Source: https://www.forum-verlag.com/alle-produkte/bau-und-immobilien/bauplanung/13349/energieeffizient-bauen
Timestamp: 2017-11-20 20:54:14
Document Index: 30784745

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 26', '§ 17', '§ 26', '§ 26']

EnEV und Energieausweise | FORUM VERLAG HERKERT GMBH
Herausgeber/-in: Prof. Dr. Werner Friedl
Rechnerischer Nachweis, Baukonstruktion und Haustechnik für Neubauten und Bauten im Bestand
Mit der praxisbezogenen Auslegung der EnEV sowie zahlreichen Planungshinweisen und Rechenbeispielen liefert das Praxishandbuch das notwendige Fachwissen, um die Anforderungen der Energieeinsparverordnung korrekt in die Praxis umzusetzen.
Standardwerk für die Planung und Ausführung nach aktueller EnEV
Leicht verständliche Rechenbeispiele
Praxisbezogene Auslegung der EnEV
Artikel-Nr.: 51203/1
ISBN/ISSN: 978-3-86586-942-5
Alle notwendigen Informationen zur Umsetzung der aktuellen EnEV in einem Werk
Mit der aktuellen Energieeinsparverordnung wurden u. a. die Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden weiter verschärft und die Nachrüstungspflichten bei Anlagen und Altbauten erweitert. Mit dem Inkrafttreten der EnEV zum 01.04.2014 erfolgte außerdem die Differenzierung der energetischen Standards in Energieeffizienzklassen (Klassen A+ bis H) bei Wohngebäuden. Auch sind alle neuen Energieausweise und Inspektionsberichte seitdem beim DIBt zu registrieren, zudem wurde ein unabhängiges Stichprobenkontrollsystem für Energieausweise eingeführt. Des Weiteren gelten laut EnEV seit 01.01.2016 höhere energetische Anforderungen an Neubauten.
Architekten, Energieberater, Fachingenieure, Handwerker, Immobilienverwalter und Bauherren müssen sich an die viele neue Regelungen halten. Der Ratgeber „EnEV und Energieausweis“ liefert das notwendige Fachwissen, um die Anforderungen der EnEV korrekt in die Praxis umzusetzen. Erfahrene Experten erklären praxisnah, wie EnEV-konforme Details und Lösungen geplant und ausgeführt werden, um das Haftungsrisiko zu verringern.
Sofort einsetzbare Checklisten, Arbeitshilfen und Musterformulare stehen auf dem Onlineportal zum Download bereit.
Alle Inhalte stehen in dieser Premium-Ausgabe auch digital zur Verfügung. Zahlreiche praktische Zusatzfunktionen (z. B. Volltextsuche mit farblich hinterlegten Suchergebnissen, direkte Verlinkungen, Copy&Paste Funktion) machen die Anwendung besonders komfortabel.
Wie kann Wärme-Contracting sinnvoll zur Energieeinsparung eingesetzt werden?
Eine Modernisierung alter Heizungsanlagen, wie sie auch von der EnEV gefordert wird, hat große Energieeinsparpotenziale, ist allerdings häufig mit hohen Investitionskosten verbunden. Eine Alterna-tive zum Eigenbetrieb stellt das Wärme-Contracting dar, bei dem ein Dritter (Contractor) die Wärmeversorgung des Gebäudes übernimmt. Unser Experte informiert in Kap. 5.3.2 über die rechtlichen Aspekte des Wärme-Contractings, wie Vertragslaufzeit, Endschaftsklausel oder Vergaberecht, und die verschiedenen Contracting-Modelle. Dabei geht er insbesondere auf das Energieeinspar-Contracting ein und beschreibt,
warum dieses im Rahmen der Energiewende besonders interessant ist,
welche Fördermöglichkeiten bestehen,
welche Schritte zur Vorbereitung notwendig sind und wie viel Zeit dafür jeweils eingeplant werden sollte.
Rechenbeispiel: Energetische Sanierung eines Bürogebäudes aus den 1960er Jahren
Das Vorgehen bei der energetischen Berechnung eines Nichtwohngebäudes – mit Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen zur Sanierung nach einem KfW-Effizienzhausstandard – wird in Kap. 3.5.3 anhand eines Beispiels detailliert beschrieben.
Energetische Bewertung nach neuer DIN V 18599
Der Referentenentwurf zum Gebäudeenergiengesetz (GEG) sieht vor, dass die energetische Bilanzierung aller Wohn- und Nichtwohngebäude künftig auf Basis der neuen DIN V 18599-12:2016-10 erfolgt. Damit soll das bisherige Bewertungsverfahren nach DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10 ersetzt werden. Kap. 2.6.1 zeigt, welche Änderungen durch die Neufassung der Normenreihe DIN V 18599 bei der energetischen Bewertung von Gebäuden auf Energieberater und Planer zukommen.
Die aktuelle EnEV
Einführung von Energieeffizienzklassen
Anforderungen an Wohn- und Nichtwohngebäude
Außerbetriebnahme elektrischer Speicherheizsysteme
Außerbetriebnahme von Heizungen (neue Fristen)
Einführung von Registriernummern
Inkrafttreten, Übergangsvorschriften, Verschärfungen
Wichtige nationale Gesetze zur EnEV (z.B. EnEG)
Auslegung technischer FAQs der KfW
Auslegung des DIBt zur EnEV
Wärmebrückendefinition und –berechnung
Gleichwertigkeitsbetrachtung
Rechenbeispiele zu Energieausweisen für Wohn- und Nichtwohngebäude …
EnEV-Haus / Passivhaus / KfW-Effizienzhaus
Wärmeschutz und Dämmstoffe (WDVS, Innendämmung)
Bauteilkomponenten (Dämmung oberster Geschossdecken und Kellerdecken in Holzbauweise)
Anforderung an Fenster …
Planungs- und Ausführungsgrundlagen der Haustechnik
Energetische Bewertung von Anlagensystemen
Nutzung erneuerbarer Energien (Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, …)
Raumlufttechnik (Normen zur Wohnungslüftung, …)
Bewertung des Ist-Zustandes und Datenaufnahme
Sicherung der Honorarzahlungen
Gütesiegel Nachhaltiges Bauen …
Verordnungstext EnEV 2014
Bekanntmachungen zur Datenaufnahme und –verwendung
Auslegung zu § 7 EnEV „Mindestwärmeschutz, Wärmebrücken“
Auslegung zu § 7 (2) und (3)
Je weniger Wärmebrücken Einfluss auf die Konstruktion nehmen, desto behaglichere Temperaturen weisen die Innenoberflächen von Außenbauteilen auf. Zudem gewinnen bei verbessertem Wärmeschutz Wärmebrücken immer mehr an Bedeutung. Waren die Wärmebrückenzuschläge in der EnEV 2007 noch beschrieben, finden sich seit Einführung der EnEV 2009 diese Verweise nur indirekt über Normenbezüge in der Verordnung.
Die EnEV 2014/2016 stellt, wie auch bereits die EnEV 2009, bei Wohn- und Nichtwohngebäuden mehrere Methoden zur Einbeziehung von Wärmebrücken zur Verfügung. Dies kann durch einen pauschalen Wärmebrückenzuschlag nach den Regelausführungen der DIN 4108 Bbl. 2 erfolgen, oder die vorhandenen Wärmebrücken werden detailliert erfasst.
Bei Wohn- oder Nichtwohngebäuden darf bei Anwendung der Planungsbeispiele nach DIN 4108 Bbl. 2:2006-03 „Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Wärmebrücken – Planungs- und Ausführungsbeispiele“ wie bisher ein Wärmebrückenzuschlag von ΔUWB = 0,05 W/(m2K) im rechnerischen Nachweis angesetzt werden.
Bei abweichenden technischen Lösungen für Wärmebrücken nach DIN 4108 Bbl. 2 ist die bisherige Methodik der EnEV 2009 zum Nachweis der Gleichwertigkeit der Bauteilanschlüsse weiterhin zulässig.
Auf den Gleichwertigkeitsnachweis darf verzichtet werden, wenn die angrenzenden Bauteile kleinere Wärmedurchgangskoeffizienten aufweisen, als in den Musterlösungen der DIN 4108 Bbl. 2: 2006-03 zugrunde gelegt sind.
Der detaillierte Einzelnachweis von Wärmebrücken belohnt i. d. R. mit Wärmegutschriften (negative Wärmebrücken). Es können Wärmebrückenkataloge benutzt oder eigene Berechnungen unter Berücksichtigung mehrdimensionaler Energieströme zugrunde gelegt werden.
Unklar bleibt in der EnEV 2014/2016 (wie auch in der EnEV 2009), ob für modernisierte Bestandsgebäude mit vorhandenen nicht zugänglichen Wärmebrücken die Anwendung der Planungsbeispiele nach DIN 4108 Bbl. 2 (ΔUWB = 0,05 W/(m2K)) zulässig ist. Dies kann z. B. eine fehlende Dämmung unterhalb von Gründungsbauteilen sein. Es darf vermutet werden, dass nur bei vollständiger Modernisierung aller Wärmebrücken nach dem Beiblatt 2 der DIN 4108 ein Wärmebrückenzuschlag von ΔUWB = 0,05 W/(m2K) angewendet werden darf.
Handelt es sich um Berechnungen zu wohnwirtschaftlichen Förderprogrammen der KfW, finden sich im Abschnitt 4 der „Liste der Technischen FAQs“ weitere Hilfestellungen zur Behandlung von Wärmebrücken. Die Methodik der KfW dient nur zum Nachweis von Förderprogrammen und ist nicht dafür geeignet, die Regelungen der KfW auf die Nachweisführung der EnEV anzuwenden.
Registrierung von Energieausweisen
In der EnEV 2014 wurde § 26c gänzlich neu eingeführt. Danach müssen Energieausweise nach § 17, also Bedarfs- und Verbrauchsausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude, mit einer Registriernummer versehen sein. Diese Registriernummer ist auf allen Seiten (mit Ausnahme der Erläuterungen) des Ausweises in der rechten oberen Ecke sichtbar.
Mithilfe der Registriernummer ist der ausgestellte Ausweis eindeutig dem Gebäude und dem Aussteller zuzuordnen. Aus § 26c geht hervor, dass bei der Registrierstelle die Nummer zu beantragen ist. Hierzu sind folgende Angaben nötig:
• Name und Anschrift der antragstellenden Person,
• das Bundesland und die Postleitzahl des Gebäudes,
• das Ausstellungsdatum des Ausweises,
• die Art des Ausweises (also Bedarfs- oder Verbrauchsausweis) und
• die Art des Gebäudes (also Wohn- oder Nichtwohngebäude).
Die Registrierung der Energieausweise durch Registriernummern wurde hauptsächlich deshalb eingeführt, um die Stichprobenkontrollen der Ausweise zu verwalten. Nach § 26d der EnEV sind Stichprobenkontrollen der Energieausweise vorgesehen. Die Stichprobenkontrollen sind in drei Stufen vorgesehen.
Stufe 1: Diese ist eine rein elektronische Validitätsprüfung der eingegebenen Daten und der daraus resultierenden Ergebnisse (evtl. vergleichbar mit dem Prüftool der KfW). Hierfür können vom DIBt die xml-Dateien des Ausweises angefordert werden. Diese Aufgabe wird ebenfalls vorerst das DIBt übernehmen.
Stufe 2: Prüfung der Eingabedaten und der Ergebnisse sowie der Modernisierungsempfehlungen. Diese Aufgabe wird nicht mehr rein elektronisch erfolgen.
Stufe 3: Vollständige Prüfung der Eingabedaten und der Ergebnisse sowie der Modernisierungsempfehlungen und evtl. sogar eine Inaugenscheinnahme des Gebäudes.
Die Kontrollen der Stufen 2 und 3 werden von den Landesbehörden durchgeführt. Diese legen auch fest, welche Unterlagen vorzulegen sind. Ein Ausweis muss nicht automatisch alle Kontrollstufen durchlaufen.
Auslegung zu Anlage 3
Bedarfsausweis für ein neues Nichtwohngebäude (Mehr-Zonen-Modell)
Erstellen von Lüftungskonzepten nach DIN 1946-6
Prof. Dr. Werner Friedl lehrt Baukonstruktion an der Hochschule Darmstadt. Der Architekt ist verantwortlicher Sachverständiger nach ZVEnEV, BAFA-„Vor-Ort-Berater“, eingetragen als Energieeffizienz-Experte und DENA-Energieberater. Zugleich ist Friedl zertifizierter Passivhausplaner und Brandschutzexperte, sowie Autor und Referent an verschiedenen Einrichtungen.
Seine Architekturbüros befinden sich in Adelzhausen (Bayern) und in Darmstadt (Hessen). Die Spezialisierung auf die energieoptimierte Bauweise im Neu- und Altbaubereich bzw. für Wohn- und Nichtwohngebäude erfolgte bereits Ende der 1990er Jahre.
Im Jahr 2006 erhielt er den Umweltpreis des Landkreises Aichach-Friedberg und 2009 den Zukunftspreis des Stadt Augsburg über realisierte Passivhäuser.
Web: www.architekt-friedl.de
Büro für energetische Gebäudeoptimierung und Bauphysik
Michael Giglmaier
Dipl.-Ing. (FH) Petra Goschenhofer
Energieberaterin, Sachverständige für die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW), Planung von Heizung, Lüftung, Sanitär, Klimatechnik
Geschäftsführer am ITG - Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden Forschung und Anwendung GmbH
Architekt MSc. Ing. Arch. Dr. Holger Hasenritter
Architekt, Energieberater, Sachverständiger nach ZVEnEV, zertifizierter Passivhausplaner, Architekturbüro Hasenritter Architekten
Architekt, Energieberater und Sachverständiger nach ZVEnEV, Architekturbüro Jenohr
Dipl.-Ing. Christine Knaus
ITG - Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden Forschung und Anwendung GmbH
Dipl.-Ing. Stefanie Leitenstern
Architektin und Sachverständige nach ZVEnEV
Dipl. Ing. Eberhard Paul
Leiter der Abteilung Bauanwendung und Bauphysik im Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V.
Prof. Friedmann Zeitler
Dipl.-Ing. Architekt und Energieberater, Lehrgebiet "Energetische Bewertung und Optimierung von Gebäuden" an der Hochschule Coburg
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Kundenbewertungen für "EnEV und Energieausweise"
Thomas Beuth - 2015-11-11 13:16:33
Artikel ID: 5860
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