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Timestamp: 2020-01-28 05:33:44
Document Index: 89157540

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 11', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 11']

Convenzione d’esecuzione del 22 luglio 1971 dell’accordo conchiuso tra il Consiglio federale svizzero e l’Unione internazionale delle telecomunicazioni per determinare lo statuto giuridico di questa organizzazione in Svizzera
Art. 6 Statut des représentants autres que les représentants...
Art. 7 Immunités et facilités accordées aux fonctionnaires n...
zum Abkommen zwischen dem Schweizerischen Bundesrat
und dem Internationalen Fernmeldeverein zur Regelung
Abgeschlossen am 22. Juli 1971
In Kraft getreten am 22. Juli 1971
Art. 1 Ein— und Ausfuhr von Waren
Der Schweizerische Bundesrat anerkennt, soweit es ihn betrifft, dass die Verbote und Einschränkungen über die Ein— und Ausfuhr von Waren nicht anwendbar sind auf Gegenstände, die zum dienstlichen Gebrauch des Internationalen Fernmeldevereins bestimmt und die zur einwandfreien Ausübung seiner Tätigkeit notwendig sind, unter Vorbehalt der Bestimmungen allgemeiner internationaler Konventionen und von Massnahmen auf dem Gebiete des Gesundheitswesens, wobei es sich versteht, dass es Sache des Vereins ist, von jedem andern interessierten Staate die gegebenenfalls notwendige Zustimmung selbst einzuholen.
1. Dem Verein darf keine Steuer auf dem Mietzins auferlegt werden, den er für Räumlichkeiten zahlt, die von ihm gemietet und von seinen Dienststellen benützt werden.
2. Bei der eidgenössischen Warenumsatzsteuer, ob im Preise eingerechnet oder offen überwälzt, gilt die Befreiung indessen nur für Bezüge, die für den amtlichen Gebrauch des Vereins erfolgen und wenn der Rechnungsbetrag für ein und denselben Bezug 100 Schweizerfranken übersteigt.
Art. 3 Freie Verfügung über die Kapitalien
1. Der Verein kann Inhaber von Konten in allen Währungen sein.
2. Der Verein kann seine Guthaben, Devisen, Bargeld und andere bewegliche Werte frei aus der Schweiz ins Ausland überweisen.
3. Der Verein kann sämtliche in seinem Besitze befindlichen Devisen und Barmittel in eine andere Währung konvertieren.
4. Der Schweizerische Bundesrat wird den Bestimmungen der vorstehenden Absätze dieses Artikels bei seinen Verhandlungen mit ausländischen Regierungen über den Zahlungs— und Warenverkehr Rechnung tragen.
Art. 4 Pressemitteilungen
Dem Verein stehen für seine unmittelbar oder mittelbar für Presse und Radio bestimmten Mitteilungen jene Vorzugstarife zu, die nach dem internationalen Fernmeldeübereinkommen1 auf Pressemitteilungen Anwendung finden.
1 Heute: Internationaler Femmeldevertrag vom 6. Nov. 1982 (SR 0.784.16), sowie die Konstitution und die Konvention der Internationalen Fernmeldeunion vom 22. Dez. 1992 (SR 0.784.01/.02).
Art. 5 Visa
1. Zur Erleichterung der Einreise der in den Artikeln 11, 12, 14, 16, 17 und 18 des Abkommens1 aufgezählten Personen werden die Botschaften und Konsulate der Schweiz in allen Fällen, wo ein Einreisevisum nötig ist, die allgemeine vorherige Weisung erhalten, dieses gegen Vorweisung des Reisepasses oder eines andern, gleichwertigen Identitäts und Reiseausweises sowie eines die Eigenschaft des Gesuchstellers in bezug auf den Verein hinreichend beweisenden Dokumentes zu erteilen.
2. Die Botschaften und Konsulate der Schweiz werden angewiesen, das Visum unverzüglich zu erteilen und zwar gebührenfrei und ohne die persönliche Anwesenheit des Gesuchstellers zu verlangen.
3. Die Bestimmungen von Artikel 18 des Abkommens und dieser Artikel sind auf analoge Weise auch auf die Familienmitglieder des Betreffenden, wie sie in Artikel 23 des Abkommens umschrieben sind, anwendbar.
1 SR 0.192.120.278.41
Art. 6 Rechtsstellung der nichtständigen Vertreter
In Fällen, wo die Erhebung einer Steuer an die Wohnsitznahme des davon Betroffenen in der Schweiz geknüpft ist, werden die Zeiträume, während denen Vertreter der Mitglieder des Vereins bei dessen Haupt— und Nebenorganen und an den von ihm einberufenen Konferenzen zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben sich in der Schweiz befinden, nicht als Zeiträume der Wohnsitznahme betrachtet.
Art. 7 Immunitäten und Erleichterungen für nichtschweizerische Beamte
Die Beamten des Vereins, welche die schweizerische Staatsangehörigkeit nicht besitzen, geniessen folgende Befreiungen und Erleichterungen:
Befreiung von den Steuern des Bundes, der Kantone und Gemeinden gemäss den für das nichtschweizerische Personal der internationalen Institutionen in Genf geltenden Regeln;
Die Zollrevision des Gepäcks der in diesem Artikel behandelten Beamten des Vereins wird auf ein striktes Minimum beschränkt.
Art. 8 Militärdienst der schweizerischen Beamten
1. Der Generalsekretär des Vereins wird dem Schweizerischen Bundesrat die Liste derjenigen Beamten schweizerischer Staatsangehörigkeit übermitteln, die militärische Verpflichtungen zu erfüllen haben.
2. Der Generalsekretär des Vereins und der Schweizerische Bundesrat werden gemeinsam eine Liste einer beschränkten Zahl von Beamten schweizerischer Staatsangehörigkeit aufstellen, die auf Grund ihrer Tätigkeit dispensiert werden.
3. Im Falle der Einberufung anderer schweizerischer Beamter kann der Verein durch Vermittlung des Eidgenössischen Politischen Departementes um eine Aufschiebung des Aufgebotes oder um andere geeignete Massnahmen ersuchen.
Art. 9 Diplomatenpass
Die Beamten schweizerischer Staatsangehörigkeit, die den vom Generalsekretär des Vereins und vom Schweizerischen Bundesrat in gegenseitigem Einvernehmen bestimmten Kategorien angehören, haben, wenn sie sich im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit ins Ausland begeben oder dort Wohnsitz nehmen, das Recht auf einen vom Eidgenössischen Politischen Departement ausgestellten Diplomatenpass.
Diese Vereinbarung tritt in Kraft, sobald sie im Namen des Schweizerischen Bundesrates und im Namen des Internationalen Fernmeldevereins genehmigt worden ist.
Art. 11 Änderung der Vereinbarung
1. Diese Vereinbarung kann auf Verlangen der einen oder andern Partei geändert werden.
2. In diesem Falle werden sich die beiden Parteien über die an den Bestimmungen dieser Vereinbarung vorzunehmenden Änderungen verständigen.
3. Sollten die Verhandlungen nicht innerhalb eines Jahres zu einer Einigung führen, so kann die Vereinbarung von der einen oder andern Partei unter Einhaltung einer Frist von zwei Jahren gekündigt werden.
Geschehen und unterzeichnet in Genf, am 22. Juli 1971, in doppelter Ausfertigung.
Internationalen Fernmeldeverein:
AS 1971 1462
Convenzione d’esecuzione
e l’Unione internazionale delle telecomunicazioni per determinare
Conchiusa il 22 luglio 1971
Entrata in vigore il 22 luglio 1971
Art. 1 Importazione e esportazione di merci
Il Consiglio federale svizzero riconosce, per quanto lo concerne, che i divieti e le limitazioni alle importazioni e esportazioni di merci non sono applicabili agli oggetti destinati all’uso ufficiale dell’Unione internazionale delle telecomunicazioni e necessari al suo buon esercizio, riservate le disposizioni delle convenzioni internazionali di carattere generale e i provvedimenti sanitari, inteso che spetta all’Unione d’ottenere da ogni altro Stato interessato l’eventuale necessario consenso.
1. L’Unione non può essere soggetta a imposte per la pigione ch’essa paga per locali condotti da essa e occupati dai suoi servizi.
2. Per quanto concerne l’imposta federale sulla cifra d’affari, inclusa nei prezzi o traslata in modo appariscente, l’esenzione è ammessa soltanto per gli acquisti destinati all’uso ufficiale dell’Unione, a condizione che la somma fatturata per un solo e medesimo acquisto superi 100 franchi svizzeri.
Art. 3 Libera disposizione dei fondi
1. L’Unione può essere titolare di conti in qualsiasi valuta.
2. L’Unione può trasferire liberamente i suoi fondi, divise, numerari e altri valori mobili, dalla Svizzera all’estero.
3. L’Unione può convertire in altra valuta qualsiasi divisa e numerario in suo possesso.
4. Il Consiglio federale svizzero, in occasione di trattative con governi stranieri circa il trasferimento di fondi e di merci, terrà conto delle disposizioni dei precedenti paragrafi del presente articolo.
Art. 4 Comunicazioni stampa
L’Unione beneficia, per le sue comunicazioni destinate alla stampa e alla radiodiffusione, sia direttamente sia indirettamente, delle tariffe di favore applicabili alle comunicazioni stampa, conformemente alla Convenzione internazionale delle telecomunicazioni1.
Art. 5 Visti
1. Nell’intento di agevolare l’entrata in Svizzera alle persone menzionate negli articoli 11, 12, 14, 16, 17 e 18 dell’accordo1 le ambasciate e i consolati di Svizzera riceveranno, per tutti i casi in cui è necessario un visto d’entrata, una istruzione preventiva e generale di concedere tale visto mediante presentazione del passaporto o di un altro titolo equivalente d’identità e di viaggio, come anche di un documento sufficiente ad attestare la qualità del richiedente nei confronti dell’Unione.
2. Alle ambasciate e al consolati di Svizzera sarà data l’istruzione di concedere il visto senza ritardo o termine e senza esigere che il richiedente si presenti di persona o che le rispettive tasse siano pagate.
3. Le disposizioni dell’articolo 18 dell’accordo e del presente articolo si applicheranno, in condizioni analoghe, al membri della famiglia dell’interessato menzionati all’articolo 23 dell’accordo.
Art. 6 Statuto dei rappresentanti non permanenti
Nel casi in cui l’incidenza di un’imposta qualsiasi è subordinata alla residenza dei contribuente in Svizzera, i periodi in cui i rappresentanti dei membri dell’Unione presso i suoi organi principali e sussidiari e alle conferenze convocate dall’Unione si troveranno in Svizzera per esercitare le loro funzioni non saranno considerati periodi di residenza.
Art. 7 Immunità e agevolazioni concesse ai funzionari non svizzeri
I funzionari dell’Unione che non hanno la cittadinanza svizzera beneficiano delle seguenti esenzioni e agevolazioni:
esenzione dalle imposte federali, cantonali e comunali conformemente agli usi vigenti per il personale non svizzero delle istituzioni internazionali a Ginevra;
la visita doganale dei bagagli dei funzionari dell’Unione menzionati nel presente articolo sarà ridotta al minimo necessario.
Art. 8 Servizio militare dei funzionari svizzeri
1. Il Segretario generale dell’Unione comunicherà al Consiglio federale svizzero l’elenco dei funzionari di cittadinanza svizzera che sono soggetti a obblighi di carattere militare.
2. Il Segretario generale dell’Unione e il Consiglio federale svizzero compileranno, di comune intesa, un elenco limitato di funzionari di cittadinanza svizzera che, per le loro funzioni, beneficeranno di dispense.
3. In caso di mobilitazione di altri funzionari svizzeri, l’Unione avrà la possibilità di chiedere, per il tramite del Dipartimento politico federale, una dispensa dalla chiamata sotto le armi o qualsiasi altro adeguato provvedimento.
Art. 9 Passaporto diplomatico
I funzionari di cittadinanza svizzera appartenenti a categorie determinate di comune intesa dal Segretario generale dell’Unione e dal Consiglio federale svizzero, che si recano in missione o risiedono all’estero a motivo delle loro funzioni, hanno diritto a un passaporto diplomatico rilasciato dal Dipartimento politico federale.
La presente convenzione entrerà in vigore appena che sarà stata firmata in nome del Consiglio federale svizzero e dell’Unione internazionale delle telecomunicazioni.
Art. 11 Modifica della convenzione
1. La presente convenzione può essere modificata dall’una o dall’altra parte.
2. In tal caso, le due parti si concerteranno sulle modifiche da apportare alle disposizioni della presente convenzione.
3. Qualora un’intesa non sia raggiunta, mediante negoziati, nel termine di un anno, la Convenzione potrà essere disdetta dall’una o dall’altra parte con preavviso di due anni.
Fatta e firmata a Ginevra, il 22 luglio 1971, in doppio esemplare.
Per l’Unione internazionale
delle telecomunicazioni:
RU 1971 1458
1 Il testo originale è pubblicato sotto lo stesso numero nell’ediz: franc. della presente Raccolta.