Source: http://www.uni-tuebingen.de/kirchenrecht/nomokanon/index.html
Timestamp: 2013-06-19 18:51:57
Document Index: 121753901

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'EGMR', 'EGMR', '§ 1', '§ 1', '§ 53', '§ 6']

Herausgeber: Prof. Dr. Richard Puza - Schriftleitung:
Dr. Stefan Ihli J.C.L.
In einem heute entschiedenen Fall (Schüth vs. Deutschland) hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ausgeführt, dass eine Kündigung eines Organisten durch eine katholische Kirchengemeinde wegen Verstoßes gegen besondere Loyalitätsobliegenheiten aus dem Arbeitsvertrag dann gegen das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens nach Art. 8 EMRK verstoßen kann, wenn bei einer Beurteilung über den Loyalitätsverstoß nicht ausreichend geprüft wird, ob die ausgeübte Tätigkeit im Zusammenhang mit dem Verkündigungsauftrag der Kirche steht, wenn keine Prüfung dahingehend stattgefunden hat, ob andere Maßnahmen als eine Kündigung ausreichen würden und wenn keine Abwägung der kirchlichen Interessen des Arbeitgebers und der Interessen des Mitarbeiters nach Schutz seines Familienlebens und Erhalt des Arbeitsplatzes vorgenommen wurde. Gerade in letzterer Hinsicht fand das Gericht besonders beachtlich, dass ein Organist weitgehend nur im kirchlichen Bereich seiner Tätigkeit nachgehen kann. Dem Betroffenen war nach Eingehen einer unehelichen Lebensgemeinschaft nach Trennung von seiner Frau ohne weiteres gekündigt worden. Da in einem ähnlich gelagerten Fall eines leitenden Angestellten der Mormonen in Deutschland (Obst vs. Deutschland) dessen Kündigung vom EGMR ebenfalls heute bestätigt wurde, da hier von deutschen Gerichten eine umfassendere Abwägung aller Interessen vorgenommen worden sei, kann nicht zwingend von einer grundsätzlichen Ablehnung besonderer Loyalitätspflichten durch den EGMR oder von grundlegenden Auswirkungen des Urteils im Fall Schüth auf das deutsche Staatskirchenrecht gesprochen werden. Gleichwohl werden Arbeitsgerichte künftig wohl strengere Prüfmaßstäbe bei der Beurteilung der Zulässigkeit von Kündigungen aus persönlichen Gründen an den Tag legen und wird zu beobachten sein, wie sich die entsprechende Judikatur entwickelt. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil und lesen Sie bei uns nach: Urteil Schüth vs. Deutschland,
Urteil Obst vs. Deutschland.
Wie heute bekannt wurde, ist das Motu proprio "Omnium in mentem" zur Änderung einiger Bestimmungen des Codex Iuris Canonici seit dem 8. April 2010 in Kraft getreten, da es in den Acta Apostolicae Sedis vom 8. Januar 2010 promulgiert worden war (AAS 102 [2010], Nr. 1, S. 8-10). Demnach sind nun neben zwei Änderungen im Weiherecht im Hinblick auf den Diakonat insbesondere die sogenannten Defektionsklauseln im Eherecht gestrichen. Diese Änderung betrifft die cann. 1086 § 1, 1117 und 1124 § 1. Deren Bestimmungen enthalten nun keine Ausnahme mehr vom Grundsatz des "semel catholicus, semper catholicus", nach dem kirchliche Gesetze alle Katholiken lebenslang binden, auch wenn sie nicht mehr Mitglied der katholischen Kirche sein sollten (can. 11). Vielmehr sind nun auch alle, die sich von der Kirche z. B. durch einen Kirchenaustritt abgewandt haben, weiterhin an die Einhaltung der kanonischen Formpflicht gebunden, um zu einer kirchlich gültigen Ehe kommen zu können. Auch gilt für sie das Ehehindernis der Religionsverschiedenheit und das Eheverbot der Konfessionsverschiedenheit. Lesen Sie bei uns wahlweise den
lateinischen oder den
deutschen Text von "Omnium in mentem". - Der
Online-CIC wurde entsprechend angepasst (lateinisch / deutsch)!
Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat heute in der Berufungsinstanz über den Rechtsstreit um den Rechtsstatus der oberschwäbischen Stiftung Liebenau entschieden. Demnach ist diese Stiftung seit der Verleihung der staatlich-rechtlichen Rechtspersönlichkeit 1873 eine kirchliche Stiftung staatlichen Rechts. Der Streit war daran entbrannt, dass die Stiftung sich von der bischöflichen Stiftungsaufsicht lossagen und nicht-kirchliches Tarifrecht anwenden wollte, um wettbewerbsfähiger zu werden. Das Land Baden-Württemberg hatte dem 2005 mit einer entsprechenden Statusfeststellung und Satzungsänderungsgenehmigung zunächst stattgegeben. Dies verstieß gegen den Willen der Stifter, wie nun nach dem Verwaltungsgericht Sigmaringen auch die nächsthöhere Instanz entschieden hat. Über die kanonische Rechtspersönlichkeit der Stiftung wurde nicht entschieden. Lesen Sie hier bei uns -
das erstinstanzliche Urteil über die Statusfeststellung - das erstinstanzliche Urteil über die Satzungsgenehmigung -
das zweitinstanzliche Urteil über die Statusfeststellung - das zweitinstanzliche Urteil über die Satzungsgenehmigung. Update 21.09.2009: Nachdem sowohl das beklagte Land Baden-Württemberg (Berufungskläger) als auch die beigeladene Stiftung Liebenau (gleichfalls Berufungskläger) auf die Einlegung einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision verzichtet haben, sind die genannten Urteile rechtskräftig geworden.
Eine "Tübinger Erklärung zur Zusammenarbeit" zwischen der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und der Theologischen Fakultät der Universität Istanbul konnte am Pfingstsonntag, den 11.05.2008, zum Abschluss einer viertägigen Tagung zum interreligiösen Gespräch an der Universität Tübingen unterzeichnet werden. Für ihre Fakultäten und ihre Lehrstühle unterzeichneten die Erklärung der Inhaber des Tübinger Lehrstuhls für Kirchenrecht, Prof. Dr. Richard Puza, und der Leiter der Abteilung für Islamrecht an der Instanbuler Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Abdulaziz Bayindir. Den Kern der Tübinger Erklärung bildet nach Aussage der Unterzeichner die Überzeugung, dass der Dialog der wirksamste Weg der interreligiösen Beziehungen sei. An den beiden Partnerfakultäten soll dieser Dialog in Zukunft durch die Förderung gemeinsamer Lehr- und Forschungsprojekte vorangetrieben werden. Dissertationen stehen dabei im Vordergrund.
Soeben erschienen ist ein neues Standardwerk im Bereich der theologischen Fachlexika: das "Lexikon kirchlicher Amtsbezeichnungen der Katholischen, Evangelischen und Orthodoxen Kirchen in Deutschland", herausgegeben von Prof. Dr. Richard Puza. Insbesondere durch seinen innovativen ökumenischen Ansatz erschließt das Werk sowohl Laien als auch Fachleuten neue Zugänge zur Bedeutung und inhaltlichen Ausfüllung kirchlicher Ämter auf allen Ebenen. Einen umfassenden Verlagsprospekt mit Musterseite können Sie
Papst Benedikt XVI. hat das
Schreiben des Päpstlichen Rats für die Gesetzestexte zum Kirchenaustritt als Formalakt approbiert und in den Communicationes 38 (2006), 175-177, bekanntgemacht. Dazu erklärte Pater Prof. Markus Graulich von der Universität der Salesianer in Rom, die Rechtslage in Deutschland sei schon lange geklärt und weitere Konsequenzen seien nicht zu ziehen. Die deutsche Bischofskonferenz hat auf das vor einem Jahr verfasste Schreiben am 24. April vergangenen Jahres reagiert und festgestellt, dass staatlicher Austritt und Glaubensabfall in Deutschland identisch sind. Graulich stimmt dem zu, würde aber begrüssen, wenn Austretende vom zuständigen Seelsorger um eine Versöhnung gebeten werden und ihnen klargemacht wird, was dieser Schritt bedeutet. Jedenfalls müsse die Entscheidung der Gläubigen ernst genommen werden. Damit erscheinen die deutsche und die römische Bewertung des Kirchenaustritts in Deutschland endgültig harmonisiert.
In einem Verfahren wegen Mitgliedschaft in der Vereinigung Al Qaeda war ein Anstaltsseelsorger als Zeuge aufgerufen worden und hatte seine Aussage über Recherchen verweigert, die er bezüglich Adressen von Versicherungen im Internet für den Angeklagten durchgeführt hatte. Der Bundesgerichtshjof bestätigte die daraufhin gegen den Anstaltsseelsorger verhängte Beugehaft. Zwar sei der Zeuge, obwohl nicht geweiht, als Geistlicher im Sinne des § 53 Abs. 1 Nr. 1 StPO anzusehen, weil er im Rahmen seiner hauptamtlichen Tätigkeit im Auftrag der katholischen Kirche selbständig seelsorgerische Aufgaben wahrnehme. Sein Zeugnisverweigerungsrecht erstrecke sich jedoch nur auf Umstände, die ihm in seiner Eigenschaft als Seelsorger anvertraut worden oder bekanntgeworden seien. Dazu gehörten nicht Gespräche, Erkenntnisse oder Tätigkeiten auf den Gebieten des täglichen Lebens bei Gelegenheit der Ausübung von Seelsorge ohne inneren Bezug zu diesem Bereich.
In einem Urteil vom Oktober 2006 hat der Zwolfte Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden, dass im Einzelfall die Unauflöslichkeit der katholisch geschlossenen Ehe dem Grundgesetz und dem ordre public widersprechen kann. Im konkreten Fall war es um ein syrisches Ehepaar gegangen, das in Syrien nach kanonischem Recht geheiratet hatte, sich dann aber in Deutschland aufhielt. Nach syrischem Recht sind Ehen nach dem Recht der Religionsgemeinschaft zu beurteilen, bei der sie abgeschlossen wurden. Demnach wäre eine Scheidung der Ehe nicht möglich gewesen. Für den Fall, dass auch keine Ehenichtigkeitserklärung möglich sein würde, sprach der Bundesgerichtshof der Frau das Recht zu, sich nach deutschem Recht scheiden zu lassen. Alles andere sei ein Verstoß gegen den Schutz der Ehe im Grundgesetz, der auch ein Recht auf Scheidung zur Eingehung einer neuen Ehe beinhalte, und gegen den ordre public.
In einem neuen Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht festgehalten, dass das Schächten von Tieren aus religiösen Gründen trotz der Festschreibung des Tierschutzes als Staatsziel im Grundgesetz erlaubt bleibt. Das Gericht folgt damit dem Bundesverfassungsgericht und stärkt so die Religionsfreiheit.
Vom 9. bis 11. November 2006 fand im Tagungshaus Stuttgart-Hohenheim der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Tagung zum Thema "Kirchliche Stiftung zwischen kirchlichem und staatlichem Recht" statt, die in Buchform publiziert werden wird. Vorab können Sie einige Materialien daraus in unserer
Rubrik "Abhandlungen" einsehen.
Ab jetzt finden Sie die Lehrmaterialien des Lehrstuhls Kirchenrecht Tübingen in unserer
Rubrik "Materialien".
20.06.2006...Strafrechtliche
Verfolgung von religiös begründeter Verweigerung des
Pflichtschulbesuchs ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden
Das Bundesverfassungsgericht hat in einem
Beschluss erklärt, es sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden,
wenn Eltern, die aus religiösen Gründen ihre Kinder nicht in die
staatliche Pflichtschule schicken, strafrechtlich verfolgt werden. Die
Beschwerdeführer hatten sich insbesondere gegen den
Sexualkundeunterricht und für einen am biblischen Schöpfungsbericht
ausgerichteten Unterricht ausgesprochen und ihre Kinder zuhause
unterrichtet. Das Bundesverfassungsgericht entschied, der staatliche
Erziehungsauftrag und das Ziel, Kinder mit einem pluralistischen
Meinungsspektrum vertraut zu machen, hätten Vorrang vor dem
Erziehungsrecht der Eltern. Mehr...
10.02.2006...Zeugen
Jehovas in Berlin endgültig Körperschaft des öffentlichen Rechts
Das Bundesverwaltungsgericht hat am
10.02.2006 eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gegen
ein Urteil des Berliner Oberverwaltungsgerichts vom 02.12.2004 zurückgewiesen.
Damit ist dieses Urteil rechtskräftig und die Zeugen Jehovas erhalten
somit in Berlin endgültig den Status einer Körperschaft des öffentlichen
Rechts. Zur Entscheidung des OVG Berlin vgl. die untenstehende Meldung. Mehr...
20.08.2004...Diskussionsforum
Haben Sie auch ungelöste Rechtsfragen
aus Ihrer täglichen Berufspraxis? Dann teilen Sie doch Ihr Fachwissen
und Ihre Probleme mit anderen Kanonisten. Diskutieren Sie mit im neuen
Forum zu Kirchenrecht und Theologie, das Sie hier
20.08.2004...Rechtssammlung
der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Internet
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat
ihre Sammlung des diözesanen Rechts ins Internet gestellt. Sie finden
Sie finden jetzt neu bei uns die Konkordate mit dem Land Brandenburg sowie mit der
Freien Hansestadt Bremen. Auch einige neue Urteile und andere Dokumente wurden aufgenommen, darunter die
Liturgie-Instruktion "Redemptionis sacramentum".
24.09.2003...Bundesverfassungsgericht
urteilt zum Kopftuch einer Lehrerin
Das Bundesverfassungsgericht hat im langjährigen
Streit um das Kopftuch einer Lehrerin muslimischen Bekenntnisses
entschieden, dass der Frau bei gegenwärtiger Rechtslage das Tragen des
Kopftuches nicht verboten werden dürfe, da dies einen Eingriff in ihre
Berufs- und Religionsfreiheit darstelle. Ein solcher Grundrechtseingriff
bedürfe eines entsprechenden Gesetzes. Dem Landesgesetzgeber sei daher
eine Regelung aufgetragen, mit der er auf die wachsende
gesellschaftliche Pluralität zu reagieren habe. Dafür böten sich ihm
zwei Wege. Er könne entweder Symbole als Ausdruck persönlicher
Religiosität grundsätzlich zulassen, soweit nicht missioniert werde,
oder religiöse Symbole grundsätzlich aus der Schule ausschließen. Das
Gericht bestreitet in seiner knapp mit 5 zu 3 Stimmen ergangenen
Entscheidung nicht, daß das Kopftuch auf Schüler indoktrinierend
wirken kann und daher in deren negative Religionsfreiheit eingreift, hält
dies aber für wissenschaftlich nicht erwiesen und sieht daher keine
konkrete oder abstrakte Gefährdungslage. Das Kopftuch sei lediglich
Ausdruck der persönlichen Glaubensüberzeugung der Lehrerin und habe
daher einen anderen Rang als ein staatlicherseits angebrachtes Kruzifix.
Das Gericht verwies die Angelegenheit an das Bundesverwaltungsgericht
zurück, trug diesem aber nicht auf, ob es auf der momentanen Rechtslage
eine Entscheidung zu fällen oder das Verfahren bis zum etwaigen Erlaß
eines Landesgesetzes ruhen zu lassen habe.
Gegen die Mehrheitsmeinung erging ein Minderheitsvotum in scharfer Form.
Darin wird betont, das Urteil kläre den Sachverhalt nicht, gebe dem
Gesetzgeber und dem Bundesverwaltungsgericht keine Leitlinien an die
Hand und verkenne, daß eine Gefährdungslage nicht gegeben sein müsse.
Dies sei ebenso wie der eingeforderte Gesetzesvorbehalt überraschend
und stehe im Widerspruch zum Beamtenrecht und der ständigen
Rechtsprechung hierzu. Ein Beamter habe eingeschränkte Grundrechte, da
er den Staat repräsentiere. Daher müsse er neutral sein, was bereits
vor seiner Einstellung sichergestellt werden müsse.
Mit dem Urteil ist somit die Angelegenheit noch nicht abschließend geklärt.
Etwaige neue Gesetze könnten zu einem Verbot des Tragens auch anderer
religiöser Symbole wie Kreuze durch Lehrer, insoweit sie Beamte sind, führen.
28.06.2003...Nachsynodales
Apostolisches Schreiben "Ecclesia in Europa"
Mit der Publikation des Nachsynodalen
Apostolischen Schreibens "Ecclesia in Europa" hat heute die
Sonderversammlung der Bischofssynode über Europa ihren Abschluss
gefunden. Lesen Sie den Text hier...
21.05.2003...Keine
Kirchensteuerermäßigung für aus der Kirche Ausgetretene
Praxis der evangelischen Kirche gebilligt, die einer Unternehmerin, die
1999 aus der evangelischen Kirche ausgetreten war, keine Ermäßigung
der Kirchensteuer auf Unternehmensgewinne gewährt hatte, die vor ihrem
Kirchenaustritt entstanden waren. Mehr...
23.04.2003...Festakt
für Prof. Puza
Am 17. Oktober 2003 finden aus Anlaß des 60.
Geburtstages von Prof. Dr. Richard Puza sowohl ein Symposion zum Thema
"Der Schutz der Kulturgüter - eine Aufgabe für Staat und
Kirche" als auch ein Festakt mit Übergabe einer Festschrift statt.
Lesen Sie Detailinformationen hier.
23.04.2003...Neue
Studienordnung für die kanonistischen Fakultäten
Mit Dekret der Kongregation für das
katholische Bildungswesen wurde die Studienordnung für die
kanonistischen Fakultäten reformiert; insbesondere wurde die
verpflichtende Studiendauer für das Lizentiat auf drei Jahre erhöht.
Lesen Sie den englischen Text des Dekrets, das auch die neu
verpflichtenden Studieninhalte nennt, hier.
24.02.2003...Internationale
Tagung in Stuttgart / Tübingen: Unité des nations, pluralisme
religieux et construction européenne
Am 8. und 9. April 2003 ist Prof. Puza
Mitveranstalter einer internationalen Tagung zum Thema "Unité des
nations, pluralisme religieux et construction européenne" in
Stuttgart bzw. Tübingen, auf die wir herzlich einladend hinweisen möchten.
Alle weiteren Detailinformationen finden Sie hier.
Update: Den Hauptvortrag von Prof. Dr. Joseph Maïla, Paris,
zum Thema "Der Einfluss Europas: Der Mittelmeerraum und die Europäische
Union" finden Sie in einer deutschen Zusammenfassung hier
dokumentiert.24.02.2003...Verstärkte
Sorgfaltspflicht für Sektenbeauftragte
Der III. Zivilsenat des
Bundesgerichtshofs hat entschieden, daß Sektenbeauftragte von Kirchen,
die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, bei öffentlichen
Äußerungen eine verstärkte Sorgfaltspflicht hinsichtlich deren
Wahrheitsgehalts haben. Bei Mißachtung der Sorgfaltspflicht könne den
Dienstgeber eine Haftung für entstandene Schäden treffen. Mehr...
07.02.2003...Rota-Ansprache
Papst Johannes Paul II. hat sich in
seiner diesjährigen Ansprache an die Mitglieder der Rota Romana erneut für eine unverbrüchliche Treue der Ehepartner
auch bei Eheproblemen ausgesprochen. Den vollständigen Redetext finden
Sie (auf Englisch) hier.
07.02.2003...Vertrag
zwischen der BRD und dem Zentralrat der Juden
Einen wichtigen Schritt hin vom
Staatskirchen- zum Religionsrecht markiert der neu abgeschlossene
Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Zentralrat der
Juden in Deutschland. Lesen Sie den
Vertragstext jetzt bei uns!
01.01.2003...Einen
... ins neue Jahr wünscht Ihnen
NomoK@non! Viel Erfolg und Gottes Segen für Sie! Uns wünschen wir
weiterhin so treue und interessierte Leser wie bisher - vielen Dank!
Heute finden Sie zahlreiche neue Aufsätze
und Rezensionen, neue Urteile
und auch das Programm des kommenden Semesters
auf unseren Lehrstuhlseiten.
Und natürlich wünschen wir allen unseren Lesern erholsame Ferientage!
Besuchen Sie unsere Seiten auch nach dem Urlaub wieder.
17.07.2002...Bundesverfassungsgericht
bestätigt Lebenspartnerschaftsgesetz
daß das neue Lebenspartnerschaftsgesetz nicht dem grundgesetzlichen
Schutz der Familie widerspricht. Hauptargument dabei ist, daß dem
Rechtsinstitut Ehe nichts von seinem Schutz dadurch genommen wird, daß
ein neues Rechtsinstitut für Menschen geschaffen wird, die ohnehin
nicht heiraten. Die Entscheidung fiel allerdings nicht einstimmig. Lesen
04.07.2002...Lehrerin
darf nicht mit Kopftuch unterrichten
In letzter Instanz hat das
Bundesverwaltungsgericht den Fall der aghanischstämmigen Lehrerin
Fereshta Ludin entschieden, die als Muslimin mit Kopftuch unterrichten
wollte. Dies war ihr unter Verweis auf die Neutralitätspflicht des
Staates, die besonderen Loyalitätsobliegenheiten von Beamten und die
Vorbildfunktion der Lehrer untersagt worden. Dies wurde jetzt vom
Gericht bestätigt. Die Beschwerdeführerin, die vorgebracht hatte, sie
trage das Kopftuch nicht aus religiösen Gründen, sondern "um ihre
Reize zu bedecken", wird dagegen u. U. das Bundesverfassungsgericht
anrufen. Das Bundesverwaltungsgericht blieb mit dem Urteil seiner ständigen
Rechtsprechung treu. Bereits in den 80er Jahren hatte es einem Lehrer
das Tragen von Bhagwan-Kleidung untersagt. Lesen
31.01.2001...LER-Kompromiß
Nachdem alle Verfahrensbeteiligten
zugestimmt haben, tritt der vom Bundesverfassungsgericht vorgeschlagene
Kompromiß zum LER-Unterricht in Brandenburg in Kraft. Ein
entsprechendes neues Schulgesetz will die Landesregierung von
Brandenburg bis zum kommenden Schuljahr vorbereiten.
31.01.2001...Neue
Strafrechtsnormen veröffentlicht
Die vom Vatikan erlassenen neuen, verschärften
Normen zur Behandlung von Vergehen gegen das sechste Gebot und die
Verunehrung der Sakramente wurden nunmehr veröffentlicht. Mehr...
31.01.2001...Papst
gegen Ehescheidung
In seiner jährlichen Ansprache an die
Rota Romana hat sich Papst Johannes Paul II. scharf gegen die Scheidung
von Ehen gewandt und allen Anwälten und Richtern nahegelegt, ihre
Teilnahme an Scheidungsverfahren zu verweigern. Mehr...
15.01.2001...Bundesverfassungsgericht
erlaubt Schächten
Das Bundesverfassungsgericht hat einer
Verfassungsbeschwerde eines muslimischen Metzgers stattgegeben, der das
Schächten erlaubt bekommen wollte. Das Gericht erklärte, entsprechende
Ausnahmen vom Tierschutzgesetz seien nicht mit dem Hinweis abzuwehren,
daß der Islam als ganzer das Schächten nicht zwingend vorschreibe. Das
Tierschutzgesetz erlaube das Schächten, wenn Religionsgemeinschaften
ihren Mitgliedern zwingend den Verzehr nur geschächteten Fleisches
vorschrieben. Eine Religionsgemeinschaft sei aber nicht nur der Islam
als ganzer, sondern auch seine Teilströmungen, von denen einige
durchaus auf dem Schächten bestünden. Mehr...
02.01.2001...Neues
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof gab
der Klage eines Lehrers statt, der sich gegen das Aufhängen von
Kruzifixen in den Klassenräumen gewandt hatte, in denen er zu
unterrichten hatte. Der Freistaat Bayern hatte auf seine besondere
Loyalitätspflicht als Beamter verwiesen, durch die die
Gewissensfreiheit eingeschränkt werde. Das Gericht erkannte jedoch für
den Einzelfall schwerwiegende Gewissensgründe, die die Loyalitätspflicht
überwögen. Das anderslautende Urteil der Vorinstanz wurde damit
aufgehoben. 01.01.2001...Alles
NomoK@non wünscht seinen Lesern ein
gutes, gesegnetes neues Jahr und dankt herzlich für das gezeigte
11.12.2001...Bundesverfassungsgericht
macht Kompromißvorschlag zu LER
Das Bundesverfassungsgericht hat seinen
lange erwarteten
Kompromißvorschlag zum Brandenburgischen Schulfach "LER"
Demnach müßten die Verfassungsbeschwerden zurückgezogen und ein
Gesetz verabschiedet werden, das vorsieht, daß Religionsunterricht
regulär in den Stundenplan aufgenommen wird, falls zumindest 12
Schüler teilnehmen wollen. Allerdings sollen sich Religionsunterricht
und LER zeitlich nicht überschneiden. Eine Benotung für den
Religionsunterricht ist nur auf Antrag der Kirchen vorgesehen, die
Versetzungsrelevanz der Note ist dem Belieben der Landesregierung
anheim gestellt. Zudem müßte sich ein Schüler gegebenenfalls vom LER-Unterricht abmelden, wenn er nicht an beiden Fächern teilnehmen
möchte. Eine zumindest gleiche Stellung der Fächer dürfte somit nicht
erreicht werden, abgesehen davon, daß die eigentliche Rechtsfrage
ohnehin ungeklärt bleiben wird.
hat offenbar schon im Sommer neue, geheime Verfahrensregeln bei
"schweren Vergehen" von Priestern erlassen. Dazu zählen neben
dem Bruch des Beichtgeheimnisses insbesondere sexuelle Verfehlungen von
Klerikern, besonders an Minderjährigen, wobei der Begriff des Minderjährigen
auf alle Menschen unter 18 Jahren ausgedehnt wurde. In derartigen
Verfahren haben die Diözesanbischöfe offensichtlich nunmehr die
Pflicht, direkt die Glaubenskongregation zu informieren, die dann
entscheidet, ob sie das Verfahren selber führt oder an das zuständige
Diözesangericht abgibt. Während der Dauer des Verfahrens kann der
Beschuldigte vom Diözesanbischof von seinem Amt suspendiert werden.
Alle diesbezüglichen Verfahren sind geheim zu führen.
25.10.2001...Islamischer
Religionsunterricht in Berlin bleibt erlaubt
Das Verwaltungsgericht Berlin sprach der
Islamischen Föderation Berlin das Recht zu, einen Religionsunterricht
mit zwei Wochenstunden in den Berliner Schulen anzubieten. Das
entspricht einer Eilentscheidung des Gerichts von August. Die
Entscheidung baut auf das Urteil des
Bundesverwaltungsgerichtes vom Vorjahr auf, das als Vorentscheidung
die Islamische Föderation als Religionsgemeinschaft anerkannt hatte.
Das Verwaltungsgericht urteilte nun, der Islamischen Föderation seien
keine Verstöße gegen das Grundgesetz nachzuweisen. Es genüge, wenn
die Grundwerte des Staates nicht angezweifelt würden. Unschädlich sei,
daß innerislamisch keine Gleichberechtigung gelehrt werde; auch
innerhalb der katholischen Kirche gebe es keine Gleichberechtigung.
Obwohl in Berlin der Religionsunterricht in alleiniger Verantwortung der
Religionsgemeinschaften steht, forderte die Islamische Föderation
selbst zu Kontrollbesuchen im Religionsunterricht auf.
21.09.2001...Heiliger
Stuhl und Saarland schließen Abkommen zu katholischen Schulen
In Ergänzung eines Abkommens vom 21.
Februar 1975 haben der Heilige Stuhl und das Saarland ein Abkommen über
die Förderung katholischer privater Schulen abgeschlossen. Demnach
erhalten katholische Schulträger für Oberschulen und Erweiterte
Realschulen einen staatlichen Zuschuß.
20.09.2001...Vatikan
verbietet Vorbereitungskurse für Diakoninnen
In einer gemeinsamen Notifikation der
Kongregation für die Glaubenslehre, der Kongregation für den
Gottesdienst und die Sakramentenordnung und der Kongregation für den
Klerus wurden in einigen Ländern, darunter auch in Deutschland,
entstandene Vorbereitungskurse für Diakoninnen verboten. Diese weckten
falsche Erwartungen bei den Frauen, die nicht geweiht werden könnten.
Es gebe andere Betätigungsfelder für den Dienst von Frauen in der
Kirche. Die Ordinarien sollten dies umsetzen und ihren Diözesanen
erklären. Mehr...
27.08.2001...Herbert
Haag gestorben
Die Katholisch-Theologische Fakultät der
Eberhard-Karls-Universität Tübingen trauert um ihr emeritiertes
Mitglied Prof. Dr. Herbert Haag, der am 23. August im Alter von 86
Jahren in Luzern gestorben ist. Der Altestamentler hatte über die
Grenzen der universitären Theologie hinaus als streitbarer Theologe
Bekanntheit erlangt. Er lehrte von 1960-1980 in Tübingen.
01.08.2001...Niederlage
für Fundamentalisten in Ägypten
Ein Gericht hat den von einem religiös
fundamentalistischen Anwalt gestellten Antrag abgelehnt, die
Zwangsscheidung der Ehe einer ägyptischen Schriftstellerin
auszusprechen, die angeblich in ihren Werken unislamische Inhalte
verbreitet habe. Nach der Scharia darf ein Muslim zwar mit einer
Nichtmuslimin, nicht aber mit einer häretischen Muslimin verheiratet
sein. Der Ehemann der Schriftstellerin sei daher von ihr zu trennen,
hatte der Anwalt argumentiert.
30.07.2001...In
North Carolina können die Zehn Gebote in Schulen aufgehängt werden
Beide Kammern des Parlamentes des
US-Bundesstaates North Carolina haben beschlossen, daß in den
Klassenräumen der Schulen die Zehn Gebote aufgehängt werden können,
und der Gouverneur wird das Gesetz unterschreiben. Die Zehn Gebote seien
ein "Dokument von historischer Bedeutung für die Ausformung der
Vereinigten Staaten". Daher verstoße ihre Anbringung nicht gegen
die Amerikanische Verfassung. Dies ist umso interessanter, als der
Supreme Court 1980 in der Sache Stone et al. vs. Graham (449 U.S. 39)
die Anbringung der Zehn Gebote ausdrücklich als verfassungswidrig
bezeichnet hatte selbst unter Beifügung eines entsprechenden Hinweises
auf die lediglich säkulare Anbringungsabsicht (die ähnlich begründet
war wie jetzt: "Die säkulare Anwendung der Zehn Gebote geht klar
hervor aus ihrer Aneignung als fundamentaler juristischer Codex der
westlichen Zivilisation und als gemeinsames Gesetz der Vereinigten
Staaten."). Gegen das neue Gesetz in North Carolina wurden bereits
23.07.2001...Glaubenskongregation
verneint Gültigkeit der Taufe der Mormonen
Auf eine Anfrage (dubium) aus den USA hin
hat die Kongregation für die Glaubenslehre erklärt, die durch die
Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage) gespendete
Taufe sei ungültig. Zwar werde dabei auf den Namen des Vaters, des
Sohnes und des Heiligen Geistes getauft. Aber die Trinitätstheologie
der Mormonen sei nicht der christlichen Lehre entsprechend. Unter Vater,
Sohn und Heiligem Geist verstünden Mormonen drei Gottheiten, die sich
zu einer einzigen vereint hätten und nicht die drei göttlichen
Personen. Mehr (italienischer Kommentar)...
20.07.2001...BVerfG
möchte außergerichtliche Einigung bei LER
Verfahrensbeteiligten der Normenkontrollklage bzw. Verfassungsbeschwerde
gegen das Schulfach "LER" in Brandenburg aufgefordert zu
erklären, ob sie zu einer durch das Gericht vermittelten
schiedlich-friedlichen Einigung bereit wären. Eine höchstrichterliche
Entscheidung der anstehenden staatskirchenrechtlichen Streitpunkte wäre
damit umgangen.
18.07.2001...Lebenspartnerschaftsgesetz
kann vorläufig in Kraft treten
Erlaß einer einstweiligen Anordnung gegen das Inkrafttreten des
Lebenspartnerschaftsgesetzes für homosexuelle Paare zum 1. August 2001
abgelehnt. Zum einen könnten bei späterer Nichtigerklärung des
Gesetzes geschlossene Lebenspartnerschaften samt ihren Rechtsfolgen
rückabgewickelt werden. Zum anderen werde das Rechtsinstitut Ehe durch
das Rechtsinstitut Lebenspartnerschaft nicht berührt. Dies deutet auf
die Richtung der erst in mehreren Monaten zu erwartenden
Hauptsacheentscheidung hin. Mehr...
27.06.2001...Neuer
Nachfolger des vergangenes Jahr
überraschend gestorbenen Fuldaer Bischofs Dyba wird der Paderborner
Weihbischof Heinz Josef Algermissen. Fulda ist Suffraganbistum von
26.06.2001...Zweimal
aktuelles Staatskirchenrecht
Vor dem Bundesverfassungsgericht hat mit
der mündlichen Verhandlung die Normenkontrollklage bzw.
Verfassungsbeschwerde in Sachen Religionsunterricht bzw. "LER"
in Brandenburg einen entscheidenden Fortschritt gemacht. Mit einem
Urteil kann allerdings nicht vor Herbst gerechnet werden. -- Vor dem
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim unterlag die
muslimische Lehramtsbewerberin Fereshta Ludin, die mit Kopftuch
unterrichten wollte und aufgrund dessen Signalwirkung nicht in den
Staatsdienst übernommen wurde. Ob die damit auch zweitinstanzlich
unterlegene Klägerin Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht einlegen
wird, ist noch offen. In Nordrhein-Westfalen gibt es staatlich
angestellte Lehrerinnen muslimischen Glaubens, die offiziell mit
Kopftuch unterrichten.
04.06.2001...Bischofssynode:
Jetzt online: Sowohl Lineamenta
als auch Instrumentum laboris der X.
Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode unter dem Motto
"Der Bischof als Diener des Evangeliums Jesu Christi für die
Hoffnung der Welt", die vom 30. September bis 27. Oktober 2001
01.06.2001...Neu:
Staatskirchenrechtliche Datenbanksuche
NomoK@non bietet Ihnen dank
Unterstützung unseres Kooperationspartners staatskirchenrecht.de,
des führenden deutschen staatskirchenrechtlichen Internet-Portals,
jetzt neu eine fachspezifische Datenbanksuche. Finden Sie
staatskirchenrechtlich relevante Begriffe in Urteilen, Artikeln und
Rechtsquellen unter diesem Link!
25.05.2001...Erneut
Personalentscheidungen in Rom
Papst Johannes Paul II. hat erneut
zahlreiche Personalentscheidungen innerhalb der römischen Kurie
getroffen. Im einzelnen berief er neu:
- in den Kardinals- und Bischofsrat der Sektion für die Beziehungen
mit den Staaten im Staatssekretariat: Giovanni Battista Kardinal Re;
- in den Päpstlichen Rat für die Laien: Antonio José González
Kardinal Zumárraga, Desmond Kardinal Connell, Julio Terrazas Kardinal
Sandoval, Francisco Alvarez Kardinal Martínez, José da Cruz Kardinal
Policarpo, François Xavier Kardinal Nguyên Van Thuân;
- in den Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen:
Ignace Moussá I. Kardinal Daoud, Francisco Alvarez Kardinal Martinez,
Lubomyr Kardinal Husar, Sergio Kardinal Sebastiani;
- in das Präsidialkomitee des Päpstlichen Rates für die Familie:
Marian Kardinal Jaworski, Francisco Javier Kardinal Errázuriz Ossa,
Bernard Kardinal Agré, Cláudio Kardinal Hummes, Jorge Mario Kardinal
Bergoglio, Edward Michael Kardinal Egan;
- in den Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden:
Theodore Edgar Kardinal McCarrick, Oscar Andrés Kardinal Rodríguez
Maradiaga, Bernard Kardinal Agré, Jorge Maria Kardinal Mejía;
- in den Päpstlichen Rat "Cor Unum": Ignacio Antonio
Kardinal Velasco Garcia, Cláudio Kardinal Hummes;
- in den Päpstlichen Rat der Seelsorge für die Migranten und
Menschen unterwegs: Geraldo Majella Kardinal Agnelo, Pedro Rubiano
Kardinal Sáenz;
- in den Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst:
José Kardinal Saraiva Martins;
- in den Päpstlichen Rat für die Interpretation von Gesetzestexten:
Ignace Moussa I. Kardinal Daoud, Agostino Kardinal Cacciavillan, Zenon Kardinal
Grocholewski, Mario Francesco Kardinal Pompedda;
- in den Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog:
Cláudio Kardinal Hummes, Sergio Kardinal Sebastiani, Crescenzio Kardinal
Sepe, Jorge Maria Kardinal Mejía;
- in den Päpstlichen Rat für die Kultur: Ivan Kardinal Dias,
Louis-Marie Kardinal Billé, Cláudio Kardinal Hummes, José da Cruz Kardinal
Policarpo, Jorge Maria Kardinal Mejia, Walter Kardinal Kasper;
- in den Päpstlichen Rat für die sozialen Kommunikationsmittel:
Audrys Juozas Kardinal Backis, Oscar Kardinal Andrés, Rodríguez Kardinal
Maradiaga, Bernard Kardinal Agré, Crescenzio Kardinal Sepe;
- in die Verwaltung der Güter des Apostolischen Stuhls: Theodore
Edgar Kardinal McCarrick, Cormac Kardinal Murphy-O'Connor, Karl Kardinal
- in die Präfektur der wirtschaftlichen Angelegenheiten des Hl.
Stuhls: Louis-Marie Kardinal Billé, Severino Kardinal Poletti;
- in die Päpstliche Kommission für die Kulturgüter der Kirche:
Ivan Kardinal Dias, Geraldo Kardinal Majella Agnelo, Audrys Juozas Kardinal
Backis, Severino Kardinal Poletto, Jorge Maria Kardinal Mejía;
- in die Päpstliche Kommission für Lateinamerika: Antonio José
Kardinal González Zumárraga, Francisco Javier Kardinal Errázuriz
Ossa, Julio Kardinal Terrazas Sandoval, Oscar Andrés Kardinal
Rodríguez Maradiaga, Ignacio Antonio Kardinal Velasco Garcia, Juan Luis
Kardinal Cipriani Thorne, Cláudio Kardinal Hummes, Agostino Kardinal
Cacciavillan.
18.05.2001...Papst
besetzt Kongregationen neu
Papst Johannes Paul II. hat zahlreiche
Positionen in den römischen Kongregationen neu besetzt. Insbesondere
wurden dabei die neuen Kardinäle berücksichtigt. Im einzelnen wurden
- in die Kongregation für die Glaubenslehre: Ignace Kardinal
Moussa I Daoud, Giovanni Battista Kardinal Re, Ivan Kardinal Dias,
Desmond Kardinal Connell, Zenon Kardinal Grocholewski, Walter Kardinal
- in die Kongregation für die Orientalischen Kirchen: Varkey
Kardinal Vithayathil, Lubomyr Kardinal Husar, Karl Kardinal Lehmann,
Agostino Kardinal Cacciavillan, Walter Kardinal Kasper
- in die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung:
Ivan Kardinal Dias, Juan Luis Kardinal Cipriani Thorne, Cláudio
Kardinal Hummes, Jorge Mario Kardinal Bergoglio, Cormac Kardinal
Murphy-O'Connor, François Xavier Kardinal Nguyên Van Thuân, José
Kardinal Saraiva Martins, Mario Francesco Kardinal Pompedda
- in die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsverfahren:
Janis Kardinal Pujats, Juan Luis Kardinal Cipriani Thorne, Jorge María
Kardinal Mejía
- in die Kongregation für die Bischöfe: Desmond Kardinal
Connell, Louis-Marie Kardinal Billé, Karl Kardinal Lehmann, Agostino
Kardinal Cacciavillan, Zenon Kardinal Grocholewski, José Kardinal
- in die Kongregation für die Evangelisierung der Völker:
Wilfrid Fox Kardinal Napier, Bernard Kardinal Agré, Ignacio Antonio
Kardinal Velasco García, François Xavier Kardinal Nguyên Van Thuân,
- in die Kongregation für den Klerus: Marian Kardinal Jaworski,
Johannes Joachim Kardinal Degenhardt, Oscar Andrés Kardinal Rodríguez
Maradiaga, Jorge Mario Kardinal Bergoglio, Severino Kardinal Poletto,
Sergio Kardinal Sebastiani, Crescenzio Kardinal Sepe
- in die Kongregation für die Institute des Geweihten Lebens und die
Gesellschaften des Apostolischen Lebens: Francisco Javier Kardinal
Errázuriz Ossa, Wilfrid Fox Kardinal Napier and Jorge Mario Kardinal
- in die Kongregation für das Katholische Bildungswesen:
Christoph Kardinal Schönborn, Johannes Joachim Kardinal Degenhardt,
Ivan Kardinal Dias, Pedro Kardinal Rubiano Sáenz, Audrys Juozas
Kardinal Backis and Josá Kardinal da Cruz Policarpo
16.05.2001...Papstwahlordnung
bei NomoK@non
Jetzt neu bei NomoK@non: Das geltende
Papstwahlrecht in der Apostolischen Konstitution "Universi Dominici Gregis"
von 1996 im lateinischen und deutschen
21.03.2001...Neue
Rezensionen, bessere Zeitschriftenschau!
Erneut wurden zahlreiche Rezensionen
aus der Revue de droit canonique in NomoK@non aufgenommen. Ebenso wurde
die Zeitschriftenschau
hinsichtlich der neuen Jahrgänge der Revue de droit canonique durch die
Aufnahme von Zusammenfassungen der enthaltenen Artikel entscheidend
19.03.2001...Vatikan
spricht mit Lefebvristen
Nach Presseberichten versucht die
vatikanische Kommission "Ecclesia Dei", das Schisma Marcel
Lefebvres zu überwinden. Die Anhänger der Priesterbruderschaft
"St. Pius X." seien jederzeit zur Rückkehr in die katholische
Kirche bereit, wenn sie die Messe auf Latein lesen dürften und ihre
Exkommunikationen aufgehoben würden.
19.03.2001...Neues
Urteil zur Loyalitätspflicht kirchlicher Angestellter
In unserem Urteilsdienst finden Sie jetzt
ein neues Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zur Loyalitätspflicht
kirchlicher Angestellter. Mehr...
15.03.2001...Ordentliche
Bischofssynode: Termine und Präsidenten festgelegt
Die 10. Ordentliche Generalversammlung
der Bischofssynode zum Thema: "Der Bischof als Diener des
Evangeliums Jesu Christi für die Hoffnung der Welt" wird vom 30.
September - 27. Oktober 2001 stattfinden. Als Präsidenten delegierte
der Papst Giovanni Battista Kardinal Re, Präfekt der Kongregation für
die Bischöfe, Bernard Kardinal Agre, Erzbischof von Abidjan, und Ivan Kardinal
Dias, Erzbischof von Bombay. Zum Generalrelator ernannte der Papst
Edward Kardinal Egan, Erzbischof von New York, zum Spezialsekretär
Marcello Semeraro, Bischof von Oria (Italien).
14.03.2001...Papst
ermahnt die deutschen Kardinäle
In einem an die deutschen Kardinäle
gerichteten Schreiben ermahnt der Papst zur Disziplin hinsichtlich
Ausbildung in den theologischen Fakultäten, Ökumene und Mitarbeit von
Laien. Die bisherigen diesbezüglichen Dokumente werden in Erinnerung
gerufen, auch die jüngste umstrittene Erklärung "Dominus
Iesus". Mehr...
14.03.2001...Bischofswechsel
Der bisherige Bischof von Graz-Seckau,
Johann Weber, trat bereits mit 74 Jahren zurück. Sein Nachfolger wurde
der Bischof von Gurk-Klagenfurt, Dr. Egon Kapellari, der auch
Diözesanadministrator seiner bisherigen Diözese wurde.
09.03.2001...Papst
spricht zu den Mitgliedern der Rota Romana
In seiner traditionellen Ansprache an die
Mitglieder der Rota Romana zur Eröffnung von deren Gerichtsjahr
behandelte Papst Johannes Paul II. dieses Mal die lehramtliche Haltung
zu Ehe und Familie nach Tradition und kanonischer Gesetzgebung. Mehr...
06.03.2001...Kooperationsvertrag
zwischen NomoK@non und staatskirchenrecht.de abgeschlossen
Tübingen / Köln. NomoK@non, die
Online-Zeitschrift zum Staatskirchenrecht und Kirchenrecht und die
Internetdatenbank staatskirchenrecht.de haben am Wochenende ein
Kooperationsabkommen unterzeichnet. Die beiden führenden
Online-Dienstleister zum Staatskirchenrecht und Kirchenrecht stellen
damit ihre bisherige Zusammenarbeit auf neue Grundlagen. NomoK@non wird
die staatskirchenrechtlich relevanten Teile seiner Inhalte in der
Datenbank zweitveröffentlichen. Staatskirchenrecht.de soll umgekehrt
über die Generierung von Nutzerabfragen die Internetpräsenz von NomoK@non
weiter verstärken. Zudem empfiehlt staatskirchenrecht.de Autoren und
Wissenschaftlern die Online-Zeitschrift als vorrangiges
Publikationsorgan. Die beiden Portalanbieter planen zudem die
Entwicklung eines Geschäftsmodells, mit dessen Hilfe sich
staatskirchenrechtliche Inhalte von Fachverlagen mit der
Internettechnologie verknüpfen lassen.
06.03.2001...Update:
Kardinal-Seite jetzt mit Titelkirchen
mit den neuen Kardinälen nennt jetzt auch bei jedem Kardinal seine
Titelkirche. Die Kardinäle werden von ihrer Titelkirche im Laufe der
nächsten Wochen Besitz ergreifen.
05.03.2001..."Regierung"
des Vatikanstaates neu besetzt
Im Zuge der Veröffentlichung des neuen Grundgesetzes
des Staates der Vatikanstadt hat Papst Johannes Paul II. die darin
vorgesehenen Leitungsgremien wie folgt bestätigt oder neu besetzt:
für den Staat der Vatikanstadt: Edmund Casimir Kardinal Szoka
Mitglieder der Päpstlichen Kommission
für den Staat der Vatikanstadt: Andrzej Maria Kardinal Deskur,
Carlo Kardinal Furno, Lorenzo Kardinal Antonetti, Angelo Kardinal
Sodano, Giovanni Battista Kardinal Re und Agostino Kardinal
Präsident des Governatorats des
Governatorates des Staates der Vatikanstadt: Edmund Casimir Kardinal
Generalsekretär des Governatorates
des Staates der Vatikanstadt: Msgr. Gianni Danzi, Titularbischof von
Governatorates des Staates der Vatikanstadt: Msgr. Giorgio Corebbini
Generalrat des Staates der
Vatikanstadt: Marchese Don Giulio Sacchetti
Staatsräte des Staates der
Vatikanstadt: Bischof Francesco Saverio Salerno, Don Alessandro
Torlonia, Prof. Gian Carlo Perone, Prof. Dr. Alberto Quadrio Curzio,
Dr. Ing. Francesco Rebecchini, Dr. Francesco Silvano, Prof. Dr.
Angelo Caloia, Virgil Dechant
05.02.2001...Neue
Vatikan-Verfassung
Der Vatikanstaat erhält ein neues
"Grundgesetz", das die Gewaltenteilung stärker betont.
Gleichzeitig verlautete in Pressemeldungen, Papst Johannes Paul II.
plane eine grundsätzliche Kurienreform mit Vergrößerung des
Kardinalskollegiums und häufigerer Abhaltung der Bischofssynoden, die
dann zu einer Art Kirchenparlament würden. Mehr... 30.01.2001...Verbessertes
Alle unsere Artikel und Rezensionen sind
jetzt mit Randnummern versehen, was die Zitierung erleichtert. Als
zusätzliche Hilfe finden Sie jeweils zu Anfang eines jeden Dokuments
einen Vorschlag für die Zitierweise.
28.01.2001...Papst
ernennt weitere Bischöfe zu Kardinälen
Beim Angelusgebet gab Papst Johannes Paul
II. bekannt, daß neben den 37 eine Woche zuvor genannten noch weitere
Personen zu Kardinälen ernannt werden, darunter überraschend auch zwei
Deutsche: der
Bischof von Mainz, Dr. Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen
Bischofskonferenz, und der Erzbischof von Paderborn, Dr. Johannes
Joachim Degenhardt. Mehr...
22.01.2001...Bischof
Kamphaus erhält weitere Frist für Verbleib in der Schwangerenberatung
Bischof Kamphaus von Limburg konnte in
Gesprächen mit Kardinal Ratzinger sowie Kardinal Re erreichen, daß er
noch bis Ende des Jahres in der staatlichen Schwangerenkonfliktberatung
bleiben und Beratungsscheine ausstellen darf. Dann sollen die
Erfahrungen mit den unterschiedlichen Modellen in Limburg und in den
übrigen deutschen Bistümern verglichen werden und auf dieser Basis
eine endgültige Entscheidung getroffen werden. Beachten Sie in diesem
Zusammenhang unsere schon ältere, jetzt entsprechend ergänzte
Zusammenstellung von Dokumenten über die Auseinandersetzung um die
Schwangerschaftskonfliktberatung. Mehr... 21.01.2001...37
Beim Angelusgebet am 21. Januar hat Papst
Johannes Paul II. die Namen von 37 neu ernannten Kardinälen bekannt,
die ihre neue Würde am 21. Februar im Konsistorium empfangen werden. Mehr...
06.01.2001...Heiliges
Mit der Schließung der Heiligen Pforte
des Petersdomes hat Papst Johannes Paul II. das Große Jubiläum, das
Heilige Jahr 2000, feierlich abgeschlossen. Gleichzeitig veröffenlichte
er zum Beginn des dritten christlichen Jahrtausends das Apostolische
Schreiben "Novo Millennio Ineunte". Mehr...
01.01.2001...Ein
NomoK@non wünscht seinen Lesern alles
Gute und Gottes Segen für das neue Jahr, den Start ins dritte
christliche Jahrtausend !
19.12.2000...Bundesverfassungsgericht
entscheidet zum Religionsgemeinschaftsrecht
Im Rechtsstreit der Zeugen Jehovas gegen das Land Berlin um
Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat das
Bundesverfassungsgericht entgegen dem Urteil
des Bundesverwaltungsgerichts von 1997 zwar entscheiden, daß die
Ablehnung der staatlichen Wahlen durch die Zeugen Jehovas nicht gegen
eine Anerkennung spreche, da dies noch keine Absicht erkennen lasse, die
staatliche Ordnung umzustürzen. Auch sei trotz Weltuntergangserwartung
eine Dauerhaftigkeit der Religionsgemeinschaft gegeben. Dennoch haben
die Zeugen Jehovas keinen vollständigen Erfolg errungen, weil das
Bundesverwaltungsgericht jetzt prüfen muß, ob die Grundrechte anderer
durch die Zeugen Jehovas gefährdet sind, was gegen eine Anerkennung
sprechen würde. Konkret geht es dabei um die Ablehnung von
Bluttransfusionen auch für Kinder und um Zwangsmaßnahmen der Zeugen
Jehovas gegenüber Austrittswilligen. Unterdessen hat das Land Berlin
bekräftigt, den Zeugen Jehovas auch weiterhin keinen
Körperschaftsstatus zuerkennen zu wollen. Mehr...
04.12.2000...ZevKR
bei staatskirchenrecht.de
staatskirchenrecht.de, eine der
wichtigsten kirchenrechtlichen Seiten des deutschsprachigen Internets,
wächst: die Datenbank, die durchsucht werden kann und bisher schon alle
Leitsätze der Entscheidungen in Kirchensachen enthielt, wird jetzt
sukzessive um Aufsätze aus der Zeitschrift für evangelisches
Kirchenrecht ergänzt. Mehr...
30.11.2000...Glaubenskongregation
veröffentlicht Richtlinien für Heilungsgebete
hat eine Instruktion über die Gebete um Heilung durch Gott
veröffentlicht. Mehr...
23.11.2000...Nicht
jeder darf schächten
Um entgegen dem Tierschutzgesetz
schächten zu dürfen, muß nachgewiesen werden, daß eine zwingende
Vorschrift der eigenen Religionsgemeinschaft vorliegt. Mitgliedschaft in
einem islamischen Regionalverband reicht nicht aus. Das hat das
Bundesverwaltungsgericht entschieden. Mehr...
13.11.2000...NomoK@non
NomoK@non wächst und wächst, sowohl was
die Inhalte anbetrifft als auch hinsichtlich der Leserschar. Das freut
uns natürlich sehr (vielen Dank allen Autoren und Lesern !).
Andererseits hat dies die Hauptseite von NomoK@non
zwischenzeitlich unübersichtlich werden lassen. Da wir Ihre Freude am
Lesen von NomoK@non weiterhin erhalten
möchten, haben wir uns für ein neues, übersichtlicheres Design
entschieden. Es setzt sich zudem vom Design unserer übrigen
Lehrstuhl-Homepage ab und zeigt damit: Das Kind "NomoK@non" ist erwachsen gewoirden. Viele von Ihnen lesen
nicht so sehr als Publikation des Lehrstuhles für Kirchenrecht in
Tübingen, sondern ganz neutral als Internetzeitschrift. Dementsprechend
haben wir auch unseren "Urteilsdienst" in die Zeitschrift
integriert, der bisher nur über einen Link zu unserer eigentlichen
Lehrstuhl-Homepage erreichbar war. Zudem finden Sie nicht mehr nur im
Rahmen unserer Lehrstuhl-Homepage, sondern jetzt auch hier aktuelle
Meldungen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie einladen, unseren
Newsletter zu abonnieren, der Sie (unregelmäßig und kostenlos) über
unsere Homepage und das Kirchenrecht auf dem Laufenden hält. Verwenden
Sie dazu bitte das Formular in der linken Spalte. Wir freuen uns auf Rückmeldungen
Ihrerseits zum neuen Design und wünschen viel Freude beim Lesen !
13.11.2000...Neue
Wir bieten Ihnen wiederum mehrere neue
französische Rezensionen ! Mehr...
13.11.2000...Glaubenskongregation
nimmt Stellung zu "Donum vitae"
hat in einem durch den Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof
Giovanni Lajolo, an neun katholische Frauen übermittelten Brief
Stellung zum Verein "donum vitae" genommen. Die Frauen hatten
in Rom nachgefragt, ob die Unterstüzung von "Donum vitae"
einem Katholiken erlaubt sei. Mehr...
definiert den Begriff der "Schwesterkirchen"
In einer Note hat die Kongregation für
die Glaubenslehre die Definition des Begriffs der Schwesterkirchen"
in Erinnerung gerufen. Mehr...
13.11.2000...PCI
nimmt Stellung zum Kommunionempfang durch wiederverheiratete Geschiedene
Der Päpstliche Rat zur Interpretation
von Gesetzestexten hat eine Erklärung zum Kommunionempfang durch
wiederverheiratete Geschiedene abgegeben. Mehr...
In seiner jährlichen Ansprache an die Mitarbeiter der Romana Rota zur
Eröffnung des Gerichtsjahres bekräftigte Papst Johannes Paul II. die
Unauflöslichkeit der Ehe, verbunden mit dem Hinweis, daß es auch dem Papst
selber nicht möglich sei, eine gültige und vollzogene Ehe unter Getauften
aufzulösen. Für ein Ehenichtigkeitsurteil dürfe nicht von einer heute in der
Gesellschaft allgemein vorhandenen Ablehnung der Unauflöslichkeit der Ehe
ausgegangen werden; nachzuweisen sei vielmehr nach wie vor ein positiver, die
Unauflöslichkeit ausschließender Willensakt. Mehr...
16.11.1999...Wechsel
an der Spitze des höchsten kirchlichen Gerichtshofes
An der Spitze des höchsten Gerichtshofes
der katholischen Kirche, der Apostolischen Signatur, gab es einen
Wechsel. Der bisherige Präfekt, Erzbischof Zenon Grocholewski,
wurde Nachfolger des Präfekten der Kongregation für das katholische
Bildungswesen, Pio Kardinal Laghi, der aus Altersgründen
zurücktrat (can. 354 CIC). Neuer Präfekt der Apostolischen Signatur
ist seit 16. November 1999 Erzbischof Mario Francesco Pompedda,
bisher Dekan des Gerichtshofes der Römischen Rota.
1999...Dokumente zum Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe
Im November 1999 haben die deutschen
Bischöfe turnusgemäß in drei Gruppen ihren Ad-limina-Besuch beim
Papst abgestattet. Lesen Sie hier den Text der Ansprachen des Papstes
Oktober 1999...Dokumente
zur Sonderversammlung der Bischofssynode für Europa
Vom 1. bis 23. Oktober 1999 hat sich eine Sonderversammlung der Bischofssynode zum
zweiten Mal mit der Situation der Kirche in Europa befaßt. Lesen Sie hier...
... das Instrumentum
... die Relatio ante
disceptationem
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der führenden deutschen wissenschaftlichen Internet-Datenbank
zum Staatskirchenrecht.
1998-2011 by Lehrstuhl Kirchenrecht Tübingen. Die Seite wurde erstellt von
Dr. Stefan Ihli und zuletzt geändert am 09. Januar 2011
gemäß § 6 TDG.