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Timestamp: 2016-10-24 03:42:34
Document Index: 107512567

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 19', 'Art. 63', 'Art. 81', 'BGE', 'Art. 79', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 92', 'BGE', 'Art. 30', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 79', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 79', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93']

7B.246/2004 (23.12.2004)
7B.246/2004 /bnm
SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, obere kantonale Aufsichtsbeh�rde f�r Schuldbetreibung, vom 3. Dezember 2004.
In der Pf�ndungsurkunde vom 2. September 2004 wurde der Gesamtbedarf von X.________ sowie von dessen Ehefrau und deren Kinder auf insgesamt Fr. 5'564.80 festgelegt. Das Betreibungsamt A.________ hat davon einen Notbedarfsanteil des X.________ von Fr. 4'306.90 errechnet, so dass sich bei einem Nettoeinkommen von Fr. 4'703.-- eine pf�ndbare Quote von Fr. 396.10 pro Monat ergibt. Dagegen erhoben X.________ sowie seine ehemalige Ehefrau Y.________ Beschwerde beim Kreisgerichtspr�sidium Rorschach als unterer Aufsichtsbeh�rde f�r Schuldbetreibung. Dieses wies beide Beschwerden am 1. Oktober 2004 ab.
Dagegen erhob X.________ beim Kantonsgericht St. Gallen als oberer Aufsichtsbeh�rde f�r Schuldbetreibung Beschwerde. Mit Entscheid vom 3. Dezember 2004 wurde das Rechtsmittel abgewiesen.
Mit Eingabe vom 13. Dezember 2004 hat X.________ bei der Schuldbetreibungs- Konkurskammer des Bundesgerichts Beschwerde eingereicht und beantragt die Aufhebung des Entscheids der oberen Aufsichtsbeh�rde vom 3. Dezember 2004. Sodann begehrt er, die Pf�ndungsurkunde des Betreibungsamts A.________ vom 2. September 2004 zu sistieren, und es sei ein "zeitgem�sser Notbedarf" festzusetzen.
Von vornherein nicht eingetreten werden kann auf den Antrag um Festsetzung des Notbedarfs. Denn gem�ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung m�ssen Rechtsbegehren, die auf einen Geldbetrag lauten, beziffert werden; der Beschwerdef�hrer kann sich nicht darauf beschr�nken, das Bundesgericht um Festsetzung des Betrages zu ersuchen (BGE 121 III 390).
Das Bundesgericht ist an die tats�chlichen Feststellungen der Aufsichtsbeh�rde gebunden, d.h. dass die im angefochtenen Entscheid angef�hrten Tatsachen verbindlich sind und mit der Beschwerde nach Art. 19 SchKG nicht infrage gestellt werden k�nnen (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 119 III 54 E. 2b S. 55; 124 III 286 E. 3b S. 288). Neue Tatsachen - insbesondere neue Belege - k�nnen vor Bundesgericht nicht angef�hrt werden (Art. 79 Abs. 1 OG).
Diese Einschr�nkungen werden vom Beschwerdef�hrer �ber weite Strecken nicht beachtet.
3.1 Die Vorinstanz f�hrt aus, das Einkommen sei soweit pf�ndbar, als es nicht f�r den Schuldner und seine Familie unbedingt notwendig sei. Dabei geh�rten auch die Stiefkinder zur Familie des Schuldners (Vonder M�hll, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, Hrsg. Staehelin/Bauer/Staehelin, Basel 1998, SchKG II, N. 20 zu Art. 93 SchKG). Mit dem monatlichen Grundbetrag sollen die Auslagen f�r Nahrung, Kleidung, K�rper- und Gesundheitspflege, Unterhalt der Wohnungseinrichtung, Kulturelles sowie f�r Beleuchtung und Kochenergie abgedeckt werden (Kreisschreiben �ber die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums nach Art. 93 SchKG vom November 2000, Ziff. 3.1).
Der Beschwerdef�hrer wehre sich - so die Vorinstanz weiter - gegen die Berechnung des Notbedarfs in Bezug auf seine beiden Stiefkinder. Da seine Stiefkinder bereits 17 respektive 19 Jahre alt seien, sei ein Kindergrundbetrag von Fr. 700.-- pro Kind und nicht von Fr. 500.-- angemessen. Der Betrag von Fr. 500.-- reiche nicht f�r Bekleidung, Verpflegung und Kosmetika. Folglich sei vorliegend nicht die Ber�cksichtigung der Kindergrundbetr�ge in der Notbedarfsberechnung umstritten, sondern lediglich deren H�he. Die Pf�ndung von Verm�gensgegenst�nden und Forderungen des Schuldners habe die Befriedigung der Gl�ubiger zum Zweck. Ihre Interessen seien vorrangig (B�hler, Betreibungs- und prozessrechtliches Existenzminimum, in: AJP 2002, S. 645). Von der Pf�ndung ausgenommen werde deshalb nur das f�r den Schuldner und seine Familie unbedingt Notwendige, das Existenzminimum (Vonder M�hll, a.a.O., N. 3 zu Art. 92 SchKG). Zu bestimmen sei der tats�chliche, objektive Notbedarf, nicht etwa der standesgem�sse oder gar der gewohnte Bedarf (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Juli 2003, 7B.114/2003, E. 3.1). Es gelte der Grundsatz, dass der von der Verdienstpf�ndung betroffene Schuldner seine Lebenshaltung einschr�nken und mit dem ihm zugestandenen Existenzminimum auskommen m�sse (BGE 129 III 526 E. 2).
Die obere Aufsichtsbeh�rde f�hrt fort, dass mit zunehmendem Alter der Kinder auch deren Unterhaltskosten steige, sei eine Tatsache, welche vom Kreisschreiben mit den nach Alter gestaffelten Kindergrundbetr�gen bereits ber�cksichtigt werde (Kreisschreiben, Ziff. 3.2). Gleichzeitig steige jedoch ab dem Alter von 14 Jahren f�r das Kind die M�glichkeit, durch Ferienjobs und �hnliche Arbeiten etwas an seinen Unterhalt dazuzuverdienen, denn ab dieser Altersschwelle sei eine Erwerbst�tigkeit erlaubt und gebr�uchlich (Art. 30 Abs. 2 ArG i.V.m. Art. 52 ArGV 1). Die Stiefkinder des Beschwerdef�hrers seien als Kantonssch�lerin und Student erwiesenermassen wirtschaftlich noch nicht selbst�ndig. Doch sei ihnen zuzumuten, dass sie f�r die den Kindergrundbetrag �bersteigenden Lebenshaltungskosten selbst aufk�men. Gem�ss Ehepaar X.________ und Y.________ arbeiteten die Kinder bereits teilweise w�hrend den Ferien. Deshalb seien die Kindergrundbetr�ge von je Fr. 500.-- nicht unangemessen.
Der Beschwerdef�hrer bringt dagegen vor, die Stiefkinder m�ssten w�hrend den Ferien in B.________ oder C.________ die franz�sische Sprache erlernen und h�tten deshalb keine Zeit, um nebenbei noch Geld zu verdienen. Der Stiefsohn habe anfangs 2003 w�hrend drei Monaten in der psychiatrischen Klinik verbringen m�ssen, was das Budget zus�tzlich mit Fr. 1'416.60 belastet habe; zudem werde er regelm�ssig von einem Jugendpsychologen in D.________ betreut. Diese neuen Argumente k�nnen nicht ber�cksichtigt werden (E. 2 hiervor). Dass es auch f�r Sch�ler und Studenten schwieriger geworden ist, Arbeit w�hrend den Ferien zu finden, ist allgemein bekannt. Trotzdem kann ihnen zugemutet werden, sich darum zu bem�hen, und sie k�nnen Franz�sisch in Abendkursen in D.________ erlernen; die Stieftochter - falls diese Landessprache an der Kantonsschule nicht ohnehin obligatorisch unterrichtet wird - wird sich dort im Nebenfach ausbilden k�nnen. Damit werden die Semester- und Schulferien frei f�r Erwerbsarbeiten.
3.2 Sodann wird im angefochtenen Entscheid festgehalten, der Beschwerdef�hrer beantrage zus�tzlich einen Ausbildungszuschlag f�r seine Stiefkinder. Sein Stiefsohn studiere an der Universit�t D.________, was pro Jahr ohne Schulmaterial Fr. 2'140.-- koste. Die Kantonsschule der Stieftochter koste Fr. 2`000.-- pro Jahr. Deshalb sei ein Ausbildungszuschlag von mindestens Fr. 350.-- pro Monat bei der Berechnung des Notbedarfs zu ber�cksichtigen.
3.2.1 Betreffend die Stieftochter des Beschwerdef�hrers wird ausgef�hrt, diese sei 17 Jahre alt und besuche die Kantonsschule in D.________. Gem�ss Ziff. 4.7 des Kreisschreibens k�nnten besondere Auslagen f�r die Schulung der Kinder bei der Berechnung des Notbedarfs ber�cksichtigt werden. Nach dem Effektivit�tsgrundsatz sei f�r Zuschl�ge zum Grundbedarf speziell zu beachten, dass sie nur ber�cksichtigt werden k�nnten, wenn f�r den Schuldner eine Zahlungspflicht bestehe und er diese bisher tats�chlich erf�llt habe (BGE 121 III 20 E. 3a; 112 III 19 E. 4). Begr�ndet werde dies damit, dass es stossend w�re, wenn dem Schuldner Betr�ge zugestanden w�rden, die er nicht zum vorgesehenen Zweck verwende, sondern anderweitig ausgebe. Aus den Akten sei ersichtlich, dass der Beschwerdef�hrer Ballettunterrichtskosten von Fr. 620.-- pro Jahr und Kosten f�r ein Skilager der Kantonsschule von Fr. 500.-- als Ausbildungskosten geltend mache. Dem Sinn des Ausbildungszuschlags entsprechend sollten aber nur diejenigen ausgewiesenen Kosten ber�cksichtigt werden, welche f�r die eigentliche Schulung, dem Lernplan entsprechend, ben�tigt w�rden. Im Kreisschreiben w�rden Kosten wie Schulgeld, Schulmaterialien, Lehrmittel, Verpflegungs- und Fahrauslagen als Beispiele genannt. Nicht dazu geh�rten Auslagen f�r Sport und Ferien, da diesen Aktivit�ten der schulische Zweck fehle. Somit seien vorliegend die Kosten f�r den Ballettunterricht sowie f�r das Skilager der Kantonsschule nicht als Ausbildungskosten zu ber�cksichtigen. Die laufenden Ausgaben f�r Schulmaterialien und Lehrmittel der Kantonsschule betr�gen gem�ss der Aufstellung der Klassenkasse Fr. 925.45 pro Jahr. Betrachte man die Aufstellung dieser Kosten, sei offensichtlich, dass es sich dabei um die notwendigen Kosten f�r eine Mittelschule handle. Die Bezahlung dieser Kosten durch den Beschwerdef�hrer sei gr�sstenteils ausgewiesen. Vor dem Hintergrund seiner behaupteten schlechten finanziellen Verh�ltnisse k�nnte der Beschwerdef�hrer jedoch f�r seine Stieftochter ein Stipendium beantragen (vgl. Auszug aus dem Internetauftritt der Kantonsschule, besucht am 22. November 2004, B/14). M�chte der Beschwerdef�hrer die Ausgaben f�r Schulmaterial und Lehrmittel im Notbedarf ber�cksichtigt haben, m�sse er diese somit nicht nur bezahlt, sondern sich auch ernsthaft um ein Stipendium bem�ht haben. Denn nur unbedingt notwendige Verpflichtungen des Schuldners seien zu ber�cksichtigen (B�hler, Aktuelle Probleme bei der Existenzminimumberechnung, in: SJZ 2004, S. 28). Somit k�nne f�r die Stieftochter - zumindest derzeit - keine Ausbildungszulage gew�hrt werden.
Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, seine Stieftochter schreibe und mache ihre Matura-Arbeit in Ballett (Theorie und praktisches Vortanzen). Sie habe als Schwerpunkt Musik und Kunst gew�hlt, weshalb der Unterricht sehr wohl zur Ausbildung geh�re und aufgerechnet werden m�sse. Auch diese Vorbringen k�nnen nicht geh�rt werden, denn sie wurden in der Beschwerde vom 10. Oktober 2004 nicht angef�hrt und haben somit im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG als neu zu gelten (E. 2 hiervor). Das Gleiche gilt auch f�r die Kosten des Skilagers von Fr. 500.--, denn dass diese zur Ausbildung geh�rten, ist im kantonalen Verfahren ebenfalls nicht geltend gemacht worden. Davon abgesehen ist die Auffassung der Aufsichtsbeh�rde, dass f�r solche Aufwendungen es grunds�tzlich am schulischen Zweck fehle, nicht zu beanstanden.
3.2.2 Mit Bezug auf den Stiefsohn des Beschwerdef�hrers f�hrt die Vorinstanz aus, er sei knapp 20 Jahre alt und studiere an der Universit�t D.________. Nach Art. 14 ZGB sei er m�ndig. Deshalb frage sich, ob er noch Anspruch auf eine Ausbildungszulage habe. Gem�ss Ziff. 4.7 des Kreisschreibens k�nnten Ausbildungskosten bis zum Abschluss der Erstausbildung, l�ngstens aber bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres, ber�cksichtigt werden.
Vorliegend sei unbestritten, dass sich die (Stief-)Eltern mit dem Kind auf ein Studium an der Universit�t D.________ geeinigt h�tten. Der Ausnahmecharakter des M�ndigenunterhalts sei vom Bundesgericht und der Lehre mit der Herabsetzung des M�ndigkeitsalters relativiert worden (BGE 130 V 237 E. 3.2; 129 III 375 E. 3.3 mit Verweis auf die Lehre). Auch wenn sich in der Rechtsprechung zum M�ndigenunterhalt ein Wandel abzuzeichnen scheine, so k�nne daraus noch keine Zahlungspflicht des Beschwerdef�hrers f�r die vollen Ausbildungskosten seines Stiefsohnes abgeleitet werden. Denn das Schuldbetreibungs- und Konkursrecht diene prim�r der Befriedigung der Gl�ubiger. Deshalb habe der Beschwerdef�hrer, respektive sein Stiefsohn, vorg�ngig alle M�glichkeiten f�r private und �ffentliche Stipendien- und Darlehensunterst�tzungen zu pr�fen und auszusch�pfen. Erst f�r die danach noch ungedeckten Ausbildungskosten bestehe grunds�tzlich ein Anspruch auf M�ndigenunterhalt. Dieser tats�chlich geleistete Ausbildungsbeitrag sei bis zum Abschluss der Ausbildung als Zuschlag zum Notbedarf zu ber�cksichtigen (B�hler, a.a.O., S. 30). Somit k�nne f�r den Stiefsohn zu diesem Zeitpunkt keine Ausbildungszulage gew�hrt werden. Die Pr�fung der wirtschaftlichen Zumutbarkeit des M�ndigenunterhalts f�r den finanziell angeschlagenen Beschwerdef�hrer k�nne deshalb offen gelassen werden.
Der Beschwerdef�hrer stellt diese - und die weiteren zutreffenden - Erw�gungen der Vorinstanz nicht in Frage, sondern beruft sich auf den ablehnenden Bescheid des Stipendienamtes des Kantons D.________ vom 6. Oktober 2000. Dieses neue Beweismittel kann indessen nicht entgegen genommen werden (E. 2 hiervor), abgesehen davon, dass es noch die Situation drei Jahre vor dem Beginn des Hochschulstudiums betroffen haben muss.
3.2.3 Zum Verpflegungsaufwand hat die obere Aufsichtsbeh�rde bemerkt, der in der Pf�ndungsurkunde angesetzte Zuschlag f�r "zus. Aufwand Verpfl. K." von Fr. 120.-- sei nach Ansicht des Beschwerdef�hrers zu tief. Beide Stiefkinder m�ssten f�nf Mal pro Woche ausw�rts essen, was einen Zuschlag von mindestens Fr. 250.-- rechtfertige.
Nach Ziffer 4.7 des Kreisschreibens - f�hrt die Vorinstanz fort - k�nne f�r Verpflegung w�hrend der Schulzeit ein Zuschlag zum Grundbetrag gew�hrt werden. Der angesetzte Zuschlag von Fr. 120.-- betrage umgerechnet pro Mahlzeit Fr. 3.50 bis Fr. 3.80 unter Ber�cksichtigung der Kantonsschulferien sowie der vorlesungsfreien Zeit an der Universit�t von 12 (vgl. Auszug aus dem Internetauftritt der Kantonsschule, besucht am 19. 11. 2004, B/15) respektive 14 Wochen pro Jahr (Universit�t D.________, Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2004/2005, S. 16 f., B/16). Mit dem im Kindergrundbetrag bereits enthaltenen Anteil f�r Nahrung (Kreisschreiben, Ziff. 3.1 und 3.2) bewegten sich die vom Betreibungsamt in der Pf�ndungsurkunde gew�hrten zus�tzlichen Fr. 120.-- durchaus im Rahmen des Ermessens.
Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit dieser Erw�gung nicht - wie gem�ss Art. 79 Abs. 1 OG verlangt - auseinander (dazu: BGE 119 III 49 E. 1), sondern tr�gt im Wesentlichen nur vor, wie k�nne man mit Fr. 560.-- einen Jugendlichen kleiden, ausw�rts verpflegen, mit "Kosmetik etc." versorgen, abgesehen von den Auslagen f�r Freizeit und Kultur. Darauf kann nicht eingetreten werden, denn aus diesem Einwand geht nicht hervor, inwiefern die kantonale Aufsichtsbeh�rde das ihr zustehende Ermessen �berschritten oder missbraucht haben soll (zum Ermessensmissbrauch: BGE 129 III 400 E. 3.1 mit Hinweisen).
4.1 Schliesslich hat die Vorinstanz festgehalten, der Beschwerdef�hrer mache geltend, seine Ehefrau erhalte keinerlei Bez�ge aus der ihr geh�renden Z.________ AG, bei welcher er angestellt sei. Den vom Betreibungsamt eingesetzten und von der unteren Aufsichtsbeh�rde in Ermangelung klarer Angaben best�tigten Betrag von Fr. 500.-- bezeichne er als willk�rlich.
Die Aufsichtsbeh�rde hat dem vorerst entgegengehalten, dem Gericht sei aus mehreren Verfahren mit dem Beschwerdef�hrer bekannt, dass dieser stets zur�ckhaltend und oft erst im Beschwerdeverfahren �ber seine undurchsichtige finanzielle Situation informiere. Im Gesch�ftsjahr 2002 sei von der Z.________ AG an die Ehefrau monatlich eine Darlehensr�ckzahlung von Fr. 2'000.-- get�tigt worden. In diesem, wie auch dem vorangegangenen Jahr weise die Z.________ AG aber keinerlei Zinsaufwand aus, was auf ein unentgeltliches Darlehen schliessen lasse. In den Jahren 2001 und 2002 weise die Gesellschaft gem�ss ihren Erfolgsrechnungen einen Mietzinsaufwand in der H�he von Fr. 98'600.-- respektive Fr. 93'800.-- aus. Aus dem Verfahren BE.2004.7-RO1A sei aktenkundig, dass die Ehefrau des Beschwerdef�hrers zumindest im Jahr 2001 einen monatlichen Mietzinsertrag von brutto Fr. 4'200.-- (netto Fr. 2'456.25 abz�glich Hypothekarzinsen und Liegenschaftsunterhalt) aus der Vermietung von Liegenschaften an die ihr geh�rende Z.________ AG erzielt habe. Im Verfahren vor der unteren Aufsichtsbeh�rde sei bekannt geworden, dass die Ehefrau des Beschwerdef�hrers aus der Vermietung des Ladenlokals in E.________ einen monatlichen Mietzinsertrag von brutto Fr. 2'500.-- (netto Fr. 873.60 abz�glich Hypothekarzinsen, Amortisation der Hypothek und Liegenschaftsunterhalt) von der Z.________ AG erhalte. Zudem bef�nden sich nach Angaben des Beschwerdef�hrers die B�ror�umlichkeiten der Z.________ AG im ehelichen Eigenheim. Ob daf�r der Ehefrau als Eigent�merin des Hauses noch weitere Mietzinseinnahmen zufl�ssen, sei nicht bekannt, w�re bei einer ordnungsgem�ssen Trennung von Gesch�fts- und Privatverm�gen aber zu erwarten. Das zinslose Darlehen wie auch die undurchsichtige Mietsituation l�gen die Vermutung nahe, dass die Ehefrau des Beschwerdef�hrers mehr als bloss die unbestrittene Mietzinseinnahme von brutto Fr. 2'500.-- pro Monat von der ihr geh�renden Z.________ AG erziele. Mit Schreiben vom 8. Oktober 2004 habe die Revisorin der Z.________ AG best�tigt, dass sie nach kurzer Durchsicht der Gesch�ftsunterlagen des Jahres 2003 keinerlei Bez�ge der Ehefrau des Beschwerdef�hrers habe feststellen k�nnen. Diese Auskunft verm�ge obige Vermutungen nicht umzustossen, zumal es vorliegend prim�r nicht um Bez�ge im Sinne von Geh�ltern oder Gewinnaussch�ttungen (Dividenden) gehe, sondern um die Frage, mit wem und zu welchen Konditionen die Z.________ AG Rechtsgesch�fte betreffend Miete und Darlehen abgeschlossen habe. Dass die Revisorin von anderen "Bez�gen" ausgegangen sei, werde zus�tzlich ersichtlich aus der Tatsache, dass sie die unbestrittenermassen geleisteten Mietzinszahlungen in der H�he von Fr. 2'500.-- f�r das Ladenlokal in E.________ nicht als Bezug aufgef�hrt habe. Dar�ber hinaus seien einige der vom Beschwerdef�hrer eingereichten Rechnungen f�r die Ausbildung der Kinder mit "Z.________ AG" abgestempelt worden. Der Beschwerdef�hrer weise zwar diesbez�glich auf einen Irrtum hin. Trotzdem best�rke diese Tatsache die Vermutung, dass zwischen Gesch�fts- und Privatverm�gen keine saubere Trennung bestehe. Unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde sei nicht zu beanstanden, dass das Betreibungsamt Fr. 500.-- pro Monat als weitere Eink�nfte der Ehefrau des Beschwerdef�hrers angenommen habe.
4.2 Der Betreibungsbeamte hat - wie die Vorinstanz zu Recht bemerkt - die tats�chlichen Verh�ltnisse grunds�tzlich von Amtes wegen abzukl�ren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Schuldner von jeder Mitwirkungspflicht befreit ist. Es obliegt ihm im Gegenteil die Pflicht, die Beh�rde �ber die wesentlichen Tatsachen zu unterrichten und die ihm zug�nglichen Beweise bereits anl�sslich der Pf�ndung anzugeben (BGE 119 III 70 E. 1). Sofern Unterlagen fehlen, hat die Einsch�tzung aufgrund von Erfahrungszahlen und den glaubw�rdigen Aussagen des Schuldners zu erfolgen (BGE 112 III 79 E. 2). Dem Betreibungsbeamten kommt dabei ein erheblicher Ermessensspielraum zu (Vonder M�hll, a.a.O., N. 52 zu Art. 93 SchKG).
Von vornherein unzul�ssig ist der Hinweis des Beschwerdef�hrers auf den Gesch�ftsbericht 2003 (E. 2 hiervor). Im Weiteren bringt der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen vor, es sei aktenkundig, dass er und seine Ehefrau alle Einnahmen offen gelegt h�tten, und wenn das Betreibungsamt die Jahresabschl�sse nicht zur Kenntnis genommen habe, so k�nne ihnen nicht mangelnde Mitwirkung vorgeworfen werden. Diese Einwendungen, mit denen im �brigen eine Ermessens�berschreitung nicht begr�ndet werden k�nnte, sind nicht zu h�ren, da damit den verbindlichen Feststellungen der Aufsichtsbeh�rde widersprochen wird (E. 2 hiervor).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt A.________ und dem Kantonsgericht St. Gallen als oberer kantonaler Aufsichtsbeh�rde f�r Schuldbetreibung schriftlich mitgeteilt.