Source: https://www.haufe.de/thema/freibetrag/pc/?page=83
Timestamp: 2019-09-23 18:29:35
Document Index: 301926141

Matched Legal Cases: ['§ 1835', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 840', '§ 115', '§ 2', '§ 34', '§ 3', '§ 9', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 50', '§ 50', '§ 39', '§ 39', '§ 38', '§ 39', '§ 19', '§ 39', '§ 52', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 8', '§ 8', '§ 13', '§ 14', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 33', '§ 10', '§ 24', '§ 24', '§ 25', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 25', '§ 24', '§ 25', '§ 24', '§ 20', '§ 25', '§ 13', '§ 13', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 26', '§ 34', '§ 14', '§ 13', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 1', '§ 7', '§ 26', '§ 34', '§ 1', '§ 193', '§ 90', '§ 193', '§ 193', '§ 147', '§ 147', 'Art. 97', '§ 22', '§ 13', '§ 13', '§ 13']

Rz. 312 Insolvenzgeld wird grundsätzlich in Höhe des Nettoarbeitsentgelts im Insolvenzgeldzeitraum (siehe Rn 215 ff.) gezahlt. Allerdings ist das Bruttoarbeitsentgelt seit dem 1.1.2004 auf die monatliche Beitragsbemessungsgrenze der Arbeitslosenversicherung (2014: 5.950 EUR monatlich in den alten und 5.000 EUR monatlich in den neuen Bundesländern) begrenzt worden. Ist ein im...mehr
Nebentätigkeit / 4 Freibetrag für Aufwandsentschädigungen aus ehrenamtlichen Tätigkeiten
Ab 2011 gibt es einen Freibetrag für Aufwandsentschädigungen nach § 1835a BGB aus ehrenamtlichen Tätigkeiten als Vormund, rechtlicher Betreuer oder Pfleger. Derartige Aufwandsentschädigungen sind nach § 3 Nr. 26b EStG steuerfrei, soweit sie zusammen mit steuerfreien Einnahmen i. S. d. § 3 Nr. 26 EStG den Freibetrag von 2.400 EUR nicht übersteigen. Die Steuerfreiheit gilt auc...mehr
Nebentätigkeit / 2 Berücksichtigung des Einnahmen-Freibetrags bei Arbeitnehmern
2.1 Lohnsteuerabzug Wird die nebenberufliche Tätigkeit im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses ausgeübt, bleibt der Arbeitslohn bis zum Höchstbetrag von 2.400 EUR lohnsteuer- und auch sozialversicherungsfrei. Es handelt sich um einen Jahresbetrag, eine zeitanteilige Aufteilung des Freibetrags ist nicht erforderlich. Der Freibetrag darf auch in voller Höhe berücksichtigt werden, ...mehr
Nebentätigkeit / 3 Ehrenamtspauschale
Nach § 3 Nr. 26a Satz 1 EStG sind Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten im Dienst oder Auftrag einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer unter § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG fallenden steuerlich gemeinnützigen Einrichtung bis zur Höhe von 720 EUR im Jahr steuerfrei. Mit dem Freibetrag wird pauschal der Aufwand, der den nebenberuflich tätigen Perso...mehr
Nebentätigkeit / 2.2 Abzug von Werbungskosten oder Betriebsausgaben
Mit dem Freibetrag von 2.400 EUR im Jahr sind Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben bis zu dieser Höhe abgegolten. Überschreiten die Einnahmen aus der nebenberuflichen begünstigten Tätigkeit den Freibetrag von 2.400 EUR, ist ein Abzug von Werbungskosten oder Betriebsausgaben nur möglich, wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass seine Aufwendungen im Zusammenhang mit der nebe...mehr
Nebentätigkeit / 2.1 Lohnsteuerabzug
Wird die nebenberufliche Tätigkeit im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses ausgeübt, bleibt der Arbeitslohn bis zum Höchstbetrag von 2.400 EUR lohnsteuer- und auch sozialversicherungsfrei. Es handelt sich um einen Jahresbetrag, eine zeitanteilige Aufteilung des Freibetrags ist nicht erforderlich. Der Freibetrag darf auch in voller Höhe berücksichtigt werden, wenn die begünstigt...mehr
Nebentätigkeit / 1.1 Voraussetzungen
Der Einnahmen-Freibetrag nach § 3 Nr. 26 EStG i. H. v. 2.400 EUR im Jahr wird nur gewährt, wenn die folgenden 4 Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt sind: Art der Tätigkeit: Der Steuerpflichtige muss eine begünstigte Tätigkeit ausüben. Begünstigt i. d. S. sind nur Tätigkeiten im Rahmen der Ausbildung, Kunst oder Pflege. Zeitumfang der Tätigkeit: Die Tätigkeit muss nebenberufli...mehr
Nebentätigkeit / Zusammenfassung
Begriff Nach § 3 Nr. 26 EStG sind bestimmte nebenberufliche Tätigkeiten im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich durch eine spezielle Steuervergünstigung privilegiert. Die Steuervergünstigung besteht in einer Freibetragsregelung: Einnahmen bis zu 2.400 EUR im Jahr bleiben steuerfrei - das ist der sog. Übungsleiterfreibetrag. Für vor allem im Nebenberuf bei Ver...mehr
Nebentätigkeit / 1.3 Nebenberufliche Tätigkeit
Ob eine Tätigkeit nebenberuflich i. S. v. § 3 Nr. 26 EStG ist, richtet sich ausschließlich nach dem zeitlichen Umfang. Eine Tätigkeit ist nebenberuflich, wenn sie vom zeitlichen Umfang her – bezogen auf das Kalenderjahr – nicht mehr als ⅓ der Tätigkeit ausmacht, die ein denselben Beruf ausübender Vollerwerbstätiger zu erbringen hat. Es kommt nicht darauf an, dass außer der N...mehr
FoVo 5/2014, Die Übertragung von Guthaben in den Folgemonat / II. Die Lösung
Erweiterte Drittschuldnerauskunft bei der Kontopfändung Nach der Pfändung und Überweisung einer Forderung ist das Kreditinstitut als Drittschuldner im Sinne einer Obliegenheit verpflichtet, dem Gläubiger nach § 840 Abs. 1 ZPO mitzuteilen, ob der Schuldner ein Konto oder mehrere Konten bei ihm unterhält, ob daran andere Gläubiger Rechte haben (Abtretungen) und ob vorrangige Pf...mehr
AGS 5/2014, Sind die Kindergartenkosten bei der Prozesskostenhilfe zu berücksichtigen?
Bei der Ermittlung des im Rahmen von Prozesskostenhilfe einzusetzenden Einkommens können nach § 115 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 ZPO auch Beträge für besondere Belastungen geltend gemacht werden. Es handelt sich dabei um eine Härteklausel, da sich die Partei wegen des Gerichtsverfahrens in ihrer Lebensführung nicht wesentlich einschränken lassen muss. Eine konkrete Aufzählung der abset...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 4. Satz 3 – Freigrenze
Rz. 151 Satz 1 findet nur Anwendung für Veranlagungszeiträume, in denen die hiernach insgesamt beschränkt steuerpflichtigen Einkünfte mehr als 16 500 Euro betragen. Wirkungsweise der Norm. Abs. 1 Satz 3 statuiert eine Freigrenze. Betragen die Einkünfte 16 500 Euro oder weniger, findet § 2 für diesen Veranlagungszeitraum insgesamt keine Anwendung. Wird die Schwelle auch nur u...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 2. Abstrakter Belastungsvergleich – Nr. 1
Rz. 163 . . . Einkommensteuer im ausländischen Gebiet. Das eine Element des Vergleichs ist die im fraglichen ausländischen Gebiet "erhobene Einkommensteuer". Eine Steuer ist eine Einkommensteuer, wenn das Einkommen als Bemessungsgrundlage dient. Der Vergleich des Wortsinnes mit § 34 c Abs. 1 E...mehr
zerb 5/2014, Pflichtteilsansprüche im EStG und ErbStG – ... / 2.1 Erbschaft-/Schenkungsteuer
Für den Pflichtteilsberechtigten stellt der Erwerb, regelmäßig im deutschen Recht eine Geldzahlung, einen sofort steuerbaren Erwerb von Todes wegen nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG dar. Wenn auch der Pflichtteilsanspruch seit 1919 erst mit seiner Geltendmachung die Steuer entstehen lässt (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b ErbStG), wirkt die Geltendmachung auf den Zeitpunkt der Entstehu...mehr
zerb 5/2014, Pflichtteilsansprüche im EStG und ErbStG – ... / 2.3.1.2 Abfindung für den Verzicht auf die Geltendmachung des Anspruchs (§ 3 Abs. 2 Nr. 4 ErbStG)
Völlig anders, und für die Beteiligten deutlich günstiger wirkt ein Verzicht auf die Geltendmachung des Pflichtteilsanspruchs vor dessen Geltendmachung, für den sich der Verzichtende eine Abfindung versprechen lässt. Diese wird nach § 3 Abs. 2 Nr. 4 ErbStG aufgrund von Fiktion Besteuerungstatbestand trotz ihrer Vereinbarung nach dem Todesstichtag, sodass der Pflichtteilsbere...mehr
FF 5/2014, Verwirkung von Elternunterhaltsansprüchen bei ... / 3. Bewertung der Entscheidung
Eine Bewertung der Entscheidung fällt nicht ganz leicht. Zwei Gesichtspunkte kommen insoweit in den Sinn; einmal von der Warte des Elternunterhalts aus und zum anderen im Hinblick auf den Aspekt der familiären Solidarität: a) Für den Elternunterhalt ist zunächst hervorzuheben, dass dieser im Vergleich zu anderen Unterhaltsansprüchen bekanntlich verhältnismäßig schwach ausgest...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 3. Konkreter Belastungsvergleich – Nr. 1 Halbs. 2, Nr. 2 Halbs. 2
Rz. 191 . . . es sei denn, die Person weist nach . . . Funktion. Die durch den abstrakten Belastungsvergleich (§ 2 Abs. 2 Nrn. 1) aufgestellte Vermutung, der betroffene Stpfl. sei in einem ausländischen Gebiet ansässig, in dem er mit seinem Einkommen einer niedrigen Besteuerung i.S. von § 2 Abs. 1 unterliegt, kann widerlegt werden. Diese Möglichkeit eines Gegenbeweises ist nu...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 39d ... / 5. Verteilung des Freibetrags
Rn. 35 Stand: EL 67 – ET: 08/2005 Die nach § 39d Abs 2 S 3 EStG vorgeschriebene gleichmäßige Verteilung des Freibetrags auf Monats-, erforderlichenfalls auch Wochen- oder Tagesfreibeträge, ist ab dem Beginn des Dienstverhältnisses im Kj, dh ggf auch rückwirkend vorzunehmen. Jedoch kann der ArbN auch die Verteilung des Freibetrags auf die restliche Dauer des Dienstverhältnisse...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 39d ... / 3. Freibeträge
Rn. 32 Stand: EL 67 – ET: 08/2005 Auf Antrag trägt das FA die in § 39d Abs 2 S 1 EStG genannten Freibeträge ein. Die Regelung entspricht sachlich im Wesentlichen § 50 Abs 1 u 4 EStG. Ferner s Erläut zu § 50. Ist ein Freibetrag auf der Bescheinigung eingetragen, so führt dies im Regelfall dazu, dass beim LSt-Abzug die Vorsorgepauschale nicht in voller Höhe berücksichtigt wird. ...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 39e ... / A. Bildung u Bereitstellung der ELStAM (§ 39e Abs 1 EStG)
Rn. 10 Stand: EL 104 – ET: 04/2014 Das BZSt bildet für jeden ArbN grds automatisiert die StKl u für die bei der StKl I – IV zu berücksichtigenden Kinder, die Zahl der Kinder-Freibeträge (s § 38b EStG Abs 2 S 1 EStG). Sind die ELStAM in diesem Bereich fehlerhaft und müssen deshalb geändert werden, ist nicht das BZSt zuständig, sondern das Wohnsitz-FA (§ 39 Abs 2 EStG iVm § 19 ...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 39e ... / C. Zuständigkeit bei Änderungen u Verpflichtungen des ArbN (§ 52b Abs 2 EStG)
Rn. 72 Stand: EL 104 – ET: 04/2014 Für Eintragungen etwaiger Änderungen im Übergangszeitraum sind die FA zuständig. Durch diese Regelung wird ab dem Kj 2011 ein vollständiger Zuständigkeitswechsel für die Änderungen von den Gemeinden auf die FA vollzogen. Weicht die Eintragung der StKl und der Zahl der Kinderfreibeträge auf der LSt-Karte 2010 und in der Bescheinigung für den L...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 39d ... / 4. Änderung der Steuerbescheinigung
Rn. 33 Stand: EL 67 – ET: 08/2005 Beschr stpfl ArbN können die Änderung ihrer Steuerbescheinigung oder eines Freibetrags auch noch nach dem 30.11. des Kj erreichen, vgl BMF BStBl I 1977, 489. Rn. 34 Stand: EL 67 – ET: 08/2005 vorläufig freimehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 39e ... / C. Umfang der Datenbereitstellung durch das BZSt (§ 39e Abs 3 EStG)
Rn. 28 Stand: EL 104 – ET: 04/2014 Der automatisierte Abruf der ELStAM durch den ArbG erfolgt unentgeltlich nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz. Der ArbG kann beim BZSt nicht alle dort gespeicherten Daten des StPfl abrufen, sondern nur die für die Ermittlung der LSt, des SolZ und der KiSt notwendigen Daten. Hierzu zählt gem § 39 Abs 4 EStGmehr
XI Grundzüge der Besteuerung der Aktiengesellschaft / 2.3.1 Grundlagen und sich anschließende Verfahrensfragen
Rz. 1983 Maßgebend für die Bemessung der Gewerbesteuer ist – seit Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer 1998 – ausschließlich der Gewerbeertrag der AG (§ 6 GewStG). Dieser ermittelt sich nach § 7 Satz 1 GewStG auf der Grundlage des für Körperschaftsteuerzwecke ermittelten Gewinns, der um gewerbesteuerspezifische – meist den Objektsteuercharakter der Gewerbesteuer widerspiegel...mehr
XI Grundzüge der Besteuerung der Aktiengesellschaft / 1.7.1 Das zu versteuernde Einkommen als Bemessungsgrundlage
Rz. 1821 Die Ermittlung des Einkommens bestimmt sich gem. § 8 Abs. 1 KStG nach den Vorschriften des EStG und den §§ 8 ff. KStG. Wie im Einkommensteuerrecht bedient sich das KStG der Terminologie des § 2 EStG. Danach vollzieht sich die Einkommensermittlung über folgende Stufen: Einkünfte Summe der Einkünfte Gesamtbetrag der Einkünfte Einkommen zu versteuerndes Einkommen. Rz. 1822 D...mehr
Frotscher/Geurts, EStG Anhang zu § 3 / 2 Steuerbefreiungen innerhalb des EStG neben § 3 EStG
Rz. 2 Neben den Steuerbefreiungen gem. § 3 EStG ergeben sich aus dem EStG Steuerbefreiungen aufgrund der folgenden Vorschriften: § 3b EStG: Steuerbefreiungen bestimmter Zuschläge zum Arbeitslohn § 8 Abs. 2 S. 11 EStG: Freigrenze bei Sachbezügen § 8 Abs. 3 EStG: Personalrabatte § 13 Abs. 3 EStG: Freibetrag für Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft § 14 EStG: Freibetrag für Veräu...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 35a Steuerermäßigung bei Aufwen ... / 4 Verfahren
Rz. 103 Die Steuerermäßigung sowohl nach § 35a Abs. 1 als auch nach Abs. 2 und Abs. 3 EStG wird nur auf Antrag gewährt. Der Antrag wird regelmäßig zusammen mit der Steuererklärung gestellt, er kann jedoch bis zur Bestandskraft des Bescheids nachgeholt werden. Rz. 104 Die Steuerermäßigung kann als Freibetrag auf Antrag des Stpfl. als Lohnsteuerabzugsmerkmal berücksichtigt werd...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 35a Steuerermäßigung bei Aufwen ... / 3.5.2.2 Konkurrenzverhältnis zu anderen Aufwendungen als Kinderbetreuungskosten und Erwerbsaufwendungen
Rz. 85 Anders ist das Verhältnis zu § 33 EStG (und – allerdings in den meisten Fällen eher theoretisch, da insoweit grundsätzlich keine haushaltsnahen Dienstleistungen vorliegen – zu anderen Sonderausgaben) zu beurteilen, da Abs. 5 insoweit darauf abstellt, ob Aufwendungen "berücksichtigt wurden" (Rz. 87ff.). Anders als bei den Kinderbetreuungskosten i. S. v. § 10 Abs. 1 Nr....mehr
zerb 4/2014, Der Pflichtteilsanspruch im Erbschaftsteuer ... / 2. Verzögerte Geltendmachung und Verjährung
Auch ist die Stundung der Pflichtteilsforderung durch den Berechtigten als ein Geltendmachen im vorstehenden Sinne zu werten. Die Stundung betrifft eben allein die Fälligkeit der Leistung. Daher gilt der gestundete Pflichtteil grundsätzlich mit dem Zustandekommen der Stundungsabrede als geltend gemacht. In engen Grenzen sind jedoch Abreden möglich, bei denen die Stundung vorl...mehr
zerb 4/2014, Der Sozialhilfeempfänger als Erbe / 3. Das sozialhilferechtliche Leistungsverhältnis und die "Erbschaft"
Die Entscheidung des LSG Hessen zeigt erstmalig auf, welche Grenzen das sozialhilferechtliche Leistungsverhältnis der erbrechtlichen Gestaltung zieht. Aufwendungsersatzansprüche des Sozialleistungsträgers wurden bejaht, nachdem der Testamentsvollstrecker erbrechtliche Mittel auf Anforderung des Betreuers der Sozialhilfebezieherin an diese freigegeben hatte. Damit stellt sich...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 A / 4.95 Zeile 74
In dieser Zeile sind die Freibeträge der §§ 24, 25 KStG abzuziehen. Durch Ankreuzen ist anzugeben, ob der Freibetrag nach § 24 KStG oder nach § 25 KStG anzusetzen ist. Nach § 24 KStG steht Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen ein Freibetrag von 5.000 EUR zu. Ausgenommen hiervon sind Körperschaften, deren Leistungen bei dem Empfänger zu den Einnahmen nach ...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 B / 14.2 Zeile 67
In dieser Zeile sind die Freibeträge der §§ 24, 25 KStG abzusetzen und ist durch Ankreuzen anzugeben, ob der Freibetrag nach § 24 oder nach § 25 KStG anzuwenden ist. Nach § 24 KStG steht kleinen Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen ein Freibetrag von 5.000 EUR zu; ausgenommen hiervon sind Vereine, denen ein Freibetrag nach § 25 KStG zusteht. Der Abzug erf...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 C / 15.2 Zeile 54a
In dieser Zeile ist anzukreuzen, ob die Körperschaft den Freibetrag nach § 24 KStG (Freibetrag von 5.000 EUR, wenn die Leistungen der Körperschaft bei dem Empfänger nicht zu den Einkünften nach § 20 Abs. 1 Nrn. 1, 2 EStG gehören) oder nach § 25 KStG (Freibetrag für Genossenschaften und Vereine, die Land- und Forstwirtschaft betreiben, i. H. v. 15.000 EUR für den Veranlagungs...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 C / 12.3 Zeile 41
In dieser Zeile ist der Freibetrag für Land- und Forstwirtschaft (§ 13 Abs. 3 EStG) i. H. v. 670 EUR, höchstens in Höhe der in Zeile 15 ausgewiesenen positiven Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft abzuziehen.mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 B / 11.3 Zeile 51
In diese Zeile ist der Freibetrag für Land- und Forstwirte gem. § 13 Abs. 3 EStG in Höhe von 670 EUR, höchstens in Höhe der in Zeile 21 Spalte 2 ausgewiesenen positiven Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft einzutragen.mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 B / 5.1 Zeile 21
Hier sind die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft einzutragen. Steuerfreie Bezüge aus Beteiligungen müssen nach § 8b Abs. 1 KStG abgezogen sein. Bezüge aus Anteilen an Kapitalgesellschaften sind steuerfrei, wenn sie entweder bis zum 28.2.2013 zugeflossen sind oder, bei späterem Zufluss, wenn die Körperschaft eine Beteiligung von mindestens 10 % hält. Der Freibetrag nach §...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 C / 7.1 Zeile 27
In Spalte 1 sind die Art der ausgeübten Tätigkeit und der Gewinn aus selbstständiger Arbeit einzutragen. Der in Zeile 27 einzutragende Betrag ist der Gewinn nach Hinzurechnung der nichtabziehbaren Ausgaben und etwaiger nach § 4h EStG, § 8a KStG nicht abzugsfähiger Zinsaufwendungen. Soweit ausländische Steuern von der Bemessungsgrundlage nach § 26 KStG i. V. m. § 34c Abs. 2, 3...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 C / 5.1 Zeile 15
Hier sind die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft einzutragen, einschließlich der Veräußerungsgewinne nach § 14 EStG. Der Freibetrag nach § 13 Abs. 3 EStG ist erst in Zeile 41 abzuziehen. Die Einzelermittlung ergibt sich aus der Anlage L, die als Einkommensteuervordruck hier nicht erläutert wird. Der in Zeile 15 einzutragende Betrag ist der Gewinn nach Hinzurechnung der n...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 B / 6.1 Zeilen 23–24
Die Zeilen 23, 24 dienen der Erklärung der Gewinne der von der Körperschaft selbst betriebenen Gewerbebetriebe. Der Veräußerungsgewinn aus § 16 EStG ist nicht gesondert aufzuführen. Da der Freibetrag nach § 16 Abs. 4 EStG personenbezogen ist und keine sachliche Steuerbefreiung darstellt, kommt er für Körperschaften nicht in Betracht. Der Veräußerungsgewinn ist bei Körperscha...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 B / 7.2 Zeile 32
In Spalte 1 sind die Art der ausgeübten Tätigkeit und der Gewinn aus selbstständiger Arbeit einzutragen. Freiberufliche Tätigkeiten kommen für Körperschaftsteuersubjekte nicht in Betracht; es können nur Einkünfte aus sonstiger selbstständiger Arbeit vorliegen, z. B. Einkünfte als Vermögensverwalter. Der in Zeile 32 einzutragende Betrag ist der Gewinn nach Hinzurechnung der ni...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 C / 15.1 Zeile 54
In dieser Zeile ergibt sich das Einkommen. Es ist noch nicht der steuerpflichtige Betrag, sondern noch um Freibeträge zu mindern.mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 C / 6.1 Zeilen 18–19
Die Zeilen 18, 19 dienen der Erklärung der Gewinne der von der Körperschaft selbst betriebenen Gewerbebetriebe. Mit in diesen Zeilen zu erfassen ist der Veräußerungsgewinn nach § 16 EStG, der nicht gesondert aufzuführen ist. Da der Freibetrag nach § 16 Abs. 4 EStG personenbezogen ist, kommt er für Körperschaften nicht in Betracht. Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an ...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 B / 4 Einkommen im Kalenderjahr 2013
In den Zeilen 21 ff. sind die Einkünfte im steuerlichen Sinne einzutragen. Dazu gehören der Berichtigungsbetrag nach § 1 AStG und der Hinzurechnungsbetrag nach den §§ 7 ff. AStG. Ausländische Steuern, die nach § 26 Abs. 6 KStG i. V. m. § 34c Abs. 2, 3 EStG von der Bemessungsgrundlage abzuziehen sind, müssen die in die Zeilen 21 ff. einzutragenden Beträge bereits gemindert ha...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Vordruck KSt 1 B / 1 Zweck und Aufbau des Vordrucks
Der Vordruck KSt 1 B ist die Steuererklärung sowie die Erklärung zur gesonderten Feststellung des verbleibenden Verlustabzugs und des verbleibenden Zuwendungsvortrags für Körperschaftsteuersubjekte, die der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen. Unbeschränkt steuerpflichtig sind nach den §§ 1, 2 KStG Körperschaftsteuersubjekte, die ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung im ...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 193 Zulässigkeit einer Außenprüfung / 4 Zulässigkeit nach Abs. 2 Nr. 3
Rz. 48a Eine Außenprüfung ist nach Abs. 2 Nr. 3 zulässig bei Personen, die ihren Mitwirkungspflichten nach § 90 Abs. 2 S. 3 AO nicht nachkommen. Diese Regelung ist durch Gesetz v. 29.7.2009, BStBl I 2009, 826 (Steuerhinterziehungs-Bekämpfungsgesetz) eingeführt worden. Für die Vorschrift gibt es im Gesetz v. 29.7.2009 keine Regelung über den zeitlichen Anwendungsbereich. Vielm...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 193 Zulässigkeit einer Außenprüfung / 3.1 Geltungsbereich
Rz. 36 Abs. 2 Nr. 2 erweitert die Zulässigkeit der Außenprüfung auf Stpfl., soweit diese nicht von Abs. 1 erfasst werden, also insbesondere Selbstständige, die nicht Freiberufler sind, und Stpfl. mit Einkünften aus Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung und sonstigen Einkünften sowie Stpfl. mit Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und freiberuflicher...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 193 Zulässigkeit einer Außenprüfung / 1.4 Außenprüfung bei Steuerpflichtigen nach § 147a AO
Rz. 31a Durch Gesetz v. 29.7.2009, BStBl I 2009, 826 (Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz) ist Abs. 1 um die Prüfungsmöglichkeit bei den von § 147a AO erfassten Personen erweitert worden. Für die Vorschrift gibt es im Gesetz v. 29.7.2009 keine Regelung über den zeitlichen Anwendungsbereich. Vielmehr wird es nach Art. 97 § 22 Abs. 2 EGAO einer Rechtsverordnung der Bundesreg...mehr
zerb 3/2014, Der Pflegefreibetrag nach § 13 Abs.1 Nr. 9 ... / 2. Der Freibetrag nach § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG
Nach § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG wird Personen ein Freibetrag iHv 20.000,– EUR gewährt, die dem Erblasser unentgeltlich oder gegen unzureichendes Entgelt Pflege oder Unterhalt gewährt haben. Voraussetzung für die Gewährung des Freibetrags ist eine glaubhafte Darlegung der Pflegeleistungen durch den Steuerpflichtigen und dass diese unentgeltlich und regelmäßig über einen längeren...mehr