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Timestamp: 2016-10-24 08:52:39
Document Index: 277410626

Matched Legal Cases: ['Art. 84', 'Art. 7', 'Art. 11', 'Art. 1', 'Art. 78', 'Art. 11', 'Art. 4', 'Art. 103', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 78', 'Art. 78', 'Art. 78', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 13', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 7', 'Art. 6', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 58', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 78', 'Art. 79', 'Art. 80', 'Art. 65', 'Art. 80', 'Art. 90', 'Art. 80', 'Art. 65', 'Art. 53', 'Art. 73', 'Art. 81', 'Art. 81', 'Art. 80', 'Art. 53', 'Art. 65', 'Art. 73', 'Art. 29', 'Art. 90', 'Art. 156']

Verwaltungsgerichtsbeschwerde (1A.11/2007) und staatsrechtliche Beschwerde (1P.23/2007) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden, 4. Kammer, vom 24. Oktober 2006.
Die IG Wellness beabsichtigt, auf der Parzelle 132 im Dorfkern von Samedan eine Wellness-Anlage zu errichten. Hierzu f�hrte sie einen Architektur-Wettbewerb durch. Die Jury, in der auch die Gemeinde, die evangelische Kirchgemeinde, die Denkmalpflege und der Heimatschutz vertreten waren, erkor am 26. Mai 2005 einstimmig das Projekt des Architekturb�ros Miller & Maranta zum Siegerprojekt und empfahl es, nach �berarbeitung der Gestaltung der Hauptfassade, zur Realisierung.
Ein erstes Baugesuch der IG Wellness wurde am 21. M�rz 2006 infolge R�ckzugs abgeschrieben. Gleichentags wurde ein zweites Baugesuch publiziert. Dagegen gingen 12 Einsprachen ein. Die Gemeinde holte verschiedene Gutachten ein, die vom 12. April bis 3. Mai 2006 zur Einsichtnahme aufgelegt wurden; den Einsprechern wurde Gelegenheit gegeben, dazu Stellung zu nehmen. Am 23. Mai 2006 wies der Gemeindevorstand Samedan die Einsprachen ab, soweit er darauf eintrat, und erteilte die Baubewilligung unter Auflagen und Bedingungen.
Dagegen erhoben X.________, Y.________ und weitere Einsprecher Rekurs an das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden. Dieses f�hrte einen Augenschein durch und wies den Rekurs am 24. Oktober 2006 ab.
Gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid haben X.________ und Y.________ am 15. Januar 2007 Verwaltungsgerichtsbeschwerde und staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht erhoben. Sie beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Baubewilligung f�r die IG Wellness sei zu verweigern. Im bundesgerichtlichen Verfahren sei eine Begutachtung durch die Eidgen�ssische Kommission f�r Denkmalpflege (EKD) und die Eidgen�ssische Kommission f�r Natur- und Heimatschutz (ENHK) anzuordnen. Eventualiter sei die Sache an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen mit der Anweisung, die EDK und die ENHK zur Begutachtung des Projekts beizuziehen und die Sache nach Vorliegen dieser Gutachten neu zu beurteilen.
Das Verwaltungsgericht und die Gemeinde Samedan beantragen, die Beschwerden seien abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Die IG Wellness beantragt, auf die Beschwerden sei nicht einzutreten; eventualiter seien sie abzuweisen.
Das Eidgen�ssische Departement des Innern vertritt in seiner Vernehmlassung die Auffassung, der angefochtene Entscheid verletze nicht das Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 �ber den Natur- und Heimatschutz (NHG SR 451); insbesondere sei keine Begutachtung durch die EKD bzw. die EHNK erforderlich gewesen.
Mit Verf�gung vom 7. Februar 2007 wurde den Beschwerden die aufschiebende Wirkung erteilt.
1.1 Der angefochtene, kantonal letztinstanzliche Entscheid best�tigt eine Baubewilligung der Gemeinde Samedan. Dagegen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig, soweit die Beschwerdef�hrer geltend machen, das Bauvorhaben verletze das NHG und mithin Bundesverwaltungsrecht.
1.1.1 Im �brigen, soweit die Verletzung von selbst�ndigem kantonalen und kommunalen Baurecht geltend gemacht wird, steht nur die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG) offen.
1.1.2 Dies gilt auch, soweit die Beschwerdef�hrer eine Beeintr�chtigung des historischen Ortsbilds durch Dampfwolken des Aussenbads bef�rchten: Zwar handelt es sich bei D�mpfen um Luftverunreinigungen i.S.v. Art. 7 Abs. 3 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (SR 814.01; USG), die anhand der Art. 11 ff. USG und der Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 1985 (SR 814.318.142.1; LRV) zu beurteilen sind. Das USG und seine Ausf�hrungsverordnungen dienen jedoch dem Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen, ihrer Lebensgemeinschaften und Lebensr�ume gegen sch�dliche oder l�stige Einwirkungen (Art. 1 USG). Der Schutz von Denkm�lern und historischen Ortsbildern f�llt nicht unter diese Zweckbestimmung, sondern ist Aufgabe der f�r den Heimatschutz zust�ndigen Kantone (Art. 78 Abs. 1 BV).
Die Beschwerdef�hrer r�gen denn auch die willk�rliche Anwendung des kommunalen und kantonalen Ortsbildschutzrechts und weisen nur am Rande auf das umweltschutzrechtliche Vorsorgeprinzip (Art. 11 Abs. 2 USG, Art. 4 LRV) hin. Sie sind der Auffassung, ein Aussenbad sei f�r eine Wellness-Anlage nicht notwendig, weshalb darauf ganz verzichtet werden m�sste.
Selbst wenn das Vorsorgeprinzip einschl�gig sein sollte, w�re es im vorliegenden Fall nicht verletzt: Auch wenn ein Aussenbad f�r eine Wellness-Anlage nicht zwingend notwendig sein sollte, so stellt es doch einen f�r die Besucher besonders attraktiven und damit wichtigen Teil der geplanten Anlage dar. Es erscheint daher bereits fraglich, ob ein vollst�ndiger Verzicht auf ein Aussenschwimmbad gest�tzt auf das Vorsorgeprinzip angeordnet werden k�nnte. Jedenfalls aber kommt eine solche Massnahme nur in Betracht, wenn keine anderen geeigneten Massnahmen zur vorsorglichen Minderung der Dampfnebelemissionen (Abdeckung, Einschr�nkung der Betriebszeiten, etc.) existieren (vgl. dazu unten, E. 5).
1.1.3 Die Beschwerdef�hrer sind Eigent�mer der unmittelbar benachbarten Liegenschaften (Parzellen Nrn. 81 und 129). Das umstrittene Wellness-Projekt soll nur wenige Meter von ihren Parzellen entfernt errichtet werden. Die Beschwerdef�hrer sind deshalb in besonderer Weise von der angefochtenen Baubewilligung ber�hrt und haben ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ab�nderung, weshalb sie zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert sind (Art. 103 lit. a OG).
1.1.4 Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten.
1.2 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde sind die Eigent�mer benachbarter Grundst�cke befugt, die Erteilung einer Baubewilligung anzufechten, wenn sie die willk�rliche Anwendung von Bauvorschriften geltend machen, die ausser den Interessen der Allgemeinheit auch oder in erster Linie ihrem Schutz dienen. Zus�tzlich m�ssen sie dartun, dass sie sich im Schutzbereich der Vorschriften befinden und durch die behaupteten widerrechtlichen Auswirkungen der Baute betroffen werden (BGE 118 Ia 232 E. 1a S. 234 mit Hinweisen). Trotz fehlender Legitimation in der Sache selbst kann ein Beschwerdef�hrer sodann, aufgrund seiner Parteistellung im kantonalen Verfahren, die Verletzung von Verfahrensvorschriften r�gen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (BGE 129 I 217 E. 1.4 S. 222 mit Hinweisen).
1.2.1 Vorliegend r�gen die Beschwerdef�hrer in erster Linie die willk�rliche Anwendung von kantonalen und kommunalen Bestimmungen zum Ortsbild- und Denkmalschutz. Grunds�tzlich dienen solche Bestimmungen nur dem Schutz �ffentlicher Interessen, weshalb Nachbarn in aller Regel nicht legitimiert sind, ihre willk�rliche Anwendung zu r�gen (BGE 118 Ia 232 E. 1b S. 235 mit Hinweisen). Etwas anderes gilt jedoch, wenn die Beschwerdef�hrer selbst Eigent�mer von historischen Bauwerken sind, die erhalten und vor Verbauung gesch�tzt werden sollen. Soweit sie aufgrund der ger�gten St�rung des Ortsbilds eine materielle oder ideelle Beeintr�chtigung auch ihrer Bauten bef�rchten, sind sie nach der neueren bundesgerichtlichen Praxis zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (vgl. Entscheid 1P.165/2004 vom 14. September 2004 betr. Pfarrkirche Zizers, E. 1.3).
Die Beschwerdef�hrer sind Eigent�mer von zwei gesch�tzten Engadiner Patrizierh�user ("Chesa X.________", Baujahr 1554, und "Chesa Y.________", Baujahr 1599), die sich unmittelbar neben bzw. gegen�ber dem geplanten Bauvorhaben befinden. Beide H�user sind als "gesch�tzte Bauten" im Generellen Gestaltungsplan der Gemeinde Samedan aufgef�hrt. Gem�ss dem von der kantonalen Denkmalpflege erstellten Siedlungsinventar "Samedan" korrespondiert die barocke Giebelfassade der "Chesa Y.________" �ber das seit jeher niedrigere und unauff�llige Nachbarhaus (d.h. dem Standort des Bauvorhabens) hinweg mit dem Kirchturm und pr�gt eines der wertvollsten, oft photographierten Gassenbilder des Dorfes.
Sind somit die Bauten der Beschwerdef�hrer f�r den historischen Ortskern Samedans (mit)pr�gend, ist davon auszugehen, dass die zum Schutz des Ortsbilds erlassenen Bestimmungen auch dem Schutz dieser H�user dienen. Die Beschwerdef�hrer sind insofern legitimiert, die willk�rlichen Anwendung dieser Bestimmungen mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend zu machen.
1.2.2 Dagegen ist die Legitimation der Beschwerdef�hrer zu verneinen, soweit sie die Verletzung von Bestimmungen �ber die Anzahl von Pflichtparkpl�tzen r�gen. Diese Bestimmungen dienen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht nachbarlichen, sondern ausschliesslich �ffentlichen Interessen (BGE 107 Ia 72 E. 2b S. 74 f.; Urteil 1P.309/1994 vom 29. Dezember 1994, publ. in RDAF 1995 S. 162, E. 3a).
1.2.3 Schliesslich sind die Beschwerdef�hrer auch legitimiert, den Kostenentscheid des Verwaltungsgerichts anzufechten.
1.2.4 Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist somit einzutreten, soweit die Verletzung von Parteirechten, die willk�rliche Anwendung von Bestimmungen des Ortsbildsschutzes im Hinblick auf die gesch�tzten H�user der Beschwerdef�hrer und die Zusprechung einer Parteientsch�digung an die Gemeinde Samedan ger�gt wird. Im �brigen ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten.
Zun�chst ist, im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, zu pr�fen, ob Bestimmungen des NHG verletzt worden sind.
2.1 Das Dorf Samedan wird im Anhang der Verordnung vom 9. September 1981 �ber das Bundesinventar der sch�tzenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS; SR 451.12) als sch�tzenswertes Ortsbild von nationaler Bedeutung genannt. Im dazugeh�rigen Bundesinventar (ISOS) wird der Dorfkern als Gebiet mit dem Erhaltungsziel A qualifiziert; die Barockkirche und die stattlichen H�userfronten des 17. und 19. Jahrhunderts, zu denen auch die H�user der Beschwerdef�hrer z�hlen, werden als Einzelelemente mit dem Erhaltungsziel A aufgef�hrt.
2.2 Art. 7 Abs. 2 NHG schreibt die Begutachtung durch eine Bundeskommission vor, wenn bei der Erf�llung der Bundesaufgabe ein Objekt, das in einem Inventar des Bundes nach Artikel 5 aufgef�hrt ist, erheblich beeintr�chtigt werden kann oder sich in diesem Zusammenhang grunds�tzliche Fragen stellen.
2.3 Gem�ss Art. 78 Abs. 1 BV sind f�r den Natur- und Heimatschutz die Kantone zust�ndig. Der Bund nimmt bei der Erf�llung seiner Aufgaben R�cksicht auf die Anliegen des Natur- und Heimatschutzes. Er schont Landschaften, Ortsbilder, geschichtliche St�tten sowie Natur- und Kunstdenkm�ler; er erh�lt sie ungeschm�lert, wenn das �ffentliche Interesse es gebietet (Art. 78 Abs. 2 BV).
Was unter der Erf�llung einer Bundesaufgabe im Sinne von Art. 78 Abs. 2 BV zu verstehen ist, f�hrt Art. 2 NHG in nicht abschliessender Weise aus (Jean-Baptiste Zufferey in: Peter M. Keller/Jean-Baptiste Zufferey/Karl Ludwig Fahrl�nder [Hrsg.], Kommentar NHG, Z�rich 1997, N 7 zu Art. 2: Dazu geh�ren insbesondere die Planung, Errichtung und Ver�nderung von Werken und Anlagen durch den Bund, seine Anstalten und Betriebe, wie Bauten und Anlagen der Bundesverwaltung, Nationalstrassen, Bauten und Anlagen der Schweizerischen Bundesbahnen (Art. 2 Abs. 1 lit. a NHG), die Erteilung von Konzessionen und Bewilligungen, wie zum Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen und Transportanstalten (mit Einschluss der Plangenehmigung), von Werken und Anlagen zur Bef�rderung von Energie, Fl�ssigkeiten oder Gasen oder zur �bermittlung von Nachrichten sowie Bewilligungen zur Vornahme von Rodungen (lit. b), die Gew�hrung von Beitr�gen an Planungen, Werke und Anlagen, wie Meliorationen, Sanierungen landwirtschaftlicher Bauten, Gew�sserkorrektionen, Anlagen des Gew�sserschutzes und Verkehrsanlagen (lit. c). Der Erf�llung von Bundesaufgaben gleichgestellt sind Entscheide kantonaler Beh�rden �ber Vorhaben, die voraussichtlich nur mit Beitr�gen nach Absatz 1 Buchstabe c verwirklicht werden (Art. 2 Abs. 2 NHG).
2.4 Im vorliegenden Fall geht es um eine privat betriebene Wellness-Anlage und nicht um ein Werk oder eine Anlage des Bundes. Die Wellness-Anlage soll innerhalb der Bauzone errichtet werden und wurde im ordentlichen Baubewilligungsverfahren, gest�tzt auf kantonales und kommunales Recht, bewilligt. Damit ist weder lit. a noch lit. b von Art. 2 Abs. 1 NHG einschl�gig.
2.5 Die Beschwerdef�hrer st�tzen sich auf Art. 2 Abs. 1 lit. c i.V.m. Abs. 2 NHG. Sie machen geltend, die Dorfkirche sei in den 60er-Jahren mit Hilfe von Bundesgeldern restauriert worden; in diesem Zusammenhang sei am 29. M�rz 1965 ein Verpflichtungsschein und ein Dienstbarkeitsvertrag zwischen dem Eidgen�ssischen Departement des Innern und der Gemeinde Samedan als Eigent�merin des Denkmals eingetragen worden. Vermutlich seien auch bei der Fassadensanierung im Jahre 1999 Bundesgelder geflossen. Aus diesem Grund m�sse das Bauvorhaben, das die mit Bundesmitteln restaurierte Dorfkirche ber�hre, der Erf�llung einer Bundesaufgabe gleichgestellt werden. Die vorliegend streitige Wellness-Baute solle direkt an die Kirche und den Kirchturm angebaut werden und ben�tige hierf�r ein N�herbaurecht. Dies bedeute eine wesentliche rechtliche und tats�chliche Ver�nderung des Denkmals.
Das Departement des Innern f�hrt hierzu aus, die Eidgenossenschaft habe in den 60er-Jahren arch�ologische Grabungen und restauratorische Arbeiten in der Kirche subventioniert. Seither seien keine Subventionen mehr zugesprochen worden. Das EDI ist der Auffassung, dass derartige, auf Art. 13 NHG gest�tzte Subventionen keine Bundesaufgabe i.S.v. Art. 2 Abs. 2 NHG begr�nden k�nnten, weil es sich nicht um Beitr�ge f�r Planungen, Werke und Anlagen i.S.v. Art. 2 Abs.1 lit. c NHG handle.
Wie es sich damit verh�lt, kann offen bleiben: Selbst wenn die Restaurierung der Dorfkirche unter Verwendung von Bundesbeitr�gen damals eine Bundesaufgabe darstellte, hat dies nicht zur Folge, dass s�mtliche gegenw�rtigen und k�nftigen Bauvorhaben im Umfeld der Dorfkirche ebenfalls als Bundesaufgabe zu qualifizieren w�ren (vgl. Entscheid 1A.278/2000 vom 26. April 2001 E. 1b/cc betreffend den Abriss einer Baute und die Neuerstellung von Wohnungen neben der mit Bundesmitteln renovierten Lausanner Kathedrale). Entscheidend ist vielmehr, dass f�r das vorliegend streitige Bauvorhaben keine Bundesmittel beansprucht werden, weshalb auch Art. 2 Abs. 1 lit. c NHG nicht einschl�gig ist.
2.6 Liegt nach dem Gesagten keine Erf�llung einer Bundesaufgabe vor, so war das Verwaltungsgericht nicht verpflichtet, ein Gutachten einer eidgen�ssischen Kommission gem�ss Art. 7 NHG einzuholen. Auch Art. 6 Abs. 2 NHG, auf den sich die Beschwerdef�hrer berufen, ist nur bei der Erf�llung einer Bundesaufgabe anwendbar, wie sich bereits aus dem Wortlaut der Bestimmung ergibt.
2.7 Nach dem Gesagten erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegr�ndet und ist abzuweisen.
Mit staatsrechtlicher Beschwerde r�gen die Beschwerdef�hrer eine Verweigerung des rechtlichen Geh�rs, weil das Verwaltungsgericht kein neutrales Sachverst�ndigengutachten zu den umstrittenen Fragen der �sthetik und des Ortsbildschutzes eingeholt habe.
3.1 Das Verwaltungsgericht wies den entsprechenden Beweisantrag der Beschwerdef�hrer ab, weil bereits Stellungnahmen der kantonalen Denkmalpflege sowie des Bauberaters der Gemeinde vorlagen. Es best�nden keine konkreten Anhaltspunkte, die geeignet w�ren, Zweifel an deren Objektivit�t und Zuverl�ssigkeit zu begr�nden. Die Stellungnahmen der Fachinstanzen seien vielmehr in sich schl�ssig und widerspruchsfrei; sie beruhten auf einer umfassenden W�rdigung der �rtlichen Situation und der massgebenden Aspekte des Ortsbildschutzes und seien in jeder Beziehung �berzeugend und nachvollziehbar.
3.2 Die Beschwerdef�hrer machen dagegen geltend, A.________ von der kantonalen Denkmalpflege und der kommunale Bauberater B.________ h�tten beide als Preisrichter am Architekturwettbewerb teilgenommen, weshalb sie nicht unbefangen gewesen seien. Als Mitglieder der Jury k�nnten sie sich nicht mehr gegen das Wellness-Projekt aussprechen, ohne sich unglaubw�rdig zu machen und die anderen Preisrichter zu diskreditieren. Die Beschwerdef�hrer r�gen in diesem Zusammenhang die Verletzung der Ausstandsvorschriften gem�ss Art. 18 lit. f des B�ndner Gerichtsverfassungsgesetzes vom 24. September 1978 [GVG/GR]).
Im �brigen sei die Beurteilung der Stellungnahmen durch das Verwaltungsgericht willk�rlich, weil diese weder schl�ssig noch widerspruchsfrei seien und zu wesentlichen Fragen des Ortsbildschutzes keine Aussage enthielten. Unter diesen Umst�nden h�tte das Verwaltungsgericht dem Antrag der Beschwerdef�hrer auf Einholung eines neutralen Gutachtens stattgeben m�ssen.
3.3 Gem�ss Art. 18 GVG/GR muss ein Richter oder Aktuar in den Ausstand treten, wenn er in gleicher Sache Zeuge oder Sachverst�ndiger ist (lit. f), oder wenn andere Umst�nde ihn als befangen erscheinen lassen (lit. g). Es ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdef�hrern auch nicht dargelegt, inwiefern diese auf das gerichtliche Verfahren zugeschnittene Ausstandsbestimmung im vorliegenden Fall Anwendung findet: Weder A.________ noch B.________ wurden als gerichtliche Sachverst�ndige vom Verwaltungsgericht bestellt, sondern gaben ihre Stellungnahmen als Vertreter der kantonalen Denkmalpflege bzw. als Bauberater der Gemeinde zuhanden der Gemeinde im erstinstanzlichen Baubewilligungsverfahren ab.
Weitere Ausstandsnormen des kantonalen Rechts werden von den Beschwerdef�hrern nicht angerufen. Insofern ist anhand der allgemeinen Verfahrensgarantie von Art. 29 Abs. 1 BV zu pr�fen, ob die Stellungnahmen von A.________ und B.________ trotz deren T�tigkeit als Juroren des Architekturwettbewerbs ber�cksichtigt werden durften oder ob sie durch ein weiteres, neutrales Gutachten h�tten ersetzt oder erg�nzt werden m�ssen.
3.4 A.________ und B.________ nahmen nicht als Privatpersonen an der Wettbewerbsjury teil, sondern als Vertreter der Denkmalpflege bzw. als kommunaler Bauberater. Insofern haben sie kein pers�nliches Interesse an der Sache, das einen Ausstandsgrund begr�nden k�nnte. Ihre Teilnahme am Architekturwettbewerb sollte vielmehr sicherstellen, dass die im vorliegenden Fall besonders wichtigen Interessen des Denkmal- und des Ortsbildschutzes schon bei der Auswahl des Projekts geb�hrende Beachtung fanden.
3.5.1 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Garantie des verfassungsm�ssigen Richters (Art. 30 Abs. 1 BV; Art. 58 Abs. 1 aBV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK) kann eine unzul�ssige, den Verfahrensausgang vorwegnehmende Vorbefassung eines Richters vorliegen, wenn dieser bereits in einem fr�heren Verfahrensabschnitt in amtlicher Funktion mit derselben Angelegenheit befasst war und dabei eine �hnliche oder qualitativ gleiche Frage zu beurteilen hatte (vgl. BGE 131 I 113 E. 3.4 - 3.6 S. 116 ff. mit Hinweisen).
A.________ und B.________ nahmen als Vertreter der kantonalen Denkmalpflege bzw. als Bauberater der Gemeinde in der Preisjury Einsitz, um die eingereichten Projekte insbesondere aus Sicht des Denkmal- und des Ortsbildschutzes zu beurteilen, und �usserten sich somit schon im Rahmen des Architekturwettbewerbs zu Fragen, die ihnen auch im Baubewilligungsverfahren unterbreitet wurden. Sie stimmten, zusammen mit den anderen Juroren, f�r das Projekt der Architekten Miller & Maranta. Damit brachten sie zum Ausdruck, dass sie das Vorhaben - auch aus Sicht von Ortsbildschutz und Denkmalpflege - f�r gelungen erachteten. Insofern war zu erwarten, dass auch ihre Stellungnahme im Baubewilligungsverfahren - von Detailkritik abgesehen - grunds�tzlich positiv ausfallen w�rde.
3.5.2 Die Rechtsprechung zur Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit von Gerichtsbeh�rden kann jedoch nicht ohne Weiteres auf erstinstanzliche Verwaltungsverfahren �bertragen werden. Vielmehr m�ssen die Anforderungen an die Unparteilichkeit von Verwaltungs- und Exekutivbeh�rden in jedem Einzelfall, unter Ber�cksichtigung ihrer gesetzlich vorgegebenen Funktion und Organisation, ermittelt werden (BGE 125 I 119 E. 3f S. 124 f., 209 E. 8a S. 218). Ist die amtliche Mehrfachbefassung systembedingt und damit unvermeidlich, so liegt keine unzul�ssige Vorbefassung i.S.v. Art. 29 Abs. 1 BV vor (Benjamin Schindler, Die Befangenheit der Verwaltung, Diss. Z�rich 2002, S. 150 ff.).
Im vorliegenden Fall schreibt das Baugesetz der Gemeinde Samedan vom 15. Dezember 2005 (BauG) in gewissen F�llen den fr�hzeitigen Beizug der kommunalen und kantonalen Fachstellen f�r Ortsbildschutz und Denkmalpflege schon in der Projektierungsphase vor: Alle Bauvorhaben in der Ortsbildschutzzone sind der Gemeinde vor der Ausarbeitung der Projektpl�ne bekannt zu geben; diese ist bei gesch�tzten, sch�tzenswerten oder erhaltenswerten Bauten verpflichtet, schon in dieser Phase den Bauberater und/oder die kantonale Denkmalpflege beizuziehen (Art. 78 Abs. 3, Art. 79 Abs. 3 und Art. 80 Abs. 4 BauG).
Wie die Gemeinde in ihrer Vernehmlassung darlegt, soll der fr�hzeitige Beizug der Fachbeh�rden zum einen verhindern, dass die Bauherrschaft Zeit und Aufwand in ein aus Ortsbildschutzgr�nden nicht bewilligungsf�higes Projekt investiert; zum anderen soll aber auch vermieden werden, dass die Beh�rden, und insbesondere die Denkmalpflege, faktisch unter Druck gesetzt werden, ein nicht wirklich befriedigendes Projekt aufgrund bereits get�tigter grosser Aufwendungen bewilligen "zu m�ssen".
Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein Bauvorhaben in der Ortsbildschutzzone Samedans, das zudem den Abbruch der auf Parzelle 132 befindlichen Coop-Altbaute bedingt, die im Generellen Gestaltungsplan der Gemeinde (GGP) als "erhaltenswerte Baute" eingestuft ist. Damit sind sowohl Art. 65 Abs. 2 als auch Art. 80 Abs. 4 BauG anwendbar. Da im Architekturwettbewerb der Grundsatzentscheid zugunsten eines bestimmten Bauprojekts getroffen wurde, entsprach es Sinn und Zweck dieser Bestimmungen, die Fachbeh�rden f�r Ortsbild- und Denkmalschutz bereits an diesem Verfahren zu beteiligen.
Entsprach somit die Mitwirkung des Vertreters der kantonalen Denkmalpflege und des kommunalen Bauberaters am Architekturwettbewerb den gesetzlichen Vorgaben, so kann dieser Umstand allein keinen Ausschlussgrund f�r das anschliessende Baubewilligungsverfahren darstellen.
3.5.3 Weitere Anhaltspunkte, die geeignet w�ren, Zweifel an der Objektivit�t und Zuverl�ssigkeit der beiden Personen zu begr�nden, liegen nicht vor. Insbesondere kann nicht davon ausgegangen werden, A.________ habe bei seinen Stellungnahmen vom 23. Januar und 5. April 2006 seine fr�here Beteiligung am Architekturwettbewerb verschweigen wollen: Diese Beteiligung ergab sich klar aus dem Bericht des Preisgerichts und war �berdies dem Gemeindevorstand, an den sich die Stellungnahme richtete, bekannt. Der Hinweis auf die im Sommer 2005 erfolgte Information �ber das Projekt bezieht sich offensichtlich auf das konkrete Bauprojekt, d.h. das im Sinne der Empfehlungen des Preisgerichts �berarbeitete Wettbewerbsprojekt.
Soweit die Beschwerdef�hrer geltend machen, der Chef der kantonalen Denkmalpflege habe die Stellungnahmen von A.________ nicht autorisiert, wird dieser Vorwurf nicht n�her (etwa unter Hinweis auf die Verletzung der einschl�gigen Unterschrifts- und Zust�ndigkeitsregelung) begr�ndet, weshalb darauf nicht einzutreten ist (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
3.6 Im Folgenden ist noch zu pr�fen, ob das Verwaltungsgericht aufgrund inhaltlicher M�ngel oder L�cken der Stellungnahmen verpflichtet gewesen w�re, ein weiteres Gutachten einzuholen.
3.6.1 Die Stellungnahme der Denkmalpflege behandelt die wesentlichen, in den Einsprachen vorgebrachten Punkte aus Sicht des Ortsbild- und Denkmalschutzes. Insofern ist nicht zu beanstanden, dass spezifisch baurechtliche Fragen (Hofstattrecht, N�herbaurecht) nicht behandelt werden. Dagegen wird die Einordnung des Geb�udes in das sch�tzenswerte Ortsbild anhand verschiedener Kriterien (Stellung zur Kirche, Platz und Gasse, Massst�blichkeit der volumetrischen Gliederung, Materialisierung, Fassadengestaltung, Dachlandschaft) er�rtert und die von den Beschwerdef�hrern bef�rchtete Konkurrenzierung der benachbarten Kirche und Dominierung des Strassenraums verneint.
Soweit die Beschwerdef�hrer auf Widerspr�che zwischen dieser Beurteilung und dem Konzept der Promotoren bzw. dem Pflichtenheft f�r den Architekturwettbewerb hinweisen, wonach die Fassade den "Dorfplatz in positiver Weise nachhaltig und unverwechselbar" pr�gen und Geb�ude optimal ausnutzen solle, ist dies irrelevant, weil jene Dokumente nicht von der Denkmalpflege verfasst wurden und auch von ihr nicht zu beurteilen waren. Im �brigen ist das Zitat unvollst�ndig, weil die Aufgabenstellung auch die R�cksichtnahme auf die Lage angrenzend an die Kirche und die Einbettung in das Zentrum des historischen Dorfkerns von Samedan umfasste (vgl. Bericht des Preisgerichts Ziff. 2, Aufgabenstellung).
3.6.2 In der Stellungnahme des kommunalen Bauberaters wird die st�dtebauliche Einordnung und das gestalterische Erscheinungsbild der Baute unter besonderer Ber�cksichtigung von Art. 80 BauG (Voraussetzungen f�r den Abbruch des als erhaltenswert eingestuften Coop-Altbaus) untersucht. Die Stellungnahme empfiehlt aufgrund des sch�tzenswerten Ortsbilds von nationaler Bedeutung und den Vorgaben des GGP einen Abbruch mit Neuaufbau in kubischer Anlehnung an den Altbau, aber mit verbesserter architektonischer Erscheinung. Mit dem Projekt werde diesen Voraussetzungen entsprochen, weil der Neubau dem Altbaukubus entspreche, mit geringen Abweichungen, die zu qualitativen Verbesserungen f�hrten. Dies wird anschliessend beispielhaft erl�utert (Vorteile der Beibehaltung der Flachdachkonstruktion und der Fassadenflucht aus Sicht des sch�tzenswerten Ortsbilds von nationaler Bedeutung; Vorz�ge der neuen Eingangsnische und gelungene Fassadengestaltung).
Der Bauberater wie auch die kantonale Denkmalpflege erachteten die Immissionen des Bauvorhabens, insbesondere die m�glichen Dampf- und Nebelimmissionen des Aussenbads, als problematisch und empfahlen diesbez�glich eine sorgf�ltige Pr�fung mit entsprechenden Auflagen in der Baubewilligung, ohne sich selbst zu diesen Fragen zu �ussern. Dies ist nicht zu beanstanden: Weder die Denkmalpflege noch der Bauberater verf�gen �ber besondere Fachkenntnisse zu dieser Frage, weshalb die Gemeinde sowohl zu den L�rmimmissionen als auch zur Dampfbildung gesonderte Gutachten eingeholt hat.
3.6.3 Insgesamt durfte das Verwaltungsgericht, das die �rtliche Situation aufgrund eines Augenscheins kannte, ohne Willk�r annehmen, dass die in den Akten liegenden Stellungnahmen in sich schl�ssig und widerspruchsfrei seien und zu den massgebenden Aspekten des Ortsbildschutzes Auskunft geben. Unter diesen Umst�nden war es nicht verpflichtet, dem Antrag der Beschwerdef�hrer auf Einholung eines weiteren Gutachtens stattzugeben.
Die Beschwerdef�hrer sind sodann der Auffassung, Gemeinde und Verwaltungsgericht h�tten die Vorgaben des ISOS und des kantonalen Richtplans sowie die Ortsbild- und �sthetikbestimmungen des kommunalen und kantonalen Rechts willk�rlich angewandt.
4.1 Die Beschwerdef�hrer werfen der Gemeinde und dem Verwaltungsgericht in diesem Zusammenhang vor, nur die Einhaltung der geltenden Baunormen gepr�ft zu haben, ohne zu untersuchen, ob das Bauvorhaben auch allf�llig strengere �sthetische Schutzvorschriften erf�llt. Dies w�re aber nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, namentlich im Fall Zizers (Entscheid 1P.709/2004 E. 2.3 und E. 2.4, publ. in ZBl 107/2006 S. 422), geboten gewesen.
Dieser Vorwurf ist unberechtigt: Die Gemeinde hat zwei Stellungnahmen (der kantonalen Denkmalpflege und des kommunalen Bauberaters) zu Fragen der �sthetik und des Ortsbildschutzes eingeholt und hat sich auch im Bau- und Einspracheentscheid mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Sie vertrat die Auffassung, dass die gesetzlichen Vorgaben betreffend �sthetik, Ortsbild, etc. vollumf�nglich erf�llt w�rden: Das Projekt sei mit der in Art. 65 BauG geforderten besonderen Sorgfalt gestaltet und erhalte und erg�nze im Sinne von Art. 53 Abs. 2 BauG die bestehende Siedlungsstruktur und Bauweise optimal. Insbesondere erf�lle das vorliegende Projekt das in Art. 73 Abs. 1 des Raumplanungsgesetzes f�r den Kanton Graub�nden vom 6. Dezember 2004 (KRG) definierte positive Gestaltungsziel der guten Gesamtwirkung, mit welcher entgegen der Ausf�hrungen in verschiedenen Einsprachen eben gerade keine "Anbiederung an das Alte" angestrebt werde, sondern eine "gute Architektur", welche auch neue Formen in alten Strukturen erm�gliche (Bau- und Einspracheentscheid S. 8).
Hierf�r st�tzte sich die Gemeinde wie auch das Verwaltungsgericht nicht bloss auf die Einhaltung der Bauvorschriften. Vielmehr beriefen sie sich auf die Stellungnahmen der Denkmalpflege und des kommunalen Bauberaters, deren Beurteilung sie teilten. Hierin liegt ein wesentlicher Unterschied zum Fall Zizers, in dem sich Gemeinde und Verwaltungsgericht �ber eine negative Stellungnahme der kantonalen Denkmalpflege hinweggesetzt und dies ausschliesslich mit der Einhaltung der geltenden Baunormen begr�ndet hatten.
4.2 Die Beschwerdef�hrer r�gen weiter, wesentliche Unterlagen fehlten in den Einsprache- und Rekursakten, weshalb das Verwaltungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt nicht gen�gend habe feststellen k�nnen. So seien weder das Konzept der IG Wellness vom 15. Oktober 2004 noch das Architekten-Pflichtenheft vom 26. Februar 2005 ber�cksichtigt worden; das Siedlungsinventar "Samedan", insbesondere zu den Parzellen Nrn. 129, 1019 und 81, fehle, und auch die Stellungnahme des Heimatschutzes liege nicht in den Akten.
Die Beschwerdef�hrer h�tten im Einsprache- und im Rekursverfahren Akteneinsicht nehmen und anschliessend die Edition der ihrer Ansicht nach erforderlichen erg�nzenden Unterlagen beantragen k�nnen. Nachdem sie dies nicht getan haben, war es grunds�tzlich Sache des Verwaltungsgerichts zu pr�fen, ob es dieser Unterlagen bedurfte oder ob die ihm vorliegenden Akten gen�gten, um die Fragen des Ortsbildschutzes zu beurteilen.
Die Beschwerdef�hrer legen nicht dar, inwiefern das Verwaltungsgericht den Sachverhalt aufgrund der angeblich fehlenden Unterlagen qualifiziert unrichtig bzw. unvollst�ndig festgestellt habe. Sie werfen dem Verwaltungsgericht vielmehr vor, bei der Beurteilung der Ortsbildschutzfragen zu einem qualifiziert falschen Ergebnis gekommen zu sein; das aber ist eine Frage der Rechtsanwendung und nicht der Sachverhaltsfeststellung.
4.3 Materiell r�gen die Beschwerdef�hrer eine gravierende Verletzung des Ortsbildes, namentlich der national gesch�tzten Barockkirche mit Kirchturm sowie der sch�tzenswerten Nachbarh�user, durch das direkt an die Kirche angebaute Wellness-Projekt. Dieses dominiere aufgrund seiner v�llig �berzogenen Volumetrie Dorfplatz, Kirche und Via San Bastiaun. Das bestehende Ex-Coop-Geb�ude werde im ISOS-Inventar als St�rfaktor bezeichnet; insofern w�re nach Art. 81 Satz 2 BauG die R�ckbildung dieser Baute geboten gewesen. Stattdessen seien Fassadenl�nge und H�he durch volle Ausnutzung des Hofstattrechts und Gew�hrung von N�herbaurechten gegen�ber Strasse und Kirche maximalisiert worden. Beschwerdegegnerin und Gemeinde sei es nur um die h�chstm�gliche Ausnutzung der Liegenschaft und die Erstellung eines modernen Beton-Architekturk�rpers als Blickfang gegangen, ungeachtet des daneben liegenden Denkmals "Dorfkirche und Kirchturm" und der gesch�tzten Engadinerh�user der Beschwerdef�hrer.
4.3.1 Soweit es nicht um die Erf�llung von Bundesaufgaben geht, wird der Schutz von Ortsbildern von nationaler Bedeutung durch die Bestimmungen des kantonalen und kommunalen Rechts gew�hrleistet (vgl. oben, E. 2). In der Gemeinde Samedan legt der Generelle Gestaltungsplan (GGP) eine Ortsbildschutzzone fest und bestimmt die Schutzstufe der einzelnen Geb�ude ("gesch�tzt", "sch�tzenswert", "erhaltenswert", "sonstige"). Die Ex-Coop-Baute wurde im GGP nicht als St�rfaktor, sondern als "erhaltenswerte Baute" eingestuft. Wie in der Stellungnahme B.________ erl�utert wird, erfolgte diese Bewertung aufgrund des wichtigen st�dtebaulichen Einflusses der Baute, ihrer kubischen Erscheinung und raumbestimmenden Wirkung; aufgrund der ungen�genden architektonischen Qualit�t der Fassade sei jedoch keine h�here Bewertung erfolgt.
Der von den Beschwerdef�hrern angerufene Art. 81 Satz 2 BauG, wonach bestehende st�rende Bauten und Anlagen auf ein Minimum zu reduzieren sind, findet somit keine Anwendung. Vielmehr ist Art. 80 Abs. 3 BauG �ber den Abbruch und den Wiederaufbau erhaltenswerter Bauten einschl�gig. Danach muss sich die Ersatzbaute in Bezug auf Lage, Stellung, Form und Gestaltung an das urspr�ngliche Geb�ude anlehnen. Dementsprechend �bernimmt das Neubauprojekt - mit geringen Abweichungen - den Geb�udekubus des Vorg�ngerbaus.
4.3.2 Als Vorz�ge dieses Geb�udekubus nennt die Stellungnahme B.________ vor allem die Platz und Gasse begleitende Fassadenflucht wie auch die horizontale Dachkante mit der gegen die Gasse abgesetzten Geb�udeh�he; diese bildeten ein gutes Bindeglied und einen ruhigen �bergang zwischen Kirche/Platz und der westlichen Zeile der gassenbildenden Engadinerh�user. Mit dem Flachdach werde die Eigenst�ndigkeit der Kirche gewahrt. Die kr�ftigen, horizontal betonten Vordachkanten des Kirchen-Walmdachs w�rden respektiert und nicht durch schr�g verlaufende Dachkanten des Nachbargeb�udes gest�rt.
Auch die Stellungnahme der kantonalen Denkmalpflege kommt zum Ergebnis, dass sich das Bauvorhaben auf eigenst�ndige, zur�cknehmende Art einf�ge und das Bindeglied am �bergang vom Platz zur Gasse bilde. Das Dach wie auch das Geb�udeprofil werde vom Vorg�ngerbau �bernommen. Diese Vorgabe sei zwar nicht zwingend, als Schlussfolgerung aus der Wertung der ortsbaulichen Qualit�ten des bestehenden Bauvolumens aber naheliegend und gekonnt umgesetzt. Das Flachdach unterstreiche das Zur�cknehmen des Neubaus gegen�ber der Kirche und sei diesbez�glich in sich schl�ssig.
Das fachlich kompetent besetzte Preisgericht erachtete es aus st�dtebaulicher und denkmalpflegerischer Sicht ebenfalls als richtig, den neuen Bauk�rper direkt an die Dorfkirche anzubauen und das Dorf damit weiterzubauen (Bericht des Preisgerichts Ziff. 7; vgl. auch Ziff. 8.1 und 8.4 des Berichts zur Problematik der "Monolithenbildung" bei Schaffung einer Trennung zur Kirche). Es erachtete es als "sehr positiv", dass das pr�mierte Projekt mit dem Anbau an die Dorfkirche die historische Siedlungsstruktur weiter entwickle, wobei das Projekt eine Zwischenposition zwischen dem Sakralbau und dem profanen Engadinerhaus suche (a.a.O. Ziff. 9).
4.3.3 Diese Ausf�hrungen, die von Baubeh�rde und Verwaltungsgericht �bernommen wurden, lassen keine Willk�r erkennen:
Wie sich aus den in den Akten liegenden Pl�nen entnehmen l�sst, ist die Frontfassade des Neubaus (gegen Dorfplatz und Via San Bastiaun) abgestuft: Zur Kirche hin betr�gt die H�he 9.40 m bzw. 10.40 m und bleibt damit deutlich niedriger als die Kirche. Auf der s�dwestlichen Seite betr�gt die Fassadenh�he nur noch 7.05 m und entspricht damit in etwa der H�he der benachbarten Chesa Y.________. Diese �berragt jedoch mit ihrem hohen Giebel die projektierte Flachdachbaute, die deshalb nicht dominant erscheint, sondern sich im Gegenteil den benachbarten Bauten (Kirche und Chesa Y.________) unterordnet.
Zur Strasse hin folgt die Fassade der bestehenden Bauflucht, wie dies Art. 53 Abs. 2 BauG in der Kernzone allgemein vorschreibt. Eine weitere Zur�cknahme der Fassade zur Einhaltung des Strassenabstands w�rde deshalb weder dem Baugesetz entsprechen noch aus st�dtebaulicher Sicht Sinn machen.
Zwar wird das Geb�udevolumen durch das Dachgeschoss leicht vergr�ssert. Dieses Zusatzvolumen betr�gt jedoch gem�ss den Pl�nen nicht 300 m3 sondern rund 160 m3; das Dachgeschoss ist nach allen Seiten zur�ckversetzt und tritt deshalb nach aussen nicht dominant in Erscheinung.
Soweit die Beschwerdef�hrer die Missachtung von Art. 65 Abs. 3 BauG r�gen, weil kein Modell von der Neubaute und den umliegenden Bauten eingeholt worden sei, ist darauf hinzuweisen, dass die Bestimmung auch eine "andere Form der Visualisierung" zul�sst; die Auffassung der Gemeinde, wonach die eingereichten Pl�ne zur Beurteilung gen�gten, l�sst keine Willk�r erkennen.
4.4 Die Beschwerdef�hrer kritisieren die Gestaltung des modernen Beton-Architekturk�rpers, der als "Blickfang" von den historischen Bauten ablenke bzw. deren Wahrnehmung st�re.
Dagegen wird die Fassadengestaltung in der Stellungnahme B.________ sehr positiv beurteilt: Sie zeige ein attraktives, gestalterisch ausgewogenes Gesicht zum Dorfplatz und eine zur�ckhaltende, ruhige Fassade gegen die enge Gasse und die anschliessenden Engadinerh�user; die volumetrische Gliederung der Fassade zeige Ans�tze der historischen Engadinerh�user, wirke jedoch in den neuzeitlichen Dimensionen und der Materialisierung keineswegs anbiedernd. Mit dem vorgeschlagenen Akzent von Fenstereinfassungen der Platzfassade werde das Element der herrschaftlichen und s�dl�ndisch wirkenden Fenster der Kirche aber auch traditioneller Engadinerfenster weiterentwickelt, ohne diese zu konkurrenzieren. Die in fr�heren Projektphasen mit leichter Abwinkelung der Frontfassade angestrebte und erreichte "verbindende Wirkung" werde zum Teil durch eine sich speziell auszeichnende Einfassung des zentralen Grossfensters im rechtsseitigen Fassadenbereich kompensiert.
Diese Beurteilung kann anhand der Pl�ne nachvollzogen werden und ist jedenfalls nicht willk�rlich: Die gew�hlte Beton-Kunststein-Fassade wirkt modern, aber keineswegs aufdringlich, und passt zur geschlossenen westlichen Kirchenfassade. Die quadratischen, durch Einfassungen optisch hervorgehobenen Fenster des Neubaus gliedern die Fassade, ohne �berdimensioniert zu wirken.
4.5 Wie im Bauentscheid mit Hinweis auf die Materialien ausgef�hrt wurde, bezweckt die �sthetikklausel von Art. 73 KRG nicht eine "Anbiederung an das Alte", sondern eine "gute Gesamtwirkung"; damit soll die Basis f�r die Erhaltung und F�rderung "guter Architektur" geschaffen werden, welche u.a. auch neue Formen in alten Strukturen erm�glicht. Die Tatsache, dass es sich um einen modernen Neubau handelt, spricht daher nicht per se gegen dessen Einordnung in den historischen Ortskern von Samedan. Ob eine "gute Gesamtwirkung" erzielt wird, ist im Einzelfall anhand der konkreten Verh�ltnisse zu pr�fen, wobei der Gemeinde als Baubeh�rde ein Beurteilungsspielraum zusteht. Im vorliegenden Fall wurde die "gute Gesamtwirkung" von der Gemeinde bejaht, gest�tzt auf die �bereinstimmend positive Bewertung des Projekts durch das Preisgericht, den kommunalen Bauberater und die kantonale Denkmalpflege. Diese Beurteilung l�sst nach dem oben Gesagten keine Willk�r erkennen.
Die Beschwerdef�hrer bef�rchten sodann negative Auswirkungen der Dachnutzung als Aussenbad: Die dadurch entstehenden Dampf- und Nebelwolken, wie auch die vorgesehenen Glasw�nde und Beleuchtung, w�rden das Ortsbild beeintr�chtigen. �berdies bef�rchten sie, dass gesch�tzte Bauten durch die Feuchtigkeit in ihrer Substanz beeintr�chtigt werden k�nnten.
5.1 Nur ein kleiner Teil des Dachs wird f�r das Aussenbad (26.5 m2) und die Terrasse (17 m2) genutzt. Diese Nutzung wird aufgrund der Br�stung und der Geb�udeh�he von Platz und Strasse aus kaum wahrnehmbar sein. Auch die von den Beschwerdef�hrern beanstandeten, 2 m hohen Glasw�nde (zum Schutz der historischen Kirche) sind nur entlang der r�ckw�rtigen Nord- und Ostseite des Aussenbads vorgesehen (vgl. Baubewilligung, Auflage Ziff. 8b/aa), und bleiben rund 3 bis 4 m hinter der nach aussen in Erscheinung tretenden Hauptfassade zur�ck, weshalb sie kaum einsehbar sein werden.
Fraglich ist jedoch, ob das Aussenbad Dampfwolken verursachen wird, die das Ortsbild und die benachbarten Bauten der Beschwerdef�hrer beeintr�chtigen k�nnen.
5.2 Das Verwaltungsgericht verneinte dies, gest�tzt auf das Gutachten der Meteodat GmbH und den von der Gemeinde angeordneten Auflagen zur Verhinderung der Dampfwolkenbildung.
Die Beschwerdef�hrer halten diese Begr�ndung f�r willk�rlich und r�gen eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs: Sie sind der Auffassung, angesichts der Besonderheiten des Oberengadiner Klimas k�nnten praktisch zu jeder Zeit gut sichtbare Wasserdampfnebelfahnen entstehen, weshalb die einzige L�sung zur Verhinderung der Dampfwolkenbildung der Verzicht auf ein Aussenschwimmbad sei.
Zum Beweis beantragten sie vor Verwaltungsgericht die Durchf�hrung eines Augenscheins am Inn: An diesem sei von Oktober bis April Dampfnebel von 5-20 m H�he und entsprechender Breite zu sehen. Die Beschwerdef�hrer r�gen, das Verwaltungsgericht habe ihr rechtliches Geh�r verletzt, indem es diesen Beweisantrag ignoriert habe.
5.3 Die Gemeinde hat im Baubewilligungsverfahren ein Gutachten der Meteodat GmbH sowie ein Kurzgutachten der P. Frey & Partner zu Auswirkungen der Dampfbildung im bauphysikalischen Bereich eingeholt. Das Gutachten der Meteodat GmbH st�tzt sich neben der Auswertung von meteorologischen Daten (insbesondere der Differenz zwischen der absoluten Luftfeuchte bei S�ttigung und der tats�chlich gemessenen absoluten Luftfeuchte; sog. Feuchtedifferenz) auch auf Informationen �ber die Dampfbildung bei bestehenden Freib�dern in �hnlichen Klimaregionen (insbesondere das Bad in Scuol und das Burgerbad in Leukerbad). Es kommt zum Ergebnis, dass Dampfwolken vor allem an Tagen mit Niederschlag oder Nebel und selten bei sch�nem Wetter zu erwarten seien. Im Sommer sei aufgrund der h�heren Temperaturen kaum mit Dampfwolken zu rechnen. Diese k�nnten dagegen an sch�nen Tagen im Fr�hling, Herbst und Winter auftreten, vor allem in den Abend-, Nacht- und fr�hen Morgenstunden.
Das Gutachten empfiehlt bauliche und betriebliche Massnahmen zur Reduktion der Dampfbildung durch das geplante Aussenbecken. Diese wurden von der Gemeinde in der Baubewilligung mittels Auflagen verf�gt: Das Dachfreibad muss als stilles Bad betrieben werden, ohne Schwallduschen, Sprudeld�sen, etc. Ausserhalb der Betriebszeiten ist die Wasserfl�che abzudecken; sie darf erst nach Ankunft der ersten Besucher aufgedeckt werden. Die Betriebszeiten des Dachfreibades werden gegen�ber den allgemeinen Betriebszeiten (9 Uhr-21 Uhr) eingeschr�nkt, d.h. im Winter (November bis Februar) darf das Aussenbad nicht vor 10 Uhr und nicht nach 20.30 Uhr betrieben werden; im Herbst (September und Oktober) nicht nach 20.15 Uhr. Zum Schutz der historischen Kirche werden Glasw�nde zur Reduktion der seitlichen Dampfausbreitung angebracht.
5.4 Entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrer tr�gt das Gutachten den besonderen klimatischen Verh�ltnissen des Oberengadins Rechnung (vgl. z.B. Hinweis S. 8 auf die unterschiedlichen klimatischen Verh�ltnisse zwischen Leukerbad und Samedan); f�r die Absch�tzung der m�glichen Dampfbildung wurde in erster Linie auf die Daten der Meteostation Samedan abgestellt.
Die Beobachtungen der Beschwerdef�hrer zur Nebelbildung am Inn sind nicht geeignet, die Beweiskraft dieses Gutachtens in Frage zu stellen: Wie die Gemeinde schon vor Verwaltungsgericht dargelegt hat, weisen das geplante Aussenbad und der Inn wesentliche Unterschiede bez�glich Oberfl�che, Abdeckung, Wassermenge und -bewegung auf, weshalb von der Dampfnebelbildung am Inn nicht auf diejenige im Aussenbad geschlossen werden kann. Aus diesem Grund durfte das Verwaltungsgericht auf den beantragten Augenschein verzichten, ohne in Willk�r zu verfallen und das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrer zu verletzen.
5.5 Die von der Gemeinde angeordneten Auflagen erscheinen geeignet, die Dampfbildung wenn nicht v�llig auszuschliessen, so doch auf ein f�r das Ortsbild ertr�gliches Mass zu vermindern. Im Bauentscheid wird davon ausgegangen, dass allenfalls noch m�ssige Dampffahnen von maximal 2-5 m in den Morgen- und Abendstunden auftreten w�rden, die keine negativen Auswirkungen auf das Dorfbild und die Nachbargeb�ude zur Folge h�tten. Diese Auffassung kann sich auf das Fachgutachten der Meteodat GmbH st�tzen und ist jedenfalls nicht willk�rlich. Zudem hat die Gemeinde in ihrem Bewilligungsentscheid die Anordnung weiterer Massnahmen, insbesondere eine weitere Einschr�nkung der Betriebszeiten des Aussenbads, ausdr�cklich vorbehalten, sollten sich die angeordneten Auflagen wider Erwarten als ungen�gend erweisen (Abschnitt E S. 11 des Bauentscheids).
Die Beschwerdef�hrer r�gen schliesslich, es sei willk�rlich gewesen, der Gemeinde Samedan im verwaltungsgerichtlichen Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 3'000.-- zuzusprechen, weil diese am schriftlichen Verfahren nicht teilgenommen habe.
Zwar reichte die Gemeinde Samedan eine umfangreiche Vernehmlassung vor Verwaltungsgericht ein; diese war jedoch versp�tet, weshalb die Beschwerdef�hrer beantragten, sie sei aus dem Recht zu verweisen. Das Verwaltungsgericht wies diesen Antrag gest�tzt auf das Offizialprinzip und das Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes wegen ab (vgl. angefochtenen Entscheid S. 1c S. 9).
Die Beschwerdef�hrer halten dies f�r willk�rlich, weil es der Mitwirkungspflicht der Parteien widerspreche und das Verwaltungsgericht verfassungswidrig Fristen verletzt habe. Sie berufen sich hierf�r auf die Art. 29 und 37 des bis zum 31. Dezember 2006 geltenden Gesetzes �ber die Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton Graub�nden vom 9. April 1967 (VVG), ohne jedoch darzulegen, inwiefern diese Bestimmungen die Ber�cksichtigung einer versp�teten Vernehmlassung zwingend ausschliessen. Insofern gen�gt ihre Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen der staatsrechtlichen Beschwerde nicht (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
Es ist daher nicht ersichtlich, weshalb es willk�rlich sein soll, der Gemeinde eine Parteientsch�digung zuzusprechen. Im �brigen weist die Gemeinde in ihrer Vernehmlassung zu Recht darauf hin, dass die Parteientsch�digung nicht nur f�r die Vernehmlassung, sondern f�r die gesamten Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens, einschliesslich der Teilnahme am Augenschein, zugesprochen worden ist.
Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen; die staatsrechtliche Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten und m�ssen die private Beschwerdegegnerin f�r die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens entsch�digen (Art. 156 und 159 OG). Die Gemeinde hat praxisgem�ss nur im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde Anspruch auf eine Parteientsch�digung, sofern es sich - wie im vorliegenden Fall - um eine kleine Gemeinde ohne eigenen Rechtsdienst handelt, die auf die Hilfe eines Anwalts angewiesen ist.
Die Beschwerdef�hrer haben die IG Wellness f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- und die Gemeinde Samedan mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde Samedan und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, 4. Kammer, sowie dem Eidgen�ssischen Departement des Innern schriftlich mitgeteilt.