Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=14.02.2007&Aktenzeichen=II%20R%2069%2F05
Timestamp: 2019-04-25 13:05:35
Document Index: 9655082

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 99', '§ 138', '§ 13', '§ 138', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', 'Art. 3', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 151', 'Art. 3', '§ 13']

BFH, 14.02.2007 - II R 69/05 - dejure.org
BewG § 26, § 99 Abs. 2 Satz 3, § 138 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1; ErbStG § 13a Abs. 1, 2 und 4 Nr. 1 und 2
Gesonderte Feststellung über die Art der wirtschaftlichen Einheit gemäß § 138 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BewG, Nichtigkeit von Feststellungsbescheiden aufgrund eines Bestimmtheitsmangels
Steuervergünstigung - bei Schenkung und Betriebsübertragung
Keine Einordnung eines im Miteigentum von Eheleuten stehenden, dem Betrieb eines der Eheleute dienenden Grundstücks als Betriebsgrundstück bei Übertragung durch vorweggenommene Erbfolge
Vererbtes Betriebsvermögen
Zuordnung eines schenkweise übertragenen Grundbesitzes als Betriebsgrundstück; Miteigentum von Eheleuten an einem dem einen Ehegatten als Gewerbebetrieb dienenden Grundstück; Vorliegen eines Betriebsgrundstücks im Falle des Miteigentums des Ehegatten; Gewährung von Steuervergünstigungen bei inländischem Betriebsvermögen; Feststellung eines unaufgeschlüsselten Grundstückswertes
Für die Steuervergünstigung muss Wirtschaftsgut beim Übertragenden und beim Erwerber zum Betriebsvermögen gehören
Gegenstand muss sowohl beim Übertragenden als auch beim Erwerber zum Betriebsvermögen gehören
Steuervergünstigung bei Erbschaft und Schenkung nur bei durchgängiger Eigenschaft als Betriebsvermögen
Voraussetzungen für Annahme von Betriebsvermögen
BFH zur Steuervergünstigung bei Erbschaft oder Schenkung von Betriebsvermögen - Gegenstand muss beim Übertragenden und beim Erwerber zum Betriebsvermögen gehören
Betriebsvermögensfreibetrag - Gegenstand muss beim Übertragenden und Erwerber zum Betriebsvermögen gehören
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 14.02.2007, Az.: II R 69/05 (§ 13a ErbStG: Schenkung eines Eheleuten zu Miteigentum gehörenden Grundstücks, das dem Betrieb nur eines Ehegatten dient)" von Prof. Dr. Jens Peter Meincke, original erschienen in: ZEV 2007, 295.
Zusammenfassung von "Zuwendung betrieblicher Mischgrundstücke und mittelbare Zuwendung von Betriebsvermögen - Gefahr für die Begünstigungen nach §§ 13a und 19a ErbStG" von Notar Dr. Eckhard Wälzholz, original erschienen in: BB 2007, 2035 - 2038.
FG Hessen, 06.09.2005 - 3 K 2119/03
BFHE 215, 533
NJW-RR 2007, 1098
FamRZ 2007, 817 (Ls.)
BB 2007, 873
DB 2007, 1007
BStBl II 2007, 443
NZG 2007, 956
bb) Diese Steuervergünstigungen sind danach nur zu gewähren, wenn das von Todes wegen oder durch Schenkung unter Lebenden erworbene Vermögen durchgehend sowohl beim bisherigen als auch beim neuen Rechtsträger den Tatbestand des § 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG erfüllt (BFH-Urteile vom 14. Februar 2007 II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; in BFHE 224, 144, BStBl II 2009, 312;… in BFH/NV 2010, 690; in BFHE 228, 184, BStBl II 2010, 555, und vom 17. März 2010 II R 3/09, BFHE 229, 369, BStBl II 2010, 749).
Nur wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, lassen sich die Steuervergünstigungen nach § 13a Abs. 1 und 2 ErbStG im Hinblick auf den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG rechtfertigen (BFH-Urteile in BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; in BFHE 224, 144, BStBl II 2009, 312, und in BFHE 228, 184, BStBl II 2010, 555).
Die in § 13a Abs. 1 und 2 ErbStG vorgesehenen Steuervergünstigungen greifen nur ein, wenn das von Todes wegen oder durch Schenkung unter Lebenden erworbene Vermögen durchgehend sowohl beim bisherigen Rechtsträger als auch beim neuen Rechtsträger (Erwerber) den Tatbestand des Abs. 4 Nr. 1 der Vorschrift erfüllt (so BFH-Urteil vom 14. Februar 2007 II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; vgl. auch Moench/Weinmann, Erbschaft- und Schenkungsteuer, § 13a Rz 24; Jülicher in Troll/Gebel/Jülicher, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, § 13a Rz 132; Seer in GmbH-Rundschau 1999, 64, 70;… a.A. Meincke, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, 14. Aufl. 2004, § 13a Rz 7, allerdings nur für die Seite des Erblassers/Schenkers; Kapp/ Ebeling, § 13a ErbStG Rz 7.1).
BFH, 23.02.2010 - II R 42/08
Mitunternehmerinitiative bei Übertragung eines Kommanditanteils auf einen anderen …
Dabei sind die genannten Steuervergünstigungen nur zu gewähren, wenn das von Todes wegen oder durch Schenkung unter Lebenden erworbene Vermögen durchgehend sowohl beim bisherigen als auch beim neuen Rechtsträger den Tatbestand des Abs. 4 Nr. 1 der Vorschrift erfüllt (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 10. Dezember 2008 II R 34/07, BFHE 224, 144, BStBl II 2009, 312, sowie vom 14. Februar 2007 II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443).
Dem BVerfG ging es nicht um die Sozialgebundenheit des (Betriebs-)Vermögens, das sich schon vor dem Erwerb des Betriebs bzw. hier des Gesellschaftsanteils in der Hand des Erwerbers befand (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443, unter II.2.b), sondern um die Sozialgebundenheit des übertragenen Vermögens.
BFH, 27.05.2009 - II R 53/07
Freibetrag nach § 13a ErbStG für Betriebsvermögen eines freiberuflichen …
Die verfassungsrechtliche Rechtfertigung der Milderung des Steuerzugriffs bei dem Erwerb von Betriebsvermögen hängt u.a. von der Aufrechterhaltung und Weiterführung des Betriebs des Erblassers bzw. Schenkers ab (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 14. Februar 2007 II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; vom 10. Dezember 2008 II R 34/07, BFHE 224, 144, BStBl II 2009, 312).
BFH, 16.05.2013 - II R 5/12
Steuervergünstigungen nach § 13a ErbStG vor 2009 bei Übertragung eines …
a) Dabei sind die Steuervergünstigungen nur zu gewähren, wenn das von Todes wegen oder durch Schenkung unter Lebenden erworbene Vermögen durchgehend sowohl beim bisherigen als auch beim neuen Rechtsträger den Tatbestand des § 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG erfüllt (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 14. Februar 2007 II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; vom 10. Dezember 2008 II R 34/07, BFHE 224, 144, BStBl II 2009, 312, und vom 23. Februar 2010 II R 42/08, BFHE 228, 184, BStBl II 2010, 555).
Anwendbarkeit des § 13a Abs. 5 Nr. 1 ErbStG a. F. bei zwangsweiser Veräußerung …
Danach ist nur solches Betriebsvermögen begünstigt, das diese Eigenschaft durchgehend sowohl beim bisherigen Rechtsträger als auch beim neuen Rechtsträger (Erwerber) aufweist (BFH-Urteile vom 14. Februar 2007 II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; vom 10. Dezember 2008 II R 34/07, BFHE 224, 144, BStBl II 2009, 312; in BFHE 225, 493, BStBl II 2009, 852).
Die genannten Steuervergünstigungen sind dabei nur zu gewähren, wenn das von Todes wegen oder durch Schenkung unter Lebenden erworbene Vermögen durchgehend sowohl beim bisherigen Rechtsträger als auch beim neuen Rechtsträger (Erwerber) den Tatbestand des § 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG erfüllt (so Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 14. Februar 2007 II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443, …sowie vom 10. Dezember 2008 II R 34/07, BFH/NV 2009, 491, BStBl II 2009, 312).
BFH, 18.05.2011 - II R 10/10
Erwerb eines Anteils an einer nicht in das Handelsregister eingetragenen …
Begünstigt ist nur solches Betriebsvermögen, welches diese Eigenschaft durchgehend sowohl beim bisherigen Rechtsträger als auch beim neuen Rechtsträger (Erwerber) aufweist (BFH-Urteile vom 14. Februar 2007 II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; vom 27. Mai 2009 II R 53/07, BFHE 225, 493, BStBl II 2009, 852, und vom 23. Februar 2010 II R 42/08, BFHE 228, 184, BStBl II 2010, 555).
Ob beim Erwerber die Voraussetzungen des § 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG erfüllt sind, ist ausschließlich im Rahmen der Steuerfestsetzung zu prüfen (BFH-Urteil in BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443; Christoffel in Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, § 151 BewG Rz 27).
Mittelbare Schenkung; Betriebsvermögen
Denn die Bevorzugung des Betriebsvermögens gegenüber anderen Vermögensarten bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer bedarf nach der Rechtsprechung des BVerfG im Hinblick auf Art. 3 Abs. 1 GG einer Rechtfertigung (BFH-Urteil vom 14. Februar 2007 II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443 [BFH 14.02.2007 - II R 69/05] ).
Nach Auffassung des BFH im Urteil vom 14. Februar 2007 (II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443 [BFH 14.02.2007 - II R 69/05] ) zeige diese Wortwahl, dass das BVerfG den Betrieb des Erblassers oder Schenkers im Blick hatte.
Insoweit verwies er auf seine Ausführungen in seinem Urteil vom 14. Februar 2007 (II R 69/05, BFHE 215, 533, BStBl II 2007, 443 [BFH 14.02.2007 - II R 69/05] ).
BFH, 18.05.2011 - II R 11/10
Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 18. 05. 2011 II R 10/10 - Erwerb …
BFH, 18.02.2008 - II B 109/06
Ausführung der Schenkung von Wertpapieren - Erweiterte Mitwirkungspflicht des …
BFH, 16.12.2009 - II R 44/08
Schenkung eines KG-Anteils unter Vorbehalt eines Nießbrauchs und der …
FG Köln, 16.12.2009 - 9 K 1854/05
Keine Vergünstigung für Betriebsvermögen gem. § 13a ErbStG a.F. für gewerblich …
FG Köln, 16.12.2009 - 9 K 1853/05
BFH, 23.04.2008 - II R 1/07
Betriebsgrundstück und Bedarfsbewertung - Gegenstand des Verfahrens bei Erlass …