Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=21.09.1989&Aktenzeichen=III%20ZR%20241/88
Timestamp: 2019-07-16 11:36:20
Document Index: 72723509

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 607', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 21.09.1989 - III ZR 241/88 - dejure.org
https://dejure.org/1989,2448
BGH, 21.09.1989 - III ZR 241/88 (https://dejure.org/1989,2448)
BGH, Entscheidung vom 21.09.1989 - III ZR 241/88 (https://dejure.org/1989,2448)
BGH, Entscheidung vom 21. September 1989 - III ZR 241/88 (https://dejure.org/1989,2448)
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Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Zustandekommen eines Darlehensvertrages - Vorliegen eines Dissenses
OLG Hamm, 05.10.1988 - 31 U 136/87
NJW-RR 1990, 246
WM 1989, 1718
Ist ein Kreditvertrag wegen fehlender oder unrichtiger Gesamtbetragsangabe nichtig, wird der Kreditvertrag auch bei verbundenen Geschäften wirksam, wenn die Valuta auf Weisung des Darlehensnehmers an einen Treuhänder überwiesen wird, der auf der Grundlage des abgeschlossenen Treuhandvertrages im überwiegenden Interesse des Darlehensnehmers tätig geworden ist (in Anlehnung an BGH, Urteil vom 21. Sept. 1989 - III ZR 241/88 -, sub 2., NJW-RR 1990, 246 in Abgrenzung zum BGH, Urteil vom 14. Juni 2004 - II ZR 393/02 - , sub I. 3. und - II ZR 407/02 -, sub I.3.).
Die Kläger haben somit das Darlehen empfangen (vgl. BGH, Urteil vom 21. September 1989 - III ZR 241/88 -, sub 2., NJW-RR 1990, 246).
Der Kläger hat somit das Darlehn empfangen (vgl. BGH, Urteil v. 21. September 1989 - III ZR 241/88 - , sub 2., NJW-RR 1990, 246).
Die Kläger haben somit das Darlehn empfangen (vgl. BGH, Urteil v. 21. September 1989 - III ZR 241/88 - , sub 2., NJW-RR 1990, 246).
Die Klägerin hat somit das Darlehn empfangen (vgl. BGH, Urteil v. 21. September 1989 - III ZR 241/88 - , sub 2., NJW-RR 1990, 246).
Nach der Rechtsprechung zu § 607 BGB a.F. hat der Kreditnehmer bei entsprechender Weisung den Darlehensbetrag im Sinne dieser Vorschrift regelmäßig empfangen (also geleistet erhalten), wenn der von ihm als Empfänger namhaft gemachte Dritte das Geld von dem Kreditgeber erhalten hat, es sei denn, der Dritte ist nicht überwiegend im Interesse des Kreditnehmers, sondern gleichsam als "verlängerter Arm" des Kreditgebers tätig geworden (BGH v. 17.1.1985 - III ZR 135/83, MDR 1985, 387 = WM 1985, 221 [223]; v. 7.3.1985 - III ZR 211/83, MDR 1986, 126 = WM 1985, 653; v. 25.4.1985 - III ZR 27/84, WM 1985, 993 [994]; WM 1989, 1718; v. 12.6.1997 - IX ZR 110/96, WM 1997, 1658 [1659]).
Bein einer solchen Marktzinsüberschreitung von deutlich weniger als 90 % ist ein auffälliges Mißverhältnis von Leistung und Gegenleistung regelmäßig zu verneinen (vgl. BGHZ 104.102 = NJW 1088, 1659; BGH, WM 1989, 1718 [1719], jeweils m. w. Nachw.).