Source: https://www.rewi.uni-jena.de/forschungundpromotion.html?medialist_identity=rewimedia%7Cde%7C82
Timestamp: 2019-07-20 17:49:09
Document Index: 244229631

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 14', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 1', '§ 3', '§ 5', '§ 5']

Informationen zu den Forschungsschwerpunkten, laufenden Projekten sowie zur Promotion
Der Forschungsbereich Wirtschaftsrecht des Lehrstuhls beinhaltet vor allem das Recht gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Kartellrecht) mit Bezügen zum Recht der regulierten Märkte, das Recht gegen unlauteren Wettbewerb (Lauterkeitsrecht) einschließlich des Schutzes von Geschäftsgeheimnissen. Besonderes Interesse gilt dabei den Fragen der privaten Rechtsdurchsetzung sowie dem Einfluss des Unionsrechts auf das nationale Recht.
Rechtsfragen der Neuen Medien und der Digitalisierung
Schutz des Persönlichkeitsrechts, insbesondere im digitalen Umfeld
Lauterkeitsrecht, insbesondere Auswirkungen der Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken im Binnenmarkt und der Richtlinie 2006/114/EG über irreführende und vergleichende Werbung auf das nationale Recht
Schutz von Geschäftsgeheimnissen durch die Richtlinie 2016/943/EU über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen (Geschäftsgeheimnisse) vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung
Private Rechtsdurchsetzung im Regulierungsrecht und bei Kartellrechtsverstößen
Aktuelle Forschungs- und Veröffentlichungsprojekte
Bürgerliches Recht und Verbraucherschutzrecht
Verbraucher- und Unternehmerbegriff: Kommentierung von § 13 und § 14 BGB im Beck'schen Online-Großkommentar zum BGB (Fortlaufende Online-Kommentierung)
Verbraucherschutz im Reiserecht: Kommentierung von § 651a, § 651c, § 651d, § 651x und § 651y BGB im Beck'schen Großkommentar zum BGB (Fortlaufende Online-Kommentierung)
Lauterkeitsrecht und Schutz von Geschäftsgeheimnissen
Grundlagen, Definitionen und Generalklauseln des UWG: Kommentierung von § 1 bis § 3 UWG im neuen BeckOK UWG (Fortlaufend Online-Kommentierung)
Vorenthalten wesentlicher Informationen und spezielle Verbotstatbestände: Kommentierung von § 5a Abs. 1 bis 5 UWG sowie Nr. 1 bis 30 Anhang UWG in der Neuauflage des Münchener Kommentars zum Lauterkeitsrecht
Neuauflage des Lehrbuchs zum Wettbewerbsrecht
Kommentierung des neuen Gesetzes zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG)
Betreuung von Abschlussarbeiten und Promotionsvorhaben
Die Betreuung von Abschlussarbeiten (Wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen des Schwerpunktstudiums und Magisterarbeiten) sowie die Betreuung von Promotionsvorhaben in den Forschungsbereichen des Lehrstuhls bildet einen wichtigen Teil der Lehrstuhltätigkeit.
Im Folgenden finden Sie vertiefende Informationen zum Promotionsverfahren am Lehrstuhl.
Umfassende Informationen zu den Voraussetzungen und zum Ablauf eines Promotionsverfahrens an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena finden Sie hier.
Mit einer Promotion soll der Nachweis der Befähigung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit auf dem Gebiet des Rechts erbracht werden. Eine Promotion ist ein großes Vorhaben, das gut durchdacht und geplant werden will. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise, bevor Sie eine Promotionsanfrage an den Lehrstuhl richten:
Zunächst sollten Sie selbstständig prüfen, ob Sie die formalen Voraussetzungen für eine Promotion auf Grundlage der geltenden Promotionsordnung der Friedrich-Schiller-Universität Jena erfüllen.
Des Weiteren sollten Sie sich intensiv Gedanken über ein mögliches Promotionsthema machen. Eine Anfrage ist nur dann sinnvoll, wenn Ihr Vorhaben in das Forschungsprofil des Lehrstuhls passt. Generell vergebe ich keine "Schubladenthemen", sondern erwarte, dass Sie sich bereits vor einer Anfrage überlegen, welches Thema Ihnen wissenschaftlich ertragreich erscheint. Die verbindliche Festlegung des Themas erfolgt dann selbstverständlich erst im persönlichen Gespräch.
Neben dem Thema sollten Sie sich vor einer Promotionsanfrage über die weiteren Umstände der Promotion Gedanken machen, die für das Gelingen des Vorhabens von großer Bedeutung sind. Dazu gehören insbesondere folgende Fragen: Aus welchem Grund wollen Sie promovieren? Warum wollen Sie gerade am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Medienrecht promovieren? Welchen Zeitraum planen Sie für die Promotion ein? Wie wollen Sie die Zeit der Promotion finanzieren?
Grundsätzlich rate ich davon ab, neben einer vollberuflichen Tätigkeit oder neben dem Referendariat promovieren zu wollen.
Eine Promotionsanfrage richten Sie bitte ausschließlich per E-Mail an das Sekretariat des Lehrstuhls. Der Anfrage sollten Sie aussagekräftige Unterlagen beifügen, insbesondere Lebenslauf, Zeugnisse, eine Kurzbeschreibung Ihres Vorhabens sowie einen realistischen Arbeitsplan.
Die Entscheidung über die Annahme eines Doktoranden oder einer Doktorandin treffe ich erst nach einem persönlichen Gespräch und nach der erfolgreichen Teilnahme an einer Seminarveranstaltung, da ich Ihre Fähigkeit zur vertieften wissenschaftlichen Arbeit kennenlernen möchte.
Anfragen über gewerbliche Promotionsvermittler und vergleichbare Einrichtungen beantworte ich ausnahmslos nicht. Sollte ein Doktorand oder eine Doktorandin die Hilfe derartiger Institutionen in Anspruch nehmen, wird ein bestehendes Betreuungsverhältnis mit sofortiger Wirkung beendet.
Folgende Promotionsvorhaben wurden bislang mit Erfolg abgeschlossen:
02.02.2017 - Massimo Bellitto-Grillo
Ausnutzen oder Beeinträchtigen der Wertschätzung durch Produktnachahmung in Deutschland, England und den Vereinigten Staaten
01.02.2017 - Felix Dörig
Kartellrechtliche Besonderheiten im Pressesektor - Preisbindung, Presse-Grosso, Fusionskontrolle
14.12.2016 - Manuel Jäger
10.11.2016 - Martin Linsenbarth
Die rechtlichen Aspekte des Cloud Computing unter besonderer Berücksichtigung vertrags‐ und datenschutzrechtlicher Fragen
09.11.2016 - René Thomas Wieser
Wirtschaftliche Einheiten im europäischen Kartellprivatrecht. Eine rechtsvergleichende Studie zur Haftung von wirtschaftlichen Einheiten im deutschen und englischen Schadensersatzrecht für Verstöße gegen europäisches Kartellrecht
08.11.2016 - Constantin Harald Fahr
Die rechtliche Bewertung von Glücksspielen im Internet
07.09.2016 - Philipp Kopp
Selbstkontrolle durch Verhaltenskodizes im europäischen und deutschen
13.04.2016 - Andreas Börnig
Der Rechtsmissbrauch im Lauterkeitsrecht
22.10.2013 - Thomas Dreiser
Die Wesentlichkeit von Informationen gemäß § 5a UWG
30.09.2013 - Tino Schneider