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Timestamp: 2020-06-05 07:32:27
Document Index: 42112058

Matched Legal Cases: ['§159', '§148', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§148']

Alg 1 Bewilligungsbescheid Juni 2017 , neues Schreiben Anspruch endet März ? | Erwerbslosenforum Deutschland
Alg 1 Bewilligungsbescheid Juni 2017 , neues Schreiben Anspruch endet März ? (1 Betrachter)
Starter*in achim99
Hallo Zusammen zum 30.6 2016 habe ich meinen AG verlassen.
Hatte dann für das ALG 1 3 Monate Sperrzeit in der Zwischenzeit ALG2 erhalten . ab dem 01.10. habe ich dann ALG 1 bekommen laut Bescheid bis zum 22.06.2017.
Nun habe ich vor 3 Wochen ein Schreiben erhalten, dass mein Anspruch auf ALG 1 zum 23.03.2017 endet ?
Auf dem Bewilligungsbescheid steht klar und deutlich bis zum 22.06.2017.
Ich bin jetzt gerade ein bisschen durch den Wind, weil ich mir das aktuell nicht leisten kann.
Hallo achim99,
für wie lange wurde denn dein ALG 1 Anspruch bewilligt? Falls es ursprünglich 12 Monate waren, wurde er durch die 12 Wochen Sperrzeit auf 9 Monate reduziert (siehe Link)
Eventuell ist das der Grund für die geänderte Anspruchszeit.
@ ALGler,
deine fragen sind im eingangstread doch beantwortet...
ende juni 2016 arbeitslos. 3 monate sperrzeit (juli, aug, sep 2016 mit ALG2 statt ALG1) und bewilligungsbescheid bis juni 2017. (ca. 12 monate)
nun plötzlich bewilligungsende märz 2017...
ich würde in widerspruch gehen, auf die bewilligung für 12 monate verweisen und das "absitzen" der sperrzeit schon in 2016 nachweisen...
3 monate sperrzeit sind 3 monate, und nicht 6 ...
@ doppelhexe,
war etwas irritiert aufgrund des 22.06.17 als Ablaufdatum des Bezuges.
Daher meine Nachfrage bezüglich Anspruchszeit.
Hallo danke erstmal .
Was ich noch sagen kann ist dass ich seitdem 13.01.2017 AU bin.
Vom 13.01.2017 bis 17.02.2017 (4 Wochen jeweils Montags bis Freitag immer mit der gleichen körperlichen Diagnose)
und seitdem 20.02. bis Morgen wegen Depressionen.
Also kann es eigentlich auch nicht am Krankengeld liegen, weil es ja nicht 6Wochen am stück und die gleiche Diagnose war.
Die AfA sieht aber die Diagnose nicht.
montag bis freitag krank, immer wieder (bis mitte feb) ... ist aber nicht durchgehend...
und ab dem 20. feb. bis 23.3. sinds noch keine 6 wochen...
und nur bei durchgehend 6 wochen krank fliegt man doch aus dem ALG1-bezug... oder nicht?
So würde ich es halt auch auch sehen, ich werde morgen früh mal anrufen und kann dann mehr sagen.
selbst wenn eine Krankschreibung die 6 Wochen Grenze wegen dergleichen Erkrankung überschreitet bleibt der zeitliche ALG 1 Anspruch unverändert.
Dadurch verkürzt sich nicht die Bezugsdauer.
WENN TE aber 6 wochen durchgehend krank wäre seit januar, dann würde der anspruch auf ALG1 erstmal enden im märz, da dann anspruch auf krankengeld. dann wäre evtl. das schreiben an TE korrekt.
der restliche ZEITANSPRUCH bliebe erhalten... und würde sich, je nach dauer des krankengeldbezugs sogar noch erhöhen, da vom KG auch beiträge zur arbeitslosenversicherung abgeführt werden...
@Achim99
Du hast ja geschrieben, dass du die 12 Wochen Sperre wegen Arbeitsaufgabe bekommen hast. Innerhalb dieses Zeitraums ruht dein Anspruch auf ALG I nach §159 SGB III.
Gleichzeitig verringert sich aber auch dein Gesamtanspruch um diese Dauer nach §148 SGB III. Daher wurde aus dem Bezugsende Juni nun März (=12 Wochen).
Gaddezwerg meinte:
Aber die Sperre hatte ich ja schon von Juli bis September gehabt.
Das würde ja bedeuten, dass ich anstatt 9 Monaten nur 6 Monate Alg1 bekommen würde ?
So sieht der aus. Jetzt habe ich echt angst
Hatte echt damit gerechnet, dass ich es bis Juni bekomme.
neuuuuu.jpg
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bei einer 12 wochen sperre bekommt man also nur 6 monate ALG1 statt 12 monate?
immerhin musste TE ja schon von 07/16 bis 09/16 auf ALG1 verzichten...
wenn der ALG1 anspruch während der sperrfrist ruht, dann beginnt der anspruch 3 monate später... also 10/2016
wenn der anspruch wegen der sperrfrist um 3 monate verringert wird, dann besteht anspruch auf 9 monate ALG1, das heisst, von 10/2016 bis 6/2017
Wie meinst du denn das jetzt genau, warst du (angeblich) übers Wochenende immer "gesund" (also immer eine "Erstbescheinigung" von Montag bis Freitag ?), das ist doch "Pippi-Fax", ich denke schon, dass die Entscheidung der AfA was mit deinen Krankschreibungen zu tun hat.
Die Sperre wegen der Arbeits-Aufgabe ist doch längst erledigt, du solltest dich sehr schnell mal entscheiden, ob du nun vorerst (durchgehend bis zur wirlichen Genesung, eine Depression ist ja kein Schnupfen) krank bist oder gesund, denn nach Ablauf des ALGI hast du auch keine Versicherung für Krankengeld-Bezug mehr.
Das ist doch egal, was bitte soll dir so ein "AU-Stückwerk bringen", am Wochenende brauchst du (theoretisch) keine AU aber ab Montag wieder, im Prinzip bist du durchgehend AU gewesen und hast somit der Arbeitsvermittlung (wegen Krankheit) nicht zur Verfügung gestanden, dann wird § 146 SGB III anzuwenden sein.
Da hatten die schon sehr viel Geduld ehe sie nun bemerken, dass du auch seit dem 20.02. noch immer AU geschrieben bist ...
In der Regel erfolgt nach 6 Wochen durchgehender AU bereits die Abgabe an die Krankenkasse (gemäß § 146 SGB III), du hast nur sinnlos dein ALGI verschwendet mit diesen "Wochen-End-Unterbrechungen" ...
Wo ist dein Problem mit dem regulären Übergang zur KK und dem Bezug von Krankengeld in gleicher Höhe, wie das ALGI bisher gewesen ist ???
In dem was du eingestellt hast steht nichts davon, dass dein ALGI bereits zum 23.03. eingestellt werden soll ... du musst schon das einstellen, wo auch der Grund dafür angegeben ist = vermutlich Anspruch an einen anderen Leistungsträger und Ruhen des ALGI nach § 146 SGB III.
Krankengeld kann (bei Notwendiglkeit) bis zu 78 Wochen für die selbe Erkrankung gezahlt werden (von der KK), als arbeitsloser Kranker solltest du aber unbedingt auf lückenlose AU-Bescheinigungen achten, also NICHT mehr übers WE als angeblich "gesund" gelten wollen.
es wird wohl wirklich daran liegen, dass ich zum einen die Sperrzeit von 3 Monaten gehabt habe (Juli bis September) zum anderen kürzt sich aber auch Leistunganspruch um 25 % .
von ehemals juni jetzt auf März.
Werd morgen bei der Agentur für Arbeit mal anrufen aber ich glaube ich habe die Lösung schon gefunden dadurch.
Meine Depression ist nicht wirklich weg und ich habe ja morgen auch wieder mein Termin beim Psychiater deswegen
achim99 meinte:
nein, eben nicht, jedenfalls nicht so, wie du rechnest.
hättest du nur eine sperrzeit, würde sich der anspruch nicht verringern, also 12 monate ALG1 - nur mit späterem beginn ... dann ab okt. 16 bis sept 17 = 12 monate
hier gibts aber zur sperrzeit noch die verkürzung der anspruchsdauer auf 9 monate...
anspruchsbeginn durch die sperrzeit eben erst okt. 16 + 9 monate ALG1 anspruch = juni 17
ich denke ja, das deine krankschriften als 6 wochen durchgehend gerechnet werden und deshalb ALG1 eingestellt wird...
auf dem einstellungsbescheid muss doch aber iwelche begründung (§§) stehen, warum eingestellt wird... was steht denn da?
leider hängt der Beendigungszeitraum wie du bereits vermutet hast mit dem Eintritt der Sperrzeit zusammen. Der Bescheid, den du hochgeladen hast, ist ein vorläufiger Bescheid, d.h. hier war noch nicht abschließend über die Sperrzeit entschieden und somit natürlich noch die volle Anspruchsdauer abgebildet.
Mit dem Eintritt einer Sperrzeit von 12 Wochen wegen Arbeitsaufgabe mindert sich gemäß §148 Abs. 1 Nummer 4 der Anspruch ebenfalls um 12 Wochen, mindestens aber um ein Viertel der Anspruchsdauer.
d.h. auf deutsch, das sich ein anspruch von eigentlich 12 monaten ALG1-zahlung durch so eine sperrzeit auf insgesamt nur noch 6 monate verringert?
man bekommt also 3 monate kein geld wegen der sperrzeit + 3 monate kein geld wegen der anspruchsverringerung? insgesamt also 6 monate strafe wegen arbeitsaufgabe?
das kann ich fast nicht glauben... wo kann man das nachlesen?