Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_187_GVG_Dolmetscher_Uebersetzer-d137459,224.html
Timestamp: 2017-01-18 20:22:41
Document Index: 391528425

Matched Legal Cases: ['§ 187', '§ 187', '§ 187', '§ 188', '§ 189', '§ 190', '§ 191', '§ 191', '§ 192', '§ 193', '§ 194', '§ 195', '§ 196', '§ 197', '§ 198', '§ 199', '§ 200', '§ 201', '§ 187', '§ 395', '§ 187', '§ 186', '§ 188']

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§ 187 GVG, Dolmetscher/Übersetzer Suche
Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) Bundesrecht…§ 187 GVG, Dolmetscher/Übersetzer§ 188 GVG, Eide Fremdsprachiger§ 189 GVG, Dolmetschereid§ 190 GVG, Urkundsbeamter als Dolmetscher§ 191 GVG, Ausschließung und Ablehnung des Dolmetschers§ 191a GVG, Blinde oder sehbehinderte Personen§ 192 GVG, Mitwirkende Richter§ 193 GVG, Anwesenheit von auszubildenden Personen§ 194 GVG, Gang der Beratung§ 195 GVG, Keine Verweigerung der Abstimmung§ 196 GVG, Mehrheit§ 197 GVG, Reihenfolge der Stimmabgabe§ 198 GVG, Entschädigung; Verzögerungsrüge§ 199 GVG, Strafverfahren§ 200 GVG, Haftende Körperschaft§ 201 GVG, Zuständigkeit für die Entschädigungsklage; Verfahren
§ 187 GVGGerichtsverfassungsgesetz (GVG)BundesrechtFünfzehnter Titel – GerichtsspracheTitel: Gerichtsverfassungsgesetz (GVG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: GVGGliederungs-Nr.: 300-2Normtyp: Gesetz(1) 1Das Gericht zieht für den Beschuldigten oder Verurteilten, der der deutschen Sprache nicht mächtig ist oder der hör- oder sprachbehindert ist, einen Dolmetscher oder Übersetzer heran, soweit dies zur Ausübung seiner strafprozessualen Rechte erforderlich ist. 2Das Gericht weist den Beschuldigten in einer ihm verständlichen Sprache darauf hin, dass er insoweit für das gesamte Strafverfahren die unentgeltliche Hinzuziehung eines Dolmetschers oder Übersetzers beanspruchen kann.(2) 1Erforderlich zur Ausübung der strafprozessualen Rechte des Beschuldigten, der der deutschen Sprache nicht mächtig ist, ist in der Regel die schriftliche Übersetzung von freiheitsentziehenden Anordnungen sowie von Anklageschriften, Strafbefehlen und nicht rechtskräftigen Urteilen. 2Eine auszugsweise schriftliche Übersetzung ist ausreichend, wenn hierdurch die strafprozessualen Rechte des Beschuldigten gewahrt werden. 3Die schriftliche Übersetzung ist dem Beschuldigten unverzüglich zur Verfügung zu stellen. 4An die Stelle der schriftlichen Übersetzung kann eine mündliche Übersetzung der Unterlagen oder eine mündliche Zusammenfassung des Inhalts der Unterlagen treten, wenn hierdurch die strafprozessualen Rechte des Beschuldigten gewahrt werden. 5Dies ist in der Regel dann anzunehmen, wenn der Beschuldigte einen Verteidiger hat.(3) 1Der Beschuldigte kann auf eine schriftliche Übersetzung nur wirksam verzichten, wenn er zuvor über sein Recht auf eine schriftliche Übersetzung nach den Absätzen 1 und 2 und über die Folgen eines Verzichts auf eine schriftliche Übersetzung belehrt worden ist. 2Die Belehrung nach Satz 1 und der Verzicht des Beschuldigten sind zu dokumentieren.(4) Absatz 1 gilt entsprechend für Personen, die nach § 395 der Strafprozessordnung berechtigt sind, sich der öffentlichen Klage mit der Nebenklage anzuschließen.Zu § 187: Neugefasst durch G vom 2. 7. 2013 (BGBl I S. 1938).
§ 186 GVG, Hör- oder sprachbehinderte Personen§ 188 GVG, Eide Fremdsprachiger