Source: http://agethur.de/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2017-09-22 02:51:01
Document Index: 69744881

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 3', '§ 7', '§ 26', '§ 2', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 26', '§ 14']

Agethur - Satzung
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Zukunftspapier & Leitbild
Satzung der AGETHUR
Satzung der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. – AGETHUR -
(1) Die Vereinigung trägt den Namen "Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e. V. – AGETHUR -".
(2) Die Landesvereinigung hat ihren Sitz in Weimar.
(1) Die Vereinigung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der AO §§ 51 bis 68.
(2) Der Zweck der Vereinigung ist die Erhaltung und Förderung des körperlichen, seelisch-geistigen und sozialen Wohlbefindens der Bürgerinnen und Bürger Thüringens. Das geschieht durch Information und Koordination von Maßnahmen, die auf die Entwicklung gesundheitsförderlicher und präventiver Verhaltensweisen sowie auf die Verbesserung entsprechender Rahmenbedingungen ausgerichtet sind. Basis dieses Konzeptes ist ein modernes Verständnis von Gesundheitsförderung und Prävention.
(3) Die Vereinigung stellt sich insbesondere folgende Aufgaben:
* Koordinierung und Qualifizierung gesundheitsfördernder Bestrebungen in den Gebietskörperschaften,
* Durchführung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für die Mitglieder der Vereinigung und der an Gesundheitsförderung beteiligten Multiplikatoren und Berufsgruppen,
* Unterstützung von Einrichtungen, Verbänden, Organisationen bei ihren gesundheitsfördernden und primärpräventiven Aufgaben und Tätigkeiten,
* Durchführung von spezifischen Maßnahmen, Aktionen und Projekten,
* Konzeptionelle Erarbeitung von Gesundheitsförderungs- und Präventionsangeboten,
* Mitwirkung bei zentral geleiteten Gesundheitsförderungsmaßnahmen
* Sammlung, Sichtung, Wertung und Vermittlung von Informations- und Aufklärungsmaterialien zum Thema Gesundheit,
* Zusammenarbeit mit öffentlichen Medien zur Popularisierung einer gesundheitsfördernden Lebensweise und zur Entwicklung gesundheitsförderlicher Lebenswelten
* Öffentlichkeitsarbeit unter anderem zu gesundheitsförderlichen und präventiven Aktionen, Maßnahmen, Tagungen, Weiterbildungen, Materialien auf Landesebene.
§ 3 MitgliedschaftDie Landesvereinigung ist Mitglied in der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V.
(1) Mitglied der Landesvereinigung kann werden, wer deren Satzung anerkennt. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
(2) Mitglieder der Vereinigung können sein:
* juristische Personen des öffentlichen Rechts oder privaten Rechts, wenn sie auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung tätig sind oder die Bestrebungen der Landesvereinigung unterstützen. Das gilt insbesondere für Berufsverbände (z. B. Ärzte-, Zahnärzte- und Krankenschwesternverbände, Apothekerkammer, Lehrervereinigung), Versicherungsträger, Krankenkassen, Organisationen (z. B. Jugendverbände, Frauenvereinigungen, Selbsthilfegruppen, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Sportverbände) sowie weitere landesweit organisierte Vereine und Verbände, konfessionelle Institutionen, Bürgerinitiativen, Behörden, Betriebe, wissenschaftliche Institutionen, Gesundheitseinrichtungen sowie Institutionen der Presse und des Rundfunks. Von besonderer Bedeutung sind kommunale Interessengemeinschaften für Gesundheitsförderung. Sie erhalten durch die Landesvereinigung besondere Unterstützung.
* natürliche Personen, die auf Grund ihrer Kompetenz oder ihrer Interessen bereit sind, im Sinne der Ziele der Landesvereinigung zu wirken.
(3) Die unter Abs. 2 erster und zweiter Anstrich aufgeführten Mitglieder der Landesvereinigung haben das Recht, an der Mitgliederversammlung mit beschließender Stimme teilzunehmen, das aktive und passive Wahlrecht auszuüben sowie in der Öffentlichkeit als Mitglied der Landesvereinigung aufzutreten.
(4) Die Mitglieder verpflichten sich, für die Verwirklichung der Ziele und Aufgaben der Landesvereinigung einzutreten, in geeigneter Form die Arbeit der Vereinigung zu unterstützen sowie die Mitgliedsbeiträge in der vereinbarten Weise zu entrichten.
(5) Die Mitgliederzahl ist nicht begrenzt.
c) Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen bzw. deren Auflösung oder
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich und muss bis spätestens 30. September erklärt werden.
(3) Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt oder trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung seines Beitrags im Rückstand ist, kann es durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied innerhalb einer Frist von 14 Tagen Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern. Der Beschluss ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekannt zu geben. Gegen den Beschluss kann das Mitglied innerhalb eines Monats Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet. Bis zur Entscheidung durch die nächste planmäßige Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft.
Die Mitglieder der Landesvereinigung haben das Recht,
* die Tätigkeit der Landesvereinigung in allen Fragen mitzubestimmen,
* sich mit schriftlichen oder mündlichen Hinweisen, Vorschlägen, Kritiken an den Vorstand zu wenden,
* auf Unterstützung in ihrer Tätigkeit und diesbezügliche Fort- und Weiterbildungen.
Die Mitglieder der Landesvereinigung haben die Pflicht,
* die Ziele der Vereinigung zu unterstützen, zu fördern und umzusetzen.
(1) Die für die Erfüllung der Aufgaben der Landesvereinigung erforderlichen Mittel werden aus Mitgliedsbeiträgen, Zuwendungen des Landes, Spenden sowie Zuschüssen von Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen erbracht.
(2) Die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung beschlossen und in einer Beitragsordnung geregelt.
(3) Mittel der Vereinigung dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
§ 7 Organe der LandesvereinigungOrgane der Landesvereinigung sind:
* zwei Revisoren
(1) Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ der Landesvereinigung. Sie wird vom Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen einberufen. Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (= Tagesordnung) bezeichnen. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die Mitgliederanschrift.
(2) Die Mitgliederversammlung entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Landesvereinigung, legt die Schwerpunktaufgaben fest und beschließt die Beitragsordnung.
(3) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Die Anwesenden sind beschlussfähig. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Die Wahl erfolgt geheim, wenn ein Mitglied dies beantragt. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
(4) Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht entgegen, beschließt den Haushaltsplan und entlastet den Vorstand.
(5) Die Mitgliederversammlung wählt den Vorsitzenden, die Revisoren und getrennt davon die übrigen Mitglieder des Vorstandes mit einfacher Stimmenmehrheit für die Dauer von drei Jahren. Die Wahl erfolgt geheim, wenn ein Mitglied dies beantragt. Der Vorstand bleibt bis zur Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
(6) Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift. Jedes Vereinsmitglied erhält eine Kopie der Niederschrift.
(7) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der zehnte Teil der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt.
* Vorsitzenden
* 2 stellvertretenden Vorsitzenden
* bis zu 12 weiteren, von der Mitgliederversammlung zu wählenden Mitgliedern.
Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) sind der Vorsitzende und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden.
(2) Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich, beauftragt die Geschäftsführung, begleitet die Arbeit der Geschäftsführung und leitet die Arbeit der Landesvereinigung zwischen den Mitgliederversammlungen.
(3) Der Vorsitzende sollte Mitglied der Thüringer Landesregierung oder Mitglied des Thüringer Landtages sein.
(4) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte die stellvertretenden Vorsitzenden.
(5) Der Vorstand wird vom Vorsitzenden oder seinen Stellvertretern geleitet. Der Vorsitzende beruft die Sitzung des Vorstandes mit einer Frist von 28 Tagen ein.
(6) Der Vorstand führt jährlich mindestens 2 Beratungen durch. Über jede Beratung ist durch die Geschäftsführung ein Protokoll anzufertigen.
(7) Der Vorstand unterbreitet der Mitgliederversammlung Vorschläge über die inhaltlichen Schwerpunkte (s. § 2 Abs. 3) und den damit in der Regel verbundenen Einsatz der finanziellen Mittel.
(8) Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt die Stimme des Vorsitzenden.
(9) Die Bestellung der Geschäftsführerin/ des Geschäftsführers und einer Stellvertreterin/eines Stellvertreters erfolgt durch den Vorstand.
§ 10 EhrenvorsitzDie Mitgliederversammlung kann auf Antrag des Vorstandes eine Ehrenvorsitzende bzw. einen Ehrenvorsitzenden wählen. Dies ist eine Person, die sich auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention und um den Verein besondere Verdienste erworben hat. Die Ehrenvorsitzende bzw. der Ehrenvorsitzende wird zeitlich unbefristet gewählt. Sie bzw. er ist vom Mitgliedsbeitrag befreit.Die Ehrenvorsitzende bzw. der Ehrenvorsitzende ist berechtigt, an allen Veranstaltungen teilzunehmen. Sie bzw. er kann an Vorstandssitzungen teilnehmen, hat jedoch innerhalb des Vorstandes kein Stimmrecht. Gegenüber den Mitgliedern ist die Ehrenvorsitzende bzw. der Ehrenvorsitzende nicht weisungsberechtigt.
§ 11 RevisorenDie Revisorinnen und Revisoren nehmen Aufsichts- und Kontrollfunktion wahr.
(1) Die Geschäftsführung ist das ständige Arbeitsorgan des Vorstandes. Sie wird von der Geschäftsführerin oder vom Geschäftsführer geleitet. Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer ist dem Vorstand für die Arbeit der Geschäftsführung rechenschaftspflichtig. Sie/er nimmt mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstandes teil.
2) Die Geschäftsführung arbeitet nach den Beschlüssen des Vorstandes sowie der Mitgliederversammlung und in Abstimmung mit der Vorsitzenden bzw. dem Vorsitzenden. Sie erledigt die laufenden Arbeiten.
3) Die Geschäftsführung organisiert die Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzungen.
(4) Die Geschäftsführerin/der Geschäftsführer ist den Revisoren für die Verwendung der finanziellen Mittel rechenschafts- und auskunftspflichtig.
(5) Der Geschäftsführung obliegt die Schriftführung der Landesvereinigung.
(6) Die Geschäftsführung arbeitet auf der Grundlage einer Geschäftsordnung.
§ 13 Vertretung im RechtsverkehrDer Vorsitzende vertritt die Landesvereinigung allein. Im Übrigen vertreten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden im Sinne von § 26 BGB die Landesvereinigung gemeinschaftlich.
§ 14 Änderungen der Satzung und Auflösung der Landesvereinigung
(1) Über Ergänzungen und Änderungen des Statuts entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand hat zu gewährleisten, dass die Eintragung im Vereinsregister vorgenommen wird.
(2) Über die Auflösung der Landesvereinigung beschließt die Mitgliederversammlung. Für einen Auflösungsbeschluss ist eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich, bei 50%iger Anwesenheit der Mitglieder. Sollte dieser Beschluss in Ermangelung der notwendigen Teilnehmerzahl nicht zu Stande kommen, kann eine wieder einzuberufende Mitgliederversammlung zur Selbstauflösung frühestens nach vier Wochen stattfinden. Diese ist dann auf jeden Fall beschlussfähig.
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder andere steuerbegünstigte Körperschaften zwecks Verwendung für Gesundheitsförderung, Prävention oder Hospizarbeit. Die Umsetzung dieses Beschlusses darf erst nach Einwilligung des für die Landesvereinigung zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
Erfurt, den 06.09.2016
Satzung mit Aufnahmeantrag