Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201997,%20249
Timestamp: 2020-07-05 14:55:55
Document Index: 305660306

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 133', 'Art. 36']

Rechtsprechung: VersR 1997, 249 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Köln, 31.05.1996
https://dejure.org/1996,446
BGH, 12.11.1996 - VI ZR 270/95 (https://dejure.org/1996,446)
BGH, Entscheidung vom 12.11.1996 - VI ZR 270/95 (https://dejure.org/1996,446)
BGH, Entscheidung vom 12. November 1996 - VI ZR 270/95 (https://dejure.org/1996,446)
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Architektenrecht - Anlage, bauordnungswidrige - Haftung
Verkehrssicherungspflicht von Architekt und Bauunternehmer bei Errichtung eines Löschteichs
Verkehrsicherungspflicht - Architekt - Bauunternehmer - Bauordnungswidrige Anlage - Gefährdung von Kindern - Unumfriedeter Löschwasserteich
Löschwasserteich - Haftung bei fehlender Umfriedung
Verkehrssicherungspflicht des Architekten und des Bauunternehmers; Sicherung eines nicht umfriedeten Löschwasserteichs
Bauvertrag; Verkehrssicherungspflicht bei bauordnungswidrig errichteter baulicher Anlage
Die Verkehrssicherungspflicht endet nicht mit der Abnahme! (IBR 1997, 17)
Löschwasserteich als haustechnische Anlage - Objektüberwachung und Verkehrssicherungspflicht (IBR 1997, 26)
NJW 1997, 382
NJW 1997, 582
MDR 1997, 356
FamRZ 1997, 608 (Ls.)
VersR 1997, 249
VersR 1997, 250
DB 1997, 1026
BauR 1997, 148
ZfBR 1997, 85
Dient hingegen die Unfallverhütungsvorschrift gerade der Vermeidung der Gefahren, die sich später in einem Unfall verwirklicht haben, so kann dem Verkehrssicherungspflichtigen nicht zum Vorwurf gemacht werden, daß er keine weitergehenden Schutzmaßnahmen ergriffen hat, als in der einschlägigen Unfallverhütungsvorschrift gefordert (…vgl. Senatsurteile vom 30. April 1985 - VI ZR 162/83 - aaO und vom 12. November 1996 - VI ZR 270/95 - aaO, jeweils m.w.N.).
Dies begründet seine Haftung (…BGH a.a.O. und BGH NJW-RR 1989, 918, 919 speziell zu Baumaßnahmen im Straßenraum;… allgemein zur Verkehrssicherungspflicht des Bauleiters BGH, Urt. v. 28.10.1986 - VI ZR 254/85, VersR 1987, 159, 160; Urt. v. 12.11.1996 - VI ZR 270/95, VersR 1997, 249, 250;… OLG Stuttgart, Urt. v. 12.03.1999 - 2 U 74/98, OLGR Stuttgart 1999, 245, 247).
Die Beklagte zu 3 war als Bauherrin und Auftraggeberin der Beklagten zu 1 selbst verkehrssicherungspflichtig, da sie durch den Auftrag zur Durchführung der Bauarbeiten die Gefahrenquelle miteröffnet hat (…BGH, Urt. v. 14.01.1982 - III ZR 58/80, VersR 1982, 577 = NJW 1982, 2187;… Urt. v. 11.12.1984 - VI ZR 292/82, VersR 1985, 360; Urt. v. 12.11.1996 - VI ZR 270/95, VersR 1997, 249, 250;… OLG Hamm, Urt. v. 03.07.1998 - 9 U 38/98, OLGR Hamm 1998, 325).
Die Genehmigung der Inanspruchnahme einer öffentlichen Verkehrsfläche und die Vorgaben zur Absicherung der Baustelle entsprechend dem vorgelegten Beschilderungsplan gemäß Bescheid vom 30.03.1999 verfolgten andere Zwecke als die auf den Vertrauenserwartungen des Verkehrs beruhende und auf den Integritätsschutz gefährdeter Personen ausgerichtete und deshalb in ihrer Zielsetzung umfassendere Verkehrssicherungspflicht der Beklagten zu 1 und 5 (…BGH, Urt. v. 31.05.1994 - VI ZR 233/93, NJW 1994, 2232, 2233; Urt. v. 12.11.1996 - VI ZR 270/95, NJW 1997, 582, 583).
Ähnlich wie eine DIN-Norm ist eine solche Richtlinie zur Bestimmung des nach der Verkehrsauffassung zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer Gebotenen geeignet, insbesondere wenn sie wie hier ausdrücklich auf die allgemeine bautechnische Absicherung von Baustellen abzielt und damit den Schutz der durch die Baumaßnahme gefährdenden Personen bezweckt (…vgl. zu den DIN-Normen insbesondere BGH, Urt. v. 01.03.1988 - VI ZR 190/87, BGHZ 103, 338, 341; BGH Urt. v. 12.11.1996 - VI ZR 270/95, NJW 1997, 582, 583;… Urteil vom 03.02.2004, VI ZR 95/03, BGHReport 2004, 736, 737 = NJW 2004, 1449, 1450;… vgl. auch OLG Hamm, Urt. v. 05.05.1995 - 9 U 14/95, NZV 1995, 484, 485).
Diese spiegeln den Stand der für die betreffenden Kreise geltenden anerkannten Regeln der Technik wider und sind somit zur Bestimmung des nach der Verkehrsauffassung zur Sicherheit Gebotenen in besonderer Weise geeignet (vgl. BGHZ 103, 338, 342; Senatsurteil vom 12. November 1996 - VI ZR 270/95 - VersR 1997, 249, 250).
Die Verkehrssicherungspflicht verpflichtet grundsätzlich denjenigen, der eine Gefahrenlage schafft, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um eine Schädigung anderer möglichst zu verhindern (BGH, Urteil vom 12.11.1996 - VI ZR 270/95 - VersR 1997, 250; Urteil vom 15.07.2003 - VI ZR 155/02 - VersR 2003, 1319;… OLG Celle Urteil vom 25.01.2007 - 8 U 161/06 - Juris Rn. 5, VersR 2008, 1553).
Die Verkehrssicherungspflicht verpflichtet grundsätzlich denjenigen, der eine Gefahrenlage schafft, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um eine Schädigung anderer möglichst zu verhindern (in Anknüpfung an BGH, 12.11.1996 - VI ZR 270/95, IBRRS 2000, 0500; BGH, 15.07.2003 - VI ZR 155/02, IBRRS 2003, 2290; OLG Celle, 25.01.2007 - 8 U 161/06, IBRRS 2007, 3423).*).
a) Die Verkehrssicherungspflicht verpflichtet grundsätzlich denjenigen, der eine Gefahrenlage schafft, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um eine Schädigung anderer möglichst zu verhindern (BGH, Urteil vom 12.11.1996 - VI ZR 270/95 - VersR 1997, 250; Urteil vom 15.07.2003 - VI ZR 155/02 - VersR 2003, 1319; OLG Celle Urteil vom 25.01.2007 - 8 U 161/06 - VersR 2008, 1553).
Vielmehr hat er die insoweit zur Schadensabwehr erforderlichen Maßnahmen eigenverantwortlich zu treffen (vgl. Senatsurteile vom 30. April 1985 - VI ZR 162/83, VersR 1985, 781 und vom 12. November 1996 - VI ZR 270/95, VersR 1997, 249, 250 jeweils mwN).
Insbesondere hat ein Bauunternehmer nicht nur vertragsrechtlich seinen Auftraggeber vor etwaigen Schäden zu bewahren; er ist zur Verkehrssicherung deliktsrechtlich auch gegenüber Dritten verpflichtet, die vorhersehbar mit den Gefahren der Baumaßnahme in Berührung kommen und dadurch Schaden erleiden können (BGH, NJW 1997, 582, 583).
OLG Köln, 11.04.2003 - 19 U 102/02
Die Verkehrssicherungspflicht beinhaltete die deliktsrechtliche Einstandspflicht auch gegenüber Dritten - hier der Klägerin -, welche vorhersehbar mit den Gefahren der baulichen Anlage in Berührung kommen und dadurch Schäden erleiden konnten (vgl. BGH VersR 1997, 249; OLG Düsseldorf OLGR 1991, 9; OLG Schleswig OLGR 2000, 1118; OLG Hamm VersR 1999, 1508).
Die Verkehrssicherungspflicht verpflichtet grundsätzlich denjenigen, der eine Gefahrenlage schafft, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um eine Schädigung anderer möglichst zu verhindern (in Anknüpfung an BGH, Urteil vom 12.11.1996, VI ZR 270/95, VersR 1997, 249, 250; Urteil vom 15.07.2003, VI ZR 155/02, VersR 2003, 1319 = MDR 2003, 1352; OLG Celle, Urteil vom 25.01.2007, 8 U 161/06 - juris Tz. 5 = VersR 2008, 1533 LS; OLG Koblenz, Beschluss vom 04.12.2009, 2 U 565/09, VersR 2011, 363).
Die Verkehrssicherungspflicht verpflichtet grundsätzlich denjenigen, der eine Gefahrenlage schafft, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um eine Schädigung anderer möglichst zu verhindern (BGH, Urteil vom 12.11.1996 - VI ZR 270/95 - VersR 1997, 249, 250; Urteil vom 15.07.2003 - VI ZR 155/02 - VersR 2003, 1319 = MDR 2003, 1352; OLG Celle, Urteil vom 25.01.2007 - 8 U 161/06 - juris Tz. 5 = VersR 2008, 1533 LS; OLG Koblenz, Beschluss vom 04.12.2009 - 2 U 565/09 - VersR 2011, 363).
OLG Düsseldorf, 22.10.1999 - 22 U 87/99
Sicherung einer Straßenbaustelle bei Dunkelheit; Höhe des Schmerzensgeldes für …
LG Flensburg, 27.02.2015 - 2 O 59/14
OLG Köln, 31.05.1996 - 19 U 243/95
https://dejure.org/1996,2686
OLG Köln, 31.05.1996 - 19 U 243/95 (https://dejure.org/1996,2686)
OLG Köln, Entscheidung vom 31.05.1996 - 19 U 243/95 (https://dejure.org/1996,2686)
OLG Köln, Entscheidung vom 31. Mai 1996 - 19 U 243/95 (https://dejure.org/1996,2686)
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BGB §§ 133, 157, 244; ScheckG Art. 36, 40, 45
Scheckaussteller; Schecknehmer; Scheckerklärung; Willenserklärung; Scheckurkunde; Währungsbezeichnung; Schuldner; Ersetzungsbefugnis; Fremdwährungsschuld; Landeswährung; Gläubiger; Wahlrecht
Auslegung von Scheck- oder Wechselerklärungen; Internationales Scheckprivatrecht; Währungsscheck
LG Köln, 19.10.1995 - 86 O 80/95
NJW-RR 1997, 940
WM 1997, 2030