Source: https://www.ewir-online.de/heft-6-2007/ewir-2007-169-recht-zur-nennung-des-namens-eines-abberufenen-geschaeftsfuehrers-einer-der-oeffentlichen-hand-gehoerenden/
Timestamp: 2019-06-18 22:07:53
Document Index: 46637084

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 823', '§ 823', 'Art. 2', 'Art. 5', '§ 823', '§ 1004', 'Art. 2', 'Art. 5', 'BGH', 'BGH']

Recht zur Nennung des Namens eines abberufenen Geschäftsführers einer der öffentlichen Hand gehörenden GmbH im Pressebericht bei legitimem Öffentlichkeitsinteresse an der Streitigkeit (BGH, Urt. v. 21.11.2006 – VI ZR 259/05 – Joachim Jahn) – EWiR 2007, 169 | EWiR online
EWiR 2007, 169
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2/07 Unterlassungsanspruch Wortberichterstattung Namensnennung Wirtschaftsrecht Wettbewerbs- und Kartellrecht BGB §§ 823, 1004; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 5 Abs. 1Recht zur Nennung des Namens eines abberufenen Geschäftsführers einer der öffentlichen Hand gehörenden GmbH im Pressebericht bei legitimem Öffentlichkeitsinteresse an der Streitigkeit BGB§ 823 BGB§ 1004 GGArt. 2 GGArt. 5 BGH, Urt. v. 21.11.2006 – VI ZR 259/05 (KG)BGHUrt.21.11.2006VI ZR 259/05KG
Ein überregional verbreitetes Presseorgan darf den Namen eines abberufenen Geschäftsführers jedenfalls dann nennen, wenn die Öffentlichkeit ein legitimes Interesse an den Streitigkeiten in der von ihm geführten GmbH hat und diese der öffentlichen Hand gehört.
Joachim Jahn, Dr. iur., Wirtschaftsredakteur der FAZ und Lehrbeauftragter an der Universität Mannheim