Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:77830-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Printing+and+Publishing&WT.rss_a=77830-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-04-02 13:55:08
Document Index: 212622817

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 125', '§ 48', '§ 160', '§ 160', '§ 134']

Dienstleistungen - 77830-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 77830-2020
Deutschland-Nürnberg: Scanning und Rechnungsstellung
2020/S 033-077830
Offizielle Bezeichnung: Stadt Nürnberg - Zentrale Dienste
Kontaktstelle(n): Fischer, Sabine
Fax: +49 911 / 231-5118
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=qDWmGTS14yg%253d
Dienstleistung Empfang, Aufbereitung und Bereitstellung von Eingangsrechnungen der Stadt Nürnberg und vorangehender Konzeptionsphase sowie späterer Ausweitungsmöglichkeit auf Baurechnungen
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020000614
Dienstleistung Empfang, Aufbereitung und Bereitstellung von Eingangsrechnungen der Stadt Nürnberg und vorangehender Konzeptionsphase sowie späterer Ausweitungsmöglichkeit auf Baurechnungen.
Jeweils um ein Jahr, wenn nicht gekündigt wird.
Verschiedene Eingangskanäle, Rückholung von Papierrechnungen, spätere Ausweitung auf Baurechnungen.
1) aktuelle Kopie des Nachweises (nicht älter als 12 Monate, bezogen auf die Angebotsfrist) des Eintrags in das Handelsregister bzw. des Eintrags in das Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerksgewerbe oder eine Kopie des Nachweises über die Eintragung in das Berufs- und/oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates der Europäischen Union, in dem das Unternehmen niedergelassen ist;
2) Eigenerklärung, dass die in § 123 GWB genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen (rechtskräftige Verurteilung oder rechtskräftige Festsetzung einer Geldbuße bezüglich der aufgeführten Tatbestände; ggf. Nachweis zur Heilung nach § 125 GWB);
4) Erklärung nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG), Mindestlohngesetz (MiLoG) und Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG);
5) Eigenerklärung, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt sind.
Die Vergabestelle erklärt sich bereit, die Vorlage eines Präqualifizierungszertifikats, welches im amtlichen Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (oder alternativ in der älteren auch noch gültigen PQ-VOL-Datenbank) eingetragen ist, zu akzeptieren. Informationen und Zertifikat sind erhältlich unter www.amtliches-verzeichnis.ihk.de. Die Vergabestelle akzeptiert bei europaweiten Vergabeverfahren über dem Schwellenwert auch die „Einheitliche europäische Eigenerklärung" (EEE) gem. § 48 Abs. 3 VgV.
1) Eigenerklärung Insolvenzverfahren und Liquidation;
2) Erklärung über den Umsatz in jedem der letzten 3 Jahre (2016, 2017, 2018);
3) Nachweis des Versicherers über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen: pauschal Sach-, Personen- und Vermögensschaden: 1 Mio. EUR.
Sofern die Versicherungssummen derzeit nicht ausreichend sind, muss zudem erklärt werden, dass sie bei einer späteren Auftragserteilung angepasst werden;
4) Eigenerklärung Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben.
1) Volumen bezogene Referenzanforderung:
Die AG sucht für den erfolgskritischen Massenprozess der Rechnungsdigitalisierung und -aufbereitung von rund 200 000 Rechnungen pro Jahr einen bewährten, leistungsfähigen Dienstleister zur längerfristigen Zusammenarbeit.
Zur Überzeugung der Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Bieters verlangt die AG Erfahrung bei den Leistungen Scan-, Zeichenextraktion und maschinenlesbare Aufbereitung, weil es sich aktuell fast vollständig um Rechnungen in Papierform handelt und dieses Format auch weiterhin eine große Rolle spielen wird.
Um sicher zu stellen, dass der AN das prognostizierte Auftragsvolumen in der geforderten Qualität bewältigen kann, muss er nachweisen, dass er als E-Rechnungs-Provider in den letzten 3 Jahren bereits 500 000 Rechnungen scannt, ausliest und maschinenlesbar aufbereitet.
Der elektronische Rechnungsaustausch darf hierin nicht einbezogen werden.
Der Auftraggeber erwartet genau einen unmittelbaren Vertragspartner, mit nur einem Vertragsverhältnis zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer. Nachunternehmer sind zugelassen, müssen aber einzeln angegeben werden und geeignete Referenzen zu dem für sie jeweils vorgesehenen Aufgabenteil vorweisen können.
Bitte laden Sie zu Ihrem Angebot eine Anlage hoch, in der das Referenzprojekt/die Referenzprojekte beschrieben sind. Anzugeben sind dazu die Namen der jeweiligen Auftraggeber mit Ansprechpartnern und Kontaktdaten.
2) Schutzerklärung:
1) Erklärung zum Vergabeverfahren: Der Bewerber/Bieter nimmt zur Kenntnis, dass die Nichtabgabe der Erklärung nach Nummer 2 oder die Abgabe einer wissentlich falschen Erklärung den Ausschluss von diesem Vergabeverfahren zur Folge hat.
2) Erklärung für den Fall der Zuschlagserteilung:
2.1) Der Bewerber/Bieter versichert:
— dass er gegenwärtig sowie während der gesamten Vertragsdauer die Technologie von L. Ron Hubbard nicht anwendet, lehrt oder in sonstiger Weise verbreitet, er keine Kurse oder Seminare nach dieser Technologie besucht und Beschäftigte oder sonst zur Erfüllung des Vertrags eingesetzte Personen keine Kurse oder Seminare nach dieser Technologie besuchen lässt,
— dass nach seiner Kenntnis keine der zur Erfüllung des Vertrags eingesetzten Personen die Technologie von L. Ron Hubbard anwendet, lehrt oder in sonstiger Weise verbreitet oder Kurse oder Seminare nach dieser Technologie besucht.
2.2) Der Bewerber/Bieter verpflichtet sich, solche zur Erfüllung des Vertrags eingesetzte Personen von der weiteren Durchführung des Vertrags unverzüglich auszuschließen, die während der Vertragsdauer die Technologie von L. Ron Hubbard anwenden, lehren, in sonstiger Weise verbreiten oder Kurse oder Seminare nach dieser Technologie besuchen;
2.3) Die Abgabe einer wissentlich falschen Erklärung nach Nummer 2.1 sowie ein Verstoß gegen die Verpflichtung nach Nummer 2.2 berechtigt den Auftraggeber zur Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist. Weitergehende Rechte des Auftraggebers bleiben unberührt.
3) Nachunternehmererklärung.
— Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen,
— Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers beim Bieter/Bewerber,
— Gemäß § 134 Abs. 2 GWB: Vertragsschluss erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch den Auftraggeber oder 10 Kalendertage nach Absendung der Information durch den Auftraggeber auf elektronischem Weg oder per Fax.