Source: https://www.oberstufe-stadel.ch/aktuell/info-schulpflege/bericht-18-19-4/p-350/
Timestamp: 2019-09-20 02:33:58
Document Index: 167268854

Matched Legal Cases: ['§ 142', '§ 39', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 179', '§ 180', '§ 180']

Oberstufe Stadel - Bericht 18/19-4
Aus der Schulpflege: Mai 2019 bis Juli 2019
In der Berichtsperiode Mai bis Juli fanden drei Schulpflegesitzungen statt.
Kostengutsprache Sonderschulung
Drei Schülerinnen und Schüler aus der Kreisgemeinde wurde die Kostenübernahme für ein weiteres Schuljahr an einer auswärtigen Schule zugesprochen.
Kostengutsprache Kunst- und Sportschule
Zwei Schülern aus der Kreisgemeinde wurde die Kostenübernahme für ein weiteres Schuljahr an einer Kunst- und Sportschule zugesprochen.
Anstellung Schulsozialarbeiterin PS Neerach
Die langjährige Schulsozialarbeiterin beendete ihre Anstellung als Schulsozialarbeiterin in der Primarschule Neerach. Auf den 1. Juni 2019 konnte eine neue Schulsozialarbeiterin in einem 40 % Pensum angestellt werden.
Kostenübernahme für Weiterbildung zur Schulverwaltungsleiterin
Bei der Anstellung der neuen Schulverwaltungsleiterin wurde vereinbart, dass zeitnah die Ausbildung zur dipl. Schulverwaltungsleiterin SIB absolviert werden soll. Die dafür notwendige Kostenübernahme wurde gut geheissen und die Anmeldung für Schulbeginn Mai 2019 gemacht.
Die beauftragte Revisionsgesellschaft hat die Jahresrechnung 2018 gemäss § 142 Gemeindegesetz geprüft. Art und Umfang der Prüfung richteten sich nach den kantonalen gesetzlichen Vorschriften, den Schweizer Prüfungsstandards und den Berufsgrundsätzen von EXPERTsuisse (VGG § 39). Die Prüfungen haben ergeben, dass in der Jahresrechnung 2018 keine wesentlichen Fehlaussagen enthalten sind. Die Jahresrechnung entspricht den kantonalen und kommunalen Vorschriften. Die Rechnungslegung der Oberstufenschulgemeinde Stadel erfolgt nach den kantonalen Bestimmungen. Alle wesentlichen Bilanzierungsgrundsätze wurden stetig angewandt. Die Buchhaltung und Jahresrechnung 2018 sind sauber geführt. Die Prüfung wurde sorgfältig vorbreitet. Die Kontennachweise sind aufbereitet. Die Empfehlungen aus der Beilage zum Umfassenden Bericht an die Oberstufenschule Stadel zur Jahresrechnung 2017 wurden erledigt. Aufgeführt sind noch diejenigen Punkte, die neu dazugekommen sind. Diese Hinweise sind nachvollziehbar und werden umgesetzt. Die Oberstufenschulpflege genehmigt den Prüfbericht zur Jahresrechnung 2018 der Revisionsgesellschaft.
Kostengutsprache Überbrückungspraktikum
Aufgrund der Auflösung der weiteren auswärtigen Schulung und zur Unterstützung für die Lehrstellensuche wurde eine Kostengutsprache für ein Überbrückungspraktikum gewährt.
Harmonisiertes Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2); Abgrenzung des Ressourcenausgleichs
Mit Beschluss (KR-Nr. 300/2018) vom 18. März 2019 hat der Kantonsrat § 119 Abs. 2 und 3 des Gemeindegesetzes vom 20. April 2015 (GG; LS 131.1) geändert. Die Änderung betrifft die Abgrenzung des Ressourcenausgleich: Die Grundsätze der Rechnungslegung sehen neu vor, dass die Gemeinden den Ressourcenausgleich gemäss § 119 Abs. 2 GG zeitlich abgrenzen können. § 119 Abs. 3 GG und damit die bisherige Differenzbetrachtung bei der Abgrenzung wird ersatzlos gestrichen. Mit der neuen Formulierung wird den Gemeinden die Möglichkeit gegeben, entweder auf eine Abgrenzung zu verzichten oder neu den gesamten Betrag (sogenanntes Vollmodell) zu berücksichtigen. Damit kann den unterschiedlichen Gegebenheiten der einzelnen Gemeinden und Städte besser Rechnung getragen werden. Ob eine zeitliche Abgrenzung des Ressourcenausgleichs vorgenommen wird, wird vom Gemeindevorstand der politischen Gemeinde und der Schulgemeinde festgelegt. Die politischen Gemeinden und die Schulgemeinden entscheiden dabei autonom. Die Wahlfreiheit der Gemeinden, eine Abgrenzung vorzunehmen oder nicht, ist primär auf den Umsetzungszeitpunkt der neuen Rechnungslegung (Eingangsbilanz per 1. Januar 2019) beschränkt.
Mit der neuen offenen Formulierung wird den unterschiedlichen Gegebenheiten der einzelnen Gemeinden und Städten Rechnung getragen. Die initiierte Gesetzesänderung hat keinen Einfluss darauf, wie viel Ressourcenausgleich eine Gemeinde erhält oder bezahlt. Das Gemeindeamt geht davon aus, dass Gemeinden mit grossen finanziellen Schwankungen den Ressourcenausgleich abgrenzen werden. Politische Gemeinden sowie Schulgemeinden mit eher konstanter Steuerkraft werden voraussichtlich beim bisherigen Modell bleiben. Die Oberstufenschulgemeinde mit einer eher konstanten Steuerkraft und angewiesen auf verlässliche Steuermeldungen von vier Politischen Gemeinden verzichtet auf eine Abgrenzung des Ressourcenausgleichs. Die Budgets werden auch zukünftig die vom Gemeindeamt Zürich verfügten Ressourcenzuschüsse resp. die –abschöpfung berücksichtigen. Auf eine mögliche Abgrenzung wird verzichtet.
Sanierung Aufenthaltsraum; Zweite Phase
Nächstens findet eine Sitzung für die Neugestaltung des Aufenthaltsraums statt. Eine entsprechende Offerte wird diesbezüglich eingeholt. Bei der Neugestaltung sollen sowohl die Teppiche, wie auch die Nischen und der Korpuss in der Mitte des Raums entfernt werden. Es gibt einen neuen Boden sowie einen hellen Anstrich im kompletten Raum.
Kostengutsprache Psychotherapie
Für die Verlängerung einer Psychotherapie eines Schülers aus der Kreisgemeinde wurde eine Kostengutsprache erteilt.
Kostengutsprache Coaching
Zwei Schüler aus der Kreisgemeinde werden in einem persönlichen Coaching unterstützt, um den Schulalltag sowie die Berufswahl erfolgreich meistern zu können. Für beide Coachings wurde eine Kostengutsprache zur Verlängerung des Coachings bewilligt.
Fünf Lehrpersonen hatten im zweiten Semester des Schuljahrs 2018/19 eine Mitarbeiterbeurteilung. Alle fünf Beurteilungen wurden von der Oberstufenschulpflege gut geheissen.
Turnhalle; Positive Kontrolle auf Korrosionsschäden
Gemäss dem Schreiben der Kontrollstelle EMBA konnten an der Turnhalle keine Hinweise auf Korrosionsschäden gefunden werden. Es wird jedoch empfohlen in einem Rhythmus von circa all fünf Jahren die Turnhalle zu überprüfen. In welchem Rahmen die Überprüfung zukünftig stattfinden wird, ist noch offen.
Harmonisiertes Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2); Genehmigung Bilanzanpassungsbericht per 1. Januar 2019
Die Umstellungsarbeiten auf das HRM2 sind in vollem Gange. Nach der Arbeit für das Budgets 2019 folgt mit der Erstellung der Eingangsbilanz auf den 1. Januar 2019 der nächste Meilenstein. Der Übergang von der alten zur neuen Rechnungslegung soll jederzeit nachweisbar festgehalten werden. Dazu dient der sogenannte Bilanzanpassungsbericht. Der Bericht hält die Veränderungen aufgrund der neuen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften fest und erläutert diese. Als Basis für die Erstellung der Eingangsbilanz dient die durch die Schulpflege genehmigte und durch die finanztechnische Prüfstelle revidierte Jahresrechnung 2018. In einer Überleitungstabelle werden die bestehenden Bilanzwerte auf die neuen HRM2-Bilanzkonten umgegliedert und allenfalls neu bewertet (vgl. § 179 GG). Diese Vorgänge werden im Bilanzanpassungsbericht festgehalten. Die Genehmigung des Bilanzanpassungsberichts erfolgt durch die Schulpflege. Im Anschluss wird der Bericht durch die Prüfstelle geprüft und an das Gemeindeamt weitergeleitet (vgl. § 180 GG). Eine finanzpolitische Prüfung durch die Rechnungsprüfungskommission (RPK) findet nicht statt. Jedoch wird der Bericht der RPK Neerach zur Kenntnisnahme vorgelegt und dem Bezirksrat Dielsdorf eingereicht. Der vorliegende Bilanzanpassungsbericht basiert auf der Vorlage der Abteilung Gemeindefinanzen. Das Gemeindeamt wird gestützt auf § 180 Abs. 4 GG eine Prüfung des Bilanzanpassungsberichts vornehmen und gegebenenfalls Korrekturen verlangen. Die Prüfung des Bilanzanpassungsberichts der Oberstufenschule wird erst möglich sein, wenn die Eingangsbilanz des Sonderpädagogischen Schulzweckverbandes Dielsdorf eingesehen werden konnte. Die Oberstufenschulpflege Stadel genehmigt den Bilanzanpassungsbericht.
Projekt „Praktikumsstelle an der Oberstufenschule Stadel“
Im Februar erhielt die Oberstufe Stadel eine Anfrage für ein Praktikum, um sich auf die Ausbildung zur Lehrperson vorbereiten zu können. Es stellte sich heraus, dass für beide Seiten ein möglichst langes Praktikum gewinnbringend wäre. Während des Praktikums soll einen Einblick in den Schulalltag, insbesondere in den Unterricht und die Arbeit mit den Jugendlichen gewährt werden, aber auch administrative und organisatorische Aufgaben übernommen sowie bei Schulanlässen und Projekten mitgeholfen werden. Zudem sollen mit diesem einmaligen „Praktikums-Projekt“ auch wichtige Informationen für die Zukunft gewonnen werden. Sollte sich zeigen, dass die Praktikumsstelle für die Lehrpersonen, Mitarbeitenden und auch für die Jugendlichen eine ideale Unterstützungsmassnahme im Schulalltag ist, kann von der Schulbehörde und Schulleitung geprüft werden, ob eine fixe Praktikumsstelle beantragt wird. Die Oberstufenschulpflege unterstützt das Projekt „Praktikumsstelle an der Oberstufenschule Stadel“ im Schuljahr 2019/20.
Neuer Berufsauftrag; Anpassungen bei positivem Arbeitszeitsaldo
Im Zuge der Planungsgespräche wurde jeweils auch der Arbeitszeitsaldo überprüft. Viele Lehrpersonen sind auf Kurs und sollten den Arbeitszeitsaldo Ende Schuljahr bei Null haben. Vereinzelt mussten Anpassungen beim Beschäftigungsgrad für die letzten drei Monate vorgenommen werden, um so einem zu hohen positiven Arbeitszeitsaldo entgegenzuwirken. In einem Fall konnte der Beschäftigungsgrad nicht erhöht werden. Deshalb wird der zu hohe Arbeitszeitsaldo in der Planung für das nächste Schuljahr berücksichtigt und fliesst in die Berechnung des Beschäftigungsgrades mit ein.
Pensen- und Lohnerhöhungen der Schulsoziarbeiterinnen der PS Weiach und der OS Stadel
Steigende Schülerzahlen und die zunehmende Beanspruchung der Schulsozialarbeit führen dazu, dass sowohl das Pensum der Schulsozialarbeiterin der PS Weiach wie auch das Pensum der Schulsozialarbeiterin der Oberstufenschule Stadel erhöht werden muss. Aufgrund der schnellen Einarbeitung und der guten Arbeit wurde bei den beiden Schulsozialarbeiterinnen zudem die Lohneinstufung angepasst. Ab dem 1. Juli 2019 arbeitet die Schulsozialarbeiterin der Oberstufenschule Stadel in einem 60 % Pensum. Die Schulsozialarbeiterin der Primarschule Weiach erhöht ihre Anstellung per 1. August 2019 auf 45 %.
Öffentlichkeitsarbeit; Entschädigung für die Koordination der Mitteilungsblätter
Die Zusammenstellung der Seite der Oberstufenschule in den einzelnen Mitteilungsblätter sowie die Koordination und Abgabe an die einzelnen Gemeinden wird durch eine pensionierte Lehrperson erledigt. Für seinen Aufwand wird die ehemalige Lehrperson im Stundenlohn entschädigt. Die Ausgaben sind auch im Voranschlag 2019 berücksichtigt. Auch im Schuljahr 2019/20 ist die ehemalige Lehrperson bereit die Koordination und Layout für die Mitteilungsblätter in Zusammenarbeit mit der zuständigen Verantwortlichen der Gemeinde zu übernehmen. Eine Vereinbarung mit dem Schulleiter wird unterzeichnet.
Zwei Schülerinnen und Schüler aus der Kreisgemeinde wurde die Kostenübernahme für ein weiteres Schuljahr an einer auswärtigen Schule zugesprochen.
Austritt per Ende Schuljahr
Eine Schülerin aus der Kreisgemeinde wird nur noch bis zu den Sommerferien die Oberstufe Stadel besuchen. Um einen Abschluss auf Matur- oder Abiturebene zu erreichen, wechselt sie auf das neue Schuljahr hin an ein Schulinternat in Deutschland.
Zuzug per 1. Oktober 2019
Per 1. Oktober 2019 zieht eine neue Familie in die Kreisgemeinde. Ein Kind fällt in die Zuständigkeit der Oberstufe Stadel. Da das Kind jedoch einen Sonderschulstatus besitzt, wird es weiterhin eine auswärtige Schule besuchen. Ein entsprechender Antrag für die Kostengutsprache erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Neue Leitung im Jugendtreff
Der Jugendtreff Stadel hat eine neue Leiterin. Aktuell hat der Jugendtreff regelmässig circa 30 – 40 Teilnehmer. Die Stimmung ist jeweils gut. Oberstufenschülerinnen und Schüler aus Kaiserstuhl und Fisibach sind ebenfalls herzlich eingeladen den Jugendtreff zu besuchen. Die Schulleitung würde es begrüssen, wenn sich die neue Leiterin bei der Oberstufe vorstellt und vor allem die Schulsozialarbeiterin kennenlernt. Allenfalls wäre auch eine kurze Vorstellung des Jugendtreffs im Rahmen der Vollversammlung möglich.
Vier Schülerinnen und Schüler aus der Kreisgemeinde wurde die Kostenübernahme für ein weiteres Schuljahr an einer auswärtigen Schule zugesprochen.
Kostengutsprache für eine Verlängerung des Integrationskurses an der academia
Im März ist ein Schüler aus dem Libanon in die Kreisgemeinde gezogen. Aufgrund seiner mangelnden Deutschkenntnisse, wurde er für den Deutschintensiv-Integrationskurs an der academia angemeldet. Der Schüler hat bereits gute Fortschritte erzielt. Sein Wortschatz reicht jedoch noch nicht aus, um der Regelklasse folgen zu können. Aus diesem Grund wird der Integrationskurs bis zu den Herbstferien verlängert. Anschliessend wird der Schüler an der Oberstufenschule Stadel beginnen. Die nötige Kostengutsprache für die Fortsetzung wurde durch die Oberstufenschulpflege bewilligt.
Genehmigung Schulprogramm 2019/20
Q-Gruppen, Kommissionen und Steuergruppe haben die Projektpläne mit den Aktionen, Zeitplänen und der Zuständigkeiten für das Schulprogramm 2019/20 geprüft und empfehlen deren Genehmigung. Die Oberstufenschulpflege bewilligt die Projektpläne.
Schulentwicklung; Startkonzept „Projektwoche Semesterende 3. Sek“
Im Januar 2018 wurden die Startkonzepte «Projektwoche Semesterende 1. und 2. Sek» abgesegnet. Die ersten Erfahrungen im Januar 2019 sind sehr positiv ausgefallen. Aufgrund der Evaluationsresultate wird an den beiden Konzepten festgehalten. Seit dem Herbst 2018 wurde das Startkonzept für die 3. Sek ausgearbeitet. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen MINT (Mathematik, Informatik, Natur und Technik), Sprachen sowie Berufswahl. Nach der Präsentation des Startkonzepts, wurde dieses an der Konferenz einstimmig angenommen. Die Schulleitung erachtet das Startkonzept «Projektwoche Semesterende 3. Sek» als Bereicherung für die Entwicklung unserer Organisation. Die Oberstufenschulpflege unterstützt die Umsetzung des Startkonzepts.
Kostengutsprache Logopädielektionen
Für einen zukünftigen Schüler der 1. Klasse wurde die Weiterführung der Logopädielektionen empfohlen. Die Oberstufenschulpflege heisst die Kostengutsprache für 25 Lektionen gut.
ISR Vereinbarungen
Für eine Schülerin aus der Kreisgemeinde wurde die bisherige Vereinbarung der Internen Sonderschulung überprüft und für ein weiteres Schuljahr vereinbart. Zusätzlich wurden drei neue ISR Vereinbarungen für neue Schülerinnen und Schüler getroffen. Die Oberstufenschulpflege unterstützt diese Vereinbarungen.
Bereits in den letzten beiden Schuljahren hat aufgrund einer höheren Anzahl Nichtschwimmer ein zusätzlicher Schwimmkurs stattgefunden. Zukünftig soll dieser jedes Schuljahr organisiert werden sofern das Bedürfnis dazu vorhanden ist. Nach dem Übertritt an die Oberstufenschule wurde in der Vergangenheit bei gewissen Schülerinnen und Schülern festgestellt, dass sie nicht frei Schwimmen können oder teilweise sogar Angst vor dem tiefen Wasser haben. Damit es möglich ist, Klassenausflüge mit allen Schülerinnen und Schüler an ein Gewässer zu machen, sollten die Jugendlichen einen Mindeststandard an Wasserkompetenz haben. Den Sportlehrpersonen ist es während dem Regelunterricht nicht möglich neben dem normalen Schwimmunterricht auf diese Bedürfnisse einzugehen. Aus diesem Grund wurde der zusätzliche Schwimmkurs für die Nichtschwimmer organisiert. Nach dem Übertritt bis zu den Herbstferien soll während des regulären Schwimmunterrichts eruiert werden, welche Schülerinnen und Schüler für den Schwimmkurs in Frage kommen. Die Schülerinnen und Schüler werden darauf angesprochen und mit dem schriftlichen Einverständnis der Eltern dafür angemeldet. Der Kurs startet jeweils nach den Herbstferien und dauert bis zu den Sportferien. Falls notwendig, kann der Kurs für bis zu den Frühlingsferien verlängert werden. Der Schwimmkurs wird jeweils einmal pro Woche für eine Lektion im Schwimmbad durchgeführt. Während des Kurses erlernen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen im Wasser und am Ende des Kurses sollen die Voraussetzungen des Wasser-Sicherheit-Checks erfüllt werden. Der Wasser-Sicherheit-Check hat als Ziel, dass sich Kinder und Jugendliche nach einem Sturz ins Wasser selbständig an den Rand retten können.
Näherbaurecht Neuwis-Huus; Erweiterung Primarschulhaus Stadel
Gemäss der Projektpräsentation für die Erweiterung des Schulhauses der Primarschule Stadel, ist eine Gewährung des Näherbaurechts durch die Oberstufenschule Stadel für die Parzelle des Neuwis-Huus notwendig. Aufgrund der falsch prognostizierten Schülerzahlen benötigt die Primarschule Stadel in Zukunft mehr Schulraum. Dafür werden innerhalb des bestehenden Gebäudes diverse Änderungen vorgenommen. Da dies jedoch nicht ausreicht, ist eine Erweiterung des ehemaligen Abwartgebäudes geplant. Der Anbau soll zwei Stockwerke mit je einem Schulzimmer inklusive Gruppenraum, einem Sitzungszimmer für die Lehrpersonen sowie eine Terrasse umfassen. Die Terrasse soll so geplant werden, dass diese allenfalls überdeckt und anderweitig genutzt werden kann. Zudem soll auch die Möglichkeit bestehen, die Erweiterung mit einem dritten Stockwerk zu ergänzen. Der Zugang zum zweiten Stock wird über eine überdachte, aber offene Treppe erfolgen. Gemäss den ausgearbeiteten Bauplänen wird die Erweiterung bis auf 1.60m an die Parzelle des Neuwis-Huus herankommen. Um dieses Projekt zu realisieren ist eine Gewährung des Näherbaurechts durch den Eigentümer der Nachbarparzelle, der Oberstufenschule Stadel, notwendig. Der maximale Gebäude Abstand ohne Näherbaurecht liegt bei 3.5m. Die Oberstufenschulpflege ist einverstanden, dass Näherbaurecht zu gewähren sofern dieses gegenseitig und für die ganze Grenze zwischen der Primarschule und der Oberstufenschule Stadel gilt.
Talent Campus Winterthur; Swiss Olympic Partner School
Der Talent Campus Winterthur hat mit einem Schreiben informiert, dass sie per 1. August 2019 für vier Jahre das Label als Swiss Olympic Partner School erhalten haben. Das Volksschulamt Zürich hat den Talent Campus jedoch noch nicht als „besondere Schule“ anerkannt und somit der Kunst- und Sportschule in Uster und Zürich gleichgestellt. Dies bedeutet, dass es den Schulgemeinden nach wie vor frei steht, die Schulung einer Schülerin oder eines Schülers am Talent Campus in Winterthur zu übernehmen. Für die beiden „besonderen Schulen“ muss das Schulgeld von der Schulgemeinde übernommen werden.
Pilotprojekt „Integration, Sprache, Arbeitswelt“
Auf die Sommerferien 2019 hin wurde das Angebot ISA (Integration, Sprache, Arbeitswelt) ausgearbeitet. Bei diesem Projekt werden Schülerinnen und Schüler während den Sommerferien in einem Betrieb arbeiten und können dabei die Deutsche Sprache verbessern. Das Angebot wurde vor allem für Schülerinnen und Schüler mit schlechten Deutschkenntnissen und/oder wenig Struktur in der Freizeit und zu Hause organisiert. Für die erste Durchführung haben sich circa 10 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Diese waren vorgängig im Betrieb schnuppern und werden nun in den Sommerferien während einer Woche arbeiten. Für den Einsatz erhalten die Jugendlichen eine Bestätigung, die für die Berufswahl verwendet werden kann. Die Schülerinnen und Schüler werden in ganz unterschiedlichen Berufen wie beispielsweise Elektromonteur, Logistiker, Produktions-mechaniker, Automobilfachmann oder Koch arbeiten.
Sanierung Aufenthaltsraum; Boden
Nach einer internen Rücksprache mit der Schulleitung, Schulverwaltung und dem Hausdienst hat sich die Oberstufenschulpflege für die Verwendung von Linoleum anstatt Kugelgarn als Material für den Boden im Aufenthaltsraum entschieden. Die Reinigung von Linoleum ist einiges einfacher als bei Teppich und passender bei einer vielseitigen Nutzung des Aufenthaltsraums. Lediglich die Lautstärke des Raums kann mit Linoleum weniger gedämpft werden als mit Kugelgarn. Wie man diesem Nachteil entgegenwirkt muss noch besprochen werden.
Nordtrakt; Hitze im Dachgeschoss
Während der überdurchschnittlich heissen Schulwoche wurde deutlich, dass die Temperatur in den Schulzimmern und vor allem im Gang des obersten Stockwerks bis deutlich über 30 Grad steigt. An einen erträglichen Unterricht ist unter diesen Bedingungen fast nicht zu denken, so dass viele Klassen nach draussen oder ins Untergeschoss ausgewichen sind. Auch für den Hausdienst erschwert die heissen Temperaturen im Gang die Arbeit markant. Da zukünftig vermehrt mit heissen Temperaturen in der Schweiz gerechnet werden kann, benötigt es hierfür eine langfristig, passende Lösung.