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Timestamp: 2018-02-26 00:00:19
Document Index: 296919467

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE']

8C_287/2008 09.06.2008
8C_287/2008
vertreten durch Advokat Dr. Patrick Somm, Centralbahnstrasse 11, 4051 Basel,
vom 11. Januar 2008.
Die 1966 geborene E.________ war zuletzt in Teilzeit als Küchenhilfe im Alters- und Pflegeheim X.________ erwerbstätig. Am 12. April 2005 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf Weichteilrheumatismus und psychische Beschwerden bei der IV-Stelle Basel-Landschaft zum Leistungsbezug an und beantragte eine Rente. Mit der in Folge des Vorbescheides vom 25. Juli 2006 erlassenen Verfügung vom 23. April 2007 verneinte die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von 25 % einen Anspruch der Versicherten auf eine Rente.
Die von E.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, mit Entscheid vom 11. Januar 2008 ab.
Mit Beschwerde beantragt E.________, es sei ihr unter Aufhebung der Verfügung und des kantonalen Gerichtsentscheides eine Rente der Invalidenversicherung auszurichten, eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen.
1.2 Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Gemäss dem anwendbaren Art. 132 Abs. 1 BGG prüft das Bundesgericht nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde.
Das kantonale Gericht hat in seinem Entscheid vom 11. Januar 2008 die Bestimmungen zum Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 IVG), zur Bemessung der Invalidität aufgrund eines Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) und aufgrund der gemischten Methode (Art. 28 Abs. 2ter IVG) zutreffend dargelegt. Darauf wird ebenso verwiesen wie auf die vorinstanzlichen Ausführungen zum Beweiswert medizinischer Unterlagen (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.).
Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad und damit der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin.
4.1 Die Vorinstanz stellte nach umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten der Dres. med. J.________ (FMH für Rheumatologie und für Innere Medizin) und S.________ (FMH für Psychiatrie und Psychotherapie) vom 9. Dezember 2005 sowie der ergänzenden Stellungnahme dieser beiden Gutachter vom 6. Dezember 2006 fest, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig ist.
4.2 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 BGG erscheinen zu lassen. Zwar geht aus dem Schreiben des med. pract. H.________, Oberarzt bei den Externen Psychiatrischen Diensten, vom 24. Mai 2007 hervor, dass er die Versicherte aus psychiatrischen Gründen zu 100 % arbeitsunfähig hält. Allerdings lehnt dieser Arzt es ab, Prozentangaben hinsichtlich der kausalen Momente für diese Arbeitsunfähigkeit zu machen. Zwar sieht er die Arbeitsunfähigkeit primär in kausaler Beziehung zum psychiatrischen Leiden, es seien aber auch die untrennbar damit verbundenen Dimensionen psychosozialer und soziokultureller Umstände einzubeziehen. Gemäss Rechtsprechung sind psychische Beschwerden invalidenversicherungsrechtlich nur insoweit zu berücksichtigen, als diesen gegenüber den psychosozialen und soziokulturellen Belastungssituationen selbständige Bedeutung und (teil-)invalidisierende Krankheitswertigkeit zukommt (BGE 127 V 294 E. 5 S. 299 f.; vgl. auch Urteil 9C_264/2007 vom 18. März 2008, E. 4). Wie das kantonale Gericht zutreffend ausführte, vermag somit das Schreiben des med. pract. H.________, welcher keine Trennung der Auswirkungen der psychosozialen und soziokulturellen Umstände von jenen des eigentlichen psychischen Leidens vornimmt, keine Zweifel am Gutachten der Dres. med. J.________ und S.________ zu begründen.
4.3 Die von der Vorinstanz vorgenommene Bemessung der Invalidität aufgrund der gemischten Methode wurde von der Beschwerdeführerin nicht als unrichtig gerügt, so dass sie nicht näher zu überprüfen ist (vgl. Urteil 8C_518/2007 vom 7. Dezember 2007, E. 3.3).