Source: https://www.lvr.de/de/nav_main/jugend_2/jugendmter/jugendhilfeplanung/fachberatung_2/fachberatung_3.jsp
Timestamp: 2020-06-05 09:52:16
Document Index: 289394381

Matched Legal Cases: ['§ 79', '§ 2', '§ 79', '§ 74', '§ 79', '§ 79']

Beratung zur Jugendhilfeplanung | LVR
Die Fachberatung Jugendhilfeplanung berät die Jugendämter bei der Konzeptionierung und Umsetzung von Jugendhilfeplanungsprozessen sowie zu unterschiedlichen Themen, unter anderem:
Bedarfsplanung im Bereich der Kindertagesbetreuung
Der Gesetzgeber fordert in § 79a SGB VIII von den Jugendämtern eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung für alle Angebote und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach § 2 SGB VIII. Demnach ist es zum einen ihre Aufgabe, Qualitätskriterien (weiter) zu entwickeln. Zum anderen sollen die Jugendämter Verfahren für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung erarbeiten, anwenden und regelmäßig überprüfen.
Die Landesjugendämter haben den Auftrag, dazu fachliche Empfehlungen zu erarbeiten. Auch die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe werden in die Pflicht genommen, sich an der Qualitätsentwicklung zu beteiligen. Ihre Förderung durch den öffentlichen Träger ist daran gebunden, dass sie die „Grundsätze und Maßstäbe der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung nach § 79a“ beachten (§ 74 Absatz 1 SGB VIII).
Professor Dr. Joachim Merchel hat im Auftrag der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe einen Verfahrensvorschlag zur Qualitätsentwicklung erarbeitet. Er beschreibt, wie Qualitätskriterien gemeinsam von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe schrittweise erarbeitet und überprüft werden können.
Qualitätsentwicklung in der örtlichen Kinder- und Jugendhilfe - Orientierungshilfe zur Umsetzung der Regelungen in §§ 79, 79a SGB VIII ( PDF, 2,32 MB )
Im Bereich der Kindertagesbetreuung hat die Jugendhilfeplanung die Aufgabe, den Bedarf an Betreuungsplätzen zu ermitteln. Entsprechend dem Kinderbildungsgesetz NRW (KiBiz) müssen die Gruppenstrukturen in den Kindertageseinrichtungen sowie die Plätze in der Kindertagespflege jährlich fortgeschrieben werden. Um längerfristige Entwicklungen einschätzen zu können und ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen zu realisieren, ist die Jugendhilfeplanung gefordert, Prognosen für einen längeren Zeitraum zu erstellen.
Praxisbeispiel: Kindertagesstättenbedarfsplan 2018-2022 der Stadt Bonn
Um bedarfsgerechte Kinderbetreuungsplätze flächendeckend im Bonner Stadtgebiet anbieten zu können, hat die Jugendhilfeplanung der Stadt Bonn im Frühjahr 2017 eine Online-Elternbefragung durchgeführt. Der Kindertagesstättenbedarfsplan beschreibt die Ergebnisse der Elternbefragung sowie die Festlegung der Zielversorgungsquote für die verschiedenen Altersgruppen. Die Ausbauplanung wird auf Ebene der Planungsräume dargestellt.
Beispiel "Kindertagesstättenbedarfsplan 2018 - 2022" der Stadt Bonn ( PDF, 3,6 MB )
Anforderungen an die JHP nach der Reform des KiBiz 2020 (Sandra Clauß, LVR-Landesjugendamt Rheinland ( PDF, 277 kB )
LVR - Kindertagesbetreuung
Dokumentation der Fachinformationstage "Kindertagesbetreuung im Rheinland" im September 2019
Nach dem Kinder- und Jugendförderungsgesetz NRW (3. AG-KJHG) sind die Jugendämter verpflichtet, einen Kinder- und Jugendförderplan zu erstellen. Die Förderplanung betrifft sowohl die offene und verbandliche Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendsozialarbeit als auch den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz.
Zur Erstellung eines Förderplans bietet die Fachberatung Jugendhilfeplanung den Jugendämtern Informationen, Arbeitshilfen und Planungsmodelle an.
Modell der Planungsebenen unter Einbeziehung der kommunalen Förderpläne
Die Erstellung kommunaler Förderpläne für die Jugendförderung - mit einer Gültigkeit von fünf Jahren - stellt eine Herausforderung für die Jugendhilfeplanung dar. Hier wird ein hierarchisches Modell der Planung von der Einrichtungsbene bis zur Ebene der kommunalen Förderpläne vorgeschlagen.
Übersicht des Planungsmodells von Andreas Hopmann ( PDF, 95 kB )
[Artikel] Raus aus der Schublade. Wie der kommunale Kinder- und Jugendförderplan zu einem lebendigen Instrument wird (Hopmann/Rostock 2029), aus Jugendhilfereport 01.20, S. 37-39. ( PDF, 196 kB )
Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan des Kreises Viersen 2015 - 2020
Der Förderplan beschreibt Leit- und Orientierungsziele der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes für den Planungszeitraum. Er verpflichtet damit erstmals den Kreis und die Träger der freien Jugendhilfe, sich daran messen zu lassen, ob und wie die formulierten Ziele erreicht worden sind. Zudem wurden erstmalig die Finanzverantwortlichen der fünf zum Kreisjugendamtsbereich gehörenden Kommunen sowie der Kreiskämmerer in die Erstellung dieses Planes einbezogen.
Kinder- und Jugendförderplan des Kreises Viersen 2015 - 2020 ( PDF, 1,99 MB )
Sozialraumanalyse Kreis Viersen 2013 ( PDF, 6,87 MB )
Weitere LVR-Seite zum Thema
LVR - Jugendförderung
Auf dieser Seite finden Sie Arbeitshilfen zur Jugendhilfeplanung zu folgenden Themen:
Empfehlungen der Landesjugendämter in NRW zur Jugendhilfeplanung
Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendförderung
HzE-Berichte
Kinder- und Jugendförderplan: Planungsmodell
Empfehlungen der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe zur kommunalen Jugendhilfeplanung (PDF, 830 kB)
Arbeitshilfe "Kompetenzprofil Jugendhilfeplanung" (PDF, 394 kB)
Eine Unterstützung für die Fachkräfte der Jugendhilfeplanung vor Ort und für Jugendamtsleitungen, um die vielschichtigen Anforderungen an Planungsfachkräfte zusammen zu fassen. Sie wurde erarbeitet von den Mitgliedern der AG Jugendhilfeplanung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter.
Qualitätsentwicklung in der örtlichen Kinder- und Jugendhilfe - Orientierungshilfe zur Umsetzung der Regelungen in §§ 79, 79a SGB VIII (PDF, 2,32 MB)
Entwicklung und Stand der Hilfen zur Erziehung in Nordrhein-Westfalen der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik der Uni Dortmund/DJI im Auftrag der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe und Daten (Excel-Tabellen)
Einen schnellen Überblick über die Situation der Hilfen zur Erziehung in Nordrhein-Westfalen bieten jeweils die aktuellen Vorabinformationen
HzE-Bericht 2019 (PDF, 1,82 MB)
Vorabinformationen zum HzE-Bericht 2019 (PDF, 1,71 MB)
Jugendamtstabellen HzE 2017 im Excel-Format (XLSX, 783 kB)
Jugendamtstabellen HzE 2016 im Excel-Format (XLSX, 780 kB)
Vorabinformation zum HzE-Bericht 2018 (PDF, 1,83 MB)
HzE-Bericht 2017 (PDF, 1,43 MB)
Vorabinformation zum HzE-Bericht 2017 (PDF, 660 kB)
Jugendamtstabellen HzE 2015 im Excel-Format (XLSX, 848 kB)
Vorabinformation zum HzE-Bericht 2016 (PDF, 921 kB)
Jugendamtstabellen 2014 im Excel-Format (XLSX, 868 kB)
HzE-Bericht 2015 (PDF, 4,92 MB)
Vorabinformation zum HzE Bericht 2015 (PDF, 1,93 MB)
Jugendamtstabellen HzE 2013 im Excel-Format (XLSX, 765 kB)
HzE-Bericht 2014 (PDF, 2,09 MB)
Vorabinformation zum HzE-Bericht 2014 (PDF, 3,51 MB)
Jugendamtstabellen HzE 2012 im Excel-Format (XLSX, 867 kB)
Planungsmodell nach Andreas Hopmann (PDF, 95 kB)
Abschlussbericht des Modellprojekts Inklusion in der Jugendförderung (PDF, 430 kB)