Source: https://www.lk-vr.de/Quicknavigation/Zoo-Genehmigung.php?object=tx,3034.2&ModID=10&FID=3034.120.1&ort=2152.5
Timestamp: 2020-04-09 06:32:27
Document Index: 372468707

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 4', '§ 42', '§ 23', '§ 6', '§ 42', '§ 38']

Zoo - Genehmigung / LK Vorpommern-Rügen Web
Zoos sind dauerhafte Einrichtungen, in denen lebende Tiere wild lebender Arten zwecks Zurschaustellung während eines Zeitraumes von mindestens sieben Tagen im Jahr gehalten werden.
Nicht als Zoo gelten
Die Errichtung, Erweiterung, der Betrieb und die wesentliche Änderung von Zoos sind genehmigungspflichtig. Die Genehmigung wird für bestimmte Anlagen und bestimmte Betreiber erteilt und legt für den Tierbestand jeder einzelnen Art eine Höchstzahl fest.
Die Genehmigung nach dem Bundesnaturschutzgesetz schließt die Erlaubnis nach § 11 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2a und 3 Buchstabe d des Tierschutzgesetzes ein. Sie ergeht ferner gemeinsam mit folgenden anlagenbezogenen Entscheidungen:
sonstigen naturschutzrechtlichen Entscheidungen , soweit sie nicht durch Behörden des Bundes zu treffen sind,
sonstigen tierschutzrechtlichen und tierseuchendrechtlichen Entscheidungen sowie
der Entscheidung über die Erfüllung der Voraussetzungen nach § 4 Nummer 20 Buchstabe a des Umsatzsteuergesetzes.
§ 42 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)
§ 23 Absatz 2 und § 6 Naturschutzausführungsgesetz (NatSchAG M-V)
Einreichung der Unterlagen in dreifacher Ausfertigung
Antrag auf Erteilung einer Zoogenehmigung nach § 42 BnatSchG
Zur Antragstellung sind die folgenden Unterlagen beizufügen:
Übersichtsplan der Tiergehege
Einzelgehegepläne des umzubauenden bzw. neu zu errichtenden Geheges
Darstellung relevanter Nebenanlagen wie
Lager für Exkremente und Kadaver
Lager für Einstreu
Quarantänestationen/Krankenquartiere/Winterquartiere
Aufzuchtbereiche
Vorliegende Dokumente für vorhandene Anlagen (Tiergehege und Nebenanlagen) u. a.
Genehmigung nach § 38 Landesnaturschutzgesetz
Beschreibung der Gehege (Anlagen- und Betriebsbeschreibung)
Übersicht der Tierarten, die gehalten werden (genaue Artenbezeichung, Anzahl männlicher/weiblicher Tiere)
Angaben zur verhaltensgerechten Unterbringung der Tiere (u. a. Größe des Geheges, Gestaltung des Geheges, Zahl der zu haltenden Tiere, bezogen auf ein artspezifisches Sozialverhalten)
Angaben zur artegrechten Ernährung ud Pflege der Tiere einschließlich vorbeugende Maßnahen gegen Tierseuchen
Angaben zum Umgang mit geschützen Arten (Bestandsdokumentation und Kennzeichnungsform, Freistellung von der Bestandsanzeigepflicht)
Angaben zur Verwertung anfallender Exkremente und Kadaver
Maßnahmen, die dem Entweichen von Tieren vorbeugen
Angaben zur tierärztlichen Betreuung
Begrünungsplan der Gehege
Angaben zur Vermarktung und Verwertung der Tiere
Angaben zum Arbeitnehmerschutz
Unterlagen zu Sicherheitseinrichtungen des Tiergeheges
Nachweis, dass der Betreiber des Zoos/Tiergeheges die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit besitzt
Nachweis über die Beteiligung an der Erhaltungszuchten bedrohter Tierarten
Siehe einzureichende Unterlagen.
Nach der Naturschutzkostenverordnung werden Gebühren zwischen 100,00 und 5000,00 Euro erhoben
Prüfung der Unterlagen durch: Untere Naturschutz Behörde (UNB), Veterinäramt, Ordnungsamt, Erteilung Genehmigung durch UNB
Dieser Text wurde freigegeben vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern am 21.07.2011.
Die Genehmigung erfolgt durch die zuständige Naturschutzbehörde.
In Mecklenburg-Vorpommern sind die örtlich zuständigen unteren Naturschutzbehörden für die Erteilung / Änderung einer Zoo-Genehmigung zuständig.
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