Source: http://doczz.nl/doc/801040/untitled---drehscheibe-kinder
Timestamp: 2017-09-25 15:17:55
Document Index: 363149134

Matched Legal Cases: ['Art.12', '§ 3', '§ 8', '§ 5', '§ 3', '§ 46', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 83', '§ 83', '§1', '§ 3', '§ 6']

Untitled - Drehscheibe Kinder
Ein paar Worte vorab…..
Kinder und Jugendliche wollen, können und dürfen sich einmischen: an ihrem Wohnort, in ihrem sozialen Umfeld, in der Jugendfreizeiteinrichtung, in ihren Familien und
in ihren Schulen.
Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Belangen ist
gesetzlicher Auftrag – Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Beteiligung!
In zahlreichen internationalen und nationalen Gesetzen ist dieses Beteiligungsrecht
junger Menschen mittlerweile festgeschrieben, beispielsweise in der UN-Kinderrechtskonvention, im Bürgerlichen Gesetzbuch, im Baugesetz, im Kinder- und Jugendhilfegesetz sowie im Ausführungsgesetz zum Kinder- und Jugendhilfegesetz des Landes Berlin.
Die Kinderrechte sind zudem auch in der Berliner Landesverfassung verankert.
Sich einzubringen, mitzuwirken, mit zu bestimmen, sich zu beteiligen und zu engagieren vermittelt jungen Menschen wichtige Erfahrungen. Sie erfahren, wie wichtig es
ist, sich im eigenen Leben, für die eigenen Interessen oder die Interessen anderer und
im demokratischen System generell einzumischen.
Beteiligung und Engagement eröffnen ihnen dabei vielfältige Lernfelder und helfen
ihnen, eigene Stärken, wichtige Fähigkeiten und neue Kompetenzen zu entdecken und
zu entwickeln. Beteiligung ist damit ein wichtiger Schlüssel für das Gelingen wichtiger
Bildungs- und Aneignungsprozesse.
Doch nicht nur die Kinder und Jugendlichen profitieren von ihrem Engagement. Auch
die am Prozess beteiligten Erwachsenen, Eltern, Lehrer/innen und Erzieher/innen oder
Institutionen, Politik und Verwaltung gewinnen, wenn Kinder und Jugendliche als Expert/innen in eigener Sache ernst genommen werden und einen Einblick in ihre Lebenswirklichkeit und Erfahrungswelt gewähren.
Diese Information soll Ihnen einen Einblick und einen Überblick über Beteiligung
junger Menschen geben und Ihnen den Weg zu den Akteuren im Handlungsfeld Beteiligung im Land Berlin und in Ihrem Bezirk zeigen. Die aufgeführten Institutionen,
Projekte und Einrichtungen stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung und bieten
Ihnen gerne ihre Hilfe und Unterstützung an.
Ich freue mich, dass das Thema Beteiligung Ihr Interesse gefunden hat.
Tel.: +49 30 49 30 01 90
Fax: +49 30 49 30 01 12
Die Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik
Berlin Stiftung SPI
Das Projekt Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin ist seit 1993 die Landeskoordinierungsstelle für die Beteiligung junger Menschen.
Laut Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention, die 1992 von der Bundesrepublik
Deutschland ratifiziert wurde, ist Kinder- und Jugendpolitik zum einen Politik für Kinder
und Jugendliche, zum anderen mit jungen Menschen und durch sie.
In diesem Sinne setzt sich die Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin für eine
Politik mit, für und durch Kinder/n und Jugendliche/n ein.
Die Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin der Stiftung SPI arbeitet im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin.
Vertretung der Kinder- und Jugendinteressen in Politik und Gesellschaft
auf Bezirks- und Landesebene
Koordination der Berliner Initiativen, Projekte und Institutionen
Enge Kooperation mit Akteur/innen aus Kinder- und Jugendpolitik sowie
–beteiligung
Vernetzung der Akteure auf Bezirks- und Landesebene
Geschäftsführung des Landeskoordinierungskreises Kinder- und Jugendpartizipation
in Berlin (LaKoK)
Etablierung der Kinder- und Jugendrechte als Bürgerrechte
Strukturelle Verankerung von Kinder- und Jugendinteressen und Partizipation
Entwicklung und Sicherung von Qualitätsstandards in Partizipationsprozessen
Ausbau der Kinder,- Jugend- und Familienfreundlichkeit in Berlin
Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und Jugendhilfe zur Verwirklichung von
Sensibilisierung von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit für Kinderrechte und
Konzeption und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen und Fachveranstaltungen
Mediation der Verfahrensbeteiligten
Moderation thematischer Netzwerke und Veranstaltungen
Entwicklung und Begleitung von Beteiligungsprozessen
Kontaktstelle und Informationstransfer
Adressat/innen und Partner/innen
Politik und Verwaltung auf Bezirks- und Landesebene
Öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe
Projekte und Initiativen der Partizipation
Bezirkliche und landesweite Gremien
Landeskoordinierungskreis
»Kinder- und Jugendpartizipation
in Berlin« LaKoK
Der Landeskoordinierungskreis „Kinder- und Jugendpartizipation in Berlin“ (LaKoK)
ist ein offenes und selbstbestimmtes Fach- und Interessenvertretungsgremium. Der LaKoK setzt sich für die Umsetzung der Beteiligung junger Menschen an allen sie betreffenden Belangen ein. Dabei arbeitet der LaKoK auf Grundlage der UN-Konvention für die
Rechte des Kindes und weiteren bestehenden gesetzlichen Grundlagen und orientiert
sich an Themen und Projekten von Kindern und Jugendlichen.
Der LaKoK setzt sich für die Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte als Querschnittsaufgabe für alle Lebens-, Gesellschafts- und Politikbereiche ein. Dabei ist die
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen unabdingbare Voraussetzung.
Leitziel: Kind- und jugendgerechte Stadt fördern, fordern und umsetzen.
Qualitative und quantitative Verbesserung der Beteiligung junger Menschen
Weiterentwicklung, Beförderung und strukturelle Verankerung der Kinder- und
Jugendpartizipation in Berlin und seinen Bezirken
Unterstützen und stärken der bezirklich sowie landesweit verankerten Strukturen
der Beteiligung junger Menschen.
Entwicklung und Förderung einheitlicher Standards / Grundlagen (Bezirksstrukturen sowie Standards und Verfahren für die Partizipation junger Menschen)
Der LaKoK ist ein offenes Gremium. Alle Institutionen oder Personen, die sich aktiv
für die Umsetzung der Beteiligungsrechte junger Menschen einsetzen wollen, können an Sitzungen des LaKoK teilnehmen.
Der LaKoK richtet sich mit seinen Ergebnissen an Politik und Verwaltung auf
Bezirks- sowie Landesebene. Darüber hinaus kann der LaKoK andere Zielgruppen
ansprechen, die er für die Umsetzung des Zieles der qualitativen und quantitativen
Verbesserung der Beteiligung junger Menschen für notwendig hält.
Der LaKoK dient dem Austausch und der Information innerhalb der Berliner Beteiligungslandschaft und gibt den Raum landesweite Projekte zu initiieren und zu
Der LaKoK legt seine Arbeitsschwerpunkte selbst fest.
Der LaKoK bildet im Rahmen seiner Schwerpunktsetzung Arbeitsgruppen und bezieht weitere Expert/innen ein.
Der LaKoK kooperiert mit anderen bestehenden Institutionen, Projekten, Gremien,
Arbeitsgruppen und Initiativen, die die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
in ressortübergreifend voranbringen wollen.
Die Geschäftsstelle des LaKoK ist die Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin
der Stiftung SPI, Landeskoordinierungsstelle für die Beteiligung junger Menschen in
Jugendlichen – Eine Einführung
Beteiligung bedeutet: Mitreden, mitmischen, mitgestalten, mit entscheiden können.
Das Fremdwort dazu heißt „Partizipation“ und heißt übersetzt Teilhabe.
In „Beteiligung“ und „Teilhabe“ steckt das Wort „Teil“.
Kinder und Jugendliche sind ein Teil in der Familie, in der Schule, in der Wohngegend. Sie sind also genauso ein Teil der Gesellschaft wie Erwachsene. Und sie sind
– neben anderen Menschen – Expertinnen und Experten, die das Recht haben, mit
ihrer Meinung und ihrem Wissen ernst genommen zu werden. Kinder und Jugendliche haben das Recht ihren Teil zu Entscheidungen beizutragen.
Wo findet Beteiligung statt?
Beteiligung kann überall stattfinden. Sie fängt in der Familie schon bei kleinen Kindern an, z.B. wenn das Kind mit entscheiden darf, was es zu essen gibt, wie die Wohnung
eingerichtet wird oder wie die Familie das Wochenende verbringt. Das Gleiche gilt auch
für Kindergarten, die Schule, das Jugendfreizeithaus, bis hin zu Planungen in Politik
Wo sollen Fahrradwege gebaut werden?
Wie soll der neue Spielplatz aussehen?
Wie gestalten wir unseren Schulhof?
Welche Regeln gelten in unserer Klasse?
Wie kann unser Stadtteil kinder- und jugendfreundlicher werden?
Wie funktioniert Beteiligung?
Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten der Beteiligung.
Wichtig ist, dass die Form der Beteiligung kind- und jugendgerecht ist.
Manchmal verstehen sich junge Menschen und Erwachsene aus Politik und Verwaltung nicht. Dann braucht es ÜbersetzerInnen, die sowohl die „Sprache“ der Kinder
und Jugendlichen als auch die der Erwachsenen sprechen und zwischen beiden
vermitteln können. Das können zum Beispiel die MitarbeiterInnen von Kinder- und
Jugendbüros leisten.
Wo Beteiligung drauf steht,
ist auch Beteiligung drin!?
Beteiligung muss bestimmte Anforderungen erfüllen. Das heißt, Beteiligung
muss gewollt und erwünscht sein
befasst sich mit Themen, die etwas mit den Kindern und Jugendlichen zu tun
nimmt Kinder und Jugendliche ernst
berücksichtigt gleichermaßen Interessenlagen von Mädchen und Jungen
sagt klar, was Kinder und Jugendliche mit entscheiden dürfen und was nicht
setzt Vorschläge von Kindern und Jugendlichen um, wenn möglich mit ihnen
wendet kind- und jugendgerechte Methoden an
soll in allen Lebensbereichen von Kindern und Jugendlichen selbstverständlich sein
Kinder und Jugendliche haben übrigens ein Recht auf Beteiligung. Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen und Vorschriften sind ebenfalls, in dieser Handreichung zu finden.
– Partizipationsformen
Spielplatzplanung,
Kinderstadtplan,
Hausräte,
Vetretungen,
Gemeinderäte,
Jugendvollversammlung,
Kinderkonferenzen,
Alltägliche Beteiligung
an Entscheidungen und
Planungen in Familie,
Talkrunde,
Bürgermeistersprechstunde,
Meckerbriefkasten,
– Gesetzliche Grundlagen und
(UN-KRK) vom 20.11.1989 wurde 1992 von der
Bundesrepublik Deutschland ratifiziert
In Art.12 Absatz 1 heißt es: „Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist,
sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes
angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife.“ Des weiteren verpflichten
sich die unterzeichnenden Staaten im Absatz 2 des selben Artikels dazu, dass „zu diesem Zweck (..) dem Kind insbesondere Gelegenheit gegeben“ und „in allen das Kind berührenden Gerichts- oder Verwaltungsverfahren entweder unmittelbar oder durch einen
Vertreter oder eine geeignete Stelle im Einklang mit den innerstaatlichen Verfahrensvorschriften gehört“ werden muss.
Das Sozialgesetzbuch SGB VIII
(Kinder- und Jugendhilfegesetz)
Dieses Gesetz regelt in der Bundesrepublik Deutschland die Teilnahme von Kindern
und Jugendlichen an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe. Demnach sollen auch die Angebote der Jugendarbeit von jungen Menschen selbst
mitbestimmt werden. Im ersten Kapitel unter § 3 Absatz 4 ist zudem festgeschrieben,
dass die Jugendhilfe dazu beitragen soll „positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten
oder zu schaffen“.
In den §§ 8 „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“, 11 „Jugendarbeit“ und 12
„Förderung der Jugendverbände – eigenverantwortliches Handeln“ sind weitere wichtige
und umfassende Rechte der Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen festgehalten.
Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (AG KJHG) Land Berlin
Jedes Bundesland beschließt ein eigenes Ausführungsgesetz zum SGB VIII. In Berlin
beschreibt vor allem der § 5 des AG KJHG konkrete Beteiligungsrahmen:
(1) Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie unmittelbar betreffenden Entscheidungen und Maßnahmen der
Jugendhilfebehörden ist zu gewährleisten. Sie sind rechtzeitig, in geeigneter Form und
möglichst umfassend zu unterrichten. Mit ihnen sollen persönliche Gespräche geführt
Sie werden. Sie sind berechtigt, eine Person ihres Vertrauens zu beteiligen.
(3) In jedem Bezirk sind darüber hinaus geeignete Formen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Jugendhilfeplanung und anderen sie betreffenden Planungen zu entwickeln und organisatorisch sicherzustellen Dabei ist der Bezirksschülerausschuss in die Beteiligung einzubeziehen. Die Aufgaben nach Satz 1 und 2 sind
unmittelbar dem für Jugend zuständigen Mitglied des Bezirksamts zuzuordnen und fachlich zu unterstützen, zu betreuen sowie vom Jugendhilfeausschuss zu begleiten. Den
Kindern und Jugendlichen soll Gelegenheit gegeben werden, ihre Interessen und Belange
herauszufinden, sie zu äußern und sie gegenüber den verantwortlichen Personen und
Stellen zu vermitteln. Über die Maßnahmen und Erfahrungen soll dem Jugendhilfeausschuss regelmäßig berichtet werden.
Der Artikel 13 wurde im März 2010 um den Passus ergänzt, dass jedes Kind ein Recht
habe „auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung
und auf den besonderen Schutz der Gemeinschaft vor Gewalt, Vernachlässigung und
Ausbeutung“
Empfehlungen der Kultusministerkonferenz der
Bundesrepublik Deutschland zur UN-KRK
Die Kultusministerkonferenz spricht sich dafür aus, dass die Subjektstellung des
Kindes und dessen allseitiger Entfaltungsanspruch in allen Schulstufen und –arten zu
respektieren sind und Maßnahmen zur Förderung von Begabungsvielfalt sowie zur Vermeidung von sozialer Ausgrenzung verstärkt werden müssen.
Die Kultusministerkonferenz spricht sich dafür aus, dass die altersgerechte Berücksichtigung der Rechte des Kindes auf Schutz und Fürsorge sowie auf Partizipation essentiell für die Schulkultur ist.
Das Berliner Schulgesetz formuliert zusammengefasst unter § 3 folgende Fähigkeiten
die den Schülerinnen und Schülern in der Schule vermittelt werden sollen:
selbstständig Entscheidungen treffen, selbstständiges Lernen
zukünftiges, privates, berufliches und öffentliches Leben ausgestalten
eigenes Leben aktiv gestalten
aktives soziales Handeln entwickeln
§ 46 Rechte und Pflichten der Schülerinnen und
Mitbestimmung und -gestaltung von jungen Menschen finden sich auch im § 48 Absatz 3 des Schulgesetzes verankert, dort heißt es: „Die Schülerinnen und Schüler sind
ihrem Alter entsprechend über die Unterrichtsplanung ihrer Lehrkräfte zu informieren
und im Rahmen der geltenden Bestimmungen an der Gestaltung des Unterrichts und
sonstiger schulischer Veranstaltungen zu beteiligen.“
§ 48 Meinungsfreiheit/ Pressefreiheit
Des Weiteren wird in § 48 Absatz 1 die Meinungs- und Pressefreiheit auch in der
Schule bekräftigt: „Die Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen der durch das
Grundgesetz garantierten Meinungs- und Pressefreiheit auch in der Schule das Recht,
Schülerzeitungen herauszugeben und zu vertreiben. Eine Zensur findet nicht statt.“
§ 83 Aufgaben der Schülervertretung – Mitwirkung
In § 83 Absatz 1 wird das Recht und der Auftrag zur selbstverantwortlichen Mitbestimmung und Mitgestaltung durch die jungen Menschen in der Schule formuliert: „Die
Schülerinnen und Schüler wirken bei der Verwirklichung der Bildungs- und Erziehungsziele durch ihre Schülervertretung aktiv und eigenverantwortlich mit.“
§1 Absatz 5 Satz 2 und § 3
Danach sind die BürgerInnenbeteiligung vorgesehen, welche insbesondere die sozialen und kulturellen Bedürfnisse bei allen Bauleitplanungen berücksichtigen soll.
Fast alle Gesetze finden Sie unter www.berlin.de
in den entsprechenden Rubriken.
Übersicht über Berliner Koordinierungsstellen und Beteiligungsbüros
der Kinder- und Jugendmitbestimmung
mit hauptamtlichen Fachkräften
8 FriedrichshainKreuzberg
Charlotten9
burg- 2
Wilmersdorf TempelhofSchöneberg
Steglitz- 3
Übersicht über Berliner Koordinierungsstellen
und Beteiligungsbüros
Initiativkreis Kinder- und
Jugendbeteiligung in Spandau
www.kjp-ts.de
www.kjbm.de
Peter Andreas I Ute Riedel
Stelle für politische Bildung und Beteiligung
von Kindern und Jugendlichen –
Koordinierungsstelle für Kinder- und
Jugendbeteiligung – Lichtenberg
Kinder- und Jugendbüro Marzahn-Hellersdorf,
Humanistischer Verband Deutschland, LV BB
www.kijubue.de
Ina Herbell I Ina Göllmann
E-Mail: [email protected] I [email protected]
Treptow-Köpenick in Gründung
Karin Bremer I Pia Yvonne Schäfer
Jugendbeteiligung Mitte:
Landeskoordinierungsstelle:
Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin,
Ulrike Jacobi I Angelika Staudinger
www.kibue.net
Übersicht der Berliner
Beteiligungspartner
Berlin übergreifend
Neue Adresse seit 1. Juli 2014!
Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik
Berlin, Stiftung SPI
- Landeskoordinierungsstelle für Kinderund Jugendbeteiligung -
T: 030 49 30 01 93
(Zentrale 030 49 30 01 90)
F: 030 49 30 01 12
Kinder- und Jugendparlament Charlottenburg- Wilmersdorf
Jug RT 5 JF
T: 030 90 29 15 10 5/-15 10 3
@Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg
Adalbertstr. 23b 4.OG
T: 030 90 29 81 41 5 oder 30 09 85 14
F: 030 90 29 81 41 6
T und F: 030 93 39 46 6
Koordinierungsstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung Mitte:
Abt. Jugend, Gesundheit
T: 030 90 29 66 30 3
F: 030 90 29 66 73 3
T: 030 28 38 44 10
F: 030 28 38 44 12
T: 030 39 08 12 19
Stelle für politische Bildung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Neuköllner Kinder- und Jugendbüro,
Raum A 453
T: 030 90 23 92 81 0
Berliner Allee 252- 260
T: 030 90 29 57 11 7
F: 030 90 29 57 16 4
JugFam O 1.4
Teichstr. 65, Haus 2
T: 030 90 29 46 07 9
F: 030 90 29 46 10 0
www.ost.jugend-reinickendorf.de
Sprecher: Philip Mead
c/o Kompaxx e.V.
Viktoriaufer 4
T: 030 33 77 38 40
F: 030 33 77 38 41 2
Hella Schleef
Deborah Kröger (FSJ)
T: 030 81 58 10 2
Kinder- und Jugendparlament TempelhofSchöneberg
Eberhard Fischel
Geschäftsstelle BA Tempelhof-Schöneberg ,
Zimmer 441/442
T: 030 90 277-22 86
Mobil: 01522 25 54 029
Fachkoordination Jugendarbeit
T: 030 90 29 74 92 3
F: 030 90 29 75 13 1
Michael Kunsmann und Corinna Winterroll
T: 030 53 07 12 98
F: 030 53 07 11 11
www.kjp-tk.de
Landesstellen, überregionale Träger,
Jugendstiftung gGmbH
T: 030 25 76 76 0
F: 030 25 76 76 10
setzt sich dafür ein, dass kleine und junge Menschen in unserem Land gut aufwachsen können
und eine demokratische Kultur des Miteinanders
erleben und erlernen. Die Stiftung unterstützt
Kinder und Jugendliche konkret dabei, ihr Leben
selbstbewusst, couragiert und in eigener Initiative
zu gestalten. Projekte sind z.B.:
Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich seit 1972
für Kinderrechte, Beteiligung und die Überwindung von Kinderarmut ein.
T: 030 30 86 93 0
F: 030 27 95 63 4
Landesverband Berlin.e.V.
Berliner Aktionsbündnis Kinderechte
– Landesverband Berlin.e.V.
T: 030 45 80 29 31
F: 030 45 80 29 32
Kita und Schule gestalten
Spielraum (für die Verbesserung von
Spielplätzen)
Der Kinderschutzbund setzt sich für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen auf gewaltfreies Aufwachsen und Beteiligung ein. Er stärkt sie bei der
Entfaltung ihrer Fähigkeiten und mischt sich zugunsten der Kinder ein - in der Bundes- und Landesgesetzgebung, bei Planungen und Beschlüssen
in unseren Städten und Gemeinden. Zudem ist
er im Berliner Aktionsbündnis Kinderechte und
unterstützt praktisch die Forderung, dass Kinderrechte Bestandteil des Grundgesetzes werden.
In Berlin bietet er unter anderem Beratung und
Elternkurse an, um den altersgemäßen Umgang
mit Problemen und Bedürfnissen von Kindern und
Jugendlichen zu stärken.
Der Verein Berlin 21 e.V. bildet die Schnittstelle
zwischen der Berliner Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Bereich Nachhaltigkeit. Der Verein versteht sich als das Dach sämtlicher Projekte
und Initiativen, die im Bereich der nachhaltigen
Entwicklung in und um Berlin aktiv sind. Neben
einer intensiven Öffentlichkeits- und Vereinsarbeit werden Akteure aus allen Bereichen der Gesellschaft zusammengebracht: von der Politik über
Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung bis hin zu
Kultur und Zivilgesellschaft.
T: 030 49 85 41 07
T: 030 81 88 61 00
F: 030 21 16 68 7
T: 030 39 40 52 53 5 (Di. 17-19 Uhr)
F: 030 39 40 52 50 5
Kinder und Jugendliche haben Rechte und wollen diese auch selbst durchsetzen. Jugendverbände und -organisationen bieten ihnen dafür den
Raum. Der Landesjugendring Berlin ist der freiwillige Zusammenschluss von 34 Jugendverbänden und Jugendorganisationen im Land Berlin.
Er stellt eine wichtige Plattform für Kinder und
Jugendliche dar, die sich für ihre Rechte stark
machen wollen.“ Hier gibt es Informationen zu
Beteiligungsprojekten und der Juleica – Schulung,
der Nachweis für gut ausgebildete ehrenamtliche
Jugendleiterinnen und Jugendleiter.
Die JPB wird durch junge Menschen von 12 bis 27
Jahren selbst verwaltet. Sie ist Ansprechpartner
für junge Medienmacher Berlins – sei es Schülerzeitungs-, Radio - und Internetredakteure und Redakteurinnen oder andere junge JournalistInnen
Sie bietet z.B:
— Jugendpresseausweis
— Rat und Tat beim „Medien machen“
BUND Jugend Berlin
T: 030 39 28 28 0
F: 030 80 94 14 77
— Klimaprojekttag für Schulen
— Projekt Z- Zukunftsarbeitsgemeinschaften an
— Global, lokal, nicht egal(ab 16 Jahre)
— Jugendleitercard
— Ökoführerschein
T: 030 90 22 75 05 0
F: 030 90 22 75 53 0
Kinderspielplätze, Freiraumplanung
Referat I C:
"Freiraumplanung und Stadtgrün"
T: 030 90 25 0
T: 030 90 25 16 64
F: 030 90 25 10 57
Die Mitarbeiterinnen des infoPunkts stehen Ihnen
als erste Ansprechpartnerinnen für Fragen zu den
Themen Bildung, Schule, Jugend, Familie, Hochschule und Forschung zur Verfügung. Im infoPunkt können Sie sich telefonisch, per e-Mail oder
auch gern in einem persönlichen Gespräch beraten
lassen. Bei Detailfragen werden Sie schnell und
direkt an die zuständigen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in den Fachbereichen weiter geleitet.
Darüber hinaus stellt Ihnen der infoPunkt Informationsmaterial wie Broschüren und Flyer zur
Ansprechpartner auf Landesebene der Verwaltung
für Angelegenheiten der Kinderspielplätze.
Hinweis: Ansprechpartner für Angelegenheiten
der öffentlichen Kinderspielplätze sind neben
den Gartenämtern auch die Spielplatzkommissionen in den Bezirken. Die Spielplatzkommissionen sind aufgrund des § 6 des Kinderspielplatzgesetzes durch das Bezirksamt gebildet worden.
Sie sollen bei der Planung und Weiterentwicklung
der Spielplätze beratend mitwirken sowie den Behörden Anregungen und Vorschläge unterbreiten.
Mitglieder sind Eltern, Lehrer und andere Sachverständige. Nähere Informationen zum Kontakt zu
den Spielplatzkommissionen erhalten Sie bei den
Gartenämtern.
Beratungstelle für ökologische und kindgerchte Schulhofgestaltung
T: 030 90 22 76 70 4
F: 030 90 22 76 44 4
www.gruen-macht-schule.de
PROjekt Erlebnisräume des VSJ e.V.
Hans-Braun-Str. Friesenhaus II
"Grün macht Schule" informiert, berät und betreut Schulen und schulische Initiativen bei der
Planung und Durchführung von Umweltprojekten,
insbesondere bei der Schaffung und Gestaltung
kindgerechter, naturnaher Freiflächen und ökologischer Lernorte auf Schulgeländen.
Schwerpunkte sind die Durchführung von regionalen und überregionalen Fortbildungsveranstaltungen und die Begleitung und Koordination von
Planungs- und Bauprozessen in enger Kooperation
mit Landschaftsplaner/innen und den beteiligten
Verwaltungen und Organisationen. Oberste Prinzipien von "Grün macht Schule" sind die Hilfe zur
Selbsthilfe und die Beteiligung der Lehrer/innen
und insbesondere Schüler/innen.
— Spiel- und Sportplatzdetektive
— Plan- oder Ideenwerkstätten
— anwaltlicher Lobbyverein für den „Bewegungsdrang“ von Kindern und Jugendlichen
T: 030 30 09 85 15
F: 030 30 09 85 11
www.erlebnisraeume.de
Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB)
T: 030 48 48 10
F: 030 48 48 11 20
www.sfbb.berlin-brandenburg.de,
— Hier finden Sie zahlreiche Angebote der
— ProzessmoderatorInnenausbildung für Kinderund Jugendbeteiligung
Landesinstitut für Schule und
Medien Berlin Brandenburg
T: 033 78 20 9 0
F: 033 78 20 91 49
Das LISUM ist eine Einrichtung der Länder Berlin
und Brandenburg für die gemeinsame Bildungsregion. Es ist Ansprechpartner in Sachen Unterrichts-, Schul- und Personalentwicklung sowie für
Medienbildung. Die Schulkultur stärken es durch
Seminare für Eltern, Schülerinnen, Schüler und
Lehrkräfte sowie durch Qualifizierungen in allen
überfachlichen Themen. LISUM ist verantwortlich
für den Bildungsserver:
Berliner Netzwerk für Prozessmoderation
c/o Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin – Stiftung SPI
Hier können ModeratorInnen mit theoretischen
Grundlagen und methodischem Werkzeug der Beteiligung (Methodenkoffer in Praxis und Theorie),
Konzeptionsentwicklung, Zielfindung und Projektplanung für Beteiligungsvorhaben gefunden
werden. Zudem werden Moderationstrainings auch
als Fortbildung angeboten. Näheres bitte erfragen!
Karin Bremer (Projektleitung)
T: 030 49 30 01 90
Schreinerstr. 58
T: 030 29 04 68 10
F: 030 29 04 68 11
Vernetzung von Jugendlichen rund ums Thema
Beteiligung. Projekte sind unter anderem:
— Jugend macht Stadt
— Peer2Media
T: 030 44 79 72 2
F: 030 44 79 72 0
— Einsatz für Gleichberechtigung zwischen
— Hauptthemen sind Wahlrecht, Schule, Familie
www.kinderrechtliche-aktion.de
— Federführung Netzwerk „Wahlalter 16“
— Der Verein setzt sich in Berlin unter anderem
für die Herabsetzung des Wahlalters auf 16
Jahre ein.
T: 030 42 08 23 70
wannseeForum – Wannseeheim für
T: 030 80 68 00
F: 030 80 68 08 8
Das wannseeFORUM ist Bildungsstätte und Tagungshaus mit dem Schwerpunkt politisch-kultureller Jugendbildung. Das wannseeFORUM versteht
sich als Schnittpunkt in einem kommunalen, landes- und bundesweiten sowie europäischen Netzwerk von Partner/Innen politischer, medialer und
künstlerischer Diskussion und Reflexion. Es bietet
— Verfestigen der Jugendbeteiligung durch
Austausch mit PolitikerInnen
— Trainingsseminare für Schülervertreter-Innen
zur demokratischen Stärkung von Schule
— Fortbildungen für erwachsene und junge
T: 030 25 92 89 90
www.starke-kinder-machen-schule.de
Frau Bettina Bluhm
T: 030 12 09 51 66
F: 030 29 34 74 27 5
In Zusammenarbeit mit vier Berliner Grundschulen
in Marzahn-Hellersdorf, Kreuzberg und Spandau
werden Projekte, Unterrichtsmaterialien und Beteiligungsformen entwickelt. Auch die Hort- und
Freizeitbereiche der Schulen sind in diese Arbeit
eingebunden. "Starke Kinder machen Schule"
greift auf Methoden des Anti-Bias-Ansatzes und
Betzavta zurück und knüpft an die Erfahrungen
des FiPP e.V. mit Partizipationsprojekten an.
— Bildungsveranstaltungen zur Praxisorientierung von Jugendlichen im Berufsfeld
— Stadttourismus
— Entwicklung und Organisation von Stadtführungen und damit von Begegnungen
zwischen Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher geographischer, kultureller und
— Zusammenarbeit mit Schulen im Rahmen von
Projektunterricht mit praxisbezogenen Lernangeboten insbesondere für lernschwache und
Internetlinks mit überregionaler
ist ein Multimediaangebot des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. extra für Kinder. Hier finden
alle Kinder ihrem Alter entsprechende Informationen rund um die Rechte von Kindern und
viel viel mehr ...
Internetforum der Infostelle Kinderpolitik (DKHW): Literatur- und Projektdatenbanken, Diskussions-Foren, Projektbeispiele. Onlinepublikationen, Methodenkoffer
Vernetzung jugendlicher Experten rund ums Thema Kinder- und Jugendpartizipation, Links zu
allen „Servicestellen Jugendbeteiligung“
Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk) fordert die Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat dazu auf, die Rechte der
Kinder im Grundgesetz zu verankern. Mitmachseite!
Das Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN zielt darauf ab, ziviles Engagement, demokra­tisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern. www.mep-germany.de
Simulation des Europaparlaments für und mit Schulgruppen
Simulation des Europaparlaments für/ mit Kindern und Jugendliche. Die Jungen Europäische
Bewegung Berlin-Brandenburg (JEB) setzt sich mit zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen
und Projekten in Berlin und Brandenburg für ein geeintes, demokratisches, bürgernahes,
friedliches und solidarisches Europa ein. Der Schwerpunkt liegt in europapolitischer Bildungsarbeit. Hier gibt es zahlreiche Informationen dazu.
Die Seite des Berliner Senats für Bildung, Wissenschaft und Forschung gibt z.B. Informationen
zu AnsprechpartnerInnen aus der Verwaltung und Politik sowie Themen wie Jugendpolitik und
Bildung in der Freizeit.
Der Jugend-Demokratiefonds Berlin ist ein Beitrag, um demokratische Strukturen, Partizipation und die Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Berlin weiter
auszubauen. Er soll zu neuen Projektideen und Projekten ermutigen und sie unterstützen.
Berliner Landesprogramm: Förderung von Medienkompetenzzentren in allen Berliner Bezirken,
die Jugendeinrichtungen beraten, unterstützen und vernetzen.
— Förderung von Jugendeinrichtungen in ihrer medienpädagogischen Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen, als Jugendinfopoint
— Förderung von Kooperationsprojekten zwischen Jugendhilfe und Schule
— Förderung von landesweiten Projekten
— Informations- und Kommunikationsplattform der Berliner Jugendarbeit
„Mitbestimmen-in-Berlin“ ist die Informations-plattform für die Partizipation junger Menschen in Berlin. Sie gibt Auskunft über die Institutionen, Einrichtungen und Projekte der
Berliner Beteiligungsarbeit, über Fördermöglichkeiten und Publikationen zum Thema. Sie in
Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung von der Stiftung SPI
Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin betreut & gestaltet.
www.spinnenwerk.de
Plattform für junge BerlinerInnen, Internetwerkstatt für Jugendliche
Informationen zur LandesschülerInnenkonferenz (LKS) und diverse Inhalte für Lehrer, Schüler
und natürlich alle Bildungsinteressierten.
lesen - Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen
LudwigsstraßenForum
Bitte um Zusendung der aktuellen Daten bis spätestens 3 Werktage
Einrichtung der Drehscheibensteuerung in
Billen, Michael
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