Source: https://roth-arbeitssicherheit.de/datenschutzbeauftragter/
Timestamp: 2020-07-11 17:27:09
Document Index: 47913166

Matched Legal Cases: ['Art. 35', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 39', 'Art. 35']

Datenschutzbeauftragter - Roth Arbeitssicherheit
Roth Arbeitssicherheit > Datenschutzbeauftragter
Viele Unternehmer sind durch die seit dem 25.05.2018 verbindlich geltenden DSGVO für das Thema „Datenschutz“ sensibilisiert und müssen auch einen Datenschutzbeauftragten haben.
Gem. Art. 35 ff. DSGVO muss jedes Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn es eine Tätigkeit ausübt, die aus datenschutzrechtlichen Aspekten besonders kontrolliert werden muss.
Gem. Art. 37 Abs. 1 DSGVO ist ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter unter folgenden Bedingungen zu benennen:
Was versteht man hier unter „Kerntätigkeit“?
Unter Kerntätigkeit versteht man jede Tätigkeit, die grundlegend für die Zielerreichung des Unternehmens ist, bspw. die Verarbeitung von Gesundheitsdaten in Krankenhäusern oder Unternehmen, die mit personenbezogenen Daten handeln wie Auskunfteien oder Adresshändler.
Wann handelt es sich um eine „umfangreiche Verarbeitung“?
Hierfür sind einige Faktoren maßgeblich, wie die Anzahl der Betroffenen, die Menge an erhobenen und verarbeitenden Daten, die Dauer der Verarbeitung sowie die geographische Reichweite. Hierunter gehören bspw. auch die personenbezogenen Daten, die für Werbezwecke verarbeitet werden.
Fazit: Sofern ein Unternehmen die Merkmale erfüllt, muss es einen Datenschutzbeauftragten bestellen. Selbstverständlich kann dies auch freiwillig erfolgen, auch wenn ein Unternehmen dazu nicht verpflichtet wäre.
Ein Unternehmen, welches regelmäßig weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigt, ist nicht verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.
Haben Sie einen Datenschutzbeauftragten erstellt, muss eine Mitteilung an die Aufsichtsbehörde erfolgen.
Sofern Sie eine Webseite haben, müssen Sie auch hier die Möglichkeit aufzeigen, wie man Ihren Datenschutzbeauftragten kontaktiert. Es besteht allerdings keine Verpflichtung diesen namentlich zu nennen, es langt wenn man eine Hotline oder spezifische Kontaktdaten angibt.
Braucht ein Unternehmen einen betriebseigenen Datenschutzbeauftragten oder kann dies extern erfolgen?
Dies bleibt dem Unternehmen gem. Art. 37 Abs. 6 DSGVO offen. Viele Unternehmen beauftragen einen externen Datenschutzbeauftragten. Vorteile liegen darin, dass diese oftmals viel besser geschult sind und Fachwissen haben. Darüber hinaus werden durch die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten interne Personalressourcen besser genutzt.
Roth Arbeitssicherheit steht Ihnen professionell zur Seite, wenn Sie Ihren Datenschutzbeauftragten bestellen möchten. Kontaktieren Sie uns!
Wir erfüllen alle Kriterien, die ein Datenschutzbeauftragter gem. Art. 37 Abs. 5 DSGVO erfüllen müssen:
Wir haben die entsprechende berufliche Qualifikation und sind top ausgebildet.
Wir haben Fachwissen im Datenschutz und der Datenschutzpraxis.
Wir haben die Fähigkeit zur Erfüllung der gesetzlich determinierten Anforderungen und Bestimmungen.
Nach Art. 39 DSGVO obliegt ihm Folgendes:
Beratung – auf Anfrage – im Zusammenhang mit der Datenschutz-Folgenabschätzung und Überwachung ihrer Durchführung gem. Art. 35 DSGVO;
Checkliste: Was sollten Unternehmen tun, um DSGVO-konform zu sein?
Einplanen von Zeit und Budget.
Bestandsaufnahme und Analyse von Prozessen
Anlage Verzeichnis Verarbeitungstätigkeiten
Dokumentation technische und organisatorische Maßnahmen
Anlage Liste mit Dienstleistern
Etwaige Lücken erkennen und schließen
Prüfung von Verträgen und Anpassung
Datenschutzerklärung auf der Webseite anpassen
Definition neuer Arbeitsabläufe und Prozesse