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Timestamp: 2018-03-23 12:14:45
Document Index: 56489294

Matched Legal Cases: ['§ 159', '§ 159', '§ 159', '§ 31', '§ 31', '§ 159']

Ist eine Maßnahme, die die verbliebene ALG1 Bezugsdauer überschreitet, anfechtbar? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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04.02.2017, 22:22 #1
Ist eine Maßnahme, die die verbliebene ALG1 Bezugsdauer überschreitet, anfechtbar?
ich habe eine kurze Frage: Bei Bezug von ALG1 ist nun eine Maßnahme angekündigt. Diese soll beginnen zu einem Zeitpunkt, zu dem noch 7 Wochen ALG1 Bezug übrig sind. Nach meinem Kenntnisstand ist die maximale Dauer einer Maßnahme 8 Wochen. Wenn die angekündigte Maßnahme die verbliebene ALG1 Bezugsdauer überschreitet, ist sie dann in toto damit anfechtbar?
leider hatte bisher noch keiner eine Idee geäußert, ich hoffe aber trotzdem noch auf Hilfe.
Zur Sache an sich. Per Zuweisung mit RFB ist die Maßnahme eingegangen. Es handelt sich um eine Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit in einer größeren Stadt. Die Fahrtkosten soll der Träger übernehmen. Die Dauer wird in von bis Tagen mit insgesamt 7 Wochen Dauer beziffert, jedoch ohne Zeitenangabe. Eine genaue Erklärung worum es sich dabei handelt fehlt, ebenso kein Flyer. Ein Gespräch warum diese Maßnahme sinnvoll ist fand nicht statt. Eine EGV gibt es nicht (ist aber wohl auch nicht nötig nach meiner Recherche hier). Es besteht wie üblich die Möglichkeit ein Antwortschreiben unterschrieben zurückzusenden, um den Maßnahmenträger umfängliche Befugnisse zu erteilen (ist nicht erfolgt). Allerdings überschreitet die geplante Dauer der Maßnahme den Zeitraum des ALG1 Bezuges um eine Woche.
Die Frage ist jetzt: Was ist zu tun? Kann die Maßnahme wegen der Überschreitung komplett abgelehnt werden? Fahrtkostentango?
Beim Maßnahmenträger findet man auf Anhieb nichts mit dem im Schreiben genannten Titel.
Geändert von Curt The Cat (05.02.2017 um 14:16 Uhr)
AW: ALG1 Maßnahme maximale Dauer
da Du nun zugewiesen wurdest würde ich erstmal einen Widerspruch schreiben einen kurzen, eventuell mit dem Hinweis das die Begründung nach gereicht wird.
Abtrittserklärungen an den MT was Fahrtkosten betrifft würde ich nicht einreichen, Du stehst in verbindung mit dem JC und nicht mit dem MT, folglich forderst Du jetzt auch erstmal im voraus vom JC die Fahrtkosten zur Maßnahme ein.
Alles nachweislich einreichen, via OK-FAX, Einschreiben, pers. Abgabe Kopie vom eingereichten stempeln/unterschreiben lassen.
Es besteht wie üblich die Möglichkeit ein Antwortschreiben unterschrieben zurückzusenden, um den Maßnahmenträger umfängliche Befugnisse zu erteilen (ist nicht erfolgt).
Was meinst Du damit genau, ansonsten wäre es nicht verkehrt wenn Du Schriftstücke anonymisiert hochlädst zur Einsicht.
Einen angesammelten Beitrag möchte ich nicht vorenthalten:
Oder noch ausgiebiger und ausführlicher von Pixelschieberin:
https://www.elo-forum.org/alg-ii/180...ml#post2167671
PS.: Da Du zugewiesen wurdest musst Du dich auch erstmal daran halten, nicht einfach ablehnen oder abbrechen, das kann Sanktionen zur Folge haben.
Hallo Doppelpleite und vielen Dank für die schnelle Antwort!
Einscannen kann ich momentan nicht, ich tippe die entsprechenden Angaben hier rein. Bei Bedarf bitte nachfragen.
Eine Bescheinigung über die Abtretung der Fahrtkosten an den MT ist nicht beigelegt. Der Passus lautet:
Das Schreiben zur Zuweisung der Maßnahme habe ich erhalten. Von seinem Inhalt, der auch die Belehrung über die Rechtsfolgen enthält, habe ich Kenntnis genommen,
Das Merkblatt 3 - Vermittlungsdienste und Leistungen, in dem auch auf die Mitteilungspflichten und den Datenschutz hingewiesen ist, habe ich erhalten und von seinem Inhalt Kenntnis genommen-
Ort, Datum Unterschrift **********
Da es im Vorfeld kein Gespräch über die Maßnahme gegeben hat, ist nichts unterschrieben worden. Muß ich gegen den selektiven Zugriff des MT dennoch Widerspruch einlegen? Falls ja beim Amt, hat das weitere Konsequenzen im Sinne einer Auslegung als Willen die Maßnahme nicht antreten zu wollen?
Ich bin noch unschlüssig (nach der Recherche hier), ob ein genereller Widerspruch gegen die Maßnahmen eingelegt werden soll. So wie ich weiß schiebt dieser den Antritt nicht hinaus. Welche Vor- und Nachteile bietet der Widerspruch zum jetzigen Zeitpunkt denn?
Momentan ist mein geplantes Vorgehen. Rücknahme aller persönlichen Daten beim Amt, Nachfrage beim SB was der Inhalt der Maßnahme ist und warum er denkt, sie wäre passend für mich, Fahrtkosten vor MT Antritt beantragen. Da der ALG1 Bezug nicht ausreicht um incl. der notwendigen Fahrtkosten über den Regelsatz zu kommen, werde ich die Vorabüberweisung fordern. Damit sollte dann der Tag des Maßnahmenstartes bereits überschritten sein.
Die RFB sieht so aus, eine RBB war nicht dabei.
Beachten Sie bitte unbedingt die nachfolgende Rechtsfolgebelehrung:
Lehnen Sie ohne wichtigen Grund die Teilnahmen an der umseitig angebotenen Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung ab, treten Sie diese nicht an, brechen Sie die Maßnahme ab oder werden Sie wegen Ihres maßnahmewidrigen Verhaltens durch den Maßnahmeträger oder die Agentur für Arbeit aus der Maßnahme ausgeschlossen, tritt eine Sperrzeit ein (§ 159 Abs. 1 NRN 4 und 5 SGB III). Sie dauert längstens zwölf Wochen. Die Sperrzeit dauert
• drei Wochen im Falle des erstmaligen versicherungswidrigen Verhaltens (§ 159 Abs. 4 Nr.1 SGB III),
• sechs Wochen im Falle des zweiten versicherungswidrigen Verhaltens (§ 159 Abs. 4 Nr.2 SGB III).
Ein versicherungswidriges Verhalten in diesem Sinne liegt vor, wenn Sie eine Arbeit oder berufliche Eingliederungsmaßnahme abgebrochen haben. Während der Sperrzeit ruht der Anspruch auf Leistungen (Arbeitslosengeld, Arbeitslosenbeihilfe, Teilarbeitslosengeld),das heißt, Leistungen werden nicht gezahlt. Ihre Anspruchsdauer vermindert sich um die Tage einer Sperrzeit. Hinweise dazu, unter welchen Voraussetzungen ein Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben wird und wann eine Sperrzeit eintritt, enthält das "Merkblatt für Arbeitslose, Ihre Rechte - Ihre Pflichten".
Erfüllen Sie eine der oben genannten Voraussetzungen für den eintritt einer Sperrzeit, so kann dies zu einer Absenkung des Arbeitslosengeldes II genä´§ 31a i.V.m.§ 31 Abs.24 Nr. 3 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB) führen.
Hat noch jemand eine Anmerkung darüber, ob es rechtens ist eine Maßname über die ALG1 Bezugsdauer hinaus zuzuweisen?
Mein momentanes Ziel ist es ohne Sanktionen aus der Maßnahme zu kommen, da ich die Zeit anderweitig sinnvoll nutzen kann und werde. 8 Wochen täglich 8 Stunden plus täglichen Weg von 1,5 Stunden o.ä. kann ich mir nicht leisten. Bewerbungen und daraus resultierende Vorstellungsgespräche sind erfolgt, der Jobbereich ist aber eher schwierig, das hat und wird etwas dauern. Damit rechne ich.
Insgesamt würde eine Verzögerung der Maßnahme wohl auch ausreichen, wie gesagt endet meine Bezugsdauer vor Maßnahmenende. Edit: und im Anschluß bin ich dann ja nicht mehr sanktionierbar, denke ich.
Geändert von Curt The Cat (05.02.2017 um 21:52 Uhr) Grund: Änderung auf Wunsch des TE
05.02.2017, 13:05 #4
Was ich noch wichtiger weise erwähnen möchte, Du möchtest gern die Maßnahme machen, nichts gegenteiliges. Damit man keinen Strick draus drehen kann.
Wegen den Unterschriften auch nicht sagen "ich unterschreibe nicht" du möchtest einfach die Vertragsunterlagen überprüfen - bevor du unterschreibst.
Ferner ist Dir bekannt, dass Du der AfA eine eventuell erlaubte Datenweitergabe über den gesetzlichen Rahmen (Name/Anschrift) hinaus, unverzüglich widerrufen kannst.
Widerspruch gegen die Maßnahme schon eingereicht?
Alles immer nachweisbar einreichen.
Bzgl. Fahrtkosten bei der AfA im voraus beantragen: STOP glaube bei ALG1 Bezug ist es Dir zu zumuten die Fahrtkosten im voraus selbst zu tragen. <<< bin mir da nicht sicher, und hoffe es kann sich jemand anderes noch dazu melden.
wie gesagt endet meine Bezugsdauer vor Maßnahmenende.
Heißt dies dass Du im Anschluss erwerbsttätig sein wirst, oder meinst Du damit dass dann ALG2 Bezug ansteht?
05.02.2017, 13:53 #5
das ich die MN gerne machen möchte ist klar. Dokument mitnehmen und nicht unterschreiben ebenfalls.
Gibt es einen Vordruck um der AfA die selektive Weiterleitung meiner Daten zu untersagen? Habe schon viele von hier gespeichert, aber den noch nicht.
Den Widerspruch habe ich noch nicht eingereicht. Hier besthet für mich noch die Frage: Ohne RBB ist das Einreichen eines Widerspruches ja bis zu 1 JAhr möglich, oder? Und da das ganze zugewiesen wurde, gibt es trotz Widerspruch auch keine aufschiebende Wirkung, oder? Wozu dann sofort widersprechen, was ist der Vorteil? Ich habe ein Schreiben vorbereitet, aufbauend auf den Fragen von Burns, indem ich den SB auffordere mir die Gründe für diese Maßnahmenzuweisung anhand meines persönlichen Profils aufzuzeigen.
Die Nachweisbarkeit ist gegeben.
Beim ALG1 kann man wohl fordern, das als Eigenleistung zu erbringen. Bei meinem ALG1 Bezug rutsche ich aber dann unterhalb der Bemessungsgrundlage, wenn ich die Tickets kaufen muß und muß dann davon auch noch die Miete zahlen. Das kann man denke ich nicht fordern, schon gar nicht als Vorleistung.
Nach dem ALG1 ist der Leistungszeitraum vorbei, dann heißt es entweder ALG2 oder sich anderweitig über Wasser halten. Im letzteren Fall kann ich dann aber nicht mehr sanktioniert/drangsaliert werden. Daher wäre eine Verzögerung des Maßnahmenbeginns auch ein gangbarer Weg für mich.
05.02.2017, 14:16 #6
Widerspruch weil die Frist 1 Monat dafür abläuft und im Falle der "Anarbeitung" des SG der unbedingte Wille ersichtlich wird das Handlungsbedarf besteht.
gibt es trotz Widerspruch auch keine aufschiebende Wirkung, oder?
Genau deshalb müßtest Du dem SG einen entsprechenden Antrag stellen.
Bei meinem ALG1 Bezug rutsche ich aber dann unterhalb der Bemessungsgrundlage
Aber eben genau wenn es der Fall sein sollte, das es bei ALG1 offiziell zumutbar ist dann wird dich auch keiner Fragen wie Du es "aushälst".
muß dann davon auch noch die Miete zahlen
Wenn es so knapp bemessen ist, ja dann stockst Du bestimmt ALG2 auf? Unabhängig davon, stelle auf jeden Fall schon mal Antrag auf Fahrtkosten-Übernahme, nicht im voraus aber du brauchst bewilligt das die Kosten übernommen werden.
Aktuell sollst Du den Fahrtkosten, einem Dritten dem MT nach laufen und dieser wird OHNE Abtrittserklärung dir keinen Pfennig auszahlen.
Mein VERDACHT: Unterschreibst Du beim MT alles, ist es hinterher egal ob die Maßnahme 1 Woche das ALG1 überschneidet, da Du vertraglich gebunden wärst.
Folge dem kurzen Faden, die Vorlage ist sauber, aber Du musst das Schreiben etwas anpassen bzgl. "über den gesetzlich gesteckten Rahmen hinaus" wie Pixel auch sehr schön erklärt:
https://www.elo-forum.org/allgemeine...age-forum.html
Komischerweise habe ich mit dem überarbeiteten Antrag, in relativ kurzer Zeit Antwort vom JC erhalten, es ist wohl die Optik die zieht.
Fragen von Burns
Kannst du verlinken, oder verweisen, interessiert mich
AW: Ist eine Maßnahme, die die verbliebene ALG1 Bezugsdauer überschreitet, anfechtbar?
Moinsen Lohnsklave11 und willkommen hier ...!
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder ALG1 Maßnahme maximale Dauer, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
werde mich bessern! Danke für die Änderung.
vielleicht habe ich da einen Denkfehler, aber momentan ist für mich doch gar nicht ersichtlich, um was es bei dieser MN geht. Mit welcher Begründung sollte ich diese daher nachvollziehbar ablehnen? Ist es nicht besser vorerst den SB zu befragen warum er denkt, dass diese MN mir nützen würde? Für den Widerspruch nach Informationszugang bliebe doch immer noch Zeit (nach Forumswissen da keine RBB dabei ja sogar bis zu einem Jahr)
Die Fragen von Burns sind diese hier:
Danke dir für die Vorlage, die ist mir durchgerutscht... Liegt bestimmt daran, dass einem der Kopf raucht, wenn man sich mit diesem *ist beschäftigen muß.
05.02.2017, 15:32 #9
Mit welcher Begründung sollte ich diese daher nachvollziehbar ablehnen?
In wie fern meinst Du dass, davon war ja keine Rede. SB fragen wird nicht vel bringen, denn der mußte schon mal woanders Deine Teilnahme begründen JC-Intern.
Mit der RBB hab ich k.A. ob nötig vllt ist dieser hierbei nicht nötig..?
Selbst wenn was hast Du davon in 8 Monaten Widerspruch ein zu legen, Dein Problem ist akut in der jetzigen Gegenwart vorhanden.
Der Burns, ja kenn ich dachte du meinst was anderes
05.02.2017, 15:40 #10
Da hast du Recht, aber ohne aufschiebende Wirkung würde ein Widerspruch doch primär nur dazu dienen, später beim SG aktiv werden zu können. Wenn jetzt fiktiv die Maßnahme am Montag beginnt, würde das nicht helfen und nicht jeder hat die Nerven den Pixelschieberin Tango mit den MTrägern durchzuziehen..
05.02.2017, 15:52 #11
Der Tango in dem Sinne zählt für Dich ja nicht wie wir uns beide geeinigt hatten, weil Du ALG1 beziehst und somit in Vorleistung gehen kannst/sollst/musst.
Du solltest die Fahrtkosten beantragen damit Du die überhaupt bekommst, denn laut Zuweisung sollst du dem MT nach laufen wegen der Kosten. Da du aber keine FK-Forderung vom JC an den MT abtreten willst, wirst Du auch kein Geld von dem bekommen.
Deswegen vom AMT beantragen und bewilligen lassen, was wäre denn du gibst Geld für Monatskarten aus, beantragst es bei der AfA und die verweist dich es vom MT zu holen?
Dann stehst du da, deshalb vorher zu mindestens beantragen, da man ja eh ALLES vorher beantragen soll. Beim MT trotzdem nix unterschreiben auch keine Anwesenheit
Achja und auch KLAR machen dass Du keine Forderung gegen das AfA an Dritte abtreten willst.
Mit viel Glück und Spucke, gibt dir das AMT dem Widerspruch statt, also stell ihn........... SG ist immer noch eine Stufe härter, aber sehr wohl KANN das Amt auch Abhilfe leisten.
05.02.2017, 16:08 #12
Der Antrag für die Fahrtkosten liegt schon bereit und wird demnächst sinnvoll zugestellt. Das ist klar. In dem steht auch (dank des Forums) dass ich weiterhin die AfA für meinen "Geschäftspartner" halte und das nicht ändern möchte.
In der RFB steht:
Lehnen Sie ohne wichtigen Grund die Teilnahmen an der umseitig angebotenen Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung ab, treten Sie diese nicht an, brechen Sie die Maßnahme ab oder werden Sie wegen Ihres maßnahmewidrigen Verhaltens durch den Maßnahmeträger oder die Agentur für Arbeit aus der Maßnahme ausgeschlossen, tritt eine Sperrzeit ein (§ 159 Abs. 1 NRN 4 und 5 SGB III). Sie dauert längstens zwölf Wochen....
Lege ich ohne einen triftigen Grund die Maßnahme per Widerspruch ab, erfülle ich doch den obigen Tatbestand und riskiere eine Sperre, oder? Selbst wenn ich erstmal vorläufig widerspreche und angebe die Gründe später nachzureichen. Eine Sperre möchte ich natürlich vermeiden.
Du lehnst die Maßnahme ja nicht ab, sondern widersprichst der Zuweisung (VerwaltungsAkt).
Hiermit lege ich Widerspruch gegen die Zuweisung zur Maßnahme vom xx.xx.201x, erhalten am xx.xx.201x ein.
Die Zuweisung enhält rechtswidrige Inhalte.
05.02.2017, 16:41 #14
Ah, ok, vielleicht ist das mein Denkfehler. Widerspruch gegen die Zuweisung ist also auch möglich, obwohl es wohl kein VA ist, hat aber eben keine aufschiebende Wirkung. Die Antwort der Widerspruchsstelle bleibt abzuwarten, in der Zeit müßte man dann (ohne was zu unterschreiben) zum MT.
Hast du noch einen Hinweis, was diese rechtswidrigen Gründe sein könnten? Und wie das Spiel nach diesem kurzen Widerspruch dann weitergeht?
05.02.2017, 17:03 #15
hat aber eben keine aufschiebende Wirkung
Früher wann auch immer früher war, war es so das Widerspruch auch aW hatte, wurde dann irgendwann abgeschafft. Jetzt kann man nur noch aW übers SG einklagen. Daher musst Du dich leider daran halten auch mit Widerspruch.
Obwohl ja nichts dagegen spricht beim SG einen Antrag auf aW ein zu reichen... ja Papierkrieg
SG arbeitet für dich sogar umsonst, also vor anfallenend Kosten brauchst Du keine Angst haben, außer halt Papier eventuell Fahrtkosten zum SG o.ä. - selbst diese Kosten könntest Du im Falle des Gewinns wieder einklagen.
Mit Glück will Dich MT nicht haben ohne Unterschrift ABER: Lass dich nicht drauf ein zu gehen nur weil MT sagt SIe können jetzt gehen, oder so etwas.
Den ersten Tag zur Maßnahme würde ich so oder so nur mit Beistand geben, da Vertragssichtung und da hast du theoretisch ein Recht drauf, auch wenn MT sagen würde Hausrecht.
MT ist verlängerter ARM vom AMT und somit Beistand möglich.
Überreich dem MT doch bitte auch gleich Deine Datenschutzerklärung:
Tja...und wenn man nicht immer alles suchen müßte .............
Diese beiden ausdrücken, ausfüllen, mitnehmen <> MT überreichen^^
Auch dem MT alles nachweisbar überlassen, OK-FAXe sind gut! (simple-Fax >.< Google)
Ach und wenn Du gut bist schreibst Du den MT schon mal VORWEG an mit der Bitte dir die Vertragsunterlagen zur Prüfung vor zu schicken
05.02.2017, 20:46 #16
Dann werde ich mich jetzt mal mit threads zum SG beschäftigen.
Gibt es da auch so nette Zusammenfassungen wie von pixelschreiberin?
05.02.2017, 22:04 #17
Ab wann geht die Maßnahme denn los?
Was ich noch sagen wollte: Du brauchst am besten was schriftliches wenn es um die Maßnahme als Abbruch geht.
"Bis zur Vertragsunterzeichnung darf XXX nicht an der Maßnahme teilnehmen." So in etwa, wenn du dafür eine Unterschrift bekommst und einen Stempel wärst du fein raus.
Gehst Du ohne Beistand hin, lass Dich von der Polizei heraus tragen um Zeugen zu haben. Ein ausgesprochenes Hausverbot vom MT wäre auch toll.
Führ Gespräche mit einem MT Hempel NICHT 1:1!
Bedenke der erste Tag gilt als Antrittstag, der Antrittstag gilt aber nur als solcher wenn Du die Verträge unterzeichnest. Deshalb lass dich nicht drauf ein, nach Hause zu gehen nur weil jemand sagt ohne Unterschrift kannst du wieder gehen.
Du wurdest vom AMT zur Maßnahme beschickt also machst du diese auch gerne mit im Sinne Deiner Zuweisung. Bewerbungen/Lebenslauf/Zeugnisse behälst du schön für Dich, geht keinem was an, selbst was du von Beruf bist ist Deine Sache.
Maximal ein fiktiver LL und eine fiktive Bewerbung mitbringen. Den PC würde ich auch nicht bedienen hinterher hast Du ihn kaputt gemacht oder sonstiges.
Außerdem ist ein PC ein Massenspeichergerät, da Du ja von deinem DATENSCHUTZ gebrauch machen willst läßt du eh die Finger davon.
Lass Dir nicht die Nutzung Deines Handys untersagen, was wäre wenn ein Notfall eintritt?
Nimm Block und Stift mit, mache Notizen über alle Einzelheiten!
Wegen dem SG, naja ist nicht einfach und es dauert auch ein paar Wochen, weiß nicht ob es bei 7 Wochen LZ Sinn machen würde.
Dann mach es dem MT lieber schwer und hoffe auf ein baldiges Ende
05.02.2017, 23:16 #18
ich habe eine kurze Frage: Bei Bezug von ALG1 ist nun eine Maßnahme angekündigt.
Diese soll beginnen zu einem Zeitpunkt, zu dem noch 7 Wochen ALG1 Bezug übrig sind.
Ich möchte darauf hinweisen, daß eine Überschneidung der Maßnahme bei Leistungsträgerwechsel
auch für eine Verlängerung des ALG 1 Anspruches genutzt werden kann.
Wenn ein Leistungsempfänger an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnimmt, die für seine berufliche Eingliederung wichtig ist, werden die Kosten in der Regel von der Agentur für Arbeit im Rahmen eines Bildungsgutscheins übernommen. Während dieser Zeit wird auch das Arbeitslosengeld weiter bezahlt. Die Bezugsdauer mindert sich jedoch um jeweils einen Tag pro zwei Tage Maßnahme. Allerdings darf dabei der Mindestanspruch von weniger als 30 Tagen nicht unterschritten werden. Das ist besonders wichtig bei längeren Maßnahmen oder Maßnahmen, die gegen Ende der Bezugsdauer durchgeführt werden. Nach der Maßnahme soll dem Arbeitslosen noch mindestens ein Monat zur Stellensuche verbleiben. (Quelle:alg-i.de)
Muß man für sich selber abwägen, da es ja nur einen Monat betrifft.
Bei mancher ALG 1 Höhe kann es sich aber gegenüber dem mageren Regelsatz durchaus lohnen.
@Doppelpleite, Du kennst noch nicht mal den Inhalt der Zuweisung und rätst schon zum Widerspruch?
Welche rechtswidrigen Inhalte stehen denn in der Zuweisung?
Die übliche Abwehrstrategie ist schon berechtigt, aber der Widerspruch so geht nach hinten los.
Das hat auch der TE schon richtig erkannt, zumal nicht mal er weiß, worum es in der Maßnahme geht:
... aber momentan ist für mich doch gar nicht ersichtlich, um was es bei dieser MN geht. Mit welcher Begründung sollte ich diese daher nachvollziehbar ablehnen?
Ist es nicht besser vorerst den SB zu befragen warum er denkt, dass diese MN mir nützen würde?
Wenn der MT bereits bekannt ist, vielleicht diesen hier:
Hier gibt es weitere Vorlagen
06.02.2017, 10:08 #19
Die Verlängerung ist nur bei über Bildungsgutschein geförderten Weiterbildungen gegeben, nicht bei, wie im Falle des TE vorliegend, Zuweisungsmaßnahmen.
Danke euch beiden für die Ausführungen!
Das bedeutet in diesem vorliegenden Fall wird es ohne Bildungsgutschein nicht zu einer Verlängerung des ALG1 Anspruches führen.
Wie sieht es denn mit deinem Zitat aus Aufgewachter: Die geplante Maßnahmendauer überschreitet den ALG1 Restanspruch um eine Woche und es kommt nicht zu einer Verlängerung. Reichen die oben geforderten mindestens 30 Tage nach der Maßnahme, um dies als Begründe für einen Widerspruch anzugeben?
06.02.2017, 19:01 #21
Reichen die oben geforderten mindestens 30 Tage nach der Maßnahme, um dies als Begründe für einen Widerspruch anzugeben?
Um was genau als Begründung anzugeben?
Das Minimum der von mir zitierten Anspruchsverlängerung bezieht sich
auf den Anspruch bei einer Weiterbildungsmaßnahme per Bildungsgutschein.
Ich hatte die Möglichkeit in Betracht gezogen, falls es um eine Bildungsmaßnahme geht.
Ob dies in Deinem Fall so ist weiß ich nicht. Zumindest ist im Thema nicht ersichtlich,
um was für eine Maßnahme es sich handelt. Das mußt Du schon mit dem SB klären.
07.02.2017, 20:55 #22
Ich verstehe, danke dir für den Input!
Dann werde ich den SB befragen und sehen was dabei rauskommt. Gibt es im Forum Informationen darüber, welche Argumentationen bereits erfolgreich bei einem Widerspruch waren?
07.02.2017, 22:04 #23
Gibt es im Forum Informationen darüber, welche Argumentationen bereits erfolgreich bei einem Widerspruch waren?
Eine direkte Auswahl sicherlich nicht, da ja eine Argumentation immer Fall- und Situationsbezogen ist.
Um die Beiträge erfolgreicher Gegenwehr einschätzen zu können, mußt Du also immer das gesamte Thema durcharbeiten.
Aber anhand von Beispielen, kann man sich schon eine Taktik bzw. Vorgehensweise erarbeiten.
Ich habe einfach in der Suche "Argumente gegen Maßnahme" eingegeben.
Den Suchbutton findest Du ganz oben, fast mittig.
ALG1 Berechnung Bezugsdauer bei Unterbrechung der Anwartschaftszeit RudiF ALG I 2 06.03.2016 23:48
ALG 1 Bezugsdauer - Verlängerung durch Maßnahme? LucyInTheSky ALG I 3 12.11.2015 13:05