Source: http://www.gmbhr.de/49598.htm
Timestamp: 2018-12-12 14:01:09
Document Index: 174101635

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

FG Hamburg v. 29.8.2017, 2 K 245/17
Vorlage an das BVerfG zu Â§ 8c Satz 2 KStG
Mit Beschluss vom 29.8.2017 (2 K 245/17) hat das FG Hamburg das BVerfG zu der Frage angerufen, ob Â§ 8c Satz 2 KStG in der Fassung des Unternehmensteuerreformgesetzes aus dem Jahre 2008 (jetzt Â§ 8c Abs. 1 Satz 2 KStG) verfassungswidrig ist.
Bereits am 29.3.2017 (2 BvL 6/11) hat das BVerfG durch Beschluss (siehe dazu Gosch, GmbHR 2017, 695 ff.) auf eine Vorlage des FG Hamburg entschieden, dass der Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach Â§ 8c Satz 1 KStG a. F. (jetzt Â§ 8c Abs. 1 Satz 1 KStG) mit dem Grundgesetz unvereinbar ist. Die Regelung des Â§ 8c Satz 1 KStG a.F. verstoÃŸe gegen den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz. Das BVerfG hat den Gesetzgeber beauftragt, den VerfassungsverstoÃŸ rÃ¼ckwirkend fÃ¼r die Zeit ab 1.1.2008 bis 31.12.2015 bis zum 31.12.2018 zu beseitigen.
Bei der neuen Vorlage durch das FG Hamburg geht es um die Frage, ob Â§ 8c Satz 2 KStG a.F., wonach der Verlustvortrag einer Kapitalgesellschaft vollstÃ¤ndig entfÃ¤llt, wenn innerhalb von fÃ¼nf Jahren mehr als 50 % der Anteile Ã¼bertragen werden, verfassungsgemÃ¤ÃŸ ist.
Verlag Dr. Otto Schmidt vom 15.09.2017 09:34
Quelle: PM FG Hamburg Nr. 4/2017 v. 30.8.2017