Source: https://www.g-o-c.de/ueber-den-verein/vereinssatzung
Timestamp: 2019-05-27 11:33:48
Document Index: 257275919

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 18', '§ 4', '§ 11', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 12', '§ 8', '§ 17', '§ 18', '§ 26', '§ 9', '§ 10', '§ 12', '§ 11', '§ 4', '§ 18', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 32', '§ 40', '§ 17', '§ 18', '§ 11', '§ 20']

Vereinssatzung | GOC
goc_satzung.pdf
Satzung des German Open Canoe 1991 e.V. (GOC)
wie in der Hauptversammlung am 07. März 1992 beschlossen - nach Änderung vom 11. März 2006
Beiträge, Gebühren, Mitgliedspflichten
Benutzung von Vereinseigentum
Vorstandswahl, Amtszeit
Beschlußfähigkeit des geschäftsführenden Vorstandes, Aufgaben
Beschlußfähigkeit des Gesamtvorstandes, Aufgaben
Anträge, außerordentliche Mitgliederversammlung
Abstimmung, Wahlrecht
Satzungsänderungen, Geschäftsordnung
Kassenführung, Kassenprüfer
Der Verein trägt den Namen "German Open Canoe 1991 e.V." (GOC).
Er hat seinen Sitz in Meckesheim-Mönchzell und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Sinsheim eingetragen.
Der GOC ist Mitglied des Badischen Kanuverbandes im Deutschen Kanuverband und im Badischen Sportbund.
Er wurde am 12. Juli 1991 gegründet. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Der GOC verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung", insbesondere durch die Hebung und Förderung der Volksgesundheit und die Erziehung der Jugend durch die Pflege des Kanusportes.
Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben oder sonstige Tätigkeiten, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Neutralität und Toleranz in allen politischen, religiösen und rassistischen Fragen ist oberstes Gebot. Der GOC bekennt sich zur demokratischen Verfassung der Bundesrepublik und zur olympischen Idee.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person mit gutem Ruf werden.
Über die Aufnahme von juristischen Personen kann der Gesamtvorstand befinden.
Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag. Der Gesamtvorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit über die Aufnahme. Ein Aufnahmeantrag kann ohne die Angabe von Gründen abgelehnt werden.
Die Zeit der ersten sechs Monate gilt als Probemitgliedschaft; in dieser Zeitspanne kann die Mitgliedschaft durch Beschluß des Gesamtvorstandes als beendet erklärt werden, ohne daß § 11,4 oder § 18 in Kraft treten. Die Beendigung seitens des Mitglieds erfolgt gemäß § 4,1.
Die Mitgliedschaft im GOC erlischt durch:
freiwilligen Austritt. Dieser ist dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich zu erklären. Austritte sind nur zu den jeweiligen Jahresenden möglich.
Dieser kann durch den Gesamtvorstand beschlossen werden (s. § 11,4), wenn ein Mitglied durch sein Verhalten das Ansehen des Vereins oder seiner Vertreter in irgendeinerweise schädigt oder gegen die Vereinsinteressen in gravierender Weise verstößt, wenn ein Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Zahlungsaufforderung länger als sechs Monate mit der Zahlung der Vereinsbeiträge oder sonstigen Gebühren im Rückstand bleibt, wegen ehrloser Handlung oder würdelosem Verhalten in der Öffentlichkeit, wenn dies mit dem Verein in Zusammenhang gebracht werden kann, wenn ein Mitglied dauernd den Vereinsfrieden stört oder seinen Mitgliedsverpflichtungen trotz Aufforderung nicht nachkommt.
Der Vorstandsbeschluß ist dem Ausgeschlossenen unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen. Beim Austritt und Ausschluß verliert der Betroffene alle Mitgliederansprüche. Eine Ausnahmeregelung zu dieser Frage bedarf eines Beschlusses mit 2/3-Mehrheit des Gesamtvorstandes.
§ 5. Beiträge, Gebühren, Mitgliedspflichten
Der Mitgliedsbeitrag wird von der Hauptversammlung festgelegt. Bei Neueintritt wird eine Aufnahmegebühr gefordert; die Höhe wird vom Gesamtvorstand für das jeweilige Geschäftsjahr festgelegt.
Auf Beschluß des geschäftsführenden Vorstandes können der Beitrag oder sonstige Gebühren auf Antrag ganz oder teilweise erlassen werden. Die Beiträge und Gebühren sind unaufgefordert jährlich im voraus an den Verein zu zahlen.
§ 6. Benutzung von Vereinseigentum
Die Benutzung von vereinseigenen Sportgeräten oder sonstigem Vereinseigentum ist nur mit Zustimmung eines Mitglieds des geschäftsführenden Vorstandes, des Jugend-/ Sportwartes oder eines eigens hierfür verantwortlich Ernannten gestattet.
Ohne Genehmigung übernimmt der Benutzer die volle Schadensersatzpflicht. Ein Rechtsanspruch auf die Benutzung besteht nicht. Unbeschadet einer evtl. erteilten Genehmigung sind unaufgefordert die jeweils festgelegten Leihgebühren an den Verein zu zahlen.
§ 7. Organe und Ausschüsse
Die Organe des GOC sind:
die Mitgliederversammlung (§ 12) der Vorstand (§ 8)
die Kassenprüfer (§ 17)
der Schlichtungsausschuß (§ 18).
den geschäftsführenden und vertretungsberechtigten Vorstand (§ 26 BGB) bilden: der 1. Vorsitzende
der Kassenwart (Kassierer)
Der 1. Vorsitzende hat das Alleinvertretungsrecht.
Der 2. Vorsitzende und der Kassenwart sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
der Ehrenvorsitzende (falls ein solcher ernannt ist).
Die jeweiligen Funktionen können zur Verminderung der Arbeitsbelastung der einzelnen Vorstandsmitglieder doppelt besetzt werden, wobei die beiden Funktionsträger gleiche Wertigkeit und Stimmrecht besitzen.
§ 9. Vorstandswahl, Amtszeit
Er bleibt im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
Bei vorzeitigem Ausscheiden bleibt das Vorstandsmitglied bis zur Ernennung des Nachfolgers oder bis zur Neuwahl im Amt. Die Amtszeit darf sich hierdurch höchstens um sechs Monate verlängern. Eine Vorstandswahl muß stattfinden, wenn 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich beim 1. Vorsitzenden unter Angabe der zu wählenden Funkton beantragen.
§ 10. Beschlußfähigkeit des geschäftsführenden Vorstandes, Aufgaben
Der geschäftsführende Vorstand ist bei Anwesenheit von zwei Mitgliedern beschlußfähig. Er kann jederzeit Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen einberufen.
Der geschäftsführende Vorstand kann für Sonderaufgaben jederzeit Ausschüsse einsetzen, die bei den Vorstandssitzungen - auf ihre jeweilige Aufgabe beschränkt volles Stimmrecht besitzen.
Er ist berechtigt, bei vorzeitigem Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern kommissarisch bis zur Neuwahl einen Nachfolger zu ernennen. Dies gilt auch für die Fälle, daß die Mitgliederversammlung keinen Nachfolger wählt oder wählen kann.
Er ist auch berechtigt und es ist zulässig, daß ein frei gewordenes nicht zu besetzendes Amt mit einem Anderen vereinigt wird, wenn die Besetzung Schwierigkeiten bereitet. Ausgeschlossen von dieser Möglichkeit bleiben jede Ämterzusammenfassung im geschäftsführenden Vorstand.
Der geschäftsführende Vorstand soll die Durchführung einer Vorstandssitzung in jedem Monat anstreben.
Er hat die laufenden Vereinsgeschäfte im Rahmen der Generallinie des Gesamtvorstandes in voller Verantwortung zu tätigen. Er hat hierüber der HV (§ 12) Rechenschaft zu geben.
§ 11. Beschlußfähigkeit des Gesamtvorstandes, Aufgaben
Der Gesamtvorstand ist bei Anwesenheit von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes und der Mehrheit des Gesamtvorstandes beschlußfähig. Zusammengelegte Posten gelten als eine Funktion.
Die Sitzung wird vom 1. Vorsitzenden, in dessen Vertretung vom 2. Vorsitzenden oder Kassenwart geleitet.
Zur Gültigkeit von Beschlüssen des Gesamtvorstandes genügt die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Versammlungsleiter.
Bei Ausschluß eines Mitgliedes (§ 4,2) ist jedoch 3/4-Stimmenmehrheit erforderlich.
In diesem Falle muß außerdem eine schriftliche Einladung 14 Tage vor der Sitzung an alle Vorstandsmitglieder erfolgen und hierauf besonders hingewiesen werden.
Der Auszuschließende ist zu dieser Sitzung mit gleicher Frist durch Einschreiben einzuladen. Bei unentschuldigtem Fernbleiben erhält der Beschluß Rechtskraft, ohne weitergehende Möglichkeiten (s. § 18).
Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll anzufertigen, das von einem geschäftsführendem Vorstand und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Er hat die Aufgabe, die Generallinie der Führung des Vereins festzulegen und die Ausführung der Beschlüsse anzuregen, mitzutragen und zu überwachen. Jedes Vorstandsmitglied ist im Rahmen der allgemeinen Richtlinien für seinen Bereich allein verantwortlich und nur dem Vorsitzenden und der HV Rechenschaft schuldig.
Alljährlich muß in der ersten Jahreshälfte eine ordentliche Mitgliederversammlung (HV) stattfinden.
Der Vorstand hat in der Mitgliederversammlung über die Vereinsgeschäfte zu berichten. Der Kassenwart hat seinen Kassenbericht abzugeben und einen Bericht der Kassenprüfer vorzulegen.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, stellvertretend vom 2. Vorsitzenden einberufen und geleitet. Die Einberufung unter Bekanntgabe der Tagesordnung hat hierzu mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich zu erfolgen.
§ 14. Anträge, außerordentliche Mitgliederversammlung
Anträge zur Hauptversammlung kann jedes Mitglied stellen. Sie sind mindestens acht Tage vor der Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden einzureichen. Dieser muß die Anträge vor Beginn der Mitgliederversammlung dem Gesamtvorstand zur Kenntnis bringen.
Außerordentliche MitgIiederversammlungen müssen stattfinden, wenn mindestens 1/4 der Mitglieder unter Angabe des Grundes die Einberufung schriftlich beim 1. Vorsitzenden fordern, auf Beschluß des Gesamtvorstandes.
Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer, bei dessen Abwesenheit vom gewählten Protokollführer zu unterzeichnen ist.
§ 15. Abstimmung, Wahlrecht
Jedes in der Versammlung anwesende Vollmitglied ab 18 Jahren besitzt eine Stimme. Stimmenübertragung ist ausgeschlossen. Die Abstimmung erfolgt -mit Ausnahme der Wahl des geschäftsführenden Vorstandes - offen, falls kein Antrag auf geheime Wahl vorliegt. Die Beschlüsse erfolgen, soweit die Satzungen nichts gegenteiliges bestimmen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Versammlungsleiter. Wählbar für die Tätigkeit im Vorstand ist jedes Mitglied, welches mindestens ein Jahr dem Verein angehört hat und seinen Verpflichtungen nachgekommen ist; für die Funktion des 1. Vorsitzenden ist ein weiteres Jahr Mitgliedschaft Voraussetzung.
§ 16. Satzungsänderungen, Geschäftsordnung
Satzungsänderungen sind nur zulässig, wenn sie auf der Tagesordnung der Einladung zur Hauptversammlung standen und können nicht im Wege der nachträglichen Antragstellung der Tagesordnung hinzugefügt werden. Bei der Einladung sind die zu ändernden Paragraphen zu bezeichnen (§ 32,1 Satz 2 BGB) oder (§ 40 BGB).
Anträge auf Satzungsänderungen, Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie Absetzung von Vorstandsmitgliedern bedürfen der Genehmigung einer 2/3-Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden.
Über die Geschäftsordnung der Versammlungen und der Vorstandssitzungen entscheidet der Versammlungsleiter.
§ 17. Kassenführung, Kassenprüfer
Die Kasse, die Kassenführung und die Belege des Vereins sind von zwei Kassenprüfern jährlich zu prüfen.
Etwaige Beanstandungen sind unverzüglich dem geschäftsführenden Vorstand mitzuteilen; dieser hat die Beanstandungen zu prüfen und über das Ergebnis die Kassenprüfer zu unterrichten.
Vor jeder Entlastung des Kassenwartes haben die Kassenprüfer vor der ordentlichen Hauptversammlung zu berichten und vorzuschlagen, dem Kassenwart Entlastung zu erteilen oder sie ihm zu versagen.
Die Kassenprüfer werden von der HV auf zwei Jahre gewählt. Sie dürfen keine Position im geschäftsführenden Vorstand bekleiden. Wiederwahl ist zulässig.
§ 18. Schlichtungsausschuß
Bei Ausschluß oder sonstigen schwerwiegenden Differenzen hat jedes Mitglied das Recht, den Schlichtungsausschuß anzurufen. Dieser setzt sich aus drei Mitgliedern zusammen, die keinerlei sonstige Funktionen im Verein innehaben dürfen. Er wird auf die Dauer von
zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Ausschuß hat das Recht, zur Abstimmung der gegensätzlichen Meinungen Vorstandssitzungen einzuberufen. Einladung hierzu wie § 11,4.
Bei der Abstimmung, die geheim durchgeführt werden muß, besitzen die Ausschußmitglieder gleiches Stimmrecht wie der Vorstand. Zum endgültigen Ausschluß ist eine 3/4-Mehrheit aller anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.
Wird diese Mehrheit nicht erreicht, so ist über einen strengen Verweis zu befinden.
Bei einer Mehrheit hat letztlich das Mitglied das Recht, die HV anzurufen. Bis zu dieser Versammlung ruhen jedoch alle Rechte. Die Entscheidung der HV ist endgültig.
Die Auflösung des Vereins kann nur erfolgen durch eine eigens hierzu einberufene Mitgliederversammlung.
In dieser Versammlung müssen mindestens 2/3 der stimmberechtigen Anwesenden für die Auflösung des Vereins stimmen, wenn dieser Antrag positiv entschieden werden soll. Die Mitglieder haben bei der Vereinsauflösung keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Dieses ist dem Badischen Kanuverband oder steuerbegünstigten Zwecken zuzuführen. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.
§ 20. Vereinsjugend
Diese Satzung trete nach Genehmigung durch die Gründungs- und Mitgliederversammlung in Kraft.