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Timestamp: 2019-10-18 04:27:12
Document Index: 57411966

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 3', '§ 6', 'OGH', '§ 10', '§ 10', 'OGH', '§ 392', '§ 28', 'OGH']

XVI. Gesetz über den V...
140 Nr. 2: Zu einer „Verabredung“ gehört nicht, dass jeder einzelne Teil- nehmer an dem Zustandekommen des Planes geistig mitwirkt; es genügt Vorschlag des einen und bedingungslose, sogar nur stillschweigende Zu- stimmung des oder der anderen. Urt. v. 26.6.1950 gegen St. – StS 452/49 (Schleswig) – OGHSt 3, 112 XVI. Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (Opiumge- setz) vom 10. Dezember 1929 § 3 Nr. 1: Eine ärztliche Verschreibung befreit nur dann von der Erlaubnis- pflicht, wenn sie ärztlich begründet ist (§ 6 der Verordnung vom 19. De- zember 1930; RGBl. I S. 635). (Entsprechend der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts, RGSt 73, 392; 77, 17.) Urt. v. 24.7.1950 gegen R. – 2 StS 56/50 (Braunschweig) – OGHSt 3, 19 § 10 Nr. 1: Trotz der Klausel „Sofern nicht nach anderen Strafgesetzen eine schwerere Strafe verwirkt ist“, ist in allen Fällen, in denen durch ein Vergehen nach § 10 auch der Tatbestand des Betruges verwirklicht wird, Tateinheit gegeben, keine Gesetzeseinheit. Urt. v. 24.7.1950 gegen R. – 2 StS 56/50 (Braunschweig) – OGHSt 3, 19 XVII. Reichsabgabenordnung vom 13.12.1919 § 392 Nr. 1: Ein den steuerpflichtigen Tatbestand verwirklichendes Verhalten kann auch dann eine, im Falle ihrer Verletzung strafbare, Steuerpflicht begründen, wenn es gegen ein gesetzliches Gebot oder Verbot verstößt. (Betr. die Entstehung der Steuerzuschlagsschuld gemäß § 28 des Tabak- steuergesetzes durch einen Verkauf versteuerter Zigaretten zu Überprei- sen auf dem Schwarzen Markt.) (S. 4 ff.) Urt. v. 23.5.1950 gegen Z. u.a. – 1 StS 37/50 (Köln) – OGHSt 3, 44