Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=21.03.2007&Aktenzeichen=10%20BN%204.06
Timestamp: 2019-04-25 12:59:21
Document Index: 376049120

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 6', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 16', 'Art. 15']

BVerwG, 21.03.2007 - 10 BN 4.06 - dejure.org
Verstoß einer Zweitwohnungssteuer als einer Vermögenssteuer gleichartigen Steuer gegen das "Gleichartigkeitsverbot" in Art. 105 Abs. 2a GG; Zweitwohnungssteuer als Aufwandsteuer i.S.v. Art. 105 Abs. 2a GG; Bedeutung von Art. 6 Abs. 1 GG in Bezug auf die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer von Ehegatten
VGH Bayern, 04.04.2006 - 4 N 04.2798
Auch wenn die Erstwohnung keinen besonderen Aufwand darstellt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 21.03.2007 - 10 BN 4.06 -, Juris; Ur. tv. 29.11.1991 -8C 107.89 -, Buchholz 11 Art. 105 GG Nr. 17), ist sie doch begriffliche Voraussetzung einer Zweitwohnung (…vgl. VG Lüneburg, Beschl. v. 28.07.2004 - 5 B 34/04 - u. Urt. v. 02.01.2004 - 5 A 118/04 - jeweils juris).
Es handelt sich dabei um einen Sachverhalt, der sich einerseits von der Inanspruchnahme einer Erstwohnung, die keinen besonderen Aufwand gemäß Art. 105 Abs. 2a GG darstellt, unterscheidet, andererseits aber keineswegs eine besonders aufwendige oder luxuriöse Einkommensverwendung voraussetzt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 21.03.2007 - 10 BN 4.06 - Juris;… Urt. v. 29.11.1991 - 8 C 107.89 -, Buchholz 11 Art. 105 GG Nr. 17).
Ob der Aufwand im Einzelfall die Leistungsfähigkeit überschreitet, ist für die Steuerpflicht unerheblich (vgl. zum Ganzen BVerwG, Beschl. v. 21.03.2007 -10 BN 4.06 - Juris;… Urt. v. 12.04.2000 -HC 12/99 -, BVerwGE 111, 122 m.w.N. - zitiert nach juris;… VGH Kassel, Urt. v. 23.11.2005 - 5 UE 1546/05 -, NVwZ-RR 2006, 571).
Zum einen setzt der Begriff der Aufwandsteuer eine besonders aufwendige oder luxuriöse Einkommensverwendung nicht voraus (BVerwG vom 21.3.2007 = BayVBl 2007, 536).
Die Zweitwohnungsteuer für Dauercamper ist auch eine örtliche, bundesrechtlich geregelten Steuern nicht gleichartige Steuer (vgl. BVerfGE 65, 325/349 ff.; 114, 316/334 f.; BVerwG BayVBl 2007, 536).
Auch wenn die Erstwohnung keinen besonderen Aufwand darstellt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 21.03.2007 - 10 BN 4.06 -, juris;… Urt. v. 29.11.1991 - 8 C 107.89 -, Buchholz 11 Art. 105 GG Nr. 17), ist sie doch begriffliche Voraussetzung einer Zweitwohnung (…vgl. VG Lüneburg, Beschl. v. 28.07.2004 - 5 B 34/04 - u. Urt. v. 02.01.2004 - 5 A 118/04 -, jeweils juris).
Es handelt sich dabei um einen Sachverhalt, der sich einerseits von der Inanspruchnahme einer Erstwohnung, die keinen besonderen Aufwand gemäß Art. 105 Abs. 2a GG darstellt, unterscheidet, andererseits aber keineswegs eine besonders aufwendige oder luxuriöse Einkommensverwendung voraussetzt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 21.03.2007 - 10 BN 4.06 -, juris;… Urt. v. 29.11.1991 - 8 C 107.89 -, Buchholz 11 Art. 105 GG Nr. 17).
Ob der Aufwand im Einzelfall die Leistungsfähigkeit überschreitet, ist für die Steuerpflicht unerheblich (vgl. zum Ganzen BVerwG, Beschl. v. 21.03.2007 - 10 BN 4.06 -, juris;… Urt. v. 12.04.2000 - 11 C 12/99 -, BVerwGE 111, 122 m.w.N. - zitiert nach juris;… VGH Kassel, Urt. v. 23.11.2005 - 5 UE 1546/05 -, NVwZ-RR 2006, 571).
Es handelt sich dabei um einen Sachverhalt, der sich einerseits von der Inanspruchnahme einer Erstwohnung, die keinen besonderen Aufwand gemäß Art. 105 Abs. 2a GG darstellt, unterscheidet, andererseits aber keineswegs eine besonders aufwendige oder luxuriöse Einkommensverwendung voraussetzt (vgl. BVerwG, 21.03.2007 - 10 BN 4.06 -, juris; 29.11.1991 - 8 C 107.89 -, Buchholz 11 Art. 105 GG Nr. 17).
Ob der Aufwand im Einzelfall die Leistungsfähigkeit überschreitet, ist für die Steuerpflicht unerheblich (vgl. zum Ganzen BVerwG, 21.03.2007 - 10 BN 4.06 -, juris; BVerwG, 12.04.2000 - 11 C 12/99 -, BVerwGE 111, 122 m.w.N. - zitiert nach juris; VGH Kassel, 23.11.2005 - 5 UE 1546/05 -, NVwZ-RR 2006, 571).
Auch wenn die Erstwohnung keinen besonderen Aufwand darstellt (vgl. BVerwG, 21.03.2007 - 10 BN 4.06 -, juris; 29.11.1991 - 8 C 107.89 -, Buchholz 11 Art. 105 GG Nr. 17), ist sie doch begriffliche Voraussetzung einer Zweitwohnung (vgl. VG Lüneburg, Beschl. v. 28.07.2004 - 5 B 34/04 - u. 02.01.2004 - 5 A 118/04 -, jeweils juris).
105 Abs. 2a Satz 1 GG verlangt auch nicht, dass ausschließlich Bagatellsteuern im Sinne von den Steuerpflichtigen nur marginal belastenden Steuern erhoben werden dürfen (…vgl. VGH BW, Urteile vom 12.10.2017 - 2 S 330/17 - juris Rn. 70;… - 2 S 1359/17 - juris Rn. 71; siehe auch BVerwG, Beschluss vom 21.3.2007 - 10 BN 4.06 - Buchholz 401.61 Zweitwohnungssteuer Nr. 23 = juris Rn. 5).
Ob der Aufwand im Einzelfall die Leistungsfähigkeit überschreitet, ist für die Steuerpflicht unerheblich (vgl. zum Ganzen BVerwG, 21.03.2007 - 10 BN 4.06 -, juris; BVerwG, 12.04.2000 -HC 12/99 -, BVerwGE 111, 122 m.w.N. - zitiert nach juris; VGH Kassel, 23.11.2005 - 5 UE 1546/05 -, NVwZ-RR 2006, 571).
Aus Art. 105 Abs. 2a GG ergibt sich entgegen der Ansicht des Antragstellers nicht, dass die Spielgerätesteuer als Bagatellsteuer mit einer nur geringfügigen Belastungswirkung erhoben werden muss (vgl. BVerwG, Beschluss vom 21.03.2007 - 10 BN 4.06 -, juris Rn. 5).
VG München, 17.07.2008 - M 10 K 07.2307
Schätzung der Jahresnettokaltmiete
Die Satzung entspricht im Wesentlichen den Satzungen, die der Bayerische Verwaltungsgerichtshof und das Bundesverwaltungsgericht (BayVGH v. 4.4.2006, Az. 4 N 04.2798, BayVBl 2006, 500 ff. u. Az. 4 N 05.2249, BayVBl 2006, 504 ff.; BVerwG v. 21.3.2007, Az. 10 BN 4.06, BayVBl 2007, 536 f.) für rechtmäßig gehalten haben.
Die Zweitwohnungssteuer ist als Aufwandsteuer i.S.d. Art. 105 Abs. 2 a GG eine Steuer auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen, die in der Verwendung des Vermögens oder Einkommens für den persönlichen Lebensbedarf durch Innehaben einer Zweitwohnung sichtbar wird (vgl. z.B. BVerwG v. 21.3.2007, a.a.O.).
Das Bayerische Melderecht, insbesondere Art. 16 Abs. 2 Satz 2 Bayerisches Meldegesetz a.F., nunmehr Art. 15 Abs. 2 Satz 2 Bayerisches Meldegesetz n.F., enthält nur eine widerlegliche Vermutung der vorwiegend benutzten Wohnung (…vgl. BayVGH v. 4.4.2006, Az. 4 N 05.2249, a.a.O.; BVerwG v. 21.3.2007, a.a.O.).
Von der Vermögenssteuer unterscheidet sie, dass die Vermögenssteuer an die im Vermögenswert selbst liegende potentielle Ertragskraft des Vermögensgegenstandes anknüpft, die Zweitwohnungssteuer hingegen an die in der Einkommensverwendung zum Ausdruck kommende Leistungsfähigkeit des Inhabers des Vermögensgegenstandes (vgl. BVerwG vom 21.3.2007, Az. 10 BN 4.06, BayVBl. 2007, S. 536).
Sie betreffen daher unterschiedliche Steuerquellen, beruhen auf unterschiedlichen Maßstäben und stellen daher unterschiedliche Steuerarten dar (vgl. BVerwG vom 21.3.2007, Az. 10 BN 4.06, BayVBl. 2007, S. 536/537).
VG München, 13.11.2008 - M 10 K 07.2302
Steuerbegriff; Schätzung der Miethöhe
VG München, 13.03.2008 - M 10 K 06.3638
Dauercamper; Zweitwohnung