Source: http://www.jurablogs.com/2013/06/14/werbung-kreditvertraege-finanzierungen-vorgaben-pangv
Timestamp: 2017-03-28 12:37:45
Document Index: 281031053

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6']

BlogsIT-Recht KanzleiJuni 2013Werbung für Kreditverträge, Finanzierungen: Vorgaben der PAngV§ 6a PAngV sieht diverse Vorgaben bei der Werbung für Kreditverträge gegenüber Letztverbrauchern vor. Dies aus dem Grund, da Finanzierungsgeschäfte für den Verbraucher wegen der mit ihnen verbundenen längerfristigen und unter Umständen erheblichen wirtschaftlichen Belastungen mit besonders hohen Gefahren verbunden sind. Zum Schutz des Verbrauchers normiert § 6a PAngV deshalb bestimmte Standardinformationen, damit der Verbraucher verschiedene Kreditangebote miteinander vergleichen kann. Lesen Sie zu dem Thema die nachfolgenden FAQ der IT-Recht Kanzlei.Frage: Wann unterfällt Werbung für Kreditverträge dem § 6a PAngV?§ 6a PAngV regelt, dass derjenige, der gegenüber Letztverbrauchern für den Abschluss eines Kreditvertrags mit Zinssätzen oder sonstigen Zahlen, die die Kosten betreffen, wirbt, in klarer, verständlicher und auffallender Weise bestimmte Standardinformationen (s.u.) anzugeben hat.§ 6a PangV greift demnach nicht bereits bei reiner Imagewerbung, ohne Verwendung von Zahlen, sondern allein,wenn mit bestimmten Zinssätzen oder sonstigen Zahlen, welche die Kosten des Kredits betreffen,geworben wird. Dies können z.B. Bearbeitungsgebühren sein.Beispiel: Ein Anbietervon Immobilien bewirbt die Möglichkeit einer von ihm vermittelten Kreditfinanzierung wirbt mit Finanzierungsangeboten für Warenunter Nennung der monatlichen Belastungsrate.Nicht einschlägig ist § 6a PAngV dagegenbei bloßer Angabe des Nettodarlehensbetrags, da dieser nicht selbst die "Kosten" betrifft (ausführliche Begründung, s. Amschewitz, DB 2011, 1565). oder bei einem bloßen Preisaushang (vgl. LG Frankfurt WM 2011, 2322) Frage: Gelten die Pflichtinformationen i.S.d. § 6a PAngV bei jeglicher Werbung für Kreditverträge?Nein, die sich aus § 6a PAngV egebenden Informationspflichten gelten ausschließlich dann, wenn in der Werbung gegenüber Letztverbrauchern mit konkreten Zahlen gearbeitet wird. Eine solche konkrete Zahl kann z. B ...Zum vollständigen Artikel2 verwandte ArtikelLG Stuttgart: Kreditwerbung muss auch den höchsten Zinssatz nennen und darf repräsentative Berechnung nicht hinter Link verbergen
“Sofortkredit ab 3,59 % effekt. Jahreszins”Verbraucherkredite: Neue Informationspflichten für Online-Händler / Umsetzung der Richtlinie 2008/48/EG – FAQÜber den ArtikelVeröffentlicht June 14, 2013 1:51pm im Blog IT-Recht Kanzlei.ThemenFrankfurt, Verbraucher, AbschlussTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresPolizei kauft falsche Office-Lizenzen für 3 Millionen Eurovon Jannina Schäffer / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenNur keinen Stress mit Schadensnachweis in der Klagevon German American Law Journal :: US-Recht auf DeutschMietwohnung - Duschen im Stehen kann eine vertragswidrige Nutzung darstellenvon RechtsindexAbmahnung The Hunter – Call of the Wild durch Nimrodvon Niklas Plutte / Kanzlei PlutteGesetzliche Unfallversicherung: kosmetische Zahnbehandlungvon Recht SozialAls nächstes lesen - bislang 59 Leser:Unerlaubte Weitergabe von personenbezogenen Daten an Dritte