Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/bbg-1/53
Timestamp: 2017-02-24 16:16:21
Document Index: 92647755

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 70', '§ 71', '§ 72', '§ 73', '§ 147', '§ 53', '§ 53', '§ 92', '§ 92', '§ 92', '§ 24', '§ 9', '§ 53', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 132', '§ 133', '§ 143', 'BGH', '§ 45', '§ 52', '§ 54']

§ 53 BBG, Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand | Gesetze auf anwalt24.de
§ 53 BBG, Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand Inhaltsübersicht
Bundesbeamtengesetz (BBG) Bundesrecht…§ 53 BBG, Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand§ 54 BBG, Einstweiliger Ruhestand§ 55 BBG, Einstweiliger Ruhestand bei organisatorischen Veränderungen§ 56 BBG, Beginn des einstweiligen Ruhestands§ 57 BBG, Erneute Berufung§ 58 BBG, Ende des einstweiligen Ruhestands§ 59 BBG, Zuständigkeit bei Versetzung in den Ruhestand§ 60 BBG, Grundpflichten§ 61 BBG, Wahrnehmung der Aufgaben, Verhalten§ 62 BBG, Folgepflicht§ 63 BBG, Verantwortung für die Rechtmäßigkeit§ 64 BBG, Eidespflicht, Eidesformel§ 65 BBG, Befreiung von Amtshandlungen§ 66 BBG, Verbot der Führung der Dienstgeschäfte§ 67 BBG, Verschwiegenheitspflicht§ 68 BBG, Versagung der Aussagegenehmigung§ 69 BBG, Gutachtenerstattung§ 70 BBG, Auskünfte an die Medien§ 71 BBG, Verbot der Annahme von Belohnungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen§ 72 BBG, Wahl der Wohnung§ 73 BBG, Aufenthaltspflicht…§ 147 BBG, Übergangsregelungen
§ 53 BBG, Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand
§ 53 BBGBundesbeamtengesetz (BBG)BundesrechtAbschnitt 5 – Beendigung des Beamtenverhältnisses → Unterabschnitt 3 – RuhestandTitel: Bundesbeamtengesetz (BBG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: BBGGliederungs-Nr.: 2030-2-30Normtyp: Gesetz(1) 1Auf Antrag der Beamtin oder des Beamten kann der Eintritt in den Ruhestand bis zu drei Jahre hinausgeschoben werden, wenn 1.dies im dienstlichen Interesse liegt und2.die Arbeitszeit mindestens die Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit beträgt. 2Der Antrag ist spätestens sechs Monate vor dem Eintritt in den Ruhestand zu stellen. 3Unter den gleichen Voraussetzungen kann der Eintritt in den Ruhestand bei einer besonderen Altersgrenze um bis zu drei Jahre hinausgeschoben werden.(1a) 1Dem Antrag nach Absatz 1 ist zu entsprechen, wenn 1.die Beamtin oder der Beamte familienbedingta)teilzeitbeschäftigt oder beurlaubt nach § 92 gewesen ist,b)Familienpflegezeit nach § 92a in Anspruch genommen hat oderc)Pflegezeit nach § 92b in Anspruch genommen hat,2.das Ruhegehalt, das sie oder er bei Eintritt in den Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze erhalten würde, nicht die Höchstgrenze erreicht,3.die Arbeitszeit mindestens die Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit beträgt und4.dienstliche Belange einem Hinausschieben nicht entgegenstehen. 2Den familienbedingten Abwesenheitszeiten nach Satz 1 Nummer 1 stehen entsprechende Zeiten im Beamten- oder Richterverhältnis oder als Tarifbeschäftigte beim Bund oder bei einem anderen Dienstherrn oder bei einem öffentlichen Arbeitgeber gleich. 3Der Eintritt in den Ruhestand kann höchstens um die Dauer der familienbedingten Teilzeitbeschäftigung oder Beurlaubung oder Familienpflegezeit hinausgeschoben werden.(1b) Dienstliche Belange stehen einem Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand insbesondere dann entgegen, wenn 1.die bisher wahrgenommenen Aufgaben wegfallen,2.Planstellen eingespart werden sollen,3.die Beamtin oder der Beamte in einem Planstellenabbaubereich beschäftigt ist,4.die Aufgabe, die die Beamtin oder der Beamte wahrnimmt, einem festen Rotationsprinzip unterliegt,5.andere personalwirtschaftliche Gründe gegen eine Weiterbeschäftigung sprechen oder6.zu erwarten ist, dass sie oder er den Anforderungen des Dienstes nicht mehr gewachsen ist.(2) 1Der Eintritt in den Ruhestand kann im Einzelfall mit Zustimmung der Beamtin oder des Beamten um höchstens drei Jahre hinausgeschoben werden, wenn1.die Dienstgeschäfte nur durch diese Beamtin oder diesen Beamten fortgeführt werden können und2.die Arbeitszeit der Beamtin oder des Beamten mindestens die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit beträgt.2Das Gleiche gilt bei einer besonderen Altersgrenze.(3) Die Absätze 1 und 2 gelten im Beamtenverhältnis auf Probe nach § 24 entsprechend.(4) 1Auf Antrag der Beamtin oder des Beamten kann der Eintritt in den Ruhestand bei Vorliegen eines dienstlichen Interesses um höchstens zwei Jahre hinausgeschoben werden. 2Das gilt nur, wenn für einen Zeitraum von höchstens zwei Jahren vor Beginn des Monats, in dem die jeweils geltende Regelaltersgrenze oder die besondere Altersgrenze erreicht wird, und höchstens zwei Jahre danach Teilzeitbeschäftigung mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit bewilligt wird. 3Die Zeiträume vor und nach der jeweils geltenden Regelaltersgrenze oder der besonderen Altersgrenze müssen gleich lang sein. 4Sie muss vor dem 1. Januar 2019 beginnen. 5Eine Bewilligung nach § 9 Absatz 2 der Arbeitszeitverordnung ist nicht möglich. 6Der Antrag ist spätestens sechs Monate vor dem Zeitpunkt zu stellen, zu dem die Teilzeitbeschäftigung beginnen soll.(5) 1Dem Antrag nach Absatz 4 darf nur entsprochen werden, wenn die Beamtin oder der Beamte sich verpflichtet, während des Bewilligungszeitraumes berufliche Verpflichtungen außerhalb des Beamtenverhältnisses nur in dem Umfang einzugehen, in dem Vollzeitbeschäftigten die Ausübung von Nebentätigkeiten gestattet ist. 2Ausnahmen hiervon sind nur zulässig, soweit dies mit dem Beamtenverhältnis vereinbar ist. 3Dabei ist von der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit für Vollzeitbeschäftigte auszugehen. 4Wird der Verpflichtung nach Satz 1 schuldhaft nicht nachgekommen, soll die Bewilligung mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.(6) 1Die Bewilligung nach Absatz 4 darf außer in den Fällen des Absatzes 5 Satz 4 mit Wirkung für die Zukunft nur widerrufen werden, wenn der Beamtin oder dem Beamten die Teilzeitbeschäftigung nicht mehr zugemutet werden kann. 2Wird die Bewilligung widerrufen, nach dem die Regelaltersgrenze oder die besondere Altersgrenze erreicht worden ist, tritt die Beamtin oder der Beamte mit dem Ende des Monats in den Ruhestand, in dem der Widerruf bekannt gegeben worden ist. 3Die Vorschriften über die Beendigung des Beamtenverhältnisses wegen Dienstunfähigkeit und die Feststellung der begrenzten Dienstfähigkeit bleiben unberührt.Zu § 53: Geändert durch G vom 19. 11. 2010 (BGBl I S. 1552), 3. 7. 2013 (BGBl I S. 1978), 6. 3. 2015 (BGBl I S. 250), 19. 10. 2016 (BGBl I S. 2362) (28. 10. 2016) und 21. 11. 2016 (BGBl I S. 2570) (1. 3. 2016).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 6 BBesG, Besoldung bei Teilzeitbeschäftigung§ 7a BBesG, Zuschlag bei Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand§ 7b BBesG, Zuschlag bei Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand in besonderen Fällen§ 132 BBG, Dienstrechtliche Stellung des hauptberuflichen wissenschaftlichen und leitenden Personals der Hochschulen§ 133 BBG, Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamte§ 143 BBG, Verwendungen im AuslandUrteileBVerwG, 16.07.2012 - BVerwG 2 B 16.12 - Klärungsbedürftigkeit des Vorliegens eines dienstlichen Bedürfnisses zur Versetzung eines Beamten bei einer Beeinträchtigung des reibungslosen Ablaufs des…BVerwG, 16.04.2012 - BVerwG 6 P 1.11 - Zuständigkeit eines Leiters der Dienststelle Flugsicherung beim Luftfahrt-Bundesamt bzgl. Entscheidungen in Angelegenheiten des übergeleiteten Personals der…BGH, 19.12.2012 - XII ZB 299/10 - Bewertung einer Soldatenversorgung im Versorgungsausgleich hinsichtlich der besonderen Altersgrenze des § 45 Abs. 2 SG
§ 52 BBG, Ruhestand auf Antrag§ 54 BBG, Einstweiliger Ruhestand
18.12.2009 - 1.278 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Jan General aus BerlinDienstzeitverlängerung zur Vermeidung einer Versorgungslücke möglichIn letzter Zeit mehren sich beamtenversorgungsrechtliche Fälle, in denen bei Zusammentreffen von Altersteilzeit im Blockmodell und einem Anspruch auf Leistungen der gesetzlicher Rentenversicherung,… mehr