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Timestamp: 2017-09-20 16:41:06
Document Index: 216875448

Matched Legal Cases: ['§ 99', '§ 95', '§ 95', '§ 99', '§ 118', '§ 3', 'Art. 4', '§ 4', '§ 35', '§ 626', '§ 1']

LAG-DUESSELDORF - 30.08.2006, 12 TaBV 51/06 - JuraForum.de
LAG-DUESSELDORF – Aktenzeichen: 12 TaBV 51/06
Beschluss vom 30.08.2006
Leitsatz: Die Abstellung von Arbeitnehmern zu sogenannten "Workshops" stellt keine nach § 99 Abs. 1, § 95 Abs. 3 BetrVG mitbestimmungspflichtige Versetzung dar (Einzelfallentscheidung).
Vorschriften: § 95 Abs. 3 BetrVG, § 99 BetrVG
Stichworte: Abstellung zu "Workshops" als Versetzung?
Verfahrensgang: ArbG Krefeld 3 BV 3/06 vom 05.04.2006
10 - Vie/.r =
LAG-DUESSELDORF – Urteil, 12 Sa 734/06 vom 30.08.2006
LAG-DUESSELDORF – Beschluss, 8 TaBV 58/06 vom 29.08.2006
Ist das streitige Krankenhaus von der Diakonie unter Abweichung von den von ihr selbst aufgestellten und als unabdingbar bezeichneten Mindestanforderungen als Mitglied aufgenommen worden, so ist für die Anerkennung als karitative Einrichtung einer Religionsgemeinschaft i. S. von § 118 (2) BetrVG 1972 entscheidend, ob dennoch das von der Rechtsprechung geforderte Mindestmaß an Einflussmöglichkeiten der Kirche gegeben ist, das es rechtfertigen würde, den Arbeitgeber von den Konfrontationen staatlicher Betriebsverfassung zu befreien.
LAG-DUESSELDORF – Urteil, 11 Sa 535/06 vom 24.08.2006
1. §§ 3 und 4 BOKraft vom 21.06.1975 (BGBl. I S. 1573), zuletzt geändert durch Art. 4 der VO vom 22.01.2004 (BGBl. I 2004, S. 117), enthalten keine Rechtsgrundlage dafür, dass der von einem Unternehmen des öffentlichen Personenverkehrs nach § 4 Abs. 1 BOKraft bestellte Betriebsleiter einem Omnibusfahrer die betriebliche Fahrerlaubnis entziehen kann.
12. Ein dennoch durch den Betriebsleiter erfolgter Entzug der innerbetrieblichen Fahrerlaubnis ist kein Verwaltungsakt i. S. von § 35 Satz 1 VwVfG und bindet deshalb nicht das Unternehmen des öffentlichen Personenverkehrs in seiner Entscheidung, dem von einem solchen Erlaubnisentzug betroffenen Omnibusfahrer außerordentlich nach § 626 Abs. 1 BGB bzw. ordentlich gemäß § 1 Abs. 2 Satz 1 KSchG personenbedingt zu kündigen.
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