Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/bnatschg/5
Timestamp: 2017-02-20 02:16:52
Document Index: 94445284

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 71', '§ 5', '§ 5', '§ 17', '§ 74', '§ 18', '§ 26', '§ 42', '§ 4', '§ 6']

§ 5 BNatSchG, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft | Gesetze auf anwalt24.de
§ 5 BNatSchG, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft Inhaltsübersicht
Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSch...…§ 5 BNatSchG, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft§ 6 BNatSchG, Aufgaben der Behörden§ 7 BNatSchG, Grundflächen der öffentlichen Hand§ 8 BNatSchG, Vertragliche Vereinbarungen§ 9 BNatSchG, Duldungspflicht§ 10 BNatSchG, Begriffe§ 11 BNatSchG, Vorschriften für die Landesgesetzgebung§ 12 BNatSchG, Umweltbeobachtung§ 13 BNatSchG, Aufgaben der Landschaftsplanung§ 14 BNatSchG, Inhalte der Landschaftsplanung§ 15 BNatSchG, Landschaftsprogramme und Landschaftsrahmenpläne§ 16 BNatSchG, Landschaftspläne§ 17 BNatSchG, Zusammenwirken der Länder bei der Planung§ 18 BNatSchG, Eingriffe in Natur und Landschaft§ 19 BNatSchG, Verursacherpflichten, Unzulässigkeit von Eingriffen§ 20 BNatSchG, Verfahren§ 21 BNatSchG, Verhältnis zum Baurecht§ 21a BNatSchG, Schäden an bestimmten Arten und natürlichen Lebensräumen§ 22 BNatSchG, Erklärung zum Schutzgebiet§ 23 BNatSchG, Naturschutzgebiete§ 24 BNatSchG, Nationalparke…§ 71 BNatSchG, Anpassung des Landesrechts
§ 5 BNatSchG, Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft
§ 5 BNatSchGGesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG)BundesrechtErster Abschnitt – Allgemeine VorschriftenTitel: Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: BNatSchGGliederungs-Nr.: 791-8Normtyp: Gesetz(1) Bei Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege ist die besondere Bedeutung einer natur- und landschaftsverträglichen Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft für die Erhaltung der Kultur- und Erholungslandschaft zu berücksichtigen.(2) Die Länder erlassen Vorschriften über den Ausgleich von Nutzungsbeschränkungen in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft.(3) Die Länder setzen eine regionale Mindestdichte von zur Vernetzung von Biotopen erforderlichen linearen und punktförmigen Elementen (Saumstrukturen, insbesondere Hecken und Feldraine sowie Trittsteinbiotope) fest und ergreifen geeignete Maßnahmen (planungsrechtliche Vorgaben, langfristige Vereinbarungen, Förderprogramme oder andere Maßnahmen), falls diese Mindestdichte unterschritten ist und solche Elemente neu einzurichten sind.(4) Die Landwirtschaft hat neben den Anforderungen, die sich aus den für die Landwirtschaft geltenden Vorschriften und § 17 Abs. 2 des Bundes-Bodenschutzgesetzes ergeben, insbesondere die folgenden Grundsätze der guten fachlichen Praxis zu beachten: Bei der landwirtschaftlichen Nutzung muss die Bewirtschaftung standortangepasst erfolgen und die nachhaltige Bodenfruchtbarkeit und langfristige Nutzbarkeit der Flächen gewährleistet werden.Vermeidbare Beeinträchtigungen von vorhandenen Biotopen sind zu unterlassen.Die zur Vernetzung von Biotopen erforderlichen Landschaftselemente sind zu erhalten und nach Möglichkeit zu vermehren.Die Tierhaltung hat in einem ausgewogenen Verhältnis zum Pflanzenbau zu stehen und schädliche Umweltauswirkungen sind zu vermeiden.Auf erosionsgefährdeten Hängen, in Überschwemmungsgebieten, auf Standorten mit hohem Grundwasserstand sowie auf Moorstandorten ist ein Grünlandumbruch zu unterlassen.Die natürliche Ausstattung der Nutzfläche (Boden, Wasser, Flora, Fauna) darf nicht über das zur Erzielung eines nachhaltigen Ertrages erforderliche Maß hinaus beeinträchtigt werden.Eine schlagspezifische Dokumentation über den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln ist nach Maßgabe des landwirtschaftlichen Fachrechts zu führen.(5) Bei der forstlichen Nutzung des Waldes ist das Ziel zu verfolgen, naturnahe Wälder aufzubauen und diese ohne Kahlschläge nachhaltig zu bewirtschaften. Ein hinreichender Anteil standortheimischer Forstpflanzen ist einzuhalten.(6) Bei der fischereiwirtschaftlichen Nutzung der oberirdischen Gewässer sind diese einschließlich ihrer Uferzonen als Lebensstätten und Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu fördern. Der Besatz dieser Gewässer mit nicht heimischen Tierarten ist grundsätzlich zu unterlassen. Bei Fischzuchten und Teichwirtschaften der Binnenfischerei sind Beeinträchtigungen der heimischen Tier- und Pflanzenarten auf das zur Erzielung eines nachhaltigen Ertrages erforderliche Maß zu beschränken.(1) Red. Anm.:Außer Kraft am 1. März 2010 durch Artikel 27 Satz 2 des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542). Zur weiteren Anwendung s. § 74 des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 18 BNatSchG, Eingriffe in Natur und Landschaft§ 26 BNatSchG, Landschaftsschutzgebiete§ 42 BNatSchG, Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten
§ 4 BNatSchG, Beachtung der Ziele und Grundsätze§ 6 BNatSchG, Aufgaben der Behörden