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Timestamp: 2016-12-04 20:28:24
Document Index: 113040295

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 311', 'Art. 145', 'Art. 72', 'Art. 75']

5A_171/2013 (05.03.2013)
5A_171/2013
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Januar 2013 des Obergerichts des Kantons Thurgau.
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Januar 2013 des Obergerichts des Kantons Thurgau, das auf eine Berufung des Beschwerdeführers gegen einen (ihn ab 1. August 2009 zur Zahlung von monatlichen Kinderunterhaltsbeiträgen von Fr. 600.-- verpflichtenden) Entscheid des Bezirksgerichts A.________ nicht eingetreten ist,
dass das Obergericht erwog, gemäss dem Bericht des Amtsgerichts B.________ sei der erstinstanzliche Entscheid dem Beschwerdeführer am 24. November 2012 auf dem Rechtshilfeweg zugestellt worden, die 30-tägige Berufungsfrist (Art. 311 ZPO) habe somit am 25. November 2012 zu laufen begonnen, sei während der Gerichtsferien vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar stillgestanden (Art. 145 Abs. 1 lit. c ZPO) und habe am 9. Januar 2013 geendet, nach Einreichung einer Fax-Eingabe am 20. Dezember 2012 sei der Beschwerdeführer durch das Obergericht mit eingeschriebenem Brief vom 21. Dezember 2012 (Empfang: 27. Dezember 2012) ausdrücklich auf die Ungültigkeit von Fax-Eingaben und auf das Gültigkeitserfordernis einer schriftlichen Eingabe innert der 30-tägigen Frist hingewiesen worden, trotzdem habe der Beschwerdeführer am 1. Januar 2013 erneut eine Fax-Eingabe und erst am 16. Januar 2013 per Post eine Berufungseingabe eingereicht, obgleich der Beschwerdeführer nach Zustellung der obergerichtlichen Aufklärung über die Rechtslage am 27. Dezember 2012 noch 13 Tage für eine postalische Eingabe zur Verfügung gehabt hätte, sei diese erst verspätet erfolgt, weshalb auf die Berufung nicht einzutreten sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer den Entscheid des Bezirksgerichts A.________ mitanficht,
dass es insbesondere nicht genügt, wenn der Beschwerdeführer das Zustellungszeugnis des Amtsgerichts B.________ kritisiert und behauptet, wegen "Kopfschmerzen" und "Schüttelfrost" den "Brief vom 24.11.2012" erst "am 12.12.12 in meinen Händen" gehalten zu haben,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 22. Januar 2013 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
Dieses Urteil wird den Parteien (dem Beschwerdeführer auf dem Weg der internationalen Rechtshilfe) und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.