Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=17.05.1982&Aktenzeichen=VII%20ZR%20316/81
Timestamp: 2020-02-26 03:41:44
Document Index: 264607974

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 3', '§ 305', '§ 6', '§ 306', '§ 11', 'BGH', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 306', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 339', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 307', '§ 307', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

https://dejure.org/1982,13
BGH, 17.05.1982 - VII ZR 316/81 (https://dejure.org/1982,13)
BGH, Entscheidung vom 17.05.1982 - VII ZR 316/81 (https://dejure.org/1982,13)
BGH, Entscheidung vom 17. Mai 1982 - VII ZR 316/81 (https://dejure.org/1982,13)
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Telefon-Notrufaufkleber
§ 3 AGBG (jetzt § 305c BGB <Fassung seit 1.1.02>), Versicherung Vollkaufmann zu sein;
§ 6 AGBG (jetzt § 306 BGB <Fassung seit 1.1.02>), Verbot der geltungserhaltenden Reduktion
Kündigung eines Vertrags über die Fertigung von Telefon-Notruf-Aufklebern - Anspruch auf Zahlung des vereinbarten Preises für die gefertigte erste Auflage - Verwendung allgemeiner Geschäftsbedingungen - Wirksamkeit eines Ausschlusses des Kündigungsrechts für die Dauer ...
Keine teilweise Aufrechterhaltung einer gegen § 11 Nr. 12 a AGBG verstoßenden AGB-Klausel
Auch der ungewöhnliche äußere Zuschnitt einer Klausel und ihre Unterbringung an unerwarteter Stelle können die Bestimmung zu einer ungewöhnlichen und damit überraschenden Klausel machen (BGH, Urteile vom 17. Mai 1982 - VII ZR 316/81, aaO;… vom 22. November 2005 - XI ZR 226/04, NJW-RR 2006, 490 Rn. 14;… vom 21. Juli 2010 - XII ZR 189/08, NJW 2010, 3152 Rn. 27;… Palandt/Grüneberg, BGB, 71. Aufl., § 305c Rn. 4;… Erman/Roloff, BGB, 13. Aufl., § 305c Rn. 12 f.;… BeckOK BGB/H. Schmidt, Stand: 1. Mai 2012, § 305c Rn. 17, 38).
Vielmehr gilt nach ganz überwiegender Auffassung für den Bereich Allgemeiner Geschäftsbedingungen das aus § 306 Abs. 2 BGB abgeleitete Verbot der geltungserhaltenden Reduktion (BGH 17. Mai 1982 - VII ZR 316/81 - BGHZ 84, 109, zu II 3 der Gründe; 6. April 2005 - VIII ZR 27/04 - NJW 2005, 1574, zu II 3 der Gründe).
Wer die Möglichkeit nutzen kann, die ihm der Grundsatz der Vertragsfreiheit für die Aufstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen eröffnet, muss auch das vollständige Risiko einer Klauselunwirksamkeit tragen (BGH 17. Mai 1982 - VII ZR 316/81 - BGHZ 84, 109;… Preis/Stoffels Der Arbeitsvertrag II V 30 Rn. 32; Stein Anm. zu AP BGB § 339 Nr. 8).
Auch der ungewöhnliche äußere Zuschnitt der Klausel, ihre Unterbringung an unerwarteter Stelle, kann die Bestimmung zu einer ungewöhnlichen und damit überraschenden Klausel machen (Senat 29. November 1995 - 5 AZR 447/94 - BAGE 81, 317, 321, zu II 3 der Gründe; BGH 17. Mai 1982 - VII ZR 316/81 - BGHZ 84, 109, 112 f., zu II 2 a der Gründe).
Wer die Möglichkeit nutzen kann, die ihm der Grundsatz der Vertragsfreiheit für die Aufstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen eröffnet, muss auch das vollständige Risiko einer Klauselunwirksamkeit tragen (BGH 17. Mai 1982 - VII ZR 316/81 - BGHZ 84, 109; BAG 28. September 2005 - 5 AZR 52/05 - AP BGB § 307 Nr. 7 = EzA BGB 2002 § 307 Nr. 8, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen mwN).
Grundsätzlich sind die Gerichte weder zu einer geltungserhaltenden Reduktion unwirksamer Klauseln berechtigt noch dazu, durch ergänzende Vertragsauslegung an die Stelle einer unzulässigen Klausel die zulässige Klauselfassung zu setzen, die der Verwender der Allgemeinen Geschäftsbedingungen voraussichtlich gewählt haben würde, wenn ihm die Unzulässigkeit der beanstandeten Klausel bekannt gewesen wäre (BGH 17. Mai 1982 - VII ZR 316/81 - BGHZ 84, 109; 3. November 1999 - VIII ZR 269/98 - BGHZ 143, 104).
Es ist nicht Aufgabe der Gerichte, für eine den Gegner des Klauselverwenders unangemessen benachteiligende und deshalb unwirksame Klausel eine Fassung zu finden, die einerseits dem Verwender möglichst günstig, andererseits gerade noch rechtlich zulässig ist (BGHZ 84, 109, 115, 117).
Eine teilweise Aufrechterhaltung einer unwirksamen Laufzeitklausel würde zudem dem Ziel des AGB-Gesetzes zuwiderlaufen, auf einen angemessenen Inhalt der in der Praxis verwendeten oder empfohlenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen hinzuwirken und den Kunden die Möglichkeit sachgerechter Information über die ihnen aus dem vorformulierten Vertrag erwachsenden Rechte und Pflichten zu verschaffen (BGHZ 84, 109, 116).
betriebliche Übung, doppelte Schriftformklausel
BGH, 09.10.1986 - VII ZR 184/85
BGH, 21.06.1990 - VII ZR 109/89
VOB-Vertrag: Zahlung an Dritte
BGH, 03.05.1984 - VII ZR 80/82
Formularmäßiger Ausschluß des Anspruchs des Unternehmers auf Einräumung einer …
OLG Köln, 26.05.1993 - 11 U 3/93
AGB; Haftungsausschluß; Grobe Fahrlässigkeit; Ungewöhnlich; Zuschnitt; …
LAG Berlin, 01.12.1986 - 13 Sa 53/86
Arbeitsvertrag; Arbeitsverhältnis; Befristung; Hochschule; Universität; …
KG, 09.01.1984 - 12 U 2407/83
Geltendmachung eines Anspruchs aus einem Ratenkreditvertrag; Verteilung der …
Erforderlichkeit der unverzüglichen Anzeige einer Inanspruchnahme aus einer …
OLG Hamm, 24.01.1985 - 4 U 384/83
OLG Hamburg, 17.02.1984 - 11 U 141/83
Die Vegütung des Maklers ist eine erfolgsabhängige Vergütung ; …
AG Hannover, 26.11.1996 - 525 C 8750/96
Berechtigung zur Mietminderung aufgrund einer eingeschränkten Nutzbarkeit des …
LG Wiesbaden, 11.01.1990 - 2 O 313/89
Anforderungen an die Durchsetzung des Leistungsanspruchs des inzwischen …