Source: http://wsa-tr.wsv.de/schifffahrt/fahrverhaeltnisse/index.html
Timestamp: 2017-07-25 02:36:52
Document Index: 183048644

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 8', '§ 8', '§ 1', '§ 1', '§ 3']

Inhalt: Hinweise für die Fahrt auf der Mosel
Die Schiffsführer haben gemäß § 1.06 Moselschifffahrtspolizeiverordnung (MoselSchPV) in eigener Verantwortung die Abladetiefe unter Berücksichtigung der Wasserstände und aller anderen Umstände zu bestimmen, insbesondere auch im Hinblick auf eine zusätzliche Einsenkung während der Fahrt und die Gefährlichkeit der Ladung.
Unberührt bleibt die Befugnis der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, Fahrzeugen, die so tief abgeladen sind, dass sie im Einzelfall die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs oder den ordnungsgemäßen Zustand der Wasserstraße gefährden können, die Einfahrt in die Mosel bzw. die Weiterfahrt zu untersagen.
Soweit die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes Schifffahrtszeichen an einzelnen Stellen zur Orientierung für die Schifffahrt auslegt, gilt hierfür folgendes:
Die Schiffsführer haben bei der Befahrung der Mosel, insbesondere beim Passieren der Schleusen, die gebotene Sorgfalt im Sinne der §§ 1.04 und 1.13 MoselSchPV und Artikel 2 der Einführungsverordnung zur MoselSchPV zu beachten und durch Unfälle verursachte oder sonstige Veränderungen an Schifffahrtszeichen unverzüglich der zuständigen Behörde, spätestens beim Durchfahren der nächsten Schleuse, dem Schleusenbeamten anzuzeigen. Eine Schifffahrtskarte der Mosel bis Nancy und der Saar bis Dillingen im Maßstab 1:200.000 ist im Binnenschifffahrtsverlag GmbH, 47118 Duisburg, erhältlich.
Die Moselschifffahrtspolizeiverordnung (MoselSchPV) gibt im § 8.01 die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge und Verbände gegenüber dem Ufer an:
§ 8.01 Moselschifffahrtspolizeiverordnung
Unbeschadet der §§ 1.04 und 1.06 beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit gegenüber dem Ufer allgemein 30 km/h einschließlich der Altwässer im französischen Abschnitt und 15 km/h auf den französischen Kanalstrecken. Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht:
für Fahrzeuge mit Sondererlaubnis, die im Rahmen einer nach § 1.23 genehmigten Veranstaltung von der zuständigen Behörde erteilt wurde;
für Fahrzeuge der Überwachungsbehörden, die die Bezeichnung nach § 3.27 führen;
für bestimmte Strecken, auf denen die zuständige Behörde (Wasserstraßen- und Schifffahrtsdirektion Südwest) befristet eine abweichende Höchstgeschwindigkeit zugelassen hat.
Stand: 06. Oktober 2016, 06:45 Uhr © Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Trier