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Timestamp: 2016-10-28 08:20:28
Document Index: 278830986

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 66']

8C_678/2015 {T�0/2} � � Urteil vom 9. Juni 2016
Der 1976 geborene A.________ war nach Abschluss der Lehre als Elektromonteur w�hrend zw�lf Wochen in diesem Beruf t�tig. Vom 28. April 1997 bis zum Motorradunfall mit Polytrauma vom 6. August 1998 arbeitete er bei der B.________ AG als Schreiner und M�bel-Transporteur. Unter Hinweis auf diesen Unfall meldete er sich am 18. Juni 2002 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verf�gung vom 28. Oktober 2003 erteilte die IV-Stelle des Kantons Aargau Kostengutsprache f�r die Umschulung zum technischen Kaufmann. Ende Januar 2005 beendete A.________ den ersten Teil der Ausbildung mit dem Handelsdiplom VHS. Die kaufm�nnische Zusatzausbildung konnte er nicht erfolgreich abschliessen. Abgesehen von sporadischen Eins�tzen als Taxichauffeur und einem Arbeitstraining als kaufm�nnischer Angestellter im Jahre 2010 war der Versicherte nicht mehr erwerbst�tig.
Die IV-Stelle zog die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) bei, welchen die Begutachtung des Dr. med. C.________, Facharzt FMH f�r Neurologie, vom 28. Februar 2012 mit Einbezug von neuropsychologischen und orthop�dischen Teilgutachten beilag. Nach R�cksprache mit der IV-Stelle gab die SUVA zudem bei Dr. med. D.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, das Gutachten vom 17. September 2012 in Auftrag. Mit Vorbescheid vom 14. Juni 2013 stellte die IV-Stelle A.________ f�r die Zeit vom 1. Juli 2001 bis 30. September 2003 eine halbe Rente und vom 1. April 2005 bis 30. Juni 2010 sowie ab 1. September 2010 eine Viertelsrente in Aussicht. Am 8. April 2014 verf�gte sie in diesem Sinne.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm ab 1. Juli 2001 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen.
Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid die Bestimmungen und Grunds�tze zu den Begriffen Invalidit�t und Erwerbsunf�higkeit, zum nach dem Invalidit�tsgrad abgestuften Anspruch auf eine Invalidenrente (mit den vorausgesetzten Mindestinvalidit�tsgraden von 40 % f�r eine Viertelsrente, 50 % f�r eine halbe Rente, 60 % f�r eine Dreiviertelsrente und 70 % f�r eine ganze Rente) und zur Bestimmung des Invalidit�tsgrades mittels Einkommensvergleichs zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Das kantonale Gericht hat erwogen, der Beschwerdef�hrer sei gem�ss den medizinischen Unterlagen nach einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit aufgrund des Unfallereignisses vom 6. August 1998 seit dem 1. Februar 2001 f�r leichte Hilfst�tigkeiten zu 50 % arbeitsf�hig. Dies sei unbestritten auch der fr�hestm�gliche Rentenbeginn. Zum Valideneinkommen f�hrte die Vorinstanz aus, in den Akten f�nden sich keine Hinweise daf�r, dass der Beschwerdef�hrer beabsichtigt h�tte, in seinen erlernten Beruf als Elektromonteur zur�ckzukehren (keine Bewerbungsschreiben f�r eine Stelle in diesem Bereich, keine entsprechende Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung). Es sei vielmehr davon auszugehen, dass dieser weiterhin f�r die B.________ AG t�tig gewesen w�re und dabei einen Lohn von j�hrlich Fr. 53'040.- erzielt h�tte. Beim Invalideneinkommen hat die Verwaltung f�r die Zeit ab 1. Februar 2001 die Tabelle TA1, Total M�nner, Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive T�tigkeiten), der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 herangezogen. Bei einer Restarbeitsf�higkeit von 50 % ergab sich - unter Ber�cksichtigung der betriebs�blichen Wochenarbeitszeit, indexiert auf das Jahr 2001, abz�glich 10 % vom Tabellenlohn - ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 25'588.- und damit ein Invalidit�tsgrad von 52 %. Da der Beschwerdef�hrer trotz der im medizinischen Zumutbarkeitsprofil umschriebenen Einschr�nkungen im Jahre 2005 das Handelsdiplom VSH erlangen konnte, stellte die Verwaltung bei der Ermittlung des Invalideneinkommens f�r die Folgezeit auf Tabelle TA1, Sektor 3 Dienstleistungen, Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt), M�nner, der LSE 2004 ab. Laut angefochtenem Entscheid hat der Versicherte aufgrund seiner T�tigkeit als Taxifahrer zudem bewiesen, dass er nicht nur T�tigkeiten im gesch�tzten Rahmen verrichten kann. Sie best�tigte daher die lohnm�ssige Einordnung ins Anforderungsniveau 3 der Tabelle TA1. Bei einer Restarbeitsf�higkeit von 50 % ergab dies - unter Ber�cksichtigung der betriebs�blichen Wochenarbeitszeit sowie aufindexiert pro 2005, abz�glich 10 % - ein Invalideneinkommen von Fr. 29'887.- und damit einen Invalidit�tsgrad von 44 %.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt die Feststellung der Vorinstanz, wonach er auch als Gesunder weiterhin f�r die B.________ AG t�tig gewesen w�re, als willk�rlich. Dabei habe es sich lediglich um eine Zwischenl�sung nach der Arbeitslosigkeit im Anschluss an die Rekrutenschule gehandelt. Da er sich damals nicht bei der Arbeitslosenversicherung gemeldet habe, st�nden die Bewerbungsunterlagen aus jener Zeit zwar nicht mehr zur Verf�gung. Aufgrund seiner Ausbildung als Elektromonteur und der damit verbundenen besseren Verdienstm�glichkeiten widerspreche die Annahme eines freiwilligen Verzichts auf ein h�heres Einkommen f�r den Rest der Berufskarriere jedoch der allgemeinen Lebenserfahrung.
4.2.�Um das von der versicherten Person ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbare Valideneinkommen zu bestimmen, ist entscheidend, was diese im Zeitpunkt des fr�hestm�glichen Rentenbeginns �berwiegend wahrscheinlich als Gesunde tats�chlich verdienen w�rde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen k�nnte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angekn�pft, da erfahrungsgem�ss die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re. Ausnahmen von diesem Grundsatz m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 297 E. 5.1 S. 300; 134 V 322 E. 4.1 S. 325; 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224; vgl. auch BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30; 135 V 58 E. 3.1 S. 59).
4.3.�Bei den vorinstanzlichen Feststellungen zur mutmasslichen Berufskarriere des Beschwerdef�hrers handelt es sich um eine Beurteilung hypothetischer Geschehensabl�ufe, welche eine f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindliche (E. 1 hievor) Tatfrage darstellt, soweit sie - wie hier - auf Beweisw�rdigung (nach Abschluss der Lehre nur w�hrend einigen Wochen ausge�bte T�tigkeit als Elektromonteur, Aufnahme einer T�tigkeit als Schreiner/Chauffeur, l�ngere Dauer dieser T�tigkeit, damit verbundene Erschwerung eines allf�lligen Wiedereinstiegs im erlernten Beruf, vor dem Gesundheitsschaden geplante Umschulung zum Taxifahrer) beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitber�cksichtigt werden (BGE 115 II 440 E. 5b S. 448; Urteil 9C_874/2014 vom 2. September 2015 E. 3.1). Inwiefern die vorinstanzlichen Annahmen offensichtlich unrichtig sein sollen, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch (anderweitig) nicht ersichtlich. Insbesondere fehlen konkrete Anhaltspunkte f�r die von ihm geltend gemachte Validenkarriere. Damit kann entgegen dem Beschwerdef�hrer nicht von einem Einkommen als Elektromonteur ausgegangen werden. Mit Blick auf die konkret ausge�bte T�tigkeit vor dem Unfall ist es jedenfalls nicht bundesrechtswidrig, dass Verwaltung und Vorinstanz zur Ermittlung des Valideneinkommens auf den bei der B.________ AG erzielten Verdienst abgestellt haben.
4.4.�F�r den Fall, dass das Einkommen bei der B.________ AG als massgebend zu betrachten sei, macht der Beschwerdef�hrer geltend, der von der ehemaligen Arbeitgeberin f�r die Jahre 2008 und 2012 gemeldete, unver�nderte Stundenlohn von Fr. 26.- sei zu indexieren. In der streitigen Verf�gung vom 8. April 2014 zeigte die IV-Stelle auf, dass sich bei einer Anpassung des im Jahre 1998 erzielten Lohnes an den Nominallohnindex ein Valideneinkommen von Fr. 54'952.- f�r das Jahr 2001 und von Fr. 57'720.- f�r das Jahr 2005 ergeben w�rde. Der Rentenentscheid werde dadurch jedoch nicht beeinflusst (Invalidit�tsgrad 2001: 53 %; 2005: 48 %).
5.1.�Was das Invalideneinkommen betrifft, ist der Beschwerdef�hrer der Ansicht, dieses sei nicht anhand des Durchschnittslohnes von Anforderungsniveau 3 der Lohntabelle der LSE zu ermitteln, sondern es sei auf das Einkommen im Anforderungsniveau 4 abzustellen. Durch die Erlangung des Handelsdiploms habe sich am �rztlich formulierten Zumutbarkeitsprofil nichts ge�ndert. Trotz verschiedener Eingliederungsversuche habe er im kaufm�nnischen Bereich auch unter idealen Bedingungen (zur�ckhaltender Vorgesetzter, kaum Leistungs- und Zeitdruck, mehrmaliges Erkl�ren der vorzunehmenden Arbeitsschritte, Arbeiten mit Checklisten) nicht Fuss fassen k�nnen, da er sich rasch �berfordert gef�hlt habe.
5.2.�F�r die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich, weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, so k�nnen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenl�hne gem�ss den vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) der SUVA herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; 135 V 297 E. 5.2 S. 301; 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475).
5.3.�Nach den Feststellungen der Vorinstanz sch�pft der Beschwerdef�hrer die ihm verbleibende Arbeitsf�higkeit von 50 % nicht voll aus. Die Bemessung des Invalideneinkommens ist daher gest�tzt auf die Tabellenl�hne der LSE zu ermitteln. Nicht streitig ist, dass f�r die Zeit bis zum Abschluss der Handelsschule auf den Durchschnittslohn im Sektor 3 Dienstleistungen, Anforderungsniveau 4 abzustellen ist.
Streitig ist hingegen das dem Einkommensvergleich zu Grunde zu legende Invalideneinkommen f�r die Zeit ab April 2005. Die Frage nach der bei einem Einkommensvergleich anzuwendenden Tabelle der LSE stellt eine vom Bundesgericht frei �berpr�fbare Rechtsfrage dar (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Dasselbe gilt f�r die Wahl der massgebenden Stufe (Anforderungsniveau 1/2, 3 oder 4) beim statistischen Lohnvergleich (SVR 2008 IV Nr. 4 S. 9, I 732/06 E. 4.2.2; Urteil 8C_233/2015 vom 13. Oktober 2015 E. 4.3). Als f�r das Bundesgericht bereits verbindlich beurteilter Aspekt erscheint hingegen das f�r die Wahl einer bestimmten Tabelle der LSE entscheidende Vorhandensein konkret erforderlicher Voraussetzungen wie etwa einer spezifischen Ausbildung und weiterer Qualifikationen. Die Pr�fung solcher bedeutsamer Gegebenheiten f�llt in den Bereich der Sachverhaltserhebung und kann vom Bundesgericht - soweit eine auf einer Rechtsverletzung beruhende Sachverhaltsermittlung ausscheidet - grunds�tzlich nur noch auf offensichtliche Unrichtigkeit hin �berpr�ft werden (Urteil 9C_841/2013 vom 7. M�rz 2014 E. 4.3). Der darauf basierende Umgang mit den Zahlen in der massgeblichen LSE-Tabelle beschl�gt ebenfalls Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
5.4.�Soweit der Beschwerdef�hrer das Abstellen auf das Anforderungsniveau 3 mit Hinweis auf die fehlende Belastbarkeit r�gt, zweifelt er das Vorhandensein der f�r die Wahl dieser Stufe erforderlichen Voraussetzungen an, was eine Tatfrage beschl�gt. Die Berufsabkl�rung zur Pr�fung der fachlichen und schulischen Voraussetzungen im kaufm�nnischen Bereich sowie der Konzentrationsf�higkeit in der Eingliederungsst�tte f�r Behinderte E.________ ergab laut Schlussbericht vom 17. Oktober 2003, dass der Versicherte nach entsprechender Ausbildung und praktischer Erfahrung in der Arbeitsausf�hrung die Voraussetzungen f�r eine T�tigkeit im kaufm�nnischen Bereich erf�llt. Dr. phil. F.________ f�hrte in der neuropsychologischen Beurteilung vom 29. Dezember 2006 aus, der Versicherte habe im Rahmen der Abkl�rung der Eingliederungsst�tte E.________ und der einj�hrigen Handelsschule gezeigt, dass er eine gewisse Lernf�higkeit und auch Wissen einbringen k�nne. Die Verhaltensauff�lligkeiten (bez�glich Kritikf�higkeit, Anpassung oder Einhaltung von Strukturen, Selbst�bersch�tzung, affektive Schwankungen) w�rden sich bei Vertrautheit mit dem Arbeitsrahmen stabilisieren. Eine qualifizierte T�tigkeit im kaufm�nnischen Bereich, wie sie die angefangene, wegen �berforderung abgebrochene Umschulung darstelle, erscheine aus neuropsychologischer Sicht indessen nicht als angepasst. Einfachere T�tigkeiten ohne fachlichen Qualifikationsnachweis auf mittlerer Schwierigkeitsstufe seien jedoch ohne wesentliche leistungsm�ssige oder zeitliche Einschr�nkung zumutbar. Nicht nachvollziehbar ist, weshalb der Neuropsychologe das Handelsdiplom als nicht abgeschlossene Umschulung bewertet. Dem fehlenden Abschluss des zweiten Teils der urspr�nglich beabsichtigten Ausbildung zum technischen Kaufmann ist im Rahmen des Spektrums der m�glichen erwerblichen T�tigkeiten Rechnung zu tragen. Qualifizierte kaufm�nnische T�tigkeiten im Anforderungsniveau 1+2 (Verrichtung selbstst�ndiger und qualifizierter Arbeiten bzw. h�chst anspruchsvoller und schwieriger Arbeiten) der LSE kommen dabei nicht in Betracht und stehen auch nicht zur Diskussion. Ab M�rz 2010 absolvierte der Beschwerdef�hrer bei der G.________ GmbH ein Arbeitstraining im kaufm�nnischen Bereich. Gem�ss Bericht der Arbeitgeberin vom 27. Juli 2010 umfasste der Aufgabenbereich Zahlungseingangskontrolle, Mahnwesen, Erscheinungskontrolle von Inseraten, Pachtabrechnungen und Erstellen von Umsatzlisten. Der Versicherte wurde als sehr intelligent, top motiviert, p�nktlich und zuverl�ssig beschrieben. Schwer zu verstehen sei daher, dass er sich einfache Abl�ufe nicht habe merken k�nnen. Dr. phil. F.________ h�lt dazu in der Stellungnahme an die Rechtsvertreterin des Versicherten vom 25. November 2010 fest, gewisse Leistungsminderungen bei einer T�tigkeit im B�robereich seien zu erwarten gewesen, jedoch nicht in dem von der Arbeitgeberin beschriebenen Ausmass. Wahrscheinlich sei der Versicherte nach dem relativ guten Bericht der Eingliederungsst�tte E.________ in der Leistungsf�higkeit und seinen M�glichkeiten, die erhaltenen Funktionen effizient umzusetzen, �bersch�tzt worden. Beim langj�hrigen Fehlen einer regelm�ssigen Arbeitst�tigkeit und Tagesstruktur k�nne auch eine gewisse Dekonditionierung stattgefunden haben. Andererseits k�nne der Versicherte als Taxifahrer w�hrend eines Tages offenbar eine unauff�llige Leistung erbringen. Der Neuropsychologe schloss daher nicht aus, dass durch weiteres Ein�ben im B�robereich eine Leistungssteigerung erreicht werden k�nne.
Gem�ss dem von Dr. med. D.________ im psychiatrischen Gutachten vom 17. September 2012 umschriebenen Anforderungs- und Belastungsprofil sind dem Beschwerdef�hrer T�tigkeiten mit reduzierter Anforderung an Konzentration, Daueraufmerksamkeit und Ged�chtnis, reduzierten Anforderungen mit von ihm nicht zu kontrollierenden Kundenkontakten, reduzierten Anforderungen an Zeit- und Leistungsdruck sowie Teamarbeit, mit einem niedrigen Mass an vorgegebenen Strukturen und mit wohlwollenden Vorgesetzten mit einer Arbeitsleistung von 50 % zumutbar.
5.5.�Die Annahme des kantonalen Gerichts, wonach der Beschwerdef�hrer mit dem Abschluss einer Lehre als Elektromonteur, der Ausbildung zum Taxichauffeur und der Erlangung des Handelsdiploms �ber Fachkenntnisse und Kompetenzen verf�gt, die sich im Dienstleistungssektor lohnsteigernd verwerten lassen, kann nicht als qualifiziert unrichtig gelten. Mit Blick auf das medizinische Zumutbarkeitsprofil hat es mit dem Abstellen auf die L�hne des Sektors 3 Dienstleistungen, Anforderungsniveau 3, M�nner, der LSE von seinem Beurteilungsspielraum der zumutbarerweise noch in Betracht fallenden T�tigkeiten und der entsprechenden Wahl des massgebenden Ausgangslohnes keinen rechtsfehlerhaften Gebrauch gemacht. Es wird damit auch dem Umstand Rechnung getragen, dass der Versicherte den zur Qualifikation als technischer Kaufmann f�hrenden Ausbildungsbereich nicht erfolgreich abschliessen konnte. Der von Verwaltung und Vorinstanz f�r den Einkommensvergleich herangezogene Tabellenlohn von Fr. 5'496.- h�lt sich �berdies im Rahmen des Durchschnittseinkommens f�r Sekretariats- und Kanzleiarbeiten gem�ss der diesen T�tigkeitsbereich separat auff�hrenden Tabelle TA7 (Monatlicher Bruttolohn im privaten und �ffentlichen Sektor), Anforderungsniveau 4, M�nner, LSE 2004, von Fr. 5'349.- und dem Durchschnittslohn f�r andere kaufm�nnisch administrative T�tigkeiten, Anforderungsniveau 4, M�nner, derselben Tabelle von Fr. 5'200.-. F�r qualifizierte T�tigkeiten im Anforderungsniveau 3 des Bereichs andere kaufm�nnisch administrative T�tigkeiten w�rde der Durchschnittslohn f�r M�nner demgegen�ber mit Fr. 6'245.- um einiges h�her liegen. Das psychisch/neuropsychologische Defizit, welches die Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers im Wesentlichen einschr�nkt, wird zudem mit der �rztlich attestierten 50%igen Leistungsf�higkeit ber�cksichtigt.
5.6.�Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer, der auf 10 % festgesetzte Abzug vom Tabellenlohn sei rechtsfehlerhaft, weil nur die Teilzeitarbeit, nicht aber die erwerbliche Einschr�nkung auf einfachste T�tigkeiten ber�cksichtigt worden sei. Da er f�r T�tigkeiten im B�robereich keine praktische Erfahrung vorweisen k�nne, keinem Leistungs- und Zeitdruck ausgesetzt werden d�rfe und zudem auf einen wohlwollenden Vorgesetzen mit wenig vorgegebenen Strukturen angewiesen sei, m�sse der Abzug auf 25 % erh�ht werden.
Mit dem Abzug vom Tabellenlohn nach BGE 126 V 75 soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass pers�nliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnh�he haben k�nnen und je nach Auspr�gung die versicherte Person deswegen die verbliebene Arbeitsf�higkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301). Der Abzug ist unter W�rdigung der Umst�nde im Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen. Er darf 25 % nicht �bersteigen (BGE 126 V 75 E. 5b/bb-cc S. 80). Die Frage nach der H�he des Abzuges ist eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zug�nglich ist, wo das Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat, also Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis auf BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; SVR 2015 IV Nr. 22 S. 65, 8C_693/2014 E. 2.2).
Gegenstand des Abzugs bildet somit die Frage, ob mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitarbeiter nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen f�r eine Anstellung bestehen. Ist von einem gen�gend breiten Spektrum an zumutbaren Verweisungst�tigkeiten auszugehen, k�nnen unter dem Titel leidensbedingter Abzug grunds�tzlich nur Umst�nde ber�cksichtigt werden, die auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeichnen sind. Dementsprechend kann nach der Gerichtspraxis eine psychisch bedingt verst�rkte R�cksichtnahme seitens der Vorgesetzten nicht als eigenst�ndiger Abzugsgrund anerkannt werden. Bei Anerkennung der kognitiven und psychischen Einschr�nkungen als abzugsrelevant best�nde zudem die Gefahr der doppelten Ber�cksichtigung, sind doch diese gesundheitlichen Beeintr�chtigungen bereits beim Anforderungs- und Belastungsprofil sowie bei der Leistungsf�higkeit als limitierende Faktoren ber�cksichtigt worden (vgl. dazu Urteil 9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Das Anfangseinkommen im Rahmen einer neuen Arbeitsstelle bestimmt sich sodann in der Regel nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre, sondern u.a. auch aufgrund der mitgebrachten Berufs- bzw. Branchenerfahrung. Ein wegen fehlender Berufserfahrung unter dem Durchschnittswert liegendes Bruttoeinkommen ist nicht ohne Weiteres bei der H�he des Abzuges vom Tabellenlohn zu ber�cksichtigen. Vielmehr ist in solchen Konstellationen auch der verbleibenden Erwerbsdauer bis zum Erreichen des AHV-Rentenalters Rechnung zu tragen (Urteil 9C_874/2014 vom 2. September 2015 E. 3.3.2), welche beim Beschwerdef�hrer im Zeitpunkt des Einkommensvergleichs immerhin noch rund 36 Jahre betr�gt. Eine Rechtsfehlerhaftigkeit der Ermessensaus�bung ist mit der Gew�hrung eines Abzugs von 10 % nicht ersichtlich. Abgesehen davon begr�ndet der Beschwerdef�hrer den geltend gemachten Abzug vor allem mit der Schwierigkeit, mit seinem eingeschr�nkten Zumutbarkeitsprofil �berhaupt eine Anstellung zu finden. F�r die Invalidit�tsbemessung ist indessen nicht entscheidend, ob die rentenansprechende versicherte Person ihre (Rest-) Arbeitsf�higkeit tats�chlich erwerblich verwertet oder nicht. Vielmehr ist die Invalidit�t stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemessen, das der Versicherte durch eine ihm zumutbare T�tigkeit erzielen k�nnte, wenn die verf�gbaren Arbeitspl�tze dem Angebot an Arbeitspl�tzen entsprechen w�rden (ULRICH MEYER/MARCO REICHMUTH, Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl., N. 27 zu Art. 28a IVG).
Damit hat es bei der vorinstanzlich best�tigten Rentenzusprache sein Bewenden. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
Der unterliegende Beschwerdef�hrer tr�gt die Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG).