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Timestamp: 2016-10-20 21:31:14
Document Index: 118473861

Matched Legal Cases: ['Art. 286', 'Art. 288', 'Art. 286', 'Art. 288', 'Art. 44', 'Art. 288', 'Art. 286', 'Art. 288', 'Art. 105', 'Art. 288', 'Art. 44', 'Art. 288', 'Art. 288', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 63', 'Art. 288', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 105', 'Art. 68', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 288', 'Art. 288', 'Art. 66', 'Art. 64']

5A_19/2014 (25.04.2014)
5A_19/2014 � � Urteil vom 25. April 2014
Genossenschaft U.________,
R.________, S.________, T.________, V.________ sowie die Genossenschaft U.________ sind Gl�ubiger von Z.________.
�Am 29. Oktober 2008 verkaufte Z.________ seinem Sohn X.________ zu einem Preis von Fr. 2'144'965.65 sein landwirtschaftliches Gewerbe an der Strasse A.________ in B.________ (insgesamt 35 Parzellen, inkl. Wohnhaus und �konomiegeb�ude), unter Begr�ndung eines lebensl�nglichen Wohnrechts im Hochparterre des Wohnhauses f�r sich und seine Frau.
�Am 16. September und 7. Dezember 2009 vollzog das Betreibungsamt B.________ bei Z.________ Pf�ndungen zugunsten der vorgenannten Gl�ubiger. Mangels pf�ndbarer Aktiven wurden ihnen Verlustscheine ausgestellt (Verlustscheinforderungen von total Fr. 1'022'393.20).
�Mit Urteil vom 8. Dezember 2010 erkl�rte das Bezirksgericht Zurzach den Kaufvertrag als anfechtbar und verpflichtete X.________ zur Duldung der Pf�ndung und Verwertung der Grundst�cke, soweit zur Deckung der kl�gerischen Forderungen notwendig und ohne Beachtung des Wohnrechtes. In seiner Begr�ndung f�hrte das Bezirksgericht aus, dass der Kaufvertrag sowohl im Sinn von Art. 286 als auch gem�ss Art. 288 SchKG anfechtbar sei.
�Mit Urteil vom 4. April 2012 wies das Obergericht des Kantons Aargau die hiergegen von X.________ erhobene Berufung ab. In seiner Begr�ndung hielt es die Tatbestandsvoraussetzungen von Art. 286 SchKG f�r erf�llt und erwog, dass sich deshalb Ausf�hrungen zu Art. 288 SchKG er�brigen w�rden.
�In seinem Urteil vom 19. Dezember 2012 (Verfahren 5A_391/2012) kam das Bundesgericht zum Schluss, dass die Tatbestandsmerkmale der Schenkungspauliana nicht erf�llt w�ren, soweit der Kaufpreis den Vorschriften von Art. 44 und 52 BGBB entsprechen w�rde. Es wies die Sache zur Erg�nzung des diesbez�glichen Sachverhaltes sowie zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes mit Blick auf Art. 288 SchKG an das Obergericht zur�ck.
�Mit Urteil vom 30. Oktober 2013 wies das Obergericht die Berufung erneut ab. Es erachtete sowohl die Tatbestandsmerkmale von Art. 286 als auch diejenigen von Art. 288 SchKG als erf�llt.
Gegen dieses Urteil hat X.________ am 9. Januar 2014 erneut eine Beschwerde in Zivilsachen eingereicht mit den Begehren um dessen Aufhebung. Ferner verlangte er die aufschiebende Wirkung und die unentgeltliche Rechtspflege. Mit Pr�sidialverf�gung vom 4. Februar 2014 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt. In der Sache selbst wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
Gem�ss den f�r das bundesgerichtliche Verfahren verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) war X.________ im Zeitpunkt der Hof�bernahme 19-j�hrig und absolvierte eine Ausbildung zum Gem�seg�rtner auf einem gutsfremden Betrieb. Der zwischen Vater und Sohn vereinbarte Kaufpreis betrug Fr. 2'144'965.65, wobei kein Geld floss: Im Betrag von Fr. 1'779'000.-- wurden die bestehenden Grundpfandschulden �bernommen; sodann erfolgte gem�ss Vertrag im Betrag von Fr. 208'309.-- eine "Verrechnung" mit dem �bernommenen toten und lebenden Inventar; der Restbetrag von Fr. 157'656.65 wurde gem�ss Vertrag mit dem lebensl�nglichen Wohnrecht, welches f�r Z.________ und dessen Frau im Hochparterre des Wohnhauses stipuliert wurde, verrechnet. Der gesch�tzte Verkehrswert des landwirtschaftlichen Gewerbes betrug Fr. 3,2 Mio. Ferner ist ein Kaufangebot des Vereins C.________ �ber Fr. 2,6 Mio. aktenkundig. Gegen Z.________ liefen zum Verkaufszeitpunkt zahlreiche Betreibungen. Das Obergericht hat festgehalten, dass diese gem�ss Betreibungsregisterauszug vom 2. April 2009 insgesamt Fr. 377'056.15 betrugen. Die Anfechtungsgl�ubiger verf�gen �ber Verlustscheine von Fr. 1'022'392.20.
In rechtlicher Hinsicht wurde im seinerzeitigen R�ckweisungsurteil festgehalten, dass der Anfechtungstatbestand von Art. 288 SchKG im Vordergrund steht, weil keine Schenkungspauliana vorliegen w�rde, soweit der Verkaufspreis den Vorschriften von Art. 44 und 52 BGBB entspr�che, w�hrend der relevante Vergleichswert f�r die Gl�ubigersch�digung bei der Absichtspauliana nicht der Preis ist, zu welchem das landwirtschaftliche Gewerbe zivilrechtlich h�tte verkauft werden k�nnen, sondern derjenige, der sich bei einer Zwangsvollstreckung erzielen liesse (zur Begr�ndung vgl. im Einzelnen Urteil 5A_391/2012 vom 19. Dezember 2012 E. 5). Vorab wird deshalb der Anfechtungstatbestand von Art. 288 SchKG gepr�ft.
Als erstes Tatbestandsmerkmal von Art. 288 SchKG muss eine Sch�digung der Gl�ubiger durch Beeintr�chtigung der Exekutionsrechte vorliegen, indem ihre Befriedigung im Rahmen der General- oder Spezialexekution oder ihre Stellung im Vollstreckungsverfahren geschm�lert wird (BGE 135 III 265 E. 2 S. 267; 135 III 513 E. 3.1 S. 515; 136 III 247 E. 3 S. 250). An einer Sch�digung fehlt es in der Regel, wenn die angefochtene Rechtshandlung im Austausch gleichwertiger Leistungen besteht (BGE 135 III 276 E. 6.1.2 S. 280; 136 III 247 E. 3 S. 251), es sei denn, der Schuldner habe mit dem Gesch�ft den Zweck verfolgt, �ber seine letzten Aktiven zum Schaden der Gl�ubiger zu verf�gen, und sein Gesch�ftspartner habe das erkannt oder bei pflichtgem�sser Aufmerksamkeit erkennen m�ssen (BGE 130 III 235 E. 2.1.2 S. 238; 134 III 452 E. 3.1 S. 455).
4.1.�Das Obergericht hat diesbez�glich erwogen, dass angesichts des gesch�tzten Verkehrswertes von Fr. 3,2 Mio. bei einer Zwangsversteigerung des landwirtschaftlichen Gewerbes ein deutlich h�herer Erl�s als der vereinbarte Kaufpreis h�tte erzielt werden k�nnen. Insofern sei den Gl�ubigern Vollstreckungssubstrat entzogen worden.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt einzig vor, dass die Hof�bergabe gesetzeskonform vorgenommen worden sei und es deshalb in objektiver Hinsicht keine sch�digende Rechtshandlung gebe.
4.3.�Diese Argumentation zielt insofern an der Sache vorbei, als es bei der Anfechtungsklage nicht um eine zivilrechtliche R�ckwicklung des Gesch�ftes und damit auch nicht um die Frage geht, ob dieses zivilrechtlich zul�ssig war. Das Thema ist vielmehr, ob die Stellung der Gl�ubiger in der Realexekution beeintr�chtigt wurde. Dies wird nach dem Gesagten in der Regel verneint, wenn die angefochtene Rechtshandlung im Austausch gleichwertiger Leistungen bestand, also Verm�gensgegenst�nde zu ihrem Marktpreis ver�ussert wurden. Vorliegend war dies angesichts der Verkehrswertsch�tzung auf Fr. 3,2 Mio. offensichtlich nicht der Fall. Der Verkauf ist zwar m�glicherweise zu einem BGBB-konformen Preis erfolgt. Indes ist bei der Absichtspauliana nicht eine am Ertragswert orientierte Preisbestimmung (vgl. Art. 44 BGBB), sondern der objektive Marktwert massgeblich, weil bei der Zwangsvollstreckung von landwirtschaftlichen Grundst�cken die durch Angebote erfolgende Preisbildung frei ist (Art. 63 Abs. 2 BGBB; vgl. zu den Einzelheiten Urteil 5A_391/2012 vom 19. Dezember 2012 E. 5). Es ist davon auszugehen, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit f�r die Gl�ubiger bei einer Zwangsversteigerung der Liegenschaft nach Abzug der Grundpfandschulden ein Erl�s �brig bleiben wird und deshalb mit dem Verkauf der Liegenschaft in ihre Exekutionsrechte eingegriffen wurde. Die Tatbestandsvoraussetzung der Gl�ubigersch�digung ist klarerweise erf�llt.
Als weiteres Tatbestandsmerkmal von Art. 288 SchKG muss beim Schuldner Sch�digungsabsicht gegeben sein. Diese ist zu bejahen, wenn er voraussehen konnte und musste, dass die angefochtene Handlung die Gl�ubiger benachteiligt. Nicht erforderlich ist, dass der Schuldner mit seiner Handlung die Benachteiligung von Gl�ubigern geradezu bezweckt hat. Es gen�gt vielmehr, wenn er sich dar�ber hat Rechenschaft geben k�nnen und m�ssen und gleichsam in Kauf genommen hat, dass als nat�rliche Folge seiner Handlung Gl�ubiger gesch�digt werden (BGE 134 III 452 E. 4.1 S. 456; 135 III 265 E. 2 S. 267; 137 III 268 E. 4.2 S. 283 f.).
5.1.�Das Obergericht hat erwogen, dass in Bezug auf die Sch�digungsabsicht zumindest ein Eventualvorsatz zu bejahen sei. Das Vorbringen, er habe darauf vertrauen d�rfen, eine Entsch�digung f�r den Tierseuchenvorfall zu erhalten (was schliesslich nicht der Fall war) und damit die Zwangsvollstreckung noch abwenden zu k�nnen, sei erst im Rechtsmittelverfahren und damit versp�tet erhoben worden. Ohnehin sei nicht zu sehen, wie er angesichts der H�he der Betreibungen sowie der Ungewissheit der Erh�ltlichkeit und H�he der Entsch�digung ernsthaft darauf habe vertrauen d�rfen, die betriebenen Forderungen rechtzeitig tilgen zu k�nnen. Im Gegenteil spreche das jugendliche Alter des Sohnes, der sich noch in Ausbildung befunden habe, viel eher daf�r, dass der Vater eine Gl�ubigerbenachteiligung nicht nur in Kauf genommen, sondern es mit der vorzeitigen Hof�bergabe gezielt darauf angelegt habe, das einzige Vollstreckungssubstrat den Gl�ubigern zu entziehen.
5.2.�Der Beschwerdef�hrer macht in Bezug auf die Sch�digungsabsicht geltend, dass sein Vater bei der Hof�bergabe schon weit �ber 50 Jahre alt (Jahrgang 1953) und von gesundheitlichen Schicksalsschl�gen gekennzeichnet gewesen sei. Er leide seit 1997 an einer arteriellen Hypertonie und an einem Vorhofflimmern. Im Dezember 2005 habe eine H�ftoperation und im April 2013 eine weitere Operation (renitale Ablation) stattgefunden. Im November 2007 habe er einen leichten Schlaganfall erlitten. Er sei nur noch eingeschr�nkt arbeitsf�hig und beziehe eine IV-Rente. Daher habe er den Hof vorzeitig �bergeben. Er selbst (Beschwerdef�hrer) habe im Hinblick darauf eine Lehre als Gem�sebauer in Angriff genommen und erfolgreich abgeschlossen. Er betreibe nunmehr den Hof und k�nne auch schon einige Erfolge verzeichnen. Im �brigen habe sein Vater in gutem Glauben auf die erhofften Entsch�digungszahlungen f�r den Tierseuchenfall vertrauen d�rfen und auch darauf, mit der Entsch�digung seine Schulden zu zahlen. Von einer �berst�rzten Hof�bergabe k�nne deshalb keine Rede sein.
�Was zun�chst die gesundheitlichen Probleme des Vaters anbelangt, so sind diese im Urteil vom 30. Oktober 2013, welches vorliegend den Anfechtungsgegenstand bildet, nicht ber�cksichtigt mit der Begr�ndung, sie seien erst im Rechtsmittelverfahren und damit versp�tet vorgebracht worden. Der Sohn legt in seiner Beschwerde vom 9. Januar 2014 nicht dar, inwiefern das Obergericht damit Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 und Art. 95 BGG) und als Folge in willk�rlicher Weise betreffende Sachverhaltsfeststellungen unterlassen h�tte (Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 393 E. 7.1 S. 398; 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich auf die Kritik, das Bundesgericht habe den im R�ckweisungsentscheid aufgef�hrten Katalog von Kriterien, welche Hinweise im Zusammenhang mit der Sch�digungsabsicht geben k�nnten (Alter, Gesundheit, finanzielle Situation des Vaters; Alter, Ausbildung, Situation des Sohnes; seit langem diskutierte und beabsichtigte L�sung oder �berst�rzter Beschluss; Art der fr�heren und heutigen Zusammen-/Mitarbeit zwischen Vater und Sohn; Art und Weise der Abwicklung sowie Begleitumst�nde des Kaufvertrages; Finanzierungsmodalit�ten), weitgehend unber�cksichtigt gelassen. Dabei �bersieht er, dass eine R�ckweisung nicht dazu f�hrt, dass das Obergericht in einem der Verhandlungsmaxime unterliegenden Verfahren den Sachverhalt unabh�ngig von den anwendbaren prozessualen Regeln gewissermassen von Amtes wegen umfassend festzustellen h�tte. Vielmehr kann es einzig die rechtzeitig erhobenen und belegten Behauptungen ber�cksichtigen und w�rdigen. Indem der Beschwerdef�hrer nicht aufzeigt, inwiefern dies mit Bezug auf die behauptete gesundheitliche Beeintr�chtigung beim Vater der Fall gewesen w�re, muss dieses Vorbringen als neu und damit unzul�ssig gelten (Art. 99 Abs. 1 BGG).
�Den rechtlichen Erw�gungen ist somit der Sachverhalt zugrunde zu legen, wie er im angefochtenen Entscheid dargestellt ist (Art. 105 Abs. 1 BGG). Zusammenfassend geht dieser dahin, dass der im Zeitpunkt des Verkaufes erst 19-j�hrige Sohn noch in Ausbildung stand, und zwar auf einem anderen Gutsbetrieb. An objektiven Umst�nden steht weiter fest, dass kein einziger Franken an Geld floss. Der Kaufpreis wurde getilgt durch �bernahme der bestehenden Grundpfandschulden, durch Einr�umung eines lebensl�nglichen Wohnrechtes an die Eltern und durch "Verrechnung" mit dem toten und lebenden Inventar. Mit Bezug auf die letztere Klausel ist nicht zu sehen und im angefochtenen Urteil auch nicht festgestellt, inwiefern zwischen der �bergabe des Inventars und des Hofes ein Verrechnungstatbestand gegeben sein k�nnte (in der erstinstanzlichen Duplik wurde geltend gemacht, dass damit die �bernahme von Bankschulden durch den Sohn f�r das Inventar gemeint gewesen sei, wobei f�r diese Behauptung weder im Kaufvertrag Anhaltspunkte bestehen noch Bankunterlagen eingereicht wurden; bei der Parteibefragung sagte der Sohn aus, es sei um einen Kontokorrentkredit von Fr. 100'000.-- gegangen, wobei er keine Erkl�rung zur Differenz des mit �ber Fr. 200'000.-- eingesetzten Inventars hatte). So oder anders machen die gesamten Umst�nde den Anschein, dass die Parteien um jeden Preis das rechnerische Ergebnis herbeif�hren wollten, dass kein (pf�ndbarer) Barbetrag an den Vater fliessen sollte.
�Abgesehen von den zumindest als sonderbar zu bezeichnenden vertraglichen Regelungen mutet auch der gew�hlte Zeitpunkt der Hof�bergabe seltsam an. Die Hof�bergabe bereits mit 55 Jahren scheint un�blich fr�h und insbesondere macht es keinen Sinn, an einen noch in Ausbildung stehenden Sohn zu verkaufen, der seine Ausbildung auf einem anderen Gutsbetrieb absolviert und somit den Hof gar nicht sofort selbst bewirtschaften kann. Es sind keine Gr�nde bekannt, weshalb nicht wenigstens der Lehrabschluss des Sohnes und dessen R�ckkehr auf den eigenen Betrieb abgewartet wurde.
�Der Hintergrund der erdr�ckenden Schulden und der in die entscheidende Phase gelangenden Betreibungen l�sst darauf schliessen, dass mit der Hof�bergabe den Gl�ubigern gezielt das einzige Vollstreckungssubstrat weggenommen werden sollte. Jedenfalls aber ist von Eventualvors�tzlichkeit auszugehen, zumal der Vater angesichts der v�lligen Ungewissheit �ber eine allf�llige Entsch�digung aus dem Tierseuchenvorfall nicht einfach darauf vertrauen durfte, dass er eine solche erhalte, und zwar in einer H�he, dass er damit seine immensen Schulden h�tte begleichen k�nnen.
�Nichts zum Tatbestandselement der Sch�digungsabsicht tun schliesslich die Vorbringen zu den Zielsetzungen des BGBB, ist doch die fr�here Regelung betreffend den �bersetzten Erwerbspreis bei Zwangsversteigerungen per 1. Januar 1999 abgeschafft (Aufhebung des fr�heren Art. 68 BGBB, vgl. Teilrevision vom 26. Juni 1998, AS 1998 S. 3009 ff.). Mithin entspricht es dem ausdr�cklichen Willen des Gesetzgebers, dass die Zwangsversteigerung von landwirtschaftlichen Gewerben der freien Preisbildung unterliegt und die Befriedigung der Gl�ubiger der Zielsetzung, Hof�bergaben zu angemessenen Preisen zu erm�glichen, vorgeht.
Als drittes Tatbestandsmerkmal ist in W�rdigung s�mtlicher Gegebenheiten des konkreten Einzelfalls zu beurteilen, ob der Beg�nstigte die Sch�digungsabsicht des Schuldners im Zeitpunkt der Vornahme der anfechtbaren Handlung wirklich erkannt hat oder bei pflichtgem�sser Sorgfalt und Aufmerksamkeit h�tte erkennen k�nnen und m�ssen, dass als nat�rliche Folge der angefochtenen Handlung m�glicherweise eine Gl�ubigersch�digung eintritt (BGE 135 III 513 E. 5.1 S. 523). Hiermit wird keine unbeschr�nkte Erkundigungspflicht aufgestellt; im Allgemeinen braucht sich niemand darum zu k�mmern, ob durch ein Rechtsgesch�ft die Gl�ubiger seines Kontrahenten gesch�digt werden oder nicht. Nur wenn deutliche Anzeichen f�r eine Gl�ubigerbeg�nstigung bzw. -benachteiligung bestehen, darf vom Beg�nstigten eine sorgf�ltige Pr�fung verlangt werden (BGE 135 III 265 E. 2 S. 267; 135 III 276 E. 8.1 S. 286). Rechtsprechungsgem�ss gilt unter Ehegatten und nahen Verwandten allerdings eine nat�rliche Vermutung, dass der Beg�nstigte die wirklich vorhandene schlechte Verm�genslage des Schuldners kannte (BGE 40 III 293 E. 2 S. 298; Urteil 5A_747/2010 vom 23. Februar 2011 E. 4.3). Diesfalls trifft den Beg�nstigten eine besondere Erkundigungspflicht (vgl. BGE 89 III 47 E. 2 S. 52). Auch wenn die betreffende Vorschrift auf den vorliegenden Fall intertemporal nicht anwendbar ist, sei darauf hingewiesen, dass diese Vermutung seit dem 1. Januar 2014 in Art. 288 Abs. 2 SchKG positiviert ist (AS 2013 S. 4114), wobei in der Botschaft ausdr�cklich auf die vorerw�hnte Rechtsprechung Bezug genommen wird (BBl 2010 S. 6477).
6.1.�Das Obergericht hat befunden, dass die Sch�digungsabsicht des Vaters f�r den Sohn erkennbar gewesen sei. Angesichts des engen Verwandtschaftsverh�ltnisses sei davon auszugehen, dass er von den finanziellen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Hofbewirtschaftung gewusst habe, zumal er die Freizeit und Wochenenden weitgehend zu Hause verbracht habe. Ein allf�lliges Nichtwissen w�re aber jedenfalls insofern als fahrl�ssig zu beurteilen, als er im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht als �bernehmer des Gutsbetriebs gehalten gewesen w�re, sich zumindest in groben Z�gen �ber die wirtschaftliche Gesamtlage ins Bild zu setzen.
6.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es h�tten keine deutlichen Anzeichen f�r eine Sch�digungsabsicht, ja eine solche habe �berhaupt nicht bestanden; entsprechend h�tten ihn auch keine Erkundigungspflichten treffen k�nnen. Ebenso wenig spreche das verwandtschaftliche Verh�ltnis daf�r, dass er �ber die finanzielle Situation des Vaters Bescheid gewusst habe, sei es doch allgemeine Lebenserfahrung, dass man �ber die eigene finanzielle Situation nur sehr zur�ckhaltend und h�chstens mit einer engen Bezugsperson wie der Ehefrau spreche. Nichts anderes ergebe sich aus dem Umstand, dass er die Freizeit und Wochenenden auf dem elterlichen Hof verbracht habe.
6.3.�Vorliegend kommt die Vermutung zum Tragen, dass der Sohn als Beg�nstigter aufgrund der verwandtschaftlichen N�he die schlechte Verm�genslage des Vaters kannte. Aus dem angefochtenen Entscheid geht nicht hervor, dass der Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren etwas unternommen h�tte, um die Vermutung umzustossen, etwa mit dem Vorbringen, sein Vater sei von Natur aus geheimniskr�merisch, und in der Beschwerde wird auch nicht vorgebracht, dass irgendwelche die Vermutung entkr�ftende Umst�nde nachgewiesen, aber entsprechende Feststellungen in willk�rlicher Weise unterlassen worden w�ren. Der Beschwerdef�hrer beruft sich einzig auf die angebliche Lebenserfahrung, wonach finanzielle Probleme nicht mit nahen Familienangeh�rigen oder jedenfalls nur mit der Ehefrau besprochen w�rden. Die aufgestellte Vermutung geht aber gerade ins Gegenteil, wonach bei nahen famili�ren Verh�ltnissen in der Regel Kenntnis �ber finanzielle Probleme besteht. Es geht hierbei nicht zwingend um ein eigentliches Besprechen, sondern um ein (durchaus aus anderen Informationskan�len herr�hrendes) Wissen, welches wenigstens in Umrissen vorhanden ist und im Zusammenhang mit der Vornahme des anfechtbaren Rechtsgesch�ftes zu Erkundigungspflichten f�hrt.
�Vorliegend ist wesentlich, dass es aus der Optik des Beschwerdef�hrers nicht um ein Alltagsgesch�ft, sondern um eine Transaktion in Millionenh�he ging, bei welchem er u.a. die Grundpfandschulden von knapp Fr. 1,8 Mio. zu seinen eigenen machte und bei welcher er sich mit der Gegenpartei auch dergestalt vertraglich verflocht, dass er ein lebensl�ngliches Wohnrecht einr�umte. Ein Gesch�ft von diesem Ausmass ist im Leben einmalig und existenzbestimmend. Es widerspricht jeglicher Allgemeinerfahrung, dass sich der in direkter Linie �bernehmende nicht ansatzweise um das finanzielle Umfeld und die Hintergr�nde der �bertragung schert. Im Gegenteil deutet vorliegend alles darauf hin, dass die Parteien eine gemeinsame finanzielle Planung des Gesamtgesch�ftes vornahmen, floss doch kein einziger Franken, indem die Parteien die �bertragung mit (jedenfalls so deklarierten) Gegenleistungen aufgehen liessen. Abgesehen von dem fehlenden Umstossen der Vermutung ist sogar in positiver Hinsicht davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer von der finanziellen Bedr�ngnis des Vaters zumindest in Umrissen wissen musste und er angesichts der Einmaligkeit und des Umfanges der Operation jedenfalls zu n�heren Abkl�rungen verpflichtet gewesen w�re, zumal es auch f�r ihn ungew�hnlich sein musste, dass der erst 55-j�hrige Vater ihm den Hof bereits w�hrend seiner externen Ausbildungszeit �bergeben wollte. Dass er sich auch nur ansatzweise erkundigt h�tte, brachte der Beschwerdef�hrer nie vor. Vielmehr stellte er sich durchwegs auf den Standpunkt, hierf�r h�tte von vornherein kein Anlass bestanden, was indes nach dem Gesagten nicht zutrifft.
�Zusammenfassend sprechen die �usseren Umst�nde daf�r, dass das Vorgehen von Vater und Sohn auf gemeinsamer Planung beruhte; jedenfalls aber h�tten den Sohn angesichts der entsprechenden Vermutung und vorliegend noch mehr aufgrund der besonderen Umst�nde n�here Abkl�rungspflichten getroffen, und er h�tte bei pflichtgem�sser Sorgfalt und Aufmerksamkeit die Benachteiligungsabsicht des Vaters gegen�ber dessen Gl�ubigern erkennen k�nnen und m�ssen.
Zusammenfassend ergibt sich, dass alle Tatbestandsmerkmale von Art. 288 SchKG erf�llt sind und der angefochtene Entscheid diesbez�glich vor Bundesgericht standh�lt. Insoweit er�brigt sich die Pr�fung der Schenkungspauliana.
�Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Gerichtskosten sind als Folge dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Wie die vorstehenden Erw�gungen zeigen, muss die Beschwerde als von Anfang an aussichtslos bezeichnet werden (Art. 64 Abs. 1 BGG), weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt und das betreffende Gesuch abzuweisen ist. Der Gegenpartei ist kein entsch�digungspflichtiger Aufwand entstanden.