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Timestamp: 2019-02-15 20:47:34
Document Index: 383393127

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 6', '§ 6', '§ 16', '§ 58', '§ 58']

BFH Urteil vom 09.11.2017 - IV R 19/14 (veröffentlicht am 07.02.2018) | Steuer Office Premium | Steuern | Haufe
BFH Urteil vom 09.11.2017 - IV R 19/14 (veröffentlicht am 07.02.2018)
EStG 2002 § 3 Nr. 40 Buchst. a S. 2, § 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 4, Nr. 2 S. 3, § 6b Abs. 2, 10 S. 4, § 16 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 2, Abs. 2; GmbHG § 58a
Niedersächsisches FG (Urteil vom 01.04.2014; Aktenzeichen 13 K 315/10)
Die Klägerin beschloss in notariell beurkundeter Form am... April 1998, zuerst sämtliche Geschäftsanteile an der D-GmbH zu einem Geschäftsanteil in Höhe von 800.000 DM zusammenzulegen. Sodann wurde das Stammkapital der D-GmbH von 800.000 DM um 799.500 DM herabgesetzt, sodass der Nennbetrag des Anteils der Klägerin an der D-GmbH nur noch 500 DM betrug. Die Herabsetzung diente gemäß Ziff. III. des notariellen Protokolls nach §§ 58a, 58e des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) dem Ausgleich des in der Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 1997 ausgewiesenen Bilanzverlustes. Schließlich wurde in Ziff. IV. des notariellen Protokolls eine Kapitalerhöhung der D-GmbH beschlossen. Das Nennkapital wurde um 599.500 DM auf 600.000 DM erhöht. Zur Übernahme wurde die Klägerin zugelassen. Die neue Stammeinlage wurde zum Nennwert ausgegeben; es wurde festgestellt, dass sie bereits in vollem Umfang in Geld erbracht worden sei. Die Klägerin übernahm die neue Einlage.
Mit Vertrag vom 28. Dezember 2006 veräußerte die Klägerin ihre Beteiligung an der D-GmbH zum Kaufpreis von 539.589 € an die E-KG. Grundlage des vereinbarten Kaufpreises war ein Wertgutachten. Ausgehend von einem Ver...