Source: http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/estor_rechtsgelehrsamkeit03_1767?p=1158
Timestamp: 2019-02-22 19:13:30
Document Index: 294672624

Matched Legal Cases: ['§ 3252', '§ 3270', '§ 3252', '§ 3252', '§ 3270', '§ 3252', '§ 3270']

II buch, C haubtstück,
cum beneficio inuentarii, nicht angetreten; dero-
wegen konnte er sich einer eidlichen specification
hernach nicht bedinen, sondern, da er etwa hun-
dert tausend erbete, mußte er hernach noch 200,000
schulden für sie bezalen. Nach Sachsen-recht wä-
re er mit der eidlichen specification durchgekom-
men; mithin hätte er nicht mehr bezalet, als die
verlassenschaft wehrt war, (§ 3252), Barth. Leonh.
Schwendendoerfer de specificat. Leipz. 1674,
Conr. Wilh. Strecker de specif. jur. Erf. 1737.
Dem Fürsten zu Nassau-Dillenburg wurde vom
K. und R. hofrahte den 20ten jan. 1733, unter
andern beizubringen aufgegeben: daß er seiner
schwester erbschaft cum beneficio legis inventarii
angetreten habe.
Hundertes haubtstück
von der absonderung der güter, in-
sonderheit des erbe vom stammgute, auch
dem lehne.
§ 3270
Bei disem haubtstücke können die meletemata
de scite separandis ab allodio rebus feudali-
bus, welche ber Herr Wilh. Ferd. von Schirn-
ding unter meinem vorsize verteidiget hat, Marb.
1759, 4to, nachgesehen werden, welchen man noch
beifügen kan: des Joh. Bernh. Friese abh. de
natura allodii feudo iuncti seruata, Jena 1721,
den Andr. Sigm. Green de prohibita praediorum
allodial. diuisione, Leipz. 1754, den Diet. Chr. Jh-
ringk de modo computandi fructus in separatione
feudi ab allodio, Marb. 1746, den Gottfr. Lud.
Menken de allodio eiusque separatione a feudo,
Wittb. 1743, Aug. Gottlob Petermann de se-
II buch, C haubtſtuͤck,
wegen konnte er ſich einer eidlichen ſpecification
hernach nicht bedinen, ſondern, da er etwa hun-
dert tauſend erbete, mußte er hernach noch 200,000
ſchulden fuͤr ſie bezalen. Nach Sachſen-recht waͤ-
re er mit der eidlichen ſpecification durchgekom-
men; mithin haͤtte er nicht mehr bezalet, als die
verlaſſenſchaft wehrt war, (§ 3252), Barth. Leonh.
Schwendendoerfer de ſpecificat. Leipz. 1674,
Conr. Wilh. Strecker de ſpecif. jur. Erf. 1737.
Dem Fuͤrſten zu Naſſau-Dillenburg wurde vom
andern beizubringen aufgegeben: daß er ſeiner
ſchweſter erbſchaft cum beneficio legis inventarii
Hundertes haubtſtuͤck
von der abſonderung der guͤter, in-
ſonderheit des erbe vom ſtammgute, auch
Bei diſem haubtſtuͤcke koͤnnen die meletemata
de ſcite ſeparandis ab allodio rebus feudali-
ding unter meinem vorſize verteidiget hat, Marb.
1759, 4to, nachgeſehen werden, welchen man noch
beifuͤgen kan: des Joh. Bernh. Frieſe abh. de
natura allodii feudo iuncti ſeruata, Jena 1721,
allodial. diuiſione, Leipz. 1754, den Diet. Chr. Jh-
ringk de modo computandi fructus in ſeparatione
Menken de allodio eiusque ſeparatione a feudo,
Wittb. 1743, Aug. Gottlob Petermann de ſe-
<p><pb facs="#f1158" n="1134"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b"><hi rendition="#aq">II</hi> buch, <hi rendition="#aq">C</hi> haubt&#x017F;tu&#x0364;ck,</hi></fw><lb/><hi rendition="#aq">cum beneficio inuentarii,</hi> nicht angetreten; dero-<lb/>
wegen konnte er &#x017F;ich einer eidlichen &#x017F;pecification<lb/>
hernach nicht bedinen, &#x017F;ondern, da er etwa hun-<lb/>
dert tau&#x017F;end erbete, mußte er hernach noch 200,000<lb/>
&#x017F;chulden fu&#x0364;r &#x017F;ie bezalen. Nach Sach&#x017F;en-recht wa&#x0364;-<lb/>
re er mit der eidlichen &#x017F;pecification durchgekom-<lb/>
men; mithin ha&#x0364;tte er nicht mehr bezalet, als die<lb/>
verla&#x017F;&#x017F;en&#x017F;chaft wehrt war, (§ 3252), <hi rendition="#fr">Barth. Leonh.<lb/>
Schwendendoerfer</hi> <hi rendition="#aq">de &#x017F;pecificat.</hi> Leipz. 1674,<lb/><hi rendition="#fr">Conr. Wilh. Strecker</hi> <hi rendition="#aq">de &#x017F;pecif. jur.</hi> Erf. 1737.<lb/>
Dem Fu&#x0364;r&#x017F;ten zu Na&#x017F;&#x017F;au-Dillenburg wurde vom<lb/>
K. und R. hofrahte den 20ten jan. 1733, unter<lb/>
andern beizubringen aufgegeben: daß er &#x017F;einer<lb/>
&#x017F;chwe&#x017F;ter erb&#x017F;chaft cum beneficio legis inventarii<lb/>
angetreten habe.</p>
<head><hi rendition="#b">Hundertes haubt&#x017F;tu&#x0364;ck<lb/>
von der ab&#x017F;onderung der gu&#x0364;ter, in-</hi><lb/>
&#x017F;onderheit des erbe vom &#x017F;tammgute, auch<lb/>
dem lehne.</head><lb/>
<head>§ 3270</head><lb/>
<p><hi rendition="#in">B</hi>ei di&#x017F;em haubt&#x017F;tu&#x0364;cke ko&#x0364;nnen die <hi rendition="#aq">meletemata<lb/>
de &#x017F;cite &#x017F;eparandis ab allodio rebus feudali-<lb/>
bus,</hi> welche ber Herr <hi rendition="#fr">Wilh. Ferd. von Schirn-<lb/>
ding</hi> unter meinem vor&#x017F;ize verteidiget hat, Marb.<lb/>
1759, 4to, nachge&#x017F;ehen werden, welchen man noch<lb/>
beifu&#x0364;gen kan: des <hi rendition="#fr">Joh. Bernh. Frie&#x017F;e</hi> abh. <hi rendition="#aq">de<lb/>
natura allodii feudo iuncti &#x017F;eruata,</hi> Jena 1721,<lb/>
den <hi rendition="#fr">Andr. Sigm. Green</hi> <hi rendition="#aq">de prohibita praediorum<lb/>
allodial. diui&#x017F;ione,</hi> Leipz. 1754, den <hi rendition="#fr">Diet. Chr. Jh-<lb/>
ringk</hi> <hi rendition="#aq">de modo computandi fructus in &#x017F;eparatione<lb/>
feudi ab allodio,</hi> Marb. 1746, den <hi rendition="#fr">Gottfr. Lud.<lb/>
Menken</hi> <hi rendition="#aq">de allodio eiusque &#x017F;eparatione a feudo,</hi><lb/>
Wittb. 1743, <hi rendition="#fr">Aug. Gottlob Petermann</hi> <hi rendition="#aq">de &#x017F;e-</hi><lb/>
<fw place="bottom" type="catch"><hi rendition="#aq">para-</hi></fw><lb/></p>
[1134/1158] II buch, C haubtſtuͤck, cum beneficio inuentarii, nicht angetreten; dero- wegen konnte er ſich einer eidlichen ſpecification hernach nicht bedinen, ſondern, da er etwa hun- dert tauſend erbete, mußte er hernach noch 200,000 ſchulden fuͤr ſie bezalen. Nach Sachſen-recht waͤ- re er mit der eidlichen ſpecification durchgekom- men; mithin haͤtte er nicht mehr bezalet, als die verlaſſenſchaft wehrt war, (§ 3252), Barth. Leonh. Schwendendoerfer de ſpecificat. Leipz. 1674, Conr. Wilh. Strecker de ſpecif. jur. Erf. 1737. Dem Fuͤrſten zu Naſſau-Dillenburg wurde vom K. und R. hofrahte den 20ten jan. 1733, unter andern beizubringen aufgegeben: daß er ſeiner ſchweſter erbſchaft cum beneficio legis inventarii angetreten habe. Hundertes haubtſtuͤck von der abſonderung der guͤter, in- ſonderheit des erbe vom ſtammgute, auch dem lehne. § 3270 Bei diſem haubtſtuͤcke koͤnnen die meletemata de ſcite ſeparandis ab allodio rebus feudali- bus, welche ber Herr Wilh. Ferd. von Schirn- ding unter meinem vorſize verteidiget hat, Marb. 1759, 4to, nachgeſehen werden, welchen man noch beifuͤgen kan: des Joh. Bernh. Frieſe abh. de natura allodii feudo iuncti ſeruata, Jena 1721, den Andr. Sigm. Green de prohibita praediorum allodial. diuiſione, Leipz. 1754, den Diet. Chr. Jh- ringk de modo computandi fructus in ſeparatione feudi ab allodio, Marb. 1746, den Gottfr. Lud. Menken de allodio eiusque ſeparatione a feudo, Wittb. 1743, Aug. Gottlob Petermann de ſe- para-
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/estor_rechtsgelehrsamkeit03_1767/1158
Zitationshilfe: Estor, Johann Georg: Der Teutschen rechtsgelahrheit. Bd. 3. Frankfurt (Main), 1767, S. 1134. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/estor_rechtsgelehrsamkeit03_1767/1158>, abgerufen am 22.02.2019.