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Timestamp: 2018-03-21 12:58:11
Document Index: 257654203

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', '§ 33', '§ 15', '§ 9', '§ 32', '§ 52', '§ 4', '§ 20', '§ 32', '§ 32', '§ 20', '§ 9', '§ 89', '§ 4', '§ 12']

ᐅ Steueränderungen 2007 – Steuerlex im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff Steueränderungen 2007
Neben dem Haushaltsbegleitgesetz 2006 und dem "Ersten Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft" (Mittelstandsentlastungsgesetz), deren Regelungen zum Teil bereits im Jahr 2006 in Kraft getreten sind (vgl. Ausführungen unter ), hat der Bundesrat in 2006 und 2007 weitere Gesetze beschlossen, deren Regelungen teilweise unmittelbar nach ihrem Inkrafttreten und überwiegend ab 2007 bzw. ab 2008 anzuwenden sind.
Mit dem Haushaltsbegleitgesetz ist der von 16 % auf 19 % ab dem 01.01.2007 angehoben worden (§§ 12 Abs. 1 und 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG). Der ermäßigte Umsatzsteuersatz i.H.v. 7 Prozent (§ 12 Abs. 2 UStG) für Güter des täglichen Lebens, wie Lebensmittel, Zeitungen oder für die Vermietung der dem ermäßigten Steuersatz unterliegenden Gegenstände bleibt von der Erhöhung ausgenommen.
Weitere Änderungen durch das Haushaltsbegleitgesetz 2006, die bereits vor 2007 in Kraft getreten sind, vgl. .
Neben den bereits ab 2006 geltenden Änderungen (vgl. ), sind folgende Regelungen mit Wirkung zum 01.01.2007 durch das Ersten Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft (Mittelstandsentlastungsgesetz) eingeführt worden:
Der für i.S.d. § 33 Satz 1 UStDV geltende Gesamtbetrag wurde ab dem 01.01.2007 von 100 EUR auf 150 EUR angehoben.
Die Verpflichtung zur für Bestandteile und sonstige Leistungen, die an einem Wirtschaftsgut ausgeführt wurden, wurde auf solche Berichtigungsobjekte beschränkt, die an dem Wirtschaftsgut zu einer im Zeitpunkt der Änderung der Verhältnisse noch nicht vollständig verbrauchten Werterhöhung geführt haben (§ 15a Abs. 3 S. 2 UStG).
Seit 2007 sind Aufwendungen für die Fahrt von der Wohnung zur Arbeit nicht mehr als oder abziehbar. So gilt bei Fahrtkosten grundsätzlich das "Werkstorprinzip". Danach beginnt die Arbeit erst im Betrieb, die Fahrtkosten werden also dem privaten Bereich zugeordnet. Zur Vermeidung von Härten für Fernpendler können die Fahrtkosten in Höhe von 0,30 EUR ab dem 21. Entfernungskilometer wie Werbungskosten oder Betriebsausgaben berücksichtigt werden (§ 9 Abs. 2 EStG).
Die Altersgrenze für die Gewährung von bzw. kindbedingten Freibeträgen wurde gesenkt. Für Kinder, die nach 1983 geboren sind, wird die staatliche Leistung nur noch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gewährt. Vor 2007 wurde sie bis zum 27. Lebensjahr geleistet. Für Kinder mit dem Geburtsjahr 1982 werden Kindergeld und kindbedingte Freibeträge nur noch bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres gewährt (§ 32 Abs. 4 Satz 1 EStG sowie § 52 Abs. 40 EStG).
Aufwendungen für ein häusliches werden ab 2007 nur noch dann als Betriebsausgaben oder Werbungskosten steuerlich berücksichtigt, wenn das häusliche Arbeitszimmer den "Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit" bildet (§ 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG). Von der Neuregelung ist u.a. die Berufsgruppe der Lehrer betroffen: Diese können ihr häusliches Arbeitszimmer nicht mehr absetzen, da es nicht Mittelpunkt ihrer beruflichen Arbeit ist, auch wenn Ihnen in der Schule kein eigener Arbeitsplatz zur Verfügung steht.
Der wurde ab 2007 auf 750 EUR (bzw. 1.500 EUR bei zusammenveranlagten Ehegatten) gesenkt (§ 20 Abs. 4 EStG). Davor galt ein Freibetrag von 1.370 EUR für Ledige bzw. 2.740 EUR für Zusammenveranlagte.
Seit 2007 wird für private zu versteuernde Einkommen über 250.000 EUR (bzw. 500.000 EUR bei Verheirateten) ein Zuschlag von 3 Prozentpunkten auf den Einkommensteuer-Spitzensatz erhoben (§ 32a Abs. 1 EStG). Für Gewinneinkünfte (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbstständiger Arbeit) wurde ein Entlastungsbetrag eingeführt, der bis zum Inkrafttreten der gewährt wird (§ 32c EStG). Somit sind Gewinneinkünfte im Ergebnis zunächst von dem Zuschlag befreit.
Da in der Ansparphase kein Zufluss stattfindet, wird auch kein nach § 20 Abs. 4 EStG gewährt. Lediglich der nach § 9a Nr. 3 EStG kommt einmal zum Ansatz.
Die Gebührenregelung betrifft ausschließlich den Sonderfall der "" nach § 89 Abs. 2 AO, die eine - in der Regel langfristige - Bindungswirkung für die Finanzverwaltung entfaltet.
Steueränderungen 2007 Urteile und Entscheidungen
1. Es besteht die Pflicht, die abschnittsbezogene lineare (so genannte Normal-)AfA auch tatsächlich vorzunehmen . 2. Wegen des Prinzips der Gesamtgewinngleichheit ist auch bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG die AfA im selben Umfange vorzunehmen wie beim Betriebsvermögensvergleich . 3. Bei einem bilanzierenden...
» BFH, 22.06.2010, VIII R 3/08
1. Der Standard IDW S1 2005,ist aufgrund des damit verbundenen, in Wissenschaft und Praxis anerkannten Erkenntnisfortschritts zur Gewährleistung materieller Gerechtigkeit auch für einen Bewertungsstichtag im August 2001 zur Anwendung zu bringen. 2. Bei der Schätzung des Betafaktors ist regelmäßig auf das Raw Beta und nicht auf das...
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Sicherheitsfrage 69 - V ie.r =
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