Source: https://www.arbeitsinspektion.gv.at/Uebergreifendes/Arbeitsschutz_-_Allgemeines/Pflichten_und_Mitwirkung_der_Arbeitnehmerinnen_und_Arbeitne.html
Timestamp: 2020-04-02 00:14:09
Document Index: 80064493

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 35', '§ 69', '§130', '§ 11', '§ 92', '§ 47']

Pflichten und Mitwirkung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
BMAFJ
Standorte und Kontakt der Arbeitsinspektorate
Häufige Meldepflichten im Arbeitsschutz
Merkblätter, Broschüren und Studien
Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen
Auswärtige Arbeitsstellen
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Kassenarbeitsplätze
Lärm am Arbeitsplatz
Kommentierte Verordnung Lärm und Vibrationen
Kommentierte Arbeitsstättenverordnung
Manuelle Lasthandhabung
Ortsveränderliche Arbeitsplätze
Fluchtwege, Verkehrswege
Abmessungen von Arbeitsräumen
Fußböden, Wände und Decken
Natürliche Belichtung und Sichtverbindung
Schnittstelle Mensch - Technik
Kommentierte Arbeitsmittelverordnung
Definition, Allgemeine Vorschriften
Änderungen und Kombination
Unterschiede bei "neuen" und "alten" Arbeitsmitteln
Maschinen-Sicherheitsverordnung
Schutzeinrichtungen von Arbeitsmitteln
Sonstige Arbeitsmittel
Arbeitsunfälle mit Handmessern
Selbstfahrende Arbeitsmittel
Heben von Lasten/Personen
Hubarbeitsbühnen, Mastkletterbühnen, Hängegerüste
Krane, Lastaufnahmeeinrichtungen, Anschlagmittel
Fahrzeughebebühnen, Hubtische, Ladebordwände
Arbeitsmittel auf Baustellen
Gesundheitsgefährdende Arbeitsstoffe
Besondere Arbeitsstoffe
Erkennen und Beurteilen
Brandgefährliche Arbeitsstoffe
Meldung der Verwendung
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Handelsbetrieben (Verkaufsstellen)
Aushang und Aufzeichnung der Arbeitszeit
Außergewöhnliche Fälle
Besondere Arbeitszeitgestaltung
Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz - KA-AZG
Wöchentliche Ruhezeit
Grundlagen zur Schichtarbeit
Teilkontinuierliche Schichtarbeit, Arbeitszeitgrenzen
Teilkontinuierlicher Schichtbetrieb, Ruhezeit und Ruhepause
Vollkontinuierliche Schichtarbeit, Arbeitszeitgrenzen
Vollkontinuierlicher Schichtbetrieb, Ruhezeit und Ruhepause
Zweischichtbetrieb, Arbeitszeitgrenzen
Zweischichtbetrieb, Ruhezeit und Ruhepause
Koordination bei Bauarbeiten
Kommentiertes Bauarbeitenkoordinationsgesetz
Unterlage für spätere Arbeiten
Vorbereitungs-, Ausführungsphase
Kommentierte Tagbauarbeitenverordnung
Jugendliche am Bau
Kommentierte BauV
Prüfpflichten und Nachweise
Schutz gegen Absturz
Internationaler Ausschuss für die Verhütung von Arbeitsunfällen in der Binnenschifffahrt
Werdende und stillende Muetter
Beschäftigungsverbote und -beschränkungen nach der Entbindung
Beschäftigungsverbote und -beschränkungen vor der Entbindung
FAQ zum Mutterschutz
Ruhepausen und Ruhezeiten
Arbeitszeit im Gastgewerbe
Arbeitszeit, Arbeitsruhe, Urlaub
Aufsicht bei besonderen Arbeiten
Berufsorientierung („Schnupperlehre“)
Beschäftigung Minderjähriger mit vollendeter Schulpflicht
Kinderarbeit, Auftrittsgenehmigung von Kindern
Einstellungspflicht und Diskriminierungsverbot
Lenkerinnen und Lenker
Jugendliche im Lehrberuf BerufskraftfahrerIn
Lenkzeit, Lenkpause, Ruhezeit und Einsatzzeit
Persönliches Fahrtenbuch - Lenkprotokoll
Verwendung des Kontrollgerätes
Zeitgrenzen für VO-Fahrzeuge
Aufgaben der Arbeitsinspektion
Augenuntersuchung und Bildschirmbrille
Allgemeines zum Arbeitsschutz
Unterweisung, Information
Meldungen, Aufzeichnungen
Präventivdienste, Sicherheitsvertrauenspersonen
Koordination, Überlassung
Erst-Helferinnen, Personen für Brandbekämpfung
Europäische Kampagnen
Grundsätze der Gefahrenverhütung
Verantwortliche Beauftragte
Einsatz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Geltungsbereich ASchG
Präventivdienste, Sicherheitsvertrauenspersonen Arbeitsplatzevaluierung Unterweisung, Information Koordination, Überlassung Persönliche Schutzausrüstung Fachkenntnisse Prüfpflichten Erst-Helferinnen, Personen für Brandbekämpfung Meldungen, Aufzeichnungen Gender und Diversity Genehmigungsverfahren Arbeitsunfälle Good Practice Europäische Kampagnen
Der Schutz des Lebens und der Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung ist eine gemeinschaftliche Aufgabe.
Ein wirksamer Schutz bedarf daher auch der tätigen Mithilfe und der Übernahme von Eigenverantwortung durch die Beschäftigten. So treffen nicht nur die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Pflichten, sondern auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen zur Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen beitragen. Diese dienen ihrem eigenen Schutz und dem Schutz ihrer Kolleginnen und Kollegen vor Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Erkrankungen.
Die Verletzung der Arbeitnehmerpflichten kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar mit Verwaltungsstrafe sanktioniert werden.
Die Pflichten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes berühren allerdings nicht die Verantwortlichkeit der Arbeitgerberinnen und Arbeitgeber für die Einhaltung der Schutzvorschriften.
Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) legt folgende allgemeine Verpflichtungen für Beschäftigte fest:
Vermeidung von Gefährdung
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen anwenden, und zwar entsprechend der Unterweisung und den Anweisungen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Sie müssen sich so verhalten, dass eine Gefährdung soweit als möglich vermieden wird. Sie dürfen sich nicht durch Alkohol, Arzneimittel oder Suchtgift in einen Zustand versetzen, in dem sie sich oder andere Personen gefährden können.
Meldepflicht, Warnpflicht
Jeder Arbeitsunfall, jedes Ereignis, das beinahe zu einem Unfall geführt hätte, jede unmittelbare Gefahr sowie jeder an den Schutzsystemen festgestellter Defekt muss unverzüglich den zuständigen Vorgesetzten oder den sonst dafür zuständigen Personen gemeldet werden.
Wenn sie bei unmittelbarer erheblicher Gefahr die zuständigen Vorgesetzten oder die sonst zuständigen Personen nicht erreichen können, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, nach Maßgabe der Festlegungen in den Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumenten (Evaluierung), ihrer Information und Unterweisung sowie der zur Verfügung stehenden technischen Mittel selbst die ihnen zumutbaren unbedingt notwendigen Maßnahmen treffen, um die anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu warnen und Nachteile für Leben oder Gesundheit abzuwenden.
Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung und Schutzeinrichtungen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind verpflichtet, die persönlichen Schutzausrüstungen (z.B. Helme, Schutzbrillen, Sicherheitsschuhe) zweckentsprechend zu benutzen und sie danach am vorgesehenen Platz zu lagern.
Die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung dient dem eigenen Schutz! Wer persönliche Schutzausrüstung gar nicht oder nicht zweckentsprechend benutzt, schadet sich selbst!
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen Schutzeinrichtungen nicht entfernen, außer Betrieb setzen, willkürlich verändern oder umstellen, soweit dies nicht aus arbeitstechnischen Gründen, z.B. zur Durchführung von Einstellungs-, Reparatur- oder Wartungsarbeiten, unbedingt notwendig ist. Sie sind verpflichtet, entsprechend ihrer Unterweisung und den Anweisungen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Schutzeinrichtungen ordnungsgemäß zu benutzen.
Benutzung von Arbeitsmitteln
Bei der Benutzung von Arbeitsmitteln kann ein falsches Verhalten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowohl Gefahren für sie selbst als auch für andere (Kollegenschaft, Kundschaft, usw.) verursachen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen deshalb entsprechend der Unterweisung und den Anweisungen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Arbeitsmittel und deren Schutzeinrichtungen ordnungsgemäß benutzen.
Weitere Pflichten in Zusammenhang mit Arbeitsmitteln
Zusammenarbeit mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, SVP, Präventivdiensten
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen gemeinsam mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP) und Präventivdiensten (Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner) darauf hinwirken, dass die vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden und dass die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gewährleisten, dass das Arbeitsumfeld und die Arbeitsbedingungen sicher sind.
§ 15, § 35 Abs. 3, § 69 Abs. 3, §130 Abs. 4 ASchG
Da eine Mitwirkung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für einen gelebten Arbeitsschutz unabdingbar ist, sind auch Mitwirkungs- und Anhörungsrechte gesetzlich vorgesehen.
Mitwirkung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
Sind Belegschaftsorgane bestellt (z.B. Betriebsrat), so haben diese in Arbeitsschutzfragen Mitwirkungsrechte (z.B. Beteiligung bei Entscheidungen, Einsichtnahme in Unterlagen). Gibt es keine Belegschaftsorgane, so sind die Sicherheitsvertrauenspersonen jedenfalls in diesen Fragen zu beteiligen. Gibt es im Betrieb weder Sicherheitsvertrauenspersonen noch Belegschaftsorgane, sind alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu beteiligen. Unabhängig davon haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz immer ein Anhörungsrecht.
§§ 11, 13 ASchG, § 92a ArbVG
Letzte Änderung am: 23.03.2020
Gute Beratung, Faire Kontrolle
Durchführung von Lagerungen
Übergangsbestimmungen § 47 AStV
Tabelle OIB-Richtlinien und AStV
Lernmodule Barrierefreiheit
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Alarmeinrichtungen
Nichtraucherinnen- und Nichtraucherschutz
Glas als Baustoff
Türen, Tore, Fenster und Glasdächer
Beleuchtung von Arbeitsräumen
Abweichende Regelungen, Ausnahmen
Fiktive Raumteilung - eine praktische Lösung
Telearbeitsplätze/Home Office
Rauchfangkehrerarbeiten - Arbeitsplätze
Arbeitsvorgänge - Allgemeines
Wartung und Instandhaltung an bestehenden Gebäuden
Befahren von Behältern und Gruben
Positionierungsverfahren unter Zuhilfenahme von Seilen
Lüftung von Arbeitsräumen
Sonderfälle Klima, Lüftung
Prüfung von Klima- und Lüftungsanlagen
Raumakustik, Maßnahmen Lärmminderung
Kommentierte Verordnung optische Strahlung
Arbeiten unter direkter Sonneneinstrahlung
Kommentierte Verordnung elektromagnetische Felder
Übersicht kommentierte Vorschriften
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Kommentierte Aerosolpackungslagerungsverordung
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Kommentierte Grenzwerteverordnung
Atemschutz-PSA
FAQ Evaluierung pyschische Belastungen
Mobbing und Gewalt am Arbeitsplatz
Untersuchungsintervalle und Untersuchungsumfang
Ermächtigte Ärztinnen und Ärzte
Tagesarbeitszeit, Wochenarbeitszeit, Überstunden
Ruhepause, Ruhezeit
Kommentierte KJBG-VO
Kommentiertes KJBG
Verbotene Betriebe und verbotene Arbeiten
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Zeitgrenzen für sonstige Fahrzeuge
SVP-VO: Kommentare und Erläuterungen
Wer darf SVP-Ausbildungen durchführen?
Sicherheitstechnik und Arbeitsmedizin für Klein- und Mittelbetriebe
Sicherheitstechnische und Arbeitsmedizinische Zentren
SFK-Fachausbildung
Durchführung der Evaluierung
Information für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Kriterien einer guten Evaluierung
Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokument
Leitfaden für die Praxis im Betrieb
Ergonomische Beleuchtung am Arbeitsplatz
Arbeiten in kalter Umgebung
Maschinen mit CE-Zeichen - Betriebsanleitung
Jugendliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Überlassung: Beratungs- und Kontrollschwerpunkt der Arbeitsinspektion 2017-2018
Allgemeine Pflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber
Evaluierung, Bewertung und Auswahl von PSA
Information und Unterweisung
Fuß- und Beinschutz
Kopf- und Nackenschutz
Gehörschutz - FAQ
Hand- und Armschutz
Hautschutz - Feinkosttheken
PSA gegen Absturz, Ertrinken und Versinken
Kleidung zum Schutz gegen Kälte
Anerkennung von Zeugnissen
Ermächtigung von Ausbildungseinrichtungen
Meldeverpflichtungen Ausbildungseinrichtungen
Fachkenntnisnachweiszeugnisse
Kommentierte Fachkenntisnachweis-Verordnung
Personen für Brandbekämpfung und Evakuierung
Ersthelferinnen und Ersthelfer
FAQ zur Ausbildung und Bestellung von Ersthelferinnen und Ersthelfern
Menschenhandel und Arbeitsausbeutung
OSHA - Webportal Gender (Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz)
Implementierung von Gender Mainstreaming in der Arbeitsinspektion
Gender in der Arbeitsplatzevaluierung
Gender in Projekten, Good-Practices und Best-Practices
Gender und Diversity im ArbeitnehmerInnenschutz - die richtigen Fragen stellen
Arbeitsunfälle - Gesetzliche Verpflichtungen
Analyse von Arbeitsunfällen
Werkzeuge zur Analyse von Arbeitsunfällen
Unfallberichte der Arbeitsinspektion
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