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Timestamp: 2020-02-19 08:22:25
Document Index: 40346622

Matched Legal Cases: ['§ 823', '§ 828', '§110', '§110', '§110', '§110']

Hotelbuchung durch eine 16 Jährige per Internet - Seite 2 - recht.de
Beitrag von Redfox » 10.12.13, 10:49
Dipl.-Sozialarbeiter hat geschrieben: Allerdings käme m.E. ein Schadensersatz nach § 823 BGB i.V.m. § 828 BGB durchaus in Betracht.
Gegen die Eltern, wenn sie den Vertragsabschluss nicht genehmigen?
Beitrag von Tom Ate » 10.12.13, 12:04
Ja Roni, du warst gemeint.
Meine Aussage oben war richtig.
Es gibt auch durchaus die Konstellation, dass der Vertrag der Minderjährige wirksam ist.
Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 10.12.13, 13:16
Gegen die Tochter, oder warum wohl habe ich 828 genannt?
Beitrag von Redfox » 10.12.13, 13:44
Dipl.-Sozialarbeiter hat geschrieben: Gegen die Tochter, oder warum wohl habe ich 828 genannt?
Und wo soll da nach dem SV ein Ansatzpunkt für einen solchen Anspruch sein?
Beitrag von Roni » 10.12.13, 16:08
Tom Ate hat geschrieben: Ja Roni, du warst gemeint.
meine Frage war an Gammaflyer gerichtet,
außerdem solltest du dir den §110 mal genau durchlesen
Beitrag von Klimaanlage » 10.12.13, 17:36
Roni hat geschrieben: außerdem solltest du dir den §110 mal genau durchlesen
Roni hat geschrieben: nein, die Eltern müssten zustimmen dass so ein Vertrag rechtsgültig ist.
ergibt sich auf jeden Fall nciht aus §110 BGB
§110 BGB hat geschrieben: Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.
Zum besseren Verständnis Hervorhebungen durch mich.
Beitrag von Gammaflyer » 10.12.13, 17:46
Ich hätte die Frage genauso beantwortet und frage dann jetzt, auf was genau Sie mit dem Verweis auf genaueres Lesen des Paragraphen hinauswollen.
Beitrag von Roni » 10.12.13, 18:19
ich ging davon aus, dass die Eltern diese Mittel eben nicht für diesen Zweck zur Verfügung gesgellt haben.
Beitrag von Gammaflyer » 10.12.13, 18:35
Beitrag von Tom Ate » 10.12.13, 19:30
Wenn du von etwas ausgehst, ist das schön.
Wenn du jetzt meinen Beitrag gelesen hättest, hätte dir auffallen können, dass er sogar diese Annahme von dir (Ausnahme aus 110 BGB) enthalten hat.
Es wäre hilfreicher, wenn du einfach diesen, dir wichtigen Punkt, angesprochen hättest anstatt meinen richtigen Beitrag verbessern zu wollen.
Beitrag von Roni » 10.12.13, 19:58
Tom Ate hat geschrieben: @Roni
es wäre auch hilfreicher gewesen, wenn du dir den SV genau durchgelesen hättest, daraus ging doch eindeutig hervor dass die Eltern nicht einverstanden waren, warum muss man da immer wieder rumbasteln bis es zu solchen Mißverständnissen kommt.
Die Frage war doch ob hier ind ddiesem Fall ein gültiger Vertrag zu stande kam und die Antwort ist einfach NEIN, so einfach könnte das sein wenn nicht ..........
Beitrag von Lindi1910 » 11.12.13, 10:14
Huch, was für eine Debatte:
Die Eltern waren NICHT einverstanden, die Tochter reist auch nicht regelmäßig, und sie hatte auch keine 100€ vom Taschengeld gespart, soviel sollte das Zimmer dann nämlich kosten.
Beitrag von Roni » 11.12.13, 15:00
Lindi1910 hat geschrieben: Huch, was für eine Debatte:
es wurde in diesem Fall kein rechtsgültiger Vertrag abgeschlossen, man braucht die 100 € nicht bezahlen. Man sollte dem " Vertragspartner " mitteilen, dass es sich um einen Vertrag mit einem Minderjährigen handelt und die Eltern keine Zustimmugen gegeben haben, noch eine geben werden. Dann dürfte das gegessen sein.
Beitrag von peterO » 29.12.13, 17:49
Wenn der Minderjährige nicht zahlen muss, könnten sich ja mehrere Jugendliche den Spaß machen. über ein Reservierungsportal oder direkt ein ganzes Hotel buchen?
Beitrag von Roni » 29.12.13, 18:25
peterO hat geschrieben: Sorry, wenn ich mich hier einklinke.
ja das könnten sie, aber deer Schadenersatz wäre hier nicht zu vernachlässigen.