Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/untreue/page/3
Timestamp: 2019-12-09 23:14:41
Document Index: 181924884

Matched Legal Cases: ['§ 266', '§ 266', 'Art. 103', '§ 266', '§ 54', '§ 266']

Untreue 3 | Rechtslupe
Über­plan­mä­ßi­ge Kre­dit­auf­nah­me als Untreue­hand­lung des Bür­ger­meis­ters
Das Land­ge­richt Mün­chen II hat den Bür­ger­meis­ter einer baye­ri­schen Markt­ge­mein­de wegen Untreue (§ 266 StGB) in zwei Fäl­len zu einer zwei­jäh­ri­gen Bewäh­rungs­stra­fe und den Käm­me­rer die­ser Gemein­de wegen Untreue in fünf Fäl­len (er hat­te in drei Fäl­len pri­va­te Auf­wen­dun­gen über den Gemein­de­haus­halt abge­rech­net und sich dadurch per­sön­lich berei­chert) zu einer
Arbeit­ge­ber­för­de­rung für die "Haus­ge­werk­schaft" – aus straf­recht­li­cher Sicht
Vor dem Bun­des­ge­richts­hof hat­te jetzt die Revi­si­on des ehe­ma­li­gen Vor­stands­vor­sit­zen­den der Arbeit­neh­mer­or­ga­ni­sa­ti­on AUB teil­wei­se Erfolg: Das Land­ge­richt Nürn­berg-Fürth hat den ehe­ma­li­gen Vor­stands­vor­sit­zen­den der Arbeit­neh­mer­or­ga­ni­sa­ti­on AUB wegen jeweils meh­re­rer Fäl­le des Betru­ges in Tat­ein­heit mit Bei­hil­fe zur Untreue, der Steu­er­hin­ter­zie­hung und der Bei­hil­fe zur Steu­er­hin­ter­zie­hung zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von vier Jah­ren
Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat­te aktu­ell über die Anwen­dung und Aus­le­gung des Untreue-Tat­be­­stan­­des des § 266 Abs. 1 StGB unter dem Gesichts­punkt des Bestimmt­heits­ge­bo­tes des Art. 103 Abs. 2 GG zu ent­schei­den; die im juris­ti­schen Schrift­tum zum Teil bezwei­fel­te Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des gesetz­li­chen Tat­be­stan­des hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hier­bei bejaht. Der Untreu­e­tat­be­stand des § 266 Abs.
Der Betrug des Immo­bi­li­en­käu­fers und die Untreue des Notars
Ein Notar, der schon vor der Beur­kun­dung Kennt­nis von einem von den Kauf­ver­trags­par­tei­en zum Nach­teil des finan­zie­ren­den Geld­in­sti­tuts geplan­ten Betrug erlangt hat und trotz­dem hin­ter­leg­te Gel­der aus­zahlt, ver­stößt gegen § 54 d Nr. 1 BeurkG und han­delt pflicht­wid­rig im Sin­ne des § 266 StGB. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hofs auf die Revi­si­on