Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=12.10.2006&Aktenzeichen=V%20R%2036/04
Timestamp: 2019-11-18 16:52:33
Document Index: 250088937

Matched Legal Cases: ['§ 24', 'Art. 25', '§ 24', 'Art. 25', '§ 2', '§ 24', 'Art. 25', '§ 24']

BFH, 12.10.2006 - V R 36/04 - dejure.org
https://dejure.org/2006,1806
BFH, 12.10.2006 - V R 36/04 (https://dejure.org/2006,1806)
BFH, Entscheidung vom 12.10.2006 - V R 36/04 (https://dejure.org/2006,1806)
BFH, Entscheidung vom 12. Januar 2006 - V R 36/04 (https://dejure.org/2006,1806)
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UStG 1999 § 24; Richtlinie 77/388/EWG Art. 25
UStG (1999) § 24; Richtlinie 77/388/EWG Art. 25
Der Ehegatte als Unternehmer
Regelbesteuerung bei dem Verkauf von Wein aus zurückbehaltener Ernte; Versagung des pauschalen Vorsteuerabzugs; Erfordernis eines aktiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Betriebs zum Zeitpunkt der Veräußerung; Berichtigung des Vorsteuerabzugs beim Wechsel von der ...
Umsatzsteuer bei Lieferung landwirtschaftlicher Erzeugnisse nach Aufgabe des Betriebs
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 12.10.2006 V R 36/04 - (30/08) (Durchschnittsbesteuerung nach Aufgabe des Betriebes)" von RA/StB Ralf Stephany, original erschienen in: Agrar- und Umweltrecht 2008, 190 - 191.
BFHE 215, 356
BB 2007, 202
DB 2007, 1393
BStBl II 2007, 485
Die Klägerin (GbR) wäre nur dann Unternehmerin i.S. des § 2 Abs. 1 UStG, wenn sie ihre Umsätze an die Stadtwerke gemäß den zugrunde liegenden Vereinbarungen im eigenen Namen ausgeführt hätte (vgl. dazu z.B. BFH-Urteil vom 12. Oktober 2006 V R 36/04, BFHE 215, 356, BStBl II 2007, 485, unter II.2., m.w.N.).
Darunter versteht man die planmäßige Nutzung des Bodens und die Verwertung der gewonnenen Erzeugnisse (vgl. BFH-Urteil vom 12. Oktober 2006 V R 36/04, BFHE 215, 356, BStBl II 2007, 485, unter II. 4. a, m.w.N.).
§ 24 UStG "beruht" auf Art. 25 der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern (Richtlinie 77/388/EWG) und muss daher mit dieser Bestimmung und den gemeinschaftsrechtlichen Grundsätzen im Einklang stehen (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 22. September 2005 V R 28/03, BFHE 211, 566, BStBl II 2006, 280, und vom 12. Oktober 2006 V R 36/04, BFHE 215, 356, BStBl II 2007, 485, jeweils m.w.N., und Klenk in Sölch/Ringleb, Umsatzsteuer, § 24 Rz 6 ff.).
Welcher Ehegatte als Unternehmer zu erfassen ist, richtet sich demgemäß i.d.R. danach, in wessen Namen die maßgebenden Umsätze ausgeführt wurden (BFH-Urteil vom 12. Oktober 2006 V R 36/04, BFH/NV 2007, 373).
FG München, 25.01.2007 - 14 K 1312/04
Anwendbarkeit des Steuersatzes für landwirtschaftliche Betriebe bei Lieferung von …