Source: https://www.juraforum.de/rechtsanwalt/anwalt-immobilienrecht/
Timestamp: 2017-10-23 19:09:03
Document Index: 97366606

Matched Legal Cases: ['§ 873', '§ 652', '§ 1', '§ 556', '§ 1', '§ 12', '§ 313', '§ 463', '§ 883']

Rechtsanwalt für Immobilienrecht | Rechtsanwälte - Empfehlung
Rechtsanwalt für Immobilienrecht nach Orten
Informationen zum Rechtsgebiet Immobilienrecht
Immobilienrecht, auch Liegenschaftsrecht genannt, befasst sich mit der rechtlichen Beurteilung von Grundstück, Haus und Wohnung.
Hier sind einige Formalitäten zu berücksichtigen. Diese beginnen schon bei dem Kaufvertrag für eine Immobilie. Hier ist ein notarieller Kaufvertrag vorgesehen. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass der Kauf einer Immobilie immer mit einer nicht unerheblichen finanziellen Belastung einhergeht. Der Notar soll vor allzu großen Risiken bewahren und eine wirtschaftliche Unausgeglichenheit vermeiden. Zudem ist es Aufgabe des Notars, die benötigten Unterlagen zur Verfügung zu stellen.
Eine weitere Besonderheit des Immobilienrechts ist es, dass das Eigentum an einem Grundstück erst durch die sogenannte Auflassung, geregelt in § 873 BGB, übergeht. Allein durch das Unterzeichnen des Kaufvertrages ist der Käufer also noch nicht Eigentümer geworden. Ihm steht jedoch ein Anspruch auf Eigentumsübertragung zu. Bei beweglichen Sachen würde in diesem Fall eine Übergabe zur Eigentumsübertragung erfolgen. Da dies bei Immobilien als nicht beweglichen Sachen jedoch nicht möglich ist, wird die Übereignung hier durch die Auflassung ersetzt. Die Rechtsänderung wird ins Grundbuch eingetragen. Der Immobilienkauf verdeutlicht damit das in Deutschland geltende Trennungsprinzip, wonach Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäft unabhängig voneinander zu betrachten sind und auch in ihrer Wirksamkeit abstrakt behandelt werden müssen.
Der Kauf einer Immobilie ist also in keinster Weise mit den alltäglichen Geschäften gleichzusetzen, die jeder tätigt. Daher kommen hier auch immer wieder Fragen auf, was die Einhaltung der Formalitäten betrifft. Gerade weil es um eine hohe Kaufvertragssumme geht, sollten alle Unklarheiten möglichst bereits im Vorfeld aus dem Weg geräumt werden. Ein Rechtsanwalt für Immobilienrecht ist dafür der richtige Ansprechpartner. Egal ob es um Vormerkungen, Vorkaufsrecht, das Eintragen oder Löschen von Rechten oder um Fragen betreffend die Grundbuchordnung geht; der Rechtsanwalt für Immobilienrecht steht beratend zur Seite während des Kaufprozesses. Und selbstverständlich auch noch danach. Etwa dann, wenn sich im Nachhinein Unklarheiten bezüglich des Kaufvertrages ergeben, oder ein Wohnrecht oder Wegerecht erteilt werden soll. Auch wenn, zum Beispiel von einer Bank, Sicherheiten gefordert werden, berät der Anwalt für Immobilienrecht, wie eine Hypothek am Grundstück eingetragen werden kann und welche Konsequenzen dies mit sich zieht.
Ebenfalls bei Fragen rund um den Bauvertrag, das Maklerrecht oder die Architektenhaftung ist eine anwaltliche Beratung unerlässlich, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.
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1. Maklervertrag Zu unterscheiden sind der Maklervertrag als Vertrag zwischen dem Makler und dem Auftraggeber sowie der Hauptvertrag als Vertrag zwischen dem Auftraggeber und einem Dritten. Rechtsgrundlage des Maklervertrags ist § 652 BGB: Wesentliche Vertragsbestandteile eines
Der Begriff Betriebskosten ist in § 1 Betriebskostenverordnung ( BetrKV ) legaldefiniert, das heißt die Definition erfolgt in gesetzlicher Form. Danach handelt es sich bei den Betriebskosten um solche Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch das Eigentum oder
Die Betriebskostenabrechnung (auch umgangssprachlich Nebenkostenabrechnung ) ist die jährlich wiederkehrende Abrechnung der übers Jahr vorausgezahlten Betriebskosten (auch Nebenkosten) einer Mietswohnung oder anderen Liegenschaft. Der Gesetzgeber hat den Begriff der Betriebskosten definiert, § 556 Abs. 1 Satz 2, § 1 Abs. 1 Satz 1 BetrKV:
Beim Kauf einer bestehenden Immobilie ist es nicht immer leicht, deren tatsächlichen Wert zu bestimmen. Insbesondere Laien haben nicht das nötige Hintergrundwissen, um eine Immobilie richtig bewerten zu können. dies führt in der Praxis häufig dazu, dass unbedarfte Käufer ein Häuschen oder eine Wohnung zu einem völlig überhöhten Preis
In Bonn befindet sich, als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben . Sie wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2005 durch das Gesetz zur Gründung einer Bundesanstalt für Immobilienaufgaben errichtet. Gleichwohl scheint einiges an ihr bekannt und vertraut, da sie die Aufgaben
Unter einer Ersitzung versteht man den Erwerb eines Rechts das Verstreichen eines bestimmten Zeitraums. Inhaltsübersicht 1 Deutsche Rechtsprechung 1.1 Bewegliche Sachen 1.2 Immobilien 2 Österreichisches Recht
Unter einem Grundbuch versteht man ein Register, in welches Gründstücksrechte eingetragen werden. Das Grundbuch wird geführt vom Grundbuchamt. Das Grundbuchamt ist meist eine Abteilung des Amtsgerichtes. Die Aufgabe wird von der ordentlichen Gerichtsbarkeit im Rahmen der freiwilligen Gerichtsbarkeit erledigt. Funktional zuständig ist meist der Rechtspfleger. Örtlich
Jede Person, die ein berechtigtes Interesse daran hat, darf gemäß §§ 12 und 12a GBO Einblick in das Grundbuch nehmen. „Berechtigtes Interesse“ bedeutet in diesem Fall, dass die betreffende Person dem Grundbuchamt sachliche Gründe für eine Einsichtnahme vorweisen kann; eine Einsicht ausschließlich aus Neugier wäre somit nicht gestattet [OLG
Eine rechtsgeschäftliche Rechtsänderung am Recht eines Grundstücks bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Grundbucheintragung . Das Grundbuch ist ein amtliches öffentliches Verzeichnis von Grundstücken, in dem die Eigentumsverhältnisse sowie etwaige mit dem Grundstück verbundene Rechte und auf ihm liegende Lasten erfasst werden. Das Grundbuch hat die Funktion, im
Bei Grundpfandrechten handelt es sich um Belastungen eines Grundstücks, welche ins Grundbuch eingetragen werden. Als die wichtigsten Grundpfandrechte werden Hypotheken und Grundschulden angesehen. Ein Grundpfandrechtsgläuber hat das Recht, die Befriedigung seiner Forderungen aus dem Grundstück zu verlangen. Das bedeutet, wenn der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, darf der
Die Grundsteuer ist eine Realsteuer (Objektsteuer), die auf das Eigentum an Grundstücken sowie deren Bebauung, das heißt auf dessen Beschaffenheit, Eigentum und dessen Wert, erhoben wird. Zu beachten ist, dass im Mittelpunkt dieser Steuer der Grundbesitz , also ein Objekt, und keine natürliche oder juristische
Eine Grundstücksteilung ist die Aufteilung eines bestehenden Grundstückes (nicht zu verwechseln mit Flurstück) in zwei oder mehrere Teile. Aufgrund bestimmter Rechtsfolgen, die hieraus resultieren (z. B. Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Eigentumsrechte) ist die Teilung in einem Veränderungsnachweis zu dokumentieren, zudem ist das Liegenschaftskataster nachzuführen.
Potentielle Immobilienbesitzer stehen meist vor der Entscheidung, entweder eine Immobilie zu kaufen oder ein Haus selbst zu bauen. Vor dem Hauskauf sollte immer zuerst geklärt werden, welche Objekte aus finanzieller Sicht überhaupt in Frage kommen. Soll es eher eine Wohnung, ein Reihenhaus oder eine Villa werden?
Geldmittel, die zur Sanierung oder zum Kauf einer Immobilie verwendet werden, dienen der Immobilienfinanzierung . Grundsätzlich unterscheiden Banken zwischen privater und gewerblicher Immobilienfinanzierung. Private Finanzierung und Eigenkapital Bei der privaten Finanzierung soll die Immobilie vorwiegend als privater Wohnraum genutzt werden. Daher ist es im Rahmen
Am 01.08.2006 wurde der Ausbildungsberuf des Kaufmanns in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft durch den staatlich anerkannten Ausbildungsberuf des Immbilienkaufmanns ersetzt. Die Aufgaben von Immobilienkaufleuten liegen in der Verwaltung und Bewirtschaftung von Immobilienobjekten und der Abwicklung von Immobiliengeschäften. Der Arbeitsort ist vorwiegend das Büro, für
Ein Immobilienverkauf wird grundsätzlich über einen Notar abgewickelt. Der Hauskauf wird hierbei in der Form schriftlich beurkundet, als dass der Notar die Verpflichtung der einen Seite das Eigentum zu übertragen und der anderen Seite dieses zu kaufen, bezeugt. Dies findet sich in § 313 BGB festgelegt,
Um sich von ihren nicht ganz korrekt arbeitenden Kollegen zu distanzieren, schlossen sich seriöse Makler zu Immobilienmaklerverbänden zusammen: "Ring Deutscher Makler" (RDM) und "Verband Deutscher Makler" (VDM). Damit das Bestehen zweier Immobilienmaklerverbände nicht zu Irritationen unter den Verbrauchern führt, fusionierten diese beiden Verbände im Jahre 2004 zum "Immobilienverband Deutschland"
Die Immobilienwertermittlung dient der Ermittlung des Markt- beziehungsweise Verkehrswertes einer Immobilie und ist beispielsweise relevant bei Veräußerung der Immobilie, Erbschaft oder aus steuerlichen Gründen. Die Bewertung an sich wird mithilfe der Regelungen der Wertermittlungsrichtlinie sowie der Wertermittlungsverordnung vollzogen. Gemäß derer stehen drei verschiedene Methoden zur Immobilienwertermittlung zur Verfügung:
Die Katasterbücher sind die Verzeichnisse des Kataster, also jene Bücher, Listen und Datenbanken, in denen die Flurstücke nach Lage, Nutzung, Größe, Besitzverhältnissen usw. verzeichnet sind. Sie werden - wie das gesamte Liegenschaftskataster - vom zuständigen Kataster- bzw. Vermessungsamt geführt. Sie dienen dem Grundbuch als
Die Vorschrift befreit alle Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, um eine Doppelbelastung mit Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer zu vermeiden. Dazu gehören neben den Grundstücksverkäufen auch die Bestellung und Übertragung von Erbbaurechten, die Übertragung im Rahmen von Zwangsversteigerungen sowie die Entnahme von Grundstücken aus dem Unternehmen in das Privatvermögen. Auf
Das „Vorkaufsrecht“ kann als die Berechtigung definiert werden, in einen Kaufvertrag bezüglich einer Sache einzusteigen, der zwischen einem Vorkaufsverpflichtetem und einem Dritten geschlossen wurde. Für die praktische Ausübung des Vorkaufsrechtes ist es notwendig, dass gemäß § 463 BGB der Vorkaufsfall eingetreten ist: „Wer
Bei der Vormerkung nach §§ 883 ff. BGB handelt es sich um ein Sicherungsmittel, dass den Erwerber eines Rechts an einem Grundstück vor sämtlichen Erwerbshindernissen schützt. In der Regel ergeht eine Vormerkung bei der sog. Auflassung (also die Einigung der Übereignung von unbeweglichen Sachen, vgl.
Am Samstag, den 5. Oktober 2013, findet das 9. Immobilien-Symposium der IRE|BS International Real Estate Business School der Universität Regensburg statt. Die Veranstaltung steht unter dem Leitthema „Agenda 2020: Leading Change?“. „Soziale,...
Verjährungsfrist bei Schrottimmobilien beachten (21.09.2011, 14:59)
Nürnberg, 21.09.2011. Anlegern, die in gescheiterte finanzierte Immobilienkapitalanlagen, so genannte Schrottimmobilien, investiert haben, droht spätestens mit Ablauf dieses Jahres die Verjährung. „Betroffene sollten unbedingt zeitnah...
Hilfe zum Immobilienrecht Eigentumswohnung/Garage (06.10.2009, 22:45)
Familie A kaufte im Jahr 2xxx über Makler S eine Eigentumswohnung mit Garage. Nach 6 Jahren stellte sich durch Privatinsolvenz des ehemaligen Besitzer K heraus, das die Garage ein eigenes Grundbuchblatt besitzt und er noch Eigentümer der Garage ist. Makler, Notar, sowie Grundbuchamt machten wohl damals Fehler. Insolvenzverwalter Y forderte ...
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