Source: https://www.weissenburg.de/standesamt/weiteres/
Timestamp: 2019-09-19 06:16:52
Document Index: 384731704

Matched Legal Cases: ['§ 94', '§ 15', '§ 15', 'Art. 47', 'Art 47', 'Art. 47']

Weitere Zuständigkeiten - Weißenburg
Berichtigung von Registereinträgen
Registereinträge, die unrichtig oder unvollständig sind, können in gesetzlich genau geregelten Fällen meist direkt durch das Standesamt in eigener Zuständigkeit berichtigt werden. In allen anderen Fällen werden die Registereinträge durch das zuständige Amtsgericht berichtigt.
In jedem Fall sollten Sie Ihren Berichtigungsantrag aber beim Standesamt einreichen.
Wir sind Ihnen auch gerne bei der Formulierung behilflich.
Namenserklärung nach § 94 BVFG (für Vertriebene und Spätaussiedler)
Die Aussiedlereigenschaft erkennt man daran, dass diese Personen einen Registrierschein und einen Vertriebenenausweis oder eine Spätaussiedlerbescheinigung (Bescheinigung nach § 15 BVFG) besitzen.
Kinder ab 14 Jahren müssen die Erklärung persönlich abgeben, die sorgeberechtigten Eltern müssen dieser Erklärung zustimmen, d.h. alls müssen persönlich im Standesamt erscheinen.
Wenn sich beide Partner einig sind, kann für Aussiedlerfamilien auch ein Ehenamenswechsel erfolgen. Bitte erkundigen Sie sich hierüber am Standesamt.
§ 15 BVFG-Bescheinigung (Spätaussiedlerbescheinigung) oder Vertriebenenausweis - falls bereits ausgestellt
Falls Sie verheiratet sind die Heiratsurkunde im Original
Falls Sie geschieden sind zusätzlich zur Heiratsurkunde noch das ausführliche Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk des Gerichts (falls eine Verhandlung statt fand) und, falls vorhanden, die Scheidungsurkunde vom Standesamt im Original
Alle Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache vorliegen, müssen von einem in Deutschland amtlich beeidigten Übersetzer ins Deutsche übertragen sein.
Namenserklärung nach Art. 47 EGBGB (z.B. für Eingebürgerte)
Personen, die nach ausländischem Recht einen Namen erworben haben und deren Namensführung sich fortan nach deutschem Recht richtet (z.B. durch Einbürgerung), können durch eine Erklärung nach Art 47. EGBGB ihre Vor- und Familiennamen in eine deutschsprachige Form bringen und dem deutschen Recht fremde Namensbestandteile ablegen.
Führen Sie bisher nur Eigennamen, können diese in Vor- und Familiennamen angeglichen werden.
Nachweis über die Anwendbarkeit deutschen Rechts (z.B. Einbürgerungsurkunde oder Reiseausweis, jeweils im Original)
Geburtsurkunde im Original bzw. eine beglaubigte Abschrift aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch Ihrer Eltern im Original
Falls Sie verheiratet sind eine Heiratsurkunde im Original oder eine beglaubigte Abschrift aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch im Original
Falls Sie geschieden sind und kein als Heiratseintrag fortgeführtes Familienbuch mit dem Eintrag der Scheidung existiert, zusätzlich zur Heiratsurkunde noch das ausführliche Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk des Gerichts (falls eine Verhandlung statt fand) und, falls vorhanden, die Scheidungsurkunde vom Standesamt im Original (bei Scheidung im Ausland)
Alle Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache vorliegen, müssen von einem in Deutschland amtlich beeidigten Übersetzer ins Deutsche übertragen sein und müssen je nach Ausstellungsland mit einer Legalisation bzw. Apostille versehen sein. Bitte erkundigen Sie sich hierüber am Standesamt
Die Beurkundung der Erklärung nach Art. 47 EGBGB ist gebührenfrei!
Für Auskünfte zu Namensänderungen nach Eheschließung, Scheidung oder für Kinder nach Eheschließung der Eltern oder Einbenennung in eine Stieffamilie etc. wenden Sie sich bitte telefonisch (09141/907-150) oder persönlich an das Standesamt.