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Timestamp: 2016-10-25 15:51:13
Document Index: 313210599

Matched Legal Cases: ['Art. 138', 'Art. 146', 'Art. 138', 'Art. 172', 'Art. 146', 'Art. 146', 'Art. 138', 'Art. 138', 'Art. 138', 'Art. 29', 'Art. 47', 'Art. 47', 'Art. 50', 'BGE', 'BGE', 'Art. 138', 'Art. 146', 'Art. 49', 'Art. 138', 'Art. 138', 'Art. 138', 'Art. 47', 'BGE', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 64', 'BGE', 'BGE', 'Art. 47', 'Art. 77', 'Art. 77', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 43', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 47', 'BGE']

6B_1065/2010 (31.03.2011)
6B_1065/2010
X.________, vertreten durch Rechtsanw�ltin Martina Fausch,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 6. Oktober 2010.
A.a Die von X.________ beherrschten Unternehmen A.________ SA und B.________ AG schlossen zwischen 1998 und August 2000 mit Interessenten Vertr�ge betreffend den Verkauf von Grundst�cken und darauf zu erstellenden Einfamilienh�usern. In den mit "Reservation" betitelten Vertr�gen wurden die Interessenten als "K�ufer" und die A.________ SA beziehungsweise die B.________ AG einleitend als "Verkaufsbeauftragte" und abschliessend als "Verk�uferin" bezeichnet. In den Vertr�gen "beauftragten" die "K�ufer" die "Verkaufsbeauftragte", mit den Grundeigent�mern einen Landkaufvertrag und mit den - bereits bestimmten oder noch zu bestimmenden - Generalunternehmungen einen Generalunternehmervertrag abzuschliessen. Die "K�ufer" hatten bei Abschluss der Reservationsvertr�ge eine "Anzahlung" von in der Regel Fr. 15'000.--, manchmal Fr. 10'000.-- oder Fr. 20'000.--, an die "Verk�uferin" zu zahlen. X.________ nahm f�r die von ihm beherrschten Unternehmen im genannten Zeitraum "Reservationsanzahlungen" f�r 88 Einfamilienh�user entgegen. Diese bestanden erst auf Pl�nen betreffend 17 �berbauungsprojekte auf konkreten Grundst�cken im Kanton Z�rich. X.________ verwendete die "Reservationsanzahlungen" meist sogleich zur �berbr�ckung von Zahlungsschwierigkeiten seiner Unternehmen. Es gelang ihm in den 88 genannten F�llen nicht, Grundst�ckkaufvertr�ge und Generalunternehmer-Vertr�ge zu vermitteln. Er erstattete die "Reservationsanzahlungen" den K�ufern in den meisten F�llen �berhaupt nicht und in einigen F�llen bloss teilweise zur�ck.
A.b Am 22. April 2003 erhob die damalige Bezirksanwaltschaft III f�r den Kanton Z�rich gegen X.________ Anklage wegen mehrfacher Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB) zum Nachteil von insgesamt 165 Gesch�digten. Bei den Gesch�digten handelte es sich �berwiegend um (Ehe-)Paare, welche Anzahlungen f�r insgesamt 88 geplante Einfamilienh�user im Betrag von total Fr. 1'628'482.-- trotz Scheiterns der Projekte nicht zur�ckerhalten hatten. In sechs F�llen warf die Anklagebeh�rde X.________ zudem Betrug (Art. 146 Abs. 1 StGB) vor.
B.a Das Bezirksgericht B�lach sprach X.________ am 11. Juli 2005 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 172 StGB und - in f�nf der sechs eingeklagten F�lle - des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB schuldig und bestrafte ihn mit zwei Jahren Gef�ngnis.
X.________ erkl�rte Berufung und beantragte unter anderem, das Urteil des Bezirksgerichts B�lach sei vollumf�nglich aufzuheben, und er sei von den Vorw�rfen der mehrfachen Veruntreuung und des mehrfachen Betrugs freizusprechen. Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Z�rich erkl�rte Anschlussberufung und beantragte, das Urteil des Bezirksgerichts sei, abgesehen vom Strafpunkt, zu best�tigen und X.________ sei mit drei Jahren Freiheitsstrafe unbedingt zu bestrafen.
B.b Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach X.________ am 13. M�rz 2007 - in vier der sechs eingeklagten F�lle - des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB schuldig und bestrafte ihn mit zehn Monaten Freiheitsstrafe, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren. Von den weiteren Vorw�rfen, mithin auch vom Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung, sprach es in frei. Den Freispruch vom Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung begr�ndete das Obergericht in seinem Urteil vom 13. M�rz 2007 damit, dass die "Reservationsanzahlungen" X.________ mangels einer Werterhaltungspflicht nicht im Sinne von Art. 138 StGB anvertraut gewesen seien und X.________ daher durch das inkriminierte Verhalten schon den objektiven Tatbestand der Veruntreuung nicht erf�llt habe.
B.c Das Bundesgericht hob mit Entscheid 6B_329/2007 vom 11. Dezember 2007 das Urteil des Obergerichts vom 13. M�rz 2007 in Gutheissung der von der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich dagegen erhobenen Beschwerde auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an das Obergericht zur�ck. Das Bundesgericht erwog, die "Reservationsanzahlungen" seien X.________ entgegen der Auffassung des Obergerichts im Sinne von Art. 138 StGB anvertraut gewesen. Es wies das Obergericht an zu pr�fen, ob auch die weiteren Merkmale des Tatbestands der Veruntreuung erf�llt sind, und gegebenenfalls X.________ wegen mehrfacher Veruntreuung zu verurteilen.
C.a Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach X.________ mit Urteil vom 12. Dezember 2008 erneut vom Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung frei. Es verurteilte ihn aufgrund des in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruchs wegen mehrfachen Betrugs in vier F�llen zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten unter Gew�hrung des bedingten Vollzugs bei einer Probezeit von drei Jahren. Den Freispruch vom Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung begr�ndete das Obergericht mit dem Argument, dass X.________ zwar den objektiven Tatbestand erf�llt, aber in Bezug auf das Tatbestandsmerkmal des Anvertrauens nicht mit Vorsatz gehandelt habe und insoweit einem Sachverhaltsirrtum erlegen sei.
C.b Das Bundesgericht hob mit Entscheid 6B_176/2009 vom 8. Oktober 2009 das Urteil des Obergerichts vom 12. Dezember 2008 auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an das Obergericht zur�ck. Es erwog, X.________ habe auch in Bezug auf das Merkmal des Anvertrauens mit Vorsatz gehandelt.
Die I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich sprach X.________ mit Urteil vom 6. Oktober 2010 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 29 StGB schuldig. Es bestrafte ihn deswegen sowie unter Ber�cksichtigung des in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruchs wegen mehrfachen Betrugs in vier F�llen mit einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten. Es ordnete an, dass der Vollzug der Freiheitsstrafe im Umfang von 18 Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben und die Freiheitsstrafe im �brigen (d.h. im Umfang von zehn Monaten) vollzogen wird. Das Obergericht verpflichtete X.________, den im Dispositiv genannten Gesch�digten Schadenersatz in den aufgef�hrten Betr�gen zu bezahlen, und verwies die Gesch�digten mit ihren Schadenersatzbegehren im Mehrbetrag auf den Weg des Zivilprozesses.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts vom 6. Oktober 2010 sei im Strafpunkt aufzuheben. Er sei mit einer angemessenen Freiheitsstrafe von h�chstens 14 Monaten (unter Anrechnung von 3 Tagen Polizeiverhaft) zu bestrafen und der Vollzug dieser Strafe sei unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufzuschieben. Eventualiter sei die Sache im Strafpunkt zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventualiter sei die von der Vorinstanz ausgef�llte Freiheitsstrafe von 28 Monaten im Umfang von 22 Monaten aufzuschieben und lediglich im Umfang von 6 Monaten zu vollziehen.
1.1 Am 1. Januar 2007 ist der neue Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches in Kraft getreten. Der Beschwerdef�hrer beging die inkriminierten Taten vor diesem Zeitpunkt. In Bezug auf die auszuf�llende Sanktion findet nach der zutreffenden und im �brigen unangefochtenen Auffassung der Vorinstanz das neue Recht Anwendung, da es f�r den Beschwerdef�hrer das mildere ist.
1.2 Das Gericht misst die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Es ber�cksichtigt das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters (Art. 47 Abs. 1 StGB). Das Verschulden wird nach der Schwere der Verletzung oder Gef�hrdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggr�nden und Zielen des T�ters sowie danach bestimmt, wie weit der T�ter nach den inneren und �usseren Umst�nden in der Lage war, die Gef�hrdung oder Verletzung zu vermeiden (Art. 47 Abs. 2 StGB). Ist ein Urteil zu begr�nden, so h�lt das Gericht in der Begr�ndung auch die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung fest (Art. 50 StGB).
Dem Sachrichter steht bei der Gewichtung der verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin in die Strafzumessung nur ein, wenn der Sachrichter den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn er von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen beziehungsweise in �berschreitung oder Missbrauch seines Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 1 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Ist das Urteil zu begr�nden, so muss der Sachrichter in den Strafzumessungserw�gungen seine �berlegungen in den Grundz�gen wiedergeben, so dass die Strafzumessung nachvollziehbar ist. Er ist jedoch nicht gehalten, in Prozenten oder Zahlen anzugeben, in welchem Umfang er die einzelnen Strafzumessungskriterien gewichtet (BGE 136 IV 1 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
1.3 Die erste Instanz verurteilte den Beschwerdef�hrer in ihrem Entscheid vom 11. Juli 2005 nach Massgabe des damals geltenden (alten) Rechts zu einer (unbedingt vollziehbaren) Gef�ngnisstrafe von zwei Jahren. Die Staatsanwaltschaft beantragte in s�mtlichen Berufungsverfahren die Verurteilung des Beschwerdef�hrers zu einer unbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von drei Jahren. Die Vorinstanz bestrafte den Beschwerdef�hrer im vorliegend angefochtenen Entscheid mit einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten, wovon 18 Monate bei einer Probezeit von zwei Jahren aufzuschieben und 10 Monate zu vollziehen sind.
1.4 Das Gesetz droht sowohl f�r Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 StGB wie auch f�r Betrug gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB Freiheitsstrafe bis zu f�nf Jahren oder Geldstrafe an. Zufolge mehrfacher Tatbegehung kommt als H�chststrafe vorliegend gem�ss Art. 49 Abs. 1 StGB unstreitig eine Freiheitsstrafe von 7 � Jahren in Betracht.
Die Vorinstanz geht bei der Bemessung der Strafe zun�chst von den als Veruntreuung zu qualifizierenden, im Wesentlichen gleichartigen Handlungen des Beschwerdef�hrers aus und bildet hief�r unter Ber�cksichtigung der objektiven und subjektiven Tatschwere eine hypothetische "Einsatzstrafe". Sie erh�ht diese unter Ber�cksichtigung des Schuldspruchs wegen Betrugs in vier F�llen nach dem Asperationsprinzip. Die Vorinstanz ber�cksichtigt sodann verschiedene T�terkomponenten sowie weitere Strafzumessungsfaktoren. Dieses Prozedere wird in der Beschwerde mit Recht nicht beanstandet.
1.5.1 Die Vorinstanz beurteilt in Bezug auf den Tatkomplex der mehrfachen Veruntreuung das Verschulden des Beschwerdef�hrers unter Ber�cksichtigung der objektiven und der subjektiven Tatschwere als schwer und setzt hief�r eine hypothetische "Einsatzstrafe" von 30 Monaten ein. Die Vorinstanz ber�cksichtigt die insoweit relevanten Kriterien. Der Deliktsbetrag bel�uft sich nach Abzug der vom Beschwerdef�hrer geleisteten R�ckzahlungen auf Fr. 1,27 Mio. Der Beschwerdef�hrer verwendete in einem Zeitraum von knapp zwei Jahren unrechtm�ssig die von den Kunden geleisteten Reservationsanzahlungen f�r insgesamt 88 Einfamilienh�user in 17 �berbauungsprojekten. Die Zahl der Gesch�digten bel�uft sich auf 147 Personen. Zwar ist dem Beschwerdef�hrer mit der Vorinstanz zuzubilligen, dass er anf�nglich noch Grund zur Hoffnung hatte, die Pauschalwerkvertr�ge w�rden zustande kommen. Der Beschwerdef�hrer bekundete aber eine Gleichg�ltigkeit gegen�ber fremden Rechtsg�tern, als er nach dem Scheitern der ersten Projekte in gleicher Weise weiter verfuhr, indem er nach Kunden suchte, von diesen die Leistung von "Reservationsanzahlungen" forderte und diese f�r eigene Zwecke einsetzte. Der Beschwerdef�hrer verwendete die eingegangenen Reservationsanzahlungen meist sogleich zur �berbr�ckung von Zahlungsschwierigkeiten der beiden von ihm beherrschten Unternehmungen. Gem�ss den Feststellungen im angefochtenen Urteil (S. 26), die in der Beschwerde nicht substantiiert bestritten werden, flossen im massgebenden Zeitraum zudem rund Fr. 715'000.-- von den Gesch�ftskonten auf die Privatkonten des Beschwerdef�hrers beziehungsweise von dessen Lebenspartnerin.
1.5.2 Allerdings mag es zutreffen, dass der Beschwerdef�hrer, wie er in der Beschwerde (S. 5 f.) einwendet, f�r das Scheitern der Bauprojekte nicht allein verantwortlich war. Zudem l�sst sich die Schwere des Tatverschuldens entgegen einer Bemerkung der Vorinstanz nicht auch damit begr�nden, dass der Beschwerdef�hrer ferner "bei den Gesch�digten einen immateriellen Schaden hinsichtlich des geplatzten Traums vom eigenen Haus" verursacht habe (angefochtenes Urteil S. 25). Das Tatunrecht bei der vorliegenden Veruntreuung besteht nicht im Scheitern der Bauprojekte, wodurch allenfalls der Traum der Kunden vom Eigenheim (zumindest vorl�ufig) platzte, sondern darin, dass der Beschwerdef�hrer die ihm anvertrauten Reservationsanzahlungen der Kunden zu deren Schaden unrechtm�ssig verwendete. Nicht zu beanstanden ist hingegen die vorinstanzliche Erw�gung, dass der Beschwerdef�hrer durch sein Verhalten "eine Vielzahl von Personen um mindestens einen Teil ihrer Ersparnisse brachte" (angefochtenes Urteil S. 25). Dem Beschwerdef�hrer wird damit entgegen seinem Einwand nicht die Sch�digung vieler "kleiner Leute" vorgeworfen, f�r welche der erlittene Schaden eine Bedrohung der wirtschaftlichen Existenz bedeutete, den sie nicht verkraften konnten, und es wird ihm auch nicht zur Last gelegt, er habe gezielt nach finanziell schwachen K�ufern gesucht (Beschwerde S. 6). Dass ihm allenfalls die Anklagebeh�rde solches zur Last legte, ist im vorliegenden Zusammenhang unerheblich. Massgebend sind insoweit die H�he des Deliktsbetrags, die Anzahl der Gesch�digten sowie die Absichten und die Motive des Beschwerdef�hrers. Im �brigen h�lt der Beschwerdef�hrer selber fest, es habe f�r ihn absolut keine Bedeutung gehabt, wer letztendlich die Einfamilienh�user kaufte. Damit war es ihm aber auch gleichg�ltig, was f�r die einzelnen Kunden der Verlust der geleisteten Reservationsanzahlungen im Betrag von mehreren Tausend Franken finanziell bedeutete. Der Beschwerdef�hrer sch�digte die Kunden vors�tzlich dadurch, dass er die Reservationsanzahlungen im eigenen Nutzen verwendete und damit die Anspr�che der Kunden auf R�ckzahlung, die, wie er wusste, bei Nichtzustandekommen der Vertr�ge zu leisten war, nicht erf�llen konnte.
1.5.3 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er sei zur Tatzeit - f�lschlicherweise - davon ausgegangen, dass er �ber die Reservationsanzahlungen der Kunden frei verf�gen d�rfe und seine Verpflichtung zur R�ckzahlung bei Nichtzustandekommen der Vertr�ge eine rein obligatorische und mangels einer Werterhaltungspflicht nur zivilrechtlich, aber nicht auch strafrechtlich relevant sei. Auch die Vorinstanz sei in ihrem ersten Urteil vom 13. M�rz 2007 davon ausgegangen, dass ihm die Reservationsanzahlungen nicht im Sinne von Art. 138 StGB anvertraut gewesen seien, und sie habe in ihrem zweiten Urteil vom 12. Dezember 2008 seinen Vorsatz verneint. Unter diesen Umst�nden werde das objektive Verschulden in subjektiver Hinsicht relativiert, weshalb sein Verschulden betreffend den Tatkomplex der Veruntreuung insgesamt entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht als schwer, sondern h�chstens als mittelschwer zu qualifizieren sei.
Ob ein konkretes Verhalten einen bestimmten Straftatbestand erf�llt, ist mitunter schwierig zu entscheiden, und es kommt nicht selten vor, dass verschiedene Gerichtsinstanzen insoweit unterschiedliche Auffassungen vertreten. Dass die Vorinstanz in ihrem ersten Urteil vom 13. M�rz 2007 das Tatbestandsmerkmal des Anvertrauens im Sinne von Art. 138 StGB als nicht erf�llt erachtete, ber�hrt weder den Vorsatz des Beschwerdef�hrers (siehe Bundesgerichtsentscheid 6B_176/2009 vom 8. Oktober 2009 E. 4.3) noch die subjektive Tatschwere. Gem�ss dem Bundesgerichtsurteil 6B_176/2009 vom 8. Oktober 2009 ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer wusste, dass die Reservationsanzahlungen jedenfalls bis zum Zustandekommen der von ihm zu vermittelnden Vertr�ge f�r ihn wirtschaftlich fremde Verm�genswerte waren, �ber welche er nicht frei zu seinen Gunsten verf�gen durfte. Daraus folgt, dass der Beschwerdef�hrer sich aus freien St�cken f�r eine Verletzung des durch Art. 138 StGB gesch�tzten Rechtsguts des fremden Verm�gens entschied, indem er die Reservationsanzahlungen sogleich zur �berbr�ckung von Zahlungsschwierigkeiten seiner Unternehmungen verwendete, wodurch es ihm unm�glich wurde, den Anspruch der Kunden auf R�ckzahlung bei Nichtzustandekommen der Vertr�ge vollumf�nglich zu erf�llen. Es liegen entgegen den Andeutungen in der Beschwerde keine Umst�nde im Sinne von Art. 47 Abs. 2 StGB vor, welche es dem Beschwerdef�hrer erschwert h�tten, die Gef�hrdung oder Verletzung des betroffenen Rechtsguts zu vermeiden.
1.5.4 Die Bemessung der hypothetischen "Einsatzstrafe" f�r den Tatkomplex der mehrfachen Veruntreuung auf 30 Monate h�lt sich in Anbetracht der f�r die Bestimmung der objektiven und der subjektiven Tatschwere massgebenden Umst�nde im weiten Rahmen des sachrichterlichen Ermessens und verst�sst nicht gegen Bundesrecht.
1.6 Die Vorinstanz erh�hte die f�r den Tatkomplex der mehrfachen Veruntreuung bemessene hypothetische "Einsatzstrafe" unter Ber�cksichtigung des in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruchs wegen mehrfachen Betrugs in vier F�llen im Deliktsbetrag von insgesamt rund Fr. 50'000.-- um vier Monate. Der Beschwerdef�hrer ficht dies mit Recht nicht an.
1.7 Der im Jahre 1951 geborene Beschwerdef�hrer realisierte vor den inkriminierten Taten zahlreiche Bauprojekte mit einem grossen Volumen zur Zufriedenheit der Kunden, ohne sich je etwas zu Schulden kommen zu lassen. Er ist - abgesehen von einer vorliegend nach der zutreffenden Auffassung der Vorinstanz nicht relevanten Busse wegen grober Verkehrsregelverletzung - nicht vorbestraft. Die Vorinstanz sieht darin keinen Strafminderungsgrund.
1.7.1 Die Vorstrafenlosigkeit wirkt sich nach der neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichts bei der Strafzumessung grunds�tzlich neutral aus und ist deshalb nicht strafmindernd zu ber�cksichtigen. Dies schliesst nicht aus, sie ausnahmsweise und im Einzelfall in die Gesamtbeurteilung der T�terpers�nlichkeit einzubeziehen, was sich allenfalls strafmindernd auswirken kann. Vorausgesetzt ist jedoch, dass die Vorstrafenlosigkeit auf eine aussergew�hnliche Gesetzestreue hinweist. Eine solche darf wegen der Gefahr ungleicher Behandlung nicht leichthin angenommen werden, sondern hat sich auf besondere Umst�nde zu beschr�nken (BGE 136 IV 1 E. 2.6.4). Zu denken ist nach dem zitierten Bundesgerichtsentscheid beispielsweise an den Berufschauffeur, der sich als Erstt�ter wegen eines Strassenverkehrsdelikts strafrechtlich zu verantworten hat, obschon er seit vielen Jahren t�glich mit seinem Fahrzeug unterwegs ist.
1.7.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, dass f�r einen Gesch�ftsmann im heutigen hektischen Gesch�ftsalltag die Erf�llung einer aussergew�hnlichen Gesetzestreue sehr viel schwieriger sei als f�r einen Berufschauffeur im Strassenverkehr, der sich einfach an den Verkehrsregeln und Verkehrsschildern orientieren k�nne. Seine Vorstrafenlosigkeit sei daher entgegen der Auffassung der Vorinstanz strafmindernd zu ber�cksichtigen.
Es mag zutreffen, dass im Gesch�ftsverkehr die Abgrenzung zwischen strafbarem und nicht strafbarem Verhalten schwieriger ist als im Strassenverkehr, f�r welchen zahlreiche detaillierte und relativ klare Regeln gelten, an welchen sich der Verkehrsteilnehmer orientieren kann. Dies ist indessen nicht entscheidend. Massgebend ist vielmehr, wie leicht jemand im beruflichen Umfeld in die Lage kommen kann, ausnahmsweise einmal durch eine Regelverletzung einen Straftatbestand zu erf�llen. Insoweit l�sst sich die Lage eines Gesch�ftsmanns in der Immobilienbranche nicht mit der Situation eines Berufschauffeurs vergleichen.
1.8.1 Die Vorinstanz billigt dem Beschwerdef�hrer unter dem Titel des positiven Nachtatverhaltens eine geringf�gige Strafreduktion zu. Sie ber�cksichtigt geringf�gig strafmindernd, dass er einem Teil der Gesch�digten die veruntreuten Gelder wenigstens teilweise zur�ckgezahlt und dass er sich in der Untersuchung korrekt und kooperativ verhalten hat. Gem�ss den weiteren Erw�gungen der Vorinstanz hat der Beschwerdef�hrer aber keine echte Reue oder Einsicht gezeigt. Vielmehr mache er noch heute geltend, er habe weder gewusst noch wissen k�nnen, dass sein Verhalten nicht erlaubt gewesen sei. Er suche nach Erkl�rungen und Rechtfertigungen f�r sein Verhalten. Von gereifter Einsicht in die Problematik k�nne somit nicht die Rede sein. Dies sei insbesondere deshalb bedenklich, weil der Beschwerdef�hrer offenbar bereits wieder (nicht nur als Angestellter, sondern auch als einzelzeichnungsberechtigtes Verwaltungsratsmitglied) bei einer Unternehmung im Immobilienbereich t�tig sei und als verantwortlicher Projektleiter unter anderem den Bau von Ein- und Mehrfamilienh�usern betreue. Unbeirrt bestreite er bis heute eine Alleinverantwortung am Scheitern der Bauprojekte. Nach der Auffassung der Vorinstanz kann dieses Verhalten dem Beschwerdef�hrer selbstverst�ndlich nicht straferh�hend angerechnet werden, habe er doch das strafprozessuale Recht, den ihm zur Last gelegten Tatvorwurf zu bestreiten, doch kann das beschriebene Verhalten auch nicht strafmindernd ber�cksichtigt werden.
1.8.2 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, er habe entgegen der Ansicht der Vorinstanz Einsicht und Reue gezeigt, weshalb ihm unter dem Titel des positiven Nachtatverhaltens eine erhebliche Strafreduktion zuzubilligen sei. Er habe sehr wohl verstanden, dass das Bundesgericht ihm im Urteil vom 8. Oktober 2009 die Veruntreuung der Reservationsanzahlungen vorwerfe, da er die ihm obliegende Werterhaltungspflicht zum Nachteil der Gesch�digten verletzt habe. Selbstverst�ndlich w�rde er heute, in Kenntnis seiner Werterhaltungspflicht, nicht mehr so handeln, sondern f�r eine hinreichende Sicherheit der Reservationsanzahlungen besorgt sein. Entgegen der Einsch�tzung der Vorinstanz bestreite er die Alleinverantwortung f�r die Veruntreuung und den Betrug nicht. Er stelle lediglich in Abrede, f�r das Scheitern der Bauprojekte allein verantwortlich zu sein, was mit den Tatbest�nden der Veruntreuung und des Betrugs nur in einem indirekten Zusammenhang stehe.
1.8.3 Es mag zutreffen, dass der Beschwerdef�hrer f�r das Scheitern der Bauprojekte nicht allein verantwortlich war. Dies ist indessen im vorliegenden Zusammenhang nicht von Bedeutung, da, wie erw�hnt (siehe E. 1.5.2 hievor), nicht im Scheitern der Bauprojekte, sondern in der unrechtm�ssigen Verwendung der Reservationsanzahlungen das strafbare Unrecht liegt. Die �usserungen des Beschwerdef�hrers, er habe verstanden, dass ihm das Bundesgericht Veruntreuung vorwirft, und er w�rde heute in Kenntnis dessen anders handeln, sind indessen nicht als echte Einsicht und Reue zu qualifizieren, die strafmindernd zu ber�cksichtigen sind, ganz abgesehen davon, dass der Beschwerdef�hrer - was im �brigen sein gutes Recht ist - das Urteil des Bundesgerichts vom 8. Oktober 2009 weder in tats�chlicher noch in rechtlicher Hinsicht nachvollziehen kann, wie sich aus dem Schreiben seiner Vertreterin vom 28. Februar 2010 an die Vorinstanz ergibt.
1.9.1 Die Vorinstanz ber�cksichtigt in Anwendung von Art. 48 lit. e StGB strafmindernd, dass seit der letzten Tat, die am 28. August 2000 begangen wurde, verh�ltnism�ssig lange Zeit verstrichen ist und der Beschwerdef�hrer sich in dieser Zeit - abgesehen von einer hier zu vernachl�ssigenden groben Verkehrsregelverletzung - wohl verhalten hat. Da indessen im Zeitpunkt der Ausf�llung des angefochtenen Urteils vom 6. Oktober 2010 nur knapp mehr als 2/3 der Verj�hrungsfrist von 15 Jahren verstrichen sind, reduziert die Vorinstanz die Strafe unter diesem Titel nur ganz geringf�gig.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, ihm sei nicht nur die Legalbew�hrung zu attestieren, sondern es sei zu ber�cksichtigen, dass er sich in dieser Zeit auch sonst ausgesprochen wohl verhalten habe. Daher sei der Umstand, dass 2/3 der Verj�hrungsfrist von 15 Jahren verstrichen sind, bei der Strafzumessung gest�tzt auf Art. 48 lit. e StGB erheblich strafmildernd zu ber�cksichtigen.
1.9.2 Gem�ss Art. 48 lit. e StGB mildert das Gericht die Strafe, wenn das Strafbed�rfnis in Anbetracht der verstrichenen Zeit deutlich vermindert ist und der T�ter sich in dieser Zeit wohl verhalten hat. Dieser Strafmilderungsgrund entspricht inhaltlich im Wesentlichen dem Strafmilderungsgrund des Wohlverhaltens w�hrend verh�ltnism�ssig langer Zeit im Sinne von Art. 64 al. 8 aStGB. Die diesbez�gliche Rechtsprechung ist daher weiterhin zu beachten. Die verh�ltnism�ssig lange Zeit steht in Bezug zur Verj�hrungsfrist. Das Verj�hrungsrecht ist durch Bundesgesetz vom 5. Oktober 2001, in Kraft sei 1. Oktober 2002, revidiert worden. Das neue Recht unterscheidet nicht mehr zwischen relativen (ordentlichen) und absoluten Verj�hrungsfristen. Die neurechtlichen Verj�hrungsfristen entsprechen im Wesentlichen den altrechtlichen absoluten Fristen. Die Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildenden Straftaten der Veruntreuung und des Betrugs verj�hrten altrechtlich relativ in 10 und absolut in 15 Jahren. Sie verj�hren neurechtlich in 15 Jahren. Unter dem Geltungsbereich des alten Verj�hrungsrechts war der Strafmilderungsgrund des Wohlverhaltens w�hrend verh�ltnism�ssig langer Zeit nach der Rechtsprechung gegeben, wenn die relative Verj�hrung nahe war (BGE 92 IV 201 E. I). Unter dem Geltungsbereich des seit 1. Oktober 2002 in Kraft stehenden neuen Verj�hrungsrechts ist dieser Strafmilderungsgrund nach der Rechtsprechung in jedem Fall anzunehmen, wenn mindestens 2/3 der Verj�hrungsfrist abgelaufen sind. Der Richter kann diese Zeitspanne unterschreiten, um Art und Schwere der Tat Rechnung zu tragen (BGE 132 IV 1 E. 6.2). In welchem Mass die Strafe bei Vorliegen dieses Strafmilderungsgrundes zu reduzieren ist, h�ngt davon ab, wie viel Zeit im massgebenden Zeitpunkt der Ausf�llung des angefochtenen Urteils seit der Tat verstrichen ist.
Im konkreten Fall waren im massgebenden Zeitpunkt der Ausf�llung des angefochtenen Entscheids vom 6. Oktober 2010 seit der letzten Tat vom 28. August 2000 rund 10 Jahre und 6 Wochen verstrichen. Damit waren nur knapp mehr als 2/3 der Verj�hrungsfrist von 15 Jahren abgelaufen. Bei Anwendung des im Zeitpunkt der Ausf�llung des angefochtenen Urteils geltenden Rechts ist daher die Strafe unter diesem Gesichtspunkt nur ganz geringf�gig zu reduzieren. Dass der Beschwerdef�hrer in dieser Zeit nach seiner Darstellung - abgesehen von der erw�hnten groben Verkehrsregelverletzung - nicht nur keine Straftaten ver�bt, sondern sich "auch sonst ausgesprochen wohl verhalten" habe, was immer er darunter verstehen mag, ist unerheblich.
Die dem Beschwerdef�hrer zur Last gelegten Straftaten weisen nach Art und Schwere keine Besonderheiten auf, welche es rechtfertigen k�nnten, den Strafmilderungsgrund des Wohlverhaltens w�hrend verh�ltnism�ssig langer Zeit schon bei Ablauf von weniger als 2/3, beispielsweise 1/2 der Verj�hrungsfrist anzunehmen mit der Folge, dass in Anbetracht der gemessen daran tats�chlich verstrichenen Zeit die Strafe nicht nur ganz geringf�gig zu reduzieren w�re.
1.9.3 Der Beschwerdef�hrer ver�bte die inkriminierten Straftaten in den Jahren 1998 bis 2000 und damit unter dem Geltungsbereich des alten Verj�hrungsrechts. Im Zeitpunkt der Ausf�llung des angefochtenen Urteils war nach Massgabe dieses alten Rechts die relative Verj�hrung nicht nur nahe, sondern die ordentliche Verj�hrungsfrist von 10 Jahren um rund 6 Wochen �berschritten. Es ist vorstellbar, dass daher bei Anwendung des alten Rechts die Strafe wegen des Wohlverhaltens w�hrend verh�ltnism�ssig langer Zeit mehr als nur "ganz geringf�gig" reduziert worden w�re.
Dies ist indessen vorliegend unerheblich. Eine Tat darf unter dem Gesichtspunkt der "lex mitior" auch bei der Strafzumessung nicht teilweise nach altem und teilweise nach neuem Recht beurteilt werden, wie die Vorinstanz in einem anderen Zusammenhang, n�mlich mit Bezug auf die am 1. Januar 2007 in Kraft getretene �nderung des Allgemeinen Teils des StGB, zutreffend erw�gt. Auch wenn bei Anwendung des zur Zeit der inkriminierten Taten geltenden Rechts das Wohlverhalten w�hrend verh�ltnism�ssig langer Zeit m�glicherweise etwas st�rker strafmindernd ber�cksichtigt worden w�re, ist bei der gebotenen Gesamtbetrachtung mit R�cksicht auf die erweiterten M�glichkeiten des bedingten und des teilbedingten Strafvollzugs das neue Recht milder als das alte.
1.10.1 Bei der Strafzumessung ist gem�ss Art. 47 Abs. 1 StGB auch die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters zu ber�cksichtigen. Der Beschwerdef�hrer verweist auf sein Alter von 59 Jahren und auf seine Herzkrankheit. Er macht geltend, das Strafverfahren, welches nun mehr als 10 Jahre dauere, habe ihn auch infolge seiner Herzkrankheit �usserst stark belastet, habe er doch seit der Anklageerhebung im Jahre 2003 stets mit einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe rechnen m�ssen. Sowohl die lange Dauer des Strafverfahrens als auch seine Herzkrankheit seien unter dem Aspekt der Strafempfindlichkeit strafmindernd zu ber�cksichtigen. Der Beschwerdef�hrer bringt im Weiteren vor, im Falle seiner Verurteilung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe k�nnten seine zurzeit laufenden Bauprojekte nicht realisiert werden. Die Investoren w�rden ihre bisherigen Investitionen verlieren, er selbst st�nde mit Sicherheit vor dem wirtschaftlichen Ende und k�nnte den durch die inkriminierten Taten verursachten Schaden nicht ersetzen. Diese Folgen eines Freiheitsentzugs seien bei der Strafzumessung ebenfalls zu beachten.
1.10.2 Der Beschwerdef�hrer hat diese Einw�nde schon im Berufungsverfahren vorgetragen. Die Vorinstanz hat sich damit befasst. Sie h�lt fest, dass der Beschwerdef�hrer bei einer Aktiengesellschaft, in welcher er auch Mitglied des Verwaltungsrats ist, als Architekt und Projektleiter arbeitet. Erwerbst�tigen Verurteilten sei es in der Regel ohne weiteres m�glich, Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr gem�ss Art. 77b StGB in Halbgefangenschaft zu verb�ssen, weshalb vorliegend ein Verlust der Arbeitsstelle nicht zu bef�rchten sei. Jedenfalls best�nden im vorliegenden Fall keine aussergew�hnlichen Umst�nde, welche heute irgendeine besondere Strafempfindlichkeit - aus pers�nlichen/famili�ren oder beruflichen Umst�nden - zu begr�nden verm�chte. Weder die gesundheitlichen Schwierigkeiten noch das Alter des Beschwerdef�hrers stellten aussergew�hnliche Umst�nde dar, die eine Reduktion der Strafe rechtfertigten. Einschr�nkungen im sozialen und beruflichen Umfeld seien eine unmittelbare gesetzm�ssige Folge jeder freiheitsbeschr�nkenden Sanktion.
Mit diesen Erw�gungen der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Sie stehen im Einklang mit der im angefochtenen Urteil zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung und sind zutreffend (siehe etwa Urteile 6P.39/2004 vom 23. Juli 2004 E. 4.7; 6B_626/2009 vom 3. November 2009 E. 2.2; 6B_1037/2009 vom 20. Januar 2010 E. 4.3; 6B_74/2009 vom 23. November 2009 E. 2.5).
1.11 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Strafe sei auch wegen Verletzung des Beschleunigungsgebots zu reduzieren, da das Strafverfahren nach der Anklageerhebung sich ohne sein Zutun wegen eines Kompetenzkonflikts um rund 8 Monate verz�gert habe.
Die Vorinstanz hat diesen Umstand unter dem Gesichtspunkt der Verletzung des Beschleunigungsgebots ausdr�cklich leicht strafmindernd ber�cksichtigt. Inwiefern sie damit Bundesrecht verletzt hat, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist nicht ersichtlich.
2.1 Die Vorinstanz hat den Vollzug der Freiheitsstrafe von 28 Monaten im Umfang von 10 Monaten angeordnet und im Umfang von 18 Monaten bedingt aufgeschoben. Zur Begr�ndung erw�gt sie unter anderem, dass das Verschulden des Beschwerdef�hrers schwer wiegt. In Anbetracht dieses Verschuldens w�re es ohne weiteres gerechtfertigt, nur die H�lfe der Strafe aufzuschieben und die andere H�lfte zu vollziehen. Im Hinblick auf die l�ngere Deliktsfreiheit und die stabilen Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers erscheine es indessen als gerechtfertigt, einen gr�sseren Teil der Freiheitsstrafe aufzuschieben und diese lediglich im Umfang von 10 Monaten zu vollziehen. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass der Vollzug der zehnmonatigen Freiheitsstrafe grunds�tzlich in der Form der Halbgefangenschaft m�glich sei (Art. 77b StGB), doch obliege der diesbez�gliche Entscheid der Strafvollzugsbeh�rde.
Der Beschwerdef�hrer beantragt, im Falle der Best�tigung des Strafmasses von 28 Monaten seien entgegen dem angefochtenen Entscheid nicht 10 Monate, sondern lediglich 6 Monate zu vollziehen und 22 Monate bedingt aufzuschieben. Zur Begr�ndung macht er geltend, sein Verschulden sei entgegen den Erw�gungen der Vorinstanz nicht als schwer, sondern h�chstens als mittelschwer zu qualifizieren.
2.2 Das Gericht schiebt den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestens 6 Monaten und h�chstens 2 Jahren in der Regel auf, wenn eine unbedingte Strafe nicht notwendig erscheint, um den T�ter von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten (Art. 42 Abs. 1 StGB). Das Gericht kann den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestes einem Jahr und h�chstens drei Jahren nur teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des T�ters gen�gend Rechnung zu tragen (Art. 43 Abs. 1 StGB). Bei Freiheitsstrafen von �ber zwei Jahren bis zu drei Jahren kommt somit h�chstens ein teilbedingter Vollzug in Betracht. Der Gesetzgeber geht davon aus, bei Freiheitsstrafen in dieser H�he wiege das Verschulden (siehe Art. 43 Abs. 1 StGB) so schwer, dass trotz g�nstiger beziehungsweise nicht ung�nstiger Prognose ein Teil der Strafe zum Ausgleich des Verschuldens vollzogen werden muss (BGE 134 IV 241 E. 3.1.3). Der unbedingt vollziehbare Teil darf die H�lfte der Strafe nicht �bersteigen (Art. 43 Abs. 2 StGB). Bei teilbedingten Freiheitsstrafen muss sowohl der aufgeschobene wie auch der zu vollziehende Teil mindestens sechs Monate betragen (Art. 43 Abs. 3 Satz 1 StGB). Bei der von der Vorinstanz ausgef�llten Freiheitsstrafe von 28 Monaten betr�gt der zu vollziehende Teil der Strafe mindestens 6 Monate und h�chstens 14 Monate. Innerhalb des gesetzlichen Rahmens liegt die Festsetzung im pflichtgem�ssen Ermessen des Gerichts. Das Verh�ltnis der Strafteile ist so festzusetzen, dass darin die Wahrscheinlichkeit der Legalbew�hrung des T�ters einerseits und dessen Einzeltatschuld andererseits hinreichend zum Ausdruck kommen. Je g�nstiger die Prognose und je kleiner die Vorwerfbarkeit der Tat sind, desto gr�sser muss der auf Bew�hrung ausgesetzte Strafteil sein. Der unbedingt vollziehbare Strafteil darf dabei das unter Verschuldensgesichtspunkten (Art. 47 StGB) gebotene Mass nicht unterschreiten (BGE 134 IV 1 E. 5.6, 241 E. 3.1.4).
Die Anordnung des Vollzugs der Freiheitsstrafe von 28 Monaten im Umfang von 10 Monaten h�lt sich in Anbetracht des Verschuldens des Beschwerdef�hrers einerseits und von dessen Bew�hrungsaussichten andererseits im pflichtgem�ssen sachrichterlichen Ermessen und verst�sst nicht gegen Bundesrecht.
Die Beschwerde ist somit abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen.