Source: https://www.ifkv.de/homepage/ausbildung-kjp/?s=
Timestamp: 2019-10-16 01:55:29
Document Index: 104212319

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

Die Ausildung schafft die Voraussetzung dafür, später in eigener Praxis oder im klinischen Bereich psychotherapeutisch tätig sein zu können.
Das IFKV wurde als erstes Ausbildungsinstitut in Rheinland-Pfalz am 01.01.2000 für die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten staatlich anerkannt. Seit diesem Zeitpunkt nahmen ca. 262 Teilnehmer die Ausbildung am IFKV auf, von denen 179 Teilnehmer die Staatsprüfung bis Frühjahr 2019 erfolgreich ablegten. Die Bestehensquote bei Erstanmeldung zur Prüfung liegt bei 96,09 %, die Durchschnittsnote bei 2,16. Diese Zahlen stehen für eine langjährige Ausbildungserfahrung mit hoher Kompetenz.
Tel.: 06322 94828-10
E-Mail: gisela.pfarr@ifkv.de
Assistenz Kfm. Geschäftsführung/
Tel.: 06322 94828-13
E-Mail: laura.imhof@ifkv.de
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Zulassungskriterien in Rheinland-Pfalz
Die Zulassungsvoraussetzungen zur Ausbildung als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut werden formal durch das Psychotherapeutengesetz geregelt:
§ 5, Abs. 2, Ziff. 2 - Ausbildung und staatliche Prüfung
In Rheinland-Pfalz ist ein Masterabschluss notwendig.
Abweichende Abschlüsse:
Bei abweichenden Master- oder Auslandsabschlüssen ist eine gesonderte Prüfung durch die zuständige Aufsichtsbehörde, dem Landesprüfungsamt für Psychotherapie in Mainz, notwendig.
Auf der Grundlage der bundesweit geltenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJPsychTh-APrV) sind im Umfang von mindestens 4.200 Stunden folgende Ausbildungsbausteine zu absolvieren:
mindestens 600 Stunden praxisbezogene Theorie
mindestens 1.200 Stunden praktische Tätigkeit an einer anerkannten kinder- und jugendpsychiatrischen klinischen Einrichtung oder 600 Stunden an einer klinischen und höchstens 600 Stunden an einer kinder- und jugendpsychiatrischen ambulanten Einrichtung inklusive Behandlungsbeteiligung bei mindestens 30 Kindern und Jugendlichen
mindestens 600 Stunden praktische Tätigkeit an einer anerkannten klinischen oder ambulanten Einrichtung der psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen
mindestens 600 Stunden Patientenbehandlung unter Supervision im Rahmen der praktischen Ausbildung
Damit wird die Voraussetzung für die Zulassung zur staatlichen Prüfung geschaffen, die zur Approbation führt und den Fachkundenachweis bei den Kassenärztlichen Vereinigungen ermöglicht.
Die Ausbildungsbausteine sind in 3 oder 5 Jahren zu absolvieren.
Über die Tätigkeit in der Ausbildungs-Institutsambulanz besteht nach erfolgreich absolvierter Zwischenprüfung die Möglichkeit der Refinanzierung der Ausbildung.
Aufgrund der verschiedenen Professionen, die zur KJP-Ausbildung zugelassen werden können, sind die Kenntnisse zu Beginn der Ausbildung nicht homogen. Um diesen Unterschied zu nivellieren und damit den Teilnehmern gleiche Startbedingungen zu verschaffen, wird am IFKV ein kostenfreies Propädeutikum im Umfang von 40 Unterrichtseinheiten angeboten. Für alle nicht psychologischen Berufsgruppen sind diese Veranstaltungen obligat zu belegen. Selbstverständlich steht dieses Angebot fakultativ auch den psychologischen Berufsgruppen zur Verfügung. Als Inhalte werden vermittelt:
Grundlagen der Verhaltenstherapie (16 Unterrichtseinheiten vor Beginn der Theorie)
Statistik und Diagnostik (16 Unterrichtseinheiten im 1. Semester)
Grundlagen Neuropsychologie und Psychopharmakologie (8 Unterrichtseinheiten im ersten Drittel des 2. Semesters)
Die gesamten Ausbildungskosten einschl. Supervision betragen derzeit ca. 23.000 Euro. Über die Tätigkeit in der Ausbildungs-Institutsambulanz des IFKV oder den angeschlossenen Lehrpraxen besteht nach erfolgreich absolvierter Zwischenprüfung die Möglichkeit, psychotherapeutische Leistungen zu Lasten der Krankenkassen zu erbringen und bei gültigem Vertrag mit den Kassen über die IFKV-Institutsambulanz abzurechnen. Die Therapiestunde wird derzeit mit ca. 53 € vergütet. Mit dieser hohen Vergütung ist am IFKV eine vollständige Finanzierung der Ausbildung möglich.
Eine Reduktion der Ausbildungskosten ist ggf. durch kostenfreie Supervisionsangebote in den Kooperationskliniken möglich, in denen ein Teil der Behandlungen unter Supervision (Ausbildungsbaustein Praktische Ausbildung) additiv zur Praktischen Tätigkeit durchgeführt werden kann.
Verschiedene Banken, so z. B. die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, bieten spezielle Bildungskredite an, die individuell geprüft werden. Darüber hinaus können die Ausbildungskosten als Werbungskosten
Kosten der IFKV-Ausbildung - Unverbindliche Kostenschätzung
Dozenten / Supervisoren / Selbsterfahrungsleiter
Für die Vermittlung der Lerninhalte steht ein großer Stamm von erfahrenen Dozenten aus Forschung und Praxis zur Verfügung. Leitgedanke der Ausbildung ist der Praxisbezug. Der Kreis der Dozenten setzt sich dementsprechend aus Praktikern zusammen, die alle über eine langjährige psychotherapeutische Erfahrung verfügen. Dadurch ist ein ständiger Austausch über praktisches psychotherapeutisches Handeln möglich.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden Dozentinnen und Dozenten, die spezialisiertes Wissen aus ihren Forschungsbereichen vermitteln.
Durch diese Kombination ist die wissenschaftliche Absicherung der Praxis gewährleistet.
Supervisoren und Selbsterfahrungsleiter sind besonders erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die zudem die Kriterien nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Supervisoren- und Selbsterfahrungsleiterstatus erfüllen.
Im IFKV sind ca. 50 Dozentinnen und Dozenten und ca. 40 Supervisorinnen und Supervisoren im Rahmen der Ausbildung zum/zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in tätig.
Die jeweils aktuelle Liste der Dozenten, Supervisoren und Selbsterfahrungsleiter finden Sie unter Kooperationspartner.
Der Ausbildungsgang sieht ein Zwischenkolloquium vor. Dieses kann frühestens nach der Hälfte der Ausbildung absolviert werden. Die Modalitäten sind in der IFKV-Studienordnung geregelt.
Mit dem erfolgreich absolvierten Zwischenkolloquium erhält der Ausbildungskandidat die Möglichkeit, die weiteren ambulanten Patientenbehandlungen in der IFKV-Institutsambulanz und den Lehrpraxen über die gesetzlichen Krankenversicherungen abzurechnen.
Die staatliche Abschlussprüfung kann frühestens nach dem 6. Semester beim zuständigen Landesprüfungsamt für Psychotherapie in Mainz erfolgen. Nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (KPsychTh-APrV) besteht die Prüfung aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Der schriftliche Teil dauert 120 Minuten und bezieht sich inhaltlich auf die erworbenen Grundkenntnisse in der Psychotherapie.
Der mündliche Teil der Prüfung besteht aus zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt umfasst eine 30-minütige Einzelprüfung, in dem der Prüfungsfall mit dem Prüfling zu erörtern ist. Der zweite Abschnitt wird als Gruppenprüfung mit max. vier Teilnehmern durchgeführt und dauert 120 Minuten. Die Dauer reduziert sich entsprechend der Anzahl der Prüflinge.
Gegenstand der mündlichen Prüfung ist das psychotherapeutische Verfahren, welches Schwerpunkt der vertieften Ausbildung ist, d. h. der Verhaltenstherapie.
Ein Antrag auf Approbation kann nach bestandener Staatsprüfung beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Koblenz gestellt werden. Mit Vorliegen der Approbationsurkunde ist die Beantragung des Fachkundenachweises für Verhaltenstherapie bei den Kassenärztlichen Vereinigungen möglich.
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJPsychTh-APrV)/
IFKV-Angebot
Das IFKV bietet die Ausbildung zum/zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in nach den gesetzlichen Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes im Umfang von mindestens 4.200 Stunden in Vollzeit (mindestens 3 Jahre) und Teilzeit (mindestens 5 Jahre) an.
Theorie und Gruppenselbsterfahrung werden im Kursverbund im Rahmen eines 6-semestrigen Curriculums angeboten, so dass sowohl der Vollzeit-Ausbildungskandidat als auch der Teilzeit-Ausbildungskandidat diese Bausteine nach 3 Jahren absolviert hat. Für die Absolvierung der Praktischen Tätigkeit, der Praktischen Ausbildung unter Supervision und der Einzel-Selbsterfahrung gibt es Zeitempfehlungen, letztendlich bestimmen jedoch Sie selbst, wann Sie mit diesen Ausbildungsbausteinen beginnen. Hieraus ergibt sich, dass die individuelle Ausbildungszeit variieren kann. Die Kurse werden inhaltlich durch einen Mentor betreut, der als Ansprechpartner über die gesamte Ausbildungszeit zur Verfügung steht.
KJPsychTh-APrV:
IFKV-Angebot:
Am IFKV werden 641 Unterrichtsstunden praxisbezogene Theoriebausteine angeboten, wobei das „mehr“ von 41 Stunden gegenüber der APrV zur freien Spitze zählt. Für die Seminare besteht Präsenzpflicht. Ggf. versäumte Veranstaltungen können in Folgekursen nachgeholt werden.
Die Theorieseminare werden am IFKV als Abend- und Tages-/Wochenendveranstaltungen angeboten. Vermittelt werden Grund- und Vertiefungskenntnisse im Schwerpunkt Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen mit einem hohen Praxisbezug. Wichtig ist uns dabei auch die Integration unterschiedlicher Methoden und neuer Therapieansätze (Therapieschulenoffenheit). Ein Unterrichtskontingent von ca. 20 Stunden steht in Form frei wählbarer Werkstatt-Themen zur Verfügung.
Im Rahmen des Theorieangebotes finden im Umfang von ca. 50 Unterrichtseinheiten gruppenspezifische Seminare statt, die gegebenenfalls für eine spätere Beantragung der Fachkunde in Gruppenpsychotherapie verwendet werden können.
Anlage 1 (zu § 3 Abs. 1 PsychTh-APrV):
A. Grundkenntnisse (200 Stunden)
1. Entwicklungs-, sozial-, persönlichkeits- und neuropsychologische Grundlagen der Kinder- und Jugendlichentherapie
2. Konzepte über die Entstehung, Aufrechterhaltung und den Verlauf psychischer und psychisch mitbedingter Erkrankungen im Kindes- und Jugendlichenalter
4. Diagnostik und Differentialdiagnostik einschließlich Testverfahren zur Abgrenzung verschiedener Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist, psychosozial- und entwicklungsbedingter Krisen sowie körperlich begründbarer Störungen bei Kindern und Jugendlichen
5. Besondere entwicklungs- und geschlechtsspezifische Aspekte der Persönlichkeit, der Psychopathologie und der Methodik der Psychotherapie verschiedener Altersgruppen
10. Konzepte zu Dokumentation und quantitativen und qualitativen Evaluation von psychotherapeutischen Behandlungsverläufen
11. Berufsethik und Berufsrecht
B. Vertiefende Ausbildung (400 Stunden)
1. Theorie und Praxis der Diagnostik, insbesondere Anamnese, Indikationsstellung und Prognose; Fallkonzeptualisierung und Behandlungsplanung bei Kindern und Jugendlichen unter Einbeziehung der bedeutsamen Beziehungspersonen
2. Rahmenbedingungen der Psychotherapie, Behandlungssetting, Einleitung und Beendigung der Behandlung insbesondere im Hinblick auf bestehende Abhängigkeit von Beziehungspersonen
3. Therapiemotivation des Kindes oder Jugendlichen und seiner bedeutsamen Beziehungspersonen, Entscheidungsprozesse des Therapeuten, Dynamik der Beziehungen zwischen dem Therapeuten und dem Kind oder Jugendlichen sowie seinen Eltern und/oder anderen bedeutsamen Beziehungspersonen im psychotherapeutischen Behandlungsprozess
4. Behandlungskonzepte und -techniken sowie deren Anwendung in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
6. Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen und den bedeutsamen Beziehungspersonen
7. Gesprächsführung mit den Beziehungspersonen des Kindes oder Jugendlichen im Hinblick auf deren Bedeutung für die Herstellung und Wiederherstellung des Rahmens der Psychotherapie des Patienten
8. Einführung in die Säuglingsbeobachtung und in den Umgang mit Störungen der frühen Vater-Mutter-Kind-Beziehung
mindestens 120 Stunden
115 Stunden Gruppenselbsterfahrung, 15 Stunden Einzelselbsterfahrung
Für die Einzelselbsterfahrung können Sie aus einem großen Pool IFKV-anerkannter Einzelselbsterfahrungsleiter wählen, die alle die Supervisorenqualifikation besitzen. Sie bestimmen auch, zu welchem Zeitpunkt Sie diesen Baustein bearbeiten wollen. Empfohlen wird, dass bei Beginn der Einzelselbsterfahrung bereits Kontakt zu Patienten besteht und Sie sich in Gruppenselbsterfahrung befinden. Mit Ende der 6-semestrigen Theorie sollte die Einzelselbsterfahrung abgeschlossen sein.
Reflexion der spezifischen Motivation für die Ausbildung in VT
Reflexion individueller, biographischer und institutioneller Einflussfaktoren auf das therapeutisch Basisverhalten
Arbeit in und mit Systemen: Familie – Gruppen
Konstruktion der eigenen familiären Herkunft
Implizite und explizite Familienregeln
Beziehungen innerhalb der Familie, Geschwisterrivalität, Reflexion der Mutter-Vater-Kind-Rollen
Umgang mit familiären Werten, Traditionen, Leistungsanforderungen und Restriktionen
Auseinandersetzung mit kindlichen Affekten
Entwicklung von Individualität und Autonomie
Nach Psychotherapeutengesetz (PTG) und KJPsychTh-APrV:
Insgesamt mind. 1.800 Std., davon
mind. 1.200 Std. nach § 2 Abs. 2 Ziff. 1 (mind. 1 Jahr),
mind. 600 Std. nach § 2 Abs. 2 Ziff. 2 (mind. 1/2 Jahr),
Insgesamt (§ 2 Abs. 2 Ziff. 1 und 2) mind. 2.000 Std. in insgesamt mind. 1 1/2 Jahren. Das „mehr“ von 200 Stunden wird für die sogenannte „Freie Spitze“ verwendet.
Am IFKV ist es möglich, einen Teil der Praktischen Ausbildung (Patientenbehandlung unter Supervision) additiv bereits im Rahmen der Praktischen Tätigkeit vor Absolvierung der Zwischenprüfung durchzuführen, wobei in diesem Rahmen eine Vergütung über das IFKV ausgeschlossen ist.
Sofern der Ausbildungsbaustein „Praktische Tätigkeit“ in Teilzeit absolviert wird, ist der Mindestumfang mit 19 – 20 Std./Woche definiert.
Der Ausbildungsbaustein „Praktische Tätigkeit“ teilt sich nach KJPsychTh-APrV auf in:
mindestens 1.200 Stunden, die im Zeitraum von mindestens einem Jahr an einer psychiatrischen klinischen Einrichtung zu absolvieren sind und mindestens 600 Stunden, die im Zeitraum von mindestens einem halben Jahr
an einer von einem Sozialversicherungsträger anerkannten Einrichtung der psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung
in der Praxis eines Arztes, der die psychotherapeutische Behandlung durchführen darf, oder
in der Praxis eines Psychotherapeuten
unter fachkundiger Anleitung und Aufsicht durchgeführt werden können.
Soweit die praktische Tätigkeit an einer klinischen Einrichtung nach Nr. 1 nicht sichergestellt ist, kann sie für die Dauer von höchstens 600 Stunden an einer kinder- und jugendpsychiatrischen ambulanten Einrichtung mit entsprechender Zulassung abgeleistet werden. Die praktische Tätigkeit nach Nr. 2 kann auch in der Praxis eines Psychologischen Psychotherapeuten abgeleistet werden, wenn dieser überwiegend Kinder und Jugendliche behandelt.
Das IFKV kooperiert mit ca. 30 Kliniken nach § 2 Abs. 2 Ziff. 1 KJPsychTh-APrV, die insgesamt ca. 40 Plätze anbieten können. Wir stehen im engen Austausch mit unseren Kooperationspartnern und sind offen für neue Kooperationsabschlüsse.
mindestens 600 Behandlungsstunden unter regelmäßiger Supervision nach jeder 4. Stunde.
Ein Teil der 600 Behandlungsstunden kann bereits im Rahmen der Praktischen Tätigkeit an einer IFKV-Kooperationsklinik additiv absolviert werden.
Nach erfolgreich absolvierter Zwischenprüfung – frühestens nach dem 3. Theoriesemester – erlangen Sie die Voraussetzung, in der IFKV-Institutsambulanz oder in einer angeschlossenen Lehrpraxis die weiteren Patientenbehandlungsstunden durchzuführen. Über die gesetzliche Krankenversicherung können 600 Behandlungsstunden abgerechnet werden. Aus diesem Honorar zahlen wir Ihnen anteilig mit derzeit ca. 53 €/Behandlungsstunde eine vergleichsweise hohe Vergütung aus.
Neben der Institutsambulanz mit Sitz in Bad Dürkheim und der Außenstelle in Klingenmünster stehen für Sie über 13 Lehrpraxen bereit, so dass Sie gute Einblicke in die Abläufe einer ambulanten Praxis gewinnen können. Von den insgesamt 600 Therapiestunden sind zur Standortversorgung in der IFKV-Institutsambulanz in Bad Dürkheim mindestens 200 Therapiestunden durchzuführen. Neben der Einzeltherapie können im begrenzten Umfang auch Gruppentherapiestunden durchgeführt werden.
Die praktische Ausbildung umfasst nach KJPsychTh-APrV mindestens 600 Behandlungsstunden unter Supervision mit mindestens 6 Patientenbehandlungen. Alle Patientenbehandlungen sind schriftlich zu dokumentieren.
Am IFKV nehmen die Ausbildungsteilnehmer mit der Evaluation der Ausbildungstherapien an einem internen Qualitätssicherungsprogramm teil.
KJPsychTh-APrV/IFKV-Angebot:
mind. 150 Stunden bei mind. drei verschiedenen Supervisoren, davon mind. 50 Stunden Einzelsupervision.
Für die Supervision stehen Ihnen ca. 40 anerkannte und hoch qualifizierte IFKV-Supervisorinnen und -Supervisoren zur Verfügung. Nach entsprechender Antragstellung erhalten Sie die Möglichkeit, einen Teil Ihrer Behandlungsstunden durch einen „fremden“ Supervisor supervidieren zu lassen, der an einem anderen staatlich anerkannten Ausbildungsinstitut als Supervisor tätig ist. Dies ermöglicht Ihnen, den Supervisorenstamm individuell zu erweitern.
Von den insgesamt mindestens 150 Supervisionsstunden, die bei mindestens drei verschiedenen anerkannten Supervisoren durchzuführen sind, müssen mind. 50 Stunden als Einzelsupervision und können 100 Supervisionsstunden als Gruppensupervision (max. vier Teilnehmer) nachgewiesen werden. Die Supervisionsstunden sind auf die verschiedenen Supervisoren in angemessenem Verhältnis zu verteilen.
Unter der sogenannten „Freien Spitze“ sind die mindestens 930 Stunden zu verstehen, die in der KJPsychTh-APrV nicht explizit definiert, jedoch zur Erreichung der 4.200 Stunden erforderlich sind.
Am IFKV wird diese „Freie Spitze“ wie folgt umgesetzt:
600 Stunden Vor- und Nachbereitungszeit der unter Supervision durchgeführten und dokumentierten Therapien
120 Stunden Kleingruppenarbeit (siehe unten)
39 Stunden „mehr“ im Theoriebaustein
10 Stunden „mehr“ Selbsterfahrung
ca. 200 Stunden „mehr“ im Baustein „Praktische Tätigkeit“, die sich bei Absolvierung einer Ganztagstätigkeit automatisch ergeben
Zur Kleingruppenarbeit
Sie bilden zu Beginn Ihrer Ausbildungszeit Kleingruppen und treffen sich in eigener Terminabsprache in jedem Semester. Wir geben Ihnen Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung, die Sie individuell erweitern und auf die Bedürfnisse der Kleingruppe anpassen können.
M. A. Sabine Klemm
PiA-Institutssprecherin - KJP
E-Mail: institutssprecherinKJP@ifkv.de
Ende September/Anfang Oktober eines Jahres.
Zur Entscheidungsfindung bieten wir individuelle Informationsgespräche in Kleingruppen an. Wir stellen Ihnen das Institut vor und informieren Sie über die Ausbildung am IFKV.
Anmeldung / Bewerberverfahren:
Bei Entscheidung für eine Ausbildung am IFKV senden Sie uns:
Ihr Studienabschlusszeugnis (bei Masterstudiengängen auch das Bachelorzeugnis)
Unterschriebenes Formblatt „Anlagen zum Vertrag über die Ausbildung KJP“
Einladung zum Vorstellungsgespräch und Vergabe des Ausbildungsplatzes
Nach Eingang Ihrer Bewerbungsunterlagen laden wir Sie zu einem Vorstellungsgespräch ein. Die Entscheidung über die Vergabe des Ausbildungsplatzes erfolgt zeitnah nach dem Vorstellungstermin.
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