Source: https://www.arbeitsvertrag.org/rechte-und-pflichten/
Timestamp: 2019-03-27 00:20:31
Document Index: 220196988

Matched Legal Cases: ['§ 288', '§ 3', '§ 618', '§ 60', '§ 5', '§288', '§ 2']

Rechte und Pflichten | Arbeitsvertrag & Arbeitsrecht 2019
Aus verschiedenen Gesetzen, einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung und einem Arbeitsvertrag geht hervor, welche Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis bestehen.
Damit ein Vertrag zustande kommen kann, müssen zwei Partner ihren jeweiligen Willen bekunden. Decken sich diese – sind also in Einklang miteinander zu bringen, kommt es zum Abschluss eines Vertrages.
In diesem einigen sich beide Seiten, welche Rechte Ihnen zustehen und welche Pflichten Sie auf der anderen Seite zu erfüllen haben.
Ebenjenes Prozedere findet sich nicht nur beim Abschluss von Kaufverträgen, sondern auch im Arbeitsumfeld wieder.
Schließlich werden auch hier Verträge eingegangen – Arbeitsverträge. Welche Rechte und Pflichten Arbeitgeber und Arbeitnehmer in diesem Zusammenhang haben, verdeutlicht der folgende Ratgeber.
Es sei erwähnt, dass die im Arbeitsverhältnis angewendeten Regelungen nicht nur ausschließlich auf einem individuell abgeschlossenen Arbeitsvertrag fußen, sondern auch aus einem Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung hervorgehen können. Bei Nachfragen ist deshalb auch an diesen Stellen nachzuschauen. Übrigens: Ein schriftlicher Arbeitsvertrag ist grundsätzlich nicht Pflicht. Rechte und Pflichten aus einem mündlichen Arbeitsvertrag sind jedoch schwieriger zu belegen.
Spezifische Informationen zu Rechten und Pflichten:
Münd­licher Arbeits­vertrag
Schrift­li­cher Arbeits­vertrag
Be­fris­te­ter Arbeits­vertrag
Welche gesetzlichen Bestimmungen sind bei befristeten Arbeitsverträgen einzuhalten? Lesen Sie hier mehr!
Unbe­fris­teter Arbeits­vertrag
Auch ein unbefristeter Arbeitsvertrag unterliegt spezifischen Vorschriften. Alles dazu, hier!
Än­de­rung vom Arbeits­vertrag
Nich­tiger Arbeits­vertrag
Wann ein abgeschlossener Arbeitsvertrag nichtig ist, erfahren Sie aus diesem Ratgeber.
Was genau hinter dem sogenannten Widerrufsvorbehalt steckt, lesen Sie hier.
Nicht immer sind sich die Vertragspartner nach Vertragsschluss darüber einig, was eigentlich vereinbart wurde bzw. wie eine Leistung zu erbringen ist. Aus diesem Grund gibt es den Vertrag. Er hält fest, woran sich beide halten müssen und welche Ansprüche notfalls eingeklagt werden können. Im Arbeitsvertrag wird unterschieden zwischen den Hauptpflichten und den Nebenpflichten.
Verletzt einer der Unterzeichner seine Pflichten, die im Arbeitsvertrag vereinbart wurden, kommt es zu einer sogenannten Leistungsstörung. Herangezogen werden hierbei grundsätzlich unter anderem die gesetzlichen Bestimmungen aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), speziell die Paragraphen 275 ff, sowie die Paragraphen 323 ff. Da sich Arbeits- und Kaufverträge voneinander unterscheiden, werden diese jedoch nicht 1:1 umgesetzt.
Der folgende Artikel beleuchtet zunächst die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers, bevor das Ganze aus der Perspektive des Arbeitnehmers erläutert wird.
Rechte und Pflichten stehen auch dem Arbeitgeber zu. Seine Hauptpflicht besteht darin, die vereinbarte Vergütung rechtzeitig zu zahlen.
Zur Hauptpflicht des Arbeitgebers gehört es zuallererst, dem Arbeitnehmer das vereinbarte Arbeitsentgelt zu zahlen. Dies kann in Form eines Gehalt oder Lohns bzw. zusätzlicher Provisionen etc. erfolgen. Hierbei muss er die gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigen:
Ein zu niedrig bemessener Betrag ist genauso rechtswidrig wie ein viel zu hoch angesetzter Betrag. Seit 2015 haben Arbeitnehmer in vielen Branchen das Recht auf den Mindestlohn.
In manchen Bereichen gelten hingegen noch Übergangszeiten. Bezüglich der Vergütung gehen aus dem Arbeitsvertrag noch weitere Pflichten hervor, nämlich diese auch in korrekter Höhe zu ermitteln und zum vereinbarten Zeitpunkt auszuhändigen bzw. zu überweisen.
Und was passiert, wenn das vereinbarte Entgelt zu spät auf dem eigenen Konto landet und eine der Hauptpflichten des Arbeitgebers damit verletzt wurden? Schließlich haben Arbeitnehmer ebenfalls Zahlungsverpflichtungen, denen Sie pünktlich nachkommen müssen. In diesem Fall sichert der Gesetzgeber Ihnen einen Anspruch auf Schadensersatz zu. Er beläuft sich nach § 288 BGB auf pauschale 40 Euro. Das soll die Unternehmen dazu motivieren, das Geld zügig zu überweisen, sonst werden sie abgestraft. Noch gilt das nicht alle Arbeitnehmer, er am 30. Juni 2016 wird diese Regelung allgemeingültig.
Darüber hinaus hat der Arbeitgeber arbeitsvertragliche Nebenpflichten zu erfüllen. Hierzu zählen unter anderem:
Gleichbehandlungspflicht (Schutz vor Diskriminierung) (§ 3 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Pflicht, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um Leben und Gesundheit der Arbeitnehmer nicht zu gefährden (§ 618 BGB)
Die Beschäftigungspflicht bezeichnet die Verpflichtung, einen Arbeitnehmer auch wirklich zu beschäftigen – und das in angemessener Art und Weise. Der Arbeitgeber darf dem Arbeitnehmer damit den Inhalt seiner Arbeit zuweisen, muss dabei jedoch berücksichtigen, worauf sie sich im Arbeitsvertrag geeinigt haben. Sein Weisungsrecht ist damit nicht unbeschränkt.
Zu den Nebenpflichten des Arbeitgebers gehört darüber hinaus die Fürsorgepflicht. Sie ist im BGB in den Paragraphen 617 bis 619 festgehalten. Ein Arbeitgeber hat die Interessen seiner Angestellten und Beschäftigten einzukalkulieren. Dies hat natürlich im Einklang mit den betrieblichen Interessen zu erfolgen. Im speziellen ist hier die Rede von:
Auskunfts-/Informationspflichten: Auch die Rücksichtnahme gehört zu einer der Nebenpflichten, die ein Arbeitgeber einhalten muss. Hierbei ist die Rede von sonstigen berechtigten Interessen, denen durch Aufklärungs- und Hinweispflichten nachgekommen werden muss (Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge, Ausstellung eines Arbeitszeugnisses bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses etc.).
Schutz- und Sorgfaltspflichten: z. B. Unfallverhütung, Arbeitsschutzmaßnahmen, sorgfältiger Umgang mit denen dem Arbeitnehmer gehörenden Dingen (auch vor Mobbing muss er seine Angestellten schützen).
Kommt der Arbeitgeber seinen Pflichten nicht nach, kann der andere Vertragspartner sich zur Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses entscheiden. Diese kann je nach vorliegenden Umständen ordentlich fristgemäß oder fristlos erfolgen.
Weitere Informationen zu Rechten und Pflichten:
Der Arbeitsort ist die Stelle, an der die arbeitsvertraglich geschuldeten Leistungen zu erbringen sind.
Aus­schluss­fristen
Un­wirk­sa­me Klau­seln im Ar­beits­ver­trag
Welche Klauseln im Arbeitsvertrag können unzulässig sein? Hier erfahren Sie es!
Vertrags­strafe
Arbeitnehmer, die sich nicht an die Geheimhaltung halten, müssen eine Vertragsstrafe zahlen.
Rechte und Pflichten können sich auch aus einem Tarifvertrag ergeben.
Die Rechte des Arbeitsgebers
Abgesehen von Pflichten hat Ihr Chef jedoch auch Rechte – genauso, wie Sie auch. Hierzu zählt zunächst die vom Arbeitnehmer verlangbare Treuepflicht gegenüber dem Unternehmen, für das er arbeitet. Sie steht der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber.
Der Arbeitgeber kann Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit diese Arbeitsbedingungen nicht durch den Arbeitsvertrag, Bestimmungen einer Betriebsvereinbarung, eines anwendbaren Tarifvertrages oder gesetzliche Vorschriften festgelegt sind. Dies gilt auch hinsichtlich der Ordnung und des Verhaltens der Arbeitnehmer im Betrieb. Bei der Ausübung des Ermessens hat der Arbeitgeber auch auf Behinderungen des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen.“ (106 GewO)
Diese Pflichten haben Sie als Arbeitnehmer
Geheimhaltung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen (Achtung: über diese müssen Sie sogar auch nach dem Ende der Beschäftigung Stillschweigen bewahren – hierbei handelt es sich um die nachvertragliche Verschwiegenheitspflicht.)
Wettbewerbsverbot (zu den Pflichten der Arbeitnehmer laut Arbeitsvertrag gehört, dass sie nicht in Konkurrenz zum Arbeitgeber arbeiten dürfen – sofern keine Erlaubnis hierfür vorliegt.
Der Handlungsgehilfe darf ohne Einwilligung des Prinzipals weder ein Handelsgewerbe betreiben noch in dem Handelszweig des Prinzipals für eigene oder fremde Rechnung Geschäfte machen. Die Einwilligung zum Betrieb eines Handelsgewerbes gilt als erteilt, wenn dem Prinzipal bei der Anstellung des Gehilfen bekannt ist, daß er das Gewerbe betreibt, und der Prinzipal die Aufgabe des Betriebs nicht ausdrücklich vereinbart.“(§ 60 HGB)
Wird gegen die im Arbeitsvertrag vereinbarten Pflichten seitens des Arbeitnehmers verstoßen, muss er mit einer Abmahnung, schlimmstenfalls sogar einer außerordentlichen Kündigung rechnen. Kam eine Schuldverletzung schuldhaft – also fahrlässig oder vorsätzlich – zustande, kann hieraus sogar ein Schadensersatzanspruch entstehen.
Es ergeben sich auch für Arbeitnehmer arbeitsvertragliche Nebenpflichten. Geschäftsgeheimnisse dürfen z. B. nicht verraten werden.
Hier ist zunächst die Bezahlung ihrer Arbeitsleistung zu nennen. Diese erhalten Sie im Austausch dafür, dass sie ihre Arbeitsleistung zur Verfügung stellen.
Maßgeblich ist, dass sie den Arbeitnehmer nicht ungerechtfertigt benachteiligen. Daher muss im Arbeitsvertrag festgelegt werden, mit vielen Überstunden gerechnet werden muss – pauschale Abgeltungen sind nicht zulässig (Bundesarbeitsgericht Az. 5 AZR 517/09).
Darüber hinaus besteht eines ihrer Rechte, in der Gewährung eines Mindestmaßes an Erholungsurlaubs. Der Jahresurlaubsanspruch bemisst sich an der Länge der Arbeitswoche. Arbeiten sie vier Tage die Woche, müssen sie mindestens 16 Tage im Jahr frei bekommen. Bei einer Fünftagewoche sind es laut Bundesurlaubsgesetz 20 Tage. Auf Erholungsurlaub gibt es bereits in der Probezeit einen Anspruch.
Das Bundesurlaubsgesetz besagt, dass mit jedem vollen Monat der Betriebszugehörigkeit, prinzipiell das Recht auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs erarbeitet wird. Ungerade Werte sind aufzurunden (§ 5 BurlG).
Des Weiteren hat er ein Recht auf Pausen, welche die Arbeitszeit unterbrechen. Sie dienen der Prävention von Überarbeitung. Werden intensive und konzentrierte Phasen nicht durch Stopps unterbrochen, steigt u. a. die Verletzungsgefahr. Das Arbeitszeitgesetz beugt dieser Gefahr vor, indem es das gesetzliche Mindestmaß für Pausen definiert: Wer sechs bis neun Stunden täglich arbeitet, muss seine Arbeit mindestens 30 Minuten unterbrechen. Bei längeren Arbeitszeiten beläuft sich die Unterbrechungszeit auf 45 Minuten am Tag. Ruhepausen dürfen gestückelt werden. Dabei darf ein Block nicht weniger als 15 Minuten betragen.
Werden die Rechte und Pflichten im Arbeitsvertrag nicht eingehalten, kann es zur Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses kommen – von beiden Seiten.
Das Arbeitsrecht ist sehr komplex. Arbeitnehmer und Arbeitgeber erfahren, welche Rechte und Pflichten sie haben, unter anderem aus den gesetzlichen Bestimmungen.
Des Weiteren verhandeln sie die konkrete Ausprägung ihrer Rechtsbeziehung über das Mindestmaß hinaus auch in Tarifverträgen für gesamte Branchen oder ganz individuell in Arbeitsverträgen.
Für letzteres gilt: Sprechen gesetzliche Bestimmungen, Vorschriften, Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen keine andere Sprache, kann sich über Rechte und Pflichten im Arbeitsvertrag frei geeinigt werden.
Zu den maßgeblichen Rechten und Pflichten des Arbeitgebers gehören die Vergütungspflicht, die Beschäftigungs- und Fürsorgepflicht, sowie das Weisungs- bzw. Direktionsrecht. Für den Arbeitnehmer gehen aus gesetzlichen Bestimmungen und dem Arbeitsvertrag folgende Rechte hervor: u. a. Mindestmaß an bezahltem Jahresurlaub, Unterbrechung der Arbeitszeit zur Erholung und Recht auf ein wohlwollendes Arbeitszeugnis.
Zu seiner Hauptpflicht gehört es, seine Arbeitsleistung zur Verfügung zu stellen, dies geht unter anderem aus der individuellen Vertragsverhandlung hervor. Seine Nebenpflichten sind im Arbeitsvertrag häufig nur angeschnitten: Arbeitnehmer sind dem Unternehmen gegenüber zur Treue verpflichtet. Über Betriebsgeheimnisse müssen Sie Stillschweigen bewahren, mitunter auch nachdem der Arbeitsvertrag bereits gekündigt und das Beschäftigungsverhältnis beendet wurde.
51 Gedanken zu „Die Rechte und Pflichten im Arbeitsrecht – wer darf was?“
Petra 19. Juni 2016 um 15:13
Meine Filialleitung ist seit 6 Wochen krank.Ich als”Filialvertretung”(steht nicht in meinem Vertrag)muss jetzt wie lange vertreten?Ich arbeite eigentlich 80 Std.im Monat.
arbeitsvertrag.org 22. Juni 2016 um 10:16
es kommt auf Ihren Arbeitsvertrag an. Wie Überstunden vergütet werden, ist in der Regel an dieser Stelle festgehalten. Werden Sie hier nicht fündig, sollten Sie in einem eventuell geltenden Tarifvertrag nachschauen. Auch hier können entsprechende Vereinbarungen zu finden sein. Nicht zwingend müssen Überstunden ausgezahlt werden, auch ein Freizeitausgleich ist unter Umständen rechtlich möglich. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arbeitsrechtler.
Fabian 26. Juli 2016 um 17:10
ich musste nun schon mehrfach meiner Firma wegen der mangelden Bezahlung hinterher rennen. Ich werde pro Stunde entohnt und letzten Monat fehlten wiedereinmal 8 Stunden in der Abrechnung. Diese wurden von mir angemahnt und auch die Forderung von 40€ nach §288 BGB wurde von mir gestellt. Mein AG redet sich damit raus, dass er ja einen großteil gezahlt hat, ist das rechtens? Oder sollte ich wiederholt anmahnen und als letzten Schritt zum ArbG gehen?
arbeitsvertrag.org 1. August 2016 um 9:55
der Gesetzgeber erlaubt uns leider nicht, eine Rechtsberatung zu erteilen. Wir empfehlen Ihnen deshalb zur Klärung der Angelegenheit einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Dieser berät Sie ausführlich.
Sunny 6. Januar 2017 um 12:22
Moin moin liebes Arbeitsvertrag.org-Team,
mein Mann war letztes Jahr des öfteren 3-4 Wochen am Stück auf FernMontage. Bei der vorherigen Einsatzbesprechung der Firmenleitung wurde mündlich festgelegt das sie auch für die Sonntag dazwischen (die zwar nicht gearbeitet werden aber er sich noch bei der Arbeitsstelle aufhält) eine Entschädigung bekommen. Jetzt hat mein Mann durch einen Zufall seine Stundenzettel und die seines Teams zurück bekommen und die Sonntage darauf wurden gestrichen, sprich es gibt keine Entschädigung für die Tage.
Klar ist es blöd das sie nichts schriftliches in der Hand haben, aber ist das alles so Rechtens?
arbeitsvertrag.org 9. Januar 2017 um 10:17
Ausschlaggebend ist zunächst immer der Arbeitsvertrag. Befindet sich Ihr Mann während dieser Sonntage im Bereitschaftsdienst, gilt diese Zeit als Arbeitszeit.
Die Zusage bei der Einsatzbesprechung gilt als Gesamtzusage, an die sich der Arbeitgeber halten muss. Die versprochenen Leistungen müssen erbracht werden und können nur mittels eines Änderungsvertrages geändert werden.
Steffi 14. Januar 2017 um 15:16
hallo arbeitsvertrag.org.taem,
ich habe einen sogenannten midi-job , in meinen arbeitsvertrag steht ein wochentlicher stundensatz von 15 stunden, leider kommt es des öfteren vor , dass ich meiner chefin sagen muss das ich nicht auf meine stunden komme, darauf hin darf/kann ich mehr stunden gehen.
in der regel,mache ich hauptsächlich die arztpraxen mit aber in letzter zeit geht ihr mann des öfteren meine arbeit machen.
was passiert wenn ich nicht auf die stundenzahl im monat komme, wie es im vertrag steht?
dazu sollte ich noch erwähnen, das bis jetzt immer der gesamte monat gezählt hat, denn ich gehe eine woche nur mal 10 stunden ein anderes mal 28 stunde ( ist nicht immer so aber langsam wird es zu regel).
wenn ich per gesetz das nachweisen kann, dann bitte mit § .
danke schon im vorraus für ihre mühe
arbeitsvertrag.org 16. Januar 2017 um 9:36
Ihr Arbeitsvertrag ist entscheidend. Zudem gilt das Weisungsrecht Ihres Arbeitgebers. Eine Mindestzahl an Arbeitsstunden oder Ähnliches ist gesetzlich nicht geregelt.
Bei einem Midijob ist entscheidend, dass Sie am Ende nicht mehr als 800 Euro im Monat verdienen.
Andrea 7. März 2017 um 21:52
Muss ich dem Arbeitgeber unbedingt sagen das ich einen Schwerbehinderten Ausweis habe?im Arbeitsvertrag Steht unter § Persönliche voraussetzngen Auskunftverteilung
dER aN. erklärt uneingeschränkt Arbeitsfähig und frie von ansteckenden Krankheiten zu sein.
Er erklärt ferner weder Schwerbehindert noch einen Shwerbehinderten gleich gestellt zu sein
Arbeitsvertrag.org 13. März 2017 um 10:27
normalerweise sollte der Arbeitgeber nur über eine Schwerbehinderung informiert werden, wenn sich diese einschränkend auf die Tätigkeit auswirkt oder dadurch eine Selbst- oder Fremdgefährdung besteht. Dabei muss jedoch nicht die genaue Erkrankung genannt werden. Zudem darf der Arbeitgeber nach 6 Monaten der Anstellung danach fragen. Dann muss auch wahrheitsgemäß geantwortet werden. Wenden Sie sich bei Zweifeln an Integrationsfachkräfte, diese können Sie zusätzlich beraten.
Vivien K. 12. Juni 2017 um 13:17
Ist es die Pflicht des Arbeitgebers mich darüber zu informieren, dass ich mich 3 Monate vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses arbeitssuchend melden muss? Auch wenn der Vertrag befristet war?
Arbeitsvertrag.org 12. Juni 2017 um 16:05
in Absatz 2 § 2 des Dritten Sozialgesetzbuchs ist davon die Rede, dass ein Arbeitgeber den Arbeitnehmer frühzeitig an die Meldung bei der Bundesagentur für Arbeit erinnern soll.
claudia 28. Juni 2017 um 11:12
ich arbeite als Küchenhilfe habe keinen schriftichen Vertrag bin jedoch Teilzeit 16 Stunden in der Woche also 60 Stunden im Monat Angestellt. Arbeite regelmassig Sonntags und Feiertage muss mein Chef mir Zuschläge zahlen und wie ist das mit Urlaub hatte noch nie Urlaub Betrieb macht Urlaub.
Arbeitsvertrag.org 10. Juli 2017 um 9:29
einen gesetzlichen Anspruch auf Zuschläge haben Sie nicht. Stattdessen stehen Ihnen Ersatzruhetage zu. Ihnen steht darüber hinaus eine Mindesturlaub zu. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, der Ihren Anspruch errechnen kann.
Michael 3. Juli 2017 um 19:59
folgendes Arbeite als Fahrerin einer Sozialen Einrichtung seit 5 Jahren auf erst 10 Std p Woche inzwischen 15 stunden Basis p.Woche und habe noch einen Nebenjob als Pizza Fahrer den ich vor dem jetzigen Nebenjob Arbeitsvertrag hatte die beide Jobs hatten sich Zeitlich bis jetzt nicht gestört jetzt soll ich trotz Mündlicher Betrieblicher Vereinbahrung (dass ich nicht vor 8 UHR Arbeitsbeginn habe)so Früh anfangen 6:30 Uhr .Da mein Anderer Nebenjob Pizzafahrer in den Abendstunden bis 23:00 Uhr geht und Dadurch meine Ruhezeiten nicht Einhalten kann 8-10 Stunden ist dies jetzt Verpflichtend zu tun so Früh zu kommen oder darf ich mich auf die Mündliche Zusage des Chefs als Betriebliche Abmachung berufen und dies Verweigern Gerne Auch einen Pharagraphen auf den ich mich beziehen dürfe oder Urteilsprechungen
Arbeitsvertrag.org 10. Juli 2017 um 10:01
solch eine Änderung müssen Sie nicht hinnehmen, vor allem nicht, wenn es betriebliche Vereinbarungen gibt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie weitergehend beraten kann.
Stephanie S. 16. Juli 2017 um 13:09
Ich habe meinen Praxis Schlüssel verloren..der Chef hat das Schloss ausgewechselt…darf er mir die Kosten in Rechnung Stellen?
Arbeitsvertrag.org 24. Juli 2017 um 11:14
diese Kosten müssen Sie wohl tragen. Sie können aber Ihre Haftpflichtversicherung kontaktieren, ob diese für den Schaden aufkommt.
Melanie 17. Juli 2017 um 16:04
Ich bin Stv Ladenleiterin. Meine Chefin ist nun hoch schwanger. Das Geschäft sucht eigentlich nach einer neuen Chefin, aber es ist sehr schwer jemand zu finden. Ich wollte eigentlich ihre Nachfolge werden, aber die höheren Bosse wollen mir den Job nicht geben. Jetzt mache ich trotzdem den Job von der Chefin bin aber nur Stv und werde nur als Stv bezahlt. Ich bekäme erst nach zwei Monaten mehr Lohn. Das wäre mein Job als Stv wenn die Chefin ausfällt ihren Job zu machen. Aber ich bin überhaupt nicht einverstanen damit. Ab wann habe ich gesetzlich Recht auf mehr Entlöhnung?
Arbeitsvertrag.org 31. Juli 2017 um 8:10
dies kommt auf Ihren Vertrag an. Genaue gesetzliche Regelungen gibt es hierzu nicht. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.
Marlene 30. August 2017 um 22:14
Ich arbeite seit 4 Jahren in der gleiche Restaurant,vor 2 Jahren sind wir verkauft worden ,der neue Chef hat die gesammte personal eingestellt,er wollte dass die Restaurant weiter laufen müsste wie bisher,allerdings haben Sie ein total unfähige Betriebsleiterin eingestellt die das ganze Geschäft nur schädige.Jetzt nach 2 Jahre endlich haben wir viel mehr Leute und das Restaurant fängt an besser zu gehen,(die BL ist seit 2 Monaten krank geschrieben)Sie hat die gesammte Betrieb in der wahnnsinn getrieben so das jetzt der Küchenchef ,die souChefin und eine von der langjährige Service aushilfen gegangen sind.Ich hätte immer der FRühsicht mit 60 prozent,arbeitszeiten von 9 bis 6.Nun wegen der neue BL,haben das Restaurant nachmittag zu gemacht und meine dients anstatt auf 3 Tage in 4 Tage verwandel,was mir viel mehr kosten kostet,(Transport,betreueug von mein Kind und mahlzeiten für das kind)ich habe es akzetiert weil ich die Arbeit brauche,nun jetzt und weil die andere immer noch krank ist und wollen mir wieder meine dients ändern und mir obligieren am abend zu arbeiten,also gleich arbeitmenge in viel weniger zeit zu erledigen,das bringt mir auf 180 und trotzdem wird nicht möglich sein die HTCCP einzuhalten,muss ich das mir das gefallen lassen? ich habe mich nicht geweigert zum springen wenn Not an mann ist aber ich will nicht als obligatorium zum machen….
Sie haben in nur ein Jahr schon das dritte mal mein dients gewechsel ich will dies mal aber nicht zustimmen..wie kann ich mich dagegen wehren????
Arbeitsvertrag.org 4. September 2017 um 9:37
suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber und erläutern Sie diesem Ihre private Lage und dass Sie abends nicht arbeiten können, weil Sie ein Kind haben.
Fritz W. 17. September 2017 um 15:41
ich bin seit fast 3 Jahren als stellvertretender Filialleiter beschäftigt.
Ich sehe mich anderweitig um und plane zu kündigen.
Vertraglich sind in meinem Arbeitsvertrag 3 Monate Kündigungsfrist festgelegt worden.
Welche Konsequenzen drohen mir, wenn ich meinen Arbeitsplatz vorzeitig verlasse und mein Arbeitgeber mit einem Aufhebungsvertrag und somit mit einer Verkürzung der Kündigungsfrist auf bis zu einem oder zwei Monate(n) nicht einverstanden sein sollte?
Arbeitsvertrag.org 6. November 2017 um 10:00
vorzeitige und einseitige Beendigung der Arbeit kann einen Vertragsbruch darstellen und mit entsprechenden Vertragsstrafen oder Schadensersatzforderungen geahndet werden.
Conny 30. Oktober 2017 um 22:32
ich habe eine 20 Std Woche vereinbart Mo, Di, Mi bin noch im Probehalbjahr und meine Chefin plant mich zu Sonntagsarbeiten ein ohne mich zu fragen. Ich habe im Vorfeld erklärt das ich freiber. Do Fr So arbeite in einem anderen Beruf. Das ich hin und wieder So arbeiten könnte war ich einverstanden. Doch sie kann mich doch nicht einfach einplanen ohne zu Fragen. Das ist mein feier Tag. Ich habe ein Recht auf Freizeit.Wer hat hier Recht? Und muss ich meine Überstunden auszahlen lassen?
Arbeitsvertrag.org 4. Dezember 2017 um 10:09
Arbeitszeiten sind im Arbeitsvertrag geregelt. Dort sollte auch festgeschrieben sein, wie der Arbeitgeber die Arbeitszeit abverlangen darf.
ROMER 21. November 2017 um 13:36
Hallo habe 3 zeitungsbezirke .. die 2grösseren werden mir zum 31.12 betriebsbedingt gekündigt . Bin jetzt 18 jahre dabei .einige die komplette kündigung erhalten . Bekommen lohnfortzahlung .steht mir die auch zu für die 2 bezirke ?
Arbeitsvertrag.org 11. Dezember 2017 um 12:26
das hängt in erster Linie von Ihrem Arbeitsvertrag und dem Kündigungsgrund ab. Um auf die Frage genau eingehen zu können fehlen leider noch Informationen. Fragen Sie im Zweifelsfall direkt bei Ihrem Arbeitgeber oder einem Anwalt nach. Ein Anwalt kann Ihnen nach Ansicht Ihres Arbeitsvertrages genauer sagen, was Ihnen zusteht.
Manuela 27. November 2017 um 6:54
Hallo das Team von Arbeitsvertrag!!
Ich arbeite seit 6 Jahren an einer Tankstelle (24Std.Service) als Verkäuferin/Kassierrin in Teilzeit mit garantierten 120 Stunden im Monat
es sind immer zwischen 140-170 Stunden die ich arbeiten muss.Der Dienstplan für den folge Monat wird 8 Tage vorher ausgelegt wo man schon sehen kann das man wieder mehr Stunden als 120 arbeiten darf ist das rechtens?? Im weiteren werden nur 30 Stunden die Woche bezahlt wen man Urlaub oder Krank ist .
(Da zählt dann Mo. bis Fr. mit jeweils 6 Stunden) ist das zulässig
Arbeitsvertrag.org 18. Dezember 2017 um 10:55
wie es sich mit Überstunden in Teilzeit verhält, erklären wir im Ratgeber für Überstunden bei Teilzeit.
Roland K. 3. April 2018 um 19:24
Beginn und Dauer des arbeitsverhæltnis , Probezeit
Der Arbeitnehmer tritt am 18/09/2017 in die Dienste des Arbeitsgebers . Das Arbeitsverhältnis wird auf befristete Zeit geschlossen vom 18/09/2017 bis 30/03/2018
Es handelt sich um einen Vollzeitarbeitsvertrag
Eine Probezeit wird auf 6 Monate festgelegt LKW Fahrer
Meine Frage wird der Vertrag automatisch weiter geführt oder muss ein neuer Vertrag gemacht werden
Wenn nicht muss dann nicht wenigstens 15 Tage vor Ablauf des Vertrages einen Bescheid bekommen dass er nicht verlängert wird ?
Danke für eine Antwort verbleibe ich hiermit Roland
Arbeitsvertrag.org 9. April 2018 um 15:35
nach Ablauf der Probezeit muss in der Regel kein neuer Arbeitsvertrag aufgesetzt werden.
Sollte der Arbeitgeber Sie nach Ablauf der Probezeit kündigen wollen, so muss er, sofern vertraglich nicht anders vereinbart, mindestens eine Kündigungsfrist von zwei Wochen einhalten.
timo 25. Juni 2018 um 18:55
eine Frage zur im Arbeitsvertrag festgelegten Tätigkeit bzw. tatsächliche Arbeit :
ich bin in einer Firma die Brillen herstellt auch gleichzeitig ein Ladengeschäft betreibt als
“Mitarbeiter der Qualitätskontrolle”
Tatsächlich bin ich sehr viel mit der Verglasung (das Einschleifen von Gläsern in Brillengestellen)
beauftragt, was mehr der Arbeit eines Augenoptikers entspricht.Hinzu kommen auch Polierarbeiten und auch die Fertigstellung des Trage-gebrauchsfertigen fertigen Endproduktes Ich sehe sozusagen meine
“billige”(64cent über dem Mindeststundenlohn) Arbeitskraft missbraucht.
Inwieweit ist eine Abweichung der im Vertrag festgeschriebenen Tätigkeit bzw. Arbeit
zumutbar oder zulässig?
vielen Dank Ihrer Auskunft und informativer Webseite
Arbeitsvertrag.org 29. Juni 2018 um 11:57
zwar hat der Arbeitgeber ein gewisses Direktionsrecht, dieses darf aber nicht unzumutbar sein. Aus der Ferne können wir Ihre Situation daher nicht beurteilen. Sie sollten sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Dieser kann überprüfen, ob Ihr Arbeitgeber zulässig handelt und Ihnen im Ernstfall helfen, Ihre Rechte durchzusetzen.
Robert 12. Juli 2018 um 19:27
Ich wollte mal fragen ob meine Arbeitgeber dazu verpflichtet ist mir arbeitssachan zu stellen.
Sprich arbeitsschuhe usw. Oder muss ich mich selbst darum kümmern.
Arbeitsvertrag.org 19. Juli 2018 um 10:28
es kommt darauf an, um welche Art von Kleidung es sich handelt. Müssen Sie Schutzkleidung tragen, weil Sie riskante Tätigkeiten ausführen, muss Ihr Arbeitgeber diese stellen. Geht es um ein einheitliches Erscheinungsbild am Arbeitsplatz, dann kann durch Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag vereinbart sein, dass der Arbeitnehmer sich an den Kosten zumindest beteiligen muss, wenn die Kleidung auch außerhalb der Arbeitszeit getragen werden kann. Dabei dürfen die Kosten aber nicht in einem krassen Missverhältnis zu seinem Gehalt stehen. Trägt der Arbeitnehmer Arbeitskleidung aus reinem Eigeninteresse, um seine private Kleidung zu schonen, muss er sich selbst darum kümmern.
Linford 30. Juli 2018 um 19:50
Ich wollte mal was fragen weil alle meine Freunde was anderes Sagen und im Internet steht das was ich auch glaube.
Hier mein Anliegen: Muss der Arbeitgeber Vermögenswirksame Leistungen Zahlen ? Ich weiß das er wenn er es macht das bei allen machen muss, aber ist er dazu Gesetzlich verpflichtet ?
Ich Danke für die Hilfe 😀
Mit freundlichen Grüßen Linford
Arbeitsvertrag.org 1. August 2018 um 14:14
Hallo Linford,
der Arbeitgeber ist nicht gesetzlich dazu verpflichtet, vermögenswirksame Leistungen zu zahlen. Ein Anspruch kann sich aber dennoch aus Ihrem Arbeits- oder Tarifvertrag ergeben. Dazu können Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber erkundigen.
Irene 31. August 2018 um 18:00
Meine Frage, auf die ich nirgends eine Antwort finde, ist, muss mein Vorgesetzter/Planer infomieren wo ich mit wem arbeite?
Ich habe einen “festen” Kollegen(1), dieser Kollege(1) ist aber krank. Ein anderer Kollege ((2)zu dem Zeitpunkt auch allein) wurde auf mein bitten zugeteilt mit dem ich unterschiedliche, zT längere “Baustellen” abarbeite. Dieser (2) hat nun Urlaub, (1) ist immernoch krank geschrieben, die “Baustelle” ist noch nicht fertig.
In diesem Zusammenhang nun meine Frage:
Muss ich mich selbst erkundigen was ich wann und wo mit wem fertig mache oder ist der Vorgesetzte dazu verpflichtet mich zu informieren wer mit mir zu “meiner” Baustelle kommt?
Im Betrieb gibt es auch “Planer” die eben eigentlich das Personal planen.
Arbeitsvertrag.org 10. September 2018 um 17:15
wir wissen nicht, was in Ihrem Unternehmen bzw. vertraglich zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber diesbezüglich geregelt ist. Sie sollten dies mit Ihrem Arbeitgeber besprechen.
Sigried 5. Oktober 2018 um 14:21
wir haben eine 40 Stunden-Woche und haben in Ausnahmefällen vielleicht 3 oder 4 Tage mal mehr als 10 Stunden/Tag gearbeitet. In unserem Gleitzeit-Modell wurde es dann zum Ende des Monats gecutet, sodass wir genau 10 Stunden gearbeitet haben. Unsere Stunden sind somit weg… wie läuft so etwas ab ?
Arbeitsvertrag.org 15. Oktober 2018 um 13:25
Sie können sich mit diesem Problem an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Dieser kann Sie beraten und Ihnen ggf. helfen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
Johanna C. 30. Oktober 2018 um 23:23
Ich bin Musikerin; im Rahmen eines musikalischen Projekts bei dem ich mitgemacht habe,
wurden uns 100 Euro versprochen, ausgezahlt wurden vom Auftraggeber allerdings nur 50 Euro, mit Begruendung dass die finanziellen Mittel nicht aufgebracht werden konnten.
Vertraglich geregelt wurde das durch eine unterschriebene Honorarnote,
im Grunde genommen handelt es sich um ein Vertragsbruch?
Mit freundlichen Gruessen +
vielen Dank schon im Voraus fuer die Beantwortung meiner Frage!
Arbeitsvertrag.org 5. November 2018 um 16:05
Hallo Johanna C.,
wir raten Ihnen, sich für eine Beratung zu rechtlichen Schritten an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Dieser kann sich mit den Umständen Ihrer Situation vertraut machen, Sie eingehend beraten und Sie im Ernstfall auch vertreten, wenn zu einem Rechtsstreit kommt.
Roswitha H. 20. Dezember 2018 um 15:57
Ich bin 52 , arbeite in einem Paketunternehmen,mein Arbeitsplatz war die letzten 13 Jahre am Band in der Halle. Da das Paketvolumen ständig ansteigt , jedoch die halle nicht grösser wird , wurden an den Luken auch Lkw ‘s bzw Container ran gestellt um diese zu beladen.im Sommer geht das noch , jedoch mit der zunehmenden Kälte wird es unerträglich darin die Pakete zu verräumen. Habe die letzten Wochen fast tgl.jede Menge an Vorarbeiten und direkte vorgesetzte ,Teamleader auf die unzumutbaren Bedingungen angesprochen, auch mit der Bitte um dementsprechende Arbeitskleidung zur Verfügung zu stellen, habe eine Fleecejacke bekommen, mit dem Hinweis ich solle doch eine Strumpfhose anziehen, es wäre eben jetzt Winter. Selbst das holen von warmen Getränken wurde ausdrücklich untersagt, bin mit der gesamten Situation sehr Unglücklich, da ich frier wie ein Hund und das 4 std und mehr am Stück, wie soll ich mich verhalten ? Lg Roswitha
Arbeitsvertrag.org 10. Januar 2019 um 9:25
Hallo Roswitha H.,
in der Technische Regel für Arbeitsstätten, A3.5 ist vorgeschrieben, dass auch bei schweren Arbeiten mind. 12°C am Arbeitsplatz herrschen müssen, 17°C bei mittelschweren Tätigkeiten und 19°C bei leichten Tätigkeiten. Diese können Sie Ihrem Arbeitgeber vorlegen mit der Bitte, sich daran zu halten. Sollten dies nicht helfen, können Sie sich, falls vorhanden, an den Betriebsrat wenden.
Eine andere Option wäre, sich an entsprechende Behörden zu wenden. Das können Gewerbeaufsichtsämter sein sowie staatliche Ämter für Arbeitsschutz und auch Technische Aufsichtsdienste der Unfallversicherungen.
Jens 15. Januar 2019 um 19:39
Hallo. Habe eine Frage zum Thema Arbeitszeitverlagerung.
Ich bin Arbeitnehmer in einer Firma mit Betriebsrat und einer Betriebsvereinbarung.
In der Betriebsvereinbarung ist klar geregelt das wir als Schichtarbeiter Montag bis Freitags arbeiten. Nun ist es so das es zur Zeit eine Arbeitszeitverlagerung gibt sprich Montag frei dafür arbeiten von Dienstag bis Samstag.
Meine Frage ist in welcher Zeit darf denn der Betriebsrat über mich entscheiden? Ich denke ja das er das nur in der vereinbarten Arbeitszeit von Montag bis Freitag kann/darf.
Arbeitsvertrag.org 23. Januar 2019 um 12:25
bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung anbieten. Aus diesem Grund dürfen wir keine Beurteilungen zu Einzelfallfragen abgeben.
Horst 27. Februar 2019 um 15:17
An das Team von Arbeitsvertrag.org
Hallo, habe eine Frage bei einer anstehenden Firmenübergabe. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber, sind im Laufe der letzten 3 Jahren, 1200 Überstunden angefallen. Er weigert sich diese zu zahlen. Der neue Arbeitgeber kommt hierfür nicht auf. Was raten Sie mir?
Arbeitsvertrag.org 4. März 2019 um 15:57
wir dürfen leider keine Rechtsberatung anbieten. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Ihnen jedoch mit Sicherheit einen Ratschlag geben.
Daniela 6. März 2019 um 16:01
ich habe eine Frage zu den Pflichten des Arbeitnehmers. Bin ich als als ehemaliger Mitarbeiter dazu verpflichtet meinem Ex-Arbeitgeber Auskünfte zu früheren Verwaltungsabläufen zu erteilen oder kann ich diese Auskunft verweigern.