Source: http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/estor_rechtsgelehrsamkeit01_1757?p=600
Timestamp: 2019-02-23 21:20:23
Document Index: 196104734

Matched Legal Cases: ['§ 1449', '§ 1450', '§ 1451', '§ 1452', '§ 1453', '§ 1449', '§ 1450', '§ 1451', '§ 1452', '§ 1453']

XXXI haubtstück
wänet hat. Des Decombe beschreibung der
pfirsichbäume 1747, 8, ist bekannt.
schen obstes
Franzobste.
Das Teutsche obst ist dem Franzobste vorzu-
ziehen, öconomisches lexicon s. 2065. Besonders
sind die Borsdendorfer äpfel beliebt. Das dorf,
wovon die äpfel den namen haben, liget in der
Heßischen grafschaft Nidda.
Das obst, welches die rote-ruhr wirket, dessen
zucht und verkauf muß die policei verbiten, als da
sind spillinge, bockgailen, haberköcher, bilsen.
die äpfel ha-
ben einen
vorzug für
den birnen.
Ein guter apfel ist gesunder, als eine birn; da-
her die policei für die pflanzung guter äpfel sorge
träget.
das unzeiti-
ge obst soll
kaufet wer-
Bei harter strafe darf kein unzeitiges obst ver-
kaufet werden. Wegen giftiger tauen hat die
policei die nötige fürsicht nicht zu sparen, Frid.
Hofmanns gründliche anweisung, wie ein mensch
für dem frühzeitigen tode sich bewaren solle, I,
s. 199 fg.
wie die un-
vom schäd-
gesunden es-
sen u. trin-
ken einen
Alldieweil die policei zur verhütung allerhand
krankheiten verbunden ist; so hat sie durch die
ärzte wohlfeile schriften in Teutscher sprache aus-
gehen zu lassen, damit ein ieder vom essen und
trinken einen unterricht habe, was gesund und
schädlich sey? Ein gelehrter nimmet seine zuflucht
zu Johann Franz Paul Gansers hygieine,
Leipzig 1731, 8; Johann Sigmund Elsholzens
(auch Elsholtens) diätetico und tischbuche, Leip-
zig 1715 fol. und Johann Frid. Hofmanns an-
weisung zur verwarung für den frühzeitigen todte,
Halle 1715, 8, oder dessen diätetic.
XXXI haubtſtuͤck
waͤnet hat. Des Decombe beſchreibung der
pfirſichbaͤume 1747, 8, iſt bekannt.
ſchen obſtes
fuͤr dem
Franzobſte.
Das Teutſche obſt iſt dem Franzobſte vorzu-
ziehen, oͤconomiſches lexicon ſ. 2065. Beſonders
ſind die Borsdendorfer aͤpfel beliebt. Das dorf,
wovon die aͤpfel den namen haben, liget in der
Heßiſchen grafſchaft Nidda.
welches obſt
Das obſt, welches die rote-ruhr wirket, deſſen
ſind ſpillinge, bockgailen, haberkoͤcher, bilſen.
die aͤpfel ha-
vorzug fuͤr
Ein guter apfel iſt geſunder, als eine birn; da-
her die policei fuͤr die pflanzung guter aͤpfel ſorge
traͤget.
ge obſt ſoll
Bei harter ſtrafe darf kein unzeitiges obſt ver-
policei die noͤtige fuͤrſicht nicht zu ſparen, Frid.
Hofmanns gruͤndliche anweiſung, wie ein menſch
fuͤr dem fruͤhzeitigen tode ſich bewaren ſolle, I,
ſ. 199 fg.
vom ſchaͤd-
geſunden eſ-
ſen u. trin-
Alldieweil die policei zur verhuͤtung allerhand
krankheiten verbunden iſt; ſo hat ſie durch die
aͤrzte wohlfeile ſchriften in Teutſcher ſprache aus-
gehen zu laſſen, damit ein ieder vom eſſen und
trinken einen unterricht habe, was geſund und
ſchaͤdlich ſey? Ein gelehrter nimmet ſeine zuflucht
zu Johann Franz Paul Ganſers hygieine,
(auch Elsholtens) diaͤtetico und tiſchbuche, Leip-
weiſung zur verwarung fuͤr den fruͤhzeitigen todte,
Halle 1715, 8, oder deſſen diaͤtetic.
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[588/0600] XXXI haubtſtuͤck waͤnet hat. Des Decombe beſchreibung der pfirſichbaͤume 1747, 8, iſt bekannt. § 1449 Das Teutſche obſt iſt dem Franzobſte vorzu- ziehen, oͤconomiſches lexicon ſ. 2065. Beſonders ſind die Borsdendorfer aͤpfel beliebt. Das dorf, wovon die aͤpfel den namen haben, liget in der Heßiſchen grafſchaft Nidda. § 1450 Das obſt, welches die rote-ruhr wirket, deſſen zucht und verkauf muß die policei verbiten, als da ſind ſpillinge, bockgailen, haberkoͤcher, bilſen. § 1451 Ein guter apfel iſt geſunder, als eine birn; da- her die policei fuͤr die pflanzung guter aͤpfel ſorge traͤget. § 1452 Bei harter ſtrafe darf kein unzeitiges obſt ver- kaufet werden. Wegen giftiger tauen hat die policei die noͤtige fuͤrſicht nicht zu ſparen, Frid. Hofmanns gruͤndliche anweiſung, wie ein menſch fuͤr dem fruͤhzeitigen tode ſich bewaren ſolle, I, ſ. 199 fg. § 1453 Alldieweil die policei zur verhuͤtung allerhand krankheiten verbunden iſt; ſo hat ſie durch die aͤrzte wohlfeile ſchriften in Teutſcher ſprache aus- gehen zu laſſen, damit ein ieder vom eſſen und trinken einen unterricht habe, was geſund und ſchaͤdlich ſey? Ein gelehrter nimmet ſeine zuflucht zu Johann Franz Paul Ganſers hygieine, Leipzig 1731, 8; Johann Sigmund Elsholzens (auch Elsholtens) diaͤtetico und tiſchbuche, Leip- zig 1715 fol. und Johann Frid. Hofmanns an- weiſung zur verwarung fuͤr den fruͤhzeitigen todte, Halle 1715, 8, oder deſſen diaͤtetic. Zwei
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Zitationshilfe: Estor, Johann Georg: Bürgerliche rechtsgelehrsamkeit der Teutschen. Bd. 1. Marburg, 1757, S. 588. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/estor_rechtsgelehrsamkeit01_1757/600>, abgerufen am 23.02.2019.