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Timestamp: 2016-10-28 00:46:01
Document Index: 27410151

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68']

A.a Die 1956 geborene, seit 18. August 1992 u.a. teilzeitlich in der Pension X.________ als Allrounderin t�tig gewesene und dadurch bei den Winterthur Versicherungen (nunmehr AXA Versicherungen AG; nachfolgend: AXA) gegen die Folgen von Nichtberufsunf�llen versicherte M.________ erlitt am 4. September 1993 anl�sslich eines Ferienaufenthaltes in Serbien als Beifahrerin einen Verkehrsunfall (Frontalkollision mit einem anderem Personenwagen). Sie zog sich dabei eine Jochbeinfraktur rechts, einen Abriss des Processus cornoideus rechts, eine Thoraxkontusion, eine Kniekontusion links und eine Commotio cerebri zu. Nach mehreren operativen Eingriffen sowie diversen medizinischen Abkl�rungen (vgl. die Berichte des Dr. med. V.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. Oktober 1992 und 18. November 1994 sowie des Dr. med. P.________, Facharzt f�r Chirurgie, vom 21. Dezember 1999; Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle [MEDAS] vom 12. November 1997) sprach die AXA der Versicherten mit Verf�gung vom 1. Mai 2000 eine Invalidenrente f�r die Zeit ab 1. April 2000 auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 50 % und eine Integrit�tsentsch�digung entsprechend einer Integrit�tseinbusse in gleicher H�he zu. Die IV-Stelle Luzern hatte zuvor am 5. Mai 1999 die Ausrichtung einer ganzen Rente r�ckwirkend ab 1. September 1994 und einer halben Rente ab 1. August 1996 verf�gt. Beide Verf�gungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft.
A.b Ab 2004 wurden auf Revisionsersuchen von M.________ hin weitere �rztliche Untersuchungen vorgenommen (u.a. Berichte des Dr. med. W.________, Facharzt f�r Innere Medizin FMH, vom 6. August 2004, der Rheumaklinik und des Instituts f�r Physikalische Medizin, Spital Y.________, vom 8. M�rz 2005 sowie der beratenden �rzte der AXA [des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, vom 24. Januar und 18. Juli 2007 sowie des Dr. med. C._______, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 29. August 2007]; MEDAS-Gutachten vom 14. Juli 2005). Gest�tzt darauf hielt die AXA mit Verf�gung vom 4. September 2007, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 16. Januar 2008, am Invalidit�tsgrad von 50 % fest; eine Verschlechterung der Unfallfolgen sei nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Demgegen�ber nahm die IV-Stelle neu eine Invalidit�t von 77 % an und erh�hte r�ckwirkend auf 1. April 2004 die bisherige halbe auf eine ganze Rente (Verf�gung vom 13. Dezember 2007).
Die gegen den Einspracheentscheid der AXA vom 16. Januar 2008 gerichtete Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 18. November 2009 gut und hob den angefochtenen Einspracheentscheid mit der Feststellung auf, dass M.________ Anspruch auf eine unfallversicherungsrechtliche Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % habe.
Die AXA f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und ersucht um Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids; eventuell sei die Sache an den Unfallversicherer zur�ckzuweisen, damit �ber die Leistungen ab 1. April 2004 neu verf�gt werde. Ferner wird verfahrensrechtlich der Antrag auf Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gestellt.
W�hrend das kantonale Gericht und M.________ auf Abweisung der Beschwerde schliessen (lassen), verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Mit Verf�gung vom 1. M�rz 2010 hat das Bundesgericht dem Begehren um Zuerkennung der Suspensivwirkung stattgegeben.
Gem�ss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin f�r die Zukunft entsprechend erh�ht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invalidit�tsgrad einer Rentenbez�gerin oder eines Rentenbez�gers erheblich �ndert. Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349; 113 V 273 E. 1a S. 275; siehe auch BGE 112 V 371 E. 2b S. 372 und 387 E. 1b S. 390). Zeitlicher Ausgangspunkt f�r die Beurteilung einer anspruchserheblichen �nderung des Invalidit�tsgrades ist die letzte rechtskr�ftige Verf�gung, welche auf einer materiellen Pr�fung des Rentenanspruchs beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114). Das ATSG hat hinsichtlich der UV-rechtlichen Rentenrevision keine substanziellen �nderungen gegen�ber der bis zum 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Normenlage gebracht, sodass die zur altrechtlichen Regelung (aArt. 22 Abs. 1 UVG) ergangene Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff.; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 192/03 vom 22. Juni 2004 E. 1, in: RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572). Eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts stellt demgegen�ber praxisgem�ss keine revisionsbegr�ndende �nderung dar (BGE 112 V 371 E. 2b S. 372 mit Hinweisen; Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 502/04 vom 16. M�rz 2005 E. 1.1 und I 574/02 vom 25. M�rz 2003 E. 2, in: SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13).
3.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob sich die tats�chlichen Verh�ltnisse zwischen der rechtskr�ftigen Verf�gung der Beschwerdef�hrerin vom 1. Mai 2000 (Zusprechung einer auf einem Erwerbsunf�higkeitsgrad von 50 % basierenden Rente f�r die Zeit ab 1. April 2000) und dem Erlass des Einspracheentscheids vom 16. Januar 2008 (Ablehnung der Erh�hung des bisherigen 50%igen Invalidit�tsgrades) in einem f�r den Rentenanspruch erheblichen Ausmass ver�ndert haben.
3.2 Nach Lage der medizinischen Akten zu Recht unbestritten ist die Feststellung im vorinstanzlichen Entscheid, wonach einer m�glichen unfallbedingten Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdegegnerin keine objektivierbaren organischen Verletzungen zugrunde liegt; ebenfalls unbeanstandet geblieben ist die Erkenntnis des kantonalen Gerichts, dass die zwischenzeitlich zus�tzlich aufgetretenen, aus den degenerativen Sch�digungen an der Wirbels�ule und einer Unterschenkelvenenthrombose resultierenden Beschwerden keine Unfallfolgen darstellen (angefochtener Entscheid, S. 8 ff. E. 4). N�here Ausf�hrungen dazu er�brigen sich daher (vgl. E. 1.1 hievor). Es kann somit davon ausgegangen werden, dass die vorhandenen somatisch objektivierbaren unfallkausalen Beeintr�chtigungen bereits mit der bisherigen Rente der Beschwerdef�hrerin abgegolten werden. Im Folgenden einer Pr�fung zu unterziehen ist mithin einzig, ob sich die unfallbedingte psychische Beschwerdesymptomatik in der massgeblichen Vergleichszeitspanne auf rentenrevisionsrechtlich relevante Weise ver�ndert hat.
4.1 Die mit Verf�gung vom 1. Mai 2000 zugesprochene, auf einer Erwerbsunf�higkeit von insgesamt 50 % beruhende unfallversicherungsrechtliche Rente basiert in Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand der Beschwerdegegnerin auf den folgenden medizinischen Unterlagen:
4.1.1 Dr. med. V.________, der die Versicherte vor dem Unfallereignis vom 4. September 1993 im Hinblick auf einen geplanten Schwangerschaftsabbruch psychiatrisch untersucht hatte, hielt in seinem Bericht vom 29. Oktober 1992 fest, die �ngstlich-dysphorische und depressive Explorandin zeige sich weiterhin etwas infantil; sie sei vermutlich �berfordert, versuche dies jedoch zu �berspielen und zu verdr�ngen. In diesem Sinne bestehe auch eine depressive Somatisierung (larvierte Depression) in Kombination mit der �ngstlich-hypochondrischen, anamnestisch bekannten Haltung.
4.1.2 Im Zeitraum vom 28. Juni bis 19. September 1994 - und damit knapp ein Jahr nach dem Unfall - nahm Dr. med. V.________ erneut psychiatrische Explorationen vor, gest�tzt auf welche er in seinem Gutachten vom 18. November 1994 ein teilweises psychogenes Anpassungssyndrom mit Hemmung im Arbeitsbereich im Sinne einer leichteren Fehlverarbeitung des Unfallgeschehens bei einer pr�traumatisch bekannten �ngstlich-dysphorischen, infantilen, belastungsintoleranten, zu psychosomatischen Reaktionen neigenden, schwernehmerischen, etwas schizoiden und schwachintelligenten sowie k�mmerentwickelten Pers�nlichkeit diagnostizierte. Zusammenfassend kam der Psychiater zum Schluss, dass bei der Explorandin im Gefolge des Unfalltraumas h�chstens ein leichtgradiges psychogenes Anpassungssyndrom auf der Grundlage einer abnormen Pers�nlichkeitsstruktur entstanden sei. Die dadurch bedingte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit wurde auf 50 % gesch�tzt, wobei der Arzt eine baldige Besserung in Aussicht stellte.
4.1.3 In der Folge wurde �rztlicherseits eine zunehmende psychogene �berlagerung des Beschwerdebildes vermerkt (vgl. Berichte des Prof. Dr. med. S.________, Neurochirurgie FMH, vom 8. M�rz 1995 und des Dr. med. B.________, Neurologische Station, Medizinische Klinik des Spitals Z.________, vom 11. Januar 1996, S. 2 oben).
4.1.4 Der im Rahmen der durch die IV-Stelle veranlassten MEDAS-Begutachtung beigezogene Konsiliarbericht des Dr. med. K.________, vom 9. Juli 1997 (erg�nzt am 25. September 1997) f�hrt den folgenden Befund auf: "Wirkt in manchen Gespr�chssequenzen klagsam, dysphorisch, deprimiert, affektlabil, hoffnungslos und reizbar. Antrieb unauff�llig. Anamnestisch Suizidideen. Einschlaf- und Durchschlafst�rungen, Verk�rzung der Schlafdauer, fr�h erwachen und M�digkeit tags�ber." Auf dieser Basis gelangte der Psychiater zum Ergebnis, dass eine Kombination von direkten und indirekten Unfallfolgen vorliege. Es sei der Explorandin nicht gelungen, die verletzungsbedingten Schmerzen und die kognitive St�rung auf der emotionellen Ebene optimal zu verarbeiten. Es handle sich nunmehr, da die betreffenden Symptome l�nger als zwei Jahre angehalten h�tten, um eine anhaltende depressive St�rung im Sinne von ICD-10 F33.11 bei einem unfallbedingten Schmerzsyndrom und dringendem Verdacht auf eine ebenfalls unfallbedingte kognitive St�rung. Hinsichtlich der Arbeitsf�higkeit wurde festgehalten, dass sich die neuropsychologischen St�rungen - und damit die darauf zur�ckzuf�hrende Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens - zwischenzeitlich zur�ckgebildet h�tten; gleichzeitig h�tten sich jedoch die depressive St�rung und die subjektive Wahrnehmung der multiplen Schmerzen verst�rkt. Die integrierte Beurteilung der psychiatrischen und neuropsychologischen Befunde ergebe eine Arbeitsunf�higkeit von derzeit 50 % als Reinigungsangestellte und als Hausfrau; diese sei zu 60 % als unfallbedingt - ohne Unfallereignis h�tten sich weder eine gravierende Depression noch ein Schmerzsyndrom entwickelt - und zu 40 % als unfallfremd - der Schweregrad der aktuellen St�rung sei nur vor dem Hintergrund der besonderen Pers�nlichkeitsmerkmale der Versicherten vollst�ndig zu verstehen - einzustufen.
4.1.5 Dr. med. P.________ nannte auf Anfrage der Beschwerdef�hrerin hin in seinem Bericht vom 21. Dezember 1999 unter der Rubrik "Aktuelle, unfallkausale Diagnosen" eine anhaltende depressive St�rung bei unfallbedingtem Schmerzsyndrom. Als unfallfremd taxierte er die psychische St�rung im Sinne einer �ngstlich-dysphorischen, infantilen, belastungsintoleranten, zu psychosomatischen Reaktionen neigenden, schwernehmerischen, etwas schizoiden sowie schwach und k�mmerentwickelten Pers�nlichkeit. Im Rahmen seiner Beurteilung mass er der seelischen St�rung im Sinne einer anhaltenden Depression bei chronischem Schmerzsyndrom eine grosse Rolle bei. Hierbei sei jedoch auch die vorbestehende Pers�nlichkeitsst�rung mitzuber�cksichtigen, welche im Gutachten des Dr. med. V.________ vom 18. November 1994 gut beschrieben werde.
4.2 Nachdem die Beschwerdegegnerin Mitte Juli 2004 infolge Verschlechterung der gesundheitlichen Verh�ltnisse um revisionsweise Erh�hung auch der bisherigen unfallversicherungsrechtlichen Invalidenrente ersucht hatte, wurden weitere medizinische Abkl�rungen in die Wege geleitet. Diese stellen sich bez�glich des psychischen Beschwerdebildes im Wesentlichen wie folgt dar:
4.2.1 Der haus�rztlicherseits konsultierte Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, stellte mit Bericht vom 31. Oktober 2003 fest, dass sich weder klinisch noch durch die apparativen Zusatzuntersuchungen ein pathologisch-anatomisches Korrelat f�r die von der Patientin beklagten Beschwerden eruieren liesse. M�glicherweise liege eine somatoforme Schmerzst�rung vor.
4.2.2 Dem Verlaufsbericht des Hausarztes Dr. med. A.________, Allgemeine Medizin/Sportmedizin, vom 5. Februar 2004 ist auf die Frage "�nderung der Diagnose" der Hinweis auf Cervikalgien, Cervikobrachialgien, Lumbalgien und linksseitige Lumboischialgie, Unterschenkelvenenthrombose links sowie der Verdacht auf somatoforme Schmerzst�rungen zu entnehmen.
4.2.3 Dr. med. W.________ liess sich in seiner Stellungnahme vom 6. August 2004 unter Bezugnahme auf den erw�hnten haus�rztlichen Verlaufsbericht dahingehend vernehmen, dass neu zwei unfallfremde Diagnosen (seit vier Jahren bestehende Lumbalgien und linksseitige Lumboischialgie; im Januar 2004 erlittene Unterschenkelvenenthrombose links) aufgetreten seien. Die �brigen, bekannten Befunde (Cervikalgien, Cervikobrachialgien und somatoforme Schmerzst�rungen) seien bereits durch die auf 1. April 2000 zugesprochene Rente abgegolten worden.
4.2.4 Anl�sslich von zwischen 15. Oktober 2004 und 14. Februar 2005 im Rahmen der Rheumatologischen Interdisziplin�ren Schmerz-Sprechstunde des Spitals Y.________ durchgef�hrten �rztlichen, physiotherapeutischen, ergotherapeutischen und psychologischen Abkl�rungen diagnostizierten die involvierten Spezialisten gem�ss Bericht vom 8. M�rz 2005 u.a. eine somatoforme Schmerzst�rung mit/bei Verdacht auf depressives Zustandsbild sowie - differenzialdiagnostisch - eine posttraumatische Belastungsst�rung. Die depressive Symptomatik (eventuell auch Symptome einer chronischen posttraumatischen Belastungsst�rung) liege mit Schlaf- und Antriebsst�rungen, Reizbarkeit, Gedankenkreisen, Selbstentwertung sowie latenter Suizidalit�t vor. Die Versicherte zeige ein deutliches Angst-Vermeidungs-Verhalten. Sie sei sehr inaktiv, wahrscheinlich auch dekonditioniert, und verbringe viele Tage ausschliesslich in ihrer Wohnung.
4.2.5 Anfangs 2005 initiierte die IV-Stelle abermals eine polydisziplin�re MEDAS-Begutachtung. Dr. med. N.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, f�hrte in diesem Zusammenhang mit konsiliarischem Teilbericht vom 20. Juni 2005 aus, dass die Explorandin bedr�ckt und traurig wirke. Sie habe oft Tr�nen in den Augen und zeige einen erheblichen Leidensdruck. Sie bekunde wenig Antrieb, f�hle sich kraft- und ratlos, eine neue Aufgabe anzugehen. Sie sei nicht sicher, ob es noch einen Sinn habe, weiterzuleben. Eine akute Suizidalit�t liege jedoch nicht vor. Anhaltspunkte f�r eine akzentuierte Pers�nlichkeit im Sinne einer histrionischen und infantilen Pers�nlichkeitsstruktur, wie von Dr. med. V.________ befunden, schloss der Arzt, soweit r�ckblickend beurteilbar, aus. Im Gegenteil pr�sentiere die Explorandin sich als geordnete, zuverl�ssige Person, die �ber die Ver�nderung, welche der Unfall in ihr Leben gebracht habe, tief betr�bt sei. Die Stimmung entspreche einer anhaltenden mittelschweren Depression. Auf dieser Grundlage diagnostizierte Dr. med. N.________ eine rezidivierende depressive St�rung, aktuell mittelgradig (ICD-10: F33.1), die keine berufliche T�tigkeit zulasse. Im Wesentlichen basierend auf dieser Beurteilung - aus rheumatologischer Sicht wurde eine im Rahmen leidensangepasster T�tigkeiten lediglich um 30 % eingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit und unter neurologischem Blickwinkel keine Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens festgestellt - kamen die Gutachter der MEDAS in ihrer Expertise vom 14. Juli 2005 zusammenfassend zum Schluss, dass insbesondere in psychischer Hinsicht von einer Verschlimmerung des Zustandes der Versicherten auszugehen und sie infolge der diagnostizierten depressiven St�rung f�r eine ausserh�usliche erwerbliche Besch�ftigung nicht mehr einsetzbar sei. Die psychische Verfassung verunm�gliche es ihr auch, ihr ausgepr�gtes Schmerzsyndrom willentlich zu �berwinden.
4.2.6 Die seitens der Beschwerdef�hrerin konsultierten Dres. med. H.________ und C.________ schlossen in ihren Stellungnahmen vom 18. Juli und 29. August 2007 jeden Zusammenhang zwischen etwaig sich verst�rkten psychischen Beschwerden und dem versicherten Unfallereignis aus.
4.3.1 Aus der dargelegten Aktenlage erhellt, dass sich die Situation der Beschwerdegegnerin nach dem Unfallereignis vom 4. September 1993 in psychischer Hinsicht sukzessive verschlechtert hat und schliesslich, wie der Beschwerdeverlauf bis zum Zeitpunkt der ersten MEDAS-Begutachtung im Jahre 1997 zeigt, in eine anhaltende depressive St�rung im Sinne von ICD-10 F33.11 bei einem unfallbedingten Schmerzsyndrom und Verdacht auf eine kognitive St�rung m�ndete. Die daraus resultierende, nur teilweise als unfallkausal qualifizierte Verminderung der Arbeitsf�higkeit um 50 % wurde im Rahmen einer auf der Basis einer 50%igen Erwerbseinbusse zugesprochenen unfallversicherungsrechtlichen Invalidenrente entsch�digt. In der Folge erw�hnte die involvierte �rzteschaft vermehrt das Vorliegen einer somatoformen Schmerzst�rung, ohne sich zum Vorhandensein einer depressiven St�rung zu �ussern, mass dem psychischen Beschwerdebild qualitativ aber keinen gesteigerten Schweregrad zu (vgl. insbesondere Bericht des Dr. med. W.________ vom 6. August 2004). Die anl�sslich der Rheumatologischen Interdisziplin�ren Schmerz-Sprechstunde des Spitals Y.________ mit der Versicherten befassten Fach�rzte �usserten in ihrem Bericht vom 8. M�rz 2005 den Verdacht auf ein depressives Geschehen (bzw. - differenzialdiagnostisch - auf eine posttraumatische Belastungsst�rung), enthielten sich indes einer Stellungnahme zu einer dadurch allenfalls beeintr�chtigten Arbeitsf�higkeit. In der MEDAS-Expertise vom 14. Juli 2005 gelangten die Gutachter schliesslich, zur Hauptsache basierend auf den Schlussfolgerungen des psychiatrischen Konsiliums des Dr. med. N.________ vom 20. Juni 2005, zum Ergebnis, dass die Explorandin an einer jede berufliche T�tigkeit ausschliessenden rezidivierenden depressiven St�rung, aktuell mittelgradig (ICD-10: F33.1), leide; namentlich s�he die Versicherte sich dadurch auch ausserstande, das ausgepr�gt vorhandene Schmerzsyndrom mittels Willensanstrengung zu �berwinden. Die Dres. med. H.________ und C.________ opponierten den vorangegangenen Einsch�tzungen nicht, stuften aber allf�llige gesundheitliche Ver�nderungen als unfallfremd ein. Die Beschwerdef�hrerin weist in ihrer Beschwerde vor diesem Hintergrund zu Recht darauf hin, dass sich diagnostisch zwischen dem psychischen Geschehen, auf welchem die Rentenzusprache vom 1. Mai 2000 u.a. beruhte, und den im Zeitpunkt der geltend gemachten Verschlechterung anfangs 2004 bzw. des in zeitlicher Hinsicht f�r die Beurteilung massgebenden Erlasses des Einspracheentscheids vom 16. Januar 2008 herrschenden Verh�ltnissen keine Differenzen bestehen. W�hrend im MEDAS-Gutachten vom 12. November 1997 von einer anhaltenden depressiven St�rung im Sinne von ICD-10 F33.11 die Rede war, welcher Code gem�ss damaliger Ausgabe des ICD-10 einer rezidivierenden depressiven St�rung, gegenw�rtig mittelgradige Episode, mit somatischem Syndrom entspricht, stellte Dr. med. N.________ anl�sslich der erneuten Exploration der MEDAS im Jahre 2005 die - nach der damaligen Fassung der klinisch-diagnostischen Leitlinien - identische Diagnose einer rezidivierenden depressiven St�rung, aktuell mittelgradig (ICD-10: F33.1). Die Annahme der Vorinstanz, dass sich die psychiatrische Diagnose auf Grund einer nachtr�glichen gesundheitlichen Entwicklung von einer anhaltenden depressiven St�rung zu einer mittelschweren Depression ver�ndert haben soll (vgl. angefochtener Entscheid, S. 11 E. 5b), l�sst sich somit - jedenfalls gest�tzt auf die in den MEDAS-Gutachten wiedergegebenen medizinischen Sachumst�nde - nicht halten. Ebenso wenig bieten die bei der zweiten Begutachtung erhobenen psychiatrischen Befunde Anhaltspunkte f�r eine derartige, zu einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit f�hrenden Ver�nderung der psychischen Symptomatik. Vielmehr ist die festgestellte bedr�ckte und traurige Grundstimmung weitgehend identisch mit dem bereits 1997 dokumentierten klagsamen, deprimierten und hoffnungslosen Verhalten der Versicherten. Einziger namhafter Unterschied in der Beurteilung besteht darin, dass Dr. med. N.________ keine Anzeichen f�r die erstmals von Dr. med. V.________ erw�hnten (vgl. Berichte vom 29. Oktober 1992 und 18. November 1994) und durch die Dres. med. K.________ (MEDAS-Gutachten vom 12. November 1997) und P.________ (Bericht vom 21. Dezember 1999) best�tigten, vorbestehenden histrionischen Pers�nlichkeitsz�ge der Beschwerdegegnerin fand. Diesem - kausalrechtlich bedeutsamen - Umstand ist im vorliegend relevanten Kontext indes keine entscheidwesentliche Bedeutung beizumessen. Ferner mangelt es dem psychiatrischen Konsiliarbericht an schl�ssig begr�ndeten Ausf�hrungen dazu, weshalb sich die Versicherte trotz gleich gebliebener psychiatrischer Diagnose nun ausserstande sehen sollte, auch nur teilzeitlich einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen. Namentlich unterl�sst es Dr. med. N.________, sich diesbez�glich einl�sslich mit den Feststellungen des Dr. med. K.________ auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, welchen Verlauf der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdegegnerin genommen hat, um geraume Zeit nach dem Unfallerlebnis keine ausserh�usliche Besch�ftigung mehr zuzulassen. Nichts Anderes resultiert sodann aus den �brigen �rztlichen Stellungnahmen: W�hrend Dr. med. A.________ selber, in seiner haus�rztlichen Funktion, im Verlaufsbericht vom 5. Februar 2004 die Verschlechterung der gesundheitlichen Verfassung seiner Patientin und die damit einhergehende Verminderung der Restarbeitsf�higkeit in erster Linie der Zunahme somatischer Beschwerden (im Januar 2004 aufgetretene Unterschenkelvenenthrombose; seit vier Jahren bestehende Lumbalgien), nicht aber einer Akzentuierung der depressiven St�rung zuschrieb (best�tigt durch Dr. med. W.________ in dessen Bericht vom 6. August 2004), erw�hnten die Fachspezialisten der Rheumatologischen Interdisziplin�ren Schmerz-Sprechstunde des Spitals Y.________ in ihrem Bericht vom 8. M�rz 2005 zwar den Verdacht auf ein depressives Geschehen (bzw. - differenzialdiagnostisch - auf eine posttraumatische Belastungsst�rung), machten aber keine Angaben zu einer allf�lligen darauf zur�ckzuf�hrenden Verschlechterung der gesundheitlichen Verh�ltnisse samt Leistungseinbusse. Die Dres. med. H.________ und C.________ schliesslich fokussierten sich in ihren Beurteilungen vom 18. Juli und 29. August 2007 auf eine von Kausalit�ts�berlegungen gepr�gte Betrachtungsweise des gesundheitlichen Hergangs.
4.3.2 Zusammenfassend l�sst sich festhalten, dass aus den Abkl�rungen nicht gen�gend Anhaltspunkte hervorgehen, die auf eine wesentliche - unfallkausale - Verschlechterung der tats�chlichen Verh�ltnisse gegen�ber dem Zeitpunkt der Zusprechung einer auf einer 50%igen Erwerbsunf�higkeit basierenden Invalidenrente am 1. Mai 2000 schliessen lassen. Vielmehr ist insbesondere auf Grund der psychiatrischen Diagnosestellungen davon auszugehen, dass weder in gesundheitlicher noch in erwerblicher Hinsicht eine unter dem Gesichtswinkel von Art. 17 Abs. 1 ATSG beachtliche, mit dem versicherten Unfallereignis in Zusammenhang stehende Verminderung des Zustandes eingetreten ist. Wohl wird die Arbeitsf�higkeit im MEDAS-Gutachten vom 14. Juli 2005 aus psychiatrischer Sicht als vollumf�nglich eingeschr�nkt qualifiziert; doch l�sst dies im Lichte der gestellten Diagnose und der erhobenen Befunde sowie im Vergleich mit den anderen medizinischen Berichten eher auf eine verhaltenere Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes schliessen als auf eine tats�chliche Verschlechterung des psychischen Zustandes der Beschwerdegegnerin. Die Voraussetzungen f�r eine revisionsweise Anhebung der Invalidenrente nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind demzufolge nicht gegeben. Nach dem Dargelegten kann auf weitere Er�rterungen zur Frage des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen den psychischen Unfallfolgen und dem Unfallereignis verzichtet werden.
Dem Prozessausgang entsprechend hat die unterliegende Beschwerdegegnerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung steht der Beschwerdef�hrerin, da sie als mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauter Organisation in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, gem�ss Art. 68 Abs. 3 BGG nicht zu (Urteil 8C_606/2007 vom 27. August 2008 E. 11 mit Hinweisen).