Source: https://www.dtad.de/details/Rechnungslegung_und_pruefung_-14571786_3
Timestamp: 2019-09-20 07:41:45
Document Index: 123848280

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 7', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 168', '§ 134', '§ 135']

Vergebener Auftrag - Rechnungslegung und -prüfung in Darmstadt (ID:14571786)
> DTAD-ID: 14571786
Der Auftrag wird zu einem Festpreis von 390 000 EUR einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe und aller Nebenkosten vergeben. Auf die Vergleichende Prüfung entfallen...
Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs - Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften
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Willitzer Baumann Schwed Wirtschaftsprüfer Steuerberater Notar Rechtsanwälte
Statistik Der Präsident des Hessis...
Statistik Kanzlei Willitzer Baumann Sch...
217. Vergleichende Prüfung „Haushaltsstruktur 2019: Größere Gemeinden“ bei 14 hessischen Körperschaften
Der Auftrag wird zu einem Festpreis von 390 000 EUR einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe und aller Nebenkosten vergeben. Auf die Vergleichende Prüfung entfallen 312 000 EUR, Zahlung in fünf Raten und auf den Gesamtbericht (Schlussrechnung) 78 000 EUR.
Die Prüfung richtet sich nach dem Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in Hessen (ÜPKKG) vom 22. Dezember 1993 (GVBl. I S. 708).
Der Auftragnehmer wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gemeinden für jedes Jahr des Prüfungszeitraums untersuchen und Feststellungen zur Haushaltsstabilität treffen. Aufbauend auf den Feststellungen zur Haushaltslage der einzelnen Jahre ist die Haushaltslage im Prüfungszeitraum insgesamt einzuordnen. Der Auftragnehmer wird die Ursachen für die Haushaltslage feststellen und Vorschläge entwickeln, mit welchen Methoden und Konsolidierungsmaßnahmen ein ausgeglichener Haushalt erreicht oder weiterhin gesichert werden kann. Aus den Prüfungsfeststellungen sind Empfehlungen abzuleiten und – soweit möglich – Ergebnisverbesserungspotenziale darzustellen.
Der Auftragnehmer wird die formale Behandlung der Jahresabschlüsse und – soweit die Körperschaft verpflichtet ist – der Gesamtabschlüsse prüfen, die Risikovorbeugung zur Vermeidung doloser Handlungen untersuchen und die Nachschau nach Ziffer 10 des Vertrags vornehmen. Einzelheiten ergeben sich aus dem Merkblatt nach Ziffer 16 des Vertrags.
Ferner wird der Auftragnehmer die Gebührenkalkulation in einzelnen Gebührenhaushalten untersuchen. Daraus ableitend sind Anforderungen an eine ordnungsgemäße Gebührenkalkulation nach dem Gesetz über kommunale Abgaben (KAG) zu definieren.
Weitere Prüfungsinhalte ergeben sich aus dem Angebot und dem konsolidierten Prüfungshandbuch.
Die Prüfung orientiert sich an den vorangegangenen Haushaltsstrukturprüfungen.
Prüfungsgegenstand: 14 Gemeinden, die vergleichend zu prüfen sind. Diese werden im Verhandlungsverfahren aus folgenden 16 Gemeinden ausgewählt:
Aarbergen, Alheim, Biblis, Bickenbach, Burghaun, Driedorf, Edertal, Gudensberg, Helsa, Neustadt (Hessen), Niedenstein, Niederaula, Reichelsheim/Wetterau, Rüdesheim am Rhein, Vöhl, Waldbrunn/Westerwald
Hauptort der AusführungKommunale Körperschaften im Bundesland Hessen
490889-2018
2018/S 214-490889
K 80.18.02
ohne MwSt.: 327.731,09 EUR
Qualitätskriterium - Name: kreative Ausfüllung des Prüfungsthemas / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Prüfungsorganisation / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Prüfungsqualität / Gewichtung: 25
Andere: Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften
Andere Tätigkeit: Öffentliche Finanzkontrolle
Der Auftragnehmer legt dem Auftraggeber nach Abschluss der örtlichen Erhebungen die Vorläufigen Prüfungsfeststellungen für 3 Körperschaften vor. Diese enthalten alle Sachverhalte, Grunddaten und Bewertungen der Vergleichenden Prüfung. Nach Vorlage dieser Prüfungsfeststellungen entscheidet der Auftraggeber innerhalb einer Frist von 3 Monaten, ob das Prüfungsziel erreicht und die Prüfung fortgesetzt wird (Option).
Der Auftrag wird zu einem Festpreis vergeben.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 092-208968
Dem Teilnahmeantrag ist eine Eigenerklärung (siehe Vordruck, bei Nachunternehmer auch Vordruck Eigenerklärung „Nachunternehmer“) beizufügen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen sowie eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen. Falls fakultative Ausschlussgründe vorliegen, sind diese detailliert im Teilnahmeantrag aufzuführen.
Eine elektronische Abgabe der Teilnahmeanträge und der Angebote (nach Auswahl) wird nicht zugelassen. Es wird um Angabe einer verbindlichen Telefaxnummer gebeten.
Der Teilnahmeantrag mit den erforderlichen Nachweisen ist unterschrieben, ausschließlich auf dem Postweg oder direkt in Papierform einzureichen. Zur Wahrung der Vertraulichkeit ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag, außen deutlich versehen mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift und der Aufschrift „Teilnahmeantrag für die 217. Vergleichende Prüfung „Haushaltsstruktur 2019: Größere Gemeinden – Nicht öffnen“ einzureichen.
Stehen den geforderten Angaben und Formalitäten rechtliche Gründe entgegen, hat der Bewerber diese ausdrücklich zu benennen. Sein Schweigen geht zu seinen Lasten im Sinne fehlender Angaben und Formalitäten.
Informationen über den Ablauf des weiteren Verfahrens entnehmen Sie bitte folgenden Vergabeunterlagen, die elektronisch zur Verfügung stehen (Ziffer I.3), jedoch nicht für den Teilnahmeantrag erforderlich sind:
Einladung Erste Verhandlung mit Anlagen
Bei Aufforderung zur Angebotsabgabe wird eine Verpflichtungserklärung nach § 7 Abs. 1 HVTG gefordert. Diese bezieht sich jedoch nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistungen im EU-Ausland erbringen. Zudem wird eine Eigenerklärung über den „Ausschluss von Bewerbern und Bietern wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen“ gefordert.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregistern anfordern wird. Zusätzlich wird vor Zuschlagserteilung die Abfrage von Sperren nach dem Gemeinsamen Runderlass „Ausschluss von Bewerbern und Bietern wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen“ getätigt.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Ausschreibung ganz oder teilweise aufzuheben.
Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt des Landeshaushalts 2020.
Ist ein Bewerber der Auffassung, dass der Auftraggeber die Bestimmungen über das Vergabeverfahren nicht einhält oder eingehalten hat, kann er bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren beantragen. Ein Antrag ist unzulässig, (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB) wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat oder (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden oder (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden oder (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung gestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
Wilhelminenstraße 1-3 (Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt)
Tag: 06.11.2018