Source: http://heidemaenner.de/schlossblaeser/satzung.html
Timestamp: 2020-01-19 23:57:23
Document Index: 42743118

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 26', '§ 8', '§ 2']

Der Verein führt den Namen "Jagdhornbläser Schloß Fußgönheim e.V." und hat seinen Sitz in Fußgönheim. Der Verein gibt sich ein Vereinsemblem. Es darf nur von aktiven Bläsern getragen werden. Der Verein kann in geeigneten Dach- und Fachverbänden eine ordentliche oder kooperative Mitgliedschaft erwerben. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Ludwigshafen am Rhein eingetragen.
§ 2 Ziele und Selbstverständnis des Vereins
Der Verein pflegt und fördert das musikalische Brauchtum des Jagdhornblasens sowie die Erhaltung der jagdlichen und reiterlichen Tradition. Weiterhin setzt sich der Verein für den Schutz von Wild und Flur ein sowie die Heranführung der Jugend an obige Aufgaben.
Der Verein ist frei von rassischen, politischen und konfessionellen Tendenzen.
Der Verein kann von seinen Mitgliedern Gebühren und Beiträge zur Erfüllung seiner Aufgaben erheben.
Der Verein stellt seinen Mitgliedern sein Vermögen einschließlich vereinseigener Instrumente und Ausstattung zur Verfügung. Einkünfte des Vereins dürfen nur zum Bestreiten der Ausgaben verwendet werden, die zur Erfüllung seiner Aufgaben notwendig sind. Mitglieder erhalten weder Gewinnanteile noch sonstige Zuwendungen aus Mitteln der Vereins. Bei Austritt oder Ausschluß sowie der Auflösung des Vereins besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Anteile aus dem Vereinsvermögen.
Die Ämter des Vereins werden ehrenamtlich geführt. Notwendige Auslagen können erstattet werden.
Aktive Bläser sind alle Bläser, die sich im Sinne der Ziele des Vereins betätigen. Sie haben aktives und passives Wahlrecht.
Fördernde Mitglieder sind Personen, die sich den Zielen des Vereins verbunden fühlen, an der aktiven Arbeit jedoch nicht in vollem Umfang teilnehmen können. Sie haben kein aktives und passives Wahlrecht.
Gastmitglieder sind Personen, die die Mitgliedschaft beantragt haben, über deren Aufnahme jedoch noch nicht entschieden ist. Sie haben kein aktives und passives Wahlrecht. Diese Mitgliedschaft endet mit der Aufnahme als aktives beziehungsweise förderndes Mitglied sowie mit der Ablehnung des Aufnahmeantrags.
Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um die Gruppe besondere Verdienste erworben haben. Sie haben alle Rechte der aktiven Bläser. Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ernannt.
Zum Erwerb der Mitgliedschaft
Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist ein entsprechender Antrag vorzulegen, wobei bei Minderjährigen die schriftliche Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich ist.
Durch die Unterschrift des Bewerbers auf dem schriftlichen Antrag gelten die Vereinssatzung sowie die sonstigen Ordnungen des Vereins als anerkannt. Vom Tag des Eingangs der Bewerbung an gilt der Antragsteller als Gastmitglied gemäß § 3 Nr. 3 dieser Satzung.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Der Aufnahmeantrag kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Der Austritt muss dem Vorstand in schriftlicher Form erklärt werden.
Der Ausschluß eines Mitgliedes kann auf Antrag eines aktiven Mitgliedes erfolgen, wegen unehrenhaften oder unkameradschaftlichen Verhaltens, fortgesetzten oder schweren Verstößen gegen die Satzung oder die sonstigen Ordnungen des Vereins oder wegen Schädigung des Ansehens, der Interessen oder des Vermögens des Vereins.
Über den Ausschluß entscheidet die Mitgliederschaft mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Das betreffende Mitglied ist vom Ausschluß schriftlich zu unterrichten.
§ 5 Änderung des Mitgliedsstatus
Auf Antrag eines aktiven Mitgliedes nach § 3 Nr. 1 dieser Satzung kann der Status der Mitgliedschaft geändert werden, und zwar
von aktivem Mitglied zu förderndem Mitglied, wenn das betreffende Mitglied die Anforderungen an den aktiven Bläser nach § 3 Nr. 1 dieser Satzung über einen längeren Zeitraum hinaus nicht mehr erfüllt.
von förderndem Mitglied zu aktivem Mitglied, wenn das Mitglied sich nicht nur den Zielen der Gruppe verbunden fühlt sondern sich auch den Zielen entsprechend betätigt.
Über eine solche Änderung entscheidet die Mitgliederschaft mit einfacher Mehrheit. Das betreffende Mitglied ist von der Statusänderung schriftlich zu unterrichten.
Die Mitglieder haben das Recht an der Mitgliederversammlung und allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und das Vereinsvermögen zu nutzen. Je nach Mitgliedschaft gemäß § 3 dieser Satzung haben sie aktives und passives Wahlrecht zu den Ämtern des Vereins.
Die Mitglieder haben die Pflicht, Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu befolgen sowie die Vereinssatzung und sonstigen Ordnungen einzuhalten.
3. Die Fachausschüsse/ Sonderbeauftragte
4. Die zwei Rechnungsprüfer
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres (= Kalenderjahr) vom Vorstand schriftlich einzuberufen. Die Ladungsfrist beträgt einen Monat. Anträge für die Mitgliederversammlung sind spätestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Anträge, die erst in der Versammlung gestellt werden, werden nur behandelt, wenn dies die Mitgliederversammlung beschließt.
Anträge auf Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins können in der Mitgliederversammlung nicht gestellt werden.
die geprüfte Jahresrechnung zu verabschieden
die Entlastung des Vorstandes zu beschließen
die fälligen Wahlen vorzunehmen
Änderungen des Mitgliedsstatus und
Ernennungen von Ehrenmitgliedern zu beschließen
die Gebühren und Beiträge festzulegen
über eingebrachte Anträge zu entscheiden und
Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit vom zweiten Vorsitzenden geleitet. Ist auch dieser verhindert bestimmt der Restvorstand aus seiner Mitte einen Versammlungsleiter.
Die Beschlußfassung
Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderungen dürfen nur mit einer drei Viertel Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder vorgenommen werden. Für die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich; diese wiederum entscheiden mit drei Viertel Mehrheit. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, so entscheidet eine zweite Mitgliederversammlung mit drei Viertel Mehrheit ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Er muß dies tun, wenn eine außerordentliche Mitgliederversammlung von mindestens einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich, unter Angaben von Gründen, gewünscht wird. Auch hier beträgt die Ladungsfrist einen Monat.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll festzuhalten und vom Versammlungsleiter sowie vom Schriftführer zu unterschreiben. Das Protokoll ist den stimmberechtigten Mitglieder spätestens bei der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen.
Zu 2. Der Vorstand
dem Hornmeister
Die beiden Vorsitzenden und der Kassenwart vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
Die Wahl und Amtszeit des Vorstandes
Der Vorstand wird auf die Dauer von zwei Jahren und zwar jeweils in den geraden Kalenderjahren gewählt. Er bleint jedoch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig. Gewählt wird mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist eine Wiederholung der Wahl notwendig.
Die Aufgabe des Vorstandes
Der Vorstand erledigt die Geschäfte des Vereins, soweit nicht andere Organe des Vereins zuständig sind. Der Vorstand kann Fach- und Arbeitsausschüsse sowie Sonderbeauftragte einsetzen, die ihm verantwortlich sind. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
Die Beschlußfähigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Alle Beschlüsse sind zu protokollieren.
Die Einberufung der Vorstandssitzung
Der erste Vorsitzende bzw. der zweite Vorsitzende beruft den Vorstand nach Bedarf ein und leitet die Sitzung.
Die Aufgabe des Hornmeisters
Der Hornmeister ist für die Pflege des musikalischen Brauchtums und die Ausbildung des Vereins verantwortlich.
Die Aufgabe des Kassenwarts
Der Kassenwart fertigt die Jahresrechnung an und führt die Kassengeschäfte. Er ist für die ordnungsgemäße Verbuchung der Geschäftsvorfälle verantwortlich.
Die Aufgabe des Schriftführers
Der Schriftführer fertigt die Sitzungsprotokolle an, die auch vom Schriftführer zu unterschreiben sind. Darüber hinaus erledigt er den Schriftwechsel des Vereins, soweit dies nicht von anderen Befugten selbständig erledigt wird. Der Schriftführer führt auch die Chronik des Vereins.
Zu 3. Die Fachausschüsse/ Sonderbeauftragte
Fachausschüsse beziehungsweise Sonderbeauftragte werden vom Vorstand eingesetzt und sind diesem verantwortlich.
Zu 4. Die zwei Rechnungsprüfer
Die zwei Rechnungsprüfer überprüfen mindestens einmal im Jahr die Buchhaltung und die Belege des Kassenwarts. Sie berichten über das Ergebnis in der Mitgliederversammlung. Sie werden in der Mitgliederversammlung gewählt. Ihre Wiederwahl ist zulässig.
§ 8 Verbleib der Vermögenswerte nach Auflösung des Vereins
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der Gemeinnützigkeit sind die nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten verbleibenden Vermögenswerte, nach Rücksprache mit dem Finanzamt, einer Gruppe oder Organisation zu übergeben, die eines der in § 2 genannten Ziele verfolgt und als gemeinnützig anerkannt ist.
Fußgönheim, 10. Juli 2003