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Timestamp: 2020-05-25 19:58:30
Document Index: 324088660

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 44', '§ 44', '§ 39', '§ 44', '§ 215', '§ 214', '§ 214', '§ 214', '§ 214']

Amtliche Bekanntmachung der Gemeinde Wöllstadt
Nieder-Wöllstadt – Vorhabenbezogener Bebauungsplan NW/23 „Schmalwiesenweg“
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Wöllstadt hat in ihrer Sitzung am 26.03.2019 vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Schmalwiesenweg“ gem. § 10 BauGB als Satzung beschlossen.
Gem. § 10 Abs. 3 BauGB wird der Satzungsbeschluss hiermit bekannt gemacht. Mit Vollendung dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft.
Der Bebauungsplan mit Begründung wird zu jedermanns Einsicht bereitgehalten und kann im Bauamt der Gemeinde Wöllstadt, Ortsteil Ober-Wöllstadt, Hanauer Straße 22, während der allgemeinen Dienststunden eingesehen werden. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt.
Mit dieser Bekanntmachung wird insbesondere auf die § 44 und 215 BauGB aufmerksam gemacht. Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 44 Abs. 3 ein Entschädigungsberechtigter Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39-42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Gemäß § 44 Abs. 4 BauGB erlischt ein Entschädigungsanspruch, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
Gemäß § 215 Abs. 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Dies gilt auch entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind.
Der Geltungsbereich des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans ist in der abgedruckten unmaßstäblich verkleinerten Karte durch eine unterbrochene Linie kenntlich gemacht.
Wöllstadt, den 04.04.2020