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Timestamp: 2020-08-08 20:06:53
Document Index: 343598942

Matched Legal Cases: ['§ 69', '§8', '§ 69', '§ 360', '§ 1970', '§ 1567', '§ 33']

1904 / 174 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger)
1904 / 174 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
———Flenöburg, ten-23-
1. Untersuchungssachen. 2. ie 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.
6. Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesellsck{. 7. Erwerbs- und Wirt]
[29718] Oeffentliche Ladung. Ziegler, Valentin, geb. am 12.
Sißungsfaal Nr. 2,
Z. 3 des N.-St.-G.-B., zu erscheinen.
lung geschritten werden. Gerolzhofen, den 7. Juli 1904.
Der Amtsanwalt am K Amtsgerichte Gerolzhofen :
[33811] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache 1 Theodor Solich der 2. Kompagnie ments Gencralfeldmarschall Graf Moltke (Schle- sischen) Nr. 38, geboren den 27. November 1880 in Zawise, Kreis Pleß, weaen Fahnenfluht, wird auf Grund der §§ 69 ff. M.-St.-G.-Bs. sowie der S8 356, 360 M.-St.-G.-O. der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Breslau, den 22. Juli 1904. Königliches Gericht der 11. Divifion.
[33812] Fahuenfluchtserklärung. A In der Üntersuhungssahe gegen den Füsilier
Paul Schnalke der 3. Kompagnie Füsilierregiments Generalfeldmarshall Grof Moltke (Schlesichen) Nr. 38, geboren den 24. Juni 1880 zu Alt-Patschkau, Kreis Neisse, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. M.-St.-G.-Bs sowie der §8 356, 360 M.-St.-G.-O. der Beschuldigte hierdurh für fahnen- flüchtig erklärt. Bresla1, den 22. Juli 1904. Königliches Gericht der 11. Division. [33810] Fahnuenfluchtserklärung. : In der Untersuhungs\ahe gegen den Musketier Gustav Kinsberg der 8. Kompagnie des Infanterie- regiments Herzog von Holstein (Holsteinschen) Nr. 85, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgeseßbuhs sowie der §S 356, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdurh für fahnenflüchtig erklärt.
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Königlich Preußisches Gericht der 18. Division.
[33813] Fahnenfluchtserklärung.
Fn der Üntersuhungssahe gegen den Husaren Ernst Weïzien der 1. Eskadron Husarenregiments Nr. 5, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der S8 69 ff. des Militärstrafgeseßbuchs sowie der §S 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflühtig erklärt.
Graudenz, den 22. Juli 1904.
Gericht der 35. Division. Der Gerichtsherr : F, V.: Bohnstedt, Kohlhoff. Kriegsgerichtsrat.
[34093] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstredung soll das in Berlin, Matthäikirhstraße 10, belegene, im Grund- buche von den Umgebungen Band 72 Blatt Nr. 3677 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des verftorbenen Rentiers Bernhard Gattel eingetragene Grundstüd, bestehend aus BVorder- eckwohnhaus mit unterkellertem Hof und Vorgarten, in einem neuen Termin am 3. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Jüdenstraße 60, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das 6 a 38 qm große Grund- tück ist auf Kartenblatt 5 als Parzelle 262/158 ver- zeihnet, hat in der Grundsteuermutterrolle tie Artikelnummer 4594, in der Gebäudesteuerrolle die Nr. 7805, und ist bei einem jährlichen Nußungswert von 22160 M zu 864 46. Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 11. Juni 1904 in das Grundbuch eingetragen. — 87. K. 40. 04. — Der Termin am 18. August 1904, Vormittags 10 Uhr, ist aufgehoben.
Berlin, den 19. Juli 1904.
[78667] __ Aufgebot.
Der Megger Heinrih Schäfer in Philippstein bat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung der von der Deutschen Lebensversicherungsgesell schaft in Lübeck am 1. Mai 1902 auf das Leben des Antrag- ftellers ausgestellten, auf den Inhaber lautenden Police Nr. 126 693. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte spätestens in dem Termin am 19. September 1904, Vormittags 10 Uhr, hier anzumelden und die Urkunde vorzu- legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfokdèn wird.
Lübe, den 8. Januar 1904.
[33628] | Aufgebot.
1) Das Fräulein Pauline Wißel zu Wolfenbüttel,
2) die Witwe des Hüttenmeisters Julius Ahrend, Louise geb. Wiyel, zu Braunschweig,
3) die Witwe des Pastors Karl Niemann, Henriette geb. Witßel, zu Wolfenbüttel,
4) der Pastor Gettlieb Wißel zu Wettebocn,
5) der Ührmacher Julius Roever zu Hannover- Linden, vertreten durch Rechtsanwalt Steigertahl hier, haben das Aufgebot der abhanden gekommenen Schuldverschrcibung bezüglih folgender im Grund- buch von Wolfenbüttel Bo. 1V Blatt 509; beim Wohnhaus No. af. 370 eingetragenen Hypothek : 18 000 46 — 6000 Taler Kurant — Forderung der unve: ehelihten Therese Növer, der unverehelichten Marie Röver und der unverehelichten Henriette Nöoer bier zu gleichen Teilen samt Zinsen zu 4 %/ und ctœwaigen Kosten laut notariellen Erbauseinander-
ebruar 1869 zu Dingolshausen, verh. Schmied, zuleßt in Brünnstadt wohnhaft, welcher hinreihend verdächtig erscheint, als Landwehrmann ohne Erlaubnis nah Amerika auégewandert zu sein, wird aufgefordert, am Frei- tag, den 23. September 1904, Vormittags S Uhr, vor dem K. Amtsgerichte Gerolzhofen, zur Hauptverhandlung în der gegen ihn anhängigen Anklagesache wegen einer Ueber- tretung, der unerlaubten Auswanderung gemäß § 360 Im Falle unentshuldigten Ausbleibens wird zur Hauptverhand-
gegen den Füsilier Füsilierregis
Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28, April 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Wolfenbüttel, den 20. Juli 1904. Herzogliches Es (gez.) Reinedcke.
Veröffentlicht : Ad. Knigge, Ger.-Asp., als Gerichtsschreiber. [33907] “ Aufgebot.
: 26. Mai Mittels Nezesses Nr. 23 249 vom A 1904,
bestätigt am 4. Zuli 1904, ist zwischen Herzoglicher Kammer, Direktion der Forsten, in Braunschweig und dem Großfotsassen Nobert Schalitz in Alt- gandersheim die Ablösung der dem Gehöfte No. ass. 15 in Gittelde zustehenden Berechtigung zum Bezuge einer Brennholznaturalrente aus den Herzoglichen Forsten gegen Kapitalentshädigung von 720 4 nebst Zinsen zu 49% p. a, vom 2. Januar 1904 an gerehnet, vereinbart worden. Auf Antrag Herzog- liher Kammer, Direktion der Forsten, in Braun- \{hweig werden alle diejenigen, welhe Anfprüche an die abgelöste Berechtigung resp. das zur Auszahlung fommende Ablösungskapital zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, sole Ansprüche spätestens in dem zur Auszahlung des vorgedachten Ablösungs- fapitals nebst Zinsen auf den 30. November 1904, Vormittags 10 Uhr, vor unterzeichnetem Herzoglichen Amtsgerichte angeseßten Termine anzu- melden, widrigenfalls sie mit solhen Ansprüchen der Antragstellerin gegenüber au®ges{chlossen werden sollen. Seesen, den 20. Juli 1904. Herzogliches Amtsgericht. (gez.) v. Nosenstern. Beglaubigt: W. Kraat, Negistrator,
als Gerichts\hreiber Herzogl. Amtsgerichts. [33365] Uufgebot.
Der Rechtsanwalt Eick in Lauenburg i. Pomm. als Abwesenheitsvormund der Louise Amanda Adelheide Eggert hat beantragt, die verschollene Louise Amanda Adelheide Eggert, zuleßt wohnhaft in Paszewo, jeßt unbekannten Aufenthalts, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, ih svätestens in dem auf den 22. Februar 1905, Vormittags Ukl Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 21, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Än alle, weldje Auskunft über Leben Und | Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Karthaus, den 18. Juli 1904.
Königliches Amtsgericht. [33910] Aufgebot.
In Sadhen betreffend den Nachlaß der am 9. Juni 1863 in Tambach verstorbenen Witwe Mariaane Kapp, geb. Schwanzerer, werden auf Antrag des Herzogl. Gothaishen Staatsfitkus, da ein dur lezten Willen, Vertrag oder Geseß berufener Erbe der Witwe Kapp nicht bekannt ift, die Erbberechtigten derselben hiermit aufgefordert, ihr Erbrecht spätestens in dem auf den auf 5. November 1904, Mittags 1S Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine anzumelden und zu bescheinigen, widrigenfalls sie ihres Erbrechtes ver- lustig gehen und die Erbschaft dem Fiskus zu- gesprochen werden wird.
Ohrdruf, den 21. Juli 1904. Herzogl. S. Amtsgericht. 3.
Kiesewetter. [33911] Nufgebot. Die verwitwete Frau Klara von Spit, geb'rene von Naabe, vertreten durch den Rechtsanwalt Heil- born, hat als Erbin des am 25. April 1904 în Berlin, Turmsfstraße 4, verstorbenen Generalagenten Alexander von Spiß das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern be- antragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher auf- gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Generalagenten Alexander von Spitz spätestens in dem auf den 18. November 1904, Vormittags 24 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Klosterstr. 77/78, 111 Treppzn, Zimmer 6/7, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzu- melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen standes und des Grundes der Forderung zu enthalten ; urkundliche Beroeisstücke find in Urschrift oder in Ab- rift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche ih niht melden, Éönnen, unbeschadet des Nechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Bermächt- nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nah Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger 28 ein Uebershuß ergibt. Die Gläu- biger aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auf- lagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbe- \hränkt haftet, werden dur das Aufgebot nit betroffen. Berlin, den 16. Juli 1904.
[34092] Uufgebot. Das Amtsgeriht Hamburg hat heute folgendes Auf- gebot erlassen: Auf Antrag des Nachlaßpflegers, des hiesigen Rechtsanwalts Dris jur. Hermann Basedow, werden alle Nachlaßgläubiger der am 17. Scep- tember 1825 in Schleswig geborenen und am 22. Mai 1904 hierselbst verstorbenen Rentnerin Christine Sophie“ Johanne Fett, geb. Hagen, des verstorbenen Agenten Johann Peter Hinrih Fett Witwe, aufgefordert, ihre Forderungen bei der Ge- rihtsshreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustiz- gebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens abcr in dem auf Mittwoch, den S. November 1904, Nach- mittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkuadlihe Beweis- stüde sind in Urschrift oder in Abschrift bei- zufügen. Nachlaßgläubiger, welche sih nit melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten
setzungsvertrags vom 12. Februar, 3. und 21. März 1&52, eingetragen am 1. Mai 1855, beantragt. Der
Befriedigung verlangen, als \sich nah Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueber- {uß ergibt; auch haftet jeder Erbe nah der Teilung des Natlafes nur für den seinem Erbteil ent- sprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn fie ih niht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.
Hambuceg, den 6. Juli 1904.
Der Gerichts\hreiber des Amtsgerichts Hamburg.
Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Auf Antrag des Nachlaßverwalters, des hiesigen Rechtsanwalts Dris. jur. Ed. Braken- hoeft, werden alle Nahlaßgläubiger des am 3. Juli 1837 in Einbeck geborenen und am 15. Mai 1904 hierselbst verstorbenen Kaufmanns Friy Adam Carl Hartwig aufgefordert, ihre Forderungen bei der Gerichts- reiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgeb@ude vor dem Holstenthor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 2. November 1904, Nachmittags 2 Uhe,- an- beraumten Aufgebotstermine daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Die An-
meldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundlihe Beweisstücke find in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. |Nachlaß-
gläubiger, welche sich niht melden, können, un- beshadet des Nechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auf- lagen berücksihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als \sich nah Befriedigung der niht ausges{hlossenen Gläubiger noch cin Uebershuß ergibt; auch haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für—den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindb- lichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsre{ten, Vermächtnissen und Auflagen sowte für die Gläu- biger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Nechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nah" der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Hamburg, den 15. Juli 1904.
[33909] Aufgebot.
Der Musikalienhändler Gustav Lüder in Gera und der Amtsgerichts\ekretär Ludwig Teich in Gera haben, ersterer als Erbe, leßterer als Pfleger zur Verwaltung des Nachlasses des am 17. Mai 1904 in Jena. verstorbenen, zuleßt hier wohnhaften Theaterdirektors Georg Lüder das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher auf- gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Georg Lüder spätestens in dem auf den 15. September 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Züun- mer 3, anberaumten Aufgebo1stermine bei diesem Geriht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliße Beweisftücke ind in. Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sih nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auf- lagen berücksihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Be- friedigung der nicht ausgeshlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächt- nissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie si nicht melden, nur der Nechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Ver- bindlichkeit haftet.
Jena, den 18. Juli 1904. Großherzogl. S. Amtsgericht. Abt. T.
[33912] Aufgebot.
_In der Nachlaßsache des am 2. Juni 1904 in Regensburg verstorbenen geistlihen Rats und Stifts- kanonikus Ludwig Falkner wird auf Antrag der Miterben Johanna Wieser, K. Oberamitsrichterswitwe, und Louise Dürschedl, Lehi ers8witwwe, beide in Negens- burg, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus- schließung von Naqhlaßgläubigern auf Grund § 1970 B. G.-B. eingeleitet und Aufgebotstermin auf Samstag, deu A. Oktober 1904, Vor- mittagë 9 Uhr, im Straffizungssaal, anberaumt. Sämtliche Nachlaßgläubiger werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte längstens in dem genannten Termine anzumelden und zu begründen, widrigenfalls sie, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen können, als sich nah Be- friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger ein Ueberschuß ergibt und widrigenfalls jeder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erb- teil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Regeusburg, 21. Juli 1904.
K. Amtsgericht Regensburg T. Der K. Oberamtsrichter: Schlegel.
(33919) Aufgebot.
Der für den Architekten Wilhelm Graf von Hardenberg am 9. April d. Is. hier ausgefertigte, dem Genannten abhanden gekommene Paß Nr. 35 wird hiermi1 für ungültig erklärt.
Votsdam, ven 19. Jult 1904.
Der Polizeipräsident : G (L) Grati.
Durch Aus\{lußurteil vom 22. Juli 1904 sind die Sparkassenbücher : 1) Nr. 4693 ‘der Sparkasse Mül- heim-Broich über 112,04 #4, lautend auf August
aus H grehten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit
—Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg: d
fasse Mülheim-Styrum über 2900 A, lautend auf Philipp Lenz ¿u Mülheim-Ruhr, für kraftlos erklärt. Mülheim-Ruhr, den 22. Juli 1904. Königliches Amtsgericht.
[33940] __ Bekanntmachung.
Durch Aus\{lußurteil des unterzeihneten Gerichts vom 19. Juli 1904 ist der am 7. September 1841 in Demmin geborene, pensionierte Vizewachtmeister Ernst Heinrih August Baustiau für tot erklärt. — Als Todestag ist der 31. Dezember 1893 festgestellt.
Demmin, den 19. Juli 1904.
Königliches Amtsgericht. IL. Abt.
Der Hypothekenbrief vom 24. März 1909 über die im Grundbuche von Langenholthausen Band 11x Blatt 13 unter Nr. 7 und Band IV Blatt 43 unter Nr. 2 für den Schmied Kaspar Mertens aus Mellen, z. Z. Kanonier zu Jüterbog, auf Grund der Schuldurkunde vom 20. März 1900 eingetragene Nestkaufgelderforderung von 1090 — Eintausend — Mark wird für kraftlos erklärt. Die Kosten fallen dem Antragsteller zur Last.
Balve, 18. Juli 1904.
[33925] Oeffentliche Zustellung.
Die Ghefrau des Formers Viktor Johann Mai- nush, Anna Friederike Auguste geborene Buttrich, zu Brandenburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechts» anwalt Dr. Fleck zu Cöln, klagt gegen den Former Viktor Johann Mainunusch, früher in Brühl, jeßt ohne befannten Wohnort, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, Königli®es Landgericht wolle die zwischen den Parteien am 31. Dezember 1886 vor dem Standesbeamten zu Brandenburg ges{lossene Ehe scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil erklären, ihm auch die Kosten des Verfahrens zur Last legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verbandlung des Nechtsftreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln auf den D. Dezember 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforterung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gerichtsschreiber des Könialihen Landgerichts. [33921] Oeffentliche Zuftellung. zu Dessau, Mauerstr. 37, vertreten durch den RNechts- anwalt Nudolpf in Dessau, klaat gegen ihren Ehe- mayvn, den Klempner Ernst Olberg, früber in Dessau, z. Zt. unbekannt abwesend, wegen \{chwerer Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten, ehrlosen und unsittlihen “Verhaltens des Beklagten, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu er- klären. Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandtung des Rechtsftreits vor die vierte Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Dessau auf den 1E. November 1904, Vormittags 10 Uhr, wit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wrd dieser Auszug der Kkage bekannt gemacht.
Dessau, den 20. Juli 1904.
[33915] Oeffeutliche Zustellung.
Der Händler Karl Kessebrock in Deusen, Prozeß- bevollmächtigter : Rechtsanwalt Ellerbeck zu Dorts mund, klagt gegen seine Ebefrau Gertrud geborene Dieckmann, unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß leßtere s seit März 1900 böswillig der ehelihen Wohnung fern halte, auß Ehebruh getrieben habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 21. November 1994, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 50, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecdte der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 15. Juli 1904.
Ommelmann,
[33916] Oeffentliche Zustellung.
Der Lotse Hierouymus Gutting in Duisburg, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Dr. Feldhaus in Duisburg, klagt gegen seine Ehefrau, unbekannten Aufenthalts, früher in Duisburg, unter der Be- hauptung, daß die Beklagte den Kläger am 12. Ja? nuar 1904 verlassen und von Arfang 1903 bis zu ihrem Fortgange Ehecbruch getrieben hat, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu trennen und dle Beklagte für den. allein {huldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver- handlung des Nechtssireits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Duisburg auf den 30. November 1904, Vormittags 9 Uhr, mik der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Duisburg, den 19. Juli 1904.
[33931] Ladung.
In Sahen der minderjährigen Martha Wurst- horn, vertreten durch ihre Mutter Luise Wursthorn, ledige Fabrikarbeiterin in Ettlingen, und der leßteren selbst, beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bloch in Pforzheim, gegen Packer Iosef Jung von Dill- Weißenstein, jeßt an unbekannten Orten abwesend, wegen Unterhalt, ist anderweiter Termin zur münd- lichen Verhandlung bestimmt auf Samstag, den 5. November 190%, Vormittags 9 Uhr, zU welhem der kl. Vertreter den Beklagten vor Gr. Amtsgericht Pforzheim, Abt. T, 11. Stock, Zimmer Nr. 15, ladet. Zum Zweck der öffentlichen Zu- stellung wird diese Ladung bekannt gemacht. Pforzheim, 18. Juli 1904. ;
Gr. Amtsgericht, Gerichts\chreiberei.
Plenkers zu Ueberruhr, und 2) Nr. 1228 der Spar-
__Die_verehelihte Minna Olberg, geb. Diedering, befannt gemadt
2 n u Verlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
3. Unfall- und Inbvaliditäts- 2c. Versicherung. 4, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.
Berlin, Dienstag, den 26. Juli «
Öffentlicher Auzeiger. |:
j Fo ge les auf Aktien und Aktiengesell\{ck. Erwerbs- und Wirt
Masa eon ezen, rlafsung 2c. von Nechtsanwälten.
Bankausweise. 10, Verschiedene Bekanntmachungen.
2220: L
Die Ehefrau des Schlossers Johann Ludwig, Anna geb. Helm, in Annen, Prozeßbevollmächtigter: Nechts- anwalt Busse in Hannover, klaat gegen ihren Ehe- mann, den Schlosser Johann Ludwig, früher in Linden, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptuna, daß sie die Klage jeßt aub auf den § 1567 Abs, 2 B. G-B. stüyen wolle, mit dem Antrage: Königliches Landgericht wolle die Ehe auf Kosten des Beklagten seiten und den | Beklagten für den \{uldigen Teil erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des RNechts- streits vor die sechste Zivillammecr des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 24. Oktober 1904, Vormittags 9 Ußr, mit der Auffor- deruna, einen bei dem gedachten Berichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.
Hannover, den 20. Julî 1904.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [33914] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Luise Borges, geb. Dietrich, in | Linbven, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Wendte 1. in Hannover, klagt gegen ihren Ehemann, den S(lofser Louis Borges, früher in Linden, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage: Königliches Land- geriht wolle die Ehe der Klägeria mit dem Be- flagten heiden und den Beklagten für den {huldigen Teil erklären, auch den Bcklagten verurteilen, die
Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung
des Nechtsstreits vor die sechste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 24. Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug dec Klage
Hannover, den 21. Juli 1904 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [33939]
Die Arbeiterfrau Johanna Klückmann, geb. Berger, in Schwaan, Klägerin, jeßt Berufungs- flägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Witten- burg in Nostock, hat in ihrer bei der ersten Zivil- kammer des Großherzoglichen Landgerichts in Nostodck anhängigen Klagesahe wider ibren Chemann, den Arbeitsmann August Klückmanzz, unbekannten Auf- enthalts, wegen Ebescheidung, gegen das Urteil vom 14. Juni 1904 Berufnng eingelegt mit dem An- trage, untex Aufhebung desselben die Ebe der Par- teien zu scheiden, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Berufung vor den ¿weiten Zivilsenat des Großherzoglihen Oberlandes- geriht1s îin Nostock auf Mittwoch, den 9. No vember 19042, Vormittags 10 Uher, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Nechtsanroalt zum Prozeßbevollmächtigten zu bestellen. Diejier Auszug der Berufungsschrift wird zum Ziweke der Zustellung an den Beklagten öffentlich befannt | gemacht.
Nostock, den 23.
J d d § T) M € nul,
n T A E, Verhandlung uber DIC
1904. Gerichtsfchreiber
x Nt uit
des Großh. Mecklenbg. Oberlandesgerichts. 9} Oeffentliche Zustellung. | ie Ebefrau des Arbeiters Mis{cck, Marie Helene | geb. Müller, in Berkau bei Bismark, Prozeßbevoll- mächtigter : Rehtsanwalt Schulze in Stendal, klagt gegen ihren Ghemann, den Arbeiter August Mischock, zuleßt in Kalbe a. M., jeßt unbekannten Aufent- halts, auf Grund böswilliger Verlassung, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den s{uldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Nechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Köntglichen Landgerichts in Stendal auf den 19, Oftover 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der ofentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stendal, den 19. Juli 1904.
Neumann, Aktuar,
als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [34121] Oeffentliche Zuftellung. E
Der Engrosshlächtermeister H. Scheuerlein in Spandau, Staakener Str. 8 a, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Becher zu Berlin, Leipziger Straße 119/120, lagt gegen den Schlächtermeister Emil Vanugert, früher in Spandau wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm aus einer unerlaubten Hand- lung und seinem Anerkenntnis 1455 A schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu ver- urteilen, an Kläger 1455 A nebst 4 °/o Zinsen seit Klageerhebung zu zahlen, und das Urteil evtl. gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu er- klärten, im Falle der Klageabweisung dem Kläger wegen der Kosten Hinterlegungsbefugnis nahzulassen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ber- handlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil- fammer des Königlihen Landgerichts 11 in Berlin SW. 11, SHallesches Ufer 29/31, I1 Treppen, Zimmer 60, auf den 28. November 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der ¿fentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dahse, Sekretär,
[33934] Oeffentliche Zuftellung. Der Kaufmann Hermann Kreitner in Berlin, Friedrichstr. 210, Prozeßbevollmäthtigter: Rechts-
anwalt Bobrecker in Berlin, Königstr. 24, klagt gegen 1) die unverebelichte großjährige Anna Kothe, 9) den Herrn von Keller, beide z. Zt. unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß die Beklagte zu 1 ihm für gelichene Möbel noch 2668 f verschulde, daß si2 thre in Berlin innegehabte Wohnung mit den darin befindlien Möbeln dem Beklagten zu 2 überlassen habe und dieser zur Heraus- gabe der Möbel verpflichtet sei, mit dem Antrage:
1) die Beklagte zu 1 zu verurteilen, an den Kläger 2668 J nebst 49/6 Zinsen seit dem Tage der Klage- zustellung zu zahlen,
2) den Beklagten zu 2 zu verurteilen, die iu den Vertragsurkunden vom 31. März und 31. Oktober 1900 aufgeführten Gegenstände an den Kläger heraus- zugeben und die Zwangsvollstreckung in diese Gegen- stände zu dulden,
3) den Beklagten die Kosten des Rechtsstreits auf- zuerlegen,
e das Urteil für vorläufig veollstreckbar zu €r- aren.
Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht 1 in Berlin, Grunerstr. 11 Tr., Saal 16/18,
auf den 2. September 1904, Vormittags 10 Ubr. Der Termin am 19. Dktober cr. ist auf- gehoben Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Die Einlassungsfrist beträgt 3 Wochen. Die Sache ist Feriensache.
Hofmann, Gerichtsschreiber
des Königlichen Amtsgerichts 1. Abteilung 39. [33923] Oeffentliche Zustellung.
Der Leopold Wolff, Kaufmann in Cöln, Prozeß- bevellmächtigter: Rechtsanwalt Gottschalk, klagt gegen den Arthur Wolf, Kaufmann, früher zu Euskirchen, jeßt ohne bekannten Wohnort, wegen erliticnen Aut falls im Steigpreisverteilungsverfahren, mit dem Antrage auf kostenfällige Verurteilung zur Zaßlung bon 2287,10 « se nebst 4 97% Zinsen seit dem 1. Januar 1904. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Born auf den 10, November 1904, Vor- mittags 92 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Boun, den 20. Juli 1904.
Ui) Sturm,
[33924] Oeffeutliche Zuftellung.
{08923] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Vereinigte Gips8werke Stadtoldendorf und Höxter Rothschild, Mittendorf, Brandt & Co. in Stadtoldendorf, Prozeßbevollmächtigter: RNechts- anwalt Nassau zu Hagen i. W., klagt gegen den Wilhelm Meyer, fcüher in Hagen i. W., jeßt un- bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr aus dem Wechsel vom 15. März 1904 die Summe von 350,74 A4 nebst 69/% Zinfen seit dem 11. Mai 1904 und an Wechselunkosten den Betrag von 9,46 A verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil kfoitenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 350,74 M nebst 609/90 Zinsen seit dem 11. Mai 1904 fowie 9,46 A Wechselunkosten zu zohlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts\treits vor die zweite Zivilkammer des König- lihen Landgerichts in Hagen i. W. auf den 25. Ofk- tober 19042, Bormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der offentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hagen i. W., den 20. Juli 1904,
Noumevyver,
Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts. [33933] Oeffentliche Zuftellung.
Die Witwe, Erben und Rechtsnachfolger von Lazarus Bloch, S. v. Abraham, in Biesheim bezw. Straßburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtskonsulent Diehl in Neubreisac, klagen gegen den Karl Münch, Kaufmann, früher in Neubreifsach, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund Schuldscheins vom 9. Sep- tember 1900, mit dem Antrage auf Zahlung von 200 „6 nebst 59/0 Zinscn seit 9. September 1903. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht in Neubreisah auf Mittwoch, deu 28, September 1904, Vormittags 97 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zujtellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.
Neubreisach, den 21. Juli 1904,
i S ; Ea E i
H.-Gerichtsschreiber des Kaiserkihen Amtsgerichts. [33922] Oeffentliche Zustellung.
Die Luise Wolff, Haushälterin zu Straßburg- Neudorf, Prozeßbevollmächtigter: Rehtsanwalt Dr. Lennig, klagt gegen die Grben der zu Straßburg * ver- lebten Eheleute Ludwig Birnstiel und Sophie Thióbaut, als: E |
1) Karl Birnstiel, Reisender in Paris; ;
2) Iohann Ludwig Birnstiel, Lithograph in Paris; | 3) Iulius Birnsticl, Schreiner, früher in Königs-
hofen, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort;
Die Karoline Wolff, ohne Ges(äft in Euskirchen,
gegen den Arthur Wolff, Kaufmann, früher in Eus- firchen, j:6t ohne bekannten Wohnort, wegen er- littenen Autfals in einem am 2. Dezember 1902 stattgehabten Kaufgelderbelegungstermine, mit dem Antrage, auf kostenfällige Verurteilung des Beklagten 18 Gesamts(uldner in Gemeinschaft mit dem Mit-
beklagten zur Zahlung von 2206,43 4M. nebst 49/0 Zinsen dem 1. Januar 1904. Die
ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung
lichen Landgecihts in Bonn auf den 10, November 1904, Vormiitags 97 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Boun, den 21. Juli 1904.
(T. 5) Sturm, GerichtssHreiber des Königlichen Landgerichts.
Inhaber: August Schimmel senior, in Elberfeld, Georgstr. 9, vertreten durch Justizrat Dingerkus in Förde, wider den Schneidermeister Anton Hermes von Oberkirchen, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung von 209,65 6 für fäuflih geliefert erhaltene Waren, ist Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor dem Königlichen Amtsgeriht zu Fredeburg auf den SS. September 1904, Vormittags 9 Uhr, anberaumt, zu welchem der Beklagte Schneidermeister
Nalentin,
dessen Aufenthalt unbekannt ijt.
von 203,40, ktostenpflihtig durch vorläufig vollstreck- bares Urteil zu verurteilen. Fredeburg, den 21. Juli 1904. Königliches Amtsgericht. [33937]
Der Unternehmer G. J. Burck in Hagen, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Ebbinghaus in Hagen, flagt gegen den Kaufmann Wilh. Meyer, früher in Hagen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm für gelieferte Maren die Summe von 210,90 M verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu ver- urteilen, an Kläger 210,90 4 nebst 49/9 Zinsen
Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts. 11. Zivilkammer 3.
Prozeßbevollmächtigter: Nedts8anwalt Gottschalk klagt |
des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des König- |
Gerichte zu- |
In der Zivilprozeßsae der Firma Schimmel & |
Anton Hermes hiermit öffentlih geladen wird, da | tragenen Die Klägerin hat | beantragt, den Beklagten zur Zahlung von 209,65 H nebst fünf Prozent Zinsen, seit dem 27. April 1904
4) die Kinder des in Amiens verstorbenen Sohnes Anton Josef Birnstiel, als: a. Heinri Birnstiel, | b. Henriette Birnstiel, beide minderjährig unter Bor- | mundschaft ihrer Mutter Witwe Birnstiel in Amiens, | mit dem Antrage auf Verurteilung der Beklagten | als Gesamts{uldner, der Klägerin #6 2475 nebst | 49/9 Zinsen vom Tage der Zustellung der Klage ab | ¿zu bezahlen, den Beklagten die Kosten des Nechts- | streits eins{ließlih derjenigen des Arrestverfahrens | als Gesamtsculdner zur Last zu legen und das Urteil | eventuell gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll- | streckbar zu erklären. | Die Klägerin ladet den Beklagten Julius Bien- | fiel zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits | vor die zweite Zivilkammer des Kaiserlichen Land- | gerichts zu Straßburg auf den 12. Oftober 1904, | Vormittags D Uhr, mit der Aufforderung, etnen | bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu | bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung | wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. | Straßburg, den 21. Juli 1904. : | Der Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts:
(L. 8.) Weber, Landgerichtssekretär.
[33918] Oeffentliche Zuftellung.
Die Eheleute Viehhändler Diedriß Meyer zu Anemolter bei Stolzenau, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Friedrichs zu Verden, klagen gegen 1) Louise Wiebking, 2) August Wiebking, 3) Wilhelmine Wiebking, sämtlich in Amerika, unbekannten Aufenthalts, wegen Bewilligung in die Berichtigung des Grundbuchs, mit dem Antrage, die Beklagten zu verurteilen, einzuwilligen, daß die im Grundbuch von Husum Band 1 Blatt 30 für die Beklagten etnge- Hypotheken von je 114 Thlr. 25 Gr. gelöst werden. Die Kläger laden die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Verden (Aller) auf Donnerêtag, den 17. No- vember 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. :
Verden (Aller), den 22. Juli 1904.
3) Unfall: und Juvaliditäts-2
Die Bekannimachungen über den Verlust von Wert- papteren befinden fi ausschließlich in Unterabteilung 2. [33840]
Aufkündigung laudschaftliher Zentral- vfandbriefe zur Baccobina des Nennwertes. Gemäß § 33 des Statuts der Zentrallandschaft für die Preußishen Staaten vom 21. Mai 1873 (Ges.-Samml. S. 309) sollen die in dem nach- stehenden Nummernverzeichnis aufgeführten land- schaftlichen Zentra! pfaudbriefe in dem nächsten Zinstermine Januar 1905 von der Zentrallandschaft für die Preußischen Staaten dur Barzahlung des Nennwertes eingelöst werden.
Wir fordern daher die Inhaber avf, die gedachten
Pfandbriefe nebst den entsprechenden Zinsscheinen — soweit diese vorausgereiht und noch nicht fällig sind — fowie den Zinsscheinanweisungen in
dem oben erwähnten Einiösungstermine, läng- ftens aber innerhalb der Zeit vom 2, Januar bis L. Februar 1905, an die Zentralland- schaftskaffe hierselb (Wilhelmplaz Nr. 6) gegen Empfangnahme ihres Nennwertes in barem Gelde ein- zuliefern, widrigenfalls die säumigen Inhaber mit den in den Pfandbriefen ausgedrückten Rechten aus- ges{lossen und mit ihren Ansprüchen auf den hinter- legten Barbetrag werden verwiesen werden. Für nicht zurückgelieferte Zinsscheine wird der gleiche Betrag am Kapital gekürzt, um weiterhin zur Ein- lösung dieser fehlenden Zinsscheine verwendet zu werden. ; Wenn die gekündigten Pfandbriefe längstens bis zum 1. Februar 1905 nicht eingeliefert worden sind, so wird deren veranschaffter Barbetrag auf Gefahr und Kosten der säumigen Pfandbriefsinhaber bei der Berwahrungsstelle der Zentrallands{haft hinterlegt und die vorstehend angedrohte Ausschließung und Verweisung durh einen Beschluß festgeseßt werden. Berlin, den 16. Juli 1904. Zeutrallandschaftêdirektion für die Preußischen Staaten. v. Buch. Verzeichnis gekündigter, gegen Barzahlung des Nennwertes einzuliefernder laundschaftlicher
Zentralpfaundbriefe. Für den Januartermin 1905. Zu 4 9/0.
Zu 5000 M. Nr. 324054 324056 324061 324071 324076 324077 324079 324081 324083 324088 3924093 324096 325209 325210 325213 325311 325312 325313 325316 325541 325774 325779 395835 326064 326076 326078 326079 326080 326807 327101 327102 327133 327136 8327137 327159 327165 327243 327244 327281 . 327482 327483 327486 327492 327723 327724 327739 327742 327743 327746 327748 327754 327757 327758 327763 327764 327773 327774 327779 3297776 328085 328096 328101 328107 328108 328165 328588 328589 328590 328594 328597 328599 328600 328603 328606 328640 328648 328650 329276 329289 329290 329293 329300 399301 329302 329303 329818 329820 8330511 330517 330518.
Zu 3000 Æ Nr. 74553 86350 324032 324105 324781 325306 325332 325338 325340 3295341 395343 325348 325456 325786 325788 325789 326083 326084 326125 327075 327077 327078 397109 327139 327140 327141 327145 3271709 397177 327178 327248 327249 327250- 32(201 327252 327258 327282 327476 327498 327500 327504 327788 328052 328087 328088 32811 328114 328115 328116 328119 328121 328181 328183 328425 328426 328431 328609 328610 398611 328653 328654 328655 3286598 328661 398667 8329277 329304 329307 329310 329313 329317 329318 329322 329388 329602 329604 329614 329615 330185 330207 330214 330217 330218 330227 330230 330235 330242 330354 330355 330356 330357 330359 330363 330364 330365 330375 330529 330532 330543 330545 330546 330547 330550 330551 330553
Zu L000 M Nr. 71051 72109 324039 324116 324784 325351 325354 325355 8325357 326359 395360 325366 325372 325374 325377 325547 325549 325550 325798 325800 325803 83258059 395806 325807 325809 325815 325817 325840 395841 325843 326091 326093 326126 326809 326810 326839 327081 327082 327088 327096 397115 327117 327147 327161 327153 82182 327188 327265 327285 327287 327478 327507 327508 327517 328059 328060 328061 8328131 328137 328139 328197 328198 328435 8328439 3928443 328619 328668 328669 328670 328672 328673 328676 328677 329325 329329 329333 329334 329336 329338 329344 329377 329396 3929402 329409 329411 329562 329593 329595 329605 329620 329811 329836 3293937 329839 330153 330155 330163 330183 330190 330248 330252 330256 330258 330262 330266 8330271 330280 330282 330286 330287 330289 330290 330297 330376 330381 330384 330555 330557 330566 330569
Zu 500 Nr. 324126 324128 324131 324135
vom 15. März 1904 zu zahlen uad das Urteil für Versicherung. 321182 324183 326884 320891 325392 226290 vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet 325443 325444 329448 329824 32: Zl den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Keine. 326071 326132 326133 327119 327120 327195 Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgericht in| Z 327196 327197 327198 327269 327271 327522 Hagen i. W. auf den 23. November 1904, P, 5E 327527 327528 327533 327536 327939 327779 Sea dle Ausna bee age bekanni | 4 Verl Verpachtungen S2TTSO SaSuSt 328469 32868a 328686 328690 E wird dieser Auszug der Klage bekann ) cl aufe, p g / 399359 399380 329382 329417 329419 329563 en, d i 329625 329628 329632 32981 3 adt Gas Bisdex Verdingungen A, 330300 330305 330386 330388 330570 330571 / Keine. 330576.