Source: http://ogv-waldhausen.de/index.php?i=12&lg=0
Timestamp: 2019-05-26 23:09:05
Document Index: 214236008

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 5', '§ 3', '§ 9', '§ 26', '§ 26', '§ 11', '§ 13']

Satzung · Obst- und Gartenbauverein Waldhausen e.V.
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Der im Jahr 1922 gegründete Verein führt den Namen
„Obst- und Gartenbauverein Waldhausen e.V.“
Der Verein hat seinen Sitz in Lorch-Waldhausen und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Schwäbisch Gmünd, Register-Nr. VR 891, eingetragen.
§ 2	Ziele des Vereines
Ziele des Vereines bestehen insbesondere auf nach­folgenden Gebieten:
Förderung der Gartenkultur – mit Ausnahme des Erwerbsgartenbaus - zugleich als Beitrag zur Landschaftsentwicklung, Landschaftsgestaltung und Landschaftspflege
Förderung des Liebhaberobstbaus und des landschafts­prägenden Streuobstbaus
Förderung der Heimatpflege und Ortsverschönerung durch Gartenbau und Grüngestaltung, Förderung eines wirksamen Umwelt-, Landschafts- und Naturschutzes
Durchführung von Lehrgängen, Fachvorträgen, Seminaren, Lehrfahrten oder ähnliche Fachver-anstaltungen, wie Schnittunterweisungen und Ausstellungen
Öffentlichkeitsarbeit durch Veranstaltungen, Presse­berichte, Rundfunk und Fernsehen
Empfehlung und Werbung für den Besuch von Veran­staltungen des Vereins, des Landesverbandes für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL)
Der Verein hat ordentliche und fördernde Mitglieder ohne Stimmrecht.
Fördernde Mitglieder können natürliche oder juristische Personen sowie Firmen sein.
Über Anträge auf Aufnahme oder Ausschluss aus wichtigem Grund entscheidet der Gesamtvorstand, bei Ablehnung oder Widerspruch die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitgliedes endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand bis spätestens 30. September und wird mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam.
Mitglieder können zu Tätigkeiten, die der Erreichung der Satzungsziele dienen, verpflichtet werden.
sich für die Durchführung der Vereinsaufgaben einzu­setzen, die Satzung und sonstige Entscheidungen der Vereinsgremien zu beachten und zu erfüllen.
§ 5	Verwendung der Mittel
Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haus­haltsrechtlichen Möglichkeiten gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich, in der Regel im ersten Vierteljahr statt. Sie ist zwei Wochen vorher durch schriftliche Einladung des Vor­standes oder seines Beauftragten an die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat innerhalb von einem Monat stattzufinden, wenn mindestens ein Viertel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim Vorstand beantragen oder der Gesamtvorstand die Einberufung beschließt.
den Jahresbericht und die Entlastung des Vorstandes,
Beschlüsse werden mit einfacher, Satzungsänderungen mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichtheit gilt ein Antrag als abge­lehnt. Stimmenthaltungen werden wie nicht erschienene Mitglieder behandelt.
dem 1. Vorsitzenden und 2. Vorsitzenden als dessen Stell­vertreter,
die Vorstandsmitglieder werden alle 2 Jahre von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.
der Vereinsausschussmitglieder:
die Vereinsausschussmitglieder werden je hälftig im jährlichen Wechsel für jeweils 2 Jahre gewählt.
die Beschlussfassung über Geschäftsführungsmaß­nahmen,
die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und anderer Veranstaltungen,
die Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmit­gliedern.
§ 9	Vorstand im Sinne von § 26 BGB
Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende als dessen Stellvertreter vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB. Beide vertreten den Verein je einzeln. Im Innenverhältnis gilt, dass der 2. Vorsitzende den Verein nur im Verhinderungsfall des 1. Vorsitzenden vertritt.
Der 1. Vorsitzende oder im Verhinderungsfall der 2. Vor-sitzende als sein Stellvertreter führt die Beschlüsse der Mitglieder­versammlung und des Gesamtvorstandes aus. Er beruft und leitet die Mitgliederversammlung, die Sitzungen des Gesamtvorstandes und der sonstigen Veranstaltungen des Vereines.
§ 11	Sitzungsniederschriften
Über alle Sitzungen und Versammlungen der Organe sind vom Schriftführer oder dessen Beauftragtem Niederschriften zu fertigen. Die gefertigten Niederschriften sind vom jeweiligen Ver­sammlungsleiter und vom jeweiligen Protokollführer zu unterschreiben.
Die Auflösung des Vereines ist nur in einer Mitglieder­versammlung möglich, die zu diesem Zwecke einberufen worden ist. Zur Auflösung ist eine Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Kommt diese nicht zustande, so ist innerhalb eines Monats eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese beschließt mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbe­günstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Lorch, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden darf.
§ 13	Inkrafttreten
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 12. März 2010 im Gasthaus Peters Neue Heimat beschlossen. Sie tritt mit ihrer Eintragung in das Vereins­register in Kraft.