Source: https://www.optimal-absichern.de/gesundheit/zusatzversicherung-heilpraktiker-signal-iduna-ambulant-plus.php
Timestamp: 2019-04-24 02:11:49
Document Index: 105049580

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 61', '§ 32', '§ 33', '§ 31', '§ 38']

Signal Iduna ambulant plus Zusatzversicherung Heilpraktiker
Signal Iduna Zusatzversicherung Heilpraktiker Tarif ambulant plus
Die Signal Iduna bietet mit dem mit Altersrückstellungen kalkulierten Tarif ambulant plus eine exzellente Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen - neben den Behandlungskosten werden auch die Kosten getragen für ambulante Vorsorgeuntersuchungen sowie die Erstattungen für Sehhilfen und Sehschärfekorrekturen.
max. 750 Euro im Jahr
zusammen mit den Behanldungen max. 750 Euro im Jahr
erstmals nach 3 Jahren Vertragslaufzeit möglich
bis 250 Euro jährlich
bis zu 750 Euro in 2 Jahren
Auslandskrankenschutz 100 %
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unter 20 Jahren, dann Umstellung auf Tarif mit Rückstellungen
Jugendliche 12,35 Euro
30 Jahre 20,04 Euro
40 Jahre 25,01 Euro
50 Jahre 27,19 Euro
60 Jahre 28,39 Euro
Wurde eine HIV-Infektion festgestellt oder erfolgten in den letzten 5 Jahren Behandlungen oder Untersuchungen mit krankhaftem Befund wegen
folgender Erkrankungen/Beschwerden:
Alkohol-/ Drogenmissbrauch
Darmerkrankung (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa),
Die tariflichen Leistungen für Brillen (Fassungen und Gläser) und Kontaktlinsen werden zu 100 % erbracht und vermindern sich um eine evtl. Vorleistung der GKV, um Fürsorge- bzw. Heilfürsorgeleistungen des Arbeitgebers bzw. Dienstherrn und um Vorleistungen anderer Leistungsträger. Die Erstattungen sind begrenzt auf insgesamt 375 Euro innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren.
Nach Ablauf von drei Kalenderjahren seit Versicherungsbeginn dieses Tarifes (Tarifbeginn) besteht ein Anspruch auf Erstattung der ambulanten Kosten für brechkraftverändernde Augenlaserkorrekturen (LASIK/LASEK) zu 100 % bis zu insgesamt 1.000 Euro für beide Augen; ein Anspruch auf diese Leistung besteht nur zweimal während der gesamten Vertragslaufzeit. Die tarifliche Leistung vermindert sich um eine evtl. Vorleistung der GKV, um Fürsorge-
bzw. Heilfürsorgeleistungen des Arbeitgebers bzw. Dienstherrn und
um Vorleistungen anderer Leistungsträger.
Die Frist von drei Kalenderjahren bezieht sich jeweils auf Zeiten einer aktiven Versicherung nach dem Tarif AmbulantPLUS. Zeiten einer aktiven Versicherung nach Tarifen der Krankheitskostenversicherungen beim Versicherer werden berücksichtigt; Zeiten einer Anwartschaftsversicherung werden nicht berücksichtigt. Bei einem Wechsel aus dem Tarif AmbulantSTARTpur in den Tarif AmbulantPLUS werden die Zeiten der aktiven Versicherung nach dem Tarif AmbulantSTARTpur ebenfalls berücksichtigt. Dies gilt allerdings nur für den geringeren Leistungsbetrag nach Tarif AmbulantSTARTpur (500 EUR); nach Ablauf von weiteren drei Kalenderjahren seit Tarifbeginn dieses Tarifs entsteht der volle Anspruch (1.000 Euro).
Wird der Anspruch auf Erstattung für die brechkraftverändernde Augenlaserkorrektur ganz oder teilweise beansprucht, besteht im entsprechenden Kalenderjahr der Operation und in den drei darauf folgenden Kalenderjahren kein Anspruch auf Erstattung von Sehhilfen
gemäß Abschnitt B 1.
Die Leistungen für Hilfsmittel (außer Sehhilfen) werden zu 100 % erbracht und vermindern sich um eine evtl. Vorleistung der GKV, um Fürsorge- bzw. Heilfürsorgeleistungen des Arbeitgebers bzw. Dienstherrn und um Vorleistungen anderer Leistungsträger sowie um die gesetzliche Zuzahlung (siehe Abschnitt B 7). Die Erstattungen sind begrenzt auf insgesamt 750 Euro pro Kalenderjahr.
Erstattungsfähig sind bis zu den Höchstsätzen der geltenden Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) die Kosten für gezielte medizinische Vorsorgeuntersuchungen sowie Kosten für reisemedizinische
Impfberatung und Impfung inklusive der Impfstoffkosten. Zu den orsorgeuntersuchungen zählen z. B.:
Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche wie z. B. Audiocheck, Schielvorsorge, Kinder-Intervall- Check, erweiterte Kinder- und Jugendvorsorge;
Schwangerschaftsvorsorge wie z. B. Triple-Test zur Risikoabschätzung des Down-Syndroms, Vitalitätsuntersuchungen mittels Sonographie;
Krebsfrüherkennungsuntersuchungen wie z. B. Sonographie, Untersuchungen zur Früherkennung von Haut- und Prostatakrebs einschließlich PSA-Test ungeachtet der Erfüllung etwaiger Mindestalteranforderungen;
Allgemeine Vorsorge wie z. B. Hirnleistungscheck, HIV-Test, Schlaganfallvorsorge, Glaukomvorsorge, Osteoporosevorsorge und Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse.
Die tariflichen Leistungen für sämtliche Vorsorgemaßnahmen und Reiseschutzimpfungen werden zu 100 % erbracht und vermindern sich um eine evtl. Vorleistung der GKV, um Fürsorge- bzw. Heilfürsorgeleistungen des Arbeitgebers bzw. Dienstherrn und um Vorleistungen anderer Leistungsträger. Die Erstattungen sind begrenzt auf insgesamt 750 EUR innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren.
von Heilpraktikern oder Ärzten durchgeführte, im Hufeland Leistungsverzeichnis aufgeführte Therapieformen der Naturheilkunde,
Heilpraktikerleistungen im Rahmen des geltenden Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH), naturheilkundliche Leistungen von Ärzten bis zu den Höchstsätzen der GOÄ.
Erstattungsfähig sind auch die Kosten für wissenschaftlich nicht anerkannte Heilmethoden, z. B. Schmerzakupunktur, Homöopathie, Phytotherapie, Neuraltherapie, Eigenbluttherapie, anthroposophische Medizin, Atemtherapie, Chiropraktik, osteopathische Behandlung, Schröpftherapie und physikalische Verfahren (Bewegungstherapie, Massagen, Elektrotherapie, Hydrotherapie, Thermotherapie).
Die erstattungsfähigen Aufwendungen vermindern sich um eine evtl. Vorleistung der GKV, um Fürsorge- bzw. Heilfürsorgeleistungen des Arbeitgebers bzw. Dienstherrn und um Vorleistungen anderer Leistungsträger. Die nach Abzug der Vorleistung verbleibenden erstattungsfähigen Aufwendungen werden zu 80 % erstattet.
Die Erstattungen für die Behandlung durch Heilpraktiker sowie
für naturheilkundliche Leistungen sind zusammen mit den Leistungen
gemäß Abschnitt B 6 begrenzt auf insgesamt 750 Euro pro
Heilpraktiker im Sinne von § 4 Abs. 2 Teil I sind nicht Personen, deren Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz sich lediglich auf ein bestimmtes Behandlungsgebiet beschränkt.
Erstattungsfähig sind die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, die vom Arzt oder Heilpraktiker verordnet und in der Apotheke bezogen wurden. Voraussetzung ist, dass die Arzneimittel wissenschaftlich anerkannt sind oder sich in der Praxis als Erfolg versprechend bewährt haben oder angewendet werden, weil keine schulmedizinischen Arzneimittel zur Verfügung stehen. Erstattungsfähig sind auch die Kosten für naturheilkundliche Arzneimittel, die im Zusammenhang mit den naturheilkundlichen Heilmethoden gemäß Abschnitt B 5 vom Arzt oder Heilpraktiker verordnet und in der Apotheke bezogen wurden; diese Arzneimittel sind auch erstattungsfähig, wenn sie nicht wissenschaftlich anerkannt sind.
Die erstattungsfähigen Aufwendungen vermindern sich um eine evtl. Vorleistung der GKV, um Fürsorge- bzw. Heilfürsorgeleistungen des Arbeitgebers bzw. Dienstherrn und um Vorleistungen anderer Leistungsträger sowie um die gesetzliche Zuzahlung (siehe Abschnitt B 7). Die nach Abzug der Vorleistung verbleibenden erstattungsfähigen Aufwendungen werden zu 80 % erstattet.
Die Erstattungen für Arzneimittel sind zusammen mit den Leistungen für die Behanldungen begrenzt auf insgesamt 750 Euro pro Kalenderjahr. Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für Nähr- und Stärkungsmittel, allgemein gebräuchliche Vorbeugungsmittel, Abmagerungs-, Schlaf- und Abführmittel, kosmetische Mittel, Mineralwässer, Badezusätze, Desinfektionsmittel, potenzfördernde Mittel und Mittel zur Empfängnisverhütung.
Erstattet werden zu 100 % die gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen
(§ 61 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V)) für
Heilmittel einschließlich Verordnungsgebühr (§ 32 Abs. 2 SGB V)
Hilfsmittel (§ 33 Abs. 8 SGB V)
Arznei- und Verbandmittel (§ 31 Abs. 3 SGB V)
Haushaltshilfen (§ 38 Abs. 5 SGB V).
Die Erstattungen für sämtliche vorgenannten Zuzahlungen sind begrenzt auf insgesamt 250 EUR pro Kalenderjahr.
Berücksichtigungsfähig sind im Ausland während Reisen bis zu
einer Dauer von acht Wochen die nachweislich auf einen nach
Tarifbeginn im Ausland eingetretenen Unfall oder eine im Ausland
akut aufgetretene Erkrankung bzw. auf eine unvorhersehbare,
akute Verschlechterung eines bestehenden Leidens zurückzuführenden
erstattungsfähigen Kosten für ambulante und stationäre
Heilbehandlung. Hierzu gehören:
Wegegebühren des nächsterreichbaren Arztes, wenn am Ort kein Arzt vorhanden ist oder alternativ notwendige Transporte in das nächstgelegene Krankenhaus bzw. zum nächsterreich baren Notfallarzt durch anerkannte Rettungsdienste,
ärztlich verordnete Gehhilfen sowie Schienen und Stütz apparate zur Akutversorgung,
notwendige Füllungen in einfacher Ausführung sowie
notwendige Reparaturen von Zahnprothesen,
Bei Tod der versicherten Person während einer Auslandsreise sind die Kosten der Überführung des Verstorbenen in den Heimatort oder die Bestattungskosten am Sterbeort im Ausland bis zu 11.000 EUR erstattungsfähig. Entstandene Aufwendungen für die Überführung eines Verstorbenen aus dem Ausland bzw. für die Bestattung am Sterbeort im Ausland sind durch entsprechende Kostenbelege nachzuweisen. Außerdem ist eine amtliche Sterbeurkunde vorzulegen. Als Ausland gelten alle Länder der Erde mit Ausnahme der Bundesrepublik Deutschland sowie des jeweiligen Staatsgebietes, in dem die versicherte Person einen ständigen Wohnsitz hat.