Source: http://deutscher-finanz-informations-dienst.de/bilanz-rwb-global-market-gmbh-co-secondary-v-geschlossene-investment-kg-keine-positive-bilanz/
Timestamp: 2018-06-24 18:44:50
Document Index: 218418534

Matched Legal Cases: ['§ 261', '§ 353', '§ 193', '§ 36', '§ 1', '§ 158', '§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 101', '§ 168', '§ 271', '§ 26', '§ 28', '§ 156', '§ 300', '§ 13', '§ 25', '§ 233', '§ 101', '§ 8', '§ 8']

Bilanz: RWB Global Market GmbH & Co. Secondary V geschlossene Investment-KG – Keine positive Bilanz – DEFID
StartseiteAllgemeinBilanz: RWB Global Market GmbH & Co. Secondary V geschlossene Investment-KG – Keine positive Bilanz
Bilanz: RWB Global Market GmbH & Co. Secondary V geschlossene Investment-KG – Keine positive Bilanz
von Presse-Service 15.07.2016 Allgemein Keine Kommentare
RWB Global Market GmbH & Co. Secondary V geschlossene Investment-KG
1. Grundlagen des Geschäfts
Die Gesellschaft (im Folgenden auch Berichtsgesellschaft) ist eine Publikumsinvestmentkommanditgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB). Zweck der Gesellschaft ist die Anlage und Verwaltung ihrer Mittel nach einer festen Anlagestrategie zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage zum Nutzen der Anleger nach Maßgabe der §§ 261 bis 272 KAGB.
Die Berichtsgesellschaft hat potenziellen Anlegern Kommanditbeteiligungen zur Zeichnung angeboten. Der Platzierungsbeginn erfolgte zum 01.07.2013, die Schließung zum 30.06.2014. Die Gesellschaft verfügt über Einzahlungen auf bestehende Kommanditeinlagen in Höhe von insgesamt TEUR 13.073 (Vj. TEUR 13.063). Abzüglich der zum Bilanzstichtag nicht ergebnisberechtigten Einzahlungen ergeben sich daraus 13.073.447 (Vj. 13.063.447) umlaufende Anteile. In Anwendung der Definition im Gesellschaftsvertrag der RWB Global Market GmbH & Co. Secondary V geschlossene Investment-KG gilt dabei ein eingezahlter und gewinnbezugsberechtigter Euro als ein Anteil.
Die Gesellschaft ist ein Alternativer Investmentfonds (AIF), der von der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG verwaltet wird, auf den gemäß § 353 Abs. 6 S. 1 KAGB die Vorschriften dieses Gesetzes anzuwenden sind.
Bei der Gesellschaft bestehen keine Teilgesellschaftsvermögen.
Anlageziel des AIF ist die Investition in ein, teilweise mittelbar gehaltenes und im Rahmen von Sekundärmarkttransaktionen aufgebautes, global diversifiziertes Portfolio aus Beteiligungen an Private Equity Zielfonds, welche ihrerseits direkt oder indirekt in Zielunternehmen investieren. Hierbei sollen langfristig mindestens 80 % des Wertes des AIF in Zielfonds der Anlageklasse Private Equity angelegt sein. Insbesondere bis zur Vornahme der Investitionen und Kapitalabrufe durch die Zielfonds kann ein Anteil von maximal bis zu 100 % des Wertes des AIF in Vermögensgegenstände nach Maßgabe der §§ 193 bis 195 KAGB zu Zwecken der verzinslichen Liquiditätsanlage gehalten werden. Ein Anteil von maximal bis zu 10 % des Wertes des AIF kann in Derivate mit dem Zweck der Absicherung gegen Wertverluste der von dem AIF gehaltenen Vermögensgegenstände getätigt werden. Eine Kreditaufnahme für Rechnung des Investmentvermögens ist zu marktüblichen Bedingungen maximal bis zu einer Grenze in Höhe von 25 % des Verkehrswertes der im AIF befindlichen Vermögensgegenstände möglich.
Die Anlagepolitik des AIF ist insbesondere durch einen definierten Investitionsprozess in Ansehung der Zielfondsbeteiligungen geprägt. Als Anlageziel des AIF sollen durch den definierten Investitionsprozess solche Zielfondsbeteiligungen für das Portfolio des AIF ausgewählt werden, die ein überdurchschnittliches Entwicklungspotential besitzen. Hierbei sollen im Wege des „Balanced Portfolio Konzepts“ die Zielfonds des Portfolios zum Zwecke der Risikostreuung ausgewogen auf verschiedene Investitionsthemen (beispielsweise mittelbar Finanzierungsanlässe, gegliedert nach Vintagejahren) der Anlageklasse Private Equity verteilt werden. Vor dem Investment in einen Zielfonds wird für diesen nach definierten Kriterien, wie z. B. der Erfahrung des Managementteams des Zielfonds, ein Stärken-/Schwächen-Profil erstellt, welches Basis der Investitionsentscheidung des Portfoliomanagements des AIF ist.
Makroökonomisches Umfeld
Im Geschäftsjahr war die wirtschaftliche Lage in vielen Ländern stabil. Allerdings zeigten sich dennoch zwischen einzelnen Ländern große Unterschiede. So deutete sich beispielsweise an, dass der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung Chinas größere Volatilitäten als bisher innewohnen. In der Private Equity Branche konnte das Niveau der Vorjahre gehalten werden. Daher ist die Geschäftsführung auch weiterhin vom Erfolg des Geschäftsmodells der Gesellschaft überzeugt.
Vermögenslage / Investitionen
Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus der atypisch stillen Beteiligung an einer Zweckgesellschaft, deren Marktwert zum Bilanzstichtag TEUR 2.760 (Vj. TEUR 973) beträgt sowie Barmitteln und Barmitteläquivalenten in Form einer auf Bankkonten gehaltenen Liquiditätsreserve der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 8.776 (Vj. TEUR 10.223).
Um die notwendige Risikostreuung sicherzustellen, tätigt die Gesellschaft, mittelbar über Zweckgesellschaften, ausschließlich Investitionen nach einem Dachfondskonzept. Zum Bilanzstichtag war die Gesellschaft mittelbar an 6 Zielfonds (Vj. 6) beteiligt.
Das langfristige Ziel, mindestens 80 % des Wertes des AIF in Zielfonds der Anlageklasse Private Equity zu investieren, war im Geschäftsjahr 2015 erreicht. Die verbindlichen Investitionszusagen gegenüber Zielfonds entsprechen mindestens 80 % des Nettoinventarwertes.
Über die gesamte Laufzeit hat die Gesellschaft, mittelbar über Zweckgesellschaften, bis zum Bilanzstichtag 31.12.2015 TEUR 9.798 (Vj. TEUR 7.749) an verbindlichen Investitionszusagen (Commitments) gegenüber Zielfonds abgegeben (Investitionszusagen jeweils mit dem Wechselkurs zum Stichtag der Zeichnung umgerechnet). Die Erhöhung ist hierbei auf eine Änderung der Einzahlungsverpflichtungen gegenüber einer Zweckgesellschaft, resultierend aus einer Änderung der Beteiligungsverhältnisse im Geschäftsjahr, zurückzuführen.
Von diesen Commitments wurden durch die Zielfonds im Geschäftsjahr TEUR 1.927 (Vj. TEUR 754) abgerufen. Von den Zielfonds flossen im Geschäftsjahr TEUR 674 (Vj. TEUR 49) zurück (Zahlungsströme jeweils mit dem Wechselkurs zum Stichtag der Zahlungen umgerechnet).
Bei der Gesellschaft bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus noch nicht eingeforderten Einlagen der Zweckgesellschaften sowie mögliche sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit den bis zum Bilanzstichtag erhaltenen Rückflüssen der Zielfonds, für welche die Möglichkeit besteht, dass Teilbeträge hiervon wieder eingefordert werden (sog. Recallables), bestehen in Höhe von TEUR 12.400 (Vj. TEUR 3.837).
Im Geschäftsjahr 2015 sind die wesentlichen Erträge der Gesellschaft die Gewinnanteile aus der atypisch stillen Beteiligung an der Zweckgesellschaft (TEUR 126; Vj. TEUR 11) sowie solche aus der Währungsumrechnung (TEUR 103; Vj. TEUR 121). Erträge aus Agio waren von nur noch untergeordneter Bedeutung (TEUR 1; Vj. TEUR 476).
Verwaltungsvergütungen fielen in Höhe von TEUR 224 (Vj. TEUR 2.032) an. Diese umfassen insbesondere laufende Kosten für die Verwaltung des AIF sowie an die Vertriebsgesellschaft zu leistende Vergütungen. Andere Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 37 (Vj. TEUR 27).
Das realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR -30 (Vj. TEUR -1.451). Grundlage der deutlichen Verbesserung sind gestiegene Gewinnanteile aus der atypisch stillen Beteiligung, erneute Erträge aus der Währungsumrechnung sowie stark gesunkene Verwaltungsvergütungen. Der Rückgang der Agioerträge sowie auch der Verwaltungsvergütungen, findet seine Ursache in der bereits im Vorjahr beendeten Platzierungsphase des AIF und der damit verbundenen Abnahme der initialen Aufwendungen, welche der Fondskonzeption gemäß anfielen.
Die Barmittel und Barmitteläquivalente übersteigen zum Stichtag den Verkehrswert der Beteiligungen. Dies ist auf die erst im Vorjahr beendete Platzierungsphase der Gesellschaft zurückzuführen. Der Zuwachs des Beteiligungsvermögens war seinerseits konzeptionsgemäß zu erwarten und entspricht der fortschreitenden Lebensdauer der Berichtsgesellschaft. Der Rückgang der Barmittel und Barmitteläquivalente spiegelt hierbei die Umschichtung des Vermögens des AIF aus der Liquiditäts-reserve in die Private Equity Zielfondsbeteiligungen und somit die fortschreitende Investitionstätigkeit der Berichtsgesellschaft wieder. Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtszeitraum stets sichergestellt.
Wert und Wertentwicklung
Angesichts der erst Mitte des Vorjahres beendeten Platzierung und der dadurch noch kurzen Investitionshistorie, ist die Wertentwicklung der Berichtsgesellschaft naturgemäß noch immer geprägt von den initialen Aufwendungen, die den Wert je Anteil – der Konzeption entsprechend – zu diesem Zeitpunkt noch immer belasten. Erst mit fortschreitender Portfolioreife auf Ebene der Zweckgesellschaft, ist von einem weiteren Anstieg der an die Berichtsgesellschaft zugewiesenen Gewinnanteile und den resultierenden positiven Effekten auf die Wertentwicklung auszugehen. Der Nettoinventarwert je Anteil beträgt zum 31.12.2015 EUR 0,8778 (Vj. EUR 0,8478).
3. Bericht zur Kapitalverwaltungsgesellschaft
Im Vorjahr wurde die RWB PrivateCapital Emissionshaus AG, mit Wirkung zum 1. Juli 2014, formal zur externen Kapitalverwaltungsgesellschaft („KVG“) bestellt. Die hiermit verbundenen Aufgaben hatte sie bereits zuvor auf Basis von Geschäftsbesorgungsverträgen übernommen. Daher wird nachfolgend nicht zwischen der Zeit vor und nach dieser Bestellung unterschieden, es sei denn, es wird ausdrücklich darauf hingewiesen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG diese Tätigkeit mit Schreiben vom 29. Oktober 2014 genehmigt. Eine Auslagerung wurde nicht vorgenommen.
Der Verwaltungsvertrag mit der KVG ist bezüglich seiner wesentlichen Merkmale für die Laufzeit und Liquidationsdauer des AIF auf unbestimmte Zeit fest abgeschlossen. Der Verwaltungsvertrag kann nur aus wichtigem Grund unter Einhaltung einer Mindestkündigungsfrist von sechs Monaten gekündigt werden. Der Verwaltungsvertrag regelt in seinem Umfang insbesondere das Risiko- und Portfoliomanagement des AIF sowie weitere Verwaltungstätigkeiten, wie die Fondsbuchhaltung und die Anlegerverwaltung durch die KVG. Im Berichtszeitraum lag kein formaler Auslagerungsvertrag im Sinne des § 36 KAGB vor, auch wenn der Verwaltungsvertrag die Möglichkeit einer solchen Auslagerung vorsieht. Die Haftung der KVG ist – soweit gesetzlich zulässig – vertraglich beschränkt. Insbesondere haftet die KVG nicht für einen bestimmten Anlageerfolg des AIF. Bei der Umsetzung der Anlageverwaltung hat die KVG die Vorgaben der Anlagebedingungen und des Gesellschaftsvertrags zu beachten.
Die von der KVG abrechenbaren Gebühren ergeben sich aus den Anlagebedingungen des AIF. Hierbei betragen die von der KVG während der Beitrittsphase berechneten initialen Aufwendungen maximal 5,00 % (inkl. gesetzlicher USt) des Ausgabepreises. Die KVG erhält für die Verwaltung des AIF eine jährliche Vergütung bis zur Höhe von 1,30 % p.a. (inkl. gesetzlicher USt) des durchschnittlichen Nettoinventarwertes des AIF eines Jahres.
Die KVG hat im Geschäftsjahr an ihre Mitarbeiter, einschließlich der Vorstandsmitglieder, fixe Vergütungen in Höhe von TEUR 3.172 und variable Vergütungen in Höhe von TEUR 103 gezahlt. An Führungskräfte und Mitarbeiter der KVG, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des inländischen AIF ausgewirkt hat, zahlte sie insgesamt Vergütungen in Höhe von TEUR 2.317. Der Personalbestand (ohne Vorstand) der KVG belief sich dabei im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres auf 42.
Die Berichtsgesellschaft beteiligt sich entsprechend ihrer Allokationsstrategie mittelbar an Private Equity Zielfonds weltweit. Dabei werden im Rahmen von Sekundärmarkttransaktionen mittelbar Investitionen in spezialisierte Zielfonds mit Anlagestrategien wie z. B. Venture Capital oder Buyout/Growth angestrebt.
Durch auf Frühphasenfinanzierungen (Venture Capital) spezialisierte Zielfonds kann die Berichtsgesellschaft mittelbar auch an Unternehmen beteiligt sein, die erst relativ kurze Zeit bestehen oder in ihrem Geschäftsfeld noch über wenig operative Erfahrungen verfügen. Die Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung dieser Unternehmen ist daher prinzipiell mit größeren Unsicherheiten behaftet als bei anderen Unternehmensbeteiligungen wie bspw. bei Buyout-Transaktionen. Dem generell erhöhten Performancerisiko eines frühphasenorientierten Zielfonds steht jedoch eine entsprechend größere Wertsteigerungschance gegenüber.
Investitionen in Zielfonds, welche dem Finanzierungsanlass Buyout zuzuordnen sind, stellen grundsätzlich Investitionen in Unternehmen mit einem bereits etablierten Geschäftsmodell dar. Die Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung dieser Unternehmen ist daher mit geringeren Unsicherheiten behaftet, obwohl auch hier im Einzelfall Wertminderungen bis zum Totalverlust eintreten können.
Eventuelle Wertminderungen einzelner Unternehmen können jedoch durch Wertsteigerungen anderer Investitionen auf Ebene der Zielfonds zumindest ausgeglichen werden. Um eine Risikoreduktion in Bezug auf die Auswirkung des Ausfalls einzelner Zielunternehmen auf den Gesamtfonds zu erreichen, nimmt die Gesellschaft ihre Investitionen nach einem Dachfondskonzept vor und betreibt eine Diversifikation der Investitionen nach verschiedenen Streuungskriterien.
Bei der Durchführung des Risiko- und Liquiditätsrisikomanagements für die Gesellschaft, wird ein Bearbeitungs- und Controlling-System eingesetzt, das auch bei der Verwaltung anderer Zweckgesellschaften und AIF der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG bereits im Einsatz ist. Zur Ermittlung von Liquiditätsrisiken wird durch die Gesellschaft im Rahmen einer kurz- bis mittelfristigen Finanzplanung die Soll-Liquidität mit der Ist-Liquidität verglichen und diese den Zahlungsverpflichtungen und den Zahlungszeitpunkten gegenübergestellt. Zur Ermittlung der Soll-Liquidität werden eigene sowie allgemein verfügbare Erfahrungswerte über Kapitalabrufe und -rückflüsse zu Grunde gelegt und laufend überwacht. In diesem Zusammenhang werden, soweit notwendig, Maßnahmen zur Vermeidung einer möglichen Liquiditätslücke ergriffen.
Die wesentlichen Chancen der Gesellschaft, die sich aus einem Investment in der Anlageklasse Private Equity ergeben, bestehen in einem hohen Renditepotenzial und einer innerhalb der Assetklasse vergleichsweise hohen Anlagesicherheit aufgrund der Konstruktion als Dachfonds. Aus Sicht der Gesellschaft ist zum Beurteilungszeitpunkt keine Neueinschätzung dieser Chancen geboten, da Unternehmensbeteiligungen auch und gerade über Krisenzeiten hinweg langfristig die höchsten Renditen aller Kapitalanlagemöglichkeiten, bei gleichzeitig vergleichsweise geringer Volatilität, erzielt haben.
Zum Berichtszeitpunkt sind der Geschäftsführung keine Tatsachen bekannt, die für eine überdurchschnittliche Eintrittswahrscheinlichkeit einzelner, sich aus der laufenden Marktbeobachtung durch die Gesellschaft ergebender, systemimmanenter Risiken von (potenziellen) Private Equity Zielfonds sprechen. Änderungen der steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen können den künftigen Erfolg der Gesellschaft jedoch grundsätzlich beeinflussen.
Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter und unterhält keine Zweigniederlassungen; sie hat bzw. wird sich im Rahmen von Geschäftsbesorgungsverträgen die notwendigen Dienstleistungen verschaffen.
Für den AIF waren im Berichtszeitraum die nachfolgend beschriebenen Risiken wesentlich:
Wertschwankungen (Marktpreisrisiko)
Die Berichtsgesellschaft stellt den jeweiligen Zielfonds mittelbar Kapital zur Verfügung, welches diese wiederum in Zielunternehmen investieren. Die Zielunternehmen operieren ihrerseits unter Einsatz der erhaltenen finanziellen Mittel entsprechend ihrem jeweiligen Unternehmenszweck. Die Berichtsgesellschaft, die Zielfonds und die Anleger tragen somit die allgemeinen wirtschaftlichen Risiken der Zielunternehmen, wie zum Beispiel das Auftreten von Wirtschaftskrisen oder Fehleinschätzungen des Managements. Eingetretene Risiken auf Zielunternehmensebene beeinflussen deren Marktwert und können bis zur Insolvenz eines Zielunternehmens führen, wodurch letztlich auch ein Totalverlust des von den Anlegern investierten Kapitals entstehen kann.
Die regelmäßig berichteten Unternehmenswerte fußen auf Stichtagsbewertungen. Aus diesen Bewertungen resultieren für den AIF jedoch lediglich unrealisierte Gewinne oder Verluste zu einem bestimmten Zeitpunkt und entfalten keinerlei unmittelbaren Einfluss auf dessen aktuelle Liquiditätsrisikosituation.
Durch die Sicherstellung einer ausreichend breiten Streuung wie beispielsweise über Finanzierungsanlässe, Vintagejahre sowie Regionen versucht das Risikomanagement die eingangs beschriebenen Risiken in Ihrer Wirkung abzumildern und trägt zur aktiven Vermeidung sogenannter Klumpenrisiken bei.
Die Berichtsgesellschaft wirbt Anlagegelder in Euro ein und tätigt ebenso alle Auszahlungen an die Anleger in Euro. Der Investitionsschwerpunkt des AIF liegt auf der weltweiten Beteiligung an Private Equity Zielfonds. Die Investitionen des AIF in diese Zielfonds werden zum Ende der Investitionsphase des AIF zum überwiegenden Teil in Euro (mind. 70 %) erfolgt sein, jedoch können auch bis zu max. 30 % in Fremdwährungen investiert werden. Die Investitionen der Zielfonds in Zielunternehmen können ebenso in Fremdwährungen erfolgen. Damit ist das Ergebnis der Berichtsgesellschaft zum Teil unmittelbar und mittelbar auch von den hieraus resultierenden möglichen Wechselkurs- und Währungsrisiken abhängig.
Das Risikomanagement trägt durch geeignete Verfahren dazu bei, diese Risiken für den AIF zu minimieren. Beispielsweise hält der AIF bereits während der Investitionsphase ausreichende Liquiditätsreserven in den relevanten Fremdwährungen vor (geglätteter Durchschnittskurs) um Kapitalabrufe, die in Fremdwährung erfolgen, in eben dieser finanzieren zu können. Darüber hinaus werden Rückflüsse aus Zielfondsbeteiligungen in Fremdwährungen zunächst den jeweiligen Fremdwährungs-Liquiditätsreserven zugeführt. Erst nach dem Ende der Kapitalabrufe der jeweiligen Zielfonds werden die Fremdwährungs-Liquiditätsreserven sukzessive aufgelöst und zurück in Euro getauscht. Dieses Vorgehen ermöglicht es, das allen Kapitalabrufen in Fremdwährung inhärente Transaktions- und Operationsrisiko zu reduzieren.
Nach den für den AIF gültigen Regulierungsvorschriften, dürfen neue Investitionen in Zielfonds nur nach vorheriger Erstellung eines Bewertungsgutachtens durch einen externen Bewerter erfolgen. Die Kosten des Gutachtens hat der AIF zu tragen. Die Bereitschaft zur Mandatsübernahme der externen Bewerter, sowie die resultierenden Kosten für das Gutachten hängen unmittelbar von der Komplexität des Bewertungsobjektes (Lebenszyklusphase des Zielfonds, strukturelle bzw. vertragliche Komplexität) ab. Im Geschäftsjahr wurde deutlich, dass insbesondere Sekundärmarkttransaktionen hiervon betroffen sind. In der Folge besteht für den AIF die Gefahr einer steigenden Kostenbelastung sowie erheblichen Einschränkungen im Rahmen seiner Investitionstätigkeit (Allokationsrisiko).
Um die Wirkung der oben beschriebenen Risiken abzumildern, hat die KVG Mandatsbeziehungen zu mehreren, von den Aufsichtsbehörden genehmigten externen Bewertern aufgebaut und ergreift aktiv Maßnahmen, um die Kostenbelastungen für den AIF so gering wie möglich zu halten. Mögliche Handlungsoptionen zur Eskalation des Allokationsrisikos befinden sich derzeit sowohl in rechtlicher als auch wirtschaftlicher Prüfung. Die Entscheidung bezüglich der zu ergreifenden Maßnahmen wird im laufenden Geschäftsjahr erfolgen.
Die voran genannten Risiken münden in dem für den AIF letztlich zentralen Liquiditätsrisiko. Der AIF befindet sich derzeit in einer frühen Phase in seinem Gesamtlebenszyklus und verfügt daher über eine noch verhältnismäßig hohe Liquiditätsquote. Daher ist das Risiko des AIF seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht nachkommen zu können derzeit als gering einzustufen.
Operationelle Risiken erwachsen für den AIF aus der Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen eintreten. Risiken können hierbei unmittelbar auf Ebene des AIF oder mittelbar auf Ebene der KVG entstehen.
Für beide Fälle hat das Risikomanagement Vorkehrungen getroffen. So wurden beispielsweise die aus Sicht der Geschäftsführung wesentlichen Risiken (Kernrisiken), für die auf Grund ihrer Signifikanz eine fortlaufende Überwachung und Steuerung unabdingbar ist, auf beiden Ebenen identifiziert und in Risikokatalogen abgebildet. Weiterhin wurden ein Organisationshandbuch sowie zugehörige Abteilungshandbücher erarbeitet, in denen Präventionsstrategien und Eskalationsstrategien kodifiziert sind, um den Eintritt von Risiken weitgehend vermeiden bzw. eingetretene Risiken sicher beherrschen zu können.
Die Gesellschaft befindet sich in der Investitionsphase und tritt erst mit Ablauf des 31.12.2018 in Liquidation. Bis dahin darf sie neue Investitionen vornehmen und Rückflüsse reinvestieren.
Mit fortschreitender Portfolioreife auf Ebene der Zweckgesellschaft, ist von einem weiteren Anstieg der an die Berichtsgesellschaft zugewiesenen Gewinnanteile auszugehen. Diesen werden jedoch die mit künftigen Neuinvestitionen auf Ebene der Zweckgesellschaft einhergehenden, für Private Equity typischen, Anfangsverluste („J-Kurve“) gegenüberstehen, deren Höhe maßgeblich durch die weitere Investitionstätigkeit geprägt sein wird. Insgesamt geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2016 wieder von einem nahezu ausgeglichenen realisierten Ergebnis aus, das somit in etwa auf dem Niveau dieses Jahres liegen wird.
6. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen, haben sich nicht ergeben.
Oberhaching, den 15. Juni 2015
für die persönlich haftende Gesellschafterin RWB PrivateCapital Verwaltungs GmbH
gez. Horst Güdel
gez. Norman Lemke
1. Beteiligungen 2.760.244,68 973.231,57
2. Barmittel und Barmitteläquivalente 8.775.938,00 10.223.468,83
3. Forderungen 58.046,08 376,00
davon Forderungen an Gesellschafter EUR 3.735,37 / Vj: 0,00
Summe Aktiva 11.594.228,76 11.197.076,40
1. Rückstellungen 74.436,37 21.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 44.047,76 99.219,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR 44.047,76 / Vj: 99.219,70
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern EUR 24.042,90 / Vj: 63.359,97
3. Sonstige Verbindlichkeiten 207,16 2.196,28
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR 207,16 / Vj: 2.196,28
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern EUR 0,00 / Vj: 2.000,00
a. Kapitalanteile Kommanditisten
aa. RWB PrivateCapital Emissionshaus AG 3.932,72 3.954,60
ab. DMK Mittelstandskontor Beteiligungstreuhand GmbH 393,27 395,46
ac. Treugeberkommanditisten 10.926.485,86 10.946.699,98
b. Nichtrealisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung 544.725,62 123.610,38
Summe Passiva 11.594.228,76 11.197.076,40
I. Erträge 0,00 0,00
1. Erträge aus Investmentanteilen 126.432,26 10.765,68
2. Zinsen und ähnliche Erträge 0,18 701,47
3. Sonstige betriebliche Erträge 104.484,62 596.817,90
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 102.890,12 / Vj: 120.851,91
Summe der Erträge 230.917,06 608.285,05
1. Verwaltungsvergütung -224.205,42 -2.031.893,15
2. Verwahrstellenvergütung -4.475,63 -4.200,00
3. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -16.053,75 -17.532,32
4. Sonstige Aufwendungen -16.420,45 -5.738,80
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 / Vj: -369,22
Summe Aufwendungen -261.155,25 -2.059.364,27
III. Ordentlicher Nettoertrag -30.238,19 -1.451.079,22
IV. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -30.238,19 -1.451.079,22
V. Zeitwertänderungen
Erträge aus der Neubewertung 421.115,24 123.610,38
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres 421.115,24 123.610,38
VI. Ergebnis des Geschäftsjahres
1. Ergebnis des Geschäftsjahres vor Ergebnisanteil Kommanditisten 390.877,05 -1.327.468,84
2. Gewinn- und Verlustanteile Kommanditisten 30.238,19 1.451.079,22
3. Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung 421.115,24 123.610,38
Die RWB Global Market GmbH & Co. Secondary V geschlossene Investment-KG, Oberhaching, ist eine extern verwaltete geschlossene Investmentgesellschaft (AIF) in Rechtsform einer Kommanditgesellschaft i. S. d. § 1 Abs. 3, 5, 11 und 13 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB).
Der Jahresabschluss ist gemäß § 158 Satz 1 KAGB i. V. m. § 135 KAGB unter Berücksichtigung der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und -Bewertungsverordnung (KARBV) erstellt. Soweit sich aus den Vorschriften des KAGB und der KARBV nichts anderes ergibt, sind die Bestimmungen des Dritten Buches des Handelsgesetzbuchs anzuwenden.
Die Bilanz wird nach den Bestimmungen des § 135 Abs. 3 KAGB in Staffelform aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 135 Abs. 4 KAGB gegliedert. Der Anhang ist gemäß § 135 Abs. 5 KAGB i. V. m. § 101 Abs. 1 und 2 KAGB erstellt.
Die Bewertung erfolgt nach den investmentrechtlichen Grundsätzen, §§ 168 f. KAGB i. V. m. §§ 271 f. KAGB und §§ 26, 28 und 29 KARBV. Die externe Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) hat hierfür eine interne Bewertungsrichtlinie erstellt, welche geeignete und kohärente Verfahren für die ordnungsgemäße, transparente und unabhängige Bewertung der Vermögensgegenstände des Investmentvermögens festlegt. Das Verfahren für die laufende Bewertung folgt dem internationalen Branchenstandard der „International Private Equity and Venture Capital Valuation Guidelines“, die als marktübliches Bewertungsmodell im Sinne des § 28 Abs. 1 KARBV angesehen werden können. Hiernach ist der Nettoinventarwert (NAV) einer eingegangenen Zielfondsbeteiligung der zentrale Anknüpfungspunkt für eine Bewertung im Bereich der Anlageklasse Private Equity Dachfonds. Die KVG hat sich daher bei der Auswahl ihres grundsätzlichen Bewertungsmodells entschieden, eine Methode anzuwenden, in welcher der NAV den Ausgangspunkt der Bewertung darstellt. Hierbei wird im Rahmen der laufenden Bewertung geprüft, ob dieser NAV aufgrund individueller Umstände anzupassen ist.
Die Gesellschaft besitzt kein Investmentbetriebsvermögen i. S. d. § 156 Abs. 1 KAGB
2.2 Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2015 ergibt sich aus der beigefügten Anlage zum Anhang.
Die Investmentgesellschaft hat sich mit Vertrag vom 06.12.2013 verpflichtet, sich an der 3. RWB Secondary Market Beteiligungs GmbH, Oberhaching, als atypisch stille Gesellschafterin zu beteiligen und deren Gesellschaftszweck zu fördern. Der Buchwert der Beteiligung betrug zum Bilanzstichtag 2.215.519,06 € (Vorjahr: 849.621,19 €). Der letzte Jahresabschluss der 3. RWB Secondary Market Beteiligungs GmbH zum 31. Dezember 2015 weist ein Eigenkapital in Höhe von 28.072.098,05 € (Vorjahr: 19.644.758,71 €) aus (davon entfallen 28.041.222,52 € [Vorjahr: 19.618.152,14 €] auf atypisch stille Gesellschafter). Der Jahresüberschuss beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf 2.745.540,91 € (Vorjahr: 556.986,81 €) (davon entfallen 2.741.271,95 € [Vorjahr: 555.381,06 €] auf atypisch stille Gesellschafter). Der Verkehrswert der atypisch stillen Beteiligung zum 31.12.2015 betrug 2.760.244,68 € (Vorjahr: 973.231,57 €).
Diese Beteiligung ist nicht Gegenstand von Rechten Dritter.
Der Anteil der Vermögensgegenstände, welche gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB schwer zu liquidieren sind, beträgt 24,05 % des Werts des AIF.
Der AIF tätigte in 2015 keine Wertpapier-Geschäfte.
Barmittel und Barmitteläquivalente sind mit dem Nennwert bilanziert.
Die Forderungen wurden nach Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um bestehende und erkennbare Risiken abzudecken und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sie enthalten Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten i. H. v. 14.330,00 € (Vorjahr: 16.800,00 €) sowie sonstige Rückstellungen i. H. v. 60.106,37 € (Vorjahr: 0,00 €) für die laufende Verwaltungsvergütung.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt und haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern i. H. v. 24.042,90 € wurden den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zugeordnet. Im Vorjahr waren die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern i. H. v. 63.359,97 € in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen und wurden im Geschäftsjahr umgegliedert.
Zur Erläuterung des Eigenkapitals wird auf die Entwicklungsrechnung i. S. d. § 13 KARBV und die Darstellung der Kapitalkonten i. S. d. § 25 Abs. 4 KARBV verwiesen. Der realisierte Verlust wurde den Kapitalkonten der Kommanditisten belastet.
Der Nettoinventarwert des AIF zum 31.12.2015 betrug 11.475.537,47 € (Vorjahr: 11.074.660,42 €).
2.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Erträge aus Investmentanteilen betrugen im Jahr 2015 insgesamt 126.432,26 € (Vorjahr: 10.765,68 €).
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. 102.890,12 € (Vorjahr: 120.851,91 €) und Agioerträge i. H. v. 500,00 € (Vorjahr: 475.919,15 €) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i. H. v. 1.094,50 € (Vorjahr: 46,84 €).
Für die Verwahrstellenvergütung der Depotbank CACEIS Bank Deutschland GmbH, München, wurde ein Betrag i. H. v. 4.475,63 € (Vorjahr: 4.200,00 €) als Aufwand gebucht.
Die Prüfungs- und Veröffentlichungskosten enthalten Abschluss- und Prüfungskosten i. H. v. 16.053,75 € (Vorjahr: 14.893,01 €).
Die sonstigen Aufwendungen bestehen aus der Gewerbesteuernachzahlung für Vorjahre i. H. v. 15.498,00 € (Vorjahr: 0,00 €), Zinsen nach § 233a AO i. H. v. 231,75 € (Vorjahr: 0,00 €), IHK-Beiträgen i. H. v. 450,00 € (Vorjahr: 0,00 €) sowie Nebenkosten des Geldverkehrs i. H. v. 240,70 € (Vorjahr: 1.552,92 €).
2.4 Grundlagen für die Umrechnung in Euro
Die in den Bankbeständen ausgewiesenen, auf USD lautende Fremdwährungskonten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag (1 USD = 0,9169 EUR) in Euro umgerechnet.
Die Gesamtkostenquote der an die Kapitalverwaltungsgesellschaft, an Gesellschafter der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder der Fondsgesellschaft sowie Dritte (Verwahrstelle und Vertriebsgesellschaft) gezahlten laufenden Kosten beläuft sich auf 2,30 %.
Die Gesamtkostenquote drückt sämtliche vom AIF im Berichtszeitraum getragenen Kosten (ohne Transaktions- und Emissionskosten) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des AIF des laufenden Geschäftsjahres aus.
Die Transaktionskosten betrugen im Geschäftsjahr 2015 insgesamt 240,70 € (Vorjahr: 1.552,92 €).
Dem AIF wurden Verwaltungsvergütungen i. S. d. § 101 Abs. 2 Nr. 4 KAGB i. H. v. insgesamt 224.205,42 € (Vorjahr: 2.031.893,15 €) berechnet, davon entfällt ein Betrag von 2.132,14 € (Vorjahr: 1.893.319,63 €) auf die initialen Aufwendungen, welche der Fondskonzeption gemäß anfallen.
Die KVG erhält keine Rückvergütungen der aus dem AIF an die Verwahrstelle und an Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwendungserstattungen.
Bei der Gesellschaft bestehen weder Haftungsverhältnisse noch sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, RWB PrivateCapital Verwaltungs GmbH, Oberhaching. Ihr Stammkapital beträgt 25.000,00 €. Sie ist nicht am Eigenkapital der Gesellschaft beteiligt und wird vertreten durch die Geschäftsführer Horst Güdel, Bankkaufmann, und Norman Lemke, Diplom-Kaufmann.
Oberhaching, den 15. Juni 2016
Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2015
Vermögensgegenstand Verkehrswert
Beteiligungen 2.760.244,68 24,05%
Täglich verfügbare Bankguthaben bei
Merck Finck München (in EUR geführtes Konto) 7.868.963,46 68,57%
Merck Finck München (in USD geführtes Konto, umgerechnet in EUR) 906.949,54 7,90%
Caceis München (in EUR geführtes Konto) 25,00 0,00%
Forderungen aus Beteiligungsgesellschaften
Forderungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnissen 54.310,71 0,47%
Forderungen an Gesellschafter
Forderungen an RWB PrivateCapital Emissionshaus AG 3.735,37 0,03%
Rückstellungen für Sonstiges -60.106,37 -0,52%
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten -14.330,00 -0,12%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -20.004,86 -0,17%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern -24.042,90 -0,21%
gegenüber Gesellschaftern
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnissen -207,16 0,00%
Nettoinventarwert 11.475.537,47 100,00%
Verwendungsrechnung zum 31. Dezember 2015 EUR
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -30.238,19
2. Gutschrift/Belastung auf Kapitalkonten 30.238,19
Entwicklungsrechnung zum 31. Dezember 2015
I. Wert des Kommanditkapitals am Beginn des Geschäftsjahres 11.074.660,42
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten 10.000,00
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres gemäß Verwendungsrechnung -30.238,19
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 421.115,24
II. Wert des Kommanditkapitals am Ende des Geschäftsjahres 11.475.537,47
Ausweis der Kapitalkonten (gemäß § 8 Gesellschaftsvertrag)
Entsprechend der Regelung in § 8 des Gesellschaftsvertrags lassen sich die Kapitalkonten der Kommanditisten sowie der Komplementärin im Geschäftsjahr 2015 wie folgt darstellen:
Kapitalkonten Beschreibung Kommanditisten
in EUR DMK Mittelstandskontor Beteiligungstreuhand GmbH
Kapitalkonto I Einlagenkonto 10.000,00 10.000,00 1.000,00 1.000,00
Kapitalkonto II Gewinn- und Verlustkonto -6.067,28 -6.045,40 -606,73 -604,54
Kapitalkonto III Entnahmekonto 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalkonten Beschreibung Komplementärin
Treugeberkommanditisten
in EUR RWB PrivateCapital Verwaltungs GmbH
Kapitalkonto I Einlagenkonto 13.062.447,35 13.052.447,35 0,00 0,00
Kapitalkonto II Gewinn- und Verlustkonto -2.135.961,49 -2.105.747,37 0,00 0,00
01.01.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
I. Beteiligungen
Beteiligungen 849.621,19 1.911.511,46 545.613,59 2.215.519,06
849.621,19 1.911.511,46 545.613,59 2.215.519,06
Zeitwertänderungen
Beteiligungen 123.610,38 421.115,24 0,00 544.725,62
123.610,38 421.115,24 0,00 544.725,62
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 2.760.244,68 973.231,57
2.760.244,68 973.231,57
Wir versichern, dass nach bestem Wissen der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken in Bezug auf die voraussichtliche Entwicklung beschrieben sind.
Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde noch nicht festgestellt.