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Timestamp: 2016-10-23 09:39:01
Document Index: 262791623

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'Art. 106', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 109']

8C_986/2010 (07.02.2011)
8C_986/2010
vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutzversicherungs AG, Birmensdorferstrasse 108, 8003 Z�rich,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 20. Oktober 2010.
Der 1989 geborene K.________ war seit 13. August 2007 als Lehrling in der Logistik der Firma H.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 3. Februar 2009 erlitt er als Fahrzeuglenker eine Frontalkollision, bei welcher er sich eine Femur-Querfraktur rechts sowie Glassplitterverletzungen an der rechten Hand zuzog. Mit Verf�gung vom 6. Oktober 2009 stellte die SUVA die bislang ausgerichteten Versicherungsleistungen infolge Fallabschlusses auf den 11. Oktober 2009 ein, da keine behandlungsbed�rftigen Unfallfolgen mehr vorl�gen, und verneinte mangels Vorliegens ad�quat kausaler Unfallfolgen einen Anspruch auf eine Invalidenrente und/oder Integrit�tsentsch�digung. An ihrem Standpunkt hielt die SUVA nach weiteren medizinischen Abkl�rungen mit Einspracheentscheid vom 11. M�rz 2010 fest.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 20. Oktober 2010 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst K.________ beantragen, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben, es seien ihm Behandlungs- und Heilungskosten �ber den 12. Oktober 2009 hinaus auszurichten und die Kosten f�r das orthop�dische Gutachten des Dr. med. N.________, vom 21. April 2010 im Betrag von Fr. 2'800.- seien der SUVA aufzuerlegen.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
Streitig und zu pr�fen ist die per 11. Oktober 2009 vorgenommene Einstellung der Versicherungsleistungen.
Die massgeblichen Rechtsgrundlagen sind im angefochtenen Entscheid und im Einspracheentscheid der SUVA vom 11. M�rz 2010 zutreffend dargelegt worden. Das gilt namentlich f�r die Grunds�tze �ber den f�r einen Leistungsanspruch der obligatorischen Unfallversicherung erforderlichen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181 mit Hinweisen) und f�r den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG). Darauf wird verwiesen. Richtig ist sodann insbesondere, dass - sofern allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind - der Fall unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Pr�fung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integrit�tsentsch�digung abzuschliessen ist, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 UVG). Die Frage der namhaften Besserung des Gesundheitszustandes bestimmt sich dabei - wie die Vorinstanz zutreffend festh�lt - namentlich an der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit unfallbedingt beeintr�chtigt (BGE 134 V 109 E. 3.2 und 4 S. 113 ff.).
3.1 Aufgrund einer sorgf�ltigen W�rdigung der Aktenlage hat das kantonale Gericht mit in allen Teilen �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass der Beschwerdef�hrer im Einstellungszeitpunkt per 11. Oktober 2009 bereits wieder zu 100 % arbeitsf�hig war und auch effektiv 100 % in seiner angestammten T�tigkeit arbeitete, weshalb durch weitere Heilbehandlungen keine namhafte Besserung im oben dargelegten Sinne m�glich und somit der Zeitpunkt des Fallabschlusses sowie die Verneinung eines Anspruchs auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung nicht zu beanstanden seien. Ebenfalls �berzeugend begr�ndet hat die Vorinstanz, dass das vom Beschwerdef�hrer eingeholte Gutachten des Dr. med. N.________ vom 21. April 2010 f�r die Entscheidfindung nicht erheblich war, weshalb dessen Kosten nicht unter dem Titel einer Parteientsch�digung der Beschwerdegegnerin �berbunden werden k�nnen.
3.2 Diesen Erw�gungen ist vollumf�nglich beizupflichten. Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was zu einem vom angefochtenen Entscheid abweichenden Ergebnis f�hren k�nnte. Mit den bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Einwendungen hat sich die Vorinstanz einl�sslich auseinandergesetzt. In der vorliegend zu beurteilenden Beschwerde r�umt der Versicherte sodann selber ein, dass er die Arbeit ab dem 20. Juli 2009 wieder vollumf�nglich aufnehmen konnte. Dies ist - wie oben dargelegt - bei der auf die erwerbst�tigen Personen ausgerichteten sozialen Unfallversicherung massgebendes Kriterium f�r die namhafte Besserung des Gesundheitszustandes und somit f�r den Zeitpunkt des Fallabschlusses. Eine allf�llig noch m�gliche Verbesserung oder Stabilisierung des Zustandes vermag daran nichts zu �ndern.
Da die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begr�ndung erledigt.