Source: http://www.vpt-nrw.de/sektion-blinde/gesetze-antraege/
Timestamp: 2013-05-27 02:56:06
Document Index: 138109349

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 6', '§ 9', '§ 20', '§ 21', '§ 17', '§ 22', '§ 27', '§ 22', '§ 2', '§ 23', '§ 24', '§ 13']

Hauptnavigation des VPT NRW1. Aktuelles. 1.1. Landesverband. 1.2. Bezirke. 2. Der VPT NRW. 2.1. Wir stellen uns vor. 2.2. Der Vorstand. 3. Mitgliederbereich. 3.1. Mitglied werden. 4. Weiterbildung. 4.1. Kursangebote. 4.2. Wo. 4.3. Anmeldebedingungen. 4.4. Unterkünfte. 5. Adressen. 5.1. Landesgruppen. 5.2. Bundesverband. 5.3. Krankenkassen NRW. 5.4. VPT-Therapeuten. 5.5. VPT-Partner/NRW. 5.6. Schulen. 6. Sektion Blinde. 6.1. Ansprechpartner. 6.2. Aufgaben. 6.3. Gesetze & Anträge. 7. Service. 7.1. Infos für Patienten + Therapeuten. 7.2. Downloads. 7.3. Literatur. 8. Kontakt. 8.1. Ansprechpartner. 8.2. Kontaktformular. Inhaltsbereich
Ihr Navigationsverlauf bis zu dieser SeiteSektion Blinde. > Gesetze & Anträge. GesetzeIm Besonderen sind folgende §§ zu beachten
1. die Erhebung und Verwendung der Ausgleichsabgabe, 2. der Kündigungsschutz, 3. die begleitende Hilfe im Arbeits- und Berufsleben, 4. die zeitweilige Entziehung des Schwerbehindertenschutzes (§ 39).
(3) Die Hauptfürsorgestelle kann im Rahmen ihrer Zuständigkeit für die begleitende Hilfe im Arbeits- und Berufsleben aus den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln auch Geldleistungen erbringen, insbesondere 1. an Schwerbehinderte
b) für außergewöhnliche Belastungen, die mit der Beschäftigung Schwerbehinderter im Sinne des § 6 Abs. 1 Nr. 1 Buchstaben a bis d oder des § 9 Abs. 2 verbunden sind, vor allem, wenn ohne diese Leistungen das Beschäftigungsverhältnis gefährdet würde, 3. an freie gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen zu den Kosten in den Fällen des Absatzes 2 Satz 4 sowie an Träger von Integrationsunternehmen nach dem Elften Abschnitt. Sie kann ferner Leistungen zur Durchführung von Aufklärungs-, Schulungs- und Bildungsmaßnahmen erbringen.
Für die Beschaffung technischer Arbeitshilfen, ihre Wartung, Instandsetzung und die Ausbildung des Schwerbehinderten im Gebrauch können die Kosten bis zur vollen Höhe übernommen werden. Gleiches gilt für die Ersatzbeschaffung und die Beschaffung zur Anpassung an die technische Weiterentwicklung. § 20
Hilfen zum Erreichen des Arbeitsplatzes Schwerbehinderte können Leistungen zum Erreichen des Arbeitsplatzes nach Maßgabe der Kraftfahrzeughilfe-Verordnung vom 28. September 1987 (BGBl.I S. 2251) erhalten. § 21
(1) Schwerbehinderte können Darlehen oder Zinszuschüsse zur Gründung und zur Erhaltung einer selbständigen beruflichen Existenz erhalten, wenn 1. sie die erforderlichen persönlichen und fachlichen Voraussetzungen für die Ausübung der Tätigkeit erfüllen, 2. sie ihren Lebensunterhalt durch die Tätigkeit voraussichtlich auf Dauer im wesentlichen sicherstellen können und 3. die Tätigkeit unter Berücksichtigung von Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes zweckmäßig ist. (2) Darlehen sollen mit jährlich 10 vom Hundert getilgt werden. Von der Tilgung kann im Jahr der Auszahlung und dem darauffolgenden Kalenderjahr abgesehen werden. Satz 2 gilt, wenn Darlehen verzinslich gegeben werden, für die Verzinsung. (3) Sonstige Leistungen zur Deckung von Kosten des laufenden Betriebs können nicht erbracht werden. (4) Die §§ 17 bis 20 und die §§ 22 bis 25 sowie § 27 sind zugunsten von Schwerbehinderten, die eine selbständige Tätigkeit ausüben oder aufzunehmen beabsichtigen, entsprechend anzuwenden. § 22
(1) Schwerbehinderte können Leistungen erhalten 1. zur Beschaffung von behinderungsgerechtem Wohnraum im Sinne des § 2 Abs. 2 des Zweiten Wohnungsbaugesetzes, 2. zur Anpassung von Wohnraum und seiner Ausstattung an die besonderen behinderungsbedingten Bedürfnisse und 3. zum Umzug in eine behinderungsgerechte oder erheblich verkehrsgünstiger zum Arbeitsplatz gelegene Wohnung. (2) Leistungen können als Zuschüsse, Zinszuschüsse oder Darlehen erbracht werden. Höhe, Tilgung und Verzinsung bestimmen sich nach den Umständen des Einzelfalls. (3) Leistungen von anderer Seite sind nur insoweit anzurechnen, als sie Schwerbehinderten für denselben Zweck wegen der Behinderung zu erbringen sind oder erbracht werden. § 23
Hilfen zur Erhaltung der Arbeitskraft Schwerbehinderte, die wegen Art oder Schwere der Behinderung übliche Erholungsmöglichkeiten nicht nutzen können, sondern zur Erhaltung ihrer Arbeitskraft auf besondere, personell, räumlich und sächlich behinderungsgerecht ausgestattete Einrichtungen angewiesen sind, können Zuschüsse bis zur Höhe der ihnen durch die Inanspruch-nahme dieser Einrichtungen entstehenden Aufwendungen erhalten. § 24
Hilfen zur Teilnahme an Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten Schwerbehinderte, die an inner- oder außerbetrieblichen Maßnahmen der beruflichen Bildung zur Erhaltung und Erweiterung ihrer beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten oder zur Anpassung an die technische Entwicklung teilnehmen, vor allem an besonderen Fortbildungs- und Anpassungsmaßnahmen, die nach Art, Umfang und Dauer den Bedürfnissen dieser Schwerbehinderten entsprechen, können Zuschüsse bis zur Höhe der ihnen durch die Teilnahme an diesen Maßnahmen entstehenden Aufwendungen erhalten. Hilfen können auch zum beruflichen Aufstieg erbracht werden. Für das Antragsverfahren sind die §§ 13 + 14 des SGB IX relevant.
Unter der Internet-Adresse: http://assistenzantrag.de können Informationen zur behindertennotwendigen Arbeitsassistenz abgerufen werden.nach oben
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