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Timestamp: 2020-02-23 11:36:41
Document Index: 96656511

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH Urteil vom 29.04.2003 - VI ZR 393/02 | Finance Office Professional | Finance | Haufe
BGH Urteil vom 29.04.2003 - VI ZR 393/02
LG Aachen (Urteil vom 09.10.2002)
Verursacht allerdings bei mehreren zum Schadensausgleich führenden Möglichkeiten eine den geringeren Aufwand, ist der Geschädigte grundsätzlich auf diese beschränkt. Nur der für diese Art der Schadensbehebung nötige Geldbetrag ist im Sinne von § 249 Satz 2 BGB a.F. zur Herstellung erforderlich (vgl. Senatsurteile BGHZ 115, 364, 368; 115, 375, 378 jeweils m.w.N.; vom 5. März 1985 – VI ZR 204/83 – VersR 1985, 593; vom 21. Januar 1992 – VI ZR 142/91 – VersR 1992, 457; vom 17. März 1992 – VI ZR 226/91 – VersR 1992, 710). Der zu gewährende Schadensausgleich wird außerdem begrenzt durch das schadensrechtliche Bereicherungsverbot, das besagt, daß der Geschädigte zwar vollen Ersatz verlangen kann, an dem Schadensfall aber nicht „verdienen” soll (vgl. Senatsurteil vom 20. Juni 1989 – VI ZR 334/88 – aaO).
BGHZ 2004, 395
BB 2003, 1464
BGHR 2003, 792
EBE/BGH 2003, 194
JurBüro 2003, 556
DAR 2003, 372
JA 2003, 918
VRS 2003, 241
ZfS 2003, 403
PVR 2003, 235
ZGS 2003, 203