Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20020507_OGH0002_0070OB00113_01W0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-12-11 11:14:31
Document Index: 270921226

Matched Legal Cases: ['OGH', '§1052', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§347', '§3', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 8', '§ 8', '§ 1052', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 48', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§14', 'OGH', 'OGH', '§ 471', '§ 369', 'OGH', 'OGH', '§ 1052', 'OGH', 'OGH', '§ 502', 'OGH', '§ 502', 'OGH', '§ 502', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 62', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 7Ob113/01w - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob361/56 7Ob113/01w
RS0025270
1Ob361/56; 7Ob113/01w
ABGB §1052 C
Hat jemand in Kenntnis oder aus schuldbarer Unkenntnis der schlechten Vermögensverhältnisse die Gegenleistung zu kreditieren versprochen, so ist ihm die Einrede der Unsicherheit verwehrt.
1 Ob 361/56
Entscheidungstext OGH 05.09.1956 1 Ob 361/56
ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0025270
JJR_19560905_OGH0002_0010OB00361_5600000_002
Rechtssatz für 6Ob257/64 4Ob552/77 7Ob...
RS0063845
6Ob257/64; 4Ob552/77; 7Ob807/81; 1Ob535/93; 3Ob515/95; 9Ob2009/96y; 4Ob2026/96m; 4Ob276/97k; 8Ob378/97i; 7Ob113/01w; 8Ob200/02y; 2Ob4/11v; 2Ob188/11b; 3Ob98/18k
HGB §347 Abs1
KO §3 Abs2
Der "Verpflichtete" muss beweisen, dass ihm oder der für ihn leistenden Person die Konkurseröffnung weder bekannt war noch bekannt sein musste. Leistung trotz Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit des Gemeinschuldners bedeutet in der Regel die Außerachtlassung der gehörigen Sorgfalt.
6 Ob 257/64
Entscheidungstext OGH 16.09.1964 6 Ob 257/64
Veröff: EvBl 1965/191 S 272
4 Ob 552/77
Entscheidungstext OGH 24.01.1978 4 Ob 552/77
Auch; nur: Der "Verpflichtete" muss beweisen, dass ihm oder der für ihn leistenden Person die Konkurseröffnung weder bekannt war noch bekannt sein musste. (T1) Veröff: QuHGZ 1978 H2/3 163
7 Ob 807/81
Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 807/81
Beisatz: Jedoch keine Überspannung der Sorgfaltspflicht einer Bank. (T2)
9 Ob 2009/96y
Entscheidungstext OGH 12.06.1996 9 Ob 2009/96y
4 Ob 2026/96m
Entscheidungstext OGH 12.03.1996 4 Ob 2026/96m
nur T1; Beisatz: Die Sorgfaltspflichten würden überspannt, wenn man vom Drittschuldner verlangte, er müsse feststellen, welches Gericht zuständig sei, und sich bei diesem Gericht erkundigen, ob über das Vermögen seines Gläubigers ein Konkursverfahren anhängig ist. (T3) Veröff: SZ 69/62
4 Ob 276/97k
Entscheidungstext OGH 28.10.1997 4 Ob 276/97k
Auch; Veröff: SZ 70/224
Vgl auch; Beisatz: Hier: § 8 Abs 3 AO. (T4); Beisatz: Ob Unkenntnis im Sinne des § 8 Abs 3 AO vorwerfbar ist, ist nach dem objektiven Sorgfaltsmaßstab eines ordentlichen Kaufmanns zu beurteilen. Dieser ist grundsätzlich zur Einholung von Informationen über ein allfälliges Ausgleichs- oder Konkursverfahren verpflichtet. (T5)
Vgl auch; Beis wie T5 nur: Ob Unkenntnis vorwerfbar ist, ist nach dem objektiven Sorgfaltsmaßstab eines ordentlichen Kaufmanns zu beurteilen. Dieser ist grundsätzlich zur Einholung von Informationen über ein allfälliges Ausgleichsverfahren oder Konkursverfahren verpflichtet. (T6); Beisatz: Hier: Zulässigkeit der Unsicherheitseinrede nach § 1052 ABGB. (T7)
8 Ob 200/02y
Entscheidungstext OGH 20.03.2003 8 Ob 200/02y
2 Ob 4/11v
Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 4/11v
2 Ob 188/11b
Entscheidungstext OGH 11.10.2012 2 Ob 188/11b
3 Ob 98/18k
Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 98/18k
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0063845
JJR_19640916_OGH0002_0060OB00257_6400000_001
Rechtssatz für 7Ob18/73 7Ob31/73 4Ob51...
RS0043289
7Ob18/73; 7Ob31/73; 4Ob519/73; 4Ob34/74; 5Ob127/74; 5Ob152/74; 7Ob67/75; 5Ob91/75; 8Ob94/75; 7Ob212/75; 8Ob539/76; 8Ob506/78; 5Ob600/78; 7Ob626/80; 3Ob583/80; 5Ob305/81; 5Ob766/81; 6Ob542/82; 7Ob681/86; 4Ob559/87; 4Ob589/88; 10ObS259/88; 7Ob507/90 (7Ob508/90); 5Ob133/95; 10ObS382/01a; 7Ob113/01w; 8ObA192/02x; 9ObA60/03v; 9ObA67/09g; 9ObA55/10v; 9ObA44/16k
Der Revisionsgrund der Aktenwidrigkeit liegt nur dann vor, wenn für eine Feststellung überhaupt keine aktenmäßige Grundlage vorhanden ist (Fasching IV, 318), nicht aber dann, wenn die als aktenwidrig gerügten Feststellungen durch die Aussagen zahlreicher vom Erstgericht vernommener Zeugen gedeckt sind.
7 Ob 31/73
Entscheidungstext OGH 28.02.1973 7 Ob 31/73
nur: Der Revisionsgrund der Aktenwidrigkeit liegt nur dann vor, wenn für eine Feststellung überhaupt keine aktenmäßige Grundlage vorhanden ist (Fasching IV, 318). (T1) Beisatz: Steht die Feststellung nur mit einem der aufgenommenen Beweismittel im Widerspruch, so liegt eine Aktenwidrigkeit nicht vor. (T2)
4 Ob 34/74
Entscheidungstext OGH 11.06.1974 4 Ob 34/74
5 Ob 127/74
Entscheidungstext OGH 26.06.1974 5 Ob 127/74
5 Ob 152/74
Entscheidungstext OGH 11.09.1974 5 Ob 152/74
5 Ob 91/75
Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 91/75
7 Ob 212/75
Entscheidungstext OGH 04.12.1975 7 Ob 212/75
8 Ob 539/76
Entscheidungstext OGH 29.09.1976 8 Ob 539/76
5 Ob 600/78
Entscheidungstext OGH 30.05.1978 5 Ob 600/78
7 Ob 626/80
Entscheidungstext OGH 24.07.1980 7 Ob 626/80
6 Ob 542/82
Entscheidungstext OGH 13.10.1982 6 Ob 542/82
nur T1; Beisatz: Nicht aber, wenn eine allenfalls mögliche Feststellung nicht getroffen oder eine Feststellung durch Schlußfolgerungen gewonnen wurde. (T3)
nur T1; Veröff: ÖA 1990,75
10 ObS 259/88
Entscheidungstext OGH 25.10.1988 10 ObS 259/88
5 Ob 133/95
Entscheidungstext OGH 24.10.1995 5 Ob 133/95
Vgl; Beisatz: Wenn für eine Tatsachenfeststellung überhaupt keine beweismäßige Grundlage besteht. (T4)
10 ObS 382/01a
Entscheidungstext OGH 11.12.2001 10 ObS 382/01a
Vgl; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Wenn die Feststellungen auf aktenwidriger Grundlage getroffen wurden. (T5)
Auch; Beis wie T4; Beis wie T3 nur: Nicht aber, wenn eine allenfalls mögliche Feststellung nicht getroffen wurde. (T6)
Vgl; Beisatz: Eine Aktenwidrigkeit könnte nur dann vorliegen, wenn Schlussfolgerungen auf einer aktenwidrigen Grundlage, etwa aufgrund der Darstellung von gar nicht vorliegenden Beweisergebnissen, gezogen worden wären, nicht aber, wenn nur die Schlussfolgerungen bekämpft werden. (T7)
9 ObA 55/10v
Entscheidungstext OGH 21.01.2011 9 ObA 55/10v
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0043289
JJR_19730214_OGH0002_0070OB00018_7300000_003
Rechtssatz für 1Ob721/79 3Ob630/79 5Ob...
RS0043256
1Ob721/79; 3Ob630/79; 5Ob667/79; 6Ob783/80; 2Ob238/80; 7Ob531/81; 1Ob608/81; 5Ob735/81; 5Ob683/81; 2Ob89/82; 5Ob589/82 (5Ob599/82); 3Ob638/82; 8Ob274/82; 7Ob648/82; 3Ob539/82; 2Ob85/83; 5Ob552/82; 5Ob592/83; 4Ob14/84; 3Ob514/84; 6Ob586/84; 3Ob558/84; 7Ob704/84; 4Ob144/85; 6Ob5/86; 3Ob542/86; 7Ob547/86; 2Ob640/86; 2Ob36/86; 7Ob62/87; 10ObS147/88; 8Ob600/88; 10ObS345/89; 8Ob710/89; 1Ob564/94; 9ObA248/94; 8ObA192/97m; 2Ob258/99a; 10ObS340/01z; 3Ob103/01w; 7Ob113/01w; 8Ob139/02b; 10ObS314/02b; 8Ob16/03s; 9Ob37/03m; 8Ob11/04g; 3Ob272/04b; 10Ob53/05z; 3Ob155/05y; 3Ob266/06y; 7Ob196/07k; 9ObA9/08a; 6Ob117/08m; 4Ob202/08x; 9ObA67/09g; 6Ob213/09f; 9ObA75/10k; 5Ob219/10g; 3Ob75/12v (3Ob87/12h); 1Ob4/12p; 1Ob50/13d; 4Ob220/13a; 10Ob11/14m; 9ObA132/14y; 4Ob51/15a; 9ObA57/15w; 4Ob63/15s; 4Ob18/16z; 9ObA33/16t; 6Ob206/16m; 4Ob152/17g; 4Ob177/18k
Eine Schlussfolgerung kann nicht den Revisionsgrund der Aktenwidrigkeit bilden.
1 Ob 721/79
Entscheidungstext OGH 12.11.1979 1 Ob 721/79
Beisatz: Gleich, ob tatsächlicher oder rechtlicher Natur. (T1)
Beisatz: Bekämpfung der Richtigkeit der rechtlichen Schlussforderungen. (T2)
6 Ob 783/80
Entscheidungstext OGH 17.12.1980 6 Ob 783/80
Entscheidungstext OGH 17.02.1982 2 Ob 238/80
7 Ob 531/81
Entscheidungstext OGH 05.03.1981 7 Ob 531/81
Beisatz: Doch kann eine Aktenwidrigkeit auch eine Beweiswürdigungsfrage betreffen. (T3)
1 Ob 608/81
Entscheidungstext OGH 07.10.1981 1 Ob 608/81
5 Ob 589/82
Entscheidungstext OGH 18.05.1982 5 Ob 589/82
8 Ob 274/82
Entscheidungstext OGH 16.12.1982 8 Ob 274/82
Beisatz: Die Billigung einer Vermutung vermag eine Aktenwidrigkeit ebensowenig zu begründen, wie die Vermutung selbst. (T4)
Auch; Beisatz: Auch wenn Beweisergebnisse andere tatsächliche Schlussfolgerungen zuließen. (T5)
5 Ob 592/83
Entscheidungstext OGH 03.05.1983 5 Ob 592/83
4 Ob 14/84
Entscheidungstext OGH 21.02.1984 4 Ob 14/84
Beisatz: Sofern sie aus Feststellungen, die durch die Aktenlage gedeckt sind, abgeleitet wird. (T6) Veröff: RdA 1985,45 (Kohlmaier)
6 Ob 586/84
Entscheidungstext OGH 24.05.1984 6 Ob 586/84
Veröff: NZ 1985,176
4 Ob 144/85
Entscheidungstext OGH 14.01.1986 4 Ob 144/85
2 Ob 36/86
Entscheidungstext OGH 16.12.1986 2 Ob 36/86
Entscheidungstext OGH 07.07.1988 8 Ob 600/88
10 ObS 345/89
Entscheidungstext OGH 05.12.1989 10 ObS 345/89
Beisatz: § 48 ASGG (T7)
Auch; Beisatz: Wenn ein Widerspruch zwischen dem Akteninhalt und der darauf beruhenden - wesentlichen - Tatsachenfeststellung im Urteil seine Ursache nicht im Übertragungsvorgang hat, sondern vom Ergebnis von Schlussfolgerungen des Richters ist, liegt keine Aktenwidrigkeit vor. (T8) Veröff: SZ 67/101
9 ObA 248/94
Entscheidungstext OGH 21.12.1994 9 ObA 248/94
Vgl auch; Beisatz: Eine Aktenwidrigkeit liegt nur dann vor, wenn für die bekämpften Tatsachenfeststellungen überhaupt keine beweismäßige Grundlage besteht, nicht aber dann, wenn sie - wie hier - durch Schlussfolgerungen aus Urkunden gewonnen werden. (T9)
Vgl auch; Beisatz: Erwägungen der Tatsacheninstanzen, weshalb ein Sachverhalt als erwiesen angenommen wird oder bestimmte Feststellungen nicht getroffen werden können, fallen in das Gebiet der Beweiswürdigung und können daher eine Aktenwidrigkeit nicht begründen. (T10)
3 Ob 103/01w
Entscheidungstext OGH 27.02.2002 3 Ob 103/01w
Vgl auch; Beis wie T9 nur: Eine Aktenwidrigkeit liegt nur dann vor, wenn für die bekämpften Tatsachenfeststellungen überhaupt keine beweismäßige Grundlage besteht, nicht aber dann, wenn sie - wie hier - durch Schlussfolgerungen gewonnen werden. (T11)
Vgl auch; Beis wie T9 nur: Eine Aktenwidrigkeit liegt nur dann vor, wenn für die bekämpften Tatsachenfeststellungen überhaupt keine beweismäßige Grundlage besteht. (T12); Beisatz: Dass eine angestrebte Feststellung nicht getroffen wurde, kann daher nicht aktenwidrig sein. (T13)
Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Keine Aktenwidrigkeit, wenn die bekämpfte Tatsachenfeststellung durch die Beurteilung eines Prozessvorbringens als schlüssiges Geständnis gewonnen wurde. (T14)
Vgl auch; Beisatz: Hier: Bekämpfung einer Bewertung der konkret getroffenen Feststellungen. (T15)
Beisatz: Schlussfolgerungen auf aktenmäßiger Grundlage stellen den Revisionsgrund nicht her; somit kann im angeblichen Widerspruch einer Folgerung des Berufungsgerichts mit von ihm übernommenen erstgerichtlichen Feststellungen nicht aktenwidrig sein. (T16)
9 ObA 57/15w
Entscheidungstext OGH 28.05.2015 9 ObA 57/15w
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0043256
JJR_19791112_OGH0002_0010OB00721_7900000_002
Rechtssatz für 7Ob536/91 5Ob143/01t 7O...
RS0051731
7Ob536/91; 5Ob143/01t; 7Ob113/01w; 5Ob251/05f; 2Ob261/07g
AÜG §14
Diese Bestimmung gibt dem Beschäftiger kein Recht, die Erfüllung seiner vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem Überlasser vom Nachweis der Bezahlung des Entgeltes an die überlassenen Arbeitskräfte oder der Sozialversicherungsbeiträge für diese abhängig zu machen.
7 Ob 536/91
Entscheidungstext OGH 13.06.1991 7 Ob 536/91
5 Ob 143/01t
Entscheidungstext OGH 26.06.2001 5 Ob 143/01t
Auch; Beisatz: Dem Beschäftiger verbleibt in derartigen Fällen nur die Unsicherheitseinrede, weil auch ein Zurückbehaltungsrecht im Sinne des § 471 ABGB oder der §§ 369 ff HGB ausscheidet. (T1)
5 Ob 251/05f
Entscheidungstext OGH 04.04.2006 5 Ob 251/05f
2 Ob 261/07g
Entscheidungstext OGH 24.09.2008 2 Ob 261/07g
Beisatz: Die in den Entscheidungen 7 Ob 536/91 und 7 Ob 113/01w enthaltene Aussage (siehe T1), dem Beschäftiger verbleibe in derartigen Fällen „nur die Unsicherheitseinrede" ist dahin zu präzisieren, dass dies nur bei Vorliegen der allgemeinen Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des § 1052 Satz 2 ABGB gilt. (T2); Beisatz: Der Beschäftiger kann daher jedenfalls im Konkurs des Überlassers den Entgeltforderungen des Masseverwalters nicht mit der Unsicherheitseinrede begegnen, wenn ein Anspruch auf eine (im funktionellen Synallagma stehende) Gegenleistung nicht mehr besteht. (T3); Veröff: SZ 2008/137
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0051731
JJR_19910613_OGH0002_0070OB00536_9100000_002
5Ob508/96; 2Ob259/99y; 2Ob246/99m; 9ObA95/00m; 7Ob37/01v; 7Ob314/00b; 2Ob104/01k; 7Ob120/01z; 7Ob72/01s; 3Ob286/01g; 2Ob102/02t; 7Ob113/01w; 7Ob117/02k; 8ObA175/02x; 8ObA78/02g; 3Ob322/02b; 7Ob201/03i; 7Ob249/03y; 7Ob53/04a; 3Ob77/04a; 8Ob26/05i; 7Ob140/05x; 10Ob22/04i; 3Ob202/05k; 3Ob245/05h; 10Ob30/06v; 7Ob180/06f; 3Ob24/06k; 6Ob264/06a; 4Ob12/07d; 2Ob273/05v; 6Ob148/07v; 2Ob30/07m; 2Ob215/07t; 10Ob24/08i; 8ObA35/08t; 2Ob7/08f; 8ObA48/08d; 8Ob91/08b; 2Ob123/08i; 5Ob8/09a; 7Ob43/09p; 2Ob275/08t; 4Ob145/09s; 7Ob157/09b; 4Ob170/09t; 3Ob272/09k; 4Ob76/10w; 5Ob69/10y; 9ObA15/10m; 6Ob165/10y; 2Ob210/09k; 3Ob194/10s; 1Ob162/10w; 4Ob186/10x; 8Ob58/10b; 3Ob202/10t; 1Ob29/11p; 2Ob103/10a; 5Ob6/11k; 5Ob12/11t; 3Ob62/11f; 1Ob88/11i; 10Ob55/11b; 3Ob95/11h; 8Ob98/11m; 8Ob93/11a; 1Ob203/11a; 2Ob13/11t; 5Ob209/11p; 3Ob21/12b; 5Ob22/12i; 8Ob19/12w; 7Ob59/12w; 8ObA26/12z; 1Ob153/12z; 9ObA24/12p; 10Ob44/12m; 9Ob29/13z; 1Ob39/13m; 2Ob150/12s; 2Ob65/12s; 9ObA73/13w; 10Ob24/13x; 9ObA60/13h; 5Ob216/13w; 5Ob137/14d; 10Ob59/14w; 5Ob207/14y; 1Ob26/15b; 6Ob100/15x; 1Ob180/15z; 4Ob115/15p; 8Ob118/15h; 9ObA146/15h; 9ObA152/15s; 8ObA30/16v; 3Ob72/16h; 3Ob42/16x; 6Ob178/16v; 1Ob98/17v; 9Ob34/17s; 9Ob6/17y; 4Ob13/18t; 6Ob120/18t; 9ObA92/18x; 7Ob175/18p; 5Ob57/18w; 8Ob147/18b; 7Ob208/18s; 7Ob19/19y; 5Ob79/19g
Rechtssatz für 2Ob236/98i 2Ob91/99t 10...
RS0110702
2Ob236/98i; 2Ob91/99t; 10Ob24/00b; 7Ob5/01p; 7Ob25/01d; 7Ob74/01k; 2Ob104/01k; 7Ob72/01s; 7Ob113/01w; 7Ob201/03i; 7Ob84/05m; 10Ob22/04i; 3Ob245/05h; 10Ob30/06v; 17Ob25/07m; 5Ob265/07t; 10Ob24/08i; 8ObA35/08t; 1Ob182/08h; 4Ob170/09t; 7Ob240/09h; 7Ob29/09d; 4Ob76/10w; 2Ob193/09k; 2Ob210/09k; 4Ob186/10x; 3Ob202/10t; 1Ob29/11p; 2Ob57/10m; 2Ob103/10a; 5Ob6/11k; 5Ob12/11t; 1Ob51/11y; 1Ob90/11h; 10Ob55/11b; 2Ob13/11t; 2Ob150/12s; 2Ob65/12s; 7Ob13/18i; 5Ob57/18w; 5Ob149/19a
Dass ein völlig gleichgelagerter Sachverhalt vom Obersten Gerichtshof noch nicht beurteilt wurde, bedeutet keineswegs schon, dass eine Rechtsfrage von der im § 502 Abs 1 ZPO umschriebenen erheblichen Bedeutung vorliegt. Insbesondere ist bei einer bloßen Ermessensentscheidung - von einer krassen Verkennung der Rechtslage abgesehen - eine erhebliche Rechtsfrage nicht zu lösen.
2 Ob 91/99t
Entscheidungstext OGH 15.04.1999 2 Ob 91/99t
Beisatz: Hier: Frage des Mitverschuldens des Auftraggebers eines Rechtsberaters. (T1)
nur: Dass ein völlig gleichgelagerter Sachverhalt vom Obersten Gerichtshof noch nicht beurteilt wurde, bedeutet keineswegs schon, dass eine Rechtsfrage von der im § 502 Abs 1 ZPO umschriebenen erheblichen Bedeutung vorliegt. (T2)
7 Ob 5/01p
Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 5/01p
Auch; nur T2; Beisatz: Diese Begründung des Zulassungsausspruches reicht daher nicht aus, um das Vorliegen der Zulässigkeitsvoraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO darzustellen. (T3)
7 Ob 84/05m
Entscheidungstext OGH 11.05.2005 7 Ob 84/05m
nur T2; Beisatz: Die ordentliche Revision wäre andernfalls im Zulassungsbereich nahezu immer zulässig. (T4)
17 Ob 25/07m
Entscheidungstext OGH 11.12.2007 17 Ob 25/07m
Auch; nur T2; Beisatz: Dass eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu einem gleichartigen (oder hinreichend ähnlichen) Fall fehlt, begründet noch nicht das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage. (T5)
1 Ob 182/08h
Entscheidungstext OGH 30.09.2008 1 Ob 182/08h
nur T2; Beisatz: Hier: § 62 Abs 1 AußStrG 2005. (T6)
7 Ob 13/18i
Entscheidungstext OGH 21.02.2018 7 Ob 13/18i
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110702
JJR_19980910_OGH0002_0020OB00236_98I0000_001
Rechtssatz für 7Ob113/01w
RS0116689
Ist der gefahrdrohende Vermögenszustand schon im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gegeben, steht dem Beklagten die Unsicherheitseinrede nur zu, wenn ihm dieser Umstand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht bekannt sein musste.
ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116689
JJR_20020507_OGH0002_0070OB00113_01W0000_001