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Timestamp: 2020-04-09 18:31:56
Document Index: 117238461

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 3']

Verordnung der Landesregierung über die Freien Waldorfschulen (Einheitliche Volks- und Höhere Schulen) vom 13. November 1973
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juris-Abkürzung: WaldorfSchulV BW
Ausfertigungsdatum: 13.11.1973
Gültig ab: 15.12.1973
Fundstelle: GBl. 1973, 454
über die Freien Waldorfschulen
(Einheitliche Volks- und Höhere Schulen)
Verordnung der Landesregierung über die Freien Waldorfschulen (Einheitliche Volks- und Höhere Schulen) vom 13. November 1973 15.12.1973
Eingangsformel 15.12.1973
§ 1 15.12.1973
§ 2 15.12.1973
§ 3 15.12.1973
§ 4 15.12.1973
§ 5 15.12.1973
§ 6 15.12.1973
Auf Grund des § 3 Abs. 2 des Privatschulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 1968 (Ges. Bl. S. 223) zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Juli 1973 (Ges. Bl. S. 202) wird verordnet:
Freie Waldorfschulen (Einheitliche Volks- und Höhere Schulen) sind Ersatzschulen.
Die Freien Waldorfschulen sind Schulen besonderer pädagogischer Prägung, die in einem einheitlichen Bildungsgang von Klasse 1 bis Klasse 12 Schüler unterschiedlicher Begabungsrichtungen nach dem Waldorflehrplan (Pädagogik Rudolf Steiner) zu den dort festgelegten Bildungszielen führen. Hinzu kommt die von den Waldorfschulen eingerichtete Klasse 13, die auf der Klasse 12 der Waldorfschulen aufbauend auf die Reifeprüfung vorbereitet.
Die Ausbildung nach dem Waldorflehrplan erstreckt sich auf die Fächer des wissenschaftlichen, künstlerischen und praktisch-technischen Bereichs.
Der Unterricht wird grundsätzlich von Lehrkräften mit einer abgeschlossenen fachlichen und pädagogischen Ausbildung erteilt. Auf den Nachweis entsprechender Prüfungen kann verzichtet werden, wenn eine gleichwertige fachliche Ausbildung und pädagogische Eignung anderweitig nachgewiesen werden wird.
Voraussetzung für die Genehmigung ist insbesondere, daß die Schule die Bildungsziele nach dem Waldorflehrplan erfüllt. Die Anerkennung setzt voraus, daß die Schule die Gewähr dafür bietet, daß sie dauernd die für die Genehmigung erforderlichen Voraussetzungen erfüllt. Auch gelten für die Waldorfschulen, insbesondere für deren Genehmigung und Anerkennung, die Bestimmungen des Privatschulgesetzes und die hierzu ergangenen Vollzugsvorschriften.
Stuttgart, den 13. November 1973
Griesinger Dr. Mahler
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