Source: https://www.kinderhauseuropa.de/kinder-brauchen-unsere-hilfe/mitglied-werden/satzung/
Timestamp: 2020-02-19 17:03:48
Document Index: 101151599

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§2', '§13', '§9', '§10', '§6', '§12', '§ 9', '§ 9', '§ 16', '§ 18', '§ 19', '§9', '§ 13', '§ 22', '§17', '§ 27', '§ 28', '§ 47']

Satzung - Kinderhaus Europa e.V
Vereinssatzung des Vereins KINDERHAUS EUROPA e.V.
(1) Der Verein führt den Namen „KINDERHAUS EUROPA e.V.“ und hat seinen Sitz in München.
(1) Der Verein hat den Zweck, Kindern und bedürftigen Menschen in Not im Sinne des § 53 der Abgabenordnung (AO) zu helfen. Er will besonders Kindern, deren Lebens- und Überlebenschancen minimal sind, eine Zukunft in ihrer Gesellschaft ermöglichen. Der Verein hilft Kindern, deren Eltern nicht für sie sorgen können, und Familien mit Kindern in Not durch die Einrichtung von Kinderhäusern und anderen Maßnahmen. Der Verein verfolgt das Ziel der Völkerverständigung und hilft Menschen im Sinne des § 53 der AO ohne Rücksicht auf Herkunft, Alter, Geschlecht, religiöser und ethnischer Zugehörigkeit.
(2) Der Verein verfolgt durch selbstloses Handeln ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der AO. Die Mittel des Vereins einschließlich etwaiger Überschüsse werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
a) Planung, Entwicklung und Durchführung von Kinderhausprojekten mit Schwerpunkt in Süd- und Osteuropa
b) Unterstützung sozial schwacher Familien im Zusammenhang mit Kinderhausprojekten
c) Einrichtung und Betrieb von Kinderhäusern, Waisenhäusern, Stätten für Behinderte
d) Projekte für Frauen in kinderreichen und sozialschwachen Familien
e) Projekte für allein erziehende Männer und Frauen
f) Kooperation mit internationalen und örtlichen Hilfsorganisationen und Unterstützung dieser Organisationen bei Projekten, die den Zielen des Vereins entsprechen
g) Organisation von Hilfstransporten
h) Humanitäre Projekte wie z.B. Nothilfe und Wiederaufbauhilfe nach Katastrophen
i) Unterstützung bedürftiger Einzelfälle
j) Abhaltung von Versammlungen und Vorträgen
k) Sammel- und Spendenaktionen
(2) Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit, so können ein hauptamtlicher Geschäftsführer und (oder) Hilfspersonal für Büroarbeiten bestellt werden. Die Einstellung internationaler und lokaler Fach- und Hilfskräfte zur Durchführung der humanitären Projekte steht nicht im Widerspruch zu §2 Abs. 3.
(1) Der Verein besteht aus:a
a) Studenten und in der Berufsausbildung befindliche Mitglieder
b)jugendliche Mitglieder (das sind solche Mitglieder, die bei Beginn des Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben)
c) Gastmitglieder, die einer anderen Hilfsorganisation angehören
(3) Passive Mitglieder sind Mitglieder, die sich selbst nicht aktiv am Vereinsleben beteiligen, aber im übrigen die Interessen des Vereins fördern.
(4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt unter den Voraussetzungen des §13.
(1) Mitglied kann jede natürliche Person werden, die in unbescholtenem Rufe steht.
(2) Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist auf einem dafür besonders vorgesehenen Vordruck schriftlich beim Vorstand einzureichen. Minderjährige müssen die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter nachweisen.
(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe bekanntzugeben.
(5) Mit der Aufnahme wird die Aufnahmegebühr fällig.
(6) Jedes neue Mitglied erhält ein Begrüßungsschreiben, eine Mitgliedskarte und ein Exemplar der Satzung. Es verpflichtet sich durch seinen Beitritt zur Anerkennung der Satzung.
(1) Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand, dem Vereinsausschuss und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
(2) Sämtliche Mitglieder haben Anspruch darauf, die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse und getroffenen Anordnungen zu benutzen.
(3) Die außerordentlichen aktiven Mitglieder haben Anspruch auf ermäßigte Beitragszahlungen.
(4) Minderjährige außerordentliche aktive Mitglieder haben kein aktives und passives Wahlrecht, jedoch gleiches Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
(7) Ehrenmitglieder haben alle Rechte eines ordentlichen Mitgliedes. Sie sind von Beitragsleistungen befreit.
(1) Sämtliche Mitglieder haben die sich aus der Satzung, insbesondere aus der Zweckbestimmung des Vereins ergebenden Pflichten zu erfüllen. Sie sind verpflichtet die Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen.
(3) Sämtliche Mitglieder mit Ausnahme der Ehrenmitglieder sind zur Beitragszahlung verpflichtet (§9).
(4) Die Pflicht zur Zahlung einer Umlage ergibt sich aus §10.
(5) Die Mitglieder sind verpflichtet, Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln.
(1) Alle ordentlichen und außerordentlichen aktiven und passiven Mitglieder haben Jahresbeiträge zu zahlen. Neu aufgenommene Mitglieder zahlen mit dem ersten Beitrag eine Aufnahmegebühr. (§6 Abs.5)
(3) Mitglieder, die den Beitrag nach Fälligkeit nicht entrichtet haben, werden gemahnt. Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können sie nach §12 ausgeschlossen werden.
(4) Der Vorstand kann bedürftigen und unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern die Zahlung der Aufnahmegebühr und der Beiträge stunden, in besonderen Fällen auch ganz oder teilweise erlassen.
(2) § 9 Abs. 3 und 4 gilt entsprechend.
(1) Die Mitgliedschaft kann durch schriftliche Erklärung auf Jahresende gekündigt werden. Die Kündigung muss dem Vorstand spätestens zum 30.September zugestellt werden.
(1) Durch Beschluss des Vorstandes, von dem mindestens 2/3 anwesend sein müssen, kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden.
d) Nichtzahlung des Beitrages nach zweimaliger Mahnung (§ 9 Abs.3)
(3) Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied in einem eingeschriebenen Brief mitzuteilen.
(4) Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Mitglied innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung das Recht der Berufung bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Nach ungenutztem Ablauf der Berufungsfrist endet die Mitgliedschaft.
(5) Bestätigt die Mitgliederversammlung bei Nutzung des Rechts auf Berufung den Ausschluss des Mitgliedes, steht diesem der ordentliche Rechtsweg offen.
(1) Für besondere Verdienste um den Verein und seine humanitären Ziele können Ehrungen und Auszeichnungen vorgenommen werden.
(2) Verleihungen von Ehrungen und Auszeichnungen werden vom Vorstand beschlossen und in der ordentlichen Mitgliederversammlung vollzogen.
b) dem 2. Vorsitzenden und Pressewart
d) dem Finanzbeauftragten
(2) Jedes Vorstandsmitglied ist je einzeln gerichtlich und außergerichtlich zur Vertretung berechtigt.
(3) Rechtshandlungen, die den Verein zu Einzelleistungen von mehr als 10.000 Euro verpflichten, bedürfen ebenso wie Personaleinstellungen der Zustimmung des Vorstandes im Rahmen einer Vorstandssitzung. (§ 16)
(5) Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die ordentliche Mitgliederversammlung in schriftlicher und geheimer Abstimmung für die Dauer von drei Jahren. Er bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl des Vorstandes ist möglich. Auf Antrag und bei Zustimmung aller anwesenden Mitglieder, kann die Wahl des Vorstandes auch per Akklamation erfolgen.
(6) Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so ist der Vorstand befugt, bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einen Nachfolger einzusetzen.
Scheidet der 1. oder 2. Vorsitzende während seiner Amtszeit aus, so kann eine Nachwahl stattfinden. Sie muss innerhalb von 6 Wochen stattfinden, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder ausscheiden.
(1) Eine Vorstandssitzung muss einberufen werden, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangen.
(3) Der Vorstand beschließt mit der einfachen Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des die Sitzung Leitenden den Ausschlag.
(4) Anträge an den Vorstand können auch ohne Vorstandssitzung zur Beschlussfassung führen, wenn alle Vorstandsmitglieder über den Antrag schriftlich, per FAX oder email über den Antrag informiert sind und auf gleichem Weg schriftlich ihre Zustimmung oder Ablehnung bekannt geben. Der Beschluss ist daraufhin allen Vorstandsmitgliedern und dem Antragsteller bekannt zu geben.
(5) Vorstandssitzungen können auch per Videokonferenz oder mittels telefonischer Konferenzschaltung stattfinden.
(6) Vorstandssitzungen sind zu protokollieren.
(1) Der Schriftführer besorgt den Schriftverkehr und die Protokollierung in Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen.
(2) Protokolle muss er gemeinsam mit dem 1. oder 2. Vorsitzenden unterschreiben.
(3) Der Schriftführer verwaltet den gesamten Schriftverkehr des Vereins.
§ 18 Finanzbeauftragter
(1) Der Finanzbeauftragte hat die Kassengeschäfte zu erledigen.
(2) Er hat einen jährlichen Haushaltsplan aufzustellen, der vom Vorstand zugenehmigen ist und in der ordentlichen Mitgliederversammlung zurBeschlussfassung vorzulegen ist.
(3) Er hat mit Ablauf des Geschäftsjahres die Kassenbücher abzuschließen und dieAbrechnung den Kassenprüfern zur Überprüfung vorzulegen.
(4) Er berät die übrigen Mitglieder des Vorstandes in allen finanziellen Angelegenheitendes Vereins.
§ 19 Pressewart
(1) Der Pressewart sorgt für die Berichterstattung der Aktivitäten des Vereins in denMedien.
(2) Er ist zuständig für vereinsinterne Periodika, Öffentlichkeitsarbeit und Betreuungder Mitglieder und Förderer des Vereins.
(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden stimmberechtigtenMitgliedern des Vereins. Den Vorsitz hat in der Regel der 1. Vorsitzende. Er kannvertreten werden.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im erstenViertel des Kalenderjahres, durch den Vorstand einzuberufen.
(3) Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltungeiner Frist von mindestens zwei Wochen durch den 1. Vorsitzenden schriftlicheinzuladen. Die Mitglieder bestimmen selbst, ob sie die Einladung per Post, perTelefax oder per email erhalten möchten. Die Ladungsfrist beginnt mit dem Tag, andem die Einladung an die letzte bekannte Mitgliederadresse abgeschickt wordenist.
(4) Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlungeinberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn der 10. Teil der stimmberechtigtenMitglieder dies unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. Indiesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung undEinhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen.
(5) Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Versammlung beim1. Vorsitzenden schriftlich mit kurzer Begründung einzureichen.
a) Entgegennahme und Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichts über dasvergangene Geschäftsjahr
c) Festsetzung von Fälligkeit und Höhe der Aufnahmegebühren, der Jahresbeiträgeund einer etwaigen Umlage (§§9 und 10)
e) Wahl des neuen Vorstandes und der Kassenprüfer
(2) Die Mitgliederversammlung beschließt außerdem über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins. Geplante Satzungsänderungen sind in derTagesordnung präzise zu benennen.
(3) Die Mitgliederversammlung ernennt Ehrenmitglieder aufgrund von Vorschlägendurch den Vorstand (§ 13 Abs. 3).
§ 22 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
(1) Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wennaußer dem 1. und 2. Vorsitzenden und mindestens zwei weiterenVorstandsmitgliedern 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei derBeschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereinsist die Anwesenheit von mindestens ¾ der stimmberechtigten Mitgliedererforderlich. Bleibt die einberufene Mitgliederversammlung beschlußunfähig, so isteine neue einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenenMitglieder beschlussfähig ist.
(2) Sofern das Gesetz oder diese Satzung nichts anderes bestimmen, erfolgt dieBeschlussfassung mit einfacher (relativer) Mehrheit der erschienenenstimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1.Vorsitzenden bzw. des die Sitzung Leitenden den Ausschlag. FürSatzungsänderungen und den Auflösungsbeschluss ist eine ¾-Mehrheiterforderlich.
(3) Soll eine Abstimmung geheim erfolgen, so müssen dies mindestens 10stimmberechtigte Mitglieder beantragen. Wahlen müssen stets geheim durchgeführtwerden.
(4) Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist einProtokoll zu führen. (vergl. §17)
(1) Der Vorstand kann von sich aus eine außerordentliche Mitgliederversammlungeinberufen.
(2) Auf schriftliches Verlangen von mindestens 1/10 aller Mitglieder muss der Vorstandunter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlungeinberufen.
(3) Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften über dieordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
Die Kontrolle der Rechnungsführung obliegt den von der Mitgliederversammlung dazubestellten zwei Kassenprüfern. Diese geben dem Vorstand Kenntnis von dem jeweiligenErgebnis ihrer Prüfungen und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht. DieKassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.
(1) Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Beratung und Unterstützung beim Ablauf desVereinsgeschehens Ausschüsse einzusetzen, insbesondere
b) Sozialausschuss
c) Medienausschuss
d) Logistikausschuss
e) Personalausschuss
Aufgaben und Kompetenzen der Ausschüsse werden bei Einrichtung durch den Vorstand festgelegt. Weitere Ausschüsse können bei Bedarf gebildet werden.
(1) Für die aus der Vereinstätigkeit entstandenen Schäden und Sachverluste haftet derVerein den Mitgliedern gegenüber nicht.
§ 27 Vermögen
(1) Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zurErreichung des Vereinszweckes verwendet.
(2) Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durchunverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 28 Vereinsauflösung
(1) Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung,wobei drei Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.
(2) Für den Fall der Auflösung werden der 1. Vorsitzende, der Finanzbeauftragten und der Schriftführer zu Liquidatoren bestellt. Deren Rechte und Pflichten richten sichnach § 47 ff. BGB.
(3) Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an ein Jugendamt oder eine gemeinnützige Einrichtung. In beiden Fällen, soll die Entscheidung darüber in einer Mitgliederversammlung / Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereins getroffen werden. Das Vermögen soll ausschließlich und unmittelbar für dieFörderung in der Jugendarbeit verwendet werden.
(4) Der 1. Vorsitzende hat die Auflösung des Vereins beim Vereinsregister beimAmtsgericht in München anzumelden.
Die vorstehende Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 02. April 2011 beschlossen.
Sie tritt in Kraft, sobald die Satzungsänderung in das Vereinsregister beim Amtsgericht inMünchen eingetragen ist.
München, den 02. April 2011