Source: https://cvjm-petri.de/satzung/
Timestamp: 2019-05-20 15:15:23
Document Index: 106806972

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 7', '§ 9', '§ 14', '§ 10', '§ 26', '§ 2', '§ 9', '§ 12', '§ 2']

Vereinssatzung CVJM Petri Bielefeld e.V. – CVJM Petri Bielefeld e.V.
Vereinssatzung CVJM Petri Bielefeld e.V.
„Christlicher Verein Junger Menschen – CVJM Petri Bielefeld e.V.“
Die Grundlage der Arbeit ist die Basis des Weltbundes („Pariser Basis“ von 1855):
„Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, dass Reich ihres Herrn und Meisters unter jungen Männern auszubreiten.“
Der Verein übernimmt zur Erreichung seines Zweckes insbesondere folgende Aufgaben:
Gemeinschaft mit dem Ziel sich über die Bibel und den Glauben auszutauschen und darin zu wachsen.
Hinführung zu christlicher Gemeinschaft und zu gemeinsamen Dienst.
Förderung von Menschen in ihrer Persönlichkeit durch Stärkung von Leib, Seele und Geist nach biblischen Maßstäben, die in Verein, Familie, Gemeinde und Gesellschaft zu verantwortungsbewusstem Handeln und missionarischem Dienst fähig und bereit sind.
Verkündigung des Wortes Gottes insbesondere durch Bibelarbeit, Seelsorge und Evangelisation.
Rat und seelsorgerliche Hilfe in allen Lebensfragen.
Missionarische Betätigung z.B. durch Musikarbeit, Sportarbeit, Publikationen, Aktionen und Projekte.
Angebot eines Bildungsprogramms mit Vorträgen, Gesprächskreisen und Seminaren.
Einrichtung von Häusern und Räumen der Jugendarbeit.
Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter z.B. durch Mitarbeiterkreise und Seminare.
Jugendhilfe in verschiedenen Formen der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit.
Soziale Dienste, Hilfeleistungen und diakonische Arbeit.
Internationale Begegnungen und Partnerschaften.
Förderung der CVJM-Weltdienstarbeit.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, religiöse, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne der Vorschriften der Abgabenordnung.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder in ihrer Eigenschaft als Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile.
Die von der Mitgliederversammlung gewählten Mitglieder des Vorstandes können eine angemessene Vergütung erhalten. Über die Höhe der Vergütung entscheidet die Mitgliederversammlung. Vom Vorstand können hauptamtliche oder ehrenamtliche Mitarbeiter für Tätigkeiten im Verein beauftragt werden. Dafür kann eine angemessene Vergütung vereinbart werden. Die Höhe der Vergütung setzt der Vorstand fest.
Mitglied kann jeder/jede werden, der/die diese Satzung als für sich verpflichtend anerkennt. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters / der gesetzlichen Vertreterin erforderlich.
Das Ausscheiden aus dem Verein erfolgt entweder freiwillig durch Abmelden beim Vorstand oder durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes (§ 11,4).
Wer das 14. Lebensjahr vollendet hat, hat das aktive Wahlrecht. Wer das 16. Lebensjahr vollendet hat, hat das passive Wahlrecht.
Jedes Mitglied zahlt einen von der Jahreshauptversammlung festzusetzenden Beitrag.
Der Verein gliedert sich je nach Bedarf und Möglichkeiten in verschiedene Altersgruppen.
a) der Jahreshauptversammlung / Mitgliederversammlung,
Zur Jahreshauptversammlung ruft der Vorstand einmal im Jahr die Mitglieder zusammen, und zwar im ersten Quartal.
Die Einberufung der Jahreshauptversammlung ist wenigsten 14 Tage vorher mit Angabe der Tagesordnung durch Einladung in Textform bekannt zu machen.
Jedes in der Jahreshauptversammlung erschienene Mitglied, das das 14. Lebensjahr vollendet hat, besitzt eine Stimme. Vertretung durch Vollmacht ist nicht zulässig.
die rechtliche Vertretung des Vereins zu regeln,
die Mitgliedsbeiträge festzusetzen,
die Jahresrechnung zu prüfen und zu genehmigen,
die Kreisvertreter/innen zu wählen,
das Arbeitsprogramm zu beraten,
die Mitgliederentwicklung zu beraten,
ggf. eine angemessene Vergütung von Vorstandsmitgliedern zu beschließen.
Für die Einladung und das Stimmrecht gelten die Vorschriften des § 7.
§ 9 Beschlussfassungen und Wahlen
Jede ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Die Beschlüsse in den vorgenannten Versammlungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst, mit Ausnahme
von § 14.
Über die Art der Abstimmung entscheidet – außer bei der Vorstandswahl – die Versammlung selbst.
Die Wahl des Vorstandes wird in § 10 geregelt.
Es werden zwei Kassenprüfer/innen für zwei Jahre gewählt. Jedes Jahr wird ein/e Kassenprüfer/in neu gewählt. Bei der Gründungsversammlung wird ein/e Kassenprüfer/in für ein Jahr gewählt. Eine direkte Wiederwahl ist nicht möglich.
Die Jahreshauptversammlung wählt die Kreisvertreter/innen.
Die Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
Über die geführten Verhandlungen hat der/die Schriftführer/in eine Niederschrift anzufertigen, die von ihm/ihr unterzeichnet und vom Vorsitzenden/der Vorsitzenden gegengezeichnet werden muss.
Der Vorstand besteht aus wenigstens 5 Mitgliedern, nämlich
der Kassiererin/dem Kassierer ,
bis zu 5 Beisitzerinnen/Beisitzern, die möglichst aus den Leiterinnen und Leitern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der einzelnen Gruppen oder Abteilungen gewählt werden.
Die unter 1 – 4 Gewählten sind der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Die/der Vorsitzende oder die/der stellvertretende Vorsitzende vertreten, jeweils mit einem anderen Vorstandsmitglied den Verein in allen rechtlichen Fällen.
Im Innenverhältnis ist die/der stellvertretende Vorsitzende nur vertretungsberechtigt wenn die/der Vorsitzende verhindert ist.
Der Vorstand wird in der Jahreshauptversammlung für zwei Jahre mittels Stimmzettel gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet nach dem dritten Wahlgang das Los.
Jedes Jahr scheidet die Hälfte aus. Die zuerst Ausscheidenden werden durch Los bestimmt. Eine Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Dienstzeit aus, so kann der Vorstand durch Berufung den freiwerdenden Platz bis zur nächsten Jahreshauptversammlung wieder besetzen.
Werden bei der Gründungsversammlung nicht alle fünf Beisitzerposten besetzt, so kann der Vorstand durch Berufung den freigebliebenen Platz bis zur nächsten Jahreshauptversammlung neu besetzen.
Mitglied des Vorstandes kann jedes Mitglied werden, das sich zur Pariser Basis bekennt und mindestens 16 Jahre alt ist.
Der Vorstand hat darauf zu achten, dass der in § 2 angegebene Zweck verwirklicht wird.
die Bildung von Gruppen und Arbeitsbereichen sowie die Berufung ihrer Leiterinnen und Leiter,
die Einberufung der Jahreshauptversammlung und die Festsetzung der Tagesordnung hierfür,
Der Vorstand versammelt sich mindestens vier mal im Jahr. Er ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bezüglich der Art der Abstimmung und der Protokolle gelten die Bestimmungen in § 9b) und d).
§ 12 Gruppen und Arbeitsbereiche des Vereins
Die Gruppen und Arbeitsbereiche unterstehen dem Vorstand. Ihre Leiter/innen werden vom Vorstand berufen.
Die Gruppen und Arbeitsbereiche haben kein Sondereigentum an Geld und Gegenständen und dürfen solches auch nicht erwerben. Auch Geld und Gegenstände, die ausdrücklich einer Gruppe oder Arbeitsbereiche geschenkt werden, sind Eigentum des Gesamtvereins.
Der Verein ist Mitglied im CVJM-Westbund. Entsprechend der Bundessatzung ist der Verein verpflichtet, den Bundesbeitrag zu zahlen.
Der Verein wird durch den Vorstand des CVJM-Westbundes einem Kreisverband des CVJM-Westbundes zugeteilt. Der Verein entsendet seiner Stärke entsprechend Vertreter in die Kreisvertretung.
Der Verein fühlt sich verpflichtet, die Zeitschriften des CVJM-Westbundes zu fördern und für deren Verbreitung zu sorgen.
Der CVJM-Westbund gehört dem CVJM-Gesamtverband in Deutschland e.V. in Kassel an.
Der CVJM-Gesamtverband ist dem Weltbund der CVJM angeschlossen.
Der Verein ist als Mitglied des CVJM-Westbundes ein Teil evangelischer Jugendarbeit, die in der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) ihren Zusammenschluss hat.
Über Änderung und Ergänzungen dieser Satzung und über die Auflösung des Vereins entscheidet eine außerordentliche Mitgliederversammlung, bei der wenigstens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein muss.
Ist die erforderliche Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder nicht anwesend, so ist zur nochmaligen Beschlussfassung über denselben Gegenstand binnen vier Wochen mit neuer Einladung eine zweite Versammlung einzuberufen, welche ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder endgültig entscheidet. Auf diese Bestimmung muss bei der neuen Einladung ausdrücklich hingewiesen werden.
Beschlüsse über Änderung der Satzung oder Auflösung des Vereins sind nur gültig, wenn drei Viertel der stimmberechtigten Anwesenden zugestimmt haben.
Das Vereinsvermögen muss bis zur Auflösung des Vereins den Zwecken des Vereins dienen, kein Mitglied hat irgendeinen Anspruch darauf.
Die Abwicklung der Geschäfte obliegt dem zuletzt amtierenden Vorstand.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt vorhandenes Vereinsvermögen an die örtliche Kirchengemeinde, mit der der CVJM Petri Bielefeld e.V. zusammenarbeitet, oder an den CVJM – Westbund – Geschäftsführender Verein e.V.-, Wuppertal, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, kirchliche Zwecke für eine Arbeit im Sinne von § 2 verwenden muss. Die Entscheidung über die Zuteilung des Vereinsvermögens trifft der Vorstand.
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 27.05.2011 beschlossen.