Source: http://www.jura-office.de/Rechtscenter/Reiserecht/index.html
Timestamp: 2020-08-12 06:07:13
Document Index: 53583764

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 847', 'Art. 40', 'BGH']

Rechtscenter Reiserecht finden Sie bei JuraOffice
Home > Rechtscenter > Reiserecht
Rechtscenter Reiserecht - JuraOffice
Verkehrssicherungspflicht des Reiseveranstalters BGH Urteil vom 18.07.2006
http://boos-bredelin-pintenagel.de
Mit seinem Urteil vom 18.07.2006 hat der BGH die Revision des beklagten Reiseveranstalters gegen das Urteil des OLG Köln vom 12.09.2005 zurückgewiesen und die Vorinstanzen dahingehend bestätigt, dass nach der Rechtsprechung des BGH den Reiseveranstalter eine Verkehrssicherungspflicht trifft, die ihn verpflichtet, Vertragshotels und deren Einrichtungen auf Sicherheitsstandards hin zu überprüfen.
- BGH Urteil vom 18.07.2006 - X ZR 142/05 -
Reiseveranstalter haftet für Verletzung der Verkehrssicherungspflicht durch Hotelbetreiber OLG Köln
Das OLG Köln hat in einem Urteil vom 12.09.2005 die Haftung wegen der Verletzung von Verkehrssicherungspflichten des Hotelbetreibers auf den Reiseveranstalter gemäß BGB § 823 I; BGB a.F. § 847; EGBGB Art. 40 II ausgedehnt. Der Reiseveranstalter ist ferner verpflichtet, sicherheitsrelevante
Verkaufsveranstaltung und Pauschalreise LG Hamm Urteil vom 01.02.2005
Auf Verkaufsveranstaltungen, bei denen der Kunde den Verkaufsbemühungen von Händlern ausgesetzt ist, und die während einer Pauschalreise durchgeführt werden sollen, muß der Reiseveranstaltung nach Ansicht des LG Bielefeld, und des OLG Hamm vor der Buchung hinweisen, da das Verhalten wettbewerbswidrig ist.Das Urteil des LG Bielefeld ist rechtskräftig, nach dem der Reiseveranstaltung die Berufung vor dem OLG Hamm - Aktenzeichen 4 U 45/05 - zurücknahm
- LG Bielefeld, Urteil vom 01.02.2005 - 15 O 195/04 -
Reisemitbringsel und Zoll. Die Überraschung kommt zum Schluss. 29.07.2005
Die Einfuhr sogenannter Reisemitbringsel wie Tabakwaren, Alkohol und alkoholhaltige Gertänke, Kaffee, Parfums und Eau de Toilette, Arzeneimittel oder andere Waren aus einem Drittland (nicht-EU-Mitgliedsstaat, allerdings Kanarische Insel),birgt manche unangenehme Überraschung bei der Urlaubsrückkehr nach Deutschland. So mancher Urlauber wird erstaunt zur Kenntnis nehmen müssen, das Einfuhrabgaben nach dem Einfuhrsteuergesetz zu entrichten sind und auch der eigene Goldschmuck versteuert werden muß. In letzterem Fall droht nicht selten sogar die Einleitung eines Strafverfahrens. Denken Sie auch an die Wertgrenze von 175 EUR bei der Einfuhr anderer als die o.g. Waren wie z.B. Tabak, Alkohol etc.
Wenn Sie zu diesem Thema weitere Informationen durch Boos Bredelin Pintenagel Rechtsanwälte wünschen, haben wir zur schnellen Bearbeitung Ihrer Anfrage ein Formular hinterlegt.weiter zum Kontaktformular
Reisemängel & Pauschalreise
Eintöniges Essen oder landestypisches Frühstück, Direktflug oder Non-Stop, Armbandpflicht, Ungeziefer, Überbuchung und Ersatzunterkunft, zuwenige Liegen am Pool, Dauerbeschallung durch Animation contra codierte Reise-Prospektsprache. Oft überschätzen Pauschalreisende die Höhe von Minderungsansprüchen oder wundern sich darüber,dass ihre angestrengte Klage als unschlüssig abgeschmettert wird oder Mängel als bloße Unannehmlichkeit ersatzlos hinzunehmen seien. Vorsicht sei geboten vor Hinhaltetaktiken der örtlichen Vertretungen oder der vorbehaltlosen Annahme eines Gutscheins oder einer Barabfindung vor Ort. Klagen auf Minderung des Reisepreises bergen hohe Risiken, oft zahlt der Reisende aus eigener Tasche noch drauf. Wie Reisemängel formaljuristisch richtig unter Beachtung der Ausschlussfristen und der Verjährungsvorschriften einfach oder mit qualifiziertem Abhilfeverlangen dem Reiseveranstalter oder seiner örtlichen Vertretung beweissicher angezeigt werden oder besser gleich der Rücktritt vor Reisebeginn oder wegen der unzumutbaren Zuweisung einer Unterkunft nach Antritt der Reise tunlich ist, bedarf fundierter Kenntnisse des Reiserechts, der Darlegungs- und Beweislast.
Fluggast Sommerurlaub Urlaubszeit Pauschalreisen Beschädigung
Die am 17.Februar 2005 in Kraft getretene Verordnung (EG)Nr. 261/2004 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 11. Februar 2004 stärkt die Rechte von Fluggästen gegen das ausführende Luftfahrtunternehmen, soweit es aus der Gemeinschaft stammt, unbeschadet der Ersatzansprüche des betroffenen Pauschalreisenden gegen das Reisunternehmen. Der Schutz/die Entschädigung erstreckt sich auf
- Fälle der Nichtbeförderung, Annulierung, Große Verspätung (2 oder mehr Stunden),
- spätere Ansprüche (Verspätung) bei Verursachung durch EU-Fluggesellschaft / Ersatz bis 4.150 Sonderzeihungsrechte/SZS,
- Schäden am Gepäck durch Zerstörung, Beschädigung, Verlust (FRIST zur schriftlichen Geltendmachung: 7 Tage) oder
- verspätetes Eintreffen des Gepäcks
bis zu 1.000 SZR (FRIST zur schriftlichen Geltendmachung: 21 Tage nach dessen Eintreffen),
- Verletzung und Tod als Folge eines Unfalls.
Die EU hat nationale Beschwerdestellen und bei EUROPE DIREKT eine kostenlose Telefonnummer unter 00 800 67891011 eingerichtet.
Rechtsbehelfe im Erbrecht neu
Impressum im Internet BGH Urteil vom 20.07.2006 neu