Source: http://www.frauennotruf-kiel.de/aktuelles.htm
Timestamp: 2016-06-30 21:18:32
Document Index: 15955769

Matched Legal Cases: ['§ 177', '§ 177', '§ 177', '§ 179', '§ 406', '§177', '§177', '§ 177', '§177']

Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt Kiel
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NEIN heißt NEIN jetzt auch in Schleswig-Holstein
Aktuelles und Veranstaltungshinweise
"Nirgendland" der Film - HEUTE, 28. Juni 2016, 19 Uhr in der Pumpe Kiel
"Es geht um ein Tabuthema in unserer Gesellschaft: Der Dokumentarfilm wird am Dienstag, 28. Juni, 19 Uhr, in der Pumpe in Kiel gezeigt. Die Regisseurin Helen Simon wird auf Einladung des Frauennotrufs Kiel anwesend sein und nach der Vorführung Frage beantworten. In dem Film, der schon 2014 gedreht und mit drei Auszeichnungen bedacht wurde, geht es um sexuellen Missbrauch. Um eine Mutter, die selbst als Kind von ihrem Vater missbraucht wurde und die Erlebnisse verdrängt hat, und um ihre Tochter, der mit ihrem Großvater das Gleiche geschieht. Filmisch eine Herausforderung. Regisseurin Simon: „Welche Bilder wählt man, wenn alles danach schreit keine Bilder zu zeigen? Wie erzählt man eine Geschichte, ohne den Zuschauer so sehr zu verschrecken, dass er das Kino verlässt?“ Ein Balanceakt, der nun in der Kieler Pumpe zu sehen ist."
Wir werden als Team vom Frauennotruf ebenfalls vor Ort sein und den Film begleiten und sind auch im Anschluss für Gespräche da.
ES GILT ABER FÜR ALLE EINE TRIGGERWAHRNUNG!!!
Mehr zum Film: http://nirgendland.de/
NEIN heißt NEIN Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel und die Mitglieder des Deutschen Bundestags
Zum Vergrößern bitte klicken! Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
die Zeit ist reif – reif für eine große Reform des Sexualstrafrechts. Wie 1997, als eine große Koalition von Bundestagsabgeordneten nach fast 25-jähriger Debatte in beeindruckender Einigkeit und mit überwälti-gender Mehrheit für die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe stimmte. Ein historischer Schritt im Kampf gegen sexualisierte Gewalt und für die sexuelle Selbstbestimmung.
Heute, knapp zwanzig Jahre später, steht der Bundestag erneut vor einer solchen Situation. Sie, als Mitglied des Bundestags, können bei der aktuellen Sexualstrafrechtsreform einen ähnlich bedeutsamen Schritt gehen. [...]
Offener Brief als PDF zum Download
Abgeordnete Jette Waldinger-Thiering und Justizministerin Anke Spoorendonk, Foto: Agnes Witte
Unten: Einige aktive Kämpferinnen für die Rechte der Frauen, Foto: Autonomes Mädchenhaus Kiel Lotta e.V.
NEIN heißt NEIN Jetzt auch in Schleswig Holstein
Zum Vergrößern der Fotos bitte klicken!
Am heutigen 11.3. hat der Schleswig Holsteinische Landtag mit großer Mehrheit und nur einer Gegenstimme der Piraten und der FDP Fraktion die Neufassung des § 177 StGB beschlossen. Mit breiter Unterstützung der Politik und vieler Verbände auf Bundesebene fordern wir jetzt die Bundesregierung auf, die Schutzlücken im Sexualstrafrecht endlich zu schließen und das Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung zu sichern. Mit Unterstützung des Kieler Landtages soll künftig jede nicht-einvernehmliche sexuelle Handlung strafbar sein. „Unser breites Bündnis, das am 8.3. für die Forderung NEIN heißt NEIN in Kiel auf die Straße gegangen ist, freut sich sehr, dass die Justizministerin Anke Spoorendonk in der Debatte betonte, dass sexualisierte Gewalt kein neues und kein durch Flüchtlinge importiertes Problem ist. Ihre Aussage, dass sexuelle Selbstbestimmung in der Menschenwürde wurzelt und es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt, für einen breiten Opferschutz und eine gesamtgesellschaftliche Debatte zu sorgen, begrüßen wir ausdrücklich,“ betont Ursula Schele, Vorstand des LFSH (Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein). „Schleswig Holstein sendet mit diesem breiten Konsens der Landespolitik ein starkes Signal nach Berlin, dass der Wille des Opfers, das NEIN auch juristisch angemessen berücksichtigt werden muss. Alle Opfer sexueller Gewalt, egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene sollten einen gesicherten Anspruch auf Hilfe, Entschädigung und Gerechtigkeit haben, der Landtag hat einen wichtigen Schritt in diese Richtung getan“, ergänzte Alexandra Ehlers, Geschäftsführerin des LFR (Landesfrauenrat). Die Fallanalyse zu Schutzlücken im Sexualstrafrecht mit vielen Beispielen steht unter folgendem Link zum Download bereit: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/fallanalyse-zu-schutzluecken-im-sexualstrafrecht.html V.i.S.d.P.: Ursula Schele, www.petze-institut.de, 0431-91185, Dänische Str. 3-5, 24103 Kiel
Presseerklärung als PDF zum Download
8. März Internationaler Frauentag in Kiel
Gegen Gewalt, Sexismus, Rassismus und Homophobie in Kiel, Schleswig-Holstein, überall und immer!
Gemeinsam für sexuelle Selbstbestimmung, für eine offene Gesellschaft, für Vielfalt und endlich für einen neuen § 177, für ein praxistaugliches und opfergerechtes Sexualstrafrecht.
17.00 Justizministerium, Lorentzendamm 35: Übergabe der Resolution an Ministerin Anke Spoorendonk
17.15 FLASH WALK IN THE CITY unter dem Motto: NEIN heißt NEIN! Wir haben das auf dem Schirm!
17.45 Neues Rathaus Kulturforum: Aktionsinfos und Ideenaustausch
18.00 Neues Rathaus Kulturforum: Vortrag: Prof. Melanie Groß (FH Kiel) Was heißt hier Frau*?
Kommt alle und bringt viele mit!
Zum Hintergrund: In Deutschland erleidet jede 7. Frau schwere sexualisierte Gewalt und jedes 4. Mädchen sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Nur ein Bruchteil der Taten wird angezeigt. Die wenigsten Täter werden verurteilt. Für einen Schutz der sexuellen Selbstbestimmung brauchen wir einen neuen § 177 und § 179 StGB.
Ein Aufruf von:
Frauennotruf - Frauenberatungsstelle und Fachstelle bei sexueller Gewalt Kiel
LFSH Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein
LFR LandesFrauenRat Schleswig-Holstein
Verbund der feministischen Mädchen- und Frauenfacheinrichtungen
Landeshauptstadt Kiel - Die Gleichstellungsbeauftragte
Frauenberatungsstelle / Eß-o-Eß
AKJS - Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein
Frauenwerk Altholstein Postkarte "Gegen Gewalt, Sexismus, Rassismus und Homophobie in Kiel, SH, überall und immer!" als PDF zum Downdoad
Pressemitteilung: Kiel, 4.03.2016
Sexuelle Selbstbestimmung – ein Nein muss reichen.
LFSH und bff begrüßen den Entschließungsantrag im Bundesrat zur grundlegenden Reform des Sexualstrafrechts und rufen am 8. März 2016 zum Internationalen Frauentag unter dem Motto NEIN heißt NEIN um 17 Uhr zur Demo am Justizministerium auf.
Am 26. Februar stimmte der Bundesrat über den Antrag zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung durch eine grundlegende Reform des Sexualstrafrechts ab, der von den Landesregierungen Hamburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz eingebracht wurde. In dem Antrag wird eine weitgehende Reform des Sexualstrafrechts gefordert, bei der alle nicht einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe zu stellen sind. „Damit ein Nein endlich nein heißt sollte sich auch das Schleswig Holsteinische Landesparlament dieser Position anschließen“ fordert Angela Hartmann Geschäftsführerin des LFSH. >>> Weiterlesen ::: Pressemitteilung_Sexuelle_Selbstbestimmung - Ein_Nein_muss_reichen ::: Skripte und Fotos "Unbewusste Erbschaften" zum Download
Skripte und Fotos von
der Tagung bzw. dem Workshop �Unbewusste Erbschaften� -
Transgenerationale Weitergabe von Traumata als Herausforderung
in der psychosozialen Arbeit am 1. und 2. M�rz in Kiel zum
Ursula Schele im KN-Interview: "Die Männer müssen sich ändern"
INTERVIEW MIT FRAUENRECHTLERIN Männer haben zu dritt eine junge Frau in Kiel auf der Straße angegriffen und später vergewaltigt, bei mindestens einer weiteren Frau haben ebenfalls drei Männer dies versucht. Ursula Schele vom Frauennotruf Kiel rät Männern zu mehr Zivilcourage. Frauen sollten sich nicht einschüchtern lassen, so die Pädagogin im KN-Interview. „Wir müssen die Debatte über sexuelle Gewalt sachlich führen. Die Fokussierung auf eine Täter-Gruppe führt nicht weiter“, sagt Ursula Schele. Die Pädagogin hat 1979 den Frauennotruf Kiel und 1993 die Petze gegründet. Dafür erhielt sie die Andreas-Gayk-Medaille. http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Kiel/Nachrichten-aus-Kiel/Interview-mit-Frauenrechtlerin-Die-Maenner-muessen-sich-aendern
Von Heike Stüben, Artikel veröffentlicht: Dienstag, 02.02.2016
„Unbewusste Erbschaften“ Transgenerationale Weitergabe von Traumata als Herausforderung in der psychosozialen Arbeit
Tagung am 1. März 2016 von 9:00 – 16:45 Uhr
Fortbildung/Workshop am 2. März 2016 von 10:00 – 17:00 Uhr
In den letzten Jahren hat in der psychosozialen und therapeutischen Arbeit ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Längst wird nicht mehr nur auf das einzelne Individuum fokussiert, sondern der Blick erweitert sich von der einzelnen Person auf deren Entwicklung in einem „existenziell bedeutsamen Eingebundensein in signifikante transgenerationale Beziehungen“, wie es die Traumatherapeutin Dr. Marianne Rauwald in ihrem Buch Vererbte Wunden formuliert. „Wir alle stehen in einer Reihe, sind Glieder einer Kette von Generationen, verbunden und verknüpft über vielgestaltig weitergegebene biologische, kulturelle, gesellschaftliche wie familienspezifische Vermächtnisse.“
Vieles von dem, was von einer Generation in die nächste weitergegeben wird, ist weder bewusst noch gewollt und insbesondere unbewältigte Traumata können in gravierendem Ausmaß auf die folgende Generation übertragen werden. In der Beratung, Betreuung und Psychotherapie wird sichtbar, wie unverarbeitete Erlebnisse in der Eltern- und Großelterngeneration zu schwerwiegenden Symptomen bei Klient_innen führen können. Allzu häufig werden wir Zeug_innen, wie sexualisierte, körperliche und/oder psychische Gewalt sich über Generationen hinweg fortsetzt. Und wie wir wissen, haben sowohl die NS-Zeit als auch der Krieg tiefe Spuren im individuellen, familiären und kollektiven Gedächtnis hinterlassen.
Was können wir tun, wenn wir es mit transgenerational übertragenen Traumata zu tun haben? Wie erkennen wir sie und welche Möglichkeiten des Umgangs und der Behandlung gibt es? Diese Fachtagung versucht, sich dem Thema „transgenerationale Weitergabe von Traumata“ auf verschiedene Weise zu nähern und Antworten auf Fragen zu finden.
PDF-Download des Veranstaltungsflyers
sh:z - EHRUNG - Starker Einsatz für Opfer sexueller Gewalt 22. Januar 2016
Die Stadt Kiel hat Ursula Schele für deren jahrelanges Engagement mit der Andreas-Gayk-Medaille geehrt. Der Festakt stand im Zeichen der Kölner Übergriffe.
http://www.shz.de/regionales/kiel/starker-einsatz-fuer-opfer-sexueller-gewalt-id12521341.html
Stellungnahme des bff Frauen gegen Gewalt e.V. zu den Übergriffen in der Silvesternacht
08.01.2016 In der Silvesternacht ist in Deutschland eine große Anzahl von Frauen Opfer von sexualisierter Gewalt und Belästigung geworden. Zunächst erregten die massenhaften Übergriffe in Köln eine große öffentliche Aufmerksamkeit, mittlerweile melden sich immer mehr Betroffene auch aus anderen Städten bei der Polizei, darunter aus Hamburg und Stuttgart. Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) erklärt sich solidarisch mit allen Betroffenen. Die im bff zusammengeschlossenen Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe stehen parteilich an der Seite der Betroffenen und verurteilen die Täter. Der bff möchte die betroffenen Frauen ermutigen, sich an eine spezialisierte Fachberatungsstelle für sexualisierte Gewalt zu wenden. Diese Beratungsstellen bieten Betroffenen und deren Angehörigen eine unbürokratische, parteiliche und auf Wunsch anonyme Unterstützung an.
Aktion �Wir brechen das Schweigen!�
Jede 3. Frau ist von Gewalt betroffen, aber kaum jemand spricht dar�ber. Brechen Sie das Schweigen und unterstützen Sie Frauen, die von Gewalt betroffen sind.
„Helfen Sie Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Teilen Sie diese Nummer 08000 116 016!” Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Schirmherrin der Aktion „Wir brechen das Schweigen!” Jede dritte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal im Laufe ihres Lebens sexuelle und/oder körperliche Gewalt. Die Gewalt findet in der Mitte der Gesellschaft statt – betroffen sind Frauen jeden Alters und jeder sozialen Schicht. Trotz des erschreckenden Ausmaßes zählt Gewalt gegen Frauen noch immer zu den gesellschaftlichen Tabuthemen. Helfen Sie jetzt mit, dieses Schweigen zu brechen! Beteiligen Sie sich an unserer Aktion und unterstützen Sie uns dabei, das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ weiter bekannt zu machen. Es ist das erste bundesweite Beratungsangebot für Frauen, das an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr unter der Rufnummer 08000 116 016 und per Online-Beratung auf www.hilfetelefon.de erreichbar ist.
Kieler Nachrichten: "GEWALT KOMMT NICHT IN DIE TÜTE"
Aktion soll betroffenen Frauen helfen Von Kristiane Backheuer Artikel veröffentlicht: Montag, 23.11.2015 21:26 Uhr
Nette Geste zu einem ernsten Thema: Rund 30 Frauen verteilten am Montagmorgen im Kieler Citti-Park kostenlos Brötchen an Passanten. Innerhalb von zwei Stunden landeten 2500 Tüten in den Einkaufstaschen der Besucher – in der Hoffnung, dass einigen Frauen dadurch vielleicht geholfen werden kann. Weiterlesen...
60.000 Unterschriften „Vergewaltigung verurteilen! Nein heißt nein.“ an Bundesjustizminister Heiko Maas übergeben
Vergewaltigung verurteilen! Nein heißt nein. Landesarbeitsgemeinschaft der Frauennotrufe in Rheinland Pfalz fordert mit dem Bundesverband bff: Alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen müssen unter Strafe stehen.
Der Bundesverband der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen bff und weitere Fachverbände übergaben am 03.11.2015 um 9:15 Uhr dem Bundesjustizminister in Berlin mehr als 60.000 Unterschriften aus der Kampagne „Vergewaltigung verurteilen! Nein heißt nein.“ und fordern somit einen umfassenden Schutz der sexuellen Selbstbestimmung in Deutschland. Die Frauennotrufe in Rheinland Pfalz hatten sich an der der Kampagne „Vergewaltigung verurteilen! Nein heißt nein.“ Aktiv beteiligt. Eine Tagung zum Thema Anfang Oktober hatte zudem Fachleute dazu informiert www.frauennotruf-mainz.de/lag-rlp/pm-fachtagung-rlp.php.
Auf dem Foto v. l. n. r.: Ursula Schele (Vorstand bff: Frauen gegen Gewalt e.V.), Katja Grieger (bff), Anette Diehl (Frauennotruf Mainz), Regina Mayer (Frauennotruf Worms), Birgit Kerner (Frauennotruf Zweibrücken)
:::Pressemitteilung weiterlesen:::
Deutscher Frauenrat: Sexualstrafrecht
- Mehr als sechzigtausend Unterschriften für einen umfassenden Schutz der sexuellen Selbstbestimmung
bff Frauen gegen Gewalt e.V.: „Vergewaltigung verurteilen! Ihre Stimme jetzt.“ Übergabe von 62.706 Unterschriften
Bundesweite Kampagne „Vergewaltigung verurteilen – Ihre Stimme jetzt“
In diesen Tagen startete der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) die Kampagne „Vergewaltigung verurteilen – Ihre Stimme jetzt“ mit dem bundesweiten Versand von Aktionspostkarten. Zielsetzung ist, eine Reform des Sexualstrafrechts und einen umfassenden Schutz der sexuellen Selbstbestimmung zu erreichen. So sollen die Vorgaben aus der Europaratskonvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt auch in Deutschland umgesetzt werden.
Die Aktion „Nein heißt Nein, Ihre Stimme jetzt!“ gibt es nun auch als Online-Petition:
www.change.org/neinheisstnein @HeikoMaas. Schaffen Sie ein modernes Sexualstrafrecht. #Neinheisstnein Hierzulande sind längst nicht alle Fälle, in denen sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person ausgeübt werden, strafbar. Ursächlich ist das deutsche Strafrecht, es setzt eine Nötigung z.B. mit Gewaltanwendung voraus. Konkret heißt das, dass es nicht ausreicht, wenn eine Frau ausdrücklich und mehrfach Nein sagt oder weint und fleht. Faktisch muss sie sich körperlich wehren, sonst liegt zumeist keine Straftat vor. Vielen Frauen ist dies jedoch nicht möglich, sei es aus Angst oder aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit. Das Bundesjustizministerium plant in seiner Reform leider noch immer keine Regelung, die den Anforderungen eines modernen Sexualstrafrechts genügt. Katja Grieger vom bff erläutert: „Die Grundidee ist nach wie vor: im Normalfall wehrt sich ein Opfer, die sexuelle Selbstbestimmung muss verteidigt werden. Es ist unverständlich, dass es nicht ausreichen soll, Nein zu sagen.“ Der bff fordert gemeinsam mit anderen Frauenverbänden den bedingungslosen Schutz der sexuellen Selbstbestimmung und ein modernes Sexualstrafrecht. Nein heißt Nein!
Weitere Informationen zur Postkartenaktion unter: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/nachricht/postkartenaktion-zur-reform-des-sexualstrafrechts-ihre-stimme-zaehlt.html Reform des Sexualstrafrechts unterstützen!
Als Mitarbeiterinnen in der Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt erleben wir in unserer Beratungspraxis immer wieder, dass Mädchen und Frauen, die eine Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung angezeigt haben, vor Gericht keine Gerechtigkeit erfahren. Sehr häufig werden Verfahren von der Staatsanwaltschaft eingestellt oder enden im Gerichtsverfahren mit einem Freispruch. Das bedeutet für die Betroffenen großes Leid und sendet falsche Signale an die Täter und an die gesamte Gesellschaft. Seit Juli 2015 liegt nun von Justizminister Heiko Maas ein erster Gesetzentwurf vor, der zwar einzelne Regelungen nachbessert, die wir sehr begrüßen, der aber eine grundlegende Reform ausspart und bestehende Schutzlücken nicht konsequent schließt. Dabei ist Deutschland hinsichtlich der Umsetzung der sogenannten Istanbul-Konvention aus dem Jahr 2011 gehalten, "jede nicht einverständliche sexuelle Handlung" unter Strafe zu stellen. Im Herbst 2015 lief eine Protestkampagne des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff).
Zur Kampagne kommen Sie hier.
Weitere Informationen zur aktuellen Debatte: Deutsches Institut für Menschenrechte: Für eine zeitgemäße und menschrechtskonforme Weiterentwicklung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung Spektrum der Wissenschaft: Sexualstrafrecht aus dem Mittelalter, Interview mit Tatjana Hörnle (Strafrechtsprofessorin) taz Artikel: Frauenfeindliche Gesetzeslücken
Projekt „Suse“ hilft online gegen Gewalt an behinderten Frauen und Mädchen Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind überdurchschnittlich stark von Gewalt betroffen.
Die neue Online-Plattform www.suse-hilft.de informiert bundesweit über Hilfen und Anlaufstellen. Etwa jede zweite Frau mit Behinderung erlebt in ihrem Leben sexualisierte Gewalt. Fast doppelt so häufig wie Nichtbehinderte erfahren behinderte Frauen körperliche und psychische Gewalt. Gewaltbetroffene Frauen mit Behinderungen sollen über ihre Rechte Bescheid wissen und Hilfe bekommen - das ist das Ziel des Projekts „Suse – sicher und selbstbestimmt. Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken“.
:::Weiterlesen:::
Die Frauenberatung und Fachstelle bei sexueller Gewalt, Frauennotruf Kiel e.V. ist offizielle Beratungsstelle des Fonds Sexueller Missbrauch.
Der Fonds Sexueller Missbrauch will Betroffenen helfen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuellen Missbrauch erlitten haben und noch heute unter dessen Folgewirkungen leiden. Betroffene, die in der Familie im Rahmen eines Abhängigkeitsverhältnisses sexuell missbraucht wurden, können Sachleistungen wie z.B. Therapien beantragen. Leistungen aus dem Fonds sind für Betroffene gegenüber den gesetzlichen Leistungen nachrangig. Das bedeutet, dass er sich nur an die Betroffenen richtet, die Leistungen nicht schon aus den bestehenden Hilfesystemen (z.B. Gesetzliche und Private Krankenversicherung, Gesetzliche und Private Unfallversicherung, Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz) gemäß ihren Bedürfnissen erhalten. Auch zivilrechtliche Ansprüche gegen die verantwortliche Organisation, die Täterin oder den Täter haben Vorrang vor den Leistungen aus dem Fonds Sexueller Missbrauch, sofern sie (noch) gerichtlich durchgesetzt werden können und dies auch zumutbar ist.
Aufgabe des Fonds ist es, noch andauernde Belastungen als Folgewirkung des Missbrauchs auszugleichen bzw. zu mildern. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Wir laden ein!	Die PETZE Veranstaltung zur Kieler Woche:
Informationsveranstaltung zu K.O.-Tropfen
am Donnerstag, 25. Juni 2015 von 17.00 bis 18.30 Uhr
in der Kieler Woche
Die sogenannten K.O.-Tropfen sind in den letzten Jahren zu einem größer werdenden Problem geworden. Nicht nur, aber auch am Rande von Großveranstaltungen und Festivals sowie in Diskos und auf Partys sind Aufmerksamkeit und sachliche Informationen nötig, um Jugendlichen und Erwachsenen Möglichkeiten zu Schutz und Hilfe bei Übergriffen und sexueller Gewalt aufzuzeigen.
Bei der Veranstaltung in den Räumen der Kieler Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt geht es um Wirkungsweisen, Auswirkungen und Präventionsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Prävention, Spurensicherung und Hilfe für betroffene Jugendliche und Erwachsene.
Spikeys K.O.-Tropfen-Getränkeschutz
Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, Lehrkräfte, Fachleute aus Prävention und Jugendschutz sowie Gesundheitswesen. Praktische Möglichkeiten zur Prävention und die Spikeys, der K.O.-Tropfen-Getränkeschutz der PETZE werden ebenfalls vorgestellt.
Datum: Donnerstag, 25. Juni 2015 von 17.00 bis 18.30 Uhr
Ort: im Frauennotruf, Dänische Straße 3 – 5, 3. Stock, 24143 Kiel
Ein barrierefreier Zugang ist vorhanden.
Veranstalterin: PETZE-Institut für Gewaltprävention in Kooperation mit der Jugendschutzbeauftragten der Stadt Kiel.
Rechte, Schutz und Stärken – 10. Juli in Kiel
Rechte, Schutz und Stärken – Sexualisierte Gewalt an Menschen mit Behinderungen. Eine Herausforderung für Politik und Praxis.
Fr., 10. Juli 2015, 13.30-16.30 Uhr
Ratssaal, Rathaus, Fleethörn 9, Kiel
Aus dem Vorwort: Liebe Kielerinnen und Kieler, liebe Interessierte in Schleswig-Holstein, Gewalt und insbesondere sexuelle Gewalt und sexueller Missbrauch sind ein oft tabuisiertes Thema. Aktuelle Studien belegen erneut, dass Mädchen und Jungen mit Beeinträchtigungen sogar bis zu viermal häufiger betroffen sind. Aber auch für erwachsene Schutzbefohlene sind die Themen sexuelle Selbstbestimmung, Schutz und Hilfen nach erlittener Gewalt große Themen. Das Grundgesetz und die UNBehindertenrechtskonvention legt ganz klar die besondere Schutzwürdigkeit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigung oder Schutzbefohlenen fest. In der Praxis, in Familien, Schulen und Einrichtungen der Behindertenhilfe hat sich schon vieles getan. Gemeinsam mit Ihnen und Expertinnen und Experten wollen wir Probleme erläutern und Ihnen neue Projekte vorstellen, die helfen können Prävention, Schutz und Hilfen zu verankern. Mit Ihnen gemeinsam wollen wir daher an „Kiel Café“-Tischen diskutieren und die konkreten Bedarfe festhalten. Mit freundlichen Grüßen Ingrid Lietzow SPD-Ratsfraktion Gleichstellungspolitische Sprecherin
Kampagne für den Erhalt der Informations- und Beratungsstelle für männliche Betroffene von sexueller Gewalt! Das Informations- und Beratungsangebot für männliche Betroffene besteht seit 2012, es wurde für 2 Jahre durch das Deutsche Hilfswerk gefördert und in 2014 aus Landesmitteln. Da die gut angenommene und sehr oft besuchte Beratungsstelle für männliche Betroffene von sexueller Gewalt aktuell keine öffentlichen Mittel mehr hat, sprechen sich viele Fachleute und unterschiedlichste Menschen für die Finanzierung des wichtigen Angebotes aus. Angesichts des dringenden Bedarfs und der Wichtigkeit des Angebots, setzen wir alles daran, um die Arbeit fortsetzen zu können. Dazu wollen wir die derzeitige Situation mit Spenden überbrücken und diese Kampagne starten. Beteiligen Sie sich an unser Kampagne: Wir bitten Sie den folgenden Satz zu vervollständigen und an uns mit der Genehmigung der Veröffentlichung per E-Mail zurück zu senden (gerne auch als Foto) Sexueller Missbrauch - auch Männer haben ein Recht auf Hilfe, weil ... Wenn Sie anonym bleiben möchten, ist das natürlich auch möglich. Weisen Sie dann bitte darauf hin.
Konto der Informations- und Beratungsstelle:
IBAN DE 78 520604100 306424899
Gerne senden wir Ihnen als gemeinnützig anerkannte Einrichtung eine Spendenquittung zu.
Treppenspot Stairs
Die Agentur Young & Rubicam Frankfurt setzt mit einem neuen Charity-TV-Spot für den Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) ein starkes Zeichen im Kampf gegen häusliche Gewalt. "Ich bin die Treppe heruntergefallen." Diese häufige Ausrede, mit der Betroffene von Partnergewalt Außenstehenden ihre Verletzungen erklären, war Grundlage der Film-Idee. Der Spot macht den Zuschauer/innen die Absurdität dieser Erklärung in ihrer Häufigkeit deutlich. So werden in bildgewaltiger Darstellung zahlreiche Frauen gezeigt, die auf alle erdenklichen Arten die Treppe herunterfallen. Der eingeblendete Text animiert dazu, die Ausrede zu hinterfragen - und sich im Zweifel an den bff zu wenden.
Die Agentur Young & Rubicam aus Frankfurt hat den Spot pro bono in Kooperation mit dem Frauennotruf Frankfurt für den bff produziert und dem bff zur Weiterverbreitung zur Verfügung gestellt. https://www.youtube.com/watch?v=l7HqwAleUQg
Auch im Kreis Plön berät der Frauennotruf zu häuslicher Gewalt.
Veranstaltungen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 25.11.2014 in Kiel
Das denkende Herz | Biographiearbeit im Dialog mit dem Tagebuch von Etty Hillesum
Donnerstag, 20.11.2014 16–18.30 Uhr Falckstr. 9, 24103 Kiel frei leben– ohne Gewalt | Terre des femmes Fahnenaktion 2014 Montag, 24.11.2014, 12 Uhr
Rathausplatz, Kiel Gottesdienst: Klagen, hoffen, Kraft schöpfen | Wege aus der Gewaltspirale
Montag, 24.11.2014, 18 Uhr
St. Nikolaikirche, Am Alten Markt, Kiel PDF Flyer zum Gottesdienst
Auch 2014 kommt Gewalt nicht in die Tüte | Brötchentütenaktion
Citti-Park Kiel Frauen und Sucht | Runder Tisch Gesundheit
Donnerstag, 27.11.2014, 14.15–17.45 Uhr
Neues Rathaus Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31, Raum 454
Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen im PDF Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2014 in Kiel
Meine Grenze bestimme ich!!!
WenDo-Kurs für Frauen mit Lernbehinderung
4 Wochenendtermine:
Samstag, 04.10., 18.10., 01.11. und 08.11.2014
immer von 11.00 - 15.00 Uhr
in der Turnhalle der Stiftung Drachensee, Hamburger Chaussee 221, 24113 Kiel.
Wenn Sie Fragen haben oder sich anmelden wollen: Rufen Sie in der Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt an Telefon: 0431-91144 und fragen nach Kirsten Reibisch.
Weitere Informationen im PDF Meine Grenze bestimme ich!!!
Sie können über folgende Rufnummer mit dem Hilfetelefon Sexueller Missbrauch* des Unabhängigen Beauftragten in Kontakt treten:
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800-22 55 530 (kostenfrei und anonym)
Sprechzeiten: Montag und Mittwoch: 9 bis 14 Uhr Dienstag und Freitag: 16 bis 21 Uhr Sonntag: 15 bis 20 Uhr (Das Telefon ist nicht an Feiertagen und nicht am 24. und 31. Dezember besetzt.)
Informationen und Hilfe erhalten
Ein Team aus dem Bereich Psychologie, Sozialpädagogik, Medizin und Beratung nimmt Ihre Anrufe entgegen und zeigt, wenn gewünscht, Informationen und Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung vor Ort auf. Das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch berät außerdem zu Fragen der Prävention und zur Einführung von Schutzkonzepten gegen sexuelle Gewalt in Einrichtungen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hilfetelefons Sexueller Missbrauch verfügen über langjährige berufliche Erfahrungen im Umgang mit sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen und sind für diese Tätigkeit speziell geschult worden. Das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch leistet jedoch keine rechtliche Beratung.
Botschaften an Politik und Gesellschaft
Um zu erfahren, welche Anliegen Sie haben, welche Informationen und Hilfen Sie benötigen und welche Appelle und Botschaften Sie eventuell an Politik und Gesellschaft richten möchten, werden Ihre Fragen, Kritik und Anregungen – wenn Sie damit einverstanden sind – anonym dokumentiert. Die ausgewerteten Aussagen fließen in die Arbeit des Unabhängigen Beauftragten ein. Um die Berichte der Anrufenden besser einordnen zu können, erfragen die Fachkräfte nur wenige Angaben, wie zum Beispiel das Alter. Im Übrigen bestimmen Sie Ihr Anliegen in Bezug auf die Thematik und die Tiefe des Gesprächs selbst.
Anonymität ist zu jedem Zeitpunkt garantiert
Die Anrufe werden anonym entgegengenommen. Dabei bleiben sowohl die Anrufenden als auch das Team des Hilfetelefons Sexueller Missbrauch anonym. Der Datenschutz – das heißt auch die Anonymität der möglichen Datenaufnahme – ist zu jedem Zeitpunkt garantiert. Eine nachträgliche Zuordnung und Identifizierung ist dadurch ausgeschlossen. In Einzelfällen kann auf Wunsch der/des Anrufenden von der Anonymität abgesehen werden.
*Die Telefonische Anlaufstelle des Unabhängigen Beauftragten ist zum 1. Mai 2014 in Hilfetelefon Sexueller Missbrauch umbenannt worden. Das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch bleibt in der Verantwortung des Unabhängigen Beauftragten, wird aber fachlich und operativ von der Fachberatungsstelle N.I.N.A. e.V. geleitet, die bisher die weitere bundesweite Telefonnummer zu sexueller Gewalt, die "Nationale Infoline zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen", betrieben hat. Diese wurde zum 30.04.2014 eingestellt. Schon K.o. oder alles okay?
Do., 26. Juni 2014, 17.00 - 18.30 Uhr, Kiel, Dänische Str. 3 – 5 c/o Frauennotruf Kiel Die sogenannten K.o. Tropfen sind in den letzten Jahren zu einem größer werdenden Problem geworden. Nicht nur, aber auch am Rande von Großveranstaltungen und Festivals sowie in Diskos und auf Partys sind Aufmerksamkeit und sachliche Informationen nötig, um Jugendlichen und Erwachsenen Möglichkeiten zu Schutz und Hilfe bei Übergriffen und sexueller Gewalt aufzuzeigen. Bei der Veranstaltung in den Räumen der Kieler Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt geht es um Wirkungsweisen, Auswirkungen und Präventionsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Prävention, Spurensicherung und Hilfe für betroffene Jugendliche und Erwachsene. Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, Lehrkräfte, Fachleute aus Prävention und Jugendschutz sowie Gesundheitswesen. Praktische Möglichkeiten zur Prävention und die neue Aufkleber - Aufklärungsaktion der PETZE werden ebenfalls vorgestellt. Eintritt: kostenlos Veranstalterin: PETZE, Institut für Gewaltprävention - Informationen unter: www.petze-kiel.de oder www.frauen-gegen-gewalt.de V.i.s.d.P. U. Schele; T. 0431 - 91185 ; ursula.schele@petze-institut.de Broschüre "Psychosoziale Prozessbegleitung"
Die Broschüre "Psychosoziale Prozessbegleitung - Qualitätsstandards des Zeugenbegleitprogramms Schleswig-Holstein" ist ab sofort zu bestellen für 0,30 € (30 Cent) pro Stück über frauennotruf.kiel@t-online.de
Mit dem zweiten Opferrechtsreformgesetz ist der Begriff der psychosozialen Prozessbegleitung erstmals im § 406 h in die Strafprozessordnung aufgenommen worden. Opfer von Gewaltdelikten sollen nun frühzeitig auf die Möglichkeit einer psychosozialen Prozessbegleitung im Strafverfahren hingewiesen werden.
In Schleswig-Holstein ist die psychosoziale Prozessbegleitung für besonders stark belastete Opfer von Sexualstraftaten, häuslicher Gewalt und Stalking bereits seit 1996 fester Bestandteil des Unterstützungssystems.
Sie wird von qualifizierten Mitarbeiterinnen aus den Fachberatungsstellen im Rahmen des Zeugenbegleitprogramms Schleswig-Holstein durchgeführt.
Schleswig-Holstein ist seit vielen Jahren das einzige Bundesland, in dem allen Betroffenen von sexueller und häuslicher Gewalt bei Anklageerhebung eine freiwillige und kostenlose psychosoziale Prozessbegleitung angeboten wird. Das Zeugenbegleitprogramm dient dabei immer wieder auch als Orientierung für die Entwicklung von Modellen der Prozessbegleitung in anderen Bundesländern. Reformierung des §177 StGB – Hintergrundinformationen
Für eine Reformierung des §177 StGB – Hintergrundinformationen zur Plakataktion der Frauennotrufe im Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein und Hamburg
In Deutschland erlebt jede 7. Frau schwere sexualisierte Gewalt.
Nur ein Bruchteil der Taten wird angezeigt.
Die wenigsten Täter werden verurteilt.
Für eine Reformierung des § 177 StGB.
Die Frauennotrufe im Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein und Hamburg www.frauenberatung-sh.de
Weitere Informationen im PDF des bff "Zahlen und Fakten | Wie viele Frauen in Deutschland sind von sexualisierter Gewalt betroffen?"
‚Die Ergebnisse dieser Erhebung können und dürfen nicht ignoriert werden‘
(Morten Kjaerum, Direktor der Europäischen Grundrechteagentur)
Europaweite Studie zeigt massive Gewaltbetroffenheit von Frauen Am 05.03.2014 veröffentlichte die Europäischen Grundrechteagentur (FRA) die Ergebnisse ihrer europaweiten repräsentativen Studie zum Thema Gewalt gegen Frauen. Über 42.000 Frauen wurden zu ihren Erfahrungen mit physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt befragt. Das erste Mal stehen damit EU weit vergleichbare und repräsentative Daten zur Verfügung.
Laut der Studie erlebt ein Drittel aller Frauen in der EU ab dem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt. 22% der Frauen erlebten körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch den (Ex)Partner. Lediglich ein Drittel dieser Frauen wandte sich nach dem schwerwiegendsten Vorfall an die Polizei oder eine andere Organisation, um Hilfe zu suchen. 75% aller Frauen, die berufstätig sind, gaben an, sexuell belästigt worden zu sein.
Katja Grieger, Leiterin der bff Geschäftsstelle: ‚Die Ergebnisse bestätigen, was aus der langjährigen Arbeit der Fachberatungseinrichtungen längst bekannt ist: Tagtäglich und nicht nur in Einzelfällen geschieht Gewalt gegen Frauen. Es ist dringend notwendig, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem die Frauen ermutigt werden, sich gegen dieses Unrecht zu wehren. Doch so weit sind wir ganz offensichtlich noch nicht – nicht in der EU und nicht in Deutschland.‘
V.i.S.d.P.: Anita Eckhardt/bff
Der bff ist der Dachverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Er leistet Aufklärung, Sensibilisierung, Fortbildung und Politikberatung zum Thema Gewalt gegen Frauen und vertritt mehr als 160 ambulante Fachberatungsstellen aus dem gesamten Bundesgebiet. www.frauen-gegen-gewalt.de
Das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet kostenlose telefonische Erstberatung und ist rund um die Uhr zu erreichen: 08000 116 016 Die Pressemitteilung als PDF zum Download...
Meine Grenze bestimme ich!!
WenDo-Wochenendkurs für Frauen mit körperlichen Behinderungen
Unter Leitung der WenDo-Trainerin Johanna Hotanen bietet der Frauennotruf Kiel e.V. einen Wochenendkurs am 05. April (von 10.00 Uhr – 17.00 Uhr) sowie am 06. April 2014 (von 10.00 Uhr – 15.00 Uhr) an. Stattfinden wird der Kurs in der Turnhalle der Stiftung Drachensee in der Hamburger Chaussee 221, in 24113 Kiel. Die Teilnahme ist kostenlos! Weitere Informationen im Flyer und Anmeldung in der Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt. Bei allen Fragen bitte gerne Kontakt aufnehmen unter Tel. 0431 – 91144 oder frauennotruf.kiel@t-online.de. Neues Gruppenangebot!
Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Frauen
Leitung: Katja Siebke
Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungslehrerin nach Sunny Graff www.jede-kann-sich-wehren.de
Kosten: Teilnahmegebühr 48,- €
Ermäßigung für Frauen mit geringem Einkommen 16,- €
Beginn: 06.05.2014 (8 x)
in den Räumen von Pädiko - Verein für pädagogische Initiativen und
Kommunikation e.V., Sachaustraße 4, 24114 Kiel.
Weitere Informationen im Flyer und Anmeldung in der Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt Telefon: 0431-91144 oder persönlich bei Kirsten Reibisch @-mail: Kirsten.Reibisch (at) Frauennotruf-Kiel.de
Angst vor K.O.-Tropfen
18. Februar 2014 | Beim Frauennotruf Kiel ist man besorgt. Seit 3 Jahren wenden sich immer mehr Frauen wegen sexueller Übergriffe im Zusammenhang mit K.O.-Tropfen an die Beratungsstelle. Die Polizei mahnt zur Vorsicht. Video: Thomas Heyse, shz.de Brot & Rosen
103 Jahre Internationaler Frauentag
selbst los, selbst verliebt, selbst gestalten.
Frauen übernehmen Verantwortung!
Frauen erobern die Tanzfläche!
Weitere Informationen im Flyer GEWALT kommt nicht in die Tüte
Eine Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
[Pressemitteilung Kiel 26.11.2013] Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat der Kieler Arbeitskreis "Gewalt gegen Frauen" gemeinsam mit der Bäckerei Steiskal, dem Verbund der Kieler Mädchen- und Frauenfacheinrichtungen, dem KIK-Kiel, dem Frauenwerk Altholstein und dem Gleichstellungsreferat der Stadt Kiel wieder erfolgreich die Aktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte" durchgeführt.
Mit Unterstützung des Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar wurden im Kieler Hauptbahnhof einige Tausend - von der Bäckerei Steiskal gespendete - Brötchen in Tüten mit dem Aufdruck des bundesweiten Hilfetelefons an die Besucher und Besucherinnen bzw. Durchreisenden verteilt. Zahlreiche Helfer und Helferinnen von der Polizei, aus Beratungseinrichtungen, aus Politik und Arbeitskreisen beteiligen sich - wie schon seit vielen Jahren - an dieser Aktion.
Zusätzlich gab es vor Ort einen Infostand, der über die Ziele der Aktion aufklärte und Faltblätter der örtlichen Frauenfachberatungsstellen und Opferschutzeinrichtungen in Kiel bereithielt. Vertreterinnen des Hilfenetzwerkes u.a. des Frauenhauses Kiel, der Lerche, des Frauennotrufes, des Mädchenhauses, des Frauentreffs/ Ess-o-Ess, des Treff- und Informationsortes für Migrantinnen, des Frauenwerkes Altholstein und des Sozialdienstes Katholischer Frauen standen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.
Häusliche und familiäre Gewalt ist die am weitesten verbreitete Form der Gewalt gegen Frauen und Kinder. Sie betrifft alle gesellschaftlichen Schichten und Gruppen. In Deutschland hat fast jede vierte Frau Erfahrungen damit, jährlich fliehen rund 45.000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser. 2012 gab es in Kiel und Plön mehrere Hundert Einsätze der Polizei wegen häuslicher Gewalt. Aus diesem Grund benötigen weiterhin viele Frauen die Zufluchtsmöglichkeiten und Hilfsangebote der Frauen- und Mädchenhäuser und Frauenfachberatungsstellen.
Die Brötchentütenaktion wird jährlich landesweit durchgeführt und ist in Kiel seit vielen Jahren eine gute Tradition mit einer gemeinsamen Aktion auf die Gewaltproblematik vor Ort aufmerksam zu machen.
Weitere Informationen im Frauennotruf Kiel Tel. (0431) 9 11 44
Ansprechpartnerin: Kirsten Reibisch
@-mail: Kirsten.Reibisch (at) Frauennotruf-Kiel.de
…und fand eine kostbare Perle
Gottesdienst für alle interessierten Frauen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
Freitag 22. November 2013 | 18.00 Uhr
Kleine Stadtkirche Preetz | Kirchenstraße 52
Weitere Informationen hier im Flyer...
Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen:
Gewalt kommt nicht in die Tüte!
Bäckereien starten vom 23. - 29. November 2013 die Aktion gegen häusliche Gewalt zum 10. Mal in Schleswig-Holstein! Brötchentütenaktion am 23. November von 10.00-13.00 Uhr auf dem Marktplatz in Preetz und am 26. November von 10.00-13.00 Uhr auf dem Markt in Plön. Neonazis auf dem Weg in die Mitte: Die Frauen in der rechtsextremen Szene
Frauen nehmen heute in rechtsextremen Gruppen verschiedenste Positionen ein. Sei es als nette Nachbarin, als Lokalpolitikerin, als Liedermacherin oder Mutter im Elternbeirat und in letzter Zeit vermehrt als vermeintliche Vorkämperferin gegen sexuellen Missbrauch. Rechtsextreme Frauen und Männer versuchen so, ihre Ideologie in die gesellschaftliche Mitte zu tragen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, diese Aktivitäten zu beleuchten sowie Präventionsmaßnahmen aufzuzeigen.
Mittwoch, 25. September 2013, 16 Uhr bis ca. 18.30 Uhr
Rathaus, Ratssaal, Fleethörn 9, 24103 Kiel
Frühjahrsputzaktion am Labyrinth
Unter dem Motto „Wege aus der Gewaltspirale“ wurde 2005 ein Gedenkort für Frauen sowie ein Mahnmal gegen Gewalt an Mädchen und Frauen im Werftpark in Kiel-Gaarden geschaffen. Diesen Ort gilt es zu erhalten.
Am Fr., 31.05.2013 ist es mal wieder so weit:
Damit das Labyrinth weiterhin sichtbar und begehbar bleibt, wollen wir einen Frühjahrsputztag mit möglichst vielen Menschen organisieren. Ob ihr/Sie mit haken, buddeln und schwitzen wollt oder die Aktion mit Getränken oder Essbarem unterstützen möchtet, liegt an euch/Ihnen. Wir freuen uns über jede tatkräftige Hilfe.
Um 11:00 Uhr werden wir mit der Arbeit beginnen und um 16:00 Uhr wollen wir den Tag mit einem gemeinsamen Picknick ausklingen lassen. Alle, die diese Aktion unterstützen möchten, sind herzlich eingeladen, sich nach ihrem Vermögen einzubringen. Euer / Ihr Arbeitskreis "Labyrinth"
Kontakt: Referat für Gleichstellung, Dörthe Kent, Tel.: 0431/901-2058
Bundesweites Hilfetelefon gestartet, Frauenhelpline Schleswig-Holstein schließt
Die Frauenhelpline Schleswig-Holstein wird zum 30. April 2013 eingestellt. Frauen, die von Gewalt betroffen sind, oder waren, können sich telefonisch seit 15. März 2013 an das Bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen wenden. Unter der Telefonnummer 08000-116016 ist das Hilfetelefon rund um die Uhr, kostenfrei, bei Bedarf mehrsprachig und barrierefrei erreichbar.
„Kriegskinder – Kriegserfahrungen und Pflege“ am 29. und 30.05.2013 in Kiel
Einladung zu den Veranstaltungen „Kriegskinder – Kriegserfahrungen und Pflege“ am 29. und 30.05.2013 in Kiel. Mi., 29.5.2013, 19.30 Uhr | Vortrag und Empfang Kindheiten und Jugendzeiten im 2. Weltkrieg – lebenslange Folgen? Prof. Dr. Hartmut Radebold, Psychiater/Psychoanalytiker und Alternsforscher, Kassel
Ort: Flandernbunker Kiel • Hindenburgufer 275, 24106 Kiel Do., 30.05.2013, 10-16 Uhr Fachtag
Ort: Bürgerhaus Kronshagen • Kopperpahler Allee 67, 24119 Kronshagen
Flyer ... & Anmeldung ... Dokumentation: Streitsache Sexualdelikte – Frauen in der Gerechtigkeitslücke?
Am 08.02.2013 veranstaltete der Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein (LFSH) in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung eine Fachtagung zum Thema Streitsache Sexualdelikte – Frauen in der Gerechtigkeitslücke? Auf der Webseite des LFSH können Sie Auszüge und Powerpointpräsentationen der Vorträge einsehen und downloaden. Die wichtigsten Ergebnisse und Forderungen der anschließende Podiumsdiskussion wurden zusammengefasst und können ebenfalls abgerufen werden.
Spendenaktion "Millionen gegen Gewalt"
Eine Spendenaktion von ‚Millionen gegen Gewalt‘ zugunsten des Dachverbandes DgfPI e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V.) und ihrer Mitglieder!
Infos zur Spendenaktion: www.millionen-gegen-gewalt.de und www.dgfpi.de
Pressemitteilung Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein (LFSH) 15. März 2013: Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen eröffnet
Unter der Telefonnummer 08000-116016 ist das Hilfetelefon rund um die Uhr, kostenfrei, bei Bedarf mehrsprachig und barrierefrei erreichbar. Betroffenen Frauen wird Information und Erstberatung angeboten sowie bei Bedarf eine geeignete Anlaufstelle in ihrer Nähe empfohlen. In den Fachstellen vor Ort erhalten Frauen wohnortnah kompetente Hilfe und Beratung. Zur Pressemitteilung des LFSH...
Veranstaltungen zum 102. Internationalen Frauentag am 8. März 2013 in Kiel
Brot + Rosen �Unsere Arbeit � unser Leben � unsere Zukunft!� am 8. März 2013 » 9. 00 Uhr Fachhochschule Kiel, Sokratesplatz 18 24149 Kiel Weitere Veranstaltungen zum internationalen Frauentag:
Fr » 08.03.2013 17.00 Uhr Erste Lesung der Interkulturellen Frauenschreibwerkstatt Ort » Medusa-Café, Kiel-Gaarden Fr » 08.03.2013 9.30–15.30 Uhr Fachtag: „Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt - doppelte Diskriminierung?“ Ort » Kieler Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70 Sa » 09.03.2013 10.00–18.00 Uhr 1. Kieler Werte Kongress: „Ich will MehrWert“ Ort » Kieler Landeshaus, Düsternbrooker Weg 70 Sa » 09.03.2013 11.00–14.00 Uhr Aus aller Frauen Länder | Eine offene Veranstaltung zum Internationalen Frauentag Ort » Kulturforum, Neues Rathaus, Andreas-Gayk-Straße 31 Flyer ... & Anmeldepostkarte ... One Billion Rising am 14.02.2013 - Tanzen gegen Gewalt an Frauen
shzonline | 14. Februar 2013 | Erstaunen in der Kieler Innenstadt: Am Valentinstag verwandelte sich der Europaplatz pl�tzlich in eine Tanzfl�che. Den T�nzerinnen und T�nzern ging es dabei nicht nur um Spa� sondern vor allem um Frauenrechte. Video: Heyse http://www.youtube.com/watch?v=W3nhtwo4rng&list=UUO7xJhwYiWAxhzSxtgZ_U2A&index=1
Pressemitteilung: bff - Frauen gegen Gewalt e. V. begrüßt Wahl zum Unwort des Jahres 2012: �Opfer-Abo�
Die sprachwissenschaftliche Jury der Aktion ‚Unwort des Jahres‘ gab am 15. Januar 2013 bekannt, dass das Wort ‚Opfer-Abo‘ zum Unwort des Jahres 2012 erklärt wurde. >>> Link Jörg Kachelmann hatte diesen Begriff in einem Spiegel-Interview verwendet und davon gesprochen, dass Frauen in Vergewaltigungsprozessen ein „Opfer-Abo“ hätten. Der bff begrüßt ausdrücklich die Begründung der Jury, in der dem diffamierenden Ausdruck ‚Opfer-Abo‘ die statistische Wirklichkeit von Vergewaltigungs-Strafverfahren entgegengesetzt wird.
Zur Pressemitteilung des bff... Streitsache Sexualdelikte
Frauen in der Gerechtigkeitslücke?
FACHTAGUNG am 08. Februar 2013 in Kiel
In den letzten Jahren sind die Opferrechte im Strafverfahren weiter gestärkt worden, auch bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Dennoch ist davon auszugehen, dass eine große Anzahl von Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen nicht angezeigt und damit auch nicht verurteilt wird.
Die Fachtagung „Streitsache Sexualdelikte“ will sich diesem Thema widmen. Dabei sollen die Sicht und die Befürchtungen der Betroffenen im Hinblick auf Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen in der Gesellschaft Interessenvertretung und Außenvertretung der Mitgliedsorganisationen gegenüber Politik, Presse, Medien und Fachöffentlichkeit Förderung der Chancengleichheit und Abbau von Diskriminierung und Gewalt Öffentlichkeits- und Medienarbeit zur weiteren Sensibilisierung der allgemeinen Öffentlichkeit Erhalt und Weiterentwicklung professioneller, qualifizierter Unterstützungs- und Beratungsangebote Förderung der Netzwerkarbeit auf Landes- und Bundesebene ein Strafverfahren im Mittelpunkt stehen: Fragen der Glaubwürdigkeit, der Beweisbarkeit der Tat, von Vergewaltigungsmythen kommen ebenso zur Sprache wie der rechtsmedizinische Blick auf die Tat. Es wird thematisiert, welche Hürden es für die Betroffenen gibt und wie diese überwunden werden können.
Schließlich wird auch ein kritischer Blick auf den §177 Strafgesetzbuch (StGB) gerichtet. Für die Teilnahme angesprochen sind insbesondere Fachkräfte
aus Politik, Justiz, Polizei, Anwaltschaft, Forschung, Beratungsstellen und die interessierte Öffentlichkeit.
Flyer... Einladung zum Fachgespräch zum Thema "Anonyme" Spurensicherung
zum Thema „Anonyme“ Spurensicherung
nach Sexualstraftaten und häuslicher Gewalt
Freitag, 7. Dezember • 16.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Hörsaal im Institut für Rechtsmedizin
Arnold-Heller-Straße 3, Haus 28 • 24105 Kiel
Das Fachgespräch findet in Kooperation mit der Rechtsmedizin, KIK Kiel und Kreis Plön und der Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt - Frauennotruf Kiel e.V. statt. Im Rahmen des Fachgesprächs wird das Team der Rechtsmedizin (u. a. Prof. Kaatsch) und eine Mitarbeiterin der Gynäkologischen Abteilung über die Möglichkeiten gerichtsfester „anonymer“ Spurensicherung in Fällen von häuslicher Gewalt und nach Sexualstraftaten informieren. Flyer... Vortrags- und Diskussionsveranstaltung Cybermobbing 1. November Der Kieler Rat für Kriminalitätsverhütung lädt herzlich ein zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Tatort Internet“ zum Thema Cybermobbing. Wann? 1. November 2012, 19.30 Uhr Wo? Ratssaal im Rathaus, Fleethörn 9, Kiel Es referiert Julia von Weiler, Diplompsychologin und Geschäftsführerin von Innocence in Danger e.V. Berlin Ursula Schele von der PETZE moderiert und Herr Petersen von der Polizeidirektion Kiel führt in das Thema ein, bevor Frau von Weiler zur zunehmend aktuellen Problematik vortragen wird. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Nachfragen und zur Diskussion. Weitere Informationen... Nein heißt Nein? Leider nein.
Stellungnahme zur Debatte um das umstrittene Urteil des Landgerichts Essen
Das aktuelle Urteil des Landgerichtes Essen in einem Verfahren wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung sorgt bundesweit für Empörung: Der Beschuldigte war freigesprochen worden, weil sich das mutmaßliche Opfer – ein damals 15jähriges Mädchen – nicht ausreichend gewehrt habe.
Expertinnen aus der Beratung, die tagtäglich mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Sexualstrafverfahren zu tun haben, wundern sich über ein solches Urteil nicht. Weiterlesen... Zu den Interkulturellen Wochen:
Mi., 12.09.2012 18:30 Uhr, Kino Pumpe, Kiel Shortcut to Justice - Frauen in Indien schaffen einen neuen Weg zur Gerechtigkeit / Originalfassung mit deutschen Untertiteln, 41 Minuten, D 2009
Shortcut to Justice erzählt die Geschichte der couragierten „Frauen für Gerechtigkeit“ aus Vadodara, einer Millionenstadt im Nordwesten Indiens nahe der pakistanischen Grenze. Sie wehren sich gegen Unrecht und Gewalt, unter denen viele Frauen dort leiden. Weil Polizei und Justiz oft untätig bleiben und kaum Schutz und Hilfe geben, haben sie selber ein Gericht gegründet. Veranstalterin: Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt- Frauennotruf Kiel e.V. und Kino Pumpe
Fr., 14.09.2012 19:00 Uhr, Falckstraße 9, Kiel Traumafolgen überwinden
Aktuelle wissenschaftliche Ansätze im Dialog mit dem Werk von Niki de Saint Phalle
Privatdozentin Dr. Ursula Gast, Ärztin für psychotherapeutische Medizin
Veranstalterin: Frauenwerk Altholstein und Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen Herbstritual im Labyrinth im Werftpark
am Gedenkstein Wege aus der Gewaltspirale
Zur Sommersonnenwende der guten Früchte des Sommers gedenken und sie gestärkt nach Haus tragen. Was habe ich für mich geerntet?
Es wird eine kurze Lesung mit Wu Dao Wang geben.
Wer teilnehmen möchte, kann eine kleine Gabe (z. B. Blumen oder Früchte) mitbringen.
Tag der Offenen T�r 23. August 2012 von 14.00 � 18.00 Uhr
Der Frauennotruf Kiel e. V. unterstützt seit vielen
Jahren Frauen mit sexuellen Gewalterfahrungen
auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Die
Angebote reichen von Prävention, Beratung, Selbsthilfegruppen,
Fortbildung bis zu bedarfsgerechten
Projekten. Wir möchten alle Interessierten herzlich
einladen, die Angebote und die Räume der Frauenberatungs-
und Fachstelle bei sexueller Gewalt
Bei Kaffee und Kuchen geben wir einen Einblick in
die vielf�ltige Arbeit unserer Beratungsstelle und
bedanken uns damit bei allen, die uns auf unserem
Weg unterst�tzt haben.
Anlässlich des 5-jährigen Bestehens unseres jüngsten
Projektes �über arbeiten�, wird es um 15.00 Uhr einen
Fachvortrag �ber die Auswirkungen von Gewalt auf
die Belastbarkeit und die Arbeitsfähigkeit von Frauen
Wir freuen uns auf Gespräche
und Begegnungen mit unseren Gästen.
Auftaktveranstaltung zur Informations- und Beratungsstelle f�r M�nner mit sexuellen Gewalterfahrungen
15.00 -17.00 Uhr
Pumpe Kiel
Haßstraße 22 • 24103 Kiel
Vortrag als PDF-Download: „Sexuelle Gewalt an Männern und Jungen – bröckelt die Mauer des Schweigens?“
Dr. Dirk Bange, Erziehungswissenschaftler und Fachbuchautor, Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg Digitale Welten – Digitale Medien – Digitale Gewalt
Seit über 100 Jahren ist der 8. März ein internationaler Tag der Solidarität für bessere Lebensbedingungen von Frauen. Und seit über 100 Jahren kämpfen Frauen für ihre Rechte und für ein Leben ohne Gewalt. So wie sich die Themen verändern, für die sich Frauen einsetzen, verändern sich auch die Formen von Gewalt, denen Frauen bis heute ausgesetzt sind. Das Internet ist für die Meisten von uns ein natürlicher Bestandteil des Lebens geworden. Es vereinfacht Kommunikationsabläufe, dient zur Erledigung von Einkäufen oder zur Knüpfung neuer Beziehungen und erleichtert uns häufig den Alltag. Jedoch bietet es auch vielschichtigen Formen des Missbrauchs eine Plattform. Eine Form dieses Missbrauchs ist die digitale Gewalt. Nun gibt es sicherlich Jugendliche, die aus Gedankenlosigkeit und Naivität vorgehen. Für Erwachsene, die andere Personen mittels digitaler Medien bedrohen, trifft dies jedoch nicht zu. „Denn digitale Gewalt ist kein Kavaliersdelikt, sondern überschreitet in vielen Fällen deutlich die Grenzen zur Straftat“, weiß Pia Zeiher vom Frauennotruf Kiel e. V.. Digitale Gewalt beginnt schon mit dem Fotografieren und Filmen ohne Zustimmung oder der Weitergabe oder Veröffentlichung von digitalen Aufnahmen ohne Zustimmung der Abgebildeten. Ebenfalls strafbar sind die Zusendung von pornografischen Bildern oder Videos über Bluetooth, per SMS, MMS oder E-Mail ohne das Einverständnis der Abgebildeten als auch der Empfänger/innen, um nur einige Beispiele zu nennen. Am gravierendsten sind sicherlich die Fälle, in denen Fotos oder Filmaufnahmen von körperlichen oder sexuellen Übergriffen verbreitet werden. „Sie wirkt oft lange nach und ist schwer auszuhalten. Betroffene leiden häufig unter Schuld- und Schamgefühlen, Vertrauensverlust und Ohnmachtsgefühlen“, fügt Pia Zeiher hinzu. Deshalb sollten Betroffene mit dem Erlebten nicht alleine bleiben. „Wenn Täter/innen merken, dass Betroffene nicht mehr alleine sind, hören sie häufig mit ihren Angriffen auf“. Um über die vielfachen Angriffsformen digitaler Gewalt zu informieren, hat der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) nun in Kooperation mit dem Frauennotruf Frankfurt Informationsmaterial entwickelt, das Betroffene dabei unterstützen soll, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Eine Broschüre klärt darüber auf, welche Erscheinungsformen digitaler Gewalt es gibt und orientiert sich hierbei an konkreten juristischen Tatbeständen und gibt darüber hinaus erste Tipps, wie Betroffene mit digitalen Angriffen umgehen und sich wehren können. Das umfassende Informationsmaterial ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr auch im Frauennotruf Kiel erhältlich sowie über den schleswig-holsteinischen Landesverband der Frauennotrufe (LFSH). Mehr Informationen: www.frauen-gegen-gewalt.de, www.frauennotruf-kiel.de und www.lfsh.de Regionaler Fachtag "Gewalt in der Partnerschaft - Konsequenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen" am 16. März 2012 von 9.30-13.30 Uhr Der Fachtag soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Institutionen und Einrichtungen, die mit oder in Familien arbeiten, über häusliche Gewalt in ihren unterschiedlichen Ausprägungen informieren. Er sieht häusliche Gewalt in einem Zusammenhang mitKindeswohlgefährdung und beleuchtet Handlungsmöglichkeiten und Grenzen in der Praxis, sowohl in pädagogischer als auch in juristischer Hinsicht.
- Flyer als PDF-Datei zum Download - Übersicht >>>- Flyer als PDF-Datei zum Download - Programm und Anmeldung >>>
- Partnerschaftsgewalt und die Folgen für Kinder und Jugendliche - Prof. Dr. Barbara Kavemann, Freiburg und Berlin - Häusliche Gewalt, Traumatisierung und Umgangsfragen - Ludwig Salgo, Frankfurt am Main
Nur wer nicht mit dem Rücken an der Wand steht, kann
anderen den Rücken stärken: Beratung muss ausgebaut und
finanziell abgesichert werden
Am 30.11.2011 legen die drei zuständigen Ministerinnen den redigierten Abschlussbericht
des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und
Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“
auf der letzten Sitzung des Plenums des Runden Tisches vor.
Die unterzeichnenden Verbände, Fachstellen und Einzelpersonen erkennen an, dass in
den letzten 1,5 Jahren - auch beflügelt durch die Expertise der Missbrauchsbeauftragten
Frau Dr. Bergmann – viel geleistet und erarbeitet wurde. Weiterlesen als PDF-Datei zum Download>>>
PRESSEINFORMATION GEWALT kommt auch in Kiel nicht in die Tüte
Gemeinsame Aktion der Bäckerei Steiskal, der türkischen Gemeinde S-H e.V., des Verbundes der Kieler Mädchen- und Frauenfacheinrichtungen, KIK-Kiel, des Gleichstellungsreferates der Stadt Kiel und des Kieler Arbeitskreises „Gewalt gegen Frauen“ anlässlich des Internationalen Tages „Nein zu Gewalt an Frauen“
Wie in ganz Schleswig Holstein, dort unter der Schirmherrschaft von Minister Emil Schmalfuß, werden auch in Kiel in der Woche vom 21.-25.11.2011 Brötchen- und Gemüsetüten verteilt.
Weiterlesen... Neuer Flyer: Fahndung nach Kinderschänder: Ein Land sucht ein Monster. Sexualisierte Gewalt in den Medien.
Anregungen zur Berichterstattung über Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Der vorliegende Flyer lädt JournalistInnen zu einem kritischen Reflexionsprozess ein. Als Ergebnis wünschen sich PraktikerInnen, die alltäglich die Opfer von Gewalttaten unterstützen, dass sich eine sensible und Grenzen achtende Haltung in der medialen Berichterstattung durchsetzt und auf reißerische Darstellungen, die lediglich die Sensationsgier der KonsumentInnen befriedigen, verzichtet wird, denn die Devise „sex sells“ der Boulevardmedien sollte kein Maßstab sein.
Herausgegeben von der DGfPI e.V., Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. nach einer Vorlage des Frauennotruf Kiel e.V., Redaktion: Dr. Esther Klees & Ursula Schele.
Flyer als PDF-Datei zum Download>>> ZDF: Vor dem Urteil schon am Pranger - Peter Hahne 22. Mai 2011, 13 - 13.30 Uhr
Über Vorverurteilungen und Unschuldsvermutungen diskutierten bei Peter Hahne die Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen und Ursula Schele (Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe)
Sendung in der ZDFmediathek ansehen...
Buchneuerscheinung: 'Mit Recht gegen Gewalt' von Dr. Nivedita Prasad
Zum 100. Geburtstag des Internationalen Frauentages präsentiert der bff (Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe) das erste Buch, welches der bff herausgegeben hat.
Die UN-Menschenrechte und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit. Ein Handbuch für die Praxis Juristische Beratung von Heike Rabe. Weiterlesen >>>
Bundesweite Fortbildungsoffensive der DGfPI Das Präventionsbüro PETZE freut sich, ab sofort im Rahmen der Bundesweiten Fortbildungsoffensive der DGfPI Angebote zur Stärkung der Handlungsfähigkeit im Bereich Prävention und Intervention für die Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt anbieten zu können. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer oder der Homepage der www.dgfpi.de. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen!
16.9.2010: Heide Simonis zu Besuch im Notruf Kiel: Opfer brauchen mehr als schöne Worte!
Heide Simonis, Kuratorin des Landesverbandes der Notrufe und Frauenberatung (LF SH) setzt sich aus aktuellem Anlass besonders aktiv für Mädchen und Frauen ein, die Missbrauch, Vergewaltigung oder Misshandlung erlebt haben. Weiterlesen>>>
Das Bündnis „Gerecht geht anders - Wir zahlen nicht für eure Krise!“
wendet sich gegen die unsozialen Sparmaßnahmen und ruft zum Protest mit vielfältigen Aktionen im Herbst 2010 und zu einer Großdemonstrationen in Kiel auf. Flyer als PDF-Download>>> Laufende Ergänzungen mit Pressemitteilungen, Protesten, Stellungnahmen, Offenen Briefen und Schreiben an die Politik von verschiedenen Organisationen und zu unterschiedlichen sozialen Schwerpunktthemen, die von Kürzungen betroffen sind.
NEU! K.O.cktail? Fiese Drogen im Glas!
Ab sofort gibt es bei uns Informationsblätter zum Thema und Infokarten für SchülerInnen. Wir bieten auch Fortbildungen für
Lehrkräfte an. Postkarte (PDF): K.O.cktail? Fiese Drogen im Glas Letzte Aktualisierung
28.06.2016 13:25
Frauennotruf Kiel - Dänische Straße 3-5 - 24103 Kiel