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Timestamp: 2020-07-12 03:29:50
Document Index: 293697193

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder v. 16.10.2018 - - NWB Datenbank
Oberste Finanzbehörden der Länder v. 16.10.2018 BStBl 2018 I S. 1088
Gewähren Luftfahrtunternehmen ihren Arbeitnehmern unentgeltlich oder verbilligt Flüge, die unter gleichen Beförderungsbedingungen auch betriebsfremden Fluggästen angeboten werden, so kann der Wert der Flüge nach § 8 Absatz 2 oder Absatz 3 EStG ermittelt werden.
Die Mitarbeiterflüge sind nach § 8 Absatz 2 EStG mit dem um übliche Preisnachlässe geminderten üblichen Endpreis am Abgabeort zu bewerten
Gewähren Luftfahrtunternehmen Arbeitnehmern anderer Arbeitgeber unentgeltlich oder verbilligt Flüge, so sind diese Flüge ebenfalls nach § 8 Absatz 2 EStG zu bewerten.
In den Fällen der Bewertung nach § 8 Absatz 2 EStG können die Flüge mit Durchschnittswerten angesetzt werden. Für die Jahre 2019 bis 2021 werden die folgenden Durchschnittswerte (ohne Einbeziehung von Nebenkosten) nach § 8 Absatz 2 Satz 10 EStG für jeden Flugkilometer festgesetzt.
bei einem Flug von
Durchschnittswerte in Euro je Flugkilometer (FKM)
1 – 4.000 km
4.001 – 12.000 km
0,01 × (FKM – 4.000)
mehr als 12.000 km
Jeder Flug ist gesondert zu bewerten. Die Zahl der Flugkilometer ist mit dem Wert anzusetzen, der der im Flugschein angegebenen Streckenführung entspricht.
Nimmt der Arbeitgeber einen nicht vollständig ausgeflogenen Flugschein zurück, so ist die tatsächlich ausgeflogene Strecke zugrunde zu legen. Bei der Berechnung des Flugkilometerwerts sind die Beträge nur bis zur fünften Dezimalstelle anzusetzen.
Bei Beschränkungen im Reservierungsstatus mit dem Vermerk „space available – SA –” auf dem Flugschein beträgt der Wert je Flugkilometer 60 Prozent des nach Buchstabe a ermittelten Werts.
Bei Beschränkungen im Reservierungsstatus ohne Vermerk „space available – SA –” auf dem Flugschein beträgt der Wert je Flugkilometer 80 Prozent des nach Buchstabe a ermittelten Werts.
Der Arbeitnehmer erhält einen Freiflug Frankfurt – Palma de Mallorca und zurück. Der Flugschein trägt den Vermerk „SA”. Die Flugstrecke beträgt insgesamt 2507 km. Der Wert des Fluges für diesen Flug beträgt 60 Prozent von (0,04 × 2.507) = 60,17 Euro, zu erhöhen um 10 Prozent (= 6,02 Euro) = 66,19 Euro.
Mit den Durchschnittswerten nach Nummer 4 können auch Flüge bewertet werden, die der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber erhalten hat, der kein Luftfahrtunternehmer ist, wenn
Von den Werten nach den Nummern 2 und 3 sind die von den Arbeitnehmern jeweils gezahlten Entgelte abzuziehen. Von den Werten nach den Nummern 4 und 5 sind die von den Arbeitnehmern jeweils gezahlten Entgelte mit Ausnahme der Nebenkosten (z. B. Steuern, Flughafengebühren, Luftsicherheitsgebühren, sonstige Gebühren, sonstige Zuschläge, Luftverkehrssteuer) abzuziehen. Der Rabattfreibetrag nach § 8 Absatz 3 EStG ist nicht abzuziehen.
Luftfahrtunternehmen im Sinne der vorstehenden Regelungen sind Unternehmen, denen die Betriebsgenehmigung zur Beförderung von Fluggästen im gewerblichen Luftverkehr nach der Verordnung (EWG) Nr. 2407/92 des Rates vom 23. Juli 1992 (Amtsblatt EG Nr. L 240/1) oder nach entsprechenden Vorschriften anderer Staaten erteilt worden ist.
Dieser Erlass ergeht mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen und im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der anderen Länder. Er ersetzt den Erlass vom 10. September 2015 (BStBl 2015 I S. 735) für die Jahre 2019 bis 2021.
Oberste Finanzbehörden der Länder v. 16.10.2018
Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg - 3 - S 233.4/172
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat - 34- S 2334-3/1
Senatsverwaltung für Finanzen Berlin - III B - S 2334 - 8/2009 - 2
Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg - 36-S 2334/12#01#08
Die Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen - 900-S 2334-1/2014-11/2015 - 11-2
Freie und Hansestadt Hamburg – Finanzbehörde - S 2334 - 2018/010 - 52
Hessisches Ministerium der Finanzen - S 2334 A-006-II 8a
Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern - IV 301 - S 2334-00000-2009/008-003
Niedersächsisches Finanzministerium - S 2334 - 17 - 3411
Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen - S 2334 - 3 - V B 3
Ministerium der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz - S 2334#2018/0015-0401 441
Ministerium für Finanzen und Europa Saarland - B/2 - S 2334-1#066, 2018/109488
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen - 34-S 2334/5/86-2018/48563
Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt - 45 - S 2334 - 357
Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein - VI 3212 - S 2334 - 230
Thüringer Finanzministerium - S 2334 A - 9 - 21.4
BStBl 2018 I Seite 1088
ZAAAG-97796