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Timestamp: 2016-10-22 01:58:36
Document Index: 375669717

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 92', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 100', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 92', 'Art. 100', 'Art. 37', 'Art. 50', 'Art. 93', 'Art. 50', 'Art. 37', 'Art. 100', 'Art. 100', 'Art. 23', 'Art. 100', 'Art. 100', 'BGE', 'Art. 60', 'Art. 38', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 201', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 190', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 69', 'Art. 61', 'Art. 106', 'Art. 106', 'Art. 107', 'Art. 106', 'Art. 107', 'Art. 107', 'Art. 71', 'Art. 72', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 43', 'Art. 108', 'Art. 106', 'Art. 66']

9C_160/2016 (19.08.2016)
9C_160/2016 � � Urteil vom 19. August 2016
A.a.�Die 1955 geborene A.________ meldete sich im Juni 2011 zum Bezug von Leistungen bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn beauftragte am 22. November 2011 das BEGAZ Begutachtungszentrum, Binningen (nachfolgend: BEGAZ), eine Medizinische Abkl�rungsstelle (MEDAS), mit der Erstellung eines polydisziplin�ren Gutachtens. Dieses wurde am 19. April 2012 verfasst. Gest�tzt darauf lehnte die IV-Stelle das Gesuch mit Bezug auf berufliche Massnahmen und Invalidenrente nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens ab (Verf�gung vom 6. M�rz 2013). Die dagegen eingereichte Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 21. Mai 2014 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verf�gung aufhob und die Sache an die Verwaltung zur�ckwies, damit eine neue MEDAS-Abkl�rung nach dem Verfahren im Sinne der Erw�gungen veranlasst und hernach erneut �ber den Leistungsanspruch von A.________ befunden werde (Dispositiv-Ziff. 1). Ferner verpflichtete es die IV-Stelle, der Versicherten eine Parteientsch�digung in der H�he von Fr. 2'502.90 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 2) sowie die Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.- zu tragen (Dispositiv-Ziff. 3). Auf die hierauf von der IV-Stelle erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht infolge Fehlens der Zul�ssigkeitsvoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG nicht ein (Urteil 9C_501/2014 vom 31. Juli 2014).
A.b.�Die IV-Stelle gab in der Folge eine interdisziplin�re Expertise im Zentrum f�r Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, in Auftrag, welche am 23. April 2015 ausgefertigt wurde. Auf dieser Basis beschied die Verwaltung das Rentenbegehren mangels anspruchsbegr�ndender Invalidit�t abermals abschl�gig (Vorbescheid vom 23. Oktober 2015, unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verf�gung vom 8. Dezember 2015).
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 25. Februar 2016 (Poststempel) beantragt die IV-Stelle, die Dispositiv-Ziffern 2 und 3 des Entscheids des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 21. Mai 2014 seien aufzuheben. Sie sei von jeglicher Kostentragungspflicht, insbesondere von der Pflicht zur Bezahlung einer Parteientsch�digung sowie von Verfahrenskosten zu befreien; eventualiter sei sie zu einer teilweisen Kosten�bernahme nach richterlichem Ermessen zu verpflichten. Die Kosten des Verfahrens vor dem kantonalen Versicherungsgericht seien sodann A.________ und diejenigen des bundesgerichtlichen Prozesses ausnahmsweise der Vorinstanz zu �berbinden. Ferner seien die Kosten des ZMB-Gutachtens vom 23. April 2015 in der H�he von Fr. 9'588.60 - eventualiter ein Teil davon - ausnahmsweise dem kantonalen Gericht zu �berbinden respektive diesem im Sinne einer ihr zustehenden Parteientsch�digung aufzuerlegen.
Die Vorinstanz und A.________ schliessen auf Abweisung der Beschwerde, Erstere soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichtet auf eine Vernehmlassung. Mit Eingabe vom 13. Mai 2016 h�lt die IV-Stelle an ihren Vorbringen fest.
Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zul�ssig ist (Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 138 V 339 E. 1 S. 340; Urteil 8C_366/2014 vom 1. Dezember 2015 E. 1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 141 II 411).
Angefochten ist die Kostenregelung in einem Entscheid einer letzten kantonalen Gerichtsinstanz. Dagegen kann grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG).
3.1.�Gem�ss Art. 90 BGG ist die Beschwerde zul�ssig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Gegen einen selbstst�ndig er�ffneten Zwischenentscheid, der (wie hier) nicht die Zust�ndigkeit oder den Ausstand betrifft (vgl. Art. 92 BGG), ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur zul�ssig, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG).
3.2.�Mit dem angefochtenen Entscheid wurde die Angelegenheit zur erneuten medizinischen Begutachtung und anschliessenden neuen Verf�gung an die Beschwerdef�hrerin zur�ckgewiesen. Er stellt damit einen Zwischenentscheid dar, der nur unter den erw�hnten Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG beim Bundesgericht anfechtbar ist (BGE 133 V 477 E. 4 und 5 S. 480 ff.; 140 V 321 E. 3 S. 325 ff.). Ein Zwischenentscheid liegt nach der Rechtsprechung auch vor, wenn die Vorinstanz des Bundesgerichts im Rahmen eines R�ckweisungsentscheids �ber die Kostenfolgen befindet (BGE 139 V 604 E. 3.2 S. 607; 135 III 329 E. 1 S. 331 ff.; 133 V 645 E. 2 S. 647 f.). Ein derartiger Zwischenentscheid verursacht keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, weil der Kostenentscheid im Nachgang zu dem auf Grund des R�ckweisungsentscheids neu ergehenden Endentscheid in der Sache angefochten werden kann (Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 135 III 329 E. 1 S. 331 ff.; 133 V 645 E. 2 S. 647 f.). Wird die von der unteren Instanz auf Grund des R�ckweisungsentscheids erlassene neue Verf�gung in der Sache nicht mehr angefochten, kann direkt im Anschluss an diese neue Verf�gung die Kostenregelung im R�ckweisungsentscheid innert der Beschwerdefrist von Art. 100 BGG beim Bundesgericht angefochten werden (BGE 137 V 57 E. 1.1 S. 59; 135 III 329 E. 1.2.2 S. 333; 133 V 645 E. 2.2 S. 648).
3.3.�Nicht ganz einheitlich war die bisherige Praxis zur Frage, ob diese Frist mit der F�llung bzw. der Er�ffnung des neuen Entscheids (so BGE 135 III 329 E. 1.2.2 S. 333) oder erst mit dessen Rechtskraft (so BGE 137 V 57 E. 1.1 S. 59; Urteile 8C_229/2013 vom 25. Juli 2013 E. 1, 9C_688/2009 vom 19. November 2009 E. 1.1, in: SVR 2010 IV Nr. 27 S. 83, und 9C_567/2008 vom 30. Oktober 2008 E. 4.2) zu laufen beginnt.
3.3.1.�Der Grund, weshalb die separate Anfechtung der Kostenregelung im R�ckweisungsentscheid nicht zul�ssig ist, liegt in der Qualifizierung des Kostenentscheids als Zwischenentscheid: Das Bundesgericht soll sich nach dem Willen des Gesetzgebers wenn m�glich nur einmal mit einer Sache befassen (vgl. BGE 133 V 645 E. 2.1 S. 647; Urteil 2C_759/2008 vom 6. M�rz 2009 E. 2.6), weshalb es Zwischenentscheide nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 und 93 an die Hand nimmt (vorne E. 3.1). Wird eine Streitsache vom Bundesverwaltungsgericht oder einer kantonalen Vorinstanz des Bundesgerichts zur materiellen Neubeurteilung an die Vorinstanz bzw. die verf�gende Beh�rde zur�ckgewiesen und f�llt diese dann ihren (neuen) Entscheid, l�st nach der allgemeinen Grundregel dessen Er�ffnungs- bzw. Zustellungsdatum die Frist f�r eine allf�llige erneute Anfechtung aus. Auf Bundesebene bestimmt sich diese Anfechtungsfrist nach den Vorgaben von Art. 100 BGG sowie Art. 37 VGG in Verbindung mit Art. 50 VwVG, d.h. die neue Verf�gung bzw. der neue Entscheid kann innert der dort festgelegten Fristen nach der "Er�ffnung" erneut angefochten werden. Wieso es sich in Konstellationen, in denen es nur noch um einen Streit um die im R�ckweisungsentscheid geregelten Kostenfolgen geht, anders verhalten sollte, ist nicht einzusehen. Dass die R�ckweisung als solche nicht angefochten werden kann, bedeutet zwar nicht zwangsl�ufig, dass sie zu Recht erfolgt ist; es ist nicht ausgeschlossen, dass die Rechtm�ssigkeit der R�ckweisung in einem sp�teren Zeitpunkt zur Diskussion gestellt wird (Art. 93 Abs. 3 BGG). Wird alsdann die R�ckweisung vom Bundesgericht als rechtswidrig beurteilt, hat dies auch Einfluss auf die Kostenregelung (Urteil 9C_567/2008 vom 30. Oktober 2008 E. 4.2; vgl. auch Urteil 2C_309/2015 vom 24. Mai 2016 E. 1.3, zur Publikation vorgesehen).
3.3.2.�Daraus l�sst sich indessen nicht der Schluss ziehen, dass vom allgemeinen Grundsatz abzuweichen w�re, wonach jeweils das Er�ffnungs- bzw. Zustellungsdatum einer Verf�gung oder eines Entscheids fristausl�send f�r eine Anfechtung ist (vgl. Art. 50 VwVG, Art. 37 VGG, Art. 100 BGG). Es dr�ngt sich auf, diese Grundregel auch f�r die in E. 3.2 umschriebenen Konstellationen der Direktanfechtungsm�glichkeit beim Bundesgericht anzuwenden. Die in einigen fr�heren Urteilen (vorne E. 3.3) eher beil�ufig und ohne n�here Begr�ndung verwendete Formulierung, das Bundesgericht k�nne in F�llen umstrittener Kostenfolgen von R�ckweisungsentscheiden "direkt innerhalb der Frist des Art. 100 BGG ab Rechtskraft des Endentscheids mit ordentlicher Beschwerde" angerufen werden, wurde deshalb mit zur amtlichen Publikation vorgesehenem Urteil 2C_309/2015 vom 24. Mai 2016, welches im Anschluss an einen durch die vereinigten bundesgerichtlichen Abteilungen durchgef�hrten Meinungsaustausch ergangen ist (Koordination der Rechtsprechung, Art. 23 Abs. 2 BGG; vgl. lit. E des Sachverhalts des Urteils), in dem Sinne verdeutlicht, dass damit nicht eine Ausdehnung der Anfechtungsfrist von Art. 100 BGG bewirkt werden sollte. Dies bedeutet - so das Bundesgericht in E. 1.3 des Urteils -, dass in den F�llen, in denen die auf Grund des R�ckweisungsentscheids neu ergangene Verf�gung in der Sache nicht mehr angefochten und bloss noch die Kostenregelung im R�ckweisungsentscheid beanstandet wird, mit der direkten Anfechtung beim Bundesgericht nicht zuzuwarten ist, bis die neu ergangene Verf�gung Rechtskraft erlangt hat. Fristausl�send im Sinne von Art. 100 BGG f�r die Anfechtung der Kostenregelung ist vielmehr das Er�ffnungs- bzw. Zustellungsdatum der neuen unterinstanzlichen Verf�gung. Das ergibt, wie das Bundesgericht gleichenorts im Weiteren festh�lt, allein schon eine n�here Betrachtung des bereits zitierten Urteils 9C_567/2008, wo auf die Rechtsprechung zur staatsrechtlichen Beschwerde Bezug genommen wurde (die nach dem Entscheid der verf�genden Beh�rde ebenfalls die direkte Anfechtung beim Bundesgericht erm�glichte). Die dort wiedergegebenen Zitate (BGE 122 I 39 E. 1 S. 41 ff. und 117 Ia 251 E. 1b S. 255) lassen eben gerade nicht darauf schliessen, dass die Anfechtungsfrist in Abweichung des allgemeinen Grundsatzes erst ab Rechtskraft der neu ergangenen Verf�gung zu laufen beginnt. Auch in der sp�teren Rechtsprechung wurde keine entsprechende Pr�zisierung vorgenommen; soweit doch, wurde auf den erstinstanzlichen Entscheid bzw. dessen F�llung Bezug genommen, namentlich in den Urteilen 2C_548/2013 und 2C_549/2013 vom 19. Juni 2013 (je E. 2.2; E. 1.3 des Urteils 2C_309/2015).
Zusammenfassend gilt somit: Wer nach einem R�ckweisungsentscheid im Rahmen des zweiten Verfahrensumgangs auf eine neuerliche Anfechtung derjenigen Verf�gung verzichtet, die im Nachgang zum R�ckweisungsentscheid in der Sache ergeht, und auf bundesgerichtlicher Ebene bloss noch die Kostenregelung des R�ckweisungsentscheids r�gen will, muss dies sofort tun (E. 1.3 des Urteils 2C_309/2015).
3.4.�Im vorliegenden Fall erging die neue materielle Verf�gung der Beschwerdef�hrerin am 8. Dezember 2015 und wurde der Versicherten unmittelbar im Anschluss daran mittels B-Post-Versands zugestellt. Auch unter Ber�cksichtigung des vom 18. Dezember 2015 bis 2. Januar 2016 dauernden Fristenstillstandes (vgl. Art. 60 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 38 Abs. 4 lit. c ATSG) ist die von der IV-Stelle am 25. Februar 2016 der Post �bergebene Beschwerde demnach klar versp�tet.
4.1.�Grunds�tzlich ist eine neue Rechtsprechung sofort und �berall anzuwenden. Sie gilt nicht nur f�r k�nftige, sondern f�r alle im Zeitpunkt der �nderung noch h�ngigen F�lle (BGE 132 II 153 E. 5.1 S. 159; 122 I 57 E. 3c/bb S. 59 f.; je mit weiteren Hinweisen; Urteil 9C_769/2013 vom 1. April 2014 E. 2). Das Gebot von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) bzw. das dieses konkretisierende Vertrauensschutzprinzip (Art. 9 BV) muss jedoch auch in diesen Konstellationen ber�cksichtigt werden. Das Bundesgericht hat denn auch betont, dass die �nderung einer sich auf die Bedingungen f�r die Zul�ssigkeit einer Beschwerde, namentlich die Berechnung der Beschwerdefrist, beziehenden Rechtsprechung nicht ohne Warnung erfolgen kann, wenn sie die Verwirkung eines Rechts nach sich zieht. Demjenigen, der eine Frist- oder Formvorschrift nach der bisherigen Rechtsprechung beachtet hat, soll aus einer ohne Vorwarnung erfolgten Praxis�nderung kein Nachteil erwachsen (BGE 135 II 78 E. 3.2 S. 85 mit Hinweisen; 103 Ib 197 E. 4 S. 201 f.). Darauf kann sich auch die beschwerdef�hrende IV-Stelle auf Grund ihrer Parteistellung im Verwaltungsjustizverfahren berufen (Art. 89 Abs. 2 lit. d BGG, Art. 89 IVV in Verbindung mit Art. 201 AHVV; Urteile 9C_321/2009 vom 22. Juli 2009 E. 3.1 und 8C_845/2008 vom 4. M�rz 2009 E. 3, je mit Hinweisen).
4.2.�Wie die in E. 3.3 hiervor aufgelisteten Urteile belegen, wurde die bundesgerichtliche Praxis, wonach bei Kostenregelungen in R�ckweisungsentscheiden erst die Rechtskraft der neuen Verf�gung fristausl�send wirkt, in erster Linie auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts - und damit auch in F�llen wie der hier zu beurteilenden invalidenversicherungsrechtlichen Thematik - angewendet (anders im Urteil 2C_309/2015 E. 2). Die Beschwerdef�hrerin, welche ihr Rechtsmittel am 25. Februar 2016 und damit vor dem am 24. Mai 2016 ergangenen Urteil 2C_309/2015 der Post �bergeben hatte, durfte folglich angesichts der bisherigen diesbez�glichen Rechtsprechung der beiden sozialrechtlichen Abteilungen des Bundesgerichts davon ausgehen und darauf vertrauen, dass diese weiterhin gelten w�rde. Ein Nichteintreten auf die Beschwerde infolge Fristvers�umnisses verletzte somit trotz prinzipiell sofortiger Anwendbarkeit der bereinigten fristbestimmenden Leitlinien den Grundsatz des Vertrauensschutzes, s�he sich die IV-Stelle andernfalls doch ausserstande, ihre Rechte geltend zu machen. Die Beschwerde ist daher als zul�ssig zu erkl�ren und in der Sache - materiell - zu beurteilen.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung auf R�ge hin oder von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht, und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 105 Abs. 2 und Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 134 I 65 E. 1.3 S. 67 f.; 134 V 250 E. 1.2 S. 252; je mit Hinweisen).
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, dass die Gr�nde, welche die Vorinstanz im Rahmen ihres Entscheids vom 21. Mai 2014 zur R�ckweisung der Angelegenheit zwecks erneuter medizinischer Abkl�rung bewogen h�tten, als bundesrechtswidrig zu qualifizieren seien. Das kantonale Gericht w�re gehalten gewesen - so die IV-Stelle im Weiteren -, das BEGAZ-Gutachten vom 19. April 2012 bzw. die darauf basierende Verf�gung vom 6. M�rz 2013 einer materiellen Pr�fung zu unterziehen. Vor diesem Hintergrund sei sie in Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 2 und 3 des Entscheids von jeglicher Kostentragungspflicht, namentlich von der Pflicht zur Bezahlung der Verfahrenskosten und einer Parteientsch�digung, zu befreien.
7.1.�Das vorinstanzliche Versicherungsgericht hat in seinem Entscheid vom 21. Mai 2014 im Wesentlichen erwogen, die mit BGE 137 V 210 ge�nderte Rechtsprechung zur Einholung von MEDAS-Gutachten sei im Grundsatz auch auf im Zeitpunkt der Rechtsprechungs�nderung laufende Verfahren anwendbar. Bei Erteilung des Begutachtungsauftrages zuhanden des BEGAZ am 22. November 2011 sei BGE 137 V 210 (Urteil 9C_243/2010 vom 28. Juni 2011) bekannt gewesen. Die neuen Anforderungen seien zwar teilweise eingehalten worden. So sei der Versicherten bei der Mitteilung der zu beauftragenden Gutachtenstelle der Fragenkatalog zur Stellungnahme zugestellt worden. Auch habe sie Gelegenheit erhalten, triftige Einwendungen gegen die Gutachtenstelle zu erheben. Jedoch sei das Zufallsprinzip (BGE 137 V 210 E. 3.1 S. 242 ff.) unber�cksichtigt geblieben. Stattdessen sei - bei einem polydisziplin�ren Gutachten zu diesem Zeitpunkt unzul�ssigerweise - eine direkte Auftragsvergabe erfolgt. Laut dem bundesgerichtlichen Urteil 9C_769/2013 vom 1. April 2014 d�rfe ein polydisziplin�res Gutachten, welches nach Publikation von BGE 137 V 210 (Mitte September 2011) in Auftrag gegeben worden sei, nur verwertet werden, wenn bei der Auftragsvergabe (hier am 22. November 2011) die Anforderungen, wie sie sich aus diesem Grundsatzentscheid erg�ben, eingehalten worden seien. Das Bundesgericht differenziere nicht zwischen den einzelnen Vorgaben. Daher werde die Sache an die IV-Stelle zur�ckgewiesen, damit diese (nunmehr auch unter Ber�cksichtigung des am 1. M�rz 2012 in Kraft getretenen Art. 72bis IVV sowie der einschl�gigen Verwaltungsweisungen) ein neues Gutachten einhole.
Auf die von der IV-Stelle dagegen erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht mit Urteil 9C_501/2014 vom 31. Juli 2014 nicht ein. Als Begr�ndung wurde angef�hrt, dass es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Zwischenentscheid handle und weder die Zul�ssigkeitsvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG noch diejenige der sofortigen Herbeif�hrung eines Endentscheids bei Gutheissung der Beschwerde gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG gegeben sei.
7.2.�Es steht fest, dass die strittige vorinstanzliche R�ckweisung nicht auf einer Beweisw�rdigung im Einzelfall gr�ndet, sondern eine vor Inbetriebnahme der Zuweisungsplattform SuisseMED@P ge�bte allgemeine Vergabepraxis der Beschwerdef�hrerin sanktioniert. In derselben Weise ist das kantonale Gericht in weiteren, in der Folge ebenfalls beim Bundesgericht angefochtenen F�llen verfahren (vgl. Nichteintretensurteile 9C_454/2014, 9C_471/2014, 9C_475/2014, 9C_499/2014, 9C_521/2014, 9C_533/2014, 9C_546/2014, 9C_547/2014 sowie die vereinigten Verfahren 9C_470/2014 und 9C_510/2014, allesamt vom 31. Juli 2014).
7.3.�Dreh- und Angelpunkt der vorinstanzlichen Argumentation war das bundesgerichtliche Urteil 9C_769/2013 vom 1. April 2014. Nach der Rechtsauffassung des kantonalen Gerichts sollte laut diesem ein Gutachten, welches nach Bekanntwerden von BGE 137 V 210 (sp�testens Mitte September 2011) aber vor dem 1. M�rz 2012 in Auftrag gegeben worden war, nur dann verwertbar sein, wenn bei der Auftragsvergabe s�mtliche Anforderungen dieses Grundsatzentscheids eingehalten wurden. Das Bundesgericht differenziere - so die Vorinstanz im Weiteren - nicht zwischen den einzelnen Elementen der Vorgaben zur Auftragserteilung. Ein Verfahrensmangel, welcher der Verwertbarkeit des Gutachtens entgegenstehe, liege somit auch dann vor, wenn das durch BGE 137 V 210 vorgeschriebene Zufallsprinzip nicht beachtet worden sei. St�tze sich die angefochtene Verf�gung auf ein Gutachten, welches in diesem Sinne nicht verwertbar sei, habe das Gericht die Sache im Beschwerdefall an die IV-Stelle zur�ckzuweisen, damit diese ein neues Gutachten einhole, wobei sich die neue Auftragsvergabe an BGE 137 V 210 und dem inzwischen geltenden Art. 72bis IVV zu richten habe (E. 3.3 des Entscheids vom 21. Mai 2014).
7.3.1.�Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass die in BGE 137 V 210 definierten Anforderungen an die Einholung von MEDAS-Gutachten grunds�tzlich auch in damals laufenden Verfahren Anwendung fanden. Das BEGAZ wurde vorliegend am 22. November 2011 und mithin nach dem Grundsatzurteil des Bundesgerichts (vom 28. Juni 2011) als Gutachterstelle eingesetzt. Im Hinblick auf die Verwertbarkeit eines Gutachtens macht es allerdings einen wesentlichen Unterschied, ob bei der Auftragsvergabe nicht umgesetzte Korrektive nach BGE 137 V 210 zu diesem Zeitpunkt erst Appellcharakter hatten oder ob es sich um durchsetzbare Beteiligungsrechte handelte (z.B. das Recht, sich vorg�ngig zu den Gutachterfragen �ussern zu k�nnen [BGE 137 V 210 E. 3.4.2.9 S. 258]). Vor Implementierung von SuisseMED@P stellte die zufallsgeleitete Auftragsvergabe erst einmal eine bundesgerichtliche Appellanforderung dar, deren Umsetzung prim�r dem Verordnungsgeber und der Aufsichtsbeh�rde �berlassen war (BGE 137 V 210 E. 3.1.2 S. 243 und E. 5 S. 266; vgl. im �brigen den am 1. M�rz 2012 in Kraft getretenen Art. 72bis IVV; Kreisschreiben des BSV �ber das Verfahren in der Invalidenversicherung [KSVI], Anhang V). Darauf wies das Bundesgericht in seinem Urteil 9C_501/2014 (E. 2.3; wie auch in den �brigen gleichgelagerten, vorstehend aufgef�hrten Nichteintretensurteilen vom 31. Juli 2014) und sp�ter (vgl. Urteil 8C_204/2014 vom 9. September 2014 E. 4.2.1) ausdr�cklich hin. Ebenso hatte das Bundesgericht bereits in seiner Medienmitteilung vom 6. Juli 2011 zu BGE 137 V 210 festgehalten, es werde damit einerseits an Verordnungsgeber, Aufsichtsbeh�rde und Durchf�hrungsstellen appelliert, auf administrativer Ebene verschiedene Massnahmen einzuf�hren (Vergabe der Gutachtensauftr�ge an die MEDAS nach dem Zufallsprinzip; Mindestdifferenzierung des Tarifs; Verbesserung, Vereinheitlichung und Transparenz der Qualit�tsanforderungen). Andererseits w�rden Partizipationsrechte und gerichtlicher Rechtsschutz der versicherten Person gest�rkt durch Gutachtensanordnung bei Uneinigkeit mittels anfechtbarer Zwischenverf�gung, Einr�umung von Mitwirkungsrechten vorg�ngig der Begutachtung und direkte Anordnung einer medizinischen Begutachtung im Beschwerdeverfahren, wenn das kantonale Versicherungsgericht (bzw. das Bundesverwaltungsgericht) eine Abkl�rungsbed�rftigkeit feststellten.
7.3.2.�Entgegen der Darstellung des kantonalen Gerichts entsprach es somit nicht dem Willen des Bundesgerichts, dass s�mtliche der in BGE 137 V 210 vorgesehenen Korrektive umgehend umzusetzen waren. Bereits in E. 5 des Grundsatzurteils war vielmehr betont worden (S. 266), das Verfahren sei in den betreffenden Punkten, soweit justiziabel, unmittelbar anzupassen. Weitere Vorkehrungen, namentlich die Vergabe der MEDAS-Begutachtungsauftr�ge nach dem Zufallsprinzip, die Mindestdifferenzierung des Gutachtenstarifs sowie die Verbesserung und Vereinheitlichung der Qualit�tsanforderungen und -kontrolle, liegen in der Gestaltungsmacht des Verordnungsgebers und der Aufsichtsbeh�rde. Insofern handelt es sich bei BGE 137 V 210 um einen sogenannten Appellentscheid. Erst wenn die zust�ndigen Beh�rden die diesbez�glichen Problemstellungen nicht binnen angemessener Zeit gepr�ft bzw. an die Hand genommen h�tten, w�re das Bundesgericht im Rahmen von Art. 190 BV gest�tzt auf die einschl�gigen verfassungs- und konventionsrechtlichen Garantien gehalten gewesen, im Einzelfall weitergehende verbindliche Korrekturen vorzunehmen.
7.3.2.1.�Etwas Gegenteiliges ergibt sich sodann auch nicht aus dem Urteil 9C_769/2013 vom 1. April 2014. Insbesondere geht daraus nicht hervor, wie im kantonalen R�ckweisungsentscheid erwogen, dass "ein Gutachten, welches nach Bekanntwerden von BGE 137 V 210 in Auftrag gegeben wurde, nur dann verwertbar (sei), wenn bei der Auftragsvergabe s�mtliche Anforderungen dieses Grundsatzentscheids eingehalten wurden" (E. 3.3 S. 5 unten). Festgestellt wurde darin einzig, dass f�r die betreffende IV-Stelle kein Grund bestanden habe, bei der Bestellung des MEDAS-Gutachtens von den Vorgaben gem�ss BGE 137 V 210, namentlich der Wahrung der Parteirechte, abzusehen (Urteil 9C_769/2013 E. 3.1). Ebenso wenig l�sst der Umstand allein, dass das Bundesgericht in E. 2 des besagten Urteils die mit BGE 137 V 210 in die Wege geleiteten Korrektive im Einzelnen aufgef�hrt (einschliesslich der Forderung der zufallsgesteuerten MEDAS-Begutachtungsvergabe) und anschliessend vermerkt hat, die ge�nderte Rechtsprechung zur Einholung von Gutachten der MEDAS sei demnach auch im vorliegenden Fall anzuwenden, keine (zwingenden) R�ckschl�sse auf die "Lesart" der Vorinstanz zu. Dies gilt umso mehr, als auch die anderweitigen, auf administrativer Ebene geforderten regulativen Massnahmen (Bereinigung der Tarifstruktur; Verbesserung, Vereinheitlichung und Transparenz der Qualit�tsanforderungen) im damaligen Zeitpunkt noch nicht umgesetzt waren. Eine vollst�ndige Adaption der Vorgaben gem�ss BGE 137 V 210 war f�r die IV-Stellen vor dem 1. M�rz 2012 (Inkraftsetzung des Art. 72bis IVV) folglich nicht m�glich.
7.3.2.2.�Ebenfalls nicht stichhaltig ist in diesem Zusammenhang ferner der vom kantonalen Gericht in der Vernehmlassung vorgebrachte Einwand, die Realisierung des Grundgedankens des in BGE 137 V 210 geforderten Zufallsprinzips, n�mlich einer Gutachtensvergabe, die nicht auf einem konkreten Entschluss der IV-Stelle, sondern auf einem generellen, im Einzelfall nicht beeinflussbaren System basiere, w�re der IV-Stelle im Sinne einer behelfsm�ssigen "Eigenbau-L�sung" problemlos auch ohne technische Vorkehrungen m�glich gewesen. Zum einen d�rfte es angesichts der ausgewiesenermassen hohen Anzahl an durch die IV-Stellen in die Wege zu leitenden MEDAS-Begutachtungen bereits an der Praktikabilit�t einer derartigen selbstentwickelten Methodik fehlen, zumal das Bundesgericht in BGE 137 V 210 (E. 2.4.1 S. 238) festgestellt hat, dass die naheliegende Vorkehr, die Begutachtungsstellen gleichm�ssig mit Auftr�gen zu versehen, von vornherein an deren sehr unterschiedlichen Gr�sse scheitere. Die Verwendung der von der Vorinstanz skizzierten, von ihr selber bei der Vergabe von Gerichtsgutachten praktizierte Listenl�sung w�re daher bereits auf Grund des deutlich h�heren Auftragsvolumens gescheitert. Zum andern h�tte, um den Anforderungen einer ergebnisneutralen Auftragserteilung gerecht zu werden, die Ziehung unter Ausschluss menschlichen Zutuns und ohne �ussere Einflussnahme, d.h. gleichsam "blind/verdeckt", durchgef�hrt werden m�ssen (vgl. Bericht des BSV "Auftragsvergabe und Zufallsprinzip - SuisseMED@P ", Ziff. 3 S. 5). F�hrt man sich vor Augen, wie anspruchsvoll sich das nach Inkrafttreten des neuen Art. 72bis IVV am 1. M�rz 2012 eingesetzte polydisziplin�re Vergabeverfahren in technischer Hinsicht darstellt (vgl. SuisseMED@P Reporting 2014), h�tte d ie vom kantonalen Gericht verlangte "Eigenbau-L�sung" diesen Anspr�chen wohl kaum zu gen�gen vermocht.
7.3.2.3.�Schliesslich hat das Bundesgericht in BGE 139 V 349 bekr�ftigt, dass die Anforderungen an die medizinische Begutachtung, wie sie in BGE 137 V 210 f�r polydisziplin�re MEDAS-Begutachtungen umschrieben worden sind, grunds�tzlich sinngem�ss auch auf mono- und bidisziplin�re Expertisierungen Anwendung finden. Das gilt sowohl f�r die justiziablen Garantien (Partizipationsrechte, Verf�gungspflichten und Rechtsschutz) als auch f�r die appellativen Teilgehalte von BGE 137 V 210. Eine Ausnahme f�r Begutachtungen mit weniger als drei Fachdisziplinen ist hinsichtlich des Zufallsprinzips, das dem Einigungsgedanken prinzipiell vorgeht, hinzunehmen. Umso wichtiger ist die Beachtung der Verfahrensgarantien bei mono- und bidisziplin�ren Expertisen, welche nicht als Vehikel zur Umgehung des zufallsbasierten MEDAS-Zuweisungssystems missbraucht werden d�rfen. Dieses ist das Regelinstrument zur medizinischen Sachverhaltsabkl�rung im nichtstreitigen Verfahren der Invalidenversicherung f�r komplexe F�lle. Weicht die IV-Stelle davon ab, indem sie von einer MEDAS eine bi- oder gar bloss monodisziplin�re Expertise einholen will, so hat sie in einem solchen Ausnahmefall bei Dissens zwingend einen Einigungsversuch einzuleiten. Scheitert dieser, ist dar�ber zu verf�gen (E. 5.4 S. 357 mit Hinweisen). Ein mit Blick auf die medizinischen Abkl�rungsmodalit�ten faires Verwaltungsverfahren l�sst sich demnach grunds�tzlich sowohl mittels der zufallsgesteuerten Gutachtensvergabe als auch durch ein - im Falle zul�ssiger Einwendungen (vgl. BGE 139 V 349 E. 5.2.2.3 S. 356; Urteil 9C_560/2013 vom 6. September 2013 E. 2.3 am Ende mit Hinweis) - konsensorientiertes Vorgehen verwirklichen. Dass aktuell diesbez�glich zwei unterschiedliche Systeme parallel bestehen und je nach Anzahl der zu untersuchenden Fachdisziplinen differenziert wird, welches System zur Anwendung gelangt, ist allein auf den Ermessensspielraum zur�ckzuf�hren, den der Bundesrat bei der Setzung des Verordnungsrechts geniesst (BGE 139 V 349 E. 5.4 S. 357). Dienen somit beide Systeme der Realisierung desselben Ziels - der Umsetzung eines fairen Verfahrens -, sind sie aus verfassungsrechtlicher Hinsicht grunds�tzlich als gleichwertig einzustufen. Daraus ist der Schluss zu ziehen, dass, jedenfalls solange die M�glichkeit der zufallsbasierten Auftragsvergabe durch die zust�ndigen Beh�rden noch nicht umgesetzt war, die Einholung auch von polydisziplin�ren Expertisen unter Wahrung der �brigen justiziablen Rechte gem�ss BGE 137 V 210, namentlich des allenfalls erforderlichen Einigungsverfahrens samt bedarfsweisem Verf�gungserlass, entgegen der Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts zul�ssig bzw. deren Verwertung nicht kategorisch abzulehnen war.
7.3.3.�Die Begr�ndung der am 21. Mai 2014 durch die Vorinstanz entschiedenen R�ckweisung der Angelegenheit an die Beschwerdef�hrerin zur erneuten medizinischen Abkl�rung erweist sich nach dem Dargelegten als bundesrechtswidrig. Insbesondere kann diese entgegen der vorinstanzlichen Rechtsauffassung nicht als auf einer "vertretbaren Interpretation des Urteils 9C_769/2013 vom 1. April 2014" basierend qualifiziert werden. Mit Verf�gung vom 23. September 2014 hat das kantonale Gericht die IV-Stelle im Rahmen eines invalidenversicherungsrechtlichen Beschwerdeverfahrens denn auch dahingehend informiert, dass es seine Praxis, F�lle mit einem vor dem 1. M�rz 2012 in Auftrag gegebenen polydisziplin�ren Gutachten an die Verwaltung zur�ckzuweisen, damit diese den Begutachtungsauftrag nach dem Zufallsprinzip vergebe, mittlerweile aufgegeben habe.
7.3.4.�Im angefochtenen R�ckweisungsentscheid wurde sodann ausdr�cklich einger�umt, dass die Anforderungen gem�ss BGE 137 V 210 anl�sslich der am 22. November 2011 erfolgten Auftragsvergabe an das BEGAZ "teilweise eingehalten" worden seien (E. 3.1). So habe die IV-Stelle der Versicherten mit Schreiben vom 21. Oktober 2011 das Begutachtungsinstitut angegeben und gleichzeitig einen Fragenkatalog zur schriftlichen Stellungnahme innert Frist zugestellt. Ferner sei der Versicherten im Rahmen dieses Schreibens mitgeteilt worden, dass sie triftige Einwendungen gegen die angegebene Abkl�rungsstelle innert Frist schriftlich und begr�ndet einreichen k�nne; die Namen der an der Abkl�rung beteiligten �rzte g�be ihr - so die IV-Stelle gleichenorts im Weiteren - die Abkl�rungsstelle direkt bekannt. Triftige Einwendungen gegen die begutachtenden Personen k�nnten ab dem Zeitpunkt dieser Information innert Frist ebenfalls schriftlich eingereicht werden. Schliesslich gew�hrte die Beschwerdef�hrerin der Versicherten unmittelbar nach Fertigstellung der BEGAZ-Expertise vom 19. April 2012 das rechtliche Geh�r und er�ffnete ihr die M�glichkeit, sich noch vor Erlass des Vorbescheids zum Begutachtungsergebnis zu �ussern (vgl. Schreiben vom 26. April 2012). Die von Beginn weg anwaltschaftlich vertretene Versicherte machte von den ihr zugestandenen Mitwirkungsrechten bis zum Vorliegen des Gutachtens unbestrittenermassen keinen Gebrauch bzw. verhielt sich passiv.
Die IV-Stelle durfte vor diesem Hintergrund davon ausgehen, dass die Versicherte mit der Begutachtung in der ihr vorgeschlagenen Form einverstanden war. Erst nach der Zustellung der Expertise bem�ngelte deren Vertreterin die gutachtliche Einsch�tzung, wobei sie insbesondere eine Arbeitsf�higkeit von maximal bloss 50 % - statt der veranschlagten 70 % - geltend machte. Im Anschluss an den Vorbescheid kritisierte die Rechtsvertreterin �berdies den vorgenommenen Einkommensvergleich, erkl�rte den Entscheid der IV-Stelle aus medizinischer Sicht als nicht vertretbar und beanstandete das Fehlen vorg�ngig durchgef�hrter Eingliederungsmassnahmen. Es standen demnach zu keinem Zeitpunkt Einw�nde formeller (fallbezogenes formelles Ablehnungsbegehren) oder materieller (fachbezogener) Natur im Raum, welche ein konsensorientiertes Vorgehen der Beschwerdef�hrerin (im Sinne der Einleitung eines Einigungsverfahrens) angezeigt h�tten. Eine wie auch immer geartete Verletzung der in BGE 137 V 210 statuierten Beteiligungsrechte ist folglich nicht ausgewiesen. Dem opponiert auch die Versicherte nicht (vgl. letztinstanzliche Vernehmlassung vom 25. April 2016).
7.4.�Zusammenfassend h�tte die Vorinstanz somit nicht aus formellen Gr�nden auf die Nichtverwertbarkeit des Gutachten des BEGAZ vom 19. April 2012 schliessen d�rfen. Vielmehr w�re sie gehalten gewesen, dieses einer materiellen Beweisw�rdigung zu unterziehen. Eine R�ckweisung der Angelegenheit an das kantonale Gericht zur Vornahme einer solchen entf�llt jedoch, da in der Sache bereits eine zweite Expertise (des ZMB vom 23. April 2015) vorliegt, gest�tzt auf welche das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren mit Verf�gung der IV-Stelle vom 8. Dezember 2015 rechtskr�ftig abgeschlossen werden konnte. Es hat deshalb bezogen auf die hier zu kl�rende vorinstanzliche Verfahrens- und Parteikostenverlegung als gegenstandslos geworden zu gelten.
8.1.�Laut Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabh�ngig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.- bis Fr. 1'000.- festgelegt. Gem�ss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdef�hrende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne R�cksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Weitergehende bundesrechtliche Vorschriften zur Auferlegung der Verfahrens- und Parteikosten finden sich im Sozialversicherungsrecht mit Ausnahme dieser Normen nicht (Urteil 9C_813/2013 vom 27. Januar 2014 E. 2). Die Bestimmungen des Kantons Solothurn (� 1 Abs. 3 der - gest�tzt auf � 80 des Gesetzes vom 15. November 1970 �ber den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [Verwaltungsrechtspflegegesetz, BGS 124.11] erlassenen - Verordnung des Kantonsrates vom 22. September 1987 �ber das Verfahren vor dem Versicherungsgericht und �ber die Organisation und das Verfahren der Schiedsgerichte in den Sozialversicherungen [BGS 125.922; nachfolgend: Verfahrensordnung] in Verbindung mit � 77 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes) erkl�ren diesbez�glich Art. 106 bis 109 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) als sinngem�ss anwendbar.
8.2.�Nach Art. 106 ZPO werden die Prozesskosten grunds�tzlich der unterliegenden Partei auferlegt. Gest�tzt auf Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO kann das Gericht von den Verteilungsgrunds�tzen gem�ss Art. 106 ZPO abweichen und die Prozesskosten nach Ermessen verteilen, wenn das Verfahren als gegenstandslos abgeschrieben wird und das Gesetz nichts anderes vorsieht. Dabei ist f�r die Kostenverlegung je nach Lage des Einzelfalls zu ber�cksichtigen, welche Partei Anlass zur Klage gegeben hat, welches der mutmassliche Prozessausgang gewesen w�re, bei welcher Partei die Gr�nde eingetreten sind, die zur Gegenstandslosigkeit des Prozesses gef�hrt haben, und welche Partei unn�tigerweise Kosten verursacht hat (Viktor R�egg, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 8 zu Art. 107 ZPO; David Jenny, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], Sutter-Somm/Hasenb�hler/Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N. 16 zu Art. 107 ZPO). Das Bundesgericht selber stellt in den bei ihm gegenstandslos gewordenen Verfahren und bei vergleichbarer rechtlicher Grundlage (Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP) bez�glich der Kostenauflage in erster Linie auf den mutmasslichen Prozessausgang ab (BGE 125 V 373 E. 2a S. 374 f. mit Hinweisen; 118 Ia 488 E. 4a S. 494 f.; Urteil 8C_417/2010 vom 6. September 2010 E. 6.2 mit Hinweisen). Dabei geht es nicht darum, die Prozessaussichten im Einzelnen zu pr�fen und dadurch weitere Umtriebe zu verursachen. Vielmehr soll es bei einer knappen, summarischen Beurteilung der Aktenlage sein Bewenden haben. Auf dem Weg �ber den Kostenentscheid soll nicht ein materielles Urteil gef�llt werden (Urteile 8C_417/2010 vom 6. September 2010 E. 7.1 mit Hinweisen und 1A.33/2004 vom 12. Januar 2005 E. 2.1).
8.3.�Eine R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zur Vornahme der Kostenverlegung nach Massgabe der erw�hnten Rechtsgrundlagen er�brigt sich, da sich sowohl die Vorinstanz als auch die Beschwerdef�hrerin im Rahmen ihrer letztinstanzlichen Vernehmlassungen zum Ergebnis eines derartigen mutmasslichen Prozessausgangs ge�ussert haben und auch die Versicherte Gelegenheit hatte, eine entsprechende Stellungnahme abzugeben. Es k�me daher einem prozessualen Leerlauf gleich, die Angelegenheit in diesem Punkt dem kantonalen Gericht zu unterbreiten.
8.3.1.�Die Beschwerdef�hrerin hatte einen Rentenanspruch der Versicherten mit Verf�gung vom 6. M�rz 2013 verneint. Dem Entscheid lagen in medizinischer Hinsicht die Ergebnisse der polydisziplin�ren Expertise des BEGAZ vom 19. April 2012 zugrunde. Danach waren der Versicherten seit 2004 keine k�rperlich schweren und seit Februar 2010 auch keine manuell stark belastenden T�tigkeiten mehr zumutbar. F�r entsprechend angepasste Verrichtungen (wie beispielsweise �berwachungsarbeiten an Maschinen und Schaltanlagen, Kontrollt�tigkeiten oder einfache Montagearbeiten, Qualit�tssicherung im Lebensmittelbereich etc.) wurde ihr eine Arbeitsf�higkeit von noch 70 % bescheinigt. Auf dieser Basis ermittelte die IV-Stelle anhand eines auf lohnstatistischen Angaben beruhenden Einkommensvergleichs (Valideneinkommen von Fr. 53'255.- [Lohnstrukturerhebung 2010, Tabelle TA1, Frauen, Anforderungsniveau 4 "einfache und repetitive T�tigkeiten", Total, Teuerung 2011 von 1 %, durchschnittliche w�chentliche Arbeitszeit 2011 von 41,6 Stunden]; Invalideneinkommen von Fr. 37'279.- [70 % von Fr. 53'255.-, kein leidensbedingter Abzug]) einen rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von 30 %.
8.3.1.1.�Soweit die Versicherte im damaligen Beschwerdeverfahren den Beweiswert des Gutachtens des BEGAZ infolge inhaltlicher M�ngel anzweifelte, w�re der Einwand mutmasslich als nicht stichhaltig beurteilt worden. Als unbehelflich erweist sich dabei insbesondere auch das letztinstanzlich gest�tzt auf BGE 139 V 99 (E. 2.3.2 S. 103 und dortige Hinweise) vorgebrachte Argument des kantonalen Gerichts, wonach (in �bergangssituationen) ein nach altem Standard (das heisst noch ohne Gew�hrung der in BGE 137 V 210 statuierten Beteiligungsrechte) in Auftrag gegebenes Gutachten grunds�tzlich zwar eine massgebende Entscheidungsgrundlage bilde, das diesbez�gliche Manko jedoch bei der Beweisw�rdigung ber�cksichtigt werde. �hnlich wie bei versicherungsinternen medizinischen Entscheidungsgrundlagen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4-4.7 S. 469 ff.) gen�gten dabei schon relativ geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der (verwaltungsexternen) �rztlichen Feststellungen, um eine (neue) Begutachtung anzuordnen. �bertragen auf den hiesigen Kontext bedeute dies, dass die Sache bereits bei auch nur relativ geringf�gig beeintr�chtigtem Beweiswert des BEGAZ-Gutachtens vom 19. April 2012 zur erneuten gutachtlichen Abkl�rung an die IV-Stelle zur�ckgewiesen worden w�re.
Dem ist entgegenzuhalten, dass die Beteiligungsrechte gem�ss BGE 137 V 210 vorliegend vollumf�nglich gewahrt worden sind (vgl. E. 7.3.4 hiervor), weshalb das BEGAZ-Gutachten nicht als zum vornherein vermindert beweiskr�ftig h�tte qualifiziert werden d�rfen. Die gutachtlichen Ausf�hrungen beruhen im Gegenteil auf allseitigen (insbesondere internistischen, psychiatrischen und rheumatologischen) Untersuchungen und scheinen f�r die streitigen Belange umfassend zu sein. Es wurden im Rahmen der Begutachtung die geklagten Beschwerden wie auch die Vorakten (Anamnese) ber�cksichtigt und die Expertise leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge sowie der medizinischen Situation ein. Schliesslich ergeben sich auch keinerlei Anhaltspunkte daf�r, dass die Schlussfolgerungen der beigezogenen Fach�rzte als unbegr�ndet zu bewerten w�ren (zu den Anforderungen an beweiskr�ftige medizinische Entscheidgrundlagen: BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis). F�r Letzteres spricht �berdies der Umstand, dass die in der Verf�gung der Beschwerdef�hrerin erw�hnten Stellungnahmen des Regionalen �rztlichen Dienstes ([RAD] vom 20. Oktober 2011 und 20. Dezember 2012) - ebenso wie im Ergebnis die nachtr�glich eingeholte Expertise des ZMB vom 23. April 2015, auf welche in Anbetracht der hier massgebenden echtzeitlichen Betrachtungsweise aber nicht abzustellen ist - die Einsch�tzung der BEGAZ-�rzte in jeder Hinsicht best�tigten. W�re diese somit vermutungsweise als beweiswertig einzustufen gewesen, h�tte sich eine R�ckweisung der Angelegenheit an die IV-Stelle zwecks weiterer medizinischer Erhebungen er�brigt.
8.3.1.2.�Die summarische Pr�fung des Falles l�sst ferner auch keine R�ckschl�sse darauf zu, dass die Beschwerdef�hrerin hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Einschr�nkungen der Versicherten fehlerhafte Feststellungen getroffen h�tte. Es h�tte demnach bei der Verf�gung vom 6. M�rz 2013 sein Bewenden gehabt.
8.3.2.�Nach dem Gesagten w�re die Beschwerde der Versicherten voraussichtlich abgewiesen worden, wenn sie gest�tzt auf das Gutachten des BEGAZ vom 19. April 2012 zu beurteilen gewesen w�re. Bei diesem mutmasslichen Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, die vorinstanzlichen Verfahrenskosten von Fr. 600.- grunds�tzlich der unterliegenden Versicherten aufzuerlegen. Von einer Parteientsch�digung ist abzusehen. Insoweit ist die Beschwerde der IV-Stelle gutzuheissen. Da die Versicherte im damaligen Beschwerdeverfahren jedoch einen Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege (Prozessf�hrung, Verbeist�ndung) gestellt hat, ist die Sache in diesem Punkt zur Anhandnahme an die Vorinstanz zu �berweisen.
9.1.�Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 4 lit. a BGG). Die Gerichtskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Ferner wird diese regelm�ssig verpflichtet, der obsiegenden Partei die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Bund, Kantonen und Gemeinden sowie mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen d�rfen in der Regel keine Gerichtskosten auferlegt werden, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis, ohne dass es sich um ihr Verm�gensinteresse handelt, das Bundesgericht in Anspruch nehmen oder wenn gegen ihre Entscheide in solchen Angelegenheiten Beschwerde gef�hrt worden ist (Art. 66 Abs. 4 BGG). Auch wird ihnen in der Regel keine Parteientsch�digung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegen (Art. 68 Abs. 3 BGG). Unn�tige Kosten hat indessen zu bezahlen, wer sie verursacht (Art. 66 Abs. 3 und Art. 68 Abs. 4 BGG). Dies gestattet auch, ausnahmsweise die Gerichts- und Parteikosten der Vorinstanz respektive dem Gemeinwesen, dem diese angeh�rt, aufzuerlegen, namentlich, wenn die Vorinstanz in qualifizierter Weise die Pflicht zur Justizgew�hrleistung verletzt hat (etwa Urteile 8C_577/2011 vom 1. Februar 2012 E. 5, in: SVR 2012 UV Nr. 22 S. 80, 8C_984/2009 vom 21. Mai 2010 E. 5 mit Hinweisen und 9C_251/2009 vom 15. Mai 2009 E. 2.1; Thomas Geiser, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 25 zu Art. 66 und N. 17 f. zu Art. 68 BGG).
9.2.�Letzteres trifft im vorliegenden Fall nicht zu. Zwar ist von einer unzutreffenden vorinstanzlichen "Lesart" des Urteils 9C_769/2013 vom 1. April 2014 - und einer gest�tzt darauf zu Unrecht entschiedenen R�ckweisung - auszugehen. Da diese jedoch keine geradezu willk�rliche Auslegung der betreffenden Urteilserw�gungen darstellt, kann nicht von einer eigentlichen, in qualifizierter Weise erfolgten Missachtung der Justizgew�hrleistungspflicht gesprochen werden.
9.2.1.�Der Vorinstanz sind folglich keine bundesgerichtlichen Verfahrenskosten aufzuerlegen.
9.2.2.�Ebenso wenig ist vor diesem Hintergrund eine �berw�lzung der durch die (Zweit-) Begutachtung durch das ZMB entstandenen Kosten auf das kantonale Gericht unter dem Titel einer zugunsten der IV-Stelle auszurichtenden Parteientsch�digung angezeigt, zumal es sich dabei nicht um im Rahmen des letztinstanzlichen Verfahrens verursachte "unn�tige Kosten" handelte. Auf die Frage, ob allenfalls kantonale Normen Rechtsgrundlage f�r eine entsprechende R�ckerstattung der - Abkl�rungskosten im Sinne von Art. 43 ff. ATSG darstellenden - Gutachtensaufwendungen bilden k�nnten (vgl. das in � 1 Abs. 3 der solothurnischen Verfahrensordnung in Verbindung mit � 77 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes und Art. 108 ZPO statuierte Verursacherprinzip ["Unn�tige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat"]; Urteil 9C_813/2013 vom 27. Januar 2014 E. 2), braucht, da nicht qualifiziert ger�gt (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG), nicht n�her eingegangen zu werden. Die Beschwerde ist in diesem Punkt demnach abzuweisen.
9.3.�Umst�ndehalber wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). Die IV-Stelle hat der Versicherten eine gemessen an ihrem Unterliegen reduzierte Parteientsch�digung auszurichten.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziffer 2 des Entscheids des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 21. Mai 2014 wird aufgehoben und Dispositiv-Ziffer 3 wird in dem Sinne abge�ndert, als A.________ die Verfahrenskosten von Fr. 600.- zu tragen hat. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Sache wird an das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn �berwiesen, damit es �ber das im Rahmen der Beschwerde vom 23. April 2013 gestellte Gesuch von A.________ um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege (Prozessf�hrung, Verbeist�ndung) befinde.
Die Beschwerdef�hrerin hat A.________ f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'200.- zu entsch�digen.