Source: https://issuu.com/ig-metall/docs/igm_wegbegleiter_broschuere_a4_k6_bcdb35fab51831
Timestamp: 2017-06-26 04:25:18
Document Index: 21582519

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 26', '§ 27', '§ 1904', '§ 1906', '§ 1906']

IG Metall Wegbegleiter Vorsorge by IG Metall Publikationen - issuu
IG Metall Wegbegleiter
Wissenswertes rund um Vermรถgens- und VorsorgeangelegenheitenImpressum
FB Sozialpolitik
Telefon: 069 / 6693-0
Telefax: 069 / 6693-2843
Roland Feltrini, Thomas Krischer
www.zplusz.de
Alle Inhalte dieses Wegbegleiters wurden sorgfältig recherchiert
und formuliert; eine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit
ist dennoch ausgeschlossen.Vorwort
Die IG Metall engagiert sich gemeinsam mit ihren Mitgliedern auf betriebs-, tarif-, sozial- und
gesellschaftspolitischer Ebene für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen –
für sichere Arbeitsplätze, gute Arbeit, faire Löhne und eine sozialstaatliche Versorgung bei
Krankheit und im Alter.
Zugleich hilft sie ihren Mitgliedern bei rechtlichen Auseinandersetzungen mit Arbeitgebern
oder auch den Sozialversicherungsträgern. Jedes Mitglied hat dabei grundsätzlich einen
Anspruch auf Rechtsberatung und Rechtsschutz durch die IG Metall.
Doch mehr noch: Die IG Metall unterstützt mit Rat und Tat, soweit möglich, auch bei der
Bewältigung von konkreten Arbeitsalltagsproblemen. Das gilt auch für weitergehende Fragen
des Lebens, wie etwa Vorsorge- und Vermögensangelegenheiten im Falle von Krankheit
und eingeschränkter Handlungsfähigkeit im Alter. Gerade unsere älteren Kolleginnen und
Kollegen sehen sich mit der Frage konfrontiert, was geschieht, wenn sie mal nicht mehr in der
Lage sind, ihre Angelegenheit eigenverantwortlich zu regeln.
Bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen soll die vorliegende Broschüre helfen.
Sie ist konzipiert als „Wegbegleiter für Mitglieder und Angehörige“ und basiert auf einem
­Ratgeber, den die Verwaltungsstelle Köln-Leverkusen entwickelt hatte und der im Rahmen
des Projekts „Zukunft“ überarbeitet wurde.
Der IG Metall Wegbegleiter kann für Mitglieder das Kernstück eines persönlichen Vorsorgeordners sein, in dem alle wichtigen Unterlagen für den Notfall abgelegt sind. Dazu zählen
wichtige Unterlagen zu Finanzen, Versicherungen und Mitgliedschaften.
Im Wegbegleiter werden Sinn und Zweck sowie Unterschiede zwischen Patientenverfügung,
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung erklärt sowie die entsprechenden Formulare
Ich bin sicher, dass wir mit dem „Wegbegleiter für Mitglieder und Angehörige“ vielen Kolleginnen und Kollegen und ihren Familienangehörigen eine praktische Hilfe zur Verfügung
stellen.Euer
Geschäftsführendes Mitglied des Vorstands der IG Metall1Konten
Giro-Konto1	BankIBANFinanzen und VermögensangelegenheitenBIC	Tagesgeld-Konto1	BankIBANBIC	Sparbuch-Konto1	BankBLZKto.-Nr.2	BankBLZKto.-Nr.	Bausparkassen-Konto
1Bank/Versicherungsgesellschaft IBAN
BIC	2Bank/Versicherungsgesellschaft IBAN
BIC	Ich habe Wertpapiere bei folgender Bank / Sparkasse:	Ich habe ein Schließfach bei folgender Bank / Sparkasse:2VermögensangelegenheitenSteuer-IdentifikationsnummerFinanzen und Vermögensangelegenheiten	Folgende Wertgegenstände sind in meinem Besitz (Auto, Münzen, Schmuck, Bilder usw.):	Ich bin Eigentümer/in folgender Besitzungen:	Auf meiner Immobilie sind folgende Belastungen:VersicherungenSozialversicherungs-Nummer	Lebensversicherungen:
1Versicherungsgesellschaft:Versicherungsbetrag (in Euro)
Nr.	2Versicherungsgesellschaft:Versicherungsbetrag (in Euro)
Nr.	Betriebliche
Nr.	Sterbeversicherung
(IG Metall-Unterstützung gem. § 30 der IGM-Satzung):
Nr.3Versicherungen
1Versicherungsgesellschaft:
Nr.Versicherungen	Unfallversicherung (IG Metall-Unterstützung gem. § 26 der IGM-Satzung):
Nr.	Krankenkasse/Versicherungsgesellschaft:
1Krankenkasse/Versicherungsgesellschaft:Versichertennummer ja	Sterbegeld­anspruch nein	Rechtsschutzversicherung (IG Metall-Unterstützung gem. § 27 der IGM-Satzung in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten):
Nr.	Sonstige
Versicherungen (z. B. Hausrat, Gebäude, Auto, Tier, ...):
Nr.	3Versicherungsgesellschaft:Versicherungsbetrag (in Euro)
Nr.4Mitgliedschaften
Organisationenâ&#x20AC;&#x2030;/â&#x20AC;&#x2030;Vereine:1	IG Metall:Mitglieds-Nr.2	Organisation/Verein:Mitglieds-Nr.	Anschrift/Telefon3	Organisation/Verein:Mitglieds-Nr.	Anschrift/Telefon4	Organisation/Verein:Mitglieds-Nr.	Anschrift/TelefonZeitschriftenabonnement (per Dauerauftrag/Lastschrift):
Abonnement-Nr.1Zeitschriftentitel / Verlag5Mitgliedschaften	Anschrift/TelefonTestament
Mein Testament ist eigenhĂ¤ndig (handschriftlich) verfasst und liegt:Testament und Erbvertrag	Mein Testament ist hinterlegt beim Amtsgericht:	unter Nr.Erbvertrag
Mein Erbvertrag besteht mit:	und ist hinterlegt beim Amtsgericht:	unter Nr.6In der Patientenverfügung legen Sie fest, welche ärztlichenWenn eine Vorsorgevollmacht vorliegt, wird in der RegelMaßnahmen oder Behandlungen durchgeführt werdenvom Amtsgericht keine Betreuung eingerichtet. Zur Vertre-­dürfen oder nicht, wenn Sie durch Unfall, Krankheit o. ä.tung in gesundheitlichen Belangen müssen diese erwähntselbst nicht in der Lage sind, eine Entscheidung zu treffen.werden. Das Gleiche gilt für die Einwilligung in freiheitsentziehende Maßnahmen. In diesem Fall wird aber zusätzlichSie können zum Beispiel bestimmen, dass in bestimmtenein vormundschaftsgerichtliches GenehmigungsverfahrenSituationen keine Behandlung mehr gewünscht ist, die dasdurchgeführt.Leben verlängern würde; oder, dass schmerzlindernde
Medikamente an tödlich erkrankte Menschen gegeben wer-Bei der Betreuungsverfügung geht es nicht darum, eineden, auch wenn diese als Nebenwirkung den Todeseintritt­Betreuung zu vermeiden, sondern diese zu beeinflussen,beschleunigen.insbesondere die Auswahl der Betreuerin oder des Betreuers. Ihr Vorteil ist, dass sie nur in Kraft tritt, wenn esEine Patientenverfügung muss schriftlich vorliegen underforderlich ist. Das Betreuungsverfahren wird durch dasunterschrieben sein. Es ist sinnvoll, sie mit einer Vorsorge-zuständige Amtsgericht aufgenommen und die Führungvollmacht und/oder Betreuungsverfügung zu kombinieren.der Betreuung auch durch dieses kontrolliert.Eine Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen
werden. Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte eineDie Betreuungsverfügung ist nicht an eine bestimmte FormPatientenverfügung, die nicht mehr gilt, vernichtet werden.gebunden. Sie muss nicht handschriftlich verfasst werden,
sollte aber schriftlich vorliegen und unterschrieben sein.Mit einer Vorsorgevollmacht erteilen Sie für den Fall einer
später eintretenden Handlungsunfähigkeit, z. B. durchVorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung?Krankheit oder altersbedingte Demenz, jemand anderemDie Vorsorgevollmacht ist die weitreichendere Form. Diedie Vollmacht, in Vertretung für Sie zu handeln. Vorausset-oder der Bevollmächtigte kann, bis auf wenige Ausnah-zung ist, dass die/der Vollmachtgeber/in zum Zeitpunktmen, frei entscheiden. Das heißt, man sollte eine solcheder Vollmachtserteilung geschäftsfähig ist.Vollmacht nur einer Person erteilen, zu der man ein großes
Vertrauen hat. Wer sich nicht vorstellen kann, seine Ange­Niemand ist verpflichtet, die Vollmachtstätigkeit gegenlegenheit in diesem Umfang dauerhaft in fremde Händeihren/seinen Willen zu übernehmen. Zur Absicherung wirdzu legen, sollte auf die Betreuungsverfügung ausweichen.empfohlen, das Einverständnis der oder des Bevollmächtigten in die Vorsorgevollmacht aufzunehmen und zusätzlichWenn eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügungunterschreiben zu lassen.amtlich registriert wurde, dann ist sichergestellt, dass
das Betreuungsgericht Kenntnis davon hat und dieseDie Vollmacht sollte schriftlich erstellt und unterschriebenberücksichtigen wird.werden. Eine handschriftliche Verfassung ist nicht erfor­
derlich. Eine regelmäßige Aktualisierung wird empfohlen,Adresse hierfür ist dasetwa eine jährliche erneute Unterschrift.Zentrale Vorsorgeregister, Postfach 080151, 10001 Berlin
www.vorsorgeregister.de7Patientenverfügung – Vorsorgevollmacht – BetreuungsverfügungPatientenverfügung – Vorsorgevollmacht – BetreuungsverfügungPatientenverfügung
Seit 2009 ist die Patientenverfügung in Deutschland gesetzlich verankert. Auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz (www.bmj.de) stehen ­verschiedene Formulare und Erläuterungen/Textbausteine zur Auswahl, die wir
ebenfalls in diesen „Wegbegleiter“ für Sie bereitgestellt haben.	Name/VornamePatientenverfügung	PLZ, Ort/Straße	Geburtsdatum/GeburtsortFür den Fall, dass ich nicht mehr in der Lage sein sollte, meine persönlichen Angelegenheiten selbst regeln zu
können, insbesondere medizinische Maßnahmen anzuordnen oder solche abzulehnen, so verfüge ich im jetzigen
Vollbesitz meiner geistigen Kräfte:
Wenn bei schwerstem körperlichem Leiden, Dauerbewusstlosigkeit oder fortschreitendem geistigen Verfall keine
Aussicht auf Besserung im Sinne eines für mich erträglichen und umweltbezogenen Lebens besteht,
sollen an mir keine lebenserhaltenden Maßnahmen (z. B. Wiederbelebung, Beatmung, Dialyse, Bluttransfusion,
Medikamente) vorgenommen werden bzw. bereits begonnene Maßnahmen sollen abgebrochen werden.
wünsche ich keine Ernährung durch Magensonde oder Magenfistel, ggf. auch keine Flüssigkeitszufuhr.
 ünsche ich keine Antibiotika bei fieberhaften Begleiterscheinungen.
wünsche ich weitestgehende Beseitigung von Begleitsymptomen, insbesondere von Schmerzen; eine damit
unter Umständen verbundene Lebensverkürzung nehme ich in Kauf.
wünsche ich mir persönlichen Beistand.
 ünsche ich, dass mein Hausarzt/meine Hausärztin, Herr/Frau	, verständigt wird.bin ich mit einer Obduktion zur Befundklärung nicht einverstanden.
bin ich mit einer Obduktion zur Befundklärung einverstanden.
bin ich mit einer Organentnahme zum Zweck der Transplantation nicht einverstanden.
 in ich mit einer Organentnahme zum Zweck der Transplantation einverstanden mit Ausnahme folgender
Organe:Datum und Unterschrift der Verfasserin/des VerfassersIch bestätige/Wir bestätigen mit der Unterschrift, dass Frau/Herr	im Vollbesitz ihrer/seiner geistigen Kräfte diese Patientenverfügung verfasst hat.Unterschriften der Zeuginnen/ZeugenUnsere Empfehlung: Bei Klinikaufenthalt eine Kopie dieser Patientenverfügung mit Originalunterschrift mitnehmen.8Vorsorgevollmacht (Teil 1 von 4)
Wenn Sie Ihre Vorsorgevollmacht und/oder die Betreuungsverfügung registrieren, ist sichergestellt, dass das
Betreuungsgericht Kenntnis davon hat, dass eine solche Vollmacht oder Verfügung besteht. Die Registrierung wird
beim Zentralen Vorsorgeregister, Postfach 080151 in 10001 Berlin vorgenommen (www.vorsorgeregister.de).Name/Vorname (Vollmachtgeber/in)	Geburtsdatum/Geburtsort	erteile hiermit Vollmacht an	Name/Vorname (bevollmächtigte Person)	PLZ, Ort/Straße	Telefon/Telefax	VorsorgevollmachtIch
Geburtsdatum/GeburtsortDiese Vertrauensperson wird hiermit bevollmächtigt, mich in allen Angelegenheiten zu vertreten, die ich im Folgenden
angekreuzt oder angegeben habe. Durch diese Vollmachtserteilung soll eine vom Gericht angeordnete Betreuung vermieden werden. Die Vollmacht bleibt daher in Kraft, wenn ich nach ihrer Errichtung geschäftsunfähig geworden sein sollte.
Die Vollmacht ist nur wirksam, solange die bevollmächtigte Person die Vollmachtsurkunde besitzt und bei Vornahme eines Rechtsgeschäfts die Urkunde im Original vorlegen kann.Gesundheitssorge/ Pflegebedürftigkeit• Die bevollmächtigte Person darf in allen Angelegenheiten der Gesundheitssorge entscheiden,
•ebenso über alle Einzelheiten einer ambulanten oder (teil-)stationären Pflege. Sie ist befugt, meinen,
in einer Patientenverfügung festgelegten Willen, durchzusetzen.
Sie darf insbesondere in sämtliche Maßnahmen zu Untersuchung des Gesundheitszustandes und in
Heilbehandlungen einwilligen, diese ablehnen oder die Einwilligung in diese Maßnahmen widerrufen,
auch wenn mit der Vornahme, dem Unterlassen oder dem Abbruch dieser Maßnahmen die Gefahr besteht, dass ich sterbe oder einen schweren oder länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleide
(§ 1904 Absatz 1 und 2 BGB). Sie darf die Einwilligung zum Unterlassen oder Beenden lebensverlän­
gernder Maßnahmen erteilen.
Sie darf Krankenunterlagen einsehen und deren Herausgabe an Dritte bewilligen. Ich entbinde
alle mich behandelnden Ärztinnen und Ärzte sowie nichtärztliches Personal gegenüber meiner
­bevollmächtigten Vertrauensperson von der Schweigepflicht.
Sie darf über meine Unterbringung mit freiheitsentziehender Wirkung (§ 1906 Abs. 1 BGB) und über freiheitsentziehende Maßnahmen (z. B. Bettgitter, Medikamente u. ä.) in einem Heim oder in einer sonstigen
Einrichtung (§ 1906 Abs. 4 BGB) entscheiden, soweit dergleichen zu meinem Wohle erforderlich ist.
 ja
 nein
 ja
 nein ja
 neinDatum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des VollmachtgebersUnsere Empfehlung: Bei Klinikaufenthalt eine Kopie dieser Vorsorgevollmacht mit Originalunterschrift mitnehmen.9Vorsorgevollmacht (Teil 2 von 4)
Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten• Sie darf meinen Aufenthalt bestimmen, Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag über meineVorsorgevollmachtWohnung einschließlich einer Kündigung wahrnehmen sowie meinen Haushalt auflösen. ja
 nein• Sie darf einen Wohnungsmietvertrag abschließen und kündigen. ja
 nein• Sie darf einen Vertrag nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (Vertrag über die Überlassung von ja
 neinWohnraum mit Pflege- oder Betreuungsleistungen, ehemals: Heimvertrag) abschließen und kündigen.•Datum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des VollmachtgebersBehörden• Sie darf mich bei Behörden, Versicherungen, Renten- und Sozialleistungsträgern vertreten. ja
 nein•Datum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des Vollmachtgebers10Vorsorgevollmacht (Teil 3 von 4)
Vermögensangelegenheiten• Sie darf mein Vermögen verwalten und hierbei alle Rechtshandlungen und Rechtsgeschäfte im
In- und Ausland vornehmen, Erklärungen aller Art abgeben und entgegennehmen sowie Anträge ja
 neinstellen, abändern, zurücknehmen.• über Vermögensgegenstände jeder Art verfügen
Auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz (www.bmj.de) stehen ­verschiedene Formulare
und Erläuterungen/Textbausteine zur Auswahl. ja
 nein• Verbindlichkeiten eingehen ja
 nein• Willenserklärungen bezüglich meiner Konten, Depots und Safes abgeben. Sie darf mich im ja
 neinFür die Vermögensvorsorge in Bankangelegenheiten sollten Sie auf die von Ihrer Bank/Sparkasse angebotene
Konto-/Depotvollmacht zurückgreifen. Diese sollten Sie grundsätzlich in Ihrer Bank/Sparkasse unterzeichen.Geschäftsverkehr mit Kreditinstituten vertreten.• Schenkungen in dem Rahmen vornehmen, der einer Betreuerin/einem Betreuer rechtlich gestattet ist.
• Folgende Geschäfte darf sie nicht wahrnehmen: ja
 neinDatum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des VollmachtgebersAchtung:
Kreditinstitute verlangen in der Regel eine Vollmacht auf bankeigenen Vordrucken! Für Immobiliengeschäfte,
Aufnahme von Darlehen sowie für Handelsgewerbe ist eine notarielle Vollmacht erforderlich!Vertretung vor Gericht• Sie darf mich gegenüber Gerichten vertreten sowie Prozesshandlungen aller Art vornehmen.Datum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des Vollmachtgebers11 ja
 neinVorsorgevollmachtnamentlichVorsorgevollmacht (Teil 4 von 4)
Post- und Fernmeldeverkehr• Sie darf die für mich bestimmte Post entgegennehmen und öffnen sowie über den Fernmeldeverkehr
entscheiden. Sie darf alle hiermit zusammenhängenden Willenserklärungen (z. B. Vertragsabschlüsse, ja
 neinKündigungen) abgeben.VorsorgevollmachtDatum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des VollmachtgebersUntervollmacht• Sie darf Untervollmacht erteilen. ja
 neinDatum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des VollmachtgebersBetreuungsverfügung• Falls trotz dieser Vollmacht eine gesetzliche Vertretung („rechtliche Betreuung“) erforderlich sein
sollte, bitte ich, die oben bezeichnete Vertrauensperson als Betreuer/in zu bestellen. ja
 neinDatum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des VollmachtgebersGeltung über den Tod hinaus• Die Vollmacht gilt über den Tod hinaus. ja
 neinDatum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des VollmachtgebersDiese Vollmacht wurde beim Zentralen Vorsorgeregister, 10001 Berlin hinterlegt. ja
 neinDatum und Unterschrift der Vollmachtgeberin/des VollmachtgebersDatum und Unterschrift der Vollmachtnehmerin/des VollmachtnehmersBeglaubigungsvermerk12BetreuungsverfügungName/Vorname (Vollmachtgeber/in)	Geburtsdatum/Geburtsort	PLZ, Ort/Straße	Telefon/Telefaxlege hiermit für den Fall, dass ich infolge Krankheit, Behinderung oder Unfall meine Angelegenheiten teilweise oder
ganz nicht mehr selbst besorgen kann und deshalb eine Betreuerin oder ein Betreuer als gesetzlicher Vertreter für
mich bestellt werden muss, Folgendes fest:
Zu meinem Betreuer/zu meiner Betreuerin soll bestellt werden:
Name/Vorname (bevollmächtigte Person)	PLZ, Ort/Straße	Geburtsdatumoder, falls diese nicht zur Betreuerin/zum Betreuer bestellt werden kann:
Name/Vorname (bevollmächtigte Person)	PLZ, Ort/Straße	Geburtsdatumauf keinen Fall zur Betreuerin/zum Betreuer bestellt werden soll:
Name/Vorname (bevollmächtigte Person)	PLZ, Ort/Straße	GeburtsdatumZur Wahrnehmung meiner Angelegenheiten durch die Betreuerin oder den Betreuer habe ich folgende Wünsche:
Diese Vollmacht wurde beim Zentralen Vorsorgeregister, 10001 Berlin hinterlegt.Ort, Datum und Unterschrift13 ja
 neinBetreuungsverfügungIch
TodesfallWas sofort zu tun ist
(für die Hinterbliebenen empfiehlt sich die Erledigung nachstehender Punkte):Todesfall	1.	Totenschein vom (Unfall-) Arzt/Ärztin oder Krankenhaus besorgen	2.	Bestattungsunternehmen beauftragen	3.	Beerdigungstermin festlegen	4.	Ggf. Kirchengemeinde benachrichtigen, Terminabsprache	5.	Standesamt (Sterbeurkunde mehrfach beantragen)	6.	Traueranzeigen in Zeitungen in Auftrag geben	7.	Trauerkarten verschicken	8.	Krankenkasse benachrichtigen	9.	Arbeitgeber benachrichtigen	10.	IG Metall benachrichtigen	11.	Sonderurlaub beantragen	12.	Testament an Notar/in oder Nachlassgericht übergeben	13.	Rentenversicherungsträger (BfA, LVA, betriebliche Altersvorsorge)	14.	Trauerkleidung besorgen	15.	Gestaltung der Trauerfeier	16.	Unterbringung auswärtiger Gäste	17.	Lebensversicherung / Sterbeversicherung	Erledigt	18.	Zusatzversicherung	19.	Finanzamt benachrichtigen	20.	Versorgungsamt benachrichtigen	21.	Versicherungen, Haftpflicht, Haustiere, Hausrat, Feuer, usw.	22.	Finanzangelegenheiten mit Banken / Sparkassen klären	23.	Mitgliedschaften kündigen	24.	TV, Rundfunk, Telefon abmelden	25.	Vereine benachrichtigen	26.	Evtl. Wohnung kündigen und Haushalt auflösen	14DatumNotfallausweis
Bitte ausfüllen, ausschneiden und mit den Ausweispapieren mitführen.
Die Rückseite des Notfallausweises befindet sich auf der
Folgeseite.NOTFALLAUSWEISHausarzt1) Schneiden Sie den Ausweis
an der grau gestrichelten Linie
aus.Ausweisevon:
2) F alten Sie den Ausweis
in der Mitte an der rosaVornamegepunkteten Linie.
Nachname3) Füllen Sie den Ausweis ausStraßeund führen Sie ihn mit Ihren
Ausweispapieren mit.PLZ, OrtSeite 4Seite 1Organspendeausweis
Bei Bedarf bitte ausfüllen, ausschneiden und mit den Ausweispapieren mitführen.
Über Organ- und Gewebespende zu sprechen
fällt schwer. Schließlich geht es um eine ganz
persönliche Frage. Wichtig ist, dass man weiß,
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung
Organtransplantation (DSO) hat die BZgA einen
telefonischen Informationsdienst zur Organ- und
Gewebespende sowie zur Transplantation eingerichtet. Das gebührenfreie Infotelefon bietet die
Möglichkeit, im persönlichen Gespräch von einem
geschulten Team Informationen und Antworten
auf Fragen zur Organspende zu bekommen.
Das gebührenfreie Infotelefon Organspende ist1) Schneiden Sie den Ausweis an der grau gestrichelten Linie aus.unter der Rufnummer 0 800/90 40 400 Montag2) Füllen Sie den Ausweis aus und führen Sie ihn mit Ihrenbis Freitag von 9 bis 18 Uhr besetzt.15Ausweispapieren mit.Notfallausweis
Ich habe eine„Weitere Hinweise“ könnenWeitere Hinweise VorsorgevollmachtSie z. B. lebensbedrohliche BetreuungsverfügungAllergien, Medikamentenunver- Patientenverfügungträglichkeiten oder (chronische)erstellt. Bitte benachrichtigen Sie
folgende (von mir bevollmächtigte)
Person:Erkrankungen aufführen.Ausweise1) Schneiden Sie den Ausweis
an der grau gestrichelten LinieVornameaus.
2) Falten Sie den AusweisNachnamein der Mitte an der rosaStraßegepunkteten Linie.
3) Füllen Sie den Ausweis ausPLZ, Ortund führen Sie ihn mit Ihren
Seite 2Ausweispapieren mit.
Seite 3Organspendeausweis
Bei Bedarf bitte ausfüllen, ausschneiden und mit den Ausweispapieren mitführen.1) Schneiden Sie den Ausweis an der grau
gestrichelten Linie aus.
2) Füllen Sie den Ausweis aus und führen
Sie ihn mit Ihren Ausweispapieren mit.16Produkt-Nr. 27626-67784All pages:234569101112131415161718InfoFavouriteLikeShareDownloadMoreIG Metall Wegbegleiter Vorsorge Published on Aug 26, 2015 Wissenswertes rund um Vermögens- und Versorgungsangelegenheitenig-metallFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore