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Timestamp: 2016-10-27 13:00:48
Document Index: 45205516

Matched Legal Cases: ['Art. 23', 'Art. 3', 'Art. 47', 'Art. 47', 'BGE', 'Art. 80', 'Art. 99', 'Art. 99', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 3', 'Art. 47', 'Art. 173', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66']

6B_850/2014 � � Urteil vom 4. M�rz 2015
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Niccol� Gozzi,
Versuchte Erpressung, versuchte N�tigung, unlauterer Wettbewerb, mehrfache Verletzung des Bankgeheimnis etc.,
�Das Obergericht des Kantons Aargau sprach X.________ am 12. Juni 2014 im Berufungsverfahren der versuchten Erpressung, der versuchten N�tigung, des unlauteren Wettbewerbs im Sinne von Art. 23 i.V.m. Art. 3 lit. a UWG, der mehrfachen Verletzung des Bankgeheimnisses im Sinne von Art. 47 des Bundesgesetzes vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen (BankG; SR 952.0), der �blen Nachrede und des mehrfachen Ungehorsams gegen eine amtliche Verf�gung schuldig. Von den Vorw�rfen des Ungehorsams gegen eine amtliche Verf�gung (Anklageziffer 5.2 in Bezug auf die E-Mail vom 7. M�rz 2012 an C.________) und der Widerhandlung gegen Art. 47 BankG (resp. der mehrfachen Verletzung des Gesch�ftsgeheimnisses, Anklageziffern 3.3-3.5 in Bezug auf das Schreiben an C.________ vom 5. M�rz 2012, die E-Mail an ihn vom 7. M�rz 2012, mit Kopie an D.F.________, und die E-Mail vom 14. M�rz 2012 an G.________, mit Kopie an H.________) hinsichtlich der Offenlegung der Existenz einer gesch�ftlichen Beziehung der Bank A.________ zu I.________ sprach es ihn frei. Es sanktionierte X.________ mit einer Geldstrafe von 130 Tagess�tzen zu Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 500.--. Zudem widerrief es den ihm mit Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 13. Januar 2009 f�r eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten gew�hrten bedingten Vollzug.
�X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen sinngem�ss, die Urteile des Obergerichts des Kantons Aargau sowie des Bezirksgerichts Baden seien aufzuheben. Das Obergericht sei anzuweisen, das beantragte Gutachten einzuholen. Die Oberrichterin J.________ sei von der weiteren Teilnahme an diesem Verfahren auszuschliessen.
�Die Begr�ndung der Beschwerde muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein. Soweit der Beschwerdef�hrer auf Akten aus dem vorinstanzlichen Verfahren verweist, ist darauf nicht einzutreten (BGE 138 IV 47 E. 2.8.1; 134 I 303 E. 1.3; je mit Hinweisen).
�Anfechtungsobjekt der Beschwerde ist das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 12. Juni 2014 als letztinstanzlicher kantonaler Entscheid (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist daher auch nicht einzutreten, sofern die Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils beantragt wird (Beschwerde S. 1).
�Der Beschwerdef�hrer beantragt, die Beschwerdegegnerin 2 sei anzuweisen, bestimmte Urkunden einzureichen (Beschwerde S. 4 4. Abschnitt). Darauf ist ebenfalls nicht einzutreten. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, er habe entsprechende Antr�ge im kantonalen Verfahren rechtzeitig gestellt. Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
�Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde weiter insoweit, als der Beschwerdef�hrer beantragt, seine E-Mails an den Redaktor H.________ seien aus den Verfahrensakten zu entfernen, da sie dem Quellenschutz der Medienschaffenden unterliegen w�rden (Beschwerde S. 1 f. Antrag D, S. 25 Mitte und S. 51 f.). Es handelt sich um ein neues, im vorangehenden kantonalen Verfahren nicht vorgebrachtes Begehren, das unzul�ssig ist (Art. 99 Abs. 2 BGG).
�Der Beschwerdef�hrer erhebt etliche Vorw�rfe und R�gen. Soweit im Folgenden auf seine Ausf�hrungen nicht eingegangen wird, sind sie f�r die Entscheidfindung offensichtlich rechtlich nicht relevant oder gen�gen den Begr�ndungsanforderungen im Sinne von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht (vgl. BGE 138 I 274 E. 1.6 mit Hinweis). Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er den Wortlaut von E-Mails wiedergibt (z.B. Beschwerde S. 6 4. Abschnitt und S. 18 oben), die nicht Gegenstand des angeklagten Sachverhalts sind (Urteil S. 2-8).
�Der Beschwerdef�hrer wendet ein, die Oberrichterin J.________ sei wegen ihrer Freundschaft mit seinem damaligen amtlichen Verteidiger befangen gewesen (Beschwerde S. 1 und S. 49-51). Inwieweit sich diese Freundschaft auf die Unabh�ngigkeit der Berufungsinstanz ausgewirkt haben k�nnte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Die Verd�chtigung, die Oberrichterin habe sich r�chen wollen, weil der Beschwerdef�hrer einen Ablehnungsantrag gegen seinen Verteidiger gestellt hatte, gen�gt nicht. Bei objektiver Betrachtung ist nicht ersichtlich, dass die Oberrichterin befangen gewesen sein k�nnte. Die R�ge ist unbegr�ndet, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen zu gen�gen vermag.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r an der Berufungsverhandlung. Er legt im Wesentlichen dar, obwohl er angek�ndigt habe, dass er ein Pl�doyer von ca. 90 Minuten halten werde, sei er weitgehend daran gehindert worden. Er habe nur den Teil des Pl�doyers betreffend Antrag zur Einholung eines Gutachtens vortragen k�nnen, w�hrend er den Rest nicht habe halten k�nnen (Beschwerde S. 9-15).
3.2.�Die R�ge ist unbegr�ndet, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden kann. Es ist weder dargelegt noch ersichtlich, gest�tzt auf welche Bestimmung die Vorinstanz verpflichtet gewesen w�re, den im kantonalen Verfahren amtlich verteidigten Beschwerdef�hrer sein eigenes Pl�doyer von insgesamt 31 Seiten m�ndlich vortragen zu lassen. Der Beschwerdef�hrer r�umt ein, er habe seine Pl�doyernotizen vollst�ndig zu den Akten reichen k�nnen. Sein amtlicher Verteidiger pl�dierte anl�sslich der Berufungsverhandlung und erhielt die M�glichkeit zur Replik. Die Behauptung, dieser habe sich nicht daf�r eingesetzt, dass dem Beschwerdef�hrer das rechtliche Geh�r gew�hrt wird (Beschwerde S. 10 3. Abschnitt), ist aktenwidrig (Pl�doyernotizen des amtlichen Verteidigers vom 12. Juni 2014 betreff Vorfrage und zur Begr�ndung Ziff. 1 sowie Protokoll der Berufungsverhandlung vom 12. Juni 2014 S. 7, vorinstanzliche Akten). Der Beschwerdef�hrer wurde einvernommen und erhielt die Gelegenheit zum letzten Wort (Protokoll der Berufungsverhandlung vom 12. Juni 2014, vorinstanzliche Akten). Inwiefern seine Verteidigungsm�glichkeiten unter dem Aspekt des rechtlichen Geh�rs eingeschr�nkt gewesen sein k�nnten, ist unter diesen Umst�nden nicht ersichtlich. Im �brigen scheint der Beschwerdef�hrer zu verkennen, dass sich die Vorinstanz nicht mit all seinen Vorbringen einl�sslich auseinandersetzen und jedes ausdr�cklich widerlegen musste (vgl. BGE 138 IV 81 E. 2.2; 137 II 266 E. 3.2; je mit Hinweisen).
�Der Beschwerdef�hrer beanstandet das Protokoll der Berufungsverhandlung. Er macht z.B. geltend, es gebe den Ablauf der Verhandlung nicht korrekt wieder und darin werde erw�hnt, er habe dem Gericht eine Brosch�re "Richtlinien zur schweizerischen Bankiervereinigung" eingereicht, obwohl er die "Richtlinien f�r Verm�gensverwaltungsauftr�ge" der schweizerischen Bankiervereinigung zu den Akten gereicht habe (Beschwerde S. 11-15).
�Der Beschwerdef�hrer nahm am 28. August 2014 bei der Vorinstanz Einsicht in die Verfahrensakten (Beschwerde S. 11 3. Abschnitt; act. 3/72). Dass er bei dieser eine Protokollberichtigung beantragte und die vorliegend ger�gten M�ngel vorbrachte, legt er nicht dar und ist nicht ersichtlich (Urteil 6B_676/2011 vom 7. Februar 2012 E. 1.2 mit Hinweisen). Seine R�gen sind daher nicht zu h�ren. Auch auf das in diesem Zusammenhang gestellte Gesuch, das Bundesgericht habe den Tontr�ger der Verhandlung zu konsultieren, ist nicht einzutreten. Gleich verh�lt es sich mit dem Vorbringen, entgegen dem Protokoll der vorinstanzlichen Verhandlung seien seine Beweisantr�ge abgelehnt worden, ohne dass sich die Beschwerdegegner dazu h�tten �ussern k�nnen (Beschwerde S. 11 unten).
5.1.�Der Beschwerdef�hrer f�hrt aus, die 45 Urkunden, die er an der Berufungsverhandlung zusammen mit seinen Pl�doyernotizen eingereicht habe, seien nicht in den Verfahrensakten. Mit diesen Unterlagen h�tten die unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen im erstinstanzlichen Entscheid widerlegt werden k�nnen (Beschwerde S. 11).
5.2.�Die R�ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r ist unbegr�ndet. Dem Beschwerdef�hrer ist beizupflichten, dass die anl�sslich der Berufungsverhandlung eingereichten Beilagen zu seinem schriftlichen Pl�doyer nicht in den vorinstanzlichen Akten enthalten sind. Es ist indessen wahrscheinlich, dass die Beilagen ihm oder seinem Verteidiger nach der Verhandlungspause f�r die Durchsicht dieser Urkunden wieder ausgeh�ndigt wurden. Denn bei den jeweils zu den Akten genommenen Unterlagen, wie den Pl�doyernotizen, hielt die Vorinstanz jeweils den Zusatz "bilden Bestandteil dieses Protokolls" fest, w�hrend dies bei den Beilagen des Beschwerdef�hrers nicht erfolgte (Protokoll der Berufungsverhandlung, vorinstanzliche Akten). Dieser scheint f�lschlicherweise davon auszugehen, dass die Vorinstanz verpflichtet war, seine Beilagen zu den Akten zu nehmen. Die Beh�rden haben nur das in den Akten festzuhalten, was zur Sache geh�rt und entscheidwesentlich sein kann. Sie k�nnen sich auf die f�r die Entscheidfindung im konkreten Fall wesentlichen Punkte beschr�nken (zur Aktenf�hrungspflicht BGE 138 V 218 E. 8.1.2; 130 II 473 E. 4.1; je mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer r�gt keine Verletzung der Aktenf�hrungspflicht. Vor allem legt er aber nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern er durch das Fehlen dieser Beilagen in den Verfahrensakten beschwert ist, mithin ihm das rechtliche Geh�r verweigert und ihm eine wirksame Verteidigung verunm�glicht wurde - zumal die Vorinstanz zur Sichtung dieser Beilagen und der Pl�doyernotizen eigens die Verhandlung unterbrochen hat (Protokoll der Berufungsverhandlung S. 2 f., vorinstanzliche Akten).
�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz weise seine Beweisantr�ge bez�glich der Einholung eines Gutachtens und der Befragung von Zeugen ab, was eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r bedeute. Er beantragt, die Vorinstanz m�sse das gesamte Einvernahmeprotokoll des Beschwerdegegners 3 bei der FINMA edieren (Beschwerde S. 21 3. Abschnitt) und H.________ befragen (Beschwerde S. 25 f.).
�Die Vorinstanz begr�ndet die Abweisung der Beweisantr�ge (Urteil S. 15 E. 2). Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit diesen Erw�gungen nicht substanziiert auseinander. Auf seine Beschwerde ist in diesem Punkt nicht einzutreten. Gleiches gilt, soweit er dieselben Beweisantr�ge aus dem vorinstanzlichen im bundesgerichtlichen Verfahren erneut stellt (vgl. vorinstanzliche Akten).
7.1.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz eine qualifiziert falsche Sachverhaltsfeststellung vor, wendet sich mit seinen Vorbringen aber haupts�chlich gegen ihre rechtliche W�rdigung. Er er�rtert beispielsweise, deren Feststellung, der angeklagte Sachverhalt sei von ihm unbestritten geblieben, sei falsch. Richtig sei, dass er s�mtliche Tatbest�nde bestreite (Beschwerde S. 17 Ziff. 4). Diese materiellrechtlichen R�gen werden nachstehend behandelt, soweit wenigstens sinngem�ss ersichtlich ist, inwiefern der angefochtene Entscheid nach Auffassung des Beschwerdef�hrers bundesrechtliche Normen verletzen soll (vgl. E. 8 f.).
7.2.�Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen). Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere L�sung oder W�rdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt f�r die Annahme von Willk�r nicht (BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 305 E. 4.3; je mit Hinweis). Eine entsprechende R�ge muss klar vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 mit Hinweisen).
7.3.�Nicht zu h�ren ist die Kritik des Beschwerdef�hrers, entgegen der Anklageschrift laute der Titel des Artikels auf der Internetseite www.insideparadeplatz.ch nicht "5er- Bande der Bank A.________ trieb es bunt in Z�rich", sondern die "5er- Clique der Bank A.________ trieb es bunt in Z�rich" (Beschwerde S. 5 f.). Es ist nicht erkennbar, inwiefern diese Klarstellung f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein k�nnte.
�Unbehelflich ist der Einwand des Beschwerdef�hrers, im angefochtenen Entscheid werde mehrmals der Name D.F.________ genannt, obwohl er niemanden mit diesem Namen kenne. Es handle sich dabei offensichtlich um eine Verwechslung mit E.F.________ (Beschwerde S. 29 Mitte). Gem�ss Ziff. 3.4 der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Baden vom 27. August 2012 nannte der Beschwerdef�hrer im E-Mail vom 7. M�rz 2012, 07.11 Uhr, an C.________, die Kundin I.________ und ihre Beziehung zur Beschwerdegegnerin 2. Eine Kopie dieses E-Mails schickte er an D.F.________ (Anklageschrift vom 27. August 2012 S. 6 f.; erstinstanzliche Akten S. 9 f.). Dieser Name l�sst sich auch dem Ausdruck dieses E-Mails entnehmen (kantonale Akten S. 369).
�Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers (Beschwerde S. 29 f.) ist die Feststellung der Vorinstanz nicht willk�rlich, bei den weiteren Bankkunden, dessen Gesch�ftsbeziehung der Beschwerdef�hrer offengelegt habe, gehe anders als bei I.________ aus den Akten nicht hervor, dass sich diese nach der Beendigung seines Arbeitsverh�ltnisses zur Beschwerdegegnerin 2 privat an ihn gewendet h�tten (Urteil S. 28 E. 4.4.3.2.2). Insbesondere vermag eine Vorladung als Zeuge/Auskunftsperson in einem Zivilverfahren zwischen einem vom Beschwerdef�hrer namentlich genannten Kunden der Beschwerdegegnerin 2 gegen diese weder zu belegen, dass der Beschwerdef�hrer von der offengelegten gesch�ftlichen Beziehung nicht in seiner beruflichen Funktion bei der Beschwerdegegnerin 2 Kenntnis erlangte noch dass der Kunde ihn in Bezug auf die inkriminierten Offenlegungen von der Wahrung des Bankgeheimnisses entbunden hat (vgl. kantonale Akten S. 432; act. 7/101 bzw. 7/126). Gem�ss Angaben des Beschwerdef�hrers ging besagter Kunde die gesch�ftliche Beziehung zur Beschwerdegegnerin 2 ein, als der Beschwerdef�hrer noch bei dieser angestellt war (Beschwerde S. 40 7. Abschnitt).
�Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die Schuldspr�che der versuchten Erpressung, der versuchten N�tigung, des unlauteren Wettbewerbs im Sinne von Art. 23 i.V.m. Art. 3 lit. a UWG, der mehrfachen Verletzung des Bankgeheimnisses im Sinne von Art. 47 des BankG und des mehrfachen Ungehorsams gegen eine amtliche Verf�gung wendet, kann auf die Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urteil S. 17 ff. und S. 35 ff. E. 4.1-4.4 sowie E. 4.6). Diesen ist nichts beizuf�gen.
9.1.�In Bezug auf den Schuldspruch der mehrfachen �blen Nachrede macht der Beschwerdef�hrer sinngem�ss geltend, die Vorinstanz lasse ihn zu Unrecht nicht zum Entlastungsbeweis zu. Er habe seine �usserungen zur Wahrung �ffentlicher Interessen vorgenommen (Beschwerde S. 16 f. und S. 35-38).
9.2.�Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdef�hrer habe sich gegen�ber dem Journalisten H.________ mit E-Mail vom 15. Februar 2012 dahin gehend ge�ussert, dass der Beschwerdegegner 3 und ein weiterer Angestellter der Beschwerdegegnerin 2 illegales Churning betrieben und eine Kundin mutwillig gesch�digt h�tten. Sie seien �ber ihr Wertschriftendepot hergefallen und h�tten sie abgezockt. Sodann habe er gegen�ber dem ehemaligen Direktionspr�sidenten der Beschwerdegegnerin 2 angedeutet, der Beschwerdegegner 3 habe angeblich sexuellen Kontakt mit Kindern gehabt (Urteil S. 30 E. 4.5.1).
9.3.�Gem�ss Art. 173 Ziff. 1 StGB macht sich der �blen Nachrede schuldig, wer jemanden bei einem anderen eines unehrenhaften Verhaltens oder anderer Tatsachen, die geeignet sind, seinen Ruf zu sch�digen, beschuldigt oder verd�chtigt. Beweist der Beschuldigte, dass die von ihm vorgebrachte oder weiterverbreitete �usserung der Wahrheit entspricht, oder dass er ernsthafte Gr�nde hatte, sie in guten Treuen f�r wahr zu halten, so ist er nicht strafbar (Ziff. 2). Der Beschuldigte wird zum Beweis nicht zugelassen und ist strafbar f�r �usserungen, die ohne Wahrung �ffentlicher Interessen oder sonst wie ohne begr�ndete Veranlassung, vorwiegend in der Absicht vorgebracht oder verbreitet werden, jemandem �bles vorzuwerfen (Ziff. 3).
9.4.�Betreffend den objektiven und subjektiven Tatbestand der �blen Nachrede kann auf die Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urteil S. 31 f. E. 4.5.3.1 und S. 33 E. 4.5.4.1). Zu pr�fen ist, ob diese Bundesrecht verletzt, indem sie den Beschwerdef�hrer nicht zum Entlastungsbeweis zul�sst.
�In der Regel wird der Entlastungsbeweis zugelassen (BGE 132 IV 112 E. 3.1 mit Hinweisen). Die kumulativen Voraussetzungen f�r den Ausschluss des Entlastungsbeweises sind einerseits das Fehlen einer begr�ndeten Veranlassung f�r die �usserung und andererseits die �berwiegende Absicht, jemandem �bles vorzuwerfen. Beide Voraussetzungen m�ssen je f�r sich betrachtet werden. Es darf nicht von der einen auf die andere geschlossen werden (BGE 132 IV 112 E. 3.1; 116 IV 31 E. 3; je mit Hinweisen). Eine begr�ndete Veranlassung kann sich auf �ffentliche oder private Interessen beziehen. Sie muss objektiv bestanden haben und Beweggrund f�r die �usserung gewesen sein (BGE 82 IV 91 E. 3; Urteil 6S.171/2003 vom 10. September 2003 E. 2.3 mit Hinweisen). Es muss ein tats�chlich zureichender Anlass bestehen, die �usserung bei der Gelegenheit zu tun, bei der sie getan wird. Dies ist z.B. bei einer Wahl der Fall, zu der der Angegriffene vorgeschlagen wird und bei der die �ffentlichkeit ein Interesse hat, �ber das, was ihm vorgeworfen wird, unterrichtet zu werden, weil es f�r seine Eignung zur Wahl von Bedeutung ist. Dass der T�ter sich bloss vorstellt, in Wahrung �ffentlicher Interessen oder sonst wie mit begr�ndeter Veranlassung zu handeln, gen�gt nicht (BGE 82 IV 91 E. 3 S. 97). F�r die Zulassung zum Entlastungsbeweis reicht, dass die �usserung auch - wenn vielleicht auch nur zum kleineren Teil - aus begr�ndeter Veranlassung getan wurde. Benutzt indessen der T�ter das �ffentliche Interesse oder die sonst wie objektiv begr�ndete Veranlassung nur als Vorwand, um den Angegriffenen pers�nlich zu treffen, so steht ihm der Entlastungsbeweis nicht zu (a.a.O. S. 98). In welcher Absicht jemand handelte, ist eine Tatfrage. Ob f�r die �usserung eine begr�ndete Veranlassung bestand, ist eine Rechtsfrage (BGE 132 IV 112 E. 3.1 am Ende).
9.5.�Die Vorinstanz erachtet die Voraussetzungen f�r die Zulassung zum Entlastungsbeweis zu Recht als nicht erf�llt. Sie h�lt fest, der Beschwerdef�hrer habe sich offenkundig mit der Absicht an den Journalisten gewandt, damit dieser die von ihm erhobenen Vorw�rfe publik mache. Die eigentliche Intention lasse sich dabei aus seinem sp�teren E-Mail-Verkehr mit Organen der Beschwerdegegnerin 2 erkennen: Der Beschwerdef�hrer habe versucht, gegen�ber der Beschwerdegegnerin 2 Druck aufzubauen, um seine Forderungen durchzusetzen und diese zu einem Vergleich zu n�tigen. Die Art und Weise der Anschuldigungen, die er gegen�ber dem Journalisten ge�ussert habe, respektive die damit anvisierte Berichterstattung in aller �ffentlichkeit habe er augenf�llig nur deswegen gew�hlt, um die Beschwerdegegnerin 2 dazu zu bringen, seinen Forderungen nachzukommen. Er habe dieser in Aussicht gestellt, dem Journalisten weitere Details (u.a. betreffend den Beschwerdegegner 3) bekannt zu geben und diesem weitere Vergehen vorzuwerfen. Das E-Mail des Beschwerdef�hrers habe letztlich den Zweck gehabt, dem Beschwerdegegner 3 �bles vorzuwerfen, um die Beschwerdegegnerin 2 - vor dem Hintergrund eines drohenden Reputationsschadens - zu einem bestimmten Handeln zu n�tigen (Urteil S. 34 f. E. 4.5.4.2.2). Diese Feststellungen sind nicht zu beanstanden. Mit der Vorinstanz ist deshalb davon auszugehen, der Beschwerdef�hrer habe die inkriminierten �usserungen in der �berwiegenden Absicht vorgenommen, jemandem �bles vorzuwerfen. Daf�r bestand keine begr�ndete Veranlassung. Zu Recht erw�gt die Vorinstanz, ein �ffentliches oder privates Interesse daran, dass eine breite �ffentlichkeit von den - �ber zehn Jahren nach dem besagten Vorfall - erhobenen Vorw�rfen Kenntnis erh�lt, ist nicht ersichtlich. Selbst wenn der Beschwerdef�hrer �berzeugt gewesen w�re, dass die Churning-Vorw�rfe der Wahrheit entsprachen, h�tte kein Grund bestanden, den Beschwerdegegner 3 �ffentlich zu denunzieren. Es w�re ihm freigestanden, Strafanzeige einzureichen (Urteil S. 34 E. 4.5.4.2.2). Es bestand somit objektiv kein zureichender Anlass, zehn Jahre sp�ter mit dieser Angelegenheit auf diese Art und Weise an einen Journalisten zu treten. Die Verurteilung wegen mehrfacher �bler Nachrede ist bundesrechtskonform.
�Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG)