Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/gesellschafterfinanzierung
Timestamp: 2020-07-08 09:14:25
Document Index: 268557648

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 32', '§ 39', '§ 135', '§ 8', '§ 7', '§ 32', '§ 32', '§ 135', '§ 135', '§ 3', '§ 3', '§ 39', '§ 14']

Gesellschafterfinanzierung | Rechtslupe
Schlagwort: Gesellschafterfinanzierung
Finanz­p­lan­d­ar­le­hen – und die lang­fris­ti­ge Kapi­tal­über­las­sung
Die Annah­me eines Finanz­p­lan­d­ar­le­hens setzt im Regel­fall u.a. vor­aus, dass der Dar­le­hens­ge­ber ver­pflich­tet ist, das Kapi­tal dem Schuld­ner lang­fris­tig zu über­las­sen. Eine sol­che Ver­pflich­tung kann sich auch dann, wenn das gesetz­li­che Kün­di­gungs­recht im Dar­le­hens­ver­trag nicht aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen wor­den ist, aus den objek­ti­ven Umstän­den der Dar­le­hens­hin­ga­be erge­ben. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung zu
Bilan­zie­rung eines Gesell­schaf­ter­dar­le­hens – und die Ver­äu­ße­rung des Mit­un­ter­neh­mer­an­teils
Die kor­re­spon­die­ren­de Bilan­zie­rung der Dar­le­hens­for­de­rung eines Per­so­nen­ge­sell­schaf­ters in des­sen Son­der­bi­lanz und in der Gesamt­hand­s­bi­lanz der Gesell­schaft endet mit dem Aus­schei­den des Gesell­schaf­ters aus der Gesell­schaft. Ab die­sem Zeit­punkt ver­liert die in der Gesamt­hand­s­bi­lanz aus­ge­wie­se­ne Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit der Gesell­schaft ihre Funk­ti­on als funk­tio­na­les Eigen­ka­pi­tal und stellt ent­spre­chend ihrem Bilanz­aus­weis Fremd­ka­pi­tal dar. Die
Das Dar­le­hen des mit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters – und die Abgel­tungs­teu­er
Der geson­der­te Steu­er­ta­rif für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG ist bei einer Dar­le­hens­ge­wäh­rung an eine Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b Satz 1 EStG aus­ge­schlos­sen, weil der Gläu­bi­ger der Kapi­tal­erträ­ge mit­tel­bar zu min­des­tens 10 % an der Schuld­ne­rin betei­ligt ist . Sind Anteils­eig­ne­rin und
Rück­ge­währ eines Gesell­schaf­ter­dar­le­hens – und die Insol­venz­an­fech­tung
Die Insol­venz­an­fech­tung der Rück­ge­währ eines Gesell­schaf­ter­dar­le­hens bin­nen eines Jah­res vor Stel­lung eines Insol­venz­an­trags setzt kei­ne Kri­se der Gesell­schaft vor­aus. Ent­spre­chen­des gilt für die Rück­ge­währ eines durch den Gesell­schaf­ter abge­si­cher­ten Kre­dits. Nach den ein­deu­ti­gen gesetz­li­chen Vor­ga­ben der § 39 Abs. 1 Nr. 5, § 135 Abs. 1 und 2 InsO kommt es auf die
Das vom Gesell­schaf­ter ver­bürg­ten Dar­lehn als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung
Die Über­nah­me einer durch eine Bürg­schaft der Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­re­­rin gesi­cher­ten Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit stellt kei­ne ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) dar, wenn das eigen­be­trieb­li­che Inter­es­se der Gesell­schaft das aus­lö­sen­de Moment für die Zah­lung war. Unter einer vGA i. S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG (für die Gewer­be­steu­er i. V. m. § 7 Satz 1 GewStG), ist bei
Die Mut­ter der Gesell­schaf­te­rin, das Dar­lehn an die GmbH – und die Abgel­tungs­steu­er
Die Anwen­dung des geson­der­ten Steu­er­ta­rifs für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % (sog. Abgel­tungs­teu­er­satz) nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b Satz 2 EStG aus­ge­schlos­sen ist, weil der Gläu­bi­ger der Kapi­tal­erträ­ge ein Dar­le­hen an eine GmbH gewährt hat, bei der ein Ange­hö­ri­ger
Das Über­brü­ckungs­dar­lehn des Gesell­schaf­ters – und sei­ne Rück­füh­rung in der Kri­se der GmbH
Von § 135 Abs. 1 Nr. 2 InsO wer­den auch Über­brü­ckungs­dar­le­hen erfasst . In einem ech­ten Kon­to­kor­rent mit ver­ein­bar­ter Kre­dit­ober­gren­ze schei­det eine Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung durch ein­zel­ne Kre­dit­rück­füh­run­gen aus, weil ohne sie die Kre­dit­mit­tel, die der Schuld­ner danach tat­säch­lich noch erhal­ten hat, ihm nicht mehr zuge­flos­sen wären. Nach der Kre­ditab­re­de ste­hen dort die Leis­tun­gen
Mit Hil­fe einer Zah­lungs­zu­sa­ge, durch die sich die Gesell­schaf­ter gegen­über ihrer GmbH ver­pflich­ten, die­ser die zur Erfül­lung ihrer jeweils fäl­li­gen For­de­run­gen benö­tig­ten Mit­tel zur Ver­fü­gung zu stel­len, kann die Zah­lungs­un­fä­hig­keit der GmbH ver­mie­den wer­den. Dies setzt jedoch – falls nicht der GmbH ein unge­hin­der­ter Zugriff auf die Mit­tel eröff­net wird
Sit­ten­wid­rig­keit der Kre­dit­ver­ga­be an ein insol­venz­rei­fes Unter­neh­men
Nach­dem die insol­venz­recht­li­chen Anfech­tungs­tat­be­stän­de Spe­zi­al­re­ge­lun­gen für Geschäf­te dar­stel­len, deren Inhalt und Zweck im Wesent­li­chen auf eine Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung hin­aus­läuft, kommt eine Unwirk­sam­keit wegen Sit­ten­wid­rig­keit nur dann in Betracht, wenn zu den Tat­sa­chen, die die Anfech­tung begrün­den, wei­te­re beson­de­re und gewich­ti­ge Fall­um­stän­de hin­zu­tre­ten, die die Bewer­tung als sit­ten­wid­rig recht­fer­ti­gen . Im Zusam­men­hang
Vor­fi­nan­zie­rung durch den Gesell­schaf­ter – und die spä­te­re Insol­venz­an­fech­tung
Gewährt ein Gesell­schaf­ter sei­ner Gesell­schaft fort­lau­fend zur Vor­fi­nan­zie­rung der von ihr abzu­füh­ren­den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge Kre­di­te, die in der Art eines Kon­to­kor­rent­kre­dits jeweils vor Erhalt des Nach­fol­ge­dar­le­hens mit Hil­fe öffent­li­cher Bei­hil­fen abge­löst wer­den, ist die Anfech­tung wie bei einem Kon­to­kor­rent­kre­dit auf die Ver­rin­ge­rung des Schuld­sal­dos im Anfech­tungs­zeit­raum beschränkt. Nach § 135 Abs.
Wert­min­de­run­gen bei Rück­griffs­for­de­run­gen eines Gesell­schaf­ters
Sub­stanz­ver­lus­te von im Betriebs­ver­mö­gen gehal­te­nen Gesell­schaf­ter­dar­le­hen auf­grund von Wert­min­de­run­gen, wie sie durch Teil­wert­ab­schrei­bun­gen abge­bil­det wer­den, unter­lie­gen –unab­hän­gig von der Fra­ge der Fremd­üb­lich­keit der Dar­le­hens­über­las­sung und einer etwai­gen Ver­an­las­sung durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis– man­gels wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hangs mit nach § 3 Nr. 40 EStG hälf­tig steu­er­be­frei­ten Betei­li­gungs­er­trä­gen nicht dem Abzugs­ver­bot des § 3c Abs.
Wenn mit der Bar­ein­la­ge ein Dar­le­hen abge­löst wird, für des­sen Rück­zah­lung sich der Infe­rent ver­bürgt hat, leis­tet er nicht ver­deckt eine Sach­ein­la­ge. In der Til­gung eines vom Ehe­gat­ten des Infe­ren­ten gewähr­ten Dar­le­hens mit der Bar­ein­la­ge liegt eine ver­deck­te Sach­ein­la­ge, wenn das Dar­le­hen wirt­schaft­lich vom Infe­ren­ten gewährt wur­de oder die Ein­la­ge
Der Insol­venz­an­trag eines nach­ran­gi­gen Gläu­bi­gers ist auch dann zuläs­sig, wenn die­ser im eröff­ne­ten Ver­fah­ren kei­ne Befrie­di­gung erwar­ten kann. Die Gläu­bi­ge­rin einer nur nach­ran­gi­gen For­de­rung (§ 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO) hat ohne Rück­sicht auf die tat­säch­li­chen Befrie­di­gungs­aus­sich­ten ein Rechts­schutz­in­ter­es­se (§ 14 InsO) für einen Insol­venz­an­trag. Zwar wird im Schrift­tum aus der
Dar­lehn­sauf­wand als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten von Gesell­schafts­an­tei­len
Zu den Anschaf­fungs­kos­ten gehö­ren nach der Defi­ni­ti­on des bis 2007 für der­ar­ti­ge Rechts­fra­gen zustän­di­gen VIII. Sena­tes des Bun­des­fi­nanz­hofs neben dem Anschaf­fungs­preis und den Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten auch soge­nann­te nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten. Das sind Auf­wen­dun­gen auf die Betei­li­gung, die als offe­ne oder ver­deck­te Ein­la­gen den Wert der Betei­li­gung erhö­hen oder die ander­wei­tig durch das