Source: https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/archiv/detail/hinzuverdienst-durch-rentenexperte-geklaert/seite/2.html
Timestamp: 2018-12-17 01:31:05
Document Index: 184346055

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 96']

hinzuverdienst durch rentenexperte geklärt. | Ihre Vorsorge < content="">
Mittelchen sind dazu nicht erforderlich, man muß sich einfach ein Landes- oder Bundessozialgerichtsurteil durchlesen am Abend. das wirkt mehr als 3 flaschen wein.
Hallo lachnik,
die Auffassung der Rentenversicherungsträger zu diesem Themenkomplex können Sie der im Internet zugänglichen Rechtlichen Arbeitsanweisung zu § 43 SGB VI
entnehmen. Hierbei möchte ich insbesondere auch auf die Ausführungen zum Leistungsvermögen
und zur konkreten Betrachtungsweise
hallo herr experte. danke für den hinweis.
heisst das jetzt, daß jemand, der an 2 tagen die woche 5 std. arbeiten und sonst nicht, und nach den medizinischen unterlagen voll auf dauer erwerbsgemindert ist, sich keine sorgen machen muß ? oder heißt das nun er arbeitet zweimal 5 stunden, also unter 15 wochenstd. auf die woche, beweist aber durch die zwei tage, daß er über 3 stunden arbeiten kann und beweißt dadurch weiterhin, daß der teilarbeitsmarkt für ihn nicht verschlossen ist ( konkrete betrachtungsweise ) und er bekommt zur Strafe statt EM-Rente in zukunft harzt4 ?
es ist sehr schwer zu verstehen.
ich würde keine 5 tage mit 3 stunden aushalten.
zweimal 5 stunden inklusive mehrere pausen geht gerdeeben und ist definitiv zum nachteil meiner restgesundheit wie bei allen. Ein experte könnte ja auch sagen, wenn sie an 5 werktagen genau 3 stunden arbeiten, dann fehlen ja eigentlich nur 5 minuten bis zu der Feststellung, daß sie erwerbsfähig sind. Also 5 x 1 minute pro tag. und dann würde dieser Experte sicherlich sagen, das glaube ich ihnen nicht, das es an insgesamt 5 minuten auf eine Woche scheitern soll.
Ich verstehe diese ganz regelung einfach nicht. vielleicht bin ich zu dumm. entweder ganz abschaffen den hinzuverdienst oder stundenverteilung ignorieren. so werden die leute ja total verrückt bei diesen regelungen.
ich glaube ich habe das jetzt begriffen die konkrete betrachtungsweise. man sagt wohl das ein voll erwerbsgeminderter auf dauer der zweimal 5 stunden arbeitet, der arbeitsmarkt als verschlossen gilt und er eine arbeitsmarktrente erhält. die sozialrichter sage in ihren urteilen aber alle, dadurch das der voll erwerbsminderungsrentner eine nebenjob ausführt, beweist er das der teilzeitarbeitsmarkt nicht verschlossen ist für ihn. was ist denn nun richtig ?
in meinen Augen betreibt dieser „hohe Abteilungsleiter“ nichts anderes als Rechtsverdreherei und Duldung von Sozialbetrug. Wenn dies Schule macht, geht demnächst jeder Vollerwerbsgeminderte an 2 Tagen in der Woche 7 Stunden arbeiten und legt für den Rest der Woche die Beine hoch.
Wer 5 Std. am Tag arbeiten kann – und sei es nur einmal wöchentlich – ist zwar teilerwerbsgemindert (da unter 6 Std.), aber nicht voll erwerbsgemindert. Voll erwerbsgemindert bedeutet unter 3 Std. TÄGLICH.
Entgegen den Vorurteilen in diesem Forum habe ich einen 450 € Job, täglich Mo-Do max. 2,75 Std. Ich arbeite von 9.15 bis 12.00 Uhr.
Weshalb gibt es Gesetze, wenn diese nicht eingehalten werden (müssen)?
Zitiert von: nicht mehr egal
Wo im Gesetz steht das.....was Sie da schreiben!
Es gibt da doch immer noch den Begriff auf Kosten der Gesundheit arbeiten......und das können dann auch mal meh als 3 h sein.....entscheidend ist doch wohl eher ob das dauerhaft möglich ist oder nicht.....früher gabes mal den Begriff "halbunterschichtig" was bedeutete das man noch 2-4 h arbeiten konnte aber die volle Eu-Rente bekam!
früher... Ja eben, früher.
Zitiert von: egal (2)
Das ist keine Antwort auf meine Frage....sondern nur Polemik!!!
Also klären Sie mich als alten EU-Rentner auf!!
Der Rentner mit so einem Hals....
Warum haben Sie denn einen dicken Hals?
Ich gebe nur wieder, was auf sämtlichen Formularen und Anträgen steht:
Unter 3 Std. tgl. Leistungsfähigkeit - voll erwerbsgemindert
3- unter 6 Std. tgl. - halbe Erwerbsminderung und über 6 Std tgl. voll erwerbsfähig
Nicht sauer sein und genießen Sie Ihre Rente.
was "egal" da schreibt ist absolut falsch.
nach rückfrage bei nicht nur einem DRV-Experten, geht es eindeutig nicht um einen Tag sondern um eine ganze Arbeitswoche. Nur das wäre üblich und sonst nix. wer also zweimal in der woche 4,5 std. arbeitet und sonst gar nicht, liegt damit 6 Stunden unter den erlaubten 15 stunden. Glauben Sie, Egal, allen ernstes, daß ein Richter Ihnen glaubt, daß sie jeden Tag arbeiten können, aber die letzten 10 minuten bis über 3 std. nicht mehr. der lacht sie aus.
Die Verteilung der 15 std. kann jeder so machen wie er es möchte. ganz klare aussagen verschiedener sachbearbeiter, nicht zu verwechseln mit den antworten der call-center-damen. die sagen scheinbar immer was anderes. die haben aber auch keine ahnung
Absolut falsch Herr "egal". Sie müssen lernen, die gesetze richtig zu lesen. Wer täglich weniger als 3 Stunden unter den üblichen Bedingungen des Arbeitsmarktes arbeiten kann, ist voll erwerbsgemindert. übliche Bedingungen sind eine 5 Werktagewoche. Vielleicht arbeiten die Menschen bei Ihnen in der Gegend ja alle nur Mittwochs und leben Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag die Beine hoch. Denken Sie doch einfach mal wie ein vernuenftiger Mensch.
ich z.b. bin definitiv nicht in der körperlichen Lage, jeden morgen 5 tage die woche pünktlich um 9 uhr irgendwo zu sein. das geht nicht. haben Sie keine krankheitsbedingten Akutphasen ? geht es Ihnen also so gut, daß sie jeden tag auf der matte stehen ? Das hört sich 10mal mehr nach Sozialbetrug an als alles andere. Und das sagen auch die meisten drv-angestellten. Es ist sehr viel anstrengender jeden Tag irgendwo hin zu müssen, als vielleicht 2 x 3,5 bis 5 Stunden an zwei einzelnen Tagen die Woche. jemand der 5 tage strukturiert ständig präsent ist, da frage ich mich, wo der krank sein soll...
hier nochmal der entscheidende Gesetzestext :
R2.3 (Quantitatives) Leistungsvermögen
Nach der Legaldefinition des § 43 Abs. 1 S. 2 SGB VI ist teilweise erwerbsgemindert der Versicherte, dessen Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zwischen 3 und unter 6 Stunden täglich liegt; volle Erwerbsminderung kann nach § 43 Abs. 2 S. 2 SGB VI dagegen erst dann angenommen werden, wenn das Restleistungsvermögen auf unter 3 Stunden täglich herabgesunken ist.
Nach dem Wortlaut des Gesetzes ist damit allein entscheidend das zeitliche Leistungsvermögen, das regelmäßig anhand der sozialmedizinischen Gutachten und Unterlagen festzustellen ist (abstrakte Betrachtungsweise). Siehe hierzu aber die Ausführungen zur konkreten Betrachtungsweise in Abschnitt R3.2.2 der RAA zu § 43 SGB VI >>(SGB VI § 43 R3.2.2).
Rentenrechtlich relevant ist eine Erwerbsminderung unter Beachtung der Regelung des § 43 Abs. 3 SGB VI erst dann, wenn das Leistungsvermögen auf unter 6 Stunden täglich herabgesunken ist;
.!!!!!!!!!!..................hierbei ist nach der Gesetzesbegründung eine regelmäßige Arbeitszeit im Rahmen einer 5-Tage-Woche zugrunde zu legen. ..................!!!!!!!!!!!!!!!!.
Ist das Leistungsvermögen entsprechend gemindert, liegt entweder teilweise oder volle Erwerbsminderung vor.
Die subjektive Zumutbarkeit einer Tätigkeit unter dem Gesichtspunkt der Ausbildung/des Status der bisherigen beruflichen Tätigkeit sowie die Frage, ob der Versicherte bisher abhängig beschäftigt oder selbständig erwerbstätig war, sind ohne rechtliche Bedeutung.
Als Maßstab für die Feststellung des zeitlichen Leistungsvermögens kommt vielmehr jede nur denkbare Tätigkeit (auch leichtester Art), die es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gibt, in Betracht. Die untere Grenze stellen dabei verständlicherweise solche Tätigkeiten dar, die allenfalls geringe Anforderungen an das physische und psychische Leistungsvermögen stellen. Solange der Versicherte noch in der Lage ist, eine solche Tätigkeit wenigstens 6 Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes auszuüben, liegt weder teilweise noch volle Erwerbsminderung bei ihm vor.
Im Rahmen der Beurteilung des zeitlichen Leistungsvermögens außer Betracht bleibt dagegen eine Tätigkeit, die der Versicherte auf Kosten seiner Gesundheit ausübt oder die er nur unter unzumutbaren Schmerzen auszuüben in der Lage ist. Denn entscheidend für die Minderung der Erwerbsfähigkeit ist, ob der Versicherte im Stande, d. h. fähig ist, eine Tätigkeit in einem bestimmten Rahmen auszuüben (BSGE 28, 271). Gleiches gilt, wenn es sich bei der Erwerbstätigkeit um eine, z. B. aufgrund einer besonderen Gestaltung des Arbeitsvertrages, vom Regelfall eines Beschäftigungsverhältnisses abweichende günstige Arbeitsgelegenheit handelt oder wenn die Beschäftigung nur vergönnungsweise - der Arbeitgeber beschäftigt den Versicherten weiter, obwohl dieser den Anforderungen, die die Tätigkeit an ihn stellt, gesundheitsbedingt nicht mehr gewachsen ist - ermöglicht wird. Als Regulativ gilt in diesen Fällen die Vorschrift des § 96a SGB VI.
Und genau das ist das, was mir dieser Rentenexperte der DRV gesagt hat. das ist entscheidend und er hat auch noch gesagt, daß es die "Ein-Tag-Stundenzahl" schon seit vielen Jahren nicht mehr gibt.
Will heißen: ärztlicher Dienst stellt fest: Rein sozialmedizinsch könnten Sie eigentlich nur noch unter 3 Stunden täglich arbeiten, tatsächlich arbeiten Sie aber an 2 oder 3 Tagen knapp 5 Stunden.
Da kann man schon am Votum des ärztlichen Dienstes zweifeln ....
13.02.2014, 09:39
Jetzt machen Sie mal nicht so dicke Backen, Herr oder Frau "lachnik".
Ich habe mein Leben so strukturiert, dass ich von Mo - Do, jeweils max. 2,75 Std. einem Bürojob nachgehe.
Wenn ich das an einigen Tagen aus gesundheitlichen Gründen nicht schaffe, reicht ein Anruf, dass ich an diesem Tag nicht ins Büro komme. Der Arbeitgeber weiß von meinen Einschränkungen. Ich werde in meinem Job nur für die Std. bezahlt, die ich tatsächlich auch im Büro bin.
Ob es nun anstrengender ist, an 2 Tagen 5 Std. zu arbeiten oder an 4 Tagen max. 2,75, sollte doch jedem Betroffenen selbst überlassen sein. Ich könnte keine 5 Std. am Stück leisten, auch nicht mit entsprechenden Pausen.
Übrigens sprechen Sie von "jeden Tag". Bei uns in der Gegend hat eine Woche 7 Tage und nicht nur 4. Das heißt, ich habe 3 Tage infolge frei.
Ich frage mich hingegen, wie "krank" denn jemand ist, der 5 Std. am Tag schafft und sei es nur an 2 Tagen in der Woche.
Und jetzt halten Sie mal bitteschön den Ball flach.
Sie haben doch jetzt die Meinung(en) der Rentenexperten, also sind Sie doch auf der "sicheren" Seite, oder?
Übrigens brauche ich mir keine Erklärung für den Rentenexperten zu stricken, da ich so oder so die Grenze nicht überschreite.
sehr interessant. Ihre Erkrankung macht also jeden Tag Pause zwischen 09.15 und 12 uhr . es gibt z.b. MS-Kranke, deren Schübe unvorhergesehen sind und aus dem nichts auftreten. es kann diesen leuten tags zuvor noch gut gehen und nächsten tag können sie nicht mal mehr aufstehen. Und sie glauben, ein arzt könnte bei ihnen nicht auf die Idee kommen, daß wenn sie jeden Tag kurz vor 3 stunden zusammensacken, daß dies nicht konstruiert ist ? und nehmen sie nochmals deutlich zur Kenntnis : erst wenn sie jeden tag gemessen an einer 5-tage woche jeden tag über 3 std. arbeiten sind sie nicht mehr voll erwerbsgemindert. das sagt ihnen hier jeder experte. das nennt sich übliche bedingung eines arbeitsmarktes. sie können nicht über andere urteilen und für sich selbst in anspruch nehmen sowohl juristisch als auch medizinisch integer zu sein, was bei ihnen sicher der Fall ist. . das gehört sich nicht. es gibt auch noch andere erkrankungen als die ihre, mit denen sie vielleicht nie tauschen würden. und genau aus diesen guten gründen orientiert sich die Drv an dem "Regulativ 450,, Euro "
Dann kann man sie nur beglückwünschen, daß sie ihre krankheit "strukturieren" können.
Bei mir kommt und geht sie, wann es ihr beliebt. und diese erkrankung fragt mich insbesondere auch nicht, ob ich meine woche durchstrukturiert habe oder nicht. das ist ihr wurscht. wenn meine erkrankung sagt, du bleibst liegen, dann bleibe ich liegen, ob ich will oder nicht....