Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20ZR%2023/78
Timestamp: 2019-10-22 20:28:04
Document Index: 355359447

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 287', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 287', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 287', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 30.11.1979 - V ZR 23/78 - dejure.org
BGH, 30.11.1979 - V ZR 23/78
https://dejure.org/1979,737
BGH, 30.11.1979 - V ZR 23/78 (https://dejure.org/1979,737)
BGH, Entscheidung vom 30.11.1979 - V ZR 23/78 (https://dejure.org/1979,737)
BGH, Entscheidung vom 30. November 1979 - V ZR 23/78 (https://dejure.org/1979,737)
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Gebrauchsvorteile - Anfechtung - Zinsen - Darlegungspflicht
VersR 1980, 194
WM 1980, 85
Zur Feststellung der Höhe des allgemein üblichen Zinssatzes kann der Tatrichter von der Möglichkeit einer Schätzung nach § 287 Abs. 1 ZPO Gebrauch machen (vgl. BGH, Urteile vom 18. Februar 2002 - II ZR 355/00, WM 2002, 909, 911 und vom 30. November 1979 - V ZR 23/78, WM 1980, 85).
Es hätte sich die Frage stellen müssen, ob insoweit mit der Zinsforderung nicht ein Schaden geltend gemacht wurde, wie er sich typisch daraus ergibt, daß Eigenkapital in solcher Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt geblieben, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt worden wäre (BGH Urteil vom 30. November 1979 - V ZR 23/78 = VersR 1980, 194).
Mit diesem Vortrag ist der Zinsschaden hinreichend dargelegt; denn der geltend gemachte Schaden ergibt sich typischerweise daraus, daß das Eigenkapital in solcher Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt geblieben, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt worden wäre (…vgl. BGH, Urt. v. 8. November 1973 - III ZR 161/71, WM 1974, 128, 129; v. 30. November 1979 - V ZR 23/78, WM 1980, 85).
So ist auch für den geschädigten Anleger anerkannt, dass nach allgemeiner Lebenserfahrung Eigenkapital ab einer gewissen Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt wird (BGH, Urteil vom 02.12.1991, II ZR 141/90, WM 1992, 143, 144; BGH, Urteil vom 30.11.1979, V ZR 23/78, WM 1980, 85; BGH, Urteil vom 08.11.1973, III ZR 161/71, WM 1974, 128, 129).
Zur Feststellung der Höhe des allgemein üblichen Zinssatzes kann der Tatrichter von der Möglichkeit einer Schätzung nach § 287 Abs. 1 ZPO Gebrauch machen (vgl. BGH, Urteil vom 18.02.2002, II ZR 355/00, WM 2002, 909, 911; BGH, Urteil vom 30.11.1979, V ZR 23/78, WM 1980, 85).
Der geschädigte Anleger kann sich auf die allgemeine Lebenserfahrung berufen, dass Eigenkapital ab einer gewissen Höhe erfahrungsgemäß nicht ungenutzt liegen bleibt, sondern zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt wird (…BGH, Urt. v. 02.12.1991 - II ZR 141/90, WM 1992, 143, 144; BGH, Urt. v. 30.11.1979 - V ZR 23/78, WM 1980, 85;… BGH, Urt. v. 08.11.1973 - III ZR 161/71, WM 1974, 128, 129).
Zur Feststellung der Höhe des allgemein üblichen Zinssatzes kann der Tatrichter von der Möglichkeit einer Schätzung nach § 287 Abs. 1 ZPO Gebrauch machen (…vgl. BGH, Urt. v. 18.02.2002 - II ZR 355/00; BGH, Urt. v. 30.11.1979 - V ZR 23/78, WM 1980, 85).
Auch mag es in der Regel zu einem allgemein üblichen Zinssatz angelegt werden (vgl. hierzu BGH, WM 1994, 128, 129; 1980, 85; 1992, 143, 144).
BGH, 24.02.1995 - V ZR 244/93
Anspruch gegen den Vorkaufsberechtigten auf Leistung mit dem Erstkäufer …
Danach ist davon auszugehen, daß derartige Beträge erfahrungsgemäß hochverzinslich angelegt werden (Senatsurt. v. 30. November 1979, V ZR 23/78, VersR 1980, 194).
OLG Köln, 12.01.1993 - 23 U 11/92
Feststellungsklage des Testamentsvollstreckers bzgl. der Dauer eines …