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Timestamp: 2020-02-21 01:39:52
Document Index: 249471110

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§8', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

1920 / 75 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger)
1920 / 75 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
in denen er sich mit dem Mandat des Völkerbundes über Arn enien, mit cem Schuy dec Minderh-iten in der Türkei, mit cer Frage de: Kommunalwahl!en in Danzig und mit der Heimbeförderung der K: ieg®gefan«en:n in Eibirten beschäftigte.
— Mie das „Echo de Pa:is“ mitieilt, überreichte der Vorsißende der deutshen Fricevensdelr gation, Minaisterialdirefter Goeppert, vorgestern ab.nck dem Generalkkceläc des Völker- bu: dés, Sir Eiic Drummond die deutshe Protestnote oezen die &ejezung auf ¿em reten Rheinufcr. Der Vor- sißende der den!ichen Delega.ion hat ferrer dem Mirister- p äñd-ntea cie Note zugehen lossen, in der um eine diei- monaii e Vrlängerung ver Frist nac-gesuht wird, die am 10. April abläuft und nach der die èeulshen Heeresbeständve aemäß Protoîoll 8. August 1919 herabgesezt werden sollen. Der ‘Min sterptäsid nt WMillerard hat sich damit einverstanden o; Tiärt, daß die Kommission für Auswärlige Angelegenheiten fich H der öffentliczen Kammersißung am Montag darüber aus- jpucht.
— Der belaishe Geschäftsträger in Paris teilte der franzöitschen Reaierung offizell den Beschlß der belgi- schen Regierung mit, sih den französischen Besazungs- maßnahmen in Deulschland anzuschließen.
Ftalieu,
Der Ministerpräsident Nitti hatte neuerdines eine Unter- redung mit dem veutshen Geschäftsträger. die mit den durch die Besetzung der neutralen Zone vermsachten Erx- eignissen in Zusammenhang gebract wird.
— Der österreichische Staatskanzler Dr. Renner d: lite bei der Lespredung mit dem Minisierpräsidenten Nitti den lebhaften Wun'ch aus, die österreichischen Grenzfragen zu regeln, insbesondere die Frage der Räumung von Radkers- burg und der Vbstimmung in Küärnten. Dann beschäftigte er sih mit der s{chwierigen ErnährungH®lage Oejterreichs und der Notwendigkeit neuer Nushilfen an Nahrungsmitteln und Nohstofseau. Der Mipvisterpräsident Nitti gab dem „Wo! fsschen Telegrapheubüro“ zufolge die Bercitw.lligkcit des italienischen Bolks, den deutschen Bewoknern des Oberelschgebiets gewisse Einrichtungen zu gewähren und die örtliche Autonomie zu ge- währleisten, kund und sprach die Absicht aus, möglichst {nell wieder Handelsbeziehunçcen aufzunehmen.
Hierauf wu: de der Staatszkanzler in einer einha!b#ündigen Privataubienzg vom König empfangen. Der König gab die Befriedigung über die taisäh!ihe Wiederherstellung des Friedensezustandes zwischen Jtalien und OÖO-sterreich ind und prach die lebhaftesie Sympathie für den jungen demoltralishen Staat aus, dessen freiheitliche (Einrichtungen ex besonders hervorhob. Er erktärie, Jtalien habe niemals seinoselige Gesühle aegen das deutish? Volk in Oesterreich gehegt, noch werde es solde begen. Er hoffe, daß in Zukunst immer freundschastlihe und friedlice Beziehungen zwijchen beiden Staaten herrschen möchten. Der Staatskarzler Renner dankte im Namen des österreichischen Volkes für die wiederholten Nahrunge mittelaushilfen Jtialiens und begrüßte die gute Absict Jtaliens als eine Gewähr für die Möglichkeit der Erholung Oesterreichs.
Gestern empfing der a den Staatskanzler Renner in Privataudienz, der darauf mit dem öjerreihishen Ge|schäfts- träger beim Heiligen Stuhl den Kardinalselzetär Gas parri besuchte.
— Dem „Corriere della Sera“ zufolge ift die Lage în ganz Jtalien besser geworden. Die einem Generalstreil abaeneigte sozia!istishe Parteileitung habe den Sieg über die Anarchisten davongetragen. Der ¿Avanti“ meldet aus Bos logna, daß der Generalstreik vollständig beigelegt ist.
Die Generale der rusfish:.n Freiwilligenarmee haben den Gereral Wrangel zu ihrem Oberhaupt gewählt. Es sind alle T1uppen im Süden Rzßlands unter ihm vereinigt, die noch den Kampf gegen die Bolschewiften fortscyen wollen.
Tfchecho-Slowakei.
In der gestrigen Sißung der Nationalversammlung wurde das Gesey über die Kohlenabgabe angenommen. Wie „Wolffs Telegraphenbüro“ me'det, wird die neue Abs» gabe in den Betrieben mit 30 Prozent des omilich festaesezten Verkaufspreises eingehoben werben und soll über eine Milliarde Kcronen jähriich einbringen. Sie trifft auch die nah Deutich- land und Oesterreih ausgeführie Kohle.
Theater. R rbe E, S Ube. Sk Liel LI dge Ó | Matinee. — Abends 7 Ubr: Gabrie maliou. — Montag: Wozzeck. — 5 : De if Opernhaus. nta ten finden. E O Pyg R O 0: gee fog, Winudsoc. — Mittwoch: Der Prophet. | wachjene éin angehöriges Fan d artenreservesaÿ 21. *| Vüchse der Paudora. — Dienstag: | Mittwoch, Freitag und Sonnabend: nfang 6 Uhr. | Zum ersten Male: Stella, — Miitwoch, | Pygmalion, — Donnerstag: Peer
“Montag: Die Fledermaus. Anfang 6F Uhr.
Schavspielhaus. (Am Gendarmen- ] : lt y Nachmittags: Karten- | AmZirkus— Karlstraße —
marîit.)
reiervesay 58. 37. Volksoorstellung zu er-| Sonntag, Abents 7 Uhr: Der weiße | trau. — Abends 7 Uhr: mäßigten Preisen: Die Braut von |Heiland. — Montag bis Sonnabend: | Damaskus. — Montag und Freitag: Mesfina. Anfang 24 Uhr. — Abends: | Der weiße Heiland. Gyges und sein Riug. — Dienstag,
Kartenreservesay 61. Der Marquis von Keith. Anfang 7 Uhr. Véontag: 77. Dauerbezugsvorstellung.
Die Journalisten. Anfang 7 Uhr. Opernhaus. Dienstag: Ein Maskenu-
bai. — Mittwoch: Martha. — Don-
nerstag: Madame Butterfly. — Freitag:
Bummelstudenteu. —
Mignon. — Sonntag: Zum |— Abends 7} Uhr:
Schauspielhaus. Dienstag: Wilhelm | Donnerstag und Ten. — Mittwooh: Der Marquis | Nicolo. — vou Keith. — Donnerstag: Friedrich | Schloß Wetterstein.
der Große. 1. Teil: Der Kronprinz. —— Freitag: Die Räuver. — Sonn-
Sonntag: Nachmittags: Weife. — Abends: Der Marquis | hs Sonnabend: Der Herr Minister. | und vou Keith.
4 an R T S T R
T. Ubr! Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und | Sonnabend: Menagerie. Sonnabead: Dame Kobold. — Freitag: Faust, erster Teil.
74. Dauerbezugsvorstellung. | Freitag und Sonnabend: Stella. — Donnerstag : Gabriel Schillings Flucht.
Großes Schaus R, auerdamm. S 3 Ubr): Der Liebes- | Schwarztvaldmädel. — pla.) Sonntag (3 Uhr) Nach | 7# Uhr: Wenn Frauen träumeu,
7 Uhr: Der letzte Walzer.
Theater in der Königgräber | “Gingen. arbier vou Sevilla. — Sonn- | Straße. Sonntag (3 Uhr): Erdgeist,
Deuisches Künstlertheater. Sonn- Deutsches Theater. Sonntag, Abends | jgg (3 Uhr): Dies iras. — Abends | Dame #odold. — Montag, |75 Uhr: Menagerie. — Montag bis Vormittags 11 Uhr: K. vol?stümlihes |
erklärte, dde Verieuerung der Kohle för den Vezbraucyer werde nur 12 bis 15 Prozent betragen.
Der Sultan hat dem „Daily Expreß“ zufolge seine Zu- stimmung dazu gegeben, daß die in jeinem Besiß befindlichen Juwelen, Kunniigegenfstände und Äntiquitäten zugunst:n des Staatsschaßzes versteigert weiden, um den Fehlbetrag im Staatshaushalt zu deen.
— Nach einer Me! burg des „Wolffschen Telegraphenbüros“ hat Mustapha Pascha b-i dem Sultan telegraphisch geaen die Ernennung Damad Ferids zum Premierminister Ein- spruch erboben. Ex e:fiärte, daß seine antinat:onalistische Politik uaroeigerlich zu Störuogen der Ordnung führen würde, u7d drohte, daß Anatolien niht mehr länger den Sultan als Oberhauot anerkennen werde. Urzbestätigte Gerüchte melden, daß Mustapha verhaftet worden sei.
Sm amerikanischen Repräsentantenhause eröffnete der Vorsißende dos Gejchäfteordnuncsausschusses Campbell die Debatte über die gemeinsame Entschließung, in der der Kriegszustand mit Deutschland für beendet ecklärt wico Compbell sagte, der Krieg sei talsöhlich beendet, daher sei es Pflicht des Kongr: ses, dies zum Ausdryck zu bringen. Die Annahme eines Antrages zur Geschäft8ordnung, in dem die Debatte auf neun Stunden beschränkt wird, mit 213 gegen 155 Stimmen, wobei sechs Demokraten mit den Republi- kanern slimmten, deutet darauf hin, daß die Entschließung an- genommen wird.
Nach etner Meldung des „Wolffchen Telearaphenbüros“ aus Tokio sind die revolutionären Streitkräfte in Wladiwoftok fast volliär-dig durch die japanisen Trvppen eniwaffnet worben. Die fapanischen Gehörden haben im Juteresse der Aufrecht- erhaltung der Ordnung Verhandlungen eingeleitet.
Statistik und Volkswirtschaft. Arbettssireitigkeiten.
Nach einer yon „W. T. B.“ übermittelten Meldung der „Times“ aus New Yortk ist wegen der Entlassung eines Beamten in Chicago auf 25 Eisenbahnlinien, die in Chicago enden, ein Ausstand der Hetzer und Maschinisten ausgebrochen. 50000 Mann sind ausständia. Dur diesen Ausfand ist die Lebenëmittel- und Brennstoffversorgung von Chicago ern\lich gefährtet. — Das „Neutershe Büro“ meldet aus Los Ängeles, daß infolge Aus stands der Bahnhofsarbeiter der Ver- kehran der Pacificküste bedroht ist.
Theater nud Mustk,
Kleines Shauspielhaus.
Kein Zweifel, Karl Sternheims dreiaktiges Schauspiel „1913“, das in dem Jahre vor dem Kriege entstaud, weist deutlich cuf Schäden und Fäulnisersheinungen, die fih in Deutschland in ver Vorkriegszeit hon bemerkbar maten, und auf uahendes Unheil hin. Darum ist es aber, wie die gesirige Erstaufführung im Kleinen Schau- svielhaus bewies, noch kein gutes Stück. Die Handlung, die auf den Kampf um die Herrscaft eines großkapitalistishen Vaters mit setner nit minder machthungrigen Tochter hinauéëläuft und mit dem ganz unyermittelten Tode des Alten endet, vermag nicht zu fesseln, ebensowenig das Liebesspiel zwischen dem fozialistish fühlenden Privat- sekretär des Großkapitalisten uvd der jüngeren Tochter des Hauses, die — als Beweis oafür, daß der Kapitaliómus alles verfeuht, was mit ihm in Berührung kommt — ibn setnen Zdealen abwendig macht. Eiriges Vergnügen bereitet nur der geckenhafte Sohn aus der Kapitaliften- familie, der ledigli Sinn für die Kleider hat, die ihm sein Londoner Schneider liefert. Dbwohl Sterndeim nah dem ersten und zweiten Ukt einem Hervorruf Folge leisten konnte, enttäushte zum Schluß das Stü doch so, daß von einem Erfolg nicht ge) prochen werden kann, auc niht einmal von einem Larstellungserfolg. Der Großfkapitalist, der übrigens der gealterte Christian Vèaske aus Sternheims Kowmöd'e „Der Snob“ sein soll, wurde von Albeit Bassermann in einem Schreiton gespielt, der in dem überakustishen Naum des Kleinen Schau'pielhauses auf die Dauer {wer exrtränlich war. Als Spielleiter hätte der Direktor Altmann bier seine Autorität auch cinem Star wie Vasser- mann gegenüber stärker geltend maden und mehr für Abdämpfung des Tones sorgen müssen. Im Gege«fapß zu Albert Bassermann spra E:se Bassermann in der Relle der aufsässizen Tochter zu leise und undeutlih und war auch sonst nicht chargkteristisch genug. - Auch von den anderen Mitwirkenden trat außer Georg Alexander, der in dem geckenhaften Sohn eine höchst ergößlicje Figur {hu}, keiner dur besondere Leistungen hervor.
- m BVpernhaufe wird morgen „Aida®" mit den Damen Kemy, Leivner, Marherr und den Herren Hutt, Shützendorf, van de Sande und Lücke gegeben. Dirigent ist der Generaimusitdirek!or Leo Bl: ch. Anfang 6 Uhr. — Am Montag geht die „Fledermaus“ mit den Damen Schwarz, Sax, Bitkenström und den Herren Philipp, Schüß-ndorf, Boettcher, Sommer, S'ock, Krasa in Scene. Dirigent : Dr. Carl Bel. Anfang 6} Uhr.
Im Schausvielhaufse findet morgen, Nahmit!'ags 2} Uhr, als 37. Volksvorstellung zu ermäßigten Preiten eine Aufführung der „Biaut von Messina“ statt. Abends 7 Ubr wird der „Marquis yon Keith“ gegeben. Am Montag gehen „Die Journalisten“ in Scene.
Der Konzertbericht befindet sih in der Zweiten Beilage.
Kunft und Wifsenschaft.
Anregend wirkt die Ausstellung von Plastiken von Garbe im Kunstsalon Gurlitt. Von seinen jugendlichen noch etwas konventionellen Arbeiten finden wir eine kleine Frauen-
gur mit einem Gefäß ouf d-m Kopfe aus Holz, sehr reizvoll in der chönen Durchbiidurg. Weiterhin folgt eine Schaffens8epoche, in der die Einflûùsse Archiiecnkos deutli hervortreten. Das Streben des Kürstlers geht nun mehr noch der Gestaltung des inneren Ausdrucks. Das Hauptwerk ‘dieser Zeit bildet die große Gruppe des Liebespuares. Jn jeinen lehten Arbeiten, wie der Holzg1uppe mit den teiden Männern, sucht der Künstler mehr den Rbythmus der Linie. Von Gemälden sieht man hier eine Sammelauéstellung von Dtto Beyer, meist Landschaften, die einheitlih in der Farbe, ein gutes Können zeigen. Neben ihm stellte Ko h l hoff aus, der ín der vijionären Gestaltung seicer Arbetten Einflüsse Greccs verrät.
Wenig bedeutend wirkt die Ausstellung von neueren Arbeiten von Czobel im Kunstisalon Casfirer. Man jreut ih daher besonders etner kleinen Zusammenstellung von Aquarellen des großen Hagener Aitmeisters R o h lf s, der mit jeinen leuhtenden Farben eine ungebrochene Jugendfrische aufweist. W. F. V.
Aeronautishes Observatorium. Lindenberg, Kreis Beeskow. 83. April 1920. — Drachenaufstieg von 5 a bis 7§ a.
5 NRelative Wind
Secehöhe | Luftdruck Temperatur 0° | Feuchtig- Geläiwind.
oben | unten | Lit |Richtung| Sekund.| m mm 9/0 Meter 122 747,4 7,0 82 |SW 3 300 731 5,8 80 | WzS 11 500 713 6,4 G6 |W il 1000 671 1,9 80 | WzS 12 1500 60 18 s WzS 13 2000 O d S8 | BzS 14 2400 | 656 |— 6,7 8,8 | WiN 15 3009 L DE S& | WiN 17 3500 487 | — 183,7 =L | WzN 18 3670 47 =— 148 Cd WzN 18
Bewsölkt. NRegentropfen. — JFuversion zwischen 420 und 540 m von 5,09 auf 7,5%, — zjwis{en 1190 und 1310 m überall — 0,6% — Snverfion zwischen 1950 und 2090 m von — 4,59 auf 4,3 9,
9. April 1920, —- Drachenaufstieg von b a bis 7} a.
¡ Relative Wind Seehöhe | Luftdruck| Temperatur C SeuGla- Geshwind. € ekund.- m ram oben unten 9% Richtung Meter
122 745,8 9,6 87 SSO 4 300 730 11,4 65 SW 11 500 713 19,2 65 SW 11 1000 671 7,0 75 SW 10 1500 630 4,0 0 SW 10 2000 594 1,6 75 WSW 13 2500 558 — 0,2 €5 WSW 14 3000 523 _— 3,8 9Ì WSW 13 3500 492 — 7,4 &5 WSW 14 4000 461 — 9,6 60 WSW 16 4830 | 441 — 12,3 65 WSW 16
Halbbedeckt. — Jnversfion zwischen 140 und 309 m von 8,8% auf 11,49%, — Inversion zwischen 1910 und 2210 m von 1,3 ° auf 2,0 °, — Zwischen 2680 uad 2720 m überall — 1,3%, — Zwischen 3220 und 3310 m s{wache Abnahme von — 5,59 auf — 5,7%, — FInversion ¿wischen 3790 nud 3930 m von — 9,9% auf — 8,99,
(Fortsehung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten N
go w Aw Ee: — perp
——_—— _ ———— E R dot vo-n R
Gynt. Volksblihne. (Theater am Bülow-
Sonnabend: Nach
Donneréstag und abendlich
Allabendlich | rauf.
Klassishen Theaters: Gös vou Ber-
E R Ler
König |_ Montag und Mittwoch:
taa und Sonnbend: Die Raben-
— Abends | Diens7rag (3 Uhr): Die Verschwörung | Mittwoch:
Theater des Weflens. Sonntag
Berliner Theater. Sonntag (3 Uhr): | Damaskus. — Mittwoch: Der Liebes- | (34 Ubr): Â ne Witwe. — All-
Mittwoch (2 Uhr): Vorftellung des | Öermelim. _
am Uollendorfplaßz. | Sonntag (34 Uhr): Charlottenburg. | fingt. — Allabendlih 74 Uhr : Der Viel- Schloß Wetter- | Sonntag (3 Ubr): Wie es euch gefällt, geliebte.
ersten Male: Die Frau ohue Schatten. | stein. — Montag: ur M — Abends 74 Uhr: Die Rabensteinerin.
Mittwoch und Freitag: | (orene Tochter. — Dienstag, Donners-
Vièittwoch, Ae und Sonnabend ie ver- | (34 Uhr): - Zwei glüäcfi
x Thaliatheater. Sonntag (3 Uhr): Ï : fteinerin. — Freitag: Flachs8mann als ' a °
Komödienhaus. Sonntag (3 Ubr): | Erzieyer. G De T Abends 74 Uhr: abend: Der Marquis vou Keith. — | Liselotr von der Vfalz. L aua: Ta S e Marquis [4 Uhr: Der Herx Minister. — Montag des Fiesco zu Geuua. — Mittwoch | Donnerstag: Zum erften Vale: Amor | Verlogsanstalt, Berlin, Wilbelmstraße 32, onnabend (3 Uhr): Der Meincid- guf Reisen. — Freitag und Sonnabend:
Amor auf Reisen.
Kessingtheater. Sonntag (3 Uhr): Cavalleria rasticana. — Sierauf: |die neue Pantomime „Der Wild- - ; ! j . [Die Shwätzeriu von Saragossa. — | dieb“. Musikalishe Der rote Hahn. — Abends 74 Uhr: Dienstag: Die luftigen Weiber von | Programm. Ca hat jeder Er-
Außerdem das neue April-
ind auf allen
— Donnerstag: Figaros Hochzeit. — | Sitplätzen frei; jedes weitere Kind zahlt Freitag: Die Fledermaus. — Sonn- | halbe Preise.) abend: Bocegecio.
t eten E M E L M DO
Komische Oper. Sonntag (3} Uhr:
Moniag und folgende Tage: Das großartige Zirkus-Vroaramm. Außer- dem zum Schluß: „Der Wilddieb““.
Allabendlich | 5
E L E R E R L R E O L A “L L L L E P S S
Bestorben: Hr. Generalmajor z. D. Alexander von Poten (Brandenburg a. H.). — Hr. Admiral Wilhelm Büchsel
e ama —aere: Ang ars
Wo die Lerche Verantwortlicher Sriftleiter Direktor Dr. T y1 0 l in Charlottenburg. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschäftsstelle RNechnungérat Mengering in Berlin. Vevíag der Geschäfts telle (Mengerin 6) in Berlin.
Druk der Norddeutschen BuKdruckerei und
che Tage.
— Montag bis
Acht Beilagen (eins{ließlich Börsenbeilage)
Deutsches Opernhaus. Sonntag, ¡ Syumphontie- Konzert. — Nachmittags !
Birkus Busch. Sonntag: 2 große} (24 Uhr): Die verkaufte Braut. — |Vorstellungeu, Nachmittags 34 Uhr und | sowie die Junhaltsaugabe Nr. 13 Abends 7 Uhr: Mignon. — Montag: | Avends 74 Uhr. In beiden Vorstellungen | zu Nr. 5 des öffentlicheu Auzeigers.
undErste, Zweite, Dritte Vierte und Fünfte Zentral-Handelsregister-Beilage
6 75 e L, g
“d 2D 2
Berlin, Sonnabend, den 10 April
Fortsezung aus dem Hauptblat;.! Deutsches Reih, Vektanntmachung,.
Der Verband der Metallindvstriellen Badens der Pfalz und angrenzenden JIndustriebezirke E. V., i der Deutshe Metallarbeiter-
verband, Verwaltungsstelle Singen, und der christ- Verwaliungs stelle
Bezirk Südbaden,
liche ae S1ngen, haben beaniragt, die zwischen ihnen am 5. Dezemb 1919 abgeschlossene tariflice Vereinbarung (— Abänderung der Fassung der Ziffer 9 des Kollektivabkommers für den Seekreis vom 28. Juni 1919 —) sowie die Nachtrags- L arung vom 10. Februar 1920 zur Regelung der Loh und Arbeitsbedingungen der gewerblichen Arbeiter in der Metallindustrie gemäß 8 2 der Verordnung vom 23. De- zember 1918 (Neichs-Gesegbl. S. 1456) für das Gebiet des Kreises Konstanz für allgemein verbindlich zu erklären. ; Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 20. April 1920 echoben werden und sind unter Nummer I. B. R. 3612 an das Reichsarbeitsministerium, Berlin, Luisens itraße 33, zu rihten.
Berlin, den 27. März 1920.
Der Reicharbeitsminister. J A: L Bie
Die Vereinigung der Puß- und Modewaren- Deita illisten von Hamburg, Altona und Wandsbek und der Zentralverband der Angestellten, Sig Berlin, Ortsgruppe Hamburg, haben beantragt, den zwischen ihnen am 31. Januar 1920 abgeschlossenen Tarif- vertrag zur Regelung der Gehalts- und Anstellungsbedingungen der kausmännishen Angestellten im Puß- und Modewaren- handel gemäß § 2 der Verordnung oom 23. Dezember 1918 (Reichs-Gesegbl. S. 1456) für das Gebiet der Städte Ham- ard, Altona und Wandsbek füx allgemein verbindlich zu ers
ren. -—--- Einwendungen gegen diesen Antrog können bis zum 20. April 1920 erhoben werden und sind unter Aua L B. R. 3156 on das Reichsarbeitsminisierium, Berlin, Kuisen- ftraße 33, zu richten. : Berlin, den 28. März 1920.
Der Reichsarbeitsminifter. J. A. : Dr. Busse.
F. Der Gewerkschaftisbund der Angestellten, Orts- verband Hamburg, der Gewerkschaftsbund kauf- männisher AÄngestelltenverbände, Ortsausschuß Hamburg, die Arbeitsgemeinschaft freier A nge- stelltenverbände, Ortsfkartell Hamburg- Alton a, der Bund der technishen Angestellten und Beamten, Gau Nordwest deutschland, und der Deutsche Werk- meisterverband, Geschäftsstelle Hamburg, haben bean- tragt, den zwischen ihnen und dem Verband der Eisen- industrie Hamburgs und dem Arbeitgeberverband Der Zentralheizungsindustrie E. V, Ortsgruppe Hamburg, am 22. Dezember 1919 abgeschlossenen Tarifs vertrag zur Regelung der Gehalts- und Anstellungs- bebingungen „der Angestellten in der Eisen- sowie Zentrals- heizungSindustrie gemäß 8 2 der Verordnung vom 283. Dezember 1918 (Reichs-Gesepbl. S. 1456) für das Gebiet der Städte “Hämburg und Altona für allgemein verbindlich zu erïlären.
-_ . Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 20. April 1920 erhoben werden und sind unter Nummer I. B. R. 8165 an das Reichsarbeitéministerium, Berlin, Luisen- raße 33, zu richten.
Derlin, den 28. März 1920. Der Reichsarbeitsminister, J. A.: Dr. Busse.
Der Reichsverband des Deutschen Tiefbau- gewerbes in Berlin-Wilmersdorf hat beantragt, den zwischen dem Reihsverband des Deutschen Tiefbau- gewerbes, Bezirks8gruppe V Hannover, dem Arbeit- geberbezirksverband für das Unterweser- und Ems- gebiet, dem Deutschen Bauarbeiterverband, Bezirk Bremen, dem Zentralverband christliher Bau- arbeiter Deutschlands, Bezirk Münster, und dem Zentralverband der Maschinisten und Heizer sowie Berufsgenossen Deutschiands, Bezirks Bremen, am 18. November 1919 abzesc!ossenen Tarifverirag zur Rege- lurg der Lohn- und Arbeitsbedinaungen der gewerblichen Arbeiter im Tiefbaugewerbe gemäß §8 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs - Gescßbl. S. 1456) für das Gebiet Emden-Stadt, „Borssum, Wo!!husen, Hinterland- straße bis zum Bahnhofsgebäude, Barrelterstraße bis zum Konsianziaweg und Außenhafen (mit der in dem Lohn- und Arbeitstarif für das Hochbaugewerbe festgelegten Begrenzung), Emden-Landkreis, Leer, Heit felde, Loga und Esklum, Norden, Heller, die Leybucht uyd Norddeih, Stadt und Kirchspiel Aurich, Ejens:Wi1tmund, Kreis Weener, Nordseeinsel Norder- ney, Nordseeinjel Bordum und Nordseeinsel Juist für allgemein verbindlich zu erklären.
Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 20. April 1920 erhoben werden und sind unter Nummer [. B. R. 3664 a ; das Reichsarbeitaministerium, Berlin, Luisenstraße 33, zu
Berlin, den 29. März 1920.
Der Reich8arbeitsminifter. J: A: Dr: BUisE
(RNEZ Ia C:HIGDO N N
gemäß § 2 der Verorbnung vom 23. Dezember 1918
Höhenberg, Höhenhaus, Holweide, Kalk, Klettenberg, Kriel, Lind. Lindenihal, Longerich, Mielaten, Mengenich,
erklären. __ Einwendungen gegen 25. April
straße 33, zu richten.
Verlin, den 29. März 1920.
Der Reichsarbeiisminisfter. J. A: Dr. Bussa
waltung München, haben beantragt, die zwishen ihnen am 18. Februar 1920 abgeschlossene S adior at ae A, zur Regelung der Lohn- und Arbeitsbedingungen für die Ange- stellten im Licht'pielgewerbe gemäß 8 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs-Gesepbl. S. 1456) für das Gebiet der Stadt München für allgemein verbindlih zu erklären.
5 Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum s 1920 erhoben werden und sind unter Nummer straße 33, zu richten.
Der Arbeitgeberverband der deutshen Buch- händler, Ortsgruppe Stuttgart, der Angestellten- verband des Buchhandels, Buch- und Zeitungs- gewerbes, der Deutsch - Nationale Handlungs- gehilfen-Verband, der Gewerkschaftsbund der Æn- gestellten, der Verband der weiblihen Handels- und Büroangestellten E. V. und der Zentraiverband der Angestellten, Gau Württemberg, in Stuttgart haben beaniragt, den zwishen ihnen am 3. November 1919 abgeschlossenen Tarifvoertrag, dem sich der Reichsvoerband deutscher Angestellten angesch!ofsen hat, sowie die vom 1. Fa- nuar 1920 ah vereinbarte Teuerungszulage zur Regelung der Gehalts- und Anstellungsbedingungen für die buhhändlerischen und kaufmännischen Angestellten im Buch-, Kunst- und Musi- falienhandel gemäß § 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs-Gesepbl. S. 1456) für das Gebiet des Stadtbezirks Stuttgart und der eingemeindeten Vororte für allgemein ver- bindiich zu erklären.
Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 20. April 1920 echobea werden und sind unter Nummer I. B. R. 3654 an das Reichsarbeitsministerium, Berlin, Luisen- straße 33, zu richten.
Der Reichsarbeitsminifster. J: A. Dr. Busse
Ema m E s
Der Zentralverband der Angestellien, Ortsgruppe Dresden, die Mitieldeutsche Wäscherei-Vereinigung, Ortsgruppe Dresden, der Verband Deutscher Färbes reien und Chemischer Waschanstalten und die Ver- einigung der Kleiderfärbereien und Chemischen Waschansialien, Ortsgruppe Dresden, haben beantragt, den zwischen ihnen am 1. März 1920 abgeschlossenen Tarif- vertrag zur Regelung der Gehalts- und Anstellungsbedingungen für die kaufmännischen Angestellten in Wäschereien und Färbereien gemäß § 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs- Gesegbl. S. 1456) sür das Gebiet der Amtshauptmannschasten Dresven-Altstadt und Dresden-Neustadt für allgemein verbindlich zu erllären.
Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 20. April 1920 erhoben werden und sind unter Nummer L. B. R. 3657 an das Reichsarbeitsministerium, Berlin, Luisen- straße 33, zu richten.
Der Deutsche Metallarbeiter-Verband, Bezirks- leitung des IV. Bezirks Dresden, und die Volksz- wirtschaftliche Vereinigung für Jndustrie, Handel und Gewerbe E. V. in Aue (Erzgebirge) haben be-
Der Arbeitgeberverband im Einzelhandel Kölns E. V., der Zentralverband der Angestellten, der Ge- samtverband Deutsther Angestellten-Gewerkschaften und ‘der Gewerkshaftsbund der Angestellten haben beantragt, das zwischen ihnen am 16. Februar 1920 abgeschlossene Zusaßzabkommen zu dem allgemein verbindlichen Tarifs- vertrag vom 31. Mai 1919 zur Regelung der Gehalis- und Anstellungsbedingungen für die kaufmännischen Angesteliten im Einzelhandel, mit Ausnahme des Lebensmittelcinzelhandels, | a NReich6- Gesepbl. S. 1456) für das Gebiet der Slaticemeiuin Cöln mit den eiugemeindeien Vororten Alteburg, Arnoldo8höbe, Bayental, Bickendorf, Boklemünd, Braunsfeld, Brü, Buch- heim, Destein, Dellbrück, Deuß, Dünnwald, Ehrenfeld, Flittard, Komar, l Mavnnsfeld, Merienburg, i / Merbeim (lrh.), Merheim (rrh.), Mül- heim, Viüngersdorf, Niehl, Nippes, Osseadorf, Ostheim 6 Poll, Raderberg, Radertal, Rath, Riehl, Stammheim, Sülz, Vingst, Volthoven und Zollstock gleichfalls für allgemein verbindlich 211
diesen Antrag können bis zum l 1920 erhoben werden und sind unter Nummer I. B. R. 3358 an das Reichsarbeitsministerium, Derlin, Luisen-
Der Verein Bayerischer Kinematographen- Interessenten E. V., Sig Müngqhen, E, Deutsche Transportarbeiter - Verband, Ortsvoers
| bruar 1920 abgeschlossenen Tar ifvertrag, dem sich der Zentraloerband der Maschinisien und Heizer sowie Berufs- genossen Deutschlands, Bezirk Chemniß, und der christlihe Metallarbeiter-Verbaud, Verwaltunasstelile Aue, angeschlossen haben, zur Regelung der Lohn- und Arbeitsvedingungen für die gewerblichen Arbeiter in den Betrieben der Metallindustrie gemäß § 2 dér Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reich8- Gesegb!. S. 1456) für das Gebiet der Amtshauptmannschaft R g für E na vervindlich zu erklären. i lnwendungen gegen diesen Änirag können bi 20. April 1920 erhoben werden und sind unter Me I. B. R. 3845 an das Reichsarbeitswinisterium, Berlin, Luisen- straße 33, zu richten. | Berlin, den 29. März 1920. Der Reichsarbeitsminister. I, A: Dr. Busse
Der Gesamtverband deutscher Angestellten- Gewerkschaften, Landesaus\chuß Schlejien, der Zentralverband der Angestellten, Gauleitung, und der Kaufmännische Verein in Neustadt O. S. haben beantragt, den zwischen ihnen am 26. Januar 1920 ab- geschlossenen Tarifvertrag zur Regelung der Gehalte- und Anstellungsbedingungen der Taufmännishen Angestellten in der Industrie, im Gi oß- und Kleinhandel, einschl. der Warenein- und Verkaufsgenossenshaften und Konsumvereine, gemäß 8 2 der Verordaung vom 23. Dezember 1918 (Neichs-Ge)eßbl. S. 1456) für das Gebiet der Stadt Neustadt O. S. für allgemein Sn zu erflären. i
nwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 20. April 1920 erhoben werden und sind unter S itimer L B. R. 3103 an das Reich§arbveitsministerium, Berlin, Luisen- ftraße 33, zu richten.
Der Reichsarbeitaminister, 3: A: D BUN&
P ltr n euren A
Bekanntmachung. Der Verband von Arbeitgebern der Sächsischen
. 3653 an das Reich8arbeitsministerium, Berlin, Luisens | |
Textilindustrie zu Chemniz und der Zentral- verband der Angestellten, Bezirk Leipzig, haven bes antragt, den zwischen ihnen am 29. Januar 1920 abgeschlossenen Tarifo ertrag zur Regelung der Gehalt3- und Anstellungs- bedingungen für die faufmännishen Angestellten in den Färbereien und chemishen Waschanftalten gemäß 8 2 der Ver- ordnung vom 28. Dezember 1918 (Reichs - Geseßbl. S. 1456) für das Gebiet der Amtshauptmannschaft Leipzig für allgemein Mrd zu erklären. /
Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 20. April 1920 erhoben werden und sind unter R I. B. R. 8655 an das Reichsarbeitsministerium, Berlin, Luisen- straße 83, zu richten. Berlin, den 29. März 1920.
Der Reichsarbeitsminifter. J. A: Dro. Busse. Bekannimachung.
Der land- und forstwirtsha ftli che Arbeitgeber-
verbaud E. V. im Kreise Öschersleven hat be- antrogt, den zwishen ihm und dem deutschen Landarbeiterverband am 15. Februar 1920 ab- geschlossenen Tarifvertrag zur Regelung der Lohn- und Mrbeitsbedingungen für die Landarbeiter aemäß
S 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs- Gesevbl. S. 1456) für das Gebiet des Kreises Oschersleben, Pabstorf, der Anhaltisher. Entlave im Kreise Oschersleben, Groß Alsleben unv Kleiy Alsleben für allgemein vezrbindlich zu erflären. Der in Nr. 253 des „Deutschen Reich3anzeigers“ vom 4. November 1919 veröffent ihte Antrag auf Verbindlich- keitserflärung ist hiezdurch gegenstandslos geworden. Einwendungen gegen diefen Antrag können bis zum e E E E E und find unter Nummer . B. R. 3582 IL. Ang. an das Reichsarbeitsministerium Berlin Luijenstraße 33. zu richten. 9 R, Berlin, den 31. März 1920.
Der Reichs8arbeitsminister. J A DE Bui
Der Verband der Fabrikarbeiter Deutschlands, Verwaltungs stelle Chemniß, und die Chemnigzer Preßsteinfavrik Birkigt, Horn & Co. haben beantragt, den zwischen ihnen am 1. Dezember 1919 abgeschlossenen Tarifvertrag zur Regelung der Lohn- und Arbeitsbedin- gungen für die gewerblihen Arbeiter in den Preßsteinfabriken gemäß § 2 der Verordnung vom 28. Dezember 1918 (Reichs- Geseßbl. S. 1456) für das Gebiet der Stadt Chemniy und für Chemniß-Hilbersdorf für allgemein verbindlich zu erklären.
Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 25. April 1920 erhoben werden und sind unter Nummer I. B. R. 3322 an das Reichsarbeiisministerium, Berlin, Luisenstraße 33, zu richten.
Berlin, den 31. März 1920.
Die Arbeits8gemeinschaft kaufmännischer und technischer Angestellten - Verbände Reichenba. i. Schlesien hat beaniradt, den zwischen ihr und dem Arbeitgeberverbaud Reihenbah Schlesien am 23. Jas
aniragt, den zwischen ihnen und dem Deutschen Holz- arbeiier-Verband, Gauvorstand Leipzig, am 14. Fe-
nuar 1920 abgeschlossenen Nachtrag zu dem allgemein ver- biudlichen Tarifvertrag vom 5. Juni 1919 zur Regelung