Source: http://www.gesetze-bayern.de/(X(1)S(k4luhqw2ebfei1mpjxxpoova))/Content/Document/BayVirtHSchV/true?AspxAutoDetectCookieSupport=1
Timestamp: 2017-08-23 00:45:59
Document Index: 98758879

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 85', '§ 2', '§ 2', 'Art. 9', 'Art. 1']

Verordnung über die Virtuelle Hochschule Bayern
(GVBl S. 346)
BayRS 2210-1-1-10-K
Vollzitat nach RedR: Verordnung über die Virtuelle Hochschule Bayern vom 4. Mai 2000 (GVBl. S. 346, BayRS 2210-1-1-10-K), die zuletzt durch Verordnung vom 19. Dezember 2005 (GVBl. S. 708) geändert worden ist
(1) 1Die Virtuelle Hochschule Bayern ist eine gemeinsame Einrichtung der in Art. 1 Abs. 2 Nrn. 1 und 3 BayHSchG genannten Hochschulen und der in der Anlage zu dieser Verordnung aufgeführten Hochschulen (Trägerhochschulen). 2Andere staatliche oder staatlich anerkannte nichtstaatliche Hochschulen im Bereich des Freistaates Bayern können auf Antrag mit Zustimmung der Mitgliederversammlung Trägerhochschulen werden.
(3) 1Die Virtuelle Hochschule Bayern unterhält eine Geschäftsstelle in Bamberg und in Hof. 2Das Personal der Geschäftsstelle in Hof ist der Fachhochschule Hof zugeordnet. 3Das Personal der Geschäftsstelle in Bamberg ist der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zugeordnet.
(1) 1Aufgabe der Virtuellen Hochschule Bayern ist es, die Entwicklung und Verbreitung von multimedialen Lehr- und Lernelementen zum Zwecke der Unterstützung der Präsenzlehre, des netzgestützten Einsatzes sowie des Einsatzes auf Datenträgern für den Bereich des Studiums zu fördern. 2Zur Erfüllung dieser Aufgabe obliegt der Virtuellen Hochschule Bayern insbesondere
(1) 1Das Lehrangebot der Virtuellen Hochschule Bayern steht allen Studenten der Trägerhochschulen nach den allgemeinen Bestimmungen offen. 2Andere Personen können von der Virtuellen Hochschule Bayern nach Maßgabe ihrer Benutzungsordnung als Nutzer zugelassen werden.
(3) 1Für die Erhebung von Gebühren und Auslagen gilt Art. 85 BayHSchG. 2Von Teilnehmern, die nach Abs. 1 Satz 2 als Nutzer zugelassen wurden, wird ein privatrechtliches Entgelt erhoben.
(1) 1Das Präsidium setzt sich aus zwei Professoren aus den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen im Bereich des Freistaates Bayern und einem Professor aus den Fachhochschulen und anderen Hochschulen mit Fachhochschulstudiengängen, soweit überwiegend in diesen tätig, im Bereich des Freistaates Bayern zusammen. 2Die Professoren werden für die Dauer von vier Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt, die gleichzeitig einen Professor als Präsidenten bestimmt. 3Die übrigen Mitglieder des Präsidiums führen die Bezeichnung Vizepräsident. 4Die Mitgliedersammlung bestimmt zusätzlich zwei stellvertretende Vizepräsidenten, und zwar je einen für den Bereich der Universitäten bzw. der Fachhochschulen.
(2) 1Das Präsidium wirkt in gemeinsamer Verantwortung zur Erfüllung der in § 2 genannten Aufgabe zusammen. 2Es legt das Gesamtprogramm der Virtuellen Hochschule Bayern fest, stellt die Voranschläge zum Staatshaushaltsplan auf und entscheidet über die Verteilung der der Virtuellen Hochschule Bayern zugewiesenen Mittel.
(4) 1Der Präsident handelt für die Virtuelle Hochschule Bayern. 2Er kann diese Befugnis auf die Vizepräsidenten übertragen, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist. 3Die Trägerhochschulen werden vom Präsidenten insoweit vertreten, als dies für die Erfüllung der Aufgabe nach § 2 unabdingbar ist.
1Der Geschäftsführer unterstützt das Präsidium und die Programmkommission bei der Erledigung der Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten und führt die Geschäfte der laufenden Verwaltung der Virtuellen Hochschule Bayern. 2Er ist Beauftragter für den Haushalt im Sinn von Art. 9 der Bayerischen Haushaltsordnung und Vorgesetzter für das Personal der Geschäftsstelle.
(1) 1In die Mitgliederversammlung entsendet jede Trägerhochschule einen bevollmächtigten Vertreter, der an der jeweiligen Hochschule die Aufgaben des Beauftragten für die Angelegenheiten der Virtuellen Hochschule Bayern wahrnimmt. 2Die Amtszeit der bevollmächtigten Vertreter wird von deren jeweiliger Trägerhochschule festgelegt.
(3) 1Die Programmkommission wählt ein vorsitzendes Mitglied. 2Die Amtszeit der Mitglieder der Programmkommission beträgt vier Jahre. 3Verliert ein Mitglied nach Abs. 2 Nrn. 1 oder 2 seinen Status als Vizepräsident bzw. Prorektor, so bleibt dieses Mitglied so lange im Amt, bis die Mitgliederversammlung einen Nachfolger gewählt hat.
Übersicht über die Trägerhochschulen der Virtuellen Hochschule Bayern, die nicht unter Art. 1 Abs. 2 Nrn. 1 und 3 BayHSchG fallen