Source: https://www.extrem-bodybuilding.de/forum/thread/53115-rechtslage/
Timestamp: 2020-01-22 19:58:30
Document Index: 77223959

Matched Legal Cases: ['§ 73', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 6', 'Art 103', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 3', '§ 2', '§3', '§4', '§5']

Rechtslage - Rechtliches - Bodybuilding und Fitness Forum
faithles77 und Andi78 gefällt das.
VisionAZ, pfeilgift und Das Auge des Vorgesetzten gefällt das.
nach Rücksprache mit einem Mod eröffne ich einen Thread über die gesetzlichen Möglichkeiten des legalen Bezuges von Dopingmitteln aus dem Internet zum Zweckes des Sportes bei Menschen. Ich beschäftige mich dabei ausschließlich mit der Rechtslage der Bundesrepublik Deutschland bezogen aus Testosteron.
Zwei Gesetze sind dabei nach meiner Gesetzesprüfung zu beachten. Im Einzelnen:
1. Das Arzneimittelgesetz (AMG)
Es ist das Verbringungsverbot nach § 73 AMG zu beachten, d. h. der Shop muss aus dem Inland liefern. Ansonsten wäre das für den Konsumenten illegal (für den Seller ist das immer illegal. Es geht bei meiner Darstellung nur um den Konsumenten!).
2. Antidopinggesetz
Das Dopingmittel darf nicht dazu verwendet werden, um sich beim einem sportlichen Wettkampf einen Vorteil zu verschaffen. Wettkämpfer können sich daher nicht legal dopen! Sehr wichtig!
Wer nur für sich selbst trainiert, muss die Höchstmengen nach der Dopingmengenverordnung einhalten. Bei Testosteron muss der Bezug - bis auf bei Gels und Tabletten - unter 632 mg liegen.
Was sollen die so lächerlich geringen Mengen (unter 632 mg)? Hierzu ist der Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 05.12.2017 Az. 4 StR 389/17 sehr lesenswert.
Der Beschluss ist im Internet auf der Homepage des Bundesgerichtshofes veröffentlich. Der link lautet:
http://juris.bundesgerichtshof…89d&nr=80639&pos=6&anz=14
Ich zitiere hier nun aus dem Beschluss wörtlich:
"Der Gesetzgeber hat durch § 2 Abs. 3 AntiDopG den Besitz nicht geringer Mengen von Dopingmitteln deshalb verboten, weil solche Besitzmengen erfahrungsgemäß Vorstufen für einen Handel mit Dopingmitteln darstellen."
"Verfassungsrechtliche Bedenken bezüglich der strafrechtlichen Sanktionierung nach § 4 Abs. 1 Nr. 3, § 2 Abs. 3 AntiDopG bestehen entgegen dem Revisionsvorbringen nicht. Die Regelung über die Vorfeldstrafbarkeit ist hinreichend bestimmt. Der Gesetzgeber hat zudem im Rahmen von § 2 Abs. 3 AntiDopG die Strafbarkeit auf den Besitz nicht geringer Dopingmittelmengen beschränkt und damit der fehlenden Strafwürdigkeit des Besitzes kleinerer Mengen zum Eigenkonsum und einer damit einhergehenden eigenverantwortlichen Selbstgefährdung Rechnung getragen."
Der Gesetzesbegründung zum Antidopinggesetz kann hierzu Folgendes entnommen werden (Originalzitat!):
"Da es Sinn und Zweck der Norm ist, aus Gründen des Gesundheitsschutzes eine Weitergabe zu verhindern, setzen die Verbote voraus, dass die gefährlichen Dopingmittel nicht nur in geringer Menge erworben, besessen oder in den Geltungsbereich des Gesetzes verbracht werden. Diese Voraussetzung wird aus dem AMG übernommen. Wird die Schwelle der nicht geringen Menge nicht erreicht, kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Dopingmittel lediglich zum Eigengebrauch verwendet werden soll und eine Weitergabe gerade nicht beabsichtigt ist. Nur die Gefahr der Weitergabe rechtfertigt jedoch hier ein entsprechendes Verbot. Schutzgut der Verbotsnorm ist die Gesundheit der Allgemeinheit, die vor der Inverkehrgabe dieser Mittel zu Dopingzwecken schon im Vorfeld bewahrt werden soll. Dieser Schutzzweck ist nicht betroffen, wenn lediglich die Verfügungsgewalt über eine geringe Menge zum Eigengebrauch ausgeübt wird. Die Gesundheit der Sportlerinnen oder Sportler kann nur dann als mit den Mitteln einer strafbewehrten Verbotsnorm geschütztes Rechtsgut anerkannt werden, soweit diese sich nicht eigenverantwortlich selbst gefährden. Wendet die Sportlerin oder der Sportler ein Dopingmittel oder eine Dopingmethode in vollem Bewusstsein hinsichtlich der Umstände und auch der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken an, so hat diese Person sich freiwillig ihres Rechtsgüterschutzes begeben. Vor diesem Hintergrund kann weder die Eigenanwendung eines Dopingmittels noch die bloße Verfügungsgewalt als Vorstufe für die Anwendung bei sich selbst unter dem Gesichtspunkt des Gesundheitsschutzes verboten werden."
Abgedruckt auf Seite 26 der Bundetags-Drucksache 18/4898, veröffentlicht im Internet unter dem link:
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/048/1804898.pdf
Interessant, oder? Dopen ist also gar nicht verboten, sondern der Handel soll unterbunden werden. Dabei wurden dann aber die geringen Mengen so niedrig angesetzt, dass eigentlich jeder Konsument dann doch wieder kriminalisiert wird. Absicht oder reiner Zufall? Wer kann das schon wissen, oder?
Es gibt also einen legalen Weg Dopingmittel zu erwerben:
1. Aus dem Inland
2. Bezug nur unter Beachtung der Höchstmenge nach der Dopingmengenverordnung nach dem persönlichem Verbrauch
3. keine Teilnahme an sportlichem Wettbewerb
Ich beabsichtige mir legal jede Woche mir 250 mg Testo E zu geben und müsste dafür alle zwei Wochen zwei Ampullen je 250 mg aus dem Inland bestellen. Das wäre dann ein legaler Dauerbezug unter Beachtung der Rechtslage der Bundesrepublik Deutschland. Denn wir sind doch alle rechtstreue Bürger und wollen uns legal verhalten, aber eben dopen und das ist nach den Motiven des Gesetzgebers durchaus erlaubt! Oder kann mich hier irgendeiner insoweit widerlegen?
Ich möchte keinen zum Konsum von Dopingmitteln animieren und in sonstiger Weise dazu aufrufen. Nur weil ich so bescheurt bin und dopen möchte, sollte man das nicht nachmachen. Es ist eben nur meine eigene Entscheidung. Bitte versteht daher meinen link als den Beginn eines juristischen Meinungsaustausches.
In der juristischen Literatur wird dann noch erörtert, ob nach dem Sinn des Gesetzes trotz eines Verstoßes gegen die erlaubte Höchstmenge nach der Dopingmengenverordnung eine Straflosigkeit vorliegen könnte, wenn der Konsument nachweisen kann, dass die bezogenen Dopingmitteln nur für den Eigenverbrauch waren und auch ausgeschlossen war, dass Dritte Zugriff auf die Mittel hatten. Dann müsste man den Eigenkonsum dokumentieren und die Dopingmittel vor dem Zugriff Dritter sicher verwahren, wobei Letzteres sowieso zu empfehlen ist. Der Weg der Dokumentation zum Nachweis des Eigendopings ist aber nicht sicher. Denn es wäre eine Auslegung gegen den Wortlaut des Gesetzes aber nach den Motiven des Gesetzgebers. Das könnte klappen, muss aber nicht.
Das sicherste wäre, die Höchstmengen einzuhalten.
Soviel zum Thema. Ich bin auf eure Erwiderungen gespannt!
flipper 24. Juli 2019
Wie sieht es denn mit einen Ärztlichen Rezept aus, ist dann die Menge immer noch zulässig?
Was wäre jetzt neu Sie meinen den Bezug von 1-2 Ampullen aus dem "Innland".
Hilft kaum einen weiter, dann einen Arzt suchen der verscheibt einem mit biegen und brechen auch 500mg die Woche. Das wäre dann noch "legaler" und egal wie sogar einfacher.
Und es gibt noch so viele ?"Fragezeichen" in der Sache und dann legt es der Richter einfach etwas anders aus ..
Aber danke für den Text. Darf ich fragen ob sie auch anderweitig z.b. juristisch weiter helfen können. So jemand fehlt hier Nich jeder kann Gesetzestexte lesen, interpretieren und richtig auslegen.
Hallo Andi78,
nach dem Gesetzeswortlaut kannst Du auch mit einem ärztlichen Rezept gegen § 2 Abs. 3 AntiDopG verstoßen. Das wäre dann der Fall, wenn der Arzt Dir ein Rezept nicht aus medizinischen Gründen sondern zum Zwecke des Dopings ausstellt.
Das wird aber in der Praxis so gut wie nicht vorkommen. Ich war bei einem Arzt und habe einen zu geringen Testo-Spiegel. Ich habe dann 250 mg Testo e einmal im Monat bekommen. Das ist nicht sehr nett, da die Spiegelschwankung Mist war.
Gemäß der Blutuntersuchung war ich am Ende eines Zyklus unter meinem geringen Wert ohne das Zeug. Aber mehr gab es eben nicht. Ich habe daher die Behandlung abgebrochen und möchte mich nun selber das Zeug spritzen so wie ich das will.
Vielleicht ist 250 mg Test e pro Woche zu hoch und ich sollte mir 100 mg Testo e die Woche geben. Das wäre eine Frage an die Profis hier, was für mich am Besten wäre. Mit einem geringen Muskelwachstum wäre ich auch durchaus einverstanden.
Deshalb könnte ich auch unter das AntiDopG fallen. Deshalb versuche ich die Höchstmengen einzuhalten, finde aber nichts.
Naja aus meiner Sicht ist das viel zu kompliziert und quasi fast wie der Waffenschein in Deutschland. Theoretisch möglich aber in der Praxis kaum umsetzbar.
Kommt Zeit kommt rat, wünsch mir viel Erfolg beim Studium.
Hallo VizionAZ,
nö, das mit dem Bezug von 2 Ampullen aus dem Inland ist nicht neu. Denn die Höchstmengen gab es auch zuvor nach § 6a AMG. Neu ist anscheinend aber, dass sich einer (ich!) Gedanken darüber macht, wie man sich danach legal verhalten kann.
Im Steuerrecht suchen und finden Profis jede gesetzliche Lücke und nutzen diese. Beim Doping scheint es keine Bezugsquelle zu geben, die geringe Mengen aus dem Inland anbietet, obwohl das für mich als Konsument ein echter Mehrwert wäre.
Aber ich bin auch an den Namen und die Anschrift des Arztes interessiert, der 500 mg Testo pro Woche verschreibt.
Den gibt es aber vermutlich nicht, es sei denn, da will einer seine Approbation unbedingt loswerden.
Ein Strafrichter hat nicht die Möglichkeit gegen den Wortlaut des Gesetzes auszulegen. Das wäre ein Verstoß gegen Art 103 Abs. 2 GG und daher ein Revisionsgrund. Das macht kein Strafrichter! Die Dopingmengenverordnung wird also beachtet.
Zu juristischen Fragen kann und darf ich mich nur allgemein äußern. Konkrete Fragen zu einem Einzelfall beantworte ich daher nicht. Da bitte ich um Verständnis. Aber ich darf meine private Meinung sagen aber eben nur im Allgemeinen!
Dann hätten wir hier eine "angehenden" Juristen das wäre doch schon sehr hilfreich. Drücke natürlich die Daumen wenn Sie diesen Weg gehen. Koch + Jurist das wäre perfekt.
"Angehender"? Ich bin weit über 40 Jahre alt. Und kochen kann ich auch!
Sie doch nicht ich meinte RichtigMieser
Sie können kochen und sind Anwalt na dann herzlich willkommen .
Es gibt sehr viele Ärzte die das machen Können ihnen genug versichern. Ich bekomme sogar weit aus mehr wenn ich wollte. Aber 500mg die Woche da spielen einige Ärzte bei Privatrezept mit. Zwar nicht ewig aber lange genug.
Bevor ich nun anfange alle Urologen in meiner weiteren Umgebung aufzusuchen, wäre es für mich mehr als hilfreich, wenn Sie mir eine grobe Einschätzung aus Ihrer Erfahrung geben könnten, bei welchem Arzttyp die höchste Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass höhere Dosen verordnet werden. Eher auf dem Land oder in der Stadt, eher jung oder alt?
Oder kann man dazu nichts sagen? Also kein Muster erkennbar?
Im BGH Urteil steht, der Angeklagte habe Medikamente an andere weitergegeben. Wie wurde das bewiesen?
Mein Anwalt hat versucht meinen Fall so auszulegen das ich nicht gegen das anti Doping Gesetz verstoßen kann wenn ich an keinen Wettkämpfen teilnehme was ich ja auch nicht tue. Allerdings hat das niemanden interessiert. Weil soweit ich richtig informiert bin und korrigiert mich wenn ich falsch liege ich bin absolut kein Stück in der Rechtslage belesen oder so aber meiner Information nach kann man nur gegen ein Doping gesetz verstoßen wenn man sich dadurch einen sportlichen Vorteil in Wettkämpfen (bodybuilding, Fußball oder was auch immer) beschafft. Tut man dies nicht verstößt man nur gegen das AntiDopG. Und darauf passiert einem nichts bis auf eine Geldstrafe.
Und für alle eine kleine Warnung weil das hat mir das Genick gebrochen das schlimmste was bei euch gefunden werden kann ist MK677. Wird schlimmer bestraft als wenn ich 20 Ampullen testo, tren oder was auch immer zuhause habt.
Idee: Ich gehe ein Mal pro Woche zu meinem Dealer. Der spritzt mir den Stoff auf der Parkbank in den Muskel. Darf er nur 632 mg injektieren?
Ja und die Raketenwissenschaftler die bei uns im Lande umgeschult haben zu Fachkräften in der Eigentumsübertragung, die lässt man einfach wieder laufen. Oder die Ingenieure die ihre Leidenschaft für den Beruf des "Pharmareferenten" entdeckt haben, die kann man z.B. im Görlitzer Park bewundern. https://www.tagesspiegel.de/be…te-zuweisen/24316420.html
Aber die herbeigeschwommenen Goldstücke sind ja ohnehin besser als wir, sozusagen Platinmenschen.
Heitere Zeiten herrschen auch in unseren Freibädern, hier kommt es mittlerweile regelmäßig zu sehr erfreulichen interkulturellen Austäuschen. Da werden schon mal Familien (ja, auch türkische!) von mehreren hundert Nafris umringt. Juchey juhuu! https://www.tichyseinblick.de/…e-auch-tuerken-betroffen/
Nein, das soll kein politisches Statement sein. Nicht in diesem Zusammenhang jedenfalls. Mein Punkt ist einfach der: ein Staat der sich nicht mal um die einfachsten Dinge erfolgreich kümmern kann, der es nicht mal schafft die wirklichen kriminellen Elemente in unserer Gesellschaft einzudämmen, den KANN, WILL und WERDE ich nicht ernst nehmen. Und dann darf er sich sein Gesetzbuch gerne mal rektal einführen.
Wer aber dennoch (und zu einem gewissen Grad verstehe ich das natürlich auch) Paragreifen reiten möchte um sich im Bereich des Legalen aufzuhalten, der soll das gerne tun. Ob das aber sinnvoll ist? Fraglich, mehr als fraglich. Wie ja im Eingangspost steht: die Mengen sind einfach lächerlich gering, das dürfte das Hauptproblem sein. Mir würde da auch keine intelligente Lösung zu einfallen.
der BGH ist eine reine Revisionsinstanz und beschäftigt sich daher nur mit der Rechtsanwendung. Wie bzw. wodurch das bewiesen wurde, wird man nur dem Urteil der Vorinstanz entnehmen können. Dieses Urteil ist aber nicht veröffentlicht.
Ich kann nur vermuten, dass einer der 6 bis 8 Bekannten, worauf in dem Urteil hingewiesen wird, da etwas ausgesagt haben könnte. Anders kann ich mir das nicht erklären. Denn sein Anwalt hätte zu so einer Selbstbezichtigung sicher nicht geraten.
Hallo PumperHerz96,
der fehlende Wettkampfbezug ist keine taugliche Einwendung. Der BGH hat das in diesem Urteil zu Rn 5 klargestellt. In der dortigen Klammer werden alle einschlägigen Kommentare zitiert. Es gibt keinen bekannten Kommentator (das sind die Juraprofessoren und die Top-Juristen des jeweiligen Fachgebietes), der anderer Meinung ist. Das macht also keinen Sinn.
Der Vorteil im sportlichen Wettkampf ist in § 3 AntiDopG geregelt. Dort existiert keine erlaubte Menge. Dies gilt aber - das hatte ich in meinem einleitenden Teil leider übersehen - nur für "Berufssportler" und Kaderzugehörige, die sich im Testpoolverfahren befinden. Ich muss also den Hinweis, keine Teilnahme an Wettbewerben, insoweit wieder zurücknehmen.
Also: Für den normalen Hobbysportler gilt § 2 Abs. 3 AntiDopG: Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe
Eine generelle Strafverschärfung bei MK677 sehe ich nicht. Das Problem mit Sarms dürfte darin liegen, dass die geringe Menge schon bei 90 mg aufhört. Bei einer Dose mit 90 Kapseln je 10 mg liegt man also um das 10-fache über den Grenzwert.
Und bei der Strafzumessung wird das Überschreiten der zulässigen Menge berücksichtigt. Das dürfte wohl das Problem gewesen sein.
Kommt wahrscheinlich daher, dass es ein GH-Releasing-Peptid (oder als solches gewertet wird) ist und das in der Verodnung die nicht geringe Menge mit 1,5mg hinterlegt ist.
Gängige Dosen sollen sich wohl auf 15-30mg täglich belaufen.
Da hat man mit einer Tagesdosis die nicht geringe Menge also schon ums 10-fache überschritten o_O
Ups, Zitat vergessen... war bezogen auf Pumperherz96 Beitrag
Mit §3 (1) Nr. 1 AntiDopG bist du laut Rechtssprechung (ich meine aus BaWü) mit jeder Menge an Testo dabei, da auch der FreizeitBBler ..."ohne medizinische Indikation bei sich in der Absicht, sich in einem Wettbewerb des organisierten Sports einen Vorteil zu verschaffen, anzuwenden,..."!
Damit war selbst der dicke Arm im Freibad gemeint, weil diese Person ja doch irgendwann mal auf die Idee kommen kann, an einem Wettkampf teilzunehmen.
Strafbar gem §4 (7) ist es nur, wenn du Spitzensportler bist, weg ist es gem. §5 eh.
Und die werden nicht wegen 2 Ampullen eingeflogen kommen, sondern sie werden die den wöchentlichen Erwerb nachweisen und somit werden die Mengen addiert.