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Timestamp: 2018-07-19 15:24:40
Document Index: 272551262

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 116', '§33', '§ 78', '§ 28', '§ 73', '§ 102']

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Thema: Der Schwerbehindertenausweis schwerbehindert / Teilhabe am Arbeitsleben /1
Rehabilition, Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (2. Seite) (3. BndesteilhabeG)
* Der Schwerbehindertenausweis schwerbehindert / Teilhabe am Arbeitsleben
Der Schwerbehindertenausweis schwerbehindert / Teilhabe am Arbeitsleben
Von Behinderung spricht man, wenn körperliche Funktionen, geistige Fähigkeiten oder seelische Gesundheit eingeschränkt sind und diese Einschränkungen die Teilhabe
am Leben der Gesellschaft beeinträchtigen.
Mit anderen Worten: Jede körperliche, geistige oder seelische Veränderung, die nicht nur vorübergehend zu Einschränkungen und durch sie zu sozialen Beeinträchtigungen
führt, gilt als Behinderung.
Dabei ist es unerheblich, ob die Behinderung auf Krankheitoder Unfall beruht oder ob sie angeboren ist. Es kommt allein auf die Tatsache der Behinderung an.
Ob eine Behinderung vorliegt, kann nur individuell und unter Berücksichtigung
aller Umstände des Einzelfalles beurteilt werden.
Behindert oder schwerbehindert:
Um als behinderter Mensch die wegen der Behinderung notwendigen Hilfen in Anspruch
nehmen zu können, ist es grundsätzlich nicht erforderlich, dass ein bestimmter
„Grad der Behinderung“ festgestellt und durch einen Ausweis bescheinigt wird. Allerdings
So erhalten die besonderen Hilfen nach dem Teil 2 des
Neunten Buches Sozialgesetzbuch, dem Schwerbehindertenrecht (z.B. den besonderen
Kündigungsschutz und den Zusatzurlaub), grundsätzlich nur schwerbehinderte
http://www.arbeitsagentur.de/nn_27836/zentraler-Content/A08-Ordnung-Recht/A081-Schwerbehindertenrecht/Allgemein/Gleichstellung-mit-schwerbehinderten-Men.html
http://www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS/Schwerbehinderung/Ausgleich/ausgleich_inhalt.html
http://www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS/Ausb_Arbeit/Schwerbehinderung/schwerbehinderung_node.html
http://www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS/Ausb_Arbeit/Neu_orientieren/neu_orientieren_node.html
"Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben" umfassen alle Rehamaßnahmen, die die Arbeits- und Berufstätigkeit von kranken und/oder behinderten Menschen fördern. Alte Begriffe dafür sind "Berufsfördernde Maßnahmen zur Reha" oder "Berufliche Reha". Teilhabe am Arbeitsleben umfasst Hilfen, um einen Arbeitsplatz erstmalig oder weiterhin zu erhalten, Vorbereitungs-, Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen, Zuschüsse an Arbeitgeber sowie die Übernahme vieler Kosten, die mit diesen Maßnahmen in Zusammenhang stehen, z.B. für Lehrgänge, Lernmittel, Arbeitskleidung, Prüfungen, Unterkunft und Verpflegung.
Voraussetzungen und praktische Durchführung unter Teilhabe am Arbeitsleben.
3. Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes
5.1. Schulbildung
6. Leistungen in Werkstätten für Behinderte
§ Gesetze (werden noch extra aufgeführt) www.gesetze-im-internet.de/sgb_6
Aufgabe der Leistungen zur Teilhabe
Sechste Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI)
– Gesetzliche Rentenversicherung –
Artikel 1 des Gesetzes vom 18. Dezember 1989 (BGBl. I S. 2261, 1990 I S. 1337), zuletzt geändert
durch Artikel 4 des Gesetzes vom 10. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3442).
§ 32 Zuzahlung bei Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und
§ 116 Besonderheiten bei Rehabilitation
www.gesetze-im-internet.de/sgb_6
– Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen –
vom 19. Juni 2001 (BGBl. I S. 1046, 1047) zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom
23. April 2004 (BGBl. I S. 606) Stand: 28. April 2004
Postfach 500 53108 Bonn
Teilhabe am Arbeitsleben Werkstatt für behinderte Menschen
die Behinderung abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern,
ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern,
Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit zu vermeiden,
zu überwinden, zu mindern oder eine Verschlimmerung zu verhüten sowie den vorzeitigen Bezug von Sozialleistungen zu vermeiden oder laufende Sozialleistungen zu mindern,
Inklusion – Was ist das eigentlich? Viele Menschen haben den Begriff schon gehört. Aber was genau steckt dahinter? Und was bedeutet Inklusion für jeden von ...
wwwq.leidmedien.de/sprache-kultur-und-politik/inklusion-was-heisst-das/
http://www.spiegel.de/thema/inklusion
Eine Inklusion ist ein in einem Mineral eingeschlossener Fremdstoff. Man unterscheidet in der Mineralogie zwischen primären Inklusionen, die im hydrothermalen Stadium noch vor Abschluss der Kristallbildung in Zwischenräumen entstanden, und sekundären Inklusionen, die erst nach der ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusion_(Mineralogie) Definitionen anzeigen - Definitiv inklusiv
SozialesGesetzbuch
Dieses Paket enthält alle gegebenenfalls notwendigen Formulare
für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Berufsförderung).
http://www.deutscherentenversicherung.de/sid_E47132A61862B9366399C26D07AF7073.cae01/DRV/ de/Navigation/_home_node.html
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben verfolgen das Ziel, bei erheblicher Gefährdung
bzw. Minderung der Erwerbsfähigkeit den Verbleib im Arbeitsleben ...
http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gasts&p_aid=&p_knoten=FI
D&p_sprache=D&p_suchstring=11072::Rehabilitation
Wie läuft eine berufliche Rehabilitation
(Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) ab?
Die berufliche Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) ...
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (§§33– 43 SGB IX): z. B.
Hilfen zur Erhaltung und
Erlangung eines Arbeitsplatzes (einschließlich Beratung, ...
Insgesamt gibt es sieben verschiedene Reha-Träger, wobei nicht jeder für alle zuständig ist
Die Agentur für Arbeit und die kommunalen Träger sind Rehabilitationsträger wenn es um
die Förderung beruflicher Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) geht
und kein anderer Leistungsträger zuständig ist.
Zahlreiche Stiftungen und Organisationen helfen Menschen mit Behinderung, die finanzielle Nöte haben
Hilfe für spezifische Behinderungsarten & Krankheiten Löcher im sozialen Netz
Und doch: In einigen Fällen rutschen Menschen mit Behinderung oder schwerer
Krankheit durch das soziale Netz. Hilfe und Unterstützung über den Staat hinaus Im Bundesverband Deutscher Stiftungen sind derzeit mehr als 15.000 Stiftungen Hilfe bei speziellen DiagnosenEinige Hilfsorganisationen unterstützen Menschen mit bestimmten Diagnosen wie MS, Querschnitt, Hirnverletzungen etc.
oder schwerer Krankheit, wenn sie sich in einer verfahrenen Notlage befinden.
Macht eine finanzielle Vorsorge gegen Berufsunfähigkeit Sinn?
Quelle: http://www.myhandicap.de/behinderten_hilfe_finanziell.html
Übergangsgeld beantragen, was steht mir zu, wer ist Leistungsträger?
Hilfe zur Teilhabe Integrationsdienste -Projekte
Alles zu beruflichen und finanzellen Themen
Alle Arbeitgeber sind verpflichtet, bei der Besetzung freier Stellen zu prüfen, ob sie Menschen mit schweren Behinderungen oder ihnen gleichgestellte Menschen beschäftigen können. Menschen mit schweren Behinderungen sind Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von wenigstens 50. Gleichgestellte sind Menschen mit Behinderungen mit einem GdB von weniger als 50, aber mindestens 30, die infolge ihrer Behinderung keinen geeigneten Arbeitsplatz erlangen oder behalten können und auf Antrag von der Agentur für Arbeit Menschen mit schweren Behinderungen gleichgestellt wurden. Quelle: https://www.service-bw.de
Umschulung - Teilhabe am Arbeitsleben - Übergangsgeldéld
Teilhabe am Arbeitsleben - IHR Rehabilitations-Dienst
www.ihr-rehabilitations-dienst.de/teilhabe-am-arbeitsleben.html
Als Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stehen insbesondere folgende ... Umschulung;
Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung; Leistungen an ...
Übergangsgeld - Soziales & Recht - betanet
www.betanet.de/betanet/soziales_recht/uebergangsgeld-488.html?
Die Agentur für Arbeit zahlt Übergangsgeld bei Erhalt von Leistungen zur Teilhabe
am Arbeitsleben für Behinderte oder Schwerbehinderte, ...
service-bw: Übergangsgeld beantragen
www.service-bw.de/zfinder-bw-web/processes.do
Übergangsgeld können Sie beantragen, wenn Sie an einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben
(z.B. Umschulung) oder an einer Maßnahme zur ...
Weiterzahlung des Übergangsgeldes - www.arbeitsagentur.de
www.arbeitsagentur.de ›Übergangsgeld bei Krankheit. Wenn Sie allein aus gesundheitlichen Gründen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht mehr, aber voraussichtlich wieder ...
Übergangsgeld der gesetzlichen ... - DVBS
www.dvbs-online.de/spezial/2006-10-1130-35-1129-1131.htm?
Übergangsgeld der gesetzlichen Rentenversicherungsträger ... mit seinen Leistungen zur
medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben.
www.finkenbusch.de/?p=1994?
09.01.2013 – Anspruch auf Übergangsgeld haben Versicherte der Rentenversicherung, wenn sie.
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben,; Leistungen zur ...
Pro Arbeitsamt-Bezirk ist künftig mindestens ein Integrationsfachdienst vorgesehen
– Arbeitsplatzvermittlung (Auftraggeber Arbeitsamt)
– Arbeitsplatzsicherung (Auftraggeber Hauptfürsorgestellen)
– Schwerbehinderte beraten, unterstützen und vermitteln
– Arbeitgeber informieren, beraten und Hilfe leisten
– Leistungsprofile erstellen
– Arbeitsplatz akquirieren
– Schwerbehinderte auf Arbeitsplatz vorbereiten
– Begleitung/Training am Arbeitsplatz
– Beratung der Kollegen im Betrieb
– Ansprechpartner für Arbeitgeber
Als Fachberater werden bevorzugt Schwerbehinderte eingestellt.
Folgender Personenkreis wird beraten:
– Schwerbehinderte mit besonderem Bedarf an Betreuung
– Schwerbehinderte, die zuvor in einer Werkstatt für Behinderte beschäftigt waren
– Schwerbehinderte Schulabgänger
– Behinderte, die nicht schwerbehindert sind
– Arbeitgeber– Kolleginnen und Kollegen im Betrieb oder in der Dienststelle
Quelle: http://www.trisomie21.de/arbeit.html
Persönliches Budget für Menschen mit Behinderung - Finanzielle Hilfen / Blog + oben links im Menu
Telefonummer der Hotline: 01805-474712
Das bundesweite Beratungstelefon zum Persönlichen Budget ist unter der Nummer 01805/474712 (14 Cent pro Minute) zu erreichen. Bei dieser Hotline können sich behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte durch behinderte Beraterinnen und Berater über die Leistungsform des Persönlichen Budgets informieren lassen. Sprechzeiten sind montags, dienstags, donnerstags von 9-16 Uhr und mittwochs von 10-15 Uhr.
http://www.isl-ev.de/de/aktuelles/projekte/655-beratungshotline-persoenliches-budget.html
Persönliches Budget - Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Alle wichtigen Informationen zum Persönlichen Budget
gibt es auch als Gebärdensprachfilme
http://www.bmas.de/DE/Gebaerdensprache/Persoenliches-Budget/inhalt.html
Familienratgeber: Persönliches Budget für Menschen mit ...
www.familienratgeber.de › Recht
Es gibt einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Die Idee: Geld statt Sachleistung. Sie macht aus Hilfeempfängern Arbeitgeber. Hier finden Sie alle ...
Persönliches Budget - Hauptschwerbehindertenvertretung des ...
Persönliches Budget, Trägerübergreifendes Persönliches Budget, Budget für Behinderte, Behindertenbudget, persönliches Geld für Menschen mit Behinderung.
www.berlin.de/hvp/persoenliches-budget/p.budget.index.html
Budget-Tour - Was ist das Persönliche Budget
Das Persönliche Budget Budget ist ein schwieriges Wort für Geld. Man kann also auch Persönliches Geld sagen. Dieses Geld können Sie bekommen, wenn Sie ...
www.budget-tour.de/content/41076.php?a=3
Das Persönliche Budget löst das bisherige Dreieck zwischen Leistungsträger, Leistungsempfänger/-innen und Leistungserbringer auf; Sachleistungen werden durch Geldleistungen oder Gutscheine ersetzt
http://www.bmas.de/DE/Themen/Teilhabe-behinderter-Menschen/Persoenliches-Budget/inhalt.html
VdK-PressemeldungVdK fordert gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung
„Die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben ist elementare Voraussetzung für eine gerechte Gesellschaft“, erklärt Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich des heutigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-pressemeldung/69387/vdk_fordert_gleichberechtigte_teilhabe_von_menschen_mit_behinderung
Rehabilitation und Teilhabe: Welche Hilfen gibt es, und wer ist zuständig?
Unser System der sozialen Sicherung ist historisch gewachsen. Deshalb ist auch für die
Leistungen zur Teilhabe nicht ein einheitlicher Träger zuständig. Vielmehr hat jeder
Träger in unserem Sozialleistungssystem – neben seinen sonstigen Aufgaben –
seinen spezifischen Bereich der Rehabilitation und Teilhabe.
➔ Die Krankenversicherung erbringt für ihre Versicherten Leistungen zur medizinischeRehabilitation.
Träger der Krankenversicherungen sind die Orts-, Betriebs- und Innungskrankenkassen,
die Seekasse, die Angestellten- und Arbeiterersatzkassen, die Bundesknappschaft sowie die landwirtschaftlichen Krankenkassen.
➔ Die Rentenversicherung ist für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation ihrerVersicherten und zu deren Teilhabe am Arbeitsleben zuständig.
Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, die Landesversicherungsanstalten, die Bundesknappschaft, die landwirtschaftlichen Alterskassen, die Bahnversicherungsanstalt sowie die Seekasse sind Träger der Rentenversicherung.
➔ Die Unfallversicherung ist bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten für Leistungen
zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft verantwortlich.
Unfallversicherungsträger sind die gewerblichen Berufsgenossenschaften, die landwirtschaftlichen
Berufsgenossenschaften sowie die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand.
➔ Die Träger der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden übernehmen für ihre Leistungsberechtigten die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.
Träger der sozialen Entschädigung sind die Landesversorgungsämter, Versorgungsämter sowie die Hauptfürsorgestellen und Fürsorgestellen.
➔ Die Bundesagentur für Arbeit mit ihren Regionaldirektionen und Agenturen für Arbeit übernimmt Leistungen zur
Rehabilitation geht vor Rente.
Das mit dem Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter eingeführte Instrument der betrieblichen Prävention wird mit dem Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen weiter ausgebaut. Als
wichtiger Beitrag zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird ein verpflichtendes betriebliches Eingliederungsmanagement mit gezielter frühzeitiger Intervention im Sinne von Rehabilitation statt Entlassung eingeführt.
Ziel ist es, die Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und ggf. zu verbessern und Schwierigkeiten bei der Beschäftigung möglichst nicht entstehen zu lassen, sie jedenfallsmöglichst frühzeitig zu beheben, damit der Arbeitsplatz erhalten werden kann.
http://www.bmgs.bund.de ratgeber-behinderte-menschen.pdf
Leistungen zur Teilhabe: Die finanzielle Sicherung.
Durch die Rehabilitation sollen möglichst keine finanziellen Nachteile oder besondere
Belastungen entstehen.
Deshalb übernimmt jeder Rehabilitationsträger die Kosten sämtlicher Sachleistungen.
Aber nur für jene Bereiche, für die er zuständig ist (siehe „Welche Hilfen gibtes, und wer ist zuständig?“).
Darüber hinaus trägt er in der Regel auch die Kosten für die so genannten ergänzendenLeistungen.
Entfällt während der Rehabilitation das Arbeitseinkommen, werden – neben Sachleistungen
zur Rehabilitation – in der Regel finanzielle Leistungen gezahlt, die den eigenenund den Unterhalt der Familie sichern sollen.
➔ Bei Leistungen zur medizinischen Rehabilitation zahlen die Rehabilitationsträger
Krankengeld, Verletztengeld, Versorgungskrankengeld oder Übergangsgeld. Das aus dem Arbeitsentgelt berechnete Krankengeld darf 90 v.H. des berechneten Nettoentgelts nicht übersteigen. Vom Krankengeld werden vor Auszahlung noch
die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung abgezogen.
Die Rentenversicherung zahlt während der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation ein Übergangsgeld. E
Zusätzlich zur Sicherung des Lebensunterhalts übernehmen die Rehabilitationsträger
bei Bedarf die nachfolgenden Aufwendungen:
➔ notwendige Fahrkosten,
➔ Reisekosten für Familienheimfahrten,
➔ Haushaltshilfe,
➔ Kosten für eine notwendige Begleitperson.
Dies ist keine vollständige Auflistung; auch kann der Leistungsumfang bei den einzelnen
Rehabilitationsträgern entsprechend der jeweiligen Zielsetzung unterschiedlich sein. Generell muss im Einzelfall entschieden werden, welche Leistungen zurErreichung des Rehabilitationsziels erforderlich sind. Über die jeweils geltenden Voraussetzungen informieren die Rehabilitationsträger.
Wichtig ist auch die Sozialversicherung behinderter Menschen:
Schwerbehinderte Menschen, die vor ihrer Behinderung nicht gesetzlich versichert waren, können innerhalb von drei Monaten nach Feststellung der Schwerbehinderung freiwillig der Krankenversicherung beitreten, wenn sie, ein Elternteil oder ihr Ehegatte
in den letzten fünf Jahren vor dem Beitritt mindestens drei Jahre gesetzlich krankenversichert waren, es sei denn, sie konnten wegen ihrer Behinderung diese Voraussetzung nicht erfüllen.
Behinderte Menschen, die in anerkannten Werkstätten, Anstalten, Heimen und ähnlichen
Einrichtungen beschäftigt werden, sind in der Renten- und Krankenversicherung pflichtversichert.
Das Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung gewährt ab 1. Januar 2003 auch volljährigen Werkstattbeschäftigten, deren Rente oder Einkommen bzw. sonstiges Vermögen unterhalb des sozialhilferechtlichen
Lebensunterhaltsbedarfs liegt, eine eigenständige materielle Absicherung ihres Lebensunterhalts.
Behinderten News + Nachrichten
Behinderten Menschen soll durch Leistungen zur Teilhabe die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eröffnet werden.
Nochmals: Leistungen zur Teilhabe setzen keine Anerkennung als schwerbehinderter Mensch vom Versorgungsamt voraus.
Leistungen zur Teilhabe: Was versteht man darunter?
Sie sollen ihr Leben nach ihren Neigungen und Fähigkeiten gestalten.
Eine umfassende Teilhabe ist dann erreicht, wenn der behinderte Mensch (wieder) vollständig in das Leben der Gemeinschaft eingegliedert ist. Diesen Zustand zu erhalten,
gehört selbstverständlich auch zu den Aufgaben der Leistungen zur Teilhabe. Leistungen zur Teilhabe sind umso erfolgreicher, je früher sie eingeleitet und durchgeführt
werden. Sie setzen nicht erst dann ein, wenn eine Behinderung schon vorliegt.Bei Krankheiten und Unfällen beginnen sie möglichst mit der Akutbehandlung, auch
Auch wenn man die Leistungen zur Teilhabe in Leistungen zur medizinischen Rehabilitation,zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
unterteilt und schwerbehinderte Menschen zusätzlich besondere Hilfen erhalten: Rehabilitation und Teilhabe muss als Ganzes, als ein einheitlicher Prozess gesehen und
Die einzelnen Leistungen zur Teilhabe sind keine streng zu trennenden, schematisch aufeinander folgenden Vorgänge. Rehabilitation und Teilhabe führen dann zum besten
Ergebnis, wenn die mit den behinderten Menschen jeweils abgestimmten einzelnenPhasen und Bereiche nahtlos ineinander greifen und sich gegenseitig ergänzen.
Welche Hilfen gibt es, und wer ist zuständig?
Unser System der sozialen Sicherung ist historisch gewachsen. Deshalb ist auch für die Leistungen zur Teilhabe nicht ein einheitlicher Träger zuständig. Vielmehr hat jeder
Träger in unserem Sozialleistungssystem – neben seinen sonstigen Aufgaben seinen spezifischen Bereich der Rehabilitation und Teilhabe.
➔ Die Krankenversicherung erbringt für ihre Versicherten Leistungen zur medizinische Rehabilitation.
Träger der Krankenversicherungen sind die Orts-, Betriebs- und Innungskrankenkassen, die Seekasse, die Angestellten- und Arbeiterersatzkassen, die Bundesknappschaft sowie
die landwirtschaftlichen Krankenkassen.
➔ Die Rentenversicherung ist für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation ihrer Versicherten und zu deren Teilhabe am Arbeitsleben zuständig.
Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, die Landesversicherungsanstalten, die Bundesknappschaft, die landwirtschaftlichen Alterskassen, die Bahnversicherungsanstalt
sowie die Seekasse sind Träger der Rentenversicherung.
➔ Die Unfallversicherung ist bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Teilhabe
am Leben in der Gemeinschaft verantwortlich. Unfallversicherungsträger sind die gewerblichen Berufsgenossenschaften, die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften sowie die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand.
➔ Die Träger der sozialen Entschädigung bei Gesundheitsschäden übernehmen für ihre Leistungsberechtigten die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe
am Arbeitsleben und zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Träger der sozialen Entschädigung sind die Landesversorgungsämter, Versorgungsämter
sowie die Hauptfürsorgestellen und Fürsorgestellen.
➔ Die Bundesagentur für Arbeit mit ihren Regionaldirektionen und Agenturen für Arbeit übernimmt Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, so weit hierfür kein
anderer Träger verantwortlich ist.
Die Sozialhilfe erbringt nachrangig gegenüber den anderen Rehabilitationsträgern Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur beruflichen und sozialen Teilhabe im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach dem Bundessozialhilfegesetz.
Hierbei ist zu beachten, dass Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft (soziale Teilhabeleistungen) in der Regel den Nachweis der Bedürftigkeit des behinderten Menschen (Einsatz eigenen Einkommens und Vermögens, Heranziehung Unterhaltspflichtiger) voraussetzen. Zuständig sind die örtlichen (Städte und Gemeinden) und überörtlichen (Landschaftsverbände, Landeswohlfahrtsverbände und
Landessozialämter) Träger des Sozialhilfe.
Die Jugendhilfe mit ihren örtlichen Jugendämtern erbringt Leistungen zur Teilhabe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, so weit kein anderer Träger zuständig ist.
So kompliziert sich das anhört, ist es in Wirklichkeit nicht. Denn alle Träger sind zur engen Zusammenarbeit verpflichtet. Behinderten Menschen sollen nämlich aus den oft schwer überschaubaren Zuständigkeitsabgrenzungen keine Nachteile erwachsen.
Außerdem nehmen alle gemeinsamen Servicestellen und jeder Rehabilitationsträger formlose Anträge auf Leistungen zur Teilhabe entgegen. Auch dann, wenn ein anderer
Rehabilitationsträger zuständig ist. Dabei sichert ein besonderes Zuständigkeitsklärungsverfahren die schnelle Leistungserbringung.
Das mit dem Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter eingeführte
Instrument der betrieblichen Prävention wird mit dem Gesetz zur Förderung der
Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen weiter ausgebaut.
Als wichtiger Beitrag zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird ein verpflichtendes betriebliches
Eingliederungsmanagement mit gezielter frühzeitiger Intervention im Sinne
von Rehabilitation statt Entlassung eingeführt.
Ziel ist es, die Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und ggf. zu verbessern und Schwierigkeiten
bei der Beschäftigung möglichst nicht entstehen zu lassen, sie jedenfalls
möglichst frühzeitig zu beheben, damit der Arbeitsplatz erhalten werden kann.
Konkret ist geregelt, dass der Arbeitgeber nicht nur bei schwerbehinderten Beschäftigten
sondern in allen Fällen bei einer länger als sechs Wochen andauernden oder bei
wiederholter Erkrankung des Beschäftigten zur Kontaktaufnahme mit der betrieblichen
Interessenvertretung und der Schwerbehindertenvertretung und zur Klärung der
Möglichkeiten zur Überwindung der Arbeitsunfähigkeit, zur Vorbeugung vor erneuter
Arbeitsunfähigkeit und zur Erhaltung des Arbeitsplatzes verpflichtet ist.
Vorsorge, Früherkennung, Frühförderung:
Damit es erst gar nicht so weit kommt.
Noch so viele staatliche und private Hilfen können nicht darüber hinwegtäuschen,
dass jede gesundheitliche Einschränkung, jede Behinderung, mit Nachteilen und
menschlichem Leid verbunden ist.
Deshalb kann es nur einen Grundsatz und einen Rat geben: das Entstehen von Behinderungen
Das kann man unter anderem durch gesundheitsgerechtes Verhalten. Damit kein Missverständnis
aufkommt: Hier soll nicht einer asketischen Lebensweise das Wort geredet werden.
Aber: Aufklärung ist wichtig. Jeder soll wissen, welche Gefahren mit Tabak,
Alkohol oder falschen Essgewohnheiten verbunden sind. Die Konsequenzen daraus
muss jeder für sich selbst ziehen. Allerdings ist Verdrängung ein schlechter Ratgeber.
Entscheidungen zu Behinderung und beruflicher Teilhabe
Bei REHADAT-Recht finden Sie aktuelle Rechtsprechung aus dem Arbeits- und Sozialrecht.
Die Entscheidungen werden laufend aktualisiert und ergänzt.
REHADAT ist ein Angebot des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln), gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds (§ 78 SGB IX).
https://www.integrationsaemter.de/URTEILE/545c235/index.html
Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben - Fischer kritisch zum Urteil des LAG Schleswig-Holstein vom 30.9.2014
https://jurion.de/de/news/311226/Teilhabe-schwerbehinderter-Menschen-am-Arbeitsleben-Fischer-kritisch-zum-Urteil-des-LAG-Schleswig-Holstein-vom-30-9-2014
[PDF]Schwerbehinderte Menschen und ihr Recht
https://www.arbeitskammer.de /.../Schwerbehinderte_Menschen.../Schwerbe...
plätze für schwerbehinderte Menschen erreicht das Saarland eben mal 4,1 Prozent und liegt ..... behinderte Menschen, die an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gemäß ..... So kann nach der Rechtsprechung ein schwerbehinderter.
https://www.arbeitskammer.de/fileadmin/user_upload/ak_download_datenbank/Publikationen/Online_Broschueren/Schwerbehinderte_Menschen_und_ihr_Recht/Schwerbehinderte_
Menschen_und_ihr_Recht.pdf
Rechtsprechung zu § 28 SGB II - Seite 2 von 15 - dejure.org
www.dejure.org/dienste/lex/SGB_II/28/2.html
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Bildung und Teilhabe - Lernförderung - ... LSG Sachsen-Anhalt, 13.05.2011 - L 5 AS 498/10. Übernahme der Kosten für ...
Unser gutes Recht - Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. ...
www.lebenshilfe.de/de/leben-mit-behinderung/unser-gutes-recht/index.php
Die gute Nachricht zuerst: Teilhabe und Integration von Menschen mit ... wir Sie aktuell über wichtige Gesetzesänderungen und neue Gerichtsurteile.
Sofort-Hilfe Nothilfe: 900 Adressen Hilflos
Die Leistung zur Arbeitsassistenz setzt voraus, dass der Mensch mit Schwerbehin-derung in einem tariflich oder ortsüblich entlohnten Beschäftigungsverhältnis auf einem Arbeitsplatz im Sinne von § 73 Abs. 1 und § 102 Abs. 2 Satz 3 SGB IX (Teil-zeitbeschäftigung ab 15 Stunden) beschäftigt ist (siehe Ziff. 1.2).