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Timestamp: 2016-10-26 15:22:28
Document Index: 329573564

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 36', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 29', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 7', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 16', 'Art. 9', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 16']

119 V 9815. Urteil vom 2. April 1993 i.S. Bundesamt f�r Sozialversicherung gegen Z. und Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden
Art. 6 LAI; art. 2 et art. 8 let. f de la Convention de s�curit� sociale entre la Suisse et la Yougoslavie du 8 juin 1962; art. 9 du protocole final. - Le terme "demeurer" figurant � l'art. 8 let. f de la Convention a le sens de "s�journer habituellement". Selon la jurisprudence (ATF 112 V 166 consid. 1a), le "s�jour habituel" implique un s�jour effectif en Suisse et la volont� de conserver ce s�jour; en outre, la personne doit avoir le centre de ses int�r�ts en Suisse (consid. 6c). - En principe, la qualit� d'assur� au sens de cette disposition ne n�cessite pas un s�jour ininterrompu jusqu'� la survenance du cas d'assurance; il ne doit cependant pas y avoir d'interruption de longue dur�e (consid. 6d). - Pour d�cider si la dur�e de l'interruption reste dans les limites requises, l'on peut s'inspirer de l'art. 9 du protocole final. Par cons�quent, l'exigence d'un s�jour habituel en Suisse doit �tre consid�r�e comme remplie, en r�gle ordinaire, lorsque l'interruption n'exc�de pas trois mois ou ne d�passe pas sensiblement cette dur�e. Exceptionnellement, un d�lai de tol�rance plus long peut �tre accord� lorsque l'absence � l'�tranger est directement li�e � la maladie ou � l'accident qui est � l'origine de la cessation de l'activit� lucrative. Une autre exception doit �tre admise en cas de circonstances contraignantes particuli�res, telles que la force majeure ou le s�jour � l'�tranger dict� par des raisons m�dicales, sans que ce s�jour doive n�cessairement �tre en relation avec l'affection qui est cause de la cessation d'activit� (consid. 6e). Faits � partir de page 99
A.- Der 1957 geborene G. Z., Staatsangeh�riger des ehemaligen Jugoslawien, arbeitete von 1979 bis 1984 und ab 1986 in der BGE 119 V 98 S. 100Schweiz als saisonbesch�ftigter Kranf�hrer in der Firma L. AG. Am 22. August 1987 erlitt er bei einem Verkehrsunfall ein Epiduralh�matom mit Impressionsfraktur links, weshalb gleichentags notfallm�ssig eine Kraniektomie vorgenommen werden musste. Als bleibende Beeintr�chtigung resultierte eine leichte bis mittelschwere Hirnfunktionsst�rung. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) �bernahm den Fall und kam f�r die Kosten der Heilbehandlung auf. Vom 22. September bis 9. Oktober 1987 hielt sich G. Z. in der Rehabilitationsklinik der SUVA in Bellikon auf. Mit dem Einverst�ndnis der �rzte begab er sich in der Folge bis Anfang Februar 1988 nach Jugoslawien. Am 9. Februar 1988 wurde im Kantonsspital Chur eine Kranioplastik eingesetzt, anschliessend hielt sich G. Z. vom 1. M�rz bis 10. Juni 1988 zur beruflichen Abkl�rung erneut in der Rehabilitationsklinik Bellikon auf. Am 29. August 1988 trat er eine Stelle in der Firma W. an, wo er zuerst halbtags und anschliessend w�hrend des ganzen Tages mit einer etwa h�lftigen Leistung arbeitete. Mit Verf�gung vom 11. August 1989 sprach ihm die SUVA ab 1. August 1989 eine Invalidenrente auf der Basis einer 40%igen Erwerbsunf�higkeit sowie eine Integrit�tsentsch�digung von Fr. 28'560.-- aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 35 Prozent zu.
Am 6. Januar 1988 hatte sich G. Z. bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die Invalidenversicherungs-Kommission zog die Akten der SUVA bei und holte einen Bericht des Dr. med. V. vom 12. Mai 1989 ein. Am 31. Januar 1989 liess sie die Notwendigkeit beruflicher Eingliederungsmassnahmen durch die Regionalstelle in Chur abkl�ren, welche im Bericht vom 19. Mai 1989 zum Schluss kam, G. Z. sei in der Firma W. optimal eingegliedert.
Mit Vorbescheid vom 27. November 1989 teilte die Invalidenversicherungs-Kommission G. Z. mit, dass die versicherungsm�ssigen Voraussetzungen f�r die Zusprechung einer Invalidenrente nicht erf�llt seien, weil er sich im Zeitraum seit dem Unfall vom 22. August 1987 bis zum Eintritt der Invalidit�t am 1. August 1988 nicht ununterbrochen in der Schweiz aufgehalten habe. Nachdem der Rechtsvertreter des G. Z. mit Eingabe vom 21. Dezember 1989 die gegenteilige Meinung vertreten hatte, unterbreitete die Ausgleichskasse des Kantons Graub�nden die Akten dem Bundesamt f�r Sozialversicherung (BSV) zur Stellungnahme. Dieses �usserte sich in der Antwort vom 19. Februar 1990 im Sinne des Vorbescheids, worauf die BGE 119 V 98 S. 101Ausgleichskasse das Rentenbegehren mit Verf�gung vom 10. April 1990 abwies.
B.- G. Z. liess Beschwerde einreichen mit dem Antrag, die angefochtene Verf�gung sei aufzuheben und das Leistungsbegehren sei gutzuheissen, indem die Ausgleichskasse verpflichtet werde, die bis anhin nicht abgekl�rten materiellen Leistungsvoraussetzungen zu pr�fen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden kam zum Schluss, dass G. Z. entgegen der Auffassung der Ausgleichskasse die versicherungsm�ssigen Voraussetzungen f�r die Zusprechung einer Invalidenrente erf�lle, weshalb die rentenausschliessende Verf�gung vom 10. April 1990 aufzuheben sei. Dementsprechend hiess es die Beschwerde mit Entscheid vom 14. September 1990 gut.
C.- Das BSV f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt die Aufhebung des kantonalen Entscheids und die Wiederherstellung der angefochtenen Verf�gung.
G. Z. l�sst Nichteintreten, eventuell Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen; die Ausgleichskasse schliesst auf deren Gutheissung.
Auf die Ausf�hrungen im kantonalen Entscheid und in den Rechtsschriften wird - soweit erforderlich - in den Erw�gungen eingegangen.
D.- Am 19. Juni und 3. Juli 1991 hat der Instruktionsrichter eine Auskunft der Firma W. �ber das genaue Datum des Stellenantritts sowie eine Kopie des Kontoauszugs des G. Z. beigezogen, zu welchen Unterlagen die Parteien am 14. und 19. August 1991 Stellung genommen haben.
3. Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdegegner die versicherungsm�ssigen Voraussetzungen f�r die Gew�hrung einer Rente der schweizerischen Invalidenversicherung erf�llt.
Gem�ss Art. 2 des (im massgeblichen Zeitpunkt bei Eintritt des Versicherungsfalles anwendbar gewesenen und auch nach dem Zerfall des Staates Jugoslawien g�ltigen (Urteil B. vom 4. M�rz 1992, publiziert in Pra 1993 Nr. 44 S. 148)) Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der F�derativen Volksrepublik Jugoslawien �ber Sozialversicherung vom 8. Juni 1962, in BGE 119 V 98 S. 102Kraft seit 1. M�rz 1964, sind die jugoslawischen Staatsangeh�rigen in bezug auf die Anspr�che gegen�ber der schweizerischen Invalidenversicherung den Schweizer B�rgern gleichgestellt. Ein jugoslawischer Staatsangeh�riger hat demgem�ss dieselben versicherungsm�ssigen Voraussetzungen zu erf�llen wie ein Schweizer B�rger, damit ihm ein Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung zusteht. Er muss somit im Sinne der schweizerischen Gesetzgebung invalid (Art. 4, 28 und 29 IVG) und bei Eintritt der Invalidit�t versichert sein (Art. 6 IVG). F�r den Anspruch auf eine ordentliche Rente muss er zudem bei Eintritt der Invalidit�t w�hrend mindestens eines vollen Jahres Beitr�ge an die schweizerische Sozialversicherung geleistet haben (Art. 36 Abs. 1 IVG).
4. a) Nach Art. 4 Abs. 1 UVG gilt als Invalidit�t die durch einen k�rperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall verursachte, voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbsunf�higkeit.
Die Invalidit�t gilt als eingetreten, sobald sie die f�r die Begr�ndung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG). Im Falle einer Rente gilt die Invalidit�t in dem Zeitpunkt als eingetreten, in dem der Anspruch nach Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht, d.h. wenn der Versicherte mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsunf�hig geworden ist (lit. a) oder w�hrend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsunf�hig gewesen war (lit. b).
Bleibende Erwerbsunf�higkeit (Art. 29 Abs. 1 lit. a) ist dann anzunehmen, wenn ein weitgehend stabilisierter, im wesentlichen irreversibler Gesundheitsschaden vorliegt, welcher die Erwerbsf�higkeit des Versicherten voraussichtlich dauernd in rentenbegr�ndendem Masse beeintr�chtigen wird (Art. 29 IVV). Als relativ stabilisiert kann ein ausgesprochen labil gewesenes Leiden nur dann betrachtet werden, wenn sich sein Charakter deutlich in der Weise ge�ndert hat, dass vorausgesehen werden kann, in absehbarer Zeit werde keine praktisch erhebliche Wandlung mehr erfolgen (BGE 111 V 22 E. 2b mit Hinweisen; ZAK 1989 S. 264 E. 1).
b) Gem�ss Art. 6 Abs. 1 IVG haben Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung alle bei Eintritt der Invalidit�t versicherten Schweizer B�rger, Ausl�nder und Staatenlosen. Versichert nach Massgabe des IVG sind Personen, die gem�ss den Art. 1 und 2 AHVG obligatorisch oder freiwillig versichert sind (Art. 1 IVG). Obligatorisch versichert nach AHVG sind unter anderem nat�rliche Personen, BGE 119 V 98 S. 103die in der Schweiz ihren zivilrechtlichen Wohnsitz haben oder in der Schweiz eine Erwerbst�tigkeit aus�ben (Art. 1 Abs. 1 lit. a und b AHVG).
Nach Art. 6 Abs. 2 IVG sind Ausl�nder und Staatenlose nur anspruchsberechtigt, solange sie ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben und sofern sie bei Eintritt der Invalidit�t w�hrend mindestens 10 vollen Jahren Beitr�ge geleistet oder ununterbrochen w�hrend 15 Jahren in der Schweiz zivilrechtlichen Wohnsitz gehabt haben.
Dieser innerstaatlichen Bestimmung gehen diejenigen der zwischenstaatlichen Vereinbarungen vor, welche die Schweiz mit ausl�ndischen Staaten abgeschlossen hat, um die Rechtsstellung der beidseitigen Angeh�rigen in der Sozialversicherung zu regeln (vgl. BGE 111 V 202 E. 2b mit Hinweisen).
Gem�ss Art. 3 des schweizerisch-jugoslawischen Sozialversicherungsabkommens haben jugoslawische Staatsangeh�rige Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung, solange sie im Gebiet der Schweiz wohnen. Jugoslawische Staatsangeh�rige ohne Wohnsitz in der Schweiz, die ihre Erwerbst�tigkeit in diesem Land infolge Unfall oder Krankheit aufgeben m�ssen und die bis zum Eintritt des Versicherungsfalles da bleiben, gelten f�r die Gew�hrung von Leistungen der Invalidenversicherung als nach der schweizerischen Gesetzgebung versichert. Sie haben weiterhin Beitr�ge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung zu entrichten, als h�tten sie Wohnsitz in der Schweiz (Art. 8 lit. f des Sozialversicherungsabkommens, eingef�gt durch das Zusatzabkommen vom 9. Juli 1982, in Kraft seit 1. Januar 1984, zum schweizerisch-jugoslawischen Sozialversicherungsabkommen).
5. a) Es steht nach der Aktenlage fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdegegner durch die Folgen der am 22. August 1987 erlittenen Sch�delverletzung in der Erwerbsf�higkeit eingeschr�nkt ist.
Die als Unfallfolge eingetretene Hirnfunktionsst�rung bewirkt nebst einer zeitweise depressiven Stimmungslage vor allem eine psychomotorische Verlangsamung und eine Herabsetzung der Reaktionsf�higkeit sowie des Konzentrationsverm�gens; ferner sind Informationserfassungsspanne und Frischged�chtnis beeintr�chtigt, und der Beschwerdegegner ist antriebsschwach und rasch erm�dbar (Bericht der Rehabilitationsklinik Bellikon vom 13. Juni 1988). Diese Hirnleistungsdefizite sind eindeutig labiler Art. Den verschiedenen Berichten der Klinik Bellikon l�sst sich denn auch entnehmen, BGE 119 V 98 S. 104dass der Zustand des Beschwerdegegners schwankend war. W�hrend im Bericht vom 22. Oktober 1987 aufgrund des bisherigen Heilungsverlaufs eine weitere Zur�ckbildung der Hirnleistungsst�rungen angenommen wurde und die neuropsychologische Untersuchung vom 15. Mai 1988 eine klare Verbesserung gegen�ber den Testergebnissen vom M�rz 1988 zeigte, ergab die Beurteilung vom 13. Juni 1988 eine allgemeine Verschlechterung des Zustandes seit Oktober 1987. Verwaltung und Vorinstanz haben daher zu Recht labiles pathologisches Geschehen angenommen und den Zeitpunkt des Invalidit�tseintritts nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG festgelegt. Unbestritten ist, dass die Wartezeit gem�ss dieser Bestimmung mit Eintritt der Verletzung durch den Verkehrsunfall am 22. August 1987 er�ffnet wurde. Sie ist demnach am 21. August 1988 abgelaufen. Der Versicherungsfall in bezug auf die beantragte Invalidenrente ist an diesem Tag eingetreten.
b) Zu pr�fen ist vorab, ob der Beschwerdegegner am 21. August 1988 gest�tzt auf Art. 6 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 IVG und Art. 1 Abs. 1 lit. a oder b AHVG nach innerstaatlichem Recht versichert war.
Das Eidg. Versicherungsgericht hat in BGE 113 V 264 E. 2b festgestellt, dass bei Saisonarbeitern Wohnsitz in der Schweiz angenommen werden kann, wenn sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens in der Schweiz aufhalten und im Zeitpunkt des Versicherungsfalles die Voraussetzungen f�r die Umwandlung der Saisonbewilligung in eine ganzj�hrige Aufenthaltsbewilligung bereits erf�llen oder doch zu erf�llen im Begriffe sind. Wie sich aus der Auskunft der Fremdenpolizei des Kantons Graub�nden vom 16. M�rz 1988 ergibt, hielt sich der Beschwerdegegner von 1981 bis 1984 und in den Jahren 1986 und 1987 mit einer Saisonbewilligung in der Schweiz auf. In der Folge wurde ihm eine befristete Aufenthaltsbewilligung B als Patient ausgestellt, die am 22. August 1988 bis 31. August 1988, am 20. September 1988 bis 30. Juni 1989 und daraufhin bis 30. Juni 1990 verl�ngert wurde. Damit sind die Anforderungen f�r die Annahme des schweizerischen Wohnsitzes bei Saisonarbeitern gem�ss der zitierten Rechtsprechung nicht erf�llt, weil der Beschwerdegegner bei Eintritt der Invalidit�t weder im Besitz einer Jahresbewilligung war noch die Voraussetzungen f�r die Umwandlung der Saisonbewilligung in eine Jahresbewilligung gem�ss Art. 28 Abs. 1 der Verordnung �ber die Begrenzung der Zahl der Ausl�nder vom 6. Oktober 1986 (BVO; SR 823.21) erf�llte, wonach die Umwandlung m�glich ist, wenn der Saisonnier sich in BGE 119 V 98 S. 105den letzten vier aufeinanderfolgenden Jahren w�hrend insgesamt 36 Monaten ordnungsgem�ss als Saisonnier zur Arbeit in der Schweiz aufgehalten hat (lit. a) oder wenn ein schwerwiegender pers�nlicher H�rtefall vorliegt (lit. b).
Sodann steht nach der Aktenlage fest, dass der Beschwerdegegner bei Eintritt des Versicherungsfalles am 21. August 1988 keine Erwerbst�tigkeit aus�bte, weil er aufgrund der verz�gerten Arbeitsbewilligung die Stelle in der Firma W. erst am 29. August 1988 antreten konnte (Auskunft der Firma W. vom 26. Juni 1991). Nach innerstaatlichem Recht ist die Versicherteneigenschaft deshalb zu verneinen.
c) Somit ist zu pr�fen, ob der Beschwerdegegner gest�tzt auf Art. 8 lit. f des schweizerisch-jugoslawischen Abkommens als in der schweizerischen Invalidenversicherung versichert gilt. Dabei stellt sich insbesondere die Frage, ob der Beschwerdegegner trotz des von Mitte Oktober 1987 bis Anfang Februar 1988 dauernden Aufenthalts in Jugoslawien im Sinne der genannten Bestimmung bis zum Eintritt des Versicherungsfalles in der Schweiz geblieben ist.
aa) Die Verwaltung hat dies unter Hinweis auf die Verwaltungsweisungen des BSV zum Abkommen mit Jugoslawien, enthalten in der Wegleitung �ber die Stellung der Ausl�nder und Staatenlosen (WAS), verneint. Gest�tzt auf Rz. 39.1 (in der seit 1990 g�ltigen Fassung), wonach die Anwesenheit jugoslawischer Staatsangeh�riger in der Schweiz nicht als unterbrochen gilt, wenn sie die Schweiz bis zum Eintritt des Versicherungsfalles "nicht f�r l�nger als drei Monate verlassen", ist sie zum Schluss gekommen, dass der Beschwerdegegner, da er sich unbestrittenermassen w�hrend mehr als drei Monaten in Jugoslawien aufgehalten habe, nicht ununterbrochen in der Schweiz verblieben sei und damit den Versicherungsschutz gem�ss Art. 8 lit. f des Abkommens verwirkt habe.
bb) Die Vorinstanz hat die Verf�gung unter anderem mit der Begr�ndung aufgehoben, der unbestimmte Rechtsbegriff "da...bleiben" im schweizerisch-jugoslawischen Abkommen k�nne unbestrittenermassen nicht dahingehend ausgelegt werden, dass damit ein permanentes Verbleiben des Versicherungsnehmers in der Schweiz bis zum Invalidit�tseintritt gefordert werde. Eine solch restriktive Auslegung w�re unverh�ltnism�ssig und widerspr�che dem verfassungsm�ssigen Recht auf Bewegungsfreiheit. Sodann k�nne "mangels Einhaltung des Legalit�tsprinzips" auch nicht gesagt werden, die nachtr�gliche verwaltungsinterne Pr�zisierung, wonach ausl�ndische Staatsangeh�rige bei �ber dreimonatigem Auslandaufenthalt BGE 119 V 98 S. 106automatisch ihrer Rentenanspr�che verlustig gingen, habe vor deren gesetzlicher Verankerung f�r den einzelnen Rechtsunterworfenen rechtlich verbindliche Wirkung. Im vorliegenden Fall komme hinzu, dass diese nachtr�glich bestimmte Frist von drei Monaten nur um wenige Tage �berschritten worden sei. Ferner habe G. Z. die von den �rzten der SUVA erhaltenen Ausk�nfte in guten Treuen so verstehen d�rfen, dass er die Zeit zwischen der Spitalentlassung am 9. Oktober 1987 und dem festgelegten Wiedereintritt ins Kantonsspital Chur am 8. Februar 1988 verbringen k�nne, wie und wo er den medizinisch indizierten Gesundungsprozess als am erfolgversprechendsten halte. Der Aufenthalt in Jugoslawien stehe somit dem Fortdauern des Versicherungsschutzes nicht entgegen.
cc) Das BSV weist in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zun�chst darauf hin, dass das in Art. 8 lit. f des schweizerisch-jugoslawischen Abkommens enthaltene Erfordernis des Dableibens weder in der zitierten Bestimmung selbst noch sonstwo im Abkommen und in seinen Anh�ngen oder in den Materialien n�her umschrieben werde. In der Praxis sei daher in j�ngster Zeit f�r die Beantwortung der Frage nach der Erf�llung dieses Erfordernisses auf Ziff. 9 des Schlussprotokolls zum Abkommen zur�ckgegriffen worden. Im Sinne dieser Bestimmung gelte der ununterbrochene Aufenthalt auch dann als gewahrt, wenn ein jugoslawischer Staatsangeh�riger die Schweiz im Kalenderjahr w�hrend weniger als drei Monaten verlasse. F�r die Erf�llung der Versicherungsklausel gem�ss Art. 8 lit. f des Abkommens habe dies in analoger Anwendung zur Folge, dass die erforderliche Aufenthaltsdauer in der Schweiz dann nicht unterbrochen sei, wenn der Versicherte w�hrend der gesamten einj�hrigen Wartezeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG nicht mehr als drei Monate im Ausland verbringe. Im vorliegenden Fall sei unbestritten, dass G. Z. zwischen Mitte Oktober 1987 und Anfang Februar 1988 die Schweiz w�hrend mehr als drei Monaten verlassen habe, so dass er bei Eintritt der Invalidit�t im August 1988 die versicherungsm�ssigen Voraussetzungen gem�ss Art. 8 lit. f des Abkommens f�r die Gew�hrung einer Invalidenrente nicht erf�llt habe.
Auch das Argument des Beschwerdegegners, nach Abschluss der �rztlichen Behandlung sei ihm von den Organen der SUVA die R�ckkehr nach Jugoslawien nahegelegt worden, f�hre zu keinem anderen Ergebnis. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz k�nne aus dem Grundsatz von Treu und Glauben nichts zugunsten des Beschwerdegegners abgeleitet werden. Die Organe der SUVA, insbesondere BGE 119 V 98 S. 107die �rzte der Rehabilitationsklinik, h�tten keine Kompetenz, �ber allf�llige invalidenversicherungsrechtliche Anspr�che zu befinden. Die Entscheidung der Rehabilitationsklinik habe denn auch lediglich darin bestanden, dass dem Beschwerdegegner die M�glichkeit gew�hrt worden sei, seinem Wunsch entsprechend die Heilbehandlung in Jugoslawien fortzusetzen.
Zudem sei der Beschwerdegegner im Zeitpunkt der Ausreise nach Jugoslawien bei der Invalidenversicherung noch nicht angemeldet gewesen. Von einer Beh�rdenhandlung oder einem Fehlverhalten der Verwaltung in der konkreten Situation k�nne daher keine Rede sein, so dass die Voraussetzungen f�r eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung aufgrund des Vertrauensschutzes nicht erf�llt seien.
6. a) Die Auslegung eines Staatsvertrages hat in erster Linie vom Vertragstext auszugehen. Erscheint dieser klar und ist seine Bedeutung, wie sie sich aus dem gew�hnlichen Sprachgebrauch sowie aus Gegenstand und Zweck des �bereinkommens ergibt, nicht offensichtlich sinnwidrig, so kommt eine �ber den Wortlaut hinausgehende ausdehnende bzw. einschr�nkende Auslegung nur in Frage, wenn aus dem Zusammenhang oder der Entstehungsgeschichte mit Sicherheit auf eine vom Wortlaut abweichende Willenseinigung der Vertragsstaaten zu schliessen ist (BGE 117 V 269 E. 3b mit Hinweisen). In diesem Rahmen waren nach der bisherigen Rechtsprechung des Eidg. Versicherungsgerichts Wendungen und Begriffe, die in einem Sozialversicherungsabkommen Anwendung finden und f�r die Versicherungsleistungen einer schweizerischen Sozialversicherungseinrichtung massgeblich sind, stets direkt nach schweizerischem innerstaatlichen Recht auszulegen (BGE 112 V 149 E. 2a, BGE 111 V 120 E. 1b).
In BGE 117 V 268 hat das Eidg. Versicherungsgericht diese Rechtsprechung angesichts der am 6. Juni 1990 f�r die Schweiz in Kraft getretenen Wiener Konvention zum Vertragsrecht vom 23. Mai 1969 (SR 0.111; AS 1990 1112) relativiert. Danach ist nach Massgabe der in den Art. 31 bis 33 der Konvention festgelegten allgemeinen Grunds�tze der Staatsvertragsauslegung in erster Linie nach der autonomen Bedeutung der Abkommensbestimmung zu suchen. Nur wenn ein Abkommen - im Lichte dieser Regeln ordnungsgem�ss ausgelegt - eine bestimmte Frage weder ausdr�cklich noch stillschweigend regelt, ist es ang�ngig, subsidi�r die Begriffe und Konzeptionen des anwendbaren Landesrechts zur Auslegung beizuziehen (Botschaft des Bundesrates �ber den Beitritt der Schweiz zur Wiener Konvention von 1969 �ber das Recht der Vertr�ge, BBl 1989 BGE 119 V 98 S. 108II 775 ff.; VPB 1989 (53) Nr. 54, S. 432; JACOT-GUILLARMOD, Strasbourg, Luxembourg, Lausanne et Lucerne: m�thodes d'interpr�tation compar�es de la r�gle internationale conventionnelle, in: Les r�gles d'interpr�tation. Principes commun�ment admis par les juridictions, Fribourg 1989, S. 115 ff.; Spira, L'application du droit international de la s�curit� sociale par le juge, in: M�langes Berenstein, Lausanne 1989, S. 483 ff.).
b) Bei v�lkerrechtlichen Vertr�gen und internationalen Beschl�ssen sind die darin als authentisch bezeichneten Texte massgebend (Art. 9 Abs. 2 des Bundesgesetzes �ber die Gesetzessammlungen und das Bundesblatt (Publikationsgesetz) vom 21. M�rz 1986). Im vorliegenden Fall ist somit zu pr�fen, welche Bedeutung dem in Art. 8 lit. f des schweizerisch-jugoslawischen Abkommens im franz�sischen Originaltext enthaltenen Passus "qui y demeurent jusqu'� la r�alisation du risque assur�" zukommt. Das BSV weist in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Recht darauf hin, dass der Ausdruck "demeurer" (dableiben) weder im Staatsvertrag selbst noch in den Materialien n�her umschrieben ist. Er ist deshalb nach den vorstehend zitierten Regeln auszulegen.
c) Mit dem Begriff "demeurer" (dableiben) kann klarerweise nicht der zivilrechtliche Wohnsitz gemeint sein, bezieht sich doch Art. 8 lit. f des Abkommens ausschliesslich auf jugoslawische Staatsangeh�rige "ohne Wohnsitz in der Schweiz". Dieser Ausdruck ist vielmehr im Sinne von "sich gew�hnlich aufhalten" (s�journer habituellement) zu verstehen, welche Umschreibung im internationalen Sozialversicherungsrecht wiederholt auch f�r den Begriff "wohnen" verwendet wird (vgl. z.B. Ziff. 2 des Schlussprotokolls zum Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und Spanien vom 13. Oktober 1969). Als "gew�hnlicher Aufenthalt" gilt der Aufenthalt von einer gewissen Dauer am Ort, wo sich der "Schwerpunkt der Lebensverh�ltnisse" befindet (BGE BGE 112 V 166 E. 1a). Nach der Rechtsprechung des Eidg. Versicherungsgerichts ist f�r den "gew�hnlichen Aufenthalt" der tats�chliche Aufenthalt in der Schweiz und der Wille, diesen Aufenthalt aufrechtzuerhalten, massgebend; zus�tzlich dazu muss sich der Schwerpunkt aller Beziehungen in der Schweiz befinden (BGE BGE 112 V 166 E. 1a mit Hinweisen, vgl. auch BGE 115 V 448 E. 1b). Einen qualifizierten gew�hnlichen Aufenthalt in dem Sinne, dass nebst der Tats�chlichkeit des Aufenthaltes eine fremdenpolizeiliche Bewilligung vorausgesetzt wird, verlangt Art. 8 lit. f des schweizerisch-jugoslawischen Abkommens nicht (BGE 118 V 86 E. 4c).
d) Art. 8 lit. f des Abkommens ist sodann in dem Sinne zu relativieren, dass grunds�tzlich nicht ununterbrochenes Dableiben erforderlich ist. Wenn die Vertragsstaaten einen ununterbrochenen Aufenthalt h�tten stipulieren wollen, so w�re dies - wie beispielsweise in Art. 7 lit. b des Abkommens ("de mani�re ininterrompue pendant 10 ann�es enti�res au moins"; "ununterbrochen w�hrend mindestens zehn voller Jahre") - ausdr�cklich festgehalten worden. Insbesondere kann kein ununterbrochenes Dableiben gemeint sein in dem Sinne, dass selbst ein kurzer Auslandaufenthalt, beispielsweise Ferien, der Besuch bei Verwandten oder die Teilnahme an Wahlen im Heimatland, einen anspruchshindernden Unterbruch bewirkt. Eine solche Einschr�nkung w�re sowohl - wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat - mit dem ungeschriebenen Verfassungsrecht der pers�nlichen Freiheit, das unter anderem auch die Bewegungsfreiheit garantiert (BGE 117 Ia 30 E. 5a), als auch mit Art. 8 Abs. 1 EMRK, der jedermann den Anspruch auf Achtung seines Privat- und Familienlebens gibt, unvereinbar.
Es stellt sich daher einzig die Frage, welche Unterbrechungen die Abkommensklausel zul�sst. Auch diesbez�glich enth�lt der Vertragstext keine Regelung und ist somit auslegungsbed�rftig. Dabei ist einerseits zu beachten, dass Art. 8 lit. f des Abkommens die Besserstellung jener jugoslawischen Staatsangeh�rigen bezweckt, die wegen ihres fremdenpolizeilichen Status vorl�ufig oder w�hrend ihres gesamten Aufenthalts in der Schweiz keinen Wohnsitz begr�nden k�nnen (BGE 113 V 266 f.). Mit der Einf�hrung dieser Bestimmung sollten jugoslawische Staatsangeh�rige ohne Wohnsitz in der Schweiz ihren Landsleuten m�glichst gleichgestellt werden, welche kraft schweizerischen Wohnsitzes hier versichert sind. Anderseits kann es weder der Zielsetzung des Abkommens entsprechen, noch l�sst es sich mit dem Erfordernis des gew�hnlichen Aufenthalts vereinbaren, dass das Dableiben bis zum Eintritt des Versicherungsfalles beliebig unterbrochen werden darf. Vielmehr setzt die Beibehaltung der Versicherteneigenschaft gest�tzt auf Art. 8 lit. f des Abkommens voraus, dass der Aufenthalt in der Schweiz keine wesentliche Unterbrechung erf�hrt.
e) F�r die Pr�fung der Frage, wann noch keine wesentliche Unterbrechung vorliegt, kann jedoch - entgegen der Auffassung des BSV - nicht ohne weiteres auf Art. 9 des Schlussprotokolls abgestellt werden mit der Folge, dass mit jedem Auslandaufenthalt von mehr als drei Monaten die Versicherteneigenschaft erlischt. Diese Bestimmung bezieht sich auf die Gew�hrung ausserordentlicher Renten BGE 119 V 98 S. 110und umschreibt die Voraussetzungen, unter denen das Erfordernis des ununterbrochenen Aufenthalts in der Schweiz erf�llt ist. Art. 8 lit. f des Abkommens fordert jedoch - wie oben dargelegt - keinen ununterbrochenen Aufenthalt. Sodann ist darauf hinzuweisen, dass sich der Saisonnier gem�ss Art. 16 Abs. 1 BVO im Kalenderjahr insgesamt mindestens drei Monate im Ausland aufhalten muss. Es geht somit auch aus diesem Grund nicht an, bei Saisonniers, die sich von Gesetzes wegen h�chstens neun Monate im Jahr in der Schweiz aufhalten d�rfen, nur einen Auslandaufenthalt von nicht mehr als drei Monaten als nicht versicherungsunterbrechend zu betrachten. In diesem Sinne kann Art. 9 des Schlussprotokolls lediglich Leitlinienfunktion zuerkannt werden. Das Erfordernis des Dableibens gem�ss Art. 8 lit. f des Abkommens gilt in der Regel dann als erf�llt, wenn sich die Unterbrechung des gew�hnlichen Aufenthaltes in der Schweiz im Rahmen von drei Monaten h�lt oder wenn sie diese Zeitspanne h�chstens unwesentlich �berschreitet. Dabei ist jedoch davon abzusehen, die zul�ssige Dauer der Auslandabwesenheit mit dem Kalenderjahr zu verkn�pfen. Eine solche Regelung w�rde - je nach Unfalldatum oder Ausbruch der Krankheit - zum stossenden Ergebnis f�hren, dass im einen Fall ein Auslandaufenthalt von rund sechs Monaten m�glich w�re, ohne dass der Ansprecher den Versicherungsschutz verliert, im andern Fall jedoch eine wesentlich k�rzere Abwesenheit die Versicherteneigenschaft zum Erl�schen bringt. Ausnahmsweise ist eine l�ngerdauernde Toleranzfrist zuzubilligen, wenn die Auslandabwesenheit mit dem krankheits- oder unfallbedingten Gesundheitsschaden, der zur Einstellung der Erwerbst�tigkeit gef�hrt hat, in direktem Zusammenhang steht. Dies trifft beispielsweise zu, wenn der Leistungsansprecher nach einem Spitalaufenthalt auf eine weitere Hospitalisation warten muss, und die �rzte gegen eine vor�bergehende R�ckkehr in das Heimatland aus medizinischen Gr�nden nichts einzuwenden haben. Als Ausnahmetatbestand vorbehalten bleiben ferner besondere Umst�nde zwingender Art wie h�here Gewalt oder ein medizinisch indizierter Auslandaufenthalt von wesentlich mehr als drei Monaten, unabh�ngig davon, ob dieser mit dem Gesundheitsschaden, der die Erwerbsaufgabe ausgel�st hat, zusammenh�ngt oder nicht (vgl. dazu BGE 111 V 183 E. 4e, BGE 110 V 282 E. 2c; ZAK 1992 S. 39 E. 2a).
7. F�r den vorliegenden Fall ergibt sich somit, dass der Aufenthalt des Beschwerdegegners in Jugoslawien vom 15. Oktober 1987 bis Anfang Februar 1988 das Dableiben gem�ss Art. 8 lit. f des Abkommens nicht in dem Sinne unterbrochen hat, dass der Beschwerdegegner BGE 119 V 98 S. 111deshalb die Versicherteneigenschaft verloren h�tte. Einerseits wurde die Dauer von drei Monaten nicht wesentlich �berschritten und anderseits stand der Aufenthalt in der Heimat mit dem Unfall vom 22. August 1987 in direktem Zusammenhang, indem der Beschwerdegegner nach der Hospitalisation in der Rehabilitationsklinik Bellikon vom 22. September bis 9. Oktober 1987 auf die am 9. Februar 1988 vorgesehene Kranioplastik im Kantonsspital Chur warten musste. Dabei ist nach dem oben Gesagten nicht erforderlich, dass der Aufenthalt in Jugoslawien medizinisch zwingend indiziert war. Aus dem Bericht der Rehabilitationsklinik Bellikon vom 22. Oktober 1987 ergibt sich eindeutig, dass die �rzte gegen eine vor�bergehende R�ckkehr nach Jugoslawien nichts einzuwenden hatten und dass ein mehrw�chiger Aufenthalt in der gewohnten Umgebung aus neuropsychologischer Sicht sogar empfohlen wurde (Bericht des Dr. phil. C. vom 28. September 1987).
Da der Beschwerdegegner zudem bei Eintritt der Invalidit�t am 21. August 1988 w�hrend mehr als einem Jahr Beitr�ge an die schweizerische Sozialversicherung geleistet hatte, sind die versicherungsm�ssigen Voraussetzungen f�r den Anspruch auf eine Invalidenrente auch unter dem Gesichtspunkt von Art. 36 Abs. 1 IVG zu bejahen. Die Verwaltung wird daher die materiellen Voraussetzungen zu pr�fen und anschliessend �ber den Rentenanspruch zu verf�gen haben.
113 V 264 suite... ,
118 V 86,
113 V 266,
111 V 183,
110 V 282
Art. 4, 28 und 29 IVG,
Art. 28 Abs. 1 der Verordnung �ber die Begrenzung der Zahl der Ausl�nder vom 6. Oktober 1986 (BVO; SR 823.21),
Art. 16 Abs. 1 BVO