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Timestamp: 2017-02-23 02:39:34
Document Index: 233611230

Matched Legal Cases: ['Art. 85', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 85', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 99']

5A_867/2014 (06.11.2014)
5A_867/2014 Urteil vom 6. November 2014
negative Feststellungsklage nach Art. 85 SchKG (Erbschaft),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. August 2014 des Obergerichts des Kantons Thurgau.
in die (als Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG entgegengenommene) Eingabe gegen den Entscheid vom 19. August 2014 des Obergerichts des Kantons Thurgau, das eine Berufung der Beschwerdeführerin, soweit zulässig, als unbegründet erklärt, (in Übereinstimmung mit der ersten Instanz) festgestellt hat (Art. 85a SchKG), dass die von der Beschwerdeführerin gegenüber dem Beschwerdegegner geltend gemachte Betreibungsforderung über Fr. 475'543.70 (aus Erbrecht) nicht bestehe, und die Betreibung aufgehoben hat,
dass das Obergericht erwog, über die vorsorglichen Massnahmen sei in einem separatem Verfahren entschieden worden, auf die diesbezüglichen Vorbringen könne in der Berufung gegen den Entscheid in der Hauptsache ebenso wenig eingetreten werden wie auf das Begehren der Beschwerdeführerin auf "Einbezug der Staatsanwaltschaft", gemäss dem vorinstanzlichen Entscheid bestehe zwischen den Parteien (Geschwister und Miterben ihrer verstorbenen Eltern) nach wie vor eine Erbengemeinschaft, nachdem weder eine Realteilung noch ein gültiger Erbteilungsvertrag zustande gekommen sei und auch kein Teilungsurteil vorliege, die Beschwerdeführerin könne daher nicht durch Betreibung gegen ihren Bruder ihren Erbanteil herausverlangen, die auf die elterlichen Hinterlassenschaften gestützte Forderung bestehe nicht, eine Forderung der Beschwerdeführerin gegenüber ihrem Bruder aus der unverteilten Erbschaft könne auch nicht daraus abgeleitet werden, dass die Steuerbehörde der Beschwerdeführerin einen von ihr zu versteuernden Nachlassanteil anrechne,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand des obergerichtlichen Entscheids vom 19. August 2014 hinausgehen oder damit in keinem Zusammenhang stehen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG ebenso unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin neue Tatsachen und Beweismittel vorbringt (Art. 99 Abs. 1 BGG),
dass es insbesondere nicht genügt, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern, die bereits vom Obergericht widerlegten Einwendungen vor Bundesgericht zu wiederholen und auf zahlreiche Eingaben sowie Akten des kantonalen Verfahrens zu verweisen,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 19. August 2014 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,