Source: https://gesetze-in-app.de/FamFG/70
Timestamp: 2019-03-26 00:56:44
Document Index: 360141490

Matched Legal Cases: ['§ 70', '§ 417', 'BGH', '§ 70', 'BGH', '§71', 'BGH', '§ 70', 'BGH', 'BGH', '§ 70', 'BGH', 'BGH', '§ 70', '§ 107', 'BGH', '§ 70', 'BGH', '§ 70', '§ 117', '§ 522', 'BGH', '§ 70', 'BGH', 'BGH', '§ 70', 'BGH', '§ 70', '§ 70', '§1355', '§ 70']

§ 70 FamFG: Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde
2.die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts erfordert.Das Rechtsbeschwerdegericht ist an die Zulassung gebunden.
1.Betreuungssachen zur Bestellung eines Betreuers, zur Aufhebung einer Betreuung, zur Anordnung oder Aufhebung eines Einwilligungsvorbehalts,
3.Freiheitsentziehungssachen.In den Fällen des Satzes 1 Nr. 2 und 3 gilt dies nur, wenn sich die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss richtet, der die Unterbringung oder die freiheitsentziehende Maßnahme anordnet. In den Fällen des Satzes 1 Nummer 3 ist die Rechtsbeschwerde abweichend von Satz 2 auch dann ohne Zulassung statthaft, wenn sie sich gegen den eine freiheitsentziehende Maßnahme ablehnenden oder zurückweisenden Beschluss in den in § 417 Absatz 2 Satz 2 Nummer 5 genannten Verfahren richtet.
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2012, Az. V ZB 244/11 Die ohne Zulassung nach § 70 Abs.3 Satz 1 Nr. 3 FamFG statthafte (vgl. nur Senat, Beschluss vom 4. März 2010 - V ZB 222/09, FGPrax 2010, 154, 155 Rn. 6; insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 184, 323) und auch im Übrigen nach §71 FamFG zulässige Rechtsbeschwerde ist zu dem Teil begründet.
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2012, Az. IX ZB 295/11 17	bb)	Eine	andere	Beurteilung	ergibt sich auch nicht aus der von der Rechtsbeschwerde (ebenso zu § 70 Abs. 1 FamFG Wassermann, jurisPR-BGHZivilR 18/2011 An. 2) gezogenen Parallele zur Nachholung der Entscheidung über die Zulassung der Berufung durch das Berufungsgericht.
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2016, Az. XII ZB 397/15 Die Rechtsbeschwerde ist nach § 70 Abs.3 Satz 1 Nr. 1 FamFG statthaft (vgl. BGH Beschluss vom 28. April 2011 -VZB 292/10- FGPrax 2011, 200 Rn. 9 mwN) und auch im Übrigen zulässig.
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2015, Az. XII ZB 695/14 7	Die Rechtsbeschwerde ist gemäß § 70 Abs. 1 FamFG iVm § 107 Abs.7 Satz 3 FamFG statthaft (vgl. auch Senatsbeschluss BGHZ 189, 87 = FamRZ 2011, 788 Rn. 6 f.); an die Zulassung der Rechtsbeschwerde durch das Oberlandesgericht ist der Senat gebunden (§ 70 Abs. 2 Satz 2 FamFG).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2012, Az. XII ZB 421/11 5	2. Entgegen der Auffassung des Antragsgegners richtet sich die Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde allerdings nicht nach § 70 FamFG, sondern nach § 117 Abs. 1 Satz 4 FamFG iVm §§ 522 Abs. 1 Satz 4, 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO (vgl. Senatsbeschluss vom 12. Oktober 2011 - XII ZB 127/11 - FamRZ 2011, 1929 Rn. 7).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2015, Az. XII ZB 226/15 Die Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde ergibt sich auch im Fall der hier aufgrund Zeitablaufs eingetretenen Erledigung aus § 70 Abs.3 Satz 1 Nr. 2 FamFG (Senatsbeschluss BGHZ 201, 324 = FamRZ 2014, 1358 Rn. 4 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2015, Az. XII ZB 600/14 Die Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde ergibt sich auch im Fall der hier aufgrund Zeitablaufs eingetretenen Erledigung aus § 70 Abs.3 Satz 1 Nr. 2 FamFG (Senatsbeschluss BGHZ 201, 324 = FamRZ 2014, 1358 Rn. 4 mwN).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 4.8.2011, Az. 7 UF 883/11 Die Rechtsbeschwerde ist deshalb gegen die Entscheidung des Beschwerdegerichts, soweit diese die Verwerfung der Beschwerden als unzulässig betrifft, nur statthaft, wenn die Rechtsbeschwerde vom Beschwerdegericht zugelassen wird (Zöller-Feskorn, ZPO, 28. Aufl., § 70 FamFG Rn 15).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 1.8.2015, Az. 11 w 277/15 32 Die Rechtsbeschwerde ist im Hinblick auf die Entscheidung des OLG Karlsruhe vom 2. Februar 2015 zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung zuzulassen (§ 70 Abs. 2 Nr. 2 FamFG).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 2.1.2011, Az. 11 W 1974/10 Da eine Erklärung nach §1355 BGB a. F., mit der die Beteiligte zu 1) hätte erreichen können, dass ihr Geburtsname dem Ehenamen als Begleitname nachgestellt wird, nicht abgegeben wurde, lautete der Name beider Antragsteller von da an S. 5) Die Rechtsbeschwerde ist, insbesondere im Hinblick auf die Entscheidung des OLG Köln (StAZ 1975, 277) zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung zur Frage der Rückwirkung von Rechtsprechungsänderungen zuzulassen (§ 70 Abs. 2 FamFG)