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Timestamp: 2019-12-15 07:54:10
Document Index: 218861247

Matched Legal Cases: ['§8', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art 140925']

1883 / 115 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger)
1883 / 115 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
7 E R P E A n a f j i s E T E E R i E E O E EIE i age a E É Ei BOR Ei: Fm M L E E PCEED O E fes : ies
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Deutsche Bandelsgesell\chast. |
421273] Frankfurt am Main.
Ëbersandter
‘Máârz 1860 ausgegebene Obligationen des WVilkau-
Behufs Erleichterung des Checkverkehrs haven wir die Einrichtung getroffen, daß wir die Beträge uns
hes ‘auf uns felbst
(d. i. auf uns gezogener Checks) _ nach allen Pläßen Deutschlands (per Pof: oder Giro-Conto) sowie des Auélands (in Checks oder vista Auszahlung) provisionsfrei einschicer. Die Direktion.
47 Bekanutmahung. Als Tilgungsrate pro 1883 find folgende în Ges mäßheit des Allerhöcbïten Privilegiums vom 12.
rolather Deichverbandes ausgelooft: ita e Nr. 146 152 154 157 159 E a e Litt. B. Nr. 1 2 5 131 132 136 139 151 216 221 260 268 280 284 292 997 425 485 510 513 573 594 595 639 681 683 685 688 698 788 à E ae Litt. C. Nr. 191 344 390 563 599 Da O zusammen 17,400 A6 Die Inhaber dieser Obligationen werden hierdurch aufgefordert, dieselben mit den zugehörigen Talons Hei der Deichverbandskasse oder der Kommandite des Schlesischen Bankvereins hierselbst am 1. Oktober D. F. einzureichen und das Kapital dafür in Empfang u nehmen. f T Verzinsung hört mit dem 1. Oktober ce. auf. Der Betrag fehlender Coupons wird vom Kapita! abgezogen. Glogau, den 13. Februar 1883. Der Deich- Hauptmann. F..Franck-Lindheim.
vorbezeichneten Zinsscheinen der Kapitalbetrag aus-
ezahlt. L: ] 9 Für fehlende Zin8-Coupons wird bei der Kon- vertirung die Zinésdifferenz zwischen 45 und 4°/o eingezogen, bei der Einlösung der Obligationen der volle Betrag in Abzug gebracht.
Vom 1. Juli 1883 ab hört die Verzinsung der | nit abgestempelten Anleihescheine auf. Rathenow, den 39. November 1882.
Lange. Verschiedene Bekanntmachungeu. [23034] Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellshafi.
Generalversammlung : am Donuerstag, den 7. Juni 1883, Mittags 12 Uhr. im Bahnhofsgebäude in Altona.
Tagcesorduunß : 1) Berichterstattung des Verwaltungsrathes und der Direktion. Antrag des Verwaltungsrathes und der Direktion auf Genehmigung der Erbauung ciner Bahn unteracordneter Bedeutung von Blankenese nach Wedel und der Entnahme der auf 500 000 Æ verans{lagten Anlage- fosten aus der Prioritätsanleihe IV. Emission. Antrag des Verwaltungsrathes und der Direktion auf Genehmigung der General- versammlung zur Zeichnung von 150 000 M. Aktien der Kreis - Oldenburger Eisenbahn- Gesellschaft bebufs Fortführung der Neustadt- Oldenburger Bahn bis Heiligenhafen und Entnahme diefer Summe aus dem noch dis- poniblen Rest der Prioritätsanleiße 1V. Emission. : i 4) Wahl von fünf Mitgliedern des Verwaltungs- rathes. Nach §. 22 des Statuts kann in der General- versammlung ein Stimmrecht nur für diejenigen
[5140] Bekanntmachung.
Nachdem mittelst Allerhöchsten Erlasses vom 18. Oktober d. Irs. die Herabsetzung des Zinsfußes der Seitens der Stadt Rathenow auf Grund des Privilegiums vom 24, März 1880 ausgefertigten auf den Inhaber lautenden Obligationen vom 1. Iult 1885 ab von 45 auf 4% genehmigt ist, werden Fämmtliche noch nicht zum Zwecke der planmäßigen KFilgung ausgeloosten Stücke der genannten Anleihe- {eine den Inhabern zum 1. Juli 1883 gekündigt.
Diejenigen Inhaber der Anleihescheine, welche die Herabsetzung des Zinéfußes acceptiren, fönnen die gekündigten Obligationen in couréfähigem Zustande mit Talons und den Zins-Coupons I. Reihe Nr. 7 bis 20 von jegt ab bis zum 1. April k. Irs. bei unserer Stadtkasse zur Abstempelung auf 4/6 eîin- reien.
wird vom 1. Juli 1883 ab gegen Einreichung der | der Gesel!schaft zurückzulafen.
Aktien ausgeübt werden, welch{e vorgängig bei der Gesellschaft, bei einer öfentlihen Behörde, bei cinem | Notar, oder mit Genehmigung der Direktion bei einer Bank deponirt worden sind. Die Deponirung bei der Gesellschaft muß am Mittwo, den 6. Juni d. I, geschehen, in welwem Fall der Deponent mit den Aktien ein na dem Formul.r der Anlage U. des Statuts ausgefertigtes Verzeichn15 der Zaßl und der Nummecn der deponirten Aktien in zwei Exem- plaren einzureichen hat, von welchen das eine bei der Gesellschaft verbleibt, das zweite aber, nachdem der darunter befindlihe Depositionsvermerk von dem durch die Direktion beaustragten Archivar Creußfeldt in Altona ausgefüllt, unterzeihnet und mit dem Ge- fellshaftssiegel versehen worden ist, dem Deponenten zurückgegeben wird, Die Depositenscheine der öffent- lien Behörden, der Notare und der betreffenden Banken sind gleichfalls nah obigem Formular aus- zustellen und mit dem Amtssiegel resp. Geschäfts-
jeni igationsi C die Kon- | siegel zu versehen und ist bei Produzirung eines Denjenigen Obligationsinhabern, welche di K siegel z e L bei
i is z t ine nit bewirken, | folhen Depositenscbeins eine Ab vertirung bis zum genannten Termin ch irken, | fol \ U T Can fr
zur Legitimation bei der Abstimmung dienenden Einlaßkarten sind spätestens eine Stunde vor Gröff- rung dec Gencralversammlung bei dem Arcbivar Creußfeldt im Hauptbureau in Altona abzufordern. Da über den obigen Antrag sub 2 in der General- versammlung vom 5. April d. I. ein Beschluß nicht hat gefaßt werden können, wird nunmehr in Gemäß- heit §8. 24 des Statuts in der bevorstehenden Generalversammlung auch über diesen Antrag durch cinfache Majorität der abgegebenen Stimmen ent- schieden werden.
Altoua, den 17. Mai 1883.
[22170] Bilanz pro 1882. i
Activa. 4 Conto-Corrent-Conto, | Debitores. . . , 105 889, 11 | Abschreibung . . „ 4787.16 Gescäftsantkeile, no einzuzahlen „ Mobilien- und Utensilien-Conto, ab- geschrieben. 7 | Cafsa-Conto, Baarbestand ._…__…_. 218/30 Summa | 120 603 05 |
101 101/95 19 282/80
Conto-Corrent-Conto, Creditores . . 57 962/45 Geschäfts-Antheil-Conto, Antheile. . 60 554/60 Dividenden-Conto : e noch nicht abgehobene Dividende aus früheren Jahrcn „ A 182|— Do e e o o 0 30|— Gewinn u. Verlust-Conto, Gewinn 68126. 32 ab zu Äb- \creibun- gen, Re- servefonds : 20%. . M 626. 16 Amortisa- tionsfonds 20/6 s 626. 16 L 1252. 3s Gewian zur Vertbeilun g M1 S4. - Dividende . . d 1409, — Tantième dem Verwal- tungsrath O 10. Taatième der Direktion „199. — | 1 874|— 120 603/05 = 168
“Summa Mitgliederzahl Ende 1881 .. Abgang in 1882 10 D v t L Mitgliederbestand Erde 1882 . Berlin, am 31, Dezember 1882.
Deutsche | Beamten - Credit - Gesellschaft.
[22173] Prenssische Central-
Status am 30. April 1883. Activa.
Cassa-Bestand (incl. Giro-Gut-
haben bei der Reichs - Hauptbank). . . . . . M 603,445. 47. Wechsel-Bestand E 1,755,274. 20. Anlage in Lombard-Darlehns- Saauiidón S 5,821,193. 27. Laufende Rechnung mit Bank- häusern gemäss Art. 2 sub 8 Le Sa. . 2. Anlage in Hypotheken-Dar- lehnsgescbüäften L Anlage in Kommnunal - Dar- lehnsgeschäften . . . Anlage in Werthpapieren ge- mäss Art. 2 aub 8 des Statuts E Grundstücks-Conto a. Geschäftslokal (U. d. Ida) b. Sonstiger Grundbesitz (Art. 3 al. 1 des Statuts) »„ 226,930. 07. Versechiedene Aktiva . . . y 2,518,108. 09. A. 203,113,373, 06. Passîfva. Eingezahltes Aktienkapital . A 14,400,000. —. Emittirte kündbare Central- C E 849,309, —, Emittirte 5 9/6 unkündbare Central-Pfandbriefe . . . y 63,432,250. —. 70,184,050. —.. 36,849,600. —.
393,742. 10. 185,089,934. 04. 9,047,747. 50.
3,256,998. 32.
n 1,400,000, —.
Emittirte 44% unkündbare Central-Pfandhriefe . . Emittirte 49/9, unkündbare Central-Pfandbriefe . . . Einzahlungen gemüss Art. 2 sub 6 des Statnts (auf eine Emission von 49/9 unkünd- baren Central-Piandbriefen R Depots gemüäss Art. 2 sub 7
des Statuts (mit Einschlus8
des Check-Verkehrs) Reservetonds-Conto. . Central - Pfandbrief - Zinsen-
Cento (noch nicht abge-
hobene Zinsen) E 133,739, 37. Verschiedene Passiva . . . y 4,257,609. 33.
M. 203,113,373, 06. Berlin, den 30. April 1883. Die DireKtion. Dr. Jacobi. Bossart. Herrmann.
11,808,000. —.
278,473. 23. 920,351. 13.
[3624] Dampferverbindungen
Elbing, Königsberg i./Pr. (Kiew, Kursk), Riga (Moskau, Charkow, Zaricyn, Rostow, Niscni- Nowgorod), Kopenhagen, Gothenburg, Christiania, Flensburg, Kiel, Hamburg, Bremen, Ani Middlesborough o. Tees unterhält regelmäßig
coursfähigen Anleihescheine mit den Talons und den | Depositenscheine den
Wir fertigen. unsere Patent- (Maschinen-) geschmiedeten Hufnägel, kohleneisen, in genauer Nachahmung des Handschmiede-Verfahrens, 80 dass die ufnögel gegen die auf andere mechanische Weise (aus Blechen geschni ssglüihend geschmiedet unä nicht kalt geschnitten oder gestanzt sind. Dieselben übertreffen, gerichteten und gezwickten Husnägel sind überall als mustergiltig und als das beste
zum Beschlagen fertig gezwickt werden,
Der FHaupt-Vorzug unserer Patent darin, dass sie wirklich aus Eisenstangen Wei des Materials die handgeschmiedeten Hufnägel.
Unsere Weissgliihend geschmiedeten mnd Kalt ausSezogenen,
Fabrikat ant dem Weltmarkte anerkannt. Seit 1. April und 15, Mai d. J. bedentende Preis Unsere nunmehrige Productionsfähigkeit, welc
yollen Anusnutzung bringen Werden, genügt, nm den Bedarf für
- (Maschinen-) geschmiedeten H
Inhabern auszuhändigenden,
Gustav FHerrtann,.
B 1A N Marke.
t Ge — *
eutsche Reickspatenie No,
2695. 2703. 2272. 11657,
rouranter Artikel.
E f E S T ( Si Sees E s M. Fes 2 | il r Va d j E E \ Fabrik vorz. H
E Ee E AE
hreiber,
Berlin N., Monbijonplatz 10. Gegenwärtige LeistungsfähigKkeit pr. Arbeitstag von 10 Stunden : 400 Zollcentner. " BetriebsKkraft: ca. 1000 Pferdekraft Dampfmaschinen. Seit 1870 im Betriebe. Export nach allen Erdtheïlen,
in allen in den verschiedenen Länder Hufaägel erst in weissglühendem Zustande vorgeschmiedet ,
ermüsSsigungen, s0 dass unsere Hufnägel jetzt verhältnissmässig billiger, be wir —- nachdem die im vorigen Jabre begonneneu grosse das ganze Deutsche Reich zu decken und ausgerdem noch MYISC
Preiglisten, Musterkarten nund sonstige Probenägel gratis und franco.
n Neubauten nun vo
n der Erde gangbaren Façons, aus allerbestem Schwedischen Holz-
dann kalt gehämmert und ausgezogen, gerichtet, gesteift und
ttenen oder gestanzten) hergestellten Hufnägel besteht s0 wohl in Gleichmässigkeit der Form als in Zähigkeit
als gewöhnliche handgeschmiedete sind. [ llendet sind — im Laufe dieses Jahres successive ZUT
hnuliche Quantitäten zu exportiren.
zwischen Stettin und Colberg, Stolpmünde, Danzig „
Mi 115.
Der Inkbalt dieser Beilage, in welcher au die im §. s des Geseyzes über den Markeushugz, vom 30. November 1874, sowie die in dem Gesey, betreffend das Urheberrecht an Mu vom 11. Januar 1876, und die im Pateutgesch, vom 25. Mai 1877 vorgeschriebenen Bel’ anntmachungen veröffentlicht werden, ershcint au in E any, * er brin Blatt arie Ta Titel I B E
Das Central - Handels - Register für das Deutsche Reih kann durch alle Poft - Anstalten, für Berlin auch durch die Königliéhe Expedition des Deutschen Reichs- und Königlich Preußischen Staats8-
Anzeigers, 8W., Wilhelmftrake 32, bezogen werden.
Aus dem Jahresbericht der Handels- | undGewerbekammer zuStuttgart für 1882. ! (Schluß.)
„Die Besserung der Lage unserer Industrie“, THreibt die Württ. Baumwollspinnerei und Weberei in Eßlingen, „hat im verflossenen Jahre weitere Fortschritte gemaht. Für die Spinnerei waren die Berhältnisse ungefähr gleich wie im Vorjahre, für die Weberei eher günstiger; die neue Zollgesetgebung übt andauernd den wohlthuendsten Einfluß aus, wie seiner Zeit gewünscht und gehofft worden ist."
Auch die Nähfadenfabrik Eßlingen hatte das | ganze Jahr hindurch genügende Aufträge; „die neue ;
Zollgeseßgebung kam unserer Geschäftsbranche ent- schieden zu statten.“ Auch die Württ. Handels- gesellschaft (Jacquardweberei) Hat ihre Arbeiterzahl um 15 Prozent vermehrt. Dagegen sind die Ver- bältnisse der mechanishen Buntweberei in Cannstadt
unverändert geblieben. Die Fabrik für Manchester
und englisches Leder befand sich in entschieden un- günstigerer Lage als in 1881. „Was die neuen Zoll-
verhältnisse betrifft, so haben wir die merkwürdige ; et j Etablissement, welhes außèr Harmoniums auch
Thatsache ¿zu konstatiren, daß cs uns unter der Herrschaft des alten, niederen Zolltarifs nicht mögli war, Double-Garne aus England zu beziehen; mit dem Inkrafttreten des neuen Tarifs änderte fich die Sache sofort und bezichen wir gegenwärtig mit Vortheil (5—10 pt.) Double-Garne aus England.“ Die Handweberei lag im Frühjahr eiwas günstiger als im Vorjahr, konnte aber in Folge der nassen Witterung und der trüben E:nteaussicbten diesen Standpunkt nicht bchaupten. Die Arßbeitslöhne mußten indessen um ca. 10 pCt. erhöht werden, um den Uebergang der besseren Arbeiter zur Jacquard- weberei zu verhindern. Das Geschäft in Piqué- und Waffeldecken nahm ab und mußte deshalb auch die Arbeiterzahl beschränkt werden.
Wie für die Baumwollspinnerei, so war auch für die Kammgarnspinnerei ter Absatz ein be- friedigender. Die Tuchfabrik Eßlingen bezeichnet den Finfluß der neuen Zollpolitik auf die Tuchbranche als günstig.
In der Leinenindustrie hat das Jahr 1882 nicht gehalten, was es Anfangs versprochen hatte; die neuen Zölle erwiesen si als nüßlich.
Die Lage der Tricotweberei (Stultgart) blieb ziemlich unverändert.
In Corsetten war der Umsatz größer als im Jahre 1881; in Folge dessen wurde auc die Arbeiter- zahl in den betreffenden Fabriken vermehrt.
Die Bleicherei, Färberei und Appreturanstalt Stuttgart hat die Rentabilität ihres Etablissements durch Verbesserungen in der Fabrikation gehoben. Im Uebrigen war die Lage unverändert.
Für die großen Herrenkonfektionsgeschäfste in Stuttgart, Cannstatt und Böblingen, welche für den Grport arbeiten, war die erste Hälfte des Jahres befriedigend, während in ver zweiten die ungünstige Wiiterung und die mißlihe Ernte nachtheiligen Einfluß übten.
Die Sohllederfabrikation hat gegen die Vorjahre wenigstens keine Berschlimmerung ihrer Lage aufzu- weisen: die Einführung des Zolls von 36 4 auf ausländisches Sohlleder hat ihr günstigere Existenz» bedingungen geschaffen, wenn auch der Nußen ein geringer ist. Oberleder, d. h. Kalbleder, Schmal- leder und Roßleder, waren während des ganzen Jahres gesuchte Artikel; doch waren die Preise keine gewinnbringenden. In den ordinären Sorten Vache- Leder, zu Sohlen für Schuhfabrikation, fowie in geringen Sorten Sattlerleder resp. Zcug- und Ge- \circleder, waren die Preise {lecht und in keinem Verhältniß zu den enorm theuren Häuten; die besseren Sorten waren stets, wenn auch mit Le- \cheidenem Nutzen, verkäuflih. Das in Stuttgart, Schorndorf und Eßlingen hergestellte Etui- und Militärleder, welches nah und nah das für hoch- feine Zwecke seither eingeführte englishe Fabrikat verdrängt, erfreute sich das ganze Jahr hindurch einer regen Nachfrage. „Jmmerhin haben fich die Preise gebessert, da die Nohwaarenzufuhren knapper als in früheren Jahren sind, und damit die Masfsen- produktion nachläßt. Die Bericht? aus sämmtlichen Spezialitäten stimmen in der Ansicht überein, daß cine Besserung entschieden und nahweisbar mit der Einführung des neuen Zolltarifs eingetreten sei,“ Entsprechend der Anlage weiterer Gruben und G trat auch eine Erhöhung der Arkeiter- zahl ein.
Das Swhuhmachergewerbe schreitet in Folge der N magen Schuhfabrikation immer weiter urüd.
Cine in ver Portefeuillewaarenfabrikation Anfangs
882 eintretende etwas günstigere Konjunktur war nit von Bestand. , Die Lage der Hand’chuhfabrikation blieb unver- ändert , der Export war nach den verschiedenen Konsulatsaufstellungen im Deutschen Reiche größer als lnt Vorjahre. „Wenn ih von meinen persön- lichen Wahrnehmungen ausgehen darf“, berichtet ein Cüablissemeat, „so wird gute Waare stets anerkannt und gut bezahlt; es giebt Fabriken in Deutschland, die ja viel besseres Fabrikat liefern als die Fran- zosen. Hierin giebt fi ein erfreulicher Umschwung kund, ven viele peutsche Häuser, die früher nur französifhes Fabrikat führten, gerne zugestehen.“
, „Das Holzschneidegeshäft (Schnittwaaren und gesägte Bauhölzer) klagt seit mehreren Fahren über edrüdte Preise, Die Holzpreise erlitten 1882 einen wesentlihen Niedergang. Konnte je au solcher theilweise konstatirt werden, so war das Ausland D des Zolls konkurrenzfähiger, so daf bei gleid;en Preisen umsonst gearbeitet werden mußte.“ Die Möbelsabrikation, welhe in Stuttgart allein egen 2000 Arbeiter beschäftigt, dehnt ihren Absatz
immer weiter aus. Von der Parkettfabrikation | ist die ausländishe Konkurrenz durch die neuen ! Zölle beinahe total ferngehalten worden, doch fängt dieselbe an, ihre Werkstätten nah Deutschland zu verlegen. Die Faßfabrikation blieb in Folge des Fehlherbstes unrentabel. Die Kistenfabrikation hatte \{chletern Geschäftsgang als im Vorjahre. In } Holzküchenartikeln ist eine Aenderung nicht ein- j etreten. Holzspielwaaren sind nach denjenigen | ändern, die niedrige Eingangszöôlle haben, in be- | friedigendem Umfange abgeseßt worden, dagegen ift | der Absaß nah Frankreich, Oesterrei, Rußland und Schweden fast auf Null reduzirt. Die Rahbmenfabriken, sowie die Stockt- und Schirm- geschäfte hatten ein {lechteres Jahr al3s 1381 war. Im Wagenbau ist die Lage keine günstigere ge- worden. Von den Pianofortefabrilen hatten die- ienigen, welche exportiren, so starken Absatz, daß sich einzelne derselben in erfreulicher Lage befiuden und die Zahl ihrer Arbeiter sowie deu Lohn derselben erhöhen fonnten. Für Orgelbau war der Ceschäfts3- gang ent’chieden besser als im Jahre 18£1. Ein
andere Musikinstrumente baut, hat seinen Umsay gegen das Vorjahr verdoppelt, eine andere Har- moniumfabrik dagegen klagt über die Abnahme des Umsatzes.
Der Stuttgarter Verlagsbucbhandel war rühbrig, wie immer, obwohl der Sortimentsbuchhandel schwach ging. Der Bücherversandt ron Stuttaart belief U in Sabe 1882 Uf 3 110301 Ee geen 2800610 kg in 1881. Die Lithographie und die Lichtdruckreproduktion erfreuten sib, wie die Xylo- graphie wieder eines flotteren Geschäftsqangs. Die Schriftgießerei befand sich in gleichen Verhältnissen wie im Vorjahre. „Für die Fabrikation von Ge- \cchäftsbücbern mate sich im Borjahre, Dank dem neuen Zolltarif, eine wesentliche Zunahme des Ab- satzes namentlich ins Elsaß, wohin der Verkauf jeßt rentirt, angenehm bemerkliw.“ Eine Fabrik
für Briefumschläge bezeichnet den Verlauf des vor- jährigen Geschäfts wegen der vorhandenen Uecber- produktion als minder befriedigend, denn im Jahre 1881, Die Lage der Papierfabriken hat sich im Ganzen nicht geändert.
Im Jahre 1882 wurden nach dem deutschen Handelsregister im Ganzen 20621 066 M.-Ctr. ia die Schweiz eingeführt gegen in 1881 1991029? M.-Ctr.; von der Gesammteinfuhr kamen aué Deutschland in 1882 12015359 M, - Itr., aus Franfreich 5916733 M.-Ctr.,, aus Oesterreich 1928397 M.-Ctr. und aus Jtalien 760577 M.-Ctr.
Ueber die Grenzen von Deutschland wurden
bhauptsächlich in 1882 in die Schweiz eingeführt: Kartoffein 186 872 M.-Ctr., rohe Steine, Baubruch- steine 167320 M.-Ctr., Getreide und Hülsenfrüchte 1510899 M.-Ctr., Mehl 151026 M.-Ctr.. Zuker aller Art 140925 Ctr., Kälbec über 49 Kilogr. Gewicht 37034 Stück, Schweine über 40 Kilogr. Gewicht 16336 Stück, Eisen und Siakl roh in Masseln 213 869 Ctr., Eisen und Stahl gcsczmiedetes, gezogenes, gewalztes 120 349 Ctr., roße Baumwolle 114338 Ctr., Petroleum 171761 Ctr. Brennholz 683440 Ctr., Bretter und anderes vorgearbeitetes Nußholz 250507 Ctr., Bau- vnd Nußholz rohes 180083 Ctr, Gepäck- und Eüterwagen für Eisen- bahnen und Hilfsbahnen im Werthe von 539 962 Fres., Personenwagen für Eisenbahnen im Werthe von 221935 Fres8., Fuhrwerk und Gefährte zum Personen- tran8port, Luxus\chlitten ur.d Gondeln im Werthe von 144320 Fres., Cement 1110809 Ctr., Stein- fohle 5256680 Ctr, Braunkohle, Torf und Koke 194410 Ctr. 2c. __ Avsgeführt wurden aus der Schweiz in 1882 im Ganzen: 2793082 C:r., gegen in 1881 2639683 Ctr., von der Gesammtausfuhr gingen nah Deuts ch- [land 1162455 Ctr., na Frankrei 1071 720 Ctr., nach Jtalien 286 619 Ctr. und nach Oesterreich 272 288 Ctr. Ausgeführt wurden in 1882 über die deuts che Grenze hauptsächlich folgende Gegenstände : Steine, rohe Baubruchsteine 65895 Ctr., Käse 68652 Ctr., Kälber über 40 Kilogr. Gewicht 37492 Stück, Maschinenbestandtheile 42022 Ctr., Baumwollengarn roh 41079 Cîr., Baumwollen- Gewebe gebleiht, gefärbt, bedruckt 33214 Ctr., Pech und Theer 22323 Ctr., kondensirte Milch 80264 Ctr.,, Bau- und Nutholz rohes für 1834124 Frcs., Bauholz vorgearbeitetes und Bretter für 409872 Fres., Tischlerarbeiten und Geräthe nicht bemalt und nicht polirt 35540 Ctr., Ziegel, Bak- steine 2c. niht glasirt 31142 Ctr., Kalk fetter und Gyps gebrannt oder gemahlen 50465 Ctr., Asphalt 101297 Ctr. 2c.
Ueber die Grenze gegen Deutschland wurden zur Dur{hfuhr dur die Schweiz eingeführt: im Jahre 1882 1665034 Ctr., gegen in 1881 1016808 Ctr., und ausgeführt in 1882 759 352 Ctr, gegen in 1881 404023 Ctr,
Industrie -Blätter. Nr. 19. — Inhalt: Erfahrungen über Diphteritis. — Bodenluft und Krankheit. — Ueber das Aluminium. — Chronik der Verfälschungen von Lebensmitteln 2c. — Dampf- cöhrenkitte. — Hygienische Normal-Patentlampe. — Regenerirbare raunstein - Elemente. -— Kalte Löthung. — Entfärbung von gelben Diamanten. — Ein Früchte-Konservirungsmittel. — Prüfung von Mil. — Präparirte Suercouleur. — Nachweis von Metallen im Wasser. — Deutsche Reichs- patente. — Stratenakitt. — Laville’s Gihtnirxtur. — Galvanischer Gürtelapparat. — Arsenfreie Prä- parirsalbe für Thierbälge. — Röhren für Leitungs-
wasser. — Ntißbaumholzbeize.
für das Deutsche Reich. (x. 115,
Das Central - Handels - Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel tägli. — D Abonnement beträgt 1 & 50 5 für das Vierteljahr. — Einzelne Nummern kosten 20 S. — Insertionspreis für den R«um einer DruFzeile 30 A.
Cen:ralblatt für die Tertil-Indusftrie Nr. 20. — Inhalt: Die Krämer’ schen Patente. — Ueber Stärke und Gleichmäßigkeit der Baumwoll- garne. — Ueber die Wichtigkeit des Blattstandes in der Weberei (Schluß). — Verfahreèen und Einrich- tung zur Drahtgebung und Aufwindung für Fein- spinnmaschinen. — Schaftmaschine für Hc! und Tieffach. — Neuerung an der durch Patent Nr. 21006 çes{chüßten Schaftmaschine für Hoch- und Tieffach. — Apparate zur Herstellung von Geweben, bei denen der Cinschlag aus ungesponnenen Pflanzen- stengeln besteht. — Packpresse mit Schraubenantrieb. — Stelvorrichtung für die Farbmusterbildung am Pagetwirkstuhl. — Schwingenanordnung am Kulir- wirkstuhl. — Wollspülmaschire. — Neuerungen an Trockenmaschinen für Gewebe. — Maschine zum Auflockern und Miscen von Haaren. — Patent- anmeldungen. — Erlöshung von Patenten. — Aus- ländische Patente. — Verzeichniß der neueingetragenen Firmen, soweit solche die Tertilbranchen betreffen. — Rundschau. — Sprechsaal. — Briefkasten. — Submissionen. — Marktberichte. — Berliner Course. —- Anzeigen.
Offertenblat# für Zuckex - Fabriken, Zudlerraffinerien, Cichorien - Fabriken, Stärke-Fabriken, Brennereien. Nr. 19. — Inhalt: Zuckersteuer-Geseß. — Die Düngung der Zuckerrübe. — Berichtigungen. — Die Cichorie, von Dr K. in Karlsruhe. — Das Verstopfen der continuirlihen Brennapparate. — Ueber Kartoffel- Conserven. — Die 9. Mastvieh-Ausstellung in Berlin. — Coursberiht. — Fabriknahrihten. — Patente. — Hülfs- und Hausmittel. — Kleine Mittheilungen. — Fragekasten. — Anzeigen.
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der Ältiengesellshaft La Laine Paris.) — Ueber Knoppern oder Valoneen in Kleinasien). —- Ver- fahren zur Darstellung saurer chromsaurer Salze mittelst Kohlensäure. (Patent Pontius). — Fabri- fation neutraler \{wefelsaurer Thonerde. (Patent Lienau Uerdingen.) — Grün, Reseda, auf lose Baumwolle. — Braun, Corinth, auf lose Baum- wolle. — Schwarz zum Druck auf Baumwollgarn. — Grün, Theegrün, auf Wollengarn. — Violett auf Wollengarn. — Grau ouf lose, gewaschene Wolle. — Roth, Carmoisin, auf Wollengarn. — Veber das Abfärben der Anilinfarben und wie es zu vermeiden. — Lehrgang der Kleider- und Lappen- färberei. (Von einem Londoner YNraktiker.) — Ueber einige neue Kesselsteinverhinderungs8mittel und ihren Werth, — Inserate.
Baugewerks-Zeitung. Nr. 37. — Inhalt: Vereins-Angelegenheiten. — Lokales und Vermisch- tes. — Schulnachrichten. — Technische Notizen. — Soziales, — Brief- und Fragekasten. — Personal- nachrichten. — Berliner Baumarkt. — Bau-Sub- missions-Anzeiger. — Beilage: Annoncen.
Nr. 38, — Inhalt: Berliner Straßenbau und Straßenbetrieb, — Wohnhaus für Herca Dr. Schweißer in Jena. — Zum Anschluß Hawburgs an das deutsche Zollgebiet. — Ueber die Wider- standsfähigkeit von Betondecken und Ziegelgewölben gegen Stoßwirkungen. — Vereins-Angelegenbeiten. — Lokales und Vermischtes. —— Soziales. — Bücher- anzeigen und Rezenstionen. — Brief- und Frage- kasten. — Berliner Baumarkt. — BVau-Submis- sions-Anzeiger. — Annoncen. — Beilaçe: Annoncen.
Liesegangs photogravhishes Arciv. Ne. 478, — Inhalt: Photographiscdes aus London und Paris, T. — Die Wiederherstellung der Empfind- lihkeit älterer Collodions, Von Dr. F. Scbnauß. — Deutsche Patente. — Photogrphishe Technik. — Recepte. — Gewerbliche Interessen. — Frage- kasten. — Patentanmeldung. — Ertheilung von Pa- tenten. — Büchershau. — Verschiedene Notizen.
Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich Sachsen, dem Königreich Württemberg und dem roßherzogthum Hessen werden Dienstags, bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik Leipzig, resp, Stuttgart und Darmftadt veröffentlicht, die beiden ersteren wöchentlich, die letzteren monatli.
[22111] Aachen. Unter Nr. 1124 des Profurenregisters wurde eingetragen die Prokura, welche dem Kauf- mann Bernhard Kuckhoff in Aachen für die daselbst bestehende Firma Reinary & Begasse ertheilt worden ist.
Aachen, den 18. Mai 1883.
[22112] Aachen. Der eine Theilhaber der zu Call unter der San D. Sommer & C. bestehenden Handels- gesellschaft, Kaufmann Laurenz Sommer in Düren, ist am 1. Mai 1883 aus besagter Gesellschaft aus- getreten, der andere Theilhaber, Kaufmann Dieudonné Sommer in Soetenich bei Call, seßt das Geschäft unter unveränderter Firma fort. Genannte Firma wurde daher unter Nr. 1119 des Gesellschaftsregisters gelös{t und für den p.
Dieudonné Sommer unter Nr. 4041 des Firmen- registers roteder eingetragen. Aacheu, den 17. Mai 1883. Königliches Amtsgericht. P. Aschersleben. Befanutmahung. [22113] Zufolge Verfügung von heute ift im Gesellschafts8- register sub Nr. 89 bei der Firma „Kaliwerke Aschersleben, Gewerkschaft“ in Colonne 4 „Réchtsverbältnifse der Gesellschaft“ Folgendes ein- getragen: Die vorftchenden Eintragungen werden dahin berichtigt, daß es stait der Worte: «Eigenthümer der seit dem 8. Mai 1883 be- gonnenen offenen Handelsgesellschaft sind:
1) der Bergwerks-Besißer Hermann Schmidt- mann in Berlin,
2) die Kommanditgesellshaft auf Aktien in Firma: „Direction der Discontogesell schaft * in Berlin,
3) die Aktiengesellschaft in Firma „Deutsche Bank“ in Berlin,
ae E „Die Gesellschaft bildet eine Gewerkschaft auf Grund des Allgemeinen Berggeseßes von 24. Juni 1865." Aschersleben, den 18. Mai 1883, Königliches Amtsgericht. Abtheilung IL.
Berlin. Dad O grgen 22155] des Königlichen AmtsgeriŸhts ä. zu Berlin, _ Zufolge Verfügung vom 18, Mai 1883 sind am
_In unjer Gesellschaftsregister, woselbst unter Nr. 5906 die hiesige Handelsgesellshaft in Firma: Th. R. Rupprecht
vermerkt ftebt, ift eingetrcigen : Der Kaufmann Eduard Theodor Robert Rupprecht ist durch Tod aus der Handelsgesell- chaft ausgeschieden.
In unser Gesellschaftsregister, woselbst unter Nr. 7816 die hiesige Handelsgesellschaft in Firma: : Boer & Cohu vermerkt steht, ift eingetragen: E E A ist durch Uebereinkunft der Betheiligten aufgelöst. Der Rentier Moritz Weinberg zu Berlin ist zum alleinigen Ligui»s dator ernaunt. In unser Gesellschaftsregister, woselbst unter Nr. 8058 die Handelsgesellschaft in Firma : : &F+ W. Bumke & Co. mit dem Sitze zu Bromberg und Zweigniederlassung zu Berlin vermerkt steht, ist eingetragen : Die Handelsgesellschaft ist dur Uebereinkunft der Betheiligten aufgelöst. Das Handels- geshäst is auf den früheren Theilhaber
Friedri} Wilhelm Bumke allein übergegangen,
der dasselbe sodann aufgelöst hat.
_In unser Firmenregifter ist mit dem Sitze zu Berlin unter Nr. 14,366 die Firma:
— Emil Wiedemann (Geschäftslokal: Leipzigerstraße 111) und als deren Ink, aber der Kaufmann Gustav Emil Wiedemann hier eingetragen worden.
In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 8135
die hiesige Handlung in Firma: Zulius Johannsen Nachfolger vermerkt steht, ist eingetragen: Das Handelsgeschäft ist durch Vertrag unter unveränderter Firma auf die Frau Marie Auguste Elisabeth Königsdörfer, geborene Barsch und die Wittwe Wilhelmine Dorothee Neiper, geborene Hesse, Beide zu Berlin, übergegangen. Vergleiche Nr. 8644 des Gesellschaftsregisters.
Demnächfl ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 8644 die offene Handelsgesellschaft in Firma:
Julius Johanusen Nachfolger mit dem Sitze zu Berlin und es sind als deren Ge- fellshafter die beiden Vorgenannten eingetragen worden. :
Die Gesellschaft hat am 1. Mai 1883 begonnen. _ Dem Arno Robert Toro Königsdörfer zu Berlin ist für leßtgenannte Handelsgesellshaft Prokura ec- theilt und ift dieselbe unier Nr. 5651 unseres Pr9- kurenregisters eingetragen worden,
Ferner hat dieselbe Handelsgesellschaft dem Gustav Adolf Theodor Neipec zu Berlin Prokura ertheilt, roelhe unter Nr. 5652 unseres Prokurenregisters eingetragen worden ist. Dagegen ist bei Nr. 2329 unseres Prokurenregisters vermerkt, daß die Prokura des Arno Robert Toro Königsdörfer dort gelöscht und nach Nr. 5651 übertragen worden ift.
Der Kaufmann Friedrich Wilhelm Reuter zu
Berlin hat für sein hierselb unter der Firma: __F. W. Reuter & Co.
(Firmenregifter Nr. 9417) bestehendes Handels8- ge’chäft der Frau Louise Dorothea Adelheid Reuter, geborenen Schulze, hier Prokura ertheilt, und ift dieselbe unter Nr. 5650 unseres Prokurenregister3 eingetragen worden.
Der Apothekenbesißer Rudolf Hermann Paule zu Leivzig hat für sein unter der Firma:
: : N. H. Paulcke mit dem Sitze zu Leipzig und Zweigniederlassung zu Berlin (Firmenregister Nr. 12,281) bestehendes Han- delsge\häft dem Paul Ernst Bräbmer zu Leipzig Prokura ertheilt und ist dieselbe unter Nr. 5654 vaseres Prokurenregisters eingetragen worden.
Ferner ist dem Georg Julius Gustav Barthel zu
Leipzig für vorgenannte Firma Prokura ertheilt und
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