Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201987,%201034
Timestamp: 2013-05-25 16:36:14
Document Index: 96642706

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 1987, 1034
Rechtsprechung BGH, 17.02.1987 - VI ZR 75/86 10j�hrige mit BMX-Rad� 7 StVG Fassung bis 31.7.02, Unabwendbarkeit (vgl. nun � 17 Abs. 3 StVG);� 3 Abs. 2a StVO;�� 2, 3 PflVG, Direktanspruch gegen Pflichtversicherer bei freiwilliger Versicherung
Unabwendbares Ereignis bei Verkehrsunfall mit einem Kind; Direktanspruch gegen den Versicherer bei Bestehen einer Haftpflichtversicherung f�r befreiten Halter
NJW 1987, 2375
NJW-RR 1987, 1237 (Ls.)
VersR 1987, 1034
Wird zitiert von ... (12) BGH, 17.03.1992 - VI ZR 62/91 Unabwendbarkeit eines Verkehrsunfalls bei �berschreitung der RichtgeschwindigkeitDer Fahrer, der mit Erfolg die Unabwendbarkeit des Unfalls geltend machen will, mu� sich wie ein �Idealfahrer� verhalten haben (vgl. Senat, DRsp II (294) 219 a-c = NJW 1986, 183; DRsp II (294) 229 a-b = NJW 1987, 2375; vgl. ferner BGH, NJW 1985, 1950,1951 m. w. Nachw.).
BGH, 13.02.1990 - VI ZR 128/89 Unfall mit 8j�hrigem Radfahrer - � 3 Abs. 1 StVOSo wie sich wegen Fehlens n�herer Einzelheiten zum Unfallablauf ein schuldhafter Versto� der Beklagten nach � 1 StVO nicht eindeutig habe feststellen lassen, sei andererseits bei Anlegung des gesteigerten Sorgfaltsma�stabes eines "Idealfahrers" (st. Rspr., vgl. zuletzt Senatsurteil vom 17. Februar 1987 - VI ZR 75/86 = VersR 1987, 1034, 1035 m.w.N.) nicht mit letzter Sicherheit auszuschlie�en, da� die Beklagte den Kl�ger vielleicht doch zu einem fr�heren Zeitpunkt h�tte bemerken und ihm bei besonders sachgem��em und geistesgegenw�rtigem Handeln noch nach links h�tte ausweichen k�nnen, jedenfalls so weit, da� es nur noch zu einem seitlichen Ansto� des Kl�gers an ihrem Pkw mit weniger schweren Folgen gekommen w�re.
BGH, 25.09.1990 - VI ZR 19/90 Anforderungen an die Sorgfaltspflicht des Kraftfahrzeugf�hrers gesch�tzten …Gem�� � 3 Abs. 2 a StVO obliegt dem F�hrer eines Kraftfahrzeuges gesteigerte Aufmerksamkeit gegen�ber Kindern; er hat sich ihnen gegen�ber, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so zu verhalten, da� ihre Gef�hrdung ausgeschlossen ist (s. auch Senatsurteil vom 17. Februar 1987 - VI ZR 75/86 - VersR 1987, 1034, 1035).
BGH, 20.02.1990 - VI ZR 124/89 Verletzung des Rechtsfahrgebots durch einen Motorradfahrer, der sich der …Denn der "Idealfahrer", auf dessen Fahrverhalten bei der Beurteilung der Frage der Unabwendbarkeit i.S. von � 7 Abs. 2 StVG abzustellen ist (vgl. Senatsurteil vom 17. Februar 1987 - VI ZR 75/86 - VersR 1987, 1034, 1035), h�tte wegen m�glicher von der Gegenfahrbahn drohender Gef�hrdungen von der Mittellinie einen Seitenabstand von etwa 1 m eingehalten, wozu ihm - wie das Berufungsgericht insoweit mit Recht ausf�hrt - die Breite seines Fahrstreifens die M�glichkeit gegeben hat.
OLG Saarbr�cken, 07.01.2003 - 3 U 26/02 Haftungsverteilung bei Auffahrunfall; Starkes Abbremsen eines PKW wegen eines auf …Jedoch darf nicht das Verhalten eines gedachten "Superfahrers", sondern gemessen an durchschnittlichen Anforderungen das Verhalten eines "Idealfahrers" zugrunde gelegt werden (vgl. BGH, NJW 1987, 2375 (2376);… Hentschel, aaO., � 7 StVG, Rdnr. 30 m. w. N.;… Geigel-Kunschert, aaO., 25. Kapitel, Rdnr. 83).
OLG Frankfurt, 18.11.2004 - 26 U 53/04 Haftungsverteilung bei Verkehrsunfall: Glatteisunfall im FolgeverkehrDanach ist ein Unfallgeschehen nur dann unabwendbar, wenn es auch bei gr��tm�glicher Sorgfalt nicht zu vermeiden gewesen w�re, wozu geistesgegenw�rtiges Handeln �ber den gew�hnlichen und pers�nlichen Ma�stab hinaus geh�rt, indes nicht gemessen an dem Verhalten eines gedachten "Superfahrers", sondern an den durchschnittlichen Verkehrsanforderungen, die an einen Idealfahrer zu stellen sind (…Hentschel, Stra�enverkehrsrecht, 37. Aufl., � 17 StVG Rz.22; BGH, NJW 1987, 2375).
OLG Hamm, 05.02.2001 - 6 U 120/00 In Wohnstra�en Schrittgeschwingigkeit nicht zwingendAuch der an den sog. "Idealfahrer" anzulegende Ma�stab mu� menschlichem Verm�gen und den Erfordernissen des Stra�enverkehrs noch angepa�t sein (vgl. BGH VersR 85, 864 = NJW 86, 183; NJW 87, 2375).
OLG Frankfurt, 10.09.2009 - 26 U 8/09 Schadenersatz auf Grund eines Verkehrsunfalls: Haftungsverteilung bei einem …Danach ist ein Unfallgeschehen nur dann unabwendbar, wenn es auch bei gr��tm�glicher Sorgfalt nicht zu vermeiden gewesen w�re, wozu geistesgegenw�rtiges Handeln �ber den gew�hnlichen und pers�nlichen Ma�stab hinaus geh�rt, indes nicht gemessen an dem Verhalten eines gedachten "Superfahrers", sondern an den durchschnittlichen Verkehrsanforderungen, die an einen Idealfahrer zu stellen sind (…Hentschel/K�nig/Dauer, Stra�enverkehrsrecht, 40. Aufl., � 17 StVG Rz.22; BGH, NJW 1987, 2375).
OLG M�nchen, 12.08.2011 - 10 U 3150/10 Haftung bei Verkehrsunfall: Nachweis der Unabwendbarkeit des Unfalls; …"Der Fahrer, der mit Erfolg die Unabwendbarkeit des Unfalls geltend machen will, muss sich wie ein �Idealfahrer� verhalten haben (vgl. Senatsurteile vom 28. Mai 1985 - VI ZR 258/83 - VersR 1985, 864 und vom 17. Februar 1987 - VI ZR 75/86 - VersR 1987, 1034, 1035; vgl. ferner BGH, Urteil vom 21. Februar 1985 - III ZR 205/83 - NJW 1985, 1950, 1951 m.w.N.).
OLG Oldenburg, 01.12.1992 - 12 U 33/92 �berholen, Kind, Kinder, radfahrende, Wohnstra�e, Geschwindigkeit, Gef�hrdung, …
BGH, 17.03.1992 - VI ZR 63/91 Was ist dejure.org?