Source: https://www.tagesmuetter-ev.org/home/satzung/
Timestamp: 2018-09-19 10:36:00
Document Index: 154395270

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 22', '§ 2', '§ 8', '§ 5', '§ 6', '§ 26', '§ 2', '§9', '§2', '§9', '§ 9', '§8', '§ 2', '§9', '§ 7', '§10', '§ 10', '§ 12', '§ 2', '§ 14']

Satzung - Tagesmütter e.V.
Der Verein trägt den Namen: „Tagesmütter im Landkreis Wunsiedel e.V.“
Er hat seinen Sitz in Selb.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zweck
im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 (§ 51 ff.
AO) in der jeweils gültigen Fassung.
Ziele des Vereins sind gemäß § 22 SGB VIII:
Ø Die Schaffung eines am Wohl des einzelnen Kindes orientierten familiennahen, flexiblen und zuverlässigen Betreuungsangebotes für den Landkreis Wunsiedel
Ø Die Förderung, Erziehung und Bildung der Kinder in der Kindertagespflege ergänzend zum Elternhaus zu realisieren
Ø Die Familien zu unterstützen und zu beraten
Ø Die Tagespflegepersonen fachlich zu beraten und zu unterstützen
Ø Organisation und Durchführung der Qualifizierung der Tagesmütter/Tagesväter
Ø Angebote der jährlichen Weiterbildung von Tagespflegepersonen
Ø Die regelmäßigen Treffen von Tagespflegepersonen
Ø Die Vermittlung von Kindertagespflegeplätzen bei Tagespflegepersonen
Ø Sicherstellung einer dem Kind vertrauten Ersatzbetreuung, in Ausfallzeiten der Tagespflegeperson
Ø Die Unterstützung der Entwicklung eines anerkannten Berufsbildes „Tagesmutter/Tagesvater“
Ø Vertiefung der Kooperationen mit dem Landratsamt Wunsiedel, den Gemeinden, sowie den institutionellen Kindertagesstätten
Ø Unterstützung der Eltern bei Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie
Mitglieder des Vereins können Tagesmütter/Tagesväter und Eltern werden, die den Verein auf Grund seiner Aufgabenstellung in Anspruch nehmen wollen
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die seine Ziele unterstützt (§ 2) als Fördermitglied
Der Verein kann Ehrenmitglieder aufnehmen. Diese haben kein Stimmrecht und keine Beitragspflicht.
Der Austritt eines Mitgliedes ist nur am Ende des Geschäftsjahres (Kalenderjahres) möglich.
Wenn ein Mitglied trotz Mahnung mit dem Beitrag für mehr als ein halbes Jahr im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand ausgeschlossen werden.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wegen Verstöße gegen die Interessen des Vereins, wenn Vorstand und Mitglieder mit 3/4 Mehrheit der anwesenden Personen bei einer Mitgliederversammlung diesem Ausschluss zustimmen. Vor der Entscheidung muss dem Mitglied jedoch Gelegenheit gegeben werden, sich vor diesem Gremium zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung (§ 8). Zur Festlegung der Beitragshöhe und –fälligkeit ist eine einfache Mehrheit erforderlich.
§ 5 Gewinn- und Vermögensbildung
§ 6 Verbot der Vergünstigung
1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus 2 Personen:
Dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der 2. Vorsitzenden. Beide vertreten den Verein gerichtlich und außengerichtlich je alleine. Im Innenverhältnis gilt: Wenn der/die 1. Vorsitzende/r verhindert ist, wird sie/er durch die/den 2. Vorsitzende/n vertreten. Beide Vorstände sind gleichberechtigt und stimmen Entscheidungen, die den Verein betreffen intern miteinander ab.
2. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.
3. Ab 50 Mitglieder kann die Mitgliederversammlung einen Beirat bis zu 15 Beisitzern wählen
4. Für Verfügungen über Grundvermögen und für Eintragungen von Hypotheken und Grundschulden im Grundbuch sind die Unterschriften der zwei Vorstände erforderlich.
5. Der Vorstand und Beirat wird von der Mitgliederversammlung auf 2 Jahre gewählt. Die Vorstände werden von der Mitgliederversammlung in besonderem Wahlgang bestimmt
6. Der Vorstand und Beirat wählen aus ihrer Mitte den Schriftführer.
7. Die jeweils amtierenden Vorstands- und Beiratsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und ihre Amtstätigkeit aufnehmen können.
8. Die zwei Vorstände berufen den Vorstand und den Beirat 4-mal im Jahr und nach Bedarf ein. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
9. Auf Verlangen von 1/3 der Beiratsmitglieder muss innerhalb von 14 Tagen eine Vorstands- und Beiratssitzung einberufen werden. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefasst. Die Vorstandssitzung kann nach Beschluss des Vorstandes nicht öffentlich sein.
10. Der Vorstand überträgt die laufenden Geschäfte im Sinne des § 2 der Satzung an einen Geschäftsführer nach Maßgabe §9a der Satzung
11. Die Aufgaben der Verwaltung, die sich aus dem Vereinszweck nach §2 der Satzung ergeben, werden an die/den Verwaltungsangestellte/n übertragen nach Maßgabe §9b der Satzung
§ 9a Die Geschäftsführerin/der Geschäftsführer
1. Die Geschäftsführerin/der Geschäftsführer nach Maßgabe §8 Nr. 10 ist Angestellte/r des Vereins.
Er/Sie hat die Position der pädagogischen Leitung der Kindertagespflege inne. Der/ die Geschäftsführerin nimmt beratend an den Vorstandssitzungen bzw. Beiratssitzungen teil.
2. Unmittelbare/r Dienstvorgesetzte/r ist die/der 1. Vorsitzende/r und die/der 2. Vorsitzende/r. Der 2. Vorsitzende wird nur bei Verhinderung tätig.
3. Die Geschäftsführerin/der Geschäftsführer muss über die fachlichen Voraussetzungen verfügen, um die Aufgaben gem. § 2 der Satzung erfüllen zu können ( Abschluss eines Sozialpädagogikstudiums bzw. der Abschluss einer Fachausbildung zur staatl. anerkannten Erzieherin).
4. Ist die Geschäftsführerin / der Geschäftsführer länger an ihrer/seiner Dienstausübung verhindert oder ist diese Funktion nach Ausscheiden der Geschäftsführerin / des Geschäftsführers vakant, so kann der Vorstand aus dem Kreis der Beschäftigten des Vereines eine/n stellvertretende/n Geschäftsführer/in benennen und mit der provisorischen Leitung der operativen Geschäfte betrauen.
§9 b Verwaltungsfachkraft
1. Die Verwaltungsfachkraft ist Angestellte des Vereins
2. Unmittelbare/r Dienstvorgesetzte ist die Geschäftsführung des Vereins
3. Die Verwaltungsfachkraft muss über die fachlichen Voraussetzungen verfügen, um die Finanzgeschäfte und die Verwaltungsaufgaben erfüllen zu können. Die fachlichen Voraussetzungen sind gegeben, wenn der Abschluss einer Verwaltungsausbildung nachgewiesen werden kann, die eine Befähigung zur Verwaltung der Konten und Lohnbuchhaltung nachweist.
4. Sie/Er nimmt an der Vorstandssitzung teil und informiert den Vereinsvorstand über die laufenden Geschäfte
5. Ist die Stelle vakant, so muss durch eine Ausschreibung die Stelle schnellstmöglich ersetzt werden.
1. Die Mitgliederversammlung ist jedes Jahr einzuberufen.
2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder die Berufung von 1/3 sämtlicher Vereinsmitglieder unter Angabe von Gründen vom Vorstand verlangt wird.
3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch die Vorstände unter Wahrung einer angemessenen Einladungsfrist von mindestens 10 Tagen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
4. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit der zur Zeit der Beschlussfassung anwesender Mitglieder. Auf Antrag eines Mitglieds wird geheim abgestimmt.
5. Der Mitgliederversammlung ist die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und Entlastung schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen, die Jahresrechnung zu prüfen und darüber schriftlich zu berichten.
6. Die Mitgliederversammlung entscheidet über:
a) Wahl des Vorstandes und Beirats (§ 7,5-7)
b) Anträge zu Aufgaben des Vereins
c) Haushaltsplan des Vereins
d) Satzungsänderungen (§10)
e) Auflösung (§ 10)
Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.
§ 12 Beurkundung und Beschlüsse
Die in Vorstands - und Beiratssitzungen sowie die in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterschreiben.
Für den Beschluss, die Satzung zu ändern oder den Verein aufzulösen, ist eine 3/4 Mehrheit der, in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung gefasst werden.
Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Lebenshilfe e.V., Kreisvereinigung Selb-Marktredwitz-Wunsiedel, zu, die es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke nach § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.
Alle Beschlüsse über die Verwendung des Vereinsvermögens im Falle der Auflösung sind vor dem Inkrafttreten dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.
§ 14 Die Satzung wurde mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 22.07.2015 neu gefasst und wird mit Eintragung in das Vereinsregister rechtswirksam.