Source: https://www.iww.de/quellenmaterial/id/6384
Timestamp: 2020-07-12 16:07:32
Document Index: 21898278

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 2', '§ 10', '§ 69', '§ 69', '§ 2', '§ 2', '§ 10', '§ 10', '§ 2', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 2', '§ 10', '§ 2', '§ 2', '§ 10']

16.06.2005 · IWW-Abrufnummer 051731
Bundesfinanzhof: Beschluss vom 29.04.2005 – XI B 127/04
Der --einzeln veranlagte-- Antragsteller und Beschwerdeführer (Antragsteller) erzielte im Streitjahr 2002 positive Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit (10 308 ¤), nichtselbständiger Arbeit (85 590 ¤) und sonstige Einkünfte (14 487 ¤) sowie Verluste aus Gewerbebetrieb in Höhe von 16 200 ¤ und aus Vermietung und Verpachtung in Höhe von 22 271 ¤. Der Antragsgegner und Beschwerdegegner (das Finanzamt --FA--) verrechnete die negativen Einkünfte in vollem Umfang mit den positiven. Von den nach § 10d Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zum 31. Dezember 2001 festgestellten negativen Einkünften berücksichtigte er einen Verlustvortrag in Höhe von 42 472 ¤ und setzte für das Streitjahr die Einkommensteuer mit 2 773 ¤ fest. Den verbleibenden Verlustvortrag zum 31. Dezember 2002 stellte er in Höhe von 53 329 ¤ fest.
Nachdem das FA es abgelehnt hatte, den angefochtenen Einkommensteuerbescheid für das Streitjahr von der Vollziehung auszusetzen, beantragte der Antragsteller erfolglos dessen Aussetzung der Vollziehung (AdV) durch das Finanzgericht (FG): Es bestünden keine ernstlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Bescheides. Die negativen Einkünfte seien in vollem Umfang mit den positiven Eink