Source: https://www.juristische-fachseminare.de/grundlehrgang-fachausbildung-mediation.html
Timestamp: 2018-11-13 01:30:58
Document Index: 213794125

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 5', '§ 15', '§ 7', '§ 253', '§ 253']

Lehrgang zur Erlangung des Titels "Mediator/in" gemäß § 7a BORA und § 5 Abs. 1 MediationsG
Termine / Orte Grundlehrgang Mediation
Inhalten der einzelnen Unterrichtseinheiten
Teilnahmegebühren Grundlehrgang Mediation
Anmeldung Grundlehrgang Mediation
Vertiefungslehrgang Mediation
Termine und Orte - Grundlehrgang Fachausbildung Mediation:
Frankfurt/Main - 31. Grundlehrgang Fachausbildung Mediation
9. November 2018 bis 24. Februar 2019 - laufender Lehrgang
München - 32. Grundlehrgang Fachausbildung Mediation
15. März 2019 bis 15. September 2019
Berlin - 33. Grundlehrgang Fachausbildung Mediation
Bonn - 34. Grundlehrgang Fachausbildung Mediation
31. Januar 2020 bis 10. Mai 2020
Frankfurt/Main - 35. Grundlehrgang Fachausbildung Mediation
5. Juni 2020 bis 8. November 2020
Zu den Inhalten der einzelnen Unterrichtseinheiten beim Grundlehrgang Fachausbildung Mediation
Mit der Teilnahme an unserem Mediationslehrgang - 90 Zeitstunden Präsenz - erfüllen Sie zugleich Ihre Pflichtfortbildung gem. § 15 FAO im Umfang
von 14 Zeitstunden im Arbeitsrecht
von 12 Zeitstunden im Erbrecht
von 22 Zeitstunden im Familienrecht
von 18 Zeitstunden im Handels- und Gesellschaftsrecht
von 5 Zeitstunden im Miet- und Wohnungseigentumsrecht.
Im Einzelnen (nach Unterrichtseinheiten):
Arbeitsrecht 1. Unterrichtseinheit
4. Unterrichtseinheit 2 Std.
7 Std. 14 Std.
Erbrecht 1. Unterrichtseinheit
4. Unterrichtseinheit 0 Std.
6 Std. 12 Std.
Familienrecht 1. Unterrichtseinheit
4. Unterrichtseinheit 4 Std.
6 Std. 22 Std.
Gesellschaftsrecht 1. Unterrichtseinheit
8 Std. 18 Std.
eigentumsrecht 1. Unterrichtseinheit
0 Std. 5 Std.
Grundlehrgang - Ausbildung zum Mediator/in
- 90 Zeitstunden Präsenzunterricht in 4 Unterrichtseinheiten -
mit Haupt-Mediator Arthur Trossen
Mit der Absolvierung unseres Lehrgangs erfüllen Sie die Voraussetzung, die Zusatzbezeichnung „Mediator/in“ gemäß § 7a BORA zu führen.
Am 29.06.2012 haben Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung (MediationsG) verabschiedet. Mit dem neuen MediationsG und den damit vollzogenen Änderungen in der ZPO (§§ 253 Abs. 3 Nr. 1, 278 Abs. 5 ZPO) ist zukünftig jede Rechtsanwältin und jeder Rechtsanwalt gezwungen, theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Mediation zu erwerben.
Nutzen Sie dies auch als Chance auf einem neuen Markt!
Mediation (lat.: "Vermittlung") ist ein Konzept zum effektiven Umgang mit Konflikten, der darauf abzielt, einvernehmliche Lösungen selbst in ausweglos erscheinenden Situationen zu finden. Sie lernen die Mediation auch als integrierte Mediation kennen, wo die Mediation als eine Verstehensvermittlung gesehen wird (in Abgrenzung zur Lösungsvermittlung des Schlichters und des Streitentscheiders), welche in der Lage ist die gesamte (also nicht auf Fakten und Rechtslagen reduzierte) Komplexität des Falles und der dahinter stehenden Personen einzubeziehen.
Mediator Arthur Trossen: "Das lernt man übrigens nur bei uns! Die Technik nennen wir präzises Zuhören!"
Warum ist Mediation für den Anwalt/die Anwältin so wichtig?
Mediation ist eine außergerichtliche Form der Lösung von Konflikten. Kennzeichnend für sie ist vor allem, dass die Beteiligten eines Konflikts eigenverantwortlich versuchen, eigene Lösungen zu finden. Dabei werden sie von einem unabhängigen Dritten (dem Mediator) unterstützt, der - anders als etwa ein Richter - keine Entscheidungsbefugnis besitzt. Mediationsverfahren sind offen für flexible und kreative Lösungen. Die Lösungen werden aus den Bedürfnissen heraus entwickelt und dann mit dem Recht verglichen.
Warum ist Mediation für Unternehmen wichtig?
Durch die Mediation erreichen Sie besonders im betrieblichen Bereich Fälle, die niemals vor Gericht landen würden (z.B. das nicht funktionierende Zusammenarbeit zwischen Abteilungen, Streitigkeiten am Arbeitsplatz im Vorfeld von Mobbing usw.). Mit den in der Mediation eingesetzten Methoden ist es möglich, auch in diesen Fällen konsensuale Lösungen zu entwickeln. Dies führt zur Steigerung der Arbeitseffizienz ganz zu Schweigen von der Vermeidung langwieriger Streitigkeiten, Betriebsklima und Kundenzufriedenheit werden optimiert, was eine Mitarbeiter- und Kundenbindung nach sich zieht und auch für die Entwicklung von innerbetrieblichen Strategien grundlegend nützlich ist. Ebenso ermöglicht dies eine Zeit- bzw. Kostenersparnis und erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit.
Direkt zu den Ausbildungsinhalte - Grundlehrgang Fachausbildung Mediation
Direkt zu den Ausbildungsinhalte - Vertiefungslehrgang Fachausbildung Mediation
Ausbildungsinhalte - Grundlehrgang Fachausbildung Mediation
Die Inhalte entsprechen der ZMediatAusbV-E und gehen mit den an die Verbände angepassten Standards der Integrierten Mediation über diese hinaus. Die verschiedenen spezifischen Einsatzmöglichkeiten der Mediation für RAe (Optimierung der anwaltlichen Beratung mit Mitteln der Mediation; Beratungsinhalte wg. § 253 Abs. 3 Ziff. 1 ZPO und vergleichbare Verfahrensvorschriften; Anwalt als Berater bzw. Beistand in der Mediation, Mediator im Mediationsverfahren) sind ein wesentlicher Teil der Ausbildung.
Einführung und Grundlagen, Verortung innerhalb der Verfahrenslandschaft, Terminologie, Systematik, Geschichtlicher Hintergrund, Definitionsversuche, Internationaler Überblick, Statistisches zur Wirksamkeit, Qualitätsmaßstäbe, Perspektiven
Charakteristik der Verfahren, Erkennen der Andersartigkeit der Mediation, Abgleich der Verfahrens mit der Konfliktstrategie, Erkennen der repräsentativen Kommunikationsmodelle, Ableitung der Prinzipien und Abgrenzung zu Eigenschaften (Wesen der Mediation)
Die Konfliktlösung in der Mediation
Grundlagen und Ziele der Mediation, Wirkungsweise und Methodik der Mediation (das Gesagte verstehen, das Verstandene vermitteln, das Vermittelte verhandelbar machen), Methoden, Techniken und Haltungen in einem Mediationskonzept, Werkzeugkoffer des Mediators, Systemik
Die Wahrnehmung, Konstruktivismus, Sinne und Denken, 3-er Schritt, Wahrnehmungsphänomene, Einflüsse auf die Kommunikation (Axiome, Ebenen, Anforderungen, Techniken, Einflüsse, Variablen), Phänomene (schriftliche Kommunikation), Interdependenz mit dem Denken, kognitionspsychologische Aspekte
Konflikt und Problem, Konflikteigenschaften, Konfliktverhalten, Arbeit mit der Dynamik des Konfliktes, Konfliktdimensionen, Konfliktlandkarten, Konfliktanalyse, Konflikttheorien, Hypothesen und Interpretationen, Trennung der Ebenen, Einflüsse auf Verhandlungen, Eskalation und Deeskalation, Konfliktevolution, Erlebniswelten, Autonomie und Abhängigkeiten, Umgang mit Komplexität (Erweitert gegenüber der juristischen Handhabung), präzises Zuhören als Tool
Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen, Bereitschaft, innere Haltung, Denkweisen, Nähe und Distanz, Vermittlungstechniken
Setting, Verhandlungsgrundsätze (Harvard Konzept), Motivation und Flow, Umgang mit Positionen, Interessen, Emotionen, Bedürfnisse, Optionen und Lösungen
Konflikt und Verfahren, die unterschiedlichen Mediationsverfahren, strategische und strukturelle Aspekte, Verhandlungsgegenstand, Verantwortlichkeiten, Verfahrensgrundsätze, Strukturierung, Prinzipien, Kombinationen
Die Einbeziehung und Anwendung von Recht und Gesetz
Bedeutung des Rechts in der Mediation, Haftungsrecht, Berufsrecht, Mediationsrecht, Selbstverständnis in den Rollenbildern, Formen (Güterichter, Cochemer Praxis, Altenkirchner Modell, Kooperative Praxis), Mediation im schriftlichen Bereich: Online-Mediation, anwaltliche Schriftsätze
Transfers, Haltung, Rollenverständnis, die verschiedenen Denkmachanismen, Erweiterung des juristischen Denkens, Super- und Intervision, Selbsterfahrung
Die Ausbildung geschieht nicht im klassischen Referatsstil, sondern erfolgt überwiegend durch praktisches Üben in Kleingruppen und Rollenspielen von konkreten Fällen aus der anwaltlichen Praxis. Sie erlernen die notwendigen Kommunikations- und Verhandlungstechniken durch die Präsenz mindestens eines Mediators. Teilnehmerbegrenzung auf max. 21 Teilnehmer!
Betreuung und Unterstützung durch Mediatorin Monika Trossen
Top-Mediator Arthur Trossen mit juristischem Background plus Präsenz eines 2. Mediators
Professioneller Bezug zur anwaltlichen Praxis
Teilnehmerbegrenzung auf max. 21 Teilnehmer!
Teilnahmegebühren - Grundlehrgang Mediation
90 Stunden Präsenzunterricht einschl. ausgedruckter (auch als PDF möglich) Skripten, Mittagsimbiss + Tagungsgetränke:
€ 2.690,- zzgl. ges. USt für alle Teilnehmer an unseren Fachanwaltslehrgängen
€ 2.990,- zzgl. ges. USt für alle übrigen Teilnehmer
Die Teilnahmegebühren können in max. 6 Raten ohne Aufpreis gezahlt werden!
Anmeldungformular Grundlehrgang Fachausbildung Mediation zur Erlangung des Titels "Mediator/in"
Zu den Teilnehmerstimmen - Grundlehrgang Fachausbildung Mediation