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Timestamp: 2020-02-26 17:13:46
Document Index: 56572341

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 5']

Allgemeiner Teil der Orientierungsprüfungsordnung — Gemeinsame Kommission
Allgemeiner Teil der Orientierungsprüfungsordnung
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vom 22.09.2000, zuletzt geändert 05.05.2008
A. I. Allgemeiner Teil der Orientierungsprüfungsordnung
Die Studierenden haben durch die Orientierungsprüfung in den einzelnen Studienfächern nachzuweisen, dass sie sich erfolgreich grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten ihrer Fächer angeeignet haben und somit für die von ihnen gewählten Fächer grundsätzlich geeignet ist.
(1) Die Orientierungsprüfung ist eine Fakultätsprüfung, die in allen Fächern eines Studienganges abgelegt wird.
Fächer im Sinne der Orientierungsprüfungsordnung sind alle Fächer der Magister- und Promotionsordnung der Philosophischen Fakultäten sowie die Fächer der Wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien, es sei denn, die Prüfung in dem Fach wird als Erweiterungsprüfung abgelegt.
(2) Die Orientierungsprüfung wird im Haupt- und im Nebenfach in der Regel studienbegleitend durchgeführt; Ausnahmen hiervon ergeben sich aus Teil B und C dieser Prüfungsordnung. Inhalt und Umfang der Prüfungsleistungen ergeben sich für jedes Fach aus Teil B und C dieser Prüfungsordnung.
(3) Sind die für die Orientierungsprüfung verlangten Leistungsnachweise zugleich Zulassungsvoraussetzung für die punktuelle Zwischenprüfung oder Prüfungsleistungen der studienbegleitenden Zwischenprüfung, so ist dies in den fachspezifischen Bestimmungen angemerkt ("ZP").
(4) In einigen Fächern ist die Orientierungsprüfung mit der obligatorischen Teilnahme an einem Beratungsgespräch verbunden. Näheres regeln die fachspezifischen Bestimmungen.
(1) Die Leistungen für die studienbegleitende Orientierungsprüfung sind durch die Lehrveranstaltungen zu erbringen, die in Teil B und C dieser Prüfungsordnung für jedes Fach festgelegt sind.
(2) Der Nachweis wird durch eine individuelle Leistung erworben. Die Art der Leistung (schriftliche Hausarbeit, Protokoll, schriftliche Fassung eines Referates, Klausur, mündliche Prüfung) wird auf dem Nachweis vermerkt.
(3) Die erbrachte Leistung wird von dem bzw. der Leiter/in der betreffenden Lehrveranstaltung spätestens am Ende der auf die Lehrveranstaltung folgenden vorlesungsfreien Zeit gemäß § 13 Abs. 1 des Allgemeinen Teils A II. dieser Prüfungsordnung bewertet.
§ 4 Zeitpunkt der Prüfung
(1) Die Orientierungsprüfungen in den einzelnen Fächern sind bis zum Beginn der Vorlesungszeit des dritten Fachsemesters abzulegen; sie brauchen in den einzelnen Fächern nicht gleichzeitig abgelegt zu werden.
(2) Ist die Orientierungsprüfung in einem Fach einschließlich einer etwaigen Wiederholung nicht spätestens bis zum Beginn der Vorlesungszeit des vierten Fachsemesters abgelegt, so erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn, dass der bzw. die Studierende die Nichtablegung nicht zu vertreten hat. Hierüber entscheidet der Orientierungsprüfungsausschuss auf Antrag des oder der Studierenden.
(3) Die Fristen gemäß Absatz 1 und 2 verlängern sich für Studierende, die als Teilzeitstudierende eingeschrieben sind, entsprechend der Art des jeweiligen Teilzeitstudiums. Der schriftliche Fristverlängerungsantrag ist im Laufe des 2. Fachsemesters beim Orientierungsprüfungsausschuss einzureichen.
Eine nicht bestandene Orientierungsprüfungsleistung kann einmal wiederholt werden. In der Regel findet die Wiederholung im nächstfolgenden Semester statt; über Ausnahmen für Teilzeitstudierende entscheidet der Orientierungsprüfungsausschuss auf Antrag des oder der betreffenden Studierenden. Sofern die fachspezifischen Gegebenheiten dies zulassen, kann die Wiederholung mit Einverständnis der bzw. des Studierenden auch zu einem früheren Zeitpunkt erfolgen.
§ 6 Orientierungsprüfungsbescheinigung
(1) Liegen die für die Orientierungsprüfung in einem Fach erforderlichen Leistungsnachweise und ggf. die Bescheinigung über die Teilnahme an einem Beratungsgespräch vor, wird vom zuständigen Fachorientierungsprüfungsausschuss unter dem Datum der letzten Prüfungsleistung eine Bescheinigung über die erfolgreich absolvierte Orientierungsprüfung ausgestellt. Die Bescheinigung wird mit dem Dienstsiegel des zuständigen Seminars oder Instituts versehen und ist von der bzw. dem Vorsitzenden des Fachorientierungsprüfungsausschusses zu unterzeichnen.
(2) Ist eine Orientierungsprüfungsleistung nicht bestanden, erteilt der oder die Vorsitzende des Fachorientierungsprüfungsausschusses der Kandidatin oder dem Kandidaten hierüber einen schriftlichen Bescheid, der auch darüber Auskunft gibt, ob und in welcher Frist die Orientierungsprüfungsleistung wiederholt werden kann.
§ 7 Organe und ihre Zuständigkeit
(1) Für die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben werden folgende Organe gebildet:
1. der Orientierungsprüfungsausschuss und
2. die Fachorientierungsprüfungsausschüsse der einzelnen Fächer.
(2) Der Orientierungsprüfungsausschuss besteht aus den Mitgliedern des Zwischenprüfungsausschusses gemäß
§ 3 Abs. 2 Satz 1 des Allgemeinen Teils A II. dieser Prüfungsordnung.
(3) Für jedes Fach wird ein Fachorientierungsprüfungsausschuss eingerichtet, der aus den Mitgliedern des Fachzwischenprüfungsausschusses gemäß § 3 Abs. 5 des Allgemeinen Teils A II. dieser Prüfungsordnung besteht.
(4) Der oder die gemäß § 3 Abs. 4 des Allgemeinen Teils A II. dieser Prüfungsordnung bestellte Zwischenprüfungsbeauftragte nimmt zugleich die Funktion des bzw. der Orientierungsprüfungsbeauftragten wahr. Er bzw. sie bereitet die Entscheidungen des Orientierungsprüfungsausschusses vor.
(5) Die Bestimmungen von § 3 Abs. 3 und 6 des Allgemeinen Teils A II. dieser Prüfungsordnung gelten entsprechend.
§§ 5, 6, 13, 16 und 17 des Allgemeinen Teils A II. dieser Prüfungsordnung gelten entsprechend.