Source: http://www.kfsn.uni-hannover.de/voraussetzungen.htm
Timestamp: 2013-05-21 03:41:45
Document Index: 134592478

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 42', '§ 54', '§ 42', '§ 53', '§ 42', '§ 54', '§ 42', '§19']

Studieren in Niedersachsen - Voraussetzungen f�r den Hochschulzugang in Niedersachsen
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Voraussetzungen f�r den Hochschulzugang in Niedersachsen
Ob mit oder ohne Abitur: viele Wege f�hren in Niedersachsen zu einem Hochschulstudium. Auf dieser Seite sind alle M�glichkeiten aufgef�hrt. Bitte beachten Sie: bei den nachfolgend angef�hrten Hochschulzugangsberechtigungen handelt es sich um die nieders�chsischen Abschl�sse. Falls Sie die Allgemeine Hochschulreife (z. B. Abitur) in einem anderen Bundesland erworben haben, so gilt diese nat�rlich auch in Niedersachsen. Nichtnieders�chsische schulische oder berufsschulische (Fach-) Hochschulzugangsberechtigungen werden anerkannt, wenn sie entsprechend der Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz (KMK) �ber Fachoberschulen vom 16. 12. 2004 in der Fassung vom 6. 5. 2008 oder der „Vereinbarung �ber den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsg�ngen“ (Beschluss der KMK vom 5. 6. 1998 i. d. F. vom 9. 3. 2001) erworben worden sind. Dar�ber hinaus gelten die an Bundeswehr- oder Grenzschutzfachschulen erworbenen Zeugnisse der Fachhochschulreife bundesweit.
Ausl�ndische schulische Hochschulzugangsberechtigungen werden anerkannt, wenn sie einer deutschen als gleichwertig angesehen werden. Es m�ssen jedoch die f�r das Studium erforderlichen Sprachkenntnisse vorhanden sein. Generell als gleichwertig werden Hochschulzugangsberechtigungen aus der EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen angesehen. D. h., dass Sie z. B. mit einer franz�sischen Studienberechtigung in Niedersachsen diejenigen Fachrichtungen studieren k�nnen, f�r die Sie auch in Frankreich berechtigt w�ren. Weitere Ausk�nfte erteilen die Akademischen Auslands�mter der nieders�chsischen Hochschulen.
1. Schulische Abschl�sse (einschl. der berufsschulischen)
2. Hochschulzugangsberechtigung aufgrund beruflicher Vorbildung (Meister/innen-Regelung)
3. Fachbezogener Hochschulzugang durch Pr�fung (Immaturen- oder Z-Pr�fung)
4. Sonstige M�glichkeiten zum Hochschulzugang
1. Schulische Abschl�sse
Hochschulzugangsberechtigung f�r ...
... der gymnasialen Oberstufe, des Beruflichen Gymnasiums, des Abendgymnasiums , des Kollegs sowie der Freien Waldorfschule mit Qualifikationsphase (Abitur: Allgemeine Hochschulreife)
... alle Studieng�nge aller Hochschularten Zus�tzlich sind bei den meisten k�nstlerischen, einigen sprachlichen sowie vielen Studieng�ngen an k�nstlerischen Hochschulen und solchen in privater Tr�gerschaft Eignungspr�fungen erforderlich.
Einige Studieng�nge (insbesondere im Bereich der Technikwissenschaften und Sozialp�dagogik) verlangen Vorpraktika unterschiedlicher Dauer.
... der Berufsoberschule mit zweiter Fremdsprache (Allgemeine Hochschulreife)
... alle Studieng�nge aller Hochschularten
der Berufsoberschule (Fachgebundene Hochschulreife)
... Studieng�nge an Universit�ten und gleichgestellten Hochschulen, die der Fachrichtung der besuchten Berufsoberschule entsprechen sowie alle Fachhochschulstudieng�nge. Bei Nachweis der erforderlichen Vorkenntnisse durch Pr�fung der Hochschule ist auch die Aufnahme des Studiums in einer anderen Fachrichtung m�glich.
... der Fachoberschule (Fachhochschulreife)
... alle Fachhochschulstudieng�nge, Studieng�nge der entsprechenden Fachrichtung an Universit�ten und gleichgestellten Hochschulen sowie bestimmte Bachelor-Studieng�nge an Universit�ten und gleichgestellten Hochschulen, bei denen dieses durch z. B. eine Zulassungsordnung bestimmt ist. Eine Fortsetzung des Studiums an einer anderen (nieders�chsischen) Universit�ten oder gleichgestellten Hochschule ist nach einem Studium von zwei Semestern, in dem die erforderlichen Leistungsnachweise erbracht worden sind, in derselben Fachrichtung m�glich.
... der 11. Klasse der gymnasialen Oberstufe oder des Beruflichen Gymnasiums (Versetzung in die Kursstufe) mit mindestens zweij�hriger, erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung ... alle Fachhochschulstudieng�nge, Studieng�nge der entsprechenden Fachrichtung an Universit�ten und gleichgestellten Hochschulen sowie bestimmte Bachelor-Studieng�nge an Universit�ten und gleichgestellten Hochschulen, bei denen dieses durch z. B. eine Zulassungsordnung bestimmt ist. Eine Fortsetzung des Studiums an einer anderen (nieders�chsischen) Universit�ten oder gleichgestellten Hochschule ist nach einem Studium von zwei Semestern, in dem die erforderlichen Leistungsnachweise erbracht worden sind, in derselben Fachrichtung m�glich.
Achtung: diese Regelung gilt nur f�r Abschl�sse bis 31. 7. 2005!
... zweier aufeinander folgender Schulhalbjahre mit bestimmten Leistungen in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe, dem Beruflichen Gymnasium, dem Kolleg oder dem Abendgymnasium oder des 13. Schuljahrgangs der Freien Waldorfschule mit mindestens einj�hrigem Praktikum oder abgeschlossener Berufsausbildung
Zus�tzlich sind bei den meisten k�nstlerischen, einigen sprachlichen sowie vielen Studieng�ngen an k�nstlerischen Hochschulen und solchen in privater Tr�gerschaft Eignungspr�fungen erforderlich.
... der Fachschule Seefahrt (Nautik: zum Kapit�n auf Kauffahrteischiffen mit Ausnahme der Fischereifahrzeuge oder Kapit�n BG; Schiffbetriebstechnik)
Erweiterte Hochschul- zugangsberechtigung: s. Abschnitt Hochschul- zugangsberechtigung aufgrund beruflicher Vorbildung.
... einer zwei- oder dreij�hrigen Fachschule unterschiedlicher Fachrichtungen ... alle Fachhochschulstudieng�nge, Studieng�nge der entsprechenden Fachrichtung an Universit�ten und gleichgestellten Hochschulen sowie bestimmte Bachelor-Studieng�nge an Universit�ten und gleichgestellten Hochschulen, bei denen dieses durch z. B. eine Zulassungsordnung bestimmt ist. Eine Fortsetzung des Studiums an einer anderen (nieders�chsischen) Universit�ten oder gleichgestellten Hochschule ist nach einem Studium von zwei Semestern, in dem die erforderlichen Leistungsnachweise erbracht worden sind, in derselben Fachrichtung m�glich.
Vor Beginn des Fachschulbesuchs muss ein Sek. I - Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand erworben worden sein. ... einer berufsqualifizierenden Berufsfachschule ausgew�hlter Fachrichtungen mit Zusatzpr�fung FH-Reife und zweij�hriger hauptberuflicher T�tigkeit oder zweij�hriger Berufsausbildung oder halbj�hrigem einschl�gigem Praktikum
... einer mind. zweij�hrigen berufsqualifizierenden Berufsfachschule unterschiedlicher Fachrichtungen mit Erwerb des schulischen Teils der FH-Reife vor Beginn dieser Berufsausbildung
... der Berufsfachschule – Pharmazeutisch-technischer/r Assistent/in mit Zusatzpr�fung FH-Reife
... einer Berufsschule mit Nachweis einer erfolgreichen, mindestens zweij�hrigen Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf
s. o. Vor Beginn der Berufsausbildung muss:
a) ein Sek. I – Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand oder
b) der schulische Teil der FH-Reife erworben worden sein.
Bei a) ist eine Zusatzpr�fung der Berufsschule zum Erwerb der FH-Reife erforderlich.
Quellen: Nieders�chsisches Hochschulgesetz i. d. F. vom 08.06.2010; Verordnung �ber die berufsbildenden Schulen (Bbs-VO) vom 10.06.2009 (Nds. GVBl. S. 243) in Verbindung mit den erg�nzenden Bestimmungen (EB-BbS) vom 10.06.2009 (Nds. MBI. S. 538); Verordnung �ber die Abschl�sse in der gymnasialen Oberstufe, im Beruflichen Gymnasium, im Abendgymnasium und im Kolleg (AVO-GOBAK) vom 19.05.2005 (Nds. GVBl. S.169) in Verbindung mit den Erg�nzenden Bestimmungen (EB-AVO-GOBAK) vom 19.05.2005 (SVBl. S. 361), ge�ndert durch Erlass vom 17.07.2006 (Nds.MBl. S.694); Verordnung �ber die Qualifikationsphase und die Abiturpr�fung an Freien Waldorfschulen sowie �ber die Abiturpr�fung f�r Nichtsch�lerinnen und Nichtsch�ler (AVO-WANI) vom 02.05.2005 (Nds. GVBL S. 139) in Verbindung mit den Erg�nzenden Bestimmungen (EB-AVO-WANI) vom 02.05.2005 (SVBl. S. 305), in der jeweils geltenden Fassung. 2. Hochschulzugangsberechtigung aufgrund beruflicher Vorbildungen
Die nachstehend aufgef�hrten beruflichen Vorbildungen berechtigen in Niedersachsen kraft Gesetzes zur Aufnahme eines Studiums in jeder Fachrichtung an Universit�ten und gleichgestellten Hochschulen sowie an Fachhochschulen. Bitte beachten Sie, dass Ihr Zeugnis f�r die Bewerbung bei den Hochschulen eine Durchschnittsnote ausweisen soll.
Fortbildungsabschluss auf Grundlage einer Fortbildungsordnung nach § 53 Berufsbildungsgesetz oder § 42 Handwerksordnung oder der Fortbildungspr�fungsordnungen nach § 54 Berufsbildungsgesetz oder § 42a Handwerksordnung
1. Beispiele von Fortbildungen auf Grundlage von Rechtsverordnungen des Bundes (§ 53 Berufsbildungsgesetz/§ 42 Handwerksordnung). Alle Fortbildungen auf dieser Grundlage umfassen grunds�tzlich mehr als 400 Unterrichtsstunden:
2. Beispiele von Fortbildungen auf Grundlage von besonderen Rechtsvorschriften der zust�ndigen Stellen (§ 54 Berufsbildungsgesetz/§ 42a Handwerksordnung), die grunds�tzlich mehr als 400 Unterrichtsstunden umfassen:
Pflegemanagement, Management im Gesundheitswesen
3. Fachbezogene Hochschulzugangsberechtigung durch Pr�fung (Immaturen- oder Z-Pr�fung)
Die Fachhochschulreife mit vorausgegangener beruflicher Vorbildung wird f�r universit�re Studieng�nge als allgemeiner Teil der Pr�fung angerechnet.
Wer nicht aufgrund der unter 3. aufgef�hrten beruflichen Vorbildungen direkt zum Studium zugelassen werden kann, hat die M�glichkeit, durch eine Pr�fung eine fachbezogene Hochschulzugangsberechtigung f�r ein Studium in einem gew�hlten Studiengang zu erwerben. Dabei ist auch die Wahl eines medizinischen Studienganges m�glich.
Weitere Ausk�nfte erteilen folgende Stellen:
Ke�lerstra�e 52 31134 Hildesheim
Tel.: (0 51 21) 16 95-0 / -235/ -280
Tel.: (05 11) 30 03 30-13
Fax: (05 11) 30 03 30-40
etz(atnospam)aewb-nds.de
Tel.: (05 11) 1 64 91-0
lgst(atnospam)arbeitundleben-nds.de
Goseriede 10 (Haus B 1. OG)
Tel.: (05 11) 12400-500
Fax.: (05 11) 12400-510
info(atnospam)bw-verdi-z.de
In besonderen Ausnahmef�llen kann eine Hochschule in nicht zulassungsbeschr�nkten Studieng�ngen Studienbewerberinnen und Studienbewerber einschreiben, die keine Hochschulzugangsberechtigung haben, aber eine entsprechende wissenschaftliche Bef�higung nachweisen (s. NHG §19, Abs. 3). Die unbefristete Einschreibung kann von einem erfolgreichen zweisemestrigen Studium abh�ngig gemacht werden. In zulassungsbeschr�nkten Studieng�ngen kann entsprechend verfahren werden, wenn in nach Abschluss des Vergabeverfahrens noch Studienpl�tze zur Verf�gung stehen.
Tel.: (0 41 31) 15-0
poststelle(atnospam)lschb-lg.niedersachsen.de
Tel.: (05 31) 4 84-0
poststelle(atnospam)lschb-bs.niedersachsen.de
Tel.: (05 11) 1 06-0
poststelle(atnospam)lschb-h.niedersachsen.de
Tel.: (05 41) 3 14-01
poststelle(atnospam)lschb-os.niedersachsen.de