Source: http://translatihan.com/couples/de-en/articles/1609/
Timestamp: 2019-01-22 08:00:23
Document Index: 244702049

Matched Legal Cases: ['Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946', 'Arty 2946']

UN-Flüchtlingspakt - Gemeinsam für besseren Schutz der Schutzlosen
de-en UN-Flüchtlingspakt - Gemeinsam für besseren Schutz der Schutzlosen Medium
•Kriege und Bürgerkriege in aller Welt haben die Zahl der Menschen, die ihre Heimat unfreiwillig verlassen mussten, auf rund 68,5 Millionen ansteigen lassen. •Das ist 67 Jahre nach der Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention ein neuer Höchststand. •Dieser Entwicklung versucht die Völkergemeinschaft mit einem ergänzenden Pakt vereint Rechnung zu tragen.
•Große Fluchtbewegungen – etwa die Folgeerscheinungen des Zweiten Weltkriegs in Europa – sind eine globale Herausforderung. •Die Vereinten Nationen haben sich dieser riesigen Herausforderung angenommen. •Denn Flucht ist unbestreitbar ein globales Phänomen - eine Realität, die auch nur global beantwortet und durch multilaterale Anstrengungen bewältigt werden kann.
•Dazu gehören die faire Übernahme von Verantwortung und eine gerechtere Verteilung der Lasten. •Deutschland bekennt sich zu diesen Zielen und bekräftigt den gemeinsamen Willen der internationalen Gemeinschaft, global zur besseren Steuerung weltweiter Fluchtbewegungen beizutragen.
•Flüchtlinge besser schützen.
•Ein Schritt auf dem Wege dahin ist der jetzt von den Vereinten Nationen ausgehandelte "Globale Pakt zu Flüchtlingen" ("Global Compact on Refugees", GCR). •Er ergänzt die seit 1951 geltende Genfer Flüchtlingskonvention, zu der sich Deutschland weiterhin bekennt, denn sie ist das völkerrechtliche Rückgrat des internationalen Flüchtlingsschutzes. •Dessen humanistischer Ansatz will Flüchtlingen helfen, sie zu schützen und zu stärken.
•"Die Würde des Menschen ist unantastbar". •Dieser erste und fundamentalste Satz im Artikel 1 unseres Grundgesetzes ist allgemeingültig. •Er verpflichtet einen jeden und eine jede von uns, im einzelnen Gegenüber gleich welchen Geschlechts und welcher Herkunft immer auch die gesamte Menschheit zu sehen - und den jeweiligen Menschen entsprechend gut zu behandeln. •Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 baut auf diesem humanistischen Prinzip der Aufklärung auf und hat versucht, aus den beiden Weltkriegen die Lehren für humanitäre Mindeststandards zu ziehen.
•Anders als die Genfer Flüchtlingskonvention ist der neue Flüchtlingspakt rechtlich nicht verbindlich, sondern eine politische Absichts- und Selbstverpflichtungserklärung. •Er ist aber für Deutschland, das bereits die meisten Anforderungen erfüllt oder sogar übererfüllt, eine wichtige Berufungsgrundlage, wenn es darum geht, andere Staaten an ihre Pflichten zu erinnern.
•Deutschland ist und bleibt frei in seinem Handeln.
•Die nationale Souveränität der einzelnen Staaten bleibt beim GCR vollständig gewahrt. •Das heißt, unter Achtung der bereits bestehenden rechtlichen Verpflichtungen aus der Genfer Flüchtlingskonvention entscheidet Deutschland nach wie vor frei selbst, welche Flüchtlingspolitik für unser Staatsgebiet angemessen und tragbar ist.
•Die Bundesregierung bekennt sich insofern zu diesem neuen Flüchtlingspakt, weil seine Ziele vollständig im deutschen Interesse sind. •Das heißt zum Beispiel im Einzelnen: Gerechtere internationale Verantwortungsteilung.
•Bisher beherbergen zehn Staaten, darunter Deutschland, 80 Prozent der weltweiten Flüchtlinge. •Lediglich 15 Staaten fördern das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR mit jeweils mindestens 20 Millionen US-Dollar. •Deutschland stellte 2017 hingegen 477 Millionen US-Dollar zur Verfügung. •Hier sind also viele andere Staaten aufgefordert, selbst nachzubessern.
•Für bessere Verfahren.
•Die Aufnahmeländer in den betroffenen Regionen sollen besser unterstützt werden, sodass diese Länder nicht selbst in Not geraten und weitergehende Wanderungsbewegungen gar nicht erst stattfinden. •Damit verbunden ist ein Bekenntnis zur Rückkehr der Geflohenen in Sicherheit und Würde als bevorzugte Lösung.
•Wirksamerer Mitteleinsatz.
•Wichtig ist darüber hinaus das Bemühen um einen wirksamen und effizienten Einsatz deutscher Finanzmittel (Controlling). •Sowohl Verschwendung als auch das Versickern in trüben Quellen müssen verhindert werden. •Andererseits geht es um vorausschauende Vorsorge und Eventualplanung in möglichen Aufnahmeländern von Flüchtlingen. •Das Ziel muss dabei immer sein, die Versorgung möglichst nahe ihrer Heimat sicherzustellen, damit größere Wanderungsbewegungen vermieden werden können Gezielte Fluchtursachenbekämpfung.
•Der Flüchtlingspakt setzt auch ein klares Bekenntnis zur Minderung von Fluchtursachen und zur Vorbeugung (Krisenprävention). •Deutschland arbeitet daran bereits seit Jahren und hat insbesondere mit afrikanischen Ländern hier schon mehrere Abkommen geschlossen und Vorleistungen erbracht.
•Bessere Personen-Dokumentation.
•Auch die Technik spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, den Umgang mit Menschen auf der Flucht besser zu gestalten. •Dazu gehört, dass betroffene Länder bei der individuellen Registrierung und Dokumentation (Personenstandsregister) Hilfe erhalten. •Niemand soll ohne Personaldokumente sein. •Das ist ein klares Bekenntnis zur Verbesserung der Datenlage.
•Nationale Sicherheit als legitimes Interesse.
•Ganz wichtig für die Akzeptanz des Flüchtlingspaktes in unserem Land ist der Sicherheitsaspekt. •Mögliche Ängste vor Flüchtlingsbewegungen können künftig besser entkräftet werden: Der Pakt anerkennt selbstverständlich die legitimen Sicherheitsanliegen der Aufnahmestaaten, also beispielsweise auch Deutschlands.
•Dem dienen die bereits erwähnten Datenbanken zur Personenkontrolle, um Sicherheits- und Gesundheitsüberprüfungen der potenziellen Aufnahmekandidaten vornehmen zu können: Je besser wir darüber informiert sind, mit wem wir es zu tun haben, umso sicherer können wir sein, dass niemand Unbefugtes in unser Land gelangt.
•Prozesse mit öffentlicher Beteiligung.
•Die aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs gewonnene Überzeugung zur Notwendigkeit des Flüchtlingsschutzes hat die Staatengemeinschaft schon im September 2016 in der "New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten" klar zum Ausdruck gebracht. •In dieser Erklärung waren auch die Prozesse zur Erarbeitung zweier sogenannter "Global Compacts" angelegt: einer zu Flüchtlingen und einer zu sicherer, geordneter und regulärer Migration.
•Seither waren diese Arbeitsprozesse öffentlich, und staatliche wie nichtstaatliche Akteure konnten sich beteiligen und darauf Einfluss nehmen (z.B. •Angehörige der Zivilgesellschaft, aus Parteien und Nichtregierungsorganisationen oder aus den Medien).
•Rund 176 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich im Oktober 2018 nach intensiven Diskussionen auf die endgültige Textfassung des Globalen Flüchtlingspaktes geeinigt. •Ausgangspunkt dieses Global Compacts war die so genannte New York Declaration von September 2016.
•Ein Bekenntnis zu effektiverer Zusammenarbeit.
•Die Bundesrepublik Deutschland will mit ihrer Unterstützung der beiden New Yorker Pakte ein Zeichen setzen, dass globale Herausforderungen abgestimmte multilaterale Lösungen erfordern. •Nationale Alleingänge führen hier in eine Sackgasse. •Deshalb hat sich Deutschland wiederholt für ein gemeinsames Vorgehen stark gemacht.
•So setzt sich die Bundesregierung bereits seit geraumer Zeit dafür ein, im europäischen und internationalen Rahmen den Herausforderungen von Flucht und illegaler Migration zu begegnen und tragfähige Lösungen zu finden.
•Neben dem UN-Flüchtlingspakt wird am 10./11. •Dezember 2018 in Marrakesch (Marokko) ein gesonderter – rechtlich ebenfalls nicht bindender, wohl aber politisch verpflichtender – Globaler Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration ("Global Compact on Safe, Orderly and Regular Migration", GCM) verabschiedet. •Auch dieser Pakt beruht auf der New Yorker Erklärung von 2016. •Während die Arbeit am UN-Flüchtlingspakt allerdings unter der Federführung des Flüchtlingshilfswerks UNHCR stand, wurde der UN-Migrationspakt von den Vereinten Nationen selbst erarbeitet.
•Montag, 19. •November 2018
•Wars and civil wars all over the world have increased the number of people, who have had to leave their homes involuntarily to around 68,5 million. •This is a new high after the passage of the Geneva Refugee convention 67 years ago. •The international community is trying to take conjunctly account of this development with an additional pact .
•Big refugee movements - such as the consequences of the Second World War in Europe- are a global challenge. •The United Nations has taken up this huge challenge. •Since escape is undeniably a global phenomenon - a reality that can only be answered globally and managed by multilateral efforts.
•This includes the fair assumption of responsibility and a fairer burden sharing. •Germany is committed to these aims and reaffirms the common will of the international community to contribute globally to the better governance of global refugee movements.
•Better protection of refugees.
•One step towards this goal is the Global Compact on Refugees (GCR) now negotiated by the United Nations. •It complements the Geneva Convention on Refugees, which has been in force since 1951 and to which Germany is still committed, as it is the spine of international refugee protection under international law. •Its humanistic approach is intended to help refugees, to protect and strengthen them.
•"The dignity of men is unimpeachable". •This first and most fundamental sentence in Article 1 of the Basic Law is universal. •It obliges every one of us to always see the total humanity in the individual counterparty, regardless of gender or ethnic origin – and to treat the respective person accordingly well. •The Geneva Refugee Convention of 1951 builds on this humanistic principle of the Enlightenment and has tried to draw lessons for minimum humanitarian standards from both world wars.
•Unlike the Geneva Refugee Convention, the new refugee pact is not legally binding but rather a declaration of political intention and self- commitment. •However, it is for Germany, which meets or even exceeds most requirements, an important basis for appeal when it comes to reminding other countries of their obligations.
•Germany is and remains free in its actions.
•The national sovereignty of individual countries is fully preserved under the GCR. •What this means is that, in compliance with the already existing legal obligations of the Geneva Refugee Convention, Germany continues to be free to decide for itself what refugee policy is appropriate and acceptable for our national territory.
•In this respect, the federal government commits itself to this new refugee accord because its goals are completely in Germany's interest. •Specifically, this means for example: fairer international responsibility sharing.
•To date, ten countries, including Germany, give shelter to 80 percent of the world's refugees. •Only 15 countries promote the United Nations refugee agency UNHCR with at least 20 million US dollars each. •However, Germany provided $ 477 million in 2017. •So, many other states are called upon here to improve themselves.
•For better procedures
•The host countries in the affected regions ought to be better supported so that these countries do not themselves get into trouble and further migrations do not happen at all in the first place. •Combined with this is a commitment for the return of refugees in safety and dignity as a preferred solution.
•More effective use of funds
•The pursuit of an effective and efficient use of German financial resources is important as well. •Both waste and the leakage in murky sources must be prevented. •On the other hand, this involves proactive preparedness and contingency planning in countries potentially hosting the refugees. •In this connection, the goal must always be to insure provisioning as near as possible to their homeland so that larger migration movements can be avoided. Targeting Causes of Flight.
•The refugee pact counts on a clear avowal to reducing the causes of flight and to the prevention (crisis prevention). •Germany has already been working on this for years and in particular has already concluded several agreements with African countries.
•Better documentation of persons
•Technology also plays a major role, when it comes to improving the interaction with people on the run. •This means that affected countries receive assistance with the individual registration and documentation (civil registry). •No one should be without identification documents. •This is a clear commitment for the better data situation.
•National security as a ligitimate interest
•Very important for the acceptance of the refugee pact in our country is the security aspect. •Possible fears of refugee movements can be better refuted in the future: the Pact of course acknowledges the legitimate security concerns of the host nations, thus, for example, those of Germany.
•Serving this are the already mentioned databanks for monitoring persons in order to be able to perform safety and health checks of the potential admission candidates: the better we are informed about whom we have to deal with, the more certain we can be that no one unauthorized gets into our country.
•Trials with public participation
•Already in September 2016 in the "New York Declaration on Refugees and Immigrants" the international community clearly expressed the conviction gained through the experiences of the Second World War for needing to protect refugees. •This Declaration also established the processes for the development of two so-called "Global Compacts": one on refugees and one on safer, more orderly and more regular migration.
•Since then, these processes have been public and state and non-state actors have been able to participate and influence them (e.g. •Members of the civil society, of political parties and non-governmental organisations or from the media
•In October 2018, after intensive discussions, about 176 member states of the United Nations agreed on the final text of the Global Refugee Pact. •The starting point of this Global Compacts was the so-called New York Declaration from September 2016.
•A commitment to a more effective cooperation
•With its support for the two New York Pacts, the Federal Republic of Germany wants to send a signal that global challenges require coordinated multilateral solutions. •National solo approaches lead to an impasse here. •That is why Germany has repeatedly stood up for a common approach.
•So the Federal Government has already committed itself for some time to meeting the challenges of flight and illegal migration within the European and international framework and to finding sustainable solutions.
•In addition to the UN Refugee Pact on 10/11 •, a separate, also legally non-binding, but politically binding, Global Compact on Safe, Orderly and Regular Migration (GCM) will be adopted in Marrakech, Morocco (December 20, 2018). •This pact is also based on the New York Declaration of 2016. •Although, while work on the UN Refugee Pact was under the auspices of the UNHCR refugee agency, the UN Migration Pact will be drafted by the United Nations itself.
•Monday, 19 •of November 2018
Kriege und Bürgerkriege in aller Welt haben die Zahl der Menschen, die ihre Heimat unfreiwillig verlassen mussten, auf rund 68,5 Millionen ansteigen lassen.
Das ist 67 Jahre nach der Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention ein neuer Höchststand.
Dieser Entwicklung versucht die Völkergemeinschaft mit einem ergänzenden Pakt vereint Rechnung zu tragen.
Große Fluchtbewegungen – etwa die Folgeerscheinungen des Zweiten Weltkriegs in Europa – sind eine globale Herausforderung.
Die Vereinten Nationen haben sich dieser riesigen Herausforderung angenommen.
Denn Flucht ist unbestreitbar ein globales Phänomen - eine Realität, die auch nur global beantwortet und durch multilaterale Anstrengungen bewältigt werden kann.
Dazu gehören die faire Übernahme von Verantwortung und eine gerechtere Verteilung der Lasten.
Deutschland bekennt sich zu diesen Zielen und bekräftigt den gemeinsamen Willen der internationalen Gemeinschaft, global zur besseren Steuerung weltweiter Fluchtbewegungen beizutragen.
Flüchtlinge besser schützen.
Ein Schritt auf dem Wege dahin ist der jetzt von den Vereinten Nationen ausgehandelte "Globale Pakt zu Flüchtlingen" ("Global Compact on Refugees", GCR).
Er ergänzt die seit 1951 geltende Genfer Flüchtlingskonvention, zu der sich Deutschland weiterhin bekennt, denn sie ist das völkerrechtliche Rückgrat des internationalen Flüchtlingsschutzes.
Dessen humanistischer Ansatz will Flüchtlingen helfen, sie zu schützen und zu stärken.
Dieser erste und fundamentalste Satz im Artikel 1 unseres Grundgesetzes ist allgemeingültig.
Er verpflichtet einen jeden und eine jede von uns, im einzelnen Gegenüber gleich welchen Geschlechts und welcher Herkunft immer auch die gesamte Menschheit zu sehen - und den jeweiligen Menschen entsprechend gut zu behandeln.
Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 baut auf diesem humanistischen Prinzip der Aufklärung auf und hat versucht, aus den beiden Weltkriegen die Lehren für humanitäre Mindeststandards zu ziehen.
Anders als die Genfer Flüchtlingskonvention ist der neue Flüchtlingspakt rechtlich nicht verbindlich, sondern eine politische Absichts- und Selbstverpflichtungserklärung.
Er ist aber für Deutschland, das bereits die meisten Anforderungen erfüllt oder sogar übererfüllt, eine wichtige Berufungsgrundlage, wenn es darum geht, andere Staaten an ihre Pflichten zu erinnern.
Deutschland ist und bleibt frei in seinem Handeln.
Die nationale Souveränität der einzelnen Staaten bleibt beim GCR vollständig gewahrt.
Das heißt, unter Achtung der bereits bestehenden rechtlichen Verpflichtungen aus der Genfer Flüchtlingskonvention entscheidet Deutschland nach wie vor frei selbst, welche Flüchtlingspolitik für unser Staatsgebiet angemessen und tragbar ist.
Die Bundesregierung bekennt sich insofern zu diesem neuen Flüchtlingspakt, weil seine Ziele vollständig im deutschen Interesse sind.
Das heißt zum Beispiel im Einzelnen: Gerechtere internationale Verantwortungsteilung.
Bisher beherbergen zehn Staaten, darunter Deutschland, 80 Prozent der weltweiten Flüchtlinge.
Lediglich 15 Staaten fördern das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR mit jeweils mindestens 20 Millionen US-Dollar.
Deutschland stellte 2017 hingegen 477 Millionen US-Dollar zur Verfügung.
Hier sind also viele andere Staaten aufgefordert, selbst nachzubessern.
Für bessere Verfahren.
Die Aufnahmeländer in den betroffenen Regionen sollen besser unterstützt werden, sodass diese Länder nicht selbst in Not geraten und weitergehende Wanderungsbewegungen gar nicht erst stattfinden.
Damit verbunden ist ein Bekenntnis zur Rückkehr der Geflohenen in Sicherheit und Würde als bevorzugte Lösung.
Wirksamerer Mitteleinsatz.
Wichtig ist darüber hinaus das Bemühen um einen wirksamen und effizienten Einsatz deutscher Finanzmittel (Controlling).
Sowohl Verschwendung als auch das Versickern in trüben Quellen müssen verhindert werden.
Andererseits geht es um vorausschauende Vorsorge und Eventualplanung in möglichen Aufnahmeländern von Flüchtlingen.
Das Ziel muss dabei immer sein, die Versorgung möglichst nahe ihrer Heimat sicherzustellen, damit größere Wanderungsbewegungen vermieden werden können Gezielte Fluchtursachenbekämpfung.
Der Flüchtlingspakt setzt auch ein klares Bekenntnis zur Minderung von Fluchtursachen und zur Vorbeugung (Krisenprävention).
Deutschland arbeitet daran bereits seit Jahren und hat insbesondere mit afrikanischen Ländern hier schon mehrere Abkommen geschlossen und Vorleistungen erbracht.
Bessere Personen-Dokumentation.
Auch die Technik spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, den Umgang mit Menschen auf der Flucht besser zu gestalten.
Dazu gehört, dass betroffene Länder bei der individuellen Registrierung und Dokumentation (Personenstandsregister) Hilfe erhalten.
Niemand soll ohne Personaldokumente sein.
Das ist ein klares Bekenntnis zur Verbesserung der Datenlage.
Nationale Sicherheit als legitimes Interesse.
Ganz wichtig für die Akzeptanz des Flüchtlingspaktes in unserem Land ist der Sicherheitsaspekt.
Mögliche Ängste vor Flüchtlingsbewegungen können künftig besser entkräftet werden: Der Pakt anerkennt selbstverständlich die legitimen Sicherheitsanliegen der Aufnahmestaaten, also beispielsweise auch Deutschlands.
Prozesse mit öffentlicher Beteiligung.
Die aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs gewonnene Überzeugung zur Notwendigkeit des Flüchtlingsschutzes hat die Staatengemeinschaft schon im September 2016 in der "New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten" klar zum Ausdruck gebracht.
In dieser Erklärung waren auch die Prozesse zur Erarbeitung zweier sogenannter "Global Compacts" angelegt: einer zu Flüchtlingen und einer zu sicherer, geordneter und regulärer Migration.
Seither waren diese Arbeitsprozesse öffentlich, und staatliche wie nichtstaatliche Akteure konnten sich beteiligen und darauf Einfluss nehmen (z.B.
Angehörige der Zivilgesellschaft, aus Parteien und Nichtregierungsorganisationen oder aus den Medien).
Rund 176 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich im Oktober 2018 nach intensiven Diskussionen auf die endgültige Textfassung des Globalen Flüchtlingspaktes geeinigt.
Ausgangspunkt dieses Global Compacts war die so genannte New York Declaration von September 2016.
Ein Bekenntnis zu effektiverer Zusammenarbeit.
Die Bundesrepublik Deutschland will mit ihrer Unterstützung der beiden New Yorker Pakte ein Zeichen setzen, dass globale Herausforderungen abgestimmte multilaterale Lösungen erfordern.
Nationale Alleingänge führen hier in eine Sackgasse.
Deshalb hat sich Deutschland wiederholt für ein gemeinsames Vorgehen stark gemacht.
Neben dem UN-Flüchtlingspakt wird am 10./11.
Dezember 2018 in Marrakesch (Marokko) ein gesonderter – rechtlich ebenfalls nicht bindender, wohl aber politisch verpflichtender – Globaler Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration ("Global Compact on Safe, Orderly and Regular Migration", GCM) verabschiedet.
Auch dieser Pakt beruht auf der New Yorker Erklärung von 2016.
Während die Arbeit am UN-Flüchtlingspakt allerdings unter der Federführung des Flüchtlingshilfswerks UNHCR stand, wurde der UN-Migrationspakt von den Vereinten Nationen selbst erarbeitet.
anitafunny 6683 commented on unit 60 1 month, 2 weeks ago
"Sorry..wo steht Dezember.... 20,..???"
anitafunny 6683 commented on unit 54 1 month, 2 weeks ago
"...a.. not required :-)"
Merlin57 4176 commented on unit 62 1 month, 2 weeks ago
"Vorschlag Mark: 'was drafted'"
Scharing7 1982 commented on unit 62 1 month, 2 weeks ago
"Mark, stimmt hier die Zeit? Müsste es nicht he..."
Scharing7 1982 commented on unit 54 1 month, 2 weeks ago
Scharing7 1982 translated unit 54 1 month, 2 weeks ago
"A commitment to a more effective cooperation"
bf2010 4988 commented on unit 17 1 month, 2 weeks ago
":) I would stick with "self-commitment" mainly..."
bf2010 4988 commented on unit 34 1 month, 2 weeks ago
bf2010 4988 commented on unit 35 1 month, 2 weeks ago
Maria-Helene 2597 translated unit 64 1 month, 2 weeks ago
Maria-Helene 2597 translated unit 63 1 month, 2 weeks ago
"Monday, 19"
lollo1a 3931 commented on unit 56 1 month, 2 weeks ago
"Prima... danke für die Hilfe, Tom :-)"
lollo1a 3931 translated unit 56 1 month, 2 weeks ago
"National unilateral approaches lead to an impas..."
3Bn37Arty 2946 commented on unit 56 1 month, 2 weeks ago
"Upv. I think one might also say "National unila..."
3Bn37Arty 2946 explained a translation in unit 35 1 month, 2 weeks ago
"Missing "I" in "in.""
3Bn37Arty 2946 translated unit 35 1 month, 2 weeks ago
"In this connection, the goal must always be to ..."
3Bn37Arty 2946 commented on unit 35 1 month, 2 weeks ago
"n this connection, the goal must always be to i..."
3Bn37Arty 2946 commented on unit 34 1 month, 2 weeks ago
3Bn37Arty 2946 translated unit 34 1 month, 2 weeks ago
"On the other hand, this involves proactive prep..."
3Bn37Arty 2946 commented on unit 17 1 month, 2 weeks ago
"Thanks, Bernard. Would "self-imposed commitment..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 17 1 month, 2 weeks ago
"Unlike the Geneva Refugee Convention, the new r..."
3Bn37Arty 2946 commented on unit 15 1 month, 2 weeks ago
3Bn37Arty 2946 translated unit 15 1 month, 2 weeks ago
"It obliges every one of us to always see the to..."
markvanroode 413 translated unit 62 1 month, 2 weeks ago
"Although, while work on the UN Refugee Pact was..."
markvanroode 413 translated unit 60 1 month, 2 weeks ago
", a separate, also legally non-binding, but pol..."
markvanroode 413 commented on unit 54 1 month, 2 weeks ago
"A commitment to more effective cooperation."
markvanroode 413 translated unit 50 1 month, 2 weeks ago
"Since then, these processes have been public an..."
markvanroode 413 translated unit 49 1 month, 2 weeks ago
"This Declaration also established the processes..."
markvanroode 413 commented on unit 42 1 month, 2 weeks ago
"This is a clear commitment to improving the dat..."
markvanroode 413 explained a translation in unit 27 1 month, 2 weeks ago
"Eliminated 'do'."
markvanroode 413 translated unit 27 1 month, 2 weeks ago
"So, many other states are called upon here to i..."
Maria-Helene 2597 translated unit 58 1 month, 2 weeks ago
"So the Federal Government has already committed..."
Maria-Helene 2597 translated unit 55 1 month, 2 weeks ago
"With its support for the two New York Pacts, th..."
Maria-Helene 2597 translated unit 59 1 month, 2 weeks ago
"In addition to the UN Refugee Pact on 10/11"
"of November 2018"
"Monday, 19th"
3Bn37Arty 2946 translated unit 48 1 month, 2 weeks ago
"Already in September 2016 in the "New York Decl..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 46 1 month, 2 weeks ago
"Serving this are the already mentioned databank..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 45 1 month, 2 weeks ago
"Possible fears of refugee movements can be bett..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 37 1 month, 2 weeks ago
"Germany has already been working on this for ye..."
Maria-Helene 2597 translated unit 52 1 month, 2 weeks ago
"In October 2018, after intensive discussions, ..."
Maria-Helene 2597 translated unit 51 1 month, 2 weeks ago
"Members of the civil society, of political part..."
Maria-Helene 2597 translated unit 61 1 month, 2 weeks ago
"This pact is also based on the New York Declara..."
Maria-Helene 2597 translated unit 57 1 month, 2 weeks ago
"That is why Germany has repeatedly stood up for..."
Maria-Helene 2597 translated unit 53 1 month, 2 weeks ago
"The starting point of this Global Compacts was ..."
Maria-Helene 2597 translated unit 44 1 month, 2 weeks ago
"Very important for the acceptance of the refuge..."
Maria-Helene 2597 translated unit 42 1 month, 2 weeks ago
"This is a clear commitment for the better data ..."
"National solo approaches lead to an impasse here."
Maria-Helene 2597 translated unit 40 1 month, 2 weeks ago
"This means that affected countries receive assi..."
lollo1a 3931 translated unit 41 1 month, 2 weeks ago
"No one should be without identification documents."
Maria-Helene 2597 translated unit 39 1 month, 2 weeks ago
"Technology also plays a major role, when it com..."
Maria-Helene 2597 translated unit 36 1 month, 2 weeks ago
"The refugee pact counts on a clear avowal to re..."
"Tom, suggest to use "self-commitment" instead o..."
"... in countries potentially hosting refugees? ..."
bf2010 4988 commented on unit 33 1 month, 2 weeks ago
"Vorschlag: Both dissipation and percolation in..."
"Suggestion: Targeting Causes of Flight (and yo..."
lollo1a 3931 explained a translation in unit 12 1 month, 2 weeks ago
"Mit Komma jetzt, danke Mark :-)"
lollo1a 3931 translated unit 12 1 month, 2 weeks ago
"Its humanistic approach is intended to help ref..."
lollo1a 3931 commented on unit 19 1 month, 2 weeks ago
"Danke, für die Hilfe, Mark :-)"
lollo1a 3931 translated unit 19 1 month, 2 weeks ago
"Germany is and remains free in its actions."
3Bn37Arty 2946 translated unit 29 1 month, 2 weeks ago
"The host countries in the affected regions ough..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 33 1 month, 2 weeks ago
"Both waste and the leakage in murky sources mus..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 32 1 month, 2 weeks ago
"The pursuit of an effective and efficient use o..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 30 1 month, 2 weeks ago
"Combined with this is a commitment for the retu..."
"So, many other states are called upon here to d..."
markvanroode 413 translated unit 26 1 month, 2 weeks ago
"However, Germany provided $ 477 million in 2017."
markvanroode 413 translated unit 25 1 month, 2 weeks ago
"Only 15 countries promote the United Nations re..."
markvanroode 413 translated unit 24 1 month, 2 weeks ago
"To date, ten countries, including Germany, give..."
markvanroode 413 translated unit 23 1 month, 2 weeks ago
"Specifically, this means for example: fairer in..."
markvanroode 413 commented on unit 19 1 month, 2 weeks ago
"... in its actions."
markvanroode 413 commented on unit 15 1 month, 2 weeks ago
"... regardless of gender and ethnic origin ..."
markvanroode 413 commented on unit 12 1 month, 2 weeks ago
"... refugees, to protect ... (comma)"
3Bn37Arty 2946 translated unit 22 1 month, 2 weeks ago
"In this respect, the federal government commits..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 21 1 month, 2 weeks ago
"What this means is that, in compliance with the..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 20 1 month, 2 weeks ago
"The national sovereignty of individual countri..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 18 1 month, 2 weeks ago
"However, it is for Germany, which meets or even..."
3Bn37Arty 2946 translated unit 16 1 month, 2 weeks ago
"The Geneva Refugee Convention of 1951 builds on..."
lollo1a 3931 commented on unit 28 1 month, 2 weeks ago
Scharing7 1982 explained a translation in unit 38 1 month, 2 weeks ago
"Kein Punkt, da es eine Überschrift ist. Den Pun..."
Scharing7 1982 translated unit 38 1 month, 2 weeks ago
"Better documentation of persons"
Scharing7 1982 explained a translation in unit 54 1 month, 2 weeks ago
"A commitment for a more effective cooperation"
Scharing7 1982 explained a translation in unit 47 1 month, 2 weeks ago
Scharing7 1982 translated unit 47 1 month, 2 weeks ago
"Trials with public participation"
Scharing7 1982 explained a translation in unit 43 1 month, 2 weeks ago
Scharing7 1982 translated unit 43 1 month, 2 weeks ago
"National security as a ligitimate interest"
Scharing7 1982 explained a translation in unit 31 1 month, 2 weeks ago
Scharing7 1982 translated unit 31 1 month, 2 weeks ago
"More effective use of funds"
Scharing7 1982 explained a translation in unit 28 1 month, 2 weeks ago
Scharing7 1982 translated unit 28 1 month, 2 weeks ago
"For better procedures"
Scharing7 1982 commented on unit 9 1 month, 2 weeks ago
"Huch, entschuldige bitte Marlene!"
anitafunny 6683 commented on unit 13 1 month, 2 weeks ago
"Danke auch sehr Wendy, ja, man kann man sich ni..."
3Bn37Arty 2946 commented on unit 3 1 month, 3 weeks ago
"Vorschlag: "The international community is coll..."
Merlin57 4176 commented on unit 13 1 month, 3 weeks ago
lollo1a 3931 commented on unit 13 1 month, 3 weeks ago
"Oh, wie schön... danke für die Erklärung, Wendy..."
"Meiner Meinung nach ist hier Lollo's Übersetzun..."
Merlin57 4176 commented on unit 1 1 month, 3 weeks ago
"Marlene, kein Komma nach 'people', weil das kei..."
"Meine Version habe ich auch schon gelesen : sie..."
anitafunny 6683 commented on unit 13 1 month, 3 weeks ago
":-).Lollo die Übersetzung von Marlene ist korre..."
lollo1a 3931 commented on unit 9 1 month, 3 weeks ago
"Na denn... upv auch von mir :-)"
Merlin57 4176 commented on unit 9 1 month, 3 weeks ago
"Ich finde Marlene's Satz eher passend."
Maria-Helene 2597 commented on unit 9 1 month, 3 weeks ago
"Das macht doch nichts. Upv. auch von mir."
"OH, Ingrid... das war Marlenes Satz"
Scharing7 1982 commented on unit 9 1 month, 3 weeks ago
Scharing7 1982 translated unit 9 1 month, 3 weeks ago
"Protecting refugees better."
lollo1a 3931 translated unit 12 1 month, 3 weeks ago
lollo1a 3931 translated unit 11 1 month, 3 weeks ago
"It complements the Geneva Convention on Refugee..."
lollo1a 3931 translated unit 10 1 month, 3 weeks ago
"One step towards this goal is the Global Compac..."
lollo1a 3931 translated unit 19 1 month, 3 weeks ago
"Germany is and remains free in its acting."
"Vorschlag: Protecting refugees better."
Scharing7 1982 translated unit 8 1 month, 3 weeks ago
"Germany is committed to these aims and reaffirm..."
Scharing7 1982 translated unit 6 1 month, 3 weeks ago
"Since escape is undeniably a global phenomenon ..."
"Evtl. ist ja beides richtig?"
""Human dignity is inviolable". ??"
Maria-Helene 2597 translated unit 14 1 month, 3 weeks ago
"This first and most fundamental sentence in Art..."
Maria-Helene 2597 translated unit 13 1 month, 3 weeks ago
""The dignity of men is unimpeachable"."
Maria-Helene 2597 translated unit 9 1 month, 3 weeks ago
"Better protection of refugees."
Maria-Helene 2597 translated unit 7 1 month, 3 weeks ago
"This includes the fair assumption of responsibi..."
Maria-Helene 2597 translated unit 5 1 month, 3 weeks ago
"The United Nations has taken up this huge chall..."
Maria-Helene 2597 translated unit 4 1 month, 3 weeks ago
"Big refugee movements - such as the consequence..."
Maria-Helene 2597 translated unit 3 1 month, 3 weeks ago
"The international community is trying to take c..."
Maria-Helene 2597 translated unit 2 1 month, 3 weeks ago
"This is a new high after the passage of the Gen..."
Maria-Helene 2597 translated unit 1 1 month, 3 weeks ago
"Wars and civil wars all over the world have inc..."
Gerechtere internationale Verantwortungsteilung.
Die Aufnahmeländer in den betroffenen Regionen sollen besser unterstützt werden, sodass diese Länder nicht selbst in Not geraten und weitergehende Wanderungsbewegungen gar nicht erst stattfinden. Damit verbunden ist ein Bekenntnis zur Rückkehr der Geflohenen in Sicherheit und Würde als bevorzugte Lösung.
Gezielte Fluchtursachenbekämpfung.