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Timestamp: 2016-10-21 00:35:13
Document Index: 172616781

Matched Legal Cases: ['Art. 19', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 83', 'e contrario', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 62', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'EGMR', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 96', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 121', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 96', 'Art. 8', 'EGMR', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 391', 'Art. 121', 'EGMR', 'EGMR', 'BGE', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 66', 'Art. 65', 'Art. 64', 'Art. 68']

2C_245/2014 (28.05.2014)
2C_245/2014 � � Urteil vom 28. Mai 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Markus G�tte,
Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich, Postfach, 8090 Z�rich.
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Abteilung, 2. Kammer, vom 22. Januar 2014.
�Der aus der Dominikanischen Republik stammende A.________, geboren 1981, gelangte im Jahr 1995 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz, wo er die Niederlassungsbewilligung erhielt. Einer ausserehelichen Beziehung mit einer Schweizerb�rgerin entsprang im Jahr 1997 eine Tochter. Ihr gegen�ber verf�gt er �ber kein Besuchsrecht, wogegen er zur Leistung eines Unterhaltsbeitrags von zur Zeit rund Fr. 260.-- pro Monat verpflichtet ist. Die Ausst�nde haben eine H�he von rund Fr. 9'000.-- erreicht. Seit 1999 ist A.________ mit einer Staatsangeh�rigen der Republik Kolumbien verheiratet, die ebenso �ber die Niederlassungsbewilligung verf�gt. Im selben Jahr wurde den Eheleuten ein Sohn geboren. Eltern und Sohn leben in gemeinsamem Haushalt. A.________ hat keine Berufsausbildung absolviert. Insgesamt verf�gt er �ber Schulden in der Gr�ssenordnung von Fr. 80'000.--.
�Am 6. Juli 2000 verurteile das Bezirksgericht Z�rich A.________ wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) und mehrfacher Hehlerei zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von zehn Monaten. Mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Z�rich vom 8. Oktober 2003 erging eine Verurteilung zu einer unbedingten Gef�ngnisstrafe von 70 Tagen wegen Angriffs und mehrfacher Widerhandlung gegen das BetmG. Aufgrund weiterer Strafbefehle vom 30. M�rz 2007 (Staatsanwaltschaft Z�rich-Sihl) und 11. Mai 2009 (Bezirksamt Zofingen) erfolgten Schuldspr�che wegen Fahrens in fahrunf�higem Zustand. A.________ wurde deswegen verurteilt zu Geldstrafen von 30 Tagess�tzen zu Fr. 40.-- (bedingt, nebst einer Busse von Fr. 1'000.--) und von 120 Tagess�tzen zu Fr. 80.-- (unbedingt, nebst Widerruf der zuvor ausgef�llten Geldstrafe). Schliesslich sprach das Obergericht des Kantons Z�rich ihn am 18. September 2012 schuldig der mehrfachen Widerhandlungen gegen das BetmG (schwerer Fall im Sinne von Art. 19 Abs. 2 lit. a), was zu einer Freiheitsstrafe von 3� Jahren (unbedingt) f�hrte. Anlass bildete der w�hrend mehr als einem Jahr betriebene Drogenhandel. Dabei waren im Verlauf von rund zwanzig Transaktionen knapp zwei Kilogramm reinen Kokainhydrochlorids umgesetzt worden.
�Nach ausl�nderrechtlichen Verwarnungen in den Jahren 2000, 2003 und 2007 widerrief das Migrationsamt des Kantons Z�rich am 16. August 2013 die Niederlassungsbewilligung und wies A.________ aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich (Entscheid vom 4. November 2013) und an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (Entscheid vom 22. Januar 2014) blieben erfolglos.
�Mit Eingabe vom 10. M�rz 2014 erhebt A.________ beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Er beantragt, das Urteil vom 22. Januar 2014 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich sei aufzuheben und es sei ihm die Niederlassungsbewilligung zu belassen. Eventuell sei die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz oder die Erstinstanz zur�ckzuweisen. Das Bundesgericht verzichtet auf das Einholen von Vernehmlassungen.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den (End-) Entscheid eines oberen kantonalen Gerichts betreffend den Widerruf der Niederlassungsbewilligung ist zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89, Art. 90 BGG [SR 173.110]), da auf den Fortbestand dieser Bewilligung ein Rechtsanspruch besteht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario; BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4).
1.2.1.�Fragen des Bundesrechts und des V�lkerrechts kl�rt das Bundesgericht mit freier Kognition (Art. 95 lit. a und b BGG). Trotz der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 106 Abs. 1 BGG) pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 BGG; BGE 139 I 306 E. 1.2 S. 308 f.), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 137 III 580 E. 1.3 S. 584).
1.2.2.�Die Verletzung von Grundrechten - wozu neben jenen der Bundesverfassung (einschliesslich der verfassungsm�ssigen Rechte) auch die Rechtsanspr�che der EMRK z�hlen (BGE 137 I 77 E. 1.3.1 S. 79 f.) - und von kantonalem und interkantonalem Recht untersucht das Bundesgericht nur, soweit eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). In der Beschwerde ist klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern solche Rechte verletzt worden sein sollen. Unterbleibt dies, kann das Bundesgericht eine Beschwerde selbst bei Vorliegen einer Verfassungsverletzung nicht gutheissen (BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232).
1.2.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, falls sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Zudem muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.), was die beschwerdef�hrende Partei aufzuzeigen hat. Gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (BGE 139 II 373 E. 1.6 S. 378).
2.1.�Die Niederlassungsbewilligung kann gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 i. V. m. Art. 62 lit. b AuG (SR 142.20) widerrufen werden, wenn die ausl�ndische Person - wie im vorliegenden Fall - zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde, d. h. zu einer Strafe von mehr als einem Jahr. Unter diesen Umst�nden ist ein Bewilligungswiderruf auch dann zul�ssig, wenn sich die ausl�ndische Person - wie vorliegend - seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgem�ss in der Schweiz aufgehalten hat (Art. 63 Abs. 2 AuG; BGE 139 I 16 E. 2.1 S. 18 f.; 139 I 31 E. 2.1 S. 32 f.; 139 I 145 E. 2.1 S. 147).
2.2.�Auch Art. 8 Ziff. 1 EMRK (Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens; SR 0.101) verleiht der ausl�ndischen Person kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat, sodass dieser verpflichtet w�re, ihr die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; Urteile des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte [EGMR]�
Palanci gegen Schweiz�vom 25. M�rz 2014 [2607/08] � 49;�
A. A. gegen Schweiz�vom 7. Januar 2014 [58802/12] � 38;�
Vasquez gegen Schweiz�vom 26. November 2013 [1785/08] � 36). Es ist den Konventionsstaaten unbenommen, die Anwesenheit auf ihrem Staatsgebiet eigenst�ndig zu regeln und den Aufenthalt ausl�ndischer Personen unter Beachtung �berwiegender Interessen des Familien- und Privatlebens gegebenenfalls auch wieder zu beenden (BGE 138 I 246 E. 3.2.1 S. 250; 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249).
2.3.1.�Streitig und zu pr�fen ist vorliegend einzig die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit des Widerrufs. Der Widerruf muss den konkreten Umst�nden angepasst sein (Art. 36 Abs. 3 BV i. V. m. Art. 96 AuG). Landesrechtlich zu beachtende Kriterien sind namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens der betreffenden ausl�ndischen Person, der seit der Tat vergangene Zeitraum, ihr seitheriges Verhalten, der Grad ihrer Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihr und ihrer Familie drohenden Nachteile (BGE 139 I 16 E. 2.1 S. 18 f.; 139 I 31 E. 2.1 S. 32 f.; 139 I 145 E. 2.4 S. 149). Generalpr�ventive Gesichtspunkte d�rfen ber�cksichtigt werden, sofern die ausl�ndische Person vom Anwendungsbereich des Freiz�gigkeitsabkommens (FZA; SR 0.142.112.681) ausgenommen ist (BGE 136 II 5 E. 4.2 S. 20; 130 II 176 E. 3.4.1 S. 183; je zum FZA).
2.3.2.�Bei schweren Straftaten, R�ckfall und wiederholter Delinquenz muss zum Schutz der �ffentlichkeit ausl�nderrechtlich auch ein geringes Risiko weiterer Rechtsg�terverletzungen (Gesundheit, Leib und Leben usw.) nicht hingenommen werden. Ein gewichtiges �ffentliches Interesse an der Wegweisung bzw. Fernhaltung der ausl�ndischen T�terschaft besteht von vornherein bei Gewalt- und Bet�ubungsmitteldelikten (BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34; 139 I 145 E. 2.5 S. 149 f.). Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung ist diesfalls selbst dann m�glich, wenn die ausl�ndische Person - anders als hier - in der Schweiz geboren ist und ihr ganzes bisheriges Leben hier zugebracht hat (Ausl�nder der zweiten Generation; BGE 139 I 16 E. 2.2.1 S. 19 f., 139 I 31 E. 2.3.1 S. 33 f.). Das Kindeswohl bzw. der Umstand, dass die ausl�ndische Person Kinder hat, die in der Schweiz �ber ein Anwesenheitsrecht verf�gen, ist beim Entscheid als einer von mehreren Faktoren zu ber�cksichtigen, aber f�r sich allein nicht ausschlaggebend und kein besonderer Umstand, der eine Abweichung von der Zweijahresregel rechtfertigt (Urteil 2C_858/2013 vom 7. Februar 2014 E. 3.4.2 mit Hinweisen). Gewaltdelikte und Drogenhandel z�hlen im �brigen zu den in Art. 121 Abs. 3 lit. a BV genannten Anlasstaten, deren Begehung dazu f�hrt, dass die ausl�ndische Person ihr Aufenthaltsrecht sowie alle Rechtsanspr�che auf Aufenthalt in der Schweiz verliert (zur "praktischen Konkordanz" bei der Anwendung dieser Norm: BGE 139 I 31 E. 2.3.2 S. 34; 139 I 145 E. 2.5 S. 150).
2.3.3.�Die konventionsrechtliche Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) entspricht weitgehend jener nach Art. 96 Abs. 1 AuG (139 I 145 E. 2.4 S. 149). Dies erlaubt, die Pr�fung in einem einzigen Schritt vorzunehmen (Urteil 2C_914/2013 vom 30. April 2014 E. 2.2.1). Auch im Fall der gelebten Ehe kann sich der Eingriff in das Recht auf Achtung des Privat- oder Familienlebens als "notwendig" im Sinne von Art. 8 Ziff. 2 EMRK erweisen (Entscheide des EGMR�
Boultif gegen Schweiz�vom 2. August 2001 [54273/00] � 48;�
Kissiwa Koffi gegen Schweiz�vom 15. November 2012 [38005/07] � 62 f.).
3.1.�Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist der Beschwerdef�hrer schon in den Jahren 2000 und 2003 wegen Widerhandlungen gegen das BetmG bestraft worden, ehe es im Herbst 2012 zur Verurteilung wegen mehrfachen Widerhandlungen gegen das BetmG (schwerer Fall) gekommen ist. Die Vorinstanz wertet dies als Ausdruck der Unbelehrbarkeit. Die Abfolge und das Ausmass der Delikte offenbaren aber auch eine wachsende kriminelle Energie. Durch den Umschlag von gegen zwei Kilogramm reinen Kokainhydrochlorids hat der Beschwerdef�hrer unmittelbar dazu beigetragen, die Gesundheit vieler Menschen zu gef�hrden (Urteil 2C_1257/2012 vom 18. April 2013 E. 4.3; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 138 IV 100 E. 3.3 S. 103; 120 IV 334 E. 2a S. 338). Das Obergericht des Kantons Z�rich, dessen Urteil vom 18. September 2012 Bestandteil der Vorakten bildet und somit vom Bundesgericht erg�nzend herangezogen werden kann (Art. 105 Abs. 2 BGG), h�lt hierzu fest, angesichts dieses Quantums sei der f�r einen schweren Fall massgebende Grenzbetrag um mehr als das Hundertfache �berschritten worden (Strafurteil E. 2b S. 7).
3.2.�Das deliktische Verhalten des nicht drogenabh�ngigen Beschwerdef�hrers, der auf mittlerer Hierarchieebene agierte, ist mit einer Freiheitsstrafe von 3� Jahren sanktioniert worden. Dies allein belegt ein erhebliches Verschulden, wobei das Obergericht erwog, unter Ber�cksichtigung aller Umst�nde seien die Straftaten mit einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten "eher zu milde" geahndet worden (Strafurteil E. 2c S. 7). Eine Versch�rfung komme (einzig) aus prozessualen Gr�nden nicht in Frage (Art. 391 Abs. 2 ZPO). Mit seinen wiederholt begangenen, schweren Straftaten hat der Beschwerdef�hrer denn auch in h�chst sensible Rechtsg�ter (Leib und Leben) eingegriffen. Generalpr�ventiv ist ein starkes Interesse an Fernhaltung ausgewiesen, zumal (auch) Anlasstaten im Sinne von Art. 121 Abs. 3 lit. a BV ver�bt wurden. Willk�rfrei und bundesrechtskonform erkennt die Vorinstanz ein erhebliches�
�ffentliches�Interesse an Fernhaltung bzw. Wegweisung des Beschwerdef�hrers.
3.3.1.�Hinsichtlich des�
privaten�Interesses am Verbleib in der Schweiz erw�gt die Vorinstanz, es sei von keiner gelungenen Integration zu sprechen. Weder in wirtschaftlicher Hinsicht (fehlende Ausbildung, blosse Hilfst�tigkeiten) noch unter gesellschaftlichen Gesichtspunkten (erst im Alter von 14 Jahren eingereist, kaum Beziehungen zum ausserfamili�ren Bereich) sei der Beschwerdef�hrer in der Schweiz verwurzelt. Demgegen�ber best�nde Vertrautheit mit den sozialen und kulturellen Verh�ltnissen im Heimatland. Dort habe er die pr�genden Jugendjahre verbracht, und dort verbringe er mit seiner Familie j�hrlich rund einen Monat Ferien. Der Widerruf der Bewilligung sei f�r den Beschwerdef�hrer zwar "hart", weder Ehe noch Vaterschaft h�tten ihn aber von Straftaten abzuhalten vermocht. Die Ehefrau bzw. Mutter und die Kinder verf�gten auch weiterhin �ber die Niederlassungsbewilligung. Die Betreuung durch die Mutter sei gew�hrleistet, und der Kontakt zum Vater k�nne durch gegenseitige Besuche, brieflich oder auf elektronische Weise aufrechterhalten werden.
3.3.2.�Die Kritik des Beschwerdef�hrers geht im Wesentlichen dahin, die Vorinstanz verkenne die Tragweite des Urteils des EGMR�
Udeh gegen Schweiz�vom 16. April 2013 (12020/09). Er glaubt, selbst f�r Laien m�sse der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sich als unverh�ltnism�ssig darstellen. Er lebe seit 18 Jahren in der Schweiz, mithin deutlich l�nger als�
Udeh, verf�ge - anders als dieser - �ber die Niederlassungsbewilligung und sei nie von der Sozialhilfe abh�ngig gewesen.�
Udeh�und er, beide zweifache V�ter, seien gleichermassen mit 42 Monaten Freiheitsstrafe belegt worden. Seine eigenen Kinder seien freilich �lter und lebten l�nger in der Schweiz als jene�
Udehs. Zu seinen Ungunsten falle h�chstens aus, dass er in der Vergangenheit "ein paar Delikte (Anmerkung: eher als Bagatelldelikte zu bezeichnende Delikte) mehr" ver�bt habe als dieser. Tatsache sei zudem, dass seine Ehe "zweifellos gut verl�uft" und es weder Kindern noch Ehefrau zumutbar w�re, in seine Heimat auszuwandern.
3.3.3.�Der Beschwerdef�hrer misst dem Urteil�
Udeheine weit �berzogene Bedeutung bei. Er �bersieht, dass das Bundesgericht in vergleichbaren Konstellationen wiederholt erwogen hat, beim Urteil�
Udeh�handle es sich lediglich um einen Anwendungsfall der stehenden�
Boultif�-Praxis des EGMR. Dementsprechend komme dem Urteil keine weitergehende grunds�tzliche Bedeutung bei. Vor allem aber sei das Urteil aufgrund dessen zu relativieren, dass es sich �berwiegend auf Umst�nde st�tzt, die erst nach dem letztinstanzlichen kantonalen Urteil und selbst nach dem seinerzeitigen Urteil 2C_609/2008 vom 8. Januar 2009 eingetreten sind (dazu BGE 139 I 325 E. 2.4 S. 327). Mithin vermag der blosse Vergleich der Sachumst�nde, wie sie nach Auffassung des Beschwerdef�hrers im Fall�
Udeh�geherrscht haben und wie sie vorliegend herrschen sollen, von vornherein keinen tauglichen Ansatz zu begr�nden. F�r die Interessenabw�gung im konkreten Einzelfall bleiben die�
Boultif�-Kriterien massgebend.
3.3.4.�Die Ehefrau des Beschwerdef�hrers stammt aus Kolumbien. Sprachlich, gesellschaftlich und kulturell bestehen erhebliche Gemeinsamkeiten mit der Dominikanischen Republik. Aufgrund der allj�hrlichen Ferienaufenthalte sind nebst dem Beschwerdef�hrer auch die Ehefrau und der gemeinsame Sohn vertraut mit Land und Leuten. Die Ehefrau ist ausl�ndische Staatsangeh�rige. Der Beschwerdef�hrer lebt zwar schon rund 19 Jahre in der Schweiz, er hat aber eine Freiheitsstrafe von 42 Monaten verwirkt. Nicht nur ihm, der erst im Alter von 14 Jahren in die Schweiz gelangte, auch seiner Frau ist die Ausreise grunds�tzlich zumutbar.
3.3.5.�Was die Kinder anbelangt, war die Tochter im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils sechzehn-, der Sohn vierzehnj�hrig. Die Tochter lebt nach den vorinstanzlichen Feststellungen nicht in gemeinsamem Haushalt mit dem Beschwerdef�hrer; diesem steht auch kein Besuchsrecht zu. Die betragsm�ssig geringf�gigen Unterhaltsbeitr�ge ist er nicht selten schuldig geblieben. Die Tochter wird indes in absehbarer Zeit m�ndig werden und auch wirtschaftlich auf eigenen F�ssen stehen. Ihr gegen�ber fehlt es an einer in wirtschaftlicher und affektiver Hinsicht besonders engen Beziehung, die sich wegen der Distanz zum Heimatland des Vaters praktisch nicht aufrechterhalten liesse. Eine solche Beziehung h�tte nebst dem "tadellosen Verhalten" des Beschwerdef�hrers aber vorzuliegen, um �berhaupt einen Anspruch auf Achtung des Familienlebens entstehen zu lassen (BGE 139 I 315 E. 2.2 S. 319 mit Hinweisen). Der Sohn ist noch schulpflichtig. Eine Ausreise in die Dominikanische Republik ist ihm nicht ohne Weiteres zuzumuten. Bei Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit des Widerrufs ist das Kindeswohl zu ber�cksichtigen, praxisgem�ss kommt ihm aber keine ausschlaggebende Bedeutung zu. Vor allem aber bleiben die Niederlassungsbewilligungen von Ehefrau und Sohn (ebenso der Tochter) durch den angefochtenen Entscheid unber�hrt. Der sorgeberechtigten Mutter und dem Sohn steht es frei, aus freien St�cken auszureisen oder die Ans�ssigkeit in der Schweiz beizubehalten. W�hlen sie den Verbleib in der Schweiz, kann der famili�re Kontakt brieflich, elektronisch oder durch Ferienaufenthalte in der Dominikanischen Republik aufrechterhalten werden. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung schliesst selbst bewilligungsfreie Ferienaufenthalte in der Schweiz (Art. 10 Abs. 1 AuG) nicht aus. Das private Interesse des Beschwerdef�hrers an der Weiterf�hrung seiner Anwesenheit in der Schweiz ist unstreitig, in der G�terabw�gung �berwiegt das �ffentliche Interesse indes deutlich.
4.1.�Landes- (Art. 95 lit. a BGG) und V�lkerrecht (Art. 95 lit. b BGG) werden damit durch den angefochtenen Entscheid nicht verletzt. Die Beschwerde erweist sich als unbegr�ndet; sie ist deshalb abzuweisen.
4.2.�Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um Anordnung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.
4.3.�Bei diesem Ausgang sind dem Beschwerdef�hrer die Kosten des Verfahrens vor Bundesgericht aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i. V. m. Art. 65 BGG). Der Beschwerdef�hrer stellt indes das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung (Art. 64 BGG). Angesichts der zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen musste sich die Beschwerde freilich von vornherein als aussichtslos darstellen, sodass das Gesuch abzuweisen ist. Den finanziellen Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers ist mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen. Dem Kanton Z�rich steht keine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 3 BGG).
�Die Beschwerde wird abgewiesen
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Abteilung, 2. Kammer, und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.