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Timestamp: 2016-10-27 22:57:58
Document Index: 74056654

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 109']

9C_326/2007 (01.10.2007)
9C_326/2007
B.________, 1959, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Procap, Schweizerischer Invaliden-Verband, Froburgstrasse 4, 4600 Olten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 16. Februar 2007.
B.________ (geboren 1959) arbeitete zuletzt vom 1. Februar 1995 bis 31. Oktober 1996 als Sekret�rin bei der Firma Z.________ AG. Wegen R�cken- und Nackenschmerzen meldete sie sich im April 1997 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verf�gung vom 5. Oktober 1998 sprach ihr die IV-Stelle Basel-Landschaft gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 70 % ab 1. Mai 1997 eine ganze Invalidenrente zu. Im Rahmen eines Revisionsverfahrens hob sie mit Verf�gung vom 20. Oktober 2005 nach Ermittlung eines Invalidit�tsgrades von 11 % die Invalidenrente auf. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 25. August 2006 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Entscheid vom 16. Februar 2007 ab.
B.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die Angelegenheit zur Abkl�rung eines allf�lligen Anspruchs auf berufliche Massnahmen und anschliessendem Entscheid �ber den Anspruch auf Invalidenrente an die IV-Stelle zur�ckzuweisen.
IV-Stelle Basel-Landschaft, kantonales Gericht und Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG) und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. zur auch unter der Herrschaft des BGG g�ltigen Abgrenzung von Tat- und Rechtsfragen im Bereich der Invalidit�tsbemessung [Art. 16 ATSG] f�r die Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach Art. 28 Abs. 1 IVG BGE 132 V 393).
2.1 Das kantonale Gericht hat verbindlich und unwidersprochen festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten seit der letzten Renten�berpr�fung erheblich verbessert hat und die Versicherte im Revisionszeitpunkt in einer T�tigkeit als kaufm�nnische Angestellte zu 100 % arbeitsf�hig ist. Das Valideneinkommen als kaufm�nnische Angestellte belaufe sich unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung bis 2005 auf Fr. 71'808.-. F�r die Ermittlung des Invalideneinkommens sei auf die Tabellenl�hne der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen. In Anwendung der Tabelle TA1, privater Sektor, Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), ermittelte das kantonale Gericht ein j�hrliches Einkommen von Fr. 61'446.-. Unter Ber�cksichtigung der langj�hrigen beruflichen Abwesenheit und des Alters der Versicherten gew�hrte sie einen Abzug von 10 % von den Tabellenl�hnen, womit sich ein Invalideneinkommen von Fr. 55'301.- im Jahr und damit aufgerundet ein Invalidit�tsgrad von 23 % (Fr. 71'808.-/Fr. 55'301.-) ergab.
2.2 Die Beschwerdef�hrerin beanstandet diese Ermittlung des Invalidit�tsgrades in zweierlei Hinsicht. Es sei ihr ohne Durchf�hrung beruflicher Massnahmen - z.B. Weiterbildung - eine R�ckkehr in ihren fr�heren Beruf als kaufm�nnische Angestellte verwehrt, weshalb nur noch T�tigkeiten in Frage k�men, die keine Berufserfahrung voraussetzen w�rden. Es sei deshalb vom Anforderungsniveau 4 der LSE auszugehen. Des Weitern sei der in Art. 16 ATSG enthaltene Grundsatz "Eingliederung vor Rente" verletzt, da zuerst die Durchf�hrung beruflicher Massnahmen zu pr�fen sei, bevor ein Entscheid �ber den Rentenanspruch gef�llt werde.
Entgegen diesen Einwendungen hat das kantonale Gericht den Invalidit�tsgrad ohne Verletzung von Bundesrecht ermittelt. Die Beschwerdef�hrerin war nach Absolvierung einer B�rolehre (1975 bis 1977) ab April 1977 praktisch durchgehend bis zu ihrem letzten Arbeitstag am 12. Juli 1996 als Sekret�rin an verschiedensten Arbeitsstellen erwerbst�tig und verf�gt �ber langj�hrige berufliche Erfahrungen. Das kantonale Gericht hat daher kein Bundesrecht verletzt, wenn es f�r die Ermittlung des Invalideneinkommens auf das Anforderungsniveau 3 ("Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt") abgestellt hat. Der langj�hrigen Abwesenheit von der beruflichen T�tigkeit hat es mit einem Abzug vom Tabellenlohn im Umfang von 10 % Rechnung getragen, dessen H�he in der Beschwerde nicht beanstandet wird. Angesichts der vollen Arbeitsf�higkeit im erlernten Beruf und der vielf�ltigen, rund 20-j�hrigen Berufserfahrung ist die Beschwerdef�hrerin trotz dem mehrj�hrigem Arbeitsunterbruch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt gen�gend eingegliedert (ZAK 1980 S. 508), weshalb ihr aufgrund der allgemeinen Schadenminderungspflicht (BGE 130 V 97 E. 3.2 S. 99, 113 V 22 E. 4a S. 28, je mit Hinweisen) die Erzielung eines rentenausschliessenden Einkommens durch Aufnahme einer unselbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit obliegt. Auch in diesem Punkt hat das kantonale Gericht bundesrechtskonform entschieden.
Damit ist hinsichtlich des nicht Streitgegenstand bildenden Anspruches auf berufliche Eingliederungsmassnahmen (Art. 15 ff. IVG) nichts pr�judiziert. Entgegen der seitens der Beschwerdef�hrerin ge�usserten Kritik verbietet es der Grundsatz "Eingliederung vor Rente" keineswegs, vorab �ber den Rentenanspruch zu befinden, jedenfalls dann nicht, wenn er unabh�ngig von einer allf�lligen Eingliederungsberechtigung zufolge Fehlens eines rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrades abzulehnen ist. Das trifft hier zu.
Die Beschwerde hatte keine Aussicht auf Erfolg, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegr�ndet (Abs. 2 lit. a), mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Abs. 3) erledigt wird.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, der Ausgleichskasse des Schweizerischen Baumeisterverbandes, Z�rich, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.