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Timestamp: 2019-11-18 08:37:00
Document Index: 194031077

Matched Legal Cases: ['§ 286', '§ 152', '§ 160', '§ 286', '§ 160', '§ 286', '§ 170', '§ 58', '§ 325', '§ 267', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 272', '§ 158', '§ 275', '§ 264', '§ 267', '§ 264', '§ 238', '§ 161', '§ 3', '§ 272', '§ 272', '§ 272', '§ 58', '§ 172', '§ 173', '§ 58', '§ 29', '§ 173', '§ 58', '§ 286', '§ 150', '§ 272', '§ 267', '§ 267', '§ 267', '§ 3', '§ 238', '§ 24', '§ 284', '§ 267', '§ 631', '§ 651', '§ 252']

AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 6.2 Jahresabschluss und Lagebericht
§ 286 AktG beinhaltet verschiedene Bestimmungen hinsichtlich des Jahresabschlusses einer KGaA, die sich aus den Besonderheiten dieser Rechtsform ergeben. Diese werden nachfolgend angesichts der eingeschränkten praktischen Bedeutung der KGaA nur kurz skizziert. 6.2.1 Feststellung des Jahresabschlusses Die Hauptversammlung beschließt über die Feststellung des Jahresabschlusses. ...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 6.2.4 Angabepflichten im Anhang
Im Anhang der KGaA sind zwar die Bezüge von Geschäftsführung und Aufsichtsrat anzugeben; der Gewinnanteil, der auf den Kapitalanteil eines persönlich haftenden Gesellschafters entfällt, ist jedoch nicht abgabenpflichtig.mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.6.3 Darstellung der Gewinnrücklagen
§ 152 Abs. 3 AktG normiert die Pflicht zur Angabe hinsichtlich der Verwendung der Gewinnrücklagen. Diese Angaben können ebenfalls im Anhang oder in der Bilanz gemacht werden. Zu treffen sind folgende Aussagen: Beträge, die in die Gewinnrücklagen eingestellt werden und aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres stammen; Beträge, die aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in die G...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.8 Vorschriften zum Anhang
§ 160 AktG bestimmt verschiedene Anhangangaben, die lediglich von Aktiengesellschaften zu machen sind. 3.8.1 Summarische Darstellung der zusätzlichen Anhangangaben Anzugeben sind der Bestand und der Zugang an Aktien, die ein Aktionär für Rechnung der Gesellschaft oder eines im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehenden Unternehmens oder eines abhängigen oder im Mehrheitsbesitz...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.8.2 Ausnahme von der Angabepflicht
Abweichend von der allgemeinen Ausnahmebestimmung des § 286 HGB bestimmt § 160 Abs. 2 AktG, dass Anhangangaben nur unterbleiben dürfen, wenn es für das Wohl der Bundesrepublik Deutschland oder eines Bundeslands erforderlich ist. Dies entspricht § 286 Abs. 1 HGB. Die Regelung hat keine wesentliche praktische Relevanz, da sich kaum Anwendungsfälle denken lassen. In der Literat...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.5 Besondere Bestimmungen für Aktiengesellschaften nach dem HGB
Von der Vielzahl der gesetzlichen Bestimmungen, die sich im 2. Abschnitt des 3. Buchs des HGB finden, die die besonderen Bestimmungen für alle Kapitalgesellschaften beinhalten, gibt es nur einige wenige, die speziell für die AG Anwendung finden. Die meisten der besonderen Bestimmungen für Aktiengesellschaften finden sich naturgemäß im AktG, da dieses das zentrale Gesetz für ...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.10 Vorlage des Jahresabschlusses
Nach der in Deutschland maßgeblichen Verteilung der Kompetenzen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat obliegt dem Vorstand grundsätzlich die Durchführung der alltäglichen wirtschaftlichen Aktivitäten, während der Aufsichtsrat den Vorstand kontrolliert. Wie diese Aufgabenverteilung hinsichtlich des Jahresabschlusses auszugestalten ist, normiert § 170 AktG. 3.10.1 Vorlage an den A...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.5.2 Verlust des Eigenkapitals
Ist das Eigenkapital durch Verluste aufgebraucht, ist ein Aktivposten nach den Rechnungsabgrenzungsposten unter der Bezeichnung "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" auszuweisen. Dieser Betrag drückt die buchmäßige Überschuldung des Unternehmens aus. Eine solche hat zwar nicht automatisch eine Insolvenz zur Folge, doch ist (spätestens) jetzt die Prüfung eines Insol...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.1.2 Einstellung in andere Gewinnrücklagen
§ 58 Abs. 2 AktG normiert die Einstellung in andere Gewinnrücklagen, wenn Vorstand und Aufsichtsrat den Jahresabschluss feststellen. Es handelt sich hierbei um den Regelfall. Auch in diesem Fall ist grundsätzlich die Einstellung höchstens der Hälfte des Jahresüberschusses zulässig. Allerdings besteht für Vorstand und Aufsichtsrat ein Ermessen, ob und in welchem Umfang sie vo...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 5 Offenlegung des Jahresabschlusses
Nach § 325 HGB sind die gesetzlichen Vertreter von Kapitalgesellschaften und diesen gleichgestellten Personengesellschaften zur Offenlegung des Jahresabschlusses verpflichtet. Die Art und der Umfang der Offenlegungsverpflichtung sind abhängig von der Größe der Gesellschaft. Die Größenkriterien ergeben sich aus den §§ 267 sowie 267a HGB für Kleinstkapitalgesellschaften. Die B...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.5.1 Pflicht zur Bildung einer gesetzlichen Rücklage
§ 150 Abs. 1 AktG bestimmt, dass in dem Jahresabschluss der AG eine gesetzliche Rücklage zu bilden ist. Eine entsprechende Bestimmung gibt es für den Jahresabschluss einer GmbH nicht. Auch andere Gesellschaftsformen kennen diese Pflicht nicht. Die Höhe und Dotierung der gesetzlichen Rücklage regeln die weiteren Absätze des § 150 AktG. Der Sinn der Bildung einer gesetzlichen R...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.5.3 Verwendung der gesetzlichen Rücklage bei Nichterreichen der Grenze von 10 %
§ 150 Abs. 3 AktG regelt die Verwendung der gesetzlichen Rücklage, wenn diese zusammen mit der Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nrn. 1–3 HGB nicht 10 % des Grundkapitals beträgt. In diesem Fall darf die gesetzliche Rücklage grundsätzlich nicht angetastet werden. Eine Ausnahme von dieser Regel gilt nur für den Ausgleich eines Jahresfehlbetrags, soweit dieser nicht durch einen ...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.7 Vorschriften zur Gewinn- und Verlustrechnung
§ 158 Abs. 1 AktG bestimmt, wie die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem in § 275 Abs. 1 und 2 HGB vorgesehenen Schema bei einer AG fortzusetzen ist, um eine Überleitung zum Bilanzgewinn herzustellen. Dies gilt allerdings nicht für Kleinstgesellschaften, wenn sie von den Erleichterungen Gebrauch machen. Die Fortführung der Gewinn- und Verlustrechnungen ist im Normalfall wie ...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.2 Umfang des Jahresabschlusses
Nach § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB besteht der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft und damit auch jeder AG grundsätzlich – es sei denn, es handelt sich um eine Kleinstgesellschaft nach § 267a HGB – aus: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), Anhang. Diese 3 Bestandteile bilden eine Einheit und sind von den gesetzlichen Vertretern der AG grundsätzlich innerhalb der ersten 3 ...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.8.1 Summarische Darstellung der zusätzlichen Anhangangaben
Anzugeben sind der Bestand und der Zugang an Aktien, die ein Aktionär für Rechnung der Gesellschaft oder eines im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehenden Unternehmens oder eines abhängigen oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehenden Unternehmens als Gründer oder Zeichner oder in Ausübung eines bei einer bedingten Kapitalerhöhung eingeräumten Umtausch- oder Bezugsre...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.4 Besondere Bestimmungen für alle Kapitalgesellschaften
In den §§ 264 ff. HGB werden Regelungen getroffen, die die allgemeinen Bestimmungen der §§ 238 bis 263 HGB ergänzen. Diese gelten für alle Kapitalgesellschaften, allerdings – wie oben bereits dargestellt – abgestuft nach Größenklassen. Nur Kapitalgesellschaften und ihnen gleichgestellte Personenhandelsgesellschaften sind deshalb – vorbehaltlich spezialgesetzlicher Bestimmunge...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.9 Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex
§ 161 AktG ist eine Sonderbestimmung, die nur für börsennotierte Aktiengesellschaften gilt, also solche Gesellschaften, deren Aktien gem. § 3 Abs. 2 AktG an einem Markt gehandelt werden, der staatlich überwacht und geregelt ist. Bei diesen Gesellschaften haben Vorstand und Aufsichtsrat jährlich zu erklären, dass den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.5.3 Bestimmungen zum Eigenkapital
§ 272 HGB beinhaltet verschiedene Bestimmungen, die das Eigenkapital einer Kapitalgesellschaft und damit auch einer AG betreffen. Weitergehende Verpflichtungen zur Gliederung des Eigenkapitals finden sich im AktG. Im Einzelnen handelt es sich bei der "Ausgangsbestimmung" des § 272 HGB um die folgenden Regelungen: § 272 Abs. 1 HGB regelt das gezeichnete Kapital. Bei einer AG i...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.1.1 Einstellung in Rücklagen gem. Satzung
Nach § 58 Abs. 1 Satz 1 AktG kann die Satzung vorsehen, dass für den Fall der Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung Beträge aus dem Jahresüberschuss in andere Gewinnrücklagen einzustellen sind. Es muss sich um den Ausnahmefall von § 172 AktG gem. § 173 AktG handeln, da in den meisten Fällen Vorstand und Aufsichtsrat feststellen. Allerdings besteht nach...mehr
§ 58 Abs. 2a AktG normiert eine weitere Besonderheit hinsichtlich der Gewinnverwendung bei der AG. Die entsprechende Bestimmung bei der GmbH ist § 29 Abs. 4 GmbHG. Hiernach können unbeschadet der Gewinnverwendung nach den vorstehenden Absätzen Vorstand und Aufsichtsrat beschließen, den Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen bei Vermögensgegenständen des Anlage- oder Umlaufve...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.12.2 Feststellung durch die Hauptversammlung
§ 173 AktG bestimmt die Vorgehensweise, wenn die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung erfolgt. Dies geschieht, wenn Vorstand und Aufsichtsrat dies beschlossen haben oder der Aufsichtsrat den Jahresabschluss nicht gebilligt hat. Entsprechendes gilt, wenn der Aufsichtsrat einen Konzernabschluss nicht billigt. Bei der Feststellung des Jahresabschlusses s...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.1.5 Anspruch der Aktionäre auf den Bilanzgewinn
§ 58 Abs. 4 AktG normiert den grundsätzlichen Anspruch der Aktionäre auf den Bilanzgewinn. Dies gilt allerdings nur dann, wenn seine Verteilung nicht ausgeschlossen ist. Voraussetzung ist nämlich ferner, dass der Bilanzgewinn nicht vorrangig für andere durch Gesetz, Satzung oder Hauptversammlungsbeschluss getroffene Verwendungen zu verwenden ist. Da der Beschluss über die Ge...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.2 Abschlagzahlungen auf den Bilanzgewinn
Der Vorstand kann in der Satzung ermächtigt werden, nach Ablauf des Geschäftsjahres auf den voraussichtlichen Bilanzgewinn einen Abschlag an die Aktionäre zu zahlen. Anders als bei der GmbH ist damit eine Vorabausschüttung vor Ende des Geschäftsjahres bei der AG ausdrücklich gesetzlich ausgeschlossen. Ferner darf der Vorstand diesen Abschlag nur zahlen, wenn sich aufgrund ein...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 6.2.2 Darstellung des Kapitals bei der KGaA
In § 286 Abs. 2 AktG werden verschiedene Vorgaben zur Darstellung des Kapitals der persönlich haftenden Gesellschafter in der Bilanz der KGaA gemacht. Diese decken sich im Wesentlichen mit der Darstellung, die bei Kapitalgesellschaften & Co. zu erfolgen hat. Die Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafter sind nach dem Posten "Gezeichnetes Kapital" gesondert auszuw...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.5.2 Höhe und Dotierung der gesetzlichen Rücklage
Höhe und Dotierung der gesetzlich vorgeschriebenen Rücklage sind in § 150 Abs. 2 AktG geregelt. Hiernach ist der zwanzigste Teil, also 5 %, des um einen Verlustvortrag geminderten Jahresüberschusses in die Rücklage einzustellen, bis diese zusammen mit der Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nrn. 1–3 HGB mindestens 10 % des Grundkapitals erreicht. Die Satzung kann einen höheren...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.6.1 Darstellung des Grundkapitals
Das gezeichnete Kapital wird bei der AG als Grundkapital bezeichnet. Bei der GmbH spricht man vom Stammkapital. Das mit dem Nennbetrag zu bewertende Grundkapital muss bei der AG mindestens 50.000 EUR betragen. Anders als bei der GmbH sieht das AktG vor, dass der auf jede Aktiengattung entfallende Betrag des Grundkapitals gesondert anzugeben ist. Dies können Vorzugsaktien und ...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 3.5.4 Verwendung der gesetzlichen Rücklage bei Übersteigen der 10 %-Grenze
Übersteigt die gesetzliche Rücklage zusammen mit der maßgeblichen Kapitalrücklage die Grenze von 10 % des Grundkapitals, kann diese verwandt werden zum Ausgleich eines Jahresfehlbetrags, soweit er nicht durch einen Gewinnvortrag gedeckt ist, oder zum Ausgleich eines Verlustvortrags aus dem Vorjahr, der nicht durch einen Jahresüberschuss gedeckt ist, oder zur Kapitalerhöhung aus...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 1 Vereinigungen mit und ohne eigene Rechtspersönlichkeit
Das deutsche Gesellschaftsrecht unterscheidet 2 große Gruppen von Personenvereinigungen: zum einen die Personengesellschaften ohne eigene Rechtspersönlichkeit (insbesondere GbR, OHG und KG) sowie die Körperschaften, die mit Ausnahme des nicht rechtsfähigen Vereins nach BGB juristische Personen sind, also eine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen. Zu beachten ist bei dieser Z...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.3 Bedeutung der Größenklassen nach § 267 HGB
Nach § 267 HGB sind alle Kapitalgesellschaften in 3 Größenklassen eingeteilt. Zusätzlich ist durch die Einführung des § 267a HGB eine 4. Größenklasse von Kleinstkapitalgesellschaften geschaffen worden. Diese Einteilung erfolgt anhand von 3 Kriterien (Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Mitarbeiterzahl). Mindestens 2 der 3 Kriterien müssen an 2 Bilanzstichtagen nacheinander erfüllt...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.1 Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses
Kapitalgesellschaften sind Kaufleute kraft ihrer Rechtsform. Dies gilt auch für die AG, für die § 3 Abs. 1 AktG ausdrücklich bestimmt, dass die AG stets eine Handelsgesellschaft und damit Kaufmann ist. Als ein solcher Kaufmann kraft Rechtsform sind diese Gesellschaften schon nach der allgemeinen Bestimmung des § 238 HGB zur Buchführung verpflichtet. Sie müssen auch nach § 24...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.5.4 Besondere Angaben im Anhang
Die §§ 284– 288 HGB regeln die erforderlichen Pflichtangaben im Anhang der Kapitalgesellschaften sowie die Ausnahmen, die für die verschiedenen Anhangangaben gewährt werden. Insbesondere kleine Gesellschaften haben eine Vielzahl der Angaben nicht zu machen. Kleinstgesellschaften i. S. d. § 267a HGB können auf die Aufstellung eines Anhangs vollständig verzichten, wenn gewisse ...mehr
AG und KGaA: Besonderheiten der Rechnungslegung / 2.5.5 Besondere Erläuterungen und Versicherungen im Lagebericht
Die Besonderheiten der Berichterstattung im Lagebericht bei Kapitalmarktoriniterung wurden durch das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz vom 18.4.2017 umfassend neu gefasst. Zuvor hatte dieser Bereicht letztmalig durch das Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz eine Neuregelung erfahren. Bereits durch dieses Gesetz wurde die Berichterstattungspflicht im Lagebericht für kapitalmark...mehr
Zusammenarbeit mit dem gesetzlichen Abschlussprüfer eine ... / 2.2 Fachliche Grundlagen der Arbeit des Abschlussprüfers
Der Abschlussprüfer eines Unternehmens ist bei der Durchführung seiner Abschlussprüfung an die Grundsätze der ordnungsgemäßen Durchführung von Abschlussprüfungen gebunden. Abweichungen sind nur in eng begrenzten Ausnahmefällen zulässig und dann auch kenntlich zu machen. Bei unbegründeten Abweichungen drohen dem Prüfer erhebliche zivilrechtliche und sogar strafrechtliche Kons...mehr
Zusammenarbeit mit dem gesetzlichen Abschlussprüfer eine ... / 3.3 Prüfung des internen Kontrollsystems
Von zentraler Bedeutung für die Durchführung einer Abschlussprüfung nach dem risikoorientierten Prüfungsansatz ist die Prüfung des internen Kontrollsystems (IKS). Ausführungen hierzu finden sich in IDW PS 261, der jedoch recht abstrakt gehalten und für den unbefangenen Leser schwer verständlich ist. Dieser Bereich der Abschlussprüfung ist allerdings für den Steuerberater mei...mehr
Zusammenarbeit mit dem gesetzlichen Abschlussprüfer eine ... / 3.4.2 Einzelfallprüfungen
Die Einzelfallprüfung ist die typische Prüfung, die Dritte von einem Abschlussprüfer gemeinhin erwarten. Hierbei schaut sich der Abschlussprüfer einen speziellen Einzelfall an, um dessen richtige Abbildung in der Rechnungslegung zu überprüfen. Tatsächlich dürfte dies, trotz der Vorgaben des IDW in Richtung auf Betonung der Systemprüfung, in der Praxis immer noch die wichtigs...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 2 Kundenverträge in der internationalen Rechnungslegung nach IFRS
2.1 Anwendungsbereich von IFRS 15 Rz. 6 Bis auf die nachstehend aufgeführten Verträge ist IFRS 15 auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden: Leasingverträge, die unter IFRS 16 fallen, Versicherungsverträge von IFRS 4, Verträge über Finanzinstrumente oder andere vertragliche Rechte und Pflichten nach IFRS 9, Verträge über Beteiligungen an Tochterunternehmen, gemeinschaftliche Ve...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 3 Kundenverträge in der deutschen Rechnungslegung
3.1 Realisationsprinzip als Grundsatz der Erlösrealisierung Rz. 60 Wie bereits unter Rz. 5 erwähnt, finden sich in der deutschen Rechnungslegung – im Gegensatz zur internationalen Rechnungslegung – keine differenzierten Regeln zur Abgrenzung und Erfassung von Umsatzerlösen aus Kundenverträgen. Dementsprechend muss die Abgrenzung und Erfassung von Umsatzerlösen aus Kundenvertr...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 3.2 Langfristige Fertigungsaufträge in der deutschen Rechnungslegung
Rz. 67 Zivilrechtlich stellen die vom handelsrechtlichen Schrifttum zumeist gesondert diskutierten "Fertigungsaufträge" keinen eigenen Vertragstyp dar. Vielmehr handelt es sich entweder um Werk- (§§ 631 ff. BGB) oder ggf. um Werklieferungsverträge (§§ 651 ff. BGB). Dennoch wollen große Teile des handelsrechtlichen Schrifttums die Erlösrealisierungsregeln, die für diese Vertr...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 3.1 Realisationsprinzip als Grundsatz der Erlösrealisierung
Rz. 60 Wie bereits unter Rz. 5 erwähnt, finden sich in der deutschen Rechnungslegung – im Gegensatz zur internationalen Rechnungslegung – keine differenzierten Regeln zur Abgrenzung und Erfassung von Umsatzerlösen aus Kundenverträgen. Dementsprechend muss die Abgrenzung und Erfassung von Umsatzerlösen aus Kundenverträgen den allgemeinen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführun...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 1 Einführung
Rz. 1 Eines der bedeutendsten Projekte der internationalen Rechnungslegung seit der organisatorischen Neustrukturierung des IASB in 2001 bildete die Entwicklung von Rechnungslegungsgrundsätzen für die bilanzielle Abbildung von Kundenverträgen. Ziel dieser umfangreichen Bemühungen war die Entwicklung einheitlicher Grundsätze für die Abbildung sämtlicher Kundenverträge und dam...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 3.3 Möglichkeiten der Teilgewinnrealisierung
3.3.1 Selbstkostenaktivierung Rz. 72 Eine Möglichkeit, die Auswirkungen der Completed-Contract-Methode auf die Ertragssituation durch Vermeidung von Auftragszwischenverlusten zu begrenzen, könnte in der Aktivierung aufwandsgleicher Selbstkosten liegen. Gleichwohl bleibt in der Periode der Abnahme ein Gewinnsprung, der jedoch bei Selbstkostenaktivierung auf den reinen Auftrags...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 3.4 Percentage-of-Completion-Methode
Rz. 78 Bei der Percentage-of-Completion-Methode wird der Ertrag nach Maßgabe des Leistungsfortschritts erfasst. Die Höhe des in jeder Periode zu realisierenden Teilgewinns orientiert sich am Fertigstellungsgrad des Auftrags zum Bilanzstichtag. Für die Feststellung des Projektfertigstellungsgrads präferiert die deutsche Literatur die Cost-to-Cost-Methode, die davon ausgeht, d...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 2.2 Stufenmodell der Erlösrealisierung nach IFRS 15
2.2.1 Identifikation von Verträgen mit Kunden Rz. 8 Der erste Schritt des in IFRS 15 verankerten 5-stufigen Erlösrealisierungsmodells ist die Identifikation von Verträgen mit Kunden. Diese beinhaltet 2 Elemente, einerseits das Vorliegen eines Vertrags an sich und andererseits die Abgrenzung des Vertrags (gegenüber anderen Verträgen). Rz. 9 Nach IFRS 15.10 liegt ein Vertrag ers...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 2.4 Kosten im Zusammenhang mit Kundenverträgen
2.4.1 Zusätzliche Kosten zur Anbahnung eines Kundenvertrags Rz. 50 Nach IFRS 15.91 f. sind die zusätzlichen Kosten, die bei der Anbahnung eines Kundenvertrags anfallen, als ein eigenständiger Vermögenswert zu aktivieren, sofern diese Kosten ohne Vertragsabschluss nicht angefallen wären und das Unternehmen erwartet die Kosten über den mit dem Kunden geschlossenen Vertrag wiede...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 3.5 Verlustaufträge
Rz. 82 Werden angesichts nicht vollständig ausgelasteter Kapazitäten Aufträge angenommen, die zu einem Verlust aus dem Gesamtauftrag führen, oder stellt sich während der Auftragsdurchführung heraus, dass der Fertigungsauftrag mit einem Verlust abschließen wird, ist aufgrund des Imparitätsprinzips nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 1 HGB stets der gesamte Verlust in derjenigen ...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 2.2.1 Identifikation von Verträgen mit Kunden
Rz. 8 Der erste Schritt des in IFRS 15 verankerten 5-stufigen Erlösrealisierungsmodells ist die Identifikation von Verträgen mit Kunden. Diese beinhaltet 2 Elemente, einerseits das Vorliegen eines Vertrags an sich und andererseits die Abgrenzung des Vertrags (gegenüber anderen Verträgen). Rz. 9 Nach IFRS 15.10 liegt ein Vertrag erst zu dem Zeitpunkt vor, wenn alle in IFRS 15....mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 2.4.2 Kosten zur Erfüllung eines Kundenvertrags
Rz. 53 Kosten zur Erfüllung eines Kundenvertrags sind – soweit sie nicht vorrangig in den Anwendungsbereich anderer Standards (IAS 2, IAS 16 oder IAS 38) fallen – nach IFRS 15.95 ff. zu aktivieren, wenn sämtliche nachstehenden Voraussetzungen vorliegen: die Kosten beziehen sich direkt auf einen gegenwärtigen oder einen genau identifizierbaren künftigen Vertrag, die Kosten gene...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 3.3.3 Teilgewinnrealisierung durch "kalkulatorische Teilabrechnungen"
Rz. 77 Sofern Teilabrechnungen stattfinden, ohne dass die unter Rz. 75 genannten strengen Voraussetzungen vorliegen, spricht man von so genannten "kalkulatorischen Teilabrechnungen". Es handelt sich um eine rein abrechnungstechnische Aufteilung des Gesamtauftrags, indem dem Kunden z. B. die Bereitstellung von Material, Bau- oder Montageleistungen in Rechnung gestellt wird. D...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 2.2.2 Identifikation separater Leistungsverpflichtungen
Rz. 18 Ein (relevanter) Vertrag kann eine oder mehrere Leistungsverpflichtungen ( performance obligations ) enthalten. IFRS 15. Appendix A definiert die Leistungsverpflichtung als die gegenüber einem Kunden im Rahmen eines Vertrags gegebene Leistungszusage entweder unterscheidbare Güter bzw. Leistungen oder eine Serie von unterscheidbaren und substanziell identischen Gütern bz...mehr
Kundenverträge und Fertigungsaufträge im Abschluss nach ... / 2.3 Methoden der Erlösrealisierung bei zeitraumbezogener Erfüllung der Leistungsverpflichtung
Rz. 41 Wie bereits unter Rz. 37 erwähnt, gestattet IFRS 15 die Anwendung input- und outputorientierter Methoden zur Feststellung des Erfüllungsgrads einer Leistungsverpflichtung:mehr