Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/255
Timestamp: 2019-05-21 16:54:26
Document Index: 175645590

Matched Legal Cases: ['§ 255', '§ 256', 'BGH', '§ 255', 'BGH', '§ 255', '§ 41', 'BGH', 'BGH', '§ 255', '§ 255', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 249', '§ 255', '§ 255', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', '§ 17', '§ 255', '§ 274', 'BGH', '§ 255', '§ 255', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', '§ 110', '§ 110', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', '§ 421', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', '§255', '§255', 'BGH', 'BGH', '§ 19', '§ 255', 'BGH', '§ 255', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', 'BGH', '§ 255', 'BGH', '§ 255', 'BGH', 'BGH', '§ 255', '§ 255', '§ 255', '§ 255', '§ 255', '§ 255']

§ 255 BGB: Abtretung der Ersatzansprüche
§ 256 BGB
BGH, URTEIL vom 4.5.1972, Az. VII ZR 190/71 Sie geht als die speziellere - in ihren Auswirkungen auch stärkere - Regelung dem § 255 BGB vor (ebenso Soergel/Siebert/Reimer Schmidt (10.)
BGH, URTEIL vom 2.10.1977, Az. VI ZR 177/76 Daß im vorliegenden Fall die Klägerin etwa aus dem Rechtsgedanken von § 255 BGB unter Umständen gehalten sein kann, erhaltene Schadensersatzbeträge an den Dienstherm ihres verstorbenen Ehemannes abzuführen (so auch Crisolli/ Tiedtke, Tarifrecht der Angestellten im öffentlichen Dienst, § 41 BAT An. 9), ergibt sich aus Erwägungen, die der Senat bereits in BGHZ 21, 112, 119 ff angestellt hat.
BGH, URTEIL vom 4.0.1989, Az. III ZR 192/87 b)	Sowohl die Fälle des gesetzlichen Forderungsübergangs als auch die der angeordneten Abtretungspflicht, die in § 255 BGB eine allgemeine Regelung erfahren hat, beruhen auf der Überlegung, daß der Ersatzgläubiger die Leistung nicht doppelt erhalten soll und daß einer der beiden Ersatzpflichtigen dem Schaden näher steht als der andere, weshalb dieser in den Genuß des gegen den ersteren gerichteten Anspruchs kommen soll (MünchKomm/Grunsky BGB § 255 Rn. 8).
BGH, URTEIL vom 4.10.1997, Az. IX ZR 37/97 Aus § 255 BGB folgt, daß ein Schaden grundsätzlich nicht deshalb entfällt, weil dem Beschuldigten gegen einen Dritten ein Anspruch zusteht, dessen Erfüllung den geltend gemachten Vermögensnachteil ausgleichen würde (BGHZ 120, 261, 268; BGH, Urt. v. 26. Juni 1997 - IX ZR 233/96, NJW 1997, 2946, 2948 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.6.2014, Az. Sofern den mittelbaren Abnehmern zugleich ein Ausgleichsanspruch gegen den unmittelbaren Abnehmer zusteht, ist der Schuldner vor einer doppelten Inanspruchnahme im Ergebnis aber dadurch geschützt, dass er entsprechend § 255 BGB (vgl. dazu BGH, Urteil vom 15. April 2010 - IX ZR 223/07, NJW 2010, 1961 Rn. 29 mwN) zur Leistung von Schadensersatz an den mittelbaren Abnehmer nur Zug um Zug gegen Abtretung von dessen Ansprüchen gegen den unmittelbaren Abnehmer verpflichtet ist.
BGH, , Az. -10- 'Nachweis der Einwilligung des Ehemannes Ik :MMMI 'erwachsen ist» Die Klägerin kann nach dem Grundsatz der Vorteilsausgleichung die Herstellung gemäß § 249'BGB nur gegen Herausgabe der Vorteile,'.die mit dem schädigenden Ereignis inadäquatem Zusammenhang stehen, verlangen» Es handelt sich ; anders als in den Fällendes hier nicht anwendbaren § 255 BGB (vgl«' Staudinger - § 255 .Ahm, 3 a ß) nicht um die , Geltendmachung eines Zurüchbehaitungsrechts,:>ehji.
BGH, URTEIL vom 5.9.2008, Az. II ZR 253/07 Um dem schadensersatzrechtlichen Bereicherungsverbot Rechnung zu tragen, ist jedoch dem in voller Höhe ersatzpflichtigen Geschäftsführer entsprechend § 255 BGB - Zug um Zug gegen Zahlung des geschuldeten Schadensersatzes - ein Anspruch auf Abtretung der Insolvenzforderung des Neugläubigers gegen die Schuldnerin zuzubilligen (BGHZ 171 aaO).
BGH, URTEIL vom 4.9.2014, Az. IX ZR 140/11 Es handelt sich nicht um konkurrierende Ansprüche auf Schadloshaltung, die eine entsprechende Anwendung von § 255 BGB rechtfertigen könnten (vgl. BGH, Urteil vom 15. April 2010 - IX ZR 223/07, NJW 2010, 1961 Rn. 30 mwN).
BGH, URTEIL vom 1.11.1991, Az. II ZR 141/90 'Rückgriffsansprüche des Versicherungsnehmers gegen Dritte, ebenso dessen Ansprüche auf Kostenersatz, auf Rückgabe hinterlegter und auf Rückerstattung bezahlter Beträge sowie auf Abtretung gemäß § 255 BGB gehen in Höhe der vom Versicherer geleisteten Zahlung ohne weiteres auf diesen über.' Aufgrund dieser Bestimmung gehen mit Ausgleich des Schadens durch den Versicherer nicht nur Ansprüche des ersatzpflichtigen Versicherungsnehmers gegen Dritte, vielmehr - woran der Hinweis auf § 255 BGB keinen Zweifel läßt - auch solche Ansprüche auf den Versicherer über, die dem Ersatzpflichtigen wegen des schadensersatzrechtlichen Bereicherungsverbots (vgl. BGHZ 60, 353, 358) gegen den Geschädigten zustehen.
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2010, Az. XI ZB 40/09 Dies steht damit in Einklang, dass jedenfalls bei einer Zug-um-Zug-Verurteilung im Falle einer Anwendung des § 255 BGB das Bestehen des Gegenanspruchs nicht festgestellt werden muss, sondern die Möglichkeit des Bestehens eines solchen Anspruchs genügt (vgl. BGHZ 6, 55, 61; BGH, Urteil vom 25. Januar 1990 - IX ZR 65/89, WM 1990, 723, 725).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.1998, Az. IX ZR 244/97 6 kann der Beklagte die Übertragung solcher Ansprüche gemäß § 255 BGB noch nachträglich verlangen (vgl. BGHZ 52, 39, 42).
BGH, , Az. VIII ZR 51/59 III o Zu Unrecht glaubt die Revision, die Beklagte habe notfalls nur Zug um Zug gegen Abtretung der Ansprüche gegen die Täter, die die Diebstähle ausgeführt haben, und den Abnehmer Rröber verurteilt werden dürfen» Der Beklagten hätte allenfalls nach § 255 BGB bis zur Abtretung der der Klägerin auf Grund ihres Eigentums zustehenden Rechte ein Zurückbehaltungsrecht zugestanden (RGZ 59>367,371; Enneccerus/ Lehmann, Recht der Schuldverhältnisse, 15»Bearb» § 17 II 2 S»87; Soergel/Siebert, BGB 9«Aufl* § 255 Anm»5)» Das Zurückbehaltungsrecht wird jedoch nicht von Amts wegen berücksichtigt, es bedarf vielmehr seiner Geltendmachung» Rur wenn der Schuldner das Zurückbehaltungsrecht geltend macht, hat das nach § 274 BGB die Wirkung, daß er zur Leistung Zug um Zug gegen Abtretung der Ansprüche zu verurteilen ist» Eine sol-
BGH, Urteil , Az. VI ZR 101/59 haben,, beruhte nicht auf einem Handeln der Erben« Gegen sie hatten die Klägerinnen, wenn überhaupt, nur Kaufpreis-* ansprüche» Das Berufungsgericht will 5 255 BGB in Anlehnung an die Entscheidung des Reichsgerichts in DR 1941» 1961 auch nur entsprechend anwenden» In dieser Entscheidung hat das Reichsgericht ausgesprochen, nach dem Grundgedanken des § 255 BGB könne auch bei einem sonstigen auf unerlaubte Handlung oder Vertragsverletzung oder Nichterfüllung einer Garantie beruhenden Schadensersatzanspruch der Geschädigte nur Verurteilung Zug um Zug gegen Abtretung von Ansprüchen verlangen, durch deren Erfüllung der Schaden unmittelbar verringert werden würde, wenn solche Ansprüche gegenüber anderen Personen - im damaligen Palle ein Darlehensanspruch als selbständige Ansprüche bestehen blieben und der Geschädigte bei Befriedigung durch den Schädiger um sie bereichert sein würde» Es trifft nun gewiß zu, daß § 255 BGB eine Bereicherung des Geschädigten vermeiden will « Ob die Bestimmung als der gesetzgeberische Ausdruck eines Prinzips gelten kann, wonach über den normierten Anwendungsbereich hinaus dem Schädiger ein Zurückbehaltungsrecht in der hier angenommenen Ausdehnung zustehen soll, ist aber sehr fraglich (vgl. insbesondere Planck/Siber BGB 4* Aufl» § 255 Anm»2 a) o Bedenken hat bereits die Entscheidung BGH2 6, 55, 62 anklingen lassen.
BGH, URTEIL vom 1.5.1994, Az. III ZR 10/12 Dies folgt aus der Regelung des § 255 BGB (vgl. BGH, Urteile vom 19. Juli 2001 - IX ZR 62/00, NZI 2001, 544, 546 und vom 15. April 2010 - IX ZR 223/07, NJW 2010, 1961, Rn. 28 mwN).
BGH, Urteil vom 4.5.2002, Az. Denkbar ist aber - als Ausdruck des schadensersatzrechtlichen Bereicherungsverbots - ein Zurückbehaltungsrecht des Schädigers, mit dem die Abtretung einer anderweitigen Ausgleichsforderung nach § 255 BGB geltend gemacht wird, wobei die Möglichkeit eines solchen Anspruchs genügt (BGFI, Urteil vom 12. Dezember 1996 -IX ZR 214/95- NJW 1997, 1008, 1012).
BGH, URTEIL vom 4.0.2013, Az. Ill ZR 11/12 Dies folgt aus der Regelung des § 255 BGB (vgl. BGH, Urteile vom 19. Juli 2001 - IX ZR 62/00, NZI 2001, 544, 546 und vom 15. April 2010 - IX ZR 223/07, NJW 2010, 1961, Rn. 28 mwN).
BGH, URTEIL vom 5.1.2014, Az. Kann die Klägerin hingegen Erstattung des von ihr bezahlten Betrages verlangen, ist sie in entsprechender Anwendung von § 255 BGB verpflichtet, mögliche Rückerstattungsansprüche gegen den Abgabengläubiger an die Gemeinschaft abzutreten (vgl. zu dem Aufwendungsersatzanspruch eines Gesellschafters Schäfer in Staub, HGB, 5. Aufl., § 110 Rn. 14; Hopt in Baumbach/Hopt, HGB, 35. Aufl., § 110 Rn. 6).
BGH, URTEIL vom 2.5.1996, Az. IX ZR 51/95 Daß der Kläger die überhöht bezahlten Zinsen möglicherweise von der Leasinggeberin zurückfordern kann, berührt die Haftung des Beklagten - im Hinblick auf dessen mögliche Rechte gemäß § 255 BGB - nicht (vgl. BGHZ 120, 261, 268).
BGH, Urteil vom 3.9.2000, Az. Welche Rückgriffsansprüche sich für den Beklagten ergeben könnten (etwa analog § 255 BGB; vgl. MünchKomm/Selb, BGB 3. Aufl. § 421 Rdn. 28 f.), ist hier nicht zu entscheiden.
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. IX ZR 223/07 -14- zusammen und beruht auch nicht hierauf.Die Vorschrift des § 255 BGB ist jedoch Ausdruck des im allgemeinen Schadensrecht durchweg geltenden Bereicherungsverbotes (vgl. RGZ 53, 327, 328 f; BGHZ 60, 353, 358; 120, 261, 268; 171, 46, 55 Rn. 20; BGH, Urt. v. 24. September 2009, aaO S. 2077 Rn. 29; Rinsche/Fahrendorf, Die Haftung des Rechtsanwalts 7. Aufl. Rn. 841; vgl. auch Motive zu dem Entwürfe eines Bürgerlichen Gesetzbuches Band II S. 24 f).
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. IX ZR 223/07 § 255 BGB wird daher in anderen Fällen konkurrierender Ansprüche auf Schadloshaltung entsprechend angewandt (vgl. etwa BGH, Urt. v. 24. September 2009, aaO Rn. 30 mit weiteren Nachweisen).
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. IX ZR 223/07 Hat der Schädiger Schadensersatz geleistet, ohne sich auf das Zurückbehaltungsrecht aus § 255 BGB zu berufen, kann ihm ein selbständiger Anspruch auf Abtretung des Ersatzanspruchs zustehen (RGZ 117, 335, 338; BGHZ 52, 39, 42).
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. IX ZR 223/07 Liegen keine besonderen Umstände vor, trifft allein den Schädiger das Risiko, dass der gemäß oder entsprechend § 255 BGB an ihn abgetretene Anspruch gegen den Dritten nicht beigetrieben werden kann (Staudin-ger/Bittner, BGB [2009] § 255 Rn. 49; vgl. auch BGH, Urt. v. 5. Oktober 1989 - IX ZR 233/87, ZIP 1989, 1407, 1410 f).
BGH, URTEIL vom 4.11.1996, Az. IX ZR 214/95 Für ein Zurückbehaltungsrecht, das die Abtretung einer anderweitigen Ausgleichsforderung nach § 255 BGB geltend macht, genügt die Möglichkeit eines solchen - hinreichend bestimmten - Anspruchs (BGHZ 6, 56, 61).
BGH, URTEIL vom 2.4.1989, Az. VI ZR 284/88 Zu dieser Mitwirkung ist der Angestellte aber sowohl aus dem Dienstvertrag wie aus dem Rechtsgedanken des § 255 BGB verpflichtet (vgl. BGHZ 21, 112, 119; 41, 292, 294).
BGH, URTEIL vom 1.2.2005, Az. II ZR 54/03 1.	Das gilt entsprechend § 255 BGB zunächst hinsichtlich des Anspruchs des Beklagten auf Abtretung der von der Klägerin zur Gesamtvollstreckungstabelle angemeldeten Forderung (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juli 1996 aaO).
BGH, URTEIL vom 4.8.2009, Az. IX ZR 87/08 § 255 BGB betrifft danach direkt nur Ansprüche, die dem Ersatzberechtigten aufgrund des Rechts zustehen, für dessen Verlust der Schädiger Ersatz zu leisten hat (BGH, Urt. v. 12. Dezember 1996 aaO; MünchKomm-BGB/Oetker, 4. Aufl. §255 Rn. 15; Erman/Ebert, BGB 12. Aufl. §255 Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 4.5.1995, Az. IX ZR 122/94 12 wirklich den einzigen Ausweg darstellt, wird dem Geschädigten allerdings meist zuzu demuten sein, sich vorab mit dem Notar in Verbindung zu setzen (vgl. BGH, Urt._v. Januar 1993 - IX ZR 199/91, WM 1993, 1189, 1192; ebenso schon Sey-bold/Hornig, BNotO 5. Aufl. § 19 Rdnr. 54), um ihm Gelegenheit zu geben, einen der Vergleichssumme entsprechenden Betrag dem Geschädigten - vorübergehend oder endgültig (dann gegen Abtretung des Anspruchs gegen den Dritten, § 255 BGB) - zur Verfügung zu stellen und so den Anlaß für den Vergleichsschluß und den damit verbundenen Anspruchsverzicht zu beseitigen.
BGH, URTEIL vom 3.2.1983, Az. IVb ZR 358/81 Eine rechtsähnliche Anwendung des im Schadensersatzrecht entwickelten Rechtsinstituts der Vorteilsausgleichung (vgl. dazu OLG Düsseldorf FamRZ 1982, 821 f.) oder die Heranziehung des in § 255 BGB ausgeprägten Rechtsgedankens ist zwar nicht ausgeschlossen.
BGH, Urteil vom 4.6.2001, Az. IX ZR 62/00 Die Rechtsgrundlage dafür bietet, wenn kein gesetzlicher Forderungsübergang stattfindet, eine entsprechende Anwendung des § 255 BGB, wonach der Ersatzpflichtige Abtretung der Ansprüche aus dem beeinträchtigten Recht verlangen kann (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juli 1996 - IX ZR 157/95, WM 1996, 1681, 1683; v. 12. Dezember 1996 - IX ZR 214/95, aaO).
BGH, Urteil vom 4.4.2001, Az. Die Rechtsgrundlage dafür bietet, wenn kein gesetzlicher Forderungsübergang stattfindet, eine entsprechende Anwendung des § 255 BGB, wonach der Ersatzpflichtige Abtretung der Ansprüche aus dem beeinträchtigten Recht verlangen kann (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juli 1996 - IX ZR 157/95, WM 1996, 1681, 1683; v. 12. Dezember 1996 - IX ZR 214/95, aaO).
LG Aachen, Urteil vom 3.5.2004, Az. 7 S 429/03 Je nach den Umständen des Einzelfalls können dem Geschädigten gegen den Vermieter, der ihn treuwidrig nicht auf preiswertere Tarife hinweist, Schadensersatzansprüche zustehen, deren Abtretung der Schädiger nach dem Rechtsgedanken des § 255 BGB fordern kann (BGH a.a.O.; Geigel-Rixecker, Der Haftpflichtprozess, 23. Aufl., Kap. 4 Rn. 62 m.w.N.;Notthoff , ZfS 1998, 1 ff )).
LG Bonn, Urteil vom 3.0.2004, Az. 5 S 126/03 37Der Einwand, dass an die Markterkundungsobliegenheiten des Geschädigten keine besonderen Anforderungen gestellt werden dürften, weil der Schädiger bzw. die Versicherung ausreichend geschützt sei, indem er bzw. sie sich etwaige Schadensersatzansprüche wegen mangelhafter Aufklärung im Wege des Vorteilsausgleichs nach § 255 BGB abtreten lassen könne (vgl. BGH NJW 1996, 1958, 1959; BGH NJW 1996, 1965; OLG Stuttgart NZV 1994, 313, 315; OLG Frankfurt NZV 1995, 108), ändert nichts an dem Grundsatz, dass nur tatsächlich erforderliche Kosten erstattungsfähig sind.
LG Duisburg, Urteil vom 5.10.2003, Az. 7 S 152/03 Aus § 255 BGB ergibt sich, daß der Geschädigte grundsätzlich auch dann vollen Schadenersatz verlangen kann, wenn ihm zugleich ein Anspruch gegen einen Dritten zusteht (Palandt, 61. Aufl., § 255,Rn. 1).
LG Siegen, Urteil vom 5.4.2006, Az. 2 O 324/05 In diesem Fall wäre sie zwar wegen § 255 BGB zur Abtretung dieser Ansprüche verpflichtet, dies ist aber nicht von Amts wegen zu berücksichtigen (Palandt-Heinrichs, § 255 BGB, Rdnr. 7).
LG Siegen, vom 5.1.2006, Az. 2 O 604/04 In diesem Fall wäre er zwar wegen § 255 BGB zur Abtretung dieser Ansprüche verpflichtet, dies ist aber nicht von Amts wegen zu berücksichtigen (Palandt-Heinrichs, § 255 BGB, Rdnr. 7).