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Timestamp: 2019-06-18 09:07:32
Document Index: 243530953

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 93', 'Art. 15', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 82', 'Art. 15', 'Art. 82', 'Art. 15', 'Art. 82']

BGE-138-V-106 - 2011-12-15 - BGE - Sozialversicherungsrecht (bis 2006: EVG) - Art. 82 ff., 90, 93 und 107 BGG; Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Erhebt eine...
Art. 82 ff ., 90, 93 und 107 BGG; Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Erhebt eine im kantonalen (End-)Entscheid teilweise unterlegene Partei innerhalb der gesetzlichen Beschwerdefrist nicht selbst Beschwerde beim Bundesgericht, ist es ihr angesichts der im BGG nicht vorgesehenen Anschlussbeschwerde verwehrt, im Rahmen der Vernehmlassung zur fristgerecht erhobenen Beschwerde der Gegenpartei jene Anträge zu erneuern, bezüglich welcher sie vorinstanzlich unterlegen ist (E. 2.1). Anders verhält es sich indessen in Bezug auf einen nach Art. 93 BGG anfechtbaren kantonalen Rückweisungsentscheid, welcher beiden Parteien teilweise Recht gibt und anschliessend nur von einer Partei fristgerecht angefochten wird (E. 2.2 und 2.3). Art. 15 UVG; Art. 22 Abs. 4 UVV; Bestimmung des versicherten Verdienstes zur Bemessung der Rente eines Temporärarbeitnehmers. Bestimmung des versicherten Verdienstes zur Bemessung der Rente (E. 5). Die vorgesehene Dauer der befristeten Beschäftigung, auf welche gemäss Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV die Umrechnung des erzielten Verdienstes nach Art. 22 Abs. 4 Satz 2 UVV zu beschränken ist, muss bei Temporärarbeitnehmern nicht mit der Dauer des befristeten Arbeitsvertrages bei einem Einsatzbetrieb übereinstimmen (E. 7.1 und 7.2). Grundsätze, wie die vorgesehene Dauer der Beschäftigung im Sinne der genannten Norm im Einzelfall bestimmt werden kann (E. 7.3).
Art. 82 ss, 90, 93 et 107 LTF; recours en matière de droit public. Lorsque la partie qui a été partiellement déboutée par une décision (finale) cantonale n'interjette pas elle-même recours devant le Tribunal fédéral dans le délai, elle n'est pas autorisée à reprendre, dans le cadre de sa réponse au recours régulièrement formé par la partie adverse, celles de ses conclusions qui avaient été rejetées en procédure cantonale, la LTF ne connaissant pas le recours joint (consid. 2.1). Il en va en revanche différemment en présence d'une décision cantonale de renvoi, attaquable aux conditions de l'art. 93 LTF, qui donne partiellement raison aux deux parties et qui est attaquée dans le délai seulement par l'une d'entre elles (consid. 2.2 et 2.3). Art. 15 LAA; art. 22 al. 4 OLAA; détermination du gain assuré pour le calcul d'une rente d'un travailleur temporaire. Détermination du gain assuré pour le calcul de la rente (consid. 5). Chez les travailleurs temporaires, la durée prévue de l'activité déterminée, en fonction de laquelle doit se faire, d'après l'art. 22 al. 4 troisième phrase OLAA, la conversion du gain réalisé selon l'art. 22 al. 4 deuxième phrase OLAA, ne doit pas forcément correspondre à la durée du contrat de durée déterminée auprès de l'employeur (consid. 7.1 et 7.2). Principes d'après lesquelles la durée prévue de l'activité, au sens de la disposition précitée, peut être déterminée dans le cas concret (consid. 7.3).
Art. 82 segg., 90, 93 e 107 LTF; ricorso in materia di diritto pubblico. Se la parte parzialmente soccombente nel giudizio (finale) cantonale non interpone un proprio ricorso al Tribunale federale entro il termine stabilito dalla legge, le è preclusa la possibilità di ribadire, in sede di risposta al gravame presentato in tempo utile dalla parte opponente, le conclusioni relativamente alle quali è risultata soccombente dinanzi all'istanza inferiore, poiché la LTF non conosce l'istituto del ricorso adesivo (consid. 2.1). Diverso è per contro il discorso per quanto riguarda un giudizio cantonale di rinvio impugnabile giusta l'art. 93 LTF, che dà parzialmente ragione ad ambedue le parti, ma che è in seguito impugnato in tempo utile da una parte sola (consid. 2.2 e 2.3). Art. 15 LAINF; art. 22 cpv. 4 OAINF; determinazione del guadagno assicurato per il calcolo della rendita di un lavoratore temporaneo. Determinazione del guadagno assicurato per il calcolo della rendita (consid. 5). Nel caso di lavoratori temporanei, la durata prevista dell'attività temporanea, alla quale giusta l'art. 22 cpv. 4 terza frase OAINF va limitata la conversione del salario ottenuto in base all'art. 22 cpv. 4 seconda frase OAINF, non deve coincidere con la durata del contratto di lavoro a tempo determinato presso l'impresa d'impiego (consid. 7.1 e 7.2). Principi sulla cui base può essere stabilita, in un caso concreto, la durata prevista dell'attività nel senso della norma citata (consid. 7.3).
C. Mit Beschwerde beantragt die SUVA die Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides. Während das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung verzichtet, beantragt R. die Abweisung der Beschwerde; die SUVA sei zu verpflichten, die Leistungen unter Zugrundelegung eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses auszurichten. Gleichzeitig stellt R. ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.
E. Das Bundesgericht hat am 15. Dezember 2011 eine publikumsöffentliche Beratung durchgeführt. Das Bundesgericht weist die Beschwerde ab.
2.3 Somit ist auch auf den Antrag des Beschwerdegegners, der versicherte Verdienst sei aufgrund eines unbefristeten Arbeitsvertrages zu ermitteln, einzutreten. (...)
6.2 Am 25. November 2004 schloss der Versicherte mit der S. AG einen Arbeitsvertrag ab. Gemäss diesem war ab dem 29. November 2004 ein Einsatz von ca. drei Wochen bei der B. AG verabredet. Der Vertrag weist darüber hinaus noch folgende (kleiner gedruckte) Klausel auf: "Dieser Vertrag ist auf maximal 3 Monate befristet. Dauert das Arbeitsverhältnis widererwarten länger, so wandelt sich dieser stillschweigend in einen unbefristeten Vertrag um." Entgegen den Erwägungen der Vorinstanz kann aus dieser Klausel nicht geschlossen werden, gemäss dem wirklichen Willen der Parteien sei eine dreimonatige Anstellung vorgesehen gewesen. Der Sinn dieser Klausel besteht darin, dem Arbeitnehmer - sollte der Vertrag wider Erwarten über die ursprünglich vorgesehene Einsatzdauer hinaus verlängert werden - nach drei Monaten den besseren sozialen Schutz eines unbefristeten Vertrages zukommen zu lassen. Gegen die Annahme einer dreimonatigen Befristung spricht auch die Angabe der Arbeitgeberin in der Unfallmeldung vom 6. Dezember 2004; gemäss dieser war der Vertrag bis zum 17. Dezember 2004 befristet. Es erscheint wenig wahrscheinlich, dass die Arbeitgeberin der SUVA absichtlich eine zu kurze Befristung des Vertrages mitteilen wollte. Wie bereits das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, sind die über vier Jahre nach dem Unfall ausgestellten Bescheinigungen verschiedener Mitarbeiter der ehemaligen Arbeitgeberin wenig glaubwürdig. Somit ist mit der Beschwerdeführerin davon auszugehen, dass der am 25. November 2004 abgeschlossene Vertrag auf drei Wochen befristet war.
Entscheid : 138 V 106
Status : 138 V 106
Regeste : Art. 82 ff., 90, 93 und 107 BGG; Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Erhebt eine...
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114-V-113 • 127-V-165 • 133-V-477 • 134-III-332 • 138-V-106
8C_312/2010 • 9C_756/2009 • U_155/04 • U_16/01 • U_19/90 • U_209/99 • U_307/04 • U_40/94 • U_421/05 • U_88/93 • U_89/86 • U_90/89
BGG: 82, 90, 93, 100, 107
UVG: 15
UVV: 22, 22bis
AS 1998/151