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Timestamp: 2016-10-22 19:52:27
Document Index: 137429097

Matched Legal Cases: ['Art. 310', 'Art. 109', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

1B_762/2012 (28.05.2013)
1B_762/2012
beide vertreten durch Rechtsanwalt Peter Krause,
5. B.X.________,
Nichtanhandnahme der Strafuntersuchung,
Am 16. M�rz 2012 erstattete A.X.________ Strafanzeige gegen D.________, E.________, F.H.________, G.H.________ und B.X.________ wegen Freiheitsberaubung und N�tigung zum Nachteil von ihr sowie ihres Sohnes C.X.________ (geb. 2002). Sinngem�ss machte sie geltend, B.X.________ habe unter Beteiligung der �brigen Beschuldigten widerrechtlich den gemeinsamen Sohn C.X.________ in ein Kinderheim und sie in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen.
Mit Verf�gung vom 22. Mai 2012 nahm die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Z�rich in Anwendung von Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO die Strafuntersuchung nicht anhand.
Die von C.X.________, vertreten durch A.X.________, dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Z�rich (III. Strafkammer) am 13. November 2012 ab, soweit es darauf eintrat.
A.X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit dem Antrag, den Beschluss des Obergerichts aufzuheben.
D.________ und E.________ haben sich in einer gemeinsamen Eingabe vernehmen lassen mit dem Antrag, die Beschwerde abzuweisen.
A.X.________ hat eine Replik eingereicht.
1.1 Gem�ss Art. 109 BGG entscheiden die Abteilungen in Dreierbesetzung bei Einstimmigkeit �ber die Abweisung offensichtlich unbegr�ndeter Beschwerden (Abs. 2 lit. a). Der Entscheid wird summarisch begr�ndet. Es kann ganz oder teilweise auf den angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Abs. 3).
1.2 Wieweit die Eintretensvoraussetzungen erf�llt sind, kann dahingestellt bleiben, da die Beschwerde ohnehin unbehelflich ist.
Sowohl die Einweisung der Beschwerdef�hrerin in die psychiatrische Klinik mittels F�rsorgerischen Freiheitsentzugs (FFE) als auch die Fremdplatzierung des Sohnes erfolgten durch die jeweils zust�ndige Beh�rde gest�tzt auf die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen. Wenn die Vorinstanz annimmt, die Beschwerdegegner seien f�r diese Massnahmen strafrechtlich nicht verantwortlich, verletzt das daher offensichtlich kein Bundesrecht.
Eine Verletzung des Anspruchs der Beschwerdef�hrerin auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) ist nicht auszumachen, konnte sie sich vor Vorinstanz doch umfassend zur Angelegenheit �ussern und hat sie das auch getan.
Der angefochtene Entscheid leidet sodann an keinem besonders schwer wiegenden und offensichtlichen Mangel. Die Annahme seiner Nichtigkeit f�llt deshalb ausser Betracht (vgl. BGE 138 II 501 E. 3.1 S. 503 f. mit Hinweisen).
Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt die Beschwerdef�hrerin die Kosten (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Sie hat den Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 eine Entsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin hat den Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 eine Entsch�digung von je Fr. 250.--, insgesamt Fr. 500.--, zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien sowie der Staatsanwaltschaft IV und dem Obergericht des Kantons Z�rich (III. Strafkammer) schriftlich mitgeteilt.