Source: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bger/190205_9C_544-2018.html
Timestamp: 2020-02-26 02:13:24
Document Index: 237245555

Matched Legal Cases: ['BGer', 'BGer', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 66', 'Art. 68']

DFR - BGer 9C_544/2018 vom 05.02.2019
BGer 9C_544/2018 vom 05.02.2019
A. A.a. Dem 1964 geborenen A.________ sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich gestützt u.a. auf ein polydisziplinäres Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz, Luzern, vom 30. August 2000 rückwirkend ab 1. April 1998 eine halbe Rente zu (Verfügung vom 6. Juni 2001).
B. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 8. Mai 2018 insoweit teilweise gut, als dass es bis 31. Oktober 2007 einen Anspruch auf eine halbe Rente feststellte. Weiter entschied es, der Versicherte habe die ab 1. April 2003 zu viel ausgerichteten Rentenleistungen zurückzuerstatten.
C. A.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen und beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, soweit darin ein Rentenanspruch ab 31. Oktober 2007 verneint und auf Rückerstattung von zu viel ausgerichteten Rentenleistungen ab 1. April 2003 erkannt worden sei. Die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere Invalidenrenten auch nach dem 31. Oktober 2007 auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit an die Vorinstanz, subeventuell an die IV-Stelle zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen.
1. Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Erwägung 7.2 49
Erwägung 7.2.3 52
Erwägung 8 64
Erwägung 9 71
9. Die Gerichtskosten sind entsprechend dem Ausmass des Obsiegens und Unterliegens aufzuteilen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der teilweise obsiegende Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 8. Mai 2018 wird aufgehoben und es wird im Sinne der Erwägungen festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. November 2007 keinen Rentenanspruch mehr hat und die ab diesem Datum bezogenen Leistungen zurückzuerstatten sind. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.
3. Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'400.- zu entschädigen.