Source: http://angehoerigen-stammtisch-franken.de/wer-ist-denn-zustaendig-fuer-den-pflegeschluessel.html
Timestamp: 2017-09-26 00:21:13
Document Index: 283772210

Matched Legal Cases: ['§75', '§75', '§ 75', '§1', '§1', '§1']

Aktueller Brief (21.07.2015) von Werner Kollmitz und Michael Thomsen:
Die Pflegeselbstverwaltung hat versagt:
Hier der offene Brief, einfach anklicken.
Aktuell: Selbst der Pflegebeauftragte der Bundesregierung Herr Staatssekretär Karl-Josef Laumann,hat es erkannt, die Pflegeselbstverwaltung ist gescheitert: Die Rahmenverträge müssen gekündigt werden und neu verhandelt.
(Rahmenverträge nach §75 SGB XI kündigen!
Im Hinblick auf die stationäre Altenpflege adressieren wir falsch! Nicht die Bundesregierung oder die Landespolitik (allein) ist verantwortlich für die Pflegemisere, sondern in erster Linie diejenigen, die die Rahmenverträge für die jeweiligen Bundesländer abschließen!) - siehe Gästebuch "Menschenwürde in der Altenpflege"
Hier der Hinweis zur Information:
Wer ist denn eigentlich zuständig für den Pflegeschlüssel in den Pflege-und Altenheimen?
Wer kann die menschenunwürdige "Minutenpflege" am Bewohner und Patienten verändern?
Wer könnte für eine menschenwürdige und respektvolle Pflege sorgen?
Wer könnte verhindern, das gutes Pflegepersonal kündigt, weil es den Stress nicht mehr aushält?
Die Regierung denken Sie - NEIN!
Sie werden es nicht glauben!!!!!
Herr Bundesminister Gröhe hat bei ProPflege in Neuss bei der Diskussion nachfolgendes bestätigt.
Hier ein Auszug aus einem Brief an Herrn Minister Gröhe von Werner Kollmitz:
Auszug aus einem Brief an Bundesminister Gröhe .........
Diakonie, Caritas, AWO, DRK, Parität, ZWIST (jüdische Gemeinden) sowie der BPA (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste) (den Verband anklicken und informieren)
Sind Sie nun erstaunt? Wir waren es auch!
Die Wohlfahrtsverbände haben es in der Hand, für menschenwürdige Pflege zu sorgen, indem sie mit den Pflegekassen überhaupt und ernsthaft über einen angemessenen Pflegeschlüssel verhandeln.
Warum tun sie es nicht!!!
Warum sehen sie tatenlos zu, wie in ihren eigenen Einrichtungen Menschenwürde verachtet und das eigene Personal körperlich und seelisch verheizt wird.
Die ganzen Probleme der Rahmenbedingungen (zu wenig Personal und eine unangemessene Bezahlung) hätten wir heute nicht, wenn die Wohlfahrtsverbände ihrer Verantwortung in der Vergangenheit nachgekommen wären.
(laut Rahmenvertrag §75 SGB XI)
einfach anklicken und lesen hier ein Auszug: (".... mit den Vereinigungen der Träger der ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtungen im Land gemeinsam und einheitlich Rahmenverträge mit dem Ziel, eine wirksame und wirtschaftliche pflegerische Versorgung der Versicherten.... " Wer ist die Vereinigung der Träger, dass sind die freie Wohlfahrtspflege (Diakonie, Caritas, Rotes Kreuz, AWO, Parität und ZWIST (jüdische Gemeinden) sowie der BPA = Bundesverband privater Anbieter.)
Dies ist ein Skandal und muss nun endlich in die Öffentlichkeit.
Besonders traurig ist es, dass die grossen christlichen Verbände wie Diakonie und Caritas, die ja einen großen moralischen Anspruch an sich selbst haben, seit Jahrzehnten zuschauen und nichts dagegen tun, obwohl sie es selbst laut Gesetz in der Hand haben und schon lange hätten handeln müssen. Haben Sie es verschlafen, oder wussten sie es nicht.
Schauen Sie sich auf der HP von Werner Kollmitz "Menschenwürde in der Altenpflege" um, damit Sie noch mehr Information haben.
Hier der bayerische Rahmenvertrag für den Bereich vollstationäre Pflege gemäß § 75 Abs. 2 SGB XI, einfach anklicken PDF-Datei auf Ihren Rechner laden und die PDF-Datei lesen. Beachten Sie vor allem hier den §1 des Rahmenvertrages "Inhalt der Pflegeleistungen". Die meisten hier unter §1 beschriebenen Leistungen kann das Pflegepersonal in der heutigen Situation gar nicht mehr erfüllen. Überzeugen Sie sich selbst.
Schon trifft der Satz von Berthold Brecht wieder zu:
Berthold Brecht (1898 - 1956) deutscher Dramatiker und Lyriker hat einen wahren Spruch gesagt:
Lesen Sie auch, was der Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt auf der HP der BDA | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände zu den Problemen der Pflegeversicherung und zu dem auf den Weg gebrachten Gesetzentwurf sagt.
Die PDF Datei: "Pflegeversicherung immer weniger zukunftsfest" können Sie sich hier auf Ihren Rechner laden und lesen. Welcher Zukunft geht unsere Jugend entgegen.
11.03.2013: Sehen Sie sich das bitte auch an:
Bereits März 2013 wurde erwähnt, dass die Bundesregierung die Verantwortung zum Pflegeschlüssel abgegeben hat. Hören uns Sehen Sie sich hier die Sitzung des Peditionsausschusses. Frau Annett Kleischmantat, Diplom-Ökonomin, zertifizierte Heimleiterin und Qualitätsmanagerin für das Gesundheitswesen, trägt hier ihre Petition vor (einfach anklicken). Besuchen Sie auch ihre Homepage "Rosenblätter, im Irrgarten".
Persönliche Anmerkung: beachten Sie bitte die Aussage von Bundestagsmitglied "Manfred Todtenhausen", diesen Herrn würde ich gern als normalen Bewohner in ein Altenheim unter zu bringen. Ob er dann auch noch so spricht? Wohl kaum - aber er spricht absolut an der Tatsache vorbei. Oder sollte er einfach einmal zu den "3" Mitarbeitern gehören, die für "30" pflegebedürftige Bewohner zuständig sind. Wie lange wird er das wohl aushalten? Auch Frau Vogelsang sollte sich einmal unangemeldet in den Heimen umsehen. Die Meinung unserer Regierenden ist einfach nur eine SCHANDE. Hören Sie sich bitte die Sitzung des Petitionsausschusses an, denn schon hier geht es auch um den "Pflegeschlüssel".
Nun muss wohl doch das Grundgesetz geändert werden:
§1: Die Würde des Menschen ist unantastbar - "es sei denn, er ist altersdement oder sonst sehr pflegebedürftig"
Anmerkung: Lothar Oehlen