Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:48084-2019:TEXT:FR:HTML&tabId=1
Timestamp: 2019-10-23 13:33:29
Document Index: 32902272

Matched Legal Cases: ['§123', '§ 123', '§124', '§ 56', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Services - 48084-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Services - 48084-2019
31/01/2019 S22 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
Deutschland-Karlsruhe: Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle
2019/S 022-048084
Offizielle Bezeichnung: Stadt Karlsruhe Hauptamt
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 14-18
Kontaktstelle(n): Klaudia Wild
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E22692743
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E22692743
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.subreport.de/E22692743
Annahme, Verwertung und Entsorgung von Straßenkehricht, AVV 200303
Die Stadt Karlsruhe – Amt für Abfallwirtschaft – als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger ist für die Reinigung von Straßen und Plätzen im Stadtgebiet zuständig.
Die Verwertung und Entsorgung des bei der Straßenreinigung anfallenden Straßenkehrichts ist Gegenstand dieser Ausschreibung.
Die anfallenden Straßenreinigungsrückstände sind der Hauptkategorie der Abfallschlüsselnummern „20 Siedlungsabfälle (Haushaltsabfälle und ähnliche gewerbliche und industrielle Abfälle sowie Abfälle aus Einrichtungen) und der Untergruppen „20 03 Andere Siedlungsabfälle“ bzw. „20 03 03 Straßenkehricht“ zugeordnet.
Die Reinigungsrückstände unterscheiden sich Jahreszeitbedingt in der Zusammensetzung. Daher ist der zu verwertende und zu entsorgende Straßenkehricht in 3 Kategorien untergliedert.
1) Frühjahrskehricht mit einem hohen Anteil an Splitt und mineralischen Abfällen,
Januar – Mai 2) Sommerkehricht mit einem hohen Anteil an erdigen Komponenten und Litteringabfällen aufgrund von Veranstaltungen,
Juni – August 3) Herbstkehricht mit einem hohen bis sehr hohen Anteil an Laub und Ästen September - Dezember Bei den kalkulierten Mengen handelt es sich um das ermittelte durchschnittliche Aufkommen der vergangenen Jahre.
Frühjahrskehricht (Januar – Mai) 900 Mg Sommerkehricht (Juni – August) 1 100 Mg Herbstkehricht (September – Dezember) 900 Mg Der AG hat keinen Einfluss auf die Mengen der anfallenden Straßenreinigungsrückstände, so dass Abweichungen nach oben und unten möglich sind. Mögliche Änderungen, auf deren Entwicklung der AG keinen Einfluss hat, sind vom Bieter bei der Preiskalkulation zu berücksichtigen.
Seitens des AG werden keine Mindestmengen garantiert.
Die Abrechnung erfolgt nach den tatsächlich angelieferten Mengen.
Eigenerklärung (siehe Formular „Eigenerklärung“), dass,
— nachweislich keine zwingenden Ausschlussgründe gemäß §123 GWB vorliegen. Keine Person, die dem Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsgremium angehört oder darin Vertretungs-, Entscheidungs-, oder Kontrollbefugnisse hat, aus den Gründen des § 123 GWB verurteilt wurde,
— nachweislich keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß §124 GWB vorliegen,
— der Bieter im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf die Eignung abgegeben hat.
— Verpflichtungserklärung für öffentliche Aufträge, die vom Arbeitnehmerentsendegesetz erfasst werden zur Tariftreue und Mindestentlohnung, nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für Baden-Württemberg (LTMG)
— über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, jedoch nur sofern entsprechende Angaben verfügbar sind (ansonsten Gründungsdatum des Unternehmens) – eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen vorliegt:
— mind. 500 000 EUR für Sach-, Personen-, und Vermögensschäden Soweit keine Versicherung mit den Deckungssummen vorliegt ist eine Erklärung, dass im Fall der Auftragserteilung eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung unverzüglich abgeschlossen und dem Auftraggeber ein Nachweis nach Auftragserteilung vorgelegt wird, abzugeben.
Eigenerklärung (siehe Formular „Eigenerklärung“), über,
— Referenzprojekte (Mindestens 3):
Liste geeigneter Projekte innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre, die bezüglich der besonderen Leistungsart,
Die Gegenstand dieser Vergabe ist, mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, unter Nennung der Art der ausgeführten Leistung, Ausführungszeitraum, Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) und Angaben zur Vergleichbarkeit,
— Nachweis/ Zertifikat als Entsorgungsfachbetrieb nach §§ 56/57 KrWG mit der Zulassung für die angebotenen Abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten,
— Detaillierte Beschreibung des Verwertungsweges und Verwertungsverfahrens.
Die Übergabestelle muss im Stadtgebiet Karlsruhe oder maximal im Umkreis von 75 km – bezogen auf das Betriebsgelände des Amts für Abfallwirtschaft, Ottostraße 21, 76227 Karlsruhe liegen.
Die Abwicklung des Vergabeverfahrens erfolgt über das elektronische Vergabeinformationssystem (ELViS) der Auftragsplattform subreport (www.subreport.de). Der elektronische Zugang zum Verfahren erfolgt über www.subreport.de/E22692743 Hierzu ist eine kostenfreie einmalige Registrierung erforderlich.
Mündliche Auskünfte haben keine Gültigkeit. Verbindlicher Bestandteil der Vergabeunterlagen werden nur die über die elektronische Vergabeplattform übermittelten Antworten/Bieterinformationen.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit,
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Absatz 3 Nummer 1 GWB),
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Absatz 3 Nummer 2 GWB),
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Absatz 3 Nummer 3 GWB),