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Timestamp: 2019-08-25 06:30:01
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 523', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 2000, 1958 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: LG Berlin, 01.02.2000
https://dejure.org/2000,1005
BGH, 20.03.2000 - II ZR 250/99 (https://dejure.org/2000,1005)
BGH, Entscheidung vom 20.03.2000 - II ZR 250/99 (https://dejure.org/2000,1005)
BGH, Entscheidung vom 20. März 2000 - II ZR 250/99 (https://dejure.org/2000,1005)
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Vorliegen einer Klageänderung - Aufhebungsvereinbarung - Auseinandersetzungsguthaben
Keine Klageänderung, wenn im Gesellschafterstreit über das Auseinandersetzungsguthaben die Klage zunächst auf eine Aufhebungsvereinbarung, später aber auf die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags gestützt wird
NJW 2000, 1958
MDR 2000, 778
WM 2000, 1027
DB 2000, 1220
NZG 2000, 734
Eine Berufung darf aber nicht lediglich zum Zwecke der Klageerweiterung eingelegt werden (vgl. BGHZ 155, 21, 26; 85, 140, 142 f.; Sen.Urt. v. 20. März 2000 - II ZR 250/99, NJW 2000, 1958; BGH, Beschl. v. 21. September 1994 - VIII ZB 22/94, NJW 1994, 3358).
Der Lebenssachverhalt umfasst das ganze dem Klageantrag zugrunde liegende tatsächliche Geschehen, das bei natürlicher, vom Standpunkt der Parteien ausgehender Betrachtungsweise zu dem durch den Vortrag des Klägers zur Entscheidung gestellten Tatsachenkomplex gehört oder gehört hätte (BGH 20. März 2000 - II ZR 250/99 - NJW 2000, 1958, zu II 2 a der Gründe mwN).
Die bloße Erweiterung oder Änderung der Klage in zweiter Instanz (§§ 523, 263, 264 Nr. 2 ZPO) kann nicht alleiniges Ziel des Rechtsmittels sein; vielmehr setzt ein derartiges Prozeßziel eine zulässige Berufung voraus (st. Rspr.; vgl. BGHZ 140, 335, 338;… BGH, Urt. v. 13.3.1998 - V ZR 190/97, NJW 1998, 2058;… Urt. v. 25.2.1999 - III ZR 53/98, NJW 1999, 1407;… Urt. v. 22.4.1999 - IX ZR 352/98, NJW-RR 2000, 1521; Urt. v. 20.3.2000 - II ZR 250/99, NJW 2000, 1958).
Die bloße Erweiterung oder Änderung der Klage in zweiter Instanz kann nicht alleiniges Ziel des Rechtsmittels sein; vielmehr setzt ein derartiges Prozeßziel eine zulässige Berufung voraus (s. nur BGH, Urt. v. 30. November 1995, III ZR 240/94, NJW 1996, 527, 528; Urt. v. 6. Mai 1999, IX ZR 250/98, NJW 1999, 2118, 2119; Urt. v. 20. März 2000, II ZR 250/99, NJW 2000, 1958; Urt. v. 11. Oktober 2000, VIII ZR 321/99, NJW 2001, 226; Urt. v. 4. Februar 2002, II ZR 214/01, zur Veröffentlichung bestimmt, jew. m. umfangr.
Die Änderung der Klage im Berufungsverfahren kann nicht allein das Ziel des Rechtsmittels sein, sondern setzt dessen Zulässigkeit voraus (Sen.Urt. v. 20. März 2000 - II ZR 250/99, NJW 2000, 1598;… BGH, Urt. v. 6. Mai 1999 - IX ZR 250/98, NJW 1999, 2118 f.; BGH, Beschl. v. 21. September 1994 - VIII ZB 22/94, NJW 1994, 3358 f. jeweils m.w.N.).
Der Lebenssachverhalt umfaßt das ganze dem Klageantrag zugrunde liegende tatsächliche Geschehen, das bei natürlicher vom Standpunkt der Parteien ausgehender Betrachtungsweise zu dem durch den Vortrag des Klägers zur Entscheidung gestellten Tatsachenkomplex gehört oder gehört hätte (BGH 20. März 2000 - II ZR 250/99 - NJW 2000, 1958, zu II 2 a der Gründe, mwN).
Hierzu sind alle Tatsachen zu rechnen, die bei einer natürlichen Betrachtungsweise zu dem durch den Vortrag der Klagepartei zur Entscheidung gestellten Tatsachenkomplex gehören (vgl. BGH NJW 1999, 3126, 3127; 2000, 1958; 2004, 1252, 1253; 2007, 2560, 2561; MDR 2008, 500, 501).
OVG Nordrhein-Westfalen, 08.07.2003 - 22 A 1969/01
Auswechslung des erstinstanzlichen Streitgegenstandes; Bestellung eines …
LG Berlin, 01.02.2000 - 2 O 199/99
https://dejure.org/2000,18843
LG Berlin, 01.02.2000 - 2 O 199/99 (https://dejure.org/2000,18843)
LG Berlin, Entscheidung vom 01.02.2000 - 2 O 199/99 (https://dejure.org/2000,18843)
LG Berlin, Entscheidung vom 01. Februar 2000 - 2 O 199/99 (https://dejure.org/2000,18843)
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Zwangsarbeit; Gesundheitsschaden; Schmerzensgeld; Verjährung
Verjährung eines Schmerzensgeldanspruchs; Verjährung von Lohnansprüchen eines Arbeiters
Insbesondere sollte es unerheblich sein, ob die Ansprüche ehemaliger Zwangsarbeiter gegen die Unternehmen, bei denen sie eingesetzt waren, - wie von der Rechtsprechung angenommen - verjährt waren oder ob zumindest einzelne Forderungen noch geltend gemacht werden konnten (…zur Rechtsprechung siehe außer dem Bundesgerichtshof im Ausgangsverfahren - NJW 2003, S. 2912 - auch OLG Koblenz, OLGR Koblenz 2001, S. 30;… OLG Hamm, NJW 2000, S. 3577 ;… OLG Stuttgart, NJW 2000, S. 2680 ;… KG, KGR Berlin 2000, S. 257; LG Berlin, NJW 2000, S. 1958 f.;… LG Hamburg, NJW 1999, S. 2825).
Auf die eingehend begründeten Entscheidungen des Oberlandesgerichts Stuttgart (OLGR 2000, 301) und der Landgerichte Berlin (NJW 2000, 1958 ) und Hamburg (NJW 1999, 2825) wird verwiesen.
Die eingetretene Hemmung dürfte jedoch nach zunehmend gefestigter Rechtsprechung mit dem Inkrafttreten des Vertrags über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland vom 12.09.1990, des sog. Zwei-plus-Vier-Vertrags, geendet haben (vgl. OVG Münster, NJW 1998, 2302 ff; LG Berlin, NJW 2000, 1958 f; KG OLG R 2000, 257, 259 f; ferner LG Stuttgart und Hannover nach FAZ vom 26.01. und 02.12.2000).