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Timestamp: 2019-03-23 17:37:11
Document Index: 224353478

Matched Legal Cases: ['§ 6', 'BGH', '§ 6', 'BGH', '§ 6', 'Art. 3', 'BGH', '§ 6', 'EuG', 'EuG', 'Art. 35', 'Art. 3']

BGBl. II 1973 S. 1353 - Gesetz zu dem Einheits-Übereinkommen vom 30. März 1961 über Suchtstoffe - dejure.org
BGBl. II 1973 S. 1353
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1973 Teil II Nr. 50, ausgegeben am 11.09.1973, Seite 1353
Das Einheits-Übereinkommen von 1961 über Suchtstoffe in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. Februar 1977 (BGBl. II S. 111), dem mit Zustimmungsgesetzen vom 4. September 1973 (BGBl. II S. 1353) und vom 18. Dezember 1974 (BGBl. 1975 II S. 2) innerstaatliche Geltung verliehen worden ist, steht einer Entscheidung zugunsten des Klägers nicht entgegen.
36 des Einheits-Übereinkommens über Suchtstoffe vom 30. März 1961 in der zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Türkei anwendbaren Fassung lautet (BGBl. 1973 II S. 1354 ff., 1381 f.):.
Er hat die innere Rechtfertigung für die Vorschrift des § 6 Nr. 5 StGB in dem Einheits-Übereinkommen von 1961 über Suchtstoffe (BGBl. II 1973 S. 1353; 1974 S. 1211; 1977 S. 111) gefunden.
Darunter fallen die in den als Anhang I bis IV dem Übereinkommen beigefügten Listen aufgeführten Substanzen, nicht aber der in B. enthaltene rein pflanzliche Wirkstoff Johanniskraut-Trockenextrakt, der im übrigen auch nicht als Suchtstoff im Sinne des Einheits-Übereinkommens vom 30. März 1961 (Single Convention on Narcotic Drugs, BGBl. 1973 II, S. 1353) in Betracht kommt.
BGH, 22.01.1986 - 3 StR 472/85
Entgeltlicher Erwerb von Betäubungsmitteln zum Eigenverbrauch als Vertrieb im …
Nach seinem Sinn und Zweck soll § 6 Nr. 5 StGB es der Bundesrepublik Deutschland auf der Grundlage des Weltrechtsprinzips (vgl. BGHSt 27, 30) ermöglichen, ihrer Verpflichtung zur Verfolgung von Betäubungsmitteldelikten, die sie durch das Einheits-Übereinkommen vom 30. März 1901 über Suchtstoffe (vgl. Gesetz vom 4. September 1973, BGBl II 1353 und Bekanntmachung vom 15. August 1974, BGBl II 1211, geänderte Fassung vom 25. März 1972, BGBl 1977 II 112) übernommen hat, möglichst umfassend zu genügen.
Diese Strafdrohung zeigt ebenso wie die Unterstellung des unbefugten Vertriebs von Betäubungsmitteln unter das Weltrechtsprinzip in § 6 Nr. 5 StGB und die Ratifizierung des Einheits-Übereinkommens über Suchtstoffe vom 30. März 1961 (BGBl. 1973 II S. 1353ff.), das die Bundesrepublik Deutschland zu einer "angemessenen" Bestrafung der schweren Formen der Betäubungsmittelkriminalität verpflichtet (vgl. dazu BVerfGE 75, 1 [17 f.]), daß die deutsche Rechtsordnung das dem Beschwerdeführer vorgeworfene Verhalten als schweres Unrecht bewertet (vgl. auch Art. 3 Abs. 4 a des Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen den unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen und psychotropen Stoffen vom 2O. Dezember 1988, dem die Bundesrepublik Deutschland bereits zugestimmt hat [BGBl. II 1993 S. 1136]: "Jede Vertragspartei belegt die Begehung der ... Straftaten mit Sanktionen, die der Schwere dieser Straftaten Rechnung tragen ...").
BGH, 20.10.1976 - 3 StR 298/76
Verurteilung wegen fortgesetzten Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz in …
Die Vorschrift des § 6 Nr. 5 StGB findet ihre innere Rechtfertigung heute in dem Einheits-Übereinkommen von 1961 über Suchtstoffe, dem der Bundestag durch Gesetz vom 4. September 1973 (BGBl II S. 1353 ff) zugestimmt hat und das für die Bundesrepublik Deutschland am 2. Januar 1974 in Kraft getreten ist (Bekanntmachung des Bundesministers des Auswärtigen vom 15. August 1974, BGBl II S. 1211).
EuGH, 26.10.1982 - 240/81
Einberger / Hauptzollamt Freiburg
Diese Rechtslage steht im Einklang mit dem Einheits-Übereinkommen von 1961 über Suchtstoffe (BGBl. 1973 II S. 1353), dem alle Mitgliedstaaten beigetreten sind.
EuGH, 26.10.1982 - 221/81
Wolf / Hauptzollamt Düsseldorf
Diese Rechtslage steht im Einklang mit dem Einheits-Übereinkommen von 1961 über Suchtstoffe (BGBl. 1973 II, S. 1353), dem alle Mitgliedstaaten beigetreten sind.
Das ergibt sich unter anderem aus Art. 35 des Einheitsübereinkommens vom 30. März 1961 über Suchtstoffe, Gesetz vom 4. September 1973, BGBl. II 1353, in Kraft für die Bundesrepublik Deutschland seit 2. Januar 1977 BGBl II 1211, für die Türkei seit 22. Juni 1967, BGBl 1975 II 203, aus Art. 3 bzw. 22 des Europäischen Übereinkommens vom 20. April 1959 über die Rechtshilfe in Strafsachen, Gesetz vom 3. November 1964, BGBl II 1369, 1386, für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft getreten am 1. Januar 1977, für die Türkei am 22. September 1969, BGB1.1976 II 1799, 1800.