Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MDR%202005,%201397
Timestamp: 2019-08-19 23:48:26
Document Index: 265262333

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 558', '§ 558', '§ 558', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 15', '§ 655', '§ 812', '§ 354', '§ 15', '§ 655', '§ 354', '§ 15', '§ 655', '§ 812', '§ 354', 'BGH', 'BGH', '§ 354', 'BGH', '§ 652', 'BGH', '§ 328', '§ 464', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 354', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 269', '§ 1922', '§ 29', '§ 36', 'BGH', 'BGH', '§ 269', '§ 29', '§ 29', '§ 28', '§ 28', '§ 13']

Rechtsprechung: MDR 2005, 1397 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 07.07.2005 | BayObLG, 04.08.2005
https://dejure.org/2005,1546
BGH, 06.07.2005 - VIII ZR 322/04 (https://dejure.org/2005,1546)
BGH, Entscheidung vom 06.07.2005 - VIII ZR 322/04 (https://dejure.org/2005,1546)
BGH, Entscheidung vom 06. Juli 2005 - VIII ZR 322/04 (https://dejure.org/2005,1546)
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Mieterhöhung trotz spanneninterner Ausgangsmiete
Rechtmäßigkeit eines Mieterhöhungsverlangens; Konkrete Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete im Sinne einer Einzelvergleichsmiete im Prozess; Begrenzung der verlangten Miete der Höhe nach durch die ortsübliche Vergleichsmiete
Bandbreite der ortsüblichen Miete
Wirksamkeit eines Mieterhöhungsverlangens; Ausgangsmiete innerhalb der Bandbreite der ortsüblichen Vergleichsmiete
Mietrecht - Mieterhöhung auch wenn Miete in der Mietspiegelspanne liegt?
Zur Zulässigkeit der Mieterhöhung, wenn die Ausgangsmiete im Rahmen der örtlichen Vergleichsmiete ist; Mietrecht
Mieterhöhung und Ausgangsmiete
Mehr Flexibilität bei Mieterhöhungen
NJW 2005, 2621
MDR 2005, 1397
NZM 2005, 660
ZMR 2005, 780
DB 2005, 2464 (Ls.)
Diese Einzelvergleichsmiete kann ein Punktwert innerhalb der Spanne der ortsüblichen Vergleichsmiete sein (siehe Senatsurteil vom 20. April 2005 - VIII ZR 110/04), sie kann sich aber auch innerhalb einer gewissen Bandbreite bewegen, die ihrerseits innerhalb der umfassenderen, etwa durch einen Mietspiegel abgebildeten Spanne der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt (…Senatsurteile vom 4. Mai 2011 - VIII ZR 227/10, NJW 2011, 2284 Rn. 16; vom 6. Juli 2005 - VIII ZR 322/04, NJW 2005, 2621 unter II 2 c).
Maßstab für die Berechtigung des Mieterhöhungsverlangens ist dann die vom Sachverständigen ermittelte Einzelvergleichsmiete (Senatsurteile vom 6. Juli 2005 - VIII ZR 322/04, aaO;… vom 20. April 2005 - VIII ZR 110/04, aaO;… vom 21. Oktober 2009 - VIII ZR 30/09, aaO;… vom 4. Mai 2011 - VIII ZR 227/10, aaO Rn. 20).
Zulässigkeit der Anhebung der Miete bis zum oberen Wert der Bandbreite der …
Dies gilt auch dann, wenn die Einzelvergleichsmiete unter Heranziehung eines Sachverständigengutachtens ermittelt worden ist (Bestätigung des Senatsurteils vom 6. Juli 2005 - VIII ZR 322/04, NZM 2005, 660).
Wie der Senat ausgeführt hat, handelt es sich bei der ortsüblichen Vergleichsmiete regelmäßig nicht um einen punktgenauen Wert; die Vergleichmiete bewegt sich vielmehr innerhalb einer gewissen Spanne (Senatsurteile vom 20. April 2005 - VIII ZR 110/04, NJW 2005, 2074, unter II 2 b sowie vom 6. Juli 2005 - VIII ZR 322/04, NZM 2005, 660, unter II 2 c).
Denn auch der obere Spannenwert liegt noch innerhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete, die die obere Grenze einer Mieterhöhung nach § 558 BGB darstellt (Senatsurteil vom 6. Juli 2005, aaO, unter II 2 d).
5 der Erläuterungen regelt in Ergänzung von Nr. 3 der Erläuterungen, dass die Berechnung der durchschnittlichen ortsüblichen Vergleichsmiete gemäß den Tabellen 1 bis 6 nicht allein maßgebend ist, sondern die für die konkrete Wohnung zu ermittelnde ortsübliche Vergleichsmiete - die sogenannte "Einzelvergleichsmiete" (Senatsurteile vom 20. April 2005 - VIII ZR 110/04, NJW 2005, 2074 unter II 2 b; vom 6. Juli 2005 - VIII ZR 322/04, NJW 2005, 2621 unter II 2 c;… vom 21. Oktober 2010 - (VIII ZR 30/09, WuM 2009, 746 Rn. 15) - um eine gewisse Spanne darüber oder darunter liegen kann, und zwar um "+/- 20 % der zugrunde liegenden Basismiete".
a) Der Senat hat entschieden, dass der Tatrichter innerhalb der in einem qualifizierten Mietspiegel ausgewiesenen Spanne die ortsübliche Vergleichsmiete für die konkrete Wohnung - das heißt die Einzelvergleichsmiete - festzustellen und hierfür die Wohnung innerhalb der Spanne des Mietspiegels einzustufen hat (…Urteile vom 20. April 2005 - VIII ZR 110/04, aaO; vom 6. Juli 2005 - VIII ZR 322/04, aaO).
Dabei kann sich auch die Einzelvergleichsmiete innerhalb einer gewissen Bandbreite bewegen, die ihrerseits innerhalb der (umfassenderen) Mietspiegelspanne liegt (vgl. Urteil vom 6. Juli 2005 - VIII ZR 322/04, aaO).
Der Senat hat entschieden, dass die Einzelvergleichsmiete - soweit kein qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB vorhanden ist - in der Regel durch Sachverständigengutachten festgestellt werden kann (Urteil vom 6. Juli 2005 - VIII ZR 322/04, aaO); zwingend ist dies aber nicht.
a) § 558 Abs. 1 BGB setzt nach seinem Wortlaut - abgesehen von der einjährigen Sperrfrist für das Mieterhöhungsverlangen und der Wartefrist von 15 Monaten bis zum Wirksamwerden einer Mieterhöhung - lediglich voraus, dass die vereinbarte Miete im Zeitpunkt des Erhöhungsverlangens unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt; zur Höhe der Ausgangsmiete verhält sich die Vorschrift nicht (Senatsurteil vom 6. Juli 2005 - VIII ZR 322/04, NJW 2005, 2621, unter II 2 d).
LG Duisburg, 24.07.2007 - 13 S 347/06
Anspruch auf Zustimmung zu einer Mieterhöhung; Ausschöpfung der in einem …
Schon hieraus ergibt sich, dass sich die ortsübliche Vergleichsmiete nicht auf die gesamte Spanne beziehen kann, sondern nur auf sich in dieser Spanne befindliche und anhand der genannten Merkmale gebildeter Einzelvergleichsmieten, welche zwar ihrerseits nicht punktgenau festgelegt werden können, sondern sich auch in einer Spanne bewegen (vgl. BGH, Urteil vom 06.07.2005 - VIII ZR 322/04 - NJW 2005, 2621, 2622; BGH, Urteil vom 20.04.2005 - VIII ZR 110/04 - NJW 2005, 2074), jedoch ihrerseits nicht in jedem Falle mit dem höchsten Wert in der Mietspiegelspanne übereinstimmen können, weil sonst die Ausweisung von Mietpreisspannen wieder jeden Sinn verlieren würde (vgl. BGH, Urteil vom 20.04.2005 - VIII ZR 110/04 - NJW 2005, 2074).
So ist es zwar kein Hindernis für eine Mieterhöhung, wenn die Ausgangsmiete innerhalb der Spanne der zu bestimmenden Einzelvergleichsmiete liegt (BGH, Urteil vom 06.07.2005 - VIII ZR 322/04 - NJW 2005, 2621, 2622).
Bei der ortsüblichen Vergleichsmiete handelt es sich nicht um einen punktgenauen Wert, sondern um eine Bandbreite (BGH, Urt. v. 6.7.05, VIII ZR 322/04, Rn. 11 - juris).
Das am Ende des Leitsatzes zitierte, angeblich bestätigte Senatsurteil vom 6.7.2005 - VIII ZR 322/04 - befasst sich zudem überhaupt nicht mit der Frage, welcher Spannenwert aus einem Gutachten oder Mietspiegel anzusetzen ist.
AG Hamburg, 03.11.2016 - 48 C 61/16
Fischgrätparkett in 2 von 4,5 Zimmern: Kein "hochwertiger Fußboden"!
Nach der Rechtsprechung des BGH handelt es sich bei der ortsüblichen Vergleichsmiete nicht um einen punktgenauen Wert, die Vergleichsmiete bewegt sich vielmehr innerhalb einer bestimmten Spanne (BGH, Urteil vom 06.07.2005, VIII ZR 322/04).
https://dejure.org/2005,742
BGH, 07.07.2005 - III ZR 397/04 (https://dejure.org/2005,742)
BGH, Entscheidung vom 07.07.2005 - III ZR 397/04 (https://dejure.org/2005,742)
BGH, Entscheidung vom 07. Juli 2005 - III ZR 397/04 (https://dejure.org/2005,742)
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VerbrKG a. F. § 15 Abs. 2; BGB § 655 b Abs. 2, § 812 Abs. 1; HGB § 354 Abs. 1
VerbrKG a.F. § 15 Abs. 2; BGB § 655 b Abs. 2, 812 Abs. 1; HGB § 354 Abs. 1
Keine Kreditvermittlungsprovision bei mangels Schriftform nichtigem Kreditvermittlungsvertrag
Rechtmäßigkeit eines Provisionsanspruchs eines Kreditvermittlers bei nichtigem Kredivermittlungsvertrag ; Formerfordernisse eines Kreditvermittlungsvertrags; Ausschluss jeglichenVergütungsanspruchs eines Kreditvermittlers; Beschaffung eines Fremdwährungsdahrlehens; Risikoverteilung des allgemeinen Maklervertragsrechts
Kein Bereicherungsanspruch des Maklers bei unwirksamem Maklervertrag trotz Vertragsschlusses aufgrund der Vermittlung
Kein Anspruch aus Bereicherungsrecht des Finanzierungsmaklers bei Formnichtigkeit
Maklerlohn aus ungerechtfertigter Bereicherung
Zum Vergütungsanspruch des Kreditvermittlers, wenn der Kreditvermittlungsvertrag mangels Schriftform nichtig ist
Kreditvermittler - Provisionsanspruch bei nichtigem Kreditvermittlungsvertrag
Bereicherungsansprüche des erfolgreichen Nachweismaklers bei nichtigem Maklervertrag?
Provisionsanspruch des Kreditvermittlers bei Formnichtigkeit des vermittelten Vertrages
VerbrKrG a. F. § 15 Abs. 2; BGB § 655b Abs. 2, § 812 Abs. 1; HGB § 354 Abs. 1
Kein Bereicherungsanspruch des Maklers bei unwirksamem Kreditmittlervertrag trotz Vertragsschlusses aufgrund der Vermittlung
Provisionsanspruch bei formnichtigem Vermittlungsvertrag, bereicherungsrechtlicher Anspruch des Makl
Provisionsanspruch bei nichtigem Kreditvermittlungsvertrag
Voraussetzungen eines Provisionsanspruchs des Maklers bei Unwirksamkeit des Maklervertrages
Kein Vergütungsanspruch des Kreditvermittlers, wenn der Kreditvermittlungsvertrag mangels Schriftform nichtig ist
BGHZ 163, 332
NJW-RR 2005, 1572
ZIP 2005, 1516
MDR 2005, 1397 (Ls.)
ZMR 2005, 962
VersR 2005, 1432
WM 2005, 1696
BB 2005, 1876 (Ls.)
Derartige Informationen entfalten, ähnlich einem Maklernachweis (siehe dazu BGHZ 163, 332, 336), nur im Erfolgsfall ihren vollen Wert, während sie bei Nichtgefallen eigentlich wertlos sind; daher haben sie für sich genommen einen kaum oder nur unter großen Schwierigkeiten zu ermittelnden Marktwert.
bb) Letztlich steht auch der Umstand, dass bei unwirksamen Maklerverträgen Bedenken gegen einen Vergütungsanspruch des Maklers - sei es nach Bereicherungsrecht, sei es nach § 354 HGB - bestehen (vgl. etwa Senat, Urteil vom 7. Juli 2005 - III ZR 397/04, BGHZ 163, 332, 335 ff;… siehe auch Staudinger/Reuter, BGB, Neubearbeitung 2010, §§ 652, 653 Rn. 58 ff), einer Wertersatzpflicht im vorliegenden Fall nicht entgegen.
BGH, 11.01.2007 - III ZR 7/06
Die erstmalige Schaffung einer rechtsverbindlichen Provisionsverpflichtung gegenüber dem Makler im Zusammenhang mit einer "Maklerklausel" im Grundstückskaufvertrag, durch die zugleich der Käufer gegenüber dem Verkäufer die Zahlung dieser Provision an den Makler - zumal im Sinne der Begründung eines selbständigen Anspruchs des Maklers gemäß §§ 328, 335 BGB - verspricht, ist im Blick auf die nach § 464 Abs. 2 BGB erforderliche wertende Abgrenzung, ob die betreffende Bestimmung im Kaufvertrag eine wesensmäßig zu diesem gehörende oder ein "Fremdkörper" ist (BGHZ 77, 359 einerseits; BGHZ 131, 318, 324 andererseits), bei Letzterem anzusiedeln; hat nämlich ein Makler ohne den Abschluss eines Maklervertrages oder wenigstens eine vorherige Einigung über die Entgeltlichkeit (vgl. Senatsurteil BGHZ 163, 332, 337) Maklerleistungen erbracht, so gibt es weder für den Verkäufer noch für den Käufer eine Vergütungspflicht oder hinreichenden Anlass, bei Abschluss des Kaufvertrags gegenüber dem Makler ein (selbständiges) Provisionsversprechen abzugeben.
Offenbleiben kann ferner, ob das Bereicherungsrecht dem Makler überhaupt einen Anspruch geben kann (zweifelnd BGH, Urteil vom 07.07.2005 - III ZR 397/04, BGHZ 163, 332-339, zitiert nach juris, Rn. 12 mit Nachweisen zum Meinungsstand).
OLG Köln, 27.02.2019 - 18 U 37/18
OLG München, 11.01.2012 - 7 U 2609/11
Vergütungs- oder Aufwendungsersatzanspruch eines Vermittlers eines …
Nicht für die Anwendung des § 354 BGB genügt es jedoch, wenn ein Vertrag mangels Einigung zwischen den Parteien nicht zustande gekommen ist oder er diesbezüglich an Willensmängeln leidet, etwa wirksam angefochten ist (zu Vorstehendem vgl. BGH, Urteil vom 7.7.2005 - III ZR 397/04 - BGHZ 163, 338 ff.).
Die Privatrechtsordnung kennt grundsätzlich keine Pflicht zur Vergütung ungefragt überlassener Informationen; ein Entgelt dafür ist lediglich auf vertraglicher Grundlage zu bezahlen (vgl. BGH v. 7.7.2005, a.a.O.;… BGH v. 23.9.1999, a.a.O.).
LSG Niedersachsen-Bremen, 12.06.2007 - L 7 AL 391/04
Insbesondere die Schriftform hat eine Warn- und Transparenzfunktion (vgl. zur gleichen Rechtslage beim Kreditvermittlungsvertrag: BGHZ 163, 332).
BayObLG, 04.08.2005 - 1Z AR 145/05
https://dejure.org/2005,6647
BayObLG, 04.08.2005 - 1Z AR 145/05 (https://dejure.org/2005,6647)
BayObLG, Entscheidung vom 04.08.2005 - 1Z AR 145/05 (https://dejure.org/2005,6647)
BayObLG, Entscheidung vom 04. August 2005 - 1Z AR 145/05 (https://dejure.org/2005,6647)
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Kliniksitz als Erfüllungsort für Bezahlung des stationären Entgelts
BGB § 269 § 1922; ZPO § 29 § 36 Abs. 1 Nr. 3
Forderung aus einer Krankenbehandlung als Nachlassverbindlichkeiten der Erben
NJW-RR 2006, 15
BGH, 08.12.2011 - III ZR 114/11
Internationale Zuständigkeit für Streitigkeit über Vergütungsansprüche eines …
Wegen der Erbringung der vertragscharakteristischen Leistung im Krankenhaus, die den Schwerpunkt des Vertragsverhältnisses bildet, wird von Teilen der Rechtsprechung ein einheitlicher Leistungsort am Ort des Krankenhauses angenommen (vgl. OLG Celle, NJW 1990, 777 und MDR 2007, 604; BayObLG, MDR 2005, 677 und MDR 2005, 1397; OLG Karlsruhe, MedR 2010, 508, 509; LG München I, NJW-RR 2003, 488; LG Bremen, VersR 2005, 1260; vgl. auch OLG Düsseldorf, MedR 2005, 723, zum Behandlungsvertrag mit einem Zahnarzt).
OLG Karlsruhe, 09.12.2009 - 13 U 126/09
Bestimmung des Erfüllungsortes für Zahlungsansprüche eines Krankenhauses gegen …
Die herrschende Meinung ist auch nach den Entscheidungen des Bundesgerichthofs zum Erfüllungsort für Gebührenforderungen von Rechtsanwälten (BGH Beschluss vom 11.11.2003, X ARZ 91/03 und Urteil vom 04.03.2004, IX ZR 101/03) der Auffassung, dass der Sitz der Klinik Erfüllungsort sei (BayObLG MDR 2005, 1397;… OLG Celle, MDR 2007, 604, Palandt-Grüneberg, BGB, 69. Aufl. 2010, § 269 Rn. 13 m.w.N.;… Zöller-Heßler, ZPO, 28. Aufl. 2010, § 29 Rn. 25 "Krankenhausaufnahmevertrag" m.w.N.; für EU-Bereich: OLG Oldenburg NJW-RR 2008, 1597).
OLG Karlsruhe, 21.04.2016 - 209 AR 2/16
Gerichtsstand bei Zahlungsklage gegen den Erben und den Testamentsvollstrecker …
Dies gilt insbesondere für die Haftung von Erben (…vgl. Zöller/Vollkommer, Zivilprozessordnung, 31. Auflage 2016, § 29 ZPO, RdNr. 7; BayObLG, NJW-RR 2006, 15).
OLG Rostock, 08.01.2008 - 1 UH 6/07
Gerichtsstandbestimmung: Gemeinschaftlicher besonderer Gerichtsstand bei Bestehen …
Damit ist der erweiterte Gerichtsstand der Erbschaft nach § 28 ZPO gegeben (vgl. BayObLG, FamRZ 1999, 1175 und MDR 2005, 1397;… Musielak/Heinrich, ZPO, 5. Aufl., § 28 Rdnr. 3), und zwar beim Landgericht Schwerin (§§ 13, 27, 28 ZPO).
Zwar ist durch mehrere Gerichte (OLG Celle MDR 2007, 604; BayObLG NJW-RR 2006, 15; BayObLG NJOZ 2005, 2230 ; LG Bremen VersR 2005, 1260; OLG Düsseldorf NJOZ 2003, 2364 ; LG München I NJW-RR 2003, 488; LG Frankfurt/Oder NJOZ 2002, 2229 ; OLG Celle NJW 1990, 777) ein gemeinsamer Erfüllungsort am Klinikort bejaht worden.