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Timestamp: 2017-09-25 22:32:33
Document Index: 193493854

Matched Legal Cases: ['§ 241', '§ 278', '§ 280', '§ 282', '§ 823', '§ 824', '§ 826', '§ 307', '§ 306']

LAG-NIEDERSACHSEN - 29.05.2007, 9 Sa 1641/06 - JuraForum.de
LAG-NIEDERSACHSEN – Aktenzeichen: 9 Sa 1641/06
Leitsatz: Aufgrund der nachwirkenden Fürsorgepflicht ist der Arbeitgeber verpflichtet, im Interesse des ausgeschiedenen Arbeitnehmers Dritten gegenüber, bei denen sich der Arbeitnehmer um eine neue Anstellung bewirbt Auskünfte über seine Leistungen und sein Verhalten zu erteilen. Die Auskunft muss wahrheitsgemäß im Sinne einer vollständigen, gerechten und nach objektiven Grundsätzen getroffenen Beurteilung sein.
Vorschriften: § 241 Abs. 2 BGB, § 278 BGB, § 280 BGB, § 282 BGB, § 823 Abs. 1 BGB, § 824 BGB, § 826 BGB
Stichworte: Nachwirkende Fürsorgepflicht des Arbeitgebers: Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers bei unrichtigen Auskünften bezüglich des Arbeitnehmers
Verfahrensgang: ArbG Emden 2 Ca 395/05 vom 01.09.2006
53 - Ei,n/s =
LAG-NIEDERSACHSEN – Urteil, 17 Sa 746/06 II vom 23.05.2007
1) Treffen die Parteien im Arbeitsvertrag keine Regelung zur Dauer der Arbeitszeit richtet sich diese nach der betriebs- bzw. branchenüblichen Regelarbeitszeit und der gelebten Vertragspraxis.
2) Vereinbaren die Parteien in einem Formularvertrag Arbeit auf Abruf ohne Mindestarbeitszeit, so verstößt dies gegen § 307 Abs. (1) und (2) BGB.
3) Zu den gesetzlichen Vorschriften i.S.d. § 306 (2) BGB gehören auch tarifvertragliche Normen.
LAG-NIEDERSACHSEN – Urteil, 16 Sa 1302/06 vom 23.05.2007
LAG-NIEDERSACHSEN – Beschluss, 1 TaBV 27/07 vom 22.05.2007
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