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Timestamp: 2016-10-24 03:30:43
Document Index: 168943053

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'BGE', 'BGE']

U 382/01 (03.04.2003)
U 382/01
B.________, 1952, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Advokat Dr. Claude Schn�riger, Aeschenvorstadt 77, 4010 Basel,
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft, Bundesgasse 35, 3011 Bern, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Advokat Dr. Urs Beat Pfrommer, Aeschenvorstadt 67, 4051 Basel,
Die 1952 geborene B.________ war im Rahmen ihrer seit Oktober 1995 ausge�bten T�tigkeit als Serviceangestellte bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Mobiliar) f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 18. Mai 1997 zog sich die Versicherte bei einem Treppensturz gem�ss Bericht des erstbehandelnden Arztes Dr. med. M.________ vom 17. Juni 1997 multiple Sch�rfungen im Bereich der Tibiakante links sowie beider Knie zu; ebenfalls festgestellt wurde ein gr�sseres H�matom im Bereich der Tibialis anteriologe links. In der Folge klagte sie �ber starke Kopf- und Nackenschmerzen, sp�ter auch �ber Schwindel, Seh- und Ged�chtnisst�rungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Appetitlosigkeit und Durchschlafst�rungen. Im Bericht des Dr. med. S.________, Facharzt FMH f�r Physikalische Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, vom 8. Juli 1997 wurde zun�chst der Befund einer posttraumatischen Exacerbation eines vorbestehenden chronisch rezidivierenden Cervicalsyndroms erhoben. In den anschliessenden Berichten war sodann von einem Stauch-/Flexionstrauma bzw. einer Distorsion der HWS die Rede; ferner diagnostizierten die �rzte ein lumboradikul�res Schmerzsyndrom, depressive Episoden und schliesslich eine - zum Teil als schwer eingestufte - somatoforme Schmerzst�rung. Die �rztliche Behandlung f�rderte im �brigen zutage, dass B.________ bereits vor dem im Fr�hjahr 1997 erlittenen Treppensturz am 23. November 1996 als Beifahrerin eines Personenwagens in einen Auffahrunfall mit Heckkollision verwickelt gewesen war und aufgrund persistierender Kopf- und Nackenschmerzen im Januar 1997 den Hausarzt aufgesucht hatte, ohne jedoch diesem gegen�ber das vorangehende Unfallereignis zu erw�hnen.
Nach dem Unfall vom 18. Mai 1997 richtete die Mobiliar Taggelder aus und kam f�r die Heilbehandlung auf, verneinte indessen mit Verf�gung vom 22. November 1999 jegliche Leistungspflicht r�ckwirkend ab 31. Dezember 1998 mit der Begr�ndung, seit jenem Zeitpunkt fielen sowohl der Unfall vom 18. Mai 1997 als auch jener vom 23. November 1996 als nat�rliche Ursache des aktuellen Beschwerdebildes ausser Betracht. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. Mai 2000 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde der B.________ wies das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft (ab 1. April 2002: Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht) mit Entscheid vom 25. Juli 2001 ab.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem sinngem�ssen Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sowie des Einspracheentscheids vom 5. Mai 2000 sei die Mobiliar zur Erbringung der gesetzlichen Leistungen �ber den 30. Dezember 1998 hinaus zu verpflichten. Des Weitern ersucht sie um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Die Mobiliar schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung sowie die Mitinteressierte CSS Versicherung haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Unfallversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 5. Mai 2000) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
1.2 Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b) und ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, je mit Hinweisen) zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod), insbesondere die f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien im Falle einer nach dem Unfall eingetretenen psychischen Fehlentwicklung mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit (BGE 115 V 133, insbesondere 140 Erw. 6c/aa), sowie die Grunds�tze der Beweisw�rdigung mit Blick auf �rztliche Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c, je mit Hinweisen; zum Beweiswert von Parteigutachten siehe AHI 2001 S. 113 ff. Erw. 3 mit weiteren Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Erg�nzend ist festzuhalten, dass sich die ad�quate Kausalit�t bei Vorliegen einer Distorsion der Halswirbels�ule (HWS), eines "�quivalenten Verletzungsmechanismus'" (Kopfanprall mit Abknicken der HWS; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder eines Sch�del-Hirntraumas praxisgem�ss nach der in BGE 115 V 133 entwickelten Rechtsprechung beurteilt, wenn die zum typischen Beschwerdebild einer HWS-Distorsion geh�renden Beeintr�chtigungen im Vergleich zur ausgepr�gten psychischen Fehlentwicklung g�nzlich in den Hintergrund getreten sind (BGE 123 V 99 Erw. 2a; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die Beschwerdegegnerin �ber den 30. Dezember 1998 hinaus f�r die Folgen des Unfalls vom 18. Mai 1997 und/oder vom 23. November 1996 aufzukommen hat.
2.1 Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin bieten die verf�gbaren Akten hinreichende Beweisgrundlage f�r die Beurteilung der strittigen Rechtsfrage. Der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Einwand, das vom Unfallversicherer in Auftrag gegebene und von der Vorinstanz bez�glich Frage der nat�rlichen Kausalit�t zwischen den beiden Unfallereignissen von 1996/1997 und dem aktuellen Beschwerdebild als ausschlaggebend erachtete Gutachten des PD Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, vom 10. November 1998 sei nicht beweistauglich, zumal es sich um ein Parteigutachten handle, das nicht auf pers�nlicher Untersuchung der Versicherten beruhe und im �brigen nicht unter Beizug s�mtlicher medizinischer Unterlagen verfasst worden sei, �ndert daran nichts. Selbst wenn man mit Blick auf die Beurteilung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs die Schl�ssigkeit der �rztlichen Stellungnahme im Lichte der gesamten medizinischen Unterlagen in Zweifel ziehen wollte, verm�chte die beantragte Einholung eines multidisziplin�ren Gutachtens und die dort allenfalls bejahte nat�rliche (Teil-) Urs�chlichkeit der Unf�lle f�r die fortdauernde Schmerzsymptomatik nichts zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin zu bewirken. Denn der Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung ab 31. Dezember 1998 scheitert - selbst bei vorausgesetztem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen den erlittenen Unf�llen und der andauernden gesundheitsbedingten Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit - jedenfalls an der fehlenden Ad�quanz der Kausalit�t, wie sich aus nachstehenden Erw�gungen ergibt (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c).
2.2 Im Rahmen der f�r die Unf�lle von 1996 und 1997 grunds�tzlich gesondert vorzunehmenden (RKUV 1996 Nr. U 248 S. 177 Erw. 4b mit Hinweis) Ad�quanzpr�fung bedarf die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin anl�sslich der Auffahrkollision und/oder des Treppensturzes tats�chlich eine HWS-Distorsion, einen �quivalenten Verletzungsmechanismus oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat, keiner abschliessenden Kl�rung. Fest steht, dass das mittlerweilen chronifizierte, organisch kaum objektivierbare Beschwerdebild die f�r solche Verletzungen typischen Merkmale aufweist; etliche Arztberichte diagnostizierten denn auch eine HWS-Distorsion oder erachteten ein (mildes) Hirntrauma f�r nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig aber gelangte Dr. med. U.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, im Gutachten vom 18. August 1999 unter Mitber�cksichtigung der Vorakten nachvollziehbar und �berzeugend zum Schluss, mit den lumbalen und cervikalen Beschwerden sowie den kognitiven Defiziten der Versicherten gingen eine schwere somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10: F45.4), eine schwere depressive Entwicklung (ICD-10: F34.1) sowie eine im Zusammenhang mit der somatoformen Schmerzst�rung entstandene ausgepr�gte Pers�nlichkeitsver�nderung (ICD-10 F62.8) einher, wobei der Beginn der psychischen Leidensgeschichte bereits auf Anfang 1997 zu datieren sei, mit stetiger Zunahme bis zum Beurteilungszeitpunkt (August 1999), in welchem der Endzustand weitgehend erreicht worden sei. Es besteht kein Anlass, die Richtigkeit dieser psychiatrischen Einsch�tzung, welche im �brigen auch mit den Fremdausk�nften aus dem Umfeld der Versicherten korrespondiert, in Zweifel zu ziehen. Die Annahme einer bald nach den - relativ kurz aufeinander folgenden - Unf�llen einsetzenden und im Verlauf der gesamten Entwicklung bis Herbst 1999 immer markanter in den Vordergrund tretenden psychischen �berlagerung des Beschwerdekomplexes f�gt sich im �brigen widerspruchsfrei in die Reihe vorangehender Arztberichte - namentlich des Dr. med. H.________ vom 29. August 1997, der Dres. med. R._________ und E.________, Spital X.________, vom 3. November 1997, der Dres. med. C.________ und T.________, Psychiatrische Dienste der Beratungsstelle Y._______, vom 5. M�rz 1999 sowie des Dr. O.________, Facharzt FMH f�r Neurologie, vom 14. Juni 1999 - ein und wird auch durch die Tatsache bekr�ftigt, dass sich die Beschwerdef�hrerin schon ab Mitte Oktober 1997 in psychotherapeutische Behandlung begeben musste. Nach Lage der Akten ist mithin bereits relativ bald nach dem Unfall von einer klar dominanten psychischen Fehlentwicklung, namentlich einer ausgepr�gten psychogenen �berlagerung des Schmerzbildes, auszugehen, sodass die Ad�quanzbeurteilung selbst bei Vorliegen einer HWS-Distorsion und/oder eines Sch�del-Hirn-Traumas nach der in BGE 115 V 135 ff. dargelegten Rechtsprechung zu psychischen Fehlentwicklungen nach Unf�llen zu erfolgen hat (vgl. Erw. 1.2 hievor).
2.3 Der dem Unfallversicherer erst im Dezember 1997 gemeldete Auffahrunfall mit Heckkollision vom 23. November 1996 (Sachschaden Fr. 22551.45) ist aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufs - die Beschwerdef�hrerin war als Beifahrerin auf dem Vordersitz eines vor dem Fussg�ngerstreifen stillstehenden Personenwagens dabei, eine Kassette im Ablagefach zu suchen, als ein im Anfahren begriffenes Auto auf den Wagen der Versicherten auffuhr, worauf dieser �ber den Zebrastreifen geschoben wurde und dort stehen blieb - h�chstens als mittelschweres, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegendes Ereignis einzustufen. Entsprechend k�nnte die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges praxisgem�ss nur dann bejaht werden, wenn die hief�r massgebenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sind oder einem einzelnen relevanten Faktor besonderes bzw. ausschlaggebendes Gewicht zukommt (BGE 115 V 141 Erw. 6c/bb).
Dass sich der Autounfall unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet hat oder durch besondere Eindr�cklichkeit gekennzeichnet ist, behauptet die Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht. Obwohl die Auffahrkollision sie nach ihrer (letztinstanzlichen) Darstellung "mit voller Wucht" getroffen hat, gab es gem�ss Unfallprotokoll keine Verletzte. Eine allenfalls erlittene Distorsion der HWS mag in ihrer Symptomatik geeignet sein, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen; einer derartigen, als solche kaum objektivierbaren K�rperverletzung kann aber namentlich mit Blick auf die Intensit�t der psychischen Fehlentwicklung und die ausgepr�gte Pers�nlichkeitsver�nderung der Beschwerdef�hrerin jedenfalls kein ausschlaggebendes Gewicht beigemessen werden. Bez�glich der �brigen Kriterien (ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung; k�rperliche Dauerschmerzen, �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit) f�llt h�chstens jenes der k�rperlichen Dauerschmerzen in Betracht. Nachdem von Januar (Datum der ersten Arztkonsultation nach dem Unfall ohne Erw�hnung desselben bis Dezember 1997) bis Mai 1997 durch gezielte Therapie eine Linderung namentlich der Kopfschmerzen erreicht werden konnte, tritt es jedoch nicht in auffallender Weise in Erscheinung. Liegen die massgebenden Kriterien damit nicht in geh�ufter oder auffallender Weise vor, ist ein ad�quater Kausalzusammenhang zwischen dem Auffahrunfall vom 23. November 1996 und der �ber 30. Dezember 1998 hinaus anhaltenden Beschwerden ohne weiteres zu verneinen.
2.4 Der Treppensturz vom 18. Mai 1997 ist ebenfalls h�chstens als mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zu werten. Mithin m�ssen die Ad�quanzkriterien auch hier in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sein, damit dem Unfall rechtlich eine nach wie vor massgebende Bedeutung f�r die seither eingetretene Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit der Beschwerdef�hrerin beigemessen werden kann (vgl. Erw. 2.3 hievor). Dies trifft nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz nicht zu: Beim Unfallereignis, f�r welches zu Recht weder dramatische Begleitumst�nde noch besondere Eindr�cklichkeit geltend gemacht werden, zog sich die Versicherte nach Angaben des erstbehandelnden Arztes Dr. med. M.________ multiple Sch�rfungen an den Beinen und im linken Stirnbereich zu (Arztzeugnis vom 17. Juni 1997). Nach Angaben sp�terer Arztberichte kam es beim Treppensturz, bei welchem sich die Beschwerdef�hrerin offenbar den Nacken verdrehte und mit dem Hinterkopf auf eine Kante aufschlug (ohne Bewusstlosigkeit), zu einer Distorsion und Stauchungsverletzung der Hals- und oberen Brustwirbels�ule sowie (allenfalls) zu einem milden Sch�del-Hirntrauma (so Dr. med. N.________), welche K�rperverletzungen mit Blick auf ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen, nicht als schwer oder besonders geartet einzustufen sind. F�r eine �rztliche Fehlbehandlung oder einen besonders schwierigen Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen bestehen aufgrund der Akten keine Anhaltspunkte. Die medizinische Behandlung der organisch kaum objektivierbaren, zum Teil vorbestehenden und zunehmend deutlich psychisch �berlagerten Beschwerden beschr�nkte sich - diverse station�re Abkl�rungen und Untersuchungen zwecks Diagnostik und Kl�rung der Kausalit�tsfrage ausgenommen - schon einige Monate nach dem Unfall im Wesentlichen auf eine nicht aussergew�hnlich intensive Physio- und Ergotherapie sowie auf schmerzlindernde Medikation; an einer spezifischen �rztlichen Behandlung eines ausgewiesenen K�rperschadens fehlt es indes. Bei dieser Sachlage ist das Kriterium der ungew�hnlich langandauernden �rztlichen Behandlung zu verneinen. Die Arbeitsunf�higkeit ist zwar seit dem Unfall vom 18. Mai 1997 erstellt. Diese ist jedoch nicht als physisch bedingt einzustufen, nachdem der hierf�r verantwortlichen Beschwerdekomplex, insbesondere auch die intensive, therapieresistente Schmerzsymptomatik, gem�ss der �berzeugenden Einsch�tzung des Dr. med. U.________ im Gutachten vom 18. August 1999 schon zu einem verh�ltnism�ssig fr�hen Zeitpunkt als im Wesentlichen psychogenen Ursprungs zu gelten hat (vgl. Erw. 2.2 hievor). Einzig k�rperliche Dauerschmerzen sind zu bejahen, was indessen f�r die Annahme der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs allein nicht ausreicht.
2.5 Zusammenfassend ergibt die kausalit�tsrechtliche Beurteilung, dass die zu ber�cksichtigenden Kriterien gem�ss BGE 115 V 133 ff. nicht in ausreichendem Masse erf�llt sind, um den Unf�llen von 1996 und 1997 eine massgebende Bedeutung f�r die �ber 30. Dezember 1998 hinaus fortbestehende Arbeits- und Erwerbsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin zuzuschreiben. Die vorinstanzlich best�tigte Leistungsverweigerung ist demnach im Ergebnis rechtm�ssig.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos ist. Die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung sind mangels ausgewiesener Bed�rftigkeit, welche unter Ber�cksichtigung des Einkommens beider Ehegatten zu beurteilen ist (BGE 115 Ia 195 Erw. 3a, 108 Ia 10 Erw. 3, 103 Ia 101 mit Hinweisen), nicht erf�llt. Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist zu entnehmen, dass das Bruttoeinkommen der Beschwerdef�hrerin und ihres Ehegatten mindestens Fr. 7000.- pro Monat betr�gt (Ehemann: Erwerbseinkommen von Fr. 5920.-; Beschwerdef�hrerin: Invalidenrente [Fr. 567.-] und Rente der Pensionskasse [Fr. 555.70]), Die beiden im Haushalt der Eheleute lebenden Kinder sind vollj�hrig: W�hrend die Tochter ihre Berufsausbildung abgeschlossen hat und mit einem eigenen Einkommen von Fr. 3358.- wirtschaftlich selbstst�ndig ist, obliegt der Versicherten und ihrem Ehemann noch eine, wenn auch reduzierte Unterhaltspflicht gegen�ber dem Sohn, dessen Lehrlingslohn sich auf Fr. 1550.- pro Monat bel�uft. In Anbetracht der relativ tiefen Wohnkosten von monatlich Fr. 1280.- (einschliesslich Nebenkosten), von welchen �berdies ein angemessener Beitrag der vollj�hrigen Kinder mit Arbeitserwerb in Abzug zu bringen ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Bestreitung der letztinstanzlich anfallenden Anwaltskosten den - etwas �ber den betreibungsrechtlichen Existenzminimum liegenden (vgl. RKUV 2000 Nr. K 119 S. 155 Erw. 2, 1996 Nr. U 254 S. 208 Erw. 2; vgl. auch BGE 124 I 2 Erw. 4a) - prozessualen Zwangsbedarf selbst dann nicht antastet, wenn auslagenseitig auch die angegebenen Unterst�tzungsleistungen an die Mutter der Beschwerdef�hrerin im Betrag von monatlich Fr. 200.- sowie die Abzahlung gew�hnlicher Schulden des Ehemannes in der H�he von Fr. 506.- monatlich ber�cksichtigt werden.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung und der CSS Versicherung zugestellt.