Source: https://www.deutsches-pflegeportal.de/bildungseinrichtung/damago-gmbh-neefestrasse-76-09119-chemnitz/fortbildung-weiterbildung/betreuungskraft-gem-p-53c-sgb-xi-alltagsbegleiter
Timestamp: 2019-03-20 17:42:14
Document Index: 183134552

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 87', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 36', '§ 14', '§ 53', '§ 87', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 132', '§ 53', '§ 4', '§ 53', '§ 87', '§ 53', '§ 132', '§ 53', '§ 87']

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Mit der Ausbildung auf der Grundlage des Curriculums des Deutschen Jugendinstitutes (DJI) und als Mitglied des Bu ndesverbandes (BV) für Kindertagespflege e.V. erwerben die Teilnehmer das Zertifikat als „Qualifizierte Kindertagespflegeperson" des BV für Kindertagespflege e.V.. Der Kurs ist Voraussetzung, um als Tagesmutter oder -vater zu arbeiten und bereitet umfassend auf eine Tätigkeit im Bereich der Kindertagespflege vor.
Wir arbeiten auf der Basis der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des BV für Kindertagespflege e.V., wobei in unseren Lehrplan bereits die wesentliche Anforderungen des kompetenzorientierten Qualifizierungshandbuchs (QHB) Kindertagespflege des Bundesministeriums sowie das Grundlagenwissen zur Existenzgründung eingearbeitet sind.
Die theoretische Ausbildung erfolgt in enger Verbindung mit der Praxis (3 Praktikumsblöcke) und nach frühpädagogischen Schwerpunkten, um die erforderlichen Handlungskompetenzen zu entwickeln.
Dieser Lehrgang ist eine der Voraussetzungen zur Erlaubniserteilung der jeweiligen kommunalen Jugend-behörden, um als Tagesmutter /-vater arbeiten zu dürfen. Entsprechend der Sächs. Qualifikations- und Fortbildungsverordnung pädagogischer Fachkräfte (SächsQualiVO) dürfen Absolventen mit dieser Berufsqualifikation und einer mind. 3-jähr. Tätigkeitserfahrung auch als Assistenzkräfte in Kitas (U3-Bereich) eingesetzt werden.
Grundsätzlich kann sich jeder zur Kindertagespflegeperson ausbilden lassen, egal ob und welcher Beruf vorher ausgeübt wurde. Um Tageskinder betreuen zu dürfen, ist allerdings eine entsprechende Qualifizierung Voraussetzung. Diese ist neben der persönlichen Eignung und den erforderlichen räumlichen Bedingungen Voraussetzung für die Erlaubniserteilung durch die kommunalen Träger der Jugendhilfe.
Die Teilnehmer der Qualifizierung müssen mind. folgende Bedingungen erfüllen:
Hauptschulabschluss oder staatlich anerkannter Berufsabschluss,
Erfahrungen und Freude im Umgang mit Kindern,
gute Umgangsformen und soziale Kompetenzen,
gute sprachliche und kognitive Fähigkeiten,
gute Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie Kreativität,
erweitertes polizeil. Führungszeugnis,
hausärztl. Attest
durch die AZAV-Zertifizierung besteht die Möglichkeit der Förderung über Leistungsträger (Arbeitsagentur und Jobcenter) - Rentenversicherungsträger, BfD - Weiterbildungsscheck Sachsen - weitere Fördermöglichkeiten in Abhängigkeit der Anzahl der Module (z.B. Bildungsprämie)
Art des Abschlusses: damago Trägerzertifikat und Zertifikat des BV für Kindertagespflege e.V. als
Dauer: 47 Tage
Teilnehmerzahl / Klassenstärke: mind. 7 / max. 24 Teilnehmer
Kosten: 1.346,56 € (Ust-befreit)
Qualifizierung zum Pflegehelfer und Demenzbetreuer nach § 53c SGB XI (mit mehreren Zusatzqualifikationen möglich)
Dieser Lehrgang richtet sich an Menschen, die in der Pflege und Betreuung kranker oder alter Menschen tätig sein möchten. In der Pflegebranche bieten sich sehr gute Berufschancen, steht sie doch angesichts des demographischen Wandels vor besonderen personellen Herausforderungen. Nie zuvor war die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland so hoch. Viele Alleinstehende sind auf Hilfe angewiesen, besond. für Demenzerkrankte ist die Bewältigung des alltäglichen Lebens und die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft ohne Hilfe nicht möglich. Aber nicht nur alte und kranke Menschen, sondern auch junge Menschen kommen in Situationen, in denen sie ihren gewohnten Alltag nicht mehr allein bewältigen können. Auch hier sind Mitarbeiter in Pflegeberufen eine wichtige Unterstützung. Das Besondere an dieser Weiterbildung: Wir bilden Sie sowohl in der Pflegehilfe als auch in der Betreuung von demenzerkrankten Menschen aus. Der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen, die an demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen erkrankt sind, stellt für Betreuer eine besondere Herausforderung dar. Mit dem Aufbaukurs Demenzbetreuer nach § 53c (alt: § 87b) SGB XII bieten wir eine kompakte und inhaltlich hochwertige Ausbildung, nach deren Abschluss die Teilnehmer über sehr gute berufliche Aussichten verfügen. Die gesamte Weiterbildung ist modular aufgebaut und kann deshalb individuell variiert werden; optional besteht auch die Möglichkeit der PKW-Führerscheinausbildung Inhalt bestehend aus:
Modul Hauswirtschaft
Modul Sanitäter A
Aufbaukurs Demenzbetreuer nach § 53c
Modul Transkulturelle Pflege
Modul Behandlungspflege (LG 1)
Die Teilnehmer lernen umfassend (theoretisch und fachpraktisch im gut ausgestatteten Pflegekabinett): Grundlagen der Anatomie und Physiologie; Grundlagen der Gesundheits- und Krankheitslehre; Grundlagen der Kommunikation und Interaktion incl. interdisziplinäre Zusammenarbeit; rechtliche Rahmenbedingungen; hygienische Grundlagen; Grundlagen der Pflegeplanung und -dokumentation; Erste Hilfe
Demenzbetreuung nach § 53c SGB XI,
Behandlungspflege (LG 1);
Sanitäter Stufe A;
Transkulturelle Pflege;
jedes Modul kann auch einzeln besucht werden und schließt mit einer Prüfung ab (schriftlicher und teilweise prakt. Test);
nach Abschluss der theoretischen Aus-bildung absolviert jeder Teilnehmer ein 4-wö. Pflegepraktikum sowie ein 2-wö. Betreuungspraktikum in einer Pflegeeinrichtung seiner Wahl;
optional kann auch die PKW-Führerscheinausbildung absolviert werden
Es sind keine Vorkenntnisse aus Pflege oder Betreuung erforderlich, aber die Teilnehmer sollten gute soziale Kompetenzen besitzen und Freude und Verständnis am Umgang mit alten und hilfebedürftigen Menschen haben; persönliches Gespräch; Eignungstest bei Migrationshintergrund; polizeilisches Führungszeugnis; hausärztl. Attest über physiche und psychiche Eignung
Art des Abschlusses: trägerinternes Zertifikat - Pflegehelfer & Demenzbetreuer nach § 53c SGB XI
Dauer: 6 Monate, incl. 6 Wo. Praktikum
Kosten: 4.275,76 € für alle Module (Ust-befreit)
Unter Palliativpflege (palliativ: latein. für Mantel, umhüllen) versteht man die Ver-sorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen durch die letzte Phase ihres Lebens bis zum Tod. . Eine angemesene Versorgung steht je-dem zu, unabhängig davon, ob sich ein Sterbender in einem Krankenhaus, ei-nem Pflegeheim, einem Hospiz oder im eigenen Heim befindet. Die Palliativpflege unterscheidet sich von der herkömmlichen Pflege dahingehend, dass nicht mehr der medizinische Erfolg im Mittelpunkt steht, sondern die Wün-sche und Bedürfnisse des zu Pflegenden. Die Palliativpflege greift dann ein, wenn es aus medizinischer Sicht nicht mehr möglich ist, eine tödliche Erkrankung zu verlangsamen oder medizinisch zu the-rapieren. Sie setzt also dann ein, wenn mit einem baldigen Ableben des Patien-ten zu rechnen ist und bedeutet im Grun-de nichts anderes als Sterbebegleitung. Expliziter Bestandteil der Palliativpflege ist darüber hinaus die Begleitung und Unterstützung von Angehörigen. Die Palliativpflege beschreibt damit das pflegerische Fachwissen, die Maßnahmen und Aufgaben, die innerhalb des ganz-heitlichen Konzeptes der Palliativmedizin (Palliativ Care) von professionellen Pfle-gekräften erbracht werden und der Ver-besserung der Lebensqualität von Pfle-gebedürftigen mit unheilbaren, lebensbe-drohlichen oder terminalen Erkrankungen und deren Angehörigen dienen.
Das Ziel der Palliativpflege ist es, den letzten Lebensabschnitt für Betroffene so angenehm wie möglich zu gestalten und Lebensqualität und Selbstbestimmtheit zu erhalten. Um eine umfassende Ver-sorgung zu ermöglichen, greifen Pflege und Medizin eng ineinander. Die Palliativmedizin konzentriert sich v.a. auf die Bereitstellung einer angemessenen Schmerztherapie, um Leiden zu vermeiden. Ihre Arbeit en-det mit dem Tod des Patienten. Die Palliativpflege ergänzt diese Leistung und hilft, mit dem eigenen Gesund-heitszustand im Alltag zurecht zu kommen - hier geht die Arbeit noch über den Tod eines Menschen hin-aus, denn Angehörige werden auch in der Folgezeit betreut und durch die Trauerphase begleitet.
es sollten Grundkenntnisse der Anatomie und Physiologie, der Arbeit in der Pflege, der rechtlichen und hygienischen Rahmenbedingungen bekannt sein sowie Motivation und Verständnis für den Umgang mit (sterbenden) Menschen vor-handen sein.
durch die AZAV-Zertifizierung besteht die Möglichkeit der Förderung über Leistungsträger (Arbeitsagentur und Jobcenter, Rentenversicherungsträger), BfD - Bildungsprämie
Art des Abschlusses: damago Teilnahmebescheinigung
Dauer: 15 Tage (120 UE)
Teilnehmerzahl / Klassenstärke: mind. 7 / max. 15 Teilnehmer
Kosten: 644,40 € (Ust-befreit)
Kommunikation in der Pflege III (Konstruktive Kommunikation in Konfliktsituationen)
Konflikte sind alltäglich und natürlich, wenn unterschiedliche Menschen in ihren beruflichen Rollen aufeinander treffen. Sie werden jedoch oft als bedrohlich und destruktiv empfunden, wenn sie als Angriff und Rechtfertigung verspürt werden. Wesentliche Schritte auf dem Weg zum produktiven Umgang mit Konflikten sind: Konflikte frühzeitig wahrnehmen und ansprechen; Respekt und Verständnis für alle Gesprächspartner, auch für sich selbst; zielführende Strategien entwickeln und anwenden
Entwicklung von mehr Sicherheit und Selbstvertrauen der Teilnehmer/-innen, weil sie wissen, wie Konflikte entstehen und Strategien der Konfliktlösung kennen. Sie verstehen besser, was ihnen selbst und anderen wichtig ist und können einfühlend(er) auf die Konfliktpartner eingehen, ohne die eigenen Interessen und Bedürfnisse aufzugeben. Mit Ärger, Kritik und Angriffen konstruktiv umgehen zu können, ist in jedem Berufsfeld und in jedem Arbeitsteam wichtig.
es sollten Grundkenntnisse der Anatomie und Physiologie, der Arbeit in der Pflege, der rechtlichen und hygienischen Rahmenbedingungen bekannt sein sowie Motivation und Verständnis für den Umgang mit pflegebedürftigen Menschen vorhanden sein.
Teilnehmerzahl / Klassenstärke: mind. 7 / max. 16 Teilnehmer
Kosten: 60,00 € (zzgl. MwSt.)
Kommunikation in der Pflege II (Umgang mit Beschwerden mit Beschwerden und schwierigen Situationen)
Schwierige Gesprächssituationen und Beschwerden können im Alltag immer wieder auftreten. Wenn es kritisch wird, kommt nämlich die eigentliche Bewährungsprobe. Dann zeigt sich, wer tatsächlich richtig kommunizieren kann und trotz "heißer" Themen auf angemessene Weise zum Ziel kommt. Um in solchen Situationen professionell zu handeln, ist es wichtig, das eigene Kommunikationsverhalten zu verstehen und den Gesprächspartner richtig einzuschätzen. Inhalte u.a.: Stufen der konstruktiven Störungsklärung; Deeskalationsstrategien; Kenntnis über die eigenen Reizpunkte; eigene Voreingenommenheit vermeiden; Grundregeln für das Führen heikler Gespräche; "unangenehme" Regeln angemessen durchsetzen; Klippen und Fallen in schwierigen Gesprächssituationen; Umgang mit verärgerten und aggressiven Gesprächspartnern; Kritik äußern ohne zu verletzen
Steigerung der Sensibilität für Handeln in Konfliktsituationen, mehr Sicherheit gewinnen; Beschwerden, Störungen und schwierige Situationen als Chance sehen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln; negative Gesprächsdynamiken in den Griff bekommen; innere Ressourcen um besonders vor schwierigen Gesprächen Verantwortung für den eigenen inneren Zustand zu übernehmen
Auffrischung der Grundlagen für Pflegehilfs- und Betreuungskräfte
Was versteht man unter dem Begriff "Pflege" und was sind deren professionelle Grundlagen? Für die Pflege gibt es keine einheitliche Definition. In der europäischen Kultur wurzelt das Verständnis für Pflege in der jüdisch-christlichen Tradition der Caritas (Wohltätigkeit) und der griechisch-römischen Tradition der Humanitas (Menschlichkeit). Damit verbinden sich Grundwerte wie Solidarität, Respekt vor der Menschenwürde und das Recht auf Freiheit von Schmerzen und Leiden. Grundpflege bedeutet im pflegewissenschaftlichen Sinne: Pflegerische Maßnahmen zur Unterstützung der Aktivitäten des tgl. Lebens. Die Pflegeversicherung definiert Grundpflege in § 36 (2) in Verbindung mit § 14 (4) SGB XI als Hilfestellung bei den zur Grundversorgung gehörenden gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des tgl. Lebens in den Bereichen Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Dieser Auffrischungskurs richtet sich insbes. an Pflegepersonal, das bereits im Pflegealltag tätig ist, aus dem Routinetrott ausbrechen möchte und interessiert ist an der Vermittlung von Neuigkeiten und hilfreichen Tipps sowie an Berufsrückkehrer, deren Kenntnisse und Fähigkeiten "verschüttet" sind.
Die Tätigkeiten und Ziele der professionellen Pflege setzen nicht nur eine entsprechende Qualifizierung von Pflegenden voraus, sondern auch die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen und zur eigenständigen Aufarbeitung von Informationen und im Berufsalltag gemachten Erfahrungen. Neben der Auffrischung theoretischer Grundlagen werden anhand von Fall-beispielen und Übungen die Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch geübt. Damit sollen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen in der tgl. Arbeit vermittelt werden.
Dauer: 1 Tag € (8 UE)
Kommunikation in der Pflege I (Professionelle Kommunikation in Pflegeeinrichtungen)
Kommunikation (lat.=Communicatio) bedeutet Mitteilung oder Unterredung, also: Austausch von Botschaften. Wir alle unterhalten uns tagtäglich ständig und trotzdem gibt es gerade im beruflichen Umgang viele Unterschiede und Verbesserungspotenziale. Erfolgreiche Kommunikation im beruflichen Alltag scheint so selbstverständlich, dass selten darüber nachgedacht wird, auf welche Weise sie geschieht, wann und wodurch Missverständnisse entstehen und welche Konsequenzen diese für die Zusammenarbeit und das Miteinander haben. Kommunikation und Interaktion gehören zu den wesentlichen Grundlagen für einen erfolgreichen Pflegeprozess. Sie zeichnet sich durch Vielschichtigkeit und Variabilitä aus - die Fähigkeit, sich über jedes Phänomen der Lebenswelt austauschen und verständigen zu können, ermöglicht es den Menschen, ein gemeinschaftliches Leben zu führen. Daher ist die Frage gelingender Kommunikation stets auch mit der Frage verbunden, wie persönliche Fähigkeiten in diesem Zusammenhang erfolgreich eingesetzt und entwickelt werden können. Inhalt: Grundsätze der Kommunikation, verbale + nonverbale Kommunikation, Kommunikationsmodelle, Kompetenz in der Gesprächsführung, Beziehungsmanagement als Erfolgsfaktor in Pflegeeinrichtungen
Die Teilnehmer lernen Grundmerkmale der Kommunikation kennen und für den Alltag nutzen. Sie sollen eigene Kommunikations- und Verhaltensweisen in verschiedenen beruflichen Situationen erkennen sowie unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse der Gesprächspartner (Pflegebedürftige, Kollegen, Angehörige) bewusst wahrnehmen und darauf situationsgerecht reagieren können.
Als Gewalt (althochdeutsch: waltan = stark sein, beherrschen) werden Hand-lungen, Vorgänge und soziale Zusam-menhänge bezeichnet, in denen auf oder durch die Menschen, Tiere oder Gegen-stände beeinflussend, veränderndernd oder schädigend eingewirkt wird. Was wir als Gewalt empfinden, hängt von gesellschaftlichen Normen, kulturellen und sozialen Einflüssen und unseren persönlichen Werten ab. Gewalt hat viele Gesichter und ist als solche manchmal nicht direkt erkennbar; sie fängt nicht erst beim Schlagen an und kann auch unbeabsichtigt sein. Gewalt gegen Pflegebedürftige umfasst alles, was ih-nen Schaden oder Leid zufügt - körperlich, seelisch oder finanziell. Auch der Eingriff in die Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen ist Gewalt. Auf der anderen Seite aber ist nur ein Teil von dem, was in der Pflege als Gewalt ver-standen wird, rechtlich auch wirklich verboten. Zu Gewalt in der Pflege kommt es ins-besondere, wenn Pflegende mit körperlicher Gewaltanwendung oder massivem Zwang in einer Pflegesituation et-was gegen den Willen der betroffenen Person durchsetzen wollen. Es kann auch zu Gewalt zwischen Pflegebedürftigen kommen, z.B. in Form von ag-gressivem Verhalten, Ausgrenzung oder sexueller Belästigung. Aber auch Pflegende können von Gewalt betroffen sein, z.B. durch körperliche Übergriffe und Gesten oder Worte, die als respektlos em-pfunden werden.
Da ältere und pflegebedürftige Men-schen augrund ihres Hilfsbedarfs be-sonders gefährdet sind, Opfer von Ge-walt zu werden, sollten Pflegekräfte gerade auf diesem Gebiet immer wieder geschult werden. Mit dem erforderlichen Hintergrundwissen und der entsprechenden Sensibilisierung aller am Pflegepro-zess Beteiligten ist es möglich, bereits auf erste Anzeichen von gewalttätigem Fehlverhalten für die Zunknft präventiv einzuwirken. Das Schicksal der in der Pflege involvierten Menschen dringt selten an die Öffentlichkeit. Durch oftmals einseitige Berichterstattung der Medien zugunsten der pflegebedürftigen Menschen wird ein negatives Meinungsbild des Pflegepersonals in der Öffentlichkeit geformt. Aus all diesen Gründen ist Gewalt in Pflegebeziehungen seit einigen Jahren ein Thema in der Pflegeausbildung. Auch zur Grundqualifizierung von Pflegehelfern und -assistenten sollte und muss eine solche Wissensvermittlung und Diskussion ge-hören und darf nicht tabuisiert werden. Aktuelle Studien zum Thema Gewalterfahrungen in der Pflege zeigen nämlich sehr deutlich, das Gewalt gegenüber Patienten, Pflegebedürftigen sowie Pflegenden offensichtlich zum Pflegealltag in Deutschland gehören.
es sollten Grundkenntnisse der Arbeit in der Pflege, der rechtlichen und hygie-nischen Rahmenbedingungen bekannt sein sowie Motivation und Verständnis für den Umgang mit alten und pflege-bedürftigen Menschen vorhanden sein
Dauer: 2 Tage (16 UE)
Kosten: 189,00 € (zzgl. MwSt.)
Qualifizierung zur zusätzl. Betreuungskraft nach § 53c SGB XI (ehemals: § 87b Abs. 3 SGB XI)
Mit diesem Seminar haben Interessenten, die bereits über nachweisbare Vorkenntnisse (Anatomie, Krankheits- und Gesundheitslehre, Grundpflege, Pflegedokumentation, Kommunikation und Interaktion, Hygiene, rechtliche Rahmenbedingungen usw.) verfügen, die Möglichkeit einer verkürzten Qualifizierung zum Demenzbetreuer / Alltagsbegleiter nach § 53c SGB XI. Im Aufbaumodul erlernen die Teilnehmer alle für die Betreuung, Aktivierung und Mobilisierung dementer Menschen erforderlichen Grundlagen - von der Entstehung und den Symptomen der Krankheit bis zur aktiven Gestaltung des Tagesablaufes der Betroffenen. Den Abschluss bildet ein 2-wö. Betreuungspraktikum, um das erworbene Fachwissen zu vertiefen und Handlungskompetenzen zu erwerben.
Erlangung der für den gesetzlich geforderten Qualifikationsnachweis erforderlichen fachlichen Fähigkeiten und Handlungskompetenzen als zusätzliche Betreuungskraft nach § 53c SGB XI
Nachweis einer Grundqualifizierung in der Pflege (mind. 100 UE), persönl. Gespräch, Eignungstest bei Migrationshintergrund, poliz. Führungszeugnis, hausärztl. Attest
Art des Abschlusses: trägerinternes Zertifikat - Demenzbetreuer nach § 53c SGB XI
Dauer: 1 Monat (160 UE)
Kosten: 420,80 € (Ust-befreit)
Aufbaukurs Behandlungspflege (Leistungsgruppe 1)
Die Wissensvermittlung in diesem Aufbaumodul beruht auf dem bereits vermittelten Grundwissen des Pflege-basiskurses im Rahmen der beruflichen Qualifizierung zum Pflegehelfer und stellt eine Zusatzqualifizierung dar. Damit erweitern die Teilnehmer ihre fachlichen Kompetenzen und sind noch viel flexibler in ihrem Job einsetzbar. Folgende Fachthemen werden behandelt und durch gezielte praktische Anwendungen und Übungen vertieft:
Hygiene, Eigenschutz und Sicherheit
ausgewählte Tätigkeiten der Behandlungspflege der Leistungsgruppe 1
Mitwirkung bei ärztlicher Diagnostik und Therapie und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Zusatzqualifizierung für behandlungspflegerische Tätigkeiten der Leistungsgruppe 1 (LG 1) unsere Qualifizierung entspricht den Anforderungen und Richtlinien des Verbandes der Ersatzkrankenkassen (VdEK) gem. §§ 132 und 132a SGB V - wir sind anerkannter Ausbildungsträger für die Befähigung zur Erbringung der behandlungspflegerischen Leistungen (LG 1)
Nachweis der Grundqualifizierung in Form des damago-Pflegebasiskurses sowie Berufserfahrung in der Pflege-branche (erfolgreicher Abschluss der Grundqualifizierung nicht älter als 2 Jahre)
Art des Abschlusses: Teilnahmebescheinigung über diese Zusatzqualifizierung
Dauer: 3 Wochen (120 UE)
Modul Behandlungspflege (Leistungsgruppe 1)
Der Inhalt der Qualifizierung basiert auf dem bereits vermittelten Wissen im Rahmen der beruflichen Weiterbildung zum Pflegehelfer / Pflegeassistenten, wobei eingangs einige Grundlagen der Pflege allgemein wiederholt und vertieft werden, um eine gemeinsame Basis für die Zusatzqualifizierung im Bereich der Behandlungspflege zu garantieren. Folgende Fachthemen werden behandelt, wobei die theoretische Wissensvermittlung durch gezielte praktische Anwendungen und Übungen untersetzt wird:
Grundlagen der ganzheitlichen Kranken- und Altenpflege
Auffrischung Grundpflege
pflegerische Maßnahmen zur Unterstützung der Aktivitäten des tägl. Lebens
Ausgewählte Tätigkeiten der Behandlungspflege (LG 1)
Mitwirkung bei ärztlicher Diagnostik
Die Teilnehmer müssen bereits über anatomische und physiologische Grundkenntnisse sowie über weitere grundlegende Kenntnisse in allen pflegerelevanten Fachbereichen (mind. Abschluss Pflegehelfer /-assistent) verfügen und diese bereits vorhandenen Qualifikationen auch nachweisen.
Dauer: 160 UE (20 Tage)
Kosten: 859,20 € (Ust-befreit)
Qualifizierung von Pflegehelfern / Pflegeassistenten in der Behandlungspflege (Leistungsgruppe 1)
Mitwirkung bei ärztlicher Diagnostik An den theoretischen Ausbildungsteil schließt sich ein 6-wö. Praktikum an.
Dauer: 320 UE + 240 h Praktikum
Kosten: 1.718,40 € (Ust-befreit)
Gesetzl. vorgeschriebene berufl. Fortbildung der zusätzl. Betreuungskräfte nach § 53c SGB XI
Demenzbetreuer / Alltagsbegleiter sind zusätzliche Betreuungskräfte, die die betroffenen Heimbewohner und Demenzkranken bei ihren alltäglichen Aktivitäten unterstützen, sie aktivieren und mobilisieren, deren Ressourcen fördern, damit sie so lange wie möglich ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben genießen können. Um als solcher arbeiten zu dürfen, muss eine bestimmte Grundqualifizierung lt. Betreuungskräfte-Richtlinie absolviert werden sowie eine anschließende jährliche berufliche Fortbildung von 16 UE erfolgen.
Diese gesetzlich geforderte berufliche Fortbildung muss gem. § 4 (4) der Betreuungskräfte-Richtlinie folgende Schwerpunkte beinhalten:
Aktualisierung der Arbeit / der Erkenntnisse auf dem Gebiet der Demenzerkrankung
Schlussfolgerungen aus den neuen Erkenntnissen und gesetzlichen Regelungen für die eigene Arbeit
Auffrischung des bisherigen Wissens im Umgang mit Demenzkranken
Diese berufliche Fortbildung baut auf einem intensiven Erfahrungsaustausch aller Teilnehmer auf.
Alle bereits professionell in der Demenzbetreuung Tätigen, die eine Grundqualifizierung nach § 53c (alt: § 87b) SGB XI nachweisen können, müssen diese jährliche Fortbildung absolvieren, um diese Tätigkeit auch weiter ausüben zu können. Im Mittelpunkt der jährlichen Fortbildung stehen ein intensiver Erfahrungsaustausch und die Reflexion der eigenen Arbeit. Weiterhin geht es um Neuregelungen und neue Erkenntnisse.
persönliches Gespräch, Nachweis der Grundqualifizierung § 53c SGB XI
Kosten: 84,16 € (Ust-befreit)
Gepr. Fachwirt im Gesundheits- u. Sozialwesen (IHK)
In der Wachstumsbranche Gesundheits- u. Sozialwesen und ihren unterschiedlichen fachlichen und organisatorischen Richtungen fehlen immer mehr Fach- u. Führungskräfte. Der gesamte Sozial- u. Gesundheitsmarkt boomt ebenso wie die angrenzenden Märkte für Fitness und Wellness. Immer mehr Menschen erkennen, dass Gesundheit zur Privatsache jedes Einzelnen wird. Neben den fast täglich mehr werdenden ambulanten, stationären und teilstationären Einrichtungen, Organisationen und Institutionen gibt es auch eine Vielzahl von Verbänden, die wichtige Aufgaben im Gesundheits- u. Sozialwesen wahrnehmen. Die Folge dieser Entwicklung ist ein steigender Bedarf an qualifiziertem Personal.
Um den Bedarf an kfm. ausgebildeten und organisatorisch geschulten Führungskräften in der Gesundheitswirtschaft künftig abdecken zu können, wurde 2012 die staatlich anerkannte Aufstiegsfortbildung zum „Geprüften Fachwirt im Gesundheits- u. Sozialwesen (IHK)" eingeführt.
Mit diesem bundeseinheitlichen Abschluss verfügt auch diese Branche über einen modernen Beruf, der vielfältige Karrieremöglichkeiten im mittleren Management eröffnet und eine attraktive Alternative zu den Bachelor-Studiengängen darstellt.
Zu den Aufgaben der künftigen Fachwirte gehören u.a. das betriebswirtschaftliche Management und die Personalsteuerung in den Einrichtungen, Unternehmen und Institutionen - ihnen eröffnet sich ein breites Spektrum an Berufsperspektiven. Der Fachwirt ist in der Lage Führungsaufgaben innerhalb einer sich stark wandelnden Branche zu übernehmen.
Zu den späteren Einsatzgebieten der Fachwirte gehören in erster Linie Kliniken, Reha- u. Kureinrichtungen, Pflegeeinrichtungen oder Rettungsdienste, aber auch Krankenkassen u.ä. Institutionen. Die Aufstiegsfortbildung ermöglicht zudem den beruflichen Zugang zu benachbarten Bereichen wie Fitness, Wellness und Ernährung. Aber auch bei Verbänden oder Versicherungen werden Fachkräfte mit Führungspotential und umfangreichen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen benötigt.
Diese Aufstiegsfortbildung kann ebenfalls die Grundlage für eine spätere Tätigkeit in der Aus- u. Weiterbildung bilden, da nach erfolgreichem Abschluss bereits bestimmte Teile der Wissensvermittlung für die Ausbildereignung (AdA-Schein) anerkannt werden.
Steuern von QM-Prozessen
Die angegebenen Qualifizierungszeiträume beinhalten die schriftliche IHK Prüfung. Diese wird im Anschluss an den Lehrgang bei der IHK Zwickau abgelegt.
erfolgreicher Berufsabschluss in einem anerkannten kfm., verwaltenden, medizinischen oder handwerklichen Ausbildungsberuf des Gesundheits- und Sozialwesens + mind. 1 Jahr Berufspraxis; erfolgreich abgeschl. einschlägiges HS-Studium + mind. 2 J. Berufspraxis; erfolgreich abgeschl. Berufsausbildung in einem sonstigen anerkannten kfm., verwaltenden oder hauswirtschaftlichen Ausbildungsberuf + mind. 2 J. Berufspraxis; eine mind. 5-jährige Berufspraxis; als Berufspraxis kann auch eine entsprechende ehrenamtliche Tätigkeit berücksichtigt werden; es kann auch zur Prüfung zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder anders seine Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) glaubhaft nachweisen kann
Art des Abschlusses: IHK-Zeugnis
Kosten: 4.442,16€ (Ust-befreit)
Mit diesem Modul erhalten die TN eine fundierte Grundlage für professionelles Arbeiten in interkulturellen Überschneidungssituationen - eine hilfreiche und unterstützende Ergänzung zum bereits vorhandenen Pflegewissen in einer globalisierten Welt.
Grundlegende und differenzierte Kenntnisse über Kultur und Religion gehören zur Qualitätssicherung in den Gesundheits- und Sozialberufen. Respekt, Menschenwürde und Toleranz erhalten unter dem Vorzeichen „Kultur" eine zusätzliche Bedeutung für die Betreuung kranker und hilfsbedürftiger Menschen. Transkulturelle Kompetenz in der Pflege ermöglicht sowohl individuelle als auch ganzheitliche Wahrnehmungen. Diese sollen helfen, Arbeitsabläufe im pflegerischen Bereich reibungsloser und effizienter zu gestalten. Die TN dieses Moduls sollen für das Thema Pflege in verschiedenen Religionen und Kulturkreisen sensibilisiert werden, wobei pflegerische als auch religiöse und ethnische Aspekte aufgegriffen und diskutiert werden.
Bereits ausgebildete Pflegekräfte (auch PH / PA und Betreuungskräfte) sollen in die Lage versetzt werden, eine effektive Pflege bei Migranten gestalten zu können. Es sollen kultur- und religionsbedingte Verhaltensweisen in der Ernährung beachtet und in der Grundpflege mit dem vermittelten theoretischen Wissen berücksichtigt werden können. Diese Qualifizierung ermöglicht den Pflege- und Betreuungskräften Pflege von Menschen mit einem anderen kulturellen und religiösen Hintergrund effektiver zu gestalten und auf diesen Personenkreis besser einzugehen. Gleichzeitig dient dieses Seminar dem besseren Verständnis im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit.
grundlegenden Tätigkeiten der Grundpflege und erforderlichen Alltagsverrichtungen sollten bekannt sein
Art des Abschlusses: damago-Zertifikat oder Teilnahmebescheinigung
Spritzenschein - Einweisung in die s.c. Injektion
Subkutan: Injektionen, die in die Fettschicht direkt unter der Haut gegeben werden. Beispiele: Insulin für Diabetespatienten, Blutgerinnungsmedikamente.
Das Kennenlernen verschiedener Injektionsarten und Befähigung zur selbständigen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der subkutanen Injektionen.
medizin.-pflegerische und anatomische Grundkenntnisse sind nachzuweisen
Injektionen und Blutabnahme
Die Durchführung von Injektionen, Infu-sionen und Blutabnahmen gehört zu den alltäglichen Tätigkeiten in Arztpraxen und stationären Pflegeeinrichtungen so-wie im ambulanten Pflegebereich. Injektionen bieten viele Vorteile gegen-über der enteralen Verabreichung eines Medikamentes.
Vermittlung der erforderlichen Kompe-tenzen zur fach- und sachgerechten Vorbereitung und Durchführung von Injektionen und Infusionen sowie der venösen Blutabnahme auf der Grundlage der ärztlichen Delegation.
Das Seminar richtet sich an Personen und Berufsgruppen, die bereits medizinische und pflegerische Vorkenntnisse haben, professionell Injektionen, Infusionen und Blutabnahmen durchführen müssen, aber noch nicht über die dafür erforderlichen theoretischen Grundlagen verfügen. Dazu zählen insbes.:
- Gesundheits- u. Krankenpfleger, Kran-kenschwestern - Pflegeberufe, Altenpfleger - bereits qualifizierte Pflegehilfskräfte - Rettungskräfte - Heilpraktiker, Heilerziehungspfleger - Medizinstudenten, Azubis - Mitarbeiter im Gesundheitswesen - Arzthelfer, mediz. Fachangestellte, Praxispersonal - Berufsrückkehrer
Dauer: 3 Tage (24 UE)
Kosten: 315,00 € (zzgl. MwSt.)
Pflege hat in der Begleitung Sterbender einen ganz hohen Stellenwert. Tod und Sterben gehören - obwohl Menschen täglich direkt und indirekt davon betroffen sind - eher zu den Themen, über die in der Öffentlichkeit laut geschwiegen wird.
Unter Sterbebegleitung versteht man die Unterstützung todkranker Menschen während ihrer letzten Lebensphase. Im Mittelpunkt steht die Orientierung an den Wünschen des sterbenden Menschen, der möglichst beschwerdefrei, möglichst bewusst, möglichst nicht allein und möglichst nach Regelung der letzten Dinge sterben können sollte. Diese berufsbegleitende berufliche Weiterbildung erfüllt die Voraussetzungen für die laut Betreuungskräfterichtlinie gesetzlich geforderte jährliche Fortbildung der Betreuungskräfte und Alltagsbegleiter.
Der Kurs hat einen Umfang von 8 UE (1 UE = 45 min) und kann sowohl ganztags (08:00 - 15:00 Uhr) als auch halbtags 15:15-18:30 Uhr stattfinden.
Der Kurs hat zum Ziel, die Qualität der angebotenen Leistungen auf dem Gebiet der Sterbebegleitung zu verbessern und dazu beizutragen, dass Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen stärker in den Fokus rücken
Es sollten Grundkenntnisse der Arbeit in der Pflege und der rechtlichen Rahmenbedingungen bekannt sein
den Europäischen Sozialfond ESF
Biografiearbeit ist eine im Bereich der sozialen Gerontologie angewandte Methode, die mit Hilfe biografischer Elemente auf spielerisch-künstlerische Art und Weise Ereignisse, Erfahrungen und Geschehnisse untersucht und einen darin verborgenen inneren Zusammenhang aller Ereignisse zu finden versucht.
Ziel der Biografiearbeit ist die Unterstützung der Individualität des Pflegebedürftigen durch die Pflegenden. Es werden Informationen aus der Biografie des zu betreuenden Menschen gesammelt, um durch die Einbeziehung dieser Informationen in den Pflegeprozess eine persönlichkeitsfördernde und individuelle Pflege und Betreuung zu ermöglichen. Im Pflege- und Betreuungsprozess älterer Menschen ist Biografiearbeit unverzichtbar.
Der Kurs hat einen Umfang von 8 UE (1 UE = 45 min) und kann sowohl ganztags (08:00 - 15:00 Uhr) als auch halbtags von 15:15 - 18:30 Uhr stattfinden.
Die Teilnehmer lernen die Bedeutung der Biografischen Arbeit kennen, denn sie dient dem besseren Verständnis in der Arbeit mit insbes. dementen Menschen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit kann persönliche Sicherheit geben, das Selbstvertrauen stärken und dabei helfen, die schwierigen Situationen des Älterwerdens besser zu bewältigen.
Schulung geeigneter Pflegekräfte zur Erbringung behandlungspflegerischer Tätigkeiten der LG 1
Unter Behandlungspflege (BPF) werden ärztliche Tätigkeiten verstanden, die vom Arzt an Pflegekräfte delegiert und von diesen nach entsprechender Qualifikation verrichtet werden. Zu dieser Qualifikation gehören die im Curriculum der Krankenkassen für Pflegekräfte zur Erbringung von BPF der Leistungsgruppe 1 (LG 1) festgelegten Themen und Inhalte, deren theoretische Grundlagen (incl. praktischer Übungen) wir in unserem Seminar vermitteln.
Das notwendige Wissen umfasst:
theoret. Grundkenntnisse der jeweiligen behandlungspflegerischen Maßnahmen,
Kenntnisse von Risiken und Komplikationen, typische Fehlerquellen und zielgerichtete Folgebehandlungen,
praktische Grundkenntnisse zur Durchführung incl. hygienischer Verfahrensregeln.
Nach den Anforderungen des VdEK und des bpa - verankert im Rahmenvertrag gem. §§ 132 und 132a SGB V zur Erbringung von häuslicher Krankenpflege und Haushaltshilfe - können Pflegekräfte ohne formelle Qualifikation unter Verantwortung einer Pflegekraft bestimmte Leistungen der BPF erbringen, soweit sie über ausreichende Berufserfahrung in der Pflege und die erforderliche Qualifikation verfügen. Unsere Qualifikation entspricht den Anforderungen und Richtlinien des VdEK - wir sind anerkannter Ausbildungsträger für die Befähigung zur Erbringung der behandlungspflegerischen Leistungen (LG 1). Zusätzlich zu den gem. Curriculum der Krankenkassen geforderten fachlichen Inhalte erlernen die Seminarteilnehmer die Grundlagen der s.c. Injektion.
Zur Erfüllung der theoretischen Voraussetzungen muss von jedem Seminarteilnehmer ein Abschlusstest zum Inhalt aller Fachthemen erfolgreich absolviert werden. Das Ergebnis wird auf dem Abschlussdokument des Seminars dokumentiert. Zur Anerkennung der Qualifizierung und Befähigung muss anschließend an die nachgewiesene theoretische Schulung mit erfolgreichem Abschluss eine praktische Unterweisung (Einsatz unter Anleitung) zur Erreichung des notwendigen Könnens unter Durchführungsverantwortung des jeweiligen Pflegedienstes erfolgen. Diese beinhaltet das Beherrschen der selbständigen Durchführung der jeweiligen behandlungspflegerischen Maßnahmen und ist vom Pflegedienst gegenüber dem bpa nachzuweisen. Der bpa stellt dann seinerseits ein Zertifikat aus und bescheinigt damit die Erbringung behandlungspflegerischer Tätigkeiten der LG 1.
Der Inhalt des Seminars beruht auf dem Curriculum der Krankenkassen und bereits vorhandenem Wissen im Rahmen der beruflichen Grundqualifizierung bzw. Berufserfahrung. Die geeigneten Pflegekräfte müssen nicht examiniert sein, aber bereits medizinische / pflegerische Vorkenntnisse haben, z.B. durch entsprechende Berufserfahrung und damit eine umfassende Kenntnis sowie Berufspraxis nachweisen. Dazu gehören insbes. grundlegende anatomische und physiologische , aber auch hygienische und rechtliche Kenntnisse sowie entsprechende Fähigkeiten im Umgang mit kranken und behinderten Menschen.
Art des Abschlusses: damago-Zertifikat
Teilnehmerzahl / Klassenstärke: mind. 7 / max. 20 Teilnehmer
Kosten: 240,00 € (Ust-befreit)
Sanitäter Stufe A
Für jeden, der mehr als Erste Hilfe leisten möchte, bieten wir diese Kurse an. Dieses erweiterte Wissen im Umgang mit Nothilfesituationen hat für die Pflege von kranken und hilfsbedürftigen Menschen eine besondere Bedeutung.
Die Sanitäter-Ausbildung ist keine anerkannte Berufsausbildung nach einem staatl. Berufsbild. Grundsätzlich dient sie der Vertiefung und Erweiterung bereits erworbener Erste-Hilfe-Kenntnisse. Sie stellt die Fachausbildung für den Sanitätsdienst als Teil des Katastrophenschutzes dar und ist bei vielen Hilfsorganisationen Bestandteil der Helfergrundausbildung.
Weil es kein staatlich vorgeschriebenes Berufsbild für die Ausbildung als Sanitäter gibt, haben die Rettungs- u. Hilfsorganisationen unterschiedliche Ausbildungswege. In allen Bereitschaften ist jedoch dieser Kurs die Standardausbildung eines jeden Helfers.
Der Kurs hat einen Umfang von 48 UE (1 UE = 45 min) und findet ganztags in der Zeit von 08:00 - 15:00 Uhr statt.
Kennenlernen und Anwenden von Notfallsituationen. Die Teilnehmer üben auf vielfältige Weise und mit Unterstützung der konkreten in der Notfallversorgung einzusetzenden Hilfsgeräte (z.B. Defibrilator, Wiederbelebungsgeräte) lebensrettende Sofortmaßnahmen und die Bewältigung von Notfallsituationen und erlangen da-mit mehr Handlungskompetenzen.
es sollten Grundkenntnisse der Anatomie und der Arbeit in der Pflege, der rechtlichen und hygienischen Rahmenbedingungen bekannt sein
Dauer: 6 Tage (48 UE)
Kosten: 257,76 € (Ust-befreit)
Die berufliche Aus- und Weiterbildung erfordert Lehrkräfte, die sowohl fachlich als auch pädagogisch eine hohe Kompetenz aufweisen. Nicht alle Lehrkräfte, Dozenten und Trainer können allerdings eine pädagogische Grundqualifizierung bzw. gar eine Lehrerausbildung nachweisen. Genau für diese Zielgruppe wurde diese berufspädagogische Weiterbildung konzipiert, die nicht nur die Kompetenzen der Teilnehmer stärkt, sondern auch dazu dient, die geforderte pädagogische Qualifikation nachzuweisen, die bspw. für eine Anerkennung der Lehrbefähigung durch die Schulbehörde erforderlich ist. Gerade in einer Zeit, die sich durch einen allgemeinen Lehrermangel auszeichnet und dieser Mangel durch viele sogen. Quereinsteiger ausgeglichen werden muss, ist eine solche berufliche und berufsbegleitende Fortbildung für diese Zielgruppe sehr wichtig. Diese berufspädagogische Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte insbes. an berufsbildenden Schulen und in der Erwachsenenqualifizierung ohne pädagogische Grundausbildung.
Die Weiterbildung hat einen Umfang von 132 UE und findet an insges. 22 Präsenzterminen jeweils freitags von 14 - 19 Uhr und samstags von 8 - 13 Uhr im Zeitraum eines Jahres berufsbegleitend statt.
Der Inhalt der gesamten Weiterbildung orientiert sich an der Referendarausbildung, wobei die Teilnehmer vertraut gemacht werden mit den Grundlagen der Didaktik und Methodik, den Lehren der Aus- und Weiterbildung, den schulrechtlichen und sozialen Aspekten. Dabei lernen sie durch praktische Übungen und eigene Lehrsequenzen die Handlungskompetenzen für ihren Beruf, die sie sofort im täglichen Lehralltag umsetzen können. Sie erwerben bzw. erweitern damit ihre Kompetenzen für die gesamte Unterrichtsgestaltung incl. Vor- und Nachbereitung und Reflektion der Unterrichtspraxis mit den entsprechenden Schlussfolgerungen für das eigene Tun. Mit dem Erkennen des Zusammenhangs einer eindeutigen Zielformulierung und der klaren Strukturierung von Lern- und Lehrprozessen sowie der objektiven Bewertung von Schülerleistungen und dem Zusammenwirken im Lehrerkollegium werden die Grundlagen für eine ansprechende Lehrtätigkeit gelegt.
Die Teilnehmer sollten bereits erste Erfahrungen als Lehrkraft / Dozent haben. Außerdem sollten sie insbes. aus dem Bereich der berufsbildenden Schulen kommen.
Dauer: 22 Präsenztermine á 6 UE
Kosten: 1.122,00€ (Ust-befreit)
Qualifizierung zum Demenzbetreuer / Alltagsbegleiter (zusätzl. Betreuungskraft) nach § 53c SGB XI (ehemals § 87b Abs. 3 SGB XI) - Kombinationszertifizierung
Diese Qualifizierung basiert auf den gesetzl. Anforderungen der sogen. zusätzlichen Betreuungskräfte lt. Betreuungskräfterichtlinie. Dort sind deren Aufgaben und Qualifikationen klar geregelt, damit sie in enger Kooperation u. fachlicher Absprache mit den Pflegekräften die Betreuungs- u. Lebensqualität der Demenzkranken verbessern. Für die berufliche Ausübung der zusätzlichen Betreuungsaktivitäten ist kein therapeutischer oder pflegerischer Berufsabschluss erforderlich, es werden jedoch bestimmte Handlungskompetenzen auf der Basis einer Grundqualifikation vorausgesetzt, die die professionell Betreuenden dazu befähigen, fachlich versiert und verantwortungsvoll mit den Betroffenen umghen zu können. Das Ziel der Demenzbetreuung besteht darin, die Betroffenen mit geeigneten Methoden, Verständnis und Fürsorge solange wie möglich selbstbestimmt am Leben teilhaben zu lassen. Dazu ist die Kenntnis bestimmter fachlicher Grundlagen erforderlich, z.B. anatomische und physiologische Grundkenntnisse, die Kenntnis über typische Krankheitsbilder und deren Umgang, Kenntnis über hygienische und rechtliche Rahmenbedingungen usw. Allein die Beschäftigung von völlig unqualifierten Mitarbeitern reicht in der Demenzbetreuung nicht aus. Im Anschluss an die theoretische Wissensvermittlung findet ein obligatorisches Betreuungspraktikum bei einem unserer praktischen Kooperationspartner statt.
Im Rahmen der theoretischen und fachpraktischen Wissensvermittlung lernen die Teilnehmer in mehreren Modulen (kann individuell variieren) die Grundkenntnisse auf folgenden fachlichen Gebieten, die durch viele praktische Übungen vertieft werden, so dass sie umfassende Handlungskompetenzen erlangen: Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, Hygiene, Pflegeprozess und -planung sowie rechtliche Rahmenbedingungen in der Pflege und Betreuung incl. Symptome und Umgang mit bestimmten typischen Alterskrankheiten; Grundkenntnisse der Kommunikation und Interaktion sowie das Kennenlernen der Besonderheiten im Umgang mit alten, pflegebedürftigen und dementen Menschen; hauswirtschaftliche Versorgung und Ernährungslehre insbes. bei alten Menschen; Erste Hilfe und Verhalten in Notfallsituationen; Beschäftigungsmöglichkeiten, Tagesgestaltung, Aktivierung und Bewegung für Menschen mit Demenz; interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen an der Pflege und Betreuung Beteiligten incl. des Umgangs mit Angehörigen und Ehrenamtlichen
Dauer: 400 UE incl. 2 Wo. Praktikum
Kosten: 1.709,60 € (Ust-befreit)
Die damago GmbH ist ein überregionaler Bildungsträger für Firmen- und Privatkunden. Vorrangiges Ziel im Bereich der Weiterbildung nach SGB III ist die Wiedereingliederung von Arbeitsuchenden ins berufliche und soziale Leben, damit erfüllen wir einen verantwortungsvollen sozialen Auftrag. Durch individuelle Beratungen und Qualifizierungen schaffen wir die Voraussetzungen für die Teilnahme unserer Weiterbildungsteilnehmer am beruflichen und gesellschaftlichen Leben. Auf der Basis permanenter Beobachtung und Analyse des Arbeitsmarktes werden neue Weiterbildungen konzipiert, bestehende Weiterbildungen angepasst und überholte Weiterbildungen aus dem Programm genommen.
All unsere Schulungs- und Weiterbildungsangebote orientieren sich streng am Bedarf des (regionalen) Marktes und auf der Basis der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Durch vielfältige und enge Kooperation mit zahlreichen Unternehmen der Praxis sind wir in der Lage, unsere Angebote sehr flexibel zu gestalten und schnell an sich verändernde Bedingungen am Markt anzupassen. Auf der Basis dieser Praxisverbundenheit entwickeln wir ständig neue Konzepte und erweitern damit unser Produktportfolio. Auch mit unseren vielen vorwiegend freiberuflichen Dozenten verbindet uns eine enge Zusammenarbeit und Kooperation auf der Basis einer vertrauensvollen und verantwortungsvollen Arbeit unter Einhaltung der hohen Vorgaben und Prinzipien des Qualitätsmanagements.
Zu allen Aus- und Weiterbildungsangeboten können Sie sich durch die Ansprechpartner vor Ort umfassend beraten lassen; die meisten Ange-bote / Module sind AZAV-zertifiziert und damit umsatzsteuerfrei; die Ansprechpartner vor Ort beraten Sie auch gerne zu den staatlichen Fördermöglichkeiten wie z.B. Bildungsprämie und Weiterbildungsscheck; auf Anfrage werden auch individuelle und Inhouseschulungen sowie berufsbegleitende Seminare durchgeführt
Seit März 2008 sind wir in Chemnitz ansässig und führen in unseren freundlichen und modern eingerichteten Schulungsräumen sowohl Schulungen für Firmenkurse als auch Qualifizierungen und Weiterbildungen im geförderten Bereich durch.
Die damago GmbH Chemnitz erreichen Sie am besten mit den Buslinien 23 und 43 bis zur Haltestelle Platner Str. (dann noch 150 m Fußweg) oder der Straßenbahnlinie 1 (bis Haltestelle Kappler Drehe, dann in Richtung Lützowstr. gehen, nach der Eisenbahnstrecke rechts noch 300 m).
Von der Autobahnanschlussstelle Chemnitz-Süd kommend, halten Sie sich weiter auf der B173 Richtung Stadtzentrum (für 2 km).
Unterrichtszeiten: 08:00 - 16:00 Uhr
0371 / 520 23 01
0371 / 520 23 03
elke.klein@damago.de