Source: https://www.forne.uni-bayreuth.de/de/satzung/index.html
Timestamp: 2020-02-24 13:33:39
Document Index: 296353980

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 8', '§ 3', '§ 3', '§ 13', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12']

Satzung der Forschungsstelle für das Recht der Nachhaltigen Entwicklung (FoRNE)der Universität Bayreuth
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An der Universität Bayreuth wird eine Forschungsstelle für das Recht der Nachhaltigen Entwicklung (im Folgenden abgekürzt: Forschungsstelle) eingerichtet. Die Forschungsstelle ist im Schwerpunkt rechtswissenschaftlich und zugleich interdisziplinär ausgerichtet.
Mitglieder der Forschungsstelle sind die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Satzung (§ 13) amtierenden Inhaber der Lehrstühle für Öffentliches Recht und Europarecht, für Öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht, für Öffentliches Recht, Allgemeine und Vergleichende Staatslehre, für Öffentliches Recht und Verfassungsgeschichte, für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, für Strafrecht, Strafprozessrecht und Nebengebiete, für Betriebswirtschaftslehre VI (Organisation), für Volkswirtschaftslehre V (Institutionenökonomie), für Umweltgerechte Produktionstechnik, für Wirtschaftsgeographie und Regionalplanung, für Ökologische Modellbildung und für Philosophie II (Philosophy and Economics). Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung (§ 8 Satz 2).
§ 3 Zweck und Forschungsgegenstand
Zweck der Forschungsstelle ist die wissenschaftliche Erforschung des deutschen und europäischen Umweltrechts unter besonderer Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Interaktionen und des Rechts der zukünftigen Generationen mit dem Ziel der problembezogenen Zusammenführung und Gestaltung teilautonomer Gebiete und Fragen im Rahmen des Leitprinzips der Nachhaltigen Entwicklung. Den Forschungsgegenstand der Forschungsstelle bilden die Bereiche Umwelt, Wirtschaft und Soziales unter besonderer Berücksichtigung einer Langzeitperspektive und von Fragen der Harmonisierung, Interdependenz und Systembildung.
Die Forschungsstelle hat im Rahmen ihres Gegenstandes (§ 3) folgende Aufgaben:
a) die Vertiefung der Zusammenarbeit der Mitglieder der Forschungsstelle,
b) die Durchführung von wissenschaftlichen Forschungs- vorhaben und deren Publikation in einer eigenen Schriftenreihe,
c) die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
d) die Veranstaltung von wissenschaftlichen Tagungen und die Durchführung von wissenschaftlichen Vorträgen,
e) der Aufbau einer Forschungsstellenbibliothek im Rahmen der Bibliothek der Universität Bayreuth,
f) die Zusammenarbeit mit Institutionen innerhalb und außerhalb der Universität Bayreuth, insbesondere mit den Partneruniversitäten der Universität Bayreuth in Mittel- und Osteuropa,
g) die Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Praxis unter besonderer Berücksichtigung der Region Oberfrankens,
h) die sachverständige Beratung,
i) die Anwerbung von Drittmitteln.
Die Forschungsstelle hat folgende Organe:
a) einen Direktor,
b) eine Mitgliederversammlung
Dem Direktor obliegt die Geschäftsführung der Forschungsstelle. Er wird jeweils für zwei Jahr von der Mitgliederversammlung gewählt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit dem Tag, an dem die Forschungsstelle ihre Tätigkeit aufnimmt (§ 13).
(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig zur Beschlussfassung über alle Angelegenheiten der Forschungsstelle. Die schriftliche Einberufung der Mitgliederversammlung binnen angemessener Frist und unter Angabe einer Tagesordnung obliegt dem Direktor. Grundsätzlich findet eine Mitgliederversammlung im Jahr statt. Die Mitglieder können vom Direktor jederzeit mehrheitlich die Einberufung einer Mitgliederversammlung verlangen. Über die Sitzungen der Mitgliederversammlung werden Ergebnisprotokolle angefertigt.
(2) Der Direktor führt die laufenden Geschäfte der Forschungsstelle nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen grundsätzlich der Zustimmung der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Beschlüsse über Satzungsänderungen und die Aufnahme neuer Mitglieder bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der Mitglieder. Beschlüsse können auch im schriftlichen Verfahren gefasst werden.
§ 9 Unterstützungspflicht
Die Mitglieder der Forschungsstelle unterstützen diese bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten. Eine Verpflichtung der Mitglieder, der Forschungsstelle Lehrstuhlmittel und Ausstattung der Lehrstühle zur Verfügung zu stellen besteht nicht. Die Mitglieder behalten die volle Autonomie über ihre Lehrstuhletats.
§ 10 Ehrenamt, Drittmittel
Die Mitglieder der Forschungsstelle üben ihre Tätigkeit in der Forschungsstelle ausschließlich ehrenamtlich aus. Die der Forschungsstelle zur Verfügung gestellten Drittmittel werden ausschließlich für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung an der Universität Bayreuth verwandt.
§ 11 Tätigkeitsbeginn
Die Forschungsstelle nimmt ihre Tätigkeit am 1. des Monats auf, der dem Inkrafttreten der Satzung (§ 12) nachfolgt.
Diese Satzung tritt an dem Tag nach ihrer Anzeige an die Leitung der Universität Bayreuth in Kraft.
Die Anzeige der Satzung an die Hochschulleitung erfolgte am 28.04.2005. Damit trat die Satzung am 29.04.2005 in Kraft.