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Timestamp: 2017-03-24 17:52:47
Document Index: 118043197

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 397', '§ 22', 'Art. 72', 'Art. 99']

5A_905/2012 (11.12.2012)
5A_905/2012
Gesundheitsdienste A.________,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 8. November 2012 der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt.
in die (gestützt auf Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG erhobene) Beschwerde gegen den Entscheid vom 8. November 2012 der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt, die einen Rekurs der Beschwerdeführerin gegen ihre (am 26. Oktober 2012 in Anwendung von Art. 397a ZGB angeordnete) Einweisung in die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel ebenso abgewiesen hat wie ihre Beschwerde gegen die (am 2. November 2012 durchgeführte) medikamentöse Zwangsbehandlung und die ärztliche Klinikleitung ermächtigt hat, die Beschwerdeführerin ohne neuen Entscheid längstens bis zum 3. Januar 2013 in der Klinik zurückzubehalten,
dass die Psychiatrie-Rekurskommission - auf Grund ärztlicher Berichte und nach Anhörung der Beschwerdeführerin an der Verhandlung - erwog, die an einer ... Störung leidende, bereits zum 7. Mal hospitalisierte Beschwerdeführerin präsentiere weiterhin ein ... Zustandsbild, zeige keinerlei Krankheits- und Behandlungseinsicht und lehne jegliche medikamentöse Behandlung ab, ohne stationäre Behandlung würde die (über keine Wohnmöglichkeit verfügende) Beschwerdeführerin (zufolge Absetzens der Medikamente) innert kurzer Zeit erneut dekompensieren und sich selbst wie auch andere gefährden, schliesslich sei die (nach § 22 des kantonalen Psychiatriegesetzes am 2. November 2012 durchgeführte) Zwangsbehandlung mit ... zwecks Verminderung der akuten Krankheitssymptomatik und zwecks Zustandsstabilisierung verhältnismässig gewesen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG zum Vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin (zur Rechtfertigung ihrer Ablehnung von Medikamenten) angeblich anfangs Dezember 2012 vorgefallene sexuelle Übergriffe durch einen Mitpatienten behauptet, weil neue Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren unberücksichtigt zu bleiben haben (Art. 99 Abs. 1 BGG),
dass somit das Bundesgericht von den tatsächlichen Feststellungen der Psychiatrie-Rekurskommission über den Krankheitszustand der Beschwerdeführerin, ihre Behandlungsbedürftigkeit und die drohende Selbst- sowie Fremdgefährdung auszugehen hat,
dass nämlich gemäss dieser Bestimmung eine Person wegen Geisteskrankheit oder eines anderen Schwächezustandes in eine geeignete Anstalt eingewiesen und darin zurückbehalten werden darf, wenn ihr die nötige persönliche Fürsorge nicht anders zuteil werden kann,
dass im vorliegenden Fall der zufolge des Schwächezustandes der Beschwerdeführerin nötige Schutz vor Selbst- und Fremdgefährdung nur durch die angeordnete stationäre Behandlung gewährleistet werden kann, bis die freiwillige Medikamenteneinnahme sichergestellt ist,
dass auch die zur Verminderung der akuten Krankheitssymptomatik durchgeführte Zwangsmedikation nicht zu beanstanden ist,
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, den Gesundheitsdiensten A.________ und der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.