Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=FG%20Rheinland-Pfalz&Datum=22.06.2011&Aktenzeichen=2%20K%201441/10
Timestamp: 2019-07-16 05:29:57
Document Index: 371258071

Matched Legal Cases: ['§ 173', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 52', '§ 4', '§ 7']

FG Rheinland-Pfalz, 22.06.2011 - 2 K 1441/10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,28592
FG Rheinland-Pfalz, 22.06.2011 - 2 K 1441/10 (https://dejure.org/2011,28592)
FG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 22.06.2011 - 2 K 1441/10 (https://dejure.org/2011,28592)
FG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 22. Juni 2011 - 2 K 1441/10 (https://dejure.org/2011,28592)
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§ 173 Abs 1 Nr 1 AO, § 4 Abs 4a EStG 1997, § 4 Abs 4a EStG 2002, § 7g Abs 2 Nr 2b EStG 2002, § 52 Abs 11 S 2 EStG 2002
(Keine Berücksichtigung von Entnahmevorgängen vor 1999 im Rahmen des § 4 Abs. 4a EStG in Veranlagungszeiträumen ab 2001 - Berücksichtigung eines betrieblich genutzten PKW nach § 7g EStG - Übertragung eines Mitunternehmeranteils an einer freiberuflich tätigen Personengesellschaft - Sachverhaltsermittlung im Rahmen der Außenprüfung - Neue Tatsache).
Zur Berechnung von Überentnahmen - Einbeziehung von Unterentnahmen vor 1999
Berücksichtigung von Unterentnahmen vor 1999 für die Berechnung nicht abzugsfähiger Schuldzinsen
EFG 2012, 218
Der Gesetzgeber sei berechtigt gewesen, die Neuregelung nur für neue Sachverhalte gelten zu lassen; dies gelte gleichermaßen für zum 31. Dezember 1998 vorhandene Über- und Unterentnahmen (vgl. Weber-Grellet, DB 2012, 1889, 1891, Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 22. Juni 2011 2 K 1441/10, EFG 2012, 218).
Haben sowohl der Steuerpflichtige als auch die Finanzbehörde bei der Sachverhaltsaufklärung Fehler gemacht, kann der betreffende Steuerbescheid nur dann nicht geändert werden, wenn die Pflichtverletzung der Behörde die des Steuerpflichtigen deutlich überwiegt (z.B. FG Rh-Pfalz v. 22.6.2011 2 K 1441/10).