Source: https://www.juracademy.de/familienrecht-erbrecht/erbrecht/2-teil-erbrecht/c-gewillkuerte-erbfolge/iv-gemeinschaftliches-testament-von-ehegatten/3-widerruf-wechselbezueglicher-verfuegungen/c-widerruf-nach-dem-tod-eines-ehegatten/cc-schwere-verfehlung-des-bedachten-2271-abs-2-s-2.html
Timestamp: 2018-09-20 17:27:22
Document Index: 109182672

Matched Legal Cases: ['§ 2271', '§ 2271', '§ 2271', '§ 2271', '§ 2294', '§ 2271', '§ 2294']

cc) Schwere Verfehlung des Bedachten, § 2271 Abs. 2 S. 2
Familien- und Erbrecht - cc) Schwere Verfehlung des Bedachten, § 2271 Abs. 2 S. 2
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Nach § 2271 Abs. 2 S. 2 ist der Überlebende auch nach Annahme der Zuwendung berechtigt, seine eigenen wechselbezüglichen Verfügungen zu widerrufen, wenn sich der Bedachte einer schweren Verfehlung schuldig gemacht hat, die den Erblasser zum Rücktritt nach § 2294 berechtigt hätte. Nach § 2271 Abs. 2 S. 2 kann der Überlebende auch eine Erbeinsetzung eines Kindes aufheben, soweit nach §§ 2294, 2336 eine Pflichtteilsentziehung zulässig ist.