Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VerfG%20Brandenburg&Datum=17.06.2011&Aktenzeichen=VfGBbg%2033/10
Timestamp: 2019-11-12 00:52:46
Document Index: 141032443

Matched Legal Cases: ['Art 12', 'Art 52', 'Art 52', 'Art. 12', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 52']

VerfG Brandenburg, 17.06.2011 - VfGBbg 33/10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,22261
VerfG Brandenburg, 17.06.2011 - VfGBbg 33/10 (https://dejure.org/2011,22261)
VerfG Brandenburg, Entscheidung vom 17.06.2011 - VfGBbg 33/10 (https://dejure.org/2011,22261)
VerfG Brandenburg, Entscheidung vom 17. Juni 2011 - VfGBbg 33/10 (https://dejure.org/2011,22261)
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Art 12 Verf BB, Art 52 Abs 3 Verf BB, Art 52 Abs 4 Verf BB
LV; Art. 12, 41, 52 Abs. 3, 52 Abs. 4
Deshalb muss sich im Einzelfall aufgrund besonderer Umstände ergeben, dass das Gericht seiner Pflicht zur Kenntnisnahme und zur Erwägung des Vorgetragenen nicht nachgekommen ist (vgl. Beschlüsse vom 10. Mai 2007 - VfGBbg 8/07 -, LVerfGE 18, 150, 157 und vom 17. Juni 2011 - VfGBbg 33/10 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
Da grundsätzlich davon auszugehen ist, dass das Gericht dieser Pflicht nachkommt, und es von Verfassungs wegen nicht jedes vorgebrachte Argument ausdrücklich bescheiden muss, bedarf es besonderer Umstände für die Feststellung eines Verstoßes gegen Art. 52 Abs. 3 Alt. 2 LV (st. Rspr., vgl. etwa Beschlüsse vom 10. Mai 2007 - VfGBbg 8/07 -, LVerfGE 18, 150, 157, und vom 17. Juni 2011 - VfGBbg 33/10 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
Gehör; gesetzlicher Richter; Begründung; Beschwer; Anhörungsrügebeschluss
Da grundsätzlich davon auszugehen ist, dass das Gericht dieser Pflicht nachkommt, und es von Verfassungs wegen nicht jedes vorgebrachte Argument ausdrücklich bescheiden muss, bedarf es besonderer Umstände für die Feststellung eines Verstoßes gegen Art. 52 Abs. 3 Alt. 2 LV (st. Rspr., vgl. etwa Beschlüsse vom 10. Mai 2007 - VfGBbg 8/07 -, LVerfGE 18, 150, 157; vom 17. Juni 2011 - VfGBbg 33/10 - und vom 12. Dezember 2014 - VfGBbg 23/14 -, www.verfassungsgericht.branden-burg.de).
Es bedarf daher besonderer Umstände, die deutlich werden lassen, dass ein Vorbringen überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder bei der Entscheidung ersichtlich nicht erwogen worden ist (Beschluss vom 17. Juni 2011 - VfGBbg 33/10 -, LVerfGE 18, 150, 157).
Da es von Verfassungs wegen nicht jedes vorgebrachte Argument ausdrücklich bescheiden muss, bedarf es besonderer Umstände für die Feststellung eines Verstoßes gegen Art. 52 Abs. 3 Alt. 2 LV (st. Rspr., vgl. etwa Beschlüsse vom 10. Mai 2007 - VfGBbg 8/07 -, LVerfGE 18, 150, 157, und vom 17. Juni 2011 - VfGBbg 33/10 -, www.verfassungsgericht.brandenburg.de).
VerfG Brandenburg, 20.09.2013 - VfGBbg 64/12