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Timestamp: 2016-10-21 20:17:26
Document Index: 101029350

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 132', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 61', 'in fine', 'BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 156', 'Art. 135', 'Art. 135', 'Art. 159']

I 818/06 (24.01.2007)
vertreten durch Rechtsanwalt Pius Buchmann, Sonnenplatz 1, 6020 Emmenbr�cke.
Mit Verf�gung vom 17. November 2004 und Einspracheentscheid vom 20. Juni 2005 wies die IV-Stelle Luzern das am 13. November 2003 gestellte Rentenbegehren von R.________, geboren 1952, ab.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, hiess die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 16. August 2006 in dem Sinne gut, dass der Einspracheentscheid vom 20. Juni 2005 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zur�ckgewiesen wurde, damit sie nach erfolgten erg�nzenden Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen neu verf�ge.
Die IV-Stelle Luzern f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und der Einspracheentscheid vom 20. Juni 2005 zu best�tigen.
W�hrend R.________ und das kantonale Gericht Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung.
3.1 Strittig und zu pr�fen ist, ob die Vorinstanz die Sache zu Recht an die Beschwerdef�hrerin zur�ckgewiesen hat, damit sie nach erfolgten erg�nzenden Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen neu verf�ge.
3.2 Die Vorinstanz stellt in f�r das Bundesgericht verbindlicher Weise (Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 132 Abs. 2 OG; vgl. Erw. 2) fest, dass die medizinisch-theoretische Abkl�rung der Arbeitsf�higkeit der Beschwerdegegnerin unvollst�ndig sei. Die Beschwerdef�hrerin habe es unterlassen, die Arbeitsf�higkeit und die Zumutbarkeit von m�glichen leidensangepassten T�tigkeiten n�her abkl�ren zu lassen. Inwiefern diese Feststellung offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen getroffen sein soll, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar. Das kantonale Gericht hat vielmehr in nachvollziehbarer Weise ausgef�hrt, weshalb es die medi-zinischen Akten als f�r die Beurteilung der Arbeitsunf�higkeit nicht ausreichend h�lt. Darauf wird verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).
3.3 Soweit die Beschwerdef�hrerin unter Hinweis auf das RAD-Manual, Handbuch f�r den Regionalen �rztlichen Dienst der Invalidenversicherung, geltend macht, es m�sse diesem Dienst erlaubt sein, ohne externe Stellungnahme zur Arbeitsf�higkeit das ergonomisch zumutbare Profil zu definieren (was die ureigenste Aufgabe des RAD sei), �bersieht sie, dass dies von der Vorinstanz nicht in Frage gestellt wird. Auch Berichten und Gutachten versicherungsinterner �rzte kommt Beweiswert zu, sofern sie als schl�ssig erscheinen, nachvollziehbar begr�ndet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverl�ssigkeit bestehen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/ee). Diese Berichte unterliegen jedoch - wie alle anderen Beweismittel auch - im Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht der freien Beweisw�rdigung (Art. 61 lit. c in fine ATSG; vgl. dazu BGE 125 V 352 Erw. 3a). Die Vorinstanz hat - wie bereits erw�hnt - in nachvollziehbarer Weise dargelegt, weshalb sie nicht auf die im Verlaufsprotokoll per 9. August 2005 der Beschwerdef�hrerin festgehaltenen Stellungnahmen eines (namentlich nicht erw�hnten) Arztes des regional�rztlichen Dienstes abstellen kann. Ob diese Eintragungen im Verlaufsprotokoll �berhaupt als schriftliche Berichte im Sinne von Art. 49 Abs. 2 oder 3 IVV zu qualifizieren sind (siehe dazu auch RAD-Manual, S. 72), kann im �brigen offen bleiben, da ausschlaggebend f�r den Beweiswert weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten ist (BGE 125 V 352 Erw. 3a).
3.4 Unbehelflich ist schliesslich die R�ge, die Vorinstanz habe das rechtliche Geh�r verweigert, indem sie sich auf einen �rztlichen Bericht von Dr. von H.________ berufe, zu dem sich die Beschwerdef�hrerin nicht habe �ussern k�nnen. Selbst wenn dieser Bericht - wie die Beschwerdef�hrerin beantragt - aus den Akten gewiesen w�rde, w�rde dies nichts an der Beurteilung �ndern, dass anhand der vorliegenden Arztberichte die Arbeitsf�higkeit nicht gen�gend dokumentiert ist.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 134 Satz 2 OG in der seit 1. Juli 2006 geltenden Fassung). Die Gerichtskosten sind der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht der Beschwerdegegnerin eine Parteientsch�digung zu (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).