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Timestamp: 2019-02-21 15:40:45
Document Index: 28786231

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 8', '§ 2', '§ 7', '§ 7', '§ 6', '§ 2', '§ 4', '§ 6', '§ 2', '§ 2']

ERP-WPG 2018 ERP-Wirtschaftsplangesetz 2018
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Gesetz über die Feststellung des Wirtschaftsplans des ERP-Sondervermögens für das Jahr 2018 (ERP-Wirtschaftsplangesetz 2018 - ERP-WPG 2018 k.a.Abk.)
G. v. 08.03.2018 BGBl. I S. 343 (Nr. 9); zuletzt geändert durch § 7 G. v. 29.11.2018 BGBl. I S. 2213
Geltung ab 01.01.2018; FNA: 640-7 Bestand des Bundesvermögens
Der Wirtschaftsplan des ERP-Sondervermögens für das Jahr 2018, der diesem Gesetz als Anlage beigefügt und nach § 8 Absatz 1 Satz 1 des ERP-Verwaltungsgesetzes vom 26. Juni 2007 (BGBl. I S. 1160), geändert durch Artikel 246 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474), aufgestellt worden ist, wird in Einnahmen und Ausgaben auf
835.155.000
(1) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird ermächtigt, mit Einwilligung des Bundesministeriums der Finanzen Bürgschaften, Garantien oder sonstige Gewährleistungen zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der freien Berufe bis zu einem Gesamtbetrag von 3.300.000.000 Euro zu Lasten des ERP-Sondervermögens zu übernehmen.
Die §§ 2 bis 5 treten am Tag der Verkündung des ERP-Wirtschaftsplangesetzes 2019 außer Kraft. *)
Anm. d. Red.: Das ERP-Wirtschaftsplangesetz 2019 wurde am 06.12.2018 verkündet.
Text in der Fassung des § 7 ERP-Wirtschaftsplangesetz 2019 G. v. 29. November 2018 BGBl. I S. 2213 m.W.v. 6. Dezember 2018
§ 7 ändert mWv. 16. März 2018 ERP-WPG 2017 § 6
Anlage 2: Nachweisung des ERP-Sondervermögens nach dem Stand vom 31. Dezember 2016
Darlehen und KfW-Beteiligungsfinanzierung außerhalb der zum 1. Januar
2018 zu gründenden KfW-Beteiligungstochter eingesetzt. 42.700 48.200 14.960
cke mit einem Volumen von rd. 6.320 Mio. Euro zinsbegünstigt wer-
d) Innovationen 1.000 Mio. Euro
haft tragen kann. Dabei wurde das für das Jahr 2018 geplante Förder-
Wirtschaft und der Freien Berufe, einschließlich des „ERP-Venture
Capital-Fondsinvestments" der KfW, soweit nicht im Rechnungs-
kreis der KfW-Beteiligungstochter erfasst, sowie des ERP-Start-
sich auf 801,5 Mio. Euro, davon fällig:
Jahr 2019 bis 185,9 Mio. Euro
Jahr 2020 bis zu 144,6 Mio. Euro
Jahr 2021 bis zu 115,4 Mio. Euro
in künftigen Haushaltsjahren 355,6 Mio. Euro.
KfW soll zum 01.01.2018 gegründet und soll Mitte 2018 ihre ope-
rative Tätigkeit aufnehmen.
- die „ERP-Venture Capital-Fondsinvestments" der KfW, soweit im
Rechnungskreis der KfW-Beteiligungstochter erfasst.
dienen. Die Tochtergesellschaft wird auf Eigenkapital spezialisiert sein,
Debt Fonds. Zunächst erfolgt dies insbesondere im Rahmen des Pro-
gramms „ERP-VC-Fondsinvestment", welches bisher dem Titel 892 01
zugeordnet war. Das Programm „ERP-VC-Fondsinvestment" wird zum
operativen Start der Beteiligungstochter Mitte 2018 von der KfW auf
die KfW-Beteiligungstochter übertragen.
rungs-/Mandatar-/Projekt-/Verwaltungskosten geleistet werden.
Gründerfonds I, II und III sowie die Dotierung des Fonds „coparion",
- die Dotierung der mit der KfW zusammen durchgeführten, im Rah-
men der Neuausrichtung aus der KfW ausgegliederten Beteili-
gungsfinanzierung (Ausgründung coparion-Fonds).
jahr 2018 beziehungsweise als Verpflichtungsermächtigung mit Aus-
zahlung in den Jahren 2019 ff. erforderlich, da es die Entscheidungs-
Auszahlungen im Haushaltsjahr 2018 oder in Folgejahren tätigen.
belaufen sich auf rund 2.084 Mio. Euro.
tigung in Höhe von insgesamt 4,98 Mio. Euro veranschlagt, fällig in
den Jahren 2019 bis 2021, um die Verlängerung des MOE/GUS-
Stipendienprogramms sowie des deutsch/jüdisch-amerikanischen
Begegnungsprojekts bewilligen zu können.
Jahren 2019 bis 2022, um auch mehrjährige Projekte fördern zu kön-
2016 rund 2.100 Mio. Euro.
davon fällig: 281.700 T€
Jahr 2019 bis zu 42.500 T€
Jahr 2020 bis zu 41.900 T€
Jahr 2021 bis zu 36.400 T€
in künftigen Haushaltsjahren 160.900 T€
683 01-691 Förderkosten aus Zusagen bis zum 31.12.2017 sowie sonstigen Verpflich-
tungen aus der Neuordnung der ERP-Wirtschaftsförderung 228.400 243.100 236.440
davon fällig: 801.500 T€
Jahr 2019 bis zu 185.900 T€
Jahr 2020 bis zu 144.600 T€
Jahr 2021 bis zu 115.400 T€
in künftigen Haushaltsjahren 355.600 T€
mittlere Unternehmen in Deutschland durch eine zum 1. Januar 2018 zu
gründende KfW-Beteiligungstochter 10.000 - -
davon fällig: 105.000 T€
Jahr 2019 bis zu 5.000 T€
Jahr 2020 bis zu 5.000 T€
Jahr 2021 bis zu 5.000 T€
in künftigen Haushaltsjahren 90.000 T€
BMF Verpflichtungen für künftige Haushaltsjahre eingegangen werden 500.000 500.000 162.279
davon fällig 2.083.600 T€
in künftigen Haushaltsjahren 2.083.600 T€
Deutschland 2.700 2.700 2.658
davon fällig: 4.980 T€
Jahr 2019 bis zu 1.660 T€
Jahr 2020 bis zu 1.660 T€
Jahr 2021 bis zu 1.660 T€
transatlantische Begegnung 3.600 3.600 2.613
Jahr 2019 bis zu 1.500 T€
Jahr 2020 bis zu 1.300 T€
Jahr 2022 bis zu 1.000 T€
und 682 01 geleistet werden. 0 1.000 0
Gesamtsumme Investitionsfinanzierung 787.400 798.600 418.950
Zuweisungen und Zuschüsse 6.300 6.300 5.722
Ausgaben für Investitionen 781.100 792.300 413.679
lich Tätige 200 200 -
2. Die Ausgaben sind mit folgendem Titel gegenseitig deckungsfähig: 575 01. 250 750 244
2. Die Ausgaben sind mit folgendem Titel gegenseitig deckungsfähig: 531 01. 500 1.000 0
671 01-680 Bearbeitungsgebühren 50 50 22
595 01-062 Tilgung von Krediten gemäß § 2 ERP-Wirtschaftsplangesetz 2018 - - 0
697 01-389 Ausgleich von Liquiditätszuflüssen 46.755 0 0
Summe Sonstige Ausgaben 47.755 2.000 266
Sonstige Ausgaben 47.755 2.000
Zinskosten - -
Gesamtsumme Sonstige Ausgaben 47.755 2.000 266
a) Vergütung ERP-Förderrücklagen I-IV 575.575 T€
b) Verzinsung Nachrangdarlehen 0 T€
c) Erträge aus Darlehen an Unternehmen 18.003 T€
Summe 593.578 T€
der nicht für die Förderung nutzbaren Vermögensbestandteil des ERP-
Unternehmen 180.194 T€
Summe 181.247 T€
(Förderkosten aus Zusagen bis zum 31.12.2017 sowie sonstige Ver-
ERP-Wirtschaftsplans im Rahmen des Innovationsprogramms gewähr-
ten Zinszuschüssen und den im Rahmen des Energie-Effizienzpro-
aus dem Bundeshaushalt nur noch im ERP-Innovationsprogramm be-
zuschusst; im Übrigen handelt es sich um die Ausfinanzierung von
119 99-680 Vermischte Einnahmen 0 0 13.935
162 01-691 Erträge aus Vermögen 593.578 172.502 605.874
182 01-691 Tilgung von Darlehen 181.247 217.184 85.679
Einnahmen dürfen für Ausgaben in Kapitel 1 verwendet werden. Mehreinnahmen die-
nen zur Leistung der Mehrausgaben bei Titel 682 02. 0 350.384 0
schaft 60.330 60.530 66.600
a) ERP-Innovationsprogramm: 43.010 T€
halt für den Bundesanteil des ERP-Innovationsprogramms, für das ERP-Umwelt- und
Sozialfonds für den ESF-Anteil des Mikromezzaninfonds bei folgendem Titel: 682 02 - - -
Gesamteinnahmen 835.155 800.600 772.088
Verwaltungseinnahmen 0 0
Übrige Einnahmen 835.155 800.600
pitel Bezeichnung Einnahmen Ausgaben davon entfallen auf
Ausgaben Zinskosten Zuweisungen
Exportfinanzierung 835.155 787.400 47.755 6.300 781.100
Einnahmen 47.755
835.155 835.155 47.755 6.300 781.100
2018 a) Bis einschl.
fällig ab 2018
b) VE 2017
c) VE 2018 davon fällig
2018 2019 2020 2021 2022 ff.
men, Exportfinanzierung 42,7 a) - - - - - -
c) 281,700 - 42,500 41,900 36,400 160,900
683 01 Förderkosten 228,4 a) 742,500 177,700 139,400 105,200 81,500 238,700
b) 301,900 51,300 47,100 40,100 34,600 128,800
c) 801,500 - 185,900 144,600 115,400 355,600
tochter der KfW 10,0 a) - - - - - -
c) - - 5,000 5,000 5,000 90,000
Informationsreisen 2,7 a) 1,623 1,623 - - - -
b) 3,120 1,040 1,040 1,040 - -
c) 4,980 - 1,660 1,660 1,660 -
tische Begegnung 3,6 a) 3,798 1,890 0,947 0,961 - -
Summe 287,4 a) 747,921 181,213 140,347 106,161 81,500 238,700
b) 310,120 53,840 49,440 42,440 35,600 128,800
c) 1.093,280 - 236,560 194,460 159,760 607,500
682 02 Kooperationsprojekte 500,0 a) 2.198,710 2017 ff.: 2.198,710
b) 2.069,620 2018 ff.: 2.069,620
c) 2.083,600 2019 ff.: 2.083,600
Anlage 2 Nachweisung des ERP-Sondervermögens nach dem Stand vom 31. Dezember 2016
1. Guthaben bei Kreditinstituten 476.181.969,73 562.703.925,92
3. Anlage bei Fondsgesellschaften 1.006.259.329,00 1.005.638.048,96
4. Anlage bei Unternehmen 866.761.135,41 895.892.291,62
„Mikromezzaninfonds Deutschland" 63.430.670,40 83.330.000,00
„Mikromezzaninfonds Deutschland II" 21.179.132,04 0,00
7. KfW Nachrangdarlehen 200.000.000,00 2.633.812.236,58 300.000.000,00
B. Darlehensforderungen 496.953.667,96 416.095.627,65
D. Sonstige Forderungen 0,00 0,00
Sonstige Gewinnrücklagen 2.436.207.010,46 2.097.597.246,07
5. ERP-Gewinnrücklage I 711.419.422,01 417.046.750,40
6. ERP-Gewinnrücklage II 28.538.571,20 12.475.382,34
7. ERP-Gewinnrücklage III 425.331.152,71 339.221.082,93
8. ERP-Gewinnrücklage IV 220.028.372,33 107.339.439,21
9. ERP-Förderrücklage I 4.650.000.000,00 4.650.000.000,00
10. ERP-Förderrücklage II 250.000.000,00 250.000.000,00
11. ERP-Förderrücklage III 1.000.000.000,00 1.000.000.000,00
12. ERP-Förderrücklage IV 1.250.000.000,00 1.250.000.000,00
13. Gesetzliche Rücklage der KfW 615.270.642,68 615.270.642,68
14. Sondergewinnrücklage 0,00 0,00
15. High-Tech Gründerfonds I 59.870.533,22 66.021.506,00
16. High-Tech Gründerfonds II 55.916.072,88 47.488.475,28
17. High-Tech Gründerfonds III 0,00 0,00
18. Coparion 3.174.170,06 15.593.665.115,99 0,00
Summe der Aktiva 18.724.431.020,53 18.004.029.587,50
2. Rückstellung Förderlasten 665.387.103,43 825.753.087,45
3. Rückstellung High-Tech Gründerfonds 30.600.000,00 695.987.103,43 38.900.000,00
Verbindlichkeiten aus ERP-Förderlast 98.524.427,38 128.683.819,61
Mikromezzaninfonds 63.430.670,40 79.486.113,67
Mikromezzaninfonds II 21.179.132,04 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 49,04 183.134.278,86 0,00
Vermögensbestand 01.01. 16.931.206.566,77 16.147.386.892,85
Gewinn/Verlust 914.103.071,47 783.819.673,92
Vermögensbestand 31.12. 17.845.309.638,24 16.931.206.566,77
Summe Passiva 18.724.431.020,53 18.004.029.587,50
Im Jahr 2016 wurde in der Mittelstandsfinanzierung aus den ERP-Förderprogrammen ein Finanzierungsvolumen von rd. 4,8 Mrd. EUR gebunden, die Förderlast belief sich im genannten Zeitraum auf 251,4 Mio. EUR.
Im Dezember 2016 sagte das ERP-Sondervermögen der KfW die Gewährung eines Förderzuschusses in Höhe von 98,0 Mio. EUR auf Grundlage des damaligen Informationsstandes und der damaligen Verträge zu. In entsprechender Höhe hat die KfW diesen Zuschuss für das Geschäftsjahr 2016 bilanziert.
Die nachfolgende Berichterstattung erfolgt auf Basis der vertraglichen Regelungen, die im Geschäftsjahr 2016 und zum Zeitpunkt von Aufstellung und Genehmigung des KfW-Jahresabschlusses 2016 durch den Vorstand bzw. den Verwaltungsrat der KfW galten.
Das 2007 im Rahmen der Neuordnung der ERP-Wirtschaftsförderung eingebrachte Kapital hat die KfW für den Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2016 wie folgt vergütet:
Vergütung der ERP-Förderrücklage I gemäß § 4 des Durchführungsvertrages mit einem Satz von 3,30 %. Die Erträge in Höhe von 153,4 Mio. EUR standen vollständig zur Abdeckung der Förderlasten (ohne ERP-Startfonds 2011 und ERP-Venture Capital-Fondsinvestments) für das Jahr 2016 zur Verfügung.
Verzinsung des ERP-Nachrangdarlehens gemäß § 6 des Durchführungsvertrages mit einem Zinssatz von 1,82 %. Hieraus ergab sich im Jahr 2016 ein Zinsbetrag in Höhe von 3,6 Mio. EUR.
Die 2012, 2013 und 2015 eingebrachten ERP-Förderrücklagen II, III und IV werden gemäß § 2 der jeweiligen Einbringungsverträge durch Teilnahme der Rücklagen an der jährlichen Verteilung des nach den Vorabdotierungen verbleibenden handelsrechtlichen Jahresergebnisses der KfW vergütet. Die in den Vorjahren nicht zur ERP-Förderung eingesetzten anteiligen Jahresergebnisse werden separaten Gewinnrücklagen zugeführt (ERP-Gewinnrücklagen I und II), die für die ERP-Förderung in Folgejahren eingesetzt werden können. Darüber hinaus hat das ERP-Sondervermögen mit Wirkung zum 01.01.2015 und zum 01.01.2016 die ERP-Gewinnrücklage IV durch Erlass der Rückzahlung des ERP-Nachrangdarlehens in Höhe von jeweils 100 Mio. EUR dotiert, die der Abdeckung von Förderlasten aus dem Programm „ERP-Venture Capital-Fondsinvestments" dient. Die Rücklage nimmt ebenfalls an der Verteilung des nach den Vorabdotierungen verbleibenden handelsrechtlichen Jahresergebnisses der KfW teil.
Die entsprechenden Anteile am zu verteilenden Jahresüberschuss der KfW beliefen sich für das Geschäftsjahr 2016 auf 215,7 Mio. EUR und verteilten sich wie folgt auf die ERP-Rücklagen:
17,2 Mio. EUR für die ERP-Förderrücklage II
68,8 Mio. EUR für die ERP-Förderrücklage III
86,0 Mio. EUR für die ERP-Förderrücklage IV
28,7 Mio. EUR für die ERP-Gewinnrücklage I
0,9 Mio. EUR für die ERP-Gewinnrücklage II
14,3 Mio. EUR für die ERP-Gewinnrücklage IV.
Die gesamten zur Abdeckung der ERP-Förderlasten 2016 zur Verfügung stehenden Erträge aus dem in die KfW eingebrachten Kapital beliefen sich im Jahr 2016 somit auf 372,8 Mio. EUR. Darüber hinaus hat das ERP-Sondervermögen weitere Mittel in Höhe von 94,3 Mio. EUR zur Verfügung gestellt, die zusammen mit den Zinsen des Nachrangdarlehens als Förderzuschuss gewährt wurden. Diese ERP-Mittel in Höhe von 467,1 Mio. EUR wurden wie folgt eingesetzt:
Abdeckung der Förderlasten aus der ERP-Wirtschaftsförderung 2016 in Höhe von 251,4 Mio. EUR:
Lasten aus der ERP-Wirtschaftsförderung (ohne ERP-Startfonds 2011 und ERP-Venture Capital-Fondsinvestments) in Höhe von 235,9 Mio. EUR.
Förderlasten aus dem ERP-Startfonds 2011 in Höhe von 12,2 Mio. EUR.
Förderlasten aus den ERP-Venture Capital-Fondsinvestments in Höhe von 3,2 Mio. EUR.
Die danach verbleibenden Mittel in Höhe von 215,7 Mio. EUR wurden gemäß der vertraglichen Regelungen den jeweiligen ERP-Gewinnrücklagen zugeführt:
Zuführung zur ERP-Gewinnrücklage I in Höhe von 183,4 Mio. EUR. Der Saldo der ERP-Gewinnrücklage I beläuft sich zum 31.12.2016 auf 600,5 Mio. EUR.
Zuführung zur ERP-Gewinnrücklage II in Höhe von 18,1 Mio. EUR. Der Saldo der ERP-Gewinnrücklage II beläuft sich zum 31.12.2016 auf 30,5 Mio. EUR.
Zuführung zur ERP-Gewinnrücklage IV in Höhe von 14,3 Mio. EUR. Der Saldo der ERP-Gewinnrücklage IV beläuft sich unter Berücksichtigung des Erlasses in Höhe von 100 Mio. EUR zum 31.12.2016 auf 221,6 Mio. EUR.
Somit wurden die aus dem eingebrachten Kapital erzielten Erträge für die ERP-Förderung eingesetzt bzw. dem ERP-Sondervermögen zugeführt. Die Ordnungsmäßigkeit der Berichterstattung zum 31.12.2016 wird vertragsgemäß durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft und bestätigt.
Mit der Unterzeichnung des Anpassungsvertrages zur ERP-Förderrücklage I am 26.04.2017, nach dem der KfW-Jahresabschluss 2016 bereits aufgestellt, genehmigt und veröffentlicht war, wurde die Vergütungsregelung der ERP-Förderrücklage I geändert. Diese Regelung ist rückwirkend für das Geschäftsjahr 2016 anzuwenden. Die rückwirkende Anpassung der Vergütung 2016 nimmt die KfW im Geschäftsjahr 2017 vor, so dass das ERP-Sondervermögen und die anderen Anteilseigner der KfW in der Verteilung des KfW-Jahresergebnisses 2017 materiell so gestellt werden, als wäre die neue Vergütungsregelung für die ERP-Förderrücklage I bereits im Jahresabschluss 2016 angewendet worden. Die Vergütung der ERP-Förderrücklagen 2016 wird sich nach der im Geschäftsjahr 2017 vorzunehmenden Berücksichtigung der neuen Vergütungsregelung wie folgt darstellen:
Wie die anderen ERP-Förderrücklagen wird die 2007 im Rahmen der Neuordnung der ERP-Wirtschaftsförderung eingebrachte ERP-Förderrücklage gemäß § 2 des Anpassungsvertrages durch Teilnahme der Rücklagen an der jährlichen Verteilung des nach den Vorabdotierungen verbleibenden handelsrechtlichen Jahresergebnisses der KfW vergütet. Infolge der Anpassung der Vergütung steigt der auf die ERP-Förderrücklage I entfallende Anteil des KfW-Jahresüberschusses an, gleichzeitig sinkt der auf die anderen Eigenkapitalbestandteile entfallende Teil des KfW-Jahresüberschusses 2016.
Bei Anwendung der nach Unterzeichnung des Anpassungsvertrages geltenden Regelungen belaufen sich die entsprechenden Anteile am zu verteilenden Jahresüberschuss der KfW für das Geschäftsjahr 2016 auf 476,6 Mio. EUR und verteilen sich wie folgt auf die ERP-Rücklagen:
284,6 Mio. EUR für die ERP-Förderrücklage I
15,3 Mio. EUR für die ERP-Förderrücklage II
61,2 Mio. EUR für die ERP-Förderrücklage III
76,5 Mio. EUR für die ERP-Förderrücklage IV
25,5 Mio. EUR für die ERP-Gewinnrücklage I
0,8 Mio. EUR für die ERP-Gewinnrücklage II
12,7 Mio. EUR für die ERP-Gewinnrücklage IV.
Die rückwirkend im Geschäftsjahr 2017 vorzunehmende Anpassung der Verteilung des KfW-Jahresüberschusses 2016 an die geänderten vertraglichen Regelungen wird die Zuführung der nach Abdeckung der Förderlasten aus der Wirtschaftsförderung 2016 verbleibenden Anteile in Höhe von 323,1 Mio. EUR zu den jeweiligen ERP-Gewinnrücklagen wie folgt erfolgen:
Zuführung zur ERP-Gewinnrücklage I in Höhe von 294,4 Mio. EUR.
Zuführung zur ERP-Gewinnrücklage II in Höhe von 16,1 Mio. EUR.
Zuführung zur ERP-Gewinnrücklage IV in Höhe von 12,7 Mio. EUR.
Hieraus resultieren folgende Jahresendbestände 2016 für die ERP-Gewinnrücklagen:
ERP-Gewinnrücklage I: 711,4 Mio. EUR
ERP-Gewinnrücklage II: 28,5 Mio. EUR
ERP-Gewinnrücklage IV: 220,0 Mio. EUR.
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