Source: https://familienchannel.wordpress.com/category/familie-und-gewalt/
Timestamp: 2017-09-21 01:33:28
Document Index: 85230906

Matched Legal Cases: ['§ 1684', '§ 1684', '§ 33', '§ 1696', '§ 18', '§ 1684', '§ 1686', '§ 1684', '§ 1685', '§11', '§ 159', '§ 1671', '§ 1666']

Familie und Gewalt | Familienchannel
Archiv der Kategorie: Familie und Gewalt
Gewaltarten, Gewalt in der Familie und außerhalb, Gewalt gegen Kinder, Selbstverteidigung.
Hier findet ihr einige Gesetzestexte, die sich rund um das Thema „Kinderrechte“ drehen:
Eine komplette Sammlung an Gesetzen findet ihr zB. >>hier.<<
– § 1684 BGB
(3) Das Familiengericht kann über den Umfang des Umgangsrechts entscheiden und seine Ausübung, auch gegenüber Dritten näher regeln. Es kann die Beteiligten durch Anordnungen zur Erfüllung der in Absatz 2 geregelten Pflicht anhalten.
– § 1684 Abs. 2 BGB
„Elterliche Sorge, Umgangsrecht
(2) Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert. Entsprechendes gilt, wenn sich das Kind in der Obhut einer anderen Person befindet.“
Beeinflusst also der betreuende Elternteil das Kind mit dem Ziel, dadurch die Durchführung des dem anderen Elternteils zustehenden Umgangsrechts zu vereiteln, stellt dies eine missbräuchliche Ausübung der elterlichen Sorge dar. Neben der Möglichkeit, das Umgangsrecht mit Hilfe von Zwangsgeld oder unmittelbarem Zwang nach § 33 FGG durchzusetzen, hat das Familiengericht bei einer Gefährdung des Kindeswohls in Extremfällen auch die Möglichkeit, über die elterliche Sorge gem. § 1696 BGB neu zu entscheiden.
– Ist das Kind alt genug, kann es sich auch selbst an das Jugendamt wenden. Das Jugendamt ist gemäß § 18 Abs. 3 SGB VIII (KJHG) zur Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechtes verpflichtet.
– Wohlverhaltensklausel
Gemäß § 1684 Abs. 2 BGB haben die Eltern „alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert.“ Obwohl der Gesetzestext nur von einer Unterlassungspflicht spricht, wird die Wohlverhaltensklausel häufig als Handlungspflicht des betreuenden Elternteils interpretiert. So führt die vom Bundesministerium der Justiz herausgegebene Broschüre „Das neue Kindschaftsrecht“ aus: „Insbesondere bei jüngeren Kindern, die zu einer eigenen, abgewogenen Willensbildung noch nicht fähig sind, ist es grundsätzlich die Pflicht des Elternteils, bei dem das Kind lebt, erzieherisch auf das Kind einzuwirken und es zu ermutigen, den Kontakt zum Umgangsberechtigten zu pflegen.“
– Auskunftspflicht / § 1686 BGB (Auskunftsrecht der Eltern)
Jeder Elternteil kann vom anderen Elternteil bei berechtigtem Interesse Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes verlagen, soweit dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht. Über Streitigkeiten entscheidet das Familiengericht.
– Pflichten und Rechte des nicht betreuenden Elternteils
Der nicht betreuende Elternteil ist nach § 1684 BGB zum Umgang mit dem Kind verpflichtet. Er kann auf das dieser Pflicht korrespondierende Recht zum Umgang auch nicht verzichten. Bei Art und Umfang des Umgangs gilt, dass die Eltern Art und Umfang des Umgangs vereinbaren können. Neben dem persönlichen Besuchskontakt, der in der Regel nicht beim sorgeberechtigten Elternteil stattfinden sollte, kommen auch telefonische und briefliche Kontakte in Frage. Der Umfang des Umganges richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles, wie dem Alter des Kindes, der Intensität des bisherigen Besuchskontakts oder der räumlichen Entfernung zwischen den Wohnorten von nicht betreuendem Elternteil und Kind.
– § 1685 BGB
(2) Gleiches gilt für den Ehegatten oder früheren Ehegatten eines Elternteils, der mit dem Kind längere Zeit in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat, und für Personen, bei denen das Kind längere Zeit in Familienpflege war.
– Wenn ihr das Sorgerecht habt, haben die Kinder nach §11 BGB automatisch einen weiteren Wohnsicht bei euch, der dem der Mutter gleichgestellt ist – es ist also kein Wohnsitz zweiter Klasse. „Ein minderjähriges Kind teilt den Wohnsitz der Eltern; es teilt nicht den Wohnsitz eines Elternteils, dem das Recht fehlt, für die Person des Kindes zu sorgen. Steht keinem Elternteil das Recht zu, für die Person des Kindes zu sorgen, so teilt das Kind den Wohnsitz desjenigen, dem dieses Recht zusteht. Das Kind behält den Wohnsitz, bis es ihn rechtsgültig aufhebt.“
– Anhörungspflicht des Gerichtes bei Sorgerechtsentscheidungen (§ 159 FamFG) ab 14 Jahre.
– Widerspruch gegen Sorgerechtsübertragung (§ 1671 Abs. 2 BGB) ab 14 Jahre.
– Bei wiederholtem Auftreten elterlichen Fehlverhaltens kommen Eingriffe des Familiengerichts in das Elternrecht gemäß §§ 1666, 1666a BGB bis hin zu Beschränkungen oder Entzug des Sorgerechts in Betracht.
– bei RTL wurde erwähnt, daß Kinder ab 14 Jahren ihre Zustimmung erteilen müssen, wenn sie (zB. durch eine App übers Handy) überwacht werden sollen.
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Es ist das schlimmste, was man einem Kind antun kann und doch sind die Medien voll davon – und die Dunkelziffer sicher noch viel Höher wie eigentlich angenommen: Sexueller Mißbrauch gegenüber Kindern.
Und das schlimmste, wenn man das so sagen kann, daran ist, daß diese Art von körperlicher UND seelischer Gewalt gegenüber Kindern laut einer Studio zu 75 % von den Menschen ausgeht, denen sie ihr Vertrauen und bis zu dem Zeitpunkt auch ihre Liebe schenken: Onkel, Väter, Großväter (und in einzelnen Fällen auch die „weibliche Gegenseite“).
Was sogar noch schlimmer ist sind aktuelle Meldungen, die wieder durch die Medien gehen von einem Kerl, der sich dabei gefilmt hat, wie er ein kleines BABY vergewaltigt!
Ich habe diese Bilder gesehen und geweint. Ich habe mir gewünscht, daß sie den Kerl finden, bei lebendigem Leibe kastrieren und nie wieder irgendeinem Baby (oder Kind) etwas derartiges angetan wird.
Danach habe ich meine 2-jährige Tochter angesehen, wieder geweint, sie fest in den Arm genommen und mir gewünscht, daß ich sie vor etwas derartigem beschützen kann … und daß ihr niemals so etwas widerfahren darf!
Hier noch ein offizieller Bericht zum Thema von der Polizei:
Der Weiße Ring (Opferhilfe & Unterstützung)
Es wird leider immer noch stark verschweigen, aber häusliche Gewalt (auch gewußt bzw. unbewußt gegenüber Kindern) ist leider immer noch eine der häufigsten Straftaten, die auftreten …
Vorweg hier erstmal ein Link zu einer Seite der Polizei:
Täglich werden unzählige Kinder zum Opfer von Gewalttaten – und i.d.R. letztendlich auch zu Tätern … Schaut nicht weg, wenn ihr etwas mitbekommt! Schreitet ein und HELFT den Kindern!
Psychische Gewalt findet auf sehr viel verschiedenen Weisen statt.
U.a. gibt es da beispielsweise die „Manipulation“ allgemein. Hierbei werden Menschen (meist Kinder) bewußt oder unbewußt manipuliert – so daß Meinungen / Ansichten von der manipulierenden Person übernommen werden (ohne Nachfrage).
Eine andere Form der psychischen Gewalt ist beispielsweise PAS (= Parental Alienation Syndrome). Bei PAS geht es darum, daß ein getrennter Elternteil (i.d.R: ist es die Mutter) das Kind (absichtlich) so manipulier, daß das Kind den anderen Elternteil (i.d.R. den Vater) irgendwann völlig ablehnt. Hierbei handelt es sich um eine Entfremdung des Kindes vom Vater durch die Kindesmutter. Wer dies bei seinem Kind bemerkt, sollte sich SOFORT ans Jugendamt und sonstigen Stellen wenden, wo er Hilfe bekommen kann!!!
Erfahrungsgemäß ist diese Art von Manipulation schleichend und immer (zu 100%!) erfolgreich!
Das Kind wird einer regelrechten Gehirnwäsche unterzogen. Es „übernimmt“ (verinnerlich) irgendwann komplett die Gedanken der Mutter (die selbstverständlich eine schlechte und abstoßende Meinung zum Vater hat, innere Wut und Haß) und deren Ansichten. Auf näheren Fragen hin (von Psychologen oder im Umkreis) kann das Kind nciht sagen, warum es den Vater ablehnt, nur daß es dies tut. „Weil die Mama sagt, er ist doof. Das ist er auch.“
Unter „Externe Link“ (im linken Berich (Seiten) findet ihr einige Links zu Seiten, auf denen ihr Euch informieren könnt!
Hier mal 2 „interne“ Links:
http://beziehungs-blog.blogspot.de/2012/12/pas-kindesentfremdung-und-manipulation.html
http://beziehungs-blog.blogspot.de/2012/12/psychoterror-frau-mutter-macht-gewalt.html
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Um etwas zur Selbstverteidigung schreiben zu können, muß ich vorher einen kleinen Exkurs zur Gewalt machen.
Leider übergehen viele Menschen dies einfach, aber es gibt nicht nur die körperliche (pysische) Gewalt, über die alle sprechen und die geistige (psychische) Gewalt, die oft verschwiegen wird, sondern auch noch weitere Gewaltartigen – aber auch Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren!
Gewaltarten:
– körperliche Gewalt (hierbei wird Gewalt am Körper eines anderen direkt angewendet, so daß dieser geschädigt wird)
– seelische Gewalt (hierbei werden andere Menschen verletzt, indem man Ihnen Zuwendung und Liebe entzieht, das Vertrauen wegfällt oder man dem anderen seelische Qualen bereitet, indem man ihn zB. emotional erpreßt oder auch, indem man ihm etwas anderes vorenthält – zB. Kinder -)
– verbale Gewalt (meist „Vorreiter der seelischen Gewalt“; zB. beleidigende, entwürdigende / erniedrigende Worte, durch denen ein anderer verletzt wird)
– Vandalismus (Beschädigung / Zerstörung von fremden Gegenständen)
Um nun Eure Kinder vor diesen Gewalttaten schützen zu können, müßt ihr Euch selbstverständlich selbst auch schützen und ein gutes Vorbild abgeben.
Es gibt viele Kurse (sowohl für Kinder, wie auch für Erwachsene), in denen man lernt, sich gegen Gewalt zu schützen. Diese beinhalten i.d.R. folgende Themen:
– Selbstbehauptung (Deutliche Grenzen setzen und einhalten; Durchsetzung der eigenen Bedürfnisse und Rechte; Stärke zeigen)
– Deeskalationen verhindern (kritischen Situationen aus dem Weg gehen / schlichten)
– Notwehr (eine Notwehr liegt nämlich erst dann vor, wenn jemand schon gegen seinen Willen verletzt WURDE!)
– Selbstverteidigung (wie man sich körperlich gegen Übergriffe wehren kann)
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