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Timestamp: 2016-10-22 07:13:29
Document Index: 226912070

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 75', 'Art. 100', 'Art. 95', 'Art. 3', 'Art. 14', 'Art. 139', 'Art. 135', 'Art. 3', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 5', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 21', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'Art. 301', 'Art. 301', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 16', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 308', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 13', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 308', 'Art. 13', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 26', 'Art. 26']

5A_537/2012 (20.09.2012)
Z.________ und X.________ sind spanische Staatsangeh�rige und die Eltern des am 7. Juli 2006 geborenen Kindes Y.________.
Im Juli 2008 l�sten die Eltern ihre nichteheliche Lebensgemeinschaft auf und schlossen in der Folge eine Vereinbarung, wonach ihnen die elterliche Sorge gemeinsam (cotitularidad de la patria potestad) und die Obhut (guarda y custodia) der Mutter allein zustehen und dem Vater ein Besuchsrecht zukommen soll (jedes zweite Wochenende von Freitagabend bis Montagmorgen sowie alternierend am Donnerstagnachmittag und Dienstagabend). Diese Vereinbarung wurde mit Urteil vom 1. Oktober 2009 vom Juzgado de Primera Instancia von Figueres (Spanien) genehmigt und in der Folge auch so gelebt.
Im M�rz 2011 verliess die Mutter mit dem Kind ohne Benachrichtigung des Vaters das Land. Via Interpol konnte sie in Deutschland ausfindig gemacht werden. Darauf zog sie im Mai 2011 in die Schweiz, wo sie sich in A.________ (FR) niederliess. Am 15. M�rz 2012 zog sie nach B.________ (ZH).
Nachdem das Kind in der Schweiz lokalisiert werden konnte, stellte der Vater am 21. September 2011 beim Kantonsgericht Freiburg ein Gesuch um dessen R�ckf�hrung.
Am 2. November 2011 fand vor dem Kantonsgericht eine m�ndliche Verhandlung statt, an welcher beide Elternteile teilnahmen; die Kindervertreterin hatte auf eine Teilnahme verzichtet. Anl�sslich der Verhandlung verzichteten die Parteien auf ein Mediationsverfahren.
Am 27. Februar 2012 ging der vom Kantonsgericht am 8. November 2011 angeforderte Bericht des Juzgado de Primera Instancia von Figueres ein, zu welchem sich die Parteien �ussern konnten.
Mit Schreiben vom 21. Mai 2012 verzichtete die Kindesvertreterin auf eine Antragstellung im R�ckf�hrungsverfahren. Die Mutter teilte mit Schreiben vom 29. Mai 2012 mit, keine besonderen Bemerkungen zu haben. Der Vater nahm ebenfalls am 29. Mai 2012 Stellung.
Darauf hiess das Kantonsgericht das R�ckf�hrungsgesuch mit Entscheid vom 27. Juni 2012 gut und wies die Mutter an, dieses dem Vater zur R�ckkehr nach Spanien zu �bergeben, unter detaillierter Regelung der �bergabe in den R�umlichkeiten des Jugendsekretariates C.________; f�r den Fall, dass die Mutter das Kind nicht gem�ss dieser Regelung �bergeben w�rde, beauftragte es das Amt f�r Jugend und Berufsberatung des Kantons Z�rich mit dem zwangsweisen Vollzug. Ferner verpflichtete das Kantonsgericht die Mutter zu den Parteikosten des Vaters und sah davon ab, ihr Parteikosten zuzusprechen.
Gegen diesen Entscheid hat die Mutter am 12. Juli 2012 eine Beschwerde in Zivilsachen erhoben mit den Begehren um dessen Aufhebung und Abweisung des R�ckf�hrungsgesuches. Ferner verlangt sie eine Parteientsch�digung f�r das bundesgerichtliche und das kantonale Verfahren, wobei deren H�he f�r das kantonale Verfahren eventualiter durch das Kantonsgericht zu bestimmen sei.
Am 19. Juli 2012 reichte das Kantonsgericht seine Vernehmlassung ein, in welcher es festhielt, dass es die Beist�ndin als Kindesvertreterin angesehen und behandelt habe. Am 26. Juli 2012 reichte das Jugendamt des Kantons Freiburg eine Vernehmlassung ein, in welcher es die Interventionen im kantonalen Verfahren auflistete und im �brigen festhielt, infolge Kantonswechsels von Mutter und Kind sei die Beistandschaft (Beist�ndin S.________) in der Zwischenzeit aufgehoben worden. Am 30. Juli 2012 reichte der Vater seine Vernehmlassung ein, mit welcher er die Abweisung der Beschwerde verlangte.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 31. Juli 2012 wurde antragsgem�ss die aufschiebende Wirkung erteilt. Sodann wurde dem Kind mit Instruktionsverf�gung vom 8. August 2012 in der Person von Rechtsanw�ltin Annegret Lautenbach-Koch von Amtes wegen eine Kindesvertreterin bestellt.
Mit Eingabe vom 20. August 2012 bekr�ftigte die Beschwerdef�hrerin ihre beiden Hauptstandpunkte, wonach die vom Friedensgericht des Sensebezirkes ernannte Beist�ndin nicht als Vertreterin im Sinn von Art. 9 BG-KKE habe gelten k�nnen, weshalb der kantonale Entscheid zu kassieren sei, und wonach sich der Status quo ante nicht mehr herstellen lasse, weil inzwischen das Obhutsrecht umgeteilt worden sei.
Am 30. August 2012 reichte die Kindesvertreterin ihre Stellungnahme ein, in welcher sie die gegenw�rtige Situation von Y.________ darlegte. Dieser habe ihr gegen�ber klar den Wunsch ge�ussert, dass an seiner heutigen Lebenssituation nichts ge�ndert werden soll. Auf den Vater angesprochen, habe er gesagt, dass dieser nicht hierher geh�re und er ihm "auf den Mund schlagen" w�rde; als Begr�ndung habe er nach langem Schweigen angef�hrt, dass sein Vater eine kleine Tochter habe und er bef�rchte, dass diese jetzt mit seinen Spielsachen in seinem Zimmer in Spanien spiele. Die Kindesvertreterin f�hrte weiter aus, dass das Deutsch von Y.________ oft fehlerhaft sei, er aber Freude am Gespr�ch zeige und offen sei. Sodann �usserte sie sich zur Familiensitation, wonach die Beschwerdef�hrerin zwischenzeitlich mit T.________, welcher als B�cker arbeite, verheiratet sei und mit ihm ein weiteres Kind habe. Die Familie lebe in einer netten Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in kinderfreundlicher Umgebung. Die Familie wolle nicht nach Spanien zur�ckkehren und die Beschwerdef�hrerin sei der Meinung, dass eine R�ckf�hrung von Y.________ f�r diesen traumatisierend w�re und seine hiesigen Probleme darauf zur�ckzuf�hren seien, dass er in Spanien Dinge erlebt habe, die er noch nicht verarbeitet habe (die Kindesvertreterin weist sodann auf die gegenseitigen Vorw�rfe der Eltern hin, wonach jeweils der andere Teil zur Kindererziehung ungeeignet und f�r negative Einfl�sse auf das Kind verantwortlich sei). Mit Bezug auf die Situation in Spanien h�lt die Kindesvertreterin fest, dass das Zimmer von Y.________ unver�ndert und eingerichtet vorhanden sei. Der Vater hat zwischenzeitlich ebenfalls geheiratet und lebt mit seiner Frau, mit welcher er eine vier Monate alte Tochter hat, und seiner Mutter (Grossmutter von Y.________; der Grossvater ist am 3. August 2012 verstorben) in einem ger�umigen Duplex-Appartement mit f�nf Schlafzimmern und zwei Nasszellen, welches er seit zw�lf Jahren zu Eigentum besitzt. Der Vater habe geschildert, wie sehr er Y.________ vermisse und dass die Situation unertr�glich sei. Seine Frau arbeite zu 50 % und er selbst ebenfalls in einem Teilzeitpensum, so dass sie Y.________ umfassend betreuen k�nnten, wie dies auch f�r die gemeinsame Tochter der Fall sei.
Bei R�ckf�hrungsentscheiden nach dem Haager �bereinkommen �ber die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentf�hrungen (HK�, SR 0.211.230.02) geht es um die Regelung der Rechtshilfe zwischen den Vertragsstaaten (BGE 120 II 222 E. 2b S. 224), die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Respektierung und Durchsetzung ausl�ndischen Zivilrechts steht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 1 BGG; BGE 133 III 584). Das Kantonsgericht hat als einzige kantonale Instanz entschieden (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber internationale Kindesentf�hrung und die Haager �bereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen, BG-KKE, SR 211.222.32), d.h. das Prinzip der double instance gilt in diesem Bereich nicht (Art. 75 Abs. 2 lit. a BGG). Die Beschwerdefrist von zehn Tagen ist eingehalten (Art. 100 Abs. 2 lit. c BGG).
Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann nebst der Verletzung von Bundesrecht insbesondere die Verletzung von Staatsvertr�gen, vorliegend namentlich des HK�, geltend gemacht werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung von Normen des HK�, des BG-KKE, des ZGB und der EMRK.
Aus der Vernehmlassung des Jugendamtes des Kantons Freiburg hat sich ergeben, dass die im Kanton Freiburg �ber das Kind errichtete Beistandschaft infolge Kantonswechsels zwischenzeitlich aufgehoben wurde. Zwar ist im Kanton Z�rich eine neue Beistandschaft errichtet worden, aber es schien opportun, dem Kind f�r das bundesgerichtliche Verfahren �berdies eine in R�ckf�hrungsangelegenheiten erfahrene Rechtsanw�ltin als Kindesvertreterin zu bestellen.
Das Kantonsgericht hat erwogen, dass nach spanischem interlokalem Kollisionsrecht f�r das droit de garde im Sinn von Art. 3 HK� auf die Gebietszugeh�rigkeit (cecindad civil) abzustellen sei (Art. 14 Abs. 1 spanCC) und somit auf den katalanischen Codi de fam�lia vom 15. Juli 1998 (CF), gem�ss dessen Art. 139 Ziff. 4 der die potestat tats�chlich aus�bende Elternteil verpflichtet sei, bei �nderung des Wohnsitzes des Kindes aus der gewohnten Umgebung heraus die Zustimmung des anderen Elternteils einzuholen (... el pare o la mare que exerceix la potestat necessita el consentiment expr�s o t�cit de l'altre ... per a variar el domicili del fill o filla menor de manera que l'aparti del seu entorn habitual ...). Sodann sei auch Art. 135 Ziff. 1 und 2 CF relevant, wonach der andere Elternteil ein Recht auf pers�nlichen Umgang mit dem Kind habe und den die potestat aus�benden Elternteil die Pflicht treffe, die Beziehung des Kindes zu seinen Verwandten zu f�rdern; gem�ss dem beim Juzgado de Primera Instancia eingeholten Bericht stehe dies einem eigenm�chtig erfolgenden Verbringen des Kindes entgegen. Aufgrund dieser beiden Gesetzesartikel sei davon auszugehen, dass der Vater im Zeitpunkt des Verbringens (Mit-)Inhaber des droit de garde im Sinn des HK� und das ohne seine Zustimmung erfolgte Verbringen des Kindes deshalb widerrechtlich gewesen sei, zumal eine stillschweigende Genehmigung mangels Benachrichtigung ausscheide. Zum selben Schluss w�rde man im �brigen gelangen, wenn man das gemein-spanische Recht f�r anwendbar erachte: Stehe die patria potestad beiden Elternteilen, die guarda y custodia aber nur einem Elternteil zu, so besitze dieser nicht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht (Verweis auf das Urteil des Obersten Gerichtshofes der Republik �sterreich 5Ob227/10h vom 29. M�rz 2011 E. 2), sondern komme dem Inhaber der gemeinsamen elterlichen Sorge das droit de garde gem�ss HK� zu (Verweis auf das Urteil des Bundesgerichts 5A_441/2010 vom 7. Juli 2010 E. 4.3.2). Im �brigen habe der Vater nach seinen Aussagen mit dem Kind viele gemeinsame Aktivit�ten unternommen und die Mutter bringe nicht vor, dass er sich in Spanien nicht um das Kind gek�mmert habe, weshalb von einer tats�chlichen Aus�bung des droit de garde gem�ss Art. 3 Abs. 2 HK� auszugehen sei.
Sodann hat das Kantonsgericht befunden, dass die Behauptungen der Mutter (diese hatte vorgebracht, ihrem spanischen Anwalt aufgetragen zu haben, den Gegenanwalt mit der Information des Vaters zu betrauen, w�hrend dieser geltend machte, vom Wegzug nichts gewusst zu haben) nicht belegt und im �brigen so oder anders keine Zustimmung oder Genehmigung des Vaters im Sinn von Art. 13 Abs. 1 HK� nachgewiesen sei.
Schliesslich hat das Kantonsgericht im Zusammenhang mit dem Standpunkt der Mutter, es sei ihr nicht m�glich, mit ihrem Sohn nach Spanien zur�ckzukehren, erwogen, dass f�r das Kind keine schwerwiegende Gefahr im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� drohe, wenn es nach Spanien zur�ckkehre. Der Vater habe vorgebracht, das Kind w�rde alsdann mit ihm, seiner schwangeren Frau [inzwischen ist das Kind geboren], seinem Vater [dieser ist inzwischen gestorben] und seiner Mutter wohnen. Er sei Polizist und arbeite zu 75%. Dank seiner Arbeitszeit k�nne er seinen Sohn zur Schule bringen und wieder abholen. Er habe an der Verhandlung einen guten Eindruck hinterlassen und er habe sich um die Auferechterhaltung des Kontaktes bem�ht. Bislang habe der Sohn zwar bei der Mutter gelebt, er sei aber nicht mehr in einem Alter, wo eine Trennung von ihr und eine Platzierung bei der v�terlichen Familie nicht in Frage kommen k�nnte. Die engen Voraussetzungen von Art. 13 HK� i.V.m. Art. 5 BG-KKE seien nicht erf�llt und folglich die R�ckf�hrung des Kindes anzuordnen. Damit sei aber nichts �ber die materielle Frage gesagt, unter wessen Obhut das Kind in Spanien letztendlich leben werde. Wohl sei mit Beschluss des Juzgado de Primera Instancia von Figueres vom 14. September 2011 die guarda y custodia dem Vater zugesprochen worden (unter Aufrechterhaltung der patria potestad compartida). Es sei aber unklar, inwiefern es der Mutter nicht m�glich oder zumutbar sein soll, ihrem Sohn nach Spanien zu folgen und sich dort um die Zuteilung der guarda zu bem�hen.
Die Mutter macht eine Verletzung von Art. 3 und 13 Abs. 1 lit. a HK� sowie von Art. 8 EMRK geltend mit der Begr�ndung, sie verf�ge �ber die alleinige Obhut und das Kind habe seit der Trennung alleine bei ihr gelebt. Sodann werde mit einer R�ckf�hrung zum Vater gar nicht der Status quo ante wiederhergestellt. Dieser verf�ge lediglich �ber ein Besuchsrecht und es k�nne deshalb vorliegend (wenn �berhaupt) nur um die Frage des Besuchsrechts gehen, umso mehr als das HK� diese Frage in Art. 21 ausdr�cklich regle. Im �brigen widerspreche sich das Kantonsgericht selbst, wenn es sage, alle Entscheide nach dem Verbringen seien unbeachtlich, es aber mit der Anordnung der R�ckgabe an den Vater eine R�ckf�hrung im Sinn des Beschlusses des Juzgado de Primera Instancia vom 14. September 2011 (mit welchem dem Vater die Obhut zugeteilt wurde) vollziehe. Damit werde auch Art. 8 EMRK verletzt, indem es ihr faktisch unm�glich gemacht werde, nach der R�ckkehr des Kindes zum Vater eine dem Recht auf Familienleben entsprechende L�sung in Spanien zu erreichen, weil dort bereits ein dem Status quo ante nicht ensprechender Beschluss vorliege, welcher die jahrelang gelebte Mutter-Kind-Beziehung zerst�re. Das Kantonsgericht f�rdere die Zerst�rung dieser Beziehung und verletze seine Entscheidkompetenz, indem es in schockierender Weise �ber den Status quo ante hinausgehe.
Soweit die Mutter mit dem Verweis auf die Tatsache, dass ihr im Zeitpunkt des Verbringens des Kindes die alleinige Obhut zustand, implizit die Widerrechtlichkeit im Sinn von Art. 3 HK� in Frage stellen sollte, ist festzuhalten, dass sich das gem�ss Art. 5 HK� massgebliche Aufenthaltsbestimmungsrecht �ber das Kind nach dem Recht des Herkunftsstaates bestimmt (BGE 133 III 694 E. 2.1.1 S. 696; Urteil 5A_479/2012 E. 4.3). In der Schweiz fliesst das Aufenthaltsbestimmungsrecht nach der aktuellen Rechtslage aus dem Obhutsrecht (vgl. BGE 136 III 353 E. 3.2 S. 356 f.), w�hrend es nach der geplanten Gesetzesrevision neu ein Teil des Sorgerechtes sein (Art. 301a Abs. 1 Entwurf ZGB, vgl. BBl 2011 S. 9118) und der Wegzug ins Ausland der Zustimmung des andern sorgeberechtigten Elternteils oder einer positiven gerichtlichen bzw. beh�rdlichen Entscheidung bed�rfen soll (Art. 301a Abs. 2 lit. a Entwurf ZGB). Was den vorliegenden Fall anbelangt, hat das Kantonsgericht auf den katalanischen Codi de fam�lia abgestellt, wonach der Wegzug die Zustimmung des Vaters als Mitinhaber des elterlichen Sorgerechtes erfordert h�tte, und subsidi�r festgehalten, dass dies auch nach dem gemein-spanischen C�digo Civil der Fall w�re. Dass unzutreffendes Heimatrecht oder inwiefern dieses inhaltlich falsch ermittelt worden w�re, tut die Beschwerdef�hrerin nicht dar. Ebenso wenig stellt sie den vom Kantonsgericht beim Juzgado de Primera Instancia eingeholten Bericht, welcher die gleiche Feststellung enth�lt, in Frage. Mithin ist nicht zu sehen, inwiefern das Kantonsgericht gegen Konventionsrecht verstossen haben soll, wenn es zum Schluss gekommen ist, dass das Verbringen des Kindes widerrechtlich im Sinn von Art. 3 HK� war. Insbesondere hat es nicht auf die erst nach dem widerrechtlichen Verbringen des Kindes ergangene Entscheidung in Figueres abgestellt, sondern vielmehr zutreffend festgehalten, dass diese keinen Einfluss auf die massgebliche Sorgerechtslage - n�mlich gem�ss Art. 3 lit. a HK� diejenige im Zeitpunkt des widerrechtlichen Verbringens (vgl. dazu Urteil 5A_713/2007 vom 28. Februar 2008 E. 3) - haben k�nne.
Mit den Ausf�hrungen zum Status quo ante �bergeht die Mutter zun�chst die Erw�gung des Kantonsgerichts, es bleibe unklar, weshalb sie mit dem Kind nicht nach Spanien zur�ckkehren k�nne oder wolle; wieso dies nicht m�glich sein soll, wird auch in der Beschwerde in Zivilsachen mit keinem Wort thematisiert (aus der Stellungnahme der Kindesvertreterin geht allerdings hervor, dass die Beschwerdef�hrerin inzwischen verheiratet ist und sich mit ihrer neuen Familie in der Schweiz niedergelassen hat, womit nachvollziehbar wird, dass und weshalb sie nicht nach Spanien zur�ckkehren m�che). Was den Status quo ante anbelangt, ist sodann festzuhalten, dass beide Elternteile wie auch das Kind spanische Staatsangeh�rige sind und ihr bisheriges Leben in Katalonien verbracht haben. Ferner ordnet der angefochtene Entscheid eine R�ckf�hrung in eine angestammte Umgebung an, n�mlich ins v�terliche Haus, wo Y.________ seine beiden ersten Lebensjahre und anschliessend bis zu seiner Entf�hrung die Besuchswochenenden verbrachte und wo er nach wie vor �ber sein voll eingerichtetes Kinderzimmer verf�gt. Ein nicht zu �bersehendes Faktum ist indes, dass der Vater zwischenzeitlich in Spanien ein Verfahren eingeleitet hatte, an welchem die Mutter nicht teilnahm (sie machte geltend, davon keine Kenntnis gehabt zu haben, w�hrend der Juzgado de Primera Instancia in seinem Bericht festhielt, dass der Mutter das verfahrenseinleitende Schriftst�ck am 15. August 2011 sowie der Entscheid am 28. November 2011 rechtshilfeweise zugestellt worden seien und sich ihre Kenntnisnahme des Verfahrens im �brigen auch darin manifestiere, dass sie dem Gericht am 28. August 2011 ein Schreiben habe zukommen lassen, in welchem sie die spanische Zust�ndigkeit bestritten und die Absicht ge�ussert habe, gegen einen Entscheid ein Rechtsmittel einzulegen [vgl. p. 138 und ferner p. 29 oben der vorinstanzlichen Akten]). In diesem Verfahren erhielt der Vater vom erstinstanzlichen Gericht in Figueres die Obhut zugesprochen mit der Begr�ndung, entgegen dem Kindeswohl sei die Mutter ohne Benachrichtigung des Vaters in ein fremdes Land und von dort in ein weiteres Land gezogen, dessen Sprachen dem Kind unbekannt seien, und seither bestehe kein Kontakt zum Vater sowie zu den Grosseltern v�terlicher- und m�tterlicherseits mehr (vgl. p. 28 f. der vorinstanzlichen Akten). Bei einer R�ckf�hrung nach Spanien w�rde also vorerst nicht die urspr�ngliche Obhutslage bestehen, wie sie im Zeitpunkt des Verbringens gegeben war. Aus der Begr�ndung des Entscheides ist aber ersichtlich, dass die Obhutsumteilung wegen des heimlichen Weg- und Weiterzuges in einen fremden Sprachraum und des Unterbindens jeglichen Kontaktes mit den in Spanien zur�ckgebliebenen Familienmitgliedern erfolgte. Es darf davon ausgegangen werden, dass diese Entscheidung nicht in Stein gemeisselt, sondern das Gericht bereit ist, die aktuelle Lage zu pr�fen und einen neuen Entscheid zu f�llen, soweit die Mutter sich dem Verfahren stellt und vor dem zust�ndigen spanischen Richter ihre Standpunkte materiell einbringt, sei es, indem sie mit dem Kind generell nach Spanien zur�ckkehrt, sei es, dass sie nur f�r die Verhandlung nach Spanien reist. In diesem Zusammenhang bestehen jedenfalls keine Anhaltspunkte, dass Obhuts- bzw. Sorgerechtsentscheide nicht auch in Spanien jederzeit abge�ndert bzw. der aktuellen Sachlage angepasst werden k�nnen, so dass nicht davon gesprochen werden kann, dass der Status quo ante von vornherein nicht mehr hergestellt werden k�nnte. Damit soll freilich nichts �ber den endg�ltigen materiellen Ausgang des Verfahrens gesagt sein; wie die definitive Ausgestaltung der Elternrechte aussehen wird, kann und darf allein der daf�r zust�ndige spanische Richter festlegen (Art. 16 und 19 HK�).
Die Mutter r�gt weiter eine Verletzung von Art. 9 BG-KKE, indem das Kind nicht angeh�rt und ihm keine Vertretung gegeben worden sei. Die Mitarbeiterin des Jugendamtes Freiburg k�nne nicht als Vertreterin im Sinn von Art. 9 BG-KKE gelten, da sie in einem separaten Verfahren vom Friedensgericht des Sensebezirks eingesetzt worden und ihr Mandat die Regelung des Besuchsrechts im Rahmen einer Beistandschaft gem�ss Art. 308 Abs. 2 ZGB gewesen sei. Das Kantonsgericht habe Art. 9 BG-KKE verletzt, indem sie dem Kind keine Vertretung ernannt habe, weshalb der angefochtene Entscheid aufzuheben sei, zumal der Wohnort gar nicht mehr im Kanton Freiburg liege und nunmehr die z�rcherischen Beh�rden zust�ndig seien. Mit Bezug auf die Anh�rung sei zu beachten, dass das Kind kurz nach der angefochtenen Entscheidung sechsj�hrig geworden sei und es deshalb auf jeden Fall anzuh�ren gewesen w�re, zumal BGE 133 III 146 �berholt sei und es vorliegend nicht nur um r�ckf�hrungstechnische Fragen, sondern um eine �nderung des Status quo ante gehe.
Soweit bem�ngelt wird, das Kind sei entgegen Art. 9 Abs. 2 BG-KKE nicht angeh�rt worden, ist vorab zu bemerken, dass die w�hrend der ganzen Zeit anwaltlich vertretene Mutter im kantonalen Verfahren keinen entsprechenden Antrag stellte und das Kind demnach - abgesehen davon, dass es bis zum Erlass des angefochtenen Entscheides weniger als sechs Jahre alt war - selbst in einem materiellen Verfahren nicht zwingend anzuh�ren gewesen w�re (vgl. BGE 131 III 553 E. 1.1 und E. 1.2.3); umso weniger war das Kantonsgericht gehalten, das weniger als sechs Jahre alte Kind im R�ckf�hrungsverfahren von Amtes wegen anzuh�ren (vgl. BGE 133 III 146 E. 2.6: zwingende Anh�rung ab ungef�hr elf bis zw�lf Jahren).
Was sodann die Kindesvertretung im Sinn von Art. 9 Abs. 3 BG-KKE anbelangt, so wurde diese nicht durch das Kantonsgericht angeordnet. Vielmehr ging dieses gem�ss seiner Vernehmlassung davon aus, dass die bereits durch den Friedensrichter eingesetzte Beist�ndin das Kind im R�ckf�hrungsverfahren vertreten k�nne. In diesem Zusammenhang trifft die Kritik der Mutter zu, dass die Beist�ndin an sich zur Realisierung des v�terlichen Besuchsrechtes ernannt worden war (vgl. Beschluss des Friedensrichters vom 26. August 2011, p. 95 der vorinstanzlichen Akten). Indes ging es klarerweise um die Durchf�hrung des Besuchsrechtes w�hrend der Zeit des R�ckf�hrungsverfahrens und wurde die Beist�ndin vom Kantonsgericht ins R�ckf�hrungsverfahren einbezogen; insbesondere wurde sie an die Verhandlung vom 2. November 2011 eingeladen und am 9. Mai 2012 zur Einreichung von Schlussbemerkungen bzw. zur Stellung von Antr�gen betreffend den Ausgang des Verfahrens aufgefordert. Ins Gewicht f�llt sodann, dass die Mutter ihre Kritik nicht bereits im kantonalen Verfahren vorbrachte, obwohl ihr von Anfang an klar war, dass nicht das Kantonsgericht selbst eine Kindesvertretung angeordnet hatte; ferner wies der Vorsitzende an der Verhandlung vom 2. November 2011 auch unmissverst�ndlich darauf hin, dass Frau S.________ die Vertreterin des Kindes sei, sie aber nicht an der Verhandlung teilnehme (vgl. Sitzungsprotokoll, p. 97 der vorinstanzlichen Akten), und auch in der Aufforderung vom 9. Mai 2012 an die Beist�ndin zur Stellung von Schlussantr�gen, wovon die Anw�lte beider Elternteile eine Kopie erhielten, wurde die Beist�ndin ausdr�cklich als Vertreterin des Kindes bezeichnet (vgl. Schreiben vom 9. Mai 2012, p. 187 der vorinstanzlichen Akten). Es ist deshalb treuwidrig, wenn die w�hrend der ganzen Zeit anwaltlich vertretene Mutter ihre Einw�nde erst im Rechtsmittelverfahren vorbringt. Unabh�ngig von der Treuwidrigkeit w�rde sich aber eine Kassation des vorinstanzlichen Verfahrens vor dem Hintergrund, dass das Kind w�hrend des R�ckf�hrungsverfahrens eine Beist�ndin hatte, welche als Mitarbeiterin des Jugendamtes fraglos eine "in f�rsorgerischen und rechtlichen Fragen erfahrene Person" im Sinn von Art. 9 Abs. 3 BG-KKE ist, und es nunmehr �ber eine gerichtlich eingesetzte Vertretung verf�gt, nicht rechtfertigen.
Die Mutter macht weiter eine Verletzung von Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� sowie von Art. 8 ZGB geltend. Die Ansicht des Kantonsgerichts, wonach die Mutter die Beweislast f�r die Gef�hrdung des Kindeswohles trage, k�nne nicht angehen, weshalb Art. 8 ZGB verletzt sei, umso mehr als das Kind keine rechtm�ssige Vertretung gehabt habe, welche Argumente im Sinn von Art. 13 HK� h�tte vorbringen k�nnen. Im �brigen gelte die Offizial- und Untersuchungsmaxime und das Bundesgericht habe jedenfalls bei der neu beauftragten vormundschaftlichen Beh�rde im Kanton Z�rich (Beistandschaft gem�ss Art. 308 Abs. 2 ZGB) einen Bericht einzufordern.
Die Frage der Kindesvertretung im kantonalen Verfahren wurde in E. 4 er�rtert. Darauf ist nicht zur�ckzukommen, zumal die Vertretungsfrage nichts mit der Beweislast zu tun hat. Soweit gefordert wird, dass bei den Vormundschaftsbeh�rden im Kanton Z�rich erg�nzend ein Bericht einzuholen sei, ist das Bundesgericht dar�ber hinausgegangen, indem es dem Kind von Amtes wegen eine anwaltliche Vertretung bestellt hat, welche eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben hat.
Was die "Beweislast" anbelangt, ist zu bemerken, dass nach dem Wortlaut von Art. 13 Abs. 1 HK� die Person, Beh�rde oder sonstige Stelle, die sich der R�ckgabe des Kindes widersetzt, die in lit. a und b genannten Ausschlussgr�nde darzutun hat (engl.: "if the person ... establishes"; frz.: "lorsque la personne ... �tablit"). Damit ist freilich nicht ein strikter Beweis verlangt; vielmehr muss die sich einer R�ckgabe widersetzende Partei die Tatsachen, welche den Ausnahmetatbestand begr�nden, anhand substanziiert vorgetragener Anhaltspunkte objektiv glaubhaft machen (RASELLI/HAUSAMMANN/M�CKLI/URWYLER, Ausl�ndische Kinder und andere Angeh�rige, in: Ausl�nderrecht, 2. Aufl. Basel 2009, Rz. 16.189 m.w.H.). Wenn das Kantonsgericht erwogen hat, es seien keine Ausschlussgr�nde f�r eine R�ckf�hrung ersichtlich, zumal unklar bleibe, weshalb die Mutter nicht mit dem Sohn zur�ckkehren k�nne oder wolle, so hat es sich nicht in Widerspruch zu den konventionsrechtlichen Bestimmungen gesetzt und ist keine Verletzung von Art. 8 ZGB gegeben. Im �brigen bringt die Mutter auch vor Bundesgericht mit keinem Wort vor, inwiefern dem Kind in Spanien (namentlich auch bei einer Unterbringung in der v�terlichen Familie) eine akute Gefahr drohen k�nnte. Auch die Kindesvertreterin sieht keine solche Gefahr als glaubhaft gemacht. Sie h�lt in ihrer Stellungnahme fest, dass zwar die Aussagen beider Elternteile je auf eine Gef�hrdung beim anderen Teil schliessen lassen w�rden, dass aber aus ihrer Sicht weder die Bef�rchtungen der Mutter noch diejenigen des Vaters in einer Art glaubhaft gemacht seien, dass das Kindeswohl aktuell gef�hrdet w�re. Die Kindesvertreterin weist aber darauf hin, dass Y.________ in einem Alter ist, in welchem er Bef�rchtungen seiner Mutter als die eigenen empfinden k�nnte; so habe er die Ablehnung des Vaters deutlich verinnerlicht. Das Kind stehe in einem Konflikt und es sei zu vermuten, dass Y.________ die Auff�lligkeiten, die er gem�ss den schulpsychologischen Berichten zeige, unabh�ngig von der Umgebung aufweise. Die sprachliche Integration habe jedenfalls in der Schweiz noch nicht vollst�ndig stattgefunden und es sei durchaus m�glich, dass er sich sehr schnell an die neue/alte Umgebung gew�hnen und sich dort nach den W�nschen des Vaters orientieren und diese seinerseits "verinnerlichen" w�rde.
Vor diesem Hintergrund l�sst sich nicht sagen, dass eine schwerwiegende Gefahr im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� erstellt ist, weder bei einer R�ckkehr von Mutter und Sohn (mit oder ohne weitere Familienmitglieder) nach Spanien und einem Zusammenbleiben von Mutter und Kind noch bei einer Unterbringung von Y.________ in der v�terlichen Familie im Rahmen der aktuellen Obhutsverh�ltnisse, zumal f�r den letzteren Fall zu ber�cksichtigen ist, dass die Eltern w�hrend der ersten zwei Lebensjahre von Y.________ im gemeinsamen Haushalt gelebt haben und sich der Vater nach der Trennung bis zum Zeitpunkt des Verbringens im Rahmen eines relativ ausgedehnten Besuchsrechtes um den Sohn gek�mmert und er sich auch seither anhaltend um Kontakt bem�ht hat.
In verfahrensrechtlicher Hinsicht ist abschliessend zu erw�hnen, dass ein Begehren um Zuspruch von Parteikosten f�r das kantonale Verfahren gestellt worden ist, es diesbez�glich aber an jeglicher Begr�ndung fehlt. Weil der angefochtene Entscheid detaillierte Ausf�hrungen enth�lt, weshalb von einer Parteientsch�digung abzusehen sei, und die Begr�ndungsvorschrift von Art. 42 Abs. 2 BGG die Beschwerdef�hrerin verpflichtet, sich wenigstens kurz mit diesen Erw�gungen auseinanderzusetzen (BGE 134 II 244), kann auf das betreffende Begehren nicht eingetreten werden.
Aus der Stellungnahme der Kindesvertreterin wird klar, dass die Mutter bzw. ihre neue Familie nicht nach Spanien zur�ckkehren m�chte; wie gesagt macht aber sie selbst in ihrer Beschwerde keine dahingehenden Ausf�hrungen, weshalb es nicht ausgeschlossen ist, dass sie angesichts der mit dem vorliegenden Entscheid rechtskr�ftigen R�ckf�hrungsanordnung doch nach Spanien zur�ckkehren w�rde. Deshalb scheint es, zumal aus den Akten keine konkreten Anhaltspunkte f�r ein unkontrolliertes Abtauchen der Beschwerdef�hrerin mit dem Kind ersichtlich sind, gerechtfertigt und a maiore ad minorem durch ihr Rechtsbegehren um Abweisung des R�ckf�hrungsgesuches abgedeckt, wenn ihr praxisgem�ss vorerst eine Frist von 30 Tagen zur freiwilligen R�ckf�hrung des Kindes gegeben wird, womit die Erfordernisse des HK� ebenfalls erf�llt w�ren und womit sie gegebenenfalls auch bereits beim zust�ndigen Richter in Spanien vorsorgliche Massnahmen erwirken k�nnte. Immerhin hat sie f�r den Fall der freiwilligen R�ckkehr den Vater, die Kindesvertreterin und das Amt f�r Jugend und Berufsberatung des Kantons Z�rich, bei welchem der sich zur Zeit in den Verfahrensakten befindliche Reisepass des Kindes zu hinterlegen ist, mindestens drei Arbeitstage im Voraus �ber den genauen Reiseplan und die Art der Unterbringung des Kindes in Spanien zu orientieren. Am Vorabend oder Tag der Abreise kann der Reisepass des Kindes an die Mutter ausgeh�ndigt werden. L�sst die Mutter die Frist zur freiwilligen R�ckf�hrung (Variante 1) unbenutzt verstreichen, ist das Kind entsprechend dem angefochtenen Entscheid in den R�umlichkeiten des Jugendsekretariates C.________ dem Vater zu �bergeben (Variante 2); subsidi�r ist die R�ckf�hrung durch das Amt f�r Jugend und Berufsberatung zwangsweise zu vollziehen (Variante 3). Aufgrund der nunmehr gew�hrten Frist zur freiwilligen R�ckf�hrung ist es nicht m�glich und unter Umst�nden auch entbehrlich, einen neuen genauen Zeitpunkt f�r die �bergabe des Kindes in den R�umlichkeiten des Jugendsekretariates (Variante 2) gerichtlich festzulegen. Das Jugendsekretariat hat f�r den Fall, dass die �bergabe im diesem Rahmen stattfinden w�rde, auch keine R�ckreise zu organisieren (Buchen von Fl�gen oder Z�gen, etc.); vielmehr h�tten die Parteien bei der betreffenden Vollzugsvariante das Jugendsekretariat �ber den Zeitpunkt zu orientieren und dieses w�rde die r�umliche und personelle Infrastruktur f�r eine geordnete �bergabe des Kindes bereitstellen und dabei auch den Reisepass an den Vater aush�ndigen. Soweit diese zweite R�ckf�hrungsvariante ebenfalls scheitern sollte, hat wie gesagt das Amt f�r Jugend und Berufsberatung die R�ckf�hrung zwangsweise zu vollziehen.
Es werden keine Gerichtskosten gesprochen und der Rechtsvertreter des um R�ckf�hrung ersuchenden Elternteils ist aus der Bundesgerichtskasse zu entsch�digen (Art. 26 Abs. 2 HK�), ebenso die Rechtsvertreterin des Kindes, deren Aufwand zu den Gerichtskosten geh�rt. Angesichts der mutmasslichen �konomischen Verh�ltnisse und der anfallenden Kosten im Zusammenhang mit einer allf�lligen R�ckkehr ist von der M�glichkeit abzusehen, s�mtliche Kosten der unterliegenden r�ckf�hrungsverpflichteten Partei aufzuerlegen (Art. 26 Abs. 4 HK�); immerhin scheint es gerechtfertigt, sie mangels eines Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege die Kosten ihrer eigenen Vertretung tragen zu lassen.
Der Beschwerdef�hrerin wird eine Frist von 30 Tagen ab Erhalt dieses Urteils zur freiwilligen R�ckf�hrung des Kindes Y.________ nach Spanien einger�umt.
Die Beschwerdef�hrerin hat den Beschwerdegegner, die Kindesvertreterin und das Amt f�r Jugend und Berufsberatung des Kantons Z�rich (Rechtsabteilung, Frau U.________) mindestens drei Arbeitstage im Voraus �ber den genauen Reiseplan und die Art der Unterbringung des Kindes in Spanien zu orientieren.
Im �brigen richtet sich die R�ckf�hrung nach der Regelung im angefochtenen Entscheid (freiwillige �bergabe an den Vater in den R�umlichkeiten des Jugendsekretariates C.________ bzw. Zwangsvollstreckung).
Der spanische Reisepass und die Aufenthaltsbewilligung B des Kindes werden dem Amt f�r Jugend und Berufsberatung des Kantons Z�rich (Rechtsabteilung) �bermacht.
Rechtsanwalt Rouven Brigger wird f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- entsch�digt.
Rechtsanw�ltin Lautenbach-Koch wird mit Fr. 4'000.-- entsch�digt.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg, II. Zivilappellationshof, der Bildungsdirektion des Kantons Z�rich, Amt f�r Jugend und Berufsberatung, Rechtsabteilung, dem Jugendsekretariat C.________, und dem Bundesamt f�r Justiz, Zentralbeh�rde f�r Kindesentf�hrungen, schriftlich mitgeteilt.