Source: https://www.vergabevorschriften.de/uvgo/13
Timestamp: 2019-02-21 01:08:51
Document Index: 143135777

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 12', '§ 14', '§ 13', '§ 9', '§ 13', '§ 20']

§ 13 UVgO - Angemessene Fristsetzung; Pflicht zur Fristverlängerung [+ Erläuterung]
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§ 13 UVgO
Der Auftraggeber legt angemessene Fristen für den Eingang der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) und Angebote (Angebotsfrist) nach den §§ 9 bis 12 sowie für die Geltung der Angebote (Bindefrist) fest. Bei der Festlegung der Fristen sind insbesondere die Komplexität der Leistung, die beizubringenden Erklärungen und Nachweise (Unterlagen), die Zeit für die Ausarbeitung der Teilnahmeanträge und Angebote, die Zeit für die Auswertung der Teilnahmeanträge und Angebote, die gewählten Kommunikationsmittel und die zuvor auf Beschafferprofilen veröffentlichten Informationen angemessen zu berücksichtigen.
Können Angebote nur nach einer Besichtigung am Ort der Leistungserbringung oder nach Einsichtnahme in die Anlagen zu den Vergabeunterlagen vor Ort beim Auftraggeber erstellt werden, so sind die Angebotsfristen so festzulegen, dass alle Unternehmen von allen Informationen, die für die Erstellung des Angebots erforderlich sind, unter gewöhnlichen Umständen Kenntnis nehmen können.
Die nach Absatz 1 gesetzten Fristen sind, soweit erforderlich, angemessen zu verlängern, wenn
der Auftraggeber wesentliche Änderungen an den Vergabeunterlagen vornimmt
Amtliche Erläuterung zu § 13 UVgO
Absatz 1 Satz 2 entspricht im Wesentlichen § 20 Absatz 1 Satz 1 VgV. Gemäß Absatz 2 sind allen Bewerbern gleiche Fristen zu setzen.