Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201963,%20359
Timestamp: 2019-04-26 15:01:44
Document Index: 67511386

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 222', 'BGH', 'BGH']

BGH, 20.12.1962 - III ZR 191/61 - dejure.org
BGH, 20.12.1962 - III ZR 191/61
VersR 1963, 359
Das alles gilt grundsätzlich auch gegenüber Weisungen des Mandanten (BGH, Urt. v. 20. Dezember 1962 - III ZR 191/61, VersR 1963, 359, 360 unter IV 3;… Urt. v. 10. Juni 1980 - VI ZR 127/79, VersR 1980, 925, 926 unter II. 1 b).
Dementsprechend hätte er so rechtzeitig für eine Unterbrechung der Verjährung sorgen müssen, daß auch bei der für den Kläger ungünstigsten Beurteilung der Verjährungsfrage diesem kein Nachteil entstand (vgl. BGH, Urt. v. 20. Dezember 1962 - III ZR 191/61, VersR 1963, 359, 360; v. 7. Februar 1967 - VI ZR 101/65, VersR 1967, 704, 705; v. 23. Juni 1981 - VI ZR 42/80, NJW 1981, 2741, 2742) [BGH 23.06.1981 - VI ZR 42/80].
OLG Bamberg, 25.10.1990 - 1 W XV 2/90
Verlängerung eines abgelaufenen Pachtvertrages; Feststellung des Nichtablaufs der …
Auf dessen rechtliche Beurteilung kann sich die Beklagte im Hinblick auf die Eindeutigkeit der Rechtslage aber nicht berufen (vgl. BGH Urteil vom 20. Dezember 1962 - III ZR 191/61 - VersR 1963, 359 sowie Soergel/Siebert/Schmidt, BGB, 10. Aufl., § 276 Rz 29).
Darauf kann sich die Beklagte im Hinblick auf die Eindeutigkeit der Rechtslage aber nicht berufen (vgl. auch BGH Urteil vom 20. Dezember 1962 - III ZR 191/61 - VersR 1963, 359 und Soergel/Siebert/Schmidt, BGB, 10. Aufl., § 276 Rz 29).
OLG Karlsruhe, 09.11.1971 - 3 U 12/70
zur Unterbrechung der Verjährung abgesehen hätte (vgl. BGH VersR 63, 359; 64, 66;… OLG München aaO).
BGH, 09.12.1963 - II ZR 142/62
Die Frage ist dahin zu stellen, ob der Kläger bei Anwendung der erforderlichen Sorgfalt, wie sie für einen Kraftfahrer zu fordern ist, unabhängig vom Stande gerade seiner Ausbildung und Fahrpraxis erkennen konnte, eine derartige abgefahrene Bereifung sei nicht mehr verkehrssicher und ihre Benutzung bedeute eine erhebliche Steigerung der versicherten Gefahr (vgl. BGH, VersR 63, 359).
BGH, 05.12.1963 - III ZR 14/63
Der Verjährungseinrede kann deshalb nicht mehr mit dem Einwand der Arglist begegnet werden, wenn nach dem Wegfall der diesen Einwand begründenden Umstände dem Gläubiger innerhalb der Verjährungsfrist noch genügend Zeit für Maßnahmen zur Verjährungsunterbrechung blieb (vgl. dazu BGB RGRK § 222 Anm. 13, 18, 19 mit Rechtsprechungsnachweisen, sowie die Weiteren Urteile des erkennenden Senats vom 20. Dezember 1962 III ZR 191/61 = VersR 1963, 359 vom 14. März 1963 III ZR 176/61 = VersR 1963, 923 und vom 14. Oktober 1963 III ZR 69/62 S 11/12).
OLG Hamm, 12.05.1981 - 28 U 70/80
Insbesondere bei kurzen Verjährungsfristen, wie bei Schadensersatzansprüchen aus einem Arbeitsvertrag, ist der Rechtsanwalt gehalten, in eindeutiger Weise den Eintritt der Verjährung zu verhindern, wenn zweifelhaft ist, wann die Verjährung der Ansprüche beginnt bzw eintritt (Vergleiche BGH, 1962-12-20, III ZR 191/61, VersR 1963, 359; Vergleiche BGH, 1967-02-07, VI ZR 101/65, VersR 1967, 704).2.