Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202015,%20583
Timestamp: 2019-05-27 12:29:19
Document Index: 266922004

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 16', '§ 46', '§ 563', '§ 16', '§ 16', '§ 556', '§ 16', '§ 139', '§ 91', '§ 92', '§ 46', '§ 46', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 253', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 10', '§ 10', 'BGH', 'BGH']

BGH, 12.12.2014 - V ZR 53/14 - dejure.org
https://dejure.org/2014,45696
BGH, 12.12.2014 - V ZR 53/14 (https://dejure.org/2014,45696)
BGH, Entscheidung vom 12.12.2014 - V ZR 53/14 (https://dejure.org/2014,45696)
BGH, Entscheidung vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14 (https://dejure.org/2014,45696)
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§ 16 Abs. 3, 4 WEG, § 46 Abs. 1 Satz 2 WEG, § 563 Abs. 3 ZPO, § 16 Abs. 3 WEG, § 16 Abs. 2 WEG, § 556 Abs. 1 BGB, § 16 Abs. 4 WEG, § 139 BGB, § 91 Abs. 1 Satz 1, § 92 Abs. 1 ZPO
§ 46 WoEigG
Beschlussanfechtung im Wohnungseigentumsverfahren: Grenzen der Auslegung von Klageanträgen
Auslegung des Rechtsschutzziels eines Wohnungseigentümers bezüglich einer Beschlussfassung der WEG
Beschlussanfechtungsklage unterliegt der Auslegung; §§ 46 WEG, 133, 157 BGB
Keine am Buchstaben haftende Auslegung des Klageantrags im Beschlussanfechtungsverfahren; Quorum; Öffnungsklausel; Mehrheitsbeschluss; Beschlusskompetenz für Änderung der Kostenverteilung
Zur Auslegung eines Klageantrags bei Anfechtung eines auf Grundlage einer Öffnungsklausel gefassten Eigentümerbeschlusses
Beschlussanfechtung: Klageantrag muss ausgelegt werden!
Streit in der Wohnungseigentümergemeinschaft - die Beschlussanfechtungsklage und ihre Auslegung
Umlageschlüssel in der Wohnungseigentümergemeinschaft - und seine Änderung
Anfechtungsfrist, Auslegung Klageantrag, Präklusion von Anfechtungsgründen nach Ablauf der Anfechtungsfrist
Auslegung des Klageantrags bei einer Beschlussanfechtungsklage hat wirklichen Willen der Partei zu erforschen
Auslegung des Klageantrags bei einer Beschlussanfechtungsklage
Beschlussanfechtungsklage: Auslegung des Klageantrags
Beschlussanfechtung: Gebot der sinnvollen Auslegung des Klageantrags! (IMR 2015, 126)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 12.12.2014 - V ZR 53/14" von Dr. Dr. Andrik Abramenko, original erschienen in: ZMR 2015, 252 - 255.
AG München, 27.12.2012 - 483 C 15927/12
NJW-RR 2015, 583
MDR 2015, 329
NZM 2015, 218
ZMR 2015, 252
BGH, 03.06.2016 - V ZR 166/15
Jahresabrechnung der Wohnungseigentümergemeinschaft: Umlage der Kosten des …
Nur wenn sich das Rechtsschutzziel des Klägers auch durch die gebotene Auslegung nicht eindeutig ermitteln lässt, gehen die verbleibenden Unklarheiten zu seinen Lasten (näher Senat, Urteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, NZM 2015, 218 Rn. 8 f. mwN).
Diese Auslegung unterliegt in vollen Umfang der revisionsrechtlichen Nachprüfung (st. Rspr., vgl. Senat, Urteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, NJW-RR 2015, 583 Rn. 8 mwN).
Der Klageantrag, dessen Auslegung als Prozesshandlung vollen Umfangs der revisionsrechtlichen Nachprüfung unterliegt (vgl. BGH, Urteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, NJW-RR 2015, 583 Rn. 8;… vom 18. Dezember 2015 - V ZR 160/14, NJW 2016, 863 Rn. 8;… vom 4. Oktober 2007 - I ZR 143/04, NJW 2008, 1384 Rn. 11 je mwN;… BeckOK-ZPO/Bacher, 2017, § 253 Rn. 58), richtet sich - wie das Berufungsgericht zutreffend gesehen hat - allein auf Freistellung von den vorgerichtlichen Anwaltskosten.
Dabei ist der Grundsatz zu beachten, dass im Zweifel dasjenige gewollt ist, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und der wohlverstandenen Interessenlage entspricht (vgl. BGH, Urteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, NJW-RR 2015, 583 Rn. 9;… BGH, GRUR 2016, 395 Rn. 40 - Smartphone-Werbung).
Dabei ist der Grundsatz zu beachten, dass im Zweifel dasjenige gewollt ist, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und der wohlverstandenen Interessenlage entspricht (BGH, Urteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, MDR 2015, 329 Rn. 9).
Ob das Verfehlen des Quorums die Nichtigkeit oder lediglich die Anfechtbarkeit eines solchen Beschlusses zur Folge hätte (vgl. nur Timme/Dötsch, WEG, 2. Aufl., § 10 Rn. 249 einerseits, Spielbauer in Spielbauer/Then, WEG, 2. Aufl., § 10 Rn. 17 andererseits, offengelassen durch Senatsurteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, WuM 2015, 182 Rn. 16), bedarf an dieser Stelle keiner Entscheidung.
Dabei ist der Grundsatz zu beachten, dass im Zweifel dasjenige gewollt ist, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und der wohlverstandenen Interessenlage entspricht (BGH, Urteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, MDR 2015, 329 Rn. 9;… Urteil vom 17. September 2015 - I ZR 92/14, GRUR 2016, 395 Rn. 40 = WRP 2016, 454 - Smartphone-Werbung).
Im Zweifel gilt, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und der recht verstandenen Interessenlage entspricht (vgl. Senat, Urteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, NZM 2015, 218 Rn. 9; BGH…, Urteil vom 7. März 2013 - VII ZR 223/11, NJW 2013, 1744 Rn. 23).
Die Auslegung des klägerischen Antrags kann auch noch das Revisionsgericht vornehmen (vgl. Senat, Urteil vom 12. Dezember 2014 - V ZR 53/14, aaO Rn. 8).
In dem Schriftsatz vom 16. Juni 2015 stützten sich die Klägerinnen nämlich erstmals auf das wenige Monate zuvor veröffentlichte Urteil des Senats vom 12. Dezember 2014 (V ZR 53/14, NZM 2015, 218 Rn. 16), in dem der Senat von einer Entscheidung der "umstrittenen und höchstrichterlich noch nicht entschiedenen" Rechtsfrage der Nichtigkeit eines Beschlusses, mit dem von einer vereinbarten Öffnungsklausel ohne das erforderliche Quorum Gebrauch gemacht wird, absah.
FG Hamburg, 01.02.2019 - 4 K 58/15
AG Berlin-Charlottenburg, 10.04.2018 - 74 C 75/17
LAG Hessen, 26.03.2015 - 5 Sa 1260/14
Anwendbarkeit der tarifvertraglichen Regelung über die Gehaltsgruppen des …
AG Hannover, 05.12.2017 - 484 C 5513/17
Hausordnung sieht Ruhezeiten vor: Wann darf Klavier gespielt werden?