Source: http://heinsberg.de/rat-und-verwaltung/dienstleistungen/Hundeangelegenheiten_13745
Timestamp: 2020-04-06 19:04:00
Document Index: 218222585

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 10', '§ 3', '§ 10', '§ 10', '§ 4', '§ 3', '§ 10']

Jede persönlichen Zwecken dienende Hundehaltung im Stadtgebiet Heinsberg ist hundesteuerpflichtig. Die Hundesteuer wird entsprechend der Hundesteuersatzung der Stadt Heinsberg festgesetzt. Die aktuellen Hundesteuersätze entnehmen Sie bitte der Hundesteuersatzung der Stadt Heinsberg in der zur Zeit gültigen Fassung.
Die Steuerpflicht beginnt mit dem Ersten des Monats, in dem der Hund aufgenommen worden ist. Bei einer Haltung auf Probe oder zum Anlernen spätestens, wenn der Zeitraum von zwei Monaten überschritten wird. Innerhalb von zwei Monaten nach der Aufnahme des Hundes muss die Anmeldung zur Hundesteuer vorgenommen werden.
Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Monats, in dem der Hund veräußert oder sonst abgeschafft wird, abhanden kommt oder stirbt.
Bei Zuzug aus einer anderen Gemeinde beginnt die Steuerpflicht mit dem Ersten des auf den Zuzug folgenden Monats. Bei Wegzug aus der Stadt endet die Steuerpflicht mit Ablauf des Monats, in den der Wegzug fällt.
Hunde können beim Steueramt schriftlich, telefonisch oder per E-Mail an- und abgemeldet werden.
Bitte beachten Sie hierzu auch unsere u.a. Vordrucke zur An- und Abmeldung.
Der Hundesteuerbescheid sowie die Hundesteuermarke werden nach der Anmeldung zur Hundesteuer zugesandt.
Nach der Abmeldung von der Hundesteuer ergeht ein entlastender Hundesteuerbescheid. Die Hundesteuermarke ist bei der Abmeldung zurückzugeben oder einzusenden.
Große Hunde (40/20) müssen nicht nur wegen der Steuerpflicht sondern nach dem Landeshundegesetz (LHundG NRW) auch beim Ordnungsamt gemeldet werden.
Hunde, die eine Widerristhöhe von 40 cm haben (§ 11 LHundG NRW) oder
Hunde, die schwerer als 20 kg sind (§ 11 LHundG NRW).
Beispiele: Schäferhund, Labrador, Golden Retriever, Dobermann usw.
Voraussetzungen zur Haltung eines Großen Hundes
Anzeige beim zuständigen Ordnungsamt unter Vorlage folgender Unterlagen:
Bescheinigung eines von der Tierärztekammer Nordrhein-Westfalen autorisierten Tierarztes,
Bescheinigung eines anerkannten Sachverständigen oder einer anerkannten sachverständigen Stelle oder
Vorlage des Jagdscheins
Nachweis einer bestehenden Tierhaftpflichtversicherung unter Angabe der Mindestdeckungssumme von 500.000,00 € für Personen- und 250.000,00 € für sonstige Schäden
Nachweis der Kennzeichnung des Hundes mit einem Mikrochip (Mikrochipimplantation erfolgt durch den Tierarzt)
Angabe von Rasse, Name, Geburtsdatum/Alter, Fellfarbe, Größe u. Gewicht
Gefährliche Hunde bzw. Hunde bestimmter Rassen (§ 10 Abs. 1 LHundG NRW)
Gefährliche Hunde bzw. Hunde bestimmter Rassen müssen nicht nur beim Steueramt versteuert werden. Diese Hunde sind nach dem Landeshundegesetz genehmigungspflichtig bzw. bedarf es einer Erlaubnis:
Anlage 1 (§ 3 LHundG NRW)
Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier,
Staffordshire Bullterrier, Bullterrier
Anlage 2 (§ 10 LHundG NRW)
Rottweiler, American Bulldog, Alano, Bullmastiff,
Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano,
Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Tosa Inu
alle Kreuzungen mit diesen Rassen (z. B. Rottweiler-Mix).
Für diese Hunde gelten besondere Einschränkungen, z. B.
Erlaubnis des Ordnungsamtes vor der Anschaffung
Solange keine Verhaltensprüfung absolviert wurde, immer mit Maulkorb und Leine
Hunde der Anlage 1 dürfen nicht aus dem Ausland eingeführt werden.
Haltungserlaubnis beantragen
Vor Anschaffung eines gefährlichen Hundes bzw. eines Hundes bestimmter Rasse (§ 10 Abs. 1 LHundG NRW) ist beim zuständigen Ordnungsamt die Haltungserlaubnis zu beantragen. Hierfür sind folgende Unterlagen notwendig:
Nachweis der Mikrochip-Kennzeichnung
Sachkundenachweis des Veterinäramtes des Kreises Heinsberg.
Vor Erteilung der Erlaubnis prüft das Ordnungsamt, ob der Hund ausbruchsicher untergebracht wird.
Das Halten eines nicht versteuerten oder nicht angezeigten (großen) Hundes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.
Die zu zahlende Hundesteuer entnehmen Sie bitte der Hundesteuersatzung.
Verwaltungsgebühr für die Anzeige zur Haltung eines großen Hundes: 25,00 €
Verwaltungsgebühr für die Entscheidung über die Erlaubnis zur
Haltung gefährlicher Hunde, bzw. Hunde bestimmter Rassen: 30,00 – 100,00 €
Ansprechpartner (Haltung große Hunde):
Frau Kremers
Ansprechpartner (An- und Abmeldung zur Hundesteuer):
ANTRAG auf Erteilung einer Erlaubnis nach § 4 des Hundegesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeshundegesetz - LHundG NRW) für das Halten von gefährlichen Hunden i. S. v. § 3 LHundG NRW und von Hunden nach § 10 LHundG NRW
Kremers, Gabriele
Telefon: 02452 / 14-3213
Honold, Christoph
Telefon: 02452 / 14-2022
Zimmer: 303	(Rathaus)
Robertz, Stephanie
Telefon: 02452 / 14-2021
Amt 20 - Amt für Finanzen und Beteiligungen