Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_28_07_2010_XII_ZB_317_10_Rechtmitteleinlegung_in_Betreuu-d4048051.html
Timestamp: 2017-01-20 10:02:41
Document Index: 83877802

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 10', '§ 128', '§ 10', '§ 70', '§ 10', '§ 71']

BGH, 28.07.2010 - XII ZB 317/10 - Rechtmitteleinlegung in Betreuungssachen und Unterbringungssachen | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 28.07.2010 - XII ZB 317/10 - Rechtmitteleinlegung in Betreuungssachen und Unterbringungssachen
BundesgerichtshofBeschl. v. 28.07.2010, Az.: XII ZB 317/10Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 28.07.2010Referenz: JurionRS 2010, 20664Aktenzeichen: XII ZB 317/10 Verfahrensgang:vorgehend:LG Göttingen - 26.05.2010 - AZ: 5 T 57/10Rechtsgrundlage:§ 10 Abs. 4 FamFGFundstellen:BtPrax 2010, 234FamFR 2010, 392Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28. Juli 2010 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Hahne, die Richterin Weber-Monecke sowie die Richter Dr. Klinkhammer, Schilling und Dr. Günter beschlossen: Tenor:Das Rechtsmittel gegen den Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Göttingen vom 26. Mai 2010 wird als unzulässig verworfen. Das Verfahren der Rechtsbeschwerde ist gerichtsgebührenfrei (§ 128 b KostO). Gründe1 Rechtsbeschwerden oder andere Rechtsbehelfe zum Bundesgerichtshof können in Betreuungs- und Unterbringungssachen von einem Beteiligten formgerecht nur durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt werden (§ 10 Abs. 4 FamFG). Dies gilt seit Inkrafttreten des Familienverfahrensgesetzes ohne Ausnahme. 2 Entspricht eine als Rechtsmittel bezeichnete oder als solches auszulegende Eingabe, die bei dem Bundesgerichtshof eingereicht oder ihm von der unteren Instanz zuständigkeitshalber vorgelegt wird - wie hier -, dieser formellen Anforderung nicht, ist sie als unzulässig zu verwerfen. 3 Dabei kann dahinstehen, welcher Art das Rechtsmittel und ob es als solches statthaft ist (§ 70 Abs. 1, 3, 4 FamFG). Denn ein vom Gesetz nicht vorgesehenes oder aus anderen Gründen unstatthaftes Rechtsmittel ist ebenso und mit den gleichen Rechtsfolgen als unzulässig zu verwerfen wie ein an sich statthaftes Rechtsmittel, das entgegen § 10 Abs. 4 FamFG nicht durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt wurde. 4 Der Hinweis vom 19. Juli 2010 hat sich erledigt, weil die Rechtsbeschwerdefrist von 1 Monat (§ 71 Abs. 1 Satz 1 FamFG) bereits am 28. Juni 2010 abgelaufen war und der Beschwerdeführerin durch diese Entscheidung keine Kosten entstehen. 5Gegen diese Entscheidung ist kein weiteres Rechtsmittel statthaft. Hahne Weber-Monecke Klinkhammer Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.