Source: https://www.jusline.at/paragraphs/history/456505159
Timestamp: 2020-05-27 00:44:42
Document Index: 90477468

Matched Legal Cases: ['§ 58', '§ 58', '§ 67', '§ 35', '§ 49', '§ 50', '§ 72', '§ 73', '§ 101', '§ 58']

Änderungen zu § 58 Bgld. JagdG 2004 (Bgld. Jagdgesetz 2004) , Auflösung des Pachtvertrages - JUSLINE Österreich
§ 58 Bgld. JagdG 2004 Auflösung des Pachtvertrages
Die Verpachtung einer Genossenschaftsjagd ist von der Bezirksverwaltungsbehörde aufzulösen, wenn die Pächterin oder der Pächter
das Jagdausübungsrecht für eine andere Person gepachtet hat („Strohmann“);
als Einzelpächterin oder Einzelpächter die Fähigkeit zur Erlangung einer Jagdkarte verloren hat (§ 67);
die Fähigkeit zur Jagdpachtung verloren hat (§§ 35 und 36);
die Kaution oder deren Ergänzung (§ 49) oder den Pachtbetrag trotz wiederholter Aufforderung durch die Bezirksverwaltungsbehörde nicht oder nicht zur Gänze erlegt hat (§ 50);
den Vorschriften über die Jagdaufsicht (§ 72§ 73) ungeachtet wiederholter Aufforderung durch die Bezirksverwaltungsbehörde nicht entsprochen hat;
trotz wiederholter behördlicher Abmahnung Jagdgäste einladet, die sich auf dem Jagdgebiet Übertretungen dieses Gesetzes zuschulden kommen lassen;
trotz schriftlicher Mahnung durch die geschädigte Person mit der Bezahlung des von der Schiedskommission rechtskräftig festgestellten Wildschadens länger als drei Monate nach Fälligkeit in Verzug ist;
den Abschuss von Niederwild und die Überlassung von Ansitzen und Ständen entgegen § 101 Abs. 1 Z 17 gegen Entgelt vergibt;
eine sonstige für die Interessen der Jagdgenossenschaft wesentliche Vereinbarung des Pachtvertrages nicht erfüllt hat.
Die Auflösung gemäß Z 1 kann nur über Antrag der Verpächterin oder des Verpächters, die Auflösung gemäß Z 2 bis 9 kann über Antrag der Verpächterin oder des Verpächters oder von Amts wegen erfolgen.
Zum § 58 Bgld. JagdG 2004 Gesetzesaktualisierungen Haftungsausschluss