Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_03_07_2012_3_StR_221_12_Verwerfung_einer_Revision_als_un-d5047392.html
Timestamp: 2016-12-05 04:48:53
Document Index: 262416240

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 400', '§ 349', '§ 400', 'BGH', 'BGH', '§ 400']

BGH, 03.07.2012 - 3 StR 221/12 - Verwerfung einer Revision als unzulässig | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 03.07.2012 - 3 StR 221/12 - Verwerfung einer Revision als unzulässig
BundesgerichtshofBeschl. v. 03.07.2012, Az.: 3 StR 221/12Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 03.07.2012Referenz: JurionRS 2012, 19007Aktenzeichen: 3 StR 221/12 Verfahrensgang:vorgehend:LG Verden - 15.12.2011Rechtsgrundlage:§ 400 Abs. 1 StPOVerfahrensgegenstand:Gefährliche Körperverletzung Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung der Beschwerdeführerin und des Generalbundesanwalts am 3. Juli 2012 gemäß § 349 Abs. 1 StPO beschlossen: Tenor:Die Revision der Nebenklägerin gegen das Urteil des Landgerichts Verden vom 15. Dezember 2011 wird als unzulässig verworfen. Die Beschwerdeführerin hat die Kosten des Rechtsmittels und die dem Angeklagten im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen. Gründe1 Das Landgericht hat den Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Die hiergegen gerichtete Revision der Nebenklägerin ist unzulässig. 2 Nach § 400 Abs. 1 StPO kann der Nebenkläger das Urteil nicht mit dem Ziel anfechten, dass eine andere Rechtsfolge der Tat verhängt wird oder dass der Angeklagte wegen einer Gesetzesverletzung verurteilt wird, die nicht zum Anschluss als Nebenkläger berechtigt. Deshalb bedarf seine Revision eines genauen Antrages oder einer Begründung, die deutlich macht, dass er eine Änderung des Schuldspruchs hinsichtlich eines Nebenklagedelikts verfolgt (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Beschluss vom 22. Mai 2000 - 5 StR 129/00, BGHR StPO § 400 Abs. 1 Zulässigkeit 10). Diesen Anforderungen genügt die Revision nicht. Die Nebenklägerin hat ihr Rechtsmittel mit der nicht ausgeführten Formalund der allgemeinen Sachrüge begründet; einen Revisionsantrag hat sie nicht gestellt. Damit ist nicht erkennbar, dass sie ein mit einer Nebenklägerrevision erreichbares Ziel verfolgt. Becker Schäfer Mayer Gericke Spaniol Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.