Source: http://www.blimo.de/leistungen
Timestamp: 2018-03-21 20:28:11
Document Index: 91403266

Matched Legal Cases: ['§ 28', '§ 27', '§ 12', '§ 43', '§ 43', '§35', '§ 43', '§ 181']

Blimo GmbH Immobilienverwaltung : Leistungen
WEG-Verwaltung Mietverwaltung Sondereigentum Sonderleistungen Leistungsbroschüre
Durch die sich ständig ändernde Rechtslage und die vielseitigen Anforderungen an eine WEG kann eine ordnungsgemäße Verwaltung nur durch professionelle Hände sichergestellt werden. Wir garantieren diese Professionalität und decken mit unserem Leistungsspektrum nicht nur das Tagesgeschäft ab.
Transparente Buchführung
Was beinhaltet der Leistungskatalog einer WEG-Verwaltung?
Grundleistungen der Verwaltung
Aufstellen eines Wirtschaftsplanes je Wirtschaftsjahr einschließlich Ausweis der Verteilung je Kosten-/Einnahmeart in Form von Gesamt-/und Einzelwirtschaftsplänen gem. § 28 WEG Gesetz je Sonder-/Teileigentum.
Erstellen einer jährlichen Abrechnung über die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben im Vertragszeitraum als Gesamt- und Einzelabrechnung je Sonder-/Teileigentum. Die Vorlage der Jahresabrechnung soll bis Ende des dritten Quartals, nach Abschluss des Wirtschaftsjahres erfolgen, sofern alle Abrechnungsunterlagen zur Verfügung stehen und die Teilungserklärung und die Gemeinschaftsordnung keine anderen Bestimmungen enthalten.
Der Bestandsnachweis enthält die Angabe über Einnahmen, Ausgaben, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Eigentümern und Dritten sowie die Kontostände.
Einsicht in die Unterlagen und Abrechnung
Sämtliche Unterlagen und Belege stehen allen Miteigentümern zur Einsichtnahme innerhalb von 3 Wochen vor und nach der Eigentümerversammlung während der Bürozeiten nach vorheriger Terminvereinbarung im Büro des Verwalters zur Verfügung. Dies ersetzt die Vorlage der Belege in der Eigentümerversammlung.
Einladung und Durchführung der Eigentümerversammlung und evtl. einer Wiederholungsversammlung bei Beschlussunfähigkeit pro Wirtschaftsjahr mit einer Einladungsfrist von 14 Tagen. Eine Ausnahme von der Einladungsfrist, ist bei einer besonderen Dringlichkeit erlaubt.
Die Einladung wird jedem Eigentümer ohne besonderen Nachweis an die letzte, schriftlich gemeldete Adresse zugestellt.
Der WEG-Verwalter führt den Vorsitz in den Eigentümerversammlungen und sorgt für eine ordnungsgemäße Niederschrift der Beschlüsse nach dem WEG- Gesetz, in der jeweils neuesten gültigen Fassung.
• Zustellung der Versammlungsprotokolle.
Jedem Eigentümer wird eine Kopie der Niederschrift an die
letzte dem Verwalter bekannte Adresse zugestellt.
• Bereitstellung von Räumlichkeiten und evtl. Equipment
zur Durchführung von Versammlungen der
Eigentümergemeinschaft bzw. Anmietung eines
entsprechenden Tagungsraumes in der Nähe des
Objektes auf Kosten der WEG.
Der Verwalter sorgt für die Durchführung der beschlossenen Haus-/Nutzungsordnungen. Schriftlich gemeldete Verstöße gegen die Haus-/Nutzungsordnungen mahnt der Verwalter bei dem für die Störung verantwortlichen Eigentümer mündlich oder schriftlich unter Angabe des Namens des Beschwerdeführers ab. Die nächste Eigentümerversammlung wird unterrichtet, wenn die Abmahnung ohne Erfolg blieb.
5. VERTRÄGE FÜR DIE GEMEINSCHAFT
Der Verwalter ist berechtigt nach Beschluss, im Namen und auf Rechnung der Gemeinschaft Abschluss und Kündigung von Wartungs-, Liefer-, Versicherungs-, Arbeits- und Dienstleistungsverträgen ( z.B. Winterdienst, Objektpflege), sowie Vergleiche und Abtretungen vor - bzw. entgegenzunehmen.
6. ÜBERWACHEN DER VERTRÄGE DER GEMEINSCHAFT
Der Verwalter betreut und überwacht die Verträge der Gemeinschaft.
7. GELDVERWALTUNG
Eröffnen und Schließen von Bankkonten, sowie das Führen der auf den Namen der Eigentümergemeinschaft laufenden Bankkonten. Die Bankkonten der Gemeinschaft sind getrennt vom Vermögen des Verwalters zu führen. Die Instandhaltungsrücklage ist getrennt von anderen Girokonten verzinslich anzulegen.
8. RECHNUNGSKONTROLLE + ANWEISUNG
Einrichten einer übersichtlichen, kaufmännisch ordnungsgemäß geführten Buchhaltung im Vertragszeitraum nach den Bestimmungen des Wohnungseigentumsgesetzes, getrennt für jede Eigentümergemeinschaft, insbesondere:
• Hausgeldkonten je Sonder-/Teileigentum
• Einnahmekonten für Erträge
• Ausgabekonten je Kostenart, ohne Ausweis der Mehrwertsteuer
• Rücklagekonten einschl. Anlage der Mittel
• Personalkonten für Mitarbeiter der Gemeinschaft
(ohne Steuerberatung)
• Verrechnungskonten für Versicherungsschäden am
gemeinschaftlichen Eigentum bis zur Erstattung der verauslagten
• Buchen der Bankbewegungen für die Hausgeldzahlungen und
• Überwachen der pünktlichen Hausgeldzahlung
• Veranlassen der jährlichen Ablesung des Wärmeverbrauchs,
Melden der Gesamtheizkosten an das von der Gemeinschaft
beauftragte Serviceunternehmen, Einbuchen der von diesem
Unternehmen errechneten Einzelkosten je
Sonder-/Teileigentum in die Einzeljahresabrechnung.
Zur Werterhaltung und um entstehende Schäden frühzeitig zu erkennen, technische Überprüfung des Gemeinschaftseigentums durch jährliche Begehung der Wohnanlage.
Soweit aus Sicht der Verwaltung notwendig, einbeziehen von Sonderfachleuten, wie z.B. Gutachter, Architekten, Bauingenieure, Rechtsanwälte, Notare, etc. auf Kosten der Gemeinschaft. Bei Gefahr in Verzug, sofort und ohne Beschluss.
11. EMPFEHLUNG ZUR AUFTRAGSVERGABE
Klärung der Zuständigkeit bei Schäden am Sonder-/Gemeinschaftseigentum.
Schriftaufträge nach Beschluss
Erstellen der schriftlichen Kleinaufträge im Namen und auf Rechnung der Eigentümergemeinschaft als Geschäft der laufenden Verwaltung.
Veranlassungen nach Beschluss
Veranlassen der Reparaturen, Rechnungskontrolle bei Instandhaltungsmaßnahmen und Instandsetzungsmaßnahmen, nach Beschlussfassung.
13. ÜBERWACHUNG
Terminüberwachung bei Angeboten, Aufträgen, Ausführungen, Schlußrechnungen. Andernfalls erfolgt die Abmahnung des Leistungsrückständigen und Information durch Kopie an den Beiratsvorsitzenden.
Veranlassen nach § 27, Abs. 1 Ziffer 3 WEG
Von Sofortmaßnahmen in dringenden Fällen wie Rohrbruch-, Brand-, Sturmschäden.
15. SCHLÜSSELBESTELLUNGEN
Veranlassen der Ausgabe von Schlüsseln und Schließzylindern aus der Sicherheitsschließanlage für Sonder-/Teil-/Gemeinschaftseigentum.
Prüfung, Wartung und Instandhaltung von Anlagen, die eine dauernde Überprüfung benötigen.
17. ALLGEMEINE VERWALTUNG
Schriftverkehr mit den WEG - Mitgliedern, mit Behörden, mit Handwerkern und Dritten in allen Angelegenheiten, betreffend der WEG Mitgliedern.
Besondere Leistungen der Verwaltung
Ein festes Entgelt (pauschale Verwaltervergütung gemäß Vertrag) setzt einen festen Arbeitsumfang voraus.
Der Verwalter ist bereit und in der Lage, weitere Leistungen zu erbringen, um den Eigentümern eine umfassende Information und Werterhaltung des Grundbesitzes zu bieten. Außerdem kann es vorkommen, dass durch einzelne Miteigentümer, Dritte oder durch umfangreiche Instandsetzungen für die Gemeinschaft zusätzlich Aufwand ausgelöst wird, der von dem Verwalter bei Vertragsschluss nicht kalkulierbar ist.
Diese besonderen Leistungen werden vom Verwalter zu den z.Z. gültigen Kostensätzen gesondert gegenüber der Gemeinschaft abgerechnet und soweit möglich und vereinbart, von der Gemeinschaft dem verursachenden Miteigentümer weiterbelastet. Sonderleistungen werden in der EIgentümerversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen. Zu den Sonderleistungen zählen:
1. INSTANDHALTUNGSPLANUNG
Instandhaltungsplan mit Schätzkosten der zu erwartenden Kosten zur Rücklagenbedarfsermittlung über einen Zeitraum von ca. 5 Jahren.
2. BEIRATSKOPIEN
Von wichtigem Schriftverkehr erhält der Verwaltungsbeirat Kopien, damit er immer über die aktuellen Belange der Gemeinschaft informiert ist und seine Stellungnahme dazu abgeben kann.
3. MAHNUNGEN + ABMAHNUNGEN
Mahnung an säumige bzw. Abmahnung an verantwortliche Miteigentümer
4. LOHNABRECHNUNGEN
Lohn- und Lohnnebenkostenabrechnung für haupt-/nebenberufliche Mitarbeiter der Gemeinschaft
5. EIGENTUMSWECHSEL
Bearbeitung von Eigentumswechsel (z.B. Information des Erwerbers, Ändern der Stammdaten, Auskünfte/Einsicht in die Unterlagen u.s.w.) und, falls erforderlich, Verkaufszustimmung gemäß § 12 WEG vor dem Notar.
6. GERICHTSVERFAHREN
Vorbereitung und Bearbeitung von vorgerichtlichen Verfahren (z.B. Hausgeldmahnungen und Gerichtsverfahren nach § 43 WEG, wie z.B. Hausgeldklagen, Beschlussanfechtungen etc. Über die Anträge und Ergebnisse von Verfahren nach § 43 (außer Hausgeldklagen) werden die Eigentümer in Kurzform durch Rundschreiben informiert.
7. AUFWENDIGE INSTANDSETZUNGEN / BAULICHE VERÄNDERUNGEN
Mitwirkung bei aufwendigen Instandsetzungen über Punkt A. Ziffer 12 a, als Betreuungshonorar mit Einschaltung eines techn. Betreuers oder Dipl.-Ing. durch Beschluss der Eigentümer.
8. WEITERE OBJEKTBESUCHE
Leistungen, soweit sie nicht vom Verwalter im Rahmen der aufgeführten Grundleistung veranlasst wurden.
9. WEITERE EIGENTÜMERVERSAMMLUNGEN
Für jeden weiteren Versammlungstermin sofern die Verwaltung den Grund der Versammlung nicht verschuldet hat.
10. KOPIEN
Das Scannen und Fotokopieren von Verwaltungsunterlagen aus besonderen Gründen.
11. ERSATZVORNAHME
Ersatzvornahmen bei abgemahntem Leistungsrückstand einzelner Miteigentümer und Beschaffung fehlender Unterlagen.
12. ZWANGSVERWALTUNG UND VERSTEIGERUNG
Bearbeiten und Information der Eigentümer, Überwachung und Teilnahme an Versteigerungs-/Verteilungsterminen zur Interessenwahrung der Eigentümergemeinschaft.
13. ÜBERWACHUNG DER GEWÄHRLEISTUNGSANSPRÜCHE
Grundsätzlich gilt im Bereich des Gemeinschaftseigentums, dass die WEG durch Mehrheitsbeschluss Erfüllungs-, Nacherfüllungs- und primäre Gewährleistungsrechte der Wohnungseigentümer an sich ziehen kann. Das Recht auf ein mangelfreies Gemeinschaftseigentum ergibt sich jedoch aus den einzelnen Kaufverträgen und ist daher Aufgabe jedes einzelnen Eigentümers. Durch einen Vergemeinschaftungsbeschluß kann die Verwaltung beauftragt werden die Rechte der Gemeinschaft zu vertreten.
14. PRÜFUNG DER ABRECHNUNGEN, WIRTSCHAFTSPLÄNE, RECHNUNGSUNTERLAGEN, TECHNISCHE PLÄNE
Durch einen unabhängigen Prüfer oder Sachverständigen auf Wunsch der Eigentümergemeinschaft.
15. GEWÄHRUNG VON EINSICHT IN VERWALTUNGSUNTERLAGEN
während der Auslegungszeiträume oder Auslageorte, die für die Normalauslegung bestimmt sind, bei gleichzeitiger Abstellung einer Arbeitskraft des Verwalters hierfür (ausgenommen die Einsichtnahme durch den Verwaltungsbeirat).
16. Erst- oder Wiedererstellung, Beschaffung fehlender Verwaltungsunterlagen
die zur Durchführung einer ordnungsgemäßen Verwaltung erforderlich sind und dem Verwalter nicht übergeben wurden.
17. ÄNDERUNG DER VERWALTUNGSGRUND- UND UNTERLAGEN
die durch Änderung des Gesetze oder der Teilungserklärung/Vereinbarungen erforderlich werden.
18. Änderung der Teilungserklärung / Gemeinschaftsordnung
Änderung der Teilungserklärung/Vereinbarungen durch den Beschluss der Gemeinschaft
19. Nachbuchen
Nachbuchen und Jahresabrechnungen für Zeiträume, die vor dem Zeitpunkt der Übernahme der Verwaltung liegen.
20. Außerordentlicher Zwischenabschluss
Abgabe und Aussteuern des Objektes aus der Datenverarbeitung während eines Wirtschaftsjahres auf Wunsch der Gemeinschaft
21. Ausstellung einer Bescheinigung für haushaltsnahe Dienstleistungen, gemäß §35 a EStG zur Vorlage beim Finanzamt
22. ZUSÄTZLICHE ARBEITEN
Arbeiten und Leistungen, die nicht in Teil A) Grundleistungen aufgeführt sind werden als besondere Leistungen nach Aufwand abgerechnet.
Der Wohnungseigentümer ist verpflichtet:
1. ÜBERGABE UND EINLAGERN DER UNTERLAGEN
Sämtliche Verwaltungsunterlagen, die zu einer ordnungsgemäßen Verwaltung erforderlich sind, sind dem Verwalter rechtzeitig vor Beginn der Tätigkeit in geordneter Form auszuhändigen, insbesondere:
• Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung mit Teilungsplänen und Abgeschlossenheitsbescheinigungen
• Aktuelle Stammdaten (Eigentümerlisten, Adressen, Wohnungs-Nr., Wohn-/Heizflächen)
• Beschlussprotokolle der Eigentümerversammlungen
• Alle gerichtlichen Entscheidungen aus WEG-Verfahren
• Vollständige Bau-, Revisions- und Lagepläne einschl. Massenangaben
• Alle Verträge, die mit Dritten im Namen der Gemeinschaft abgeschlossen wurden
• Den gültigen Wirtschaftsplan und die letzte Jahresabrechnung
• Vom Beirat geprüfte Belege in geordneter und zusammengestellter Form einschl. Geldbestandsnachweis über gemeinschaftliche Gelder in spezifizierter Form
• Ältere Abrechnungen, Belege und Unterlagen werden bei bzw. zu Lasten der Gemeinschaft unter Freistellung des Verwalters eingelagert.
2. SCHADENSMELDUNGEN
Erkannte Schäden am Gemeinschaftseigentum, auch im Bereich des Sondereigentums, sind vom Miteigentümer dem Verwalter unverzüglich schriftlich anzuzeigen.
3. ZUTRITT ZUM SONDER- UND TEILEIGENTUM
Den Zutritt zum Sondereigentum nach vorheriger Terminanmeldung durch den Verwalter oder Dritte für Ablese-, Überprüfungs- und Instandsetzungsmaßnahmen am Sonder- / Gemeinschaftseigentum sicherzustellen.
Für die Einhaltung der jeweils gültigen Hausordnung der Gemeinschaft, insbesondere bei Vermietung, ist zu sorgen. Die Hausordnung der Eigentümergemeinschaft ist als Bestandteil in dem Mietvertrag aufzunehmen.
Die Namensschilder (Klingel, Briefkasten, usw.) sind unverzüglich und einheitlich nach bestehendem Muster von jedem Eigentümer bzw. Vermieter auf eigene Kosten anzubringen, anderenfalls erledigt dies der Hausmeister im Rahmen der Ersatzvornahme zu Lasten der Jahresabrechnung des säumigen Eigentümers.
6. WERTVERBESSERUNG
Um eine Unterversicherung des Gebäudes zu vermeiden, sind Wertverbesserungen im Sondereigentum, die über die Ausstattung gemäß Baubeschreibung hinausgehen, dem Verwalter unter Angabe der Werte unverzüglich schriftlich mitzuteilen, sofern nicht eine gesonderte Regelung besteht.
Bei Weiterveräußerung hat der Veräußerer mit dem Rechtsnachfolger zu vereinbaren, dass mit dem Eigentumsübergang alle Ansprüche und Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft in der Eigentümergemeinschaft einschließlich dem Anteil an der Instandhaltungsrückstellung auf den Erwerber übergehen und dem Verwalter die Stammdaten des Erwerbers / der Erwerber ( Vor- und Nachnamen sowie den Umstellungsstichtag ) unverzüglich schriftlich mitzuteilen sind.
8. PERSONENMEHRHEIT
Sind mehrere Personen Eigentümer eines Wohnungseigentums ( Erbengemeinschaften, Eheleute usw. ), so ist die Miteigentümergruppe ohne weitere Aufforderung verpflichtet, dem Verwalter schriftlich einen Bevollmächtigten zu benennen, der berechtigt ist, Willenserklärungen und Zustellungen, die im Zusammenhang mit dem Wohnungseigentum stehen, verbindlich für sie entgegenzunehmen und abzugeben. Gleiches gilt für Miteigentümer, die sich durch Dritte vertreten lassen oder sich mehr als 3 Monate im Jahr im Ausland aufhalten.
9. ZUSTELLUNGSBEVOLLMÄCHTIGUNG IN GERICHTLICHEN VERFAHREN
Dem Verwalter sind Aufwendungen, auch für beauftragte Verfahrensbevollmächtigte, die ihm als Beteiligte oder Zustellungsbevollmächtigter an einem Verfahren gemäß § 43 WEG entstehen, unverzüglich aus dem Girokonto der Gemeinschaft zu erstatten. Dies gilt auch, wenn in der richterlichen Entscheidung keine Erstattung von außergerichtlichen Kosten angeordnet ist.
10. VOLLMACHT
Die Eigentümergemeinschaft bevollmächtigt ein Beiratsmitglied oder Bevollmächtigten, dem Verwalter eine Vollmacht zur Beauftragung eines Rechtsanwaltes bei der Durchsetzung von Beschlüssen zu erteilen. Der Verwalter wird auch insoweit von § 181 BGB befreit.
,denn eine pauschale Verwaltervergütung bedingt einen feststehenden
Grundleistungsumfang.
Nicht alle unsere Arbeiten sehen Sie sofort
Das sieht der Eigentümer
Individuelle Leistungen wie Beratung / Information / Mitwirkung von Wohnungsverkäufen
Der etwas tiefere Einblick der Verwaltungsbeiräte
Veranlassen von Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen
(Preisanfragen, Ausschreibungen, Erstellen von Preisspiegeln, Beratung, Auftragsvergabe, Rechnungskontrolle)
Beiratsgespräche
Maßnahmen zur Erhaltung der Hausordnung
Was der Eigentümer nicht sieht
Monatliche Sollstellung von Hausgeldbeiträgen
Mahnen, ggf. Einleiten von Klagen auf Zahlungsrückstand
Verwalten und Disponieren von Geldmitteln auf Girokonten, Festgeld- und Sparkonten
Errechnen und Abführen von Lohnsteuer, Sozialabgaben, vermögenswirksame Leistungen
Erstellen der erforderlichen Meldungen an das Finanzamt, Krankenversicherung, Sozialversicherungsträger, Berufsgenossenschaft
Erstellen von Wirtschaftsplänen, Abrechnungen
Erfassen von Verbraucherwerten (Heizölbestand, Wasser- / Stromverbrauch)
Kennen und Beachten von Lohn- / Einkommensteuer- / Umsatzsteuergesetz, Abgabenverordnung, Grundsteuergesetz, etc.
In enger Zusammenarbeit mit Münsteraner Maklerbüros erreichen wir eine sorgfältige Auswahl seriöser Mieter, gewissenhafte Wohnungsübergaben und Wohnungsabnahmen. Durch konsequenten Mieteinzug und Überwachung schaffen wir Sicherheit für Sie und die Grundlage für die Instandhaltung, Modernisierung und eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit für Ihr Objekt.
Ordnungsgemäße Betriebskosten-
Vermietung durch ortsansässige Makler
Bei der Verwaltung Ihres Mietobjektes können wir Ihnen folgende Dienstleistungen anbieten:
• Vermietung über einen ortsansässigen und anerkannten Makler mit Bonitätsprüfung.
• Ausarbeitung, Aushandeln und Abschluss aktueller Mietverträge sowie Aussprache von Kündigungen.
• Durchführung der Wohnungsabnahmen und Übergaben mit Protokollierung.
• Durchführung des gesamten Zahlungsverkehrs und Kontoführung des Mietkontos
• Miet- und Nebenkosteninkasso
• Tägliches Buchen der Mieteingänge (bei online-banking) und damit zeitnahes Erkennen von ausbleibenden Zahlungen
• Durchführung des außergerichtlichen Mahnverfahrens bei Zahlungsverzug des Mieters
• Erwirken von gerichtlichen Mahnbescheiden
• Betreuung eines Rechtsstreites mit einem Mieter
• Durchführungen von Mietzinsanpassungen
• Anlage und Abrechnung der Kaution bei einziehenden bzw. ausziehenden Mietern
• Einleitung von Sofortmaßnahmen bei Schadensfällen
• Abschluss und Kündigung von Versicherungsverträgen, soweit sie sich auf das Objekt beziehen, sowie die Wahrnehmung von Rechten und Pflichten aus diesen Verträgen für
den Eigentümer , z.B. Abwicklung von Schadensfällen.
• Einholung von Angeboten
• Schriftverkehr mit Mietern, Handwerkern und Behörden
• Beauftragung von Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen
• Veranlassen von Wartungsarbeiten
• Rechnerische und sachliche Prüfung aller Lieferanten-, Dienstleistungs- und Reparaturrechnungen auf ihre Richtigkeit sowie deren Anweisung
• Vertretung des Eigentümers gegenüber Versicherungen, Banken, Behörden, Handwerkern usw.
• Entgegenannahme von Mängelanzeigen und sonstigen Beschwerden der Mieter
• Mängelverfolgung, Durchsetzung von Gewährleistungsansprüchen
• Einstellung und Kündigung von Hausmeistern und Reinigungskräften sowie deren Lohnabrechnung.
• Überwachung von Hausmeistern und Reinigungskräften
• Bestellung von Gebrauchsgegenständen und Geräten, die für die ordnungsgemäße Bewirtschaftung und die Ausstattung des Hausmeisters erforderlich sind.
• Erfassen der Ein- und Ausgaben in einer kaufmännisch ordentlichen Buchführung
• Erstellung der Betriebskostenabrechnung inkl. Heizkostenabrechnung der einzelnen Wohn-/Gewerbeeinheiten entsprechend den gesetzlichen Vorschriften
• Verwaltung der Mietkautionen
• Erstellung der jährlichen Gesamtabrechnung für den Eigentümer und seinen Steuerberater
• Regelmäßige Begehung und Kontrolle der Wohnungen und Objektes
• Einleitung von Sofortmaßnahmen in Notfällen
• Erstellung und Überwachung von Hausordnungen
Seit 2001 ist die Blimo GmbH Ihr Ansprechpartner
rund um das Thema Immobilienverwaltung
Bertriebskostenabrechnung
Selbstverständlich sind wir im Rahmen einer WEG-Verwaltung auch in der Lage eine Betriebskostenabrechnung für Ihren Mieter zu erstellen.
Die Hausgeldabrechnung für die Eigentümer ist in der Regel in Kosten für Sie als Eigentümer und umlagefähige Kosten für Ihren Mieter aufgeteilt. Da die Verteilungsschlüssel für die Eigentümer oft nicht mit den Umlageschlüsseln in den unterschiedlichen Mietverträgen übereinstimmen, können die Kosten gemäß der Hausgeldabrechnung nicht so an die Mieter weitergegeben werden. Die Kosten müssen also gemäß Mietvertrag auf den Mieter umgelegt werden. Diese Umrechnung und eine gesetzeskonforme Betriebskostenabrechnung übernehmen wir gerne für Sie.
Sie liefern uns Ihre Daten und die im Mietvertrag vereinbarten Umlageschlüssel und wir erstellen kurzfristig für Sie die gewünschte Abrechnung.
Wir bitten Sie dringend zu beachten, dass Betriebskosten mit Ihrem Mieter bis spätestens 12 Monate nach dem Abrechnungszeitraum abzurechnen sind. Rechnen Sie zu spät ab, kann das nachteilige Folgen für Ihre Nachforderungen haben. Für Guthaben der Mieter hat dieses auch bei verspäteter Abrechnung keine Auswirkungen. Dieser hat nach wie vor einen Anspruch auf Auszahlung.
Abrechnung für kleine WEG´s
Kleine WEG´s sind meist auf sich allein gestellt und regeln daher das Tagesgeschäft einer Verwaltung selbst. Eine professionelle Hausverwaltung ist aufgrund der Größe der WEG meist zu teuer. Wir bieten Ihnen daher eine Lösung um Ihnen trotzdem eine rechtssichere und ordnungsgemäße Abrechnung zu gewährleisten sowie auf das Know-How einer professionellen Verwaltung zurückgreifen zu können.
Dienstleistungen für andere Verwaltungen
Dank unseres internen Know-hows und eigens entwickelter Software, können wir neben unserer täglichen Arbeit zusätzliche Dienstleistungen für andere Verwalter anbieten. Diskretion, Datensicherheit und rechtliche Absicherung sind hierbei die Grundlage unserer Arbeit.
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