Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19890711_OGH0002_0040OB00091_8900000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2019-11-18 15:58:01
Document Index: 112173552

Matched Legal Cases: ['OGH', '§526', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§526', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§2', '§3', '§ 2', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 4Ob91/89 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 8Ob81/66 5Ob226/68 6Ob7...
RS0002445
8Ob81/66; 5Ob226/68; 6Ob71/67; 7Ob114/71; 4Ob307/73; 5Ob182/73; 7Ob704/77; 5Ob506/78; 4Ob320/79; 4Ob397/80; 5Ob504/81; 7Ob645/82; 4Ob380/82; 1Ob624/83; 2Ob508/84; 4Ob91/89; 2Ob562/91; 7Ob521/92 (7Ob522/92); 2Ob2051/96y; 9ObA28/96; 4Ob2080/96b; 1Ob66/01i (1Ob67/01m); 9Ob37/01h; 7Ob321/01h; 6Ob270/02b; 4Ob260/04w; 9Ob22/06k; 3Ob111/06d; 3Ob25/07h; 4Ob38/07b; 8Ob141/08f; 1Ob119/09w; 6Ob204/10h; 3Ob223/13k; 1Ob189/14x; 8Ob18/15b; 4Ob150/15k; 1Ob108/15m; 7Ob220/16b; 10Ob48/18h; 8Ob39/19x
ZPO §526 C4
Das Neuerungsverbot gilt auch im Rechtsmittelverfahren gegen eine einstweilige Verfügung.
8 Ob 81/66
Entscheidungstext OGH 22.03.1966 8 Ob 81/66
5 Ob 226/68
Entscheidungstext OGH 11.09.1968 5 Ob 226/68
6 Ob 71/67
Entscheidungstext OGH 15.03.1967 6 Ob 71/67
Beisatz: Hier: Einstweilige Verfügung (T1)
Veröff: EFSlg 9248
7 Ob 114/71
Entscheidungstext OGH 30.06.1971 7 Ob 114/71
4 Ob 307/73
Entscheidungstext OGH 20.03.1973 4 Ob 307/73
5 Ob 182/73
Entscheidungstext OGH 26.09.1973 5 Ob 182/73
Beisatz: Auch die amtswegige vorzunehmende Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für die Erlassung der einstweiligen Verfügung kann nur von dem Parteivorbringen in 1. Instanz ausgehen. (T2)
Veröff: JBl 1974,210
4 Ob 397/80
Entscheidungstext OGH 16.12.1980 4 Ob 397/80
Beisatz: Neues Vorbringen im Verfahren gegen den Widerspruch zulässig. (T3)
5 Ob 504/81
Entscheidungstext OGH 10.03.1981 5 Ob 504/81
7 Ob 645/82
Entscheidungstext OGH 01.07.1982 7 Ob 645/82
1 Ob 624/83
Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 624/83
Veröff: EvBl 1983/144 S 522 = GesRZ 1983,214
2 Ob 508/84
Entscheidungstext OGH 31.01.1984 2 Ob 508/84
Beisatz: Neues Vorbringen ist auch dann ausgeschlossen, wenn der Beschwerdeführer in erster Instanz nicht gehört wurde. (T4) Veröff: RZ 1990/73 = ÖBl 1990,32
2 Ob 562/91
Entscheidungstext OGH 27.11.1991 2 Ob 562/91
7 Ob 521/92
Entscheidungstext OGH 05.03.1992 7 Ob 521/92
2 Ob 2051/96y
Entscheidungstext OGH 25.04.1996 2 Ob 2051/96y
9 ObA 28/96
Entscheidungstext OGH 27.03.1996 9 ObA 28/96
4 Ob 2080/96b
Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2080/96b
9 Ob 37/01h
Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 37/01h
6 Ob 270/02b
Entscheidungstext OGH 07.11.2002 6 Ob 270/02b
4 Ob 260/04w
Entscheidungstext OGH 14.03.2005 4 Ob 260/04w
Beisatz: Hier: Vorläufige Entziehung der Obsorge. (T5)
Beisatz: Hier: Vorläufiger Unterhalt. (T6)
1 Ob 189/14x
Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 189/14x
4 Ob 150/15k
Entscheidungstext OGH 20.10.2015 4 Ob 150/15k
1 Ob 108/15m
Entscheidungstext OGH 18.06.2015 1 Ob 108/15m
ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0002445
JJR_19660322_OGH0002_0080OB00081_6600000_001
Rechtssatz für 3Ob151/75 3Ob175/76 3Ob...
RS0002382
3Ob151/75; 3Ob175/76; 3Ob131/80; 5Ob1/82; 7Ob645/82; 3Ob147/83; 2Ob508/84; 3Ob175/88; 4Ob91/89; 3Ob147/89; 3Ob4/90; 3Ob144/89; 3Ob131/91; 3Ob52/92; 3Ob189/10f
ZPO §526 C
Der angefochtene Beschluss ist auf Grund der Sachlage zur Zeit seiner Erlassung zu überprüfen.
Veröff: EvBl 1976/112 S 213
3 Ob 175/76
Entscheidungstext OGH 25.01.1977 3 Ob 175/76
3 Ob 131/80
Entscheidungstext OGH 18.02.1981 3 Ob 131/80
5 Ob 1/82
Entscheidungstext OGH 26.01.1982 5 Ob 1/82
3 Ob 147/83
Entscheidungstext OGH 12.10.1983 3 Ob 147/83
Veröff: RZ 1990,73 = ÖBl 1990,32
3 Ob 147/89
Entscheidungstext OGH 10.01.1990 3 Ob 147/89
3 Ob 4/90
Entscheidungstext OGH 16.05.1990 3 Ob 4/90
3 Ob 144/89
Entscheidungstext OGH 11.07.1990 3 Ob 144/89
3 Ob 131/91
Entscheidungstext OGH 12.02.1992 3 Ob 131/91
3 Ob 52/92
Entscheidungstext OGH 27.08.1992 3 Ob 52/92
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0002382
JJR_19751028_OGH0002_0030OB00151_7500000_002
Rechtssatz für 4Ob360/86 4Ob85/89 4Ob9...
RS0079992
4Ob360/86; 4Ob85/89; 4Ob91/89; 4Ob66/89; 4Ob102/89; 4Ob175/17i
Zwar beseitigt in der Regel ein Vergleichsanbot die Wiederholungsgefahr, doch kann die mangelnde Bereitschaft des Beklagtenvertreters, die auf der Gegenseite offenkundig bestehenden Unklarheiten über die rechtlichen Konsequenzen des von ihm vorgeschlagenen Vergleichsabschlusses aufzuklären, im Einzelfall auch so gedeutet werden, daß es ihm weniger um eine vergleichsweise Bereinigung des Unterlassungsbegehrens, des Beiseitigungsbegehrens und des Veröffentlichungsbegehrens als vielmehr darum geht, nach der Ablehnung seiner Vergleichsangebote diesen Ansprüchen mit dem Einwand des Wegfalls der Wiederholungsgefahr begegnen und so eine - zumindest teilweise - Abweisung des Klagebegehrens erreichen zu können. Ein ernsthafter Sinneswandel ist daher zweifelhaft.
Vgl auch; Beisatz: Hier: Beklagtenvertreter vereitelt von vorneherein eine Erörterung des Teilvergleichsangebotes mit dem Gericht sowie jede Möglichkeit einer nachträglichen Klarstellung und Ergänzung des Angebotes und der Ablehnung. (T1)
Vgl auch; Veröff: MR 1989,145 = WBl 1989,316 = ÖBl 1990,32
4 Ob 66/89
Entscheidungstext OGH 12.09.1989 4 Ob 66/89
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0079992
JJR_19880426_OGH0002_0040OB00360_8600000_002
RS0079223
4Ob91/89; 4Ob102/89; 4Ob171/08p; 4Ob171/08p
Da die Frage, ob ein künftiges Zuwiderhandeln des Beklagten auszuschließen ist, in jedem einzelnen Verfahren auf Grund der dort erwiesenen Tatsachen zu beantworten ist, die Verneinung der Wiederholungsgefahr in dem einem Verfahren infolge eines Vergleichsangebotes somit der Bejahung dieser Gefahr im Hinblick auf die in einem späteren Verfahren hervorgekommenen Umstände keineswegs entgegensteht, stellt sich das Problem der "Unteilbarkeit" der Wiederholungsgefahr in Wahrheit nicht; tatsächlich geht es ja nur um die jeweilige Beurteilung des künftigen Verhaltens des Beklagten (also um die Vermutung der Wiederholungsgefahr), welche nach dem jeweils gegebenen Kenntnisstand auch unterschiedlich ausfallen kann.
Vgl auch; Beisatz: Die Verneinung der Wiederholungsgefahr in einem früheren Verfahren steht deren Bejahung in einem späteren Verfahren nicht grundsätzlich entgegen, geht es doch um die jeweilige Beurteilung des künftigen Verhaltens, die nach dem jeweils gegebenen Kenntnisstand auch unterschiedlich ausfallen kann. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0079223
JJR_19890711_OGH0002_0040OB00091_8900000_002
RS0079957
4Ob91/89; 4Ob102/89; 4Ob171/08p
Ein Beklagter kann die gegen ihn sprechende Vermutung, dass er auch künftig zu Wettbewerbsverstößen geneigt sein werde, nicht schon damit entkräften, dass er einem von mehreren etwa zur selben Zeit auftretenden Unterlassungskläger - womöglich jenem, der die geringsten Forderungen stellt - einen vollstreckbaren Vergleich im Umfang des Urteilsbegehrens anbietet, während er den übrigen Klägern gegenüber nur die Abweisung der Klage beantragt.
Vgl aber; Beisatz: Auch eine gegenüber Dritten übernommene Unterlassungsverpflichtung kann unter Umständen die Vermutung der Wiederholungsgefahr ganz allgemein entfallen lassen. Allerdings ist auch in diesem Fall zu prüfen, ob die Unterlassungserklärung tatsächlich ein Indiz für eine echte Sinnesänderung des Beklagten ist und dem Kläger eine entsprechende Sicherheit für das Unterbleiben weiterer Störungen bietet. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0079957
JJR_19890711_OGH0002_0040OB00091_8900000_004
RS0084715
4Ob91/89; 4Ob102/89; 4Ob19/90
ZugG §2
ZugG §3
Gesetzliche Ausnahmen vom Zugabenverbot (§§ 2, 3 ZugG) müssen im Spruch nicht ausdrücklich erwähnt werden.
Veröff: MR 1989,145 = ÖBl 1990,32
Veröff: ÖBl 1990,168
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0084715
JJR_19890711_OGH0002_0040OB00091_8900000_006