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Timestamp: 2016-10-22 16:08:16
Document Index: 312319404

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 14', 'Art. 9', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 108', 'BGE', 'in fine', 'Art. 106', 'Art. 137', 'BGE', 'Art 134']

U 447/06 (28.12.2006)
U 447/06
M.________, 1956, Beschwerdef�hrerin,
Z�rich Versicherungs-Gesellschaft, Postfach, 8085 Z�rich, Beschwerdegegnerin
(Entscheid vom 23. August 2006)
Die zuletzt von Oktober 1987 bis Ende November 2001 teilzeitlich (80%) als Schwesternhilfe im Spital L.________ angestellt gewesene M.________ (geb. 1956) leidet an psychischen Erkrankungen und Allergien (Sp�ttypensensibilisierung nachweisbar auf Nickel (II)-Sulfat, Perubalsam und Duftstoffmix sowie Ellen Betrix Nagellack und Cover Girl Nailstick 36) mit rezidivierenden Ekzemen im Gesichtsbereich, insbesondere im Bereich der Augenlider. Auf Gesuch hin kl�rte die "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Z�rich) bez�glich der Kontaktallergien das Vorliegen einer Berufskrankheit ab, verneinte jedoch eine solche - im Wesentlichen gest�tzt auf den Bericht der Dermatologischen Klinik X.________ vom 4. Januar 2001 und die Beurteilung des Dr. med. R.________, Facharzt FMH f�r Dermatologie, Venerologie und Arbeitsmedizin, SUVA-Abteilung Arbeitsmedizin, vom 11. Januar 2006 - mit Verf�gung vom 21. Februar 2006 und Einspracheentscheid vom 7. Juni 2006.
Die dagegen erhobene Beschwerde der Versicherten mit dem Antrag, in Aufhebung des Einspracheentscheids sei eine Berufskrankheit zu anerkennen und der Unfallversicherer zur Ausrichtung der ihr zustehenden Versicherungsleistungen zu verpflichten, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ab (Entscheid vom 23. August 2006).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuert M.________ ihr vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren; eventualiter sei eine neutrale medizinische Begutachtung anzuordnen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und die Z�rich beantragen Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Der vorinstanzliche Entscheid enth�lt die f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers bei Berufskrankheit massgebenden Rechtsgrundlagen (Art. 3 ATSG; Art. 6 Abs. 1 UVG, Art. 9 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 14 UVV und Anhang 1 zur UVV und Art. 9 Abs. 2 UVG, je in der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen, nach den intertemporalrechtlichen Grunds�tzen [BGE 131 V 360 Erw. 1.3 in fine, mit Hinweis] hier anwendbaren Fassung), namentlich die Rechtsprechung zum erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen Krankheit und beruflicher T�tigkeit (BGE 119 V 200 f. Erw. 2; s. auch BGE 126 V 186 Erw. 2b. mit Hinweisen; RKUV 2006 Nr. U 578 S. 174 Erw. 3.2 und S. 177 f. Erw. 4.1 und Erw. 4.2 [Urteil M. vom Entscheid 1. Dezember 2005, U 245/05]). Ebenfalls richtig sind die Erw�gungen zum Beweiswert von Berichten und Gutachten versicherungsinterner �rztinnen und �rzte (BGE 125 V 353 f. Erw. 3b/ee mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die bei der Beschwerdef�hrerin festgestellte Sp�ttypensensibilisierung auf Nickelsulfat, Perubalsam und Duftstoffmix sowie Ellen Betrix Nagellack und Cover Girl Nailstick 36 als eine Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 oder Abs. 2 UVG zu qualifizieren und die Z�rich hierf�r leistungspflichtig ist.
2.1 Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass der medizinische Sachverhalt rechtsgen�glich abgekl�rt ist und namentlich die Berichte der Dermatologischen Klinik X.________ vom 4. Januar 2001 und des SUVA-Arztes Dr. med. R.________ vom 11. Januar 2006 eine beweisrechtlich einwandfreie Grundlage f�r die Beurteilung der Streitfrage bieten. Gest�tzt auf die dortigen Ausf�hrungen und Stellungnahmen wird im vorinstanzlichen Entscheid - wie bereits in der Verf�gung der Beschwerdegegnerin (vom 21. Februar 2006) und in deren Einspracheentscheid (vom 7. Juni 2006) - einl�sslich und �berzeugend begr�ndet, weshalb eine Berufskrankheit im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVG von vornherein ausser Betracht f�llt und eine solche nach Art. 9 Abs. 2 UVG daran scheitert, dass die festgestellten Allergien mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mindestens zu 75% durch die berufliche T�tigkeit verursacht sind (BGE 126 V 186 Erw. 2b mit Hinweis). Die Beschwerdef�hrerin bringt letztinstanzlich nichts vor, was vom kantonalen Gericht nicht bereits mit stichhaltigen Argumenten entkr�ftet wurde. Es wird daher auf die in allen Teilen zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen verwiesen. Beizuf�gen bleibt, dass kein Anlass besteht, die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angek�ndigten, bisher nicht beigebrachten Beweismittel - angeblich zwei fach�rztliche Berichte - abzuwarten. Gem�ss Rechtsprechung zu Art. 108 Abs. 2 OG ist es unzul�ssig, in einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Absicht kundzutun, nach Ablauf der Beschwerdefrist Beweismittel nachzureichen und/oder zu diesem Zweck die Sistierung des Verfahrens zu beantragen (BGE 127 V 356 Erw. 3b in fine). Nicht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) unaufgefordert eingereichte Schriftst�cke sind praxisgem�ss nur zu ber�cksichtigen, wenn sie neue erhebliche Tatsachen oder schl�ssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen verm�chten (BGE 127 V 357 Erw. 4b); hier bestehen jedoch keinerlei Anhaltspunkte daf�r, dass die in Aussicht gestellten Beweismittel revisionsrechtlich von Belang sein k�nnten. In Anbetracht der klaren Sach- und Rechtslage er�brigen sich (beweism�ssige) Weiterungen.
Das Verfahren ist kostenlos (Art 134 OG [in der seit 1. Juli 2006 geltenden, hier anwendbaren Fassung]).