Source: https://www.schuetzenpumpe.lima-city.de/die-bruderschaft/neuigkeiten-blog/entwurf-der-neuen-satzung.html
Timestamp: 2019-01-18 06:34:25
Document Index: 154080694

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 670', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 27', '§ 30', '§ 31', '§ 15']

Entwurf der neuen Satzung | St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft Eschweiler Pumpe- Stich 1869 e.V. | Oliver Wald
St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft Eschweiler Pumpe- Stich 1869 e.V.
Der Vorstand der Bruderschaft
Endlich wieder einen König - dazu einen ganz jungen Regenten
2018 findet kein Schützenfest statt - stattdessen ein Sommerfest
Pumpe-Sticher Damen dominierten die Bundesmeisterschaft
Bilder vom Schützenfest - 07.05.2017
Festschrift entsteht in der evangelischen Gemeindebriefdruckerei
Diözesanmeisterschaft, 25.03.2017
Bezirksprinzenschießen, 17.03.2017
Prinzenschießen 11.03.2017
Bilder vom Karnevalistischen Abend, 17.02.2017
Horst Bär ist DEUTSCHER MEISTER
Gedenkfeier Volkstrauertag, 13.11.2016
Müllsammelaktion des Ortsteilarbeitskreis am 17.09.2016
Bilder Schützenfest 07. - 08. Mai 2016
Ostereierschiessen 19.03.2016
Prinzenschießen 12.03.2016
Bezirksmeisterschaften Bezirk Eschweiler 30./31.01.2016
Karnevalistischer Abend, Freitag, 29.01.2016
Vorstandsneuwahlen, 17.01.2016
Schützenfest Mai 2015
Das Schützenfest steht!
Schießsportportal
LG Stand Pumpe-Stich
KK Stand Frohnhoven
Freundschaftskreis der Altersschüzen
Bereichsmannschaft 1 LGa
Damenmannschaft historisch LGa und KKa
Datenschutzordnung der Bruderschaft EU-DSGVO
Amtrag auf Mitgliedschaft
Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e. V. (BHDS) wurde am 27. Februar 1928 unter dem Namen Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus gegründet. Er ist einer der größten Zusammenschlüsse von Schützenbruderschaften in Deutschland. Er umfasst ca. 1.300 Bruderschaften mit 250.000 aktiven Schützen und 600.000 Mitgliedern. Er versteht sich als Dachorganisation der deutschen katholischen Schützenbruderschaften. Das Motto des Verbandes lautet „Für Glaube, Sitte und Heimat“.
Thema: Datenschutz EU-DSGVO »
Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung und der seit Mai 2018 geltenden Änderung im Datenschutz wurden wir vom Registergericht und vom Finanzamt aufgefordert unsere Satzung aus dem Jahr 1992/1994 komplett neu zu fassen bzw. umfangreich zu überarbeiten.
Diesem haben wir in einem aufwendigen Verfahren Rechnung getragen und eine komplett neue Satzung erarbeitet. Auf der Mitglieder/Abrechnungsversammlung am 20. Juni 2017 wurde die neue Satzung mit Ausnahme der Datenschutzklausel bereits besprochen und den Anregungen aus der Mitgliederschaft wurde in dem nun vorliegenden Entwurf Rechnung getragen.
Die neue Satzung entspricht den oben genannten Umständen und wurde auch so gearbeitet, das den den veränderten weltanschaulichen Gesichtspunkten entsprochen wird. Nun ist ein umfangreiches Genehmigungsverfahren erforderlich.
St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft 1869 Pumpe-Stich e.V.
Der Verein trägt den Namen: St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft 1869 Pumpe-Stich e.V.. Er ist unter diesem Namen eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Aachen. und hat seinen Sitz in Eschweiler Pumpe-Stich.
Die Schützenbruderschaft ist kirchlich verbunden mit der katholischen Pfarre Heilig-Geist, Gemeinde St. Barbara oder deren Rechtsnachfolgerin.
Die St. Barbara- und St. Sebastianus- Schützenbruderschaft 1869 Pumpe-Stich e.V.
im Folgenden „Schützenbruderschaft“ genannt - ist eine Vereinigung von Personen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (Vereinsregister Köln VR 4219) bekennen - im Folgenden „Bund“ genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird. Getreu dem Wahlspruch des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften "für Glaube, Sitte und Heimat" verpflichten sich die Mitglieder der Schützenbruderschaft zu:
- Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im
Geiste der Ökumene haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der
Bruderschaft die gleichen Rechte und Pflichten.
- Ausgleich sozialer Unterschiede im Geiste der Brüderlichkeit,
- Werke christlicher Nächstenliebe.
- Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben,
Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den
- Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor
allem des dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels.
- Heimatpflege und heimatliches Brauchtum.
Die Schützenbruderschaft mit Sitz in Eschweiler Pumpe-Stich verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).
Historisches Schießspiel wie beispielsweise den Vogelschuss,
Ausrichtung und Durchführung von traditionellen Brauchtumsveranstaltungen und Festumzügen.
die Ausübung des Schießsports. Hierunter fallen die Ausübung und Ausrichtung von Wettkämpfen sowie die Unterhaltung von Schießstandanlagen.
Pflege und Erhaltung von historischen Kulturgegenständen wie beispielsweise Fahnen, Schützensilber, Urkunden und Aufzeichnungen oder sonstiger Gegenstände des traditionellen Brauchtums.
Die Förderung der Heimat
Überlieferung, Pflege und Leben der althergebrachten Traditionen und christlichen Werte, um diese für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und diesen Generationen aktiv die Heimat als sozialen Erfahrungs- und Zugehörigkeitsraum mit all ihren geschichtlichen und kulturellen Traditionen zu vermitteln.
Begleitung und Unterstützung von Gottesdiensten und Aktionen wie beispielsweise Fronleichnamsprozessionen, der Hilfe bei kirchlichen Veranstaltungen,
Unterstützung der Erhaltung und Errichtung der Kirchengebäude wie beispielsweise Kirchen, Pfarrheime, Kapellen, Kreuzwege, Wegekreuze, Kreuzwegstationen, Friedhöfe etc., aktive Teilnahme am Leben in den Pfarren und den Pfarrgremien (z.B. Pfarreirat, Kirchenvorstand etc.).
Die Bruderschaft darf ihre Mittel teilweise an andere steuerbegünstigte Körperschaften zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken weiterleiten.
1. Mitglied können Personen werden, die das 6. Lebensjahr vollendet haben, unbescholten und bereit sind, sich auf den Inhalt dieser Satzung zu verpflichten.
2. Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Personen, die nicht einer christlichen Kirche angehören, verpflichten sich mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzlich auf deren christlichen Grundsätze.
3. Mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft und durch Anerkennung dieser Satzung verpflichten sich die Mitglieder auf die christlichen Grundsätze und zur christlichen Lebenshaltung.
Die Austrittserklärung muss gegenüber dem Vorstand schriftlich abgegeben werden.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützenbruderschaft und des Bundes schädigt, oder wenn es mit der Beitragszahlung verschuldet mehr als ein Jahr im Rückstand ist.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand der Schützenbruderschaft nach vorheriger Anhörung des Betroffenen (rechtliches Gehör). Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit, Klage beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften binnen vier Wochen einzureichen. Bei Ausschluss findet keine Rückerstattung von Anteilen des Beitrages statt.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag bis zum 31. März des jeweiligen Jahres zu zahlen, sofern kein gesondertes Bankeinzugsverfahren vereinbart wurde.
Darüber hinaus wird eine Teilnahme an den Veranstaltungen erwartet, die von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand beschlossen wurden. An kirchlichen Veranstaltungen sollen sich alle Mitglieder beteiligen.
Jedes Mitglied hat nach vollberechtigter Mitgliedschaft das Recht auf den Königsschuss.
Die Rechte der Schützenjugend ergeben sich, soweit die Jugend sich kein eigenes Statut gegeben hat, aus dem Bundesstatut der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (BdSJ), sowie dem Statut des jeweiligen Diözesanverbandes des BdSJ.
Jungschützen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt. Sie nehmen nur beratend an dieser teil. Das Stimmrecht kann nicht an Erziehungsberechtigte oder gesetzlichen Vormund bei unter 16 jährigen übertragen werden.
Jungschützen vom vollendeten 16. bis zum vollendenden 18. Lebensjahr und Mitglieder bis zum vollendeten 24. Lebensjahr haben das Recht auf den Prinzenschuss.
Die Annahme einer Bewerbung für den Prinzenschuss obliegt dem gesetzlichen Vorstand.
Die Jungschützen vom vollendeten 12. Lebensjahr bis zum vollendeten 16. Lebensjahr ermitteln aus ihren Reihen den/die Schülerprinzen/-prinzessin.
Personen, die sich um die Schützenbruderschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben oder die mindestens 50 Jahre der Bruderschaft angehören, können von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes mit 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Einmal im Kalenderjahr ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 25% der Mitglieder dieses unter Angabe der Gründe beim Brudermeister schriftlich beantragen.
Zur Mitgliederversammlung und zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist mindestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung einzuladen. Anträge müssen bis spätestens eine Woche vor der Mitglieder-
Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden, hiervon ausgenommen sind
Anträge auf Satzungs- oder Zweckänderung oder auf Auflösung der Bruderschaft.
Anträge mit diesen Zielsetzungen müssen in der schriftlichen Einladung zur Mitglieder-
versammlung bzw. außerordentlichen Mitgliederversammlung aufgeführt werden.
Die Mitgliederversammlung wird vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet.
Auf Antrag kann die Mitgliederversammlung geheime Abstimmung beschließen.
Anträge und Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
Bei einem Antrag auf Ende der Debatte kann nach Abstimmung je ein Mitglied für
und ein Mitglied gegen den Antrag sprechen.
Dann ist die Debatte beendet.
Sollte ein Mitglied den Anordnungen des Versammlungsleiters nicht Folge leisten, so kann das betreffende Mitglied aus dem Versammlungsraum verwiesen werden
Wahl des Vorstandes und der mindestens 2 Rechnungsprüfer,
1. Der Vorstand besteht aus 8 gewählten Mitgliedern:
Dem/der Brudermeister/in,
dem/der stellvertretenden Brudermeister/in,
dem/der stellvertretenden Geschäftsführer/in,
dem/der Schießmeister/in
dem/der stellvertretenden Schießmeister/in,
dem/der Jungschützenmeister/in,
dem/der Schützenheimwart/-in
als Präses der Pfarrer der kath. Pfarre Heilig-Geist, Gemeinde St. Barbara oder ein von ihm zu benennender Geistlicher, der ranghöchste Offizier bzw. ein von ihm benannter Vertreter des Offizierscorps und der/die jeweils amtierende König/in.
2. Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf der ordentlichen
Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit auf vier Jahre gewählt
Im ersten Jahr der Wahlperiode:
Brudermeister/in,
Stellvertretende ( r ) Geschäftsführer/in,
Stellvertretende ( r ) Schießmeister/ in
Im zweiten Jahr der Wahlperiode:
Stellvertretende ( r ) Brudermeister/in,
Stellvertretende ( r ) Kassierer/ in
Schießmeister/ in
Schützenheimwart/ in
Der/die Jungschützenmeister/in wird spätestens 8 Tage vor der Mitgliederversammlung dieses Jahres von der Schützenjugend gewählt. Zu dieser Versammlung ist der gesetzliche Vorstand einzuladen. Der gewählte Jungschützenmeister ist dann von der Mitgliederversammlung zu bestätigen.
3. Zum Schießmeister und zu Stellvertretenden Schießmeister sollte nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiterqualifikation ist.
Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf vier Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
Der Brudermeister, der stellvertretende Brudermeister, der Kassierer und der Geschäftsführer bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Schützenbruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
Rechtsverbindliche Erklärungen der Schützenbruderschaft werden von je zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben.
Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen, soweit die Vertretung nicht durch den Brudermeister oder seinen Stellvertreter erfolgt.
Die Beschlüsse sind in das Protokollbuch einzutragen und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen.
Das Königssilber und sonstige bedeutende Sachwerte sind zu archivieren und möglichst zentral in einem geschützten Behältnis/Raum zu verwahren.
Der Brudermeister ist der Repräsentant der Schützenbruderschaft. Er beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen. Er vertritt die Bruderschaft in den Gremien des Bundes und seiner Untergliederungen. Der Brudermeister ist unentbehrlicher Vermittler der Ziele des Bundes und der Bruderschaft „Für Glaube, Sitte und Heimat“ im Lebensumfeld der Bruderschaft. Die Bruderschaft lebt die christliche Tradition und der Brudermeister soll Vermittler dieser Tradition sein und übernimmt inhaltliche Verantwortung. Daher muss der Brudermeister zwingend Angehöriger einer christlichen Kirche sein.
Der Kassierer ist für das Finanzwesen der Schützenbruderschaft verantwortlich. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss zu erstellen und Rechnung zu legen. Er stellt die Zahlungsanweisungen aus. Geldmittel sind bankmäßig anzulegen.
Der stellvertretende Kassierer vertritt den 1. Kassierer im Falle seiner Verhinderung und unterstützt ihn bei seinen Aufgaben, mit Ausnahme rechtsverbindlicher Erklärungen für den Verein nach außen.
Dem Geschäftsführer obliegt das Schriftwesen der Schützenbruderschaft. Er führt und verwahrt das gesamte Schriftwerk. Er fertigt die Niederschriften über die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. Zumindest die Anträge und Beschlüsse sind in einem fortlaufend geführten Protokollbuch einzutragen.
Der 2. Geschäftsführer vertritt den 1. Geschäftsführer im Falle seiner Verhinderung, mit Ausnahme rechtsverbindlicher Erklärungen für den Verein nach außen.
Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür - unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen Vorstandes - die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsports. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet. Gegebenenfalls bestimmt er im Verhinderungsfall einen geeigneten und befähigten Vertreter.
Der Schützenheimwart ist für die Unterhaltung, den Erhalt und die Vermietung/ Belegung des Schützenheims zuständig. Der Schützenheimwart wird mit einer angemessenen Handkasse ausgestattet. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat zur Jahreshauptversammlung einen Kassenabschluss zu erstellen. Erwirtschaftete Gewinne sind der Hauptkasse zuzuführen.
Der ranghöchste Offizier organisiert und leitet die Aufzüge der Schützenbruderschaft in der Öffentlichkeit. Im Falle seiner Verhinderung bestimmt er oder der 1. Brudermeister einen Vertreter.
In der Ausgabenwirtschaft ist der gesetzliche Vorstand an die Beschlüsse der Vorstandsversammlung gebunden. Der geschäftsführende Vorstand kann über einen Betrag bis zu Euro 500. - im Einzelfall freihändig verfügen. Finanzielle Angelegenheiten des Offizierscorps sind einvernehmlich mit diesem zu entscheiden.
Die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für notwendige und angemessene Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Portokosten und Telefongebühren.
Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 1 Monat nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden zwei Kassenprüfer prüfen die Führung der Kassenbücher und Belege, die Bestände und Vermögensanlagen. Sie erstatten zur Jahresrechnungslegung den Prüfbericht. Jedes Jahr ist ein Kassenprüfer für zwei Jahre zu wählen. Der/ die Kassenprüfer dürfen nicht gewählte Mitglieder des Vorstands sein.
Die Schützenbruderschaft feiert jährlich das Patronatsfest (Barbarafest) im Kreise der Mitglieder und das Schützenfest als öffentliche Veranstaltung, wie es alter Brauch ist. Über weitere Veranstaltungen beschließt die Mitgliederversammlung.
Zum Barbarafest finden sich die Mitglieder zu einer Versammlung zusammen, zu der der
1. Brudermeister einlädt. Sie soll der Pflege des Gemeinschaftsgeistes, der Brüderlichkeit,
der religiösen, staatsbürgerlichen und kulturellen Fortbildung, sowie der Förderung des Brauchtums dienen.
Die Schützenbruderschaft beteiligt sich am kirchlichen und religiösen Leben. Insbesondere nimmt die Schützenbruderschaft in Tracht und mit Fahnen an der Fronleichnamsprozession der Pfarre teil.
§ 21 Ehrungen
Nach 25 – jähriger Mitgliedschaft erhält das Mitglied die silberne Mitgliedsnadel.
Für 40 – jährige und 50-jährige Mitgliedschaft wird die goldene Mitgliedsnadel verliehen. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
Auszeichnungen für besondere Verdienste werden nach Beschluss des Vorstandes
verliehen. Im Rahmen anderer Zuständigkeiten stellt der Vorstand die erforderlichen
§ 22 Schützenbrauchtum
Die Schützenbruderschaft pflegt das seit vielen Jahrhunderten von den historischen Schützenbruderschaften geübte Schießspiel und das Vogelschießen.
§ 23 Sportschießen
§ 24 Sozialverpflichtung der Schützenbruderschaft
Die Schützenbruderschaft schützt ihre Mitglieder durch den Abschluss einer Haftpflicht- und Unfallversicherung, die das einzelne Mitglied ausschließlich im Rahmen seiner Vereinstätigkeit schützt.
§ 25 Kunst und Kultur
Die Schützenbruderschaft pflegt die christliche und geschichtliche Kultur der Heimat. Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Schützenbruderschaft, vor allem die, die Kunstwert oder sonstigen historischen Wert haben, wie Königssilber, Urkunden und Protokollbücher, katalogisiert und sorgfältig und sicher verwahrt werden.
§ 27 Schiedsgericht
Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt die Bruderschaft Daten zum Mitglied auf. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende Angaben: Name, Kontaktdaten, Familienstand, Beruf, Abteilung, Auszeichnungen, Bankverbindung und weitere dem Vereinszweck dienende Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von der Bruderschaft grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht. Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes BDSG bzw. der kirchlichen Datenschutzanordnung KDO per EDV für die Bruderschaft erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Ohne dieses Einverständnis kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden.
Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Zwecke der
Bruderschaft verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen in der Presse, im Internet sowie Aushänge am "Schwarzen Brett". Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z. B. Übermittlung an Dritte) ist - mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe von Angaben zur namentlichen Mitgliedermeldung an den Bund und zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände - nicht zulässig.
Als Mitglied des Bundes ist die Bruderschaft verpflichtet, ihre Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Austrittsdatum und Vereinsmitgliedsnummer (sonstige Daten); bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion in der Bruderschaft. Die namentliche Mitgliedermeldung erfolgt über ein internetgestütztes Programmsystem. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten auf der Bruderschafts Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zur seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage der Bruderschaft entfernt.
Zur Änderung der Satzung oder zur Auflösung der Schützenbruderschaft ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
§ 30 Auflösung der Schützenbruderschaft
Im Falle der Auflösung der Körperschaft fällt das vorhandene Vermögen mit Ausnahme der historischen Traditionsgegenstände an die katholische Kirchengemeinde Heilig Geist Eschweiler, die es ausschließlich und unmittelbar für kirchliche, mildtätige und gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Die historischen Traditionsgegenstände wie Fahnen, Königsketten, Urkunden und Bücher als erhaltenswerte Kulturgüter fallen an den Bund, der diese Gegenstände zur Erfüllung seiner eigenen Aufgaben[1] ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte kulturelle Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
Bei Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft in Eschweiler Pumpe-Stich mit gleicher Zielrichtung im Sinne dieser Satzung könnten die historischen Traditionsgegenstände nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung dieser neuen Vereinigung übergeben werden.
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am. ___ .___ 2018 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit.
§ 31a Übergangsregelungen:
Die zum Zeitpunkt der Satzung gewählten Vorstandsmitglieder behalten ihr Vorstandsamt bis zur nächsten regulären Neuwahl im Januar 2019 inne.
Danach erfolgt eine Neuwahl des gesamten Vorstands, jedoch, um den § 15 der Satzung Geltung zu tragen mit unterschiedlich langen Legislaturperioden.
Anmerkung: Sofern in dieser Satzung nicht ausdrücklich ausgeführt, gelten die
Amtsbezeichnungen gleich für weibliche und männliche Mitglieder
der Bruderschaft, eine Ausnahme bildet lediglich das Amt des Präses.
Oliver Wald Hans-Peter Bings Petra Frohn Michaela Bär
Brudermeister stellv. Brudermeister Geschäftsführerin Kassiererin
[1] Ureigenste Aufgabe des Bundes ist in diesem Falle die Erhaltung und Sicherstellung der
Traditonsgegenstände für die Nachwelt, für nachfolgende Generationen