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Timestamp: 2016-12-07 08:43:21
Document Index: 376937808

Matched Legal Cases: ['§ 258', '§ 163', '§ 258', '§ 123', '§ 123', '§ 146', '§ 147', '§ 163', '§ 184', '§ 227', '§ 258', '§ 3', '§ 35']

OVG-BERLIN-BRANDENBURG - 11.02.2008, OVG 9 S 38.07 - JuraForum.de
OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Aktenzeichen: OVG 9 S 38.07Beschluss vom 11.02.2008
Leitsatz:1. Die Vollstreckung einer Gewerbesteuerforderung ist u.a. dann unbillig im Sinne von § 258 AO, wenn ihr Erlass im Rahmen einer endgültigen gerichtlichen oder behördlichen Entscheidung wahrscheinlich ist .
4. Auch wenn die Steuer wahrscheinlich aus sachlichen Billigkeitsgründen gem. §§ 163 bzw. 227 AO zu erlassen ist, ist für den Vollstreckungsschutz gem. § 258 AO im Wege einer einstweiligen Anordnung gem. § 123 VwGO die Glaubhaftmachung eines Anordnungsgrundes erforderlich.Rechtsgebiete:VwGO, AO 1977, AO 1977, EStG, VwVGBbgVorschriften:§ 123 VwGO, § 146 VwGO, § 147 VwGO, § 163 AO 1977, § 184 Abs. 3 AO 1977, § 227 AO 1977, § 258 AO 1977, § 3 Nr. 66 EStG a.F., § VwVGBbgStichworte:einstweilige Anordnung, Gewerbesteuer, Sanierungsgewinn, Erlass, Voraussetzungen, sachliche Unbilligkeit der Steuererhebung, Unbilligkeit der Vollstreckung, Anordnunganspruch, Zuständigkeit für Billigkeitserlass, Mitteilungspflicht des Finanzamts, AnordnungsgrundVerfahrensgang:VG Frankfurt/Oder, VG 4 L 132/07 vom 16.07.2007
VolltextUm den Volltext vom OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Beschluss vom 11.02.2008, Aktenzeichen: OVG 9 S 38.07 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
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