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Timestamp: 2019-04-26 13:12:06
Document Index: 137758642

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 7', 'Art. 100', 'Art. 100', 'Art. 102', 'Art. 17', 'Art. 191', 'Art. 201', 'Art. 211', 'Art. 13', 'Art. 35', 'Art. 47', 'Art. 38', 'Art. 39', 'Art. 8', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 191', 'Art. 201', 'Art. 211', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 39']

Verordnung des ASTRA vom 22. Mai 2008 zur Strassenverkehrskontrollverordnung (VSKV-ASTRA)
Ordinanza dell’USTRA del 22 maggio 2008 concernente l’ordinanza sul controllo della circolazione stradale (OOCCS-USTRA)
Art. 2 Kontroll- und Auswertungspersonal
Art. 3 Messverfahren und Messsysteme
Art. 4 Durch Messsysteme festgestellte Widerhandlungen
Art. 5 Datenübertragung
2. Kapitel: Geschwindigkeitskontrolle und Rotlichtüberwachun...
1. Abschnitt: Geschwindigkeitskontrolle
Art. 6 Messarten
Art. 7 Andere Feststellungen von Geschwindigkeitsüberschreit...
Art. 8 Sicherheitsabzug
Art. 9 Dokumentation
2. Abschnitt: Rotlichtüberwachungssysteme
3. Kapitel: Kontrolle der Arbeits-, Lenk- und Ruhezeit
4. Kapitel: Gewichtskontrolle
5. Kapitel: Kontrolle der Fahrzeugabmessungen mit Profilmess...
Art. 15 Begriff
Art. 16 Sicherheitsabzug
6. Kapitel: Kontrolle der Fahrfähigkeit
1. Abschnitt: Atemalkoholmessungen
Art. 17 und 18
Art. 19 Bedienungsanleitung
Art. 20 Sicherheitsabzug
Art. 21 Gerätestörung
2. Abschnitt: Blut- und Urinuntersuchung
Art. 22 Auftrag
Art. 23 Dokumentationspflicht
Art. 24 Gegenexpertise
Art. 25 Aufbewahrung von Proben und Aufzeichnungen
3. Abschnitt: Protokollierung, Nachtrunk
4. Abschnitt: Anerkennung der Laboratorien
Art. 27 Einreichung des Gesuchs
Art. 28 Provisorische Anerkennung als Laboratorium
Art. 29 Definitive Anerkennung als Laboratorium
Art. 30 Entzug der definitiven Anerkennung als Laboratorium
Art. 31 Anerkennung als Laborleiter oder -leiterin
5. Abschnitt: Qualitätssicherung bei Laboratorien
Art. 32 Externe Qualitätskontrollen
6. Abschnitt: Nachweis von Betäubungsmitteln
7. Kapitel: Kontrolle der Fahrzeuge
Art. 35 Kontrolle des technischen Zustandes: Prüfbericht und...
Art. 36 Gefahrgutkontrolle: Prüfbericht und Bescheinigung
8. Kapitel: Meldungen der Kantone
Art. 37 Zeitpunkt der Meldungen an das ASTRA
Art. 38 Form der Meldungen an das Bundesamt für Verkehr
Art. 38a Übergangsbestimmung zur Änderung vom 7. November 20...
Sicherheitsabzug bei Nachfahrkontrollen
Protokoll bei Verdacht auf Fahrunfähigkeit (namentlich Alkoh...
Protokoll der ärztlichen Untersuchung auf Alkohol-, Betäubun...
Prüfbericht über die Kontrolle des technischen Zustands von ...
Prüfbericht für die Kontrolle der Gefahrguttransporte auf de...
(VSKV-ASTRA)
vom 22. Mai 2008 (Stand am 1. Februar 2019)
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA), im Einvernehmen mit der Eidgenössischen Zollverwaltung, dem Eidgenössischen Institut für Metrologie und dem Bundesamt für Verkehr,
gestützt auf die Artikel 4 Absatz 5, 9 Absätze 2 und 3, 11 Absatz 3, 13 Absatz 3, 15 Absatz 1, 18, 24 Absatz 4, 26 Absatz 5, 44 Absatz 2 sowie 45 Absatz 3 der Strassenverkehrskontrollverordnung vom 28. März 20071 (SKV),2
Diese Verordnung enthält die Ausführungsbestimmungen zur SKV.
1 Die Zuständigkeit für die Durchführung von Kontrollen im Strassenverkehr richtet sich nach den Artikeln 3 und 4 SKV.
2 Messsysteme zur amtlichen Feststellung von Sachverhalten im Rahmen von Strassenverkehrskontrollen dürfen nur durch geschultes Personal aufgestellt, eingerichtet, betrieben und gewartet werden.
3 Das Kontroll- und Auswertungspersonal muss:
über die nötigen theoretischen und praktischen Fachkenntnisse im Zusammenhang mit der Messart, dem Messsystem, der Durchführung der jeweiligen Messung sowie der Auswertung der Messdaten verfügen;
durch die zuständige Behörde zur Durchführung der Kontroll- und Auswertungstätigkeiten ermächtigt sein.
1 Die Anforderungen an Messverfahren, Messsysteme und Zusatzgeräte, die im Rahmen von Strassenverkehrskontrollen für die amtliche Feststellung von Sachverhalten verwendet werden, das Inverkehrbringen solcher Systeme und Geräte sowie die Kontrolle nach dem Inverkehrbringen richten sich nach der Messmittelverordnung vom 15. Februar 20061 sowie nach allfälligen messmittelspezifischen Verordnungen.
2 Wer ein Messsystem verwendet, muss sicherstellen, dass es den rechtlichen Anforderungen entspricht und dass die Verfahren zur Erhaltung der Messbeständigkeit durchgeführt werden. Dies betrifft insbesondere allfällige Vorschriften über die Zulassung, die Eichung und die Kennzeichnung von Messsystemen.
3 Die im Rahmen der Zulassung festgelegten Verwendungszwecke, Betriebsbedingungen und Auflagen sowie die Bedienungsanleitung des Herstellers sind zu beachten.
2 Aufgehoben durch Ziff. I der V des ASTRA vom 7. Nov. 2011, mit Wirkung seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5645).
1 Jede durch ein Messsystem festgestellte Widerhandlung muss so erfasst werden, dass die Messwerte eindeutig einem bestimmten Fahrzeug oder einem Fahrzeugführer oder einer Fahrzeugführerin zugeordnet werden können.
2 Als Feststellung von Übertretungen durch automatische Überwachungsanlagen im Sinne von Artikel 2 Buchstabe b des Ordnungsbussengesetzes vom 24. Juni 19701 gilt die Feststellung gestützt auf ein Bild- oder Filmdokument eines automatischen Messsystems.
1 SR 741.03
Bei der digitalen Übertragung von Mess- und Bilddaten muss die Datenintegrität sichergestellt sein.
2. Kapitel: Geschwindigkeitskontrolle und Rotlichtüberwachung
Bei der Durchführung von Geschwindigkeitskontrollen sind in erster Linie folgende Messarten zu wählen:
Messungen mit stationären Messsystemen, die durch eine Messperson beaufsichtigt werden;
Messungen mit stationären Messsystemen, die autonom betrieben werden;
mobile Messungen:
aus einem mit einem Messsystem ausgerüsteten Fahrzeug oder einem Helikopter (Moving-Geschwindigkeitsmessung), oder
durch Nachfahren und Ermittlung der Geschwindigkeit durch einen Geschwindigkeitsvergleich zwischen den beiden Fahrzeugen (Nachfahrkontrolle);
Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen zur Ermittlung der Durchschnittsgeschwindigkeit über einen Strassenabschnitt; die Messungen werden mit stationären Messsystemen vorgenommen, die autonom betrieben werden.
Art. 7 Andere Feststellungen von Geschwindigkeitsüberschreitungen
1 Geschwindigkeitsüberschreitungen können anlässlich einer Kontrolle der Arbeits-, Lenk- und Ruhezeit oder einer Unfallabklärung aufgrund von Aufzeichnungen von Fahrt- und Restwegschreibern sowie Datenaufzeichnungsgeräten festgestellt werden.
2 Werden gestützt auf eine solche Feststellung Einlageblätter zur Einleitung von Massnahmen eingezogen, so ist ihr Einzug dem Fahrzeugführer oder der Fahrzeugführerin schriftlich zu bestätigen, und er oder sie ist anzuweisen, die Bestätigung dem Arbeitgeber abzugeben.
3 Nachfahrmessungen ohne kalibriertes Nachfahrmesssystem sind auf Fälle von massiver Geschwindigkeitsüberschreitung zu beschränken.
1 Vom auf die nächste ganze Zahl abgerundeten Geschwindigkeitsmesswert sind folgende Werte abzuziehen:
bei Radarmessungen:
5 km/h bei einem Messwert bis 100 km/h,
6 km/h bei einem Messwert von 101-150 km/h,
7 km/h bei einem Messwert ab 151 km/h;
bei Lasermessungen:
3 km/h bei einem Messwert bis 100 km/h,
4 km/h bei einem Messwert von 101-150 km/h,
5 km/h bei einem Messwert ab 151 km/h;
bei stationären Radarmessungen in Kurven:
10 km/h bei einem Messwert bis 100 km/h,
14 km/h bei einem Messwert ab 101 km/h;
bei mobilen Messungen nach Artikel 6 Buchstabe c Ziffer 1 mit Radar (Moving-Radar):
7 km/h bei einem Messwert bis 100 km/h,
8 km/h bei einem Messwert von 101-150 km/h,
9 km/h bei einem Messwert ab 151 km/h;
bei Messungen mit stationären Schwellendetektoren wie induktive Schleifen, Piezosensoren, optische Schwellendetektoren:
bei Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen:
bei Nachfahrkontrollen mit einem für diesen Zweck zugelassenen Videogeschwindigkeitsmesssystem und automatischer Auswertung des Messvorgangs mit einer genehmigten Software: automatischer, vom Kontroll- und Auswertungspersonal nicht beeinflussbarer Sicherheitsabzug gemäss Zulassungsdokument des Eidgenössischen Instituts für Metrologie;
bei anderen Nachfahrkontrollen als nach Buchstabe g: die Werte gemäss der Tabelle in Anhang 1;
bei Nachfahrmessungen ohne kalibriertes Nachfahrmesssystem folgende Sicherheitsabzüge:
15 km/h bei einem Messwert bis 100 km/h,
15 Prozent bei einem Messwert ab 101 km/h, oder
ein vom Eidgenössischen Institut für Metrologie im Einzelfall bestimmter Abzug;
bei Geschwindigkeitsermittlungen auf der Basis eines zugelassenen Abstandsmessverfahrens:
6 km/h bei einem Messwert von 101 bis 150 km/h,
7 km/h bei einem Messwert ab 151 km/h.
2 Bei Aufzeichnungen von Fahrt- und Restwegschreibern sowie Datenaufzeichnungsgeräten sind von der aufgezeichneten Geschwindigkeit abzuziehen:
10 km/h bei analogen Fahrtschreibern (Art. 100 Abs. 4 der Verordnung vom 19. Juni 19956 über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge, VTS) und bei analogen Restwegschreibern;
6 km/h bei digitalen Fahrtschreibern (Art. 100 Abs. 2 und 3 VTS) und bei digitalen Restwegschreibern;
14 km/h bei Datenaufzeichnungsgeräten (Art. 102 VTS).
3 Erfolgt die Geschwindigkeitsermittlung unter Verwendung eines Rotlichtüberwachungssystems in Kombination mit nicht typengeprüften Schleifendetektoren, so sind vom ermittelten Wert abzuziehen:
5 km/h bei einem Messwert bis 50 km/h;
10 Prozent bei einem Messwert ab 51 km/h.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des ASTRA vom 3. Dez. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4675).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V des ASTRA vom 3. Dez. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4675).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V des ASTRA vom 3. Dez. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4675).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V des ASTRA vom 3. Dez. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4675).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V des ASTRA vom 21. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Febr. 2019 (AS 2019 241).
7 Fassung gemäss Ziff. I der V des ASTRA vom 21. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Febr. 2019 (AS 2019 241).
Die im Zusammenhang mit Geschwindigkeitsüberschreitungen erfassten Messwerte sind zusammen mit der Verkehrssituation bildlich zu dokumentieren. Das ASTRA kann in begründeten Fällen Ausnahmen vorsehen.
1 Rotlichtüberwachungssysteme dienen in erster Linie der Feststellung von Widerhandlungen gegen das Haltegebot durch Lichtsignale.
2 Sie können mit Systemen zur Geschwindigkeitsmessung kombiniert werden.
Die für die Kontrolle der Arbeits-, Lenk- und Ruhezeit verwendete Kontrollsoftware muss mindestens folgenden Anforderungen genügen:
Auslesen der Daten aus der Fahrerkarte ohne digitalen Fahrtschreiber;
Auslesen der Fahrtschreiber- und Fahrerkartendaten aus dem digitalen Fahrtschreiber;
Digitalisieren von Einlageblättern;
manuelles Erfassen von Daten;
Auswerten der nationalen und internationalen Arbeits-, Lenk- und Ruhezeitvorschriften;
Auswerten der Geschwindigkeit und der Wegstrecke;
Auswerten der Daten aus dem Fahrtschreiber, den Einlageblättern und den Fahrerkarten;
Importieren, Exportieren und Archivieren von Originaldateien aus dem digitalen Fahrtschreiber und den Fahrerkarten;
Anschliessen an das schweizerische Fahrtschreiberkartenregister sowie die entsprechenden ausländischen Register zur Datenüberprüfung und -meldung;
statistisches Auswerten der Daten sowie Übergeben von Daten an andere Datenverwerter.
1 Wo ein bestimmtes Gewicht nicht überschritten werden darf, ist bei Messungen mit Brücken- und Achslastwaagen ein Sicherheitsabzug von 3 Prozent der ermittelten Achslast oder des ermittelten Betriebsgewichtes vorzunehmen.
2 Wo ein bestimmtes Gewicht, namentlich das minimale Adhäsionsgewicht, nicht unterschritten werden darf, ist ein Sicherheitswert von 3 Prozent zu den ermittelten Achslasten beziehungsweise Betriebsgewichten dazuzuzählen.
1 Wo ein bestimmtes Gewicht nicht überschritten werden darf, ist bei Messungen mit Radlastwaagen ein Sicherheitsabzug von 3 Prozent der ermittelten Achslast oder des ermittelten Betriebsgewichtes vorzunehmen. Als ermittelter Wert gilt dabei:
2 Wo ein bestimmtes Gewicht nicht unterschritten werden darf, ist ein Sicherheitswert von 3 Prozent zu den ermittelten Achslasten beziehungsweise Betriebsgewichten dazuzuzählen. Als ermittelter Wert gilt dabei:
5. Kapitel: Kontrolle der Fahrzeugabmessungen mit Profilmessanlagen
Profilmessanlagen sind elektronische und mit Laserscannern ausgerüstete Messsysteme zur amtlichen Feststellung der Abmessungen von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen.
Von den durch Profilmessanlagen ermittelten und auf den nächsten ganzen Zentimeter abgerundeten Messwerten betreffend die Abmessungen von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen sind die folgenden Werte abzuziehen:
5 cm betreffend die Höhe;
4 cm betreffend die Breite; und
10 cm betreffend die Länge.
1. Abschnitt: Atemalkoholmessungen3
Art. 17 und 181
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V des ASTRA vom 7. Nov. 2011, mit Wirkung seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5645).
Art. 191Bedienungsanleitung
Atemalkoholtestgeräte und Atemalkoholmessgeräte müssen nach der Bedienungsanleitung des Herstellers verwendet werden.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des ASTRA vom 30. Juli 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2015 2591).
Art. 201Sicherheitsabzug
Von den durch Atemalkoholtestgeräte und Atemalkoholmessgeräte angezeigten Messwerten dürfen keine Abzüge vorgenommen werden.
Art. 211Gerätestörung
Bei Gerätestörungen oder Zweifeln an der Messgenauigkeit dürfen Atemalkoholtestgeräte und Atemalkoholmessgeräte erst wieder verwendet werden, nachdem sie folgenden Verfahren zur Erhaltung der Messbeständigkeit nach der Verordnung des EJPD vom 30. Januar 20152 über Atemalkoholmessmittel (AAMV) unterzogen wurden:
Atemalkoholtestgeräte: einer Instandhaltung nach Artikel 6 Buchstabe b AAMV und einer Justierung nach Artikel 6 Buchstabe c AAMV;
Atemalkoholmessgeräte: einer Nacheichung nach Artikel 10 Buchstabe a AAMV, einer Instandhaltung nach Artikel 10 Buchstabe b AAMV und einer Justierung nach Artikel 10 Buchstabe c AAMV.
2 SR 941.210.4
1 Die zuständige Behörde muss den Auftrag zur Blut- und Urinuntersuchung unter Verwendung des Protokolls nach Anhang 2 erteilen.
2 Der Auftrag zur Untersuchung auf Betäubungs- oder Arzneimittel enthält zusätzlich einen Auftrag zur Blutalkoholuntersuchung, wenn der Verdacht besteht, dass die betroffene Person neben Betäubungsmitteln oder Arzneimitteln auch Alkohol konsumiert hat.
3 Die Behörde muss dem Laboratorium alle erforderlichen Daten und Informationen übermitteln, namentlich das Protokoll einer allenfalls erfolgten ärztlichen Untersuchung nach Anhang 3.
4 Das Laboratorium muss die beauftragende Behörde unverzüglich informieren, wenn es im Zusammenhang mit den eingegangenen Proben und Unterlagen Unstimmigkeiten feststellt oder wenn es den Auftrag nicht erfüllen kann.
Das Laboratorium muss die Ergebnisse der Untersuchungen dokumentieren und für die beauftragende Behörde einen schriftlichen Prüfbericht oder ein schriftliches Gutachten verfassen.
1 Ordnet die zuständige Behörde eine Gegenexpertise zu einer Untersuchung an, so muss sie das damit beauftragte Laboratorium darauf hinweisen, dass es eine Gegenexpertise durchzuführen hat.
2 Das Laboratorium, das die zu beurteilende Erstuntersuchung durchgeführt hat, stellt der für die Durchführung der Gegenexpertise bestimmten Fachperson die fragliche Probe und bei Bedarf die Messprotokolle der entsprechenden Serie zur Verfügung.
3 Die Fachperson muss das Resultat der Gegenexpertise erläutern.
4 Bestätigt die Gegenexpertise das Resultat der Erstuntersuchung, so gilt zur Feststellung der Angetrunkenheit oder des Einflusses von Betäubungs- oder Arzneimitteln das Resultat der Erstuntersuchung.
1 Das Laboratorium muss:
die nach den Untersuchungen übrig gebliebenen Blut- und Urinproben im Originalgefäss in einem Tiefkühler bei mindestens minus 18 Grad Celsius während mindestens eines Jahres oder gemäss Anordnung der Untersuchungsbehörde bis zum Abschluss des Verfahrens aufbewahren;
alle für eine Rückverfolgbarkeit erforderlichen Dokumente und Aufzeichnungen während mindestens fünf Jahren aufbewahren.
2 Das Laboratorium muss die minimalen Aufbewahrungsfristen im Prüfbericht oder im Gutachten nennen.
3 Der Auftraggeber oder die Auftraggeberin kann im Einzelfall längere Aufbewahrungsfristen verlangen.
1 Die Durchführung der Atemalkoholprobe1, die Sicherstellung von Urin, die Feststellungen der Kontrollbehörde, die Anerkennung der Atemalkoholmessungen sowie der Auftrag zur Blutentnahme und Sicherstellung von Urin oder die Bestätigung des Auftrags (Art. 13 Abs. 3 SKV) sind in einem Protokoll nach Anhang 2 festzuhalten.
1bis Bei einer Atemalkoholprobe mit einem Atemalkoholmessgerät ist sicherzustellen, dass die Messung der kontrollierten Person zugeordnet werden kann.2
2 Macht die betroffene Person geltend, nach dem Ereignis Alkohol konsumiert zu haben (Nachtrunk), so ist sie eingehend über die Art der Getränke, die Menge und den Zeitpunkt der Konsumation zu befragen. Allfällige Beweismittel sind sicherzustellen.
3 Das Protokoll der ärztlichen Untersuchung nach Artikel 15 Absatz 1 SKV richtet sich nach Anhang 3.
1 Ausdruck gemäss Ziff. I der V des ASTRA vom 30. Juli 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2015 2591).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V des ASTRA vom 30. Juli 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2015 2591).
1 Das Anerkennungsgesuch muss mit einer vollständigen Dokumentation nach den Weisungen des ASTRA eingereicht werden.
2 Das Gesuch um Anerkennung als Laborleiter oder Laborleiterin, als deren Stellvertreter oder Stellvertreterin sowie als Sachverständiger oder Sachverständige muss vom Laboratorium oder der zuständigen Stelle eingereicht werden.
1 Die Anerkennung als Laboratorium wird vorerst provisorisch erteilt.
2 Das ASTRA erteilt die provisorische Anerkennung für die Dauer eines Jahres, wenn das Gesuch die formellen Voraussetzungen erfüllt und das Laboratorium eine Eignungsprüfung bestanden hat.
3 Das ASTRA kann die provisorische Anerkennung entziehen, wenn das Laboratorium die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt.
1 Das ASTRA erteilt die definitive Anerkennung, wenn das Laboratorium während der Dauer der provisorischen Anerkennung die vom ASTRA veranlassten Eignungsprüfungen sowie ein Audit bestanden hat.
2 Erfüllt das Laboratorium diese Voraussetzungen nicht, so kann das ASTRA die provisorische Anerkennung verlängern, wenn die Erfüllung der Voraussetzungen in Aussicht steht.
3 Das ASTRA führt eine Liste der anerkannten Laboratorien.
Das ASTRA kann die definitive Anerkennung namentlich dann entziehen, wenn das Laboratorium:
an einer Eignungsprüfung ohne Begründung nicht teilnimmt;
eine Eignungsprüfung nicht besteht und die daraufhin verfügten Auflagen nicht innert der angesetzten Frist erfüllt;
ein Audit verweigert;
die nach einem Audit verfügten Auflagen nicht innert der angesetzten Frist erfüllt;
die Anforderungen dieser Verordnung oder der Weisungen des ASTRA nicht erfüllt.
1 Das ASTRA anerkennt als Laborleiter oder Laborleiterin beziehungsweise als deren Stellvertreter oder Stellvertreterin Personen, die über eine abgeschlossene Hochschulausbildung namentlich in Chemie, Biochemie oder Pharmazie sowie über besondere Erfahrung im entsprechenden Fachgebiet (Blutalkoholanalytik, forensische Toxikologie) verfügen.
2 Dem Anerkennungsgesuch müssen ein Lebenslauf und eine Dokumentation der bisherigen beruflichen Tätigkeit beigelegt werden.
3 Das ASTRA kann Ausnahmen von den Erfordernissen nach Absatz 1 bewilligen.
1 Die Laboratorien müssen sich an den vom ASTRA veranlassten regelmässigen Eignungsprüfungen (externe Qualitätskontrollen) beteiligen. Das ASTRA kann dazu Experten und Expertinnen beiziehen.
2 Die Resultate der Eignungsprüfungen sind vertraulich. Sie werden allen teilnehmenden Laboratorien mitgeteilt. Dabei bleibt die Zuordnung der Laboratorien anonym.
1 Die Laboratorien müssen sich den vom ASTRA regelmässig veranlassten Audits unterziehen.
2 Jedes Laboratorium wird mindestens alle fünf Jahre auditiert. Bei Anzeichen von Unregelmässigkeiten kann ein Audit jederzeit durchgeführt werden.
3 Die Laboratorien müssen den Auditoren und Auditorinnen freien Zugang zu den Räumlichkeiten, Geräten, Akten und Journalen gewähren und Auskunft über die Methoden, die Geräte und die internen Qualitätsmassnahmen geben.
4 Ist ein Laboratorium von der schweizerischen Akkreditierungsstelle nach Artikel 5 der Akkreditierungs- und Bezeichnungsverordnung vom 17. Juni 19961 akkreditiert, so werden keine Audits nach Absatz 1 durchgeführt. Das Laboratorium muss jedoch nach jedem Audit eine Checkliste gemäss den Weisungen des ASTRA einreichen. Vorbehalten bleiben vom ASTRA veranlasste Audits bei Anzeichen von Unregelmässigkeiten.
Die Betäubungsmittel nach Artikel 2 Absatz 2 der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 19621 gelten als nachgewiesen, wenn die Messwerte im Blut die folgenden Grenzwerte erreichen oder überschreiten:
THC: 1,5 µg/L
freies Morphin: 15 µg/L
Kokain: 15 µg/L
Amphetamin: 15 µg/L
Methamphetamin: 15 µg/L
MDEA: 15 µg/L
MDMA: 15 µg/L
Art. 35 Kontrolle des technischen Zustandes: Prüfbericht und Bescheinigung
1 Der Prüfbericht nach Artikel 24 Absatz 4 SKV richtet sich nach den Vorgaben in Anhang 4.
2 Anstelle eines Prüfberichts kann eine Bescheinigung über die durchgeführte Kontrolle (Kontrollbescheinigung) ausgehändigt werden. Diese muss mindestens die Angaben nach den Ziffern 1-5, 9 und 13 des Prüfberichtes in Anhang 4 enthalten und allfällige Beanstandungen aufführen.
1 Die ausgefüllte Prüfliste (Prüfbericht) nach Artikel 26 Absatz 3 SKV richtet sich nach den Vorgaben in Anhang 5.
2 Die Kontrollbescheinigung muss mindestens die Angaben nach den Ziffern 1-5, 7 und 40 des Prüfberichtes in Anhang 5 enthalten und allfällige Beanstandungen aufführen.
1 Die Kantone übermitteln an die zentrale Datenbank des ASTRA (Art. 47 Abs. 1 SKV):
die Meldungen nach Artikel 44 Absatz 1 Buchstaben a-c und e SKV jeweils bis zum 31. Januar des Folgejahres;
die Meldungen nach Artikel 44 Absatz 1 Buchstabe d SKV jeweils bis zum 30. Juni des Folgejahres.
2 Von Absatz 1 abweichende Meldefristen, die sich auf eine Leistungsvereinbarung mit dem ASTRA stützen, bleiben vorbehalten.
Bei Verstössen gegen die Vorschriften über die Personenbeförderung und die Zulassung als Strassentransportunternehmung erfolgen die Meldungen mittels der vom Bundesamt für Verkehr zur Verfügung gestellten Formulare. In den übrigen Fällen ist dem Bundesamt für Verkehr eine Kopie des Anzeigerapportes an die Untersuchungsbehörden zuzustellen.
9. Kapitel: Schlussbestimmungen4
Art. 38a1Übergangsbestimmung zur Änderung vom 7. November 2011
Atemalkoholtestgeräte, die nach der AAMV2 bis zum 31. Dezember 2012 nach bisherigem Recht in Verkehr gebracht werden dürfen, müssen die Anforderungen nach Artikel 17 Absätze 2 und 3 des bisherigen Rechts3 erfüllen.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des ASTRA vom 7. Nov. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5645).
3AS 2008 2447
Art. 39 Inkrafttreten1
Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 2008 in Kraft.
(Art. 8 Abs. 1 Bst. h)
Sicherheitsabzug* bei einer Messstrecke von mindestens:
Geschwindigkeitsmessgerät mit Rechner
Konstanter Abstand
Mittelwert über gesamte Messstrecke oder mitlaufendes Messfenster zur Ermittlung der schnellsten Fahrstrecke innerhalb der gesamten Messstrecke.
Freie Nachfahrt
Mittelwert über gesamte Messstrecke. Abstand variabel, am Schluss grösser als zu Beginn der Messung.
Geschwindigkeitsmessgerät mit Rechner und Video
Nach Fixpunkten
Weg-Zeitmessung. Mittelwert über die gesamte Messstrecke. Abstand variabel.
* Bei einer ermittelten Geschwindigkeit bis 100 km/h erfolgt der Sicherheitsabzug in km/h, bei einer ermittelten Geschwindigkeit über 100 km/h in Prozent.
1 Fassung gemäss Ziff. II Abs. 1 der V des ASTRA vom 3. Dez. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4675).
(Art. 22 Abs. 1 und 26 Abs. 1)
Protokoll bei Verdacht auf Fahrunfähigkeit (namentlich Alkohol-, Betäubungs- oder Arzneimittelkonsum, Übermüdung) und Auftragsbestätigung zur Blut-/Urinentnahme
Die Person war:
Motorwagenführer/in
Motorradführer/in
Motorfahrradführer/in
Sachverhalt (Grund der Untersuchung)
Ereigniszeit:
Kurze Beschreibung (was ist geschehen?):
Angaben der Person betreffend Einnahme von Alkohol, Betäubungs-, Arzneimitteln
Vor dem Ereignis
Was/wie viel?
Wie? (bei Betäubungs-/ Arzneimitteln)
Trink-Ende bei Alkohol
Angaben der Person zu allfälligem Nachtrunk
Angaben der Person zum Schlaf
Letztmals geschlafen am
Angaben der Person zu Art, Menge, Zeit der letzten Nahrungsaufnahme
Beobachtungen bei der Person
(Alkoholsymptome, Ausfallerscheinungen etc.)
Bei der Person wurden gefunden:
(Betäubungsmittel, -utensilien, Alkohol, Arzneimittel etc.)
Atemalkoholvortest
Atemalkoholprobe
Atemalkoholprobe mit einem Atemalkoholtestgerät
1. Messserie:
1. Messung: ……………
Zeit: ……………………………………
2. Messung: ……………
2. Messserie:
Anerkennung der Atemalkoholprobe
Die unterzeichnete Person kann den tieferen Wert der Atemalkoholmessungen anerkennen, und zwar:
a. wenn sie ein Motorfahrzeug geführt hat: einen Wert von 0,25 oder mehr, aber weniger als 0,40 mg/l;
b. wenn sie dem Verbot des Fahrens unter Alkoholeinfluss nach Artikel 2a Absatz 1 VRV untersteht: einen Wert von 0,05 oder mehr, aber weniger als 0,40 mg/l;
c. wenn sie ein motorloses Fahrzeug oder ein Motorfahrrad geführt hat: einen Wert von 0,25 oder mehr, aber weniger als 0,55 mg/l.
Aufklärung über die Folgen der Anerkennung:
Die Anerkennung des tieferen Messwerts hat beweisrechtliche Folgen. Gestützt auf die Feststellung der Atemalkoholkonzentration werden massnahmerechtliche (Führerausweisentzug, Verwarnung oder Fahrverbot) und strafrechtliche (Busse) Verfahren eingeleitet.
Atemalkoholmessung anerkannt
Atemalkoholprobe mit einem Atemalkoholmessgerät
Seriennummer des Gerätes:
Messung: ………………
Datum und Zeit: ………………
Betäubungsmittelvortest
Grund für die Durchführung:
Arzneimittelvortest
Unterschrift des Protokollführers/der Protokollführerin (Kontrollbehörde):
Auftragsbestätigung/Auftragserteilung zur Blutentnahme/Urinasservierung und Untersuchung auf:
Die Ärztin/der Arzt wurde von … beauftragt, gestützt auf Artikel 12 der Strassenverkehrskontrollverordnung vom 28. März 2007 (SKV) eine Blutprobe/Urinprobe zu entnehmen.
Zusätzliche Auswertung durch das vom ASTRA anerkannte Laboratorium
Folgende Substanzen sollen in Bezug auf die Fahrfähigkeit ausgewertet werden:
Auftrag nach Rücksprache mit:
Pikettchef/in
Unterschrift des Auftraggebers/der Auftraggeberin (Kontrollbehörde/Untersuchungsrichter/in):
Original an die Strafbehörde
Kopie an die Administrativmassnahme-Behörde
Kopie an den beauftragten Arzt/die beauftragte Ärztin
Kopie an das mit der Blut-/Urinuntersuchung beauftragte Laboratorium mit dem Ersuchen, den schriftlichen Blut-/Urinuntersuchungsbericht unter Rechnungsstellung an … zu überweisen
1 Bereinigt gemäss Ziff. II der V des ASTRA vom 7. Nov. 2011 (AS 2011 5645), Ziff. II Abs. 2 der V des ASTRA vom 3. Dez. 2013 (AS 2013 4675), der am 25. Aug. 2015 veröffentlichten Berichtigung in französischer Sprache (AS 2015 2885) und Ziff. I und II der V des ASTRA vom 30. Juli 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2015 2591).
(Art. 22 Abs. 3 und 26 Abs. 3)
Protokoll der ärztlichen Untersuchung auf Alkohol-, Betäubungsmittel- oder Arzneimittelkonsum
Datum und Zeitpunkt des Ereignisses:
Datum und Zeitpunkt der Blutentnahme:
Datum und Zeitpunkt der Urinasservierung:
(ca. 100 ml)
Ärztliche Behandlung (Notfallmedikation):
Konsumgewohnheiten:
Vor dem Ereignis:
Nach dem Ereignis:
Letztmals geschlafen am:
Unterschrift der Hilfsperson:
Orientierung (zeitlich, örtlich):
Amnesie für Ereignis:
frische Einstiche
ältere Einstiche
Narbenstrassen
Nasenseptum:
ja; Symptome:
Ungestörte Folgebewegung
Drehnystagmus
Konjunktiven
Tests zur geteilten Aufmerksamkeit
Romberg-Stehversuch plus «innere Uhr»:
nicht durchführbar, weil:
…… Sekunden als 30 Sekunden geschätzt
Finger-Nase-Versuch mit komplexer Abfolge (Sequenz links-rechts, links-rechts, rechts-links)
Zick-zack-Bewegung
Sequenz (links-rechts, links-rechts, rechts-links):
Strichgang (geschlossene Augen, ein Fuss vor den anderen)
müde/apathisch
aufgeregt/gereizt
problematisch, Grund:
Eine Beeinträchtigung ist aufgrund der erhobenen Befunde
nicht merkbar
Auftraggeber/in (Kontrollbehörde/Untersuchungsrichter/in)
Ort und Datum der Untersuchung:
Unterschrift und Stempel des Arztes/der Ärztin:
Kopie an das mit der Blut-/Urinuntersuchung beauftragte Laboratorium
Prüfbericht über die Kontrolle des technischen Zustands von Nutzfahrzeugen
Ort der Kontrolle:
Landeszeichen und Kontrollschild des Zugfahrzeugs:
Landeszeichen und Kontrollschild des Anhängers/Sattelanhängers:
Lastwagen1 und schwerer Sattelschlepper2 bis 12 t
Lastwagen und schwerer Sattelschlepper über 12 t
Anhänger3
Sattelanhänger4
Anhängerzug5
Sattelmotorfahrzeug6
Gesellschaftswagen7
Transportunternehmen, Adresse:
Lastwagen» sind schwere Motorwagen (über 3,50 t) zum Sachentransport (Klassen N2 oder N3).
«Schwere Sattelschlepper» sind die zum Ziehen von Sattelanhängern gebauten Motorwagen mit einem Garantiegewicht von über 3,50 t (Klassen N2 oder N3).
«Anhänger» sind Fahrzeuge ohne eigenen Antrieb, die gebaut sind, um von anderen Fahrzeugen gezogen zu werden und mit diesen durch eine geeignete Verbindungseinrichtung schwenkbar verbunden sind (Abschlepprollis gelten nicht als Anhänger). «Sachentransportanhänger» sind Anhänger mit Ladebrücken, Tanks oder anderen Laderäumen zur Beförderung von Sachen. Diese werden in folgende Klassen eingeteilt:
«Klasse O1»: Anhänger mit einem Garantiegewicht von höchstens 0,75 t;
«Klasse O2»: Anhänger mit einem Garantiegewicht von über 0,75 t bis höchstens 3,50 t;
«Klasse O3»: Anhänger mit einem Garantiegewicht von über 3,50 t bis höchstens 10,00 t;
«Klasse O4»: Anhänger mit einem Garantiegewicht von über 10,00 t.
«Sattelanhänger» sind Anhänger, die so an ein Motorfahrzeug (Sattelschlepper) angekuppelt werden, dass sie teilweise auf diesem aufliegen. Ein wesentlicher Teil des Gewichts des Anhängers und seiner Ladung wird vom Zugfahrzeug getragen.
Kombination aus einem Transportmotorwagen und einem Anhänger
«Sattelmotorfahrzeug» ist die Kombination eines Sattelschleppers mit einem Sattelanhänger.
«Gesellschaftswagen» sind schwere Motorwagen zum Personentransport mit mehr als neun Sitzplätzen einschliesslich Führer oder Führerin (Klasse M2 über 3,50 t oder M3).
Nummer der Transportlizenz:
nicht kontrolliert
nicht vorschriftsmässig
Bremsanlage und deren Bestandteile
Abgastrübung (Dieselmotoren)
Gasförmige Emissionen (Benzin-, Erdgas- oder Flüssiggasmotoren)
Beleuchtungs- und Signaleinrichtungen
Federung (sichtbare Mängel)
Fahrgestell (sichtbare Mängel)
Fahrtschreiber (Einbau)
Geschwindigkeitsbegrenzer (Einbau und Funktion)
Austritt von Treibstoff und/ oder Öl
Ergebnisse der Kontrolle
Das Fahrzeug weist schwerwiegende Mängel auf; die Benutzung des Fahrzeugs wird vorläufig untersagt
Verschiedenes/Bemerkungen
Kontrollbehörde, Beauftragte/r oder Prüfer/in
Unterschrift der Behörde bzw. des Beauftragten oder Prüfers/der Beauftragten oder Prüferin, der/die die Kontrolle durchgeführt hat
1 Bereinigt gemäss Ziff. II Abs. 2 der V des ASTRA vom 3. Dez. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4675).
Prüfbericht für die Kontrolle der Gefahrguttransporte auf der Strasse
Kontrollort:
Landeszeichen und Kontrollschild des Fahrzeugs:
Fahrer/in: Beifahrer/in:
Amtl. Ausweis: Amtl. Ausweis:
Absender, Anschrift, Verladeort:1, 2
Empfänger, Anschrift, Entladeort:1, 2
Gesamtmenge Gefahrgut je Beförderungseinheit (in Tonnen):
Freigrenze nach ADR 1.1.3.6 überschritten
Schriftliche Weisungen:
Bilaterale/multilaterale Vereinbarung, nationale Genehmigung:
Zulassungsbescheinigung Fahrzeug:
Schulungsbescheinigung Fahrer/in:
Gut zur Beförderung zugelassen:
Fahrzeug zur Beförderung zugelassen:
Gut zugelassen als lose Schüttung, im Versandstück, im Tank:
Zusammenladeverbot:
Beladen/Ladungssicherung3:
Austreten von Gütern oder Beschädigung des Versandstücks3:
Versandstück/Tank geprüft/codiert2, 3:
UN-Nr. und Gefahrzettel am Versandstück:
Grosszettel (Placards) auf Tank/Fahrzeug:
Kennzeichnung Beförderungseinheit (orangefarbene Tafel/erwärmter Zustand):
Sonstige Ausrüstung (Teil 8 ADR):
Zusatzausrüstung gemäss Sondervorschrift:
Ausrüstung gemäss schriftlichen Weisungen:
SDR-Bestimmungen
Erhöhte Haftpflichtversicherung:
Befahren des linken Fahrstreifens in mit Signal «Tunnel» bezeichneten Tunneln:
Gegebenenfalls schwerwiegendste Gefahrenkategorie der festgestellten Verstösse:
Ahndung der festgestellten Verstösse:
Geldbusse (OBV)
Sonstige (Verzeigung)
Uhrzeit/Kontrollende:
Kontrollbehörde/Prüfer/in: (Stempel, Unterschrift + Kurzzeichen)
Nur ausfüllen, wenn für einen Verstoss von Bedeutung
Bei Sammelladung unter «Bemerkungen» angeben
Prüfung auf sichtbare Verstösse
AS 2008 2447
1 SR 741.0132 Fassung gemäss Ziff. I der V des ASTRA vom 21. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Febr. 2019 (AS 2019 241).3 Ausdruck gemäss Ziff. I der V des ASTRA vom 30. Juli 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2016 (AS 2015 2591). Diese Anpassung wurde im ganzen Text berücksichtigt.4 Fassung gemäss Ziff. I der V des ASTRA vom 7. Nov. 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5645).
amende (OAO)
autres (dénonciation)
Ordinanza dell'USTRA concernente l'ordinanza sul controllo della circolazione stradale
(OOCCS-USTRA)
del 22 maggio 2008 (Stato 1° febbraio 2019)
L'Ufficio federale delle strade (USTRA), d'intesa con l'Amministrazione federale delle dogane, l'Istituto federale di metrologia e l'Ufficio federale dei trasporti,
visti gli articoli 4 capoverso 5, 9 capoversi 2 e 3, 11 capoverso 3, 13 capoverso 3, 15 capoverso 1, 18, 24 capoverso 4, 26 capoverso 5, 44 capoverso 2 e 45 capoverso 3 dell'ordinanza del 28 marzo 20071 sul controllo della circolazione stradale (OCCS),2
La presente ordinanza contiene le disposizioni esecutive dell'OCCS.
Art. 2 Personale incaricato del controllo e della valutazione
1 Le competenze per l'esecuzione di controlli della circolazione stradale sono rette dagli articoli 3 e 4 OCCS.
2 L'ubicazione, l'installazione, l'impiego e la manutenzione di sistemi di misurazione per l'accertamento ufficiale di fatti nel quadro di controlli della circolazione stradale sono di esclusiva competenza di personale formato.
3 Il personale incaricato del controllo e della valutazione dei dati deve:
possedere le necessarie conoscenze specialistiche teoriche e pratiche relative al tipo e al sistema di misurazione, all'esecuzione della misurazione in questione e alla valutazione dei dati ricavati;
essere autorizzato dall'autorità competente a svolgere le attività di controllo e di valutazione.
Art. 3 Procedure e sistemi di misurazione
1 Le esigenze in materia di procedure e sistemi di misurazione e di apparecchi accessori cui viene fatto ricorso nel quadro di controlli della circolazione stradale per l'accertamento ufficiale di fatti, l'immissione sul mercato di detti sistemi e apparecchi, nonché i controlli seguenti sono retti dall'ordinanza del 15 febbraio 20061 sugli strumenti di misurazione e in eventuali ordinanze concernenti lo strumento di misurazione specifico.
2 Chi utilizza un sistema di misurazione deve garantire che lo stesso sia conforme ai requisiti legali e che siano eseguite le procedure per il mantenimento della stabilità della misurazione. Questo concerne in particolare eventuali norme relative all'approvazione, alla verificazione e alla marcatura di sistemi di misurazione.
3 Vanno osservati gli impieghi previsti, le condizioni di funzionamento e gli oneri stabiliti nel quadro dell'approvazione, nonché le istruzioni del produttore.
2 Abrogato dal n. I dell'O dell'USTRA del 7 nov. 2011, con effetto dal 1° gen. 2012 (RU 2011 5645).
Art. 4 Infrazioni constatate mediante sistemi di misurazione
1 Ogni infrazione constatata mediante un sistema di misurazione deve essere rilevata in modo tale che i valori misurati possano essere attribuiti inequivocabilmente a un solo veicolo o conducente.
2 È considerato un accertamento di contravvenzioni mediante impianti di sorveglianza automatici ai sensi dell'articolo 2 lettera b della legge del 24 giugno 19701 sulle multe disciplinari l'accertamento fatto sulla scorta di materiale fotografico o filmico prodotto da un sistema di misurazione automatica.
Art. 5 Trasmissione di dati
Nella trasmissione digitale di dati di misurazioni o immagini deve essere garantita l'integrità dei dati.
Capitolo 2: Controlli della velocità e sorveglianza della fase rossa dei semafori
Sezione 1: Controlli della velocità
Art. 6 Tipi di misurazione
Per i controlli della velocità vanno adottati anzitutto i seguenti tipi di misurazione:
rilevamenti con sistemi di misurazione stazionari sorvegliati da un addetto;
rilevamenti con sistemi di misurazione stazionari che funzionano autonomamente;
rilevamenti mobili:
da un veicolo equipaggiato con un sistema di misurazione o da un elicottero (misurazione della velocità in movimento), oppure
mediante un veicolo inseguitore, stabilendo la velocità del veicolo inseguito tramite un raffronto delle velocità dei due veicoli (controllo effettuato da un veicolo inseguitore);
i controlli della velocità su tratti stradali, volti al rilevamento della velocità media su un tratto; le misurazioni sono effettuate con sistemi di misurazione stazionari che funzionano in maniera autonoma.
Art. 7 Altre constatazioni del superamento dei limiti di velocità
1 Il superamento dei limiti di velocità può essere constatato durante un controllo della durata di lavoro, di guida e di riposo o in sede di chiarimento di un incidente sulla scorta di registrazioni prodotte da tachigrafi1 e registratori di fine percorso e da apparecchi di registrazioni dei dati.
2 Se, sulla scorta di queste constatazioni, si procede al ritiro dei dischi per l'adozione di misure, al conducente del veicolo è rilasciata una conferma scritta del ritiro dei dischi e lo si invita a consegnarla al datore di lavoro.
3 Le misurazioni tramite veicolo inseguitore senza dispositivo di misurazione calibrato devono rimanere limitate ai casi in cui i limiti di velocità sono superati in modo massiccio.
1 Nuova espr. giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 21 nov. 2018, in vigore dal 1° feb. 2019 (RU 2019 241)). Di detta mod. é tenuto conto in tutto il presente testo
Art. 8 Margine di sicurezza
1 Dalla velocità misurata arrotondata per difetto alla cifra intera più vicina devono essere dedotti:
per misurazioni tramite radar:
5 km/h per velocità fino a 100 km/h,
6 km/h per velocità comprese tra 101 e 150 km/h,
7 km/h per velocità superiori o uguali a 151 km/h;
per misurazioni tramite laser:
3 km/h per velocità fino a 100 km/h,
4 km/h per velocità comprese tra 101 e 150 km/h,
5 km/h per velocità superiori o uguali a 151 km/h;
per misurazioni stazionarie tramite radar in curva:
10 km/h per velocità fino a 100 km/h,
14 km/h per velocità superiori o uguali a 101 km/h;
per misurazioni mobili ai sensi dell'articolo 6 lettera c numero 1 con radar (radar in movimento):
7 km/h per velocità fino a 100 km/h,
8 km/h per velocità comprese tra 101 e 150 km/h,
9 km/h per velocità superiori o uguali a 151 km/h;
per misurazioni con rilevatori stazionari a soglia come rilevatori ad anello induttivi, sensori piezoelettrici, rilevatori a soglia ottici:
per controlli della velocità su un tratto stradale:
per controlli effettuati da un veicolo inseguitore tramite sistema approvato di rilevamento della velocità a video e analisi automatica dei dati misurati mediante software autorizzato: i margini di sicurezza automatici, non influenzabili dal personale incaricato del controllo e della valutazione, conformemente al certificato di autorizzazione dell'Istituto federale di metrologia;
per controlli effettuati da un veicolo inseguitore che non rientrano nel campo d'applicazione della lettera g: i margini di sicurezza definiti nella tabella dell'allegato 1;
per misurazioni tramite veicolo inseguitore senza dispositivo di misurazione calibrato:
15 km/h per velocità fino a 100 km/h,
15 per cento per velocità superiori o uguali a 101 km/h,
o un margine definito per il caso specifico dall'Istituto federale di me-trologia;
per rilevamenti della velocità sulla base di una procedura di misurazione delle distanze autorizzata:
7 km/h per velocità superiori o uguali a 151 km/h.
2 In caso di registrazioni prodotte da tachigrafi o registratori di fine percorso e da apparecchi di registrazione dei dati, dalla velocità rilevata devono essere dedotti:5
10 km/h per tachigrafi analogici (art. 100 cpv. 4 dell'ordinanza del 19 giugno 19957 concernente le esigenze tecniche per i veicoli stradali, OETV) e per registratori di fine percorso analogici;
6 km/h per tachigrafi digitali (art. 100 cpv. 2 e 3 OETV) e per registratori di fine percorso digitali;
14 km/h per apparecchi di registrazione dei dati (art. 102 OETV).
3 Se il rilevamento della velocità avviene tramite un sistema di sorveglianza della fase rossa dei semafori in combinazione a rivelatori ad anello non omologati, dalla velocità rilevata si deducono i seguenti margini di sicurezza:
5 km/h per velocità fino a 50 km/h;
il 10 per cento per velocità superiori o uguali a 51 km/h.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 3 dic. 2013, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2013 4675).
2 Introdotta dal n. I dell'O dell'USTRA del 3 dic. 2013, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2013 4675).
3 Introdotta dal n. I dell'O dell'USTRA del 3 dic. 2013, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2013 4675).
4 Introdotta dal n. I dell'O dell'USTRA del 3 dic. 2013, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2013 4675).
5 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 21 nov. 2018, in vigore dal 1° feb. 2019 (RU 2019 241).
6 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 21 nov. 2018, in vigore dal 1° feb. 2019 (RU 2019 241).
8 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 21 nov. 2018, in vigore dal 1° feb. 2019 (RU 2019 241).
Art. 9 Documentazione
I valori misurati rilevati nell'ambito del superamento dei limiti di velocità devono essere documentati con supporti fotometrici assieme alla situazione del traffico. In casi motivati, l'USTRA può concedere deroghe.
Sezione 2: Sistemi di sorveglianza della fase rossa dei semafori
1 I sistemi di sorveglianza della fase rossa dei semafori servono anzitutto a rilevare le infrazioni all'obbligo di fermarsi segnalato dal semaforo.
2 Possono essere combinati con sistemi per la misurazione della velocità.
Capitolo 3: Controllo della durata del lavoro, della guida e del riposo
Il software impiegato per il controllo della durata del lavoro, della guida e del riposo deve garantire almeno le operazioni seguenti:
lettura dei dati della carta del conducente senza tachigrafo digitale;
lettura dei dati di tachigrafi e di carte dei conducenti dal tachigrafo digitale;
digitalizzazione di dischi;
registrazione manuale di dati;
analisi di disposizioni nazionali e internazionali relative alla durata del lavoro, della guida e del riposo;
analisi della velocità e del tratto percorso;
analisi di dati tratti dal tachigrafo, dai dischi e dalle carte dei conducenti;
importazione, esportazione e archiviazione di file originali dal tachigrafo digitale e dalle carte dei conducenti;
connessione al registro svizzero delle carte per il tachigrafo e ai corrispondenti registri esteri per la verifica e la notifica di dati;
analisi statistiche e trasmissione di dati ad altri utilizzatori dei dati.
Capitolo 4: Controllo del peso
Art. 12 Controllo del funzionamento
Prima del loro impiego, è necessario controllare il funzionamento dei sistemi di misurazione. Nel caso di bilance pesaruote va verificato inoltre che la precisione della misurazione dei due strumenti coincida.
Art. 13 Margine di sicurezza per pese a ponte e pese asse per asse
1 Dove non può essere superata la soglia di un determinato peso, per misurazioni con pese a ponte e pese asse per asse, dal carico degli assi rilevato o dal peso effettivo rilevato va dedotto un margine di sicurezza del 3 per cento.
2 Dove non si può andare sotto la soglia di un determinato peso, segnatamente del peso minimo d'aderenza, ai carichi degli assi rilevati o ai pesi effettivi rilevati va aggiunto un margine di sicurezza del 3 per cento.
Art. 14 Margine di sicurezza per bilance pesaruote
1 Dove non può essere superata la soglia di un determinato peso, per misurazioni con bilance pesaruote, dal carico degli assi rilevato o dal peso effettivo rilevato va dedotto un margine di sicurezza del 3 per cento. In tal ambito, per valore rilevato s'intende:
il valore della graduazione inferiore quando l'indicatore si trova tra due graduazioni;
il valore indicato quando l'indicatore si trova su una graduazione;
il valore indicato, dedotta la metà della divisione reale, per gli strumenti con un sistema di indicazione digitale.
2 Dove non si può andare sotto la soglia di un determinato peso, ai carichi degli assi o ai pesi effettivi rilevati deve essere aggiunto un margine di sicurezza del 3 per cento. In tal ambito, per valore rilevato s'intende:
il valore della graduazione superiore quando l'indicatore si trova tra due graduazioni;
il valore indicato, aggiungendo la metà della divisione reale, per gli strumenti con un sistema di indicazione digitale.
Capitolo 5: Controllo delle dimensioni dei veicoli con impianti di misurazione della sagoma
Art. 15 Definizione
Gli impianti di misurazione della sagoma sono sistemi di misurazione elettronici dotati di scanner a laser per l'accertamento ufficiale delle dimensioni di veicoli e combinazioni di veicoli.
Art. 16 Margine di sicurezza
Dai valori misurati tramite impianti di misurazione della sagoma, arrotondati per difetto al centimetro intero più vicino, per l'accertamento delle dimensioni di veicoli e combinazioni di veicoli devono essere dedotti i seguenti valori:
larghezza: 4 cm; e
Capitolo 6: Controllo dell'abilità alla guida
Sezione 1: Misurazione etilometrica3
Art. 17 e 181
1 Abrogati dal n. I dell'O dell'USTRA del 7 nov. 2011, con effetto dal 1° gen. 2012 (RU 2011 5645).
Art. 191Istruzioni per l'uso
Gli etilometri precursori e gli etilometri probatori devono essere impiegati in conformità con le istruzioni per l'uso fornite dal produttore.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 30 lug. 2015, in vigore dal 1° ott. 2016 (RU 2015 2591).
Art. 201Margine di sicurezza
Non è consentito effettuare alcuna detrazione dai valori indicati dagli etilometri precursori e dagli etilometri probatori.
Art. 211Malfunzionamento degli strumenti
In caso di malfunzionamento o di dubbi circa la precisione della misurazione, gli etilometri precursori e gli etilometri probatori possono essere nuovamente impiegati soltanto dopo essere stati sottoposti alle seguenti procedure di verifica di conformità secondo l'ordinanza del DFGP del 30 gennaio 20152 sugli strumenti di misurazione dell'alcol nell'aria espirata (OMAA):
gli etilometri precursori, a una manutenzione di cui all'articolo 6 lettera b OMAA e a una regolazione di cui all'articolo 6 lettera c OMAA;
gli etilometri probatori, a una nuova taratura di cui all'articolo 10 lettera a OMAA, a una manutenzione di cui all'articolo 10 lettera b OMAA e a una regolazione di cui all'articolo 10 lettera c OMAA.
Sezione 2: Analisi del sangue e delle urine
Art. 22 Ordine
1 L'autorità competente impartisce l'ordine di analisi del sangue e delle urine servendosi del rapporto di cui all'allegato 2.
2 L'ordine di analisi per rilevare tracce di stupefacenti o medicamenti comporta anche un ordine per le analisi della concentrazione del tasso di alcolemia nel sangue, quando esiste il sospetto che la persona interessata, oltre a stupefacenti e medicamenti, abbia consumato anche alcol.
3 L'autorità deve trasmettere al laboratorio tutti i dati e le informazioni necessarie, segnatamente il rapporto di un'eventuale visita medica di cui all'allegato 3.
4 Il laboratorio deve informare senza indugio l'autorità da cui ha ricevuto l'ordine allorquando emergono incongruenze relative ai campioni ricevuti e alla documentazione o allorquando non è possibile adempiere all'ordine.
Art. 23 Obbligo di documentazione
Il laboratorio deve documentare i risultati degli esami e stilare un rapporto d'esame o una perizia da destinare all'autorità da cui ha ricevuto l'ordine.
Art. 24 Controperizia
1 Se ordina una controperizia sulle analisi, l'autorità competente dovrà informare il laboratorio incaricato dello svolgimento delle stesse che si tratta di una controperizia.
2 Il laboratorio che ha svolto le prime analisi sottoposte a verifica mette a disposizione dell'esperto incaricato dello svolgimento della controperizia il campione in questione e, se necessario, i rapporti relativi alle misurazioni della serie corrispondente.
3 L'esperto deve illustrare il risultato della controperizia.
4 Se la controperizia conferma il referto delle prime analisi, per la constatazione della guida in stato di ebrietà o sotto l'effetto di stupefacenti o medicamenti fa stato il referto delle prime analisi.
Art. 25 Conservazione di campioni e registrazioni
1 Il laboratorio deve:
conservare i campioni di sangue e urina rimasti dopo le analisi in un congelatore a una temperatura inferiore o uguale a -18 °C nel loro contenitore originale per almeno un anno o, su ordine dell'autorità istruttoria, fino al termine della procedura;
conservare per almeno cinque anni tutti i documenti e le registrazioni necessari ai fini della tracciabilità.
2 Il laboratorio deve menzionare i termini minimi di conservazione nel rapporto d'esame o nella perizia.
3 In casi particolari il mandante può esigere termini di conservazione più lunghi.
Sezione 3: Messa a verbale, consumo di alcol tra l'evento e il prelievo di sangue
1 L'esecuzione dell'accertamento etilometrico1, il prelievo delle urine, gli accertamenti dell'autorità di controllo, il riconoscimento dei risultati delle misurazioni etilometrica e l'ordine di prelievo del sangue e delle urine o la conferma di tale ordine (art. 13 cpv. 3 OCCS) devono essere accertati in un rapporto secondo l'allegato 2.
1bis Nel caso di accertamento con etilometro probatorio, si deve assicurare che la misurazione venga attribuita alla persona controllata.2
2 Se la persona controllata dichiara di aver consumato alcol dopo l'evento (consumo di alcol tra l'evento e il prelievo di sangue), bisogna interrogarla in merito al tipo di bevanda, alla quantità e al momento del consumo. Eventuali prove devono essere raccolte.
3 Il rapporto dell'esame medico conformemente all'articolo 15 capoverso 1 OCCS si basa sull'allegato 3.
1 Nuova espr. giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 30 lug. 2015, in vigore dal 1° ott. 2016 (RU 2015 2591).
2 Introdotto dal n. I dell'O dell'USTRA del 30 lug. 2015, in vigore dal 1° ott. 2016 (RU 2015 2591).
Sezione 4: Riconoscimento dei laboratori
Art. 27 Inoltro della domanda di riconoscimento
1 La domanda di riconoscimento deve essere corredata di una documentazione completa conformemente alle istruzioni dell'USTRA.
2 La domanda per il riconoscimento quale capo di laboratorio, suo sostituto e quale perito deve essere presentata dal laboratorio o dal servizio competente.
Art. 28 Riconoscimento provvisorio quale laboratorio
1 Inizialmente il riconoscimento quale laboratorio è rilasciato a titolo provvisorio.
2 L'USTRA rilascia il riconoscimento provvisorio per la durata di un anno se la domanda soddisfa le condizioni formali e il laboratorio ha superato una prova di attitudine.
3 L'USTRA può revocare il riconoscimento provvisorio se il laboratorio non soddisfa più le condizioni richieste.
Art. 29 Riconoscimento definitivo quale laboratorio
1 L'USTRA rilascia il riconoscimento definitivo se per la durata del riconoscimento provvisorio il laboratorio ha superato le prove di attitudine organizzate dall'USTRA e un audit.
2 Se il laboratorio non soddisfa questi requisiti, l'USTRA può prorogare il riconoscimento provvisorio se il laboratorio prevede di soddisfare le condizioni richieste.
3 L'USTRA stila un elenco dei laboratori riconosciuti.
Art. 30 Revoca del riconoscimento definitivo quale laboratorio
L'USTRA può revocare il riconoscimento definitivo di un laboratorio segnatamente se questo:
non partecipa a una prova di attitudine senza fornire motivazione alcuna;
non supera una prova di attitudine e non adempie, entro il termine fissato, agli oneri disposti a seguito della prova;
rifiuta di sottoporsi a un audit;
non adempie entro il termine fissato agli oneri disposti a seguito di un audit;
non soddisfa i requisiti della presente ordinanza o delle istruzioni dell'USTRA.
Art. 31 Riconoscimento quale capo di laboratorio
1 L'USTRA riconosce quale capo di laboratorio e quale suo sostituto chi è titolare di un diploma di una scuola universitaria o di una scuola universitaria professionale segnatamente in chimica, biochimica o farmacia, e vanta una particolare esperienza nel corrispondente campo specifico (analisi dell'alcolemia, tossicologia forense).1
2 La domanda di riconoscimento deve essere corredata di un curriculum vitae e da una documentazione sulle attività professionali svolte.
3 L'USTRA può autorizzare deroghe ai requisiti di cui al capoverso 1.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 7 nov. 2011, in vigore dal 1° gen. 2012 (RU 2011 5645).
Sezione 5: Garanzia di qualità per i laboratori
Art. 32 Controlli esterni di qualità
1 I laboratori devono partecipare alle prove di attitudine (controlli esterni di qualità) organizzate a scadenze regolari dall'USTRA. L'USTRA può avvalersi della collaborazione di esperti.
2 I risultati delle prove di attitudine sono confidenziali. Essi sono comunicati a tutti i laboratori partecipanti. La comunicazione avviene garantendo l'anonimato dei laboratori.
Art. 33 Audit
1 I laboratori devono sottoporsi agli audit che l'USTRA organizza a scadenze regolari.
2 Ogni laboratorio è sottoposto ad audit almeno ogni cinque anni. In caso di indizi di irregolarità, un audit può essere svolto in qualsiasi momento.
3 I laboratori devono garantire agli ispettori il libero accesso a locali, apparecchi, documenti e registri, nonché fornire informazioni su metodi, apparecchi e misure interne volte a incrementare la qualità.
4 Se un laboratorio è accreditato dal servizio d'accreditamento svizzero di cui all'articolo 5 dell'ordinanza del 17 giugno 19961 sull'accreditamento e sulla designazione, non vengono effettuati audit ai sensi del capoverso 1. Il laboratorio deve tuttavia presentare una lista di controllo dopo ogni audit conformemente alle istruzioni dell'USTRA. Sono fatti salvi gli audit supplementari organizzati dall'USTRA in caso di indizi di irregolarità.
Sezione 6: Prova della presenza di sostanze stupefacenti
La presenza delle sostanze stupefacenti di cui all'articolo 2 capoverso 2 dell'ordinanza del 13 novembre 19621 sulle norme della circolazione stradale è provata se i valori nel sangue raggiungono o superano i seguenti limiti:
morfina libera 15 µg/L
cocaina 15 µg/L
amfetamina 15 µg/L
metamfetamina 15 µg/L
Capitolo 7: Controllo dei veicoli
Art. 35 Controllo dello stato tecnico: rapporto di controllo e certificato
1 Il rapporto di controllo giusta l'articolo 24 capoverso 4 OCCS è retto dalle norme di cui all'allegato 4.
2 In luogo del rapporto di controllo è possibile rilasciare un certificato sull'esecuzione del controllo (certificato di controllo). Essa dovrà contenere almeno le indicazioni di cui ai punti 1-5, 9 e 13 del rapporto di controllo nell'allegato 4 e riportare eventuali contestazioni attestate.
Art. 36 Controllo delle merci pericolose: rapporto di controllo e certificato
1 La lista di controllo debitamente compilata (rapporto di controllo) giusta l'articolo 26 capoverso 3 OCCS è retta dalle norme di cui all'allegato 5.
2 Il certificato di controllo dovrà contenere almeno le indicazioni di cui ai punti 1-5, 7 e 40 del rapporto di controllo nell'allegato 5 e riportare eventuali contestazioni attestate.
Capitolo 8: Notifiche dei Cantoni
Art. 37 Termine per le notifiche all'USTRA
1 I Cantoni trasmettono alla banca dati centrale dell'USTRA (art. 47 cpv. 1 OCCS):
le notifiche di cui all'articolo 44 capoverso 1 lettere a-c ed e OCCS entro il 31 gennaio dell'anno seguente;
le notifiche di cui all'articolo 44 capoverso 1 lettera d OCCS entro il 30 giugno dell'anno seguente.
2 Sono fatti salvi i termini di notifica che divergono da quanto previsto dal capoverso 1 e stabiliti sulla base di una convenzione con l'USTRA.
Art. 38 Forma delle notifiche all'Ufficio federale dei trasporti
In caso di infrazione alle norme sul trasporto di persone e sull'omologazione come impresa di trasporto stradale, le notifiche sono fatte mediante i moduli rilasciati dall'Ufficio federale dei trasporti. Nei casi restanti, all'Ufficio federale dei trasporti è trasmessa una copia del rapporto di denuncia presentato all'autorità istruttoria.
Capitolo 9: Disposizioni finali4
Art. 38a1Disposizione transitoria della modifica del 7 novembre 2011
Gli apparecchi di rilevazione dell'alcolemia che, secondo l'OMAA2, possono essere immessi sul mercato secondo il diritto previgente fino al 31 dicembre 2012 devono soddisfare i requisiti di cui all'articolo 17 capoversi 2 e 3 del diritto previgente3.
1 Introdotto dal n. I dell'O dell'USTRA del 7 nov. 2011, in vigore dal 1° gen. 2012 (RU 2011 5645).
3RU 2008 2447
Art. 39 Entrata in vigore1
La presente ordinanza entra in vigore il 1° ottobre 2008.
(art. 8 cpv. 1 lett. h)
Margine di sicurezza per controlli effettuati da un veicolo inseguitore
Margine di sicurezza* per un tratto di misurazione di almeno:
Indicatore di velocità con calcolatore
Distanza costante
Valore medio su tutta la lunghezza del tratto di misurazione o finestra di misurazione in linea per stabilire il percorso più rapido su tutta la lunghezza del tratto.
Valore medio su tutta la lunghezza del tratto di misurazione. Distanza variabile, maggiore alla fine rispetto all'inizio della misurazione.
Indicatore di velocità con calcolatore e video
Secondo i punti fissi
Cronometraggio del percorso. Valore medio su tutta la lunghezza del tratto di misurazione. Distanza variabile.
* In caso di velocità rilevata inferiore o uguale a 100 km/h, la deduzione del margine di sicurezza è effettuata in km/h; in caso di velocità rilevata superiore a 100 km/h la deduzione del margine di sicurezza è effettuata in percentuale.
1 Nuovo testo giusta il n. II cpv. 1 dell'O dell'USTRA del 3 dic. 2013, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2013 4675).
(art. 22 cpv. 1 e 26 cpv. 1)
Rapporto in caso di sospetta inabilità alla guida (in particolare per assunzione di alcol, stupefacenti o medicinali o per spossatezza) e conferma dell'ordine di prelievo del sangue/delle urine
L'interessato era:
Fatti (motivo dell'inchiesta):
Controllo della circ.
Dichiarazioni dell'interessato relative all'assunzione di alcol, stupefacenti, medicamenti
Che cosa/quanto?
Come? (per stupefacenti/ medicamenti)
Fine dell'assunzione di alcol
Dichiarazioni dell'interessato riguardo a un eventuale consumo di alcol tra l'evento e il prelievo di sangue
Dichiarazioni dell'interessato riguardo al sonno
Ha dormito l'ultima volta il
Dichiarazioni dell'interessato riguardo a tipo, quantità e ora dell'ultima assunzione di alimenti
Osservazioni fatte sull'interessato
(sintomi di alcolemia, scompensi ecc.)
L'interessato era in possesso di:
(stupefacenti, accessori da tossicomane, alcol, medicamenti ecc.)
Test preliminare etilometrico
Accertamento etilometrico
Accertamento con etilometro precursore
1a serie di misurazioni:
Data: ………………………..
1a misurazione: …….......
Ora: …………………………
2a misurazione: …….......
2a serie di misurazioni:
Ora: ………………………………
Riconoscimento dell'accertamento etilometrico
Il sottoscritto può riconoscere il valore più basso delle misurazioni etilometriche nei seguenti casi:
se era alla guida di un veicolo a motore: per valori pari o superiori a 0,25 ma inferiori a 0,40 mg/l;
se è soggetto al divieto di guidare sotto l'influsso dell'alcol secondo l'articolo 2a capoverso 1 ONC: per valori pari o superiori a 0,05 ma inferiori a 0,40 mg/l;
se era alla guida di un veicolo senza motore o di un ciclomotore: per valori pari o superiori a 0,25 ma inferiori a 0,55 mg/l.
Informazione sulle conseguenze del riconoscimento dei risultati:
Il riconoscimento del valore più basso misurato ha valenza probatoria. Il rilevamento della presenza di alcol nell'aria espirata comporta l'avvio di un procedimento amministrativo (revoca della licenza, ammonimento o divieto di guidare) e penale (multa).
Misurazione riconosciuta
Luogo, data:
Accertamento con etilometro probatorio
Numero di serie dello strumento:……………………………………………
Misurazione:……………
Data e ora:…...………………………
Stupefacenti, analisi preliminare
Motivo del prelievo:
Oppiacei:
Amfetamina:
Metadone:
Medicamenti, analisi preliminare
Firma dell'agente che ha stilato il rapporto (autorità di controllo):
Conferma/assegnazione dell'ordine di prelievo del sangue/ delle urine e analisi su:
Il medico è stato incaricato da … di prelevare un campione di sangue/urine conformemente all'articolo 12 dell'ordinanza del 28 marzo 2007 sul controllo della circolazione stradale (OCCS).
Esame supplementare di laboratorio riconosciuto dall'USTRA
Anche le sostanze seguenti possono essere analizzate in relazione all'abilità alla guida:
Assegnato d'intesa con:
l'autorità istruttoria
il capo picchetto
Firma di chi ha richiesto il rapporto (autorità di controllo/ giudice istruttore):
Originale all'autorità penale
Copia all'autorità incaricata delle misure amministrative
Copia al medico incaricato
Copia al laboratorio incaricato di effettuare l'analisi del sangue e delle urine, con richiesta di trasmettere il rapporto scritto delle analisi e la fattura a …
1 Aggiornato dal n. II dell'O dell'USTRA del 7 nov. 2011 (RU 2011 5645), e dai n. II cpv. 2 delle O dell'USTRA del 3 dic. 2013 (RU 2013 4675) e del n. I, II dell'O dell'USTRA del 30 lug. 2015 (RU 2015 2591). La correzione del 25 ago. 2015 concerne solo il testo francese (RU 2015 2885).
(art. 22 cpv. 3 e 26 cpv. 3)
Rapporto sull'esame medico relativo all'assunzione di alcol, stupefacenti o medicamenti
Data e ora del prelievo di sangue:
Data e ora del prelievo delle urine:
Trattamento medico (medicazione di pronto soccorso):
Dichiarazioni dell'interessato riguardo all'assunzione di alcol, stupefacenti, medicamenti
Abitudini di consumo:
Programma di metadone:
Prima dell'evento:
Ha dormito l'ultima volta il:
Firma dell'assistente:
Risultato degli esami
Orientamento (temporale, spaziale):
Amnesia riguardo all'evento:
segni di iniezioni recenti
segni di vecchie iniezioni
cicatrici di iniezioni multiple
Setto nasale:
Odore di alcol
odore di cannabis
Sintomi di crisi d'astinenza:
sì, quali?
movimenti normali
reazione alla luce
Test di attenzione
Test di Romberg e «orologio interno»:
impossibile da eseguire perché:
Tremito:
Orologio interno:
…… secondi sono stati stimati 30 secondi
Test dita-naso in successione complessa (sequenza sinistra-destra, sinistra-destra, destra-sinistra)
a zig-zag
tremore intenzionale
Sequenza (sinistra-destra, sinistra-destra, destra-sinistra):
Camminata lungo una linea (a occhi chiusi, un piede davanti all'altro):
stanco/apatico
non distaccato
eccitato/irritato
piagnucoloso
Espressione verbale
problematica, motivo:
Apprezzamento globale
In base agli esami effettuati, il grado di inabilità è:
Mandante (autorità di controllo /giudice istruttore)
Luogo e data dell'esame:
Firma e timbro del medico:
Copia al laboratorio incaricato di effettuare le analisi del sangue e delle urine
Rapporto sul controllo dello stato tecnico di veicoli utilitari
Luogo del controllo:
Sigle distintive di nazionalità e targa del veicolo trattore:
Sigle distintive di nazionalità e targa del rimorchio/semirimorchio:
Autocarri1 e trattori a sella pesanti2 fino a 12 t
Autocarri e trattori a sella pesanti oltre 12 t
Rimorchi3
Semirimorchi4
Autotreni5
Autoarticolato6
Autobus7
Impresa di trasporto/Indirizzo:
Numero della licenza di trasporto:
1 Gli «autocarri» sono autoveicoli pesanti (oltre 3,50 t) per il trasporto di cose (classi N2 o N3).
2 I «trattori a sella pesanti» sono autoveicoli costruiti per trainare semirimorchi con un peso garantito superiore a 3,50 t (classi N2 e N3).
I «rimorchi» sono veicoli senza dispositivo di propulsione proprio, costruiti per essere trainati da altri veicoli, ai quali sono accoppiati in modo snodato mediante un idoneo dispositivo di agganciamento (i carrelli di sostegno non sono considerati rimorchi). I «rimorchi per il trasporto di cose» sono rimorchi muniti di ponte di carico, di cisterne o di altri spazi destinati al trasporto di cose. Essi sono suddivisi nelle classi seguenti:
«classe O1» Rimorchi con un peso garantito di al massimo 0,75 t;
««classe O2» Rimorchi con un peso garantito di oltre 0,75 t fino al massimo 3,50 t;
«classe O3» Rimorchi con un peso garantito di oltre 3,50 t fino al massimo 10 t;
«classe O4» Rimorchi con un peso garantito di oltre 10 t.
4 I «semirimorchi» sono rimorchi agganciati a un veicolo a motore (trattore a sella) in modo tale che poggiano parzialmente su quest'ultimo. Una parte essenziale del peso del rimorchio e del suo carico grava sul veicolo trattore
Combinazione di un autoveicolo di trasporto e un rimorchio
6 L'«autoarticolato» è la combinazione di un trattore a sella e di un semirimorchio.
7 Gli «autobus» sono autoveicoli pesanti per il trasporto di persone con oltre nove posti a sedere, compreso quello del conducente (classe M2 oltre 3,50 t o M3).
Punti controllati
non controllato
Impianto di frenatura e suoi componenti
Opacità dei fumi (diesel)
Emissioni gassose (benzina, gas naturale o gas di petrolio liquefatto)
Luci e dispositivi di illuminazione e di segnalazione
Sospensione (presenza di difetti visibili)
Telaio (presenza di difetti visibili)
Tachigrafo (montaggio)
Limitatore di velocità (montaggio e funzione)
Perdita di carburante e/o olio
Esito del controllo
Sospensione dell'uso del veicolo che presenta difetti gravi; l'utilizzazione del veicolo è provvisoriamente vietata
Varie, osservazioni
Autorità, agente o ispettore addetto al controllo
Firma dell'autorità, dell'agente o dell'ispettore addetto al controllo.
1 Aggiornato dal n. II cpv. 2 dell'O dell'USTRA del 3 dic. 2013, in vigore dal 1° gen. 2014 (RU 2013 4675).
Rapporto sul controllo delle merci pericolose su strada
Sigle distintive di nazionalità e targhe del veicolo:
Sigle distintive di nazionalità e targhe del rimorchio/semirimorchio:
Conducente: Assistente del conducente:
Lic. uff.: Lic. uff.:
Mittente, indirizzo, luogo di carico:1, 2
Destinatario, indirizzo, luogo di scarico:1, 2
Quantità complessiva delle merci per unità di trasporto (in tonnellate):
Limite di quantità ADR 1.1.3.6 superato
Istruzioni scritte:
Accordo bilaterale/multilaterale, autorizzazione nazionale:
Certificato di omologazione dei veicoli:
Certificato di formazione del conducente:
Operazione di trasporto
Merce autorizzata per il trasporto:
Veicolo autorizzato per il trasporto:
Merce autorizzata alla rinfusa, in imballaggio, in cisterna:
Divieto di carico misto:
Carico/fissaggio del carico3:
Fuga di materia o danneggiamento dei colli3:
Imballaggio/cisterna verificato/codificato2 3:
N. ONU e etichette di pericolo sull'imballaggio:
Etichetta sulla cisterna/sul veicolo:
Marcatura dell'unità di trasporto (targa arancione/temperatura elevata):
Restante attrezzatura (Parte 8 ADR):
Attrezzatura supplementare secondo prescrizione speciale:
Attrezzatura secondo istruzioni scritte:
Estintori:
Disposizioni SDR
Divieto di consumare bevande alcoliche
Responsabilità civile aumentata:
Guida sulla corsia di sinistra in una galleria indicata con il segnale «galleria»:
Se del caso, categoria di rischio più rilevante in relazione alle infrazioni constatate:
Sanzione per infrazioni constatate:
) multa (OMD)
altro (denuncia)
Fermato:
Ora/fine del controllo:
Autorità di controllo/ispettore: (timbro, firma + sigla)
Da compilare solo se pertinente ai fini di un'infrazione
Da inserire alla voce «osservazioni» nel caso di servizi di trasporto groupage
3 Verifica delle infrazioni visibili
RU 2008 2447
1 RS 741.0132 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 21 nov. 2018, in vigore dal 1° feb. 2019 (RU 2019 241).3 Nuova espr. giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 30 lug. 2015, in vigore dal 1° ott. 2016 (RU 2015 2591). Di detta mod. é tenuto conto in tutto il presente testo.4 Nuovo testo giusta il n. I dell'O dell'USTRA del 7 nov. 2011, in vigore dal 1° gen. 2012 (RU 2011 5645).