Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Bayern&Datum=22.12.2009&Aktenzeichen=11%20CS%2009.2081
Timestamp: 2018-08-21 09:52:23
Document Index: 170577020

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 55', 'Art. 15', '§ 55', '§ 80', '§ 4', 'Art. 15', 'Art. 15', '§ 55', '§ 2', '§ 55', '§ 4', 'Art. 15', 'Art. 15', '§ 55']

VGH Bayern, 22.12.2009 - 11 CS 09.2081 - dejure.org
Notwendigkeit eines Vorverfahrens in Angelegenheiten nach dem Personenbeförderungsgesetz;Grenzüberschreitender Personenverkehr mit Kraftomnibussen;Beeinträchtigung eines vergleichbaren Eisenbahndienstes;Rechtsschutzmöglichkeiten des betroffenen Eisenbahnunternehmens;Kein Rückgriff auf § 13 Abs
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.08.2016 - 13 A 788/15
Erteilung einer Genehmigung zur Personenbeförderung i.R.d. eigenwirtschaftlichen …
vgl. VG Düsseldorf, Beschluss vom 28. November 2012 - 6 L 1873/12 -, juris, Rn. 32; vgl. ferner BayVGH, Urteil vom 9. Februar 2012 - 11 B 10.2791 -, juris, Rn. 49, sowie Beschluss vom 22. Dezember 2009 - 11 CS 09.2081 -, = juris, Rn. 25 bis 34 m.w.N.
VG Regensburg, 20.02.2014 - 5 K 12.1758
Zum Umfang des Anspruchs auf Informationszugang nach dem VIG; Zum Begriff der …
Dies folge aus einer Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes vom 5.8.2009 (Az. 11 CS 09.2081 ) zu der inhaltsgleichen Regelung des § 55 des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG).
Hat der Bundesgesetzgeber in einem Fachgesetz aber festgelegt, dass auf einem bestimmten Rechtgebiet ausnahmslos jeder Verwaltungsakt der Nachprüfung in einem Vorverfahren zugeführt werden soll, so liegt eine Regelung im Sinne des Art. 15 Abs. 3 Satz 2 AGVwGO vor, die durch die Abschaffung des Widerspruchsverfahren auf Landesebene nicht berührt wird (so: BayVGH vom 22.12.2009, Az. 11 CS 09.2081 zur vergleichbaren Vorschrift des § 55 PBefG; VG Giesen vom 13.11.2007, Az. 6 G 44/07 ).
VG Regensburg, 20.02.2014 - RN 5 K 12.1758
Zum Umfang des Anspruchs auf Informationszugang nach dem VIG
Für das Verfahren auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs nach § 80 Abs. 5 VwGO gegen die sofortige Vollziehung der Linienverkehrsgenehmigung verbleibt es dagegen bei einer Halbierung (Abschnitt 1.5 Satz 1 des Streitwertkatalogs) des in Abschnitt 47.6 des Streitwertkatalogs empfohlenen Streitwerts von 20.000 EUR, d.h. bei einem Streitwert von 10.000 EUR (vgl. Beschluss des Senats vom 22.12.2009 Az. 11 CS 09.2081).
Die vom Bayerischen VGH in seinem Beschluss vom 22. Dezember 2009 (11 CS 09.2081) vertretene Rechtsauffassung zur Notwendigkeit eines Vorverfahrens in Angelegenheiten nach dem Personenbeförderungsgesetz ist nicht auf den vorliegenden Fall übertragbar.
Diese Notwenigkeit könnte sich aus § 4 Abs. 4 Satz 1 VIG ergeben, wonach ein Widerspruchsverfahren auch dann stattfindet, wenn die Entscheidung von einer obersten Bundes- oder Landesbehörde erlassen worden ist, da diese Vorschrift eine in einem anderen Gesetz enthaltene "abweichende Regelung" im Sinne von Art. 15 Abs. 3 Satz 2 AGVwGO darstellt, die deshalb von der weitgehenden Abschaffung des Widerspruchsverfahrens in Bayern (Art. 15 Abs. 1 und 2 AGVwGO) unberührt bleibt (vgl. BayVGH vom 22.12.2009, 11 CS 09.2081 zur vergleichbaren Regelung des § 55 Satz 1 PBefG).
Nach Auffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs in seiner Entscheidung vom 22.12.2009 (a.a.O.) greift vorliegend der Ausschlusstatbestand des § 2 Satz 3 VIG ein.
Diese Schlussfolgerung habe der Bayerische Verwaltungsgerichtshofes jedenfalls in einer Entscheidung vom 5.8.2009 (Az. 11 CS 09.2081 ) zu der inhaltsgleichen Regelung des § 55 des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) gezogen.
vgl. BayVGH, Beschluss vom 22. Dezember 2009 - 11 CS 09.2081 -, juris Rn. 25 bis 34) m.w.N., bestätigt durch Urteil vom 9. Februar 2012 - 11 B 10.2791 -, juris Rn. 49; VG Düsseldorf, Beschluss vom 28. November 2012 - 6 L 1874/12 -, S. 5 f.
Diese Notwendigkeit könnte sich aus § 4 Abs. 4 Satz 1 VIG ergeben, wonach ein Widerspruchsverfahren auch dann stattfindet, wenn die Entscheidung von einer obersten Bundes- oder Landesbehörde erlassen worden ist, da diese Vorschrift eine in einem anderen Gesetz enthaltene "abweichende Regelung" im Sinne von Art. 15 Abs. 3 Satz 2 AGVwGO darstellt, die deshalb von der weitgehenden Abschaffung des Widerspruchsverfahrens in Bayern (Art. 15 Abs. 1 und 2 AGVwGO) unberührt bleibt (vgl. BayVGH vom 22.12.2009, 11 CS 09.2081 zur vergleichbaren Regelung des § 55 Satz 1 PBefG).
VGH Bayern, 09.02.2012 - 11 B 10.2791
Berechtigtes Interesse an der Feststellung wegen beabsichtigtem …
VG Ansbach, 20.12.2010 - AN 10 K 09.00754
Grenzüberschreitender Buslinienverkehr ... - ...; …
VG Augsburg, 09.03.2010 - Au 3 K 08.1346
Linienverkehrverkehr mit Kraftfahrzeugen; Befristung der Genehmigung; …