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Timestamp: 2016-10-27 09:09:55
Document Index: 187542678

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 8', 'Art. 16', 'Art. 24', 'Art. 44', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'in fine', 'in fine', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_607/2012 (03.12.2012)
Mit Verf�gung vom 20. M�rz 2010 und Einspracheentscheid vom 7. September 2010 sprach die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) K.________, geboren 1961, f�r die am 16. Dezember 1998 (Treppensturz mit R�ckenverletzung) und am 10. April 1982 (Sturz beim Aussteigen aus einem Lieferungsfahrzeug mit Schulterverletzung) erlittenen Unf�lle ab dem 1. Januar 2010 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 24 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 32,80 % (R�ckenbeschwerden: 27,80 %; Schulterbeschwerden: 5 %) zu.
K.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihm, nach Einholung eines medizinischen Gutachtens, eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von mindestens 46 % und eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 70 % zuzusprechen.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG; Art. 8 ATSG), zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) sowie zum Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.1 Verwaltung und Vorinstanz sind gest�tzt auf die Einsch�tzung von SUVA-Kreisarzt Dr. med. O.________ (Berichte vom 9. November und vom 21. Dezember 2009) und die von ihm veranlasste Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit EFL durch die Ergonomie X.________ (Bericht vom 6. Dezember 2009), davon ausgegangen, dass dem Versicherten eine k�rperlich sehr leichte, vorwiegend sitzende T�tigkeit ganztags mit vermehrten Pausen von bis zu einer Stunde pro Tag zumutbar seien.
Beschwerdeweise wird geltend gemacht, dass die medizinischen Berichte widerspr�chlich und erg�nzende Abkl�rungen erforderlich seien.
3.2 Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen wurde zwar stets Beweiswert zuerkannt, jedoch kommt ihnen praxisgem�ss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungstr�ger in Auftrag gegebenen Gutachten zu. So soll bei Gerichtsgutachten "nicht ohne zwingende Gr�nde" von den Einsch�tzungen des medizinischen Experten abgewichen werden. Gutachten externer Spezial�rzte, welche von Versicherungstr�gern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholt wurden und den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechen, darf das Gericht vollen Beweiswert zuerkennen, solange "nicht konkrete Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit" der Expertise sprechen. Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweisw�rdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen, so sind erg�nzende Abkl�rungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.).
3.3 SUVA-Kreisarzt Dr. med. O.________ schilderte die Vielzahl der (beim Unfallversicherer aktenkundigen) Unf�lle, die der Versicherte seit 1982 erlitten hat, die dabei erlittenen Verletzungen und den jeweiligen weiteren Verlauf eingehend. Seiner Einsch�tzung nach haben im Wesentlichen zwei Ereignisse zu den heutigen Beschwerden gef�hrt. So hatte sich der Versicherte am 10. April 1982 einen Bruch an der Brustwirbels�ule zugezogen (Kompressionsfraktur Th11), welcher in der Folge konsolidierte, jedoch eine zus�tzliche Kyphosierung von 30 bis 35� verursachte, was die Statik der Wirbels�ule deutlich ver�nderte. Die Balance k�nne heute gesamthaft wieder gehalten werden durch einen gestreckten Verlauf des mittleren Teils der Brustwirbels�ule und eine sehr betonte Lendenlordose, wodurch indessen auch die tieflumbalen Beschwerden zu erkl�ren seien. Des Weiteren finde sich eine leicht eingeschr�nkte Schulterfunktion rechts nach Revision des Schultergelenks im Jahr 1999, bedingt durch den am 16. Dezember 1998 erlittenen Unfall. Eine im Jahr 1986 zugezogene Klavikulafraktur habe zu einer etwas ver�nderten, jedoch zu vernachl�ssigenden Stellung der Schulter gef�hrt. Der Kreisarzt machte seine Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit angesichts der komplexen Situation von der bei der EFL abzukl�renden Belastbarkeit abh�ngig. Auch diese zeigte als Hauptproblem die vermindert belastbare Wirbels�ule. Da jedoch die Muskulatur gut entwickelt, abgesehen von der Wirbels�ule die Beweglichkeit aller Gelenke nicht eingeschr�nkt und die Kondition des Versicherten sehr gut war, wurde eine sehr leichte, vorwiegend sitzende T�tigkeit als ganztags zumutbar erachtet, wobei insbesondere bei Kumulation verschiedener Belastungsfaktoren zus�tzliche Pausen erforderlich seien. Als solche Faktoren wurden das Heben von Gewichten, das einh�ndige Tragen, die verminderte Ausdauerkraft der Schulter-Nackenmuskulatur rechts bei der Arbeit �ber Kopf (jeweils mit weiteren Angaben zu den zumutbaren Gewichten), l�ngeres Stehen, Gehen, Kriechen, Treppen- und Leitersteigen (zufolge verminderter Belastbarkeit des rechten Beines), l�ngeres Sitzen, Knien und wiederholtes Kniebeugen (wegen der verminderten Belastbarkeit der Lendenwirbels�ule) sowie Hockeposition und vorgeneigtes Stehen genannt. Gest�tzt darauf formulierte der Kreisarzt als Zumutbarkeitsprofil eine sehr leichte, vorwiegend sitzende Arbeit ganztags mit vermehrten Pausen von insgesamt einer Stunde pro Arbeitstag zur Lockerung der Muskulatur, wobei lediglich Lasten bis 5 kg gehandhabt werden k�nnten. Die leichte Einschr�nkung der Schulterfunktion rechts verliere in diesem Kontext an Bedeutung und sei f�r die Belastbarkeit nicht limitierend.
3.4 Angesichts dieser detaillierten, auf der Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit basierenden Umschreibung der noch zumutbaren T�tigkeiten verm�gen die vom Beschwerdef�hrer vorgebrachten Einw�nde keine Zweifel an der Richtigkeit der Einsch�tzung des Kreisarztes zu begr�nden, zumal er im Einzelnen weder die Ergebnisse der EFL noch die Berichte des Kreisarztes beanstandet.
Er beruft sich vielmehr namentlich auf das von der Invalidenversicherung eingeholte Gutachten des Dr. med. S.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, vom 29. April 2009, welcher ihn gut sieben Monate zuvor untersucht und eine 50%ige Arbeitsf�higkeit in einer leichten bis mittelschweren T�tigkeit attestiert hatte. Der Gutachter ging davon aus, dass der Versicherte, der damals noch in seiner angestammten T�tigkeit als Postangestellter arbeitete, indessen das Pensum bereits von 50 auf 25 % hatte reduzieren m�ssen, aktuell auch in einer dem R�ckenleiden bestm�glich angepassten T�tigkeit lediglich zu 50 % arbeitsf�hig w�re. Er empfahl einen operativen Eingriff (ventrale Aufrichtung und dorsale Stabilisierung), nachdem s�mtliche konservativen Therapiem�glichkeiten ausgesch�pft seien, worauf mit einer Arbeitsf�higkeit von 80 % zu rechnen sei. In der Folge waren jedoch in der Klinik Z._______ Fazettengelenksinfiltrationen durchgef�hrt worden, auf welche der Versicherte sehr gut reagierte, sodass auf diese Operation verzichtet wurde. Angesichts dieses Verlaufs und der sp�ter bei der EFL gezeigten Ergebnisse lassen sich mit dem Bericht des Dr. med. S.________ keine Zweifel an der Zuverl�ssigkeit der Testung der Belastbarkeit und der darauf basierenden Einsch�tzung des SUVA-Kreisarztes begr�nden. Hinsichtlich des Berichts �ber die EFL wird geltend gemacht, dass die dortige Abkl�rung ohne Kenntnis aller k�rperlichen und kognitiven Einschr�nkungen durchgef�hrt worden sei. Um welche es sich dabei handelt und inwiefern dadurch die Ergebnisse der Testung zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers unzuverl�ssig ausgefallen w�ren, wird jedoch nicht weiter dargelegt. Ger�gt wird diesbez�glich im �brigen, dass Interpretationsbedarf bestehe hinsichtlich des zeitlichen Umfangs der erforderlichen Pausen. Es wird im EFL-Bericht ausdr�cklich festgehalten, dass zufolge Kumulation verschiedener Belastungsfaktoren im angestammten Beruf als Brieftr�ger eine Stunde pro Halbtag bei einem zumutbaren Halbtagespensum erforderlich sei; aus dem gleichen Grund seien auch in einer sehr leichten, ganztags zumutbaren T�tigkeit vermehrte Pausen erforderlich, ohne dass diesbez�glich eine zeitliche Konkretisierung erfolgte. Der Kreisarzt setzte diesen Bedarf auf eine Stunde pro Tag fest. Die SUVA weist in ihrer Vernehmlassung zutreffend darauf hin, dass sich die im EFL-Bericht genannten Belastungsfaktoren in einer sehr leichten T�tigkeit nicht kumulieren werden, weshalb eine weitergehende zeitliche Ber�cksichtigung der erforderlichen Pausen nicht angezeigt ist. Erg�nzende Abkl�rungen er�brigen sich bei diesem Ergebnis.
Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen wird die Ermittlung des Invalideneinkommens gest�tzt auf DAP-Bl�tter (Dokumentation der SUVA �ber Arbeitspl�tze) bem�ngelt, welche unter Ber�cksichtigung einer Leistungseinschr�nkung von 12 % wegen des vermehrten Pausenbedarfs einen zumutbarerweise erzielbaren Lohn von Fr. 53'746.- ergab.
4.1 Es wird ger�gt, dass die ausgew�hlten T�tigkeiten dem Zumutbarkeitsprofil nur teilweise entspr�chen. Was indessen im Einzelnen vorgebracht wird, etwa dass mittelschweres manuelles Hantieren, ausschliessliches Sitzen oder Rotationen in der K�rperhaltung erforderlich seien, findet in den entsprechenden Dokumentationen der Arbeitspl�tze keine St�tze, und es fehlt auch an �rztlichen Attesten daf�r, dass eine T�tigkeit mit Geh�rschutz wegen eines geklagten Tinnitus nicht angezeigt sei. Im �brigen aber ergibt eine Verifizierung mittels Beizugs des statistischen Durchschnittslohns, dass der von der SUVA gest�tzt auf die DAP-Bl�tter ermittelte Betrag unter dem anwendbaren Tabellenlohn liegt. Dieser belief sich gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2010, Tabelle TA1 (S. 26), f�r M�nner, Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive T�tigkeiten), monatlich auf Fr. 4'901.-. Umgerechnet auf die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden (Betriebs�bliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, in Stunden pro Woche; abrufbar unter www.bfs.admin.ch) ergibt sich f�r das Jahr des Rentenbeginns 2010 (BGE 128 V 174, 129 V 222) ein monatliches Einkommen von Fr. 5'097.- beziehungsweise ein Jahreslohn von Fr. 61'164.-. Bei einem Rendement von 88 % resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 53'825.-. Ein zus�tzlicher leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.) liesse sich hier gest�tzt auf die Einw�nde des Beschwerdef�hrers, wonach er nur noch leichte T�tigkeiten auszu�ben verm�ge, die Notwendigkeit eines ergonomisch optimal angepassten Arbeitsplatzes ausgewiesen und damit das Zumutbarkeitsprofil erheblich eingeschr�nkt sei, mit Blick auf den allein massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht rechtfertigen (Art. 16 ATSG; BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 70 f.; 110 V 273 E. 4b S. 276; vgl. auch Urteil 8C_20/2012 vom 4. April 2012 E. 3.3). Rechtsprechungsgem�ss ist zu ber�cksichtigen, dass gesundheitlich beeintr�chtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitert�tigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsf�higen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnm�ssig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnans�tzen rechnen m�ssen, insbesondere wenn sie in ihrer letzten T�tigkeit k�rperliche Schwerarbeit verrichtet haben (BGE 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481; 126 V 75 E. 5 S. 78 ff.). Dies trifft beim Beschwerdef�hrer, welcher als Postangestellter t�tig war, nicht zu, und es besteht bei einer leidensangepassten leichten T�tigkeit keine Einschr�nkung, die �ber den erh�hten Pausenbedarf hinausgehen w�rde; dieser wurde bereits mit einem Rendement von 88 % ber�cksichtigt. Das von der SUVA gest�tzt auf DAP-Profile ermittelte Invalideneinkommen ist somit im Ergebnis nicht zu beanstanden.
4.2 Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, dass er eine seinem Leiden optimal angepasste T�tigkeit als Chauffeur gefunden habe und mit wechselndem Pensum, durchschnittlich zu 55 %, damit aber am maximal m�glichen Limit arbeite.
F�r die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475).
Massgebender Zeitpunkt f�r die richterliche �berpr�fung ist indessen der angefochtene Einspracheentscheid vom 7. September 2010 (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169). Da der Einwand erst letztinstanzlich vorgebracht wird, kann darauf nicht weiter eingegangen werden, zumal es auch an hinreichenden sachverhaltlichen Grundlagen f�r die zuverl�ssige Beurteilung der diesbez�glich entscheidwesentlichen Frage fehlt, ob der Beschwerdef�hrer mit der neu angetretenen Stelle seine verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft; der vor Bundesgericht neu eingereichte Bericht der Klinik Z.________ vom 31. Mai 2012 (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) �ussert sich nicht dazu, ob medizinische Gr�nde eine Eingliederung mit vollem Pensum verhindern (RKUV 2005 Nr. U 560 S. 398, U 3/04 E. 2.2; Urteile 8C_605/2012 vom 21. September 2012 E. 5 in fine; 8C_365/2012 vom 30. Juli 2012 E. 6.2 in fine).
4.3 Damit muss es mit dem von der SUVA ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 53'746.- sein Bewenden haben. Verglichen mit dem unbeanstandet gebliebenen Valideneinkommen von Fr. 71'001.- resultiert ein Invalidit�tsgrad von 24 %.
Zu �berpr�fen bleibt die von der SUVA zugesprochene Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 32,80 % unter Ber�cksichtigung der R�ckenbeschwerden (27,80 %) und der Schulterbeschwerden (5 %).
5.1 Beschwerdeweise wird zun�chst geltend gemacht, dass unfallbedingte Diskushernien zu Unrecht ausser Acht geblieben seien. Der SUVA-Kreisarzt hat sich dazu in seinem Bericht vom 9. November 2009 dahingehend ge�ussert, dass die untersten beiden Bandscheiben der Lendenwirbels�ule degenerativ etwas ver�ndert seien, die Altersnorm nicht zwingend �berschreitend. Indessen st�nden die tieflumbalen Beschwerden in kausalem Zusammenhang mit der Wirbelfraktur (Th11). Die SUVA hat den Versicherten in ihrer Verf�gung vom 22. M�rz 2010 denn auch darauf aufmerksam gemacht, sich zu melden, wenn der Gesundheitszustand erneut �rztlicher Behandlung bed�rfe. Die mit dem unfallbedingten Leiden verbundene Einschr�nkung der Belastbarkeit der Wirbels�ule ist Gegenstand der zugesprochenen Integrit�tsentsch�digung. Dass unfallbedingt eine dar�ber hinausgehende Integrit�tseinbusse besteht, ist nicht ausgewiesen. Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers ist gem�ss Einsch�tzung des SUVA-Kreisarztes vom 21. Dezember 2009 eine Verschlechterung mittel- bis langfristig zwar nicht ganz auszuschliessen, aber auch nicht bereits vorhersehbar (Art. 36 Abs. 4 UVV). Er hat die Beschwerden, welche entsprechend der Funktionseinschr�nkung zu bestimmen sind, mit dem obersten nach SUVA-Tabelle 7 (Integrit�tsschaden bei Wirbels�ulenaffektionen) vorgesehenen Richtwert bei Frakturen ber�cksichtigt (+++, starke Dauerschmerzen, Zusatzbelastung nicht m�glich, auch nachts und in Ruhe, bei Verst�rkung lange Erholungszeit: 30 %; die Ber�cksichtigung einer Integrit�tseinbusse von 27,8 % erkl�rt sich dadurch, dass sich der Unfall vor Inkrafttreten des UVG ereignet hat). Es wird beschwerdeweise nichts vorgebracht, was eine den Richtwert �berschreitende Beurteilung rechtfertigen w�rde.
5.2 Was die Bemessung des Integrit�tsschadens hinsichtlich der Schulterbeschwerden betrifft, wird zun�chst geltend gemacht, dass der Kreisarzt nicht alle Unfallereignisse ber�cksichtigt habe, ohne dass jedoch erl�utert w�rde, um welche es sich dabei handle. Der Kreisarzt erw�hnt im �brigen ausdr�cklich, dass die Schulterbeschwerden entscheidend auf das Ereignis vom 16. Dezember 1998 zur�ckzuf�hren seien. Dass die Beweglichkeit an sich eingeschr�nkt w�re, findet in den Akten keine St�tze; es geht aus dem EFL-Bericht hervor, dass eine verminderte Ausdauerkraft der Schulter-Nackenmuskulatur rechts und deshalb eine k�rperliche Limitierung bei �berkopfarbeiten besteht. Eine entsprechende Ber�cksichtigung der f�r Einschr�nkungen der Schulterbeweglichkeit vorgesehenen Richtwerte rechtfertigt sich daher nicht. Es wird im �brigen nichts vorgebracht, was den vom Kreisarzt erhobenen allein massgeblichen medizinischen Befund (BGE 115 V 147 E. 1; Urteil 8C_812/2010 vom 2. Mai 2011 E. 6.2) einer leichten bis m�ssigen Periarthropathie als unzutreffend und eine Festsetzung der entsprechenden Integrit�tsentsch�digung auf 10 % statt auf 5 % als gerechtfertigt erscheinen liesse. Eine Angemessenheitskontrolle ist dem Bundesgericht verwehrt (Art. 95 lit. a BGG; BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 8C_644/2008 vom 19. August 2009 E. 6.1, nicht publ. in: BGE 135 V 353, aber in: SVR 2010 IV Nr. 6 S. 13; vgl. auch BGE 134 V 322 E. 5.3 S. 328).
5.3 Schliesslich hat sich das kantonale Gericht zu den geltend gemachten Beschwerden zufolge von Verletzungen am rechten Bein zutreffend ge�ussert und dargelegt, dass und weshalb keine zu entsch�digende Integrit�tseinbusse besteht. Gest�tzt auf die Schilderung der Unfallereignisse und des jeweiligen weiteren Verlaufs im Kreisarztbericht vom 9. November 2009 ergeben sich keine Hinweise darauf, dass es zufolge des im Jahr 1986 erlittenen Treppensturzes auf einem Schiff �ber den 21. August 1987 hinaus zu anhaltenden Beschwerden am rechten Fuss und Sprunggelenk gekommen w�re. Des Weiteren bestehen aufgrund der dort aufgelisteten Unfallereignisse und entsprechenden Verletzungen sowie anhand der Befunderhebung des Kreisarztes auch keine Anhaltspunkte f�r andauernde Kniebeschwerden.
5.4 Auch die zugesprochene Integrit�tsentsch�digung ist damit nicht zu beanstanden.