Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-schweinfurt-auftragsbekanntmachung-3/
Timestamp: 2019-11-19 23:46:03
Document Index: 234264516

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 53', '§10', '§ 123', '§ 124', '§ 50', '§ 44', '§ 75', '§ 43', '§ 6', '§ 36', '§ 47', '§ 46', '§ 43', '§ 75', '§ 76', '§ 77', 'Art. 6', '§ 160']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Schweinfurt: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland, Schweinfurt: Auftragsbekanntmachung
Deutschland-Schweinfurt: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 203-494447
Offizielle Bezeichnung: Stadt Schweinfurt
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/183196
Kulturforum Martin-Luther-Platz; Ausstellungsgestaltung
Referenznummer der Bekanntmachung: LV 53-2019
Die Stadt Schweinfurt beabsichtigt die Neueinrichtung des Kulturforums am Martin-Luther-Platz im Bereich der nördl. Innenstadt. Auf dem Areal befinden sich 3 denkmalgeschützte Gebäude. Diese sollen mit einem ergänzenden Neubau mit weitreichender Unterkellerung zu einem neuen Ensemble verbunden werden.
Einer der Nutzungsschwerpunkte wird das neu zu gestaltende Stadtmuseum im Gebäude der „Alten Reichsvogtei“ sein. Weitere Nutzungsschwerpunkte sind ein „Aktionshaus“ für die Museumspädagogik sowie ein Veranstaltungssaal für unterschiedlichste Aktivitäten und Nutzergruppen.
Grundlage für die zu vergebenden Planungsleistungen ist der Siegerentwurf aus dem vorherigen Architektenwettbewerb.
Nachfolgend beschriebene Planungsleistungen im Bereich Ausstellungsgestaltung sind zur Beauftragung beabsichtigt:
— Innenräumliche Gestaltung,
— Lichtplanung,
— Grafische Gestaltung,
— Medienplanung.
92520000
Gegenstand der Auftragsvergabe ist die Neugestaltung der Dauerausstellung. Allerdings soll das Kulturforum ein einheitliches Gesamtbild erhalten, weshalb neben der Einrichtung der Dauerausstellung (Szenografie/ Licht/ Grafik/ Medien) auch die Einrichtung bzw. Ausstattung des Foyers mit Empfang und Garderobe sowie der Wechselausstellung wie auch die Einrichtung und Ausstattung der/des Räume für Museumspädagogik/Aktionshauses Gegenstand zukünftiger zu vergebenden Planungsleistungen sein werden. Weitere gestalterische Leistungen, um ein einheitliches visuelles Erscheinungsbild zu erhalten werden sein: Die Entwicklung eines Leitsystems für den gesamten Gebäudekomplex mit öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen wie auch die Entwicklung eines überzeugenden Erscheinungsbildes mit einer einprägsamen Wort-/Bildmarke und einem abgestimmten, dazugehörigen Corporate Design, um den Ort „Kulturforum“ in Schweinfurt und überregional öffentlichkeitswirksam bewerben zu können.
Bewerbungen in Arbeitsgemeinschaften mit Nennung der vorgesehenen Kooperationspartner und einem verantwortlichen Ansprechpartner sind zugelassen.
Die neue Ausstellung soll den Besuchern einen Überblick über die Schweinfurter Stadtgeschichte vermitteln, die sich – unter Festlegung thematischer Schwerpunkte – vom Spätmittelalter bis in das 21. Jahrhundert erstreckt;
Die neue Ausstellung soll der Heterogenität der Gesellschaft und damit der Besucherschaft gerecht werden und ein spannendes kulturelles Angebot für alle Besucherinnen und Besucher – egal welcher Herkunft, welchen Alters und welcher geistigen oder körperlichen Voraussetzungen – schaffen. Das Museum soll daher in einem ganzheitlichen Sinne weitgehend barrierefrei und inklusiv konzipiert und gestaltet werden und alle Sinne ansprechen.
Angestrebt wird eine lebendige und innovative Präsentation, die das Interesse der unterschiedlichen Besuchergruppen an Stadtgeschichte weckt („Besuchserlebnis“);
Die Entwicklung und der Einsatz von AV-Medien und anderer Aktivstationen sind wünschenswert, wo es inhaltlich und didaktisch sinnvoll erscheint;
Die Gestaltung der Ausstellung soll die Historie des Gebäudes berücksichtigen und einen einheitlichen Gesamteindruck vermitteln;
Die Entwicklung des gestalterischen Konzeptes soll in enger Zusammenarbeit mit dem Ausstellungsteam der Stadt Schweinfurt und den ausführenden (Hochbau-)Architekten erfolgen;
Die „Alte Reichsvogtei“ wurde 1576/77 erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Die neue Dauerausstellung wird sich über 2 Geschosse erstrecken. Der Auftakt und das Ende der Dauerausstellung können bei Bedarf im angegliederten Neubau sein, so dass über 2 Geschosse etwa eine Gesamtfläche von ca. 700 m2 für die Dauerausstellung zur Verfügung steht. Da die Fläche der Wechselausstellung mit ca. 160 m2 eher gering ausfällt und die Inhalte mit Bezug zum Hier und Heute und insbesondere im Kontext der Lebenswelt der Schweinfurter präsentiert und zur Diskussion gestellt werden, soll die Dauerausstellung Gestaltungsspielraum für temporär wechselnde Interventionen integrieren.
Aufgeteilt jeweils in die Nutzungsbereiche gem. Anlage zum Vertrag:
— Prolog,
— Dauerpräsentation,
— Aktiver Übergang.
Die Beauftragung der vertraglichen Stufen ist entsprechend der Bereitstellung der Förder- und Finanzmittel beabsichtigt.
— Beginn direkt nach Abschluss VgV,
— Planungszeitraum März 2020 bis ca. Ende 2022,
— Abschluss Entwurfsplanung / Kostenberechnung bis Herbst 2020,
— Ausführung bis Ende 2022,
— Bauliche Fertigstellung bis Ende 2022,
— Ausstellungseröffnung März 2023.
Qualitätskriterium – Name: 1. Lösungsvorschlag / Gewichtung: 45
Qualitätskriterium – Name: 2. Fachkunde und Qualifikation / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium – Name: 3. Arbeitsweise, Projektorganisation und Qualitätssicherung, Kommunikation / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium – Name: 4. Kosten und Terminsteuerung / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium – Name: 5. Verfügbarkeit, Kapazitäten und Präsenz / Gewichtung: 5
Preis – Gewichtung: 15
— Befähigung zur Berufsausübung (Mindestkriterien / Formale Ausschlussgründe) nach III.1.1),
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nach III.1.2) (max. Punktezahl: 10 Punkte),
— Berufliche Leistungsfähigkeit nach III.1.3a) (max. Punktezahl: 45 Punkte),
— Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3b) (max. Punktezahl: 66 Punkte),
— Besondere Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3c) (max. Punktezahl: 20 Punkte),
— Technische Ausstattung nach III.1.3d) (max. Punktzahl: 5 Punkte).
Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 146 Punkten. Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahl- und der Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Beauftragung der weiteren Leistungsphasen der nächsten Vertragsstufe sowie zusätzlicher Besonderer Leistungen nach II.2.4).
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für den Zeitraum ab Leistungsbeginn bis zur baulichen Fertigstellung und Übergabe der Ausstellung an den Nutzer. Die tatsächliche Dauer ist abhängig von der späteren Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.
a) fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium);
b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform www.vergabe.bayern.de / ITWO tender entsprechend den geforderten MitteVGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium);
c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium);
Die EEE kann über den Link (https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/espd/filter?lang=de)
Online ausgefüllt werden;
d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV;
e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV;
f) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht;
g) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug mit Aussage ob das Unternehmen ein KMU ist?
h) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer oder Freie Mitarbeiter) berufen § 36/46 VgV, so ist jeweils gesondert durch diese nachzuweisen (unter Verwendung der Formblätter III.7, III.8, III.9 sofern zutreffend):
h.1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe § 47 VgV;
h.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10;
h.3) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkten c) bis g);
h.4) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach III.1.2).
i) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben (unter Verwendung Formblatt III.9 sofern zutreffend):
i.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil;
i.2) Erklärung zur Rechtsform;
i.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied;
i.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters;
i.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied;
i.6) Organigramm zur Leistungserbringung;
i.7) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkte c) bis g) durch jedes Mitglied;
i.8) Nachweis der wirtschaftl. und finanziellen Leistungsfähigkeit nach III.1.2) durch jedes Mitglied.
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens
1 500 000 EUR, für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) ebenfalls mindestens 1 500 000 EUR beträgt.
Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Erklärung über den jährl. Umsatz des Bewerbers in EUR brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung Ausstellungsgestaltung (in Summe für die einzelnen Teilleistungen wie unter II.2.4. beschrieben) der letzten 3 Geschäftsjahre.
III.1.3.a) Personelle Qualifikation / Berufliche Leistungsfähigkeit:
Angabe der Zahl der Beschäftigten des Bewerbers im jährlichen Mittel der letzten 3 Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung:
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter/innen),
— sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne Auszubildende).
Angabe Name, Qualifikation, fachl. Ausrichtung, Berufserfahrung, Mitarbeit bei bis zu 2 vergl. Beispiel-referenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich erbringen sollen, insbesondere:
— der/s Projektleiters/in,
— dessen Stellvertreter/in,
— 2 weitere Mitarbeiter/innen.
Für den Projektleiter/in ist die Erfahrung und Mitarbeit als Projektleiter/in bei vergl. Projekten anzugeben.
Die berufliche Qualifikation muss insgesamt für die 4 Fachbereiche (Innenraumgestaltung, Lichtplanung, grafische Gestaltung, Medienplanung) nachgewiesen werden. Dabei ist ein Mehrfachnachweis durch die angegebenen Mitarbeiter möglich. Der Nachweis ist je Fachrichtung einzeln zu erbringen. Der/die Projektleiter/in muss als Qualifikation ein Studium vergl. Dipl. Designer vorweisen.
Darstellung der Koordination mittels Organigramm der einzelnen ausgelobten 4 Fachdisziplinen.
Bestätigung der Projektsprache Deutsch / Nachweis über die schriftliche und mündliche Qualifikation bei Nicht-Deutschsprachigen Bewerbern.
III.1.3.b.) Referenzobjekte / Technische Leistungsfähigkeit:
Angabe / Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei insg. 2 Hauptreferenzen die mit den Planungsanforderungen der Aufgabe „Ausstellungsgestaltung“ vergleichbar sind.
1) Kulturhistorische Dauerausstellung;
2) Ausstellung mit vielfältigem Medieneinsatz.
Die Mehrfachnennung von Referenzen bei III.1.3.b.) ist grundsätzlich möglich. Die geforderten inhaltlichen und fachlichen Nachweise sind je Abfrage zu Referenz 1 und 2 vom Bewerber gesondert zu erbringen und zu beschreiben.
Je Referenz sind anzugeben (Im Detail siehe Wertungsmatrix):
— Projektname / kurze Projektbeschreibung in Wort / Bild mit Erläuterung über die vergleichbare Komplexität der Planungsanforderungen der Referenz mit der Aufgabenstellung der besonderen Merkmale der Referenzen 1-2 wie gefordert,
— Beschreibung der jeweiligen Art und Qualität sowie dem Inhalt der Ausstellung,
— Referenzgröße / Umfang / Kostenvolumen gesamt in Euro,
— Zeitpunkt der Fertigstellung / Datum der Ausstellungseröffnung,
— Bauherr / Auftraggeber (Anschrift, Name, Telefonnummer Ansprechpartner),
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (AG), z. B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer ARGE, oder Nachunternehmer, etc,
— Projektleiter/in des Bewerbers,
— Honorierung (Einordnung nach HOAI Parameter wie Zone und Satz und Honorar in EUR, oder andere Honorierung der selbst erbrachten Leistungen / getrennt für die zutreffenden Fachdisziplinen,
— Projekttermine (z. B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung etc.),
— Kurze Beschreibung und Angabe der selbst erbrachten Planungsleistungen getrennt für die zutreffenden Fachdisziplinen (in der Planungs- und Ausführungsphase) insb. bei noch nicht fertig gestellten Vorhaben mit Angabe des aktuellen Leistungsstandes, bei Projekten in ARGE oder mit/als NU Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den eigenen Leistungen,
— Vorlage eines aktuellen Referenz-/Bestätigungsschreiben des jew. AG welches den tatsächl. Leistungsstand wiedergibt.
III.1.3.c.) Besondere technische Leistungsfähigkeit
Nennung und Beschreibung der besonderen Qualifikation / Erfahrungen bei je 1 Ausstellungsreferenz vergleichbarer Komplexität der Planungsanforderung zur Aufgabe, zum Nachweis:
— Besondere Präsentationstechniken im Hinblick auf Heterogenität der Exponatgruppen,
— Ausstellung in historischen/denkmalgeschützten Gebäude.
(Fortsetzung nachfolgend unter „Mindeststandards“)
III.1.3.d.) technische Leistungsfähigkeit – Ausstattung
Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hard-/Software, Rechnerart etc).
Fortsetzung zu III.1.3.c.) Besondere technische Leistungsfähigkeit:
— Ausstellung für „heterogene Zielgruppe“ (Kinder, Schulklassen, Familien, Migranten, Senioren),
— Multisensorische Ausstellung nach dem „2-Sinne-Prinzip“,
— Ausstellung für Besucher/innen mit Einschränkungen,
— Besonderer raumbildender Ausbau für Museumspädagogik / Aktionshaus,
— Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern.
Bei III.1.3.c.) kann ein Referenzprojekt ein od. auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o. g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben. Mehrfachnennung zu den Referenzen bei III.1.3.b.) sind möglich bedürfen jedoch der gesonderten Erläuterung.
— die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte für III.1.3a); III.1.3b) und III.1.3c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend,
— gewertet werden Referenzen nur wenn Inbetriebnahme / Ausstellungseröffnung ab / nach dem 1.1.2010 erfolgte,
— laufende Vorhaben werden für vollständig abgeschlossene Leistungsphasen gewertet,
— Abschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten Angaben dürfen dann nur diesen Abschnitt erfassen.
Gesetzliche Grundlagen bilden sofern anwendbar die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI);
Die Bestimmungen über den Werkvertrag nach BGB.
Die Beauftragung und Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahme sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.
Der Vertrag wird nach dem Mustervertrag einschl. Leistungsbeschreibung geschlossen. Das Vertragsmuster kann den Vergabeunterlagen entnommen werden.
a) Die vollständigen Vergabeunterlagen sind einsehbar und stehen zum Download bereit unter www.vergabe.bayern.de / ITWO tender (siehe I.3.);
b) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Wertungsmatrix Stufe 1 vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftl. Aussage zu jedem Unterpunkt notwendig;
c) Ein formalisierter Bewerbungsbogen wird nicht ausgegeben bzw. ist nicht erforderlich;
d) Der Bewerber wird gebeten bei Einsatz von Nachunternehmer, bzw. Freien Mitarbeitern oder bei Bewerbung als Bietergemeinschaft die Anlagen III.7, III.8. oder III.9. sofern zutreffend auszufüllen;
e) Es sind ausschließlich digitale Bewerbungsunterlagen zugelassen. Die Bewerbung ist digital über die Vergabeplattform www.vergabe.bayern.de / ITWO tender einzureichen;
f) Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht bei der e-Vergabe eingereicht wurden;
g) Auf der Vergabeplattform iTWO tender stehen bei der Abgabe Ihrer Bewerbung mehrere Platzhalter für die von Ihnen einzureichenden Dokumente zur Verfügung. Pro Platzhalter kann nur eine Datei hochgeladen werden, d. h. Sie müssen ggfs. mehrere Dokumente zu einen Gesamt-pdf-Dokument oder einer zip-Datei zusammenfassen. Falls Sie in einen Platzhalter keine Datei hochladen, so bleibt dieser rot markiert; Ihre Bewerbung können Sie aber trotzdem abgeben. Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen;
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird;
i) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen;
j) Es wurden noch keine Planungsleistungen zur Ausstellungsgestaltung erbracht;
k) Die wesentlichen Informationen können den Vergabeunterlagen entnommen werden;
l) Der Auftraggeber beabsichtigt als Bestandteil des Angebotes in Stufe 2 nach § 76 Abs. 2 VgV die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen für die Planungsaufgabe abzufragen;
m) Die Bewerber welche zur Angebotsaufgabe aufgefordert werden, erhalten hierzu weitere Detailinformationen einschl. weiterführende Informationen zur Aufgabenstellung, zu den Bewertungskriterien und zur Honorierung der Lösungsvorschläge nach § 77 VgV;
n) Datenschutzhinweis: Gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b werden im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellte, auch Personenbezogene Informationen und Daten erfasst, organisiert, gespeichert, verwendet und gelöscht. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und weitere beteiligte Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und geben diese nicht an Dritte weiter. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Förder- und Rechnungsprüfungsverfahrens und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht. Weitere Auskünfte zum Datenschutz sind unter dem Link einsehbar: https://www.schweinfurt.de/sonstiges/datenschutz/index.html.
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Mittelfranken | Vergabekammer Nordbayern
Ein Nachprüfungsantrag ist nach GWB § 160 (3) unzulässig, sofern:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat
Deutschland, Offenburg: Auftragsbekanntmachung
Deutschland, Berlin: Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung