Source: http://www.elbelaw.de/forum/showthread.php?tid=4436&page=3
Timestamp: 2019-10-16 10:34:03
Document Index: 327229849

Matched Legal Cases: ['§263', '§224', '§ 306', '§ 306', '§ 306', '§306', '§306', '§306', '§30', '§306', '§306', '§306', '§303', '§305', '§303', '§ 306', 'in dubio', 'BGH', '§306']

Es ist: 16.10.2019, 12:34 Hallo, Gast! (Anmelden — Registrieren)
(27.02.2010 00:29)Polli schrieb: Aber was den Aufbau angeht, ich habe mich umentschieden-ich werde nach Betroffenen mich richten, weil es anders eigentlich gar nicht geht. bei 306 a werde ich 1 mal prüfen und dann darauf verweisen.
Und zu deiner eigentlichen Frage: (ich geh Mal davon aus, dass du §263 III Nr.5 gemeint hast.)
1. Man muss trotzdem alles mögliche prüfen und was wovon konsumiert wird, ist die Sache der Konkurrenzen. Da ich nun wirklich nicht so viel Ahnung vom Strafrecht habe, bitte mich ggf. zu korrigieren! Zudem glaube ich mich an einen Satz aus der Vorlesung zu erinnern, dieser lautet-jeder neuer Tatentschluss bedeutet neuen Prüfungsabschnitt.
2. Beim Betrug, müsste man den einfachen prüfen, und erst wenn dieser bejaht wurde, kommt man zum schweren. Im Vorliegenden, soweit ich es versteh, kommt es nur zum versuchten Betrug. Da 263 nur dann vollendet ist, wenn die Versicherungssumme ausgezahlt wird. Und da bin ich noch nicht durch, werde aber noch aufmerksam durchlesen. 263 an sich hat geschätzte 30 Probleme (habe ich Mal gelesen)Dann übersiehst du, glaub ich, noch den 265.
3. Ich bin mir noch nicht sicher, was die "Heufigkeit der Prüfung" von 263 angeht-habe ich, wie gesagt, noch nicht behandelt. Einerseits handelt es sich um eine Gesamtheit an versicherten Gegenständen, andererseits, sind es alles verschiedene Sachen. Der Wert ist auch nicht zu unterschätzen So würde ich die Kleinigkeiten getrennt von Wertsachen oder der Tür prüfen.
Alles viel zu viel. Ich habs so: 263 Grundtatbestand in Form des Regelbeispiels, abgelehnt. Keine Vermögensvefügung. Dannach 262 Versucht in Form des Regelbeispiels geht durch. Vielleicht kleiner satz das 265 damit schon auscheidet. Fertig.
Das er die Tür aufgebrochen hat und Schmuck mitgenommen hat ist doch dabei völlig egal. Er hat alles angezündet und denn ganzen Schaden der Versicherung gemeldet. Das wars. Der Schaden an der Tür ist doch völlig nebensächlich und keiner Erwähnung wert. Auch 265 sollten wir nicht prüfen, das hatten wir im gleichen Thema schonmal. Meiner Meinung nach ist die Prüfung schädlich für die Note weil sie a) keine schwerer und unproblematisch ist und b) überflüssig weil sie neben 263 zurück bleibt.
Und die ganzen Probleme ( Tatsachen Zukünftig/Beweisbar; Irrtum: Positive Fehlvorstellung oder nicht?; Vermögensverfügungsprobleme; Vermögensbegriff; Funktionaller Zusammenhang und Kausalität) die der Betrug hat kommen alle nicht wirklich bei uns vor. Da gibt es zwar einige aber die sind bei uns alle unproblematisch. Der Typ hat einfach ein super Versicherungsbetrug begangen der ja fast geklappt hätte. Wenn das wer anders sieht und da irgendwo ein Fass aufgemacht hat würd ich das gern mal Wissen und mich vielleicht belehren lassen.
Morgen fang ich an mit der Brandstiftung und denn Vorsattzprobs bezüglich Eheleute und G. Ich denk da wird auch im allgemeinen der Schwerpunkt dieser HA liegen.
04.03.2010, 02:10 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.03.2010 19:11 von Ahmos.)
Unter welcher Nummer habt ihr das Feuer bzw die Rauchvergiftung durch den Qualm des Feuers in §224 eingeordnet? Nr.1 oder Nr.2 und Nr.5? Oder wie xD
ich bin etwas verwirrt. Muss ich für G, obwohl § 306 c wohl greift, § 306 a II und § 306 b I und II prüfen? Normalerweise liegt ja ein konkreter Gefahrerfolg vor, wenn es zu einer Verletzung kommt. Wie habt ihr das gemacht? Gibt es ein Vorsatzproblem auch bei den Eheleuten?
Ich würd Ja sagen, denn ich prüfe:
§306a I Nr.1 1.Alt. StGB
§§306c, 306a I Nr.1 1.Alt. StGB
§306b I, 306a I Nr.1 1.Alt. StGB
§§30b II, 306a I Nr.1 1.Alt. StGB (noch unsicher)
Was den Voratz angeht nehm ich bedingten Vorsatz an, nach Sachverhalt hält er es für gut möglich und es ist ihm egal. Er nimmt es halt in kauf das sie nicht Lebendig raus kommen werden.
Ich habe eben rausgeschmissen:
§306 I Nr.1 1.Alt. StGB
§§306a II, 306 I Nr.1 StGB
Grund ist §306 "fremd". Nach dem ersten ABsatz gehört das gesamte Gebäude dem S oder seh ich das Falsch. Könnte man auch anders rauslesen. Was meint ihr? Diese Frage ist auch wichtig in Bezug auf §303 I, §305 I.
Und prüft ihr §303 bezüglich der Wohnungseinrichtung etc. wenn das Gebäude tatsächlich nicht fremd für S sein sollte?
05.03.2010, 20:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.2010 22:49 von Polli.)
-Das ganze Haus gehört dem S. Das steht im 1 Satz vom Sachverhalt. Im 2 und 3. Satz wird die Nutzung des Hauses beschrieben.
-prüfe §§ 306a I Nr. 1, 306b II Nr.2 StGB
- 305 klingt genau wie ein teil von 306 b II, der ist auch einschlägig. daher prüfe ich nicht getrennt. 303 betrifft nur fremdes eigentum. hier also nur der der rentner und des s. werde nur prüfen, wenn alles andere nicht passt. Bedenkt man dass S nun tot ist und in dubio pro reo kein Strafantrag vorliegt-wenn dann irgendwie in 2 Zeilen.
an Tine85:Bei dem Ehepaar sehe ich keine Vorsatzprobleme, eindeutig Wissentlichkeit-er weiß ja alle-dass die Zuhause sind+dass sie es evtl. nicht schaffen würden, rechtzeitig herauszukommen...
"Normalerweise liegt ja ein konkreter Gefahrerfolg vor, wenn es zu einer Verletzung kommt."-absolut richtig!
Und 306 c greift nur beim Studenten, nicht aber beim Ehepaar
Ich hab gestern viel zum Problem des Mischgebäudes gelesen und mir gedanken gemacht. BGH 34 und 35 und JR 87. Die Bücher sidn auch schwer zu bekommen in der Bibi so das ich mir denke ihr habt die auch schon in der Hand gehabt. Nunja und jetzt will ichs problematisieren und komm nicht weiter weils ja eigentlich kein Prolbem bei uns ist, wiedermal. Das Feuer hat ja denn Wohnbereich erreicht, beide Ansichten nehmen dann ja die Einschlägigkeit der §306 I Nr.1 an.
Das zieht sich jetzt schon durch die ganze HA, viele Probleme aber keins ist bis jetzt bei mir wirklich wichtig gewesen das ich eine Stellungnahme gebraucht habe. An sich ist es ja auch ungünstig da jetzt die Meinungen darzustellen wenns am ende egal ist. Was meint ihr, stellt ihr das alles dar und sagt das beide Ansichten im konklreten Fall zum gleichen Ergebniss gekomme wären. Oder hat wer schon eine Stellungnahme irgendwo gebraucht?
07.03.2010, 22:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.03.2010 22:47 von Polli.)
(02.03.2010 00:05)Ahmos schrieb: Alles viel zu viel. Ich habs so: 263 Grundtatbestand in Form des Regelbeispiels, abgelehnt. Keine Vermögensvefügung. Dannach 262 Versucht in Form des Regelbeispiels geht durch. Vielleicht kleiner satz das 265 damit schon auscheidet. Fertig.
262 ist Führungsaufsicht
Das er die Tür aufgebrochen hat muss erwähnt werden, zumal nichts umsonst im Sachverhalt steht. Und wie kommst du darauf, dass keine Vermögensverfügung gegeben ist? Bei den Kleinigkeiten ist der Wert unbedeutend, aber die Wertsachen. Du schneidest dir da was ab
Jop, Tippfehler. Natürlich versuchter Betrug nach 263.
Keine Vermögensverfügung weil die Versicherungssumme niemals ausbezahlt wurde. Steht ja so im Sachverhalt.
Und an welcher Stelle erwähnst du das Einbrechen bzw die Wegnahme der Wertgegenstände bitte? Ist das Strafbar in seine eingene Räume einzubrechen oder seine eigenen Wertsachen zu entwenden? Das spielt doch keine Rolle, einzig das Anzeigen als "Einbrauch" bei der Versicherung ist eine strafbare Handlung (abgesehn vom Feurlegen jetzt), oder wie siehst du das? Wo hast du es denn erwähnt wenn ich genau nachfragen darf.
(08.03.2010 01:12)Ahmos schrieb: Keine Vermögensverfügung weil die Versicherungssumme niemals ausbezahlt wurde. Steht ja so im Sachverhalt.
Und an welcher Stelle erwähnst du das Einbrechen bzw die Wegnahme der Wertgegenstände bitte? Ist das Strafbar in seine eingene Räume einzubrechen oder seine eigenen Wertsachen zu entwenden?
Vermögensverfügung ist jedes Tun oder Unterlassen, dass sich unmittelbar vermögensmindernd auswirkt. Es ist Bindeglied zwischen Irrtum und Vermögenschaden. Wenn er Geld bekäme, wäre es also schon Schaden. Hier wäre auch ein Problem (meiner Meinung nach)-z.B. bei der Tür die Abgrenzung zum Selbstschädigungsdelikt(ist es hier natürlich auch). Bei den Sachen, die er eingesteckt hat, sehe ich Vermögensverfügung darin, dass er über die Sachen verfügt, die eigentlich versichert sind und später von der Versicherung entsprechen bezahlt werden sollten.(so sein plan) Diese sind aber tatsächlich nicht zerstört, bzw. beschädigt.
Den Entschluss zum Brand hat S ja erst später. Also alles was bis zum Safe passiert ist, sollte deswegen getrennt geprüft werden.(so seh ich es)
Strafrecht III Klausur Prof. Degener Dori22 7 6,330 30.10.2018 04:29
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