Source: https://www.hartz4.org/wohnungsgroesse/
Timestamp: 2019-10-21 12:55:07
Document Index: 256854929

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 12', '§ 22']

Angemessene Hartz-4-Wohnungsgröße | Hartz IV & ALG II
Hartz-IV-Empfänger: Welche Wohnungsgröße ist angemessen?
Jeder Mensch hat das Anrecht, ein Dach über dem Kopf zu haben. Dies gilt natürlich auch für Empfänger von Sozialleistungen. Eine Arbeitslosigkeit und der damit verbundene Bezug von Arbeitslosengeld 2 führt nicht dazu, dass Leistungsbeziehende auf der Straße landen. Im Gegenteil: Sie haben Anspruch auf Unterbringung und Heizung laut § 22 Sozialgesetzbuch II (SGB II).
Hartz 4: Wie groß darf die Wohnung sein? In unserem Ratgeber klären wir Sie über die wichtigsten Kriterien bezüglich der Wohnungsgröße auf.
Dabei kann allerdings nicht jede Wohnung frei gewählt werden. Laut Gesetzestext muss diese „angemessen“ sein. Eine genaue Definition für diesen Begriff gibt es nicht, allerdings existieren regional Richtwerte, die sich am örtlichen Mietspiegel orientieren.
In unserem Ratgeber erfahren Sie die Antwort auf die Frage: „Wie groß darf eine Wohnung bei Hartz-4-Bezug sein?“. Außerdem finden Sie für eine bei Hartz IV angemessene Wohnungsgröße eine Tabelle, aus der Sie die entsprechenden Richtwerte in der Stadt Berlin je nach Anzahl der Bewohner ablesen können.
Kurz und bündig: Das Wichtigste zur Wohnungsgröße bei Hartz IV
Die Wohnungsgröße muss angemessen sein. Ist dies nicht der Fall, müssen die Kosten innerhalb von sechs Monaten reduziert werden. Ob eine Wohnung angemessen ist, entscheidet nicht die Wohnungsgröße, sondern die Bruttokaltmiete. Die Richtwerte hierzu sind regional unterschiedlich.
Damit die Heizkosten übernommen werden, müssen auch diese angemessen sein und dürfen den Grenzwert nicht überschreiten. Mietkautionen und Mietschulden können vom Jobcenter nach einer Einzelfallprüfung als Darlehen übernommen werden.
In Härtefällen kann die Wohnungsgröße angepasst werden, allerdings darf die Abweichung vom Richtwert maximal zehn Prozent betragen. Auch unter 25-Jährige können in begründeten Fällen von zu Hause ausziehen.
Muss zur Senkung der Wohnungsgröße ein Umzug stattfinden, kann das Jobcenter einen Teil der Kosten übernehmen.
Eigentumswohnungen sind zulässig, wenn sie angemessen sind. Andernfalls muss ein Kostensenkungsverfahren eingeleitet werden.
Wie groß darf eine Wohnung sein bei Hartz-IV-Bezug?
Hartz IV: Wohnungsgröße für Alleinstehende
Hartz IV: Wohnungsgröße bei einer Bedarfsgemeinschaft
Wohnungsgröße und Heizkosten bei Hartz IV
Mietkaution und Mietschulden bei ALG-II-Bezug
Härtefälle bei Hartz-IV-Bezug und Wohnungsgröße
Wir groß darf die Wohnung sein bei Hartz IV unter 25?
An wen werden die Leistungen für Unterkunft und Heizung überwiesen?
Bei ALG-II-Bezug die Wohnungsgröße verkleinern: Wer zahlt den Umzug?
Hartz IV: angemessene Wohnungsgröße beim Eigenheim
Zusammenfassung: Angemessene Wohnungsgröße bei Hartz IV in einer Tabelle
Das Anrecht auf die Deckung der Bedarfe für Unterkunft und Heizung ist in § 22 SGB II beschrieben. Dort heißt es in Absatz 1:
Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, wird nur der bisherige Bedarf anerkannt. Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft und Heizung den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf so lange anzuerkennen, wie es der oder dem alleinstehenden Leistungsberechtigten oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. […]
Wie groß darf eine Wohnung bei Hartz 4 sein?
Grundsätzlich muss bei einem Hartz-IV-Empfänger die Wohnungsgröße also „angemessen“ sein. Ist sie dies nicht, weil die Miete nicht den Anforderungen vom Jobcenter entspricht, so ist der Leistungs­empfänger angehalten, diese Situation zu ändern.
Dafür wird eine Frist von maximal sechs Monaten gewährt. In Ausnahmefällen und bei nachgewiesenen Eigenbemühungen kann diese allerdings verlängert werden. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Kostenreduzierung:
Umzug in eine andere Unterkunft, bei der Hartz-IV-Bezug und Wohnungsgröße vereinbar sind,
Untervermietung eines oder mehrerer Zimmer oder
Vereinbarung mit dem Vermieter zur Reduzierung der monatlichen Kosten.
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, nicht anrechenbares Einkommen zur Miete dazuzuzahlen. In diesem Fall übernimmt das Jobcenter den angemessenen monatlichen Satz und der Rest der Summe wird vom Leistungsempfänger selbst getragen.
Bevor Sie einen neuen Mietvertrag unterzeichnen, ist es unabdingbar, dies im Vorfeld mit dem Jobcenter abzusprechen. Nur durch einen Termin mit Ihrem Sachbearbeiter können Sie die Zustimmung erhalten und somit sicher sein, dass es mit dem neuen Heim keinerlei Probleme bezüglich der Kostenübernahme geben wird.
Bei der Angabe der angemessenen Aufwendungen bei Hartz IV ist die Wohnungsgröße bei einer Person (oder auch mehreren) nicht entscheidend. Es kommt vielmehr auf die Bruttokaltmiete an. Zu diesem Zweck gelten Richtwerte, die sich vom jeweiligen Mietspiegel der Region ableiten lassen.
Denn die Mietpreise können regional sehr stark variieren, sodass eine deutschlandweite, einheitliche Tabelle hier wenig Sinn ergeben würde. In unserem Ratgeber werden wir auf die Richtwerte in der Hauptstadt Berlin eingehen, welche exemplarisch die Thematik beleuchten sollen.
Hier gilt, dass einem alleinstehenden Leistungsempfänger eine monatliche Bruttokaltmiete von 364,50 Euro zusteht. Dieser Wert entspricht laut Mietspiegel einer Wohnung mit 50 m².
Wird eine größere Wohnmöglichkeit gefunden, für welche die monatlichen Ausgaben die Summe von 364,50 Euro zur Miete nicht überschreiten, ist es denkbar, dass diese Wohnung mit Zustimmung vom Jobcenter auch angemietet werden „darf“.
Die Größe der Wohnung ist bei Hartz-4-Bezug gar nicht der ausschlaggebende Faktor. Es kommt vielmehr darauf an, ob die monatliche Bruttokaltmiete als „angemessen“ einzustufen ist. Um dies berechnen zu können, existieren Richtwerte, die je nach Region variieren können und sich am örtlichen Mietspiegel orientieren.
Bei der angemessenen Hartz-4-Wohnungsgröße kommt es auch darauf an, wie viele Personen in dem Haushalt leben.
Werden Sozialleistungen nach dem SGB II bezogen, steht jedem Hilfebedürftigen der sogenannte Regelsatz zu. Dieser beträgt für alleinstehende 409 Euro pro Monat (Stand 2017). Leben Leistungs­empfänger allerdings in einer Bedarfsgemeinschaft, so erhält nicht jedes Mitglied den vollen Regelsatz.
So steht auch nicht jedem in der Gemeinschaft lebenden Hartz-IV-Empfänger eine Wohnungsgröße von 50 m² zu. Die Richtwerte verändern sich hier entsprechend. Es gilt:
Bei Hartz-IV-Bezug: Eine Wohnungsgröße für zwei Personen sollte nicht mehr als 60 m² betragen.
Bei Hartz-IV-Bezug: Eine Wohnungsgröße für drei Personen sollte nicht mehr als 75 m² betragen.
Bei Hartz-IV-Bezug: Eine Wohnungsgröße für vier Personen sollte nicht mehr als 85 m² betragen.
Bei Hartz-IV-Bezug: Eine Wohnungsgröße für fünf Personen sollte nicht mehr als 97 m² betragen.
Bei Hartz-IV-Bezug: Die Wohnungsgröße für jede weitere Person sollte nicht mehr als 12 m² zusätzlich betragen.
Daraus lassen sich folgende Bruttokaltmieten ableiten, die laut Mietspiegel in Berlin für diese Anzahl an Quadratmetern als angemessen gelten:
Zwei Personen: 437,40 Euro
Drei Personen: 518,25 Euro
Vier Personen: 587,35 Euro
Fünf Personen: 679,97 Euro
Jede weitere Person: 84,12 Euro
Je mehr Mitglieder in einer Bedarfsgemeinschaft leben, desto eher steigt der Anspruch beim Hartz-IV-Empfänger bezüglich der Größe der Wohnung.
Neben der Bruttokaltmiete sind auch die Heizkosten ein wichtiger Faktor, wenn ein ALG-2-Beziehender eine Unterkunft bewohnt. Gerade im Winter ist eine funktionierende Heizung essentiell, sinken hier doch die Temperaturen deutlich ab.
Laut § 22 Absatz 1 SGB II werden auch diese Kosten übernommen, sofern sie angemessen sind. Darin inbegriffen sind auch etwaige Nachzahlungen die geleistet werden müssen, falls ein höherer Verbrauch entstanden ist. Aber auch diese müssen verhältnismäßig sein.
Um dies zu bestimmen gibt es einen Grenzwert. Wird dieser überschritten, so dient dies als Indiz dafür, dass unangemessen (also zu viel) geheizt wurde. Im Land Berlin gilt laut eigenen Angaben folgender Maßstab:
Der Grenzwert errechnet sich aus dem Produkt des Wertes für zu hohe Heizkosten inklusive Warmwasserbereitungskosten bei zentraler Warmwasserversorgung auf der Grundlage des Bundesweiten Heizspiegels differenziert nach Größe der Bedarfsgemeinschaft, beheizter Wohnfläche des Gebäudes, Energieträgern und der angemessenen Wohnfläche.
Für die Berechnung spielen also unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Sollte die Überprüfung ergeben, dass unangemessen geheizt wurde, so muss der Hartz-IV-Empfänger die Nachzahlung aus eigener Tasche leisten.
Erhalten Sie hingegen eine Heizkostenrückzahlung so wird dieser Betrag verrechnet. Das heißt, Sie erhalten im Folgemonat entsprechend weniger für die Aufwendungen zur Heizung und Miete überwiesen und können den Restbetrag aus der erhaltenen Rückzahlung selbst übernehmen.
Ist die Wohnungsgröße bei Hartz-4-Bezug unangemessen, muss bei der Neuanmietung einer Unterkunft in der Regel eine Mietkaution gezahlt werden.
Ist bei Hartz-IV-Bezug die Wohnungsgröße zu hoch und ein Umzug erforderlich, so muss bei der Neuanmietung einer Wohnfläche in der Regel eine Mietkaution gezahlt werden. Können Sie diese nicht selbst finanzieren, kann ein Darlehen beim Jobcenter beantragt werden.
In diesem Fall werden die Kosten vorerst über­nommen. Der Hilfebedürftige muss diese allerdings zurückzahlen. Das Geld wird quasi vom Jobcenter verliehen. Im Darlehenszeitraum werden zehn Prozent vom Regelbedarf einbehalten und zur Tilgung der Schulden genutzt.
Doch wie verhält es sich mit Mietschulden? Grundsätzlich sollten diese bei einem ALG-2-Bezug gar nicht entstehen können, da die monatlichen Überweisungen zur Begleichung der Mietkosten genutzt werden sollen.
Geschieht dies nicht, können allerdings Mietschulden entstehen, die der Vermieter entsprechend einfordern kann. Werden diese nicht beglichen kann eine Zwangsräumung erfolgen. Um dies zu verhindern kann im Einzelfall entschieden werden, ob die entsprechenden Rückstände durch das Jobcenter übernommen werden.
Allerdings ist dies nur bei einem triftigen Grund, beispielsweise einer drohenden Obdachlosigkeit, möglich. Auch in diesem Fall wird der Betrag als Darlehen gewährt und muss aus dem Regelsatz zurückbezahlt werden.
Sowohl die Mietkaution als auch Mietschulden können vom Jobcenter übernommen werden. Beide werden dann als Darlehen gewährt. Doch Obacht: Es ist immer eine Einzelfallprüfung erforderlich und gerade Mietschulden werden nur bei vorliegenden triftigen Gründen übernommen.
Welche Wohnungsgröße bei Hartz 4 bewilligt wird, hängt eng mit der Bruttokaltmiete zusammen. Deren Richtwerte haben wir weiter oben im Text schon erläutert. Allerdings gibt es auch Ausnahme- bzw. Härtefälle, in denen von diesen abgewichen werden kann.
Festzustellen, ob ein solcher vorliegt, erfordert immer eine Einzelfallprüfung der Lebensumstände durch das Jobcenter. Ein Härtefall kann insbesondere vorliegen bei:
Über 60-Jährigen,
längerer Wohndauer (mindestens 15 Jahre),
wesentlichen sozialen Bezügen (z. B. Schulweg von Kindern, Betreuungseinrichtungen, Kindertagesstätten) und
Personen, die in absehbarer Zeit kostendeckende Einkünfte haben werden.
Ist eine der obigen Angaben zutreffend, so kann beim Jobcenter ein entsprechender Antrag auf Überprüfung eines Härtefalls gestellt werden. Fällt diese positiv aus, kann die monatliche Bruttokaltmiete um zehn Prozent gegenüber dem Richtwert zum Mietpreis angehoben und bewilligt werden.
Liegt ein Härtefall vor, kann die Hartz-IV-Wohnungsgröße angepasst werden. Allerdings ist eine Abweichung von zehn Prozent des Richtwerts das Maximum.
Wie groß darf die Wohnung bei Hartz 4 unter 25 sein?
Für Menschen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gelten besondere Vorschriften in Bezug auf Hartz IV und die Wohnungsgröße. Zunächst wird davon ausgegangen, dass die Eltern für den Unterhalt des Kindes bis zu dieser Altersgrenze aufkommen müssen.
Ein Auszug ist für unter 25-Jährige also erst einmal nicht möglich. Allerdings können auch Fälle vorliegen, in denen ein Wohnungswechsel notwendig und angemessen ist. Dies gilt, wenn
der Bezug einer neuen Wohnung für die Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist (beispielsweise bei einer Ausbildung in einer anderen Stadt),
die betreffende Person aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht bei den Eltern wohnen bleiben kann (beispielsweise bei Gewalt innerhalb der Familie) oder
ein sonstiger schwerwiegender Grund vorliegt, der einen sofortigen Auszug unumgänglich erscheinen lässt.
Tritt einer dieser Fälle ein, kann ein Wohnungswechsel begründet werden. Allerdings bedarf dieser unbedingt der Zustimmung und vor allem Zusicherung des Jobcenters. Wird ein Umzug auf eigene Faust durchgeführt, besteht kein Leistungsanspruch.
Grundsätzlich bekommt der Leistungsempfänger den Bedarf für Unterbringung und Heizung auf das angegebene Konto überwiesen und kann dieses dann entsprechend an den Vermieter weiterleiten. Es existieren allerdings auch Fälle, wo das Jobcenter die Überweisung direkt an den Vermietenden richtet.
Dies kann zum einen eintreten, wenn ein ALG-2-Beziehender dies selbst wünscht oder Gründe vorliegen, die den Schluss nahe legen, dass das Geld für andere Dinge genutzt und Mietschulden gemacht werden.
Davon kann beispielsweise ausgegangen werden, wenn
bereits in der Vergangenheit Mietrückstände auftraten oder aktuell bestehen,
aus den Unterlagen ersichtlich wird, dass in der Vergangenheit Mieten nicht pünktlich entrichtet wurden,
Hartz-IV-Sanktionen ausgesprochen wurden, die eine Unzuverlässigkeit implementieren,
auf dem Konto des Leistungsempfängers ein Überziehungskredit erkennbar ist oder
sonstige Schuldverpflichtungen bestehen.
Ist bei Hartz 4 die Wohnungsgröße unangemessen und ein Umzug erforderlich, kann das Jobcenter einen Teil der Kosten übernehmen.
Muss bei Hartz-IV-Bezug die Wohnungsgröße verkleinert werden, geht dieses Kostensenkungs­verfahren nicht selten mit einem Umzug in eine neue Unterkunft einher. Dieser muss natürlich finanziert werden.
Dem ALG-2-Empfänger stehen aber nur in den seltensten Fällen die notwendigen Mittel diesbezüglich zur Verfügung. Daher kann das Jobcenter je nach Wohnungsgröße die Kosten für Umzugskartons oder ein Mietfahrzeug übernehmen.
Das zu ist ein entsprechender Antrag erforderlich. Der Umzug soll in Eigenregie durchgeführt werden, daher wird die Beauftragung einer Umzugsfirma nur in seltenen Ausnahmefällen bewilligt. Allerdings gibt es einen Pauschalbetrag von 20 Euro pro helfender Person. Dieser soll zu deren Verköstigung genutzt werden.
Besitzt ein Arbeitsloser eine Eigentumswohnung, ist es denkbar, dass bei Hartz-IV-Bezug die Wohnungsgröße angepasst werden muss. Dies hängt damit zusammen, dass Grundbesitzer keinen Vorteil gegenüber anderen Leistungsempfängern haben sollen. Allerdings ist auch hier eine Überprüfung des individuellen Einzelfalls erforderlich.
Grundsätzlich haben auch Besitzer eines Eigenheims Anspruch auf Leistungen für Unterkunft und Heizung. § 22 Absatz 2 SGB II definiert:
Als Bedarf für die Unterkunft werden auch unabweisbare Aufwendungen für Instandhaltung und Reparatur bei selbst bewohntem Wohneigentum im Sinne des § 12 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 anerkannt, soweit diese unter Berücksichtigung der im laufenden sowie den darauffolgenden elf Kalendermonaten anfallenden Aufwendungen insgesamt angemessen sind. Übersteigen unabweisbare Aufwendungen für Instandhaltung und Reparatur den Bedarf für die Unterkunft nach Satz 1, kann der kommunale Träger zur Deckung dieses Teils der Aufwendungen ein Darlehen erbringen, das dinglich gesichert werden soll.
Auch in diesem Fall müssen die Aufwendungen allerdings als angemessen zu bewerten sein. Ist dies nicht gegeben, kann ein Kostensenkungsverfahren eingeleitet werden. Auch hier besteht die Möglichkeit, Teile der Eigentumswohnung unterzuvermieten und somit die monatlichen Kosten zu decken.
Angemessene monatliche Bruttokaltmiete (in Euro)
Entspricht einer Wohnungsgröße in m² von
1 364,50 50
2 437,40 60
je weitere Person 84,12 12
(55 Bewertungen, Durchschnitt: 4,15 von 5)
67 Gedanken zu „Hartz-IV-Empfänger: Welche Wohnungsgröße ist angemessen?“
Olga m. 3. Mai 2017 um 9:58
Hallo, ich bin alleinerziehende mama von einem 11 monaten alten sohn. Ich bin neu in eine stadt gezogen zu.meiner cousine wo ich zu untermiete lebe und schlafe auf einem kleinen bett in einem kleinen zimmer. Es ist eine 4 zimmer wohnung und hier leben 2 weitere erwachsene und noch ein 3’j. Kind. Das jobcenter weigert sich bei einem umzug die kaition als darlehen zu gewährleisten, die meinten ich solle die nächsten jahre hier wohnen.bleiben.. ich weiss nicht.mehr weiter.. wir sind zu viele auf so einem raum und kann die kaution nicht selber aufbringen.. habt ihr vielleicht ein tipp wie ich vorgehen könnte?
hartz4hilfthartz4.de 8. Mai 2017 um 11:55
bitte wenden Sie sich mit Ihrem Problem an einen Anwalt für Sozialrecht oder eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Grundsätzlich haben Sie normalerweise das Recht auf eine eigene Wohnung sowie die damit zusammenhängende Übernahme der Kaution (§ 22 SGB 2).
Dagmar B. 9. Oktober 2017 um 18:54
Hallo. ..einfach hingehen und sagen du wurdest rausgeschmissen. ..dann bezahlen die alles…Kaution. .Möbel. .usw…viel Erfolg. ..klappt auf jedenfall. ..Gruß. ..D.B.
Manuela B. 26. Februar 2019 um 19:11
Ich würde Dir raten einen Anwalt einzuschalten.
Du solltest das über einen Beratungshilfeschein abgedeckt bekommen.
Du hast Anrecht auf eine Whg.
Jessica 30. Mai 2017 um 10:43
Hallo , eine allgemeine Frage , meine Eltern haben ein Haus in dem Haus sind noch 3 Wohnungen zu vermieten.
Die eine Wohnung würde vom Preis her passen ! ,.. Ich bin unter 25 , lebe aber seid 3 Jahren schon alleine ! Ich würde die Wohnung von meinen Eltern gerne nehmen , habe zwar kein gutes verhältniss zu dennen aber ich brauche dringend eine Wohunung! kann mir das jemand weiter helfen ? Ich wohne ja nicht mit meinen Eltern unter einem Dach sondern in einer eigenen Wohnung !
hartz4hilfthartz4.de 6. Juni 2017 um 10:47
empfangen Sie denn Hartz 4 bzw. haben Sie in den letzten drei Jahren bereits Hartz 4 bezogen? Normalerweise ist ein Auszug aus dem elterlichen Haushalt beim Empfang von Hartz 4 schwierig, wenn Sie unter 25 Jahre alt sind. Wenn Sie bereits vorher nicht mehr bei Ihren Eltern wohnten, kann eine Ausnahme bestehen. Wenden Sie sich dazu bitte direkt an Ihren Sachbearbeiter im Jobcenter oder an eine entsprechende Beratungsstelle (z. B. von der Caritas).
Bernhard L. 31. Mai 2017 um 12:40
Meine Freundin lebt mit einem Kind in einer 2 Zimmerwohnung ( Neubau, 70qm ) , sie bekommt Geld vom Jobcenter, Mietzahlung 660,- Euro, hat jetzt eine Mieterhöhung von 65,00 Euro ab 1.8.2017 erhalten. Seit zwei Jahren übernimmt das Jobcenter nicht mehr die volle Miete und zahlt seit 2 Jahren 150,00 Euro weniger.
Habe gehört, das ist nicht korreckt. Ist das so? Ich bitte um Antwort.
hartz4hilfthartz4.de 6. Juni 2017 um 8:31
wenn die Wohnung Ihrer Freundin – gemessen am örtlichen Mietspiegel – zu teuer ist, kann das Jobcenter die volle Zahlung der Miete verweigern. In solch einem Fall wird die Miete nicht als angemessen angesehen und die Differenz aus dem erlaubten und tatsächlichen Mietpreis muss aus dem Regelbedarf Ihrer Freundin bestritten werden. Alternativ hat sie auch die Möglichkeit, sich eine günstigere Wohnung zu suchen.
Narcisa 12. Juni 2017 um 13:42
Hallo ich suche dringend eine wohnung egal wo in a., ich hab 21 jahre alt und meine man 27, 2 tochter 2,5 jahre und 5 monate alt. Ich warte eine antwort ! [von der Redaktion editiert]
hartz4hilfthartz4.de 12. Juni 2017 um 15:19
Hallo Narcisa,
bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an eine Wohnungsbaugesellschaft, Beratungsstellen oder das Jobcenter in Ihrer Nähe. Wir können Ihnen leider keine Wohnung vermitteln.
Sypunkt 19. Juli 2017 um 21:23
Darf eine Wohnung für eine Person wegen 0,74qm zuviel abgelehnt werden?
hartz4hilfthartz4.de 3. August 2017 um 14:26
Sie können die Kosten für die 0,74 Quadratmeter, die zu viel sind, selbst übernehmen. Das Jobcenter zahlt dann den Betrag für den Wohnraum, der als angemessen betrachtet wird.
Anna 19. Juli 2017 um 22:34
Hallo ich heisse Anna. habe eine frage. ich bin alleinerziende mutter mit 2 kinder. tochter (16) und sohn(5). kann ich nach eine 4 zimm. wg zulegen?
hartz4hilfthartz4.de 3. August 2017 um 14:31
die Anzahl der Zimmer einer Wohnung ist nicht entscheidend. Es zählt die Anzahl der Quadratmeter sowie die Kosten für die Miete. Das Jobcenter muss sie als angemessen erachten. Als Richtwert für drei Personen gilt eine Bruttokaltmiete von 518,25 Euro und eine Wohnungsgröße von 75 Quadratmetern. Diese kann allerdings je nach Stadt und Mietspiegel unterschiedlich hoch ausfallen.
Doris K. 12. August 2017 um 17:37
Unser Vermieter hat energetische Baumaßnahmen durchführen lassen und die Miete um über 100% erhöht.
Die Wohnung hat uns beim Erstvermieter mit Heizkosten 570.€ gekostet, Seit März diesen Jahres zahlen wir 880,00 Warm. Nun ist die Wohnung nicht mehr zumutbar.
Vom Job Center hatten wir eine Aufforderung erhalten uns eine bezahlbare Wohnung zu suchen.
Was wir auch gemacht haben, die Nachweise liegen vor.
Bei der letzten Berechnung hat der Job Center uns die Bewillgung für den Lebensunterhalt um 500,00€ gekürzt, so das wir nicht mehr im Stande sind ab November die Miete zu überweisen.
Auch nicht wenn wir unseren Nebenverdienst mit zur Miete dazulegen würden. Dann würden wir nichts mehr zum Leben einkaufen können.
Alle Bemühungen nach einer bezahlbaren Wohnung verlaufen im Sande, weil es keine Wohnungen gibt, die vom Job Center bezahlt werden.
Meinhardt 24. August 2017 um 14:33
Ich bin Mutter von 5 Kindern die nun allerdings beim Papa leben. Ich habe nun unsere damalige Wohnung verloren.die Kinder kommen alle 14 Tage von Fr bis Montag fruh sowie 1 pro Woche über Nacht.
Mit einer Wohnung für mich allein geht das ja nicht,nun meinte jemand mir stehen 2 extrazimmer für die Kids zu.stimmt das und gibt es ein entsprechendes Gerichtsurteil
hartz4hilfthartz4.de 28. August 2017 um 8:32
das stimmt. Wenn Sie eine temporäre Bedarfsgemeinschaft bilden, steht Ihnen sowohl ein höherer Regelsatz als auch eine größere Wohnung zu. Dies hat u. a. das Sozialgericht Berlin in einem Urteil vom 23.06.2015 [Az. S 127 AS 10024/15 ER] beschlossen.
Shanthy25 11. September 2017 um 21:19
ich habe einen Mietvertrag mit meinem Partner vor ca 3 Wochen unterschrieben. jetzt möchte er mit mir in die Wohnung nicht einziehen weil wir durch einen Konflikt getrennt haben. ich bin auch noch schwanger und bekomme noch Lohnfortzahlung vom Chef Miete kostet 880 € plus 640 € Kaution bekomme nur 1420 € Lohn. Zum leben habe ich nichts habe einen Antrag beim ortsnahen Jobcenter gestellt. Sie haben den Antrag abgelehnt mit der Begründung das ich noch Einkommen habe und nach der Entbindung des Kindes können Sie mich unterstützen. Die Mietkosten für eine 3 Zimmer Wohnung für den Preis 880 € sehen sie nicht als angemessen und meinten für 6 Monate würden sie die kosten übernehmen danach werden sie die Kosten senken da die Wohnung für 2 Person zu groß sei. In Frankfurt ist es schwer eine Wohnung zu bekommen jetzt habe ich eine Wohnung bekommen nach jeglicher Absagen. Ich habe Angst nicht das ich mit dem Baby auf der Straße lande. Ich bitte um Ihren Rat. Ich bin verzweifelt weiß nicht wie ich weiterkommen soll.
Irene J. 24. Oktober 2017 um 18:54
Darf das Jobcenter eine Wohnung von 45-50 Quadratmetern ablehnen, für eine alleinstehende Person
also eine Zweiraumwohnung. Die Bruttokaltmiete für diese Wohnung beträgt 296 €
Mir wurde gleich gesagt, sie geben keine Zustimmung. weil 35 Quadratmeter für mich ausreichend sind.
Ich habe aber gesehen, dass ich 364 € Brutto Kaltmiete haben darf. Ich bin alleinstehend..
hartz4hilfthartz4.de 27. Oktober 2017 um 11:20
dies kann von Ort zu Ort unterschiedlich geregelt sein. Im Zweifelsfall sollten Sie sich an einen Anwalt wenden.
Petra 14. November 2017 um 3:37
wir wohnen zu dritt in einer Sozialwohnung in Dortmund. Seit Jahren zahlt und das Jobcenter 320,00 Euro Kaltmiete. In den letzten Jahren ist die Kaltmiete aber immer wieder erhöht worden. Seit Juni 2017 zahlen wir mittlerweile 383,00 Euro Grundmiete, was ich auch als Kopie ans Jobcenter geschickt habe. Es kam keine Reaktion. Wir zahlen also 60 Euro aus eigener Tasche. Die Wohnung ist 92 qm groß, wir hatten früher zu fünft hier gewohnt. Zwei Kinder sind schon lange ausgezogen, ich bin 63 Jahre alt und möchte nicht ausziehen
Vivien 28. November 2017 um 18:17
Hallo, Ich bin 19 Jahre alt und habe erfahren, dass ich schwanger bin.
Derzeit lebe ich noch in Berlin bei meiner Mama Zuhause, in einer gemeinsamen Bedarfsgemeinschaft.
Nun möchte ich von zuhause ausziehen und wissen in welchen Rahmen ich eine Wohnung suchen kann (Mietkosten usw.) Derzeit mache ich noch eine Ausbildung, welche ich aber Ende Januar abschließe.
Ich verdiene kein Geld, da dies eine schulische Ausbildung ist. Also wäre ich wenn ich ausziehe Mittellos.
hartz4hilfthartz4.de 4. Dezember 2017 um 8:37
grundsätzlich steht Ihnen eine eigene Bedarfsgemeinschaft mit Kind zu. Die Kosten für die Miete sind vom Ort abhängig und können sich stark voneinander unterscheiden. Ihnen stehen zu zweit bis zu 65 m² zu. Die Höhe der angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung erfahren Sie beim zuständigen Jobcenter vor Ort.
Vanessa 10. Dezember 2017 um 12:08
Ich bin schwanger und möchte gerne eine Wohnung in der Nähe meines Freundes suchen. Die Wohnung würde dann in Hessen (Gelnhausen und Umgebung) liegen. Wie groß darf die Wohnung max. sein und wie teuer darf die Kaltmiete betragen?
hartz4hilfthartz4.de 11. Dezember 2017 um 10:50
die Kosten sind von Ort zu Ort unterschiedlich. Eine Auskunft erhalten Sie beim zuständigen Jobcenter. Für zwei Personen sind ca. 60 Quadratmeter angemessen.
egal 2. Februar 2018 um 11:39
Wenn ich schon lese, angemessene Bruttokaltmiete bei 1 Person 364€ “ENTSPRICHT EINER WOHNUNGSGRÖSSE IN 50m²”, LOL, im Saarland in einem Kuhkaff (eine Gemeinde von St. Wendel) werden schon Wohnklos mit einer Größe von 28m² für 320 KALT (+ NK + Heizung + 2MM Kaution + Genossenschaftsanteile) vermietet, 2ZKB 55m² in einem Neubau von 2013 (in einem kleinen Ort vor St. Wendel) werden irrsinnige 415€ Kalt + NK + Heizung (+2MM Kaution + 790€ Genossenschaft) verlangt ect…
Wo will man da hin mit 260€ + NK + Heizung für 1 Person, was einem in unserem Kreis max. genehmigt wird (in meinem Fall Frührentner mit Grundsicherung), hin, wenn alle Mieten schon min 320€ kalt kosten, und das in Buden, wo schon fast einem Hund mehr m² in einem Zwinger zugestanden werden?
Lächerlich…, ich hab jetzt schon massive Schweißausbrüche, weil ich bis spätestens 01.07.2018 was gefunden haben muss und erschwerend dazu kommt, das ich eine Katze (Drama für so manch Mieter, ist ja schon schlimm genug, dass die Miete vom Amt bezahlt wird, *Achtung Ironie*) habe .
In diesem Sinne… man sieht sich (wohl) unter der Brücke…
Peter L. 5. März 2018 um 8:57
Es gibt viele, mit öffentlichen Mitteln neu gebaute Seniorenwohnhäuser und -anlagen (keine Heime). Dort werden nur Senioren ab 60 oder teilweise auch jüngere Frührentner akzeptiert. Oft nur mit WBS.
Einfach zum zuständigen Sozialamt gehen und einen WBS (Wohnberechtigungsschein) beantragen. Dort auch gleich nachfragen ob solche Wohnungen dort bekannt sind. Ansonsten: Internet, AWO, Caritas, Diakonie….
Ceren 2. Februar 2018 um 13:55
der Antrag meines Vaters auf ALG II wurde abgelehnt, da wir ein Wohneigentum (Doppelhaushälfte) haben. Wir würden die 130 qm überschreiten. Aber wir haben festgestellt, dass nur die Wohnfläche angerechnet wird, so würden wir die Wohnfläche nur um 55 cm überschreiten ( Wohnfläche 130,55 qm ; Wohn- & Nutzungsfläche 180qm).
Können wir einen Widerspruch erheben?
hartz4hilfthartz4.de 9. Februar 2018 um 15:24
einen Widerspruch können Sie immer einreichen.
K. Kathrin 7. Februar 2018 um 11:48
Welche Wohnkosten – gröse der wohnung werden in Thüringen schmalkalden übernommen . 2 Erwachsene und 1 jähriges Kind
grundsätzlich sind die angemessenen Kosten für die Unterkunft und Heizung von Ort zu Ort unterschiedlich. Eine entsprechende Auskunft über den örtlichen Mietspiegel erhalten Sie beim zuständigen Jobcenter oder ggf. auch im Rathaus.
Maylin 11. Februar 2018 um 20:13
Hallo ich möchte mit meinen 2 Jungs in eine 4 Zimmer Wohnung ziehen. Die Wohnung hat 120 qm und kostet 500 Euro Kaltmiete. Wäre es möglich das man die Wohnung gezahlt bekommt ? Mit freundlichen Grüßen
hartz4hilfthartz4.de 19. Februar 2018 um 7:24
120 m² werden für drei Personen in der Regel nicht als angemessen angesehen. 500 Euro Kaltmiete liegen allerdings durchschnittlich im Rahmen. In diesem Fall sollten Sie Ihren zuständigen Sachbearbeiter fragen, ob Sie die Wohnung bewilligt bekommen.
Birgit H. 21. März 2018 um 17:10
auch ich habe da mal eine Frage.
Also,ich bin eine 63 jährige Witwe,bekomme deshalb Witwenrente und da die Witwenrente so klein ist,bekomme ich den Rest vom Jobcenter. Mein Sohn 33 Jahre alt und zZt arbeitslos wohnt noch bei mir. Wir wohnen in einem kleinen Einfamilienhaus wo wir 410.- Kaltmiete bezahlen. Da ich aber zwischenzeitlich keine Treppen mehr hoch und runter kann und auch nicht mehr in die Dusche komme,da sie nicht ebenerdig ist,würden wir gerne in eine Wohnung ziehen in der ich mich frei bewegen kann. Meine Frage ist jetzt,darf die Wohnung wirklich nur zwei Zimmer haben und 50 qm nicht überschreiten? Mann sollte doch auch Bedenken das mein Sohn ein erwachsener Mann ist.
hartz4hilfthartz4.de 16. April 2018 um 8:41
dies ist unabhängig vom Alter Ihres Sohnes, da die angemessene Größe anhand der Personenanzahl im Haushalt bestimmt wird. Grundsätzlich können Ihnen allerdings mehr Quadratmeter zustehen, wenn Sie beispielsweise gehbehindert sind.
Jassin 21. Mai 2018 um 22:04
Hallo! Meine Frau und ich werden uns scheiden lassen. Wir haben eine 3 Jährige Tochter und wir wollen das Sorgerecht aufteilen. Wir haben beschlossen, dass das Kind 2 Wochen bei mir und 2 Wochen bei ihrer Mutter bleibt. Nun die Frage: Da mein Kind ja immer 2 Wochen bei mir bleiben wird, kann diese Situation so bewertet werden, dass wir zwei Personen sind und demnach Leistungen für eine 3 Zimmerwohnung mit 60 qm bekommen können? Oder zählt das nicht als “zwei Personen” sondern als “Alleinstehend”?
Lg, Jassin
hartz4hilfthartz4.de 4. Juni 2018 um 10:06
Hallo Jassin,
wenden Sie sich mit dieser Frage an Ihr Jobcenter. Es gibt tatsächlich Urteile, in denen entschieden wurde, dass zur Ausübung des Umgangsrechts eine größere Wohnung zustehen kann (z.B. Aktenzeichen: S38 AS 88/14 ER). Wenn Sie beim Amt keinen Erfolg haben, können Sie sich mit Ihrer Situation an einen Anwalt wenden, der Ihre Aussicht auf Erfolg vor Gericht beurteilen kann.
Stefan W. 4. Juli 2018 um 13:11
Hallo hab da mal ne frage ich bin seit ca. 4 Jahren offiziell obdachlos und seit ca. 3 Jahren bereits in einer Notunterkunft mein zimmer hat eine Größe von 11,5pm muß mir dusche und WC mit anderen teilen
Ich habe seit meiner Unterbringung hier mehrere Pilz Infektionen Abszesse teilweise operativ Lungenentzündung durch meine Mitbewohner bekommen kann mich nicht duschen ohne krank zu werden
Ich bin seit 4 Jahren täglich sieben Tage die Woche auf Wohnungssuche in meinem Landkreis waren seither max 3 Wohnungen die angemessen waren zu finden und selbst bei diesen stand drin miete vom jobcenter wird nicht akzeptiert
Ich habe ein ärztliches Attest das eindeutig besagt das ich wegen meiner Erkrankungen und noch Erkrankung ähnlich wie Parkinson dringend aus dieser Unterkunft entfernt werden muß dieses Attest liegt seit zwei Jahren meiner Gemeinde sowie meinem jobcenter vor
Dennoch wird mir eine Wohnung durch das jobcenter verweigert mit der Begründung ich habe doch was zu wohnen und krank zu sein oder werden muß ich in Kauf nehmen
Grundsätzlich müssen auch teurere Wohnungen bezahlt werden wenn nichts anderes zur Verfügung steht aber auch das wird mir verweigert aber schriftlich will mir das jobcenter das nicht geben
Wie krank muss man sein oder werden das ich eine ordentliche Wohnung bekomme
Ich hab auch schon bei mehreren Anwälten gefragt aber selbst da will mir keiner helfen mit es aussage da kann man nichts machen und gegen eine Gemeinde dürfen wir nichts unternehmen
hartz4hilfthartz4.de 9. Juli 2018 um 13:19
vielleicht können Sie sich noch eine Sozialberatungsstelle oder einen Wohlfahrtsverband wenden. Hier finden Sie unter Umständen eine bessere Beratung und Unterstützung bei der Wohnungssuche.
Laura 6. August 2018 um 15:14
wenn meine Mama Hartz 4 als Aufstockungsgehalt zu Ihrem Teilzeitjob nach einer Scheidung beziehen würde, wie viel qm / Kaltmiete in € / Zimmer würden Ihr zustehen wenn
a) Ihr Sohn, 19 Jahre, noch in der Erstschulausbildung bei ihr wohnt
b) Ihr Sohn, 19 Jahre, noch in der Erstschulausbildung + Tochter, 27 Jahre, Selbstverdienerin bei Ihr wohnen würde. Ginge dies wenn man getrennte Haushalte führt ohne Einkommen anzurechnen als “Untermieter” oder stehen meiner Mutter dadurch nicht mehr qm/ Kaltmiete in € zu als ohne mich ?
Wir fragen uns ob ich bei ihr wohnen bleiben darf, wenn man keine Wohngemeinschaft bildet zwecks qm/ angemessene Miete in € ? Weil 3 Leute natürlich mehr Platz bräuchten als 2.
hartz4hilfthartz4.de 20. August 2018 um 10:12
aufgrund Ihrer Verwandtschaft wird das Jobcenter in der Regel schnell von einer Bedarfs- bzw. Haushaltsgemeinschaft ausgehen und Sie als einen Haushalt betrachten. eine für drei Personen angemessene Wohnung bemisst in der Regel nicht mehr als 75 qm, die Höhe der Miete hingegen hängt von Ihrem Wohnort ab und kann beim zuständigen Jobcenter oder bei der Kommune erfragt werden.
marc 20. August 2018 um 16:21
Hallo, wir sind zu dritt: Mutter und 2 teenager. Von Fürstenwalde/Spree wollten wir nach Berlin Spandau/Staaken ziehen. 2 Zimmerwohnung 50m2, Kaltmiete (inkl.Nebenkosten) kostet es 585€ (Gasheizung =ca. 50 € noch dazu =635€)
übernimmr das Jobcenter die Miete ? Nach der Tabelle oben, für 3 person wäre eine Zuschuss v. 518€ =75m2.
Es gibt kaum 2 zimmerwohnung f(ca,50m2) für unter 500€….Es sind eher kalt +nebekosten über 600€
hartz4hilfthartz4.de 3. September 2018 um 11:10
die angemessene Miethöhe ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. diese erfragen Sie bei der Kommune oder beim Jobcenter. Die Wohngeldtabelle gilt nur dann, wenn Ihre Kommune keine eigenen Regelungen trifft.
fielen itta 30. August 2018 um 14:50
Mein mann hat seit jahren Krebs mitlerweile 5 verschiedene . Er hat pflegegrad 3 und 100% Behinderung sowie das AG G und B. Er muss im Rollstuhl fahren oder an Krücken gehen. Auch ich habe 60%und das G eingetragen. Nun bekomme ich ergänzend hart 4 und frage mich wieviel Wohnraum uns zu steht? Bitte um antworten da ich Probleme mit dem Amt habe. Danke allen itta
hartz4hilfthartz4.de 10. September 2018 um 10:49
neben dem Merkzeichen “G” ist für den Mehrbedarf an Wohnraum für Schwerbehinderte auch nachzuweisen, dass Ihre Behinderung mehr Wohnraum nötig macht. Ob und wann dies der Fall ist, erfahren Sie bei Ihrem Jobcenter.
Steven 19. September 2018 um 15:03
Werden Sie Frage in Englisch auch antworten bitte?
hartz4hilfthartz4.de 9. Oktober 2018 um 11:27
usually we only reply in German but are willing to make an exception if necessary.
Marco 2. Oktober 2018 um 17:57
es erstaunt mich, wie Sie Wohnungsgrößen definieren, obgleich es keine Gesetzesgrundlage gibt. Es gibt nur Ermessungsgrenzen. Sie wettern doch gegen jede Ungerechtigkeit, doch gegen diese so gar nicht?!
Jetzt stellen wir uns mal dumm:
Ein Hartz-IV- oder Grundsicherungsempfänger findet eine Wohnung, die ein paar Euro unter dem hiesigen Mietsatz liegt. Dummerweise wäre das eine 300-qm-Villa, d. h., für den zugestandenen Mietsatz bekäme man eine gute Wohnung. Wo steht geschrieben, dass das nicht angemessen sei?!
Dann gibt es gleichzeitig den Leistungsempfänger, der für den zugestandenen Mietsatz nur ein Kellerloch von 30 qm findet. Wo und warum läge das dann besser in dem Ermessen des Sachbearbeiters?
Yannick 13. November 2018 um 21:06
ich bin 24 Jahre alt (werde im Januar 2019 25 Jahre) und bin Harz-4-Bezieher (bisher).
Ich lebe bei meinen Eltern und werde demnächst einen Minijob antreten.
Habe ich in diesem Fall eine Möglichkeit zum Auszug aus der Elternwohnung vor 25,
bei Wohnkostenübernahme durch das Jobcenter ?
hartz4hilfthartz4.de 19. November 2018 um 10:06
Sie sollten diesbezüglich Ihren Sachbearbeiter fragen, da wir im Einzelfall nicht beurteilen können, ob ein Umzug für 25-Jährige genehmigt werden kann.
YMercedes 10. Dezember 2018 um 12:12
Hallo, wir sind zu dritt, Mutter und 2 Teenager.
Aber mein Sohn will das haus verlassen, ich suche eine kleinere Wohnung und kann sie nicht finden,
meine jetzige Wohnung hat 75,4 m2. Das Probleme ist die kleineren Wohnungen FÜR ZWEI haben den gleichen Preis wie in der aktuellen ( 3 PERSONEN) , in der ich wohne.Ich weiß nicht was ich tun soll 🙁
Abdulazim 17. Dezember 2018 um 15:52
ich habe einen Meitvertrag von einer Wohnung in Hamburg mit Bruttokaltmieten 581,00 Euro, aber Die Angemessenheitsgrenze sind 481,00 Euro. Wie viel wird das Jobcenter dafür bezahlen ?
hartz4hilfthartz4.de Beitragsautor 7. Januar 2019 um 11:14
das Jobcenter übernimmt maximal den Betrag bis zur Angemessenheitsgrenze.
Slaven M. 24. Dezember 2018 um 4:56
Ich habe eine Frage, und zwar..Ich bin 28 Jahre alt und komme aus Hannover. Bin vor einem halben Jahr aus dem Elternhaus ausgezogen hatte vorher bei meiner Mutter gelebt. Seit einem halben Jahr wohne ich bei meinem besten Kumpel als Notunterkunft. Leider muss ich aber hier auch bald ausziehen, da dies nur eine vorübergehende Lösung war. Gemeldet bin ich noch bei meiner Mutter und meine Post kommt auch dorthin. Meldebescheinigung habe ich, sowieo einen gültigen Pass da ich Kroate bin. Momentan bin ich Mittellos habe keine Arbeit und kein Einkommen. Kann ich also zum Jobcenter gehen und Hartz 4 beantragen? Wird mein Antrag aufjedenfall genehmigt für eine Wohnung ? Ansonsten wäre ich bald Obdachlos und würd auf der Straße leben . Danke freue mich auf eine Antwort …
bin echt Verzweifelt , weiß nicht wo ich hin kann und habe Angst unter einer Brücke zu landen.
Janine D. 3. Januar 2019 um 21:09
ich und mein Sohn 9 leben seit 2,5 Jahren auf 60qm und 2 Zimmern. Die Kaltmiete beträgt 380€, Warm 550€. Da ich gerade eine Umschulung mache beziehe ich SGBII Leistungen. Ich habe jetzt ein Angebot meiner Vermieterin bekommen für eine drei Zimmer Wohnung, 70qm direkt neben an. Die Kaltmiete beträgt 410€ und warm 600€. Die Miete wäre noch im rahmen. .Da diese ja etwas teurer wäre. Ich schlafe seit 2 Jahren im Wohnzimmer auf der Couch, da mein Sohn mit 9 Jahren sein eigenes Zimmer benötigt und auch zu wenig Platz wäre für ein Bett würde ich gerne damit argumentieren. Umzugskosten, Renovierungskosten und Kaution würden ebenfalls weg fallen.Allerdings ist die Frage ob das Jobcenter die Wohnung genehmigen würde/muss
Schalla 13. Januar 2019 um 19:23
Hallo. Wir sind 3 Personen. 2 kinder (9/5). 1 Erwachsene. Ich bin alleinerziehend. Wir leben in einer 3 Zimmer Wohnung. Meine Tochter hat ihr eigenes Zimmer. Mein Sohn hat ein ganz kleines Zimmer. Kaum machbar überhaupt etwas dort reinzustellen. Ich selbst schlafe im Wohnzimmer. Ich finde es wird auf Dauer sehr schwierig und auch unzumutbar für mein sohn in so einem kleinen Zimmer. Besteht für uns die Möglichkeit umzuziehen? Auch der Rest der Zimmer ist relativ klein gehalten um es irgendwie anders zu machen.
Bettina 17. Januar 2019 um 18:18
Ich habe entdeckt. Kaltmiete 303€. Nebenkosten leider 200€. 60qmWohnung siehst sauber aus und gut Verbindung mit Bus und Zug. Arbeitsamt zählt ja 370€. Aber wegen Nebenkosten 200€ macht mich Zweifel. Ist sinnvoll wegen Nebenkosten? Für mich Kaltmiete Saubillig 303€ als hier teuer mein miete. Deshalb frage ich dir. Bin Single und 33 Jahre alt und gehörlos.
Olaf G 21. Januar 2019 um 12:09
Hallo 🙂 …
Ich werde demnächst wohl leider auch Harzt4 bezeihen müßen und habe diesbezüglich eine Frage an Sie und zwar…
Also, ich und meine Lebensgefährtin wohnen in einer ca. 75qm großen Wohnung und ich habe hier vorhin weiter oben gelesen, für einen 2 Personen Haushalt würde eine Wohnungsgröße von 60qm ausreichen.
Meine Lebensgefährtin ist zu 100% schwerbehindert (sie hat 3 Buchstaben in ihren Schwerbehindertenausweis:
G, aG, B) und ist im Moment noch auf einen Rollator angewiesen (später auf jeden Fall auf einen Rollstuhl) und wie sieht es da mit einer Wohnungsgröße aus, wenn man dermaßen schwerbehindert ist (Härtefallregelung???)?
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich schon einmal im Vorraus bei Ihnen.
Lena 6. Februar 2019 um 11:31
ich bin nun alleinerziehende Mama von einem bereits 15 Jährigen Sohn & aktuell im 3. Monat schwanger.
Wir sind schon seit längerem auf der suche nach einer Wohnung & haben jetzt eine 3 Zimmer Wohnung mit 8t qm gefunden.
Warmmiete ohne Heizkosten 640 Euro.
Dürfte ich diese Wohnung beziehen & wann dürfte ich umziehen, bzw müsste alles genehmigt werden denn aktuell bin ich ja noch schwanger !
hartz4hilfthartz4.de 14. Februar 2019 um 15:26
das kommt unter anderem auf die Region an. Deshalb kann das nur das regionale Jobcenter beantworten.
Roar3 20. März 2019 um 15:10
da ich zurzeit unter einem Bandscheibenvorfall leide, kann ich selbst nicht für meine Wohnung aufkommen. Ich beziehe deswegen aber auch schon seit 2 Jahren ALG2. Ich bin 30 Jahre alt. Voraussichtlich kann ich ab Mai wieder ins Berufsleben zurückkehren (Gott sei Dank!). Zurzeit lebe ich in einer 45m2 “großen” Wohnung, die vom Jobcenter finanziert wird.
Nun wollen meine (berufstätige) Freundin und ich zusammen in eine größere Wohnung ziehen.
Sie verdient Netto ca. 1400€
Mit wie viel Beihilfe vom Jobcenter kann ich rechnen?
Kann ich Probleme mit der Größe der Wohnung bekommen, obwohl meine Freundin arbeitet?
Wir haben eine schöne 3 Zimmer Wohnung mit 74m² in Aussicht.
Natürlich reicht uns ein kleinerer Mietzuschuss vom Jobcenter.
Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für die Hilfe.
Roman 18. April 2019 um 22:47
Hallo, ich wohne seit 4 Jahren alleine in einer 2 Zimmer Wohnung die 54,02m² hat und dessen Kaltmiete mit den Nebenkosten ohne die Heizkosten 382€ betragen.
Nun Wollte ich fragen, ob die Mitte meiner Wohnung vom jobsenter Übernomen wird?
ich habe gelesen das für meine Stadt 383€ Mitte und 50m² Wohnfläche angemessen sind.
Wird bei jemanden von euch die Mitte Übernomen der alleine in einer mehr als 50 m² großen Wohnung wohnt?
Thorsten 8. Juli 2019 um 14:18
ich musste vor 2 Jahren eine Aufstockung beantragen, dort wurde mir gesagt, dass ich 6 Monate Zeit habe meine Wohnungskosten zu senken, respektive umzuziehen. Nun bin ich leider Arbeitssuchend und wollte H4 Aufstockung beantragen und das H4 für später falls dann noch nötig.
Nun wird die Zahlung für die Wohnung, (alleinstehend 700 + NK), abgewiesen, da es mir vor 2 Jahren ja schon mal gesagt wurde….das kann doch nicht rechtens sein oder? Man muss mir doch wieder eine Frist geben in der ich Zeit habe eine neue Wohnung zu suchen, oder eben den entsprechenden Job, denn ansonsten müsste ich ja jetzt umziehen und dürfte nie wieder eine Wohnung ü400 Euro beziehen, da mir das im Falle einer Arbeitslosigkeit nicht gezahlt wird.
Habe 4 Wochen Zeit zum Einspruch, wie kann ich den formulieren, in welchem Gesetz ist das genau geregelt.
Sandra 22. Juli 2019 um 0:22
Hallo, ich und mein Freund beide 22 Jahre bekommen ein Baby, bin im 7 Monat. Ich lebe seit einem Jahr mit ihm bei seinen Eltern, es ist eine 4 Zimmer Wohnung 70qm und hier leben 7 Personen in einem Haushalt. Hier ist kein Platz für einen baby.
Meine Frage ist ob wir eine Möglichkeit auf eine Wohnung haben da er ja unter 25 Jahre ist.
Und ob wir überhaupt eine Wohnung bezahlt kriegen würden ..
hartz4.org Beitragsautor 25. Juli 2019 um 14:39
Sie bilden mit Partner und Kind eine eigene Bedarfsgemeinschaft und sollten dementsprechend Anspruch auf eine eigene Wohnung haben.
Daniela 23. Juli 2019 um 14:30
Ich bin seit 2 Jahren geschieden und habe aus dieser Ehe 2 Kinder im Alter von 4 und 7 Jahren. Mein Exmann hat das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommen. Ich habe das Umgangsrecht in dem festgelegt wurde, dass beide Kinder alle 14 Tage von Freitag bis Sonntag bei mir sind. Weiter bekomme ich die Kinder in den Schulferien je nach Länge derselben zwischen 1 bis 3 Wochen. Ich habe zur Zeit eine 3 Zimmer Wohung mit ca 75 qm die ich unter Umständen irgend wann räumen muss. Diese Wohungkosten, Miete und Heizung werden von dem Jobcenter gezahlt, da ich auch Harz 4 Empfänger bin. Wenn dieser Fall auftreten sollte, welchen Anspruch habe ich dann
Besten Dank für die Antwort Daniela
Dominic 27. September 2019 um 8:50
Hallo, meine Freundin(21) und ich(20) leben seit 10 Monaten in einer 480€ Kaltmiete und 90QM großen Wohnung. Meine Freundin arbeitet Vollzeit als Pflegehelferin. Ich habe durch Depressionen gestern meinen Job verloren. Meine Frage ist, ob ich Hartz4 bekomme und ob meine Miete bezahlt wird, denn nach den Abzügen und Ausgaben von meiner Freundin reicht es nicht mehr für Miete und Nahrung.