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Timestamp: 2016-06-25 06:52:29
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 407', 'BGH', '§ 407']

Kranüberlassung – und seine rechtliche Einordnung | Rechtslupe
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Kranüberlassung – und seine rechtliche Einordnung	9. März 2016 | WirtschaftsrechtGeschätzte Lesezeit: 1 Minuten	Ein Vertrag über die entgeltliche Überlassung eines Krans bei gleichzeitiger Gestellung von Bedienungspersonal kann je nach Ausgestaltung der Vertragsbeziehung im Einzelfall als Mietvertrag verbunden mit einem Dienstverschaffungsvertrag, als Mietvertrag verbunden mit einem Dienst- oder Werkvertrag oder in vollem Umfang als Mietvertrag, Dienstvertrag oder Werkvertrag anzusehen sein.
Maßgeblich ist, welche der Leistungen dem Vertrag das Gepräge geben1.
Ein mit einem Mietvertrag verbundener Dienstverschaffungsvertrag liegt vor, wenn die Durchführung der Arbeiten ausschließlich bei dem Besteller liegt und das vom Vermieter gestellte Bedienungspersonal den Weisungen des Bestellers unterworfen ist2. Dieser Vertragstyp wird in den AGB-BSK Kran und Transport 2008, als Krangestellung bezeichnet3.
Wird nicht lediglich das Arbeitsgerät nebst dem Bedienungspersonal mit der Möglichkeit überlassen, dieses für sich zu nutzen, sondern ein Werk oder ein bestimmter Arbeitserfolg geschuldet, so liegt ein Werkvertrag vor4.
Verträge über Kranarbeiten, die auf den Erfolg einer Ortsveränderung von Gütern gerichtet sind, sind Frachtverträge5. Sie werden in den AGB-BSK Kran und Transport 2008 als Kranarbeit bezeichnet6.
Geht es darum, durch Kranarbeit eine Last von einem Ort zum anderen zu bringen, handelt es sich um ein Frachtgeschäft als Unterart des Werkvertrages7.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. Januar 2016 – I ZR 60/14
vgl. BGH, Urteil vom 28.11.1984 – VIII ZR 240/838, insoweit nicht in BGHZ 93, 64 und NJW 1985, 798 abgedruckt; Urteil vom 26.03.1996 – X ZR 100/94, NJW-RR 1996, 1203, 1204↩
BGH, NJW-RR 1996, 1203, 1204↩
Koller, Transportrecht, 8. Aufl., Ziffer 2.1 AGB-BSK Kran und Transport 2008 Rn. 1↩
BGH, NJW-RR 1996, 1203, 1204; vgl. auch OLG Stuttgart, TranspR 1998, 488, 490; KG, BauR 2010, 470 f.↩
Koller aaO § 407 HGB Rn. 10 Fn. 25↩
Koller aaO Ziffer 2.2 AGB-BSK Kran und Transport 2008 Rn. 1↩
BGH, Urteil vom 15.12 1994 – I ZR 196/92, NJW-RR 1995, 415; Koller aaO § 407 HGB Rn. 10, 35; vgl. auch Ziffer I. 4. AGB-BSK Kran und Transport 2008↩
Weitere Informationen:Gerichtsstandsvereinbarung in Allgemeinen…Arbeitnehmerstatus trotz WerkvertragsWerkvertrag oder unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung?Die kurze frachtrechtliche Verjährung – und die…Einheitlicher Mietvertrag über Wohnung und GarageDer Drogenkurier – als Mittäter des Dealers	Weiterlesen auf der Rechtslupe:
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