Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=20.04.2011&Aktenzeichen=I%20R%202/10
Timestamp: 2019-11-13 23:34:56
Document Index: 215179952

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 6', '§ 255', '§ 1', '§ 1', '§ 20', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 42', '§ 351', '§ 1']

BFH, 20.04.2011 - I R 2/10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,1023
BFH, 20.04.2011 - I R 2/10 (https://dejure.org/2011,1023)
BFH, Entscheidung vom 20.04.2011 - I R 2/10 (https://dejure.org/2011,1023)
BFH, Entscheidung vom 20. April 2011 - I R 2/10 (https://dejure.org/2011,1023)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2011,1023) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Durch Anteilsvereinigung ausgelöste Grunderwerbsteuern sind keine Anschaffungskosten; Begriff der "Anschaffungskosten"; Besteuerungsgegenstand des § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG
§ 6 Abs 1 Nr 2 S 1 EStG 1997, § 255 Abs 1 HGB, § 1 Abs 3 Nr 1 GrEStG 1997 vom 24.03.1999, § 1 Abs 4 Nr 2 Buchst b GrEStG 1997 vom 24.03.1999, § 20 UmwStG 1995
Qualifizierung der infolge Anteilsvereinigung festgesetzten Grunderwebsteuer als sofort abzugsfähigen Aufwand
Anteilsvereinigung macht Grunderwerbsteuer sofort abziehbar!
Mit der Einbringung von Kapitalgesellschaftsanteilen aufgrund Anteilsvereinigung angefallene Grunderwerbsteuern stellen sofort abzugsfähigen Aufwand dar; Beurteilung von durch Anteilsvereinigung ausgelöste Grunderwerbsteuern als Anschaffungsnebenkosten oder sofort ...
Durch Anteilsvereinigung ausgelöste GrESt sofort abziehbar
Durch Anteilsvereinigung ausgelöste Grunderwerbssteuern sind direkt als Betriebsausgaben abziehbar
Durch Anteilsvereinigung ausgelöste GrESt sind sofort abziehbar
Grunderwerbsteuer bei Anteilsvereinigung ist Betriebsausgabe
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 20.04.2011, Az.: I R 2/10 (Geschäftsanteil: Durch Anteilsvereinigung ausgelöste Grunderwerbsteuern sind keine Anschaffungskosten)" von RA/StB Michael Adolf, original erschienen in: GmbHR 2011, 834 - 836.
Kurznachricht zu "Auswirkungen des BFH-Urteils vom 20.04.2011 auf die ertragsteuerliche Behandlung der Grunderwerbsteuer - Abzugsfähigkeit der Grunderwerbsteuer als Betriebsausgabe aufgrund Anteilsvereinigung" von StB Klaus Bührer, original erschienen in: StuB 2011, ...
BFHE 233, 251
NZG 2011, 794
Dieser Zweck muss --aus der Sicht des Bilanzierenden-- auf die beabsichtigte Funktion und Eigenschaft ("angestrebter Erfolg und betriebsbereiter Zustand") des angeschafften Wirtschaftsguts als Teil des Betriebsvermögens gerichtet sein (Senatsurteil in BFHE 233, 251, BStBl II 2011, 761, m.w.N.).
Mit einer Klage gegen den Solidaritätszuschlag kann jedoch gemäß § 1 Abs. 5 Satz 1 des Solidaritätszuschlaggesetzes 1995 in der für das Streitjahr geltenden Fassung weder die Bemessungsgrundlage noch die Höhe des zu versteuernden Einkommens angegriffen werden (vgl. Senatsurteil vom 20. April 2011 I R 2/10, BFHE 233, 251, BStBl II 2011, 761).
Aufgrund des zwischenzeitlich ergangenen Senatsurteils vom 20. April 2011 I R 2/10 (BFHE 233, 251, BStBl II 2011, 761) hatte sich das FA insoweit indessen dem Klageantrag, die Grunderwerbsteuer als sofort abziehbare Betriebsausgabe zu behandeln, angeschlossen.
Der grunderwerbsteuerrechtliche Besteuerungstatbestand des § 1 Abs. 2a GrEStG findet im Ertragsteuerrecht keine Entsprechung (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 233, 251, BStBl II 2011, 761 zu § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG).
Die diesbezüglichen Einwendungen können deshalb gemäß § 42 FGO i.V.m. § 351 Abs. 2 der Abgabenordnung (AO) nur im Rechtsbehelfsverfahren gegen den Körperschaftsteuerbescheid als Grundlagenbescheid, nicht aber im Verfahren gegen den Folgebescheid geltend gemacht werden (Senatsurteil vom 20. April 2011 I R 2/10, BFHE 233, 251, BStBl II 2011, 761, m.w.N.).
Die Klage ist insoweit unzulässig, da mit einer Klage gegen den Solidaritätszuschlag gemäß § 1 Abs. 5 Satz 1 des Solidaritätszuschlaggesetzes 1995 in der für die Streitjahre geltenden Fassung weder die Bemessungsgrundlage noch die Höhe des zu versteuernden Einkommens angegriffen werden kann (vgl. Senatsurteil vom 20. April 2011 I R 2/10, BFHE 233, 251, BStBl II 2011, 761).
FG Sachsen, 23.01.2017 - 6 K 1187/16
Gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrages zur …