Source: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/privatinsolvenz/
Timestamp: 2019-05-19 21:26:09
Document Index: 127723641

Matched Legal Cases: ['§ 305', '§ 305', '§ 301', '§ 305', '§ 2', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 300', '§ 88', '§ 301', '§ 88', '§ 290', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 88', '§ 295', '§ 295', '§ 300', '§ 302', '§ 35', '§ 14', '§ 133', '§ 133', '§ 142', '§ 142', '§ 4', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', 'BGH']

Privatinsolvenz | Tipps, Ablauf, Dauer & Kosten 2019 | Anwalt-KG
Privatinsolvenz: Bundesweite Schuldnerberatung vom Fachanwalt nach § 305 InsO
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PRIVATINSOLVENZ anmelden: Bundesweit vom Fachanwalt
Die Privatinsolvenz – oder Verbraucherinsolvenz – befreit Sie in 3, 5 oder höchstens 6 Jahren von allen Schulden.
Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch Ihre Schulden sind oder wie viele Gläubiger Sie haben.
Die Anmeldung der Privatinsolvenz bedeutet einen sofortigen Schutz vor Pfändungen.
Der Antrag auf Privatinsolvenz wird von uns innerhalb von 4-6 Wochen vorbereitet.
Tipps, Infos & Aktuelles
Die 2 Hauptziele der Privatinsolvenz sind die sicher eintretende Entschuldung innerhalb von 3, 5 oder 6 Jahren sowie der sofortige Pfändungsschutz.
Die beiden wichtigsten Ziele der Privatinsolvenz sind:
die Befreiung von allen Schulden
und ein sofortiger Pfändungsschutz
nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein. Sie werden vollständig von Ihren Schulden befreit. Dies geschieht unabhängig davon, wie hoch Ihre Schulden waren, bzw. wie viele Gläubiger Sie zum Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens hatten. Für die Entschuldung nach sechs Jahren ist es ohne jegliche Bedeutung, ob Sie etwas an Ihre Gläubiger zurückgezahlt haben (§ 301 InsO).
Das zweite Ziel – der umfassende Pfändungsschutz – wird sofort mit Eröffnung der Privatinsolvenz erreicht. Ab diesem Zeitpunkt brauchen Sie die (eventuellen) Schreiben Ihrer Gläubiger nicht mehr zu beachten. Es entfallen also alle nervenaufreibende Briefe. Auch der Gerichtsvollzieher wird Sie in Zukunft in Ruhe lassen. Er darf nicht mehr pfänden und Sie auch nicht mehr zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung auffordern.
Video zum Ziel Restschuldbefreiung
Video zum Ziel Pfändungsschutz
Sehen Sie auch unsere Videos zur Verkürzung der Privatinsolvenz auf 3 Jahre und auf 5 Jahre.
Eine Privatinsolvenz besteht im Wesentlichen aus 3 Abschnitten: der Vorbereitung, dem Insolvenzverfahren und der Wohlverhaltensperiode.
Die Planung und Vorbereitung dauert mit unserer Unterstützung rund sechs Wochen.
Mit Einreichung des Insolvenzantrags beginnt das Privatinsolvenzverfahren. Zunächst kommt es zum Eröffnungsverfahren. Nach Eröffnung beginnt das Insolvenzverfahren „im engeren Sinn“, welches durchschnittlich ein Jahr dauert.
Nach dem Schlusstermin beginnt die Wohlverhaltensperiode. Nach ihrem Ende wird 3, 5 oder max. 6 Jahre nach Einreichung des Antrags auf Privatinsolvenz die Restschuldbefreiung erteilt – der Schuldner wird nun von seinen Schulden befreit.
Infografik: Ablauf der Privatinsolvenz
Die Vorbereitung Ihrer Privatinsolvenz beginnt mit der Einschätzung Ihrer Aussicht auf eine Entschuldung. Als spezialisierte Kanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht schätzen wir Ihren Fall qualifiziert ein und weisen Sie in das weitere Vorgehen ein, indem wir Ihren individuellen Entschuldungsplan erstellen.
Danach gilt es, Ihr unpfändbares Vermögen zu sichern. Sie werden beispielsweise ein neues Konto eröffnen und danach die Zahlungen an Ihre Gläubiger rigoros einstellen. Gleichzeitig sollten Sie sich einen genauen Überblick über Ihre Schulden verschaffen, damit Ihre Entschuldung vollständig und lückenlos wird.
Wir unterstützen Sie dabei, indem wir nach dem Vier-Augen-Prinzip Ihre Angaben sorgfältig prüfen. Zudem setzen wir uns mit Ihren Gläubigern in Verbindung und überprüfen öffentliche Register nach vergessenen Gläubigern. Erst wenn alles sorgfältig vorbereitet ist, wird der außergerichtliche Schuldenbereinigungsversuch unternommen. Sollte dieser nicht erfolgreich sein, stellen wir für Sie den Antrag auf Privatinsolvenz.
Für die Vorbereitung Ihrer Privatinsolvenz bis hin zur Einreichung des Insolvenzantrags benötigen wir in der Regel 6 Wochen. Öffentliche Schuldnerberatungen benötigen dafür regelmäßig 1 bis 2 Jahre, weil sie sehr stark ausgelastet sind. Einen ersten Beratungstermin erhalten Sie bei einer öffentlichen Schuldnerberatung deshalb regelmäßig erst nach 6 bis 9 Monaten.
Termin zur Erstberatung per Kontaktformular anfordern
Natürlich können Sie uns auch einfach eine E-Mail an info@anwalt-kg.de senden.
2. Abschnitt: Privatinsolvenzverfahren „im engen Sinn“ – ca. ein Jahr
Das Privatinsolvenzverfahren wird im Normalfall etwa 5 Wochen nach Einlegung des Antrags auf Privatinsolvenz eröffnet. Mit diesem Zeitpunkt beginnt auch die Laufzeit der Privatinsolvenz. In der Regel dauert dieser – als Privatinsolvenzverfahren „im engen Sinn“ bezeichnete – Abschnitt ein Jahr. Das Insolvenzgericht bestimmt einen Insolvenzverwalter. Dieser schreibt alle Gläubiger ein und verbietet ihnen weitere Pfändungen oder Vollstreckungen. Er alleine darf das pfändbare Vermögen verwerten. Das unpfändbare Vermögen wie Hausstand, Möbel, zur Arbeit benötigtes Auto, Computer, Fernseher dürfen Sie selbstverständlich behalten.
In den meisten Fällen besteht keinerlei pfändbares Vermögen. Der Insolvenzverwalter schreibt einen sogenannten Schlussbericht. Danach kommt es zur Wohlverhaltensperiode.
Besonderheit: Als spezialisierte Fachanwaltskanzlei bieten wir das sogenannte Insolvenzplanverfahren an. Hiermit können Sie die Insolvenz bereits vier bis zwölf Monate nach Beginn des Privatinsolvenzverfahrens abschließen und schuldenfrei werden. Wie das funktioniert, erklären wir im Abschnitt „Verkürzung der Privatinsolvenz“.
3. Abschnitt: Wohlverhaltensperiode – 3, 5 oder 6 Jahre ab Verfahrenseröffnung
Um die Restschuldbefreiung zu erreichen, wird nach dem Schlussbericht und ggf. einer Verteilung der Insolvenzmasse die Wohlverhaltensperiode eingeleitet. Sie beginnt, nachdem beim Schlusstermin die Aufhebung des eigentlichen Insolvenzverfahrens beschlossen wurde und endet innerhalb von
höchstens 6 Jahren – vollkommen unabhängig von jeglicher Schuldenrückzahlung
nach Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens (Beginn des zweiten Abschnittes). In dieser Zeit kommen Sie mit dem Insolvenzgericht nicht mehr in Berührung. Ihr Kontakt zum Insolvenzverwalter reduziert sich auf die jährliche Beantwortung eines Fragebogens. Da Ihr Vermögen bereits verwertet wurde, müssen Sie auch nicht mehr ausführlich Auskunft über jede erhaltene Zuwendung machen. Nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode kommt es schließlich zur Restschuldbefreiung. Alle Gläubiger verlieren ihre Forderungen und Sie werden von allen Verbindlichkeiten befreit.
Hier können Sie ermitteln, wie hoch die notwendigen Beträge zur Verkürzung der Privatinsolvenz sind.
Voraussetzungen der Privatinsolvenz
Die Voraussetzungen der Privatinsolvenz sind Schulden, ständiger Wohnsitz in Deutschland und die Abwesenheit einer selbstständigen Tätigkeit.
Alle Schuldner – mit oder ohne laufendes Einkommen – sind antragsberechtigt. Die Staatsangehörigkeit ist nicht wichtig, erforderlich ist alleine ein ständiger Wohnsitz in Deutschland zum Zeitpunkt des Eröffnungsverfahrens.
Im Fall eines Gläubigerantrages ist ein eigener Antrag auf Privatinsolvenz innerhalb der sogenannten Eigenantragsfrist zu stellen, um die Restschuldbefreiung zu erhalten.
Die Entschuldung durch eine Privatinsolvenz kann unter den folgenden Voraussetzungen durchgeführt werden:
Sie sind zahlungsunfähig – Es bestehen Schulden, die nicht mehr weiter bezahlt werden können
Keine selbstständige Tätigkeit – Anderenfalls ist die sogenannte Regelinsolvenz die richtige Verfahrensart
Aus einer ggf. früher ausgeübten Selbstständigkeit sind nicht mehr als 19 Gläubiger vorhanden (§ 305 Abs. 1 InsO)
Ihr Lebensmittelpunkt befindet sich in Deutschland – Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens sollte sich Ihr Wohnsitz in Deutschland befinden (§ 2 InsO). Nach der Eröffnung und dem ersten Termin mit dem Insolvenzverwalter können Sie bei Wunsch ins Ausland umziehen
Wenn dies der Fall ist, können Sie eine Verbraucherinsolvenz durchlaufen, nachdem
ein außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch durchgeführt worden ist
eine Bescheinigung von einer Anwaltskanzlei als „geeigneter Person“ nach § 305 InsO ausgestellt worden ist.
Einkommen ist keine Voraussetzung einer Privatinsolvenz
Wenn Sie eine Arbeitslosengeld I oder II beziehen, können Sie selbstredend auch Privatinsolvenz beantragen. Dasselbe gilt für eine Rente. Ein Arbeitseinkommen ist keine Voraussetzung der Privatinsolvenz. Ein beachtenswerter Teil unserer Mandanten bezieht Arbeitslosengeld oder ist im Ruhestand. Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird auch bei einem niedrigen Einkommen eröffnet – dazu stellen wir einen sog. Stundungsantrag. Die Verfahrenskosten werden dann vom Staat vorgestreckt und 3 Jahre nach Ende der Privatinsolvenz erlassen, wenn sich Ihre Einkommenssituation nicht bessern sollte. Hier erfahren Sie mehr zu den Voraussetzungen einer Privatinsolvenz.
Alle Privatpersonen sind antragsberechtigt
Alle Privatpersonen können eine Privatinsolvenz beantragen:
oder auch Kleinunternehmer unterhalb der „Bagatellgrenze“.
Als Selbstständiger Regelinsolvenz beantragen
Für Selbstständige hingegen bietet sich das Regelinsolvenzverfahren an. Dasselbe gilt bei ehemals selbstständigen, die mehr als 19 Gläubiger oder sogenannte Arbeitnehmerschulden haben (§ 305 Abs. 1 InsO).
Eigenantrag nach Gläubigerantrag
Ein besonders schnelles Handeln ist erforderlich, wenn ein Gläubiger einen Insolvenzantrag stellt (sog. Gläubigerantrag). In diesem Fall wird von uns innerhalb kurzer Zeit innerhalb der sogenannten „Eigenantragfrist“ ein Antrag auf Privatinsolvenz erstellt (sog. Eigenantrag).
Mehr zu der Frage, wie sie richtig auf einen Gläubigerantrag regieren.
Wie kann man eine Privatinsolvenz anmelden?
Die Privatinsolvenz wird durch einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch, eine Bescheinigung nach § 305 InsO – ausgestellt von einer geeigneten Stelle – sowie den Verbraucherinsolvenzantrag samt aller Nebenanträge (Restschuldbefreiung, Eröffnung, Stundung) angemeldet.
Falls Sie eine Privatinsolvenz anmelden wollen, um sicher von Ihren Schulden befreit zu werden, sollten als Grundlage die folgenden Schritte beachtet werden:
Anmeldung der Privatinsolvenz richtig vorbereiten – Nach Erstberatung und Erstellung des Entschuldungsplans wird ein neues Konto als P-Konto bei einer anderen Bank eröffnet und jegliche Zahlung an die Gläubiger eingestellt. Danach werden die Gläubigerunterlagen strukturell vorbereitet.
Außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch durchführen lassen – Wir führen eine Schuldenbereinigung mit Ihren Gläubigern durch – oft als „Nullplan“.
Bescheinigung nach § 305 InsO erstellen lassen – Wir erstellen als Anwaltskanzlei mit dem Titel „Fachanwalt für Insolvenzrecht“ eine Bescheinigung nach § 305 InsO.
Antrag auf Verbraucherinsolvenz erstellen lassen – Der Antrag auf Verbraucherinsolvenz wird von uns samt allen Nebenanträgen (Eröffnung, Stundung, Restschuldbefreiung) vollständig erstellt. Danach wird die Privatinsolvenz angemeldet.
Mehr zu den Schritten der Anmeldung einer Privatinsolvenz.
Sichere Schuldenbefreiung nach Ablauf des Insolvenzverfahrens und Eintritt der Restschuldbefreiung.
Der Zeitplan bis zur Entschuldung steht genau fest: 3, 5 oder 6 Jahre.
Der Druck, die Gläubiger weiter bezahlen zu müssen, fällt im Gegensatz zu außergerichtlichen Vergleich weg.
Es bleibt mehr vom Einkommen, als bei einem Schuldenvergleich.
Die Eröffnung des Privatinsolvenz bewirkt einen sofortigen Stopp der Zwangsvollstreckungen.
Die Restschuldbefreiung umfasst so gut wie alle Schuldenarten.
Der Schritt in die Privatinsolvenz sollte in erster Linie als Befreiung von den Schulden betrachtet werden. Die Vorteile, die dieser Schritt mit sich bringt, sind vielfältig.
Sicher schuldenfrei werden
Vielen Schuldnern wachsen die Schulden über den Kopf. Sie können ihren Gläubigern keine weiteren Zahlungen anbieten – weil das Einkommen auch bei einer reduzierten Ratenzahlung nach einem Vergleich nicht ausreicht. In diesem Fall ist ein Verbraucherinsolvenzverfahren aufgrund der Restschuldbefreiung ein Ausweg. Sie verlieren Ihre Schulden sicher und unabhängig von der Rückzahlung an die Gläubiger oder der Schuldenhöhe.
Feststehender Zeitpunkt der Entschuldung
Durch die Privatinsolvenz kann der Zeitpunkt der Entschuldung von vornherein geplant werden. Anders als bei einem Vergleich, der von einer ausfallosen Ratenzahlung abhängt, tritt die Restschuldbefreiung spätestens nach 6 Jahren ein (§ 300 Abs. 1 InsO). Bei einer freiwilligen Rückzahlung eines Teils der Schulden im Privatinsolvenzverfahren tritt die Restschuldbefreiung sogar bereits nach 3 oder 5 Jahren ein.
Die Vorhersehbarkeit der Entschuldung führt zu einer psychologischen Entlastung: Der oftmals langjährige Leistungsdruck durch stetige Rückzahlungsversuche sowie die Belastung durch Pfändungen und Vollstreckungen nehmen ab. Sofort nach der Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens dürfen die Gläubiger nicht mehr gegen Sie vollstrecken – es tritt der sogenannte Pfändungsschutz ein (§§ 88, 89 InsO). Sie haben keinerlei Rückzahlungszwang.
Mehr vom Einkommen
Die Privatinsolvenz bringt in unserer Schuldnerberaterpraxis einen finanziellen Vorteil. Viele Schuldner zahlen vor der Insolvenz – oder während eines Vergleichs – mehr Geld an die Gläubiger, als sie es in einer Privatinsolvenz tun. Das Privatinsolvenzverfahren führt durch die gesetzlichen Pfändungsschutzbeträge oftmals zu einem höheren zur Verfügung stehendem Einkommen. Der Insolvenzverwalter verhindert jede Vollstreckung oder Pfändung durch einen Gläubiger. Das Existenzminimum ist durch die Pfändungsfreigrenzen geschützt.
Das Privatinsolvenzverfahren führt zum Pfändungsschutz: Ihre Gläubiger dürfen ab der Eröffnung nicht mehr gegen Sie vollstrecken, indem Sie beispielsweise einen Gerichtsvollzieher bestellen, Sie zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung zwingen oder eine Gehalts- oder Kontopfändung durchführen.
Keine „bösen Briefe“ Ihrer Gläubiger
„Böse Briefe“ Ihrer Gläubiger hören schnell auf: meistens mit dem ersten Anschreiben durch uns und spätestens mit der Eröffnung der Privatinsolvenzverfahrens. Sie müssen nicht mehr mit Ihren Gläubigern kommunizieren – wir schreiben alle Gläubiger an und bestellen uns als Anwaltskanzlei zum Verfahrensbevollmächtigten. Ab diesem Zeitpunkt wenden sich die meisten Gläubiger an uns.
Keine wesentlichen Einschränkungen der Lebensführung
Ihre Lebensführung wird nicht wesentlich eingeschränkt. Sie verfügen frei über den unpfändbaren Teil Ihres Einkommens und müssen niemanden fragen, wenn Sie beispielsweise umziehen, einen Job wechseln, kündigen oder heiraten wollen. Außerdem wird der Insolvenzverwalter Sie bei richtiger Vorbereitung durch eine erfahrene Fachanwaltskanzlei im Verlauf der Wohlverhaltensperiode der Privatinsolvenz nur ca. 5 Mal per Brief kontaktieren.
Schufa-Eintrag drei Jahre nach Restschuldbefreiung getilgt
Drei Jahre nach Erteilung der Restschuldbefreiung der Privatinsolvenz werden alle bis zur Eröffnung bestehenden Schufa Einträge gelöscht. Dasselbe gilt für alle Einträge bei anderen Wirtschaftsauskunfteien wie Boniversum oder Infoscore sowie dem Schuldnerverzeichnis.
Weiter Umfang der Restschuldbefreiung
Die Restschuldbefreiung einer Privatinsolvenz befreit Sie von allen Schulden – egal woher sie stammen, wie hoch sie sind oder wie viele Gläubiger Sie haben. Der Umfang der Restschuldbefreiung ist sehr weit. Sie werden von allen Schulden befreit, die vor der Privatinsolvenz bestanden haben (§ 301 InsO). So ist es egal, ob die Schulden bei Privatpersonen, Firmen, Banken, Institutionen wie Krankenkassen oder Behörden wie dem Finanzamt bestehen.
Erlassen werden auch Schulden bei Gläubigern, die Sie vergessen haben oder nicht auffinden können. Taucht ein vergessener Gläubiger im Insolvenzverfahren oder nach dessen Abschluss auf, obwohl wir alle geforderten Nachforschungsversuche unternommen haben (insbesondere Abfragen bei der Schufa und ICD), werden Sie auch von diesen Forderungen befreit.
Dasselbe gilt auch bei nicht endgültig feststehenden Forderungen wie einer Immobilienfinanzierung bei einem noch nicht versteigerten Haus oder einem noch nicht fälligen Studentenkredit.
Aus diesen Gründen wird eine Privatinsolvenz auch „Schuldenschnitt“ genannt – Sie werden von einer höchstmöglichen Anzahl von Schuldenarten befreit.
Insolvenzbeschlag ➤ Schuldenvergleich
3, 5 oder 6 Jahre Dauer ➤ Schuldenvergleich mit Einmalzahlung oder Insolvenzplan
Ihnen ist die Schuldenrückzahlung wichtig ➤ Volle Rückzahlung, Schuldenvergleich oder Insolvenzplan
Insolvenzveröffentlichung ➤ keine wirksame Alternative
Entfernung des Schufa-Eintrags nach 3, 5 oder 6 Jahren ➤ Schuldenvergleich mit Einmalzahlung oder Insolvenzplan
Wohnsitz in Deutschland erforderlich ➤ Schuldenvergleich
Auch die Privatinsolvenz kommt nicht völlig ohne Nachteile aus. Daher haben wir für Sie zusammengefasst, welche nachteiligen Folgen möglicherweise durch die Privatinsolvenz auf Sie zu kommen. Jeder Nachteil lässt sich jedoch in der Regel vermeiden oder wenigstens abmildern. Eine Alternative haben wir für Sie jeweils hinter dem Zeichen ➤ aufgeführt.
Der Insolvenzverwalter wird das pfändbare Vermögen und Einkommen unter Beschlag nehmen. Das unpfändbare Vermögen und Einkommen wie der gesamte Haushalt, ein zur Arbeitsfahrt benötigtes Auto etc. wird selbstverständlich belassen.
Alternativen: Oberflächlich gesehen ist der außergerichtliche Vergleich eine Alternative. Es ergeht kein Eröffnungsbeschluss – das pfändbare Vermögen des Schuldners wird nicht in Insolvenzbeschlag genommen. Faktisch wird bei einem Vergleich jedoch immer mehr angeboten, als in einem Insolvenzverfahren – diese Besserstellung ist eine Voraussetzung für eine Einigung. Finanziell stellt der Vergleich einen Schuldner nicht besser. Sollte eine Möglichkeit einer Vergleichszahlung gar nicht bestehen, ist davon abzuraten. Die Privatinsolvenz ist dann trotz des Insolvenzbeschlags die bessere Alternative.
Dauer ➤ Schuldenvergleich mit Einmalzahlung oder Insolvenzplan
Die Privatinsolvenz dauert 3, 5 oder 6 Jahre.
Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich mit Einmalzahlung führt schneller zur Schuldenfreiheit: durchschnittlich beträgt die Einigungsdauer nur drei Monate. Mit einem Insolvenzplan lässt sich meistens eine mittelfristig kostengünstigere und sicherere Entschuldung innerhalb von einem Jahr („einjährige Privatinsolvenz“) erreichen. Beachten Sie jedoch, dass ein Schuldenvergleich oder Insolvenzplan auf Raten zu keiner schnelleren Schuldenbefreiung führt – die Privatinsolvenz ist dann die beste Alternative.
Manche Schuldner können es nicht vereinbaren, dass die Schulden nach einer Privatinsolvenz einfach “gestrichen” werden. Sie hatten zu keiner Zeit die Absicht, die Gläubiger leer ausgehen zu lassen.
Alternativen: Steht dieses Interesse so weit im Vordergrund und besteht die finanzielle Möglichkeit, kann der Versuch der vollen Rückzahlung unternommen werden. Praktisch unmöglich ist dies meistens aus den eigenen Einkünften – sie reichen meistens nicht, um die immer weiter wachsenden Zinsen zu tragen. Denkbar ist ein Darlehen von dritter Seite – von Verwandten oder auf Umschuldung spezialisierte Banken. Wir raten hiervon jedoch ab, weil aus Erfahrung die Schulden lediglich verlagert werden und das Problem im Kern nicht behoben wird. Denkbar ist ein Vergleich oder Insolvenzplan, bei dem eine volle Rückzahlung auf Basis einer sehr langen Ratenzahlung vereinbart wird. Eine weitere Alternative ist: Es besteht kein Hindernis für den Schuldner, nach Ablauf der Privatinsolvenz und der Erteilung der Restschuldbefreiung aus eigenem Antrieb den Gläubigern – auch ohne Bestehen eines Zahlungsgrunds – einen Betrag zu überweisen.
Die Eröffnung der Privatinsolvenz oder die Tatsache der Restschuldbefreiung werden in den sogenannten Insolvenzbekanntmachungen veröffentlicht. Bei einem Schuldenvergleich passiert dies nicht. Es findet regelmäßig kein Verfahren vor einem Gericht und damit keine Insolvenzbekanntmachung statt. Allerdings sollten beachtet werden, dass bei einem Vergleich aufgrund der notwendigen Zahlungseinstellung bereits Schufa-Einträge bestehen, die das Scoring des Schuldners leider auf eine vergleichbare Weise verschlechtern. Eine wirkliche Alternative besteht damit nicht.
Eine Privatinsolvenz ist nach 3, 5 oder 6 Jahren abgeschlossen. Danach dauert es 3 Jahre, bis die Schufa komplett bereinigt wird.
Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich mit Einmalzahlung führt schneller zur Schufa-Bereinigung: durchschnittlich wird die Schufa etwa 3,5 Jahre nach Beginn der Vergleichsverhandlungen bereinigt. Mit einem Insolvenzplan lässt sich meistens eine mittelfristig kostengünstigere und sicherere Entschuldung innerhalb von einem Jahr („einjährige Privatinsolvenz“) erreichen. Die Schufa ist ca. 4 Jahre nach Beginn des Insolvenzplans durch uns bereinigt. Beachten Sie jedoch, dass ein Schuldenvergleich oder Insolvenzplan auf Raten zu keiner schnelleren Löschung des Schufaeintrags führt – die Privatinsolvenz ist dann die beste Alternative.
Dieser Nachteil dürfte nur Wenige betreffen, doch der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass für die Privatinsolvenz ein Wohnsitz in Deutschland erforderlich ist.
Alternativen: Ein außergerichtlicher Vergleich kann auch aus dem Ausland durchgeführt werden – wegen der erschwerten Vollstreckbarkeit mit einer höheren Einigungschance.
Gibt es Alternativen zur Privatinsolvenz?
Mit unserem Fragebogen können Sie einfach herausfinden, welcher Entschuldungsweg für Sie der richtige ist. Wenn Sie unsere Fragen beantworten, wird automatisch das Ergebnis ermittelt und Sie erfahren, ob die Privatinsolvenz empfehlenswert ist, oder ob auch ein anderes Mittel in Frage kommt, mit dem Sie Ihre finanzielle Handlungsfähigkeit schneller wieder erlangen können.
Ermitteln Sie den richtigen Entschuldungsweg
Entschuldungswege
Gehen Sie den Fragenkatalog durch und ermitteln Sie Ihre passende Entschuldungsalternative!
Ein elektronischer Fragenkatalog kann keine persönliche Beratung ersetzen – kontaktieren Sie uns zu einer kostenfreien Erstberatung oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Bestehen Schulden?
Besteht Vermögen, um die Schulden vollständig zu begleichen?
Es besteht keine Schuldensituation.
Wollen Sie den Gläubigern eine Zahlung anbieten?
Ja, ich würde mich gerne mit den Gläubigern einigen
Nein, ich will (und kann) den Gläubigern nichts zurückzahlen – die Schulden nehmen einfach Überhand
Besteht ein regelmäßiges Einkommen?
Das Insolvenzverfahren mit anschließender Restschuldbefreiung ist die richtige Entschuldungsalternative für Sie! Sind Sie Verbraucher oder Unternehmer?
Können Sie den Gläubigern ein Zahlungsangebot machen?
Ja, ich möchte den Gläubigern eine monatliche Rate bezahlen
Es gibt eine dritte Person (Sponsor), die eine Einmalzahlung anbieten kann
Nein, ich möchte den Gläubigern zwar etwas bezahlen, kann mir aber keine Zahlung leisten und habe auch keinen Sponsor
Gibt es eine dritte Person (Sponsor), die eine Einmalzahlung an Ihre Gläubiger vornehmen würde?
Waren Sie früher Selbstständig und haben über 19 Gläubiger oder Arbeitnehmerschulden?
Welche Zahlung können Sie den Gläubigern anbieten?
Ich kann den Gläubigern eine Zahlung aus meinen pfändungsfreien Einkommen anbieten
Ich kann den Gläubigern eine Einmalzahlung durch eine dritte Person (Sponsor) anbieten
Ich könnte den Gläubigern nur etwas aus meinen pfändbaren Einkommen anbieten
Können Sie die anfangs höheren Kosten eines Insolvenzplans tragen (insgesamt ca. 4.000 – 9.000 zzgl. Angebot an die Gläubiger)?
Die Kosten des Insolvenzplans von 4.000 – 9.000 € zzgl. Angebot an die Gläubiger können getragen werden
Die Investition in einen Insolvenzplan kann ich mir leider nicht leisten, weil mir nur ein geringerer Betrag zur Verfügung steht. Dennoch strebe ich eine Einigung mit den Gläubigern an
Die Restschuldbefreiung durch ein Insolvenzverfahren ist die richtige Entschuldungsalternative für Sie! Sind Sie Verbraucher oder Unternehmer?
Die Regelinsolvenz ist die richtige Entschuldungsart! Sie verlieren unabhängig von Ihrer Schuldenhöhe in 3, 5 oder höchstens 6 Jahren Ihre Schulden und können Ihre Selbstständigkeit fortführen.
Die Verbraucherinsolvenz ist die richtige Entschuldungsart! Sie verlieren unabhängig von Ihrer Schuldenhöhe oder einer Rückzahlung an Ihre Gläubiger in 3, 5 oder höchstens 6 Jahren Ihre Schulden.
Ein außergerichtlicher Vergleich durch eine Ratenzahlung ist die richtige Entschuldungsalternative für Sie! Ob er erfolgversprechend ist, hängt von der Höhe des Angebots, Ihrer Schulden- und Gläubigerstruktur und der Besserstellung Ihrer Gläubiger ab.
Obwohl Sie den Gläubigern gerne eine Zahlung anbieten würden, kommt ein Vergleich selten zu Stande. Die Gläubiger werden durch einen solchen Vergleich selten besser gestellt, als in einem Insolvenzverfahren. Ein Vergleich ist deshalb selten erfolgreich. Die sichere Variante ist eine Restschuldbefreiung durch Insolvenz. Sind Sie Verbraucher oder Unternehmer?
Der Insolvenzplan ist die richtige Entschuldungsalternative für Sie! Sie werden trotz einer höheren Anfangsinvestition sicherer und langfristig kostengünstiger von Ihren Schulden befreit, als bei einem Vergleich.
Der außergerichtliche Vergleich durch eine Einmalzahlung ist die richtige Entschuldungsalternative für Sie! Ob er erfolgversprechend ist, hängt von der Höhe des Angebots und der Besserstellung Ihrer Gläubiger ab.
Vor der Privatinsolvenz wird ein neues Konto bei einer neuen Bank eröffnet. Es ist den Gläubigern eine Zeit lang nicht bekannt und deshalb vor deren Zugriff sicher. Wandeln Sie es nach Eröffnung in ein sogenanntes P-Konto um – dies sichert Ihren unpfändbaren Einkommensteil.
Im Rahmen des rechtlich zulässigen wird Ihr Vermögen Schuldners gesichert – beispielsweise durch Umwandlung von Versicherungsverträgen oder die Ausschlagung einer Erbschaft.
Dieser Schritt fällt vielen schwer: Sie stellen alle Zahlungen an Ihre Gläubiger ein. Sie bezahlen nur noch die notwendigen Rechnungen wie Miete, Telefon/Internet oder Strom. Gleichzeitig sammeln und ordnen Sie alle Gläubigerbriefe
Wir kontaktieren die Gläubiger und erstellen ein strukturiertes Gläubiger- und Schuldenverzeichnis. Bei vergessenen Gläubigern kümmern wir uns um die rechtssichere Vervollständigung der Gläubigerliste, um eine darauf gestützte Versagung der Restschuldbefreiung zu vermeiden.
Bevor Sie eine Privatinsolvenz einleiten, sollten Sie zu gegebener Zeit mit ihrer Vorbereitung beginnen. Für Ihre vollständige und lückenlose Entschuldung bedarf es 5 vorbereitender Schritte. Zunächst gilt es Ihr Vermögen – soweit rechtlich möglich – vor dem Privatinsolvenzverfahren zu bewahren und sich einen genauen Überblick über Ihre Schulden zu verschaffen.
1. Schritt: Eröffnen Sie ein neues Konto bei einer anderen Bank
Ihr erster Schritt zur Vorbereitung des Insolvenzverfahrens sollte die Eröffnung eines neuen Kontos bei einer anderen Bank sein. In den meisten Fällen empfehlen wir unseren Mandanten, ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) zu eröffnen. Stellen Sie schnellstmöglich sicher, dass alle künftigen Zahlungen an Sie auf dieses Konto erfolgen. Schon diese einfache Maßnahme bewahrt Sie vor Pfändungen Ihrer Gläubiger oder dem Verlust eines vollen Monatseinkommens. Auf diese Weise bekommen Sie für die Wochen vor dem Privatinsolvenzverfahren den dringend benötigten finanziellen Spielraum. Vorerst sollten Ihre Gläubiger nichts von Ihrem neuen Konto erfahren.
Bitte beachten Sie: das neue Konto darf nicht bei einer Bank eröffnet werden, die mit Ihrer alten Bank oder einem Ihrer Gläubiger in Verbindung steht (z. B. ein Konto bei der Comdirekt Bank, wenn Sie bei der Commerzbank waren oder Schulden bei dieser haben – denn die Comdirekt gehört zur Commerzbank)! Mehr zu den Vorteilen eines neuen Kontos und Ihrem Vorgehen bei der Eröffnung.
2. Schritt: Sichern Sie Ihr Vermögen
Während Sie ein neues Konto einrichten, sollten Sie Ihre Vermögenswerte vor der Verwertung sichern. So können Sie Teile Ihres Vermögens vor der Versteigerung oder dem Verkauf im Privatinsolvenzverfahren schützen. Wir zeigen Ihnen rechtliche Möglichkeiten wie Sie z.B. ein Auto behalten dürfen, Guthaben von Versicherungen erhalten oder zu Ihrer Erbschaft kommen. Mehr dazu, was Sie in der Insolvenz behalten können, einem Auto in der Insolvenz, Ihren Bank- oder Versicherungsguthaben oder einer Erbschaft.
3. Schritt: Stellen Sie die Zahlungen an alle Gläubiger ein
Nachdem Sie ein neues Konto eröffnet und Ihre Vermögenswerte gesichert haben, beenden Sie auf der Stelle alle weiteren Zahlungen an Ihre Insolvenzgläubiger. Dies ist rechtlich unbedenklich und gerichtlich bestätigt (z.B. OLG Oldenburg ZVI 2003, 483). So hart es auch klingen mag, Ihre Gläubiger werden nach dem Privatinsolvenzverfahren leer ausgehen. Bezahlen Sie nur noch an die Gläubiger, die Ihre Lebensversorgung sicherstellen. Dazu gehören vor allem Ihr Vermieter, Ihr Stromversorger, Ihr privater Internetprovider oder ähnliche. Ignorieren Sie die Briefe Ihrer Gläubiger. Es werden nun Pfändungen kommen, die Sie eine kurze Zeit aushalten müssen. Sobald das Privatinsolvenzverfahren eröffnet wird, tritt der Pfändungsschutz ein und alle Zwangsvollstreckungen werden wirkungslos (§§ 88, 89 InsO).
4. Schritt: Gläubigerkorrespondenz sammeln und ordnen
Beginnen Sie nun mit der Vorbereitung des Insolvenzantrags. Als Erstes sollten Sie sich einen vollständigen Überblick über Ihre Schulden verschaffen. Sammeln Sie die Gläubigerkorrespondenz und ordnen Sie diese chronologisch. Dies wird Ihnen die Handhabung des Verfahrens stark erleichtern und Sie vor der Versagung der Restschuldbefreiung schützen. Lesen Sie mehr dazu, welche Briefe zur Gläubigerkorrespondenz zählen und wie Sie Ordnung in Ihre Unterlagen bringen können.
5. Schritt: Gläubiger und ihre Forderungen erfassen, vergessene Gläubiger ermitteln
Nachdem Sie die Gläubigerkorrespondenz sortiert haben, ermitteln Sie die Anschriften Ihrer Gläubiger, die Höhe der offenen Forderungen sowie die vergessenen Gläubiger. Wird ein Insolvenzantrag mit unvollständigen oder falschen Angaben eingereicht, droht Ihnen die Versagung der Restschuldbefreiung (§ 290 Abs. 1 Nr. 7 InsO). Diese Gefahr droht Ihnen, wenn Sie z.B. nicht genau wissen, ob Sie weitere Gläubiger haben.
Wir zeigen Ihnen wie Sie einer Versagung vorbeugen können. Für unsere Mandanten führen wir bei der Vorbereitung jedes Privatinsolvenzantrags automatisch wirksame Maßnahmen durch. Wir ermitteln Ihre vergessenen Gläubiger und überprüfen alle Ihre Angaben intensiv auf Schlüssigkeit (Vier-Augen-Prinzip). Lesen Sie mehr zum Thema vergessene Gläubiger und Forderungen.
Nach dem Ende der Vorbereitung führen wir den Schuldenbereinigungsversuch mit Ihren Gläubigern durch.
Danach erstellen wir eine Bescheinigung nach § 305 InsO.
Als auf Schuldnerberatung spezialisierte Anwaltskanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht sind wir dazu eigenständig berechtigt.
Nun haben Sie Ihr unpfändbares Vermögen gesichert und alle wichtigen Daten für den Insolvenzantrag zusammengetragen.
Jetzt führen wir Ihre außergerichtliche Entschuldung durch einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch durch. Dazu bietet die außergerichtliche Schuldenbereinigung eine Möglichkeit. Wir arbeiten für Sie einen Schuldenbereinigungsplan aus und unterbreiten Ihren Gläubigern unseren Vergleichsvorschlag. Sollten diese darauf nicht eingehen, stellen wir Ihnen als Anwaltskanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht die Bescheinigung nach § 305 InsO aus.
Bescheinigung nach § 305 InsO als Fachanwalt für Insolvenzrecht und „geeignete Stelle“
Als Privatperson benötigen Sie eine offizielle Bescheinigung über das Scheitern der außergerichtlichen Schuldenbereinigung nach § 305 InsO. Dieser Nachweis kann Ihnen nur von einer rechtskundigen und qualifizierten Stelle ausgestellt werden. Selbst sind Privatpersonen dazu nicht berechtigt. Wir als spezialisierte Anwaltskanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht sind eine solche „geeignete Stelle“ im Sinne des § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO.
Mehr zum außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuch, den Vorteilen eines anwaltlichen Vorgehens und der Vermeidung der Versagung der Restschuldbefreiung.
Sie wollen ohne Privatinsolvenz schuldenfrei werden?
Alle Informationen zum außergerichtlichen Vergleich – Kostenfrei und unverbindlich.
Durchschnittlich 6 Wochen nach Stellung des Antrags wird das Privatinsolvenzverfahren eröffnet.
Danach werden alle Pfändungen der Gläubiger gestoppt. Die Gläubiger dürfen Sie nicht mehr kontaktieren, sondern nur noch den Insolvenzverwalter.
Während der Privatinsolvenz bleibt Ihnen der pfändungsfreie Teil Ihres Einkommens.
Sie müssen auch nicht fragen, wenn Sie umziehen oder die Arbeitsstelle wechseln wollen, sondern den Wechsel rechtzeitig anzeigen.
Ihre 5 Obliegenheiten in der Privatinsolvenz sind:
Anzeige eines Arbeitswechsels und
Der letzte Schritt zur Einleitung des Privatinsolvenzverfahrens ist die Stellung des Privatinsolvenzantrags beim zuständigen Insolvenzgericht. In der Regel wird etwa 6 Wochen später durch den Eröffnungsbeschluss das Privatinsolvenzverfahren eröffnet.
Verhalten während des Privatinsolvenzverfahrens
Mit dem Beginn des Privatinsolvenzverfahrens werden Sie vor den Pfändungen Ihrer Gläubiger geschützt (§§ 88, 89 InsO).
Sehen Sie dazu auch unser Video zum Pfändungsschutz als Ziel des Insolvenzverfahrens.
Sie sind den Gläubigern gegenüber zu nichts mehr verpflichtet. Ebenso verhält es sich mit Ihren Pflichten gegenüber dem Gerichtsvollzieher: ihm ist es nicht mehr gestattet, gegen Sie vorzugehen. Es wird ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der stattdessen die Interessen Ihrer Gläubiger vertritt. Daher dürfen Sie den Treuhänder auf keinen Fall als Ihren Rechtsbeistand ansehen.
Ihre Rechte und Pflichten während des Insolvenzverfahrens
Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass Sie im Insolvenzverfahren nicht unter der Vormundschaft des Insolvenzverwalters stehen. Über den pfändungsfreien Teil Ihres Einkommens können sie nach Belieben verfügen. Sie müssen sich nicht mit dem Insolvenzverwalter absprechen, bevor Sie ein Rechtsgeschäft tätigen, umziehen, Ihre Erwerbstätigkeit ändern oder verreisen. Zeigen Sie ihm allerdings wichtige Änderungen Ihrer Lebensverhältnisse immer an, bevor Sie diese vornehmen (§ 295 Abs. 1 Nr. 3 InsO). Wir raten Ihnen zu einer ausschließlich schriftlichen Kommunikation mit dem Insolvenzverwalter. Lesen sie hier mehr zum richtigen Umgang mit dem Insolvenzverwalter und Ihren Rechten ihm gegenüber.
Ihre 5 Obliegenheiten
Obwohl Sie im Privatinsolvenzverfahren über eine sehr weit reichende Entscheidungsfreiheit verfügen, haben Sie dennoch 5 Pflichten, die sogenannten Obliegenheiten (§ 295 InsO), denen Sie nachkommen sollten:
Erwerbsobliegenheit,
Abgabe der Hälfte einer Erbschaft während der Privatinsolvenz,
Anzeige eines Wohnsitzwechsels,
Lesen Sie mehr zu den 5 Obliegenheiten und Ihren Pflichten in der Privatinsolvenz.
Das Privatinsolvenzverfahren wird in der Regel 12 – 18 Monate dauern und von der Wohlverhaltensperiode abgeschlossen.
Nach dem Schlusstermin beginnt die Wohlverhaltensperiode. Sie stellt eine erhebliche Erleichterung für Sie dar.
Der Kontakt zum Treuhänder – so wird der Insolvenzverwalter während der Wohlverhaltensperiode genannt – reduziert sich auf einen jährlichen schriftlichen Fragebogen.
Sie können nun Geld ansparen oder Zuwendungen in beliebiger Höhe erhalten.
Nach dem Schlusstermin und der Verteilung des pfändbaren Vermögens beginnt für Sie die Wohlverhaltensperiode, auch Wohlverhaltensphase genannt. Es dauert durchschnittlich ein Jahr bis zu ihrem Beginn. Viele Mandanten fragen uns regelmäßig, welche Erleichterungen die Wohlverhaltensphase für sie bereithält. Unsere Antwort: Die Wohlverhaltensperiode stellt für Sie als Schuldner eine erhebliche Erleichterung dar.
Kontakt mit dem Treuhänder bzw. Insolvenzverwalter reduziert sich auf einen jährlichen Fragebogen
Zunächst weil sich Ihr Kontakt mit dem Treuhänder – so wird der Insolvenzverwalter in der Wohlverhaltensperiode genannt – auf ein Minimum reduzieren wird. Er wird Sie einmal jährlich anschreiben und Ihnen einen Fragebogen zukommen lassen. Das bedeutet für Sie, dass Sie während der gesamten Wohlverhaltensperiode nur noch maximal 5 Mal vom Treuhänder hören.
Geld ansparen und Zuwendungen erhalten
Daneben können Sie wieder Geld ansparen oder Zuwendungen anderer Personen behalten. Vor der Wohlverhaltensperiode würde dieses Geld der Insolvenzmasse zufallen.
Hier können Sie mehr zum richtigen Verhalten während der Wohlverhaltensperiode erfahren.
Restschuldbefreiung – schuldenfrei nach 3, 5 oder 6 Jahren
3, 5 oder max. 6 Jahre nach Stellung des Insolvenzantrags tritt die Restschuldbefreiung ein – Sie sind schuldenfrei.
Die Restschuldbefreiung umfasst alle Schulden – unabhängig von ihrer Höhe oder der Anzahl der Gläubiger.
Ausgenommen sind Forderungen aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung sowie Strafen oder Bußgeldern.
3, 5 oder 6 Jahre nach der Eröffnung der Privatinsolvenz erteilt das Insolvenzgericht Ihnen durch Beschluss schließlich die Restschuldbefreiung (§ 300 Abs. 1 InsO). Ihre Gläubiger verlieren ihre Forderungen und Sie sind nun schuldenfrei.
Von der Restschuldbefreiung nicht umfasste Forderungen
Davon gibt es allerdings Ausnahmen: Schulden aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen, Steuerhinterziehung, Bußgeldern oder Strafen werden nicht sie nicht von der Restschuldbefreiung erfasst sein (§ 302 InsO). Sie verlieren zwar alle anderen Schulden, sollten diese jedoch in einer Ratenhalung abbezahlen – oder durch einen Insolvenzplan bereinigen. Mehr zu den Ausnahmen von der Restschuldbefreiung.
Verkürzung der Privatinsolvenz
Die Privatinsolvenz dauert maximal 6 Jahre.
Werden die Verfahrenskosten während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 5 Jahre.
Werden die Verfahrenskosten sowie 35 % der Schulden während des Verfahrens beglichen, verkürzt sie sich auf 3 Jahre.
Mit einem Insolvenzplan lässt sich die Privatinsolvenz auf 1 Jahr verkürzen.
Die gewöhnliche Dauer der Privatinsolvenz beträgt 6 Jahre. Sie wird ohne jegliche Bedingungen oder Voraussetzungen erreicht. Zur Verkürzung der Privatinsolvenz ist jeweils es erforderlich, einen bestimmten Betrag innerhalb dieses Zeitraums zurückzuzahlen.
Verkürzung der Privatinsolvenz auf 5 Jahre
Für die Verkürzung auf fünf Jahre muss lediglich ein Betrag zurückgezahlt werden, der die Verfahrenskosten abdeckt. In der Regel betragen die Verfahrenskosten nicht mehr als 2.000 Euro. Wer innerhalb der fünf Jahre also rund 35 Euro monatlich zurückzahlt, kann die Privatinsolvenz auf fünf Jahre verkürzen. Es ist ebenfalls möglich, den Betrag per Einmalzahlung zu leisten, entweder weil zu Beginn der Insolvenz pfändbares Vermögen vorhanden war, oder weil während des Insolvenzverfahrens ein Betrag verfügbar geworden ist – beispielsweise durch Zuwendung von dritter Seite oder einen Privatkredit.
Mit unserem Fünf-Jahres-Rechner können Sie berechnen, ob Sie die Privatinsolvenz nach fünf Jahren abschließen können:
Privatinsolvenz in 3 Jahren abschließen
Ebenso ist es möglich, die Restschuldbefreiung bereits nach drei Jahren zu erreichen. Hierfür muss ein Betrag zurückgezahlt werden, der 35 % der ursprünglichen Schuldensumme entspricht. Die Höhe des Betrags ist also abhängig davon, wie hoch die Schulden zu Beginn der Privatinsolvenz waren. Zudem müssen die Verfahrenskosten bezahlt werden. Diese hängen unter anderem von der Höhe der Insolvenzmasse ab, steigen also an, je mehr Geld zurückgezahlt wurde.
Mit unserem Drei-Jahres-Rechner können Sie berechnen, ob Sie die Privatinsolvenz nach drei Jahren abschließen können:
Insolvenzplan: Verkürzung der Privatinsolvenz auf 4 – 12 Monate
Nach der Reform der Privatinsolvenz 2014 wurde Schuldnern die Möglichkeit gegeben, die Insolvenz mit einem sogenannten Insolvenzplan vorzeitig zu beenden. Der Insolvenzplan wird durch eine höhere, von Seiten eines „Sponsors“ gestellte Einmalzahlung gestemmt (beispielsweise Familienmitglieder). Er wird gezielt vorbereitet, um eine nötige Kopf- und Summenmehrheit zu erreichen. Wenn das Gericht den Insolvenzplan dann anerkennt, kommt es zur Verkürzung der Privatinsolvenz auf vier bis zwölf Monate.
Beim Insolvenzplan ist die richtige Taktik entscheidend. Es kommt darauf an, dass eine Mehrheit der Gläubiger, die zum sogenannten Abstimmungstermin erscheinen, dem Insolvenzplan zustimmen. Ablehnende Gläubiger können möglicherweise davon abgehalten werden, an der Abstimmung über den Insolvenzplan teilzunehmen. Alles zu den Voraussetzungen und Erfolgsaussichten eines Insolvenzplans haben wir für Sie zusammengefasst.
Privatinsolvenz auf drei oder fünf Jahre verkürzen?
11 Tipps vom Fachanwalt
Durch eine Privatinsolvenz verlieren Sie Ihre Schulden unabhängig von ihrer Höhe oder der Anzahl Ihrer Gläubiger. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen möchten, sollten Sie unsere 11 Tipps beachten:
Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation
Sammeln Sie alle Gläubiger-Anschreiben
Nehmen Sie sich anwaltliche Beratung für die Privatinsolvenz
Verschieben Sie nicht ihr Vermögen
Hier können Sie unsere 11 Tipps zur Entschuldung durch eine Privatinsolvenz im Detail nachlesen.
Wie kann ich die Privatinsolvenz mit dem Insolvenzplan abkürzen?
WAS PASSIERT MIT MEINER IMMOBILIE IN DER PRIVATINSOLVENZ?
Wann kann ich mein Auto in der Privatinsolvenz behalten?
Wie hoch müssen die schulden sein, um privatinsolvenz anzumelden?
Erhöht sich der Pfändungsfreibetrag bei Unterhaltspflichten?
Welche Rechte hat der Insolvenzverwalter?
Aktuelles und Neuerungen der Privatinsolvenz 2019
Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die aktuellen Neuerungen und Reformen der Privatinsolvenz:
Statistischer Rückgang der Privatinsolvenzen
Das Statistische Bundesamt sieht bis 2019 einen Rückgang der Privatinsolvenzverfahren:
2018 – 68.496 Privatinsolvenzverfahren (Hochrechnung – im 1 Halbjahr 2018 wurden 34.248 Privatinsolvenzen erfasst)
2017 – 71.896 Privatinsolvenzverfahren
2016 – 77.238 Privatinsolvenzverfahren
2015 – 80.146 Privatinsolvenzverfahren
Bundessozialministerium: Anstieg der Haushalte mit Überschuldung
Gleichzeitig sieht das Bundessozialministerium in seinem aktuellen Armuts-/Reichtumsbericht einen leichten, aber stetigen Anstieg der Haushalte „mit hoher Überschuldungsintensität“. Dieser Trend setzt sich seit 2016 fort. Es wird von 6-8 Mio. überschuldeten Menschen ausgegangen – mit einer steigenden Tendenz.
Nur 2 % verkürzen die Privatinsolvenz auf 3 Jahre
Am 15.10.2018 hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz einen Bericht über den Erfolg der Verkürzung der Privatinsolvenz vorgelegt (BT-Drucksache 19/4000). Demnach ist es nicht zu der erhofften Wirkung gekommen. Eine vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung ist lediglich 2 % der Schuldner zugute gekommen – entgegen dem anvisierten Wert von 15 % der Schuldner. Ebenso wie wir sieht das BMJV die hohe Schwelle von 35 % samt Verfahrenskosten als eine zu hohe Hürde für eine Verkürzung auf 3 Jahre.
Es wird empfohlen, auf die Umsetzung des EU-Richtlinienvorschlags von 2016 zu warten, um über einen niedrigeren Schwellenwert zu diskutieren. Dies würde von uns zur Stärkung der Schuldnerrechte stark begrüßt werden.
Aktuelle Zahlen zur Beendung der Privatinsolvenz
Das Landesamt Statistik Niedersachsen hat die Beendungsgründe der Privatinsolvenz der Jahre 2009 – 2016 ausgewertet. Auf folgende Weise sind von insgesamt 13.091 Privatinsolvenzverfahren beendet worden:
11.448 – Erteilung der Restschuldbefreiung
309 – Tod des Schuldners
706 – Versagung der Restschuldbefreiung
188 – Einstellung mangels Masse (Abgelehnte Stundung)
155 – Wegfall Eröffnungsgrund (v. a. Vergleich im Insolvenzverfahren)
Die Versagungen der Restschuldbefreiung teilen sich folgendermaßen auf:
559 – Nichtzahlung der Treuhändervergütung (298 InsO)
103 – Verletzung der Erwerbsobliegenheiten
89 – Verletzung der Mitwirkungspflichten
65 – Verstoß gegen Obliegenheiten
Geringfügige Verkürzung der Frist zur Löschung der Daten in Wirtschauskunfteien wie Schufa oder Infoscore
Die DSGVO Reform führte zu einer geringfügigen Verkürzung der Frist zur Löschung der Daten in Wirtschauskunfteien wie Schufa oder Infoscore. § 35 BDSG ist soweit geändert worden, als das nun Schuldnerdaten taggenau nach Ablauf von drei Jahren gelöscht werden müssen. Vorher wurden Sie nach Ablauf des dritten Jahres aus der Schufa entfernt.
Neuerungen der Privatinsolvenz bis 2019
Die wichtigsten Neuerungen und Reformen der Privatinsolvenz bis zum Jahr 2019 werden Ihnen nachfolgend vorgestellt:
Aktuelles zur Privatinsolvenz 2018
Laut statistischem Bundesamt beträgt die Wartezeit in der Schuldnerberatung durchschnittlich 10 Wochen. (Statistisches Bundesamt Pressemitteilung 2017 / 14.06.2017). Die anwaltliche Schuldnerberatung ohne Wartezeit wirkt sich statistisch positiv aus. Insgesamt wird diese aus unserer Sicht statistisch deutlich zu lange Wartezeit als Abschreckung vor der Durchführung eines Schuldenschnitts durch Privatinsolvenz oder andere Maßnahmen (Schuldenvergleich, Insolvenzplan) angesehen.
Reform der Privatinsolvenz 2017
Das „Gesetz zur Verbesserung der Rechtssicherheit bei Anfechtungen nach der Insolvenzordnung und nach dem Anfechtungsgesetz“ trat am 05.04.2017 in Kraft. Die Insolvenzrechtsreform 2017 betraf vor allem die Insolvenzanfechtung, hatte aber eine wichtige Neuerung auf dem Gebiet der sogenannten Gläubigeranträge nach § 14 Abs. 1 InsO. Diese werden in den meisten Fällen von öffentlichen Einrichtungen wie Finanzämtern oder Krankenkassen gegen selbstständige Unternehmer gestellt. Im Falle eines Gläubigerantrags kommt es nicht mehr zur automatischen Unzulässigkeit durch Zahlung der Forderung. Diese Bestimmung ist sehr Zwiespältig. Auf der einen Seite schränkt Sie die Handlungsmöglichkeiten des Schuldners ein. Auf der anderen Seite wird verhindert, dass „gutes Geld schlechtem Geld hinterher geworfen wird“. Meistens ist von Zahlungen an Gläubiger bei Schulden angesichts der Gesamtsituation abzuraten.
Reform der Insolvenzanfechtung 2017
Die meisten Änderungen der Reform Im Jahr 2017 betrafen jedoch die sogenannte Insolvenzanfechtung. Dabei bot die Reform 2017 Schuldnern einige wichtige Vorteile:
Der Anfechtungszeitraum für die Bezahlung von erbrachten Lieferungen und Leistungen (Deckungshandlungen) wurde für den Fall von Vorsatz von zehn auf vier Jahre reduziert (§ 133 Abs. 2 InsO n. F). In diesen Fällen wird auf die „eingetretene“ Zahlungsunfähigkeit – und nicht mehr auf die „drohende“ – abgestellt.
Bei Zahlungserleichterungen des Gläubigers an den Schuldner wird vermutet, dass der Schuldner die Zahlungsunfähigkeit nicht kannte. Der Insolvenzverwalter muss beweisen, dass der Gläubiger ihn kannte (§ 133 Abs. 3 InsO n. F.).
Sogenannte „Bargeschäfte“, bei denen zwischen Leistung und Gegenleistung ein kurzer Zeitraum liegt, sind nur noch anfechtbar, wenn der Gläubiger die Unlauterkeit des Schuldners erkennt (§ 142 Abs. 1 S. 2 InsO n. F.). Bei Arbeitsentgelten wird im Zeitraum von drei Monaten ein Bargeschäft vermutet (§ 142 Abs.2 InsO n. F.). Dies gibt insbesondere selbstständigen Schuldnern mehr Rechtssicherheit. Sie können weiterhin wichtige Geschäfte wie Arbeitnehmerbeschäftigung oder gewisse Anschaffungen trotz Schuldensituation tätigen, ohne eine Rückabwicklung und damit Beschädigung ihres Verhältnisses zu ihren Lieferanten zu riskieren.
Reform durch Fahrplan für europäisches Insolvenzrecht 2016
Die Europäische Kommission hat – weitesgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit – am 8. März 2016 einen Fahrplan eines einheitlichen europäischen Insolvenzrechts vorgelegt (Richtlinienvorschlag COM (2016) 723 (final). Vom 23.03.2016 bis zum 14.06.2016 fanden daraufhin Konsultationen zu einem neuen europäischen Insolvenzrecht statt. Bezüglich der Regelinsolvenz wird die Möglichkeit einer in allen Mitgliedstaaten gültigen einheitliche Regelung zur Schuldentilgung nach drei Jahren diskutiert.
Neuerungen durch die Reform des Insolvenzrechtes 2014
Starke Veränderungen des Privatinsolvenzverfahrens sind durch die Reform des Insolvenzrechtes 2014 erfolgt. Sie trat als sogenannte 2. Stufe der Insolvenzrechtsreform am 01.07.2014 in Kraft. Ihre wichtigsten Vorteile für Schuldner sind:
Möglichkeit des Insolvenzplans im Privatinsolvenzverfahren
Die Kosten der Privatinsolvenz setzen sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Dem anwaltlichen Beratungshonorar und den Verfahrenskosten.
Die Kosten können in Raten gezahlt werden.
Bei Gewährung von Beratungshilfe ist unsere anwaltliche Begleitung kostenlos.
Die Verfahrenskosten werden durch einen Stundungsantrag erst nach Ende der Privatinsolvenz und der erteilten Restschuldbefreiung fällig.
Sie können im Verlauf von drei Jahren in Raten zurückgezahlt werden.
Bei geringem Einkommen muss auch dann keine Rückzahlung geleistet werden – Die Raten werden auf 0,- € reduziert (Nullraten), nach Ablauf von 3 Jahren werden die Verfahrenskosten bei anhaltend geringem Einkommen komplett erlassen.
Bei der Klärung der Kosten einer Schuldnerberatung sollten Sie auf besonders auf die Kriterien einer seriösen Schuldnerberatung achtgeben. Nach unserer Meinung sind besonders wichtig:
Komplett selbstständige Begleitung aller Verfahrensschritte
Das Insolvenzverfahren wird nicht als deutlich schlechtere Alternative zu einem Schuldenvergleich beschrieben
Kein schneller Vertragsschluss Zuhause, kein Drängen auf einen möglichst sofortigen Vertragsabschluss
Die Kosten der Privatinsolvenz setzen sich aus dem Honorar der anwaltlichen Schuldnerberatung und den Verfahrenskosten zusammen. Die Höhe der Verfahrenskosten hängt wiederum von der Insolvenzmasse ab.
Privatinsolvenz kostenlos mit Beratungshilfe
Als spezialisierte Kanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht begleiten wir Ihren Privatinsolvenzantrag kostenlos, sofern Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen. Dies ist für Menschen mit niedrigem Einkommen möglich. Gerne erläutern wir Ihnen die Voraussetzungen und teilen Ihnen mit, ob Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen können.
Die besten Aussichten auf Beratungshilfe haben Sie, wenn Sie sich von einer öffentlichen Schuldnerberatung schriftlich bestätigen lassen, dass Sie auf einen Beratungstermin länger als sechs Monate warten müssen. Die öffentlichen Schuldenberatungen freuen sich meistens darüber, Ihnen diese Bestätigung auszustellen, weil sie dadurch etwas entlastet werden. Grundsätzlich bieten wir Ihnen aber auch die Möglichkeit einer Ratenzahlung.
Verfahrenskosten der Privatinsolvenz
Der Insolvenzschuldner trägt grundsätzlich auch die Verfahrenskosten – die Gerichtskosten und die Vergütung des Insolvenzverwalters. Der Gesetzgeber hat den Insolvenzschuldnern aber die Option eingeräumt, die erforderlichen Gerichtskosten durch eine Stundung erst nach dem Ende der Wohlverhaltensperiode in Raten zu begleichen (§ 4a InsO).
Dies wird von uns für in allen Fällen der Privatinsolvenz gesondert beantragt.
In sehr vielen Fällen kommt es nach Abschluss der Wohlverhaltsperiode gar nicht zur Rückzahlung der Verfahrenskosten. Hat ein Schuldner nur ein geringes Einkommen, werden seine Raten auf 0,- Euro gesetzt (sogenannte Nullraten). Nach Ablauf der Stundungsrückzahlungszeit von 3 Jahren wird der Rest der Verfahrenskosten komplett erlassen – im Fall von Nullraten kommt es damit zu keinerlei Rückzahlung.
Merkmale unseriöser Schuldnerberatung
Bei der Entschuldung sollten Sie stark auf Merkmale unseriöser Schuldnerberatung achten. Oft nutzen „schwarze Schafe“ die besondere Drucksituation von Schuldnern aus.
Sie spielen mit der Hoffnung auf eine vermeintlich leichte und sichere Entschuldung und versprechen – ohne große Vorprüfung – eine vermeintlich sichere „Schuldenfreiheit ohne Insolvenz“.
Die Konsequenz ist ein oftmals sehr kostenaufwändiger Beratervertrag mit einer beständig hohen monatlichen Rate (ohne definiertes Mandatsende) oder eine Einmalzahlung im mehrere-tausend-Euro-Bereich. Eine Entschuldung wird dabei meistens nicht erreicht.
Ein Schuldnerberater sollte entweder als Anwalt eine „geeignete Person“ nach § 305 InsO sein oder ein Zertifikat als „geeignete Stelle“ nach § 305 InsO haben. Für eine erhöhte Qualifikation spricht zudem der Titel „Fachanwalt für Insolvenzrecht“ – insbesondere wegen der Erfordernis der fortlaufenden Fortbildung (15 Stunden im Jahr nach FAO).
KEINE SELBSTSTÄNDIGE BEARBEITUNG
Unseriös ist aus unserer Sicht, wenn ein Schuldnerberater selbst keine Bescheinigung nach § 305 InsO ausstellen kann. Ein seriöser Schuldnerberater sollte alle Entschudungsschritte selbst durchführen können. Oftmals wird zur Erteilung der Bescheinigung nach § 305 InsO auf einen anderen Rechtsanwalt verwiesen und so die Kosten in die Höhe geschraubt. Außerdem übernimmt der Schuldnerberater in diesen Fällen keinerlei rechtliche Verantwortung. Achten Sie auf eine Formulierung wie: „Die (…) GmbH übt keinerlei Rechtsberatung aus und erbringt ausschließlich Dienstleistungen kaufmännischer und wirtschaftlicher Art.“
HERABSETZUNG DER INSOLVENZ
Aus unserer Sicht ist es bedenklich, wenn die Privatinsolvenz tendenziös negativ dargestellt und der Vergleich als „einziger Ausweg“ gelobt wird. Die Privatinsolvenz ist oftmals der einzige Ausweg für Schuldner, die finanziell keine Möglichkeit haben, ihren Gläubigern eine Rückzahlung anzubieten. Falls Sie merken, dass die Entschuldung durch Privatinsolvenz, Regelinsolvenz oder Insolvenzplan bei einer Beratung nicht angesprochen oder überraschend kurz überflogen wird, sollten Sie sehr stutzig werden.
Wird Ihnen ein Vergleich ohne reelle Aufzeigung von Alternativen empfohlen und die Insolvenz merklich negativ dargestellt, geht es dem Schuldnerberater unserer Meinung nach nicht um Ihre Schuldenfreiheit, sondern um einen lukrativen Verdienst – diese Angebote sind meist mit einer nicht von vornherein feststehenden Honorarhöhe verknüpft und werden unangemessen hohe Kosten ohne Erfolgsanreiz verursachen.
KEINE KOSTENFREIE UND UNVERBINDLICHE ERSTBERATUNG
Es ist unserer Meinung nach wichtig, dass Schuldner kostenfrei und unverbindlich zu ihrer Schuldensituation und allen einschlägigen Entschuldungsalternativen beraten werden: der Privatinsolvenz, der Regelinsolvenz, dem Vergleich und dem Insolvenzplan. Alle Alternativen sollten vom Schuldnerberater auch durchführbar sein. Sie sollten Ihre ersten rechtliche Fragen stellen können. Besprochen werden sollten dabei nicht nur die Kosten des Schuldnerberaters.
SCHNELLER VERTRAGSSCHLUSS ZUHAUSE
Falls sie merken, dass Sie zu einem schnellen Abschluss eines Beratervertrags bei Ihnen Zuhause (oder woanders) unter Druck gesetzt werden, sollten Sie sich Zeit einräumen lassen. Ein seriöser Schuldnerberater lässt seine Mandanten in Ruhe alle Unterlagen sichten und eine bedachte Entscheidung treffen.
Pfändungstabelle 2019 in der Privatinsolvenz
Mittels der Pfändungstabelle wird der pfändungsfreie Teil Ihres Einkommens in der Privatinsolvenz bestimmt, den Sie monatlich behalten können. Er richtet sich nach der Höhe Ihres Nettoeinkommens und der Anzahl Ihrer Unterhaltspflichten. Zur genauen Berechnung können Sie auch den Pfändungsrechner nutzen.
Während der Privatinsolvenz wird der pfändbare Teil des Einkommens gepfändet (sogenannter Insolvenzbeschlag). Der unpfändbare Teil des Einkommens wird belassen. Die Höhe des unpfändbaren Einkommens ist eine der zentralen Fragen einer Entschuldung: Wie viel wird bei einer Privatinsolvenz belassen?
Viele Schuldner befürchten, durch die Pfändung des Arbeits- oder Sozialeinkommens nicht mehr für den eigenen Lebensunterhalt oder für den Unterhalt ihrer Angehörigen sorgen zu können. Der Gesetzgeber hat mit der Pfändungstabelle und den darin enthaltenen Pfändungsfreigrenzen ein Instrument geschaffen, das die Höhe des unpfändbaren Einkommens genau bestimmt – abhängig von der Höhe des Nettoeinkommens und der gesetzlichen Unterhaltspflichten.
Aus der aktuellen Pfändungstabelle 2019 können Sie ablesen, wie viel bei einer Pfändung von Ihrem Einkommen gepfändet werden kann. Hier sehen Sie die aktuelle Pfändungstabelle 2019. Oder berechnen Sie Ihren Pfändungsfreibetrag mit unserem Pfändungsrechner:
Antrag auf Eröffnung der Privatinsolvenz
Als spezialisierte Kanzlei mit dem Titel Fachanwalt für Insolvenzrecht werden wir Sie in jeder Hinsicht dabei unterstützen, das Privatinsolvenzverfahren (Verbraucherinsolvenzverfahren) einzuleiten. Damit wir für Sie tätig werden können, schicken Sie uns bitte die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.
Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer: 0221 – 6777 00 55. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zum Privatinsolvenzverfahren gerne zur Verfügung. Sämtliche vorherige Beratung und Information zur Privatinsolvenz sind in unserem Angebot einer kostenlosen Erstberatung enthalten.
Ihre Fragen und unsere Antworten zur Privatinsolvenz
Genauer Ablauf: Beendigung Insolvenz nach 3 Jahren
19 Mai 2019/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Liebe Anwaltskanzlei, mit Ihrer Hilfe wurde mein Privatinsolvenz am 10.05.2016 eröffnet und ich befinde mich momentan in der Wohlverhaltensphase. Von meiner Treuhänderin habe ich vor einigen Monaten die Bestätigung bekommen, dass ich die Quotenzahlung von mindestens 35% + Verfahrenskosten erreicht habe und einen Antrag zur Verkürzung der Privatinsolvenz auf 3 Jahre beim Amtsgericht stellen kann. […]
13 Mai 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Folgende Situation: ich habe jetzt einen neuen Arbeitgeber, bekomme aber von alten Arbeitgeber noch Gehalt (Urlaubsabgeltung,Gut Tage). Jetzt bekomme ich Ende des Monats von den beiden Geld. Wie berechnet die Insoverwalterin das jetzt? Rechnet sie praktisch beides was netto ist nochmals zusammen und zieht daraus ihren Betrag??? LG hoffe auf eine Antwort
Selbstständige Vertriebspartnerschaft (Network Marketing) trotz Insolvenz?
10 Mai 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich bin seit dem 16.03.2016 in einer Privatinsolvenz. Ich bin jetzt seit einem Monat in einem Netzwerk und habe heute erfahren dass ich dazu ein Gewerbe anmelden muss. Ich habe noch nichts verdient und bis ich etwas verdiene, werden auch noch ein paar Monate vergehen. Nun zu meinen Fragen. Was muss ich beachten, während […]
Einkommenssteuer auf Rente
Guten Tag, sehr geehrter Herr Dr. Ghendler, meine Mutter ist Rentnerin und befindet sich im Insolvenzverfahren in der Wohlverhaltensphase. Sie bezieht eine eigene Rente sowie eine Witwenrente. Von diesem Einkommen behält der Treuhänder monatlich den pfändbaren Anteil ein. Dazu habe ich nun folgende Fragen: 1. Werden diese gepfändeten Beträge an die Gläubiger verteilt und wenn […]
07 Mai 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Ich war bereits schon einmal privatinsolvent. Die Restschuldbefreiung wurde im Mai 2011 erteilt. Aufgrund privater Umstände (Scheidung; Immobilienkreditkündigung, etc.) werde ich bereits von der Immobilienbank gepfändet. Der Kredit wurde seitens der Bank bereits gekündigt. Ist es möglich aktuell ein Insolvenzverfahren zu eröffnen? Wann wäre es frühestens möglich?
30 Apr 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Werden die gestundeten Verfahrenskosten während der Wohlverhaltensphase aus den gepfändeten Beträgen bezahlt oder sind diese zusätzliche zu bezahlen?
Autoleasing in Wohlverhaltensphase
19 Apr 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ab Mai befinde ich mich in der Wohlverhaltensphase. Nach Abzug der Gehaltspfändung bleiben mir über 1200 Euro vom Gehalt netto über. Habe ich bei negativer Schufa überhaupt die Möglichkeit einen PKW zu leasen bei einem Händler? Es wäre eine Leasingrate von ca. 80 Euro monatlich für einen Kleinwagen. Die Versicherung würde ich jährlich zahlen. […]
Insoende nach 5 Jahren?
17 Apr 2019/4 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo Herr Rechtsanwalt, ich befinde mich in der Insolvenz und zwar in der Wohlverhaltensphase. Meine 6 Jahre sind im September 2020 vorbei. Jetzt habe ich gehört, dass die Insolvenz schon nach 5 Jahren enden kann. Stimmt das und wie gehe ich dann vor, gibt es eine Beantragungsfrist oder bin ich schon zu spät? Oder geschieht […]
08 Apr 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
meine frage an ihnen ist ob sie mir bei mein und bei meiner frau bei denn schulden helfen können weil wir die übersicht verlieren wir sind beiden arbeitslos und wiessen nicht weiter
04 Apr 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich bin seit Dezember 2013 in der Privatinsolvenz. Meine Insolvenzverwalterin teilte mir Anfang des Jahres mit, dass ich keine Wohlverhaltensphase erhalte. Sie hatte mir vor einigen Jahren angeboten, mein eigenes Geschäft zurückzukaufen, jedoch fehlte mir das Geld. Ich bin seit 02/2014 hauptberuflich tätig und mir wird auch ein Teil meines Einkommens gepfändet. Die Insolvenzverwalterin […]
03 Apr 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, ich habe 22.02.19 meine sechs Jahren abgeschlossen und bescheid vom Amtsgericht bekommen das die Gläubiger jetz noch ein Monat Zeit haben um zu wiedersprechen. Meine Frage, wie lange wird mein Lohn noch geändert ? Vielen Dank und liebe Grüße
02 Apr 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, mich interessiert, welche Pfändungsgrenze gilt, wenn ich die Privatinsolvenz in Deutschland beantrage, die Schulden wurden auch hier gemacht, ich aber in zwei Jahren nach Polen auswandern möchte ? Gilt die deutsche oder die polnische Pfändungsgrenze, wenn die polnische, wie kann ich mich darüber schlau machen, wie es dann dort aussehen würde? Danke im […]
26 Mrz 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich bin seit 2 Jahren in der Privatinsolvenz. In dieser Zeit habe ich mich weitergebildet und möchte mich nun selbstständig (nebenberuflich) machen. Das es geht ist klar, solange ich meine finanzielle Situation nucht schlechter wird. Nun meine Frage. Wenn ich eine UG gründe, kann ich ja von dieser Angestellt werden und normalen Lohn beziehen, […]
Restschuldbefreiung / Spielsucht
Hallo, meine Frage bezieht sich darauf, ob mir eine Restschuldbefreiung nach einer Privatinsolvenz versagt werden kann (z.B. wegen Vermögensverschwendung)? Kurz gesagt, habe ich bis Ende 2018 sehr viel Geld in Online Casinos verspielt. Im Januar 2019 habe ich mich an die örtliche Caritas (Sucht- und Schuldnerberatung) gewandt, um einerseits meine Spielsucht zu durchleuchten und eine […]
21 Mrz 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Ich befinde mich noch im Insolvenzeröffnungsverfahren und habe mein PKW vor einigen Monaten verkauft. Jetzt wird mir mit einer Vermögensverschwendung gedroht. Ist das rechtens? Muss ich das Geld an den inso Verwalter zurück erstatten? Haben Sie mir hierfür eine gute „Ausrede“? Möchte natürlich nicht, dass mir die Restschuldbefreiung verweigert wird! Wie kann ich hier am […]
Mitträger der Schulden
16 Mrz 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Seit 2017 bin ich in Privatinsolvenz. Wenn ich jetzt heiraten möchte, muss dann mein zukünftiger Ehemann die Schulden mittragen? Oder gibt es eine Vereinbarung, dass er davon befreit ist? Vielen Dank Fr. A. Hahlbrauck
Privatinsolvenz vorbereiten
Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe seit längerer Zeit Zahlungsschwierigkeiten, konnte mich aber immer von Monat zu Monat retten. Ich habe mehrfach umgeschuldet und dachte jedes Mal, dass ich jetzt endlich die Kurve bekomme. Allerdings habe ich mich immer mehr verschuldet, da es mir zu einfach gemacht wurde und ich mein Konsumverhalten nicht kontrollieren […]
Privatinsolvenz – Einkommen
12 Mrz 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Meine Frage lautet, wenn ich neben meinem Einkommen, netto sind das nach Abzug des pfändbaren Teils ca. 1400 Euro. Ich habe vor, mich nach einem Nebenjob umzuschauen. I.d.R. wären das zusätzlich monatl. 450 Euro.Einkommen Wie wird dann vorgegangen/gepfändet? Wird von 1850 Euro gepfändet? Vielen Dank.
ich möchte eine kostenlose beratung…wir sind in Finanziellen Schwierigkeiten,
09 Mrz 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
mein Konto wurde gespert von der UGV komme nicht an meine Rente …mein Mann brauch Insulien und ich Medikamente,keine Auszahlung,Karte wurde Eingezogen am Automat…wie verhalte ich mich nun …hab alles Erfüllt 20 euro Rate unterschrieben und eingezahlt…Bank hatt Schreiben bekommen in Halberstadt Pfänungsabteilung aber nix tut sich es ist meine Rente seit dem !.03.2019 ich […]
In der Wohlverhaltensphase alle Gläubiger bezahlt
08 Mrz 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase und werde erben, wenn ich das Erbe nicht ausschlage. Mein gesamte Restschuld beläuft sich auf ca. 40.000 Euro. Bekommt der Insolvenzverwalter 50% der geerbten Summe, auch wenn diese 50% die 40.000 Euro bei Weitem überschreitet? Wenn ich das Erbe annehme, wird mit diesem der komplette Betrag bezahlt sein. […]
04 Mrz 2019/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo, wir haben Schulden in höhe von ca 80000 Euro, bestehend aus Eigentumswohnung (monatlich 540 Euro Raten werden immer bezahlt), Auto monatlich 130 Euro (Restschuld ca 6500 Euro), Kredit ca 20000 Euro zur Zeit 250 Euro monatlich an Gerichtsvollzieher, mehrer Schuklden in höhe von ca. 9000 bis 10000 Euro (dabei eine Pfändung von 3300 Euro, […]
28 Feb 2019/0 Kommentare/in Privatinsolvenz
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, Ich bin nun schon einige Zeit im Restschuldbefreiungsverfahren. Insolvenz Eröffnung 09.09.2015. Meine Frage wäre, ob es möglich wäre, die Restschuldbefreiung schon nach 5 Jahren zu erhalten, da ja theoretisch von den Schulden bzw. des Hauptschuldners mehr als 35 % getilgt wurden. Der Insolvenzverwaltér hatte auch meine getätigten Spenden vor dem Eintritt […]
Bin in der Insolvenz Anfangsphasenoch nicht ein Jahr
24 Feb 2019/3 Kommentare/in Privatinsolvenz
Ich möchte mir ein Auto kaufen was ich mir vom Pflegegeld Grad 2 zurück gelegt habe, weil ich es nicht mit den öffendlichen Verkehrsmittel schwer schaffe. Dieses Auto iss BJ 1995 und soll 1700 kosten muss ich davon meinen Insolvenzbetreuer infornieren. Danke für die Auskunft
22 Feb 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrter Herr Ghendler, ich befinde mich in der Privatinsolvenz. Jetzt hat mir meine Pflegekasse 840 Euro auf mein P-Konto überwiesen, wegen Fristüberschreitung zwischen Pflegeantrag und Pflegegutachten. Die Frist beträgt 25 Tage, danach sind 70 Euro pro Woche von der Pflegekasse zu zahlen. Sind diese 840 Euro pfändbar, oder kann meine Insolvenzverwalterin das Geld freigeben? […]
Ende der Insolvenz mit Restschuldbefreiung – oder doch nicht?
19 Feb 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag. Im April 2010 wurde mein Privatinsolvenzverfahren eröffnet. Ende 2016 gab es eine gerichtliche Auseinandersetzung während meiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, betreffend der Dienstfahrzeugregelung und daraus resultierenden Berechnung meines pfändbaren Einkommens. In einem Urteil wurde festgelegt, dass ich einen erheblichen Teil zu wenig abgeführt hatte. Ich zahle bis heute in monatlichen Raten. Im November 2017 wurde […]
Umzug in der PI
17 Feb 2019/4 Kommentare/in Privatinsolvenz
SgH RA, kann ich Hausrat anlässlich eines Umzuges in ein Service-Wohnen/Altenheim pfändungsfrei veräußern zum Zwecke einer Ersatzbeschaffung? Und, inwieweit wird Grundsicherung auf dem P-konto berücksichtigt? Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße
Ehefrau ist sozialvers. plichtig angemeldet mit einer Gleitzone, verdienst mtl. 450.-€
09 Feb 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Ich verdiene mtl. 1900.-€ , ich fahre im Fernverkehr LKW dadurch fallen Spesen an von ca. 400 – 450€ fließen diese Spesen in die Masse mit ein. Wie wird der Lohn meiner Frau in das mtl. Einkommen berechnet. ? Ich hatte schon mal eine Insolvenz, ist aber mittlerweile über 13 jahre her ?
Privatinsolvenz beendet – Folgen?
28 Jan 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich habe die Privatinsolvenz beendet, es steht nur noch dieser Eintrag (Restschuldbefreiung erteilt) in der Schufa. Auch in anderen Auskunfteien habe ich keine Einträge. Einen Mobilfunkvertrag bekomme ich dennoch nicht, bei einer Bank wurde ich abgewiesen – ist das normal?
26 Jan 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Ich habe meine Lebensversicherung als Sicherheit für die Kredite meines Ehemannes hinterlegt. Jetzt wurde die Restschuldbefreiung erteilt. Wieso erhalte ich meine Police nicht zurück?
24 Jan 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Sehr geehrter Herr Ghendler, da Fragen an meinen IV oft ins Leere laufen versuche ich es bei Ihnen einmal. Meine Insolvenz läuft seit dem 31.08.2016. Mit Schreiben vom Amtsgericht wurde das Insolvenzverfahren mit Wirkung 18.01.2019 aufgehoben. Meine Fragen: 1. Es heißt ja das Insolvenzverfahren dauert ca. 1 Jahr. Was kann es für Gründe geben, dass […]
normales Konto in Wohlverhaltensphase
22 Jan 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, befinde mich noch im Insolvenzverfahren, ab März in der Wohlverhaltensphase. Habe zur Zeit ein pfändungsfreies Konto. Da meine Bank deutlich günstigere Konten hat, frage ich mich ob ich auch schon ein normales Konto ohne Dispo eröffnen kann. Fragen: Würden Sie mir ein normales Konto empfehlen oder soll ich bis zum Ende in 5-6 […]
17 Jan 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich habe Schulden durch einen Betrug,für den ich auch Strafrechtlich verurteilt wurde, begannen vor 20 Jahren. Kann ich trotzdem eine Privatinsolvenz beantragen?
03 Jan 2019/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Ich habe insgesamt 70000 Euro Schulden bei 3 Gläubigern Kann zwar die Raten bezahlen aber es bleibt nicht viel Geld zum Leben übrig Mein Gehalt 2100 Euro Raten mtl 1100 Euro Wäre Privatinsolvenz eine Lösung? Ist das überhaupt möglich Ich habe bis vor kurzem Aktien gekauft um aus der Misere herauszukommen Kann das ein Versagungsgrund […]
Hallo, ich war bis 2013 Selbständig und habe das Gewerbe im Januar 2014 abgemeldet. Hieraus habe ich Schulden bei ca. 30 Gläubigern wie z. Bsp. Finanzämtern, Banken, Vermietern, Verbänden, Telekomunikation und Kaufverträge. Habe bereits 3 Mal eine Vermögensauskunft abgegeben und seit 2014 keinerlei Verträge, Ratenkäufe etc. abgeschlossen. Von den 30 sind 15 titulierte Forderungen mit […]
Leistungen aus einer Krankenzusatzversicherung pfändbar
19 Dez 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, habe eine Privatzusatzversicherung bei einer Krankenversicherung, Zahn-und Brillenversicherung wo ich jeden Monat einen Beitrag zahle. Habe mir eine neue Brille die ich alle zwei Jahre erstattet bekomme bis 130 Euro, gekauft die auch teurer ist, und habe diese nun erstattet bekommen anteilmässig. Fragen: Muss ich den Insolvenzverwalter über den Geldeingang informieren? Hat er […]
Verkürzung auf drei Jahre
Ich befinde mich in der Privatinsolvenz. Es wurden zirka 230000€ Schulden beim Gericht angemeldet. In dieser Summe war eine Hypothek in Höhe von 130000€ als angemeldete Forderung. Die Immobilie wurde für 200000€ verkauft. Die 70000€ sind auf dem Notarkonto. Zusätzlich habe ich 20000€ an Lohnpfändungen und Sonderzahlungen geleistet. Wie werden jetzt die 35% berechnet und […]
Wohlverhaltensphase/Stundung
18 Dez 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Das Gericht prüft regelmäßig die Voraussetzungen der Stundung. Schuldner befindet sich in WVP seit längerem.Nun besteht ja in dieser Zeit nur ein begrenzter Zugriff des TH. Also auf pfändbares Einkommen bzw. die Hälfte eines Erbes. Wie ist das bei der Stundung? Kann das Gericht neben den Lohnbescheinigungen, die nur unpfändbares Einkommen ausweisen, verlangen, dass Kontoauszüge […]
18 Dez 2018/3 Kommentare/in Privatinsolvenz
Hallo, ich habe eine etwas verzwickte Situation. Ich bin seit Mai 2016 in der Insolvenz und befinde mich auch schon in der Wohlverhaltensphase. Zum Thema: Mein Arbeitgeber hat im Zuge von Einsparungen und Umstrukturierungen einen Teil meiner Schichtprozente einbehalten und somit vertraglich zugesichter, dass das Unternehmen eine Standortsicherung hat und neue Innovationen und Maschinen kommen. […]
Weihnachtsgeld bei Privatinsolvenz
Hallo… …bin deit 2-3 Monaten in Privatinsolvenz,mit meinem Einkommen liege ich unter der Pfändungsgrenze. Jetzt gab es Weihnachtsgeld und der Steuerberater hat gleich den Teil abgezogen der davon pfändbar war…auch alles ok soweit. Aber jetzt wurde mir alles was oberhalb des Freibetrages liegt gesperrt…da hat mir keiner was von gesagt…kann ich da etwas tun??? Und […]
14 Dez 2018/3 Kommentare/in Privatinsolvenz
Ich bin seit 2014 in der Privatinsolvenz Musste 2016 Umziehen Habe das dem Treuhänder auch alles Schriftlich zukommen lassen ( Ummeldung u.s.w.) So weit so gut. Habe aber Heute vom Bekannten erfahren das ich dem Gericht auch bescheid geben muss . Habe ich bisher ja noch nicht. was nun? Was soll ich jetzt machen?
01 Dez 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Laut Insolvenzverwalter gibt es ein BGH Urteil, welches besagt, dass unter Umständen die Kindesunterhalte nicht voll anrechenbar wären! In welchem Fall hat das Gericht so entschieden? Danke
Angestrebte private Insolvenz
Sehr geehrte Damen und Herren, Was passiert wenn ich den Überblick verloren habe und nicht mehr alle Gläubiger benennen kann.
30 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag Würde persönlich gerne endlich raus aus den Schulden. Nun habe ich viele Gläubiger. Wie sieht das mit ihren Gebühren aus ? Direkt zahlbar ? Monatlich in Raten ? Mit freundlichen Grüssen Julia Hahn
25 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo. Meine PI läuft seit ca. 16 Monaten und seit Beginn gab es Lohnpfändungen. Gerichtskosten und Gehalt für den Verwalter sind bis Ende des Verfahrens im nächsten Februar zusammen. Fällen diese beiden Posten in der Wohlverhaltensphase weiterhin an? Die Quote beträgt dann wohl 46%. Mit freundlichen Grüßen Fitzpat
VWL Fälligkeit/ Auszahlung am Ende der WV-Phase
23 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, ich habe eine Frage betr. Vermögenswirksame Leistungen und Verbraucherinsolvenzverfahren. Das Verbraucherinsolvenzverfahren wurde auf Antrag des Schuldners – Mitte 2014 eröffnet – die Inso wurde mit Beschluss des Amtsgerichtes Ende 2017 aufgehoben – Ende der WV-Phase ist Mitte 2020. Anfang 2014, also kurz vor Eröffnung der Verbr.-Insolvenz, wurde ein VWL-Vertrag abgeschlossen (Fond) , welcher […]
Privatinsolvenz Fahrzeug Finanzierung
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe vor 2 Jahren ein neues Fahrzeug über die Commerzbank finanzieren lassen. Aufgrund von Nichtzahlung meinerseits, wurde die Gesamtforderung an ein Inkassounternehmen übergeben. Das Inkassounternehmen besitzt den Fahrzeugbrief, ich fahre das Fahrzeug ganz normal weiter und meine Privatinsolvenz ist seit heute eröffnet. Was geschieht jetzt mit dem Fahrzeug ? […]
Riesterrente Lebensversicherung / Abrechnungsguth. in Wohlverhaltensphase
17 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, im März beginnt bei mir die Wohlverhaltensphase. Frage 1: Darf ich mir den Rückkaufswert (ca.850 Euro) nach Abzug der gesetzlichen Förderung auszahlen lassen in der Wohlverhaltensphase oder hat auch in der Wohlverhaltensphase der Insolvenzverwalter Anspruch drauf bei Auszahlung? Frage 2: Abrechnungsguthaben Beriebs-Heizkosten, darf ich es in Wohlverhaltesphase behalten oder bekommt es der Insolvenzverwalter? […]
16 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Laut Lohnzettel vom November 2017 waren noch ca 500€ offen. Mittlerweile sind die Schulden bereits bezahlt und trotzdem wird jeden Monat eine Lohnpfändung durch den Insolvenzanwalt veranlasst? (Summe zwischen 300€ und 500€) Der Anwalt ist seit längerem telefonisch nicht erreichbar, die Dame am Telefon fragt immer nur: „Soll er sie zurückrufen?“, trotz einem JA, wurde […]
15 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, habe gehört das bis 500 Euro vom Weihnachtsgeld pfändungsfrei sind. 2050 brutto, 90 Prozent also 1845 Euro brutto sind Weihnachtsgeld. Habe heute unsere Personalabteilung gefragt ob es berücksichtigt wird, man will es noch klären, die einen sagen es wird voll gepfändet, andere meinen 500 sind frei. Frage: Muss der Arbeitgeber es gleich richtig […]
09 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo habe ein mehrfamilienhaus das mit einer zwangsversteigerung in höhe von 220000€ im grundbuch schon vermerkt ist,habe 1670€ mieteinnahmen warm und ein netto einkommen von ca.2200€ ,bin verheiratet und habe zwei kinder im alter von 18 nicht arbeitend und eine schulpflichtige tochter 15jahre,meine frage würde ich in mein haus noch wohnen können wenn ich privatinsolvenz […]
08 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
wenn ich für meinen Sohn Pflegegeld bekomme wird mir das als einkommen angerechnet ?
07 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Hallo, ich möchte in die Privatinsolvenz. Nun habe ich mich auf die Suche gemacht, wie dies gehen mag. Ich stieß auf Ihre Homepage und habe mir alles durchgelesen. Das Konzept klingt gut. Nur ist meine Frage folgende. Sie schreiben „Bundesweit“, bzw. Sie sitzen in Köln und ich in 72336 Balingen. Kann ich dann trotzdem Ihre […]
06 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
Guten Tag, mein Mann und ich müssen wahrscheinlich beide in die Privatinsolvenz gehen. Ich habe monatlich ca. 1.200 EUR netto und mein Mann 1.130 EUR + Zuschläge von 250 EUR. Wieviel müßten wir im Falle einer Privatinsolvenz abführen ? Danke Bärbel
05 Nov 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
29 Okt 2018/1 Kommentar/in Privatinsolvenz
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