Source: https://blog.minijob-zentrale.de/2018/01/11/gibt-es-geld-wenn-der-minijob-auf-einen-feiertag-faellt/?replytocom=7275
Timestamp: 2020-01-21 08:41:23
Document Index: 301397110

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 9', '§ 2', '§ 10', '§ 11', '§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 186', '§ 11']

Gibt es Geld, wenn der Minijob auf einen Feiertag fällt? | Die Minijob-Zentrale
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Gibt es Geld, wenn der Minijob auf einen Feiertag fällt?
In unserer neuen Rubrik „Klartext mit Büser“ befragt der aus den Medien bekannte Rechtsfachmann und Journalist Wolfgang Büser die Experten der Minijob-Zentrale zu Regelungen und arbeitsrechtlichen Situationen rund um den Minijob. In der heutigen Folge geht es um die Feiertagsvergütung.
Wolfgang Büser fragt:
Eine Gärtnerin arbeitet auf Minijobbasis in einem kleinen Betrieb jeweils montags, mittwochs und freitags. Fällt ihr Minijob-Arbeitstag auf einen Feiertag, so braucht sie nicht zu erscheinen – bekommt aber auch kein Geld dafür. Ihre Kollegen, die dort in Vollzeit tätig sind, brauchen ebenfalls nicht zu kommen; ihnen wird aber für den Tag nichts abgezogen – mit anderen Worten: Sie werden für solche Feiertage bezahlt, weil sie ja für weniger Arbeitstage dasselbe Gehalt überwiesen bekommen. Ist das korrekt?
Die Minijob-Zentrale antwortet:
Nein, das ist nicht richtig!
Vollzeitbeschäftigten darf für den Arbeitsausfall an gesetzlichen Feiertagen kein Verdienst abgezogen werden.
Dies gilt jedoch auch für Minijobber: Arbeitet ein Minijobber nur an bestimmten Tagen in der Arbeitswoche und fällt der Feiertag auf einen dieser Tage, dann besteht auch hier ein Anspruch auf Zahlung des Arbeitsentgelts.
Der Gärtnerin muss zum Beispiel der arbeitsfreie Feiertag bezahlt werden.
Vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dass darüber hinaus an einem anderen Tag in dieser Woche gearbeitet wird, muss dieser Tag dem Minijobber zusätzlich bezahlt werden. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, ob dadurch die Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat überschritten wird.
Mehr Infos zum Arbeitsrecht, Minijob, Entgeltfortzahlung bei Feiertagen gibt es auf der Website der Minijob-Zentrale.
Hintergrund: Wolfgang Büser ist einer der bekanntesten Rechts-Experten Deutschlands. In Sendungen für ARD, ZDF und Sat1 sowie in zahlreichen Zeitungsartikeln und Büchern hat er jahrzehntelang einem breiten Publikum komplizierte Sachverhalte aus allen Rechtsgebieten näher gebracht.
von Team der Minijob-Zentrale • Veröffentlicht in 450-Euro-Minijobs, Arbeitsrecht, Klartext mit Büser	• Verschlagwortet mit Arbeitsentgelt, Arbeitsrecht, Büser, Feiertage
95 Kommentare zu “Gibt es Geld, wenn der Minijob auf einen Feiertag fällt?”
8. Januar 2020 @ 14:28
Ich habe gewöhnlich an einem Mittwoch für 10h die woche (nicht vertraglich festgelegter Tag) im Vertrag steht nur, dass die betriebliche Arbeitszeit 40h/woche Mo-Fr. gilt und das ich als Student im Semester max. 20h/Woche und in der Vorlesungsfreien Zeit 40h/Woche arbeiten darf.
Unter Punkt 2 steht zu dem, dass die Verteilung der Arbitszeit auf die arbeitstage dem Arbeitgeber unter Beachtung der gesetzlichen Vorlagen unterliegt.
Ich arbeite aber nun seit Oktober immer nur Mittwochs. Nun war am 1.1. ein Feiertag. Habe ich dennoch Anspruch auf Lohnentgeltfortzahlung oder ist dies wegen meinem „Schichtarbeiten“ laut arbeitsvertrag nicht möglich obwohl ich regelmäßig nur Mittwochs 10h arbeite?
9. Januar 2020 @ 10:32
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Wurden arbeitsvertraglich keine genauen Wochenarbeitstage festgelegt, kann in diesem Fall Ihr Arbeitgeber anordnen, dass Sie Ihre Arbeitszeit an einen anderen Tagen erbringen. Ist hingegen genau festgelegt, an welchen Tagen Sie arbeiten und fällt auf einen dieser Tage ein Feiertag, dann ist die Arbeitsleistung nicht nachzuholen.
Wird keine Regelung getroffen, kann man eine Durchschnittsbetrachtung der Vergangenheit vornehmen. Wurde in der Vergangenheit an dem Wochentag, auf den der Feiertag fällt, häufig gearbeitet, kann dies für einen Arbeitsausfall am Feiertag sprechen. Diese Vermutung hätte der Arbeitgeber zu widerlegen.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
Anna Sauer
20. Dezember 2019 @ 16:43
Habe ich eigentlich Probezeit. Ich arbeite als Putzfrau 3std die Woche.bin grad 4wochen dabei . Steht mir der Feiertag zu . LG
23. Dezember 2019 @ 09:33
Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
Zur speziellen Frage wegen der Probezeit empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
15. Dezember 2019 @ 13:55
Hallo, ich arbeite auf 450 Euro Basis im Einzelhandel. Ich habe keine festen Tage in der Woche (Mo-Sa) an denen ich arbeite, sondern es ist jede Woche anders. Wie sieht es da aus mit der Bezahlung der Feiertage. Bei allen die auf 450 Euro Basis arbeiten werden die Feiertage nicht angerechnet. Alle anderen Voll- und Teilzeitkräfte bekommen die Feiertage vergütet. Ist das rechtens so?
Mit freundlichen Grüßen S.
16. Dezember 2019 @ 13:07
für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
Wichtiger Hinweis: Durch einen Tarifvertrag kann jedoch eine abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts im Fall der Feiertagsbezahlung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall festgelegt werden.
Anton Sauter
14. Dezember 2019 @ 13:25
Juristisch liegt Herr Böser vollkommen richtig. Das Problem liegt in der Durchsetzung des Anspruchs bei einer Leistungsverweigerung durch den Arbeitgeber. Klagen vor dem AG bedeutet meist den Verlust des Minijobs. Hilfreich wäre die Einrichtung einer öffentlich einsehbaren “ Schwarzen Liste“ in der die Leistungsverweigerer aufgeführt werden. Als Vergleich ist hier die Veröffentlichung von Betrieben anzuführen, die gegen das Lebensmittelrecht verstoßen (Parag. 40 LFGB)
10. Dezember 2019 @ 10:10
ich arbeite in einem minijob, verteilung anzeigenblätter, die verteilung findet immer an einem mittwoch statt.
nun fallen folgende verteiltage auf einen feiertag, 25.12.19 und 1.1.20 .
die verteilung wird nun laut arbeitgeber am 24.12.19 und am 2.1.10 durchgeführt.
muss der arbeitgeber nun die feiertage und die verteiltage entlohnen, oder fällt die feiertagsbezahlung weg, da der verteiltag ja nun nicht auf einen feiertag fällt.
der 1.5.19 fiel auch auf einen mittwoch, es wurde nachverteilt am donnerstag und der arbeitgeber hat den feiertag nicht entlohnt.
10. Dezember 2019 @ 12:10
30. November 2019 @ 21:49
gerne möchte ich mich über Sie informieren, ob Arbeitgeber von Minijobbern verlangen können; wenn sie beispielsweise montags und freitags arbeiten; er von dem Arbeitnehmer durch Feiertage wie Karfreitag und Ostermontag, diese Tage durch Ersatzarbeitstage vor – oder nachgeleistet werden müssen?
Denn unser Arbeitgeber geht so vor, dass er Arbeitstage, die auf Feiertage fallen, durch Arbeitsplanung an anderen Tagen umplant.
Ebenso hätte ich eine Frage bezüglich Schichteinsatz ab 18:00 Uhr und Wochenendarbeit. Muss der Arbeitgeber da auch nicht Schichtzuschläge einhalten bzw. zahlen?
Es würde uns sehr helfen, wenn Sie uns dazu eine Information zusenden könnten. Denn unser Arbeitgeber verlangt von und Nachweise der Gesetzeslage. Wir müssen ihm dies vorlegen.
2. Dezember 2019 @ 09:53
Hallo Frau Richter,
Minijobber dürfen nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt für alle Maßnahmen des Arbeitgebers und Vereinbarungen, die zwischen dem Arbeitgeber und Minijobber getroffen werden. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vorliegen. Dazu können beispielsweise Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.
Minijobber haben gesetzlichen Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Krankheit, Krankheit des Kindes, Mutterschaft und Arbeitsausfall an Feiertagen sowie auf Erholungsurlaub.
Der Arbeitgeber hat dem Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zu zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte (§ 2 EFZG). Die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage darf nicht dadurch umgangen werden, dass der Arbeitnehmer die ausgefallene Arbeitszeit an einem anderen Tag vor- oder nacharbeitet.
In bestimmten Branchen ist es jedoch üblich, dass auch an Feiertagen und Sonntagen gearbeitet wird. Welche Branchen dies betrifft, ist im Arbeitszeitgesetz geregelt. Fällt die Arbeitszeit infolge eines Feiertages aus, besteht der Anspruch auf Fortzahlung des Verdienstes. Jedoch besteht kein gesetzlicher Anspruch auf die Zahlung eines Feiertags- bzw. Sonntagszuschlages.
Ein Anspruch kann sich jedoch aus dem Arbeitsvertrag, aufgrund eines Tarifvertrages oder durch betriebliche Übung ergeben. Werden so zum Beispiel vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern Ihres Arbeitgebers üblicherweise Feiertags- und Sonntagszuschläge gewährt, so dürfen Minijobber ohne sachlichen Grund nach dem oben beschriebenen Gleichbehandlungsgrundsatz nicht schlechter gestellt werden. Entscheidend ist, auf welcher Grundlage die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer Ihres Arbeitgebers einen Feiertags- bzw. Sonntagszuschlag erhalten.
Arbeitnehmer haben gesetzlichen Anspruch auf einen angemessenen Nachtzuschlag, wenn sie nachts arbeiten – auch wenn dieser nicht in Tarifverträgen geregelt ist.
Wir empfehlen Ihnen eine Beratung beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit- und Soziales zum Thema Arbeitsrecht. Das Bürgertelefon erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004.
27. November 2019 @ 17:00
Ich gehe von Montag bis Samstag 1Stunde arbeiten. Wie bekomme ich die Feiertage bezahlt?Muss mein Arbeitgeber mir jeden Feiertag mit dem normalen Stundenlohn(10,05Euro)bezahlen?
28. November 2019 @ 11:17
Sie haben einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind.
8. Oktober 2019 @ 09:30
Ich arbeite an bestimmten Tagen in der Woche wie ist es da mit dem Feiertag
8. Oktober 2019 @ 15:59
Hallo Frau Kühn,
fällt ein Arbeitstag auf einen gesetzlichen Feiertag, müssen Minijobber wie alle anderen Beschäftigten auch, nicht zur Arbeit gehen. Ihr Verdienst wird weiter gezahlt.
Wichtig: Arbeitgeber dürfen die Fortzahlung des Verdienstes an Feiertagen nicht dadurch umgehen, indem sie Minijobber die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten lassen.
Bettina Schuck-Göbel
21. November 2019 @ 15:52
Liebes Team der Minijob-Zentrale.
Ich arbeite ebenfalls nur an 2 best. (festen) Tagen in der Woche. Diese fallen dieses Jahr z. B. auf Weihnachten und Silvester sowie die entsprechenden Feiertage.
Mir stellte sich die „Verdienst an Feiertagen“-Frage gar nicht – viel mehr die Frage nach den Urlaubstagen! Dazu finde ich allerdings keinerleie Informationen …
Darf meine Arbeitgeber mir bspw. für die Weihnachtswoche 2 Tage Urlaub abziehen (für MO u. FR), obwohl meine eig. Arbeitstage DI und MI Feiertage und somit frei sind?
Ich bitte hier um eine rechtsverbindliche Auskunft, die ich entsprechend auch an meinen Arbeitgeber weitergeben kann.
22. November 2019 @ 11:09
Sehr geehrte Frau Schuck-Göbel,
für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Das bedeutet: Fällt ein regulärer Arbeitstag auf einen Feiertag, müssen auch Minijobber, wie alle anderen Beschäftigten, nicht zur Arbeit gehen. Ihr Verdienst wird weiter gezahlt. Wichtig: Arbeitgeber dürfen die Fortzahlung des Verdienstes an Feiertagen nicht dadurch umgehen, indem sie Minijobber die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten lassen.
Laut Ihrem geschilderten Sachverhalt, fallen Ihre regelmäßigen Arbeitstage jeweils auf den Dienstag und Mittwoch. Somit sind nur für diese Tage Urlaubstage zu nehmen – ausgenommen, diese fallen auf einen gesetzlichen Feiertag. An den sonst freien Tagen in der Woche, sind keine Urlaubstage zu beantragen.
31. August 2019 @ 19:40
Ich arbeite montags und donnerstags. Nun hatte ich einen Untersuchungstermin am Donnerstag, da diese Untersuchung nur donnerstags durchgeführt wird. Bekomme ich die Ausfallzeit von 2 Stunden bezahlt?
2. September 2019 @ 14:56
Todorov, Kiril
30. August 2019 @ 11:05
Hallo, ich arbeite als Minijober im Fitnessstudion Donnerstags 19-24 Uhr und Sonntags. An Feiertage wird auch gearbeitet da das Fitnessstudio offen hat. Es wird aber jeweils den Mindestlohn pro gearbeitete Stunde bezahlt ohne jegliche Zuschläge. Ist es möglich, dass der Arbeitsgeber trozdem im Recht steht und mir keine Zuscläge bezahlen muss?
30. August 2019 @ 14:07
Hallo Kiril,
an einem Feiertag zu arbeiten, bedeutet oft mehr Geld im Portemonnaie. Viele Arbeitgeber zahlen an diesen Tagen einen Feiertagszuschlag. Einen Anspruch auf einen Zuschlag für Feiertagsarbeit gibt es dann, wenn dieser vorher vertraglich vereinbart wurde – zum Beispiel in einem Tarifvertrag, durch eine Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag. Minijobber dürfen hierbei nicht schlechter behandelt werden, als Ihre vollzeitbeschäftigten Kollegen.
9. August 2019 @ 10:25
Hallo Herr Pfister,
Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, den Verdienst zahlen, den Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten. Unabhängig davon, wie viele Arbeitstage in einen Monat fallen.
Sie haben dann einen Anspruch auf Fortzahlung des Verdienstes für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind.
Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung des Verdienstes für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass Sie die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeiten.
Zum Lohnanspruch eines Arbeitnehmers gehört auch der Anspruch auf eine Lohnabrechnung. Der Arbeitgeber muss Ihnen als Arbeitnehmer, bei Zahlung des Verdienstes, eine Abrechnung in schriftlicher Form erteilen.
Konrad Pfister
9. August 2019 @ 08:01
Guten Morgen, ich habe folgende Frage: Ich arbeite Dienstag und Donnerstag je 5 Stunden und habe den Arbeitsvertrag damit auf 400€ bei einem normalen Monat. Manchmal kommt aber auch ein Monat mit 9 Arbeitstagen. In einem normalen Monat mit 8 Arbeitstagen wird mir ein Feiertag, der auf einen Dienstag oder Donnerstag fällt, bezahlt. Hat der Monat aber 9 Arbeitstage und fällt der Feiertag auf z.B. meinen ersten Dienstag, will mein AG den Feiertag nicht bezahlen. Er meint, dass wir den Arbeitsvertrag auf 400 € abgeschlossen haben und ich dadurch die 8 Tage arbeiten muss und der 9. Tag der Feiertag wäre und wegfällt.
In anderen Monaten, die ebenfalls 9 Arbeitstage haben ist ihm das egal und er bezahlt die neun Tage.
Zudem müsste ich doch auch eine monatliche Abrechnung erhalten, oder? Eine Abrechnung habe ich in dem Jahr noch nicht erhalten.
21. Juni 2019 @ 11:29
bei besteht folgende Situation:
Ich arbeite auf Mini-Job Basis normalerweise immer Mittwoch & Donnerstag & Freitag. Nun ist mein Kolege, der Montag & Dienstag arbeitet, krank geworden und ich habe ihn in den 3 Wochen Krankheit vertreten und Montag – Freitag gearbeitet. In diesen 3 Wochen ist ein Feiertag auf einen Montag gefallen. Bekomme ich den nun bezahlt, da ich an diesem Tag auch die Krankheitsvertetung gemacht hätte oder nicht, da der Montag eigentlich nicht zu meinen regelmäßigen Arbeitstagen gehört?
24. Juni 2019 @ 11:07
Ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten. Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Laut Ihren Angaben sind Sie regelmäßig Mittwoch, Donnerstag und Freitag zur Arbeitsleistung verpflichtet. Da der Montag für kein regelmäßiger Arbeitstag ist, haben Sie keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für diesen Tag.
17. Mai 2019 @ 16:53
wir sind ein Privathaushalt und überlegen, ob wir uns eine Putzfrau leisten können, die 1 mal wöchentlich für 2 bis 3 Stunden im Haushalt eine Schneise durch das Chaos schlägt. Wenn wir mit ihr vereinbaren, dass sie regelmäßig an einem bestimmten Wochentag kommt, und der betreffende Tag fällt auf einen Feiertag: kann sie dann tatsächlich Bezahlung verlangen, ohne in der betreffenden Woche zu arbeiten? Oder könnte man von vornherein vereinbaren (vertraglich), dass sie in einem solchen Fall eben an einem anderen Wochentag kommt? Die gleiche Frage stellt sich für den Fall, dass die Putzfrau sich krank meldet: kann man vertraglich vereinbaren, dass sie stattdessen an einem anderen Tag kommt?
20. Mai 2019 @ 10:40
Guten Tag Sandra,
auch Minijobber im Privathaushalt haben Anspruch auf Entgeltfortzahlung an Feiertagen oder im Krankheitsfall.
Als Arbeitgeberin müssen Sie Ihrer Haushaltshilfe auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, welches Ihre Haushaltshilfe ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte.
Ihre Haushaltshilfe hat Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an welchem Ihre Haushaltshilfe regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet ist.
Wurden arbeitsvertraglich keine genauen Wochenarbeitstage festgelegt, können Sie als Arbeitgeber anordnen, dass die Arbeitszeit an einen anderen Tag erbracht werden soll. Ist hingegen genau festgelegt, an welchem Tag Ihre Haushaltshilfe arbeiten soll und fällt dieser Tag auf einen Feiertag, ist die Arbeitsleistung nicht nachzuholen. Natürlich können Sie Ihre Haushaltshilfe bitten an einem anderen Tag Ihre Arbeit zu verrichten. Sie müssten dies dann aber zusätzlich vergüten.
Wurde keine Regelung bezüglich der Arbeitstage getroffen, betrachtet man den Durchschnitt der Vergangenheit. Wurde in der Vergangenheit an dem Wochentag, auf den der Feiertag fällt, häufig gearbeitet, soll eine Vermutung für einen Arbeitsausfall am Feiertag sprechen.
Gleiches gilt für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Kann ein Arbeitnehmer aufgrund einer unverschuldeten Krankheit seiner Arbeit nicht nachgehen, hat dieser Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Tritt ein Krankheitsfall ein, muss der Arbeitslohn für maximal sechs Wochen wegen derselben Erkrankung in voller Höhe weitergezahlt werden – genau in der Höhe wie er vor der Erkrankung gezahlt wurde. Die ausgefallene Arbeitszeit muss nicht nachgearbeitet werden!
Einen Anspruch auf Lohnfortzahlung hat der Arbeitnehmer allerdings erst dann, wenn das Arbeitsverhältnis vier Wochen lang ununterbrochen besteht.
Bitte haben Sie Verständnis, dass die Minijob-Zentrale zur Gestaltung des Arbeitsvertrages keine Beratung vornehmen kann. Wir empfehlen Ihnen sich diesbezüglich an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20,.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.
Andreas Schur
16. Mai 2019 @ 12:36
Hallo, ein an unserere Schule beschäftigte Reinigungskraft arbeitet als Minijobber. Seine Firma zahlt ihm nicht die gesetzlichen Feiertage. Laut Auskunft der Firma ist das nicht üblich. Kann der § 2 EFzg durch Arbeitsvertragliche Vereinbarungen umgangen werden?
16. Mai 2019 @ 15:02
Hallo Herr Schur,
Arbeitszeiten, die wegen eines gesetzlichen Feiertages ausfallen, muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer in der Höhe bezahlen, die dieser ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte. Der Anspruch auf Feiertagsbezahlung besteht unabhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses und des Umfangs der zu leistenden Arbeitszeit. Keinen Anspruch auf Bezahlung für den Feiertag hat, wer am letzten Arbeitstag vor oder am ersten Arbeitstag nach einem Feiertag unentschuldigt nicht zur Arbeit erschienen ist.
Von den Regelungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes kann grundsätzlich weder durch kollektiv- noch durch einzelvertragliche Vereinbarungen zum Nachteil der Arbeitnehmer abgewichen werden. Das bedeutet, dass weder in Tarif- noch in Arbeitsverträgen Vorschriften festgeschrieben werden dürfen, die den einzelnen Arbeitnehmer schlechter stellen als die gesetzlichen Vorschriften.
7. Mai 2019 @ 23:17
wie viele aufeinander folgende Wochen muss ich denn jeweils am gleichen Wochentag arbeiten, damit dieser als „regelmäßig“ gewertet wird und mir ein darauf fallender Feiertag somit bezahlt wird?
mfg Josh
8. Mai 2019 @ 13:21
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Wir können Ihrer Blog-Anfrage nicht entnehmen, welche Vereinbarung bezüglich der Wochenarbeitstage im Arbeitsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber geschlossen wurde. Wurden arbeitsvertraglich keine genauen Wochenarbeitstage festgelegt, kann in diesem Fall Ihr Arbeitgeber anordnen, dass Sie Ihre Arbeitszeit an einem anderen Tagen erbringen. Ist hingegen genau festgelegt, an welchen Tagen Sie arbeiten und fällt auf einen dieser Tage ein Feiertag, dann ist die Arbeitsleistung nicht nachzuholen.
23. April 2019 @ 23:02
Hallo ich hab da mal ne frage .
Ich würde gern wissen darf ich als 450 euro beschäftigte der vorgesetzten mitteilen das ich nicht morgens um 7 sondern erst um 8 uhr anfangen kann wegen meiner kleinen kindern .und müssen die dasdann auch tun oder muss ich trotz allem egal ob ich kann oder nicht erscheinen.und wie idt es bei. Sonntags dienste kann ich selbst entscheiden ob ich kann oder muss ich das so nehmen wie es der Dienstplan angibt .
24. April 2019 @ 14:31
Hallo Mausi,
Arbeitbeginn, Arbeitsende sowie die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit sind unter anderem wichtige Bestandteile der arbeitsvertraglichen Regelungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Guido Wapsa
8. April 2019 @ 19:08
ich habe einen Minijob als Kraftfahrer in einer Pflegestation. Mein Kollege arbeitet 48 Stunden und ich 30 Stunden im Monat (bei mir im Vertrag steht „mindestens 30 Stunden“). Es muss von Montag bis Freitag ein Fahrer vor Ort sein. Damit mein Kollege und ich die Stunden im Monat voll bekommen, muss ich zwei Tage und mein Kollege 3 Tage in der Woche fahren. Wir hatten mit der Pflegestellenleiterin mündlich vereinbart, das ich immer Donnerstag, Freitag, Montag und Dienstag und mein Kollege dann Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Montag, Dienstag und Mittwoch fährt. Dieser Rhythmus soll immer so beibehalten werden. Nun wäre ich am Karfreitag und Ostermontag laut Rhythmus mit Arbeiten dran. Steht mir für diese beiden Feiertage eine Bezahlung zu?
9. April 2019 @ 14:51
Hallo Herr Wapsa,
wurde keine Regelung zu Ihren Wochenarbeitstagen getroffen, betrachtet man in der Regel den Durchschnitt der Vergangenheit. Wurde in der Vergangenheit an dem Wochentag, auf den der Feiertag fällt immer gearbeitet, soll eine Vermutung für einen Arbeitsausfall am Feiertag sprechen.
Manus Hagen
6. Februar 2019 @ 11:45
Was ist die gesetzliche Grundlage für diese Regelung?
6. Februar 2019 @ 15:16
Hallo Herr Hagen,
die gesetzliche Grundlage bildet § 2 des Gesetz über die Zahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall (Entgeltfortzahlungsgesetz).
Barbara Stadler
2. Februar 2019 @ 15:27
Gilt das auch beim Midijob?
4. Februar 2019 @ 12:44
Hallo Frau Stadler,
ja, diese Regelungen gelten grundsätzlich für alle Arbeitnehmer.
Arbeitnehmer sind Sie sowohl in einem Minijob und einem Midijob sowie auch in einer voll sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.
Bernd Geyer
21. Januar 2019 @ 15:16
Hallo,liebes Mini-Job-Team. Ich bin Rentner und Mini-Jobber. Ich stelle an 6 Tagen pro Woche Zeitungen zu ( Mo.-Sbd). Meine konkrete Anfrage an die Betriebsleitung,das mir dann doch die Feiertage zu bezahlen sind,wurde abschlägig beantwortet.Ich würde ja auch an dem Tag nicht arbeiten,also auch keine Bezahlung. Wer hat denn nun recht ?
22. Januar 2019 @ 07:30
Hallo Herr Geyer,
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Fällt der gesetzliche Feiertag daher auf einen Tag von Montag bis Samstag, ist Ihr Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet.
Karola Wolfs
30. Dezember 2018 @ 15:27
Ich arbeite im Haushalt als Haushaltshilfe . Zuerst habe ich an festen Tagen gearbeitet 12 Std. die Woche . Auf 450€ Basis. Immer Montags Mittwochs und Freitags jeweils 4 Std.
Da ich gerne die Feiertage bezahlt haben möchte, haben Sie mir gesagt , das ich die 12 Stunden in der Woche auch do legen konnte , das sie nicht auf Feiertage fallen . Schließlich steht in meinem Arbeitsvertag ja 10-12 Stunden die Woche, und wann ich die Leiste wäre ihnen egal .., Nun meine Frage .,,
Ist das : ist das ihr Recht ? die Feiertage zu umgehen indem sie sagen, diese Woche kannst du so kommen nàchste Woche dann so ??? So wie es am besten passt.
Ich hätte aber gerne feste Tage.,,
Leider steht in meinem Vertrag nur 10-12Stunden die Woche .
Auf eine Antwort würde ich mich freuen
Gruß Frau Wolfs
Ich habe vorher 28 Jahre auch im Haushalt bei einer Steuerfirma gearbeitet und feste Tage dort gehabt, aber da wurden mir auch nicht die Feiertage bezahlt, mein Mann sagt das war nicht Rechtens
2. Januar 2019 @ 13:54
Guten Tag Frau Wolfs,
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Wurden arbeitsvertraglich keine genauen Wochenarbeitstage festgelegt, kann Ihr Arbeitgeber anordnen, dass Sie Ihre Arbeitszeit an einen anderen Tagen erbringen. Ist hingegen genau festgelegt, an welchen Tagen Sie arbeiten und fällt auf einen dieser Tage ein Feiertag, dann ist die Arbeitsleistung nicht nachzuholen.
Wurde keine Regelung getroffen, betrachtet man den Durchschnitt der Vergangenheit. Wurde in der Vergangenheit an dem Wochentag, auf den der Feiertag fällt, häufig gearbeitet, soll eine Vermutung für einen Arbeitsausfall am Feiertag sprechen.
21. Dezember 2018 @ 18:56
hab ne Frage, undzwar:
während meines Urlaubs war ein Feiertag, wo ich an dem Tag arbeiten hätte können, aber auf meinem Stundenplan wurden mir keine Stunden angerecht!
Wird ein Feiertag während des Urlaubs als normaler Urlaubstag angesehen, oder werde ich hier Verarscht!?
27. Dezember 2018 @ 11:14
Hallo Rojat,
für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer.
Genauso gilt dies bei Feiertagen. Fällt der Feiertag auf einen regulären Arbeitstag (z.B. wenn der Arbeitnehmer immer an einem Mittwoch arbeitet), so haben Sie Anspruch auf Bezahlung dieses Tages.
Wird an gesetzlichen Feiertagen nicht gearbeitet ist kein Urlaub anzurechnen.
Margret Hartmann
4. Dezember 2018 @ 10:57
Ich arbeite neben der Rente für 450€ Feiertage werden nicht bezahlt arbeite um pflegedienst kein weihnachtsgeld
5. Dezember 2018 @ 11:37
Guten Tag Frau Hartmann,
In bestimmten Branchen ist es auch üblich, dass auch an Feiertagen und Sonntagen gearbeitet wird. Welche Branchen dies betrifft, ist im Arbeitszeitgesetz geregelt. Entgegen dem Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts, wenn die Arbeitszeit infolge eines Feiertages ausfällt, gibt es jedoch keinen gesetzlichen Anspruch auf die Zahlung eines Feiertags- bzw. Sonntagszuschlages. Ein Anspruch kann sich jedoch aus dem Arbeitsvertrag, aufgrund eines Tarifvertrages oder durch betriebliche Übung ergeben.
Beim Weihnachtsgeld handelt es sich um eine sogenannte Jahressonderzahlung. Dieses wird vom Arbeitgeber zu bestimmten Zeiten im Jahr erbracht. Ein gesetzlicher Anspruch auf diese Zahlung besteht jedoch nicht. Häufig ist dieses auch nicht vertraglich, also weder im Arbeitsvertrag, noch in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen geregelt. Sie werden vielmehr freiwillig vom Arbeitgeber geleistet.
Wenn der Arbeitgeber dabei nur bestimmten Beschäftigten Gratifikationen zukommen lässt und andere davon ausnimmt, so liegt eine Ungleichbehandlung vor. Diese ist dann aber zulässig, wenn es sachlich gerechtfertigte Gründe gibt oder, was auch möglich ist, wenn vertragliche Vereinbarungen für solche Sonderzahlungen bestehen.
Renate Marquardt
2. November 2018 @ 15:52
Hallo ich arbeite jeden Tag 1Stunde bekomme aber wenn ein Feiertag in der Woche fällt ihn nicht bezahlt ich arbeite für eine Gebäudereinigungsfirma gelten da ändere Gesetze sie haben uns gekauft und sagen sie haben die Verträge so ünbernommen
R.Marquardt
6. November 2018 @ 14:21
Ihr Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht unabhängig davon, in welcher Branche Sie Ihren Minijob ausüben. Die gesetzlichen Bestimmungen gelten somit auch für eine Gebäudereinigungsfirma.
Die Möglichkeit diesen Anspruch auf Lohnfortzahlung arbeitsvertraglich auszuschließen besteht für den Arbeitgeber nicht.
30. Oktober 2018 @ 22:14
ich arbeite im Schnitt 2x die Woche wobei vertraglich eine Arbeitszeit von 9 Stunden pro Woche geregelt ist. Gelgentlich kommt es aber vor, dass ich mal eine Woche nicht komme, weil bspw. Ferien sind und ich die Kinder betreuen muss. Ich kriege aufgrund der „Fehlzeit“ dann einfach weniger Lohn. Meine Frage:
> Gilt die These: Wer nich kommt, kriegt eben einfach kein Geld oder muss ich dafür bezahlten / unbezahlten Urlaub einreichen?
> Könnte ich bspw. auch in den Sommerferien 3 Wochen nicht arbeiten kommen und das quasi durch Nicht-Bezahlung ausgleichen oder muss ich Urlaub einreichen?
Vielen Dank für eine kurze Information
31. Oktober 2018 @ 13:09
da Sie Ihre Anfrage unter zwei verschiedenen Rubriken uns gerichtet haben, finden Sie die Antwort zu Ihrer Frage unter der Rubrik: „Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht“.
Veronika Friedlmeier
19. Oktober 2018 @ 14:08
ich hätte eine Frage zum Thema Feiertag:
Ich arbeite 8,5 Stunden die Woche an einem fest vereinbarten Tag auf Stunden-Basis (kein Fix-Gehalt). Dieser Tag ist jedoch nicht im Vertrag geregelt sondern wurde mündlich vereinbart. Im Vertrag ist eine wöchentliche Arbeitszeit von 8,5 Stunden festgelegt.
Mein Chef ist der Meinung, dass ich keinen Anspruch auf einen bezahlten Feiertag habe, weil ich ja eine wöchentliche Arbeitszeit habe. Nachdem ich aber seit 1,5 Jahren Woche für Woche den selben Wochentag arbeite, bin ich der Meinung dass ich’s en bezahlt bekommen muss……
Ist es bei Verträgen auf Stundenbasis anders als beim Festgehalt oder ist mein Chef falsch informiert?
Ich wäre über eine hilfreiche Antwort sehr dankbar.
22. Oktober 2018 @ 13:37
Ihr Arbeitgeber ist auch im Minijob zur Lohnfortzahlung für die Arbeitszeit verpflichtet, die infolge eines gesetzlichen Feiertags ausfällt. Arbeiten Sie also für gewöhnlich an einem Mittwoch und fällt auf diesen Tag ein gesetzlicher Feiertag, haben Sie Anspruch auf das Arbeitsentgelt, welches Sie auch ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
28. September 2018 @ 15:33
Meine Tochter arbeitet seit Januar 3 x in der Woche, montags, mittwochs und freitags für ca. 3,5-4,5 Stunden, manchmal sogar mehr, in einer Firma, die Wäsche für Krankenhäuser liefert. Dazu habe ich ein paar Fragen:
1. Diesen Donnerstag erhielt sie einen Anruf: „“Ihnen ist bewusst, dass Sie am Mittwoch arbeiten müssen? Das ist ein Feiertag.“ Muss meine Tochter an dem Feiertag überhaupt arbeiten, also kann sie vom Arbeitgeber dazu verpflichtet werden?
2. Wie ist es mit der Bezahlung, wenn sie an diesem Feiertag dann trotzdem arbeitet?
Wenn ich analog „ihr Arbeitgeber muss Ihnen als Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten.
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind.“ rechne, müsste ihr dann die Bezahlung für einen zusätzlichen Tag zustehen, weil das ein zusätzlicher Tag ist, also die Bezahlung für Feiertag (ohne zu arbeiten) und eine zusätzliche Bezahlung, weil sie an diesem Tag extra gearbeitet hat?
3. Seit Januar bis September sind inzwischen 50 Überstunden angefallen. Zunächst hieß es, sie könnte die Stunden abfeiern, aber wenn sie freie Tage haben möchte, heißt es immer „geht nicht“. Es gibt auch keine Möglichkeit, jeden Tag weniger oder wenigstens die vereinbarten 2-3 Stunden statt 4 oder 5 Stunden zu arbeiten, die Überstunden werden immer mehr. Dasselbe mit dem Urlaub, als sie ihn einreichen wollte, hieß es, sie hätte den Urlaub am Jahresanfang (also als sie gerade frisch angefangen hatte) nehmen müssen. Das ginge jetzt nicht mehr.
Sie wird jetzt auf Oktober kündigen, das geht ja auch alles so gar nicht. Muss die Firma dann die Überstunden und die nicht genommenen Urlaubstage ausbezahlen? Oder kann sie diese 50 Stunden bei der Kündigung früher „freinehmen“, es handelt sich dabei ja praktisch über einen weiteren Monat zusammen.
Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie mir einige Anhaltspunkte geben könnten.
1. Oktober 2018 @ 13:05
das Arbeitszeitgesetz sieht ein grundsätzliches Arbeitsverbot an Feiertagen vor, lässt aber auch Ausnahmen zu. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung von Sonn- und Feiertagszuschlägen gibt es nicht, Arbeits- oder Tarifverträge sehen jedoch oftmals besondere Zuschläge für die Arbeit an Feiertagen vor. Prinzipiell ist auch hier wieder zu sagen, dass Ihre Tochter als Minijobberin ihren vollzeitbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen gegenüber nicht schlechter gestellt werden darf. Wir bitten jedoch um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales anzurufen. Dieses erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Ähnlich verhält es sich auch mit den angefallenen Überstunden bzw. dem noch bestehenden Urlaubsanspruch aus dem Beschäftigungsverhältnis Ihrer Tochter. Ein „Ansammeln“ von Überstunden auf einem Arbeitszeitkonto ist zwar auch im Minijob möglich, es setzt jedoch eine entsprechende arbeitsvertragliche Regelung voraus. Auch hierzu empfehlen wir Ihnen sich individuell beim Bürgertelefon für Arbeit und Soziales beraten zu lassen.
16. August 2018 @ 10:45
ich arbeite sowie auf Bereitschaft bei einer Firma als Aushilfe und die Stunden die ich arbeite bekomme ich ausgezahlt, was ich auch nicht schlimm finde! Die Sache ist die, ich hab bis jetzt fast immer 2 Tage im Monat gearbeitet und natürlich viel wenig verdient, wie sieht das denn mit Feiertagen aus, hat man kein recht dass da einem was angerechnet wird!? Mir würde gesagt wir hätten kein Anspruch drauf!
17. August 2018 @ 13:23
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Wir können Ihrer Anfrage nicht entnehmen, welche Vereinbarung bezüglich der Wochenarbeitstage im Arbeitsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber geschlossen wurde.
31. Juli 2018 @ 17:50
Hallo, ich arbeite für maximal 48H/Monat und ich habe keine festen Arbeitszeiten, sondern werde ich einfach eingeteilt. Habe ich das Recht für den Feiertag bezahlt zu werden, wenn die Teilzeitkräfte, als auch die Vollzeitkräfte bezahlt werden?
Wie viele Stunden muss der Arbeitgeber bei meinem Urlaub bezahlen und wie viel bzw. wie viele Stunden muss der Arbeitgeber bei einem Krankheitsfall bezahlen?
Mein Arbeitgeber (bin Minijobber) bezahlt 1:50 jeweils im Urlaub und Krankheitsfall, aber nicht den vollen Lohn von 9Std.
1. August 2018 @ 14:14
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Wir können Ihrer Blog-Anfrage nicht entnehmen, welche Vereinbarung bezüglich der Wochenarbeitstage im Arbeitsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber geschlossen wurde. Ist hingegen genau festgelegt, an welchen Tagen Sie arbeiten und fällt auf einen dieser Tage ein Feiertag, dann ist die Arbeitsleistung nicht nachzuholen.
Wenn Sie krank sind muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn (Entgeltfortzahlung) weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommenen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.
Es wird dabei die Stundenzahl für den Urlaubstag oder Krankheitstag zugrunde gelegt, die für Sie an diesem Arbeitstag angefallen wäre. Minusstunden dürfen resultierend aus einem Urlaubstag oder Krankheitstag nicht entstehen.
20. Juli 2018 @ 15:02
ich arbeite seid 2 1/2 Jahren bei einer Firma als Behintertenbegleitung. Da wir ziemlich weit fahren müssen, habe ich jeden Monat viele Überstunden. Jetzt wurde ich herzkrank und hatte 6 Wochen und 4 Tage einen Krankenschein. Also im Juni Krankenschein und 2 Tage über 6 Wochen. Am 15. dieses Monats erhielt ich nur 269 € ausgezahlt mit der Begründung, es gäbe ab diesem Jahr eine neue Berechnung. Nämlich 450€ ÷durch 30 Tage x 18 Arbeitstage. Ist das tatsächlich so? Alle meine Kollegen bekommen, genau wie ich, immer nur 449,96 € ausgezahlt. Warum nicht 450€?
23. Juli 2018 @ 12:35
Hallo Piwi,
für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. So dürfen Minijobber nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Das gilt auch für den Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Wenn Sie krank sind, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber für höchstens sechs Wochen Ihren Lohn weiterzahlen. Sie haben Anspruch auf den Lohn, den Sie bekommen hätten, wenn Sie nicht krank gewesen wären.
Warum Sie in diesem Monat nur 269 Euro und sonst nur 449,96 Euro ausgezahlt bekommen, können wir nicht nachvollziehen.
Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arbeitgeber die Hintergründe nocheinmal genau erklären.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu wenden.
Das erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
24. Juli 2018 @ 08:57
vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde jetzt beim Bürgertelefon anrufen und mir daraufhin einen Termin beim Chef persönlich geben lassen. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.
Eine Bitte noch, würden Sie mir bitte Ihre Antwort auf meine E-Mail Adresse schicken?
drusilla2010
22. Juni 2018 @ 10:10
Hallo, wie verhält es sich mit einem Minijob mit freier Zeiteinteilung? Kann egal wann im Homeoffice arbeiten. Bisher habe ich immer um die Feiertage rum gearbeitet.
22. Juni 2018 @ 11:38
Hallo drusilla 2010,
Sie haben dann einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem Sie sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet sind. Wir können Ihrer Blog-Anfrage nicht entnehmen, welche Vereinbarung bezüglich der Wochenarbeitstage im Arbeitsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber geschlossen wurde. Wurden arbeitsvertraglich keine genauen Wochenarbeitstage festgelegt, kann in diesem Fall Ihr Arbeitgeber anordnen, dass Sie Ihre Arbeitszeit an einen anderen Tagen erbringen. Ist hingegen genau festgelegt, an welchen Tagen Sie arbeiten und fällt auf einen dieser Tage ein Feiertag, dann ist die Arbeitsleistung nicht nachzuholen.
Wird keine Regelung getroffen, will die Literatur dem Arbeitnehmer mit einer Durchschnittsbetrachtung der Vergangenheit entgegenkommen: wurde in der Vergangenheit an dem Wochentag, auf den der Feiertag fällt, häufig gearbeitet, soll eine Vermutung für einen Arbeitsausfall am Feiertag sprechen. Diese Vermutung hätte der Arbeitgeber zu widerlegen.
22. Juni 2018 @ 12:10
Danke für die schnelle Antwort. Ich kann tatsächlich meine Stunden so erbringen wie ich möchte (insgesamt 45) und habe keine Regelmässigkeit, somit wird es schwer damit zu argumentieren. Ich gehöre wohl zu denen die einfach Pech gehabt haben :)
22. Juni 2018 @ 13:19
bei Ihrem speziellen Sachverhalt empfehlen wir Ihnen sich an die Experten des Bürgertelefons „Arbeitsrecht“ zu wenden. Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erreichen Sie
von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
Petra Schuderer
18. Mai 2018 @ 16:36
Liebes Minijobteam,
ich bin als Minijobber in der Gemeinde angestellt. Ich habe einen Vertrag über 8 Stunden die Woche, werde aber als Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretung eingesetzt. In dieser Zeit arbeite ich für meine Kollegin Vollzeit.
Jetzt meine Frage: Wenn ich planmäßg für 1 oder 2 Wochen eingesetzt werde und in dieser Zeit ein Feiertag ist – steht uns diese Zeit dann zu?
Vielen lieben Dank für Ihre Antwort.
22. Mai 2018 @ 12:36
Guten Tag Frau Schuderer,
das Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) gewährt Arbeitnehmern Anspruch auf die Fortzahlung des vereinbarten Entgelts, wenn der Arbeitnehmer die vereinbarte Arbeitsleistung nicht erbringen kann, weil der vorgesehene Arbeitstag auf einen gesetzlichen Feiertag fällt, an dem wegen des allgemeinen Beschäftigungsverbots an Feiertagen (§ 9 ArbZG) der Arbeitnehmer nicht beschäftigt werden darf (§ 2 Abs. 1 EFZG).
Aus dieser Überlegung folgt zugleich ein einfacher Grundsatz des Entgeltfortzahlungsrechts: Entgeltfortzahlung kann der Arbeitnehmer nur für die Tage beanspruchen, an denen der Arbeitnehmer ohne den Entgeltfortzahlungsgrund (Feiertag) tatsächlich gearbeitet hätte.
Denn wenn die Arbeit aus anderen Gründen „sowieso“ ausgefallen wäre (weil zum Beispiel der Arbeitnehmer an einem schichtplanmäßig arbeitsfreien Tag gar nicht zur Arbeit eingeteilt war), dann fehlt es von vornherein an dem notwendigen Zusammenhang zwischen Arbeitsausfall und Feiertag.
Bei Zweifelsfragen der Entgeltfortzahlung ist daher zunächst danach zu fragen, ob für den Tag, für den Entgeltfortzahlung beansprucht wird, überhaupt Arbeitspflicht für den Arbeitnehmer bestand. Diese Frage lässt sich vor allem dann sicher beantworten, wenn die Arbeitseinteilung auf der Grundlage eines festgelegten Plans (Dienstplan, Schichtplan) oder einer im Arbeitsvertrag festgelegten Arbeitszeitverteilung erfolgt.
13. Mai 2018 @ 11:02
Steht mir als Minijobber Weihnachtsgeld zu.?
Alle anderen Kräfte bekommen.
14. Mai 2018 @ 12:20
Guten Tag Frau Schmidt,
Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die Ihr Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft. Eine Ausnahme ist nur möglich, wenn sachliche Gründe für eine Ungleichbehandlung vorliegen.
Dazu können beispielsweise Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen gehören.
Konkrete Fragen zum Thema Arbeitsrecht beantwortet Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Ralitsa Sinabova
6. Mai 2018 @ 10:03
Ich arbeite auf Minidjob immer am Montag , ein mal pro Woche für 3 Stunden. Wenn feiertag ist , Ich arbeite nicht , aber mein Scheff sagt mir dass, Ich muss dieser feiertag in ein anderer Tag zu arbeiten.Ist das richtig?
7. Mai 2018 @ 11:28
Hallo Frau Sinabova,
Arbeitgeber müssen ihrem Minijobber auch für die Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, das Arbeitsentgelt zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte.
Der Minijobber hat Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Feiertage, wenn der Feiertag auf einen Tag fällt, an dem dieser sonst regelmäßig zur Arbeitsleistung verpflichtet ist. Der Arbeitgeber darf die Fortzahlung von Entgelt für Feiertage nicht dadurch umgehen, dass der Minijobber die ausgefallene Arbeitszeit an einem sonst arbeitsfreien Tag vor- oder nacharbeitet.
8. Mai 2018 @ 13:17
Ich habe noch eine Frage.Ich arbeite 12 Stunden monatlich und mein Scheff gibt mir nicht Rechnung.Ich arbeite ohne Rechnung.Ist das korekt??
9. Mai 2018 @ 13:55
Guten Tag Frau Sinabova,
zum Lohnanspruch eines Arbeitnehmers gehört auch der Anspruch auf eine Lohnabrechnung. Der Arbeitgeber muss Ihnen als Arbeitnehmer bei Zahlung des Arbeitsentgelts eine Abrechnung in schriftlicher Form erteilen.
Die Abrechnung, die der Arbeitgeber Ihnen monatlich vorzulegen hat, muss den Bruttoarbeitslohn, die Sozialabgaben und die Steuerabzüge sowie den Nettolohn ausweisen.
Petra Kaklidis
30. April 2018 @ 11:49
bin mit 60 Euro bei der Minijob-Zentrale angemeldet, jeweils montags.
Leider will mein Arbeitgeber mir die Feiertage die jeweils dann auf den besagten Montagen angefallen sind nicht bezahlen.
zB: 25.12.17 , 01.01.18 und 02.04.18.
Frage: Müssen diese Tage dann auch mit 60 Euro bezahlt werden?( Feiertage )
Mit freundlichen Grüßen P.K.
30. April 2018 @ 13:43
Hallo Frau Kaklidis,
26. März 2018 @ 16:02
Hallo ich habe eine putzstelle angenommen für 3 Tage in der Woche für je 2,5 Stunden in den ersten 4 wochen war Probezeit da bin ich leider mit Schalach krank geworden ich habe dafür keine Lohnfortzahlung erhalten es handelt sich um ein Rahmentarif.Ist das Rechtens habe aber den Vertrag unterschrieben gehabt lg
27. März 2018 @ 08:39
ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber besteht erst nach vier Wochen der Beschäftigung.
Pingback: Rentenversichert im Minijob – Was kostet das? | Die Minijob-Zentrale
NeyesStu
11. März 2018 @ 12:07
Ich habe eine Frage. Muss ich im Hausmeister Betrieb an Ostern arbeiten? Mein Chef verlangt das ich arbeiten muss. Ist das zulässig oder habe ich auch ein Recht auf Feiertage?
12. März 2018 @ 11:19
Hallo Neyes Stu,
in bestimmten Branchen ist es üblich und auch notwendig, dass an Wochenenden und auch an Feiertagen gearbeitet wird. Welche Branchen dies im Einzelnen betrifft, können Sie im § 10 des Arbeitszeitgesetzes nachlesen. https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/BJNR117100994.html
19. März 2018 @ 01:37
Vielen Dank für die hilfreiche Antwort.
Pingback: Gilt der Mindestlohn auch für Minijobber? | Die Minijob-Zentrale
14. Februar 2018 @ 11:07
Guten Tag. Ich arbeite immer Donnerstag 5 Stunden. Meine Arbeitszeiten werden aber von Montag bis Freitag je eine Stunde eingetragen. Ist das okay so? Gruß J.S.
14. Februar 2018 @ 14:22
wenn Sie laut Ihrem Arbeitsvertrag immer nur donnerstags 5 Stunden arbeiten, ist eine Zeiterfassung von Montag bis Freitag mit je einer Stunde nicht nachvollziehbar. Bitte suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber.
23. Januar 2018 @ 16:11
ich verstehe immer noch nicht wie die Stundenzahl an einem Urlaubs-, Krankheits- oder Feiertag ausgerechnet wird, da ich ja nach Stunden bezahlt werde.
Sie schreiben „lt. Bundesurlaubsgesetz bemisst sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubes …“. Laut Abmachung muss ich an Zwei Tagen in der Woche arbeiten (Dienstag und Freitag aber unterschiedliche Stundenzahl, es kommt aber auch mal 3 Tage in der Woche vor). Werden die Stunden auf oder abgerundet zum Nachteil vom Arbeitnehmer?
Ich gebe Ihnen ein Beispiel zum Berechnen:
04.07. Dienstag 4,25 Std
07.07. Freitag 5,00 Std
11.07. Dienstag 5,50 Std
14.07. Freitag 4,50 Std
18.07. Dienstag 4,75 Std
21.07. Freitag 5,00 Std
25.07. Dienstag 2,00 Std
28.07. Freitag 2,00 Std
31.07. Montag 2,00 Std
01.08. Dienstag 5,00 Std
04.08. Freitag 5,00 Std
08.08. Dienstag 5,00 Std
11.08. Freitag 4,75 Std
15.08. Dienstag 3,00 Std
18.08. Freitag 6,00 Std
22.08. Dienstag 5,50 Std
25.08. Freitag 5,00 Std
29.08. Dienstag 5,00 Std
01.09. Freitag 5,25 Std
05.09. Dienstag 6,25 Std
08.09. Freitag 5,00 Std
12.09. Dienstag 3,75 Std
15.09. Freitag 5,25 Std
19.09. Dienstag 6,75 Std
20.09. Mittwoch 3,75 Std
22.09. Freitag 5,00 Std
26.09. Dienstag 5,50 Std
29.09. Freitag 4,00 Std
02.10. Montag 4,75 Std
03.10. Dienstag Feiertag
Können Sie mir dieses Beispiel berechnen?
Was wäre wenn noch ein Urlaubstag am 08.08. gewesen wäre mit (nehmen wir an 6 Stunden)?
Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Hilfe, aber die Gesetze für die Minijober sind wirklich nicht eindeutig. Leider sind auch viel zu wenige Beispiele dabei.
23. Januar 2018 @ 20:10
Hallo, was ich noch vergessen habe, muss man jetzt von Montag, Dienstag oder Freitag die 13 Wochen zurück rechnen.
25. Januar 2018 @ 09:58
wir hatte Ihnen am 9. Januar 2018 die allgemeinen Grundlagen zu der Berechnung des Urlaubsanspruches mitgeteilt.
Für Ihre konkrete Berechnung des Urlaubsanspruches sind die Vereinbarung im Arbeitsvertrag und die tatsächlich geleisteten Arbeitstage pro Woche maßgeblich.
Haben Sie keine konkrete (schriftliche) Vereinbarung zu den wöchentlichen Arbeitstagen oder weicht Ihr Arbeitgeber von einer Vereinbarung ab, so handelt es sich um ein individuelles arbeitsrechtliches Anliegen, zu dem wir leider keine Stellung beziehen dürfen. Eine Beratung im Einzelfall zu individuellen arbeitsrechtlichen Fragen kann und darf die Minijob-Zentrale nicht leisten.
Wir können Ihnen daher nur empfehlen den Sachverhalt der Urlaubsgewährung direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu sprechen, um etwaige offene Fragen zur Ausgestaltung des Arbeitsvertrages zu klären.
Zusätzlich können Sie sich an die Hotline des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Arbeitsrecht wenden. Diese erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 221 911 004.
25. Januar 2018 @ 10:29
dann sagen Sie mir wenigstens, ob ich die 13 Wochen ab Montag oder Dienstag oder? berechnen muss. „lt. Bundesurlaubsgesetz bemisst sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubes …“. Diese Aussage finde ich etwas undeutlich ausgedrückt. Das Bürgertelefon konnte mir auch nicht weiterhelfen. Es ist Schade das die Minijob-Arbeiter so alleine gelassen werden. Dabei gibt es in Deutschland ein „Gleichbehandlungsgesetz“, dass aber für die Minijober nicht zutrifft.
25. Januar 2018 @ 10:37
Anschie1000:
Ich will ja nicht böse klingen, aber lesen Sie doch mal bitte die Antwort richtig durch! Für weitere Fragen an das Bundesministerium wenden. Immerhin ist die Minijob Zentrale ist eine Sozialversicherungsauskunft und keine Arbeitsrechtliche Auskunftsstelle.
1. Februar 2018 @ 07:58
Lieber Maxi und liebes Team,
ich möchte auch nicht böse klingen aber es ist wirklich so, dass man sich alleine Fühlt. Maxi das „Bürgertelefon“ ist eine Auskunfsstelle im Bundesministerium!!! Und als Antwort hab ich den folgenden Text bekommen:
vielen Dank für Ihre Zuschrift.
Wir müssen zunächst darauf hinweisen, dass uns die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung in Angelegenheiten der individuellen Rechtsverfolgung durch das Rechtsdienstleistungsgesetz untersagt ist. Dies obliegt den Angehörigen rechtsberatender Berufe. Sie haben die Möglichkeit, sich mit Ihrem Anliegen an einen Rechtsanwalt oder – falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind – an Ihre Gewerkschaft zu wenden.
Berechnungen im Einzelfall können demzufolge an dieser Stelle nicht erfolgen. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Dennoch möchten wir Ihnen allgemeine Hinweise zur Schilderung Ihres Sachverhalts geben.
Der § 11 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) regelt zur Vergütung des Urlaubs Folgendes:
“Das Urlaubsentgelt bemisst sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes. Bei Verdiensterhöhungen nicht nur vorübergehender Natur, die während des Berechnungszeitraums oder des Urlaubs eintreten, ist von dem erhöhten Verdienst auszugehen.”
Soweit also keine anders lautenden tarifvertraglichen Regelungen vorhanden sind, ist bei der Berechnung des Urlaubsentgelts grundsätzlich der Betrag zugrunde zu legen, den der Arbeitnehmer durchschnittlich in den letzten 13 Wochen vor Urlaubsbeginn verdient hat. Es kommt also nicht darauf an, was während der Urlaubszeit verdient worden wäre.
Auch wenn das Arbeitsentgelt eines Arbeitnehmers schwankt, ist das Urlaubsentgelt nach der Bezugsmethode zu berechnen.
Hierzu ist der durchschnittliche Arbeitsverdienst eines Werktags zu ermitteln. Dazu ist die Summe des Arbeitseinkommens der letzten 13 Wochen vor Urlaubsantritt durch die in diesem Zeitraum liegenden Werktage dividiert werden. Dieser werktägliche Arbeitsverdienst ist mit der Zahl der Urlaubstage zu multiplizieren.
Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall regelt der § 4 Entgeltfortzahlungsgesetz wie folgt:
“ § 4 Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts
(1) Für den in § 3 Abs. 1 oder in § 3a Absatz 1 bezeichneten Zeitraum ist dem Arbeitnehmer das ihm bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit zustehende Arbeitsentgelt fortzuzahlen.
(1a) Zum Arbeitsentgelt nach Absatz 1 gehören nicht das zusätzlich für Überstunden gezahlte Arbeitsentgelt und Leistungen für Aufwendungen des Arbeitnehmers, soweit der Anspruch auf sie im Falle der Arbeitsfähigkeit davon abhängig ist, daß dem Arbeitnehmer entsprechende Aufwendungen tatsächlich entstanden sind, und dem Arbeitnehmer solche Aufwendungen während der Arbeitsunfähigkeit nicht entstehen. Erhält der Arbeitnehmer eine auf das Ergebnis der Arbeit abgestellte Vergütung, so ist der von dem Arbeitnehmer in der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit erzielbare Durchschnittsverdienst der Berechnung zugrunde zu legen.
(2) Ist der Arbeitgeber für Arbeitszeit, die gleichzeitig infolge eines gesetzlichen Feiertages ausgefallen ist, zur Fortzahlung des Arbeitsentgelts nach § 3 oder nach § 3a verpflichtet, bemißt sich die Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts für diesen Feiertag nach § 2.
(4) Durch Tarifvertrag kann eine von den Absätzen 1, 1a und 3 abweichende Bemessungsgrundlage des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts festgelegt werden. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages kann zwischen nichttarifgebundenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern die Anwendung der tarifvertraglichen Regelung über die Fortzahlung des Arbeitsentgelts im Krankheitsfalle vereinbart werden.“
Für die Entgeltfortzahlung gilt das Entgeltausfallprinzip. Der Arbeitnehmer soll durch die Krankheit nicht schlechter, aber auch nicht bessergestellt werden, als er stehen würde, wenn er gearbeitet hätte. Der Arbeitgeber hat das Arbeitsentgelt fortzuzahlen, das dem Arbeitnehmer bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit zusteht. Nicht fortzuzahlen sind Auslösungen, Schmutzzulagen und ähnliche Leistungen, die an tatsächlich entstandene Aufwendungen des Arbeitnehmers anknüpfen.
Einen Anspruch auf Lohnfortzahlung an gesetzlichen Feiertagen haben alle Arbeitnehmer, also auch geringfügig Beschäftigte. Der Lohnfortzahlungsanspruch besteht nur für gesetzliche Feiertage.
Es gilt das Lohnausfallprinzip. Danach haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf das Arbeitsentgelt, das sie erhalten hätten, wenn die Arbeitsleistung nicht infolge des Feiertages ausgefallen wäre. Bei der Entgeltfortzahlung für Feiertage sind demzufolge auch Überstunden und Überstundenzuschläge, die an dem Feiertag angefallen wären, zu berücksichtigen. Bei Gehaltsempfängern wird das Gehalt an den Feiertagen weitergezahlt.
Keinen Anspruch auf Bezahlung für den Feiertag hat, wer am letzten Arbeitstag vor oder am ersten Arbeitstag nach einem Feiertag unentschuldigt nicht zur Arbeit erschienen ist.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Ausführungen weiterhelfen konnten.
Dieses Schreiben ist im Auftrag und mit Genehmigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durch das Kommunikationscenter erstellt worden und dient Ihrer Information.
Ich weiß jetzt aber immer noch nicht ob mit 13 Wochen ab Wochenanfang (also ganze Woche) oder, wenn an einem Freitag Feier-, Krank- oder Urlaubstag war, bei mir ab Dienstag(da ich Dienstag und Freitag arbeite) gerechnet wird. Deshalb wollte ich nur anhand eines Beispieles die Berechnung. Soll ich wegen so einer Frage zum Anwalt gehen!
1. Februar 2018 @ 10:52
Hallo Anschie1000… Ja, ich vermute dass du zum Anwalt musst. Die Leute von der Minijob Zentrale dürfen auch keine Rechtsberatung durchführen… Weil ein Sozialversicherungsträger eben keine individuelle Arbeitsrechtsberatung durchführen darf. LG maxi
1. Februar 2018 @ 12:43
Hallo Anschie1000,
die Mitarbeiter im Kommunikationscenter des Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben eindeutig mitgeteilt, dass ihnen die Erteilung von Rechtsauskünften oder die Unterstützung in Angelegenheiten der individuellen Rechtsverfolgung durch das Rechtsdienstleistungsgesetz untersagt ist. An diese gesetzliche Regelung ist auch die Minijob-Zentrale gebunden. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Grundlagen zur Urlaubsberechnung grundsätzlich für alle Arbeitnehmer und sind nicht allein eine Frage der Minijob-Arbeitnehmer.
Vielmehr kommt es hier häufiger zu Fragestellungen, da die Minijob-Beschäftigungen aus der Natur der Sache heraus nicht in vollen Wochen oder ganzen Arbeitstagen geleistet werden. Somit ist ihre Frage zur Klärung Ihres Urlaubsanspruchs rechtsverbindlich nur durch einen Anwalt oder – falls Sie gewerkschaftlich organisiert sind – durch den Rechtsbeistand Ihrer Gewerkschaft möglich.
Dennoch möchten wir Ihnen abschließend die Berechnung einer Wochenfrist an einem Beispiel erläutern, maßgebend ist hierbei das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) §§ 186 – 193 sowie § 11 des Bundesurlaubsgesetzes:
Wären Sie heute, Donnerstag den 1. Februar 2018, zur Arbeit verpflichtet und möchten ab heute Urlaub nehmen, rechnen Sie 13 Wochen zurück und berücksichtigen den Zeitraum vom Donnerstag den 2. November 2017 bis Mittwoch den 31. Januar 2018.
Wir hoffen, wir konnten damit Ihre Frage abschließend beantworten.
12. Januar 2018 @ 10:50
Hallo .Ich hatte bei meinen Minijob eine Einweisung und eine Arbeitseinweisung.Leider wurden mir die 2 Stunden nicht von der Firma K*** bezahlt. das ich eine Frechheit fand.Denn ohne Sicherungsanweisung darf ich die Sparkasse nicht Betretten .Und ohne Arbeitsanweisung weiß ich nicht was ich putzen soll. Es wurde auch nicht gesagt das ich das nicht bezahlt bekomme.Ich habe nicht mehr bei der Firma gearbeitet.
12. Januar 2018 @ 15:47
Arbeitnehmer haben auch während einer Einarbeitungszeit grundsätzlich einen Anspruch auf ihr volles Gehalt. Keine Lohnzahlung für diesen Zeitraum ist unzulässig, und zwar auch dann, wenn sich im Arbeitsvertrag eine solche Regelung befindet. Denn auch die Zeit der Einarbeitung ist grundsätzlich als Arbeitszeit anzusehen, für die der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Gehaltszahlung besitzt. Dabei ist es unerheblich, ob in der Einarbeitungszeit die geschuldete Leistung noch gar nicht oder nur teilweise erbracht werden kann.
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