Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-heide-bekanntmachung-vergebener-auftraege-6/
Timestamp: 2019-09-19 00:14:13
Document Index: 52890294

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 50', '§ 168', '§ 135']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Heide: Bekanntmachung vergebener Aufträge - arcguide.de
Deutschland, Heide: Bekanntmachung vergebener Aufträge
Deutschland-Heide: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 162-399024
Erweiterung, Umbau, Sanierung Schulzentrum Heide-Ost in 25746 Heide
Leistungen des Projektmanagements nach § 2 AHO, Heft Nr. 9.
Wert ohne MwSt.: 796 180.00 EUR
Die Stadt Heide im Landkreis Dithmarschen plant die umfassende Sanierung, Umbau, Modernisierung und Erweiterung des Schulzentrums Heide-Ost in 25746 Heide, Friedrich-Elvers-Str. 7. Das bestehende Schulzentrum Heide-Ost wurde ab 1971 in ca. 6 Bauabschnitten erbaut. Es sollen die Projektstufen 1-5 in den Handlungsbereichen A-E nach § 2 AHO, Heft Nr. 9 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen. In weiteren VgV-Verfahren werden folgende Planungsleistungen vergeben, die durch den Projektsteuerer zu kontrollieren und zu koordinieren sind: 1) Objektplanung Gebäude und Innenräume + Energiekonzept, 2) Tragwerksplanung, 3) Fachplanung Technische Ausrüstung, ALG 1-8, 4) Objektplanung Freianlagen. (Aus diesem Grund kann sich der Projektsteuerer nicht für die Planung der o. g. Leistungsbilder bewerben.)
Der Gesamtentwurf soll in den LPH 1 und 2 in Varianten erarbeitet werden. Dabei gelten folgende Parameter:
— Raumkapazitäten für bis zu 1 800 Schüler,
— Modulare Erweiterbarkeit,
— Die Umzüge der Friedrich-Elvers-Schule und der Volkshochschule in den selben Gebäudekomplex sind langfristig angedacht,
— Kostenschätzung nach DIN 276,
— Der naturwissenschaftliche und ein weiterer nachfolgender Trakt sollen als erstes in die Umsetzung gebracht werden. Dieser ist so zu dimensionieren, dass die anschließende vollständige Sanierung des Schulzentrums in einem Zug möglich ist. (Bauen im laufenden Betrieb),
— Erstellung Energiekonzept (durch Architekten oder Spezialplaner). Das Konzept soll sowohl im Hinblick auf Gebäudedämmung, als auch dem Einsatz regenerativer Energiequellen für das Anwerben von Fördermitteln dienen.
Es wird daher eine hohe Kommunikationsfähigkeit im Rahmen der Baubesprechungen in Verbindung mit einer hohen Verbindlichkeit in der Umsetzung der Planung erwartet. Die Schulnutzung ist für die gesamte Dauer der Bauzeit ohne Unterbrechungen sicher zu stellen.
Im Rahmen der Gesamtmaßnahme sollen nach Vorliegen der Kostenschätzung zukünftig noch zu spezifizierende Förderprogramme des Bundes und des Landes beantragt werden. Auch eine energetische Förderung ist zu prüfen. (Ein Finanzierungskonzept für die Umsetzung des Projektes wird durch die Stadt Heide erstellt.)
Das Verhältnis Neubau- zu Sanierungsanteil liegt bei etwa 70:30. Mit der Bearbeitung des Projektes soll unmittelbar nach Auftragserteilung begonnen werden (April/Mai 2019). Die Bauausführung soll mit dem Start der Sommerferien 2020 beginnen und Ende der Sommerferien 2024 abgeschlossen werden.
Derzeit wird mit Kosten für die KG 200-700 von insg. 43,5 Mio. EUR brutto bei einer BGF von 20 760 m2 gerechnet.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Projektmanagements nach § 2 AHO, Heft Nr. 9 abdecken und in der Vergangenheit Maßnahmen vergleichbarer Komplexität und Funktion verwirklicht haben. Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf Leistungen nach § 2 AHO, die in den letzten 10 Jahren (ab 2009, abgeschlossen) erbracht wurden, des Weiteren auf: Nichtwohngebäude, Bauten für einen öffentlichen Auftraggeber, Bauten mit vergleichbarer Komplexität / Honorarzone, ähnlicher Leistungsumfang (Handlungsbereiche A-E) und Auftragswert, Einsatz von Fördermitteln und/oder Einsatz von alternativen regenerativen Energieträgern. (Die Angaben sind unbedingt auf den Referenzblättern kenntlich zu machen.)
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.
Qualitätskriterium – Name: Qualität der zu erwartenden Leistung im Hinblick auf den hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium – Name: Gewährleistung von Kosten- und Terminsicherheit in der Planung und in der Baudurchführung / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium – Name: Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Verfügbarkeit der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium – Name: Darstellung der Antworten auf die Fragen zu ZK 1 bis ZK 4 / Gewichtung: 5
Preis – Gewichtung: 10
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 040-090714
Auftrags-Nr.: FG 2884 19 011
Telefon: +49 2219318720
E-Mail: vergabe@bmp.de
Fax: +49 22193187210
Internet-Adresse: www.bmp.de
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 901 821.15 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 796 180.00 EUR
Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 19.3.2019, 11:00 Uhr angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ unter der jeweiligen Vergabe veröffentlicht.
Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist in Textform mithilfe elektronischer Mittel über die E-Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de einzureichen. Hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Auf der E-Vergabeplattform befindet sich zur jeweiligen Vergabenummer für den Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen ein einziger Platzhalter. Über diesen ist der Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen entweder als eine Gesamtdatei im PDF-Format oder als ZIP-Datei mit Ordnerstruktur hochzuladen. Bewerbergemeinschaften haben für ihre Bewerbung den Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einschließlich seiner Anlagen hochzuladen. Diesem sind die Teilnahmeanträge aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Anlagen beizufügen. Entsprechendes gilt im Fall der Eignungsleihe für die anderen Unternehmen.
Allgemeine Verfahrenshinweise für die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Bedingungen:
— Die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind unter Verwendung des Formblattes Teilnahmeantrag II-1 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein,
— Soweit in den Vergabeunterlagen auf Formblätter verwiesen wird, sind diese zu verwenden,
— Die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind für alle Leistungsbilder vorzulegen,
— Ausländische Bewerber können an Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen,
— Geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen, sofern diese im Formblatt Teilnahmeantrag II-1 nicht bereits enthalten sind. Zu jeder Anlage ist die Anlagennummer einzutragen. Am Ende des Teilnahmeantrags sind die Anlagen in der Reihenfolge aufzuführen, in der sie auf den vorherigen Seiten angegeben wurden,
— Gem. § 50 Abs. 3 VgV müssen Bewerber oder Bieter u.a. dann keine Eignungsnachweise beibringen, soweit die Zuschlag erteilende Stelle bereits im Besitz dieser N159
Achweise ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder Bieter in einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens anzugeben, in dem sie diese Nachweise eingereicht haben. Ohne Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseits nicht nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bewerbern oder Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bewerber oder Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.
Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein
DE Standardformular 2 – Auftragsbekanntmachung 7
Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monatenach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Telefon: +49 431-599-1347
Ungarn, Budapest: Änderung eines Vertrags/einer Konzession während der Laufzeit
Frankreich, Pau: Auftragsbekanntmachung
Deutschland, Eggenstein-Leopoldshafen: Auftragsbekanntmachung
Deutschland, Essen: Auftragsbekanntmachung