Source: https://www.mietrecht.org/heizkosten/heizkostenabrechnung-unterjaehrig-nach-auszug-mieters/
Timestamp: 2020-06-05 16:44:08
Document Index: 145771438

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 556', '§ 9', '§ 9', '§ 12', 'BGH', '§ 12', 'BGH', 'BGH', '§ 563', 'BGH']

Heizkostenabrechnung: Unterjährig nach Auszug des Mieters - Mietrecht.org
Bei einem Mietverhältnis stellen die Heizkosten den größten Kostenfaktor dar. Daher dürfte ein Mieter, der unterjährig vor Ablauf der vereinbarten Abrechnungsperiode aus der Wohnung auszieht, daran interessiert sein, möglichst schnell die Heizkostenabrechnung zu erhalten und sein Haushaltsbudget kalkulieren zu können.
Soweit der Mieter vor Ablauf seiner mietvertraglichen Kündigungsfrist auszieht, bleibt er bis zum Ablauf der Kündigungsfrist vertraglich zur Zahlung der Heizkosten und sonstigen Nebenkosten verpflichtet.
Wir erklären hier, wie die Heizkostenabrechnung funktioniert, wenn ein Mieter mitten im Jahr auszieht und somit z.B. nur ein paar Monate eines Jahres in der Wohnung lebt. Ein Ratgeber-Artikel für Mieter und Vermieter.
Der unterjährige Auszug bestimmt den Abrechnungszeitpunkt
Für die Heizkostenabrechnung des unterjährig ausziehenden Mieters ist der Zeitpunkt der Beendigung des Mietverhältnisses maßgebend. Zieht der Mieter vorzeitig aus der Wohnung aus, muss er trotzdem die Heiz- und Nebenkosten bis zur Beendigung des Mietverhältnisses tragen.
Der nachfolgende Mieter trägt die Heiz- und Nebenkosten ab dem Zeitpunkt sdes Beginns seines Mietverhältnisses. Zieht er erst später in die Wohnung ein, ist er dennoch zur Zahlung der Nebenkosten ab Beginn des Mietverhältnisses verpflichtet. Ein zeitweiliger Leerstand geht zu Lasten des Vermieters.
Vermieter braucht keine Teilabrechnungen zu erstellen
Der Vermieter ist nur verpflichtet, bei Mieterwechsel eine Zwischenablesung vorzunehmen (§ 9b HeizkostenV). Er ist aber nicht verpflichtet, eine auf den Tag des Mieterwechsels abgestellte Teilabrechnung der Heizkosten zu erstellen. Gleichfalls kann der Mieter keine Teilabrechnung verlangen. Vielmehr muss er sich bei einem Auszug im Laufe der Abrechnungsperiode auf das Ende des Abrechnungszeitraums verweisen lassen. Das Gesetz ist insoweit eindeutig (§ 556 III S. 3 BGB).
Allerdings kann der Vermieter die Heizkostenabrechnung freiwillig erstellen oder bereits bei Abschluss des Mietvertrages eine Verpflichtung zur Teilabrechnung für den Fall des Auszugs vereinbaren.
Da die Heizkosten gemäß der Heizkostenverordnung mindestens zu 50 % verbrauchsabhängig abzurechnen sind, muss der Vermieter praktisch immer eine Heizkostenabrechnung erstellen.
Eine Ausnahme besteht nur bei Zweifamilienhäusern, in denen die Parteien die Anwendung der Heizkostenverordnung vertraglich ausschließen können. Ist in diesem Fall eine Warm- oder Inklusivmiete vereinbart, kommt es auf eine Heizkostenabrechnung nicht an, da die Miete maßgebend ist.
Werden die Heizkosten nach Verbrauch erfasst, müssen die Messvorrichtungen beim Auszug des Mieters abgelesen werden. Grundlage ist § 9b Heizkostenverordnung: „Kostenaufteilung bei Nutzerwechsel“. Wechselt der Mieter mehrfach, ist jeweils nach dieser Vorschrift zu verfahren.
Wichtig ist, dass der Mieter zum Ablesetermin den Zugang zu seiner Wohnung ermöglicht, soweit die Messeinrichtungen in der Wohnung sind (z.B. Verdunstungsröhrchen am Heizkörper).
Die Heizkostenverordnung erlaubt es dem Vermieter nach zwei vergeblichen Ableseversuchen den Verbrauch auf der Grundlage vergleichbarer Räume oder dem prozentualen Vorjahresanteil zu schätzen bzw. nach der Gradzahlentabelle abzurechnen (§ 9b HeizkostenV).
Unterlässt der Vermieter die Zwischenablesung, ohne dass ein Ausnahmefall vorliegt, kann der Mieter den nicht verbrauchsabhängigen Anteil um 15 % kürzen (§ 12 HeizkostenV).
Die Zwischenablesungskosten gelten mangels laufender Entstehung nicht als Nebenkosten und können nicht auf den Mieter umgelegt werden (BGH WuM 2008, 85).
Heizkostenabrechnung nach der Gradzahlentabelle
Bei einem Mieterwechsel sind die verbrauchsabhängigen Heizkosten mittels einer Zwischenablesung festzustellen. Soweit im Mietvertrag keine individuelle Vereinbarung über die Abrechnung der verbrauchsunabhängigen Heizkosten getroffen ist, sind die übrigen Kosten (Grundkosten) nach der Gradzahlentabelle oder zeitanteilig zwischen dem ein- und dem ausziehenden Mieter aufzuteilen. Gleiches gilt, wenn die Zwischenablesung aus faktischen oder technischen Gründen nicht möglich ist (§ 12 II, III HeizkostenV).
In der Gradzahlentabelle wird den Jahreszeiten entsprechend bestimmt, wie hoch der anteilige Jahresverbrauch im Monat einzuschätzen ist. Die Gradzahlen werden vom Deutschen Wetterdienst ermittelt und stellen einen Maßstab für den Temperaturverlauf einer Heizperiode dar. So beträgt der Promilleanteil für den Januar 170/1000, für die Sommermonate nur 30 bzw. 40 Anteile. Ein Mieter, der von Dezember bis Februar die Wohnung bewohnt, müsste danach 48 % der Heizkosten bezahlen. Wird zeitanteilig aufgeteilt, ist auf die Wohndauer der beiden Mietparteien abzustellen und die Heizkosten sind entsprechend zu aufzuteilen.
Wird nach der Gradzahlentabelle abgerechnet, muss die Abrechnung verständlich sein. Die bloße Wiedergabe der Tabelle genügt nicht. Allerdings brauchen die Rechenschritte nicht im Detail dargestellt zu werden (BGH WuM 2005, 579).
Ungeachtet dieser Vorgabe können die Parteien mietvertraglich auch nach der Wohnfläche oder der Personenzahl abrechnen.
Räumt der Mieter die Mieträume nach der Beendigung des Mietverhältnisses nicht rechtzeitig, muss er die bisher geleisteten Vorauszahlungen weiterhin zahlen. Der Vermieter ist berechtigt, die bislang eventuell zu niedrig angesetzten Vorauszahlungen auf das ortsübliche Niveau anzuheben (BGH NZM 1999, 803).
Für den Fall, dass der Mieter verstirbt, trifft das Gesetz eine Sonderregelung (§§ 563 ff BGB). Lebte der Mieter mit seinem Ehe- oder eingetragenem Lebenspartner in einem gemeinsamen Haushalt, tritt der Partner in das Mietverhältnis ein. Vom Zeitpunkt des Todes des Mieters an trägt er die Heizkosten. Er ist auch zu Nachzahlungen für den laufenden Abrechnungszeitraum verpflichtet. Ihm stehen, sofern er zugleich Erbe ist, eventuelle Erstattungsguthaben zu.
Erfolgt der Mieterwechsel durch eine vertragliche Vereinbarung zwischen Vermieter, früherem und neuem Mieter, tritt der neue Mieter anstelle des alten Mieters in den Mietvertrag ein. Er übernimmt dessen Rechte und Pflichten. Bereits entstandene Heizkostenforderungen muss der neue Mieter nur tragen, wenn dies vereinbart wird.
Zurückbehaltungsrecht der Kaution
Geht der Vermieter von einer Nachzahlungsforderung aus der Heizkostenabrechnung aus, darf er von der Kaution einen angemessenen Betrag einbehalten, um die voraussichtlich zu erwartende Nachzahlung abzudecken (BGH ZMR 2006, 431). Rechnet der Vermieter nicht innerhalb der Abrechnungsfrist ab, muss er die Kaution vollständig erstatten.
33 Antworten auf "Heizkostenabrechnung: Unterjährig nach Auszug des Mieters"
05.08.2014 - 21:58 Antworten
eine Frage hierzu: Bei einem unterjährigen Auszug dürfte der Vermieter doch nur den Ölverbrauch
meinen Verbrauchseinheiten gegenüberstellen, der bis zum Ende des Mieterverhältinis entstanden ist oder? In meinem Fall muss ich durch hohe Ablesewerte bis zu meinem Auszug, einem geringen Verbrauch der zweiten Mietspartei und durch Leerstand nach meinem Auszug ca. 80% des Ölverbrauchs nach meinem Auszug zahlen. Das sind ca. 700 Euro. Ist das gerechtfertigt?
08.08.2014 - 09:20 Antworten
leider verstehe ich Ihr Anliegen nicht so recht. Die Zwischenablesung sort für eine Aufteilung der Kosten. Wenn Sie alleine nicht weiterkommen, lassen Sie Ihre Nebenkostenabrechnung hier prüfen.
22.01.2015 - 16:03 Antworten
Wir haben im Moment ein sehr ähnliches Problem, hast du schon eine Lösung gefunden?
Für die, die das Grundproblem nicht ganz nachvollziehen können:
Beim unterjährigen Auszug wurden natürlich die bis dahin entstandenen Wärme- Verbrauchkosten abgelesen.
Allerdings wurde zum Ende des Abrechnungszeitraumes der Schlüssel, mit dem die Verbrauchs- und Flächenbezogenen Heizungskosten berechnet wurden erstellt unter Benutzung der Ölkosten für den gesamten Abrechnungs- und nicht nur unseres Nutzungszeitraumes.
Auf gut Deutsch, wir müssen zum Beispiel pro Quadratmeter Ca 2,95 € bezahlen, obwohl wir bereits acht Monate vor Ende des Abrechnungszeitraumes ausgezogen sind. Der Schlüssel von 2,95 € errechnet sich aber hauptsächlich aus den Kosten für das Heizöl im gesamten Abrechnungszeitraum und nicht aus unserem Nutzungszeitraum von vier Monaten.
Würde ich auf Grundlage des Nutzungszeitraumes eine Berechnung durchführen, indem ich zwar die Gesamtkosten her nehme, diese aber erst mal auf ein Drittel reduziere (vier Monate nutzungszeitraum in zwölf Monaten abrechnungszeitraum), dann komme ich für uns auf einen quadratmeterschlüssel von nur 0,98 €.
Die Frage ist nun, warum unser Schlüssel am gesamt Verbrauch im Abrechnungszeitraum berechnet wird und nicht nur anhand des tatsächlichen Nutzungszeitraumes.
Ich hoffe, irgendjemand kann uns/mir helfen…
11.04.2016 - 19:31 Antworten
ich ziehe nach 4 Jahren aus meiner Wohnung aus und meine Vermieterin hat bereits eine Nachzahlung der Betriebskosten angekündigt.
Die Sache ist, dass ich in den vergangenen Jahren nie eine Nebenkostenabrechnung erhalten habe. Auch meine Vormieterin hat nie eine bekommen. Falls ich jetzt eine Abrechnung beim Auszug erhalten sollte, habe ich meines Erachtens keine Möglichkeit diese zu überprüfen, da es keinen Vergleichszeitraum gibt. Hinzu kommt, dass ich einfach verglaste Fenster habe und Rahmen, durch die der Wind weht. Eine Nachbesserung hat meine Vermieterin immer abgelehnt.
Ich habe den Eindruck, dass meine Vermieterin noch mal abkassieren möchte und an meine Kaution ran will. Kann ich mich dagegen wehren?
29.04.2016 - 19:03 Antworten
bei meinem Auszug aus meiner Wohnung wurde im Juni 2015 ein Wärmeverbrauchswert festgehalten, welcher um 600 kWh niedriger ist, als der letzte geschätzter Wert aus Dezember 2014.
Obwohl eindeutig eine Differenz zu meinen Gunsten vorhanden ist für den Zeitraum Januar bis Juni 2015, verweigert mein Vermieter den Rückerstattungsbetrag. Er begründet dies damit, dass der Verbrauchswert für 2014 geschätzt wurde und bereits abgerechnet ist.
Er vertritt die Auffassung, dass der beim Auszug im Juni 2015 festgestellter Negativ Verbrauch nicht geheilt werden kann.
Mir ist bewusst, dass die Auffassung von meinem ehemaligen Vermieter falsch ist. Jedoch benötige ich eine gesetzliche Grundlage bzw falls vorhanden, ein Gerichtsurteil im ähnlich gelagerten Fall.
30.04.2016 - 06:16 Antworten
ein besonderer Fall, mir ist leider kein Urteil bekannt.
05.02.2020 - 18:53 Antworten
Es kommt nicht auf die Differenz zwischen dem letztem und dem aktuellem Wert an, sondern auf die Differenz zwischen voraus bezahlter Summe der in der monatlich gezahlten Warmmiete anteilig gezahlten Nebenkosten der aktuellen Mietdauer. In diesen Nebenkosten sind die Heizkosten eine von, so glaube ich im Augenblick zu wissen, insgesamt 11 Positionen. Nur wenn die Summe der in der aktuellen Mietzeit insgesamt monatlich gezahlten Nebenkosten größer ist als die Summe als die tatsächlich angefallenen Nebenkosten, erhalten Sie Geld zurück, egal ob die Heizkosten aktuell niedriger oder größer sind als in der vorhergegangenen Abrechnungsperiode.
22.05.2016 - 11:46 Antworten
Ich habe meine Wohnung letztes Jahr fristgerecht zum 31.10.2015 gekündigt und bin aber schon am 10.10.2015 ausgezogen. Hierbei fand auch bereits schon die Schlüsselübergabe an den Vermiter statt und es wurde auch ein Übergabeprotokoll mit den Ablesewerten erstellt. D.h. Ich bin da. 20 Tage vor dem Ende der Kündigungsfrist ausgezogen. Fairerweise muss ich sagen, dass der Vermieter die Wohnung erst zum 01.11.2015 weitervermietet hat und nicht schon vorher.
Bei der Betreibskostenabrechnung sind jetzt alle Kosten, die nicht verbrauchsabhängig sind (z.B. Hausmeister und ähnliches) mit 10/12 angesetzt (also zum Tag der Kündigung und nicht des Auszuges). Bei den Verbrauchsabhängigen Kosten gab es eine Abrechnung von Techem ebenfalls mit dem Zeitraum 01.01. – 31.10.
Ist dies so korrekt? Vereinfacht ist die Frage, ob sowohl bei den nicht Verbrauchsabhängigen Kosten sowie den Verbrauchsabhängigen immer das Datum zählt, zu dem man eine Wohnung kündigt oder bei vorzeitigem Auszug (inkl. Schlüsselübergabe etc.) dieses Datum.
22.05.2016 - 21:54 Antworten
haben Sie den mit dem Vermieter eine besondere Vereinbarung dazu getroffen. Ansonsten könnte ja jeder Mieter dem Vermieter den Schlüssel in den Briefkasten werden und die Nebenkostenabrechnung mit Datum der Schlüsselübergabe fordern.
23.05.2016 - 06:23 Antworten
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Es war so, dass wir einen Termin zur Wohnungsübergabe ausgemacht hatten, da ich diese nicht mehr nutzen musste (ich hatte bereits eine neue Wohnung zu dem Zeitpunkt) und mein Vermieter auf seine Kosten noch streichen konnte vor dem Einzug von neuen Mietern. Die Schlüssel wurden also im Rahmen der Wohnungsübergabe persönlich an den Vermieter übergeben. Insofern bestand wohl keine besondere Vereinbarung.
Aber Ihre Aussage ist schon richtig, Herr Hundt, dass sonst jeder die Schlüssel einfach früher übergibt um Nebenkosten zu sparen ist sicher nicht die Idee. Vermutlich ist die Abrechnung dann so richtig.
08.02.2017 - 11:49 Antworten
ich bin zum 31.10. des letzten Jahres ausgezogen. Nun bekam ich die Abrechnung. Die Heizkosten wurden nach dem Zählerstand des Auszugs berechnet. Andere Kosten, z.B. Hausversicherungen wurden mit 10/12 angesetzt.
Allerdings soll ich den gesamten Betrag der Heizungswartung übernehmen mit der Argumentation, dass ich zum Zeitpunkt der Wartung Mieter war. Müssten die nicht auch zu 10/12 berechnet werden ?
08.02.2017 - 17:22 Antworten
auch die Wartung der Heizung wir zeitanteilig abgegrenzt. Sonst müsste ein Mieter er nur einen Monat in der Wohnung lebt, die Wartung alleine zahlen, weil diese in diesem Monat erfolgte – das macht natürlich keinen Sinn.
06.03.2017 - 14:59 Antworten
wir sind zum 28.02.2017 ausgezogen. Übergabe der Wohnung war auch am 27.02.2017.
Fotos vom beidseitig (beide Parteien) unterschriebenen Übergabeprotokoll liegt mir vor.
Nun ist dem Vermieter einen Tag später aufgefallen das er die falschen Heizungswerte abgelesen hat. (elektronisches Messverfahren mit digital-Anzeige von zweiten Werten – Stichtagswert: 31.12.2016 und aktueller Wert) er hat natürlich den Stichtag 31.12.2016 (oder der Wert der letzten Messung) abgelesen – diese Werte sind auf jedenfall gleich mit denen auf der Abrechnung 2015/2016.
Wie soll mal nun vorgehen.
21.06.2017 - 10:40 Antworten
ich bin zum 29.02.2016 ausgezogen, die nun vorliegende Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung wurde nach Gradtagszahlen aufgeteilt.
Im Jahr 2015 hatte ich Heiz- und Warmwasserkosten in Höhe von insgesamt 376,74 Euro. Gemäß der vorliegenden Berechnung sollen nun beinahe die Hälfte der Vorjahreskosten für lediglich zwei Monate 177,42 Euro auf mich entfallen. Da lässt sich auch nicht dadurch erklären, dass die Monate Januar und Februar die höchsten Werte gemäß Gradtagstabelle aufweisen. Der Gesamtverbrauch für das Anwesen hat sich nur geringfügig erhöht.
Offensichtlich hat mein Nachmieter einen wesentlich höheren Verbrauch, den ich, da die Heizkosten nur zeitanteilig (d.h. ohne Zwischenablesung) abgerechnet wurden, anteilig mittragen soll. So wurden für nur zwei Monate 4,14 m³ Warmwasserverbrauch ermittelt, wobei mein Gesamtverbrauch im Jahr 2015 bei 2,97 m³ (!) lag.
Hat dies seine Richtigkeit? Vielen Dank.
01.03.2018 - 16:09 Antworten
nach meinem Auszug wurde u.a. das Bad auf Kosten des (Ex-)Vermieters renoviert.
Beim Übergabeprotokoll wurden die Zählerstände von Heizung und Wasser notiert.
Nun werden mir die Kosten von Heizung und Wasser durch die Handwerker in Rechnung gestellt, ist dies rechtens?
28.06.2018 - 12:34 Antworten
Guten Tag Herr Hundt;
auch ich habe dies bezüglich eine Frage:
Ich bin im Februar diesen Jahres aus meinem kleinen Studentenappartement ausgezogen. Meine Vermieterin hat mit mir zu meinem Auszug den Zählerstand von 11.271 kwh abgelesen und im Abnahmeprotokoll unterschrieben. Nun, über vier Monate später hat sie mir eine Mail geschrieben, in welcher sie einen Ablesefehler ihrerseits meldet. Es seien wohl doch 12.271 kwh gewesen. Sie gab diese Verbesserung direkt an den Energieanbieter weiter, welcher eine beträchtliche Summe per Lastschrift eingezogen hatte.
Nun wollte ich wissen ob ich für diese Summe aufkommen muss oder ob meine Vermieterin für ihr selbstverschulden aufkommen sollte, da ich nicht weiss wie der Stromverbrauch meines Nachmieters in den letzten vier Monaten aussah?
Ich wäre Ihnen über eine kurze Aufklärung sehr verbunden.
29.06.2018 - 14:59 Antworten
Sie können sich m.E. nur auf das Protokoll beziehen. Anders würde ich vorgehen, wenn die Vermieterin ihren Fehler irgendwie nachweisen kann, z.B. mit einem Foto.
17.09.2018 - 16:00 Antworten
Ich habe ein Problem ähnlicher Art.
Wir ziehen jetzt im September 2018 aus und nun fordert die Vermieterin noch eine Heizungswartung, die jährlich anfällt. Unsere letzte Wartung passierte Nov 2017, vertraglich ist geregelt, dass es 1x pro Jahr passieren muss. Ich bin der Meinung, dass es nicht heißt „alle 12 Monate“, weil dann würde ich nicht fragen müssen.
Können Sie bitte vielleicht Rat geben, wie es sich hier verhält? Ich bin eigentlich nicht bereit noch eine Wartung durchführen zu lassen.
18.09.2018 - 14:15 Antworten
die Wartungskosten werden zweitanteilig auf den Mieter umgelegt.
15.12.2018 - 17:11 Antworten
ich bin im Juli letzten Jahres in eine 2Zimmerwohnung gezogen. Bin allerdings im Dezember 2017 auch wieder ausgezogen. Ich muss dazu sagen, dass ich seit Ende September nicht mehr in der Wohnung war aber selbstverständlich trotzdem bis Dezember Miete+NK gezahlt habe. Demzufolge hatte ich nie die Heizung an.
Ich habe eine Nebenkostenabrechnung bekommen, allerdings noch keine Heizkostenabrechung, bis wann müsste mir diese Vorliegen? Den Vermieter habe ich schon mehrfach kontaktiert erhalte aber keinerlei Reaktion.
15.12.2018 - 17:30 Antworten
es ist möglich, dass der Abrechnungszeitraum für die kalten und warmen Betriebskosten nicht identisch ist. Fragen Sie beim Vermieter nach, wie der Zeitraum für die Heizkosten im Jahr liegt – z.b. 01.06.17 bis 31.05.18.
13.01.2019 - 23:02 Antworten
Wir haben diese Woche die Heizkostenabrechnung unserer alten Wohnung erhalten, die wir im Jahr 2017 nur im Januar bewohnt haben. Für diesen einen Monat wurden Miete + NK natürlich gezahlt, allerdings haben wir nun eine Nachzahlung von ca 50€ erhalten, obwohl wir bereits mitten im Monat ausgezogen sind und somit nicht geheizt haben. Das ist für mich sehr unverständlich zumal wir innerhalb der 4 Jahre, die wir dort wohnhaft waren IMMER eine Rückzahlung erhielten, weil wir generell nicht so viel heizen…Und jetzt sollen wir für den einen Monat so viel nachzahlen??
14.01.2019 - 13:20 Antworten
wenn Sie nur im Winter in der Wohnung leben, dann fehlen Ihnen die Vorauszahlungen für die Heizkosten aus dem Sommer. Das es zu einer Nachzahlung kommt ist normal.
15.05.2019 - 19:28 Antworten
Ich habe folgendes Problem… Vielleicht kann mir jemand helfen.
Und zwar habe ich meine Nebenkostenabrechnung bekommen und eine Rückzahlung erhalten. Jetzt teilt mir meine Vermieterin mit, dass die Abrechnung falsch ist, ich sie bitte vernichten soll und ihr das Geld zurück überweisen soll, damit es kein Durcheinander gibt… Die neue Abrechnung bekomme ich dann in ca 2 Wochen.
Meine Vermieterin hat eine externe Firma für die Abrechnung und die Ablesung der Heizkosten beauftragt. An den Heizkörpern befinden sich diese elektronischen Röhrchen. Angeblich hätte der Mann, der abgelesen hat, ausversehen 2 mal auf das Knöpfchen gedrückt und somit den Wert von dem Vorjahr abgelesen. Am 31.10.18 bin ich dort ausgezogen, also ist nicht mehr nachvollziehbar, was ich verbraucht habe und was der neue Mieter verbraucht hat…. Irgendeinen Wert einfach prozentual zu errechnen würde auch zu meinem Nachteil sein, da ich bin Juni bis Ende Oktober fast nicht zu Hause war.
Wie wird der Verbrauch jetzt ermittelt?
Ich bin um jede Hilfe oder Rat wie ich mich verhalten soll dankbar.
16.05.2019 - 17:48 Antworten
hier eine Hilfe: Ablesung der Zähler versäumt oder verspätet – Heizung und Warmwasser
Teresa Sacco-Atzeni
16.05.2019 - 19:05 Antworten
Hallo, wir haben nach 4 Monaten hier wohnen eine Nebenkostenabrechnung bekommen. Klar wir sind im September eingezogen. Wir haben aber nie mehr als auf 2 die Heizungen gedreht, außer im Bad. Nun müssen wir 140Euro zahlen. Die Vermieterin erklärte mir, dass es mit dem Vormieter geteilt wird und wenn er mehr verbraucht hatte, haben wie Pech….. ich sehe es aber nicht ein.
Ist das rechtens? Dürfen die das ? Überlege echt ob ich zum Mieterschutz gehe . Hoffe Sie können mir helfen und schnell eine Antwort geben ohne Mieterschutz am besten mit paragraf . Danke
17.05.2019 - 06:00 Antworten
wenn Sie nur in der kalten Jahreszeit in einer Wohnung leben, dann kommt es aufgrund der Heizkosten regelmäßig zu hohen Nachzahlungen.
05.11.2019 - 13:20 Antworten
wir haben folgendes Problem: wir haben unsere Wohnung normal in Juni 2018 gekündigt und nach 3 Monaten am 30-9-2018 sind wir ausgezogen, Übergabe, war alles in Ordnung, Kaution zurück, Mietvertrag abgelaufen. Wir waren seit 1 Jahr in der Wohnung (seit 1-7-2017), es war so, dass die Heizung dann Ende Oktober abgelesen wird und erst dann verrechnet.
Jetzt hat der ehemalige Vermieter eine Nachforderung uns angekündigt (am 30.10.2019 ist der Brief angekommen) wegen Heizung- u. Warmwasserkosten, und sie wollen, dass wir eine Nachzahlung leisten. Die Ablesung erfolgte unterjährlich von einer externen Firma, da soweit ich weiss die Vermieter die Wohnung verkauft haben daher ist der Abrechnungszeitraum für die Heizung und Warmwasser 1.1-31.10, das Ablesedatum war 28.10.2018, der normale Abrechnungszeitraum ist 1.1-31.12.
Sie sagen die Wohnung war leer, daher müsste das unser Verbrauch sein, und wir waren sowieso noch Besitzer der Wohnung obwohl keine Miete gezahlt wurde.
Gibt es sowas wirklich? Wir sind nicht frühzeitig ausgezogen. Meiner Meinung nach müssten die Vermieter nur bis Ende des Mietvertrages die Kosten geltend machen…
07.11.2019 - 06:47 Antworten
Sie zahlen nur die verbrauchsabhängigen Kosten bis zum Mietvertragsende, also bis 30.09.2018.
06.12.2019 - 10:12 Antworten
Hallo Herr Hundt, ich habe folgendes Problem ich bin am 31.05.18 aus meiner Wohnung ausgezogen und am 01.06.18 wurde die Wohnung schon wieder vermietet. Ich habe aber erst jetzt im November eine Nachzahlung für den Februar (in dem ich eingezogen bin) bis Mai 2018 eine Nebenkostenabrechnung von 222,67€ bekommen. Er hat 77€ Nebenkosten verlangt in den Monaten und jetzt schreibt er mir eigentlich hätte er die Kosten auf rund 147€ haben müssen, hat er da nicht auch die NK zu niedrig angesetzt? Da gibt es doch auch Ausnahmen zur Zahlung und hätte mein Vermieter nicht früher das Geld einfordern müssen spätestens bis Mai diesen Jahres? Oder zählt da der 01.01.18-31.12.18 sodass er es noch geschafft hat mir eine Rechnung innerhalb der 12 Monatsfrist zu schicken und auf die zu bestehen?
18.12.2019 - 14:38 Antworten
die Abrechnung für das Kalenderjahr 2018 muss bis Ende 2019 beim Mieter eingehen. Wenn Sie nur im Winter in einer Wohnung leben kommt es regelmäßig zu Nachzahlungen, da die angesparten Vorauszahlungen aus den Sommermonaten fehlen.
17.12.2019 - 21:01 Antworten
ich habe folgenden Fall und bin etwas ratlos:
Es liegt eine WG vor. Ein Mieter ist im Oktober ausgezogen, der andere blieb bis Dezember. Wie teile ich die Kosten nun auf?
Es liegt nur ein Wärmemengenzähler für die Wohnung als Ganzes vor.
18.12.2019 - 12:06 Antworten
wenn Sie die Vermieterin sind, tragen Sie die Kosten für den Leerstand.
⇐ Eigenbedarfskündigung trotz Untervermietung durch den Mieter
Kleinreparatur: Siphon defekt oder verstopft ⇒