Source: https://neuehp.thoule.de/satzung
Timestamp: 2019-11-22 15:09:43
Document Index: 124323707

Matched Legal Cases: ['§2', '§9', '§7', '§5', '§10', '§13', '§11', '§12', '§13', '§10', '§14', '§15', '§16', '§26', '§18', '§19', '§20', '§21', '§22', '§23', '§24', '§25', '§26', '§27', '§28', '§29', '§30', '§47']

Satzung | Rollen- und Brettspielverein Thoule 1987 e.V.
des Rollen- & Brettspielvereins Thoule 1987 e.V.
In dieser Version beschlossen von der Vollversammlung am 26.03.2017.
Der Verein führt den Namen "Rollen- und Brettspielverein Thoule 1987" und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Karlsruhe eingetragen. Mit der Eintragung ins Vereinsregister erhielt der Name des Vereins den Zusatz "e.V.".
Der Sitz des Vereins ist Karlsruhe.
§2 Ziel und Zweck des Vereines
Der Verein befolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke der Abgabenordnung“.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe und der Erziehung, insbesondere durch den Einsatz von sogenannten Rollen- und Simulationsspielen. Hierbei handelt es sich nicht um Theateraufführungen, sondern das imaginäre Hineinversetzen in Charaktere und deren rollengerechte Führung durch eine von einem Spielleiter erdachte Situation. Die Gruppen von 4-8 Jugendlichen sollen dabei insbesondere lernen, Konflikte gewaltlos zu lösen, mit anderen zu kommunizieren (freie Rede), zusammenzuarbeiten und Problemlösungen in verschiedenen Situationen zu erarbeiten (gruppendynamisches Sozialverhalten).
Geldspiele und Glücksspielapparate mit Geldgewinnmöglichkeit sind keine Spiele im Rahmen des Vereins. Das Ausüben solcher Spiele in Vereinsräumen oder im Sinne der Vereinstätigkeit ist nicht gestattet.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch spezielle Jugendveranstaltungen und Turniere, sowie Einladung anderer Jugendorganisationen (z.B. Jugendtreffs).
Der Verein erstrebt keinen eigenwirtschaftlichen Gewinn. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln.
Die Mitglieder haben keinen Anteil am Geschäftsvermögen.
Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so können hauptamtliche Geschäftsführer und / oder Hilfspersonal gestellt werden.
Alle aktiven Mitglieder sind ordentliche Mitglieder.
Passive Mitglieder sind Mitglieder, welche Aufgaben und Ziele des Vereins fördern, aber nicht aktiv am Vereinsleben teilnehmen.
Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist auf einem besonders vorgesehenen Vordruck schriftlich beim Vorstand einzureichen oder kann mittels eines Formulares auf der Homepage auch online erfolgen.
Im Rahmen der Familienmitgliedschaft können Lebenspartner sowie minderjährige Kinder kostenfrei (siehe §9) angemeldet werden.
§7 Aufnahmefolgen
Mit der Aufnahme beginnt die Mitgliedschaft.
Jedes neue Mitglied verpflichtet sich durch seinen Beitritt zur Anerkennung der Satzung. Ein Exemplar der Satzung liegt im Vereinsheim aus und findet sich auch auf der Homepage www.thoule.de.
Sämtliche Mitglieder haben Anspruch darauf, die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüssen und getroffenen Anordnungen zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Die aktiven und passiven Mitglieder (§5) genießen im übrigen alle Rechte, die sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins ergeben. Sie haben das aktive und passive Wahlrecht und gleiches Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
Sämtliche Mitglieder haben die sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins sich ergebenden Pflichten zu erfüllen. Sie sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen.
Sämtliche Mitglieder mit Ausnahme der ruhenden Mitglieder sowie der im Rahmen der Familienmitgliedschaft aufgenommen Mitglieder sind zur Beitragszahlung verpflichtet (§10).
Alle ordentlichen aktiven und passiven Mitglieder haben Beiträge zu bezahlen.
Die Höhe und den Zeitpunkt der Fälligkeit des Beitrages setzt die Mitgliederversammlung fest.
Mitglieder, die den Beitrag nach Fälligkeit nicht entrichtet haben, werden angemahnt. Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können sie nach §13 ausgeschlossen werden.
Der Vorstand kann unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern die Zahlung der Beiträge stunden, in besonderen Fällen auch ganz oder teilweise erlassen.
§11 (entfällt)
§12 Austritt
Die Mitgliedschaft kann nur durch eine schriftliche Erklärung zum Ende des Kalenderjahres gekündigt werden.
§13 Ausschluss
Durch Beschluss des erweiterten Vorstands, von dem mindestens 2/3 anwesend sein müssen, kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.
grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins, sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane
schwere Schädigung des Ansehen des Vereins
unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins
Nichtzahlung des Beitrags nach zweimaliger Mahnung
Vor Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit der persönlichen Äußerung zu geben. Nimmt er diese nicht wahr, kann er vom erweiterten Vorstand ohne weitere Anhörung ausgeschlossen werden.
Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied durch einen eingeschriebenen Brief mitzuteilen, falls der Ausschluss nicht aufgrund §10 Abs. 3 erfolgt.
Gegen den Beschluss des erweiterten Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu.
§14 (entfällt)
§15 Vereinsorgane
§16 Vorstand
Der Vorstand (§26 BGB) besteht aus dem 1. und 2. Vorstand. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zur Vertretung berechtigt.
Rechtshandlungen, die den Verein betreffen und zu Leistungen von mehr als Euro 500,- (in Worten -fünfhundert-) verpflichten, bedürfen der Zustimmung des erweiterten Vorstandes.
dem Spielewart
Die Wahl des Vorstands sowie des erweiterten Vorstands erfolgt durch die ordentliche Mitgliederversammlung in schriftlicher und geheimer Abstimmung.
Sämtliche Mitglieder des Vorstands und des erweiterten Vorstands werden auf ein Jahr gewählt.
Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstands vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so ist der Vorstand befugt, bis zur Beendigung des laufenden Geschäftsjahres einen Nachfolger einzusetzen. Scheidet während seiner Amtszeit der 1. oder 2. Vorstand aus, so muss eine Nachwahl stattfinden. Sie muss innerhalb von vier Wochen stattfinden, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder des erweiterten Vorstands ausscheiden.
§18 Vorstandssitzung
Eine Vorstandssitzung muss einberufen werden, wenn mindestens drei Mitglieder des erweiterten Vorstands dies unter Angabe von Gründen verlangen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder des erweiterten Vorstands eingeladen sind und mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Der erweiterte Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der erscheinenden Mitglieder des erweiterten Vorstands. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorstands.
§19 Kassenwart
Der Kassenwart hat die Kassengeschäfte des Vereins zu erledigen.
Er hat mit Ablauf eines Geschäftsjahres die Kassenbücher abzuschließen und die Abrechnung den Kassenprüfern zur Überprüfung vorzulegen.
§20 Schriftführer
Der Schriftführer besorgt den Schriftverkehr und die Protokollführung in Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen.
Die Protokolle muss er gemeinsam mit dem 1. Vorstand unterzeichnen.
§21 Spielewart / Beisitzer
Der Spielewart ist für die Instandhaltung der Spiele sowie der Pflege der Spieledatenbank verantwortlich
Der 1. Beisitzer ist dem 1. Vorstand beigeordnet. Sein Verantwortungsbereich liegt in der Öffentlichkeitsarbeit.
Der 2. Beisitzer ist dem 2. Vorstand beigeordnet. Er unterstützt ihn nach Kräften, um den reibungslosen Ablauf des Betriebs des Vereinsheims zu gewährleisten.
§22 Ordentliche Mitgliederversammlung
Die Einberufung der Mitgliederversammlung muss schriftlich durch den Vorstand mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung erfolgen. Sie muss die Tagesordnung enthalten.
Anträge zur Tagesordnung sind spätestens einen Tag vor Beginn der Versammlung schriftlich beim 1. oder 2. Vorstand einzureichen.
§23 Inhalt der Tagesordnung bei Jahreshauptversammlungen
Die Tagesordnung muss enthalten
Berichte der Revisoren (Kassenprüfer) und des erweiterten Vorstands
Neuwahl des Vorstands und des erweiterten Vorstands
Die Mitgliederversammlung beschließt außerdem über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins.
Der Kassenprüfer darf dem erweiterten Vorstand nicht angehören. Im ersten Halbjahr ist die ordentliche Mitgliederversammlung die Jahreshauptversammlung.
§24 Inhalt der Tagesordnung einer ordentlichen Mitgliederversammlung
Bericht des erweiterten Vorstands
§25 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn der 1. oder 2. Vorstand und mindestens zwei weitere Mitglieder des erweiterten Vorstands anwesend sind.
Bleibt die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
Sofern das Gesetz oder diese Satzung nicht anders bestimmen, erfolgt die Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit der stimmberechtigten, anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorstand. Bei Beschlüssen über Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern erforderlich.
Soll eine Abstimmung geheim erfolgen, so müssen dies mindestens zehn stimmberechtigte Mitglieder beantragen.
Wahlen müssen stets geheim durchgeführt werden.
§26 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Auf schriftliches Verlangen von mindestens 1/3 aller Mitglieder muss der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
§27 Kassenprüfer
Die Kontrolle der Kassenführung obliegt dem von der Mitgliederversammlung dazu bestellten Kassenprüfer. Dieser gibt dem Vorstand Kenntnis von dem Ergebnis der Prüfung und bestätigt dies auf der Jahreshauptversammlung.
§28 Einsetzen von Ausschüssen
Der Vorstand ist berechtigt, Ausschüsse zu seiner Unterstützung beim Ablauf des Vereinsgeschehens einzusetzen.
§29 Haftpflicht
Für die aus dem Spielbetrieb entstehenden Schäden und Sachverluste in den Räumen des Vereins haftet der Verein gegenüber den Mitgliedern und Gastspielern nicht.
§30 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Zur Beschlussfassung bedarf es der Ankündigung durch einen eingeschriebenen Brief an alle erreichbaren stimmberechtigten Mitglieder und Einhaltung einer Frist von einem Monat.
Für den Fall der Auflösung des Vereins werden der 1. Vorstand, der Kassenwart und der Schriftführer zu Liquidatoren bestellt. Deren Rechte und Pflichten richten sich nach §47ff BGB.
Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Badische Schwertspieler 1990 e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Der 1. Vorstand hat die Auflösung des Vereins beim Registergericht des Amtsgerichtes Karlsruhe anzumelden.