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Timestamp: 2018-07-20 14:53:02
Document Index: 312215965

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 123', '§ 125', '§ 119', '§ 15', '§ 134', '§ 134', '§ 160']

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13/01/2018 S9 - - Servicios - Anuncio de licitación - Procedimiento de licitación con negociación
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2018/S 009-015972
Investitionsbank Schleswig-Holstein IB.SH vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Persona de contacto: Katja Schmidt
Teléfono: +49 431 / 599-1518
Correo electrónico: katja.schmidt@gmsh.de
Einsatz einer GRC-Software mit den Elementen Notfallmanagement, Informationssicherheitsmanagement und Datenschutz in der IB.SH
Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) – das zentrale Förderinstitut des Landes – berät, fördert und finanziert Unternehmen, Privatpersonen und Kommunen in Schleswig-Holstein. Die IB.SH ist seit dem 1.6.2003 rechtlich selbstständig. Träger und alleiniger Eigentümer der IB.SH ist das Land Schleswig-Holstein. Sie ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts und besitzt eine Bankerlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Als Kreditinstitut hat die IB.SH zahlreiche (aufsichts-) rechtliche Vorgaben zu beachten. Zur Unterstützung einer (aufsichts-) rechtskonformen Ausgestaltung ihrer internen Prozesse in den Bereichen „Notfallmanagement“, „Informationssicherheit“ und „Datenschutz“ sucht die IB.SH zukünftig eine geeignete GRC-Softwarelösung.
1.1. Mindestanforderungen an die Software:
— Benutzerschnittstelle und Dokumentation in deutscher Sprache,
— Mehrbenutzerfähigkeit (50 Nutzer namend oder 5 concurrent), inkl. Trennung zwischen erfassenden Nutzern und dem Notfallmanager (Administrationsfunktion),
— Kompatibel zur IB.SH-IT-Landschaft:
—— Betriebssystem Server: Windows Server 2016, dedizierter Anwendungs-Server,
—— Datenbank (DBMS): MS SQL 2016 oder Oracle v12, dedizierte DB-Instanz,
—— Betriebssystem Client: Windows 10, Microsoft Edge, Internet Explorer 11,
—— Passwortkonventionen: Mindestlänge 8 Zeichen, Unterscheidung von Groß- und Kleinschreibung, Nutzungsdauer 60 Tage, Passworthistorie 10 (keine Übereinstimmung des neuen Passworts mit einem der letzten 10 Passwörter), Passwortänderung maximal einmal pro Tag, Passwortsperre nach 5 ungültigen Anmeldeversuchen, obligatorische Passwortänderung nach der initialen Anmeldung,
—— Die Software lässt sich anhand der Installationsbeschreibung neu erstellen,
—— Die Software besitzt durchgängig Verfahren zur Fehlererkennung und -verfolgung.
— Unterstützung gängiger Standards, mindestens ISO 27000-Reihe, ISO 22301 und BSI 100-4,
— Vorlagen/Workflows zu mindestens folgenden Aspekten des Notfallmanagements:
—— Business Impact Analyse,
—— Notfallvorsorgekonzept,
—— Notfallhandbuch.
— Gemeinsame Datenbank für Stammdaten des Notfallmanagements und ISMS,
— Unterstützung und Dokumentation eigener Audits und Notfalltests (inkl. Self-Assessments, Verfolgung von Maßnahmen (inkl. automatisierter Fristenverwaltung/Wiedervorlage), Berichte zum Stand der Umsetzung von Maßnahmen),
— revisionssichere bzw. prüfungssichere Versionierung/Historisierung von Änderungen an Planungsdaten etc.,
— Reporting-Funktion (mindestens BIA-Bericht, Notfallhandbuch und Geschäftsfortführungspläne) als PDF- und Word-Export, Aussage-fähige, an verschiedene Zielgruppen angepasste Berichte,
— anlassbezogene Updates, insbesondere bei Änderungen an Standards,
— Erstellung und Aktualisierung einer prozessbezogenen Notfallplanung für zeitkritische Prozesse,
— Offene Import-/Exportfunktionen,
— Unabhängige Verwaltung mehrerer Informationsverbünde,
— Abbildung des Schutzbedarfs im Assetregister,
— Erweiterbar/Anpassbarkeit durch die IB.SH.
—— um Kataloge für weitere Standards (z.B. MaRisk),
—— bzgl. der Schutzbedarfskategorien (mindestens Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität),
—— bzgl. der Schutzbedarfsstufen (die IB.SH nutzt derzeit 5 Stufen),
—— bzgl. der Methode der Vererbung der Schutzbedarfe,
—— bzgl. der erzeugbaren Berichte,
— Erweiterungen bzgl. Standards, Schutzbedarfskategorien und -stufen wirken sich durchgängig auf alle Funktionen der Software aus,
— Auswertbare Dokumentation von (vermuteten) Sicherheitsvorfällen,
— geeignet zum Nachweis der ISO27001-Konformität des ISMS,
— Datenschutzmanagementsystem-(DSMS)-Modul, mit dem die Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DS-GVO) (insb. die Dokumentationsanforderungen) adäquat abgebildet und nachgehalten werden können.
— Unterstützung bei der Produktivnahme der Software auf Servern des IT-Dienstleisters der IB.SH,
— Beratung bei der Migration der bestehenden Notfallplanung (auf Basis von Excel- und Word-Dokumenten) in die neue Softwareumgebung,
— allgemeine Beratung im Themengebiet Notfallmanagement mit dem Ziel der Optimierung der bestehenden Verfahren zur Notfallvorsorge.
1.3. Zusätzliche Funktionen
Nach den derzeitigen Überlegungen sind folgende Zusatzfunktionen der Software wünschenswert, jedoch nicht zwingend notwendig für die Auftragsvergabe:
— Benutzerschnittstelle ebenfalls in englischer Sprache verfügbar,
— Anbindungsmöglichkeit an IT-Informationstools wie Matrix42 etc.,
— Active Directory-basiertes Berechtigungsmanagement (inkl. SSO),
— Importmöglichkeit der Prozesslandkarte und der Prozesse aus dem Prozessmodellierungstool GBTec BIC (API-Schnittstelle),
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte aus der Leistungsbeschreibung.
Criterio de calidad - Nombre: Qualität des vorgelegten Konzeptes / Ponderación: 70 %
Precio - Ponderación: 30 %
Es wird ein Anschaffungs- und Wartungsvertrag für eine Mindestvertragslaufzeit von 4 Jahre beabsichtigt. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn nicht eine der Vertragsparteien das Vertragsverhältnis unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 9 Monaten zum Ende der Mindestvertragslaufzeit bzw. der jeweils anstehenden Verlängerungsperiode schriftlich kündigt.
Jedes Auswahlkriterium innerhalb der Eignungsprüfung wird einzeln mit Bewertungspunkten bewertet, die den Erfüllungsgrad der Anforderung widerspiegeln. Es werden bei der Bewertung je Kriterium jeweils die in der Matrix genannten Bewertungspunkte vergeben. Die Summe aller Eignungspunkte widerspiegelt die Auswahlentscheidung des Teilnahmeantrages insgesamt. Zur Angebotsabgabe werden diejenigen Bewerber aufgefordert, die alle formalen Anforderungen und Ausschlusskriterien erfüllen und anhand der Anzahl der Eignungspunkte die Plätze 1 bis 5 belegen.
2. Auf Grundlage des (Konzern-) Jahresabschlusses des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres (2016) des Unternehmens sowie ggf. (Konzern-) Jahresabschlusses des letzten Geschäftsjahres des Mutterkonzerns (wenn der bewerbende Unternehmensteil eine Tochtergesellschaft darstellt) erfolgt ein Rating der Anbieter gem. dem offiziellen DSGV oder RSU Corporate-Ratingverfahren durch die IB.SH. Die Ratingnoten werden anschließend kategorisiert;
3. Eigenerklärung über den Nachweis einer entsprechend bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung und dass diese im Falle eines Vertragsabschlusses entsprechend abgeschlossen wird (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV);
4. Eigenerklärung, dass:
— Sie Ihren Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen sind und,
— keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen, bzw. Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB vorgetragen werden.
5. Eigenerklärung, dass das Gewerbezentralregister keine negativen Eintragungen enthält.
6. Gestaltung der Teilnahmeunterlagen und aussagekräftige Unternehmensdarstellung inkl. Leistungsportfolio (Name, Anschrift, Rechtsform, Eigentümerstruktur, organisatorischer Aufbau, Unternehmensgröße im relevanten Segment, Personal, Standorte, Gründungsdatum, Historie, Telefon und Telefaxnummer, E-Mail Adresse, Umsatzsteueridentifikationsnummer und der Bankverbindung, Beschreibung des Unternehmenszweiges, der die ausgeschriebene Dienstleistung erbringen wird, Gründungsdatum für diesen Unternehmenszweig, Kunden in Deutschland, insbesondere Banken, Finanzdienstleister etc., weitere aussagekräftige Unterlagen, die es der IB.SH ermöglichen, ein Gesamtbild vom Unternehmen zu erhalten);
7. Beschreibung des Leistungsspektrums, Know-How und Erfahrung des Unternehmens, Beschreibung der Geschäftsfelder, in denen es tätig ist, Darstellung der relevanten Referenzen im Bereich (Förder-)Banken, die die umfassende Erfahrung des Bewerbers belegen (Kontaktdaten von Ansprechpartnern zu den benannten Referenzen sind mindestens auf Nachfrage zu benennen);
8. Eigenerklärung über die Gewährleistung für die Service-Sprache Deutsch;
9. Fachliche Qualifikation und Berufserfahrung des für die zu erbringende Leistung eingesetzten Personals;
10. Eigenerklärung, dass der Auftragnehmer die Ausschreibungsbedingungen anerkennt und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen hat und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließt und, sofern diese auf der Rückseite von Geschäftsbriefen verwendet oder in sonstiger Form dem Teilnahmeantrag beigelegt werden, keine Wirkung erlangen.
Hinweis für die Bewerber: Erklärung zur Geheimhaltung durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein.
Die Investitionsbank Schleswig-Holstein wird alle Informationen und Unterlagen, von denen sie im Rahmen dieser Ausschreibung Kenntnis erlangt, nur zur Bewertung der Bieter verwenden und deren Inhalte, auch über die Dauer dieser Ausschreibung hinaus, vertraulich behandeln.
La oferta debe ser válida hasta: 22/07/2018
Im 1. Verfahrensschritt sind die geforderten Nachweise/ Erklärungen in einer Datei „Teilnahmeantrag für die Vergabe Nr. ZB-KD-17-1389000-4122.6“ ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de einzureichen;
2. Verfahrensschritt „,Angebotsaufforderung“
Der Entscheidungsprozess hinsichtlich der Teilnehmer für die Angebotsaufforderung wird voraussichtlich am 6.3.2018 beendet sein.
Die ausgewählten geeigneten Teilnehmer werden am 8.3.2018 zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Alle Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens zum 02.2.2018 zu richten an: Frau Katja Schmidt, E-Mail: katja.schmidt@gmsh.de oder Fax:+49431-599-1465.
Nach Prüfung der eingegangenen Teilnahmeanträge werden die ausgewählten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Alle Fragen im Rahmen der Angebots-/Konzepterstellung (2. Verfahrensschritt) sind bis spätestens 3.4.2018 ausschließlich in schriftlicher Form zu richten an: Frau Katja Schmidt, E-Mail: katja.schmidt@gmsh.de oder Fax: +49431-599-1465.
Eingehende Fragen werden in einem Fragen- und Antwortenkatalog beantwortet und unter www.e-vergabe-sh.de veröffentlicht.
Verhandlungsgespräche/Präsentationen finden voraussichtlich in der 20. KW bis 21. KW 2018 statt.
„Es handelt sich um eine Dienstleistung/Lieferung gemäß § 119 Abs. 1 GWB in Verbindung mit § 15 VgV. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (…).
Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich“.
Teléfono: +49 431599-1518