Source: https://www.rechtsanwalt-hoedl.de/strafrecht/
Timestamp: 2020-07-09 17:29:08
Document Index: 141164427

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 83', '§ 263', '§ 185', '§ 186', '§ 187', '§ 130', '§ 202', '§ 202', '§ 263', '§ 303', '§ 303', '§ 106', '§ 107', '§ 108', '§ 108', '§ 108', '§ 266']

Rechtsanwalt Strafrecht München Hödl Mortha & Partner mbB
Fachanwalt Strafrecht München Strafverteidiger
Die Einleitung eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens bedeutet für Beschuldigte und deren Umfeld eine hohe Belastung. Neben einer Beschädigung des Ansehens drohen finanzielle Schwierigkeiten, Untersuchungshaft, Freiheitsstrafen und der Verlust der bürgerlichen Existenz. Nicht selten ergeben sich – auch bei nicht am Arbeitsplatz begangenen Straftaten – gravierende Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis. Berufsverbote für Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater oder auch GmbH-Geschäftsführer, die Entziehung der Fahrerlaubnis gegenüber einem Berufskraftfahrer oder der Verlust der Arbeitserlaubnis können es (vorübergehend) unmöglich machen, den Beruf weiter auszuüben.
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Bei strafrechtlichen Vorwürfen ist daher die frühzeitige Einschaltung eines Fachanwalts für Strafrecht wichtig, der Ihre Rechte und Interessen im Strafprozess von Beginn an schützt und effektiv und erfolgreich vertritt. Die Rechtsanwälte der Hödl Mortha Partnerschaft mbB sind Ihre Ansprechpartner bei strafrechtlichen Vorwürfen gegen Arbeitnehmer und Unternehmen in allen Bereichen des Strafrechts und Wirtschaftsstrafrechts.
Die Rechtsanwälte der Kanzlei Hödl Mortha verfügen über umfassende Kenntnisse in den Bereichen Strafrecht und Arbeitsrecht und bieten neben der Vertretung als Strafverteidiger in Strafverfahren stets rechtliche Beratung hinsichtlich der arbeitsrechtlichen Konsequenzen und unterstützen Sie dabei, den Verlust des Arbeitsplatzes nach Möglichkeit zu vermeiden. Im Falle einer Kündigung vertreten unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht Sie kompetent und zuverlässig im Verfahren vor dem Arbeitsgericht. Profitieren Sie von unserer Erfahrung vor den Arbeitsgerichten und Strafgerichten in allen Stufen eines Strafverfahrens.
Wir beraten Sie im allgemeinen Strafrecht (Körperverletzung, Betrug, Diebstahl, Betäubungsmittel, Verkehrsstrafrecht etc.), in strafrechtlichen Nebengebieten wie dem Medizinstrafrecht, Sozialstrafrecht, Sexualstrafrecht und im Ordnungswidrigkeitenrecht und stehen Ihnen kompetent, jederzeit diskret und mit höchstem Engagement zur Seite.
Strafrecht im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis wie Unterschlagung, Diebstahl, Arbeitszeitbetrug, sexuelle Belästigung, Nötigung, Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen, Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt, Straftaten nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, dem SGB III und dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.
Die Europäische Datenschutzgrundverordnung sieht bei Verstößen gegen die datenschutzrechtlichen Bestimmungen empfindliche Strafen vor. Es drohen Geldbußen von bis zu 20 Mio. EUR, oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 4 % des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs (Art. 83 Abs. 5 DSGVO). Während in der Zeit unmittelbar nach Einführung der neuen Datenschutzvorschriften Verständnis für Probleme und Verzögerungen bei deren Umsetzung von den Aufsichtsbehörden erwartet werden konnte, mehren sich mittlerweile die Fälle, in denen hohe, teilweise Millionen-Geldbußen verhängt wurden. Selbst ein vorbildliches Datenschutzmanagement kann nicht absoluten Schutz gegen Datenpannen, Cyberattacken oder Indiskretionen gewährleisten. Bestehende Risiken können jedoch erheblich gemindert werden. Treten sie dennoch ein, hilft ein ordentlich dokumentiertes Datenschutzmanagement dabei, Schäden zu begrenzen. Die Qualität des Datenschutzkonzeptes, Art und Umfang der getroffenen Maßnahmen zur Minderung des Schadens, die Einhaltung von Meldepflichten haben erhebliche Auswirkung auf die Entscheidung über die Verhängung einer Geldbuße und deren Höhe (Art. 83 Abs. 2 DSGVO).
Internetstrafrecht unterscheidet sich vom allgemeinen Strafrecht zunächst (nur) hinsichtlich des Tatorts. Die allgemeinen Strafgesetze (etwa Betrug (§ 263), Beleidigung (§ 185 StGB), üble Nachrede (§ 186 StGB), Verleumdung (§ 187 StGB), Volksverhetzung (§ 130 StGB)) finden selbstverständlich auch im “rechtsfreien Raum” Internet Anwendung und werden dort auch ebenso verfolgt wie im “realen Leben”. Der Unterschied zum klassischen Strafrecht besteht hier vor allem auf tatsächlicher und technischer Ebene. Die Frage, ob einer Person eine im Internet begangene Straftat zuzuordnen ist, bereitet nicht selten erhebliche Schwierigkeiten in tatsächlicher und technischer Hinsicht. Im Übrigen bestehen jedoch keine wesentlichen Unterschiede zum klassischen Strafrecht. Auch Vergehen wie illegales Glückspiel oder Straftaten in virtuellen Welten wie „Second Life“ fallen unter den Oberbegriff des Internetstrafrechts, sind letztlich jedoch dem allgemeinen Strafrecht zuzuordnen.
Es wurden jedoch in der jüngsten Zeit Straftatbestände geschaffen, angepasst oder ausgeweitet, um besondere Sachverhalte im Internet zu erfassen, die als Internetstrafrecht im engeren Sinne bezeichnet werden können. Neben diversen neuen Vorschriften in Rechtsgebieten wie dem Urheberrecht, Presserecht und Telekommunikationsrecht sind Strafgesetze bezüglich über das Internet begangenen Straftaten wie das Ausspähen von Daten (§ 202a StGB), das Abfangen von Daten (§ 202b StGB), der Computerbetrug (§ 263a StGB), die Datenveränderung (§ 303a StGB), die Computersabotage (§ 303b StGB) neu geschaffen worden.
Auch im Urheberrecht existieren einige Strafgesetze, die eine besondere Relevanz für das Verhalten im Internet besitzen. Diese Vorschriften sind z.B. die unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke (§ 106 UrhG), das unzulässige Anbringen der Urheberbezeichnung (§ 107 UrhG), der unerlaubte Eingriff in verwandte Schutzrechte (§ 108 UrhG), die gewerbsmäßig unerlaubte Verwertung (§ 108a UrhG) und der unerlaubte Eingriff in technische Schutzmaßnahmen (§ 108b UrhG). Durch das unerlaubte Herunterladen und Zur-Verfügung-Stellen von urheberrechtlich geschützten Werken über sogenannte “Filesharing-Tauschbörsen” (wie bittorrent, Morpheus, Comet, Spirit, Azureus, LimeWire, Kazaa Media etc.) begehen die Nutzer solcher Software regelmäßig Straftaten. Häufig werden solche Taten bei geringen Schadenssummen nicht verfolgt. Dies ändert sich jedoch schnell, sobald das Anbieten urheberrechtlich geschützter Werke ein gewisses Ausmaß überschreitet.
Sozialrecht und Strafrecht
Wir verteidigen Sie bei Vorwürfen von Straftaten gegenüber Sozialbehörden und Sozialversicherungsträgern (Sozialstrafrecht). Hierzu zählen neben dem Vorwurf vorsätzlich zu Unrecht bezogener Sozialleistungen (Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Wohngeld, BAföG etc.), z.B. das Vorenthalten bzw. Veruntreuen von Arbeitsentgelt bei der Beschäftigung sog. Scheinselbständiger (§ 266a StGB) oder der Vorwurf des Abrechnungsbetruges gegenüber Krankenversicherungen.
Die Behandlung strafrechtlicher Vorwürfe im Bereich des Sozialstrafrechts erfordert ein umfassendes Verständnis des allgemeinen Sozialrechts (SGB I, IV und X). Wegen der Verweisungen auf das Einkommensteuerrecht erfordert die Bearbeitung strafrechtlicher Mandate im Sozialrecht darüber hinaus solide Kenntnisse des Steuerrechts (EStG, AO). Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer HÖDL MORTHA PartG mbB verfügen über umfassende Kenntnisse und langjährige Erfahrung im Steuerrecht und Sozialversicherungsrecht und strafrechtlichen Vorwürfen in diesen Bereichen. Die Kenntnis der jeweils einschlägigen sozialversicherungsrechtlichen Normen dürfen Sie ebenso von uns erwarten, wie höchsten Einsatz und absolute Diskretion.
Bereits im Anfangsstadium eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens ist der Beistand eines erfahrenen Strafverteidigers bzw. Fachanwaltes für Strafrecht erforderlich. Von Beginn an müssen Fehler vermieden werden und es muss stets besonnen agiert werden. Ein erfahrener Rechtsanwalt für Strafrecht hilft Ihnen dabei, die richtigen Schritte zu unternehmen und entscheidende Weichen zu stellen. Es bedarf sorgfältiger Überlegung, ob das Aussageverweigerungsrecht ausgeübt oder eine Einlassung abgegeben werden soll. Je nach Lage des Falls können eigene Beweisanregungen und Zeugen benannt werden. Bei angeordneter Untersuchungshaft kann gegebenenfalls Haftprüfung oder Haftbeschwerde beantragt werden. Entlastende Umstände müssen sorgfältig und in zweckmäßiger Weise vorgebracht werden. Ziel ist die Vermeidung einer Hauptverhandlung und die Einstellung des Verfahrens. Hierfür müssen die Rechte und Interessen des Beschuldigten im Ermittlungsverfahren mit allen zulässigen Mitteln wahrgenommen und durchgesetzt werden.
Ermittlungen der Polizei sollten stets von einem auf das Strafrecht spezialisierten Rechtsanwalt begleitet werden. Bei Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmen, Vernehmungen etc. kann so sichergestellt werden, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Verfahrensfehler können von vornherein vermieden oder zu Ihrer Entlastung geltend gemacht werden (z.B. unrechtmäßige Wohnungsdurchsuchung, Beschlagnahmeverbot, Aussageverweigerungsrecht etc.). Die dafür erforderliche frühzeitige Aufdeckung von Rechtsverletzungen setzt jedoch umfassende Kenntnisse der Beschuldigtenrechte und Verfahrensvorschriften und Erfahrung im Umgang mit Ermittlungsbehörden voraus. Als erfahrene Rechtsanwälte auf dem Gebiet des Strafrechts bemerken wir Rechtsverstöße sofort und wissen, wie darauf zu reagieren ist.
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Überlassen Sie nichts dem Zufall, wenn es um Ihre Existenz geht und damit Ihre persönliche oder materielle Freiheit auf dem Spiel steht! Unser Ziel ist es stets, Sie optimal zu beraten und zu verteidigen. Die diskrete und stets vertrauensvolle Betreuung unserer Mandanten ist für uns selbstverständlich.
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung! Ein Rechtsanwalt für Strafrecht wird Ihr Anliegen schnellstmöglich prüfen und Ihnen mitteilen, wie er Ihnen als Anwalt und Strafverteidiger weiterhelfen kann.
Unter das allgemeine Strafrecht fallen zunächst alle Strafvorschriften, die im Strafgesetzbuch kodifiziert sind und nicht in strafrechtlichen Nebengesetzen wie z.B. dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Eine gesetzliche Definition des Begriffs “allgemeines Strafrecht” existiert nicht. Eine trennscharfe Abgrenzung des Begriffes ist angesichts der Vielzahl der im StGB normierten Tatbestände und zahlreicher Überschneidungen mit besonderen Gebieten des Strafrechts nicht möglich. Das allgemeine Strafrecht lässt sich am besten definieren als die Gesamtheit der Strafvorschriften, die nicht besonderen Teilen des Strafrechts zuzuordnen sind. Zu den allgemeinen strafrechtlichen Vorschriften zählen jedenfalls Delikte wie Beleidigung, Diebstahl, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Nötigung, Betrug, Raub etc.
Als Strafrecht bezeichnet man all diejenigen Rechtsnormen, durch die bestimmte Handlungen verboten und mit einer Strafe (z.B. Geldstrafe oder Freiheitsstrafe) als Rechtsfolge bedroht sind. Im Strafverfahren stehen sich – anders als im Zivilrecht – nicht etwa zwei private Parteien gegenüber, sondern in der Regel die Staatsanwaltschaft und der Beschuldigte bzw. Angeklagte. Die allgemeinen strafrechtlichen Vorschriften über die Strafbarkeit von Täterschaft, Teilnahme und Versuch, Schuldfähigkeit, Rechtsfolgen der Tat, Verjährung etc. sowie Straftatbestände wie Beleidigung, Diebstahl, Unterschlagung, Betrug, Körperverletzung etc. sind im Strafgesetzbuch (StGB) normiert. Strafrechtliche Nebengesetze wie das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) oder das Waffengesetz (WaffG) regeln daneben Straftatbestände in speziellen Bereichen. Es gibt darüber hinaus eine Vielzahl von Gesetzen, die Strafvorschriften enthalten. Hierzu zählt u.a. das Arzneimittelgesetz (AMG), das Datenschutzgesetz (BDSG), das Aufenthaltsgesetz (AufenthG). Das Jugendgerichtsgesetz (JGG) regelt demgegenüber besondere strafrechtliche Verfahrensvorschriften für Jugendliche und Heranwachsende, enthält aber keine materiellen Straftatbestände.