Source: https://www.vg-hoerlkofen.de/dienstleistung/anzeigen/id/23513/namens%C3%A4nderung-bzw.-erteilung-kinder.html
Timestamp: 2018-07-22 22:22:52
Document Index: 245871940

Matched Legal Cases: ['§ 1616', '§ 1617', '§ 1617', '§ 1617', '§ 1617', '§ 1617', '§ 1617']

Verwaltungsgemeinschaft Hörlkofen - Namensänderung bzw. -erteilung Kinder
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Entsorgung von Grünabfällen am Ufer von Gewässern
Ferienprogramm Walpertskirchen 2018
Ferienprogramm Wörth 2018
NEUER ZUG NACH MÜNCHEN VON WALPERTSKIRCHEN
Antrag wasserrechtliche Erlaubnis zum Einleiten von behandeltem Abwasser aus der Kläranlage Walp. sowie von Mischwasser aus den Entlastungsanlagen in den Hammerbach
Parteiverkehr Rathaus Hörlkofen
+++ 26.06.2018 Entsorgung von Grünabfällen am Ufer von Gewässern +++
+++ 22.06.2018 Ferienprogramm Walpertskirchen 2018 +++
+++ 06.06.2018 Ferienprogramm Wörth 2018 +++
+++ 05.06.2018 NEUER ZUG NACH MÜNCHEN VON WALPERTSKIRCHEN +++
+++ 28.05.2018 Antrag wasserrechtliche Erlaubnis zum Einleiten von behandeltem Abwasser aus der Kläranlage Walp. sowie von Mischwasser aus den Entlastungsanlagen in den Hammerbach +++
+++ 28.05.2018 Entsorgung von Grünabfällen am Ufer von Gewässern +++
Namensänderung bzw. -erteilung Kinder
Die folgenden Hinweise beziehen sich nur auf Kinder, die ausschließlich die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Bei Fragen zur Namensführung im ausländischen Recht nehmen Sie bitte persönlichen Kontakt mit uns auf.
Wenn Sie verheiratet sind und einen gemeinsamem Familiennamen (Ehenamen) führen, erhält Ihr in dieser Ehe geborenes Kind diesen Ehenamen als Geburtsnamen (§ 1616 BGB). Falls ein Elternteil durch Hinzufügung einen Doppelnamen führt, geht dieser nicht auf das gemeinsame eheliche Kind über.
Wenn Sie verheiratet sind und keinen gemeinsamen Namen führen oder unverheiratet sind, aber eine Sorgeerklärung abgegeben haben, müssen Sie innerhalb eines Monats nach der Geburt Ihres Kindes bestimmen, welcher Elternteil seinen aktuell geführten Familiennamen an das Kind weitergibt. Die Bestimmung ist für alle weiteren Kinder bindend. Können Sie sich nicht einigen, überträgt das Familiengericht das Bestimmungsrecht einem Elternteil (§ 1617 BGB).
Durch Ihre gemeinsame Unterschrift auf der Geburtsanzeige bestätigen Sie den dort ausgewählten Familiennamen Ihres Kindes.
Wenn die Mutter des Kindes zum Zeitpunkt der Geburt das alleinige Sorgerecht hat, erhält das Kind den Familiennamen der Mutter (§ 1617a Abs. 1 BGB).
Durch Namenserteilung kann das Kind den Familiennamen des Vaters erhalten (Erklärung der Mutter mit Einwilligung des Vaters beim Standesamt; § 1617a Abs. 2 BGB).
Diese Namenserklärung kann, ebenso wie die Anerkennung der Vaterschaft, auch schon während der Schwangerschaft bei uns beurkundet werden. Legen Sie bitte diese Erklärung, die Urkunde über die Vaterschaftsanerkennung und die Zustimmungserklärung der Mutter bei der Anzeige der Geburt vor.
Die Namenserteilung und die Vaterschaftsanerkennung können aber auch nach der Geburt beurkundet werden. Sprechen Sie dazu bitte beide bei uns vor und bringen Sie die in der Rubrik "Namenserteilung" bzw. "Vaterschaftsanerkennung" genannten erforderlichen Urkunden mit.
Die Beurkundung der Namenserklärung kostet derzeit 25,00 EUR.
Namenserteilung
Sie haben sicher Verständnis, dass nur einfache Fälle dargestellt werden können. Erkundigen Sie sich bitte auch telefonisch bei uns. Sollte Ihr Kind nicht oder nicht ausschließlich die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, empfehlen wir, die gewünschte Namensführung vorab auch mit Ihrer Heimatbehörden (Konsulat) abzuklären.
Beachten Sie bitte: Namenserklärungen sind unwiderruflich. Sie können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Auch das Kind hat später keine Möglichkeit, zum ursprünglichen Namen zurückzukehren.
Folgendes ist bei einer Namenserteilung für Kinder, die nicht in einer Ehe geboren wurden, zu beachten:
Nach § 1617a Abs. 2 BGB kann der alleinsorgeberechtigte Elternteil durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten seinem unverheirateten minderjährigen Kind den Familiennamen des anderen Elternteils erteilen. Dieser Elternteil muss aber dazu seine Zustimmung geben.
Neubestimmung des Familiennamens des Kindes nach Begründung einer gemeinsamen Sorge durch die Eltern
Nach § 1617b Abs. 1 BGB kann nach Begründung der gemeinsamen Sorge der Geburtsname des Kindes innerhalb von drei Monaten neu bestimmt werden. Es handelt sich hierbei um eine Ausschlussfrist!
Die gemeinsame Sorge kann entweder durch gemeinsame Erklärung beim Jugendamt oder durch Heirat der leiblichen Eltern begründet werden.
Für das Verfahren bei gemeinsamer Sorgeerklärung benötigen wir die Sorgeerklärung des Jugendamtes, die Geburtsurkunde des Kindes und die Personalausweise oder Reisepässe der Eltern.
Nach erstmaliger Begründung der gemeinsamen Sorge durch Eheschließung der Eltern mit anschließender getrennter Namensführung benötigen wir für die Namenserklärung nach § 1617b Abs. 1 BGB statt der Sorgeerklärung eine als Heiratseintrag fortgeführte beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern bzw. die ausländische Heiratsurkunde gegebenenfalls mit deutscher Übersetzung eines in Deutschland beeidigten Übersetzers und Überbeglaubigung.
Bestimmen die Eltern einen Ehenamen, erstreckt sich dieser Kraft Gesetzes auf das Kind, wenn es unter fünf Jahre alt ist. Ansonsten ist eine separate Anschlusserklärung des Kindes erforderlich. Kinder ab 14 Jahre müssen die Erklärung selbst abgeben, bedürfen dazu aber der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters, sofern sie noch nicht volljährig sind. In der Regel werden diese Erklärungen im Rahmen der Eheschließung der Eltern abgegeben und von uns an das Standesamt des Geburtsortes des Kindes zur weiteren Veranlassung übersandt.
Beachten Sie bitte, dass diese Erklärung zur Namensführung Ihres Kindes nur einmal möglich ist, unabhängig davon, auf welche Weise die gemeinsame Sorge begründet wurde.
Die Gebühr für die Beurkundung der Namenserklärung beträgt derzeit 25,00 EUR, ebenso für die Beurkundung der Zustimmungserklärung. Dazu kommen noch Gebühren für die Ausstellung einer neuen Geburtsurkunde für das Kind in Höhe von derzeit 10,00 EUR. Sollte für die Beurkundung der Namenserteilung bzw. der Zustimmungserklärung die Beiziehung eines Dolmetschers erforderlich sein, sind für dessen Beeidigung derzeit weitere 25,00 EUR zu entrichten.
Folgende Dokumente werden für eine Namenserteilung benötigt:
Die Einwilligung des nichtsorgeberechtigten Elternteils sowie
eine Negativbescheinigung des Jugendamtes (neuesten Datums), dass dort bislang
keine Sorgeerklärung abgegeben wurde,
weiterhin die Geburtsurkunde des Kindes mit Eintrag des Vaters,
die Personalausweise oder Reisepässe der Eltern,
evtl. eine als Heiratseintrag fortgeführte beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch
der Ehe des anderen Elternteils (als Nachweis des aktuellen Familiennamens).
Sofern das Kind das 14. Lebensjahr vollendet hat, ist zusätzlich dessen eigene Erklärung erforderlich, so dass die persönliche Vorsprache auch des Kindes erfolgen muss. Die Erklärung des Kindes bedarf der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
Sämtliche Erklärungen und Einwilligungen bedürfen der öffentlichen Beglaubigung.
Erdinger Straße 8a
85457 Wörth