Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=27.07.2010&Aktenzeichen=VI%20ZR%20217/09
Timestamp: 2020-08-12 21:16:13
Document Index: 92006363

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 32', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 41', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 27.07.2010 - VI ZR 217/09 - dejure.org
https://dejure.org/2010,6885
BGH, 27.07.2010 - VI ZR 217/09 (https://dejure.org/2010,6885)
BGH, Entscheidung vom 27.07.2010 - VI ZR 217/09 (https://dejure.org/2010,6885)
BGH, Entscheidung vom 27. Juli 2010 - VI ZR 217/09 (https://dejure.org/2010,6885)
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Anspruch auf Schadenersatz aufgrund des Vertriebs von ausländischen Investmentanteilen im Inland durch eine ausländische Investmentgesellschaft; Begründung der internationalen Zuständigkeit bzgl. der Voraussetzungen deliktischer Ansprüche gem. § 823 BGB nach deutschem ...
Anspruch auf Schadenersatz aufgrund des Vertriebs von ausländischen Investmentanteilen im Inland durch eine ausländische Investmentgesellschaft
LG Duisburg, 26.02.2008 - 1 O 360/06
OLG Düsseldorf, 05.06.2009 - 17 U 42/08
Sie müsse für § 32 ZPO keinen durchgreifenden Anspruch nachweisen, sondern lediglich "hinreichend" dartun, dass ein deliktischer Anspruch "in Betracht" komme (BGH, Urteil vom 27.07.2010, VI ZR 217/09, Rn. 9).
Nichts anderes ergibt sich aus dem von der Klägerin zitierten Urteil des BGH vom 27.07.2010 (VI ZR 217/09, Rn. 8 f., zitiert nach juris).
Der Begehungsort der vom Kläger behaupteten unerlaubten Handlungen liegt im Inland, weil er die Aktien der Beklagten im Inland erworben hat und der behauptete Schaden ebenfalls im Inland eingetreten ist (alle Rechtsprechungszitate nach juris: vgl. dazu BGH, Urteil vom 27.07.2010, VI ZR 217/09).
Auch die von Amts wegen zu beachtende Regelung in Art. 41 EGBGB führt nicht zur Anwendung des türkischen Rechts als des Heimatrechts der Beklagten (BGH a.a.O. [...]Tz. 12, ebenso BGH, U. v. 27.07.2010, Az. VI ZR 217/09, [...]Tz. 12).
Der Begehungsort der vom Kläger behaupteten unerlaubten Handlungen liegt im Inland, weil er die Aktien der Beklagten im Inland erworben hat und der behauptete Schaden ebenfalls im Inland eingetreten ist (vgl. dazu BGH, Urteil vom 27.07.2010, VI ZR 217/09, juris).