Source: https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/334473/?SprungMarke=yPage_823
Timestamp: 2019-12-12 16:07:38
Document Index: 160133662

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 4', '§ 4', '§ 15', '§ 34']

Gewinnbegriff des § 34a EStG - NWB Datenbank
Dokument Gewinnbegriff des § 34a EStG
NWB Nr. 12 vom 16.03.2009 Seite 823
Gewinnbegriff des § 34a EStG
Dr. Matthias Söffing und Niels Worgulla
[i]Ausführlicher Beitrag s. Seite 841Der Gewinnbegriff des § 34a EStG wird daraufhin untersucht, ob von diesem auch außerbilanzielle Hinzurechnungen erfasst sind. Außerdem wird die Frage, was unter der 10-%- bzw. der 10.000-€-Grenze zu verstehen ist, erörtert.
Nach § 34a Abs. 1 Satz 1 EStG unterliegen nicht entnommene Gewinne, die im zu versteuernden Einkommen enthalten sind, unter bestimmten Voraussetzungen einem ermäßigtem Steuersatz von 28,25 %. Für den Umfang der möglichen begünstigten Besteuerung nach § 34a EStG ist der nicht entnommene Gewinn maßgeblich. Die Definition des Gewinns ist daher für den Umfang der Thesaurierungsbegünstigung entscheidend.
[i]Hinzurechnungsbeträge sind Bestandteil des GewinnsEntgegen der in der amtlichen Begründung zum Entwurf des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008, dem BMF-Schreiben v. 8. 11. 2008 (BStBl 2008 I S. 838, Rn. 9) und der in Teilen der Literatur vertretenen Ansicht sind bei der Ermittlung der Höhe des entnommenen Gewinns i. S. von § 34a EStG Hinzurechnungsbeträge, also nicht abzugsfähige Betriebsausgaben, aber auch die Gewerbesteuer, Bestandteil des maßgeblichen Gewinns. Zur Begründung dieser Auffassung lassen sich sowohl der Wortlaut des § 4 Abs. 5 EStG als auch der einheitliche Gewinnbegriff des § 4 Abs. 1 Satz 1 EStG, der auch für § 15 EStG zu berücksichtigen is...
Gewinnbegriff des § 34a EStG ablegen in?