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Timestamp: 2019-11-17 08:34:23
Document Index: 89424369

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 132', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 132', 'Art. 113']

1.- Die Vorinstanz hat die Grundsätze und Bestimmungen über den Unfallbegriff (Art. 6 Abs. 1
UVV; BGE 122 V 232 Erw. 1 mit Hinweisen), die unfallähnlichen Körperschädigungen (Art. 6 Abs. 2
UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2
UVV in der bis 31. Dezember 1997 gültigen Fassung; BGE 123 V 43 mit Hinweisen), die Pflicht des Versicherten, die Umstände der erlittenen unfallähnlichen Körperschädigung glaubhaft zu machen (BGE 116 V 140 Erw. 4b mit Hinweis), sowie den Beweiswert ärztlicher Berichte (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
a) Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsrichter von sich aus und ohne Bindung an die Parteibegehren für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 Erw. 1a). Im Bereich der Unfallversicherung ergibt sich dieser Grundsatz für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren aus Art. 108 Abs. 1 lit. c
UVG und für das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht aus Art. 132 lit. b
in Verbindung mit Art. 105
Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsrichter die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass der Sozialversicherungsrichter alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten (BGE 125 V 352 Erw. 3a; vgl. für das kantonale Beschwerdeverfahren Art. 108 Abs. 1 lit. c
UVG und für das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht Art. 132
in Verbindung mit Art. 113 und 95 Abs. 2
vorinstanz • eidgenössisches versicherungsgericht • 1995 • schriftstück • bundesamt für sozialversicherungen • von amtes wegen • beweismittel • sachverhalt • entscheid • sachverhaltsfeststellung • einladung • anhörung oder verhör • richtigkeit • eigenschaft • rechtsdienst • lausanne • bindung an die parteibegehren • chirurgie • mehrwertsteuer • gesetz über das sozialversicherungsgericht