Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/305c
Timestamp: 2019-05-21 17:16:45
Document Index: 368100923

Matched Legal Cases: ['§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 307', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 307', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 1', '§ 13', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 307', '§ 19', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 434', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 307', '§ 307', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§5', '§ 305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 307', 'BGH', '§ 305', '§ 307', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 307', '§ 307', '§ 305', '§ 305', '§ 310', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 310', '§ 307', '§ 305', '§ 6', '§ 3', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 43', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 305']

§ 305c BGB: Überraschende und mehrdeutige Klauseln
BGH, URTEIL vom 4.6.2012, Az. VII ZR 262/11 13	Dementsprechend haben die Berufungsgerichte in vergleichbaren Fallgestaltungen entschieden, dass Entgeltklauseln, die nach der drucktechnischen Gestaltung eines Formulars so unauffällig in das Gesamtbild eingefügt sind, dass sie von dem Vertragspartner des Verwenders nicht vermutet werden, nach § 305c Abs. 1 BGB nicht Vertragsbestandteil werden (LG Rostock, NJW-RR 2008, 1450; LG Flensburg, NJOZ 2011, 1173 mit Anmerkung Schöttler, jurisPR-ITR 14/2011 An. 4; zu 'versteckten' Entgeltklauseln siehe auch LG Saarbrücken, NJW-RR 2002, 915; LG Düsseldorf, NJOZ 2009, 391; LG Berlin, NJW-RR 2012, 424).
BGH, URTEIL vom 2.11.2011, Az. XI ZR 442/10 Nur wenn nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Auslegungsmethoden Zweifel verbleiben und mindestens zwei Auslegungsmöglichkeiten rechtlich vertretbar sind, kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB (früher § 5 AGBG) zur Anwendung (BGH, Urteil vom 5. Mai 2010 - III ZR 209/09, BGHZ 185, 310 Rn. 14; Senatsurteil vom 7. Dezember 2010 - XI ZR 3/10, BGHZ 187, 360 Rn. 29, jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. XI ZR 197/08 Das gilt jedenfalls für den hier gegebenen Fall, in dem die Schiedsvereinbarung mit der diesbezüglichen Rechtswahl die Form des Art. II UNÜ nicht wahrt und deswegen unwirksam ist, und unabhängig davon, ob eine mit der Wahl ausländischen Rechts und eines ausländischen Schiedsortes verbundene Schiedsklausel unter Umständen gemäß § 305c Abs. 1 BGB (vgl. dazu Berger, ZBB 2003, 77, 89 f.) oder § 307 BGB (vgl. dazu Wagner/Quinke, JZ 2005, 932, 937) unwirksam ist.
BGH, URTEIL vom 3.3.2008, Az. XII ZR 62/06 11	b) Allgemeine Geschäftsbedingungen sind gemäß ihrem objektiven Inhalt und typischen Sinn ausgehend von ihrem Wortlaut einheitlich so auszulegen, wie sie von verständigen und redlichen Vertragspartnern unter Abwägung der Interessen der typischerweise an Geschäften dieser Art beteiligten Kreise verstanden werden (st. Rspr. vgl. BGHZ 77, 116, 118; 102, 384, 389 f.; Ulmer/ Brandner/Hensen AGB-Recht 10. Aufl. § 305c BGB Rdn. 76 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2011, Az. XI ZR 341/08 Das gilt jedenfalls für den hier gegebenen Fall, in dem die Schiedsvereinbarung mit der diesbezüglichen Rechtswahl die Form des Art. II UNÜ nicht wahrt und deswegen unwirksam ist, und unabhängig davon, ob eine mit der Wahl ausländischen Rechts und eines ausländischen Schiedsortes verbundene Schiedsklausel unter Umständen gemäß § 305c Abs. 1 BGB (vgl. dazu Berger, ZBB 2003, 77, 89 f.) oder § 307 BGB (vgl. dazu Wagner/Quinke, JZ 2005, 932, 937) unwirksam ist.
BGH, URTEIL vom 4.8.2010, Az. III ZR 246/09 Im Rahmen der Wirksamkeitskontrolle ist gemäß § 305c Abs. 2 BGB in Zweifelsfällen die 'kundenfeindlichste' Auslegung geboten, wenn diese zur Unwirksamkeit der Klausel führt und damit für den Kunden im Ergebnis am günstigsten ist (Senatsurteil vom 20. Dezember 2007 - III ZR 144/07, BGHZ 175, 76, 80 Rn. 9 m.w.N.;BGH, Urteile vom 29. April 2008 - KZR 2/07, BGHZ 176, 244, 250 Rn. 19 m.w.N. und vom 16. Juni 2009 aaO Rn. 21).
BGH, URTEIL vom 2.0.2016, Az. XI ZR 388/14 Sind mehrere Auslegungsmöglichkeiten rechtlich vertretbar, kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB zur Anwendung (Senatsurteile vom 21. April 2009 -XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 11, vom 29. Juni 2010 -XI ZR 104/08, BGHZ 186, 96 Rn. 31 und vom 8. Mai 2012 -XI ZR 437/11, WM 2012, 1344 Rn. 34).
BGH, URTEIL vom 3.4.2007, Az. VIII ZR 207/04 13	3. Es kann dahinstehen, ob das Aufstellen einer mobilen Antenne auf dem Balkon der Mietwohnung gemäß Nr. 7 Abs. 1 e), Abs. 2 der Allgemeinen Vertragsbedingungen der Klägerin unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Klägerin steht oder ob diese Regelung die hier vorliegende Fallgestaltung von vornherein nicht erfasst, weil es an einem Anbringen im Sinne der Klausel fehlt, die - beispielsweise für Schilder gemäß Nr. 7 Abs. 1 b) und für Waschmaschinen, Trockenautomaten und Geschirrspülmaschinen gemäß Nr. 7 Abs. 1 d)-ausdrücklich zwischen Anbringen, Abstellen und Aufstellen unterscheidet (§ 305c Abs. 2 BGB; vgl. auch LG Berlin GE 2003, 1330).
BGH, URTEIL vom 2.6.2004, Az. Denn auf die Unwirksamkeit einer Klausel nach § 305c Abs. 1 BGB kann eine Klage nach § 1 UKIaG, früher § 13 AGBG, nicht gestützt werden, weil die Entscheidung, ob eine Klausel wegen ihres Überraschungscharakters nicht Vertragsinhalt geworden ist, in aller Regel von den Besonderheiten des Einzelfalls abhängt (BGHZ 116, 1,3 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.0.2010, Az. VIII ZR 326/08 Nach der maßgeblichen kundenfeindlichsten Auslegung (§ 305c Abs. 2 BGB) ist für die Inhaltskontrolle gemäß § 307 Abs. 1 BGB vielmehr davon auszugehen, dass § 19 Abs. 2 Satz 2 GasGW nicht gelten und der Beklagten damit konstitutiv ein den dort geregelten Einschränkungen nicht unterliegendes Recht zur Unterbrechung der Grund Versorgung eingeräumt werden soll (vgl. BGHZ 95, 362, 365 f.; 133, 184, 189 f.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2013, Az. II ZR 73/11 Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Urteil vom 13. September 2004 - II ZR 276/02, ZIP 2004, 2095, 2097 f.).
BGH, URTEIL vom 4.11.2012, Az. IX ZR 21/12 Zweifel bei der Auslegung gehen nach § 305c Abs. 2 BGB (früher § 5 AGBG) zu Lasten des Verwenders (BGH, Urteil vom 21. April 2009, aaO; vom 17. Februar 2011 - III ZR 35/10, BGHZ 188, 351 Rn. 10; vom 26. Januar 2012, aaO).
BGH, URTEIL vom 2.11.2011, Az. XI ZR 401/10 Nur wenn nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Auslegungsmethoden Zweifel verbleiben und mindestens zwei Auslegungsmöglichkeiten rechtlich vertretbar sind, kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB (früher § 5 AGBG) zur Anwendung (BGH, Urteil vom 5. Mai 2010 - III ZR 209/09, BGHZ 185, 310 Rn. 14 und Senatsurteil vom 7. Dezember 2010 - XI ZR 3/10, BGHZ 187, 360 Rn. 29, jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 4.6.2013, Az. 1 ZR 156/12 Verbleiben nach Ausschöpfung aller danach in Betracht kommenden Auslegungsmöglichkeiten Zweifel und sind zu demindest zwei Auslegungsergebnisse rechtlich vertretbar, kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB zur Anwendung (vgl. BGH, Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 330/07, NJW 2008, 2495 Rn. 20; Versäumnisurteil vom 21. Oktober 2009 - VIII ZR 244/08, NJW 2010, 293 Rn. 13; BGH, NJW 2011, 2122 Rn. 10).
BGH, URTEIL vom 3.9.2013, Az. VIII ZR 224/12 Das gilt umso mehr, als für eine Einschränkung der gesetzlichen Gewährleistungshaftung im Zweifel der Grundsatz einer engen Auslegung gilt (BGH, Urteil vom 5. November 2010 - V ZR 228/09, NJW 2011, 1217 Rn. 17), so dass die Klausel jedenfalls in ihrer gemäß § 305c Abs. 2 BGB maßgeblichen kundenfreundlichsten Auslegung so zu verstehen ist, dass sie die Voraussetzungen der Mangelfreiheit im Sinne von § 434 Abs. 1 Satz 2, 3 BGB unberührt lässt.
BGH, URTEIL vom 3.6.2009, Az. VIII ZR 327/08 Die Klausel stellt sich daher vor dem Leitbild des Vertrages und dem mit dem Vertrag verfolgten Zweck als ungewöhnlich und überraschend im Sinne des § 305c Abs. 1 BGB dar (vgl. BGHZ 121, 107, 113).
BGH, Urteil vom 2.9.2013, Az. II ZR 367/12 Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Urteil vom 13. September 2004 - II ZR 276/02, ZIP 2004, 2095, 2097 f.; Urteil vom 12. März 2013 - II ZR 73/11, ZIP 2013, 1222 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 3.4.2013, Az. VIII ZR 285/12 Hierdurch wird zu dem einen § 305c Abs. 2 BGB Rechnung getragen, wonach sich Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders auswirken, und zu dem anderen vermieden, dass die Entscheidung im Individualprozess auf eine Klausel gegründet wird, die im Verbandsprozess für unwirksam zu erklären wäre (BGH, Urteil vom 29. April 2008 - KZR 2/07, aaO).
BGH, URTEIL vom 2.1.2016, Az. II ZR 348/14 Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Urteil vom 12. März2013 - II ZR 73/11, ZIP 2013, 1222 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 2.6.2014, Az. II-ZR 73/12 Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Urteil vom 13. September 2004 - II ZR 276/02, ZIP 2004, 2095, 2097 f.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2013, Az. II ZR 74/11 Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Urteil vom 13. September 2004 - II ZR 276/02, ZIP 2004, 2095, 2097 f.).
BGH, URTEIL vom 2.4.2012, Az. XI ZR 61/11 33	Sind	nämlich mehrere Auslegungsmöglichkeiten rechtlich vertretbar, kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB zur Anwendung (BGH, Urteile vom 21. April 2009 -XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 12, vom 5. Mai 2010 - III ZR 209/09, BGHZ 185, 310 Rn. 14 und vom 29. Juni 2010 -XI ZR 104/08, BGHZ 186, 96 Rn. 31).
BGH, URTEIL vom 2.6.2014, Az. II-ZR 72/12 Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Urteil vom 13. September 2004 - II ZR 276/02, ZIP 2004, 2095, 2097 f.).
BGH, URTEIL vom 3.8.2007, Az. IV ZR 252/06 Unklar gemäß § 305c Abs. 2 BGB sind Klauseln, bei denen nach Ausschöpfung der in Betracht kommenden Auslegungsmethoden ein nicht behebbarer Zweifel bleibt und mindestens zwei Auslegungen rechtlich vertretbar sind (BGHZ 112, 65, 68 f.; Senatsurteil vom 9. Juli 2003 - IV ZR 74/02 - VersR 2003, 1163 unter II 2 c).
BGH, vom 4.0.2012, Az. IX ZR 191/10 Zweifel bei der Auslegung gehen nach § 305c Abs. 2 BGB, § 5 AGBG zu Lasten des Verwenders (BGH, Urteil vom 21. April 2009, aaO; vom 17. Februar 2011 - III ZR 35/10, BGHZ 188, 351 Rn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2016, Az. XI ZR 319/14 23	bb) Nach der zutreffenden Auslegung des Berufungsgerichts, die der Senat voll überprüfen kann (Senatsurteile vom 13. November 2012 -XIZR 500/11, BGHZ 195, 298 Rn. 15 und vom 16. Februar 2016-XI ZR 454/14, WM 2016, 699 Rn. 15, für BGHZ bestimmt), bestehen hinsichtlich der dem Rückforderungsanspruch aus Ziffer 10.4 zugrunde zu legenden Bindungsdauer jedoch keine Zweifel, so dass für die Anwendung des § 305c Abs. 2 BGB kein Raum ist.
BGH, URTEIL vom 3.10.2006, Az. VIII ZR 166/06 Verbleiben nach Ausschöpfung aller in Betracht kommender Auslegungsmethoden aber Zweifel und sind mindestens zwei Auslegungsmöglichkeiten rechtlich vertretbar, so kommt die Unklarheitenregelung des § 305c Abs. 2 BGB (früher § 5 AGBG) zur Anwendung (BGHZ 112, 65, 68; BGH, Urteil vom 9. Juli 2003, IV ZR 74/02, NJW-RR 2003, 1247 unter II. 2c, st. Rspr.).
BGH, URTEIL vom 3.2.2015, Az. VIII ZR 185/14 Hierdurch wird zu dem einen § 305c Abs. 2 BGB Rechnung getragen, wonach sich Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders auswirken, und zu dem anderen vermieden, dass die Entscheidung im Individualprozess auf eine Klausel gegründet wird, die im Verbandsprozess für unwirksam zu erklären wäre (BGH, Urteile vom 29. Mai 2013 - VIII ZR 285/12 aaO Rn. 20; vom 29. April 2008 - KZR 2/07, aaO).
BGH, Urteil vom 2.9.2013, Az. II-ZR 310/12 Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Urteil vom 13. September 2004 - II ZR 276/02, ZIP 2004, 2095, 2097 f.; Urteil vom 12. März 2013 - II ZR 73/11, ZIP 2013, 1222 Rn. 14).
BGH, Urteil vom 2.9.2013, Az. II ZR 344/12 Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Urteil vom 13. September 2004 - II ZR 276/02, ZIP 2004, 2095, 2097 f.; Urteil vom 12. März 2013 - II ZR 73/11, ZIP 2013, 1222 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 4.2.2013, Az. VII ZR 224/12 Diese Regelung bezieht sich nach dem Wortlaut des Klauselwerks aber nicht auf einen vollendeten Wettbewerbsverstoß und ist einem erweiternden Verständnis nicht zugänglich, denn im Rahmen der Wirksamkeitskontrolle ist gemäß § 305c Abs. 2 BGB in Zweifelsfällen die 'kundenfeindlichste' Auslegung geboten, wenn diese zur Unwirksamkeit der Klausel führt und damit für den Handelsvertreter als Vertragspartner der Klägerin im Ergebnis am günstigsten ist (vgl. BGH, Urteil vom 4. März 2010 - III ZR 79/09, BGHZ 184, 345 Rn. 10 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.4.2010, Az. VIII ZR 152/15 BGB § 305c Abs. 2 a)	Die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB kommt nur zur Anwendung, sofern nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Auslegungsmöglichkeiten Zweifel verbleiben und zu demindest zwei Auslegungsergebnisse rechtlich vertretbar sind (Bestätigung von BGH, Urteile vom 5. Mai 2010 - III ZR 209/09, BGHZ 185, 310 Rn. 14 mwN; vom 9. Mai 2012 - VIII ZR 327/11, NJW 2012, 2270 Rn. 28 mwN; vom 3. Dezember 2014 - VIII ZR 224/13, WuM 2015, 80 Rn. 16).
BGH, URTEIL vom 3.4.2010, Az. VIII ZR 152/15 19	Sofern nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Auslegungsmöglichkeiten Zweifel verbleiben und zu demindest zwei Auslegungsergebnisse rechtlich vertretbar sind, kommt die sich zu Lasten des Klauselverwenders auswirkende Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB zur Anwendung (BGH, Urteile vom 5. Mai 2010 - III ZR 209/09, BGHZ 185, 310 Rn. 14 mwN; vom 9. Mai 2012 - VIII ZR 327/11, NJW 2012, 2270 Rn. 28 mwN; vom 3. Dezember 2014 - VIII ZR 224/13, aaO).
BGH, URTEIL vom 2.4.2012, Az. XI ZR 437/11 34	Sind	nämlich mehrere Auslegungsmöglichkeiten rechtlich vertretbar, kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB zur Anwendung (BGH, Urteile vom 21. April 2009 -XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 12, vom 5. Mai 2010 - III ZR 209/09, BGHZ 185, 310 Rn. 14 und vom 29. Juni 2010 - XIZR 104/08, BGHZ 186, 96 Rn. 31).
BGH, URTEIL vom 3.9.2014, Az. VII ZR 344/13 13	a) Es kann dahinstehen, ob es sich bei der Stoffpreisgleitklausel um eine Preishauptabrede oder um eine Preisnebenabrede handelt, da Klauseln, mit denen Vereinbarungen über die Hauptleistungspflichten getroffen werden, dem Anwendungsbereich des § 305c Abs. 1 BGB unterfallen (BGH, Urteil vom 10. November 1989 -VZR 201/88, BGHZ 109, 197, 200; Münch Komm BGB/ Basedow, 6. Aufl., § 305c Rn. 1).
BGH, URTEIL vom 3.1.2009, Az. VIII ZR 32/08 23	Davon abgesehen hat das Berufungsgericht mit Recht angenommen, dass § 305c Abs. 2 BGB nur dann zur Anwendung kommt, wenn nach Ausschöpfung der in Betracht kommenden Auslegungsmethoden ein nicht behebbarer Zweifel bleibt und mindestens zwei Auslegungen rechtlich vertretbar sind (vgl. Senatsurteil vom 15. November 2006 -VIIIZR 166/06, NJW 2007, 504, Tz. 23 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. VI ZR 477/15 § 305c Abs. 1 BGB, wenn sie von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abweicht und dieser mit ihr den Umständen nach vernünftigerweise nicht zu rechnen braucht (vgl. BGH, Urteile vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13, ZMR 2014, 966 Rn. 19; vom 18. Mai 1995 -IXZR 108/94, BGHZ 130, 19, 25; vom 1. Oktober 2014 -VII ZR 344/13, NZBau 2014, 757 Rn. 14; vom 9. Dezember 2009 -XII ZR 109/08, BGHZ 183, 299 Rn. 12; vom 11. Dezember 2003 - III ZR 118/03, WM 2004, 278, 280; vom 26. Juli 2012 -VII ZR 262/11, MDR 2012, 1247 Rn. 10; vom 30. Juni 1995 - V ZR 184/94, BGHZ 130, 150, 154).
BGH, Urteil vom 2.9.2013, Az. II ZR 272/12 Hieraus folgt in Anlehnung an § 305c Abs. 2 BGB, dass Zweifel bei der Auslegung zu Lasten des Verwenders gehen (BGH, Urteil vom 13. September 2004 - II ZR 276/02, ZIP 2004, 2095, 2097 f.; Urteil vom 12. März 2013 - II ZR 73/11, ZIP 2013, 1222 Rn. 14).
BGH, URTEIL vom 2.9.2015, Az. XI ZR 166/14 Sind mehrere Auslegungsmöglichkeiten rechtlich vertretbar, kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB zur Anwendung (Senatsurteile vom 21. April 2009 -XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 11, vom 29. Juni 2010 -XI ZR 104/08, BGHZ 186, 96 Rn. 31 und vom 8. Mai 2012 -XI ZR 437/11, WM 2012, 1344 Rn. 34).
BGH, URTEIL vom 2.3.2009, Az. XI ZR 78/08 31	(2) Nunmehr gibt der Senat in Übereinstimmung mit der herrschenden Meinung in der Literatur diese Rechtsprechung auf.Sie berücksichtigt nicht, dass nach § 305c Abs. 2 BGB Zweifel bei der Auslegung Allgemeiner Geschäftsbedingungen zu Lasten des Verwenders gehen und damit im Verbandsprozess stets von der 'kundenfeindlichsten' Auslegung auszugehen ist (vgl. BGHZ 176, 244, Tz. 23).
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. VI ZR 476/15 § 305c Abs. 1 BGB, wenn sie von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abweicht und dieser mit ihr den Umständen nach vernünftigerweise nicht zu rechnen braucht (vgl. BGH, Urteile vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13, ZMR 2014, 966 Rn. 19; vom 18. Mai 1995 -IXZR 108/94, BGHZ 130, 19, 25; vom 1. Oktober 2014 -VII ZR 344/13, NZBau 2014, 757 Rn. 14; vom 9. Dezember 2009 -XII ZR 109/08, BGHZ 183, 299 Rn. 12; vom 11. Dezember 2003 - III ZR 118/03, WM 2004, 278, 280; vom 26. Juli 2012 -VII ZR 262/11, MDR 2012, 1247 Rn. 10; vom 30. Juni 1995 - V ZR 184/94, BGHZ 130, 150, 154).
BGH, URTEIL vom 3.3.2010, Az. VIII ZR 123/09 Ein anderes Verständnis liegt angesichts seiner Sinnwidrigkeit fern und kann deshalb auch gemessen am Maßstab des § 305c Abs. 2 BGB für die Klauselauslegung als unbeachtlich außer Betracht bleiben (vgl. Senatsurteil vom 23. November 2005, aaO, Tz. 10; BGH, Urteil vom 10. Mai 1994 -XI ZR 65/93, WM 1994, 1283, unter II 2 b bb m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. VIII ZR 15/14 Die Frage einer Wirksamkeit von formularmäßigen Restwertausgleichsvereinbarungen der in Rede stehenden Art hat der Senat nach Erlass des Berufungsurteils durch Urteil vom 28. Mai 2014 (VIII ZR 179/13, juris Rn. 13 ff., zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt) dahin geklärt, dass derartige Klauseln nicht nach § 305c Abs. 1 BGB überraschend sind, hinsichtlich des darin bezifferten Restwerts nicht gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB auf ihre Angemessenheit zu überprüfen sind und auch nicht gegen das Transparenzgebot des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB verstoßen.
BGH, URTEIL vom 3.10.2013, Az. VIII ZR 353/12 Zweifel bei der Auslegung gehen nach § 305c Abs. 2 BGB zu Lasten des Verwenders (st. Rspr.; Senatsurteil vom 12. Dezember 2012 -VIIIZR 14/12, NJW2013, 926 Rn. 13 mwN).
BGH, URTEIL vom 3.8.2011, Az. VIII ZR 47/11 Nach der -	entgegen der Auffassung der Revisionserwiderung auch im Individualprozess gebotenen (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 2008 - KZR 2/07, BGHZ 176, 244 Rn. 19) - kundenfeindlichsten Auslegung der Formularklausel (§ 305c Abs. 2 BGB) ist die Pflicht des Mieters zu dem 'Weißen' von Decken und Wänden dahin zu verstehen, dass ein Anstrich mit weißer Farbe vorzunehmen ist (Senatsurteil vom 23. September 2009 - VIII ZR 344/08, NJW 2009, 3716 Rn. 8).
BGH, URTEIL vom 2.11.2010, Az. XI ZR 3/10 Sind zwei Auslegungsmöglichkeiten rechtlich vertretbar, so kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB zur Anwendung (BGH, Urteile vom 28. April 2009 -XI ZR 86/08, WM 2009, 1180 Rn. 19, vom 5. Mai 2010- III ZR 209/09, WM 2010, 1161 Rn. 14, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 29. Juni 2010 -XI ZR 104/08, WM 2010, 1451 Rn. 31, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 4.4.2008, Az. III ZR 330/07 Danach sind diese ausgehend von den Interessen, Vorstellungen und Verständnismöglichkeiten eines rechtlich nicht vorgebildeten Durchschnittskunden einheitlich so auszulegen, wie sie von verständigen und redlichen Vertragspartnern unter Abwägung der Interessen der normalerweise beteiligten Verkehrskreise verstanden werden (st. Rspr.; BGHZ 77, 116, 118; 102, 384, 389 f.; BGH, Urteile vom 19. Januar 2005 -XIIZR 107/01- NJW 2005, 1183, 1184 und vom 15. November 2006 -VIIIZR 166/06- NJW 2007, 504, 505; Basedow, in: MünchKomm BGB, 5. Auflage 2007, § 305c BGB, Rn. 22 f.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2008, Az. III ZR 330/07 20	Nur	wenn nach Ausschöpfung aller in Betracht kommenden Ausle- gungsmethoden Zweifel verbleiben und mindestens zwei Auslegungsmöglichkeiten rechtlich vertretbar sind, kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB, bei der im Verbandsprozess die kundenfeindlichste Auslegung zugrunde zu legen ist (vgl. z.B. Senatsurteil vom 23. Januar 2003, aaO, S. 1238), zur Anwendung (BGHZ 112, 65, 68 f.; BGH, Urteile vom 9. Juli 2003 - IV ZR 74/02 -NJW-RR 2003, 1247 und vom 15. November 2006, aaO, S. 506.;
BGH, URTEIL vom 2.5.2008, Az. XI ZR 331/07 Auch individuelle Umstände des konkreten Vertragsschlusses, die Anhaltspunkte für die den Klauseln übereinstimmend beigemessene Bedeutung liefern, sind zu beachten (vgl. BGH, Urteil vom 22. Januar 1990 - II ZR 15/89, WM 1990, 679, 681; Staudinger/Schlosser, BGB Bearb. 2006, § 305c Rdn. 130; Lindacher, in: Wolf/Horn/Lindacher, AGB-Gesetz 4. Aufl. §5 Rdn. 11; Palandt/Heinrichs, BGB 67. Aufl. § 305c Rdn. 15; Ulmer, in: Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht 10. Aufl. § 305c BGB Rdn. 84).
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. XI ZR 592/07 Das gilt jedenfalls für den hier gegebenen Fall, in dem die Schiedsvereinbarung mit der diesbezüglichen Rechtswahl die Form des Art. II UNÜ nicht wahrt und deswegen unwirksam ist, und unabhängig davon, ob eine mit der Wahl ausländischen Rechts und eines ausländischen Schiedsortes verbundene Schiedsklausel unter Umständen gemäß § 305c Abs. 1 BGB (vgl. dazu Berger, ZBB 2003, 77, 89 f.) oder § 307 BGB (vgl. dazu Wagner/Quinke, JZ 2005, 932, 937) unwirksam ist.
BGH, URTEIL vom 2.2.2011, Az. XI ZR 103/09 Das gilt jedenfalls für den hier gegebenen Fall, in dem die Schiedsvereinbarung mit der diesbezüglichen Rechtswahl die Form des Art. II UNÜ nicht wahrt und deswegen unwirksam ist, und unabhängig davon, ob eine mit der Wahl ausländischen Rechts und eines ausländischen Schiedsortes verbundene Schiedsklausel unter Umständen gemäß § 305c Abs. 1 BGB (vgl. dazu Berger, ZBB 2003, 77, 89 f.) oder § 307 BGB (vgl. dazu Wagner/Quinke, JZ 2005, 932, 937) unwirksam ist.
BGH, URTEIL vom 4.2.2010, Az. III ZR 79/09 Im Rahmen der Wirksamkeitskontrolle ist gemäß § 305c Abs. 2 BGB in Zweifelsfällen die 'kundenfeindlichste' Auslegung geboten, wenn diese zur Unwirksamkeit der Klausel führt und damit für den Kunden im Ergebnis am günstigsten ist (Senatsurteil BGHZ 175, 76, 80 f Rn. 9 m.w.N.;BGHZ 176, 244, 250 f Rn. 19 m.w.N.;BGH, Urteil vom 16. Juni 2009 aaO Rn. 21).
BGH, URTEIL vom 3.11.2014, Az. VIII ZR 224/13 Verbleiben nach Ausschöpfung aller danach in Betracht kommenden Auslegungsmöglichkeiten Zweifel und sind zu demindest zwei Auslegungsergebnisse rechtlich vertretbar, kommt die Unklarheitenregel des § 305c Abs. 2 BGB zur Anwendung (BGH, Urteile vom 5. Mai 2010 - III ZR 209/09, BGHZ 185, 310 Rn. 14; vom 9. Mai 2012 - VIII ZR 327/11, NJW 2012, 2270 Rn. 28; jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. VI ZR 475/15 § 305c Abs. 1 BGB, wenn sie von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abweicht und dieser mit ihr den Umständen nach vernünftigerweise nicht zu rechnen braucht (vgl. BGH, Urteile vom 28. Mai 2014 - VIII ZR 241/13, ZMR 2014, 966 Rn. 19; vom 18. Mai 1995 -IXZR 108/94, BGHZ 130, 19, 25; vom 1. Oktober 2014 -VII ZR 344/13, NZBau 2014, 757 Rn. 14; vom 9. Dezember 2009 -XII ZR 109/08, BGHZ 183, 299 Rn. 12; vom 11. Dezember 2003 - III ZR 118/03, WM 2004, 278, 280; vom 26. Juli 2012 -VII ZR 262/11, MDR 2012, 1247 Rn. 10; vom 30. Juni 1995 - V ZR 184/94, BGHZ 130, 150, 154).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 3.3.2005, Az. 12 Sa 154/05 67Der Überraschungseffekt liegt in erster Linie darin, dass die Bestätigung des Empfangs von Arbeitspapieren, der Herausgabe von Firmeneigentum und der Vornahme anderer Abwicklungsformalitäten verknüpft wird mit dem Globalverzicht auf Rechte und Ansprüche (BAG vom 20.08.1980, a.a.O., Erman/Roloff, BGB, 11. Aufl., § 307 Rz., Palandt/Heinrichs, BGB, 64. Aufl., § 307 Rz. 158, Preis/Rolfs, Der Arbeitsvertrag, 2. Aufl., II V 50, Rz. 6, HWK/Gotthardt, § 305c BGB Rz. 5, Anhang § 305 - § 310 BGB Rz. 27).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.11.2011, Az. 12 O 502/10 Sie kommt hier zu dem Ausdruck, indem die Beklagte die zukunftsbezogene Aussage mit der Formulierung 'nach billigem Ermessen' verknüpft; denn bei der im Verbandsprozess der gebotenen kundenfeindlichsten Auslegung bezieht der Kunde das Ermessen zu demindest auch auf das 'Ob' der Zinsanpassung; dies wirkt sich gemäß § 305c Abs. 2 BGB zu Lasten des Klauselverwenders aus (BGH NJW 2008, 2172).
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2011, Az. 14 Sa 543/11 Einmalbedingungen sind wie Individualabreden entsprechend dem Empfängerhorizont der konkret beteiligten Vertragsparteien auszulegen (vgl. BAG, 18. Mai 2010, 3 AZR 373/08, NZA 2010, 935 <937>; HK-ArbR/Boemke/Ulrici, a.a.O., § 305c BGB Rn. 15, § 310 BGB Rn. 15, vgl. auch BAG, 17. November 2009, 9 AZR 765/08, NZA-RR 2010, 293 <296>).
AG Köln, Urteil vom 1.3.2012, Az. 142 C 443/11 Zudem wird die Darlehensnehmerin durch die Regelung in Ziffer 6.2 der Versicherungsbedingungen weder unangemessen benachteiligt (§ 307 Abs. 1 S. 1 BGB) noch wirkt die Regelung überraschend (§ 305c BGB), da der Einmalbetrag zu dem einen nicht aus eigenen Mitteln aufgebracht und zu dem anderen auch explizit für die Finanzierung der Ratenschutzversicherung zur Verfügung gestellt wurde (vgl. hierzu LG Göttingen, Urteil v. 18.08.2011 – 8 S 2/11, NZI 2011, 815; LG Berlin, Beschluss v. 23.03.2011 – 4 T 4/10, LG Düsseldorf, Urteil v. 20.01.2010 – 23 S 99/09).
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2006, Az. 19 Sa 1119/06 Dabei kann der ungewöhnliche äußere Zuschnitt der Klausel, ihre Unterbringung an unerwarteter Stelle die Bestimmung zu einer ungewöhnlichen und damit überraschenden Klausel machen (vgl. BAG, Urteil vom 31.08.2005 – 5 AZR 545/04 – AP ArbZG § 6 Nr. 8; zu dem alten Recht BAG Urteil vom 29.11.1995 – 5 AZR 447/94, AP AGB-Gesetz § 3 Nr. 1; Palandt-Heinrichs, 65. Aufl. 2006, § 305c BGB Rdnr. 4).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.9.2008, Az. 19 S 29/08 § 305c BGB gilt auch bei Verwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegenüber Unternehmern (Heinrichs in: Palandt, BGB, § 305c Rn. 2).
LG Bonn, Urteil vom 5.4.2009, Az. 10 O 395/08 Eine generell nicht überraschende Klausel kann aber unter § 305c Abs. 1 BGB fallen, wenn sie nach dem Verlauf der Vertragsverhandlungen keinesfalls zu erwarten war (vgl. Palandt/Grüneberg, § 305c Rn. 4 mwN).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.2.2015, Az. 2 Ws 426/14 In der Rechtsprechung wird dies teilweise unter Hinweis auf § 305c BGB abgelehnt (vgl. OLG Koblenz VersR 2009, 1348 Rdn. 50 nach juris; LG Düsseldorf AGS 2007, 34; LG Konstanz Rpfleger 2008, 596; LG Nürnberg-Fürth AnwBl. 1976, 166; LG Regensburg Beschluss vom 26.09.2013 - 1 Qs 63/2013 [unveröffentlicht]; OVG Münster NJW 1987, 3029 [für Unwirksamkeit außerhalb von Strafprozessen]; so auch Mayer/Kroiß RVG 6. Aufl. § 43 Rdn. 7).
LG Nürnberg, vom 4.3.2011, Az. Allerdings muss wegen § 305c Abs. 1 BGB bei der Verwendung vorformulierter Vertragsklauseln diese für den Patienten einschneidende Konsequenz hinreichend deutlich zu dem Ausdruck gebracht werden, so dass es dem Patienten ermöglicht wird, seine Aufmerksamkeit auf diesen Punkt zu richten (BGH a. a. O.).
, vom 5.2.2015, Az. Die Frage der Einbeziehung der Klausel gemäß § 305c BGB ist aufgrund des Vertragsinhalts zu beurteilen (BGH, Urteil vom 09.12.2009, XII ZR 109/08, NJW 2010, 671).
LArbG München, Urteil vom 5.10.2014, Az. 6 Sa 98/14 Die Allein die entfernte Möglichkeit, zu einem anderen Ergebnis zu kommen, reicht für die Anwendung des § 305c Abs. 2 BGB nicht hin (BAG v. 24. 1. 2013 - 8 AZR 965/11, NZA-RR 2013, 400).
LArbG München, Urteil vom 5.10.2014, Az. 6 Sa 640/13 Die Allein die entfernte Möglichkeit, zu einem anderen Ergebnis zu kommen, reicht für die Anwendung des § 305c Abs. 2 BGB nicht hin (BAG v. 24. 1. 2013 - 8 AZR 965/11, NZA-RR 2013, 400).
OLG München, Urteil vom 3.11.2014, Az. 15 U 5006/12 Vorweg anzu demerken ist jedoch, dass das in der vom Landgericht auf Seite 8 des erstinstanzlichen Urteils zu § 305c BGB angeführten Fundstelle bei Palandt (jetzt Palandt/Grüneberg, BGB 74. Aufl., § 305c Rn. 15) zitierte Urteil des BGH vom 22.03.2002 - V ZR 405/00 = NJW 2002, 2102 = ZIP 2002, 1534 eine über die Problematik des § 305c BGB hinausgehende Aussage trifft.
LG Bamberg, Urteil vom 1.4.2011, Az. 1 O 379/10 Bei der Ermittlung der - nach § 305c Abs. 2 BGB gebotenen - „kundenfreundlichsten“ Auslegung stellt der BGH dagegen gerade nicht auf insoweit geänderte tatsächliche Verhältnisse ab (BGH a. a. O. Tz. 34 ff.).
FG München, Urteil vom 3.1.2013, Az. 3 K 3346/10 Zweifel bei der Auslegung gehen nach § 305c Abs. 2 BGB zu Lasten des Verwenders (BGH-Urteil vom 29. April 2008 KZR 2/07, BB 2008, 1360 m.w.N.).
OLG München, Urteil vom 3.2.2016, Az. 3 U 1178/14 Bei der Prüfung Allgemeiner Geschäftsbedingungen ist gemäß § 305c Abs. 2 BGB die dem Anwender ungünstigste Auslegung, also hier die den Kunden benachteiligendere Auslegung zugrunde zu legen, wenn die Auslegung der Klausel keinen eindeutigen Sinngehalt hat (vgl. Grüneberg in Palandt, BGB, 75. Auflage, § 305c Rn. 18).