Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_50_LG_Reiten_in_der_freien_Landschaft_und_im_Walde-d167116,69.html
Timestamp: 2016-12-09 23:37:46
Document Index: 323610600

Matched Legal Cases: ['§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 68', '§ 86', '§ 50', '§ 50', '§ 49', '§ 49', '§ 51']

§ 50 LG, Reiten in der freien Landschaft und im Walde | Gesetze auf anwalt24.de
§ 50 LG, Reiten in der freien Landschaft und im Walde Suche
Gesetz zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft(Lands...…§ 50 LG, Reiten in der freien Landschaft und im Walde§ 51 LG, Kennzeichnung von Reitpferden, Reitabgabe§ 52 LG, Ermächtigung§ 53 LG, Grenzen der Betretungs- und Reitbefugnis§ 54 LG, Zulässigkeit von Sperren§ 54a LG, Radfahr- und Reitverbote§ 55 LG, Betretungsbefugnisse in geschlossenen Ortschaften§ 56 LG, Freigabe der Ufer§ 57 LG, Bauverbote an Gewässern§ 58 LG (weggefallen)§ 59 LG, Markierungen von Waldwegen§ 60 LG, Allgemeine Vorschriften§ 61 LG, Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen§ 62 LG, Gesetzlich geschützte Biotope§ 63 LG, Allgemeine Vorschriften für den Arten- und Biotopschutz§ 64 LG, Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtstätten§ 65 LG, Kennzeichnung von Tieren, Schutz von Bezeichnungen§ 66 LG (weggefallen)§ 67 LG, Tiergehege§ 68 LG, Zoos§ 68a LG, Auskunfts- und Zutrittsrecht, Maßnahmen der Behörden…§ 86 LG, In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten, Berichtspflicht
§ 50 LG, Reiten in der freien Landschaft und im Walde
§ 50 LGGesetz zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft (Landschaftsgesetz - LG)Landesrecht Nordrhein-WestfalenAbschnitt VII. – Erholung in der freien LandschaftTitel: Gesetz zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Entwicklung der Landschaft (Landschaftsgesetz - LG)Normgeber: Nordrhein-WestfalenAmtliche Abkürzung: LGGliederungs-Nr.: 791Normtyp: Gesetz(1) Das Reiten in der freien Landschaft ist über den Gemeingebrauch an öffentlichen Verkehrsflächen hinaus auf privaten Straßen und Wegen gestattet. Dies gilt sinngemäß für das Kutschfahren auf privaten Wegen und Straßen, die nach der Straßenverkehrsordnung nur für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben sind.(2) Das Reiten im Walde ist auf den nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung als Reitwege gekennzeichneten privaten Straßen und Wegen (Reitwege) gestattet. Die nach den Vorschriften dieses Gesetzes gekennzeichneten Wanderwege und Wanderpfade sowie Sport- und Lehrpfade dürfen nicht als Reitwege gekennzeichnet werden. Die Kreise und die kreisfreien Städte können im Einvernehmen mit der unteren Forstbehörde und nach Anhörung der betroffenen Gemeinden Ausnahmen von Satz 1 zulassen und insoweit bestimmen, dass in Gebieten mit regelmäßig nur geringem Reitaufkommen auf die Kennzeichnung von Reitwegen verzichtet wird. In diesen Gebieten ist das Reiten auf allen privaten Straßen und Wegen zulässig, mit Ausnahme der Wege und Pfade im Sinne des Satzes 2, die nicht zugleich als für Reiter mitnutzbare Wanderwege gekennzeichnet sind. Die Zulassung ist im amtlichen Verkündungsorgan des Kreises oder der kreisfreien Stadt bekannt zu geben.(3) Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt.(4) Die Eigennutzung durch Grundstückseigentümer, Erbbauberechtigte und Nießbraucher bleibt unberührt, soweit hierdurch das Betretungsrecht nicht unzumutbar beeinträchtigt wird.(5) Für Bereiche in der freien Landschaft, in denen durch das Reiten erhebliche Beeinträchtigungen anderer Erholung Suchender oder erhebliche Schäden entstehen würden, kann das Reiten auf bestimmte Straßen und Wege beschränkt werden. Private Straßen und Wege, auf denen nicht geritten werden darf, sind nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung zu kennzeichnen.(6) Die Befugnis nach den Absätzen 1 und 2 darf nur zum Zwecke der Erholung ausgeübt werden, soweit sich nicht aus den Bestimmungen dieses Abschnitts oder aus anderen Rechtsvorschriften Abweichungen ergeben. Die Ausübung erfolgt auf eigene Gefahr. § 49 Abs. 2 Satz 3 gilt sinngemäß.(7) Die Landschaftsbehörden sollen im Zusammenwirken mit den Forstbehörden, den Gemeinden, den Waldbesitzern und den Reiterverbänden für ein ausreichendes und geeignetes Reitwegenetz sorgen. Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigte haben die Kennzeichnung von Reitwegen zu dulden.
§ 49 LG, Betretungsbefugnis§ 51 LG, Kennzeichnung von Reitpferden, Reitabgabe