Source: https://www.rechtslupe.de/strafrecht/der-raub-und-das-messer-als-waffe-394510
Timestamp: 2020-07-05 17:09:59
Document Index: 190288553

Matched Legal Cases: ['§ 250', '§ 250', '§ 250', '§ 244', '§ 2', '§ 250', '§ 250', '§ 250', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 250', '§ 250', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 244', '§ 244', '§ 250', '§ 49']

Der Raub - und das Messer als Waffe | Rechtslupe
Der Raub - und das Messer als Waffe
Der Raub – und das Mes­ser als Waf­fe
Nach § 250 Abs. 2 Nr. 2 StGB ist ein unter den Bedin­gun­gen des § 250 Abs. 1 Nr. 2 StGB (ban­den­mä­ßig) began­ge­ner Raub als beson­ders schwe­rer Raub zu bewer­ten, wenn der Täter oder ein ande­rer Betei­lig­ter am Raub eine Waf­fe bei sich führt.
Dabei ist der auch für § 250 Abs. 2 Nr. 1 und § 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB gel­ten­de Begriff der Waf­fe im tech­ni­schen Sinn zugrun­de zu legen [1]. Danach ist eine Waf­fe ein kör­per­li­cher Gegen­stand, der nach sei­ner Art für Angriffs- oder Ver­tei­di­gungs­zwe­cke bestimmt und zur Ver­ur­sa­chung erheb­li­cher Ver­let­zun­gen gene­rell geeig­net ist [2].
Die Begriffs­be­stim­mun­gen des Waf­fen­ge­set­zes – im kon­kre­ten Fall vor­nehm­lich die Rege­lun­gen zu den ver­bo­te­nen Mes­sern (vgl. Anla­ge 2 Abschnitt 1 Nrn.01.04.1 bis 1.04.3 zu § 2 Abs. 2 bis 4 WaffG) – kön­nen hier­bei eine Ori­en­tie­rungs­hil­fe bie­ten [3].
Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. April 2015 – 4 StR 94/​15
Eser/​Bosch in: Schönke/​Schröder, StGB, 29. Aufl., § 250 Rn. 31; SSW-StGB/­Kud­lich, 2. Aufl., § 250 Rn. 26; Kind­häu­ser in: Kindhäuser/​Neumann/​Paeffgen, StGB, 4. Aufl., § 250 Rn. 22[↩]
vgl. BGH, Beschluss vom 03.06.2008 – 3 StR 246/​07, BGHSt 52, 257 Rn. 13; Urteil vom 11.05.1999 – 4 StR 380/​98, BGHSt 45, 92, 93; Eser/​Bosch in: Schönke/​Schröder, StGB, 29. Aufl., § 250 Rn. 31; Kind­häu­ser in: Kindhäuser/​Neumann/​Paeffgen, StGB, 4. Aufl., § 250 Rn. 22 und § 244 Rn. 4[↩]
vgl. BGH, Beschluss vom 04.02.2003 – GSSt 2/​02, BGHSt 48, 197, 203; Kind­häu­ser in: Kindhäuser/​Neumann/​Paeffgen, StGB, 4. Aufl., § 244 Rn. 5; SSW-StGB/­Kud­lich, 2. Aufl., § 244 Rn. 6 mwN[↩]
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