Source: https://viertuerme.blogspot.com/2019/02/sos-leben-was-soll-man-vom-entwurf-zum.html
Timestamp: 2020-07-06 09:05:41
Document Index: 166904030

Matched Legal Cases: ['§219', '§219', '§ 219', '§ 219', '§ 219', '§ 219', '§ 218']

Viertürmeblog für Radevormwald Oberberg Politik: SOS-Leben: Was soll man vom Entwurf zum §219a halten?
SOS-Leben: Was soll man vom Entwurf zum §219a halten?
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"Hat Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!"
rufen Befürworter der Abtreibung gerne Christen entgegen,
denen der Schutz des ungeborenen Menschen wichtig ist.
Interessant sind deren Reaktionen, wenn man diese Aussage
zurück spiegelt, denn jeder von war mal so klein,
das sie oder er ein Opfer Abtreibung hätte werden können.
Der Schutz der ungeborenen Kinder ist also ein Primat – rein theoretisch - jeglicher gesetzgeberischen Tätigkeit, die die Abtreibung betrifft.
Im Vergleich zur gegenwärtigen Fassung des § 219a: Der gegenwärtige § 219a ließ recht lang eine gewisse Grauzone zu: Wann handelt es sich um Werbung, wann um Information? Ist das bloße Erwähnen, dass man Abtreibungen durchführt, schon Werbung? Die neue Fassung erlaubt zwar die Erwähnung von Abtreibungen im Leistungskatalog, verbietet aber jede weitere Information durch den Abtreibungsarzt. Würden Abtreibungsärzte über Abtreibungen „informieren“, so würden sie wahrscheinlich Abtreibungen befürworten oder zumindest verharmlosen. Etliche namhafte Gegner des § 219a haben deshalb eingewendet, dass der Entwurf aus der Sicht des Abtreibungsaktivismus einen Rückschritt darstellt. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Rechtsprechung der letzten zwei Jahre den § 219a StGB restriktiv ausgelegt hat, wodurch die rechtliche „Grauzone“ zunehmend wegfiel.
Eingestellt von Viertürmeblog um 15:12
Labels: § 218, Abtreibung, Bundesregierung, Bundestag, CDU, CSU, Die Linke, Grüne, l, SPD, Ungeborene