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Timestamp: 2020-02-23 11:28:31
Document Index: 217132767

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 10', '§ 14', '§ 15', '§ 25', '§ 19', '§ 12', '§ 3', '§ 20', '§ 21', '§ 28', '§ 29', '§ 9', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 17', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 48', '§ 32', '§ 29']

bachelor2011 - Bielefeld University
Alle Bewerbergruppen
Prüfungs- und Studienordnung für das Bachelorstudium vom 30. September 2011
bachelor2011
HINWEIS: Diese Ordnung ist ab 01. Oktober 2015 durch eine neue Ordnung ersetzt worden und dient nur noch zu Informationszwecken!
Bachelorprüfungsordnung (BPO) vom 30.09.2011
1. Änderung der Bachelorprüfungsordnung (BPO) vom 01.08.2012
(BPO - Studienmodell 2011) vom 30. September 2011 (inkl. der bisher erfolgten Änderungen/Berichtigungen)
Prüfungs- und Studienordnung für das Bachelorstudium (BPO - Studienmodell 2011) an der Universität Bielefeld vom 30. September 2011 mit Änderung vom 01. August 2012.
Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 22 Abs. 1 Nr. 3, 64 Abs. 1 des Gesetzes über Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 31. Oktober 2006 (GV. NRW. S. 474), zuletzt geändert durch Gesetz vom 8. Oktober 2009 (GV. NRW. S. 517) hat die Universität Bielefeld folgende Prüfungs- und Studienordnung für das Bachelorstudium erlassen:
Im rechten Seitenmenü erhalten Sie die einzelnen amtlichen Dokumente als PDF.
(2) Ergänzende Regelungen enthalten die Modulhandbücher (§ 6 Abs. 3). Weitere Informationen für die Studierenden geben die Studiennetzpläne, die den Studienverlauf in den einzelnen Fächern darstellen.
(4) Es bestehen wechselseitige Erwartungen von Lehrenden und Studierenden. Studierende sollen Interesse für ein wissenschaftliches Studium und die von ihnen gewählten Fächer mitbringen, unabhängig davon, ob sie ihr Studium mit Blick auf ein konkretes Berufsziel oder aus Interesse an der Wissenschaft um ihrer selbst willen beginnen. Erwartet wird das Interesse an einem spezifisch universitären Studium, das von den Studierenden selbst aktiv betrieben wird. Die Lehrenden unterstützen Studierende hierbei. Sie unterbreiten fachlich anspruchsvolle Studienangebote und unterstützen studentische Lernprozesse - auch im Bereich des Selbststudiums. Erwartet werden Bereitschaft zur kritischen Reflexion über die eigene Leistung in der Lehre und zur Weiterentwicklung der eigenen Lehrkompetenzen sowie die Bereitschaft zur Betreuung der Studierenden in angemessener Weise und in angemessenem Umfang. Es wird wiederum von Studierenden erwarten, aktiv am Lehrgeschehen teilzunehmen. Eine kontinuierliche Anwesenheit und Engagement vor allem in Form der Vor- und Nachbereitung ist für das Studium selbst und für den Studienerfolg zwingend erforderlich. Interaktiv und diskursiv angelegte Lehrformen erfordern ebenfalls eine kontinuierliche aktive Anwesenheit der Studierenden.
(3) Zulassungsbeschränkungen (Festsetzung von Höchstzahlen von Studienplätzen) bleiben unberührt.
(2) Der Umfang eines Moduls betägt in der Regel 10 LP. Ein Modul soll in einem Semester oder zwei Semestern abgeschlossen werden können.
(4) Die Modulhandbücher werden von der jeweiligen Fakultätskonferenz beschlossen. Die Fakultätskonferenz kann die Entscheidung hierüber auf einen Abteilungsausschuss, eine Kommission für Studium und Lehre, die Dekanin oder den Dekan oder auf die Studiendekanin oder den Studiendekan delegieren. Die Bekanntmachung des Modulhandbuchs erfolgt durch das Rektorat in geeigneter Form.
b. Kombi-Bachelor mit den Studiengangsvarianten: aa. ein Kernfach (fw.) inklusive Bachelorarbeit (90 LP), bb. ein Nebenfach (fw. 60 LP sowie einen Individuellen Ergänzungsbereich (30 LP).
c. Kombi-Bachelor mit den Studiengangsvarianten: aa. ein Kernfach (fw.) inklusive Bachelorarbeit (90 LP), bb. zwei Kleine Nebenfächer (fw. jeweils 30 LP) sowie einen Individuellen Ergänzungsbereich (30 LP).
aa. ein Fach als Schwerpunktfach (G, vertieftes Unterrichtsfach oder vertiefter Lernbereich, 50 LP) zuzüglich Bachelorarbeit (10 LP), bb. zwei weitere Fächer (G, Unterrichtsfächer oder Lernbereiche jeweils 40 LP) und cc. Bildungswissenschaften (G, 40 LP).
aa. Bildungswissenschaften - Integrierte Sonderpädagogik als Schwerpunktfach (G, Vertiefung BiWi – ISP, 50 LP) zuzüglich Bachelorarbeit (10 LP), bb. drei weitere Fächer (G, Unterrichtsfächer oder Lernbereiche jeweils 40 LP).
§ 10 Typ von Bachelorstudiengang mit dem Berufsziel Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe)
a. zwei Fächer (HRGe, Unterrichtsfächer jeweils 60 LP) sowie
b. Bildungswissenschaften (HRGe, 60 LP)
(4) Im Anschluss an diesen Bachelorstudiengang bietet die Universität Bielefeld einen Masterstudiengang mit dem Berufsziel Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen an, mit dessen Abschluss die Voraussetzungen für den Zugang zum Vorbereitungsdienst erworben werden.
b. ein Nebenfach (GymGe, 2. Unterrichtsfach, 60 LP) und c. Bildungswissenschaften (GymGe, 30 LP).
(5) Ein Modul ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die Modulprüfung (§ 14) bestanden wurde und/oder vorgesehene Studienleistungen (§ 15) erbracht wurden. Der erfolgreiche Abschluss von speziell strukturierten Programmen richtet sich nach den hierzu geltenden Regelungen.
1. Erstmaliger Besuch 2. Schwangerschaft oder Betreuung eines minderjährigen Kindes im Sinne des § 25 Abs. 5 Bundesausbildungsförderungsgesetz sowie besondere Umstände in Form der Pflege der oder des Ehegatten, der eingetragenen Lebenspartnerin oder des eingetragenen Lebenspartners, eines in gerader Linie Verwandten oder ersten Grades Verschwägerten, wenn diese oder dieser pflege- oder versorgungsbedürftig ist. Die besonderen Umstände sind glaubhaft zu machen. Behinderungen im Sinne von § 19 Abs. 1 und 2. 3. Wiederholung wegen Nichtbestehens 4. Wiederholung zur Notenverbesserung
(4) Module oder Modulelemente in deutschsprachigen Bachelorstudiengängen können nach Ankündigung im Modulhandbuch oder im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis auch in einer anderen Sprache als Deutsch abgehalten oder erbracht werden.
(3) Als Prüfungsform für eine Modulprüfung oder Modulteilprüfung kommt insbesondere in Betracht: Bericht, Essay, Fallstudie, Gruppenarbeit, Hausarbeit, Klausur, Moderation und Protokoll, Mündliche Prüfung, Portfolio, Portfolio mit Abschlussprüfung, Präsentation, Protokoll, Referat, Referat mit Ausarbeitung, Sportpraxisprüfung, Sprachpraxisprüfung, Übungen. Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen dienen auch dem Nachweis von Medien- und Vermittlungskompetenz. Das Nähere regeln die Fächerspezifischen Bestimmungen.
(4) Der Gegenstand der Modulprüfung oder Modulteilprüfung, die Prüfungsform sowie weitere Einzelheiten zum Verfahren einschließlich der Sicherstellung der individuellen Urheberschaft werden von der nach den Regelungen des Hochschulgesetzes prüfungsberechtigten Person, die die Modulprüfung oder Modulteilprüfung abnimmt, unter Beachtung der Vorgaben dieser Ordnung, der Fächerspezifischen Bestimmungen und des Modulhandbuchs festgelegt und zu Beginn des Moduls oder Modulelements, spätestens jedoch vier Wochen vor dem Termin, zu dem die Modulprüfung oder Modulteilprüfung zu erbringen ist, in geeigneter Form bekannt gegeben. In den Fächerspezifischen Bestimmungen kann ein früherer Zeitpunkt festgelegt werden. Wird eine Modulprüfung oder Modulteilprüfung im Antwortwahlverfahren erbracht, sind die Regelungen der Anlage zu dieser Ordnung maßgeblich. Im Übrigen sind die Lehrenden bei der Abnahme von Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen unabhängig von Weisungen.
(4) Eine Studienleistung unterscheidet sich von der Modulprüfung oder Modulteilprüfung dadurch, dass sie erbracht, aber nicht bestanden werden muss. Der Umfang richtet sich nach dem für die Studienleistung vorgesehenen Arbeitsaufwand. Eine Studienleistung muss individuell zuzuordnen sein, Gruppenarbeiten sind zulässig. Allgemeine Anforderungen werden im Modulhandbuch geregelt. Eine weitergehende Konkretisierung dieser Anforderungen wird zu Beginn des jeweiligen Moduls oder zu Beginn des jeweiligen Modulelements in dessen Rahmen die Studienleistung zu erbringen ist in geeigneter Weise öffentlich bekannt gegeben. Das Erbringen einer Studienleistung und deren Überprüfung kann je nach Ausgestaltung dazu führen, dass faktisch eine Anwesenheit erforderlich ist.
(4) Die Fächerspezifischen Bestimmungen können abweichende Regelungen vorsehen, soweit dies fachlich begründet ist. Möglich sind eine Bindung an (bestimmte) Module und/oder Modultypen (z.B. „Strukturierte Ergänzung“) oder eine Öffnung für andere als in den Absätzen 1-3 genannten Angebote und Module (z.B. einen Modularisierten individuellen Kompetenz-Erwerb („MiKE“)). Dieses Studienangebot soll ebenfalls der individuellen Profilierung dienen. Aus den Fächerspezifischen Bestimmungen und Modulhandbüchern ergeben sich die Strukturierung und die Anforderungen des Studienangebots. Die Vergabe von Leistungspunkten erfolgt entsprechend der Regelungen in § 12.
(2) Als wichtiger Grund kommen insbesondere krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit, Inanspruchnahme von Schutzzeiten nach den §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes und von Fristen des Bundeserziehungsgeldgesetzes über die Elternzeit oder in dringenden Fällen die Pflege der oder des Ehegatten, der eingetragenen Lebenspartnerin oder des eingetragenen Lebenspartners, eines in gerader Linie Verwandten oder ersten Grades Verschwägerten, wenn diese oder dieser pflege- oder versorgungsbedürftig ist.
(3) Ein wichtiger Grund muss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden (Rücktrittserklärung). Bei Krankheit kann die Vorlage eines ärztlichen Attests oder in begründeten Einzelfällen die Vorlage eines amtsärztlichen Attests verlangt werden.
(3) Anträge auf Nachteilsausgleich für Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen sollen spätestens 3 Wochen vor dem jeweiligen Prüfungstermin gestellt werden. Anträge auf Nachteilsausgleich für Studienleistungen sind in einem angemessenen Zeitraum vor deren Erbringen zu stellen. Die Behinderung ist glaubhaft zu machen, hierzu kann ein ärztliches Attest oder in begründeten Einzelfällen die Vorlage eines amtsärztlichen Attests verlangt werden.
IV. Anrechnung, Bewertung, Benotung und Notenberechnung
§ 20 Anrechnung von Studienzeiten und Leistungen
(1) Studienzeiten und in diesem Zusammenhang bestandene, nicht-bestandene oder erbrachte Leistungen (Studien- und Prüfungsleistungen), die in dem gleichen (Teil-)Studiengang an Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht wurden, werden ohne Gleichwertigkeitsprüfung von Amts wegen angerechnet. Als Studienzeit ist jeder Bestandteil eines Hochschulprogramms anzusehen, der beurteilt und für den ein Nachweis ausgestellt wurde und der, obwohl er allein kein vollständiges Studienprogramm darstellt, einen erheblichen Erwerb von Kenntnissen oder Fähigkeiten mit sich bringt.
(2) Studienzeiten und in diesem Zusammenhang bestandene, nicht-bestandene oder erbrachte Leistungen, die nicht unter Absatz 1 fallen, werden von Amts wegen in der Regel angerechnet, es sei denn, dass diese nicht gleichwertig sind. Studienzeiten und in diesem Zusammenhang bestandene, nicht-bestandene oder erbrachte Leistungen sind gleichwertig, wenn sie in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen der Studiengangsvariante im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung orientiert an den jeweils erworbenen Kompetenzen vorzunehmen. Für die Gleichwertigkeit von Leistungen an ausländischen Hochschulen sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen maßgebend. Im Übrigen kann bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.
(3) Sonstige erworbene Kenntnisse und Qualifikationen können angerechnet werden.
(4) Die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen sind von den Studierenden einzureichen. Die Unterlagen müssen Aussagen zu den absolvierten Studienzeiten und in diesem Zusammenhang bestandenen, nicht-bestandenen oder erbrachten Leistungen sowie den sonstigen Kenntnissen und Qualifikationen enthalten, die jeweils angerechnet werden sollen. Bei einer Anrechnung von Studienzeiten und Leistungen aus Studiengängen sind in der Regel die entsprechende Prüfungsordnung samt Modulbeschreibung sowie das individuelle Transcript of Records oder ein vergleichbares Dokument vorzulegen.
(5) Werden Leistungen, Kenntnisse oder Qualifikationen angerechnet, sind ggfs. die Noten – soweit vorhanden und die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die jeweilige Notenberechnung einzubeziehen. Ist keine Note vorhanden oder sind die Notensysteme nicht vergleichbar, bestehen aber Anhaltspunkte für eine erzielte Note, wird unter Zugrundelegung der Bewertungsstufen nach § 21 Abs. 1 eine Note festgesetzt und nach Satz 1 verfahren. Bestehen keine Anhaltspunkte, wird - soweit zutreffend - der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. Die Anrechnung wird jeweils im Transcript (§ 28) dokumentiert.
(6) Die Anrechnung von Studienzeiten und Leistungen nach den vorstehenden Absätzen kann nur in Höhe von maximal 150 LP erfolgen. Eine Bachelorarbeit kann nur dann angerechnet werden, wenn sie von den nach den Regelungen des Hochschulgesetzes prüfungsberechtigten Personen betreut und bewertet wurde.
(7) Zuständig für die Anrechnungen ist die nach § 29 zuständige Stelle. Vor Feststellungen über die Gleichwertigkeit sind die zuständigen Fachvertreterinnen und Fachvertreter zu hören.
1 = sehr gut = eine ausgezeichnete Leistung; 2 = gut = eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt; 3 = befriedigend = eine Leistung, die den durchschnittlichen Anforderungen entspricht; 4 = ausreichend = eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt; 5 = nicht ausreichend = eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.
(4) Wird ein Modul mit einer benoteten Modulprüfung oder Modulteilprüfung abgeschlossen, ist diese Note dann zugleich die Modulnote. Bei mehreren benoteten Modulteilprüfungen errechnet sich die Modulnote entsprechend den Gewichtungsfaktoren nach Maßgabe der Fächerspezifischen Bestimmungen und des Modulhandbuches. Dabei werden alle Dezimalstellen außer der ersten ohne Rundung gestrichen. Die Modulnote lautet bei einem Wert
bis einschließlich 1,5 = sehr gut; von 1,6 bis 2,5 = gut; von 2,6 bis 3,5 = befriedigend; 3,6 bis 4,0 = ausreichend; über 4,0 = nicht ausreichend.
(2) Hat eine Studentin oder ein Student das Bachelorstudium nicht erfolgreich abgeschlossen, wird ihr oder ihm auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise und der Exmatrikulationsbescheinigung ein Leistungszeugnis ausgestellt , das die erbrachten Leistungen und gegebenenfalls die Noten enthält. Das Zeugnis wird von der Dekanin oder dem Dekan, die bei erfolgreichem Studium den Grad verliehen hätte, unterzeichnet und mit dem Siegel der Fakultät versehen.
a. ggf. das Berufsziel des Bachelorstudiengangs (§§ 9-11), b. die gewählte Studiengangsvariante oder die gewählten Studiengangsvarianten, c. ggf. das gewählte Profil, d. ggf. die jeweilige Gesamtnote der gewählten Studiengangsvarianten (§ 22 Abs. 1; § 23 Abs. 1; § 24 Abs. 1; § 25 Abs. 1), e. die Note und das Thema der Bachelorarbeit (§ 17) und f. die Gesamtnote der Bachelorprüfung (§ 22 Abs. 2, 3; § 23 Abs. 2; § 24 Abs. 2; § 25 Abs. 2).
(1) Versuchen Studierende das Ergebnis einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung durch Täuschung, zum Beispiel Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel, zu beeinflussen, kann - je nach Schwere des Täuschungsversuchs - die betreffende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als mit "nicht bestanden" (unbenotet) bzw. "nicht ausreichend" (5,0) (benotet) bewertet werden. Wer die Abnahme der Modulprüfung oder Modulteilprüfung stört, kann von den jeweiligen Lehrenden oder Aufsichtführenden in der Regel nach Abmahnung von der Fortsetzung der Erbringung der Modulprüfung oder Modulteilprüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als mit "nicht bestanden" bzw. "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. Die Gründe für den Ausschluss sind aktenkundig zu machen.
(4) Eine Entscheidung nach Absatz 1 Satz 2, Absatz 2 und Absatz 3 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen. § 48 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 VwVfG NRW bleiben unberührt.
Die Aberkennung des Bachelorgrades kann erfolgen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass er durch Täuschung erworben ist oder wenn wesentliche Voraussetzungen für die Verleihung irrtümlich als gegeben angesehen worden sind. § 32 gilt entsprechend. Zuständig für die Entscheidung ist die nach § 29 zuständige Stelle.
Diese Prüfungs- und Studienordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe im Verkündungsblatt der Universität Bielefeld – Amtliche Bekanntmachungen – in Kraft.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Senats der Universität Bielefeld vom 6. Juli 2011.
Bielefeld, den 30. September 2011
Universitätsprofessor Dr. Rolf König
- die Aufgabenauswahl; - eine Darstellung der Bewertungsregeln gemäß Absatz 8 ggf. einschließlich des Gewichtungsfaktors gemäß Absatz 10; - den Namen der prüfungsberechtigten Person, die die Modulprüfung oder Modulteilprüfung abnimmt, und der weiteren prüfungsberechtigten Person nach Absatz 6; - eine Musterlösung, die bei der Einsicht in die Studierendenakten bereitzuhalten ist. Aus der Musterlösung muss die Aufgabenart gemäß Absatz 3 oder 4, die maximal zu erreichende Gesamtpunktesumme G, die für das Bestehen der Modulprüfung oder Modulteilprüfung erforderliche Mindestpunktzahl M sowie ein Zuordnungsschema von Punkten zu Noten gemäß Absatz 11 hervorgehen.
sehr gut (1,0) wenn mindestens 90 %, (1,3) wenn mindestens 80 % bis unter 90 %, gut (1,7) wenn mindestens 70 % bis unter 80 %, (2,0) wenn mindestens 60 % bis unter 70 %, (2,3) wenn mindestens 50 % bis unter 60 %, befriedigend (2,7) wenn mindestens 40 % bis unter 50 %, (3,0) wenn mindestens 30 % bis unter 40 %, (3,3) wenn mindestens 20 % bis unter 30 %, ausreichend (3,7) wenn mindestens 10 % bis unter 20 %, (4,0) wenn mindestens 0 % bis unter 10 %
Last update 4 February 2020