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Timestamp: 2013-05-24 20:11:40
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Rechtsprechung: NJW-RR 1988, 856
Rechtsprechung BGH, 09.12.1987 - IVa ZR 204/86 Volltextver�ffentlichungen
NJW-RR 1988, 856
WM 1988, 220
Wird zitiert von ... (11) BGH, 17.10.2003 - V ZR 84/02 Immobilien- Sind Steuervorteile bei der Schadensberechnung zu ber�cksichtigen?Eine n�here Darlegung h�tte dazu schon deswegen erfolgen m�ssen, weil ein etwaiger Steuervorteil des Kl�gers dadurch wieder ausgeglichen sein kann, da� der zugesprochene Schadensersatzbetrag seinerseits zu versteuern ist (vgl. BGHZ 74, 103, 114;… BGH, Urt. v. 25. Februar 1988, VII ZR 152/87, NJW-RR 1988, 788; Urt. v. 9. Dezember 1987, IVa ZR 204/86, NJW-RR 1988, 856).
BGH, 25.02.1988 - VII ZR 152/87 Bauherrenmodell: Werbungskosten als Aufwendungen�Ein Bauherr, der von einem im Rahmen eines Bauherrenmodells t�tig gewordenen Treuh�nder die Erstattung von Aufwendungen verlangen kann, die er als Werbungskosten geltend gemacht hat, braucht sich die damit verbundenen steuerlichen Vorteile nicht anrechnen zu lassen, weil er den R�ckempfang der Aufwendungen nachversteuern mu� (im Anschlu� an BGHZ 74, 103 und BGH, Urteil v. 3.12.1987 - IVa ZR 204/86 = WM 1988, 220).�.Soweit das Berufungsgericht in einem dasselbe Klageobjekt betreffenden Fall eine gegenteilige Meinung vertreten hat (Urteil vom 20. Juni 1986, NJW-RR 1986, 1290), gen�gt der Hinweis, da� der IVa Zivilsenat diese Entscheidung inzwischen, n�mlich am 9. Dezember 1987, im Anschlu� an die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFHE 104, 134; 121, 57) und das steuerrechtliche Schrifttum aufgehoben hat (IVa ZR 204/86 = WM 1988, 220).
BGH, 06.11.1989 - II ZR 235/88 Vorteilsausgleich bei Schadensersatzanspruch aus Prospekthaftunga) Das Berufungsgericht folgt mit seiner Begr�ndung der st�ndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, nach der Steuervorteile regelm��ig nicht anzurechnen sind, wenn der Gesch�digte die Ersatzleistung wiederum versteuern mu� und der darin liegende Nachteil den Vorteil in etwa ausgleicht; eine exakte Berechnung der Vor- und Nachteile er�brigt sich wegen der Regelung des � 287 ZPO (vgl. BGHZ 53, 132, 138; 74, 103, 113 ff., 116; 79, 337, 347;… BGH, Urt. v. 27.6.1984 - IVa ZR 231/82, WM 1984, 1075, 1078; v. 12.2.1986 - IVa ZR 76/84, WM 1986, 517, 520; v. 9.12.1987 - IVa ZR 204/86, WM 1988, 220 f., v. 25.2.1988 - VII ZR 152/87, WM 1988, 586, 587).
BGH, 27.02.1991 - IV ZR 66/90 Wahrung der Ausschlu�frist in der Berufungsunf�higkeitsversicherungDeshalb durfte das Berufungsgericht eine Verweisbarkeit des Kl�gers nicht bejahen, ohne die angebotenen Beweise des f�r fehlende Verweisbarkeit auf einen sogenannten Vergleichsberuf beweispflichtigen Kl�gers (vgl. Senatsurteil vom 11. November 1987 - IVa ZR 204/86 - VersR 1988, 234 unter 2c) erhoben zu haben.
BGH, 08.12.1994 - IX ZR 254/93 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 14.01.1993 - III ZR 33/92 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
OLG Bamberg, 07.04.2003 - 4 U 240/01 Schadenersatz und R�ckabwicklung bei Erwerb einer sogenannten "Schrottimmobilie" …b) Steuervorteile sind allerdings dann nicht zu ber�cksichtigen, wenn die Schadensersatzleistung f�r den Gesch�digten ebenfalls zu versteuern ist (BGH NJW-RR 1988, S. 856 f.;… NJW 1989, S. 3150).
OLG Hamm, 06.10.2005 - 27 U 195/04 Zur Frage des Mitverschuldens im Rahmen eines Grundurteils und des …Die Voraussetzungen, unter denen allein nach der st�ndigen Rechtsprechung des BGH eine Anrechnung von Steuervorteilen in Betracht kommt, liegen nicht vor: Danach bleiben m�gliche Steuervorteile des gesch�digten Kapitalanlegers grunds�tzlich au�er Ansatz, wenn die Ersatzleistung ebenfalls der Steuerpflicht unterliegt; das gilt insbesondere auch f�r Vorteile aufgrund einer Erm��igung des Steuersatzes bei sp�terer Versteuerung des Schadensersatzbetrages (grundlegend BGHZ 74, 103, 113 ff. = NJW 1979, 1449; vgl. aus der st. Rspr. ferner BGH NJW 1984, 2524; NJW-RR 1986, 1102, 1103; NJW-RR 1988, 856, 857; NZG 2002, 468, 469).
OLG K�ln, 23.01.1991 - 2 U 56/90 Haftung des Treuh�nders f�r falsche ProspektangabenDa es gerade Auf-gabe der Beklagten war, die Kl�ger durch einen richtigen Prospektinhalt bzw. durch zutreffende Information vor Vertragsschlu� �ber die Risiken aufzukl�ren, kann sie sich nicht darauf berufen, da� die Kl�ger anderweitige Informationen h�tten einholen m�ssen (vgl. BGH NJW-RR 1988, 856, Pa-landt-Heinrichs, 50. Aufl., � 254 BGB Rn. 19 m. w. N.).
OLG K�ln, 30.06.1997 - 12 U 3/95 Da davon auszugehen ist, da� die Finanzverwaltung dieser Rechtsauffassung folgt (zumal sie f�r den Steuerfiskus g�nstig ist), ist eine entsprechende steuerliche Belastung der Kl�gerin zugrunde zu legen, wobei erg�nzend darauf hinzuweisen ist, da� auch der Bundesgerichtshof sich der Rechtsauffassung des BFH angeschlossen hat (vgl. BGH VersR 1979, 183 und WM 1988, 220 = NJW-RR 1988, 856).
LG Oldenburg, 13.08.2002 - 8 O 3573/01 Was ist dejure.org?