Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/bewertung
Timestamp: 2019-12-13 14:07:43
Document Index: 823178

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 14', '§ 17', '§ 8', '§ 824', '§ 16', '§ 16', '§ 12', '§ 11']

Bewertung | Rechtslupe
Bei der Zusam­men­rech­nung nach § 14 Abs. 1 Satz 1 ErbStG sind Vor­er­wer­be dem letz­ten Erwerb ohne Bin­dung an eine dafür bereits ergan­ge­ne Steu­er­fest­set­zung mit den mate­­ri­ell-rech­t­­lich zutref­fen­den Wer­ten hin­zu­zu­rech­nen. Eine bei der Besteue­rung des Vor­er­werbs zu Unrecht abge­zo­ge­ne sach­li­che Steu­er­be­frei­ung ist nicht zu berück­sich­ti­gen. Gemäß § 14 Abs. 1 Sät­ze 1 und
Abbruch­ver­pflich­tung für Gebäu­de auf frem­dem Grund und Boden – und der bewer­tungs­recht­li­che Abschlag
Eine unbe­ding­te Abbruch­ver­pflich­tung besteht, wenn der Mie­ter nach den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen bei Been­di­gung des Miet­ver­trags grund­sätz­lich zum ent­schä­di­gungs­lo­sen Abbruch der von ihm errich­te­ten Gebäu­de ver­pflich­tet ist und er nur in bestimm­ten Fäl­len eine Ent­schä­di­gung für die Gebäu­de erhält. Eine Ent­schä­di­gungs­re­ge­lung lässt die Abbruch­ver­pflich­tung nicht ent­fal­len, wenn die Erfül­lung der Ent­schä­di­gungs­vor­aus­set­zun­gen
Ein­heits­wert – und die Abbruch­ver­pflich­tung für Gebäu­de auf frem­dem Grund und Boden
Ob der Nicht­ab­bruch eines Gebäu­des trotz Abbruch­ver­pflich­tung vor­aus­seh­bar ist, ist anhand des Ver­hal­tens der am kon­kre­ten Miet- oder Pacht­ver­trags­ver­hält­nis Betei­lig­ten zu beur­tei­len. Auch das Ver­hal­ten der Rechts­vor­gän­ger oder der Betei­lig­ten ver­gleich­ba­rer Miet- oder Pacht­ver­hält­nis­se kann bei der Pro­gno­se­ent­schei­dung berück­sich­tigt wer­den. Für die Vor­aus­seh­bar­keit des Nicht­ab­bruchs sind die Ver­hält­nis­se zum Fest­stel­lungs­zeit­punkt
Die offe­ne Sach­aus­schüt­tung – und ihre Bewer­tung
Der Gegen­stand einer Sach­aus­schüt­tung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ist mit dem gemei­nen Wert zu bewer­ten. Auf den Wert­an­satz im Gewinn­ver­wen­dungs­be­schluss kommt es nicht an. Offe­ne Gewinn­aus­schüt­tun­gen einer GmbH beru­hen auf einem han­dels­recht­li­chen Gewinn­ver­wen­dungs­be­schluss der Gesell­schaf­ter . Durch die­sen ent­steht der kon­kre­te Gewinn­aus­zah­lungs­an­spruch des Gesell­schaf­ters , den die GmbH mit der Aus­schüt­tung erfüllt.
Geson­der­te Fest­stel­lung bei der Grund­er­werb­steu­er – und der Bewer­tungs­zeit­punkt
Gegen­stand der geson­der­ten Fest­stel­lung nach § 17 Abs. 3 GrEStG ist auch der Zeit­punkt, auf den der Grund­be­sitz der Per­so­nen­ge­sell­schaft nach § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GrEStG zu bewer­ten ist. Gehört zum Ver­mö­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ein inlän­di­sches Grund­stück und ändert sich inner­halb von fünf Jah­ren der Gesell­schaf­ter­be­stand unmit­tel­bar oder mit­tel­bar der­ge­stalt, dass
Kon­kur­ren­ten­streit um die Stell­le eines Lei­ten­den Ober­staats­an­walts
Trotz for­mal glei­chem Gesamt­ur­teil ist ein Beam­ter oder Rich­ter, der im höhe­ren sta­tus­recht­li­chen Amt beur­teilt wor­den ist, bes­ser beur­teilt wor­den als ein Beam­ter oder Rich­ter im nied­ri­ge­ren Amt. Zwar kann in beson­de­ren Ein­zel­fäl­len, eine Aus­nah­me vom Grund­satz vom höhe­ren Sta­tus­amt zu machen sein. Eine sol­che ist bei der Aus­wahl für
Erb­schaft­steu­er – und die Bewer­tung einer Gesell­schaf­ter­for­de­rung
Für die Bestands- und Wert­ermitt­lung des Betriebs­ver­mö­gens für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er sind bis zum 31.12 2008 die Steu­er­bi­lanz­wer­te maß­ge­bend, die unter Zugrun­de­le­gung der ertrag­steu­er­recht­li­chen Bilan­zie­­rungs- und Gewinn­ermitt­lungs­vor­schrif­ten zutref­fend sind. Erwirbt der Erbe eine Kom­man­dit­be­tei­li­gung des Erb­las­sers, ist eine zum Son­der­be­triebs­ver­mö­gen des Erb­las­sers gehö­ren­de For­de­rung gegen­über der Gesell­schaft im Fal­le des
Abwer­ten­de Mei­nungs­äu­ße­run­gen über die Leis­tung eines Wirt­schafts­un­ter­neh­mens
§ 824 Abs. 1 BGB bie­tet kei­nen Schutz vor abwer­ten­den Mei­nungs­äu­ße­run­gen. Dies gilt auch für Äuße­run­gen, in denen Tat­sa­chen und Mei­nun­gen sich ver­men­gen, sofern sie durch die Ele­men­te der Stel­lung­nah­me, des Dafür­hal­tens oder Mei­nens geprägt sind. Das Recht am ein­ge­rich­te­ten und aus­ge­üb­ten Gewer­be­be­trieb schützt auch das Inter­es­se des Unter­neh­mers dar­an, dass
Erb­schaft­steu­er, Schen­kungsteu­er – und der gemei­ne Wert eines Nut­zungs­rechts
Die Begren­zung des Jah­res­werts von Nut­zun­gen nach § 16 BewG ist auch nach Inkraft­tre­ten des Erb­­schaf­t­­steu­er-Refor­m­ge­­se­t­­zes anwend­bar, wenn der Nut­zungs­wert bei der Fest­set­zung der Erb­­schaft- oder Schen­kungsteu­er vom geson­dert fest­ge­stell­ten Grund­be­sitz­wert abge­zo­gen wird. § 16 BewG ist nicht anzu­wen­den, wenn der Nut­zungs­wert bei der Ermitt­lung des nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts eines
Ver­bind­lich­kei­ten in der erb­schaft­steu­er­li­chen Bewer­tung des Betriebs­ver­mö­gens
Ver­bind­lich­kei­ten und Rück­stel­lun­gen kön­nen bei der Ermitt­lung des Werts des Betriebs­ver­mö­gens für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er nicht schon des­halb unbe­rück­sich­tigt blei­ben, weil sie nicht in der aus ertrag­steu­er­recht­li­chen Grün­den vor­ge­leg­ten Steu­er­bi­lanz gel­tend gemacht wur­den. § 12 Abs. 5 Satz 2 ErbStG ver­weist zur Bewer­tung des Betriebs­ver­mö­gens auf die ent­spre­chend anzu­wen­den­den Vor­schrif­ten des Bewer­tungs­ge­set­zes
Bewer­tung eines Ver­mö­gens­ge­gen­stan­des im Zuge­winn­aus­gleich
Wird die Art und Wei­se der Bewer­tung eines Ver­mö­gens­ge­gen­stan­des vom Gesetz nicht gere­gelt, ist es Auf­ga­be des Tatrich­ters, im Ein­zel­fall eine geeig­ne­te Bewer­tungs­art sach­ver­halts­spe­zi­fisch aus­zu­wäh­len und anzu­wen­den . Lässt sich die Wert­hal­tig­keit eines in den Zuge­winn­aus­gleich fal­len­den Anrechts bezo­gen auf den Stich­tag nicht hin­rei­chend kon­kret bestim­men, hat der Tatrich­ter im
Bewer­tung von Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten
Bei der Ablei­tung des gemei­nen Werts aus stich­tags­na­hen Ver­käu­fen (§ 11 Abs. 2 Satz 2 Alt. 1 BewG) ist, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, ein nach dem Bewer­tungs­stich­tag gemin­der­ter Kauf­preis maß­ge­bend, wenn bereits am Bewer­tungs­stich­tag die Vor­aus­set­zun­gen eines Min­de­rungs­rechts objek­tiv vor­han­den waren und die Min­de­rung auch spä­ter tat­säch­lich voll­zo­gen wor­den ist. §
Die ers­ten Berufs­jah­re in der Ren­ten­ver­si­che­rung
Um die zu Beginn des Berufs­le­bens eines Ver­si­cher­ten in der Regel nied­ri­gen Ver­diens­te in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung ange­mes­sen aus­zu­glei­chen, sah das Ren­ten­re­form­ge­setz von 1992 eine beson­de­re Rege­lung vor: Danach wur­den die ers­ten vier Berufs­jah­re eines Ver­si­cher­ten, die vor sei­nem voll­ende­ten 25. Lebens­jahr lagen, als Pflicht­bei­trags­zei­ten bei der Ren­ten­be­rech­nung inso­weit beson­ders
Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie hat die Res­sort­ab­stim­mung über ein "Gesetz über die umwelt­ge­rech­te Gestal­tung ener­gie­be­trie­be­ner Pro­duk­te (Öko­­­de­­sign-Gesetz)" ein­ge­lei­tet.
Umset­zung der Euro­päi­schen Mess­ge­rä­te­richt­li­nie
Das par­la­men­ta­ri­sche Ver­fah­ren zur Umset­zung der Euro­päi­schen Mess­ge­rä­te­richt­li­nie in das deut­sche Eich­recht ist mit dem Beschluss des Bun­des­ra­tes vom 15. Dezem­ber abge­schlos­sen. Damit wer­den das Gesetz zur Ände­rung des Eich­ge­set­zes und die Vier­te Ver­ord­nung zur Ände­rung der Eich­ord­nung Anfang 2007 mit ihrer Ver­öf­fent­li­chung im Bun­des­ge­setz­blatt in Kraft tre­ten.
Bedarfs­be­wer­tung unbe­bau­ter Grund­stü­cke
Der auf der Grund­la­ge des Boden­richt­werts fest­zu­stel­len­de Wert eines unbe­bau­ten Grund­stücks ist ent­spre­chend der Geschoss­flä­chen­zahl unter Zugrun­de­le­gung des maß­geb­li­chen Umrech­nungs­ko­ef­fi­zi­en­ten anzu­pas­sen, wenn der Gut­ach­ter­aus­schuss den Boden­richt­wert und die dazu­ge­hö­ri­ge Geschoss­flä­chen­zahl bestimmt hat.
Bewer­tung über­gro­ßer Grund­stü­cke
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich jetzt erneut mit der Bewer­tung von Grund­stü­cken zu befas­sen.