Source: http://www.schure.de/2041101/pvolehr1/pvolehr1e.htm
Timestamp: 2013-05-19 10:43:41
Document Index: 206556601

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 48', '§47', '§47', '§47', '§47', '§47', '§ 49', '§\n50', '§ 51', '§ 48', '§ 52', '§\n53', '§47', '§47', '§47', '§47']

Lehramtsprüfungsverordnung (PVO-Lehr I) Schule und Recht in Niedersachsen Gesetze, Verordnungen, Erlasse und Kommentare
zurück Verordnung über die Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter im
Land Niedersachsen (PVO-Lehr I)Fortsetzung V i e r t e r A b s c h n i t t Lehramt an berufsbildenden Schulen § 47Prüfungsfächer,
Fächerverbindungen (1) Es werden folgende Fächer geprüft: Berufs- und Wirtschaftspädagogik, vier Fächer einer beruflichen Fachrichtung, ein Unterrichtsfach oder ein Schwerpunkt im Fachgebiet
Elektrotechnik/Informationstechnik der beruflichen Fachrichtung Angewandte
Informatik oder Sonderpädagogik für das Lehramt an berufsbildenden
Schulen. (2) Berufliche Fachrichtung kann sein: Angewandte Informatik,
Bautechnik, Elektrotechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung,
Gesundheitswissenschaften, Holztechnik, Kosmetologie, Lebensmittelwissenschaft,
Metalltechnik, Ökötrophologie, Pflegewissenschaften,
Sozialpädagogik, Textil- und Bekleidungstechnik oder
Wirtschaftswissenschaften. (3) Fächer der jeweiligen beruflichen Fachrichtung sind: in Angewandte Informatik 1.1 im Fachgebiet Elektrotechnik/Informationstechnik a) Technische Informatik, b) wahlweise aus dem Fach Elektrotechnik aa) Energietechnik, bb) Nachrichtentechnik oder cc) Automatisierungstechnik, c) Informationstechnik, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung, 1.2 im Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre/Wirtschaftsinformatik
a) Praktische Informatik, b) Betriebswirtschaftslehre, c) Wirtschaftsinformatik, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung, 1.3 im Fachgebiet Medientechnik/Drucktechnik a) Medien-Informatik, b) Kommunikationstechnik, c) Druck- und Medientechnik, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Bautechnik a) Ausführungsplanung und Fertigungstechnik, b) wahlweise eines der folgenden Fächer: aa) Baukonstruktion, bb) Bauphysik, cc) Grundbau und Bodenmechanik, c) wahlweise eines der folgenden Fächer: aa) Tragkonstruktionen mit zwei der folgenden Schwerpunkte
nach Wahl: Beton-/Stahlbau, Holzbau, Mauerwerksbau, Stahlbau,
bb) Ingenieurholzbau, Verbund- und Hallenkonstruktionen,
cc) Massivbau, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Elektrotechnik a) Energietechnik, b) Kommunikationstechnik, c) wahlweise ein Fach aus der aa) Energietechnik ,Energieversorgung,
Elektrische Maschinen und Antriebe, Hochspannungstechnik,
Leistungselektronik oder bb) Nachrichtentechnik Kommunikationsnetze,
Nachrichtenübertragung, Nachrichtenverarbeitung,
Hochfrequenztechnik oder cc) AutomatisierungstechnikRegelungstechnik,
Steuerungstechnik, Messtechnik oder dd) Informationstechnik Logischer Entwurf
digitaler Schaltungen Softwaretechnik, Rechnerwerke und Rechnersysteme,
Mikroelektronik, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Farbtechnik und Raumgestaltung a) Beschichtungs- und Belegetechniken, b) Raumgestaltung und Dekoration, c) Werbegestaltung und Typografie, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Gesundheitswissenschaften a) Medizinisch-naturwissenschaftliche Grundlagen,
b) Medizinische Anwendung für Fachpraxis, c) Fachrichtungsbezogene Betriebswirtschaftslehre,
d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Holztechnik a) Fertigungs- und Montagetechnik, b) Bau- und Möbelgestaltung, c) Betriebsplanung und Organisation, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Kosmetologie a) Fachrichtungsbezogene Naturwissenschaften b) Fachrichtungsbezogene Medizin, c) Fachrichtungsbezogene Technologie und
Betriebswirtschaftslehre, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Lebensmittelwissenschaft a) Lebensmitteltechnik, wahlweise in einem der
Schwerpunkte Getreide, Back- und Süßwarentechnik; Fleischtechnik;
Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, b) Qualitätslehre, c) Humanernährung, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Metalltechnik 9.1 im Fachgebiet Produktions-/Fertigungstechnik a) Fertigungsprozesse, b) wahlweise eines der folgenden Fächer:
aa) Fertigungstechnik, bb) Umformtechnik, c) wahlweise eines der folgenden Fächer:
aa) Fahrzeugtechnik, bb) Technische Verbrennung, cc)
Konstruktionswerkstoffe,dd) Werkstofftechnik, ee) Fertigungsmesstechnik
und Qualitätssicherung, ff) Grundzüge der Mess-, Steuer- und
Regelungstechnik, gg) Elektrische Steuer- und Antriebstechnik,hh)
Montagetechnik, ii) Energie- und Versorgungstechnik/Installations- und
Montagetechnik, jj) Mikrotechnologie, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung oder 9.2 im Fachgebiet Fahrzeugtechnik a) Fahrzeugtechnik, b) Technische Verbrennung, c) wahlweise eines der noch nicht gewählten
Fächer nach Nummer 9.1 Buchst. a, b oder c, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung oder 9.3 im Fachgebiet Energie- und Versorgungstechnik a) Energie- und
Versorgungstechnik/Installations- und Montagetechnik, b) Grundzüge der Mess-, Steuerungs- und
Regelungstechnik, c) wahlweise eines der folgenden Fächer:
aa) Fertigungsprozesse, bb) Fertigungstechnik, cc) Umformtechnik,
dd) Technische Verbrennung, ee) Konstruktionswerkstoffe, ff)
Werkstofftechnik, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Ökotrophologie
a) Humanernährung, b) Versorgungsleistungen, c) Betreuungsleistungen, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Pflegewissenschaften a) Grundlagen der Pflegewissenschaften, b) Psychologische, pädagogische und
sozialwissenschaftliche Grundlagen der Pflege, c) Naturwissenschaftlich-medizinische Grundlagen und
deren Anwendungen, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Sozialpädagogik a) Grundlagen der Sozialpädagogik, b) Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie,
c) Sozialpädagogische Handlungsmethoden und
Medien, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Textil- und Bekleidungstechnik a) Chemie der Textilveredelung und
Gebrauchseigenschaften von Textilien, b) wahlweise eines der folgenden Fächer: aa)
Verfahren und Maschinen der Textiltechnik, bb) Verfahren und Maschinen der
Bekleidungstechnik, c) wahlweise eines der folgenden Fächer: aa)
Konstruktion, Qualität und Verarbeitungseigenschaften textiler
Flächen, bb) Mode und Gestaltung, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung; in Wirtschaftswissenschaften a) Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, b) Schwerpunkte der Betriebswirtschaftslehre,
wahlweise eines der folgenden Fächer: aa) Marketing, bb)
Produktionswirtschaft einschließlich Materialwirtschaft und Logistik,
cc) Organisation und Unternehmensführung, dd) Personalwirtschaft,
Arbeitsorganisation und Mitarbeiterführung, ee) Kapitalwirtschaft,
Investition und Finanzierung,ff) Rechnungswesen und Controlling, c) Allgemeine Volkswirtschaftslehre, d) Didaktik der beruflichen Fachrichtung. (4) Unterrichtsfach kann sein: Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch,
Evangelische Religion, Französisch, Informatik, Katholische Religion,
Mathematik, Niederländisch, Physik, Politik, Spanisch oder Sport. (5) Biologie kann nur mit den beruflichen Fachrichtungen
Gesundheitswissenschaften, Kosmetologie, Lebensmittelwissenschaft und
Pflegewissenschaften verbunden werden. Das Unterrichtsfach Informatik kann
nicht mit der beruflichen Fachrichtung Angewandte Informatik verbunden werden.
Der Schwerpunkt Elektrotechnik/Informationstechnik kann nur mit der beruflichen
Fachrichtung Angewandte Informatik verbunden werden. § 48 Prüfungsteile Die Prüfung besteht aus: der Hausarbeit in einem der Fächer nach §47 Abs.1, je einer Arbeit unter Aufsicht a) in Berufs- und Wirtschaftspädagogik, b) in einem der Fächer der beruflichen
Fachrichtung nach §47 Abs.3 Nrn.1 bis 13 jeweils Buchst. a bis c, c) im Fach nach §47 Abs.1 Nr.3, je einer mündlichen Prüfung a) in Berufs- und Wirtschaftspädagogik, b) in den Fächern der beruflichen Fachrichtung
nach §47 Abs.3, in denen keine Arbeit unter Aufsicht erstellt wurde, c) im Fach nach §47 Abs.1 Nr.3, der fachpraktischen Prüfung. § 49
Voraussetzungen für die Zulassung zu den Prüfungsteilen Zu den Arbeiten unter Aufsicht und den mündlichen Prüfungen
ist zuzulassen, wer nachweist: eine einschlägige berufspraktische Tätigkeit in Bezug auf
die jeweilige berufliche Fachrichtung von mindestens sechsundzwanzig Wochen
Dauer, die erfolgreiche Ableistung zweier Schulpraktika von insgesamt zehn
Wochen Dauer, die erfolgreiche Teilnahme an a) einer Lehrveranstaltung zu Informations- und
Kommunikationstechnologien im Unterricht, b) einer Lehrveranstaltung zur ästhetischen
Bildung, c) einer Lehrveranstaltung zu
fächerübergreifenden Lernfeldern, d) einem Projekt, die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur Sprecherziehung, die bestandene fachpraktische Prüfung, die in Anlage 4 festgelegten Zulassungsvoraussetzungen
für die Prüfungsfächer; als Zwischenprüfung in der
beruflichen Fachrichtung wird eine einschlägige Diplomprüfung einer
Fachhochschule oder eine einschlägige Diplomvorprüfung eines
universitären oder gleichgestellten Studiengangs angerechnet, als
Zwischenprüfung im Unterrichtsfach wird eine Diplomvorprüfung in
einem universitären oder gleichgestellten Studiengang oder eine
Zwischenprüfung für das Lehramt an Gymnasien oder eine
Zwischenprüfung in einem Magisterstudiengang im betreffenden Fach
angerechnet. §
50Teilprüfungen der fachpraktischen Prüfung Die Teilprüfungen der fachpraktischen Prüfung in Sport
beziehen sich auf folgende Erfahrungs- und Lernfelder: Spielen, Laufen, Springen, Werfen, gymnastische, rhythmische und tänzerische Bewegungsgestaltung,
Turnen und Bewegungskünste, Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen, Auf dem Wasser, Auf Schnee und Eis, Kämpfen. Das Kultusministerium kann weitere Erfahrungs- und Lernfelder zulassen.
Die fachpraktische Prüfung in Sport umfasst fünf
Teilprüfungen, davon zwei Teilprüfungen nach Satz 1 Nr. 1, davon mindestens eine in
"Spielen in Mannschaften", eine Teilprüfung nach Satz 1 Nrn. 2 bis 5, zwei Teilprüfungen nach Satz 1 Nrn. 2 bis 8. Jede Teilprüfung nach Satz 3 Nrn. 2 und 3 muss in einem anderen
Erfahrungs- und Lernfeld erbracht werden. § 51Mündliche
Prüfungen Die mündlichen Prüfungen dauern je Prüfling in Berufs- und Wirtschaftspädagogik etwa 45 Minuten, in den Fächern der beruflichen Fachrichtung nach § 48 Nr. 3
Buchst. b je etwa 30 Minuten, im Unterrichtsfach, im Schwerpunkt oder in Sonderpädagogik etwa
60 Minuten. § 52Noten in den
Prüfungsfächern, Gewichtung (1) Das Ergebnis der jeweiligen Prüfung ergibt sich in Berufs- und Wirtschaftspädagogik aus dem rechnerischen Mittel
der Noten der Arbeit unter Aufsicht und der mündlichen Prüfung, im Unterrichtsfach, im Schwerpunkt oder in Sonderpädagogik aus
dem rechnerischen Mittel der Noten der Arbeit unter Aufsicht, der
mündlichen Prüfung und der fachpraktischen Prüfung, in den Fächern der beruflichen Fachrichtung aus der Note der
Arbeit unter Aufsicht oder der mündlichen Prüfung. (2) Für die Ermittlung der Gesamtnote werden die Noten wie folgt
gewichtet: in der Hausarbeit, in Berufs- und Wirtschaftspädagogik und in
dem Fach der beruflichen Fachrichtung, in dem die Arbeit unter Aufsicht
angefertigt wurde, jeweils zweifach, in den weiteren Fächern der beruflichen Fachrichtung jeweils
einfach, im Unterrichtsfach, Schwerpunkt oder in Sonderpädagogik
dreifach. §
53Erweiterungsprüfung (1) 1Eine Erweiterungsprüfung kann in den Fächern
nach §47 Abs.1 Nrn.2 und 3 sowie in dem Unterrichtsfach Werte und Normen
abgelegt werden. 2Sie wird in einem weiteren Fach der jeweiligen
beruflichen Fachrichtung nach §47 Abs.3 oder in einem Fach einer weiteren
beruflichen Fachrichtung nach §47 Abs.3 jeweils als mündliche
Prüfung durchgeführt. 3Die Erweiterungsprüfung in
einem Fach nach §47 Abs.1 Nr.3 oder in Werte und Normen wird wie eine
Prüfung in einem Unterrichtsfach, in einem Schwerpunkt oder in
Sonderpädagogik durchgeführt. (2) Berufspraktische Tätigkeit und Schulpraktika werden nicht
gefordert. Dritter Teil Schule und Recht in Niedersachsen (www.schure.de)