Source: https://www.infodienst-schuldnerberatung.de/die-entscheidung-des-jobcenters-ueber-die-nicht-erteilung-der-zustimmung-zur-ortsabwesenheit-im-sinne-des-%C2%A7-7-abs-4a-satz-1-sgb-ii-hat-stets-inzident-im-rahmen-des-antragstellerseitig-gegen-d/
Timestamp: 2019-07-17 06:53:37
Document Index: 114861227

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 15', '§ 31']

Die Entscheidung des Jobcenters über die (Nicht-) Erteilung der Zustimmung zur Ortsabwesenheit im Sinne des § 7 Abs. 4a Satz 1 SGB II hat stets inzident im Rahmen des antragstellerseitig gegen die Aufhebungs- bzw. Bewilligungsentscheidung geführten Hauptsacheverfahrens überprüft zu werden – SG Dortmund vom 16. Dezember 2016, Az. S 19 AS 3947/16 | Infodienst Schuldnerberatung
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Die Entscheidung des Jobcenters über die (Nicht-) Erteilung der Zustimmung zur Ortsabwesenheit im Sinne des § 7 Abs. 4a Satz 1 SGB II hat stets inzident im Rahmen des antragstellerseitig gegen die Aufhebungs- bzw. Bewilligungsentscheidung geführten Hauptsacheverfahrens überprüft zu werden – SG Dortmund vom 16. Dezember 2016, Az. S 19 AS 3947/16
Die Regelungen zur Ortsabwesenheit gemäß § 7 Abs. 4a SGB II bezwecken weder eine Sanktion für ein nicht konformes Verhalten noch eine Belohnung für ein konformes. Jede andere Entscheidung, als dass die Ortsabwesenheit die berufliche Eingliederung nicht beeinträchtigt, wäre rechtsfehlerhaft.
Auch für arbeitslose Menschen ist ein Urlaub erforderlich.
← Ein nach § 15 Abs. 3 Satz 3 SGB II erlassener Eingliederungsverwaltungsakt ist rechtswidrig, wenn aus dieser Verfügung keine Gültigkeitsdauer hervorgeht – Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht vom 30. März 2017, Az. 3 B 42/17 Die Regelung über die Absenkung des Alg II bei Pflichtverletzungen (§§ 31 ff. SGB II) sind nicht verfassungswidrig – SG Berlin vom 7. Juli 2017, Az. S 172 AS 14857/15 →