Source: https://gesetze-in-app.de/UrhG/34
Timestamp: 2020-05-26 00:02:33
Document Index: 214026147

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', 'BGH', '§ 34', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 34', '§ 35']

§ 34 UrhG: Übertragung von Nutzungsrechten
LG Bochum, Urteil vom 4.10.2011, Az. 8 O 277/11 Diese Äußerung des Gesetzgebers geschieht zwar anlässlich der Diskussion des § 34 Abs.4 UrhG, der Haftungsfolgen einer fehlenden ausdrücklichen Zustimmung zu dem Inhalt hat; es ist aber nicht ersichtlich, dass diese Folge nach dem Willen des Gesetzgebers nicht auch generell gelten sollte (so LG Hamburg Urteil vom 06.09.2011 - 312 O 316/11 BeckRS 2011, 23452).
BGH, URTEIL vom 3.4.2010, Az. I ZR 209/07 19	Der Urheber kann dem ausschließlich Nutzungsberechtigten zwar bereits bei der Einräumung des ausschließlichen Nutzungsrechts zugleich - auch stillschweigend - das Recht zur Übertragung dieses Nutzungsrechts (§ 34 Abs. 1 Satz 1 UrhG) oder zur Gewährung von Unterlizenzen (§ 35 Abs. 1 Satz 1 UrhG) einräumen (OLG Hamburg GRUR 1977, 556, 558 f.; OLG Jena GRUR-RR
BGH, URTEIL vom 3.4.2010, Az. I ZR 209/07 Die spätere Übertragung des Nutzungsrechts oder die Gewährung von Unterlizenzen durch den ausschließlich Nutzungsberechtigten bedarf dann keiner gesonderten Zustimmung des Urhebers (vgl. BGH, Urt. v. 3.3.2005 - I ZR 111/02, GRUR 2005, 860, 862 = WRP 2005, 1263 - Fash 2000; Schri-cker/Schricker aaO § 34 UrhG Rdn. 10 f. und § 35 Rdn. 7).