Source: http://www.jurablogs.com/2011/03/21/lg-duesseldorf-30000-eur-schadensersatz-pro-musiktitel-illegalem-filesharing
Timestamp: 2017-02-23 14:26:11
Document Index: 331751207

Matched Legal Cases: ['§ 97', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BlogsDr. Damm & Partner RechtsanwälteMärz 2011LG Düsseldorf: 300,00 EUR Schadensersatz pro Musiktitel bei illegalem FilesharingLG Düsseldorf, Urteil vom 09.02.2011, Az. 12 O 68/10§ 97 Abs. 2 UrhGDas LG Düsseldorf hat entschieden, dass für das Filesharing (Verbreiten in einer Internet-Tauschbörse) eines Musiktitels ein Schadensersatz von 300,00 EUR pro Titel an den Rechtsinhaber zu zahlen ist. Zu Grunde gelegt wurde der GEMA-Tarif VR-W I, der für bis zu 10.000 Streams eine Mindestvergütung von 100,00 EUR vorsieht. Diesen zog die Kammer als Ausgangspunkt für die Schätzung heran. Zum Endbetrag von 300,00 EUR pro Titel führte das Gericht aus: “Da Streams im Gegensatz zu den vom Beklagten ermöglichten Downloads nicht auf eine dauerhafte Speicherung ausgerichtet sind, ist zunächst ein Aufschlag von 50 % gerechtfertigt. Die unkontrollierbare Zahl möglicher Tauschbörsenteilnehmer und Downloads und der Umstand, dass die Ermöglichung eines Downloads in einem Filesharing-Netzwerk mittelbar zu einer Vervielfachung der Verbreitung führt … lässt eine Verdoppelung dieses Betrages auf den Betrag von 300,00 EUR pro Titel als angemessen erscheinen.“ Zum Volltext der Entscheidung: Landgericht DüsseldorfUrteilDer Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin zu 1), die Klägerin zu 3) und die Klägerin zu 4) jeweils 1.361,80 € sowie an die Klägerin zu 2) 1.661,80 € nebst den jeweiligen Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 07.03.2010 zu zahlen.Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Beklagte.Das Urteil ist für die jeweiligen Klägerinnen gegen den Beklagten gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 120 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin zu 1), die Klägerin zu 3) und die Klägerin zu 4) jeweils 1.361,80 € sowie an die Klägerin zu 2) 1.661,80 € nebst den jeweiligen Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 07.03.2010 zu zahlen.Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Beklagte ...Zum vollständigen Artikel51 LeserKanzlei Plutte:Filesharing: BGH entscheidet in mehreren neuen Verfahren105 LeserMüller Müller Rößner:BGH: Haftung wegen Teilnahme an Internet-Tauschbörsen7 LeserS.O.S. - Hilfe bei Abmahnung wegen Filesharing:BGH zur Haftung von Eltern für illegales Filesharing ihrer minderjährigen Kinder208 LeserPETRINGS.DE:Mai 2016: BGH-Filesharing-Urteile schlagen aus63 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Filesharing: Eltern haften für Ihre Kinder – Schadenersatzhöhe 300 EUR pro Musikstück71 LeserMüller Müller Rößner:BGH zur Haftung wegen Teilnahme an Internet-Tauschbörsen49 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Urheberrecht – Filesharing – BGH – Aufatmen: Keine anlasslose Belehrungs- und Überwach...82 Leserurheberrecht–blog.info:OLG Frankfurt a.M.: Höhe von Schadenersatz und Abmahnkosten bei illegalem Filesharing10 verwandte ArtikelLG Düsseldorf: 3.000,00 EUR Schadensersatz für den Upload von 10 Musiktiteln auf Grundlage von GEMA-Tarif VR-W I / Eltern haben periodisch
PC ihrer Kinder auf Filesharing-Software zu überprüfenLG Hamburg: Bei illegalem Upload von einem Musiktitel fällt Schadensersatz von 15,00 EUR je Titel an / FilesharingLG Düsseldorf: Filesharing - Zum Nachweis der Täterschaft bei WLANLG Düsseldorf: Filesharing - 300,00 EUR Schadensersatz pro Musiktitel / Berichtet von Dr. Damm und PartnerOLG Köln: Filesharing - Wie weit muss der Anschlussinhaber gehen, wenn er Familienangehörige belastet?Schadenshöhe bei illegalem Filesharing mit MusikLG Köln: Filesharing - einfaches Bestreiten der Täterschaft bei einem Familienanschluss genügt nichtOLG Hamburg: 15,00 EUR Schadensersatz pro Filesharing-Titel zu wenigLG Köln: Filesharing - Schadensersatz in Höhe von 50,00 EUR pro MusiktitelSekundäre Darlegungslast EhegatteÜber den ArtikelVeröffentlicht March 21, 2011 4:30am im Blog Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte.Täglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresMachtwort sui generis des BGH, oder: „Hör auf, du nervst.“von Detlef Burhoff / Burhoff online BlogWirksamkeit eines nicht auffindbaren Testamentsvon T. Rommelspacher / rofast.deMähroboter löst Polizeieinsatz ausvon Justillon - kuriose RechtsnachrichtenVorsicht, Humor!von Claus Koss / beck-blogWiderruf eines Verbraucherdarlehensvertrags und die Feststellungsklagevon AnwaltOnline - Beratung und InformationenAls nächstes lesen - bislang 65 Leser:OLG Hamm: Keine Handyverstoß durch Festhalten eines Headsets