Source: https://cpm-steuerberater.de/2019/05/24/eop-methode-bfh-10-10-2018-ix-r-30-17/
Timestamp: 2019-07-16 16:51:25
Document Index: 270848415

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 21']

EOP-Methode, ortsübliche Miete - BFH, 10.10.2018, IX R 30/17Steuerberater Hamburg
← BFH, 13.03.2018, X R 25/15
BFH, 10.10.2018, X R 44-45/17 →
BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.10.2018, IX R 30/17 – EOP-Methode
Gegenstand der Revision ist nur die Einkommensteuerfestsetzung der Jahre 2008 bis 2010. Das Rubrum war entsprechend von Amts wegen zu berichtigen.III.
b) Der BGH hält die ertragsorientierte Pachtwertermittlung (sog. EOP-Methode) und unwesentliche Abwandlungen dieser Methode (insbesondere die sog. indirekte Vergleichswertmethode) generell für nicht geeignet, um die ortsübliche Marktmiete oder –pacht zu ermitteln (BGH-Urteile vom 28. April 1999 XII ZR 150/97, BGHZ 141, 257; Neue Juristische Wochenschrift –NJW– 1999, 3187; vom 13. Juni 2001 XII ZR 49/99, NJW 2002, 55; vom 10. Juli 2002 XII ZR 314/00, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht –NJW-RR– 2002, 1521; BGH-Beschluss vom 9. April 2003 XII ZR 216/01, juris; BGH-Urteil vom 14. Juli 2004 XII ZR 352/00, NJW 2004, 3553). Der erkennende Senat schließt sich dem an. Die Referenzgröße, um deren tatsächliche Feststellung es geht, ist im Zivilrecht und im Steuerrecht dieselbe. Gesucht ist der Verkehrswert der Hauptleistung. Dieser hängt bei Miet- oder Pachtverhältnissen ganz wesentlich von den örtlichen Besonderheiten ab. Deshalb kommt es in rechtlicher Hinsicht auf die ortsübliche Marktmiete oder -pacht an (so auch § 21 Abs. 2 EStG).
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Urteile und getaggt als EOP-Methode, ortsübliche Miete. Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.