Source: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php?fbclid=IwAR2z0Zj0ZKZlWy0A0Uk9IYcgE3_GHoqcF7phmbjxwRmjaH8uEtaWY5VVkCQ
Timestamp: 2020-07-10 14:04:23
Document Index: 298371812

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 9', '§ 9', '§2', '§ 5', 'Art. 24', 'Art. 15', '§ 2', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 60']

Aktuelle Entwicklungen bei den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie
Welche Neuerungen gibt es seit dem 8. Juli 2020 im Sport?
Seit dem 8. Juli 2020 können Wettkämpfe auch in geschlossenen Räumen wie z.B. Turnhallen durchgeführt werden, wenn es sich um kontaktfrei betriebene Sportarten handelt und die Hygiene- und Schutzmaßnahmen beachtet werden.
Weiterhin kann seit dem 8. Juli 2020 wieder mit Körperkontakt trainiert werden. Das bedeutet, dass Mannschaftssportarten wie z.B. Fußball oder Handball, Kampfsportarten wie z.B. Judo, Turnen mit Hilfestellung und Gruppentanz wieder möglich sind.
Voraussetzung ist hierfür, dass für eine Nachverfolgbarkeit von möglichen Infektionsketten in festen Trainingsgruppen trainiert wird. In Kampfsportarten darf die jeweilige Trainingsgruppe wegen eines grundsätzlich höheren Infektionsrisikos nur maximal 5 Personen umfassen.
Welche Neuerungen gibt es seit dem 8. Juli 2020 für Veranstaltungen?
Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden wie z.B. Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen und nicht öffentliche Versammlungen waren bislang nur mit bis zu 50 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.
Seit dem 8. Juli 2020 können diese Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel stattfinden.
Welche weiteren Neuerungen gibt es seit dem 8. Juli 2020?
Die bislang geltende Personenbeschränkung für Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetztes wird in Bayern auf 100 Personen in geschlossenen Räumen und auf 200 Personen im Freien angehoben.
(Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 7. Juli 2020)
Die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) vom 19. Juni 2020 finden Sie hier.
Die Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung vom 7. Juli 2020 finden Sie hier.
Wo finde ich das aktuelle Rahmenhygienekonzept Sport?
Wo finde ich die Einreise-Quarantäneverordnung?
Die Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus vom 15. Juni 2020 finden Sie hier.
Die Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung vom 7. Juli 2020 finden Sie hier. Mit dieser wird die Einreise-Quarantäneverordnung über den 13. Juli 2020 hinaus um weitere zwei Wochen bis einschließlich 27. Juli 2020 verlängert.
Seit dem 6. Mai 2020 ist die allgemeine Ausgangsbeschränkung entfallen. Derzeit kann grundsätzlich jedermann zu jeder Zeit und zu jedem Zweck sich in die Öffentlichkeit begeben, soweit nicht die 6. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausdrücklich etwas anderes vorsieht. Diese weitreichende Lockerung ist im Sinne eines wirksamen Infektionsschutzes vertretbar, weil sie von wirksamen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen flankiert wird.
Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
Derzeit ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum mit den Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands ODER in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert.
Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl insbesondere unter Berücksichtigung des Mindestabstands von 1,5 m begrenzt werden. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.
Gehörlose können die Coronavirus-Hotline per Fax kontaktieren: 09131 6808-2202.
Die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 19. Juni 2020 in Gebärdensprache finden Sie hier. Die Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 30. Juni 2020 finden Sie hier.
Eine Übersetzung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Leichter Sprache finden Sie hier.
Eine Übersetzung der Einreise-Quarantäneverordnung finden Sie hier.
Gibt es Informationen zum Coronavirus auch in anderen Sprachen?
Die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung stellt auf Ihrer Homepage ein Info-Plakat „Corona-positiv – Was dann?“ in 13 Sprachen zum Download zur Verfügung.
Die Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung) gilt bis auf Weiteres für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen in Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr sowie in Einkaufszentren (einschließlich der Kundenpassagen) und für Verkaufsstellen auf Märkten (z.B. Wochenmarkt, Viktualienmarkt).
Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
Die Maskenpflicht gilt nicht für einzelne, freistehende Verkaufsstände im Freien (z.B. Obststand, Imbisstand, Kiosk).
Weitere Hinweise: Visiere (aus Plastik oder anderem Material) und sog. Face-Shields stellen keinen gleichwertigen Ersatz für eine Maske dar, da diese nicht über einen textilen Abschluss verfügen und den Mund-Nasen-Bereich nicht vollständig bedecken. Diese können aber ergänzend zur Mund-Nasen-Bedeckung getragen/verwendet werden.
Muss ich bei Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich sowie in Kinos eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?
Für die Mitwirkenden (Schauspieler, Sänger etc.) gilt in geschlossenen Räumen, in denen sich auch Besucher aufhalten oder der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, soweit dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder wenn der Mitwirkende einen festen Platz eingenommen hat und den Mindestabstand einhält.
Ja. Auch in Dienstleistungsbetrieben mit Kundenverkehr gilt für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen die Maskenpflicht. Die Maske muss ausnahmsweise nicht getragen werden, wenn die Art der Dienstleistung dies nicht zu lässt (z.B. Bartrasur, kosmetische Gesichtsbehandlung).
Soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
Ja. In Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, gilt für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen die Maskenpflicht. Die Maske muss ausnahmsweise nicht getragen werden, wenn die Art der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Leistung dies nicht zulässt. Weitergehende Pflichten zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bleiben unberührt.
Besteht auch in touristischen Reisebussen eine Maskenpflicht?
Ja. In touristischen Reisebussen besteht für die Gäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit den Gästen kommt, Maskenpflicht.
Muss das Personal eine Maske auch dann tragen, wenn Sie durch (Plexi-)Glasscheiben von den Kunden getrennt sind?
Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften, in Dienstleistungsbetrieben mit Kundenverkehr sowie in Arzt- und Zahnarztpraxen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
Sollten z.B. bei einer gemeinsamen Fahrt mit Arbeitskollegen zusätzlich zum Fahrer noch weitere haushaltsfremde Personen im Auto sein, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen.
Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl insbesondere unter Berücksichtigung des Mindestabstands von 1,5 m begrenzt werden.
Der Personenkreis ist möglichst konstant zu halten.
1. mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands,
Seit dem 29. Juni 2020 ist der Besuch von Patienten in Krankenhäusern nicht mehr grundsätzlich untersagt.
Für die Besucher gilt jedoch Maskenpflicht und das Gebot, nach Möglichkeit durchgängig einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
Die Einrichtung hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter www.stmgp.bayern.de.
Seit dem 29. Juni 2020 ist der Besuch in Alten- und Pflegeeinrichtungen nicht mehr grundsätzlich untersagt.
Nähere Informationen finden Sie beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unter www.stmgp.bayern.de.
Was gilt für Betriebe des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr?
Für Betriebe des Groß- und Einzelhandels gilt:
Was gilt für Einkaufszentren?
Hinsichtlich der einzelnen Ladengeschäfte gilt:
Hinsichtlich der verbindenden Kundenpassagen sind zum einen dieselben Voraussetzungen wie bei den einzelnen Ladengeschäften einzuhalten. Des Weiteren müssen im Schutz- und Hygienekonzept die gesamten Kundenströme des Einkaufszentraums berücksichtigt werden.
Was gilt für Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr?
Für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal. Die Maskenpflicht entfällt auch insoweit, als die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.
Die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen ist zulässig.
Erlaubt ist außerdem die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien, insbesondere in Wirts- und Biergärten und auf Freischankflächen, sowie der Betrieb von Speisewirtschaften auch für den Verzehr von Speisen und Getränken in Innenräumen unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen.
Es gilt für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden, Maskenpflicht. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss zwischen allen Gästen, die nicht nach der allgemeinen Kontaktregelung für den öffentlichen Raum (1. Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörige eines weiteren Hausstands, ODER 2. eine Gruppe von bis zu 10 Personen). zusammenkommen dürfen, eingehalten werden. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für die Gastronomie auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
Ist die Teilnehmerzahl einer Veranstaltung im Restaurant und sonstigen Gastronomiebetrieben begrenzt?
Veranstaltungen wie z.B. Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden, und nicht öffentliche Versammlungen sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet.
Diese Beschränkung der Teilnehmerzahl gilt auch, wenn diese Veranstaltungen in gastronomischen Betrieben stattfinden.
Wie lange dürfen Gastronomiebetriebe geöffnet sein?
Die 6. BayIfSMV sieht für Gastronomiebetriebe keine spezifischen Vorgaben für die Öffnungszeiten mehr vor. Es gelten daher die Regelungen für Öffnungszeiten wie vor der Corona-Pandemie.
Der Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und die Zurverfügungstellung sonstiger Unterkünfte jeder Art ist nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis (1. Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörige eines weiteren Hausstands, ODER 2. eine Gruppe von bis zu 10 Personen) gehören, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.
Gäste, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis (1. Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörige eines weiteren Hausstands, ODER 2. eine Gruppe von bis zu 10 Personen) gehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.
Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
Die Änderung der Bekanntmachung "Corona-Pandemie: Hygienekonzept Beherbergung" vom 19. Juni 2020 finden Sie hier.
Dürfen Hotels, Beherbergungsbetriebe, Jugendherbergen, Campingplätze etc. Gäste aus Regionen mit Corona-Hotspots aufnehmen?
Hotels, Beherbergungsbetriebe, Schullandheime, Jugendherbergen und Campingplätze dürfen keine Gäste aufnehmen, die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eines anderen Landes der Bundesrepublik Deutschland anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der geplanten Anreise die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts (RKI) höher als 50 pro 100.000 Einwohnern liegt. Diese Maßnahme bezieht sich auch auf die Zurverfügungstellung sonstiger Unterkünfte jeder Art.
Welche Ausnahmen gibt es vom sog. „Beherbergungsverbot“ für Gäste aus Regionen mit Corona-Hotspots?
Das sog. „Beherbergungsverbot“ gilt nicht für
Gäste, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen und dieses der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen können. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, den das Robert Koch-Institut (RKI) in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat, durchgeführt und höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist.
Gäste, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst anreisen.
Gäste, die einen sonstigen triftigen Reisegrund, wie insbesondere einen Besuch bei Familienangehörigen nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 (Ehegatte, Verwandte in gerader Linie, Geschwister), eines Lebenspartners oder Partners einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, die Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen, haben.
Im Übrigen kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Ausnahmen zulassen.
Was gilt für Campingplätze?
Für Campingplätze gelten ebenfalls die Voraussetzungen für Beherbergungsbetriebe (vgl. entsprechende FAQ).
Was gilt für Freizeiteinrichtungen, z.B. Freizeitparks, Stadtführungen, Seenschifffahrt, Seilbahnen?
Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist im Außenbereich und im Innenbereich (z.B. Escape Rooms, Indoor-Spielplätze, Spielscheunen, Innen-Attraktionen in Freizeitparks) unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
Es darf nicht mehr als ein Besucher je 10 m² zugänglicher Fläche zugelassen werden.
Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind zulässig, wenn der Verantwortliche durch geeignete Maßnahmen sicherstellt, dass grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Teilnehmern eingehalten werden kann.
Sind Flusskreuzfahrten wieder möglich?
Der Betrieb von Flusskreuzfahrtschiffen ist in Bayern seit dem 8. Juli 2020 wieder zugelassen. Flusskreuzfahrtschiffe werden wie ortsfeste Hotels behandelt, da die Passagiere auf den Schiffen wie in einem schwimmenden Hotel über einen längeren Zeitraum hin übernachten, dort essen und auch die Freizeit zwischen den Landgängen dort verbringen. Die Reedereien müssen sich demnach an die Hygienekonzepte für Gaststätten und für Beherbergung halten (Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei).
Ist bei Fluss- und Seenschifffahrten und touristischen Bahnfahrten am Platz der Mindestabstand einzuhalten?
Unter welchen Voraussetzungen dürfen Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren sowie Saunen wieder öffnen?
Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen können geöffnet werden, sofern die folgenden Voraussetzungen vorliegen:
Der Betreiber hat ergänzend durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher nicht höher ist als eine Person je 10 qm Fläche der für Besucher zugänglichen Bereiche einschließlich der Becken.
Die Nutzung ist kontaktfrei durchzuführen; dies gilt nicht
Wo finde ich das Hygienekonzept für Hallen- und Freibäder sowie für Wellnesseinrichtungen?
Das Hygienekonzept zur Wiedereröffnung von Kureinrichtungen zur Verabreichung ortsgebundener Heilmittel, Hallen- und Freibädern sowie Wellnesseinrichtungen in Thermen und Hotels der Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege vom 19. Juni 2020 finden Sie hier.
Jeder ist angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Tragen Sie eine Mund-Nasen-Maske!
Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche.
Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. Zwischen den Teilnehmern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Dieser Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands.
Im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl 200 Personen und es ist grundsätzlich zwischen Personen ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Dieser Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands.
Was gilt bei Bestattungen/ Beerdigungen?
Für Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte sind die Regelungen für Gottesdienste entsprechend anwendbar. Das heißt, dass sich die Teilnehmerzahl in Gebäuden nach der Anzahl der vorhandenen Plätze bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern richtet und Maskenpflicht gilt, solange sich die Trauergäste nicht an ihrem Platz befinden. Im Freien dürfen höchstens 200 Personen bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern teilnehmen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen. Der Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands. Es besteht ein Infektionsschutzkonzept, das die Infektionsgefahren im Hinblick auf die örtlichen Traditionen und Gegebenheiten minimiert und bei Bedarf z.B. geringere Teilnehmerzahlen vorsehen kann.
Sich daran anschließende private Feiern sind mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet. Es ist ein Schutz- und Hygienekonzept erforderlich und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Findet die Zusammenkunft in einem gastronomischen Betrieb statt, gelten die Regeln für Gastronomie.
Darf ich Fahrgemeinschaften bilden?
Ja. Das ist möglich. Sollten Personen nicht nur des eigenen Hausstandes mitfahren, wird jedoch dringend das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeraten.
Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet. Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.
Darf ich auf öffentlichen Plätzen grillen bzw. feiern?
Nein. Das Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von den anwesenden Personen untersagt.
Bei Zusammenkünften auf privat genutzten Grundstücken gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden.
Dürfen Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen wieder öffnen?
Ist die Ausübung von Hundesport/Hundetraining in Vereinen und in gewerblichen Hundeschulen möglich? Was ist bei der Ausübung zu beachten?
Ja. Hundesport/Hundetraining ist sowohl im Verein als auch in gewerblichen Hundeschulen möglich.
Beim HundeSPORT in SPORTVEREINEN, sofern sich auch der Mensch sportlich betätigt (sog. „Agility“), sind die allgemeinen Abstandsregelungen und die allgemeinen Hygienevorschriften für Sporttrainings an der frischen Luft (vgl. entsprechende FAQ) einzuhalten.
Beim HundeTRAINING in gewerblichen HundeSCHULEN sind die allgemeinen Abstandsregelungen und die allgemeinen Hygienevorschriften für Dienstleistungen mit Kundenverkehr (vgl. entsprechende FAQ) einzuhalten.
Beim HundeTRAINING in VEREINEN sind die allgemeinen Abstandsregelungen und die allgemeinen Bestimmungen für Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreises besucht werden, (vgl. entsprechende FAQ) einzuhalten. Das bedeutet, dass im Freien die Teilnehmeranzahl bis zu 200 Personen betragen kann.
Ich bin Betreiber einer Sportstätte. Ich bin Veranstalter eines Wettkampfs in einer kontaktlosen Sportart. Muss ich ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten bzw. vorlegen?
Betreiber von Indoorsportstätten (z.B. Fitnessstudios, Sporthallen) oder Veranstalter von Wettkämpfen in einer kontaktlosen Sportart müssen jeweils standort- und sportartspezifische Hygienekonzepte erarbeiten. Diese sind auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
Darüber hinaus können einerseits die zehn Leitplanken des DOSB und die bereits bestehenden Hygienekonzepte von Spitzenverbänden herangezogen werden oder bei Fitnessstudios das Muster-Konzept des DSSV e. V., sofern sie den allgemeinen Voraussetzungen der aktuell gültigen BayIfSMV entsprechen.
An der frischen Luft (im öffentlichen Raum oder auf einer Freiluftsportanlage) ist der Trainingsbetrieb wie folgt zulässig:
die Nutzung von Umkleidekabinen in geschlossenen Räumlichkeiten ist nur gestattet, wenn ein sportart- und standortspezifisches Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Corona-Pandemie – Rahmenhygienekonzepts Sport vorliegt,
die Nutzung von Nassbereichen in geschlossenen Räumlichkeiten ist nur gestattet, wenn ein sportart- und standortspezifisches Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Corona-Pandemie – Rahmenhygienekonzepts Sport vorliegt; die Öffnung von gesonderten WC-Anlagen ist jedoch möglich,
Eine Obergrenze für die Anzahl der Teilnehmer besteht nicht mehr.
Wir möchten das Training in den Ballsportarten (z.B. Volleyball, Handball, Basketball) wiederaufnehmen. Was müssen wir beachten?
Das gemeinsame Nutzen von Sportgeräten ist gemäß Rahmenhygienekonzept Sport erlaubt, folglich auch das Zuspielen mit Bällen. Das Einhalten der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen heißt aber nicht, dass nach jedem Ballwechsel der Ball desinfiziert werden muss. Vor und nach jedem Training ist dies zwingend erforderlich und je nach Trainingsverlauf und Situation können zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen sinnvoll und nötig sein. Wir empfehlen auch, dass sich die Trainingsteilnehmer vor Trainingsbeginn und ggf. auch nach dem Training die Hände desinfizieren („Konzept der sauberen Hände“).
Dürfen wir im Fitnessstudio auch Kurse wie Spinning oder HIIT-Training anbieten?
Hochintensives Ausdauertraining (z. B. in Spinning-Kursen) ist pauschal nicht untersagt. Im verpflichtend zu erstellenden standortspezifischen Schutz- und Hygienekonzept ist eine derartige Form des Trainings aber zwingend entsprechend zu berücksichtigen.
Grundsätzlich unterstützen wir die auch von den Fachverbänden vertretene Haltung (vgl. Rahmenkonzept des DSSV), derzeit auf ein derartiges Training zu verzichten.
Der Trainingsbetrieb der Berufssportlerinnen und Berufssportler sowie der Leistungssportlerinnen und Leistungssportler der Bundes- und Landeskader (Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamsportkader, Nachwuchskader 1 und 2, Landeskader) ist zulässig, sofern bei der Durchführung der Trainingseinheiten sichergestellt ist, dass folg. Voraussetzungen eingehalten werden:
Ja. Der Betrieb von Sportstätten für das Training von Rehabilitationssportgruppen (ärztlich verordneter Rehabilitationssport und Funktionstrainingsbetrieb) ist wieder möglich.
Ab wann können Umkleiden, Duschen bzw. andere Nassbereiche in Innenräumen geöffnet werden?
Die Nutzung von Umkleiden in geschlossenen Räumlichkeiten und von Nassbereichen (Duschen) ist gestattet, wenn ein sportart- und standortspezifisches Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Corona-Pandemie – Rahmenhygienekonzepts Sport vorliegt.
Gibt es für den Sportanlagenbetreiber Vorlagen für ein Kontaktdatenformular und für sonstige Aushänge, die stets verwendet werden können?
Hier können Sie eine Vorlage mit einem Aushang an den Sportanlagen, mit Hinweisen zur Verarbeitung Ihrer Daten und einem Kontaktdatenformular downloaden. Diese Vorlagen können Sie stets verwenden - unabhängig davon, ob Sie gemäß § 9 Abs. 4 Ziff. 3, Abs. 5 Satz 2 und Abs. 6 der 6. BayIfSMV i.V.m. einem Schutz- und Hygienekonzept zu derartigen Maßnahmen verpflichtet sind oder nicht.
Seit dem 8. Juni 2020 dürfen Tanzschulen wieder öffnen. Die Voraussetzungen entsprechen denen anderer Indoorsportstätten (z.B. Fitnessstudios, vgl. entsprechende FAQ). Zwischen zwei festen Tanzpartnern kann der Tanz auch mit Kontakt stattfinden. Zwischen den verschiedenen Tanzpaaren muss aber die Abstandsregel von mind. 1,5 m eingehalten werden. Partnertausch oder Gruppentänze mit Kontakt sind deshalb nicht zulässig.
Neuregelung ab dem 8. Juli 2020: Das Training mit Körperkontakt ist zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird.
Ist das Abhalten von Wettkämpfen in einer kontaktlosen Sportart wieder gestattet?
Seit dem 8. Juni 2020 ist der Wettkampfbetrieb für kontaktlose Sportarten an der frischen Luft, im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportstätten wieder zulässig, sofern die folgenden Voraussetzungen vorliegen:
Ab dem 8. Juli 2020 können Wettkämpfe auch in geschlossenen Räumen wie z.B. Turnhallen durchgeführt werden, wenn es sich um kontaktfrei betriebene Sportarten handelt und die Hygiene- und Schutzmaßnahmen beachtet werden.
Dürfen die Teilnehmer eines Wettkampfs im Freien oder eine Trainingsgemeinschaft gemeinsam zum Wettkampf oder Training fahren?
Im Bereich des Sports kann der Lehrgangsbetrieb unter den folgenden Voraussetzungen wieder aufgenommen werden:
keine Zuschauer,
der Betreiber der Sportstätte hat ein sportart- und standortspezifisches Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Corona-Pandemie – Rahmenhygienekonzepts Sport auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen,
für eine ausreichende Belüftung mit Außenluft ist zu sorgen,
Im Rahmen des Theorieunterrichts ist zu beachten:
Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Prüfung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen.
Ab wann kann der Wettkampfbetrieb von Sportarten mit Kontakt wiederaufgenommen werden?
Kann auch Judo (bzw. Kampfsport generell) wieder mit Kontakt stattfinden?
Ab dem 8. Juli 2020 darf wieder mit Körperkontakt trainiert werden.
Yoga kann an der frischen Luft unter Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 m ausgeübt werden. In geschlossenen Räumen müssen zusätzlich die Hygiene-Auflagen von Indoor-Sportstätten eingehalten und umgesetzt werden. Für ausreichende Belüftung mit Außenluft ist zu sorgen.
Öffentliche Bolzplätze, Basketballkörbe, Skateboardanlagen dürfen bereits jetzt genutzt werden - aber nur nach den Regeln, die auch sonst für die Ausübung von Sport an der frischen Luft im öffentlichen Raum und in Freiluft-Sportstätten gelten (§ 9 Abs. 2 der 6. BayIfSMV), d. h. vor allem kontaktfrei und unter Beachtung des Mindestabstands von 1,5 Metern.
Sind sportbezogene Feriencamps für Kinder und Jugendliche (z.B. Fußballcamps, Tenniscamps etc.) erlaubt?
Ein Training ist unter Einhaltung und Umsetzung der entsprechenden Hygiene-Auflagen, je nachdem ob indoor oder an der frischen Luft gespielt wird, möglich.
Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) sind mit bis zu 50 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.
Neuregelung ab dem 8. Juli 2020: Die bislang geltende Personenbeschränkung wird in Bayern auf 200 Personen im Freien bzw. 100 Personen in geschlossenen Räumen angehoben.
Die allgemeine Kontaktbeschränkung und das allgemeine Abstandsgebot müssen dabei eingehalten werden. Arbeiten auf Vereinsflächen und im Vereinsgebäude dürfen – wenn an verschiedenen Stellen gleichzeitig gearbeitet wird – innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppen nur im Kreis der in §2 Abs. 1 der 6. BayIfSMV genannten Personen (1. Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörige eines weiteren Hausstands, ODER 2. eine Gruppe von bis zu 10 Personen. ) stattfinden. Der Abstand muss – soweit möglich – eingehalten werden und die einzelnen Arbeitsgruppen sollten nicht durchmischt werden.
Vereinssitzungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden, sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.
Sind Privatrenovierungen mit Freunden oder Familienangehörigen (nicht im gleichen Hausstand) möglich?
Ja. Das ist möglich. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung mehr, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden.
Veranstaltungs-, Versammlungs- und Ansammlungsverbote
Welche Veranstaltungs-, Versammlungs- und Ansammlungsverbote gibt es?
Veranstaltungen und Versammlungen, soweit es sich nicht um öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes handelt, sowie Ansammlungen und öffentliche Festivitäten sind vorbehaltlich bestimmter Ausnahmen landesweit untersagt.
Können Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage, Schulabschlussfeiern sowie Vereins- und Parteisitzungen dennoch unter bestimmten Voraussetzungen stattfinden?
Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) und nicht öffentliche Versammlungen sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.
Eine Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts für Veranstaltungen gemäß § 5 Abs. 2 Satz 1 der 6. BayIfSMV finden Sie hier.
Was ist bei Hochzeits- und Geburtstagsfeiern zu beachten?
Für geschlossene Gesellschaften wie Hochzeits- und Geburtstagsfeiern gilt, dass sie mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet sind, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.
Findet die Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb statt, hat der Betreiber ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für die Gastronomie auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dabei ist insbesondere auf eine ausreichende Lüftung bei Feiern in geschlossenen Räumen zu achten.
Wenn eine private Feier als geschlossene Gesellschaft in einem Raum ohne weitere Gäste stattfindet und der Charakter der Feier einer privaten Feier zu Hause entspricht, kann in dem betreffenden Raum auf die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen durch die Gäste verzichtet werden, auch wenn zwischen den Tischen gewechselt oder getanzt wird. Es bleibt aber bei Maskenpflicht, wenn sich Gäste außerhalb dieses Raums in Gemeinschaftsbereichen wie Eingangsbereich der Gaststätte, Flur, WC und so weiter bewegen. Gemeinsame Aktivitäten wie Tanz oder Spiele sind ohne Einhaltung des Mindestabstands möglich. Es wird jedoch empfohlen, die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln soweit wie möglich einzuhalten. Sofern die private Feier von Livemusik begleitet wird, sind die Voraussetzungen für kulturelle Veranstaltungen für die Musiker zu beachten. Für die Musiker gilt also, dass sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Gästen einhalten sollten; bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Für sie gilt in dem Raum jedoch auch keine Maskenpflicht.
Das von den Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachte "Corona-Pandemie: Hygienekonzept Gastronomie" vom 14. Mai 2020 finden Sie hier.
Die Änderung der Bekanntmachung "Corona-Pandemie: Hygienekonzept Gastronomie" vom 25. Mai 2020 finden Sie hier.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, insb. Hinweisblatt für Hochzeitsfeiern.
Was ist bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel i.S.d. Bayerischen Versammlungsgesetzes zu beachten?
Es sind die folgenden Voraussetzungen zu bachten:
Zwischen allen Teilnehmern muss ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.
Die nach Art. 24 Abs. 2 BayVersG zuständigen Behörden haben, soweit dies im Einzelfall erforderlich ist, durch entsprechende Beschränkungen nach Art. 15 BayVersG sicherzustellen, dass
der Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Teilnehmern gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden wird und
Die Beschränkung der von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auf ein infektionsschutzrechtlich vetretbares Maß ist in der Regel erfüllt, wenn die Teilnehmerzahl der Versammlung auf höchstens 200 Personen beschränkt ist und die Versammlung ortsfest stattfindet.
Sofern diese Anforderungen auch durch Beschränkungen nicht sichergestellt werden können, ist die Versammlung zu verbieten.
Unter welchen Voraussetzungen sind öffentliche Versammlungen in geschlossenen Räumen zulässig?
Öffentliche Versammlungen in geschlossenen Räumen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
Für gastronomische Angebote gelten die allgemeinen Voraussetzungen des Gastronomiebetriebs (vgl. FAQ "Was gilt für die Gastronomie?").
Ab wann können Messen und Kongresse wieder stattfinden?
Vorbehaltlich einer anhaltend günstigen Entwicklung des Infektionsgeschehens will die Staatsregierung die Öffnung des Messe- und Kongressbetriebs in Bayern spätestens ab 1. September 2020 ermöglichen.
Das Hygienekonzept zur Wiedereröffnung von Messen, Kongressen und Ausstellungen der Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege finden Sie hier.
(Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 23. Juni 2020).
Können die Innenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten geöffnet werden?
Seit dem 8. Juli 2020 können die Innenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten unter den gleichen Voraussetzungen wie deren Außenbereiche geöffnet werden.
Dürfen wieder Theateraufführungen und Konzerte stattfinden?
Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und im Freien sowie die dafür notwendigen Proben und anderen Vorbereitungsarbeiten sind unter den folgenden Voraussetzungen wieder möglich:
Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen allen Teilnehmern, also Besuchern und Mitwirkenden, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis (1. Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister und Angehörige eines weiteren Hausstandes ODER 2. eine Gruppe von bis zu 10 Personen) gehören, ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann; bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang ist ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten.
Ausnahmegenehmigungen für Veranstaltungen unter freiem Himmel können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Ist die Wiederaufnahme des Kinobetriebs möglich?
Der Kinobetrieb ist unter den folgenden Voraussetzungen wieder möglich:
Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen allen Teilnehmern, also Besuchern und Mitwirkenden, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis (1. Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister und Angehörige eines weiteren Hausstandes ODER 2. eine Gruppe von bis zu 10 Personen) gehören, ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann.
Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen; soweit ein von den Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Digitales bekannt gemachtes Rahmenkonzept besteht, ist dieses zugrunde zu legen.
Ausnahmegenehmigungen für den Kinobetrieb unter freiem Himmel können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales.
Darf ich als Laienmusiker mit meiner Band proben?
Ja, dies ist möglich. Insbesondere ist bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Darf ich mit meinem Chor/ mit meiner Gesangsgruppe proben?
Der Chorgesang im Bereich der Laienmusik ist im Freien und in geschlossenen Räumen wieder zugelassen. Voraussetzung ist insbesondere ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 m.
Das Hygienekonzept für Chorgesang im Bereich der Laienmusik der Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Wissenschaft und Kunst vom 6. Juli 2020 finden Sie hier.
Wo finde ich Informationen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen?
Informationen zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.
Wo finde ich Informationen zum Lehrbetrieb an Bayerns Hochschulen?
Informationen zum Lehrbetrieb an Bayerns Hochulen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Angebote der Erwachsenenbildung im Sinn des Art. 1 Abs. 1 des Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetzes, der Sprach- und Integrationsförderung, der Familienbildungsstätten, der Jugendarbeit zu Zwecken der Bildungsarbeit nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch, der außerschulischen Umweltbildung und vergleichbare Bildungsangebote sind vorbehaltlich speziellerer Regelungen in der 6. BayIfSMV nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist.
Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Prüfung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen.
Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
Der Unterricht an Musikschulen und der Musikunterricht außerhalb von Schulen darf nur erteilt werden, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m, bei Blasinstrumenten und Gesang ein Mindestabstand von 2 m gewahrt ist.
Was ist die „Bayerische Teststrategie zur Bewältigung der Corona-Pandemie“?
Testungen für die Bewohner Bayerns, sich auch ohne Symptome freiwillig testen zu lassen.
Die Testungen sind jederzeit möglich; eine Obergrenze für Testungen pro Person gibt es nicht.
Die Testungen werden durch Vertragsärzte durchgeführt.
Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) übernimmt die Kostenabrechnung für den Freistaat Bayern.
Die Kosten trägt vollständig der Freistaat Bayern.
Am 01.07.2020 starten die 9.800 bayerischen Kindertageseinrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb. Dies soll mit Reihentestungen begleitet werden.
Eine einmalige Reihentestung von Lehrkräften und sonstigem Unterrichtspersonal im Sinn von Art. 60 BayEUG findet zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 statt.
Der erste Termin für die Fach- und Ergänzungskräfte soll ab Juli bis Ende August, der zweite Termin nach dem Beginn des neuen Kindergartenjahres stattfinden.
Was die Lehrkräfte und das sonstige Unterrichtspersonal betrifft, soll an jeder Schule möglichst innerhalb der ersten vier Wochen nach Unterrichtsbeginn eine Testung angeboten werden.
Die Kosten trägt jeweils der Freistaat Bayern.
Organisation der Testungen erfolgt durch Träger bzw. Leitungen der Einrichtungen oder der Schulen vor Ort.
Teilnahme an Testungen ist freiwillig.
C. Testungen zur Prävention in infektionsgefährdeten Bereichen
Diese Testungen als dritte Säule der Teststrategie richten sich insbesondere an folgende Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen
Der öffentliche Gesundheitsdienst veranlasst unter Berücksichtigung der epidemiologischen Lage die Testung durch einen Vertragsarzt.
Träger organisieren die Testungen vor Ort in den Einrichtungen.
Personal bei erstmaliger Arbeitsaufnahme und danach regelmäßig;
Bewohnerinnen und Bewohner stichprobenartig und bei (Wieder-) Aufnahme und Rückverlegung.
Betroffen: vollstationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung (z. B. Wohngruppen) sowie teilstationäre Einrichtungen (z. B. Werk- und Förderstätten für behinderte Menschen, heilpädagogischen Tagesstätten).
Bewohnerinnen und Bewohner stichprobenartig und bei (Wieder-)Aufnahme und Rückverlegung.
Träger organisieren die Testungen vor Ort in den Einrichtungen, falls Einrichtungen vorhanden sind, in welchen die ambulanten Leistungen der Eingliederungshilfe erbracht werden (z. B. Beratungsstellen, Frühförderstellen, Tagesstätten). Falls die ambulanten Leistungen der Eingliederungshilfe nicht in einer Einrichtung erbracht werden, sollen die Testungen in einer Arztpraxis erfolgen. Soweit das Aufsuchen einer Arztpraxis im Einzelfall unzumutbar ist, erfolgt ausnahmsweise die Testungen im Rahmen eines Hausbesuchs.
Leistungsempfängerinnen und -empfänger stichprobenartig und bei (Wieder-)Aufnahme und Rückverlegung.
Träger organisieren die Testungen der Beschäftigten, nach Möglichkeit vorrangig durch im Krankenhaus tätige Ärzte.
neu einzustellende Beschäftigte vor Aufnahme der Tätigkeit,
Patienten können auf Veranlassung des Krankenhauses gemäß den bundesrechtlichen Bestimmungen bei Aufnahme ins Krankenhaus und / oder während des Krankenhausaufenthalts getestet werden.
(Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 30. Juni 2020)
Wo finde ich die aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet?
Die aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet. finden Sie hier.
Nutzen Sie die Corona-Warn-App! Sie hilft festzustellen, ob Sie in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Weitere Informationen finden Sie hier.