Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/511775_Trockenbauarbeiten_Kurfuerstendamm_153_10709_BerlinReferenznummer_der_Bekanntmachung_2019_Berlin
Timestamp: 2019-08-26 06:51:43
Document Index: 170973671

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 160', '§ 160', '§ 168', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Trockenbauarbeiten, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin Referenznummer der Bekanntmachung: B14062-3043400-001-342-03 2019-02-08
Trockenbauarbeiten, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin Referenznummer der Bekanntmachung: ...
Trockenbauarbeiten, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin Referenznummer der Bekanntmachung: B14062-3043400-001-342-03
Keibelstr 36
Kontaktstelle(n): Leif-Holden Dimitriadis
Telefon: +49 30901661696
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://myorder.rib.de/public/publications
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/109889
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrierung-firma/
Trockenbauarbeiten, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin
Referenznummer der Bekanntmachung: B14062-3043400-001-342-03
Maurerarbeit, Bauhaupt, Rohbauarbeiten.
Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen B14062-3043400-001-342-03 geführt. Bitte geben Sie dieses bei jedem Schriftwechsel an.
Wir weisen darauf hin, dass in dieser Bekanntmachung nur die wesentlichen Informationen angegeben sind. Dies ist in den Formularen zur Richtlinie von 2014 aufgrund der Zeichenbegrenzung so vorgesehen. Die abschließenden Informationen zum Verfahren können den Vergabeunterlagen entnommen werden. Bezüglich der Anforderung der Vergabeunterlagen beachten Sie bitte die Angaben unter Punkt VI.3) Zusätzliche Angaben.
Die Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153 in 10709 Berlin wird als Theater genutzt. Das Gebäude wurde 1928 als Kino errichtet, von 1978 bis 1981 erfolgte der grundlegende Umbau zu einem Theatergebäude. Die Schaubühne hat eine Grundfläche von ca. 3 658 m2 (1.UG) sowie eine gesamt BGF von 14 917 m2 und gliedert sich in 2 Untergeschosse (in einem kleinen Teil des gibt es zusätzlich ein Zwischengeschoss), 4 Obergeschosse und 2 mehrgeschossigen Dachtürme.
4 Klimaanlagen: Saal A, Saal B, Saal C, Regieräume;
4 Teilklimaanlagen: Foyer/Garderobe/Besucher-WC, Restaurant, Café, Kassenhalle;
6 Lüftungsanlagen: Betriebsräume, Technikräume, Kantine, Küche, Farbspritzraum, Bühnentechniker;
Nach einer Betriebszeit von fast 30 Jahren ist das Ende der Lebensdauer der Anlagen erreicht, es besteht Sanierungsbedarf:
- Erneuerung und Instandsetzung der RLT Anlagen sowie der Gebäudeautomation,
- Erneuerung der Brandschutzklappen,
- anteilige Schadstoffsanierung (Asbest, KMF),
- Behebung baulicher Brandschutzmängel im Zusammenhang mit der Sanierung RLT Anlage,
- Bauhilfsleistungen.
Diese Sanierungsmaßnahme erfolgt mit den nächsten 3 Bauabschnitten von 2018 bis 2020. Je Bauabschnitt ist eine Kernbauzeit von ca. 6 Wochen vorgesehen, die der jeweiligen Spielpause im Sommer entspricht. Darüber hinaus sind jeweils ca. 6 Wochen vor- und nachlaufende Bauzeit vorgesehen.
Die hier ausgeschriebenen Leistungen des 2. Bauabschnitts umfassen die Gewerke:
- Trockenbauarbeiten,
Sie haben folgenden wesentlichen Umfang:
- Wände/ Vorsatzschalen (z.T. F30 /F90): 200 qm,
- Unterdecken (z.T. F30 /F90): 250 qm,
- Reviklappen: 40 St.,
- Öffnungen in Trockenbaukonstruktionen herstellen/ schließen: 60 St..
In der vorgesehene Bauzeit sind auch Arbeiten außerhalb der regulären Arbeitszeiten, nachts und an Wochenenden, auszuführen.
Ende: 27/09/2019
Verhandlungsverfahren ohne öffentliche Bekanntmachung gemäß § 3 EU Nr. 3 VOB/A i. V. m. § 3a EU Abs. 3 Nr. 5 VOB/A:
Wie unter Nr. II.2.4) beschrieben, sind insgesamt 4 Bauabschnitte geplant. Mit dieser Ausschreibung soll der 3. Bauabschnitt vergeben werden. Der weitere 4. Bauabschnitt, welche im Grundentwurf dem 3. Bauabschnitt entspricht, sollen im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben werden. Hierzu soll das Unternehmen, welches mit dem 3. Bauabschnitt beauftragt ist, zu Verhandlung aufgefordert werden. Einen Anspruch auf Bezuschlagung der weiteren Bauabschnitte besteht nicht.
Zur Orientierung werden der Ausschreibung für den 3. Bauabschnitt die Leistungsverzeichnisse für den Bauabschnitte 4 als PDF beigefügt. Auf das Leistungsverzeichnis des Bauabschnitte 4 ist kein Angebot abzugeben.
Der Bieter hat mit seinem Angebot die Eigenerklärungen gemäß § 6b Abs. 1 Nr. 2 EU VOB/A sowie die Erklärung zur Ausbildungsförderung, die Erklärung über Förderung von Frauen, die Erklärung zur Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen, die Verpflichtungserklärung gem. Bundesdatenschutzgesetz und Eigenerklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen und Selbstauskunft AN und Bescheinigung des Berliner Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) für Bauaufträge oder Präqualifikationsnachweis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. oder der "Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)" oder Eigenerklärung (wenn keine Eintragung im ULV oder in der Liste des Vereins für Präqualifikationen von Bauunternehmen vorliegt) gem. Vergabeunterlagen (s. Anlage "Checkliste") abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter belegen zu lassen. Dies gilt auch für Nachweise gem. Ziffer III.2.2) und III.2.3).
Gem. § 6a EU Nr. 3 VOB/A: Mit dem Angebot ist die Anlage "Selbstauskunft Auftragnehmer" (Teil der Vergabeunterlagen) vollständig ausgefüllt abzugeben.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gemäß § 6a EU Nr. 3 VOB/A (Bestätigung durch die Vorlage von Eigenerklärungen (siehe Selbstauskunft). Der Auftraggeber behält sich vor, die Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter belegen zu lassen.
Nachweis von mindesten 3 Referenzen, die jeweils folgende Anforderungen erfüllen:
1) Ausführung von selbständigen F90 Unterdecken in Trockenbau nach Allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis, mindesten 50 qm;
2) Ausführung von F90 Trockenbauwänden nach Allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis, mindesten 50 qm;
3) Ausführung von F90 Schachtwänden/ Vorsatzschalen nach Allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis, mindesten 20 qm;
4) Ausführung der Arbeiten bei laufendem Betrieb;
5) Fertigstellung der Trockenbauarbeiten in den einzelnen Referenzen in den Jahren 2014 - 2018
Zu den einzelnen Referenzen sind anzugeben:
Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer,
Bezeichnung und Adresse des Bauvorhabens, Zeitraum der Ausführung der Arbeiten,
Beschreibung der Arbeiten mit Angabe der ausgeführten Mengen.
Die Bieter werden auf die Pflicht zur Einhaltung von Tarifverträgen gem. § 1 Abs. 2 Berliner Ausschreibungs-und Vergabegesetz bzw. zur Zahlung eines Mindestlohnes von 9,19 EUR gem. § 1 Abs. 4 Berliner Ausschreibungs-und Vergabegesetz sowie auf die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer hingewiesen. Einzelheiten ergeben sich aus dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz. Für die Teilnehmer von Bietergemeinschaften sind dieselben formalen Bedingungen wie für jeden Teilnehmer zu erfüllen.
10178 Berlin (Empfang 5. OG)
Nur Bieter und deren bevollmächtigte Vertreter.
Zu Pkt. I.3): Die Abgabe der Angebote kann ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform erfolgen. Es werden nur Angebote zur Wertung zugelassen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist auf die Vergabeplattform hochgeladen und elektronisch signiert wurden oder bei der Abgabe in Textform die Person des Erklärenden benannt wurde. Angebote, die in Papierform vorliegen, gelten als nicht formgerecht abgegeben und werden ausgeschlossen.
Zu Pkt. II.2.5): Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 BerlAVG entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt. Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist.
Zu Pkt. IV): Fragen zum Verfahren sind bis spätestens bis zum 4.3.2019 um 16.00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzustellen oder direkt an die ausschreibende Stelle zu richten. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Übersicht zu den Bieterfragen und den entsprechenden Antworten lediglich unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzusehen ist. Die Vergabeunterlagen werden auf der elektronischen Vergabeplattform des Landes Berlin http://www.vergabeplattform.berlin.de zum Download zur Verfügung gestellt. Eine Bewerbung ist über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter http://www.vergabeplattform.berlin.demöglich. Es werden für diese Vergabe keine Vergabeunterlagen in Papier versendet, sondern ausschließlich in elektronischer Form bereitgestellt. Eine Bewerbung in schriftlicher Form kann nicht angenommen und bearbeitet werden. Um sich bewerben zu können, ist eine einmalige Registrierung auf der Internetseite http://www.vergabeplattform.berlin.de notwendig.
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. a. Vergabekammerschriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 1 GWB).