Source: https://rd.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-663-14351-2_11
Timestamp: 2019-06-20 11:49:04
Document Index: 45610748

Matched Legal Cases: ['Art. 4', '§ 52', 'Art. 93', '§ 90', 'Art 93', '§ 8']

Verfassungsgerichtsbarkeit und demokratischer Entscheidungsprozeß | Springer for Research & Development
Parlamentarische und präsidentielle Demokratie pp 282-301 | Cite as
Verfassungsgerichtsbarkeit und demokratischer Entscheidungsprozeß
Die Geburtsstunde des Bundesstaates ist zugleich die Geburtsstunde der modernen Verfassungsgerichtsbarkeit. Als sich das amerikanische Volk in den Jahren 1787–1789 eine geschriebene Verfassung gab, die die Errichtung eines Bundesstaates konzipierte, wurde erstmals die Einsetzung eines Obersten Gerichtshofes (Supreme Court) vorgesehen, zu dessen vornehmlichster Aufgabe es gehören sollte, bei einem Kompetenzkonflikt zwischen Bund und Einzelstaaten dem Willen der Bundesverfassung verbindlich Geltung zu verschaffen. Diesem historischen Vorbild sind eine Reihe späterer bundesstaatlicher Konzeptionen — wie die Österreichs, der Schweiz, in Deutschland die der Weimarer Republik und vor allem die der Bundesrepublik, in den Commenwealth-Ländern die Australiens und Kanadas — in mehr oder weniger enger Anlehnung gefolgt.1
Einen umfassenden vergleichenden Überblick über den Stand der Verfassungsgerichtsbarkeit in diesen und zahlreichen weiteren Staaten der Gegenwart bietet Band 36 der von Hermann Mosler herausgegebenen Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht des MaxPlanck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht: Verfassungsgerichtsbarkeit in der Gegenwart — Länderberichte und Rechtsvergleichung, Köln-Berlin 1962 (1047 S.).Google Scholar
Marbury v. Madison, 1 Cranch 137 (U.S. 1803).Google Scholar
Unter den zahlreichen Schriften aus jüngster Zeit sei hier nur verwiesen auf die Abhandlungen von Charles L. Black, The People and the Court — Judicial Review in a Democracy, New York 1960 (Black bezeichnet den Supreme Court als “the people’s institutionalized means of self-control”, ebd., S. 20); Eugene V. Rostow, The Sovereign Prerogative, New York und London 1962 (vor allem Kap. 5 und 6: “The Democratic Character of Judicial Review”); C. Hermann Pritchett, Congress versus the Supreme Court, 1957-1960, University of Minnesota Press, Minneapolis 1961; Walter F. Murphy, Congress and the Court — A Case Study in the American Political Process, Chicago 1962; Sidney Hook, Democracy and Judicial Review, in: S. Hook, The Paradoxes of Freedom, Berkeley and Los Angeles 1964, S. 63-105 (Hook plädiert für stärkere demokratische Kontrollen des Supreme Court); Martin Shapiro, Law and Politics in the Supreme Court — New Approaches to Political Jurisprudence, Glencoe and London 1964, sowie Henry Steel Commager, Kapitel Democracy and Judicial Review t in seinem jüngsten Buch Freedom and Order, New York 1966, S. 3-51 (Commager betont die verfassungspolitische Bildungsfunktion des obersten Gerichts).Google Scholar
Siehe hierzu die informativen, für amerikanische Verhältnisse allerdings erstaunlich kritischen Darlegungen von Bernard Schwartz, The Supreme Court — Constitutional Revolution in Retrospect, New York 1957, S. 354-362. Schwartz, der — man ist versucht zu sagen: selbstverständlich — prinzipiell die Veröffentlichung abweichender Richtervoten befürwortet, befaßt sich in seinem Buch vor allem mit den Auswüchsen der modernen amerikanischen Dissenting-Praxis unter der bezeichnenden Überschrift “Dissentio ad Absurdum”. Zur allgemeinen Praxis und Problematik der Minderheitsvoten mit eingehendem Verweis auf amerikanische Erfahrungen sei besonders auf die Arbeit von Wolfgang Heyde, Das Minderheitsvotum des überstimmten Richters, Jur. Diss., Bonn 1964, hingewiesen.Google Scholar
Über diese Gesamtproblematik informiert eingehend Heinz Laufer: Verfassungsgerichtsbarkeit und politischer Prozeß, Tübingen 1968 (und jetzt Christian Starck (Hrsg.): Bundesverfassungsgericht und Grundgesetz — Festgabe aus Anlaß des 25jährigen Bestehens des Bundesverfassungsgerichts, 2 Bde, Tübingen 1976 sowie Peter Häberle (Hrsg.): Verfassungsgerichtsbarkeit, Darmstadt 1976).Google Scholar
Mosier a.a.0. (vgl. Anm. 1), S. IX.Google Scholar
So heißt es in Art. 4, Abs. 3 des „Gesetzes über das Verfassungsgericht von Jugoslawien“ vom 24. Dezember 1963 (SL 52/1963; Position 715): „Das Verfassungsgericht kann das Verfahren zur Prüfung der Verfassungs-und Gesetzmäßigkeit einer Vorschrift oder eines sonstigen allgemeinen Aktes auch auf Grund eigener Initiative einleiten. Jedes Mitglied des Verfassungsgerichts kann verlangen, daß das Verfahren eingeleitet wird und daß das Verfassungsgericht darüber entscheidet.“ (Deutsche Übersetzung nach: Die Verfassungsgerichtsbarkeit in Jugoslawien — Gesetzestexte, Berichte des Osteuropa-Instituts an der Freien Universität Berlin, Reihe Wirtschaft und Recht, Heft 66).Google Scholar
René Marcic, Verfassung und Verfassungsgericht, Wien 1963, S. 212. Bereits in seinem grundlegenden Werk Vom Gcsetzesstaat zum Richterstaat (Wien 1957) hat Marcie sein zeitweilig etwas peinlich anmutendes Loblied vieltönig angestimmt — so z. B. Verfassungsgericht als „Hort der Freiheit“, ebd., S. 347 ff.Google Scholar
Der volle Wortlaut des bekannten Gladstone-Zitats kann in Ernst Fraenkels Buch Das amerikanische Regierungssystem — Eine politische Analyse, Köln und Opladen 1960, S. 21, Anmerkung 1, nachgelesen werden: “As the British Constitution is the most subtle organism which has proceeded from the womb and long gestation of progressive history, so the American Constitution, so far as I can see, the most wonderful work ever struk off at a given time by the brain and purpose of man.”Google Scholar
Hierzu Heinz Laufer, Das demokratische Regime in der Bundesrepublik, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, Nr. 30/65 vom 8. Juli 1965, S. 1520; die „Formel“ ebd., S. 20.Google Scholar
Friedrich Giese, Mehr Verfassungstreue!, in: Zeitschrift für Politik, 3. Jg. N. F. (1956), S. 124.Google Scholar
In diesem Zusammenhang sei besonders verwiesen auf das Buch von Austin Ranney und Willmoore Kendall: Democracy and the American Party System, New York 1956, Kap. 2: Basic Principles for a Model of Democracy , S. 18-39, bes. S. 29-39. Vgl. auch Heinrich Höpker, Grundlagen, Entwicklung und Problematik des Mehrheitsprinzips und seine Stellung in der Demokratie, Jur. Diss., Köln 1957.Google Scholar
Shapiro (a.a.O., S. 220) argumentiert im Rahmen des “unending dialogue over majority rule and minority rights”: “Some scholars have insisted that talk of minority rights is a deviation from the logic of democracy. They are incorrect, and they are incorrect because they have confused a working and imperfect expedient (majority decision) with a fundamental principle. The principle is political equality. Majority rule is the only expedient available to turn this principle into practice, but it is a democratically faulty device because it deprives the minority of political equality. That is why the tension between majority rule and minority rights is an inherent feature of democratic though itself.” Ähnlich argumentiert Mason, indem er die Rolle des Supreme Court im demokratisch-rechtsstaatlichen Prozeß der USA zu beschreiben versucht: “The real problem is to protect individuals and minorities without thereby destroying capacity in the majority to govern. Majorities — and this is the key point of democratic theory — are always in flux. Tomorrow’s majority may have a different composition as well as different goals. Defense of the political rights of minorities thus becomes, not the antithesis of majority rule, but its very foundations. The Supreme Court can contribute toward realization of free government by guaranteeing all minority groups free access to the political process and the instruments of political change, while at the same time allowing the majority government — as long as the political process is open and untrammeled — to rule…. The freedom the judiciary has from political responsibility and control makes its processes more rather than less appropriate for critical exploration.” Alpheus T. Mason, The Supreme Court: Temple and Forum, in: Yale Review, Bd. 48 (1959), S. 524 f.Google Scholar
Zu dieser Unterscheidung siehe Oskar Werner Kägi, Die Verfassung als rechtliche Grundordnung des Staates, Zürich 1945, S. 152, sowie Rolf-Richard Grauhan, Gibt es in der Bundesrepublik einen «pouvoir neutre»?, Jur. Diss., Heidelberg 1959, S. 47 f. and 50 ff.Google Scholar
Oskar Werner Kägi, Rechtsstaat and Demokratie, in: Demokratie and Rechtsstaat — Festgabe für Z. Giacometti, Zürich 1953, S. 107-142; Richard Bäumlin, Die rechtsstaatliche Demokratie, Zürich 1954.Google Scholar
§ 52 des Bundesbeamtengesetzes vom 14.7.1953 verpflichtet jeden Beamten zum „Verfassungshüter“ mit den Worten: „Der Beamte muß sich durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten.“Google Scholar
Entscheidung vom 15.10.1927, RGZ 118, Anhang 4. Heinrich Triepel hatte bereits 1923 in seiner Abhandlung: Streitigkeiten zwischen Reich und Ländern, in: Festgabe für Wilhelm Kahl (Tübingen 1923, S. 48, 93 und 118), den Staatsgerichtshof als „Hüter der Freiheit“ und „Hüter der Verfassung“ bezeichnet.Google Scholar
Zitiert nach Carl Schmitt, Der Hüter der Verfassung, Tübingen 1931, S. 22.Google Scholar
Ebd., S. 35. Mit diesem Guizot-Zitat (allerdings mit anderer Wortstellung) schließt auch Schmitts im August 1928 abgeschlossener Aufsatz: Das Reichsgericht als Hüter der Verfasung (abgedruckt in: C. Schmitt, Verfassungsrechtliche Aufsätze aus den Jahren 1924-1954, Berlin 1958, S. 63-100).Google Scholar
Zur These des Bundesverfassungsgerichts als „oberstem Hüter und Garanten der Verfassung“ siehe Gerhard Leibholz, Verfassungsgerichtsbarkeit im demokratischen Rechtsstaat, in: Zeitschrift für Politik, 3. Jg., N.F. (1956), S. 1-17, bes. S. B. Diese Abhandlung von Leibholz bietet sich ebenso wie der gleichfalls mit pädagogischen Intentionen verfaßte Aufsatz von Ernst Friesenhahn, Aufgabe und Funktion des Bundesverfassungsgerichts, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, Nr. 6/65 vom 10.2.1965, S. 3-20, vorzüglich für eine ideologiekritische Analyse der Argumentationsweise dieser zwei ehemaligen Bundesverfassungsrichter an. Einen bemerkenswerten ersten Vorstoß in diese Richtung unternimmt Otwin Massing mit seiner Abhandlung: Recht als Korrelat der Macht? Überlegungen zu Status und Funktion der Verfassungsgerichtsbarkeit, in: Gert Schäfer und Carl Nedelmann (Herausgeber), Der CDU-Staat — Studien zur Verfassungswirklichkeit der Bundesrepublik, München 1967, S. 123-150.Google Scholar
Für Einzelheiten siehe Ernst Friesenhahn, Die Verfassungsgerichtsbarkeit in der Bundesrepublik Deutschland, Köln und Berlin 1963.Google Scholar
Zitiert nach Dreher, Glanz und Elend der Staatsgerichtsbarkeit, in: NJW, Bd. 41 (1951) S. 379.Google Scholar
Höpker-Aschoffs „Ansprache bei der Eröffnung des Bundesverfassungsgerichts am 28. September 1951“ ist abgedruckt in der vom Bundesverfassungsgericht besorgten Publikation anläßlich seines zehnjährigen Bestehens Das Bundesverfassungsgericht, Karlsruhe 1963, S. 1-4. Zitat ebd., S. 4.Google Scholar
Das Bundesverfassungsgericht, S. 20.Google Scholar
Siehe hierzu Art. 93 Abs. 5 (2) GG und §§ 90-96 des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes vom 12. März 1951 (mit Änderungen vom 21.7.1956). (Seit der Verfassungsänderung vom 29.1.1969 ist die Verfassungsbeschwerde in Art 93 als neuer Absatz 4a und b aufgenommen und damit der Disposition des Gesetzgebers entzogen worden.)Google Scholar
Äußerst skeptisch hinsichtlich der De-facto-Wirksamkeit derartiger demokratischer Kontrollen gibt sich — wenn auch unter Verzicht auf überzeugende empirische Belege — Massing in seinem oben (Anm. 20) angeführten Aufsatz.Google Scholar
Aufschlußreich hierfür das Werk von Leibholz und Rinck: Grundgesetz — Kommentar an Hand der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, Köln 1966.Google Scholar
347 U. S. 483 (1954) und 349 U.S. 294 (1955).Google Scholar
Es handelt sich hierbei um die Grundentscheidungen in den Fällen Baker v. Carr„ 369 U.S. 182 (1962); Wesberry v. Sanders, 376 U.S. 1 (17. Febr. 1964) und Reynolds v. Sims, 377 U.S. 533 (15. Juni 1964). Zum Falle Baker v. Carr siehe Karl Loewenstein: Baker v. Carr: Policy Decision und der Supreme Court, in: Gerhard A. Ritter und Gilbert Ziebura (Herausgeber), Faktoren der politischen Entscheidung — Festgabe für Ernst Fraenkel, Berlin 1963, S. 237-272. Zum Ganzen jetzt Robert B. McKay, Reapportionment: The Law and Politics of Equal Representation, The Twentieth Century Fund, New York 1965.Google Scholar
Zu dieser Problematik jetzt Fritz Wilhelm Scharpf, Grenzen der richterlichen Verantwortung — Die political question Doctrine in der Rechtsprechung des amerikanischen Supreme Court, Karlsruhe 1965.Google Scholar
Hierzu immer noch grundlegend die Studie von Robert H. Jackson, The Struggle For Judicial Supremacy — A Study of a Crisis in American Power Politics, New York 1941.Google Scholar
Giese, a.a.O., S. 125.Google Scholar
Selbst anläßlich der Wahl von Bundesverfassungsrichtern wird den gewählten Kandidaten in der führenden Presse allenfalls eine flüchtige Randnotiz gewidmet. Siehe z. B. Die Welt vom 13. Juli 1967, S. 3, unter „Kurz berichtet“: „Vier neue Verfassungsrichter“ (13 einspaltige Zeilen); Die Welt vom 15. Juli 1967, S. 3, Notiz: „Bundesrat wählte Verfassungsrichter“ (11 einspaltige Zeilen).Google Scholar
Rudolf Smend sprach in seinem Festvortrag zur Feier des zehnjährigen Bestehens des Bundesverfassungsgerichts am 26. Jan. 1962 davon, daß „die Publizität der Bundesverfassungsjustiz heute ein Weg der Werbung und der Inanspruchnahme, kurz gesagt der politischen Erziehung (!) des Bürgers in der Bundesrepublik“ sei (Das Bundesverfassungsgericht, S. 29).Google Scholar
Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Dr. Gebhard Müller, vertrat in der 119. Sitzung des Rechtsausschusses des Bundestages vom 3.11.1960 (3. Wahlperiode, Stenographisches Protokoll, S. 45) u. a. die Ansicht, daß die Praxis abweichender Richtervoten mit der „deutschen Mentalität“ kaum vereinbar sei, da sie hierzulande die zwei höchsten Zwecke der Rechtssprechung — Streitentscheidung mit Autorität und Herstellung des Rechtsfriedens — gefährden würde. Dazu Laufer a.a.O. S. 331 ff.Google Scholar
Auf das in Anm. 4 genannte Buch, das reichhaltiges Material verarbeitet, sei in diesem Zusammenhang besonders verwiesen.Google Scholar
Heyde, a.a.O., bes. S. 120-138, 143-148 u. 180 ff. § 8 Abs. 6 der GO des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs vom 24. Mai 1948 lautet: „Wichtige Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes sind zu veröffentlichen. Die Entscheidung darüber trifft der erkennende Senat. In solchen Fällen sind die abweichenden Ansichten von Mitgliedern des Verfassungsgerichtshofes mit zu veröffentlichen.“ Zur Praxis in Bayern: Heyde, a.a.O., S. 144f.Google Scholar
Bekommt ein mit knapper Mehrheit im Parlament angenommenes Gesetz erst dadurch „Würde und Respekt“ eingeblasen, wenn es von einer sich als Behörde gebenden, anonymen Gerichtsbarkeit mit Einstimmigkeit interpretiert wird? Ober die Problematik der Möglichkeiten des Mißbrauchs und die damit verbundenen Gefahren einer Veröffentlichung abweichender Richtervoten in den USA siehe vor allem Schwartz (Anm. 4), S. 354 bis 362, sowie allgemein Heyde, a.a.O., S. 68 ff. und 215 f. Zahlreiche deutsche Stimmen aus Vergangenheit und Gegenwart, die die Veröffentlichung abweichender Richtervoten befürworten, zitiert Heyde, a.a.O., S. 173178, dazu S. 199-213. Siehe auch die bei Mosler (Anm. 1) besonders S. 853-870 wiedergegebene Diskussion des 1961 in Heidelberg absolvierten Internationalen Kolloquiums.Google Scholar
Heyde, a.a.O., Kap. VIII, S. 148-172, 215.Google Scholar
Die sehr ähnliche deutsche Gerichtspraxis diskutiert Joachim Burmeister, Die Verfassungsorientierung der Gesetzesauslegung — Verfassungskonforme Auslegung oder vertikale Normendurchdringung?, Berlin—Frankfurt/M. 1966.Google Scholar
BVerfGE Bd. 2, S. 172.Google Scholar
Siehe hierzu Arnulf Baring: Außenpolitik in Adenauers Kanzlerdemokratie — Bonns Beitrag zur Europäischen Verteidigungsgemeinschaft, München—Wien 1969, S. 221-261 und Laufer a.a.O. S. 387 ff, 392 ff, 41 1 ff, 416 f und 426 ff.Google Scholar
Siehe hierzu oben S. 27 ff. und 275.Google Scholar
SPD-Pressedienst PPP, 29. Jahrgang, Nr. 72 vom 14. April 1978.Google Scholar
Siehe hierzu die CDU-Dokumentation „SPD und das Recht — Verfassungsverstöße von SPD und ihre Ursachen, mit einem Vorwort von Dr. Heiner Geißler, Generalsekretär der CDU“, vorgelegt dem Rechtspolitischen Kongreß von CDU und CSU am 18./19. Mai 1978 in Karlsruhe.Google Scholar
Die Rede ist abgedruckt in „Frankfurter Rundschau“, Nr. 112, 30. Mai 1978, S. 4.Google Scholar
CDU-Dokumentation, S. XVIII.Google Scholar
Konrad Zweigert „Einige rechtsvergleichende und kritische Bemerkungen zur Verfassungsgerichtsbarkeit“, in: Starck (Hrsg) a.a.O. Bd. 1, S. 74f. Prof. Zweigert war von 1951 bis 1956 Richter des Bundesverfassungsgerichts.Google Scholar
Ebd. S. 74.Google Scholar
Siehe hierzu die Sondervoten der Richter Wiltraut Rupp-v. Brünneck und Helmut Simon zu den Urteilen „Niedersächsisches Vorschaltgesetz“ und „S 218“ sowie Joachim Rottmann zum Urteil „Wahlpropaganda“.Google Scholar
Jochen Abr. Frowein „25 Jahre Bundesverfassungsgericht“, in Die fiffentliche Verwaltung, 29. Jgg., Heft 20, Okt. 1976, S. 691. Prof. Frowein ist Mitglied der Europäischen Menschenrechtskommission.Google Scholar
Steffani W. (1979) Verfassungsgerichtsbarkeit und demokratischer Entscheidungsprozeß. In: Parlamentarische und präsidentielle Demokratie. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-14351-2_11