Source: https://www.markt-velden.de/nachrichtendetails-markt-velden/bekanntmachung-3338.html
Timestamp: 2019-11-12 23:23:39
Document Index: 319548113

Matched Legal Cases: ['Art. 18', '§ 2', '§ 2', 'Art. 37', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1']

10.01.2019 08:39 von Franziska Höfelschweiger
Der Marktgemeinderat Velden hat in der Sitzung vom 12. Dezember 2018 aufgrund von Art. 18 Abs. 1 und 3 des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes - LStVG – (BayRS 2011-2-I) in der geltenden Fassung folgende Hundeanleinverordnung beschlossen:
(2) Zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum und zum Schutz der öffentlichen Reinlichkeit sind Kampfhunde (§ 2 Abs. 1) und große Hunde (§ 2 Abs. 2) in allen öffentlichen Anlagen sowie auf allen öffentlichen Wegen, beschilderten Geh- und Radwegen, Straßen und Plätzen innerhalb von Ortschaften, Weilern und im Zusammenhang bebauter Ortsteile im Gebiet des Marktes Velden ständig an der Leine zu führen.
(4) Die Person, die einen leinenpflichtigen Hund führt, muss dabei jederzeit in der Lage sein, das Tier körperlich zu beherrschen.
(1) Kampfhunde sind Hunde, die nach Art. 37 Abs. 1 Satz 2 LStVG in Verbindung mit der Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit vom 10. Juli 1992 (GVBl S. 268) in der jeweils geltenden Fassung als Kampfhunde gelten.
(2) Große Hunde sind Hunde mit einer Schulterhöhe von mindestens 50 cm, soweit sie keine Kampfhunde sind. Erwachsene Tiere der Rassen Schäferhund, Boxer, Dobermann, Rottweiler und Deutsche Dogge gelten stets als große Hunde.
Von der Anleinpflicht nach § 1 dieser Verordnung sind ausgenommen:
b) Diensthunde der Polizei, des Strafvollzugs, des Bundesgrenzschutzes, der Zollverwaltung, der Deutschen Bahn AG und der Bundeswehr im Einsatz,
entgegen § 1 Abs. 2 einen Kampfhund oder großen Hund nicht an der Leine führt,
entgegen § 1 Abs. 3 eine nicht reißfeste oder eine mehr als drei Meter lange Leine verwendet oder
entgegen § 1 Abs. 4 einen Kampfhund oder großen Hund angeleint ausführt, ohne in der Lage zu sein, dieses Tier körperlich zu beherrschen oder als Verantwortlicher einen Kampfhund oder großen Hund von einer Person angeleint ausführen lässt, welche nicht in der Lage ist, dieses Tier körperlich zu beherrschen.
Diese Verordnung tritt am 01. März 2019 in Kraft.
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