Source: http://www.etc-lowtax.net/steueroasen.htm
Timestamp: 2017-06-27 15:44:00
Document Index: 192799383

Matched Legal Cases: ['§8', '§8', '§8', 'EuG', '§8', '§8', '§12', '§8']

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Rangliste der Steueroasen - Steuern ausländischer Kapitalgesellschaften Niedrigsteuerländer für Lizenzeinnahmen und Patente
Steuern im Ausland: Grundsätzliche Gestaltungsansätze zur Reduzierung der laufenden Ertragssteuerbelastung
Große Konzerne wie Starbucks, Appel & CO nutzen konsequent legale Gestaltungsmöglichkeiten, um die laufende Ertragssteuerbelastung in Hochsteuerländern wie Deutschland zu reduzieren. Grundsätzlich können aber auch kleinere Unternehmen diese Gestaltungsmöglichkeiten nutzen, sofern Sie darüber informiert werden. Die "gängigen" Gestaltungsansätze in der Übersicht:
EU Sonderzonen Madeira und ZEC (4-5%), Liechtenstein im EWR (12,5%).
2. IP Box (Lizenz-/Patentbox)
Viele Länder kennen Steuerprivilegien für Einnahmen aus Lizenz-und Patentrechten, Urheberrechten, Copyrights, Software, Marken, Geschmacks- und Gebrauchsmuster, Modelle, Domainnamen und Markenzeichen (immaterielle Wirtschaftsgüter, IP Box, IP Steuerregime).
I.d.R. erfolgt eine Steuerfreistellung in Höhe 80%, so dass die Effektivbelastung für Einnahmen aus IP entsprechend gering ist (z.B. Zypern 2,5%, Niederlande 5%). Allerdings haben sich die EU-Regelungen zur IP-Box geändert,
3. Gestaltung mittels EU Holding
Bei der Gestaltung mittels EU Holding wird die Holding Anteilseigner der ausländischen Töchter. Sind diese ebenfalls in der EU belegen, greift die EU-Mutter-Tochter-Richtlinie (steuerfreie Vereinnahmung der Dividenden auf Ebene der Holding). Ergänzend kann die EU Holding den Töchtern für Holdingaufgaben in Rechnung stellen, was den steuerbaren Ertrag der Töchter entsprechend senkt. Diese aktiven Einnahmen der Holding werden normal besteuert (also z.B. auf Malta mit 5%, Irland und Zypern 12,5%).
Sind die Töchter werthaltig bestehen Gestaltungsmöglichkeiten die Assets steuerneutral auf die Holding zu übertragen.
4. Ausnutzung der Betriebsstättendefinition
Das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte ist in Artikel 5 Doppelbesteuerungsabkommen legal definiert. Mithin löst ein Warenlager oder eine Repräsentanz im Inland keine steuerliche Betriebsstätte aus. Beispiel: Betriebsstätte im EU Ausland (z.B. Malta, Zypern, Irland) und Warenlager in Deutschland.
5. Unternehmenseigene Darlehn
Für Investitionen vergibt die Muttergesellschaft Darlehn an die Töchter zu einem hohen Zinssatz. Zu beachten sind dennoch Fremdvergleichsgrundsätze /Bedingungen gleicher Dritter. B. Ebene der natürlichen Person
Obige Einlassungen beziehen sich auf die Ebene der Gesellschaft (juristische Person). Unterliegt der Gesellschafter der z.B. zyprischen Limited als natürliche Person der unbeschränkten Steuerpflicht in Deutschland, würden Dividendenausschüttungen (Gewinne nach Besteuerung) mit 25%tiger Abgeltungssteuer besteuert werden. Die Alternative wäre die Verlagerung der unbeschränkten Steuerpflicht der natürlichen Person in ein Niedrigsteuerland und/oder NonDom Status in England, Malta, Irland oder Zypern. Im Falle des NonDom Status keine Besteuerung der Dividenden der Auslandsgesellschaft.
TOP Steuermodelle, Betriebsstätte EU/EWR:
Malta Trading Company mit Malta Holding. Durch diese Gestaltung wird legal eine Steuerbelastung von nur 5% auf der Betriebsstätten-Ebene Malta erreicht (Tax Refund an die Malta Holding). Grundsätzlich keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen ins Ausland.
Weitere Optimierung dieses Modells:
Malta Trading Company und Offshore Holding, Verlagerung der unbeschränkten Steuerpflicht der natürlichen Person nach Malta mit Non Dom Status Malta. Wieder 5% Besteuerung auf der Betriebsstättenebene, ergänzend keine Besteuerung der Dividenden bei der natürlichen Person, statt z.B. 25% Abgeltungssteuer in Deutschland oder Halbeinkünfteverfahren in vielen anderen Ländern.
Firmengründung Madeira:
5% Besteuerung, allerdings Auflagen hinsichtlich Mitarbeiter und Investitionen. Wir können allerdings den/die Mitarbeiter stellen..
Firmengründung Zypern (EU): 12,5% Ertragssteuern, grundsätzlich keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen ins Ausland.
Weitere Informationen... Firmengründung Irland (EU):
12,5% Ertragssteuern. Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen gemäss Doppelbesteuerungsabkommen.
Firmengründung Liechtenstein (EWR): 12,5% Ertragssteuern, keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen ins Ausland. Immaterielle Firmenwerte (Patente, Lizenzen, Rechte): IP Box im EU Ausland, zentral Zypern. Dabei werden 80% der Einnahmen steuerfrei gestellt.
Weitere Informationen.. Weitere Argumente für diese Standorte: Positivwirkung der EU- Niederlassungsfreiheit, Keine Negativwirkung nationaler Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung (in Deutschland §8 AStG), keine Besteuerung der stillen Reserven beim Wegzug ins EU Ausland.
Ergänzend für Mandanten aus Österreich:
Zyprische Organschaft: Steuerfreie Vereinnahmung der Dividenden unter Progressionsvorbehalt.
Weitere Informationen.. TOP 3 Steuermodelle, Holding im Ausland (verbundene Unternehmen):
Holding auf Malta: Durch das zweistufige Modell (Malta A und Malta B) nur 5% Besteuerung aktiver Einnahmen der Holding. Bei Wirkung der EU Mutter-Tochter-Richtlinie: Keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttung nach Malta, keine Besteuerung der Dividenden auf Malta. Grundsätzlich keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen ins Ausland. Reine Beteiligungserlöse werden grundsätzlich nicht besteuert.
Werthaltige Tochter in der EU: Gestaltung mittels EU Holding, Anteilstausch- und Gesellschafter-Fremdfinanzierung: Die Assets der Tochter werden steuerneutral auf die Holding übertragen (müsste die Holding sonst erwerben), die Tochter-Betriebsstätte bleibt erhalten, Gewinnabsaugung von der Tochter an die Holding.
Weitere Informationen... Holding auf Zypern: Nur 12,5% Steuern aktiver Einnahmen bei der Holding. Bei Wirkung der EU Mutter-Tochter-Richtlinie: Keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttung nach Zypern, keine Besteuerung der Dividenden auf Zypern. Grundsätzlich keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen ins Ausland. Reine Beteiligungserlöse werden grundsätzlich nicht besteuert.
Weitere Informationen... Bemerkung: Andere Holdingstandorte haben ggf. folgende Nachteile und werden daher selten realisiert: Hohe Besteuerung aktiver Einnahmen einer Holding (z.B. Niederlande bis 34%), hohe Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen von der Tochter an die Holding (weil z.B. keine Positivwirkung der EU Mutter-Tochter-Richtlinie oder ein Doppelbesteuerungsabkommen begrenzt nur auf 5-10% oder kein Doppelbesteuerungsabkommen anwendbar und somit volle Quellensteuer).
Andere Länder in der Übersicht
Die ZEC (Kanarische Sonderzone) mit 5% Steuern erfordert Mitarbeiter und Investitionen im Land. Die Stellung eines lokal ansässigen als Geschäftsführer ist nicht möglich. Firmengründung VAE/Dubai: Zwar keine Steuern (weder Ertrags-/Umsatz-oder Quellensteuer), aber für eine legale Gestaltung ist immer eine Lizenz, Büro, Visa und Firmengründung erforderlich. Außerdem kann kein lokaler Direktor gestellt werden und häufig Negativwirkungen nationaler Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung, in Deutschland §8 AStG. Hoher Substanz Escape erforderlich, um die Annahme der rechtswidrigen Zwischengesellschaft zur verhindern (= Keine Wirkung der EU Niederlassungsfreiheit). Firmengründung Schweiz: Die Altgenossen kommen immer mehr in die Kritik. Es herrscht "reiner Auskunftswahn", weit über das gesetzlich erforderliche Maß hinaus. Schweizer Banken schließen immer mehr Konten bei ausländischer Beteiligung. Außerdem natürlich in vielen Fällen Negativwirkungen nationaler Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung und hoher Substanz Escape erforderlich, um die Annahme der rechtswidrigen Zwischengesellschaft zu verhindern (= Keine Wirkung der EU Niederlassungsfreiheit).
TOP Steuermodelle natürliche Personen:
Non Domiciled Status in England, Irland, Malta und Zypern: Remittance Base Besteuerung bedeutet, dass bestimmte Einkunftsarten (z.B. Dividenden) die auf ein ausländisches Konto fliessen, legal nicht besteuert werden. Die liberalsten Regelungen hat Malta, gefolgt von Irland.
Weitere Informationen... Steuern im Ausland: Steueroasen in der Europäischen Union
Vorteile einer Gesellschaftsgründung in der EU durch EU-Ansässige:
Keine Negativwirkungen nationaler Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung (in Deutschland
§8 AStG/Außensteuergesetz) sofern ausreichend Substanz-Escape im EU-Ausland
Positivwirkungen der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie und/oder EU-Fusionsrichtlinie
Keine Besteuerung der stillen Reserven: Es darf keinen Unterschied machen, ob eine Hamburger GmbH nach München oder z.B. nach Malta verlegt wird
Grundsatz: Die EU-Niederlassungsfreiheit erlaubt sogar die gezielte Ausnutzung des Steuergefälles durch Gründung von EU-Auslandsgesellschaften (EuGH-Entscheidung Cadburry Schweppes), erforderlich ist nur Minimalsubstanz im Sinne von mehr als einem bloßen Briefkasten.
Hinweis: Auch bei einer Firmengründung in der EU ist die Annahme der rechtswidrigen Zwischengesellschaft zwingend zu vermeiden!
5% Auflagen hinsichtlich Angestellte und/oder Investitionen.
Kanarische Sonderzone (ZEC)
Schaffung von Arbeitsplätzen und Investitionen 50-100.TEuro i.d. ersten zwei Jahren als Voraussetzung. ZEC gehört nicht zum umsatzsteuerrechtlichen Gemeinschaftsgebiet Bulgarien
FlatTax, Quellensteuer bei Dividendenausschüttung ins Ausland 5%
Keine USt., Gibraltar gehört nicht zum umsatzsteuerrechtlichen Gemeinschaftsgebiet oder zur Zoll-Union
Dividendenausschüttung an Nicht-Zyprioten: keine Quellensteuer, an Zyprioten: 15% Zyprische Organschaft
für Mandanten aus Österreich
Steuerfreie Vereinnahmung der Gewinne- unter Progressionsvorbehalt- beim österreichischen Anteilseigner möglich Malta
Für das Tax-Refund-Verfahren sind zwei Gesellschaften auf Malta erforderlich, die Malta Aktivgesellschaft und die Malta Holding, damit der Tax-Refund auf der Ebene der Holding zur Dividende wird
FlatTax, keine Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen
England 21%- 30%
Steuern im Ausland und Sonderfall Liechtenstein (EWR)
Kapitalgesellschaften werden mit 12,5% besteuert, wobei die Effektivbelastung i.d.R. mit ca. 10% angegeben werden kann. Reine Beteiligungserlöse (Holdinggesellschaft) werden grundsätzlich nicht besteuert. Liechtenstein kennt keine Quellensteuern auf Zinsen, Dividenden oder Lizenzgebühren. Liechtenstein unterhält u.a. mit Deutschland ein DBA. Die EU-Mutter-Tochter-Richtlinie ist nicht anwendbar. Keine Negativwirkungen der Deutschen Hinzurechnungsbesteuerung nach §8 AStG.
Steueroasen in der Europäischen Union
Neben der Körperschaftssteuer sind mögliche Quellensteuern bei Dividenden-Ausschüttungen ins Ausland zu beachten, sofern keine Anwendung der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie: Madeira: Reduzierte Quellensteuer nur durch Anwendung eines Doppelbesteuerungsabkommen ZEC: Reduzierte Quellensteuer nur durch Anwendung eines Doppelbesteuerungsabkommen Bulgarien: 5% Quellensteuer oder 10% wenn an Np Ungarn: Reduzierte Quellensteuer nur durch Anwendung eines Doppelbesteuerungsabkommen
Gibraltar: Keine Quellensteuer, bei Holding 1% Zypern: Keine Quellensteuer Irland: Keine Quellensteuer wenn Doppelbesteuerungsabkommen
Malta: Keine Quellensteuer aus der Malta Holding Liechtenstein: Keine Quellensteuer Slowakei: Keine Quellensteuer Bei Anwendung der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie von oben abweichend keine Quellensteuer, sofern: Mutter-und Tochtergesellschaften Kapitalgesellschaften sind, die Töchter aktiv sind, Mindesthaltefrist erkennbar mindestens ein Jahr und Beteiligungshöhe mindestens 10%. Ansonsten kann die volle Quellensteuer nur durch Anwendung eines Doppelbesteuerungsabkommens reduziert werden oder das innerstaatliche Recht sieht keine Quellenbesteuerung vor (z.B. Zypern, Gibraltar -1% bei Holding-, Malta, Liechtenstein). Steuern im Ausland und Holdingstandorte in der EU Grundsatz: Positivwirkung der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie (keine Quellensteuer bei abfliessenden Dividenden von der EU-Tochter an die EU-Mutter, keine Besteuerung der Dividenden bei der Holding). Steuergestaltung mittels
Anteilstausch- und Gesellschafter-Fremdfinanzierung bei werthaltigen Töchtern möglich.
Besteuerung aktiver Einnahmen der Holding*
IP Box **
12,5% Ja, 80% steuerfrei
Malta 5% bei zweistufigen Modell Nein
Ja, Effektivbesteuerung 5-15%
Niederlande ca. 30%
Ja, 80% bleiben steuerfrei
*Bedeutet: Einnahmen der Holding z.B. aus Rechnungsstellung an die Tochter oder im Kontext Anteilstausch-und Gesellschafter-Fremdfinanzierung.
** Bedeutet: Viele Länder kennen Steuerprivilegien bei Einnahmen aus Lizenzen, Markenrechten und Patenten (IP Box, IP Steuerregime). Holdingstandorte in der EU und Quellensteuer bei Dividenden-Weiterausschüttungen ins Ausland (an Anteilseigner der Holding)*
Grundsätzlich keine Quellensteuer bei Dividenden-Weiterausschüttungen aus der Holding ins Ausland
5% Quellensteuer
Irland Bei bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen keine Quellensteuer
Ohne DBA-Sachverhalt: 28%, im DBA-Sachverhalt:0-20%, je nach DBA. Ausschüttung an Inländer: Quellensteuerbelastung von 19,8%. Keine Quellensteuer wird bei Ausschüttung an eine inländische Muttergesellschaft erhoben, die eine Beteiligung von mindestens 20% gehalten hat. Madeira
Quellensteuer gemäß jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen
Grundsätzlich keine Quellensteuer bei Dividenden-Weiterausschüttungen aus der Holding ins Ausland Spanien
Quellensteuer gemäß jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen Niederlande
Quellensteuer gemäß jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen Luxemburg
Quellensteuer gemäß jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen Gibraltar Keine Quellensteuer, bei Holding 1%
* -Greift die EU-Mutter-Tochter-Richtlinie (Eigner der Holding ist Kapitalgesellschaft in der EU, Mindesthaltefrist 12 Monate)= keine Quellensteuer
-Grundsätzlich keine Quellensteuer bedeutet: Der Sitzstaat der Holding belastet Dividenden-Weiterausschüttungen aus der Holding grundsätzlich nicht mit Quellensteuern, unabhängig davon ob ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht oder nicht
-Quellensteuer gemäß Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) bedeutet: Allein ein bestehendes Doppelbesteuerungsabkommen reduziert die Quellensteuer: Wenn Anteilseigner eine natürliche Person, i.d.R. 15% Quellensteuer, wenn Anteilseigner eine ausländische jur. Person i.d.R. zwischen 5-10%.
Steuern im Ausland: IP Box (Patent- und Lizenzbox)
Viele Länder kennen Steuerprivilegien für Einnahmen aus Lizenz-und Patentrechten, Urheberrechten, Copyrights, Software, Marken, Geschmacks- und Gebrauchsmuster, Modelle, Domainnamen und Markenzeichen (immaterielle Wirtschaftsgüter, IP Box, IP Steuerregime). In der EU/EWR kommen insbesondere folgende Länder in Frage: Niederlande: 80% Freistellung, effektive Steuerbelastung 5%
Zypern: 80% Freistellung, effektive Steuerbelastung 2,5% Steuern im Ausland: Steueroasen Nicht-EU, aber Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit Deutschland und vielen anderen Staaten*
Vereinigte Arabische Emirate keine, außer für Ölgesellschaften, Banken und petrochemische Betriebe Unterschieden wird zwischen Dubai LLC, aktiver Gesellschaft in der Freihandelszone und VAE Offshore-Gesellschaft.
-4,5% bis SGD 100.000 -9% bis SGD 300.000 -17% ab SGD 300.001
Ausgenommen von der Besteuerung sind alle ausländischen Einkommen, Prinzip der Offshore Company. Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist, dass die Erträge nicht nach Singapur transferiert werden. Sehr gutes Bankgeheimnis, in der Verfassung verankert. Bei verbundenen Unternehmen: Keine Besteuerung der Beteiligungserlöse (Dividenden), wenn der Tochterstaat eine Mindestbesteuerung von 15% hat.
Gesamtsteuerlast ergibt sich aus Bundessteuer+ Kantonssteuer+ Gemeindesteuer. Im Kanton Zug z.B. ca. 15,5% Gesamtsteuerlast. Spitzenbelastung - nach Kanton- bis 30%
Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen ins Ausland 5-35%, im EU-Sachverhalt keine Quellensteuer. Reine Beteiligungserlöse werden nicht besteuert oder mit 8,5% Bundessteuer
Mauritius 3-
15%, exempted Companies werden nicht besteuert
I.d.R. nur GBC1 Company sinnvoll: Effektivsteuerlast i.d.R. 3%, DBAs entfalten Wirkung
*Bedeutet: Nicht-Wirkung EU-Niederlassungsfreiheit, Nicht-Wirkung EU-Mutter-Tochter-Richtlinie, aber Doppelbesteuerungsabkommen mit vielen Ländern (Abschirmwirkung des DBAs vorhanden, niedrige Quellensteuer bei abfliessenden Dividenden ins Ausland, Verhinderung der Doppelbesteuerung). Im Gegensatz zu Firmengründungen in der EU durch EU-Ansässige ist höherer Substanz-Escape erforderlich, um die Annahme der rechtswidrigen Zwischengesellschaft zu vermeiden. Negativwirkungen nationaler Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung, in Deutschland §8 AStG.
Holdingstandorte Nicht-EU, aber DBA-Sachverhalt mit Deutschland Land
Quellensteuer bei Dividenden-Weiterausschüttungen
Quellensteuer in Deutschland bei abfliessenden Dividenden zur Holding
Besteuerung aktiver Einnahmen der Holding
Keine, wenn ausländische Einkünfte, sonst 8,5 bis 17%
Nach DBA, keine Quellensteuer bei EU-Gesellschaften, 35% Quellensteuer im Nicht-DBA-Sachverhalt 5%
Bundes+ Kantonssteuer
Nein, grundsätzlich keine Quellensteuer
5% oder steuerfrei nach einem Jahr Haltefrist
Nicht-DBA-Sachverhalt* (nachfolgende Staaten unterhalten mit den meisten Ländern kein Doppelbesteuerungsabkommen) und Steueroasen-Länder Davon abweichend für Mandanten aus der Schweiz
Extrem gutes Bankgeheimnis Bahamas, Cayman Islands, Isle of Man, Panama, Nevis, BVI, Belize, Hong Kong, Sychellen
Cayman Islands, Hong Kong, Isle of Man, Vanuatu
Belize, Cook Islands, Grenada, Seychellen, BVI, Panama, Hong Kong Keine Steuer auf Fremdquelleneinkommen
Costa Rica, HongKong, Seychellen Keine Steuern auf Veräußerungsgewinne Bahamas, Cayman Islands, Vanuatu Captive Versicherungen Bahamas, BVI, Cayman Islands, Hongkong, Isle of Man
Schiffsregister und Verwaltung
Bahamas, BVI, Cayman Islands, Panama,Vanuatu, HongKong
Bahamas, Cayman Islands, Vanuatu
BVI, Hongkong, Isle of Man Keine Erbschaftssteuer
Bahamas, BVI, Cayman Islands, Isle of Man, Panama, Vanuatu
Bahamas, BVI, Cayman Islands, Costa Rica, Hong Kong, Panama, Seychellen, Vanuatu
*Bedeutet: Keine Abschirmwirkung eines DBAs
Weitere gravierende Nachteile dieser Standorte:
Nicht Wirkung EU-Niederlassungsfreiheit. Mithin hoher Substanz Escape erforderlich (Büros und ggf. Angestellte, lokal ansässiger angestellter Geschäftsführer mit vergleichbarem Gehalt, Fremdvergleichsgrundsätze sind zwingend einzuhalten)
Das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte außerhalb des Sitzstaates definiert sich über innerstaatliches Recht und nicht über Artikel 5 Doppelbesteuerungsabkommen (in Deutschland §12/13 AO). Mithin löst z.B. ein Warenlager außerhalb des Sitzstaates eine Betriebsstätte aus
der rechtswidrigen Zwischengesellschaft ist i.d.R. nur zu vermeiden: Hoher Substanz-Escape (Büro, Mietvertrag, ggf. Mitarbeiter), lokal angestellter Geschäftsführer mit vergleichbarem Gehalt, wirtschaftlicher Grund. I.d.R. "Umkehr der Beweislast" und/oder Negativwirkungen z.B. Deutsche Steuerhinterziehungsbekämpfungsverordnung. Negativwirkungen nationaler Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung, in Deutschland §8 AStG. Bei Holding: Hohe Quellensteuer bei der Tochter-Betriebsstätte durch fehlendes DBA bzw. nicht Anwendung der EU Mutter-Tochter-Richtlinie