Source: http://azawakh.ch/zucht/zuchtreglement/zuchtreglement.html
Timestamp: 2017-09-22 09:45:35
Document Index: 44431258

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 23', 'Art. 15']

Club Azawakh, das Zuchtreglement
Das Zucht- Reglement des Club Azawakh Swiss
2.	GRUNDLAGE
2.1	Grundlegend und verbindlich für die Zucht von Rassehunden mit Abstammungsurkunden der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) ist das jeweils gültige „Zucht- und Eintragungsreglement (ZER)“. Alle Züchter, Eigentümer von Deckrüden und Clubfunktionäre sind verpflichtet, dessen Bestimmungen zu kennen und einzuhalten.Die nachfolgenden Ausführungs- und Ergänzungsbestimmungen gelten für alle Züchter von Azawakhs mit von der SKG geschützten Zuchtnamen sowie Eigentümer von Deckrüden, unabhängig davon, ob sie Mitglied des Club Azawakh Swiss (CAS) sind oder nicht.Vor dem ersten Decken einer Hündin, muss die Zuchtstätte durch den CAS begutachtet werden. Dabei sind Neuzüchter nötigenfalls zu beraten und auf bestehende Vorschriften bezüglich Zucht, Welpenaufzucht und Hundehaltung aufmerksam zu machen. Eine Kopie des Kontrollberichts ist der Wurfmeldung an die STV beizulegen.
3.	VORAUSSETZUNGEN ZUR ZUCHTVERWENDUNG
3.1	Azawakh, mit denen gezüchtet werden soll, müssen dem gültigen Rassestandard der FCI entsprechen und die in Art. 1.3 des ZER genannten Bedingungen erfüllen. Die Ankörung besteht aus einer Formwertprüfung und aus einer Verhaltensbeurteilung, die in der Regel am selben Tage zu absolvieren sind.Die Formwertprüfung wird durch einen von der SKG anerkannten Spezialrichter für Rasse vorgenommen. Er entscheidet allein über das Bestehen der Formwertprüfung der vorgeführten Hunde. Ihm zur Seite stehen der Zuchtwart, bzw. dessen Stellvertreter und ein Sekretär. 3.2	Die Verhaltensbeurteilung wird von einer Person vorgenommen, welche über fundierte Kenntnisse des Verhaltens des Hundes und der Rasse verfügt. Sie wird von der Zuchtkommission bestimmt und entscheidet alllein über das Resultat der Prüfung Geprüft wird das Verhalten in friedlicher Situation unter alltäglichen Umweltbedingungen. Der CAS organisiert jährlich eine solche Prüfung. Als Wesensrichter amten der/die Zuchtwart/in und der/die Präsident/in oder gegebenenfalls ein vom Zuchtwart/in oder dem Präsidenten ernannten Stellvertreter. 3.3	Gebissbescheinigung: Es muss ein tierärztliches Attest oder die Bestätigung eines Ausstellungsrichters vorliegen, die über den Gebissschluss (Schere oder Zange, Vorbiss, Rückbiss) und die Vollständigkeit des Gebisses Auskunft gibt. Allenfalls fehlende Zähne müssen darin festgehalten sein.Die Zuchtzulassung wird erteilt, wenn ein Scheren- oder Zangengebiss vorliegt und höchstens vier Zähne (PM1, PM2, oder M3) fehlen, wobei nicht zwei Zähne hintereinander fehlen dürfen. Fehlt bei einem ansonsten vollzahnigen Hund ein einzelner anderer Zahn (Incisivus, PM3, M1, M2), kann die Zuchtzulassung in Ausnahmefällen erteilt werden sofern der Partner vollzahnig ist. 3.4	Gründe für den Ausschluss von der Zucht: Hunde die hinsichtlich Formwert und Wesen erhebliche Abweichungen von den im Standard aufgeführten Merkmalen aufweisen und damit den Anforderungen für die Formwertnote „sg“ nicht zu genügen vermögen, dürfen zur Zucht nicht verwendet werden. Unabhängig davon gelten als zuchtausschliessende Fehler: Vor- oder Rückbiss (Zangengebiss wird toleriert) Fehlen von Zähnen, gemäss Art. 3.3 Ein – oder beidseitiger Kryptorchismus Epilepsie Stoffwechselkrankheiten Aggressivität und / oder extreme Ängstlichkeit, die über die rassetypische Zurückhaltung hinausgeht. 3.5	Importierte Hunde müssen vor der Beantragung der Zuchtzulassung des CAS unter dem rechtmässigen Eigentümer ins SHSB (Schweizerisches Hundestammbuch) eingetragen worden sein. Sie müssen die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie die in der Schweiz geborenen Hunde. Bereits vorhandene Richterberichte von Ausstellungen, die von der FCI, bzw. vom zuständigen Landesverband anerkannt sind, werden akzeptiert.Tragend importierte Hündinnen benötigen für den bevorstehenden Wurf keine Zuchtzulassung. Ihre Nachkommen werden im SHSB eingetragen, sofern beide Elterntiere über eine von der FCI anerkannte Abstammungsurkunde verfügen und in ihrem Land zur Zucht zugelassen sind. Der Wurf ist dem CAS ordnungsgemäss zu melden und wird kontrolliert. Vor einer weiteren Zuchtverwendung untersteht die Hündin alsdann den Bestimmungen dieses Reglements, sie muss die Ankörung gemäss Art. 3.1 und 3.2 bestehen. Hunde, deren Abstammungsurkunde nicht drei vollständige Ahnengenerationen aufweisen, können von der Stammbuchverwaltung, nach vorgängiger Begutachtung, in den Anhang zum SHSB eingetragen. (ZER, Art. 13.8) 3.6	Zuchtausschluss: (Entzug der Zuchtzulassung)Einem Zuchttier kann vom Vorstand auf Antrag des Zuchtwarts die Zuchtzulassung nachträglich wieder entzogen werden, wenn es nachgewiesenermassen gehäuft zuchtausschliessende Fehler (hinsichtlich Formwert oder Wesen) oder Krankheiten vererbt oder wenn bei ihm selbst eine Krankheit auftritt, von der feststeht, dass sie vererbt werden kann. Der Vorstand ist befugt, die Vorführung des Zuchttieres selbst und/oder von Nachkommen und die Begutachtung durch einen anerkannten Ausstellungsrichter oder die nötigen veterinär-medizinischen Abklärungen zu verlangen. Der Eigentümer des Hundes ist vor der Beschlussfassung über einen Zuchtausschluss anzuhören. Der endgültige Entscheid ist ihm schriftlich und eingeschrieben mitzuteilen. Die Kosten der Abklärungen werden dem Eigentümer angelastet.
5.	DER WURF
5.1	Mit einer Hündin darf innerhalb eines Kalenderjahres nur ein Wurf gezüchtet werden. Massgebend ist das Wurf- und nicht das Deckdatum. Als Wurf gilt eine erfolgte Geburt, ungeachtet, ob die Welpen aufgezogen werden oder nicht. Dies betrifft auch Würfe aus unbeabsichtigten Paarungen. 5.2	Der Züchter hat den Wurf innert 10 Tagen, von mehr als acht Welpen innert 3 Tagen, dem Zuchtwart zu melden, damit dieser die obligatorische Wurf- und Zuchtstättenkontrolle anordnen kann. 5.3	Voraussetzungen für die Aufzucht von mehr als acht Welpen: Mehr als acht Welpen dürfen aufgezogen werden, wenn der CAS die Zuchtstätte kontrolliert und auf einem Kontrollbericht bestätigt hat, dass der Züchter über die nötigen Einrichtungen, den Platz und die Zeit verfügt, um die Welpen in jedem Entwicklungsstadium fachgerecht zu betreuen. Massstab sind die Haltungs-bedingungen, wie sie in den „Weisungen zum Goldenen Gütezeichen der SKG“ beschrieben sind. Beabsichtigt ein Züchter allenfalls auch mehr als acht Welpen aufzuziehen, hat er dies dem Kontrolleur des CAS anlässlich der regulären Kontrolle mitzuteilen. Dieser bespricht die Situation mit dem Züchter und hält auf dem Kontrollformular fest, ob die personellen, bezw. zeitlichen, und die einrichtungsmässigen Voraussetzungen für die Aufzucht von mehr als acht Welpen grundsätzlich gegeben sind und vermerkt dies auf dem Kontrollbericht. Nur ein positiver Vermerk berechtigt den Züchter, mehr als acht Welpen aufzuziehen, falls ein solcher Wurf fallen sollte. Die ausreichende Pflege und Ernährung der Mutterhündin und aller Welpen muss jederzeit gewährleistet sein. Die Aufzucht von Würfen mit mehr als acht Welpen hat deshalb durch Zufütterung geeigneter Welpennahrung oder allenfalls durch den Beizug einer Amme zu erfolgen. 5.4	Für die Aufzucht grosser Würfe durch Zufüttern gelten folgende Bestimmungen:Um die Mutterhündin in ihrer Milchleistung zu unterstützen, sind die Welpen ab den ersten Lebenstagen regelmässig, nötigenfalls rund um die Uhr, mit einer tierärztlich empfohlenen Welpenmilch zuzufüttern (Flaschen-Ernährung). 5.5	Für die Aufzucht grosser Würfe mit Hilfe einer Amme gelten folgende Bestimmungen:Der Züchter hat selbst für die Beschaffung einer geeigneten Amme besorgt zu sein. Diese kann auch einer anderen Rasse angehören oder ein Mischling sein, muss in der Grösse jedoch ungefähr einem Azawakh entsprechen und tiergerecht und unter einwandfreien Bedingungen gehalten werden. Der Altersunterschied zwischen den zu unterlegenden und allfälligen eigenen Welpen sollte möglichst gering sein und darf höchstens eine Woche be- tragen. Die Amme darf insgesamt nicht mehr als 8 Welpen aufziehen. Welpen der gleichen Rasse dürfen aus höchstens zwei verschiedenen Würfen stammen. Die Welpen dürfen erst nach der Umstellung auf feste Nahrung und nicht vor Ablauf der vierten Lebenswoche in den Wurfverband zurückgeführt werden. Es wird empfohlen, vor der Überführung der Welpen zur Amme zwischen dem Züchter des Wurfes und dem Eigentümer der Amme einen schriftlichen Vertrag abzuschliessen, welcher Rechte und Pflichten beider Parteien regelt, insbesondere die finanziellen Belange, sowie die Verantwortung und Haftung bei nötigen veterinär-medizinischen Behandlungen oder dem Tod von Welpen. Die Aufzuchtsverhältnisse bei der Amme sind immer zu kontrollieren. 5.6	Zuchtpause:Der Mutterhündin muss in jedem Falle nach der Aufzucht von mehr als acht Welpen eine Zuchtpause von 12 Monaten eingeräumt werden. Massgebend ist dabei der Zeitraum zwischen Wurfdatum und nächstem Deckdatum.
6.	WURF- UND ZUCHTSTÄTTENKONTROLLE
6.1	Bei Neuzüchtern oder bei Züchtern, deren Zuchtstätte noch nicht auf ihre Eignung für die Aufzucht von Würfen von mehr als acht Welpen kontrolliert wurde, wird spätestens 3 Wochen vor dem ersten Decktermin eine angemeldete vorgängige Kontrolle im Sinne einer Beratung durch den Zuchtwart vorgenommen.
6.2	Die obligatorischen Wurf- und Zuchtstättenkontrollen erfolgen bei jedem Wurf in der Regel unangemeldet mindestens einmal zwischen der 4. und 5. Woche und werden durch den Zuchtwart und/oder einen vom Vorstand des CAS ernannten Vertreter vorgenommen.Bei diesen Kontrollen werden der Zustand und die Aufzuchtsbedingungen der Welpen sowie die Haltungs- und Pflegebedingungen aller übrigen Hunde dieser Zuchtstätte begutachtet.
Bei Züchtern mit Würfen von mehr als acht Welpen, werden üblicherweise zwei Kontrollen durchgeführt. Falls Haltung und Aufzucht nicht einwandfrei sind, können weitere Kontrollen vorgenommen werden. Der Vorstand kann zusätzliche Wurf- und Zuchtstättenkontrolleure ernennen und für diese Aufgabe einsetzen. Die Namen dieser Personen werden in den offiziellen Publikationsorganen der SKG veröffentlicht. Anlässlich der obligatorischen Wurf – und Zuchtstättenkontrollen wird ein Bericht erstellt der vom Kontrolleur und dem Züchter zu unterzeichnen ist. Je ein Exemplar des Kontrollberichtes erhalten:
6.3	Mindestanforderungen an die Zuchtstätten: Jede Zuchtstätte muss über eine Unterkunft und einen Auslauf im Freien verfügen, die sich in Sicht- und Hörweite vom Wohnbereich des Züchters befinden. Als Unterkunft werden Wurflager, Schlafstelle und Aufenthaltsraum der Hunde bei schlechtem Wetter bezeichnet. Das Wurflager oder eine allfällige Wurfkiste muss es der Hündin gestatten, sich darin aufrecht, frei und ungehindert zu bewegen. Sie muss darin ausgestreckt liegen können und die Welpen müssen ausreichend Liegefläche finden. Das Wurflager muss trocken, vor Zugluft geschützt und vom Boden her ausreichend isoliert sein. Die Mutterhündin muss die Möglichkeit haben, sich innerhalb der Unterkunft von den Welpen absondern zu können. Die Unterkunft muss genügend Tageslicht erhalten, sie muss zugänglich und leicht zu reinigen sein. Bei Bedarf muss eine Heizmöglichkeit vorhanden sein. Als Auslauf wird ein ausreichend grosses Areal im Freien bezeichnet, innerhalb dessen sich die Welpen gefahrlos und frei bewegen können. Mindestmasse - Unterkunft - Auslauf 16 m2 60 m2 Der Auslauf soll zum grössten Teil aus natürlichem Untergrund bestehen (Kies, Sand, Gras, etc.). Er muss entweder einen direkten Zugang zur Unterkunft haben oder einen windgeschützten, überdachten Liegeplatz aufweisen, dessen Boden gegen Nässe und Kälte isoliert ist. Die Umzäunung muss stabil und verletzungssicher sein. Der Auslauf soll möglichst abwechslungsreich gestaltet sein, den Welpen Spielmöglichkeiten bieten und muss sowohl besonnte wie auch beschattete Stellen aufweisen.
6.4	Beanstandungen:Beanstandungen hinsichtlich Haltungs-, Aufzucht- und Pflegebedingungen werden dem Züchter vom Kontrolleur sofort mündlich mitgeteilt und auf dem Kontrollformular festgehalten. Bei Mängeln, die nicht sofort behoben werden können, wird eine Frist zu deren Verbesserung und gegebenenfalls eine Nachkontrolle angesetzt werden, oder wenn Hundehaltung und Aufzucht wiederholt beanstandet werden müssen, wird dem AA Zuchtfragen und SHSB Meldung erstattet. Dieser leitet gegebenenfalls , gestützt auf Art. 15.2 ff ZER ein Verfahren auf Sanktionen ein. Nötigenfalls kann beim AA Zuchtfragen und ZER eine neutrale, kostenpflichtige Zuchtstättenkontrolle durch einen Zuchtstättenberater der SKG in Begleitung eines Klubfunktionärs beantragt werden.
7.1	Zwischen der 7. und 9. Lebenswoche ist der Welpe mit einem Microchip auf der linken Halsseite durch den Tierarzt zu kennzeichnen. Die Züchter sind verpflichtet, Welpen mit dem Kaufvertrag der SKG und einem ANIS-Formular oder einem Kaufvertrag mit gleichwertigem Inhalt abzugeben. 7.2	Die Welpen dürfen frühestens im Alter von 10 Wochen (vollendete 9. Lebenswoche) abgegeben werden.
8.1	Des Züchters:Der Züchter hat dem Zuchtwart innert 10 Tagen nach der Belegung die Deckmeldung gemäss Art. 4.6 und 4.7 zukommen zu lassen, innert 10 Tagen nach dem Wurf die clubinterne Wurfmeldung gemäss Art. 5.4 (bei Würfen von mehr als Acht Welpen innert 3 Tagen). Die vollständig ausgefüllte Wurfmeldung (Formular der SKG) muss bis Ende der fünften Woche mit den folgenden Beilagen dem Zuchtwart eingesandt worden sein: Deckbescheinigung (Original) Originalurkunde der Mutterhündin bei ausländischen Vaterrüden: Kopie der Abstammungsurkunde (gegebenenfalls Bescheinigung der Zuchtzulassung) Nachweis der Mitgliedschaft in einer SKG-Sektion, sofern reduzierte Eintragungsgebühren beansprucht werden. Eventuell weitere Unterlagen (z.B. Liste der neuen Eigentümer, Formular der SKG) Fehlen Beilagen oder ist das Wurfmeldeformular unvollständig oder nicht eindeutig lesbar aufgefüllt, wird die Wurfmeldung an den Züchter zurückgeschickt und erst nach Berichtigung an die Stammbuchverwaltung weitergeleitet
8.2	Des Zuchtwartes:Der Zuchtwart bzw. dessen Stellvertreter ist verpflichtet: die Zuchtzulassung auf den Abstammungsurkunden zu bestätigen und diese speditiv zurückzusenden. Die eingehenden Wurfmeldungen auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen. Sich zu vergewissern, dass die im Zuchtreglement vorgeschriebnen Wurf- und Zuchtstättenkontrollen vorgenommen wurden und zufriedenstellend ausgefallen sind. Dies auf dem Wurfmeldeformular mit Unterschrift und Stempel zu bestätigen. Die Wurfmeldungen samt der verlangten Beilagen spätestens innert 6 Wochen an die Stammbuchverwaltung der SKG weiterzuleiten. Sich zu vergewissern, dass die obligatorische Kennzeichnung der Welpen vor ihrer Abgabe durchgeführt wurde. Die zur Zucht zugelassenen und die allenfalls davon wieder ausgeschlossenen Hunde der Stammbuchverwaltung laufend zu melden. Eine Kopie des Kontrollberichts ist der Wurfmeldung an die STV beizulegen.
8.3	Meldung der Zusatzangaben: Der Zuchtwart meldet mit den neu zur Zucht zugelassenen Hunden gleichzeitig die schon bekannten Zusatzangaben, die in den Abstammungsurkunden der Nachkommen erscheinen sollen. Folgende Rennleistungstitel können eingetragen werden Schweizer Meister, mit Jahr z.B. SM 93 Europa Rennsieger, mit Jahr z.B. ES 93 Deutscher Bundeschampion z.B. D/BCH 93 Deutscher Bundesrennsieger z.B. D/BRS 93 Deutscher Verbandssieger z.B. D/VRS 93 Deutscher Landesrennsieger z.B. D/LRS 93 u.s.w. Nach der Zuchtzulassung erworbene Rennleistungstitel werden der Stammbuchverwaltung vom Zuchtwart laufend nachgemeldet, sofern ihm die nötigen Unterlagen vom Eigentümer des Hundes zugestellt werden.
Der/Die Zuchtwart/in muss Mitglied des Vorstandes sein und wird gemäss Art. 23 und 25 der Statuten von der Generalversammlung des CAS für jeweils 3 Jahre gewählt und ist wiederwählbar. Der Vorstand des CAS ernennt einen Stellvertreter, der den Zuchtwart bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützt und im Verhinderungsfall des Zuchtwarts ebenfalls zeichnungsberechtigt ist. Nötigenfalls können vom Vorstand weitere geeignete und fachlich ausgewiesene Personen zu Zuchtstättenkontrolleuren ausgebildet und eingesetzt werden. Diese sind dem Zuchtwart unterstellt.
10.	SANKTIONEN
Verstösse gegen dieses Reglement und / oder gegen das ZER haben Sanktionen zur Folge. Diese werden gemäss Art. 15 des ZER auf Antrag des Vorstandes des CAS durch den Zentralvorstand der SKG ausgesprochen. 11.	REKURSE Gegen Entscheide des Zuchtwarts z.B. hinsichtlich Zuchtzulassung, kann innert drei Wochen nach Erhalt beim Vorstand des CAS Einsprache erhoben werden. Der Rekurs ist eingeschrieben an den Präsidenten des CAS zu richten. Gleichzeitig ist die Rekursgebühr von Fr. 100.— an die Clubkasse einzuzahlen. Diese wird bei Gutheissung des Rekurses zurückerstattet. Der Zuchtwart, gegebenenfalls auch der Stellvertreter, hat bei der Beschlussfassung über Rekurse in den Ausstand zu treten. Sind in der Anwendung des vorliegenden Zuchtreglements des CAS Formfehler begangen worden, so steht den Betroffenen gegen letztinstanzliche Entscheide des CAS der Rekurs an das Verbandsgericht der SKG offen. Der Rekurs ist schriftlich innert 30 Tagen nach Erhalt der beanstandeten Verfügung dem SKG-Sekretariat zuhanden des Verbandsgerichts einzureichen. Der Rekurs hat aufschiebende Wirkung. Der Entscheid des VG ist entgültig. 12.	AUSNAHMEN Der Vorstand des CAS kann in Absprache mit dem AA Zuchtfragen und SHSB der SKG, in begründeten Einzelfällen, Ausnahmen von diesem Reglement bewilligen, die jedoch nicht im Widerspruch zum ZER stehen dürfen.
13.	GEBÜHREN
14.	ÄNDERUNGEN DIESES REGLEMENTS
Dieses Reglement wurde am 25. März 2006 an der Generalversammlung des CAS genehmigt. Es tritt frühestens 20 Tage nach seiner Ankündigung in den offiziellen Publikationsorganen der SKG in Kraft.
Der Präsident Hansueli Beer
Die Zuchtwartin Gertrud Rufer