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Timestamp: 2019-05-24 10:17:08
Document Index: 254995035

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 37', '§ 38', '§ 58', '§ 58', '§ 58', '§ 58', '§ 58', '§ 58', '§ 440', '§ 434', '§ 237', '§ 237', '§ 38', '§ 58', '§58', '§58']

1Jahr AlG-Leisung vorbei,Einladung jedoch im Urlaub | Erwerbslosenforum Deutschland
1Jahr AlG-Leisung vorbei,Einladung jedoch im Urlaub
Themenstarter Ich1
Datum Start 13 Juli 2013
1jahr algleisung einladung urlaub
ich bin einwenig verunsichert.
Die Leistungen für ALG1 sind bald ( eine Überweisung bekomme ich noch ) vorbei ( 1 Jahr ist ja dann rum )
... der letzte Termin bei meinem Sachbearbeiter ist ein paar Wochen her.
Damals erklärte ich ihm, dass ich zu einem gewissen Zeitpunkt ( nach dem einen Jahr Leistungserhalt ) in Urlaub bin.
Seine Aussage, dass dies kein Problem darstellt.
Ich habe ( da ich zu diesem Zeitpunkt kein weitere Unstützung mehr erhalten werde ) kein Antrag auf Urlaub gestellt.
Nun habe ich genau in diesen Zeitrahmen eine Einladung zum Gespräch bekommen.
Soll ich jetzt schon mich melden, dass ich zu diesem Zeitpunkt in Urlaub bin?
Kann ich mich danach erklären, dass ich evt. nicht mehr arbeitssuchend bin?
Können Sie mir dann im Nachhinein, eine Rückzahlung sanktionieren?
Also vielleicht ist es so besser verständlich (fiktive Angaben)
Letzte Auszahlung im Januar
Nächste Einladung für einen Besprechungstermin im Februar..
Da ist jedoch die Person aus Urlaubsgründen nicht anwesend, da keine Leistungen mehr bezogen.. wurde auch kein Urlaubsantrag gestellt.
Ist man nach dem einjährigen Arbeitslosengeld zu irgendetwas verpflichtet ?
Ich danke Euch für all Eure Mühe u. wünsche allen tolles Wochenende, Ich1
Wenn du keine Leistungen mehr beziehst, kannst du in deiner Freizeit machen was du willst, auch in den Urlaub fahren.
Solltest du allerdings im Bezug von Alg2 sein, wirst du jeder Aufforderung nachkommen müssen dich zu melden. Tust du dies nicht, werden dir Leistungen bei nicht genehmigter Ortsabwesenheit versagt. Im Alg2 gibt es keinen Urlaub und du hast auch keinen Anspruch drauf.
apfelkuchen225 schrieb:
Im Alg2 gibt es keinen Urlaub und du hast auch keinen Anspruch drauf.
Hallo apfelkuchen, bist Du sicher?
Ich meinte, mal gelesen zu haben, dass es im ALG II - Bezug Anspruch auf 3 Wochen Urlaub gibt. Nun bin ich gespannt, was die anderen User schreiben!
wow.. Du bist ja suuuper schnell.
Nein, ich werde keine weiteren Gelder bekommen.. bzw. habe ich auch nicht beantragt.
Sollte ich mich jetzt schon melden, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend bin...
Um auf das Beispiel zu zeigen.. wenn Mitte Januar nun die Einladung im Briefkasten landete.. Ende Januar der letzte Zahlungseingang zu erwarten ist.. und im Februar der Termin ist.
Gibt es Vorteile für mich, weiterhin in der Datei als arbeitsssuchend ( ohne Leistungserhalt )zu bleiben.. ?
Oder gar Nachteile ?
Ich hoffe du bist schon darüber informiert, dass es wichtig ist, dass du als Arbeitlose ohne Bezug weiterhin gemeldet bist.
Es geht wegen der Anwartschaftszeit für deine spätere Rente.
Damit keine Fehlzeiten entstehen, ist dies wichtig.
1 Monat Fehlzeit wo du nicht gemeldet bist, kann schon ein Grund sein, wieso man dir die Erwerbsunfähigkeitsrente versagen kann.
Da du dann deine Anwartschaftszeit nicht erfüllt hast, die dafür aber notwendig ist.
Falls du jemals darauf angewiesen sein solltest.
Du kannst nicht einfach so in den Urlaub gehen, ohne eine Ortsabwesenheit zu beantragen.
Ortsabwesenheit muss nach wie vor von deinem SB genehmigt werden.
nein .. bisher bin ich darüber noch nicht informiert worden.
Vielleicht kommt das noch, eben mit diesem Termin.
O.k. wie sollte ich nun reagieren ?
Meinem SB über meinen Urlaub informieren ?
Nun steht doch dieser Termin schon.. was kann passieren?
Wenn jemand weiterhin als arbeitssuchend gemeldet ist UND keine Leistungen bezieht, bekommt dieser auch öfters Einladungen zu Gesprächen.. ???
Oder sind es "nur" noch Vermittlungsvorschläge ?
Jetzt bin ich doch einwenig irritiert
wenn du nicht im leistungsbezug stehst, sondern nur arbeitssuchend, dann musst du keine ortsabwesenheit beantragen. du kannst einfach gehen. wenn du möchtest kannst du dem sb einfach vorher bescheid sagen, dass du für 2-3 wochen nicht da bist, da du mit der familie im urlaub bist. in der zeit bist du dann halt nicht arbeitssuchend. oder du fährst einfach. eventuelle angebote können freunde dir immer noch zuschicken.
ortsabwesenheit im leistungsbezug muss beantragt werden. allerdings hat man keinen anspruch auf gewährung. es gibt keinen urlaub im sgb2.
diese Zeilen beruhigen mich .. wenn ich ehrlich bin.
Wenn man denn weiterhin arbeitssuchend ist, jedoch ohne Leistungsbezug.. bekommt man dann auch Einladungen zu Gesprächsterminen ?
Dazu sagt das Merkblatt:
Einen Urlaubsanspruch im eigentlichen Sinne, wie er
Arbeitnehmern während des Beschäftigungsverhältnisses
zusteht, haben Sie als Empfängerin/Empfänger von
Arbeitslosengeld II nicht. Sie können sich aber mit
vorheriger Zustimmung Ihrer Ansprechpartnerin/Ihres
Ansprechpartners für insgesamt 3 Wochen im Kalender-
jahr außerhalb Ihres Wohnortes aufhalten, also auch ins
Ausland verreisen (so genannte Ortsabwesenheit).
Allerdings darf die Zustimmung nur erteilt werden, wenn
durch die Abwesenheit Ihre berufliche Eingliederung nicht
beeinträchtigt wird. Eine Verlängerung ist grundsätzlich
https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/SGB-II-Merkblatt-Alg-II.pdf#page=62
O.k. wie sollte ich nun reagieren?
Wenn du nicht arbeitslos bist, also auch keine Leistungen beziehst, gilt für dich die EAO auch nicht. Denn die gilt für Arbeitslose, also für welche, die Leistungen beziehen und der Vermittlung zur Verfügung stehen (müssen).
Wenn du am 31.7. dein letztes ALG bekommst und dein Anspruch dann ab 1.8. ausläuft, kannst du auch auf Weltreise gehen.
Du bist ab dann weder bedürftig noch anspruchsberechtigt auf ALG.
Du bist ganz frei (mußt es dir aber leisten können).
Ich würde wegen dieser Einladung ganz kurz zurückantworten:
Etwa: Mein Anspruch auf ALG läuft am xxx. aus. Ich bitte um Berücksichtigung und einen neuen Termin für ein Gespräch... Termin anbieten....
Dass du weiterhin arbeitssuchend bist, ist gut.
Man wird mit dir nun neu vereinbaren wollen, wie man die Arbeitssuche zukünftig gestaltet. Das kann man auch noch ein paar Wochen später.
was @apfelkuchen im Beitrag#7 schrieb, ist so nicht richtig.
Du brauchst nicht irritiert zu sein.
Es geht um 3 oder 4 Wochen Urlaub.
Es geht nicht um Rente, nicht um EM und nicht um den Weltuntergang.
Ich verstehe echt nicht, warum du wegen eines Urlaubs von 3-4 Wochen im Anschluß an die ALG-Zeit solche Geschütze und Bedenken und Eventualitäten auffährst.
Ob jemand wegen 1 Monat keine Anwartschaft erfüllt hat???
Wie alt ist denn der TE?---
Und was ist, wenn die Welt untergeht oder die Regierung schnell die Gesetze ändert?
Kannst du das bitte mit entspr. Rechtsgrundlage belegen?
Und was wäre, wenn der TE doch fährt?
Er bleibt doch --arbeitsuchend-- gemeldet und will auch Angebote haben. Aber eben mal paar Wochen später----
So nach meiner Auffassung, ist es ja nicht das schlechteste, weiterhin Vorschläge von seiten des Arbeitsamtes zu bekommen.
Ich weiß dass es nicht um Rente geht. Es ist aber so. Soll sich doch diese Userin selber bei der Rentenkasse erkundigen, welche Nachteile ihr entstehen,wenn sie bei der AFA nicht arbeitslos gemeldet ist.
Auch wenn sie keine Leistungen bezieht.
Und genau diese Unterbrechungen und Lücken führen dazu, dass die Anwartschaftszeit nicht erfüllt ist.
Wenn du es nicht glaubst, dann gehe selber nach Berlin vor Ort und erkundige dich dort.
Welche Nachteile ihr damit entstehen, darüber soll sie sich beim Rententräger selber informieren.
Mit deiner Antwort, dass dieser Monat keine Auswirkung hat, das machst du dir zu leicht. Du befindest dich nicht in dieser Situation, also woher willst du das wissen. Hast du dich in Berlin informiert?
Wenn du ohne Genehmigung Ortsabwesend bist und es kommt heraus, dann kann eine Vermittlungssperre von 12 Wochen drohen.
Und diese Zeit kann dann als Anwartschaftszeit für Rente nicht angerechnet werden.
Du gehst einfach so leichtfertig mit diesem Thema um.
Es ist sehr leichtfertig von dir ohne Genehmigung der Ortsabwesenheit in den Urlaub zu fahren.
Aber hoffentlich fliegt es auf, dann wirst du schon sehen, welche Rechtsfolgen eintreten.
R6.8.1 Regelung ab dem 01.01.2009 (Vermittlungssperre)
Das Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente vom 21.12.2008 (BGBl. I S. 2917, in Kraft ab 01.01.2009) sieht u. a. vor, dass Arbeitslose, die kein Arbeitslosengeld beziehen (Nichtleistungsbezieher) nach § 38 Abs. 3 S. 2 und 3 SGB III für die Dauer von zwölf Wochen von der Arbeitsvermittlung ausgeschlossen werden, wenn sie den ihnen obliegenden Pflichten (z. B. nach dem Gesetz oder der Eingliederungsvereinbarung nach § 37 Abs. 2 SGB III) nicht nachkommen, ohne dafür einen wichtigen Grund zu haben. Die Verhängung der zwölf Wochen andauernden Vermittlungssperre nach § 38 Abs. 3 SGB III hat den Verlust der Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit zur Folge >>(SGB VI § 58 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 R4). Damit ist die Zeit der Vermittlungssperre keine Anrechnungszeit wegen Arbeitslosigkeit nach § 58 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 SGB VI. Das gilt selbst dann, wenn Versicherte während des Zeitraums der Vermittlungssperre die übrigen Voraussetzungen, insbesondere das Vorliegen objektiver und subjektiver Arbeitslosigkeit i. S. des SGB III, erfüllen sollten.
Für die von einer Vermittlungssperre betroffenen arbeitslosen Nichtleistungsbezieher kann unter bestimmten Voraussetzungen lediglich die Berücksichtigung dieses Zeitraumes als sog. unschädlicher Überbrückungstatbestand i. S. des § 58 Abs. 2 SGB VI in Betracht kommen >>(SGB VI § 58 Abs. 2 R4.2.1). Denn hier kommt es - anders als bei einer Berücksichtigung als Anrechnungszeit nach § 58 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 SGB VI - auf eine Meldung bei der zuständigen Agentur für Arbeit nicht an. Zeiten einer Vermittlungssperre sind von der Bundesagentur für Arbeit zu melden >>(SGB VI § 58 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 R18).
Nach der ebenfalls zum 01.01.2009 eingeführten Übergangsregelung des § 440 SGB III (früher § 434s Abs. 2 S. 2 SGB III) gilt die Sanktionsmöglichkeit einer zwölfwöchigen Vermittlungssperre nicht für den von § 237 Abs. 5 SGB VI erfassten Personenkreis (Vertrauensschutzregelung) >>(SGB VI § 237 R6.2). Für diese Nichtleistungsbezieher gilt die bisherige Regelung des § 38 Abs. 4 S. 2 SGB III i. d. F. bis zum 31.12.2008 fort, wonach sie nach Ablauf von drei Monaten bei der Agentur für Arbeit von der Arbeitsvermittlung abgemeldet werden, wenn sie ihr Vermittlungsgesuch nicht erneuert haben >>(SGB VI § 58 Abs. 1 S. 1 Nr. 3
@Ich1: Stimmt das wirklich so?
Also letzte Alg1-Überweisung am 29.06. für Juni, und der Termin jetzt im Juli?
Wo siehst du denn da die Problematik?
Die 12-wöchige Vermittlungssperre hat zur Folge, das diese Zeit nicht als Anrechnungszeittatbestand gem. §58. Abs. 1 Satz Nr. 3 SGB VI an die Rentenversicherung gemeldet werden kann. Auch bei erneuter Arbeitslosmeldung nach der Vermittlungssperre kann eine Anrechnung für die Zukunft nur erfolgen, wenn Sie sich während der Vermittlungssperre fortlaufend und ernsthaft um Arbeit bemühen und dies gegenüber dem zuständigen Rentenversicherungsträger nachweisen.
Nach den Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung ist es erforderlich, je Kalenderwoche in der Regel zwei schriftliche Bewerbungen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden abzusenden. Diese Bewerbungen müssen sich auf die Beschäftigungen beziehen, die Sie nach Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten auch tatsächlich ausüben können. Die Eigenbemühungen sind durch entsprechende Unterlagen, vor allem durch Bewerbungsschreiben und entsprechenden Antwortschreiben lückenlos nachzuweisen.
Nur dann könnte die Rentenversicherung die Zeit der Vermittlungssperre als sog. unschädlichen Überbrückungstatbestand gem. §58 Abs. 2 SGB VI berücksichtigen, so dass eine anschließende Zeit der Arbeitslosigkeit als Anrechnungszeit in Betracht kommen kann.
@ silka beweise mal das Gegenteil!!!!!!
Die Problematik ist doch, sie hat keine Ortsabwesenheit beantragt.
Fährt in dieser Zeit in den Urlaub.
Aber Sie hat einen Meldetermin bekommen, zu der Zeit wo sie im Urlaub ist.
Sie meint einfach so, sie kann tun und lassen was sie will.
Zurecht kann ihr eine Vermittlungssperre von 12 Wochen drohen.
Diese Einladung zu einem Termin ist sicherlich darum, wie es weitergeht, wenn der ALG 1 Bezug endet.
Und silka schreibt es geht hier nicht um Rente. Die Auskunft wurde mir aber persönlich beim Rententräger gegeben, eine 1 Monatige Lücke kann schon dazu führen, dass man die Anwartschaftszeit für eine Erwerbungsunfähigkeitsrente nicht erfüllt hat, falls man darauf angewiesen wäre.
Diese silka unterstellt einem doch, ,man würde falsche Asukünfte geben.
Derweil ist silka diejenige die falsche Informationen gibt.
Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, dass sie sich persönlich beim Rententräger direkt in einem Gespräch beraten lassen soll, wie es sich bei ihr auswirkt.
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