Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20102,%206
Timestamp: 2019-09-23 20:43:31
Document Index: 388612445

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 13', '§ 8', 'BGH', 'BGH', '§ 4']

BGH, 10.08.1987 - NotZ 5/87 - dejure.org
https://dejure.org/1987,1401
BGH, 10.08.1987 - NotZ 5/87 (https://dejure.org/1987,1401)
BGH, Entscheidung vom 10.08.1987 - NotZ 5/87 (https://dejure.org/1987,1401)
BGH, Entscheidung vom 10. August 1987 - NotZ 5/87 (https://dejure.org/1987,1401)
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Notarassessor - Zulassung - Bayern - Wehrdienst - Vorstufung - Gleichbehandlung
BGHZ 102, 6
NJW 1988, 825
Der Grundsatz der Bestenauslese gilt uneingeschränkt auch für das hauptberufliche Notariat im Bezirk der Antragsgegnerin (für Bayern: Senat BGHZ 102, 6, 14; Beschl. v. 24. November 1997, NotZ 2/97, NJW-RR 1998, 637) und ist in diesem Bereich bereits im Vorfeld, der Aufnahme in den Vorbereitungsdienst, durch § 7 Abs. 2 BNotO abgesichert (vgl. BVerfGE 73, 280).
(1.) Vor der Einführung des § 7 Abs. 2 BNotO, die auf einer Forderung des Bundesverfassungsgerichts beruht (Beschluß vom 18. Juni 1986 - 2 BvR 787/80 = BVerfGE 73, 280) war die Rechtmäßigkeit des Prüfungsjahrgangsprinzips durch den Bundesgerichtshof (Beschluß vom 2. Oktober 1967 - NotZ 2/67 = DNotZ 1968, 314; Beschluß vom 10. August 1987 - NotZ 5/87 = BGHZ 102, 6) und durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 18. Dezember 1967 - 2 BvR 722/67 = DNotZ 1968, 313) bestätigt worden.
BGH, Senat für Notarsachen, Beschluß vom 10.8.1987 - NotZ 5/87 - mitgeteilt von D. Bundschuh, Richter am BGH Aus dem Tatbestand: In einem Verfahren nach §'111 BNotO wendet sich Notarassessorin A. (Antragstellerin), die sich um die freie Notarstelle S. beworben hat, gegen einen Bescheid des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, in welchem ihr mitgeteilt wurde, es sei beabsichtigt, die freie Notarstelle S. dem Notarassessor N. zu übertragen.
Die Antragsgegnerin hat in sachgerechter Weise (vgl. BGHZ 102, 6, 14) bei ihrer Entscheidung zugunsten des Bewerbers T. die bessere Examensnote ("gut" in der zweiten Staatsprüfung gegenüber "befriedigend" beim Antragsteller) berücksichtigt.
Die Anrechnung von Wehr- und Ersatzdienstzeiten auf die Regelwartezeit soll Nachteile im beruflichen Werdegang ausgleichen, die ein Bewerber durch diesen Dienst erfahren hat (vgl. § 13 Abs. 2 ArbeitsplatzschutzG; § 8 a SoldatenversorgungsG; dazu u.a. Senatsbeschlüsse BGHZ 102, 6, 9 f. …und vom 13. Juli 1992 - NotZ 4/91 = BGHR BNotO § 4 Abs. 2 Wartezeit 5, jeweils m.w.N.).