Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20Ta%20196/06
Timestamp: 2019-07-21 16:03:34
Document Index: 232620461

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 42', '§ 23', '§ 33', '§ 42', '§ 33', '§ 33', '§ 42']

LAG Köln, 23.06.2006 - 3 Ta 196/06 - dejure.org
LAG Köln, 23.06.2006 - 3 Ta 196/06
https://dejure.org/2006,7242
LAG Köln, 23.06.2006 - 3 Ta 196/06 (https://dejure.org/2006,7242)
LAG Köln, Entscheidung vom 23.06.2006 - 3 Ta 196/06 (https://dejure.org/2006,7242)
LAG Köln, Entscheidung vom 23. Juni 2006 - 3 Ta 196/06 (https://dejure.org/2006,7242)
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Streitwert, Trinkgelder, Beschwer, Verschlechterungsverbot
§§ 23, 33 RVG, § 42 Abs. 4 GKG
RVG § 23 § 33; GKG § 42 Abs. 4
Berücksichtigung von Trinkgeldzahlungen bei der Streitwertfestsetzung; Bewertung des zweiten Kündigungsschutzantrags hinsichtlich des Streitwertes; Streitwertmäßige Berücksichtigung des Weiterbeschäftigungsantrags; Streitwertmäßige Berücksichtigung des Antrags auf Erteilung eines Zwischenzeugnisses; Verschlechterungsverbot im Beschwerdeverfahren; Erfordernis der Beschwer
ArbG Köln, 22.03.2006 - 22 Ca 10127/05
NZA-RR 2006, 598
Bereits aus § 33 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. Abs. 2 Satz 2 RVG folgt, dass den Verfahrensbevollmächtigten hinsichtlich der Festsetzung des Gegenstandswerts für die Rechtsanwaltsgebühren eine eigenständige Beschwerdebefugnis zusteht; darüber hinaus ist anerkannt, dass der Rechtsanwalt bei fehlendem Rechtsschutzbedürfnis der vertretenen Partei, insbesondere im Falle einer im Beschwerdeverfahren angestrebten Heraufsetzung des Gegenstandswerts, zu einer Beschwerdeeinlegung im eigenen Namen gehalten ist (vgl. LAG Köln, Beschluss vom 23. Juni 2006 - 3 Ta 196/06; LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 19. Juli 2005 - 2 Ta 111/05;… Madert, in: Gerold/Schmidt/von Eicken/Madert/Müller-Rabe, 17. Auflage, § 33 RVG Rn. 14).
In Ansehung des auch im Streitwertbeschwerdeverfahren geltenden Verschlechterungsverbots (vgl. LAG Köln v. 23.06.2006 - 3 Ta 196/06 -) kommt jedoch eine Reduzierung des vom Arbeitsgericht im angefochtenen Beschluss festgesetzten Wertes im Beschwerdeverfahren nicht in Betracht.
Ist diese größer als drei Monate, kommt die Kappungsgrenze des § 42 Abs. 2 Satz 1 GKG zum Tragen; ist die Zeitdifferenz geringer, so ist jeweils der auf diesen Zeitraum entfallende Entgeltbetrag maßgeblich, wobei in der Regel mindestens ein Bruttomonatsverdienst je Kündigung anzusetzen ist (LAG Köln, Beschl. v. 17.01.2008 - 8 Ta 393/07 - Beschl. v. 29.03.2007 - 3 Ta 45/07 - Beschl. v. 23.06.2006 - 3 Ta 196/06 - vgl. auch: LAG Köln, Beschl. v. 24.03.2006 - 9 Ta 298/07 - Beschl. v. 28.08.2011 - 12 Ta 204/11 -).
LAG Köln, 30.09.2014 - 4 Ta 334/14
Streitwert und Weiterbeschäftigungsantrag
Das Landesarbeitsgericht Köln hat - soweit ersichtlich - stets auch im letzteren Sinne entschieden (vgl. die Beschlüsse vom 11.07.1989 - 4 Ta 117/89; vom 04.07.1995 - 10 Ta 80/95; vom 31.07.1995 - 13 Ta 114/95; vom 27.03.2000 - 2 Ta 78/00; vom 29.05.2000 - 9 Ta 346/99; vom 27.03.2001 -10 Ta 16/01; vom 21.06.2006 - 13 Ta 206/06 und vom 23.06.2006 - 3 Ta 196/06).