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Timestamp: 2016-10-27 10:59:20
Document Index: 285331986

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'BGE']

Bundesrichter Sch�n, Spira und Bundesrichterin Widmer; Gerichtsschreiber Arnold
N.________, 1968, Beschwerdef�hrerin,
A.- N.________, geboren 1968, war seit 26. August 1997 bei der A.________ AG als Projektmitarbeiterin t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Basler) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 5. M�rz 1998 meldete sie der Basler, sie habe im Dezember 1997 bei einer Einladung auf "etwas sehr Hartes" gebissen und dabei einen Zahnschaden erlitten. Nach Abkl�rung der Verh�ltnisse (Einholung der erg�nzten Unfallmeldung vom 12. April 1998, Erhebungen beim behandelnden Zahnarzt Dr. med. B.________ mittels des Formulars "Zahnverletzungen: Befunde/Kostenvoranschlag" vom 2. April 1998) lehnte die Basler mit Verf�gung vom 13. Mai 1998 ihre Leistungspflicht ab, da ein Unfall nicht nachgewiesen sei. Daran hielt sie im Einspracheentscheid vom 28. September 1998 fest.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt N.________, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und der Verf�gungen der Basler (vom 13. Mai und 28. September 1998) sei festzustellen, dass die Basler leistungspflichtig sei, da es sich beim Ereignis vom 15. Dezember 1997 um einen Unfall im Rechtssinne handle.
W�hrend die Basler auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter "o-/e-Kostenfolge" schliesst, l�sst sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen.
1.- Das kantonale Gericht hat die massgebende Bestimmung �ber den Unfallbegriff (Art. 9 Abs. 1 UVV) sowie die Rechtsprechung zum Begriffsmerkmal der Ungew�hnlichkeit des �usseren Faktors (vgl. auch BGE 122 V 233 Erw. 1) zutreffend dargelegt. Richtig sind weiter die Erw�gungen �ber den sozialversicherungsrechtlich massgeblichen Regelbeweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. auch BGE 121 V 208 Erw. 6b) und betreffend der Beweislastregeln (BGE 117 V 264 Erw. 3b). Zu erg�nzen ist, dass seit je die Beweismaxime gilt, wonach "Aussagen der ersten Stunde" einer versicherten Person erfahrungsgem�ss unbefangener und zuverl�ssiger sind als sp�tere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachtr�glichen �berlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Natur beeinflusst sein k�nnen (BGE 115 V 143 Erw. 8c mit Hinweisen).
2.- Die Vorinstanz ist zu Recht davon ausgegangen, die blosse Vermutung, wonach der Zahnschaden durch einen Biss auf "etwas sehr Hartes" eingetreten sei, gen�ge f�r den Nachweis eines ungew�hnlichen �usseren Faktors nicht. Derart unbestimmte Aussagen, ohne dass die betroffene Person das corpus delicti genauer und detaillierter zu beschreiben w�sste, lassen keine zuverl�ssige Beurteilung dar�ber zu, um was f�r einen Faktor es sich �berhaupt gehandelt hat, geschweige denn �ber dessen Ungew�hnlichkeit (Turt� Baer, Die Zahnsch�digung als Unfall in der Sozialversicherung, in: SJZ 1992, S. 324, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Daran �ndert nichts, wenn man der Beschwerdef�hrerin zugesteht, dass sie w�hrend des gesamten Verfahrens zumindest bei ihrer Aussage blieb, auf etwas Hartes gebissen zu haben. Dabei kann ausser Acht bleiben, dass sie weder in der Unfallmeldung (vom 5. M�rz 1998) noch in deren Erg�nzung (vom 12. April 1998), sondern erstmals in der Einsprache (vom 11. Juni 1998) ausf�hrte, sie habe im Zeitpunkt des Schadenseintritts Weichk�se mit Birne gegessen. Gleiches gilt f�r den Umstand, dass der behandelnde Zahnarzt Dr. med. B.________ im Formular "Zahnverletzungen: Befunde/Kostenvoranschlag" des UVG-Versicherers (ausgef�llt am 2. April 1998) als Datum der ersten Befundnahme den 25. November 1997 angab. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass ein �usserer Faktor als Schadensursache nicht rechtsgen�glich bewiesen ist, somit eine Aussage �ber dessen Ungew�hnlichkeit nicht m�glich ist und die Beschwerdef�hrerin als Leistungsansprecherin die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat. Der vorinstanzlich best�tigte Einspracheentscheid, mit welchem der Anspruch auf Versicherungsleistungen abgelehnt worden ist, besteht daher zu Recht.
3.- Mit ihrem Begehren "Alles unter o-/e-Kostenfolge" beantragt die Beschwerdegegnerin die Auferlegung von Gerichtskosten und die Zusprechung einer Parteientsch�digung. Weil es vorliegend um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, d�rfen nach Art. 134 OG keine Verfahrenskosten erhoben werden. Sodann kann einem UVG-Versicherer in Anwendung von Art. 159 Abs. 2 OG keine Parteientsch�digung zugesprochen werden (BGE 112 V 361 Erw. 6).
keine Parteientsch�digung zugesprochen.