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Timestamp: 2016-10-25 22:53:01
Document Index: 288061393

Matched Legal Cases: ['Art. 80', 'Art. 80', 'Art. 9', 'Art. 25', 'Art. 114', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 74', 'Art. 74', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'Art. 312', 'Art. 314', 'Art. 315', 'Art. 138', 'Art. 70', 'Art. 72', 'Art. 59', 'BGE', 'Art. 71', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 71', 'BGE', 'Art. 71', 'Art. 71', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 64', 'Art. 74', 'BGE', 'Art. 74', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'in dubio', 'Art. 74', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 94', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 156', 'Art. 159']

1A.249/1999 (01.02.2000)
Es wirken mit: Bundesrichter Aemisegger, Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter F�raud, Jacot-Guillarmod, Catenazzi, Favre und Gerichtsschreiberin Gerber.
A.________, Beschwerdef�hrer, beide vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Umbach, c/o Wiederkehr Forster, Bahnhofstrasse 44, Postfach 6040, Z�rich,
1.- a) Der angefochtene Entscheid ist eine Verf�gung einer letztinstanzlichen kantonalen Beh�rde, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird. Sie unterliegt gem�ss Art. 80f Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. M�rz 1981 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351. 1) der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Mit der Schlussverf�gung k�nnen grunds�tzlich auch die vorangehenden Zwischenverf�gungen angefochten werden. Im vorliegenden Fall ist allerdings zu beachten, dass die Verf�gungen vom 29. Mai 1986 und vom 24. November 1988 vor der Revision des IRSG vom 4. Oktober 1996 ergangen sind und nach damaligem Recht selbst�ndig angefochten werden konnten und mussten. Diese Verf�gungen sind somit rechtskr�ftig geworden; auf sie kann im vorliegenden Verfahren nicht zur�ckgekommen werden.
c) V.________ und die A.________ sind als Kontoinhaber berechtigt, Beschwerde gegen die �bermittlung ihrer Kontounterlagen zu erheben (Art. 80h lit. b IRSG; Art. 9a lit. a der Verordnung vom 24. Februar 1982 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen [IRSV; SR 351. 11]). Es erscheint dagegen fraglich, ob V.________ zur Anfechtung der Herausgabeverf�gung befugt ist, welche die Verm�genswerte auf dem Konto der A.________ betrifft. Da er jedoch gemeinsam mit der A.________ Beschwerde erhoben hat und zumindest diese legitimiert ist, die Herausgabe der auf ihrem Konto befindlichen Verm�genswerte anzufechten, kann die Frage offen bleiben. Auf die rechtzeitig erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher einzutreten.
d) Das Bundesgericht ist aufgrund von Art. 25 Abs. 6 IRSG, der als Spezialbestimmung der allgemeinen Vorschrift von Art. 114 Abs. 1 OG vorgeht, nicht an die Begehren der Parteien gebunden. Es hat daher die M�glichkeit, den angefochtenen Entscheid gegebenenfalls zugunsten oder zuungunsten der Beschwerdef�hrer zu �ndern. Das Bundesgericht pr�ft die bei ihm erhobenen R�gen grunds�tzlich mit freier Kognition; es ist aber nicht verpflichtet, nach weiteren der Rechtshilfe allenfalls entgegenstehenden Gr�nden zu forschen, die aus der Beschwerde nicht hervorgehen (BGE 112 Ib 576 E. 3 S. 586). Da ein kantonales Gericht als Vorinstanz entschieden hat, ist das Bundesgericht an dessen Sachverhaltsfeststellung gebunden, sofern diese nicht offensichlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Ganz allgemein ist allerdings in Rechtshilfesachen vom Sachverhalt auszugehen, wie er im Rechtshilfegesuch und in dessen Erg�nzungen bzw. Beilagen geschildert wird, es sei denn, diese Darstellung sei offensichtlich unrichtig, l�ckenhaft oder widerspr�chlich (BGE 105 Ib 418 E. 4b S. 425 f. mit Hinweis, 115 Ib 68 E. 3b/bb S. 78 mit Hinweisen).
2.- a) Die Schlussverf�gung der Bezirksanwaltschaft trifft zwei verschiedene Anordnungen: Zum einen verf�gt sie die �bergabe der sichergestellten Kontounterlagen an die ersuchende Beh�rde (Disp. -Ziff. 2), zum anderen ordnet sie die Herausgabe der auf dem Konto "Z 2'003 Necktie" deponierten Verm�genswerte an und kn�pft diese an diverse Auflagen (Disp. -Ziff. 3-7). Die Beschwerdef�hrer beantragen die Aufhebung der gesamten Schlussverf�gung, wenden sich also gegen beide Anordnungen. Im Folgenden ist daher zun�chst zu pr�fen, ob die Bankunterlagen dem ersuchenden Staat �bermittelt werden d�rfen (unten, E. 3 - 5), um anschliessend zu untersuchen, ob die besonderen Voraussetzungen f�r die Herausgabe von Verm�genswerten zur Einziehung oder R�ckerstattung gem�ss Art. 74a IRSG vorliegen (unten, E. 6 - 7).
b) Vorab ist jedoch zur R�ge der Beschwerdef�hrer betreffend die Unparteilichkeit und Unabh�ngigkeit von Bezirksanwalt Cosandey Stellung zu nehmen.
aa) Die Beschwerdef�hrer hatten mit Eingabe vom 6. Mai 1999 geltend gemacht, der im Januar 1999 durchgef�hrte "halboffizielle" Besuch von Bezirksanwalt Cosandey in den Philippinen habe Zweifel an dessen Unparteilichkeit und Unabh�ngigkeit aufkommen lassen, und hatten beantragt, diesen hierzu einzuvernehmen und entsprechende Urkunden beizuziehen. Das Obergericht lehnte diesen Antrag ab, weil die Reise nach Erlass der angefochtenen Verf�gung stattgefunden habe und keine Indizien vorl�gen, die Bezirksanwalt C.________ schon zum damaligen Zeitpunkt als befangen erscheinen liessen. Es sei Aufgabe der Aufsichtsbeh�rde, d.h. der Staatsanwaltschaft, die durch die Reise aufgeworfenen Fragen zu kl�ren. Dem halten die Beschwerdef�hrer entgegen, bei Erlass der Schlussverf�gung seien bereits die Vorbereitungen f�r den Besuch getroffen worden; eine das fragliche Rechtshilfegesuch ablehnende Schlussverf�gung h�tte die Beziehungen des verf�genden Bezirksanwaltes zu den Philippinen und zu dessen Pr�sidenten wohl erheblich negativ beeintr�chtigt. Die fehlende Unparteilichkeit und Unabh�ngigkeit des verf�genden Bezirksanwalts stelle einen Nichtigkeitsgrund hinsichtlich der Schlussverf�gung dar, der von Amtes wegen zu beachten sei, so dass die Vorinstanz von sich aus, auch ohne Antrag, entsprechende Abkl�rungen h�tte durchf�hren m�ssen. Das Obergericht habe daher willk�rlich gehandelt und Art. 4 BV verletzt.
bb) Weitere Abkl�rungen �ber den Verlauf der Reise und die in den Philippinen gef�hrten Gespr�che h�tten jedoch keine n�heren Aufschl�sse �ber eine Befangenheit von Bezirksanwalt Cosandey vor Antritt der Reise, im Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Schlussverf�gung, ergeben. Das Obergericht durfte daher auf derartige Abkl�rungen verzichten. Die Vermutung der Beschwerdef�hrer, Bezirksanwalt Cosandey sei zugunsten der Philippinen voreingenommen gewesen, um seine geplante Reise in die Philippinen nicht zu gef�hrden, erscheint weit hergeholt: Es handelte sich um eine private Reise und nicht um eine Einladung des philippinischen Staates, die unabh�ngig vom Ausgang der Rechtshilfesache V.________ h�tte durchgef�hrt werde k�nnen. Nach dem Gesagten kann dem Obergericht in diesem Zusammenhang keine Willk�r vorgeworfen werden.
3.- Die Beschwerdef�hrer machen zun�chst geltend, es sei gar kein Strafverfahren mehr in den Philippinen h�ngig, f�r das Rechtshilfe geleistet werden k�nnte; der Strafanspruch des philippinischen Staates sei gem�ss Art. 5 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 IRSG durch die zwischenzeitlich ergangenen Einstellungsverf�gungen bzw. durch Freispruch erloschen. Sie legen beglaubigte Kopien von philippinischen Entscheiden vor, aus denen hervorgeht, dass die Strafverfahren Nr. 0-91-0249 betreffend Ladeprovisionen ("address commissions") und 0-91-0252 betreffend den Kauf des �ltankers "Philippine Hero" vom "Ombudsman" mangels gen�gender Beweise am 15. November 1995 bzw. am 5. Mai 1995 eingestellt worden sind, und die IV. Abteilung des Sandiganbayan V.________ am 11. Oktober 1999 im Strafverfahren Nr. 13006 mangels Beweisen freigesprochen hat.
a) Gem�ss Rechtshilfeersuchen vom 10. August 1994 waren zum damaligen Zeitpunkt das Strafverfahren Nr. 13006 sowie das Zivilverfahren Nr. 0003 gegen V.________ vor dem Sandiganbayan h�ngig. Dar�ber hinaus erw�hnt das Rechtshilfegesuch diverse Verfahren, die sich im Stadium der Voruntersuchung befanden und noch nicht zur Anklage zugelassen worden seien (Case Nos. 0-91-0249, 0-91-0252, 092-0890, 093-1502 und 86-00860). Am 20. November 1998 �bermittelte die Presidential Commission on Good Government der Republik der Philippinen einen �berblick �ber die h�ngigen Verfahren gegen Marcos-Gehilfen ("overview of the legal proceedings against Marcos associates"). Darin werden als Verfahren gegen V.________ nur noch das Strafverfahren Nr. 13006 und das Zivilverfahren Nr. 0003 erw�hnt (ebenso das Schreiben von Dr. Kurer vom 10. November 1999). Es ist daher mit den Beschwerdef�hrern davon auszugehen, dass die �brigen, im Rechtshilfegesuch genannten Verfahren nicht zur Anklage gelangt, sondern eingestellt worden sind. Dies gilt namentlich f�r die strafrechtlichen Untersuchungen Nr. 0-91-0249 betreffend Ladeprovisionen ("address commissions") und Nr. 0-91-0252 betreffend den Kauf des �ltankers "Philippine Hero". Diese sind - entgegen der Annahme des Obergerichts - keine Unterf�lle des Strafverfahrens Nr. 13006. Dies ergibt sich sowohl aus den von den Beschwerdef�hrern vorgelegten Einstellungsbeschl�ssen als auch aus der Anklageschrift ("information") der Presidential Commission on Good Government im Strafverfahren Nr. 13006. In diesem Verfahren ging es ausschliesslich um den Vorwurf, V.________ habe Gelder, Ausr�stung und Personal der PNOC und ihrer Tochtergesellschaften mit einem Gesamtwert von 3'032'993. - Pesos f�r den Bau und den Unterhalt des wirtschaftlich ihm geh�renden "T.________Beach Resort" verwendet.
b) Das Strafverfahren Nr. 13006 hat keinen erkennbaren Bezug zu den in den Schweiz liegenden Verm�genswerten, da die von V.________ angeblich veruntreuten Werte auf den Philippinen (im "T.________Beach Resort") angelegt und nicht ins Ausland �berwiesen wurden. Es ist daher auch nicht ersichtlich, inwiefern die in Z�rich sichergestellten Bankunterlagen als Beweismittel im Strafverfahren Nr. 13006 von Bedeutung sein k�nnten. Hat das Strafverfahren somit keinen Bezug zum vorliegenden Rechtshilfeverfahren, braucht nicht entschieden zu werden, ob es am 6. Oktober 1999 rechtskr�ftig durch Freispruch beendet worden ist (wie die Beschwerdef�hrer behaupten) oder ob hiergegen noch Rechtsmittel m�glich sind (wie der Rechtsvertreter der Philippinen Dr. Kurer mit Schreiben vom 10. November 1999 der Bezirksanwaltschaft mitgeteilt hat). Es kann daher offen bleiben, ob das von den Beschwerdef�hrern eingereichte Novum, der Entscheid des Sandiganbayan vom 6. Oktober 1999, noch im vorliegenden Verfahren vor Bundesgericht ber�cksichtigt werden k�nnte oder durch Wiedererw�gungs- oder Revisionsgesuch vor den kantonalen Beh�rden geltend zu machen w�re. In dieser Situation besteht auch kein Anlass, das bundesgerichtliche Verfahren bis zum Entscheid des Z�rcher Kassationsgerichts auszusetzen.
c) F�r das Rechtshilfeverfahren relevant k�nnte dagegen der "Civil Case 0003" sein, der unstreitig noch h�ngig ist. Parteien des Verfahrens sind einerseits die Republik der Philippinen als Kl�gerin und andererseits V.________, dessen Neffe B.________, der ehemalige Vize-Direktor der PNOC D.________ sowie Ferdinand und Imelda Marcos als Beklagte; am Verfahren beteiligt sind sodann diverse von den Beklagten beherrschte Gesellschaften. Verfahrensgegenstand sind Anspr�che auf "Accounting, Reconveyance, Forfeiture, Restitution, Damages", u.a. wegen Bestechung, Veruntreuung im Amt und Amtsmissbrauch, d.h. wegen strafbarer Handlungen, begangen zu Lasten des philippinischen Staates. In der Klageschrift vom 12. Oktober 1987 und der Klage�nderung vom 20. September 1991 werden als deliktische Handlungen V.________s neben dem "T.________Beach Resort"-Komplex genannt: der Kauf des �ltankers "Philippine Hero", die Annahme diverser Bestechungsgelder f�r die Gew�hrung von Lizenzen und den Abschluss von Chartervertr�gen der PNOC, die Beg�nstigung eigener Firmen bei der Vergabe von PNOC-Auftr�gen und das Einkassieren von Ladeprovisionen ("address commission") der PNOC. Es handelt sich somit um dieselben Delikte, die auch Gegenstand des Rechtshilfegesuchs sind. Mit der Klage werden R�ckerstattungs- und Schadenersatzanspr�che des philippinischen Staates geltend gemacht und zugleich die Einziehung ("forfeiture") des unrechtm�ssig erworbenen Verm�gens verlangt. Wie der Supreme Court der Philippinen bereits 1962 im Entscheid Cabal vs Kapunan (Supreme Court Reports Annotated, Vol. 200, S. 1059-1067) entschieden hat, ist ein derartiges Einziehungsverfahren nur formal vom anwendbaren Prozessrecht her ein Zivilverfahren, materiell dagegen strafrechtlicher Natur.
Im �brigen w�re die Rechtshilfe auch m�glich, wenn das Verfahren, wie die Beschwerdef�hrer behaupten, "nur" der R�ckerstattung deliktisch erworbener Verm�genswerte an den Berechtigten diente: Gem�ss Art. 63 Abs. 1 IRSG kann die Rechtshilfe auch dem Beibringen der Beute dienen; Art. 63 Abs. 2 lit. d und Art. 74a IRSG erw�hnen ausdr�cklich die Herausgabe von Gegenst�nden und Verm�genswerten zur Einziehung oder zur R�ckerstattung an den Berechtigten als Rechtshilfemassnahme. Diese erfolgt allerdings in der Regel gest�tzt auf einen rechtskr�ftigen und vollstreckbaren Entscheid des ersuchenden Staates (Art. 74a Abs. 3 IRSG). Dann aber muss es auch m�glich sein, dem ersuchenden Staat die notwendigen Beweismittel zur Durchf�hrung eines derartigen Einziehungs- oder R�ckerstattungsverfahrens auf dem Wege der Rechtshilfe in Strafsachen zu �bermitteln.
Schon im Entscheid BGE 123 II 595 E. 5e S. 611 hat das Bundesgericht festgestellt, dass es seit der IRSG-Revision nicht mehr erforderlich sei, dass die Einziehung bzw. R�ckerstattung durch ein Strafgericht erfolge. Art. 74a IRSG verlangt lediglich, dass die Einziehung bzw. die R�ckerstattung deliktisch erlangte Gegenst�nde betrifft und gerichtlich angeordnet wird. Dagegen ist es unerheblich, ob dies im Rahmen des Strafverfahrens gegen den Angeschuldigten oder in einem getrennten Verfahren geschieht und ob dieses Verfahren vor einem Straf-, einem Zivil- oder einem Verwaltungsgericht erfolgt. Gelten derartige Zivil- oder Verwaltungsverfahren somit als "Verfahren in strafrechtlichen Angelegenheiten" i.S.v. Art. 63 IRSG, kann f�r sie Rechtshilfe geleistet werden (vgl. BGE 125 II 258 E. 7a/bb S. 261/262).
d) Die Beschwerdef�hrer wenden ein, das Zivilverfahren Nr. 0003 erfasse nicht die in der Schweiz befindlichen Verm�genswerte der A.________: Diese seien nicht im Annex zur dritten erg�nzten Fassung der Klage vom 20. September 1991 genannt und k�nnten auch nachtr�glich nicht mehr in das Verfahren einbezogen werden, weil das Beweisverfahren bereits abgeschlossen sei und eine Klage�nderung nach philippinischem Recht deshalb nicht mehr m�glich sei.
Die Rechtsauffassung der Beschwerdef�hrer, nur die im Anhang "A" zur Klage aufgef�hrten Verm�genswerte seien Gegenstand des Einziehungsverfahrens, erscheint schon deshalb zweifelhaft, weil die Aufz�hlung ausdr�cklich als nicht abschliessend bezeichnet wird. So heisst es im Antrag der Klageschrift S. 21 Ziff. 2:
Im �brigen ergibt sich aus der von der Bezirksanwaltschaft eingereichten �bersicht �ber den Prozesstand, dass die Beklagten erst aufgefordert worden sind, ihre Gegenbeweismittel zu benennen, die Beweisaufnahme also noch nicht abgeschlossen worden ist. Dann aber w�re eine Klage�nderung zur ausdr�cklichen Erfassung der in der Schweiz liegenden Verm�genswerte auch nach Auffassung der Beschwerdef�hrer noch m�glich.
Diese Fragen k�nnen jedoch offen bleiben: Selbst wenn die auf dem Konto der A.________ liegenden Verm�genswerte im h�ngigen Verfahren nicht mehr ber�cksichtigt werden k�nnten, w�re doch jedenfalls ihre Einziehung bzw. R�ckerstattung in einem selbst�ndigen neuen Verfahren m�glich. Aus dem Rechtshilfegesuch ergibt sich der klare Wille des ersuchenden Staates, die in der Schweiz liegenden Verm�genswerte der Beschwerdef�hrer einzuziehen bzw. dem Staat als Gesch�digten zur�ckzuerstatten. Zur Durchf�hrung eines solchen Verfahrens sind die Philippinen auf die �bermittlung der rechtshilfeweise erhobenen Bankunterlagen angewiesen, aus denen sich erst der Name der Kontoinhaberin, der Umfang des Verm�gens und dessen Verbindung zu V.________ ergeben.
e) Die Beschwerdef�hrer behaupten allerdings, die inzwischen in den Philippinen eingetretene Verj�hrung stehe der Er�ffnung von neuen Straf- oder Einziehungsverfahren entgegen.
aa) Grunds�tzlich ist es nicht Aufgabe der schweizerischen Beh�rden und Gerichte zu pr�fen, ob die Verj�hrung nach dem Recht des ersuchenden Staates eingetreten ist. Ein Rechtshilfegesuch kann allenfalls abgewiesen werden, wenn ausser Zweifel steht, dass im ersuchenden Staat eine Strafverfolgung (bzw. ein Einziehungsverfahren) wegen Eintritts der Verj�hrung nicht weitergef�hrt werden kann (unver�ffentlichtes Urteil i.S. M. vom 17. September 1986 E. 3c). Diese Voraussetzung ist im vorliegenden Fall nicht gegeben:
bb) Gem�ss Sec. 15 von Art. XI der philippinischen Verfassung von 1987 unterliegt der Einziehungsanspruch des Staates gegen Beamte, �ffentliche Angestellten und ihren Rechtsnachfolgern nicht der Verj�hrung. Dies ergibt sich auch aus Sec. 11 des Gesetzes Nr. 1379 �ber die Einziehung von Verm�gen, das unrechtm�ssig von Beamten oder �ffentlichen Angestellten erworben wurde, und wurde k�rzlich vom Supreme Court der Philippinen best�tigt (Entscheid vom 25. Oktober 1999 i.S. Presidential Ad Hoc Fact-Finding Comittee on Behest Loans vs. Aniano A. Desierto as Ombudsman S. 10). Danach kann nur der staatliche Strafanspruch, nicht aber der Anspruch des Staates auf Einziehung und R�ckerstattung von unrechtm�ssig erlangten Verm�genswerten verj�hren.
cc) Aus dem genannten Entscheid ergibt sich im �brigen, dass nach Auffassung des Supreme Court die strafrechtliche Verj�hrung bei Verst�ssen gegen das Anti-Korruptionsgesetz Nr. 3019 w�hrend des Marcos-Regime nicht schon im Zeitpunkt ihrer Begehung, sondern erst mit der Entdeckung der Straftaten zu laufen beginnt. Das hat zur Folge, dass auch der Strafanspruch des philippinischen Staates im vorliegenden Fall vermutlich noch nicht verj�hrt ist; jedenfalls kann nicht gesagt werden, der Verj�hrungseintritt stehe ausser Zweifel.
f) Dann aber k�nnten auch die eingestellten Strafverfahren gegen V.________ wieder aufgenommen werden, falls sich neue Beweismittel gegen ihn aus den in der Schweiz erhobenen Bankunterlagen ergeben sollten. Gem�ss Art. 5 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 IRSG wird einem Rechtshilfeersuchen nicht entsprochen, wenn "der Richter" den Verfolgten in der Schweiz oder im Tatortstaat freigesprochen oder wenn er das Verfahren "aus materiellrechtlichen Gr�nden" eingestellt hat. Im vorliegenden Fall wurden die Untersuchungen Nr. 0-91-0249 betreffend Ladeprovisionen ("address commissions") und Nr. 0-91-0252 betreffend den Kauf des �ltankers "Philippine Hero" nie an ein Strafgericht �berwiesen, sondern mangels Beweisen eingestellt. Eine derartige Einstellung beruht nicht auf materiellrechtlichen Gr�nden i.S.v. Art. 5 Abs. 1 lit. a IRSG und ihr kommt i.d.R. keine "res iudicata" zu (vgl. unver�ffentlichten Entscheid i.S. BAP betr. Rechtshilfe an Hongkong vom 26. April 1999 E. 4 und 5). Sie hindert die Leistung von Rechtshilfe nicht, wenn der ersuchende Staat an seinem Rechtshilfeersuchen festh�lt und - wie im vorliegenden Fall - zum Ausdruck bringt, dass er die �bermittelten Unterlagen zur Wiederaufnahme der eingestellten Verfahren bzw. zur Einleitung neuer strafrechtlicher Verfahren verwenden will.
g) Nach dem Gesagten ist in den Philippinen bereits ein Einziehungs- bzw. R�ckerstattungsverfahren h�ngig (Civil Case No. 0003) und es sind weitere strafrechtliche Verfahren m�glich, f�r die Rechtshilfe geleistet werden kann. Es liegt auch kein Ausschlussgrund nach Art. 5 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 IRSG vor.
4.- Die Beschwerdef�hrer machen weiter geltend, Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG stehe der Leistung von Rechtshilfe entgegen, weil die Strafverfolgung nach schweizerischem Recht wegen absoluter Verj�hrung ausgeschlossen w�re.
a) Das Obergericht vertrat die Auffassung, Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG komme im vorliegenden Fall nicht zur Anwendung, weil die entscheidenden Zwangsmassnahmen, n�mlich die Sperrung der Verm�genswerte und die Aufforderung an die Banken, die einschl�gigen Kontounterlagen herauszugeben, bereits mit Verf�gungen vom 29. Mai 1986 bzw. 24. November 1988 erfolgt seien, als die absolute Verj�hrungsfrist mit Sicherheit noch nicht abgelaufen gewesen sei. Die in der angefochtenen Schlussverf�gung weiter angeordneten Massnahmen seien indirekt bereits in den fr�heren Massnahmen enthalten gewesen, weil die Sicherstellung der Bankunterlagen im Hinblick auf eine allf�llige sp�tere Aush�ndigung an die Philippinen erfolgt sei und die Kontensperre den Zweck verfolgt habe, die Verm�genswerte dem ersuchenden Staat �bergeben zu k�nnen.
Dagegen l�sst sich allerdings einwenden, dass die Herausgabe der Bankunterlagen an die ersuchende Beh�rde noch nicht Gegenstand der genannten Zwischenverf�gungen war: Anders als in BGE 115 Ib 517 E. 9a S. 549 vorgeschlagen und im Fall Marcos praktiziert (vgl. BGE 116 Ib 452 S. 454 f.), hat die Bezirksanwaltschaft in ihren Verf�gungen von 1986 und 1988 weder �ber die Herausgabe der Kontounterlagen noch �ber die Herausgabe der Verm�genswerte einen grunds�tzlichen Entscheid getroffen, dessen Vollzug sie lediglich aufgeschoben h�tte. Disp. -Ziff. 3 der Verf�gung vom 24. November 1988 h�lt im Gegenteil fest, dass �ber die Weiterleitung der Urkunden zu einem sp�teren Zeitpunkt mittels einer ebenfalls anfechtbaren Verf�gung entschieden werde.
Die Frage braucht jedoch nicht entschieden zu werden, wenn die absolute Verj�hrung nach schweizerischem Recht noch nicht eingetreten ist:
b) Nach schweizerischem Recht verj�hrt die Strafverfolgung bei den Tatbest�nden des Amtsmissbrauchs (Art. 312 StGB), der ungetreuen Amtsf�hrung (Art. 314 StGB), des Sich-bestechen-lassens (Art. 315 StGB) und der Veruntreuung im Amt (Art. 138 Ziff. 2 StGB) innerhalb von 10 Jahren (Art. 70 StGB), so dass die absolute Verj�hrungsfrist 15 Jahre betr�gt (Art. 72 Ziff. 2 Abs. 2 StGB). Die gleiche absolute Verj�hrungsfrist gilt f�r die Einziehung von Verm�genswerten, die durch diese Delikte erlangt worden sind (Art. 59 Ziff. 1 Abs. 3 StGB). Fraglich ist, wann die Verj�hrungsfrist im vorliegenden Fall beginnt.
aa) Das Obergericht hatte auf das Datum der letzten �berweisung auf das Konto "Brassy" am 19. Oktober 1984 abgestellt. Die Beschwerdef�hrer machen dagegen geltend, dass die Delikte, aus denen diese Verm�genswerte angeblich stammen, notwendigerweise vor diesem Datum h�tten begangen werden m�ssen, so dass die absolute Verj�hrung schon vor dem 20. Oktober 1999 eingetreten sei. Nach beiden Auffassungen w�re die absolute Verj�hrung inzwischen eingetreten. Die Bezirksanwaltschaft verweist dagegen in ihrer Vernehmlassung auf die Rechtsauffassung der Philippinen, wonach die Verj�hrung f�r die Straftaten von V.________ erst mit dessen Ausscheiden aus dem Amt am 25. Februar 1986 beginne, da dieser bis zum Ende seiner Amtst�tigkeit andauernd verschiedene korrupte Handlungen vorgenommen habe, die auf demselben Entschluss basierten, einander sehr �hnlich gewesen seien und alle den Zweck gehabt h�tten, sich auf Kosten des Staates unrechtm�ssig zu bereichern. Dem halten die Beschwerdef�hrer entgegen, dass die Rechtsfigur der "fortgesetzten Handlung" im schweizerischen Recht nicht mehr bestehe; nach BGE 118 IV 309 E. 2c S. 318 sei die wiederholte Annahme von Geschenken durch einen Beamten auch kein andauerndes pflichtwidriges Verhalten; vielmehr beginne die Verfolgungsverj�hrung jeweils mit der Entgegennahme eines Vorteils.
bb) Gem�ss Art. 71 Abs. 2 StGB beginnt die Verj�hrung, wenn der T�ter die strafbare T�tigkeit zu verschiedenen Zeiten ausf�hrt, mit dem Tag, an dem er die letzte T�tigkeit ausf�hrt. Die fr�here Rechtsprechung entschied die Frage, wann die zu verschiedenen Zeiten ausgef�hrte strafbare T�tigkeit als Einheit zu betrachten sei, bei der die Verj�hrung f�r alle Einzelhandlungen erst mit der letzten Tat zu laufen beginnt, nach den Voraussetzungen des fortgesetzten, aber auch des gewerbsm�ssigen Delikts (BGE 117 IV 408 E. 2f/aa S. 413 mit Hinweisen). Danach wurden mehrere gleichartige oder �hnliche strafbare Handlungen rechtlich zu einer Tateinheit zusammengefasst, wenn sie gegen dasselbe Rechtsgut gerichtet und auf ein und denselben Willensentschluss zur�ckzuf�hren waren (BGE 102 IV 74 E. 2a S. 77 mit Hinweisen). Nach Aufgabe der Rechtsfigur des fortgesetzten Delikts mit BGE 117 IV 408 hat sich das Bundesgericht verschiedentlich dazu ge�ussert, unter welchen Voraussetzungen eine Mehrzahl selbst�ndiger strafbarer Handlungen unter dem Gesichtspunkt des Verj�hrungsbeginns nach Art. 71 Abs. 2 StGB als ein Ganzes betrachtet und somit zu einer verj�hrungsrechtlichen Einheit zusammengefasst werden darf. Nach der neueren Rechtsprechung ist dies in den Sachbereichen, in denen das fortgesetzte Delikt bisher Anwendung gefunden hat, gesondert und ausschliesslich nach objektiven Kriterien zu beurteilen. Der subjektive Gesichtspunkt des Gesamtvorsatzes f�llt mithin ausser Betracht (BGE 117 IV 408 E. 2f/bb S. 413). Verschiedene strafbare Handlungen bilden danach gem�ss Art. 71 Abs. 2 StGB eine Einheit, wenn sie gleichartig und gegen dasselbe Rechtsgut gerichtet sind und - ohne dass bereits ein Dauerdelikt im Sinne von Art. 71 Abs. 3 StGB gegeben w�re - ein andauerndes pflichtwidriges Verhalten bilden. Unter welchen Voraussetzungen ein solches andauernd pflichtwidriges Verhalten anzunehmen ist, l�sst sich nicht abschliessend in einer abstrakten Formel umschreiben, sondern kann nur im konkreten Fall beurteilt werden, wobei sich der Richter von Sinn und Zweck der Verj�hrung leiten zu lassen hat. Dabei k�nnen auch die konkreten Umst�nde des Sachverhalts Bedeutung erlangen (BGE 124 IV 5 E. 2b S. 7). In jedem Fall muss die andauernde Pflichtverletzung aber vom in Frage stehenden gesetzlichen Straftatbestand ausdr�cklich oder sinngem�ss mitumfasst sein (BGE 117 IV 408 E. 2f/bb S. 414, 120 IV 6 E. 2b S. 8 f. mit Hinweisen). In seiner bisherigen Rechtsprechung bejahte das Bundesgericht die Verbindung mehrerer strafbarer Einzelhandlungen zu einer verj�hrungsrechtlichen Einheit bei der ungetreuen Gesch�ftsf�hrung (BGE 117 IV 408 E. 2g S. 414), bei gewohnheitsm�ssiger Widerhandlung gegen das Zollgesetz (BGE 119 IV 73 E. 2d S. 80) und bei sexuellen Handlungen mit Kindern (BGE 120 IV 6 E. 2c S. 9 f.), verneinte eine solche hingegen bei der Annahme von Geschenken (BGE 118 IV 309 E. 2c S. 318) sowie bei der �blen Nachrede (BGE 119 IV 199 E. 2 S. 201). Zuletzt hat das Bundesgericht in einem konkreten Fall auch bei der Veruntreuung ein andauerndes pflichtwidriges Verhalten bejaht (BGE 124 IV 5): Der Beschwerdef�hrer habe als Finanzverantwortlicher die andauernde Pflicht gehabt habe, die pekuni�ren Interessen des Beschwerdegegners zu wahren; er sei daher f�r die Verhinderung oder jedenfalls Begrenzung einer Sch�digung derselben verantwortlich gewesen und es habe ihn eine erh�hte Sorgfaltspflicht getroffen. Zudem ergebe sich das andauernde pflichtwidrige Verhalten aus der Regelm�ssigkeit und Konstanz, mit der er �ber 6 Jahre hinweg j�hrlich ein bis zweimal delinquiert habe. F�r die Verj�hrung sei deshalb auf den Zeitpunkt der letzten strafbaren Handlung abzustellen (E. 3a S. 8).
cc) Im vorliegenden Fall traf V.________ als Energieminister und als Pr�sident der staatlichen Erd�lgesellschaft PNOC ebenfalls die andauernde Pflicht, die Verm�gensinteressen des Staates im Allgemeinen und der PNOC im Besonderen zu wahren und eine Sch�digung derselben zu verhindern. Auch wird ihm vorgeworfen, regelm�ssig und konstant delinquiert zu haben, wobei sich die strafbaren Handlungen immer gegen den Staat (bzw. die PNOC als staatliche Gesellschaft) gerichtet h�tten. Das Rechtshilfegesuch schildert nicht einzelne, isolierte Delikte, sondern ein unter dem Marcos-Regime eingerichtetes regelrechtes "System" der Korruption, in dem die Amtstr�ger routinem�ssig Kommissionen und Schmiergelder beim Abschluss von Vertr�gen f�r den Staat oder f�r staatliche Gesellschaften kassierten, eigene Gesellschaften bei der Vergabe �ffentlicher Auftr�ge bevorzugten und Regierungsgelder und -eigentum f�r eigene Zwecke oder zur Beg�nstigung Dritter verwendet haben. Es erscheint sachgerecht, diese systematisch, unter andauerndem Verstoss gegen Amtspflichten begangenen Handlungen, die sich allesamt gegen das staatliche Verm�gen richteten und im Wesentlichen gleichartig waren, verj�hrungsrechtlich zu einer Einheit zusammenzufassen. Die Verj�hrungsfrist beginnt daher erst mit dem Ende dieses Systems, mithin mit dem Ausscheiden von V.________ aus seinen �mtern am 25. Februar 1986. Dies hat zur Folge, dass die absolute Verj�hrung erst am 26. Februar 2001 eintritt. Der Ablauf der ordentlichen Verj�hrungsfrist nach schweizerischem Recht ist - entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer - im vorliegenden Verfahren nicht zu pr�fen (vgl. BGE 116 Ib 452 E. 4a S. 458 f.).
5.- Alle �brigen Voraussetzungen f�r die Herausgabe der Bankunterlagen liegen vor: Das erg�nzende Rechtshilfegesuch erf�llt die formellen Voraussetzungen nach Art. 27 ff. IRSG; die im Ausland verfolgten Handlungen erf�llen die objektiven Merkmale eines nach schweizerischem Recht strafbaren Tatbestandes (Art. 64 IRSG) und die sichergestellten Bankunterlagen sind f�r die Durchf�hrung des Einziehungsverfahrens bzw. f�r neu zu erhebende strafrechtliche Verfahren gegen V.________ relevant (vgl. oben, E. 3c-f). Die Schlussverf�gung erweist sich somit als rechtm�ssig, soweit sie die �bergabe der Bankunterlagen an die ersuchende Beh�rde anordnet. Insoweit ist die Beschwerde (Hauptantrag sowie Eventualantr�ge 1 und 2) abzuweisen. Im Folgenden ist der Subeventualantrag der Beschwerdef�hrer zu pr�fen, es seien keine Verm�genswerte vorzeitig herauszugeben.
6.- a) Art. 74a IRSG bestimmt, dass Gegenst�nde oder Verm�genswerte, die zu Sicherungszwecken beschlagnahmt wurden, der zust�ndigen ausl�ndischen Beh�rde auf Ersuchen am Ende des Rechtshilfeverfahrens zur Einziehung oder R�ckerstattung an den Berechtigten herausgegeben werden (Abs. 1). Die Herausgabe kann in jedem Stadium des ausl�ndischen Verfahrens erfolgen, in der Regel gest�tzt auf einen rechtskr�ftigen und vollstreckbaren Entscheid des ersuchenden Staates (Abs. 3). In BGE 123 II 595 (E. 4 und 5 S. 600 ff.) hat sich das Bundesgericht ausf�hrlich mit dem Regelungszweck von Art. 74a Abs. 3 IRSG befasst und Kriterien f�r die Unterscheidung zwischen dem gesetzlichen Regelfall und der ausnahmsweise zul�ssigen vorzeitigen Herausgabe entwickelt. Danach muss der Fall Besonderheiten aufweisen, die es rechtfertigen, auf das Erfordernis eines vorg�ngigen rechtskr�ftigen Urteils zu verzichten. Hierbei steht der Rechtshilfebeh�rde ein Ermessensspielraum zu. Ein Ausnahmefall kann insbesondere angenommen werden, wenn die deliktische Herkunft der Verm�genswerte offensichtlich ist (BGE 123 II 595 E. 4f S. 606; 123 II 134 E. 5c und d S. 140 f.). Dagegen ist die vorzeitige Herausgabe grunds�tzlich ausgeschlossen, wenn die deliktische Herkunft der Verm�genswerte kl�rungsbed�rftig ist, weil diese Kl�rung nicht Aufgabe der schweizerischen Rechtshilfebeh�rden ist, sondern vor der Herausgabe in einem gerichtlichen Verfahren im ersuchenden Staat zu erfolgen hat (BGE 123 II 595 E. 4f S. 606; 123 II 268 E. 4b S. 274 f.).
b) Im vorliegenden Fall haben die Bezirksanwaltschaft und das Obergericht angenommen, die deliktische Herkunft der Verm�genswerte auf dem Konto "Necktie" der A.________ sei offensichtlich. Die Beschwerdef�hrer bestreiten dies.
aa) Das philippinische Rechtshilfegesuch beruft sich in erster Linie auf die Diskrepanz zwischen dem von V.________ vor seinem Amtsantritt deklarierten Verm�gen und seinen Verm�gensverh�ltnissen nach seiner Entfernung aus dem Amt: Am 30. Mai 1975 habe er unter Eid erkl�rt, bei Amtsantritt �ber ein Nettoverm�gen von ca. 7 Mio. Pesos verf�gt zu haben; 1986 habe er dagegen allein in den Philippinen �ber ein Verm�gen von ca. 43 Mio. Pesos verf�gt, ohne Mitrechnung der in der Schweiz vorhandenen Verm�genswerte. Diese ausserordentliche Zunahme des Verm�gens lasse sich nicht mit den legalen Eink�nften als Minister von insgesamt 6 Mio. Pesos nach Steuern erkl�ren.
Die Beschwerdef�hrer wenden dagegen ein, V.________ sei - im Gegensatz zu Ferdinand Marcos - schon bei Amtsantritt ein verm�gender Mann gewesen: Er habe zu den bestbezahlten Managern im Privatsektor und zu den f�nfzig besten Steuerzahlern des Landes gez�hlt. Hierf�r haben die Beschwerdef�hrer einen Artikel des "Sunday Times Magazine" (Manila) vom 24. August 1969 (Akten OG Urk. 6) vorgelegt, wonach V.________ damals als Kader einer grossen amerikanischen Firma �ber ein sechsstelliges Einkommen verf�gt habe. Der Beschwerdef�hrer 1 behauptet, dieses Einkommen habe er schon vor seinem Eintritt in die Regierung Marcos gewinnbringend im Ausland investiert. Diese Investitionen seien jedoch in der Steuererkl�rung sehr tief bewertet worden. Es sei in den Philippinen Usus, Verm�genswerte (Beteiligungen, Liegenschaften) nicht zum effektiven Verkehrswert, sondern zu einem tieferen steuerlichen Wert (i.d.R. zum Erwerbspreis) anzusetzen. Die Bewertung des Verm�gens sei grunds�tzlich ohne Bedeutung f�r die Besteuerung, da die Philippinen keine Verm�genssteuer kennen. Im �brigen w�re eine falsche Steuerdeklaration allenfalls ein Indiz f�r ein - grunds�tzlich nicht rechtshilfef�higes - Fiskaldelikt.
Dagegen l�sst sich allerdings einwenden, dass die von V.________ abgegebene Deklaration seines Verm�gens bei Amtsantritt als Minister nicht in erster Linie steuerliche Funktion hatte: Im Rechtshilfegesuch (Ziff. 8) wird pr�zisiert, V.________ sei gem�ss Sec. 7 des Gesetzes Nr. 3019 ("Anti-Graft and Corrupt Practices Act") verpflichtet gewesen, sein Verm�gen und sein Einkommen bei Amtsantritt zu erkl�ren. Eine unvollst�ndige Erkl�rung oder eine Unterbewertung der Verm�gensposten in einer derartigen Erkl�rung konnte schwerwiegende Konsequenzen haben: Gem�ss dem schon damals geltenden Gesetz Nr. 1379 "�ber die Einziehung von unrechtm�ssig erworbenen Staatsverm�gen durch �ffentliche Beamte und Angestellte" gilt Verm�gen, das w�hrend der Amtszeit erworben wird und offensichtlich ausser Verh�ltnis zum Einkommen des Beamten bzw. zu seinen anderen legalen Einkunftsquellen steht, "prima facie" als unrechtm�ssig erworben, so dass ein Einziehungsverfahren eingeleitet werden kann (Sec. 2). In diesem Verfahren ist es Sache des Beamten, das Gericht davon zu �berzeugen, dass er das Verm�gen rechtm�ssig erworben hat (Sec. 5 und 6). Insofern h�tte V.________ Anlass gehabt, eine vollst�ndige und richtige Erkl�rung seiner Einkommens- und Verm�gensverh�ltnisse abzugeben. Dem l�sst sich allerdings entgegenhalten, dass V.________ angesichts der unter dem Marcos-Regime gel�ufigen Korruption nicht ernstlich mit einer Anwendung des Einziehungsgesetzes habe rechnen m�ssen.
bb) Das Obergericht hat ferner die zeitliche Abfolge, die Herkunft und den Charakter der Finanztransaktionen als Indiz f�r eine deliktische Herkunft der Verm�genswerte gewertet: Die �berweisungen in Millionenh�he seien erst vorgenommen worden, nachdem V.________ schon zehn Jahre als Energieminister t�tig gewesen sei. Die Geld�berweisungen seien von Hongkong aus erfolgt, von wo aus auch die Kontoer�ffnungsunterlagen nach Z�rich geschickt worden seien (Urk. 16/9 Nr. 033046); die Bank habe auch die Korrespondenz �ber Hongkong abgewickelt (vgl. z.B. Urk. Nr. 033013). Nach Hongkong, an eine von B.________ kontrollierte Firma, sollen nach dem Rechtshilfegesuch auch die von V.________ der PNOC vorenthaltenen Ladekommissionen geflossen sein (Urk. 16/11/2/4 S. 10 und 16/11/3/14 S. 14). B.________ erscheine auch im Zusammenhang mit den Verm�genswerten in der Schweiz: V.________ habe der E.________ Bank mitgeteilt, dass B.________ Zustellungsempf�nger sei und berechtigt sei, Instruktionen �ber die Verwaltung der Verm�genswerte zu erteilen (Urk. 16/9 Nr. 033017). V.________ habe die Verm�genswerte in den Philippinen nie deklariert. Besonders schwer wiege der Umstand, dass er die Konten unmittelbar nach dem Sturz von Ferdinand Marcos, kurz vor Eintreffen des philippinischen Rechtshilfeersuchens, saldiert und die Verm�genswerte auf ein Konto einer liechtensteinischen Stiftung �berwiesen habe, wobei er die Bank ausdr�cklich angewiesen habe, den Namen des �berweisers nicht anzugeben. Diese Transaktion lege den Schluss nahe, dass es sich bei den fraglichen Geldern nicht um legal erworbene handle, sondern um solche aus Deliktserl�s, die er verstecken wollte.
Hiergegen wenden die Beschwerdef�hrer ein, die Anlage der Verm�genswerte in der Schweiz sei im Anschluss an verschiedene R�cktrittsgesuche V.________s im Jahre 1982 zu sehen: Damals habe angesichts der aufkommenden politischen Instabilit�t eine erhebliche Unsicherheit �ber die weitere politische Entwicklung bestanden. Die fehlende Deklaration dieser Verm�genswerte in den Philippinen sei h�chstens ein Indiz f�r Steuerhinterziehung, nicht aber f�r die deliktische Herkunft des Verm�gens. Immerhin seien die Konten bis 1986 auf den Namen von V.________ bzw. seiner Familienangeh�rigen gef�hrt worden. Die �bertragung an die A.________ sei erst nach dem Sturz von Ferdinand Marcos erfolgt. Die damaligen Wirren seien Grund genug f�r V.________ als ehemaligen Minister der Regierung Marcos gewesen, eine Sicherung seines pers�nlichen Besitzstandes anzustreben. Die Tatsache, dass die �bertragung ohne Namensangabe erfolgt sei, sei ein gew�hnlicher wirtschaftlicher Vorgang, der allenfalls ein Verstecken der Gelder vor dem Fiskus impliziere, nicht aber deren kriminelle Herkunft.
cc) Schliesslich erachtete das Obergericht die Aussagen des Beschwerdef�hrers als v�llig unglaubw�rdig, wonach er wegen der langen Zeitdauer von mehr als zehn Jahren den Nachweis der den �berweisungen in die Schweiz zugrunde liegenden Gesch�fte nicht mehr erbringen k�nne. Ihm sei schon seit dem Jahre 1986 bekannt, dass die philippinischen Beh�rden es auch auf seine Verm�genswerte in der Schweiz abgesehen haben. Er habe deshalb bis heute genug - mehr als 12 Jahre - Zeit gehabt, um anhand von Bankunterlagen glaubw�rdig und �berzeugend darzutun, dass es sich bei den in die Schweiz �berwiesenen Geldern lediglich um eine Umlagerung von Verm�genswerten handelt, die er bereits vor seiner Ministert�tigkeit angeh�uft habe. Dies habe er jedoch nie getan. Die Beschwerdef�hrer werfen dem Obergericht vor, es habe ihnen im Ergebnis die Beweislast f�r die nicht-deliktische Herkunft der Verm�genswerte auferlegt. Damit habe das Obergericht die Unschuldsvermutung gem�ss Art. 6 Ziff. 2 EMRK verletzt.
Hierzu ist zun�chst zu bemerken, dass die Unschuldsvermutung im Rechtshilfeverfahren nur eine eingeschr�nkte Bedeutung hat: Die Maxime "In dubio pro reo" gilt vorab bei richterlichen Endentscheiden zum Schuld- und Strafpunkt (Niklaus Schmid, Strafprozessrecht, 3. Auflage Z�rich 1997, Rz. 301). Hier�ber hat der Richter im Rechtshilfeverfahren - einem administrativen Verfahren - nicht zu entscheiden. Er muss lediglich pr�fen, ob die - �berwiegend formellen - Voraussetzungen f�r die Gew�hrung der Rechtshilfe nach dem einschl�gigen Staatsvertrags- oder Landesrecht erf�llt sind. Dabei ist er grunds�tzlich an den im Rechtshilfegesuch geschilderten Sachverhalt gebunden und hat selbst keine Beweisw�rdigung vorzunehmen.
Im �brigen ist das Gericht auch in Verfahren, in denen die Maxime "in dubio pro reo" vollumf�nglich gilt, in der Beweisw�rdigung frei: Es darf zwar den Umstand, dass der Beschuldigte oder Zeuge von dem ihm zustehenden Aussageverweigerungsrecht Gebrauch macht, nicht als Beweis oder Indiz gegen den Beschuldigten verwenden; sagt der Beschuldigte dagegen aus und verweigert er dabei die Aussage nur zu einzelnen Punkten oder verweigert er die Mitwirkung bei Beweisen, die ihn nach seinen Aussagen nur entlasten k�nnten, so darf dies als Indiz gegen ihn verwendet werden (Niklaus Schmid, Strafprozessrecht, 3. Auflage Z�rich 1997, Rz. 292).
Nichts anderes hat das Obergericht im vorliegenden Fall getan, wenn es die Aussage des Beschwerdef�hrers, er k�nne �ber Art, Ort und H�he seiner angeblich legalen Investitionen wegen des langen Zeitablaufs keine Aussagen mehr machen und verf�ge �ber keinerlei Unterlagen mehr, als unglaubw�rdig erachtete: In der Tat h�tte V.________ sp�testens seit der Sperrung seiner Bankkonten allen Anlass gehabt, seine Anlagebescheinigungen, Kontounterlagen und sonstigen Belege aufzubewahren bzw. sie von seinen Verm�gensverwaltern anzufordern. Wenn er dennoch keinerlei Angaben macht, um seine Behauptung zu st�tzen, es handle sich um legal, noch vor seinem Amtsantritt erworbene Verm�genswerte, darf dies als Indiz f�r eine deliktische Herkunft der Verm�genswerte gewertet werden. Dies gilt um so mehr, als er nicht zu bef�rchten braucht, seine Angaben k�nnten in den Philippinen zu Steuerzwecken gegen ihn verwendet werden: Zum einen sind die Philippinen nicht als Partei des Rechtsmittelverfahrens zugelassen worden und erhalten somit keine Kenntnis von seinen Eingaben; zum anderen schliesst bereits der von der Bezirksanwaltschaft angebrachte Spezialit�tsvorbehalt eine fiskalische Verwendung der Unterlagen aus.
dd) Als Zwischenergebnis ist somit festzuhalten, dass durchaus gewichtige Indizien f�r eine deliktische Herkunft der Verm�genswerte bestehen. Voraussetzung f�r eine vorzeitige Herausgabe der Verm�genswerte gem�ss Art. 74a Abs. 3 IRSG w�re jedoch, dass die deliktische Herkunft "offensichtlich" ist. Dies kann im vorliegenden Fall angesichts des Verfahrensstands in den Philippinen nicht angenommen werden:
Wie bereits oben (E. 3) dargelegt worden ist, sind alle f�r das Rechtshilfeverfahren relevanten Strafverfahren in den Philippinen mangels Beweisen eingestellt worden. Die Beh�rden des ersuchenden Staates gehen somit davon aus, dass gegenw�rtig in keinem der im Rechtshilfegesuch geschilderten Sachverhalte ein f�r die Anklageerhebung hinreichender Tatverdacht besteht. Dann aber k�nnen die schweizerischen Beh�rden nicht zum Ergebnis kommen, die deliktische Herkunft der Verm�genswerte sei offensichtlich: Nach st�ndiger Rechtsprechung ist die W�rdigung der Beweise Sache des ersuchenden Staates und nicht der Rechtshilfebeh�rden (vgl. z.B. BGE 107 Ib 264 E. 3 S. 267; 110 Ib 173 E. 4d S. 180; 112 Ib 576 E. 14a S. 605; 121 II 241 E. 3a S. 242 f.). Dies wirkt sich i.d.R. zu Ungunsten des Verfolgten aus, der mit Eingaben zu Sachverhalt und Schuldfrage nicht geh�rt wird. Auch umgekehrt muss dann aber gelten, dass die schweizerischen Rechtshilfebeh�rden nicht ohne weiteres von der Einsch�tzung der Beh�rden des ersuchenden Staats abweichen und einen dringenden Tatverdacht (bzw. hier: die offensichtlich deliktische Herkunft der Verm�genswerte) bejahen k�nnen, der von den philippinischen Strafverfolgungsorganen verneint wurde. Eine Ausnahme w�re nur m�glich, wenn sich die deliktische Herkunft eindeutig aus den in der Schweiz sichergestellten Bankunterlagen (oder anderen, nur den schweizerischen Beh�rden verf�gbaren Beweismitteln) ergeben w�rde. Das ist jedoch nicht der Fall: Aus den Bankunterlagen ergeben sich zwar Indizien (siehe oben, E. 5b/bb), die aber f�r sich allein genommen nicht gen�gen, um sich von der deliktischen Herkunft der Verm�genswerte zu �berzeugen.
c) Damit ist der Subeventualantrag der Beschwerdef�hrer gutzuheissen und die Herausgabe der Verm�genswerte zur Zeit zu verweigern.
7.- a) Das hat allerdings nicht zur Folge, dass die angeordneten Kontosperren aufzuheben w�ren. Vielmehr wird es Aufgabe der philippinischen Instanzen sein, die deliktische Herkunft der Verm�genswerte abzukl�ren, sei es im Rahmen des h�ngigen Einziehungs- bzw. R�ckerstattungsverfahrens, sei es in neu eingeleiteten bzw. wieder aufgenommenen Strafverfahren. Sobald ein rechtskr�ftiger und vollstreckbarer Entscheid des ersuchenden Staates �ber die Einziehung oder die R�ckerstattung an den Berechtigten vorliegt, k�nnen die Verm�genswerte gem�ss Art. 74a Abs. 3 IRSG herausgegeben werden.
b) Einer derartigen Herausgabe w�rde die zwischenzeitlich in der Schweiz eingetretene absolute Verfolgungsverj�hrung nicht entgegenstehen, wie das BAP zutreffend dargelegt hat: Ein rechtskr�ftiges ausl�ndisches Herausgabe- oder R�ckerstattungsurteil eines unabh�ngigen Gerichts wird in der Schweiz grunds�tzlich vollstreckt, ohne den Entscheid auf seine Begr�ndetheit zu �berpr�fen. Der Gesetzgeber hat in Art. 74a Abs. 3 IRSG bewusst auf die Durchf�hrung eines Exequaturverfahrens nach Art. 94 ff. IRSG verzichtet. Die Herausgabe kann daher nur versagt werden, wenn der Entscheid offensichtlich den schweizerischen ordre public oder elementare Grunds�tze der EMRK verletzt (Botschaft betreffend �nderung des Rechtshilfegesetzes vom 29. M�rz 1995, BBl 1995 III S. 25 f.). Zu diesen elementaren Grunds�tzen z�hlt die Verj�hrung nicht (so andeutungsweise schon BGE 115 Ib 517 E. 9 S. 548 f. und 117 Ib 53 E. 3 S. 60). So verzichten die meisten Staatsvertr�ge im Bereich der internationalen Rechtshilfe auf die �berpr�fung des Verj�hrungseintritts (vgl. BGE 118 Ib 266 E. 4b/bb S. 267 ff. zum Staatsvertrag vom 25. Mai 1973 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika �ber gegenseitige Rechtshilfe in Strafsachen [RVUS; SR 0.351. 933.6] und BGE 117 Ib 53 E. 3 S. 61 ff. zum Europ�ischen �bereinkommen �ber die Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959 [EUeR; SR 0.351. 1]). Schliesslich geht auch Art. 33a IRSV davon aus, dass der Eintritt der absoluten Verj�hrung nach schweizerischem Recht kein Grund sei, die Beschlagnahme von Gegenst�nden oder Verm�genswerten aufzuheben, die erst gest�tzt auf einen rechtskr�ftigen und vollstreckbaren Entscheid des ersuchenden Staates herausgegeben werden k�nnen.
8.- Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen, soweit sie die vorzeitige Herausgabe der Verm�genswerte der A.________ betrifft. Im �brigen ist sie abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Den Beschwerdef�hrern, die teilweise obsiegen und teilweise unterliegen, ist daher eine reduzierte Gerichtsgeb�hr aufzuerlegen (Art. 156 OG); sie haben Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung (Art. 159 OG).
a) Die unter der Kundenverbindung "Z 2'0003 Necktie" der A.________ deponierten Verm�genswerte werden zur Zeit nicht an die ersuchende Beh�rde herausgegeben.
b) Insoweit werden die Schlussverf�gung der Bezirksanwaltschaft IV f�r den Kanton Z�rich vom 4. Dezember 1998 (Disp. -Ziff. 3-7) sowie der diesen Teil der Schlussverf�gung best�tigende Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 6. September 1999 aufgehoben und es wird das erg�nzende Ersuchen des "Office of the Solicitor General" der Republik der Philippinen vom 10. August 1994 in Sachen V.________ insoweit abgewiesen.
2.- Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
3.- Die reduzierte Gerichtsgeb�hr von Fr. 5'000. -- wird den Beschwerdef�hrern auferlegt.
4.- Der Kanton Z�rich hat die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000. -- zu entsch�digen.
5.- Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Bezirksanwaltschaft IV f�r den Kanton Z�rich, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht (III. Strafkammer) des Kantons Z�rich sowie dem Bundesamt f�r Polizeiwesen schriftlich mitgeteilt.