Source: https://www.hsv12axing.at/kontakt/vereinsstatuten/
Timestamp: 2018-06-18 21:17:25
Document Index: 278699010

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 9', '§ 5', '§ 23', '§ 21', '§ 21', '§ 8', '§ 2', '§ 11', '§ 13', '§ 8']

Vereinsstatuten – HSV Zwölfaxing
Vereinsstatuten des HSV Zwölfaxing
HEERESSPORTVEREINES ZWÖLFAXING
Der Verein nennt sich „Heeressportverein (HSV) Zwölfaxing“. Er ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, unpolitischer Verein und hat seinen Sitz in 2322 ZWÖLFAXING, BURSTYNKaserne. Soweit es nach den in den Sektionen ausgeübten verschiedenen Sportarten und dem Ort der sportlichen Betätigung erforderlich ist, können einzelne Sektionen ohne Rechtspersönlichkeit ihren Sitz außerhalb der BURSTYN-Kaserne oder ZWÖLFAXING haben.
Der Verein setzt sieht sich zum Ziel, durch das Anbieten primär sportlicher und sekundär gesellschaftlicher Betätigungsmöglichkeiten die Gesundheit seiner Mitglieder in Bezug auf Leib und Seele zu beeinflussen. Diese Tätigkeiten werden nach dem Grundsatz „Sport um des Sportes Willen“ ausgeübt. Das Streben nach Bestleistungen ist wünschenswert, der Verein sieht seine Hauptaufgabe jedoch in der sportlichen Breitenarbeit.
AUFBAU DES VEREINES
Der Verein setzt sich aus dem Vereinspräsidium und Sektionen zusammen, die vom Vereinspräsidium gegründet, bei Eintreten besonderer Umstände zeitlich begrenzt still gelegt oder auch aufgelöst werden können.
Die sportliche und gesellschaftliche Betätigung der Mitglieder erfolgt in den Sektionen. Wenngleich auch die Gesamtleitung dem Vereinspräsidium zukommt, ist es jedoch zulässig, dass auf der Basis demokratischer Willensbildung in den Sektionen, Sektions-Ausschüssen oder in SektionsMitgliederbesprechungen über die Verwirklichung der selbstgesteckten Ziele, vorbehaltlich den Entscheidungen des Vereinspräsidiums und der Jahreshauptversammlung, soweit dies in deren Zuständigkeit fällt, befunden wird.
Alle innerhalb der Sektionen erarbeiteten finanziellen oder materiellen Mittel müssen den Sektionen erhalten bleiben (ausgenommen die an den Verein abzuführenden Mitgliedsbeiträge).
Materielle Mittel des Vereines sind:
1. Liegenschaften, die im Eigentum der Republik ÖSTERREICH sind und dem Verein oder den Sektionen zur Nutzung überlassen werden.
2. Liegenschaften, die im Eigentum von Privatpersonen, Organisationen oder Körperschaften stehen und dem Verein oder den Sektionen zur Nutzung überlassen werden.
3. Gerätschaften, die sich der Verein oder die Sektionen durch ihre Tätigkeit erwirtschaften.
4. Mitgliedsbeiträge, deren Art und Höhe durch das Vereinspräsidium bestimmt werden.
5. Schenkungen, Spenden, Sammlungen, Subventionen des Heeressportlandes- oder eines Fachverbandes, sowie ev. Sporttoto-Zuwendungen.
6. Erträge aus Veranstaltungen des Vereines bzw. der Sektionen.
Der HSV ZWÖLFAXING kennt folgende Arten der Mitgliedschaft:
Diese liegt dann vor, wenn eine Einzelperson zum Zwecke der regelmäßigen Ausübung einer vom Verein angebotenen und/oder durch aktive Mitarbeit an der Gestaltung des Vereins(Sektions)lebens unter Bezahlung der vollen Gebühren beitritt.
Die Sektionen sind ermächtigt, ihre Mitglieder zur Aufrechterhaltung des sportlichen und gesellschaftlichen Sektionsbetriebes zur aktiven Mitarbeit in angemessenem Umfang heranzuziehen.
2. Anschlussmitgliedschaft:
Wie im Punkt 1 erwähnt, jedoch dann, wenn ein Familienmitglied bereits aktives Mitglied ist. In Härtefällen können Ausnahmeregelungen getroffen werden.
3. Unterstützende Mitgliedschaft:
Diese liegt dann vor, wenn alleine die Zugehörigkeit zum Verein bzw. einer Sektion angestrebt wird, ohne sich in einer angebotenen Sportart zu betätigen und/oder keine aktive Mitarbeit in der Gestaltung des Vereins(Sektions)lebens erbracht wird.
Diese Form der Mitgliedschaft soll die Verbundenheit mit dem Verein bzw. einer Sektion zum Ausdruck bringen.
Diese liegt dann vor, wenn sich jemand um den HSV ZWÖLFAXING allgemein oder um eine Sektion besonders verdient gemacht hat.
Die Ehrenmitgliedschaft kann vom Vereinspräsidium sowohl Vereinsangehörigen als auch vereinsfremden Personen zuerkannt werden.
Welche Art der Mitgliedschaft zuerkannt wird, bestimmen die Sektionen.
Das Stimmrecht, sowie das aktive und passive Wahlrecht bei allen Abstimmungsvorgängen besitzen nur aktive und Anschlussmitglieder nach Maßgabe des gesetzlichen Wahlalters, nicht jedoch unterstützende und Ehrenmitglieder.
1. Als Mitglieder in den in § 5 genannten Arten der Mitgliedschaft können aufgenommen werden:
1.1 jeder aktive Soldat.
1.2 weibliche und männliche Beamte und Vertragsbedienstete des Bundesheeres und der Heeresverwaltung.
1.3 Familienangehörige (Ehegatten und Kinder) der in den Punkten 1.1 und 1.2 genannten Heeresangehörigen.
1.4 Soldaten der Reserve oder des Ruhestandes, sofern sie während des Aktivstandes Vereinsmitglieder waren oder ihre Mitgliedschaft als im Interesse des Vereines oder im wehrpolitischen Bereich gelegen erachtet wird.
1.5 Personen, die nicht unter die Punkte 1.1 – 1.4 einzureihen sind, sofern ihre Mitgliedschaft für den HSV ZWÖLFAXING oder eine seiner Sektionen von besonderer Bedeutung ist.
2. Im Interesse der Wahrung der jeweils gegebenen Kapazitäten und Möglichkeiten der einzelnen Sektionen in Erfüllung ihres sportlichen Betriebes sind diese befugt, mit Genehmigung des Vereinspräsidiums an die Bewerbung um eine Mitgliedschaft ihnen notwendig erscheinende
Voraussetzungen zu knüpfen.
Die Verfügung einer zeitlichen, auch unbefristeten Aufnahmesperre ist zulässig.
3. Die Bewerbung um eine Mitgliedschaft hat schriftlich beim jeweiligen Sektionsleiter zu erfolgen.
4. Der Bewerber um eine Aufnahme als Mitglied wird durch Beschluss des Vereinspräsidiums auf Vorschlag des/der Sektionsleiter(s) aufgenommen. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aushändigung des HSV-Mitgliedsausweises.
5. Ein Antrag um Aufnahme als Mitglied kann jedoch auch ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
1. Der Austritt aus dem Verein steht jedem Mitglied jederzeit frei, jedoch ist dieser schriftlich dem geschf. Präsidenten oder dem jeweiligen Sektionsleiter bekannt zu geben. Der einbezahlte Mitgliedsbeitrag verfällt.
2. Die Ausschließung eines Mitgliedes aus dem HSV ZWÖLFAXING kann auf Antrag eines Mitgliedes des Vereinspräsidiums bzw. eines Sektionsleiters vom Vereinspräsidium beschlossen werden:
2.1 wegen Verlustes der Unbescholtenheit eines Mitgliedes,
2.2 wegen unehrenhaften Betragens eines Mitgliedes innerhalb oder außerhalb des Vereines,
2.3 wegen Schädigung des Vereinszweckes,
2.4 wegen Nichterfüllung der Mitgliedspflichten gemäß § 9 Punkt 2 in Verbindung mit den §§ 5 und 7,
2.5 auf Antrag eines Sektionsleiters hat der Verein ein Mitglied auszuschließen, wenn es auf Grund eines Erkenntnisses des für die in der Sektion betriebenen Sportart zuständigen Fachverbandes von diesem wegen erwiesenem Doping mit einer Disziplinarstrafe (zeitlich begrenzt oder Sperre auf Lebenszeit) belegt wurde.
3. Gegen einen vom Verbandspräsidium beschlossenen Ausschluss eines Mitgliedes kann innerhalb von zwei (2) Monaten beim Schiedsgericht (§ 23) Berufung eingebracht werden. In einem solchen Fall ruht der Beschluss des Vereinspräsidiums bis zur Entscheidung des Schiedsgereichtes. Dessen Entscheidung ist endgültig.
1.1. das Recht, in der Hauptversammlung Anträge zu stellen, sowie das Stimmrecht auszuüben (nur aktive und Anschlussmitglieder),
1.2 das aktive und passive Wahlrecht zu den Ämtern des Vereines (nur aktive und
Anschlussmitglieder),
1.3 das Recht zum Tragen des Vereinsabzeichens,
1.4 das Recht auf Teilnahme an den sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereines,
1.5 das Recht auf Teilnahme an den durch den Verein oder eine Sektion vermittelten Vorteilen und Begünstigungen unter den jeweils festgelegten Bedingungen.
2.1 . Wahrung und Förderung der Interessen des Vereines,
2.2 Beachtung der von der Jahreshauptversammlung, dem Vereinspräsidium und den innerhalb der Sektionen auf der Basis demokratischer Willensbildung von den Mitgliedern oder Ausschüssen selbst erarbeiteten Beschlüsse,
2.3 pünktliche Bezahlung der Mitgliedsbeiträge bis zu 01 04 jeden Jahres,
2.4 bei einem Ausscheiden Abgabe des HSV-Ausweises (ohne Lichtbild), sowie eventuell ausgeborgter, dem Verein oder einer Sektion gehörenden Gegenstände.
Ehrenmitglieder, sofern sie nicht Mitglieder des Vereines sind, genießen alle Rechte wie die übrigen Mitglieder, mit Ausnahme des Stimmrechtes und Wahlrechtes bei der Jahreshauptversammlung.
Sie können sich jedoch zur Wahrnehmung der Pflichten gemäß den Punkten 2.1, 2.2 und 2.4 verhalten.
INTERESSEN DES NACHWUCHSES
Die Interessen des Nachwuchses ((Schüler und Jugendliche) werden nach bestem Wissen und Gewissen sowohl vom Vereinspräsidium, als auch von den einzelnen Sektionen wahrgenommen. Das Vereinspräsidium kann die Sektionen ermächtigen, die Erteilung der Mitgliedschaft für den Nachwuchs an ein bestimmtes Mindestalter und/oder andere Bedingungen zu knüpfen.
Die Vereinsmitglieder haben das Recht, die vom Vereinspräsidium genehmigten Metall-, Papier- oder Stoffabzeichen oder sonstige Embleme zu führen bzw. zu tragen.
Wer sich um den HSV ZWÖLFAXING allgemein oder eine Sektion im Besonderen außergewöhnliche Verdienste erworben hat, dem kann ein Ehrenabzeichen zuerkannt werden. Die Voraussetzung hiezu bestimmt das Vereinspräsidium.
ORGANE DER VEREINSLEITUNG
2. Das Vereinspräsidium
1. Einmal pro Jahr hat eine ordentliche Hauptversammlung stattzufinden. Dem Vereinspräsidium steht es jedoch frei, eine außerordentliche Hauptversammlung
einzuberufen. Es ist dazu verpflichtet, wenn seine Mitgliederzahl weniger als 2/3 des satzungsmäßigen Bestandes erreicht.
2. Die außerordentliche Hauptversammlung findet auf
2.1 Beschluss des Vereinspräsidiums oder der ordentlichen Hauptversammlung,
2.2 schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,
2.3 Verlangen der Rechnungsprüfer (gern. § 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),
2.4 Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (gern. § 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG) .. (Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen hat.
2.5 Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators gemäß Punkt 2.4 binnen vier Wochen statt.
3. Die Einladung zur Hauptversammlung muss schriftlich erfolgen. Sie ist den Mitgliedern entweder persönlich zu übergeben oder per Postversand (normales Briefporto) zuzustellen. In Vereins- oder Sektionsräumlichkeiten, Anschlagtafeln oder Schaukästen ist die Einladung zur Hauptversammlung auszuhängen.
4. Die Einladung hat die Tagesordnung und einen Punkt ,Allfälliges“ zu enthalten. Sie muss mindestens zehn (10) Tage vor der Jahreshauptversammlung in Händen der Mitglieder sein.
5. Jede Jahreshauptversammlung ist beschlussfähig, wenn sie den vorangeführten Bestimmungen einberufen wurde und mindestens die Hälfte der Vereinsmitglieder erschienen ist.
Nach 30 Minuten Wartezeit ist die Hauptversammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
6. Die Hauptversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende der Hauptversammlung, der als letzter seine Stimme abgibt.
7. Ausgenommen davon sind Änderungen der Statuten sowie die Auflösung des Vereines, welche der 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder bedürfen.
8. Anträge an die Hauptversammlung sind bis zwei (2) Tage vor dem Versammlungstag dem Vereinspräsidium schriftlich zu übergeben.
9. Die Wahlen bei der Hauptversammlung werden offen durchgeführt, eine geheime Wahl kann jedoch beantragt werden. Wahlgültigkeit hat die höhere Zahl der abgegebenen Stimmen.
Kommt im ersten Wahlgang keine klare Entscheidung zustande, so ist ein zweiter Wahlgang vorzunehmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet dann die Stimme des Vorsitzenden der Hauptversammlung, der als letzter zu wählen hat.
WIRKUNGSWEISE DER HAUPTVERSAMMLUNG
1. Die Leitung der Hauptversammlung hat der 1. Präsident des Vereines vorzunehmen.
2. Über die Vorgänge ist vom Schriftführer eine Niederschrift (Protokoll) anzufertigen, welches zu enthalten hat:
2.1 Die Wiedergabe aller Berichte,
2.2. die gefassten Beschlüsse,
2.3 das Ergebnis der Wahlen und das Verhältnis der abgegebenen Stimmen.
3. Der Hauptversammlung selbst bleibt vorenthalten:
3.1 . Das oberste Beschlussrecht in allen Angelegenheiten des Vereines, soweit dies nicht ausdrücklich dem Vereinspräsidium zusteht,
3.2 die Genehmigung des Berichtes und des Rechnungsabschlusses für das jeweils abgelaufene Berichtsjahr,
3.3. die Entgegennahme der Berichte der Vereinsfunktionäre,
3.4. Beschlussfassung über Änderungen der Statuten und die Auflösung des Vereines.
1. Die Leitung des Vereines obliegt dem, mit Ausnahme der Delegierten, von der Hauptversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewähltem Vereinspräsidium.
2. Das Verbandspräsidium setzt sich zusammen aus:
2.1. Dem 1. Präsidenten,
2.2. dem 2. und geschäftsführenden Präsidenten,
2.3. dem 1 Schriftführer,
2.4. dem stellvertretenden Schriftführer,
2.5. dem 1. Kassier
2.6. den stellvertretenden Kassieren Oe Sektion einer},
2.7. den Delegierten der Sektionen.
3. Die Mitglieder des Vereinspräsidiums, soweit sie Delegierte ihrer Sektionen sind, sollen auf der Basis demokratischer Willensbildung innerhalb der Sektionen ermittelt werden.
4. Jedes Mitglied des Vereinspräsidiums ist diesem und das Vereinspräsidium der Hauptversammlung verantwortlich.
5. Das Vereinspräsidium ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder schriftlich oder (fern)mündlich geladen worden sind und mindestens die Hälfte der Mitglieder erschienen ist. Das Fernbleiben von Sitzungen des Vereinspräsidiums ist zu begründen.
6. Beschlüsse des Vereinspräsidiums werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Im Falle der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des den Vorsitz innehabenen Präsidenten, der seine Stimme als letzter abgibt. Zur Beendigung einer Mitgliedschaft gemäß § 8, Punkt 2 sind bei der
Abstimmung jedoch 2/3 der Stimmen erforderlich.
7. Alle Beschlüsse sind zu Protokoll zu bringen, alle schriftlichen Ausfertigungen und Bekanntmachungnen, welche den Verein als Ganzes oder eine Sektion betreffen, sind von einem der Präsidenten und dem Schriftführer zu unterfertigen.
8. Bei den Sitzungen des Vereinspräsidiums steht es jedem Vereinsmitglied frei, ohne Stimmrecht daran teilzunehmen.
AUFGABEN DES VEREINSPRÄSIDIUMS
Die Aufgaben des Vereinspräsidiums sind in erster Linie darauf eingerichtet, den im § 2 festgelegten Vereinszweck zu erfüllen. Dem Vereinspräsidium kommen daher folgende Aufgaben zu:
1. Die Vertretung des Vereines nach außen durch einen Präsidenten,
2. die Bestimmung von Delegierten und deren Entsendung zu sportlichen Anlässen oder zum Verbandstag des österreichischen Heeressportverbandes,
3. Abschluss von Wettkampfvereinbarungen mit anderen Vereinen,
4. Festlegung der Geschäftsordnung für die Hauptversammlung und für die Sitzungen des Vereinspräsidiums,
5. Bestimmung von Sektionen, die geschaffen, zeitlich begrenzt stillgelegt oder aufgelöst werden sollen,
6. Festlegung der von den Sektionen an den Verein abzuführenden Mitgliedsbeiträge, sowie die Genehmigung weiterer Beiträge, die von den Sektionen zur Aufrechterhaltung ihres für nötig befunden und eingehoben werden,
7. Aufnahme von Mitgliedern, sowie Beschlussfassung über einen Ausschluss,
8. Erteilung einer Ehrenmitgliedschaft,
9. Zustimmung zu einer Tätigkeit bei einem anderen Verein und Mitwirkung bei Veranstaltungen außerhalb des Vereines,
10. Festsetzung der Voraussetzungen für die Verleihung von Ehrenzeichen (§ 11 ), sowie Antragstellung für Ehrungen von Mitgliedern durch den jeweiligen Fachverband,
11. Einberufung der Jahreshauptversammlung (§ 13}.
Der Präsident steht an der Spitze des Vereinspräsidiums und somit des Vereines. Er vertritt den Verein nach außen und leitet die inneren Angelegenheiten. Er beruft die Sitzungen des Vereinspräsidiums und die Jahreshauptversammlung ein. Der Präsident wird bei Verhinderung in allen Obliegenheiten durch den 2. und geschäftsführenden Präsidenten vertreten.
Delegierte der Sektionen sind Mitglieder des Vereins, die innerhalb der Sektionen auf der Basis demokratischer Willensbildung bestimmt werden und im Vereinspräsidium tätig sind. Sie sind Persönlichkeiten, die auf Grund ihres sportlichen Idealismus, ihren sonstigen Fähigkeiten und ihrer Dienststellung besonders dazu berufen sind, durch ihre Beiträge die Arbeit der übrigen Mitglieder des Vereinspräsidiums zu unterstützen und zu ergänzen.
Sektionen mit einer Mitgliederzahl unter 100 steht ein (1) Delegierter (ist Sektionsleiter) im Vereinspräsidium zu, über 100 ein (1) weiterer.
Der Schriftführer besorgt im Auftrag des Vereinspräsidenten de laufenden Schriftverkehr. Er ordnet und verwahrt alle schriftlichen Unterlagen und führt in Sitzungen des Vereinspräsidiums und der Jahreshauptversammlung das Protokoll.
Der Kassier überwacht den statutengemäßen Eingang und gleichfalls die statutengemäße Verwendung der Vereinsmittel. R haftet für seine Geschäftsführung dem Verein. Seine auf der Basis demokratischer WIiiensbiidung ermittelten Stellvertreter (je Sektion einer), sind innerhalb der Sektionen tätig, jedoch ihm allein verantwortlich.
Die von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von zwei (2) Jahren gewählten zwei (2) Rechnungsprüfer prüfen mindestens zweimal (2x} jährlich die finanzielle Gebarung des Vereines, sowie die Bücher und Belege. Die Überprüfungsergebnisse sind schriftlich unter Angabe von Ort, Datum, Name der überprüfenden sowie der Ergebnisse in allen geprüften Unterlagen festzuhalten.
Über die Ergebnisse haben die Rechnungsprüfer bei der Jahreshauptversammlung Bericht zu erstatten.
Über Streitigkeiten die sich aus dem Vereinsverhältnis ergeben können, sowie über allfällige eingebrachte Berufungen, die sich aus einem vom Vereinspräsidium beschlossenem Ausschluss eines Mitgliedes (§ 8, Zi. 2) ergeben können, entscheidet das Schiedsgericht. Es wird derart gebildet, dass je Streitpartei zwei (2) Schiedsrichter (Vereins- bzw. Sektionsmitglieder) binnen zwei (2) Wochen nach Einlangen des schriftlichen Antrages (Datum des Poststempels) beim 1. Präsidenten des HSV ZWÖLFAXING namhaft machen kann. Diese vier (4) Schiedsrichter wählen ein fünftes, außerhalb des Streitfalles stehendes Mitglied zu Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Kann über dieses fünfte, von beiden Streitparteien anerkannte Mitglied keine Einigung erzielt werden, so hat jede Streitpartei ihren Kandidaten dem 1. Präsidenten des HSV bekannt zu geben, unter dessen Aufsicht durch Losentscheid entschieden wird. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung im Streitfalle bei Anwesenheit aller fünf (5) Mitglieder, jedoch ohne Anwesenheit der Streitparteien mit einfacher Mehrheit, wobei der Vorsitzende als letzter seine Stimme abgibt. Seine Entscheidung ist bindend; es ist kein weiteres Rechtsmittel zulässig.
Die Auflösung kann nur mit 4/5 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.
1. über Antrag der Jahreshauptversammlung und einen diesbezüglichen Beschluss,
2. wenn dazu die 2/3 Stimmenmehrheit der bei der Jahreshauptversammlung anwesenden Mitglieder erreicht wird.
Im Falle der freiwilligen Auflösung des Vereines ist das bewegliche und unbewegliche Vermögen des Vereines dem BMLV für eine anderweitige Nutzung zur Verfügung zu stellen. Die rechtmäßige Ausfertigung aller Schriftstücke hat durch den letzten, im Amt befindlichen Präsidenten und zweier (2) Mitglieder des letzten Vereinspräsidiums zu erfolgen.
Jedes Mitglied gibt aber durch seinen Beitritt die unwiderrufliche Zustimmung, dass seine personenbezogenen Daten, insbesondere Namen, Geburtsdatum, Beruf, Funktion im Verein, seine für das Vereinswesen Bedeutung habende Ausbildung, seine sportlichen Erfolge und seine fachliche Ausbildung mittels Datenverarbeitung erfasst und innerhalb des Vereines bzw. Verbandes verarbeitet und weitergegeben werden, vor allem für die Information, Führung der Buchhaltung sowie Zustellung von Informationsmaterial aller Art.