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Timestamp: 2016-10-26 06:03:26
Document Index: 325730037

Matched Legal Cases: ['Art. 47', 'Art. 126', 'Art. 17', 'Art. 98', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 65', 'Art. 65']

2C_498/2011 (15.06.2011)
2C_498/2011
Sicherheits- und Justizdepartement des
Kantons St. Gallen, Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen.
Familiennachzug; vorsorgliche Massnahme,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen, Pr�sident,
vom 4. Mai 2011.
X.________, der 2006 eingeb�rgert wurde, reichte am 3. Dezember 2010 f�r seine Ehefrau und die drei gemeinsamen, 1995, 1997 und 2001 geborenen S�hne ein Gesuch um Familiennachzug ein. Diese Familienmitglieder hielten sich seit Februar 2011 mit Touristenvisa in der Schweiz auf.
Mit Verf�gung vom 30. M�rz 2010 lehnte das Migrationsamt des Kantons St. Gallen das Familiennachzugsgesuch f�r die zwei �lteren, zum Zeitpunkt der Gesuchstellung �ber 15 bzw. �ber 13 Jahre alten S�hne in Anwendung von Art. 47 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 126 Abs. 3 AuG ab; es forderte sie auf, die Schweiz nach Ablauf des touristischen Aufenthalts zu verlassen. Gegen diese Verf�gung rekurrierte X.________ an das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen; dabei ersuchte er im Sinne einer vorsorglichen Massnahme darum, den beiden S�hnen zu gestatten, den Bewilligungsentscheid in der Schweiz abzuwarten, bzw. ihnen den Aufenthalt w�hrend der Verfahrensdauer zu bewilligen. Dieses Gesuch wies das Departement am 13. April 2011 ab. Die gegen diese verfahrensleitende Verf�gung erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen am 4. Mai 2011 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 14. Juni 2011 stellt X.________ dem Bundesgericht folgende Begehren: Der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben (Ziff. 1); im Sinne einer vorsorglichen Massnahme sei es den beiden �lteren S�hnen des Beschwerdef�hrers gest�tzt auf Art. 17 Abs. 2 AuG zu gestatten, den Bewilligungsentscheid bzw. das Rechtsmittelverfahren betreffend Familiennachzug in der Schweiz abzuwarten (Ziff. 2); eventuell sei diese Angelegenheit zur Bewilligungserteilung an das Sicherheits- und Justizdepartement oder an das Migrationsamt des Kantons St. Gallen zur�ckzuweisen (Ziff. 3).
Das auch f�r das bundesgerichtliche Verfahren gestellte Gesuch um vorsorgliche Massnahmen wird mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil gegenstandslos.
Gegenstand des angefochtenen Entscheids ist allein die Frage, ob das Sicherheits- und Justizdepartement dem Gesuch um vorsorgliche Massnahmen h�tte entsprechen m�ssen. Der Eventualantrag (Ziff. 3) geht �ber diesen Gegenstand hinaus und ist damit unzul�ssig.
Gem�ss Art. 98 BGG kann mit der Beschwerde gegen Entscheide �ber vorsorgliche Massnahmen nur die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden. Solche R�gen bed�rfen spezifischer Geltendmachung und Begr�ndung (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234 mit Hinweisen; zur Anfechtung von Entscheiden �ber vorsorgliche Massnahmen im Rahmen eines ausl�nderrechtlichen Verfahrens s. etwa Urteil 2C_944/2010 vom 15. Dezember 2010 E. 2.2. und 2.3).
In der Beschwerdeschrift vom 14. Juni 2011 wird nicht aufgezeigt, welches dem Beschwerdef�hrer zustehende verfassungsm�ssige Recht der angefochtene Entscheid verletzen w�rde. Die Beschwerde enth�lt mithin offensichtlich keine zul�ssige, hinreichend begr�ndete R�ge (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 65 BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Pr�sident, sowie dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.