Source: http://hoferleitinger.at/news.php?n=642
Timestamp: 2017-06-26 15:29:00
Document Index: 382520308

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11']

News vom 25.3.2016Wesentliches Merkmal der Umsatzsteuer ist der Vorsteuerabzug, durch den die in der Unternehmerkette eingetretene Umsatzsteuerbelastung neutralisiert wird. Für den Vorsteuerabzug existieren gemäß § 12 Abs 1 Z 1 UStG formelle Voraussetzungen. Sowohl der Leistende als auch der Leistungsempfänger müssen Unternehmer sein, die Leistung muss für das Unternehmen im Inland ausgeführt werden und es muss eine Rechnung gemäß § 11 UStG vorliegen.
- Rechnungsmerkmale des § 11 UStG nicht erfüllt- Kein Vorsteuerabzug
- Rechnungsmerkmale des § 11 UStG nicht erfüllt- Kein Vorsteuerabzug- Ausnahme: Kleinbetragsrechnungen
- Rechnungsmerkmale des § 11 UStG nicht erfüllt- Kein Vorsteuerabzug- Ausnahme: Geringfügige Schreibfehler (zB Ziffernsturz), die einer eindeutigen Rechnungsordnung nicht im Wege stehen
- Rechnungsmerkmale des § 11 UStG nicht erfüllt- Kein Vorsteuerabzug- Abhilfe: Anderweitige Sicherstellung der Identifizierung des Leistenden (zB durch eine eindeutige Steueridentifizierungsnummer)- Ausnahme: Kleinbetragsrechnungen
- Rechnungsmerkmale des § 11 UStG nicht erfüllt (Verpflichtende Angabe der UID des Leistungsempfängers bei Rechnungen über € 10.000)- Versagung des Vorsteuerabzuges fraglich (laut Bundesfinanzgericht (BFG) ist das Fehlen der UID für den Vorsteuerabzug schädlich; die Literatur hingegen sieht in dieser Vorgehensweise einen Verstoß gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz)
- Rechnungsmerkmale des § 11 UStG nicht erfüllt (Verpflichtende Angabe der UID des Leistungsempfängers bei Rechnungen über € 10.000)- Versagung des Vorsteuerabzuges fraglich (Laut BFG ist das Fehlen der UID für den Vorsteuerabzug schädlich; die Literatur hingegen sieht in dieser Vorgehensweise einen Verstoß gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz)