Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-10-2012-1B_556-2012
Timestamp: 2016-10-24 07:12:25
Document Index: 317884193

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 47', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 50', 'Art. 108', 'Art. 66']

1B_556/2012 (02.10.2012)
1B_556/2012
Staatsanwaltschaft des Kantons Graub�nden.
Beschwerde gegen den Entscheid vom 8. August 2012 des Kantonsgerichts von Graub�nden, II. Strafkammer.
X.________ wurde mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Graub�nden vom 23. Mai 2012 wegen Verletzung von Verkehrsregeln zur Bezahlung einer Busse von Fr. 40.-- und bei schuldhafter Nichtbezahlung ersatzweise zu einer Freiheitsstrafe von einem Tag verurteilt. Dagegen erhob er am 3. Juli 2012 per Fax Einsprache. F�r die versp�tete Eingabe machte er gesundheitliche Gr�nde geltend.
Mit Abschreibungsverf�gung vom 10. Juli 2012 wies die Staatsanwaltschaft das sinngem�ss erhobene Wiederherstellungsgesuch ab und trat auf seine Eingabe vom 3. Juli 2012 wegen Versp�tung und mangels Einhaltung des Schrifterfordernisses nicht ein. Das Kantonsgericht von Graub�nden wies eine gegen die Abschreibungsverf�gung vom 10. Juli 2012 von X.________ erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 8. August 2012 ab.
Mit Telefax-Eingabe vom 20. September 2012 an das Bundesgericht ersucht X.________ um Verl�ngerung der Beschwerdefrist gegen den Entscheid des Kantonsgerichts vom 8. August 2012 um 10 Tage. Zur Begr�ndung macht er gesundheitliche Gr�nde geltend.
Gesetzlich bestimmte Fristen wie die Beschwerdefristen nach Art. 100 BGG sind unab�nderlich und k�nnen nach Art. 47 Abs. 1 BGG nicht erstreckt werden. Eine Wiederherstellung der Frist ist unter den Voraussetzungen von Art. 50 BGG m�glich. Eingaben an das Bundesgericht k�nnen nach st�ndiger Rechtsprechung jedoch nicht g�ltig per Fax erhoben werden (BGE 121 II 252 E. 4 S. 255 f.; Urteile des Bundesgerichts 4A_503/2009 vom 17. November 2009 E. 2.1; 2C_754/2008 vom 23. Dezember 2008 E. 2.1; 9C_739/2007 vom 28. November 2007 E. 1.2). Auf die Eingabe vom 20. September 2012 kann schon deshalb nicht eingetreten werden.
Sie gen�gt im �brigen den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Der Gesuchsteller belegt nicht, inwiefern die Voraussetzungen von Art. 50 BGG vorliegen, und er hat die vers�umte Rechtshandlung nicht nachgeholt.
Nach dem Gesagten kann auf die Eingabe vom 20. September 2012 offensichtlich nicht eingetreten werden. Damit ist gem�ss Art. 108 BGG der Einzelrichter zum Entscheid befugt und beschr�nkt sich dessen Begr�ndung auf eine kurze Angabe des Unzul�ssigkeitsgrunds.
Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann unter den vorliegenden Umst�nden verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Auf die Eingabe vom 20. September 2012 wird nicht eingetreten.
Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft und dem Kantonsgericht von Graub�nden, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.