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Timestamp: 2020-06-05 15:31:01
Document Index: 318253672

Matched Legal Cases: ['§ 150', '§ 134', '§ 217', '§ 134', '§ 139', '§ 140', '§ 154', '§ 140', '§ 148', '§ 149', '§ 153', '§ 154', '§ 154', '§ 155', '§ 192', '§ 193', '§ 207', '§ 208', '§ 208', '§ 209', '§ 217', '§ 151', '§ 87', '§ 72', '§ 155', '§ 93', '§ 150', 'Art. 97', '§ 1', '§ 150', '§ 13', '§ 150', '§ 150', 'Art. 1', '§ 150', 'Art. 1', '§ 150', 'Art. 1', '§ 150', 'Art. 1', '§ 150', 'Art. 1', '§ 150', 'Art. 10', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 150', '§ 18', '§ 18', 'Art 97', '§ 27', '§ 18', '§ 18']

Landesrecht BW § 150 AO | Bundesnorm | Form und Inhalt der Steuererklärungen | Abgabenordnung | gültig ab: 01.01.2017
257.048
§§ 134 bis 136 - § 217 Vierter Teil Durchführung der Besteuerung
§§ 134 bis 136 - § 139d Erster Abschnitt Erfassung der Steuerpflichtigen
§ 140 - § 154 Zweiter Abschnitt Mitwirkungspflichten
§ 140 - § 148 1. Unterabschnitt Führung von Büchern und Aufzeichnungen
§ 149 - § 153 2. Unterabschnitt Steuererklärungen
§ 154 - § 154 3. Unterabschnitt Kontenwahrheit
§ 155 - § 192 Dritter Abschnitt Festsetzungs- und Feststellungsverfahren
§ 193 - § 207 Vierter Abschnitt Außenprüfung
§ 208 - § 208 Fünfter Abschnitt Steuerfahndung (Zollfahndung)
§ 209 - § 217 Sechster Abschnitt Steueraufsicht in besonderen...
(1) Eine Steuererklärung ist nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck abzugeben, wenn
keine elektronische Steuererklärung vorgeschrieben ist,
nicht freiwillig eine gesetzlich oder amtlich zugelassene elektronische Steuererklärung abgegeben wird,
keine mündliche oder konkludente Steuererklärung zugelassen ist und
eine Aufnahme der Steuererklärung an Amtsstelle nach § 151 nicht in Betracht kommt.
§ 87a Absatz 1 Satz 1 ist nur anzuwenden, soweit eine elektronische Steuererklärung vorgeschrieben oder zugelassen ist. Der Steuerpflichtige hat in der Steuererklärung die Steuer selbst zu berechnen, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist (Steueranmeldung).
(2) Die Angaben in den Steuererklärungen sind wahrheitsgemäß nach bestem Wissen und Gewissen zu machen.
(3) Ordnen die Steuergesetze an, dass der Steuerpflichtige die Steuererklärung eigenhändig zu unterschreiben hat, so ist die Unterzeichnung durch einen Bevollmächtigten nur dann zulässig, wenn der Steuerpflichtige infolge seines körperlichen oder geistigen Zustands oder durch längere Abwesenheit an der Unterschrift gehindert ist. Die eigenhändige Unterschrift kann nachträglich verlangt werden, wenn der Hinderungsgrund weggefallen ist.
(4) Den Steuererklärungen müssen die Unterlagen beigefügt werden, die nach den Steuergesetzen vorzulegen sind. Dritte Personen sind verpflichtet, hierfür erforderliche Bescheinigungen auszustellen.
(5) In die Steuererklärungsformulare können auch Fragen aufgenommen werden, die zur Ergänzung der Besteuerungsunterlagen für Zwecke einer Statistik nach dem Gesetz über Steuerstatistiken erforderlich sind. Die Finanzbehörden können ferner von Steuerpflichtigen Auskünfte verlangen, die für die Durchführung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes erforderlich sind. Die Finanzbehörden haben bei der Überprüfung der Angaben dieselben Befugnisse wie bei der Aufklärung der für die Besteuerung erheblichen Verhältnisse.
(6) Zur Erleichterung und Vereinfachung des automatisierten Besteuerungsverfahrens kann das Bundesministerium der Finanzen durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates bestimmen, dass und unter welchen Voraussetzungen Steuererklärungen oder sonstige für das Besteuerungsverfahren erforderliche Daten ganz oder teilweise durch Datenfernübertragung oder auf maschinell verwertbaren Datenträgern übermittelt werden können. In der Rechtsverordnung können von den §§ 72a und 87b bis 87d abweichende Regelungen getroffen werden. Die Rechtsverordnung bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates, soweit die Kraftfahrzeugsteuer, die Luftverkehrsteuer, die Versicherungsteuer und Verbrauchsteuern, mit Ausnahme der Biersteuer, betroffen sind.
(7) Können Steuererklärungen, die nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck abgegeben oder nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung übermittelt werden, nach § 155 Absatz 4 Satz 1 zu einer ausschließlich automationsgestützten Steuerfestsetzung führen, ist es dem Steuerpflichtigen zu ermöglichen, Angaben, die nach seiner Auffassung Anlass für eine Bearbeitung durch Amtsträger sind, in einem dafür vorgesehenen Abschnitt oder Datenfeld der Steuererklärung zu machen. Daten, die von mitteilungspflichtigen Stellen nach Maßgabe des § 93c an die Finanzverwaltung übermittelt wurden, gelten als Angaben des Steuerpflichtigen, soweit er nicht in einem dafür vorzusehenden Abschnitt oder Datenfeld der Steuererklärung abweichende Angaben macht.
(8) Ordnen die Steuergesetze an, dass die Finanzbehörde auf Antrag zur Vermeidung unbilliger Härten auf eine Übermittlung der Steuererklärung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung verzichten kann, ist einem solchen Antrag zu entsprechen, wenn eine Erklärungsabgabe nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung für den Steuerpflichtigen wirtschaftlich oder persönlich unzumutbar ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Schaffung der technischen Möglichkeiten für eine Datenfernübertragung des amtlich vorgeschriebenen Datensatzes nur mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand möglich wäre oder wenn der Steuerpflichtige nach seinen individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten nicht oder nur eingeschränkt in der Lage ist, die Möglichkeiten der Datenfernübertragung zu nutzen.
(+++ § 150: Zur Anwendung vgl. Art. 97 §§ 1, 10a u. 27 AOEG 1977 +++)
(+++ § 150: Zur Geltung vgl. § 13a EStG +++)
§ 150: Neugefasst durch Bek. v. 1.10.2002 I 3866
§ 150 Abs. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 24 Buchst. a G v. 18.7.2016 I 1679 mWv 1.1.2017
§ 150 Abs. 2: Früherer Satz 2 aufgeh. durch Art. 1 Nr. 24 Buchst. b G v. 18.7.2016 I 1679 mWv 1.1.2017
§ 150 Abs. 5 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 24 Buchst. c G v. 18.7.2016 I 1679 mWv 1.1.2017
§ 150 Abs. 6 Satz 2 bis 3: Früher Satz 2 bis 10 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 24 Buchst. d G v. 18.7.2016 I 1679 mWv 1.1.2017
§ 150 Abs. 7: IdF d. Art. 1 Nr. 24 Buchst. e G v. 18.7.2016 I 1679 mWv 1.1.2017
§ 150 Abs. 8: Eingef. durch Art. 10 Nr. 4 G v. 20.12.2008 I 2850 mWv 1.1.2009
§ 150 AO, vom 26.06.2013, gültig ab 30.06.2013 bis 31.12.2016
§ 150 AO, vom 01.11.2011, gültig ab 05.11.2011 bis 29.06.2013
§ 150 AO, vom 20.12.2008, gültig ab 01.01.2009 bis 04.11.2011
§ 150 AO, vom 01.10.2002, gültig ab 01.09.2002 bis 31.12.2008
§ 150 AO, vom 21.08.2002, gültig ab 28.08.2002 bis 31.08.2002
§ 150 AO, vom 20.12.2001, gültig ab 23.12.2001 bis 27.08.2002
§ 150 AO, vom 21.12.1993, gültig ab 30.12.1993 bis 22.12.2001
§ 150 AO, vom 19.12.1985, gültig ab 25.12.1985 bis 29.12.1993
§ 150 AO, vom 13.07.1981, gültig ab 01.08.1981 bis 24.12.1985
§ 150 AO, vom 22.12.1978, gültig ab 01.06.1979 bis 31.07.1981
§ 150 AO wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 18 UStG, gültig ab 01.01.2021 bis (gegenstandslos)
§ 18 UStG, gültig ab 01.01.2021
Art 97 § 27 EGAO, gültig ab 01.01.2020
§ 18 UStG, gültig ab 01.01.2020 bis 31.12.2020
§ 18a UStG, gültig ab 01.01.2020
Dieses Gesetz wurde von 12 Normen geändert
StBürokrAbbG, gültig ab 01.01.2009
VwVfRÄndG 3, gültig ab 28.08.2002
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