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Timestamp: 2016-10-22 03:35:26
Document Index: 352963424

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 15', 'Art. 3', 'Art. 17', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 122', 'Art. 101', 'Art. 102', 'Art. 49', 'Art. 101', 'Art. 102', 'Art. 49', 'Art. 15', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 97', 'Art. 33', 'Art. 111', 'Art. 111', 'Art. 111', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 97', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 9', 'Art. 42', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 106', 'Art. 95', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 38', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 8', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_372/2010 (11.02.2011)
Gemeinde Bregaglia, 7606 Promontogno, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Otmar B�nziger,
A.________ ist Eigent�merin der �berbauten ca. 1 109 m� grossen Parzelle Nr. 925 im Ortsteil Capolago von Maloja, Gebiet Mot di Larasc. Ihr geh�ren ebenfalls die westlich angrenzenden, un�berbauten Parzellen Nrn. 923 und 1259. Gem�ss Zonenplanung der damaligen Gemeinde Stampa (heute Bregaglia) wurde der �stliche Teil der Parzelle Nr. 925 im Umfang von ca. 350 m� der Wohnzone und der von einer Gefahrenzone 1 �berlagerte westliche Teil der Landwirtschaftszone zugewiesen. Von der ca. 880 m� grossen, s�dlich angrenzenden Parzelle Nr. 1257 wurden ca. 762 m� der Wohnzone und die beiden von einer Gefahrenzone 1 �berlagerten nordwestlichen Bereiche im Umfang von ca. 116 m� der Landwirtschaftszone zugewiesen. Die noch s�dlicher gelegene ca. 3 363 m� grosse Parzelle Nr. 1035 wurde vollst�ndig der Wohnzone zugeteilt.
Im Januar 2003 beschlossen die Stimmberechtigten der damaligen Gemeinde Stampa eine Gesamtrevision der Ortsplanung, wobei das Gebiet Capolago im Zonenplan unver�ndert �bernommen wurde. Im Zuge der Behandlung der Beschwerde der Eigent�merin der Parzelle Nr. 936 im Gebiet Pian Grand wurde die Gefahrensituation in den Gebieten Cadl�gh und Mot di Larasc neu beurteilt. Im Anschluss daran wies die Regierung des Kantons Graub�nden in ihrem Genehmigungsbeschluss vom 15. Juni 2004 die Gemeinde an, die entsprechenden Anpassungen vorzunehmen. Sie sistierte das Genehmigungsverfahren unter anderem bez�glich der Wohnzone im Bereich der Parzellen Nrn. 1035 und 1257, soweit diese Zone laut der j�ngsten Beurteilung der Gefahrensituation von der Gefahrenzone 1 �berlagert wurde.
Am 20. November 2007 beschlossen die Stimmberechtigten der Gemeinde Stampa eine Teilrevision der Ortsplanung. Im Zonenplan 1:1 000 Maloja Nord wurden f�r das Gebiet Mot di Larasc die Gefahrenzonen 1 und 2 ausgeschieden, wobei auf der Parzelle Nr. 925 die Gefahrenzone 1 best�tigt und neu der �berbaute Bereich der Gefahrenzone 2 zugewiesen wurde. Auf den s�dlich gelegenen Parzellen Nrn. 1035 und 1257 wurde, entgegen dem Gefahrenzonenplan vom 8. Januar 2003, keine Gefahrenzone 1 ausgeschieden; die betreffenden westlichen Parzellenteile wurden der Gefahrenzone 2 zugeteilt und die von der Gemeinde schon 2003 beschlossene Wohnzone R2 best�tigt.
Gegen die Abweisung der Beschwerde und die Genehmigung der Ortsplanungsrevision wandte sich A.________ mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden und beantragte unter anderem die Aufhebung und Nichtgenehmigung der Zuweisung der westlichen Restfl�chen der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 zur Wohnzone R2 und der �nderungen der Gefahrenzone in den Gebieten Cadl�gh, Mot di Larasc und Frattin. Mit Urteil vom 1. Juni 2010 hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts diese Beschwerde abgewiesen, soweit es darauf eingetreten ist.
Mit Eingabe vom 30. August 2010 f�hrt A.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht. Sie beantragt, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Angelegenheit an dieses zur�ckzuweisen. Die Vorinstanz sei zu verpflichten, auf die von ihr erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde vollumf�nglich einzutreten und diese inhaltlich zu beurteilen. Insbesondere sei die Vorinstanz zu verpflichten, die Zuweisung der westlichen Restfl�che der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 zur Wohnzone R2 unabh�ngig von der Gefahrenzonenzuweisung inhaltlich zu beurteilen sowie die Gefahrenzonenzuteilung bez�glich der Parzelle Nr. 936 zu �berpr�fen. Weiter sei die planerische Festlegung der Gefahrenzone 2 auf der westlichen Restfl�che der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 nicht zu genehmigen. Die Vorinstanz sei zu verpflichten, die von ihr im vorinstanzlichen Verfahren beantragte Oberexpertise durch das Eidgen�ssische Institut f�r Schnee- und Lawinenforschung Davos einzuholen.
Die Vorinstanz und die Regierung des Kantons Graub�nden beantragen die Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde Bregaglia beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Die Erben B.________ (Eigent�mer der Parzelle Nr. 1257) beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit sie die Parzelle Nr. 1257 betreffe. Die Erben C.________ (Eigent�mer der Parzelle Nr. 936) sowie D.________ (Eigent�merin der Parzelle Nr. 1035) liessen sich nicht vernehmen.
Mit Verf�gung vom 4. Oktober 2010 hat das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um aufschiebende Wirkung der Beschwerde abgewiesen.
Mit Stellungnahme vom 29. November 2010 h�lt die Beschwerdef�hrerin an den Beschwerdeantr�gen fest.
1.1 Mit dem angefochtenen Urteil hat das Verwaltungsgericht als kantonal letzte Instanz eine Beschwerde gegen die Teilrevision der Ortsplanung der damaligen Gemeinde Stampa (heute Bregaglia) abgewiesen, soweit es auf die Beschwerde eintrat. Angefochten ist somit ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid in einer �ffentlich-rechtlichen Angelegenheit (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG).
1.2 Zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht ist gem�ss Art. 89 Abs. 1 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt ist (lit. b) und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung besitzt (lit. c). Verlangt ist somit neben der formellen Beschwer, dass der Beschwerdef�hrer �ber eine spezifische Beziehungsn�he zur Streitsache verf�gt und einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids zieht.
Zur R�ge, die Vorinstanz sei auf ihre Begehren zu Unrecht nicht vollumf�nglich eingetreten, ist die Beschwerdef�hrerin nach Art. 89 Abs. 1 BGG ungeachtet ihrer Legitimation in der Sache befugt (BGE 135 II 145 E. 3.1 S. 148). Zu pr�fen bleibt, ob die Beschwerdef�hrerin auch legitimiert ist, den vorinstanzlichen Entscheid anzufechten, soweit damit der Beschluss der Gemeinde gesch�tzt worden ist, die westlichen Restfl�chen der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 der Gefahrenzone 2 zuzuweisen. In der Gefahrenzone 1 d�rfen gem�ss Raumplanungsgesetz f�r den Kanton Graub�nden vom 6. Dezember 2004 (KRG, BR 81.100) keine neuen Bauten und Anlagen erstellt werden, die dem Aufenthalt von Menschen und Tieren dienen (Art. 38 Abs. 2 KRG). In der Gefahrenzone 2 bed�rfen solche neue Bauten und Anlagen besonderer baulicher Schutzmassnahmen (Art. 38 Abs. 3 KRG). Die planerische Festlegung der Gefahrenzone 2 (statt Gefahrenzone 1) auf den westlichen Restfl�chen der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 ist somit Voraussetzung daf�r, dass diese Fl�chen �berhaupt der Wohnzone zugewiesen und dementsprechend �berbaut werden k�nnen. Als Eigent�merin der unmittelbar benachbarten Parzelle Nr. 925 ist die Beschwerdef�hrerin von der Zuweisung der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 zur Gefahrenzone 2 bzw. zur Bauzone hinreichend in sch�tzenswerten eigenen Interessen betroffen und beschwerdebefugt. Dies zumal f�r die Parzelle Nr. 1257 bei der Gemeinde ein Baugesuch h�ngig ist und das geplante Geb�ude teilweise in den westlichen Grundst�cksbereich hineinragt.
1.3 Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin brachte vor der Vorinstanz unter anderem vor, die Gemeinde habe die westlichen Restfl�chen der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 zu Unrecht der Wohnzone R2 zugewiesen und damit bundesrechtliche Grunds�tze der Raumplanung verletzt, insbesondere Art. 15 RPG (SR 700), der eine zweckm�ssige Dimensionierung der Bauzonen verlange, sowie Art. 3 Abs. 2 lit. d und Art. 17 RPG, wonach bei der Nutzungsplanung die erforderlichen Schutzzonen auszuscheiden seien. Die Vorinstanz ist auf diese R�gen nicht eingetreten und hat die Zuweisung der Parzellenteile zur Wohnzone R2 lediglich unter dem Aspekt der Gefahrenzonenzuteilung �berpr�ft. Die Beschwerdef�hrerin ist der Ansicht, die Vorinstanz habe mit dem teilweisen Nichteintreten kantonales Verfahrensrecht willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV angewendet und eine formelle Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) begangen bzw. ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt.
2.1 Die Kantone sind in der Ausgestaltung der Gerichtsorganisation und des Verfahrensrechts sowie in der Anwendung der entsprechenden kantonalen Bestimmungen im Rahmen der Bundesverfassung grunds�tzlich frei. Im Gegensatz zur Zivil- und Strafrechtspflege (vgl. Art. 122 und 123 BV) steht dem Bund f�r den Bereich der Verwaltungsrechtspflege keine Ordnungskompetenz zu. Im Kanton Graub�nden k�nnen Beschl�sse der Gemeinden �ber den Erlass der Grundordnung mit Planungsbeschwerde bei der Regierung angefochten werden (Art. 101 Abs. 1 KRG). Entscheide der Regierung �ber die Genehmigung von kommunalen Grundordnungen sowie �ber Planungsbeschwerden k�nnen mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht weitergezogen werden (Art. 102 Abs. 1 KRG). Im kantonalen Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege vom 31. August 2006 (VRG, BR 370.100) wird sodann festgehalten, dass das Verwaltungsgericht unter anderem Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden beurteilt, soweit diese nicht bei einer anderen Instanz angefochten werden k�nnen oder nach kantonalem oder eidgen�ssischem Recht endg�ltig sind (Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG).
2.2 Die Vorinstanz hat erwogen, aus Art. 101 Abs. 1 und Art. 102 Abs. 1 KRG sowie Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG gehe hervor, dass die Erhebung der Planungsbeschwerde an die Regierung Voraussetzung f�r den Weiterzug der Sache an das Verwaltungsgericht sei. Auch weil die Regierung Genehmigungsinstanz f�r Beschl�sse der Gemeinden �ber den Erlass der Grundordnung sei, m�sse ein Beschwerdef�hrer zun�chst zwingend mit Planungsbeschwerde an die Regierung gelangen, damit andere Betroffene Gelegenheit h�tten, sich vor dem Genehmigungsbeschluss der Regierung zu den Vorbringen des Beschwerdef�hrers zu �ussern. Weil die Beschwerdef�hrerin anl�sslich der Ortsplanungsrevision im Jahr 2003 gegen die Zuweisung der betreffenden Liegenschaften zur Bauzone keine Planungsbeschwerde an die Regierung erhoben habe, habe sie den vorgeschriebenen Instanzenzug hinsichtlich der erw�hnten R�gen (Bauzonendimensionierung und Ausscheidung von Schutzzonen) nicht eingehalten. Daran �ndere auch der Umstand nichts, dass die Regierung im Jahr 2004 die Bauzonenzuweisung noch nicht genehmigt, sondern die Genehmigung bis zur Bereinigung des Gefahrenzonenplans sistiert habe.
2.3 Die Regierung hat die kommunalen Nutzungspl�ne mit Beschluss vom 15. Juni 2004 im Sinne der Erw�gungen und verbunden mit Anweisungen, Vorbehalten, Anliegen sowie Feststellungen ausdr�cklich genehmigt. Dabei hat sie sich auch mit der Gr�sse der Wohnbauzonen in der Gemeinde Stampa und den diesbez�glichen Anforderungen von Art. 15 lit. b RPG auseinandergesetzt. Sie kam zum Schluss, dass die in den zu genehmigenden Pl�nen festgelegten Wohnbauzonen unter dem Aspekt der Bauzonengr�sse genehmigt werden k�nnten (S. 7 f.). Ausf�hrlich auseinandergesetzt hat sich die Regierung sodann mit der Ausscheidung von Natur- und Landschaftsschutzzonen. Sie hat die Gemeinde mehrfach angewiesen, ausgeschiedene Schutzzonen anzupassen bzw. zu erg�nzen, weitere Schutzzonen auszuscheiden oder solche Anpassungen und Erg�nzungen zu pr�fen (S. 11 ff.).
Unter diesen Umst�nden ist es nachvollziehbar und nicht willk�rlich, wenn die Vorinstanz gest�tzt auf das kantonale Verfahrensrecht zum Schluss kommt, die Beschwerdef�hrerin h�tte die Einw�nde betreffend Bauzonendimensionierung und Ausscheidung von Schutzzonen bereits mittels Planungsbeschwerde gegen den Beschluss der Gemeinde im Jahr 2003 vorbringen m�ssen. Daran �ndert der Umstand nichts, dass die Regierung mit Beschluss vom 15. Juni 2004 die Gemeinde angewiesen hat, die Gefahrenzonenplanung und Bauzonenabgrenzung in den Gebieten Cadl�gh und Mot die Larasc nach Massgabe des Gefahrenzonenplans vom 8. Dezember 2003 zu �berpr�fen und anzupassen, und dass sie entschieden hat, das Genehmigungsverfahren mit R�cksicht auf die vorzunehmende �berarbeitung zu sistieren. Die Vorinstanz durfte den Beschluss der Regierung als Auftrag zu einer auf die Gefahrenzonenzuteilung beschr�nkte �berpr�fung bzw. �berarbeitung des Nutzungsplans verstehen, zumal die Regierung im vorliegenden Verfahren die gleiche Auffassung vertritt. Die Vorinstanz hat weder willk�rlich gehandelt noch eine formelle Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) oder eine Geh�rsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) begangen, wenn sie die M�glichkeit, Einw�nde gegen die Teilrevision der Ortsplanung vom 20. November 2007 zu erheben, auf die Gefahrenzonenzuteilung und die darauf abgestimmte Baugebietsabgrenzung beschr�nkte.
Ohne Bundesrecht zu verletzen, durfte die Vorinstanz eine neue, umfassende Anfechtungsm�glichkeit f�r die Beschwerdef�hrerin verneinen (vgl. dazu auch Heinz Aemisegger/Stephan Haag, Praxiskommentar zum Rechtsschutz in der Raumplanung, Z�rich/Basel/Genf 2010, Kommentar zu Art. 33 RPG, Rz. 29 mit Beispielen), auch wenn die Gemeinde im Rahmen des �berpr�fungsauftrags der Regierung eine Neueinsch�tzung der Gefahrensituation durchf�hren liess, und gest�tzt darauf eine modifizierte Gefahrenzonenzuweisung beschloss; die im Jahr 2003 beschlossene Zuweisung der ganzen Parzellen Nrn. 1035 und 1257 zur Wohnzone R2 wurde dabei bloss best�tigt.
Nicht eingetreten ist das Verwaltungsgericht sodann auf das Begehren der Beschwerdef�hrerin, die Gefahrenzonenzuweisung sei hinsichtlich der Parzelle Nr. 936 aufzuheben, weil die Beschwerdef�hrerin diesbez�glich nicht beschwerdelegitimiert sei. Die Beschwerdef�hrerin erblickt darin eine Verletzung von Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG sowie eine formelle Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) bzw. eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV). Erg�nzend sei vom Bundesgericht gest�tzt auf Art. 97 Abs. 1 BGG berichtigend festzuhalten, dass nicht die ganze Parzelle Nr. 936 der Gefahrenzone 1, sondern der s�dliche Teil der Gefahrenzone 2 zugeteilt worden sei.
3.1 Gem�ss Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG gew�hrleistet das kantonale Recht gegen Verf�gungen betreffend die Raumplanung die Legitimation mindestens im gleichen Umfang wie f�r die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Ferner schreibt Art. 111 BGG die Einheit des Verfahrens vor: Wer zur Beschwerde an das Bundesgericht berechtigt ist, muss sich am Verfahren vor allen kantonalen Vorinstanzen als Partei beteiligen k�nnen (Art. 111 Abs. 1 BGG); die unmittelbare Vorinstanz des Bundesgerichts muss grunds�tzlich mindestens die R�gen nach den Artikeln 95-98 BGG pr�fen k�nnen (Art. 111 Abs. 3 BGG). Aus diesen Bestimmungen ergibt sich, dass die kantonalen Beh�rden die Rechtsmittelbefugnis nicht enger fassen d�rfen, als dies f�r die Beschwerde an das Bundesgericht vorgesehen ist.
Zur Beurteilung der Frage, ob die Vorinstanz auf das Begehren der Beschwerdef�hrerin, hinsichtlich der Parzelle Nr. 936 sei die Gefahrenzonenzuweisung aufzuheben, h�tte eintreten m�ssen, ist die Beschwerdeberechtigung nach den Grunds�tzen von Art. 89 Abs. 1 BGG (vgl. E. 1.2 hiervor) zu pr�fen. W�re die Beschwerdef�hrerin befugt, gegen einen Sachentscheid �ber die umstrittene Gefahrenzonenzuweisung beim Bundesgericht Beschwerde zu f�hren, so m�sste die Vorinstanz auf ihr Rechtsbegehren eintreten, soweit die �brigen formellen Voraussetzungen erf�llt sind.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die f�r die Parzelle Nr. 936 vorgenommene Gefahrenzonenzuweisung beeinflusse unmittelbar die Bebaubarkeit der Parzelle. Konkret gehe es darum, ob eine auf dieser Parzelle geplante Tiefgarage gebaut werden d�rfe oder nicht. Aus diesem Grund sei sie beschwerdelegitimiert.
Vorliegend steht zwar nicht unmittelbar die Bewilligung f�r ein Bauvorhaben im Streit, sondern die Zuweisung einer Parzelle bzw. ihrer Teilfl�chen zu bestimmten Gefahrenzonen. Der Vernehmlassung der Gemeinde vom 28. September 2010 und den sich in den Akten befindlichen Pl�nen ist aber zu entnehmen, dass die Parzelle Nr. 936 einer Zone zugewiesen ist, die f�r ein unterirdisches Parkhaus bestimmt ist. Es erscheint deshalb gerechtfertigt, die vom Bundesgericht entwickelte Praxis zur Legitimation von Nachbarn, welche sich gegen ein Bauvorhaben zur Wehr setzen wollen, vorliegend zu ber�cksichtigen.
3.3 Das Beschwerderecht des Nachbarn wird in der Regel anerkannt, wenn der Bau oder Betrieb einer projektierten Anlage mit Sicherheit oder grosser Wahrscheinlichkeit zu Immissionen f�hrt und der Beschwerdef�hrer durch diese - seien es L�rm-, Staub-, Ersch�tterungs-, Licht- oder andere Einwirkungen - betroffen wird. Wird die Einsprache- und Rechtsmittelbefugnis aus den Immissionen des Zubringerverkehrs abgeleitet, so m�ssen diese f�r den Beschwerdef�hrer deutlich wahrnehmbar sein, damit er zur Beschwerde legitimiert ist (BGE 113 Ib 225 E. 1c S. 228 f.; 110 Ib 99 E. 1c S. 102). Das Bundesgericht pr�ft die Legitimationsvoraussetzungen in einer Gesamtw�rdigung anhand der im konkreten Fall vorliegenden tats�chlichen Verh�ltnisse. Es stellt nicht schematisch auf einzelne Kriterien (wie z.B. Distanz zum Vorhaben, Sichtverbindung etc.) ab (BGE 136 II 281 E. 2.3.2 S. 285 f.), namentlich auch nicht auf abstrakt bestimmte Distanzwerte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_528/2009 vom 13. September 2010 E. 5.3.1 mit Hinweis).
3.4 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die Distanz zwischen ihrer Liegenschaft, n�mlich der Parzelle Nr. 925, und der f�r die Tiefgarage vorgesehenen Parzelle Nr. 936 betrage ca. 180 Meter. Von der Parzelle Nr. 925 aus bestehe Aussicht �ber die Parzelle Nr. 936 hinweg auf die Oberengadiner Seenlandschaft. Bei den gegebenen l�ndlichen Verh�ltnissen sei es offensichtlich, dass von der geplanten Tiefgarage eine sp�rbare Zunahme von Verkehrsl�rm ausgehen w�rde.
Mit dem Einwand, die f�r die Parkgarage vorgesehene Parzelle sei ca. 180 Meter von ihrem Grundst�ck entfernt, vermag die Beschwerdef�hrerin die f�r die Beschwerdelegitimation erforderliche Betroffenheit nicht darzutun. Geplant und gem�ss der kommunalen Nutzungsplanung zul�ssig ist auf der Parzelle Nr. 936 bloss der Bau einer unterirdischen Tiefgarage, welche nach Aussen nur beschr�nkt in Erscheinung treten und die Aussicht auf die Oberengadiner Seenlandschaft von der Liegenschaft der Beschwerdef�hrerin aus wenn �berhaupt nur in geringem Ausmass einschr�nken w�rde. Die tats�chlichen Verh�ltnisse sind nicht mit der im Rahmen des Entscheids 1C_2/2010 vom 23. M�rz 2010 zu beurteilenden Situation vergleichbar, wo es um den Verlust des noch freien Ausblicks (d�gagement) auf einen See durch eine Hochbaute auf dem Nachbargrundst�ck ging (E. 5). Nicht �berzeugend ist auch die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, die geplante Tiefgarage h�tte f�r sie eine sp�rbare Zunahme von Verkehrsl�rm zur Folge, zumal die Verkehrszunahme relativ bescheiden ausfallen d�rfte und die Fahrzeuge nicht vor dem Grundst�ck der Beschwerdef�hrerin, welches sich ganz am Ende der Stichstrasse befindet, zirkulieren w�rden. Die Beschwerdef�hrerin vermag die von Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG geforderte hinreichende Betroffenheit (vgl. auch die Beispiele in Aemisegger/Haag, a.a.O., Rz. 58 ff.) nicht glaubhaft darzutun.
3.5 Die Vorinstanz hat mit dem Nichteintreten auf das Begehren der Beschwerdef�hrerin, die Gefahrenzonenzuweisung sei hinsichtlich der Parzelle Nr. 936 aufzuheben, kein Bundesrecht verletzt. Damit erweist sich die von der Beschwerdef�hrerin erhobene Sachverhaltsr�ge, der s�dliche Teil der Parzelle Nr. 936 sei der Gefahrenzone 2 zugeteilt worden, als f�r den Verfahrensausgang unerheblich und somit unbeachtlich (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG).
4.1 Die Beschwerdef�hrerin ist der Ansicht, die Vorinstanz habe zu Unrecht den Beschluss der Gemeinde gesch�tzt, die westlichen Teile der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 der Gefahrenzone 2 statt der Gefahrenzone 1 zuzuweisen. Das Verwaltungsgericht hielt diesbez�glich fest, die der Gefahrenzone 2 zugewiesenen Teilfl�chen der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 seien insgesamt 372 m2 gross. Bei der Frage, ob eine solche winzige Teilfl�che der Gefahrenzone 1 oder 2 zugewiesen werden solle, handle es sich um eine reine Ermessensentscheidung der Gefahrenzonenkommission, die �ber eine reiche Erfahrung verf�ge. Wenn sich die Regierung darauf abgest�tzt habe, k�nne ihr kein Ermessensmissbrauch vorgeworfen werden. Selbst wenn die von der Beschwerdef�hrerin beantragte Oberexpertise zum Schluss k�me, dass diese Kleinfl�che eher der Gefahrenzone 1 zuzuteilen w�re, l�ge in der anderslautenden Entscheidung der Regierung noch keine qualifizierte Unangemessenheit oder Unzweckm�ssigkeit, weshalb sich die Einholung eines Obergutachtens er�brige. Am durchgef�hrten Augenschein habe sich dem Gericht zudem gezeigt, dass die vorgenommene Zuweisung jedenfalls mit guten Gr�nden vertretbar sei, liege die Teilfl�che doch erh�ht auf einem H�gel, wodurch sie wegen des Abbremseffekts weniger lawinengef�hrdet sei als etwa das Haus der Beschwerdef�hrerin, das ganz am Hangfuss liege.
4.2 Gefahrenzonen umfassen nach Art. 38 Abs. 1 KRG Gebiete, die durch Lawinen, Rutschungen, Steinschlag, �berschwemmung oder andere Naturereignisse bedroht sind. Sie werden nach den kantonalen Richtlinien in eine Gefahrenzone mit hoher Gefahr (Gefahrenzone 1) und in eine Gefahrenzone mit geringer Gefahr (Gefahrenzone 2) unterteilt. Wie bereits in E. 1.2 hiervor ausgef�hrt, d�rfen in der Gefahrenzone 1 keine neuen Bauten und Anlagen erstellt werden, die dem Aufenthalt von Menschen und Tieren dienen (Art. 38 Abs. 2 KRG). In der Gefahrenzone 2 bed�rfen solche neue Bauten und Anlagen besonderer baulicher Schutzmassnahmen (Art. 38 Abs. 3 KRG). Der Zuteilung eines bestimmten Gebiets zur Gefahrenzone 1 oder 2 liegt eine Gefahrenbeurteilung durch die Planungsbeh�rden zugrunde. Bei der Frage, ob und in welchem Ausmass ein bestimmtes Gebiet durch Naturereignisse bedroht ist, handelt es sich um eine Sachverhaltsfrage. Die darauf gest�tzte Zuweisung eines bestimmten Gebiets zur Gefahrenzone 1 oder 2 bildet dagegen eine Rechtsfrage.
4.3 Sowohl die Sachverhaltsfrage, ob die Planungsbeh�rden die Gefahrenbeurteilung richtig und vollst�ndig vorgenommen haben, als auch die Rechtsfrage, ob die Zuweisung der westlichen Teile der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 zur Gefahrenzone 2 in Anwendung des kantonalen Rechts korrekt vorgenommen worden ist, pr�ft das Bundesgericht nur im Hinblick auf eine allf�llige Verletzung des Willk�rverbots gem�ss Art. 9 BV und nur soweit eine entsprechende R�ge vorgebracht und gen�gend begr�ndet worden ist (Art. 42 Abs. 2, Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG). Grunds�tzlich frei pr�ft das Bundesgericht dagegen gen�gend begr�ndete R�gen, wonach die Vorinstanz mit ihrem Entscheid von der Bundesverfassung oder vom �brigen Bundesrecht garantierte Verfahrensbestimmungen missachtet oder materiell Bundesrecht verletzt habe (Art. 95 lit. a BGG).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt willk�rlich festgestellt. Sie bringt vor, die Lawinenprognose beruhe auf Abkl�rungen, die mit schwerwiegenden M�ngeln behaftet und willk�rlich seien. Die kantonale Gefahrenkommission habe in relativ kurzer Zeit hintereinander drei Beurteilungen zur Lawinengefahr in Maloja-Capolago durchgef�hrt und je abweichende Gefahrenzonenpl�ne erstellt. Die Kommission habe einen externen Spezialisten beigezogen, nach dessen Einsch�tzung die fraglichen Fl�chen der Gefahrenzone 1 h�tten zugewiesen werden m�ssen. Im Gefahrenzonenplan vom 30. November 2004 habe die Gefahrenkommission die fraglichen Fl�chen stattdessen ohne einleuchtende Begr�ndung der Gefahrenzone 2 zugewiesen. Die Einsch�tzung der Gefahrenkommission weiche stark von ihrer eigenen ab. Ihr Haus auf der Parzelle Nr. 925 werde durch einen Gel�ndebuckel vor Lawinen gesch�tzt, w�hrend westlich davon Lawinen durch das Gel�nde nicht aufgehalten w�rden. Es sei nicht einzusehen, weshalb die Grenze der Gefahrenzone 1, die westlich von ihrem Haus den Hang hinunter laufe, einen scharfen Knick nach S�dwesten beschreiben solle. Daf�r gebe das Gel�nde keine Rechtfertigung her.
Mit ihren Vorbringen vermag die Beschwerdef�hrerin nicht aufzuzeigen, dass die Gefahrenbeurteilung f�r die fraglichen Fl�chen, welche die Vorinstanz ihrem Entscheid zugrunde gelegt hat, offensichtlich unhaltbar und damit willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV w�re. Es ist zu ber�cksichtigen, dass die Beantwortung der Frage, wie stark die fraglichen Fl�chen durch Lawinen bedroht sind, in besonderer Weise Fachwissen voraussetzt. Die weniger fachkundigen Vorinstanzen mussten sich diesbez�glich zwangsl�ufig auf die Beurteilung der vom kantonalen Recht hierf�r geschaffenen Gefahrenkommission abst�tzen bzw. konnten deren Erkenntnisse nur auf ihre Plausibilit�t hin �berpr�fen. Die Vorinstanz durfte deshalb ber�cksichtigen, dass die Gefahrenkommission �ber reichhaltige Erfahrung bei der Beurteilung der Gefahr von Lawinen verf�gt. Sodann ist aus dem Gefahrenzonenplan vom 30. November 2004 zwar ersichtlich, dass die Gefahrenkommission im Bereich der westlichen Teile der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 von der Gefahrenbeurteilung des beigezogenen Experten abwich. Anl�sslich des durchgef�hrten Augenscheins, an welchem auch zwei Mitglieder der Gefahrenkommission vertreten waren, konnte sich die Vorinstanz allerdings davon �berzeugen, dass die fraglichen Fl�chen erh�ht auf einem H�gel liegen, wodurch sie wegen des Abbremseffekts weniger lawinengef�hrdet sind als etwa das Haus der Beschwerdef�hrerin. Damit ist auch nachvollziehbar, weshalb die Gefahrenkommission und die Vorinstanz bei der Gefahrenabsch�tzung von der Beurteilung des beigezogenen Experten abgewichen sind. Der Vorinstanz kann keine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung vorgeworfen werden, wenn sie sich auf die Gefahrenbeurteilung der Kommission abst�tzte bzw. diese f�r nachvollziehbar hielt.
Die Beschwerdef�hrerin macht weiter geltend, die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) und in willk�rlicher Weise den kantonalen Untersuchungsgrundsatz (Art. 11 VRG) verletzt, weil sie das Begehren abwies, es sei in Anbetracht der Ungereimtheiten in der fachlichen Beurteilung durch die Gefahrenkommission eine Oberexpertise einzuholen.
Zum Anspruch auf rechtliches Geh�r geh�rt das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel. Keine Geh�rsverletzung liegt vor, wenn das Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert werde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweis).
Wenn die Vorinstanz angesichts der umfangreichen Akten und der Abkl�rungen durch die beigezogenen Fachleute den massgeblichen Sachverhalt als gen�gend abgekl�rt erachtete, konnte sie auf das Einholen der beantragten Oberexpertise verzichten, ohne damit das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrerin oder den kantonalen Untersuchungsgrundsatz in willk�rlicher Weise zu verletzen. Dies umso mehr, als sie unter Beizug von Fachleuten einen Augenschein durchgef�hrt hat, an dem sich best�tigt hat, dass ein Gegenanstieg im fraglichen Bereich die Lawinengefahr vermindert (vgl. E. 5 hiervor).
Eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) erblickt die Beschwerdef�hrerin auch darin, dass die von der Vorinstanz am Augenschein gewonnenen Eindr�cke weder in einem Protokoll festgehalten worden seien noch detailliert in der Urteilsbegr�ndung Eingang gefunden h�tten.
7.1 Die wesentlichen Ergebnisse eines Augenscheins sind im Hinblick auf Art. 29 Abs. 2 BV in einem Protokoll, Aktenvermerk oder zumindest im Entscheid klar zum Ausdruck zu bringen. Auf das Protokoll eines Augenscheins kann nur verzichtet werden, soweit die �usserungen der Parteien im Urteil hinl�nglich wiedergegeben werden (Urteil 1C_134/2007 vom 24. Januar 2008 E. 3.2; BGE 126 I 213 E. 2 S. 217).
7.2 Vorliegend ist wiederum zu ber�cksichtigen, dass sich die Vorinstanz bei der Gefahrenabsch�tzung angesichts des fehlenden Fachwissens zwangsl�ufig auf die Beurteilung der vom kantonalen Recht hierf�r geschaffenen Gefahrenkommission abst�tzen musste bzw. deren Erkenntnisse nur auf ihre Plausibilit�t hin �berpr�fen konnte (vgl. E. 5 hiervor). Demzufolge musste es f�r die Vorinstanz beim durchgef�hrten Augenschein in erster Linie darum gehen, an Ort und Stelle und anhand der Ausf�hrungen der anwesenden Fachleute zu beurteilen, ob die von der Kommission vorgenommene Gefahrenbeurteilung f�r sie nachvollziehbar sei. Die f�r den angefochtenen Entscheid wesentlichen Ergebnisse des Augenscheins ergaben sich in erster Linie aus den Ausf�hrungen der anwesenden Fachleute, w�hrend die entscheidwesentlichen tats�chlichen Verh�ltnisse im �brigen bereits hinreichend den umfangreichen Akten bzw. den Stellungnahmen der Verfahrensbeteiligten entnommen werden konnten.
7.3 Unter diesen besonderen Umst�nden ist es mit Art. 29 Abs. 2 BV vereinbar, wenn die Vorinstanz kein Augenscheinprotokoll verfasste und sich darauf beschr�nkte, in der Urteilsbegr�ndung darzulegen, welche konkreten Erkenntnisse sie f�r die Beurteilung der Lawinengefahr aus den Ausf�hrungen der Fachleute ziehen konnte. Die Vorinstanz hat die wesentlichen Ergebnisse des Augenscheins im Urteil hinl�nglich im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung wiedergegeben, indem sie festhielt, es habe sich am Augenschein gezeigt, dass die vorgenommene Zuweisung jedenfalls mit guten Gr�nden vertretbar sei, liege die fragliche Teilfl�che doch erh�ht auf einem H�gel, wodurch sie wegen des Abbremseffekts weniger lawinengef�hrdet sei als etwa das Haus der Beschwerdef�hrerin, das ganz am Hangfuss liege. Damit erweist sich die R�ge der Beschwerdef�hrerin, die auch keine kantonale Bestimmung nennt, die weiter ginge als Art. 29 Abs. 2 BV, als unbegr�ndet.
Die Beschwerdef�hrerin macht weiter geltend, die Vorinstanz habe gegen Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG verstossen, weil sie die Gefahrenzonenausscheidung im Zonenplan ungen�gend �berpr�ft habe. Die Regierung habe bloss auf die Beurteilung durch die Gefahrenkommission abgest�tzt und die Vorinstanz habe dieses Vorgehen gesch�tzt.
8.1 Das kantonale Recht sieht wenigstens ein Rechtsmittel vor gegen Verf�gungen und Nutzungspl�ne, die sich auf das RPG und seine kantonalen und eidgen�ssischen Ausf�hrungsbestimmungen st�tzen (Art. 33 Abs. 2 RPG). Es gew�hrleistet die volle �berpr�fung durch wenigstens eine Beschwerdebeh�rde (Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG). Mit der Pflicht zur vollen �berpr�fung wird indessen nicht ausgeschlossen, dass sich die Rechtsmittelinstanz eine gewisse Zur�ckhaltung auferlegt, wenn der unteren Instanz im Zusammenhang mit der Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe oder bei der Handhabung des Planungsermessens ein Beurteilungsspielraum oder Ermessensbereich zusteht (BGE 132 II 408 E. 4.3 S. 416 mit Hinweisen). Vielmehr wird dies in Art. 2 Abs. 3 RPG von �bergeordneten gegen�ber nachgeordneten Beh�rden ausdr�cklich verlangt. Die Rechtsmittelinstanzen sollen insbesondere bei Plan�berpr�fungen nicht ihr Ermessen an die Stelle des Ermessens des Planungstr�gers setzen (Urteil 1C_417/2009 vom 21. Januar 2010 E. 2; Aemisegger/Haag, a.a.O., Rz. 73).
8.2 Massgebend f�r die Zuweisung eines Gebiets zur Gefahrenzone 1 oder 2 ist nach Art. 38 Abs. 1 KRG, ob f�r das betreffende Gebiet hohe oder geringe Gefahr durch Naturereignisse besteht. Die kantonale Gefahrenkommission hat vorliegend nicht nur die Gefahrensituation f�r das Gebiet der damaligen Gemeinde Stampa abgekl�rt, sondern am 30. November 2004 einen Gefahrenzonenplan verabschiedet, auf dem die Gebiete der Gefahrenzone 1 und 2 ausgeschieden worden sind. Die Auslegung der unbestimmten Rechtsbegriffe "hohe Gefahr" bzw. "geringe Gefahr" und die damit verbundene Zuweisung des Gemeindegebiets zur Gefahrenzone 1 oder 2 gem�ss Art. 38 Abs. 1 KRG oblag somit in erster Linie der kantonalen Gefahrenkommission, w�hrend die Gemeinde im Rahmen der Ortsplanungsrevision diesbez�glich die Vorgaben der Gefahrenkommission zu ber�cksichtigen hatte.
8.3 Weil die Beurteilung von drohenden Gefahren durch Naturereignisse f�r ein bestimmtes Gebiet in besonderer Weise Fachwissen voraussetzt, welches die kantonale Gefahrenkommission im Gegensatz zu den kantonalen Rechtsmittelinstanzen vorweisen kann, widerspricht es nach dem Gesagten nicht Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG, wenn sich die Rechtsmittelinstanzen bez�glich der Ausscheidung von Gefahrenzonen im kommunalen Nutzungsplan auf die Pr�fung beschr�nken, ob die von der Gefahrenkommission verabschiedeten Gefahrenzonenpl�ne im konkreten Fall nachvollziehbar sind und die Gemeinde bei der Nutzungsplanung die Vorgaben der Kommission ber�cksichtigt hat. Die Regierung hat nicht gegen Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG verstossen, wenn sie zum Schluss gekommen ist, die im Nutzungsplan festgelegten Gefahrenzonen k�nnten genehmigt werden, weil sich diese auf die nachvollziehbare Gefahrenbeurteilung der Gefahrenkommission st�tzten und es keine Veranlassung gebe, in die Fachkompetenz und das hohe Fachwissen der Gefahrenkommission einzugreifen. Demzufolge widerspricht auch der angefochtene Entscheid, mit dem die Vorinstanz den Entscheid der Regierung gesch�tzt hat, nicht gegen Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt sodann eine willk�rliche Anwendung von Art. 38 KRG, weil die westlichen Teile der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 der Gefahrenzone 2 statt 1 zugewiesen worden seien. Es sei nicht einzusehen, weshalb die Grenze der Gefahrenzone 1, die westlich von ihrem Haus den Hang hinunter laufe, einen scharfen Knick nach S�dwesten beschreiben solle.
Soweit die Beschwerdef�hrerin damit nach Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG �berhaupt in gen�gender Weise begr�ndet, weshalb die Vorinstanz Art. 38 KRG in willk�rlicher Weise angewendet haben soll, vermag sie damit nicht durchzudringen. Wenn die Vorinstanz aufgrund des willk�rfrei festgestellten Sachverhalts (vgl. E. 5 hiervor) und gest�tzt auf die Beurteilung der fachkundigen kantonalen Gefahrenkommission zum Schluss gekommen ist, es bestehe f�r die westlichen Teile der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 nur eine geringe Gefahr im Sinne von Art. 38 Abs. 1 KRG, kann darin keine willk�rliche Anwendung kantonalen Rechts erblickt werden.
Schliesslich ist auch die R�ge der Beschwerdef�hrerin unbegr�ndet, der angefochtene Entscheid verstosse gegen das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV). Ein sachlicher Grund, weshalb die westlichen Teile der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 im Unterschied zum �stlichen Teil Parzelle Nr. 925, auf welchem sich das Haus der Beschwerdef�hrerin befindet, der Gefahrenzone 1 statt 2 h�tten zugewiesen werden m�ssen, ist nicht ersichtlich. Im Gegenteil hat der von der Vorinstanz unter Beizug von Fachleuten durchgef�hrte Augenschein gezeigt, dass die westlichen Teile der Parzellen Nrn. 1035 und 1257 erh�ht auf einem H�gel liegen, wodurch sie wegen des Abbremseffekts sogar weniger lawinengef�hrdet sind als das Haus der Beschwerdef�hrerin (vgl. E. 5 hiervor).
Es ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Erben B.________, welche die Abweisung der Beschwerde beantragt haben, soweit sie die Parzelle Nr. 1257 betreffe, gelten als obsiegende Partei im Sinne von Art. 68 Abs. 2 BGG, weshalb die Beschwerdef�hrerin ihnen f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientsch�digung zu bezahlen hat.
Die Beschwerdef�hrerin hat den Erben B.________ f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteiensch�digung von Fr. 1'500.-- zu bezahlen.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Gemeinde Bregaglia, der Regierung des Kantons Graub�nden, den weiteren Beteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt.