Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=20.03.1951&Aktenzeichen=2%20StR%2038/51
Timestamp: 2013-06-20 12:05:06
Document Index: 169202939

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 20.03.1951 - 2 StR 38/51 K. u. k. Geburtsurkunde� 267 StGB, beglaubigte Abschrift einer nicht existierenden Urschrift, "Gebrauchmachen" setzt sinnliche Wahrnehmbarkeit der Urschrift voraus;� 267 StGB, Unterschreiben mit falschem Namen, Auftreten unter fiktiver Identit�t
StGB � 267
BGHSt 1, 117
Wird zitiert von ... (26) BGH, 29.06.1994 - 2 StR 160/94 Urkundenf�lschung in Form der Identit�tst�uschung durch Angabe weiterer Vornamen, …Eine Urkunde ist unecht, wenn sie nicht von demjenigen stammt, der aus ihr als Aussteller hervorgeht, wenn also der Anschein erweckt wird, ihr Aussteller sei eine andere Person als diejenige, von der sie herr�hrt ( BGHSt 1, 117, 121; 33, 159, 160; BGH NStZ 1993, 491).Deshalb ist die Angabe eines unrichtigen Namens dann nicht tatbestandsm��ig, wenn der Aussteller der Urkunde so gekennzeichnet ist, da� �ber seine Person kein Zweifel bestehen kann ( BGHSt 1, 117, 121) oder die Richtigkeit der Namensangabe unter Ber�cksichtigung des Verwendungszweckes der Urkunde ohne Bedeutung ist ( BGHSt 33, 159, 160).Eine Urkunde ist unecht, wenn sie nicht von demjenigen stammt, der aus ihr als Aussteller hervorgeht, wenn also der Anschein erweckt wird, ihr Aussteller sei eine andere Person als diejenige, von der sie herr�hrt ( BGHSt 1, 117, 121; 9, 44, 45; 33, 159, 160; BGH NStZ 1993, 491).Deshalb ist die Angabe eines unrichtigen Namens dann nicht tatbestandsm��ig, wenn der Aussteller der Urkunde so gekennzeichnet ist, da� �ber seine Person kein Zweifel bestehen kann (RGSt 48, 238, 241; BGHSt 1, 117, 121) oder die Richtigkeit der Namensangabe unter Ber�cksichtigung des Verwendungszweckes der Urkunde ohne Bedeutung ist ( BGHSt 33, 159, 160).
BGH, 21.03.1985 - 1 StR 520/84 Urkundenf�lschung des faktischen Gesch�ftsf�hrersNicht tatbestandsm��ig ist dagegen die Namenst�uschung, die dadurch gekennzeichnet ist, da� der Aussteller nur �ber seinen Namen t�uscht, nicht aber �ber seine Identit�t (vgl. RGSt 48, 238 ff.; BGHSt 1, 117, 121;… Tr�ndle a.a.O.. Rdn. 129 m.w.N.; Seier JA 1979, 133, 136 ff. m.w.N.).Dieser Fall wird angenommen, wenn, sei es allgemein, sei es in bestimmten Personenkreisen oder unter bestimmten Umst�nden, der Urheber der Urkunde auch bei Gebrauch eines ihm nicht zustehenden Namens so gekennzeichnet ist, da� �ber seine Person kein Zweifel bestehen kann (vgl. RGSt 48, 238, 241; BGHSt 1, 117, 121).In einem solchen Fall tritt der Urkundenaussteller nur zum Schein unter einem fremden Namen auf; in Wahrheit handelt er in eigener Sache und gebraucht den fremden Namen (Firma) nur, um im Rechtsverkehr nicht mit seinem Namen handeln zu m�ssen und um auf diesem Wege zur T�uschung anderer als ein von sich selbst verschiedener Handelnder aufzutreten (BGHSt 1, 117, 121; RGSt 76, 125, 126).
BGH, 14.09.1993 - 5 StR 283/93 StGB � 267c) Auch die Beglaubigung durch den Notar J. macht die inhaltlich unrichtige und unwahre Collage hier nicht zu einer unechten Urkunde i. S. d. � 267 StGB, denn die beglaubigte Abschrift hatte nicht die Bestimmung, in der vorliegenden Form selbst als Erkl�rung des Ausstellers zu gelten (BGHSt 1, 117, 120;… Tr�ndle in LK 10. A., � 257 Rdnr. 93, 94).Diese unechte Urkunde wurde sodann als Vorlage f�r die bei der Senatsverwaltung eingereichte Ablichtung verwendet und im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren zur T�uschung im Rechtsverkehr gebraucht (vgl. BGHSt 1, 117, 120; 5, 291, 292; 24, 140, 142).
BGH, 24.06.1993 - 4 StR 570/92 Unterzeichnung einer Urkunde in offener StellvertretungEine Urkunde ist unecht, wenn sie nicht von demjenigen stammt, der aus ihr als Aussteller hervorgeht (BGHSt 1, 117, 121; 9, 44, 45; 33, 159, 160).
BGH, 24.03.1964 - 3 StR 60/63 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 30.11.1953 - 1 StR 318/53 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 29.09.1953 - 1 StR 367/53 StGB � 267Ob der Tr�ger des anderen Namens ermittelt werden kann und ob es ihn �berhaupt gibt, ist gleichg�ltig (vgl. RGSt 46, 297, 300 f; 48, 238, 240 f; BGHSt 1, 117, 121).
BGH, 29.11.1963 - 3 StR 37/63 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
OLG Celle, 08.04.1986 - 1 Ss 12/86 StGB � 267F�r die Frage der Unechtheit der Urkunde wird �bereinstimmend die Ansicht vertreten, da� eine Urkunde dann unecht sei, wenn sie nicht von dem stamme, der in ihr als Aussteller erscheine (BGHSt 1, 117, 121 ..).
BGH, 06.03.1956 - 5 StR 407/55 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 21.04.1953 - 1 StR 741/52 BGH, 07.06.1957 - 1 StR 197/57 BGH, 13.05.1983 - 3 StR 18/83 BGH, 10.02.1953 - 1 StR 514/52 BGH, 20.05.1954 - 4 StR 736/53 BGH, 20.04.1956 - 2 StR 52/56 BGH, 02.09.1958 - 5 StR 349/58 BGH, 30.03.1960 - 3 StR 61/59 BGH, 27.09.1951 - 4 StR 489/51 BGH, 17.09.1953 - 3 StR 248/53 BGH, 09.10.1953 - 2 StR 290/53 BGH, 31.08.1954 - 5 StR 176/54 BGH, 01.07.1955 - 2 StR 155/55 BGH, 20.02.1959 - 4 StR 436/58 BGH, 12.06.1959 - 5 StR 141/59 BGH, 09.09.1966 - 4 StR 254/66 Was ist dejure.org?