Source: https://www.agfw.de/technik-sicherheit/begriffe/letter/s/
Timestamp: 2020-08-03 09:55:45
Document Index: 129830543

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 171', '§ 171', '§ 171', '§ 171', '§ 2']

Sandsattel
Bettungsmaterial, das an vorgesehenen Stellen eines Rohrabschnittes über dem KMR aufgeschüttet wird, um Verschiebungen in eine bestimmte Richtung zu ermöglichen
Ertüchtigung eines vorhandenen Instandhaltungsobjekts.
Ertüchtigung bedeutet für die Fernwärme: Ausbau des alten Instandhaltungsobjekts und Ersatz an derselben Stelle (örtlich gleich) oder die weitergehende Nutzung von vorhandenen Netzbestandteilen (Bauwerk, Lagerung etc.).
eine zum Zeitpunkt der Inspektion/Prüfung festgestellte Abweichung vom geplanten Sollzustand, der die Standsicherheit, Verkehrssicherheit und/oder die Dauerhaftigkeit beeinträchtigt oder absehbar zu einer Beeinträchtigung führen wird
ist die Beendigung der Fähigkeit eines Betriebsmittels, eine geforderte Funktion zu erfüllen.
Häufigkeit von Ereignissen auf einer definierten Länge eines Rohrleitungsabschnittes pro Jahr
Eine ringförmig zu schließende Spannvorrichtung zum wasserdichten Anschluss von Abdichtungen und Manschetten an Durchdringungen.
Flexibles, rohrförmiges Halbzeug, das aus einer oder mehreren Schichten und Einlagen aufgebaut ist
Anmerkung zum Begriff: Einlagen können aus Textilien oder Stahl bestehen.
Anschluss- oder Verbindungselemente von bzw. an Schläuchen
Im Wesentlichen Schraub- und/oder Pressarmaturen, umgangssprachlich auch Anschlussstücke/Anschlussverbindungen genannt.
Schlauchfachwerkstatt
Werkstatt, die für die Durchführung von schlauchtechnischen Arbeiten über eine geeignete Ausrüstung, über mindestens eine befähigte Person verfügt und die für Prüftätigkeiten keiner Weisung unterliegt
Die Schlauchfachwerkstatt führt Prüftätigkeiten vor dem Inverkehrbringen von Schlauchleitungen nach Druckgeräterichtlinie und/oder wiederkehrende Prüfungen nach Betriebssicherheitsverordnung durch.
Schläuche, die funktionsfähig mit Schlaucharmaturen verbunden sind
Der Schließdruck resultiert aus der Kraft, die in Schließstellung des Kegels auf diesen zusätzlich wirken muss, um einen sicheren dichten Abschluss des Ventils zu erreichen.
eine mit einer Sechskantschraube oder einem Gewindebolzen sowie einer bzw. zwei Sechskantmuttern und ggf. einer bzw. zwei Unterlegscheiben kraft- und formschlüssig montierte lösbare Verbindung
Anmerkung zum Begriff: Nach [3] werden Schraubenverbindungen in Einschrauben- und Mehrschraubenverbindungen eingeteilt. Flanschverbindungen zählen zu den Mehrschraubenverbindungen.
schrumpffähiges Band, das einseitig beschichtet ist und überlappend um die Abdichtbereiche der Muffenverbindung gelegt wird, unter Temperatureinwirkung schrumpft und dabei dichtet
Verbindungsmuffe, die radial geschlossen, mechanisch aufgeweitet und schrumpffähig ist und die durch Wärmeeintrag auf ihre Ausgangsform und -abmessung zurückschrumpfen will
schrumpffähiger Schlauch, der auf der Innenseite beschichtetet ist, über den Abdichtbereich der Muffen angelegt wird, unter Temperatureinwirkung schrumpft und dabei dichtet
erwartete Standzeit eines Beschichtungssystems bis zur ersten Teilerneuerung
Anlagen, Netze, Kundenanlagen oder Anlagen, die für ausgewählte Kunden bzgl. der Versorgungssicherheit enorme Auswirkungen haben (Schulen, Krankenhäuser, Gemeinschaftseinrichtungen, etc.).
Ein Rohr, in dem medienführende Leitungen aufgenommen und vor äußeren Einflüssen geschützt werden.
Ein Schutztemperaturbegrenzer (STB) ist eine Begrenzungseinrichtung, die bei Überschreiten einer vorgegebenen Temperatur eine Unterbrechung des Volumenstroms des Wärmeträgers bewirkt. Er muss gesondert entriegelt werden. Er unterliegt zusätzlich der erweiterten Sicherheit (DIN EN 14597).
Schutztemperaturwächter
Ein Schutztemperaturwächter (STW) ist eine Regeleinrichtung, die bei Überschreiten einer vorgegebenen Temperatur eine Unterbrechung des Volumenstroms des Wärmeträgers bewirkt. Er bewirkt die selbstständige Frei­gabe des Volumenstroms, wenn die eingestellte Temperatur wieder unterschritten wird. Er unterliegt der erweiterten Sicherheit (DIN EN 14597).
Mit dem Schutzziel wird festgelegt, was zu schützen ist (Schutzgegenstand) und in welchem Grad der Schutz vorzunehmen ist. In der Regel ist die Versorgung mit Wärme/Kälte das Schutzziel eines FW-Basisschutzsystem. Mit der festgelegten/zugesagten Verfügbarkeit des Mediums wird festgelegt, welche quantitativen Anforderungen (Schutzgrad)bezogen auf den Schutzgegenstand gestellt werden. Mit dem Schutzziel werden maßgeblich Umfang und Aufwand für Einrichtung und Erhalt eines Basisschutzsystems bestimmt.
Schweißunternehmen
Unternehmen, das die Schweißarbeiten ausführt
Informativ: Schweißunternehmen kann ein Auftragnehmer, ein Schweißer, Personal des Anlagenverantwortlichen oder eine sonstige Organisation oder Person sein, die für die Ausführung einer Schweißaufgabe verantwortlich ist.
ANMERKUNG 1 zum Begriff: Schweißunternehmen kann ein Auftragnehmer, ein Schweißer, Personal des Anlagenverantwortlichen oder eine sonstige Organisation oder Person sein, die für die Ausführung einer Schweißaufgabe verantwortlich ist.
Verhältnis zwischen Nenn-Außendurchmesser eines Mediumrohres aus Kunststoff und dessen Wanddicke
Teil der Anlage, über den die an einer Verteilleitung angeschlossene Stränge versorgt werden
alle durch erzwungene Dehnungen entstehenden Spannungen, die nicht zur Herstellung des äußeren Gleichgewichts erforderlich sind
Anmerkung 1 zum Begriff: Sekundäre Spannungen ergeben sich infolge Temperatur und Vorspannung.
Sekundärenergie entsteht durch die Umwandlung von Primärenergieträgern.
ANMERKUNG: Strom, der z. B. aus Steinkohle, Gas oder solarer Strahlung erzeugt worden ist, ist ein Sekundärenergieträger.
Ein vom Primärnetz durch eine Unterstation (siehe DIN 4747) getrenntes Fernwärmenetz mit anderen Systemparametern.
Sicherheitsabsperrventil mit Druckminderer
Ein Sicherheitsabsperrventil mit Druckminderer (SAV) ist eine Armatur oder Einrichtung, die durch selbsttätiges Schließen die Überschreitung eines vorbestimmten Überdrucks verhindern soll (AGFW FW 504).
Ein Sicherheitsüberströmventil (SÜV) ist eine Armatur oder Einrichtung, die durch selbsttätiges Öffnen die Überschreitung eines Vordrucks verhindern soll und Wächterfunktion hat (AGFW FW 506).
In Augenscheinnehmen der Hausstation bzw. Teile davon auf Unversehrtheit und ordnungsgemäßen Zustand (z. B. Dichtheit, Verkabelung).
Prüfung, bei der die auf der Baustelle hergestellten Mediumrohrverbindungen der Rohrleitung visuell beurteilt werden
kompakte bauliche Anlage aus Stahlbeton, Mauerwerk oder Stahl, das zur direkten Stützung der Rohrleitung dient
TWE-Speicher, an den die solar erzeugte Wärme abgegeben wird
Der Sollwert ist der Bereich, den die Regelgröße im betrachteten Zeitpunkt unter festgelegten Bedingungen haben soll.
Die Sollwertabweichung ist die Abweichung des Istwertes vom Sollwert der Regelgröße.
Der Sollwertbereich des Reglers ist der Bereich, innerhalb dessen die Regelgröße eingestellt werden kann.
Spannungsschwingbreite
Differenz der größten zur kleinsten Spannung an einer Stelle der Rohrwand
ANMERKUNG 1: Siehe auch EN 17248:2018, 3.3
System der Be- bzw. Entladung eines Speichers über einen (externen) Wärmeübertrager und einer Pumpe.
Kaltwasser wird in einem außen liegenden Wärmeübertrager erwärmt und einem Schichtenspeicher zugeführt. Das Kaltwasser im Speicher wird mittels Speicherladepumpe dem Wärmeübertrager zugeführt.
Anteil des praktisch nutzbaren Speichervolumens.
System der Speicherung und Erwärmung von Trinkwasser, Warmwasser oder Heizwasser. Über einen innenliegenden Wärmeübertrager wird der Speicherinhalt erwärmt.
Speichersystem mit innenliegender Heizfläche
Trinkwasser wird in einem Speicher mit innenliegender Heizfläche aufgeheizt und bevorratet.
Der Vorgang der Beladung, der Bevorratung und der Entladung.
Speicherzyklus – Dauer
Die Dauer eines Speicherzyklus ist die Zeit von Beginn einer vollständigen Beladung bis zum Ende einer vollständigen Entladung.
Informativ: Die tatsächliche Dauer hängt stark von den Betriebsbedingungen ab. Zur Abschätzung kann die Dauer bei Nennbedingungen aus der Summe der Belade- und der Entladezeit bestimmt werden.
Wasser, das zur Speisung eines Dampferzeugers verwendet wird. Es besteht aus Zusatzwasser und Kondensat, nach vollständiger Aufbereitung und Konditionierung. Speisewasser wird als salzfrei bezeichnet, wenn die Säureleitfähigkeit < 0,2 µS/cm und die Kieselsäurekonzentration < 0,02 mg/l liegt (nicht zu verwechseln mit vollentsalztem Wasser!).
Der städtebauliche Vertrag ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag und in § 11 BauGB geregelt.
ANMERKUNG: Möglicher Vertragsgegenstand ist u. a. „die Errichtung und Nutzung von Anlagen und Einrichtungen zur dezentralen und zentralen Erzeugung, Verteilung, Nutzung oder Speicherung von Strom, Wärme oder Kälte aus erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung“ (§ 11 Abs. 1 Nr. 4 BauGB). Ebenfalls werden über städtebauliche Verträge Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden geregelt, sofern sie sich aus den Zielen der städtebaulichen Planungen und Maßnahmen ergeben (§ 11 Abs. 1 Nr. 5 BauGB).
Stadtentwicklungskonzepte untersetzen ein Leitbild und bilden einen Orientierungsrahmen für die Gesamtentwicklung einer Stadt. Dabei werden verschiedene Handlungsfelder und Ziele festgelegt. Sie werden durch die kommunale Verwaltung, meist des Fachbereichs Stadtplanung/-entwicklung, z. T. unter Einbeziehung anderer Partner und der Öffentlichkeit erarbeitet.
ANMERKUNG: Klassische Stadtentwicklungskonzepte sind stark räumlich geprägt, beinhalten darüber hinaus auch Aussagen zur Sozialstruktur, zur wirtschaftlichen Gestaltung der Stadtentwicklung oder zur Energieversorgung.
Das Stadtleitbild definiert den angestrebten Soll-Zustand und Entwicklungsweg für die Zukunft der Stadt. Es beschreibt strategische Ziele und Handlungsfelder der Gesamtstadt im Sinne eines Aktionsplanes.
ANMERKUNG: Ein Stadtleitbild ist
- das Selbstverständnis einer Stadt (Bürger, Verwaltung/Politik, Wirtschaft, …),
- die Leitidee für die Gestaltungsprozesse,
- ein wesentlicher (Anfangs-)Teil von integrierten Stadtentwicklungskonzepten (z. B. InSek),
- ein Teil der Bürgerpartizipation,
- die aktive Zusammenarbeit und Gestaltung aller relevanten Akteure,
- die Orientierung für die Konzeptions-, Projekt- und Umsetzungsmaßnahmen.
Es hat dabei für Akteure und den Gesamtprozess die Funktion der
- Sinngebung – Identifikation – Image,
- Orientierung – Koordinierung – Integrierung.
Stadtplanung hat die Steuerung der Bodennutzung für gesamte Stadt- oder Gemeindegebiete oder für Teilbereiche zum Ziel. Die Steuerung erfolgt durch die Erarbeitung von formalen Planungen (z. B. Bebauungsplan) oder informellen Planungskonzepten (z. B. Stadtentwicklungskonzept).
ANMERKUNG: Im Planungsakt werden relevante Interessen mit dem Ziel der Konfliktminimierung abgewogen. Stadtplanung umfasst neben dem formalen bzw. informellen Planungsakt alle Aufgaben, die sich mit räumlichen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklungen in einer Stadt auseinandersetzen. Sie beinhaltet Beteiligungsprozesse, Moderationsaufgaben, strategische Überlegungen und übernimmt Verantwortung für vielfältige, mit urbaner Entwicklung verflochtene Aspekte, wie den Ressourcenschutz, den Klimaschutz oder das Orts- und Landschaftsbild.
Das Stadtumbaugebiet bezeichnet ein Gebiet, in welchem Stadtumbaumaßnahmen durchgeführt werden sollen und wird von der Gemeinde durch einen Beschluss festgelegt.
ANMERKUNG: Die räumliche Abgrenzung ist so vorzunehmen, dass die Maßnahmen zweckmäßig durchgeführt werden können (§ 171b Abs. 1 BauGB).§ 171a Abs. 2 BauGB definiert Stadtumbaumaßnahmen als „Maßnahmen, durch die in von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen Gebieten Anpassungen zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen vorgenommen werden“. Als erhebliche städtebauliche Funktionsverluste gelten z.B. „ein dauerhaftes Überangebot an baulichen Anlagen für bestimmte Nutzungen […] oder wenn die allgemeinen Anforderungen an den Klimaschutz und die Klimaanpassung nicht erfüllt werden“. Stadtumbaumaßnahmen sollen unter anderem dazu beitragen, „dass die Siedlungsstruktur den Erfordernissen der Entwicklung von Bevölkerung und Wirtschaft sowie den allgemeinen Anforderungen an den Klimaschutz und die Klimaanpassung angepasst wird“ (§ 171a Abs. 3 Nr. 1 BauGB). Weitere Regelungen zum Stadtumbau werden in § 171a – 171d BauGB getroffen.
Stahlbautragwerk
bauliche Anlage, bei der für den Bau in erster Linie Stahl eingesetzt wird
Stahlrohre, Stahlformstücke und Flansche
Anmerkung 1 zum Begriff: Nach EN 10253-2 werden Bögen, Reduzierstücke, T-Stücke und Kappen aus Stahl als Stahlformstücke bezeichnet.
entwickeltes Stadium der technischen Möglichkeiten zu einem bestimmten Zeitpunkt, soweit Produkte, Prozesse und Dienstleistungen betroffen sind, basierend auf entsprechenden gesicherten Erkenntnissen von Wissenschaft, Technik und Erfahrung [QUELLE: DIN EN 45020:2007-03, Begriff 1.4]
Standardabweichung s der Stichprobe
Streuung des Merkmals x im Los als Maß für die mittlere Abweichung der Einzelwerte vom Mittelwert
Eigenschaft einer baulichen Anlagen bzw. einzelner Bauteile, die planmäßigen Beanspruchungen schadlos aufnehmen zu können
Die Abdichtung erfolgt durch das erdberührte Bauwerk. Dabei wird sowohl die statische als auch die abdichtende Funktion ausgeübt (z. B. WU-Bauwerk).
Der Stellantrieb betätigt das Stellglied.
Das Stellglied ist der Bauteil der Regelung oder Steuerung, der in den Massenstrom oder Energiefluss eingreift.
Elemente, die nach dem Zufallsprinzip für die Prüfung einem Los entnommen wurden
Stichprobenanweisung
notwendige Informationen über den Umfang der Stichproben und über die Kriterien, die zur Bewertung der Ergebnisse der Stichprobenprüfung heranzuziehen sind
Anzahl der Elemente einer Stichprobe
ein Plan, nach dem eine oder mehrere Stichproben entnommen werden, um Informationen zu erhalten und möglichst eine Entscheidung zu erreichen
Prüfung einer begrenzten Anzahl von Elementen, die nach dem Zufallsprinzip einem Los entnommen wurden, nach einem vorgeschriebenen Stichprobenplan
Stillgelegte Leitungen sind von in Betrieb befindlichen Leitungen getrennt.
Informativ: Erläuterungen zu befristeten und endgültigen Stilllegungen siehe AGFW FW 430.
Im Sinne der Instandhaltung unbeabsichtigte Unterbrechung (oder bereits auch schon Beeinträchtigung) der Funktionserfüllung einer Betrachtungseinheit.
Abweichung vom ordnungsgemäßen Betriebszustand. Charakterisierend ist die Ursache einer Störung sowie der Grad der Abweichung vom Normalzustand.
auftreffen eines Strahlmittels mit hoher kinetischer Energie auf die vorzubereitende Oberfläche
Stoff, der zum Strahlen benutzt wird
Die geregelte Strahlpumpe ist ein Regelventil mit einem Motorantrieb zum Beimischen und Umwälzen von Heizwasser. Diese Ventile werden hauptsächlich in der Gebäudetechnik und in industriellen Anlagen genutzt.
FW 517 2013-06
bei der mechanischen Oberflächenvorbereitung anfallender Rückstand aus Altbeschichtungen, Rost und verbrauchtem Strahlmittel
Anmerkung: Strahlschutt, der bei Anwendung mineralischer Strahlmittel entsteht, wird als "Strahlschutt mineralisch" und Strahlschutt bei Anwendung metallischer Strahlmittel als "Strahlschutt metallisch" bezeichnet. Hierunter sind sinngemäß auch anfallende Rückstände aus Handentrostung und maschineller Entrostung zu verstehen.
Teil der Leitung in einem Segment, an die die Verbraucher unmittelbar, oft übereinander, angeschlossen sind.
Strangabschnitt
Teil eines Stranges (Steigestranges) zwischen zwei benachbarten Verbrauchern (auch Steigestrangabschnitt).
Einbauteil, das in den Straßenoberbau eingebaut ist, um Armaturen bedienbar zu machen und zu schützen
Gemäß § 2 Nr. 27 KWKG wird unter der Stromkennzahl „das Verhältnis der KWK-Nettostromerzeugung zur KWK-Nutzwärmeerzeugung in einem bestimmten Zeitraum“ verstanden. Dabei entspricht die KWK-Nettostromerzeugung „dem Teil der Nettostromerzeugung, der physikalisch unmittelbar mit der Erzeugung der Nutzwärme gekoppelt ist“.
Das Arbeitsblatt AGFW FW 308 Anlage 1 enthält ausführliche Informationen zur Berechnung der Stromkennzahl.
Stromkennzahl des KWK-Prozesses
Der Strömungswiderstand ist die Kraft, die der Massenstrom einer Bewegung entgegensetzt.
FW 428 2010-04
Stromverlust-Kennzahl
bauliche Anlage aus Stahlbeton, Spannbeton oder Stahl, die zur Unterstützung anderer tragender Bauwerksteile bzw. der Rohrleitung dient
Anmerkung 1 zum Begriff: Eine Stütze besteht aus einem Fundament und einer Rohrhalterung.
Rohrabzweig, der an eine bestehende Rohrleitung angeschweißt wird
[Quelle: AGFW FW 446:2017-07, 3.1.9]
Rohrabzweig, der an eine Rohrleitung angeschweißt wird
[QUELLE: AGFW FW 446:2017, 3.1.9]
Rohrabzweig, der an eine bestehende Rohrleitung angeschweißt wird [QUELLE: AGFW FW 446]
Der frühere Begriff „Härte“ wird heute durch den Begriff „Summe Erdalkalien“ ersetzt.
Die früheren Einheiten für die Konzentration an Erdalkalien (°d und mval/l) wurden durch mmol/l, mol/m3 und mg/l ersetzt. Für die Umrechnung der Einheiten gilt:
1 mmol/l ≙ 1 mol/m3 ≙ 2 mval/l ≙ 5,6 °d ≙ 56 mg CaO/l
Berechnungsbeispiel für die Umrechnung der früheren Einheiten:
11,2 °d : 5,6 (oder x 0,178) = 2,0 mmol/l
3,4 mval/l : 2 = 1,7 mmol/l
Im Gegensatz zu den vom Begriff "Härte" abgeleiteten Konzentrationsangaben (°dH) sind technische Ausdrücke wie "Enthärtung" und "enthärtetes Wasser" weiter gebräuchlich.
Weitere Begriffe siehe auch VDI 2035 Blatt 2 und für Begriffe der Korrosion DIN 50900 Teil 1 bis 3.
Oberflächenbehandlungsverfahren, mit dem Beschichtungen oder metallische Überzüge nur an ihrer Oberfläche gereinigt oder aufgeraut oder eine Oberflächenschicht so abgetragen wird, dass eine festhaftende Beschichtung oder ein metallischer Überzug weder punktuell durch Einschläge von Strahlmittel beschädigt noch bis zum Untergrund abgestrahlt wird
Informativ: Im Allgemeinen werden für das Sweep-Strahlen niedriger Druck und feines kantiges Strahlmittel (Grit) verwendet.
Schaden der systematisch einem Verlegesystem zuzuordnen ist.
Bewertung des Zusammenwirkens der Erzeugungsstandorte bzw. Erzeugungseinheiten mit den Wärmeverteilanlagen zum jeweiligen Zeitpunkt bzw. für den jeweiligen Betriebszustand
Informativ: Es wird untersucht ob abhängig von den Erzeugungsstandorten ausreichend Wärmeleistung und Volumenstrom in die Netze eingespeist werden kann um die Kunden mit Wärme versorgen zu können.
Gemäß Anhang 2 der AGFW FW 1000:2013-10 umfasst die Systemverantwortung die
Betriebsführungsverantwortung (Anlageneinsatz) und die
Anlagenverantwortung (Sicherstellung der technischen Verfügbarkeit).
Die Systemverantwortung kann - bei eindeutiger und nachvollziehbarer Verantwortungsteilung - auch von mehreren Personen wahrgenommen werden (siehe auch Abbildung 1).