Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=23.11.2015&Aktenzeichen=NotZ%28Brfg%29%202%2F15
Timestamp: 2019-05-21 12:02:42
Document Index: 48094827

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 111', '§ 113', '§ 6', '§ 86', '§ 108', '§ 6', '§ 26', '§ 86', '§ 6', '§ 6', '§ 86', '§ 128', '§ 111', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 111', '§ 154', '§ 162', '§ 111', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 6', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 23.11.2015 - NotZ(Brfg) 2/15 - dejure.org
https://dejure.org/2015,39730
BGH, 23.11.2015 - NotZ(Brfg) 2/15 (https://dejure.org/2015,39730)
BGH, Entscheidung vom 23.11.2015 - NotZ(Brfg) 2/15 (https://dejure.org/2015,39730)
BGH, Entscheidung vom 23. November 2015 - NotZ(Brfg) 2/15 (https://dejure.org/2015,39730)
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§ 6 Abs. 1, Abs. 2 BNotO, § ... 6 Abs. 3 BNotO, § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BNotO, § 6 Abs. 2 Satz 5 BNotO, § 6 Abs. 2 Satz 7 BNotO, § 111b Abs. 1 Satz 1 BNotO, § 113 Abs. 5 VwGO, § 6 Abs. 2 Nr. 1 BNotO, § 86 Abs. 1, § 108 VwGO, § 6 Abs. 2 Satz 1 BNotO, § 26 VwVfG, § 86 VwGO, § 6 Abs. 2 BNotO, § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 BNotO, § 86 Abs. 1 VwGO, §§ 128, 86 VwGO, § 111d Satz 2 BNotO, § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BNotO, § 6 Abs. 2 Satz 7 und 5 BNotO, § 6 Abs. 1 Satz 1 BNotO, § 111d Abs. 1 Satz 1 BNotO, § 154 Abs. 1, § 162 Abs. 3 VwGO, § 111g Abs. 2 Satz 1 BNotO
§ 6 Abs 2 S 1 Nr 2 BNotO, § 6 Abs 2 S 5 BNotO, § 6 Abs 2 S 7 BNotO
Notarstellenbesetzungsverfahren: Erfüllung der allgemeinen Erfahrungszeit im Falle der Unterbrechung der anwaltlichen Tätigkeit infolge Schwangerschaft oder Betreuung eines Kindes oder eines pflegebedürftigen Angehörigen ohne Verzicht auf die Rechtsanwaltszulassung
BNotO § 6 Abs. 2 S. 1 Nr. 2, S. 5 u. 7
Einbeziehung von Elternzeit bis zu zwölf Monaten in die Mindestzeit der anwaltlichen Zulassung bei der Besetzung einer (Anwalts-)Notarstelle
Unterbrechung der anwaltlichen Tätigkeit für die Dauer von bis zu zwölf Monaten wegen Schwangerschaft oder Betreuung eines Kindes oder eines pflegebedürftigen Angehörigen; Auswahlentscheidung bzgl. der Besetzung einer Notarstelle durch die Landesjustizverwaltung nach pflichtgemäßem Ermessen; Nachweis des Vorliegens der Bestellungsvoraussetzungen durch den Bewerber
Notarrecht: Unterbrechung der anwaltlichen Tätigkeit für die Dauer von bis zu 12 Monaten
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Zur Auslegung des Begriffs der "Unterbrechung" im Sinne des § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BNotO bei der Bestellung einer Anwaltsnotarin
BNotO § 7 Nr. 2; BNotO; BNotO § 6 Abs. 3
Elternzeit ist keine Unterbrechung der anwaltlichen Tätigkeit!
Anwaltsnotariat - und der Nachweis der anwaltlichen Tätigkeit
Erfüllung der anwaltlichen Erfahrungszeit von fünf Jahren bei "Elternzeit"
Anforderungen an anwaltliche Vortätigkeit bei Bestellung zum Anwaltsnotar
BGHZ 208, 39
MDR 2016, 124
DNotZ 2016, 231
Diese besondere Bestellungsvoraussetzung wurde in die Bundesnotarordnung eingefügt, um eine Vertrautheit der Bewerber mit der Praxis der Rechtsbesorgung und deren organisatorischer Bewältigung, Sicherheit im Umfang mit dem rechtsuchenden Bürger und durch Erfahrung vermitteltes Verständnis für dessen Anliegen sicherzustellen (vgl. BT-Drucks. 11/6007, S. 10; BVerfG, DNotZ 2003, 375; Senatsurteil vom 23. November 2015 - NotZ(Brfg) 2/15, WM 2016, 234 Rn. 19).
aa) Ohne Erfolg verweist die Klägerin in diesem Zusammenhang auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 23. November 2015 (NotZ (Brfg) 2/15, BGHZ 208, 39 ff.).
Abgesehen davon könnte die Klage mit dem Antrag, den Beklagten zu verpflichten, die ausgeschriebene Stelle mit dem Kläger zu besetzen, schon deshalb nicht durchdringen, weil die Bundesnotarordnung dem Bewerber für das Amt des Notars keinen Anspruch auf Bestellung gibt, sondern lediglich die Voraussetzungen regelt, unter denen das Amt verliehen werden kann, woraus indes nicht folgt, dass ein Bewerber, der diese Voraussetzungen erfüllt, zwingend zum Notar bestellt werden muss, sondern die Landesjustizverwaltung vielmehr nach pflichtgemäßem Ermessen die Auswahlentscheidung zu treffen hat, so dass der Kläger, wenn er die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen für die Ernennung zum Notar erfüllen würde, selbst bei einer ermessensfehlerhaften und deshalb rechtswidrigen Auswahlentscheidung des Beklagten nur eine Aufhebung des angefochtenen Bescheids und eine Verurteilung des Beklagten verlangen könnte, ihn unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts neu zu bescheiden (vgl. BGH, Urteil vom 23.11.2015 - NotZ (Brfg) 2/15, in: BGHZ 208, 39 ff. m.w.N.).