Source: https://www.dtmd.eu/immatrikulation/
Timestamp: 2020-02-24 08:31:19
Document Index: 3240979

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 2', '§ 31', '§ 31', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 23', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 16', '§ 13', '§ 23', '§ 23', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 25', '§ 30', '§ 17', '§ 19', '§ 6', '§ 7', '§ 4', '§ 23', '§ 18', '§ 25', '§ 26', '§ 17', '§ 19', '§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 15', '§ 5', '§ 14', '§ 25', '§ 15', '§ 15', '§ 26', '§ 4', '§ 17', '§ 27', '§ 17', '§ 28', '§ 23', '§ 29', '§ 30', '§ 27', '§ 6', '§ 27', '§ 20', '§ 17', '§ 31', '§ 32', '§ 23', '§ 28', '§ 30', '§ 23', '§ 23', '§ 33', '§ 32', '§ 23', '§ 24', '§ 3', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 38', '§ 37', '§ 39', '§ 40']

Antrag zur Immatrikulation zum berufsbegleitenden Studium an der DTMD University for Digital Technologies in Medicine and Dentistry Unter Berücksichtigung der Geschäftsbedingungen der DTMD University melde ich mich hiermit zum unten genannten Studiengang an. Mit meiner Anmeldung beantrage ich die Immatrikulation an der DTMD University für das genannte Studium. Nach Absenden des Formulars erhalten sie eine Übersicht über die zur Anmeldung an der DTMD University benötigten Dokumenten per E-Mail an die von Ihnen angegebene Adresse. Bitte beantworten Sie alle Fragen sorgfältig und senden sie Ihre Unterlagen per Post an uns zurück
Ort des Studienangebots*
DeutschlandPolenRumänienTürkei
Kieferorthopädie (KFO)Parodontologie und orale Implantologie
HerneMainz
Vorname Nachname Zusatzinformationen
Format: tt.mm.jjjj 01.01.2001
Hiermit möchte ich eine Anrechnung eines Curriculums beantragen
Anrechnung beim Prüfungsamt beantragen.
Beantragung für
Curriculum: Haranni - Parodontologie oder ImplantologieCurriculum: DGOI - ImplantologieCurriculum: Mainz Parodontologie oder ImplantologieCurriculum: Ästhetische ZahnmedizinSonstige
Zeugnis des bestandenen Curriculum
Akzeptierte Datentypen: pdf, jpf, jpeg, png.
Steuer-Identifikationsnummer (des Rechnungsträgers)
Ich stimme der Immatrikulationsordnung zu.
Die DTMD University for Digital Technologies in Medicine and Dentistry mit Sitz im Schloss Wiltz/Luxemburg bietet postgraduale berufsbegleitende Studienprogramme für Mediziner, medizinische Assistenzberufe, Zahnärzte und Zahntechniker in eigener Regie sowie in Koope-ration mit renommierten internationalen Hochschulen und Universitäten an. Zudem führt sie curriculare Weiterbildungen für Mediziner und Zahntechniker durch.
Die universitären Studienangebote der DTMD fokussieren sich vornehmlich auf postgraduier-te, evidenz¬basierte berufsbegleitende Fortbildungsmaßnahmen mit Schwerpunkt auf zu-kunftsweisende digitale Technologien für die Medizin und die Zahnmedizin, auf besondere Weiterbildungsmodule in der Digitalisierung für Zahntechniker sowie auf ein digitales Hygie-nemanagement im Gesundheits- und Pflegewesen.
Alle Weiterbildungsmaßnahmen der DTMD University tragen dem Tatbestand Rechnung, dass eine datenbasierte Computermedizin die Zukunft der medizinischen Lehre, Forschung und Versorgung deutlich verändern wird und berücksich¬tigen daher vorrangig digitale Innova-tionen in den Gesundheitsfächern.
Der Start in das Studium beginnt für alle Studierenden der DTMD University mit der Immatri-kulation. Die Immatrikulation oder Einschreibung an der DTMD ist Voraussetzung, um die Einrichtungen der Hochschule benutzen zu dürfen. Dazu gehören unter anderem die Teil-nahme an Lehrveranstaltungen und an Hochschulprüfungen sowie die Benutzung des Online-Campus der DTMD University. Mit der Eintragung in die Matrikel (Stammrolle) bewirkt die Hochschulverwaltung die Aufnahme einer Person als Studierender und als Mitglied der Uni-versität.
Das Präsidium der DTMD University hat dazu folgende Immatrikulationsordnung erlassen. Diese gilt in der jeweils aktuellen Version sobald sie im Online-Campus der DTMD University veröffentlicht wurde.
1.	Die Modularisierung der Studiengänge der DMDT University nach den Bologna-Vorgaben ist gezielt auf ein europäisches ausbildungs- und berufsbegleitendes Lehrangebot mit nachhaltigem Praxisbezug ausgelegt. Es richtet sich vornehmlich an Berufstätige aus dem Gesundheits- und Pflegewesen.
2.	Die Studienprogramme der DTMD University sind zulassungsfrei, d.h. es gibt in der Regel keine über die allgemeinen berufsbezogenen Zulassungsbedingungen hinausgehenden weiteren speziellen Voraussetzungen. Kann bei räumlichen Kapazitätsengpässen auf-grund zu hoher Anmelde¬zahlen die Zusage der Hochschule, die Studierenden in kleinen Gruppen von max. 30 Personen zu unterrichten, nicht gewährleistet werden, kann das Prüfungsamt der DTMD auf Aufforderung des Präsidiums besondere Aufnahmemodalitä-ten wie z.B. Auswahlgespräche, Praktika oder einen Studierfähigkeitstest als Auswahlkri-terien vorschreiben.
3.	Die Immatrikulation erfolgt beim Studentensekretariat der DTMD University. Sobald die Immatrikulationsbestätigung vorliegt, werden Studierende in der Universitätsmatrikel der Hochschule geführt. Gleichzeitig wird für jeden Studierenden (m/w/d) ein Online-Belegbogen angelegt. Er dient der Übersicht der in den einzelnen Semestern und Stu-dienabschnitten zu belegenden Module und eröffnet den Zugang zum jeweiligen Semes-terplan.
4.	Um an der DTMD University immatrikuliert werden zu können, ist Voraussetzung, dass keine Immatrikulationshindernisse bestehen, u. a. werden eine Approbationsurkunde, die Bestätigung einer abgeschlossenen Ausbildung oder Lehre sowie der Nachweis einer mindestens dreijährigen beruflichen Praxis verlangt. Wer diese Voraussetzungen nicht vorweisen kann, kann lediglich als Gasthörer zugelassen werden.
5.	Die Hochschule kann in begründeten Ausnahmefällen einzelnen potenziellen Studieren-den bereits vor Studienaufnahme die Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Prüfungen gestatten. Die damit verbundenen Studienzeiten und erbrachten Prüfungsleistungen wer-den auf Antrag anerkannt.
6.	Das Verfahren der Immatrikulation, die Rückmeldung, die Beurlaubung, die Exmatrikula-tion und die Zulassung als Gasthörer oder Teilzeitstudierender einschließlich der Fristen sowie die Aufbewahrungszeiten für die Unterlagen, die für den Nachweis eines Studiums oder einer Prüfung von Bedeutung sind, werden durch die Rahmenprüfungsordnungen der DTMD University geregelt.
7.	Die im Bewerbungsverfahren vorgesehenen Fristen sind einzuhalten. Eine Fristversäum-nis führt zur Nichtzulassung zum Studium. Nach Vorlage der vollständigen Anmeldeunter-lagen und Eingang der Studiengebühren für den ersten Studienabschnitt erhalten die Be-werber eine schriftliche Bestätigung per Post mit unter anderen folgenden Informationen: Semesterbeginn, gewählter Studiengang und Matrikelnummer. Der Studierendenausweis, der der Identifikation der Studierenden dient, sowie die Zugangsdaten für den Online-Campus der DTMD werden mit separater Post verschickt. Für die Erstellung des Studie-rendenausweises ist ein Porträt-Foto in digitaler Form unter „Persönliche Daten“ im Onli-ne-Bereich der Homepage der DTMD University hochzuladen. Die Immatrikulationsbe-scheinigung kann später im PDF-Format im Online-Bereich der DTMD heruntergeladen werden.
8.	Eine Kopie des Kontoauszugs oder Überweisungsbeleges über die Studienentgelte bzw. die Semestergebühren/-beiträge ist der Anmeldung zum Studium beizufügen. Bei Über-weisungen aus dem Ausland ist darauf zu achten, auch die anfallenden Bankgebühren zu überweisen. Die Immatrikulation erfolgt erst, wenn der festgelegte Betrag vollständig auf dem Konto der DTMD SARL, (Rue du Château, LU-9516 WILTZ) bei der BCEE (IBAN: LU04 0019 5055 1668 3000; BIC: BCEELULL) eingegangen ist und alle weiteren Vorausset-zungen erfüllt sind.
9.	Folgende Unterlagen sind für die Bewerbung in das erste Semester einzureichen:
a.	Ein vollständiger Ausdruck des Zulassungsantrags (PDF-Ausdruck der Online-Bewerbung) mit Datum und Unterschrift.
b.	Eine Kopie eines gültigen amtlichen Personalausweispapiers.
c.	Zwei rezente Lichtbilder in Passfoto-Format und Qualität.
d.	Geeignete Nachweis/e über die abgeschlossene/n Berufsausbildung/en oder -Tätigkeit/en, wie z.B. Approbationsurkunde.
e.	Geeignete Nachweise über die tatsächliche berufliche Tätigkeit.
f.	Nachweise über weitergehende Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch.
g.	Für Zeugnisse, die nicht in deutscher, französischer oder englischer Sprache vorlie-gen, muss eine Übersetzung eines vereidigten Übersetzers in deutscher, französi-scher oder englischer Sprache eingereicht werden.
h.	Folgende Unterlagen sind zusätzlich von Hochschulwechslern und/oder Quereinstei-gern für die Bewerbung in ein höheres Semester einzureichen:
	Eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung einer staatlich anerkannten und ak-kreditierten Hochschule, aus der die Anzahl der Fach- und Hochschulsemester hervorgeht. Die Immatrikulationsbescheinigung muss sich auf das Fach bezie-hen, für das ein Kandidat sich bewirbt. Eine fehlende Immatrikulationsbescheini-gung des gewünschten Fachs führt zur Ablehnung der Bewerbung. Für das be-treffende Studium muss eine offizielle Anerkennung in einem Land des europäi-schen Hochschulraums vorliegen.
	Einen Leistungsnachweis, aus dem fach- bzw. modulbezogen die erreichten Leis-tungspunkte (ECVET bzw. ECTS Credits) für die Module hervorgehen, für die ei-ne Anerkennung beantragt wird.
	Ein Nachweis über den studentischen Workload in den Fächern bzw. Modulen, für die eine Anerkennung beantragt wird.
i.	Bei Kandidaten aus einer Partner-Hochschule der DTMD University können andere Voraussetzungen für einen Hochschulortswechsel berücksichtigt werden. Sie können u.U. ohne besondere Voraussetzungen wechseln.
10.	Einem Härtefallantrag ist eine ausführliche Begründung mitsamt Nachweisen beizufügen.
11.	Studierende erkennen mit ihrer Immatrikulation an, dass sie keinen Anspruch auf die Durchführung der Lehrleistung durch einen bestimmten Dozierenden haben. Diese kön-nen von der Hochschule je nach Verfügbarkeit des Dozierenden resp. der Lehrpläne je-derzeit festgelegt oder ausgetauscht werden. Der Rechtsweg ist insoweit ausgeschlossen.
12.	Die eingereichten Unterlagen gehen in das Eigentum der DTMD University über und wer-den nicht zurückgesendet.
Ich stimme der Zulassungs- und Anerkennungsordnung gemäß VAE zu.
Die DTMD University for Digital Technologies in Medicine and Dentistry hat die nachfolgende Zulassungs- und Anerkennungsordnung für ihre berufsbegleitenden postgradualen Master-Studiengänge erlassen:
1.	Die DTMD University for Digital Technologies in Medicine and Dentistry verpflichtet sich zur qualifizierenden Anerkennung von innerhalb und/oder außerhalb des formalen Bildungs¬systems erworbenen Fertigkeiten und Fähigkeiten sowie von kompetenzbasier-ten Berufs¬abschlüssen.
2.	Bei der Zulassung zum Studium und/oder der Anerkennung von persönlichen Kompe-tenzen eines Studierenden verfolgt die DTMD University einen gezielten Paradigmen-wechsel von der Input- zur Outcome-Betrachtung und orientiert sich bei der Aufnahme und der Einstufung konsequent an Lernergebnissen statt an formalen Qualifikationen, unabhängig davon, wo und auf welche Weise diese erzielt wurden. Im Vordergrund der Einstufung steht die Analyse, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse ein po-tenzieller Teilnehmer an einem Masterstudiengang der DTMD University tatsächlich erworben hat.
3.	Sämtliche berufliche und/oder außerberufliche Aktivitäten können Gegenstand einer qualifizierenden Anerkennung erworbener Kompetenzen nach dem VAE-Verfahren (Validation des Acquis de l'Expérience) sein, unter der allgemeinen Voraussetzung, dass die Ausbildungsmaßnahmen und/oder die beruflichen Aktivitäten entweder konti-nuierlich oder mit Unterbrechungen mindestens 3 Jahre (5.000 Stunden) betragen ha-ben und mit dem an der DTMD University angestrebten (neuen) Bildungsabschluss Master of Science im Zusammenhang stehen. Ziel des VAE-Verfahrens ist die Beurtei-lung und Anerkennung von diversen im Laufe des Lebens in verschiedenen Bereichen erworbenen (fachlichen) Kompetenzen.
4.	Erfolgreich abgeschlossene strukturierte curriculare Fort- und Weiterbildungsmaßnah-men der Ärzte- und Zahnärztekammern sowie anderen ärztlichen und zahnärztlichen Berufs- und Stan¬desorganisationen werden ebenfalls nach dem VAE-Verfahren aner-kannt und angerechnet. Die Prüfungskommission der DTMD legt regelmäßig fest, wel-che Fortbildungsmaßnahmen wie zu berücksichtigen sind. Insgesamt können jedoch maximal 25% der für einen Masterabschluss notwendigen Credits über einen Anerken-nungsentscheid der Prüfungskommission der DTMD erreicht werden.
5.	Das VAE-Verfahren an der DTMD University steht allen Interessenten einer Bildungs-maßnahme der DTMD offen, unabhängig vom Alter (berufsbezogene und/oder ausbil-dungsrelevante Erfahrungen werden ab dem 18. Lebensjahr berücksichtigt), vom Stu-dienniveau oder der bisherigen beruflichen Karriere.
6.	Im Gegensatz zu staatlichen Verfahren der qualifizierenden Anerkennung von erworbe-nen Kompetenzen, die zur Ausstellung von Meisterbriefen, Diplomen und Zertifikaten führen können, öffnet das VAE-Verfahren der DTMD den Kandidaten ausschließlich den Zugang zum Masterstudium, den Einstieg in ein höheres Semester eines Master Studiums bzw. die Befreiung von bestimmten Veranstaltungen eines Studiengangs an der DTMD University. In diesem Sinne ermöglicht die VAE es, Ausbildungslaufbahnen zu verkürzen, indem Leistungspunkte (ECVET bzw. ECTS) für einzelne Programm-Module vergeben bzw. angerechnet werden. Zeugnisse, Diplome oder Titelwerden da-bei nicht erworben.
7.	Eine Anrechnung von Lernleistungen führt zu der Befreiung von Teilnahmezeiten und/oder von Leistungsnachweisen in einem Studienprogramm. Angerechnet werden können Lernergebnisse aus formalen, nicht formalen oder informellen Lernprozessen. Eine Anrechnung informell erworbener Lernergebnisse erfolgt im Allgemeinen über ei-nen individuellen Kompetenznachweis, z.B. über Auswertungs- und/oder Bewertungs-gespräche.
8.	Individuelle Anrechnungen von Lernergebnissen, Erfahrungen und Kompetenzen wer-den von der Prüfungskommission der DTMD University durchgeführt. Diese untersteht dem Präsidium und wird vom Präsidenten bzw. dem Prorektor Lehre geleitet. Die indi-viduellen Auswertungs- und Bewertungsgespräche werden von zwei Hochschul-Dozenten geführt, wobei in erster Linie festgestellt werden soll, ob dem Kandidaten auf-grund seiner bisherigen Bildungs- und Berufsbiografie und seiner darzulegenden Moti-vation zum Studieren gute Chancen auf einen erfolgreichen Studienabschluss zugetraut werden. Über das VAE-Kolloquium ist Protokoll zu führen.
9.	Der erste Schritt in einem VAE-Anerkennungsverfahren ist in der Regel die Feststellung von Kompetenzen, die anforderungs- und/oder entwicklungsorientiert erfolgt. Die Do-zenten, die das Gespräch führen, haben die Kandidaten ausführlich über die methodi-schen und fachlichen Anforderungen sowie über den Workload des geplanten Studien-programms zu informieren und sicherzustellen, dass Bewerber sich den Anforderungen und Belastungen, die mit einem ausbildungs- bzw. berufsbegleitendem Studien verbun-den sind, voll bewusst sind.
10.	Eine Anrechnung von Lernergebnissen aus formalen Lernprozessen erfolgt in der Regel individuell. In besonderen Ausnahmefällen ist auch eine pauschale Anerkennung mög-lich. Letzteres ist vor allem dann der Fall, wenn vertraglich für Bildungsgänge in unter-schiedlichen Bildungssystemen partnerschaftliche Anrechnungsmodalitäten festgelegt werden.
11.	Die Ergebnisse der VAE-Kolloquien sind den Bewerbern unmittelbar nach dem Bewer-bungsgespräch mitzuteilen. Innerhalb von 14 Tagen erhält der Bewerber eine schriftli-che Bestätigung mit der Aufforderung, sich für einen Studienplatz zu bewerben. Im Fall eines ablehnenden Bescheids hat der Bewerber das Recht auf einen substanziell be-gründeten Widerspruch beim Prüfungsamt. Dieser ist bis spätestens 14 Tage nach Be-kanntgabe der Ablehnung (Tag des Kolloquiums) beim Prüfungsamt schriftlich einzu-reichen. Die Prüfungskommission entscheidet über den Widerspruch und lädt ggf. zu einem erneuten Gespräch.
12.	Folgende Unterlagen sind für die VAE-Bewerbung einzureichen:
a)	Ein vollständiger Ausdruck des VAE-Antrags (PDF-Ausdruck der Online-Bewerbung) mit Datum und Unterschrift.
b)	Eine Kopie eines gültigen amtlichen Personalausweispapiers.
c)	Zwei rezente Lichtbilder in Passfoto-Format und Qualität.
d)	Eine amtlich beglaubigte Kopie aller Ausbildungs- und Arbeitsverträge, die als Vo-rausset¬zun¬gen zum Kompetenznachweis geltend gemacht werden sollen.
e)	Ein qualifizierender Überblick über die durch eigene Tätigkeiten erworbenen be-ruflichen Kompetenzen.
f)	Für Unterlagen, die nicht in deutscher, französischer oder englischer Sprache vor-liegen, muss eine Übersetzung eines vereidigten Übersetzers/einer vereidigten Über¬setzerin in deutscher, französischer oder englischer Sprache eingereicht werden.
g)	Nachweise über weitergehende Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch.
13.	Folgende Unterlagen sind von Quereinsteigern für die Zulassung zum Studium an der DTMD University bzw. für die Einstufung in ein höheres Semester einzureichen:
a)	die letzte Immatrikulationsbescheinigung einer staatlich anerkannten und akkredi-tierten Hochschule aus dem In- oder Ausland, aus der die Anzahl der Fach- und Hochschulsemester hervorgehen. Die Immatrikulationsbescheinigung muss sich auf das Fach beziehen, für das ein Kandidat bzw. eine Kandidatin sich bewirbt. Eine fehlende Immatrikulationsbescheinigung des gewünschten Fachs führt zur Ablehnung der Bewerbung. Für das betreffende Studium muss eine offizielle An-erkennung in einem Land des europäischen Hochschulraums vorliegen.
b)	Ein Leistungsnachweis, aus dem fach- bzw. modulbezogen die erreichten Leis-tungspunkte (ECVET bzw. ECTS Credits) für die Module hervorgehen, für die ei-ne Anerkennung beantragt wird.
c)	Ein Nachweis über den studentischen Workload in den Fächern bzw. Modulen, für die eine Anerkennung beantragt wird.
d)	Eventuell Nachweise über außerschulische oder sonstige Leistungen, die für fachspezifische Auswahl- und Einstufungsverfahren relevant sind (nach Abspra-che mit dem Prüfungsamt).
e)	Nachweis/e über die abgeschlossene/n Berufsausbildung/en oder Tätigkeit/en.
f)	Nachweise über weitergehende Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch.
14.	Einem eventuellen Härtefallantrag ist eine ausführliche Begründung mitsamt Nachwei-sen beizufügen.
15.	Besteht zwischen einer in- oder ausländischen Partner-Bildungseinrichtung und der DTMD University ein bilateraler Vertrag zur Anerkennung von bei dieser Bildungsein-richtung erbrachten Leistungen, werden Bewerber dieser Bildungseinrichtung mit dem Antrag auf Zulassung zum Studium an der DTMD automatisch von bestimmten Leis-tungsnachweisen befreit und/oder in ein höheres Semester an der DTMD zugelassen.
16.	Die eingereichten Unterlagen gehen in das Eigentum der DTMD University über und werden nicht zurückgesendet.
17.	Nach Vorlage der vollständigen Anmeldeunterlagen vereinbart die VAE-Kommission bzw. das Prüfungsamt bei Bedarf einen Kolloquiums-Termin mit dem Bewerber.
18.	Für die Durchführung eines VAE-Kolloquiums kann die DTMD University eine Gebühr vom Teilnehmer verlangen.
Ich stimme der Rahmenprüfungsordnung zu.
I.	Allgemeiner Teil	4
§ 1	Geltungsbereich	4
§ 2	Ziel des Studiums, Zweck der Prüfung	4
§ 3	Abschlussgrad	4
II.	Zulassung zum Studium	4
§ 4	Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen	4
§ 5	Einstufungsprüfung	5
§ 6	Zweithörer	6
§ 7	Gasthörer	6
III.	Studium	6
§ 8	Regelstudienzeit, Studienaufbau, Studienumfang	6
§ 9	Strukturierung des Studiums und Modularisierung	7
§ 10	Vertiefungsrichtung	8
§ 11	Wahlmodule	8
§ 12	Lehr- und Lernformen	8
§ 13	Leistungspunkte (Credits) nach ECVET bzw. ECTS	9
IV.	Prüfungen	10
§ 14	Prüfungsausschuss	10
§ 15	Prüferinnen und Prüfer, Beisitzerinnen und Beisitzer	11
§ 16	Allgemeiner Aufbau der Prüfungen	11
§ 17	Studienbegleitende Prüfungen	12
§ 18	Seminararbeiten („Assignments“)	14
§ 19	Klausurarbeiten	15
§ 20	Mündliche Prüfungen	15
§ 21	Weitere Prüfungsformen	16
§ 22	Wiederholung von studienbegleitenden Prüfungen	16
§ 23	Bewertung von Prüfungsleistungen, Modulnoten	16
§ 24	Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen	17
§ 25	Master-Thesis	18
§ 26	Zulassung zur Master-Thesis	18
§ 27	Ausgabe und Bearbeitung der Master-Thesis	19
§ 28	Abgabe und Bewertung der Master-Thesis	20
§ 29	Wiederholung der Master-Thesis	20
§ 30	Kolloquium	20
§ 31	Bestehen und Nichtbestehen der Master-Prüfung	22
§ 32	Abschluss des Studiums, Ermittlung der Gesamtnote	22
§ 33	Master-Zeugnis und Master-Urkunde	22
§ 34	Diploma Supplement	23
§ 35	Einsicht in Prüfungsarbeiten	23
§ 36	Täuschung und Ordnungsverstoß	23
§ 37	Ungültigkeit von Prüfungen	24
§ 38	Aberkennung des Master-Grades	24
§ 39	Bestimmungen über einen gemeinsamen Master-Abschluss	24
(Joint Master Programme, kurz joint degree)	24
§ 40	In-Kraft-Treten und Veröffentlichung	25
Diese Prüfungsordnung gilt für das berufsbegleitende postgraduale Master-Studium an der DTMD University for Digital Technologies in Medicine and Dentistry, Luxembourg und regelt in einem allgemeinen Teil die dort geltenden grundlegenden Strukturen.
Die Studiengang-spezifischen Bestimmungen verordnen Inhalte und Anforderungen der einzelnen postgradualen Master-Studiengänge, welche der vorliegenden Prüfungsordnung vor¬gehen. Die Studienverlaufs-, Studiengangs- und Modulbeschreibungen sowie die Orien-tierungshilfe für Studierende können ergänzende Informationen beinhalten.
§ 2	Ziel des Studiums, Zweck der Prüfung
1.	Die Master-Prüfung (§ 31) bildet den Berufs-spezialisierenden postgradualen Abschluss des Studiums im Anschluss an eine ordentliche Approbation z.B. gemäß der Approba-tionsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405), die zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 18. April 2016 (BGBl. I S. 886) geändert worden ist bzw. einer ana-logen gesetzlichen Bestimmung im Großherzogtum Luxemburg oder dem EU-Ausland.
2.	Das zur Master-Prüfung führende Studium soll den Studierenden unter Beachtung der allgemeinen Studienziele auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse insbeson-dere die anwendungsbezogenen Inhalte des Studienfaches vermitteln, sie befähigen, Vorgänge und Probleme der medizinischen Praxis zu analysieren und fachlich begrün-dete Lösungen zu finden und dabei auch überfachliche Bezüge zu beachten. Das Stu-dium soll die ethischen, schöpferischen und planerischen Fähigkeiten der Studierenden entwickeln und sie auf die Master-Prüfung vorbereiten.
3.	Durch die Master-Prüfung (§ 31) soll festgestellt werden, ob der Kandidat die für eine selbstständige spezialisierte Tätigkeit im Beruf notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat, er fachliche Zusammenhänge überblicken kann und befähigt ist, auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden selbstständig zu arbeiten.
§ 3	Abschlussgrad
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verleiht die DTMD University je nach Studien-gang den akademischen Grad des postgradualen Master (MBA, M.Sc.).
II.	Zulassung zum Studium
§ 4	Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
1.	Zum Studium erhält Zugang, wer über ein abgeschlossenes Hochschulstudium, eine ordentliche Approbation und mindestens drei Jahre Berufserfahrung nach dem ersten Hochschulabschluss verfügt. Außerdem sind bei Zulassung zum Studium eine prakti-sche Tätigkeit und ausreichende allgemeine Medizin- und Sprachkenntnisse nachzu-weisen.
2.	Als abgeschlossenes Studium gelten alle Hochschul- und vergleichbaren Studiengänge, die gemäß Artikel 2 des Gesetzes vom 17. Juni 1963 über den Schutz von Hochschulti-teln („Loi du 17 juin 1963 ayant pour objet de protéger les titres d'enseignement supéri-eur“) im Titelregister („registre des titres“) eingetragen sind, das beim für das Hoch-schulwesen zuständigen Ministerium hinterlegt ist. Inhaber eines ausländischen Hoch-schulabschlusses erhalten den Zugang zum Studium, wenn der ausländische Hoch-schulabschluss von dem für das Hochschulwesen zuständigen ausländischen Ministeri-um anerkannt wurde.
3.	In Abweichung von Absatz 2 steht der Zugang Studierenden, die über keinen der vorher genannten Abschlüsse verfügen, offen, wenn sie entweder eine von der DTMD Univer-sity durchgeführte Sonderprüfung bestehen oder sich auf berufliche Erfahrung und Kenntnisse berufen können. In letzterem Fall ist der Zugang von der Vorlage eines Dos-siers und von einem Gespräch vor einem Zulassungsausschuss abhängig, der zu die-sem Zweck von der Hochschulleitung eingesetzt wird.
4.	Eine teilweise Anerkennung von Studienmodulen kann gemäß VAE („Validation des Acquis de l'Expérience“, Anerkennung beruflicher Kompetenzen) beantragt werden. Hierzu ist eine Anerkennungskommission zu bilden, die aus einem Präsidiumsmitglied, einem Dekan/Studiendekan sowie einem Fachvertreter/Studienleiter besteht. Hoch-schul¬externer Rat kann eingeholt werden. Die Kosten des Verfahrens trägt der Antrag-steller. Die Mindestgebühr pro Antrag der Anerkennung beträgt 800 Euro. Dabei unter-sucht und entscheidet die Anerkennungskommission über die inhaltliche Gleichheit von bereits erbrachten mit zu erbringenden Teilleistungen und Modulen. Es kann höchstens ein Viertel des gesamten Studiengangumfangs anerkannt werden. Hierzu hat der An-tragsteller genügend und substanziiert vorzutragen. Entsprechende Unterlagen in engli-scher oder deutscher Sprache sind beizubringen. Ein unklarer Vortrag geht zu Lasten des Antragstellers.
5.	Die ausreichenden Sprachkenntnisse müssen in der jeweiligen Studiensprache erbracht werden.
Das bedeutet für Studienbewerber:
a)	Bei englischsprachigen Studiengängen – soweit eine Befreiung vom Nachweis der sprach¬lichen Studierfähigkeit nicht vorliegt - mindestens 700 Punkte TOEIC – Tester¬geb¬nis oder eine vergleichbare Qualifikation,
b)	Bei deutschsprachigen Studiengängen – soweit eine Befreiung vom Nachweis der sprachlichen Studierfähigkeit nicht vorliegt - mindestens den TestDaF mit der Ni-veaustufe 4 oder die DSH mit der Niveaustufe 2 oder eine vergleichbare Qualifi-kation,
c)	Für mehrsprachige Studiengänge gelten beide Voraussetzungen.
Native Speakers und Bewerber, die nachweislich mehrere Jahre im englischsprachigen Ausland gelebt haben, können von dem Test zum Nachweis ausreichender Kenntnisse in der englischen Sprache befreit werden. Der Prüfungsausschuss legt fest, welche ver-gleich¬baren sprachlichen Qualifikationen ausreichend sind.
§ 5	Einstufungsprüfung
1.	Studienbewerber, die eine Einstufungsprüfung abgelegt haben, sind nach dem Ergebnis einer Einstufungsprüfung berechtigt, das Studium in einem dem Ergebnis entsprechen-den Abschnitt aufzunehmen, soweit nicht Regelungen über die Vergabe von Studien-plätzen entgegenstehen.
2.	Aufgrund der gleichwertigen Leistungen in der Einstufungsprüfung können Studienleis-tungen zum Erwerb von Nachweisen über die Teilnahme an Lehrveranstaltungen sowie Prüfungsleistungen in Modulprüfungen ganz oder teilweise - maximal bis zur Hälfte der für den Studiengang vorgesehenen Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (ECTS bzw. ECVET) - erlassen werden. Über die Entscheidung wird eine Bescheinigung erteilt.
3.	Eine gesonderte Prüfungsordnung bestimmt Näheres über Art, Form und Umfang der Einstufungsprüfung.
§ 6	Zweithörer
1.	Studierende, die bereits an einer anderen Hochschule immatrikuliert sind, können an der DTMD University auf Antrag im Rahmen der verfügbaren Plätze als sog. „Zweithö-rer“ mit der Berechtigung zum Besuch von Lehrveranstaltungen und zur Ablegung stu-dienbegleitender Prüfungen oder auch für das Studium eines weiteren Studienganges zugelassen werden.
2.	Zweithörer, die an der DTMD University eine studienbegleitende Prüfung ablegen wol-len, haben mit dem Antrag auf Zulassung eine Bescheinigung der Hochschule, bei der sie ordentlich eingeschrieben sind, vorzulegen, aus der ersichtlich ist, ob und ggf. wel-che Prüfungen in dem von ihm beantragten Studiengang bereits dort abgelegt wurden. Diese Bescheinigung, die in doppelter Ausfertigung vorzulegen ist, muss ausweisen, ob die angegebenen Prüfungen von dem Studenten bestanden oder ggf. nicht bestanden wurden.
§ 7	Gasthörer
Gasthörer können zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen im Rahmen der verfügbaren Plätze zugelassen werden, sofern ihre Vorbildung eine Teilnahme als sinnvoll erscheinen lässt. Die Teilnahme an Prüfungen und die Erbringung von Leistungsnachweisen sind möglich; nach Entrichtung einer vom Prüfungsausschuss festzulegenden Gebühr ist ein Prüfungszertifikat auszustellen. Die Notenstufen resultieren aus § 23 dieser Ordnung.
III.	Studium
§ 8	Regelstudienzeit, Studienaufbau, Studienumfang
1.	Das Studium umfasst eine Regelstudienzeit von drei Semestern. Ein Studienjahr be-steht aus zwei Semestern.
2.	Das Studium sollte berufsbegleitend absolviert werden.
3.	Für einen erfolgreichen Abschluss des Studiums sind 120 Leistungspunkte in Anlehnung an den European Credit Transfer System (ECTS bzw. ECVET) zu erwerben. Die Re-gelstudienzeit schließt die Prüfungszeit ein. Für den Erwerb eines Leistungspunktes wird ein Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden zugrunde gelegt.
4.	Prüfungsleistungen in auslaufenden Studiengängen oder nach auslaufenden Prüfungs-ordnungen werden noch vier Semester über ihr letztmalig nach Regelstudienverlauf vorgesehenes reguläres Angebot hinaus angeboten. Der Zeitpunkt des jeweils letztmalig regulären Angebots einer Prüfung ergibt sich aus den Studienverlaufsplänen des je-weils letzten in dem auslaufenden Studiengang bzw. nach der auslaufenden Prüfungs-ordnung gestarteten Studienjahrgangs.
5.	Die angebotenen Module und der empfohlene Studienverlauf ergeben sich aus dem Studienverlaufsplan.
6.	Auf die Regelstudienzeit werden Semester nicht angerechnet, in denen Studierende beurlaubt waren.
7.	Auf schriftlichen Antrag an das Prüfungsamt werden die Inanspruchnahme der gesetz-lichen Mutterschutzfristen, der Elternzeit und die Erfüllung von Familienpflichten (insbe-sondere Erziehung/Betreuung eines minderjährigen Kindes bzw. mehrerer minderjähri-ger Kinder sowie die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger) sowie die besonderen Belange behinderter Studierender berücksichtigt.
8.	Studierende sind grundsätzlich berechtigt und verpflichtet, an allen Veranstaltungen teilzunehmen, die die Lehrpläne der von ihnen gewählten Studiengänge umfassen. Die-ser Verpflichtung wird nicht genügt, wenn der Umfang der tatsächlich besuchten Ver-anstaltungen drei Fünftel (60%) des Gesamtumfangs unterschreitet und daher die Sor-ge besteht, dass die Lehrplanziele nicht erreicht werden können.
9.	Über die Teilnahmeerfüllung entscheidet auf schriftlichen Antrag das Prüfungsamt, das aus wichtigem Grund, wie etwa unter (7), das Fehlen als genügend entschuldigt qualifi-zieren kann. Hierzu haben Studierende in ihrem Antrag substanziiert vorzutragen. Das Prüfungsamt kann im Benehmen mit dem Präsidium Ersatzveranstaltungen (andere Kurse, elektronische Lernformen) benennen sowie durch die Zulassungs- und Anerken-nungskommission durch Nachweise belegte Veranstaltungen anrechnen.
10.	Darüber hinaus können im begründeten Einzelfall besonders schwierige, vor allem un-vorhergesehene Härtefälle im Benehmen mit Präsidium und, sofern vorhanden, mit Studentenvertretern berücksichtigt werden.
§ 9	Strukturierung des Studiums und Modularisierung
1.	Das Studium ist modular aufgebaut. Module sind thematisch und zeitlich abgerundete, in sich abgeschlossene Studieneinheiten, die zu einer auf das jeweilige Studienziel be-zogenen Teilqualifikation führen. Module können sich aus verschiedenen Lehr- und Lernformen zusammensetzen.
2.	Das Studium gliedert sich in Pflichtmodule sowie Wahlpflichtmodule eines Vertiefungs-bereichs. Pflichtmodule sind Veranstaltungen, die für alle Studierenden gleich, d.h. oh-ne Auswahlmöglichkeiten. Wahlpflichtmodule sind Module, bei denen die Studierenden aus einer vorgegebenen Gruppe von Modulen oder aus verschiedenen vorgegebenen Modulkombinationen eine bestimmte Anzahl zu wählen haben.
3.	Der Umfang des Pflicht- und Vertiefungsbereichs beträgt 70 Credits. Hinzu kommen die Master-Thesis mit 30 und das Kolloquium mit 20 Credits. Die Inhalte der Module er-geben sich aus den jeweiligen Modulbeschreibungen.
4.	Der Umfang eines Moduls beträgt mindestens fünf Credits. Ein Modul soll in einem Semester, maximal jedoch in zwei Semestern abgeschlossen werden können.
5.	Die Zulassung zu einem Modul kann von bestimmten Voraussetzungen, insbesondere von der erfolgreichen Teilnahme an einem anderen Modul oder an mehreren anderen Modulen abhängig gemacht werden.
6.	Der erfolgreiche Abschluss eines Moduls und die Vergabe der damit verbundenen ECVET bzw. ECTS setzt das Bestehen der jeweiligen Modulprüfungen voraus. Die ein-zelnen Modulprüfungen ergeben sich aus der Anlage 1 und den Modulbeschreibungen.
§ 10 Vertiefungsrichtung
1.	Neben den Pflichtmodulen kann eine Vertiefungsrichtung gewählt werden.
2.	Eine Vertiefungsrichtung setzt sich aus vorgegebenen Wahlpflichtmodulen zusammen.
3.	Die Durchführung der Vertiefungsrichtungen ist abhängig von der Mindestteilnehmer-zahl von sieben Studierenden.
4.	Die Wahl der Vertiefungsrichtung erfolgt zum Ende des ersten Semesters.
§ 11 Wahlmodule
1.	Soweit es der Studienverlauf ermöglicht, können die Studierenden aus den Wahl-pflichtmodulen, die nicht in der von ihnen gewählten Vertiefungsrichtung vorgesehen sind, weitere Module wählen (Wahlmodule) und durch Modulprüfungen abschließen.
2.	Das Ergebnis der zusätzlich abgelegten Prüfung, wird auf Antrag der Studierenden in das Zeugnis aufgenommen, jedoch bei der Festsetzung der Gesamtnote nicht berück-sichtigt.
§ 12 Lehr- und Lernformen
1.	Im Studium müssen die Studierenden an den von ihnen nach Maßgabe der fächerspe-zifischen Bestimmungen gewählten, jeweils bestimmten Modulen zugeordneten Lehr-veranstaltungen regelmäßig und aktiv teilnehmen. Die regelmäßige und aktive Teil-nahme umfasst die selbstständige Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen. Sie kann auch die Bearbeitung von Aufgaben zu Übungszwecken, die Protokollierung von Versuchen bzw. praktischen Arbeiten und sonstige Formen der Mitarbeit einschlie-ßen. Die Bedingungen für eine regelmäßige und aktive Teilnahme werden zu Beginn jeder Veranstaltung bekannt gegeben. Lehrveranstaltungen können nach Ankündigung oder durch Festlegung in den Modulbeschreibungen teilweise oder auch ganz in einer anderen Sprache als Deutsch abgehalten werden.
2.	Für die erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen oder an Modulen sind nach Maßgabe der fächerspezifischen Bestimmungen außerdem Einzelleistungen gemäß §§ 16 ff. erforderlich.
3.	Module bzw. Teilmodule können nach Maßgabe der Modulbeschreibungen in folgenden Lehr- und Lernformen angeboten werden:
a)	Vorlesung
Der Lehrvortrag dient der zusammenhängenden Darstellung eines Lehrstoffes sowie der Vermittlung von Fakten und Methoden. Dabei trägt der/die Lehrende vor und entwickelt den Lehrstoff unter aktiver Beteiligung der Studierenden.
b)	Übung
In der Übung werden der Lehrstoff und die daraus sich ergebenden Zusammen-hänge exemplarisch vertieft. Der/die Lehrende leitet die Veranstaltung, stellt Auf-gaben und gibt Lösungshilfen. Die Studierenden arbeiten einzeln oder in Gruppen mit.
c)	Seminar
Im Seminar werden Fakten, Erkenntnisse und Problemstellungen im Wechsel von Vortrag, Referat und Diskussion erarbeitet.
d)	Laborpraktikum
Im Laborpraktikum sollen für konkrete Aufgabenstellungen in Gruppen- oder Ein-zelarbeit selbstständig Lösungen erarbeitet werden. Die Gruppengröße richtet sich grundsätzlich nach den vorhandenen Laborplätzen und den jeweiligen sicherheits-technischen Anforderungen.
e)	Projektarbeit
Projekte gliedern sich in verschiedene Arbeitsvorhaben, die der arbeitsteiligen systematischen Bearbeitung des Projektthemas dienen. Die Arbeit im Projekt kann durch Kurse und Praxisveranstaltungen fachsystematisch, methodisch und in ihrem Bezug zur Berufspraxis begleitet werden. Die Ergebnisse der Arbeitsvor-haben werden im Projekt zusammengeführt und kritisch gewertet. Über das Pro-jekt wird ein ausführlicher Abschlussbericht erstellt.
f)	Fallstudie
An exemplarischen, komplexen Problemstellungen aus der Praxis wird das Ver-ständnis theoretischer Zusammenhänge trainiert und vertieft.
g)	Externe Lehrveranstaltung
Eine externe Lehrveranstaltung stellt die Verbindung zwischen dem anwendungs-orientierten Studium und der Berufswelt dar. Sie findet außerhalb der Hochschule statt und soll Einblicke in die Probleme der Berufswelt und deren Lösungen ver-mitteln, die in innerem Zusammenhang mit dem Lehrstoff der Hochschule stehen.
h)	Exkursion
Ein- oder mehrtägige Exkursionen in Zusammenhang mit bestimmten Lehrveran-staltungen dienen der anschaulichen Vertiefung fachspezifischer Lehrinhalte.
4.	Die Lehrveranstaltungen sind entsprechend den jeweils zu vermittelnden Studieninhal-ten nach didaktischen Gesichtspunkten auszuwählen. Sie sind inhaltlich und zeitlich aufeinander abzustimmen und sollen grundsätzlich so gestaltet werden, dass die Studie-renden möglichst früh lernen, selbstständig zu arbeiten.
5.	In die Lehrveranstaltungen integriert oder in Zusammenhang mit den Lehrveranstaltun-gen sollen –soweit nach dem jeweils zu vermittelndem Gegenstand angezeigt – beson-dere Arbeitsformen wie Rollenspiele und Erkundungen in der Berufspraxis durchgeführt werden. Dazu gehören auch Gastvorträge.
6.	Die Lehrveranstaltungen können durch Tutorien begleitet werden. In Tutorien wird in kleinen Arbeitsgruppen der Stoff von Vorlesungen und Übungen unter Anleitung des zu-ständigen Lehrenden anhand von Aufgaben und Fällen vertieft. In Tutorien können kei-ne Leistungspunkte nach ECVET bzw. ECTS erworben werden.
§ 13 Leistungspunkte (Credits) nach ECVET bzw. ECTS
1.	Leistungspunkte werden jedem Modul eines Studiengangs zugeordnet. Sie sind ein quantitatives Maß für den zeitlichen Arbeitsaufwand, bestehend aus Präsenzzeit, Vor- und Nachbereitung sowie Prüfung und Prüfungsvorbereitung, die durchschnittlich be-gabte Studierende aufbringen müssen, um die Lehrveranstaltungen erfolgreich abzu-schließen.
2.	Leistungspunkte werden nur bei erfolgreichem Abschluss eines Moduls vergeben. Das bedeutet, dass für jedes mit mindestens „ausreichend“ bestandene Modul im Sinne des § 23 die volle Punktzahl unabhängig von der erreichten Einzelnote vergeben wird. Die Zahl der Leistungspunkte, die in den einzelnen Modulen, in der Master-Thesis und dem Kolloquium erworben werden können, ergibt sich aus den Modulbeschreibungen.
3.	Ein Leistungspunkt nach Absatz 1 entspricht einem Credit nach ECVET bzw. ECTS.
4.	Für jeden Studierenden wird ein Anrechnungspunktekonto zur Dokumentation der er-brachten Leistungen eingerichtet. Im Falle eines bestandenen Moduls wird die Zahl der entsprechenden Leistungspunkte diesem Konto gutgeschrieben. Im Rahmen der orga-nisatorischen Möglichkeiten können die Studierenden jederzeit in den Stand ihrer Kon-ten Einblick nehmen.
5.	An anderen Hochschulen nach ECVET bzw. ECTS erbrachte Leistungspunkte werden auf der Grundlage anerkannter Gleichwertigkeit der zugrundeliegenden Studien- und Prüfungsleistungen angerechnet. Im Übrigen gelten die Regelungen des § 23.
IV.	Prüfungen
1.	Für die Organisation der Prüfungen und die durch diese Prüfungen zugewiesenen Auf-gaben ist ein Prüfungsausschuss zu bilden. Das Prüfungsamt unterstützt den Prüfungs-ausschuss bei der organisatorischen und verwaltungsmäßigen Abwicklung der Prüfun-gen. Der Prüfungsausschuss ist ein unabhängiges Organ der DTMD University. Er be-steht aus
a)	der oder dem Vorsitzenden,
b)	deren oder dessen Vertreterin oder Vertreter,
c)	einem weiteren Mitglied der Professorenschaft,
d)	einem studentischen Mitglied.
2.	Der oder die Vorsitzende, dessen bzw. deren Vertreter(in) und das unter Absatz 1 c. aufgeführte weitere Mitglied werden aus dem Kreis der Professoren der DTMD Univer-sity (Professorium), das Mitglied aus dem Kreis der Studierenden wird vom zuständigen Studierendenparlament gewählt. Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden – mit Ausnahme des bzw. der Vorsitzenden und dessen bzw. deren Stellvertreter(in) –Vertreter gewählt. Die Amtszeit der Mitglieder und ihrer Vertreter beträgt zwei Jahre. Ei-ne Wiederwahl ist zulässig. Der/die Vorsitzende ist gleichzeitig auch Präsident/in des Prüfungsamtes.
3.	Der Prüfungsausschuss achtet auf die Einhaltung der Prüfungsordnung und sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen. Er ist insbesondere zuständig für die Entscheidung über Widersprüche gegen in Prüfungsverfahren getroffene Entschei-dungen. Darüber hinaus gibt er Anregungen zur Reform der Prüfungsordnungen, der Studienpläne und ggf. der Studienordnungen. Der Prüfungsausschuss kann seine Be-fugnisse ganz oder zum Teil widerruflich auf den bzw. die Vorsitzende(n) des Prüfungs-ausschusses übertragen.
4.	Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn neben der/dem Vorsitzenden oder deren bzw. dessen Stellvertreter(in) mindestens ein weiteres Mitglied anwesend sind. Eine Ausschusssitzung in Form einer Telefonkonferenz ist möglich. Der Prüfungsaus-schuss beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stim-me der bzw. des Vorsitzenden.
5.	Die studentischen Mitglieder des Prüfungsausschusses wirken bei pädagogisch- wis-senschaftlichen Entscheidungen, insbesondere bei der Anrechnung und sonstigen Beur-teilung von Studien- und Prüfungsleistungen und der Bestellung von Prüfern und Beisit-zern, nicht mit; an der Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten, die die Festlegung von Prüfungsaufgaben oder die ihre eigene Prüfung betreffen, nehmen sie nicht teil.
6.	Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, bei der Abnahme von Prü-fungen zugegen zu sein. Ausgenommen sind studentische Mitglieder, die sich am glei-chen Tag derselben Prüfung unterziehen.
7.	Die Mitglieder des Prüfungsausschusses, deren Stellvertreter, die Prüfer und die Beisit-zer unterliegen der Amtsverschwiegenheit.
8.	Entscheidungen des Prüfungsausschusses und seiner/s Vorsitzenden sind den be-troffenen Kandidaten unverzüglich mitzuteilen. Diesen ist vorher rechtliches Gehör zu gewähren.
§ 15 Prüferinnen und Prüfer, Beisitzerinnen und Beisitzer
1.	Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüfer und Beisitzer. Die Prüfenden sind in ihrer Prüfertätigkeit unabhängig. Sie unterliegen der Amtsverschwiegenheit.
2.	Prüfen darf nur, wer mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzt und, sofern nicht sachliche Gründe eine Abweichung erfordern, in dem Studienabschnitt, auf den sich die Prüfung bezieht, eine einschlägige selbstständige Lehrtätigkeit ausgeübt hat. Ein sachlicher Grund kann namentlich vorlie-gen, wenn ein Nichtmitglied der DTMD University eine in der Praxis erstellte Master-Thesis maßgeblich betreut hat und deshalb als Zweitprüfer/in bestellt werden soll. Für diesen Fall haben die Erstprüfer, soweit erforderlich, die Zweitprüfer mit den Gegeben-heiten des Prüfungsverfahrens vertraut zu machen. Beisitzer müssen die erforderliche Sachkunde besitzen.
3.	Für die Master-Thesis können Prüflinge Prüfende vorschlagen. Auf den Vorschlag ist nach Möglichkeit Rücksicht zu nehmen; es bestehen allerdings weder ein Rechts- noch ein Begründungsanspruch für die Bestellung oder Nichtbestellung von Prüfern. Der Prü-fungsausschuss achtet darauf, dass die Prüfungsverpflichtung möglichst gleichmäßig auf die Prüfenden verteilt wird.
4.	Der Prüfungsausschuss sorgt dafür, dass Prüflinge über die prüfende Person oder die prüfenden Personen rechtzeitig Kenntnis erhalten. Die Bekanntgabe soll zugleich mit der Zulassung zur Prüfung, in der Regel mindestens zwei Wochen vor der Prüfung oder der Ausgabe der Master-Thesis erfolgen. Die Bekanntgabe im virtuellen Uni-Campus ist dabei ausreichend.
§ 16 Allgemeiner Aufbau der Prüfungen
1.	Die Master-Prüfung besteht aus den in §§ 17 ff. und Anlage 1 ausgewiesenen Prüfun-gen der Pflichtmodule und der Wahlpflichtmodule des Vertiefungsbereichs sowie der Master-Thesis gem. § 25 und dem Kolloquium gem. § 30.
2.	Die DTMD University stellt durch Studienablauf und Lehrangebot sicher, dass das Stu-dium innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Die Prüfungen der Master-Studiengänge erfolgen dabei studienbegleitend.
§ 17 Studienbegleitende Prüfungen
1.	Anzahl und Form der abzulegenden Prüfungen regelt Anlage 1. Darüber hinaus gehen-de Einzelheiten sind in den Modulbeschreibungen enthalten.
2.	Die studienbegleitenden Prüfungen der DTMD Master-Studiengänge bestehen in der Regel aus einer oder mehreren Seminararbeiten (auch „Assignments“ genannt), deren Bearbeitung und Präsentation jeweils Modul begleitend durchgeführt wird. Neben der schriftlichen Bearbeitung können auch eine mündliche Präsentation und/oder die Betei-ligung im Unterricht bewertungsrelevant sein. Der Dozent kann in Einzelfällen – in Ab-sprache mit dem Prüfungsausschuss – auch eine Klausur nach Maßgabe des § 19 zur Leistungsüberprüfung festsetzen.
3.	Studienbegleitende Prüfungen dienen dem zeitnahen Nachweis des erfolgreichen Be-suchs von Lehrveranstaltungen und Erwerbs der in diesen Lehrveranstaltungen jeweils vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten. Im Rahmen dieser Prüfungen sollen die Stu-dierenden zeigen, dass sie die Zusammenhänge des jeweiligen Prüfungsgebiets erken-nen und spezielle Fragestellungen in diese Zusammenhänge einzuordnen vermögen.
4.	Die Prüfungen der Pflicht- und Wahlpflichtmodule finden Modul bezogen in studien- begleitender Form statt. Geprüft werden die Inhalte der jeweiligen Lehrveranstaltungen. Eine Prüfung gem. Satz 1 sollte innerhalb des Semesters abgelegt werden, in dem die-jenige Lehrveranstaltung, auf die sich die Prüfung bezieht, stattfindet.
5.	Für jedes Prüfungsfach sind zwei Prüfungstermine (Erst- und Wiederholungsprüfung) im Semester anzusetzen. Die Prüfungstermine können auch nach Ablauf oder vor Be-ginn der Vorlesungszeit in den vorlesungsfreien Zeiten stattfinden. Der Prüfungstermin wird den Kandidaten rechtzeitig vor der betreffenden Prüfung im virtuellen Uni- Campus der DTMD University bekannt gegeben.
6.	Prüfungsleistungen kann nur erbringen, wer eingeschrieben und nicht beurlaubt ist oder wer als Zweithörerin oder Zweithörer gemäß § 6 zugelassen ist. Das Recht von Gasthö-rerinnen und Gasthörern gemäß § 7 bleibt unberührt.
7.	Die Prüflinge haben sich bis zu dem vom Prüfungsausschuss festgesetzten Termin für die Prüfung anzumelden. Die Anmeldung ist über das Studienbuch im virtuellen Uni-Campus der DTMD University oder im begründeten Einzelfall schriftlich an den/die Vorsitzende/n des Prüfungsausschusses zu richten. Die Anmeldung kann für mehrere Prüfungen zugleich gestellt werden, wenn diese Prüfungen innerhalb desselben Prü-fungszeitraums oder die dafür vorgesehenen Prüfungstermine spätestens zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters stattfinden sollen.
8.	Der Anmeldung zu Prüfungen sind folgende Unterlagen beizufügen oder bis zu einem vom Prüfungsausschuss festgesetzten Termin nachzureichen, sofern sie sich nicht aus dem Studienbuch ergeben oder nicht bereits früher vorgelegt wurden:
a)	die Nachweise über die in § 4 genannten Zulassungsvoraussetzungen;
b)	eine Erklärung über bisherige Versuche zur Ablegung entsprechender Prüfungen sowie entsprechende Versuche zur Ablegung einer Master-Prüfung;
c)	eine Erklärung darüber, ob bei mündlichen Prüfungen einer Zulassung von Zuhö-rern widersprochen wird.
Ist es dem/der Kandidaten/in nicht möglich, eine nach Satz 1 erforderliche Unter-lage in der vorgeschriebenen Weise beizufügen, kann der Prüfungsausschuss ge-statten, den Nachweis auf andere Art zu führen.
9.	Die Anmeldung zu einer Prüfung kann über das Studienbuch im virtuellen Uni- Campus der DTMD University oder im begründeten Einzelfall schriftlich bei dem/der Vorsitzen-den des Prüfungsausschusses bis einen Tag vor dem Prüfungstermin (Eingang der Ab-meldung) ohne Anrechnung auf die Zahl der möglichen Prüfungsversuche zurückge-nommen werden. Eine Abmeldung am Prüfungstag ist nur aus wichtigen Gründen, bei-spielsweise wegen einer Erkrankung möglich. Diese sind unverzüglich schriftlich der Prüfungsabteilung anzuzeigen und glaubhaft zu machen. Über die Anerkennung eines wichtigen Grundes entscheidet der Prüfungsausschuss. Eine Abmeldung aus krank-heitsbedingten Gründen ist nur möglich unter Vorlage eines ärztlichen Attestes, aus dem sich die Prüfungsunfähigkeit ergibt. Das Attest ist unverzüglich, das heißt ohne schuld-haftes Zögern unter Angabe der versäumten Prüfung dem Prüfungsamt vorzulegen. In Zweifelsfällen kann der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses ein amtsärztliches Attest verlangen.
10.	Über die Zulassung zur Prüfung entscheidet der/die Vorsitzende des Prüfungsaus-schusses und im Zweifelsfall der Prüfungsausschuss. Die Zulassung ist zu versagen, wenn
a)	die in Absatz 4 genannten Voraussetzungen nicht vorliegen;
b)	die Unterlagen unvollständig sind und nicht bis zu dem vom Prüfungsausschuss festgesetzten Termin ergänzt werden.
11.	Der/die Kandidat/in hat sich auf Verlangen des/der Prüfers/in oder Aufsichtführenden mit einem amtlichen Ausweis und dem Studierendenausweis auszuweisen.
12.	Prüfungsleistungen müssen individuell zuzuordnen sein. Als Prüfungsleistungen kom-men Klausuren – auch als Multiple-Choice-Prüfung –, Referate, Hausarbeiten, Praktika, (praktische) Übungen, mündliche Leistungsüberprüfungen, Vorträge oder Protokolle in Betracht. Einzelleistungen dienen ebenfalls dem Nachweis von Medien- und Vermitt-lungskompetenz. Prüfungsleistungen werden in der Regel in der Sprache erbracht, in der das Modul veranstaltet wurde, können aber bei fremdsprachigen Modulen nach An-kündigung der Lehrenden zu Beginn der Veranstaltung auch in Deutsch abgenommen werden.
13.	Prüfungsleistungen können auch in Form von Gruppenarbeiten erbracht werden, wenn der als Einzelleistung zu bewertende Beitrag der oder des einzelnen Studierenden auf Grund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die in den fächerspezifischen Bestimmungen geregelten Anforderungen erfüllt.
14.	Im Falle einer Gruppenarbeit ist eine Verlängerung der Bearbeitungszeiten von maximal vier Wochen (bezogen auf die Gruppenarbeit) möglich. Für eine Verlängerung müssen gewichtige Gründe vorgetragen werden. Über eine Verlängerung entscheidet der/die Prüfungsausschussvorsitzende.
15.	Die Form der Erbringung der Prüfungsleistung sowie weitere Einzelheiten zum Verfah-ren einschließlich der individuellen Urheberschaft an der jeweiligen Prüfungsleistung, werden im Rahmen der Modulbeschreibungen und in Prüfungsrichtlinien vorgegeben. Nach Freigabe durch den Prüfungsausschuss können die jeweiligen Lehrenden, die die Prüfungsleistungen abnehmen, eine abweichende Prüfungsleistung festlegen. Die Än-derung und Art der neuen Prüfungsleistung muss zu Beginn der Lehrveranstaltung, spä-testens jedoch zwei Wochen vor dem Termin, zu dem die Prüfungsleistung zu erbringen ist, in geeigneter Form bekannt gegeben werden.
16.	Bei mehreren benoteten Prüfungsleistungen pro Modul werden diese zu einer Modulno-te zusammengezogen. Die Benotung der einzelnen Prüfungsleistungen und die Ermitt-lung der Modulnoten richten sich nach § 23.
17.	Weist eine Studierende oder ein Studierender durch ärztliches Zeugnis nach, dass sie oder er wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher oder psychischer Behin-derung oder Schwangerschaft nicht in der Lage ist, Einzelleistungen ganz oder teilweise entsprechend den vorgesehenen Anforderungen zu erbringen, kann der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses unter Berücksichtigung des Einzelfalles abweichend von den vorgesehenen Anforderungen gestatten, gleichwertige Einzelleistungen zu erbringen. Es ist dafür zu sorgen, dass durch die Gestaltung der Prüfungsbedingungen eine Benach-teiligung für Behinderte und Schwangere nach Möglichkeit ausgeglichen wird.
18.	Das Versäumen eines für den Prüfling bindenden Prüfungstermins ohne wichtigen Grund, der Abbruch einer bereits begonnenen Prüfung sowie die nicht fristgerechte Ab-gabe gelten bei benoteten Prüfungsleistungen als mit „nicht ausreichend" und bei unbe-noteten Einzelleistungen als mit „nicht bestanden" bewertet. Dies gilt nicht für den Ab-bruch oder die nicht fristgerechte Abgabe aus wichtigem Grund. Für eine Bewertung, ob bei einem Abbruch oder einer nicht fristgerechten Abgabe aus krankheitsbedingten Gründen ein wichtiger Grund vorliegt, ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes, aus dem sich die Prüfungsunfähigkeit und der detaillierte Grund der Prüfungsunfähigkeit ergibt, erforderlich. Das Attest ist unverzüglich, das heißt ohne schuldhaftes Verzögern unter Angabe der betroffenen Prüfung der Prüfungsabteilung vorzulegen. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet der Prüfungsausschuss. In Zweifelsfällen kann der/ die Vorsitzende des Prüfungsausschusses ein amtsärztliches Attest verlangen
§ 18 Seminararbeiten („Assignments“)
1.	Eine Seminararbeit (z. B. Fallstudie, Recherche) dient der Feststellung, ob der Prüfling befähigt ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine praxisorientierte Aufgabe nach wis-senschaftlichen und fachpraktischen Methoden selbstständig in schriftlicher Form zu bearbeiten. Das Thema, Umfang (z. B. Seitenzahl des Textteils) und Abgabetermin der Seminararbeit werden von dem Prüfer zu Beginn des Semesters festgelegt. Seminar-arbeiten werden in der Regel nur von einem Prüfer bewertet. Die Note der Seminarar-beit ist dem Prüfling spätestens vier Wochen nach Abgabe der Seminararbeit bekannt zu geben. § 25 Absatz 2 gilt entsprechend.
2.	Seminararbeiten können auch in Form einer Gruppenarbeit zur Prüfung zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag des einzelnen Prüflings aufgrund der Angabe von Abschnitten, Arbeitsgebieten, Seitenzahlen (bei Seminarar-beiten) oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist.
3.	Bei Fallstudien (case studies) erfolgt die Bewertung auf Grundlage der eingereichten schriftlichen Arbeit, deren Ergebnisse in der Regel im Rahmen des Präsenzunterrichts vorgestellt werden. Die Fallstudien bzw. Seminararbeitsthemen werden zu Beginn des jeweiligen Moduls festgelegt. Die Teilnehmer melden sich im Anschluss für das gewähl-te Thema bei dem Lehrenden an. Für die Anmeldung gilt § 26 Abs. 2 Satz 1 entspre-chend. Die Anmeldung muss spätestens eine Woche vor dem vom Dozenten festgeleg-ten Abgabetermin stattfinden. Eine Abmeldung ist nur aus wichtigen Gründen, etwa we-gen einer Erkrankung möglich. Im Übrigen gilt § 17 Abs. 9 Satz 3 bis 7 entsprechend.
4.	Nach der Anmeldung wird ein Präsentationstermin festgelegt, bis zu dem die Bearbei-tung der Fallstudie abgeschlossen sein muss.
5.	Die Fallstudien werden im Rahmen des strukturierten Eigenstudiums bearbeitet und in der Regel innerhalb der Präsenzveranstaltungen präsentiert. Die Präsentation kann in die Benotung mit einfließen.
§ 19 Klausurarbeiten
1.	In den Klausurarbeiten sollen die Studierenden nachweisen, dass sie auf der Basis des notwendigen Grundlagenwissens in begrenzter Zeit mit den zugelassenen Hilfsmitteln ausgesuchte Probleme aus dem Bereich ihres Studienfaches mit den geläufigen Me-thoden ihres Faches erkennen und Wege zu seiner Lösung finden können.
2.	Klausurarbeiten haben einen zeitlichen Umfang von mindestens 60 und höchstens 240 Minuten. Ausnahmen sind vom Prüfungsausschuss zu genehmigen. Über die Zulas-sung von Hilfsmitteln entscheidet der/die Prüfer/in.
3.	Die Prüfungsaufgabe einer Klausurarbeit wird in der Regel nur von einem Prüfer ge-stellt. In fachlich begründeten Fällen kann die Prüfungsaufgabe auch von mehreren Prüfern gestellt werden. In diesem Fall legen die Prüfer die Gewichtung der Anteile an der Prüfungsaufgabe vorher gemeinsam fest und geben sie vorher bekannt.
4.	Klausurarbeiten sind in der Regel von einem Prüfer zu bewerten. Hiervon kann der Prü-fungsausschuss Abweichungen zulassen. Die Gründe hierfür sind aktenkundig zu ma-chen. Bei mehreren Prüfern prüft jeder Prüfer nur den Teil der Klausurarbeit, der sei-nem Fachgebiet entspricht.
5.	Die Bewertung einer Klausur ist dem Prüfungsamt unmittelbar nach Abschluss des Be-wertungsverfahrens schriftlich mitzuteilen.
1.	In den mündlichen Prüfungen sollen die Studierenden nachweisen, dass sie die Zu-sammenhänge des Prüfungsgebietes erkennen und spezielle Fragestellungen in diese Zusammenhänge einzuordnen vermögen. Durch die mündliche Prüfung soll ferner festgestellt werden, ob sie über das einschlägige Grundlagenwissen verfügen.
2.	Mündliche Prüfungen werden in der Regel von einem Prüfer/ einer Prüferin in Gegen-wart eines sachkundigen Beisitzers/Beisitzerin oder vor mehreren Prüfern (Kollegialprü-fung) als Gruppenprüfungen oder als Einzelprüfungen abgelegt. Hierbei wird jeder Prüf-ling pro Fach grundsätzlich nur von einem Prüfer geprüft. Vor Festsetzung der Noten ist der Beisitzer bzw. sind die anderen Prüfer zu hören. Mündliche Prüfungen dauern je Studierender bzw. je Studierenden mindestens 15 und höchstens 60 Minuten.
3.	Über die mündliche Prüfung wird ein Protokoll geführt. Das Ergebnis ist dem/der Stu-dierenden im Anschluss an die mündliche Prüfung bekannt zu geben. Die Bewertung einer mündlichen Prüfung ist dem Prüfungsausschuss innerhalb von einer Woche nach dem Termin der Prüfung schriftlich mitzuteilen.
4.	Studierende, die sich in einem späteren Prüfungszeitraum der gleichen Prüfung unter-ziehen wollen, werden nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörer zugelas-sen, sofern nicht ein Kandidat bei der Meldung zur Prüfung widersprochen hat. Die Zu-lassung erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnis-ses.
§ 21 Weitere Prüfungsformen
1.	Weitere Prüfungsformen sind das Exposé, der mündliche Beitrag sowie die Beteiligung im Unterricht.
2.	Ein mündlicher Beitrag (z. B. Präsentation, Verhandlung, Moderation) dient der Feststel-lung, ob der Prüfling befähigt ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine praxis- orien-tierte Aufgabe nach wissenschaftlichen und fachpraktischen Methoden selbstständig mittels verbaler Kommunikation zu bearbeiten und wiederzugeben. Die Dauer des mündlichen Beitrags wird von dem Prüfer bei Verteilung der Beitragsthemen bekannt gegeben. Die für die Benotung des mündlichen Beitrags maßgeblichen Tatsachen sind in einem Protokoll festzuhalten. Die Note für den mündlichen Beitrag sollte dem Prüfling möglichst zeitnah nach dem mündlichen Beitrag bekannt gegeben werden. Sie werden in der Regel von einem Prüfer bewertet. Mündliche Beiträge können auch in Form einer Gruppenarbeit zur Prüfung zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu be-wertende Beitrag des einzelnen Prüflings aufgrund der Angabe von Abschnitten, Ar-beitsgebieten oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermög-lichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist. § 21 Abs. 2 Satz 3 gilt entsprechend.
§ 22 Wiederholung von studienbegleitenden Prüfungen
1.	Studienbegleitende Prüfungen, sowie die Master-Thesis und das Kolloquium können einmal wiederholt werden, wenn das betroffene Modul nicht bestanden worden ist.
2.	Die Wiederholung einer studienbegleitenden Prüfung soll in der Regel innerhalb von zwei Semestern nach dem erfolglosen Versuch stattfinden. Es wird den Studierenden jedoch empfohlen, den jeweils nächsten möglichen Prüfungstermin wahrzunehmen. Der Prüfungsausschuss hat zu gewährleisten, dass jede studienbegleitende Prüfung in jedem Semester mindestens zweimal angeboten wird.
3.	Der/die Studierende hat im Fall von Prüfungen, die er/ sie nicht im Rahmen des von ihm besuchten Moduls absolviert, sondern in einem späteren Semester belegt, keinen Anspruch darauf, dass diese Prüfungen auf dem Sach- und Lehrstand der von dem Studierenden besuchten individuellen Vorlesungen aufbauen.
4.	Eine mindestens als „ausreichend“ bzw. mit „bestanden“ bewertete Prüfungsleistung darf nicht wiederholt werden.
§ 23 Bewertung von Prüfungsleistungen, Modulnoten
1.	Prüfungsleistungen sind durch Punkte differenziert zu beurteilen. Die Anzahl der Punkte für die einzelnen Prüfungsleistungen wird – soweit in dieser Prüfungsordnung nicht et-was anderes bestimmt ist – von dem jeweiligen Prüfer festgesetzt.
2.	Sind mehrere Prüfer an einer Prüfung beteiligt, so bewerten sie die gesamte Prüfungs-leistung gemeinsam, sofern in dieser Prüfungsordnung nicht etwas anderes bestimmt ist. Bei nicht übereinstimmender Beurteilung ergibt sich die Anzahl der Punkte aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen.
3.	Die Bewertung von Prüfungsleistungen erfolgt auf der Basis einer Punktetabelle mit anschließender Umrechnung in Noten. Dabei werden alle Dezimalstellen außer der ers-ten nach dem Komma ohne Rundung gestrichen. Die Noten 0,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen.
4.	Der Prüfungsausschuss kann, wenn dies fachlich sinnvoll erscheint, unterschiedliche verbindliche Notenskalen festlegen.
5.	Eine einzelne Prüfungsleistung ist bestanden, wenn sie den Anforderungen der §§ 15 ff. entspricht und im Falle der Benotung mit mindestens „ausreichend" (4,0) bewertet wor-den ist.
6.	Wird ein Modul mit einer einzigen Prüfungsleistung abgeschlossen, ist diese entspre-chend Absatz 1 zu benoten; die Note ist dann zugleich die Modulnote. Anderenfalls er-rechnet sich die Modulnote als auf Basis der Leistungspunkte festgelegte Gewichtung, gewichtetes arithmetisches Mittel aus den Punkten (Zahlenwert) der dem jeweiligen Modul zugeordneten Einzelleistungen (Absatz 3).
7.	Das Diploma Supplement wird eine ECTS-/ECVET-Grading Table enthalten. Die ECTS-/ECVET-Grading Table gibt Auskunft über die Position der Note eines erfolgrei-chen Absolventen innerhalb einer bestimmten Gruppe von Absolventen. Bezugsgröße DTMD University ist die Gruppe der Absolventen der vor dem eigenen Abschlussse-mester liegenden zwei Studienjahre als Grundgesamtheit. Um eine aussagekräftige No-te zu erhalten, wird die DTMD University die ECTS-/ECVET-Grading Table erstmals zwei Jahre nach Abschluss der Regelstudienzeit des ersten Studienjahrgangs mit in das Diploma Supplement aufnehmen.
1.	Studien- und Prüfungsleistungen aus gleichen Studiengängen oder vergleichbaren Stu-diengängen an Hochschulen im Großherzogtum Luxemburg werden auf Antrag ange-rechnet.
2.	Studien- und Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen, an Hochschulen im Großherzogtum Luxemburg erbracht wurden, werden auf Antrag angerechnet, soweit diese sich nicht wesentlich unterscheiden.
3.	Studien- und Prüfungsleistungen, die an Hochschulen außerhalb des Großherzogtums Luxemburg erbracht wurden, werden auf Antrag angerechnet, sofern diese sich in In-halt, Umfang und den Anforderungen denjenigen des Studiengangs nicht wesentlich un-terscheiden. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Hierbei sind Äquivalenzvereinbarungen zu be-achten. Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Prüfungs-ausschuss.
4.	Auf Antrag können sonstige Kenntnisse und Qualifikationen auf Grundlage vorgelegter Unterlagen ohne Note angerechnet werden. Abweichend von Satz 1 können sonstige Kenntnisse und Qualifikationen mit Note angerechnet werden, die in Modulen von Studiengängen der DTMD University erworben worden sind, sofern die für das jeweilige Modul vorgesehenen Modulprüfungen erfolgreich abgelegt worden sind.
5.	Studierenden, die aufgrund einer Einstufungsprüfung oder Anerkennungsprüfung ge-mäß § 5 berechtigt sind, das Studium in einem höheren Fachsemester aufzunehmen, werden die in der Einstufungs- oder Anerkennungsprüfung nachgewiesenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf die Studienleistungen ohne Note angerechnet, die entsprechenden Prüfungsleistungen werden ihnen erlassen und ein entsprechender Hinweis im Ab-schlusszeugnis aufgenommen. Die Feststellungen im Zeugnis über die Einstufungs- bzw. Anerkennungsprüfung sind für das Prüfungsamt bindend.
6.	Werden Studienleistungen angerechnet, sind soweit möglich die Noten zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Falls dies nicht möglich ist, bei-spielsweise bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk „angerechnet“ auf-genommen. Die Anrechnung wird im Zeugnis gekennzeichnet. Die oder der Studieren-de hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen.
7.	Zuständig für die Anrechnungen und die Entscheidung über das Vorliegen eines we-sentlichen Unterschieds ist die bzw. der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Vor Feststellungen über die Anrechnung sind die zuständigen Fachvertreterinnen und Rah-menprüfungsordnung Fachvertreter zu hören. Ablehnende Entscheidungen sind schrift-lich zu begründen. Im Übrigen gilt § 14 Abs. 8.
8.	Eine Anrechnung ist nicht mehr möglich, wenn der/die Studierende im Rahmen der betreffenden Lehrveranstaltung bzw. des betreffenden Moduls bereits eine Prüfung ab-gelegt hat.
§ 25 Master-Thesis
1.	Im letzten Studiensemester hat der/die Studierende eine Master-Thesis anzufertigen. Die Master-Thesis soll zeigen, dass der/die Kandidat/in befähigt ist, innerhalb einer vor-gegebenen Frist eine praxisorientierte Aufgabe aus ihrem/seinem Fachgebiet sowohl in ihren fachlichen Einzelheiten als auch in den fachübergreifenden Zusammenhängen nach wissenschaftlichen und fachpraktischen Methoden selbstständig zu bearbeiten.
2.	Das Thema der Master-Thesis kann von jedem/r haupt- oder nebenamtlichen promo-vierten Professor/in, der/die gem. § 15 zum Prüfer bestellt werden kann, ausgegeben und erstbetreut werden. Auf Antrag des Prüflings kann der Prüfungsausschuss auch ei-ne/n mit entsprechenden Aufgaben betraute/n promovierten Lehrbeauftragte/n gem. § 15 Absatz 2 zum/r Erst- oder Zweitbetreuer/in bestellen. In jedem Fall muss mindestens einer der Betreuer ein haupt- bzw. nebenamtlich tätiger Professor sein.
3.	Die Master-Thesis darf mit Zustimmung der/des Vorsitzenden des Prüfungsausschus-ses in einer Einrichtung außerhalb der Hochschule durchgeführt werden, wenn er/sie dort ausreichend betreut werden kann. Dem Prüfling ist Gelegenheit zu geben, Vor-schläge zu dem Themenbereich der Master-Thesis und der betreuenden Person zu machen.
4.	Auf Antrag sorgt der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses dafür, dass ein/e Kandi-dat/in rechtzeitig ein Thema für die Master-Thesis erhält. Die Master-Thesis ist in der Regel in englischer oder deutscher Sprache abzufassen. Ausnahmen hiervon sind vom Prüfungsausschuss zu genehmigen.
5.	Die Master-Thesis kann auch in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der oder des Einzelnen aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderer objektiver Kriterien, die eine ein-deutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die An-forderungen nach Absatz 2 erfüllt.
§ 26 Zulassung zur Master-Thesis
1.	Zu einer Master-Thesis an der DTMD University kann zugelassen werden, wer
a)	in seinem bisherigen Studium mindestens 65 Credits in den Pflicht- und Wahl-pflichtmodulen erworben hat;
b)	die Zulassungsvoraussetzungen gem. § 4, §§ 17 ff. erfüllt und
c)	an der DTMD University für den entsprechenden Studiengang eingeschrieben oder als Zweithörer oder Zweithörerin zugelassen ist;
2.	Der Antrag auf Zulassung ist über das Studienbuch im virtuellen Uni-Campus der DTMD University oder im begründeten Einzelfall schriftlich an das Prüfungsamt zu rich-ten. Er soll in der Regel vor Ende des zweiten Semesters gestellt werden. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen, sofern sie nicht bereits früher vorgelegt wurden:
a)	Nachweis über die in Absatz 1 genannten Zulassungsvoraussetzungen;
b)	eine Erklärung über bisherige Versuche zur Bearbeitung einer Master-Thesis und zur Ablegung der Master-Prüfung im gleichen Studiengang. Dem Antrag soll eine Erklärung darüber beigefügt werden, welcher Prüfer zur Ausgabe und Betreuung der Master-Thesis bereit ist. Den Nachweis über den rechtzeitigen Zugang des Antrags hat der/die Studierende zu erbringen.
3.	Der Antrag auf Zulassung kann schriftlich bis zu der Bekanntgabe der Entscheidung über den Antrag ohne Anrechnung auf die Zahl der möglichen Prüfungsversuche zu-rückgenommen werden.
4.	Über die Zulassung entscheidet der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses und in Zweifelsfällen der Prüfungsausschuss. Die Zulassung ist zu versagen, wenn
a)	die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder
b)	die Unterlagen unvollständig sind oder
c)	der Prüfling eine gem. Anlage 1 vorgesehene Modulprüfung des Studiengangs endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch durch das Versäumen einer Wiederholungsfrist verloren hat.
§ 27 Ausgabe und Bearbeitung der Master-Thesis
1.	Die Ausgabe der Master-Thesis erfolgt über den/die Vorsitzende/n des Prüfungsaus-schusses. Als Zeitpunkt der Ausgabe gilt der Tag, an dem der/die Vorsitzende des Prü-fungsausschusses das von dem Betreuenden der Master-Thesis gestellte Thema dem Prüfling bekannt gibt; der Zeitpunkt ist aktenkundig zu machen.
2.	Die Bearbeitungszeit (Zeitraum von der Ausgabe bis zur Abgabe der Master-Thesis) beträgt mindestens zwei Monate und darf drei Monate nicht überschreiten. Das Thema und die Aufgabenstellung müssen so beschaffen sein, dass die Master-Thesis innerhalb der vorgesehenen Frist abgeschlossen werden kann. Im Ausnahmefall kann der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses aufgrund eines vor Ablauf der Frist gestellten begründeten Antrages die Bearbeitungsfrist um bis zu vier Wochen verlängern. Der/die Betreuer/in der Master-Thesis soll zu dem Antrag gehört werden.
3.	Das Thema der Master-Thesis kann nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Wo-chen der Bearbeitungszeit ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden. Eine Rückgabe des Themas der zweiten Master-Thesis innerhalb der in Satz 1 genannten Fristen, ist nur zulässig, wenn die/der Studierende bei der Anfertigung ihrer bzw. seiner ersten Master-Thesis von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat.
4.	Im Falle einer körperlichen Behinderung oder Schwangerschaft des Prüflings findet § 17 Absatz 17 entsprechende Anwendung.
§ 28 Abgabe und Bewertung der Master-Thesis
1.	Die Master-Thesis ist fristgemäß zweifach in gebundener und zusätzlich einfach auf einem elektronisch lesbaren Datenträger im PDF-Format beim Prüfungsamt abzulie-fern. Anstelle der Abgabe auf einem elektronisch lesbaren Datenträger kann die Arbeit auch im PDF-Format in den virtuellen Uni-Campus hochgeladen werden. Die Übermitt-lung auf einem vom Prüfungsausschuss nicht bekannten Weg ist ausgeschlossen. Der Zeitpunkt der Abgabe ist aktenkundig zu machen; bei Zustellung der Arbeit durch die Post ist der Zeitpunkt der Einlieferung bei der Post maßgebend.
2.	Der Master-Thesis ist eine Versicherung der Kandidatinnen und Kandidaten beizufügen, dass sie die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit den entsprechend gekennzeichneten Anteil an der Arbeit – selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen benutzt haben; die Versicherung selbstständiger Erstellung ist auch für gelieferte Da-tensätze, Zeichnungen, Skizzen oder grafische Darstellungen abzugeben. Fehlt diese Versicherung oder wird die Versicherung vorsätzlich falsch abgegeben, gilt die Arbeit als nicht bestanden. Verfristet eingereichte Master-Arbeiten gelten als nicht bestanden.
3.	Die Master-Thesis wird in der Regel durch zwei Prüfer bewertet. Die Note (Zahlenwert) der Master-Thesis wird aus dem arithmetischen Mittel der Bewertung der beiden prü-fenden Personen gebildet, sofern die Differenz nicht mehr als 2,0 beträgt. Beträgt die Differenz mehr als 2,0 oder wird die Arbeit von nur einem der beiden Prüferinnen oder Prüfer mit „nicht ausreichend" bewertet, wird von dem/r Vorsitzenden des Prüfungsaus-schusses eine dritte prüfungsberechtigte Person zur Bewertung der Master-Thesis be-stimmt; in diesem Fall wird die Note der Master-Thesis aus dem arithmetischen Mittel der beiden besseren Noten gebildet; die Master-Thesis kann jedoch nur dann als „aus-reichend" oder besser bewertet werden, wenn mindestens zwei Noten „ausreichend" oder besser sind. Für die Berechnung der Note der Master-Thesis gilt § 23 entspre-chend.
§ 29 Wiederholung der Master-Thesis
1.	Eine nicht bestandene Master-Thesis kann einmal wiederholt werden.
2.	Eine zweite Wiederholung der Master-Thesis ist ausgeschlossen.
§ 30 Kolloquium
1.	Das Kolloquium ergänzt die Master-Thesis und ist selbstständig zu bewerten. Es dient der Feststellung, ob der Prüfling befähigt ist, die Ergebnisse der Master-Thesis, ihre fachlichen Grundlagen, ihre fachübergreifenden Zusammenhänge und ihre außerfach-lichen Bezüge mündlich darzustellen und selbstständig zu begründen sowie ihre Bedeu-tung für die Praxis einzuschätzen. Dabei soll auch die Bearbeitung des Themas der Master-Thesis mit dem Kandidaten erörtert werden.
2.	Das Kolloquium setzt sich zusammen aus einer Kurzpräsentation der Master-Thesis und einem anschließenden Fachgespräch.
3.	Zum Kolloquium kann nur zugelassen werden, wer
a)	die in § 27 genannten Voraussetzungen für die Zulassung zur Master-Thesis nachgewiesen hat, die Einschreibung als Student/in oder die Zulassung als Zweit-hörer/in gem. § 6 jedoch nur bei der erstmaligen Zulassung zum Kolloquium hat;
b)	im bisherigen Studium mindestens 65 Credits in Pflicht- und Wahlpflichtmodulen erworben hat und
c)	die Master-Thesis mit mindestens „ausreichend“ bewertet wurde,
4.	Der Antrag auf Zulassung ist an den/die Vorsitzende/n des Prüfungsausschusses zu richten. Dem Antrag sind Nachweise über die in Satz 1 genannten Zulassungsvoraus-setzungen beizufügen, sofern sie dem Prüfungsausschuss nicht bereits vorliegen; fer-ner ist eine Erklärung über die bisherigen Versuche zur Ablegung entsprechender Prü-fungen sowie darüber, ob einer Zulassung von Zuhörern widersprochen wird, beizufü-gen. Der/die Kandidat/in kann die Zulassung zum Kolloquium auch bereits bei der Mel-dung zur Master-Thesis beantragen; in diesem Fall erfolgt die Zulassung zum Kolloqui-um, sobald alle erforderlichen Nachweise und Unterlagen dem Prüfungsausschuss vor-liegen. Für die Zulassung zum Kolloquium und ihre Versagung gilt im Übrigen § 27 ent-sprechend.
5.	Das Kolloquium wird nach den Vorgaben der §§ 20, 24 als mündliche Prüfung durchge-führt und bewertet. Es dauert pro Prüfling etwa sechzig Minuten und wird von dem Erst- oder Zweitgutachter der Master-Thesis bzw. vom Erstgutachter und einem weiteren Prüfer oder Beisitzer abgenommen. Das Kolloquium kann auch als Gruppenprüfung von einem Prüfer mit Beisitzer/in oder mehreren Prüfern (Kollegialprüfung) durchge-führt werden. Auch hier gilt, dass einer der Prüfer der Erst- oder Zweitgutachter der je-weiligen Master-Thesis sein soll. In begründeten Ausnahmefällen kann der Prüfungs-ausschuss von dem Erfordernis des prüfenden Erst- oder Zweitgutachters abweichen. Die Gründe sind aktenkundig zu machen.
6.	Das Kolloquium kann einmal wiederholt werden.
7.	Versäumt der Prüfling, der das Kolloquium erstmals nicht bestanden hat, sich innerhalb von drei Jahren erneut anzumelden, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn, dass der/die Kandidat/in das Fristversäumnis nicht zu vertreten hat. Die erforderliche Fest-stellung trifft der Prüfungsausschuss.
8.	Im Falle einer körperlichen Behinderung des Prüflings findet § 17 Absatz 17 entspre-chende Anwendung.
§ 31 Bestehen und Nichtbestehen der Master-Prüfung
1.	Die Master-Prüfung ist bestanden, wenn alle nach dieser Prüfungsordnung vorge-schriebenen Modulprüfungen bestanden sowie die Master-Thesis und das Kolloquium jeweils mindestens als „ausreichend“ bewertet und 120 Credits erworben worden sind.
2.	Die Master-Prüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn eine nach Anlage 1 vorgesehe-ne Prüfungsleistung des Studiengangs, die Master-Thesis oder das Kolloquium als ab-schließend „nicht bestanden“ gilt und eine Wiederholung dieser Prüfungsleistung nicht mehr möglich ist. Studierende, die die Master-Prüfung endgültig nicht bestanden haben, werden umgehend exmatrikuliert.
3.	Ist die Master-Prüfung endgültig nicht bestanden, wird vom Prüfungsausschuss auf Antrag der oder des Studierenden und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung eine Bescheinigung ausgestellt, die die erfolg-reich absolvierten Prüfungen, deren Noten und die erworbenen Leistungspunkte sowie die noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass die Master-Prüfung nicht bestanden worden ist.
§ 32 Abschluss des Studiums, Ermittlung der Gesamtnote
1.	Das Master-Studium hat erfolgreich abgeschlossen, wer an allen nach Maßgabe der fächerspezifischen Bestimmungen für den Studiengang erforderlichen Modulen erfolg-reich teilgenommen und 120 Credits erworben hat.
2.	Für die Bewertung der Master-Prüfung wird eine Gesamtnote gebildet, die sich aus den Noten der studienbegleitenden Prüfungen gem. § 23 sowie der Benotung der Master-Thesis gem. § 28 und des Kolloquiums gem. § 30 zusammensetzt.
3.	Die Gesamtnote der Master-Prüfung ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel aller Modulnoten. Die Bewertung der prüfungspflichtigen Fächer macht 65/90, die Note der Master-Thesis und des Kolloquiums 25/90 der Abschlussnote aus. Die Gesamtnote von Master-Thesis und Kolloquium wird zu 1/4 aus der Note des Kolloquiums und zu 3/4 aus der Note der Master-Thesis gebildet.
4.	Die Berechnung der Gesamtnote der Master-Prüfung erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie die Berechnung der Modulnoten. § 23 gilt entsprechend.
5.	Der Gesamtnote für die Master-Prüfung wird zusätzlich zur Benotung eine ECTS-/ECVET-Grading Table § 23 Absatz 7 zugeordnet.
§ 33 Master-Zeugnis und Master-Urkunde
1.	Über die bestandene Master-Prüfung wird innerhalb von vier Wochen nach der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis ausgestellt.
2.	Das Zeugnis weist aus:
a)	die belegten Module mit den zugehörigen Leistungspunkten und der jeweils erziel-ten Note;
b)	das Thema der Master-Thesis, die zugehörigen Leistungspunkte und die erzielte Note;
c)	das Kolloquium, die zugehörige Zahl der Leistungspunkte und die erzielte Note, und
d)	die gem. § 32 ermittelte Gesamtnote.
Die unter a. bis d. genannten Noten werden als dezimale Noten mit einer Stelle hinter dem Komma und in Klammern als verbale Noten gem. § 23 Absatz 5 ausgewiesen.
3.	Prüfungsleistungen, die nach § 24 angerechnet wurden, sind im Zeugnis kenntlich zu machen.
4.	Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Es wird von der bzw. dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unter-schrieben.
5.	Gleichzeitig mit dem Zeugnis wird dem oder der Studierenden eine Master-Urkunde über die bestandene Master-Prüfung ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des aka-demischen Grades gem. § 3 beurkundet. Die Urkunde ist vom/von der Präsident/in o-der einem/r Prorektor/in der DTMD University zu unterzeichnen. Sie trägt das Datum des Zeugnisses.
§ 34 Diploma Supplement
1.	Zu Beginn des der bestandenen Master-Prüfung folgenden Semesters wird dem/der Studierenden ein Diploma Supplement ausgehändigt.
2.	Das Diploma Supplement enthält Angaben zu dem Studiengang, zu seinen Vorausset-zungen und Inhalten, zum Benotungssystem und zu der Art des Abschlusses. Es wird durch Informationen über die DTMD University und das luxemburgische Studiensystem ergänzt.
3.	Die für den jeweiligen Studiengang ermittelte ECTS-/ECVET-Grading Table wird zu-sätzlich in das Diplom Supplement aufgenommen.
§ 35 Einsicht in Prüfungsarbeiten
Nach Bekanntgabe der Bewertung von schriftlichen Prüfungsarbeiten besteht für die Prüf-linge die Möglichkeit, in diese Einsicht zu nehmen. Für die Einsichtnahme werden verschie-dene Termine angeboten. Diese werden den Prüflingen in geeigneter Weise bekannt gege-ben.
§ 36 Täuschung und Ordnungsverstoß
1.	Versuchen Studierende das Ergebnis einer Einzelleistung durch Täuschung, zum Bei-spiel Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel, zu beeinflussen, kann – je nach Schwere des Täuschungsversuchs – die betreffende Einzelleistung als mit „nicht bestanden“ (bei unbenoteten Einzelleistungen) bzw. „nicht ausreichend“ (5,0) (bei bewerteten Einzelleis-tungen) bewertet werden. Wer die Abnahme von Einzelleistungen stört, kann von den jeweiligen Lehrenden oder Aufsichtführenden nach Abmahnung von der Fortsetzung der Erbringung der Einzelleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betref-fende Einzelleistung als mit „nicht bestanden“ (bei unbenoteten Einzelleistungen) bzw. „nicht ausreichend“ (5,0) (bei bewerteten Einzelleistungen) bewertet. Die Gründe für den Ausschluss sind aktenkundig zu machen.
2.	Gegebenenfalls hochschulintern bestehende Richtlinien zur Erbringung von Prüfungs-leistungen sind zu beachten. Ein Verstoß hiergegen kann als Täuschung gewertet wer-den.
3.	Wer vorsätzlich gegen eine die Täuschung über Prüfungsleistungen betreffende Rege-lung dieser Prüfungsordnung oder gegebenenfalls hochschulintern bestehende Richtli-nien zur Erbringung von Prüfungsleistungen verstößt, kann Sanktionen auferlegt be-kommen. Im Falle eines mehrfachen oder besonders schweren Täuschungsversuches kann dem Prüfling der Studienvertrag gekündigt und er exmatrikuliert werden.
4.	Die Entscheidungen werden durch den Prüfungsausschuss, in den Fällen des Absatzes 3 unter Einbeziehung der Hochschulleitung getroffen. Belastende Entscheidungen sind den Betroffenen unverzüglich schriftlich mitzuteilen und zu begründen. Vor einer Ent-scheidung ist den Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
1.	Hat der oder die Studierende bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses oder der Bescheinigung nach § 31 Absatz 3 be-kannt, so kann der Prüfungsausschuss nachträglich das Ergebnis und ggf. die Noten für diejenigen Einzelleistungen bei deren Erbringen der oder die Studierende getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklä-ren.
2.	Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einem Modul, in dessen Rahmen eine Prüfung erbracht wurde, nicht erfüllt, ohne dass die oder der Studierende hierüber täu-schen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses oder der Bescheinigung nach § 31 Absatz 3 bekannt, wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die oder der Studierende die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht er-wirkt, entscheidet der Prüfungsausschuss über die Rechtsfolgen.
3.	Der oder dem Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
4.	Das unrichtige Zeugnis, die Master-Urkunde und das Diploma Supplement bzw. die unrichtige Bescheinigung nach § 31 Absatz 3 sind einzuziehen und ggf. neu zu erteilen.
§ 38 Aberkennung des Master-Grades
Die Aberkennung des Master-Grades kann erfolgen, wenn sich nachträglich herausstellt, dass er durch Täuschung erworben wurde oder wenn wesentliche Voraussetzungen für die Verleihung irrtümlich als gegeben angesehen worden sind. § 37 gilt entsprechend. Zuständig für die Entscheidung ist der Prüfungsausschuss.
§ 39 Bestimmungen über einen gemeinsamen Master-Abschluss
(Joint Master Programme, kurz joint degree)
1.	Die DTMD bietet Masterstudien in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Universität (Joint Master Programme) an. Ein solches gemeinsam mit einer ausländi-schen Universität durchgeführtes Masterstudium – Joint Master Programm – setzt vo-raus, dass
a)	mit der ausländischen Universität eine Vereinbarung über die gemeinsame Be-treuung von Masterstudierenden abgeschlossen wurde und
b)	die Zulassung zum Masterstudium nach Maßgabe der DTMD University oder der-jenigen Universität erfolgt ist, mit der ein entsprechender Vertrag zur Durchfüh-rung eines Joint Master Programmes erfolgt ist.
2.	Die Masterarbeit kann sowohl an der DTMD University als auch an der ausländischen Universität durchgeführt und vorgelegt werden, mit der ein entsprechender Vertrag zur Durchführung eines Joint Master Programmes besteht.
3.	Im Rahmen des Joint Master Programmes sollen Studierende maximal 2 Semester (1 Jahr) an der Partneruniversität studieren.
4.	Die Festsetzung der Noten erfolgt nach den Bestimmungen der Universität, an der der jeweilige Studienteil absolviert wird. Die jeweils andere Universität/Einrichtung stellt die nach ihrer Ordnung äquivalenten Noten fest.
5.	Während der Anfertigung der Masterarbeit erfolgt die Betreuung durch jeweils einen Hochschullehrer der DTMD University und einen Hochschullehrer der ausländischen Universität. Wurde die Masterarbeit an der DTMD University angenommen, so wird sie der ausländischen Universität zur Zustimmung über den Fortgang des Verfahrens übermittelt. Erteilt die ausländische Universität ihre Zustimmung, so findet die Verteidi-gung der Master-Thesis an der DTMD University statt. In diesem Fall können neben dem ausländischen Betreuer auch, anstelle eines Angehörigen der DTMD-Prüfungskommission, ein weiteres prüfungsberechtigtes Mitglied der ausländischen Universität dem Prüfungsgremium angehören. Den Vorsitz der gemeinsamen Prü-fungskommission hat in Luxemburg stets ein DTMD-Hochschullehrer.
6.	Wurde die Masterarbeit an der ausländischen Universität angenommen, so wird sie dem Fachprüfungsausschuss, für den diese Ordnung gilt, zur Zustimmung über den Fortgang des Verfahrens übermittelt. Erteilt dieser die Zustimmung, so findet die Dispu-tation an der ausländischen Universität nach Maßgabe der dortigen Bestimmungen statt.
7.	Nach erfolgreicher Durchführung eines gemeinsamen Masterstudiums wird von der DTMD University und von der ausländischen Universität eine gemeinsame Urkunde über die Verleihung des Master of Science ausgestellt. Diese Urkunde trägt diejenigen Unterschriften und Siegel, die nach den Bestimmungen der DTMD University sowie denen der ausländischen Universität erforderlich sind. An die Stelle einer gemeinsamen Urkunde können auch Einzelurkunden der DTMD University und der ausländischen Universität treten, aus denen hervorgeht, dass beide Urkunden zusammen eine ge-meinsame Masterurkunde darstellen. Wird die Berechtigung zur Führung eines post-gradualen Mastergrades erworben, ist darauf an geeigneter Stelle der Urkunde hinzu-weisen.
§ 40 In-Kraft-Treten und Veröffentlichung
Diese Prüfungsordnung tritt mit Wirkung vom 20.11.2019 in Kraft. Sie wird in geeigneter Weise so auch im virtuellen Uni-Campus der DTMD University veröffentlicht.
Foto für Studentenausweis, 100 x 150px, Dateiname (Vorname_Nachname.jpg)*
Kopie des Personalausweises (Vorder- und Rückseite) (.pdf)*
Nachweis des letzten Hochschulabschlusses (beglaubigte Kopie) (.pdf)*
Nachweis der aktuellen Beschäftigung (Nachweis darf nicht älter als sechs Monate sein) (.pdf)*