Source: https://e-justice.europa.eu/caseDetails.do?idTaxonomy=5777&idCountry=2&plang=en
Timestamp: 2020-02-19 20:51:23
Document Index: 220522622

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 29', '§ 28', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 28', '§ 29', 'OGH', 'OGH', '§ 83', '§ 29', '§ 28', '§ 6', '§ 879', '§ 10', 'Art 5', 'EuG', 'Art 5', 'EuG', 'Art 5', 'EuG', '§ 28', 'EuG', 'Art 5', 'EuG', 'Art 5', 'EuG', '§ 83', 'EuG', 'Art 5', 'EuG', '§ 28', '§ 29', 'Art 7', 'Art 5', 'EuG', 'Art 5', 'EuG', '§ 83', 'EuG', 'Art 5', 'EuG', '§ 28', '§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 41']

6 Ob 264/02w
According to the ECJ ruling of 1st October 2002 (C-167/00), special jurisdiction under art 5 no. 3 of the 1968 EC Convention on Jurisdiction and the Enforcement of Judgments applies where a consumer protection body (§ 29 KSchG) has brought an action to apply for a precautionary injunction against a German supplier with regard to the use of unlawful standard terms and conditions.
The Austrian Consumers’ Association, as a body entitled under § 29 KSchG to bring a class action, applied for an injunction under § 28 KSchG against a Germany-based supplier with the Court of Commerce in Vienna. The Association argued that several of the STCs being used by the German supplier in transactions with consumers contravened regulations under the KSchG as well as other Austrian laws. It was also claimed that the defendant had used these terms and conditions, inter alia, in transactions with a number of consumers in Vienna. With regard to the court’s jurisdiction, the Association referred to art 5 no. 3 of the 1968 EC Convention on Jurisdiction and the Enforcement of Judgments.
The defendant objected that the Austrian courts were not entitled to rule on the matter and that the Court of Commerce had no jurisdiction over the case. Furthermore, the German supplier argued that the application for an injunction order did not constitute a compensation claim as per art 5 no. 3 of the 1968 Convention. According to the defendant, no act causing damage nor any actual damage had occurred within the court’s administrative district.
The Court of First Instance rejected the claim on the grounds that the Austrian courts had no jurisdiction in the case. The Court of Appeal upheld the Austrian Consumers’ Association’s appeal and overturned the first ruling by dismissing the defendant’s objections. The defendant appealed to the OGH, requesting that his objections be upheld and the claim rejected.
At the behest of the Austrian Consumers’ Association, the OGH filed a request for the ECJ to make a preliminary ruling with regard to the OGH verdict of 13th April 2000 (6 Ob 50/00x). The question to be answered was whether an injunction order as per § 28 KSchG compelling a party to desist from using illegal or immoral STCs, which had been applied for by a body entitled under § 29 KSchG or art 7 para 2 of Directive 93/13/EEC to bring a class action (a consumer protection body), constituted a claim on the grounds of tort or a claim on the grounds of an act equal in law to tort, which could be tried under special jurisdiction as laid down in art 5 no. 3 of the 1968 Convention. With its verdict of 1st October 2002 (C-167/00), the ECJ responded that the Convention’s regulations governing jurisdiction should be interpreted as follows: an action, brought by a consumer protection body, to apply for a precautionary injunction against the use of allegedly unfair terms by a supplier in contracts with private individuals did constitute tort – or an act equal in law to tort – as per art 5 no. 3 of the 1968 Convention.
Based on the ECJ ruling, the OGH stated that the question of whether the Austrian court had international jurisdiction in this case had been resolved in accordance with the new Community provision art 5 no. 3 of Council Regulation (EC) 44/2001. Furthermore, the OGH ruled that the Court of Commerce in Vienna had jurisdiction under § 83c of the regulation on jurisdiction (para 3 of the regulation reads: “If the unlawful act is brought about by the contents of documents, printed material or other items sent from abroad, then the place where the item arrives or where it is handed over or distributed is to be regarded as the place at which the offence is committed for the purpose of jurisdiction.”) While the legislation assumes that the unlawful documents and printed material have already been distributed, it is nonetheless necessary to carry out an extensive assessment of whether the place where the material might be distributed should fall under the court’s jurisdiction, if only to avoid inconsistencies. If international jurisdiction as per the ECJ verdict – which expands the scope of art 5 no. 3 of the 1968 Convention – does apply, then the scope of national regulations governing jurisdiction must also be broadened, provided this is line with the aim of the law, as was the case here.
Oberster Gerichtshof 7. November 2002, 6 Ob 264/02w
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Ehmayr als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Huber, Dr. Prückner, Dr. Schenk und Dr. Schramm als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Verein für Konsumenteninformation, Linke Wienzeile 18, 1060 Wien, vertreten durch Dr. Heinz Kosesnik-Wehrle, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagte Partei Karl Heinz H*****, vertreten durch Dr. Longin Josef Kempf und Dr. Josef Maier, Rechtsanwälte in Peuerbach, wegen Unterlassung und Urteilsveröffentlichung, über den ordentlichen Revisionsrekurs der beklagten Partei gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien als Rekursgericht vom 30. Dezember 1999, GZ 1 R 252/99g-18, womit über den Rekurs der klagenden Partei der Beschluss des Handelsgerichtes Wien vom 12. November 1999, GZ 37 Cg 80/99i-14, abgeändert wurde, den
Dem Revisionsrekurs wird nicht Folge gegeben. Die beklagte Partei hat der klagenden Partei die mit 1.553,38 EUR (darin 258,90 EUR Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsrekursverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.
Der nach § 29 KSchG klageberechtigte Verein macht mit seiner Verbandsklage Unterlassungsansprüche nach § 28 KSchG geltend. Er bekämpft die vom Beklagten im geschäftlichen Verkehr bei der Durchführung von Werbefahrten verwendeten Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese verstießen gegen Bestimmungen des KSchG. Daneben releviert der Kläger auch Verstöße gegen das Datenschutzgesetz sowie Wettbewerbsverstöße. Der Beklagte habe die Geschäftsbedingungen unter anderem auch gegenüber mehreren Verbrauchern in Wien verwendet. Der Kläger begehrt die Unterlassung folgender ua gegen die Bestimmungen der §§ 6 und 9 KSchG und § 879 Abs 3 ABGB verstoßender Vertragsklauseln: "1. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, daß personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertrages EDV-mäßig bearbeitet, gespeichert und weitergegeben werden.
9. Änderungen der Reisestrecke oder des Programmes aus technischen Gründen oder höherer Gewalt müssen grundsätzlich vorbehalten bleiben." Mit der Klageausdehnung vom 8. 6. 1999 begehrt der Kläger die Unterlassung weiterer ua auch gegen die §§ 10 und 13 KSchG verstoßenden Vertragsklauseln und berief sich zur Zuständigkeit des angerufenen Gerichtes auf Art 5 Nr 3 EuGVÜ. Der Beklagte mit dem Wohnsitz in Deutschland erhob den Einwand fehlender inländischer Gerichtsbarkeit und die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit des angerufenen Gerichts (die Rechtssache war nach einem Zustellanstand vom ursprünglich angerufenen Landesgericht Klagenfurt an das Handelsgericht Wien überwiesen worden). Der Unterlassungsanspruch sei kein deliktischer Schadenersatzanspruch im Sinne des Art 5 Nr 3 EuGVÜ. Im Sprengel des angerufenen Gerichtes sei weder ein schadenverursachendes Verhalten gesetzt worden, noch sei dort ein Schaden eingetreten. Die bekämpften Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Vertragsformularblätter seien ausschließlich in Deutschland verwendet worden. Das Erstgericht wies die Klage nach abgesonderter mündlicher Verhandlung über beide Einreden mangels inländischer Gerichtsbarkeit zurück. Es sei unstrittig, dass der Beklagte in Österreich keinen allgemeinen Gerichtsstand habe und in Österreich keine Hauptniederlassung, Niederlassung oder Betriebsstätte betreibe. Art 5 Nr 3 EuGVÜ statuiere einen besonderen Gerichtsstand. Darunter fielen alle Ansprüche, die sich auf die Haftung eines Schädigers bezögen, wenn zwischen Schädiger und Geschädigtem kein Vertrag bestehe. Die Zuständigkeitsprüfung erfolge allein nach den Angaben der klagenden Partei, die darzutun habe, dass sie durch ein Tun oder Unterlassen der beklagten Partei einen Schaden erlitten habe. Der Kläger mache mit dem Unterlassungsanspruch nach § 28 KSchG keinen deliktisch verursachten Schaden geltend. Das Rekursgericht gab dem Rekurs des Klägers Folge und änderte den Beschluss dahin ab, dass die vom Beklagten erhobenen Einreden der fehlenden inländischen Gerichtsbarkeit und der örtlichen Unzuständigkeit verworfen wurden. Der EuGH lege den Begriff der unerlaubten Handlung autonom und sehr weit aus. Es seien alle Klagen am Gerichtsstand des Art 5 Nr 3 EuGVÜ zulässig, mit denen eine Schadenshaftung des Beklagten geltend gemacht werde, die nicht an einen Vertrag im Sinne des Art 5 Nr 1 EuGVÜ anknüpften. Unter den Begriff der unerlaubten Handlung fielen Verstöße gegen den lauteren Wettbewerb und Verstöße gegen Schutzgesetze. Dieser Gerichtsstand sei auch auf vorbeugende Unterlassungsklagen anzuwenden. Zu der vergleichbaren Rechtslage in Deutschland werde im Schrifttum vertreten, dass der Gerichtsstand auch für Verbandsklagen gelte, weil die Verwendung oder Empfehlung unwirksamer Allgemeiner Geschäftsbedingungen den Rechtsfrieden störe und daher eine unerlaubte Handlung darstelle. Dieser Argumentation schließe sich das Rekursgericht an. Die Ansicht des Beklagten, der Gerichtsstand stelle ausschließlich auf ein schadenverursachendes Verhalten ab und dem Kläger könne auch abstrakt kein Schaden entstehen, verkenne das Wesen der Verbandsklage. Hier werde im öffentlichen Interesse den Verbänden ohne das Erfordernis einer persönlichen Schädigung oder Betroffenheit die Verfolgung rechtswidrigen Verhaltens ermöglicht. Im Sinn eines effizienten Rechtsschutzes und der Richtlinie des Rates vom 5. 4. 1993 (93/13/EWG) über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen sei es zweckmäßig, dass über die Frage der Zulässigkeit der in Österreich angewendeten Geschäftsbedingungen oder Vertragsformblätter von österreichischen Gerichten entschieden werde, auch wenn der Leistungsanbieter seinen Sitz nicht in Österreich habe. Es sei von den Klageangaben auszugehen (SZ 71/31), also von dem Sachverhalt, dass der Beklagte gegenüber mehreren Verbrauchern in Wien die bekämpften Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw Vertragsformblätter verwendet habe. Damit sei auch die Einrede der fehlenden örtlichen Zuständigkeit des angerufenen Gerichtes nicht berechtigt (§ 83c Abs 1 letzter Satz JN). Das Rekursgericht sprach aus, dass der Wert des Entscheidungsgegenstandes 260.000 S übersteige und der ordentliche Revisionsrekurs zulässig sei. Mit seinem ordentlichen Revisionsrekurs beantragt der Beklagte die Abänderung dahin, dass den Einreden der fehlenden inländischen Gerichtsbarkeit und der örtlichen Unzuständigkeit stattgegeben und die Klage zurückgewiesen werde; hilfsweise wird ein Aufhebungsantrag gestellt. Der Kläger beantragt, den Revisionsrekurs als unzulässig zurückzuweisen, hilfsweise ihm nicht Folge zu geben. Hilfsweise wurde ferner angeregt, eine Vorabentscheidung des EuGH über die Frage einzuholen, ob Art 5 Nr 3 EuGVÜ dahin auszulegen sei, dass unter diesen Gerichtsstand auch Unterlassungsansprüche von Verbraucherschutzorganisationen fielen.
I. Der Oberste Gerichtshof griff die Anregung des Klägers auf und legte mit Beschluss vom 13. 4. 2000, 6 Ob 50/00x, dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften folgende Frage zur Vorabentscheidung vor: Ist der im § 28 des österreichischen Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) BGBl 1979/140 normierte Anspruch auf Unterlassung von gesetzwidrigen oder gegen die guten Sitten verstoßenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der gemäß § 29 KSchG und der im Sinne des Art 7 Abs 2 der Richtlinie des Rates vom 5. 4. 1993 über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen, 93/13 EWG, von einer Verbraucherschutzorganisation geltend gemacht wird, ein Anspruch aus unerlaubter Handlung oder einer Handlung, die einer unerlaubten Handlung gleichgestellt ist, der beim besonderen Gerichtsstand nach Art 5 Nummer 3 des Brüsseler Übereinkommens über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen vom 27. 9. 1968 (EuGVÜ) geltend gemacht werden kann? Der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften erkannte mit seinem Urteil vom 1. 10. 2002, C-167/00, über die vorgelegte Frage wie folgt zu Recht: "Die Zuständigkeitsvorschriften des Übereinkommens vom 27. September 1968 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen in der Fassung des Übereinkommens vom 9. Oktober 1978 über den Beitritt des Königreichs Großbritannien und Nordirland, des Übereinkommens vom 25. Oktober 1982 über den Beitritt der Republik Griechenland, des Übereinkommens vom 26. Mai 1989 über den Beitritt des Königreichs Spanien und der Portugiesischen Republik und des Übereinkommens vom
29. November 1996 über den Beitritt der Republik Österreich, der Republik Finnland und des Königreichs Schweden sind so auszulegen, dass eine vorbeugende Klage eines Verbraucherschutzvereins auf Untersagung der Verwendung angeblich missbräuchlicher Klauseln durch einen Gewerbetreibenden in Verträgen mit Privatpersonen eine unerlaubte Handlung oder eine Handlung, die einer unerlaubten Handlung gleichgestellt ist, im Sinne von Artikel 5 Nummer 3 dieses Übereinkommens zum Gegenstand hat." Mit diesem Urteil ist die entscheidungswesentliche Frage nach der internationalen Zuständigkeit des angerufenen österreichischen Gerichtes in dem Sinn entschieden, dass die Zuständigkeit schon vor einem Schadenseintritt zu bejahen ist, wie dies die gemeinschaftsrechtliche Nachfolgebestimmung Art 5 Nr 3 der Verordnung (EG) Nr 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen, ABl 2001 L 12 (EuGVVO) nunmehr ausdrücklich anordnet ("... oder einzutreten droht"). II. 1. Die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichtes ist nach
§ 83c JN gegeben. Wohl stellt der Gesetzgeber auf eine schon erfolgte Verbreitung der gesetzwidrigen Schriften und Druckwerke ab. Eine extensive Auslegung des Zuständigkeitstatbestandes auf den Ort der drohenden Verbreitung ist schon zur Vermeidung von Wertungswidersprüchen geboten. Wenn die internationale Zuständigkeit im Sinne des Urteils des EuGH in ausdehnender Auslegung des Art 5 Nr 3 EuGVÜ bejaht wird, ist auch die nationale Zuständigkeitsnorm, wenn dies - wie hier - dem offenkundigen Gesetzeszweck entspricht, ausdehnend auszulegen und nicht der einen überflüssigen Prozessaufwand verursachende Weg über die Ordination nach § 28 JN zu beschreiten.
2. Erhebt der Beklagte die Unzuständigkeitseinrede, ist nicht mehr nur von den zuständigkeitsbegründenden Tatsachenbehauptungen des Klägers auszugehen (§ 41 Abs 2 JN). Bei der Entscheidung sind auch die vom Beklagten in der Einrede vorgebrachten Umstände zu prüfen (Mayr in Rechberger ZPO2 Rz 4 zu § 41 JN). Eine solche Prüfung hat allerdings zu unterbleiben, wenn - wie hier - die die Zuständigkeit begründenden Tatsachen zugleich auch Anspruchsvoraussetzung sind ("doppelrelevante Tatsachen"). Dann hat die Entscheidung über die Zuständigkeit nur auf Grund der Angaben des Klägers (also über die schon erfolgte und künftig drohende Verwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Beklagten in Wien) zu erfolgen. Wenn sich die Angaben als unrichtig erweisen, wird das Klagevorbringen nicht zurück-, sondern abzuweisen sein (SZ 48/136; Mayr aaO; Fasching, Zivilprozessgesetze2 Rz 11 zu § 41 JN mwN). Im Übrigen ist das Bestreitungsvorbringen des Beklagten, er habe seine Reisebedingungen in der Vergangenheit in Österreich nicht in Verkehr gebracht, nicht ausreichend schlüssig, weil er selbst einräumt, dass er mit verschiedenen Reisebüros (in Österreich) zusammengearbeitet habe und dass die Verwendung seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch die Reisebüros "außerhalb des Haftungsbereichs der beklagten Partei" liege. Dieser rechtliche Schluss trifft ohne weiteres Sachvorbringen aber keineswegs zu, weil die Vertragspartner (Vermittler) des Beklagten im Geschäftsverkehr als seine Erfüllungsgehilfen, bei der Beurteilung nach Deliktsrecht aber als Mittäter zu qualifizieren wären. Der Beklagte hat dem in einem Zwischenstreit obsiegenden Kläger die Kosten des Revisionsrekursverfahrens zu ersetzen (§§ 41 und 50 ZPO).