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Timestamp: 2013-05-20 00:49:37
Document Index: 215858108

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 160', '§ 184', '§ 204', '§ 204', '§ 167', '§ 529', '§ 690']

OLG-BREMEN - 20.10.2005, 2 U 9/05 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > OLG-BREMEN > Urteil vom 20.10.2005, Aktenzeichen: 2 U 9/05 OLG-BREMEN – Aktenzeichen: 2 U 9/05Urteil vom 20.10.2005
Leitsatz:1. Handelt ein Rechtsanwalt beim Einreichen eines Antrags auf Erlass eines Mahnbescheids in Ermangelung der erforderlichen Prozessvollmacht als volllmachtloser Vertreter, so kann dieser Mangel im erstinstanzlichen Erkenntnisverfahren nach Abgabe an das Landgericht jedenfalls dann mit Rückwirkung durch Nachreichen einer Prozessvollmacht geheilt werden, wenn noch keine das Verfahren der Instanz abschließende Entscheidung ergangen ist (wie BGHZ 91, 111 = BVerwGE 69, 380).
5. Bei der Beurteilung der Frage, ob die im Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids enthaltene Angabe hinreichend "bestimmt" und damit der geltend gemachte Anspruch genügend "individualisiert" ist, ist auch die Kenntnis des Schuldners darüber zu berücksichtigen, dass der Anspruch nur einem bestimmten Rechtsverhältnis entstammen kann, wobei für diese Kenntnis auch die Person des Anspruchstellers von Bedeutung ist (z.B. Insolvenzverwalter).Rechtsgebiete:HGB, BGB, ZPOVorschriften:HGB § 160 Abs. 1 Satz 1, BGB § 184 Abs. 1, BGB § 204 Abs. 1 Nr. 3, BGB § 204 Abs. 2, ZPO § 167, ZPO § 529 Abs. 1 Nr. 1, ZPO § 690 Abs. 1 Nr. 3, Verfahrensgang:LG Bremen 6 O 289/2004 b vom 23.12.2004VolltextUm den Volltext vom OLG-BREMEN – Urteil vom 20.10.2005, Aktenzeichen: 2 U 9/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen	Weitere Entscheidungen der Gerichte
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