Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=31.05.1995&Aktenzeichen=VIII%20ZR%20193/94
Timestamp: 2019-05-25 12:27:56
Document Index: 350260662

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 779', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 133', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 154', 'BGH', 'BGH', '§ 133', 'BGH']

BGH, 31.05.1995 - VIII ZR 193/94 - dejure.org
BGH, 31.05.1995 - VIII ZR 193/94
https://dejure.org/1995,2300
BGH, 31.05.1995 - VIII ZR 193/94 (https://dejure.org/1995,2300)
BGH, Entscheidung vom 31.05.1995 - VIII ZR 193/94 (https://dejure.org/1995,2300)
BGH, Entscheidung vom 31. Mai 1995 - VIII ZR 193/94 (https://dejure.org/1995,2300)
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Vorliegen eines wesentlichen Verfahrensmangels - Bewertung einer in einem Vergleich enthaltenen Abgeltungsregelung als beiderseitigen, umfassenden Erlaßvertrag - Gegenstand eines Vergleichs
Beweislast bei Vertragsauslegung
NJW 1995, 3258
Herausgabe, Handakten, Verjährung
Ebenso ist es Sache desjenigen, der ein vom Wortlaut und objektiven Sinn abweichendes Verständnis der Erklärenden geltend macht, den abweichenden (übereinstimmenden) Willen darzutun und nachzuweisen (BGH, NJW 1995, 3258; NJW 2001, 144, 145 [BGH 11.09.2000 - II ZR 34/99] ).
OLG Hamm, 22.02.2001 - 22 U 102/00
Anpassung eines Prozessvergleichs - Fehlen der Geschäftsgrundlage - lastenfreie …
Wortlaut und objektiver Inhalt der Vereinbarung (vgl. BGH NJW 1995, 3258) sind eindeutig: nicht nur die streitbefangenen Ansprüche auf Zahlung des Kaufpreises und die zur Aufrechnung gestellten Gegenansprüche auf Kosten- und Nutzungserstattung, sondern sämtliche Ansprüche - gleich, welcher Art - sollten mit dem Vergleich erledigt sein, und zwar nicht nur aus dem Vertrag, sondern auch aus seiner Abwicklung.
Gerade der konkrete Vergleichszweck ist aber für die Auslegung - wenn denn eine solche erforderlich ist (vgl. BGH NJW 1995, 3258) - maßgeblich (…Staudinger - Marburger, BGB, 13. Aufl., § 779 Rdn. 56).
Den von der Beklagten zitierten Entscheidungen (BGHZ 121, 13 + BGH NJW 1995, 3258) lässt sich insoweit Gegenteiliges nicht entnehmen.
Vielmehr ist es Sache desjenigen, der ein vom Wortlaut und objektiven Sinn abweichendes Verständnis der Erklärung geltend macht, den abweichenden Willen darzutun und nachzuweisen (BGH 31. Mai 1995 - VIII ZR 193/94).
Damit ist auch zu vermuten, dass die Arbeitsvertragsparteien das Arbeitsverhältnis nach dem eindeutigen Inhalt der Vereinbarung auflösen wollten (BGH 31. Mai 1995 - VIII ZR 193/94).
Auch demjenigen, der sich auf einen vom eindeutigen Wortlaut abweichenden Parteiwillen beruft, steht der Beweis hierfür offen (vgl. BGH, Urteile vom 31. Mai 1995 - VIII ZR 193/94 - NJW 1995, 3258 unter 2 c und vom 11. September 2000 - II ZR 34/99 - NJW 2001, 144 unter II 2).
OLG München, 22.10.1999 - 21 U 3673/99
Rechtliche Probleme eines US-amerikanischen "Offer for employment" bei …
Gleichwohl handelt es sich bei diesen nach seinem übrigen Wortlaut und seinem objektiven Sinn (vgl. §§ 133, 157 BGB; BGH NJW 1995, 3258), nach dem mit ihm verfolgten Zweck (vgl. BGHZ 20, 109/110) und der Interessenlage der Parteien (vgl. BGHZ 21, 319/328) um eine bloße Punktation im Sinne von § 154 Abs. 1 Satz 2 BGB.
Das Landgericht hat bei der Auslegung zutreffend den in erster Linie maßgebenden Wortlaut und den objektiven Sinn der Vereinbarung (vgl. BGH NJW 1995, 3258), aber auch sonstige, in Betracht kommende Umstände berücksichtigt.
LAG Rheinland-Pfalz, 25.11.2004 - 11 Sa 599/04
Weisungsrecht bei Wechselschicht
Denn ein schriftlich abgeschlossener Arbeitsvertrag trägt - wie andere Verträge auch - die Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit grundsätzlich in sich mit der Folge, dass derjenige, der darüber hinaus gehende Abreden behauptet, darzulegen und zu beweisen hat, dass die getroffen worden sind und auch gelten sollen (BGH 31.05.1995 NJW 1995, 3258).
Für das Verständnis einer vertraglichen Vereinbarung (vgl. §§ 133, 157 BGB) sind in erster Linie deren Wortlaut und objektiver Sinn maßgebend (BGH NJW 1995, 3258).
OLG Bremen, 05.10.2005 - 1 U 44/05
Verfahrensrecht - Vergleich: Generalquittung erfasst auch titulierte Ansprüche
OLG Saarbrücken, 08.02.2017 - 5 U 21/16
OLG München, 18.04.1997 - 21 U 5793/96
Auslegung der Fälligkeitsklausel im Maklervertrag
LG Köln, 06.06.2008 - 18 O 295/07