Source: http://besoldung-baden-wuerttemberg.de/informationen_fuer_beamte_in_baden_wuerttemberg/beamtenversorgungsrecht_in_baden_wuerttemberg/baden_wuerttemberg_beamtenversorgungsgesetz_paragraf_100
Timestamp: 2019-06-25 09:53:08
Document Index: 303851227

Matched Legal Cases: ['§ 100', '§ 40', '§ 27', '§ 14', '§ 40', '§ 27', '§ 27', '§ 36', '§ 3', '§ 40', '§ 3', '§ 36', '§ 3', '§ 40', '§ 3', '§ 36', '§ 3', '§ 40', '§ 36', '§ 3', '§ 40']

§ 100 Übergangsregelung zur Anhebung der Altersgrenzen
(1) Für Beamte, die nach Inkrafttreten dieses Gesetzes nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 LBG in den Ruhestand versetzt werden, ist § 27 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 mit folgenden Maßgaben anzuwenden:
1. An die Stelle des Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze tritt, wenn sie vor dem 1. Januar 1949 geboren sind, die Vollendung des 65. Lebensjahres.
2. An die Stelle des Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze tritt, wenn sie nach dem 31. Dezember 1948 und vor dem 1. Januar 1950 geboren sind, das Erreichen folgenden Lebensalters:
3. Für Beamte, deren Antrag auf vorzeitige Zurruhesetzung vor Inkrafttreten dieses Gesetzes bereits bewilligt wurde, gilt § 14 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BeamtVG in der bis zum 31. August 2006 geltenden Fassung, soweit sie bis zum 31. Januar 2011 in den Ruhestand versetzt werden.
(2) Für Beamte, die nach Inkrafttreten dieses Gesetzes nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 LBG in den Ruhestand versetzt werden, ist § 27 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 mit folgenden Maßgaben anzuwenden:
1. An die Stelle der Vollendung des 65. Lebensjahres tritt, wenn sie vor dem 1. Januar 1952 geboren sind, die Vollendung des 63. Lebensjahres.
2. An die Stelle der Vollendung des 65. Lebensjahres tritt, wenn sie nach dem 31. Dezember 1951 und vor dem 1. Januar 1969 geboren sind, das Erreichen folgenden Lebensalters:
31. Dezember 1952 63 1
31. Dezember 1953 63 2
31. Dezember 1954 63 3
31. Dezember 1955 63 4
31. Dezember 1956 63 5
31. Dezember 1957 63 6
31. Dezember 1958 63 7
31. Dezember 1959 63 8
31. Dezember 1960 63 9
31. Dezember 1961 63 10
31. Dezember 1962 63 11
31. Dezember 1963 64
31. Dezember 1964 64 2
31. Dezember 1965 64 4
31. Dezember 1966 64 6
31. Dezember 1967 64 8
31. Dezember 1968 64 10
(3) Für Beamte, die nach Inkrafttreten dieses Gesetzes wegen Dienstunfähigkeit, die nicht auf einem Dienstunfall beruht, in den Ruhestand versetzt werden, ist § 27 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 mit folgenden Maßgaben anzuwenden:
1. An die Stelle der Vollendung des 65. Lebensjahres tritt, wenn sie vor dem 1. Januar 2012 in den Ruhestand versetzt werden, die Vollendung des 63. Lebensjahres.
2. An die Stelle der Vollendung des 65. Lebensjahres tritt, wenn sie nach dem 31. Dezember 2011 und vor dem 1. Januar 2029 in den Ruhestand versetzt werden, das Erreichen folgenden Lebensalters:
1. Januar 2012 63 1
1. Januar 2013 63 2
1. Januar 2014 63 3
1. Januar 2015 63 4
1. Januar 2016 63 5
1. Januar 2017 63 6
1. Januar 2018 63 7
1. Januar 2019 63 8
1. Januar 2020 63 9
1. Januar 2021 63 10
1. Januar 2022 63 11
1. Januar 2023 64
1. Januar 2024 64 2
1. Januar 2025 64 4
1. Januar 2026 64 6
1. Januar 2027 64 8
1. Januar 2028 64 10
(4) Wird der Beamte, der in den Anwendungsbereich des § 36 Abs. 2 LBG in Verbindung mit Artikel 62 § 3 Abs. 3 des Dienstrechtsreformgesetzes fällt, mit Ablauf des Schuljahres, in dem er das 64. Lebensjahr vollendet, nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 LBG in den Ruhestand versetzt, wird der Versorgungsabschlag entsprechend der nachfolgenden Tabelle berechnet:
Jahrgang / Geburtsdatum Anhebungsstufen nach Artikel 62 § 3 Abs. 3 des Dienstrechtsreformgesetzes Versorgungsabschlag in Prozent
1947 oder früher 64. Lebensjahr 0
1948 64. Lebensjahr und ein Monat 0,3
1949 64. Lebensjahr und zwei Monate 0,6
1950 64. Lebensjahr und drei Monate 0,9
1951 64. Lebensjahr und vier Monate 1,2
1952 64. Lebensjahr und fünf Monate 1,5
1953 64. Lebensjahr und sechs Monate 1,8
1954 64. Lebensjahr und sieben Monate 2,1
1955 64. Lebensjahr und acht Monate 2,4
1956 64. Lebensjahr und neun Monate 2,7
1957 64. Lebensjahr und zehn Monate 3,0
1958 64. Lebensjahr und elf Monate 3,3
1959 65. Lebensjahr 3,6
01.01.1960 bis 01.06.1960 65. Lebensjahr und zwei Monate 3,6
02.06.1960 bis 01.08.1960 65. Lebensjahr und zwei Monate 4,2
02.08.1960 bis 31.12.1960 65. Lebensjahr und zwei Monate 3,6
01.01.1961 bis 01.04.1961 65. Lebensjahr und vier Monate 3,6
02.04.1961 bis 01.08.1961 65. Lebensjahr und vier Monate 4,8
02.08.1961 bis 31.12.1961 65. Lebensjahr und vier Monate 3,6
01.01.1962 bis 01.02.1962 65. Lebensjahr und sechs Monate 3,6
02.02.1962 bis 01.08.1962 65. Lebensjahr und sechs Monate 5,4
02.08.1962 bis 31.12.1962 65. Lebensjahr und sechs Monate 3,6
01.01.1963 bis 01.08.1963 65. Lebensjahr und acht Monate 6,0
02.08.1963 bis 01.12.1963 65. Lebensjahr und acht Monate 3,6
02.12.1963 bis 31.12.1963 65. Lebensjahr und acht Monate 6,0
01.01.1964 bis 01.08.1964 65. Lebensjahr und zehn Monate 6,6
02.08.1964 bis 01.10.1964 65. Lebensjahr und zehn Monate 3,6
02.10.1964 bis 31.12.1964 65. Lebensjahr und zehn Monate 6,6
(5) Wird der Beamte, der in den Anwendungsbereich des § 36 Abs. 2 LBG in Verbindung mit Artikel 62 § 3 Abs. 3 des Dienstrechtsreformgesetzes fällt, mit Ablauf des Schuljahres, in dem er das 65. Lebensjahr vollendet, nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 LBG in den Ruhestand versetzt, wird der Versorgungsabschlag entsprechend der nachfolgenden Tabelle berechnet:
Jahrgang Anhebungsstufen nach Artikel 62 § 3 Abs. 3 des Dienstrechtsreformgesetzes Versorgungsabschlag in Prozent
1959 65. Lebensjahr 0
1960 65. Lebensjahr und zwei Monate 0,6
1961 65. Lebensjahr und vier Monate 1,2
1962 65. Lebensjahr und sechs Monate 1,8
1963 65. Lebensjahr und acht Monate 2,4
1964 65. Lebensjahr und zehn Monate 3,0
(6) Wird der Beamte, der in den Anwendungsbereich des § 36 Abs. 2 LBG in Verbindung mit Artikel 62 § 3 Abs. 3 des Dienstrechtsreformgesetzes fällt, mit Ablauf des Schuljahres, in dem er das 63. Lebensjahr vollendet, nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 LBG in den Ruhestand versetzt, wird der Versorgungsabschlag, der sich im Fall einer Weiterarbeit bis zum Ablauf des Schuljahres, in dem er das 64. Lebensjahr vollendet, nach Absatz 4 ergeben würde, um 3,6 Prozent erhöht. In den Fällen des Satzes 1, in denen der Beamte im Fall der Weiterarbeit bis zum Ablauf des Schuljahres, in dem er das 64. Lebensjahr vollendet, mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in den Ruhestand treten würde, beträgt der Versorgungsabschlag 3,6 Prozent.
(7) Wird der Beamte, der in den Anwendungsbereich des § 36 Abs. 2 LBG in Verbindung mit Artikel 62 § 3 Abs. 3 des Dienstrechtsreformgesetzes fällt, zu einem vor dem jeweiligen Schuljahresende liegenden Zeitpunkt nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 LBG in den Ruhestand versetzt, erhöht sich der Versorgungsabschlag, der sich im Fall einer Weiterarbeit bis zu den in Absatz 4 bis 6 genannten Zeitpunkten nach Absatz 4 bis 6 ergeben würde, für die Monate, die vor dem jeweiligen Schuljahresende liegen, um 0,3 Prozent pro Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme.