Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=13.02.2001&Aktenzeichen=XI%20ZR%20197/00
Timestamp: 2013-05-23 11:40:58
Document Index: 158185913

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 13.02.2001 - XI ZR 197/00 Geb�hr f�r Nichtausf�hrungsbenachrichtigung� 9 AGBG (jetzt � 307 Abs. 1, Abs. 2 BGB <Fassung seit 1.1.02>), Unwirksamkeit einer Banken-AGB-Klausel, wonach der Kunde f�r die reine Benachrichtigung der Nichtausf�hrung einer �berweisung oder eines Dauerauftrags bzw. der Nichteinl�sung eines Schecks oder einer Lastschrift ein besonderes Entgelt schuldet;� 8 AGBG (jetzt � 307 Abs. 3 BGB <Fassung seit 1.1.02>), Preisnebenabreden unterliegen der AGB-Pr�fung
AGBG � 9 Bl, Cb
Zur Unzul�ssigkeit von Kosten f�r die Benachrichtigung von der Nichteinl�sung eines Abbuchungsauftrags
Unwirksamkeit von Geb�hrenklauseln f�r Benachrichtigung des Bankkunden �ber Nichtdurchf�hrung von Auftr�gen und Buchungen
Entgeltklauseln f�r bankseitige Benachrichtigungsleistungen
Benachrichtigung des Bankkunden �ber Nichteinl�sung von Schecks und Nichtausf�hrung von Lastschriften und �berweisungen: Unzul�ssige Entgeltberechnung aufgrund der AGB der Bank
Keine Geb�hren f�r Benachrichtigung eines Kunden �ber die Nichteinl�sung von Schecks und Lastschriften
AGBG � 9Bankgeb�hren f�r Benachrichtigung bei fehlender Deckung
AGB - Wirksamkeit von Benachrichtigungsklauseln in den AGB einer Bank
Klausel, nach der Bank f�r Benachrichtigung �ber Nichteinl�sung von Schecks ein Entgelt fordern kann, ist unwirksam
Finanzierung - Bank darf kein Entgelt f�r Benachrichtigung erheben
Bankgeb�hr f�r Benachrichtigung �ber geplatzte Schecks gekippt
Kein zus�tzliches Entgelt f�r Benachrichtigung des Kunden bei Nichteinl�sung von Schecks/Lastschriften
Bankrecht: Eine Benachrichtigung darf nichts kosten
AGBG � 9 Bl, � 9 Cb
AGBG � 9Unwirksamkeit von Geb�hrenklauseln f�r Benachrichtigung des Bankkunden �ber Nichtdurchf�hrung von Auftr�gen und Buchungen
Bei Nichteinl�sung von Schecks und Lastschriften: ... keine Bankgeb�hren f�r die Benachrichtigung des Kontoinhabers
Inhaltskontrolle formularm��ig festgelegter Entgelte von Kreditinstituten f�r Nebenleistungen
Wird zitiert von ... (44) BGH, 22.05.2012 - XI ZR 290/11 Bankrecht - Geb�hren bei der Nichteinl�sung von LastschriftenDie Bestimmung in den Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen einer Sparkasse, wonach f�r die Benachrichtigung ihrer Kunden �ber die Nichteinl�sung einer Einzugserm�chtigungslastschrift ein Entgelt anf�llt, ist auch auf der Grundlage des am 31. Oktober 2009 in Kraft getretenen Zahlungsdiensterechts (�� 675c ff. BGB) im Verkehr mit Verbrauchern weiterhin nach � 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirksam (im Anschluss an die Senatsurteile vom 28. Februar 1989 - XI ZR 80/88, WM 1989, 625, 626 und vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 380 ff.).*).Die Bestimmung in den Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen einer Sparkasse, wonach f�r die Benachrichtigung ihrer Kunden �ber die Nichteinl�sung einer Einzugserm�chtigungslastschrift ein Entgelt anf�llt, ist auch auf der Grundlage des am 31. Oktober 2009 in Kraft getretenen Zahlungsdiensterechts (�� 675c ff. BGB) im Verkehr mit Verbrauchern weiterhin nach � 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirksam (im Anschluss an die Senatsurteile vom 28. Februar 1989 - XI ZR 80/88, WM 1989, 625, 626 und vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 380 2. Das gilt jedenfalls solange, bis die Kreditwirtschaft das Einzugserm�chtigungsverfahren durch �nderung ihrer Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen auf das SEPA-Lastschriftmandat umgestellt haben wird (vgl. dazu Senatsurteil vom 20. Juli 2010 XI ZR 236/07, BGHZ 186, 269 Rn. 37 ff.).*).a) Der erkennende Senat hat, wie das Berufungsgericht nicht verkannt hat, zur fr�heren Rechtslage entschieden, dass Klauseln, die Benachrichtigungsentgelte f�r die Nichteinl�sung einer Einzugserm�chtigungslastschrift enthalten, der Inhaltskontrolle nach � 307 BGB unterliegende Preisnebenabreden darstellen (Senatsurteil vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 380 ff.).Mit R�cksicht auf die m�glicherweise einschneidenden Folgen der Nichteinl�sung einer Lastschrift f�r den Kunden hat ihn sein Kreditinstitut in aller Regel zur Vermeidung eigener Schadensersatzanspr�che unverz�glich �ber die Nichteinl�sung zu unterrichten, damit der Kunde anderweitig f�r die rechtzeitige Erf�llung seiner Zahlungsverpflichtung sorgen kann (Senatsurteile vom 28. Februar 1989 - XI ZR 80/88, WM 1989, 625, 626 und vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 382).Dies gilt insbesondere dann, wenn die Einl�sung der Lastschrift abgelehnt wird, weil das Konto des Kunden - so wie dies auch hier im Katalog der Ablehnungsgr�nde in den "Bedingungen" der Beklagten geregelt ist (siehe Nr. 2.3.1) - �ber keine ausreichende Deckung verf�gt und dem Kunden kein ausreichender Kredit einger�umt worden ist (Senatsurteile vom 28. Februar 1989 - XI ZR 80/88, WM 1989, 625, 626 und vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 382).Der Senat hat die Benachrichtigungspflicht bei Nichteinl�sung einer Lastschrift dabei aus einer selbst�ndigen girovertraglichen Schutz- und Treuepflicht (� 242 BGB) oder der gesetzlichen Informationspflicht des Beauftragten aus dem bestehenden Girovertrag gem�� � 675 Abs. 1, � 666 BGB abgeleitet (BGH, Urteil vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 383).aa) Nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Entgeltklauseln in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, denen keine vertragliche Gegenleistung des Verwenders zugrunde liegt, mit wesentlichen Grundgedanken der Rechtsordnung unvereinbar, wenn Aufwand f�r eine T�tigkeit auf den Kunden abgew�lzt wird, zu der der Verwender gesetzlich oder nebenvertraglich verpflichtet ist oder die er �berwiegend im eigenen Interesse erbringt (Senatsurteile vom 18. Mai 1999 - XI ZR 219/98, BGHZ 141, 380, 385 f., vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 380 f. …und vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 21).bb) In Anwendung dieser Grunds�tze hat der erkennende Senat formularm��ig erhobene Entgelte f�r die Benachrichtigung des Schuldners �ber die Nichteinl�sung einer Lastschrift gem�� � 307 BGB f�r unwirksam erkl�rt (Senatsurteil vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 380 ff.).Das Interesse des Schuldners an der unverz�glichen Benachrichtigung �ber die Nichtausf�hrung einer Einzugserm�chtigungslastschrift ist zwar wegen der einschneidenden Folgen, die deren Nichteinl�sung haben kann, der Interessenlage im Abbuchungsauftrags- und SEPA-Lastschriftverfahren vergleichbar (vgl. Senatsurteil vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 382).Die unangemessene Benachteiligung wird durch den Versto� der angegriffenen Klausel gegen � 675f Abs. 4 Satz 2 BGB als einen wesentlichen Grundgedanken der Rechtsordnung indiziert (vgl. Senatsurteile vom 18. Mai 1999 - XI ZR 219/98, BGHZ 141, 380, 390, vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 384 …und vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 21).Denn das Verursacherprinzip ist f�r die Preisgestaltung im nicht regulierten Wettbewerb rechtlich bedeutungslos, sofern die Erhebung gesonderter, anlassbezogener Entgelte nicht ausdr�cklich gesetzlich zugelassen ist (allg. Senatsurteile vom 18. Mai 1999 - XI ZR 219/98, BGHZ 141, 380, 385 und vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 380 f.).
BGH, 18.04.2002 - III ZR 199/01 AGB - Wiederholungsgefahr der Verwendung unzul�ssiger AGBJede Entgeltregelung in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, die sich nicht auf eine auf rechtsgesch�ftlicher Grundlage f�r den einzelnen Kunden erbrachte (Haupt- oder Neben-)Leistung st�tzt, sondern Aufwendungen f�r die Erf�llung eigener Pflichten oder f�r Zwecke des Verwenders abzuw�lzen versucht, stellt nach der st�ndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Abweichung von Rechtsvorschriften dar und verst��t deshalb gegen � 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG bzw. � 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB n.F. (BGHZ 146, 377, 380 f; 141, 380, 385 f; 137, 43, 45 f; jeweils m.w.N.).Dar�ber hinaus indiziert die Unvereinbarkeit einer Klausel mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung eine gegen Treu und Glauben versto�ende unangemessene Benachteiligung des Vertragspartners (BGHZ 146, 377, 384 f; 141, 380, 390).b) Soweit das Berufungsgericht unter Hinweis auf das Urteil BGHZ 146, 377 gemeint hat, diese Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gelte nur f�r F�lle, in denen der Verwender eine Verg�tung f�r T�tigkeiten verlangt, die zu erbringen er von Gesetzes wegen dem Vertragspartner gegen�ber verpflichtet ist, beruht dies auf einem Mi�verst�ndnis dieser Entscheidung.Wenn in der Entscheidung BGHZ 146, 377 offengelassen worden ist, ob eine Preisklausel, mit der eine Bank f�r die Benachrichtigung des Kontoinhabers �ber die Nichteinl�sung von Schecks und Lastschriften sowie �ber die Nichtausf�hrung von �berweisungen oder Dauerauftr�gen wegen fehlender Deckung ein Entgelt fordert, auch in den F�llen gegen � 9 AGBG verst��t, in denen die Bank zu einer entsprechenden Benachrichtigung ihrer Kunden nicht verpflichtet ist (…aaO S. 385), so ist der Grund hierf�r ersichtlich darin zu sehen, da� in diesen F�llen regelm��ig ein nicht unerhebliches Eigeninteresse des Kunden vorhanden ist, umgehend von der Nichteinl�sung oder Nichtausf�hrung zu erfahren, um gegebenenfalls unverz�glich anderweitige notwendige Dispositionen treffen zu k�nnen.
BGH, 21.04.2009 - XI ZR 78/08 BGH erkl�rt Nr. 17 Abs. 2 Satz 1 der AGB-Sparkassen f�r unwirksambb) Indes entspricht es der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass Entgeltklauseln, in denen ein Kreditinstitut einen Verg�tungsanspruch f�r T�tigkeiten normiert, zu deren Erbringung es bereits gesetzlich oder aufgrund einer selbst�ndigen vertraglichen Nebenpflicht verpflichtet ist oder die es vorwiegend im eigenen Interesse vornimmt, mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelungen nicht vereinbar sind, da nach dem gesetzlichen Leitbild f�r solche T�tigkeiten ein Entgelt nicht beansprucht werden kann (BGHZ 114, 330, 335; 124, 254, 257; 136, 261, 265 f.; 137, 43, 46 f.; 146, 377, 383; 150, 269, 274; 161, 189, 191 und Senatsurteil vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).Durch diese Unvereinbarkeit mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung wird eine gegen Treu und Glauben versto�ende unangemessene Benachteiligung der Kunden des Verwenders bereits indiziert (Senat BGHZ 141, 380, 390; 146, 377, 384; 150, 269, 276; 161, 189, 195 und Urteil vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).Dies gilt auch im vorliegenden Fall, in dem die Klausel der Beklagten die M�glichkeit einr�umt, von ihren Kunden eine Verg�tung f�r T�tigkeiten abzuverlangen, die sie nach dispositivem Recht ohne besonderes Entgelt zu erbringen h�tte (vgl. Senat BGHZ 146, 377, 384 f.).
BGH, 21.04.2009 - XI ZR 55/08 BGH erkl�rt Nr. 17 Abs. 2 Satz 1 der AGB-Sparkassen f�r unwirksamIndes entspricht es der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass Entgeltklauseln, in denen ein Kreditinstitut einen Verg�tungsanspruch f�r T�tigkeiten normiert, zu deren Erbringung es bereits gesetzlich oder aufgrund einer selbst�ndigen vertraglichen Nebenpflicht verpflichtet ist oder die es vorwiegend im eigenen Interesse vornimmt, mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelungen nicht vereinbar sind, da nach dem gesetzlichen Leitbild f�r solche T�tigkeiten ein Entgelt nicht beansprucht werden kann (BGHZ 114, 330, 335; 124, 254, 257; 136, 261, 265 f.; 137, 43, 46 f.; 146, 377, 383; 150, 269, 274; 161, 189, 191 und Senatsurteil vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).Durch diese Unvereinbarkeit mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung wird eine gegen Treu und Glauben versto�ende unangemessene Benachteiligung der Kunden des Verwenders bereits indiziert (Senat BGHZ 141, 380, 390; 146, 377, 384; 150, 269, 276; 161, 189, 195 und Urteil vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).Dies gilt auch im vorliegenden Fall, in dem die Klausel der Beklagten die M�glichkeit einr�umt, von ihren Kunden eine Verg�tung f�r T�tigkeiten abzuverlangen, die sie nach dispositivem Recht ohne besonderes Entgelt zu erbringen h�tte (vgl. Senat BGHZ 146, 377, 384 f.).
BGH, 08.03.2005 - XI ZR 154/04 Bankrecht - Sind bankinterne Anweisungen AGB?Im allgemeinen indiziert die Unvereinbarkeit einer Klausel mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung eine gegen Treu und Glauben versto�ende unangemessene Benachteiligung der Gegenseite (Senatsurteile BGHZ 141, 380, 390; 146, 377, 384).
BGH, 13.11.2012 - XI ZR 145/12 Engeltklauseln f�r Pf�ndungsschutzkontenDem st�nde das in st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannte Verbot der geltungserhaltenden Reduktion entgegen (BGH, Beschluss vom 10. September 1997 - VIII ARZ 1/97, BGHZ 136, 314, 322; Senatsurteil vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 385; jeweils mwN).
BGH, 07.12.2010 - XI ZR 3/10 Bankrecht - Klausel �ber Abschlussgeb�hren in AGBHierf�r anfallender Aufwand ist nach dem gesetzlichen Leitbild nicht gesondert zu entgelten (BGH, Urteile vom 21. Oktober 1997 - XI ZR 5/97, BGHZ 137, 43, 46 f., vom 18. Mai 1999 - XI ZR 219/98, BGHZ 141, 380, 385 f., vom 13. Februar 2001 - XI ZR 197/00, BGHZ 146, 377, 380 f., vom 30. November 2004 - XI ZR 200/03, BGHZ 161, 189, 193 …und vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 21).
BGH, 30.11.2004 - XI ZR 200/03 Bankrecht - Unwirksamkeit von Entgeltklauseln f�r �bertragung von WertpapierenDie Klausel kann aber nicht teilweise, hinsichtlich der Versandkosten, aufrecht erhalten werden, weil der Beklagten dadurch entgegen dem in st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannten Verbot der geltungserhaltenden Reduktion (BGHZ 91, 375, 384; 143, 104, 118 f.; Senat BGHZ 146, 377, 385, jeweils m.w.Nachw.) das mit unangemessenen AGB-Bestimmungen verbundene Risiko der Gesamtunwirksamkeit abgenommen w�rde.
BGH, 09.04.2002 - XI ZR 245/01 Bankenrecht - Wirksamkeit von AGB-KlauselnSie ist, anders als das Berufungsgericht meint, keine preisregelnde Bestimmung oder auch nur eine kontrollf�hige Preisnebenabrede (vgl. hierzu BGHZ 91, 316, 318; Senat BGHZ 137, 43, 46; 141, 380, 383, m.w.Nachw.), sondern beinhaltet einen Aufwendungsersatzanspruch (vgl. zur Unterscheidung zwischen Preis- und Aufwendungsersatzklauseln: Senat BGHZ 146, 377, 383), der der Beklagten gem�� �� 670, 675 Abs. 1 BGB ohnehin zusteht.
OLG Stuttgart, 03.12.2009 - 2 U 30/09 Vertragsrecht - Zur Rechtm��igkeit von Abschlussgeb�hren bei BausparvertragDer AGB-Kontrolle ist eine Klausel aber nicht schon dann entzogen, wenn sie eine Entgeltleistung bestimmt (vgl. BGHZ 146, 377 [R�cklastgeb�hren]; 153, 344 ff. [Zeichnungsgeb�hr]).Jede Entgeltregelung in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, die sich nicht auf eine solche Leistung st�tzt, sondern Aufwendungen f�r die Erf�llung eigener Pflichten oder f�r Zwecke des Verwenders abzuw�lzen versucht, stellt nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes eine Abweichung von Rechtsvorschriften dar (BGHZ 146, 377, 380 f. u.H. auf BGHZ 137, 43, 45 f.; 141, 380, 385 f.; BGH, Urteile vom 21. Oktober 1997 - XI ZR 296/96, WM 1997, 2300 und vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).Selbst wenn man aus der vertragsimmanenten Systematik des Bausparens auf eine Nebenpflicht der Bausparkasse (vgl. BGHZ 146, 377, 382) schlie�en wollte, Neukundenwerbung zu betreiben, best�nde diese doch nur gegen�ber Bestandskunden, nicht aber gegen�ber dem mit der Abschlussgeb�hr belasteten Neukunden (der Sonderfall, dass ein Neukunde im selben Tarif bereits einen Bausparvertrag unterh�lt und daher von seinen eigenen Einzahlungen auf den neuen Vertrag einen - kaum messbaren - Vorteil bei der Zuteilung seines alten haben wird, braucht nicht n�her er�rtert zu werden, da bei der AGB-Kontrolle auf den "echten" Neukunden abzustellen ist).
BGH, 20.03.2003 - I ZR 225/00 Handelsrecht - Preisbindungsbestimmungen in einem Kommissionsvertrag
BGH, 26.04.2005 - XI ZR 289/04 Bankrecht - Formularm��ige Abtretung aller Anspr�che aus Arbeitsvertrag
OLG Schleswig, 03.07.2012 - 2 U 12/11 Keine "Nichtnutzergeb�hr" und "Pfandgeb�hr" f�r SIM-Karte
OLG N�rnberg, 27.05.2003 - 9 U 3928/02 OLG Celle, 02.02.2010 - 3 W 109/09 Bearbeitungsentgelte f�r Privatkredite
OLG K�ln, 17.04.2012 - 9 U 207/11 OLG Schleswig, 26.06.2012 - 2 U 10/11 Extra-Geb�hren f�r Pf�ndungsschutzkonto in Bank-AGB unwirksam
OLG M�nchen, 28.07.2011 - 29 U 634/11 5,00 EUR Kostenpauschale f�r Mahnungen ist �berh�ht
OLG Frankfurt, 31.05.2001 - 1 U 37/00 Formularm��ige Vereinbarung der �berw�lzung der Kosten vor Scheckr�ckgaben und …
AG Hamburg-Altona, 11.07.2006 - 316 C 120/06 Mietrecht - Zul�ssigkeit einer Vertragsausfertigungsgeb�hr?
LG Frankfurt/Main, 08.04.2011 - 25 O 260/10 Bank darf f�r Kontoausz�ge nichts berechnen
OLG Bamberg, 19.10.2011 - 3 U 53/11 Allgemeine Gesch�ftsbedingungen eines Geldinstitutes: Inhaltskontrolle der …
LG N�rnberg-F�rth, 19.07.2002 - 7 O 2180/02 LG Itzehoe, 03.11.2011 - 7 O 292/10 Erhebung einer Kreditgeb�hr bei Verbraucherdarlehen
OLG N�rnberg, 06.05.2003 - 9 U 3928/02 LG K�ln, 12.11.2003 - 26 O 14/03 LG Dortmund, 27.01.2009 - 8 O 262/08 Was ist dejure.org?