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Timestamp: 2018-10-21 12:18:51
Document Index: 89175599

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 732', 'Art. 2', 'Art. 733', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 689', 'Art. 689']

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Einladung. Hintergrund. Vereinfachung der Gesellschaftsstruktur durch Ausschüttung der Aktien der irischen Tochter gesellschaft.
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1 Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung der Castle Private Equity AG am Montag, den 21. September 2009, Uhr (Saalöffnung Uhr) am Sitz der Gesellschaft, Schützenstrasse 6, 8808 Pfäffikon SZ, Schweiz Hintergrund Vereinfachung der Gesellschaftsstruktur durch Ausschüttung der Aktien der irischen Tochter gesellschaft. Im Zuge der Finanzkrise haben sich die Verhältnisse im Private Equity Sektor weltweit negativ entwickelt. Der Börsenkurs der Aktie der Castle Private Equity AG («CPE» bzw. «Gesellschaft») weist seit einiger Zeit einen Abschlag (Discount) zu ihrem inneren Wert auf. Die bisher ergriffenen Massnahmen haben nicht die erhoffte Wirkung entfaltet. Das für die Gesellschaft relevante schweizerische Aktienrecht kennt für die Vornahme von Kapitalherabsetzungen und -erhöhungen zahlreiche Beschränkungen und Formvorschriften, welche das irische Recht nicht kennt, das für die wichtigste Tochtergesellschaft der CPE, der Castle Private Equity (International) PLC («CPE Irland») gilt. Eine direkte Beteiligung der Aktionäre der CPE an der CPE Irland bietet dem Verwaltungsrat mehr Instrumente zur Bekämpfung des Abschlags. Der Verwaltungsrat beabsichtigt daher, nun eine Vereinfachung der Gesellschaftsstruktur und eine direkte Beteiligung der Aktionäre an der CPE Irland herbeizuführen, mittels des folgenden Vorgehens: Der Nennwert der Aktien der CPE soll von CHF 5.00 auf CHF 0.01 herabgesetzt werden und der so frei werdende Betrag soll in Form aller Aktien der CPE Irland an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Im Rahmen der Nennwertreduktion erhalten die bisherigen Aktionäre der Gesellschaft somit Aktien der CPE Irland, welche zuvor an der SIX Swiss Exchange gemäss Standard für Investmentgesellschaften kotiert werden sollen. Die Gesellschaft in der Schweiz soll anschliessend liquidiert werden.
2 I. Traktandum: Genehmigung der Zwischenbilanz per 30. Juni 2009 Der Verwaltungsrat der Castle Private Equity AG beantragt, die Zwischenbilanz der Gesellschaft per 30. Juni 2009 zu genehmigen. Der vorstehende Genehmigungsbeschluss steht unter den folgenden kumulativen und auflösenden Bedingungen: (i) die eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA bestätigt gegenüber der Gesellschaft, dass die in Art. 2 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen statuierte Ausnahme auch für ausländische Investmentgesellschaften gilt; (ii) die CPE Irland wird von den irischen Behörden weiterhin als «designated investment company» zugelassen; (iii) die SIX Swiss Exchange AG hat die Kotierung der Aktien der CPE Irland bewilligt und die Kotierung ist erfolgt. Treten die Bedingungen nicht bis spätestens am 31. März 2010 ein, dann fällt der Genehmigungsbeschluss vollumfänglich dahin. Erläuterungen Der Verwaltungsrat möchte die finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft in einer Zwischenbilanz darstellen, auf welcher Grundlage dann auch die nachfolgend vorgeschlagene Transaktion beschlossen werden kann. Die Zwischenbilanz kann über abgerufen werden und liegt anlässlich der Generalversammlung auf. II. Traktandum: Kapitalherabsetzung durch Nennwertreduktion mit Sachausschüttung Aufgrund des Prüfungsberichts gemäss Art. 732 Abs. 2 OR des staatlich beaufsichtigten Revisionsunternehmens, welches an der Generalversammlung anwesend sein wird, beantragt der Verwaltungsrat, eine Kapitalherabsetzung durch Nennwertreduktion mit Sachausschüttung im Betrag von CHF 4.99 pro Aktie vorzunehmen. Entsprechend beantragt der Verwaltungsrat: Das ordentliche Aktienkapital der Gesellschaft von CHF um CHF auf CHF herabzusetzen durch Reduktion des Nennwertes jeder einzelnen der Namenaktien von bisher CHF 5.00 pro Aktie um CHF 4.99 auf neu CHF 0.01 pro Aktie unter Verwendung des Herabsetzungsbetrages von CHF 4.99 zur Auszahlung an die Aktionäre; die Auszahlung an die Aktionäre erfolgt durch Ausschüttung aller Aktien der Castle Private Equity (International) PLC, Irland, im Anrechnungs- und Verkehrswert von CHF 4.99 pro CPE Aktie, so dass die Aktionäre je CPE Aktie eine Aktie der CPE Irland erhalten; die Statuten auf den Zeitpunkt der Eintragung der Kapitalherabsetzung im Handelsregister wie folgt zu ändern:
3 Artikel 4: Aktienkapital Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF und ist eingeteilt in Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF Die Aktien sind vollständig liberiert. Im übrigen gelten die bisherigen Statuten unverändert weiter. Der vorstehende Beschluss steht unter den folgenden kumulativen und auflösenden Bedingungen: (i) die eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA bestätigt gegenüber der Gesellschaft, dass die in Art. 2 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen statuierte Ausnahme auch für ausländische Investmentgesellschaften gilt; (ii) die CPE Irland wird von den irischen Behörden weiterhin als «designated investment company» zugelassen; (iii) die SIX Swiss Exchange AG hat die Kotierung der Aktien der CPE Irland bewilligt und die Kotierung ist erfolgt. Treten die Bedingungen nicht bis spätestens am 31. März 2010 ein, dann darf der Verwaltungsrat den Beschluss nicht beim Handelsregister anmelden und dieser Beschluss der Generalversammlung fällt ohne Weiteres vollumfänglich dahin. Der Verwaltungsrat wird beauftragt, nach Eintritt der vorstehenden Bedingungen innerhalb von zwei Wochen frühestens aber nach Ablauf der Frist gemäss Art. 733 OR die Kapitalherabsetzung zur Eintragung ins Handelsregister anzumelden. Erläuterungen Beschliesst die Generalversammlung die Kapitalherabsetzung, so wird der Verwaltungsrat das gesetzliche Verfahren (Schuldenruf) unter Einhaltung der vorgeschriebenen Fristen durchführen, die erforderlichen Massnahmen bei den Tochtergesellschaften treffen (Stückelung des Aktienkapitals in Aktien entsprechend den Verhältnissen bei CPE), die Neukotierung der CPE Irland und die anschliessende Dekotierung der CPE koordinieren sowie nach Eintragung der Kapitalherabsetzung im Handelsregister die Beteiligungsrechte der CPE Irland an die Aktionäre ausrichten. Im Zeitpunkt dieser Einladung steht indessen noch nicht fest, ob eine Kotierung an der SIX Swiss Exchange möglich sein wird und ob die FINMA eine Kotierung der CPE Irland als nicht prudentiell überwachte ausländische Investmentgesellschaft als zulässig erachtet. Da eine Kotierung der Aktien der CPE Irland für die Aktionäre indessen unerlässlich ist, wird die Kapitalherabsetzung und damit die Ausschüttung der CPE Irland Aktien nur dann vorgenommen, wenn diese Bedingungen erfüllt sind. Können diese Voraussetzungen bis 31. März 2010 nicht geschaffen werden, so fällt der Beschluss der Generalversammlung dahin.
4 III. Traktandum: Statutenänderung Der Verwaltungsrat beantragt, die Statuten der Gesellschaft wie folgt zu ändern: Ersatzlose Streichung von Art. 12 Abs. 2 der Statuten. Erläuterung Art. 12 Abs. 2 der Statuten lautet wie folgt: «Für die Auflösung der Gesellschaft mit Liquidation ist ein Beschluss der Generalversammlung notwendig, der mindestens 80 Prozent sämtlicher Aktienstimmen auf sich vereinigt.» Diese Bestimmung hat heute ihre Daseinsberechtigung verloren und würde zudem die Fassung eines solchen Beschlusses so gut wie ausschliessen. Der Verwaltungsrat beantragt daher den Aktionären, diese Bestimmung zu streichen. Gemäss Art. 12 Abs. 1 Ziffer 4 ist dieser Beschluss mit mindestens zwei Dritteln der vertretenen Aktienstimmen und der absoluten Mehrheit der vertretenen Aktiennennwerte zu fassen. IV. (bedingtes) Traktandum: Auflösung der Gesellschaft durch Liquidation Für den Fall, dass die Generalversammlung der Kapitalherabsetzung durch Nennwertreduktion mit Sachausschüttung gemäss Traktandum II zustimmt bzw. zugestimmt hat, beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung: die Gesellschaft auf den Zeitpunkt von 30 Tagen nach der Eintragung der Kapitalherabsetzung im Handelsregister gemäss Traktandum II aufzulösen und zu liquidieren; mit Wirkung auf den Zeitpunkt von 30 Tagen nach der Eintragung der Kapitalherabsetzung im Handelsregister gemäss Traktandum II, als Liquidatoren Herrn Dr. Hans Markvoort, von Aristau, in Zürich sowie Herrn Anton Koch, von Deutschland, in Thalwil, zu wählen. Der vorstehende Beschluss steht unter der Bedingung, dass die Kapitalherabsetzung gemäss vorstehendem Traktandum II im Handelsregister eingetragen wird. Tritt diese Bedingung nicht bis spätestens am 31. März 2010 ein, dann darf der Verwaltungsrat den Beschluss nicht beim Handelsregister anmelden und dieser Beschluss der Generalversammlung fällt ohne Weiteres vollumfänglich dahin. Erläuterung Nach Abschluss des Kapitalherabsetzungsverfahrens wird der Wert der Gesellschaft lediglich noch ca. CHF betragen (d.h. eine Aktie der CPE ist noch rund CHF 0.01 wert) und da die Mitgliedschaft der Aktionäre in der CPE Irland weiterlebt, wird die Gesellschaft ihre Daseinsberechtigung verlieren. Der Verwaltungsrat ist daher der Auffassung, dass die Gesellschaft nach Abschluss der Kapitalherabsetzung umgehend aufgelöst und liquidiert werden sollte. Es ist ferner beabsichtigt, die Aktien der Gesellschaft zu dekotieren. Stimmen die Aktionäre den Traktanden II und IV zu, beabsichtigt der Verwaltungsrat, die Auflösung und Liquidation der Gesellschaft erst nach Abschluss des Kapitalherabsetzungsverfahrens durchzuführen. Aus diesem Grund wird der Beschluss, die Gesellschaft aufzulösen und zu liquidieren, erst mit Wirkung auf den Zeitpunkt von 30 Tagen nach der Eintragung der Kapitalherabsetzung im Handelsregister gefasst. Durch dieses Vorgehen wird auch sichergestellt, dass die gemäss Traktandum II zu beschliessende Ausschüttung vorgenommen werden kann, ohne dass sie den gesetzlichen Einschränkungen an Ausschüttungen im Liquidationsverfahren unterliegt. Kann die Kapitalherabsetzung nicht durchgeführt werden, weil die entsprechenden Bedingungen nicht eintreten, wird die Gesellschaft nicht aufgelöst und der Beschluss der Generalversammlung fällt dahin.
5 Informationen Einladungen/Zutrittskarten Aktionäre, die bis und mit 11. September 2009 als stimmberechtigt im Aktienbuch eingetragen sind, erhalten zusammen mit der Einladung zur Generalversammlung ein Anmelde-/Bestellformular, mit dem die Zutrittskarte samt Stimmmaterial angefordert werden kann. Die frühzeitige Rücksendung (spätestens bis zum 16. September 2009) erleichtert dem Aktienregister die Vorbereitungsarbeiten zur Generalversammlung. In der Zeit vom 11. September 2009 bis nach Schluss der Generalversammlung werden keine Eintragungen mit Stimmberechtigungen im Aktienbuch vorgenommen. Vertretung und Vollmachterteilung Stimmberechtigte Aktionäre können sich mittels schriftlicher Vollmacht durch eine andere Person vertreten lassen, die nicht Aktionär zu sein braucht. Aktionäre können sich auch durch ihre Bank (Depotvertreter) oder durch den Verwaltungsrat der Gesellschaft vertreten lassen. Für die Vollmachtserteilung ist das Vollmachtsformular auf der Anmeldung bzw. Zutrittskarte zu unterzeichnen und, mit eventuellen Weisungen versehen, an SIX SAG AG zu retournieren. Ohne anders lautende Instruktionen wird das Stimmrecht gemäss den Anträgen des Verwaltungsrates ausgeübt. Depotvertreter im Sinne von Art. 689d OR werden gebeten, die Anzahl der von ihnen vertretenen Aktien möglichst frühzeitig, spätestens jedoch bis zum 16. September 2009 zu melden. Vollmacht kann auch an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter gemäss Art. 689c OR, Herrn Peter Marty, Biberzeltenstrasse 21, 8853 Lachen, erteilt werden. Zur Vollmachtserteilung genügt die Anmelde karte (die Zutrittskarte muss nicht angefordert werden). Für die Instruktion des unabhängigen Stimmrechtsvertreters kann das Instruktionsformular auf der Rückseite der Anmeldekarte verwendet werden. Fehlen schriftliche Instruktionen, so übt der unabhängige Stimmrechtsvertreter das Stimmrecht gemäss den Anträgen des Verwaltungsrates aus. Pfäffikon SZ, 13. August 2009 Namens des Verwaltungsrates Der Präsident Gilbert J. Chalk