Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2006/06'8'04.htm
Timestamp: 2019-10-23 15:33:23
Document Index: 377675535

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 77', '§ 12', '§ 7', '§ 7', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 20', '§ 14', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 7']

16. Jahrgang, Nr. 8 vom 19. Dezember 2006, S. 19
im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang (90 Leistungspunkte)
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und § 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für das Studienprogramm Deutsche Sprache und Literatur (90 Leistungspunkte) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang beschlossen.
§ 12 Anmeldung zum Modul und zur Modulleistung 5
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Studienprogramms Deutsche Sprache und Literatur (90 Leistungspunkte) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang.
(2) Diese Studien- und Prüfungsordnung gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2006/2007 das Studium der Deutschen Sprache und Literatur im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
(1) Allgemeines Studienziel des Bachelorstudienprogramms Deutsche Sprache und Literatur ist die Vermittlung von grundlegenden fachlichen, methodischen und allgemeinen berufsqualifizierenden Kompetenzen, die sowohl für die spätere berufliche Praxis als auch zur Aufnahme eines anschließenden Masterstudienprogramms befähigen.
Ziel des Studienprogramms ist es, Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse im Umgang mit exemplarischen Gegenständen aus Geschichte und Gegenwart der deutschen Sprache und Literatur im europäischen Kontext zu erwerben. Dazu zählen insbesondere:
· wissenschaftliche Ausdrucksfähigkeit (mündlich und schriftlich);
· grundlegende wissenschaftliche Kenntnisse der Geschichte der deutschen Sprache und Literatur im europäischen Kontext;
· Fähigkeit, die erworbenen wissenschaftlichen Kompetenzen in studienpogrammrelevanten beruflichen Einsatzgebieten anzuwenden.
(2) Das Studienprogramm Deutsche Sprache und Literatur qualifiziert in Kombination mit einem zweiten geisteswissenschaftlichen Studienprogramm für Berufsfelder in den Bereichen Kultur, Politik und Wirtschaft, z.B. Verlagswesen und Medien, Bildungs- und Kulturinstitutionen, Öffentlichkeitsarbeit und Personalentwicklung.
(1) Eine Beratung zu Fragen der Studieneignung sowie insbesondere die Unterrichtung über Studienmöglichkeiten, allgemeine Studieninhalte, Studienaufbau und Studienanforderungen erfolgt durch die Allgemeine Studienberatung der Zentralen Universitätsverwaltung.
(2) Nach Abzug der Quoten gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 der Hochschulvergabeverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (HVVO) vom 24. Mai 2005 in der jeweils gültigen Fassung stehen bis 2 Prozent, mindestens jedoch einer der Studienplätze als Vorabquote für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und staatenlosen Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht Deutschen gleichgestellt sind, zur Verfügung.
Gemäß § 7 Abs. 3 ABStPOBM können die Studienprogramme im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang frei kombiniert werden.
(1) Der Aufbau des Studienprogramms, Titel, Leistungspunkteumfang und Abfolge der Module, Modulvorleistungen, Formen der Modulleistung/en bzw. Modulteilleistungen sowie der Anteil der einzelnen Modulnoten an der Gesamtnote ergeben sich aus der Anlage „Studienprogrammübersicht“ zu dieser Ordnung. Für alle Module mit Ausnahme des Moduls „Einführung in die germanistische Sprach- und Literaturwissenschaft im europäischen Kontext“ ist Teilnahmevoraussetzung die Teilnahme an diesem Modul.
(2) Die Formen der Modulvorleistungen für die jeweiligen Module sind dem Modulhandbuch zu entnehmen.
(1) Praktika sind berufsfeldbezogene Lerneinheiten und werden in universitätsinternen oder -externen Einrichtungen absolviert.
(2) Das Praktikum kann als fakultatives Modul mit dem Volumen von 5 Leistungspunkten in das Studienprogramm integriert werden.
(3) Wird kein Praktikum absolviert, so ist dafür entweder das Modul „Angewandte Literaturwissenschaft“ oder das Modul „Angewandte Sprachwissenschaft“ zu belegen.
(1) Das Kontaktstudium im Bachelor-Studienprogramm Deutsche Sprache und Literatur wird durch verschiedene Lehrveranstaltungsarten bestimmt. Wesentliche Unterrichtsformen sind:
f. Exkursionen: dienen der Vertiefung und Verfestigung von in Seminaren und Vorlesungen gelernten Fertigkeiten unter Anleitung von Dozentinnen und Dozenten.
Gemäß § 13 Abs. 1 ABStPOBM bestimmt im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang das Studienprogramm, in dem die Abschlussarbeit verfasst wird, auch die Abschlussbezeichnung. Wenn die Abschlussarbeit im Studienprogramm Deutsche Sprache und Literatur verfasst wird, führt das Studium in Kombination mit einem weiteren Studienprogramm zum Abschluss eines Bachelor of Arts (B.A.).
b. Referat/Gruppenreferat: ein mündlicher Vortrag von maximal 30 Minuten;
c. Hausarbeit: eine schriftlich verfasste wissenschaftliche Arbeit von maximal 35.000 Textzeichen;
h. Bachelor-Arbeit: Näheres dazu unter § 14;
i. Diskussionsleitung: die Vorbereitung und selbstständige Leitung einer Seminardiskussion;
j. Sitzungsmoderation: die Vorbereitung und selbstständige Leitung eines Seminars, einer Arbeitsgruppen- oder einer Projektsitzung;
k. Sitzungsprotokolle: eine inhaltliche Zusammenfassung einer Arbeitsgruppen- oder Projektsitzung;
l. Unterrichtsvorbereitende und -nachbereitende Übungsaufgaben;
m. Kurztest: eine klausurähnliche Überprüfung von Studieninhalten von in der Regel zwischen 10 und 20 Minuten Dauer.
(2) Gemäß § 14 Abs. 8 ABStPOBM wird in allen Modulen, die eine zweite Wiederholung der Modulleistung bzw. Teilleistung vorsehen, die Möglichkeit eingeräumt, vor dieser zweiten Wiederholung der Modulleistung bzw. Teilleistung die entsprechenden Modulveranstaltungen nochmals zu besuchen. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus den Modulhandbüchern. Das Modul Bachelor-Arbeit kann gemäß § 20 Abs. 13 ABStPOBM bei Nicht-Bestehen nur einmal wiederholt werden.
(3) Die erste Wiederholungsprüfung findet innerhalb der letzten zwei Wochen vor Beginn des Folgesemesters statt, die zweite Wiederholung bis zum Ende der Vorlesungszeit des Folgesemesters.
(1) Die Teilnahmevoraussetzungen der Module ergeben sich aus der Studienprogrammübersicht in Verbindung mit den Modulbeschreibungen des Studienprogramms.
(2) Die genauen Termine und Wiederholungstermine für die Modulleistungen bzw. Modulteilleistungen werden spätestens drei Wochen vor Beginn durch Aushang beim zuständigen Prüfungsamt oder über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem bekannt gegeben.
(4) Gemäß § 14 Abs. 3 ABStPOBM wird die Anmeldung zur Modulleistung einen Monat vor dem jeweiligen Termin der Modulleistung wirksam, sofern die Studentin bzw. der Student bis zu diesem Zeitpunkt die Anmeldung nicht durch schriftliche Erklärung gegenüber dem zuständigen Prüfungsamt widerrufen hat.
(1) Eine Bachelor-Arbeit ist obligatorisch; sie bildet ein Modul im Umfang von 10 Leistungspunkten (§ 20 Abs. 2 ABStPOBM).
(2) Wird nicht in diesem, sondern in dem anderen Studienprogramm des Zwei-Fach-Bachelor-Studiengangs eine Bachelor-Arbeit geschrieben, dann sind an Stelle der Bachelor-Arbeit die Module Einführung in die Frühneuhochdeutsche Sprache und Literatur und Varietäten der deutschen Gegenwartssprache zu belegen (§ 20 Abs. 4 ABStPOBM).
(3) Zur Bachelor-Arbeit zugelassen wird nur, wer mindestens 70 Leistungspunkte im Studienprogramm erfolgreich absolviert hat (§ 20 Abs. 6 ABStPOBM).
(4) Das Thema der Bachelor-Arbeit wird in der Regel zu Beginn des 6. Semesters über den Studien- und Prüfungssausschuss ausgegeben und von einer durch den Studien- und Prüfungsausschuss bestellten Prüferin bzw. eines Prüfers betreut (§ 20 Abs. 7 ABStPOBM).
(5) Der Umfang der Bachelor-Arbeit soll maximal 90.000 Textzeichen exkl. Anhang aufweisen.
(1) Angaben zu Modulleistungen, die aus mehreren Teilleistungen gemäß § 21 Abs. 3 ABStPOBM bestehen, sind der Anlage „Studienprogrammübersicht“ zu dieser Ordnung zu entnehmen. Angaben zum Anteil dieser Teilleistungen an der jeweiligen Modulnote sind in den allgemeinen Modulbeschreibungen des Studienprogramms zu finden.
(2) Folgende Module werden benotet (§ 21 Abs. 1 ABStPOBM) und fließen in die Gesamtnote ein (§ 22 Abs. 1 ABStPOBM):
a. Verbindlich (50 LP):
1. Gattungen und Gattungstheorie,
2. Literaturgeschichte 17. bis 19. Jahrhundert,
3. Literaturgeschichte 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart,
4. Literaturtheorie,
5. Themen, Stoffe, Motive,
6. Struktur der deutschen Gegenwartssprache,
7. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache,
8. Linguistische Pragmatik,
9. Althochdeutsch/Mittelhochdeutsch,
10. Deutsche Literatur des Mittelalters;
b. Wahlpflichtbereich II (10 LP)
11. Varietäten der deutschen Gegenwartssprache,
12. Einführung in die Frühneuhochdeutsche Sprache und Literatur,
13. Abschlussarbeit.
Diese Ordnung wurde beschlossen vom Fachbereichsrat Sprach- und Literaturwissenschaften am 17.05.2006; der Rektor hat die Ordnung genehmigt am 06.12.2006.
Anlage (gemäß § 7) Studienprogrammübersicht
HA oder Präs
Einführung in die Frühneuhochdeutsche Sprache und Literatur
MP oder K