Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F16-05-2013-5A_835-2012
Timestamp: 2016-10-21 15:03:57
Document Index: 215322626

Matched Legal Cases: ['Art. 149', 'Art. 75', 'Art. 72', 'Art. 95', 'Art. 285', 'Art. 285', 'Art. 291', 'Art. 197', 'Art. 219', 'BGE', 'Art. 288', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 288', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 317', 'Art. 288', 'Art. 288', 'Art. 95', 'Art. 288', 'Art. 288', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 106', 'Art. 57', 'BGE', 'Art. 288', 'Art. 291', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_835/2012 (16.05.2013)
5A_835/2012 � � Urteil vom 16. Mai 2013
Bundesrichterin Hohl, Bundesrichter Marazzi, Herrmann, Sch�bi,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 5. Oktober 2012.
A.b.�Auf seine eigene Initiative hin verkaufte X.________ am 19. September 2003 seinem Sohn Z.________ neun in Valbella sowie auf der Lenzerheide bzw. in Val Sporz gelegene Parzellen zu einem Kaufpreis von insgesamt Fr. 10'000.--. Die Kaufpreisschuld wurde in der Folge dadurch getilgt, dass Z.________ verschiedentlich f�r Reisen seines Vaters aufkam. Eines dieser neun Grundst�cke, die L. und S.-Register Parzelle Nr. bbb, Fotoplan cc, Grundbuchvermessungsparzelle Nr. eeee (fortan: Parzelle Nr. eeee), verkaufte Z.________ - vertreten durch seinen Vater X.________ - am 8. Dezember 2004 an W.________. Diese Parzelle grenzt an eine andere Parzelle, die X.________ zuvor dem Sohn der K�uferin, V.________, verkauft hatte; auf dem letztgenannten Grundst�ck lasteten durch ein gesetzliches Grundpfandrecht gesicherte Grundsteuerschulden in der H�he von Fr. 221'585.25, die X.________ nicht bezahlt hatte. Mit separater Vereinbarung vom 8. Dezember 2004 zwischen X.________ und V.________ verpflichtete sich Letzterer, besagte Grundsteuerschulden zu �bernehmen. Im Gegenzug wurde der vereinbarte Kaufpreis von Fr. 50'000.-- f�r die Parzelle Nr. eeee der K�uferin erlassen. Die acht �brigen Grundst�cke sind im Eigentum von Z.________ verblieben.
A.c.�Gest�tzt auf das seine Wandelungsklage gutheissende erstinstanzliche Urteil des Bezirksgerichts Albula vom 24. M�rz 2004 leitete Y.________ im Sommer 2004 die Betreibung gegen X.________ �ber einen Betrag von rund Fr. 1.9 Mio ein. Nachdem ihm am 18. Mai 2005 die definitive Rechts�ffnung erteilt worden war, setzte er das Betreibungsverfahren fort. Die Betreibung endete f�r Y.________ mit einem Verlust von insgesamt Fr. 2'447'041.20; f�r diesen Betrag wurde ihm ein Verlustschein gem�ss Art. 149 SchKG ausgestellt.
Am 22. Januar 2009 erhob Y.________ vor dem Bezirksgericht Pf�ffikon die vorliegende Klage auf paulianische Anfechtung des Kaufgesch�fts vom 19. September 2003 (s. Bst. A.b ). Das Bezirksgericht hiess die Klage mit Urteil vom 15. September 2011 gut.
Z.________ reichte dagegen mit Eingabe vom 24. Oktober 2011 Berufung beim Obergericht des Kantons Z�rich ein. Dieses hiess mit dem hier angefochtenen Urteil vom 5. Oktober 2012 das Rechtsmittel gut und wies Y.________s actio pauliana ab, mit Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten des unterlegenen Kl�gers.
Mit Eingabe vom 12. November 2012 erhebt Y.________ (fortan: Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht die vorliegend zu beurteilende Beschwerde in Zivilsachen. Mit dieser bezweckt er die Aufhebung des obergerichtlichen Urteils und die Gutheissung seiner urspr�nglichen actio pauliana. Z.________ (fortan: Beschwerdegegner) widersetzt sich der Beschwerde und beantragt deren Abweisung, soweit darauf eingetreten wird. Die Vorinstanz hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die beiden Eingaben wurden dem Beschwerdef�hrer zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs zur Kenntnis gebracht.
Das Bundesgericht hat die Sache am 16. Mai 2013 �ffentlich beraten.
Angefochten ist binnen Frist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid (Art. 75 Abs. 1, 90 und 100 BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen steht bei Anfechtungsklagen mit einem Fr. 30'000.-- �bersteigenden Streitwert - hier durch die Vorinstanz auf rund Fr. 231'500.-- festgesetzt - grunds�tzlich offen (Art. 72 Abs. 2 lit. a und 74 Abs. 1 lit. b BGG). Es sind s�mtliche Vorbringen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig.
2.1.�Die Anfechtungsklage gem�ss Art. 285 ff. SchKG ist ein im Dienst der Gl�ubigergleichbehandlung stehendes Instrument, bei dem es darum geht, aus vollstreckungsrechtlicher Sicht unrechtm�ssig ent�ussertes Substrat wieder der Vollstreckung zuzuf�hren: Bestimmte Handlungen des Schuldners, die w�hrend einer gesetzlich festgelegten Verdachtsperiode vorgenommen worden sind, bleiben auf der vollstreckungsrechtlichen Ebene unbeachtlich, wenn tats�chlich der Konkursfall eingetreten ist oder ein Gl�ubiger - wie hier - einen Pf�ndungsverlust erlitten hat. Die betreffenden Rechtsgesch�fte bleiben zwar zivilrechtlich g�ltig, aber die �bertragenen Verm�genswerte werden der Zwangsvollstreckung zugef�hrt (Art. 285 Abs. 1 und Art. 291 Abs. 1 SchKG).
Durch die R�ckf�hrung von Vollstreckungssubstrat wird die dem Insolvenzrecht zugrunde liegende Maxime der Gl�ubigergleichbehandlung (Art. 197 Abs. 1 SchKG, unter Vorbehalt von Art. 219 SchKG) gewissermassen auf die Verdachtsperiode vorverlagert. Es geht beim Institut der Anfechtungsklage nicht darum, den Schuldner faktisch seiner Handlungsf�higkeit zu berauben und ihn zu immobilisieren. Die Anfechtungsklage soll dort greifen, wo es um unlautere Machenschaften geht, wie dies namentlich der Fall ist, wenn Vollstreckungssubstrat beiseitegeschafft worden ist, das sich bei normalem Gesch�ftsgebaren noch beim Schuldner vorgefunden h�tte (vgl. BGE 136 III 247 E. 2 S. 249 f.).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer st�tzt seine Klage auf Art. 288 SchKG. Dieser Vorschrift zufolge sind alle Rechtshandlungen anfechtbar, welche der Schuldner innerhalb der letzten f�nf Jahre vor der Pf�ndung oder Konkurser�ffnung in der dem anderen Teil erkennbaren Absicht vorgenommen hat, seine Gl�ubiger zu benachteiligen oder einzelne Gl�ubiger zum Nachteil anderer zu beg�nstigen. F�r eine Klagegutheissung m�ssen demnach drei Anfechtungsvoraussetzungen erf�llt sein: Die angefochtene Handlung muss die Gl�ubigergesamtheit nicht nur sch�digen (Gl�ubigersch�digung), sondern vom Schuldner auch in der betreffenden Absicht vorgenommen worden sein (Sch�digungsabsicht), was schliesslich f�r den beg�nstigten Dritten erkennbar gewesen sein muss (Erkennbarkeit). Alle drei Voraussetzungen hat zu beweisen, wer aus der Erf�llung des Tatbestandes Rechte ableitet (vgl. Art. 8 ZGB), in der Regel also der Anfechtungskl�ger (BGE 137 III 268 E. 4 S. 282 mit Hinweisen).
Was die Tatbestandsvoraussetzungen der Gl�ubigersch�digung und der Sch�digungsabsicht angeht (s. dazu BGE 137 III 268 E. 4.1 und 4.2 S. 283 ff. mit Hinweisen), schliesst sich das Obergericht wenn nicht ausdr�cklich, so doch zumindest konkludent den Ausf�hrungen des Bezirksgerichts an. Dieses hat eine Gl�ubigersch�digung bejaht, allerdings darauf verzichtet, den umstrittenen genauen Wert der �bertragenen Grundst�cke festzustellen. Weil die Gegenleistung des Beschwerdegegners sich in der teilweisen Finanzierung der Reisen des Schuldners ersch�pft habe, sei klar, dass die Gegenleistung ohne jegliche R�cksicht auf den Wert der Grundst�cke in einer f�r die Gl�ubiger nachteiligen Weise verwendet worden sei. Dadurch sei ihnen Haftungssubstrat entzogen worden. Unter solchen Bedingungen w�re eine Gl�ubigersch�digung ausschliesslich dann ausgeblieben, wenn die genannten Grundst�cke v�llig wertlos w�ren, was allerdings nicht einmal der Beschwerdegegner behauptet habe. Hinsichtlich der Absicht des Schuldners, seine Gl�ubiger zu benachteiligen, hat das Bezirksgericht gest�tzt auf die Akten als erstellt erachtet, dass sich dessen finanzielle Verh�ltnisse kurz vor 2003 anzuspannen begannen. Zwar seien vor dem fraglichen Gesch�ft weder Betreibungen noch Verlustscheine zu verzeichnen. F�r den Schuldner sei aus damaliger Sicht aber durchaus erkennbar gewesen, wie sich die Situation zu entwickeln schien. So sei die Wertzuwachssteuer aus dem Verkauf einer weiteren Parzelle bereits im Juni 2002 veranlagt worden. Auf die Erwiderung des Beschwerdegegners hat das Bezirksgericht ausgef�hrt, die Wahl der Kaufform sei weniger verd�chtig gewesen als eine erbrechtliche Disposition, wenn die Parteien nur nicht auf die �berweisung des Gegenwertes der Grundst�cke Zug um Zug verzichtet und damit zum Ausdruck gebracht h�tten, dass eine gleichwertige Gegenleistung im Sinne eines Austausches von Aktiven gar nie beabsichtigt gewesen sei. Aus alledem hat das Bezirksgericht gefolgert, der Schuldner habe eine Gl�ubigersch�digung zumindest in Kauf genommen.
Streitig ist vor Bundesgericht demnach nur mehr die Frage, ob die Sch�digungsabsicht des Schuldners f�r den Dritten - hier den Beschwerdegegner - erkennbar war.
4.1.�Als erkennbar im Sinne von Art. 288 SchKG hat all das zu gelten, was bei Anwendung der durch die konkreten Verh�ltnisse gebotenen Aufmerksamkeit ohne Fahrl�ssigkeit erkannt werden konnte (vgl. BGE 30 II 160 E. 5 S. 164; 21 I 279 E. 6 S. 286 f.). Es gen�gt, wenn der Dritte bei der ihm nach den Umst�nden zumutbaren Aufmerksamkeit die Gl�ubigersch�digung als nat�rliche Folge der angefochtenen Handlung h�tte vorhersehen k�nnen und m�ssen ("a pu et d� pr�voir"; BGE 99 III 89 E. 4b S. 91 f.; 83 III 82 E. 3b S. 86). Eine unbeschr�nkte Erkundigungspflicht wird damit nicht aufgestellt. Vielmehr kann Sorgfalt nur verlangt werden, wenn und soweit dazu Anlass besteht. Im Allgemeinen braucht sich niemand darum zu k�mmern, ob durch ein Rechtsgesch�ft die Gl�ubiger seines Kontrahenten gesch�digt werden oder nicht. Nur wenn "deutliche Anzeichen" (Urteil 5C.3/2007 vom 9. August 2007 E. 3.4) daf�r sprechen, dass eine Sch�digung beabsichtigt ist, darf vom Beg�nstigten eine sorgf�ltige Pr�fung verlangt werden, ob jene Absicht wirklich bestehe (BGE 37 II 303 E. 6 S. 310; 30 II 160 E. 5 S. 165), und entsteht f�r ihn die Obliegenheit, den Schuldner zu befragen und die notwendigen Erkundigungen einzuziehen. In W�rdigung s�mtlicher Umst�nde des konkreten Einzelfalls ist zu beurteilen, ob der Dritte die Sch�digungsabsicht des Schuldners im Zeitpunkt der Vornahme der anfechtbaren Handlung wirklich erkannt hat (Tatfrage) oder bei pflichtgem�sser Aufmerksamkeit h�tte erkennen k�nnen und m�ssen (Rechtsfrage; vgl. zur Abgrenzung: BGE 21 I 279 E. 6 S. 286 f. und die seitherige Rechtsprechung, z.B. BGE 33 II 665 E. 4 S. 668; gesamthaft zum Ganzen zuletzt BGE 135 III 276 E. 8.1 S. 286; 134 III 452 E. 4.2 S. 456). Es sind also zwei Hypothesen auseinander zu halten: Einerseits jene, wonach der Beg�nstigte positive Kenntnis der Sch�digungsabsicht seines Vaters gehabt haben soll, und andererseits jene, wonach er h�tte wissen k�nnen und wissen m�ssen, dass sein Vater mit dem durchzuf�hrenden Kauf die Interessen seiner Gl�ubiger zu sch�digen gedenkte.
4.2.�Das Bezirksgericht ist zur Erkenntnis gelangt, es k�nne letztlich offenbleiben, ob der Beschwerdegegner mit dem Schuldner, seinem Kontrahenten und Vater, dessen finanzielle Verh�ltnisse im Detail besprochen hatte. Aufgrund des Sachverhalts m�sse sich der Beschwerdegegner ohnehin zumindest vorwerfen lassen, beim Schuldner keine n�here Erkundigung eingeholt zu haben, obwohl dies f�r ihn mehr als zumutbar gewesen w�re. Gr�nde, �ber die Absichten seines Vaters Verdacht zu sch�pfen, habe er genug gehabt: Anl�sslich seiner Befragung habe der Beschwerdegegner ausgesagt, dass es zuvor keine Grundst�ck�bertragungen an ihn gegeben habe, hingegen sei das Elternhaus an seine Mutter �bertragen worden, wovon er kurz nach dem Vollzug jenes Gesch�fts erfahren habe. Weiter hat das Bezirksgericht die enge Verwandtschaft des Beschwerdegegners mit dem Schuldner als Indiz daf�r gewertet, dass beide untereinander auch �ber finanzielle Angelegenheiten gesprochen h�tten. Wichtiger noch war f�r die Bezirksrichter der Umstand, dass der vom Schuldner f�r die �bertragungen angegebene Grund wenig glaubhaft erscheinen und den Erwerber aufmerksam machen musste: Der Ver�usserer habe angegeben, sich aus dem Berufsleben zur�ckziehen zu wollen; allerdings habe er der Ehegattin das von ihm selbst und von ihr bewohnte Haus und dem Sohn neun angeblich nicht �berbaubare (und behauptetermassen wertlose) Grundst�cke �bertragen - allesamt Grundst�cke, die f�r seine berufliche T�tigkeit ohnehin untauglich gewesen seien. Schliesslich haben die Bezirksrichter auch in diesem Zusammenhang wiederum ber�cksichtigt, dass f�r das Gesch�ft die Form des Verkaufs ohne Bezahlung des Kaufpreises Zug um Zug und nicht die naheliegendere Variante der Erbregelung gew�hlt wurde. Gest�tzt auf diese Erw�gungen hat das Bezirksgericht - unter Verzicht auf die Durchf�hrung eines Beweisverfahrens - die Klage gutgeheissen und den Beschwerdegegner verurteilt, die acht noch in seinem Eigentum befindlichen Parzellen zur�ckzuerstatten und deren Zwangsverwertung zugunsten des Beschwerdef�hrers zu dulden. Hinsichtlich des neunten, inzwischen verkauften Grundst�cks hat es den Beschwerdegegner verpflichtet, dem Beschwerdef�hrer einen Geldbetrag im Wert der abgel�sten Pfandrechte zur�ckzuzahlen.
4.3.�Das Obergericht des Kantons Z�rich ist zum gegenteiligen Ergebnis gelangt. In prozessualer Hinsicht hat es zun�chst darauf hingewiesen, dass die Parteien im Berufungsverfahren zahlreiche Noven eingebracht h�tten, ohne sich �berhaupt mit der Frage deren Zul�ssigkeit gem�ss Art. 317 Abs. 1 ZPO auseinander zu setzen. Alle ihre neuen Vorbringen seien deshalb grunds�tzlich unbeachtlich. Das Obergericht hat die (neuen und grunds�tzlich unzul�ssigen) Einwendungen des Beschwerdegegners gegen das Rechts�ffnungsverfahren aber trotzdem gepr�ft und f�r "rechtlich unerheblich" befunden; dasselbe Schicksal ist der neuen Behauptung des Beschwerdegegners widerfahren, die inzwischen verkaufte Parzelle Nr. dddd sei mittlerweile mit einem anderen Grundst�ck vereinigt worden und existiere nicht mehr, weshalb auch keine Forderung gem�ss Art. 288 SchKG mehr vorliege.
Mit Bezug auf die - entscheidende - Frage, ob f�r den Beschwerdegegner erkennbar war, dass der Schuldner (sein Vater) seine Gl�ubiger zu benachteiligen beabsichtigte, hat das Obergericht dem Beschwerdef�hrer vorgeworfen, sich auf Behauptungen allgemeiner Natur beschr�nkt, und dem Bezirksgericht, sich damit begn�gt zu haben. Weiter sei das Bezirksgericht in Verletzung der Verhandlungsmaxime �ber die Sachdarstellung des Beschwerdef�hrers hinausgegangen, indem es darauf abgestellt habe, dass der Beschwerdegegner beim Vater keine Erkundigungen �ber dessen finanzielle Situation eingeholt habe. Nachdem der Beschwerdef�hrer Derartiges nie behauptet habe, sei die Wertung des Bezirksgerichts mit der Sachdarstellung des Beschwerdef�hrers nicht vereinbar. Das Obergericht hat daher ein Beweisverfahren durchgef�hrt, beschr�nkt jedoch auf die Tatsachenbehauptungen des Beschwerdef�hrers, die dieser ausdr�cklich vor Bezirksgericht gemacht hatte. In W�rdigung der entsprechenden Behauptungen hat das Obergericht zun�chst ausgeschlossen, dass der Beschwerdegegner um die wirtschaftlichen bzw. finanziellen Verh�ltnisse seines Vaters bis zum Vertragsabschluss am 19. September 2003 gewusst habe. Sodann reicht die Ausbildung des Beschwerdegegners als Wirtschaftsinformatiker nach Meinung der Oberrichter nicht so weit wie jene eines �konomen, und dass er bis zum September 2003 auf der Lenzerheide Immobilienhandel betrieben h�tte, habe ihm nicht nachgewiesen werden k�nnen. Entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers k�nne daher nicht gesagt werden, der Beschwerdegegner sei mit den Verh�ltnissen auf der Lenzerheide vertraut gewesen, und folglich auch nicht, dass er die dortigen Marktpreise gekannt habe. Die Oberrichter haben schliesslich ausgeschlossen, dass der Beschwerdegegner gewusst habe, dass der Schuldner (sein Vater) mit dem Kaufvertrag vom 19. September 2003 nur das Ziel verfolgt habe, Verm�genswerte dem Zugriff der Gl�ubiger zu entziehen: Weder habe eine direkte Kenntnis bewiesen werden k�nnen, noch, dass es gar nicht anders habe sein k�nnen. Als Ergebnis hat das Obergericht festgehalten, alle dem Beschwerdef�hrer obliegenden Beweise seien gescheitert, und ist zum Schluss gekommen, es gebreche an der Voraussetzung der Erkennbarkeit der Sch�digungsabsicht des Schuldners gem�ss Art. 288 SchKG. Folglich hat das Obergericht die Klage in Gutheissung der Berufung abgewiesen.
4.4.�Vor Bundesgericht wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz zun�chst die unvollst�ndige und willk�rliche Ermittlung des Sachverhalts vor. Er bem�ngelt, dass die Vorinstanz den Wert der neun Grundst�cke gar nicht erw�hne, obwohl diesem Umstand entscheidrelevante Bedeutung f�r die Bejahung der Erkennbarkeit der Sch�digungsabsicht zukomme. Sodann weist er auf den Umstand hin, dass der Beschwerdegegner in der �ffentlichen Urkunde �ber das Kaufgesch�ft vom 8. Dezember 2004 als in 7078 Lenzerheide wohnhaft aufgef�hrt sei, was auf eine Kenntnis der �rtlichen Verh�ltnisse und damit der ungef�hren Landpreise schliessen lasse. Auch wenn er sich bei jenem Gesch�ft von seinem Vater habe vertreten lassen, m�sse er sich die Kenntnis des Inhalts der Dokumente (�ffentliche Urkunde und Vereinbarung) anrechnen lassen. Willk�rlich sei sodann, dass die Vorinstanz den Arrestentscheid des Bezirksgerichtspr�sidenten Albula vom 28. April 2004 nicht in seine Erw�gungen einbezogen habe, ergebe sich doch aus demselben, dass der Schuldner den hier strittigen Verkauf in der Absicht abgeschlossen habe, seinen Gl�ubigern Substrat zu entziehen, dass die Zahlung der Kaufpreise nicht nachgewiesen sei, und schliesslich dass der Preis eher tief angesetzt worden sei. In rechtlicher Hinsicht r�gt der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz f�r die Sch�digungsabsicht und die Kenntnis der finanziellen Schwierigkeiten des Schuldners einen strikten Beweis verlangen w�rde; derart hohe Beweisanforderungen �ber innere Tatsachen zu verlangen sei willk�rlich, komme einem �berspitzten Formalismus gleich und stelle eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 lit. a BGG dar, indem dadurch die Durchsetzung von Bundesrecht (Art. 288 SchKG) verhindert werde. Vielmehr w�rde allein das nahe Verwandschaftsverh�ltnis zwischen Vater und Sohn bereits die Vermutung rechtfertigen, dass der Beschwerdegegner um die schlechte finanzielle Situation von X.________ gewusst habe. Hinzu k�men der enge pers�nliche Kontakt zwischen den beiden, der erkennbar zu tiefe, unangemessene (und zudem nicht entrichtete) Kaufpreis f�r die neun Grundst�cke und das Fehlen eines objektiven Grundes f�r deren Verkauf.
Ersichtlich verl�uft die Kritik, die der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht vortr�gt, auf zwei Ebenen: Einerseits beanstandet er das angefochtene Urteil punktuell, indem er die Aussagen und vor allem die Unterlassungen des Obergerichts in der W�rdigung des Sachverhaltes tadelt. Andererseits - und eigentlich haupts�chlich - �bt der Beschwerdef�hrer grunds�tzliche Kritik an der Vorgehensweise des Obergerichtes: Anstatt �ber konkrete Tatsachen ein Beweisverfahren durchzuf�hren und ihm die Folgen der Beweislosigkeit entgegenzuhalten, h�tte das Obergericht aufgrund von allgemein bekannten Tatsachen und gest�tzt auf die Lebenserfahrung entscheiden und zum gleichen Ergebnis wie das Bezirksgericht gelangen m�ssen. Es empfiehlt sich, zun�chst auf die Kritik zum Grundsatz einzugehen.
5.1.�Die Rechtsfrage (E. 4.1), ob der im Sinne von Art. 288 SchKG Beg�nstigte die finanzielle Situation und die Absichten seines Kontrahenten erkennen konnte oder musste, l�sst sich zun�chst einmal anhand einer W�rdigung der konkreten Umst�nde beantworten. Dazu z�hlt auch die Lebenserfahrung, wenn sich der Sachrichter nur zum Zweck darauf st�tzt, aus den Gesamtumst�nden des konkreten Falles oder den bewiesenen Indizien auf einen bestimmten Sachverhalt zu schliessen (vgl. BGE 127 III 453 E. 5d S. 456; 123 III 241 E. 3a S. ; Hans Schmid/Flavio Lardelli, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch, 4. Aufl. 2010, N 99 zu Art. 8 ZGB). Stellt der Richter hingegen ausschliesslich auf die Lebenserfahrung ab, so haben Erfahrungss�tze eine �ber den konkreten Sachverhalt hinaus gehende Bedeutung. Diesfalls �bernehmen sie die Funktion von Normen und werden daher den Rechtss�tzen in dem Sinne gleichgestellt, dass ihre Anwendung vom Bundesgericht frei �berpr�ft wird (BGE 130 III 182 E. 5.5.2 S. 192; 111 II 72 E. 3a S. 74; 107 II 269 E. 2b S. 274 f.; 69 II 421 E. 4 S. 425; Hans Schmid/Flavio Lardelli, a.a.O., N 100 zu Art. 8 ZGB). Erfahrungss�tze brauchen nicht behauptet zu werden (Max Guldener, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Aufl. 1979 S. 161 f.), ebensowenig allgemein bekannte Tatsachen (Hans Ulrich Walder-Richli/B�atrice Grob-Andermacher, Zivilprozessrecht, 5. Aufl. 2009, � 17 Rz. 11a) : Der Richter darf sie selbst�ndig, aus eigener Erfahrung sch�pfend, anwenden (Max Kummer, in: Berner Kommentar, 1962, N 98 zu Art. 8 ZGB). Im �brigen darf der Richter ebenfalls jene Tatsachen ber�cksichtigen, welche sich aus dem Beweisverfahren ergeben, selbst wenn sie nicht gesondert behauptet wurden (Walder-Richli/Grob-Andermacher, a.a.O., � 17 Rz. 11e und Anm. 28).
5.2.�Angesichts dieser Grunds�tze fragt sich in der Tat, ob das Obergericht die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers so peinlich genau auseinandernehmen und seine Tatsachenbehauptungen als ungen�gend ansehen durfte (E. 4.3). Sind allgemein bekannte Tatsachen und Erfahrungss�tze nach dem Gesagten aber auch dann zu ber�cksichtigen, wenn sich niemand auf sie beruft, so m�ssen sie a fortiori als rechtsgen�glich behauptet gelten, wenn eine Partei auf sie hinweist, selbst wenn dies lediglich mittels allgemein gehaltener Ausf�hrungen geschieht. Jedenfalls hat auch das Obergericht anerkannt, dass der Beschwerdef�hrer vor Bezirksgericht rechtsg�ltig behauptet hatte, der Beschwerdegegner habe im September 2003 um die finanzielle Situation seines Vaters gewusst; der Beschwerdef�hrer sei mit den Verh�ltnissen in Lenzerheide vertraut gewesen und habe als �konom gewusst, dass der mit seinem Vater vereinbarte Kaufpreis unverh�ltnism�ssig tief gewesen sei; und schliesslich, der Beschwerdegegner habe darum gewusst, dass der Schuldner (sein Vater) mit dem Kaufvertrag vom 19. September 2003 Verm�genswerte dem Zugriff der Gl�ubiger entziehen wollte (E. 4.3). Mit all diesen Behauptungen hat der Beschwerdef�hrer letztlich auf allgemein bekannte Tatsachen und auf die Lebenserfahrung verwiesen, namentlich darauf, dass Personen in naher verwandtschaftlicher Beziehung �ber die finanzielle Lage ihrer Verwandten Bescheid wissen, dass Personen, die aus einem bestimmten Ort stammen und mit demselben verbunden geblieben sind, die �rtlichen Verh�ltnisse (und damit die Landpreise) kennen, und schliesslich, dass solchen Personen der unangemessen tiefe Preis nicht entgehen konnte, insbesondere wenn sie �ber eine akademische Ausbildung verf�gen. So hatte �brigens bereits das Bezirksgericht den Sinn des kl�gerischen Standpunktes verstanden und auch gesch�tzt.
5.3.�Nach dem Gesagten steht im Sinne eines Zwischenergebnisses fest, dass dem Beschwerdef�hrer nicht vorgeworfen werden kann, er habe im erstinstanzlichen Verfahren unzureichende Sachbehauptungen aufgestellt. Das gilt insbesondere auch f�r den Vorwurf des Obergerichtes, der Beschwerdef�hrer habe eine Pflicht des Beschwerdegegners, Erkundigungen beim Vater �ber seine finanzielle Situation einzuholen, gar nie behauptet (E. 4.3). Erstens stellt das hypothetische Kennen-M�ssen jener Umst�nde, die den Beg�nstigten zu weiteren Abkl�rungen anh�lt, eine Rechtsfrage dar (E. 4.1), die der Richter von Amtes wegen pr�fen muss (Art. 106 Abs. 1 BGG; Art. 57 ZPO). Zweitens ergibt sich aus einer zusammenh�ngenden Lekt�re der kl�gerischen Rechtsschriften klar, dass der Beschwerdef�hrer sich von allem Anfang an nicht nur auf ein positives Wissen des Beschwerdegegners berufen hat, sondern auch auf ein Wissen-M�ssen: So ruft er beispielsweise dessen h�here Ausbildung an, um seine �berzeugung zum Ausdruck zu bringen, dass der Beschwerdegegner durchaus Anlass hatte, die Situation zu hinterfragen, und auch �ber die entsprechenden Kenntnisse und Mittel verf�gte, die Situation richtig einzusch�tzen. Die Argumente, mit denen das Obergericht die Bedeutsamkeit der soeben erw�hnten Umst�nde in Abrede stellt, muten im �brigen geradezu spitzfindig an. So l�sst sich namentlich aus dem blossen Umstand, dass der Beschwerdegegner eine akademische Ausbildung als Wirtschaftsinformatiker und nicht als �konom genossen habe, nicht ernsthaft der Schluss ziehen, dass ihm der auffallend tiefe Preis f�r die Grundst�cke nicht so sehr h�tte auffallen m�ssen, wie wenn er ein �konom gewesen w�re. Vielmehr fragt sich, ob es angesichts des vereinbarten Kaufpreises von Fr. 10'000.-- f�r eine Fl�che von insgesamt rund 12'000 m2 auf eine akademische Ausbildung �berhaupt ankommen konnte. Und auch ob jemandem eine �berschlagsm�ssige Kenntnis der �rtlichen Verh�ltnisse und damit der Bodenpreise zu unterstellen ist, kann nicht allein davon abh�ngen, ob diese Person im betreffenden Ort Immobilienhandel betrieben hat.
Nach dem Gesagten steht fest, dass dem Beschwerdef�hrer nicht vorgeworfen werden kann, seiner Behauptungspflicht nicht hinreichend nachgekommen zu sein (E. 5). Im Folgenden ist zu kl�ren, ob seine Anfechtungsklage gest�tzt auf Erfahrungss�tze und allgemein bekannte Tatsachen gutzuheissen ist.
6.1.�Die Unentgeltlichkeit der Verf�gung kann beim Beg�nstigten ein Verdachtsmoment begr�nden (vgl. BGE 43 III 247 E. 4 S. 251). Das muss sinngem�ss auch dann gelten, wenn die ausgetauschten Leistungen zueinander in einem derart krassen Missverh�ltnis stehen, dass das abgeschlossene Gesch�ft praktisch als Schenkung erscheint. Die Kaufpreissumme, f�r die W.________ am 8. Dezember 2004 das Grundst�ck Nr. eeee erwarb, kann dem Beschwerdegegner in diesem Zusammenhang freilich nicht entgegengehalten werden, denn f�r die Erkennbarkeit im Sinne von Art. 288 SchKG kommt es auf die Umst�nde im Zeitpunkt der Vornahme der anfechtbaren Handlung an (E. 4.1), hier also auf den 19. September 2003. Entscheidend ist nun aber, dass der Bodenpreis f�r Bauland in einem bekannten Ferienort nach der allgemeinen Lebenserfahrung bestimmt nicht so tief sein kann, dass er im Ergebnis weniger als Fr. 1.-- pro Quadratmeter betr�gt. Das gilt sogar dann, wenn auf den besagten Grundst�cken nicht mehr gebaut werden darf, weil die Ausnutzungsziffer f�r andere Bauvorhaben konsumiert wurde, wie dies vorliegend der Fall zu sein scheint. Denn das Grundst�ck kann dann immer noch f�r Nachbarn von Interesse sein, die sich mehr Umschwung garantieren wollen und daf�r wohl nicht den vollen Preis f�r Bauland, aber doch einen angemessenen Preis zu entrichten bereit sind. Dies war denn angeblich auch der Grund f�r den Kauf der Parzelle Nr. eeee durch W.________ bzw. ihren Sohn.
Die besagte Diskrepanz zwischen dem tats�chlich bezahlten Kaufpreis und dem Wert der Kaufsache ist besonders auff�llig - dergestalt, dass man behaupten darf, sie springe jedermann in die Augen, der sich an diesem Ferienort auch nur f�r eine kurze Zeit aufh�lt. Im Grundsatz stellt es eine Binsenwahrheit dar, dass Bauland in einem bekannten Ferienort so billig einfach nicht sein kann. Das besagt die Lebenserfahrung. Kennt sich aber jemand an einem bestimmten Ort aus, weil dort seine Heimat ist und er dort seine Wurzeln beh�lt, muss sich diese Person eine n�here Vertrautheit mit den �rtlichen Gegebenheiten vorhalten lassen. Wohl kann nicht verlangt werden, dass jedermann den ungef�hren Bodenpreis an seinem Geburts- und Jugendort kenne. Es versteht sich aber von selbst, dass man einer solchen Person ohne Weiteres und in erh�htem Masse zutrauen kann und muss, einen derart tiefen Preis, wie er vorliegend vereinbart wurde, nicht im Ernst als den tats�chlichen Wert der Kaufsache widerspiegelnd hinzunehmen. Vielmehr muss eine solche Preisabmachung den K�ufer aufhorchen lassen und zu weitergehenden Abkl�rungen veranlassen. Das Gesagte gilt f�r jedermann. Hat die betreffende, mit den �rtlichen Verh�ltnissen bewanderte Person dar�ber hinaus aber eine h�here Ausbildung genossen, die ihre analytischen und kritischen F�higkeiten zu steigern geeignet ist, gilt die Aussage umso mehr. Und eine nochmals h�here Stufe der Aufmerksamkeit muss von demjenigen erwartet werden, der �ber eine akademische Ausbildung in �konomischer Richtung verf�gt, wie dies auf den Beschwerdegegner zutrifft.
6.2.�Dazu gesellen sich weitere, aktenm�ssig aus dem Beweisverfahren erstellte (dazu vorne E. 5.1) Indizien, die den Beschwerdegegner zu noch gr�sserer Vorsicht h�tten mahnen sollen, allen voran der vom Obergericht festgestellte Umstand, dass der Beschwerdegegner den Kaufpreis von Fr. 10'000.-- nicht sofort durch eine Geldzahlung beglichen, sondern bis ins Jahr 2009 durch die �bernahme von Ferienspesen seines Vaters getilgt hat. Indem der Beschwerdegegner seine Vertragspflicht auf die erw�hnte Art erf�llte, ist er f�r Leistungen aufgekommen, die sein Vater unwiederbringlich verbraucht hat, mit der Folge, dass der als Kaufpreis vereinbarte Geldbetrag gar nie in das Verm�gen des Vaters gelangte und damit auch der Zwangsvollstreckung entzogen blieb. Nun entspricht es aber einer Erfahrungstatsache, dass wirtschaftliche Zusammenh�nge dieser Art einer Person, die - wie der Beschwerdegegner - �ber eine akademische Ausbildung in �konomischer Richtung verf�gt und sogar promoviert hat, schlechterdings nicht verborgen bleiben konnten. Schon unter diesem Gesichtspunkt kann man sich fragen, ob sich der Beschwerdegegner nicht dar�ber h�tte wundern m�ssen, dass sich sein Vater mit dieser Art der Vertragsabwicklung einverstanden erkl�rte.
Dazu kommt, dass der Schuldner kurze Zeit zuvor die eheliche Liegenschaft, die er mit seiner Ehefrau gemeinsam bewohnte und die den Eheleuten je zur H�lfte geh�rte, auf seine Ehefrau �berschrieben hatte, was dem Beschwerdegegner ebenfalls bekannt war. Als Grund, weshalb er die neun Grundst�cke verkaufe, hatte der Schuldner schliesslich angegeben, er wolle sich aus dem Gesch�ftsleben zur�ckziehen. Dies steht in einem offensichtlichen Widerspruch zur weiteren Angabe des Schuldners, die Grundst�cke seien wertlos, weil nicht mehr �berbaubar: Dem Beschwerdegegner konnte nicht entgehen, dass solche Grundst�cke f�r den auf dem Immobilienmarkt t�tig gewesenen Schuldner ohnehin beruflich uninteressant waren. Stutzig machen m�ssen aus der Sicht eines neutralen Beobachters schliesslich auch die Widerspr�che, in die sich der Beschwerdegegner selbst verstrickt: So hat er sich ganz offensichtlich aus freien St�cken verpflichtet, �ber Fr. 10'000.-- f�r Reisespesen seines Vaters aufzukommen, obwohl er die ihm �bertragenen Grundst�cke, wie er auch vor Bundesgericht beteuert, f�r "wertlos" h�lt, weil es sich um so genannte "Restparzellen ohne jeden Wert und ohne bauliche Ausn�tzung" handle.
6.3.�Wie die vorstehenden Erw�gungen zeigen, durfte der Beschwerdegegner aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung und von allgemein bekannten Tatsachen das Grundst�ckkaufgesch�ft mit seinem Vater vom 19. M�rz 2003 nicht vorbehaltlos und unbek�mmert um die doch zahlreichen Verdacht erregenden Indizien abschliessen. Vielmehr hatte er mehr als genug Anlass zu weiteren Abkl�rungen, die ihm rasch und ohne M�he Klarheit verschafft h�tten: Es h�tte gen�gt, dass er sich einige wenige Ausk�nfte �ber die �rtlichen Bodenpreise von Immobilienagenturen h�tte geben lassen und dass er anschliessend seinen Vater zur Rede gestellt h�tte. Vielleicht w�re Letzteres nicht einfach, m�glicherweise sogar unangenehm, aber sicher nicht unm�glich, und angesichts der berechtigten Interessen der Gl�ubiger auf eine Eintreibung ihrer Forderungen schon gar nicht unzumutbar gewesen (vgl. z.B. Urteil 5A_747/2010 vom 23. Februar 2011 E. 4.4, publ. in: Pra 2011 Nr. 117 S. 844). Weil er solche Abkl�rungen unterlassen hat, muss sich der Beschwerdegegner im Ergebnis mangelnde Sorgfalt und Aufmerksamkeit vorwerfen lassen. Das f�hrt zur Gutheissung der Beschwerde. Es kann folglich offen gelassen werden, ob die punktuelle Kritik des Beschwerdef�hrers gegen die Beweisw�rdigung durch das Obergericht gerechtfertigt war und inwiefern das nahe verwandtschaftliche Verh�ltnis zwischen Schuldner und Beschwerdegegner im vorliegenden Fall allenfalls eine Rolle h�tte spielen k�nnen.
Es fragt sich nun, ob die Klage ebenfalls gutzuheissen oder ob die Angelegenheit an die Vorinstanz zur�ckzuweisen ist. Eine R�ckweisung w�rde sich aufdr�ngen, wenn noch sachverhaltsm�ssige Fragen zu kl�ren sind oder wenn die Parteien noch keine Gelegenheit hatten, sich zu Rechtsfragen zu �ussern, die aufgrund des bundesgerichtlichen Urteils neu als wesentlich erscheinen. Ersteres ist nicht der Fall: Insbesondere ist der genaue Wert der verkauften Grundst�cke zwar nach wie vor umstritten, allerdings ohne besondere Tragweite, hat doch die Gutheissung der Anfechtungsklage zur Folge, dass die besagten Grundst�cke - weil ja noch in den H�nden des Beschwerdegegners - dem Verm�gen des Schuldners wieder hinzugerechnet und zu Gunsten der Gl�ubiger verwertet werden k�nnen (Art. 291 Abs. 1 SchKG; BGE 136 III 341 E. 3 S. 343), wie wenn sie noch dem Schuldner geh�ren w�rden (Urteil 5A_28/2012 vom 13. M�rz 2012 E. 2). Hingegen ist das neunte, inzwischen an W.________ weiterver�usserte Grundst�ck Nr. eeee dem Zugriff der Gl�ubiger entzogen: Diesfalls muss der Anfechtungsbeklagte einen Wertersatz leisten (dazu BGE 135 III 513 E. 9.6.1 S. 535 und Urteil 5A_313/2012 vom 5. Februar 2013 E. 7.1.2 mit Hinweisen). Der Beschwerdegegner hat den unter diesem Titel vom Bezirksgericht festgesetzten Betrag vor Obergericht angefochten. Dieses hat sich jedoch - aufgrund des gew�hlten Ansatzes und als Folge des Ergebnisses - dazu nicht ge�ussert. Folglich k�nnte die Klage nur soweit gutgeheissen werden, als sie den Beschwerdegegner zur Duldung der Verwertung der acht noch in seinem Eigentum befindlichen Grundst�cke verpflichten will. In Bezug auf den f�r das neunte Grundst�ck allenfalls zu leistenden Wertersatz muss sie zur weiteren Behandlung an das Obergericht des Kantons Z�rich zur�ckgewiesen werden. Weil sich ein Teilurteil nicht aufdr�ngt - und auch nicht verlangt worden ist -, ist im Ergebnis die ganze Angelegenheit zur weiteren Behandlung im Sinne der Erw�gungen zur�ckzuweisen.
Der Beschwerdegegner unterliegt im Grundsatz auf der ganzen Linie, weshalb die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens ihm aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG). Weiter ist er zu verpflichten, den Beschwerdef�hrer f�r dasselbe Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen und das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 5. Oktober 2012 wird aufgehoben. Die Sache wird zur weiteren Behandlung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.