Source: https://steuerberater1.de/unsere-leistungen/photovoltaik/
Timestamp: 2020-04-08 11:28:54
Document Index: 15658064

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 19', '§ 7', '§ 19', '§ 4']

Photovoltaik - Steuerberater Schemm
UNSERE LEISTUNGEN RUND UM PHOTOVOLTAIK
FÜR BETREIBER VON PHOTOVOLTAIK ANLAGEN ALLGEMEIN
FÜR BETREIBER EINER PHOTOVOLTAIK ANLAGE mit einer Leistung von max. 100kWp
FÜR BETREIBER VON EINER/ MEHREREN PV-ANLAGEN mit mehr als100 kWp
ABFINDUNG UND PHOTOVOLTAIK EIN STEUERSPARMODELL
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZUM THEMA PHOTOVOLTAIK – FAQ
DOWNLOADS ZUM THEMA PHOTOVOLTAIK
FÜR BETREIBER VON PHOTOVOLTAIKANLAGEN - ALLGEMEIN
Für Betreiber von Photovoltaikanlagen und für Unternehmen, die im Photovoltaikbereich tätig sind, bieten wir bundesweit umfangreiche Dienstleistungen an.
Egal, ob Sie eine kleine Photovoltaikanlage auf Ihrem Wohnhaus betreiben, oder ob Sie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für eine große Freiflächenanlage im Megawattbereich benötigen, wir können Sie bei steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen rund um Photovoltaikanlagen unterstützen.
Wir betreuen Mandanten aus allen Bundesländern und auch ausländische Investoren, die in deutsche Dach- und Freiflächenanlagen investieren.
Unsere Mandanten betreiben Kleinstanlagen von 3 kWp bis zu großen Freiflächenanlagen im Megawattbereich mit Anschaffungskosten im Einzelfall von mehr als 20 Mio. EUR. Wir betreuen PV-Mandanten in den Rechtsformen Einzelfirma, GbR, GmbH, GmbH & Co. KG und AG. Dabei handelt es sich neben Anlagenbetreibern um Solarteure, Projektgesellschaften, Buchautoren, Betreiber von Gemeindefreiflächenanlagen, Elektroinstallationsbetriebe, Anlagenvermittler, Gutachter für PV-Anlagen, Solarfonds, PV-Ingenieure sowie Mitarbeiter einer Redaktion einer renommierten PV-Fachzeitschrift.
Unsere Betreiber von Kleinanlagen füllen einmal im Jahr den Photovoltaik-Fragebogen aus und erhalten zu einer Pauschalgebühr
die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG (sog. Einnahmen-Überschuss-Rechnung),
ein Anlage-/Abschreibungsverzeichnis, sowie
die betrieblichen Steuererklärungen und auch
die Anlagen, die aufgrund der PV-Anlage zusätzlich der privaten Einkommensteuer­erklärung beizufügen sind.
Da die Gebühr als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar ist, betragen die effektiven Kosten unseres PV-Steuerpakets für Anlagenbetreiber kleiner PV-Anlagen meist unter 100,– EUR.
Das Angebot gilt nur, wenn die PV-Anlage als Einzelunternehmer oder als GbR betrieben wird.
150,– EUR (+ Ausl. +USt) Pauschalpreis PV-Paket;
100,– EUR (+ Ausl. +USt) je PV-Anlage beim Betrieb mehrerer PV-Anlagen;
75,– EUR (+ Ausl. +USt) verminderte Gebühr, sofern noch keine Einnahmen erzielt wurden;
100,– EUR (+ Ausl. +USt) bei Weiterempfehlung – einmalig pro Veranlagungsjahr;
Nicht im PV-Steuerpaket enthaltene Einzelleistungen werden mit 39,– EUR (+ Ausl. + USt) je halbe Stunde abgerechnet.
Wählen Sie nachfolgend den für Sie interessanten Bereich:
FÜR BETREIBER EINER PHOTOVOLTAIKANLAGE MIT EINER LEISTUNG VON MAXIMAL 100 kWp
100,– EUR (+ Ausl. +USt) bei Weiterempfehlung – einmalig pro Veranlagungsjahr
Erstellung Ihrer Jahressteuererklärungen (Umsatzsteuer, falls erforderlich Gewerbesteuererklärung und ggfls. die Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellung bei mehreren Betreibern der PV-Anlage, z. B. bei Ehegatten- oder Geschwister-GbR)
Erstellung Ihres Jahresabschlusses (Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG, sog. Einnahmen-Überschuss-Rechnung mit einem Anlage-/Abschreibungsverzeichnis)
Erstellung der Anlagen zur Einkommensteuererklärung und ggfls. zur Feststellungserklärung, die aufgrund Ihrer PV-Anlage zusätzlich Ihrer Einkommensteuererklärung beizufügen sind (Anlagen G, EÜR, FB und FE1)
Vor Fertigstellung der Steuererklärungen eine kurze abschließende telefonische Beratung hinsichtlich der Wahlrechte bei Abschreibung, Sonderabschreibung in Bezug auf Ihre Gesamteinkommenssituation,
– Haftung für Schäden aufgrund von uns zu verantwortender Fehler in Höhe von max. 1 Mio. EUR (Berufshaftplichtversicherung)
FÜR BETREIBER VON MEHREREN PHOTOVOLTAIK-ANLAGEN UND/ODERPV-ANLAGEN MIT EINER LEISTUNG VON MEHR ALS 100 kWp
Auch als Betreiber mehrerer PV-Anlagen und/oder einer Einzelanlage mit einer Leistung von mehr als 100 kWp können Sie unser PV-Steuerpaket durch Ausfüllen unseres PV-Fragebogens in Anspruch nehmen.
Die hierfür anfallenden Pauschalgebühren für die Erstellung der Einnahme-Überschuss-Rechnung(en) nebst sämtlicher Steuererklärungen und ggfls. Feststellungserklärungen mit den entsprechenden Anlagen ermitteln wir anhand der von Ihnen nachfolgend einzutragenden Angaben.
Wir benötigen dazu folgende Angaben von Ihnen:
Anrede * ---HerrFrauMr.Mrs.Dr.
Antwort erbeten per: E-MailTelefon
Bitte füllen Sie für jede der von Ihnen betriebenen Photovoltaik-Anlagen alle Felder der folgenden Tabelle aus:
Betreiber (Name / Gesellschaft)
Bei mehr als 5 Anlagen geben Sie bitte in das folgende Feld für jede weitere Anlage PLZ, Ort, Leistung (in kWp), das zuständige Finanzamt sowie Name/Gesellschaft des Betreibers an:
Hiermit willige ich ein, dass mich die SCHEMM STADLER PARTNER Steuerberater-PartGmbB mittels Telefon, E-Mail oder Post kontaktieren darf. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Ich bestätige das DatenschutzerklärungTransparenzdokument und die Transparent Dokument zur Kenntnis genommen zu haben
Link zur Abfindungsseite
Wählen Sie hier, das für Sie am nächsten liegende Beispiel:
Beispiel 1: Eheleute mit Lohneinkünften von 80.000 € p.a. und einer Abfindung von 100.000 €
Beispiel 2: Eheleute mit Lohneinkünften 50.000 € p.a. und einer Abfindung von 250.000 €
Beispiel 3: Eheleute mit Lohneinkünften von 120.000 € p.a. und einer Abfindung von 300.000 €
Beispiel 4: Eheleute mit Lohneinkünften 210.000 € p.a. und einer Abfindung von 1.000.000 €
Beispiel 5: Lediger mit Lohneinkünften 40.000 € p.a. und einer Abfindung von 60.000 €
Beispiel 6: Lediger mit Lohneinkünften 60.000 € p.a. und einer Abfindung von 150.000 €
Beispiel 7: Lediger mit Lohneinkünften 100.000 € p.a. und einer Abfindung von 500.000 €
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZUM THEMA PHOTOVOLTAIK - FAQs
Andere Lösung durch Auslagern der FAQs finden Sie hier
Welche Aufwendungen kann man überhaupt absetzen? oder hier
Was muss ich tun, wenn ich eine Photovoltaikanlage anschaffe? oder hier
Welche Sonderabschreibungen sind bei einer Photovoltaikanlage möglich? oder hier
Kann ich einen Investitionsabzugsbetrag in Anspruch nehmen? oder hier
Welche Rechtsform ist für mich die richtige? oder hier
Welche steuerlichen Vorteile ergeben sich durch das Betreiben einer Photovoltaikanlage? oder hier
Was ist im PV-Steuerpaket der Steuerkanzlei Schemm enthalten? oder hier
Welche Kosten entstehen bei der Inanspruchnahme des PV-Steuerpakets? oder hier
Sollten Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gern unter der Telefonnummer 081 31/360 14-70 oder per E-Mail: info@steuerberater1.de zur Verfügung.
Welche Aufwendungen kann man überhaupt absetzen?
Folgende Aufwendungen können bei Steuerpflichtigen, die Ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, u. a. gewinn- und einkommensmindernd bei einer Photovoltaikanlage als Betriebsausgabe angesetzt werden, soweit diese Aufwendungen durch das Betreiben der Photovoltaikanlage veranlasst sind.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll lediglich einen Überblick über mögliche Kosten und deren Absetzbarkeit geben.
– Abschreibung Computer,
– Abschreibung der Anlage,
– Bürobedarf,
– Dachmiete,
– Darlehenszinsen, Disagio/Damnum,
– Fachliteratur,
– Flächenpacht,
– Gebühren für Darlehensabschluss,
– Gewerbeanmeldung,
– Internetkosten,
– Kilometerpauschalen,
– Messeeintrittsgelder,
– Nebenkosten des Geldverkehrs,
– Rechtsberatungskosten,
– Reisekosten allgemein,
– Reparaturkosten,
– Seminarkosten,
– Sonderabschreibung,
– Steuerberatungskosten,
– Telefonkosten,
– Umsatzsteuerzahlungen an Finanzamt,
– Umsatzsteuernachzahlung Vorjahr,
– Verpflegungsmehraufwand,
– Vorsteuern,
– Werkzeuge, Kleingeräte
– Zinsen Geschäftskonto
Als Betriebseinnahmen sind neben den Stromeinnahmen, die vom Energieversorgungsunternehmen zugeflossene Umsatzsteuer und auch Rückerstattungen des Finanzamts anzusetzen.
Was muss ich tun, wenn ich eine Photovoltaikanlage anschaffe?
Neue Photovoltaikanlagenbetreiber stehen oft vor dem Problem, welche steuerlichen Dinge nun in welcher Reihenfolge zu tun sind. Daher hier eine kurze To-Do-Liste in chronologischer Reihenfolge, die für Photovoltaikanlagenbetreiber gelten, die vor der Photovoltaikanlage noch keine unternehmerische Tätigkeit ausgeführt haben:
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beim Finanzamt telefonisch anfordern, persönlich abholen oder von der Homepage des zuständigen Finanzamts downloaden. Unter folgendem Link ist der Fragebogen ebenfalls zu finden: Fragebogen zur steuerlichen Erfassung
Da es für Einzelunternehmen, Personengesellschaften (z. B. GbR) und Kapitalgesellschaften unterschiedliche Fragebögen gibt, ist zu beachten, dass der richtige Fragebogen für die entsprechende Rechtsform des Unternehmens ausgefüllt wird.
Im Fragebogen sind neben persönlichen Angaben (Adresse, Bankverbindung für Erstattungen usw.) Angaben zum Unternehmen (z. B. Betrieb einer Photovoltaikanlage) und diverse steuerrelevante Angaben zu machen.
Insbesondere die Angaben zur Kleinunternehmer-Regelung nach § 19 UStG sollten sorgfältig bedacht und ausgefüllt werden, damit sich der PV-Anlagenbetreiber die an den Solarteur bezahlte Umsatzsteuer (= Vorsteuer) vom Finanzamt zurückerstatten lassen kann.
Um den Vorsteuerbetrag vom Finanzamt zurückzubekommen, muss der PV-Anlagenbetreiber unbedingt auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung verzichten, auch wenn seine Stromeinnahmen die maßgebliche Jahresumsatzgrenze von 17.500,– EUR unterschreiten.
Nach Einreichung des Fragebogens erhält der PV-Anlagenbetreiber eine Steuernummer für umsatzsteuerliche Zwecke. Die meisten Finanzämter erteilen eine völlig neue Steuernummer, einige Finanzämter schalten bereits vorhandene ESt-Steuernummern für Umsatzsteuer frei.
Sobald die Steuernummer vorliegt, ist diese dem Energieversorgungsunternehmen (EVU) mitzuteilen, damit das EVU die Umsatzsteuer zusätzlich zu den Nettostromerträgen an den PV-Anlagenbetreiber bezahlt.
Nach Ablauf des Monats in dem die Photovoltaikanlage bezahlt wurde, sollte der PV-Anlagenbetreiber mit der Abgabe der monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen (UStVA) beginnen.
Die Abgabe der UStVAs erfolgt elektronisch mit Hilfe des Elster-Programms der Finanzverwaltung (www.elster.de). Das Elster-Online-Portal ermöglicht es allen Steuerbürgern, die Umsatzsteuer-Voranmeldung online im Internet auszufüllen und abzugeben.
Im Monat des Betriebsbeginns erzielen PV-Anlagenbetreiber regelmäßig noch keine Stromerträge und haben daher nur die Vorsteuer aus dem Anlagenkauf einzutragen und zu übermitteln.
Da es sich in der Regel um größere Erstattungsbeträge handelt, ist es ratsam, dem Finanzamt eine Kopie der Rechnung der Photovoltaikanlage unter Angabe der Steuernummer einzureichen, weil das Finanzamt größere Erstattungen nur gegen Nachweis ausbezahlt.
In den Folgemonaten sind in den monatlich einzureichenden UStVAs die Stromeinnahmen (sofern solche zugeflossen sind) und ggfls. weitere Vorsteuern beim Finanzamt anzumelden. Die UStVAs sind im Jahr des Betriebsbeginns und im Folgejahr monatlich einzureichen.
Die Umsatzsteuervoranmeldungen sind jeweils bis zum 10. des Folgemonats für den abgelaufenen Monat einzureichen. Es kann jedoch eine sog. Dauerfristverlängerung beim Finanzamt beantragt werden, dann sind die UStVAs jeweils erst einen Monat später fällig.
Nach Ablauf der Kalenderjahres hat der PV-Anlagenbetreiber seinen Gewinn oder Verlust zu ermitteln und die Gewinnermittlung mit Anlagenverzeichnis und den entsprechenden Steuererklärungen beim zuständigen Finanzamt einzureichen. Hierzu bietet die Steuerkanzlei Schemm in einem standardisierten Verfahren das sog. PV-Steuerpaket für PV-Anlagen bis max. 100 kWp zu einer Pauschalgebühr von 150,– EUR (+ Ausl. + USt) an.
Welche Sonderabschreibungen sind bei einer Photovoltaikanlage möglich?
Neben der linearen oder degressiven Abschreibung können Photovoltaikanlagenbetreiber nach § 7g EStG eine Sonderabschreibung von insgesamt bis zu 20 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Jahr der Inbetriebnahme und den vier Folgejahren in Anspruch nehmen. Die Sonderabschreibung ist an weitere Voraussetzungen geknüpft, diese werden jedoch regelmäßig von PV-Anlagenbetreibern erfüllt. Werden Sonderabschreibungen in den ersten fünf Jahren geltend gemacht, so vermindert sich die lineare oder degressive Abschreibung in den Folgejahren, da insgesamt nicht mehr als 100 % der Anschaffungs-/Herstellungskosten abgeschrieben werden dürfen.
Die Sonderabschreibung eignet sich damit hervorragend, um individuelle Einkommenssituationen steuerlich zu optimieren. So können beispielsweise durch die Inanspruchnahme der Sonderabschreibungen Einkommensspitzen mit entsprechend hoher Belastung gekappt werden, oder unerwünschte Nebeneffekte neutralisiert werden. So z. B. sofern die Umsatzsteuererstattung aus dem Anlagenkauf erst im Folgejahr erfolgt. Dies ist häufig der Fall, wenn eine PV-Anlage gegen Jahresende erworben wird. Dann würde die Umsatzsteuerzahlung an den Solarteur (= Betriebsausgabe) ins alte Jahr fallen und die Rückerstattung der Umsatzsteuer (= Betriebseinnahme) ins neue Jahr. Letzteres kann dann zu unerwünschten Gewinnen und Steuernachzahlungen führen, die sich gut mit der Sonderabschreibung vermeiden lassen.
Kann ich einen Investitionsabzugsbetrag in Anspruch nehmen?
Neben der Sonderabschreibung kann im Jahr vor der Inbetriebnahme der Anlage unter gewissen Voraussetzungen auch noch der sog. Investitionsabzugsbetrag (IAB) einkommensmindernd berücksichtigt werden. Der IAB darf bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten der Photovoltaikanlage betragen.
In Kombination von linearer Abschreibung mit der Sonderabschreibung und dem Investitionsabzugsbetrag können so bis zum Ende des Installationsjahres insgesamt bis zu 55 % der Anschaffungs-/Herstellungskosten der Photovoltaikanlage einkommensmindernd berücksichtigt werden. (Siehe auch unsere Vergleichsrechnung mit der Abschreibung bei einer Immobilie unter ABFINDUNG UND PHOTOVOLTAIK EIN STEUERSPARMODELL)
Grundsätzlich stehen Betreibern von Photovoltaikanlagen sämtliche Rechtsformen offen, dennoch werden mit Abstand die meisten Photovoltaikanlagen in der Rechtsform „Einzelunternehmen“ oder als „Gesellschaft bürgerlichen Rechts“ (GbR) betrieben. Andere Gesellschaftsformen sind häufig mit enormen Gründungskosten (z. B. GmbH, GmbH & Co. KG, AG) verbunden, verursachen hohe Nachfolgeberatungskosten (z. B. Ltd.) oder hohe laufende Kosten, weil Buchführungs- und Bilanzierungspflicht aufgrund der Rechtsform besteht. Daher wird sich auch die neue Rechtsform der Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt), die sog. Mini-GmbH im Photovoltaikbereich nicht durchsetzen können.
Welche steuerlichen Vorteile ergeben sich durch das Betreiben einer Photovoltaikanlage?
Der Betrieb einer PV-Anlage ermöglicht sehr häufig nicht unerhebliche steuerliche Vorteile, da sich aufgrund der Abschreibungs- und Sonderabschreibungsmöglichkeiten und der Absetzbarkeit von Betriebsausgaben (z. B. Zinsen, Fahrtkosten, Bürobedarf, Tel. usw.) oft über einen längeren Zeitraum steuerliche Verluste ergeben, die aufgrund der Verrechenbarkeit mit positiven Einkünften (z. B. Lohneinkünften) dazu führen, dass bezahlte Lohnsteuer oder Einkommensteuervorauszahlungen zurückerstattet werden.
Neben den oben beschriebenen einkommensteuerlichen Vorteilen können sich PV-Anlagenbetreiber auch die Umsatzsteuer aus den Anschaffungskosten der PV-Anlage vom Finanzamt erstatten lassen, jedoch nur dann, wenn sie auf die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG verzichten. Diese wichtige Entscheidung ist beim Ausfüllen des „Fragebogens zur steuerlichen Erfassung“ zu treffen. Der Fragebogen lässt sich problemlos über die Finanzamts-Homepages downloaden.
Was ist im PV-Steuerpaket der Steuerkanzlei Schemm enthalten?
– Erstellung Ihrer Jahressteuererklärungen (Umsatzsteuer, falls erforderlich Gewerbesteuererklärung und ggfls. die Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellung bei mehreren Betreibern der PV-Anlage, z. B. bei Ehegatten- oder Geschwister-GbR)
– Erstellung Ihres Jahresabschlusses (Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG, sog. Einnahmen-Überschuss-Rechnung mit einem Anlage-/Abschreibungsverzeichnis)
– Erstellung der Anlagen zur Einkommensteuererklärung und ggfls. zur Feststellungserklärung, die aufgrund Ihrer PV-Anlage zusätzlich Ihrer Einkommensteuererklärung beizufügen sind (Anlagen G, EÜR, AVEÜR , FB und FE1)
– Elektronische Übermittlung der Umsatzsteuererklärung 2015 (ab 2012 verpflichtend)
– Vor Fertigstellung der Steuererklärungen eine kurze abschließende telefonische Beratung hinsichtlich der Wahlrechte bei Abschreibung, Sonderabschreibung in Bezug auf Ihre Gesamteinkommenssituation,
Nicht enthalten im PV-Steuerpaket sind Beratungen im Vorfeld und die laufende Erstellung und Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldungen sowie das Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung. Gerne unterstützen wir Sie bei diesen Tätigkeiten, hierfür berechnen wir jedoch eine Zeitgebühr von 39,00,– EUR (+ Ausl. + USt) pro halbe Stunde.
Welche Kosten entstehen bei der Inanspruchnahme des PV-Steuerpakets?
– 150,– Eur (+ Ausl. + USt) Pauschalpreis PV-Paket;
– 100,– Eur (+ Ausl. + USt) je PV-Anlage beim Betrieb mehrerer PV-Anlagen;
– 75,– Eur (+ Ausl. + USt) verminderte Gebühr, sofern im ersten Jahr keine Einnahmen erfolgen;
– 100,– Eur (+ Ausl. + USt) bei Weiterempfehlung – einmalig;
– Nicht im PV-Paket enthaltene Einzelleistungen werden mit 39,– Eur (+ Ausl. + USt) je halbe Stunde abgerechnet.
Das Pauschalangebot gilt nur, wenn die PV-Anlage als Einzelunternehmer oder als GbR betrieben wird und es sich um eine Anlage mit einer Leistung bis max. 100 kWp handelt.
Sofern die Leistung einer Anlage über 100 kWp liegt, können Sie sich unter folgendem Link ein individuelles Angebot erstellen lassen.
Faltblatt Informationen zur Gewinnermittlung und den Steuererklärungen für Ihre Photovoltaikanlage (372 KB)
Fragebögen zur Gewinnermittlung einer Photovoltaikanlage
Fragebogen 2019 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (222 KB)
Fragebogen 2018 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (261 KB)
Fragebogen 2017 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (261 KB)
Fragebogen 2016 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (259 KB)
Fragebogen 2015 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (76 KB)
Fragebogen 2014 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (72 KB)
Fragebogen 2013 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (72 KB)
Fragebogen 2012 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (72 KB)
Fragebogen 2011 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (72 KB)
Fragebogen 2010 zur Gewinnermittlung einer Photovoltaik-Anlage (72 KB)
Fragebögen zur steuerlichen Erfassung…
Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) oder land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeit (239 KB)
Gründung einer Personengesellschaft/-gemeinschaft (191 KB)