Source: http://himalaya-initiative.de/Der-Verein/Satzung/
Timestamp: 2019-07-17 10:39:39
Document Index: 382531779

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§26', '§ 11', '§ 9', '§ 21']

Himalaya Initiative für Bildung e.V. - Satzung
(1) Der Verein führt den Namen „Himalaya-Initiative für Bildung e.V.“
(2) Der Sitz des Vereins ist in 35066 Frankenberg. Er wird in das Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht Marburg/Lahn eingetragen.
§ 2 Zweck, Ziele, Gemeinnützigkeit und Aufgaben
(2) Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung, Ausbildung und Berufsbildung bedürftiger junger in Nepal ansässiger Menschen.
(3) Die Aufgabe des Vereins sind insbesondere
a) Erhaltung, Erweiterung und Ausstattung bestehender Schulen, die bedürftigen Schülern zugänglich sind
b) Neugründung von Bildungseinrichtungen
c) Förderung und Weiterbildung von Lehrkräften
d) Unterstützung eines Klassenverbandes sowie einzelner bedürftiger Schüler
e) Zuschüsse zu Universitätsausbildungen und Vergabe von Stipendien im In-und Ausland
f) Förderung von berufsbildenden Maßnahmen
g) Förderung von Toleranz und Gleichberechtigung
h) Förderung des Völkerverständigungsgedankens durch Austauschprogramme.
(5) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen.
(7) Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell und bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Die Aufnahme als Mitglied gem. § 3 (1) a und b erfolgt aufgrund schriftlicher Beitrittserklärung an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Ablehnende Entscheidungen teilt der Vorstand dem Antragsteller ohne Begründung mit.
(3) Bei Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bedarf es der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
(2) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Ende des Kalenderjahres. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das Mitglied zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichtet.
(3) Ein Mitglied, das gegen die Interessen des Vereins grob verstößt oder das Ansehen des Vereins schädigt, kann vom Vorstand ausgeschlossen werden. Die Entscheidung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
(4) Gegen den Beschluss zum Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung in der Mitgliederversammlung zu. Diese muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschlusses beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist innerhalb von zwei Monaten nach Eingang des Berufungsschreibens einzuberufen. Macht ein Mitglied von der Berufung keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass eine gerichtliche Anfechtung nicht mehr möglich ist.
(1) Jedes Mitglied hat das Recht, die Einrichtungen des Vereins unter Berücksichtigung der Nutzungsordnung zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen.
(2) Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung Sitz- und Stimmrecht.
(1) Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Mitgliedsbeitrag, dessen Höhe in der Mitgliederversammlung festgesetzt und in der Beitragsordnung festgeschrieben wird.
(2) Jedes Mitglied ist zur Zahlung seines Mitgliedsbeitrages verpflichtet. Die Zahlungspflicht ist untrennbar mit der Mitgliedschaft verbunden. Eine beitragsfreie oder ermäßigte Mitgliedschaft in Abweichung von der Beitragsordnung ist durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes in begründeten Einzelfällen möglich.
(3) Der Mitgliedsbeitrag ist zu Beginn eines jeden Kalenderjahres fällig.
b) der Vorstand nach §26 BGB
(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus den stimmberechtigten Mitgliedern. Stimmberechtigt ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.
(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand.
(3) Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch ein anderes Mitglied des Vorstandes geleitet.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes durch diesen einzuberufen. Das gleiche gilt, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder dies verlangen, indem sie einen schriftlichen Antrag unter Angabe der Tagesordnung vorlegen.
(5) Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
b) die Entgegennahme des Jahresberichtes und des Kassenberichtes des Vorstandes,
e) die Änderung der Satzung, wozu eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder notwendig ist,
f) Entscheidungen von besonderer Tragweite
(7) Über den Ablauf jeder Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer ein Protokoll anzufertigen, das von diesem zu unterzeichnen ist. Eine Anwesenheitsliste ist beizufügen.
§ 11 Geschäftsführung / Vertretungsbefugnis
(1) Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
(2) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
(3) Der Vorstand hat die Mitgliederversammlungen, die Vorstandswahlen sowie Veranstaltungen vorzubereiten.
(4) Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfall vom zweiten Vorsitzenden einberufen und geleitet. Über jede Sitzung ist ein Protokoll anzufertigen und von einem Vorstandsmitglied zu unterschreiben.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder des Vorstandes anwesend sind. Der Vorstand trifft die Entscheidungen gemeinschaftlich.
(6) Für besondere Fälle kann der Vorstand zu einer Sitzung Gäste einladen.
(1) Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln für die Dauer von drei Jahren gewählt.
(2) Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist.
(1) Der Kassenwart verwaltet die Vereinskasse und führt über Einnahmen und Ausgaben Buch. Er hat für die pünktliche Einziehung der Beiträge zu sorgen und der Mitgliederversammlung einen mit Belegen versehenen Kassenbericht vorzulegen. Zahlungen leistet er auf Anweisung des Vorstandes.
(2) Kassenbericht und Belege werden in der Mitgliederversammlung von zwei Kassenprüfern geprüft.
(1) Die Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer leitet ein von der jeweiligen Mitgliederversammlung zu bestimmender Wahlleiter.
(2) Der Vorstand sollte schnellstmöglich nach Ablauf seiner Amtszeit neu gewählt werden, oder in seiner bestehenden Form durch eine ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung bestätigt werden.
(3) Die Wahl der Kassenprüfer erfolgt für die Dauer von zwei Jahren. Eine Wiederwahl ist möglich.
(4) Die Wiederwahl der Mitglieder des Vorstandes ist zulässig. Ersatzwahl erfolgt für den Rest der Wahlzeit des Vorgängers in der nächsten Mitgliederversammlung.
(5) Bei Abstimmungen und Wahlen entscheidet, ausgenommen Beschlüsse nach § 9 (6) e, die einfache Mehrheit.
(6) Soweit diese Satzung nicht besondere Bestimmungen enthält, gelten die Vorschriften der §§ 21 bis 79 BGB.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung und nur mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Diese Mitgliederversammlung ist mindestens 14 Tage vorher unter Angabe des Zwecks einzuberufen.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Frankenberg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der Kinder- und Jugendarbeit zu verwenden hat.
(1) Diese Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 25.06.2009 beschlossen. Sie tritt nach der Eintragung in des Vereinsregister beim Amtsgericht Marburg/Lahn in Kraft.
(1) Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser Satzung als unwirksam erweisen, so bleibt die Satzung im übrigen wirksam. Die weggefallene Bestimmung ist durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die den Zweck der weggefallenen Bestimmung mit der größtmöglichen Näherung erreicht.