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Timestamp: 2017-06-23 05:05:37
Document Index: 32532226

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 22', '§ 118', '§ 166', '§ 1194', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 30', '§ 95', '§ 30', '§ 95', '§ 82', '§ 27', '§ 83', '§ 83', '§ 83', '§ 83', '§ 22', '§ 10', '§ 10', 'BGH', '§ 47', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 28', '§ 24', '§ 1', '§ 6', '§ 27', '§ 8', '§ 6', '§ 20', '§ 9', '§ 9', '§ 85', '§ 4', '§ 19', '§ 8', 'EuG', '§ 2', 'Art 4', '§ 4', '§ 4']

GES 2016/6 - Heft 6 - 2016 - GES - Zeitschrift für Gesellschaftsrecht - e-Journals
/ JBL 2014/3
Volltext Cover Download EditorialGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 263–263
Fantur, Lukas Aller guten Dinge sind drei
GES 2016, 263 Zwei Mal hat der Oberste Gerichtshof wegen der GmbH-Reform 2014 bereits den... Zwei Mal hat der Oberste Gerichtshof wegen der GmbH-Reform 2014 bereits den Verfassungsgerichtshof angerufen. Zwei Mal ist der OGH aus formalen Gründen gescheitert. Nun versucht der 6. Senat ein drittes Mal, das 2014 wieder eingeführte Mindestkapital von 35.000 Euro zu kippen (Beschluss vom 20. Juli 2016, 6 Ob 74/16z).Anlassfall ist nach wie vor derselbe: Die im Jahr 2014 erfolgte Anmeldung einer GmbH zum Firmenbuch, deren Gründer die Ausstattung mit einem höheren Kapital als 10.000 Euro ausdrücklich verweigert.Der Oberste Gerichtshof hat Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit der mit dem AbgÄG 2014 erfolgten Rücknahme der erst im Jahr davor erfolgten Reform. Erst 2013 war das Mindeststammkapital bekanntlich mit dem Gesellschaftsrechts-Änderungsgesetz 2013 auf 10.000 Euro herabgesetzt worden. Volltext	AufsätzeGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 265–269
Harrer, Friedrich Gehilfen des Gesellschafters
Nichtgesellschafter als Teilnehmer einer Generalversammlung, Bucheinsicht und Informationsaufnahme durch Dritte, Diskretionsinteressen der Gesellschaft, GES 2016, 265, § 22 GmbHG, § 118 UGB, § 166 UGB, § 1194 ABGB In dem Beschluss vom 30.5.2016, 6 Ob 89/16f (GES 2016, 221), vertritt der OGH den Standpunkt,... In dem Beschluss vom 30.5.2016, 6 Ob 89/16f (GES 2016, 221), vertritt der OGH den Standpunkt, dass der Gesellschafter im Rahmen der Bucheinsicht auch mehrere Sachverständige beiziehen könne. Die Diskretionsinteressen der Gesellschaft seien deshalb geschützt, weil der Gesellschafter diese Interessen zu wahren habe. Diese Verschwiegenheitsverpflichtung müsse auch der Experte beachten, weil er andernfalls den Mandanten Unterlassungs- oder Schadenersatzansprüchen der Gesellschaft aussetzen würde. – Es liegt indes zu Tage, dass diese Sichtweise die autonome (nicht mit dem Gesellschafter koordinierte) Geheimnisverwertung durch den Sachverständigen nicht erfasst. Es erhebt sich die Frage, ob der Gesellschaft auch in diesem Fall Abwehrinstrumente zur Verfügung stehen. Der nachstehende Beitrag zeigt, dass die Rechtsschutzlücken, die die Revisionswerberin in dem Verfahren 6 Ob 89/16f releviert hatte, entgegen der Auffassung des OGH in der Tat bestehen. Volltext	AufsätzeGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 270–272
Hauser, Werner Die Aufnahme und Aufgabe von Geschäftszweigen und Produktionsarten als Aufsichtsrats-zustimmungspflichtiges Geschäft
Aufgabe von Geschäftszweigen, Aufgabe von Produktionsarten, Aufnahme von Geschäftszweigen, Aufnahme von Produktionsarten, zustimmungspflichtiges Geschäft, Aufsichtsrat, GES 2016, 270, § 30j Abs 5 GmbHG, § 95 Abs 5 AktG Der gegenständliche Beitrag vermittelt einen Überblick zu Wesen und Zweck der... Der gegenständliche Beitrag vermittelt einen Überblick zu Wesen und Zweck der zustimmungspflichtigen Geschäfte im Allgemeinen und widmet sich in der Folge im Detail der Frage nach den Voraussetzungen der Zustimmungspflicht gem § 30j Abs 5 GmbHG (bzw § 95 Abs 5 AktG), wobei ein der Veranschaulichung dienendes Beispiel die Ausführungen abrundet. Volltext	JudikaturGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 273–274
Einlagenrückgewähr und Bereicherungsrecht bei der Rückforderung von Mietzinsen
Einlagenrückgewähr, Bereicherung, Mietzins, Verjährung, 6 Ob 79/16k, GES 2016, 273, § 82 GmbHG, § 27 Abs 3 MRG Der Rückforderungsanspruch nach § 83 GmbHG konkurriert mit allgemeinem... Der Rückforderungsanspruch nach § 83 GmbHG konkurriert mit allgemeinem Bereicherungsrecht.Demnach kommt grundsätzlich neben der fünfjährigen Verjährungsfrist des § 83 Abs 5 GmbHG auch die allgemeine (lange) Verjährungsfrist zum Tragen.Für die Rückforderung von (zu viel geleisteten) Bestandzinsen gilt nach der Rspr jedoch die dreijährige Verjährungsfrist. Die allgemeine (lange) Verjährungsfrist nach Bereicherungsrecht kommt demnach hier nicht zum Tragen. (Derartige Rückforderungsansprüche verjähren daher mangels Kenntnis von der Widerrechtlichkeit längstens gemäß § 83 Abs 5 GmbHG nach fünf Jahren.) Volltext	JudikaturGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 275–276
Wiederholtes Bucheinsichtsbegehren eines GmbH-Gesellschafters; Bemessungsgrundlage im Bucheinsichtsverfahren
Bucheinsicht, Gesellschafter, Verfahrenskosten, 6 Ob 128/16s, GES 2016, 275, § 22 Abs 2 GmbHG, § 10 Z 5c RATG Dass einem Gesellschafter früher einmal bereits Einsicht gewährt wurde, macht ein weiteres... Dass einem Gesellschafter früher einmal bereits Einsicht gewährt wurde, macht ein weiteres Einsichtsbegehren in der Folge nicht rechtsmissbräuchlich.Auch die bereits erfolgte Übermittlung von Kopien und Belegen durch die Gesellschaft lässt das Einsichtsrecht des Gesellschafters nicht entfallen.Der Bucheinsichtsantrag eines Gesellschafters ist nur im Fall der rechtsmissbräuchlichen Ausübung abzuweisen. Dies hat die Gesellschaft zu beweisen.Ein ausgeschiedener Gesellschafter hingegen hat sein Informationsinteresse konkret darzulegen und zu bescheinigen.Im Bucheinsichtsverfahren ist als Bemessungsgrundlage § 10 Z 5c RATG zugrunde zu legen (dh das Geschäftskapital; bei GmbH jedoch mindestens 35.000 Euro). Volltext	JudikaturGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 277–278
BGH: Zustimmungspflicht der Gesellschafter zu bestimmten Maßnahmen aufgrund Treuepflicht
Treuepflicht, Gesellschafter, Gesellschafterbeschluss, II ZR 275/14, (Media-Saturn), GES 2016, 277, § 47 dGmbHG Aufgrund der Treuepflicht muss der Gesellschafter einer Maßnahme zustimmen, wenn siezur... Aufgrund der Treuepflicht muss der Gesellschafter einer Maßnahme zustimmen, wenn siezur Erhaltung wesentlicher Werte, die die Gesellschafter geschaffen haben, oder zur Vermeidung erheblicher Verluste, die die Gesellschaft bzw die Gesellschafter erleiden könnten, objektiv unabweisbar erforderlich ist undden Gesellschaftern unter Berücksichtigung ihrer eigenen schutzwürdigen Belange zumutbar ist, also wenn der Gesellschaftszweck und das Interesse der Gesellschaft gerade diese Maßnahme zwingend gebieten und der Gesellschafter seine Zustimmung ohne vertretbaren Grund verweigert. Volltext	Firmenbuch-PraxisGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 279–281
Birnbauer, Wilhelm Prokuraerteilung bei einer Ziviltechnikergesellschaft
GES 2016, 279 Der OGH (OGH 30.03.2016, 6 Ob 41/16x) hat die Entscheidungen der Vorinstanzen bestätigt, wonach... Der OGH (OGH 30.03.2016, 6 Ob 41/16x) hat die Entscheidungen der Vorinstanzen bestätigt, wonach bei einer Ziviltechnikergesellschaft nur eine Person mit aufrechter Ziviltechnikerbefugnis zum Einzelprokuristen bestellt werden kann. Dies sei zwar im ZTG (§ 28 ZTG) nicht ausdrücklich geregelt, der Normzweck des ZTG, den Ziviltechnikerberuf von störenden Einflüssen „fachlich Inkompetenter“ freizuhalten, gebiete aber diese Auslegung. Bei der Prokuraerteilung sind auch in anderen Fällen berufsrechtliche Vorschriften zu beachten. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 282–288
Aigner, Dietmar | Kofler, Georg | Tumpel, Michael Übertragung von Gesellschaftsanteilen auf Privatstiftungen unter Vorbehalt des Fruchtgenusses
Vorbehaltsfruchtgenuss, Beteiligung, Privatstiftung, GES 2016, 282, § 24 BAO, § 1 StiftEG Bei der Planung der Unternehmensnachfolge werden vielfach Gesellschaftsanteile auf... Bei der Planung der Unternehmensnachfolge werden vielfach Gesellschaftsanteile auf Privatstiftungen unter Vorbehalt des lebenslangen Fruchtgenusses übertragen. Der nachfolgende Beitrag geht der Frage nach, welche ertragsteuerlichen Folgen und welche Auswirkungen auf die Stiftungseingangsteuer sich bei einem solchen Vorgang ergeben. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 289–310
Mechtler, Lukas | Spies, Karoline Die Entstrickung bei Privatstiftungen nach dem AbgÄG 2015
Entstrickung, Wegzugsbesteuerung Privat-stiftung, GES 2016, 289, § 6 Z 6 lit b EStG, § 27 Abs 6 Z 1 lit b EStG Mit dem AbgÄG 2015 wurde das österreichische System der Wegzugsbesteuerung einer umfassenden... Mit dem AbgÄG 2015 wurde das österreichische System der Wegzugsbesteuerung einer umfassenden Novellierung unterzogen. Die Änderungen erstrecken sich neben dem betrieblichen vor allem auch auf den außerbetrieblichen Bereich und sind folglich nicht zuletzt auch für Privatstiftungen mit erheblichen Auswirkungen verbunden. Nach einer Darstellung der wesentlichen Neuregelungen der Entstrickungsbesteuerung bei Privatstiftungen widmet sich der vorliegende Beitrag deren Unions- sowie Verfassungsrechtskonformität. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 311–313
Marschner, Ernst Nutzungszuwendungen und Strafverteidigungskosten
Nutzungszuwendung, Einlage, Strafverteidigung, betriebliche Veranlassung, 2013/15/0182, (Abweisung), RV/0372-G/10, GES 2016, 311, § 8 Abs 1 KStG, § 6 Z 14 lit b EStG, § 20 Abs 1 Z 5 EStG Nutzungszuwendungen werden durch den VwGH steuerlich nicht im Rahmen der ESt-Veranlagung des... Nutzungszuwendungen werden durch den VwGH steuerlich nicht im Rahmen der ESt-Veranlagung des Gesellschafters anerkannt. Kosten der Strafverteidigung sind unter Umständen als Betriebsausgabe abzugsfähig. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 314–317
Renner, Bernhard Unternehmensgruppe: Eigenhändig unterfertigter Gruppen-antrag als materiell-rechtliche Voraussetzung
Gruppenantrag, Formgebrechen, Unterfertigung, RV/2101685/2015 Revision zulässig, GES 2016, 314, § 9 Abs 8 KStG 1988 Die Unterfertigung des Gruppenantrages durch den gesetzlichen Vertreter des Gruppenträgers und... Die Unterfertigung des Gruppenantrages durch den gesetzlichen Vertreter des Gruppenträgers und aller einzubeziehenden inländischen Körperschaften ist im Hinblick auf die nicht verlängerbare Einbringungsfrist § 9 Abs 8 TS 5 KStG 1988 zwingende Voraussetzung für die Berechtigung zur Stellung eines Gruppenantrages. Nur ein solcherart zulässiger Gruppenantrag ist bei Vorliegen von Formgebrechen oder inhaltlichen Mängeln einem Mängelbehebungsverfahren iSd § 85 Abs 2 BAO zugänglich. Volltext	Angrenzendes SteuerrechtGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 318–319
Renner, Bernhard Steuerliche Unbeachtlichkeit der Rückzahlung zugeflossener Geschäftsführerbezüge
Deskriptoren Abfluss, Einlage, Rückgängigmachung, Zufluss, 2013/15/0276, RV/1131-L/07, GES 2016, 318, § 4 Abs 3 EStG, § 19 Abs 1 EStG, § 8 Abs 1 KStG Sind Einkünfte wirksam zugeflossen, bewirkt deren Rückzahlung idR keine Rückgängigmachung... Sind Einkünfte wirksam zugeflossen, bewirkt deren Rückzahlung idR keine Rückgängigmachung des Zuflusses. Eine dennoch erfolgte Rückzahlung erhaltener Vergütungen eines Gesellschafter-Geschäftsführers durch Belastung am Verrechnungskonto führt zu steuerneutralen Einlagen in die GmbH. Volltext	AktuellGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 320–321
Aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in Gesetzgebung und Praxis GES 2016, 320 Ein Genussscheininhaber kann nach allgemeinen Grundsätzen Rechenschaftslegung verlangen, soweit... Ein Genussscheininhaber kann nach allgemeinen Grundsätzen Rechenschaftslegung verlangen, soweit er sie zur Plausibilisierung seines Anspruchs benötigt. Wenn der Genussscheininhaber einen Anspruch auf eine festgelegte Zinsleistung hat, die entfällt, soweit dadurch ein Bilanzverlust entstehen würde, besteht die Rechenschaftslegung in der Mitteilung des Jahresabschlusses.Im Anschluss an die EuGH-Entscheidung C-108/14 vom 16.7.2015 geht der deutsche Bundesfinanzhof (BFH) davon aus, dass eine GmbH u Co KG Organgesellschaft sein kann. Einer geschäftsleitenden Holding, die an der Verwaltung einer Tochtergesellschaft teilnimmt und insoweit eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt, steht für Vorsteuerbeträge, die im Zusammenhang mit dem Erwerb von Beteiligungen an dieser Tochtergesellschaft stehen, grundsätzlich der volle Vorsteuerabzug zu. § 2 Abs 2 Nr 2 S 1 dUStG kann in einer mit Art 4 Abs 4 Unterabs 2 der Richtlinie 77/388/EWG zu vereinbarenden Weise richtlinienkonform dahingehend ausgelegt werden, dass der Begriff „juristische Person“ auch eine GmbH & Co KG umfasst.Das jüngst im Verlag Österreich erschienene und 244 Seiten umfassende Werk liefert einen systematischen, praxisorientierten Überblick über die zentralen steuerrechtlichen, gesellschaftsrechtlichen und zivilrechtlichen Hindernisse auf dem Weg zu einer erfolgreichen Umgründung. Um den Praxisbezug zu verstärken, werden Tips rund um die größten Hindernisse gesondert hervorgehoben und durch zahlreiche Beispiele illustriert. Volltext	RezensionenGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 322–322
Bergmann, Sebastian EU-Verschmelzungsgesetz – inkl arbeits- und steuerrechtlicher Aspekte
Talos/Winner (Hrsg), Verlag Österreich, Wien 2016, 2. Auflage, 922 Seiten, gebunden, € 182,
ISBN: 978-3-7046-7380-0. GES 2016, 322 Der von Thomas Talos und Martin Winner herausgegebene Kommentar zum EU-Verschmelzungsgesetz ist... Der von Thomas Talos und Martin Winner herausgegebene Kommentar zum EU-Verschmelzungsgesetz ist vor kurzem in zweiter Auflage erschienen. Ausweislich des von den Herausgebern verfassten Vorwortes sollen mit dem Werk die gesellschafts-, arbeits- und steuerrechtlichen Grundlagen von Vermelzungen über die Grenze übersichtlich und in Orientierung an den Bedürfnissen der Rechtsanwender aufgearbeitet werden und der Kommentar dabei in bewährter Weise ein praktischer Behelf für alle mit grenzüberschreitenden Verschmelzungen Beschäftigten sein. Dieses selbstgesteckte Ziel wird vom vorliegenden Werk zweifelsohne mehr als erfüllt. Gegenüber der Erstauflage ist der Kommentar umfänglich um rund 300 Seiten gewachsen. Neben den umfassenden Aktualisierungen, die die jüngsten Entwicklungen in Literatur und Rechtsprechung berücksichtigen, ist dies vor allem dem Umstand geschuldet, dass der Kommentar um einen – so die Herausgeber – „fundierten Überblick“ über die steuerlichen Aspekte grenzüberschreitender Verschmelzungen ergänzt wurde. Diese Bezeichnung wird dem hinzugekommenen steuerrechtlichen Abschnitt freilich nicht gerecht. Mit Eugen Strimitzer und Gustav Wurm konnten die Herausgeber zwei führende Experten des Umgründungssteuerrechts gewinnen, die die steuerliche Behandlung grenzüberschreitender Verschmelzungen grundlegend aufgearbeitet haben, wobei der zu diesem Zweck hinzugekommene Beitrag den Vergleich mit den gängigen Standardkommentaren zum Umgründungssteuergesetz in keiner Weise zu scheuen braucht. Durch die Mitberücksichtigung arbeits- und steuerrechtlicher Aspekte ist es den Herausgebern gelungen, einen Kommentar vorzulegen, der wie kein zweites Werk eine Gesamtdarstellung der im Zuge grenzüberschreitender Verschmelzungen wesentlichen Rechtsbereiche bietet. In der Praxis wird der Kommentar daher zweifelsohne auch in Zukunft ein unerlässlicher Arbeitsbehelf sein. Volltext	RezensionenGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 322–322
Bergmann, Sebastian Handbuch Einlagenrückzahlung
Mayr/Schlager/Zöchling (Hrsg), Linde Verlag, Wien 2016, 304 Seiten, gebunden, € 68,
ISBN: 978-3-7073-3498-2. GES 2016, 322 Mit dem Thema „Einlagenrückzahlungen“ wird einer der Kernbereiche der ertragsteuerlichen... Mit dem Thema „Einlagenrückzahlungen“ wird einer der Kernbereiche der ertragsteuerlichen Beziehungen zwischen Kapitalgesellschaften und ihren Gesellschaftern und damit gleichzeitig eines der im jüngeren Fachschrifttum häufigst diskutierten Probleme angesprochen. Hintergrund der aktuellen Debatte war zunächst die fundamentale Neuaufstellung des in § 4 Abs 12 EStG verankerten Einlagenrückzahlungsregimes durch das Steuerreformgesetz 2015/2016, mit welchen insbesondere ein „Primat der Gewinnausschüttung“ vorgesehen wurde. Die damit einhergehende Kritik bewog das BMF, in Abstimmung mit der Kammer der Wirtschaftstreuhänder eine sowohl für die Finanzverwaltung als auch die Praxis akzeptable Kompromisslösung zu suchen, die schließlich mit dem AbgÄG 2015 umgesetzt werden konnte. Dabei wurde das „Primat der Gewinnausschüttung“ wieder aufgegeben und grundsätzlich zum schon zuvor bedingt bestehenden Wahlrecht zwischen Einlagenrückzahlung und Gewinnausschüttung zurückgekehrt. Aufrechterhalten wurde dabei aber insbesondere die mit dem Steuerreformgesetz 2015/2016 vorgesehene gesonderte Evidenzierungspflicht betreffend den Stand der Innenfinanzierung. In der Praxis kommt dem Thema „Einlagen-rückzahlung“ enorme Bedeutung zu. Aufgrund der hohen Komplexität der Problemstellungen sind viele Einzelfragen im Zusammenhang mit der neugefassten Bestimmung des § 4 Abs 12 EStG nichtsdestotrotz noch ungelöst. Umso verdienstvoller ist es, dass Gunter Mayr, Christoph Schlager und Hans Zöchling ein vor kurzem erschienes Handbuch zu diesem Thema herausgegeben haben, in welchem zahlreiche einschlägige Fragestellungen von Experten aus Wissenschaft, Beratungs- und Verwaltungspraxis systematisch untersucht und aufgearbeitet werden. Auf Praxisnähe und Verständlichkeit wurde dabei besonderes Augenmerk gerichtet. Das Handbuch wird daher in der Praxis zweifelsohne ein wichtiger Arbeitsbehelf sein. Volltext	RezensionenGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 323–323
Renner, Bernhard Bewertung von Unternehmen
Brauneis et al (Hrsg), Verlag Linde, Wien 2016, 688 Seiten, gebunden, € 118,
ISBN: 978-3-7073-3067-0. GES 2016, 323 Die Festschrift ist dem an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt lehrenden und forschenden... Die Festschrift ist dem an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt lehrenden und forschenden o. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Nadvornik, Vorstand des Instituts für Finanzmangement, aus Anlass seines 60. Geburtstages gewidmet. Die Herausgeber (Alexander Brauneis, Gudrun Fritz-Schmied, Sabine Kanduth-Kristen, Tanja Schuschnig sowie Reinhard Schwarz) sind allesamt gleichfalls an dieser Universität bzw teils auch in der Steuerberatung tätig.Die Unternehmensbewertung, welche den Hauptinhalt des Werkes darstellt, war und ist seit jeher auch das besondere (berufliche) „Steckenpferd“ des Jubilars. Daher beschäftigt sich das besprochene Werk in 25 Einzelbeiträgen mit diesem umfassenden Themenkomplex. Dabei werden Fragen der Unternehmensbewertung aus verschiedenen Perspektiven – insbesondere jenen der Finanzierung, der Rechnungslegung und der Steuern – in wissenschaftlicher und anwendungsorientierter Form diskutiert und mit möglichen Lösungsansätzen versehen.Von der Vielzahl der Beiträge in der Festschrift seien beispielhaft erwähnt: Volltext	PersonenverzeichnisGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 325–325
GES 2016, 325 Em. o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Krejci, Dr. Lukas Fantur, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Sebastian... Em. o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Krejci, Dr. Lukas Fantur, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Sebastian Bergmann, LL.M. MBA, Univ.-Prof. Dr. Friedrich Rüffler, Univ.-Prof. DDr. Georg Kofler, LL.M. Volltext	PersonenverzeichnisGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 325–325
GES 2016, 325 LStA Hon.-Prof. Dr. Sonja Bydlinski, Hon.-Prof. Dr. Wilma Dehn, o. Univ.-Prof. DDr. Eduard... LStA Hon.-Prof. Dr. Sonja Bydlinski, Hon.-Prof. Dr. Wilma Dehn, o. Univ.-Prof. DDr. Eduard Lechner, Dr. Daniela Hohenwarter-Mayr, LL.M. Volltext	PersonenverzeichnisGES 2016/6, Jahrgang 2016, Heft 6, S. 326–326
GES 2016, 326 ADir. Wilhelm Birnbauer, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Aigner, Mag. Dr. Christian Feltl, LL.M.,... ADir. Wilhelm Birnbauer, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Aigner, Mag. Dr. Christian Feltl, LL.M., o. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Harrer, FH-Prof. Mag. Dr. Werner Hauser, Priv.-Doz. MMag. Dr. Ernst Marschner LL.M., Mag. Lukas Mechtler, Mag. Bernhard Renner, Dr. Karoline Spies, Univ.-Prof Dr. Michael Tumpel Volltext	Fachgebiete