Source: https://wien.gerichts-sv.at/sv-zeitschrift/?tx_dwsvo_ausgaben%5Bausgabe%5D=28&tx_dwsvo_ausgaben%5Baction%5D=show&tx_dwsvo_ausgaben%5Bcontroller%5D=Ausgabe&cHash=9e2b26ec81f8dc12b875405d3377697f
Timestamp: 2017-11-20 00:25:19
Document Index: 163209537

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 1293', '§ 709', '§ 92', '§ 25', '§ 34', '§ 37', '§ 39', '§ 2', '§ 34', '§ 35', '§ 32', '§ 31', '§ 365', '§ 3']

Bild-, Ton- und Videoaufzeichnungen von Befundaufnahmen durch Sachverständige
In diesem Beitrag werden vor allem höchstgerichtliche Entscheidungen besprochen, die zwischen Mai 2011 und April 2012 ergangen sind. Enteignung und Entschädigung:
Festsetzung einer jährlichen Entschädigung für die Unterschutzstellung nach Natura 2000 (bereits Landschaftspflegeplan).
Bebauungsplan iZm geplanter Hochwasserschutzmaßnahme - unverbaute Grünstreifen Entschädigung für Enteignung zugunsten der Erweiterung eines bereits bestehenden Verkehrsflughafens (Graz).
Qualifizierung des enteigneten Grundstückes als Bauerwartungsland Bewertungsfragen:
neuerliche Schätzung der Liegenschaft wegen wesentlicher Veränderung der Beschaffenheit der Liegenschaft durch werterhöhende Investitionen
keine Abweichung des Bewertungsergebnisses „wegen Vermengung zweier Ermittlungsmethoden“ Bewertung von Bauland als „nicht bebaubar“ im Tiroler Landesrecht. Haftung des Sachverständigen
Kompatibilität einer CAD-Datei
Obsorgegutachten
Wasserschaden [k]ein Baumangel)
Streifenfundamente - Haftung eines Sachverständigen gegenüber einem Dritten
Mag Robert Wegerer und Ing Dkfm Peter Steppan
Bewirtschaftungskosten: Wie hoch sind sie wirklich?
Eine intensive Beschäftigung mit den, den Bereich der Bewirtschaftungskosten im Ertragswertverfahren umfassenden, Fragen war ua beim (5.) Forum Immobilienbewertung (2011) in Stegersbach Thema. Am Beispiel Wiener Zinshäuser wurden empirisch erhobene Daten mit der Theorie bzw. den Ansätzen in der Literatur und willkürlich ausgewählte beispielhafte Gutachten verglichen. Die Ergebnisse sind durchaus bemerkenswert, die Inhalte werden in diesem Artikel näher erläutert. Folgende Kostenpositionen werden untersucht:
Nicht umlegbare Verwaltungskosten
Leerstandskosten - (nicht umlegbare) Betriebskosten
Dieser Beitrag soll nicht nur zum „Umdenken“ anregen, sondern auch ermutigen, von „Routineansätzen“ abzuweichen und den analytischen Gedanken Raum geben. Unsere Gutachten sollen dadurch noch besser (transparenter) werden.
Dipl-HTL-Ing Christian Tisch
Brandursachenermittlung bei Kraftfahrzeugen und Brandschuttanalyse
Die Brandursachenermittlung an Fahrzeugen ist in den letzten Jahren aufgrund der immer komplexer werdenden Technik in Fahrzeugen immer anspruchsvoller geworden und stellt stetig wachsende Anforderungen an den Brandsachverständigen. Neben dem Basiswissen um die Grundlagen der Brandentwicklung sowie die systematische Vorgehensweise bei der Brandermittlung sind auch sein Verständnis hinsichtlich der Fahrzeugtechnik und seine praktischen Erfahrungen bei Fahrzeugbränden gefragt.
Sechs Brandfälle zeigen repräsentative Beispiele für Brandursachen bei Kfz-Bränden und illustrieren die Vorgehensweise bei der Brandermittlung (Eingrenzung des Brandentstehungsbereiches, Zündquellenelimination). So werden zwei Beispiele für die Entzündung von Betriebsflüssigkeiten gezeigt (Servoöl, Kraftstoff). Zwei weitere Beispiele behandeln elektrische Defekte durch Vorgänge dynamischer Elektrizität (Kurzschluss, Masseschluss). Abschließend werden auch zwei Brandstiftungen gezeigt. Gerade bei Verdacht auf Brandstiftung und Anwendung eines Brandbeschleunigers wie Benzin sind die Brandschuttsicherung, -analyse und -auswertung von maßgeblicher Bedeutung.
Haftung des Sachverständigen nach dem Bauträgervertragsgesetz (§§ 10, 13 BTVG; §§ 1293 ff ABGB)
Keine Haftung des Sachverständigen bei der Inventarisierung im Verlassenschaftsverfahren gegenüber dem durch eine Auflage Begünstigten (§§ 709 ABGB; § 92 AußStrG aF)
Zur Warnpflicht des Sachverständigen (§ 25 Abs 1 a GebAG) (mit Anmerkung von H. Krammer)
Zur Problematik einer Parteienerklärung, die persönliche Haftung für Sachverständigengebühren zu übernehmen (§ 34 Abs 1 und 2, § 37 Abs 2, §§ 39, 40, 42 Abs 1 GebAG; § 2 GEG)
Nachweis eines höheren Stundensatzes (§ 34 Abs 2 GebAG) - geringerer Stundensatz bei Gutachtenserörterung (§ 35 Abs 2 GebAG) - Zeitversäumnis (§ 32 Abs 1 GebAG) - Schreibgebühr für Fotobeilage (§ 31 Abs 1 Z 3 GebAG)
Zur Bekämpfung eines Kostenvorschussauftrags (§§ 365, 332 ZPO)
Kostenvorschussauftrag nach § 3 GEG
Delegiertenversammlung 2012 in Dornbirn