Source: https://www.anwalt24.de/gesetze/vergabev_he/2
Timestamp: 2017-10-17 12:24:57
Document Index: 96263342

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', 'Art. 5', 'Art. 7', '§ 16', '§ 4']

§ 2 VergabeV, Begriffsbestimmungen | anwalt24.de
§ 2 VergabeV
§ 2 VergabeV – Begriffsbestimmungen (1)
"deutsche Hochschule"
eine im Geltungsbereich des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland gelegene Hochschule,
"deutsche Hochschulzugangsberechtigung"
Hochschulzugangsberechtigung; ausgenommen sind Hochschulzugangsberechtigungen, die ausschließlich nach ausländischem Recht erworben wurden,
"Studienanfänger oder Studienanfängerin"
wer in dem Studiengang, für den die Zulassung zum ersten Fachsemester beantragt wird, nicht an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland immatrikuliert ist,
"Studiengang"
ein durch Prüfungs- oder Studienordnung geregeltes, auf einen bestimmten berufsqualifizierenden Abschluss oder ein bestimmtes Ausbildungsziel gerichtetes Studium eines oder mehrerer Fächer,
"Studienort"
"Vergabeverfahren"
die auf einen Zulassungstermin (Sommersemester oder Wintersemester) bezogene Vergabe von Studienplätzen.
(2) Das Verfahren nach dieser Verordnung gilt für alle in dem gewählten Studiengang an der gewählten Hochschule nicht immatrikulierten Bewerberinnen und Bewerber, soweit für den Studiengang Zulassungszahlen festgesetzt sind und der Studiengang nicht nach Art. 5 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 7 des Staatsvertrages über die Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung in ein zentrales Vergabeverfahren einbezogen ist.
(3) Bewerberinnen und Bewerber, die in dem gewählten Studiengang bereits an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind oder waren, können ihre Zulassung für diesen Studiengang nur nach Maßgabe der Bestimmungen für die Vergabe von Studienplätzen in höheren Fachsemestern (§ 16) beantragen. § 4 Abs. 3 der Vergabeverordnung Stiftung für Hochschulzulassung vom 20. Mai 2008 (GVBl. I S. 706), zuletzt geändert durch Verordnung vom 5. Mai 2011 (GVBl. I S. 197), bleibt unberührt.