Source: http://dunken.de/allgemeine-geschaeftsbedingungen-fuer-den-fachhandel
Timestamp: 2018-01-19 19:34:10
Document Index: 268561728

Matched Legal Cases: ['§ 288', '§ 288', '§5', '§ 771', '§ 771', '§7']

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Fachhandel | Dunken Shop
Dunken Shop / Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Fachhandel
(1) Allen Liefergeschäften, Vereinbarungen und Angeboten einschließlich Sonderartikel und Sonderanfertigungen im kaufmännischen Geschäftsverkehr liegen ausschließlich die nachfolgenden Bedingungen in ihrer jeweils gültigen Fassung zugrunde, auch wenn wir uns zukünftig nicht mehr ausdrücklich auf sie berufen. Der Kunde erklärt durch Auftragserteilung oder Annahme der Lieferung bzw. Leistung sein Einverständnis mit deren Geltung.
(2) Die Bedingungen gelten insbesondere auch dann, wenn der Kunde seine eigenen, von diesen Bedingungen abweichende AGB mitgeteilt oder diese auf Schriftstücken überreicht hat. Ohne ausdrückliche Zustimmung des Verkäufers oder der für ihn handelnden Personen werden diese nicht Vertragsinhalt.
(1) Die Angebote sind freibleibend und können unverzüglich widerrufen werden.
(2) Die Auftragserteilung durch den Kunden hat in der Regel schriftlich per Brief oder per Telefax zu erfolgen. Sie kann auch per elektronischer Datenübermittlung, wie etwa per E-Mail, vorgenommen werden, soweit sich der Auftraggeber anhand gängiger Standards als Absender eindeutig identifizieren lässt.
(3) An vom Verkäufer zur Verfügung gestellten Abbildungen, Zeichnungen, Berechnungen und sonstigen Unterlagen behält sich dieser die Eigentums- und Urheberrechte vor. Die entsprechenden Dokumente dürfen Dritten nicht ohne die ausdrückliche Zustimmung des Verkäufers zugänglich gemacht werden.
(5) Absatz (3) gilt nicht für den Geschäftsverkehr mit Verbrauchern und anderen Personen, die nicht Kaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches sind.
(1) Die Preise im kaufmännischen Verkehr sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen Umsatzsteuer. Die Preisberechnung und Zahlung erfolgt in Euro (€). Mehrkosten durch Zahlung in Fremdwährungen trägt der Kunde.
(2) Umstände, die vier Monate nach Vertragsschluss eintreten und die die Kalkulationsgrundlage in nicht vorhersehbarer Weise wesentlich beeinflussen und die außerhalb des Einflussbereiches des Verkäufers liegen, berechtigen diesen zur Anpassung des vereinbarten Preises in einer ausschließlich diesen Umständen Rechnung tragenden Höhe. Dies gilt insbesondere für Gesetzesänderungen, behördliche Maßnahmen etc. Der auf diese Weise angepasste Preis beruht auf derselben Kalkulationsgrundlage wie der ursprünglich vereinbarte und dient nicht zur Gewinnsteigerung.
(3) Rechnungsbeträge sind grundsätzlich innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungserteilung fällig.
(4) Bei Zahlung nach dem unter Absatz 3 genannten Zeitpunkt werden für Verbraucher Verzugszinsen in Höhe von jährlich 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§§ 288 Abs., 247 BGB) berechnet. Für sonstige Kunden gilt ein Verzugszinssatz in Höhe von jährlich 8 Prozentpunkten über dem
Basiszinssatz (§§ 288 Abs. 2, 247 BGB). Die Geltendmachung weiteren
(5) Schecks werden nur erfüllungshalber angenommen, Wechsel werden ebenfalls nur
erfüllungshalber und nur aufgrund individueller Vereinbarung angenommen.
(6) Der Kunde kann Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte nur mit
unbestrittenen, anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Forderungen geltend
(1) Die Lieferung erfolgt mit Lieferschein, der die Warenbezeichnung oder
Artikelnummer der Preisliste und Mengenangaben enthält. Mehr- oder
Minderlieferungen sind bis zu 10% der bestellten Ware erlaubt. Für die
angegebenen Maße behalten wir uns die handelsüblichen Abweichungen vor.
Reicht der Besteller Unterlagen, wie Zeichnungen, Muster u. a. ein, die technische
Mängel enthalten, so haftet er für die Folgen dieser Mängel allein.
(2) Eine vereinbarte Lieferfrist gilt als eingehalten, wenn bis zu deren Ende Ablauf die
bestellte Ware das Lager, oder bei einer Versendung ab Werk, das Werk des
Herstellers, verlassen hat oder die Versandbereitschaft mitgeteilt worden ist.
(3) Hat jedoch der Kunde noch Handlungen vorzunehmen bzw. Voraussetzungen
herbeizuführen, ohne die unsere Lieferungen und Leistungen nicht erbracht
werden können, verschiebt bzw. verlängert sich due Lieferfrist um den
entsprechenden Zeitraum. Liefertermine sind in einem solchen Fall schriftlich zu
(4) Ist der Verkäufer an der Erfüllung seiner Verpflichtungen durch Umstände höherer
Gewalt, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses nicht vorhersehbar waren, z. B.
Arbeitskämpfe, Streiks, Aussperrungen, unvorhersehbare Betriebsstörungen oder
unvermeidbare Rohstoffverknappung sowie ähnlicher nicht von ihm zu
vertretender Umstände gehindert, so ist er für die Dauer dieser Störung von
seiner Leitungspflicht befreit. Vereinbarte Lieferfristen verlängern sich um die
Dauer der Störung. Schadensersatzansprüche des Kunden sind für Umstände der
vorgenannten Art ausgeschlossen. Jedoch sind auch die vertraglichen
Verpflichtungen des Kunden für die Dauer der Störung suspendiert. Der Verkäufer
wird dem Kunden von Beginn und Ende von Umständen höherer Gewalt im Sinne
dieser Bestimmung umgehend in Kenntnis setzen und spätestens 6 Monate nach
Beendigung der Störung den Nachweis erbringen, dass ihn hieran kein
(5) Verzögert sich die Lieferung infolge eines durch den Kunden zu vertretenden
Umstandes, ist dieser verpflichtet, alle dem Verkäufer dadurch entstehenden
Mehraufwendungen zu ersetzen.
§5 Gefahrenübergang/Versand
(1) Der Kunde trägt die Preisgefahr, sobald die Ware der mit der Versendung
bestimmten Person übergeben wurde.
(2) Der Verkäufer wird die Ware auf Wunsch des Kunden gegen Diebstahl, Bruch,
Transport-, Feuer- und Wasserschäden und sonstige versicherbaren Risiken
(4) Sofern der Kunde die Annahme der Ware schuldhaft verweigert, ist er verpflichtet
an den Verkäufer Schadensersatz in Höhe von 5% der Nettoauftragssumme zu
zahlen. Darüber hinausgehende Ansprüche des Verkäufers bleiben ausdrücklich
vorbehalten. Dem Kunden ist es hingegen ausdrücklich gestattet, den Nachweis zu
führen, dass ein geringerer Schaden als der geltend gemachte entstanden ist.
(1) Der Verkäufer behält sich das Eigentum an dem Liefergegenstand bis zum Eingang aller Zahlungen aus der Geschäftsverbindung mit dem Kunden vor. Der Eigentumsvorbehalt erstreckt sich auch auf den anerkannten Saldo, soweit der Verkäufer Forderungen gegenüber dem Kunden in laufende Rechnung bucht (Kontokorrentvorbehalt).
(2) Der Verkäufer ist berechtigt, bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug, den Liefergegenstand zurückzunehmen; der Kunde ist zur Herausgabe verpflichtet. In der Zurücknahme des Liefergegenstandes durch den Verkäufer liegt, sofern nicht die Bestimmungen des BGB für Verbraucherkredite Anwendung finden, Kein Rücktritt vom Vertrag, es sei denn, der Kunde hätte dies ausdrücklich schriftlich erklärt. In der Pfändung des Liefergegenstandes liegt stets ein Rücktritt vom Vertrag. Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Kunde den Verkäufer unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, damit dieser Klage gem. § 771 ZPO erheben kann. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, dem Verkäufer die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Klage gem. § 771 ZPO zu erstatten, haftet der Kunde dem Verkäufer für den entstehenden Ausfall.
(3) Der Kunde ist berechtigt, den Liefergegenstand im ordentlichen Geschäftsverkehr weiter zu verkaufen; er tritt dem Verkäufer bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Faktura-Endbetrages (einschl. Umsatzsteuer) ab, die ihm aus der Weiterveräußerung gegen seine Abnehmer oder Dritte erwachsen, und zwar unabhängig davon, ob der Liefergegenstand ohne oder nach Vereinbarung weiter verlauft worden ist. Zur Einziehung dieser Forderung ist der Kunde auch nach deren Abtretung ermächtigt. Der Verkäufer ist befugt, die Forderung selbst einzuziehen; jedoch verpflichtet er sich, die Forderung nicht einzuziehen, solange der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt und nicht in Zahlungsverzug gerät. In diesem Fall kann der Verkäufer verlangen, dass der Kunde die abgetretenen Forderungen und deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erforderlichen Angaben macht, die dazugehörigen Unterlagen aushändigt und den Schuldner (Dritten) die Abtretung mitteilt.
(5) Der Kunde hat einen Anspruch auf Freigabe des Vorbehaltseigentums, wenn die Sicherheiten 110% des realisierbaren Wertes übersteigen. Der Freigabeanspruch besteht ferner dann, wenn der Schätzwert der zur Sicherheit übereigneten Waren 150% der zu sichernden Forderungen beträgt.
§7 Rechte des Käufers bei Mängeln
(3) Ist ein Mangel an der gelieferten Ware rechtzeitig gerügt, so hat der Verkäufer die Wahl zwischen Ersatzlieferung und Nachbesserung. Ist eine Nachbesserung nicht
zumutbar oder schlägt sie fehl, kann der Kunde Minderung oder die Rückabwicklung des Vertrages verlangen.
(10) Sofern der Verkäufer eine Garantie für eine bestimmte Art der Beschaffenheit der veräußerten Sache über einen festgelegten Zeitraum übernommen hat, finden die Absätze 2, 3, 4 und 9 keine Anwendung.
(1) Alle sonstigen Schadensersatzansprüche gleich welcher Art, insbesondere solche wegen Verschuldens bei Vertragsschluss oder wegen der Verletzung von vertraglichen oder gesetzlichen Nebenpflichten, kann der Kunde nur dann geltend machen, wenn sie auf eine zumindest grob fahrlässige Pflichtverletzung des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen zurückzuführen ist.
(3) Die vorstehende Einschränkung gilt auch dann ausdrücklich nicht, sofern durch eine schuldhafte Pflichtverletzung des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen eine Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit begründet wird.
(3) Das Rücktrittsrecht des Verkäufers besteht auch für den Fall, dass der Kunde falsche Angaben über seine Kreditwürdigkeit macht. Dies gilt auch dann, wenn der Kunde objektiv kreditunwürdig ist und dadurch der Zahlungsanspruch des
Verkäufers gefährdet erscheint; gleiches gilt für den Fall, dass der Kunde eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat.
(3) Ferner ist der Gerichtsstand Braunschweig, wenn die Parteien sich nach dem Entstehen der Streitigkeit entsprechend geeinigt haben. Weiterhin vereinbaren die Parteien bereits jetzt, dass für den Fall, dass der Kunde nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich der deutschen Zivilprozessordnung verlegt oder seinen Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, ebenfalls Braunschweig als Gerichtsstand.