Source: https://360.lexisnexis.at/d/L-20004158-P3?origin=lk
Timestamp: 2019-06-16 15:08:32
Document Index: 143221938

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 11', '§ 11', '§ 1', '§ 121', '§ 5']

§ 3 Bundes-LärmG | Lexis 360®
§ 3 Bundes-LärmG
Aktuelle FassungIn Kraft seit 5.7.2005
5.7.2005 (BGBl. I Nr. 60/2005);d/rechtsnorm_ris/3_bundes_larmg/L-20004158-P3#True
​(1) „Umgebungslärm“ bezeichnet jene zu unzumutbaren Belastungen beitragenden Geräusche im Freien, die von menschlichen Aktivitäten verursacht werden und vom Straßenverkehr auf Bundesstraßen, vom Eisenbahnverkehr, vom zivilen Flugverkehr oder von Geländen für industrielle Tätigkeiten ausgehen. Lärm, der von betroffenen Personen selbst verursacht wird, sowie Lärm innerhalb von Wohnungen, Nachbarschaftslärm, Lärm am Arbeitsplatz, in Verkehrsmitteln oder Lärm, der auf militärische Tätigkeiten in militärischen Gebieten zurückzuführen ist, ist kein Umgebungslärm.
1. ​„Lden“ (Tag-Abend-Nacht-Lärmindex) für die allgemeine Belastung,
2. ​„Lday“ (Taglärmindex) für die Belastung während des Tages,
3. ​„Levening“ (Abendlärmindex) für die Belastung während des Abends und
4. ​„Lnight“ (Nachtlärmindex) für die Belastung in der Nacht
​bezeichnen die gemittelte Lärmbelastung für die genannten Tageszeitabschnitte in Dezibel (dB), unter Bezugnahme auf einschlägige Normen oder Berechnungsmethoden. Nähere Festlegungen haben durch Verordnung gemäß ​§ 11 zu erfolgen.
​(3) „Ballungsraum“ bezeichnet ein tatsächlich zusammenhängendes, sich gegebenenfalls auch über mehrere Gemeinden erstreckendes bestimmtes Gebiet mit städtischem Charakter und einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 1000 oder mehr Einwohnern pro Quadratkilometer des Gemeindegebietes oder Gemeindegebietsteiles und einer insgesamt jedenfalls 100 000 Einwohner übersteigenden Einwohnerzahl. Es ist durch Verordnung gemäß ​§ 11 auszuweisen, welche Flächen Ballungsräume im Sinne dieser Definition sind.
​(6) „Eisenbahnstrecke“ bezeichnet jede von Schienenfahrzeugen regelmäßig befahrene Eisenbahn im Sinne des ​§ 1 Abs. 1 Z 1 lit. a und b Eisenbahngesetz 1957, BGBl. Nr. 60.
​(12) „Gelände für industrielle Tätigkeiten“ bezeichnet Gelände von Anlagen im Sinne der ​Anlage 3 der Gewerbeordnung 1994 (GewO 1994), BGBl. Nr. 194, Anlagen im Sinne der ​§§ 121 bis ​121e des Mineralrohstoffgesetzes (MinroG), ​BGBl. I Nr. 38/1999, Anlagen im Sinne des ​Anhangs 5 Teil 1 des Abfallwirtschaftsgesetzes 2002 (AWG 2002), BGBl. I Nr. 102 oder Anlagen, bei deren Genehmigung § 5 Abs. 3 des Emissionsschutzgesetzes für Kesselanlagen (EG-K), ​BGBl. I Nr. 150/2004 anzuwenden ist.
​​BGBl. Nr. 286/1971, ​BGBl. Nr. 60/1957, ​BGBl. Nr. 194/1994, ​BGBl. I Nr. 102/2002, Umweltkompetenz
​20004158
​NOR40065674