Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE%20238,%20362
Timestamp: 2019-06-24 14:39:08
Document Index: 22689503

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 39', '§ 8', '§ 9', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BFH, 25.07.2012 - I R 101/10 - dejure.org
https://dejure.org/2012,33516
BFH, 25.07.2012 - I R 101/10 (https://dejure.org/2012,33516)
BFH, Entscheidung vom 25.07.2012 - I R 101/10 (https://dejure.org/2012,33516)
BFH, Entscheidung vom 25. Juli 2012 - I R 101/10 (https://dejure.org/2012,33516)
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§ 3 FöGbG vom 24.06.1991, § 4 FöGbG vom 24.06.1991, § 39 Abs 2 Nr 1 S 1 AO, § 8 BBergG, § 9 BBergG
Wirtschaftliches Eigentum an bergfreiem Bodenschatz
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 25.07.2012, Az.: I R 101/10 (Wirtschaftliches Eigentum an bergfreiem Bodenschatz)" von Prof. Dr. Joachim Schulze-Osterloh, original erschienen in: BB 2012, 2940 - 2942.
BFHE 238, 362
BB 2012, 2940
BStBl II 2013, 165
Denn nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist bei der Auslegung einer Vorschrift grundsätzlich auch die durch den Gesetzgeber formulierte amtliche Gesetzesüberschrift zu berücksichtigen (vgl. nur BGH, Urteile vom 20. März 1967 - III ZR 29/65, NJW 1967, 1325 unter II 2; vom 23. Oktober 1986 - III ZR 144/85, BGHZ 99, 44, 48; vom 20. Oktober 1993 - 5 StR 473/93, BGHSt 39, 353, 356 f.; vom 10. Dezember 2014 - 5 StR 136/14, PharmR 2015, 127 unter II 2 c cc; Beschluss vom 10. Dezember 1998 - I ZB 20/96, BGHZ 140, 193, 198; ebenso BVerfGE 15, 1, 23; BVerfG, NJW 2009, 2588, 2589;… vgl. auch Senatsurteil vom 18. Juli 2012- VIII ZR 337/11, BGHZ 194, 121 Rn. 43; siehe ferner BFHE 221, 383, 385; 238, 362 Rn. 22).
Der sogenannte Wille des Gesetzgebers oder der am Gesetzgebungsverfahren Beteiligten kann hiernach bei der Interpretation nur insoweit berücksichtigt werden, als er auch im Text Niederschlag gefunden hat (vgl. BVerfG-Urteil vom 16. Februar 1983 2 BvE 1/83 u.a., BVerfGE 62, 1, unter C.II.3.a, und BFH-Urteil vom 25. Juli 2012 I R 101/10, BFHE 238, 362, BStBl II 2013, 165; jeweils m.w.N.).
Der sogenannte Wille des Gesetzgebers bzw. der am Gesetzgebungsverfahren Beteiligten kann hiernach bei der Interpretation nur insoweit berücksichtigt werden, als er auch im Text Niederschlag gefunden hat (vgl. BVerfG-Urteil vom 16. Februar 1983 2 BvE 1/83 u.a., BVerfGE 62, 1, unter C.II.3.a, und BFH-Urteil vom 25. Juli 2012 I R 101/10, BFHE 238, 362, BStBl II 2013, 165, jeweils m.w.N.).
Nur dann, wenn der sogenannte Wille des Gesetzgebers oder der am Gesetzgebungsverfahren Beteiligten auch im Text Niederschlag gefunden hat, kann dieser bei der Interpretation berücksichtigt werden (vgl. BVerfG, Urteil vom 16. Februar 1983 - 2 BvE 1/83 u.a. -, BVerfGE 62, 1, unter C.II.3.a, und BFH, Urteil vom 25. Juli 2012 - I R 101/10 -, BFHE 238, 362.).
Nach dem Urteil vom 16.01.2013 ( VI R 14/12 BFHE 240, 125, BStBl II 2013, 165) ist für die Frage zum einen bestimmend, dass in einem herkömmlichen Ausbildungsverhältnis Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit erzielt werden (Rd. 24 der in Juris veröffentlichen Fassung des Urteils).
Hiervon geht ebenfalls das Urteil VI R 14/12 vom 16.01.2013 (BFHE 240, 125, BStBl II 2013, 165) aus, da in einem herkömmlichen Ausbildungsverhältnis Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit erzielt werden.