Source: https://www.ent-schuldigung.de/kontokundigung-durch-die-bank-hilfestellungen-fur-kunden/
Timestamp: 2018-04-22 06:29:12
Document Index: 183939373

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 2', '§ 19', '§139', 'Art. 19', '§ 19', '§ 19']

Kontokündigung durch die Bank – Was Sie tun können | ent-schuldigung.de
„Die Bank ist eine Institution, bei der Sie Geld leihen können, vorausgesetzt Sie brauchen keines“.
Für die Banken sind die Kontoführungsgebühren alleine nicht kostendeckend. Die Bank verdient entweder an der Überziehung des Kontos oder an der Möglichkeit dem Kunden weitere Finanzprodukte verkaufen zu können. Beides ist bei einem reinen Guthabenkonto oder bei Schulden für die Bank nicht lohnend. Für Rücklastschriften fällt ein hoher Verwaltungsaufwand an. Die Banken sind daher stark interessiert, solche Kunden zu „entsorgen“. Hier hat sich der Begriff „Schalterhygiene“ herausgebildet.
Wann darf die Bank das Girokonto kündigen ?
wesentliche Verschlechterung der Vermögenslage des Schuldners
dadurch die Erfüllung von Verbindlichkeiten gegenüber der Bank, auch unter Verwertung der Sicherheiten, gefährdet wird
Gespräch in der Bankfiliale fragen Sie nach den Gründen der Kündigung. Schlagen Sie vor, das Konto künftig auf Guthabenbasis weiterzuführen. Nehmen Sie sich jemanden zur „moralischen Unterstützung“ mit.
Beschwerde an Bank, Richten Sie Ihre Beschwerde an den jeweiligen Vorgesetzen und kündigen Sie an, dass Sie beabsichtigen sich an die Schlichtungsstelle zu wenden
Beschwerde an Schlichtungsstelle (siehe unten)
Kontoeröffnung bei einer anderen Bank (siehe unten)
Eine Verweigerung der Kontoeröffnung aufgrund von negativen Schufa-Einträgen ist kein hinreichender Grund für die Verweigerung eines Girokontos auf Guthabenbasis.
Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) hat bereits 1995 eine Empfehlung zum „Girokonto für jedermann“ gegeben. Danach sollen die Kreditinstituten jeder Person, unabhängig von Art und Höhe der Einkünfte und auch bei Überschuldung, ein Girokonto auf Guthabenbasis bereitzuhalten (sogenanntes Jedermannkonto). Diese Empfehlung ist leider jedoch nicht rechtlich bindend !
Link zur ZKA Empfehlung
Trotz dieser Selbstverpflichtung gibt es in der Praxis immer wieder Probleme bei der Eröffnung von Girokonten auf Guthabenbasis. Außerdem werden Guthabenkonten bei auftretenden Schwierigkeiten sehr schnell gekündigt. Hierbei geht es in der Regel nicht um Probleme im persönlichen Umgang mit der Kontoinhaberin oder dem Kontoinhaber, sondern um den für das Kreditinstitut entstehenden Arbeitsaufwand, beispielsweise bei einer Kontopfändung.
In vielen Bundesländern sind die Sparkassen durch die jeweiligen Sparkassengesetze verpflichtet ein Jedermannkonto anzubieten :
Bayern Sparkassenverordnung (SPKO) vom 21. April 2007, Fundstelle: GVBl 2007, S. 332:
“§ 5, Kontrahierungszwang
(3) Girokonten müssen nicht geführt werden, wenn das der Sparkasse im Einzelfall aus wichtigem Grund nicht zuzumuten ist.”
Hessen seit 2008: Hessisches Sparkassengesetz vom 10. November 1954 in der Fassung vom 24. Februar 1991
“§ 2 Aufgaben
(4) Die Sparkassen sollen nach Maßgabe der Mustersatzung jeder Einwohnerin und jedem Einwohner im Gebiet ihres Trägers auf Verlangen ein Girokonto auf Guthabenbasis einrichten.”
Berlin Die Landesbank Berlin hat gegenüber dem Senat eine Selbsterklärung abgegeben, was nach einer Gerichtsentscheidung im Jahre 2003 das Recht auf ein Konto für Jedermann bedeutet.
Das Landgericht Berlin, Urteil vom 8. Mai 2008, Az. 21 S 1/08, hat im Jahr 2008 entschieden, dass ein Anspruch auf Abschluss eines Girokontos auch gegenüber einer Privatbank besteht. Zwar besteht kein Anspruch aus der Selbstverpflichtung des ZKA, jedoch sei von einem Kontrahierungszwang auszugehen.
Entscheidung abgedruckt in : ZIP 2009, 119, WM 2008, 1825, EWiR 2009, 375)
LG Berlin, Urt. v. 8. 5. 2008 – 21 S 1/08 (rechtskräftig)
Unter dem Aspekt des Kontrahierungszwangs kann ein Kreditinstitut verpflichtet sein, dem Antragenden die Führung eines Kontos auf Guthabenbasis – d.h. ohne Recht zur Überziehung – zu ermöglichen.
Eine solche Verpflichtung ist jedenfalls dann anzunehmen, wenn der Antragende geltend macht, auf ein solches Konto angewiesen zu sein, keine zumutbaren Alternativen zu haben und für das Kreditinstitut kein sachlicher Grund zur Ablehnung des Antragenden als Vertragspartner besteht.
Einen solchen sachlichen Grund zur Ablehnung können allein die Zumutbarkeitsgründe sein, die nach der ZKA-Empfehlung der Verpflichtung zum Vertragsschluss entgegenstehen
Schlichtungs- und Beschwerdestellen der Kreditinstitute
Für private Banken und private Hypothekenbanken: Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken e. V.
Telefon: 0 30/16 63-0
Telefax: 0 30/16 63-1399
Für öffentliche Banken: Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB)
Telefon: 0 30/81 92-0
Telefax: 0 30/81 92-222
Für Volks-, Raiffeisen- und Genossenschaftsbanken: Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
Telefon: 0 30/20 21-0
Telefax: 0 30/20 21-19 00
Für Sparkassen: Deutscher Sparkassen- und Giroverband (regionales Schlichtungssystem)
Telefon: 0 30/2 02 25-0
Der Deutscher Sparkassen- und Giroverband verfügt – mit Ausnahme des Bereichs der Landesbausparkassen – über keine zentrale Schlichtungsstelle; zuständig sind die bei den Regionalverbänden angesiedelten Schlichtungsstellen.
„Das Kreditinstitut ist nicht verpflichtet, ein Girokonto für den Antragsteller zu führen, wenn dies unzumutbar ist. In diesem Fall darf die Bank auch ein bestehendes Konto kündigen. Unzumutbar ist die Eröffnung oder Fortführung einer Kontoverbindung insbesondere, wenn
der Kunde auch im übrigen die Vereinbarungen nicht einhält.“
Quelle : http://www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de/die-deutsche-kreditwirtschaft/kontofuehrung/konto-fuer-jedermann/empfehlung.html
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39 Kommentare auf “Kontokündigung durch die Bank – Was Sie tun können”
6. Juni 2013 um 16:26 Uhr
Die Deutsche Bank hat eine mehr als 10jährige geschäftliche Kontoverbindung gekündigt… Aber nicht durch Hinweis, Ankündigung oder wegen Unzumutbarkeit, auch nicht durch müdlichen oder schriftlichen Hinweis. Nein, erst als das Online-Banking mehrere Tage nicht mehr funktioniert, zahlreiche Anrufe mit Rückruf-Bitte nicht den Erfolg brachten, allein durch mündliche Erklärung in der Filiale, selbstverständlich ohne Angabe von Gründen, nur mit Verweis auf die AGB’s. Muss man sich sowas gefallen lassen?
11. Juni 2013 um 13:15 Uhr
Das nennt sich dann wohl “Schalterbereinigung”. Ich kann aber zu Ihrem konkreten Fall hier leider nichts sagen. Ich würde empfehlen, sich an den Obudsmann der Bank zu wenden.
hollenberg nicole sagt:
Hallo…sowas erlebe ich grade auch…nach 14.jahren….mit der
deutschen bank…meine konto war noch nie überzogen…habe keinen dispo…keine schulden…und bin daher wohl nicht so von nutzen für die deutsche bank…ohne angaben von gründen…einfach so….dùrfen sie mir nicht sagen…das ist dass letzte …wie man mit kunden..bei dieser bank umgeht.. WECHSELN…NIE WIEDER DEUTSCHE BANK!!!!!
29. Mai 2017 um 23:10 Uhr
ich habe bei der deutschen erst gar keines auf grund der schufa bekommen nicht mal ein so genanntes guthabenkonto. ich wollte von meiner teuren commerzbank weg und habe dann die deutsche bank gesucht wegen den konditionen aber hatte sich erledigt bin dann geblieben bei der commerzbank denn da hat man ein vollwertiges konto egal ob schuldner p konto etc mit karte zum bezahlen auch wenns ohne unterschrift ist online banking etc.
das ist bei den sparkassen hier anders da bekommste nur nen konto mit bezahlbaren posten und kein banking nur nach guter führung ne danke dann bleibe ich bei der teuren commerzbank.wenn andere einen eben nicht wollen…
25. November 2013 um 11:35 Uhr
mir hat meine Bank nach fast 20 Jahren das Girokonto gekündigt mit der Berufung auf Nummer 19 Absatz 1 der AGB’s. Der Bankberater am Telefon wollte nicht sagen wieso das Konto gekündigt wird nur “Die Bank hat das Recht ohne Angaben von Gründen zu kündigen”. Das Kont war nie überzogen und ich hatte auch keine Schulden bei der Bank. Das sind schlicht und weg Betrüger. der Name des Instituts ist die **********.
Clemens Georg sagt:
mir ist das bei der Volksbank als Einzelunternehmer passiert: jedes Jahr ein neuer Sachbearbeiter, mit Ausnahme einer Sachbearbeiterin alles nur unerfahrene Jungbänker.In der Saisonflaute Kontokorrentkredit halbiert,ein Darlehn gab´s nur gegen Abschluß einer Lebensversicherung. Mit den beiden nächsten Sachbearbeitern ging es vorsichtig aufwärts,aber grundsätzlich falsch über Limit und darüber finanziert trotz mehrfacher Hinweise meinerseits.Als ich umschuleden wollte und das Konzept stand: Sachbearbeiterwechsel in die Sanierung(trotz steigender Gewinne und Umsätze). Auf meinen schriftlichen,deutlichen Widerspruch folgte die Kündigung des Kontos durch die Sanierung. Ergebnis: massivste Probleme mit der Liquidität, das Jahr 2014,(eventuell auch die Folgenden) dürfte gelaufen sein, wenn sich keine Lösung findet.
19. März 2014 um 11:03 Uhr
Die günstigste Möglichkeit wäre, es zunächst über den Ombudsmann der Bank zu versuchen. Vielleicht kommen auch so zu einer schnellen Lösung.
31. März 2014 um 18:28 Uhr
danke für den Tip, ich habe es probiert. Dabei kam als Antwort heraus, daß die örtliche Volksbank am Ombudsmannverfahren nicht teilnehmen würde und die Angelegenheit an die regionale Genossenschaftsverwaltung weitergereicht würde. Diese schrieb mir wenige Tage später, sie sei der gesetzliche Prüfungsverband, könne sich der Sache daher nicht annehmen und hat die Angelegenheit an die heimische Volksbank weitergereicht…. Von diesem Kreisverkehr muß sich doch irgendwie veralbert vorkommen. Eine andere Bank (eine Volksbank aus einer anderen Region), die ich angefragt hatte, hat mir mit Bezug auf die heimische Volksbank abgesagt… Von einem Kreditsachversändigen weiß ich inzwischen, daß das Konto von der Volksbank falsch abgerechnet und die Darlehn fehlerhafte Widerspruchsaufklärungen enthalten…Eine Schadensumme wird mir in Kürze genannt
Inzwischen bin ich drei Monate weiter, habe mich so gut es geht durchgeschlagen. Von der Volksbank kam ein Mahnbescheid, den ich sofort mit einem Widerspruch quittiert habe. Inzwischen ist auch das Gutachten da, das einen Erstattungsanspruch von fast 20.000 EUR ausweist: falsche/fehlerhafte Abrechnung des Kontokorrentkontos, daher Kündigung und Mahnbescheid wahrscheinlich ohne Rechtskraft. Die Widerrufbelehrungen der Darlehn entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen (Verletzung des Aufklärungsgebotes), daher Rückabwicklung der Darlehn und der daran gekoppelten Lebensversicherung. Ich habe morgen einen Gesprächstermin. Mal sehen, was passiert. Inzwischen weiß ich, daß noch mindestens ein zweiter Betrieb im gleichen Zeitraum bei der Volkbank identische Probleme, aber mit anderen, höheren Beträgen hatte und noch hat. Mit denen stehe ich bereits in Kontakt. Absolut zum Thema passend der WISO-Bericht im ZDF vom 24.06.2014 (kann man in der ZDF-Mediathek via Internet ansehen. Lohnt sich, aber vorher was zur Beruhigung nehmen)…
Erwin Foltin sagt:
5. Mai 2016 um 11:32 Uhr
habe ihre Erfahrung mit ihrer Volksbank mit großem Interesse gelesen. Auch ich habe 2 Darlehen aus dem Jahre 2006 eines für mein Haus und das 2. Darlehen für eine Fotovoltaik Anlage aufgenommen. Das Darlehen für das Haus habe ich bereits 2015 komplett abgelöst und im März 2016 eine Anfrage gestellt, ob ich das 2. Darlehen auch vorzeitig ablösen kann. Darufhin bekam ich ein Angebot mit einer Bearbeitungsgebühr 250 € und einer Vorfälligkeitsentschädigung 136 € präsentiert.
Ich habe auch das 2. Darlehen vorzeitig abgelöst. Daraufhin hab ich mich im Internet schlau gemacht und von dem Recht der Prüfung wegen der möglichen falschen Widerrufsbelehrung erfahren. Dann hab ich meine Verträge von einem Fachanwalt prüfen lassen. Es stellte sich heraus das das Widerrufsrecht Fehlerhaft ist. Ich bekam vom Anwalt einen vorgefertigten Widerruf (Rückabwiklung)den ich ausgefüllt an die Volksbank Eifel Mitte Gerolstein sendete. Das war am 30.03.2016 Die Rechtsabteilung der Bank vereinbarte mit mir einen Termin in dieser Angelegenheit. Diese bot mir zuerst 200€ später dann 500€ an. Ich lehnte ab und bat um Einsicht der Jahreskontoauszüge für beide Darlehen. Kontoauszüge für eines der Darlehen bekam ich dann 14 Tage später zugesendet. Für das 2. Darlehen warte ich bis heute noch. Man drohte mir die Kontoverbindung zu kündigen. Bin gespannt wie es weiter geht. Würde gerne erfahren, wie es bei anderen gelaufen ist und ob man das auch ohne Anwalt bereinigen kann. Würde mich freuen, wenn sie mir ihre Erfahrungen auch mitteilen würden. MfG E.F.
besaß drei Konten bei einer Volksbank. Das Finanzamt pfändete öfters die UST bei zwei Konten welche auf meinem Privatnamen geführt wurden.
Die zwei Konten waren immer gedeckt. Kündigung erfolgte ohne Begründung.
Ein Konto meiner GmbH wurde danach gekündigt. Hier bin ich Geschäftführer.
Text der Bank: “wir sind an einer weiteren Geschäftsbeziehung nicht interessiert”
Hier kam es zu keinerlei Kreditüberziehung oder Pfändung.
So geht man mit einem Kunden nach 20 Jahre Geschäftsverbindung um.
29. August 2014 um 12:37 Uhr
Mir wurde auch vor wenigen Tagen von der D.B. mein Konto gekündigt…..19 Absatz 1 der allgemeinen Geschäftsbedingungen…..Das Konto wurde NUR auf Guthabenbasis geführt….tja…da verdienen die dann wohl nicht genug dran…..(PS: Hab die Kündigung bekommen nachdem ich ne EC und Kreditkatre beanntragt hatte) Kreditkarte wurde abgelehnt…..EC Karte kam 4 Tage nach der Kündigung hier an…..nun warte ich noch auf die PIN…macht ja Sinn wenns Konto gekündigt ist mal noch eben eine Karte rauszujagen….NEIN….Hat sich nichts überschnitten in dem Sinne……warte jetzt noch auf nen Rückruf,der angeblich noch heute kommen soll…..ja natürlich……ich glaub auch an den Weihnachtsmann oder was……DE…BA… NIE WIEDER:….
Nach 19 AGB Banken sind diese berechtigt auch ohne Gründe die Bankverbindung zu kündigen. Sieht aus wie ein klassischer Fall der „Schalter- Bereinigung“.
was bedeutet “schalter-bereinigung”?ungewunchte kunde?gerade heute habe kundigung bekommen-fur mich heisst das schickane(leatzte zeit geld verlang wg.ungerechnete kreditgebuhren und kontofuhrungen-bank hat ausbezahlt und jetzt kundigung geschickt);kann ich schmerzengeld verlangen?seit 15 jahre kundin,keine schulden,4 kredite rechtzeitlich zuruckbezahlt,bausparvertrege,kreditkarte usw.-alles in ordnung!kundigung nach ” bezugnahme auf Nr.19(1) allgemeinen geschaeftsbedingungen(???/!)soll ich ein anwalt beaintragen?
Derzeit kann die Bank jederzeit und ohne Gründe die Bankverbindung kündigen. Eine Gesetzesänderung steht allerdings bevor. Da die Bank kündigen darf, haben Sie auch keine Ansprüche auf Schmerzensgeld. Auch meine ich, dass ein Schmerzensgeld bei einer Vertragskündigung nur schwer zu begründen ist.
sunny grehl sagt:
wir hatten bei der *******bank ein Konto und ein Darlehn. Das Darlehn ging über einen Bausparer.
Es wurde beides gekündigt und an eine Versicherung von der *********bank weiter geben mit denen wir in Verhandlung stehen wie wir das zurück zahlen.So und jetzt kommt es nach ca.6monaten ist etwas blöderweise auf das alte gekündigte Konto draufgegangen. Und wir haben uns gedacht
wir schauen mal ob das Konto noch gibt und ja es gibt es noch und es 4500euro im minus.wie kann das sein. ich bin sprachlos.
Leider kann ich Ihnen in diesem konkreten Fall keine Antwort geben. Bitte fragen Sie bei der Bank nach, wie es zu dem Minusbetrag auf Ihrem Konto kommt. Eine Kündigung bedeutet jedenfalls nicht, dass ein vorhandenes negatives Saldo auf Null gestellt wird.
17. April 2015 um 17:14 Uhr
Die Berliner Volksbank hat ohne Ankündigung das e-Banking gesperrt und das Geschäftskonto aufgelöst. Eine telefonische Auskunft bei der Bank war unmöglich. Ein erklärendes Schreiben mit knapper Begründung kam erst Tage danach per Post, währenddessen konnten keine Zahlungen getätigt werden. Ein solches Vorgehen ist absolut inakzeptabel. Obschon ich nicht weiss, ob andere Banken bessere Ansprüche an ihren Kundenservice haben, eines ist klar: nie mehr ein Konto bei der Berliner Volksbank.
Wölke sagt:
6. August 2015 um 02:19 Uhr
Nach der Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens über mein Vermögen kündigte die norisbank mein Girokonto ohne Angabe von Gründen. Daraufhin schaltete ich die Schlichtungsstelle privater Banken ein. Diese urteilte in meinem Sinne.
Die Bank jedoch schrieb heute sinngemäß, dass dies egal sei, da es ohnehin keine gesetzliche Pflicht zu einer Girokontoeröffnung gäbe.
horst Nagl sagt:
14. November 2015 um 06:54 Uhr
hallo,habe da ein Problem un Frage,wir bzw. meine Frau hat bis jetzt zwei kontopfädungen auf ihrem p-konto,auf das Konto kommt die Rente und das Kindergeld,kann die Sparkasse bei weiteren Konto Pfändungen das koto kündigen.
MFG Nagl
Wegen des Kindergeldes benötigen Sie vielleicht eine Bescheinigung für ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto), falls Sie noch keine haben.
Die Bank kann grundsätzlich auch ohne eine Pfändung jederzeit und ohne Gründe das Konto unter Einhaltung einer Frist kündigen. Einen Schutz vor einer Kontokündigung haben Sie nicht. Die Sparkassen sind aber nach meiner Erfahrung insoweit ziemlich kundenfreundlich. Hier gibt es auch eine Selbstverpflichtung der Sparkassen, die Ihnen zwar keinen Anspruch gibt, aber auf die Sie im Fall einer Kündigung hinweisen können.
Rudolf Philipp sagt:
2. Dezember 2015 um 22:26 Uhr
Ich bekam heute eine Kündigung zu 28.2.2016 meines Girokonto meiner Volksbank , bei der ich seit 44 Jahren Kunde und Genosse bin.
Ich habe da ein Überziehungsdipo von 1.000, den ich teilweise nutze aber nie überziehe.
Begründung AGB § 19.1
Ich habe mit denen wegen eines Darlehnskonto Ärger, bei welchem ich aber auf Rückabwicklung (§139 BGB) bestehen werde.
Ich hatte in den letzten Monaten bei verschiedenen Gelegenheiten andere Rechtsauffassung als die Bank.
Die haben sich gezogen und gewunden, mussten aber letztendlich immer nachgeben.
Jetzt sind sie reichlich sauer auf mich und versuchen einen Kreditvorfall zu provozieren.
Dürfen die deshalb ein Konto einen ihrer Genossen kündigen?
Greift hier nicht auch das Schikaneverbot ?
Nach Art. 19 I AGB der Banken braucht es für die Kündigung keinen Grund. Eine Kündigung ist also jederzeit und ohne Rechtschutz des Kontoinhabers möglich. Abhilfe soll ein neues Gesetz bringen, das aber gerade noch in der Entstehungsphase ist.
meine Bank hat mir mein Konto zum 02.03.2016 gekündigt, hat diese Kündigung eine negative Auswirkung auf meine Schufa?
Wenn Sie die offenen Forderungen der Bank innerhalb der gesetzten Frist zurückzahlen können, haben Sie keine negativen Auswirkungen zu befürchten. Wenn Sie den Dispo nicht rechtzeitig zurückzahlen können, bekommen Sie einen negativen Eintrag.
hallo , kündigt die Bank nach § 19 ( weil mein Mann mit seiner Firma und privat Insolvent ist seit 2 Jahren ) mir mein Konto, wird es dann bei mir auch zum negativ Eintrag?
Kann Sie mir meine Konten Kündigen (Guthaben ) obwohl ich nur ein Mietkaution in höhe von 18.000€ gestellt habe für die Firma meines Mannes
15. Februar 2016 um 10:44 Uhr
Nach § 19 AGB der Banken können die Banken jederzeit und ohne Grund kündigen. Ein negativer Eintrag entsteht nicht durch die Kündigung selbst, sondern nur dann, wenn ein Abwicklungskonto besteht, weil das Saldo nicht ausgeglichen werden kann.
21. März 2016 um 23:43 Uhr
mich würde interessieren ob die bank ein gepfädetes Konto durch Kontoführungsgebühren ins soll bringen darf. der zugriff ist für den kunden durch insovenzverfahren derzeit nicht möglich.
erst wird das Konto auf null gepfändet … danach noch schulden bei der bank …
meiner Frau wurde letzte Woche von der HVB ohne Angaben von Gründen das P-Konto, dass seit über 5 Jahren besteht gekündigt. Sie befindet sich seit 4 Jahren in der Regelinsolvenz und nach 4 Jahren fällt der HVB ein Ihr das Konto zu kündigen.
Beschwerde bei der HVB ist bereits eingelegt. Was kann noch unternommen werden? Ombudsmann??
Ja, der Ombudsmann wäre ein guter nächster Schritt
bin auch bei einer VR-Bank. Diese rief mich Anfang des Jahres an und hat versucht, mir die Mitgliedschaft schmackhaft zu machen auch in Bezug auf meinen Dispo. Habe gesagt,dass ich beabsichtige, diesen monatlich abzustotter bzw.dass ein Großteil durch eine Steuerrückzahlung erledigt wird.. Daraufhin sagte die Beraterin(die mir auch unbekannt war) dass das sich schon regeln ließe, ich aber erst mal die Mitgliedschaft unterschreiben solle. Diese hat sie mir zugeschickt und ich habe sie liegen lassen, da diese – meines Erachtens nach – freiwillig ist. Im April habe ich dann den Antrag nochmals zugeschickt bekommen mit dem Hinweis doch bitte das unterschriebene Exemplar zurück zu senden. Diesen habe ich auch ignoriert. Anfang Mai habe ich versucht, eine Onlineüberweisung zu tätigen was nicht funktionierte. Anruf bei der Bank – angeblich alles ok. Nach näherer Betrachtung meines Kontos habe ich festgestellt, dass ich nur noch Leserechte hätte. Anruf bei der Bank: Das haben die gemacht, weil ich nicht reagiert habe. ich solle doch eine Meldung an die Bank senden, dass auf meinem Konto kein Missbrauch vorliegt und das Onlinebanking geht wieder. Und – Ich solle doch gefälligst endlich den Mitgliedsvertrag zurücksenden, da mir sonst das Konto gekündigt werde. Da ich leider das Onlinebanking dringend gebraucht habe, habe ich den unterschriebenen Vertrag zurück geschickt. 25 Euro abgebucht und Herzlich Willkommen Brief bekommen. Eine Woche später habe ich jetzt die Kündigung für den Dispokredit bekommen, mit dem Hinweis, wenn ich mit der Frist nicht hinkomme, ließen sich andere Wege finden und das ganze hat keinen Einfluss auf den Fortbestand meines Girokontos. Im gleichen Umschlag dann aber auch die Kündigung des Girokontos zum gleichen Termin nach Nr. 19 Abs. 1 der AGBs. Was nun? Ich brauche das Konto und habe keine Zeit mit drei Kindern zur Bank zu Rennen und ein neues Konto zu eröffnen. und auch nicht, alles bei Amt usw zu ändern. Bei mir hat es in den letzten Jahren finanziell schon durchaus schlechter ausgesehen. Und jetzt werde ich noch nicht mal gefragt, ob ich nach der Elternzeit wieder arbeiten gehe…. Die fragen doch gar nicht sonder nehmen einfach nur an. Aber mich erst zu erpressen mir das Konto zu kündigen, wenn ich kein Mitglied werde und dann doch zu kündigen macht mich einfach nur fassungslos…. Und das, wo ich schon mein Leben lang VR Bank-Kunde bin und die sogar an mir verdienen….
8. Februar 2017 um 17:52 Uhr
letzte Woche wurde mir das Konto (girokonto) bei der Deutschen Bank gekündigt. sie haben auf dem Kündigungsschreiben geschrieben, dass sie einen Gebrauch von dem Absatz 19. 1. der AGB der DB gemacht, mir ohne Grund zu erwähnen das Konto zu kündigen.
ich bin Student und bin Kunde bei der DB seit über Vier Jahren. Bei mir gab es keine Überziehungen, ich habe mein Konto nicht missbraucht und erhalte ein regelmäßiges Stipendium von der jemenitischen Botschaft in Berlin.
Innerhalb der letzten 3 Monaten wurden die Konten von mehr als 50 Studenten gekündigt. die Gemeinsamkeit dieser Studenten ist es, dass sie aus dem Jemen kommen. ich komme auch aus dem Jemen. Commerzbank und Deutsche Bank haben uns die Konten gekündigt. Ich habe mit einer Filialleiterin der DB ein Gespräch geführt um den Grund der Kündigung zu wissen, hat sie leider mir nichts helfen können. Angeblich habe sie keine Ahnung, und das sei nicht ihre Aufgabe.
Ich wende mich an Sie und hoffe dass Sie mir vielleicht helfen könnten und mir sagen würden ob diese Maßnahmen Jemeniten bezogen sind oder ist es normal und jeder kann auch betroffen sein.
ich danke Ihnen für Ihre Mühe und Ihre Antwort im Voraus.
Grundsätzlich darf die Bank kündigen, ohne dass sie einen Grund dafür braucht. Wenn die Bank aus sachfremden Erwägungen, z.B. Herkunft aus dem Jemen, kündigt, verletzt sie den Gleichbehandlungsgrundsatz, der es auch verbietet, Personengruppen aufgrund ihrer Herkunft unterschiedlich zu behandeln. Auch wenn es zu einer Häufung von Kündigungen von Studenten aus dem Jemen kommt, wird allerdings der Nachweis, dass die Bank ausschliesslich aus sachfremden Erwägungen heraus gekündigt hat schwerfallen.
Adam Wrobel sagt:
Die Volksbanken schmücken sich mit dem
Werbe Spot,, wir machen den weg frei.”
Alles lüge ich bin bei der Bank
14 Jahre als Selbständige Elektromeister.
Direkt am Anfang hat mir Mann ein Vertrag fürs Altervorsorge eingeredet.Wo ich den nach paar Monaten gekündigt habe auf einmal ist die Nette Sachberabeiterin nicht mehr so nett gewesen.Da ich kein kontokorent oder überziehungrahmen habe es ist heute nicht möglich ohne eine pfendung des Konto zu leben.
Zahlungsmoral der Auftragsgeber ist so schlecht das Mann über Monate auf das Geld warten muss.Die Volksbank ist ein Arrogantes Unternehmen.Vor paar Tagen habe ich die Kündigung von derBank bekommen.
bei der Deutsche Bank scheint es wohl gang und gebe zu sein einfach Konten Grundlos zu kündigen.
Wenn ich so die Beiträge lese kommt der Bankname sehr häufig vor.
Mir wurde mein Konto heute nach 27 Jahre gekündigt.
Das Konto ist im Plus und ich hatte schon lange (obwohl 4500,-€ Dispo) nichts überzogen.
Des weiteren nichts aber wirklich nichts was die Kündigung rechtfertigen könnte.
Auf ein telefonische Anfrage wurde nur frech geantwortet ich habe das Recht jeder Zeit zu kündigen und die Deutsche Bank laut AGB auch.
Anscheinend möchten die nur noch Kunden haben die sich im Minus bewegen und keine Kunde die ihr Konto sauber führen.
Meiner Meinung nach ist die Bank die sowas macht ein ganz großer Kac… haufen und gehört verboten zu werden.
Kasra Maysami sagt:
Von den Kommentaren habe ich so verstanden, dass die Banken ohne Grund ein Konto kündigen können/dürfen nach AGB. Das ist nicht etwas, dass man gerne hören möchte ist aber halt Gesetz!
mein Problem ist aber, dass Commerzbank mein Konto zum Ende Januar 2017 gekündigt und jetzt komplett gelöscht hat, ich habe aber mein Guthaben noch nicht auf das Ref-Konto gutgeschrieben bekommen, obwohl ich den 3 Mal schriftlich Bescheid gegeben habe und 2 mal persönlich in der Filiale war und nochmal die Formulare für Überweisung auf Ref.konto unterschrieben habe.
Haben Sie hierzu einen Rat für mich? Mittlerweile sind 10 Monaten durch und ich habe keine Antwort auf meine Fragen bekommen außer “Konto ist gelöscht und ich kann nichts im System finden” oder ” ein Antrag auf Überprüfung ist gestellt”.
Soll ich jetzt durch einen Anwalt mit der Bank kommunizieren?
28. November 2017 um 14:55 Uhr
Mir scheint, dass in diesem Fall Ihre Optionen zu Ende sind und ich würde tatsächlich empfehlen, einen Anwalt zu beauftragen.Bitte beachten Sie dass wir eine auf das Insolvenzrecht ausgerichtete Kanzlei sind, so dass wir Sie bitten, sich insoweit an eine andere Kanzlei zu wenden.
Nejad sagt:
Deutsche Bank hat am 10.01.18 ohne Grund gekündigt,trotz Guthaben und nie Probleme seit 20 Jahren. Ich habe versucht beim Postbank.Nach Eröffnung und Bestätigung kommt nach zwei Tage kontokundigung.
Was bedeutet das bin ich gespärt überall was soll ich machen.
Schauen Sie mal bei der Schufa, ob Sie negative Einträge haben, die Ihnen nicht bekannt sind. Mir kommt es seltsam vor, dass Ihnen auch die Postbank wieder gekündigt hat.