Source: http://www.philprom.de/ordnungen/musikwissenschaft-nf-bachelor-ab-ws-2013-14/
Timestamp: 2018-09-18 14:14:13
Document Index: 80496956

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 26', '§ 28', '§ 30', '§ 57', '§ 13', '§ 22', '§ 5', '§ 8', '§ 21', '§ 17', '§ 16', '§ 22']

Musikwissenschaft NF, Bachelor (ab 2013/14) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Musikwissenschaft NF, Bachelor
Bachelorstudiengang Musikwissenschaft Nebenfach (ab WS 2013/14)
Musikwissenschaft nf, bachelor (ab 2013/14)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Musikwissenschaft NF
Ordnung für den Teilstudiengang Musikwissenschaft mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 24. April 2013 in der Fassung vom 18. Dezember 2013. Genehmigt vom Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität am 24. März 2015
V. Bewertung der Modulabschlussprüfungen
§ 25 Gesamtnote der Bachelorprüfung
§ 26 Bestehen und Nichtbestehen, Notenbekanntgabe
§ 28 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Musikwissenschaft
§ 30 Ungültigkeit von Prüfungen und Behebung von Prüfungsmängeln
Anhang 1: Modulübersicht BA Musikwissenschaft (Nebenfach)
Anhang 2: Modulhandbuch für den Bachelorstudiengang Musikwissenschaft (Nebenfach)
Wahlpflichtmodul 3: Historiographie / Musikgeschichte
Pflichtmodul 7: Optionalbereich
Anhang 3: Studienverlaufsplan BA Musikwissenschaft Nebenfach
(1) Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs Musikwissenschaft im Nebenfach.
(1) Musikwissenschaft erforscht und vermittelt als ein Teil der Geschichts- und Kulturwissenschaften die Genese, Funktionalität und Wirkung von Musik. Im Mittelpunkt stehen die kulturgeschichtlichen Zusammenhänge von europäischer und außereuropäischer Musik. Geschichtlich erstreckt sich der Gegenstandsbereich, den sich die Studierenden anhand exemplarischer Beispiele erschließen, von den dokumentierten Anfängen bis in die Gegenwart, systematisch auf die akustischen, psychologischen, anthropologischen und soziologischen Bedingungen des Phänomens Musik.
(2) Der Bachelorstudiengang Musikwissenschaft Nebenfach vermittelt grundlegende Kenntnisse musikwissenschaftlicher Inhalte und Methoden und ermöglicht Einblicke in die epochenspezifischen Repertoires nebst deren historischen und sozialen Kontexten. Das Fach verbindet die Bereiche Historische Musikwissenschaft, Systematische Musikwissenschaft sowie Musikethnologie/ Ethnomusikologie. Nach der Vermittlung grundlegender musiktheoretischer und musikanalytischer Fertigkeiten können die Studierenden im Nebenfach mittels der Auswahl verschiedener Wahlpflichtmodule steuern, ob sie den Erwerb vertiefender Kenntnisse musikhistorisch, musikethnologisch oder mit stärkerem Bezug auf die intermedialen und performativen Ebenen von Musik perspektivieren wollen.
(3) Das Studium des Nebenfaches Musikwissenschaft und des gewählten Hauptfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen.
(4) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Nebenfach Musikwissenschaft soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende die Zusammenhänge des Faches Musikwissenschaft überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse des Faches selbstständig anzuwenden; ferner ob sie oder er in der Lage ist, aufgrund des erworbenen Grundlagenwissens sowie der disziplinären Wissenschaftsorientierung die Entwicklungen des Faches Musikwissenschaft zu verstehen und ob sie oder er die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat.
Die Fachbereiche der Johann Wolfgang Goethe-Universität verleihen nach bestandener Bachelorprüfung den akademischen Grad gemäß der Ordnung für den Studiengang des Hauptfaches.
(1) Die Regelstudienzeit für den Nebenfachbachelorstudiengang Musikwissenschaft Nebenfach beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen sechs Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften stellt durch das Lehrangebot und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sicher, dass das Nebenfachbachelorstudium einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(1) In den Bachelorstudiengang Musikwissenschaft als Nebenfach kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Voraussetzung für das Studium im Nebenfach Musikwissenschaft ist die Zulassung zu einem Bachelorstudiengang im Hauptfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(3) Für das Studium im Nebenfach Musikwissenschaft sind Kenntnisse in Englisch sowie einer weiteren Fremdsprache erforderlich, die in der Regel mit dem Antrag auf Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach nachzuweisen sind (§ 13 Abs. 2 Ziff. 2). Der Nachweis der nicht-englischen Sprachkenntnisse kann auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden, spätestens jedoch muss dies beim Zugang zum 2. Wahlpflichtmodul erfolgt sein.
(4) Bei Einstufung in ein höheres Fachsemester ist bei der Einschreibung in den Studiengang die Anrechnungsbescheinigung gem. § 22 vorzulegen.
(5) Das Studium im Nebenfach Musikwissenschaft kann im Winter- und im Sommersemester aufgenommen werden.
(6) Das Studium im Nebenfach Musikwissenschaft ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die nach Maßgabe des Anhangs 2 mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Im Nebenfach Musikwissenschaft sind die zwei Pflichtmodule des Grundlagenbereichs „Methodik und musikalische Propädeutik“ (Modul 1) und „Analyse“ (Modul 2), die Wahlpflichtmodule 3 und 4, sowie das Pflichtmodul „Optionalbereich“ (Modul 7). Die beiden Wahlpflichtmodule werden aus dem Angebot der vier Module (Vertiefungsbereich) des Hauptfaches Musikwissenschaft (dort Module 3 bis 6) gewählt: „Historiographie/ Musikgeschichte“, „Musikkulturen: Lokal/ Global“, „Interpretation/ Performance“ und „Mediale Kontexte“. Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2.
(8) Für den Nebenfachstudiengang sind insgesamt 60 CP zu erbringen. Die Bachelorprüfung im Nebenfach ist bestanden, wenn die Modulabschlussprüfungen im Nebenfach erfolgreich abgeschlossen sind.
7. Exkursionen (E).
Seminare vertiefen an exemplarischen Einzelfragen das wissenschaftliche Arbeiten. Es sind fortgeschrittene Lehrveranstaltungen zu speziellen Themen, die intensives Selbststudium voraussetzen. Der Arbeitsaufwand eines Seminars von in der Regel 8 CP enthält Kontaktzeit von 30 Stunden sowie Vor- und Nachbereitung (Vorbereitung von Präsentationen im Seminar, Erarbeitung von Forschungsliteratur, o.ä.). Bestandteil eines Seminars ist in der Regel eine mündliche Präsentation und eine ausführliche schriftliche Ausarbeitung der Ergebnisse des Selbststudiums. Für Seminare werden Leistungsnachweise ausgestellt.
(2) Das Institut für Musikwissenschaft erstellt für das Nebenfach Musikwissenschaft auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein semesteraktuelles Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses wird spätestens sechs Wochen vor Vorlesungsbeginn – im Internet und per Aushang – veröffentlicht. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Prüfungen und gegebenenfalls Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen.
(3) Die Studienfachberatung im Nebenfach Musikwissenschaft erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
– im Anschluss an den für das Modul 1 stattfindenden Orientierungstest zu Beginn des Semesters;
(4) Zu Beginn der Vorlesungszeit eines jeden Semesters findet eine Orientierungsveranstaltung statt, zu der die Studienanfängerinnen und -anfänger durch Aushang und Bekanntmachung im Internet eingeladen werden. In dieser wird über die Struktur und den Gesamtaufbau des Studiengangs und über semesterspezifische Besonderheiten informiert. Den Studierenden wird Gelegenheit gegeben, insbesondere die Studienorganisation betreffende Fragen zu klären.
(1) Der Fachbereichsrat bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die das Fach Musikwissenschaft in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder Leiterin des Bachelorstudienganges. Im Regelfall ist dies die Geschäftsführende Direktorin oder der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Musikwissenschaft. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt. Aufgaben der akademischen Leitung sind insbesondere: – Koordination des Lehr- und Prüfungsangebots im Zusammenwirken mit den Modulbeauftragten – Erstellung und Aktualisierung der Prüferlisten – Bestellung der Modulkoordinatoren und Modulkoordinatorinnen – Evaluation des Studiengangs
(2) Für jedes Modul des Bachelorstudienganges Musikwissenschaft ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der prüfungsbefugt Lehrenden des Moduls einen Modulkoordinator oder eine Modulkoordinatorin. Dieser oder diese muss Professor oder Professorin oder ein dauerhaft beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied des Instituts sein. Dieser oder diese ist für alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen und organisatorischen Aufgaben zuständig.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach Musikwissenschaft ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulabschlussprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
1. im Bachelorstudiengang Musikwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist
2. mindestens ausreichende Kenntnisse in Englisch und einer weiteren Fremdsprache nachweist. Der Nachweis der nicht-englischen Sprachkenntnisse kann bis zum Zugang zum 2. Wahlpflichtmodul nachgereicht werden, vgl. § 5, Abs. 3.
(2) Der Antrag auf Zulassung zu den Modulabschlussprüfungen ist schriftlich beim Prüfungsamt zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
1. Nachweis der Immatrikulation im Bachelorstudiengang Musikwissenschaft Nebenfach;
a. Abiturzeugnis
b. Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4)“ bzw. 5 Punkte sein darf; bzw. Schulzeugnisse, in der Englisch über mindestens fünf Jahre und die zweite Fremdsprache über mindestens zwei Jahre nachgewiesen wird.
c. Nachweis gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), wobei für Englisch die Niveaustufe B2, für die zweite moderne Fremdsprache B1 erreicht werden muss. Wird als zweite Fremdsprache Latein nachgewiesen, so muss dies über das Latinum erfolgen.
d. Fachgutachten oder Lektorenprüfungen über durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder Selbststudium erworbene Sprachkenntnisse
e. einen anderen vom Prüfungsausschuss als gleichwertig anerkannten Nachweis;
(3) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach Musikwissenschaft entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(4) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung im Nebenfach Musikwissenschaft oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach Musikwissenschaft oder in einem inhaltlich eng verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als eng verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(1) Versucht die oder der Studierende, das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung oder Studienleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungsleistung oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt auch dann vor, wenn der oder die Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 8 Abs. 6, § 21 Abs. 6 abgegeben hat. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z. B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirken und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Mobiltelefone zu werten.
(5) Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind der oder dem Studierenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Musikwissenschaft setzt sich zusammen aus:
1. dem Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an den beiden Pflichtmodulen des Grundlagenbereichs „Methodik und musikalische Propädeutik“ (Modul 1) und „Analyse“ (Modul 2);
2. den Modulabschlussprüfungen zu den zwei Wahlpflichtmodulen (aus Module 3 bis 6), die aus dem Vertiefungsbereich des Hauptfaches Musikwissenschaft gewählt werden: „Historiographie/Musikgeschichte“, „Musikkulturen: Lokal/ Global“, „Interpretation/ Performance“, „Mediale Kontexte“
3. dem Nachweis der erfolgreichen Teilnahme des Pflichtmoduls „Optionalbereich“ (Modul 7).
(2) Die erfolgreiche Absolvierung des Moduls „Optionalbereich“ (Modul 7) setzt Nachweise oder Leistungsnachweise über Lehrveranstaltungen im Umfang von 14 CP voraus. Diese können sich zusammensetzen aus zusätzlich zu absolvierenden Lehrveranstaltungen des Hauptfaches Musikwissenschaft, aus musikwissenschaftlichen oder musikpädagogischen Lehrveranstaltungen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, aus Lehrveranstaltungen thematisch benachbarter Disziplinen (z.B. Theaterwissenschaft) oder der Teilnahme an einer Exkursion. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine äquivalente Mitarbeit beim Campusradio dauerWelle mit 5 CP anzurechnen.
(3) In Einzelfällen können Lehrveranstaltungen aus einem der Wahlpflichtmodule mit Zustimmung der akademischen Leitung auch aus dem Lehrangebot eines anderen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität angebotenen Faches entnommen werden, wenn es einen inhaltlichen Bezug zur Musikwissenschaft aufweist. Die Zulassung einer solchen Lehrveranstaltung aus dem Lehrangebot eines anderen Faches ist rechtzeitig unter Vorlage eines von einem Prüfer oder einer Prüferin dieses Moduls festgelegten Studienplans, der die für das Modul zu erbringenden Prüfungs- und Studienleistungen sowie die für das Modul nachzuweisenden Kreditpunkte enthält, beim Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften zu beantragen.
(4) Die Wählbarkeit einzelner Module des Wahlpflichtbereichs (Module 3-6) nach Abs. 1 kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrates eingeschränkt werden. Die Einschränkung wird den Studierenden rechtzeitig bekannt gegeben.
(2) Die Modulabschlussprüfungen zu den 2 Wahlpflichtmodulen aus den Modulen 3 – 6 gem. § 17 Abs. 1 Ziff. 2 bestehen jeweils aus einer schriftlichen Hausarbeit.
(2) Abs. 1 findet entsprechende Anwendung auf die Anrechnung von Modulen aus modularisierten sowie einzelnen Leistungsnachweisen aus nicht-modularisierten Studiengängen an ausländischen Hochschulen. Dabei sind die von der Kultusministerkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschul-partnerschaftsverträgen zu beachten. Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Prüfungsausschuss. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit ist die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu hören.
(3) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums ein Semester an einer Universität im Ausland zu studieren. Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in Studiengängen von ausländischen Universitäten, die über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen mit dem Institut für Musikwissenschaft unterhalten, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Nebenfach Musikwissenschaft angerechnet, sofern sie gleichwertig nach Absatz 2 sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(9) Maximal die Hälfte der erforderlichen Prüfungsleistungen für das Hauptfach Musikwissenschaft bzw. nicht mehr als 30 CP können aus anderen Studiengängen anerkannt werden. Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Die Anrechnung erfolgt entsprechend der Abs. 1 und 2 sowie 4 und 5. Insgesamt dürfen nicht mehr als die Hälfte der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
Paragraphenteil - V. Bewertung der Modulabschlussprüfungen
Abschnitt V: Bewertung der Modulabschlussprüfungen
5 = nicht ausreichend, für eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt. Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können einzelne Noten um 0,3 auf Zwischenwerte angehoben oder abgesenkt werden; die Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen.
(4) Für das Nebenfach Musikwissenschaft wird eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote ist das arithmetische Mittel aus den beiden Noten der Wahlpflichtmodule. Die Pflichtmodule 1 und 2 gehen nicht in die Gesamtnote mit ein. Für die Bildung der Gesamtnote gilt Abs. 2 entsprechend. Das Ergebnis der bestandenen Bachelorprüfung im Nebenfach Musikwissenschaft ist unverzüglich dem für das Hauptfach zuständigen Prüfungsamt mitzuteilen.
(1) Ist die Bachelorprüfung im Hauptfach und im gewählten Nebenfach Musikwissenschaft bestanden, wird durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote gebildet. Das Nebenfach wird bei der Bildung der Gesamtnote einfach gewichtet.
bis 1,5 sehr gut very good; über 1,5
bis einschließlich 2,5 gut good; über 2,5
bis einschließlich 3,5 befriedigend satisfactory;
(3) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche in der Ordnung für den Bachelorstudiengang Nebenfach vorgeschriebenen Module bestanden und mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.
a) eine Modulabschlussprüfung im Nebenfach Musikwissenschaft auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 16 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(1) Die Ordnung vom 24.04.2013 in der Fassung vom 18. Dezember 2013 tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport in Kraft und gilt erstmals für im Sommersemester 2015 neuimmatrikulierte Studierende.
(2) Mit dem Inkrafttreten der Fassung vom 04. April 2013 wurden die in der „Ordnung zur Erlangung des akademischen Grades eines Magister Artium/ einer Magistra Artium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vom 12.1.1994 (ABl. S. 243ff.) in der jeweils gültigen Fassung enthaltenen fachspezifischen Bestimmungen für das Magisterhauptfach und Magisternebenfach Musikwissenschaft sowie die betreffenden Studienordnungen außer Kraft gesetzt.
(3) Studierende, die ihr Magisterstudium im Magisterhaupt- und Magisternebenfach vor dem Wintersemester 2013/14 begonnen haben, können das Magisterstudium fortsetzen. Sie können noch bis einschließlich Sommersemester 2019 in den Lehrveranstaltungen des Fachs Musikwissenschaft Studienleistungen erbringen, und müssen sich bis spätestens Wintersemester 2019/20 für die Magisterprüfung angemeldet haben. Danach werden im Magisterhauptfach und Magisternebenfach Musikwissenschaft keine Prüfungen mehr durchgeführt. Teilzeitstudierende müssen ihre Studien- und Prüfungsplanung auf die in Satz 2 und 3 genannten Termine ausrichten.
(4) Studierende im Magisterstudiengang mit Musikwissenschaft im Haupt- oder Nebenfach können in den Bachelorstudiengang wechseln. Äquivalente Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 22 anerkannt.
Das Modul vermittelt elementare musikwissenschaftliche Arbeitstechniken und Grundlagen von Musiktheorie und Satztechnik. Methodik und Fachgeschichte bilden den Schwerpunkt der Einführungsveranstaltung im Wintersemester, die den reflektierten Einblick in musikhistorische Konstellationen schult und einen genuin wissenschaftlichen Umgang mit Musik eröffnet. Zu den Inhalten des Moduls gehört darüber hinaus die Vermittlung von Kenntnissen der Harmonielehre. Musiktheoretische Konzepte wie Satztechniken, Stimmführungs- und Modulationsregeln und harmonische Zusammenhänge werden in ihrem historischen Kontext verortet und an Beispielen aus dem Repertoire der abendländischen Kunstmusik diskutiert.
Die Studierenden erwerben die fundamentalen Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens: Literaturrecherche, Lektüretechniken, Gliederung und formaler Zuschnitt einer schriftlichen Arbeit. Zudem erhalten die Studierenden einen Überblick über die vielfältigen Methoden der Musikwissenschaft und die Geschichte des Faches. In der Übung gewinnen sie Kenntnisse der satztechnischen Grundlagen, auf denen die wissenschaftliche Betrachtung von Musik aufbaut.
Klausur (90 Min.) über den Stoff der Übung M1-ÜH; Mündliche Präsentation und schriftliche Arbeit (Essay, Protokoll, kleine Hausarbeit) im Zusammenhang mit dem Proseminar Einführung in die Musikwissenschaft (M1-PS), Teilnahmenachweise
Das Modul legt den Schwerpunkt auf die analytische Betrachtung von Musik. Musikalische Analyse befasst sich mit der grundlegenden Frage, wie über Musik adäquat zu sprechen ist und reflektiert die technische Beschreibung klanglicher Strukturen. Auf der Vermittlung eines terminologischen Instrumentariums liegt daher ein besonderes Augenmerk, gleichzeitig nimmt das historisch angelegte Proseminar Fragen der Gattungstheorie oder der Personalstilistik einzelner Komponisten in den Blick.
Klausur (90 Min.) über den Inhalt der Übung (M2-ÜT); Hausaufgaben und kleinere schriftliche Leistungen im Zusammenhang mit dem Proseminar Einführung in die musikalische Analyse (M2-PS), Teilnahmenachweise.
Regelmäßige Teilnahme, Erbringen der Prüfungsleistungen
Es besteht die Möglichkeit, zusätzliche Kurse in Harmonielehre und Tonsatzanalyse, die nicht in die Module 1 und 2 eingehen, zu belegen und im Rahmen von Modul 7 (Optionalbereich) anzurechnen.
3./4. oder 5./6. Semester
Das Modul fokussiert Musik im historischen Kontext. Repräsentative Ausschnitte der Musikgeschichte von den Anfängen der Notation bis ins 21. Jahrhundert werden kompositions- und ideenhistorisch sowie analytisch verortet, gleichzeitig liegt das Augenmerk auf Konstruktionen von Historizität in westlichen ebenso wie außereuropäischen Kulturen. Das Proseminar Kulturwissenschaftliche Konzepte macht die Studierenden mit den Grundlagen einer kulturwissenschaftlichen Methodik vertraut und ermöglicht auf diese Weise die Diskussion alternativer Modelle der (Musik-)Geschichtsschreibung.
Präsentation und Hausarbeit im Umfang von ca. 12 Seiten (ca. 6.000 Wörter) im Zusammenhang mit dem Seminar (M3-S)
Regelmäßige Teilnahme, Erbringen der Prüfungsleistung und der Studienleistung.
1 2 3 4 ODER 5 6
M3-PS Proseminar Kulturwissenschaftliche Konzepte PS 2 5 5
M3-S Seminar S 2 8 8
M3-V Vorlesung V 2 2 2
Von den vier angegebenen Wahlpflichtmodulen müssen insgesamt zwei studiert werden
Das Modul widmet sich weltweiten Erscheinungsformen von Musik, die mit primär musikethnologischen Methoden in den Blick genommen werden. Musik wird in diesem Kontext als Gegenstand globaler Austausch- und Transferverhältnisse verstanden, zudem finden auch lokale europäische und außereuropäische Musikkulturen Berücksichtigung. Des Weiteren bereichern Inhalte aus der Popularmusikforschung die Betrachtung, etwa historische, gesellschaftliche und stilistische Aspekte des Jazz oder die kulturanalytische Rezeption von Phänomenen der Popmusik .
Leistungsnachweis (Präsentation, Protokoll, Essay, Transkription) im Proseminar Methoden der Musikethnologie / Feldforschung (M4-PS), Teilnahmenachweise im Proseminar und Seminar
Präsentation und Hausarbeit im Umfang von ca. 12 Seiten (ca. 6.000 Wörter) im Zusammenhang mit dem Seminar (M4-S)
M4-PS Proseminar Methoden der Musikethnologie / Feldforschung PS 2 5 5
M4-S Seminar S 2 8 8
M4-V Vorlesung V 2 2 2
Leistungsnachweis (Präsentation, Protokoll, Essay oder Werkstück) im Proseminar Inszenierungs- und Aufführungsanalyse (M5-PS), Teilnahmenachweise im Proseminar und Seminar
Präsentation und Hausarbeit im Umfang von ca. 12 Seiten (ca. 6.000 Wörter) im Zusammenhang mit dem Seminar (M5-S)
M5-PS Proseminar Inszenierungs- und Aufführungsanalyse PS 2 5 5
M5-S Seminar S 2 8 8
M5-V Vorlesung V 2 2 2
Von den vier angegebenen Wahlpflichtmodulen müssen insgesamt zwei studiert
Leistungsnachweis (Präsentation, Protokoll, Essay, Übertragung) im Proseminar Notationen (M6-PS), Teilnahmenachweise im Proseminar und Seminar
Präsentation und Hausarbeit im Umfang von ca. 12 Seiten (ca. 6.000 Wörter) im Zusammenhang mit dem Seminar (M6-S)
M6-PS Proseminar Notationen PS 2 5 5
M6-S Seminar S 2 8 8
M6-V Vorlesung V 2 2 2
Von den vier angegebenen Wahlpflichtmodulen müssen insgesamt zwei studiert werden.
Dieses Modul ermöglicht den Studierenden die stärkere Setzung individueller Studienschwerpunkte. In frei gewählten Lehrveranstaltungen aus dem Angebot des Musikwissenschaftlichen Instituts oder der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt kann auf diese Weise das vorhandene Wissen vertieft und je nach persönlichem Interesse zusätzliche Kenntnisse erworben werden. Ferner können Tutorien und/oder Exkursionen des Musikwissenschaftlichen Instituts in die CP-Vergabe einfließen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine äquivalente Mitarbeit beim Campusradio dauerWelle mit 5 CP anzurechnen.
Zusätzliche Seminare aus den Modulen des Vertiefungsbereichs bieten die Möglichkeit der breiteren inhaltlichen und methodischen Orientierung der Studierenden. Die existierende Kooperation mit der HfMDK stellt eine ideale Voraussetzung für die Erweiterung des Kompetenzspektrums um musikpädagogische und musiktheoretische Inhalte dar. In Tutorien können zudem die in den Seminaren erworbenen Kenntnisse vertiefend diskutiert werden. Exkursionen erlauben den Besuch wichtiger Kulturstätten der Musikgeschichte und das Lernen in direkter Anschauung von historischen Artefakten.
Lehrveranstaltungen im Umfang von 14 CP 14
Die Kreditierung der besuchten Lehrveranstaltungen richtet sich nach den Studienordnungen der Fächer, denen sie entstammen. Es ist keine festgelegte Verteilung der erforderlichen 14 CP vorgesehen. Tutorien des Musikwissenschaftlichen Instituts werden mit 1 CP kreditiert, Exkursionen mit 2 CP. Die Auswahl der Lehrveranstaltungen bedarf der Genehmigung durch die/den Modulbeauftragte(n). Der frühzeitige Beginn des Moduls wird empfohlen.
Musikwissenschaft (NF), Bachelor (ab WS 2013/14)*