Source: https://www.nds-fluerat.org/infomaterial/materialien-fuer-die-beratung/
Timestamp: 2019-02-23 21:48:09
Document Index: 273868526

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 10', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§41', '§4', '§ 25', '§25', 'Art. 13', '§12', '§12', '§12', '§26']

Materialien für die Beratung – Flüchtlingsrat Niedersachsen
Nachfolgend sind von uns zusammengestellte Informationen und Links zu verschiedenen Aspekten des Asyl- und Aufenthaltsrechts zu finden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wird aber fortlaufend aktualisiert.
Wir hoffen, dass diese Übersicht sowohl Geflüchtete als auch Haupt- und Ehrenamtliche dabei unterstützt, schnell Informationen zu finden und auch selbstständig Lösungen für verschiedene Anliegen zu finden.
Weitere wichtige Informationen finden sich in unserem Leitfaden für Flüchtlinge oder unter Punkt 19 unserer Liste.
Über die Beratungsangebote in Niedersachsen informiert die Übersicht über die Beratungsstellen.
A. Materialien
Asyl in Deutschland: Mehrsprachiges Video zur Anhörung.
Informationsverbund Asyl und Migration: Mehrsprachige Broschüre zum Thema Anhörung (Stand: Dezember 2016)
Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Broschüre zur Anhörungsvorbereitung (Stand: Juni 2016)
Merkblatt für Beistände (Stand: Dezember 2016)
Flüchtlingsrat Sachsen Anhalt: Hinweise zum Thema Umgang mit Dolmetscher_innen während der Anhörung auf Deutsch , Arabisch , Farsi , Englisch , Französisch. (Stand: Dezember 2016)
Flüchtlingsrat Niedersachsen: Infos zum Umgang mit Einstellungsbescheiden z.B. wegen verpasster Anhörung.
B. Mögliche Beratungsstellen
Beratungsstellen der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen
Projektpartner des Projektes AMBA
Refugee Law Clinic´s (Rechtsberatung, etwa in Hannover oder Göttingen und weiteren Städten in Niedersachsen)
C. BAMF-Außenstellen je nach Herkunftsland und zuständige Stellen für Anträge auf länderübergreifende Umverteilung
EASY – HKL-Liste nach Ländern und Außenstellen
Zuständige Behörden der Länder für länderübergreifende Umverteilungen
A. Materialien zum Dublin Verfahren, Drittstaatenverfahren und Kirchenasyl
a. Materialien zum Dublin-Verfahren
W2EU: Informationen gegen die Angst (in 9 Sprachen) (Stand: Juli 2018)
Pro Asyl, Ratgeber zum Dublin-Verfahren (Stand: Januar 2015).
Asylmagazin, Überblick der Fristen im Dublin III-Verfahren (Stand: November 2013).
Orientierungshilfen des Raphaelswerk e.V. für Geflüchtete, die aufgrund der Dublin III VO nach Italien (Stand: August 2016) ,Griechenland ( Stand Dez. 2017 ), Polen (Stand Juli, 2018), Frankreich (Stand Okt. 2018), Spanien (Stand Okt. 2018) überstellt/abgeschoben werden.
Schweizerische Flüchtlingshilfe, OSAR, Dänischer Flüchtlingsrat: Dublin Rückkehrer Monitoring-Projekt in Italien- Informationen für Teilnehmer_innen und entsprechende Berichte hinsichtlich Rückkehrer_innen mit besonderen Bedürfnissen im Bereich Aufnahme: Bericht Feb. 2017 und Bericht Dez. 2018 .
Ärzte ohne Grenzen, Bericht Out of Sight. Informal Settlements, social marginality, obstacles to access to healthcare and basic needs for migrants, asylum seekers and refugees (Stand: Februar 2018).
b. Materialien zum Drittstaatenverfahren
Beratungsstellen werden zunehmend mit der Frage konfrontiert, ob sich Personen, die in einem anderen EU-Staat als Flüchtlinge anerkannt wurden, auch in Deutschland aufhalten dürfen. Hier finden Sie eine Broschüre (Stand: 10.01.2019) des Paritätischen, in welcher die rechtlichen Voraussetzungen, die für eine solche Weiterwanderung gelten, erläutert werden.
c. Materialien zum Kirchenasyl
Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche, Allgemeine Informationen zum Kirchenasyl.
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Fact Sheet zum Kirchenasyl in Niedersachsen (Stand: November 2017).
Neuregelung Kirchenasyl seit dem 1.8.2018: Fact Sheet BBZ und Flüchtlingsrat Berlin und BAMF-Merkblatt .
B. Rechtsprechungsdatenbank- und sammlung
Asyl.net, Rechtsprechungsdatenbank (wird fortlaufend aktualisiert).
Von Klaus Walliczek angefertigte Listen von für Betroffene positive Gerichtsbeschlüsse und -urteile in Dublin-Verfahren nach Ländern: Bulgarien (Stand: August 2016), Italien (Stand: August 2016), Malta (Stand: Juni 2016), Ungarn (Stand: August 2016).
Aida (Asylum Information Database), Seite mit Informationen zum Ablauf des Asylverfahrens in den verschiedenen EU-Ländern.
C. ELENA-Index
Der ELENA-Index (European Legal Network on Asylum) bietet eine nach Ländern sortierte Übersicht von Kontakten zu Beratungsstellen und Anwält_innen in Europa, die Geflüchtete unterstützen und/oder rechtliche Beratung anbieten.
Gerade bei Abschiebungen in Dublin-Fällen kann es hilfreich sein, dass Geflüchtete und Unterstützer*innen Ansprechpartner*innen in anderen europäischen Staaten kennen, die rasch und kompetent weiterhelfen können.
Herausgegeben wird der ELENA-Index vom European Council on Refugees and Exiles (ECRE), einem europaweit aktiven Zusammenschluss von 90 NGOs, die sich für die Rechte von Geflüchteten einsetzen.
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. (u.a.): Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen (Stand: Juni 2016).
Online Leitfaden des Lesben- und Schwulenverbandes: „Asylrecht für Lesben und Schwule“
Das LSVD-Projekt „Queer Refugees Deutschland“ vernetzt, unterstützt und berät deutschlandweit geflüchtete LSBTI und Anlaufstellen für geflüchtete LSBTI. Auf der Homepage finden sich weitere Materialien.
Handreichung für Sprachmittler_innen: Sprachmittlung für lesbisch, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Geflüchtete (Stand: November 2017)
B. Fachstelle
Niedersächsische Vernetzungsstelle für Belange der LSBTI-Flüchtlinge in NDS (Queer Refugees Niedersachsen)
(Trägerschaft Andersraum e.V. QNN ev. Und VNB e.V.)
0511 3400 1348
kadir.oezdemir@nvbf.de
A. Material für Jugendliche
B-umF: Wegbegleiter „Willkommen in Deutschland“ für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (mehrsprachig verfügbar, Stand: 2016).
Tipps und Erfahrungen von Careleavern zum Hilfeplanverfahren (careleaver Kompetenznetz) auf Farsi und Deutsch.
B. Asylverfahren bei umF
Arbeitshilfen zum Asylverfahren von umF
B-umF e.V.: Hinweise zur Umsetzung von § 42 Abs. 2 Satz 5 SGB VIII–Verpflichtung der Jugendämter zur Asylantragstellung (Stand September 2017).
Flüchtlingsrat Thüringen e.V.: Arbeitshilfe „Der Asylantrag für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Zur Bedeutung der Asylantragstellung in der Minderjährigkeit“ (Stand: Februar 2017).
Flüchtlingsrat Thüringen e.V.: Arbeitshilfe: „Der BAMF-Bescheid im Asylverfahren. Umgang mit Bescheiden bei teilweiser oder vollständiger Ablehnung und Informationen zum Klageweg“ (Stand Februar 2017).
BAMF: Informationen zu unbegleiteten Minderjährigen (Stand: Aug. 2016).
BAMF: Dienstanweisung Asyl (Stand Januar 2016).
B-umF e.V.: Arbeitshilfe „Minderjährigenschutz ist stärker als Dublin“ (Stand: Dezember 2015).
Vorbereitung auf die Anhörung im Asylverfahren
Kölner Flüchtlingsrat e.V. (u.a.): Informationsfilm, der auf die Anhörung bei BAMF vorbereitet und in zehn Sprachen zur Verfügung steht.
Flüchtlingsrat Thüringen e.V./B-umF e.V.: Die Vorbereitung auf die Anhörung von umF im Asylverfahren. Eine Arbeitshilfe für Vormünder und Begleitpersonen (überarbeitete Version, Stand August 2016).
Fragenkatalog Anhörung(+ spezif. Fragen mit Afghanistanbezug)
Informationsverbund Asyl & Migration: Informationen zur Anhörung im Asylverfahren – Hinweise für Asylsuchende in Deutschland, (mehrsprachig verfügbar, Stand: Dez. 2016)
Antragshilfen zum Asylverfahren von umF
Fax-Vorlage zur Änderung der Wohnanschrift (nach Enden der Vormundschaft/ Umzug) an das BAMF (§ 10 AsylG)
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF): Asylerstantrag, schriftlich
C. Klageerhebung/Klageverfahren
DiJuF e.V., Rechtsgutachten „Klageerhebung und Vormundschaft im asylrechtlichen Verfahren für unbegleitete minderjährige Ausländer/innen“ (Stand: April 2017)
DAS JUGENDAMT (hrsg. DIJuf e.v.); Büchner/Hinz: Asyl-und Aufenthaltsrechtliche Perspektiven von UMF und Jungen Volljährigen– Aktuelle Beratungsschwerpunkte und Tipps für die Praxis (09/2018)
D. Familienzusammenführung
B-umF: Aktualisierte Hinweise zur Umsetzung des EuGH-Urteils zum Familiennachzug zu volljährig gewordenen umF
DRK :Zu den Fachinformationen zum EuGH-Urteil 09/2018 (pdf) (Zum EuGH-Urteil)
B-umF: Sammlung von Arbeitshilfen zum Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten
DiJuF e.V., Rechtsgutachten „Übernahme der Flugkosten für die Eltern eines unbegleiteten minderjährigen Ausländers (UMA) mit dem Ziel der Familienzusammenführung in Deutschland“ (Stand: August 2016)
E. Bleibeperspektiven unabhängig vom Asylverfahren
Flüchtlingsrat Niedersachsen: Arbeitshilfe zu den niedersächsischen Anwendungshinweisen zur 3+2-Regelung (11/2018)
Arbeitshilfe zum Themenschwerpunkt Ausbildung mit Hinweisen zu Ausbildungszugängen, Lebensunterhaltssicherung während der Ausbildung und Aufenthaltsverfestigung durch Bildung und Arbeit (Stand: Juli 2018)
Flüchtlingsrat Niedersachsen: Leitfaden für Flüchtlinge in Niedersachsen (Stand: März 2018). Der Leitfaden stellt den Versuch dar, das Asylverfahren sowie die aufenthalts- und sozialrechtliche Situation von Flüchtlingen je nach Status möglichst verständlich und zusammenhängend darzustellen.
F. Junge Volljährige
BUMF e.V./ Trägerkreis junge Flüchtlinge e.V.:Checkliste (lang) / Checkliste (kurz) für den Übergang (von Jugendhilfe) zum selbständigen Leben zu Jobcenter-/BAföG-/BAB-finanziertem Wohnen (Nov. 2018)
Arbeitshilfe zur Beantragung von Hilfen für junge Volljährige des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) – (Stand: Feb. 2017).
Ablauf des §41 SGB VIII Antrags- und Widerrufsverfahrens im Jugendamt
Leitfaden für Fachkräfte (BumF): „Junge Volljährige auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben begleiten“ (Stand: Juni 2017).
Vortrag von Irmela Wiesinger (BumF Hessen): Endlich 18! – Hilfen aus gutem Grund
Überblick zu Vorraussetzungen und Kriterien der Hilfen für junge Volljährige sowie Einblick in weitere Unterstützungformen: Vortrag von Dr. Andreas Dexheimer („Erwachsenwerden in der Kinder- und Jugendhilfe„) sowie von Thomas Fedrich („Ermittlung und Umsetzung von Jugendhilfebedarf: Übergang in die verschiedenen Hilfeformen, Volljährigkeit, Hilfebeendigung„)
Überblick zu Veränderungen nach Beendigung der Jugendhilfe (Präsentation BumF): „Was ändert sich mit Beendigung der Jugendhilfe? Sozialleistungen, Ausbildungsförderung und Wohnen“
Handlungsempfehlungen für Jugendhilfeträger (careleaver Kompetenznetz) zur Gestaltung des Übergangs aus der Jugendhilfe in die Selbstständigkeit.
G. Jugendhilfe
DIJuF, BUMF e.V., Terre des Hommes u.a. (Hg): UMF – Online Materialien für Vormünder und Fachkräfte des ASD (2018).
BUMF e.V./ Trägerkreis junge Flüchtlinge e.V.: Checkliste (lang) / Checkliste (kurz) für den Übergang (von Jugendhilfe) zum selbständigen Leben zu Jobcenter-/BAföG-/BAB-finanziertem Wohnen (Nov. 2018)
BVkE/ IKJ 2017: Evaluation „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“. Zur Präsentation der Evaluation. Zur Zusammenfassung der zentralen umF-Abschlussergebnisse (Stand: März 2017).
BAG Landesjugendämter: Handlungsempfehlungen zum Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen. Verteilungsverfahren, Maßnahmen der Jugendhilfe und Clearingverfahren (Stand: April 2017).
Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V. (Koop.: BMFSFJ): Jugendliche Geflüchtete in Gastfamilien (Stand: 2016)
Amadeu-Antonio-Stiftung/ Dt. Kinder-Hilfswerk: Handreichung: „15 Punkte für eine Willkommensstruktur in Jugendeinrichtungen“
H. Sozialleistungen/Lebensunterhaltssicherung
Nds. Innenministerium: Erlass zur Schließung Förderlücke bei Auszubildenden
ArbeitshilfeParitätische: Sicherung des Lebensunterhalts während einer Ausbildung (Stand: April 2018)
I. Fachberatungsstellen
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.: Projekte Durchblick und Zukunft in Niedersachsen (ZiN)
Pflegeeltern & Adoptivfamilien unabhängiger Landesverband (Paul Niedersachsen e.V.)
Geplante und erfolgte rechtliche Neuerungen für umF, BumF Arbeitshilfen (Stand Okt. 2017)
–Informationen für geflüchtete Frauen des Flüchtlingsrats Niedersachsen e.V. .
-Handreichung des Flüchtlingsrats Niedersachsen e.V. zu „Elemente, die bei der asyl- und aufenthaltsrechtlichen Unterstützung und Beratung von Frauen zu beachten sind ( Stand Mail 2018).
– F.A.Q. – Fragen und Antworten zu Gewaltschutz und Flucht ( Stand Okt. 2018) , erstellt durch den Frauenhauskoordinierung e.V. und dem Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff).
B. Spezialisierte Beratungsstellen/ Projekte
-Projekt „Worte helfen Frauen – Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen“
Projekt, welches vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wird und geflüchteten Frauen die Möglichkeit bietet bei Beratungsstellen entstandene Übersetzungskosten abzurechnen. Ausführliche Infomationen finden sich auf der Homepage , sowie in dem Informationsblatt und dem Flyer, der sich unmittelbar an betroffene Frauen richtet.
-Informationsverbunds Asyl & Migration und DRK: Arbeitshilfe zu Krankheit als Abschiebungshindernis (Stand: Dezember 2017).
-Leitfaden Ärztliche Atteste im Aufenthaltssrecht (Stand: Nov. 2018)
-Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (e.V.): Leitfaden für Gutachtenantrag
-Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (e.V.): Therapie zu Dritt: Standards und Checkliste
-BafF: Arbeitshilfe Therapiebeantragung
-Caritas Handbuch zur Gesundheitliche Versorgung von Geflüchteten (2. Auflage).
-Leitfaden AsylbLG – Kommentierung des AsylbLG von Georg Classen (Stand: August 2016).
-Hier finden Sie einen Leitfaden, der von dem niedersächsischen Landesverband der Ärztinnen & Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V., mit Unterstützung der Ärztekammer Niedersachsen, verfasst wurde. Bei diesem Leitfaden handelt es sich an erster Stelle um eine unverbindliche Orientierungshilfe – also kein Landeserlass o.Ä. – , die die Verfasser_innen Kolleg_innen zur Verfügung stellen wollten, die noch nicht mit dem AsylbLG vertraut sind. Folglich handelt es sich um ein Dokument, das von Praktiker_innen erstellt wurde, ohne Einbeziehung des Flüchtlingsrats oder sonstiger unabhängigen Organisationen. Inhaltlich werden bei dem Leitfaden zunächst die einschlägigen Paragraphen des des AsylbLG vorgestellt, dann folgt die Klarstellung, welche Behörde/ welches Amt klassischerweise Begutachtungen anfordert, inwieweit im Einzelfall eine bestimmte medizinische Maßnahme vom AsylbLG abgedeckt sein könnte und weiter werden auch einige Hinweise zur Vorgehensweise bei der Begutachtung gegeben. Unter einem weiteren Punkt werden einzelne in Frage kommende Maßnahmen aufgelistet und jeweils Ausführungen gemacht, inwieweit Anspruchsberechtigte nach dem AsylbLG im Rahmen ihrer Leistungsberechtigung im Einzelfall Zugang zu diesen Maßnahme haben könnten, wobei es sich bei diesen Ausführungen weiterhin nur um Orientierungshilfen handelt. Abschließend wird noch kurz auf das Thema Fahrtkosten eingegangen, wie auch die Abgrenzung zwischen Begutachtung, ob Leistungen im Rahmen der §§4 und 6 AsylbLG gewährt werden können und Reisefähigkeitsbegutachtung gemacht. Für Anspruchsberechtigte nach dem AsylbLG und ihren Unterstützer_innen kann das Lesen dieses Leitfadens bei der Vorbereitung von Anträgen auf bestimmte Maßnahmen/ Behandlungen sinnvoll sein, damit dort enthaltene Informationen/ Entscheidungsdirektiven entsprechend berücksichtigt und in Grenzfällen von vorn herein besonders plausible und gut attestierte Darstellungen gemacht werden können.
B. Fachberatungsstelle
NTFN – Netzwerk für Traumatisierte Flüchtlinge e.V.
Medinetz Hannover (Beratung zum Thema Gesundheit für Menschen ohne Papiere)
Flyer Anlauf– und Vergabestelle, Anonymer Krankenschein Hannover
Medinetz Göttingen. solidarity with migrants! (Beratung zum Thema Gesundheit für Menschen ohne Papiere)
Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.: Broschüre Migration und Behinderung (Stand: April 2017).
passage gGmbH und Caritasverband für die Diözese Osnabrück: Leitfaden zur Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht und passage gGmbH und Universität Hamburg (Hg.): Übersicht zu den Sozialleistungen für Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht (Stand: September 2017).
Flüchtlingsrat Niedersachsen/LAG Freie Wohlfahrtspflege Niedersachsen, Arbeitshilfen zum Thema Erhalt des subsidiären Schutzes auf Deutsch, Arabisch und Tigrinya (Stand: Dezember 2016).
Flüchtlingsrates Thüringen, Arbeitshilfe Umgang mit BAMF-Bescheiden bei teilweise oder vollständiger Ablehnung eines Asylantrages (Stand: Februar 2017).
Arbeitskreis runder Tisch Integration Gebhardshagen, Arbeitshilfe Abgelehnter Asylantrag- Bedeutet das auch Abschiebung? (Stand: Mai 2017).
Ausführung des Netzwerkes „Berlin hilft“ zum Thema Aus Duldung in Aufenthaltserlaubnis, (Stand Juli 2018).
Paritätischer Gesamtverband, Arbeitshilfe Die Bleiberechtsregelungen gem. § 25a und §25b AufenthG und ihre Anwendung (Stand: November 2017).
Vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. herausgegebenes und von Dipl. Iur. Oliver Wolf verfasstes Gutachten zur praktischen Anwendung und Durchsetzung von Bleiberechtsregelungen ( Stand Dez. 2018) und entsprechende Infoblätter auf den Sprachen Deutsch , Englisch , Französisch , Dari; Farsi , Bosnisch; Kroatisch; Serbisch , Hindi .
Flüchtlingsrat Niedersachsen/Caritasverband für die Diözese Osnabrück zu Handreichung Möglichkeiten-der-Aufenthaltsverfestigung-mit-Hilfe-einer-Ausbildung (Stand: Mai 2017), siehe entsprechender niedersächsische Erlass: hier.
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Fact Sheet für afghanische Staatsangehörige (Stand: November 2017).
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Kapitel 9.2 des Online-Leitfadens für Flüchtlinge.
LAG FW, Infoblätter und Arbeitshilfe zu Eingaben bei der Härtefallkommission:
Neue Arbeitshilfe zu Eingaben an die Niedersächsische Härtefallkommission
Ausfüllhilfe Härtefalleingaben- Seite der nds. Härtefallkommission
Caritas & DRK Beratungshandbuch zur Aufenthaltsrechtlichen Illegalität (4. Auflage, 2017).
B. Fachberatungsstellen
Für Fragen zum Arbeitsmarkzugang/ Ausbildungen: Beratungsstellen des Projektes AZF III
Für Fragen zu Eingaben bei der Härtefallkommission: Fachberatungsstelle zu Eingaben bei der Härtefallkommission, Flyer: Faltblatt Fachberatung HFK
Handreichung des Berliner Flüchtlingsrates für Sozialarbeiter_innen und Betreuer_innen zu Handlungsoptionen im Fall von Abschiebungen aus Sammelunterkünften (Stand: Dezember 2017).
Handreichung des Arbeitskreises Flüchtlinge und Asyl beim IPPNW mit Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
Leitfaden des Flüchtlingsrats und der GEW Sachsen Anhalt zu Drohender Abschiebung eines Kindes oder Jugendlichen aus Kitas oder Schulen (Stand: 2018).
Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte zum Thema Hausordnungen menschenrechtskonform gestalten- Das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 GG) in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete ( Stand: Okt. 2018).
Jahresbericht 2017 der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter [hier ]; enthält Standards u.A. zu Abschiebungen.
Rechtsgutachten zu Mitwirkungspflichten im Ausländerrecht (Stand: November 2017).
Leitfaden zu Passbeschaffung und Mitwirkungspflichen von Personen mit einer Duldung, bei Asylsuchenden und bei Schutzberechtigten , entwickelt von Michael Röder (VNB – Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V., Geschäftsstelle NordWest) und Dr. Barbara Weiser (Caritasverband für die Diözese Osnabrück e. V.) ( Stand Nov. 2018).
Caritas: Arbeitshilfe zur Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen und Mitwirkung an der Passbeschaffung (Stand: Januar 2017) und entsprechende Musteranträge auf Erteilung oder Verlängerung AE für Schutzberechtigte der Diakonie.
Flüchtlingsrat Niedersachsen: Leitfaden für Flüchtlinge.
GGUA Flüchtlingshilfe, Arbeitshilfen zu verschiedenen Themen-> wie etwa: Übersicht zur Sicherung des Lebensunterhalts als Erteilungsvoraussetzung für Aufenthaltstitel (Stand Jan. 2019).
Informationsverbunds Asyl & Migration und DRK: Arbeitshilfe zu Krankheit als Abschiebungshindernis (Stand: Dezember 2017).
Informationsverbunds Asyl & Migration und DRK: Arbeitshilfe zum Asylfolgeantrag – Voraussetzungen für die erneute Prüfung und Ablauf des Folgeverfahrens (Stand: Okt. 2018).
Ausführung des Netzwerkes „Berlin hilft“ zum Thema Von der Aufenthalts- zur Niederlassungserlaubnis (Stand Dez. 2017).
Ausführungen des Netzwerkes „Berlin hilft“ zum Thema Erlaubnis von Reisen je nach Aufenthaltstitel oder -papier ( Stand Juni 2018).
Fact Sheet zur neuen Wohnsitzregelung gem. §12 a AufentG (Deutsch, Stand: Dezember 2016). Verschiedene Übersetzungen des Sheets:
Arab.-Fact Sheet Wohnsitzauflage
Engl.- Fact Sheet Wohnsitzauflage
Farsi- Fact Sheet Wohnsitzauflage
Französisch- Fact Sheet Wohnsitzauflage
Russisch- Fact Sheet Wohnsitzauflage
Sorani- Fact Sheet Wohnsitzauflage
Arbeitshilfe zur neuen Wohnsitzregelung gem. §12 a AufentG (Stand: Oktober 2016).
Broschüre zur Wohnsitzauflage gem. §12 AufentG (Stand: Juli 2010).
FAQ – Wohnen während des Asylverfahrens (Stand: Dezember 2018).
Leitfaden zum Arbeitserlaubnisrecht (Stand: Juni 2015).
Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzuganges von Flüchtlingen (Stand: September 2017).
Deutsche Botschaft Bischkek, Merkblatt zur Ablehnung eines Visumsantrags.
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Infos zur Wiedereinreise nach Deutschland zur Arbeitsaufnahme für Menschen aus dem Westbalkan (Visumsantrag gem. §26 Abs. 2 BeschäftigungsVO).
Handreichung des Deutsches Institut für Menschenrechte/Berliner Hebammenverband/Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V., zum Thema: So registrieren Sie Ihr neugeborenes Kind. Informationen für Geflüchtete auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi (Stand: Juli 2017).
Arbeitspapier der Humboldt-Law-Clinic / Grund- und Menschenrechte „Geboren, registriert- und dann? Probleme bei der Geburtenregistrierung von Flüchtlingskindern in Deutschland“ (Stand 2017).
Vom Deutschen Institut für Menschenrechte ausgearbeitete Empfehlungen für die Registrierung von in Deutschland geborenen Kindern Geflüchteter( Stand Dez. 2018). Anmerkung: Dieses Papier enthält nicht nur knappe Empfehlungen, sondern auch sehr lesenswerte und praxisrelevante Ausführungen zu den mit diesem Thema zusammenhängenden Fragestellungen.
Übersicht des Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. zum Thema Übersicht Geburt eines Kindes im Bundesgebiet, dessen Eltern Geflüchtete bzw. Drittstaatsangehörige sind ( Stand Jan. 2019).
Arbeitshilfe des Deutschen Caritasverband zum Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten ( Stand: November 2018).
Detaillierte Ausführung des Netzwerkes „Berlin hilft“ zum Thema Familiennachzug bei subsidiärem Schutz ab Aug. 2018 ( Stand Juli 2018).
Arbeitshilfe des Paritätischen zum Familienasyl und internationaler Schutz im Kontext des Familiennachzuges (Stand: April 2018).
Flüchtlingsrat Niedersachsen, Handreichung Familienasyl im Kontext von Familienzusammenführungen (Aktualisierung: August 2017).
Hinweise des Flüchtlingsrats Baden Württemberg zum Familienasyl & Kaskadennachzug (Stand: Februar 2018).
Caritas, Arbeitshilfe Kompakt zum Familiennachzug aus Eritrea (Stand: März 2018).
Broschüre der Caritas-Reihe „Fluchtpunkte intern“: Familiennachzug zu Flüchtlingen – Eine Beratungshilfe (Stand: November 2017).
Broschüre des Deutschen Roten Kreuzes Familienzusammenführung. Rechtsgrundlagen für die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland (Stand: 2008).
Diakonie und Refugee Law Clinics Abroad e.V.: Handreichung der zu Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin III VO (Stand: Februar 2018).
Informationsverbund Asyl & Migration, Informationen zum Verfahren der Familienzusammenführung.
Der Paritätische Gesamtverband, Soziale Rechte für Flüchtlinge (Stand: Dezember 2016).
Georg Classen, Leitfaden zum Asylbewerberleistungsgesetz (Stand: August 2016).
IQ Netzwerk Niedersachsen, Übersicht Zugang zum SGB II und zur Erwerbstätigkeit für drittstaatsangehörige Ausländerinnen und Ausländer (Stand: Januar 2019).
GGUA : Arbeitshilfe:Höhe der Leistungen nach SGB II und AsylbLG, Kindergeld, Kinderzuschlag, Unterhaltsvorschuss (Stand: Januar 2019).
GGUA: Arbeitshilfe, Arbeitshilfe: Anrechnung von Einkommen im SGB II (Stand: Januar 2018).
Paritätische: Sicherung des Lebensunterhalts während einer Ausbildung Arbeitshilfe (Stand: April 2018)
Barbara Weiser, Sozialleistungen für Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht. Eine Übersicht zu den rechtlichen Rahmenbedingungen (Stand: November 2016).
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Informationen zu Leistungen für Familien (letzter Aufruf 17. Mai 2018).
Bundesverband für Kindertagespflege, Informationen Kinderbetreuung für Kinder ab 1 Jahr: Kindertagespflege in verschiedenen Sprachen.
Informationsverbund Asyl und Migration e.V., Broschüre zum Recht auf Bildung für Flüchtlinge (Stand: Dezember 2016).
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Broschüre zum Thema Hochschulzugang für Flüchtlinge (Stand: September 2016).
Flyer zum Thema „Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse – was kostet das?“ in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Farsi und Englisch.
Beratungsstellen des IQ-Netzwerkes
Seite des Berliner Flüchtlingsrates für bundesweite Gesetzgebungsverfahren
Seite des Flüchtlingsrats Niedersachsen für niedersächsische Erlasslage
Rechercheseiten im Internet
UNHCR, Refworld
Österreichisches Rotes Kreuz, European Country of Origin Information Network
Verbraucherzentrale Niedersachsen, Flyer Verbraucherschutz für Flüchtlinge.
Verbraucherzentrale Niedersachsen, Mehrsprachige Infos für Flüchtlinge und Migranten (Deutsch, Englisch, Arabisch) zu zehn Lebensbereichen, die dabei helfen sollen, sich im Verbraucheralltag zurecht zu finden.
Hinweise zur Befreiung vom Rundfunkbeitrag
In der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass Asylsuchende irritiert waren, weil sie Rundfunkgebührenrechnungen erhalten haben. Eine Informationsbroschüre von ARD, ZDF und Deutschlandradio hilft bei der Beratung. Es geht vor allem um die Frage: „Ich bin Asylbewerber und habe einen Brief vom Beitragsservice erhalten. Was muss ich tun?“ Der Flyer kann in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Arabisch, Farsi und Somali bestellt werden.
Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio, Willkommen in Deutschland. Informationen zum Rundfunkbeitrag für Asylbewerber und Asylberechtigte.
Über das Bundesamt der Justiz können Opfer extremistischer Übergriffe und terroristischer Straftaten Soforthilfen als Härteleistungen beantragen. Der Flyer „Härteleistung als Opferhilfe“ (Deutsch) gibt nähere Hinweise über die Härteleistungen und Antragsvoraussetzungen. Antragsformulare und Merkblätter finden sich in mehreren Sprachen auf der Homepage des Bundesamtes.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat die Broschüre „Diskriminierungsschutz in Deutschland. Ein Ratgeber für Geflüchtete und Neuzugewanderte“ herausgegeben, die erklärt, wie Diskriminierung rechtlich definiert ist, wie man gegen sie vorgehen kann und wo Betroffene Unterstützung finden. Den Ratgeber gibt es auf Deutsch, Arabisch, Dari/Farsi, Englisch, Französisch, Kurdisch (Sorani), Paschto, Russisch, Serbisch, Türkisch. Eine Druckfassung der Broschüre kann darüber hinaus auf Deutsch, Englisch und Arabisch bei der Antidiskriminierungsstelle bestellt werden.
Für Niedersachsen kann man sich an die Antidiskriminierungsstelle von IBIS (Oldenburg) wenden. In Fällen von Diskriminierungen und Ressentiments gegenüber Roma und Sinti ist das RAN Roma Antidiscrimination Network, angesiedelt beim Roma-Center Göttingen e.V., eine gute Anlaufstelle.
Opfer von Straftaten finden in Niedersachsen zudem Rat und Beratungsstellen auf der Seite des Opferschutz Niedersachsen in den Sprachen Arabisch, Englisch, Russisch und Deutsch.
https://www.einwanderer.net/uebersichten-und-arbeitshilfen/
https://www.asyl.net/themen/
Internetberatungsangebot aus Baden Württemberg.
Link zum „Handbook Germany- Informationsknotenpunkt für Deutschland“ (auf Deutsch, Arabisch, Englisch, Persisch).
http://translationforall.blogsport.eu/rechtswoerterbuch/ – in diesem Wörterbuch werden verschiedenen Begriffe des Asyl- und Aufenthaltsrechts auf verschiedenen Sprachen erklärt; das Wörterbuch wurde in mehrjähriger Arbeit von Jura-Studierenden und Dolmetscher*innen erstellt.
Links zu Organisationen, Netzwerken und Interessenvertretungen haben wir hier zusammengestellt.