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Timestamp: 2019-10-19 11:25:09
Document Index: 390839734

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 66', 'Art. 1', 'Art. 6', 'Art. 1', 'Art. 9', 'Art. 2', 'Art. 8', 'Art. 1', 'Art. 6']

BGBl. I 1998 S. 3779 - Steuerentlastungsgesetz 1999 - dejure.org
BGBl. I 1998 S. 3779
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BGBl. I 1998 S. 3779 (https://dejure.org/1998,31739)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 84, ausgegeben am 23.12.1998, Seite 3779
Steuerentlastungsgesetz 1999
BGBl. I 1999 S. 847 (Berichtigung)
Das Finanzgericht begehrt eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts darüber, ob der in § 2 Satz 2 Nr. 4 des Investitionszulagengesetzes (InvZulG) 1996 (…BGBl I 1996, S. 60) in der Fassung des Steuerentlastungsgesetzes 1999 (BGBl I 1998, S. 3779) vorgesehene rückwirkende Ausschluss der Gewährung einer Investitionszulage für vor dem 28. September 1998 getroffene Investitionsentscheidungen wegen unzulässiger Rückwirkung verfassungswidrig ist.
Diese waren dadurch gekennzeichnet, dass einerseits mit den Steuerreformen 1999 bis 2005 (Steuerentlastungsgesetz 1999 vom 19. Dezember 1998, BGBl. I S. 3779, Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 vom 24. März 1999, BGBl. I S. 402, sowie Steuersenkungs- und Steuersenkungsergänzungsgesetz vom 23. Oktober 2000 und vom 19. Dezember 2000, BGBl. I S. 1433, 1812) die aktiven Arbeitnehmer steuerlich entlastet und damit ihr Nettoeinkommen erhöht wurde.
Diese war dadurch gekennzeichnet, dass einerseits mit den Steuerreformen 1999 vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3779), dem Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 vom 24. März 1999 (BGBl. I S. 402) sowie dem Steuersenkungs- und Steuersenkungsergänzungsgesetz vom 23. Oktober 2000 und vom 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1433, 1812) die aktiven Arbeitnehmer steuerlich entlastet und damit ihr Nettoeinkommen erhöht wurde.
Diese wird dadurch gekennzeichnet, dass einerseits mit den Steuerreformen 1999 vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3779), der Steuerentlastungsreform 1999/2000/2002 vom 24. März 1999 (BGBl. I S. 402) sowie dem Steuer-senkungs- und dem Steuersenkungsergänzungsgesetz vom 23. Oktober 2000 und 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1433 u. 1812) die aktiven Arbeitnehmer steuerlich entlastet und damit die Nettoeinkommen erhöht wurden.
Dieses betrug im Zeitpunkt der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 24.11.1998 für das erste und zweite Kind jeweils 220.- DM (=112,48 EUR), für das dritte Kind 300.- DM (=153,39 EUR) und für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 350.- DM (= 178, 95 EUR) monatlich vgl. § 66 Abs. 1 EStG in der Fassung vom 16.04.1997 (BGBl. I, 821 ff.) und ist zum 01.01.1999 lediglich für das erste und zweite Kind auf 250.- DM (=127,82 EUR) monatlich vgl. Art. 1 Nr. 5, Art. 6 Abs. 1 des Steuerentlastungsgesetzes 1999 vom 19.12.1998 (BGBl. I, 3779 ff.), zum 01.01.2000 allein für das erste und zweite Kind auf jeweils 270.- DM (= 138, 05 EUR) vgl. Art. 1 Nr. 26, Art. 9 des Gesetzes zur Familienförderung vom 22.12.1999 (BGBl. I, 2552 ff.) und zum 01.01.2002 für das erste, zweite und dritte Kind auf jeweils 154.- EUR und für das vierte und jedes weitere Kind auf jeweils 179.- EUR monatlich angehoben worden vgl. Art. 2 Nr. 4, Art. 8 Abs. 1 des Zweiten Gesetzes zur Familienförderung vom 16.08.2001 (BGBl. I, 2074 ff.).
Art. 1 Nr. 5, Art. 6 Abs. 1 des Steuerentlastungsgesetzes 1999 vom 19.12.1998 (BGBl. I, 3779 ff.),.
Nach der Aufhebung dieser Regelung durch das Steuerentlastungsgesetz 1999 vom 19. Dezember 1998 (BGBl I 1998, 3779) oblag die Auszahlung des Kindergelds wieder - wie zuvor - der Familienkasse.
FG Niedersachsen, 06.10.2009 - 12 K 113/09
Rückforderung von Kindergeld wegen Doppelzahlung - Voraussetzungen einer …
BFH, 22.03.1999 - VI R 43/97
FG Mecklenburg-Vorpommern, 11.12.2003 - 2 K 435/00
Festsetzung von Investitionszulage unter dem Vorbehalt der Nachprüfung; …