die Kassenprüfer sind verpflichtet, die Kassen der Vereinsorgane auf Ordnungsmäßigkeit zu überprüfen und den Jahresabschluss zu kontrollieren. Über die Kassenprüfung ist ein Protokoll anzufertigen. Die Kassenprüfer erstatten in der Mitgliederver­sammlung Bericht und können die Entlastung des Vorstandes beantragen.
Satzungsänderungen kann die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen beschließen, wenn dieser Punkt auf der Tagesordnung steht und der geschäftsführende Vorstand vorher Gelegenheit gehabt hat, dazu Stellung zu nehmen (§11.10).
Über die Auflösung des Vereins beschließt eine dafür einberufene Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Das nach Erfüllung aller Verpflichtungen noch vorhandene Vermögen fällt bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisheri­gen Zwecks zu gleichen Teilen den gemeinnützigen karitativen Verbänden im Stadtteil Witten-Stockum zu.
§ 20: Inkrafttreten am 15.3.1987
Letzte Änderung durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 24. Mai 2017.