Source: https://www.fotoshooting-wien.at/agbs
Timestamp: 2020-01-27 21:56:29
Document Index: 308212012

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 74', '§ 81', '§ 87', '§ 87', '§ 86']

AGBs | Fotoshooting Wien by Thomas Jahn
Fassung 30.11.2019
Die nachfolgenden AGB kommen zum Tragen sofern dem Fotografen ein Verbraucher oder Unternehmer im Sinne von § 1 KSchG als Vertragspartner gegenübersteht.
Der Einbeziehung entgegenstehender oder ergänzender Vertragsbedingungen des Vertragspartners wird ausdrücklich wider-sprochen. Diese sind ausnahmslos nur gültig, wenn und insoweit sie im Einzelfall schriftlich vereinbart wurden. Insbesondere gelten Vertrags-erfüllungshandlungen des Fotografen nicht als Zustimmung zu von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichenden Vertragsbedingungen.
II. Angebot, Angebot-Gültigkeit, Anzahlung, Vertragsabschluß:
Die Erteilung eines Auftrags an den Fotografen kann sowohl schriftlich (per Brief, E- Mail, Fax etc.) als auch mündlich (persönlich, telefonisch) erfolgen. Der Fotograf übermittelt dem Auftraggeber innerhalb angemessener Zeit nach Einlangen des Auftrags eine Erhaltsbestätigung (Angebots-aviso) oder informiert ihn über die Ablehnung des Auftrags.
Der Fotograf übermittelt dem Auftraggeber ein preisliches Angebot welches eine 14 tätige Gültigkeitsdauer trägt.
Die Annahme des Angebots erfolgt seitens des Kunden schriftlich auf vom Fotografen vorbereiteten Firmenpapier. Die Übermittlung kann auch in digitaler Form per Mail erfolgen.
Durch Annahme des Anbotes verpflichtet sich der Kunde zur sofortigen Leistung einer 50%igen akonto Anzahlung auf den vereinbarten Preis des Aufnahmehonorars. 14 Tage vor dem Aufnahmetag ist der volle Rest (sofern zeitlich möglich) zu überweisen. (Zahlungsfristen siehe Lit. XII.)
Anzahlungen sind nicht refundierbar.
Mit der Annahme des Anbotes kommt ein rechtsverbindlicher Vertrag zwischen dem Fotografen und dem Auftraggeber zustande.
III: Urheberrechtliche Bestimmungen:
Der Vertragspartner ist bei jeder Nutzung (Vervielfältigung, Verbreitung, Sendung etc.) verpflichtet, die Herstellerbezeichnung (Namensnennung) bzw. den Copyrightvermerk im Sinn des WURA (Welturheberrechtsabkommen) deutlich und gut lesbar (sichtbar), insbesonders nicht gestürzt und in Normallettern, unmittelbar beim Lichtbild und diesem eindeutig zuordenbar anzubringen wie folgt: Foto: (c) fotoshooting-wien.at, Ort und, soferne veröffentlicht, Jahreszahl der ersten Veröffentlichung. Jedenfalls gilt diese Bestimmung als Anbringung der Herstellerbezeichnung im Sinn des § 74 Abs 3. UrhG. Ist das Lichtbild auf der Vorderseite (im Bild) signiert, ersetzt die Veröffentlichung dieser Signatur nicht den vorstehend beschriebenen Herstellervermerk.
Bei Verletzung der Urheber- und/oder Leistungsschutzrechte hat der Fotograf nach Maßgabe der §§ 81ff UrhG zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung, Beseitigung, Schadenersatz, Urteilsveröffentlichung etc. Die Ansprüche stehen dem Fotografen unabhängig von einem Verschulden zu. Im Fall der Verletzung der Pflicht zur Herstellerbezeichnung steht als immaterieller
Schaden (§ 87 Abs 2 UrhG) unbeschadet eines hinzukommenden Vermögensschadens (§ 87 Abs1 UrhG) zumindest ein Betrag in Höhe des angemessenen Entgelts (§ 86 UrhG) zu.
IV.Eigentum am Filmmaterial – Archivierung:
VII.Verlust und Beschädigung:
Punkt 7.1 gilt entsprechend für den Fall des Verlusts oder der Beschädigung übergebener Vorlagen (Filme, Layouts, Display-Stücke, sonstige Vorlagen etc.) und übergebener Produkte und Requisiten. Wertvollere Gegenstände sind vom Vertragspartner zu versichern.
VIII.Vorzeitige Auflösung:
IX.Leistung und Gewährleistung:
Mangels ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung steht dem Fotografen ein Werklohn (Honorar) nach seinen jeweils gültigen Preislisten, sonst das vereinbarte bzw. ein angemessenes Honorar, zu.
XI Lizenzhonorar:
XII Zahlung:
Alle Zahlungen sind per Banküberweisung zu leisten. Die Zahlung gilt erst mit Verständigung des Fotografen vom Zahlungseingang als erfolgt.
Mangels anderer ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarungen ist nach Auftragserteilung und sofern zeitlich möglich, das Aufnahmehonorar zumindest 14 Tage vor dem eigentlichen Fototermin in vollem Umfang akonto zu leisten. Das Akonto bleibt bei Vertragsauflösung durch den Kunden nicht refundierbar.
Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist, ist das Resthonorar (Mieten, Requisitenbeschaffung, ..)- falls es für den Vertragspartner bestimmbar ist – nach Beendigung des Werkes, ansonsten nach Rechnungslegung (Bildbearbeitung, Drucke,...) sofort zur Zahlung fällig. Die Rechnungen sind ohne jeden Abzug und spesenfrei zahlbar.
Nach geltendem Recht ist der Vertragspartner unter anderem berechtigt...
XV. Schlußbestimmungen: