Source: https://bayrvr.de/2016/03/08/bmi-67-797-asylantraege-im-februar-2016/
Timestamp: 2019-08-18 06:40:08
Document Index: 231567392

Matched Legal Cases: ['Art. 16', '§ 3', '§ 60', '§ 4', '§ 60', 'Art. 16', '§ 3', '§ 60', '§ 4', '§ 60']

Im EASY-System wurden im Monat Februar 2016 bundesweit 61.428 Zugänge von Asylsuchenden registriert. Das EASY-System ist eine IT-Anwendung zur Erstverteilung der Asylbegehrenden auf die Bundesländer. Bei den EASY-Zahlen sind Fehl- und Doppelerfassungen wegen der zu diesem Zeitpunkt noch fehlenden erkennungsdienstlichen Behandlung und der fehlenden Erfas-sung der persönlichen Daten nicht ausgeschlossen.
Zu der Entwicklung der Asylbewerberzahlen erklärt Bundesinnenminis-ter Dr. Thomas de Maizière:
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat in den Monaten Januar und Februar bereits mehr als 100.000 Entscheidungen über Asylanträge getroffen. Das sind mehr als in den ersten fünf Monaten des Jahres 2015 zusammen.
Diese beachtliche Steigerung ist auf den Personalzuwachs, Mehrarbeit und die im Bundesamt bereits vorgenommenen Verbesserungen der Abläufe des Asylverfahrens, den stetigen Personalaufwuchs und das große Engagement der im Bundesamt tätigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zurückzuführen. Ihnen und der neuen Leitung gilt mein Dank und meine Anerkennung. Wir sind noch nicht am Ende des Weges, aber wir sind ein gutes Stück vorangekommen.“
Hauptherkunftsländer im Februar 2016 (auch im Vergleich zu den zwei vo-rangegangenen Monaten):
Die Erst- und Folgeanträge bei den Hauptherkunftsländern im Februar 2016:
Erstanträge davon
Die Zahl der Asylfolgeanträge im Februar 2016 (1.670) sank im Vergleich zum Vorjahresmonat (3.308) um -49,5 Prozent und stieg gegenüber dem Vormonat (1.571) um 6,3 Prozent. Hauptherkunftsländer waren Serbien, Mazedonien und Syrien.
Im Februar 2016 hat das Bundesamt über die Anträge von 51.528 Personen (Vorjahresmonat: 17.580, Vormonat: 49.384) entschieden. 33.516 Personen (65,0 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Februar 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 187 Personen (0,4 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 33.329 Personen (64,6 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Absatz 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
Im Februar 2016 erhielten 270 Personen (0,5 Prozent) nach § 4 des Asylverfahrensgesetzes subsidiären Schutz im Sinne der Richtlinie 2011/95/EU.
Darüber hinaus hat das Bundesamt im Februar 2016 bei 287 Personen (0,6 Prozent) Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
Die Hauptherkunftsländer in der Zeit von Januar bis Februar 2016 im Ver-gleich zum Vorjahreszeitraum waren:
Jan.-Feb. 2015 Jan.-Feb. 2016
Von Januar bis Februar 2016 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 100.977 Entscheidungen getroffen. Dies ist ein Anstieg um 185,4 Prozent gegenüber dem Zeitraum Januar bis Februar 2015 (35.386 Entscheidungen). Insgesamt 64.670 Personen (64,0 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Februar 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 340 Personen (0,3 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 64.330 Personen (63,7 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
Weitere 465 Personen (0,5 Prozent) erhielten subsidiären Schutz nach § 4 des Asylverfahrensgesetzes im Sinne der Richtlinie 2011/95/EU. Darüber hinaus hat das Bundesamt von Januar bis Februar 2016 bei 555 Personen (0,6 Prozent) Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 5 und 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
Im Monat Februar 2016 wurden im EASY-System 61.428 Zugänge von Asylsuchenden registriert (Vormonat: 91.671). Die Hauptherkunftsländer waren:
BMI, Pressemitteilung v. 08.03.2016