Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGR%20D%C3%BCsseldorf%202005,%2079
Timestamp: 2019-06-27 11:28:11
Document Index: 218179749

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 537', 'BGH', 'BGH']

OLG Düsseldorf, 31.07.2003 - I-24 U 113/01 - dejure.org
OLG Düsseldorf, 31.07.2003 - I-24 U 113/01
https://dejure.org/2003,2637
OLG Düsseldorf, 31.07.2003 - I-24 U 113/01 (https://dejure.org/2003,2637)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 31.07.2003 - I-24 U 113/01 (https://dejure.org/2003,2637)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 31. Juli 2003 - I-24 U 113/01 (https://dejure.org/2003,2637)
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Treuhandvertrag wegen unzulässiger Rechtsberatung nichtig!
Heilung von Mängeln einer Vollmacht durch Genehmigung der Prozessführung; Voraussetzungen für das Vorliegen einer erlaubnispflichtigen Rechtsbesorgung; Erstreckung der Nichtigkeit eines Treuhandvertrages wegen unzulässiger Rechtsberatung auf die vom Treuhänder erteilte Vollmachten; Prozessführungsbefugnis einer Bruchteilsgemeinschaft; Mangelhaftigkeit einer Mietsache; Umsatzerwartungen des Mieters als Geschäftsgrundlage eines Mietvertrages
LG Duisburg, 19.04.2001 - 1 O 388/00
OLG-Report Düsseldorf 2005, 79
Um solche handelt es sich nur dann, wenn sie der Mietsache selbst anhaften; mittelbare Einflüsse reichen dafür nicht aus (BGH NJW 2000, 1714; Senat OLGR Düsseldorf 2005, 79).
Bei dieser Risikoverteilung muss es bleiben (BGH NJW 2000, 1417; NJW-RR 2000, 1535; Senat OLGR Düsseldorf 2005, 79 jew. zum früheren Recht).
Um solche handelt es sich nur dann, wenn sie der Mietsache selbst anhaften; mittelbare Einflüsse reichen dafür nicht aus (BGH NJW 2000, 1714; Senat OLGR Düsseldorf 2006, 103-105; OLGR Düsseldorf 2005, 79).
Er darf vielmehr davon ausgehen, dass sich sein künftiger Vertragspartner selbst über Art und Umfang seiner Vertragspflichten im eigenen Interesse Klarheit verschafft hat, insbesondere auch darüber, ob sich das Pachtobjekt mit Blick auf die vereinbarte Pacht wirtschaftlich betreiben lässt; denn den Verpächter trifft nur das Verpachtungsrisiko, den Pächter dagegen das Verwendungsrisiko einschließlich des Risikos, mit der Pachtsache Gewinn zu erwirtschaften (BGH NJW 2000, 1417 und NJW-RR 2000, 1535; Senat OLGR Düsseldorf 2005, 79).
Dabei geht der Senat davon aus, dass wegen nachteiliger struktureller Entwicklungen im Umfeld der Apothekengeschäftsräume in den vorausgegangenen Jahren die ortsübliche Miete deutlich gesunken war mit der Folge, dass sich zu Lasten des Beklagten das ihm durch die frühzeitige Optionsausübung vertraglich und gesetzlich gemäß § 537 Abs. 1 Satz 1 BGB bis zum Ablauf des 31. Juli 2013 zugewiesene Risiko verwirklichte, die Mietsache verwenden, insbesondere mit ihr die kalkulierten Gewinne erwirtschaften zu können (BGH NJW 2000, 1714; Senat OLGR Düsseldorf 2005, 79 und 2006, 103 jew. m. w. N.).
Bei dieser Risikoverteilung muss es bleiben (BGH NJW 2000, 1417; NJW-RR 2000, 1535; OLGR Düsseldorf 2005, 79 jew. zum früheren Recht und Senat aaO).