Source: http://wohlsorge.de/author/hhille
Timestamp: 2019-01-17 20:10:51
Document Index: 141937004

Matched Legal Cases: ['§ 100', '§ 97', '§ 52', '§ 102', '§ 102', '§ 98', '§ 97']

Holger Hille, Autor auf WohlSorge Blog
Autor Holger HilleVeröffentlicht am 21. November 2017 Kategorien Beratungspraxis, SteuerrechtSchlagwörter Koordinierter Ländererlass, Produktivvermögen, Statische LiquiditätsplanungSchreibe einen Kommentar zu Die Reaktion Bayerns auf den koordinierten Ländererlass v. 22.6.2017
Autor Holger HilleVeröffentlicht am 2. November 2017 Kategorien BeratungspraxisSchlagwörter Gesellschaftsvertrag, Handlungsanweisungen, Unternehmer-VorsorgevollmachtSchreibe einen Kommentar zu Vorsorgevollmacht – Gesellschaftsvertrag – letztwillige Verfügung
Übersicht Notarkosten
Gebühr und Geschäftswert
Gebührentatbestand Gebühr und Geschäftswert
Ehevertrag 2,0, mindestens 120 €
Geschäftswert bei Wechsel Güterstand: Summe der Werte der gegenwärtigen Vermögen beider Ehegatten – modifiziertes Reinvermögen (Verbindlichkeiten werden bis zur Hälfte des Aktivvermögens jedes Ehegatten abgezogen; Mindestgeschäftswert = halbes Aktivvermögen)
Geschäftswert bei Modifikationen des Güterstands: grundsätzlich wie vorstehend (modifiziertes Reinvermögen), jedoch wenn der Ehevertrag nur bestimmte Vermögenswerte betrifft, deren Wert, höchstens jedoch modifiziertes Reinvermögen (§ 100 GNotKG)
Geschäftswert bei Ausschluss oder Modifikation Versorgungsausgleich: Wert des Rechtsverhältnisses (§ 97 GNotKG)
Geschäftswert bei Unterhaltsvereinbarungen: § 52 GNotKG
Dazu können kommen: Auslagen, 19 % Mehrwertsteuer, Kosten für Registrierung im Testamentsregister (je 15 €)
Gemeinschaftliche Testamente, Erbverträge, Verzichtsverträge 2,0, mindestens 120 €
Geschäftswert, wenn über den ganzen Nachlass oder einen Bruchteil verfügt wird: Wert des Vermögens oder Wert des entsprechenden Bruchteils des Vermögens (Verbindlichkeiten werden bis zur Hälfte des Werts des Vermögens abgezogen) (§ 102 Abs. 1 GNotKG)
Geschäftswert bei Erb-, Zuwendungs- und Pflichtteilsverzichtsverträgen: Erb- bzw. Pflichtteilsquote am modifizierten Reinvermögen maßgeblich (§ 102 Abs. 4 GNotKG)
Testamente, Aufhebung Erbvertrag, eidesstattliche Versicherung 1,0 (mindestens 60 €, außer eidesstattliche Versicherung) (Hinweis: wird mit der Niederschrift über die Abnahme der eidesstattlichen Versicherung zugleich ein Erbscheinsantrag an das Nachlassgericht beurkundet, wird mit der 1,0 Gebühr für die Abnahme auch das Beurkundungsverfahren abgegolten)
Geschäftswert für die eidesstattliche Versicherung zur Erlangung des Erbscheins: Wert des Nachlasses im Zeitpunkt des Erbfalls nach Abzug der vom Erblasser herrührenden Verbindlichkeiten (Erblasserschulden) anzusetzen; Erbfallschulden (Pflichtteilsansprüche, Vermächtnisse) sind nicht mehr abzuziehen
Vorsorgevollmacht (Generalvollmacht) 1,0, mindestens 60 €
Geschäftswert: Hälfte des Vermögens, maximal 1.000.000 € (§ 98 Abs. 3, 4 GNotKG); Erhöhung des Geschäftswerts um grds. 5.000 € bei zusätzlicher Beurkundung Betreuungs- und Patientenverfügung (§§ 97, 36 Abs. 2, 3 GNotKG)
Dazu können kommen: Auslagen, 19 % Mehrwertsteuer, Kosten für Registrierung im Zentralen Vorsorgeregister (8,50 €)
Geschäftswert in € 0,5 1,0 2,0
50.000 82,50 € 165 € 330 €
100.000 136,50 € 273 € 546 €
250.000 267,50 € 535 € 1.070 €
500.000 467,50 € 935 € 1.870 €
1.000.000 867,50 € 1.735 € 3,470 €
2.000.000 1.667,50 € 3.335 € 6.670 €
5.000.000 4.067,50 € 8.135 € 16.270 €
Siehe auch: http://www.bnotk.de/Buergerservice/Notarkosten/index.php
Autor Holger HilleVeröffentlicht am 20. September 2017 20. September 2017 Kategorien BeratungspraxisSchlagwörter Gebühr, Geschäftswert, NotarkostenSchreibe einen Kommentar zu Übersicht Notarkosten
Anwendung des neuen Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts – koordinierter Ländererlass v. 22.6.2017
Alle ohne Bayern
Das Finanzministerium Nordrhein-Westfalen hat den koordinierten Ländererlass zur Anwendung der geänderten Vorschriften des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes veröffentlicht. Darauf weist der Steuerberaterverband Thüringen in einer News v. 24.7.2017 hin.
Es handelt sich „nur“ um einen koordinierten und nicht gleichlautenden Ländererlass, da Bayern wohl andere Wege geht. Das ist sicherlich außergewöhnlich. Aus Kreisen der Finanzverwaltung ist zu hören, dass sich die bayerischen Finanzämter wohl an dem Ländererlass orientieren werden, im Einzelfall aber eine für den Steuerpflichtigen günstigere Anwendung des neuen Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts möglich sei.
F.I.N.E.S.S
In unserer Beratungssoftware haben wir bereits seit Februar 2017 die Neuregelungen berücksichtigt. Wir freuen uns, dass die 89 Seiten des Ländererlasses unsere Berechnungen in F.I.N.E.S.S weitestgehend bestätigen.
Autor Holger HilleVeröffentlicht am 3. August 2017 Kategorien SteuerrechtSchlagwörter Erbschaft- und Schenkungsteuer, Koordinierter LändererlassSchreibe einen Kommentar zu Anwendung des neuen Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts – koordinierter Ländererlass v. 22.6.2017