Source: https://www.jusline.at/entscheidung/471830
Timestamp: 2020-02-20 06:44:30
Document Index: 379294736

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1489', 'OGH', '§ 1489', 'OGH', '§ 1489', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

Rechtssatz RS OGH 1960/7/8 5Ob144/60, 1Ob282/66, 8Ob111/70, 4Ob9/71, 3Ob189/74 (3Ob190/74, 3Ob191/74), 4Ob37/76 - JUSLINE Österreich
RS OGH 1960/7/8 5Ob144/60, 1Ob282/66, 8Ob111/70, 4Ob9/71, 3Ob189/74 (3Ob190/74, 3Ob191/74), 4Ob37/76
Veröffentlicht am 08.07.1960
Die Möglichkeit zu klagen ist im objektiven Sinn zu verstehen. Subjektive oder nur in der Person des Berechtigten liegende Hindernisse haben in der Regel auf den Beginn der Verjährungszeit keinen Einfluss.
5 Ob 144/60
Entscheidungstext OGH 08.07.1960 5 Ob 144/60
1 Ob 282/66
Entscheidungstext OGH 15.12.1966 1 Ob 282/66
Beisatz: Die Verjährung fängt in der Regel zu laufen an, sobald der Geltendmachung des Anspruches kein rechtliches Hindernis mehr im Wege steht, zB die mangelnde Fälligkeit. (T1) Veröff: JBl 1967,622 = RZ 1967,104
8 Ob 111/70
Entscheidungstext OGH 12.05.1970 8 Ob 111/70
4 Ob 9/71
Entscheidungstext OGH 23.02.1971 4 Ob 9/71
Veröff: Arb 8844
3 Ob 189/74
Entscheidungstext OGH 05.11.1974 3 Ob 189/74
nur: Die Möglichkeit zu klagen ist im objektiven Sinn zu verstehen. (T2); Beis wie T1; Veröff: EvBl 1975/166 S 328
4 Ob 37/76
Entscheidungstext OGH 11.05.1976 4 Ob 37/76
nur T2; Veröff: Arb 9469
nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Die Verjährung beginnt grundsätzlich erst mit dem Zeitpunkt zu laufen, in welchem das Recht zuerst hätte ausgeübt werden können. (T3)
4 Ob 151/77
Entscheidungstext OGH 06.12.1977 4 Ob 151/77
3 Ob 669/77
Entscheidungstext OGH 10.01.1978 3 Ob 669/77
3 Ob 529/77
Entscheidungstext OGH 27.06.1978 3 Ob 529/77
nur T2; Veröff: SZ 51/97
4 Ob 87/78
Entscheidungstext OGH 24.10.1978 4 Ob 87/78
Auch; Beis wie T1; Veröff: IndS 1980 H4,1193
6 Ob 735/78
Entscheidungstext OGH 30.11.1978 6 Ob 735/78
Auch; nur T2; Beis wie T3; Veröff: RZ 1979/36 S 145
nur T2; Beis wie T1; Veröff: SZ 52/137 = ImmZ 1980,220 (zustimmende Anmerkung von Call) = JBl 1980,149
3 Ob 631/79
Entscheidungstext OGH 21.01.1981 3 Ob 631/79
1 Ob 745/80
Entscheidungstext OGH 28.01.1981 1 Ob 745/80
nur T2; Beis wie T3; Veröff: JBl 1982,37 = RZ 1982/12 S 34
1 Ob 515/81
Entscheidungstext OGH 18.03.1981 1 Ob 515/81
Beis wie T1; Beisatz: Hier: Ausfall von Arbeitskräften, Zahlungsschwierigkeiten. (T4) Veröff: MietSlg 33249
3 Ob 39/80
Entscheidungstext OGH 25.03.1981 3 Ob 39/80
4 Ob 123/81
Entscheidungstext OGH 03.11.1981 4 Ob 123/81
1 Ob 762/81
Entscheidungstext OGH 16.12.1981 1 Ob 762/81
1 Ob 507/83
Entscheidungstext OGH 24.01.1983 1 Ob 507/83
Auch; Beisatz: Die allgemeine oder besondere Befürchtung einer Beeinträchtigung des Arbeitsverhältnisses durch die gerichtliche Geltendmachung von Entgeltforderungen, hat als ein bloß subjektives, in der Person des Berechtigen liegendes Hindernis keinen Einfluss auf den Beginn der Verjährung. (T5)
5 Ob 137/92
Entscheidungstext OGH 10.11.1992 5 Ob 137/92
Beis wie T1; Veröff: EvBl 1993/91 S 384 = JBl 1993,526
5 Ob 1503/93
Entscheidungstext OGH 02.02.1993 5 Ob 1503/93
Beis wie T1; Veröff: ÖBA 1993,658
nur T2; Beis wie T1; Veröff: SZ 69/60
1 Ob 2341/96p
Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2341/96p
nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Hier: "Reine Stundung". (T6)
7 Ob 284/98k
Entscheidungstext OGH 10.12.1998 7 Ob 284/98k
6 Ob 146/00i
Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 146/00i
Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Diese Regel gilt grundsätzlich für alle Verjährungsfristen. Soweit das Gesetz keine Ausnahmen macht - etwa im § 1489 ABGB für die Verjährung von Schadenersatzansprüchen - , hat die Kenntnis des Berechtigten vom Bestehen des Anspruches oder der Person des Verpflichteten keinen Einfluss auf den Beginn der Verjährung. (T7)
8 ObA 105/03d
Entscheidungstext OGH 15.04.2004 8 ObA 105/03d
Auch; Beis wie T1 nur: Die Verjährung fängt in der Regel zu laufen an, sobald der Geltendmachung des Anspruches kein rechtliches Hindernis mehr im Wege steht. (T8); Beis wie T7 nur: Soweit das Gesetz keine Ausnahmen macht - etwa im § 1489 ABGB für die Verjährung von Schadenersatzansprüchen - , hat die Kenntnis des Berechtigten vom Bestehen des Anspruches oder der Person des Verpflichteten keinen Einfluss auf den Beginn der Verjährung. (T9)
Auch; nur T2; Beis wie T8; Beis wie T3
5 Ob 8/05w
Entscheidungstext OGH 10.05.2005 5 Ob 8/05w
Beis wie T9; Beisatz: Hier: Mit Rechtskraft des Urteils, mit dem festgestellt wird, dass der Minderjährige kein eheliches Kind ist, besteht kein rechtliches Hindernis mehr, welches einer Unterhaltsklage gegen den leiblichen Vater und damit aber auch dem Beginn der Verjährung der Unterhaltsansprüche entgegensteht. Dass der Minderjährige vom (richtigen) leiblichen Vater, also von der (richtigen) Person des Verpflichteten allenfalls keine (frühere) Kenntnis hatte, spielt für den Beginn der Verjährung als bloß subjektives Hindernis keine Rolle. (T10)
Auch; Beis wie T8; Beisatz: Subjektive Gründe, wieso ein Gläubiger trotz des Eintrittes der Voraussetzungen einen Anspruch nicht geltend macht, sind für den Beginn der Verjährung grundsätzlich irrelevant. (T11)
Auch; Beis wie T7, Beis wie T10; Veröff: SZ 2007/193
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Diese Regel gilt grundsätzlich für alle Verjährungsfristen, soweit das Gesetz keine Ausnahmen macht, etwa im § 1489 ABGB für die Verjährung von Schadenersatzansprüchen. (T12)
9 ObA 20/09w
Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 ObA 20/09w
Auch; Veröff: SZ 2010/107
7 Ob 51/13w
Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 51/13w
nur T9; Beis wie T11
ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0034248