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Timestamp: 2020-02-25 07:39:43
Document Index: 7004087

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 19', 'Art. 21', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 46', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 11', 'Art. 21', 'Art. 1', 'Art. 31', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 1', 'Art. 81', 'Art. 9', 'Art. 111', 'Art. 1', 'Art. 121', 'Art. 131', 'Art. 151', 'Art. 191', 'Art. 231', 'Art. 24', 'Art. 251', 'Art. 261', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 321', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 331', 'Art. 341', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 371', 'Art. 38', 'Art. 401', 'Art. 47', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 15', 'Art. 72', 'Art. 55', 'Art. 22', 'Art. 49', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 11', 'Art. 21', 'Art. 31', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 81', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 111', 'Art. 121', 'Art. 131', 'Art. 151', 'Art. 191', 'Art. 21', 'Art. 231', 'Art. 24', 'Art. 251', 'Art. 261', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 31', 'Art. 321', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 331', 'Art. 341', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 371', 'Art. 38', 'Art. 401', 'Art. 41', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 46', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 11', 'Art. 21', 'Art. 31', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 81', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 111', 'Art. 121', 'Art. 131', 'Art. 151', 'Art. 191', 'Art. 21', 'Art. 231', 'Art. 251', 'Art. 261', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 31', 'Art. 321', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 331', 'Art. 341', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 371', 'Art. 38', 'Art. 401', 'Art. 41', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 49']

Erster Abschnitt: Die Ersatzpflicht
Art. 2 Ersatzpflichtige
Art. 3 Beginn und Dauer der Ersatzpflicht
Art. 4a Befreiung der Auslandschweizer von der Ersatzpflicht
Art. 6 Nachfolge in der Ersatzpflicht
Art. 7 Militär- und Zivildienst
Art. 8 Nicht geleisteter Militär- und Zivildienst
Art. 9 Einheit des Ersatzjahres
Art. 9a Abschluss-Ersatzabgabe
Zweiter Abschnitt: Taxpflichtiges Einkommen
Art. 11 Gegenstand der Ersatzabgabe
Art. 12 Abzüge
Dritter Abschnitt: Berechnung der Ersatzabgabe
Art. 13 Ansatz
Art. 15 Ermässigung nach Diensttagen im Ersatzjahr
Art. 19 Ermässigung nach Gesamtzahl der Diensttage
Art. 21 Erhöhung der Ersatzabgabe für Jahre aktiven Dienstes
Vierter Abschnitt: Behörden
Art. 24 Amtshilfepflicht
Fünfter Abschnitt: Veranlagung und Rechtsmittel
Art. 25 Veranlagungsjahr
Art. 26 Veranlagungsgrundlagen
Art. 27 Veranlagungspflichten
Art. 28 Eröffnung der Veranlagungsverfügung
Art. 29 Verfügung über die Befreiung von der Ersatzpflicht
Art. 30 Einsprache
Art. 31 Beschwerde
Art. 31a Fristenstillstand
Sechster Abschnitt: Bezug der Ersatzabgabe
Art. 32 Fälligkeit
Art. 32a Provisorischer und definitiver Bezug
Art. 32b Zahlung
Art. 32c Verzugszins
Art. 33 Mahnung
Art. 34 Zwangsvollstreckung
Art. 34a Rückforderung irrtümlich bezahlter Ersatzabgaben
Art. 35 Sicherung der Ersatzabgabe
Art. 36 Sicherstellungsverfügung
Art. 37 Stundung und Erlass
Siebter Abschnitt: Rückerstattung der Ersatzabgabe
Achter Abschnitt: Strafbestimmungen
Art. 40 Abgabebetrug
Art. 41 Hinterziehung
Art. 43 Ordnungswidrigkeiten
Art. 44 Verfolgung und Beurteilung
Neunter Abschnitt: Abrechnung mit dem Bund
Zehnter Abschnitt: Schluss- und Übergangsbestimmungen
Art. 46 Befreiung von kantonalen Stempelabgaben
Art. 47 Zuständigkeiten des Bundesrates
Art. 48 Aufhebung bisherigen Rechts
Übergangsbestimmungen der Änderung vom 22. Juni 1979
Übergangsbestimmungen der Änderung vom 17. Juni 1994
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 16. März 2018
(WPEG)1
vom 12. Juni 1959 (Stand am 1. Januar 2019)
gestützt auf die Artikel 40 Absatz 2 und 59 Absatz 3 der Bundesverfassung2,3 nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 11. Juli 19584,
Art. 11 Grundsatz2
Schweizer Bürger, die ihre Wehrpflicht nicht oder nur teilweise durch persönliche Dienstleistung (Militär- oder Zivildienst) erfüllen, haben einen Ersatz in Geld zu leisten.
1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des Zivildienstgesetzes vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 1445; BBl 1994 III 1609).
2 Gemäss Ziff. I des BG vom 22. Juni 1979, in Kraft seit 1. Jan. 1980 (AS 1979 1733; BBl 1978 II 913) wurden die Randtit. zu Sachüberschriften.
Art. 21 Ersatzpflichtige
1 Ersatzpflichtig sind die Wehrpflichtigen mit Wohnsitz im In- oder Ausland, die im Ersatzjahr, das dem Kalenderjahr entspricht:2
während mehr als sechs Monaten weder in einer Formation der Armee eingeteilt noch der Zivildienstpflicht unterstellt sind;
als Dienstpflichtige ihren Militär- oder Zivildienst nicht leisten.
1bis Ersatzpflichtig sind ferner Militär- und Zivildienstleistende, die aus der Dienstpflicht entlassen werden, die Gesamtdienstleistungspflicht jedoch nicht erfüllt haben.6
1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. Juni 1979, in Kraft seit 1. Jan. 1980 (AS 1979 1733; BBl 1978 II 913).
2 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2777 2784 Art. 1; BBl 1993 II 730).
3 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
4 Aufgehoben durch Ziff. 8 des Anhangs zum BG vom 22. Juni 1990, mit Wirkung seit 1. Jan. 1991 (AS 1990 1882; BBl 1989 II 1194).
5 Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des Zivildienstgesetzes vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 1445; BBl 1994 III 1609).
6 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
Art. 31Beginn und Dauer der Ersatzpflicht
1 Die Ersatzpflicht beginnt frühestens am Anfang des Jahres, in dem der Wehrpflichtige das 19. Altersjahr vollendet. Sie dauert längstens bis zum Ende des Jahres, in dem er das 37. Altersjahr vollendet.
2 Für Ersatzpflichtige nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a, die keinen Zivilschutzdienst leisten, beginnt die Ersatzpflicht im Jahr, das auf die Rekrutierung folgt. Sie dauert elf Jahre.
3 Für Ersatzpflichtige nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a, die Zivilschutzdienst leisten, beginnt die Ersatzpflicht im Jahr, das auf das Jahr folgt, in dem der Ersatzpflichtige die Schutzdienstgrundausbildung begonnen hat. Sie dauert elf Jahre.
4 Für Ersatzpflichtige nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe c, die als Dienstpflichtige ihren Militärdienst nicht leisten, beginnt die Ersatzpflicht im Jahr, das auf das Jahr folgt, in dem der Ersatzpflichtige die Rekrutenschule bestanden hat, spätestens aber im Jahr, in dem der Ersatzpflichtige das 25. Altersjahr vollendet. Sie dauert bis zum Ende der Militärdienstpflicht.
5 Für Ersatzpflichtige nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe c, die als Dienstpflichtige ihren Zivildienst nicht leisten, beginnt die Ersatzpflicht im Jahr, das auf das Jahr folgt, in dem der Entscheid über die Zulassung zum Zivildienst rechtskräftig geworden ist, spätestens aber im Jahr, in dem der Ersatzpflichtige das 25. Altersjahr vollendet. Sie dauert bis zum Ende der Zivildienstpflicht.
1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
Art. 4 Befreiung von der Ersatzpflicht1
1 Von der Ersatzpflicht ist befreit, wer im Ersatzjahr:2
wegen erheblicher körperlicher, geistiger oder psychischer Behinderung ein taxpflichtiges Einkommen erzielt, das nach nochmaligem Abzug von Versicherungsleistungen gemäss Artikel 12 Absatz 1 Buchstabe c sowie von behinderungsbedingten Lebenshaltungskosten sein betreibungsrechtliches Existenzminimum um nicht mehr als 100 Prozent übersteigt;
abis.4 wegen einer erheblichen Behinderung als dienstuntauglich gilt sowie eine Rente oder eine Hilflosenentschädigung der Eidgenössischen Invalidenversicherung oder der Unfallversicherung bezieht;
ater.5 wegen einer erheblichen Behinderung als dienstuntauglich gilt und keine Hilflosenentschädigung bezieht, aber dennoch eine der zwei mindestens erforderlichen Voraussetzungen für eine Hilflosenentschädigung erfüllt;
dienstuntauglich erklärt oder vom Dienst dispensiert worden ist, weil seine Gesundheit durch den Militär- oder Zivildienst geschädigt wurde;
als Mitglied der Bundesversammlung wegen Teilnahme an deren Sitzungen seinen Militär- oder Zivildienst nicht leisten konnte, zum militärischen Personal gehört oder nach der Militär- oder Zivildienstgesetzgebung von der persönlichen Dienstleistung befreit ist;
das Schweizer Bürgerrecht erworben oder verloren hat.9
2 Von der Ersatzpflicht ist ferner, unter Vorbehalt von Artikel 21 Absatz 2 befreit, wer im Ersatzjahr als Angehöriger eines im Kriegsbetrieb stehenden Betriebes während mindestens 30 Tagen dem Militärstrafrecht unterstellt ist.
2bis Von der Ersatzpflicht ist auch befreit, wer die gesamte Dienstpflicht nach Militär- oder Zivildienstgesetzgebung erfüllt hat. Diese Befreiung gilt nicht für die Jahre aktiven Dienstes.10
3 Stirbt der Ersatzpflichtige, so entfällt die Abgabe für das Todesjahr.11
3 Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 des BG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3837; BBl 2001 3205).
4 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2777 2784 Art. 1; BBl 1993 II 730).
5 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2777 2784 Art. 1; BBl 1993 II 730).
6 Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des Zivildienstgesetzes vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 1445; BBl 1994 III 1609).
7 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
8 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 5 des BG vom 19. März 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 6015; BBl 2009 5917).
9 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. Juni 1979, in Kraft seit 1. Jan. 1980 (AS 1979 1733; BBl 1978 II 913).
10 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994 (AS 1994 2777; BBl 1993 II 730). Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des Zivildienstgesetzes vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 1445; BBl 1994 III 1609).
11 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. Juni 1979, in Kraft seit 1. Jan. 1980 (AS 1979 1733; BBl 1978 II 913).
Art. 4a1Befreiung der Auslandschweizer von der Ersatzpflicht
1 Von der Ersatzpflicht ist der Auslandschweizer befreit, der im Ersatzjahr wenigstens sechs Monate lang im Ausland Wohnsitz hat, sofern er:
bei Beginn des Ersatzjahres seit mehr als drei Jahren ununterbrochen im Ausland wohnt;
im Ersatzjahr Militär- oder Zivildienst in seinem ausländischen Wohnsitzstaat zu leisten oder eine der Wehrpflichtersatzabgabe entsprechende Abgabe zu zahlen hat;
im Ersatzjahr als Bürger seines ausländischen Wohnsitzstaates der Armee oder dem Zivildienst dieses Staates zur Verfügung steht, nachdem er dort die ordentlichen Dienste geleistet hat.
2 War der Wehrpflichtige schon früher im Ausland wohnhaft, so werden diese Auslandaufenthalte auf die Frist von drei Jahren angerechnet, sofern die Aufenthalte jeweils mindestens zwölf Monate gedauert haben.4
3 Ausgenommen von der Befreiung sind wehrpflichtige Schweizer, die im Ausland wohnen, sich jedoch militärisch oder zivildienstlich in der Schweiz anzumelden und ihre dienstlichen Obliegenheiten zu erfüllen haben.5
1 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2777 2784 Art. 1; BBl 1993 II 730).
2 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
3 Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des Zivildienstgesetzes vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 1445; BBl 1994 III 1609).
4 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
1 Aufgehoben durch Art. 3 Abs. 1 des BG vom 14. Dez. 1973 über den Militärpflichtersatz der Auslandschweizer, mit Wirkung seit 1. Jan. 1974 (AS 1974 795; BBl 1973 I 1185).
Art. 6 Nachfolge in der Ersatzpflicht1
1 Stirbt der Ersatzpflichtige, so treten die Erben in seine Pflichten und Rechte ein; sie haften solidarisch für die noch geschuldeten Ersatzabgaben. Ein Erbe wird von der Zahlungspflicht insoweit befreit, als er nachweist, dass die Ersatzabgaben seinen Anteil am Nachlass mit Einschluss seiner Vorempfänge übersteigen.
2 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 22. Juni 1979, mit Wirkung seit 1. Jan. 1980 (AS 1979 1733; BBl 1978 II 913).
Art. 7 Militär- und Zivildienst1
1 Der Militärdienst umfasst die anrechenbaren Diensttage gemäss der Militärgesetzgebung.2
1bis Der Zivildienst umfasst die anrechenbaren Diensttage gemäss Zivildienstgesetzgebung.3
3 Nicht als Militär- oder Zivildienst im Sinne dieses Gesetzes gelten:5
die Teilnahme an Kursen im Rahmen der militärtechnischen Vorbildung, an der obligatorischen ausserdienstlichen Schiessübung und am Nachschiesskurs;
die Teilnahme an Übungen oder Kursen von militärischen Vereinen und von «Jugend + Sport»;
der Dienst, der gegen Taggeld oder in einem vertraglichen Arbeitsverhältnis geleistet wird.
4 Ist der Wehrpflichtige durch einen Unfall, den er bei einer Veranstaltung gemäss Absatz 3 Buchstabe a erlitten hat, in seiner Gesundheit geschädigt worden, so findet Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Anwendung.
2 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
3 Eingefügt durch Anhang Ziff. 9 des Zivildienstgesetzes vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 1445; BBl 1994 III 1609).
4 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, mit Wirkung seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
6 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
7 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2777 2784 Art. 1; BBl 1993 II 730).
8 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
Art. 81Nicht geleisteter Militär- und Zivildienst
1 Leistet der Militärdienstpflichtige nach Ende des Jahres, in dem er die Rekrutenschule bestanden hat, in einem Jahr nicht den vollständigen Dienst, so gilt der Militärdienst in diesem Jahr im Sinne dieses Gesetzes als nicht geleistet.
2 Leistet der Zivildienstpflichtige nach Endes des Jahres, in dem der Entscheid über die Zulassung zum Zivildienst rechtskräftig geworden ist, in einem Jahr nicht einen Einsatz von mindestens 26 anrechenbaren Diensttagen, so gilt der Zivildienst in diesem Jahr im Sinne dieses Gesetzes als nicht geleistet.
3 Kann der Dienstpflichtige in einem Jahr aus einem der folgenden Gründe nicht den vollständigen Dienst leisten, so schuldet er für dieses Jahr keine Ersatzabgabe:
aus militärischen Gründen zur Deckung des Bedarfs an Fachspezialisten in den Formationen oder des Bedarfs an Kadern in Ausbildungsdiensten;
aus zivildienstlichen Gründen, wenn im Ersatzjahr keine Einsatzpflicht bestand;
weil eine Gefährdung der Gesundheit wegen einer Epidemie oder Tierseuche bestand.
1 Sind die Voraussetzungen der Ersatzpflicht in einem Ersatzjahr erfüllt, so besteht die Ersatzpflicht für das ganze Jahr.
1 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 22. Juni 1979, mit Wirkung seit 1. Jan. 1980 (AS 1979 1733; BBl 1978 II 913).
Art. 9a1Abschluss-Ersatzabgabe
1 Militär- und Zivildienstleistende nach Artikel 2 Absatz 1bis, die die Gesamtdienstleistungspflicht um mehr als 15 anrechenbare Militärdiensttage beziehungsweise um mehr als 25 anrechenbare Zivildiensttage nicht erfüllt haben, bezahlen im Entlassungsjahr eine Abschluss-Ersatzabgabe.
2 Bei der Beurteilung, ob die Abschluss-Ersatzabgabe geschuldet ist, werden in geleistete Diensttage umgerechnet:
bereits geleistete Ersatzabgaben;
Abgabejahre, in denen aus einem Grund nach Artikel 4, 4a oder 8 Absatz 3 keine Ersatzpflicht bestand.
3 Die Bestimmungen dieses Gesetzes, mit Ausnahme des 7. Abschnitts, gelten auch für die Abschluss-Ersatzabgabe.
1 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss dieses Textes.
Zweiter Abschnitt: Taxpflichtiges Einkommen5
1 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, mit Wirkung seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2777; BBl 1993 II 730).
Art. 111Gegenstand der Ersatzabgabe
Die Ersatzabgabe wird nach der Gesetzgebung über die direkte Bundessteuer auf dem gesamten Reineinkommen erhoben, das der Ersatzpflichtige im In- und Ausland erzielt.
1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2777 2784 Art. 1; BBl 1993 II 730).
Art. 121Abzüge
1 Vom Reineinkommen werden abgezogen:
die Sozialabzüge nach den für das Ersatzjahr geltenden Bestimmungen für die direkte Bundessteuer;
die steuerbaren Leistungen, die der Ersatzpflichtige von der Militärversicherung, der Invalidenversicherung, der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt oder von einer andern öffentlichrechtlichen oder privatrechtlichen Unfall-, Kranken- oder Invalidenversicherung erhält;
2 Massgebend sind die Verhältnisse des Ersatzpflichtigen in der Veranlagungsperiode der Steuer, nach deren Grundlagen die Ersatzabgabe veranlagt wird. Wird die Ersatzabgabe aufgrund einer besonderen Ersatzabgabeerklärung veranlagt, so sind die Verhältnisse des Ersatzpflichtigen am Ende des Ersatzjahres massgebend.
2 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2008, mit Wirkung seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1085; BBl 2008 2707).
3 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2008, mit Wirkung seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1085; BBl 2008 2707).
Art. 131Ansatz
1 Die Ersatzabgabe beträgt 3 Franken je 100 Franken des taxpflichtigen Einkommens, mindestens aber 400 Franken.2
2 Für ersatzpflichtige Behinderte, die nach Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a nicht von der Ersatzpflicht befreit sind, wird die Ersatzabgabe um die Hälfte herabgesetzt.
2 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1085; BBl 2008 2707).
Art. 151Ermässigung nach Diensttagen im Ersatzjahr
1 Wer im Ersatzjahr als Militärdienstpflichtiger mehr als die Hälfte der anrechenbaren Diensttage seines Militärdienstes geleistet hat, schuldet die halbe Ersatzabgabe.2
2 Wer im Ersatzjahr als Zivildienstpflichtiger weniger als 26, mindestens aber 14 anrechenbare Diensttage geleistet hat, schuldet die halbe Ersatzabgabe.
1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1085; BBl 2008 2707).
1 Aufgehoben durch Ziff. 8 des Anhangs zum BG vom 22. Juni 1990, mit Wirkung seit 1. Jan. 1991 (AS 1990 1882; BBl 1989 II 1194).
Art. 191Ermässigung nach Gesamtzahl der Diensttage2
1 Die Ersatzabgabe wird entsprechend der Gesamtzahl der anrechenbaren Diensttage ermässigt, die der Ersatzpflichtige bis zum Ende des Ersatzjahres insgesamt geleistet hat.3
2 Die Ermässigung beträgt einen Zehntel für 50–99 Militärdiensttage (75–149 Zivildiensttage) und einen weiteren Zehntel für je 50 weitere Militärdiensttage (75 Zivildiensttage) oder Bruchteile davon.4
4 Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des Zivildienstgesetzes vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 1445; BBl 1994 III 1609).
1 Die Bundesversammlung kann die Ersatzabgabe für Jahre, in denen der grössere Teil der Truppen durch Aktivdienst beansprucht wird, bis auf das Doppelte erhöhen.1
2 Macht die Bundesversammlung von dieser Ermächtigung Gebrauch, so schulden die Wehrpflichtigen nach Artikel 4 Absatz 2 die Ersatzabgabe nur im Ausmass der verfügten Erhöhung.2
1 Die Ersatzabgabe wird unter Aufsicht des Bundes von den Kantonen erhoben.
3 Jeder Kanton bestellt eine von der Verwaltung unabhängige Rekursinstanz. Er kann eine zweite Beschwerdeinstanz vorsehen. Als letzte kantonale Instanz ist ein oberes Gericht zu bestimmen.2
4 Organisation und Amtsführung der kantonalen Behörden werden, soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt, durch das kantonale Recht geregelt. Können die notwendigen Anordnungen von einem Kanton nicht rechtzeitig getroffen werden, so erlässt der Bundesrat vorläufig die erforderlichen Bestimmungen.
5 Mehrere Kantone können vereinbaren, die Abgabe gemeinsam zu erheben. Sie regeln Verfahren und Organisation der Abgabeerhebung sowie die Zusammensetzung der Rekurskommission. Fehlt eine solche Regelung, so gilt das Verfahren des Kantons, der nach Artikel 23 zuständig ist.3
6 Die mit dem Vollzug dieses Gesetzes beauftragten Behörden sind berechtigt, die Versichertennummer der Alters- und Hinterlassenenversicherung nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 19464 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung für die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben systematisch zu verwenden.5
1 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, mit Wirkung seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
3 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
5 Eingefügt durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versicherten-nummer), in Kraft seit 1. Dez. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501).
Art. 231Zuständigkeit
1 Zuständig für die Abgabeerhebung ist die Behörde für die Wehrpflichtersatzabgabe des Kantons, in welchem der Ersatzpflichtige am 31. Dezember des Ersatzjahres militärisch oder zivildienstlich angemeldet ist oder wohnt.
2 Der Bundesrat kann die Zuständigkeit für besondere Fälle abweichend von Absatz 1 ordnen, sofern dadurch die Erhebung der Ersatzabgabe vereinfacht wird.
1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
Art. 24 Amtshilfepflicht1
1 Die mit dem Vollzug dieses Gesetzes betrauten Behörden leisten einander kostenlos Amtshilfe.2
2 Folgende Behörden und Stellen müssen kostenlos den mit dem Vollzug dieses Gesetzes betrauten Behörden die zweckdienlichen Mitteilungen übermitteln, die benötigten Auskünfte erteilen und Einsicht in die Akten gewähren:3
die Militärbehörden des Bundes und der Kantone;
die Zivildienstbehörde des Bundes und die Regionalstellen des Zivildienstes;
die Steuerbehörden des Bundes, der Kantone, Bezirke, Kreise und Gemeinden;
die Zentrale Ausgleichsstelle AHV/IV;
die kantonalen IV-Stellen;
die Militärversicherung4;
die Träger der obligatorischen Unfallversicherung nach dem Bundesgesetz vom 20. März 19815 über die Unfallversicherung;
die Zivilschutzstellen der Gemeinden;
die Betreibungs- und Konkursämter der Kantone;
das Bundesamt für Sozialversicherungen;
die Fürsorgeämter der Kantone und Gemeinden;
die Einwohnerkontrollen der Gemeinden.10
3 Der Bundesrat kann weitere Amtsstellen zur Amtshilfe nach Absatz 2 verpflichten.11
4 Es werden alle Daten weitergegeben, die zur Feststellung der Ersatzpflicht, zur Befreiung von der Ersatzpflicht sowie zu Veranlagung, Bezug und Rückerstattung der Ersatzabgabe notwendig sind, namentlich:
Angaben des militärischen und zivildienstlichen Kontrollwesens;
die Angaben aus der Steuererklärung;
Angaben zum Vermögen;
Angaben betreffend eine allfällige Ermässigung der Ersatzabgabe;
Angaben über die Gesundheit.12
5 Die Daten werden einzeln, auf Listen oder auf elektronischen Datenträgern übermittelt.13
6 Personendaten und die zu ihrer Bearbeitung verwendeten Einrichtungen wie Datenträger, EDV-Programme und Programmdokumentationen sind vor unbefugtem Verwenden, Verändern oder Zerstören sowie vor Diebstahl zu schützen.14
4 Ausdruck gemäss Ziff. II Abs. 1 Bst. d des BG vom 18. März 2005 über die Übertragung der Führung der Militärversicherung an die SUVA, in Kraft seit 1. Juli 2005 (AS 2005 2881; BBl 2004 2851).
5 SR 832.20
6 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2008, mit Wirkung seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1085; BBl 2008 2707).
7 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
8 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
9 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
10 Fassung gemäss Ziff. VI 5 des BG vom 24. März 2000 über die Schaffung und die Anpassung gesetzlicher Grundlagen für die Bearbeitung von Personendaten, in Kraft seit 1. Sept. 2000 (AS 2000 1891; BBl 1999 9005).
11 Eingefügt durch Ziff. VI 5 des BG vom 24. März 2000 über die Schaffung und die Anpassung gesetzlicher Grundlagen für die Bearbeitung von Personendaten, in Kraft seit 1. Sept. 2000 (AS 2000 1891; BBl 1999 9005).
12 Eingefügt durch Ziff. VI 5 des BG vom 24. März 2000 über die Schaffung und die Anpassung gesetzlicher Grundlagen für die Bearbeitung von Personendaten (AS 2000 1891; BBl 1999 9005). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
13 Eingefügt durch Ziff. VI 5 des BG vom 24. März 2000 über die Schaffung und die Anpassung gesetzlicher Grundlagen für die Bearbeitung von Personendaten, in Kraft seit 1. Sept. 2000 (AS 2000 1891; BBl 1999 9005).
14 Eingefügt durch Ziff. VI 5 des BG vom 24. März 2000 über die Schaffung und die Anpassung gesetzlicher Grundlagen für die Bearbeitung von Personendaten, in Kraft seit 1. Sept. 2000 (AS 2000 1891; BBl 1999 9005).
Art. 251Veranlagungsjahr
1 Die Ersatzabgabe wird jährlich veranlagt:
bei im Inland wohnhaften Ersatzpflichtigen;
bei Wehrpflichtigen, die im Ausland wohnen, sich jedoch militärisch oder zivildienstlich in der Schweiz anzumelden und ihre dienstlichen Obliegenheiten zu erfüllen haben.
2 Veranlagungsjahr ist in der Regel das auf das Ersatzjahr folgende Kalenderjahr.
3 Die Ersatzabgabe von Wehrpflichtigen, die ins Ausland verreisen wollen, wird vor Antritt des Auslandurlaubs veranlagt und bezogen.3
4 Die Ersatzabgabe von Wehrpflichtigen, die im Ausland Wohnsitz haben, wird bei der Rückkehr in die Schweiz veranlagt. Artikel 38 ist anwendbar.
2 Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 des Zivildienstgesetzes vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 1445; BBl 1994 III 1609).
Art. 261Veranlagungsgrundlagen
1 Die Veranlagungsbehörde trifft alle für die Feststellung der Ersatzpflicht und die Berechnung der Ersatzabgabe nötigen Massnahmen.
2 Die Ersatzabgabe wird auf der Grundlage der rechtskräftigen Veranlagung der direkten Bundessteuer berechnet.
3 Lässt sich die Ersatzabgabe nicht nach Absatz 2 berechnen, so wird sie auf der Grundlage einer Ersatzabgabeerklärung nach Artikel 12 Absatz 2 veranlagt.
1 Der Ersatzpflichtige hat der Veranlagungsbehörde auf ihr Verlangen über alle Tatsachen, die für die Feststellung der Ersatzpflicht oder für die Bemessung der Ersatzabgabe von Bedeutung sein können, nach bestem Wissen und Gewissen Auskunft zu erteilen.
2 Dem Ersatzpflichtigen haben auf sein Verlangen Bescheinigungen auszustellen:
natürliche und juristische Personen und Personengesamtheiten, die mit ihm in einem Vertragsverhältnis stehen oder standen (Arbeitgeber, Gläubiger und Schuldner, Vermögensverwalter, Mitgesellschafter u. dgl.): über das gemeinsame Vertragsverhältnis und die beidseitigen geldwerten Ansprüche und Leistungen;
juristische Personen: über ihre Leistungen an den Ersatzpflichtigen als Mitglied oder Organ oder als Begünstigter einer Stiftung.
Art. 28 Eröffnung der Veranlagungsverfügung1
1 Die Veranlagungsverfügung wird dem Ersatzpflichtigen schriftlich eröffnet. Sie gibt den Rechtsgrund der Ersatzpflicht, die Bemessungsgrundlagen, den Abgabebetrag, eine allfällige Ermässigung der Ersatzabgabe und den Zahlungstermin an und weist auf das Einspracherecht hin.2
2 Ist der Aufenthalt eines Ersatzpflichtigen unbekannt oder befindet er sich im Ausland, ohne in der Schweiz einen Vertreter zu haben, so kann ihm eine Verfügung oder ein Entscheid rechtswirksam durch Publikation im kantonalen Amtsblatt eröffnet werden.3
3 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
4 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 22. Juni 1979, mit Wirkung seit 1. Jan. 1980 (AS 1979 1733; BBl 1978 II 913).
Art. 29 Verfügung über die Befreiung von der Ersatzpflicht1
1 Hat die Veranlagungsbehörde festzustellen, ob einem Ersatzpflichtigen ein das Ersatzjahr überdauernder Anspruch auf Befreiung von der Ersatzpflicht zusteht, so trifft sie eine besondere Verfügung.2
2 Erwächst eine solche Verfügung in Rechtskraft, so bleibt sie gültig, solange keine neuen wesentlichen Tatsachen eintreten.
Art. 30 Einsprache1
1 Veranlagungsverfügungen und Verfügungen über die Befreiung von der Ersatzpflicht können innert 30 Tagen nach der Eröffnung durch schriftliche Einsprache bei der Veranlagungsbehörde angefochten werden.2
2 Die Einsprache hat einen bestimmten Antrag zu enthalten und die zu ihrer Begründung dienenden Tatsachen anzugeben.
3 Ist gültig Einsprache erhoben, so hat die Veranlagungsbehörde ihre Verfügung ohne Bindung an die gestellten Anträge zu überprüfen.
4 Der Einspracheentscheid ist zu begründen; er hat auf das Beschwerderecht hinzuweisen.
5 Das Einspracheverfahren ist kostenfrei; dem Einsprecher können jedoch ohne Rücksicht auf den Ausgang des Verfahrens die Kosten der Untersuchungsmassnahmen auferlegt werden, die er missbräuchlich veranlasst hat.
1 Einspracheentscheide können innert 30 Tagen nach der Eröffnung durch schriftliche Beschwerde bei der kantonalen Rekurskommission angefochten werden. Die Bestimmungen von Artikel 30 Absätze 2–4 gelten sinngemäss.
2 Unterliegt der Beschwerdeführer, so trägt er in der Regel die Kosten des Verfahrens vor der Rekurskommission; unterliegt er nur teilweise, so werden die Verfahrenskosten ermässigt oder ausnahmsweise erlassen. Wird die Beschwerde gutgeheissen, werden ihm die Kosten dann auferlegt, wenn er bei pflichtgemässem Verhalten schon in der Vorinstanz zu seinem Recht hätte kommen können.1
2bis Spruch- und Kanzleigebühren sowie Parteientschädigungen richten sich nach kantonalem Recht.2
3 Gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen kann nach Massgabe des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 20053 beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden.4
2 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. Juni 1979, in Kraft seit 1. Jan. 1980 (AS 1979 1733; BBl 1978 II 913).
4 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
Art. 31a1Fristenstillstand
Im Einsprache- und Beschwerdeverfahren nach den Artikeln 30 und 31 gilt der Fristenstillstand nach Artikel 22a des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 19682 nicht.
1 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. März 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
Art. 321Fälligkeit
1 Die Ersatzabgabe wird in der Regel am 1. Mai des auf das Ersatzjahr folgenden Kalenderjahres fällig (allgemeiner Fälligkeitstermin).
2 Mit der Zustellung der Veranlagungsverfügung werden fällig:
die Ersatzabgabe auf Kapitalleistungen aus Vorsorge;
die Ersatzabgabe bei Nachforderungen.
3 In jedem Falle wird die Ersatzabgabe fällig:
am Tag, an dem der Ersatzpflichtige, der das Land dauernd verlassen will, Anstalten zur Ausreise trifft;
bei der Konkurseröffnung über den Ersatzpflichtigen, wobei nur die Ersatzabgaben der Jahre vor der Konkurseröffnung fällig werden;
beim Tode des Ersatzpflichtigen.
4 Der Fälligkeitstermin bleibt unverändert, auch wenn zu diesem Zeitpunkt dem Ersatzpflichtigen lediglich eine provisorische Rechnung zugestellt worden ist oder wenn er gegen die Veranlagung Einsprache oder Beschwerde erhoben hat.
Art. 32a1Provisorischer und definitiver Bezug
1 Die Ersatzabgabe wird gemäss Veranlagung bezogen. Ist die Veranlagung im Zeitpunkt der Fälligkeit noch nicht vorgenommen, so wird die Ersatzabgabe provisorisch bezogen. Grundlage dafür ist die Steuererklärung für die direkte Bundessteuer, die letzte Veranlagung der direkten Bundessteuer, die letzte Ersatzabgabeveranlagung oder der mutmasslich geschuldete Betrag.
2 Provisorisch bezogene Abgaben werden auf die gemäss definitiver Veranlagung geschuldeten Abgaben angerechnet.
3 Zu wenig bezahlte Beträge werden nachgefordert, zu viel bezahlte Beträge zurückbezahlt. Für die Verzinsung gelten die Bestimmungen über die direkte Bundessteuer.
1 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3707; BBl 2002 858).
Art. 32b1Zahlung
1 Die Ersatzabgabe muss innert 30 Tagen nach Fälligkeit entrichtet werden.
2 Auf Vorauszahlungen, die vor Eintritt der Fälligkeit geleistet werden, wird ein Vergütungszins nach den Bestimmungen über die direkte Bundessteuer entrichtet.
Art. 32c1Verzugszins
1 Der Zahlungspflichtige muss für die Beträge, die er nicht fristgemäss entrichtet, einen Verzugszins bezahlen. Die Verzinsung richtet sich nach den Bestimmungen über die direkte Bundessteuer.
2 Hat der Zahlungspflichtige bei Eintritt der Fälligkeit aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, noch keine Rechnung erhalten, so beginnt die Zinspflicht 30 Tage nach deren Zustellung.
Art. 331Mahnung
Art. 341Zwangsvollstreckung
1 Wird eine rechtskräftig festgesetzte Ersatzabgabe nach der Mahnung nicht bezahlt, so wird gegen den Zahlungspflichtigen die Betreibung eingeleitet.2
2 Hat der Zahlungspflichtige keinen Wohnsitz in der Schweiz oder sind ihm gehörende Vermögenswerte mit Arrest belegt, so kann die Betreibung ohne vorherige Mahnung eingeleitet werden.
3 Rechtskräftige Veranlagungsverfügungen, Einspracheentscheide und Beschwerdeentscheide sind vollstreckbaren gerichtlichen Urteilen im Sinne von Artikel 80 des Bundesgesetzes vom 11. April 18893 über Schuldbetreibung und Konkurs gleichgestellt.
4 Eine Eingabe der Abgabeforderung in öffentliche Inventare und auf Rechnungsrufe ist nicht erforderlich.
Art. 34a1Rückforderung irrtümlich bezahlter Ersatzabgaben
1 Der Ersatzpflichtige kann einen von ihm bezahlten Ersatzabgabebetrag zurückfordern, wenn er irrtümlicherweise eine ganz oder teilweise nicht geschuldete Abgabe bezahlt hat.
2 Zurückzuzahlende Ersatzabgabebeträge werden, wenn seit der Zahlung mehr als 30 Tage verflossen sind, vom Zeitpunkt der Zahlung an verzinst; es gilt der für die direkte Bundessteuer anwendbare Ansatz.
3 Der Rückforderungsanspruch muss innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Zahlung geleistet worden ist, bei der kantonalen Behörde für die Wehrpflichtersatzabgabe geltend gemacht werden. Weist diese den Antrag ab, so stehen dem Betroffenen die gleichen Rechtsmittel zu wie gegen eine Veranlagungsverfügung. Der Anspruch erlischt zehn Jahre nach Ablauf des Zahlungsjahres.
Art. 35 Sicherung der Ersatzabgabe1
1 Die Erteilung und die Verlängerung eines militärischen oder zivildienstlichen Auslandurlaubs können bei Dienstpflichtigen, die ins Ausland verreisen wollen, von der Bedingung abhängig gemacht werden, dass die geschuldeten Ersatzabgaben bezahlt oder sichergestellt worden sind.2
2 Der Bundesrat stellt die Grundsätze auf, nach welchen die Sicherungsmassnahmen zu treffen sind. Er sorgt dafür, dass die persönlichen Interessen der Ersatzpflichtigen nicht unverhältnismässig beeinträchtigt werden.
1 Die Bezugsbehörde kann die Ersatzabgaben des laufenden Jahres und früherer Ersatzjahre, auch wenn sie weder rechtskräftig festgesetzt noch fällig sind, sicherstellen lassen:
wenn der Bezug als gefährdet erscheint;
wenn der Ersatzpflichtige keinen Wohnsitz im Inland hat und den militärischen und zivildienstlichen oder ersatzrechtlichen Vorschriften für Landesabwesende zuwiderhandelt;
wenn der Ersatzpflichtige Anstalten trifft, seinen Wohnsitz im Inland aufzugeben.
2 Die Sicherstellungsverfügung hat anzugeben: den Rechtsgrund der Sicherstellung, den sicherzustellenden Betrag und die Stelle, welche die Sicherheiten entgegennimmt. Sie gilt als Arrestbefehl im Sinne von Artikel 274 und steht einem vollstreckbaren gerichtlichen Urteil im Sinne von Artikel 80 des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes2 gleich. Die Arrestaufhebungsklage ist nicht gegeben.
3 Gegen die Sicherstellungsverfügung kann innert 30 Tagen nach der Eröffnung bei der kantonalen Rekurskommission Beschwerde geführt werden. Artikel 31 Absatz 3 ist anwendbar.3
3 Fassung gemäss Anhang Ziff. 62 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197; BBl 2001 4202).
4 Eingefügt durch Anhang Ziff. 62 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197; BBl 2001 4202).
Art. 371Stundung und Erlass
1 Wäre die Bezahlung der Ersatzabgaben und Kosten innert der vorgeschriebenen Frist für den Zahlungspflichtigen mit einer erheblichen Härte verbunden, so kann die Zahlungsfrist verlängert oder eine Zahlung in Raten bewilligt werden. In solchen Fällen kann auf die Erhebung von Zinsen verzichtet werden.2
2 Ersatzabgaben und Kosten können auf schriftliches Gesuch hin ganz oder teilweise erlassen werden, wenn sich ihr Bezug als stossende Härte auswirken würde, insbesondere wenn der Zahlungspflichtige sich in einer Notlage befindet oder durch die Zahlung in eine solche geriete.
Art. 38 Verjährung1
1 Die Ersatzabgaben verjähren nach fünf Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt am Ende des Kalenderjahres, das auf das Jahr folgt, in dem die direkte Bundessteuer rechtskräftig veranlagt wurde. Eine hinterzogene Ersatzabgabe verjährt nicht, bevor Strafverfolgung und Strafvollstreckung verjährt sind. Die Ersatzabgaben, die auf der Grundlage einer Ersatzabgabeerklärung veranlagt werden, verjähren fünf Jahre nach Ablauf des Ersatzjahres.2
2 Die Verjährung beginnt nicht und steht stille während der Dauer eines Einsprache- oder Beschwerdeverfahrens und solange keiner der Zahlungspflichtigen im Inland Wohnsitz hat.
3 Die Verjährung wird unterbrochen:
durch Nachforschungen nach dem Ersatzpflichtigen, der die militärische oder zivildienstliche Meldepflicht verletzt hat;
durch jede einem Zahlungspflichtigen zur Kenntnis gebrachte Amtshandlung, die auf Feststellung oder Geltendmachung des Abgabeanspruchs gerichtet ist;
durch jede ausdrückliche Anerkennung der Abgabeforderung durch einen Zahlungspflichtigen.
Mit der Unterbrechung beginnt die Frist von neuem.
4 Durch Stillstand und Unterbrechung kann die Verjährung um nicht mehr als fünf Jahre hinausgeschoben werden.
Siebter Abschnitt:6 Rückerstattung der Ersatzabgabe
1 Bezahlte Ersatzabgaben werden Militär- und Zivildienstleistenden rückerstattet, die die Gesamtdienstleistungspflicht erfüllt haben.
2 Die Ersatzabgaben werden rückerstattet:
auf Antrag des Wehrpflichtigen; oder
von Amtes wegen, wenn die zuständige Behörde Kenntnis von der Erfüllung der Gesamtdienstleistungspflicht erhält.
3 Der Antrag kann bei der zuständigen Behörde des Kantons gestellt werden, der die letzte Ersatzabgabe erhoben hat. Dem Antrag ist der Ausweis über die Erfüllung der Gesamtdienstleistungspflicht beizulegen.
4 Die Verfügung über die Rückerstattung der Ersatzabgaben kann nach den Artikeln 30 und 31 angefochten werden.
5 Der Anspruch auf Rückerstattung und die Pflicht zur Rückerstattung verjähren am Ende des fünften Jahres nach der Entlassung aus der Militär- oder Zivildienstpflicht. Davon ausgenommen sind Ersatzabgaben, die am Ende des fünften Jahres nach der Entlassung aus der Dienstpflicht noch nicht veranlagt sind; in diesem Fall verjähren der Anspruch auf Rückerstattung und die Pflicht zur Rückerstattung fünf Jahre, nachdem sämtliche Ersatzabgaben veranlagt wurden.
6 Auf Rückerstattungsbeträgen wird kein Zins vergütet.
Art. 401Abgabebetrug
1 Wer vorsätzlich eine Ersatzabgabe hinterzieht oder sich oder einem andern sonst einen unrechtmässigen geldwerten Vorteil verschafft, wird, ohne Rücksicht auf eine Bestrafung wegen Abgabebetrug, mit Busse bis zum Dreifachen der vorenthaltenen Ersatzabgabe bestraft.
2 Bei fahrlässiger Begehung ist die Strafe Busse bis zum Betrag der vorenthaltenen Ersatzabgabe.
4 Die Hinterziehung und die Strafe wegen Hinterziehung verjähren in fünf Jahren.1
5 Der Ersatzpflichtige hat die zu Unrecht nicht erhobene oder zu Unrecht zurückerstattete oder erlassene Ersatzabgabe ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit einer bestimmten Person nachzubezahlen. Die Nachforderung wird durch Veranlagungsverfügung geltend gemacht, unter Vorbehalt von Einsprache und Beschwerde.
Wer vorsätzlich oder fahrlässig einer Vorschrift dieses Gesetzes oder einer Ausführungsverordnung oder einer auf Grund solcher Vorschriften an ihn gerichteten Einzelverfügung trotz Mahnung nicht Folge leistet, wird mit Busse bis zu 200 Franken bestraft.
1 Verfolgung und Beurteilung der Widerhandlungen gegen dieses Gesetz obliegen den Behörden des Veranlagungskantons; sie richten sich nach der Strafprozessordnung vom 5. Oktober 20071.2
2 Für die Beurteilung ist die kantonale Behörde für die Wehrpflichtersatzabgabe zuständig, wenn die Voraussetzungen für die Verhängung einer Freiheitsstrafe nicht erfüllt sind. Hält sie diese Voraussetzungen für gegeben, so überweist sie die Akten der ordentlichen Strafverfolgungsbehörde.3
3 Die Verwaltung hat die Strafverfügung dem Beschuldigten schriftlich zu eröffnen und ihn darauf hinzuweisen, dass er innert 30 Tagen nach der Eröffnung bei ihr die gerichtliche Beurteilung verlangen kann.
4 Wird die gerichtliche Beurteilung rechtzeitig verlangt, so überweist die Verwaltung die Akten dem Strafrichter. Wird die gerichtliche Beurteilung nicht rechtzeitig verlangt, so steht die Strafverfügung einem rechtskräftigen Urteil gleich.
2 Fassung gemäss Anhang 1 Ziff. II 20 der Strafprozessordnung vom 5. Okt. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 1881; BBl 2006 1085).
1 Die Kantone liefern dem Bund den Rohertrag der Wehrpflichtersatzabgabe nach Abzug einer Bezugsprovision innert 30 Tagen nach Ablauf des Kalenderjahres ab, in dem die Ersatzabgaben eingegangen sind.1
2 Als Rohertrag gilt die Summe der von den Kantonen kraft eigener Veranlagungszuständigkeit vereinnahmten Ersatzabgaben sowie Zinsen, nach Abzug der Rückerstattungen im Sinne von Artikel 39.2
3 Die Bezugsprovision beträgt 20 Prozent des Rohertrages.3
3 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 2000 327; BBl 1999 7922).
Die Verwendung von Urkunden in einem Verfahren, das in Anwendung dieses Gesetzes durchgeführt wird, begründet nicht die Pflicht zur Entrichtung kantonaler Stempelabgaben.
Art. 47 Zuständigkeiten des Bundesrates1
1 Der Bundesrat erlässt die Ausführungsbestimmungen. Er ordnet insbesondere Veranlagung und Bezug der Ersatzabgabe für Auslandurlauber sowie die Revision rechtskräftiger Verfügungen und Entscheide.2
2 Der Bundesrat ist ermächtigt, diesem Gesetz im Inland wohnhafte Ausländer zu unterstellen, wenn ihr Heimatstaat Schweizer Bürger zur Leistung persönlichen Militär- oder Zivildienstes oder zu einer Ersatzabgabe heranzieht.3
4 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. Juni 1979, in Kraft seit 1. Jan. 1980 (AS 1979 1733; BBl 1978 II 913). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2008, mit Wirkung seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 1085; BBl 2008 2707).
1 Mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes sind die damit in Widerspruch stehenden Bestimmungen über die Ersatzabgabe aufgehoben.
2 Insbesondere sind aufgehoben:
das Bundesgesetz vom 28. Juni 18781 betreffend den Militärpflichtersatz;
das Bundesgesetz vom 29. März 19012 betreffend die Ergänzung des Bundesgesetzes vom 28. Juni 1878 über den Militärpflichtersatz;
der Bundesbeschluss vom 4. April 19463 über die Anrechnung von geleistetem Militärdienst bei der Bemessung des Militärpflichtersatzes;
Artikel 166 der Militärorganisation vom 12. April 19074.
1 [BS 5 157]
2 [BS 5 162]
3 [BS 5 193]
4 [BS 5 3; AS 1948 425, 1949 1491 Art. 1-3, 5 Bst. a-d, 1952 331 338 Art. 2, 1961 231, 1968 73 Ziff. I, III, 1970 43, 1972 909 Art. 15 Ziff. 3, 1975 11, 1979 114 Art. 72 Bst. e, 1984 1324, 1990 1882, 1991 857 Anhang Ziff. 10 1412, 1992 288 Anhang Ziff. 20 2392 Ziff. I 2 2521 Art. 55 Ziff. 3, 1993 501 Anhang Ziff. 5 3043 Anhang Ziff. 2, 1994 1622 Art. 22 Abs. 2. AS 1995 4093 Anhang Ziff. 7]
Art. 49 Inkrafttreten1
2 und 3 ...2
2 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 16. März 2018, mit Wirkung seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3269; BBl 2017 6191).
Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 19607
Übergangsbestimmungen der Änderung vom 22. Juni 19798
1 Der Bundesbeschluss vom 9. Oktober 19649 über den Militärpflichtersatz der Wehrpflichtigen im Landsturmalter wird aufgehoben.
2 Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten dieses Gesetzes und das Ersatzjahr, auf das es erstmals anzuwenden11 ist.
Übergangsbestimmungen der Änderung vom 17. Juni 199412
1 Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung von Ersatzabgaben, für die der Rückerstattungsanspruch bereits vor Inkrafttreten dieses Gesetzes verjährt war.
2 Die Ersatzabgaben von Auslandschweizern für vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes abgeschlossene Ersatzjahre werden vom zuständigen Heimatkanton unter Mitwirkung der schweizerischen Vertretungen erhoben.
2 Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten dieses Gesetzes und das Ersatzjahr, auf das es erstmals anzuwenden13 ist.
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 16. März 201814
1 Abschluss-Ersatzabgaben nach Artikel 9a werden erstmals von Dienstpflichtigen erhoben, die im Jahr, das auf das Jahr folgt, in dem die Änderung vom 16. März 2018 in Kraft tritt, aus dem Dienst entlassen werden.
2 Einsprache- und Beschwerdeverfahren, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der vorliegenden Änderung hängig sind, werden nach bisherigem Recht beurteilt.
AS 1959 2035
4 BBl 1958 II 333
5 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995 (AS 1994 2777 2784 Art. 1; BBl 1993 II 730).
7 BRB vom 14. Dez. 1959
8 AS 1979 1733; BBl 1978 II 913
9 [AS 1964 898]
10 Aufgehoben durch Ziff. 8 des Anhangs zum BG vom 22. Juni 1990, mit Wirkung seit 1. Jan. 1991 (AS 1990 1882; BBl 1989 II 1194).
11 Anwendbar erstmals auf das Jahr 1979 (Abs. 2 des BRB vom 7. Nov. 1979 – AS 1979 1739).
12 AS 1994 2777; BBl 1993 II 730
13 Anwendbar erstmals auf das Jahr 1995 (Art. 1 der V vom 9. Nov. 1994 – AS 1994 2874).
14AS 2018 3269; BBl 2017 6191
Loi fédérale sur la taxe d’exemption de l’obligation de servir
(LTEO)
du 12 juin 1959 (Etat le 1er janvier 2019)
vu les art. 40, al. 2, et 59, al. 3, de la Constitution1,2 vu le message du Conseil fédéral du 11 juillet 19583,
Chapitre 1 L’assujettissement à la taxe
Art. 11Principe2
Les citoyens suisses qui n’accomplissent pas ou n’accomplissent qu’en partie leur obligation de servir3 sous forme de service personnel (service militaire ou service civil) doivent fournir une compensation pécuniaire.
1 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l’annexe à la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1er janv. 1997 (RO 1996 1445; FF 1994 III 1597).
2 Selon le ch. I de la LF du 22 juin 1979, en vigueur depuis le 1er janv. 1980 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933), les titres marginaux ont été remplacés par des titres médians.
3 Nouvelle expression selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837). Il a été tenu compte de cette mod. dans les disp. mentionnées dans ce RO.
Art. 21Assujettis
1 Sont assujettis à la taxe les hommes astreints au service qui sont domiciliés en Suisse ou à l’étranger et qui, au cours d’une année civile (année d’assujettissement):2
ne sont, pendant plus de six mois, ni incorporés dans une formation de l’armée ni astreints au service civil;
n’effectuent pas le service militaire ou le service civil qui leur incombent en tant qu’hommes astreints au service.
1bis Sont par ailleurs assujettis à la taxe les hommes astreints au service militaire ou au service civil qui sont libérés de l’obligation de servir sans avoir accompli la totalité des jours de service obligatoires.6
2 N’est pas assujetti à la taxe celui qui, au cours de l’année d’assujettissement, a accompli effectivement son service militaire7, bien qu’il n’ait pas été incorporé pendant l’année entière en tant qu’homme astreint au service.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 22 juin 1979, en vigueur depuis le 1er janv. 1980 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933). Selon la même disposition, les titres marginaux ont été remplacés par des titres médians.
2 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l’annexe à la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1er janv. 1997 (RO 1996 1445; FF 1994 III 1597).
3 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
4 Abrogée par le ch. 8 de l’appendice à la LF du 22 juin 1990, avec effet au 1er janv. 1991 (RO 1990 1882; FF 1989 II 1078).
5 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l’annexe à la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1er janv. 1997 (RO 1996 1445; FF 1994 III 1597).
6 Introduit par le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
7 Actuellement «son service militaire ou son service civil».
Art. 31Début et durée de l’assujettissement à la taxe
1 L’assujettissement à la taxe commence au plus tôt au début de l’année au cours de laquelle l’homme astreint atteint l’âge de 19 ans. Il se termine au plus tard à la fin de l’année au cours de laquelle il atteint l’âge de 37 ans.
2 Pour les assujettis visés à l’art. 2, al. 1, let. a, qui n’effectuent pas de service de protection civile, l’assujettissement à la taxe commence l’année qui suit le recrutement. Il dure onze ans.
3 Pour les assujettis visés à l’art. 2, al. 1, let. a, qui effectuent un service de protection civile, l’assujettissement à la taxe commence l’année qui suit celle où l’assujetti a commencé l’instruction de base au sein de la protection civile. Il dure onze ans.
4 Pour les assujettis visés à l’art. 2, al. 1, let. c, qui bien qu’astreints au service militaire ne l’effectuent pas, l’assujettissement à la taxe commence l’année qui suit celle où l’assujetti a accompli l’école de recrues, mais au plus tard l’année au cours de laquelle il atteint l’âge de 25 ans. Il se termine à la fin de l’astreinte au service militaire.
5 Pour les assujettis visés à l’art. 2, al. 1, let. c, qui bien qu’astreints au service civil ne l’effectuent pas, l’assujettissement à la taxe commence l’année qui suit celle au cours de laquelle la décision d’admission au service civil est entrée en force, mais au plus tard l’année au cours de laquelle l’assujetti atteint l’âge de 25 ans. Il se termine à la fin de l’astreinte au service civil.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
Art. 4 Exonération de la taxe1
1 Est exonéré de la taxe quiconque, au cours de l’année d’assujettissement:2
dispose, en raison d’un handicap physique, mental ou psychique majeur, d’un revenu soumis à la taxe qui, après déduction supplémentaire de prestations d’assurances mentionnées à l’art. 12, al. 1, let, c, et de frais d’entretien occasionnés par le handicap, n’excède pas de plus de 100 % son minimum vital au sens du droit des poursuites;
est considéré comme inapte au service en raison d’un handicap majeur et perçoit une rente ou une allocation pour impotent de l’assurance-invalidité fédérale ou de l’assurance-accidents;
est considéré comme inapte au service en raison d’un handicap majeur et qui n’est pas au bénéfice d’une allocation pour impotent, mais remplit cependant une des deux exigences minimales pour l’octroi d’une telle allocation;
a été déclaré inapte au service ou dispensé du service parce que le service militaire ou le service civil a porté atteinte à sa santé;
n’a pu accomplir son service militaire ou son service civil pour cause de participation aux séances de l’Assemblée fédérale, appartient au personnel militaire ou est exempté du service personnel conformément à la législation relative au service militaire ou au service civil;
a acquis ou perdu la nationalité suisse.9
2 Est en outre exonéré de la taxe, sous réserve de l’art. 21, al. 2, celui qui, au cours de l’année d’assujettissement, est soumis au droit pénal militaire pendant au moins 30 jours, parce qu’il appartient à une entreprise placée sous le régime de l’exploitation de guerre.
2bis Est également exonéré de la taxe celui qui s’est acquitté de la totalité de son obligation de servir, conformément à la législation sur le service militaire ou sur le service civil. Cette exonération ne s’applique pas pendant les années de service actif.10
3 Si l’assujetti décède, la taxe n’est pas perçue pour l’année du décès.11
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 22 juin 1979, en vigueur depuis le 1er janv. 1980 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933).
2 Nouvelle teneur selon le ch. 1 de l’annexe à la LF du 21 mars 2003 (4e révision AI), en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3837; FF 2001 3045).
3 Nouvelle teneur selon le ch. 1 de l’annexe à la LF du 21 mars 2003 (4e révision AI), en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3837; FF 2001 3045).
4 Introduite par le ch. I de la LF du 17 juin 1994, en vigueur depuis le 1er janv. 1995 (RO 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 708).
5 Introduite par le ch. I de la LF du 17 juin 1994, en vigueur depuis le 1er janv. 1995 (RO 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 708).
6 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l’annexe à la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1er janv. 1997 (RO 1996 1445; FF 1994 III 1597).
7 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3707; FF 2002 816).
8 Abrogée par le ch. 5 de l’annexe à la LF du 19 mars 2010, avec effet au 1er janv. 2011 (RO 2010 6015; FF 2009 5331).
9 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 22 juin 1979, en vigueur depuis le 1er janv. 1980 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933).
10 Introduit par le ch. I de la LF du 17 juin 1994 (RO 1994 2777; FF 1993 II 708). Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l’annexe à la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1er janv. 1997 (RO 1996 1445; FF 1994 III 1597).
11 Introduit par le ch. I de la LF du 22 juin 1979, en vigueur depuis le 1er janv. 1980 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933).
Art. 4a1Exonération des Suisses de l’étranger de la taxe militaire2
1 Est exonéré de la taxe le Suisse de l’étranger qui, pendant au moins six mois au cours de l’année d’assujettissement, est domicilié à l’étranger si:3
au début de l’année d’assujettissement, il est domicilié à l’étranger sans interruption depuis plus de trois ans;
au cours de l’année d’assujettissement, il doit accomplir un service militaire effectif ou un service civil dans l’Etat étranger où il est domicilié ou payer une taxe correspondant à la taxe d’exemption suisse;
au cours de l’année d’assujettissement, en qualité de ressortissant de l’Etat étranger où il est domicilié, il est à la disposition de l’armée ou du service civil de cet Etat, après y avoir accompli les services réglementaires.
2 Si l’homme astreint à l’obligation de servir était domicilié antérieurement à l’étranger, ces séjours sont imputés sur la période de trois ans mentionnée à l’al. 1, let. a, pour autant que leur durée ait été à chaque fois de douze mois au moins.6
3 Ne bénéficie pas de l’exonération le Suisse astreint à l’obligation de servir qui est domicilié à l’étranger, mais qui doit s’annoncer au service militaire ou civil en Suisse et y accomplir ses obligations.7
1 Introduit par le ch. I de la LF du 17 juin 1994, en vigueur depuis le 1er janv. 1995 (RO 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 708).
2 Actuellement «la taxe d’exemption de l’obligation de servir».
3 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l’annexe à la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1er janv. 1997 (RO 1996 1445; FF 1994 III 1597).
4 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l’annexe à la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1er janv. 1997 (RO 1996 1445; FF 1994 III 1597).
6 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3707; FF 2002 816).
7 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l’annexe à la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1er janv. 1997 (RO 1996 1445; FF 1994 III 1597).
1 Abrogé par l’art. 3 al. 1 de la LF du 14 déc. 1973 sur la taxe d’exemption du service militaire frappant les Suisses de l’étranger, avec effet au 1er janv. 1974 (RO 1974 795; FF 1973 I 1145).
Art. 6 Succession dans l’assujettissement1
1 Si l’assujetti décède, ses héritiers lui succèdent dans ses droits et obligations; ils répondent solidairement des taxes encore dues. L’héritier est libéré de l’obligation de payer, dans la mesure où il établit que les taxes excèdent sa part à la succession, compte tenu des avancements d’hoirie.
2 Abrogé par le ch. I de la LF du 22 juin 1979, avec effet au 1er janv. 1980 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933).
Art. 7 Service militaire et service civil1
1 Le service militaire comprend les jours de service imputables conformément aux dispositions de la législation militaire.2
1bis Le service civil comprend les jours de service pris en compte conformément à la législation sur le service civil.3
3 Ne sont pas considérés comme service militaire ou service civil au sens de la présente loi:5
la participation à un cours dans le cadre de l’instruction technique prémilitaire, aux exercices de tir obligatoire hors du service ou à un cours de tir pour retardataires;
la participation à des exercices ou à des cours d’associations militaires et de «Jeunesse+Sport»;
le service accompli contre une indemnité journalière ou dans un rapport de travail contractuel.
4 Lorsqu’un homme a subi, en participant aux activités énumérées à l’al. 3, let. a, un accident ayant porté atteinte à sa santé, l’art. 4, al. 1, let. b, est applicable.
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
3 Introduit par le ch. 9 de l’annexe à la LF du 6 oct. 1995 sur le service civil, en vigueur depuis le 1er janv. 1997 (RO 1996 1445; FF 1994 III 1597).
4 Abrogé par le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, avec effet au 1er janv. 2004 (RO 2003 3707 3712; FF 2002 816).
6 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
7 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 17 juin 1994, en vigueur depuis le 1er janv. 1995 (RO 1994 2777 2784 art. 1 ; FF 1993 II 708).
8 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3707; FF 2002 816).
Art. 81Service militaire ou service civil non effectué
1 Si l’homme astreint au service militaire n’a pas accompli un service entier au cours de l’une des années qui suivent celle au cours de laquelle il a effectué l’école de recrues, le service militaire est réputé non effectué pour cette année au sens de la présente loi.
2 Si l’homme astreint au service civil n’a pas accompli au moins 26 jours de service imputables au cours de l’une des années qui suivent celle au cours de laquelle la décision d’admission est entrée en force, le service civil est réputé non effectué pour cette année au sens de la présente loi.
3 Si l’homme astreint au service n’a pu accomplir un service entier au cours d’une année donnée pour l’une des raisons suivantes, il n’a pas à acquitter la taxe pour cette année:
pour des raisons militaires, parce que sa présence était requise pour répondre aux besoins des formations en spécialistes ou des services d’instruction en cadres;
pour des raisons de service civil, parce qu’il n’a pas été soumis à l’obligation d’effectuer une affectation au cours de l’année d’assujettissement;
parce qu’une épidémie ou une épizootie aurait pu mettre sa santé en danger.
Art. 9 Unité de l’année d’assujettissement
1 Si les conditions de l’assujettissement à la taxe sont remplies au cours de l’année d’assujettissement, ce dernier subsiste pour l’année entière.
1 Abrogé par le ch. I de la LF du 22 juin 1979, avec effet au 1er janv. 1980 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933).
Art. 9a1Taxe d’exemption finale
1 Les hommes astreints au service militaire ou au service civil visés à l’art. 2, al. 1bis, paient une taxe d’exemption finale l’année de la libération de leur obligation de servir s’il leur manque plus de 15 jours de service militaire imputables ou plus de 25 jours de service civil imputables pour avoir accompli la totalité des jours de service obligatoires.
2 Pour déterminer si la taxe d’exemption finale est due, sont converties en jours de service:
les taxes d’exemption déjà versées;
les années au cours desquelles l’homme astreint a été exonéré de la taxe pour l’une des raisons énumérées aux art. 4, 4a, ou 8, al. 3.
3 À l’exception du chap. 7, les dispositions de la présente loi s’appliquent également à la taxe d’exemption finale.
1 Introduit par le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837). Voir les disp. transitoires de cette mod. à la fin du texte.
Chapitre 2 Revenu soumis à la taxe4
1 Abrogé par le ch. I de la LF du 17 juin 1994, avec effet au 1er janv. 1995 (RO 1994 2777; FF 1993 II 708).
Art. 111Objet de la taxe
La taxe est perçue, selon la législation sur l’impôt fédéral direct, sur le revenu net total que l’assujetti réalise en Suisse et à l’étranger.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 17 juin 1994, en vigueur depuis le 1er janv. 1995 (RO 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 708).
Art. 121Déductions
1 Sont déduites du revenu net:2
les déductions sociales pour chaque année d’assujettissement, selon les dispositions en vigueur pour l’impôt fédéral direct;
les prestations imposables que l’assujetti reçoit de l’assurance militaire, de l’assurance-invalidité, de la Caisse nationale suisse d’assurance en cas d’accidents ou d’une autre assurance-accidents, maladie ou invalidité de droit public ou de droit privé;
2 Sont déterminantes les conditions de l’assujetti au cours de la période de taxation au titre de l’impôt qui a servi de base au calcul de la taxe. Si la taxe est fixée au vu d’une déclaration particulière, le droit aux déductions est fondé sur les conditions dans lesquelles se trouvait l’assujetti à la fin de l’année d’assujettissement.
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 3 oct. 2008, en vigueur depuis le 1er janv. 2010 (RO 2009 1085; FF 2008 2379).
3 Abrogée par le ch. I de la LF du 3 oct. 2008, avec effet au 1er janv. 2010 (RO 2009 1085; FF 2008 2379).
4 Abrogée par le ch. I de la LF du 3 oct. 2008, avec effet au 1er janv. 2010 (RO 2009 1085; FF 2008 2379).
Chapitre 3 Calcul de la taxe
Art. 131Taux
1 La taxe s’élève à 3 francs par 100 francs du revenu soumis à la taxe, mais à 400 francs au moins.2
2 Pour les handicapés soumis à la taxe qui ne sont pas exonérés de la taxe au sens de l’art. 4, al. 1, let. a, la taxe est réduite de moitié.
Art. 151Réduction d’après les jours de service accomplis au cours de l’année
1 L’homme astreint au service militaire qui a accompli plus de la moitié de ses jours de service imputables au cours de l’année d’assujettissement doit acquitter la moitié de la taxe.2
2 L’homme astreint au service civil qui a accompli entre 14 et 25 jours de service valables au cours de l’année d’assujettissement doit la moitié de la taxe.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 3 oct. 2008, en vigueur depuis le 1er janv. 2010 (RO 2009 1085; FF 2008 2379).
1 Abrogé par le ch. 8 de l’appendice à la LF du 22 juin 1990, avec effet au 1er janv. 1991 (RO 1990 1882; FF 1989 II 1078).
Art. 191Réduction d’après le nombre total des jours de service accomplis2
1 La taxe est réduite en proportion du nombre total des jours de service imputables que l’assujetti a accomplis jusqu’à la fin de l’année d’assujettissement.3
2 La réduction est d’un dixième pour 50 à 99 jours de service militaire (75 à 149 jours de service civil) et d’un dixième par tranche de 50 jours de service militaire (75 jours de service civil) en plus ou par fraction de celle-ci.4
Art. 21 Majoration de la taxe pour les années de service actif
1 L’Assemblée fédérale peut majorer la taxe jusqu’au double de son montant pour les années où la plus grande partie des troupes est appelée à faire du service actif.1
2 Si l’Assemblée fédérale fait usage de cette faculté, les personnes astreintes mentionnées à l’art. 4, al. 2, ne paient que le supplément de la taxe d’exemption.2
Chapitre 4 Autorités
1 La taxe est perçue par les cantons, sous la surveillance de la Confédération.
3 Chaque canton institue une autorité de recours indépendante de l’administration. Il peut prévoir une autorité de recours de seconde instance. L’autorité cantonale de dernière instance est un tribunal supérieur.2
4 Le droit cantonal règle l’organisation et la gestion des autorités cantonales, sous réserve des prescriptions du droit fédéral. Si un canton ne peut pas prendre en temps utile les dispositions indispensables, le Conseil fédéral rend provisoirement les ordonnances nécessaires.
5 Plusieurs cantons peuvent décider de percevoir la taxe en commun. Ils règlent la procédure applicable, l’organisation de la perception ainsi que la composition de la commission de recours. Lorsqu’une telle réglementation fait défaut, la procédure du canton compétent en vertu de l’art. 23 est applicable.3
6 Les autorités chargées d’appliquer la présente loi sont habilitées à utiliser systématiquement le numéro d’assuré AVS pour l’accomplissement de leurs tâches légales, conformément à la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants4.5
1 Abrogé par le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, avec effet au 1er janv. 2004 (RO 2003 3707; FF 2002 816).
3 Introduit par le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3707; FF 2002 816).
5 Introduit par le ch. 7 de l’annexe à la LF du 23 juin 2006 (Nouveau numéro d’assuré AVS), en vigueur depuis le 1er déc. 2007 (RO 2007 5259; FF 2006 515).
Art. 231Compétence
1 Le canton compétent pour la perception de la taxe est celui dans lequel l’assujetti est, au 31 décembre de l’année d’assujettissement, annoncé selon les prescriptions relatives au service militaire ou au service civil ou dans lequel il est domicilié.
2 Le Conseil fédéral peut, dans des cas spéciaux, régler la compétence en dérogeant à l’al. 1, si la perception de la taxe en est simplifiée.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3707; FF 2002 816).
Art. 24 Assistance administrative1
1 Les autorités chargées de l’exécution de la présente loi se prêtent assistance administrative gratuitement.2
2 Doivent gratuitement communiquer les informations utiles aux autorités chargées de l’exécution de la présente loi, les renseigner et leur donner accès à leurs dossiers, les autorités et services suivants:3
les autorités militaires de la Confédération et des cantons;
l’autorité fédérale et les organes régionaux chargés de l’exécution du service civil;
les autorités fiscales de la Confédération, des cantons, des districts, des cercles et des communes;
la Centrale de compensation AVS/AI;
les offices AI cantonaux;
l’assurance militaire4;
les institutions d’assurances sociales au sens de la loi fédérale du 20 mars 1981 sur l’assurance-accidents5;
les services de la protection civile des communes;
les offices cantonaux de poursuites et faillites;
l’Office fédéral des assurances sociales;
les offices de prévoyance sociale des cantons et des communes;
les bureaux de contrôle des habitants des communes.10
3 Le Conseil fédéral peut imposer à d’autres services l’assistance administrative prévue à l’al. 2.11
4 Sont communiquées les données nécessaires à la constatation de l’assujettissement à la taxe et à l’exonération ainsi qu’à la taxation, au recouvrement de la taxe et à son remboursement, notamment:
les coordonnées des personnes concernées;
les données relatives aux contrôles militaires et aux contrôles du service civil;
les données figurant dans la déclaration d’impôt;
les données relatives à la fortune;
les données justifiant une réduction de la taxe;
les données relatives à la santé.12
5 Les données peuvent être communiquées dans des cas d’espèce ou sous forme de listes ou encore sur des supports de données électroniques.13
6 Les données personnelles et les équipements utilisés, tels que les supports de données, les programmes informatiques et la documentation concernant ces programmes, sont à protéger de toute manipulation, modification ou destruction non autorisées ainsi que du vol.14
4 Nouvelle expression selon le ch. II al. 1 let. d de la LF du 18 mars 2005 sur le transfert à la CNA de la gestion de l’assurance militaire, en vigueur depuis le 1er juil. 2005 (RO 2005 2881; FF 2004 2659).
6 Abrogée par le ch. I de la LF du 3 oct. 2008, avec effet au 1er janv. 2010 (RO 2009 1085; FF 2008 2379).
7 Introduite par le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
8 Introduite par le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
9 Introduite par le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
10 Nouvelle teneur selon le ch. VI 5 de la LF du 24 mars 2000 sur la création et l’adaptation de bases légales concernant le traitement de données personnelles, en vigueur depuis le 1er sept. 2000 (RO 2000 1891; FF 1999 8381).
11 Introduit par le ch. VI 5 de la LF du 24 mars 2000 sur la création et l’adaptation de bases légales concernant le traitement de données personnelles, en vigueur depuis le 1er sept. 2000 (RO 2000 1891; FF 1999 8381).
12 Introduit par le ch. VI 5 de la LF du 24 mars 2000 sur la création et l’adaptation de bases légales concernant le traitement de données personnelles (RO 2000 1891; FF 1999 8381). Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
13 Introduit par le ch. VI 5 de la LF du 24 mars 2000 sur la création et l’adaptation de bases légales concernant le traitement de données personnelles, en vigueur depuis le 1er sept. 2000 (RO 2000 1891; FF 1999 8381).
14 Introduit par le ch. VI 5 de la LF du 24 mars 2000 sur la création et l’adaptation de bases légales concernant le traitement de données personnelles, en vigueur depuis le 1er sept. 2000 (RO 2000 1891; FF 1999 8381).
Chapitre 5 Taxation et voies de droit
Art. 251Année de taxation
1 La taxe est fixée chaque année:
pour les assujettis domiciliés en Suisse;
pour les hommes astreints à l’obligation de servir qui sont domiciliés à l’étranger, mais qui doivent s’annoncer au service militaire ou civil en Suisse et y accomplir leurs obligations afférentes.
2 L’année de taxation est, en règle générale, l’année civile qui suit l’année d’assujettissement.
3 La taxe que doivent acquitter les hommes astreints à l’obligation de servir qui souhaitent se rendre à l’étranger est fixée et recouvrée avant le début dudit congé.3
4 La taxe des hommes astreints aux obligations militaires domiciliés à l’étranger est fixée lors de leur retour en Suisse. L’art. 38 est applicable.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 17 juin 1994, en vigueur depuis le 1er janv. 1995 (RO 1994 2777 2784 art. 1 ; FF 1993 II 708).
Art. 261Bases de la taxation
1 L’autorité de taxation prend toutes les mesures nécessaires pour déterminer l’assujettissement et les bases de calcul de la taxe.
2 La taxe est calculée sur la base de la décision de taxation définitive pour l’impôt fédéral direct.
3 Si la taxe ne peut être calculée d’après l’al. 2, elle est fixée sur la base d’une déclaration particulière conformément à l’art. 12, al. 2.
Art. 27 Obligations en matière de taxation
1 L’assujetti doit renseigner en conscience l’autorité, à sa demande, sur tous les faits qui peuvent avoir de l’importance pour déterminer l’assujettissement ou les bases de calcul de la taxe.
2 Sont tenues de délivrer des attestations à l’assujetti, à sa demande:
les personnes physiques, les personnes morales et les collectivités de personnes qui sont ou ont été en rapport contractuel avec lui (employeurs, créanciers ou débiteurs, gérants de fortune, coassociés, etc.): sur le rapport contractuel commun, ainsi que sur les prétentions et prestations réciproques appréciables en argent;
les personnes morales: sur les prestations faites par elles à l’assujetti en tant que membre ou organe de la personne morale ou en tant que bénéficiaire d’une fondation.
Art. 28 Notification de la décision de taxation1
1 La décision de taxation est notifiée par écrit à l’assujetti. Elle précise la cause de l’assujettissement, les bases de calcul, le montant de la taxe, une éventuelle réduction de la taxe, l’échéance du délai de paiement et les voies de droit.2
2 Lorsque l’assujetti n’a pas de domicile connu ou qu’il se trouve à l’étranger sans avoir de représentant en Suisse, les décisions et prononcés peuvent lui être notifiés valablement par publication dans la Feuille officielle du canton.3
2 Nouvelle teneur de la phrase selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
3 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3707; FF 2002 816).
4 Abrogé par le ch. I de la LF du 22 juin 1979, avec effet au 1er janv. 1980 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933).
Art. 29 Décision d’exonération1
1 Lorsque l’autorité de taxation doit déterminer si un assujetti a droit à l’exonération de la taxe pour une durée supérieure à celle de l’année d’assujettissement, elle prend sur ce point une décision spéciale.2
2 Lorsqu’une telle décision est passée en force, elle reste valable tant que ne surviennent pas de faits nouveaux essentiels.
Art. 30 Réclamation1
1 Les décisions de taxation, ainsi que les décisions d’exonération de la taxe, peuvent faire l’objet d’une réclamation écrite à l’autorité de taxation dans les 30 jours suivant leur notification.2
2 La réclamation doit contenir des conclusions précises et indiquer les faits servant à la motiver.
3 Si la réclamation a été valablement formée, l’autorité de taxation revoit sa décision sans être liée par les conclusions présentées.
4 La décision sur réclamation doit être motivée; elle indique les voies de droit.
5 La procédure de réclamation est gratuite; toutefois, les frais des mesures d’enquête que le réclamant a abusivement provoquées peuvent être mis à sa charge, quelle que soit l’issue de la procédure.
Art. 31 Recours
1 Les décisions sur réclamation peuvent, dans les 30 jours suivant leur notification, être attaquées par voie de recours écrit à la commission cantonale de recours. Les dispositions de l’art. 30, al. 2, 3 et 4, sont applicables par analogie.
2 Si le recourant succombe, les frais de la procédure devant la commission de recours sont, en règle générale, mis à sa charge; s’il n’est débouté que partiellement, les frais de la procédure sont réduits ou exceptionnellement remis. Lorsque le recours est admis, les frais sont mis à la charge du recourant si, en satisfaisant à ses obligations, il avait déjà pu obtenir gain de cause dans l’instance antérieure.1
2bis Le montant des émoluments de justice et de chancellerie, ainsi que des dépens est fixé selon le droit cantonal.2
3 La décision de l’autorité cantonale de dernière instance peut faire l’objet d’un recours devant le Tribunal fédéral conformément à la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral3.4
2 Introduit par le ch. I de la LF du 22 juin 1979, en vigueur depuis le 1er janv. 1980 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933).
4 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
Art. 31a1Féries
Ne s’appliquent pas aux procédures de réclamation et de recours visées aux art. 30 et 31 les féries au sens de l’art. 22a de la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative2.
1 Introduit par le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
Chapitre 6 Recouvrement de la taxe
Art. 321Echéance
1 En règle générale, la taxe est exigible2 le 1er mai de l’année civile qui suit l’année d’assujettissement (terme général d’échéance).
2 Sont échus dès la notification de la décision de taxation:
la taxe sur les prestations en capital provenant de la prévoyance;
les rappels de taxe.
3 La taxe est échue dans tous les cas:
le jour où l’assujetti qui entend quitter durablement le pays prend des dispositions en vue de son départ;
lors de l’ouverture de la faillite de l’assujetti, seules étant concernées les taxes exigibles pour les années précédant cette ouverture;
au décès de l’assujetti.
4 Le terme d’échéance prévu est maintenu, même si l’assujetti n’a reçu, à cette date, qu’un calcul provisoire de la taxe ou s’il a déposé une réclamation ou un recours contre la taxation.
2 Nouvelle expression selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837). Il a été tenu compte de cette mod. dans les disp. mentionnées dans ce RO.
Art. 32a1Perception provisoire et définitive
1 La taxe est perçue sur la base de la taxation. Lorsque la taxation n’a pas encore été effectuée au terme d’échéance, la taxe est perçue à titre provisoire. Elle est fixée sur la base de la déclaration pour l’impôt fédéral direct ou sur celle de la taxation de l’impôt fédéral direct précédente, sur celle de la taxation pour la taxe d’exemption précédente ou selon une estimation du montant dû.
2 La taxe perçue à titre provisoire est imputée sur la taxe due selon la taxation définitive.
3 Si les montants perçus sont insuffisants, la différence est exigée; les montants perçus en trop sont restitués. Les conditions auxquelles ces montants portent intérêt sont déterminées par le droit régissant l’impôt fédéral direct.
1 Introduit par le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3707; FF 2002 816).
Art. 32b1Paiement
1 La taxe doit être acquittée dans les 30 jours suivant l’échéance.
2 Les versements anticipés effectués avant l’échéance portent un intérêt rémunératoire fixé selon les dispositions régissant l’impôt fédéral direct.
Art. 32c1Intérêt moratoire
1 Le débiteur de la taxe qui n’a pas acquitté les montants dus dans les délais doit verser un intérêt moratoire. Les dispositions régissant l’impôt fédéral direct sont applicables.
2 Si, à l’échéance, le débiteur de la taxe n’a pas encore reçu notification du calcul de la taxe et qu’il n’est pas responsable de ce retard, l’intérêt ne commence à courir que 30 jours après la notification.
Art. 331Sommation
Lorsqu’une taxe devenue exécutoire n’a pas été payée à l’échéance, une sommation assortie d’un délai supplémentaire de 15 jours est notifiée à l’assujetti.
Art. 341Exécution forcée
1 Lorsqu’une taxe devenue exécutoire n’a pas été payée ensuite de la sommation, une procédure de poursuite est introduite contre le débiteur.2
2 Si le débiteur de la taxe n’a pas de domicile en Suisse ou qu’un séquestre a été ordonné sur des biens lui appartenant, la procédure de poursuite peut être introduite sans sommation préalable.
3 Dans la procédure de poursuite, les décisions de taxation et les décisions sur réclamation et sur recours, une fois entrées en force, produisent les mêmes effets qu’un jugement exécutoire au sens de l’art. 80 de la loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite3.
4 Il n’est pas nécessaire de produire les créances de taxation dans les inventaires officiels et les appels aux créanciers.
Art. 34a1Demande de restitution de taxes payées par erreur
1 L’assujetti peut demander la restitution d’un montant de taxe payé par erreur, s’il ne devait pas la taxe ou n’en devait qu’une partie.
2 Les montants qui sont restitués plus de 30 jours après leur paiement portent intérêt dès la date de leur paiement, au taux en vigueur pour l’impôt fédéral direct.
3 La demande en restitution doit être adressée à l’autorité cantonale compétente dans les cinq ans qui suivent la fin de l’année civile au cours de laquelle le paiement a eu lieu. Le rejet de la demande en restitution ouvre les mêmes voies de droit qu’une décision de taxation. Le droit à la restitution s’éteint dix ans après la fin de l’année au cours de laquelle a eu lieu le paiement.
Art. 35 Garantie du paiement de la taxe1
1 Pour les hommes astreints au service qui souhaitent se rendre à l’étranger, l’octroi ou la prolongation d’un congé à l’étranger, accordé dans le cadre du service militaire ou du service civil, peut être soumis à la condition que les taxes dues aient été payées ou que des sûretés aient été fournies pour leur montant.2
2 Le Conseil fédéral établit les principes selon lesquels les mesures de garantie doivent être prises. Il veille à ce que les intérêts personnels des assujettis ne subissent pas un trop grand préjudice.
Art. 36 Sûretés
1 L’autorité chargée de la perception peut exiger des sûretés pour les taxes de l’année courante et des années antérieures, même si ces taxes ne sont encore ni fixées par une décision passée en force, ni exigibles:
lorsque l’assujetti n’a pas de domicile en Suisse et qu’il contrevient aux prescriptions légales en matière de service militaire, de service civil ou de taxe d’exemption, applicables aux Suisses absents du pays;
lorsque l’assujetti prend des dispositions pour abandonner son domicile en Suisse.
2 La demande de sûretés doit indiquer le motif juridique de la garantie, le montant à garantir et l’office qui reçoit les sûretés. Elle est considérée comme une ordonnance de séquestre au sens de l’art. 274 de la loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite2 et elle est assimilée à un jugement exécutoire au sens de l’art. 80 de cette loi. L’action tendant à la mainlevée du séquestre ne peut être intentée.
3 La demande de sûretés peut, dans les 30 jours qui suivent sa notification, faire l’objet d’un recours devant la commission cantonale de recours. L’art. 31, al. 3, est applicable.3
4 Le recours contre les demandes de sûretés n’a pas d’effet suspensif.4
3 Nouvelle teneur selon le ch. 62 de l’annexe à la L du 17 juin 2005 sur le TAF, en vigueur depuis le 1er janv. 2007 (RO 2006 2197 1069; FF 2001 4000).
4 Introduit par le ch. 62 de l’annexe à la L du 17 juin 2005 sur le TAF, en vigueur depuis le 1er janv. 2007 (RO 2006 2197 1069; FF 2001 4000).
Art. 371Sursis et remise
1 Si le paiement de la taxe et des frais dans le délai prescrit met l’assujetti dans de graves difficultés, le délai de paiement peut être prolongé ou l’assujetti autorisé à s’en acquitter par acomptes. Dans de tels cas, on peut renoncer à prélever l’intérêt.2
2 Les taxes et autres frais peuvent, sur demande écrite de l’intéressé, être remis en tout ou en partie, au cas où leur recouvrement provoquerait des difficultés particulièrement graves pour le débiteur, notamment s’il est dans la gêne ou que le paiement risque de l’y mettre.
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 4 oct. 2002, en vigueur depuis le 1er janv. 2004 (RO 2003 3707; FF 2002 816).
Art. 38 Prescription1
1 Les taxes se prescrivent par cinq ans. Le délai de prescription commence à courir à la fin de l’année civile qui suit l’année de l’entrée en force de la décision de taxation définitive pour l’impôt fédéral direct. Une taxe soustraite ne se prescrit pas avant que la poursuite pénale et l’exécution de la peine ne soient prescrites. Les taxes fixées sur la base d’une déclaration particulière se prescrivent par cinq ans à compter de la fin de l’année d’assujettissement.2
2 La prescription ne court pas et est suspendue pendant la durée d’une procédure de réclamation ou de recours et tant qu’aucune des personnes tenues au paiement n’est domiciliée en Suisse.
chaque fois qu’une recherche est entreprise pour trouver l’assujetti qui a violé les obligations de déclaration relatives au service militaire ou au service civil;
chaque fois qu’un acte officiel tendant à fixer ou à recouvrer la taxe est porté à la connaissance d’une personne tenue au paiement;
chaque fois qu’une personne tenue au paiement reconnaît expressément la créance.
A chaque interruption, un nouveau délai de prescription commence à courir.
4 La suspension et l’interruption de la prescription ne peuvent la prolonger de plus de cinq ans.
Chapitre 75 Remboursement de la taxe
1 La taxe d’exemption payée est remboursée à l’homme astreint au service militaire ou au service civil s’il a accompli la totalité des jours de service obligatoires.
2 La taxe est remboursée à l’homme astreint au service:
à sa demande, ou
lorsque l’autorité compétente a connaissance de l’accomplissement de la totalité des jours de service obligatoires, d’office.
3 La demande de remboursement peut être présentée à l’autorité cantonale compétente du canton qui a perçu la dernière taxe. Elle doit être accompagnée de l’attestation de l’accomplissement de la totalité des jours de service obligatoires.
4 La décision prise par l’autorité relativement au remboursement de la taxe peut faire l’objet d’une réclamation ou d’un recours conformément aux art. 30 et 31.
5 Le droit au remboursement et l’obligation de rembourser se prescrivent à la fin de la cinquième année suivant la libération du service militaire ou du service civil. Font exception les taxes dont le montant n’a pas encore été fixé à la fin de la cinquième année suivant cette libération; en ce cas, le droit au remboursement et l’obligation de rembourser se prescrivent cinq ans après que toutes les taxes ont été fixées.
6 Les montants remboursés ne portent pas d’intérêt.
Art. 401Fraude en matière de taxe
Celui qui, en vue de se soustraire au paiement d’une taxe ou de se procurer ou de procurer à un tiers quelque autre avantage pécuniaire illicite, aura créé un titre faux, falsifié un titre, fabriqué un titre supposé ou, pour tromper autrui, fait usage d’un tel titre créé, falsifié ou fabriqué par un tiers sera puni d’une peine privative de liberté de trois ans au plus ou d’une peine pécuniaire.
Art. 41 Soustraction
1 Celui qui, intentionnellement, se sera soustrait au paiement d’une taxe ou se sera procuré ou aura procuré à un tiers quelque autre avantage pécuniaire illicite sera puni de l’amende jusqu’au triple de la taxe soustraite, nonobstant la peine encourue pour fraude en matière de taxe.
2 Si l’infraction est commise par négligence, l’auteur est passible de l’amende jusqu’à concurrence du montant de la taxe soustraite.
3 La tentative de soustraction et la complicité sont punissables.
4 La soustraction et la peine en cas de soustraction se prescrivent par cinq ans.1
5 L’assujetti est tenu d’acquitter la taxe dont la perception a été omise ou qui a été remboursée ou remise à tort, alors même qu’aucune personne déterminée ne peut être poursuivie ou condamnée. La créance de rappel est notifiée dans une décision de taxation, sous réserve de réclamation et de recours.
Art. 43 Inobservation de prescriptions d’ordre
Celui qui, intentionnellement ou par négligence, ne se conforme pas, malgré sommation, à une disposition de la présente loi ou d’une ordonnance d’exécution, ou à une décision particulière qui lui a été notifiée sur la base de ces dispositions, est passible d’une amende de 200 francs au maximum.
Art. 44 Action pénale et jugement
1 L’action pénale et le jugement des infractions à la présente loi incombent aux autorités du canton chargé de la taxation; ils sont régis par le code de procédure pénale du 5 octobre 20071.2
2 L’administration cantonale chargée de percevoir la taxe d’exemption est compétente pour rendre le jugement lorsque les conditions requises pour prononcer une peine privative de liberté ne sont pas remplies.3 Si elle estime que ces conditions sont remplies, elle transmet le dossier à l’autorité chargée de la poursuite pénale.
3 L’administration doit notifier par écrit à l’inculpé le prononcé administratif et l’informer qu’il peut s’adresser à elle dans les 30 jours suivant la notification pour demander à être jugé par un tribunal.
4 Si le jugement d’un tribunal est demandé dans le délai légal, l’administration transmet le dossier au juge pénal. Si le jugement d’un tribunal n’est pas demandé dans le délai légal, le prononcé administratif est assimilé à un jugement passé en force.
2 Nouvelle teneur selon le ch. II 20 de l’annexe 1 au code de procédure pénale du 5 oct. 2007, en vigueur depuis le 1er janv. 2011 (RO 2010 1881; FF 2006 1057).
Chapitre 9 Règlement de comptes avec la Confédération
1 Les cantons versent à la Confédération, dans les 30 jours suivant l’expiration de l’année civile pendant laquelle a eu lieu l’encaissement, le produit brut de la taxe d’exemption, après déduction de la commission de perception.1
2 Est considérée comme produit brut la somme des taxes encaissées par les cantons en vertu de leur propre compétence en matière de taxation ainsi que les intérêts, après déduction des taxes remboursées en vertu de l’art. 39.2
3 La commission de perception s’élève à 20 % du produit brut de la taxe.3
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 8 oct. 1999, en vigueur depuis le 1er janv. 2000 (RO 2000 327; FF 1999 7145).
3 Introduit par le ch. I de la LF du 8 oct. 1999, en vigueur depuis le 1er janv. 2000 (RO 2000 327; FF 1999 7145).
Chapitre 10 Dispositions finales et transitoires
Art. 46 Exemption des droits de timbre cantonaux
L’emploi de documents dans une procédure concernant l’application de la présente loi n’entraîne pas l’obligation d’acquitter des droits de timbre cantonaux.
Art. 47 Attribution du Conseil fédéral1
1 Le Conseil fédéral édicte les dispositions d’exécution. Il fixe en particulier les règles relatives à la taxation et à la perception de la taxe des assujettis bénéficiant d’un congé pour l’étranger, ainsi que celles qui concernent la révision des décisions passées en force.2
2 Le Conseil fédéral peut déclarer la présente loi applicable aux ressortissants d’Etats étrangers domiciliés en Suisse, si ces Etats astreignent les ressortissants suisses à effectuer en personne un service militaire ou un service civil, ou à verser une taxe d’exemption.3
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 17 juin 1994, en vigueur depuis le 1er janv. 1995 (RO 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 708).
4 Introduit par le ch. I de la LF du 22 juin 1979 (RO 1979 1733; FF 1978 II 933). Abrogé par le ch. I de la LF du 3 oct. 2008, avec effet au 1er janv. 2010 (RO 2009 1085; FF 2008 2379).
Art. 48 Abrogation du droit ancien
1 Sont abrogées dès l’entrée en vigueur de la présente loi toutes les dispositions contraires sur la taxe d’exemption.
2 Sont notamment abrogés:
la loi fédérale du 28 juin 1878 sur la taxe d’exemption du service militaire1;
la loi fédérale du 29 mars 1901 complétant celle du 28 juin 1878 sur la taxe d’exemption du service militaire2;
l’arrêté fédéral du 4 avril 1946 concernant le calcul de la taxe militaire en fonction du service accompli3;
l’art. 166 de l’organisation militaire du 12 avril 19074.
1 [RS 5 156]
2 [RS 5 161]
3 [RS 5 192]
4 [RS 5 3; RO 1948 417, 1949 1595 art. 1 à 3, 5 let. a à d, 1952 335 342 art. 2, 1959 2097 art. 48 al. 2 let. d, 1961 237, 1968 73 ch. I, III, 1970 46, 1972 909 art. 15 ch. 3, 1975 11, 1979 114 art. 72 let. e, 1984 1324, 1990 1882, 1991 1412 857 appendice ch. 10, 1992 288 annexe ch. 20 2392 ch. I 2 2521 art. 55 ch. 3, 1993 901 annexe ch. 5 3043 annexe ch. 2, 1994 1622 art. 22 al. 2. RO 1995 4093 annexe ch. 7].
Art. 49 Entrée en vigueur1
1 Le Conseil fédéral fixe la date d’entrée en vigueur de la présente loi.
2 Abrogés par le ch. I de la LF du 16 mars 2018, avec effet au 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
Date de l’entrée en vigueur: 1er janvier 19606
Dispositions transitoires de la modification du 22 juin 19797
1 L’arrêté fédéral du 9 octobre 19648 concernant la taxe d’exemption des hommes astreints aux obligations militaires qui ont l’âge de servir dans le landsturm est abrogé.
2 ...9
2 Le Conseil fédéral fixe l’entrée en vigueur de la présente loi et l’année d’assujettissement à laquelle elle s’applique pour la première fois.10
Dispositions transitoires de la modification du 17 juin 199411
1 Il n’existe aucun droit au remboursement de taxes pour lesquelles le droit au remboursement était prescrit à l’entrée en vigueur de la présente loi.
2 Les taxes des Suisses de l’étranger pour les années d’assujettissement complètes avant l’entrée en vigueur de la présente loi sont perçues par le canton d’origine compétent, en collaboration avec les représentations suisses.
2 Le Conseil fédéral fixe l’entrée en vigueur de la présente loi et l’année d’assujettissement à laquelle elle s’applique pour la première fois.12
Dispositions transitoires relatives à la modification du 16 mars 201813
1 La taxe d’exemption finale visée à l’art. 9a est perçue pour la première fois auprès des hommes astreints au service qui sont libérés de l’obligation de servir au cours de l’année qui suit celle où entre en vigueur la présente modification.
2 Sont régies par l’ancien droit les procédures de réclamation ou de recours qui sont pendantes au moment de l’entrée en vigueur de la présente modification.
RO 1959 2097
3 FF 1958 II 349
4 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 17 juin 1994, en vigueur depuis le 1er janv. 1995 (RO 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 708).
5 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 16 mars 2018, en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2018 3269; FF 2017 5837).
6 ACF du 14 déc. 1959
7 RO 1979 1733; FF 1978 II 933
8 [RO 1964 894]
9 Abrogée par le ch. 8 de l’appendice à la LF du 22 juin 1990, avec effet au 1er janv. 1991 (RO 1990 1882; FF 1989 II 1078).
10 Elle est applicable pour la première fois à l’année 1979 (al. 2 de l’ACF du 7 nov. 1979; RO 1979 1739).
11 RO 1994 2777; FF 1993 II 708
12 Elle est applicable pour la première fois à l’année 1995 (art. 1 du l’O du 9 nov. 1994; RO 1994 2874).
13RO 2018 3269; FF 2017 5837
Legge federale sulla tassa d’esenzione dall’obbligo militare
(LTEO)1
del 12 giugno 1959 (Stato 1° gennaio 2019)
visti gli articoli 40 capoverso 2 e 59 capoverso 3 della Costituzione federale2,3 visto il messaggio del Consiglio federale dell’11 luglio 1958,
Capitolo primo:4 Assoggettamento5 alla tassa
Art. 11Principio2
I cittadini svizzeri che non adempiono i loro obblighi militari prestando servizio personale (servizio militare o civile) sono sottoposti a una tassa sostitutiva.
1 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
2 I titoli marginali diventano titoli intermedi giusta il n. I della LF del 22 giu. 1979 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913).
Art. 21Assoggettati
1 Sono sottoposti alla tassa gli uomini assoggettati agli obblighi militari, domiciliati in Svizzera o all’estero, i quali nel corso di un anno di assoggettamento, corrispondente ad un anno civile:2
per più di sei mesi non sono incorporati in una formazione dell’esercito né sono soggetti all’obbligo di prestare servizio civile;
non prestano il servizio militare o il servizio civile cui sono tenuti come obbligati al servizio.
1bis È inoltre sottoposto alla tassa chiunque presta servizio militare o servizio civile e al momento del proscioglimento non ha prestato il totale obbligatorio dei giorni di servizio.6
2 Non è sottoposto alla tassa chiunque, nell’anno di assoggettamento, ha effettivamente assolto il suo servizio militare7, benché non sia stato incorporato durante l’intero anno come obbligato al servizio.
1 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 22 giu. 1979, in vigore dal 1° gen. 1980 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913). Secondo la medesima disp. i titoli marginali diventano titoli intermedi.
2 Nuovo testo giusta il n. 9 dell’all. alla L del 6 ott. 1995 sul servizio civile, in vigore dal 1° gen. 1997 (RU 1996 1445; FF 1994 III 1445).
3 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
4 Abrogata dal n. 8 dell’all. della LF del 22 giu. 1990, con effetto dal 1° gen. 1991 (RU 1990 1882; FF 1989 II 942).
5 Nuovo testo giusta il n. 9 dell’all. alla L del 6 ott. 1995 sul servizio civile, in vigore dal 1° gen. 1997 (RU 1996 1445; FF 1994 III 1445).
6 Introdotto dal n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
7 Ora: «il suo servizio militare o il suo servizio civile».
Art. 31Inizio e durata dell’assoggettamento
1 L’assoggettamento alla tassa comincia al più presto all’inizio dell’anno in cui l’assoggettato agli obblighi militari ha compiuto 19 anni. L’assoggettamento termina al più tardi alla fine dell’anno in cui compie 37 anni.
2 Per gli assoggettati alla tassa conformemente all’articolo 2 capoverso 1 lettera a che non prestano servizio di protezione civile, l’assoggettamento alla tassa inizia nell’anno successivo a quello del reclutamento. Esso dura 11 anni.
3 Per gli assoggettati alla tassa conformemente all’articolo 2 capoverso 1 lettera a che prestano servizio di protezione civile, l’assoggettamento alla tassa inizia nell’anno successivo a quello in cui hanno iniziato la formazione di base nell’ambito del servizio di protezione civile. Esso dura 11 anni.
4 Per gli obbligati al servizio che sono assoggettati alla tassa conformemente all’articolo 2 capoverso 1 lettera c e non prestano servizio militare, l’assoggettamento alla tassa inizia nell’anno successivo a quello in cui hanno completato la scuola reclute, ma al più tardi nell’anno in cui hanno compiuto 25 anni. Esso dura fino al termine dell’obbligo di prestare servizio militare.
5 Per gli obbligati al servizio che sono assoggettati alla tassa conformemente all’articolo 2 capoverso 1 lettera c e non prestano servizio civile, l’assoggettamento alla tassa inizia nell’anno successivo a quello in cui la decisione d’ammissione al servizio civile è passata in giudicato, ma al più tardi nell’anno in cui hanno compiuto 25 anni. Esso dura fino al termine dell’obbligo di prestare servizio civile.
1 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
Art. 4 Esenzione dalla tassa1
1 È esentato dalla tassa chiunque, nell’anno di assoggettamento:
consegue, per notevole menomazione fisica, mentale o psichica, un reddito imponibile che, dopo deduzione supplementare di prestazioni d’assicurazione di cui all’articolo 12 capoverso 1 lettera c nonché delle spese di sostentamento causate dall’invalidità, non supera di oltre il 100 per cento il minimo vitale ai sensi del diritto in materia di esecuzione per debiti;
abis.3 è considerato inabile al servizio a causa di una notevole menomazione e percepisce una rendita o un assegno per grandi invalidi dall’assicurazione federale per l’invalidità o dall’assicurazione contro gli infortuni;
ater.4 è considerato inabile al servizio a causa di una notevole menomazione e non riceve un assegno per grandi invalidi, ancorché ne adempia una delle due esigenze minime;
è, per un danno cagionato alla sua salute dal servizio militare o dal servizio civile, dichiarato inabile al servizio o è dispensato dallo stesso;
quale membro dell’Assemblea federale, dovendo essere presente alle sessioni della stessa non ha potuto prestare il servizio militare o il servizio civile cui era tenuto, appartiene al personale militare oppure è esentato dal servizio personale giusta la legislazione sul servizio militare o quella sul servizio civile;
ha acquisito o perso la cittadinanza svizzera.8
2 È, inoltre, esentato dalla tassa9, riservato l’articolo 21 capoverso 2, chiunque, nell’anno di assoggettamento, è sottoposto per almeno 30 giorni al diritto penale militare, perché appartiene a un’impresa posta sotto il regime dell’esercizio di guerra.
2bis È pure esentato dalla tassa chiunque ha assolto tutto il servizio prescritto dalla legislazione concernente il servizio militare o quello civile. Tale esenzione non è valevole per gli anni di servizio attivo.10
3 Se l’assoggettato muore durante l’anno di assoggettamento, la tassa non è riscossa.11
1 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 22 giu. 1979, in vigore dal 1° gen. 1980 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913).
2 Nuovo testo giusta il n. 1 dell’all. LF del 21 mar. 2003 (4a revisione dell’AI), in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3837; FF 2001 2851).
3 Introdotta dal n. I della LF del 17 giu. 1994, in vigore dal 1° gen. 1995 (RU 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 639).
4 Introdotta dal n. I della LF del 17 giu. 1994, in vigore dal 1° gen. 1995 (RU 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 639).
6 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
7 Abrogata dal n. 5 dell’all. alla LF del 19 mar. 2010, con effetto dal 1° gen. 2011 (RU 2010 6015; FF 2009 5137).
8 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 22 giu. 1979, in vigore dal 1° gen. 1980 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913).
9 Nuova espr. giusta il n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768). Di detta mod. é tenuto conto in tutto il presente testo.
10 Introdotto dal n. I della LF del 17 giu. 1994 (RU 1994 2777; FF 1993 II 639). Nuovo testo giusta il n. 9 dell’all. alla L del 6 ott. 1995 sul servizio civile, in vigore dal 1° gen. 1997 (RU 1996 1445; FF 1994 III 1445).
11 Introdotto dal n. I della LF del 22 giu. 1979, in vigore dal 1° gen. 1980 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913).
Art. 4a1Esenzione degli Svizzeri all’estero dalla tassa militare2
1 È esentato dalla tassa militare3 lo Svizzero all’estero che nell’anno di assoggettamento è domiciliato almeno sei mesi all’estero, sempre che:
all’inizio dell’anno di assoggettamento sia domiciliato all’estero da più di tre anni senza interruzione;
durante l’anno di assoggettamento debba prestare servizio militare o servizio civile nello Stato straniero in cui è domiciliato o pagare un tributo corrispondente alla tassa d’esenzione dall’obbligo militare;
durante l’anno di assoggettamento, in qualità di cittadino dello Stato straniero in cui ha il suo domicilio, sia a disposizione dell’esercito o del servizio civile di questo Stato, dopo aver prestato i servizi regolamentari.
2 Se la persona soggetta all’obbligo militare era già stata domiciliata all’estero anteriormente, questi soggiorni all’estero sono computati nel periodo di tre anni, sempre che i soggiorni siano durati ogni volta almeno dodici mesi.6
3 Non sono esentati gli Svizzeri soggetti all’obbligo militare che pur essendo domiciliati all’estero sono tenuti a notificarsi giusta le disposizioni del servizio militare o civile e che devono adempiervi i loro obblighi di servizio.7
1 Introdotta(o) dal n. I della LF del 17 giu. 1994, in vigore dal 1° gen. 1995 (RU 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 639).
2 Ora: «tassa».
3 Ora: «tassa».
4 Nuovo testo giusta il n. 9 dell’all. alla L del 6 ott. 1995 sul servizio civile, in vigore dal 1° gen. 1997 (RU 1996 1445; FF 1994 III 1445).
7 Nuovo testo giusta il n. 9 dell’all. alla L del 6 ott. 1995 sul servizio civile, in vigore dal 1° gen. 1997 (RU 1996 1445; FF 1994 III 1445).
1 Abrogato dall’art. 3 cpv. 1 della LF del 14 dic. 1973 su la tassa d’esenzione dal servizio militare degli Svizzeri all’estero, con effetto dal 1° gen. 1974 (RU 1974 795; FF 1973 I 949).
Art. 6 Successione nell’assoggettamento1
1 Se l’assoggettato alla tassa muore, gli eredi subentrano nei suoi diritti e obblighi; essi rispondono in solido delle tasse ancora dovute. L’erede è liberato dall’obbligo del pagamento, in quanto provi che le tasse superano la sua quota ereditaria, compresi gli acconti ricevuti.
2 Abrogato dal n. I della LF del 22 giu. 1979, con effetto dal 1° gen. 1980 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913).
Art. 7 Servizio militare e servizio civile1
1 Il servizio militare comprende i giorni di servizio computabili giusta la legislazione militare.2
1bis Il servizio civile comprende i giorni di servizio computabili giusta la legislazione sul servizio civile.3
3 Non sono considerati servizio militare o servizio civile ai sensi della presente legge:5
la partecipazione a corsi nell’ambito dell’istruzione tecnica premilitare, al tiro obbligatorio fuori servizio e al corso di tiro per ritardatari;
la partecipazione a esercizi o corsi di associazioni militari e di «Gioventù e Sport»;
il servizio compiuto dietro indennità giornaliera oppure nell’ambito di un rapporto di lavoro su base contrattuale.
4 Se, partecipando a una delle attività enunciate al capoverso 3 lettera a, l’assoggettato agli obblighi militari rimane vittima di un incidente che cagiona un danno alla salute, diviene applicabile l’articolo 4 capoverso 1 lettera b.
1 Nuovo testo giusta il n. 9 dell’all. alla L del 6 ott. 1995 sul servizio civile, in vigore dal 1° gen. 1997 (RU 1996 1445; FF 1994 III 1445).
2 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
3 Introdotto dal n. 9 dell’all. alla L del 6 ott. 1995 sul servizio civile, in vigore dal 1° gen. 1997 (RU 1996 1445; FF 1994 III 1445).
4 Abrogato dal n. I della LF del 4 ott. 2003, con effetto dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
6 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
7 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 17 giu. 1994, in vigore dal 1° gen. 1995 (RU 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 639).
8 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
Art. 81Servizio militare o civile non prestato
1 Se in un anno successivo a quello in cui ha assolto la scuola reclute l’obbligato al servizio militare non presta il servizio in modo completo, si considera che in tale anno il servizio militare non è stato prestato ai sensi della presente legge.
2 Se in un anno successivo a quello in cui la decisione d’ammissione al servizio civile è passata in giudicato l’obbligato al servizio civile non presta almeno 26 giorni computabili di servizio, si considera che in tale anno il servizio civile non è stato prestato ai sensi della presente legge.
3 La tassa annuale non è dovuta per l’anno in cui l’obbligato al servizio non ha potuto prestare il servizio in modo completo per uno dei seguenti motivi:
per motivi militari, perché chiamato in servizio al fine di coprire il fabbisogno di specialisti nelle formazioni o di quadri nei servizi d’istruzione;
per motivi legati al servizio civile, se nell’anno di assoggettamento alla tassa non sussisteva alcun obbligo di prestare servizio; e
poiché sussisteva un pericolo per la sua salute a causa di un’epidemia o di un’epizoozia.
Art. 9 Anno di assoggettamento
1 Quando nell’anno di assoggettamento sono adempiute le condizioni che la determinano, essa abbraccia l’intera durata del medesimo.
1 Abrogato dal n. I della LF del 22 giu. 1979, con effetto dal 1° gen. 1980 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913).
Art. 9a1Tassa d’esenzione finale
1 Le persone che prestano servizio militare o servizio civile sottoposte alla tassa secondo l’articolo 2 capoverso 1bis, nell’anno del proscioglimento versano una tassa d’esenzione finale se all’adempimento del totale obbligatorio dei giorni di servizio mancano loro più di 15 giorni di servizio militare computabili o più di 25 giorni di servizio civile computabili.
2 Per determinare se la tassa d’esenzione finale è dovuta, sono convertiti in giorni di servizio prestati:
le tasse d’esenzione già versate;
gli anni in cui non sussisteva l’assoggettamento alla tassa per uno dei motivi di cui agli articoli 4, 4a o 8 capoverso 3.
3 Le disposizioni della presente legge, ad eccezione del capitolo settimo, si applicano anche alla tassa d’esenzione finale.
1 Introdotto dal n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277). Vedi anche le disp. trans. di detta mod. alla fine del presente testo.
Capitolo secondo: Reddito imponibile6
1 Abrogato dal n. I della LF del 17 giu. 1994, con effetto dal 1° gen. 1995 (RU 1994 2777; FF 1993 II 639).
Art. 111Oggetto della tassa
La tassa è riscossa, giusta la legislazione sull’imposta federale diretta, sul reddito netto complessivo che l’assoggettato consegue in Svizzera e all’estero.
1 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 17 giu. 1994, in vigore dal 1° gen. 1995 (RU 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 639).
Art. 121Deduzioni
1 Sono dedotti dal reddito netto:
le deduzioni sociali secondo le disposizioni vigenti per l’imposta federale diretta, nell’anno di assoggettamento;
le prestazioni imponibili che l’assoggettato riceve dall’assicurazione militare, dall’assicurazione per l’invalidità, dall’Istituto nazionale svizzero d’assicurazione contro gli infortuni o da un altro istituto d’assicurazione infortuni, malattie o invalidità di diritto pubblico o privato;
2 È determinante la situazione dell’assoggettato nel periodo di tassazione dell’imposta su cui si fonda il calcolo della tassa. Se la tassa è fissata su dichiarazione speciale, è determinante la situazione in cui si trovava l’assoggettato alla fine dell’anno di assoggettamento.
2 Abrogata dal n. I della LF del 3 ott. 2008, con effetto dal 1° gen. 2010 (RU 2009 1085; FF 2008 2255).
3 Abrogata dal n. I della LF del 3 ott. 2008, con effetto dal 1° gen. 2010 (RU 2009 1085; FF 2008 2255).
Capitolo terzo: Calcolo della tassa
Art. 131Aliquota
1 La tassa ammonta a 3 franchi per ogni 100 franchi di reddito soggetto alla tassa, ma almeno a 400 franchi.2
2 Per gli invalidi che non sono esentati dalla tassa militare3 giusta l’articolo 4 capoverso 1 lettera a, la tassa è dimezzata.
2 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 3 ott. 2008, in vigore dal 1° gen. 2010 (RU 2009 1085; FF 2008 2255).
Art. 151Riduzione in funzione dei giorni di servizio prestati nell’anno di assoggettamento
1 L’obbligato al servizio militare che nel corso dell’anno di assoggettamento ha prestato più della metà dei giorni di servizio computabili deve la metà della tassa.2
2 L’obbligato al servizio civile che nel corso dell’anno di assoggettamento ha prestato meno di 26, ma almeno 14 giorni computabili di servizio, deve la metà della tassa.
1 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 3 ott. 2008, in vigore dal 1° gen. 2010 (RU 2009 1085; FF 2008 2255).
1 Abrogato dal n. 8 dell’all. della LF del 22 giu. 1990, con effetto dal 1° gen. 1991 (RU 1990 1882: FF 1989 II 942).
Art. 191Riduzione in funzione del numero totale dei giorni di servizio prestati2
1 La tassa è ridotta in funzione del numero totale dei giorni di servizio computabili che l’assoggettato ha prestato complessivamente sino alla fine dell’anno di assoggettamento.3
2 La riduzione è di un decimo per 50–99 giorni di servizio militare (75–149 giorni di servizio civile) e di un altro decimo per ogni 50 giorni di servizio militare (75 giorni di servizio civile) in più o per una frazione degli stessi.4
Art. 21 Aumento della tassa per gli anni di servizio attivo
1 L’Assemblea federale può aumentare fino al doppio l’ammontare della tassa per gli anni nei quali la maggior parte delle truppe è chiamata a prestare servizio attivo.1
2 Se l’Assemblea federale fa uso di siffatta facoltà, gli assoggettati di cui all’articolo 4 capoverso 2 devono pagare soltanto il supplemento di tassa.
Capitolo quarto: Autorità
1 La tassa è riscossa dai Cantoni, sotto la vigilanza della Confederazione.
3 Ogni Cantone istituisce un’autorità di ricorso indipendente dall’amministrazione. Esso può prevedere un’autorità di ricorso di seconda istanza. Come autorità cantonale di ultima istanza designa un tribunale superiore.2
4 L’organizzazione e la gestione delle autorità cantonali sono disciplinate dal diritto cantonale, riservato il diritto federale. Qualora un Cantone non possa prendere tempestivamente le disposizioni indispensabili, il Consiglio federale emana provvisoriamente le ordinanze necessarie.
5 Più Cantoni possono convenire di riscuotere la tassa in comune. Essi disciplinano la procedura e l’organizzazione della riscossione della tassa nonché la composizione della commissione di ricorso. In mancanza di un simile disciplinamento, è applicabile la procedura del Cantone competente ai sensi dell’articolo 23.3
6 Per adempiere i loro compiti legali, le autorità incaricate dell’esecuzione della presente legge sono autorizzate a utilizzare sistematicamente il numero d’assicurato dell’assicurazione vecchiaia e superstiti conformemente alle disposizioni della legge federale del 20 dicembre 19464 sull’assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti.5
1 Abrogato dal n. I della LF del 4 ott. 2003, con effetto dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
3 Introdotto dal n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
5 Introdotto dal n. 7 dell’all. alla LF del 23 giu. 2006 (Nuovo numero d’assicurato dell’AVS), in vigore dal 1° dic. 2007 (RU 2007 5259; FF 2006 471).
Art. 231Competenza
1 La competenza di riscuotere la tassa spetta all’autorità della tassa del Cantone in cui l’assoggettato è domiciliato o notificato conformemente alle prescrizioni militari o del servizio civile il 31 dicembre dell’anno di assoggettamento.
2 Il Consiglio federale può, in casi speciali, stabilire deroghe alla competenza assegnata dal capoverso 1, allo scopo di semplificare la riscossione della tassa.
1 Le autorità incaricate dell’esecuzione della presente legge si prestano gratuitamente assistenza amministrativa.1
2 Le seguenti autorità e i seguenti uffici trasmettono gratuitamente le notifiche opportune, comunicano le informazioni necessarie e garantiscono la consultazione degli atti alle autorità incaricate dell’esecuzione della presente legge:2
le autorità militari della Confederazione e dei Cantoni;
le autorità della Confederazione preposte al servizio civile e gli uffici regionali del servizio civile;
le autorità fiscali della Confederazione, dei Cantoni, distretti, circoli e Comuni;
l’Ufficio centrale di compensazione AVS/AI;
gli uffici dell’AI cantonali;
l’assicurazione militare3;
i rappresentanti dell’assicurazione obbligatoria contro gli infortuni secondo la legge del 20 marzo 19814 sull’assicurazione contro gli infortuni;
i servizi della protezione civile dei Comuni;
gli uffici cantonali delle esecuzioni e dei fallimenti;
l’Ufficio federale delle assicurazioni sociali;
gli uffici cantonali e comunali preposti all’assistenza sociale;
gli uffici del controllo abitanti dei Comuni.9
3 Il Consiglio federale può vincolare altri uffici a fornire l’assistenza amministrativa di cui al capoverso 2.10
4 Sono trasmessi tutti i dati necessari a stabilire l’assoggettamento alla tassa, l’esenzione dalla tassa nonché la tassazione, l’esazione e il rimborso della tassa, in particolare:
i dati dei controlli militari e del servizio civile;
i dati della dichiarazione d’imposta;
i dati patrimoniali;
i dati riguardanti un’eventuale riduzione della tassa d’esenzione;
i dati sulla salute.11
5 I dati possono essere trasmessi singolarmente, mediante liste o su supporti elettronici di dati.12
6 I dati personali e i dispositivi utilizzati per il loro trattamento, quali i supporti di dati, i programmi informatici e la relativa documentazione devono essere protetti da qualsiasi manipolazione, modifica e distruzione non autorizzata nonché dal furto.13
3 Nuova espr. giusta in n. II cpv. 1 lett. d della LF del 18 mar. 2005 sul trasferimento della gestione dell’assicurazione militare all’INSAI, in vigore dal 1° lug. 2005 (RU 2005 2881; FF 2004 2493).
5 Abrogata dal n. I della LF del 3 ott. 2008, con effetto dal 1° gen. 2010 (RU 2009 1085; FF 2008 2255).
6 Introdotta dal n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
7 Introdotta dal n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
8 Introdotta dal n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
9 Nuovo testo giusta il n. VI 5 della LF del 24 mar. 2000 concernente l’istituzione e l’adeguamento di basi legali per il trattamento di dati personali, in vigore dal 1° set. 2000 (RU 2000 1891; FF 1999 7979).
10 Introdotto dal n. VI 5 della LF del 24 mar. 2000 concernente l’istituzione e l’adeguamento di basi legali per il trattamento di dati personali, in vigore dal 1° set. 2000 (RU 2000 1891; FF 1999 7979).
11 Introdotto dal n. VI 5 della LF del 24 mar. 2000 concernente l’istituzione e l’adeguamento di basi legali per il trattamento di dati personali (RU 2000 1891; FF 1999 7979). Nuovo testo giusta il n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
12 Introdotto dal n. VI 5 della LF del 24 mar. 2000 concernente l’istituzione e l’adeguamento di basi legali per il trattamento di dati personali, in vigore dal 1° set. 2000 (RU 2000 1891; FF 1999 7979).
13 Introdotto dal n. VI 5 della LF del 24 mar. 2000 concernente l’istituzione e l’adeguamento di basi legali per il trattamento di dati personali, in vigore dal 1° set. 2000 (RU 2000 1891; FF 1999 7979).
Capitolo quinto: Tassazione e rimedi giuridici
Art. 251Anno di tassazione
1 La tassa è stabilita ogni anno:
per gli assoggettati domiciliati in Svizzera;
per le persone soggette all’obbligo militare domiciliate all’estero ma che sono tenute a notificarsi in Svizzera conformemente alle prescrizioni militari o a quelle che reggono il servizio civile e che devono adempiervi i loro obblighi di servizio.
2 L’anno di tassazione è, di regola, l’anno civile successivo all’anno di assoggettamento.
3 La tassa delle persone soggette all’obbligo militare che intendono partire all’estero è stabilita e riscossa prima dell’inizio del congedo all’estero.3
4 La tassa delle persone soggette all’obbligo militare domiciliate all’estero è stabilita al loro rientro in Svizzera. È applicabile l’articolo 38.
Art. 261Basi di tassazione
1 L’autorità di tassazione prende tutti i provvedimenti necessari all’accertamento dell’assoggettamento alla tassa e al calcolo della stessa.
2 La tassa è calcolata sulla base della tassazione relativa all’imposta federale diretta passata in giudicato.
3 Qualora non possa essere calcolata secondo il capoverso 2, la tassa è stabilita in base a una dichiarazione speciale secondo l’articolo 12 capoverso 2.
Art. 27 Doveri dell’assoggettato
1 A richiesta dell’autorità di tassazione, l’assoggettato deve indicare alla medesima, coscienziosamente, i fatti che possono essere importanti nell’accertamento dell’obbligo di assoggettamento e delle basi di calcolo della tassa.1
2 A richiesta dell’assoggettato, sono tenuti a dargli attestazioni:
le persone fisiche, le persone giuridiche e le comunità di persone che abbiano o abbiano avuto rapporti contrattuali con l’assoggettato (datori di lavoro, creditori, debitori, amministratori di sostanze, consoci, ecc.): sul rapporto contrattuale comune, come anche sulle pretese e prestazioni reciproche valutabili in danaro;
le persone giuridiche: sulle loro prestazioni all’assoggettato, in quanto membro od organo della persona giuridica oppure beneficiario d’una fondazione.
Art. 28 Notificazione della decisione di tassazione1
1 La decisione di tassazione è notificata per iscritto all’assoggettato. Questa indica il titolo giuridico dell’assoggettamento alla tassa, le basi di calcolo, l’ammontare della tassa, l’eventuale riduzione della tassa, il termine di pagamento e i rimedi giuridici.2
2 Se l’assoggettato è d’ignota dimora o se egli dimora all’estero e non ha un rappresentante in Svizzera, la decisione può essergli notificata validamente mediante pubblicazione nel Foglio ufficiale del Cantone.3
2 Nuovo testo del per. giusta il n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
3 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
4 Abrogato dal n. I della LF del 22 giu. 1979, con effetto dal 1° gen. 1980 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913).
Art. 29 Decisione d’esenzione dalla tassa1
1 L’autorità di tassazione, quando deve determinare se un assoggettato ha diritto all’esenzione dalla tassa per una durata superiore all’anno di assoggettamento, prende una decisione speciale.2
2 Tale decisione, passata che sia in giudicato, rimane valida fintanto che non sopravvengono nuovi fatti decisivi.
Art. 30 Reclamo1
1 Contro la decisione di tassazione e la decisione d’esenzione dalla tassa può essere proposto, nel termine di 30 giorni dalla notificazione, un reclamo per iscritto all’autorità di tassazione.2
2 Il reclamo deve contenere delle conclusioni precise e indicare i fatti sui quali è fondato.
3 Se il reclamo è ammissibile, l’autorità di tassazione riesamina la decisione, senz’essere vincolata dalle conclusioni presentate.
4 La decisione sul reclamo deve essere motivata; essa indica i rimedi di diritto.
5 La procedura di reclamo è gratuita; nondimeno, qualunque sia il risultato della procedura, possono essere addossate al reclamante le spese delle indagini che egli avesse abusivamente cagionato.
Art. 31 Ricorso
1 La decisione su reclamo può essere impugnata per iscritto, nel termine di 30 giorni dalla notificazione, mediante ricorso alla commissione cantonale di ricorso. È applicabile, per analogia, l’articolo 30 capoversi 2, 3 e 4.
2 Le spese di procedura innanzi alla commissione di ricorso sono a carico, di regola, della parte soccombente; se il ricorso è parzialmente ammesso, le spese di procedura sono ridotte, o, in via eccezionale, condonate. Esse sono nondimeno addossate al ricorrente ancorché abbia vinto il ricorso, se, con l’adempiere i suoi obblighi, fosse stato in facoltà sua di conseguire il medesimo risultato nell’istanza precedente.1
2bis L’ammontare delle tasse di decisione e di cancelleria e delle spese ripetibili è stabilito secondo il diritto cantonale.2
3 Le decisioni pronunciate dalle autorità cantonali di ultima istanza possono essere impugnate con ricorso al Tribunale federale conformemente alla legge del 17 giugno 20053 sul Tribunale federale.4
2 Introdotto dal n. I della LF del 22 giu. 1979, in vigore dal 1° gen. 1980 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913).
4 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
Art. 31a1Sospensione dei termini
Alle procedure di reclamo e di ricorso di cui agli articoli 30 e 31 non si applica la sospensione dei termini di cui all’articolo 22a della legge federale del 20 dicembre 19682 sulla procedura amministrativa.
1 Introdotto dal n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
Capitolo sesto: Esazione della tassa
Art. 321Scadenza
1 La tassa scade, di regola, il 1° maggio dell’anno civile successivo all’anno di assoggettamento (termine generale di scadenza).
2 Con la notificazione della decisione di tassazione scadono:
la tassa sulle prestazioni in capitale di istituzioni di previdenza;
la tassa in caso di pagamento di arretrati.
3 La tassa scade in ogni caso:
il giorno in cui l’assoggettato che vuol lasciare durevolmente il Paese prende i provvedimenti necessari per la partenza;
all’atto della dichiarazione di fallimento a carico dell’assoggettato, solo per quanto riguarda le tasse degli anni precedenti alla dichiarazione di fallimento;
alla morte dell’assoggettato.
4 Il termine non muta anche se l’assoggettato ha ricevuto a tale data solamente un calcolo provvisorio della tassa oppure se ha presentato un reclamo o un ricorso contro la tassazione.
Art. 32a1Riscossione provvisoria e riscossione definitiva
1 La tassa è riscossa conformemente alla tassazione. Se alla scadenza la tassazione non è ancora stata operata, la tassa è riscossa provvisoriamente. Determinanti al riguardo sono la dichiarazione d’imposta per l’imposta federale diretta, l’ultima tassazione relativa all’imposta federale diretta, l’ultima tassazione relativa alla tassa d’esenzione o l’importo presumibilmente dovuto.
2 Le tasse riscosse provvisoriamente sono conteggiate in quelle dovute conformemente alla tassazione definitiva.
3 Se l’importo riscosso è insufficiente, è chiesta la differenza; le somme eccedenti sono restituite. Per gli interessi si applicano le disposizioni sull’imposta federale diretta.
1 Introdotto dal n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
Art. 32b1Pagamento
1 La tassa deve essere pagata entro 30 giorni dalla scadenza.
2 Per i pagamenti anticipati effettuati prima della scadenza è versato un interesse rimunerativo conformemente alle disposizioni sull’imposta federale diretta.
Art. 32c1Interesse di mora
1 Il debitore della tassa deve pagare, per gli importi che non ha versato entro il termine stabilito, un interesse di mora. L’interesse è determinato in base alle disposizioni sull’imposta federale diretta.
2 Se il debitore della tassa, per motivi di cui non deve rispondere, non ha ancora ricevuto il conteggio al momento della scadenza, l’interesse decorre dopo trenta giorni dalla sua notificazione.
Art. 331Diffida
Se la tassa, divenuta esecutoria, non è pagata alla scadenza, all’assoggettato viene intimata una diffida nella quale gli è assegnato un termine suppletivo di 15 giorni.
Art. 341Esecuzione forzata
1 Se la tassa, divenuta esecutoria, non è pagata nonostante la diffida, si procede in via esecutiva contro il debitore.
2 Se il debitore non ha il domicilio in Svizzera o se è stato ordinato il sequestro di beni che gli appartengono, l’esecuzione può essere promossa senza precedente diffida.
3 Le decisioni di tassazione nonché le decisioni su reclamo e su ricorso, divenute esecutorie, sono equiparate alle sentenze esecutive di cui all’articolo 80 della legge federale dell’11 aprile 18892 sulla esecuzione e sul fallimento.
4 Non è necessario indicare i crediti di tassa negli inventari pubblici, né insinuarli in caso di diffida pubblica ai creditori.
Art. 34a1Restituzione delle tasse pagate per errore
1 L’assoggettato può chiedere la restituzione di una tassa non dovuta o dovuta solo in parte, che egli ha pagato per errore.
2 Gli importi restituiti più di trenta giorni dopo il loro versamento fruttano un interesse dalla data di versamento; si applica il tasso applicabile per l’imposta federale diretta.
3 La domanda di restituzione dev’essere presentata all’autorità cantonale della tassa, entro cinque anni dalla fine dell’anno civile in cui è stato eseguito il versamento. Se l’autorità respinge la domanda, l’interessato può avvalersi dei rimedi giuridici ammessi contro una decisione di tassazione. Il diritto alla restituzione si estingue dieci anni dopo la fine dell’anno del versamento.
Art. 35 Garanzie1
1 Per gli obbligati al servizio, la concessione e la proroga di un congedo per l’estero dal servizio militare o civile possono essere vincolate al pagamento della tassa dovuta o alla costituzione di garanzie.2
2 Il Consiglio federale emana le norme che devono disciplinare l’applicazione dei provvedimenti di garanzia. Esso vigila affinché gli interessi degli assoggettati non subiscano un pregiudizio sproporzionato.3
Art. 36 Costituzione di garanzie1
1 L’autorità incaricata dell’esazione può esigere garanzie per le tasse dell’anno corrente e degli anni anteriori, anche se non siano fissate con decisione passata in giudicato, né scadute:
quando l’esazione sembri pregiudicata;
quando l’assoggettato non ha domicilio in Svizzera e contravviene alle prescrizioni militari e a quelle che reggono il servizio civile o alle disposizioni sulla tassa d’esenzione applicabili agli assenti dalla Svizzera;
quando l’assoggettato si appresta ad abbandonare il domicilio in Svizzera.
2 La richiesta di garanzie deve indicarne la causa giuridica, l’ammontare da garantire e l’ufficio incaricato di riceverle. Essa vale come decreto di sequestro, di cui all’articolo 274 della legge federale dell’11 aprile 18893 sulla esecuzione e sul fallimento, ed è parificata a una sentenza esecutiva, di cui all’articolo 80 della medesima legge. L’azione intesa a revocare il sequestro non è ammessa.
3 Contro la richiesta di garanzie è ammissibile, nel termine di 30 giorni dalla notificazione, il ricorso alla commissione cantonale di ricorso. È applicabile l’articolo 31 capoverso 3.4
4 Il ricorso contro la richiesta di garanzie non ha effetto sospensivo.5
4 Nuovo testo giusta il n. 62 dell’all. alla L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 2197; FF 2001 3764).
5 Introdotto dal n. 62 dell’all. alla L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 2197; FF 2001 3764).
Art. 371Proroga e condono
1 Se il pagamento entro il termine prescritto della tassa militare e delle spese dovesse essere particolarmente gravoso per l’assoggettato, può essere concessa una proroga del termine oppure la possibilità di pagare a rate. In tali casi si può rinunciare alla riscossione degli interessi.2
2 A istanza scritta dell’interessato, la tassa militare3 e le spese possono essere condonate, del tutto o in parte, qualora il pagamento avesse conseguenze eccessivamente gravose per l’interessato, in particolare se questi si trova nel bisogno o se possa occorrere che pagando vi abbia a cadere.
2 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
Art. 38 Prescrizione1
1 La tassa si prescrive in cinque anni. Il termine di prescrizione decorre dalla fine dell’anno civile successivo all’anno in cui la tassazione dell’imposta federale diretta è passata in giudicato. Una tassa sottratta non si prescrive fintanto che non siano prescritte l’azione penale e l’esecuzione della pena. La tassa stabilita sulla base di una dichiarazione speciale si prescrive in cinque anni a decorrere dalla fine dell’anno di assoggettamento.2
2 La prescrizione non comincia, ed è sospesa, durante la procedura di reclamo, o di ricorso, e fintanto che nessuna delle persone tenute al pagamento ha il domicilio in Svizzera.
ogni volta che sia ordinata la ricerca dell’assoggettato che ha violato l’obbligo di notificazione militare o del servizio civile;
ogni volta che un atto ufficiale inteso ad accertare, o a esigere, la tassa sia fatto noto a una persona tenuta a pagarla;
ogni volta che una persona tenuta a pagare la tassa riconosca espressamente il debito.
In ogni caso d’interruzione, incomincia a decorrere una nuova prescrizione.
4 La sospensione e l’interruzione non possono differire la prescrizione oltre cinque anni.
3 Nuovo testo giusta il n. 9 dell’all. alla L del 6 ott. 1995 sul servizio civile, in vigore dal 1° gen. 1997 (RU 1996 1445; FF 1994 III 1445).
Capitolo settimo:7 Rimborso della tassa
1 La tassa pagata è rimborsata a chi ha prestato il totale obbligatorio dei giorni di servizio militare o civile.
2 La tassa è rimborsata:
su domanda dell’obbligato al servizio; o
d’ufficio, se l’autorità competente viene a conoscenza della prestazione del totale obbligatorio dei giorni di servizio.
3 La domanda di rimborso può essere presentata all’autorità competente del Cantone che ha riscosso l’ultima tassa. Alla domanda deve essere allegato l’attestato della prestazione del totale obbligatorio dei giorni di servizio.
4 La decisione sul rimborso della tassa è impugnabile conformemente agli articoli 30 e 31.
5 Il diritto al rimborso e l’obbligo di rimborsare si prescrivono alla fine del quinto anno dal proscioglimento dall’obbligo di prestare servizio militare o civile. Sono escluse le tasse che alla fine del quinto anno dal proscioglimento non sono ancora state stabilite; in questo caso, il diritto al rimborso e l’obbligo di rimborsare si prescrivono cinque anni dopo che tutte le tasse sono state stabilite.
6 Nessun interesse è corrisposto per le somme rimborsate.
Capitolo ottavo: Disposizioni penali
Art. 401Frode
Chiunque, al fine di sottrarsi al pagamento di una tassa o di procacciare a sé o a un terzo un altro indebito profitto pecuniario, forma un documento falso o altera un documento vero o forma un documento suppositizio, o fa uso, a scopo d’inganno, di un tale documento formato o alterato da un terzo, è punito con una pena detentiva fino a tre anni o con una pena pecuniaria.
Art. 41 Sottrazione
1 Chiunque, intenzionalmente, si sottrae al pagamento di una tassa o procaccia a sé o a un terzo un altro indebito profitto pecuniario, è punito con una multa fino a tre volte la tassa sottratta, nonostante la pena incorsa per frode di tassa.
2 Se la sottrazione è commessa per negligenza, la pena è della multa fino all’ammontare della tassa sottratta.
3 Il tentativo di sottrazione e la complicità sono punibili.
4 La sottrazione e la pena applicabile in caso di sottrazione si prescrivono in cinque anni.1
5 L’assoggettato, indipendentemente dalla punibilità di una data persona, è tenuto a pagare o a restituire la tassa non riscossa o rimborsata o condonata a torto. L’esazione complementare è fatta valere mediante decisione di tassazione, con riserva del reclamo e del ricorso.
Art. 43 Inosservanza di prescrizioni d’ordine
Chiunque, intenzionalmente o per negligenza, non si conforma, nonostante diffida, a una disposizione della presente legge o di un regolamento d’applicazione, o di una decisione particolare notificatagli in virtù di siffatte disposizioni, è punito con un’ammenda fino a 200 franchi.
Art. 44 Azione penale e giudizio
1 L’azione penale e il giudizio delle infrazioni alla presente legge spettano alle autorità del Cantone di tassazione; sono disciplinati dal Codice di procedura penale del 5 ottobre 20071.2
2 L’amministrazione cantonale della tassa d’esenzione è competente a giudicare le infrazioni, quando non sono adempiute le condizioni richieste per l’inflizione di una pena privativa della libertà.3 Ove quell’amministrazione reputi che tali condizioni sono adempiute, essa trasmette gli atti all’autorità cui spetta l’azione penale ordinaria.
3 L’amministrazione deve notificare per iscritto la decisione amministrativa all’incolpato e informarlo che ha la facoltà di rivolgersi ad essa, nel termine di 30 giorni dalla notificazione, per chiedere una decisione giudiziaria.
4 Se la decisione giudiziaria è chiesta tempestivamente, l’amministrazione trasmette gli atti al giudice penale. Qualora la decisione giudiziaria non sia chiesta tempestivamente, la decisione amministrativa è equiparata a una sentenza passata in giudicato.4
2 Nuovo testo giusta il n. II 20 dell’all. 1 del Codice di diritto processuale penale svizzero del 5 ott. 2007, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 1881; FF 2006 989).
4 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768).
Capitolo nono: Regolamento dei conti con la Confederazione
1 I Cantoni versano alla Confederazione il gettito lordo della tassa d’esenzione, detratto un emolumento di riscossione, nel termine di 30 giorni dalla fine dell’anno civile di riscossione.1
2 Per gettito lordo, s’intende l’ammontare delle tasse e degli interessi riscossi dai Cantoni in virtù delle loro competenze in materia di tassazione, detratto quello delle tasse che fossero state rimborsate ai sensi dell’articolo 39.2
3 L’emolumento di riscossione ammonta al 20 per cento del gettito lordo della tassa d’esenzione.3
1 Nuovo testo giusta il n. I della LF dell’8 ott. 1999, in vigore dal 1° gen. 2000 (RU 2000 327; FF 1999 6784).
3 Introdotto dal n. I della LF dell’8 ott. 1999, in vigore dal 1° gen. 2000 (RU 2000 327; FF 1999 6784).
Capitolo decimo: Disposizioni finali e transitorie
L’uso di documenti nella procedura d’applicazione della presente legge non comporta l’obbligo di pagare tasse di bollo cantonali.
Art. 47 Competenze del Consiglio federale1
1 Il Consiglio federale emana le disposizioni d’esecuzione. Disciplina in particolare la tassazione e la riscossione della tassa militare2 degli assoggettati con congedo per l’estero, nonché la revisione delle decisioni e sentenze passate in giudicato.3
2 Il Consiglio federale può estendere l’applicazione della presente legge ai cittadini di uno Stato straniero, domiciliati in Svizzera, qualora quello Stato sottoponga i cittadini svizzeri a un servizio militare o civile personale o al pagamento di una tassa d’esenzione.4
3 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 17 giu. 1994, in vigore dal 1° gen. 1995 (RU 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 639).
5 Introdotto dal n. I della LF del 22 giu. 1979 (RU 1979 1733; FF 1978 II 913). Abrogato dal n. I della LF del 3 ott. 2008, con effetto dal 1° gen. 2010 (RU 2009 1085; FF 2008 2255).
Art. 48 Abrogazioni
1 A contare dall’entrata in vigore della presente legge, sono abrogate tutte le disposizioni sulla tassa d’esenzione dal servizio militare, a essa contrarie.
2 Sono segnatamente abrogate:
la legge federale del 28 giugno 18781 sulla tassa d’esenzione dal servizio militare;
la legge federale del 29 marzo 19012 che completa quella del 28 giugno 1878 sulla tassa d’esenzione dal servizio militare;
il decreto federale del 4 aprile 19463 concernente il computo del servizio militare prestato pel calcolo della tassa militare;
l’articolo 166 dell’Organizzazione militare del 12 aprile 19074.
1 [CS 5 151]
2 [CS 5 155]
3 [CS 5 184]
4 [CS 5 3; RU 1948 365, 1949 1525 art. 1 a 3, 5 lett. a – d, 1952 339 346 art. 2, 1959 2125 art. 48 cpv. 2 lett. d, 1961 241, 1968 74 n. I, III, 1970 46, 1972 1069 art. 15 n. 3, 1975 11, 1984 1324, 1990 1882, 1991 857 all. n. 10 1412, 1992 288 all. n. 20 2521 art. 55 n. 3 2392 n. I 2, 1993 901 all. n. 5 3043 all. n. 2, 1994 1622 art. 22 cpv. 2, 1997 2022 art. 72 lett. e. RU 1995 4093 all. n. 7]
Art. 49 Entrata in vigore1
1 Il Consiglio federale fissa la data in cui la presente legge entra in vigore.
2 e 3 ...2
2 Abrogati dal n. I della LF del 16 mar. 2018, con effetto dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
Data dell’entrata in vigore: 1° gennaio 19608
Disposizioni finali della modifica del 22 giugno 19799
1 Il decreto federale del 9 ottobre 196410 sulla tassa d’esenzione dal servizio militare per le classi di landsturm è abrogato.
2 Il Consiglio federale ne determina l’entrata in vigore e l’anno di assoggettamento a cui essa è applicabile per la prima volta.12
Disposizioni finali della modifica del 17 giugno 199413
1 Non vi è alcun diritto al rimborso di tasse per le quali il diritto al rimborso era già prescritto prima dell’entrata in vigore della presente legge.
2 Le tasse degli Svizzeri all’estero per gli anni di assoggettamento completi prima dell’entrata in vigore della presente legge sono riscosse dal Cantone d’origine competente, in collaborazione con le rappresentanze svizzere.
2 Il Consiglio federale determina l’entrata in vigore della presente legge e l’anno di assoggettamento cui essa si applica per la prima volta.14
Disposizioni transitorie della modifica del 16 marzo 201815
1 La tassa d’esenzione finale di cui all’articolo 9a è riscossa per la prima volta sugli obbligati al servizio che sono prosciolti dall’obbligo di prestare servizio l’anno successivo a quello in cui entra in vigore la presente modifica.
2 Alle procedure di reclamo e di ricorso pendenti al momento dell’entrata in vigore della presente modifica si applica il diritto anteriore.
RU 1959 2125
4 Nuova espr. giusta il n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768). Di detta mod. é tenuto conto in tutto il presente testo.
5 Nuova espr. giusta il n. I della LF del 4 ott. 2003, in vigore dal 1° gen. 2004 (RU 2003 3707; FF 2002 768). Di detta mod. é tenuto conto in tutto il presente testo.
6 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 17 giu. 1994, in vigore dal 1° gen. 1995 (RU 1994 2777 2784 art. 1; FF 1993 II 639).
7 Nuovo testo giusta il n. I della LF del 16 mar. 2018, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2018 3269; FF 2017 5277).
8 DCF del 14 dic. 1959
9 RU 1979 1733; FF 1978 II 913.
10 [RU 1964 914]
11 Abrogato dal n. 8 dell’all. alla LF del 22 giu. 1990, con effetto dal 1° gen. 1991 (RU 1990 1882; FF 1989 II 942).
12 Essa si applica per la prima volta per l’anno 1979 (cpv. 2 del DCF del 7 nov. 1979 – RU 1979 1739).
13 RU 1994 2777; FF 1993 II 639
14 Essa si applica per la prima volta per l’anno 1995 (art. 1 dell’O del 9 nov. 1994 – RU 1994 2874).
15RU 2018 3269; FF 2017 5277