Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Rechtssatznummer=RS0078470&SkipToDocumentPage=True&SucheNachRechtssatz=True&SucheNachText=False&ResultFunctionToken=2edcf5de-c58c-4fd9-9cea-2409cd67d2f4&Dokumentnummer=JJR_19610221_OGH0002_0040OB00312_6100000_002
Timestamp: 2019-10-16 07:24:40
Document Index: 345213260

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 2', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 36', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'EuG', 'OGH', 'OGH']

RIS - 4Ob312/61 4Ob339/61 4Ob... - Rechtssatz - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 4Ob312/61 4Ob339/61 4Ob...
RS0078470
4Ob312/61; 4Ob339/61; 4Ob310/65; 4Ob326/64; 4Ob352/65; 4Ob360/65; 4Ob307/67; 4Ob349/67; 4Ob326/68; 4Ob340/68; 4Ob346/69; 4Ob345/69; 4Ob303/71; 4Ob348/71; 4Ob351/71; 4Ob380/71; 4Ob312/72; 4Ob318/73; 4Ob337/73; 3Ob30/74; 4Ob304/74; 4Ob332/74; 4Ob337/74; 4Ob330/74; 4Ob368/74; 4Ob315/75; 4Ob330/75; 4Ob329/75; 4Ob346/75; 4Ob305/76; 4Ob379/76; 4Ob396/76; 4Ob308/77; 4Ob312/77; 4Ob316/77; 4Ob331/77; 4Ob363/77; 4Ob367/78 (4Ob368/78); 4Ob379/78; 4Ob387/78; 4Ob370/78; 4Ob402/78; 4Ob347/78 (4Ob377/78); 4Ob320/79; 4Ob304/80; 4Ob309/80; 4Ob351/80; 4Ob406/80; 4Ob389/81; 4Ob418/81; 4Ob311/82; 4Ob356/82; 4Ob411/82; 4Ob334/83; 4Ob384/83; 4Ob402/83; 4Ob351/87; 4Ob98/88; 4Ob123/88; 4Ob56/89; 4Ob86/89; 4Ob83/89; 4Ob70/90; 4Ob113/91; 4Ob121/91; 4Ob68/93 (4Ob69/93); 4Ob198/03a; 4Ob164/05d; 4Ob126/07v; 4Ob245/07v; 4Ob69/08p; 4Ob178/08t; 4Ob188/08p; 4Ob137/09i; 4Ob121/10p; 4Ob228/10y; 4Ob220/12z; 4Ob149/13k; 4Ob80/15s; 4Ob122/15t; 4Ob129/15x; 4Ob56/19t; 4Ob120/19d
Bei Prüfung der Frage, ob einer Angabe trotz sachlicher Richtigkeit etwas Unwahres entnommen werden kann und sie daher als unrichtige Angabe im Sinne des § 2 UWG zu gelten hat, kommt es auf die Verkehrsauffassung, das heißt den Eindruck, der sich beim flüchtigen Lesen für den Durchschnittsinteressenten ergibt, und auf den Gesamteindruck der Mitteilung an.
Veröff: ÖBl 1961,89
Veröff: ÖBl 1965,205
4 Ob 349/67
Entscheidungstext OGH 12.12.1967 4 Ob 349/67
Veröff: ÖBl 1968,33
4 Ob 340/68
Entscheidungstext OGH 22.10.1968 4 Ob 340/68
Veröff: ÖBl 1969,43
4 Ob 346/69
Entscheidungstext OGH 14.10.1969 4 Ob 346/69
Veröff: ÖBl 1970,77
4 Ob 345/69
Entscheidungstext OGH 14.10.1969 4 Ob 345/69
Veröff: ÖBl 1970,20
Veröff: ÖBl 1971,129
Veröff: SZ 44/128 = ÖBl 1972,12 = GRURInt 1972,336
Veröff: ÖBl 1972,14 = HS 8032
Ähnlich; Beisatz: Alarmrevolver (T1)
Veröff: ÖBl 1974,32
Beisatz: Bügeleisen-Rabatt (T2)
Beisatz: Dieser Grundsatz gilt nicht bloß im Erkenntnisverfahren sondern auch im Exekutionsverfahren (hier § 36 Abs 1 Z 1 EO). (T3)
Beisatz: Club im Club. (T4)
Veröff: ÖBl 1974,110
Beisatz: Verlag für Mundmalerei und Fußmalerei. (T5)
Beisatz: Austro-Service ...... (T6)
Veröff: ÖBl 1975,61
Beisatz: Parten eines Bestattungsunternehmens. (T7)
Beisatz: Zu Hause Karriere. (T8)
Beisatz: EDV-Formulare (T9)
Beisatz: Schweißtechnik (T10)
4 Ob 346/75
Entscheidungstext OGH 18.11.1975 4 Ob 346/75
Beisatz: Patent angemeldet. (T11)
Veröff: ÖBl 1976,38 = GRURInt 1976,455
Beisatz: Preiskürzung "um die sechzehnprozentige MWSt". (T12)
Beisatz: Der durch Blickfang herausgestellte Gesamteindruck "Kürbissalatöl". (T13)
Beisatz: Billigpreisankündigung Teppiche. (T14)
Beisatz: Ankündigung: "Beim Kauf eines Farbfernsehers drei Jahre Garantie ...". (T15)
4 Ob 363/77
Entscheidungstext OGH 12.07.1977 4 Ob 363/77
Auch; Beisatz: Tennengauer Bestattung. (T16)
Entscheidungstext OGH 17.10.1979 4 Ob 379/78
Beisatz: Guhl-Laboratorien Zürich. (T17)
Beisatz: Saturday Night Disco Fever. (T18)
Beisatz: References to the beatle. (T19)
Beisatz: Auslegung der Worte "Materialteuerungszuschlag abgeschafft!". (T20)
Beisatz: Ein solcher unrichtiger Eindruck kann auch dann entstehen, wenn der Werbende etwas Selbstverständliches betont und damit auf Umstände hinweist, die bei allen Wettbewerbern und allen Konkurrenzerzeugnissen vorliegen müssen. Entscheidend für die Annahme eines Wettbewerbsverstoßes ist in solchen Fällen, dass durch die in der Ankündigung erfolgte Betonung eines solchen selbstverständlichen Umstandes eine Irreführung der angesprochenen Verkehrskreise erfolgt (Instantlimonade - "ohne Konservierungsmittel"). (T21)
Beisatz: ALVORADO Schonkaffee - auf natürliche Weise von Koffein ... befreit. (T22)
Veröff: ÖBl 1982,96
Beisatz: Flasch-Gordon (T23)
Beisatz: Movie 20 (T24)
Veröff: ÖBl 1982,68
Beisatz: Nacht- und Tag koffeinfreier Schonkaffee. (T25)
4 Ob 411/82
Entscheidungstext OGH 18.01.1983 4 Ob 411/82
Beisatz: First city's Balletshop. (T26)
Veröff: ÖBl 1983,107
Beisatz: Vorteilspreis im Fotohandel. (T27)
4 Ob 384/83
Entscheidungstext OGH 20.09.1983 4 Ob 384/83
Beis wie T21; Beisatz: Das Publikum nimmt eine besondere Leistung gerade nur des - mit dem vermeintlichen Vorteil werbenden - Herstellers an. (T28)
Veröff: ÖBl 1984,70
Beisatz: Fototasche obligat. (T29)
Beisatz: In nicht wenigen Fällen wird außerdem das Fehlen einer entsprechenden Kenntnis von Fremdwörtern ein Erfassen der Bedeutung dieser beanstandeten Ankündigung in ihrem Zusammenhang verhindern. (T30)
Auch; Beisatz: Handelsregister-Datenbank. (T31)
Auch; Beisatz: Anti-Zahnstein (T32)
4 Ob 123/88
Entscheidungstext OGH 07.02.1989 4 Ob 123/88
Beisatz: Der Durchschnittsinteressent pflegt eine geschäftliche Ankündigung weder genau, vollständig und kritisch zu würdigen noch grammatikalische und philologische Überlegungen anzustellen. -"Iranische Orientteppiche Handelsgesellschaft mbH". (T33)
4 Ob 56/89
Entscheidungstext OGH 09.05.1989 4 Ob 56/89
4 Ob 83/89
Entscheidungstext OGH 10.10.1989 4 Ob 83/89
Beisatz: Holland-Blumenmarkt (T34)
Veröff: WBl 1991,30
Auch; Beisatz: Mit der Realität zu vergleichen ist demnach nicht der objektive Inhalt der Behauptung, sondern die durch sie bei den beteiligten Verkehrskreisen ausgelöste Vorstellung. (T35)
Veröff: ecolex 1992,35
4 Ob 121/91
Entscheidungstext OGH 03.12.1991 4 Ob 121/91
Auch; Veröff: SZ 64/171 = GRURInt 1992,789 = RdW 1992,175 = WBl 1992,133
Auch; "PM" Gutscheine für Gratiskleininserat. (T36)
4 Ob 198/03a
Entscheidungstext OGH 07.10.2003 4 Ob 198/03a
Auch; Beis wie T21 nur: Ein solcher unrichtiger Eindruck kann auch dann entstehen, wenn der Werbende etwas Selbstverständliches betont und damit auf Umstände hinweist, die bei allen Wettbewerbern und allen Konkurrenzerzeugnissen vorliegen müssen. Entscheidend für die Annahme eines Wettbewerbsverstoßes ist in solchen Fällen, dass durch die in der Ankündigung erfolgte Betonung eines solchen selbstverständlichen Umstandes eine Irreführung der angesprochenen Verkehrskreise erfolgt. (T37)
4 Ob 164/05d
Entscheidungstext OGH 04.10.2005 4 Ob 164/05d
Vgl aber; Beisatz: Dabei kommt es nach der Rechtsprechung des EuGH (C-44/01 = ÖBl 2003/79 - Brillen-Preisvergleiche II) im Bereich der vergleichenden Werbung auf die „mutmaßliche Erwartung eines durchschnittlich informierten, aufmerksamen und verständigen Durchschnittsverbrauchers" an. (T38)
Auch; Beis ähnlich wie T33
Beisatz: Nichts geändert hat die UWG-Novelle 2007 an der Rechtsprechung, wonach eine Ankündigung nach ihrem Gesamteindruck zu beurteilen ist. (T39)
Vgl; Veröff: SZ 2009/6
Vgl auch; Beis ähnlich wie T21; Beis ähnlich wie T37
Vgl auch; Vgl Beis wie T13
Auch; Beisatz: Hier: Werbung mit Druckauflage. (T40)
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0078470
JJR_19610221_OGH0002_0040OB00312_6100000_002