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Timestamp: 2017-04-29 11:15:07
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Matched Legal Cases: ['§6', '§29', '§30', '§6', '§30', '§ 26']

Sa 29 Apr 2017 13:15:07 CEST
III. Hauptfach: Studienpläne der Fächer Hilfswissenschaften der Alterstumkunde a) Beginn des Studiums gem. §6 Abs. 2 b) Fremdsprachenkenntnisse c) Studien- und Prüfungsleistungen bzw. Module für die Zwischenprüfung und Magisterprüfung gem. §29 d) Magisterarbeit gem. §30 Abs. 2 e) Modulbeschreibungen f) Studienverlaufsplan a) Beginn des Studiums gem. §6 Abs. 2 Wintersemester
Latinum, Graecum, Englisch und Französisch
Pflichtmodul Historisches Grundwissen
Pflichtmodul Schriftquellen: Grundwissen
Pflichtmodul Numismatik und Geldgeschichte - Grundwissen
Pflichtmodul Praxisbezogene Propädeutik: Hilfswissenschaften der Altertumskunde
Pflichtmodul Exkursionen
Pflichtmodul Numismatik, Ephigrapik, Papyrologie in angewandten Beispielen
Pflichtmodul Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Pflichtmodul Hilfswissenschaften der Altertumskunde als akademische Disziplin und Beruf
Pflichtmodul Nachbarwissenschaften
d) Magisterarbeit gem. §30 Abs. 2 Es müssen mindestens 90 CP im Hauptfach vorliegen
e) Modulbeschreibungen Beschreibung des Faches
Das Fach Hilfswissenschaften der Altertumskunde zählt zu den Geschichtswissen-
schaften. Quellen bilden die Grundlage für alles Erforschen von Vergangenem. Für die Geschichte der griechischen, römischen und byzantinischen Welt (8. Jahrhundert v. Chr. - 15. Jahrhundert n.Chr.) stehen dem Historiker/der Historikerin verschiedene Arten von Quellen zur Verfügung, nämlich die schriftlichen und die schriftlosen Quellen, das heißt die gesamte materielle Hinterlassenschaft der jeweiligen Epoche.
Die schriftlichen Quellen gliedern sich
1. in literarische Quellen: das sind die Texte der antiken Autoren;
2. in nicht-literarische Quellen: das sind
a. die Inschriften auf Stein, Metall, Keramik, Glas und anderen organischen Materialien wie Holz, Bein, Leder usw.;
b. die Münzen und münzähnliche Ausgaben sowie prämonetäre Geldformen, soweit es sich um die unmittelbaren Vorläufer der Münze handelt;
c. die Papyri, die keine literarischen, sondern Texte aus dem Alltagsleben enthalten.
Die drei nicht-literarischen Quellengattungen (Inschriften, Münzen, Papyri) werden in der deutschen Geschichtswissenschaft als "Hilfswissenschaften der Altertumskunde" bezeichnet im Unterschied zu den "historischen Hilfswissenschaften" der mittleren und neueren Geschichte. Sie dienen sowohl Historikern/Historikerinnen als auch Archäologen/Archäologinnen bei der Erforschung der griechischen, römischen und byzantinischen Epoche, sie stellen sein unentbehrliches "Werkzeug" dar.
Durch die allgemeine Entwicklung der Geschichtswissenschaft ist eine alle Epochen umfassende Quellenkunde nicht mehr möglich. Die Hilfswissenschaften der Altertumskunde wurden deshalb aus der allgemeinen Quellenkunde abgezweigt. Darüber hinaus entwickelten sich die drei Disziplinen Epigraphik, Numismatik und Papyrologie zu eigenständigen Forschungsbereichen. Dies hat zur Folge, dass es heute keinen Lehrstuhl an deutschen Universitäten gibt, der alle drei Disziplinen mit einem gleichgewichtigen Lehrangebot vermittelt. Vielmehr haben sich Zentren mit Schwerpunkten herausgebildet.
Der Schwerpunkt von Lehre und Forschung am Frankfurter Seminar für Griechische und Römische Geschichte, Abt. II liegt im Bereich Numismatik und Geldgeschichte der griechischen und römischen Antike einschließlich der byzantinischen Epoche, insbesondere in der Edition und Auswertung von Münzfunden. In der Epigraphik geht es vor allem um die Inschriften als Quellen für die Geschichte der Provinzen des römischen Reiches. In der Papyrologie steht die Kenntnis der Texte, welche die Geschichte des Alltags im ptolemäischen und römischen Ägypten betreffen, im Zentrum.
Es ist wichtig und notwendig, dass die hilfswissenschaftlichen Fächer trotz ihrer Sonderrolle auf die griechische und römische Geschichte als Ganzes bezogen bleiben. Sie werden nicht um ihrer selbst willen betrieben, sondern vermitteln besondere Kenntnisse und Erkenntnisse im Rahmen der griechischen und römischen Geschichte.
Das Studium der Hilfswissenschaften der Altertumskunde lehrt sowohl den adäquaten
Umgang mit den Quellen als auch deren Interpretation.
1.Umgang mit den Quellen:
Hier lernen die Studierenden die Benutzung der Fachliteratur, das Lesen, Auflösen und Ergänzen von Inschriften, das Bestimmen, Beschreiben und Ordnen von Münzen, den Aufbau einer Münzsammlung, das Lesen von publizierten Papyri.
Ferner geht es um praktische Dinge, wie die Dokumentation von Inschriften und Münzen (Foto, Zeichnung, Abklatsch, Abguss).
2.Interpretation der Quellen:
Sie erfordert mehrere Schritte, die methodisch klar voneinander abgegrenzt vollzogen werden müssen. So gilt es zunächst, die Quelle in ihrem Eigenwert zu erfassen und dann ihre Aussage herauszuarbeiten. In einem weiteren Schritt wird versucht, deren Stellenwert für die Geschichtswissenschaft zu bestimmen. Dabei lernen die Studierenden Arbeitsmethoden und Quellenkritik.
HF Hilfswissenschaften der Altertumskunde
M1: Historisches Grundwissen Art:
Häufigkeit des Angebots: Das Modul wird jeweils im Wintersemester angeboten.
Historisches Grundwissen 2
TN Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
LN Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch und modernen Fremdsprachen, Übersetzen einfacher lateinischer Texte, Buchvorstellungen [bis 3], 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer, Erstellen einer Literaturliste nach den im Fach üblichen Regeln, thematische Literaturrecherchen).
LN Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch und modernen Fremdsprachen, Übersetzen einfacher lateinischer Texte, Buchvorstellungen [bis 3], 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer, Erstellen einer Literaturliste nach den im Fach üblichen Regeln, thematische Literaturrecherchen)
Einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung: 90-minütige schriftliche Klausur im PS.
Das Modul "Historisches Grundwissen" betrifft den Überblick über die Ereignisgeschichte (Raum und Zeit), Zeitrechnung, Historische Geographie/Topographie, historische Quellen und ihre Überlieferung, Strukturen und Institutionen, Schriftlichkeit und Forschungsgeschichte.
Das Modul legt die für ein erfolgreiches Studium von "Hilfswissenschaften der Altertumskunde" unabdingbaren historischen Grundlagen. Neben deren Aneignung erlernen die Studierenden die Benutzung einer Fachbibliothek, den Umgang mit bibliographischen Hilfsmitteln und Quelleneditionen, das Zusammenfassen und Vorstellen von Fachtexten sowie geeignete Präsentationstechniken. Damit verbindet sich eine erste Einführung in wissenschaftliches Denken.
Wird mit M 2 begonnen, sollte M1 im darauf folgenden Semester absolviert werden.
Grundstudium Hauptfach Hilfswissenschaften der Altertumskunde, Grundstudium Hauptfach Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen im Magisterstudiengang
M 2: Schriftquellen: Grundwissen
Häufigkeit des Angebots: Das Modul wird jeweils im Sommersemester angeboten.
Magisterteilstudiengang Griechische Philologie HF: Modul 7 Lateinische Prosa/Lateinische Poesie
Epigraphik 2
Magisterteilstudiengang Griechische Philologie HF: Modul 7: Lektüre Lateinische Prosa/Poesie
LN Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch und modernen Fremdsprachen, einfache Übersetzungsübungen in Latein und Griechisch, Buchvorstellungen [bis 3], 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer, Erstellen einer Literaturliste nach den im Fach üblichen Regeln, thematische Literaturrecherchen).
TN Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch und modernen Fremdsprachen, einfache Übersetzungsübungen in Latein und Griechisch, Buchvorstellungen [bis 3], 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer, Erstellen einer Literaturliste nach d en im Fach üblichen Regeln, thematische Literaturrecherchen).
LN Magisterteilstudiengang Griechische Philologie: Modul 7: Klausur: Übersetzung eines leichteren lateinischen Originaltextes ins Deutsche (2 Std.)
einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung: 90 min. Klausur im PS
Das Modul "Schriftquellen: Grundwissen" befasst sich mit den Schriftquellen, nämlich den antiken Texten, den Inschriften und Papyri. Texte: Es geht um das Kennenlernen von Editionen, Lexika, bibliographischen Hilfsmitteln, Datenbanken; ferner um das Lesen, Übersetzen und Interpretieren von einfachen Texten in der Originalsprache sowie um die Einführung in die Editionstechnik und Textkritik.
Epigraphik: Kennenlernen von Editionen, Lexika, bibliographischen Hilfsmitteln, Datenbanken; Einführung in die Paläographie, Editionstechnik und Quellenkritik; Lesen und Interpretieren von einfachen Inschriften in der Originalsprache.
Papyrologie: Kennenlernen von Editionen, Lexika, bibliographischen Hilfsmitteln, Datenbanken; Einführung in die Paläographie, Editionstechnik und Quellenkritik; Lesen und Interpretieren von einfachen Papyrusdokumenten in Originalsprache und Übersetzungen.
Lehrveranstaltungen im Magisterstudiengang Griechische Philologie HF: Modul 7: Die Übung Lateinische Prosa/Poesie vermittelt eine geläufige Lesefähigkeit im Lateinischen, die Vorlesung führt die Studierenden in grundlegende Zusammenhänge der Lateinischen Literatur ein.
Das Modul führt in die verschiedenen Gattungen von antiken Schriftquellen ein. Die Studierenden lernen dabei die Benutzung einer Fachbibliothek, den Umgang mit bibliographischen Hilfsmitteln, das Lesen, Verstehen und Zusammenfassen einfacher Quellentexte in der Originalsprache, das Zusammenfassen und Vorstellen von Fachliteratur in Deutsch und modernen Fremdsprachen sowie geeignete Präsentationstechniken. Damit verbindet sich eine Einführung in Eigenart und Aussagewert von Schriftquellen, Editionstechniken, Quellenkritik und somit in die spezifisch wissenschaftliche Arbeitsweise.
Grundstudium Hauptfach Hilfswissenschaften der Altertumskunde - Magisterstudiengang
M 3: Numismatik und Geldgeschichte. Grundwissen.
3.+ 4. 2 Semester 1
Mineralogie für Archäologen (siehe Magisterteilstudiengang Archäometrie für Archäologen, Modul 2 a)
Geochemische Analytik für Archäologen (siehe Magisterteilstudiengang Archäometrie für Archäologen, Modul 2 c)
Münze und Geld
Regelmäßige aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch und modernen Fremdsprachen, Buchvorstellungen [bis 3], 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer, Erstellen einer Literaturliste nach den im Fach üblichen Regeln, thematische Literaturrecherchen).
LN Regelmäßige aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch und modernen Fremdsprachen, Buchvorstellungen [bis 3], 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer, Erstellen einer Literaturliste nach den im Fach üblichen Regeln, thematische Literaturrecherchen).
2 Modulteilprüfungen:
(1) Referat in PS. Das Referat ist in schriftlicher Form (10-12 Seiten Text plus Bildanhang und Literaturliste) 3 Tage vor dem Referatsbeginn vorzulegen.
(2) Hausarbeit im Anschluss an das PS im Umfang von 10-15 Seiten plus Dokumentations-/Abbildungsanhang, anzufertigen innerhalb 4 Wochen.
Lehrinhalte Es geht in diesem Modul um den Gegenstand der Numismatik, die Münze, und die Themen der Geldgeschichte der griechischen, hellenistischen, römischen und byzantinischen Welt sowie die damit in Zusammenhang stehenden Methoden und Aussagemöglichkeiten. Damit verbunden ist das Kennenlernen der Bestimmungsliteratur, Lexika, bibliographischer Hilfsmittel und Datenbanken.
Durch den Besuch archäometrischer Lehrveranstaltungen erhalten die Studierenden einen Einblick in die mineralogischen Charakteristika und Eigenschaften sowie die Herkunft der Münzmetalle und in die moderne Metallanalytik.
Die Studierenden lernen den Umgang mit griechischen, keltischen, römischen und byzantinischen Münzen (Beschreiben, Bestimmen, Ordnen), erarbeiten sich einen Überblick über die Münzgeschichte der antiken Welt und beschäftigen sich mit Fragen der Funktion der antiken Münze (Geldgeschichte). Besonderes Augenmerk wird auf die Fundnumismatik und ihre spezifischen Methoden sowie die Eigenart, Gewinnung, Herkunft und Analytik der Münzmetalle gelegt.
M 4: Praxisbezogene Propädeutik: Hilfswissenschaften der Altertumskunde
4. 1 Semester 1
Häufigkeit des Angebots: Das Modul wird regelmäßig im Sommersemester angeboten.
M 1 - M 2 müssen erfolgreich bestanden sein.
Einführung in die hilfswissenschaftlichen Dokumentationspraktiken sowie Einführung in die digitalen Methoden in der Archäologie und den Altertumswissenschaften
Systematik, Selbstverständnis, Geschichte und Institutionen der Altertumswissenschaften
LN Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch und modernen Fremdsprachen, Buchvorstellungen [bis 3]; 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer; Arbeitsproben).
Einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung: 90-minütige schriftliche Klausur oder 30-minütiges Referat in einer der beiden Ü. Das Referat ist in schriftlicher Form (10-12 Seiten Text plus Bildanhang und Literaturliste) 3 Tage vor dem Referatstermin vorzulegen.
In diesem Modul geht es einerseits um Geschichte und Selbstverständnis der Hilfswissenschaften im Rahmen der Altertumskunde sowie Berufsbild und Perspektiven. Andererseits erfolgt eine Einführung in die gebräuchlichen Dokumentationsmethoden und ihre praktische Anwendung.
Das Modul betrifft Systematik, Selbstverständnis und Perspektiven des Faches, sowie spezifische Dokumentationspraktiken und digitale Methoden.
M 5: Praktikum
20 Tage 8
2. 1 Semester 1
Häufigkeit des Angebots: Das Modul wird jedes Semester angeboten
M 1 muss erfolgreich bestanden sein.
Einmonatiges Praktikum (4 Wochen = 20 Tage), am Institut, Abt. II, gegebenenfalls auch zu einem Drittel an einem Museum abzuleisten.
LN Regelmäßige und aktive Teilnahme, erfolgreiche Lösung der gestellten Aufgaben
Praktikumsbericht mit Arbeitsproben (10-15 Seiten Text plus Dokumentation). Der Praktikumsbericht ist spätestens 2 Monate nach Abschluss des Praktikums vorzulegen. Das Modul wird mit "bestanden/nicht bestanden" bewertet.
Das Praktikum vermittelt Einblicke in die Arbeitsfelder und praktischen Arbeitsweisen der Hilfswissenschaften der Altertumskunde und dient folgenden Zielen: Erfahrung und Reflexion des Berufsfeldes, Verknüpfung von Studieninhalten und beruflicher Praxis..
Die Studierenden sollen im Praktikum die hilfswissenschaftlichen Arbeiten einüben.
Voraussetzung für die Vergabe der CP: Vorlage des Praktikumsberichts. Der Nachweis ist Bestandteil der Magisterprüfung und wird mit "bestanden" im Zeugnis vermerkt.
M 6: Exkursionen
3 SWS,
Häufigkeit des Angebots: Während der Semester finden eintägige Exkursionen statt. Alle 2 Jahre wird in der vorlesungsfreien Zeit eine Lang-Exkursion (mindestens 10 Tage) angeboten.
M1 muss erfolgreich bestanden sein
Lang-Ex
Fachbezogene Exkursionen Geländedenkmälern, Museen, Ausstellungen; Dauer mind. 10 Tage
Fachbezogene Exkursionen zu Geländedenkmälern, Museen, Ausstellungen (mindestens 4 Tage)
TN Regelmäßige und aktive Teilnahme; Vor- und Nachbereitung im Selbststudium Lang-Ex
TN Aktive Teilnahme, Vor- und Nachbereitung im Selbststudium
(1) 45-minütiges Referat mit schriftlicher Dokumentation im Umfang von 5-10 Seiten im Zusammenhang mit der Exkursionsvorbereitung 1
Führung vor Ort (mind. 60 Minuten) während der Lang-Exkursion.
Lehrinhalte: Topographische, siedlungs-, wirtschafts- und kulturgeschichtliche Analysen, Erläuterung musealer Sammlungen, Interpretation von Funden und Befunden.
Vertiefte Kenntnis des regionalen Denkmäler- und Fundbestandes; Anwendung der komplexen Methode auf einen bestimmten archäologischen Raum.
Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, einen Raum in all seinen archäologisch und historisch relevanten Aspekten zu beschreiben sowie Museums- oder Ausstellungskonzepte kritisch zu beurteilen.
Voraussetzung für die Vergabe der CP: Teilnahmenachweis über mindestens 14 Exkursionstage und Bestehen der Modulteilprüfungen.
M 7 Numismatik, Epigraphik, Papyrologie in angewandten Beispielen
5. 1 Semester 1
Häufigkeit des Angebots: Das einsemestrige Modul wird in jedem Wintersemester angeboten.
Zwischenprüfung; TN Studienberatung für das Hauptstudium
Numismatik, Epigraphik, Papyrologie in angewandten Beispielen 2
LN Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch, modernen Fremdsprachen und angewandtem Latein/Griechisch, Buchvorstellungen [bis 3], 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer).
LN Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch, modernen Fremdsprachen und angewandtem Latein/Griechisch, Buchvorstellungen [bis 3], 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer, 2 Arbeitsproben).
einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Mindestens 60-minütiges Referat im Rahmen des S. Das Referat ist in schriftlicher Form (12-15 Seiten Text plus Dokumentation/Bildanhang) 3 Tage vor dem Referatstermin vorzulegen.
Lehrinhalte Das Modul M 7 befasst sich mit Geld-, Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte sowie deren Institutionen in der griechischen, keltischen, römischen und byzantinischen Welt. Lernziele
Die Studierenden erwerben im Modul M 7 breite und vertiefte Kenntnisse über den Quellenbestand und die Themen der Numismatik, Epigraphik und Papyrologie. An Hand von Fallbeispielen lernen sie den kritischen und methodisch angemessenen Umgang mit den Quellen und erkennen deren Stärken und Grenzen. 7
Hauptstudium Hauptfach Hilfswissenschaften der Altertumskunde - Magisterstudiengang
M 8 Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Häufigkeit des Angebots: Das zweisemestrige Modul wird jeweils im Sommersemester angeboten.
Zwischenprüfung; Graecum, TN Studienberatung für das Hauptstudium
Aktuelle Forschungsschwerpunkte 2
LN Regelmäßige, aktive Teilnahme mit Hausaufgaben (Lesen und Zusammenfassen von Fachtexten in Deutsch, modernen Fremdsprachen und angewandtem Latein/Griechisch, Buchvorstellungen [bis 3], 2-3 Kurzreferate mit Folien/Dias/Beamer).Text
TN Regelmäßige aktive Teilnahme, Nacharbeitung im Selbststudium
Einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung: 60-minütiges Referat mit Folien/Dias/Beamer in einem der beiden S. Das Referat ist in schriftlicher Form (12-15 Seiten Text plus Dokumentation/Bildanhang) 3 Tage vor dem Referatstermin vorzulegen.
Das Modul M 8 beinhaltet u. a. folgende aktuelle Schwerpunktthemen:
- Das römische Heer: Truppengeschichte und Dienstbetrieb - Prosopographie der Provinzialen
- Religionen und Kulte im Imperium Romanum im Wandel
- Romanisierung - Akkulturation - Resistenz - Identität (Was bedeutet es, eine römische Provinz zu werden? Übergänge, Kontinuitäten, Brüche, Wandel von Strukturen und Institutionen, Wandel von ethischen und religiösen Vorstellungen)
- Wirtschaftsarchäologie: Bodenschätze, Ressourcen; Produkte und ihre Herstellung, Handwerk, Technik; Handel
- Inschriften im Kontext; - Schriftlichkeit im römischen Reich; ‚Epigraphic habit'
- Funktionen von Geld und Münze
In Modul M 8 werden Themen an Forschungsfeldern behandelt, die zurzeit als Schwerpunkte gelten. Die Studierenden lernen exemplarisch den aktuellen Forschungsstand für spezielle Problemstellungen kennen und versuchen, dazu eigene Beiträge zu formulieren.
Die Seminare in M8 müssen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gewählt werden.
M 9: Hilfswissenschaften der Altertumswissenschaft als akademische Disziplin und Beruf
Häufigkeit des Angebots: Dieses zweisemestrige Modul wird jedes Sommersemester angeboten.
TN Studienberatung für das Hauptfach
Hilfswissenschaftliche Editionspraxis
Archäologie und Denkmalpflege; Archäologie und Recht, Archäologie und Museum/Öffentlichkeitsarbeit 2
Archäologisch-altertumswissenschaftlcheTheorien und Modelle - Forschungstendenzen und Perspektiven 2
LN Regelmäßige aktive Teilnahme mit Hausaufgaben 5
einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung: Mindestens 60-minütiges Referat mit Folien/Dias/Beamer in einer der drei Ü. Das Referat ist in schriftlicher Form (12-15 Seiten Text plus Dokumentation/Bildanhang) 3 Tage vor dem Referatstermin vorzulegen.
Im Modul M 9 wird angeknüpft an Modul M 4. Jetzt geht es jedoch um das Beurteilen von Quellenwerken und Vorbereiten von einfachen Editionen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Archäologie und Denkmalpflege, Museum und Öffentlichkeit. Dabei geht es um die Betreuung von Sammlungsbeständen, um Aufgaben und Organisation der Archäologischen Denkmalpflege am Beispiel des Bundeslandes Hessen, um die Beurteilung von Ausstellungskonzeptionen und um Öffentlichkeitsarbeit. Schließlich werden Theorien, Modelle und Forschungstendenzen in der Altertumswissenschaft behandelt.
Das Modul M 9 verfolgt zwei Ziele: Die Studierenden sollen in der Umsetzung von erworbenem Fachwissen in der Editionspraxis Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig geht es um Archäologische Denkmalpflege und Museen. Die Studierenden sollen erkennen, wie eng die einzelnen Bereiche miteinander verzahnt sind. Die kritische Reflexion über Theorien und Modelle, aktuelle Forschungstendenzen und Perspektiven soll die Identifikation mit dem Fach fördern.
M 10 Nachbarwissenschaften
Häufigkeit des Angebots: Die Studierenden sollen dieses Modul möglichst zu Beginn des Hauptstudiums absolvieren.
Graecum, Zwischenprüfung; TN Studienberatung für das Hauptstudium
Magisterteilstudiengang Lateinische Philologie
HF: Modul 7: Griechische Prosa/ Griechische Poesie
Römische Rechtsgeschichte oder Klassische Archäologie oder Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients oder Wissenschaftsgeschichte
Magisterteilstudiengang Lateinische Philologie HF: Modul 7: Lektüre Griechische Prosa/Griechische Poesie 2
TN Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeitung im Selbststudium; ferner gelten die Bestimmungen in dem jeweils gewählten Fach.
LN Klausur: Übersetzung eines leichteren griechischen Originaltextes
einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung: es gelten die Bestimmungen in dem jeweils gewählten Fach V 10b. 2
Die Vorlesung Griechische Prosa/Griechische Poesie (Magisterstudiengang Lateinische Philologie, M 7)führt die Studierenden in grundlegende Zusammenhänge der griechischen Literaturgeschichte ein, wobei deren Bedeutung für die römische Literatur besonders berücksichtigt wird. Die Lektüre (Ü) vermittelt eine geläufige Lesefähigkeit im Griechischen.
Sinn dieses Moduls ist es, dass die Studierenden ihre Kenntnisse der griechischen Sprache vertiefen und fachspezifische Inhalte und Methoden von Nachbarwissenschaften kennen lernen.
Der Abschluss wird vom Modulbeauftragten bestätigt.
M 11: Praktikum
Häufigkeit des Angebots: Das Praktikum wird in der vorlesungsfreien zeit absolviert.
Einmonatiges Praktikum (4 Wochen = 20 Tage) in einem Museum und /oder einer Institution der Archäologischen Denkmalpflege
LN Regelmäßige und aktive Teilnahme am Arbeitsalltag der betreffenden Institution, erfolgreiche Erledigung von gestellten Aufgaben. 5
Praktikumsbericht mit Arbeitsproben im Umfang von 10-15 Seiten plus Dokumentationsanhang, spätestens zwei Monate nach Abschluss des Praktikums vorzulegen. Der Praktikumsbericht wird mit "bestanden"/"nicht bestanden" bewertet.
Das Praktikum vermittelt Einblicke in die Arbeitsfelder und Arbeitsweisen des Faches Hilfswissenschaften der Altertumskunde und dient folgenden Zielen: Erfahrung und Reflexion des Berufsfeldes, Verknüpfung von Studieninhalten und beruflicher Praxis.
Die Studierenden sollen im Praktikum die Einblicke und Erfahrungen, die sie während des Praktikums im Grundstudium erfahren haben, ausbauen und vertiefen.
Das Praktikum soll sich möglichst an das 5., 6. oder 7. Semester anschließen. Voraussetzung für die Vergabe der CP sind die Vorlage des Praktikumsberichts und ein Zeugnis über die erfolgreiche Teilnahme am Praktikum. Der Nachweis ist Bestandteil der Magisterprüfung und wird mit "bestanden" im Zeugnis vermerkt.
M 12: Exkursionen
3 SWS, 10 Tage 6
Fachbezogene Exkursion von mindestens 10 Tage Dauer zu Geländedenkmälern, Museen, Ausstellungen
Fachbezogene Exkursion zu Geländedenkmälern, Museen Ausstellungen (mindestens 4 Tage)
TN Regelmäßige und aktive Teilnahme; Vor- und Nachbereitung im Selbststudium;
(2) Führung vor Ort (mind. 60 Minuten) während der Lang-Exkursion. 1
Topographische, siedlungs-, wirtschafts- und kulturgeschichtliche Analysen, Erläuterung musealer Sammlungen, Interpretation von Funden und Befunden. Lernziele:
Es wird empfohlen, an der 2. Lang-Exkursion möglichst zu Beginn des Hauptstudiums teilzunehmen Voraussetzung für die Vergabe der CP: Teilnahmenachweis über mindestens 14 Exkursionstage und Bestehen der einzelnen veranstaltungsbezogenen Modulprüfungen in der Lang-Exkursion.
M 13: Magisterarbeit
300 Stunden 30
Häufigkeit des Angebots: Jederzeit, siehe MAPO § 26 (Meldeverfahren)
Zwischenprüfung, Erwerb von mindestens 90 CP 3
Selbständige wissenschaftliche Arbeit
Verfassen der Magisterarbeit im Umfang von 60-80 Seiten zuzüglich Dokumentation innerhalb von 6 Monaten (30 CP)
Das Thema der Magisterarbeit ist mit dem/der Betreuer/Betreuerin abzusprechen.
Mit der Magisterarbeit soll bewiesen werden, dass der/die Studierende fachbezogene Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und ein geeignetes Thema aus dem Fach "Hilfswissenschaften der Altertumskunde" eigenständig und wissenschaftlich vertretbar und mit sprachlicher Kompetenz und gutem schriftlichem Ausdruck bearbeiten kann.
f) Studienverlaufsplan Vorausgesetzter Studienbeginn im Wintersemester
Summe CP pro Sem.
M 1 Historisches
10 CP - 6 SWS
10 CP - 6 SWS 2. SS
M 2 Schriftquellen
13 CP - 8 SWS
8 CP - 8 SWS
21 CP -
16 SWS 3. WS
M 3 Numismatik
u. Geld-geschichte
11 CP - 6 SWS
Exkursions-modul
7 CP - 8 SWS
18 CP -
14 SWS 4. SS
M 4 Praxisbezo-
gene Propädeutik
8 CP - 4 SWS
Hausarbeit im PS "Münze u. Geld" 3 CP
11 CP -
4 SWS SUMME
60 CP In die Modulprüfungen der Grundstudium-Module ist die Zwischenprüfung integriert
M 5 Numismatik,
Epigraphik,
14 CP - 8 SWS
6 CP - 6 SWS
20 CP -
14 SWS 6. SS
schungsschwer-punkte
12 SWS 7. WS
M 9 Hilfswiss. d.
Alt-kde als Be-
schungsschwer-
punkte: S
2 CP - 2 SWS
13 CP -
8 SWS 8. SS
Nachbarwissen-
9 CP - 8 SWS
9 CP -
8 SWS SUMME
60 CP 9.
30 CP Letzte Änderung:
07.06.10 13:33