Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%201984,%2062
Timestamp: 2019-06-16 07:52:49
Document Index: 323391117

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 09.11.1983 - IVa ZR 60/82 - dejure.org
https://dejure.org/1983,6640
BGH, 09.11.1983 - IVa ZR 60/82 (https://dejure.org/1983,6640)
BGH, Entscheidung vom 09.11.1983 - IVa ZR 60/82 (https://dejure.org/1983,6640)
BGH, Entscheidung vom 09. November 1983 - IVa ZR 60/82 (https://dejure.org/1983,6640)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1983,6640) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Voraussetzungen eines Anspruchs auf Zahlung einer Maklerprovision - Nachweis für den Abschluss eines Kaufvertrages - Notwendiger besonderer Anlass für den Abschluss eines Schuldbestätigungsvertrages - Beweislastverteilung bei Vorliegen eines Maklervertrages
WM 1984, 62
Dieser Anlaß kann nicht schon in dem Abschluß des Vertrages selbst gesehen werden (BGH, Urteil vom 9. November 1983 - IVa ZR 60/82, WM 1984, 62, 63).
Für kausalitätsnegierende Vorkenntnis in diesem Sinne ist erforderlich, dass die Interessenten nicht nur Objekt und Verkäuferin, sondern die konkrete Vertragsgelegenheit im Sinne der Verkaufsbereitschaft des anderen Teils kennen (vgl. hierzu BGH WM 1984, 62; OLG München OLGR 93, 34; soweit das OLG München darüber hinaus die Kenntnis der Vertragsbereitschaft zu den vom Auftraggeber gewollten Bedingungen verlangt, folgt dem der Senat nicht, ausgehend von der zitierten BGH-Entscheidung muss die Kenntnis der grundsätzlichen Verkaufsbereitschaft genügen).
Auch der BGH hat der Berufung auf Vorkenntnis nicht den Einwand unzulässiger Rechtsausübung entgegengehalten (BGH WM 1984, 62, 63, allerdings in einem Fall, bei dem die Vorkenntnis im Zeitpunkt des Abschlusses des Maklervertrages möglicherweise noch nicht vorhanden war).
OLG Koblenz, 27.11.2003 - 5 U 547/03
Zustandekommen eines Maklervertrages; Vertragskongruenz
aa) Da zwischen der Tätigkeit der Klägerin und dem Abschluss des Hauptvertrages ein naher zeitlicher und sachlicher Zusammenhang vorhanden ist, ist von der Ursächlichkeit der Maklerleistung mit der Folge auszugehen, dass "der Maklerkunde seine die Kausalität ausschließende Vorkenntnis darlegen und beweisen muss" (BGH WM 1984, 62/63 linke Spalte unten m.w.N.).
Zu einer solchen Unterrichtung waren sie jedoch, wie der Bundesgerichtshof (WM 1984, 62) zutreffend entschieden hat, nicht verpflichtet.
Dieser Anlass kann nicht schon in dem Abschluss des Vertrages selbst gesehen werden (BGH WM 1984, 62, 63).
Die Beklagten waren nicht verpflichtet, den Kläger über ihre Vorkenntnisse zu unterrichten (vgl. BGH WM 1984, 62).
LG Krefeld, 17.06.1994 - 1 S 17/94
Ausreichen einer Mitursächlichkeit einer Maklertätigkeit für den Kauf einer …