Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/35244
Timestamp: 2018-09-23 08:55:40
Document Index: 355554781

Matched Legal Cases: ['§ 46', '§ 37', '§ 37', '§ 46', '§ 46', '§ 37', '§ 37', '§ 46', '§ 46', '§ 37', '§ 37', '§ 46', '§ 7', '§ 11', '§ 11', '§ 10', '§ 12', '§ 12', '§ 10', '§ 13', '§ 7', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 10', '§ 11', '§ 24', '§ 24']

Ergebnis: Umgestaltung der Oberen Bahnstraße, der R...competitionline
Diashow Obere Bahnstraße/Romorantinanlage
(ID 3-35244)
Zuschlag Los 1 a: Neugestaltung der Oberen Bahnstraße
Zuschlag Los 1 b: Neugestaltung des Lutherplatzes
Zuschlag Los 2 Neugestaltung der Romorantinanlage
Entscheidung 06/2011
Auslober/Bauherr Stadt Langen - Der Magistrat, Langen (DE)
Es ist eine zusammenhängende Freiraum- und Verkehrsanlagenplanungen zur Umgestaltung der Oberen Bahnstraße, der Romorantinanlage und des Lutherplatzes zu entwickeln und im Leistungsumfang der HOAI zu bearbeiten. Die 3 genannten Bereiche bilden den Kernbereich des öffentlichen Raumes der Langener Innenstadt. Die Umgestaltung des öffentlichen Raumes der Langener Innenstadt ist die wichtigste Maßnahme des Stadtumbaus im Stadtumbaugebiet "Stadtmitte/ Geschäftszone Bahnstraße". Die gestalterische Aufwertung der Innenstadt ist dringend erforderlich, um Langen in der Konkurrenz zu den anderen Kommunen der Region nachhaltig zu stärken. Dabei hat die Attraktivität des öffentlichen Raumes eine hervorgehobene Bedeutung für den Einzelhandelsstandort der Innenstadt. Gleichzeitig ist die Innenstadt ein wesentlicher Identifikationsfaktor der Langener Bevölkerung mit ihrer Stadt. Nicht zuletzt hängt die zukünftige Bedeutung von Langen als Wohnstandort auch von einem lebenswerten Wohnumfeld und hier insbesondere von einer qualitativ hochwertigen Innenstadt ab. Der Lutherplatz, die Obere Bahnstraße und die Romorantinanlage sind unattraktive öffentliche Räume ohne städtebaulichen Bezug zueinander. Die fehlende Aufenthaltsqualität ist im Fall der oberen Bahnstraße und des Lutherplatzes auf die funktionale Unterordnung unter die verkehrlichen Belange zurückzuführen. Der Lutherplatz ist ein Verkehrskreisel, die Obere Bahnstraße eine Durchgangsstraße mit etwas breiteren Fußwegen. Der einzige größere öffentliche Raum, der nicht vom Autoverkehr dominiert wird, ist die Romorantinanlage. Im Widerspruch zu ihrer Bedeutung wird die Anlage aber kaum genutzt, ihre mangelhafte Aufenthaltsqualität wird stark durch die überkommene Gestaltung aus den 70er Jahren beeinflusst. Der Bedeutung der Aufgabe angemessen, soll im Stadtumbau eine Umgestaltung der Langener Innenstadt erfolgen. Der öffentliche Raum soll dabei eine ordnende Funktion übernehmen, die dem "Durcheinander" der umliegenden Bebauung entgegengesetzt ist. Durch einen einheitlichen gestalterischen Rahmen kann so ein homogen wirkender Raum geschaffen werden, der die Heterogenität des baulichen Umfeldes mildert. Die Planungen für die Obere Bahnstraße, den Lutherplatz und die Romorantinanlage sollen deshalb in einem zusammenhängenden Verfahren erfolgen. Dadurch soll sichergestellt, dass nicht wieder Teillösungen für Teilbereiche der Langener Innenstadt entstehen, die ohne Bezug zueinander sind. Aufgrund dieser umfassenden Aufgabenstellung ist ein Projektteam erforderlich, dass über fachliche Kompetenzen in der Freiraumplanung und der Planung von Verkehrsanlagen verfügt und mindestens aus einem Architekten/ Städtebauer, einem Landschaftsarchitekten und einem Verkehrsanlagen-/Straßenplaner besteht. Das Projetteam kann von Mitarbeitern eines Büro oder aus einer Bürogemeinschaft gebildet werden. Der Auftrag erfordert über eine überzeugende Lösung der planerischen Aufgabenstellung hinaus eine kompetente und ausdrucksstarke Präsentation der Planung in der Öffentlichkeit und in den politischen Gremien sowie die Bereitschaft offen auf Forderungen der Öffentlichkeit und politischen Vertreter einzugehen. Innerhalb des Verhandlungsverfahrens werden die 3 Bewerber, also die ausgewählten Büros bzw- Bürogemeinschaften, zur Ausarbeitung einer Konzeptplanung (siehe unter
Die Beauftragung setzt sich aus zwei Losen zusammen:
— Leistungen für Verkehrsanlagen gem. § 46 HOAI und Freianlagen gem. § 37 HOAI zur Umgestaltung der Oberen Bahnstraße und des Lutherplatzes (Los 1),
— Leistungen für Freianlagen gem. § 37 HOAI und Verkehrsanlagen gem. § 46 HOAI zur Umgestaltung der Romorantinanlagestraße (Los 2). Geschätzter Wert ohne MwSt.: Spanne von 125 000 bis 310 000 EUR.
Unterlagen: //www.had.de/start.php?showpub=9IWJ57AQ6VIV5QG3
Kontakt: Berthold Gruben, Hajo Wystrach, MjExV1xnaldaYzVhVmNcWmMjWVo=, MjEyXGttZ2hmVVdcNGBVYltZYiJYWQ==
Projektadresse Südliche Ringstraße 80
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Magistrat der Stadt Langen (Hessen), Südliche Ringstraße 80, z. Hd. von Berthold Gruben, Hajo Wystrach, 63225 Langen, DEUTSCHLAND. Tel. +49 6103203629/620. E-Mail: MjE2UldiZVJVXjBcUV5XVV4eVFU=, MTFndnhyc3FgYmc/a2BtZmRtLWNk. Fax +49 610320349629/203714. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.langen.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Regional- oder Lokalbehörde. Sonstiges: Planung und Bauen.
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Freiraum- und Verkehrsanlagenplanung zur Umgestaltung der Oberen Bahnstraße, der Romorantinanlage und des Lutherplatzes.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: Südliche Ringstraße 80, 63225 Langen, DEUTSCHLAND. NUTS-Code: DE71C.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Es ist eine zusammenhängende Freiraum- und Verkehrsanlagenplanungen zur Umgestaltung der Oberen Bahnstraße, der Romorantinanlage und des Lutherplatzes zu entwickeln und im Leistungsumfang der HOAI zu bearbeiten. Die 3 genannten Bereiche bilden den Kernbereich des öffentlichen Raumes der Langener Innenstadt. Die Umgestaltung des öffentlichen Raumes der Langener Innenstadt ist die wichtigste Maßnahme des Stadtumbaus im Stadtumbaugebiet "Stadtmitte/ Geschäftszone Bahnstraße". Die gestalterische Aufwertung der Innenstadt ist dringend erforderlich, um Langen in der Konkurrenz zu den anderen Kommunen der Region nachhaltig zu stärken. Dabei hat die Attraktivität des öffentlichen Raumes eine hervorgehobene Bedeutung für den Einzelhandelsstandort der Innenstadt. Gleichzeitig ist die Innenstadt ein wesentlicher Identifikationsfaktor der Langener Bevölkerung mit ihrer Stadt. Nicht zuletzt hängt die zukünftige Bedeutung von Langen als Wohnstandort auch von einem lebenswerten Wohnumfeld und hier insbesondere von einer qualitativ hochwertigen Innenstadt ab. Der Lutherplatz, die Obere Bahnstraße und die Romorantinanlage sind unattraktive öffentliche Räume ohne städtebaulichen Bezug zueinander. Die fehlende Aufenthaltsqualität ist im Fall der oberen Bahnstraße und des Lutherplatzes auf die funktionale Unterordnung unter die verkehrlichen Belange zurückzuführen. Der Lutherplatz ist ein Verkehrskreisel, die Obere Bahnstraße eine Durchgangsstraße mit etwas breiteren Fußwegen. Der einzige größere öffentliche Raum, der nicht vom Autoverkehr dominiert wird, ist die Romorantinanlage. Im Widerspruch zu ihrer Bedeutung wird die Anlage aber kaum genutzt, ihre mangelhafte Aufenthaltsqualität wird stark durch die überkommene Gestaltung aus den 70er Jahren beeinflusst. Der Bedeutung der Aufgabe angemessen, soll im Stadtumbau eine Umgestaltung der Langener Innenstadt erfolgen. Der öffentliche Raum soll dabei eine ordnende Funktion übernehmen, die dem "Durcheinander" der umliegenden Bebauung entgegengesetzt ist. Durch einen einheitlichen gestalterischen Rahmen kann so ein homogen wirkender Raum geschaffen werden, der die Heterogenität des baulichen Umfeldes mildert. Die Planungen für die Obere Bahnstraße, den Lutherplatz und die Romorantinanlage sollen deshalb in einem zusammenhängenden Verfahren erfolgen. Dadurch soll sichergestellt, dass nicht wieder Teillösungen für Teilbereiche der Langener Innenstadt entstehen, die ohne Bezug zueinander sind. Aufgrund dieser umfassenden Aufgabenstellung ist ein Projektteam erforderlich, dass über fachliche Kompetenzen in der Freiraumplanung und der Planung von Verkehrsanlagen verfügt und mindestens aus einem Architekten/ Städtebauer, einem Landschaftsarchitekten und einem Verkehrsanlagen-/Straßenplaner besteht. Das Projetteam kann von Mitarbeitern eines Büro oder aus einer Bürogemeinschaft gebildet werden. Der Auftrag erfordert über eine überzeugende Lösung der planerischen Aufgabenstellung hinaus eine kompetente und ausdrucksstarke Präsentation der Planung in der Öffentlichkeit und in den politischen Gremien sowie die Bereitschaft offen auf Forderungen der Öffentlichkeit und politischen Vertreter einzugehen. Innerhalb des Verhandlungsverfahrens werden die 3 Bewerber, also die ausgewählten Büros bzw- Bürogemeinschaften, zur Ausarbeitung einer Konzeptplanung (siehe unter
VI.3) aufgefordert. Die Konzeptplanungen werden als 1. Teilleistung der Leistungsphase 2 (Vorentwurf) einheitlich und angemessen vergütet. Die Konzeptplanungen sollen anschließend in Workshops den Bürgern und Betroffenen sowie in politischen Gremien vorgestellt werden. Diese Vorstellungen der Bewerber werden ebenfalls einheitlich und angemessen vergütet.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 71240000, 71222000, 71322500, 71410000, 71421000.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Ja. Sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden: für alle Lose.
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Die Beauftragung setzt sich aus zwei Losen zusammen: — Leistungen für Verkehrsanlagen gem. § 46 HOAI und Freianlagen gem. § 37 HOAI zur Umgestaltung der Oberen Bahnstraße und des Lutherplatzes (Los 1), — Leistungen für Freianlagen gem. § 37 HOAI und Verkehrsanlagen gem. § 46 HOAI zur Umgestaltung der Romorantinanlagestraße (Los 2). Geschätzter Wert ohne MwSt.: Spanne von 125 000 bis 310 000 EUR.
II.2.2) Optionen: Ja. Beschreibung der Optionen: Der Beauftragung erfolgt in 2 Losen. Eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen ist vorgesehen. Der Leistungsumfang und der Zeitraum für die Beauftragung ist abhängig von den bewilligten Fördermitteln und den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln sowie deren Zeitpunkt (für die Förderung des Stadtumbaus ist eine Laufzeit bis 2014 vorgesehen). Deshalb ist nicht auszuschließen, dass eine Beauftragung nur eines der beiden Lose erfolgt. Ebenso ist eine getrennte Beauftragung der beiden Lose an 2 verschiedene Bewerber (Büros- bzw. -gemeinschaften) möglich. ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-NR. 1 BEZEICHNUNG: Planungen zur Neugestaltung der Oberen Bahnstraße und des Lutherplatzes 1) KURZE BESCHREIBUNG: Leistungen für Verkehrsanlagen gem. § 46 HOAI (Honorarzone IV) und Freianlagen gem. § 37 HOAI (Honorarzone IV) zur Neugestaltung der Oberen Bahnstraße und des Lutherplatzes (Los 1). 2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV): 71240000, 71222000, 71322500, 71410000, 71421000. 3) MENGE ODER UMFANG: Geschätzter Wert ohne MwSt.: 185 000 EUR. LOS-NR. 2 BEZEICHNUNG: Planungen zur Neugestaltung der Romorantinanlage 1) KURZE BESCHREIBUNG: — Leistungen für Freianlagen gem. § 37 HOAI (Honorarzone IV) und Verkehrsanlagen gem. § 46 HOAI (Honorarzone IV) zur Neugestaltung der Romorantinanlage (Los 2). 2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV): 71240000, 71222000, 71322500, 71410000, 71421000. 3) MENGE ODER UMFANG: Geschätzter Wert ohne MwSt.: 125 000 EUR.
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2 000 000 EUR für Personenschäden und von 2 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden zu erbringen. Der Nachweis ist für jedes Los gesondert darzulegen. Mit Teilnahmeantrag ist mindestens eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft im Auftragsfall als Kopie einzureichen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Die Vergütung erfolgt auf Grundlage der geltenden Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Bewerbungsunterlagen sind zur persönlichen Lage einzureichen: — Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs- Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert, — Verbindliche Erklärung gemäß § 7 VOF Abs. 2, — Nachweise nach § 11 VOF Abs. 1 und 2, — Verbindliche Erklärung zu den Ausschlusskriterien gemäß § 11 VOF Abs. 4. Geforderte Eignungsnachweise (§ 10 Abs. 3 und 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Bewerbungsunterlagen sind zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit einzureichen: — Nachweis gemäß § 12 VOF Abs. 1a (Im Falle von geringeren Versicherungssummen als unter III 1.1 genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden können), — Erklärungen gemäß § 12 VOF Abs. 1c. Geforderte Eignungsnachweise (§ 10 Abs. 3 und 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Bewerbungsunterlagen sind zur technischen Leistungsfähigkeit einzureichen: — Nachweis gemäß § 13 VOF Abs. 2a i.V.m. Angaben gemäß § 7 VOF Abs. 3 (Nachweis der beruflichen Befähigung des Projektteams (Büros- bzw. der Bürogemeinschaft), — Liste gemäß § 13 VOF Abs. 2b der mindestens in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen für vergleichbare Referenzen in Freiraum- und Verkehrsanlagenplanungen von Innenstädten sowie deren Vertretung in Beteiligungsprozessen, für die das vorgesehene Projektteam (Büro bzw. Bürogemeinschaft) bzw. Mitglieder des Projektteams verantwortlich beteiligt waren mit kurzer Beschreibung des Projekts, der Projektgröße und -kosten, des Auftragswertes und des Leistungsumfanges (bearbeitete Leistungsphasen), der Leistungszeit, der Einhaltung des Kostenrahmens, der verantwortlichen Projektleiter mit Angaben von Referenzpersonen des jeweiligen Projektauftraggebers. Eine entsprechend aussagefähige Darstellung ist für jedes Projekt auf maximal einer DIN A3 - und /oder maximal 2 DIN A4- Seite darzustellen, — Nachweis gemäß § 13 VOF Abs. 2e zur technischen Büroausstattung, — Angaben zu § 13 VOF Abs. 2h, ob und welche Unteraufträge erteilt werden, — Erklärung zu § 13 VOF Abs. 3. Geforderte Eignungsnachweise (§ 10 Abs. 3 und 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Das Projektteam (Büro bzw. Bürogemeinschaft) muss mindestens aus Freiraumplanern (Architekt/ Städtebauer/Stadtplaner oder vergleichbar sowie Landschaftsarchitekt oder vergleichbar) und einem Bauingenieur (oder vergleichbar) aus dem Fachbereich Straßen- und Verkehrsanlagen bestehen.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Zur Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerben werden die eingegangenen Interessenbekundungen in folgender Reihenfolge bewertet: — Ausschluss von Bewerbungen, die formal unzureichend sind oder bei Vorliegen von Ausschlusskriterien gem. § 11 VOF, — Prüfung der Anforderungen zur persönlichen Lage des Bewerbers sowie hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister (siehe
III.2.1), — Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers (siehe
III.2.2), — Prüfung der technischen Leistungsfähigkeit der Bewerber unter besonderer Berücksichtigung der geforderten Mindeststandards und der mindestens in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen für vergleichbare Referenzobjekte (siehe
III.2.3).
IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien:
1. überzeugendste Konzeptplanung. Gewichtung: 70 Punkte.
2. überzeugendste Präsentation von Planungen in der Öffentlichkeit und in politischen Gremien. Gewichtung: 40 Punkte.
3. Erfahrungen und Referenzen in innerstädtischen Freiraum- und Verkehrsanlagenplanungen. Gewichtung: 20 Punkte.
4. technische und personelle Voraussetzungen des Projektteams. Gewichtung: 10 Punkte.
5. terminliche Verfügbarkeit und räumliche Reaktionszeit. Gewichtung: 10 Punkte.
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 623.11.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 22.3.2010 - 12:00.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Wesentlicher Bestandteil des Angebotes wird die Erarbeitung eines Konzeptes zur Umgestaltung der Oberen Bahnstraße, des Lutherplatzes und der Romorantinanlage sein. Das Konzept soll folgende Leistungsanforderungen. Umfassen: — Aufsichtsplan mit Darstellung der gestalterischen und funktionalen Planungsinhalte im Maßstab 1:500 (ca. 164 x 59,4 cm), — Darstellungen vorgeschlagener Oberflächenbeläge, Möblierungen, Beleuchtungen und Stadtraumobjekte mit Einbettung im Aufsichtsplan, — Illustrationen/ Perspektivdarstellungen nach Wahl, — Kostenschätzungen nach DIN 276, — Erläuterungsbericht (max. 3 DIN A4-Seiten) (Verkehrsführung, Freiflächengestaltung, Nutzungsbereiche, etc., Aussagen über die Erfordernis der Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen). In das Verhandlungsverfahren sind Beteiligungsprozesse eingebunden, um die Überzeugungsfähigkeit der Planungen bei der Langener Bevölkerung und der betroffenen Grundstückseigentümern, Einzelhändlern und Bewohnern sowie bei den politischen Vertretern beurteilen zu können: — Präsentation in Workshops und in politischen Gremien. Die Erstellung des Konzeptplanes und die Teilnahme an den Beteiligungsprozessen wird gemäß § 24 VOF Abs. 3 einheitlich für alle Teilnehmer angemessen vergütet. Zu Ihrer Information kann das Integrierte Handlungskonzept "Stadtmitte/ Geschäftszone Bahnstraße" mit Angaben zu den Stadtumbaumaßnahmen Umgestaltung Obere Bahnstraße, Lutherplatz und Romorantinanlage im Internet eingesehen werden unter http://www.langen.de/ leseobjekte.pdf?id=9497o. Bzw. Kostenfreier Download der Unterlagen auf : http://www.had.de/start.php?showpub=9IWJ57AQ6VIV5QG3. Nachr. HAD-Ref.: 2631/24. Nachr. V-Nr/AKZ: 623.11.
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt, DEUTSCHLAND. Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr).
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 17.2.2010.
z. H. Berthold Gruben, Hajo Wystrach
Tel. +49 6103203629/620
E-Mail: MTdbYGtuW15nOWVaZ2BeZyddXg==, MjIwVGNlX2BeTU9ULFhNWlNRWhpQUQ==
Fax +49 610320349629/6103203714
Hauptadresse des Auftraggebers http://www.langen.de
Sonstiges Planung und Bauen
Freiraum- und Verkehrsanlagenplanung zur Umgestaltung der Oberen
Bahnstraße, der Romorantinanlage und des Lutherplatzes.
Hauptort der Dienstleistung Südliche Ringstraße 80, 63225 Langen,
NUTS-Code DE71C
Es ist eine zusammenhängende Freiraum- und Verkehrsanlagenplanungen zur
Umgestaltung der Oberen Bahnstraße, der Romorantinanlage und des
Lutherplatzes zu entwickeln und im Leistungsumfang der HOAI zu bearbeiten.
Die drei genannten Bereiche bilden den Kernbereich des öffentlichen Raumes
der Langener Innenstadt. Die Umgestaltung des öffentlichen Raumes der
Langener Innenstadt ist die wichtigste Maßnahme des Stadtumbaus im
Stadtumbaugebiet "Stadtmitte/Geschäftszone Bahnstraße". Die gestalterische
Aufwertung der Innenstadt ist dringend erforderlich, um Langen in der
Konkurrenz zu den anderen Kommunen der Region nachhaltig zu stärken. Dabei
hat die Attraktivität des öffentlichen Raumes eine hervorgehobene
Bedeutung für den Einzelhandelsstandort der Innenstadt. Gleichzeitig ist
die Innenstadt ein wesentlicher Identifikationsfaktor der Langener
Bevölkerung mit ihrer Stadt. Nicht zuletzt hängt die zukünftige Bedeutung
von Langen als Wohnstandort auch von einem lebenswerten Wohnumfeld und
hier insbesondere von einer qualitativ hochwertigen Innenstadt ab. Der
Lutherplatz, die Obere Bahnstraße und die Romorantinanlage sind
unattraktive öffentliche Räume ohne städtebaulichen Bezug zueinander. Die
fehlende Aufenthaltsqualität ist im Fall der oberen Bahnstraße und des
Lutherplatzes auf die funktionale Unterordnung unter die verkehrlichen
Belange zurückzuführen. Der Lutherplatz ist ein Verkehrskreisel, die Obere
Bahnstraße eine Durchgangsstraße mit etwas breiteren Fußwegen. Der einzige
größere öffentliche Raum, der nicht vom Autoverkehr dominiert wird, ist
die Romorantinanlage. Im Widerspruch zu ihrer Bedeutung wird die Anlage
aber kaum genutzt, ihre mangelhafte Aufenthaltsqualität wird stark durch
die überkommene Gestaltung aus den 70er Jahren beeinflusst. Der Bedeutung
der Aufgabe angemessen, soll im Stadtumbau eine Umgestaltung der Langener
Innenstadt erfolgen. Der öffentliche Raum soll dabei eine ordnende
Funktion übernehmen, die dem "Durcheinander" der umliegenden Bebauung
entgegengesetzt ist. Durch einen einheitlichen gestalterischen Rahmen kann
so ein homogen wirkender Raum geschaffen werden, der die Heterogenität des
baulichen Umfeldes mildert. Die Planungen für die Obere Bahnstraße, den
Lutherplatz und die Romorantinanlage sollen deshalb in einem
zusammenhängenden Verfahren erfolgen. Dadurch soll sichergestellt, dass
nicht wieder Teillösungen für Teilbereiche der Langener Innenstadt
entstehen, die ohne Bezug zueinander sind.
Aufgrund dieser umfassenden Aufgabenstellung ist ein Projektteam
erforderlich, dass über fachliche Kompetenzen in der Freiraumplanung und
der Planung von Verkehrsanlagen verfügt und mindestens aus einem
Architekten/Städtebauer, einem Landschaftsarchitekten und einem
Verkehrsanlagen-/Straßenplaner besteht. Das Projetteam kann von
Mitarbeitern eines Büro oder aus einer Bürogemeinschaft gebildet werden.
Der Auftrag erfordert über eine überzeugende Lösung der planerischen
Aufgabenstellung hinaus eine kompetente und ausdrucksstarke Präsentation
der Planung in der Öffentlichkeit und in den politischen Gremien sowie die
Bereitschaft offen auf Forderungen der Öffentlichkeit und politischen
Vertreter einzugehen.
Innerhalb des Verhandlungsverfahrens werden die drei Bewerber, also die
ausgewählten Büros bzw- Bürogemeinschaften, zur Ausarbeitung einer
Konzeptplanung (siehe unter
VI.3) aufgefordert. Die Konzeptplanungen
werden als 1. Teilleistung der Leistungsphase 2 (Vorentwurf) einheitlich
und angemessen vergütet. Die Konzeptplanungen sollen anschließend in
Workshops den Bürgern und Betroffenen sowie in politischen Gremien
vorgestellt werden. Diese Vorstellungen der Bewerber werden ebenfalls
einheitlich und angemessen vergütet.
71240000, 71222000, 71322500, 71410000, 71421000
niedrigstes Angebot 125 000 und höchstes Angebot, 310 000 EUR
1. überzeugendste Konzeptplanung. Gewichtung 70 Punkte
2. überzeugendste Präsentation von Planungen in der Öffentlichkeit und in
politischen Gremien. Gewichtung 40 Punkte
3. Erfahrungen und Referenzen in innerstädtischen Freiraum- und
Verkehrsanlagenplanungen. Gewichtung 20 Punkte
4. technische und personelle Voraussetzungen des Projektteams. Gewichtung
5. terminliche Verfügbarkeit und räumliche Reaktionszeit. Gewichtung 10
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2010/S 36-052740 vom 20.2.2010
BEZEICHNUNG Los 1a: Neugestaltung der Oberen Bahnstraße.
E-Mail: MjEyVVc0ZlxVIWRgVWJZZiJZaQ==
Tel. +49 24146376740
Internet: www.rha-planer.eu
Fax +49 24146376741
Wert 47 771,26 EUR
BEZEICHNUNG Los 1b: Neugestaltung des Lutherplatzes.
E-Mail: MjE3ZFRRVGFbWF1WVF0vU2FUWGJUWGNbHVJeXA==
Tel. +49 755192880
Internet: www.dreiseitl.net
Fax +49 7551928888
Wert 56 718,88 EUR
BEZEICHNUNG Los 2: Neugestaltung der Romorantinanlage.
E-Mail: MjE2ZVVSVWJcWV5XVV4wVGJVWWNVWWRcHlNfXQ==
Wert 42 931,10 EUR
Wesentlicher Bestandteil des Angebotes wird die Erarbeitung eines
Konzeptes zur Umgestaltung der Oberen Bahnstraße, des Lutherplatzes und
der Romorantinanlage sein. Das Konzept soll folgende
Leistungsanforderungen umfassen:
— Aufsichtsplan mit Darstellung der gestalterischen und funktionalen
Planungsinhalte im Maßstab 1:500 (ca. 164,0 x 59,4 cm),
— Darstellungen vorgeschlagener Oberflächenbeläge, Möblierungen,
Beleuchtungen und Stadtraumobjekte mit Einbettung im Aufsichtsplan,
— Illustrationen/Perspektivdarstellungen nach Wahl,
— Kostenschätzungen nach DIN 276,
— Erläuterungsbericht (max. 3 DIN A4-Seiten) (Verkehrsführung,
Freiflächengestaltung, Nutzungsbereiche, etc., Aussagen über die
Erfordernis der Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen).
In das Verhandlungsverfahren sind Beteiligungsprozesse eingebunden, um die
Überzeugungsfähigkeit der Planungen bei der Langener Bevölkerung und der
betroffenen Grundstückseigentümern, Einzelhändlern und Bewohnern sowie bei
den politischen Vertretern beurteilen zu können:
— Präsentation in Workshops und in politischen Gremien.
Die Erstellung des Konzeptplanes und die Teilnahme an den
Beteiligungsprozessen wird gemäß § 24 VOF Abs. 3 einheitlich für alle
Teilnehmer angemessen vergütet.
Zu Ihrer Information kann das Integrierte Handlungskonzept
"Stadtmitte/Geschäftszone Bahnstraße" mit Angaben zu den
Stadtumbaumaßnahmen Umgestaltung Obere Bahnstraße, Lutherplatz und
Romorantinanlage im Internet eingesehen werden unter
http://www.langen.de/leseobjekte.pdf?id=9497o bzw.
nachr. HAD-Ref.: 2631/39
nachr. V-Nr./AKZ: 623.11
Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00
Ausschreibung veröffentlicht 22.02.2010
Zuletzt aktualisiert 05.09.2012
Wettbewerbs-ID 3-35244
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