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Timestamp: 2019-03-25 12:35:52
Document Index: 317681246

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 2', '§ 6', '§ 10', '§ 26', '§ 3', '§ 7', '§ 17', '§ 18', '§ 47']

Skizunft Bad Griesbach e.V. - Satzung der Skizunft
Satzung der Skizunft
VEREINSSATZUNG DER „SKIZUNFT BAD GRIESBACH e.V.“
Ergänzte Fassung gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung
Der Verein führt den Namen „Skizunft Bad Griesbach“. Er hat seinen Sitz in Bad Peterstal-Griesbach.
II. Vereinszweck, Gemeinnützigkeit
Der Verein bezweckt im Rahmen der gültigen Gesetze die körperliche und charakterliche Ertüchtigung seiner Mitglieder, insbesondere durch Pflege und Förderung des Skisports. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des §§ 51 ff AO. 77.
Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.
Bei Auflösung des Vereins muss das Vereinsvermögen der Gemeinde Bad Peterstal-Griesbach für gemeinnützige sportliche Zwecke übergeben werden.
Mitglied kann jede unbescholtene Person beiderlei Geschlechts ohne Altersbegrenzung werden. Minderjährige müssen die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters nachweisen. Mit der Aufnahme erkennt der Bewerber die Satzung an. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Er ist nicht verpflichtet etwaige Ablehnungsgründe bekannt zugeben.
Aktive Mitglieder treiben regelmäßig Sport oder sind aktiv in der Vereinsführung tätig.
Fördernde Mitglieder wünschen die in § 2 der Satzung dargelegten Ziele zu fördern.
Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Sie haben in der Mitgliederversammlung ab vollendetem
14. Lebensjahr gleiches Stimmrecht. Mitglieder unter 14 Jahren sind nicht stimmberechtigt, müssen aber vor der Versammlung gehört werden. Die Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulässig.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen und die sportlichen und ideellen Ziele innerhalb und außerhalb des Vereins zu unterstützen und seine Interessen wahrzunehmen.
Der Beitrag ist im Voraus zu entrichten. Er wird als Jahresbeitrag erhoben und von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
Mitglieder, die den Beitrag über den Schluss des Vereinsjahres hinaus nicht entrichtet haben, werden gemahnt. Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können sie auf Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden. In bestimmten Notfällen kann der Jahresbeitrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz erlassen werden.
Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Streichung aus der Mitgliederliste, Ausschluss oder Tod.
Der freiwillige Austritt kann nur auf Jahresende erfolgen und muss schriftlich bis 31. Oktober gemeldet sein.
Die Streichung von Mitgliedern aus der Mitgliederliste erfolgt gemäß § 6.
Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn folgende Gründe vorliegen:
1. grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins bzw. Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane,
2. unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.
Das beschuldigte Mitglied ist zur Ausschlussverhandlung vorzuladen, muss gehört werden und kann der geheimen Abstimmung beiwohnen. Der Bescheid wird ihm sofort bekannt gegeben und außerdem schriftlich mitgeteilt.
Gegen den Ausschluss kann das betroffene Mitglied binnen drei Wochen nach Zustellung schriftlich Berufung an die Hauptversammlung einlegen. Die Berufung muss begründet sein: sie hat keine aufschiebende Wirkung.
Die Berufungsentscheidung hat binnen drei Wochen nach Antragseingang in der außerordentlichen Mitgliederversammlung zu erfolgen. Die Abstimmung ist geheim.
Es entscheidet einfache Stimmenmehrheit. Die Entscheidung der Berufung ist damit endgültig.
Für besondere Verdienste um den Verein, bzw. den Sport im Allgemeinen können verliehen werden:
1. für 25jährige ununterbrochene Vereinszugehörigkeit die Vereins-Ehrenurkunde
2. für 40jährige ununterbrochene Vereinszugehörigkeit das Goldene Vereins-Ehrenzeichen
3. für 50jährige ununterbrochene Vereinszugehörigkeit der Ehrenbrief.
Die Ehrungen werden im Vorstand beschlossen und in der ordentlichen Jahreshauptversammlung vollzogen.
VI. Verfassung und Verwaltung des Vereins
Der Vorstand (V)
der Hauptausschuss (HA)
die außerordentliche Mitgliederversammlung (AOM).
dem Leiter der Geschäftsstelle,
dem Sportreferenten,
dem Sportwart nordisch und
dem Sportwart alpin.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte der Skizunft Bad Griesbach. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere:
Überwachung der Einhaltung der Satzung und der gefassten Beschlüsse,
Information der Mitglieder über die Vereinsarbeit,
Einberufung des Hauptausschusses und der Hauptversammlung sowie – sofern
erforderlich – der Außerordentlichen Hauptversammlung,
Koordinierung der verschiedenen sportlichen Tätigkeiten,
Festlegung von Terminen für Veranstaltungen mit großer Außenwirkung (z.B. Int. Sommerskispringen),
Alle Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von drei Jahren von der HV gewählt. Ihre Wiederwahl ist zulässig.
Der Hauptausschuss besteht aus :
dem Vorstand gemäß § 10 der Satzung,
dem stellvertretenden Sportwart alpin,
dem technischen Betreuer alpin,
dem stellvertretenden Sportwart nordisch,
dem technischen Betreuer nordisch,
dem Tourenwart,
dem Schanzenwart,
dem Loipenchef,
dem Betreuer des Spurgerätes und
einem Vertreter der Trainer.
Weitere Mitglieder können durch die HV gewählt werden. Die Höchstzahl der Mitglieder des HA ist nicht begrenzt.
Der Hauptausschuss hat die Aufgabe, den Vorstand in seiner Tätigkeit zu beraten. Er soll den Vorstand unterstützen und hat insbesondere folgende Aufgaben:
Regelung aller Angelegenheiten der jeweils betreffenden Bereiche,
Beschlussfassung über alle Maßnahmen die nicht vom Vorstand direkt geregelt werden können,
Benennung von Personen für diverse Sportgremien,
Einbringung von Vorschlägen zur Ernennung von Ehrenmitgliedern oder sonstigen Auszeichnungen,
Regelungen für Beschickung von sportlichen Veranstaltungen.
Alle Mitglieder des HA werden für die Dauer von drei Jahren von der HV gewählt. Ihre Wiederwahl ist zulässig.
Der Vorstand kann zur Durchführung insbesondere administrativer Arbeiten und der laufenden Geschäfte einen Vereinssekretär benennen. Die genauen Aufgaben der Beschäftigung sowie die Verfügungsgewalt über einen gewissen Geldbetrag werden zwischen dem 1.Vorsitzenden und einem benannten Vereinssekretär festgelegt.
Der 1., 2. und 3. Vorsitzende sind geheim zu wählen. Die übrigen Vorstandsmitglieder und die Mitglieder des Hauptausschusses können per Akklamation gewählt werden. Bei der Wahl eines jeden Vorstandsmitgliedes oder Mitgliedes des Hauptausschusses ist absolute Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich nach außen. Vertretungsbefugnis im Sinne des § 26 BGB haben der 1. und 2. Vorsitzende oder der 1. und 3.Vorsitzende gemeinschaftlich. Willenserklärungen sind für den Verein verbindlich, wenn der 1. Vorsitzende und ein weiteres Vorstandsmitglied im Namen des Vereins ihre eigenhändige Unterschrift beifügen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
Der Vorstand tritt regelmäßig alle Vierteljahre, oder, wenn es die Lage erfordert, auf Antrag von 2/3 der Vorstandsmitglieder, binnen acht Tagen zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens die Hälfte davon anwesend ist.
Der Hauptausschuss tritt mindestens zweimal jährlich, oder, wenn es die Lage erfordert, zusammen. Der HA wird vom Vorstand eingeladen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte davon anwesend ist.
Die Vorstandsmitglieder und die Mitglieder des Hauptausschusses üben ihre Tätigkeiten ehrenamtlich aus und erhalten auf Antrag Ersatz ihrer Auslagen.
Wenn es die finanzielle Situation des Vereins zulässt, ist der Vorstand berechtigt, Aufwands- entschädigungen aus der „Ehrenamtspauschale“ nach § 3 Nr. 26a Einkommensteuergesetz an die Vorstandsmitglieder und die Mitglieder des Hauptausschusses zu zahlen.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder des Hauptausschusses vorzeitig aus, so beruft der 1. Vorsitzende bis zur nächsten HV eine Ersatzperson.
Ein Vorstandsmitglied und ein Mitglied des Hauptausschusses können aus wichtigen Gründen von den übrigen Vorstandsmitgliedern bei ¾ Stimmenmehrheit ihres Amtes vorläufig enthoben werden. Über die endgültige Absetzung beschließt die nächste HV.
Für das anzuwendende Verfahren findet § 7 (Ausschluss eines Mitgliedes) sinngemäß Anwendung.
VII. Versammlungen
Die Hauptversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Ihre Beschlüsse sind bindend. Jedes erschienene Mitglied ab vollendetem 14. Lebensjahr hat eine (1) Stimme, welche nicht übertragen werden kann.
Die HV tritt einmal im Jahr, und zwar gegen Ende des Geschäftsjahres (= Kalenderjahr) zusammen. Die Einberufung der HV durch den Vorstand hat mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin durch schriftliche Einladung im Verkündungsblatt oder in der Tagespresse zu erfolgen.
Die Tagesordnung, die durch den Vorstand festgesetzt ist, muss folgende Punkte enthalten:
Jahres- und Geschäftsbericht des Vorstandes,
Kassenbericht des Kassenwarts,
Bericht des Schriftführers,
Entlastung des Vorstandes und des Hauptausschusses,
Neuwahl des Vorstandes und des Hauptausschusses – sofern erforderlich,
Anträge, die in der Tagesordnung behandelt werden sollen, müssen vom Vorstand gestellt oder von mindestens fünf Mitgliedern fünf Tage vor der HV beim Vorstand schriftlich mit Begründung eingegangen sein.
Die HV ist beschlussfähig, wenn mindestens 10 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Bleibt die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
Soweit nichts anderes bestimmt, werden die Beschlüsse der HV mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des geschäftsführenden Vorsitzenden. Satzungsänderungen oder die Vereinsauflösung müssen mit ¾ Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der HV und AOM ist ein Protokoll aufzunehmen und dieses vom 1. Vorsitzenden und Schriftführer zu unterschreiben.
Auf schriftlichen Antrag von 5 % der stimmberechtigten Mitglieder, oder auf Beschluss des Vorstandes, hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung (AOM) nach den Bestimmungen des § 17 und § 18 stattzufinden. Der Antrag muss begründet und von den Antragstellern eigenhändig unterschrieben sein. Für die Beschlüsse der AOM gelten die entsprechenden Bestimmungen der HV.
VIII. Geschäftsjahr und Kassenprüfung
Das Geschäftsjahr dauert vom 01. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres.
Zwei von der HV gewählte Rechnungs- und Kassenprüfer haben die Kasse zu prüfen, den Befund festzustellen und zur Geschäftsführung des Kassenwartes Stellung zu nehmen.
Vor Beginn der Jahreshauptversammlung haben sich die anwesenden Mitglieder in eine Anwesenheitsliste einzutragen. Diese wird vor Wahlbeginn dem anwesenden Wahlleiter übergeben.
Der Wahlausschuss setzt sich aus dem anwesenden Wahlleiter und zwei zu bestimmenden Beisitzern zusammen. Durch ein von den Anwesenden zuvor gewähltes Mitglied erfolgt die Entlastung der Vorstandschaft. Jedes anwesende Mitglied über 18 Jahre ist zum Vorstandsmitglied wählbar. Das gewählte Mitglied ist sofort nach der Wahl zu fragen, ob es die Wahl annimmt.
IX. Haftpflicht
Für Schäden und Sachverluste haftet der Verein den Mitgliedern gegenüber nicht.
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer satzungsgemäß berufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Abstimmung über die Auflösung erfolgt in geheimer Wahl. Der Verein gilt als aufgelöst, wenn ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Auflösung zustimmen.
Die zwangsweise Auflösung des Vereins ergibt sich, wenn weniger als sechs Mitglieder der Skizunft Bad Griesbach angehören.
Im Falle der Vereinsauflösung erfüllt der bisherige geschäftsführende Vorstand alle Verbindlichkeiten. Das Vereinsvermögen wird zur Begleichung aller Verbindlichkeiten herangezogen. Rechte und Pflichten zur Erfüllung aller Verbindlichkeiten bestimmt im übrigen das BGB (§ 47 ff.).
Vorstehende Satzung wurde von der ordentlichen Hauptversammlung am 28. November 2009 beschlossen. Die bisherige Satzung ist damit hinfällig.
Die beschlossene Satzung tritt mit dem Eintrag in das Vereinsregister in Kraft.
Bad Peterstal-Griesbach, den 13. November 2001
„ den 13. November 2004 - Ergänzung
„ den 28. November 2009 – Ergänzung
Vereinssiegel