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Timestamp: 2018-03-18 13:51:42
Document Index: 258078553

Matched Legal Cases: ['§33', '§33', '§33', '§46', '§33', '§ 33', '§ 10', '§ 10', '§ 32', '§ 14', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 7', '§33']

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außergewöhnliche Belastung nach §33a für studierenden Sohn
Frage gestellt am: 04.03.2013 um 19:14:57 in der Kategorie: Steuerrecht
Will in der EkSt-Erkl 2012 für meinen 32 jährigen Sohn einen Teil der mir entstandenen Unterhaltskosten in Höhe von € 25.000 !! geltend machen. Mein Sohn hat auf der Uni zu Köln eine Zahnmedizinstudium mit einer Regelstudienzeit von 11/12 Semestern in 14 Semestern absolviert. Aktuell hat er jetzt seine Approbation erhalten. Die Kosten belaufen sich durch Miete ca. € 7.000; Kursgebühren und Sonstiges € 4.000 und Lebensunterhalt mit Beschaffung diversere medizinischer Geräte € 14.000 auf insgesamt € 25.000. Die Kosten sind zum Abschluss des Studiums nochmals exorbitant hoch. Die Jahre davor beliefen sich die jährlichen Kosten auf TDE 15. bis TDE 22. Das Zahnmedizinstudium gilt gemeinhin als das teuerste Studium und speziell Köln ist hier wiederum Spitzenreiter. In meiner EKst-Erkl,. 2010 wurde mir noch ein Teil (€ 8.004) an außgerwöhnlichen Aufwendungen anerkannt; 2011 wurde mir das jedoch versagt. Ich hatte allerdings dagegen keinen Einspruch eingelegt. Für 2012 möchte ich zumindest einen Teil dieser Kosten geltend machen. In einem OLG-Urteil (Koblenz) wurde entschieden, dass auch eine Studentin im 16. Fachsemester noch unterhaltsberechtigt ist. Der Bruttoeinnahmebetrag aus AN-Verhältnis beläuft sich auf ca. € 52.000(mit Ehefrau); nach Abzug §46 wird ein zu versteuerndes Einkommen von ca. € 36.000 verbleiben ohne Berücksichtigung möglicher außergewöhnlicher Belastungen. Suche Argumentationshilfe evtl. im Begleitbrief und wo soll ich den Betrag in der Erkärung ansetzen:?
Antwort auf Frage (04.03.2013 um 20:32:01)
AW: außergewöhnliche Belastung nach §33a für studierenden Sohn
Das Finanzamt hat sich hier an die Regelung des § 33a EStG gehalten:
1) (1) 1Erwachsen einem Steuerpflichtigen Aufwendungen für den Unterhalt und eine etwaige Berufsausbildung einer dem Steuerpflichtigen oder seinem Ehegatten gegenüber gesetzlich unterhaltsberechtigten Person, so wird auf Antrag die Einkommensteuer dadurch ermäßigt, dass die Aufwendungen bis zu 8.004 Euro im Kalenderjahr vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden. 2Der Höchstbetrag nach Satz 1 erhöht sich um den Betrag der im jeweiligen Veranlagungszeitraum nach § 10 Absatz 1 Nummer 3 für die Absicherung der unterhaltsberechtigten Person aufgewandten Beiträge; dies gilt nicht für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die bereits nach § 10 Absatz 1 Nummer 3 Satz 1 anzusetzen sind. 3Der gesetzlich unterhaltsberechtigten Person gleichgestellt ist eine Person, wenn bei ihr zum Unterhalt bestimmte inländische öffentliche Mittel mit Rücksicht auf die Unterhaltsleistungen des Steuerpflichtigen gekürzt werden.4Voraussetzung ist, dass weder der Steuerpflichtige noch eine andere Person Anspruch auf einen Freibetrag nach § 32 Absatz 6 oder auf Kindergeld für die unterhaltene Person hat und die unterhaltene Person kein oder nur ein geringes Vermögen besitzt. 5Hat die unterhaltene Person andere Einkünfte oder Bezüge, so vermindert sich die Summe der nach Satz 1 und Satz 2 ermittelten Beträge um den Betrag, um den diese Einkünfte und Bezüge den Betrag von 624 Euro im Kalenderjahr übersteigen, sowie um die von der unterhaltenen Person als Ausbildungshilfe aus öffentlichen Mitteln oder von Förderungseinrichtungen, die hierfür öffentliche Mittel erhalten, bezogenen Zuschüsse; zu den Bezügen gehören auch steuerfreie Gewinne nach den §§ 14,16 Absatz 4, § 17 Absatz 3 und § 18 Absatz 3, die nach § 19 Absatz 2 steuerfrei bleibenden Einkünfte sowie Sonderabschreibungen und erhöhte Absetzungen, soweit sie die höchstmöglichen Absetzungen für Abnutzung nach § 7 übersteigen. (2) 6Ist die unterhaltene Person nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, so können die Aufwendungen nur abgezogen werden, soweit sie nach den Verhältnissen des Wohnsitzstaates der unterhaltenen Person notwendig und angemessen sind, höchstens jedoch der Betrag, der sich nach den Sätzen 1 bis 5 ergibt; ob der Steuerpflichtige zum Unterhalt gesetzlich verpflichtet ist, ist nach inländischen Maßstäben zu beurteilen. 7Werden die Aufwendungen für eine unterhaltene Person von mehreren Steuerpflichtigen getragen, so wird bei jedem der Teil des sich hiernach ergebenden Betrags abgezogen, der seinem Anteil am Gesamtbetrag der Leistungen entspricht.
Eltern können demnach ihre Aufwendungen für den Unterhalt und eine Berufsausbildung von Kindern, für die kein Anspruch auf Kindergeld bzw. Kinderfreibeträge mehr besteht, als sog. außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Die Kosten für das Studium und den Lebensunterhalt Ihres Sohnes sind damit bis zu einem Höchstbetrag von EUR 8.004 pro Kalenderjahr steuerlich abziehbar.
Ihr Sohn darf allerdings nur über ein Vermögen bis zu 15.500 EUR verfügen, weil Sie bei einem höheren Vermögen nicht mehr unterhaltsverpflichtet wären. Hat Ihr Sohn im Kalenderjahr eigene Einkünfte oder Bezüge, die einen anrechnungsfreien Betrag von EUR 624 übersteigen, vermindert sich der Höchstbetrag der abziehbaren Unterhaltsaufwendungen um den übersteigenden Betrag
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