Source: https://www.pau.care/%C3%BCber-uns/satzung/
Timestamp: 2019-09-17 14:52:20
Document Index: 204105859

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 26', '§ 664', '§ 27', '§ 8', '§3', '§52']

Satzung - 1481747998s Webseite!
Der Verein führt den Namen „PEOPLE & ANIMALS UNITED e.V.“ (PAU).
Sitz des Vereins ist in Schmitten (Taunus).
Zweck des Vereins ist es, den Tierschutz zu fördern, insbesondere das Leben und die Rechte aller Tiere, unabhängig von ihrer Spezies, zu schützen sowie jede Form von Quälerei, Missbrauch, Grausamkeit, Misshandlung oder Ausbeutung mit rechtlichen, politischen und öffentlich wirksamen Mitteln zu bekämpfen.
Im besonderen Maße möchte der Verein dazu beitragen, die Bevölkerung über die Auswirkungen einer nicht veganen Lebensweise auf Tier, Umwelt und Mensch zu informieren und diese auf einen respektvollem Umgang mit allen Lebewesen zu sensibilisieren.
Der Tätigkeitsbereich des Vereins ist unbegrenzt und erfolgt im In- und Ausland. Zur Aufgabe des Vereins zählt es insbesondere, Tiere in Süd- und Osteuropa - mit Arbeitsschwerpunkt in Rumänien - vor Misshandlung und Tötung zu bewahren. Neben dem Aufbau und Unterhalt eigener Projekte kann der Verein auch die ideelle und finanzielle Förderung und Bereitstellung von Sachmitteln anderer öffentlicher und privater Tierschutzeinrichtungen im In- und Ausland unterstützen.
Der Verein betrachtet sich als Tierschutznetzwerk und dient zu diesem Zweck der Vernetzung und Kooperation von Menschen, die sich für Tiere einsetzen, ferner als Plattform des gemeinsamen Austauschs und der gegenseitigen Hilfe sowie der Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen, Körperschaften des öffentlichen Rechts, Tierheimen, Tierärzten, Fachleuten, Behörden sowie politischen und wirtschaftlichen Verbänden und Medien, die zur Förderung und Umsetzung des Vereinszwecks beitragen.
Hierzu werden der Zweck und die Ziele des Vereins verwirklicht u.a. durch:
Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Beratung zur Sensibilisierung dafür, dass Tiere fühlende Lebewesen sind, und zur Sensibilisierung für artgerechte Tierhaltung und einen humanen und nachhaltigen Umgang mit Streunerpopulationen;
Aufdeckung von Missständen mittels geheimer Recherchen und Durchführung von Pressekampagnen, um Missbrauch öffentlich bekannt zu machen;
politische und rechtliche Arbeit, um das Recht der Tiere zu stärken, keinen Misshandlungen, Tötungen, Grausamkeiten ausgesetzt zu sein, und um Bestimmungen zum Schutz und Wohlergehen der Tiere zu bewirken;
die Durchführung von Kastrationsprogrammen für heimatlose und vernachlässigte Haustiere;
die medizinische Versorgung heimatloser und vernachlässigter Haustiere;
die Bekämpfung von Tierseuchen und vorbeugende Maßnahmen zum Schutz und Wohlergehen gesunder Tiere durch Kastration und Schutzimpfungen sowie durch die Einrichtung fester Versorgungsplätze von frei lebenden Haustieren;
die medizinische Versorgung von „Arbeits“- und „Nutz“Tieren;
Informationen und Beratung von Tierhaltern zur artgerechten Haltung der Tiere;
Aufklärung über Möglichkeiten zur Vermeidung von Tierausbeutung in jeglicher Form und Hilfestellung bei der Umsetzung;
Rettung/ Befreiung, Versorgung und Vermittlung notleidender, mißhandelter und von der Tötung bedrohter Tiere;
Einrichtung eines Adoptionsprogramms und Aufbau eines Vermittlungsnetzwerks im In- und Ausland für Tiere in Not, die nicht auf die Straße zurückgesetzt werden können, heimatlos, Opfer von Gewalt oder Ausbeutung geworden sind;
Aufklärung und Werbung für das Konzept der offenen Tierheime und Hilfestellung für Gemeinden, Tierschutzvereine und private Tierschützer bei der Umsetzung;
Fortbildung von einheimischen TierärzteInnen, StudentInnen der Veterinärmedizin, sowie TierarzthelferInnen durch gut ausgebildeter TierärztInnen aus dem Ausland in Kastrationstechniken, da dies in einigen Ländern ein vernachlässigtes Thema in der Ausbildung ist;
Schulungen von TierheimmitarbeiterInnen und HundefängerInnen, um sie für die Arbeit mit Tieren zu qualifizieren und ihnen einen respektvollen, humanen Umgang mit Tieren aufzuzeigen;
Unterstützung privat engagierter Tierschützer und Einrichtungen;
den Aufbau einer Tierschutzbasis in Rumänien, mit angeschlossenem Kastrations-, Behandlungs- und Adoptionszentrum, ein Begegnungs-, Schulungs- und Informationszentrum für Kinder und Erwachsene.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch eine unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Der Verein hat Fördermitglieder, stimmberechtigte und korporative Mitglieder.
Fördermitglied kann jede natürliche Person werden, die zur Förderung des Vereins bereit ist und seine Satzung anerkennt. Minderjährige Mitglieder werden durch ihre gesetzlichen Vertreter vertreten.
Stimmberechtigtes Mitglied kann werden, wer darüber hinaus bereit ist, sich aktiv für die Ziele und die Arbeit des Vereins einzusetzen und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Das Stimmrecht stimmberechtigter Mitglieder ist nicht übertragbar.
Korporatives Mitglied kann jede juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechtes, eine Körperschaft oder sonstige Organisation werden, die bereit ist, den Verein zu fördern und seine Satzung anzuerkennen. Das korporative Mitglied ist ebenfalls stimmberechtigt.
Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu stellen.
Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Vorstand kann ohne Angaben von Gründen die Aufnahme eines Mitgliedes verweigern.
Die Mitgliedschaft endet durch: * Austritt * Tod bei natürlichen Personen * Liquidation bei juristischen Personen * Ausschluss
Der Austritt ist drei Monate vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären.
Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung ist möglich wegen Verletzung der Mitgliedspflichten sowie grober Zuwiderhandlung gegen das Interesse und das Ansehen des Vereins.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden vom Vorstand bestimmt. Die Beitragsfreistellung ist bei Bedarf auf Antrag möglich.
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden und bis zu fünf Beisitzern.
Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind die Vorsitzenden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich gem. § 26 Abs. 2 BGB durch den 1. Vorsitzenden und den 2. Vorsitzenden vertreten; jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt.
Vorstandsmitglieder können nur stimmberechtigte Mitglieder werden, die mindestens ein Jahr im Verein tätig waren, ihren Verpflichtungen nachgekommen sind und nachweislich aktive Tierschutzarbeit im Sinne der Satzung des Vereins geleistet haben.
Die Beisitzer haben beratende Funktion und sollen die Arbeit des Vorstandes in jeglicher Art unterstützen. Drei der Beisitzer sollten Erfahrung in einem der folgend genannten Bereiche haben: a) Buchhaltung, b) Schriftführung/ Pressearbeit, c) Einrichtung und Betreuung von Social-Media-Kanälen.
Zur Unterstützung und Beratung kann auch ein fachlicher Beirat mit bis zu fünf Personen vom Vorstand berufen werden.
Der Vorstand führt die Geschäfte und alle Angelegenheiten des Vereins, sofern diese nicht von anderen Vereinsorganen besetzt worden sind. Er führt die Geschäfte des Vereins im Sinne des Satzungszwecks und seiner Mitglieder. Der Vorstand entscheidet über die Verwendung der Gelder. Er gibt sich eine Geschäftsordnung und kann einen Geschäftsführer (§ 664 Absatz 1 BGB) bestellen und sich zwischen ehrenamtlicher und entgeltlicher (hauptamtlicher) Aufgabenerfüllung der Vereinsorgane entscheiden (§§ 27 Absatz 3, 40, 662, 675, 611 ff. BGB). Es können auswärtige Geschäftsstellen eingerichtet werden.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung ab dem Zeitpunkt der Beschlussfassung für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Der Vorstand kann unbegrenzt wieder gewählt werden. Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Wahl eines neuen Vorstandes oder bis zum Rücktritt oder Ausscheiden aus dem Verein im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so kann das verbleibende Vorstandsmitglied ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen benennen.
Der geschäftsführende Vorstand - bei dessen Verhinderung dessen Stellvertreter - beruft die Vorstandssitzungen nach Bedarf schriftlich, fernmündlich oder per E-Mail mit einer angemessenen Ankündigungsfrist ein. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn einer der Vorstandsmitglieder anwesend ist.
Vorstandsbeschlüsse können auch auf fernmündlichem, schriftlichem, fernschriftlichem Weg oder per Telefax gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder die Zustimmung zum fernmündlichen oder schriftlichen Abstimmungsverfahren erteilen.
Der Vorstand kann zu seiner Entlastung einen erweiterten Vorstand wählen. Die Mitglieder des erweiterten Vorstands können den Verein nur mit Vollmacht des Vorstandes in der Öffentlichkeit vertreten.
Für besondere Verdienste für den Verein können vom Vorstand Ehrungen vorgenommen werden.
Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes über das abgelaufene Kalenderjahr,
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Die ordentlichen Mitglieder werden vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung eingeladen.
Die Tagesordnung kann auf Wunsch eines Mitglieds ergänzt werden. Das Anliegen ist schriftlich bis spätestens eine Woche vor der angesetzten Versammlung dem Vorstand einzureichen. Die Ergänzung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zu geben.
Die Beschlussfassung erfolgt, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit und durch Handzeichen.
Satzungsänderungen können nur mit einer 2/3-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden, die Auflösung des Vereins mit einer Mehrheit von 4/5 aller stimmberechtigten Mitglieder, und die Abwahl des Vorstandes benötigt eine 2/3-Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand und dem Kassenprüfer einberufen werden, wenn dies im Vereinsinteresse erforderlich ist oder mindestens 1/4 der Mitglieder das unter Angabe von Gründen wünscht und schriftlich vorlegt.
§ 8 Vergütung von Vereinstätigkeit
Soweit die haushaltsrechtlichen Möglichkeiten dies zulassen, können Vereinsämter bei Bedarf auf Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung gemäß §3 Nr. 26a EStG erfüllt werden.
Über eine entgeltliche Vereinstätigkeit im Sinne von Absatz 2 sowie über die konkreten Vertragsinhalte, insbesondere über die Höhe der Vergütung, entscheidet die Mitgliederversammlung beziehungsweise ein anderes zuständiges Organ.
Unter ständiger Beachtung der Haushaltslage des Vereins ist der Vorstand beziehungsweise ein anderes zuständiges Organ berechtigt, im Einzelfall für die Erledigung konkreter Tätigkeiten für den Verein, Aufträge gegen eine angemessene Vergütung oder Aufwands-entschädigung zu erteilen.
Im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten ist der Vorstand weiter ermächtigt, hauptamtlich Beschäftigte für die Erledigung der Geschäftsaufgaben sowie für die Führung der Geschäftsstelle zu beschäftigen. Der Vorstand kann einen hauptamtlichen Geschäftsführer und das notwendige Hilfspersonal anstellen.
Für seine Tätigkeit kann der Vorstand eine angemessene Vergütung erhalten, insbesondere dann, wenn die Tätigkeit hauptamtlich ausgeübt wird. Über die Gewährung der Vergütung dem Grunde nach und über deren Höhe entscheidet der erweiterte Vorstand oder die Mitgliedsversammlung oder ein anderes zuständiges Organ. Die Höhe der Zahlung darf nicht unangemessen sein. Leistung und Gegenleistung müssen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen und den Grundsätzen der Gemeinnützigkeit entsprechen. Der erweiterte Vorstand oder ein anderes zuständiges Organ hat bei der Beauftragung des Vorstands einen Anstellungsvertrag mit diesem abzuschließen.
Die Verwaltung der Buch- und Kassenführung obliegt dem/der KassenverwalterIn. Dieser/diese erhält neben dem Vorstand Bankvollmacht.
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei KassenprüferInnen. Die beiden KassenprüferInnen müssen die Befähigung zur ordnungsgemäßen Kassenprüfung besitzen. Die KassenprüferInnen dürfen nicht Mitglied des Vorstands sein.
Die KassenprüferInnen können wiedergewählt werden.
Die KassenprüferInnen übernehmen am Ende eines jeden Geschäftsjahres die rechnerische Richtigkeit der Buch- und Kassenführung und erstatten Bericht in der nächstfolgenden ordentlichen Mitgliederversammlung.
Die beiden KassenprüferInnen können jederzeit Einsicht in die Buch- und Kassenführung erhalten.
Der Verein haftet nur mit dem Vereinsvermögen und nicht für grob fahrlässiges Verhalten seiner Mitglieder. Vorstands- und Vereinsmitglieder haften nicht persönlich für etwaige finanzielle Verpflichtungen des Vereins.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Bernd-Stephan-Tierschutz-Stiftung mit Sitz in 61348 Bad Homburg. Das Vereinsvermögen ist unmittelbar und ausschließlich für die Förderung des Tierschutzes (§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 14 AO) zu verwenden.