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Timestamp: 2018-11-21 01:29:37
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Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 27', '§ 27', '§ 6', '§ 33', '§ 33', '§ 35']

Hessen | Aktuelles rund um PFlege- und ADoptivkinder
Posted on Oktober 31, 2018. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: Eingliederungshilfe, Heimerziehung, Hilfen zur Erziehung, Statistik, Vollzeitpflege |
Im Jahr 2017 wurden in Hessen rund 65 300 Hilfen zur Erziehung und 8400 Hilfen zur Eingliederung seelisch behinderter junger Menschen geleistet. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit insgesamt 5 Prozent mehr Hilfen gewährt als im Jahr 2016.
Innerhalb der Hilfen zur Erziehung war die Erziehungsberatung mit 43 Prozent die häufigste Hilfeform, gefolgt von der Erziehung in Heimen und sonstigen betreuten Wohnformen (knapp 16 Prozent) sowie der sozialpädagogischen Familienhilfe (10 Prozent). 7 Prozent entfielen auf die Vollzeitpflege. Die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte bzw. von seelischer Behinderung bedrohter junger Menschen (§ 35a SGB VIII) machte 11 Prozent aller Hilfen aus.
Gut ein Drittel der Familien (35 Prozent), die eine Hilfe zur Erziehung oder Eingliederungshilfe bekamen, bezogen Transferleistungen (z. B. Hartz IV). Bei den Familien der Alleinerziehenden war mehr als jede und jeder 2. auf Transferleistungen angewiesen. Der Anteil der Familien mit Transferleistungen war umso höher, je stärker der Eingriff in das Leben des jungen Menschen bzw. der Familie war. So erhielten 79 Prozent der Familien, die von Vollzeitpflege betroffen waren, Transferleistungen. Bei der weniger intensiven Erziehungsberatung war jede 6. Familie betroffen.
54 Prozent der jungen Menschen lebten bei Alleinerziehenden oder einem Elternteil mit neuer Partnerin oder neuem Partner, 35 Prozent bei den zusammenlebenden Eltern. Bei den übrigen 11 Prozent waren die Eltern verstorben oder unbekannt.
Neben den individuellen Hilfen für einzelne junge Menschen wurden auch familienorientierte Hilfen gewährt. Hier wurde die ganze Familie unterstützt, sodass die Zahl der betroffenen jungen Menschen — mit rund 75 500 in den Familien und weiteren 660 jungen Menschen, die außerhalb der Familien untergebracht waren — über der Zahl der gewährten Hilfen (73 700) lag.
Von den 73 700 Hilfen wurden 34 000 im Jahr 2017 beendet und 39 700 Hilfen dauerten am Jahresende noch an. 34 250 Hilfen wurden 2017 neu begonnen.
Die Hilfen wurden ambulant (Erziehungsberatungen, soziale Gruppenarbeit, Einzelbetreuung, sozialpädagogische Familienhilfe, sonstige Hilfen nach § 27 SGB VIII), teilstationär (Erziehung in einer Tagesgruppe) oder außerhalb des Elternhauses (Heimerziehung, Vollzeitpflege, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung, sonstige Hilfen nach § 27 SGB VIII) geleistet.
Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 31.10.2018
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„Inklusive Hilfen – Chancen und Anforderungen für die Praxis der Erziehungshilfe“ am 14.11. in Frankfurt am Main
Posted on Oktober 9, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: Behinderung, Hilfen zur Erziehung, Inklusion, Teilhabe |
Der Evangelische Erziehungsverband und der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen möchten mit der Kooperationsfachtagung „Inklusive Hilfen – Chancen und Anforderungen für die Praxis der Erziehungshilfe“ am 14.11. in Frankfurt am Main an die aktuelle Fachdiskussion anknüpfen und den Fachdialog zur Gestaltung des Weges einer inklusiven Kinder und Jugendhilfe stärken.
Chancengleiche Zugänge und Teilhabe aller Menschen – unabhängig von bspw. Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Behinderung – an allen gesellschaftlichen Bereichen zeichnet das Bild einer inklusiven Gesellschaft. Das (politische) Bestreben einer inklusiven Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe verfolgt ein ähnliches Ziel: Die Kinder- und Jugendhilfe wird zuständig für alle Kinder und Jugendliche, mit oder ohne Behinderung und ihre Hilfeleistungen sind „barrierefrei“ auch für junge Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen erreichbar, um Entwicklung und Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft zu rmöglichen.
Auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe ist das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ein Meilenstein, der für die Kinder- und Jugendhilfe einen Lernprozess auslöst. Die aktuellen Schnittstellenprobleme zwischen BTHG und SGB VIII müssen gelöst und Antworten auf konkrete Praxisfragen in der Umsetzung für die öffentlichen und freien Träger gefunden werden. Vor diesem Hintergrund nimmt die Fachtagung die aktuellen und zukünftigen Regelungsbedarfe des BTHG in den Blick. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage nach der Weiterentwicklung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe und welche Erfordernisse für ein inklusives SBG VIII angegangen werden müssen.
Im zweiten Teil der Fachtagung geht es um die Praxis: Die Foren geben Einblicke in konkrete Beispiele inklusiver Praxis in den Erziehungshilfen und beschäftigen sich mit Errungenschaften, Stolpersteinen und Veränderungsbedarfen.
Anmeldung bitte bis zum 29.10.2018
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Fortbildung „Herkunftssuche“ für Fachkräfte der Jugendämter in Frankfurt am Main
Posted on Oktober 2, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: Wurzelsuche |
Zu den ersten und wichtigsten Anlaufstellen für die Suche nach den eigenen Wurzeln zählen die Adoptionsvermittlungsstellen der Jugendämter.
Susanne Panter, Gründerin von Wiedersehen macht Freude – Suchdienst und Herkunftsberatung gibt nun ihr Fachwissen aus 18 Jahren Tätigkeit als Personensucherin und Herkunftsberaterin in der Fortbildung „Herkunftssuche“ an Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen weiter.
Geplant sind regelmäßige zweitägige Seminare in Frankfurt am Main für jeweils maximal 12 Teilnehmende.
Termine im ersten Halbjahr 2019:
22./23.01.2019 (Di und Mi)
21./22.02.2019 (Do und Fr)
28./29.03.2019 (Do und Fr)
04./05.04.2019 (Do und Fr)
21./22.05.2019 (Di und Mi)
06./07.06.2019 (Do und Fr)
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„Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) verstehen und kompetent begleiten“ am 08./09.11. in Marburg
Posted on September 8, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: FAS, FASD, Fetale Alkoholspektrumstörung, Fetales Alkoholsyndrom |
Unter dem Dach der Lebenshilfe Bundesvereinigung bieten Gela Becker und Andreas Francke ein Seminar an zum Thema „Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) verstehen und kompetent begleiten – Verhaltensbesonderheiten, Langzeitverlauf und Hinweise für die Betreuung„. Die Veranstaltung findet vom 08.-09.11.2018 in Marburg statt.
Diese Überblicksveranstaltung gibt:
einen Einblick in die Besonderheiten der FASD-Diagnostik, insbesondere zu unsichtbaren Unterformen,
Hinweise zur Problematik der Fehldiagnosen unter besonderer Berücksichtigung der Borderline-Störung,
einen Überblick über komorbide und sekundäre Störungen,
einen Überblick über den Langzeitverlauf der Behinderung,
Hinweise zur Problematik der Überleitung in den Erwachsenenbereich sowie zur Problematik der Zuordnung zu geistiger/ seelischer oder körperlicher Behinderung,
Hinweise für die Betreuung,
einen Überblick über evaluierte Interventionen und Trainings.
Begegnungstag für Adoptivfamilien am 22.09. in Frankfurt am Main
Posted on Juli 29, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Veranstaltungen |
Jedes Jahr lädt das Zentrum Familie am letzten Samstag im September die Adoptivfamilien aus Frankfurt und Umgebung zu einem gemeinsamen Begegnungstag ein.
Passend zum jeweiligen Schwerpunktthema halten Fachleute einen Kurzvortrag und greifen spezielle Fragen der Adoptiveltern auf. Beim anschließenden Kaffee und Kuchen ist Zeit zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Für die Kinder gibt es ein separates Programm in zwei Altersgruppen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Fachteam Adoption des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Frankfurt statt.
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Postkartenaktion des Hochtaunuskreises
Posted on Juli 4, 2018. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: Pflegeelternkampagne |
Im Artikel „Kinder suchen eine Familie“ auf Focus online vom 04.07.2018 wird von einer Postkartenaktion des Hochtaunuskreises berichtet:
„Die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes des Hochtaunuskreises hoffen, mit der groß angelegten Werbeaktion möglichst viele Menschen anzusprechen und neue Pflegefamilien zu gewinnen. Die Postkarten werden in den nächsten Wochen in Einrichtungen für Familien, in Kindergärten, Gemeinden, Arztpraxen, aber auch in der Gastronomie und in Geschäften ausgelegt. Sie enthalten alle wichtigen Kontaktdaten und sollen interessierten Personen und Familien Mut machen, sich beim Pflegekinderdienst zu melden. Für die nächsten Monate sind weitere Aktionen geplant, um Familien für diese wichtige Aufgabe zu finden.“
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Hessen: 4.500 Kinder und Jugendliche von hessischen Jugendämtern 2017 in Obhut genommen — Weniger Inobhutnahmen als 2016
Posted on Juni 28, 2018. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: Inobhutnahme, Statistik |
Die hessischen Jugendämter meldeten im Jahr 2017 insgesamt 4491 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren das 690 Personen oder 13 Prozent weniger als 2016. Bei diesen Schutzmaßnahmen handelte es sich um die Inobhutnahme oder Herausnahme aus einem Heim, der eigenen Familie, einer Pflegefamilie oder einer anderen Unterbringungsart aufgrund einer akuten Gefahr für das Wohl des Kindes oder der Jugendlichen. 66 Prozent des Rückgangs der vorläufigen Schutzmaßnahmen waren durch den Rückgang der unbegleiteten Einreisen Minderjähriger aus dem Ausland begründet. Eine solche Einreise führt grundsätzlich zur Inobhutnahme. Im Jahr 2017 gab es 1587 unbegleitete Einreisen. Das waren 458 Personen oder 22 Prozent weniger als im Jahr 2016 (2045 Personen; 2015: 4568 Personen). Ohne Berücksichtigung der unbegleiteten Einreisen im Jahr 2017 ergibt sich ein Rückgang der vorläufigen Schutzmaßnahmen von 7 Prozent
Die häufigsten Anlässe für Schutzmaßnahmen waren unbegleitete Einreisen aus dem Ausland (35 Prozent) und die „Überforderung der Eltern oder eines Elternteils“ (31 Prozent). Vernachlässigung und Anzeichen für Misshandlungen machten je 11 Prozent, Beziehungsprobleme der Eltern, zwischen den Eltern und dem Kind oder im Verhältnis zur sozialen Umwelt 7 Prozent und Integrationsprobleme 5 Prozent aus. Sonstige Probleme wurden in 25 Prozent der Fälle angegeben. Andere Gründe blieben mit jeweils weniger als 3 Prozent unbedeutend. Mehrfachnennungen waren möglich.
60 Prozent der in Obhut genommenen jungen Menschen waren männlich. Ohne Berücksichtigung der unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland betrug der Anteil der Jungen an den Inobhutnahmen 47 Prozent.
64 Prozent der Betroffenen waren älter als 14 Jahre, 2016 waren es noch 66 Prozent. Im Jahr 2015 kamen 79 Prozent aus dieser Altersgruppe. Diese Abnahmen waren auch eine Folge des Rückgangs an unbegleiteten Einreisen.
Die Unterbringung erfolgte meist in einer Einrichtung (70 Prozent). 26 Prozent wurden bei einer geeigneten Person untergebracht und 4 Prozent in einer sonstigen betreuten Wohnform.
In 33 Prozent der Inobhutnahmen kehrte der junge Mensch nach der Maßnahme zu der bzw. dem Sorgeberechtigen, zur Pflegefamilie oder ins Heim zurück. Bei 21 Prozent wurden die Betroffenen außerhalb des Elternhauses, also im Heim, durch betreutes Wohnen oder in einer Pflegefamilie untergebracht; 18 Prozent der jungen Menschen erhielten eine sonstige stationäre Hilfe und 6 Prozent eine ambulante Erziehungshilfe. In 16 Prozent der Inobhutnahmen erfolgte keine anschließende Hilfe und bei weiteren 14 Prozent wurden die Betroffenen von einem anderen Jugendamt übernommen. Mehrfachnennungen waren möglich.
Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 26.06.2018
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„Alles neu und anders? Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und die Kinder- und Jugendhilfe“ am 16.05. in Frankfurt am Main
Posted on März 16, 2018. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Rechtliches, Veranstaltungen | Schlagwörter: Eingliederungshilfe, Teilhabe |
Die alljährliche gemeinsame Veranstaltung der Fachverbände für Erziehungshilfe geht Fragen der Auswirkungen des Bundesteilhabegesetz (BTHG) auf die Kinder- und Jugendhilfe erstmals in einem öffentlichen Fachtag nach. Er findet am 16.05.2018 in Frankfurt am Main statt.
Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde eine der großen sozialpolitischen Reformen der letzten Legislaturperiode umgesetzt. Das BTHG hat ab dem 01.01.2018 schon Auswirkungen auf die Arbeit der Jugendämter. Ist die Kinder- und Jugendhilfe mit Hilfebedarfen aufgrund von Behinderungen konfrontiert, agiert sie nun zwingend als Rehabilitationsträger (vgl § 6 Abs. 1 Nr. 6 SGB IX) mit der Konsequenz der Anwendung eigener Verfahrensregelungen (fristgebundene Bedarfsfeststellung, Einsatz von spezifischen Instrumenten zur Bedarfsfeststellung und Dokumentationsverfahren etc). Dabei scheinen etliche Fragen noch ungeklärt zu sein, z.B. Welche Folgen hat es, wenn die Kinder- und Jugendhilfe von einer Familie mit einem behinderten Kind nicht ausschließlich wegen des behinderungsbedingten Hilfebedarfs nachgefragt wird?
„Adoption/Pflege – Ein lebenslanger Prozess“ am 05./06. Mai 2018 in Frankfurt am Main
Posted on März 11, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |
Die am 05./06. Mai 2018 in Frankfurt am Main stattfindende 18. Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft ADOPTION UND INPFLEGE wird sich mit dem Thema „Adoption/Pflege – Ein lebenslanger Prozess“ beschäftigen.
Waltraut Schäfer: Liebe – Vertrauen – Akzeptanz
Anmeldungen sind noch bis spätestens 02.04.2018 möglich beim PFAD Bundesverband e.V..
„Kinder mit FASD im Familienalltag betreuen“ am 27./28.04. in Marburg
Posted on Februar 5, 2018. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: FAS, FASD, Fetale Alkoholspektrumstörung, Fetales Alkoholsyndrom |
Unter dem Dach der Lebenshilfe Bundesvereinigung bieten die Referentinnen und Buchautorinnen Susanne Falke und Sabine Stein vom Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln ein Seminar für Pflege- und Adoptiveltern an zum Thema „Kinder mit FASD im Familienalltag betreuen, begleiten und unterstützen„.
Kinder mit FASD belasten häufig das gesamte Familiensystem und insbesondere die Eltern als Hauptbezugspersonen. Ziel des Seminars ist es, Bezugspersonen in ihrem alltäglichen Tun und Handeln zu ermutigen und zu stützen.
Die Veranstaltung findet statt vom 27.-28.04.2018 in Marburg.
Im Teilnahmebeitrag von 115 Euro sind Hotelübernachtung und Verpflegung enthalten. Die Anmeldung erfolgt direkt beim Bildungsinstitut der Lebenshilfe.
PFAD Angebote im Werra-Meissner-Kreis und für Kassel Stadt und Land in 2018
Posted on Dezember 11, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Bewerber, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen |
Das Angebot der PFAD Interessengemeinschaft für Pflege- und Adoptivfamilien Werra-Meissner-Kreis Kassel Stadt und Land e.V. umfasst regelmäßige Treffen einer Supervisions- sowie einer FAS-Gruppe, monatliche Stammtischtreffen, ein Sommerfest und spannende Freizeitangebote für Kinder aus Pflege- und Adoptivfamilien.
Bericht zur Tagung „Familiengründung anders – Samenspende, Leihmutterschaft, Adoption und mehr …“
Posted on November 25, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen |
Die diesjährige Jahrestagung der Gemeinsamen Zentralen Adoptionsstelle Rheinland-Pfalz und Hessen (GZA) am 07.11. und 08.11.2017 in Mainz wurde mit viel Interesse von unterschiedlichen Adoptionsakteuren zahlreich besucht. 102 Teilnehmende aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland bildeten eine bunte Mischung aus verschiedenen Arbeitsbereichen ab, welche alle mit den neuen Herausforderungen von moderner Familiengründung in Berührung stehen.
Herr Lohest, Leiter der Abteilung Familie, Kinder und Jugend im Ministerium für Familie, Frauen, Jugend und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz und Frau Lange, Leiterin der Abteilung II, Familie im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration begrüßten alle Teilnehmenden und berichteten von ihren politischen Aufgaben mit interessanten Informationen.
Sowohl die rechtlichen Voraussetzungen, die fachliche Beratung als auch der professionelle Umgang mit den biologischen oder sozialen Eltern, Adoptiv-, und -Pflegeeltern und die daraus resultierende Arbeit mit den Kindern standen im Fokus dieser Fachtagung.
Die Jahrestagung wurde durch Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Arbeitskontexten unterstützt und informativ begleitet. Die juristischen Parts übernahmen Herr Keuter, Richter am Amtsgericht Bad Iburg, und Herr Dr. Botthof, Richter am Landgericht Offenburg. Sie verschafften den Fachkräften einen guten Einblick in die rechtlichen Grundlagen und Neuerungen betreffend Adoption, Samenspende, und Leihmutterschaft.
Der pädagogische und psychologische Austausch fand durch die Vorträge von Herrn Oelsner, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, Frau Meier-Credner, Psychologische Psychotherapeutin und der Diplom-Sozialarbeiterin und Systemische Familientherapeutin Frau Gies statt.
Die GZA ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, als Gastgeber und unmittelbarer Ansprechpartner für alle Fachpersonen aus ihrer Tätigkeit zu berichten. Frau Egger-Otholt, Referatsleiterin der GZA, stellte Ergebnisse des Expertise und Forschungszentrums Adoption vor und berichtete vom Abschlussbericht des Arbeitskreises Abstammungsrecht. Frau Fischer-Glembek schilderte aktuelle Herausforderungen für die pädagogischen Fachkräfte der GZA und berichtete anschaulich über laufende und abgeschlossene Adoptionen aus unterschiedlichen Ländern aus dem Jahr 2016.
Die zwei Fachtage schlugen eine Brücke für den konstruktiven Austausch, Information und die Diskussion aller Teilnehmenden, Referentinnen und Referenten. Die Moderation übernahm Susanne Kros (SPFZ), welche gut durch das Programm führte und individuell auf die Fragen und Anregungen aller Teilnehmenden einging. Durch die fachliche Vielfalt der unterschiedlichen Professionen wurde diese Jahrestagung 2017 eine gelungene Veranstaltung, welche im nächsten Jahr hoffentlich mit vielen bekannten Gesichtern und neuen spannenden Themen stattfinden wird.
Quelle: LSJV Newsletter vom 22.11.2017
Hessen: Unterbringung der jungen Menschen außerhalb des Elternhauses nimmt 2016 weiter zu
Posted on November 25, 2017. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: Heimerziehung, Statistik |
Im Jahr 2016 wurden in Hessen 16 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis unter 27 Jahre außerhalb des Elternhauses untergebracht: 4900 (30 Prozent) in Form von Vollzeitpflege und knapp 11 600 (70 Prozent) in Heimerziehung/sonstiger betreuter Wohnform.
Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamts nahm die Zahl der betroffenen jungen Menschen gegenüber 2015 um 2,5 Prozent zu (Betreute in Vollzeitpflege: plus 4,6 Prozent, Betreute in Heimerziehung oder sonstiger betreuter Wohnform: plus 1,7 Prozent). Am Jahresende 2016 dauerten noch knapp 12 600 Hilfen an, rund 3900 Hilfen wurden im Jahr 2016 beendet. Gut 4500 Hilfen wurden 2016 neu begonnen.
Mit 55 Prozent waren die meisten jungen Menschen bei Beginn der Unterbringung außerhalb des Elternhauses zwischen 14 bis unter 18 Jahre alt. 13 Prozent waren bereits volljährig. Bei den jüngeren Kindern spielte die Vollzeitpflege die wichtigste Rolle. Die Unterbringung in einem Heim oder das betreute Wohnen gewann mit steigendem Alter an Bedeutung. Von den unter 3-jährigen waren 84 Prozent und von den 3- bis unter 6-jährigen 81 Prozent in Pflegefamilien untergebracht. Bei den Volljährigen waren die meisten (90 Prozent) in Heimen oder betreuten Wohnformen untergebracht und 10 Prozent in Vollzeitpflege.
Bei der Vollzeitpflege standen bei Beginn der Hilfe die Unversorgtheit des jungen Menschen (43 Prozent), die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern oder Personensorgeberechtigten (31 Prozent), die Gefährdung des Kindeswohls (27 Prozent) sowie die unzureichende Förderung des jungen Menschen in der Familie (27 Prozent) im Vordergrund. Bei den jungen Menschen, die in Heimen oder in sonstigen betreuten Wohnformen untergebracht wurden, waren neben der Unversorgtheit mit 54 Prozent, die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern oder Personensorgeberechtigten (21 Prozent) und unzureichende Förderung mit 16 Prozent von Bedeutung. Bei der Beantwortung der Frage nach den vorwiegenden Gründen bei Beratungsbeginn waren Mehrfachnennungen (bis zu 3 Gründe) möglich.
Bei 65 Prozent der jungen Menschen, die in Vollzeitpflege untergebracht wurden, bezogen die Herkunftsfamilien bei Beginn der Hilfe Transferleistungen. Bei der Heimerziehung lag dieser Anteil bei 34 Prozent. Auch die Familienverhältnisse spielten eine große Rolle. So lebten knapp 6 von 10 der Kinder und Jugendlichen, die in Vollzeitpflege mit Transferleistungen untergebracht wurden, bei Beginn der Hilfe bei nur einem Elternteil. Bei der Heimerziehung lag dieser Anteil bei 49 Prozent.
Die im Laufe des Jahres geleisteten Hilfen errechnen sich aus der Summe der im Jahr beendeten Hilfen und den am 31.12. bestehenden Hilfen. Wurde im Jahr 2016 eine Hilfe beendet und erneut begonnen, wurden daher zwei Hilfeleistungen gezählt.
Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes vom 22.11.2017
„Professionalität und Selbstfürsorge im Pflege-Eltern-Alltag“ am 18.11. in Kassel
Posted on Oktober 3, 2017. Filed under: Fortbildung, Hessen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: Entlastung |
Am 18.11.2017 veranstaltet OASE – PFAD Interessengemeinschaft für Pflege- und Adoptivfamilien e.V. von 10 – 17.30 Uhr den PFAD-Familientag zum Thema „Professionalität und Selbstfürsorge im Pflege-Eltern-Alltag“ in der Johann-Hinrich-Wichern-Schule in Kassel.
Nähere Informationen beim Verein: Kontakt
„Kindergarten – Schule – Traumatisierte Kinder lernen“ am 28.10. in Friedberg (Hessen)
Posted on September 28, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Schule, Veranstaltungen | Schlagwörter: Lernschwierigkeiten, Traumatisierung |
Moritz Borowik vom Zentrum für Traumapädagogik Hanau wird am 28.10. in Friedberg (Hessen) zum Thema „Kindergarten – Schule – Traumatisierte Kinder lernen“ referieren.
Veranstalter ist der Ortsverein der Pflege- und Adoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V.
Posted on September 16, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Netzwerke, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Pflegefamilie, Politik, Publikationen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: Altersvorsorge, Pflegegeld, Unfallversicherung |
Am 12.09.2017 verabschiedete das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge die Empfehlungen zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018.
2. Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand
In den „Weiterentwickelten Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Bemessung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII)“ aus dem Jahr 2007 hat der Deutsche Verein die grundlegenden Prinzipien der Berechnung dargestellt. Datengrundlage ist eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) durch eine Expertengruppe des Statistischen Bundesamts zu Konsumausgaben für Kinder.
Posted on August 28, 2017. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Publikationen | Schlagwörter: Inobhutnahme, Statistik |
Die hessischen Jugendämter meldeten im Jahr 2016 insgesamt 5178 vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren das 1878 Personen oder 27 Prozent weniger als 2015. Bei diesen Schutzmaßnahmen handelte es sich um die Inobhutnahme oder Herausnahme aus einem Heim, der eigenen Familie, einer Pflegefamilie oder einer anderen Unterbringungsart aufgrund einer akuten Gefahr für das Wohl des Kindes oder Jugendlichen. Die Zahl der vorläufigen Schutzmaßnahmen nahm deutlich ab, weil die Zahl der unbegleiteten Einreisen Minderjähriger aus dem Ausland gegenüber 2015 um 55 Prozent zurückging. Insgesamt reisten 2045 Kinder und Jugendliche im Jahr 2016 unbegleitet ein. Im Jahr 2015 lag diese Zahl bei 4568. Ohne die unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland stiegen die vorläufigen Schutzmaßnahmen gegenüber 2015 um 26 Prozent.
64 Prozent der in Obhut genommenen jungen Menschen waren männlich. Ohne Berücksichtigung der unbegleiteten Einreisen aus dem Ausland betrug der Anteil der Jungen an den Inobhutnahmen 49 Prozent.
Die häufigsten Anlässe für Schutzmaßnahmen waren unbegleitete Einreisen aus dem Ausland (39 Prozent) und die „Überforderung der Eltern oder eines Elternteils“ (27 Prozent). Vernachlässigung und Anzeichen für Misshandlungen machten 9 bzw. 10, Beziehungsprobleme 6 und Integrationsprobleme 5 Prozent aus. Sonstige Probleme wurden in 22 Prozent der Fälle angegeben. Andere Gründe blieben mit jeweils weniger als 3 Prozent unbedeutend. Mehrfachnennungen waren möglich.
Wen betrafen die Schutzmaßnahmen?
Zwei Drittel der Betroffenen waren älter als 14 Jahre. Im Jahr 2015 kamen 8 von 10 aus dieser Altersgruppe. Diese Abnahme war eine Folge des Rückgangs an unbegleiteten Einreisen.
Die Unterbringung erfolgte meist in einer Einrichtung (66 Prozent). 25 Prozent wurden bei einer geeigneten Person untergebracht und 9 Prozent in einer sonstigen betreuten Wohnform.
In 29 Prozent der Inobhutnahmen kehrte der junge Mensch nach der Maßnahme zu der bzw. dem Sorgeberechtigen, zur Pflegefamilie oder ins Heim zurück. In 23 Prozent wurden die Betroffenen außerhalb des Elternhauses, also im Heim, durch betreutes Wohnen oder in einer Pflegefamilie untergebracht; in 19 Prozent erhielten sie eine sonstige stationäre Hilfe und 8 Prozent eine ambulante Erziehungshilfe. In 14 Prozent der Inobhutnahmen erfolgte keine anschließende Hilfe und in weiteren 14 Prozent wurden die Betroffenen von einem anderen Jugendamt übernommen. Mehrfachnennungen waren möglich.
Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 28.08.2017
„Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Mädchen im Blick“ am 13.10. in Schwalmstadt-Treysa
Posted on August 20, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Kinderschutz, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: unbegleitete minderjährige Flüchtlinge |
Wie schildern geflüchtete Mädchen ihre Biographien und Lebenswelten?
Wie blicken sie auf ihren kulturellen, familiären und sozialen Hintergrund und auf die Flucht(erlebnisse)?
Wie erleben sie ihre Situation in Deutschland? Wie nehmen sie die Angebote erzieherischer Hilfen wahr?
Der Fachtag findet am Freitag, 13. Oktober 2017, von 11:00 bis 16:30 Uhr am Studienstandort Schwalmstadt-Treysa der Ev. Hochschule Darmstadt statt.
„Autorität durch Beziehung I und II“ am 20.-22.09.17 und 01.-02.03.18 in Frankfurt am Main
Posted on Juli 11, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: Seminar |
Der Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. bietet vom 20.-22.09.2017 und 01.-02.03.2018 in Frankfurt am Main für Multiplikator_innen der Familienbildung, Fachkräfte, die mit Kindern, Jugendlichen und Eltern arbeiten, Pädagog_innen und Therapeut_innen aus Beratungsstellen das Doppel-Seminar „Autorität durch Beziehung I und II“ an.
Damit können die TeilnehmenInnen Haim Omers Konzept kennen- und anwenden lernen: Beziehungen durch elterliche oder professionelle Präsenz gestalten, um Problemverhalten von Kindern und Jugendlichen konstruktiv zu begegnen.
Thema der ersten Seminareinheit (20.-22.09.2017) sind die Grundlagen des Konzepts und erste Schritte für die Praxis, das zweite (01.-02.03.2018) beschäftigt sich mit Vertiefung, Weiterentwicklung und Praxisreflexion.
„Inklusion wohin? Schritte auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe?!“ am 31.05. in Frankfurt am Main
Posted on April 6, 2017. Filed under: Fachkräfte, Fortbildung, Gesundheit, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Veranstaltungen | Schlagwörter: Behinderung, große Lösung, Inklusion |
Die Erziehungshilfefachverbände AFET, BVkE, EREV und IGfH veranstalten am 31.05. in Frankfurt am Main die gemeinsame Fachveranstaltung „Inklusion wohin? Schritte auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe?!“
Mit dieser Tagung sollen die Fachdebatte um die Inklusive Lösung und der Verständigungsprozess zwischen Behinderten- und Jugendhilfe gefördert werden.
FFM: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Pflegeeltern
Posted on April 5, 2017. Filed under: Bewerber, Hessen, Jugendhilfe, Pflegefamilie, Publikationen | Schlagwörter: Gastfamilien, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge |
Der Artikel „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Schwere Aufgabe für Pflegeeltern“ in der Frankfurter Neuen Presse vom 04.04.2017 schildert den aktuellen Erfahrungsstand des Jugendamtes Frankfurt am Main mit der Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Pflegefamilien.
Seit dem Jahr 2015 waren in Frankfurt 25 der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Pflegefamilien untergekommen, aktuell leben noch 16 Jugendliche in Pflegefamilien.
Selbsthilfegruppe Adoption gründet sich in Marburg
Posted on März 8, 2017. Filed under: Adoptivfamilie, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Veranstaltungen | Schlagwörter: Herkunftsfamilie, Selbsthilfe |
In Marburg will sich eine Selbsthilfegruppe gründen, die sich um das Thema Adoption dreht. Diese Gruppe soll sowohl offen sein für Adoptierte als auch für Adoptiveltern und für Herkunftseltern. In jeder dieser drei Positionen können sich Probleme ergeben, die mit dem persönlichen Umgang mit der eigenen Adoption zu tun haben.
Posted on Februar 23, 2017. Filed under: Fachkräfte, Hessen, Jugendhilfe, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: Herkunftsfamilie |
Die Kinder-, Jugend-, Elternberatungsstelle Gallus in Frankfurt/Main bietet 2017 wieder vier kostenlose Seminartage an für Eltern, deren Kind(er) in einer Adoptiv- oder Pflegefamilie leben.
PFAD: Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern
Posted on Februar 7, 2017. Filed under: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Finanzielles, Hamburg, Hessen, Jugendhilfe, Meckl.-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, PFAD Verband, Pflegefamilie, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen | Schlagwörter: Altersvorsorge, Mütterrente, Pflegeelternrente |
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PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über
Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.
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Mehr Hilfen zur Erziehung in Hessen 2015
Posted on Dezember 9, 2016. Filed under: Forschung, Hessen, Jugendhilfe, Publikationen | Schlagwörter: Hilfen zur Erziehung, Statistik, Vollzeitpflege |
Im Jahr 2015 wurden in Hessen rund 62 500 Hilfen zur Erziehung und knapp 7200 Hilfen zur Eingliederung seelisch behinderter junger Menschen geleistet. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit insgesamt 2,9 Prozent mehr Hilfen gewährt als im Jahr 2014. Von den 69 700 Hilfen wurden knapp 33 200 im Jahr 2015 beendet und gut 36 500 Hilfen dauerten am Jahresende noch an. 34 700 Hilfen wurden 2015 neu begonnen.
Mit 43 Prozent war die Erziehungsberatung die häufigste Hilfeform vor der Erziehung in Heimen und sonstigen betreuten Wohnformen (gut 16 Prozent) sowie der sozialpädagogischen Familienhilfe (gut 10 Prozent). 7 Prozent entfielen auf die Vollzeitpflege und 5 Prozent auf die Einzelbetreuung. Auf die Erziehung in einer Tagesgruppe entfielen 3 Prozent und auf die sonstigen Hilfen zur Erziehung 4 Prozent. Die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung und die soziale Gruppenarbeit spielten eine untergeordnete Rolle. Die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte bzw. von seelischer Behinderung bedrohter junger Menschen (§ 35 a SGB VIII) machte 10 Prozent aller Hilfen aus.
Die Heimerziehung wuchs gegenüber 2014 um 29 Prozent. Ein Grund hierfür war die Zunahme der Einreisen von unbegleiteten Minderjährigen aus dem Ausland.
35 Prozent der Familien, die eine Hilfe zur Erziehung oder Eingliederungshilfe bekamen, bezogen Transferleistungen (z. B. Hartz IV). Bei den Familien der Alleinerziehenden war mehr als jede zweite auf Transferleistungen angewiesen. Der Anteil der Familien mit Transferleistungen fiel umso höher aus, je „stärker“ der Eingriff in das Leben des jungen Menschen bzw. der Familie war. So erhielten 82 Prozent der Familien, die von Vollzeitpflege betroffen waren, Transferleistungen. Bei der weniger intensiven Erziehungsberatung betrug dieser Anteil 16 Prozent.
56 Prozent der jungen Menschen lebten bei Alleinerziehenden oder einem Elternteil mit neuer Partnerin oder neuem Partner, 35 Prozent bei den zusammenlebenden Eltern. Bei den übrigen 9 Prozent waren die Eltern verstorben oder unbekannt. Gründe für die hohe Inanspruchnahme der Hilfe bei Alleinerziehenden waren unter anderem die Konzentration der familiären Lasten auf nur ein Elternteil und seelisches Leid der Kinder wegen der Trennung der Eltern.
Neben den individuellen Hilfen für einzelne junge Menschen wurden auch familienorientierte Hilfen gewährt. Hier wurde die ganze Familie unterstützt, sodass die Zahl der betroffenen jungen Menschen mit rund 76 900 über der Zahl der gewährten Hilfen (69 700) lag.
Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt vom 06.12.2016
Jahrestagung der GZA für Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen
Posted on November 23, 2016. Filed under: Adoptivfamilie, Fachkräfte, Fortbildung, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Veranstaltungen |
Am 15. und 16. November 2016 kamen 82 Fachkräfte der Adoptionsvermittlungsstellen der Jugendämter und freier Träger aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland zusammen, um an der Jahrestagung der Gemeinsamen Zentralen Adoptionsstelle Rheinland-Pfalz und Hessen (GZA) mit dem Titel „Das Adoptionsviereck – Rechte der Beteiligten – Haltungen der Vermittlungsstellen“ teilzunehmen.
„Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Pflege- und Adoptivfamilien und deren Rechte“ am 19.11. in Fulda-Edelzell
Posted on Oktober 12, 2016. Filed under: Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: Kinderrechte |
Der Pflege-Adoptiv-Kinder-Tag PAKT 2016 des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien Hessen e.V. findet am 19.11. in Fulda-Edelzell statt und behandelt das Thema „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Pflege- und Adoptivfamilien und deren Rechte„. Referieren werden Petra Hering, Ines Kurek-Bender und Isabel-Theres Spanke.
Beteiligung und Begleitung dieser Kinder in allen sie betreffenden Angelegenheit ist gesetzlich geregelt. Kinder und Jugendliche sollten diese Möglichkeiten nutzen. Das gelingt aber nur, wenn sie auch über die notwendigen Informationen verfügen und fachlich gut begleitet werden.
Um Anmeldung bis zum 12.11. wird gebeten.
„Zwischen Institution und Familie“ am 25.11. in Kassel
Posted on Oktober 6, 2016. Filed under: Erziehungsstellen, Fachkräfte, Forschung, Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: Hilfen zur Erziehung |
Die Tagung „Zwischen Institution und Familie“ am 25.11.2016 an der Universität Kassel stellt die Abschlussveranstaltung des ethnografischen Forschungsprojektes „Zwischen Institution und Familie (zIF) – Muster des Deutens und Handelns im Rahmen stationärer Unterbringung in familienähnlichen Betreuungsformen“ dar, welches unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Werner Thole durchgeführt wurde.
Die Tagung richtet sich an alle im Feld der Kinder- und Jugendhilfe engagierten Personen, WissenschaftlerInnen, sozialpädagogische Fachkräfte sowie Studierende.
Rechte-Workshop für Careleaver vom 25.-27.11. in Frankfurt am Main
Posted on Oktober 1, 2016. Filed under: Fortbildung, Hessen, Kinder-/Jugendinfos, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: Care Leaver |
Viele Careleaver haben juristische Fragen und häufig keine Möglichkeiten, diese zu klären. Der Careleaver e.V. organisiert deshalb einen Rechte-Workshop, um Careleaver über ihre Rechte in der Jugendhilfe, ihre Rechte nach der Jugendhilfe, ihre Rechte zur Finanzierung und Möglichkeiten zur Durchsetzung der Rechte zu informieren.
Die Veranstaltung richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren, die in der Jugendhilfe leben oder gelebt haben, und findet von Freitag, 25. November 2016 bis Sonntag, 27. November 2016 in Frankfurt am Main statt; Fahrtkosten sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. – An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die HIT Stiftung, mit deren Unterstützung dieser Workshop realisiert werden kann!
Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an info@careleaver.de mit dem Betreff „Teilnahme Rechte-Workshop“.
„Zusammenspiel von Verstörungen im Pflegefamilienalltag“ am 05.11. in Pohlheim
Posted on September 10, 2016. Filed under: Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen |
Am 05.11. lädt der Verein der PFlege- und ADoptivfamilien Gießen e.V. nach Pohlheim ein zu einem Seminar mit Dipl.-Psych. Hubertus Bauerdick zum Thema „Zusammenspiel von Verstörungen im Pflegefamilienalltag„.
Psychische Störungen und Traumatisierungen stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung einschließlich der Anregungen, die Auswirkungen im Alltag zu bewältigen und eigene Notlagen zur berücksichtigen.
Um Anmeldung bis zum 10.10. wird gebeten.
„Bindungs- und Beziehungsabbrüche – Folgen und Hilfen“ am 08.10. in Friedberg/Hessen
Posted on September 1, 2016. Filed under: Fortbildung, Hessen, Netzwerke, Pflegefamilie, Veranstaltungen | Schlagwörter: Bindung |
Am 08.10. lädt der Verein der PFlege- und ADoptivfamilien im Hochtaunuskreis e.V.nach Friedberg/Hessen ein zu einem Seminar mit Dr. Oliver Hardenberg zum Thema „Bindungs- und Beziehungsabbrüche – Folgen und Hilfen“.
Die Verweildauer in Bereitschaftspflegen wird immer länger. Das führt in den meisten Fällen bei Wechseln in Pflegefamilien oder in Mutter-Kind-Heime oder bei Rückführungen zu belastenden Abbrüchen von positiven Beziehungserfahrungen.
Um Anmeldung bis zum 01.10. wird gebeten.
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