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Timestamp: 2016-10-26 17:14:36
Document Index: 160335142

Matched Legal Cases: ['Art. 109', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 49', 'Art. 105', 'Art. 49', 'Art. 99', 'Art. 49', 'Art. 43', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 66']

2C_703/2013 (22.08.2013)
2C_703/2013 � � Urteil vom 22. August 2013
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 10. Juli 2013.
�X.________, philippinische Staatsangeh�rige, heiratete am 30. Januar 2009 einen im Kanton Z�rich niedergelassenen Landsmann. Daran anschliessend erteilte ihr das Migrationsamt des Kantons Z�rich eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann.
Mitte August 2011 ist ihr Ehemann untergetaucht, um sich dem drohenden Vollzug einer Umwandlungsstrafe, d.h. einer Umwandlung einer Bussenforderung von Fr. 2'650.-- wegen Fahrens ohne F�hrerausweis in eine Haftstrafe von 27 Tagen, zu entziehen. Im Februar 2012 wurde er verhaftet, floh aber bereits am n�chsten Tag wieder aus dem Vollzugszentrum. Zur Zeit befindet er sich in Untersuchungshaft.
Am 10. November 2011 teilte X.________ der Einwohnerkontrolle Langnau am Albis mit, dass ihr Ehemann seit Mitte August nicht mehr in der ehelichen Wohnung wohne, was sie am 15. Dezember 2011 gegen�ber dem Migrationsamt best�tigte. Mit Verf�gung vom 27. Februar 2012 wies das Migrationsamt ihr Gesuch um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab und setzte ihr eine Frist zum Verlassen der Schweiz. Die dagegen angestrengten Rechtsmittelverfahren waren erfolglos.
Vor Bundesgericht beantragt sie, zum einen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 10. Juli 2013 aufzuheben und die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern und zum anderen, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen.
�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG abgewiesen wird, soweit mangels gen�gender Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG) darauf �berhaupt eingetreten werden kann.
2.1.�Nach Art. 43 Abs. 1 AuG (SR 142.20) haben ausl�ndische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Das Erfordernis des Zusammenwohnens nach Art. 43 AuG besteht nicht, wenn f�r getrennte Wohnorte wichtige Gr�nde geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht (Art. 49 AuG). Solche Gr�nde m�ssen objektivierbar sein und ein gewisses Gewicht aufweisen. Von einem wichtigen Grund kann umso eher gesprochen werden, je weniger die Ehegatten auf die Situation des Getrenntlebens Einfluss nehmen k�nnen, ohne einen grossen Nachteil in Kauf nehmen zu m�ssen (vgl. Urteil 2C_544/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2.3.1).
Fraglich ist, ob der vorinstanzlich f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellte Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) des Untertauchens einen wichtigen Grund im Sinne von Art. 49 AuG darstellt. Der gegenw�rtige Gef�ngnisaufenthalt und die eingereichte Besuchserlaubnis zugunsten der Beschwerdef�hrerin sind neue Tatsachen und Beweismittel, die nicht ber�cksichtigt werden k�nnen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat, stellt das Untertauchen, um einem drohenden Vollzug einer Umwandlungsstrafe zu entgehen, keinen wichtigen Grund im Sinne von Art. 49 AuG dar. Der Beschwerdef�hrerin steht kein Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 AuG zu.
2.2.�Auch ein Anspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a und b AuG ist nicht gegeben: Im Bezug auf den Anspruch nach lit. a fehlt es an einer dreij�hrigen Ehegemeinschaft; eine voreheliche Beziehung, auf welche die Beschwerdef�hrerin aufmerksam macht, ist auf die Mindestdauer von drei Jahren nicht anzurechnen (BGE 137 II 1 E. 3.1 S. 3). Warum wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz sodann erforderlich machen sollten (lit. b), ist nicht ersichtlich, und die Beschwerdef�hrerin f�hrt keine solchen an.
�Bei diesem Verfahrensausgang ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos, und die Beschwerdef�hrerin h�tte die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen. Angesichts besonderer Umst�nde wird darauf verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG).