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Timestamp: 2016-09-29 08:39:06
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Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§19', '§19', '§3', '§3', '§14', '§19', '§ 14', '§3']

Umsatzsteuer auf im Ausland erbrachte Dienstleistungen | akademie.de
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Das "VAT Package" und die Änderungen ab 1.1.2010
3.8333353.833335(6)Beitrag bewerten	27 KommentareKommentar schreiben	Von: Martin Winkler Stand: 14. Februar 2011	Sie sind Dienstleister und erbringen auch Dienstleistungen für Auftraggeber im europäischen Ausland? Dann haben Sie sich bestimmt schon mit folgenden Fragen zum Thema Umsatzsteuer auseinandergesetzt:
Muss ich bei Umsätzen in Österreich, Frankreich oder Italien in der Rechnung Umsatzsteuer erheben und ausweisen?
Wie funktioniert das mit dem Vorsteuerabzug, wenn ich meine Dienste im Ausland leiste? Wie bekomme ich die bezahlte "Mehrwertsteuer" wieder zurück?
Was hat es mit der Umkehr der Steuerlast auf sich? Ist in meinem Fall mein Kunde im Ausland als "Empfänger der Leistung" für die Umsatzsteuer zuständig? Was bedeutet das in der Praxis für mich?
Welche Änderungen hat das "VAT-Package" gebracht, die Reform der Umsatzsteuer-Regelung für grenzüberschreitende Dienstleistungen, die seit 2010 in Kraft ist?
Was schreibe ich in die zusammenfassende Meldung, die dann Pflicht wird? Was muss ich da wem melden und wie oft?
Auf diese und andere praktische Fragen zur Umsatzsteuer auf grenzüberschreitende Dienstleistungen erhalten Sie in diesem Beitrag eine präzise, praxistaugliche Antwort. Das geht allerdings nicht, ohne das Prinzip "Umsatzsteuer" allgemeiner zu erklären: Deshalb finden Sie hier auch eine schnelle, verständliche Einführung in die innere Logik des Umsatzsteuersystems.
Die Ungereimtheiten und die Kompliziertheit des Umsatzsteuerrechts können wir zwar nicht auf Null reduzieren - das ist noch niemandem gelungen. Aber in diesem Leitfaden finden Sie schon mal viele Antworten auf häufige Fragen von Dienstleistern mit Kunden im Ausland. Die "Black Box" Umsatzsteuer wird zu einem verständlichen Prinzip und Sie sind nicht mehr allein auf die Auskunftsbereitschaft Ihres Steuerberaters oder aufgeschnapptes Halbwissen angewiesen.
Rechnungen ins EU-Ausland, Zusammenfassende Meldung
Dieser Beitrag befasst sich mit den Komplikationen der Umsatzsteuerpflicht bei Auslandsaufträgen. Wenn Sie dagegen ganz praktisch wissen wollen, welche Vorschriften Sie beim Schreiben der Rechnung für Auslands-Aufträge beachten müssen, dann hilft Ihnen dieser Leitfaden weiter: "Was Dienstleister bei Rechnungen in EU-Länder beachten müssen".
Praktische Hinweise zum Ausfüllen und Übermitteln der vorgeschriebenen "Zusammenfassenden Meldung" liefert der Beitrag "Zusammenfassende Meldung von Auslandsumsätzen: Erweiterte Auskunftspflicht für Exporteure und Dienstleister".
Zur Einführung: Das System "Umsatzsteuer", die Steuersätze und das Prinzip des Vorsteuerabzugs
Steuerbar oder nicht? Wann Umsatzsteuerpflicht in Betracht kommt.
Umsatzsteuerfrei, ermäßigter oder allgemeiner Umsatzsteuersatz?
Zusammenfassung: Das Umsatzsteuer-System und die Bestimmung der Umsatzsteuerpflicht
Umsatzsteuer bei europaweiten Geschäften: Das Grundmodell
Dienstleistungen, Leistungsort und das Reverse-Charge-System
Leistungsort: Der Ort der Besteuerung
Reverse-Charge-System: Umkehrung der Umsatzsteuerlast bei Dienstleistungen an Unternehmen im Ausland
Sonderregelungen zur Bestimmung des Leistungsortes bei bestimmten Dienstleistungen
Sonderfall: Ortsbestimmung bei "auf elektronischem Weg" erbrachten Dienstleistungen
Auf elektronischem Weg aus dem Nicht-EU-Ausland erbrachte Dienstleistungen
Anhang: Schnellüberblick
Checkliste: Auf was Sie bei Dienstleistungen im Ausland achten müssen
Übersicht: Sonderregelung zum Leistungsort bei der Umsatzsteuer
Beispiele für "auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen":
Neuen Kommentar schreiben Umsatzsteuererstattung?	Verfasst von Gast am 20. Juni 2016 - 13:03.	Ich bin Consultant in Deutschland und erbringe Dienstleistungen in Deutschland für französische Firmen, die hier Geschäftsbeziehungen aufbauen wollen. Im Rahmen dieser Tätigkeit kommt es vor, dass ich für den französischen Auftraggeber Dienstreisen in Deutschland unternehme. Diese Reisekosten berechne ich der französischen Firma brutto Betrag inkl. Mehrwertsteuer.
Meine Frage: Kann ich die Umsatzsteuer (Taxi-, Bahn-, Messeeintritt....Rechnungen) hier in Deutschland geltend machen.
Die Originalrechnungen liegen mir vor.
In welchen Gesetz/Paragraph wird dieses Thema behandelt? Antworten
Kunde im EU-Ausland (England) hat keine USt-ID-Nr - was tun?	Verfasst von cacarter am 15. Oktober 2015 - 14:13.	Guten Tag Herr Winkler (und Herrn Chromow),
können Sie mir bitte sagen, wie die Lage ist, wenn der Kunde im EU-Ausland Unternehmer ist, aber keine Umsatzsteuer-ID-Nr. hat? In diesem Fall bin ich selbst der Kunde - ich schreibe hier von England aus - und meine Lieferantin (eine Übersetzerin, die eine Übersetzungsleistung für mich erbracht hat) lebt und arbeitet in Deutschland. Sie hat schon eine UmSt-ID-Nr., ich aber nicht. Dass ich keine habe, liegt daran, dass ich hier in England nicht umsatzsteuerpflichtig bin, da mein Einkommen knapp unter der Pflichtgrenze von 82.000 GBP liegt (also 116.400 Euro!). Ich bin also nicht Kleinunternehmer (im deutschen Sinne), sondern ein steuerlich erfasster "sole trader" (ich bin selbstständig und betreibe ein Übersetzungsbüro). Da ich hier nicht umsatzsteuerpflichtig bin, kann ich auch keine USt-ID-Nr. besitzen, deshalb kann ich der Lieferantin keine für ihre Rechnung geben.
Wie sollte sie Ihrer Meinung nach ihre Rechnung an mich formulieren, bitte? Als einfache Nettorechnung ohne jegliche Angabe über UmSt.? Mit UmSt.? Gilt hier das Reverse Charge-Verfahren? (Wenn ja, könnte ich die UmSt. nicht in meiner Steuererklärung geltend machen, da ich an sich keine UmSt. erheben oder geltend machen kann. Für mich würde sie vielmehr als Teil meiner Unkosten ("expenses") eingestuft werden.)
Wie sehen Sie die Sache, bitte?
Antwort: Kunde im EU-Ausland (England) hat keine USt-ID-Nr - was	Verfasst von Robert Chromow am 16. Oktober 2015 - 14:37.	Hallo Herr Carter,
steuerliche und rechtliche Einzelfallberatungen sind an dieser Stelle nicht möglich. Am besten sprechen Sie (bzw. Ihre Dienstleisterin) mit einem Steuerberater oder Sie fragen / fragt direkt beim Finanzamt nach.
Nur ganz allgemein: Aus meiner Sicht führt das Fehlen einer UStIdNr. im innergemeinschaftlichen Verkehr dazu, dass die Leistungserbringerin Umsatzsteuer in Rechnung stellen und an ihr inländisches (im Beispiel deutsches) Finanzamt abführen muss. Der Rechnungsempfänger kann dann versuchen, sich die Umsatzsteuer von seinem (im Beispiel englischen) Finanzamt erstatten zu lassen.
Aber wie gesagt: Das ist nur meine völlig unmaßgebliche Meinung. Viele Grüße
Leistungen aus dem Ausland während der Gründungsphase	Verfasst von Gast am 9. Februar 2015 - 13:38.	Was mir nicht ganz klar geworden ist: Wie verhält es sich denn mit Leistungen, die man aus dem Ausland bezogen hat in einer Phase, als man noch keine UID hatte - klassischer Fall bei vielen Unternehmern während der Gründung?
Zwei konkrete Beispiele für den Bezug elektronischer Dienstleistungen aus einem DRITTLAND:
- Kauf eines Wordpress-Themes über den australischen Anbieter themeforest.net, um die Unternehmenswebsite anzulegen
- Kauf von Bildmaterial bei einer Bilddatenbank 123rf.com mit Sitz in Hongkong oder der Bilddatenbank istockphoto mit Sitz in Canada, um den Unternehmensflyer zu illustrieren.
Beide Male hatte ich zum Zeitpunkt der Bestellung zwar schon gegründet, aber noch keine UID - die Anbieter mussten mich (nach meinem Verständnis) zu diesem Zeitpunkt deshalb wie einen Privatkunden behandeln. Die Rechnung wurde interessanterweise von themeforest.net und von 123rf ohne Umsatzsteuer ausgestellt, von istockphoto.com hingegen mit 19 Prozent Umsatzsteuer.
Wie muss ich solche Rechnungen in meiner Buchführung handhaben? Antworten
Steuersätze beim ReverseCharge-Verfahren	Verfasst von mawittmann am 3. Februar 2015 - 0:04.	eine Frage ist bei mir offen geblieben: Angenommen ich bin Leistungsempfänger einer Leistung aus einem EG-Land bzw. einem Drittland, die in Deutschland dem ermäßigten Steuersatz von 7% unterliegt. Kommt der ermäßigte Steuersatz auch bei der Reverse-Systematik zur Anwendung oder arbeitet man hier grundsätzlich mit dem Regelsteuersatz von 19 Prozent? Typischer Fall: Ich beziehe a) Grafikerdienstleistungen aus der Schweiz und b) journalistische / redaktionelle Dienstleistungen aus Österreich. Beides wäre bei einem Inlandsgeschäft mit 7 Prozent UST belegt - also auch beim Bezug aus einem EG- oder Drittland? Über eine Info würde ich mich freuen. Danke, M. Wittmann
Antwort: Steuersätze beim ReverseCharge-Verfahren	Verfasst von Robert Chromow am 3. Februar 2015 - 11:29.	Hallo Frau Wittmann,
nach meinem (völlig unmaßgeblichen :-)) Verständnis des Reverse-Chrage-Verfahrens gilt der Steuersatz des Landes, in dem der Leistungsempfänger seinen Sitz hat. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, fragen Sie am besten Ihren Steuerberater bzw. die Außenhandelsabteilung der für Sie zuständigen IHK - oder sprechen Sie direkt mit Ihrem Finanzamt.
Kleinunternehmer - Rechnung ohne MwSt nach England/UK	Verfasst von Gast am 13. Oktober 2014 - 11:35.	Hallo,
ich verzweifel langsam ein bisschen, da ich keine Antwort auf meine Frage finden kann.
Ich bin Fotograf (Kleinunternehmer) und habe ein Foto-Shooting in UK/England gehabt. Ich habe bei meiner Gewerbe-Anmeldung angegeben, dass ich Rechnungen ohne MwSt ausstellen werde.
Nun müsste ich dringend die Rechnung stellen, kann aber leider keinerlei Info finden, ob ich die Rechnung für England nun mit oder ohne MwSt ausstellen muss.
Ich habe zwar herausgefunden, dass Rechnungen für UK ohne MwSt ausgestellt werden müssen, aber ich finde nicht heraus, ob ich dazu etwas entsprechendes auf der Rechnung angegeben muss, dass die MwSt bzw. VAT nicht ausgewiesen wird.
Btw ... ich bin Deutscher. Besten Dank und Grüße,
Einfachere Antwort	Verfasst von Simon Hengel am 15. Oktober 2014 - 8:37.	Robert Chromow hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass man die Frage auch in einfacherer Form beantworten kann. Wie immer hat er recht. :-)
> 1. Kleinunternehmer stellen grundsätzlich keine USt. in Rechnung.
> 2. Ob bei grenzüberschreitenden Geschäften die _deutsche_ KU-Regelung
> greift, hängt vom Einzelfall ab (Unternehmer bzw. Privatkunde / Art der
> Lieferung/Leistung).
> 3. Für grenzüberschreitende Zweifelsfragen gibt es nicht nur den
> Steuerberater, sondern auch die Außenhandels-Abteilung der zuständigen IHK
(Bei der IHK kann man auch Fragen stellen, wenn man gar kein Mitglied ist.)
Unternehmer/Privatmensch-Status des Kunden ist von Bedeutung	Verfasst von Simon Hengel am 13. Oktober 2014 - 16:26.	hallo Marcel,
wirklich helfen kann in solchen Fragen wirklich nur ein Steuerberater. Denn gerade die Entscheidung über den (fiktiven, aber für die Umsatzsteuerpflicht entscheidenden) Leistungsort bei Dienstleistungen ist eine "haarige" Sache, die sehr vom Einzelfall abhängt und übrigens mehr als genug Zweifelsfälle kennt.
Grundsätzlich und allgemein ist, soweit ich das verstehe, der Status des Auftraggebers - Unternehmer bzw. juristische Person mit UStID oder nicht? - einer dieser relevanten Aspekte. Sowohl § 3a Abs. 3 Nr. 3 UStG (" ... kulturelle, künstlerische, [...] unterhaltende oder ähnliche Leistungen ... ") wie auch § 3a Abs. 4 Nr. 1 UStG (" ... Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung von ...] Urheberrechten, ...") legen als Leistungsort den Sitz grundsätzlich beim Empfänger der Leistung fest. "Grundsätzlich" ist hier aber juristisch zu verstehen, sprich: Das gilt zwar im Grundsatz, aber nicht in jedem einzelnen Fall.
Es gibt auch sehr wohl den Fall, dass ein Dienstleister mit Sitz in Deutschland ins Ausland reist, dort tätig wird und dafür hinterher deutsche Umsatzsteuer berechnen und ans deutsche Finanzamt abführen muss.
Langer Rede, kurzer Sinn: Es ist mit einem nicht unbeträchtlichen Risiko behaftet, sich Fragen zum Leistungsort bei Dienstleistungen ins Ausland selbst beanworten zu wollen. Nun ist die Reverse-Charge-Regelung für Sie als "Kleinunternehmer" gar nicht relevant. Aber es kann sehr wohl sein, dass Sie im UK umsatzsteuerpflichtig geworden sind. Beste Grüße
PS: Eine UStID können Sie sich auf Wunsch auch als Kleinunternehmer besorgen.
EDIT: Ich habe keine	Verfasst von Gast am 13. Oktober 2014 - 11:37.	EDIT: Ich habe keine Umsatzsteuer-ID!!! Nur eine normale Steuer-ID!
Umsatzsteuer - Kleinunternehmer	Verfasst von jomatthiesen am 6. Mai 2014 - 17:24.	Hallo,
Ein Kleinunternehmer i.S.d. §19 UStG mit Sitz in Deutschland erbringt eine sonstige Leistung an einen anderen Unternehmer im EU-Ausland (USt-ID des ausländischen Auftraggebers liegt vor).
Rg.betrag: € 20.000,00
Der dt. Kleinunternehmer hat zum Zeitpunkt der Erbringung der sonstigen Leistung keine USt-ID.
Wie ist die Rg. zu fakturieren?
Antwort: Umsatzsteuer - Kleinunternehmer	Verfasst von Robert Chromow am 7. Mai 2014 - 9:36.	Guten Tag,
1. Vorweg: Sind Sie angesichts der Rechnungssumme von 20.000 Euro sicher, dass es sich (noch) um einen umsatzsteuerlichen Kleinunternehmer handelt?
2. Abgesehen davon: Mangels UStID kann und darf der Kleinunternehmer nur eine Rechnung ohne Umsatzsteuer ausstellen. Er muss dabei aber wie üblich auf die Kleinunternehmerregelung verweisen.
Umsatzsteuer - Kleinunternehmer	Verfasst von Gast am 7. Mai 2014 - 18:26.	Sehr geehrter Herr Chromow,
Bei der Beurteilung der Frage, ob die Kleinunternehmerregelung
angewendet werden kann, sind ausschließlich die steuerbaren
Umsätze relevant (§19 Abs.3 Satz 1 UStG). Bei dem Betrag von
€ 20.000,00 handelt es sich um einen nicht steuerbaren Umsatz,
da sich der Leistungsort gemäß §3a Abs.2 UStG im EU-Ausland befindet
(der Auftraggeber ist Unternehmer).
Mir geht es insbesondere um folgendes:
M.E. ist die Rg. des Inländers unter Verweis auf das Reverse-Charge-
Verfahren auszustellen, da die Kleinunternehmer-Regelung eine nationale
Regelung darstellt. Unabhängig davon, ob eine USt-ID beantragt wurde, liegt ein B2B-Sachverhalt vor --> §3a Abs.2 UStG gilt --> §14a Abs.1 i.V.m. §19 Abs.1 S.4 UStG gilt --> Rg. ohne Umsatzsteuer, Verweis auf
Reverse-Charge (wg. § 14a Abs.1), aber nur mit der USt-ID des Auftrag-
gebers auf der Rg.
ich	Verfasst von Gast am 11. Oktober 2013 - 0:36.	Lieber Herr Chromow,
ich mache gerade meine ersten UStVA und ZM und möchte ein Paar Fragen klären für dessen Antworten ich Ihnen dankbar wäre!
Meine Situation ist folgende: als Unternehmer kaufe ich Wahre beim polnischem Unternehmer und lasse die weiter nach Litauen transportieren. Die Wahre wird auf Konsignations Basis von den Geschäften (also Unternehmern)in Litauen abgenommen und nach dem Verkauf an mich nach und nach bezahlt.
Stellt das für mich ein innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft dar? Und soll es auf der Rechnung nach Litauen drauf stehen oder das Reverse-Charge Verfahren?
Wo trage ich den USt-freien Erwerb in Polen in der UStVA? Als Steuerfreien innergemeinschaftlichen Erwerb? Und wo trage ich von mir veranlassten USt-freien Transport der Wahre von Polen nach Litauen?
Noch mal vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten!
Vita Bolt
Antwort	Verfasst von Robert Chromow am 11. Oktober 2013 - 8:58.	Guten Tag, Herr / Frau Bolt,
vielen Dank für Ihre vertrauensvolle Anfrage. Eine Einzelfallberatung ist an dieser Stelle leider nicht möglich. Um teure Fehler zu vermeiden, sollten Sie sich bei solch komplizierten grenzüberschreitenden Geschäftsmodellen unbedingt von einem Steuerberater unterstützen lassen, der Erfahrung in Exportangelegenheiten hat.
Muss der Leistungsort auf die Rechnung?	Verfasst von neomind am 12. Juli 2012 - 9:45.	Hallo, muss der Leistungsort auf einer Reverse Charge Rechnung genannt werden? Gibt es dazu einen Hinweis im USt-Gesetz?
Antwort	Verfasst von Robert Chromow am 12. Juli 2012 - 10:43.	Hallo neomind,
der _tatsächliche_ Ort der Leistungserbringung spielt bei Anwendung der Reverse-Charge-Regelung m. W. keine Rolle: Der (fiktive) Leistungsort ist vielmehr per Definition im Land des Leistungsempfängers. Insofern ist der explizite Ausweis des Leistungsortes auf der Rechnung aus meiner Sicht entbehrlich. Ausführliche Informationen zum Zusammenhang zwischen Leistungsort und Reverse-Charge-Regelung finden Sie bei akademie.de auf der Seite
http://www.akademie.de/wissen/umsatzsteuer-auf-dienstleistungen-im-ausla...
Antwort	Verfasst von neomind am 12. Juli 2012 - 13:12.	Vielen Dank!
ich frage nach, weil unser Steuerberater darauf besteht. Wir haben hier nur eine Musterrechnung vom WIST Institut von 2011. Im www hab ich dazu auch nichts gefunden. Scheint wohl tatsächlich nicht so wichtig zu sein.
Umkehrung der Umsatzsteuerlast	Verfasst von Gast am 20. Januar 2012 - 18:45.	Der Artikel ist ist einleuchtend. Leider hilft er mir bei einem Problem nicht weiter: Wenn ich für ein Unternehmen in Italien hier in Deutschland arbeite und Reisekosten habe, was mache ich dann mit der Umsatzsteuer für die Bahnkarte? Wenn ich die Fahrtkosten für die Karte lediglich bei dem Unternehmen in Rechnung stelle, werden mir zwar die Fahrtkosten gezahlt, gleichzeitig werden die gezahlten Fahrtkosten in Deutschland als Erlös gewertet. Das heißt, ich muss in Deutschland die Fahrtkosten als Unkosten zusätzlich absetzen. Dann wird aber die Umsatzsteuer der Bahnkarte zweimal als Vorsteuer abgesetzt. Einmal in Deutschland bei mir und einmal in Italien beim Unternehmen. Das kann ja aber nicht richtig sein. Was muss ich da also machen?
Antwort	Verfasst von Robert Chromow am 23. Januar 2012 - 12:26.	Guten Tag,
ich bin zwar kein Umsatzsteuerexperte - schon gar nicht für grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen. Aber grundsätzlich besteht die Möglichkeit, sich Fahrtkosten als (umsatzsteuerfreien) Auslagenersatz (= durchlaufender Posten) erstatten zu lassen. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Beitrag
Verfasst von Simon Hengel am 24. Juni 2011 - 11:41.	Guten Tag, cimmo
eigentlich wird auf die Sonderregelungen im Text doch durchaus eingegangen und deutlich darauf hin gewiesen, dass diese Sonderregelungen Vorrang haben, auch wenn dies allerdings in diesem Rahmen nicht ausführlich behandelt werden kann. Und im Anhang ist eine vollständige Übersicht dabei, was wann wie zu behandeln ist im Hinblick auf die Sonderregelungen zur Festlegung des Leistungsortes. Ergibt sich als Leistungsort "Inland", gilt die normale Umsatzsteuerpflicht einschließlich Rechnungsvorschriften etc.
Ihre akademie.de-Redaktion Antworten
Verfasst von Gast am 21. Juni 2011 - 18:19.	Nicht eingegangen wird auf die Frage, was passiert wenn der Dienstleistungsempfänger im EU-Ausland ein Unternehmen ist, der Ort der Dienstleistungserbringung jedoch auf Grund einer Sonderregelung (ZB. UStG §3a) in Deutschland festgelegt ist. Schon klar, auf der Rechnung muss die MWSt ausgewiesen werden.. aber wie geht es weiter?
Verfasst von Simon Hengel am 20. April 2010 - 10:32.	@Antje: Die Antwort von Herrn Winkler:
"Schweiz und Kroatien sind keine Mitglieder der Europäischen Union, sondern sog. Drittländer im umsatzsteuerlichen Sinne. Der Artikel bezieht sich auch hauptsächlich auf Dienstleistungen innerhalb der Europäischen Union. Die Frage, welche Regelungen in Ihrem Fall gelten, läßt sich deshalb nur nach genauer Schilderung der erbrachten Leistung klären. Da es auf den Einzelfall ankommt, müssten Sie sich an Ihren Steuerberater wenden."
Verfasst von Heike Grimm am 12. Januar 2010 - 13:01.	Wie schaut es mit der Schweiz oder Kroatien aus? Gilt hier die Regelung wie EU-Länder?
Verfasst von Simon Hengel am 4. Januar 2010 - 11:09.	Ein Nachtrag: Zu der Aussage "Unternehmer, die allein anhand dieser Informationen ihre Steuerpflichten im In- und Ausland erfüllen wollen, gehen ein Risiko ein." - dass die Lektüre dieser Seiten den Steuerberater einfach ersetzt, wird von uns doch nirgends behauptet. Ganz im Gegenteil wird gesagt:
"Die steuerrechtliche Bestimmung der Leistung ist eine der schwierigsten Aufgaben im Umsatzsteuerrecht! Deshalb sollten Sie die endgültige Beurteilung nur zusammen mit Ihrem Steuerberater vornehmen."
Das ändert aber nichts daran, dass Dienstleister/Unternehmer mit Auslandskunden sich mit den Grundzügen der Umsatzsteuer-Thematik vetraut machen sollten. Ein professioneller Steuerberater wird diesen Wissenszuwachs beim Mandanten eher als Vorteil und nicht als Bedrohung wahrnehmen.
Verfasst von Simon Hengel am 4. Januar 2010 - 11:00.	@anonym vom 2.1.: Es tut mir leid, dass Sie den Text nicht zufriedenstellend finden. Aber was den von Ihnen monierten Punkt betrifft: Im Abschnitt "Sonderregelungen zur Bestimmung des Leistungsortes" wird doch aber gerade darauf hingewiesen, dass es Ausnahmen von dieser Regelung "Leistungsort beim Leistenden oder beim Empfänger" gibt?
Verfasst von Gast am 2. Januar 2010 - 13:31.	Erklärstil ist in Ordnung, aber die Information teilweise oberflächlich und unvollkommen. So liegt der Leistungsort nicht immer entweder beim Leistenden oder beim Leistungsempfänger, er kann auch woanders liegen (etwa dort, wo sich das Grundstück, der bearbeitete Gegenstand oder die Messe befindet). Unternehmer, die allein anhand dieser Informationen ihre Steuerpflichten im In- und Ausland erfüllen wollen, gehen ein Risiko ein. Antworten