Source: https://www.dtad.de/details/Vernetzungssoftwarepaket_55118_Mainz-6141436_3
Timestamp: 2018-05-20 23:53:34
Document Index: 252195417

Matched Legal Cases: ['§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 261', '§ 263', '§ 264', '§ 334', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 370', '§12', '§ 5', '§ 1']

Ausschreibung - Vernetzungssoftwarepaket in Mainz (ID:6141436)
> DTAD-ID: 6141436
Vernetzungssoftwarepaket
6141436
Zentrale Abfrage- und Vermittlungstechnik (z-AVT) für das Land Rheinland-Pfalz - Lieferung, Inbetriebnahme sowie Wartungs- und Supportleistungen. Das Land Rheinland-Pfalz beabsichtigt die Notrufabfrage- und Vermittlungstechnik (im Folgenden kurz als Abfrage- und Vermittlungstechnik - AVT - bezeichnet) in den 13 Leitstellen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, der Autorisierten Stelle und dem Lagezentrum des Landes in einem Leitstellenverbund zu zentralisieren (z-AVT). Dazu soll ein einheitliches, standardisiertes und zukunftssicheres System beschafft, implementiert und betrieben werden, das unabhängig vom jeweils eingesetzten Einsatzleitsystem ist. Als Vertragsgrundlage wird eine Rahmenvereinbarung mit einer voraussichtlichen Laufzeit bis zum Jahr 2022 in Aussicht gestellt. Die Leistung umfasst die Konzeption, Lieferung, Inbetriebnahme, Schulung und Betriebsunterstützung der z-AVT und einer integrierten Dokumentationsanlage. Dazu gehören die Arbeitsoberfläche für die Nutzer und Administratoren inklusive der notwendigen Bildschirme und Arbeitsplatzkomponenten. Darüber hinaus können USV, Leitstellentische, die Bedienelemente sowie die notwendige Verkabelung und deren Integration Bestandteil der Leistung werden. Es wird eine an modernen Grundsätzen für verteilte Systeme orientierte Systemarchitektur erwartet, so dass ein Höchstmaß an Ergonomie / Usability, Flexibilität, Erweiterbarkeit und Betriebssicherheit vom Auftragnehmer umgesetzt und betrieblich gewährleistet werden kann. Seitens des Bieters wird eine ausführliche Beschreibung seiner Systemarchitektur sowie der Möglichkeiten zur Skalierbarkeit, Anpassung von Schnittstellen und Erweiterbarkeit im 24/7-Betrieb erwartet. Der Auftragnehmer hat die z-AVT in die in Rheinland-Pfalz bestehende Systemlandschaft aus zentral oder dezentral angrenzenden Systemen z.B. Notruf, Digitalfunk, öffentliches Telekommunikationsnetz, Analogfunk sowie weitere Drittsysteme (ELA, Haustechnik) zu integrieren. Die vorzuschlagende Lösung des Anbieters für die Erfüllung der Anforderungen soll höchstverfügbar sein. Diese Höchstverfügbarkeit ist durch eine entsprechende Konfiguration der z-AVT zu gewährleisten und wird nach Inbetriebnahme der Leitstellen durch den Leitstellenverbund ergänzt. Das z-AVT-Zentralsystem besteht aus 2 physikalisch voneinander getrennten Systemen Technikzentrale 1 und Technikzentrale 2 an 2 unterschiedlichen Standorten, die sich logisch gegenüber den Leitstellen wie ein System verhalten, intern jedoch unabhängig zu realisieren sind und sich im Falle des Ausfalles eines der beiden Technikzentralen gegenseitig vollständig ersetzen können. Für das z-AVT-Zentralsystem wird eine Verfügbarkeit von 99,999 % gefordert, d.h. das zu beschaffende Gesamtsystem ist so zu konzipieren, dass ein störungsfreier Betrieb und ein unterbrechungsfreies Patchmanagement für das zAVT-Zentralsystem gewährleistet werden kann. Die einzelnen Standorte der z-AVT werden über ein VPN (VPN z-AVT) als ein Teil des rlp-Netzes miteinander verbunden. Beim rlp-Netz handelt es sich um das zentrale flächendeckende, hochverfügbare, hochperformante Kommunikationsnetz des Landes Rheinland-Pfalz. Die einzelnen Leitstellen sind so auszustatten, dass der Anbieter einen autarken Betrieb jeder Leitstelle bei Ausfall der Netzanbindung für einen Zeitraum von bis zu acht Stunden mit den in der Leitstelle vorhandenen Systemkomponenten gewährleisten kann. Hiervon unabhängig wird eine höchstmögliche Verfügbarkeit (>= 99,9 %) für sämtliche Dienste der z-AVT durch die örtlich auf den Dienststellen vorhandenen Systemkomponenten auf jeder Leitstelle erwartet. Die Aufnahme des Wirkbetriebs der ersten BOS-Leitstelle soll nach Abstimmung mit dem Bieter ein halbes Jahr nach Zuschlagserteilung erfolgen. Die Aufnahme des Wirkbetriebs der ersten 6 BOS-Leitstellen, der autorisierten Stelle (AutSt) sowie des Lagezentrums des Landes (LZ) soll innerhalb von 2 Jahren nach der Zuschlagserteilung erfolgen. Die restlichen BOS-Leitstellen werden mit der z-AVT ausgerüstet, wenn eine Erneuerung ohnehin ansteht. Die Altanlagentechnik und Altgeräte sind zu demontieren und fachgerecht zu entsorgen.
Software, Kabelinfrastruktur, Kommunikationsanlagen, Telefon, Fax
Fernmeldebedarf , Installation von Fernmeldeanlagen , Softwarepaket für den Datenaustausch , Vernetzungssoftwarepaket
Org. Dok.-Nr: 146941-2011
Landesbetrieb Daten und Information Rheinland-Pfalz Valenciaplatz 6 z. H. Herrn René Müller 55118 Mainz DEUTSCHLAND Tel. +49 6131605-302 E-Mail: ausschreibungen@ldi.rlp.de Fax +49 6131605-146 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.ldi.rlp.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
Zentrale Abfrage- und Vermittlungstechnik (z-AVT) für das Land Rheinland-Pfalz - Lieferung, Inbetriebnahme sowie Wartungs- und Supportleistungen.
Dienstleistung Lieferauftrag Eine Kombination davon Hauptlieferort Mainz und andere Orte in Rheinland-Pfalz.
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer Laufzeit der Rahmenvereinbarung: in Jahren 10 Begründung, falls die Laufzeit der Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt: Es ist im Rahmen des veranschlagten erheblichen Investitionsvolumens eine sukzessive Ablöse von Bestandslösungen vorgesehen, um mittelfristig eine landeseinheitliche Lösung zu erhalten. Geschätzter Gesamtwert des Auftrags über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung geschätzter Wert ohne MwSt. Spanne von 2 000 000 bis 5 000 000 EUR
Das Land Rheinland-Pfalz beabsichtigt die Notrufabfrage- und Vermittlungstechnik (im Folgenden kurz als Abfrage- und Vermittlungstechnik - AVT - bezeichnet) in den 13 Leitstellen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, der Autorisierten Stelle und dem Lagezentrum des Landes in einem Leitstellenverbund zu zentralisieren (z-AVT). Dazu soll ein einheitliches, standardisiertes und zukunftssicheres System beschafft, implementiert und betrieben werden, das unabhängig vom jeweils eingesetzten Einsatzleitsystem ist. Als Vertragsgrundlage wird eine Rahmenvereinbarung mit einer voraussichtlichen Laufzeit bis zum Jahr 2022 in Aussicht gestellt. Die Leistung umfasst die Konzeption, Lieferung, Inbetriebnahme, Schulung und Betriebsunterstützung der z-AVT und einer integrierten Dokumentationsanlage. Dazu gehören die Arbeitsoberfläche für die Nutzer und Administratoren inklusive der notwendigen Bildschirme und Arbeitsplatzkomponenten. Darüber hinaus können USV, Leitstellentische, die Bedienelemente sowie die notwendige Verkabelung und deren Integration Bestandteil der Leistung werden. Es wird eine an modernen Grundsätzen für verteilte Systeme orientierte Systemarchitektur erwartet, so dass ein Höchstmaß an Ergonomie / Usability, Flexibilität, Erweiterbarkeit und Betriebssicherheit vom Auftragnehmer umgesetzt und betrieblich gewährleistet werden kann. Seitens des Bieters wird eine ausführliche Beschreibung seiner Systemarchitektur sowie der Möglichkeiten zur Skalierbarkeit, Anpassung von Schnittstellen und Erweiterbarkeit im 24/7-Betrieb erwartet. Der Auftragnehmer hat die z-AVT in die in Rheinland-Pfalz bestehende Systemlandschaft aus zentral oder dezentral angrenzenden Systemen z.B. Notruf, Digitalfunk, öffentliches Telekommunikationsnetz, Analogfunk sowie weitere Drittsysteme (ELA, Haustechnik) zu integrieren. Die vorzuschlagende Lösung des Anbieters für die Erfüllung der Anforderungen soll höchstverfügbar sein. Diese Höchstverfügbarkeit ist durch eine entsprechende Konfiguration der z-AVT zu gewährleisten und wird nach Inbetriebnahme der Leitstellen durch den Leitstellenverbund ergänzt. Das z-AVT-Zentralsystem besteht aus 2 physikalisch voneinander getrennten Systemen Technikzentrale 1 und Technikzentrale 2 an 2 unterschiedlichen Standorten, die sich logisch gegenüber den Leitstellen wie ein System verhalten, intern jedoch unabhängig zu realisieren sind und sich im Falle des Ausfalles eines der beiden Technikzentralen gegenseitig vollständig ersetzen können. Für das z-AVT-Zentralsystem wird eine Verfügbarkeit von 99,999 % gefordert, d.h. das zu beschaffende Gesamtsystem ist so zu konzipieren, dass ein störungsfreier Betrieb und ein unterbrechungsfreies Patchmanagement für das zAVT-Zentralsystem gewährleistet werden kann. Die einzelnen Standorte der z-AVT werden über ein VPN (VPN z-AVT) als ein Teil des rlp-Netzes miteinander verbunden. Beim rlp-Netz handelt es sich um das zentrale flächendeckende, hochverfügbare, hochperformante Kommunikationsnetz des Landes Rheinland-Pfalz. Die einzelnen Leitstellen sind so auszustatten, dass der Anbieter einen autarken Betrieb jeder Leitstelle bei Ausfall der Netzanbindung für einen Zeitraum von bis zu acht Stunden mit den in der Leitstelle vorhandenen Systemkomponenten gewährleisten kann. Hiervon unabhängig wird eine höchstmögliche Verfügbarkeit (>= 99,9 %) für sämtliche Dienste der z-AVT durch die örtlich auf den Dienststellen vorhandenen Systemkomponenten auf jeder Leitstelle erwartet. Die Aufnahme des Wirkbetriebs der ersten BOS-Leitstelle soll nach Abstimmung mit dem Bieter ein halbes Jahr nach Zuschlagserteilung erfolgen. Die Aufnahme des Wirkbetriebs der ersten 6 BOS-Leitstellen, der autorisierten Stelle (AutSt) sowie des Lagezentrums des Landes (LZ) soll innerhalb von 2 Jahren nach der Zuschlagserteilung erfolgen. Die restlichen BOS-Leitstellen werden mit der z-AVT ausgerüstet, wenn eine Erneuerung ohnehin ansteht. Die Altanlagentechnik und Altgeräte sind zu demontieren und fachgerecht zu entsorgen.
48210000, 32500000, 45314000, 48516000
ohne MwSt. Spanne von 2 000 000 bis 5 000 000 EUR
Der Bieter hat mit seinem Angebot eine schrifltiche Zusage eines Kreditinstitus oder Kreditversicherers vorzulegen, aus der hervorgeht, dass dem Unternehmen im Falle der Auftragserteilung eine selbstschuldnerische Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft in Höhe von 250 000 EUR gestellt wird (das Kreditinstitut bzw. der Kreditversicherer muss in der Europäischen Union oder in einem Staat, der Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder Mitglied des WTO-Dienstleistungsübereinkommens (GATS) ist, zugelassen sein). Der Bieter kann alternativ mit seinem Angebot eine Zusicherung vorlegen, dass er im Zuschlagsfall eine entsprechende Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft vorlegen wird. Zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung muss eine entsprechende Bürgschaft der Vergabestelle spätestens vorgelegt werden. Der Bieter hat eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen: für Personenschäden pauschal mindestens 500 000 EUR, für Sachschäden pauschal mindestens 500 000 EUR je Schadensfall, insgesamt jedoch höchstens bis zu 1 000 000 EUR, für Vermögensschäden in Höhe von 10 % der Gesamtvergütung des Vertrages bzw. insgesamt pauschal höchstens 500 000 EUR. Alternativ kann der Bieter eine verbindliche Erklärung einer Versicherung vorlegen, aus der sich ergibt, dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung abgeschlossen wird. Die geforderte Versicherung muss binnen 4 Wochen nach der Zuschlagserteilung vorliegen.
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
wird Bewerber- /Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen alle Mitglieder angeben. Ein Mitglied ist von allen übrigen Mitgliedern als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bevollmächtigen. Alle Mitglieder müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Leistungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten. Die geplante Rechtsform der Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist anzugeben. Der Teilnahmeantrag ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/ Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. Eine Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform ist zugelassen. Die Auftragserteilung ergeht nur an ein federführendes und bevollmächtigtes Mitglied der Gemeinschaft. Der Bewerber hat im Fall einer Bewerber-/ Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft die entsprechenden Fragen in den Vergabeunterlagen zu beantworten sowie die Erklärung Bietergemeinschaft (Teil A: Verfahrensunterlagen Teilnahmewettbewerb und Eignungsbewertung, Anlage 06_Bietergemeinschaft) auszufüllen und unterzeichnet mit seinem Teilnahmeantrag bei der Vergabestelle einzureichen.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Vergabestelle stellt für den Teilnahmewettbewerb Vordrucke zur Verfügung, die bei der Erstellung des Teilnahmeantrags zu verwenden sind. Die Bewerber erhalten: — Teil A: Anlage 01_Teilnahmeantrag, — Teil A: Anlage 02_Eigenerklärungen, — Teil A: Anlage 03_Zuverlässigkeit, — Teil A: Anlage 04_Leistungsfähigkeit, — Teil A: Anlage 05_Referenzen, — Teil A: Anlage 06_Bietergemeinschaft, — Teil A: Anlage 07_Tariftreueerklärung. Um als Teilnehmer zugelassen zu werden, hat der Bewerber den Teilnahmeantrag sowie die Anlagen 02 - 07 vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und der Vergabestelle fristgerecht vorzulegen. Die Anlage 06 zum Teilnahmeantrag ist nur soweit einschlägig auszufüllen und unterzeichnet vorzulegen. Darüber hinaus hat der Bewerber zur Prüfung seiner Leistungsfähigkeit Auskunft zu Folgendem zu geben (siehe auch Anlage 04): als Anbieter von Abfrage- und Vermittlungstechnik im Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) am Markt präsent seit, durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2007, 2008 und 2009, durchschnittlicher Jahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2007, 2008 und 2009 im Bereich der Abfrage- und Vermittlungstechnik für BOS, prozentualer Anteil des durchschnittlichen Jahresumsatzes des Unternehmens im Bereich der Abfrage- und Vermittlungstechnik für BOS bezogen auf den deutschsprachigen Raum, durchschnittliche Gesamtanzahl der festangestellten Mitarbeiter in den Jahren 2007, 2008 und 2009, durchschnittliche Gesamtanzahl der festangestellten Mitarbeiter im Bereich der Abfrage- und Vermittlungstechnik für BOS in den Jahren 2007, 2008 und 2009, durchschnittliche Anzahl der im Bereich der Entwicklung, Test und Validation für Abfrage- und Vermittlungstechnik für BOS eingesetzten festangestellten Mitarbeiter in den Jahren 2007, 2008 und 2009 im deutschsprachigen Raum, durchschnittliche Anzahl der im Bereich der Projektierung, Intergration, Installation und Inbetriebnahme für Abfrage- und Vermittlungstechnik für BOS eingesetzten festangestellten Mitarbeiter in den Jahren 2007, 2008 und 2009 im deutschsprachigen Raum, durchschnittliche Anzahl der im Bereich Wartung, Pflege und Support für Abfrage- und Vermittlungstechnik für BOS eingesetzten festangestellten Mitarbeiter in den Jahren 2007, 2008 und 2009 im deutschsprachigem Raum. Wie viele später namentlich und mit Kontaktdaten zu benennende Mitarbeiter werden für den Ausschreibungsgegenstand eingesetzt? Nachweis, dass der Bieter im Berufs- und Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, ansässig ist (Handelsregisterauszug nicht älter als 6 Monate, Kopie genügt). Angabe von Nachunternehmen: Setzt der Bieter für Teile der Leistung Nachunternehmer ein, sind diese vollständig (namentliche Nennung) bereits im Angebot mit den zu leistenden Aufgaben (Art und Umfang) anzugeben sowie die unter III.2.1 bis III.2.3 verlangten Angaben, Erklärungen und Unterlagen - soweit einschlägig - bezogen auf die jeweilige vom Nachunternehmer übernommene Leistung einzureichen. Der Bieter hat überdies in einer gesonderten schriftlichen Erklärung zu versichern, dass er im Auftragsfall über die Ressourcen der Nachunternehmer verfügen kann (Verfügbarkeitsnachweis). Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen als Bewerber, als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer sind ausgeschlossen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Um als Teilnehmer zugelassen zu werden, hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag die nachfolgenden Eigenerklärungen abzugeben (den Verfahrensunterlagen für den Teilnahmewttbewerb liegt ein entsprechendes Formblatt als Teil A: Anlage 02 bei) und mit seiner Unterschrift die Richtigkeit der Angaben zu versichern (siehe dazu auch Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung). Der Bieter versichert, dass: 1. er nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung / Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung; Verstöße gegen das GWB, z.B. Preisabsprachen), 2. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat, 3. er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat, 4. keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist: a. § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland); b. § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte); c. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden; d. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden; e. § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung inter-nationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes; f. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr); g. § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit §12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden. 5. über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein ausländischer Bieter befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind. 6. das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet. 7. er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt. 8. das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die Technologie von L. Ron Hubbard anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weiter gehende Rechte bleiben unberührt. 9. in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften verurteilt worden sind. 10. seine Leistungen unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Landesdatenschutzgesetzes Rheinland-Pfalz erbracht werden. Er erklärt ferner, dass auch die Mitarbeiter des Unternehmens zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach § 5 BDSG verpflichtet werden. 11. er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Verpflichtungsgesetz abzugeben. (Den Vergabeunterlagen liegt zur Kenntnisnahme ein Muster als Anlage bei). 12. die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen. Der Teilnehmer gibt darüber hinaus die folgende Erklärung zur Vermeidung des Erwerbs von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit ab: — Erklärung zur Vermeidung des Erwerbs von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit: 1. Von ausbeuterischer Kinderarbeit sind insbesondere folgende Produkte betroffen: Sportbekleidung, Sportartikel, insbesondere Bälle, Spielwaren, Teppiche, Textilien, Lederprodukte, Billigprodukte aus Holz, Natursteine, Agrarprodukte wie z.B. Kaffee, Kakao, Orangen- oder Tomatensaft. Enthält die Leistung oder Lieferung derartige Produkte, die in Afrika, Asien oder Lateinamerika hergestellt bzw. bearbeitet werden oder wurden (ja / nein). 2. Falls ja, ist eine der beiden folgenden Erklärungen erforderlich. Bitte die entsprechende Erklärung ankreuzen! a) Wir sichern zu, dass die Herstellung bzw. Bearbeitung der zu liefernden Produkte ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinn des IAO-Übereinkommens Nr.182 erfolgt bzw. erfolgt ist, sowie ohne Verstöße gegen Verpflichtungen, die sich aus der Umsetzung dieses Übereinkommens oder aus anderen nationalen oder internationalen Vorschriften zur Bekämpfung von ausbeuterischer Kinderarbeit ergeben. Ja. Kann die Erklärung unter a) nicht abgegeben werden, ist folgende Erklärung notwendig: b) wir sichern zu, dass unser Unternehmen, unsere Lieferanten und deren Nachunternehmer aktive und zielführende Maßnahmen ergriffen haben, um ausbeuterische Kinderarbeit im Sinn des IAO-Übereinkommens Nr.182 bei Herstellung und Bearbeitung der zu liefernden Produkte auszuschließen. ja 3. Wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich oder vorwerfbar falsche Abgabe der vorstehenden Erklärung unseren Ausschluss von diesem Vergabeverfahren zur Folge hat, bzw. - nach Vertragsschluss - den Auftraggeber gegebenenfalls zur Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist berechtigt. Mit seiner Unterschrift auf dem von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordruck (siehe
Abschnitt VI.3) versichert der Teilnehmer die
Richtigkeit seiner Angaben, weshalb weitere Nachweise zu den Ziffern 1 bis 12 zunächst nicht vorgelegt werden müssen. Die Vergabestelle kann entsprechende Nachweise zur Eignungsprüfung jedoch jederzeit anfordern. Werden die Nachweise auf Anforderung nicht vorgelegt, kann dies zum Ausschluss des betreffenden Angebotes führen. Werden vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) abgegeben, wird das Angebot ausgeschlossen. Setzt der Bieter Nachunternehmer ein, hat jeder Nachunternehmer die vorstehenden Erklärungen durch Unterzeichnung der entsprechenden Teil A: Anlage 02_Eigenerklärungen abzugeben. Gleiches gilt für sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Um als Teilnehmer zugelassen zu werden hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag vergleichbare Referenzen nach Maßgaabe der den Verfahrensunterlagen für den Teilnahmewettbewerb beigefügten Teil A: Anlage 05 zu benennen. Darüber hinaus werden Zertifizierungen gefordert.
III.2.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der Angaben gemäß
III.2.1) bis III.2.3) Dabei wird folgende Gewichtung in Ansatz gebracht:
— 30 % Leistungsfähigkeit, — 64,5 % Fachkunde, insbesondere Referenzen, — 5,5 % Zuverlässigkeit. Nähere Informationen finden sich in den Verfahrensunterlagen für den Teilnahmewettbewerb.
850-000-2051
27.5.2011 - 12:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
7.6.2011 - 12:00
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 5.7.2011
Der Landesbetrieb Daten und Information führt als Vergabestelle das Vergabeverfahren durch. Der zu schließende Vertrag kommt mit der Zuschlagserteilung zustande zwischen dem Auftragnehmer und dem Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Daten und Information. Die Teilnahmeunterlagen sind von den Teilnehmern auszufüllen und zu unterzeichnen und mit ihrem Teilnahmeantrag und den übrigen geforderten Eignungsnachweisen einzureichen. Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß III.2.1) bis III.2.3) sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Für das Verhandlungsverfahren sind folgende Fristen maßgebend: — Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags: 7.6.2011, 12:00 Uhr, — Mitteilung über Teilnahme am Verhandlungsverfahren: 24.6.2011, — Aufforderung zur Angebotsabgabe voraussichtlich am: 5.7.2011. Angebotsfrist wird demgemäß festgelegt. Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sie können dort die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen sowie Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 613116-0 Internet: http://www.mwvlw.rlp.de Fax +49 613116-2113