Source: https://www.dtad.de/details/Bau_von_Hotels_80335_Muenchen-10059902_3
Timestamp: 2017-10-18 17:20:25
Document Index: 266175548

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 98', '§ 19']

Ausschreibung - Bau von Hotels in München (ID:10059902)
> DTAD-ID: 10059902
LV-Nr. H3237 HKLS-Technik für den Neubau/Erweiterung eines Hotels im Zentralbereich. Das bestehende Hotel Kempinski im zentralen Bereich des Flughafen München soll im Norden in der Flucht des bestehenden östlichen Flügels durch einen Neubau um ca. 160 Zimmer erweitert werden. Der 7-geschossige Neubau hat eine Breite von ca. 21 m und eine Länge von ca. 76 m. Der Neubau ist nur im EG und 1. OG mit dem Bestand verbunden. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um eine Stahlbetonkonstruktion mit Flachdecken, in Teilbereichen finden Stahlverbund- bzw. Stahlkonstruktionen Anwendung. Das Gebäude ist nicht unterkellert. Die Arbeiten erfolgen im öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens. Auftraggeber ist die Flughafen München GmbH (FMG). Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind vornehmlich Sanitäranlagen, Heizungs- und Kälteanlagen, RLT-Anlagen sowie Feuerlöschtechnik.
Bau von Hotels , Installation von Feuerlöschanlagen , Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen , Installation von Sanitäreinrichtungen
Org. Dok.-Nr: 355841-2014
Telefon: +49 8997561251
LV-Nr. H3237 HKLS-Technik für den Neubau/Erweiterung eines Hotels im Zentralbereich.
Dienstleistung Bauauftrag NUTS-Code DE21A
Das bestehende Hotel Kempinski im zentralen Bereich des Flughafen München soll im Norden in der Flucht des bestehenden östlichen Flügels durch einen Neubau um ca. 160 Zimmer erweitert werden. Der 7-geschossige Neubau hat eine Breite von ca. 21 m und eine Länge von ca. 76 m. Der Neubau ist nur im EG und 1. OG mit dem Bestand verbunden. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um eine Stahlbetonkonstruktion mit Flachdecken, in Teilbereichen finden Stahlverbund- bzw. Stahlkonstruktionen Anwendung. Das Gebäude ist nicht unterkellert. Die Arbeiten erfolgen im öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens. Auftraggeber ist die Flughafen München GmbH (FMG). Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind vornehmlich Sanitäranlagen, Heizungs- und Kälteanlagen, RLT-Anlagen sowie Feuerlöschtechnik.
45212411, 45332400, 45331000, 45343200
Sanitäranlagen: Rohrleitungen Edelstahl DN 12-32 5 860,00 m, Rohrleitungen Edelstahl DN 40-100 360,00 m, SML-Abwasserleitung DN 50-70 730,00 m, SML-Abwasserleitung DN 80-200 1 242,00 m, Armaturen 566 Stück, erforderliche tech. Dämmung, Sanitäre Einrichtung 648 Stück. Heizung und Kälteinstallation: Stahlrohrleitungen DN 15 5 580,00 m, Stahlrohrleitungen DN 20-125 2 435,00 m, Umwälzpumpen 9 Stück, Absperrventile DN 15-20 Gewinde 1 310 Stück, Absperrventil DN 15-20 Flansch 661 Stück, Fußbodenheizung Bad 162 Stück, Trinkwassererwärmungssystem 1 Stück, Bodenkanalheizung 32 Stück, RLT-Anlagen:, RLT-Gerät 1 Stück, Hydraulikgruppe KVS-System 1 Stück, Wärmetauscher 1 Stück, ULK-Gerät 190 Stück, Kondensatpumpe 190 Stück, Lüftungskanäle einschl. Dämmung 2 700,00 m², Lüftungsgitter 559 Stück, Volumenstromregler DN 100-160 405 Stück, Brandschutzklappen L1-2 53 Stück, Brandschutzklappen DN 125-160 356 Stück. Feuerlöschtechnik: Druckerhöhungsanlage 1 Stück, Zonencheck 7 Stück, Rohrleitung DN 50-100 213,00 m, Sprinklerflächen 616,00 m².
Beginn 29.4.2015 Abschluss 27.10.2016
wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: a) Eigenerklärung des Bewerbers, Zur Beurteilung der persönlichen Lage hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen: a) Rechtsverbindliche Eigenerklärung, aa) dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder kein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder mangels Masse abgelehnt worden ist, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 1 SektVO; bb) dass er sich nicht im Verfahren der Liquidation befindet; vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 2 SektVO; cc) dass er die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 3 SektVO; dd) dass er keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte unberechtigt nicht erteilt, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 4 SektVO; ee) dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen Verstoßes gegen eine der in § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO aufgeführten Vorschriften rechtskräftig verurteilt worden ist und keine nachweislich begangene schwere Verfehlung vorliegt, durch die die Zuverlässigkeit des Bewerbers oder einer Person, die für das Unternehmen verantwortlich handelt, in Frage gestellt wird, vgl. § 21 Abs. 4 Nr. 5 SektVO; ein Verhalten ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn eine Person, die für die Führung der Geschäfte verantwortlich handelt, selbst gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelten Person vorliegt, § 21 Abs. 2 SektVO; ff) dass die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft oder der zuständigen Organisation vorliegt; b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate, maßgeblich ist der Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend). c) Organigramm (Gliederungsplan) des Unternehmens mit Darstellung der Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen; Bewerbergemeinschaften haben außerdem ein Organigramm vorzulegen, aus dem schlüssig die Aufgaben der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall hervorgehen. Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten rechtsverbindlichen Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1.a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich aber vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO nachzufordern. Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen: a) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mind. 1 000 000 EUR durch Vorlage der Versicherungspolice oder einer Bestätigung des Versicherers (Kopien ausreichend); aus den vorgelegten Unterlagen müssen insbesondere Angaben zur Versicherungslaufzeit und zu den Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden hervorgehen. Alternativ kann eine Bestätigung über die Bereitschaft des Versicherers vorgelegt werden, im Auftragsfall mit dem Bewerber eine Versicherung mit den vorstehenden Deckungssummen abzuschließen. Maklerbestätigungen sind nur ausreichend, wenn daraus eindeutig die Berechtigung zur Vertretung des Versicherers hervorgeht. b) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz, der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, jeweils unter Darstellung des Anteils eigner Leistungen bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, aufgeteilt für die letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen. a) Darstellung des Geschäftsbereiches des Unternehmens, dabei Angabe der Anzahl der eigenen Mitarbeiter des Unternehmens unter Benennung des Leitungspersonals für kaufmännische und technische Projektbetreuung (Projektleiter/Bauleiter), sowie dem gewerblichen Mitarbeiter, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen; b) Darstellung der Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätssicherung / des Qualitätsmanagements, beispielsweise Zertifizierungen; c) Angaben zu mindestens 3 und bis zu 5 Referenzen – Darstellung in Tabellenform – zu ab dem 1.1.2009 begonnenen und zum Ende der Bewerbungsfrist entweder abgeschlossenen oder kurz vor dem Abschluss stehenden Referenzprojekten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Ziffer II.1.5 und II.2 der vorliegenden Bekanntmachung) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden, mit folgenden Angaben für jedes Referenzprojekt: — Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse; — Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts mit Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen und Angaben zur Projektgröße; — Benennung der Auftragssumme; — Zeitraum der Leistungserbringung; — Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils; — Benennung der wesentlichen Leistungsträger für die seinerzeitige Leistungserbringung des Leistungspersonals (Projektleiter/in, Bauleiter/in, jeweils mit Stellvertretung sowie ggf. eingesetztes weiteres Leitungspersonal) und Angabe der Verfügbarkeit dieses Personals für die zu erbringenden Leistungen. Auf Ziffer VI.3 b) und Ziffer VI.3 e) der vorliegenden Bekanntmachung wird verwiesen.
H3237 HKLS-Technik für den Neubau/Erweiterung eines Hotels im Zentralbereich
a) Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 98 Nr. 4 GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem 4. Teil des GWB und der Sektorenverordnung (SektVO) durchgeführt. b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: aa) Bewerbergemeinschaften: Die unter Ziffer III.2.1) bis Ziffer III.2.3 b) der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der persönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen/ finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die unter Ziffer III.2.3 c) der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Angaben sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bezogen auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen. Für Bewerbergemeinschaften wird auf die Notwendigkeit der Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Ziffer III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung hingewiesen. bb) Rückgriff auf Ressourcen Dritter: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften) oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten Dritter (auch verbundener Unternehmen) zu berufen, so muss er/es mit dem Teilnahmeantrag durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten nachweisen, dass die in Bezug genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich und rechtlich abgesichert zur Verfügung stehen. Sollen die in Bezug genommenen Kapazitäten durch Nachunternehmer (Subunternehmer) zur Verfügung gestellt werden, so sind die Nachunternehmer und deren Einsatzbereiche möglichst konkret zu bezeichnen und, soweit bereits feststehend, entsprechende Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer beizubringen. Die unter Ziffer III.2.2) bis III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Dritten insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Dritten beruft. c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. d) Hinweise für die Form und die Zusammenstellung der Teilnahmeanträge: Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist bei der Kontaktstelle nach Ziffer I.1) der vorliegenden Bekanntmachung in Textform anzufordern. Es sind in der Anforderung zwei E-Mail-Adressen zu benennen, an die der Bewerbungsbogen zu übermitteln ist. Nur die Informationen entsprechend der voranstehenden Vorgaben (Bewerbungsbogen einschließlich dort erwähnter Anlagen) werden für die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren Eingang gemäß Ziffer IV.3.4) im verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis „Teilnahmewettbewerb für Vergabeverfahren LV-Nr. H 3237 – Erweiterung Hotel Zentralbereich – HKLS-Technik - Nicht öffnen“ zu versehen. Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber ist unzulässig. Die Teilnahmeanträge können bei persönlicher Abgabe bei der Kontaktstelle gem. Ziffer I.1) ausschließlich während der Geschäftszeiten abgegeben werden. Die vom Bewerber erstellten Bewerbungsunterlagen sind zusätzlich zur Papierform (Schriftform) in digitaler Form als pdf-File auf CD-ROM abzugeben. Für die Wertung der Bewerbungsunterlagen ist gleichwohl ausschließlich die schriftliche Bewerbung gültig und maßgeblich. e) Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs: Teilnahmeanträge, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag und/ oder nicht entsprechend der Vorgabe gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens drei, höchstens zehn Bewerber am Verhandlungsverfahren beteiligt. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren: Zunächst (1. Stufe) wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle vorstehend unter Ziff. III.2.1)-2.3) geforderten Angaben/Unterlagen enthält (formale Eignungsprüfung). Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben oder Unterlagen gem. § 19 Abs. 3 SektVO nachzufordern. Unvollständige Teilnahmeanträge bzw. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf einer ggf. eingeräumten Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt. Alsdann (2. Stufe) wird der Auftraggeber anhand des Teilnahmeantrages feststellen, ob der Bewerber für die auszuführende Leistung geeignet ist. Bei einer größeren Anzahl geeigneter Bewerber wird der Auftraggeber den Kreis der zur Angebotsaufforderung einzuladenden Bewerber beschränken, und zwar auf höchstens 10 Bewerber (3. Stufe). Er wird dabei prüfen, welche der Bewerber die Anforderungen in III.2.2) und 2.3) am besten erfüllen. Hierzu wird der Auftraggeber eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen maximal 200 Punkte auf das Eignungskriterium III.2.2). 800 Punkte entfallen auf die Eignungskriterien nach Ziff. III.2.3), davon wiederum jeweils 100 Punkte auf die Kriterien III.2.3 a) und b), weitere 600 Punkte auf die Referenzangaben nach Ziff. III.2.3 c). Bewertet werden maximal fünf Referenznachweise gem. III.2.3 c). Kriterien der Bewertung sind die Vergleichbarkeit in Bezug auf — den Umfang der vom Bewerber erbrachten eigenen Leistungen, — das Maß der Vergleichbarkeit des Leistungsgegenstandes (nach der Art der erbrachten Leistung), — die Vergleichbarkeit hinsichtlich der termin- und baulogistischen Anforderungen, — die Aktualität der vorgelegten Referenzen (innerhalb des vorgegebenen Referenzzeitraums). f) Die in Ziffer II.3 enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt und Anpassung und Aktualisierung. g) Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung. h) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben zu Dokumentationszwecken im Besitz des Auftraggebers. i) Teilnahmeinteressenten werden gebeten, etwaige Anfragen der unter Ziff.
I.1) genannten Stelle (Flughafen München GmbH – Beschaffung) per E-Mail
(vergabe@munich-airport.de), Betreff: Vergabe LV-Nr. H3237 – HKLS-Technik für den Neubau/Erweiterung eines Hotels im Zentralbereich bis spätestens 22.10.2014 in Textform vorzulegen. j) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren einzustellen, wenn das Projekt „Erweiterung Hotel Zentralbereich“ eingestellt wird. l) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens: Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber zeitgleich zur Abgabe eines verbindlichen Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die Angebote in formeller Hinsicht prüfen, insbesondere auch, ob gestellte Mindestbedingungen erfüllt werden. In Fällen, in denen geforderte Erklärungen, Angaben oder Unterlagen, nicht oder nicht ordnungsgemäß beigefügt sind, behält sich der Auftraggeber einen Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen vor. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, anstelle eines möglichen Ausschlusses unter Beachtung des vergaberechtlichen Grundsatzes der Gleichbehandlung fehlende Unterlagen nachzufordern oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, zu betreiben. Der Auftraggeber wird entweder mit allen Bietern oder mit denjenigen Bietern Verhandlungen aufnehmen, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. Dies bedeutet, dass nicht zwingend mit sämtlichen Bietern, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, auch zu Verhandlungen eingeladen werden. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter auf der Grundlage der vorab benannten Zuschlagskriterien samt deren Gewichtung phasenweise zu verringern. Nach Durchführung der Verhandlungen wird die Vergabestelle die Bieter auffordern, ein letztes Angebot abzugeben. Dabei wird die Vergabestelle ggf. zusätzliche Erkenntnisse aus den Verhandlungsgesprächen verwerten und alle Bieter in gleicher Weise zur Abgabe eines letzten Angebotes auffordern. Nach Eingang der letzten Angebote wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote nach Maßgabe der Zuschlagskriterien bewerten. Es ist nur bei Vorliegen besonderer Gründe beabsichtigt, hiernach weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. Die Bieter müssen daher damit rechnen, dass keinerlei Möglichkeit mehr besteht, erneut, etwa zu kommerziellen Rahmenbedingungen, zu verhandeln.
Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern Bayerstraße 30 80335 München DEUTSCHLAND
erteilt Wie oben Ziffer VI.4.1) der vorliegenden Bekanntmachung