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Timestamp: 2018-02-19 17:36:04
Document Index: 321908249

Matched Legal Cases: ['§ 142', '§ 69', '§ 111', '§ 142', '§ 142', '§ 142']

wegen unerlaubtes entfernens vom unfallort - frag-einen-anwalt.de
www.frag-einen-anwalt.de Verkehrsrecht wegen unerlaubtes entfernens vom unfallort
14.11.2005 16:10 |
mir hat man den führerschein vorläufig entzogen weil ich in so zu sagen meinen angemieteten garagentor gefahren bin dahinter standen auch noch 2 roller! ich schreibe ihnen mal das was mir das amtsgericht geschrieben hat!
Nach dem bisherigen ermittlungsergebnis nahm der beschuldigte am 2.juni.2005 gegen 02.30 uhr als lenker des pkws toyota in bopfingen auf der straße "musterstrase"" am öffentlichen strasenverkehr teil. in hohe von dem gebäudes nr. 30 kam er von der straße links von der fahrban ab und prallte gegen ein garagentor, welches aus der verankerung gerissen wurde. auserdem wurden zwei in der garage abgestellte kleinkrafträder beschädigt. die polizei schätzt den entstandenen fremdschaden auf innsgesamt 1.700,00€. odwohl der beschuldigte den unfall bemerkt hatte, fuhr er sogleich weiter, ohne sich um eine verständigung der geschädigten zu bemühen. die zugezogene polizei konnte den beschuldigten noch in der selben nacht als unfallverursacher ermitteln.
der beschuldigte ist sonach eines vorgehens des unerlaubten entfernens vom unfallort (§ 142 StGB) dringend verdächtigt. nachdem er auch wissen konnte, das bei dem von ihm verursachten unfall an fremden sachen bedeutender schaden entstanden war, liegt ein regelfall für die entzihung der fahrerlaubniss nach § 69 Abs. 2 nr. 3 StGB vor.
Hieran ändert es auch nicht, dass die eigentümer des anwesens in musterstadt die eltern der freundin des beschuldigten sind. allein deshalb dürfte der beschuldigte nicht davon ausgehen, das unverzügliche verständigung durch den beschuldigten verzichtet wurde. auserdem wusste der beschuldigte auch aufgrund eines telefonanrufs durch die polizei davon, dass die geschädigten sofortige feststellungen wünschten und ist nicht an die unfallstelle zurückgekehrt, sondern hat gewartet, bis ihn die polizeistreife gegen 05,45uhr aufgegriffen hat.
zum schutze der algemeinheit vor einem ungeeigneten kraftfahrer war bereits jetzt die vorläufige entzihung der fahrerlaubniss anzuordnen.
die vorläufuge entzihung der faherlaubnis wirkt sich zugleich als beschlagnahme des füherescheins des beschuldigten (§ 111 a Abs. 3 StPO).
erstens ist das meine angemietete garage gewesen zweitens war ein roller meiner drittens konnte ich nciht zum unfallort zurück keren weil ich keinen spritt mehr im tank hate da es bei mir an geld mangelt und viertens haben die mich nicht um 5,45uhr aufgegriffen sondern gegen 10 uhr weil ich bis dahin im auto geschlafen habe ( was blieb mir anderes übrig) und 5tens bin ich dort wonhaft wo die garage beschädigt wurde! ich habe den fühereschein ein halbes jahr gehabt hatte bereits etliche kilometer drauf und musste bevor ich den fühereschein überhaupt bekommen habe mpu machen die ich das erste mal und als bestes bestanden habe! also nun frage ich sie wie komme ich da am günstigsten aus der sache und schnell wieder zu mein führerschein da ich evtl. eine arbeitsstelle bekommen würde!
MFG Klessinger
14.11.2005 | 16:43
Zunächst weise ich darauf hin, dass eine abschließende Beantwortung ohne Einsicht in die amtliche Ermittlungsakte nicht darstellbar ist. Da, wie ich Ihrer Schilderung entnehmen kann, voraussichtlich ein Strafbefehl ergangen ist, sollten Sie ferner unbedingt einen Anwalt Ihres Vertrauens UNVERZÜGLICH mit der Einvernahme der Akte und zur Durchführung weiterer Schritte beauftragen.
2. § 142 StGB
Die Strafbarkeit stellt insbesondere darauf ab, dass der Unfallbeteiligte (das sind Sie) nicht daran mitwirkt, den Geschädigten zu informieren. Dies ist hier objektiv mangels Benachrichtigung (auch nicht nachträglich, insb. nach Anruf durch die Polizei) leider erfüllt.
Auf die Zuordnung Eigentum /Miete kommt es dabei nicht an, da es lediglich auf den wirtschaftlichen Schaden bzw. den insoweit Betroffenen ankommt. Dieser Schaden liegt hier aber beim Eigentümer (den Eltern) durchaus vor. Natürlich kommt für Ihren Roller eine Strafbarkeit nicht in Betracht, was wenigstens bei der Strafzumessung zu berücksichtigen wäre. Wenn Sie natürlich im Auto geschlafen haben (am Unfallort) vermag ich den Sachverhalt aber nicht als strafbar zu erkennen, da ein Warten am Unfallort ausreicht. Der bloße Wohnort dort genügt aber nicht, da § 142 auf ein Warten am Unfallort oder Informieren des Geschädigten / der Polizei abstellt.
Ihre Fahrerfahrung ist übrigens kein gutes Argument, weil die Justizbehörden bei Fahrroutine des „Täters“ dies gerade nicht strafmildernd anerkennen (im Gegenteil).
Meiner Meinung nach liegt hier § 142 StGB leider vor. Allerdings sollten Sie gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen. In der Hauptverhandlung könnte dann aufgrund des wirklich nicht wirklich „verbrecherischen“ Sachverhalts auf eine Einstellung hingewirkt werden. Dies wäre die beste Handlungsweise, um insbesondere an den Führerschein (ohne große Sperrfrist) zurück zu gelangen. Sollte es bislang nur zu einer Entziehung der FE (ohne Strafbefehl) gekommen sein, sollten sie dennoch unbedingt einen Anwalt Ihres Vertrauens mit dem Fall betrauen, um auch insoweit den Verfahrensgang zu beschleunigen, die Einlassungen sorgfältig zu überprüfen und auch insoweit Rechtsnachteile zu vermeiden.
Nachfrage vom Fragesteller	16.11.2005 | 18:45
ich hätte da noch eine frage und zwar ich wohne seit 3 monaten bei einer wohnung die von ein immobilien makler übermittelt wurde an er verlangt 500€ provision ich habe an ihm einmal die warmiete gegeben und nach meinen wissens die kaution er hat aber die rechnung auf provision ausgestellt aber ich bin unglücklich mit der wohnung und heute ertig geworden mit dem auszug! ich habe noch nicht einmal den mietvertrag unterschrieben! will aber das der vermieter die kaution hat damit ich nichts mehr zahlen muss gibt es den da ein weg an die 500 euro wieder zu kommen?
Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.11.2005 | 12:24
da es sich hierbei um eine vollkommen neue, kostenpflichtige Frage handelt, werde ich sie nicht beantworten (s. Betreiber-AGB). Ich möchte Sie freundlichst auffordern, die Frage neu bei fea einzustellen.
Natürlich dürfen Sie gerne auch direkt eine Online-Frage über http://123recht.net/anwalt.asp?id=102490&state= an mich richten.
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