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Timestamp: 2016-10-28 22:01:59
Document Index: 130166266

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'Art. 46', 'BGE', 'Art. 54', 'Art. 48', 'Art. 43', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 64', 'BGE', 'Art. 64', 'Art 55', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 55', 'BGE', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 43', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 607', 'Art. 607', 'Art. 610', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 198', 'Art. 198', 'Art. 198', 'Art. 198', 'Art. 198', 'Art. 55', 'Art. 9', 'Art. 200', 'Art. 198', 'Art. 198', 'Art. 196', 'Art. 198', 'Art. 196', 'Art. 209', 'Art. 209', 'Art. 212', 'Art. 212', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 8', 'Art. 630', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 630', 'Art. 64', 'Art. 626', 'Art. 630', 'Art. 630', 'Art. 630', 'Art. 206', 'Art. 630', 'Art. 630', 'Art. 630', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 630', 'Art. 630', 'Art. 938', 'Art. 939', 'Art. 939', 'Art. 630', 'BGE', 'Art. 630', 'Art. 630', 'Art. 630', 'Art. 630', 'Art. 55', 'Art. 63', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 156', 'Art. 159']

5C.158/2006 (23.03.2007)
5C.158/2006 /bnm
Beklagter 3 und Berufungskl�ger, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roman B�gli,
1. C.________, Kl�ger und Berufungsbeklagten, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marc St�hli,
2. F.________, Beklagte 1 und Berufungsbeklagte,
Beklagten 2 und Berufungsbeklagten,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Benedikt Landolt,
Erbteilung und Ausgleichung,
Berufung gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 12. Januar 2006.
E.A.________ verstarb am 3. M�rz 1999. Er hinterliess als seine gesetzlichen Erben die Ehefrau F.A.________ sowie seine drei S�hne C.________, D.________ und B.________.
Die Ehegatten A.________ schlossen keinen Ehevertrag ab, am 23. September 1994 jedoch einen Erbvertrag (mit Nachtrag/Erg�nzung vom 31. M�rz 1995), mittels welchem C.________ auf den Pflichtteil gesetzt und diverse Teilungsvorschriften vereinbart wurden.
Mit Klage vom 7. September 2000 gegen seine Miterben beantragte C.________ die Ung�ltigerkl�rung des Erbvertrages mit Nachtrag/ Erg�nzung sowie die Feststellung und Teilung des Nachlasses von E.A.________. Insbesondere verlangte er, B.________ sei zu verpflichten, erhaltene Erbvorbez�ge zur Ausgleichung zu bringen.
Mit Urteil vom 5. M�rz 2004 erkannte das Bezirksgericht Frauenfeld auf G�ltigkeit des Erbvertrages inkl. Nachtrag, stellte das eheliche Nettoverm�gen, die ausgleichungspflichtigen Vorempf�nge sowie den Nettonachlass betragsm�ssig fest und f�hrte die Erbteilung durch.
Gegen dieses Urteil erhob B.________ Berufung an das Obergericht des Kantons Thurgau. Mit Urteil vom 12. Januar 2006 hiess das Obergericht diese teilweise gut, stellte die entsprechenden erbrechtlich relevanten Werte betragsm�ssig neu fest und teilte den Nachlass.
B.________ (fortan: Beklagter) f�hrt eidgen�ssische Berufung an das Bundesgericht. Im Wesentlichen beantragt er die Feststellung des erblasserischen Verm�gens sowie eine Herabsetzung des Betrages, welchen er zur Ausgleichung bringen muss. C.________ sowie D.________ und F.A.________ haben je ein Gesuch um Sicherstellung ihrer Parteikosten gestellt. Es sind keine Berufungsantworten eingeholt worden.
Eine gegen den n�mlichen obergerichtlichen Entscheid eingereichte staatsrechtliche Beschwerde hat das Bundesgericht mit Urteil vom heutigen Tage abgewiesen, soweit es darauf eingetreten ist (Verfahren 5P.258/2006).
1.1 Der angefochtene Beschluss ist am 12. Januar 2006 ergangen, womit auf das vorliegende Verfahren noch die Bestimmungen des Bundesrechtspflegegesetzes (OG) anwendbar sind, ungeachtet des Inkrafttretens des Bundesgesetzes �ber das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 (vgl. Art. 132 Abs. 1 BGG).
1.2 Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen, ob und inwieweit auf eine Berufung eingetreten werden kann (BGE 129 III 415 E. 2.1 S. 415).
1.3 Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine verm�gensrechtliche Zivilrechtsstreitigkeit im Sinne von Art. 46 OG. Der Streitwert bei einer Erbteilung, bei der wie im vorliegenden Fall nicht die Teilung an sich streitig ist, bemisst sich nach dem Erbanteil des am Gesamtnachlass berechtigten Beklagten. Die H�he dieses Erbanteils �berschreitet die geforderte Streitwertgrenze im Berufungsverfahren bei Weitem (vgl. BGE 127 III 396 E. 1 S. 398). Die Berufung ist rechtzeitig erhoben worden und richtet sich gegen einen Endentscheid eines oberen kantonalen Gerichts, der nicht mehr durch ein ordentliches kantonales Rechtsmittel angefochten werden kann (Art. 54 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 OG). Die Berufung erweist sich in dieser Hinsicht als zul�ssig.
1.4 Mit Berufung kann geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verletze Bundesrecht (Art. 43 Abs. 1 OG). Grunds�tzlich unzul�ssig sind dagegen Vorbringen zum Sachverhalt. Insoweit steht grunds�tzlich nur die staatsrechtliche Beschwerde offen, mit der Willk�r in der Beweisw�rdigung und Verletzung des rechtlichen Geh�rs ger�gt werden k�nnen. Der Beklagte hat die Sachverhaltsfeststellungen des Obergerichts erfolglos mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten. Als Berufungsinstanz ist das Bundesgericht damit an die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden, sofern sie nicht unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen sind, offensichtlich auf Versehen beruhen (Art. 63 Abs. 2 OG) oder im Hinblick auf die Anwendung des Bundesrechts der Erg�nzung bed�rfen (Art. 64 OG). Im Sachurteilsverfahren selbst kann das Bundesgericht eine R�ckweisung nach Art. 64 Abs. 1 OG anordnen, wenn rechtserhebliche Tatsachen nicht festgestellt worden sind, deren Abnahme im vorinstanzlichen Verfahren prozesskonform und erfolglos verlangt worden ist oder die f�r die �berpr�fung von Bundesrecht erforderlich sind und ohne die ein Berufungsurteil nicht gef�llt werden kann (BGE 131 III 257 E. 4.2 S. 267; 119 II 353 E. 5c/aa S. 357). Die tats�chlichen Feststellungen des Obergerichts erlauben dem Bundesgericht im vorliegenden Fall eine korrekte Rechtsanwendung, weshalb der Beklagte mit seinen diesbez�glichen Vorbringen nicht zu h�ren ist. Will eine Partei den Sachverhalt gest�tzt auf die Ausnahmevorschrift von Art. 64 Abs. 1 OG berichtigt oder erg�nzt wissen, so hat sie dar�ber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art 55 Abs. 1 lit. d OG). Insoweit der Beklagte die R�ckweisung an das Obergericht verlangt, ohne dar�ber genauere Angaben zu machen, ist ihm daher ohnehin nicht zu folgen. Eine Erg�nzung setzt zudem voraus, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht f�r unerheblich gehalten oder �bersehen worden sind, was wiederum n�her anzugeben ist; andernfalls gelten die Vorbringen als neu und damit als unzul�ssig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 115 II 484 E. 2a S. 485 mit Hinweisen). Seine Ausf�hrungen sind deshalb unzul�ssig, soweit der Beklagte nicht substanzierte Sachverhaltsr�gen im Sinne von Art. 64 OG erhebt. Der rechtlichen Beurteilung der Streitsache ist somit der vom Obergericht festgestellte Sachverhalt zugrunde zu legen. Insoweit der Beklagte mit seiner - der konnexen Beschwerdeschrift �hnlichen - Berufungsschrift den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt kritisiert oder diesen erg�nzt, ohne eine der obigen Ausnahmen dargetan zu haben, kann auf die Berufung nicht eingetreten werden.
1.5 Nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG ist unter anderem das Vorbringen neuer Tatsachen und Beweismittel unzul�ssig (BGE 132 III 71 E. 1.3.2 S. 77). Auf die neuen Sachverhaltsvorbringen bez�glich des vom Erblasser dem Beklagten gew�hrten Darlehens wird somit nicht eingetreten. Nicht zu beachten sind ferner die vom Beklagten vor Bundesgericht beantragten Beweisabnahmen bez�glich des ehelichen Verm�gens per Todestag des Erblassers, der g�terrechtlichen Zuordnung der Parzelle Nr. cc und der Amortisation des Darlehens.
1.6 Gem�ss Art. 55 Abs. 1 lit. b OG muss die Berufungsschrift die genaue Angabe enthalten, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Ab�nderungen beantragt werden. Der Beklagte begehrt im Wesentlichen die Feststellung des Nachlasses sowie die Teilung unter Ber�cksichtigung bestimmter Grundlagen. Dieses Begehren ist zul�ssig, da aus der Begr�ndung hervorgeht, in welchen Punkten die angefochtene Teilung abzu�ndern sei (BGE 75 II 256 E. 1 S. 257; 101 II 41 E. 4c S. 45). Soweit der Beklagte in seinem Berufungsantrag Ziffer 1.1 die Feststellungen der G�ltigkeit des Erbvertrages sowie der Pflichtteilssetzung eines Miterben begehrt, so ist er diesbez�glich nicht beschwert. In diesem Punkte ist daher auf die Berufung nicht einzutreten. Antr�ge auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsantr�ge gen�gen grunds�tzlich ebenso wenig und f�hren zur Unzul�ssigkeit der Berufung. Da der Beklagte aber bereits einen materiellen Hauptantrag gestellt hat, ist sein Eventualantrag 2 auf Aufhebung und R�ckweisung grunds�tzlich zul�ssig, jedoch �berfl�ssig (BGE 93 II 213 E. 1 S. 216). In diesem Umfang kann im Lichte von Art. 55 Abs. 1 lit. b OG auf die Berufung eingetreten werden.
2.1 Der Beklagte hat die beweisrechtlichen Feststellungen der Vorinstanz erfolglos mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten. Im Berufungsverfahren r�gt er nun bei fast allen Themenbereichen (vgl. unten E. 3 bis 6) eine Verletzung von Art. 8 ZGB. Diese Bestimmung regelt im Bereich des Bundesprivatrechts zun�chst die Verteilung der Beweislast und die Folgen der Beweislosigkeit und verleiht dar�ber hinaus der beweisbelasteten Partei das Recht, zu dem ihr obliegenden Beweis zugelassen zu werden. Allerdings besteht dieser Beweisanspruch nur in Bezug auf rechtserhebliche Tatsachenbehauptungen und setzt voraus, dass die beweisbelastete Partei im kantonalen Verfahren rechtzeitig und formgerecht entsprechende Beweisantr�ge gestellt hat. Der Beweisf�hrungsanspruch ist insbesondere dann verletzt, wenn der kantonale Richter �ber rechtserhebliche Tatsachen �berhaupt nicht Beweis f�hren l�sst. Diese Norm bestimmt indessen nicht, mit welchen Mitteln der Sachverhalt abzukl�ren ist und wie der Richter das Ergebnis der Abkl�rungen zu w�rdigen hat. Art. 8 ZGB steht namentlich einer bloss beschr�nkten Beweisabnahme nicht entgegen, wenn der Richter schon nach deren Ergebnis von der Sachdarstellung einer Partei �berzeugt ist oder daf�r h�lt, die zus�tzlich beantragten Beweise verm�chten zur Kl�rung des Sachverhaltes nichts beizutragen (BGE 114 II 289 E. 2 S. 290; 127 III 519 E. 2a S. 522; 129 III 18 E. 2.6 S. 24; vgl. auch das konnexe Beschwerdeurteil 5P.258/2006 E. 3.3.2). Dem Sachgericht bleibt es vielmehr unbenommen, von beantragten Beweiserhebungen abzusehen, weil es sie f�r untauglich h�lt, die behaupteten Tatsachen zu beweisen, oder weil es seine �berzeugung bereits aus anderen Beweisen gewonnen hat und mit Gewissheit davon ausgeht, weitere Beweisabnahmen verm�chten diese �berzeugung nicht zu ersch�ttern (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157 und 122 III 219 E. 3c S. 223 je mit Hinweisen).
2.2 Soweit der Beklagte vorbringt, das Obergericht habe die von ihm offerierten Beweismittel nicht abgenommen, richten sich seine R�gen gegen dessen - antizipierte - Beweisw�rdigung, wof�r die Berufung nicht offen steht. Auf die entsprechenden R�gen im Zusammenhang mit dem Umfang des Nachlasses (E. 3), dem Grundst�ck Nr. cc (E. 4), der Amortisation des Darlehens (E. 5) und der Bewertung der vorbezogenen Parzelle Nr. ee (E. 6) ist somit insgesamt nicht einzutreten.
2.3 Art. 8 ZGB hat ausschliesslich den Begriff und die Folgen der Beweislosigkeit zum Gegenstand. Danach darf das Sachgericht nicht von Beweislosigkeit ausgehen, solange noch taugliche und prozesskonform angebotene Beweise anstehen und es darf umgekehrt nicht ohne Beweisf�hrung eine Sachbehauptung als richtig annehmen, solange sie rechtsgen�glich bestritten ist (BGE 114 II 289 E. 2a S. 290). Das Obergericht hat entgegen der Auffassung des Beklagten keine Beweislosigkeit zu dessen Nachteil als beweisbelasteter Partei angenommen, sondern vielmehr nach - wenn auch teilweise vorweggenommener - W�rdigung aller im Recht liegenden Beweismittel seinen Entscheid gef�llt. Wieweit dagegen der kantonale Richter tats�chliche Behauptungen und Bestreitungen der Parteien zu beachten hat oder von Amtes wegen nicht behauptete Tatsachen ber�cksichtigen oder unbestrittene Behauptungen �berpr�fen darf, ergibt sich nicht aus Art. 8 ZGB, sondern aus der Verhandlungsmaxime, die - soweit hier von Interesse - dem kantonalen Recht angeh�rt, dessen Verletzung mit Berufung nicht ger�gt werden kann (Art. 43 Abs. 1 und 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 127 IV 215 E. 2d S. 217; 106 II 201 E. 3b S. 207). Nach dem Gesagten ist in Bezug auf die genannten Themen Art. 8 ZGB nicht verletzt, weshalb auf die diesbez�glichen R�gen des Beklagten nicht mehr zur�ckgekommen wird.
Strittig ist zun�chst, ob die beklagte und �berlebende Ehegattin ihrer erbrechtlichen Auskunftspflicht nachgekommen sei. Das Obergericht ist zum Schluss gelangt, dass der erblasserische Nachlass betragsm�ssig feststehe, indem es auf die von der Mutter und dem Bruder des Beklagten eingereichten Steuerunterlagen abgestellt hat.
3.1 Dagegen bringt der Beklagte vor, das Obergericht habe mit diesem Vorgehen Art. 607 Abs. 3 ZGB verletzt, weil es zu Unrecht davon ausgegangen sei, die Beklagte sei ihrer erbrechtlichen Informationspflicht nachgekommen. Vielmehr h�tte das Obergericht auf einer umfassenden Auskunft �ber die Verm�gensverh�ltnisse des Erblassers zum Todeszeitpunkt beharren m�ssen.
3.2 Gem�ss Art. 607 Abs. 3 (i.V.m. Art. 610 Abs. 2 ZGB) haben die Erben einander jede Auskunft zu erteilen, die f�r die korrekte Teilung des Nachlasses nach Gesetz oder letztwilliger Verf�gung erforderlich ist. Gemeint sind damit alle Angaben, die bei einer objektiven Betrachtungsweise m�glicherweise geeignet erscheinen, die Teilung in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Dem steht auch der Grundsatz nicht entgegen, wonach vor der eigentlichen Erbteilung die g�terrechtliche Auseinandersetzung durchzuf�hren ist. Die um Auskunftserteilung angegangene Witwe kann sich daher nicht unter Berufung auf die g�terrechtlichen Verh�ltnisse ihrer Informationspflicht entziehen (BGE 127 III 396 E. 3 S. 401 mit Hinweisen). Die Form der Informationserteilung (m�ndlich/schriftlich) ist dabei aus deren Zweck abzuleiten. Der Zweck ist die Kenntnis und nicht der Beweis der Information, f�r welchen das prozessuale Beweisrecht massgebend ist (vgl. Druey, Der Anspruch des Erben auf Information, in: BJM 1988, S. 118).
3.3 Das Obergericht ist zum Schluss gelangt, dass der Nachlass betragsm�ssig feststehe und die Mutter ihrer erbrechtlichen Informationspflicht nachgekommen sei. An diese tats�chlichen Feststellungen ist das Bundesgericht gebunden (Art. 63 Abs. 2 OG). Dagegen bleibt zu pr�fen, ob der Zeitpunkt, auf den sich die eingereichten Informationen (Steuererkl�rungen und -veranlagung) beziehen, den bundesrechtlichen Anforderungen gen�gt.
Der Beklagte �bersieht, dass im Veranlagungsentscheid betreffend die Staats- und Gemeindesteuern 1999 des Gemeindesteueramts G.________ (act. 72) der eheliche Verm�gensstand des Erblassers per 3. M�rz 1999 (Todestag) ausgewiesen worden ist. Eine Steuerveranlagungsverf�gung ist ein durchaus geeigneter Nachweis s�mtlicher Verm�genswerte eines Steuerpflichtigen. Das Obergericht hat seiner Entscheidfindung diese - von der Ehefrau des Erblassers verfasste und den genauen Erbgangszeitpunkt betreffende - Verm�genszusammenstellung zugrunde gelegt, weshalb sich die R�ge des Beklagten als unbegr�ndet erweist.
Die Modalit�ten der Informationserteilung sind unter Berufung auf den Zweck der Mitteilung und unter Abw�gung der Interessen der Beteiligten zu konkretisieren (vgl. in diesem Sinne auch: Andreas Schr�der, Informationspflichten im Erbrecht, Diss. Basel 2000, S. 19 ff. und S. 44 ff. und Adriano Oswald, Die Auskunftspflicht im Erbgang, Diss. Z�rich 1976, S. 15 ff.). Aus dem Zweck der erbrechtlichen Informationspflichten kann gefolgert werden, dass sich die relevanten Informationen auf einen Zeitpunkt zu beziehen haben, der relativ nahe am Erbgangszeitpunkt (Todestag des Erblassers) liegt. So k�me man durch die Einreichung von zwei den Todestag des Erblassers zeitlich einmittenden Steuererkl�rungen der erbrechtlichen Auskunftspflicht grunds�tzlich nach; dies namentlich, wenn keine Anhaltspunkte best�nden, die Verm�genswerte h�tten sich nach der letzten steuerlichen Erfassung bis zum Todeszeitpunkt ver�ndert. Erg�nzende Parteierkl�rungen, Zusammenstellungen von Aktiven und Passiven per Todestag des Erblassers w�rden so keine weiteren Erkenntnisse mit sich bringen. Die Steuererkl�rungen sind geeignet, s�mtliche Aktiven und Passiven des erblasserischen Verm�gens einander gegen�berzustellen, denn grunds�tzlich kann niemand �ber sein Verm�gen besser Auskunft geben als der Steuerpflichtige selbst.
Bez�glich der g�terrechtlichen Auseinandersetzung zwischen dem Erblasser und der Beschwerdegegnerin als dessen (�berlebender) Ehefrau hat das Obergericht die Liegenschaften Nrn. aa, bb und cc des Erblassers als zu dessen Errungenschaft geh�rig betrachtet.
4.1.1 In Bezug auf die Parzellen Nrn. aa und bb hat das Obergericht festgehalten, dass der Erblasser diese Parzellen durch Abtretungsvertrag vom 15. September 1956 von seinem Vater �bernommen habe. Der �bernahmepreis habe Fr. 20'000.-- betragen. �berdies habe der Erblasser seinen Eltern zus�tzlich je ein lebensl�ngliches und unentgeltliches Wohnrecht einger�umt. Des Weiteren h�tten ein Gewinnbeteiligungsanspruch der Erben im Falle eines Verkaufs innerhalb von 15 Jahren sowie eine bedingte Verpflichtung zur unentgeltlichen Abtretung eines Teils des Landes zu Gunsten des Bruders des Erblassers bestanden. Aufgrund des - nach damaligem Recht - landwirtschaftlichen Charakters dieser Grundst�cke und des damit zusammenh�ngenden relevanten Ertragswertes k�nne demnach nicht von einer unentgeltlichen Zuwendung im Sinne von Art. 198 Ziff. 2 ZGB gesprochen werden.
4.1.2 Der Beklagte r�gt eine Verletzung von Art. 198 Ziff. 2 ZGB. Dem Erblasser seien die Parzellen unentgeltlich zugefallen, da es sich um eine gemischte Schenkung gehandelt habe. Dies begr�ndet er einerseits mit dem Missverh�ltnis zwischen der Entsch�digung von Fr. 20'000.-- und dem Versicherungswert des Landes von Fr. 37'000.-- und andererseits damit, dass Zuwendungen von landwirtschaftlichen Grundst�cken zum Ertragswert generell ins Eigengut fielen. Des Weiteren bringt er vor, das Obergericht habe altrechtliche Bestimmungen zum Ausgleichungs- und zum b�uerlichen Bodenrecht angewandt, obschon diese gar nicht anwendbar gewesen w�ren.
4.1.3 Als unentgeltlich im Sinne von Art. 198 Ziff. 2 ZGB gilt nicht nur der Erbgang, sondern jeder Erwerb, dem eine wirtschaftliche Gegenleistung fehlt (Hausheer/Reusser/Geiser, Berner Kommentar, N. 30 zu Art. 198 ZGB). In der Lehre wird die Meinung vertreten, dass neben der Schenkung auch Aneignung, Fund, Ersitzung etc. unter den Begriff des unentgeltlichen Erwerbs zu subsumieren seien (vgl. Hausheer/ Reusser/Geiser, a.a.O, N. 43 ff. zu Art. 198 ZGB; Elisabeth L�the, Eigengut und Errungenschaft im neuen ordentlichen G�terstand, Diss. Fribourg 1981, S. 92 ff.). Das Obergericht hat bei der g�terrechtlichen Zuordnung der beiden Parzellen deren landwirtschaftlichen Charakter gem�ss damaligem Recht sowie die Belastung des erworbenen Eigentums mit zwei Wohnrechten ber�cksichtigt. Inwiefern die Bestimmungen des alten b�uerlichen Bodenrechts (Bundesgesetz �ber die Erhaltung des b�uerlichen Grundbesitzes vom 12. Juni 1951; EGG) nicht zur Anwendung gelangen sollten, ist nicht ersichtlich und wird vom Beklagten auch nicht n�her begr�ndet (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).
4.1.4 Auf die g�terrechtliche Auseinandersetzung zwischen dem Erblasser und seiner Ehefrau ist gem�ss Art. 9a Abs. 1 SchlT ZGB geltendes Recht anwendbar. Entgegen der Auffassung des Beklagten ist bei der g�terrechtlichen Zuordnung der beiden landwirtschaftlichen Parzellen danach zu unterscheiden, ob es sich um einen unentgeltlichen oder entgeltlichen Erwerb gehandelt hat. Vor allem die Einr�umung der lebensl�nglichen und unentgeltlichen Wohnrechte zu Gunsten des Vaters und der Mutter des Erblassers erh�ht in Anbetracht des Ausmasses dieser Belastung den vom Erblasser erbrachten Gegenwert �ber den hier relevanten Ertragswert. Damit ist von einem entgeltlichen Erwerb des Erblassers auszugehen, bei welchem schliesslich zu unterscheiden ist, aus welcher G�termasse der Kaufpreis finanziert worden ist (Geiser, Die b�uerliche Familie: Scheidung und Scheidungsfolgen, in: Bl�tter f�r Agrarrecht 2000, S. 223 ff.). Da der Beklagte nicht vorbringt, aus welcher G�termasse der Erblasser die Fr. 12'000.-- aufgebracht hat, ist vermutungsweise von Errungenschaft auszugehen (vgl. dazu Steck, FamKomm Scheidung, 2005, N. 1 und N. 17 zu Art. 200 ZGB). Der Erblasser hat 40% des Kaufpreises (Fr. 8'000.--) durch Schuld�bernahme getilgt. Ein solch teilweiser Kreditkauf ist nach geltendem Recht als ein Erwerb zu Gunsten der Errungenschaft anzusehen (Geiser, a.a.O., S. 225).
4.1.5 Die beiden Parzellen Nrn. aa und bb sind nach dem Dargelegten vom Obergericht zu Recht der Errungenschaft des Erblassers zugeordnet worden.
4.2.1 Das Obergericht hat in Bezug auf die Parzelle Nr. cc festgestellt, dass der Erblasser diese im Eigentum seines Bruders stehende Parzelle am 26. Oktober 1960 im Rahmen eines Nachlassverfahrens mit Verm�gensabtretung erworben habe. Damit sei der Bruder des Erblassers lediglich formell Verk�ufer des Grundst�cks gewesen und habe somit keinen Einfluss auf die Ver�usserung gehabt. Die sich durch diese Zwangsvollstreckung ergebende g�nstige Kaufgelegenheit begr�nde keine (teilweise) unentgeltliche Zuwendung, weshalb die so erworbene Parzelle der Errungenschaft des Erblassers zuzurechnen sei.
4.2.2 Der Beklagte bringt dagegen vor, der Erblasser habe den (niedrigen) Kaufpreis des Grundst�ckes durch Aufstockung der Hypotheken auf seinen Eigengutsliegenschaften finanziert. Somit handle es sich um Ersatzanschaffungen f�r Eigengut gem�ss Art. 198 Ziff. 4 ZGB, die zum Eigengut zu rechnen seien. Mithin habe das Obergericht Art. 198 Ziff. 4 ZGB nicht angewandt.
4.2.3 In Bezug auf die Parzelle Nr. cc ist dem Bundesgericht eine Rechtskontrolle verwehrt, da im angefochtenen Entscheid tatbest�ndliche Grundlagen dahingehend fehlen, dass die vom Erblasser erworbene Parzelle mit Mitteln seines Eigengutes finanziert worden sei. Insofern der Beklagte in diesem Zusammenhang eine ungen�gende Sachverhaltsabkl�rung r�gt, ist er daran zu erinnern, dass Zivilprozesse nicht vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht werden (vgl. Steck, a.a.O., N. 1g f. der Vorbemerkungen zu Art. 196 - 220 ZGB).
Im �brigen bliebe in diesem Zusammenhang f�r die Anwendung von Art. 198 Ziff. 4 ZGB kein Platz, da es sich bei einem reinen Kreditkauf um Errungenschaft handelt (Hausheer/Reusser/Geiser, a.a.O., N. 55 zu Art. 196 ZGB; Hausheer/Aebi-M�ller, Basler Kommentar, N. 27 zu Art. 209 ZGB). Die auf erblasserisches Eigengut neu aufgenommene Hypothek belastete dieses Eigengut (vgl. Art. 209 Abs. 2 ZGB), w�hrend die erworbene Parzelle Nr. cc in die Errungenschaft fiele.
4.3.1 Schliesslich wendet der Beklagte ein, das Obergericht habe die g�terrechtliche Zuordnung der Parzellen f�lschlicherweise nach erbrechtlichen Grunds�tzen vorgenommen, anstatt diese nach den g�terrechtlichen Bestimmungen vorzunehmen, stehe doch vorliegend mit der Zurechnung von Verm�genswerten im G�terrecht ein eherechtliches Institut zur Frage.
4.3.2 Das Obergericht hat bez�glich der drei Parzellen gepr�ft, ob sie dem Erblasser (teilweise) unentgeltlich zugekommen seien oder nicht. Zur Beantwortung dieser f�r die g�terrechtliche Zuordnung der drei Parzellen unabdingbaren Frage musste es Faktoren wie den landwirtschaftlichen Charakter der Grundst�cke und die Belastung mit beschr�nkt dinglichen Rechten in Betracht ziehen. Denn nur so konnte es beurteilen, ob der vom Erblasser entrichtete Kaufpreis zum massgebenden Ertragswert in einem Missverh�ltnis stand oder nicht, mithin feststellen, ob es sich um eine (teilweise) Schenkung gehandelt hat oder nicht. Dass g�terrechtliche Zuordnungen nicht losgel�st von erbrechtlichen Vorschriften gefunden werden k�nnen, zeigt auch Art. 212 ZGB, der das dem Erbrecht schon immer vertraut gewesene Ertragswertprinzip ins Eheg�terrecht �bernimmt (vgl. Hausheer/Aebi-M�ller, a.a.O., N. 2 zu Art. 212 ZGB). Abs. 3 dieser Bestimmung l�sst die erbrechtlichen Bestimmungen �ber die Bewertung von landwirtschaftlichen Liegenschaften im G�terrecht sinngem�ss gelten. Der obergerichtliche Hinweis auf die - zum alten Recht ergangene - entsprechende bundesgerichtliche Rechtsprechung findet somit auf die g�terrechtliche Auseinandersetzung zwischen dem Erblasser und seiner Ehefrau ohne weiteres Anwendung (BGE 54 II 93 und 100 sowie 84 II 338).
Der Erblasser gew�hrte dem Beklagten zu Lebzeiten ein Darlehen in der H�he von Fr. 750'000.--. Das Obergericht ist in Bezug auf dieses Darlehen zum Schluss gelangt, dass es im Umfang von Fr. 16'000.-- amortisiert worden ist und daher ein Schuldsaldo von Fr. 734'000.-- besteht. Diese Erkenntnis ist f�r das Bundesgericht im Berufungsverfahren verbindlich (vgl. Art. 63 Abs. 2 OG und Beschwerdeurteil 5P.258/2006 E. 5.3).
Die Vorbringen des Beklagten zu diesem Punkt richten sich entweder gegen die tatbest�ndlichen Feststellungen des Obergerichts (vgl. oben E. 1.5) oder erweisen sich als - unter dem Deckmantel von Art. 8 ZGB vorgetragene - Kritik an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung, weshalb sie allesamt unzul�ssig sind. In diesem Punkt kann daher auf die Berufung nicht eingetreten werden (vgl. oben E. 1.4).
Auf Anrechnung an seinen Erbteil hat der am 3. M�rz 1999 verstorbene Erblasser dem Beklagten als seinem Sohn im Jahre 1994 die un�berbaute Parzelle Nr. ee abgetreten. Einen Anrechnungswert haben die Vertragsparteien damals nicht vereinbart. Der Beklagte hat das Grundst�ck parzelliert, die Teilgrundst�cke anschliessend �berbaut und in den Jahren 1997 und 1998 verkauft. Streitig war im kantonalen Verfahren der Ausgleichungswert dieses Erbvorbezugs.
6.1 Das Obergericht hat den Anrechnungswert auf Fr. 1'542'990.-- bestimmt und ausgef�hrt, der vom Beklagten im kantonalen Berufungsverfahren eingereichten (rekonstruierten) Bauabrechnung lasse sich keine genauere Angabe zum "eingesetzten" Wert f�r das Grundst�ck in der H�he von Fr. 918'720.-- entnehmen, vielmehr werde darin nachtr�glich und damit willk�rlich ein Landwert festgesetzt. Das Obergericht hat daher den Ausgleichungswert des Grundst�cks im Sinne von Art. 630 Abs. 1 ZGB durch eine Sch�tzung des Verkehrswertes der Liegenschaft vor der �berbauung ermittelt, welche sich einerseits auf den Amtsbericht des Grundbuchamtes Y.________ (nachfolgend: GBA) und andererseits auf die vor Erstinstanz im Recht gelegene Expertise abst�tzte. An diese tats�chliche Wertfestsetzung des Grundst�cks ist das Bundesgericht im vorliegenden Berufungsverfahren gebunden (Art. 63 Abs. 2 OG; vgl. konnexes Beschwerdeurteil 5P.258/2006 E. 6.1). Zu pr�fen sind somit die Fragen, ob die baulichen Investitionen durch den Empf�nger des Vorbezugs bei der Berechnung des Ausgleichungswertes zu ber�cksichtigen sind und nach welcher Methode der Erbvorbezug zu bewerten ist, insbesondere ob eine zul�ssige und nachvollziehbare Bewertungsmethode herangezogen und richtig angewendet worden ist (vgl. BGE 122 I 168 E. 2c S. 173; Martina Fierz, Der Verkehrswert von Liegenschaften aus rechtlicher Sicht, Diss. Z�rich 2001, S. 37).
6.2 Der Beklagte bringt im Wesentlichen vor, das Obergericht habe durch sein Vorgehen zur Wertbestimmung des auszugleichenden Erbvorbezuges Art. 630 Abs. 1 und 2 ZGB verletzt. Das Obergericht habe entgegen dem Gesetzeswortlaut den Verkehrswert der un�berbauten Liegenschaft und nicht den tats�chlich erzielten Erl�s zur Berechnung des Ausgleichungswertes beigezogen. Der vorempfangende Erbe m�sse sich ein allf�lliges Unternehmerrisiko nicht anrechnen lassen, denn ein solches tr�fe den Erblasser und damit den Nachlass ebenfalls, wenn die Sache nicht durch Erbvorbezug �bereignet worden w�re. Dementsprechend seien ihm f�r das Grundst�ck h�chstens Fr. 927'960.-- (inklusive der abparzellierten und un�berbauten Spielplatzparzelle Nr. ff) anzurechnen. Insofern der Beklagte eine R�ckweisung der Streitsache an das Obergericht zur Vervollst�ndigung des Sachverhalts (Art. 64 Abs. 1 OG) verlangt, ist anzumerken, dass das Bundesgericht von dieser M�glichkeit nicht schon deshalb Gebrauch machen kann, weil der Beklagte mit dem Beweisergebnis nicht einverstanden ist oder gar der Ansicht ist, die Verantwortung f�r die Sachverhaltsermittlung liege bei den gerichtlichen Instanzen (vgl. E. 2.2). Zu pr�fen ist demnach einzig, ob die Anrechnungsgrunds�tze korrekt angewendet worden sind.
6.3.1 Das Grundst�ck ist von Seiten des Erblassers an den Beklagten auf Anrechnung an dessen Erbteil abgetreten worden und deshalb zur Ausgleichung zu bringen (vgl. Art. 626 ZGB). Dabei erfolgt gem�ss Art. 630 Abs. 1 ZGB die Ausgleichung - mangels gegenteiliger erblasserischer Anordnung - nach dem (Verkehrs-) Wert der Zuwendung zur Zeit des Erbganges oder, wenn die (zugewendete) Sache vorher ver�ussert worden ist, nach dem daf�r erzielten Erl�s. Gegenstand der Zuwendung war eine un�berbaute Parzelle. Da es sich bei dieser um ein nichtlandwirtschaftliches Grundst�ck handelte, gilt das Verkehrswertprinzip (Eitel, Berner Kommentar, N. 18 ff. zu Art. 630 ZGB; Forni/Piatti, Basler Kommentar, N. 2 zu Art. 630 ZGB; Lionel Seeberger, Die richterliche Erbteilung, Diss. Fribourg 1992, S. 295). Massgebend ist der Verkehrswert zur Zeit des Erbgangs, ausser die Sache sei zuvor ver�ussert worden. F�r diesen Fall sieht das Gesetz - in �bereinstimmung mit anderen Bestimmungen (z. B. Art. 206 Abs. 2 ZGB) - vor, dass f�r die Bewertung der Zeitpunkt der Ver�usserung massgebend ist und der Ausgleichungswert dem "erzielten Erl�s" entspricht. Bei einer vorzeitigen Ver�usserung wird dabei vom Gesetzgeber idealerweise angenommen, der Erl�s stimme mit dem damaligen Verkehrswert �berein. Wird die Sache jedoch unter diesem Wert ver�ussert, so ist ihr der objektive (Sch�tzungs-) Wert anzurechnen, den die Sache im Ver�usserungszeitpunkt hatte (vgl. dazu Forni/Piatti, a.a.O., N. 5 zu Art. 630 ZGB; Eitel, a.a.O., N. 33 ff. zu Art. 630 ZGB; Escher/Escher, Z�rcher Kommentar, N. 10 zu Art. 630 ZGB; Seeberger, a.a.O., S. 300 f.; Heinz Vonrufs, Der massgebende Zeitpunkt f�r die Bewertung der Erbschaftsgegenst�nde bei Pflichtteilsberechnung, Ausgleichung und Teilung, Diss. Z�rich 1952, S. 51).
6.3.2 Anhand der - im kantonalen Berufungsverfahren eingereichten - (rekonstruierten) Abrechnung �ber die �berbauung und den Verkauf der Liegenschaft hat der Beklagte einen tats�chlich erzielten Erl�s von Fr. 918'720.-- f�r die un�berbaute Parzelle Nr. ee behauptet. Dieser in der Bauabrechnung "eingesetzte Grundst�ckswert" hat der Beklagte mittels einer R�ckrechnung aus der Differenz zwischen dem Erl�s aus den Verk�ufen der �berbauten Parzellen und den gesamten Aufwendungen inklusive eines Unternehmensgewinns von Fr. 277'563.-- ermittelt. Das Obergericht hat ausf�hrlich dargelegt, dass und weshalb auf die Bauabrechnung des Beklagten und seines Partners H.________ beweism�ssig nicht abgestellt werden k�nne. Seine Schl�sse beruhen auf Beweisw�rdigung (vgl. E. 6 des konnexen Beschwerdeurteils 5P.258/2006), die im Rahmen der Berufung nicht �berpr�ft werden kann. Die darauf bezogenen Vorbringen des Beklagten sind nicht zu h�ren (vgl. BGE 127 III 73 E. 6a S. 81; 119 II 84 E. 3 S. 84).
6.3.3 Der Beklagte kritisiert die obergerichtliche Methode der Verkehrswertsch�tzung. In diesem Zusammenhang ist noch einmal auf den Unterschied zwischen Tat- und Rechtsfrage bei Bewertungsfragen hinzuweisen. Das Bundesrecht bestimmt hierbei, nach welchen Rechtsgrunds�tzen (Methode, Massstab) die Bewertung vorzunehmen ist, wogegen die nach diesen Grunds�tzen vorzunehmende Wertermittlung grunds�tzlich eine vom kantonalen Gericht abschliessend zu beurteilende Tatfrage darstellt (vgl. konnexes Beschwerdeurteil 5P.258/2006 E. 6.1). Im Folgenden wird daher gepr�ft, ob das Obergericht eine zul�ssige und nachvollziehbare Bewertungsmethode herangezogen und diese auch richtig angewandt hat. Der Amtsbericht des GBA fusst auf der von Lehre und Praxis anerkannten - und vom Bundesgericht prim�r angewandten - Vergleichswert- oder statistischen Methode (auch Preisvergleichsmethode genannt; vgl. zum Ganzen: Das Schweizerische Sch�tzerhandbuch, Bewertung von Immobilien, Stand 2005, Hrsg. Schweizerische Vereinigung kantonaler Grundst�ckbewertungsexperten SVK und Schweizerische Sch�tzungsexpertenkammer/Schweizerischer Verband der Immobilien-Treuh�nder SEK/SVIT, S. 50 und S. 99 ff.), die prim�r auf die tats�chlich bezahlten Preise abstellt (vgl. BGE 114 Ib 286 E. 7 S. 295). Gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung f�hrt diese zul�ssige Methode dann zu richtigen Resultaten, wenn Vergleichspreise in gen�gender Anzahl f�r Objekte �hnlicher Beschaffenheit zur Verf�gung stehen. Diesem Erfordernis ist das Obergericht durch das Abstellen auf den Amtsbericht, der seiner Sch�tzung neun Vergleichspreise aus Landverk�ufen in einem Umkreis von 500 Metern in vergleichbarer Lage und Zone zugrunde gelegt hat, bundesrechtskonform nachgekommen. Aufgrund der besseren Kenntnis der �rtlichen Verh�ltnisse im Rahmen der Auswahl von Sch�tzungsmethode und Vergleichsgrundst�cken verf�gt die kantonale Instanz �ber ein gewisses Ermessen. In diesen Beurteilungsspielraum greift das auf eine reine Rechtskontrolle beschr�nkte Bundesgericht nur mit Zur�ckhaltung dann ein, wenn die Auffassung der Vorinstanz als unvertretbar erscheint (vgl. BGE 130 III 193 E. 2.3 S. 197; 126 III 223 E. 4a S. 227). Daf�r aber sind Anhaltspunkte weder ersichtlich noch dargetan.
6.3.4 Der Beklagte beruft sich mehrfach unter Hinweis auf Art. 630 ZGB auf sein Unternehmerrisiko infolge �berbauung der zugewendeten Liegenschaft. Seine Darlegungen sind schwer nachvollziehbar. Gem�ss Art. 630 Abs. 1 ZGB erfolgt die Ausgleichung nach dem Wert des f�r die Zuwendung erzielten Erl�ses. Gem�ss Abs. 2 dieser Bestimmung sind Verwendungen unter den Erben nach den Besitzesregeln (Art. 938 bis 940 ZGB) in Anschlag zu bringen. Dies gilt sowohl f�r notwendige als auch f�r n�tzliche Verwendungen des gutgl�ubigen Besitzers.
Verwendungen sind Leistungen aus freien St�cken im Interesse einer (fremden) Sache (vgl. Stark, Basler Kommentar, N. 2 zu Art. 939 ZGB). In der Literatur wird vorwiegend die Meinung vertreten, dass es sich bei den Verwendungen im Sinne des Ausgleichungs- und des Besitzesrechts um Ausbesserungs- sowie Sicherungsarbeiten etc. handelt, mithin um Handlungen zur (passiven) Erhaltung einer Sache im Sinne einer Werterhaltung und -steigerung (vgl. Stark, a. a. O., N. 2 zu Art. 939 ZGB; Eitel, a.a.O., N. 50 zu Art. 630 ZGB; auch ein bereits existierender Betrieb kann werterhaltenden Massnahmen zug�nglich sein, vgl. dazu BGE 130 III 441).
Art. 630 Abs. 2 ZGB liesse sich zwar auch f�r den vorliegenden Fall eine Antwort entnehmen, jedoch widerspricht diese Sinn und Zweck des Ausgleichungsrechts. Denn im vorliegenden Fall hat der ausgleichungspflichtige Beklagte unter Verwendung des Zuwendungsobjektes (un�berbautes Grundst�ck) mit der Abparzellierung und der anschliessenden �berbauung und dem Verkauf der einzelnen Objekte ein eigentliches Unternehmen betrieben. Das Konzept und die systematische Einordnung von Art. 630 Abs. 2 ZGB l�sst jedoch den Schluss zu, dass der Gesetzgeber nicht an solche F�lle gedacht hat, diese mithin nicht unter diesen Ausgleichungstatbestand subsumiert werden k�nnen. Denn erzielte der ausgleichungspflichtige Erbe durch die unternehmerische T�tigkeit einen grossen Gewinn, so w�re es unbillig, m�sste er diesen Gewinn mit den Miterben teilen. Umgekehrt w�re es auch f�r die ausgleichungsberechtigten Miterben unbillig, m�ssten sie unternehmerische Verluste - auf deren Entstehung sie keinerlei Einfluss aus�ben konnten - mittragen, wenn der erzielte Erl�s die Verwendungen nur knapp �berstiege oder jener gar unter diesen l�ge.
Nach dem Gesagten widerspricht eine Beteiligung am Unternehmerrisiko - d. h. an Gewinn oder Verlust - dem Grundgedanken der Ausgleichung. Sobald der Ausgleichungsschuldner - wie hier - mit dem Zuwendungsobjekt einer unternehmerischen T�tigkeit nachgeht, k�nnen demnach solche Handlungen nicht mehr als Verwendungen im Sinne von Art. 630 Abs. 2 ZGB angesehen werden. Zum selben Ergebnis gelangt man auch, wenn man vom Zweck der einzelnen Handlungen in Bezug auf das Zuwendungsobjekt ausgeht. So ist der prim�re Zweck der Verwendungen derjenige der Werterhaltung im Hinblick auf die zuk�nftige Erbteilung, w�hrenddem mit der unternehmerischen T�tigkeit einzig die Gewinnerzielung angestrebt wird. F�r den vorliegenden Fall bleibt somit kein Raum f�r eine andere L�sung als - abweichend vom Konzept des Art. 630 ZGB - diejenige, dass auf das urspr�ngliche und unver�nderte Zuwendungsobjekt (un�berbautes Grundst�ck) abzustellen und dessen Verkehrswert im Zeitpunkt der vorzeitigen Ver�usserung zu bestimmen ist. Im Ergebnis hat das Obergericht demnach kein Bundesrecht verletzt.
Als offensichtliches Versehen (Art. 55 Abs. 1 lit. d i.V.m. Art. 63 Abs. 2 OG) r�gt der Beklagte schliesslich die obergerichtliche Nichtber�cksichtigung der von ihm bezahlten Fr. 79'000.-- als Nachlasspassivum.
Ein offensichtliches Versehen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG liegt nur vor, wenn die Vorinstanz eine bestimmte Aktenstelle �bersehen oder unrichtig, d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut wahrgenommen hat (BGE 109 II 159 E. 2b S. 162). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erf�llt. Aus der Aktenstelle, auf welche der Beklagte verweist, ergibt sich keineswegs unzweifelhaft, dass die Annahme der Vorinstanz unzutreffend ist. In Wirklichkeit �bt der Beklagte auch hier unzul�ssige Kritik an der Beweisw�rdigung.
Er �bersieht dabei, dass sich ein solches Versehen ausschliesslich auf den Sachverhalt (Art. 63 Abs. 2 Satz 2 OG) und nie auf die Rechtsfolge beziehen kann, n�mlich die Ber�cksichtigung der strittigen Position im Rahmen der Erbteilung. Entscheidend ist hierbei, dass die Erstinstanz die strittige Position in ihren Entscheid aufgenommen hat, weshalb das Obergericht sie nicht noch einmal ber�cksichtigen musste (vgl. E. 7 des konnexen Beschwerdeurteils 5P.258/2006 und erstinstanzliches Urteil S. 99 lit. g).
Nach dem Gesagten ist der Berufung kein Erfolg beschieden. Damit wird der Beklagte auch kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Da keine Berufungsantworten eingeholt worden und dem Kl�ger sowie den Beklagten 1 und 2 somit keine Kosten erwachsen sind, entf�llt praxisgem�ss die Zusprechung von Parteientsch�digungen (Art. 159 Abs. 2 OG). Ihre Gesuche um Sicherstellung der Parteikosten werden damit gegenstandslos.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 12'000.-- wird dem Beklagten 3 auferlegt.
Die Gesuche um Sicherstellung der Parteientsch�digung des Kl�gers und der Beklagten 1 und 2 werden als gegenstandslos abgeschrieben.