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Timestamp: 2019-08-20 23:03:47
Document Index: 246394791

Matched Legal Cases: ['§ 63', '§ 74', '§ 417', '§ 76', '§ 153', '§ 37', '§ 38', '§ 37', '§ 45', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 154', '§ 154', '§ 154', '§ 154', '§ 154', '§ 154', '§ 31', '§ 20', '§ 170', '§ 41', '§ 43', '§ 74']

Wirtschaftsstrafverfahren | Sanktionsforschung -KIS- | Das Konstanzer Inventar- Übersicht | Rechtswissenschaft | Universität Konstanz
NEU: Kriminalität und Kriminalitätskontrolle in Deutschland. Stand: Berichtsjahr 2015
Forschungsbericht 'Die Arbeitsweise der Wirtschaftsstrafkammern'
Entwicklung und Stand der freiheitsentziehenden Maßregeln der Besserung und Sicherung
Jugendkriminalität. Mythen und Fakten (Stuttgart 2012)
Probleme des Systems der Kriminal- und Rechtspflegestatistiken und ihre bundesgesetzlichen Lösungsmöglichkeiten
Sanktionspraxis und Rückfallstatistik
Punitivität in der jugendstrafrechtlichen Sanktionierungspraxis!? Die Punitivitätsthese auf dem Prüfstand.
Freiheitsentziehende Maßregeln - Struktur und Entwicklung der Sanktionierungspraxis. Materialien und Thesen zur Unterbringung im psychiatrischem Krankenhaus, in einer Entziehungsanstalt oder in Sicherungsverwahrung gem. §§ 63, 64, 66 StGB (copy 1)
Jugendstrafrecht: Aktuelle Sanktionierungspraxis und Punitivität
Gleiches Recht - ungleiche Handhabung! Die Sanktionierungspraxis im Ländervergleich. Stand: Berichtsjahr 2009. Version: 1/2011
Der ausführliche Abschlussbereicht des im Frühjahr 2011 begonnenen und 2014 abgeschlossenen Projekts ist 2015 im Hartung-Gorre-Verlag erschienen:
Theile, Hans; Nippgen, Alexander (Hrsg.): Die Arbeitsweise der Wirtschaftsstrafkammern. Mit Beiträgen von Hans Theile, Alexander Nippgen, Kerstin Petermann, Gerhard Spiess und Isabelle Voß. Konstanzer Schriften zur Rechtswissenschaft Band 258, Konstanz: Hartung-Gorre Verlag 2015. XII, 424 Seiten; € 79,80. ISBN 978-3-86628-518-7
Über die Arbeitsweise der Wirtschaftsstrafkammern besteht nach wie vor wenig gesichertes rechtstatsächliches Wissen. Dies ist umso problematischer, als Umfang und Komplexität von Wirtschaftsstrafverfahren die Strafjustiz immer wieder vor erhebliche Herausforderungen stellen und Zweifel aufwerfen, ob derartige Prozesse überhaupt noch nach Maßgabe traditioneller Grundsätze wie materielle Wahrheit, Mündlichkeit und Unmittelbarkeit zu bewältigen sind. In dem in Kooperation mit dem Justizministerium Baden-Württemberg durchgeführten Projekt „Die Arbeitsweise der Wirtschaftsstrafkammern“ erfolgte im Rahmen eines qualitativen Ansatzes eine Fallstrukturanalyse verschiedener Wirtschaftsstrafverfahren, die im Anschluss durch Experteninterviews mit verfahrensbeteiligten Staatsanwälten, Richtern und Verteidigern vertieft werden konnte. Zur Einordnung der hier gewonnenen qualitativen Befunde wurden zudem quantitative Daten zu Geschäftsanfall und Erledigungsstruktur bei den mit den betreffenden Sachgebieten befassten Staatsanwaltschaften und Strafgerichten ausgewertet.
Tabellen zum Forschungsbericht
Tabelle 1: Geschäftsentwicklung der Strafverfahren vor dem Landgericht 1. Instanz. Deutschland, 1995 bis 2013
Tabelle 2: Geschäftsentwicklung der Strafverfahren vor dem Landgericht 1. Instanz; Dauer der Verfahren
Tabelle 3: Strafverfahren vor dem Landgericht 1. Instanz Baden-Württemberg, 2004 bis 2013; 2013: Vergleich mit übrigen Kammern, BW und BRD
Tabelle 4: Verfahrensdauer der 2013 durch die Staatsanwaltschaft erledigten Strafsachen
Tabelle 5.1: Verfahrensdauer der in Baden-Württemberg und bundesweit 2005 bis 2013 durch die Staatsanwaltschaft erledigten Strafsachen – Alle Sachgebiete
Tabelle 5.2: Verfahrensdauer der in Baden-Württemberg und bundesweit 2005 bis 2013 durch die Staatsanwaltschaft erledigten Strafsachen – Sachgebiete 40 bis 44 „Wirtschafts- und Steuerstrafsachen, Geldwäschedelikte"
Tabelle 6: Staatsanwaltschaftsstatistik 2013 – Erledigungsart
Landgericht 1. Instanz
Neuzugänge *)
darin: vor der
in % der Neuzugänge
innerhalb des Gerichts
Erledigte Verfahren **)
darin durch Trennung angefallene Verfahren
in % der durch Trennung angefallenen Verfahren
Erledigte Verfahren vor der
in % der erledigten Verfahren
Großen Strafkammer
Großen Jugendkammer
in % der anh. Verfahren am Jahresende
*) Jahr 2000: für Hamburg Ergebnisse aus 1999. **) ohne Abgaben innerhalb des Gerichts.
Datenquelle: Statistisches Bundesamt: Fachserie 10 Reihe 2.3 Statistik Strafgerichte, Tab. 3.1: Geschäftsentwicklung; eig. Berechnungen nach (unveröffentl.) Tabellen S3.3.2 Strafverfahren vor dem Landgericht nach OLG-Bezirken und Land - Verfahren erster Instanz – Wirtschaftsstrafkammer
I. Geschäftsentwicklung der Strafverfahren Bestand zu Beginn des Berichtszeitraumes
Neuzugänge (nach Abzug d internen Abgaben).
Erledigte Verfahren (nach Abzug d internen Abgaben).
Bestand am Ende des Berichtszeitraumes
Zu-/Abnahme der lfd. Nr. 4 gegenüber lfd. Nr. 1
Erledigte Verfahren mit Hauptverhandlung (HV)
Durchschnittliche Zahl der HV-Tage je Verfahren mit HV
Durchschnittliche Zahl der HV-Tage der letzten (einzigen) HV je Verfahren mit Hauptverhandlung
Erledigte Verf. insgesamt (#5)
Durchschnittliche Dauer je Verfahren in Monaten.
Durch Urteil erl. Verf. (lfd. Nr. 18).
Durchschnittliche Dauer je erledigtes Verfahren mit Urteil in Monaten.
Erledigte Verf. (#5) ohne Wiederaufnahmeverfahren, Nachverfahren und Anträge auf Einleitung eines objektiven Ver fahrens
Durchschnittliche Dauer je erledigtes Verf. nach lfd. Nr. 96 ab Eingang bei der Staatsanwaltschaft in Monaten
Verfahren mit Anklage insgesamt (#14)
Durchschnittliche Dauer der Verfahren in # 172 vom Eingang beim Gericht bis zum Erlass des Eröffnungsbeschlusses in Monaten.
durch Urteil erledigte Anklagen
Durchschnittliche Dauer der Verfahren in Nr. 174 in der Instanz in Monaten
Eig. Berechnungen nach (unveröffentl.) Tabellen S3.3.2 Strafverfahren vor dem Landgericht nach OLG-Bezirken und Land - Verfahren erster Instanz – Wirtschaftsstrafkammer,
Statistisches Bundesamt Wiesbaden; Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
Tabelle 3: Strafverfahren vor dem Landgericht 1. Instanz Baden-Württemberg, 2004 bis 2013;
2013: Vergleich mit übrigen Kammern, BW und BRD
Tabelle 5: Verfahrensdauer der in Baden-Württemberg und bundesweit 2005 bis 2013 durch die Staatsanwaltschaft erledigten Straf­sachen
5.1: Alle Sachgebiete
Alle Sachgebiete Deutschland
Erledigte Verfahren insgesamt
4971762
4609786
4537363
Verfahrensdauer vom Tag des Eingangs bei der Staats-/Amts­anwaltschaft bis zur Erledigung durch die Staats-/Amts­anwaltschaft
(Monate,arithm. Mittel)
dar. erledigt durch Anklage zusammen
durch Anklage erledigt (%)
Verfahrensdauer vom Tag der Einleitung des Ermittlungsverfahrens (bei der Einleitungsbehörde) bis zur Erledigung durch die Staats-/Amtsanwaltschaft
Alle Sachgebiete Baden-Württemberg
2005 für Hamburg einschließlich insgesamt 9.568 Verfahren aus vorangegangenen Berichtsjahren.
Datenquelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 10 Reihe 2.6 Rechtspflege: Staatsanwaltschaften mit summarischen Sondertabellen zu den Sachgebieten
Tabelle 5.2: Verfahrensdauer der in Baden-Württemberg und bundesweit 2005 bis 2013 durch die Staatsanwaltschaft erledigten Straf­sachen – Sachgebiete 40 bis 44 „Wirtschafts- und Steuerstrafsachen, Geldwäsche­delikte"
Erledigte Strafsachen mit dem Sachgebiet "Wirtschafts- und Steuerstrafsachen, Geldwäschedelikte" (SG 40 bis 44) Deutschland
(Monate, arithm. Mittel)
Durchschnittliche Verfahrensdauer (Monate, arithm. Mittel)
Erledigte Strafsachen mit dem Sachgebiet "Wirtschafts- und Steuerstrafsachen, Geldwäschedelikte" (SG 40 bis 44) Baden-Württemberg
(Monate, arithm.Mittel)
(Monate,arithm.Mittel)
SG 40 Wirtschaftsstrafsachen § 74 GVG
bez. auf: (Verfahren; Beschuldigte)
Beschuld.
4 537 363
5 299 731
459 854
Relation Verfahren: Beschuldigte:
Die Verfahren wurden erledigt durch - Anklage
524 064
% der Verfahren bzw. Beschuldigten
-- vor dem Schwurgericht
-- vor der großen Strafkammer
-- vor der Jugendkammer
-- vor dem Schöffengericht
-- vor dem Jugendschöffengericht
-- vor dem Strafrichter
-- vor dem Jugendrichter
- Antrag auf Eröffnung e. Sicherungsverfahrens
- Antrag auf Durchführung e. objektiven Verfahrens
- Antrag auf Entscheidung im beschleunigten Verfahren (§ 417 StPO)
- Antrag auf vereinf. Jugendverfahren (§ 76 JGG)
- Antrag auf Erlaß e. Strafbefehls
-- mit Freiheitsstrafe auf Bewährung
-- ohne Freiheitsstrafe
- Einstellung mit Auflage nach § 153 a StPO
-- Täter-Opfer-Ausgleich (I S. 2 Nr. 5)
-- Schadenswiedergutmachung (I S. 2 Nr. 1)
-- Geldbetrag für gemeinnützige Einrichtung oder Staatskasse (I 1 S. 2 Nr. 2)
-- sonstige gemeinnützige Leistung (Abs. 1 Satz 2 Nr. 3)
-- Unterhaltspflicht (Abs. 1 Satz 2 Nr. 4)
-- Teilnahme an e. Aufbauseminar nach StVG
-- sonstige Auflagen/Weisungen (Abs. 1 Satz 2)
- Einstellung mit Auflage nach § 37 I bzw. § 38 II i. V. m. § 37 I BtMG
- Einstellung nach § 45 JGG,
-- gem.Voraussetzungen d. § 153 StPO (Abs. 1)
-- erzieherische Maßnahme (Abs. 2)
-- jugendrichterl. Maßnahme (Abs. 3)
- Einstellung wg. Geringfügigkeit (§ 153 I 1 StPO)
- Einstellung nach § 153 b I StPO, da Voraussetzg. für Absehen v. Strafe vorliegen
- Einstellung bei Auslandstat (§ 153 c StPO)
- Einstellung bei unwesentlicher Nebenstraftat (§ 154 Abs. 1 StPO)
- Einstellung bei Auslieferung oder Ausweisung d. Beschuld. (§ 154 b I bis III StPO)
- Einstellung bei Opfer e. Nötigung oder Erpressung (§ 154 c StPO)
- Fristbestimmung zur oder Einstellung wg. Klärung e. Vorfrage (§ 154 d StPO)
- Absehen von der Erhebung der öffentlichen Klage (§ 154 e StPO)
- Einstellg. wg. Abwesenheit d. Beschuld. o.a. in Person lieg. Hindern. (§ 154f StPO)
- Einstellung nach § 31 a Abs. 1 BtMG
- Einstellung wg. Schuldunfähigkeit (§ 20 StGB)
- Einstellung nach § 170 Abs. 2 StPO
1 286 880
1 691 295
- sonstige (vorläufige) Einstellung
- Verweisung auf den Weg der Privatklage
- Abgabe an Verwaltungsbehörde als Ordnungswidrigkeit (§ 41 II, § 43 OWiG)
- Abgabe an e. andere Staatsanwaltschaft
- Verbindung mit e. anderen Sache
- sonstige Erledigungsart
Datenquelle: Statistisches Bundesamt: Unveröffentl. Tabellen der Staatsanwaltschaftsstatistik 2013: Erledigungsart der Verfahren; Erledigungsart für die einzelnen Beschuldigten; nach OLG-Bezirken und nach Sachgebieten.
SG 40: Wirtschaftsstrafsachen im Sinne des § 74 GVG (mit Ausnahme der Verfahren, in denen allein Anklage zum Strafrichte oder ein Strafbefehlsantrag, falls bei diesem nach Einspruch der Strafrichter entschieden soll, in Betracht kommen; bei Einstellung ist maßgeblich, ob die Sache nach Art und Umfang mindestens zur Zuständigkeit des Schöffengerichts gehört hätte).