Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=06.10.1967&Aktenzeichen=VII%20C%20139.63
Timestamp: 2020-02-26 17:31:44
Document Index: 145721144

Matched Legal Cases: ['§ 71', '§ 74', '§ 74', '§ 43', '§ 132', '§ 74']

BVerwG, 06.10.1967 - VII C 139.63 - dejure.org
https://dejure.org/1967,463
BVerwG, 06.10.1967 - VII C 139.63 (https://dejure.org/1967,463)
BVerwG, Entscheidung vom 06.10.1967 - VII C 139.63 (https://dejure.org/1967,463)
BVerwG, Entscheidung vom 06. Januar 1967 - VII C 139.63 (https://dejure.org/1967,463)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1967,463) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Zulassung zum Postzeitungsdienst - Definition von "Werbebeitrag" in einer Zeitschrift - Einordnung eines gewerblichen Unternehmens im Postzeitungsrecht
PostO §§ 71, 74
BVerwGE 28, 55
Zur Frage, wann eine Druckschrift vornehmlich eine Werbeschrift im Sinne von § 74 der Postordnung darstellt (Ergänzung zu BVerwGE 28, 55 [BVerwG 06.10.1967 - VII C 139/63]).
Daß die Anfechtung gegen den Widerruf eines begünstigenden Verwaltungsaktes gerichtet ist, ändert hieran nichts (BVerwGE 28, 55 [BVerwG 06.10.1967 - VII C 139/63]; Urteil vom 30. Januar 1968 - BVerwG VI C 35.65 -, DVBl. 1968, 430 [431]).
Das ist aber nur dann der Fall, wenn der Werbungszweck der Zeitschrift objektiv erkennbar ist (so BVerwGE 28, 55 [BVerwG 06.10.1967 - VII C 139/63]).
Verordnung zur Änderung der Postordnung vom 17. Februar 1956 (BAnz. Nr. 41) in die Postordnung eingefügt worden war, unter Berücksichtigung der Verordnung zur Änderung der Postordnung vom 27. Juli 1959 (BAnz. Nr. 143); denn es handelt sich um eine Anfechtungsklage, bei der grundsätzlich die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt des Verwaltungsverfahrens maßgebend ist (so schon BVerwGE 28, 55 [BVerwG 06.10.1967 - VII C 139/63]).
Wie das Bundesverwaltungsgericht bereits in seiner Entscheidung vom 6. Oktober 1967 - BVerwG VII C 139.63 - (ArchPostFern 1968, 344 [347]) dargelegt hat, macht die Postordnung bezüglich der Begriffsbestimmungen keinen Unterschied zwischen der Versendung im In- und Ausland und hält sich im Rahmen der ihr durch den Weltpostvertrag gesetzten Grenzen.
BVerwG, 28.06.1968 - VII B 139.66
Außerdem weiche das Berufungsurteil von der inzwischen ergangenen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. Oktober 1967 (BVerwG VII C 139.63) ab; denn es sehe den objektiv erkennbaren Werbungszweck der Beiträge als rechtlich nicht entscheidend an.
Die Auslegung des § 74 Abs. 2 Buchst. a der Postordnung - PostO - in der Fassung vom 17. Februar 1956 (BAnz. Nr. 41) ist nicht mehr von grundsätzlicher Bedeutung; sie ist inzwischen durch das Urteil dieses Gerichts vom 6. Oktober 1967 (BVerwG VII C 139.63) geklärt.
BVerwG, 19.04.1990 - 6 B 42.89
Rückgabe des Zulassungsscheins - Wahl der Übergangsbeihilfe
Allgemein handelt es sich bei der Hinterbliebenenversorgung - auch der Beamten oder der Rentner (…vgl. Wolff/Bachof, Verwaltungsrecht I, 9. Aufl. 1974, § 43 V b 2) - um eigene Rechte der Hinterbliebenen (vgl. im übrigen zur Vererblichkeit von öffentlich-rechtlichen Ansprüchen auch BVerwGE 16, 68 [BVerwG 25.04.1963 - VIII C 216/63]; 28, 59) [BVerwG 06.10.1967 - VII C 139/63].
Daß die Anfechtung gegen den Widerruf eines begünstigenden Verwaltungsaktes gerichtet ist, ändert hieran nichts (BVerwGE 28, 55 [BVerwG 06.10.1967 - VII C 139/63];Urteil vom 30. Januar 1968 - BVerwG VI C 35.65 -, DVBl. 1968, 430 [431]).
Das entspricht der Rechtsprechung dieses Senats (so BVerwGE 28, 36 [54]; 28, 55 [57, 58]; Urteile vom 6. Oktober 1967 - BVerwG VII C 47.62 - vom 18. April 1969 - BVerwG VII C 45.68 - in VerwRspr. 20, 787 = GewArch. 1969, 214 = ArchPostFern 1969, 611; und vom 18. April 1969 - BVerwG VII C 47.68 -).
BVerwG, 28.06.1968 - VII B 112.66
Die Revision ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO zuzulassen, weil das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. Oktober 1967 (BVerwG VII C 139.63) abweicht.
In seiner Entscheidung vom 6. Oktober 1967 (BVerwG VII C 139.63) zu § 74 der Postordnung vom 17. Februar 1956 (BAnz. Nr. 41) hat der Senat ausgeführt, er vermöge der Ansicht des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VerwRspr. 15, 914 = ArchPostFern 1963, 53) nicht zu folgen, daß als Werbebeitrag jeder Bericht anzusehen sei, der objektiv zur Werbung beitrage; entscheidend sei vielmehr der objektiv erkennbare Werbungszweck.