Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZBau%202005,%20335
Timestamp: 2020-04-06 12:11:48
Document Index: 208330234

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 648', '§ 6', '§ 287', '§ 6', '§ 648', '§ 6', 'BGH', '§ 6', '§ 286', '§ 287', '§ 6', '§ 287', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 648', '§ 643', '§ 9', 'BGH', '§ 648', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 642']

BGH, 24.02.2005 - VII ZR 225/03 - dejure.org
https://dejure.org/2005,643
BGH, 24.02.2005 - VII ZR 225/03 (https://dejure.org/2005,643)
BGH, Entscheidung vom 24.02.2005 - VII ZR 225/03 (https://dejure.org/2005,643)
BGH, Entscheidung vom 24. Februar 2005 - VII ZR 225/03 (https://dejure.org/2005,643)
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BGB § 648a; VOB/B § 6 Nr. 6; ZPO § 287
Entgangener Gewinn aus einem Bauvertrag und Schadensersatz wegen, vom Auftraggeber zu vertretenen, Behinderungen ; Befugnis eines Auftragnehmers, die vereinbarte Vergütung zu verlangen, wenn der Auftraggeber die Auftragserfüllung endgültig verweigert; Zahlungsverlangen ...
Zum Vergütungsanspruch des Auftragnehmers, wenn der Auftraggeber die Vertragserfüllung endgültig verweigert, weil nach seiner Auffassung kein Vertrag zustande gekommen ist; zur schlüssigen Darlegung eines Schadensersatzanspruchs des Auftragnehmers nach § 6 Nr. 6 VOB/B ...
Rechte des Auftragnehmers bei endgültiger Erfüllungsverweigerung des Auftraggebers
Auftraggeber verweigert Vertragserfüllung endgültig: Vergütung?
my-kimpo.com (Kurzinformation)
Ersatz der durch einen gestörten Bauablauf entstandenen Mehraufwendungen; Behinderungsanzeige
Auftraggeber verweigert die Vertragserfüllung: Welche Ansprüche hat der Auftragnehmer? (IBR 2005, 243)
Auftraggeber verweigert Erfüllung und § 648a BGB-Sicherheit: Auftragnehmer kann entgangenen Gewinn verlangen! (IBR 2005, 254)
Gestörter Bauablauf: Was muss Auftragnehmer vor Gericht vortragen? (IBR 2005, 247)
Zusammenfassung von "Dichter Nebel bei Bauzeitclaims - Navigationshilfen zur Darlegungs- und Beweislast sowie zur Schätzung" von RA Andreas J. Roquette, LL.M., Attorney at Law und RA Nino Laumann, original erschienen in: BauR 2005, 1829 - 1843.
Zusammenfassung von "Anforderungen an die Darlegungs- und Beweislast bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen nach § 6 Nr. 6 VOB/B" von RA Oliver Moufang und RAin Nadina Bischofberger, original erschienen in: BauRB 8/2005, 242 - 244.
NJW 2005, 1650
MDR 2005, 922 (Ls.)
MDR 2006, 1153 (Ls.)
NZBau 2005, 335
WM 2005, 1280
BauR 2005, 861
ZfBR 2005, 454
(d) Die Rechtsprechung des BGH zur Abgrenzung von Anspruchsgrund und Anspruchshöhe im Rahmen von § 6 Nr. 6 VOB/B und der entsprechenden Bemessung der Darlegungs- und Beweislast des Auftragnehmers gemäß § 286 ZPO bzw. § 287 ZPO bei § 6 Nr. 6 VOB/B unterfallenden Sachverhalten (vgl. Urteile vom 24.02.2005, VII ZR 222/03, BauR 2005, 861 sowie VII ZR 141/03, BauR 2005, 857) ist für den hier streitgegenständlichen Sachverhalt weder unmittelbar noch in entsprechender Anwendung von entscheidungserheblicher Bedeutung.
Dabei darf das Gericht seine Feststellungen nach freier Überzeugung treffen (§ 287 Abs. 1 ZPO, vgl. BGH, Urteil vom 24.2.2005, VII ZR 225/03).
Wenngleich sich - in zweiter Instanz inzwischen mehrfach gestufte - Bezugnahmen bis in das ohne Anlagen 200 Seiten umfassende und wenig übersichtlich gegliederte Gutachten Anlage K 16 finden, ist das Gericht gehalten, auch dieses Vorbringen in Anlagen in vollem Umfang als Parteivortrag zu prüfen (BGH, Urteil vom 24.02.2005, Az.: VII ZR 225/03, Rn. 26, zitiert nach juris).
(1) Der Unternehmer ist, wenn der Vertrag wegen einer vom Besteller zu vertretenden Vertragsverletzung vorzeitig beendet wird, berechtigt, eine Vergütung für nicht erbrachte Leistungen unter Abzug ersparter Aufwendungen und eines durch die anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft zu erzielenden Erwerbs zu verlangen (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 2005 - VII ZR 225/03, BauR 2005, 861 = NZBau 2005, 335 = ZfBR 2005, 454).
Der Schaden besteht in der für die nicht erbrachten Leistungen vereinbarten Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen und anderweitigen oder böswillig unterlassenen Erwerbs (vgl. BGH, Urteil vom 15. Mai 1990 - X ZR 128/88, ZfBR 1990, 228; Urteil vom 4. Juli 2002 - I ZR 313/99, NJW 2002, 3541; Urteil vom 24. Februar 2005 - VII ZR 225/03, BauR 2005, 861 = NZBau 2005, 1650 = ZfBR 2005, 454).
Bei der Annahme einer Bekanntheit der "E. "-Jeans in den maßgeblichen Verkehrskreisen hat das Berufungsgericht zu Recht auf das von der Beklagten vorgelegte Privatgutachten der U. -GmbH vom 30. November 2000 abgestellt, das als Sachvortrag der Beklagten selbst zu werten ist (…vgl. BGH, Urt. v. 19.4.2001 - I ZR 340/98, NJW-RR 2001, 1320, 1321; Urt. v. 24.2.2005 - VII ZR 225/03, NJW 2005, 1650, 1652).
Das hat der Senat in seinem Urteil vom 24. Februar 2005 in der Sache VII ZR 225/03 (zur Veröffentlichung bestimmt) ausgeführt.
Der Auftragnehmer ist auch nach Aufhebung des Vertrags gemäß § 648a Abs. 5 Satz 1 BGB aF i.V.m. § 643 BGB berechtigt, diesen zeitnah wegen Verzugs des Auftraggebers mit der Bezahlung von Abschlagsforderungen nach § 9 Nr. 1 Buchst b VOB/B zu kündigen, wenn die Kündigungsvoraussetzungen in dem Zeitpunkt vorlagen, in dem der Vertrag als aufgehoben galt (Fortführung von BGH, Versäumnisurteil vom 24. Februar 2005, VII ZR 225/03, BauR 2005, 861 = NZBau 2005, 335).
(2) Durch § 648a Abs. 5 BGB a.F. werden Ansprüche nicht ausgeschlossen, die der Auftragnehmer aus anderem Grund hat als dem, dass die Sicherheit nicht gestellt wird (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 24. Februar 2005 - VII ZR 225/03, BauR 2005, 861, 863, juris Rn. 17 = NZBau 2005, 335).
dd) Der Schuldnerin stand danach neben der Vergütung für bereits erbrachte Leistungen ein Zahlungsanspruch für nicht erbrachte Leistungen unter Abzug ersparter Aufwendungen und eines durch die anderweitige Verwendung ihrer Arbeitskraft zu erzielenden Erwerbs zu (vgl. BGH…, Urteil vom 27. Juli 2006 - VII ZR 202/04, BGHZ 168, 368 Rn. 40; Versäumnisurteil vom 24. Februar 2005 - VII ZR 225/03, BauR 2005, 861, 862, juris Rn. 14 m.w.N. = NZBau 2005, 335).
Der Unternehmer hat deshalb darzulegen und den nach § 286 ZPO erforderlichen Beweis dafür zu erbringen, wie lange die konkrete Behinderung andauerte (vgl. BGH, Urteile vom 24. Februar 2005 - VII ZR 141/03, BGHZ 162, 259, 262 f., juris Rn. 13 und VII ZR 225/03, BauR 2005, 861, 864, juris Rn. 29 = NZBau 2005, 335).
OLG Köln, 28.01.2014 - 24 U 199/12
Denn sie bleibt in aller Regel trotz der Unklarheit oder Fehlerhaftigkeit in einzelnen Teilen eine geeignete Grundlage, eine Bauzeitverlängerung gegebenenfalls mit Hilfe eines Sachverständigen zu schätzen (BGH, Urt. v. 24.2.2005, VII ZR 225/03, NJW 2005, 1650 ff., juris Rn30 f.).
OLG Brandenburg, 18.02.2016 - 12 U 222/14
VOB-Vertrag: Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung eines …
OLG Köln, 31.05.2017 - 16 U 98/16
Ansprüche des Bauherrn wegen fehlerhafter Tragwerksplanung
LG Aachen, 20.11.2012 - 7 O 253/11
Bauzeitverzögerung, Bauzeitverlängerung, Verantwortungsbereich, Pflichtverletzung
OLG München, 20.11.2007 - 9 U 2741/07
Ansprüche aus § 642 BGB: Nicht ohne bauablaufbezogene Darstellung!
OLG Düsseldorf, 03.02.2015 - 23 U 34/14
KG, 22.11.2005 - 27 U 53/04
Schadensersatz wegen einer Bauzeitverzögerung
LG München I, 15.01.2008 - 2 O 12581/06
Bauhandwerkersicherung: Angemessenheit der Nachfrist für die Stellung einer …
LG Freiburg, 04.03.2016 - 1 O 141/14
Behinderungsauswirkungen müssen über den gesamten Bauablauf dargestellt werden!
OLG Dresden, 19.10.2011 - 13 U 205/10
Planungszuschuss versagt: Ingenieur erhält Honorar!