Source: https://dejure.org/BGBl/BGBl%20I%201976,%202805
Timestamp: 2020-02-21 19:45:27
Document Index: 327750708

Matched Legal Cases: ['§ 4', 'Art. 12', '§ 15', '§ 19', '§ 15', '§ 19', '§ 15', '§ 4']

BGBl. I 1976 S. 2805 - Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure (Honorarordnung für Architekten und... - dejure.org
BGBl. I 1976 S. 2805
https://dejure.org/1976,7378
BGBl. I 1976 S. 2805 (https://dejure.org/1976,7378)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1976,7378) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1976 Teil I Nr. 121, ausgegeben am 22.09.1976, Seite 2805
BGBl. I 1976 S. 3616 (Berichtigung)
Die Beauftragung der Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 5 erfolgte jeweils unter Geltung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 17. September 1976 (BGBl. I S. 2805) in der Fassung der Dritten Änderungsverordnung vom 17. März 1988 (BGBl. I S. 359), die der nachfolgenden Leistungsphasen jeweils unter Geltung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 17. September 1976 (BGBl. I S. 2805) in der Fassung der Vierten Änderungsverordnung vom 13. Dezember 1990 (BGBl. I S. 2707).
Der Senat hat eine Fortschreibung des Kostenanschlags zu diesem Zweck im Anwendungsbereich der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 17. September 1976 (BGBl. I S. 2805) in der Fassung der Fünften Änderungsverordnung vom 21. September 1995 (BGBl. I S. 1174) abgelehnt.
a) Wie das Berufungsgericht zutreffend dargelegt hat, entsprach das Honorarermittlungsschema der Anfrage für Leistungen, wie sie die Beklagte in Auftrag geben wollte, in den Ziff. III und V nicht den Vorschriften der HOAI (zur damaligen Zeit maßgebliche Fassung: Verordnung über die Honorarleistungen der Architekten und Ingenieure (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) vom 17.9.1976, BGBl. I S. 2805, damals zuletzt geändert durch die am 14.6.1985 in Kraft getretene Verordnung vom 10.6.1985, BGBl. I S. 961; hinsichtlich der seit 1.1.1991 geltenden Fassung der HOAI vgl. die Bekanntmachung vom 4.3.1991, BGBl. 1991 I S. 533).
§ 4 Abs. 2 der Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure vom 17. September 1976 (BGBl. I S. 2805) überschreitet den Rahmen, der dem Verordnungsgeber durch die gesetzliche Ermächtigung gezogen ist, soweit die Vorschrift eine Unterschreitung der in der Honorarordnung festgesetzten Mindestsätze nur "in Ausnahmefällen" zuläßt; in diesem Umfang entspricht die Regelung nicht den Anforderungen, die Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG an eine zulässige Regelung der Berufsausübung stellt.«.
b) Die Bundesregierung hat mit Zustimmung des Bundesrates die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure ( Honorarordnung für Architekten und Ingenieure ) vom 17. September 1976 (BGBl. I S. 2805) - HOAI - erlassen, die an die Stelle der früheren Preisverordnung Nr. 66/50 über die Gebühren für Architekten (GOA 1950) getreten ist.
In § 15 Abs. 2 Nr. 7 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 17. September 1976 (BGBl I 2805) wird ebenfalls das "Mitwirken bei der Auftragserteilung" zu den Leistungen des Architekten gerechnet.
Der Kläger habe zwar für seine Leistungen im Rahmen des hier zu beurteilenden "Gutachterverfahrens" eine Vergütung vereinbart, die den Mindestsatz nach der Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure - HOAI) vom 17. September 1976 (BGBl I S. 2805, 3616) in der Fassung der 2. Änderungsverordnung vom 10. Juni 1985 (BGBl I S. 961) unterschreite.
Zu den Leistungen des Architekten gehören zwar auch die Mitwirkung bei der Vergabe und die Bauaufsicht (vgl. § 19 der Gebührenordnung für Architekten vom 13. Oktober 1950, Bundesanzeiger - BAnz - 216 vom 8. November 1950, und § 15 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 17. September 1976, BGBl I 1976, 2805).
Denn dessen Vorschriften sind auf die hier in Frage stehende GOA 1950 nicht anwendbar, sondern nur auf die am 1. Januar 1977 in Kraft tretende Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 17. September 1976 (BGBl I S. 2805).
Die Projektierung der Elektroinstallationen kann jedenfalls im Hinblick auf das Leistungsbild der gesamten Architektentätigkeit (vgl. dazu § 19 der Gebührenordnung für Architekten vom 13. Oktober 1950; Bundesanzeiger Nr. 216 vom 8. November 1950; § 15 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vom 17. September 1976, BGBl I 1976, 2805) nicht als wesentlich angesehen werden.
Durch Beschluß vom 20. Oktober 1981 hat das Bundesverfassungsgericht § 4 Abs. 2 der Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure ( Honorarordnung für Architekten und Ingenieure ) vom 17. September 1976 (BGBl. I S. 2805) _ HOAI _ insoweit für nichtig erklärt, als diese Vorschrift eine Unterschreitung der in der Honorarordnung festgesetzten Mindestsätze nur in Ausnahmefällen zuläßt (BVerfGE 58, 283 ).
BSG, 13.06.1985 - 7 RAr 57/84
BSG, 15.11.1984 - 7 RAr 29/84
BSG, 15.11.1984 - 7 RAr 31/84