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Timestamp: 2016-10-28 19:50:21
Document Index: 275987886

Matched Legal Cases: ['Art. 80', 'Art. 80', 'Art. 27', 'Art. 22', 'Art. 37', 'Art. 38', 'Art. 37', 'Art. 78', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 14', 'Art. 82', 'Art. 89', 'Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 29', 'Art. 21', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 75', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 14', 'Art. 18', 'Art. 14', 'Art. 18', 'Art. 14', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 20', 'Art. 14', 'Art. 78', 'Art. 36', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 37', 'Art. 22', 'Art. 38', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 41', 'Art. 37', 'Art. 22', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 17', 'Art. 29', 'Art. 26', 'Art. 30', 'Art. 27', 'Art. 17', 'Art. 4', 'Art. 3', 'Art. 80', 'Art. 75', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 68']

1C_164/2012 (30.01.2013)
1C_164/2012
Beschwerdef�hrer, alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andrea Br�esch,
AG W.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Gieri Caviezel,
Gemeinde St. Moritz, Via Maistra 12, 7500 St. Moritz, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Otmar B�nziger,
Regierung des Kantons Graub�nden, Graues Haus, Reichsgasse 35, 7001 Chur, vertreten durch das Departement f�r Volkswirtschaft und Soziales Graub�nden, Reichsgasse 35, 7001 Chur.
Teilrevision Ortsplanung (Suvretta House),
Beschwerde gegen das Urteil vom 24. Januar 2012 des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden, 5. Kammer.
Am 27. September 2009 beschloss das St. Moritzer Stimmvolk eine Teilrevision der von 1999/2000 stammenden Ortsplanung in Form einer projektbezogenen Nutzungsplanung f�r das Gebiet des Hotels Suvretta House, bestehend aus Zonenplan, Generellem Gestaltungsplan (GGP) und Generellem Erschliessungsplan (GEP) "Suvretta House", den Vorschriften zum GGP und GEP sowie den Baugesetzvorschriften.
Ziel dieser Teilrevision ist es, die nutzungsplanerische Basis f�r die Weiterentwicklung und die langfristige Existenzsicherung des hundertj�hrigen F�nf-Sterne-Hotels Suvretta House zu schaffen. Der GGP st�tzt sich auf das Nutzungs-, Erschliessungs- und Gestaltungskonzept des "Masterplan Vision Suvretta 2025 St. Moritz" vom 2. April 2008 (im Folgenden: Masterplan). Dieser sieht im Wesentlichen folgende Um- und Neubauten vor:
- Einbau zus�tzlicher Hotelzimmer im Haupthaus mittels Aufstockung des Seitenfl�gels und Erg�nzung des Hauptgeb�udes mit talseitig angeordneter Sockelbaute f�r Restaurant und Wellness in den Baustandorten A1-A4;
- ein neues Sporthotel im Baustandort B;
- ein Suitenhotel der 6-Sterne-Kategorie in den Baustandorten D1-D4;
- ein Sportcenter f�r die Integration verschiedener Nutzungen im Zusammenhang mit Winter- und Sommersport im Baustandort C.
Der Planungsperimeter umfasst 46'473 m� Land am Suvretta-Hang zwischen der Via Suvretta und der Via Somplaz. Das Gebiet liegt gr�sstenteils (zu 41'951 m�) in der Villenzone. Dort sind Wohnbauten mit nicht mehr als 2 Herdstellen bei einer Ausnutzungsziffer (AZ) von 0.2, einer maximalen Geb�udeh�he von 10 m sowie einem kleinen Grenzabstand von 6 m und einem grossen Grenzabstand von 10 m zugelassen.
Der Planungsperimeter wurde in die Hotelzone Suvretta House umgezont. Diese ist in Art. 80a Baugesetz St. Moritz (BG) wie folgt geregelt:
"Art. 80a Hotelzone Suvretta House
1. Die Hotelzone Suvretta House ist bestimmt f�r gastgewerbliche Betriebe und die dazugeh�rigen Bauten und Anlagen wie Personalunterk�nfte, Sport- und Freizeitanlagen, Parkierungsanlagen und dergleichen.
2. In der Hotelzone Suvretta House sind auch Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe zul�ssig. Solche die Hauptnutzung erg�nzende Nutzungen d�rfen maximal 30% der auf den Grundst�cken insgesamt realisierten anrechenbaren Bruttogeschossfl�chen beanspruchen."
3. [Verweis auf GGP, GEP und die zugeh�rigen Vorschriften].
4. [Bauvorhaben an bestehenden inventarisierten Objekten].
Der GGP legt verschiedene Baubereiche fest (A1-A4, B, C, D1-D4) und sieht als Richtwerte folgende Bruttogeschossfl�chen (BGF) vor:
- Baustandort A (Hotelstandort) 27'000 m�
- Baustandort B (heute un�berbaut) 8'200 m�
- Baustandort C (heute gr�sstenteils �berbaut) 2'000 m�
- Baubereiche D1 (heute un�berbaut) 800 m�
- Baubereich D2 (heute weitgehend un�berbaut) 2'400 m�
- Baubereich D3 (heute un�berbaut) 2'600 m�
- Baubereich D4 (heute un�berbaut) 2'000 m�.
Durch Nutzungsverlegungen darf die Nutzung beim empfangenden Baubereich nicht um mehr als 20% erh�ht werden. Gesamthaft (in allen Baubereichen) stehen gem�ss neuem Zonenplan max. 45'000 m� BGF zur Verf�gung, statt bisher 8'390 m� (nach geltendem Zonenplan) bzw. 25'165 m� (effektiv vorhandene BGF mit Bestandesgarantie).
An den Baustandorten A, B und C ist die Geb�udeh�he mittels H�henkote festgelegt; in den Bereichen D1-D4 gilt gem�ss GGP eine maximale Geb�udeh�he von 10 m und eine maximale Geb�udel�nge von 30 m (D1) bzw. 20 m (D2-4). Teilweise sind der Waldabstand und der Gew�sserabstand reduziert. Das Flachdachverbot gem�ss Art. 27 Abs. 5 BG ist aufgehoben.
F�r die Projektrealisierung ist eine tempor�re Rodung von 239 m� und eine permanente Rodung von 1'060 m� erforderlich. Die gerodete Fl�che wird in unmittelbarer N�he aufgeforstet.
Zur Schaffung der Baubereiche D2 und D3 ist vorgesehen, den bestehenden Bach, der z.T. oberirdisch verl�uft und z.T. eingedolt bzw. kanalisiert ist, in nord�stliche bzw. �stliche Richtung zu verlegen; er soll neu auf der gesamten Strecke oberirdisch gef�hrt werden.
Am 2. November 2009 erhoben u.a. X.________ (Eigent�mer der Parzelle Nr. 2181), Y.________ (Eigent�mer der Parzelle Nr. 2237) und die Erbengemeinschaft V.________ (Eigent�merin der Parzelle Nr. 1861) gemeinsam Planungsbeschwerde bei der Regierung des Kantons Graub�nden. Diese wies die Beschwerde sowie die Rodungseinsprache am 12. April 2011 ab. Gleichentags genehmigte sie die angefochtene Nutzungsplanung und erteilte die Genehmigung zur Rodung von 1'298 m� Waldareal unter Auflagen und Bedingungen.
- F�r die Bachverlegung im oberen Teil werden die Bewilligungen zur Entfernung von Ufervegetation gem�ss Art. 22 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 �ber den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451), zur Gew�sserkorrektur nach Art. 37 des Bundesgesetzes vom 24. Januar 1991 �ber den Schutz der Gew�sser (GSchG; SR 814.20) und f�r neue Eindolungen f�r Verkehrs�berg�nge nach Art. 38 GSchG in Aussicht gestellt. Die kommunale Baubeh�rde m�sse das Projekt f�r die Bachverlegung vor Erteilung der Baubewilligung dem Departement f�r Erziehung, Kultur und Umwelt (EKUD) unterbreiten, welches pr�fe, ob die Gestaltung des verlegten Bachs den Anforderungen von Art. 37 Abs. 2 GSchG entspreche und ob die Anforderungen der Wasserbaugesetzgebung erf�llt seien (Abschnitt I Auflage 4a).
- Sofern Geb�ude am Baustandort D2 nicht so platziert werden k�nnten, dass sie einen Abstand von 10 m zum verlegten Bach einhalten, k�nne die kommunale Baubeh�rde gem�ss Art. 78 Abs. 2 des Raumplanungsgesetzes f�r den Kanton Graub�nden vom 6. Dezember 2004 (KRG) in der Baubewilligung eine Ausnahme gew�hren, wobei sie vorg�ngig das kantonale Amt f�r Natur und Umwelt (ANU) anzuh�ren habe (Abschnitt I Auflage 4c).
- Das Baugesuch habe aufzuzeigen, welche sch�tzenswerten Lebensr�ume mit den Bauvorhaben beeintr�chtigt oder zerst�rt werden und m�sse nach Absprache mit dem ANU einen Vorschlag f�r angemessene Schutz- und Ersatzmassnahmen enthalten. Die kommunale Baubeh�rde lege auf Antrag des ANU die Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen in der Baubewilligung fest (Abschnitt I Auflage 4d).
- Vom Projekt sei voraussichtlich einer der beiden Standorte des gefleckten Knabenkrauts auf oder bei Trockenwiesen und -weiden (TWW-Objekte) betroffen (im Baufeld D4) sowie eventuell ein Standort des gefleckten Knabenkrauts oder des T�rkenbunds im Bereich der Rodungsfl�che f�r das Baufeld B. Daf�r bed�rfe es einer Ausnahmebewilligung f�r die Entfernung der Pflanzen. Diese werde in Aussicht gestellt. Die Baubeh�rde m�sse ein entsprechendes Gesuch im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens dem EKUD weiterleiten (Abschnitt I Ziff. 4e).
- Als Ersatz f�r die permanente Rodung von 1059 m� sei eine fl�chengleiche Ersatzleistung bis Ende 2020 im Benehmen mit dem Regionalforstingenieur vorzunehmen (Abschnitt II Auflage 1d).
Gegen die regierungsr�tlichen Entscheide erhoben X.________, Y.________ und Z.________ (welche die Parzelle Nr. 1861 von der Erbengemeinschaft V.________ �bernommen hat) am 30. Mai 2011 gemeinsam Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden. Dieses f�hrte am 16. Dezember 2011 einen Augenschein durch. Am 24. Januar 2012 wies es die Beschwerde ab.
Gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid haben X.________, Y.________ und Z.________ am 21. M�rz 2012 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht erhoben.
Sie beantragen, der Beschluss der Urnengemeinde St. Moritz vom 27. September 2009 respektive die Teilrevision Ortsplanung St. Moritz, Gebiet "Suvretta House" samt den Beschl�ssen der Regierung des Kantons Graub�nden betr. Genehmigung Nutzungsplanung mit integrierter Rodungsbewilligung (Protokoll Nr. 290) und betr. Beschwerdeentscheid (Protokoll Nr. 292), beide vom 12. April 2011, seien aufzuheben und es sei das Gebiet "Suvretta House" gem�ss bisheriger Zonenplanung in der Villenzone zu belassen. Eventuell sei die Sache zur �berarbeitung an die Gemeinde St. Moritz zur�ckzuweisen.
Subeventuell seien die angefochtenen Beschl�sse dahingehend aufzuheben, dass die folgenden �nderungen in den Ortsplanungsgrundlagen vorgenommen w�rden:
a) Der Baustandort D4 sei in der Villenzone zu belassen.
b) Der Baustandort D2 sei in der Villenzone zu belassen, eventuell im s�dlichen Bereich zu reduzieren.
c) Der Baustandort B sei in der Villenzone zu belassen, eventuell in die Hotelzone umzuteilen unter Erlass verschiedener Beschr�nkungen im GGP gem�ss nachfolgenden Antr�gen.
Genereller Gestaltungsplan (GGP):
a) Die Spezialbestimmungen zum Baustandort D4 seien zu streichen.
b) Folgende Bruttogeschossfl�chen seien zu reduzieren:
- Baustandorte D1 und D2 (f�r beide): auf 2'000 m�
- Baustandort D3: auf 1'200 m�
- Baustandort B: auf 4'000 m�.
c) Auf die Bachverlegung sei zu verzichten.
d) Die Geb�udeh�he am Baustandort B sei auf 1'900 m.�.M. zu begrenzen.
e) Auf die Rodung am Baustandort B sei zu verzichten.
Genereller Erschliessungsplan (GEP):
Auf die unterirdische Tiefgarage westlich des Hotels Suvretta House (unter D1 und D2) sei zu verzichten, eventuell sei mindestens die Zufahrt der Tiefgarage �ber die Via Chasellas fallen zu lassen.
Vorschriften zum GGP und GEP:
a) Art. 3 sei insbesondere hinsichtlich Situierung und Ausmass der Baukuben pr�ziser und verbindlicher zu formulieren.
b) Zu Art. 8: Durch Nutzungstransporte d�rfe die Aussennutzung an einem Baustandort um maximal 10% (nicht 20%) erh�ht werden. Nutzungsverlegungen in die Baustandorte D3, D1 und D2 sowie B seien auszuschliessen.
c) Art. 6 "Weitere Bereiche" sei vollst�ndig zu streichen.
d) In Art. 9 sei die ganze Bestimmung zu streichen, wonach "geringf�gige Abweichungen bis 0.5 m" in gewissen Baustandorten zul�ssig seien.
e) Hinsichtlich Kostenregelung (Art. 14) sei eine Spezialregelung vorzusehen, welche ausschliesslich oder zumindest vorwiegend die initiierende und profitierende Grundeigent�merin der Planrevision f�r kostenpflichtig erkl�rt.
Nachweis und Garantien:
Es seien Garantien in den Bestimmungen aufzunehmen, welche Finanzierungsnachweise und entsprechende Garantien f�r eine Realisierung vorsehen sowie eine sp�tere Zweckentfremdung von Anlagen der traditionellen Hotellerie verhindern.
Eventuell sei die Sache zu neuem Entscheid an das Verwaltungsgericht, subeventuell an die Regierung, zur�ckzuweisen.
Die AG W.________ (im Folgenden: die Beschwerdegegnerin), die Gemeinde St. Moritz und das Verwaltungsgericht beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Das Departement f�r Volkswirtschaft und Soziales Graub�nden schliesst namens der B�ndner Regierung auf Abweisung der Beschwerde.
Das Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) kommt in seiner Vernehmlassung zum Ergebnis, dass der angefochtene Entscheid mit dem Bundesrecht in den Bereichen Gew�sserschutz, Arten- und Lebensraumschutz sowie Wald vereinbar sei.
Den Parteien wurde Gelegenheit gegeben, sich zu den Vernehmlassungen, insbesondere des BAFU, zu �ussern.
In ihrer Replik erg�nzen die Beschwerdef�hrer ihren Antrag dahin, dass auch die Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Entscheids verlangt werde.
Mit Verf�gung vom 7. Mai 2012 wurde der Beschwerde aufschiebende Wirkung beigelegt, soweit ihr diese Wirkung nicht bereits von Gesetzes wegen zukommt.
Gegen den kantonal letztinstanzlichen Entscheid �ber die Ortsplanungsrevision steht grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 82 lit. a, 86 Abs. 1 lit. d BGG). Die Beschwerdef�hrer sind als Eigent�mer von Parzellen, die an den Perimeter Suvretta House angrenzen, von der Planung besonders ber�hrt, und somit zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde ist daher grunds�tzlich einzutreten.
Die Begehren der Parteien m�ssen in der Rechtsschrift enthalten sein (Art. 42 Abs. 1 BGG), die innerhalb der Beschwerdefrist einzureichen ist. Die Beschwerdef�hrer haben zwar erst in der Replik einen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids gestellt; dieser war jedoch implizit schon in ihren (rechtzeitig gestellten) Sachantr�gen enthalten. Insofern kann auch auf diesen Antrag eingetreten werden.
Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht - einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens - ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht wendet das Bundesrecht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher nicht an die Begr�ndung der Parteien gebunden, sondern kann die Beschwerde auch aus andern als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder den Entscheid mit einer Begr�ndung best�tigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254 mit Hinweis).
Die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich die willk�rliche Anwendung von kantonalem Recht) pr�ft es nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). F�r derartige R�gen gelten qualifizierte Begr�ndungsanforderungen (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Soweit einzelne R�gen (betreffend das kantonale und kommunale Recht) diesen Anforderungen nicht gen�gen, ist darauf nicht einzutreten.
3. Begr�ndungspflicht und Sachverhaltsr�gen
Die Beschwerdef�hrer r�gen eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch Nichterf�llung der Begr�ndungspflicht und erheben zahlreiche Sachverhaltsr�gen.
3.1 Sie werfen dem Verwaltungsgericht zun�chst vor, nicht begr�ndet zu haben, weshalb ein "�berragendes" �ffentliches Interesse an der F�rderung der Hotellerie bestehe, das die vielen gegenl�ufigen Interessen des Natur-, Landschafts- und Siedlungsschutzes �berwiege.
3.1.1 Das Verwaltungsgericht verwies in erster Linie auf den kantonalen Richtplan "Erst- und Zweitwohnungen sowie touristische Beherbergung" vom 10. November 2009 (KRIP 2009; vom Bundesrat genehmigt am 15. M�rz 2010). Es bestehe ein enger Zusammenhang zwischen der Zweitwohnungsnutzung und der touristischen Beherbergung. Im "Werkzeugkasten" des Richtplans sei vorgesehen, den Weiterbestand von Hotelbetrieben mittels Spezialzone zu regeln; dabei werde die Planung Suvretta House als empfehlenswertes Beispiel aufgef�hrt. Die F�rderung der Hotellerie werde nunmehr in Art. 8 Abs. 3 lit. b des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 �ber die Raumplanung (RPG; SR 700) i.d.F. vom 17. Dezember 2010 (in Kraft seit 1. Juli 2011) ausdr�cklich verlangt. Im �brigen verwies es (zumindest implizit) auf die Begr�ndung der Regierung.
Diese hatte im Beschwerdeentscheid ausgef�hrt, dass die vorliegende Planung in jeder Hinsicht den Stossrichtungen der kantonalen Richtplanung entspreche, die dahin gehe, die Entstehung von unbewirtschafteten Zweitwohnungen m�glichst einzud�mmen und stattdessen das Gewicht auf die Schaffung nachhaltiger Beherbergungsbetriebe, vorzugsweise in Form der traditionellen Hotellerie, zu legen. Wenn dies - wie im vorliegenden Fall - unter Vermeidung von vollst�ndigen Neueinzonungen und unter Ausn�tzung eines bereits bestehenden Hotels respektive unter Aufzonung einer bereits bestehenden Bauzone m�glich sei, liege eine solche Planung erst recht in einem �berwiegenden �ffentlichen Interesse. Zudem gehe es vorliegend nicht um irgend ein beliebiges Hotel, sondern um die Sicherung der Existenz eines der renommiertesten Schweizer Hotels �berhaupt, was das �ffentliche Interesse, vor allem unter Ber�cksichtigung des Umfeldes von St. Moritz, umso gewichtiger erscheinen lasse.
3.1.2 Diese Begr�ndung gen�gt von der Dichte her den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV und ist grunds�tzlich auch materiell nicht zu beanstanden. Damit haben die kantonalen Instanzen (gen�gend) dargelegt, weshalb ein �berragendes - im Sinne von: sehr gewichtiges - �ffentliches Interesse f�r die vorgesehene Planung spricht. Ob dieses Interesse die gegenl�ufigen Interessen �berwiegt und die Erteilung der erforderlichen Ausnahmebewilligungen rechtfertigt, kann dagegen nicht abstrakt beurteilt werden, sondern setzt eine Abw�gung mit den entgegenstehenden Interessen voraus, unter Beachtung der einschl�gigen gesetzlichen Bestimmungen. Diese Frage ist in den nachfolgenden Erw�gungen zu behandeln.
3.2 Die Beschwerdef�hrer r�gen, das Verwaltungsgericht habe den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt, weil der im "Standortnachweis" der Beschwerdegegnerin eruierte Standort f�r das Suitenhotel nicht der "einzig richtige" sei (so angefochtener Entscheid S. 5), sondern lediglich als "idealer Standort" bezeichnet werde.
Die B�ros Diener & Diener Architekten Basel, Eric Parry Architects, London, und die STW AG f�r Raumplanung, Chur, erstellten im Auftrag der Beschwerdegegnerin am 13. Februar 2008 einen Standortnachweis. Dieser kam aufgrund von verschiedenen Standortvarianten zum Ergebnis, dass sich der Standort 6 (d.h. die Baubereiche D1-D4) f�r das 6-Sterne-Hotel als ideal erweise, sowohl aus betrieblicher wie auch aus landschaftsr�umlicher Sicht. Als einziger Standort biete er die notwendige Abgeschiedenheit und Diskretion und geichzeitig die notwendige exklusive Aussicht, die f�r das 6-Stene-Hotel unabdingbar seien. Er weise die funktional und betrieblich n�tige N�he zum Suvretta House auf, ohne dessen Qualit�t und einzigartige Stellung zu beeintr�chtigen.
Damit wird der Standort 6 nicht nur als "ideal", sondern als einziger Standort bezeichnet, der alle f�r ein 6-Sterne-Hotel erforderlichen Anforderungen erf�llt. Insofern kann dem Verwaltungsgericht keine offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellung vorgeworfen werden.
3.3 Weiter r�gen die Beschwerdef�hrer, ihre zahlreichen und detaillierten Antr�ge und Begr�ndungen zur Pr�zisierung der Vorschriften zum GGP und GEP seien mit dem lapidaren Hinweis vom Tisch gewischt worden, dass sie "fehl am Platz und inhaltlich unbegr�ndet" seien. Dies verletze den Anspruch auf rechtliches Geh�r.
Die Beschwerdef�hrer geben die Begr�ndung des Verwaltungsgerichts allerdings verk�rzt wieder. Dieses f�hrte (in E. 3 l S. 54 des angefochtenen Entscheids) aus, dass die Vorschriften zum GGP und GEP entweder schon pr�zise genug seien oder aber im Ermessensbereich der Gemeinde festgelegt worden seien. Damit verwies es zumindest implizit auf die detailliertere Begr�ndung der Regierung im Beschwerdeentscheid (Ziff. 12 S. 37 f.) zu den Einzelantr�gen der Beschwerdef�hrer. Unter R�ckgriff auf diese waren die Beschwerdef�hrer in der Lage, den verwaltungsgerichtlichen Entscheid auch in diesem Punkt anzufechten. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist daher zu verneinen.
3.4 Die �brigen R�gen zur Begr�ndungspflicht und zum Sachverhalt weisen einen engen Konnex mit den materiellrechtlichen R�gen auf und werden daher zusammen mit diesen behandelt.
4. Grundsatz der Planbest�ndigkeit
Die Beschwerdef�hrer sind der Auffassung, die angefochtene Planung verstosse gegen die Grunds�tze der Planbest�ndigkeit (Art. 21 Abs. 2 RPG), von Treu und Glauben und des Vertrauensschutzes (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) sowie gegen das Rechtsgleichheitsprinzip (Art. 8 BV). In diesem Zusammenhang werfen sie dem Verwaltungsgericht auch eine Verletzung der Begr�ndungspflicht und eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung vor.
4.1 Sie machen geltend, bei Annahme der streitigen Zonenplanung am 27. September 2009 sei die geltende Ortsplanung noch keine zehn Jahre alt gewesen. Es h�tten auch keine erheblichen �nderungen rechtlicher oder tats�chlicher Art vorgelegen. Zwar gebe es neue Erlasse; diese gingen jedoch in dieselbe Richtung wie schon die Ortsplanungsrevision 1999/2000, die bereits die Entwicklungsm�glichkeiten der Hotellerie f�rdern und den Zweitwohnungsbau einschr�nken wollte (Planungs- und Mitwirkungsbericht Gesamtrevision Ortsplanung 1999 Siedlung und Landschaft [im Folgenden: PMB 1999] S. 8 und 11 ff.). M�glicherweise sei die Sensibilisierung der Bev�lkerung f�r die Zweitwohnungsproblematik gestiegen; das Problem existiere aber schon seit Langem. Auch das sogenannte Hotelsterben in St. Moritz habe schon vor 1999 eingesetzt. Die einzige wirkliche �nderung sei das Ausbauprojekt der Beschwerdegegnerin; dies gen�ge jedoch nicht, um ver�nderte Verh�ltnisse annehmen zu k�nnen.
4.2 Das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass sich die rechtliche Situation seit der Ortsplanungsrevision durch das Inkrafttreten des KRIP 2009, von Art. 8 RPG n.F. und insbesondere durch den Erlass einer Planungszone der Gemeinde vom 23. Dezember 2010 (im Hinblick auf die vorgesehenen Massnahmen zur F�rderung der Hotellerie und zur Verhinderung der Umnutzung von Hotels in Zweitwohnungen), ge�ndert habe. Auch die tats�chliche Situation habe sich ge�ndert; hierf�r verwies es auf den Entscheid der Regierung.
Diese hatte ausgef�hrt, neu sei im Vergleich zur Situation von 1999/2000 die ernsthafte Absicht der Beschwerdegegnerin, das Hotel in den kommenden Jahren in Etappen einem tiefgreifenden Um- und Ausbauprozess zu unterziehen. Aber auch ganz allgemein habe sich die Situation im Bereich der Hotellerie und des Zweitwohnungsbaus seit der letzten Revision weiter versch�rft. Speziell im Zusammenhang mit dem Zweitwohnungsbau und den Bestrebungen (gerade im Oberengadin) diesen zu begrenzen, solle die Hotellerie nun auch mit raumplanerischen Mitteln gef�rdert werden. Im Rahmen der �berarbeitung des kantonalen Richtplanes w�rden insbesondere auch Massnahmen zur F�rderung von "warmen Betten" durch die Schaffung von Spezialbauzonen f�r die Hotellerie diskutiert. Das Ziel sei die Sicherung von reinen Hotelnutzungen, damit die heutigen Hotelbetriebe erhalten und auf einer sinnvollen wirtschaftlichen Basis weiter betrieben werden k�nnten. In diesem Sinne liege auch der Trend, dem Kunden Suiten anbieten zu k�nnen, damit er sich im Hotel gleich wohl f�hle wie in einer Wohnung. Wenn vor diesem Hintergrund eine Tr�gerschaft eines Grosshotels bereit sei, sich einer Hotelzone zu unterziehen und konkrete Vorkehren in Aussicht stelle, dann sei es f�r die Verantwortlichen eines Tourismusortes geradezu geboten, Hand zur Schaffung der daf�r notwendigen planerischen Voraussetzungen zu bieten. Dies gelte im vorliegenden Fall umso mehr, als die Beschwerdegegnerin mit dem Architekturwettbewerb und der Masterplanung den Tatbeweis daf�r erbracht habe, dass sie das Hotel nicht nur als solches weiter betreiben, sondern zeitgem�ss erneuern wolle. Dies sei zweifellos ein neuer Aspekt und damit eine Ver�nderung der Verh�ltnisse.
Regierung und Verwaltungsgericht erachteten die ge�nderten Verh�ltnisse als gewichtig genug, um die entgegenstehenden Interessen der Beschwerdef�hrer an der Beibehaltung der rechtskr�ftigen Planung zu �berwiegen: Seit der letzten Planung seien immerhin schon rund 10 Jahre, also eine Planungsperiode, vergangen. Im �brigen h�tten die Grundeigent�mer am Suvretta-Hang angesichts der Darlegungen der Gemeinde im PMB 1999 (S. 11 f.) damit rechnen m�ssen, dass die Gemeinde die Rahmenbedingungen f�r die Hotellerie �ber zeitlich nachgelagerte Projekt- und/oder situationsbezogene Sondernutzungsplanungen erf�llen werde, nachdem das urspr�nglich zu diesem Zweck vorgesehene Instrument der allgemeinen Hotelzone abgelehnt worden sei. Dies gelte auch f�r das Gebiet des seit langem bestehenden, besitzstandsgesch�tzten Hotels Suvretta House: Die Passage auf S. 16 des PMB, wonach im Suvretta-Gebiet eine grossfl�chige �berbauung nicht zu erwarten sei, habe sich lediglich auf eine �berbauung mit Villen bezogen.
4.3 Damit haben die Vorinstanzen ausf�hrlich begr�ndet, weshalb erhebliche �nderungen vorliegen und sich die Beschwerdef�hrer nicht auf Vertrauensschutz berufen k�nnen. Die R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs erweist sich damit als unbegr�ndet.
4.4 Auch materiell sind die Ausf�hrungen der Vorinstanzen nicht zu beanstanden. Zwar trifft es zu, dass das Hotelsterben und die Zweitwohnungsproblematik bereits Thema der Ortsplanungsrevision 1999/2000 waren. Die Problematik hat sich jedoch in den letzten Jahren versch�rft und f�hrte zu �nderungen auf Ebene des kantonalen Richtplans (KRIP 2009), des Raumplanungsgesetzes (Art. 8 Abs. 2 und 3 RPG) und zuletzt auf Verfassungsebene (Art. 75b BV). St. Moritz geh�rt zu den Gemeinden, die nunmehr gem�ss kantonalem Richtplan verpflichtet sind, Massnahmen auf Ebene Ortsplanung im Bereich Zweitwohnungen und touristische Beherbergung zu treffen. Dazu geh�rt auch die F�rderung der Hotellerie (vgl. 8 Abs. 3 lit. b RPG). Die Gemeinde St. Moritz hat bereits am 23. Dezember 2010 eine Planungszone beschlossen, insbesondere zur Verhinderung der Umnutzung von Hotelbetrieben in Zweitwohnungen. Am 18. Dezember 2012 wurde diese um zwei Jahre verl�ngert und eine neue Planungszone �ber das gesamte Gemeindegebiet erlassen, im Hinblick auf die Revision der kommunalen Regelung �ber die F�rderung des Erstwohnungsbaus und die Einschr�nkung der Zweitwohnungen.
Im �brigen haben Regierung und Verwaltungsgericht dargelegt, dass die umstrittene Planung f�r das Hotel Suvretta-House nicht im Widerspruch zur Ortsplanungsrevision 1999/2000 steht, sondern diese durch spezielle, auf die jeweilige Hotelsituation zugeschnittene raumplanerische Massnahmen erg�nzt. Dabei durften sie willk�rfrei davon ausgehen, dass sich die Ausf�hrungen im PMB 1999 zum Suvretta-Gebiet nur auf die �berbauung mit Villen bezog: Die Regierung hatte damals im Suvretta-Gebiet eine Bauzonenreduktion und die Bezeichnung k�nftiger Baustandorte und -volumen in einem generellen Gestaltungsplan verlangt, um zusammenh�ngende, noch un�berbaute Gebietsteile freizuhalten. Nach Gespr�chen mit der Gemeinde verzichtete sie auf dieses Ansinnen und anerkannte den Sonderstatus des Suvretta-Gebiets. Im PMB ging die Gemeinde davon aus, dass die von der Regierung bef�rchtete grossfl�chige �berbauung schon aufgrund der geltenden Bauvorschriften vermieden werden k�nne (PMB S. 16). Da sich das Suvretta-Gebiet damals fast vollst�ndig in der Villenzone befand, bezogen sich diese Ausf�hrungen auf die �berbauung mit Villen. Die Hotelnutzung wurde in einem anderen Abschnitt des PMB (Ziff. 3, S. 11 f.) behandelt, in dem sich die Gemeinde f�r (und nicht gegen) den Erlass von generellen Gestaltungs- und Quartierpl�nen aussprach (S. 12).
Schliesslich ist zu ber�cksichtigen, dass seit der Annahme der Totalrevision der Ortsplanung am 14. M�rz 1999 und ihrer Genehmigung durch die Regierung am 29. Februar 2000 inzwischen mehr als 12 Jahre vergangen sind.
Unter diesen Umst�nden ist kein Verstoss gegen den Grundsatz der Planbest�ndigkeit ersichtlich. Auch die �brigen in diesem Zusammenhang erhobenen Verfassungsr�gen erweisen sich als unbegr�ndet, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden kann.
5. Raumplanung
Die Beschwerdef�hrer werfen den Vorinstanzen eine willk�rliche Interessenabw�gung und die Verletzung raumplanerischer Grunds�tze vor.
Sie machen geltend, die Vorinstanzen h�tten zu Unrecht den besonderen Charakter des Suvretta-Hangs nicht ber�cksichtigt, der als abwechselnde Wald- und Wiesenlandschaft, die sehr d�nn mit exklusiven Villen besiedelt sei, zu den begehrtesten und teuersten Wohnlagen der Welt geh�re. In der Vergangenheit h�tten sich Regierung und Gemeinden stets f�r den Schutz dieses wertvollen und empfindlichen Gebiets und gegen grossfl�chige �berbauungen ausgesprochen. Auch privatrechtlich seien den Eigent�mern - auch seitens der Beschwerdegegnerin - Bau- und Gewerbeeinschr�nkungen zur Wahrung des Villencharakters und zur Verhinderung grosser �berbauungen auferlegt worden.
Es sei willk�rlich und verletze Art. 3 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1], trotz der Schutzw�rdigkeit des typischen Siedlungscharakters am Suvrettahang, ein �berwiegendes Interesse an einer derart dominanten und markanten �berbauung, wie von der Beschwerdegegnerin beabsichtigt, zu bejahen. Der besondere Charakter des Suvretta-Hangs w�rde h�chstens eine �usserst zur�ckhaltende Erweiterung des bestehenden Betriebes zulassen, nicht aber g�nzlich neue Hotelbauten wie das vorgesehene 4-Sterne-Sporthotel mit einer Geb�udeh�he von �ber 27 m und das 6-Sterne-Suitenhotel mit bis zu 22 Geb�uden und einer maximalen BGF von 9'360 m�. Im Baufeld D4 werde die Nutzungsdichte verdreifacht; dies bedeute eine Ungleichbehandlung im Vergleich zum Nachbargrundst�ck in der Villenzone.
5.1 Die Regierung r�umte in ihrem Beschwerdeentscheid ein, dass die Gemeinde in ihrem Planungs- und Mitwirkungsbericht zur Teilrevision der Ortsplanung "Gebiet Hotel Suvretta House" keine den Anforderungen von Art. 3 Abs. 2 RPV gen�gende Interessenabw�gung dargelegt habe. Die gebotene Gesamtinteressenabw�gung sei daher von der Regierung nachzuholen.
Sie gelangte zum Ergebnis, dass der mit der vorliegenden Nutzungsplanung erm�glichte Um- und Ausbau des bestehenden Hotels Suvretta House in einem gewichtigen �ffentlichen Interesse liege, welches die entgegenstehenden nachbarlichen Interessen an einer ungeschm�lerten Erhaltung des bestehenden typischen Siedlungscharakters am Suvretta-Hang sowie die entgegenstehenden �ffentlichen forst-, natur- und landschaftssch�tzerischen Anliegen markant �berwiege.
Da es um die Weiterentwicklung eines bestehenden Hotels gehe, k�nne kein Zweifel an der "Standortgebundenheit" der Nutzungsplanung bestehen. Fraglich k�nne h�chstens sein, ob es f�r die langfristige Erhaltung des Hotels effektiv der vorgesehenen Baustandorte mit den darin festgelegten Geb�udekuben resp. BGF-Werten bed�rfe und ob diese Dichte raumplanerischen Grunds�tzen standzuhalten verm�ge. Diese Frage bejahte die Regierung, gest�tzt auf die Untersuchungen und Studien zum Masterplan, insbes. den Standort- und den Bed�rfnisnachweis.
Im Verh�ltnis zur Villenzone auf dem Suvretta-Hang sei die neue Hotelzone sehr klein, so dass der Villen-Charakter des Hangs nicht verloren gehe. Im �brigen stelle bereits das historische Hotel einen Charakterbruch zu den umliegenden, zum gr�ssten Teil sp�ter errichteten Villen dar. Es handle sich um eine sch�tzenswerte Baute, die zu den "Ikonen" von St. Moritz geh�re und das Ortsbild mit seiner st�dtischen Massst�blichkeit pr�ge. Aus raumplanerischer Sicht sei die Erh�hung des Nutzungsmasses und die Verdichtung nicht nur zul�ssig, sondern erw�nscht (vgl. RIP2000 Kap. 5.2.1 Siedlungsgebiet S. 96 f.). Die Nutzungsdichte im Bereich D1-4 mit einer durchschnittlichen AZ von 0.55 sei nicht �berrissen. Auch die hohe Nutzungsdichte in den Baubereichen A, B und C sei raumplanerisch nicht zu beanstanden. Sie stehe sowohl ortsbaulich als auch landschaftsbildlich in einem ausgewogenen Verh�ltnis zur historischen Hotelbaute: Die Neubauten w�rden rund um die historische Hotelbaute massiert und seien dieser hierarchisch (hinsichtlich Gr�sse, H�he und Gestaltung) unterstellt. Ferner b�rgten das von der Beschwerdegegnerin und der Gemeinde ausgew�hlte Erarbeitungsverfahren (Masterplan-Konkurrenzverfahren und Richtprojekt) und das von der Investorin beauftragte renommierte Architekturb�ro f�r die Qualit�t des Bebauungskonzeptes.
Zugunsten der Nutzungsplanung spreche der Umstand, dass eine bereits bestehende Bauzone betroffen sei, d.h. keine Neueinzonung erforderlich sei und keine �berwiegenden Interessen des Forst-, Natur-, Landschafts- und Gew�sserschutzes entgegenst�nden.
Auch die nachbarlichen Interessen fielen nicht sonderlich stark ins Gewicht: Die Villen der Beschwerdef�hrer 1 und 2 bef�nden sich zwar in unmittelbarer N�he zu den Baustandorten D und A. Ihre Hauptfassade �ffne sich jedoch in Richtung S�den/S�d-Westen, d.h. in Richtung Champf�r, Champf�rsee und Aussicht auf den Corvatsch, d.h. in der den Baustandorten entgegengesetzten Richtung. Zudem l�gen die Liegenschaften markant tiefer als die Baubereiche und seien durch eine wuchtige Terrainaufsch�ttung vom neuen Baustandort D2 getrennt. Zu den ca. 100 m entfernten Baustandorten B und C bestehe ebenfalls kein grosser Sichtkontakt. Die Villa der Beschwerdef�hrerin 3 befinde sich so weit oberhalb der Baubereiche D1-D4, dass keine Rede von einer nennenswerten Beeintr�chtigung sein k�nne, zumal dazwischen noch Wald liege. Es seien auch keine nachteiligen Einwirkungen (insbes. L�rmimmissionen) und andere Nutzungskonflikte zu erwarten.
5.2 Das Verwaltungsgericht �bernahm die Begr�ndung der Regierung. Es r�umte ein, dass die Mehrnutzung von 19'835 m� in einem Perimeter von insgesamt 41'951 m� Boden eine massive Erh�hung darstelle. Zu ber�cksichtigen sei jedoch, dass der gr�sste Teil der neu zur Verf�gung stehenden BGF (12'035 m�) in der n�chsten Umgebung des bestehenden Hotels platziert werde (Baustandorte A, B und C). Nur die restlichen 7'800 m� BGF bef�nden sich in den neuen Baustandorten D1-D4. In diesen g�lten zus�tzlich die Vorschriften des GGP �ber die maximale Geb�udel�nge (20 bzw. 30 m) und die maximale Geb�udeh�he (10 m); dies ergebe Hauptbauten von durchschnittlich maximal 600 m� BGF und minimal 354 m� BGF. Damit sei sichergestellt, dass sich die BGF in den Baustandorten D angemessen verteile und die villenartige Baustruktur des Suvretta-Hangs erhalten bleiben k�nne.
5.3 Die Beschwerdef�hrer erheben in diesem Zusammenhang verschiedene Sachverhalts- und Willk�rr�gen. Es sei offensichtlich unzutreffend bzw. willk�rlich anzunehmen, dass sich die geplanten Bauten harmonisch in die Landschaft und die villenartige �berbauungsstruktur einf�gen und die Nachbargrundst�cke nicht beeintr�chtigen w�rden.
Entgegen der Feststellung des Verwaltungsgerichts verteile sich die um 19'835 m� erh�hte Ausn�tzung nicht auf den gesamten Perimeter (d.h. 41'951 m� Boden), sondern nur auf die viel kleinere Hotelzone Suvretta House.
Offensichtlich falsch bzw. unvollst�ndig sei die Aussage zur maximalen BGF in den Baubereichen D: Diese lasse ausser Acht, dass mit einem Ausn�tzungs-Transport von 20 % (gem�ss Art. 8 Abs. 2 der Vorschriften zum GGP und GEP) maximal 720 m� und minimal 425 m� BFG pro Baute m�glich seien.
5.3.1 Das Verwaltungsgericht hat jedoch durchaus ber�cksichtigt, dass sich die erh�hte Ausn�tzung nicht gleichm�ssig auf den gesamten Perimeter, sondern (in unterschiedlichem Mass) auf die neuen Baubereiche verteilen werde (vgl. oben, E. 5.2). Die Aussage zur BGF der in den Baubereichen D zugelassenen Geb�ude ist eine Durchschnittsangabe und schliesst daher eine im Einzelfall h�here BGF (infolge eines Nutzungstransports) nicht aus.
Die Beschwerdef�hrer legen nicht dar, inwiefern die Feststellungen zur fehlenden Beeintr�chtigung der Nachbargrundst�cke (betr. Aussicht, Immissionen, etc.) offensichtlich falsch bzw. willk�rlich sind; auf diese R�ge ist daher bereits mangels gen�gender Begr�ndung nicht einzutreten.
5.3.2 Die Erw�gungen zur Einf�gung der Hotelbauten in die Landschaft und namentlich in die Villenzone lassen keine Willk�r erkennen. Wie die Vorinstanzen dargelegt haben, gruppieren sich die geplanten Bauten um die bestehende, sehr markante und landschaftspr�gende historische Hotelbaute und erg�nzen diese. Der Baubereich f�r das 4-Sterne-Sporthotel liegt n�rdlich des Suvretta Houses, in dessen Schatten, so dass der massive Neubau vom Tal aus kaum sichtbar sein wird. Er wird von Wald eingerahmt und beeintr�chtigt daher auch die Aussicht von den Nachbargrundst�cken nicht. Das Suitenhotel soll durch kleinere, villenartige �berbauungen realisiert werden, die einen �bergang zwischen der dichten Hotelnutzung und der extensiv �berbauten Villenzone darstellen. Auch die daf�r vorgesehenen Baubereiche D1-D4 sind im Nord-Westen, Westen und S�den von Wald umgeben, der sie - zumindest teilweise - kaschieren wird.
5.4 Die Beschwerdef�hrer machen geltend, es bestehe kein Bedarf f�r die geplante Kapazit�tserh�hung. Schon heute gebe es in Graub�nden zu viele Hotels; die durchschnittliche Brutto-Bettenauslastung liege unter 30%; auch das Hotel Suvretta House sei nicht voll ausgelastet. Die F�rderung der Hotellerie m�sse daher nicht neue Hotels schaffen, sondern die Auslastung der bestehenden verbessern. Zudem bestehe die Gefahr, dass eine Erh�hung der Kapazit�ten des Suvretta House nicht neue G�ste ins Engadin locke, sondern nur zu einer Verlagerung von anderen Oberengadiner Betrieben hin zum Hotel Suvretta House bewirke.
Die Beschwerdegegnerin hat ihre Entwicklungsstrategie "Suvretta Vision 2025" vom Institut f�r �ffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universit�t St. Gallen aus touristischer Sicht (Thomas Bieger/ Daniel Romer, vom 9. Juli 2008) und durch die Schweizerische Gesellschaft f�r Hotelkredit (SGH, vom 6. M�rz 2009) aus betriebswirtschaftlicher Sicht beurteilen lassen. Beide Beurteilungen fielen positiv aus, auch wenn betont wurde, dass der Erfolg von vielen Faktoren (insbesondere vom Marketing) abh�ngen werde (Schlussbemerkungen SGH S. 14). Bisher fehle im Oberengadin ein Angebot in Richtung Luxus- und 6-Sterne-Hotellerie, weshalb keine Substitutionskonkurrenz zum bestehenden Angebot zu erwarten sei; vielmehr werde ein neues Marktsegment entwickelt und langfristig Kompetenz in der Region aufgebaut, was einen Ausstrahlungs- und Positionierungseffekt auf die gesamte Region Oberengadin haben k�nne (Universit�t St. Gallen, S. 16 f.). Gest�tzt auf diese Beurteilungen durften die kantonalen Instanzen grunds�tzlich das Bed�rfnis f�r die Kapazit�tserh�hung, namentlich f�r das Sporthotel und das Suiten-Hotel, bejahen.
5.5 Die Beschwerdef�hrer bestreiten, dass der Standort f�r die neuen Hotelbauten nach raumplanerischen Kriterien ermittelt worden sei. Vielmehr seien die im Standortnachweis zugrunde gelegten Kriterien ausschliesslich betriebswirtschaftlicher bzw. subjektiver Natur gewesen.
5.5.1 Im Standortnachweis "Suvretta Vision 2025" werden folgende Standortkriterien genannt:
"Grundlegende Voraussetzungen:
- Ausschliesslich Grundeigentum der W.________ AG
- Nur Grundst�ckteilfl�chen, welche die gesetzlichen Grenzabstandsvorschriften der entsprechenden Nutzungszone einhalten
- Nur Fl�chen mit einer minimalen Ausdehnung von rund: 1500 m� (konzentrierte �berbauung f�r 4* Sporthotel bei 8 Geschossen)
- Nur Fl�chen mit einer minimalen Ausdehnung von rund: 5000 m� (�berbauung f�r 6* Suiten bei 2 Geschossen)
- Nur Fl�chen, welche nicht f�r die Wintersportnutzung/Skischule genutzt werden (Anschluss ans Skigebiet ist der wertvollste Standortvorteil vom Suvretta House)
- Nur Standorte, bei welchen gr�sst m�gliche Synergien der Gesamtanlage genutzt und die zus�tzliche Hotelinfrastruktur den bestehenden Infrastrukturanlagen angegliedert werden kann (Verbindung vom 4* Sporthotel zum Wellness des Suvretta House; Verbindung der Servicebereiche; Synergien im Bereich der Energieversorgung)
- Nur Standorte, welche eine separate Zufahrt f�r die einzelnen Hotelteile erlauben. Nicht �ber die Vorfahrt vom Suvretta House
- M�glichst geringe landschaftsr�umliche Beeintr�chtigung. (Sicht vom Tal und Sicht vom Hang)
- Minimale Beeintr�chtigung der Aussicht der Nachbargrundst�cke
- Nur Standorte, die eine sinnvolle Anordnung bez�glich Intimit�t und Aktivit�t zulassen und somit das bestehende Hotel nicht beeintr�chtigen (6* Suitenhotel im intimsten und ruhigsten Bereich, 4* Sporthotel in Verbindung zu Skischule und Skihang)
- Standorte, welche eine strikte Trennung der Hotelanlagen und der �ffentlich zug�nglichen Anlagen erm�glichen (Sicherheitsbed�rfnis Hotelgast)
- Standorte, welche ein Projekt erm�glichen, welches den Wert und die Qualit�t des Suvretta House nicht schm�lert, die Ansicht des traditionellen Hotelkomplexes nicht beeintr�chtigt und die einzigartige Aussicht aus dem Hotel im 5*-Segment nicht verbaut
- Standorte, welche ein Projekt erm�glichen, welches die historische, denkmalgesch�tzte Bausubstanz des Hotelkomplexes und dessen einzigartige Lage in der Landschaft (Silhouette) nicht beeintr�chtigt
W�nschenswerte Voraussetzungen:
- M�glichst wenig landschaftliche Ver�nderungen
- M�glichst wenig Waldeingriffe
- M�glichst wenige Eingriffe an naturnahen Gew�ssern
- M�glichst geringe verbaute Fl�che
- Zufahrten zu Unterniveauabstellpl�tzen ausserhalb des bestehenden Eingangsbereichs ins 5* Hotel
- Hinreichende Anzahl Unterniveauabstellpl�tze
- M�glichst wenig L�rmbeeintr�chtigung von bestehenden Verkehrstr�gern"
5.5.2 Diese Kriterien sind insofern subjektiver und betriebswirtschaftlicher Art, als sie auf dem Konzept "Suvretta Vision 2025" der Beschwerdegegnerin zur Weiterentwicklung ihres Hotelbetriebs beruhen, das die Erg�nzung des bestehenden 5-Sterne-Hotels durch ein 4-Sterne-Sporthotel und ein 6-Sterne-Suitenhotel vorsieht. Allerdings ist eine Planung, die einen bestehenden Hotelbetrieb f�rdern und weiterentwickeln soll, nur zweckm�ssig, wenn die geplante �berbauung, Gestaltung und Erschliessung einen langfristig sinnvollen und damit auch rentablen Hotelbetrieb erm�glichen. Insofern handelt es sich zumindest auch um raumplanerische Kriterien.
Zwar hat das Bundesgericht (in BGE 136 II 204 E. 7.2 und 7.3 S. 212 f.) ausgef�hrt, dass Neubauprojekte grunds�tzlich den bestehenden Baum�glichkeiten angepasst werden m�ssten, und nicht umgekehrt die Bauzonen den Standortw�nschen der Investoren. Es verneinte daher im zitierten Entscheid das Vorliegen zwingender Gr�nde f�r die Vornahme einer Neueinzonung trotz ausreichender oder sogar �berdimensionierter Bauzonenreserven. Vorrangig m�ssten bestehende Hotelbauten innerhalb der Bauzone umgebaut oder ersetzt werden, namentlich durch deren Umzonung in eine Hotelzone. Im vorliegenden Fall geht es jedoch nicht um eine Neueinzonung; vielmehr liegt das Land schon heute in einer Bauzone (Villenzone), die teilweise in eine Hotelzone umgezont werden soll. Dies entspricht grunds�tzlich dem in BGE 136 II 204 empfohlenen Vorgehen.
Zum �ffentlichen Interesse an der F�rderung des bestehenden Hotelbetriebs kann auf das oben (E. 3.1) Gesagte verwiesen werden.
5.5.3 Die Beschwerdef�hrer legen nicht substanziiert dar, dass andere geeignetere Standorte f�r die Erweiterungs- und Neubauten vorhanden w�ren, die Natur, Landschaft, Wald und Gew�sser sowie die bestehende Siedlungsstruktur weniger beeintr�chtigen w�rden. Vielmehr verlangen sie einen Verzicht auf die Umzonung insgesamt oder, eventualiter, auf die Baustandorte B, D2 und D4 bzw. eine Reduktion der Bruttogeschossfl�che der Baubereiche. Dies w�rde einen weitgehenden Verzicht auf die Weiterentwicklung des Hotels Suvretta House bedeuten, k�nnte doch das 4-Sterne-Sporthotel nicht und das 6-Sterne-Suitenhotel nur in sehr beschr�nktem Mass gebaut werden. Dies w�re nur dann geboten, wenn �berwiegende �ffentliche Interessen, insbesondere des Natur-, Wald- und Gew�sserschutzes, dem Vorhaben entgegenstehen w�rden (vgl. dazu unten E. 6 - 9).
6. Biotop- und Artenschutz
N�her zu pr�fen ist, ob das Vorhaben mit den Bestimmungen des Biotop- und Artenschutzes vereinbar ist.
6.1 Art. 18 NHG bestimmt, dass dem Aussterben einheimischer Tier- und Pflanzenarten durch die Erhaltung gen�gend grosser Lebensr�ume (Biotope) und andere geeignete Massnahmen entgegenzuwirken sei (Abs. 1). Besonders zu sch�tzen sind Uferbereiche, Riedgebiete und Moore, seltene Waldgesellschaften, Hecken, Feldgeh�lze, Trockenrasen und weitere Standorte, die eine ausgleichende Funktion im Naturhaushalt erf�llen oder besonders g�nstige Voraussetzungen f�r Lebensgemeinschaften aufweisen (Abs. 1bis). Die besondere Schutzw�rdigkeit von Biotopen wird in Art. 14 Abs. 3 der Verordnung �ber den Natur- und Heimatschutz vom 16. Januar 1991 (NHV; SR 451.1) und im Anh. 1 zur NHV pr�zisiert. Ein technischer Eingriff, der sch�tzenswerte Biotope beeintr�chtigen oder zerst�ren kann (wie namentlich dessen �berbauung), darf nur bewilligt werden, sofern er standortgebunden ist und einem �berwiegenden Bed�rfnis entspricht (Art. 18 Abs. 1ter NHG i.V.m Art. 14 Abs. 6 NHV); dies setzt eine umfassende Interessenabw�gung voraus. L�sst sich eine Beeintr�chtigung schutzw�rdiger Lebensr�ume unter Abw�gung aller Interessen nicht vermeiden, so hat der Verursacher f�r besondere Massnahmen zu deren bestm�glichem Schutz, f�r Wiederherstellung oder ansonsten f�r angemessenen Ersatz zu sorgen (Art. 18 Abs. 1ter NHG; Art. 14 Abs. 7 NHV) (vgl. zum Ganzen KARIN SIDI-ALI, La protection des biotopes en droit suisse, Diss. Lausanne 2008, Ziff. 3.1.2.1 S. 91 ff.).
Eine analoge Regelung f�r technische Eingriffe in gesch�tzte Arten enthalten die Art. 20 NHG und Art. 20 Abs. 3 lit. b NHV.
F�r die Beseitigung von Ufervegetation trifft Art. 22 Abs. 2 NHG dagegen eine spezielle Regelung. Die damit zusammenh�ngenden Fragen sind im Zusammenhang mit der Bachverlegung zu behandeln (unten E. 8).
6.2 Die schutzw�rdigen Biotope wurden in zwei Untersuchungen erhoben: dem "Bericht zur Lebensraumkartierung Suvrettahaus St. Moritz" vom 18. Juli 2009 der CaNatura, Bonaduz, und der "Abkl�rung sch�tzenswerter Lebensr�ume, gesch�tzte und seltene Pflanzenarten" vom 25. September 2009 der Atragene, Fachgemeinschaft f�r Standortskunde und �kologie, Chur. Danach handelt es sich bei den Baubereichen �berwiegend um Fett- und Kunstwiesen ohne besonderen �kologischen Wert. Gewisse Fl�chen in den Baubereichen B und D sind jedoch (obwohl nicht inventarisiert) besonders schutzw�rdig. Dazu z�hlen je ca. 200 m� Halbtrockenwiesen (in den Baubereichen D1 und D4) sowie ca. 1'000 m� L�rchen-Arvenwald und Steinmispel-Arvenwald (v.a. im Baubereich B). In diesen Fl�chen befinden sich auch Standorte gesch�tzter Pflanzenarten: orchis mascula (m�nnliche Orchis), lilium martagon (T�rkenbund) und dactoylorhiza fuchsii (geflecktes Knabenkraut) nach Art. 20 Abs. 1 NHV i.V.m. Anh. 2 NHV.
6.3 Das ANU und die Regierung gingen davon aus, dass sich das Gebiet schon seit l�ngerem in einer Bauzone befinde. Verschiedene der betroffenen Biotopfl�chen seien zwar schutzw�rdig, aber nicht inventarisiert und gen�ssen deshalb auch keinen speziellen Schutz. Es handle sich um Biotoptypen, die lokal h�ufig vork�men. Zudem seien verh�ltnism�ssig bescheidene Fl�chen betroffen, an deren Erhaltung kein regionales oder gar nationales Interesse bestehe. Bei den gesch�tzten Pflanzen handle es sich nicht um besonders seltene oder gef�hrdete Pflanzen: sie geh�rten sowohl in der Schweiz als auch in der Region der �stlichen Zentralalpen der Kategorie "LC" ("least concern", d.h. nicht gef�hrdet) an. Zudem seien von der Realisierung des Hotels nur wenige Exemplare betroffen. Es liege ein standortgebundener, in einem �berwiegenden �ffentlichen Interesse liegender Beeintr�chtigungsgrund vor.
6.4 Auch das BAFU erachtet die Voraussetzungen f�r die Erteilung der Ausnahmebewilligung als erf�llt an. Das durchgef�hrte Variantenstudium habe die Vor- und Nachteile der evaluierten Standorte festgelegt und die Auswirkungen auf die Umwelt dargelegt. Die Standortwahl f�r die Neubauten sei sorgf�ltig durchgef�hrt und mit nachvollziehbaren Kriterien begr�ndet worden. Es sei ein �berwiegendes Bed�rfnis an der m�glichen Weiterentwicklung des Hotels Suvretta House anzuerkennen.
6.5 Die Beschwerdef�hrer sind dagegen der Auffassung, die geplante Hotelerweiterung k�nne ohne Beeintr�chtigung gesch�tzter Pflanzen und Lebensr�ume realisiert werden, da der gr�sste Teil des Perimeters Suvretta House aus Fettwiesen bestehe.
Sie legen aber nicht n�her dar, wo und wie das 4-Sterne-Sporthotel gebaut werden k�nnte, ohne L�rchen-Arvenwald zu beanspruchen; dies ist auch nicht ersichtlich (vgl. dazu auch unten, E. 9 zur Standortgebundenheit der Rodung).
Beim 6-Sterne-Suitenhotel wird erst aufgrund der konkreten �berbauungspl�ne feststehen, in welchem Umfang Halbtrockenwiese zerst�rt wird. Immerhin ist davon auszugehen, dass die Baubereiche D1 und D4 nicht sinnvoll �berbaut werden k�nnen, ohne zumindest einen Teil der Halbtrockenwiesengebiete in Anspruch zu nehmen, die sich vor allem l�ngs der bereits bestehenden Erschliessungsstrasse befinden. Wie die Regierung als Auflage in ihrem Genehmigungsentscheid festgehalten hat, wird im Baugesuch darzulegen sein, welche schutzw�rdigen Lebensr�ume beeintr�chtigt oder zerst�rt werden; hierf�r m�ssen - im Absprache mit dem ANU - angemessene Schutz- und Ersatzmassnahmen ausgearbeitet und von der Baubeh�rde bewilligt werden.
Die Biotope wurden sorgf�ltig erhoben und anhand der Kriterien von Art. 14 Abs. 6 NHV bewertet. Mit dem BAFU ist daher davon auszugehen, dass die angefochtene Planung der kantonalen Instanzen die bundesrechtlichen Bestimmungen zum Biotop- und Artenschutz nicht verletzt.
7. Gew�sserabstand
Bez�glich der Einhaltung des Gew�sserabstands ging das Verwaltungsgericht mit der Regierung davon aus, dass eine allf�llige Verletzung im Baubewilligungsverfahren zu pr�fen sei; notfalls k�nne eine Ausnahmebewilligung gem�ss Art. 78 Abs. 2 KRG zur geringf�gigen punktuellen Unterschreitung des kantonalen Gew�sserabstands von 10 m erteilt werden, wenn dies f�r eine zweckm�ssige Ausnutzung der Baubereiche notwendig sein sollte (vgl. Auflage 4c des Genehmigungsentscheids).
7.1 Wie das BAFU in seiner Vernehmlassung zutreffend ausf�hrt, sind jedoch nicht nur kantonale Vorschriften zum Gew�sserabstand zu beachten, sondern auch die am 1. Januar 2011 bzw. am 1. Juni 2011 in Kraft getretenen Bestimmungen zum Gew�sserraum des Gew�sserschutzgesetzes und der Gew�sserschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201).
Gem�ss Art. 36a GSchG legen die Kantone den Gew�sserraum nach Anh�rung der betroffenen Kreise fest (Abs. 1) und sorgen daf�r, dass der Gew�sserraum bei der Richt- und Nutzungsplanung ber�cksichtigt sowie extensiv gestaltet und bewirtschaftet wird (Abs. 3). Dieser betr�gt f�r Fliessgew�sser mit einer Gerinnesohle von weniger als 2 m nat�rlicher Breite mindestens 11 m (Art. 41a Abs. 2 lit. a und Abs. 3 GSchV).
Solange der Gew�sserraum noch nicht festgelegt worden ist, gelten die �bergangsbestimmungen der Gew�sserschutzverordnung zur �nderung vom 4. Mai 2011. Diese sehen bei Fliessgew�ssern mit einer Gerinnesohle bis 12 m Breite einen provisorischen Gew�sserraum auf einem beidseitigen Streifen von je 8 m plus die Breite der bestehenden Gerinnesohle vor (Abs. 2 lit. a). Das bedeutet im vorliegenden Fall, dass beidseits des Bachs ein Streifen von 9 m freigehalten werden muss.
Innerhalb des Gew�sserraums d�rfen nur standortgebundene, im �ffentlichen Interesse liegende Anlagen wie Fuss- und Wanderwege, Flusskraftwerke oder Br�cken erstellt werden; nur in dicht �berbauten Gebieten kann die Beh�rde f�r zonenkonforme Anlagen Ausnahmen bewilligen, soweit keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 41c Abs. 1 GschV).
7.2 Mit den Vorinstanzen und dem BAFU ist davon auszugehen, dass die Einhaltung dieser bundesrechtlichen Bestimmungen im Baubewilligungsverfahren gepr�ft werden kann: Da der GGP die Geb�udegrundrisse und -standorte nicht vorgibt, kann die �berbauung (Suitenhotel) in den Baubereichen D1-3 so angeordnet werden, dass der Gew�sserraum eingehalten wird. Gleiches gilt f�r die Verbindungsstrasse zwischen dem Baubereich D2 und dem (verlegten) Bach: Sie ist im GEP nicht massstabsgetreu eingetragen, sondern ihr Verlauf ist als gestrichelte gelbe Linie in einem Abstand von mindestens 10 m zum Gew�sser vorgesehen.
Ob der im Masterplan unmittelbar �stlich des Bachs vorgesehene Fussweg standortgebunden ist und im �ffentlichen Interesse liegt (i.S.v. Art. 41c Abs. 1 GSchV), kann ebenfalls im Baubewilligungsverfahren gepr�ft werden: Der Fussweg ist im Erschliessungsplan nicht eingetragen und k�nnte n�tigenfalls verlegt oder ganz gestrichen werden, ohne die Realisierung des �brigen Projekts in Frage zu stellen.
7.3 Allerdings muss in den Planungsunterlagen klargestellt werden, dass im Baubewilligungsverfahren keine Ausnahme von den eidgen�ssischen Gew�sserraumbestimmungen erteilt werden kann. Der Auflage 4c des Genehmigungsbeschlusses der Regierung ist daher folgender Hinweis hinzuzuf�gen: "Die eidgen�ssischen Bestimmungen zum Gew�sserraum bleiben vorbehalten. Ihre Einhaltung ist im Baubewilligungsverfahren sicherzustellen".
8. Bachverlegung
8.1 Die Vorinstanzen erachteten die geplante Bachverlegung gest�tzt auf Art. 37 Abs. 1 lit. c GSchG als zul�ssig, wonach Fliessgew�sser ausnahmsweise verbaut oder korrigiert werden d�rfen, wenn dadurch der Zustand eines bereits verbauten oder korrigierten Gew�ssers im Sinn dieses Gesetzes verbessert werden kann. Werde der untere Teil des Gew�ssers auf einer l�ngeren Strecke ausgedolt bzw. nicht mehr in einem Kanal, sondern in Zukunft als nat�rlich fliessender Bach gef�hrt, werde sich dadurch der Zustand des betroffenen Gew�sserabschnitts insgesamt verbessern, und zwar auch dann, wenn das Gew�sser verlegt werde.
Allerdings wurde festgehalten, dass f�r die Verlegung des Baches im oberen Teil eine Bewilligung zur Entfernung von Ufervegetation nach Art. 22 Abs. 2 NHG und f�r Eindolung im Bereich der neuen Verkehrs�berg�nge eine Bewilligung nach Art. 38 GSchG erforderlich sein werden. In den Auflagen zum Genehmigungsentscheid verf�gte die Regierung daher, dass die Baubeh�rde das Bauprojekt f�r die Verlegung des Bachs vor der Erteilung der Baubewilligung dem ANU bzw. dem EKUD unterbreiten m�sse. Diese w�rden insbesondere pr�fen, ob die Gestaltung des verlegten Baches den Anforderungen von Art. 37 Abs. 2 GSchG entspreche. Danach muss der nat�rliche Verlauf des Gew�ssers m�glichst beibehalten oder wiederhergestellt werden; Gew�sser und Gew�sserraum m�ssen so gestaltet werden, dass sie einer vielf�ltigen Tier- und Pflanzenwelt als Lebensraum dienen k�nnen, die Wechselwirkungen zwischen ober- und unterirdischem Gew�sser weitgehend erhalten bleiben und eine standortgerechte Ufervegetation gedeihen kann.
8.2 Das BAFU h�lt in seiner Vernehmlassung fest, dass gem�ss GGP und Masterplan der Bach im oberen Teil (im Bereich der Parzellen Nrn. 1403 und 938), wo er heute in seinem nat�rlichen Bett fliesst, auf einer L�nge von rund 120 m um ca. 19 m Richtung Nordosten verschoben werde. Unmittelbar daran anschliessend (im Bereich der Parzelle Nr. 1499, an der Grenze zur Parzelle Nr. 1904) sei der Bach heute auf einer L�nge von ca. 110 m eingedolt oder kanalisiert. Hier solle der Bach ausgedolt und in einem Abstand von maximal ca. 45 m weiter �stlich oberirdisch und naturnah (mit nat�rlicher Bachsohle und standortgerechter Ufervegetation) gef�hrt werden. Eine �berdeckung sei im Rahmen von Verkehrs�berg�ngen n�tig.
Das BAFU legt dar, dass die Eindolung die gr�sstm�gliche Beeintr�chtigung eines Fliessgew�ssers darstellt, bei der beinahe alle nat�rlichen Funktionen des Gew�ssers weitgehend eingeschr�nkt werden. Vorliegend sei von grosser Wichtigkeit, dass die Vernetzung mit dem Hauptgew�sser wieder hergestellt werde. In diesem Sinne sei eine Aufhebung der Kanalisierung und Eindolung eine �kologische Verbesserung f�r das Gew�sser. Allerdings setze dies voraus, dass die Verlegung naturnah erfolge und insbesondere die Vernetzung und Kontinuit�t des Lebensraums der aquatischen Lebewesen gew�hrleistet werde. Da gem�ss Masterplan die auf der Parzelle 1486 (bzw. an der Grenze der Parzellen 1499 und 1904) bestehenden Strassen und Pl�tze beseitigt werden sollen und einzig nord�stlich des Baubereichs D2 ein Verkehrs�bergang geplant sei, k�nne davon ausgegangen werden, dass diese Vernetzung sichergestellt werde. In den nachfolgenden Verfahren m�sse sichergestellt werden, dass die Durchl�ssigkeit des Gew�ssers und damit die Verbesserung des Gew�sserzustandes gew�hrleistet sei. Zu diesem Zweck seien neue Eindolungen zu vermeiden. Auf jeden Fall sollten keine Eindolungen von mehr als 5 m L�nge erstellt werden, da dies die Durchl�ssigkeit verhindern w�rde. Werde dies gew�hrleistet, so k�nne durch die beabsichtigte Verlegung des Gew�ssers und die damit verbundene Offenlegung des unteren Gew�sserabschnitts gesamthaft der Rahmen f�r eine Verbesserung des Zustandes des bereits korrigierten Gew�ssers gelegt werden.
8.3 Die Beschwerdef�hrer machen dagegen geltend, eine "deutliche Verbesserung" f�r den Bach ergebe sich nur im unteren Bereich, wo der Bach aus der Verdolung genommen und renaturiert werde; im gr�sseren, oberen Bereich ergebe sich keine Verbesserung; vielmehr werde das nat�rliche Bachbett und die Ufervegetation zerst�rt.
8.4 Gem�ss Art. 37 Abs. 2 GSchG muss der nat�rliche Verlauf des Gew�ssers m�glichst beibehalten oder wiederhergestellt werden. Da der Bach heute nur im unteren Teil beeintr�chtigt ist (durch Verdolung bzw. Kanalisation), w�re die aus Sicht des Gew�sserschutzes beste L�sung, das nat�rliche Bachbett im oberen Teil beizubehalten und die Verlegung auf den unteren, heute verdolten bzw. kanalisierten Teil des Bachs zu beschr�nken. In diesem Fall w�rde die Bachverlegung ab dem Punkt vorgenommen, wo sich (gem�ss GGP) der bisherige und der neu vorgesehene Bachverlauf kreuzen (oberhalb der bestehenden Strasse).
8.4.1 Der verdolte bzw. kanalisierte Bach verl�uft mitten durch den Baubereich D2 und muss daher verlegt werden, damit dieser sinnvoll �berbaut werden kann. Dabei sind die Anforderungen von Art. 37 Abs. 2 GSchG an die naturnahe Gestaltung von Gew�sser und Gew�sserraum zu beachten. Zwar kann die Beh�rde nach Abs. 3 in �berbauten Gebieten eine Ausnahme bewilligen. Diese Bestimmung ist jedoch nur auf Gebiete anwendbar, in denen eine naturnahe Gestaltung von Gew�sserverlauf und Ufer aufgrund der bereits vorhandenen Bebauung nicht m�glich ist (Urteil 1A.62/1998 E. 4c, a.a.O.). Dies ist hier nicht der Fall, da zumindest das Terrain westlich des verdolten Bachlaufs heute nicht �berbaut ist und somit f�r eine Renaturierung des Bachs zur Verf�gung st�nde.
Im �brigen sind die Kantone gem�ss Art. 38a Abs. 1 GSchG zur Revitalisierung von Gew�ssern verpflichtet. Die Revitalisierungsplanung (gem�ss Art. 38a Abs. 2 GSchG i.V.m. Art. 41d GschV) darf nicht durch die Ausweisung von Baubereichen pr�judiziert werden, d.h. es m�ssen gen�gend grosse un�berbaute Fl�chen f�r die k�nftige Offenlegung des Bachs, seine Ufer und seinen Gew�sserraum frei bleiben (so schon Urteil 1A.62/1998 vom 15. Dezember 1998 E. 3e und 4, in: ZBl 101/2000 S. 323; URP 2000 S. 648; RDAF 2001 I S. 657).
Insofern ist die Verlegung und damit verbunden die Offenlegung und Revitalisierung des unteren Bachteils eine zwingende Folge der Ausweisung des Baubereichs D2. Es handelt sich insoweit nicht um eine freiwillige Leistung der Bauherrschaft, die durch die Erteilung einer Ausnahmebewilligung auch f�r den oberen Bachteil "honoriert" werden m�sste.
8.4.2 W�rde der obere Bachteil nicht verlegt, k�nnte der im Gew�sserabstand des Bachs liegende Teil des Baubereichs D3 nicht �berbaut werden (vgl. oben E. 7). Damit k�nnten weniger Suiten als geplant erstellt werden. Ob dies zumutbar ist, wurde von den Vorinstanzen nicht gepr�ft und l�sst sich auch nicht eindeutig anhand der Unterlagen beantworten. Immerhin ging die SGH in ihrer Beurteilung (S. 11) davon aus, dass die Anzahl der Einheiten des Suiten-Hotels eher zu hoch sei, um die f�r solche Objekte n�tige Exklusivit�t zu bieten. W�re die Zumutbarkeit zu bejahen, so m�sste auf die Verlegung des oberen Bachteils verzichtet werden, weil er den Zustand des Bachs nicht (i.S.v. Art. 37 Abs. 1 lit. c GSchG) verbessern w�rde.
8.4.3 Anders w�re nur zu entscheiden, wenn die Beibehaltung des oberen Bachverlaufs die Planung insgesamt - und damit auch f�r den Baubereich D2 - in Frage stellen w�rde. In diesem Fall w�rde n�mlich auch die Offenlegung und Renaturierung des unteren Bachlaufs unterbleiben oder jedenfalls f�r geraume Zeit aufgeschoben werden.
Die Sache ist daher zur Pr�fung dieser Fragen an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
8.5 Von der Zul�ssigkeit der Bachverlegung im oberen Bereich h�ngt auch ab, ob eine Bewilligung f�r die Beseitigung von Ufervegetation gem�ss Art. 22 Abs. 2 NHG erteilt werden kann, da diese einen nach Wasserbaupolizei- oder Gew�sserschutzgesetzgebung erlaubten Eingriff voraussetzt. Auch insoweit ist die Sache zu neuer Pr�fung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
9. Rodung und Waldabstand
F�r die angefochtene Nutzungsplanung ist eine Bewilligung f�r die Rodung von insgesamt 1'298 m� Wald erforderlich (1'059 m� definitiv und 239 m� tempor�r). Die gr�sste Waldfl�che (962 m�) wird im Baubereich B f�r das Sporthotel beansprucht; f�r die Baubereiche D3 und 4 (Suiten-Hotel) sollen Ausbuchtungen aus dem bestehenden Waldrand von 35 m� und 62 m� gerodet werden. 239 m� Wald werden tempor�r f�r die Erschliessung beansprucht. Gem�ss Art. 5 Abs. 2 der Vorschriften zum GGP kommt den Baubereichen die Wirkung von reduzierten Waldabstandslinien gem�ss Waldgesetzgebung zu.
Gem�ss Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber den Wald vom 4. Oktober 1991 (WaG; SR 921.0) sind Rodungen verboten. Eine Ausnahmebewilligung darf nach Abs. 2 erteilt werden, wenn der Gesuchsteller nachweist, dass f�r die Rodung wichtige Gr�nde bestehen, die das Interesse an der Walderhaltung �berwiegen und zudem die folgenden Voraussetzungen erf�llt sind:
a. das Werk, f�r das gerodet werden soll, muss auf den vorgesehenen Standort angewiesen sein;
b. das Werk muss die Voraussetzungen der Raumplanung sachlich erf�llen;
c. die Rodung darf zu keiner erheblichen Gef�hrdung der Umwelt f�hren.
Nicht als wichtige Gr�nde gelten finanzielle Interessen, wie die m�glichst eintr�gliche Nutzung des Bodens oder die billige Beschaffung von Land f�r nichtforstliche Zwecke (Abs. 3); dem Natur- und Heimatschutz ist Rechnung zu tragen (Abs. 4).
9.1 Das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass die in Aussicht gestellte Waldrodung moderat sei. Die Standortgebundenheit der "Hauptrodung" rund um den Baustandort B sei von der Regierung im Beschwerdeentscheid zutreffend dargelegt worden. Auch die fl�chenm�ssig kleineren Rodungen in den Baustandorten D3 und D4 seien zu Recht bewilligt worden: Der Augenschein habe best�tigt, dass es sich um landschaftlich unbedeutende B�ume handle; ohne deren F�llung liessen sich die betreffenden Baustandorte nicht sinnvoll �berbauen. Die gesetzlichen Bestimmungen betreffend Rodungsersatz seien eingehalten. Das �berragende �ffentliche Interesse an der Erhaltung und Entwicklung des Hotels �berwiege.
9.2 Die Beschwerdef�hrer beanstanden, das Verwaltungsgericht habe nicht begr�ndet, weshalb das Interesse an der Erhaltung und Weiterentwicklung des Hotels die Interessen an der Walderhaltung bzw. der Einhaltung der Rodungsverbotes �berwiege.
Zwar ist die Begr�ndung des Verwaltungsgerichts sehr kurz ausgefallen; sie st�tzt sich jedoch auf die ausf�hrlichere Begr�ndung der Regierung zur Rodungseinsprache im Beschwerdeentscheid (S. 33-36; vgl. auch S. 28 f. zum L�rchen-Arvenwald). Dort wurde dargelegt, dass die Erweiterungsbauten gezwungenermassen mit dem Standort des Hotels verkn�pft und in diesem Sinne standortgebunden seien. Aus Gr�nden des Ortsbild- und Landschaftsschutzes komme f�r das Sporthotel praktisch nur der Baubereich B in Frage, weil nur dieser Standort es erlaube, ein solch grossvolumiges Geb�ude so zu platzieren, dass es nach aussen nicht in Erscheinung trete. Andere Varianten mit weniger Rodungsfl�che w�rden gesamthaft eine wesentlich gr�ssere Beeintr�chtigung bewirken und zu einer erheblichen Verschlechterung aus betrieblicher und funktionaler Sicht f�hren. Wie sich der Vegetationskartierung der CaNatura entnehmen lasse, f�hrten die Rodungen auch zu keiner Gef�hrdung der Umwelt, geschweige denn zu einer erheblichen. In Anbetracht des hohen Stellenwerts des Tourismus f�r den Kanton Graub�nden, insbesondere der Vorgaben des Richtplans, liege die Gew�hrleistung der Entwicklungsm�glichkeiten f�r das Hotel Suvretta House, einschliesslich der Erstellung eines Sporthotels, in einem �berragenden �ffentlichen Interesse, welches die entgegenstehenden Interessen des Wald- und Naturschutzes �berwiege.
Damit sind die aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r fliessenden minimalen Begr�ndungsanforderungen erf�llt.
9.3 Das BAFU kommt in seiner Vernehmlassung, gest�tzt auf die Akten und die Ausf�hrungen der kantonalen Instanzen, zum Ergebnis, die Rodungsbewilligung sei bundesrechtskonform: Es sei nachvollziehbar, dass die betroffenen Baustandorte ohne die vorgesehenen Rodungen nicht sinnvoll �berbaut werden k�nnten; zudem sei ein der Walderhaltung �berwiegendes �ffentliches Interesse an der Entwicklung des Hotels Suvretta House anzuerkennen.
F�r das Bundesgericht besteht keine Veranlassung, von dieser Einsch�tzung der Umweltfachbeh�rde des Bundes abzuweichen.
9.4 Gleiches gilt f�r die Reduktion der Waldabst�nde durch die (im GGP gr�n gestrichelten) Teile der Baubereichslinien:
Gem�ss Art. 17 WaG sind Bauten und Anlagen in Waldesn�he nur zul�ssig, wenn sie die Erhaltung, Pflege und Nutzung des Waldes nicht beeintr�chtigen (Abs. 1). Die Kantone schreiben einen angemessenen Mindestabstand der Bauten und Anlagen vom Waldrand vor (Abs. 2). Im Kanton Graub�nden sieht Art. 29 des kantonalen Waldgesetzes (KWaG) vom 11. Juni 2012 (in Kraft seit dem 1. Januar 2013) vor, dass der Mindestabstand von Bauten und Anlagen gegen�ber Hochwald zehn Meter und gegen�ber Niederwald f�nf Meter betr�gt. Die gleiche Regelung enthielt bisher Art. 26 der Ausf�hrungsbestimmungen von 19. Dezember 1995 zum kantonalen Waldgesetz (RABzKWaG). Die Gemeinden k�nnen in Ausnahmef�llen gest�tzt auf neue Baulinien oder Baugestaltungslinien kleinere Waldabst�nde vorsehen; diese sind in der Nutzungsplanung festzulegen (Art. 30 Abs. 1 KWaG bzw. Art. 27 Abs. 1 RABzKWaG).
Das BAFU verneint in seiner Vernehmlassung eine Verletzung von Bundesrecht, weil die Waldabst�nde f�r das geplante Bauprojekt zwar reduziert w�rden, aber immer noch deutlich �ber 5 m betr�gen.
Die Beschwerdef�hrer legen nicht dar, weshalb die Reduktion des kantonalen Waldabstands auf einer willk�rlichen Anwendung des kantonalen Rechts beruht oder das Walderhaltungsgebot nach Art. 17 Abs. 1 WaG verletzt.
Die Beschwerdef�hrer beantragen schliesslich, es seien Garantien in die Bestimmungen zum GGP und GEP aufzunehmen, welche Finanzierungsnachweise und entsprechende Garantien f�r die Realisierung vorsehen sowie eine sp�tere Zweckentfremdung von Anlagen der traditionellen Hotellerie verhindern.
10.1 Das Verwaltungsgericht vertrat - wie schon die Regierung - die Auffassung, es gebe keine gesetzliche Grundlage, die es erm�gliche, der Bauherrschaft vorzuschreiben, sie m�sse dartun, wie sie ihre Bauvorhaben (Fr. 300 Mio. in 25 Jahren = ca. Fr. 12 Mio. pro Jahr) finanzieren wolle und welche Sicherheiten sie daf�r biete. Die Regierung hielt finanzielle Garantien auch nicht f�r n�tig, weil die Beschwerdegegnerin seit 1989 ca. Fr. 200 Mio. aus Eigenmitteln f�r Erneuerungen/Erweiterungen des Hotels investiert habe und davon ausgegangen werden k�nne, dass sie diese Investitionspolitik auch in Zukunft fortsetzen werde.
Die Beschwerdef�hrer sind der Auffassung, dass Art. 4 Abs. 2 KRG eine Absicherung der in Aussicht gestellten Investitionen erm�gliche. Nach dieser Bestimmung k�nnten die Planungstr�ger mit Privaten Vereinbarungen abschliessen, insbesondere �ber den zeitlichen Ablauf von Planungen, die anzustrebende Siedlungsqualit�t, den Zeitpunkt der Ausf�hrung von Bauvorhaben und den angemessenen Ausgleich von planungsbedingten Vor- und Nachteilen. Die Beschwerdef�hrer legen aber nicht dar, inwiefern diese Bestimmung Auflagen zur Gew�hrleistung der Finanzierung von Bauvorhaben schon im Zeitpunkt des Erlasses der Nutzungsplanung zul�sst oder gar gebietet, und inwiefern die gegenteilige Auslegung der Vorinstanzen offensichtlich unhaltbar und damit willk�rlich ist.
10.2 Ferner sind die Beschwerdef�hrer der Auffassung, dass zwingend Vorkehrungen gegen eine Zweckentfremdung der neuen Hotelbauten zu treffen seien. Dies sei erst recht geboten, nachdem Art. 3 Abs. 3 der bundesr�tlichen Verordnung vom 22. August 2012 �ber Zweitwohnungen (SR 702) eine Umnutzung von Hotelbetrieben in Zweitwohnungen zulasse. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die zahlreichen Suitengeb�ude zu einem sp�teren Zeitpunkt als Zweitwohnungen ver�ussert werden.
Das Anliegen der Beschwerdef�hrer ist grunds�tzlich berechtigt: Die streitige Planung bezweckt die Erhaltung und Weiterentwicklung des bestehenden Hotelbetriebs und ist als Alternative zum politisch unerw�nschten Bau von Zweitwohnungen konzipiert; nur dieser Zweck rechtfertigt die Umzonung und die damit verbundenen bzw. zugelassenen Eingriffe in Natur und Wald. Insofern muss sichergestellt werden, dass die bestehenden und neu geplanten Hotelbauten nicht zu Zweitwohnungen umgenutzt und damit die Zielsetzung der Nutzungsplanung vereitelt wird.
Genau diesem Ziel dient jedoch die vorgenommene Umzonung in eine Hotelzone. Gem�ss Art. 80a BG sind in dieser Zone gastgewerbliche Betriebe und die dazugeh�rigen Bauten und Anlagen wie Personalunterk�nfte, Sport- und Freizeitanlagen, Parkierungsanlagen und dergleichen zul�ssig (Abs. 1); beschr�nkt zul�ssig sind die Hauptnutzung erg�nzende Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe (Abs. 2). Wie das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid (E. 1b S. 4) festgehalten hat, ist die Wohnnutzung ausgeschlossen, auch als Mittel zur Querfinanzierung. Im gleichen Sinne hielt schon die Regierung in ihrem Beschwerdeentscheid (S. 40 f.) fest, dass eine Wohnnutzung der neuen Bauten ausgeschlossen sei und einer erneuten Nutzungsplanung bed�rfte.
Festzuhalten ist somit, dass eine Wohnnutzung im Perimeter der Hotelzone zonenwidrig ist. Eine Umnutzung von Hotelbauten zu Wohnzwecken jeglicher Art w�rde daher eine �nderung der Zonenordnung voraussetzen. Sofern es sich um Zweitwohnungen handelt, m�ssten zus�tzlich die einschl�gigen Bestimmungen zur Einschr�nkung des Zweitwohnungsbaus, insbesondere Art. 75b BV und seine Ausf�hrungsgesetzgebung, beachtet werden.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Sache zu neuer Pr�fung der Bachverlegung und - damit zusammenh�ngend - der Bewilligung zur Entfernung von Ufervegetation im oberen, nicht verdolten bzw. kanalisierten Bereich an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen. Ausserdem ist Auflage 4c des Genehmigungsentscheids zum GGP zu erg�nzen (vgl. oben, E. 7).
Im �brigen ist die umstrittene Planung aus Sicht des Bundesrechts nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde insoweit abzuweisen ist.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegen die Beschwerdef�hrer �berwiegend. Sie tragen daher die Gerichtskosten zu sieben Achteln; ein Achtel entf�llt auf die Beschwerdegegnerin (Art. 66 BGG). Diese hat Anspruch auf eine leicht gek�rzte Parteientsch�digung (Art. 68 BGG). Die Gemeinde St. Moritz obsiegt in ihrem amtlichen Wirkungskreis und hat daher keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden, 5. Kammer, vom 24. Januar 2012 aufgehoben.
Die Sache wird zu neuem Entscheid betreffend die geplante Bachverlegung im Bereich der Parzellen Nrn. 1403 und 938 an das Verwaltungsgericht zur�ckgewiesen.
Auflage 4c des Genehmigungsbeschlusses der Regierung des Kantons Graub�nden zum Generellen Gestaltungsplan "Suvretta House" vom 12. April 2011 (Protokoll Nr. 290) wird wie folgt erg�nzt: "Die eidgen�ssischen Bestimmungen zum Gew�sserraum bleiben vorbehalten. Ihre Einhaltung ist im Baubewilligungsverfahren sicherzustellen".
Die Gerichtskosten von Fr. 5'000.-- werden den Beschwerdef�hrern zu sieben Achteln (ausmachend Fr. 4'375.--) und der Beschwerdegegnerin zu einem Achtel (ausmachend Fr. 625.--) auferlegt.
Die Beschwerdef�hrer haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 4'500.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde St. Moritz, der Regierung und dem Verwaltungsgericht, 5. Kammer, des Kantons Graub�nden sowie dem Bundesamt f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.