Source: http://www.kzvlb.de/service-fuer-die-praxis/abrechnungshinweise/kch.html
Timestamp: 2018-01-17 21:57:05
Document Index: 253541620

Matched Legal Cases: ['§ 85', '§ 119', '§ 119', '§ 71', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 71', '§ 119', '§ 119', '§ 15', '§ 53', '§ 45', '§ 87', '§ 87', '§ 119', '§ 119', '§ 7', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 71', '§ 119', '§ 119']

KCH: KZV Land Brandenburg
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Bema Teil 1 Konservierende und chirurgische Leistungen und Röntgenleistungen
In diesem Teil nicht aufgeführte Leistungen können nach den anderen Teilen abgerechnet werden.
Ä1 Beratung eines Kranken, auch fernmündlich
Eine Leistung nach Nr. Ä 1 kann als alleinige Leistung oder neben der ersten zahnärztlichen Leistung erbracht werden. Sie kann jedoch neben Nr. 01 nicht abgerechnet werden, wenn beide Leistungen in derselben Sitzung erbracht werden. Ferner kann eine Beratungsgebühr nicht neben einer Gebühr für einen Besuch abgerechnet werden.
Eine Leistung nach Nr. Ä 1 kann nicht anstelle einre Gebühr für eine andere zahnärztliche Leistung abgerechnet werden.
Über die Nrn. Ä 1, 01k und 01 hinausgehende Möglichkeiten der Abrechnung einer Untersuchung und/oder Beratung bestehen nicht.
Eine Leistung nach Nr. Ä 1 zum Zwecke des Abschlusses einer zahnärztlichen Behandlung ist keine abrechnungsfähige Leistung.
Die Tatsache, dass sich ein Krankheitsfall über mehrer Abrechnungszeiträume erstreckt (z.B. Wurzelbehandlung, Maßnahmen nach chirurgischen Eingriffen), berechtigt für sich allein den Zahnarzt nicht, in jedem neuen Abrechnungszeitraum die Nr. Ä 1 abzurechnen.
Erstreckt sich ein Krankheitsfall über mehrere Abrechnungszeiträume (Quartale), so ist nach vorausgegangener Leistung nach Nr. 01 oder Ä1 die Nr. Ä1 im Folgequartal abrechnungsfähig, wenn zwischen der Leistung nach Nr. 01 oder Ä1 im Vorquartal und der Leistung nach Nr. Ä1 im Folgequartal ein Zeitraum von 18 Kalendertagen überschritten ist, es sei denn, die Behandlung in diesem Folgequartal geht über den nach Nr. 01 oder Ä1 erhobenen Befund hinaus. Als alleinige Leistung ist die Nr. Ä1 immer abrechnungsfähig.
Eine Leistung nach Nr. Ä 1 kann nicht im Zusammenhang mit einer kieferorthopädischen Behandlung abgerechnet werden. Sie ist jedoch dann während einer kieferorthopädischen Behandlung abrechnungsfähig, wenn sie anderen als kieferorthopädischen Zwecken dient.
01 Eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten einschließlich Beratung
Neben einer Leistung nach Nr. 01 kann für dieselbe Sitzung eine Beratungsgebühr nicht abgerechnet werden. Für eine der nachfolgenden Sitzungen kann eine Leistung nach Nr. Ä 1 nur dann abgerechnet werden, wenn sie als alleinige Leistung erbracht wird (s. Abrechnungsbestimmung Nr. 1 Satz 1 zu Nr. Ä 1).
Eine Leistung nach Nr. 01 kann neben der Leistung nach Nr. FU in dem-selben Kalenderhalbjahr nicht abgerechnet werden. Im folgenden Kalenderhalbjahr kann eine Leistung nach Nr. 01 frühestens vier Monate nach Erbringung der Nr. FU abgerechnet werden.
kariöse Defekte = c;
fehlende Zähne = f;
zerstörte Zähne = z;
Über die Nrn. Ä 1, 01k und 01 hinausgehende Möglichkeiten der Abrechnung einer Untersuchung bestehen nicht.
Eine eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten stellt in einem Behandlungsfall in der Regel die erste Maßnahme dar (Ausnahmen z.B. Schmerzfall).
Eine Leistung nach Nr. 01 kann nicht im Zusammenhang mit einer kiefer-orthopädischen Behandlung abgerechnet werden. Sie ist jedoch dann während einer kieferorthopädischen Behandlung abrechnungsfähig, wenn sie anderen als kieferorthopädischen Zwecken dient.
01k Kieferorthopädische Untersuchung zur Klärung von Indikation und Zeitpunt kieferorthopädisch- therapeutischer Maßnahme
Kieferorthopädische Untersuchung zur Klärung von Indikation und Zeitpunt kieferorthopädisch- therapeutischer Maßnahme
Spezielle kieferorthopädische Anamnese
Spezielle kieferorthopädische Untersuchung
Extraorale Untersuchung
Intraorale Untersuchung von Weichteilen und Knochen
Feststellung der Kieferrelation
Feststellung von dento-alveolären Anomalien
Feststellung des Dentitionsstadiums
Kieferorthopädischer Befund, Dokumentation
Ggf. Feststellung des kieferorthopädischen Indikationsgrades (KIG)
Eine Leistung nach Nr. 01k ist frühestens nach 6 Monaten erneut abrech-nungsfähig. Eine Leistung nach Nr. 01k kann nur von dem Zahnarzt erbracht bzw. abgerechnet werden, der ggf. die kieferorthopädische Behandlungsplanung nach der Nr. 5 durchführt. Neben einer Leistung der Nr. 01k kann eine Leistung der Nr. 01 nicht abgerechnet werden.
02 Hilfeleistung bei Ohnmacht oder Kollaps
Hilfeleistung bei Ohnmacht oder Kollaps
Neben einer Leistung nach der Nr. 02 ist für dieselbe Sitzung eine Leistung nach der Nr. Ä1 nicht abrechnungsfähig.
03 Zuschlag für Leistungen außerhalb der Sprechstunde, bei Nacht (20 Uhr bis 8 Uhr) oder an Sonn- und Feiertagen
Zuschlag für Leistungen außerhalb der Sprechstunde, bei Nacht
(20 Uhr bis 8 Uhr) oder an Sonn- und Feiertagen
Wird eine dringend notwendige zahnärztliche Leistung ausgeführt, so erhält der Zahnarzt den einmaligen Zuschlag nur, sofern er nicht während dieser Zeit überlicherweise seine Sprechstunde abhält oder seine Bestellpraxis ausübt oder wenn der Kranke nicht bereits vor Ablauf der Sprechstunde in den Praxisräumen des Zahnarztes anwesend war.
Bei Leistungen außerhalb der Sprechstunde (nicht Sonn- und Feiertagen und bei Nacht) ist die Uhrzeit anzugeben.
Eine Leistung nach Nr. 03 kann nicht neben Leistungen nach Abschnitt B.IV. der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet werden.
04 Erhebung des PSI-Code
05 Gewinnung von Zellmaterial aus der Mundhöhle und Aufbereitung zur zytologischen Untersuchung, einschließlich Materialkosten
Gewinnung von Zellmaterial aus der Mundhöhle und Aufbereitung zur zytologischen Untersuchung, einschließlich Materialkosten
Eine Leistung nach Nr. 05 kann nur zur Gewinnung von Zellmaterial von der Mundschleimhaut mittels Bürstenabstrich für die Exfoliativzytologie zum Zweck der Frühdiagnostik von Karzinomen abgerechnet werden.
Eine Leistung nach Nr. 05 kann nur bei Vorliegen einer Leukoplakie, Erythroplakie oder Lichen planus einmal innerhalb von zwölf Monaten abgerechnet werden.
Ä 161 Eröffnung eines oberflächlichen, unmittelbar unter der Haut oder Schleimhaut gelegenen Abszesses
Ä161
Eröffnung eines oberflächlichen, unmittelbar unter der Haut oder Schleimhaut gelegenen Abszesses
Ä 925 Röntgendiagnostik der Zähne
Ä925
Röntgendiagnostik der Zähne
a) bis zwei Aufnahmen
b) bis fünf Aufnahmen
c) bis acht Aufnahmen
d) Status bei mehr als acht Aufnahmen
Rö 2
Rö 5
Rö 8
Ä 928 Röntgenaufnahme der Hand
Röntgenaufnahme der Hand
Ä 934 Aufnahme eines Schädels
Ä934
Aufnahme eines Schädels
a) eine Aufnahme (auch Fernröntgenaufnahme)
b) zwei Aufnahmen
c) mehr als zwei Aufnahmen
Eine Leistung nach Nr. Ä 934a kann im Verlauf einer kieferorthopädischen Behandlung höchstens zweimal, in begründeten Ausnahmefällen dreimal abgerechnet werden.
Eine Leistung nach Nr. Ä 934a ist bei Frühbehandlung mit verkürzter Behandlungsdauer nur bei skelettalen Dysgnathien im Verlauf einer kieferorthopädischen Behandlung einmal abrechnungsfähig.
Ä 935 Teilaufnahme des Schädels (auch in Spezialprojektion), auch Nebenhöhlen, Unterkiefer, Panoramaaufnahme der Zähne eines Kiefers bzw. der Zähne des Ober- und Unterkiefers derselben Seite
Ä935
Teilaufnahme des Schädels (auch in Spezialprojektion), auch Nebenhöhlen, Unterkiefer, Panoramaaufnahme der Zähne eines Kiefers bzw. der Zähne des Ober- und Unterkiefers derselben Seite
a) eine Aufnahme
d) Orhtopantomogramm sowie Panoramaaufnahmen oder Halbseitenaufnahmen aller Zähne der Ober- und Unterkiefers
Zu Nrn. Ä 925, 934, 935
Bis zu drei nebeneinander stehende Zähne oder das Gebiet ihrer Wurzelspitzen sind - soweit dies nach den individuellen anatomischen Verhältnissen möglich ist - mit einer Aufnahme zu erfassen.
Bei unterschiedlicher klinischer Situation im Rahmen endodontischer oder chirurgischer Behandlung sind in derselben Sitzung erbrachte Röntgenaufnahmen je Aufnahme nach Nr. Ä 925a abrechnungsfähig.
Die Darstellung beider Kiefer durch ein Onthopantomogramm schließt die gleichzeitige Anfertigung eines Rö-Status nach Nr. 925d aus. Einen zusätzliche Gelenkaufnahme ist bei der Abrechnung zu kennzeichnen.
Bissflügelaufnahmen zur Kariesfrüherkennung werden nach Geb.-Nr. Ä 925a oder b abgerechnet und sind bei der Abrechnung zu kennzeichnen.
8 Sensibilitätsprüfung der Zähne
Sensibilitätsprüfung der Zähne
Leistungen nach Nr. 8 sind auch bei der Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen auf dem Erfassungsschein abzurechnen.
10 Behandlung überempfindlicher Zähne, für jede Sitzung
Behandlung überempfindlicher Zähne, für jede Sitzung
Prophylaktische Maßnahmen können nicht nach Nr. 10 abgerechnet werden.
11 Exkavieren und provisorischer Verschluss einer Kavität als aleinige Leistung, auch unvollendete Füllung
Exkavieren und provisorischer Verschluss einer Kavität als aleinige Leistung, auch unvollendete Füllung
Unvollendete Füllungen sind nach Nr. 11 im folgenden Quartal unter Verwendung des Erfassungsscheines abzurechnen.
Im Laufenden Quartal können unvollendete Füllungen nur dann abgerechnet werden, wenn eindeutig feststeht, das sie nicht mehr vollendet werden.
12 Besondere Maßnahmen beim Präparieren oder Füllen (Separieren, Beseitigen störenden Zahnfleisches, Anlegen von Spanngummi, Stillung einer übermäßigen Papillenblutung), je Sitzung, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich
Die Abrechnung der Nr. 12 im Zusammenhang mit den Nrn. 18, 20 und 91 für das Verdrängen des Zahnfleisches zum Zwecke der Abformung, z.B. mittels Retraktionsringen oder -fäden, ist nicht möglich.
Muss jedoch störendes Zahnfleisch, z.B. zum Zwecke des Erkennens von unter sich gehenden Stellen, zur Darstellung der Präparationsgrenze oder zur subgingivalen Stufenpräparation, z.B. durch Retraktionsringe, verdrängt werden, ist die Nr. 12 abrechnungsfähig.
13 Präparieren einer Kavität, Füllen mit plastischem Füllmaterial einschließlich Unterfüllung, Anlegen einer Matrize oder die Benutzung anderer Hilfsmittel zur Formung der Füllung und Polieren
Präparieren einer Kavität, Füllen mit plastischem Füllmaterial einschließlich Unterfüllung, Anlegen einer Matrize oder die Benutzung anderer Hilfsmittel zur Formung der Füllung und Polieren
a) einflächig
b) zweiflächig
c) dreiflächig
d) mehr als dreiflächig oder Eckenaufbau im Frontzahnbereich unter Einbeziehung der Schneidekante
Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich sind nach den Nrn. 133, f und g nur abrechnungsfähig, wenn sie entsprechend der Adhäsivtechnik erbracht wurden und wenn eine Amalgamfüllung absolut kontraindiziert ist.
e) einflächige Kopositfüllung im Seitenzahnbereich
f) zweiflächige Kompositfüllung Seitenzahnbereich
g) dreiflächige Kompositfüllung im Seitenzahnbereich
Mit der Abrechnung der Nr. 13 ist die Verwendung jedes erbrobten und praxisüblichen plastischen Füllmaterials einschließlich der Anwendung der Ätztechnik un der Lichtaushärtung abgegolten. Eine Zuzahlung durch den Versicherten ist nicht zulässig. Die bundesmantelvertraglichen Regelungen bleiben unberührt.
Das Legen einer Gussfüllung, ebenso die ggf. im Zusammenhang hiermit erbrachte Anästhesie oder durchgeführten Mahßnahmen nach Nr. 12 sind über den Erfassungsschein nicht abzurechnen, wohl aber eine vorausgegangene Behandlung des Zahnes.
Das Vorbereiten eines zerstörten Zahnes zur Aufnahme einer Krone ist nach der Nr. 13a oder b abzurechnen.
Neben den Leistungen nach den Nrn. 13a und b kann die Leistung nach Nr. 16 nicht abgerechnet werden.
Bei Füllungen nach den Nrn. 13a bis g ist die Lage der Füllung in der Bemerkungsspalte anzugeben. Für die Bezeichnung der Füllungslage sind folgende Abkürzungen bzw. Ziffern zu verwenden:
m = 1 = mesial
o = 2 = okkusal/inzisal
d = 3 = distal
v = 4 = vestibulär (bukkal/zervikal bzw. labial)
l = 5 = lingual bzw. palatinal
Protokollnotiz zum Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschuss für zahnärztliche Leistungen vom 17.04.1996
Der Erweiterte Bewertungsausschuss für zahnärztliche Leistungen geht davon aus, dass die nach Nrn. 13e, f und g abrechenbaren Füllungen im Seitenzahnbereich bei 1 % der Gesamtzahl der Füllungen liegen. Der Erweiterte Bewertungsausschuss fürdert die KZBV und die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sowie die Spitzenverbände und die Landesverbände der Krankenkassen auf, geeignete Überprüfungsverfahren festzulegen, die sicherstellen, dass der angegebene Prozentsatz von 1 % eingehalten wird.
Wird der Prozentsatz wesentlch überschritten, werden der Bewertungsausschuss und ggf. der Erweiterte Bewertungsausschuss eine Überprüfung des bestehnden Bewertungsmaßstabes vornehmen.
Der Bewertungsausschuss geht davon aus, dass die durch die Nrn. 13e, f und g bedingten, über die Nrn. 13a, b und c hinausgehenden Mehraufwendungen nur im oben angegebenen Rahmen auf einer Leistungsausweitung im Sinne de s§ 85 Abs. 3 Satz 1 SGB V beruhen.
Amalgamfüllungen sind absolut kontraindiziert, wenn der Nachweis einer Allergie gegenüber Amalgam bzw. dessen Bestandteilen gemäß den Kriterien der Kontaktallergiegruppe der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie erbracht wurd bzw. wenn bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz neue Füllungen gelegt werden müssen.
Der Bewertungsausschuss geht davon aus, dass für die Nr. 13e, f und g kein Füllungszuschlag * gezahlt wird.
* Die Füllungszuschläge sind mit Wirkung zum 01.01.2004 durch die Beschlussfassung des Erweiterten Bewertungsausschusses am 04.06.2003 entfallen.
14 Konfektionierte Krone (im Seitenzahnbereich in der Regel aus Metall) einschließlich Material- und Laboratoriumskosten in der pädiatrischen Zahnheilkunde
Konfektionierte Krone (im Seitenzahnbereich in der Regel aus Metall) einschließlich Material- und Laboratoriumskosten in der pädiatrischen Zahnheilkunde
16 Stifverankerung einer Füllung (zusätzlich zu den Nrn. 13c, d), je Zahn, einschließlich Materialkosten
Stiftverankerung einer Füllung (zusätzlich zu den Nrn. 13c, d), je Zahn, einschließlich Materialkosten
23 Entfernen einer Krone bzw. eines Brückenankers oder eines abgebrochenen Wurzelstiftes bzw. das Abtrennen eines Brückengliedes oder Steges, je Trennstelle
Entfernen einer Krone bzw. eines Brückenankers oder eines abgebrochenen Wurzelstiftes bzw. das Abtrennen eines Brückengliedes oder Steges, je Trennstelle
25 Indirekte Überkappung zur Erhaltung der gefährdeten Pulpa, ggf. einschließlich des provisorischen oder temporären Verschlusses der Kavität
Indirekte Überkappung zur Erhaltung der gefährdeten Pulpa, ggf. einschließlich des provisorischen oder temporären Verschlusses der Kavität
Die Anwendung der Leistung nach Nrn. 25 und 26 ist nur dann angebracht, wenn es durch sie allein möglich ist, die Devitalisierung der Pulpa eines Zahnes zu vermeiden, der erhaltungswürdig und erhaltungsfähig ist.
Eine Leistung nach Nr. 25 kann nicht angewendet werden, wenn es sich darum handelt, aus Zeitgründen eine Kavitätenpräparation und -füllung vorzeitig abzubrechen. Desgleichen kann sie dann nicht zur Anwendung kommen, wenn es sich darum handelt, die fürd den Kranken mit Schmerzen verbundene Kavitätenpräparation abzubrechen und durch Teilung in zwei oder mehrere Sitzungen erträglicher zu gestalten.
26 Direkte Überkappung, je Zahn
Direkte Überkappung, je Zahn
Direkte Überkappung im bleibenden Zahn bei artifizieller oder traumatischer punktförmiger Eröffnung der Pulpa, je Zahn
27 Pulpotomie
Amputation und Versorgung der vitalen Pulpa am Milchzahn und am symptomlosen bleibenden Zahn mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum einschließlich Abtragen des Pulpendaches, Amputation der koronalen Pulpa, Spülung und Blutstillung, Aufbringen eines Überkappungspräparates, je Zahn. Eine Leistung nach Nr. 27 ist bei Milchzähnen nur abrechnungsfähig, wenn in derselben Sitzung eine der Nrn. 13 a bis g oder 14 erbracht wird.
28 Exstirpation der vitalen Pulpa, je Kanal
Exstirpation der vitalen Pulpa, je Kanal
Eine Leistung nach Nr. 28 ist für denselben Zahn nur in Ausnahmefällen neben der Leistung nach Nr. 27 abrechnungsfähig.
29 Devitalisieren einer Pulpa einschließlich des Verschlusses der Kavität, je Zahn
Devitalisieren einer Pulpa einschließlich des Verschlusses der Kavität, je Zahn
31 Trepanation eines pulpatoten Zahnes
Trepanation eines pulpatoten Zahnes
Trep 1
Die im Zusammenhang mit einer Devitalisierung vorgenommene Eröffnung eines Zahnes kann nicht als Trepanation nach Nr. 31 abgerechnet werden.
32 Aufbereiten des Wurzelkanalsystems, je Kanal
Aufbereiten des Wurzelkanalsystems, je Kanal
34 Medikamentöse Einlage in Verbindung mit Maßnahmen nach den Nrn. 28, 29 und 32, ggf. einschließlich eiens provisorischen Verschlusses, je Zahn und Sitzung
Medikamentöse Einlage in Verbindung mit Maßnahmen nach den Nrn. 28, 29 und 32, ggf. einschließlich eiens provisorischen Verschlusses, je Zahn und Sitzung
Medikamentöse Einlagen sind grundsätzlich auf drei Sitzungen beschränkt.
35 Wurzelkanalfüllung einschließlich eines evtl. provisorischen Veschlusses, je Kanal
Wurzelkanalfüllung einschließlich eines evtl. provisorischen Veschlusses, je Kanal
36 Stillung einer übermäßigen Blutung
Stillung einer übermäßigen Blutung
Die Leistung kann nicht abgerechnet werden, wenn die Stillung einer übermäßigen Blutung im zeitlichen Zusammenhang mit einem chirurgischen Eingriff erfolgt, es sei denn, dass heirfür ein erheblicher zusätzlicher Zeitaufwand erforderlich war.
37 Stillung einer übermäßigen Blutung durch Abbinden oder Umstechen eines Gefäßes oder durch Knochenbolzung
Stillung einer übermäßigen Blutung durch Abbinden oder Umstechen eines Gefäßes oder durch Knochenbolzung
38 Nachbehandlung nach chirurgischem Eingriff oder Tamponieren oder dergleichen, je Kieferhälte oder Frontzahnbereich, als selbstständig Leistung, je Sitzung
Nachbehandlung nach chirurgischem Eingriff oder Tamponieren oder dergleichen, je Kieferhälte oder Frontzahnbereich, als selbstständig Leistung, je Sitzung
Nachbehandlungen sind abrechnungsfähig, wenn sie in besonderen Sitzungen, nicht jedoch in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einer Extraktion oder Operation erforderlich sind.
Eine Leistung nach Nr. 38 kann nicht neben Leistungen nach den Nrn. 36, 37 oder 46 abgerechnet werden, soweit Maßnahmen in derselben Sitzung an derselben Stelle erfolgen.
40 Infiltrationsanästhesie
Die Abrechnung einer Leistung nach der Nr. 40 kann im Bereich von zwei nebeneinander stehenden Zähnen nur einmal je Sitzung erfolgen. Die beiden mittleren Schneidezähne gelten im Falle der Infiltrationsanästhesie nicht als ein Bereich von zwei nebeneinander stehenden Zähnen.
Bei lang andauernden Eingriffen ist die Nr. 40 ein zweites Mal abrechnungsfähig.
Die intraligamentäre Anästhesie ist nach Nr. 40 abrechnungsfähig. Werden im Ausnahmefall zwei nebeneinander stehende Zähne intraligamentär anästesiert, so kann die Nr. 40 je Zahn einmal abgerechnet werden.
41 Leitungsanästhesie
Die Abrechnung einer Leisung nach der Nr. 41 kann nur erfolgen, wenn die Infiltrationsanästhesie (nr. 40) nicht ausreicht. dies ist gegeben
- im Unterkiefer in der Regel,
- im Oberkiefer bei entzündlichen Prozessen, die die Anwendung der Infiltrationsanästesie nicht gestatten, oder bei größeren chirurgischen Eingriffen, nicht bei Nrn. 43 bis 46, 49 und 50.
Bei chirurgischen und paradontal-chirurgischen Leistungen können in begründeten Ausnahmefällen die Nr. 41 und die Nr. 40 abgerechnet werden, wenn nur so einen ausreichende Anästhesietiefe oder die Ausschaltung von Anostomosen erreicht werden kann.
Bei lang dauernden Eingriffen ist die Nr. 41 ein zweites Mal abrechnungsfähig.
43 Entfernen eines einwurzeligen Zahnes einschließlich Wundversorgung Als einwurzelige Zähe gelten bei den bleibenden Zähnen
Entfernen eines einwurzeligen Zahnes einschließlich Wundversorgung
Als einwurzelige Zähe gelten bei den bleibenden Zähnen:
alle Frontzähne
im Oberkiefer Zahn 5
im Unterkiefer Zahn 4 und Zahn 5
bei den Milchzähnen: alle Frontzähne
Das Entfernen eines Wurzelrestes kann nach der Nummer abgerechnet werden, unter der das Entfernen des betreffenden Zahnes abgerechnet werden müsste.
44 Entfernen eines mehrwurzeligen Zahnes einschließlich Wundversorgung Als mehrwurzelige Zähe gelten bei den bleibenden Zähnen
Entfernen eines mehrwurzeligen Zahnes einschließlich Wundversorgung
Als mehrwurzelige Zähe gelten bei den bleibenden Zähnen:
alle Molaren
im Oberkiefer Zahn 4
bei den Milchzähnen: alle Milchmolaren
45 Entfernen eines tief frakturierten Zahnes einschließlich Wundversorgung
Entfernen eines tief frakturierten Zahnes einschließlich Wundversorgung
46 Chirurgische Wundrevision (Glätten des Knochens, Auskratzen, Naht) als selbstständige Leistung in einer besonderen Sitzung, je Kieferhälfte oder Fronzahnbereich
Chirurgische Wundrevision (Glätten des Knochens, Auskratzen, Naht) als selbstständige Leistung in einer besonderen Sitzung, je Kieferhälfte oder Fronzahnbereich
47a Entfernen eines Zahnes durch Osteotomie einschließlich Wundversorgung
Entfernen eines Zahnes durch Osteotomie einschließlich Wundversorgung
Die Abrechnung einer Leistung nach der Nr. 47a setzt die Aufklappung des Zahnfleisches voraus.
47b Entfernen eines Zahnes durch Osteotomie einschließlich Wundversorgung
Eine Leistung nach Nr. 47b ist nur in begründeten Ausnahmefällen zum Erhalt einer geschlossenen Zahnreihe und/oder zum Erhalt einer bestehenden prothetischen Versorgung abrechnungsfähig.
48 Entfernen einesverlagerten und/oder retinierten Zahnes, Zahnkeimes oder impaktierten Wurzelrestes durch Osteotomie einschließlich Wundversorgung
Entfernen einesverlagerten und/oder retinierten Zahnes, Zahnkeimes oder impaktierten Wurzelrestes durch Osteotomie einschließlich Wundversorgung
49 Exzision von Mundschleimhaut oder Granulationsgewebe für das Gebiet eines Zahnes
Eine Leistung nach Nr. 49 ist in derselben Sitzung nicht für dasselbe Gebiet neben einr anderen chirurgischen Leistung abrechnungsfähig.
Wird in der Präparationssitzung eine Exzision von Mundschleimhaut oder Granulationsgewebe, wie z.B. Papillektomie, durchgeführt, ist eine Leistung nach Nr. 49 abrechnungsfähig.
Für das Durchtrennen von Zahnfleischfasern (auch mittels elektrochirurgischer Maßnahmen) ist eine Leistung nach Nr. 49 abrechnungsfähig.
50 Exzision einer Schleimhautwucherung (z.B. lappiges Fibrom, Epulis)
Exzision einer Schleimhautwucherung (z.B. lappiges Fibrom, Epulis)
Eine Leistung nach Nr. 50 ist in derselben Sitzung nicht für dasselbe Operationsgebiet neben einr anderen chirurgischen Leistung abrechnungsfähig.
51a Plastischer Verschluss einer eröffneten Kieferhöhle durch Zahnfleischplastik als selbstständige Leistung oder in Verbindung mit einer Extraktion
Plastischer Verschluss einer eröffneten Kieferhöhle durch Zahnfleischplastik als selbstständige Leistung oder in Verbindung mit einer Extraktion
51b Plastischer Verschluss einer eröffneten Kieferhöhle in Verbindung mit Osteotomie
Plastischer Verschluss einer eröffneten Kieferhöhle in Verbindung mit Osteotomie
52 Trepanation des Kieferknochens
Trepanation des Kieferknochens
Trep2
53 Sequestrotomie bei Osteomyelitis der Kiefer
Sequestrotomie bei Osteomyelitis der Kiefer
54 Wurzelspitzenresektion
a) an einem Frontzahn
b) an einem Seitenzahn, einschließlich der ersten resezierten Wurzelspitze
c) am selben Seitenzahn, sofern durch denselben Zugang erreichbar, je weitere Wurzelspitze
Eine Wurzelspitzenresektion an einer Wurzelspitze in derselben Sitzung an demselben Seitenzahn, die über einen anderen operativen Zugang erfolgt, wird nach Nr. 54b abgerechnet.
Eine retrograde Füllung an einer Wurzelspitze nach Wurzelspitzenresektion wird nach den Nrn. 32 und 35 gesondert abgerechnet.
55 Reimplantation eines Zahnes, ggf. einschließlich einfacher Fixation an den benachbarten Zähnen
Reimplantation eines Zahnes, ggf. einschließlich einfacher Fixation an den benachbarten Zähnen
56 Operation einer Zyste
Operation einer Zyste
a) durch Zystektomie
b) durch orale Zystostomie
c) durch Zystektomie in Verbindung mit einer Osteotomie oder Wurzelspitzenresektion
d) durch orale Zystostomie in Verbindung mit einer Osteotomie oder Wurzelspitzenresektion
Das Entfernen von Granulationsgewebe und kleinen Zysten ist nicht nach Nr. 56 abrechnungsfähig.
57 Beseitigen störender Schleimhautbänder, Muskelansätze oder eines SMS Schlotterkammes im Frontzahnbereich oder in einer Kieferhälfte, je Sitzung
Beseitigen störender Schleimhautbänder, Muskelansätze oder eines SMS Schlotterkammes im Frontzahnbereich oder in einer Kieferhälfte, je Sitzung
58 Knochenresektion am Alveolarfortsatz zur Formung des Prothesenlagers im KnR Frontzahnbereich oder in einer Kieferhälfte als selbständige Leistung,je Sitzung
Knochenresektion am Alveolarfortsatz zur Formung des Prothesenlagers im KnR Frontzahnbereich oder in einer Kieferhälfte als selbständige Leistung,je Sitzung
Eine Leistung nach Nr. 58 kann nur abgerechnet werden, wenn sie nicht im zeitlichen Zusammenhang mit dem Entfernen von Zähnen oder einer Osteotomie erbracht wird.
Eine Leistung nach Nr. 58 kann nicht abgerechnet werden, wenn eine Osteotomie in derselben Sitzung in derselben Kieferhälfte oder dem Frontzahnbereich erbracht wird.
59 Mundboden- oder Vestibulumplastik im Frontzahnbereich oder in einer Kieferhälfte
Mundboden- oder Vestibulumplastik im Frontzahnbereich oder in einer Kieferhälfte
60 Tuberplastik, einseitig
Tuberplastik, einseitig
61 Korrektur des Lippenbändchens bei echtem Diastema mediale
Korrektur des Lippenbändchens bei echtem Diastema mediale
Eine Leistung nach Nr. 61 kann nur abgerechnet werden, wenn das Septum durchtrennt wird.
62 Alveolotomie
Die Resektion der Alveolarfortsätze in einem Gebiet von vier und mehr Zähnen in einem Kiefer ist nach dieser Nummer abrechnungsfähig.
Die Resektion der Alveolarfortsätze über das Gebiet von mehr als acht Zähnen in einem Kiefer ist zweimal nach Nr. 62 abrechnungsfähig.
Die Resektion der Alveolarfortsätze in einem Gebiet bis zu drei Zähnen in einem Kiefer ist nur dann abrechnungsfähig, wenn sie in besonderer Sitzung erbracht wurde.
Das Gebiet muss nicht zusammenhängend sein.
63 Freilegung eines retinierten und/oder verlagerten Zahnes zur kieferorthopädischen Einstellung
Freilegung eines retinierten und/oder verlagerten Zahnes zur kieferorthopädischen Einstellung
105 Lokale medikamentöse Behandlung von Schleimhauterkrankungen, Aufbringung von auf der Mundschleimhaut haftenden Medikamenten oder Behandlung von Prothesendruckstellen, je Sitzung
Lokale medikamentöse Behandlung von Schleimhauterkrankungen,
Aufbringung von auf der Mundschleimhaut haftenden Medikamenten
oder Behandlung von Prothesendruckstellen, je Sitzung
Die Behandlung von Prothesendruckstellen kann nur dann auf dem Erfas-sungsschein abgerechnet werden, wenn die Prothese länger als drei Monate eingegliedert ist. Das gleiche gilt sinngemäß für Druckstellen bei Wiederher-stellung der Funktionstüchtigkeit einer Prothese.
106 Beseitigen scharfer Zahnkanten oder störender Prothesenränder oder Ähnliches, je Sitzung
Zum Artikulationsausgleich ist auch für das Beschleifen von Prothesenzähnen im Gegenkiefer die Nr. 106 einmal je Kiefer ansatzfähig. Neben einer Leistung nach der Nr. 106 kann eine Leistung nach der Nr. 89 für denselben Kiefer nicht abgerechnet werden.
107 Entfernen harter Zahnbeläge, je Sitzung
Entfernen harter Zahnbeläge, je Sitzung
Das Entfernen harter Zahnbeläge ist einmal pro Kalenderjahr abrechnungsfähig.
151 Besuch eines Versicherten
Besuch eines Versicherten, einschließlich Beratung und eingehende Untersuchung
Neben der Leistung nach Nr. 151 sind die Leistungen nach Nrn. 153, 154 und 155 nicht abrechnungsfähig. Die Nr. 151 kann zusätzlich zum Wegegeld und zur Reiseentschädigung abgerechnet werden.
152 Besuch je weiteren Versicherten in derselben häuslichen Gemeinschaft/Einrichtung
Besuch je weiteren Versicherten in derselben häuslichen Gemeinschaft
Besuch je weiterem Versicherten in derselben häuslichen Gemeinschaft oder Einrichtung in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einer Leistung nach Nr. 151 – einschließlich Beratung und eingehende Untersuchung.
Neben der Leistung nach Nr. 152 sind die Leistungen nach Nrn. 153, 154 und 155 nicht abrechnungsfähig. Die Nr. 152 kann zusätzlich zum Wegegeld und
zur Reiseentschädigung abgerechnet werden.
153 Besuch eines Pflegebedürftigen in einer stationären Pflegeeinrichtung, ohne Kooperationsvertrag
Besuch eines Pflegebedürftigen in einer stationären Pflegeeinrichtung, ohne Kooperationsvertrag
Besuch eines pflegebedürftigen Versicherten in einer stationären Pflegeeinrichtung zu vorher vereinbarten Zeiten und bei regelmäßiger Tätigkeit in der Pflegeeinrichtung einschließlich Beratung und eingehende
Untersuchung, ohne Vorliegen eines Kooperationsvertrags nach § 119b Abs. 1 SGB V, welcher den verbindlichen Anforderungen der Vereinbarung nach § 119b Abs. 2 SGB V entspricht.
Die Nr. 153 ist neben den Nrn. 151, 152, 154 und 155 nicht abrechnungsfähig. Neben der Nr. 153 sind die Zuschläge nach den Nrn. 161a bis 161f nicht abrechnungsfähig. Die Nr. 153 kann zusätzlich zum Wegegeld und zur
Reiseentschädigung abgerechnet werden.
154 Besuch eines Pflegebedürftigen in einer stationären Pflegeeinrichtung, im Rahmen eines Kooperationsvertrags
Besuch eines Pflegebedürftigen in einer stationären Pflegeeinrichtung, im Rahmen eines Kooperationsvertrags
Besuch eines pflegebedürftigen Versicherten in einer stationären Pflegeeinrichtung (§ 71 Abs. 2 SGB XI) im Rahmen eines Kooperationsvertrags nach § 119b Abs. 1 SGB V, einschließlich Beratung und eingehende Untersuchung.
Die Leistung nach Nr. 154 ist nur abrechnungsfähig für pflegebedürftige Versicherte, die in einer stationären Pflegeeinrichtung betreut werden, wenn der Vertragszahnarzt mit der stationären Pflegeeinrichtung einen Kooperationsvertrag gemäß § 119 b ABs. 1 SGB V geschlossen hat, welcher den verbindlichen Anforderungen der Vereinbarung nach § 119 b Abs. 2 SGB V entspricht und wenn die hierfür zuständige Kassenzahnärztliche Vereinigung die Berechtigung zur Abrechnung festgestellt hat.
Neben der Leistung nach Nr. 154 sind die Leistungen nach Nrn. 151, 152 und 153 nicht abrechnungsfähig. Die Nr. 154 kann zusätzlich zum Wegegeld und zur Reiseentschädigung abgerechnet werden.
155 Besuch je weiterem Pflegebedürftigen in derselben stationären Pflegeeinrichtung, im Rahmen eines Kooperationsvertrages
Besuch je weiterem Pflegebedürftigen in derselben stationären Pflegeeinrichtung, im Rahmen eines Kooperationsvertrages
Besuch je weiterem pflegebedürftigen Versicherten in derselben Bs5 stationären Pflegeeinrichtung (§ 71 Abs. 2 SGB XI) im Rahmen eines
Kooperationsvertrags nach § 119b Abs. 1 SGB V, in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einer Leistung nach Nr. 154 – einschließlich Beratung und
Die Leistung nach 155 ist nur abrechnungsfähig für pflegebedürftige Versicherte, die in einer stationären Pflegeeinrichtung betreut werden, wenn der Vertragszahnarzt mit der stationären Pflegeeinrichtung einen Kooperationsvertrag gemäß § 119 b Abs. 1 SGB V geschlossen hat, welcher den verbindlichen Anforderungen der Vereinbarung nach 119 b Abs. 2 SGB V entspricht und wenn die hierfür zuständige Kassenzahnärtzliche Vereinigung die Berechtigung zur Abrechnung festgestellt hat.
Neben der der Leistung nach Nr. 155 sind die Leistungen nach Nrn. 151, 152 und 153 nicht abrechnungsfähig. Die Nr. 155 kann zusätzlich zum Wegegeld und zur Reiseentschädigug abgerechnet werden.
161 a Zuschlag für dringend angeforderte und unverzüglich durchgeführte Besuche
Zuschlag für dringend angeforderte und unverzüglich durchgeführte Besuche
ZBs 1a
161 b Zuschlag für Montag bis Freitag in der Zeit von 20 bis 22 Uhr oder 6 bis 8 Uhr durchgeführte Besuche
Zuschlag für Montag bis Freitag in der Zeit von 20 bis 22 Uhr oder 6 bis 8 Uhr durchgeführte Besuche
ZBs 1b
161 c Zuschlag für Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr durchgeführte Besuche
Zuschlag für Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr durchgeführte Besuche
ZBs 1c
161 d Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr durchgeführte Besuche
Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr durchgeführte Besuche
ZBs 1d
161 e Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 20 bis 22 Uhr oder 6 bis 8 Uhr durchgeführte Besuche
161 e
Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 20 bis 22 Uhr oder 6 bis 8 Uhr durchgeführte Besuche
ZBs 1e
161 f Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 20 bis 22 Uhr oder 6 bis 8 Uhr durchgeführte Besuche
Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr durchgeführte Besuche
ZBs 1f
162 a Zuschlag für dringend angeforderte und unverzüglich durchgeführte Besuche
ZBs 2a
162 b Zuschlag für Montag bis Freitag in der Zeit von 20 bis 22 Uhr oder 6 bis 8 Uhr durchgeführte Besuche
ZBs 2b
162 c Zuschlag für Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr durchgeführte Besuche
ZBs 2c
162 d Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr durchgeführte Besuche
ZBs 2d
162 e Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 20 bis 22 Uhr oder 6 bis 8 Uhr durchgeführte Besuche
162 e
ZBs 2e
162 f Zuschlag für an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr durchgeführte Besuche
ZBs 2f
165 Zuschlag zu den Leistungen nach den Nrn. 151, 152, 153, 154 und 155 bei Kindern bis zum vollendeten vierten Lebensjahr
Zuschlag zu den Leistungen nach den Nrn. 151, 152, 153, 154 und 155 bei Kindern bis zum vollendeten vierten Lebensjahr
171a Zuschlag für das Aufsuchen von Versicherten, die pflegebedürftig sind, eine Behinderung oder eine eingeschränkte Alltagskompetenz aufweisen
Zuschlag für das Aufsuchen von Versicherten, die pflegebedürftig sind, eine Behinderung oder eine eingeschränkte Alltagskompetenz aufweisen
PBA1a
171b Zuschlag für das Aufsuchen je weiteren Versicherten
Zuschlag für das Aufsuchen je weiteren Versicherten, der pflegebedürftig ist, eine Behinderung oder eine eingeschränkte Alltagskompetenz aufweist, in derselben häuslichen Gemeinschaft oder Einrichtung in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einer Leistung nach Nr. 171 a
PBA1b
Die Leistungen sind abrechnungsfähig für Versicherte, die einer Pflegestufe nach § 15 Abs. 1 SGB XI zugeordnet sind, Eingleiderungshilfe nach § 53 SGB XII erhalten oder dauerhaft erheblich in ihrer Alltagskompetenz nach § 45a SGB XI eingeschränkt sind und die Zahnarztpraxis aufgrund ihrer Pflegebedürftigkeit oder Behinderung oder eingeschränkten Alltagskompetenz nicht oder nur mit einem hohen Aufwand aufsuchen können.
172 Zuschlag nach § 87 Abs. 2j SGB V für kooperative und koordinierte zahnärztliche und pflegerische Versorgung
Zuschlag nach § 87 Abs. 2j SGB V für kooperative und koordinierte zahnärztliche und pflegerische Versorgung von pflegebedürftigen Versicherten in stationären Pflegeeinrichtungen im Rahme eines Kooperationsvertrags nach § 119 b Abs. 1 SGB V
172a Zuschlag für das Aufsuchen eines pflegebedürftigen Versicherten in einer stationären Pflegeeinrichtung
Zuschlag für das Aufsuchen eines pflegebedürftigen Versicherten in einer stationären Pflegeeinrichtung
172b Zuschlag für das Aufsuchen je weiterem pflegebedürftigen Versicherten
Zuschlag für das Aufsuchen je weiterem pflegebedürftigen Versicherten in derselben stationären Pflegeeinrichtung in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einer Leistung nach Nr. 172a
172c Beurteilung des zahnärztlichen Behandlungsbedarfs, des Pflegezustands der Zähne
Beurteilung des zahnärztlichen Behandlungsbedarfs, des Pflegezustands der Zähne, der Mundschleimhaut sowie der Prothesen, Einbringen von versichertenbezogenen Vorschlägen für Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Mundgesundheit, einschließlich Dokumentation anhand des Formblatts nach Anlage 2 zur Rahmenvereinbarung gemäß § 119b Abs. 2 SBG V.
172d Unterstützung und ggf. praktische Anleitung des Pflegepersonals
Unterstützung und ggf. praktische Anleitung des Pflegepersonals bei der Durchführung der ihm obliegenden Aufgaben durch versichertenbezogene Vorschläge für Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Mundgesundheit sowie Hinweise zu Besonderheiten der Zahnpflege sowie zu Pflege und Handhabung des Zahnarztes
Die Leistungen nach Nrn. 172a bis 172d sind nur abrechnungsfähig für pflegebedürftige Versicherte, die in einer stationären Pflegeeinrichtung (§ 7 Abs. 2 sGB XI) betreut werden, wenn der Vertragszahnarzt mit der stationären Pflegeeinrichtung einen Kooperationsvertrag gemäß § 119b Abs. 1 SGB V geschlossen hat, welcher den verbindlichen Anforderungen der Vereinbarung nach § 119b Abs. 2 SGB V entspricht und wenn die hierfür zuständige Kassenzahnärztliche Vereinigung die Berechtigung zur Abrechnung festgestellt hat.
Leistungen nach Nrn. 172a bis 172d sind neben den Besuchsgebühren der Nrn. 154 und 155, einschließlich der Zuschläge nach Nrn. 161, 162 und 165 sowie dem Wegegeld und der Reiseentschädigung abrechnungsfähig. Sie sind nicht neben den Nrn, 151, 152 und 153 und nicht neben den Nrn,. 171a und 171b abrechnungsfähig.
Leistungen nach Nrn. 172c und 172d können je Kalenderhalbjahr einmal abgerechnet werden, frühestens nach Ablauf von vier Monaten.
Der Vertragszahnarzt kann für pflegebedürftige Versicherte, die in einer stationären Pflegeeinrichtung ($ 71 Abs. 2 SGB XI) betreut werden, mit welcher der Vertragszahnarzt einen Kooperationsvertrag gemäß § 119b Abs. 1 SGB V abgeschlossen hat, der den verbindlichen Anforderungen der Vereinbarung nach § 119b Abs. 2 SGB V entspricht und insoweit den Vertragszahnarzt zur Abrechnung von Leistungen nach Nrn. 172a bus 172d berechtigt, keine Leistungen nach Nrn. 171a und 171b abrechnen.
181 Konsiliarische Erörterung mit Ärzten und Zahnärzten
Die Lestung nach Nr. 181 ist auch dann abrechnungsfähig, wenn die Erörterung zwischen einem Zahnarzt oder dem ständigen persönlichen ärztlichen/zahnärztlichen Vertreter eines anderen Arztes/Zahnarztes erfolgt.
182 Konsiliarische Erörterung mit Ärzten und Zahnärzten im Rahmen eines Kooperationsvertrags
Die Leistung nach Nr. 182 ist nur abrechnungsfähig,für konsiliarische Erörterungen, die pflegebedürftige Versicherte betreffen, welche in einer stationären Pflegeeinrichtung (§ 71 Abs. 2 SGB XI) betreut werden un der Vertragszahnarzt mit der stationären Pflegeeinrichtung einen Kooperationsvertrag gemäß § 119b Abs. 1 SGB V geschlossen hat, welcher den verbindlichen Anforderungen der Vereinbarung nach § 119b Abs. 2 SGB V entspricht und wenn die hierfür zuständige Kassenzahnärztliche Vereinigung die Berechtigung zur Abrechnung festgestellt hat.
Die Lestung nach Nr. 182 ist auch dann abrechnungsfähig, wenn die Erörterung zwischen einen Kooperationszahnarzt und dem ständigen persönlichen ärztlichen/zahnärztlichen Vertreter eines anderen Arztes/Zahnarztes erfolgt.
IP1 Mundhygienestatus
Die Erhebung des Mundhygienestatus umfasst die Beurteilung der Mundhygiene und des Gingivazustands anhand eines geeigneten Indexes (z. B. Ap-proximalraum-Plaqueindex, Quigley-Hein-Index, Papillenblutungsindex; der einmal gewählte Index ist beizubehalten), die Feststellung und Beurteilung von Plaque-Retentionsstellen und ggf. das Anfärben der Zähne.
Eine Leistung nach Nr. IP 1 kann je Kalenderhalbjahr einmal abgerechnet werden.
Leistungen nach den Nrn. IP 1 bis IP 5 können nur für Versicherte abgerechnet werden, die das sechste, aber noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben. Für andere Versicherte können Leistungen nach den Nrn. IP 4 bis IP 5 nur abgerechnet werden, soweit dies in den Abrechnungsbestimmungen ausdrücklich vereinbart ist.
IP2 Mundgesundheitsaufklärung bei Kindern und Jugendlichen
Aufklärung des Versicherten und gg. dessen Erziehungsberechtigten über Krankheitsursachen sowie deren Vermeidung, Motivation und Remotivation. Die Mundgesundheitsaufklärung umfasst folgende Leistungen:
- Aufklärung über Ursachen von Karies und Gingivitis sowie deren Vermeidung
- ggf. Ernährungshinweise und Mundhygieneberatung, auch unter Berücksichtigung der Messwerte der gewählten Mundhygiene-Indizes
- Empfehlung zur Anwendung geeigneter Fluoridierungsmittel zur Schmelzhärtung (fluoridiertes Speisesalz, fluoridierte Zahnpasta, fluoridierte Gelees und dergl.); ggf. Abgabe/Verordnung von Fluoridtabletten
- praktische Übung von Mundhygienetechniken, auch zur Reinigung der Interdentalräume.
Eine Leistung nach Nr. IP 2 kann je Kalenderhalbjahr einmal abgerechnet werden.
Die Abrechnung der Nr. IP 2 setzt die Einzelunterweisung voraus.
Die Nr. IP4 umfasst folgende Leistungen: Die lokoale Fluoridierung zur Zahnschmelzerhärtung mit Lack, Gel o.ä. einschließlich der Beseitigung von weichen Zahnbelägen und der Trockenlegung der Zähne.
Eine Leistung nach Nr. IP 4 kann bei vorzeitigem Durchbruch der 6-Jahrmolaren auch bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres abgerechnet werden.
Eine Leistung nach Nr. IP 4 kann je Kalenderhalbjahr einmal abgerechnet werden.
IP5 Versiegelung von kariesfreien Fissuren und Grübchen der bleibenden Molaren (Zähne 6 und 7) mit aushärtenden Kunststoffen, je Zahn
Versiegelung von kariesfreien Fissuren und Grübchen der bleibenden Molaren (Zähne 6 und 7) mit aushärtenden Kunststoffen, je Zahn
Eine Leistung nach IP5 umfasst die Versiegelung der Fissuren und der Grübchen einschließlich der gründlichen Beseitigung der weichen Zahnbelege und der Trockenlegung der zu versiegelnden Zähne.
Das Entfernen harter Zahnbeläge ist nach Nr. 107 abrechnungsfähig.
Eine Leistung nach Nr. IP 5 kann auch bei Durchbruch der 6-Jahresmolaren bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres abgerechnet werden.
Das Versiegelungsmaterial ist mit der Bewertung abgegolten.
FU Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung eines Kindes vom 30. bis zum 72. Lebensmonat
Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung eines Kindes vom 30. bis zum 72. Lebensmonat
In dem Zeitraum vom 30. bis zum 72. Lebensmonat erfolgen drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Der Abstand zwischen den Früherkennungsuntersuchungen beträgt mindestens zwölf Monate.
Die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen enthalten folgende Leistungen:
- Eingehende Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten einschließlich Beratung (Inspektion der Mundhöhle)
- Einschätzung des Kariesrisikos anhand des dmft-Indexes
- Ernährungs- und Mundhygieneberatung der Erziehungsberechtigten mit dem Ziel der Keimzahlsenkung durch verringerten Konsum zuckerhaltiger Speisen und Getränke und verbesserte Mundhygiene
- Empfehlung und ggf. Verordnung geeigneter Fluoridierungsmittel zur Schmelzhärtung (Fluorid-Tabletten, fluoridiertes Salz, fluoridierte Zahnpasta und dergl.)
Neben den Früherkennungsuntersuchungen kann eine Leistung nach Nr. 01 in demselben Kalenderhalbjahr nicht abgerechnet werden. Im folgenden Kalenderhalbjahr kann die Leistung nach Nr. 01 frühestens vier Monate nach Erbringung der Früherkennungsuntersuchung abgerechnet werden.
Eine Leistung nach Nr. IP 4 (lokale Fluoridierung der Zähne) kann bei Kindern mit hohem Kariesrisiko vom 30. Lebensmonat an bis zum vollendeten 6. Lebensjahr zweimal je Kalenderhalbjahr abgerechnet werden.
Im Zusammenhang mit den Früherkennungsuntersuchungen und einer Leistung nach Nr. IP 4 kann eine Leistung nach Nr. Ä 1 nicht abgerechnet werden.