Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%202008,%201810
Timestamp: 2019-06-20 06:26:35
Document Index: 137610647

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 27.05.2008 - XI ZB 41/06 - dejure.org
https://dejure.org/2008,1364
BGH, 27.05.2008 - XI ZB 41/06 (https://dejure.org/2008,1364)
BGH, Entscheidung vom 27.05.2008 - XI ZB 41/06 (https://dejure.org/2008,1364)
BGH, Entscheidung vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06 (https://dejure.org/2008,1364)
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Umstände einer Rechtsverletzung und deren Erheblichkeit für eine angefochtene Entscheidung als inhaltliche Mindestvoraussetzung für eine Berufungsbegründung; Textbausteine und eine sporadische Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil als ausreichende Substantiierung einer Berufungsbegründung
Zu den Anforderungen an den Inhalt einer Berufungsbegründung
Anforderung an die Berufungsbegründung; Zulässigkeit einer weitgehend aus Textbausteinen zusammen gesetzten Berufungsbegründung
Verfahrensrecht - Anforderungen an den Inhalt einer Berufungsbegründung
Berufung - Nur so werden Sie den Anforderungen an die Berufungsbegründung gerecht
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 27.05.2008, Az.: XI ZB 41/06 (Nur so werden Sie den Anforderungen an die Berufungsbegründung gerecht)" von der PA-Redaktion, original erschienen in: PA 2008, 210 - 212.
LG Osnabrück, 21.03.2006 - 7 O 3356/04
OLG Oldenburg, 04.12.2006 - 13 U 21/06
NJW-RR 2008, 1308
WM 2008, 1810
AnwBl 2008, 792
Hierzu muss sich der Revisionsführer mit der das Berufungsurteil tragenden Begründung auseinandersetzen und darlegen, aus welchen Gründen er die entscheidungserheblichen rechtlichen Erwägungen des Berufungsgerichts für unrichtig hält (vgl. zu § 520 Abs. 3 Nr. 2 ZPO BGH, Beschluss vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06, NJW-RR 2008, 1308 Rn. 14;… Urteil vom 4. Februar 2010 - IX ZR 18/09, BGHZ 184, 209 Rn. 18;… Urteil vom 14. Juni 2012 - IX ZR 150/11, NJW-RR 2012, 1207 Rn. 10).
Besondere formale Anforderungen werden nicht gestellt; für die Zulässigkeit der Berufung ist es insbesondere ohne Bedeutung, ob die Ausführungen in sich schlüssig oder rechtlich haltbar sind (ständige Rechtsprechung, vgl. Senat, Beschlüsse vom 26. Juni 2003 - III ZB 71/02, NJW 2003, 2532, 2533;… vom 30. Oktober 2008 - III ZB 41/08, NJW 2009, 442, 443 Rn. 12 …und vom 26. Februar 2009 - III ZB 67/08, BeckRS 2009, 08726 Rn. 11; BGH, Beschluss vom 21. Mai 2003 - VIII ZB 133/02, NJW-RR 2003, 1580; Urteile vom 24. Juni 2003 - IX ZR 228/02, NJW 2003, 3345 f, insoweit in BGHZ 155, 199 nicht abgedruckt;… vom 8. Juni 2005 - XII ZR 75/04, NJW 2006, 142, 143 Rn. 12, 15 …und vom 14. November 2005 - II ZR 16/04, NJW-RR 2006, 499, 500 Rn. 9;… Beschlüsse vom 22. November 2006 - XII ZB 130/02, BeckRS 2006, 15202 Rn. 6; vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06, NJW-RR 2008, 1308 Rn. 11;… vom 31. August 2010 - VIII ZB 13/10, WuM 2011, 48 Rn. 7;… vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08, BeckRS 2011, 07182 Rn. 11;… vom 6. Dezember 2011 - II ZB 21/10, NJW-RR 2012, 440 Rn. 7 mwN …und vom 2. Februar 2012 - V ZB 184/11, NJW-RR 2012, 397 Rn. 6).
Jedoch muss die Berufungsbegründung auf den konkreten Streitfall zugeschnitten sein (BGH, Beschluss vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06, WM 2008, 1810 Rn. 11;… vom 23. Oktober 2012, aaO).
Ungenügend sind insbesondere Textbausteine und Schriftsätze aus anderen Verfahren (BGH, Beschluss vom 27. Mai 2008, aaO Rn. 12).
Jedoch muss die Berufungsbegründung auf den konkreten Streitfall zugeschnitten sein (Senat, Beschlüsse vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06, WM 2008, 1810 Rn. 11…, vom 12. Mai 2009 - XI ZB 21/08, juris Rn. 13 …und vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08, juris Rn. 11).
Hierbei handelt es sich nicht um eine Hilfsbegründung mit selbstständig tragender Bedeutung (vgl. BGH Beschl. v. 27.05.2008 - XI ZB 41/06 -, zit. n. Juris).
Da die Berufungsbegründung erkennen lassen soll, aus welchen tatsächlichen und rechtlichen Gründen der Berufungskläger das Berufungsurteil für unrichtig hält, hat er diejenigen Punkte rechtlicher Art darzulegen, die er für unzutreffend ansieht, und dazu die Gründe anzugeben, aus denen er die Fehlerhaftigkeit dieser Punkte und deren Erheblichkeit für die angefochtene Entscheidung herleitet (Senatsbeschlüsse vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06, WM 2008, 1810 Rn. 11…, vom 12. Mai 2009 - XI ZB 21/08, juris Rn. 13…, vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08, juris Rn. 11 …und vom 11. Oktober 2016 - XI ZB 32/15, NJW-RR 2017, 365 Rn. 9; BGH…, Beschluss vom 7. Juni 2018 - I ZB 57/17, NJW 2018, 2894 Rn. 5, jeweils mwN).
Dazu gehört eine aus sich heraus verständliche Angabe, welche bestimmten Punkte des angefochtenen Urteils der Berufungspartei bekämpft und welche tatsächlichen oder rechtlichen Gründe sie ihnen im Einzelnen entgegensetzt (BGH, Beschluss vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06, Rn. 11; BGH…, Beschluss vom 12. Mai 2009 - XI ZB 21/08, Rn. 13; BGH…, Beschluss vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08, Rn. 11, jeweils mwN; BGH…, Beschluss vom 21. Juli 2016 - IX ZB 88/15, Rn. 5; BGH…, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - XI ZB 32/15, Rn. 9).
§ 520 Abs. 3 ZPO verlangt lediglich, dass der Berufungsführer mit seiner Berufungsbegründung erkennen lässt, aus welchen tatsächlichen und/oder rechtlichen Gründen er das angefochtene Urteil für unrichtig hält; er hat daher in der Berufungsbegründung diejenigen tatsächlichen oder rechtlichen Punkte darzulegen, die er als unzutreffend ansieht und dazu die Gründe anzugeben, aus denen sich die Fehlerhaftigkeit jener Punkte und die Erheblichkeit für die angefochtene Entscheidung ergeben (…vgl. BGH Urteil vom 14.11.2005, Aktenzeichen II ZR 16/04, zitiert nach juris, dort Rn. 9; Beschluss vom 27.05.2008, Aktenzeichen XI ZB 41/06, zitiert nach juris, dort Rn. 11).
Dazu gehört eine aus sich heraus verständliche Angabe, welche bestimmten Punkte des angefochtenen Urteils der Berufungskläger bekämpft und welche Gründe er ihnen entgegensetzt (BGH, Beschluss vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06 - NJW-RR 2008, 1308, 1309; Urteile vom 14. November 2005 - II ZR 16/04 - NJW-RR 2006, 499, 500; vom 24. Juni 2003 - IX ZR 228/02 - NJW 2003, 3345 und vom 18. Juni 1998 - IX ZR 389/97 - NJW 1998, 3126).
Dazu gehört eine aus sich heraus verständliche Angabe, welche bestimmten Punkte des angefochtenen Urteils der Berufungskläger bekämpft und welche Gründe er ihnen entgegensetzt (Senat…, Beschluss vom 18. Oktober 2005 - VI ZB 81/04 - VersR 2006, 285 Rn. 8; BGHZ 162, 313, 317 f.; Beschluss vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06 - NJW-RR 2008, 1308 Rn. 11 m.w.N.).