Source: https://www.bgm-ausbildung.de/foerderung
Timestamp: 2020-07-04 04:49:24
Document Index: 351906065

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 20', '§ 3', '§20', '§ 8', '§20', '§ 8', '§ 20']

Fördermöglichkeiten & staatliche Zuschüsse | BGM-Ausbildung
Für die Finanzierung der Lehrgänge des Kollegs für Gesundheitsmanagements stehen Ihnen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung.
FÜR TEILNEHMENDE - Eine Übersicht aktueller Finanzierungsmöglichkeiten:
Mit der Bildungsprämie unterstützt die Bundesregierung die berufliche Weiterbildung. Die Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem europäischen Sozialfonds finanziert.
Wer kann eine Förderung erhalten?:
Erwerbstätige, Angestellte, Selbstständige, Altersrentner und Pensionäre, die durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind oder sich in Elternzeit oder Pflegezeit befinden und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 Euro (bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt, können pro Kalenderjahr einen Prämiengutschein für die Weiterbildung erhalten.
Das durch die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) durchgeführte Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt begabte junge Menschen im Anschluss an eine Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung.
Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen. Daneben ist die besondere Qualifikation für das Weiterbildungsstipendium nachzuweisen. Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Sie entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig oder bei der Arbeitsagentur als arbeitsuchend gemeldet sein. Bei der Aufnahme in das Programm dürfen Sie höchstens 24 Jahre alt sein.
Für die Teilnahme am Auswahlverfahren gelten bestimmte Anforderungen und Bewerbungsvorraussetzungen.
WEITERBILDUNGSCHECKS - REGIONALE FÖRDERPROGRAMME
Zur Förderung von beruflicher Weiterbildung stehen auch regionale Förderprogramme in Form von den Bundesländern angebotenen Weiterbildungsschecks zur Verfügung. Diese Förderprogramme sind in der Regel auf Unternehmen und/oder Einzelpersonen, die in den jeweiligen Bundesländern wohnen bzw. arbeiten, beschränkt.
Die Voraussetzungen sind je nach Bundesland unterschiedlich. In der Regel richtet sich die Förderung an sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, aber auch Auszubildende, Berufsrückkehrer/innen, Freiberufler/innen und Kleinunternehmer/innen mit Wohnsitz im jeweiligen Bundesland. Unter Umständen ist die Förderung auf Ältere, Beschäftigte mit Migrationshintergrund, niedrigem Verdienst, ohne Schul- oder Berufsabschluss oder in Klein- und Mittelbetrieben beschränkt.
Einen Überblick zu den länderspezifischen Programmen erhalten Sie bei der Förderungssuche des InfoWeb Weiterbildung (IWWB) (www.iwwb.de). Sie können auch das Infotelefon zur Weiterbildungsberatung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nutzen (www.der-weiterbildungsratgeber.de)
Detaillierte Informationen zu den Weiterbildungsschecks erhalten Sie beim jeweiligen Bundesland:
Brandenburg: Bildungsscheck (www.ilb.de)
Hessen: Qualifizierungsscheck (www.proabschluss.de)
NRW: Bildungsscheck (www.bildungsscheck.nrw.de)
Niedersachsen: (www.nbank.de) b
Schleswig-Holstein: Weiterbildungsbonus (www.weiterbildungsbonus.schleswig-holstein.de
Die Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften erbringen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben verfolgen das Ziel, bei erheblicher Gefährdung bzw. Minderung der Erwerbsfähigkeit den Verbleib im Arbeitsleben dauerhaft zu sichern. Sie umfassen unter anderem Leistungen zur beruflichen Bildung.
Wer aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausüben kann (Rentenversicherungsträger)/wer auf Grund von Unfallfolgen bzw. Berufskrankheiten seinen Beruf nicht mehr ausüben kann (Berufsgenossenschaften)
Bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger bzw. der Berufsgenossenschaft kann der Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt werden.
STAATLICHE FÖRDERUNG BETRIEBLICHER GESUNDHEIT (STEUERERVORTEILE)
Der Staat unterstützt Betriebe, die in die Gesundheit ihrer Beschäftigten investieren. Dazu zählen in erster Linie Steuereinsparungen: Unternehmen können immerhin 500,- Euro pro Arbeitnehmer und pro Jahr lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren. Hierunter fallen insbesondere Maßnahmen zu Bewegungsprogrammen, zu Ernährungsangeboten, zur Suchtprävention und zur Stressbewältigung (§ 20 und § 20a SGB V sowie EStG, § 3, Nr. 34). Damit sind Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung bis zu einem Freibetrag von 500,- Euro im Jahr je Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer zusätzlich zum Lohn/Gehalt steuerfrei.
Möchten Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer noch stärker bei der individuellen Gesundheit unterstützen, so kann beispielsweise für Maßnahmen, die nicht unter §§20, 20a SGB V fallen, die 44 EUR Freigrenze für Sachzuwendungen laut § 8 Abs. 2 EStG genutzt werden. Diese Aufwendungen sind steuer- und sozialversicherungsfrei, solange sie den Betrag von 44 EUR pro Mitarbeiter und Monat nicht überschreiten.
Weitere Informationen zur Steuerbefreiung können Arbeitgeber von einem Steuerberater oder dem Finanzamt erhalten.
Aufwendungen für die beruﬂiche Weiterbildung können ggf. steuerlich geltend gemacht werden. Im Steuerrecht ist eine berufliche Fort- oder Weiterbildung jede Bildungsmaßnahme, die Sie als Arbeitnehmer nach Ihrer abgeschlossenen Ausbildung in Anspruch nehmen. Bei Angestellten sind diese Aufwendungen als Werbungskosten und bei Selbstständigen als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Die Fort- und Weiterbildungskosten können Sie als berufliche Ausgabe in Ihrer Steuererklärung angeben. Bitte lassen Sie sich dazu von Steuerfachleuten beraten.
Wie lassen sich Maßnahmen im Unternehmen kostengünstig umsetzen?
Das Ziel für Sie & Ihr Unternehmen: Ausgaben für das Betriebliche Gesundheitsmanagement senken.
BGM kostet bei der Einrichtung und Umsetzung Geld. Erfolgreiches BGM kann dieses Geld zwar locker wieder einsparen, es dauert aber bis die ersten Erfolge sichtbar in das Betriebsergebnis einfließen. Einige isolierte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sind zwar kostenlos oder sehr günstig, allerdings auch nicht nachhaltig erfolgsversprechend. Um die gesundheitsfördernde Veränderung jedoch nachhaltig im Betrieb zu verankern, muss zunächst Geld investiert werden! Damit Sie die Kostenfrage nicht gänzlich abschreckt, möchten wir Ihnen hier einige Fördermöglichkeiten vorstellen:
FÜR UNTERNEHMEN & ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN - Eine Übersicht aktueller Finanzierungsmöglichkeiten :
Finanzielle Förderung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und Zuschüsse für betriebliche Gesundheitsmaßnahmen
Möchten Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer noch stärker bei der individuellen Gesundheit unterstützen, so kann beispielsweise für Maßnahmen, die nicht unter §§20, 20a SGB V fallen, die 44 EUR Freigrenze für Sachzuwendungen laut § 8 Abs. 2 EStG genutzt werden. Diese Aufwendungen sind steuer- und sozialversicherungsfrei, solange sie den Betrag von 44 EUR pro Mitarbeiter und Monat nicht überschreiten. Weitere Informationen zur Steuerbefreiung können Arbeitgeber von einem Steuerberater oder dem Finanzamt erhalten.
FÖRDERPROGRAMME FÜR DEN MITTELSTAND (KMU BIS ZU 80% ZUSCHUSS)
durch Bundesministerium für Arbeit und Soziales
< 10 Beschäftigten bis zu 80% Zuschuss
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.unternehmens-wert-mensch.de
GKV-FÖRDERUNG FÜR BETRIEBE
Eine Aufgabe der gesetzlichen Krankenkassen ist es, Leistungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Unternehmen zu erbringen (§ 20b SGB V). Krankenkassen stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, um Bausteine des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu finanzieren. In Zusammenarbeit mit den Betrieben werden bedarfsorientiert passende Maßnahmen der Gesundheitsförderung ermittelt, umgesetzt und evaluiert.​
Die anfallenden Kosten für die Einrichtung und Umsetzung des BGM werden stark gesenkt
Ihre Lehrgangsdaten auf einem Blick
Eine Übersicht beider Lehrgänge mit Dauer, Kosten, Zertifizierung, Abschluss sowie Fördermöglichkeiten können Sie hier downloaden.
Ihre persönliche Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Ausbildung: mail@bgm-ausbildung.de