Source: http://rechtsprechung.niedersachsen.juris.de/purl/gesetze/_ges/StFachAngAusbV
Timestamp: 2020-07-06 07:15:26
Document Index: 163659110

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 1', '§ 7', '§ 10']

juris-Abkürzung: StFachAngAusbV
Ausfertigungsdatum: 09.05.1996
Fundstelle: BGBl I 1996, 672
FNA: FNA 806-21-1-204
§ 10 S 1 Inkraftsetzung StFachAngAusbV 1.8.1996
§ 10 S 2 Aufhebung StBerFGehV 1.8.1996
Verordnung über die Berufsausbildung zum Steuerfachangestellten/zur Steuerfachangestellten 09.05.1996
Eingangsformel 09.05.1996
§ 1 Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes 09.05.1996
§ 2 Ausbildungsdauer 09.05.1996
§ 3 Ausbildungsberufsbild 09.05.1996
§ 4 Ausbildungsrahmenplan 09.05.1996
§ 5 Ausbildungsplan 09.05.1996
§ 6 Berichtsheft 09.05.1996
§ 7 Zwischenprüfung 09.05.1996
§ 8 Abschlußprüfung 09.05.1996
§ 9 Übergangsregelung 09.05.1996
§ 10 Inkrafttreten, Außerkrafttreten 09.05.1996
Anlage I (zu § 4) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Steuerfachangestellten/zur Steuerfachangestellten - Sachliche Gliederung - 09.05.1996
Anlage II (zu § 4) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Steuerfachangestellten/zur Steuerfachangestellten - Zeitliche Gliederung - 09.05.1996
(1) 1Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 3 sollen nach den in den Anlagen I und II enthaltenen Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. 2Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) 1Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, daß der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. 2Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 7 und 8 nachzuweisen.
In 150 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Fälle oder Aufgaben bearbeiten und dabei zeigen, daß er Fertigkeiten und Kenntnisse steuerlicher Facharbeit erworben hat und wirtschafts- und steuerrechtliche Zusammenhänge versteht. 2Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
In 90 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, daß er wirtschaftliche, rechtliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann. 2Hierfür kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
(5) 1Das Prüfungsfach Mandantenorientierte Sachbearbeitung besteht aus einem Prüfungsgespräch. 2Der Prüfling soll ausgehend von einer von zwei ihm mit einer Vorbereitungszeit von höchstens zehn Minuten zur Wahl gestellten Aufgaben zeigen, daß er berufspraktische Vorgänge und Problemstellungen bearbeiten und Lösungen darstellen kann. 3Für das Prüfungsgespräch kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht:
4Das Prüfungsgespräch soll für den einzelnen Prüfling nicht länger als 30 Minuten dauern.
(6) 1Sind in der schriftlichen Prüfung die Prüfungsleistungen in bis zu zwei Prüfungsfächern mit "mangelhaft" und in dem weiteren Prüfungsfach mit mindestens "ausreichend" bewertet worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einem der mit "mangelhaft" bewerteten Prüfungsfächer die schriftliche Prüfung durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. 2Das Prüfungsfach ist vom Prüfling zu bestimmen. 3Bei der Ermittlung des Ergebnisses für dieses Prüfungsfach sind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit und der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.
(8) 1Zum Bestehen der Abschlußprüfung müssen im Gesamtergebnis, im Prüfungsfach Steuerwesen und in mindestens zwei weiteren der vier in Absatz 2 genannten Prüfungsfächer mindestens ausreichende Leistungen erbracht werden. 2Werden die Prüfungsleistungen in einem Prüfungsfach mit "ungenügend" bewertet, ist die Prüfung nicht bestanden.
§ 10: Früherer Satz 2 Aufhebungsvorschrift