Source: https://www.schulehoeri.ch/aktuell/mitteilungsblatt-schule-hoeri/mitteilungsblatt-januar-2019/p-185853/
Timestamp: 2019-05-27 02:21:06
Document Index: 313494314

Matched Legal Cases: ['Art. 11', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 11', 'Art. 15', 'Art. 10', 'Art. 12', 'Art. 14']

Primarschule Höri - Mitteilungsblatt Januar 2019
Budget 2019 und Festsetzung Steuerfuss
Die Gemeindeversammlung genehmigt das Budget ohne Gegenstimmen
a Gesamtaufwand Fr. 5‘121‘100.00
b. Bildung einer finanzpolitischen Reserve von Fr. 200‘000.00
c. Der interne Zinssatz wird auf 0,5% festgelegt.
a. Ausgaben Verwaltungsvermögen Fr. 506‘000.00
a. Ausgaben Finanzvermögen Fr. -
Nettoinvestitionen Fr.
4. Einfacher Gemeindesteuerertrag (100%) Fr. 5‘000‘000.00
Festsetzung des Steuerfusses auf 50% (Vorjahr 50%) des einfachen Gemeindesteuerertrages
Die Primarschulgemeinde genehmigt ohne Gegenstimmen den Erlass der Gebührenverordnung gestützt auf Art. 11 Ziff.3 der Gemeindeordnung vom 27.09.2009. Sie wird auf den 1. Januar 2019 in Kraft gesetzt.
Die Volksschule ist grundsätzlich unentgeltlich und die wenigen Elternbeiträge sind mehrheitlich im Volksschulgesetz vorgesehen (Schulergänzende Betreuung, Verpflegungsbeitrag, Tages-strukturen, Schulgeld). Der Vollständigkeit halber werden auch diese Bereiche in der Gebühren-verordnung aufgeführt (Art. 6 - 8, 13 u. 14).
Zusätzlich aufgeführt werden:
- die Nutzung von Schulräumen und –anlagen (Art. 4 u. 5),
- Freizeitangebote (Art. 11), die nicht unentgeltlich sind (Skilager)
- die Möglichkeit, bei ausserordentlichem Verwaltungsaufwand Kanzleigebühren zu erheben (Art. 15).
Es wird auch aufgeführt, wo keine Gebühren oder Elternbeiträge zu leisten sind:
- Art. 10.: Ergänzende Schulangebote
- Art. 12: Schulbibliothek
- Art. 14: Beendigung des Schuljahres).
Gestützt auf diese Gebührenverordnung legt die Primarschulpflege die einzelnen Tarife fest und publiziert sie (www.schulehoeri.ch).
Die bisherigen, bestehenden Tarife der Primarschulpflege für Elternbeiträge und Raummieten stimmen mit dieser Gebührenverordnung überein und werden nicht verändert.
Die Vorlage hat keine Kostenfolgen.
Das Protokoll der Gemeindeversammlung ist auf der Homepage www.schulehoeri.ch publiziert.
Maria Seirjie-Schallenberg – Schulische Heilpädagogin
Seit August 2018 arbeite ich als Schulische Heilpädagogin, DaZ – und IF –Lehrerin sowie Co – Lehrerin für Religion, Kultur und Ethik in Höri. Ich wurde von Anfang an vom ganzen Team und der Behörde herzlich aufgenommen. Nun arbeite ich schon mehr als ein halbes Jahr mit den Kin-dern und es freut mich zu sehen, wie wissbegierig sie sind. Schön ist auch zu erleben, wie der Elternkontakt und das Vertrauen wachsen, von Mal zu Mal, in der Begegnung und auch über die Zusammenarbeit mit dem Kind.
Ich bin seit 1995 als Primarlehrerin tätig. Die letzten 11 Jahre unterrichtete ich auf der Unterstufe Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen und leitete mit meiner Kollegin zusammen eine private Tagesschule mit Tierhaltung. Nach ihrer Pensionierung suchte und fand ich, gestärkt mit vielen Erfahrungen, eine neue Herausforderung hier in Höri.
Mein Motto lautet: Du bist ok, so wie du bist. Ich bin da, wenn du Hilfe brauchst.
Ich sehe mich auch als „Coach“ im Rahmen der integrierten Förderung, als Bindeglied zwischen der Lehrperson und dem einzelnen Kind mit dem Elternhaus.
In der täglichen Beziehung mit den Kindern ist mir besonders wichtig, sie dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Diese Aufgabe erfordert Dynamik im Unterricht, weil die Kinder verschie-dene Bedürfnisse haben. Singen, Bewegung, eine „Wie geht’s dir?“ - Runde geben allen, auch mir, ein Gefühl des gemeinsamen Ankommens. Darauf wird zusammen aufgebaut, um für das Kind persönliche Fortschritte erlebbar zu machen.
Mein Ausgleich sind meine Familie in Steinmaur (mit meinem Mann und unserem Sohn), schuli-sche Unterstützung von Flüchtlingskindern, Bewegung in der Natur, Tiere, kochen, lesen und Musik.
Als Schulische Heilpädagogin ist es mir ein besonderes Anliegen, dass sich jedes einzelne Kind von Höri wohl fühlt, dass es individuell gefördert wird, sodass es später einen Rucksack mit den erforderlichen Grundlagen mit sich trägt.
Maria Seirjie-Schallenberg
Was ist eine Armlänge? Erste Erfahrungen mit dem TTG
Gemäss Lehrplan 21 besuchen seit diesem Sommer bereits die Erstklässler den Handarbeitsun-terricht, der neu TTG (Textiles und Technisches Gestalten) heisst.
Die grössten Herausforderungen waren am Anfang, das richtige Zimmer zu finden und die Stühle auf die hohen Tische zu hieven.
Mit grosser Begeisterung und Eifer lernen Schulanfänger genau zu falten, zu nähen, Knoten zu machen, genau auszuschneiden und Vieles mehr. Dies ist auch für die Lehrerinnen eine neue Herausforderung, da die Kleinen noch nicht lesen oder messen können. So muss genau überlegt sein, wie man den SchülerInnen die Fadenlänge angibt (z.B. als Armlänge) oder dass jeder noch so kleinste Arbeitsschritt nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden kann.
Die ersten Unsicherheiten sind nun weggeblasen, es bleibt die Freude am handwerklichen Tun, sowohl bei den Kindern als auch bei den Lehrerinnen. Wir freuen uns auf viele tolle Erfahrungen und Kunstwerke