Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201965,%20407
Timestamp: 2013-05-18 14:24:23
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Rechtsprechung: NJW 1965, 407
Rechtsprechung BGH, 06.11.1964 - 6 StE 1/64 Volltextver�ffentlichungen
BGHSt 20, 100
NJW 1965, 407
Wird zitiert von ... (7) BGH, 18.09.1984 - 4 StR 483/84 Pelzh�ndler - �� 242, 263 StGB, keine Wahlfeststellung zwischen …Es kann offenbleiben, ob nach den dargelegten Grunds�tzen eine (wahlweise) Verurteilung wegen Diebstahls oder Betruges bzw. der Beihilfe zu einem Betrug allein schon aufgrund der Unterschiede in den gesetzlichen Tatbest�nden stets ausgeschlossen (so wohl BGHSt 20, 100 [104]- vgl. ferner OLG Karlsruhe, Justiz 1973, 57), oder ob eine solche in bestimmten F�llen - z. B. wenn nicht gekl�rt werden kann, ob sich der T�ter eines Trickdiebstahls" oder eines Betruges schuldig gemacht hat (vgl. OLG Karlsruhe, NJW 1976, 902 ff.) - zuzulassen ist.Eine solche ist nicht schon dann gegeben, wenn lediglich die Schwere der m�glichen Schuldvorw�rfe und damit die Strafw�rdigkeit die gleiche ist (vgl. BGHSt 9, 390 [394]; 20, 100 [101]).
BGH, 11.11.1966 - 4 StR 387/66 StGB � 249, � 250 Abs. 1 Nr. 3, � 259; StPO � 267 Abs. 1Nach der Entscheidung des Reichsgerichts RGSt 68, 257 und der ihr folgenden st�ndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHSt 9, 390, 392 ff. mit Nachweisen; 11, 26, 28; 16, 184; 20, 100, 101) ist Voraussetzung einer Verurteilung auf wahldeutiger Grundlage, da� die mehreren m�glichen Verhaltensweisen rechtsethisch und psychologisch gleichwertig sind.
OLG Saarbr�cken, 16.10.1975 - Ss 55/75 aa) Diese Voraussetzung wird von der Rechtsprechung als rechtsethische und psychologische "Gleichwertigkeit" (z. B. BGHSt 9, 390 [394] = NJW 1957, 71; BGHSt 11, 26 [28] = NJW 1957, 1933; BGHSt 26, 100f. = NJW 1965, 407; BGHSt 21, 152 [153] = NJW 1967, 359; BGHSt 22, 154 [156] = NJW 1968, 1888; BGH, NJW 1974, 804 [805]), "Vergleichbarkeit" (BGHSt 22, 12 [14] = NJW 1968, 659) oder "Gleichartigkeit" (BGHSt 23, 360 = NJW 1971, 62) n�her umschrieben.Unter psychologischer Gleichwertigkeit ist die einigerma�en gleichgeartete seelische Beziehung des T�ters zu den alternativen Verhaltensweisen zu verstehen (BGHSt 9, 390 [394] = NJW 1957, 71; BGHSt 20, 100 [102] = NJW 1965, 407; BGHSt 21, 152f. NJW 1967, 359; BGHSt 25, 182 [184] = NJW 1973, 1466).
BGH, 01.12.1967 - 4 StR 523/67 StGB � 211Eine derartige Verurteilung auf doppeldeutiger, den inneren Tatbestand betreffender Grundlage, ist dann zul�ssig, wenn die mehreren M�glichkeiten rechtsethisch und psychologisch vergleichbar sind (BGHSt 9, 390, 392 ff.; 20, 100;… vgl. ferner L�we/Rosenberg, � 267 StPO , 21. Aufl. S. 1098).
BGH, 22.05.1968 - 4 StR 36/68 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 19.10.1967 - 6 StE 1/67 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 24.05.1967 - 7 StE 1/67 Kontextvorschau leider nicht verf�gbar