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Timestamp: 2016-10-21 09:18:26
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Matched Legal Cases: ['Art. 754', 'Art. 754', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 725', 'Art. 729', 'Art. 725', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 736', 'Art. 740', 'Art. 754', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 760', 'Art. 752', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 260', 'BGE', 'BGE', 'Art. 760', 'Art. 760', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 760', 'BGE']

4A_462/2009 vom 16. M�rz 2010
Exigences quant � la pr�cision des all�gations portant sur un dommage r�sultant du retard dans le prononc� de la faillite; prescription relative de la cr�ance qui en d�coule (art. 42 al. 2, art. 725 al. 2, art. 729b al. 2, art. 754, 755 et 760 al. 1 CO). Le dommage qui r�sulte d'un retard dans le prononc� de la faillite est d�termin� en comparant le montant du patrimoine de la soci�t� au moment de l'ouverture effective de la faillite avec celui qui existait au moment o� la faillite aurait d� �tre prononc�e. La valeur de liquidation des biens est d�terminante et non leur valeur d'exploitation, celle-ci n'�tant � ce stade plus d�cisive. Concernant la pr�cision des all�gations portant sur le dommage, qui ne consiste pas en une diminution des actifs, mais en une augmentation de l'endettement, des informations d�taill�es sur la valeur de liquidation des biens sont superflues. Si les exigences de l'art. 42 al. 2 CO relatives � l'estimation du dommage sont remplies, le tribunal doit se prononcer d'office, m�me si cette disposition n'est pas invoqu�e par la partie concern�e (consid. 3). Point de d�part du d�lai de prescription relatif des pr�tentions en responsabilit� du droit de la soci�t� anonyme des cr�anciers de la faillite qui font valoir le dommage de l'ensemble des cr�anciers (consid. 4). Faits � partir de page 323
Am 6. Oktober 1994 wurde �ber die Y. AG, die mit Kaviar handelte, der Konkurs er�ffnet und am 22. November 1994 das summarische Konkursverfahren angeordnet. Die Gesellschaft V. (Beschwerdef�hrerin 1) und die W. B.V. (Beschwerdef�hrerin 2) liessen sich im Konkurs Anspr�che abtreten gegen A. (Beklagter/Beschwerdegegner 1), B. (Beklagter/Beschwerdegegner 2) und C. (Beklagter/Beschwerdegegner 3) als Mitglieder des Verwaltungsrats und gegen die XZ. (nunmehr X. AG, Beklagte/Beschwerdegegnerin 4) als Revisionsstelle der konkursiten Gesellschaft. Die Beschwerdef�hrerinnen klagten beim Bezirksgericht March gegen die Beschwerdegegner 1 und 2 und die Beschwerdegegnerin 4 aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit nach Art. 754 f. OR wegen Konkursverschleppung auf Zahlung von Fr. 21'380'000.- nebst Zins sowie gegen die Beschwerdegegner 1-3 auf Zahlung von Fr. 1'161'456.90 wegen unrechtm�ssiger Bez�ge beziehungsweise R�ckzahlungsverpflichtung (Art. 754 und 678 OR). Nachdem das Kantonsgericht Schwyz ein erstes Urteil des Bezirksgerichts aufgehoben hatte, wies dieses am 25. September 2008 die Klage �ber Fr. 21'380'000.- infolge Verj�hrung und fehlender Substanziierung des Schadens ab. Das Kantonsgericht hielt die Forderung demgegen�ber nicht f�r verj�hrt, erachtete den Schaden aber wie das Bezirksgericht als nicht hinreichend substanziiert. BGE 136 III 322 S. 324
Das Bundesgericht heisst die von den Beschwerdef�hrerinnen angestrengte Beschwerde in Zivilsachen teilweise gut und weist die Sache an das Kantonsgericht zur�ck zur Durchf�hrung eines Beweisverfahrens betreffend den behaupteten Schaden zufolge Konkursverschleppung.
3. Die Beschwerdef�hrerinnen brachten im kantonalen Verfahren vor, sie h�tten den Schaden anhand der �berschuldungsdifferenz zwischen 31. Dezember 1993 und 30. September 1994 gest�tzt auf die Angaben der Revisionsstelle berechnet und eine Schadensberechnung zu Liquidationswerten sowie ein Sachverst�ndigengutachten angeboten. Ohnehin k�nne der Schaden nur gesch�tzt werden.
3.1.1 Was die Schadenssubstanziierung anbelangt, erwog die Vorinstanz, massgebend seien nicht die Fortf�hrungswerte gem�ss Zwischenbilanz, auf welche die Beschwerdef�hrerinnen abgestellt h�tten, sondern die zumal bei verderblichen Konsumg�tern erfahrungsgem�ss tieferen Liquidationswerte. Die Beschwerdegegner h�tten denn auch bereits im erstinstanzlichen Verfahren darauf hingewiesen, dass der tats�chliche Schaden allenfalls einen Bruchteil des eingeklagten Betrages ausmache. Nach Auffassung der Vorinstanz sind die Beschwerdef�hrerinnen die grundlegendsten Angaben schuldig geblieben, die es erlaubt h�tten, die Verm�gens- und Eigenkapitalentwicklung zwischen dem kl�gerischerseits als massgeblich erachteten Anfangszeitpunkt (Ende 1993) und der Konkurser�ffnung (6. Oktober 1994) zu berechnen. Die Beschwerdef�hrerinnen h�tten sich zur Feststellung der Gesellschaftspassiven im Konkurszeitpunkt auch nicht auf den Kollokationsplan berufen, obwohl ihnen dieser BGE 136 III 322 S. 325zug�nglich gewesen sei. In welcher H�he ein Schaden entstanden sei, k�nne daher nicht gesagt werden.
3.1.2 Die Vorinstanz erkannte, Art. 42 Abs. 2 OR helfe den Beschwerdef�hrerinnen nicht weiter, denn sie h�tten diese Vorschrift lediglich zur Festlegung des Stichdatums der Schadensanzeige, d.h. des Zeitpunkts angerufen, in welchem die �berschuldungsanzeige im Sinne von Art. 725 Abs. 2 bzw. Art. 729b Abs. 2 OR pflichtgem�ss h�tte erstattet werden m�ssen, nicht aber zum Schaden selbst. Da die Gegenpartei bereits mit der Klageantwort im erstinstanzlichen Verfahren die kl�gerische Schadensberechnung substanziiert bestritten und eine Aufzeigung der Ver�usserungswerte verlangt habe, verfange auch der Hinweis der Beschwerdef�hrerinnen auf die richterliche Fragepflicht nicht. Es gen�ge daher nicht, dass die Beschwerdef�hrerinnen in der Replik eine Liquidationsbilanz richterlichem Gutd�nken anheimgestellt h�tten. Mangels brauchbarer Berechnungsvorschl�ge der Beschwerdef�hrerinnen k�nne nicht von einer hinreichenden Klagespezifizierung gesprochen werden. Es sei auch nicht m�glich, die Verm�gensentwicklung ohne R�cksicht auf weitere Bilanzpositionen aufgrund des Hauptaktivums der konkursiten Gesellschaft, der Kaviarvorr�te, abzusch�tzen, da auch diesbez�glich keine Preisentwicklung aufgezeigt worden sei.
3.2 Besteht der Schaden - wie hier behauptet - in der Vergr�sserung der Verschuldung der Konkursitin, welche durch eine versp�tete Konkurserkl�rung entstanden ist (vgl. Art. 725 Abs. 2 und 729b Abs. 2 OR), im sogenannten "Fortf�hrungsschaden" zufolge Konkursverschleppung (B�CKLI, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, � 18 Rz. 369 f. S. 2488), so ist die tats�chlich eingetretene �berschuldung der Konkursitin mit jener zu vergleichen, die bei einem Konkurs zum fr�heren Zeitpunkt bestanden h�tte (BGE 132 III 342 E. 2.3.3 S. 348, BGE 132 III 564 E. 6.2 S. 575 f.).
3.2.1 Der Schaden, der durch eine verz�gerte Konkurser�ffnung entstanden ist, kann bundesrechtskonform in der Weise festgestellt werden, dass der aus den Buchhaltungsunterlagen ersichtliche Saldo im Zeitpunkt der Verletzung der Benachrichtigungspflicht mit dem (h�heren) Verlust im Zeitpunkt der tats�chlich erfolgten Konkurser�ffnung verglichen wird (Urteil des Bundesgerichts 4C.263/2004 vom 23. Mai 2005 E. 3, nicht publ. in: BGE 132 III 222). Es gilt also, den Verm�gensstand der Gesellschaft bei Konkurser�ffnung mit dem Verm�gen zu jenem Zeitpunkt zu vergleichen, auf welchen die BGE 136 III 322 S. 326eingeklagten Organe bzw. die Revisionsgesellschaft nach kl�gerischer Behauptung die Konkurser�ffnung bei pflichtgem�ssem Handelnh�tten herbeif�hren m�ssen. Zu diesem Zweck kann der �berschuldungsgrad einzig gest�tzt auf Liquidationswerte ermittelt werden, denn die Konkurser�ffnung zieht die Aufl�sung der Gesellschaft nach sich (Art. 736 Ziff. 3 OR) und deren Liquidation nach den Regeln des Konkursrechts (Art. 740 Abs. 5 OR). In diesem Stadium hat der Fortf�hrungswert, da der gew�hnliche Gesch�ftsbetrieb eingestellt wird, diesbez�glich seine Bedeutung verloren.
3.2.2 Wenn der Vorwurf dahin geht, der Konkurs sei verz�gert worden, darf der Schaden nach dem Gesagten nicht als Differenz zwischen dem Liquidationswert bei effektiver und dem Fortf�hrungswert zum Zeitpunkt der pflichtwidrig unterlassenen Benachrichtigung des Richters definiert werden (Urteile des Bundesgerichts 4C.58/2007 vom 25. Mai 2007 E. 2.5, in: SJ 2008 I S. 55 ff., 58; 4C.117/1999 vom 16. November 1999 E. 2b). Dabei kann nur der Teil des "Fortf�hrungsschadens" f�r die Ersatzpflicht relevant sein, der (ad�quat) kausal auf die Pflichtwidrigkeit des einzelnen Verwaltungsratsmitglieds zur�ckzuf�hren ist (B�CKLI, a.a.O., � 18 Rz. 369a S. 2489).
3.3 Soweit die Beschwerdef�hrerinnen vor Bundesgericht daran festhalten, die Vorinstanz verstosse mit ihrer Rechtsauffassung, massgeblich f�r die Schadensberechnung seien Liquidationswerte, gegen Art. 754 f. und 41 f. OR, ist die Beschwerde nach dem Gesagten unbegr�ndet. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen handelt es sich bei Aktiven und Passiven nicht um Werte, denen mit Bezug auf die Frage der �berschuldung und deren Ausmasses isoliert betrachtet Bedeutung zukommt, sondern um interdependente Elemente, welche den Bilanzwert der Gesellschaft bestimmen. Demgegen�ber trifft zwar zu, dass die Gesamtheit der rechtskr�ftig kollozierten Forderungen keine bundesrechtlich verbindliche Grundlage bildet, die der Schadensberechnung zugrunde zu legen w�re (BGE 132 III 342 E. 2.3.3 S. 348 mit Hinweisen). Da aber der "Fortf�hrungsschaden" belegt werden kann, indem man die effektive Konkursdividende mit der hypothetischen vergleicht, die bei rechtzeitiger Benachrichtigung des Richters zu erwarten gewesen w�re (Urteil des Bundesgerichts 4C.192/2003 vom 13. Oktober 2003 E. 3.3.; B�CKLI, a.a.O., � 18 Rz. 369a S. 2488 mit Hinweisen), kann der Gesamtheit der rechtskr�ftig kollozierten Forderungen zumindest als Indiz f�r die Vergr�sserung der �berschuldung Bedeutung zukommen, insbesondere, wenn die mutmassliche Konkursdividende BGE 136 III 322 S. 327bereits im ersten Vergleichszeitpunkt bei nahezu 0 % liegt, so dass sich aus dem Vergleich der mutmasslichen mit der tats�chlichen Konkursdividende der nicht privilegierten Konkursgl�ubiger nichts �bereine allf�llige Zunahme der �berschuldung infolge der Konkursverschleppung ableiten l�sst.
3.4.1 An den angef�hrten Stellen der Replik haben die Beschwerdef�hrerinnen in der Tat dargelegt, der Kaviarbestand sei in der Anzeige an den Konkursrichter vom 5. Oktober 1994 gleich wie im Schreiben der Revisionsstelle vom 4. M�rz 1994 an den Beschwerdegegner 1 nicht zu Konkursschleuder-, sondern zu Einstandspreisen eingesetzt worden. Zudem habe sich in der betreffenden Zeitspanne zwischen Januar und Oktober 1994 nicht nur die Schuldenlast um Fr. 21'380'000.- erh�ht, sondern zus�tzlich der Lagerbestand an Kaviar um 12'000 kg verringert, woraus sich ein zus�tzlicher Verlust ergebe, weshalb umso mehr gerechtfertigt sei, f�r die Schadensh�he gem�ss Art. 42 Abs. 2 OR auf die von der Beschwerdegegnerin 4 angegebenen Sch�tzungen per 31. Dezember 1993 und 6. Oktober 1994 im Sinne einer Minimalangabe abzustellen. Zu ber�cksichtigen sei n�mlich, dass zufolge der versp�teten Konkurser�ffnung 10'475 kg des Kaviarvorrates verdorben gewesen seien, wodurch sich die Verm�gensverminderung erh�he. Diesen Zusatzschaden bezifferten die Beschwerdef�hrerinnen auf der Grundlage des Verkaufspreises, der im Konkurs gel�st wurde, auf Fr. 1'732'373.-. Abschliessend anerboten die Beschwerdef�hrerinnen f�r eine Berechnung des Schadens nach Liquidationswerten zum Beweis ein Gutachten durch einen Sachverst�ndigen mit der Behauptung, dass sich dabei das von ihnen geschilderte Schadensbild ergeben w�rde.
3.4.2 Dass Sachvorbringen in der Replik prozessual versp�tet w�ren, ist dem angefochtenen Urteil nicht zu entnehmen. Werden diese beachtet, l�sst sich der Vorwurf, die Beschwerdef�hrerinnen h�tten ihre Sachvorbringen nicht hinreichend klar behauptet, weshalb ein BGE 136 III 322 S. 328substanziiertes Bestreiten und ein Beweis dar�ber nicht m�glich gewesen w�re, bundesrechtlich nicht halten. Eine Tatsachenbehauptung braucht nicht alle Einzelheiten zu enthalten; es gen�gt, wenn die Tatsache in einer den Gewohnheiten des Lebens entsprechenden Weise in ihren wesentlichen Z�gen oder Umrissen behauptet worden ist. Immerhin muss die Tatsachenbehauptung so konkret formuliert sein, dass ein substanziiertes Bestreiten m�glich ist oder der Gegenbeweis angetreten werden kann (vgl. BGE 117 II 113 E. 2).
3.4.3 Wie dargelegt haben die Beschwerdef�hrerinnen mit der Behauptung des real erzielten Verkaufserl�ses den Liquidationswert im Konkurszeitpunkt angegeben. Zudem haben sie den Umfang der Erh�hung der Passiven in der fraglichen Periode beziffert und zu quantitativen und qualitativen Ver�nderungen des Inventars Stellung bezogen, indem sie geltend machten, in Tat und Wahrheit resultiere ein zus�tzlicher Minderwert von Fr. 1'732'373.-, weil 10'475 kg Kaviar in der Zwischenzeit verdorben seien und sich der Lagerbestand durch Verkauf reduziert habe. Wenn sie auf dieser Grundlage behaupten, auch wenn man das Inventar f�r den Zeitpunkt des hypothetischen Konkurses auf der Basis der (realen) Liquidationswerte berechne, ergebe sich dasselbe Schadensbild, ein Schaden von Fr. 21'380'000.-, haben sie auf nachvollziehbare Weise dargelegt, worin sie den Schaden erblicken.
3.4.5 �berdies betont die Beschwerdegegnerin 4 selbst, sie habe aufgezeigt, dass im Konkurszeitpunkt der Restbetrag der nicht an die BGE 136 III 322 S. 329gesicherten Gl�ubiger gegangenen Aktiven minimal gewesen sei und riesige Passiven bestanden h�tten. Wenn die Beschwerdef�hrerinnen bei dieser Sachlage den Schaden zur Hauptsache mit der Erh�hung der Passiven im fraglichen Zeitraum begr�nden, die sie einer versp�teten Benachrichtigung des Richters zuschreiben, l�sst sich der Vorwurf, sie h�tten die exakte Bewertung der Aktiven vernachl�ssigt, erst recht nicht rechtfertigen, zumal eine nat�rliche Vermutung f�r die schadensstiftende Wirkung einer versp�teten �berschuldungsanzeige spricht (132 III 564 E. 6.3 S. 576 f. mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 4P.305/2001 vom 18. M�rz 2002 E. 2d) und der Schaden letztlich ohnehin nur gesch�tzt werden kann, da der Verm�gensstand beim behaupteten pflichtgem�ssen Verhalten notwendigerweise auf einer Hypothese beruht (B�CKLI, a.a.O., � 18 Rz. 373 S. 2490). Eine Schadenssch�tzung nach Art. 42 Abs. 2 OR hat somit im Rahmen richterlicher Rechtsanwendung von Amtes wegen zu erfolgen, ungeachtet der Frage, ob und zu welcher Schadensposition sich ein Gesch�digter darauf beruft.
4. Die Beschwerdegegner 1-3 und die Beschwerdegegnerin 4 wenden in ihren Beschwerdeantworten allerdings ein, die Annahme der Vorinstanz, die kl�gerischen Anspr�che seien nicht verj�hrt, sei bundesrechtswidrig. Darauf ist nunmehr einzugehen, da eine Aufhebung des angefochtenen Urteils wegen �berspannter Substanziierungsanforderungen nur in Frage kommt, wenn die Klage nicht ohnehin wegen Verj�hrung abzuweisen ist.
4.1 Nach Art. 760 Abs. 1 OR verj�hrt der Anspruch auf Schadenersatz gegen die nach den Art. 752 ff. OR verantwortlichen Personen in f�nf Jahren vom Tage an, an dem der Gesch�digte Kenntnis vom Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat, jedenfalls aber mit dem Ablauf von zehn Jahren, vom Tage der sch�digenden Handlung an gerechnet. Fristausl�sende Schadenskenntnis BGE 136 III 322 S. 330liegt vor, wenn der Gesch�digte die Existenz eines Schadens sowie dessen Beschaffenheit und wesentlichen Merkmale, d.h. alle tats�chlichen Umst�nde kennt, die geeignet sind, eine Klage zu veranlassen und zu begr�nden (BGE 116 II 158 E. 4a S. 160 f.; vgl. auch BGE 131 III 61 E. 3.1.1 S. 68; je mit Hinweis). Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Gesch�digte tats�chlich Kenntnis vom Schaden hat, nicht mit demjenigen, in welchem er bei Anwendung der nach den Umst�nden gebotenen Aufmerksamkeit ausreichende Kenntnis vom Schaden h�tte erlangen k�nnen (BGE 111 II 55 E. 3a S. 57 f.; vgl. auch BGE 131 III 61 E. 3.1.2 S. 68).
4.3 Soweit die Beschwerdegegner 1-3 anf�hren, die Gesellschaft habe schon anl�sslich der Generalversammlung vom 9. November 1993 Kenntnis der Falschbewertung gehabt, und r�gen, die Vorinstanz habe auf unhaltbare Weise festgestellt, der Nachweis konkreter Schadenskenntnis der Gl�ubigergesamtheit bzw. Konkursverwaltung, namentlich betreffend Zahlung an den Drittbeklagten, sei ihnen nicht gelungen, kritisieren sie ohne n�here Begr�ndung die f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen (Art. 105 Abs. 1 BGG) BGE 136 III 322 S. 331Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz und sind damit nicht zu h�ren. Auch die Beschwerdegegnerin 4 beschr�nkt ihre Ausf�hrungen hinsichtlich der ihrer Ansicht nach zu Unrecht verneinten Verj�hrung weitgehend auf unzul�ssige appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil, indem sie ihren rechtlichen Vorbringen, ohne gleichzeitig substanziierte Sachverhaltsr�gen zu erheben, Umst�nde zugrunde legt, die im angefochtenen Urteil keine St�tze finden. Darauf ist nicht einzutreten. Soweit sie anf�hrt, die Vorinstanz habe ihre Ausf�hrungen in der Berufungsantwort weitgehend unbeachtet gelassen, l�sst sie dazu jeglichen Aktenhinweis missen, weshalb die R�ge unbeachtet bleiben muss.
4.4 Hinreichende Kenntnis ist f�r die aktienrechtliche Verantwortlichkeitsklage aus mittelbarer Sch�digung nach Lehre und Rechtsprechung regelm�ssig gegeben, wenn der Kollokationsplan und das Inventar zur Einsicht aufgelegt worden sind (BGE 122 III 195 E. 9c S. 202 f.; BGE 111 II 164 E. 1a S. 167; je mit Hinweis). Aufgrund besonderer Umst�nde kann der Gesch�digte im Einzelfall die n�tige Kenntnis jedoch auch schon fr�her erlangen (BGE 116 II 158 E. 4a S. 161). Keinesfalls aber kann die f�nfj�hrige (relative) Verj�hrung f�r Verantwortlichkeitsanspr�che der Gesamtheit der Gl�ubiger, welche einem Gesellschaftsgl�ubiger nach Art. 260 SchKG abgetreten wurden, einsetzen, bevor �ber die Gesellschaft der Konkurs er�ffnet wurde (BGE 122 III 195 E. 9c S. 202 mit Hinweis), denn die Forderung der Gesamtheit der Gl�ubiger ist nicht einklagbar, bevor �ber die Gesellschaft der Konkurs er�ffnet wurde (vgl. schon BGE 87 II 293 E. 4 S. 297 ff.; Urteil des Bundesgerichts 4A_174/2007 vom 13. September 2007 E. 5.2; CORBOZ, in: Commentaire romand, Code des obligations, Bd. II, 2008, N. 20 f. zu Art. 760 OR; ungenau WIDMER/GERICKE/WALLER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 3. Aufl. 2008, N. 5 zu Art. 760 OR, die unter Hinweis auf das zit. Urteil 4A_174/2007 erw�hnen, die relative Verj�hrungsfrist beginne f�r die Abtretungsgl�ubiger mit der Konkurser�ffnung, wobei sie dennoch unter Hinweis auf BGE 122 III 202 zutreffend anf�hren, in Bezug auf den Anspruch der Gl�ubiger aus mittelbarer Sch�digung habe die Praxis pr�zisiert, dass die Frist f�r die Gl�ubiger erst mit der Auflage des Kollokationsplans und des Inventars zur Einsicht zu laufen beginne).
4.5 An dieser Rechtsprechung hat BGE 132 III 342 nichts ge�ndert (vgl. zit. Urteil 4A_174/2007 E. 5.2). Darin wurde vielmehr erkannt, BGE 136 III 322 S. 332dass den verantwortlichen Organen unter Vorbehalt der Gl�ubigerbenachteiligung diejenigen Einreden auch im Konkurs der Gesellschaft gegen�ber der Gesamtheit der Gl�ubiger erhalten bleiben sollen, die vor der Konkurser�ffnung der Gesellschaft entstanden sind, namentlich die Befugnis zur Verrechnung mit Gegenforderungen, welche schon vor Er�ffnung des Konkurses entstanden sind (E. 4). Es bleibt aber dabei, dass im Konkurs der eigene Anspruch der Gesellschaft durch denjenigen der Gl�ubigergesamtheit abgel�st wird mit dem Zweck, diejenigen Einreden auszuschliessen, welche den Abtretungsgl�ubigern gegen�ber nicht gerechtfertigt sind. Dass unter diesen Ausschluss die Einrede der relativen Verj�hrung fallen muss, soweit sie der Gesellschaft entgegengehalten werden k�nnte, versteht sich ohne Weiteres, da die zur Verantwortung gezogenen Organe nicht von ihrer eigenen Unt�tigkeit profitieren sollen und die Abtretungsgl�ubiger vor Konkurser�ffnung die Verj�hrung nicht unterbrechen k�nnen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4C.363/2006 vom 13. M�rz 2007 E. 4.3; anders betr. die absolute Verj�hrung, die mit der sch�digenden Handlung zu laufen beginnt).
4.6 Da ein Anspruch der Gl�ubigergesamtheit zur Debatte steht, kann es entgegen der Meinung der Beschwerdegegner 1-3 nicht auf die Kenntnis der Gesellschaft selbst ankommen und die Verj�hrung jedenfalls nicht vor Konkurser�ffnung beginnen. Auch der Ablauf der Eingabefrist f�r die Konkursforderungen kann nicht ausschlaggebend sein. Dass auch bei fr�herer Durchf�hrung des Konkurses mit einer Konkursdividende von 0 % zu rechnen war, wie die Beschwerdegegnerin 4 einwendet, sagt mit Bezug auf die Erh�hung der Unterdeckung im Zeitraum zwischen pflichtwidrig unterlassener Konkursanmeldung und tats�chlich er�ffnetem Konkurs nichts aus, liegt der Schaden doch nicht in der Konkursdividende, sondern in der Vergr�sserung der �berschuldung. Zu Unrecht beanstandet die Beschwerdegegnerin 4 auch die Alternativbegr�ndung der Vorinstanz, wonach der Verj�hrungsbeginn nebst Kenntnis des Schadens und des Ersatzpflichtigen implizit auch jene der Pflichtverletzung voraussetzt, als Verstoss gegen Art. 760 Abs. 1 OR. Bereits aus der allgemeinen Umschreibung des "Schadens" als Differenz zwischen dem gegenw�rtigen (effektiven) und dem hypothetischen (h�heren) Verm�gensstand ohne das sch�digende Ereignis (vgl. E. 3.2 hiervor) ergibt sich, dass Kenntnis des Schadens ohne Kenntnis der sch�digenden Handlung kaum denkbar ist. BGE 136 III 322 S. 333