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Timestamp: 2018-08-19 11:06:35
Document Index: 136926343

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 278', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§1903', '§ 1835', '§ 158', '§ 168', '§ 277', '§ 1835', '§1835', 'BGH', '§ 68', '§ 317', '§ 319', '§68', '§317', '§319', '§ 23', '§ 25', '§ 99', '§ 1835', '§ 277', '§ 2', '§ 23', '§ 25', 'BGH', '§ 1896', '§ 276', '§ 295', '§1896', 'BGH', '§ 9', '§ 41', '§ 1796', '§ 1822', '§9', '§41', '§1796', '§1822', 'BGH', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 280', '§276', '§280', 'Art.103']

Familienrecht - Betreuung/Beistand Verfahrenspfleger
BGH - LG Cottbus - AG Senftenberg
XII ZB 214/17
Die Bestellung eines Verfahrenspflegers für den Betroffenen ist nach § 276 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 FamFG regelmäßig schon dann geboten, wenn der Verfahrensgegenstand die Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten als möglich erscheinen lässt. Begründet der Tatrichter nicht, warum er trotz Vorliegens eines Regelfalls für die Bestellung eines Verfahrenspflegers von dieser absieht, kann das Rechtsbeschwerdegericht weder prüfen, ob er von seinem Ermessen überhaupt Gebrauch gemacht hat, noch ob die Entscheidung ermessensfehlerfrei ergangen ist (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 23. August 2017, XII ZB 611/16, FamRZ 2017, 1865).
FamFG § 276 Abs 1 S 1, § 276 Abs 1 S 2 Nr 2, § 276 Abs 4
Aktenzeichen: XIIZB214/17 Paragraphen: Datum: 2018-05-16
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1. Eine Anhörung des Betroffenen im Betreuungsverfahren, die stattgefunden hat, ohne dass der Verfahrenspfleger Gelegenheit hatte, an ihr teilzunehmen, ist verfahrensfehlerhaft (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 21. Juni 2017, XII ZB 45/17, FamRZ 2017, 1610).
2. Etwas anderes gilt ausnahmsweise dann, wenn das Gericht - wie es in den Entscheidungsgründen nachvollziehbar darzulegen hat - vor der Anhörung des Betroffenen die Erforderlichkeit der Bestellung eines Verfahrenspflegers nicht erkennen konnte und aus diesem Grunde daran gehindert war, den Verfahrenspfleger schon vor der abschließenden Anhörung des Betroffenen zu bestellen; in diesen Fällen muss die Anhörung des Betroffenen wiederholt werden, wenn der nachträglich bestellte Verfahrenspfleger dies verlangt.
FamFG § 276, § 278
Aktenzeichen: XIIZB465/17 Paragraphen: Datum: 2018-02-14
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XII ZB 611/16
FamFG § 276 Abs 1 S 1, § 276 Abs 1 S 2 Nr 2, § 276 Abs 2
Aktenzeichen: XIIZB611/16 Paragraphen: Datum: 2017-08-23
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XII ZB 450/16
1. Das Betreuungsgericht muss durch die rechtzeitige Benachrichtigung des Verfahrenspflegers vom Anhörungstermin sicherstellen, dass dieser an der Anhörung des Betroffenen teilnehmen kann (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 21. Juni 2017, XII ZB 45/17 - juris).
Aktenzeichen: XIIZB450/16 Paragraphen: BGB§1903 Datum: 2017-08-16
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Familienrecht - Verfahrenspfleger Kostenrecht
XII ZB 464/15
Auf den Vergütungsanspruch des berufsmäßigen Verfahrensbeistands in einer Kindschaftssache findet die Ausschlussfrist von 15 Monaten nach § 1835 Abs. 1 Satz 3 BGB entsprechende Anwendung.
FamFG § 158 Abs 7, § 168 Abs 1, § 277 Abs 1
BGB § 1835 Abs 1 S 3
Aktenzeichen: XIIZB464/15 Paragraphen: BGB§1835 Datum: 2016-10-05
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Familienrecht - Unterbringungsrecht Verfahrenspfleger
BGH - LG Aachen - AG Geilenkirchen
XII ZB 57/16
FamFG § 68 Abs 3, § 317, § 319
Aktenzeichen: XIIZB57/16 Paragraphen: FamFG§68 FamFG§317 FanFG§319 Datum: 2016-09-21
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XII ZB 608/13
1. Kann in einer Betreuungssache ein Rechtsanwalt, der zum Verfahrenspfleger bestellt worden ist, nach anwaltlichem Gebührenrecht abrechnen, weil die Erforderlichkeit anwaltsspezifischer Tätigkeiten im Bestellungsbeschluss festgestellt wurde oder in dem konkreten Einzelfall die Wahrnehmung anwaltstypischer Aufgaben erforderlich war, bestimmt sich die Höhe seiner Vergütung nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes.
2. Ist in diesem Fall der Verfahrenspfleger damit beauftragt, einen vom Betreuer zur betreuungsgerichtlichen Genehmigung vorgelegten Mietvertrag zu überprüfen, bestimmt sich der Geschäftswert für die Berechnung der anwaltlichen Gebühren nach § 23 Abs. 3 Satz 1 RVG i.V.m. § 25 Abs. 1 KostO (nunmehr § 99 GNotKG).
BGB § 1835 Abs 3
FamFG § 277 Abs 2 S 2
RVG § 2, § 23 Abs 3 S 1
KostO § 25 Abs 1 S 1
Aktenzeichen: XIIZB608/13 Paragraphen: Datum: 2015-02-25
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BGH - LG Bad Kreuznach - AG Idar-Oberstein
XII ZB 705/13
1. Dass eine Betreuung gegen den Willen des Betroffenen eingerichtet oder verlängert wird, begründet für sich genommen noch nicht die Notwendigkeit, einen Verfahrenspfleger zu bestellen (Abgrenzung zu Senatsbeschluss vom 29. Juni 2011, XII ZB 19/11, FamRZ 2011, 1577).
2. Die Bestellung eines Verfahrenspflegers ist in der Regel erforderlich, wenn der Verfahrensgegenstand eine Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten als möglich erscheinen lässt (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 4. August 2010, XII ZB 167/10, Fam- RZ 2010, 1648 und vom 7. August 2013, XII ZB 223/13, FamRZ 2013, 1648).
BGB § 1896 Abs 1 Buchst a
FamFG § 276 Abs 1 S 1, § 295 Abs 1 S 1
Aktenzeichen: XIIZB705/13 Paragraphen: BGB§1896 Datum: 2014-05-28
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Familienrecht - Verfahrenspfleger
BGH - OLG Celle - AG Hannover
FamFG § 9 Abs 2, § 41 Abs 3
BGB § 1796, § 1822 Nr 2
Aktenzeichen: XIIZB592/12 Paragraphen: FamFG§9 FamFG§41 BGB§1796 BGB§1822 Datum: 2014-02-12
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BGH - LG Itzehohe - AG Itzehohe
XII ZB 289/13
1. Die Bestellung eines Verfahrenspflegers für den Betroffenen ist nach § 276 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 2 FamFG regelmäßig schon dann geboten, wenn der Verfahrensgegenstand die Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten als möglich erscheinen lässt (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 7. August 2013, XII ZB 223/13, FamRZ 2013, 1648 mwN).
2. Das in einem Betreuungsverfahren einzuholende Sachverständigengutachten ist den Beteiligten, namentlich dem Betroffenen, bekanntzugeben. Nur in Ausnahmefällen kann von der vollständigen schriftlichen Bekanntgabe eines Gutachtens an den Betroffenen abgesehen werden (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 11. August 2010, XII ZB 138/10, BtPrax 2010, 278).
FamFG § 276 Abs 1, § 276 Abs 2 Nr 2, § 280
Aktenzeichen: XIIZB289/13 Paragraphen: FamFG§276 FamFG§280 GGArt.103 Datum: 2014-01-15
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