Source: http://www.caselaw.de/document?di=f553e05f-5e89-4dfb-87aa-cf4e76fc67e9
Timestamp: 2017-10-18 23:50:09
Document Index: 101879655

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 127', '§ 574', '§ 574', '§ 544', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

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IX ZB 9/17
BUNDESGERICHTSHOF IX ZB 9/17 BESCHLUSS vom 16. März 2017 in dem Rechtsstreit ECLI:DE:BGH:2017:160317BIXZB9.17.0 Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, die Richterin Lohmann, den Richter Prof. Dr. Pape, die Richterin Möhring und den Richter Meyberg am 16. März 2017 beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 1. Zivilkammer des Landgerichts Ravensburg vom 27. April 2016 wird als unzulässig verworfen.
Die Rechtsbeschwerde ist nicht statthaft. Weder sieht das Gesetz im Prozesskostenhilfeverfahren die Möglichkeit einer Rechtsbeschwerde vor (§ 127 Abs. 2 Satz 2, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) noch hat das Landgericht in seinem Beschluss die Rechtsbeschwerde zugelassen (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist - im Gegensatz zu den Regelungen der Revision (§ 544 ZPO) - nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113). Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (vgl. BGH, Urteil vom 7. März
- IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133, 135 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).
Kayser Lohmann Pape Möhring Meyberg Vorinstanzen: AG Ravensburg, Entscheidung vom 18.02.2016 - 1 C 27/15 LG Ravensburg, Entscheidung vom 27.04.2016 - 1 T 33/16 -
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