Source: http://www.rechtswoerterbuch.de/gesetze/stpo/406g/
Timestamp: 2018-01-20 23:08:43
Document Index: 97750653

Matched Legal Cases: ['§ 406', '§ 395', '§ 406', '§ 406', '§ 406', '§ 81', '§ 46', '§ 491']

§ 406g StPO -
Sonntag, 21. Januar 2018 | 193 User Online
(1) Wer nach § 395 zum Anschluss als Nebenkläger befugt ist, ist zur Anwesenheit in der Hauptverhandlung berechtigt. Er kann sich auch vor der Erhebung der öffentlichen Klage des Beistands eines Rechtsanwalts bedienen oder sich durch einen solchen vertreten lassen, auch wenn ein Anschluss als Nebenkläger nicht erklärt wird. Ist zweifelhaft, ob eine Person nach Satz 1 zur Anwesenheit berechtigt ist, entscheidet das Gericht nach Anhörung der Person und der Staatsanwaltschaft über die Berechtigung zur Anwesenheit; die Entscheidung ist unanfechtbar.
1.die Bestellung eines Rechtsanwalts und
2.die Bewilligung von Prozeßkostenhilfe für die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts.
Im vorbereiteten Verfahren entscheidet das Gericht, das für die Eröffnung des Hauptverfahrens zuständig wäre.
1.dies aus besonderen Gründen geboten ist,
2.die Mitwirkung eines Beistands eilbedürftig ist und
3.die Bewilligung von Prozeßkostenhilfe möglich erscheint, eine rechtzeitige Entscheidung hierüber aber nicht zu erwarten ist.
Literaturempfehlung zu § 406g StPO
§ 406f StPO § 406h StPO
§ 81d StPO - StPO
§ 46 StPO - StPO
§ 491 StPO - StPO
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