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Timestamp: 2017-03-23 06:28:02
Document Index: 76132958

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 9', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_595/2014 (20.11.2014)
8C_595/2014 Urteil vom 20. November 2014
A. A.a. Der 1962 geborene A.________ verletzte sich anlässlich eines Verkehrsunfalles vom 25. November 2005 (nachfolgend: erster Unfall) an seiner linken Schulter. Für die ihm daraus dauerhaft verbleibenden Beeinträchtigungen sprach ihm die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mit Verfügung vom 16. Oktober 2009 ab 1. November 2009 eine Invalidenrente auf Grund einer unfallbedingten Erwerbsunfähigkeit von 21% sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 15% zu. Der diese Verfügung bestätigende Einspracheentscheid wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Entscheid vom 19. Mai 2010 geschützt.
B. Dagegen beantragte A.________ beschwerdeweise, der Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2013 sei aufzuheben und die SUVA habe ihm ab 1. November 2013 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 66% auszurichten. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wies die Beschwerde mit Entscheid vom 5. Juni 2014 ab.
C. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten lässt A.________ unter Aufhebung des Einsprache- und des kantonalen Gerichtsentscheides die Ausrichtung einer Invalidenrente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 50% beantragen. Eventuell sei die Sache zu ergänzender Abklärung und Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
2. Fest steht und unbestritten ist, dass der Versicherte für die ihm aus dem ersten und dem zweiten Unfall dauerhaft verbleibenden Gesundheitsschäden an seiner linken und rechten Schulter je Anspruch auf eine Integritätsentschädigung auf Grund einer Integritätseinbusse von jeweils 15% hat (an der linken Schulter gemäss Verfügung der SUVA vom 16. Oktober 2009; vgl. hiezu Sachverhalt lit. A.a). Insoweit ist die hier zu Grunde liegende Verfügung vom 11. Oktober 2013 betreffend den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung für den rechtsseitigen Schulterschaden unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
3. Strittig ist demgegenüber die Bemessung der unfallbedingten Erwerbsunfähigkeit ab 1. November 2013.
4. Vorweg zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht die dem Beschwerdeführer trotz seiner unfallbedingten Einschränkungen an der linken und rechten Schulter zumutbare Restleistungsfähigkeit unter Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) und des Willkürverbotes (Art. 9 BV) festgestellt hat.
5. Unbestritten ist sodann das Valideneinkommen, welches die SUVA der Ermittlung der unfallbedingten Erwerbseinbusse zu Grunde gelegt hat. Demnach hätte der Beschwerdeführer ohne Unfallfolgen an seiner linken und rechten Schulter 2013 ein Jahreseinkommen von Fr. 72'670.- verdient. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist demgegenüber die Bemessung des Invalideneinkommens, welches der Versicherte trotz seines zusätzlichen Schadens an der rechten Schulter nach dem zweiten Unfall zumutbarerweise noch zu erzielen vermag.
5.4. 5.4.1. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; zur Geltung dieses Grundsatzes im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung: BGE 135 V 194 E. 3.4 S. 199 f.). Unzulässig sind hingegen neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz hätten vorgelegt werden können (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129). Inwiefern die Voraussetzung für ein nachträgliches Vorbringen von Tatsachen und Beweismitteln erfüllt sein soll, ist in der Beschwerde darzutun (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395; 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; Urteil 8C_674/2013 vom 20. Februar 2014 E. 2.1 mit Hinweis).
6. Der unterliegende Beschwerdeführer trägt die Verfahrenkosten (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG).