Source: https://www.lecturio.de/jura/tathandlungen-konkurrenzen-hausfriedensbruch.vortrag
Timestamp: 2018-02-21 09:19:17
Document Index: 94104225

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 123', '§ 123', '§ 123', '§ 123', '§ 123']

Hausfriedensbruch: Tathandlungen & Konkurrenzen – Lernvideo | Lecturio
Tathandlungen und Konkurrenzen des Hausfriedensbruchs
Tathandlungen und Konkurrenzen des Hausfriedensbruchs von RA Stefan Koslowski
Der Vortrag „Tathandlungen und Konkurrenzen des Hausfriedensbruchs“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Straftaten gegen den persönlichen Lebens- und Geheimbereich“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Tathandlungen, Konkurrenzen
Sonderfälle im Zusammenhang mit § 123 StGB
Konkurrenzen des § 123 StGB
Fallbeispiel: Der günstige Einkauf
Wie verhält sich ein Einverständnis auf den Tatbestand des § 123 StGB?
Ein Einverständnis schließt bereits den Tatbestand aus.
Das Einverständnis hat keinerlei Auswirkungen auf den Tatbestand.
Das Einverständnis ist erst auf Ebene der Rechtswidrigkeit zu prüfen.
Das Einverständnis muss schon vor dem Tatbestand geprüft werden.
Ist Eindringen durch Unterlassen (§§ 123 I 1. Alt., 13 StGB) möglich?
Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen möglich, wenn: 1. Ein Überwachergarant bei Eindringen seines Schützlings nicht einschreitet. 2. Sich jemand nach schuldlosem Eindringen nicht entfernt. 3. Wenn jemand eine zeitlich begrenzte Zutrittserlaubnis überschreitet.
Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen immer möglich.
Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen möglich, wenn: 1. Ein Überwachergarant bei Eindringen seines Schützlings nicht einschreitet. 2. Sich jemand nach schuldlosem Eindringen nicht entfernt.
Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen möglich, wenn: 1. Ein Überwachergarant bei Eindringen seines Schützlings nicht einschreitet. 2. Wenn jemand eine zeitlich begrenzte Zutrittserlaubnis überschreitet.
Nach ganz herrschender Ansicht ist ein Eindringen durch Unterlassen möglich, wenn: 1. Sich jemand nach schuldlosem Eindringen nicht entfernt. 2. Wenn jemand eine zeitlich begrenzte Zutrittserlaubnis überschreitet.
Kann man bei erschlichenem Einverständnis "Eindringen" i.S.d. § 123 StGB?
Nach herrschender Ansicht nach h.M. ist auch ein auf Täuschung beruhendes erschlichenes Einverständnis wirksam, es beseitigt die Wirksamkeit der Verfügung über das Hausrecht nicht.
Nach herrschender Ansicht nach h.M. ist ein auf Täuschung beruhendes erschlichenes Einverständnis nicht wirksam.
Nach herrschender Ansicht nach h.M. ist ein auf Täuschung beruhendes erschlichenes Einverständnis nur wirksam, wenn eine Nähebeziehung besteht.
Wie wirkt sich ein Eindringen bei genereller Zutrittserlaubnis aus?
Ein generelles Einverständnis entfällt nicht deshalb, weil der Täter es zu widerrechtlichen oder unerwünschten Zwecken ausnutzen will!
Ein generelles Einverständnis entfällt, weil der Täter es zu widerrechtlichen oder unerwünschten Zwecken ausnutzen will!
Ein generelles Einverständnis entfällt nur dann, wenn ein besonderes Näheverhältnis besteht.
Welche Probleme können sich bei einem gemeinschaftlichen Hausrecht ergeben?
Nach ganz herrschender Meinung reicht bei mehreren Hausrechtsinhabern das Einverständnis eines Berechtigten aus, um ein Eindringen auszuschließen.
Nach ganz herrschender Meinung reicht bei mehreren Hausrechtsinhabern das Einverständnis von zwei Berechtigten aus, um ein Eindringen auszuschließen.
Nach ganz herrschender Meinung muss bei mehreren Hausrechtsinhabern das Einverständnis aller vorliegen, um ein Eindringen auszuschließen.
Wie wirken sich Hausverbote durch Verwaltungsakte aus?
Hausverbote durch Verwaltungsakte sind strafrechtlich unwirksam, wenn das Hausverbot: 1. nichtig ist. 2. mit aufschiebender Wirkung angefochten ist. 3. mit aufschiebender Wirkung noch angefochten werden kann.
Hausverbote durch Verwaltungsakte sind stets strafrechtlich unwirksam.
Hausverbote durch Verwaltungsakte sind strafrechtlich unwirksam, wenn das Hausverbot: 1. nichtig ist. 2. mit aufschiebender Wirkung angefochten ist.
Hausverbote durch Verwaltungsakte sind strafrechtlich unwirksam, wenn das Hausverbot: 1. nichtig ist. 2. mit aufschiebender Wirkung noch angefochten werden kann.
Hausverbote durch Verwaltungsakte sind strafrechtlich unwirksam, wenn das Hausverbot: 1. mit aufschiebender Wirkung angefochten ist. 2. mit aufschiebender Wirkung noch angefochten werden kann.
Welches Konkurrenzverhältnis besteht zu Delikten, die zur Begründung oder Aufrechterhaltung des Hausfriedensbruches dienen?
Es besteht Tatmehrheit.
Materielle Subsidiarität.
§ 123 StGB ist spezieller (Spezialität)
Wie ist das Konkurrenzverhältnis, wenn Hausfriedensbruch begangen wird, um in der betreffenden Räumlichkeit eine Straftat zu begehen?
Wie ist die Konkurrenzfrage In Bezug auf Delikte, die der Täter nur gelegentlich des Dauerzustandes verwirklicht, zu lösen?
Dozent des Vortrages Tathandlungen und Konkurrenzen des Hausfriedensbruchs