Source: http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/200683
Timestamp: 2017-08-18 03:10:43
Document Index: 356317172

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 4', '§ 8', '§ 4', '§ 4', '§ 19', '§ 57']

Ergebnis: Grundinstandsetzung nach dem „Passivhaus...competitionline
(ID 3-200683)
Auslober/Bauherr Land Schleswig-Holstein, Kiel (DE),	Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Kiel (DE)
Das Land Schleswig-Holstein beabsichtigt für die Zusammenlegung der FÄ Dithmarschen am Standort Heide die Herrichtung der Liegenschaft Berliner Straße 19 als „Passivhausstandard im Bestand“.
Das Gebäude wurde Anfang der 70-er Jahre als Verwaltungsgebäude errichtet und bisher nicht modernisiert. Seit ca. Mitte 2012 steht es leer und soll auch erst nach der Grundinstandsetzung wieder bezogen werden.
Außerdem werden erforderliche Brandschutzmaßnahmen durchgeführt; dazu ist bereits ein Brandschutzkonzept für die Liegenschaft erstellt worden.
Das Gebäude ist in gemischter massiver Bauweise mit einem Satteldach errichtet worden. In 3 Geschossen zuzüglich Teilkeller und ausgebautem Dachgeschoss sind Büroräume, Archive und Nebenräume untergebracht. Das Gebäude verfügt über ca. 3 234 m2 Nettogrundrissfläche.
Für das Projekt wurde ein grober Kostenrahmen in Höhe von ca. 5 445 000 EUR (brutto einschl. 19 % MwSt.) ermittelt. Dieser gliedert sich wie folgt auf: KGR 300: 3 811 000 EUR und KGR 400: 1 633 500 EUR
Folgende Leistungen sind zu erbringen: Grundleistungen der Objektplanung Gebäude gem. HOAI in den PPH 3-9.
Der Projektstart soll noch in diesem Jahr erfolgen. Die Finanzplanungsunterlage-Bau mit Teilen der LPH 3 und genehmigten Kosten wird bis ca. Anfang August 2015 vorliegen, danach erfolgt die weitere Planung. Grundlagen der Planung sind das genehmigte Raumprogramm und das technische Raumprogramm. Die Bauzeit ist ab Mitte 2017 bis Mitte 2019 geplant.
Der AG sucht Planer, die Erfahrungen haben bei energetischen Optimierungen von Bürogebäuden insbesondere unter Verwendung von Vorhangfassaden, mit Blick auf Nachhaltigkeit und gleichzeitig geringem technischen Anlagenaufwand, und die in der Lage sind diese Aufgabe erfolgreich und zeitnah umsetzen zu können. Die Teilnahme an einem Verfahren zur Kontrolle der energetischen Qualität eines Gebäudes sowie Erfahrungswerte sind erforderlich.
Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI 2013 für die Leistungsphasen 3 bis 9, stufenweise Beauftragung. Die Fachplanungen zur Technischen Ausrüstung und Bauphysik sind bereits an Planungsbüros vergeben.
Die Planung zur Beseitigung der Brandschutzmängel muss in Anlehnung an die gültige Prüfverordnung auf Basis der anerkannten Regeln der Technik und der gültigen Prüfzeugnisse erfolgen und den Normen, Richtlinien, Vorschriften und Bestimmungen entsprechen. Baubegleitend sind Sachverständige einzuschalten, die Beseitigung der Mängel ist von Sachverständigen abnehmen zu lassen.
Zu Händen von: Frau Fintzen
Telefon: +49 4613131293
E-Mail: MjEwbGVcI2xbaFxXXmhbZFVcV1VaX2peY1doaVleW2Q2XWNpXiRaWw==
Fax: +49 4613131243
Grundinstandsetzung nach dem „Passivhausstandard im Bestand“ des Finanzamtes Dithmarschen, Berliner Str. 19, 25746 Heide.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Heide.
Das Gebäude ist in gemischter massiver Bauweise mit einem Satteldach errichtet worden. In 3 Geschossen zuzüglich Teilkeller und ausgebautem Dachgeschoss sind Büroräume, Archive und Nebenräume untergebracht. Das Gebäude verfügt über ca. 3 234 m2Nettogrundrissfläche.
Beginn 1.10.2015. Abschluss 30.6.2019
Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) zu den Verträgen des Landes mit freiberuflich Tätigen, Stand 1.5.2011.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, müssen die gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein erforderlichen Verpflichtungserklärungen mit Einreichung des Angebotes abgeben (§ 8 Abs. 1 TTG). Die Verpflichtungserklärung ist unter folgendem Link erhältlich: www.gmsh.de/ausschreibungen/veroeffentlichungen/ausgewaehlte-formblaetter/
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Grundsätzlich sind als Nachweise Eigenerklärungen abzugeben. Die nachfolgend aufgezählten Nachweise sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein.
Die geforderten Unterlagen sind für alle Leistungsbilder bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll; die Aufteilung der Mitglieder der Bewerbergemeinschaften zu den Leistungsbestandteilen ist anzugeben.
Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang zu benennen sowie die entsprechenden Erkärungen bzw. Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer einzureichen.
Darüber hinaus hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Vergabestelle bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen Nachunternehmers zur Verfügung stehen werden. Dieser Nachweis kann insbesondere durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers geführt werden.
Ausländische Bewerber können an Stelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollten die geforderten Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt; das Recht hierzu behält sich der Auftraggeber aber vor.
Das Format der Unterlagen darf DIN A4 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der geforderten Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Der Bewerbungstext darf 40 Seiten, einseitig beschrieben, einschließlich Anschreiben, nicht überschreiten. Die Qualität der eingereichten Unterlagen bezüglich Einhaltung der Nummerierung und Seitenzahl sowie Zielführung wird mit bewertet.
Die Bewerbung ist so einzureichen, dass sie gescannt werden kann (keine Ringbindung).
Weitere Unterlagen werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs nicht versandt.
1) Bereitschaft zur Verpflichtung, gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974.
2) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF).
3) Erklärung darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6-9 VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft.
4) Nachweis der Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung. Sollen zur Ausführung des Auftrages Teilleistungen einem Nachunternehmer übertragen werden oder sollen bei Auftragsausführung Leiharbeiter beschäftigt werden, ist der Nachweis der Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung auch für den Nachunternehmer oder den Verleiher von Arbeitskräften zu erbringen. Diese Verpflichtung gilt entsprechend für alle weiteren Nachunternehmer des Nachunternehmers.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1) Erklärung über die Verpflichtung vor Abschluss des Vertrages einen Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000 EUR für Personen- sowie 300 000 EUR für Sachschäden vorzulegen.
2) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise).
3) Erklärung über den Umsatz für die den hier ausgeschriebenen Dienstleistungen entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
1) Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers und der für die Dienstleistungen verantwortlichen ausführenden Personen unter Angabe der auftragsspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen.
2) Auswahl von mindestens einer mit dem vorliegenden Auftrag vergleichbaren, erbrachten Leistung ( Referenz) aus den vergangenen 3 Jahren mit Schwerpunkt auf energetischen Grundsanierungen von bestehenden Bürogebäuden nach Passivhausstandard, vorzugsweise unter Verwendung von Vorhangfassaden. Zu diesen Referenzen Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der Leistungsphasen sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Tel.-Nr.)unter Benennung des verantwortlichen Sachbearbeiters beim Bewerber.
Für den Fall, dass der Bewerber mehr als drei Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der drei Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten drei eingereichten Referenzen seiner Auswahl zugrunde legen.
3) Auflistung aller aktuell in Bearbeitung befindlicher Projekte des verantwortlichen Sachbearbeiters beim Bewerber mit Angabe der Leistungsphasen und Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Tel.-Nr.).
4) Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist, differenziert nach Qualifikationen.
5) Bereitschaftserklärung zu Anwendung der CAD-Programme ADT 2009 oder höher, Dateiformat DWG 2007 und höher.
6) Bereitschaftserklärung zur Nutzung der Austauschplattform der GMSH, Planteamserver (bei Bedarf kostenfreie Schulung des AN).
7) Angaben darüber, ob und für welchen Auftragsanteil der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Verweis auf die einschlägige Rechts- und Verwaltungsvorschrift: § 19 VOF, § 57 LBO Schleswig-Holstein. Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Architekten bzw. Ingenieure tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach den entsprechenden Richtlinien EWG zu führen. Juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen (vgl. III.2.1) bis 2.3)).
Projektnr.: 214 40 076, 2784 BM/L 15/271
30.6.2015 - 11:00
Fragen sind schriftlich per E-Mail an MjE1Z2BXHmdWY1dSWWNWX1BXUlBVWmVZXlJjZFRZVl8xWF5kWR9VVg== oder per Fax an die +49 4613131243 zu richten. Fragen werden bis zum 23.6.2015 angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seitehttp://www.gmsh.de/Ausschreibungen/Veroeffentlichungen/Bewerber- und Bieterfragen veröffentlicht.
Die Bewerbung „Teilnehmerantrag“ ist in einem gekennzeichneten Umschlag:
Finanzamt Dithmarschen in Heide, Grundinstandsetzung,
z. Hd. Frau Fintzen, Org.-Z. 2784.8,
Vergabekammer im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 9
Justiziariat, Gartenstraße 6
Telefon: +49 4315991505
Fax: +49 4315991510
Wettbewerbs-ID 3-200683