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Timestamp: 2020-04-05 14:11:57
Document Index: 17858844

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 6', '§ 4', '§4', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 50']

Wohnen an der Michelangelostraße : Berlin Pankow - Prenzlauer Berg / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Offener, zweiphasiger städtebaulicher Ideenwettbewerb Wohnen an der Michelangelostraße Berlin - Pankow, Prenzlauer Berg
Berlin- Prenzlauer Berg ; Wohnungsbau ; Nachverdichtung ; Städtebaulicher Wettbewerb ; Online-Publikation
Elektronische Ressource (PDF-Datei: 61 S., 6.73 MB)
Datum des Herunterladens: 17.09.2014
urn:nbn:de:kobv:109-opus-238673
Housing Senate departments
Wohnen an der Michelangelostraße Berlin Pankow - Prenzlauer Berg Auslobung
Berlin, 08. September 2014
Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Patrick Weiss, II D 22 Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte Auslobung und Durchführung Stadt • Land • Fluss Büro für Städtebau und Stadtplanung Mahlower Straße 24 12049 Berlin Titelbild Panoramaaufnahme der Michelangelostraße (Quelle: Steffen Wörsdörfer) Druck Ahrensfeld & Wolf, Berlin
Anlass und Ziel ........................................................................................7 Teil 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 1.19 Teil 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 Teil 3 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 Teil 4 4.1 4.2 Verfahren ....................................................................................9 Auslober, Nutzer ..........................................................................9 Art des Verfahrens ....................................................................10 Richtlinien für Wettbewerbe .....................................................10 Wettbewerbsteilnehmer............................................................. 11 Preisgericht und Vorprüfung......................................................12 Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen .......................................15 Rückfragen und Antworten ........................................................15 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten .............................................16 Preisgericht ...............................................................................17 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen ...................................17 Geforderte Leistungen ..............................................................17 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung .....................................20 Preise und Bearbeitungshonorar ..............................................21 Weitere Bearbeitung..................................................................21 Eigentum und Urheberrecht ......................................................21 Verfassererklärung ....................................................................22 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten........22 Haftung und Rückgabe .............................................................22 Zusammenfassung der Termine ................................................23 Situation und Planungsvorgaben ..........................................23 Lage im Stadtgebiet ..................................................................23 Historische Entwicklung ............................................................26 Das Wettbewerbsgebiet ............................................................29 Städtebauliche und naturräumliche Situation............................29 Erschließung, Stellplätze...........................................................35 Nutzungen, Versorgung, öffentliche Einrichtungen ...................36 Sozialstruktur und Eigentumsverhältnisse.................................36 Technische Infrastruktur.............................................................38 Planungsvorgaben ....................................................................40 Wettbewerbsaufgabe ..............................................................43 Aufgabenstellung ......................................................................43 Städtebauliche Zielsetzung .......................................................43 Realisierung ..............................................................................45 Gemeinbedarfseinrichtungen / Soziale Infrastruktur .................46 Ergänzende Nutzungen ............................................................47 Grün- und Freiraum / Wegebeziehungen ..................................47 Erschließung, Stellplätze...........................................................48 Technische Infrastruktur ............................................................51 Ansprüche von Nutzergruppen .................................................51 Anhang .....................................................................................53 Digitale Anlagen ........................................................................53 Quellenverzeichnis ....................................................................54
Berlin beindet sich in einer Phase starken Bevölkerungswachstums. Um der gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum genüge zu tun, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit den Berliner Bezirksämtern die Aufgabe übernommen, die noch verfügbaren Wohnbaupotenziale in der Bundeshauptstadt ausindig zu machen und entsprechende Planungsverfahren zu deren Erschließung einzuleiten. In diesem Rahmen schreibt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit dem Bezirksamt Pankow von Berlin, dem Liegenschaftsfonds Berlin und mehreren örtlich ansässigen Wohungsbaugenossenschaften bzw. -gesellschaften den städtebaulichen Wettbewerb „Wohnen an der Michelangelostraße“ aus. Der Wettbewerb soll klären, in wie weit innerhalb der bestehenden Bebauungsstrukturen der 1950er bis 1970er Jahre neue Potenziale erschlossen werden können. Diese sollen als Grundlage für die Aufstellung der erforderlichen Bebauungspläne dienen. Durch die strukturelle Ergänzung des Bestandes und gezielte Nachverdichtungmaßnahmen sollen innerhalb dieses Prozesses Möglichkeiten untersucht werden, um das Gebiet auch für neue Zielgruppen wie junge Familien attraktiver zu machen. Die genossenschaftliche Organisation der Bestandshalter der umgebenden Bereiche soll dabei ebenso berücksichtigt werden wie die Integration bezahlbaren Mietraums. Zudem richtet sich die Wettbewerbsaufgabe wegen der besonderen Bedeutung der wohnungsnahen Freiräume ausdrücklich auch an Landschaftsarchitekten. Neben der Notwendigkeit zur Qualiizierung der öffentlichen Räume stehen auch die Aufwertung grundstücksbezogener halböffentlicher und privater Freiräume im Mittelpunkt der Aufgabe, die die Freiraumplanung als integralen Bestandteil des Städtebaus fordert. In der ersten Phase des Wettbewerbs sind für das ca. 31 ha große Wettbewerbsgebiet skizzenhafte Entwurfsideen und Konzepte von den Teilnehmern gefordert. Die weitere Konkretisierung und Vertiefung des städtebaulichen Konzeptes anhand der Vorgaben aus dieser Auslobung erfolgt in der zweiten Wettbewerbsphase.
Wohnen an der Michelangelostraße / Teil 1 Verfahren
Teil 1 Verfahren 1.1 Auslober, Nutzer
Auslober Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Pankow von Berlin und in Kooperation mit dem Liegenschaftsfonds Berlin der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG der Wohnungsbaugenossenschaft MERKUR eG der Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG der GEWOBAG Vermögensverwaltungs- und Betriebsgesellschaft mbH der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte Patrick Weiss, II D 2 Tel.: +49 (0)30 / 9025-2016 Fax: +49 (0)30 / 9025-2533 e-mail: patrick.weiss@senstadt.berlin.de Beauftragt mit Auslobung und Durchführung des Verfahrens Stadt • Land • Fluss Büro für Städtebau und Stadtplanung J. Miller Stevens Mahlower Straße 24 12049 Berlin Fon: 030 / 612 808 48 Fax: 030 / 612 808 55 e-mail: info@slf-berlin.de
Der Wettbewerb wird als offener städtebaulicher Ideenwettbewerb für Architekten und Stadtplaner im zweiphasigen Verfahren gemäß § 3 der Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. In der 2. Phase des Wettbewerbs ist eine Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten zwingend erforderlich. In der 1. Phase des Verfahrens werden die Teilnehmer nach Beurteilung ihrer Entwürfe durch ein unabhängiges Preisgericht für die 2. Phase ausgewählt. Für die 2. Phase des Wettbewerbs wird eine Teilnehmerzahl von 25 angestrebt. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt ausschließlich über den Teilnehmerbereich des Wettbewerbs auf der Internet-Plattform: www.wettbewerbe-aktuell.de Die Teilnehmer sind aufgefordert, sich im Wettbewerbsverlauf über den aktuellen Stand des Verfahrens eigenständig zu informieren. Im Teilnehmerbereich werden die Informationen zur Auslobung bereitgestellt und fortlaufend aktualisiert. Anmeldung und Zugang zum Teilnehmerbereich Die Teilnehmer werden aufgefordert, sich zunächst unter https://www.wettbewerbe-aktuell.de/de/ausschreibungen/online/110/ teilnehmerbereich.html für die Teilnahme am Wettbewerb zu registrieren für die Teilnahme am Wettbewerb zu registrieren. Nach vollständiger Anmeldung werden den Teilnehmern die individuellen Zugangsdaten an die zuvor anzugebende Emailadresse zugesandt. Mit diesen ist der Teilnehmerbereich zu erreichen, in dem die vollständigen Auslobungsunterlagen hinterlegt sind. Innerhalb dieses Bereiches werden zu den jeweiligen Fristen auch die Zugänge zum Rückfragenbereich und ergänzende Wettbewerbsinformationen bereitgestellt.
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) sowie der Leitfaden zur Durchführung von Wettbewerben gemäß IV 150 der Allgemeinen Anweisung für Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Die Architektenkammer Berlin wirkt entsprechend den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) vor, während und gegebenenfalls nach dem Wettbewerb beratend mit. Mit der Erteilung der Registriernummer: AKB-2014-12 wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen den Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2013 entsprechen. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2013 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließ-
lich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat II D, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit dem o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.
Teilnahmebereichtigt sind gemäß § 4 (1) RPW 2013: natürliche Personen, die am Tage der Auslobung gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt und/oder Stadtplaner berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung als Architekt/Stadtplaner/ Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG des Rates vom 10. Juni 1985 (EG-Architektenrichtlinie) oder für Beratende Ingenieure, Ingenieure nach der Richtlinie 89/48/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 (EG Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist. In der zweiten Wettbewerbsphase ist darüber hinaus zwingend eine Arbeitsgemeinschaft mit einem Landschaftsarchitekten zu bilden, welcher die entsprechenden Kriterien zur Führung der Berufbezeichnung Landschaftsarchitekt ebenfalls erfüllen muss. juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck Planungsleistungen sind, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit, die an natürliche Personen gestellten fachlichen Anforderungen erfüllt.
Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft die fachlichen Anforderungen und die Arbeitsgemeinschaften die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Fachberater unterliegen nicht den genannten Teilnahmebedingungen. Ausdrücklich ausgeschlossen von der Teilnahme sind jene Personen, die unter die Teilnahmehindernisse laut §4 (2) RPW 2013 fallen. In der zweiten Phase des Wetbewerbs ist eine Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten zwingend erforderlich. Es wird den Teilnehmern empfohlen, in der zweiten Wettbewerbsphase Verkehrsplaner beratend hinzuzuziehen.
Julia Tophof Architektin Berlin Roland Kuhn Architekt Berlin Stefan Forster Architekt Frankfurt am Main Ingrid Spengler Architektin Hamburg Christa Reicher Stadtplanerin Aachen Regine Keller Landschaftsarchitektin München
Andreas Garkisch Architekt München Oliver Bormann Stadtplaner Berlin Birgit Hammer Landschaftsarchitektin Berlin
Regula Lüscher Senatsbaudirektorin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Dirk Böttcher Wohnungsbauleitstelle Berlin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Jens-Holger Kirchner Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung Bezirksamt Pankow
Rainer Giedat Liegenschaftsfonds Berlin Projektgesellschaft N.N. Vorstand Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum e.G. Berlin Stellvertretende Sachpreisrichter Manfred Kühne Abteilung II, Städtebau und Projekte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Grit Schade Wohnungsbauleitstelle Berlin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Ina Carrasco Abteilung Stadtentwicklung Bezirksamt Pankow Jürgen Göthel Liegenschaftsfonds Berlin Mario Palm Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG Berlin Dr. Jörg Lehmann Wohnungsbaugenossenschaft MERKUR eG Berlin Roland Henke Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG Berlin Sabine Vollus GEWOBAG Vermögensverwaltungs- und Betriebsgesellschaft mbH Berlin Sachverständige Gabriele Pfeil Fachbereich Stadtplanung Bezirksamt Pankow Jürgen Terlinden Straßen- und Grünlächenamt Bezirksamt Pankow
Detlef Thormann Behindertenbeauftragter Bezirksamt Pankow Ilka Wagnitz Schul- und Sportamt Bezirksamt Pankow Ina Zabel Jugendamt Bezirksamt Pankow Dirk Böttcher Wohnungsbauleitstelle Berlin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Peter Ostendorff Leiter Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Ursula Renker Leiterin Referat Freiraumplanung und Stadtgrün Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt N.N. Landschaftsplanung und Naturschutz Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Cagla Ilk Geschäftsstelle Frauenbeirat Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Doris Kleilein Geschäftsstelle Frauenbeirat Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Christine Würger Schulentwicklungsplanung Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Jan Hofmann Berliner Verkehrsbetriebe
Peter Kever / Gudrun Sack Architektenkammer Berlin je ein Vertreter der Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Mietervertreter der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG
J. Miller Stevens / Steffen Wörsdörfer Stadt • Land • Fluss Berlin
Die Vorprüfung behält sich vor, ggf. sachverständige Berater und weitere Fachleute zur Vorprüfung hinzuzuziehen. Die Vorprüfung wird nach Bedarf ergänzt.
Die Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen erfolgt mit der Bekanntmachung des Wettbewerbs am 08.09.2014 ausschließlich über den Teilnehmerbereich des Wettbewerbs der Internet-Plattform www.wettbewerbe-aktuell.de Wettbewerbsunterlagen können nur auf diesem Wege abgerufen werden; eine Zusendung per Post erfolgt nicht. Zur Anmeldung zum Wettbewerb siehe Kapitel 1.2 Die Nutzung sämtlicher Unterlagen und Planungsgrundlagen ist ausschließlich im Rahmen dieses Wettbewerbsverfahrens erlaubt. Die Weitergabe an Dritte sowie die Nutzung im Rahmen anderer Projekte wird nicht gestattet.
Rückfragen Rückfragen zur Auslobung können schriftlich über das Wettbewerbsportal unter www.wettbewerbe-aktuell.de gestellt werden. Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Auslobung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Rückfragen sind in der ersten Phase des Wettbewerbs bis einschließlich 18.09.2014 zu stellen. In der zweiten Wettbewerbsphase sind Rückfragen bis einschließlich 24.10.2014 zu stellen. Ein Rückfragenkolloquium indet nicht statt. Die Zusammenstellung aller eingereichten Fragen und deren Beantwortung werden im Anschluss unter www.wettbewerbe-aktuell.de allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt und sind Bestandteil der Auslobung.
Die Abgabe der Wettbewerbsarbeiten erfolgt in beiden Wettbewerbsphasen anonym. Abgabe 1. Wettbewerbsphase Die Wettbewerbsarbeiten der 1. Phase sind bis zum 07.10.2014 bis 14.00 Uhr ausschließlich per Internetformular im Teilnehmerbereich des Wettbewerbs bei www.wettbwerbe-aktuell.de hochzuladen. Kennzeichnung der Arbeiten, 1. Wettbewerbsphase Es ist in der 1. Wettbewerbsphase nicht erforderlich, die Wettbewerbsarbeiten mit einer Kennzahl zu versehen. Die Arbeiten werden nach Eingang durch wettbewerbe-aktuell automatisch mit Kennzahlen versehen. Die Verfassererklärung ist als Internetformular im Teilnehmerbereich auszufüllen und abzuspeichern. Die Verfasserdaten bleiben bis nach der Preisgerichtssitzung der 2. Phase unter Verschluss. Abgabe 2. Wettbewerbsphase Die Wettbewerbsarbeiten in der 2. Phase sind am 21.11.2014 oder an einem davor liegenden Tag bis 17 Uhr bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 (Jannowitzcenter) 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 (4. OG) abzugeben oder am selben Tag oder an einem davor liegenden Tag per Post- oder Kurierdienst einzureichen. Die Wettbewerbspläne sind gerollt in einer eckigen Planverpackung abzuliefern. Die Planverpackung ist anonymisiert mit dem Vermerk „Wettbewerb Wohnen an der Michelangelostraße“ und der sechsstelligen Kennzahl des Verfassers (s. unten) zu versehen. Die Modelle zur 2. Wettbewerbsphase sind eine Woche später, bis zum 28.11.2014 in gleicher anonymisierter Form bei gleicher Adresse einzureichen. Der Wettbwerbsverfasser hat die unterschriebene Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Der Umschlag mit der Verfassererklärung ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben. Kennzeichnung der Arbeiten, 2. Wettbewerbsphase Jeder Teilnehmer hat alle Bestandteile des Wettbewerbsbeitrags in der oberen rechten Blattecke mit einer gleichlaufenden sechsstelligen Kennzahl zu versehen, welche auch in der Verfassererklärung anzugeben ist und keine Rückschlüsse auf die Verfasserschaft liefert. Die Kennzahl ist aus sechs arabischen Ziffern in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite zu bilden und auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen.
Wettbewerbsbeiträge, die mit den Namen der Verfasser gekennzeichnet sind, müssen formal von der Bewertung durch das Preisgericht ausgeschlossen werden.
1.9 Preisgericht
Die Preisgerichtssitzung zur 1. Phase des Wettbewerbs indet am 13.10.2014 ab 9.00 Uhr statt. Die Preisgerichtssitzung zur 2. Wettbewerbsphase indet am 16.12.2014, ab 9.00 Uhr statt. Die Wettbewerbsarbeiten werden zuvor einer formellen Vorprüfung unterzogen. Die Vorprüfer stellen die Arbeiten jeweils zusammenfassend und nicht wertend dem Preisgericht vor. Im Anschluss daran wird das Preisgericht über die eingereichten Entwürfe beraten.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: • die vorliegende Auslobung • die Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten • digitalen Daten, u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: - Arbeits- und Informationspläne, u.a. als .dwg-/.dxf-/.jpg-Datei - Luftbild als .pdf-Datei - Fotos vom Wettbewerbsgebiet und Umgebung - Formblatt Berechnungsblatt als Excel-Datei (2. Phase) - Formblatt Verfassererklärung (1. Phase Internetformular; 2. Phase analoger Ausdruck) Hinweis Jeder Teilnehmer des Verfahrens verplichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbs zu löschen.
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Für die 1. Wettbewerbsphase des zweiphasigen Verfahrens 1. Abgabeblatt 1: Lageplan, M 1 : 2.000 Veranschaulichung der städtebaulich-freiräumlichen Leitidee mit der geplanten Verteilung der Baumassen als Dachaufsicht mit Angabe zur Anzahl der Geschosse, der Gliederung der Freiräume sowie der Erschließungssystematik und Wegeführung 2. Abgabeblatt 2: eine perspektivische Darstellung des Gesamtkonzeptes aus der Vogellugperspektive
Textliche Erläuterung des Konzeptes: einzureichen innerhalb des vorgegebenen Abgabeformulares im Teilnehmerbereich der Internetplattform (max. 750 Zeichen) Verfassererklärung: Die Verfassererklärung erfolgt ausschließlich im Teilnehmerbereich in einem Online-Formular.
Die einzureichenden Unterlagen sind in einfacher, schematischer Form auszuarbeiten. Es werden keine ausgearbeiteten Lösungen erwartet, sondern Lösungsansätze, die grundsätzliche Überlegungen als erste Annäherung an die Wettbewerbsaufgabe zeigen. Die Lösungsansätze sind prägnant und informativ unter Einhaltung des vorgegebenen LayoutFormats darzustellen. Die Abgabe erfolgt ausschließlich per Internetformular. Die Unterlagen sind in zwei Bilddateien als jpg-Dateien im Teilnehmerbereich des Wettbewerbs hochzuladen. Folgende digitale Vorgaben sind einzuhalten: 1024 x 768 Pixel, max. 600 KB. Der Erläuterungsbericht ist im entsprechenden Online-Formular abzuspeichern. Die Verfassererklärung ist ebenfalls anhand eines Online-Formulars abzuspeichern. Für die 2. Wettbewerbsphase 1. Städtebauliches Konzept im M 1:1000 mit Darstellung der Gesamtsituation, der Baukörper, der Freilächen und der Erschließung mit Angabe der Geschosszahlen 2. freiraumplanerische Vertiefung, exemplarisch im Nachverdichtungsbereich im M 1:200 3. Darstellungen zu Nutzungsverteilung, Freilächenkonzept und Verkehrskonzept (o.M.) 4. Darstellung der stadtstrukturellen Einbindung im M 1:2.500 5. Schwarzplan (o.M.) 6. eine perspektivische Darstellung zur Visualisierung der stadträumlichen Atmosphäre 7. erläuternden Skizzen/Piktogramme (keine aufwendigen Abbildungen/Renderings), u.a. zu Entwicklungsetappen der Bebauung, Lärmschutz entlang der Michelangelostraße 8. je ein Schnitt in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung im M 1:500, genaue Lage konzeptabhängig zu wählen 9. Prüfpläne, maßstäblich: - Städtebauliches Konzept im M 1:1000 mit Darstellung der Abstandslächen der Bestands- und der Neubebauung nach BauOBln 10. Berechnung der städtebaulichen Kennwerte nachprüfbar und aufgestellt nach Baunutzungsverordnung (BauNVO) bzw. DIN 277: - Grundlächen (GR) und Bruttogeschossläche (BGF) der Bestandsund der Neubebauung sowie insgesamt - überschlägige Ermittlung von neuen und ggf. entfallenden Wohneinheiten (WE) - überschlägige Ermittlung der durchschnittlichen Wohnungsgrößen - überschlägige Ermittlung des Einwohnersaldos differenziert nach bestehendem und neu geschaffenem Wohnraum - überschlägige Ermittlung der Stellplätze differenziert nach bestehenden und geplanten Stellplätzen
11. Textliche Erläuterung des Konzeptes inklusive u.a. Aussagen zum Lärmschutz entlang der Michelangelostraße (maximal 4 Seiten DIN A4) 12. Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 13. Verfassererklärung in verschlossenem, undurchsichtigem Umschlag 14. Modell des städtebaulichen Entwurfs M 1:1.000 auf der zur Verfügung gestellten Einsatzplatte Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in einer Aulösung von 300dpi die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Aulösung von 300 dpi die geforderten Leistungen als Prüfpläne als CAD-Datei im Format .dwg oder .dxf (AutoCAD, Version 2000 oder tiefer) die ausgefüllten Formblätter (siehe digitale Anlagen/Formblätter) als .xls-Datei (Microsoft Excel) die Erläuterungstexte als .pdf-Datei Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl mit der auch die analogen Pläne gekennzeichnet sind. Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Den ersten Teil des Dateinamens bildet die Kennzahl des Verfassers, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: Lageplan: Perspektive: Prüfpläne:
123456_lageplan.pdf 123456_perspektive.tif 123456_pruefplan.dwg
In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. MacintoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden. Als verbindliche Form der Arbeit der 2. Wettbewerbsphase gilt der Papierausdruck. Allgemeine Hinweise (2. Wettbewerbsphase) Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit je Wettbewerbsphase ohne Varianten einreichen. Gemäß § 5 Absatz 2 RPW 2013 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen.
Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer max. zwei 2 m hohe Rolltafeln mit einer Hängeläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe)ettbewerbsarbeiten stehen in der 2. zur Verfügung. ettbewerbsteilnehmer max. zwei 2 m hohe Das geforderte Modell des städtebaulichen Entwurfs im je 1,96 m (Breite) äche von M 1:2.000 ist entsprechend des vorgegebenen Ausschnitts in den digitalen Planunterlagen anzufertigen. Ausschlusskriterien/Verstoß gegen bindende Vorgaben Es werden keine bindenden Vorgaben gemäß § 5 Abs. 1 RPW 2013 formuliert. Wettbewerbsbeiträge, die während der Laufzeit des Wettbewerbs veröffentlicht werden, sind von der Beurteilung auszuschließen.
Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Absatz 2 der RPW 2013 dargestellt. Beurteilungsverfahren, 1. Wettbewerbsphase Die Prüfung der Arbeiten in der 1. Wettbewerbsphase umfasst folgende Arbeitsschritte: - Prüfung der fristgerechten Einlieferung - Prüfung der Vollständigkeit der Unterlagen - Prüfung der Einlieferung einer Verfassererklärung. Die Arbeiten der 1. Wettbewerbsphase werden in zufälliger Reihenfolge anhand einer Beamer-Projektion im Rahmen der Preisgerichtssitzung präsentiert. Auf der Grundlage der unten genannten Beurteilungskriterien wird das Preisgericht in Wertungsrundgängen ca. 25 Teilnehmer für die 2. Wettbewerbsphase auswählen. Beurteilungsverfahren, 2. Wettbewerbsphase Die eingereichten Arbeiten der 2. Wettbewerbsphase werden mit Hilfe der Beurteilungskriterien vorgeprüft. Ergänzend gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden hinsichtlich der städtebaulichen Kenndaten einer Vorprüfung unterzogen. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten. Beurteilungskriterien • Qualität des städtebaulichen Konzeptes Städtebauliche und freiräumliche Verlechtung • Qualität des Freilächenkonzeptes • Qualität des Nutzungskonzeptes • Qualität des Erschließungskonzeptes • Berücksichtigung der nachbarlichen Bezüge • Flexibilität und Realisierbarkeit
Preise und Bearbeitungshonorar
Die Wettbewerbssumme (§ 7 Absatz 2 RPW 2013) wurde auf der Basis des Merkblatts Arbeitshilfe Städtebaulicher Entwurf der Architektenkammer Baden-Württemberg, Stand 01.10.2013 ermittelt. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt 108.000,00 Euro zur Verfügung. Folgende Aufteilung der Wettbewerbssumme ist vorgesehen: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 4. Preis Anerkennung Anerkennung Anerkennung Summe Preise und Anerkennungen 36.000 € 24.000 € 16.000 € 11.000 € 7.000 € 7.000 € 7.000 € 108.000 €
Über die Preise und Anerkennung hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes beabsichtigt der Auslober, den Preisträger oder die Preisträger bei der Beauftragung nachfolgender Planungen oder bei der Teilnahme an weiteren Wettbewerben zu berücksichtigen.
Die eingereichten Unterlagen der Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (§ 8 Absatz 3 RPW 2013). Der Auslober ist berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt sind.
Die Verfassererklärung beindet sich als Formblatt im digitalen Teilnehmerbereich auf der Internetplattform. In der 1. Phase des Wettbewerbs ist die Verfassererklärung anhand des Online-Formulars digital auszufüllen und abzuspeichern. In der 2. Wettbewerbsphase ist das Formblatt analog auszudrucken, auszufüllen, zu unterschreiben und in einem verschlossenen, undurchsichtigen Umschlag zusammen mit der Wettbewerbsarbeit einzureichen (siehe auch oben, 1.11).
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls. Die Bekanntgabe des Ergebnisses des Wettbewerbs an die Öffentlichkeit erfolgt über die Presse sowie unter www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Anerkennungen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und unter www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/ausstellungen bekannt gegeben (§ 8 Absatz 1 RPW 2013).
08.09.2014 18.09.2014 07.10.2014 13.10.2014 24.10.2014 21.11.2014 28.11.2014 16.12.2014 Januar 2015
Veröffentlichung der Wettbewerbsauslobung Rückfragen 1. Phase bis Abgabe Wettbewerbsarbeiten 1. Phase Sitzung des Preisgerichts 1. Phase Rückfragen 2. Phase bis Abgabe Wettbewerbsarbeiten 2. Phase Abgabe Modell 2. Phase Sitzung des Preisgerichts 2. Phase Ausstellung (voraussichtlich)
Wohnen an der Michelangelostraße / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Das Wettbewerbsgebiet liegt im Osten Berlins im Bezirk Pankow, Stadtteil Prenzlauer Berg, nordöstlich des S-Bahnrings. Es wird begrenzt durch die Greifswalder Straße (Bundesstraße 2) im Nordwesten, die Gürtelstraße im Nordosten, die Kniprodestraße im Südosten und die Hanns-EislerStraße im Südwesten. Prenzlauer Berg wird über die Radialen Schönhauser Allee, Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße an den Innenstadtbereich angebunden, welche zugleich als Zubringer zur Autobahn A10 (Berliner Ring) dieneDas Wettbewerbsgebiet wird im Nordwesten von der Hauptverkehrsachse Greifswalder Straße begrenzt, die den Bezirk Mitte und den nordöstlichen Stadtteil Weißensee mit Prenzlauer Berg verbindet. Die Michelangelostraße mündet in die Greifswalder Straße und stellt die östliche Fortführung der Ostseestraße dar. Im Umfeld des Wettbewerbsgebietes beinden sich Versorgungs- bzw. Einzelhandelseinrichtungen am sowie nördlich des S-Bhf. Greifswalder Straße, entlang der Greifswalder Staße und weiter nördlich entlang der Berliner Allee in Weißensee. In unmittelbarer Nähe östlich des Wettbewerbsgebietes beindet sich der Volkspark Prenzlauer Berg mit angrenzender Kleingartenkolonie sowie einem Einfamilienhausgebiet. Der Jüdische Friedhof Weißensee grenzt nordöstlich an das Planungsgebiet an.
Abb. 1: Ausschnitt Stadtkarte Berlin
Abb. 2: Luftbild M 1:7.000
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Flur 246
(P13 9)
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IV I III 170 I IV II I
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174 II 175 I II I
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Gr¸ner Hering 127
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Das heutige Erscheinungsbild des Wettbewerbsgebietes wird vor allem durch die Zeit des Wiederaufbaus nach sozialistischen Idealen geprägt. Zunächst lag es jedoch eher in Randlage des Berliner Siedlungskörpers. Erste Planungen zur Bebauung der Flächen sind im Hobrecht-Plan (1862) zu inden. Dieser sah im Bereich der heutigen Greifswalder Straße eine übergeordente Radialstraße in Richtung des Berliner Stadtzentrums vor. Die Michelangelostraße selbst wurde als Teil eines Verkehrsringes um die Kernstadt herum dargestellt. Angeschlossen werden sollte diese Straße an die Ostseestraße im Westen. Die Verlängerung in östlicher Richtung sollte im Bereich des heutigen Volksparks Prenzlauer Berg verlaufen und weiter südlich an die vorhandenen Ringstraßen anschließen.
Abb. 4: Ausschnitt Stadtplan von 1862
Der Bau der Ringbahn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war für Berlins siedlungsgeschichtliche Entwicklung ein entscheidender Schritt. Entlang des S-Bahnringes begann bis zum ersten Weltkrieg eine sich ausdehnende städtebauliche Entwicklung. Zu dieser Zeit war der Bereich der heutigen Greifswalder Straße/Michelangelostraße zwischen der Stadt Berlin und dem noch eigenständigen Ortsteil Weißensee mit typischen Stadtrandnutzungen wie Gärten besetzt. Zwischen dem Bahnhof Weißensee (heutiger S-Bahnhof Greifswalder Straße) und dem Bahnhof Prenzlauer Allee entstanden städtische Einrichtungen wie die Gasanstalt, Gasbehälter, Güterbahnhof, SiechenHaus und Obdachlosenheim, die man aus dem Stadtgebiet auslagern wollte. 1880 wurde der Jüdische Friedhof am Ortsrand von Weißensee angelegt. Die im Hobrecht-Plan angelegten Parzellen in der Abteilung XIII1., die sich durch die Platzanlage C und den Straßen 10-14 ergaben, blieben zunächst unbebaut.
In diesem Bereich siedelten sich ab Ende des 19. Jahrhunderts vermehrt Laubenkolonien an. Entlang der Bahntrasse ließen sich kleinteilige Gewerbebetriebe mit Lagerplatzhaltung nieder. In den 1920er Jahren wurden im Zuge der Bildung Groß-Berlins Wohnsiedlungen in verschiedenen Stadterweiterungsgebieten errichtet. So entstand beispielsweise die soziale Wohnbausiedlung Carl-Legien von Bruno Taut in der Erich-WeinertStraße, westlich des Wettbewerbsgebietes. Die erste Bebauung im Bereich der heutigen Wohnsiedlungen im näheren Umfeld des Wettbewerbsgebietes entstand um 1939 an der Storkower Straße. Der Großteil des Geländes blieb zu dieser Zeit allerdings Kleingartenkolonie. Ab Mitte der 1960er Jahre wurde die Kleingartennutzung zwecks Wohnungsneubau aufgegeben. Die Zeilenbauten auf der Nordseite der Michelangelostraße entstanden zu dieser Zeit in aufgelockerter Bauweise mit geringer baulicher Dichte, welche bis heute prägend
Abb. 5: Einweihung der Michelangelostraße
für diesen Bereich ist. Die Knappheit an Baumaterial und qualiizierten Facharbeitern führte dazu, dass viele der nach dem Typ QPB 55 sowie QP 64/10 standardisierten Gebäude von ungelernten Arbeitern ausgeführt wurden, die nach der Fertigstellung teilweise selbst dort zur Miete wohnten. In den folgenden Jahren kamen auch südlich der Michelangelostraße erste Bautätigkeiten auf. Mitte der 1970er Jahre begann hier die Errichtung der Großsiedlung „An der Greifswalder Straße“. Diese wurde ebenfalls in standardisierter Bauweise unter Verwendung des Typs WBS 70/11 in bis zu elfgeschossiger Höhe errichtet. Die Michelangelostraße selbst blieb auch nach Bebauung der südlichen Randbereiche in erster Linie Vorhalteläche für einen nach wie vor angedachten Ausbau des Ringstraßensystems in Fortführung der Ostseestraße.
Ebenfalls in der Nachkriegszeit wurde zur Beseitigung von Trümmerschutt der Trümmerberg im Volkspark Prenzlauer Berg südlich des Jüdischen Friedhofs errichtet. In den 1960er Jahren erfolgte eine Begrünung des Berges sowie die landschaftliche Gestaltung der umgebenden Freilächen. Auf dem früheren Standort der Gasanstalt in der Greifswalder Straße wurde in den 1980er Jahren der Ernst-Thälmann-Park als repräsentative Parkanlage angelegt. Er sollte einen Bestandteil des geplanten Grüngürtels entlang der S-Bahntrasse bilden.
Abb. 6: Michelangelostraße/Gürtelstraße während der Bauzeit
Landwirtschaftliches Grün 200 - 400 EW./ha über 400 EW./ha Sonderstandort (Krankenhaus/ Verwaltung) Gewerbegebiete Gewässer Eisenbahnen Citygebiete Kaufstraßen
Abb. 7: Ausschnitt Flächennutzungsplan Berlin 1950
Das Wettbewerbsgebiet wird durch mehrere Straßenräume begrenzt im Nordosten durch die Gürtelstraße im Südosten durch die Kniprodestraße im Südwesten durch die Hanns-Eisler-Straße und im Nordwesten durch die Greifswalder Straße. Mit Ausnahme der Greifswalder Straße werden die jeweiligen Straßenräume selbst mit zum Wettbewerbsgebiet gezählt. Somit umfasst das Wettbewerbsgebiet insgesamt 30,54 ha.
Städtebauliche und naturräumliche Situation
Bestehende Bebauung Die heutige Bebauung des Wettbewerbsgebietes weist Spuren verschiedener Bauzeiten auf. Neben den bereits erwähnten QP 55-Zeilen direkt an der Michelangelostraße beinden sich im Bereich bis zur Gürtelstraße im Norden noch weitere, teils bis zu elfgeschossige Wohnzeilen in Plattenbauweise. Diese werden durch eingeschossige Flachbauten ergänzt, die zur Bauzeit der Siedlung als Einkaufs- und Versorgungseinrichtungen in die Planung integriert wurden. Im Besonderen sind hier die Kaufhalle an der Ecke Puccinistraße sowie das Ärztehaus in zweiter Reihe an der Greifswalder Straße zu nennen. Die ehemalige Kaufhalle Hanns-EislerStraße 93 / Ecke Kniprodestraße steht seit Jahren leer. Seit den 1980er Jahren sind zudem weitere Einrichtungen im Gebiet entstanden. Die bedeutendste ist hier das Seniorenheim an der Gürtelstraße (Nr. 32-33), welches sich bis in die vergangenen Jahre immer wieder erweitert hat und baulich wie freiräumlich in gutem Zustand ist. Zu diesen Nutzungen kommt auch eine Kindertagesstätte hinzu, die sich am östlichen Abschluss der Gürtelstraße (Nr. 25) beindet. Die Wohngebäude im Wettbewerbsgebiet weisen zumeist einen guten baulichen Zustand auf und wurden seit 1990 in verschiedenen Etappen ertüchtigt und zum Teil grundsaniert. Im Gebiet mussten 1992 zunächst die Abgasschornsteine erneuert werden. In den folgenden Jahren wurden Maßnahmen wie die Sanierung von Wasserleitungen und Sanitäreinrichtungen, die Erneuerung der Fenster und Aufzüge sowie der Austausch der Lüftungsanlagen durchgeführt. Die Sanierung der Fassaden sowie das Anbringen neuer Wärmedämmung konnte 2002/2003 vollzogen werden. In den letzten drei Jahren wurde eine Elektrosanierung durchgeführt. (Quelle: Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG). Einen schlechten baulichen Zustand weisen die Versorgungsbauten auf. Die ehemalige Kaufhalle an der Gürtelstraße / Ecke Puccinistraße wird derzeit durch einen Trödelmarkt genutzt und fällt besonders durch ihr desolates Erscheinungsbild auf. Das Ärztehaus (Greifswalder Str. 122) beindet sich ebenfalls in einem schlechten baulichen Zustand, ist aber weiterhin in Benutzung und steht wegen der teils überalterten Bewohnerstruktur des Gebietes unter großer Nachfrage.
Dagegen weisen die Bauten mit Einzelhandlseinrichtungen auf der Westseite der Greifswalder Straße (Ecke Storkower Straße bzw. ThomasMann-Straße) am Rande des Mühlenkiezes einen vergleichsweise guten baulichen Zustand auf. Die Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße (Nr. 3) ist jedoch sanierunsgbedürftig und seit Jahren außer Betrieb. Die Umgebung des Wettbewerbsgebietes stellt sich städtebaulich heterogen dar. Nördlich der Gürtelstraße schließt das sogenannte Komponistenviertel im Stadtteil Weißensee an, ein durch weitgehend intakte gründerzeitliche Blockrandstrukturen geprägtes Gebiet. Die wenigen vorhandenen Baulücken wurden in den vergangenen Jahren sukzessive bebaut. Direkt an dieses Areal angrenzend beginnt in östlicher Richtung der denkmalgeschützte Jüdische Friedhof Weißensee, der durch seinen wertvollen Baumbestand bekannt ist. Im südlichen Anschluss an den Friedhof liegt ein eingestreutes Gewerbegebiet inmitten eines ansonsten durch Kleingärten dominierten Bereichs zwischen Kniprodestraße und dem Volkspark Prenzlauer Berg, dessen Trümmerberg von weither sichtbar ist. In Richtung Storkower Straße beginnt ein Gewerbe- und Dienstleistungsgebiet, in dem auch Teile des Bezirksamtes sowie der Polizeiinspektion Pankow untergebracht sind. Südlich an das Wettbewerbsgebiet im Bereich der Hanns-Eisler-Straße schließt sich der so genannte Mühlenkiez an, eine Großwohnsiedlung in Plattenbauweise, deren meist elfgeschossige Bebauung in den vergangenen Jahren weitgehend saniert wurde. Innerhalb der Siedlung beinden sich darüber hinaus Schulgebäude, zwei Kindertagesstätten, mehrere Turnhallen sowie der Einstein-Park. Entlang der Greifswalder Straße haben sich zudem Einzelhandel und vereinzelte Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. Den westlichen Abschluss des Wettbewerbsgebietes bilden entlang der Greifswalder Straße die gründerzeitliche Blockrandbebauung, die weiter westlich bereits wieder in Wohnzeilenstrukturen der Nachkriegszeit übergehen.
Maximale Anzahl der Vollgeschosse eines Gebäudes 1-2 3-4 5-6 7 -10 > 10
Tiefgarage / Gebäude unterirdisch Ruine
Abb. 8: Geschossigkeiten der Bebauung
Stadtgrün und Freiraum Eine Besonderheit des Gebietes stellt der hohe Anteil an Freilächen dar. Den Idealen der gegliederten, aufgelockerten Stadt folgend entstand um die Gebäude nördlich der Michelangelostraße ein durchlaufender Grünbereich, der meist als halböffentliche Freiläche genutzt wird. In wenigen Fällen werden einzelne Bereiche intensiver genutzt, als öffentliche Spielplätze oder als private Mietergärten. Die nach Errichtung der Zeilenbauten geplanzten Bäume sind inzwischen ausgewachsen und prägen zusammen mit den umfangreichen Rasenlächen das Erscheinungsbildes der Siedlung.
Parkanlage 10-50 ha Naherholungsanlage Allgemeiner Spielplatz Pädagogisch betreuter Spielplatz Sportlächen (inkl. Rahmengrün) Betriebshöfe/Lagerlächen Landwirtschaft Landeseigener Friedhof Gewässer
Wohnungsnahe Grünanlage Kleinkinderspielplatz Ballspielplatz Straßengrün/ Straßenbegleitgrün Freilächen an Schulen Freilächen an öffentlichen Gebäuden Kleingärten Krieg/Gewaltherrschaft
Abb.9: Grün- und Freiflächen Michelangelostraße
Der Straßenbereich der Michelangelostraße wird von einer Reihe von Pyramidenpappeln begleitet, die in den 1990er Jahren geplanzt wurden und inzwischen Höhen von mehr als 20 Metern erreichen. In der Ostseestraße ist die mittig liegende Freiläche zum Ostseeplatz hin alleeartig mit Bäumen und Stauden beplanzt. Entlang der Greifswalder Straße inden sich vorwiegend Linden vor. Außerdem ist die mittig geführte Trasse der Straßenbahn begrünt und beiderseits von Bäumen gesäumt. Vor den Wohn- und Geschäftsgebäuden an der Greifswalder Straße (Nr. 87/88 bis 91) beinden sich baumbestandene Rasenlächen. Auf der Südseite der Michelangelostraße beinden sich breite Wiesenstreifen, die zunächst als Vorhaltelächen für den geplanten Ausbau der Michelangelostraße im Ringstraßenverbund vorgesehen waren. Inzwischen sind Teile dieser Flächen als extensive Wiesenlächen angelegt oder verpachtet. Die verpachteten und zum Teil umzäunten Flächen im Übergang zur Kniprodestraße sind heute aber real weitgehend ungenutzt. Weiter südlich an diese Wiesen direkt angrenzend beinden sich weitläuige Stellplatzlächen, die vor allem den Bewohnern der umgebenden Gebäude dienen. Sie sind großlächig versiegelt und nur mit wenigen Baumplanzungen durchgrünt. Eine weitere Besonderheit stellt der Sportplatz an der Kniprodestraße dar. Dieser wurde in den letzten Jahren zum Teil erneuert und wird für den Schulsport und von verschiedenen Vereinen genutzt. Im gesamten Wettbewerbsgebiet wie auch im Umfeld verteilt, indet sich ein hoher Anteil an älteren und großkronigen Laubbäumen vor. Diese stammen aus verschiedenen Planzjahren und sind zum Teil ebenso alt wie die umgebende Bebauung. Besonders in den hofartigen Freiräumen des Mühlenkiezes konnten diese Bäume besonders große Höhen und Durchmesser erreichen und verhelfen dem Gebiet hier zu einem stark begrünten Gesamteindruck. Neben dem Volkspark Prenzlauer Berg stellen der Jüdische Friedhof, der Weißenseer Park mit Strandbad, der Ernst-Thälmann-Park, der Volkspark Anton Seafkow sowie der im Mühlenkiez gelegene Einstein-Park bedeutende Freilächen in der näheren Umgebung dar. Topographie und Boden Der gesamte Bezirk Pankow ist der Grundmoränenplatte der Barnimer Hochläche zuzuordnen, welche sich durch Geschiebelehm, bzw. -mergel und Schmelzwassersand ausgebildet hat. Daher kann im Gebiet oberlächennahes Grundwasser (Schichtenwasser) auftreten. Die Morphologie stellt sich schwachwellig dar, jedoch wurden durch die Bebauung in den 1960/70er Jahren bestimmte Bereiche überformt. Eine besonders auffällige topograische Ausnahme in der Umgebung bildet daher der aus Trümmerschutt ausgebildete Prenzlauer Berg, der eine Höhe von ca. 90 m über NN besitzt.
Innerhalb des Wettbewerbsgebietes besteht ein leichtes Gefälle in Ost-West-Richtung. Der höchste Punkt liegt mit 50,7m ü. NN im Einmündungsbereich Hanns-Eisler-Straße/ Michelangelostraße. Ab diesem Punkt fällt das Gelände nach Westen und Südosten hin leicht ab. Der niedrigste Anschlusspunkt liegt mit 45,6m ü. NN im Kreuzungsbereich Greifswalder Straße/ Michelangelostraße.
MIV Das Wettbewerbsgebiet weist eine sehr gute verkehrliche Erreichbarkeit auf. Großräumig angebunden liegt es rund drei Kilometer vom Alexanderplatz entfernt im östlichen Zentrum Berlins. Die 860 Meter lange Michelangelostraße stellt eine Hauptverkehrsstraße dar, die zwischen der Greifswalder Straße im Westen und der Kniprodestraße im Osten verläuft. Während die Kreuzung an der Greifswalder Straße als Vollknoten ausgebildet ist, geht die Michelangelostraße unmitelbar in die Kniprodestraße über. Die Michelangelostraße besteht aus zwei Spuren je Fahrtrichtung, die jeweils neun und sieben Meter breit sind und im nordwestlichen Abschnitt um eine 5,50 Meter breite Mittelpromenade ergänzt werden. Der südliche Fußweg grenzt mit einer Breite von 4,60 Meter unmittelbar an die Fahrbahn an. Radwege sind fahrbahnbegleitend angelegt und wurden neuerlich durch eine Markierung vom Gehweg abgesetzt. Im Hobrecht-Plan von 1862 bildet die Michelangelostraße bereits einen Teil des angedachten Berliner Stadtrings, einem übergeordneten Straßenzug, welcher in etwa parallel zur Ringbahn verlaufen sollte. Umgesetzte Teile dieser Planung stellen unter anderem der Abschnitt Bornholmer Straße - Wisbyer Straße - Ostseestraße und weiter südlich der Bereich des Weißenseer Weges dar. Die Einbindung der Michelangelostraße in dieses Ringsystem wurde zunächst nicht umgesetzt und in den 1950er Jahren durch die Aufschüttung des Trümmerberges im Volkspark Prenzlauer Berg in der ursprünglichen Form nicht mehr umsetzbar gemacht. Eine alternative Verbindung sollte eine Hochstraße von der Kniprodestraße in Richtung Norden über den Jüdischen Friedhof hinweg darstellen, für die bereits einige Baumfällungen auf dem Friedhofsgelände durchgeführt wurden. Diese Anbindung wurde allerdings ebenfalls verworfen, da die Mitglieder der jüdischen Gemeinde den Schutz des Friedhofes durchsetzen konnten. Daher geht die Michelangelostraße heute mit einer südlichen Biegung in die Kniprodestraße über, die weiter südlich die Storkower Straße sowie den Straßenring Petersburger Straße/Danziger Straße kreuzt. Mit dem geplanten Ausbau der A 100 soll die Stadtautobahn an die Frankfurter Allee angeschlossen werden. Der Weiterausbau bis zur Landsberger Allee ist im Anschluss langfristig vorgesehen. Die Verbindung zwischen Michelangelostraße und Landsberger Allee soll dann mittels einer neuen innerstädtischen Straße parallel zum dortigen Verlauf der Ringbahn bis zur Storkower Straße hergestellt werden.
Die Michelangelostraße wird heute unterschiedlich stark befahren. Im Kreuzungsbereich in Höhe der Greifswalder Straße liegt die Verkehrsmenge bei 20.000 bis 30.000 Fahrzeugen pro Tag, im südlichen abbiegenden Bereich mit Mündung zur Kniprodestraße bei 15.000 bis 20.000 Fahrzeugen pro Tag. Zu dieser Angabe zählen Pkws, Lkws, Motorräder sowie Busse. Als frequentierte Hauptverkehrsstraße ist die Michelangelostraße zeitweise einer stärkeren Verkehrsbelastung ausgesetzt. Die verkehrsbedingte Luftbelastung durch den Kfz-Verkehr wird im südöstlichen Bereich der Michelangelostraße mit einem Index von < 1,20, gering belastet, beschrieben. Im nordwestlichen Bereich hin zur Kreuzung der Greifswalder Straße wird die Belastung mit einem Index von 1,21- 1,50 als mäßig belastet eingestuft. (Werte von 2009, Umweltatlas Berlin).
Index der Luftbelastung durch Kfz-Verkehr und Trendrechnung für PM 10m und NO2 2009 Indexwert Beschreibung < 1,20 gering belastet 1,21 - 1,50 mäßig belastet 1,51 - 1,80 erhöht belastet > 1,80 sehr hoch belastet
Abb. 10: Verkehrsbelastung
ÖPNV Das Wettbewerbsgebiet wird durch den ÖPNV besonders in den Randlagen zur Greifswalder Straße und zur Kniprodestraße gut erschlossen. In der Greifswalder Straße erfolgt dies durch die Straßenbahnlinie M4, die vom Hackeschen Markt über den Alexanderplatz bis nach Falkenberg verläuft und meist im 5-Minuten-Takt verkehrt. Sie stellt zugleich die direkte S-Bahn-Anbindung an die Ringbahn sicher, da sie den S-Bahnhof Greifswalder Straße passiert. Im Osten des Gebietes, an der Kniprodestraße, verkehrt die Buslinie 200, die ihre Endhaltestelle auf dem Parkplatz vor der Wohnbebauung an der Hanns-Eisler-Straße hat. Sie verläuft quer durch die City bis hin zum Bahnhof Zoologischer Garten. Zudem ist die gesamte Michelangelostraße durch die Buslinie 156 erschlossen, die vom S-Bahnhof Storkower Straße bis zum Stadion Buschallee verläuft und tagsüber im 20-Minuten-Takt verkehrt. Insgesamt erschließen täglich ca. 266 Busse am Tag und 36 Busse in der Nacht das Wettbewerbsgebiet. (Quelle: BVG.de)
Fuß- und Radverkehr Neben der beidseitigen Fußwege entlang der Michelangelostraße besteht ein orthogonales Wegenetz im Bereich der Zeilenbebauung zwischen der Michelangelo- und Gürtelstraße, das vor allem der Erschließung der einzelnen Gebäude dient. Der dort mittig, Nordwest-Südost verlaufende Weg ist nicht befahrbar. Insbesondere für ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen gestaltet sich die fußläuige Erschließung des Gebietes teils schwierig, da die Barrierefreiheit an vielen Übergängen und Fußwegen nicht gesichert ist. Auch die Breite vieler Fußwege in den Anschlussbereichen des Wettbewerbsgebietes hinein in die umliegenden Wohngebiete entspricht nicht durchgängig den heutigen Anforderungen. In den vergangenen Jahren wurden besonders die Anschlüsse an das städtische Radwegenetz sukzessive verbessert. Entlang der Michelangelostraße erfolgt die Führung des Radverkehrs auf einem geteilten Fuß- und Radweg entlang der Fahrbahnen. Die Anschlüsse an beiden Enden der Straße werden durch Radwege bzw. Radfahrstreifen an der Greifswalder Straße und der Kniprodestraße gewährleistet. Stellplätze Im gesamten Wettbewerbsgebiet sind verschieden große Stellplatzanlagen verteilt. Besonders auffällig sind die großlächigen Bereiche südlich der Michelangelostraße, die zum Teil (Flurstücke 272) auch privat durch die Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG bewirtschaftet werden. Die übrigen Stellplatzanlagen beinden sich im öffentlichen Straßenland der Michelangelostraße, d.h. auf landeseigenen Flächen. Die rd. 1.100 Stellplätzen südlich der Michelangelostraße werden vorwiegend durch die Bewohner der Wohngebäude der Zentrum eG insbesondere im Mühlenkiez in Anspruch genommen. Aufgrund der geringen Querschnitte der Wohnstraßen im Gebiet sind hier nur vereinzelt Parkplätze vorzuinden. Im nördlichen Wettbewerbsgebiet beinden sich darüber hinaus zusätzliche Stellplätze nahe der Fernwärmewandelstation von Vattenfall, des Seniorenheimes und an den Kindertagesstätten sowie in Richtung der Kniprodestraße. Das landeseigene Grundstück an der Gürtelstraße (Flurstück 5113) wird derzeit als Stellplatzanalge insbesondere für das benachbarte Seniorenheim genutzt. Insgesamt sind im Wettbewerbsgebiet nördlich der Michelangleostraße rund 800 Stellplätze zu inden. Lärmbelastung Der Verkehr auf der Michelangelostraße führt zu Lärmeinträgen in das Wettbewerbsgebiet. Nach der Strategischen Lärmkarte Gesamtindex L_DEN (Tag-Abend-Nacht) Raster 2012 aus dem Umweltatlas der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beträgt der Gesamtlärm durch Verkehr an der Straße zwischen 65-70 dB (A). Mit der Tiefe der Grundstücke nimmt der Wert ab, hier wird von Werten von 55-65 dB(A) ausgegangen. Dieser Pegelwert zeichnet sich ebenfalls an den Stirnseiten der zur Michelangelostraße gerichteten nördlichen Bebauung ab. Ein Wert von 55-65 dB(A) ist entlang der Straße an den Fassadenseiten der südlichen Bebauung angegeben.
Strategische Lärmkarten Straßenverkehr Lärmindex L_DEN L_DEN in dB (A) <= 55 > 55-60 > 60 - 65 > 65 - 70 > 70 - 75 > 75 BAB und Bundesstraßen Sonstiges untersuchtes Straßennetz
Abb. 11: Lärmpegel Tag-Abend-Nacht
2.6 Nutzungen, Versorgung, öffentliche Einrichtungen
Das Wettbewerbsgebiet und seine Umgebung werden deutlich durch Wohnnutzungen geprägt, meist ohne Ergänzungen durch andere Angebote. Die Nahversorgung des Gebietes erfolgt zur Zeit über die Einzelhandelsbereiche an der Greifswalder Straße und am Antonplatz im Stadtteil Weißensee. Im Gebiet selbst lässt sich zudem das bereits beschriebene Ärztehaus (Gürtelstraße 122) vorinden. Öffentliche und soziale Einrichtungen stellen die Kindertagesstätten an der Gürtelstraße und das Seniorenheim (Gürtelstraße 32-33) innerhalb des Wettbewerbsgebietes sowie die Schulen im südlich angrenzenden Mühlenkiez dar (Paul-Lincke. Grundschule, Pieskower Weg 39 und Gustave-Eiffel-Oberschule, HannsEisler-Str. 78-80) . Zudem beindet sich im Bereich des Sportplatzes Hanns-Eisler-Straße / Ecke Kniprodestraße ein Gebäude mit Infrastruktur für den Sportbetrieb.
Sozialstruktur und Eigentumsverhältnisse
Sozialstruktur Die Wohnsiedlung an der Michelangelostraße wurde ab den 1960er Jahren aufgrund des damaligen hohen Bedarfs an Wohnraum entwickelt. Die aktuellsten Kennzahlen zur Einwohnerdichte im Wettbewerbsgebiet beschreiben eine Anzahl von ca. 71 bis 150 Einwohner pro Hektar (2012). Mit der Zahl der Geschosse steigt die Einwohnerdichte entlang der Gürtelstraße auf 151 bis 250 Einwohner pro Hektar. Die Werte entsprechen eher einer Lage am Stadtrand.
Im Jahre 2010 wurde für das Gebiet ein Wanderungsgewinn verzeichnet, der auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum im Stadtteil Prenzlauer Berg zurückzuführen ist. Die Differenz der Zu- und Fortzüge beträgt 1 bis unter 2 %. Damit wird der Durchschnittswert Berlins übertroffen. Die ansässige Bevölkerung wird mit über 30% von Senioren bestimmt. Das Durchschnittsalter liegt bei 60 Jahren. Kinder und Jugendliche sind mit unter 13% eher weniger vertreten. Nur eine geringe Anzahl an Bewohnern mit Migrationshintergrund ist im Gebiet ansässig (unter 10%). Der Mittelwert Berlins liegt zum Vergleich bei 25,7 %. Der Ausländeranteil ist mit unter 5% ebenfalls sehr gering (Durchschnittswert Berlin 13,5%). Im Bereich Michelangelostraße ist die Anzahl an Langzeitarbeitslosen als hoch einzustufen. 4 bis unter 5% von den 15- bis 65-jährigen sind hier im Jahr 2010 mit einer Bezugszeit von über einem Jahr erfasst worden. Der Arbeitslosenanteil liegt mit 10 bis unter 14 % über dem Durchschnitt Berlins. Eigentumsverhältnisse Der Haupteigentümer der Wohnbaulächen im Wettbewerbsgebiet ist die Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG. Zwei Wohnbauzeilen an der Michelangelostraße (Nr. 63-81) beinden sich im Eigentum der Wohnungsgenossenschaft MERKUR eG. Die Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG besitzt eine Zeile im Nordwesten an der Greifswalder Straße (Nr. 118-121) sowie südlich des jüdischen Friedhofs (Michelangelostraße 101-107). Die versetzten Wohnhochhäuser an der Kniprodestraße (125-127) sind Eigentum der GEWOBAG VB. Das Seniorenheim, Gürtelstraße 32-33, wird von der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg betrieben, die auch Eigentümer des Grundstücks ist. Die Schule, Gürtelstraße / Ecke Puccinistraße ist im Besitz der Freien Waldorfschule am Prenzlauer Berg. Die benachbarte Sportläche beindet sich im Eigentum des Landes Berlin. Auch die im Gebiet ansässige Kindertagesstätte (Raupe Nimmersatt, Gürtelstraße 25) gehört dem Land Berlin mit dem Rechtsträger Jugendamt Pankow. An der Gürtelstraße (Nr. 34) beindet sich ein Gebäude mit Versorgungsinfrastruktur (Fernwärmewandelstation) im Besitz der Vattenfall GmbH. Der Liegenschaftsfonds Berlin hält zwei Grundstücke im nördöstlichen Teil des Wettbewerbsgebietes: die Kaufhalle, Gürtelstraße 31 und eine soziale Einrichtung, Gürtelstraße 26. Lediglich eine kleine Parzelle im Bereich zwischen der Michelangelostraße und der Gürtelstraße liegt in Privateigentum. Öffentlich zugängliche Grünund Freilächen sowie die öffentlichen Stellplätze und Verkehrslächen liegen ebenfalls im Besitz des Landes Berlin.
Land Berlin mit Rechtsträger:
Land Berlin, ohne Zuordnung Land Berlin, Verkehrsläche, Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt Land Berlin, Grünläche Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt Land Berlin, Kindertagesstätte Jugendamt Pankow Land Berlin, Schule Schul- und Sportamt Pankow Land Berlin, Sportläche Schul- und Sportamt Pankow Liegenschaftsfonds Liegenschaftsfonds Erbbaurechtsvertrag für soziale Einrichtung
GEWOBAG Vermögensverwaltung- und Betriebsgesellschaft mbH Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG Wohnungsbaugenossenschaft MERKUR eG Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG
Eigentümer sozialer und technischer Infrastruktur
Freie Waldorfschule AM PRENZLAUER BERG Förderverein Schulemachen e.V. Seniorenstiftung Prenzlauer Berg BBB Infrastruktur GmbH & Co.KG. Energieversorgung Berlin AG Vattenfall GmbH
Abb. 12: Eigentumsverhältnisse
Das Wettbewerbsgebiet wird durch unterirdische Ver- und Entsorgungsleitungen sämtlicher Medien erschlossen, die vorwiegend im öffentlichen Straßenraum liegen. Nachfolgend sind die vorhandenen Leitungsbestände nach einzelnen Medien aufgelistet. Die genaue Lage der Leitungen ist dem Anhang der Auslobung bzw. den digitalen Plangrundlagen zu entnehmen. Elektrizitätsversorgung (Versorgungsträger Vattenfall) Fernwärme Gasleitungen (Versorgungsträger NBB) Trinkwasserleitungen (Versorgung BWB) Abwasserentsorgung (Versorgung BWB) Telekommunikationsleitungen Kabeldeutschland, Primacom, TeleColumbus Stadtlicht
Insbesondere die Leitungen der Fernwärme sind im Rahmen der Konzeptentwicklung möglichst zu berücksichtigen, da ihre Verlegung aufgrund der hohen Kosten unrealistisch ist. Dies betrifft vor allem die Nord-Süd verlaufende Leitung auf Höhe der Thomas-Mann-Straße und des Wohngebäudes Michelangelostraße 41-49 ungerade sowie die südlich und östlich des Sportplatzes verlaufende Leitung, welche die Michelangelostraße auf Höhe des Wohngebäudes Micheangelostraße 125 unterquert.
e straﬂ
10 12 10 /1
340 333 511 337
Gü rt
413 411 412
32D 32B 32C 32A 46
423 116 424
od48 46
50D 50C
0 10 2 10 4 10 6
42 28 29 41
10 8 11 0 11 2 11 4 11 6 11 8 12 0 12 2 12 4 12
Gü rte l303 5090
(P2 5)
70 129 69
12 (P
erbe Mey
38 35 36 98
19 18 5028
107 111 112 113 110
5114 308 209
40A 38C 40B 38B
(P 33 )
isle r-
5151 5147 5148
he lan ge
lo53 51
5120 272
m as -M
Eis le
5067 5136
293 189 295
Ma nn -
(P 12
282 5140
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(P 63 )
ma s-
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os (R
103 106 10
259 256 291 260
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nsEisle
Ein ste in
40 227 261
55 B 55 A
50 42 231 44
Abb. 13: Leitungen der technischen Infrastruktur (eigene Darstellung nach Angaben der Leitungsträger)
273 78 79 76
279 53 274 55 75 248 252 295 28 187 296 27
253 58 59 60 61 62 69 71 285 64 70
73 72 84 83 80 85
Berliner Wasserbetriebe Mischtransportkanal
284 135 136 65
Berliner Wasserbetriebe Trinkwasser Berliner Wasserbetriebe Abwasser / Hausanschluss Berliner Wasserbetriebe Mischtransportkanal Sanierung Kabeldeutschland Telekommunikation Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg Betriebsmittel Gas > 4 bar in Betrieb Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg Betriebsmittel Gas > 1 bar in Betrieb Vattenfall Fernwärmekanal Vattenfall Niederspannung / Mittelspannung nachträglich ergänzt mit Hilfe analoger Plangrundlagen lageunsicher
Abgrenzung Wettbewerbsgebiet
aﬂe)
st ra ﬂe )
Flächennutzungsplan Berlin (FNP) Im gültigen Flächnnutzungsplan für Berlin ist der Bereich nördlich der Michelangelostraße als Wohnbauläche (W2) mit vorwiegender Wohnnutzung und einer GFZ bis 1,5 dargestellt. Die Michelangelostraße selbst ist als übergeordnete Hauptverkehrsstraße klassiiziert. Auf der Südseite der Michelangelostraße schließt vor den Wohnscheiben an der Hanns-Eisler-Straße ein Bereich als gemischte Bauläche (M2) an, die auch die Stellplatzanlagen auf der Südseite der Michelangelostraße mit einschließt.
Bauläche
Wohnbauläche, W1 (GFZ über 1,5) Wohnbauläche, W2 GFZ bis 1,5) Wohnbauläche, W3 (GFZ bis 0,8) Wohnbauläche, W4 (GFZ bis 0,4) Gemischte Bauläche, M1 Gemischte Bauläche, M2 Gewerbliche Bauläche Einzelhandelskonzentration Gemeinbedarfsläche Schule Verwaltung
Übergeordnete Hauptverkehrsstraße Bahnläche
Freilächen
Grünläche
Fläche mit gewerblichen Charakter
Abb. 14: Ausschnitt, Flächennutzungsplan Berlin
Landschaftsprogramm (LaPro) Berlin Das Landschaftsprogramm Berlin weist die Flächen südlich der Michelangelostraße als Grün- und Freilächen mit Bedeutung für Bodenschutz, Grundwasserneubildung und Klimawirksamkeit aus. StEP Wohnen Der Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen, Beschlussfassung vom 08. Juli 2014, stellt keine Wohnbaupotenziale im Wettbewerbsgebiet an der Michelangelostraße dar. Der StEP Wohnen zeigt jedoch die aktuelle und die prognostizierte Situation der Wohnraumversorgung und -entwicklung Berlins auf und stellt eine wichtige Grundlage für den vorliegenden Wettbewerb dar. Einzelne Schwerpunkte des Stadtentwicklungsplans sind unter anderem das Wohnen in der Innenstadt, bezahlbare Mieten sowie die sozialveträgliche und energetische Sanierung des Wohnungsbestandes.
StEP Klima Im Stadtentwicklungsplan Klima werden mehrere Handlungsfelder bestimmt, die Berlin für den Klimaschutz in seiner vielfältigen Kulisse räumlich deinieren und die Anpassung an den Klimawandel forcieren. Das Wettbewerbsgebiet wird in seinem Bestand in Analyse- und MaßnahmenKarten dargestellt, welche die Handlungsfelder Bioklima, Grün- und Freilächen, Gewässerqualität und Starkregen sowie Klimaschutz relektieren. Für das Wettbewerbsgebiet wird ein voraussichtlicher Zuwachs an Wärmebelastung erwartet. Das Gebiet fällt in den Bereich „prioritärer Handlungsbedarf Bioklima“. Dieser Handlungsbedarf bezieht sich auf den hitzeangepassten Umbau des Bestandes (z.B. Sicherung und Verbesserung von Kaltluftentstehungsgebieten- und -zustrom, Erhöhung von Albedo und Wärmespeicherung der Gebäude durch gering wärmeleitende Materialen usw.). Das Gebiet um die Michelangelostraße wird in den Bereichen Stadtbäume im Siedlungsraum sowie südlich der Michelangelostraße Grün- und Freilächen als potentiell empindlich gegenüber Niederschlagsrückgang im Sommer eingestuft. Eine stadtklimatische Bedeutung als KaltluftAustauschgebiet nimmt der Volkspark Prenzlauer Berg im Osten des Wettbewerbsgebietes ein. Den Grün- und Freilächen entlang der Michelangelostraße wird ein prioritärer Handlungsbedarf zugewiesen. Der Bereich südlich der Michelangelostraße wird als aktuell prioritärer Handlungsbedarf zum Thema Stadtbäume im Siedlungsraum ausgewiesen. Der Handlungsbedarf bezieht sich hierbei auf die klimawandelgerechte Optimierung der Freilächen z.B. mittels Gestaltung der Grünlächen zur Erleichterung der Versickerung sowie die Erhaltung und Erweiterung des Bestandes an Straßen- und Stadtbäumen etc.. Das Wettbewerbsgebiet verfügt über Potentiale zur bioklimatischen Entlastung im Gebäude- und Siedlungsbestand sowie zur Neuplanzung von Straßenbäumen und Entsieglung unbebauter Flächen. Diese Potenziale gilt es auszuschöpfen. StEP Zentren 2020 Im Stadtentwicklungsplan Zentren 2020 wird im Bereich der Greifswalder Straße südwestlich des Wettbewerbsgebietes ein besonderes Stadtteilzentrum mit mittlerem Handlungsbedarf ausgewiesen. Im Planungsgebiet selbst sind keine Vorgaben aus dem StEP Zentren zu verzeichnen. Planungsrecht Für das Planungsgebiet bestehen keine festgesetzten Bebauungspläne. Nördlich im Bezirk Weißensee sind für einzelne Bereiche Bebauungspläne festgesetzt (XVIII - 45a Antonplatz; 3-23 Antonplatz; XVIII - 63 Gounodstraße; XVIII - 65 Mahlerstraße). Südöstlich im Bereich der Storkower Straße beindet sich ein großlächiger Bebauungsplan in Aufstellung. Es ist davon auszugehen, dass Bebauungspläne zur Sicherung der künftigen baulichen Entwicklung aufgestellt werden.
Vorangegangene Planungswettbewerbe In den 1990er Jahren wurden für Teile des Gebietes bereits ein städtebauliches Gutachten und ein freiraumplanerischer Wettbewerb durchgeführt. Die Ergebnisse wurden allerdings nicht in die weitere Planung übernommen. Die Dokumentationen dieser Wettbewerbe werden im Rahmen der Anlagen zur Auslobung allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Sie stellen aber keine Vorgaben oder Vorlagen für die weitere Bearbeitung dar. Denkmalschutz Im Wettbewerbsgebiet beinden sich keine denkmalgeschützen Gebäude. Der an das Wettbewerbsgebiet angrenzende Jüdische Friedhof wird in der Denkmalkarte Berlin als Gartendenkmal ausgewiesen und die dort integrierten Gebäude als Baudenkmäler klassiiziert.
Wohnen an der Michelangelostraße / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Teil 3 Wettbewerbsaufgabe 3.1 Aufgabenstellung
Der Wettbewerb zielt auf die Überprüfung möglicher Wohnungsbaupotenziale im Bereich beiderseits der Michelangelostraße ab. Hier soll ein städtebaulich-funktionales Gesamtkonzept entwickelt werden, das sowohl die Nachverdichtung des bestehenden Wohnquartiers auf der Straßennordseite als auch ein neues Stück Stadt auf der Straßensüdseite ermöglicht. Dabei ist die Lagegunst des Standortes am Rande der durch den S-Bahn-Ring deinierten inneren Stadt zu nutzen. Neben dem Wohnungsneubau sind Standorte für soziale bzw. sportliche Einrichtungen zu sichern und in das Gesamtkonzept zu integrieren. Zum einen handelt es sich um eine Kindertagesstätte und eine dreizügige Grundschule, deren Bedarf aus der künftigen Entwicklung an der Michelangelostraße sowie im Bereich des Anton-Saefkow-Parks erwartet wird. Zum anderen ist ein Standort für eine dreiteilige Sporthalle vorzusehen. Eine besondere Aufgabe stellt die Weiterentwicklung der Freiräume im Gebiet dar, die für höhere Nutzbarkeit und gestalterische Qualität aktiviert werden sollen. Dies mit den Flächenbedarfen der bestehenden Nutzungen wie Stellplätzen oder Spielplatzanlagen und den zu ermittelnden Bereichen für Wohnungsneubau zu vereinen, stellt eine wesentliche Aufgabe im Rahmen der Konzeptentwicklung dar. In der ersten Phase des Wettbewerbs sind skizzenhafte Entwurfsideen und Konzepte zu entwickeln (siehe oben, 1.12 Geforderte Leistungen). In der zweiten Wettbewerbsphase soll anhand der hier genannten planerischen Vorgaben sowie weiteren Erkenntnissen aus der ersten Phase, die Konkretisierung und Vertiefung der städtebaulich-freiraumplanerischen Konzepte erfolgen.
Das Wettbewerbsgebiet weist eine städtebauliche Struktur auf, die auf seine Entstehungszeit nach 1945 zurückgeht. Im Teilbereich nördlich der Michelangelostraße handelt es sich hierbei zum einen um die viergeschossigen Zeilenbauten sowie um die in den 1970er Jahren errichteten Punktbauten mit bis zu 11 Geschossen. Hier gilt es, konzeptionelle Vorschläge für eine behutsame Nachverdichtung, insbesondere der Wohnzeilen, unter Berücksichtigung der Lärmimmission von der Michelangelostraße sowie der Erschließungserfordernisse der Bestandsbauten, zu erarbeiten. Ebenso sollen heute vorhandene Qualitäten im Freiraum weiterentwickelt werden, ohne die Eigenarten der Nachkriegsplanungen zu negieren. Südlich der Michelangelostraße prägen die weitläuigen Stellplatzanlagen und weitere Freilächen vor den angrenzenden, jedoch außerhalb des Bearbeitungsgebietes liegenden, 11-geschossigen Wohngebäuden das heutige Erscheinungsbild.
Hier kann bei Inanspruchnahme dieser Flächen ein neues Stadtquartier mit eigener Identität und Adresse an der Michelangelostraße entstehen. Gleichzeitig ist im Rahmen der Konzepterstellung zu prüfen, inwieweit die Michelangelostraße als neue Adresse auch für die bestehenden und weiterzuentwickelnden Wohnbereiche etabliert werden kann. Im Rahmen der Wettbewerbsbearbeitung sollen, abhängig von der jeweils speziischen Lage, differenzierte Wohnangebote entwickelt werden. Generell sollen bezahlbare Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung entstehen, die vorwiegend als Geschoßwohnungsbau zu konzipieren sind. Neben der bereits im Gebiet wohnenden älteren Bevölkerung sollen auch für kleinere Familien und Paare Angebote geschaffen werden, um zeitgemäßen Bedarfen in diesem Bereich entgegenzukommen. Nach Aussagen der WBG Zentrum eG fehlen derzeit vor allem kleinere, preiswerte altersgerechte Wohnungen mit 1,5 Zimmern und Wohnungen für Familien mit bis zu vier Zimmern (100 bis 120 m2). Die Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG strebt aktuell die Erweiterung ihres Bestandes an Wohngebäuden durch Wohnungsneubau innerhalb des Wettbewerbsgebietes an. Ihr erklärtes Ziel ist eine verträgliche Nachverdichtung unter Berücksichtigung der Belange der bestehenden Bewohnerschaft und der Möglichkeiten des Baurechts. Im Dialog zwischen den Genossenschaftsmitgliedern, den Mietervertretern und dem Vorstand wird über künftige Bauvorhaben beraten. Im Bereich der bestehenden Wohnzeilen auf der Nordseite der Michelangelostraße schlägt die Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG für mögliche Nachverdichtungen folgenden Wohnungsschlüssel vor:
Räume je Wohnung 1-Raum-WE 2-Raum-WE 3-Raum-WE 4-Raum-WE 5-Raum-WE und größer Anteil Größe Richtgröße sozialer Wohnungsbau 45 m2 60 m2 75 m2 90 m2 105 m2
ca. 10 % ca. 30 % ca. 25 % ca. 30 % ca. 5 %
bis 50 m2 bis 70 m2 bis 80 m2 bis 110 m2 bis 130 m2
Der höhere Anteil an kleinen und großen Wohnungen soll den sozialen Anspruch der Wohnungsbaugenossenschaft widerspiegeln, bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten bereit zu stellen. Der überwiegende Teil der kleineren Wohnungen soll altersgerecht und barrierefrei bzw. behindertengerecht gestaltet und erreichbar sein. Hinsichtlich der Ausstattungsstandards soll jede Wohnung über einen Balkon oder aus Lärmschutzgründen eine verglaste Loggia (z.B. zur Michelangelostraße) verfügen (alle Angaben aus der Untersuchung von PLK Städtebau im Auftrage der WBG Zentrum eG, 2014).
Auf den Flächen südlich der Michelangelostraße wird unter Einschätzung der bestehenden Situation inklusive des benachbarten Wohnungsbestandes im Mühlenkiez bezahlbarer Wohnungsneubau für breite Bevölkerungsschichten erwartet. In diesem Teilbereich werden keine Vorgaben hinsichtlich Wohnform und Wohnungsschlüssel gemacht, unter anderem weil die künftigen Eigentümer und Bauträger noch nicht feststehen.
3.3 Realisierung
Im Rahmen des Wettbewerbs sollen Vorschläge gemacht werden, wie sich die großen, ungenutzten Freilächen an der Michelangelostraße zu nachhaltigen Wohnlagen weiterentwickeln lassen und welche städtebaulichen Vorgaben zur Sicherung dieses Prozesses gemacht werden müssen. Es ist davon auszugehen, dass im weiteren Planungsprozess eine Neuordnung insbesondere der landeseigenen Flächen südlich der Michelangelostrasse erfolgen wird. Die Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG wird, entsprechend dem sich in ihrem Eigentum beindlichen Grundstück, anteilig an der Flächenneuordnung beteiligt. In Abhängigkeit von den Wettbewerbsergebnissen werden neue Baufelder gebildet und nach den neuen Vergaberichtlinien prioritär an die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften vergeben. Baufelder, für die die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften kein Interesse haben, werden vom Liegenschaftsfonds Berlin im Rahmen von Bieter- oder Konzeptverfahren veräußert, an denen sich auch die im Wettbewerbsgebiet vetretenen und sonstigen Wohungsbaugenossenschaften und sonstige externe Interessenten beteiligen können. Im Rahmen der Wettbewerbsbearbeitung sind solche unterschiedlichen Eigentumsstrukturen zu berücksichtigen und entsprechend differenzierte Wohnformen konzeptionell zu entwicklen. Das vorzuschlagende städtebauliche Konzept soll Flexibilität hinsichtlich möglicher Bauherren, Entwicklungsetappen sowie der konkreten Ausgestaltung der Wohngebäude im Einzelnen aufweisen. Dennoch muss die notwendige Robustheit im Städtebau nachgewiesen werden, die es ermöglicht, auch unter zukünftigen Entwicklungsstandards die städtebaulichen Setzungen einhalten zu können und somit eine nachhaltige Planung zu sichern. Durch die langen Zeitspannen, die zur Entwicklung des Wettbewerbsgebietes von Nöten sein werden, sind mögliche Phasierungen innerhalb dieses Prozesses vorzuschlagen, deren Zwischenschritte jeweils einen ablesbaren und qualitätvollen Stadtraum erzeugen, der ab der ersten Bauphase einen Gewinn für die benachbarten Quartiere darstellt. Es ist anzunehmen, dass die künftige bauliche Entwicklung des Gebietes bzw. von Teillächen durch die Aufstellung von Bebauungsplänen planungsrechtlich gesichert werden muss.
Gemeinbedarfseinrichtungen / Soziale Infrastruktur
Neben dem Schwerpunkt des Wohnungsneubaus umfasst die Wettbewerbsaufgabe die Planung für Gemeinbedarfseinrichtungen. Innerhalb des Wettbewerbsgebietes ist die schulische Versorgung durch einen Standort für eine dreizügige Grundschule, prioritär auf landeseigenen Flächen zu sichern. Eine offene Ganztagsschule mit drei Zügen und bis zu 432 SchülerInnen benötigt eine Grundstücksläche von 1,3 bis 1,4 ha. Die hier genannte Flächengröße umfasst die für einen Schulneubau inklusive Sporthalle und der entsprechenden Freilächen (Pausenhof, Spielfeld) erforderlichen Flächen. Im Folgenden sind die erforderlichen Teillächen im Einzelnen dargestellt (siehe Ausführungsvorschriften zur Schulentwicklungsplanung (AV SEP)): Grundläche, Schulgebäude + Sporthalle zweigeschossig drei- bis viergeschossig BGF Schulgebäude BGF Sporthalle Sportfreilächen sonstige Feilächen (Pausenhof, Schulgarten usw.)
4.511 m2 3.618 m2 5.355 m2 1.833 m2 2.601 m2 6.770 m2
Der Bedarf für eine neue Grundschule ist in der aktuell prognostizierten Entwicklung der Schülerzahlen in diesem Bereich des Bezirks Pankow sowie im künftig zu erwartenden Wohnungsneubau im Wettbewerbsgebiet aber auch im Bereich des weiter südlich liegenden Anton-Saefkow-Parks (ehem. Güterbahnhof Greifswalder Straße) begründet. Im Rahmen der Konzeptentwicklung ist die mögliche Anordnung der Grundschule im Übergang zwischen der künftigen Wohnbebauung und dem zu erhaltenden ungedeckten Sportplatz an der Ecke Kniprodestraße zu prüfen. Hier könnte die Grundschule eine bauliche Abschirmung des Sportplatzes im Sinne des Immissionsschutzes bewirken. Aufgrund der derzeit hohen Belegung des Sportplatzes ist davon auszugehen, dass eine Doppelnutzung durch die künftige Grundschule nicht möglich wird. Aufgrund der anvisierten neuen Wohnbebauung besteht der Bedarf an einer neuen Kindertagesstätte, die gemäß dem Raumprogramm der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ein Grundstück von 2.000 m2 als eigenständiger Standort mit 100 Plätzen benötigt. Gegebenfalls kann die Kindertagesstätte in die neue Wohnbebauung, z.B. einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft, baulich integriert werden. Des Weiteren ist ein Standort für eine dreiteilige Sporthalle für das Oberstufenzentrum (OSZ) Bürowirtschaft und Dienstleistung, Mandelstraße / Pappelallee (Elinor-Ostrom-Schule) aber auch für den Vereinssport möglichst in räumlicher Nähe zum OSZ und auf landeseigener Fläche im Wettbewerbskonzept vorzusehen. Auch hier erscheint ein Standort in Nachbarschaft zum Sportplatz an der Michelangelostraße / Ecke Kniprodestraße funktional und räumlich sinnvoll. Zudem könnte ein Sporthallenneubau der schalltechnischen Abschirmung des ungedeckten Sportplatzes dienen.
Bei einer baulichen Kombination der dreiteiligen Sporthalle für das OSZ mit dem erforderlichen Hallenteil der zu planenenden Grundschule kann bei entsprechender Begründung auch eine Teilung in zwei zweiteilige Hallen in direkter räumlicher Nachbarschaft erfolgen.
Im heutigen Zustand ist das Gebiet weitgehend monostrukturell auf reine Wohnnutzungen ausgerichtet. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens soll geprüft werden, wie und in welchem Umfang ergänzende Nutzungen neben den oben genannten Schul- und Sporthallenstandorten in das Konzept integriert werden können. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf den Anforderungen liegen, die zum einen die überalterten Bewohner der Bestandsbauten als auch künftige neue Mieter, vor allem junge Familien, an ihre Umgebung haben. Neben kleinen Einzelhandels- und Versorgungsstandorten sind auch einzelne nicht störende Gewerbenutzungen denkbar, die einen Bezug zu den veränderten Arbeitsund Lebensweisen vieler Menschen haben sollten. Dies können z.B. Variationen zum Thema „Wohnen & Arbeiten“ in einer räumlichen Einheit umfassen. Der Versorgungsschwerpunkt wird jedoch gemäß dem FNP und dem Zentrenkonzept im Bereich um den S-Bahnhof Greifswalder Straße und entlang der Greifswalder Straße bleiben. Auch für mögliche temporäre Nutzungen wie z.B. Gemeinschaftsräume, Nachbarschaftstreffs und Tagesmuttterräume ist die Flexibilität in sich über Zeit wandelnde Nutzungen durch variable Erdgeschossgrundrisse konzeptionell zu berücksichtigen. Für die bauliche Integration kleinteiliger gewerblicher Nutzungen sind lexible Erdgeschossgrundrisse anzudenken.
Grün- und Freiraum / Wegebeziehungen
Die aktuelle Situation im Wettbewerbsgebiet weist in erster Linie wenig ausdifferenzierte Freiräume mit einem hohen Anteil an halböffentlichen Flächen auf. Diese werden durch vereinzelte Bereiche mit intensiveren Nutzungen wie Spielplätzen unterbrochen. Im Bestand besteht im Zusammenhang mit den umgebenden Bereichen bereits ein Überangebot an Spielplatzanlagen, sodass hier in erster Linie der quantitative Erhalt der heutigen Flächen zu beachten ist. Die Lage und Ausgestaltung dieser Spielplätze kann aber konzeptabhängig gewählt werden. Auch für die heute weniger genutzten Bereiche werden konzeptionelle Vorschläge zur Qualiizierung erwartet. Neben der Zuordnung einzelner Flächen zu bestimmten Wohngebäuden oder einzelnen Erdgeschosswohnungen sind in diesem Bereich auch Nutzungsalternativen denkbar. Im Bereich der Wohnbestände der Wohnungsbaugenossenschaften nördlich der Michelangelostraße können z.B. Vorschläge zur Neugestaltung der Grün- und Freilächen mit gemeinschaftlich zu nutzenden Flächen im Sinne des genossenschaftlichen Lebens bzw. Zusammenlebens gemacht werden. Dies kann Gemeinschaftsgärten, Mietergärten, Aufenthaltsbereiche und Treffpunkte bis hin zu Nachbarschaftshäusern umfassen.
Besonderer Wert sollte in allen Fällen auf den schonenden Umgang mit den bestehenden Grünstrukturen, besonders den teilweise erhaltenswerten Bäumen im Gebiet, gelegt werden. Dies betrifft vor allem die umfangreichen baumbestandenen Flächen im Umfeld der Bebauung auf der Nordseite der Michelangelostraße sowie die Grünlächen entlang der Greifswalder Straße. Südlich der Michelangelostraße ist der Flächenumfang der „ökologischen Wiese“ in ihrer heutigen Ausdehnung zu überprüfen und ggf. zu sichern bzw. bei einer Überplanung auszugleichen. Der Erhalt und die Integration des Baumbestandes auf den extensiven Freilächen zwischen der Michelangelostraße und der Hanns-Eisler-Straße ist konzeptabhängig zu prüfen. Um eine bessere Vernetzung des nördlichen Teilbereiches mit dem südlichen Areal zu schaffen, sollten die bestehenden fußläuigen Wegebeziehungen betrachtet und optimiert werden. Auch die Knotenpunkte verschiedener Wegstrecken und deren Quell- und Zielorte sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Von den Wettbewerbsteilnehmern werden Konzepte erwartet, welche die funktionalen und räumlichen Beziehungen zwischen den Bereichen beiderseits der Michelangelostraße stärken und an das bestehende Wegenetz anknüpfen. In Anbetracht der älteren Bewohner könnte dies z.B. einen Parcours oder Rundweg für Senioren beinhalten, welcher das Wettbewerbsgebiet mit dem südlich gelegenen Mühlenkiez verbindet.
Es ist davon auszugehen, dass die äußere verkehrliche Erschließung des Wettbewerbsgebietes auch in Zukunft über die angrenzenden Straßen – Greifswalder Straße, Gürtelstraße, Kniprodestraße und Hanns-EislerStraße – sowie über die zentral liegende Michelangelostraße erfolgen wird. Im westlichen Abschnitt der Michelangelostraße und im Kreuzungsbereich der Greifswalder Straße ist der vorhandene Straßenquerschnitt mit der baumbestandenen Mittelinsel zumindest bis zur ersten Querstraße beizubehalten, um die Kreuzung mit der Greifswalder Straße und die Einmündung der Ostseestraße in ihrer heutigen Form zu sichern. Im weiteren Verlauf Richtung Osten ist das vorhandene Gesamtproil der Michelangelostraße zu erhalten, es können jedoch gestalterische Optimierungen in den Randbereichen (Parkstreifen, Gehwege) vorgeschlagen werden. Ähnliches gilt für die anschließende Kniprodestraße, wobei der Aufwand für die Neugestaltung des Straßenquerschnitts gegenüber der heutigen Situation grundsätzlich abzuwägen ist. Die Feinerschließung des Gebietes erfolgt über vergleichsweise schmale Wohnstraßen, deren Randbereiche heute meist nicht für die barrierefreie Erschließung geeignet sind. Bei Eingriffen und Ergänzungen in der baulichen Struktur oder den Freiräumen des Wettbewerbsgebietes sind entsprechend auch Optimierungen in den Straßenquerschnitten anzudenken. In Folgenden werden Anforderungen einzelner Straßen im Wettbewerbsgebiet genannt.
Die den nördlichen Teilbereich erschließende Gürtelstraße ist in ihrer derzeitigen Lage und ihrem vorhandenen Querschnitt beizubehalten. Es wird davon ausgegangen, dass die Hanns-Eisler-Straße in ihrer heutigen Lage annährend beibehalten werden kann, da sie für die Erschließung der Bereiche südlich der Michelangelostraße erforderlich ist. Im Rahmen der Konzeptentwicklung werden jedoch Vorschläge zum Straßenquerschnitt erwartet, der sowohl die heute nicht erfüllten Anforderungen der angrenzenden Bestandsgebäude (Parklächen Kfz, Abstelllächen Fahrräder, Flächen für Mülleinhausungen, Platz für barrierefreie Zugänge zu den Gebäuden) als auch die der Neubauplanung berücksichtigt. Es ist weiter davon auszugehen, dass die Süd-Nord verlaufenden Straßen – die zwei Abschnitte der Thomas-Mann-Straße sowie der östliche Abschnitt der Hanns-Eisler-Straße – auch in Zukunft an die Michelangelostraße anbinden werden. Für die weiteren, zur internen Erschließung der künftigen Baufelder erforderlichen Straßen, werden Gestaltungsvorschläge von den Teilnehmern erwartet. Hinsichtlich der Unterbringung des ruhenden Verkehrs werden verträgliche Lösungen erwartet, die sowohl den künftigen, durch den Wohnungsneubau entstehenden Bedarf als auch einen Anteil des durch die Bestandsquartiere bestehenden Bedarfs, abdecken können. Da sich ein Großteil der vorhandenen Stellplätze im öffentlichen Straßenraum südlich der Michelangelostraße (Flurstücke 270, 5136 und 5140) beindet, der künftig durch die neuen Wohnbaulächen in Anspruch genommen wird, stellt die Neuorganisation des ruhenden Verkehrs eine wesentliche Aufgabe des Wettbwerbs dar. Im Vorfeld des Wettbewerbs hat die Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG eine Untersuchung der bestehenden Stellplätze sowie der Potenziallächen für künftige Stellplatzanlagen erstellen lassen. Von den rund 755 bestehenden Stellplätzen auf landeseigenen Flächen südlich der Michelangelostraße werden ca. 670 (89 %) durch Bewohner der Genossenschaftsbestände genutzt. Außerdem wird die Stellplatzanlage im Eigentum der WBG Zentrum eG mit ihren 343 Stellplätzen (Flurstück 272) gänzlich durch die Bewohner der Wohngebäude der Genossenschaft belegt. Im Rahmen der Wettbewerbsaufgabe ist jedoch davon auszugehen, dass alle Flächen südlich der Michelangelostraße zur Disposition stehen und anteilig bei der künftigen Neuordnung berücksichtigt werden. Vor diesem Hintergrund geht die WBG Zentrum eG als Haupteigentümer der Wohngebäude südlich der Michelangelostraße von folgendem Szenario aus: Die derzeit als Kfz-Abstelllächen genutzten Bereiche auf Flächen des Landes Berlin fallen ersatzlos weg.
Das derzeit als Kfz-Abstellläche genutzte Grundstück der WBG Zentrum eG zwischen Hanns-Eisler-Straße und Michelangelostraße (Flurstück 272) wird 1 zu 1 gegen für eine Parkplatznutzung geeignete Grundstücke weiter südlich im Bereich des Mühlenkiezes und damit außerhalb des Wettbewerbsgebietes mit dem Land Berlin getauscht.
Die Wettbewerbsteilnehmer sollen unter Berücksichtigung des oben genannten Bedarfs der Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG auf dem eigenen Grundstück sowie des durch den Wohnungsneubau entstehenden Bedarfs den rechnerischen Nachweis einer ausreichenden Stellplatzversorgung für Bewohner und Besucher innerhalb des Wettbewerbsgebietes erbringen (siehe Formblatt). Es ist von insgesamt 0,4 Stellplatz pro Wohneinheit (Bestand und Neubebauung innerhalb des Wettbewerbsgebietes) auszugehen. Zur Deckung des gesamten Stellplatzbedarfs ist die Anordnung von Sammelstellplatzanlagen in Form von Parkpaletten und Tiefgaragen im Rahmen der Konzepterarbeitung zu prüfen. Dabei ist die Erreichbarkeit sowie die städtebauliche Verträglichkeit solcher Anlagen zu berücksichtigen. Bei einer Konzipierung von Tiefgaragen sind insbesondere die unterirdischen Leitungen des Fernwärmenetzes zu berücksichtigen (siehe auch Kap. 2.8). Es ist außerdem davon auszugehen, dass das derzeit als Stellplatzanlage genutzte Grundstück an der Gürtelstraße (Flurstück 5113) weiterhin seine Funktion insbesondere für das benachbarte Seniorenheim behalten wird. Für die im Konzept zu planende dreizügige Grundschule und dreiteilige Sporthalle sind die nach der AV Stellplätze vom 11.12.2007 zu § 50 BauO Bln erforderlichen Behindertenstellplätze sowie Fahrradstellplätze in sinnvoller Anordnung zu den Neubauten auf den Grundstücken vorzusehen. ÖPNV Grundsätzlich ist eine Mobilität zugunsten des Umweltverbundes – Fußgänger- und Radverkehr sowie ÖPNV – anzustreben. Die bestehenden Angebote des ÖPNV inklusive der Verbindungsrelationen sind in heutiger Form zu erhalten. Es ist davon auszugehen, dass die Buslinien 156 und 200 weiterhin in der Michelangelostraße verkehren werden, eine kleinräumliche Verlagerung der Endhaltestellen der Busse der Linie 200 ist als Variante denkbar. So könnten z.B. die Busendhaltestellen in Längsaufstellung (min. drei Busse hintereinander) entlang der Michelangelostraße angeordnet werden. Dabei sind neben der maximalen Länge (je 18m), Breite (2,5m) und Höhe (4,1m) der Busse auch die Wenderadien für Gelenkbusse und Doppeldecker sowie notwendige Rangierlächen zu berücksichtigen. Hinzu kommt an der Endhaltestelle der Linie 200 eine Sanitäreinrichtung für die Busfahrer.
Im Rahmen der Konzeptentwicklung sind die vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen soweit wie möglich zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere die Fernwärmeleitungen, die auf Höhe der Wohngebäude Michelangelostraße Nr. 41- 49 ungerade und 125 quer zur Michelangelostraße verlaufen und somit eine Bindung für die Neuplanung darstellen. Bei den übrigen Leitungen der Ver- und Entsorgung wird davon ausgegangen, dass sie konzeptabhängig ggf. verlegt werden können. Hinsichtlich der Ver- und Entsorgung der künftigen Wohngebäude ist der Anschluss an das zu erweiternde Leitungsnetz anzunehmen.
Ansprüche von Nutzergruppen
Gender Mainstreaming Gender Mainstreaming im Städtebau bedeutet die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen der zukünftigen Nutzer und Nutzerinnen - Männer und Frauen jeden Alters und jeder Herkunft - im gesamten Planungsprozess städtebaulicher Projekte zu berücksichtigen. Frauen wie Männer in leben nach wie vor in der Regel in anderen Alltagswelten und Beziehungszusammenhängen als das jeweilige andere Geschlecht; Erwerbsarbeit und Hausarbeit nehmen im Alltag von Frauen und Männern verschiedene Bedeutungen ein und stellen unterschiedliche Herausforderungen für das Individuum dar; daraus resultieren unterschiedliche Bedürfnisse und Bedarfslagen. Ziel dabei ist durch eine differenziert und bedarfsgerechte Planung eine Qualitätsverbesserung in städtischen Quartieren zu erreichen. Dazu müssen die Ziele der Planung und deren Konkretisierung und Umsetzung anhand von Kriterien geprüft und in die Abstimmungsprozesse integriert werden. Das beinhaltet auch ggf. eine kritische Haltung zu den bestehenden städtebaulichen Leitbildern einzunehmen. Als allgemeine Anforderungen an eine gendergerechte städtebaulicher Projektplanung sind die Gleichstellung der Geschlechter, Chancengleichheit und eine angemessene Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebensbedingungen und Zwänge, unter denen die Geschlechter leben, anzusehen. Planungsziele sind: 1. Die Berücksichtigung der unterschiedlichen Raumaneignung der Geschlechter und der speziischen Nutzungsansprüche unterschiedlicher Nutzergruppen hinsichtlich der Aufenhaltsqualtität. Es sollen Orte für alle Geschlechter in ihrer Unterschiedlichkeit bezüglich Alter, Herkunft, soziale und gesundheitliche Situation (Diversity) geschaffen werden.
2. Die Berücksichtigung der unterschiedlichen Ansprüche an den Freiraum hinsichtlich generations- und geschlechtergerechter Nutzungsangebote und -qualitäten (u.a. Ruhe und Erholung, sportliche Aktivitäten, Kin derspieleinrichtungen,Treffpunkte / Kommunikationsorte, Garten- / Landschaftserlebnis, Querung und Durchwegung). 3. Die Abstufung und Differenzierung der Räume hinsichtlich der Wahlmöglichkeiten der Wege zu Tages- und Nachtzeiten und zwischen unterschiedlichen Bewegungsintensitäten, Geschwindigkeiten. 4. Die Berücksichtigung der geschlechtsspeziisch und ethnisch unterschiedlichen Wirkungen von Raumpräsentation (Symbolik der Gleichberechtigung, Offenheit zur Vermeidung heteronormativer Zuschreibungen durch die Gestaltung). 5. Die Berücksichtigung der unterschiedlichen Sicherheits- und Schutzbedürfnisse vor physischer und psychischer Gewalt und vor Gefahr von Unfällen (Unterstützung der Raumaneignung von Frauen und damit ihrer Kontrolle über den Raum, Herstellung von Sichtverbindungen zu Orientierungspunkten und belebten Orten, Herstellung von belebten Verkehrswegen und erforderlichen Fluchtwegen, Gestaltung gut einsehbarer Bereiche, ausreichende Beleuchtung). Die Überprüfung der Berücksichtigung dieser Ziele kann anhand des im Anhang enthaltenen Kriterienkataloges durchgeführt werden. Barrierefreies Bauen – Design for all Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ im Wettbewerb umzusetzen (http://www.stadtentwicklung.berlin. de/bauen/barrierefreies_bauen/de/handbuch.shtml).
Wohnen an der Michelangelostraße / Teil 4 Anhang
Auslobung Vorliegende Auslobung als .pdf-Datei
00_Auslobung_Michelangelostr.pdf
Arbeits- und Informationspläne als .pdf-, .jpg- und CAD-Dateien
01_Grundlage_Michelangelostr.dwg / .dxf 02_Luftbild_1_2000.pdf 03_K5.jpg 04_Kartierung_Stellplätze.pdf (WBG Zentrum, ohne Auswertung) 05_Kartierung_Freilächen.pdf (Bezirksamt Pankow) 06_Eigentümerplan.pdf 07_Baumkartierung.pdf (Bezirksamt Pankow, Karte und Liste) 08_Leitungsplan.pdf Fotosammlung SLF und WBG Zentrum
09_Verfassererklärung.pdf 10_Berechnungsblatt_Michelangeolstr.xls / .pdf
Ökologische Kriterien für Bauwettbewerbe (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)
11_Oekologische_Kriterien_fuer_Bauwettbewerbe. pdf
Forderungskatalog für die Erarbeitung von Vorplanungen für Kindertagesstätten
12_Anforderungen_Kitas.pdf
Ausführungsvorschriften zur Schulentwicklungsplanung (AV SEP)
13_Schulentwicklungsplanung_2012.pdf
Kriterienkatalog Gender-Mainstreaming (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Geschäftststelle Frauenbeirat)
14_Kriterienkatalog_GenderMainstreaming.pdf
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Industrie und Handelskammer zu Berlin (2005): Stadtentwicklungsplan Zentren 2020. REGIOverlag, Berlin. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz (1995): Auslobung Landschaftsplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb Freiraum Wohnsiedlung Greifswalder Straße Prenzlauer Berg Ernst + Multhaup Architekten und Planer in Zusammenarbeit mit dem BA Prenzlauer Berg (o.J.): Rahmenplanung Wohnsiedlung Greifswalder Straße Berlin - Prenzlauer Berg. Erläuterungsbericht. Teil I Grundlagen. Rechtsvorschriften Bauordnung für Berlin (BauO Bln) vom 29.09.2005, zuletzt geändert durch Gesetz vom 29.06.2011 (in Kraft getreten am 10.07.2011) Flächennutzungsplan (FNP) Berlin in der Fassung der Neubekanntmachung vom 12. November 2009, zuletzt geändert am 26.09.2013. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/fnp/de/fnp/index.shtml [Zugriff am 21.11.2013] Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (2013): Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2013 in der Fassung vom 31.01.2013. Berlin. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft: Ausführungsvorschriften zur Schulentwicklungsplanung (AV SEP) vom 25.06.2012 Internet Internetseite des Landes Berlin http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/aun/vpprenzlauerberg. html Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin http://www.stadtentwicklung.berlin.de/ http://www.stadtentwicklung.berlin.de/geoinformation/is-broker/ [Zugriff am 23.01.2014] http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/landschaftsplanung/lapro/ [Zugriff am 20.01.14]
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/strassen_kfz/a100/de/erweiterung.shtml [Zugriff am 06.02.2014]. www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/ausstellungen http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/laerm/laermminderungsplanung/de/p3.shtml [Zugriff am 06.02.2014].
Abbildungsnachweis - Titelbild: - Abbildung 1: Steffen Wörsdörfer Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin: FIS-Broker Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Zentral- und Landesbibliothek Berlin Peter Heinz Junge Das Bundesarchiv Foto Joachim Spremberg Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin: FIS-Broker Bezirksamt Pankow von Berlin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin: FIS-Broker Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin: FIS-Broker Bezirksamt Pankow von Berlin eigene Darstellung nach Angaben der Leitungsträger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin eigene Darstellung
- Abbildung 2: - Abbildung 3: - Abbildung 4: - Abbildung 5: - Abbildung 6: - Abbildung 7:
- Abbildung 8:
- Abbildung 9: - Abbildung 10:
- Abbildung 11:
- Abbildung 12: - Abbildung 13: - Abbildung 14:
- Abbildung 15: - Fotodokumentation: F1-F6; F8-F11; F16; F18-F19 F7; F12-F15; F17; F20- F27
Steffen Wörsdörfer Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG
F2 F6 F2 F4 F5
Abb. 15: Verortung Standorte Fotodokumentation (gedrehte Darstellung, o.M.)
F1 Hanns-Eisler-Straße
F2 Hanns-Eisler-Straße
F3 Michelangelostraße, Blick nach Westen
F4 Michelangelostraße, Blick nach Westen
F5 Michelangelostraße, Blick nach Osten
F6 Michelangelostraße, Blick nach Westen
F7 Michelangelostraße Panorama
F8 Gürtelstraße 31
F9 Gürtelstraße 27-32
F10 Gürtelstraße 31
F11 Gürtelstraße 32
F13 Blick Greifswalder Straße Richtung Gürtelstraße
F12 Gürtelstraße 36 - 39
F14 Michelangelostraße 21-29
F15 Michelangelostraße 31-39
F16 Michelangelostraße 51-59
F17 Michelangelostraße 51-59
F18 Michelangelostraße 63 - 71
F19 Michelangelostraße 73-81
F20 Michelangelostraße 83-91
F21 Michelangelostraße 93-99
F22 Michelangelostraße
F23 Hans-Eisler-Straße 70-76
F24 Hanns-Eisler-Straße 70-76
F25 Hanns-Eisler-Straße 6
F26Thomas-Mann-Straße
F27 Blick von Greifswalder Straße auf Hanns-Eisler-Straße