Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6%20U%20158/03
Timestamp: 2019-04-24 09:13:40
Document Index: 219980775

Matched Legal Cases: ['§ 355', 'EuG', 'EuG', '§ 580', 'BGH', '§ 580', '§ 580']

Rechtsprechung: 6 U 158/03 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Frankfurt, 17.06.2004 | OLG Köln, 31.03.2004
Anspruch gegen einen Anlagevermittler auf Rückzahlung gezahlter Einlagen im Wege des Schadensersatzes; Anwendung der Grundsätze über die Prospekthaftung; Prospektverantwortlichkeit des Ersatzpflichtigen; Umfang der Pflichten eines Anlageberaters und Anlagevermittlers; Verstoß gegen vertragliche Aufklärungspflichten; Unvollständige und irreführende Angaben bezüglich anfallender Innenprovisionen; Besondere Schutzbedürftigfkeit des Anlegers; Zulässigkeit der Beschränkung der Haftung und Kürzung der Verjährungsfrist durch allgemeine Geschäftsbedingungen; Ursächlichkeit einer unrichtigen Auskunft für die Anlageentscheidung; Beschränkung des Schadensersatzes auf das Garantieinteresse; Anrechnung steuerlicher Vorteile; Verletzung vorvertraglicher Pflichten; Haftung wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung
Die Angabe einer Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung ist unzulässig
Telefonnummer in Widerrufsbelehrung ist wettbewerbswidrig
Angabe der Telefonnummer in Widerrufsbelehrung unzulässig: Althausener Treuhand GmbH
Anforderungen an eine Widerrufsbelehung bei Beachtung des Deutlichkeitsgebots; Geeignetheit der Angabe einer Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung zur Verdeutlichung des Inhalts der Widerrufsbelehrung
Angabe der Telefonnummer in Widerrufsbelehrung unzulässig: Althausener Treuhand GmbH -
Telefonnummer in der Widerrufsbelehrung unzulässig
LG Frankfurt/Main, 27.08.2003 - 6 O 28/03
Die von den Klägern in diesem Zusammenhang angeführte obergerichtliche Rechtsprechung (OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 17.06.2004, 6 U 158/03, abrufbar unter juris, Rdnr. 9) ist auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar.
Die Angabe der Telefonnummer ist dann geeignet, den Leser von dem zutreffenden Inhalt der Widerrufsbelehrung abzulenken und sie verletzt deshalb das Deutlichkeitsgebot des § 355 Abs. 2 Satz 1 BGB (OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 17.06.2004, 6 U 158/03).
Unzulässigkeit einer Restitutionsklage bei Klageabweisungsbegehren aufgrund eines nunmehr ergangenen Urteils des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), dass nach Beklagtenansicht zur Klageabweisung zwingt; Relenvanz eines Urteil des EuGH als Urkunde zur Glaubhaftmachung eines Restitutionsgrundes nach § 580 Nr. 7 b Zivilprozeßordnung (ZPO); Voraussetzungen an eine rückbezügliche Beweiskraft eines Urteils
LG Köln, 20.01.1998 - 31 O 493/97
LG Köln, 22.10.1999 - 31 O 493/97
GRUR-RR 2004, 376 (Ls.)
BB 2004, 1134
BB 2004, 942
VGH Hessen, 23.05.2017 - 10 C 1501/16
Selbst wenn man davon ausgeht, dass das strafgerichtliche Urteil des Amtsgerichts Völklingen vom 22. März 2016 angesichts eines grundsätzlich weit auszulegenden Urkundenbegriffs eine andere Urkunde in diesem Sinn sein kann, scheidet sie gleichwohl als Restitutionsgrund aus, weil sie erst nach Eintritt der Rechtskraft des Berufungsurteils vom 26. Februar 2014 ergangen ist, also im Berufungsverfahren nicht hätte benutzt werden können (vgl.: BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 1999 - 8 B 66/99 - NVwZ 1999, 1335; BGH, Urteil vom 7. November 1990 - IV ZR 218/89 - NJW-RR 1991, 380; OLG Köln, Urteil vom 31. März 2004 - 6 U 158/03 - BB 2004, 1134;… Baumbach u. a., ZPO, 74. Aufl., § 580, Rn. 15;… Zöller, ZPO, 31. Aufl., § 580, Rn. 16a).