Source: https://nordhessen.bwv.de/bildungspolitik/gesetzgebung/insurance-distribution-directive-idd/faqs-zur-idd/
Timestamp: 2020-06-05 10:17:34
Document Index: 350688859

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 34', '§ 7', '§ 26', '§ 7', '§ 7']

FAQs zur IDD - BWV Nordhessen
Gasthörer (Bachelor/ Fachwirt)
FAQs zur IDD, Bereich „Weiterbildung"
gut beraten unterstützt Sie dabei, Ihre gesetzliche Weiterbildungsverpflichtung zu erfüllen.
gut beraten dokumentiert Ihre Bildungszeiten, die Sie bei den akkreditierten Bildungsdienstleistern absolvieren. Die akkreditieren Bildungsdienstleister weisen durch ein Audit nach, dass sie die Qualitätsanforderungen erfüllen. Darauf können Sie sich verlassen.
Die Anforderungen des Gesetzgebers aus der IDD (Umsetzungsgesetz und Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) sind bei gut beraten vollständig erfüllt.
Sie erhalten automatisch Ihren Nachweis per Mail, sobald Sie die gesetzlichen Anforderung von 15 Stunden Weiterbildung im Jahr erreicht haben (gut beraten Bescheinigung).
Sie wollen Ihre Professionalität unterstreichen? Sie erfüllen nicht nur das gesetzliche Minimum von 15 Stunden, sondern den Branchenstandard von 30 Stunden? Dann erhalten Sie automatisch das hochwertige gut beraten-Zertifikat.
gut beraten setzt Zeichen für einen hochwertigen Versicherungsvertrieb gegenüber der Politik. Das schafft Vertrauen – Sie sind ein Unterstützer dieser Initiative und machen die Branche stärker.
Die Anforderungen der EU-Datenschutzgrundverordnung sind selbstverständlich durch gut beraten berücksichtigt.
Wir unterstützen Sie! Unsere Kolleginnen und Kollegen im Support sind für Sie da – bei allen Belangen rund um die Weiterbildung im Versicherungsvertrieb. Sie erreichen uns unter 089 922001-850.
Der Gesetzgeber verlangt den Nachweis über 15 Stunden Weiterbildung im Jahr als Minimum. Dies ist der europaweite Mindeststandard. Erreichen Sie als vertrieblich Tätiger die gesetzliche Mindestvorgabe von 15 Stunden Weiterbildung im laufenden Kalenderjahr, so erhalten Sie automatisch aus der WBD eine gut beraten Bescheinigung, die als Nachweis der erfüllten Weiterbildungsverpflichtung gegenüber den Aufsichtsbehörden (IHK bzw. BaFin), gegenüber Ihrem Arbeitgeber oder dem Versicherungsunternehmen gültig ist.
Weil Versicherungsvermittlung eine anspruchsvolle Aufgabe für Profis ist, haben sich die Verbände der Versicherungswirtschaft in Deutschland darauf verständigt: Für uns gelten mindestens 30 Stunden Weiterbildung im Jahr als angemessen. Alle diejenigen, die den freiwilligen Branchenstandard von gut beraten erfüllen und 30 Weiterbildungsstunden in einem Kalenderjahr erreichen, erhalten ein gut beraten Zertifikat. Mit diesem Zertifikat deklarieren Sie Ihren professionellen Anspruch.
Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/97 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Januar 2016 über Versicherungsvertrieb und zur Änderung weiterer Gesetze (Drucksache 533/17) vom 30.06.17, das am 23. Februar 2018 in Kraft getreten ist, wurden vom deutschen Gesetzgeber die notwendigen gesetzlichen Änderungen in der Gewerbeordnung sowie im Versicherungsvertrags- und im Versicherungsaufsichtsgesetz vorgenommen:
Zusätzlich zur bekannten Zielgruppe der Versicherungsvermittler sind jetzt auch die unmittelbar oder maßgeblich am Versicherungsvertrieb beteiligten Personen des Innendienstes von Vermittlerbetrieben von der Weiterbildungsverpflichtung betroffen. Die Leitungspersonen eines Versicherungsunternehmens unterliegen ebenfalls der Weiterbildungsverpflichtung.
Auch Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte unterliegen der vollen Weiterbildungsverpflichtung. Die Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) sieht keine Reduzierung vor (siehe Begründung B Besonderer Teil zu Artikel 1 (Versicherungsvermittlungsverordnung) zu § 7 Weiterbildung Abs. 8 und § 34d Abs. 9 Satz 2 GewO).
Die Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) sieht vor, dass diejenigen, die innerhalb eines Kalenderjahres weiterbildungspflichtige Tätigkeiten ausüben, sich in einem Umfang von 15 Stunden weiterbilden müssen.
Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Tätigkeit während des gesamten Kalenderjahres oder nur für einige Monate innerhalb eines Kalenderjahres ausgeübt wurde.
Ausnahmen und Befreiungen von der Weiterbildungspflicht sind weder in der IDD noch im Gesetz vorgesehen.
Wer allerdings z.B. wegen einer Elternzeit im gesamten Kalenderjahr keine weiterbildungspflichtigen Tätigkeiten ausübt, unterliegt nicht der Weiterbildungspflicht.
Siehe dazu VersVermV (Begründung B Besonderer Teil zu Artikel 1 VersVermV: zu § 7 Weiterbildung Abs. 8).
7. Welche Konsequenzen drohen bei Nichterfüllung der Weiterbildungspflicht?
Die Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) sieht in der Begründung B Besonderer Teil zu Artikel 1 VersVermV in § 26 vor, dass Verstöße gegen die Pflicht, Nachweise und Unterlagen über die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen aufzubewahren sowie nach Aufforderung eine Erklärung über die Erfüllung der Weiterbildungspflicht abzugeben (§ 7 Absatz 2 Satz 3 und Absatz 3 Satz 1) als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können.
8. Müssen für das Jahr 2018 auch 15 Weiterbildungsstunden geleistet werden?
Die Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) sieht eine Weiterbildungsverpflichtung für das Jahr 2018 in einem Umfang von 15 Stunden vor (siehe Begründung B Besonderer Teil zu Artikel 1 VersVermV: zu § 7 Weiterbildung Abs. 1).
9. Sind Personen in der Leitungsstruktur von der Weiterbildungspflicht nach IDD betroffen?
Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft in Nordhessen (BWV) e.V.
Kölnische Straße 42- 46
E-Mail kasselatbwv.de