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Timestamp: 2019-12-15 00:51:48
Document Index: 114801676

Matched Legal Cases: ['§36', '§36', '§37', '§38', '§39', '§40', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 32', '§ 35', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 41', '§ 1688', '§ 1688', '§ 1688', '§ 32', '§ 35', '§ 32', '§ 35', '§ 34', '§ 33', '§ 35', '§ 31', '§ 66', '§ 66', '§ 66', '§ 33', '§ 35', '§ 47', '§47', '§52', '§47', '§52', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 44', '§ 44', '§ 23', '§ 23', '§ 33', '§ 33', '§ 1688', '§ 1688', '§ 66', '§ 66', '§47', '§52', '§47', '§52']

Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes v. 26. Juni 1990, BGBl. I S. 1163), §36 SGB 8, §36a SGB 8, §37 SGB 8, §38 SGB 8, §39 SGB 8, §40 SGB 8 | mit Referenzen
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Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes v. 26. Juni 1990, BGBl. I S. 1163) (SGB 8) : Gemeinsame Vorschriften für die Hilfe zur Erziehung und die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
(1) Der Personensorgeberechtigte und das Kind oder der Jugendliche sind vor der Entscheidung über die Inanspruchnahme einer Hilfe und vor einer notwendigen Änderung von Art und Umfang der Hilfe zu beraten und auf die möglichen Folgen für die Entwicklung des Kindes oder des Jugendlichen hinzuweisen. Vor und während einer langfristig zu leistenden Hilfe außerhalb der eigenen Familie ist zu prüfen, ob die Annahme als Kind in Betracht kommt. Ist Hilfe außerhalb der eigenen Familie erforderlich, so sind die in Satz 1 genannten Personen bei der Auswahl der Einrichtung oder der Pflegestelle zu beteiligen. Der Wahl und den Wünschen ist zu entsprechen, sofern sie nicht mit unverhältnismäßigen Mehrkosten verbunden sind. Wünschen die in Satz 1 genannten Personen die Erbringung einer in § 78a
§ 78a Anwendungsbereich § 78a Anwendungsbereich
genannten Leistung in einer Einrichtung, mit deren Träger keine Vereinbarungen nach § 78b
§ 78b Voraussetzungen für die Übernahme des Leistungsentgelts § 78b Voraussetzungen für die Übernahme des Leistungsentgelts
bestehen, so soll der Wahl nur entsprochen werden, wenn die Erbringung der Leistung in dieser Einrichtung nach Maßgabe des Hilfeplans nach Absatz 2 geboten ist.
(3) Erscheinen Hilfen nach § 35a
§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche § 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
erforderlich, so soll bei der Aufstellung und Änderung des Hilfeplans sowie bei der Durchführung der Hilfe die Person, die eine Stellungnahme nach § 35a Absatz 1a
§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche § 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche , Abs. 1a
abgegeben hat, beteiligt werden.
(4) Vor einer Entscheidung über die Gewährung einer Hilfe, die ganz oder teilweise im Ausland erbracht wird, soll zur Feststellung einer seelischen Störung mit Krankheitswert die Stellungnahme einer in § 35a Absatz 1a Satz 1
§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche § 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche , Abs. 1a, Satz. 1
genannten Person eingeholt werden.
(1) Bei Hilfen nach §§ 32 bis 34
und § 35a Absatz 2 Nummer 3 und 4
soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegeperson oder die in der Einrichtung für die Erziehung verantwortlichen Personen und die Eltern zum Wohl des Kindes oder des Jugendlichen zusammenarbeiten. Durch Beratung und Unterstützung sollen die Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen vertretbaren Zeitraums so weit verbessert werden, dass sie das Kind oder den Jugendlichen wieder selbst erziehen kann. Während dieser Zeit soll durch begleitende Beratung und Unterstützung der Familien darauf hingewirkt werden, dass die Beziehung des Kindes oder Jugendlichen zur Herkunftsfamilie gefördert wird. Ist eine nachhaltige Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb dieses Zeitraums nicht erreichbar, so soll mit den beteiligten Personen eine andere, dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche und auf Dauer angelegte Lebensperspektive erarbeitet werden.
(2) Die Pflegeperson hat vor der Aufnahme des Kindes oder Jugendlichen und während der Dauer des Pflegeverhältnisses Anspruch auf Beratung und Unterstützung; dies gilt auch in den Fällen, in denen für das Kind oder den Jugendlichen weder Hilfe zur Erziehung noch Eingliederungshilfe gewährt wird oder die Pflegeperson nicht der Erlaubnis zur Vollzeitpflege nach § 44
§ 44 Erlaubnis zur Vollzeitpflege § 44 Erlaubnis zur Vollzeitpflege
bedarf. Lebt das Kind oder der Jugendliche bei einer Pflegeperson außerhalb des Bereichs des zuständigen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe, so sind ortsnahe Beratung und Unterstützung sicherzustellen. Der zuständige Träger der öffentlichen Jugendhilfe hat die aufgewendeten Kosten einschließlich der Verwaltungskosten auch in den Fällen zu erstatten, in denen die Beratung und Unterstützung im Wege der Amtshilfe geleistet wird. § 23 Absatz 4 Satz 3
§ 23 Förderung in Kindertagespflege § 23 Förderung in Kindertagespflege , Abs. 4
(2a) Die Art und Weise der Zusammenarbeit sowie die damit im Einzelfall verbundenen Ziele sind im Hilfeplan zu dokumentieren. Bei Hilfen nach den §§ 33
§ 33 Vollzeitpflege § 33 Vollzeitpflege
, 35a Absatz 2 Nummer 3
und § 41
zählen dazu auch der vereinbarte Umfang der Beratung der Pflegeperson sowie die Höhe der laufenden Leistungen zum Unterhalt des Kindes oder Jugendlichen. Eine Abweichung von den dort getroffenen Feststellungen ist nur bei einer Änderung des Hilfebedarfs und entsprechender Änderung des Hilfeplans zulässig.
Sofern der Inhaber der Personensorge durch eine Erklärung nach § 1688 Absatz 3 Satz 1
§ 1688 Entscheidungsbefugnisse der Pflegeperson § 1688 Entscheidungsbefugnisse der Pflegeperson , Abs. 3
des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Vertretungsmacht der Pflegeperson soweit einschränkt, dass dies eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen förderliche Erziehung nicht mehr ermöglicht, sowie bei sonstigen Meinungsverschiedenheiten sollen die Beteiligten das Jugendamt einschalten.
(1) Wird Hilfe nach den §§ 32 bis 35
oder nach § 35a Absatz 2 Nummer 2 bis 4
gewährt, so ist auch der notwendige Unterhalt des Kindes oder Jugendlichen außerhalb des Elternhauses sicherzustellen. Er umfasst die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen.
(2) Der gesamte regelmäßig wiederkehrende Bedarf soll durch laufende Leistungen gedeckt werden. Sie umfassen außer im Fall des § 32
und des § 35a Absatz 2 Nummer 2
auch einen angemessenen Barbetrag zur persönlichen Verfügung des Kindes oder des Jugendlichen. Die Höhe des Betrages wird in den Fällen der §§ 34
, 35a Absatz 2 Nummer 4
von der nach Landesrecht zuständigen Behörde festgesetzt; die Beträge sollen nach Altersgruppen gestaffelt sein. Die laufenden Leistungen im Rahmen der Hilfe in Vollzeitpflege (§ 33
) oder bei einer geeigneten Pflegeperson (§ 35a Absatz 2 Nummer 3)
sind nach den Absätzen 4 bis 6 zu bemessen.
(6) Wird das Kind oder der Jugendliche im Rahmen des Familienleistungsausgleichs nach § 31
des Einkommensteuergesetzes bei der Pflegeperson berücksichtigt, so ist ein Betrag in Höhe der Hälfte des Betrages, der nach § 66
§ 66 Höhe des Kindergeldes, Zahlungszeitraum § 66 Höhe des Kindergeldes, Zahlungszeitraum
des Einkommensteuergesetzes für ein erstes Kind zu zahlen ist, auf die laufenden Leistungen anzurechnen. Ist das Kind oder der Jugendliche nicht das älteste Kind in der Pflegefamilie, so ermäßigt sich der Anrechnungsbetrag für dieses Kind oder diesen Jugendlichen auf ein Viertel des Betrages, der für ein erstes Kind zu zahlen ist.
Wird Hilfe nach den §§ 33 bis 35
oder nach § 35a Absatz 2 Nummer 3 oder 4
gewährt, so ist auch Krankenhilfe zu leisten; für den Umfang der Hilfe gelten die §§ 47 bis 52
§47-§52 §47-§52
des Zwölften Buches entsprechend. Krankenhilfe muss den im Einzelfall notwendigen Bedarf in voller Höhe befriedigen. Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen sind zu übernehmen. Das Jugendamt kann in geeigneten Fällen die Beiträge für eine freiwillige Krankenversicherung übernehmen, soweit sie angemessen sind.
§ 78a Anwendungsbereich§ 78a Anwendungsbereich
§ 78b Voraussetzungen für die Übernahme des Leistungsentgelts§ 78b Voraussetzungen für die Übernahme des Leistungsentgelts
§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Abs. 1a
§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Abs. 1a, Satz. 1
§ 44 Erlaubnis zur Vollzeitpflege§ 44 Erlaubnis zur Vollzeitpflege
§ 23 Förderung in Kindertagespflege§ 23 Förderung in Kindertagespflege, Abs. 4
§ 33 Vollzeitpflege§ 33 Vollzeitpflege
§ 1688 Entscheidungsbefugnisse der Pflegeperson§ 1688 Entscheidungsbefugnisse der Pflegeperson, Abs. 3
§ 66 Höhe des Kindergeldes, Zahlungszeitraum§ 66 Höhe des Kindergeldes, Zahlungszeitraum
§47-§52§47-§52