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Timestamp: 2019-10-23 14:27:10
Document Index: 184519060

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 62', '§ 44', '§ 44', '§ 44', 'Art. 5', '§ 10', '§ 8']

Rechtsprechung: NVwZ 1984, 381 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 13.10.1983 | BVerwG, 15.06.1983
BVerwG, 26.11.1982 - 6 P 40.79
https://dejure.org/1982,2211
BVerwG, 26.11.1982 - 6 P 40.79 (https://dejure.org/1982,2211)
BVerwG, Entscheidung vom 26.11.1982 - 6 P 40.79 (https://dejure.org/1982,2211)
BVerwG, Entscheidung vom 26. November 1982 - 6 P 40.79 (https://dejure.org/1982,2211)
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Voraussetzungen für einen Anspruch auf Herausgabe eines Informationsblattes durch den Personalrat - Anforderungen an ein Prüfungsrecht des Dienststellenleiters hinsichtlich des Inhalts vor Vervielfältigung - Umfang der Kostentragungspflicht der Dienststelle
VG Bremen, 05.02.1979 - PV 21/78
OVG Bremen, 18.09.1979 - PV B 1/79
NJW 1984, 1134
NVwZ 1984, 381 (Ls.)
Nur auf diese Weise kann er verhindern, dass die Dienststelle mit Kosten belastet wird, die nicht auf die Aufgaben und Befugnisse des Personalrates zurückgeführt werden können (vgl. Beschlüsse vom 26. November 1982 - BVerwG 6 P 40.79 - Buchholz 238.3 A § 44 BPersVG Nr. 8 und vom 10. Oktober 1990 - BVerwG 6 P 22.88 - Buchholz 251.7 § 62 NWPersVG Nr. 1 S. 3 f.).
Das ergibt sich aus folgenden Erwägungen: Im Rahmen des § 44 BPersVG trägt die Dienststelle die durch die Tätigkeit des Personalrats - d.h. durch die Wahrnehmung seiner ihm gesetzlich übertragenen Aufgaben - entstehenden Kosten, also auch dessen Telefonkosten, soweit es sich um erforderliche Kosten handelt (vgl. Beschlüsse vom 22. Juni 1962 - BVerwG 7 P 8.61 - <BVerwGE 14, 282 = Buchholz 238.3 § 44 PersVG Nr. 3 = PersV 1962, 180> und vom 26. November 1982 - BVerwG 6 P 40.79 - ).
Es ist daher in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt, daß die Dienststelle, die die durch die Tätigkeit des Personalrats entstandenen Kosten zu tragen hat, auch ein Prüfungsrecht dahingehend hat, ob die Kosten durch die Wahrnehmung der dem Personalrat gesetzlich übertragenen Aufgaben entstanden sind (vgl. die erwähnten Beschlüsse vom 22. Juni 1962 - BVerwG 7 P 8.61 -, 21. Dezember 1973 - BVerwG 7 P 9.72 - und 26. November 1982 - BVerwG 6 P 40.79 -).
Das Bundesverwaltungsgericht hat zu parallelen Vorschriften in anderen landesrechtlichen Regelungen (Urt. v. 26. November 1982 [6 P 40.79 PersV 1983, 408] und vom 10. Oktober 1990 [6 P 22.88, PersR 1991 S. 27]) die Ansicht vertreten, dass die Dienststelle verpflichtet ist, die Kosten für Informationsblätter des Personalrates an die Bediensteten, die sich im Rahmen seines Aufgabenbereiches halten und die zur Information der Bediensteten notwendig sind, zu tragen.
Es ist daher in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt, daß die Dienststelle, die die durch die Tätigkeit des Personalrats entstandenen Kosten zu tragen hat, auch ein Prüfungsrecht dahin gehend hat, ob die Kosten durch die Wahrnehmung der dem Personalrat gesetzlich übertragenen Aufgaben entstanden sind (vgl. Beschlüsse vom 22. Juni 1962 - BVerwG 7 P 8.61 - <BVerwGE 14, 282 = Buchholz 238.3 § 44 PersVG Nr. 3 = PersV 1962, 180>, 21. Dezember 1973 - BVerwG 7 P 9.72 -, 26. November 1982 - BVerwG 6 P 40.79 - und 16. Juni 1989 - BVerwG 6 P 10.86 -).
BVerwG, 10.10.1990 - 6 P 22.88
Personalvertretungsrecht: Gebot der Objektivität und Neutralität der Amtsführung, …
Sie darf allerdings die Kostenübernahme für die Vervielfältigung eines vom Personalrat herausgegebenen Informationsblattes dann ablehnen, wenn dessen Inhalt nicht in den Bereich der dem Personalrat gesetzlich obliegenden Aufgaben fällt (vgl. Beschluß vom 26. November 1982 - BVerwG 6 P 40.79 - ).
Darin liegt keine Zensur im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Satz 3 GG oder sonstige Bevormundung, sondern lediglich die Erfüllung der gesetzlich festgelegten Pflicht der Dienststelle, nur solche Kosten zu tragen, die der Personalrat durch seine Tätigkeit, also durch Erfüllung der ihm gesetzlich obliegenden Aufgaben, verursacht (vgl. BVerwG, Beschluss v. 26.11.1982 - 6 P 40/79 in Juris).
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.10.1986 - CL 51/84
BVerwG, 13.10.1983 - 1 B 115.83
https://dejure.org/1983,2765
BVerwG, 13.10.1983 - 1 B 115.83 (https://dejure.org/1983,2765)
BVerwG, Entscheidung vom 13.10.1983 - 1 B 115.83 (https://dejure.org/1983,2765)
BVerwG, Entscheidung vom 13. Januar 1983 - 1 B 115.83 (https://dejure.org/1983,2765)
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Voraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltsberechtigung - Anforderungen an den Grad der Einfügung eines Ausländers in das wirtschaftliche Leben - Anforderungen an die grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache und ihre Darlegung im Revisionsverfahren
VG Berlin, 04.01.1983 - 11 A 124.82
OVG Berlin, 31.05.1983 - 8 B 4.83
NVwZ 1984, 381
Es ist eine Prognose darüber anzustellen, ob der Einbürgerungsbewerber voraussichtlich dauerhaft in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt aus eigenen Einkünften zu sichern (Senatsbeschluss vom 10.02.2009 - 13 S 3074/08 - …und vom 02.04.2008 - 13 S 171/08 - Berlit, GK-StAR, § 10 Rn. 230 f.; vgl. auch VG Berlin, Urteil vom 16.08.2005 - 2 A 99.04 -, juris; VG Braunschweig, Urteil vom 15.07.2003 - 5 A 89/03 -, juris; zur vergleichbaren Situation im Ausländerrecht: BVerwG, Beschluss vom 13.10.1983 - 1 B 115/83 -, NVwZ 1984, 381; Beschluss des Senats vom 13.03.2008 - 13 S 2524/07 -).
Einer prognostischen Beurteilung dürfte lediglich die u.U. bedeutsame weitere Frage unterliegen, ob künftig mit genügender Beständigkeit ein ausreichendes Einkommen zu erwarten ist (vgl. Beschluß vom 13. Oktober 1983 - BVerwG 1 B 115.83 - Buchholz 402.24 § 8 AuslG Nr. 4 = NVwZ 1984, 381).
BVerwG, 15.06.1983 - 1 WB 78.82
https://dejure.org/1983,1857
BVerwG, 15.06.1983 - 1 WB 78.82 (https://dejure.org/1983,1857)
BVerwG, Entscheidung vom 15.06.1983 - 1 WB 78.82 (https://dejure.org/1983,1857)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Juni 1983 - 1 WB 78.82 (https://dejure.org/1983,1857)
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Wehrbeschwerde - Rechtswegverweisung - Wehrprozeß - Gegendarstellungsanspruch - Verletzte Vorgesetztenpflicht - Unzulässige Einbringung
BVerwGE 76, 94
afp 1984, 123
Bereits bisher hat der Senat eine Verweisung von allgemeinen Verwaltungsgerichten an die Disziplinargerichte für zulässig erachtet und eine bindende Wirkung dieser Verweisung - im Rahmen der Zuständigkeit der Disziplinargerichte - bejaht(Beschluß vom 28. Oktober 1983 - BVerwG 1 DB 23.83 - auch Beschlüsse der Wehrdienstsenate vom 27. September 1962 - BVerwG 1 WB 3.61 - vom 10. Juni 1969 - BVerwG 1 WB 69.69 - undvom 15. Juni 1983 - BVerwG 1 WB 78.82 - BVerwGE 76, 94 ).