Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_36_SaechsPolG_Grundregeln_der_Erhebung_von_Daten-d171302,37.html
Timestamp: 2017-01-24 19:22:52
Document Index: 371428171

Matched Legal Cases: ['§ 36', '§ 36', '§ 1', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 84', '§ 36', '§ 36', '§ 18', '§ 35', '§ 37']

§ 36 SächsPolG, Grundregeln der Erhebung von Daten | Gesetze auf anwalt24.de
§ 36 SächsPolG, Grundregeln der Erhebung von Daten Suche
Bundesrecht und LandesrechtSachsenSächsPolG,SN - Sächsisches Polizeigesetz§§ 1 - 58, Teil 1 - Das Recht der Polizei§§ 35 - 51, Abschnitt 3 - Datenverarbeitung des Polizeivollzugsdienstes§§ 36 - 42, Unterabschnitt 2 - Erhebung von Daten
Polizeigesetz des Freistaates Sachsen (SächsPolG) Landesrecht Sachsen…§ 36 SächsPolG, Grundregeln der Erhebung von Daten§ 37 SächsPolG, Erhebung von Daten bei öffentlichen Veranstaltungen, Ansammlunge...§ 38 SächsPolG, Längerfristige Observation, Bild- und Tonaufnahmen und -aufzeich...§ 39 SächsPolG, Besondere Bestimmungen über den Einsatz Verdeckter Ermittler§ 40 SächsPolG, Besondere Bestimmungen zur polizeilichen Beobachtung§ 41 SächsPolG, Einsatz technischer Mittel zur Datenerhebung in oder aus Wohnung...§ 42 SächsPolG, Erhebung von Telekommunikationsdaten§ 43 SächsPolG, Speicherung, Veränderung und Nutzung von Daten§ 44 SächsPolG, Datenübermittlung zum Zwecke einer Zuverlässigkeitsüberprüfung§ 45 SächsPolG, Datenübermittlung an nicht öffentliche Stellen§ 46 SächsPolG, Datenabgleich§ 47 SächsPolG, Rasterfahndung§ 48 SächsPolG, Automatisiertes Abrufverfahren§ 49 SächsPolG, Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten§ 50 SächsPolG, Errichtungsanordnung§ 51 SächsPolG, Auskunft§ 52 SächsPolG, Voraussetzungen§ 53 SächsPolG, Inhalt, Art und Umfang der Entschädigung§ 54 SächsPolG, Ansprüche mittelbar Geschädigter§ 55 SächsPolG (weggefallen)§ 56 SächsPolG, Entschädigungspflichtiger…§ 84 SächsPolG, Inkrafttreten
§ 36 SächsPolG, Grundregeln der Erhebung von Daten
§ 36 SächsPolGPolizeigesetz des Freistaates Sachsen (SächsPolG)Landesrecht SachsenTitel: Polizeigesetz des Freistaates Sachsen (SächsPolG)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsPolGReferenz: 22-1Abschnitt: Abschnitt 3 – Datenverarbeitung des Polizeivollzugsdienstes → Unterabschnitt 2 – Erhebung von Daten (1) Der Polizeivollzugsdienst kann personenbezogene Daten erheben, wenn ihre Kenntnis zur Erfüllung der ihm durch dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften übertragenen Aufgaben erforderlich ist. (2) Personenbezogene Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, sind beim Betroffenen mit seiner Kenntnis zu erheben. Dabei ist ihm auf Verlangen der Erhebungszweck mitzuteilen, soweit dadurch nicht die Erfüllung polizeilicher Aufgaben gefährdet wird. Werden die Daten auf Grund einer Rechtsvorschrift erhoben, die zur Auskunft verpflichtet, so ist der Betroffene hierauf, sonst auf die Freiwilligkeit seiner Angaben hinzuweisen. Über die Folgen der Verweigerung von Angaben ist der Betroffene aufzuklären. (3) Bei Dritten können personenbezogene Daten nur erhoben werden, wenn 1. eine Rechtsvorschrift dies vorsieht oder zwingend voraussetzt, 2. der Betroffene eingewilligt hat, 3. offensichtlich ist, dass dies im Interesse des Betroffenen liegt, dieser nicht erreichbar ist und kein Grund zu der Annahme besteht, dass er seine Einwilligung hierzu verweigern würde, 4. der Betroffene einer durch Rechtsvorschrift festgelegten Auskunftspflicht nicht nachgekommen und über die beabsichtigte Erhebung bei Dritten unterrichtet worden ist, 5. Angaben des Betroffenen überprüft werden müssen, weil tatsächliche Anhaltspunkte für deren Unrichtigkeit bestehen, 6. es zur Abwehr einer schwer wiegenden Beeinträchtigung der Rechte einer anderen Person erforderlich ist, 7. die Erhebung beim Betroffenen einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde und keine Anhaltspunkte vorliegen, dass überwiegende schutzwürdige Interessen des Betroffenen entgegenstehen oder 8. die Erhebung beim Betroffenen die Erfüllung polizeilicher Aufgaben gefährden würde. (4) Werden personenbezogene Daten bei einem Dritten außerhalb des öffentlichen Bereichs erhoben, ist dieser über eine Auskunftspflicht oder die Freiwilligkeit der Auskunft und die Folgen der Verweigerung von Angaben zu unterrichten. Die Unterrichtung kann im Einzelfall unterbleiben, wenn sie wegen besonderer Umstände offensichtlich unangemessen ist oder wenn hierdurch die Erfüllung polizeilicher Aufgaben gefährdet oder die schutzwürdigen Interessen des Betroffenen beeinträchtigt würden. (5) Personenbezogene Daten sind grundsätzlich offen zu erheben. Eine Datenerhebung, die nicht als polizeiliche Maßnahme erkennbar sein soll (verdeckte Datenerhebung), ist nur zulässig, wenn sonst die Wahrnehmung der polizeilichen Aufgabe gefährdet oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich oder wenn anzunehmen ist, dass dies den überwiegenden Interessen des Betroffenen entspricht. Die verdeckte Datenerhebung ist unzulässig, soweit eine Auskunftspflicht nach § 18 Abs. 6 Satz 4 nicht besteht. Ein Eingriff in andere geschützte Vertrauensverhältnisse ist nur zulässig, sofern er zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für Leben oder Freiheit einer Person oder einer gegenwärtigen erheblichen Gesundheitsgefahr zwingend erforderlich ist. Die allgemeine Verpflichtung zur Amtsverschwiegenheit im öffentlichen Dienst begründet kein geschütztes Vertrauensverhältnis.
§ 35 SächsPolG, Anwendungsbereich und Begriffsbestimmungen§ 37 SächsPolG, Erhebung von Daten bei öffentlichen Veranstaltungen,…