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Timestamp: 2020-04-06 03:15:18
Document Index: 379506764

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 1', 'Art. 15']

Art. 1 Denominazione professionale, profilo e orientamenti
Art. 15 Documentazione delle prestazioni della formazione or...
Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Schreinerpraktikerin/Schreinerpraktiker mit eidgenössischem Berufsattest (EBA)1
vom 1. Dezember 2005 (Stand am 1. Januar 2018)
gestützt auf Artikel 19 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 20022, auf Artikel 12 der Berufsbildungsverordnung vom 19. November 20033 (BBV) und auf Artikel 4 Absatz 4 der Jugendarbeitsschutzverordnung vom 28. September 20074 (ArGV 5),
verordnet:5
1 Die Berufsbezeichnung ist Schreinerpraktikerin oder Schreinerpraktiker.
2 Die Schreinerpraktikerinnen und Schreinerpraktiker zeichnen sich insbesondere durch folgende Tätigkeiten und Haltungen aus:
Sie führen in der Werkstatt oder auf dem Bau, im Team oder allein, einfache, in begrenzten Fachgebieten vorkommende Arbeiten aus.
Sie kennen in ihrem Tätigkeitsgebiet die wichtigsten Materialien und deren Eigenschaften.
Sie setzen in ihrem Tätigkeitsgebiet Werkzeuge, Handmaschinen und stationäre Standardmaschinen unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes fachgerecht ein.
Sie verstehen einfache Fachzeichnungen, setzen diese um und führen einfache Montagearbeiten aus.
Sie beachten branchenübliche Normen und Vorschriften sowie die ökologischen Grundsätze.
3 Innerhalb des Berufs der Schreinerpraktikerin oder des Schreinerpraktikers auf Stufe EBA gibt es folgende Schwerpunkte:
Fensterbau1.
4 Der Schwerpunkt wird vor Beginn der beruflichen Grundbildung im Lehrvertrag festgehalten NOTE6.
1 Eingefügt durch die Änderung vom 15. November 2012, in Kraft ab 1. Januar 2013
Arbeitssicherheit/Gefahrenquellen/Gesundheitsschutz;
Montage/Lieferungen;
Berechnungen;
Vorschriften/Normen;
Umweltschutz/Ökologie;
Arbeitsrecht/Administration.
Lernstrategien/lebenslanges Lernen;
betriebsgerechtes Verhalten.
Umgangsformen/Kommunikationsfähigkeit;
1 Fassung gemäss Ziff. II 12 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).
2 Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht umfasst 720 Lektionen. Davon entfallen:
auf den berufskundlichen Unterricht: 400 Lektionen;
auf den allgemein bildenden Unterricht: 240 Lektionen;
auf den Sportunterricht: 80 Lektionen.
4 Dem Bildungsplan angefügt ist die Liste der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung für Schreinerpraktikerinnen/Schreinerpraktiker mit Titel und Datum, Autorschaft und Bezugsquelle.
Für den allgemein bildenden Unterricht gilt der Rahmenlehrplan des SBFI.
Schreiner mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und mindestens 3-jähriger Berufspraxis.
2 Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung einer Fachkraft zu 100 Prozent oder von zwei Fachkräften zu mindestens je 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden.
1 Die lernende Person führt eine Lerndokumentation in der sie die wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Fähigkeiten und die Erfahrungen im Betrieb festhält.
2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner hält den Ausbildungsstand in einem Bildungsbericht fest und bespricht diesen mindestens einmal pro Semester mit der lernenden Person.
Art. 15 Dokumentation der Leistungen in der schulisch organisierten Bildung
2 Im Qualifikationsverfahren werden die nachstehenden Qualifikationsbereiche wie folgt geprüft:
Dieser Prüfungsteil findet im Laufe des vierten Semesters in der Regel im Betrieb statt und dauert 8 bis 16 Stunden. Die Lerndokumentation, die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse und die Fachliteratur dürfen als Hilfsmittel verwendet werden.
Erfahrungsnote überbetrieblicher Kurse
Die Note ist das Mittel aus der Summe dreier definierter und beurteilter überbetrieblicher Kurse.
Erfahrungsnote aus dem berufskundlichen Unterricht
Es zählt die Erfahrungsnote der Berufsfachschule. Sie ist das Mittel aus der Summe aller Semesternoten der berufskundlichen Fächer.
Die Abschlussprüfung im Qualifikationsbereich Allgemeinbildung richtet sich nach dem Rahmenlehrplan des SBFI.
der Qualifikationsbereich «Abschlussarbeit» mit der Note 4 oder höher bewertet wird; und
2 Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus der Summe der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche.
Abschlussarbeit: doppelt;
Erfahrungsnote überbetrieblicher Kurse: einfach;
Erfahrungsnote berufskundlicher Unterricht: einfach;
2 Wird das Qualifikationsverfahren ohne erneuten Besuch der Berufsfachschule bzw. der überbetrieblichen Kurse wiederholt, so werden die bisherigen Erfahrungsnoten beibehalten.
3 Wird der berufskundliche Unterricht während 2 Semestern wiederholt, so zählt die neue Erfahrungsnote.
4 Werden die überbetrieblichen Kurse während 2 Semestern wiederholt, so zählt die neue Erfahrungsnote der Kurse 5 und 7 oder die Note einer Ersatzprüfung1.
1 Fassung vom 15. November 2012, in Kraft ab 1. Januar 2013
Hat eine lernende Person die Vorbildung ausserhalb der geregelten beruflichen Grundbildung nach dieser Verordnung erworben, so werden statt der Erfahrungsnote aus dem berufskundlichen Unterricht und der Erfahrungsnote der überbetrieblichen Kurse je eine Ersatzprüfung abgelegt.
2 Das Berufsattest berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Schreinerpraktikerin EBA/Schreinerpraktiker EBA» zu führen.
10. Abschnitt: Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Schreinerpraktikerinnen/Schreinerpraktiker
1 Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Schreinerpraktikerinnen/Schreinerpraktiker setzt sich zusammen aus:
3 Vertreterinnen oder Vertretern des Verbandes Schweizerischer Schreinermeister VSSM;
2 Vertreterinnen oder Vertretern der Fédération romande des entreprises de menuiserie, ébénisterie et charpenterie (FRM);
Sie passt den Bildungsplan nach Artikel 10 den wirtschaftlichen, technologischen und didaktischen Entwicklungen laufend, mindestens aber alle fünf Jahre an. Dabei trägt sie allfälligen neuen organisatorischen Aspekten der beruflichen Grundbildung Rechnung. Die Anpassungen bedürfen der Zustimmung der Vertreterinnen und Vertreter nach Absatz 1 Buchstabe d.
Sie beantragt beim SBFI Änderungen dieser Verordnung, sofern die beobachteten Entwicklungen Regelungen dieser Verordnung, namentlich die Kompetenzen nach den Artikeln 4–6, betreffen.
1 Über die Anerkennung einer Gleichwertigkeit bisheriger Pilotausbildungen bzw. Abschlüsse der Stufe des eidgenössischen Berufsattests (EBA) entscheidet die zuständige kantonale Behörde.
2 Die Änderung vom 15. November 2012 gilt für Lernende, die ihre Bildung nach dem 1. Januar 2013 begonnen haben1.
1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2006 in Kraft.
2 Die Bestimmungen über das Qualifikationsverfahren, die Ausweise und die Titel (Art. 16–21) treten am 1. Januar 2008 in Kraft.
3 Diese Änderung vom 15. November 2012 tritt am 1. Januar 2013 in Kraft NOTE10.
AS 2006 201
1 Fassung vom 15. November 2012, in Kraft ab 1. Januar 20132 SR 412.103 SR 412.1014 SR 822.1155 Fassung gemäss Ziff. I 12 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).
Ordonnance du SEFRI sur la formation professionnelle initiale d’aide—menuisière/aide-menuisier avec attestation fédérale de formation professionnelle (AFP)*12
du 1er décembre 2005 (Etat le 1er janvier 2018)
Section 1 Objet, domaines spécifiques et durée2
Art. 1 Dénomination, profil de la profession et domaines spécifiques2
1 La dénomination officielle de la profession est aide-menuisière/aide-menuisier.
2 Les aides-menuisiers se distinguent notamment par les activités et les comportements suivants:
ils effectuent des travaux simples dans des domaines d’activités limités, en atelier ou sur les chantiers, seuls ou en équipe;
ils connaissent les matériaux les plus importants et les propriétés de ces derniers dans leur domaine d’activités propre;
ils utilisent avec compétence les outils ainsi que les machines portatives et stationnaires dans le respect de la sécurité au travail et de la protection de la santé;
ils comprennent les dessins professionnels simples, les réalisent et effectuent des travaux de montage simples;
ils respectent les normes et les prescriptions en vigueur dans la branche, ainsi que les principes écologiques.
3 Les aides-menuisiers de niveau AFP peuvent choisir entre les domaines spécifiques suivants:
fabrication de fenêtres1.
4 Le domaine spécifique choisi est inscrit dans le contrat d’apprentissage avant le début de la formation professionnelle initiale6.
1 Introduit par la mod. du 15 nov. 2012, en vigueur depuis le 1er janv. 2013.
sécurité au travail/sources de danger/protection de la santé;
moyens de production;
montage/livraisons;
dessin professionnel;
prescription et normes;
protection de l’environnement/écologie;
droit du travail/administration.
stratégies d’apprentissage/apprentissage la vie durant;
attitude conforme aux intérêts de l’entreprise.
civilité/aptitude à la communication;
1 Nouvelle teneur selon le ch. II 12 de l’O du SEFRI du 24 nov. 2017 concernant la mod. d’O sur la formation relative à l’interdiction d’effectuer des travaux dangereux, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 7331).
2 L’enseignement obligatoire dispensé à l’école professionnelle comprend 720 périodes d’enseignement. Ces périodes sont réparties de la manière suivante:
enseignement des connaissances professionnelles: 400 périodes;
enseignement de la culture générale: 240 périodes;
enseignement du sport: 80 périodes.
3 Les cours interentreprises comprennent au total 28 jours de cours, à raison de 8 heures de cours par jour. Durant le dernier semestre de la formation professionnelle initiale, aucun cours interentreprises n’a lieu.
La langue d’enseignement est en règle générale la langue nationale du lieu où se trouve l’école.
2 Le plan de formation détaille les compétences décrites aux art 4 à 6 de la manière suivante:
4 Le plan de formation est assorti de la liste des documents relatifs à la mise en oeuvre de la formation professionnelle initiale d’aide-menuisier avec indication des titres, des dates, des auteurs et des organes de diffusion.
Les exigences minimales posées aux formateurs sont remplies par toute personne disposant de l’une des qualifications suivantes:
menuisier avec CFC disposant d’au moins 3 années d’expérience professionnelle.
1 La personne en formation constitue un dossier de formation dans lequel elle inscrit tous les travaux importants accomplis, les compétences et l’expérience acquises dans l’entreprise.
2 Les formateurs établissent dans un rapport le niveau atteint par la personne en formation et discutent de ce rapport avec elle au moins une fois par semestre.
Art. 15 Dossier des prestations fournies durant la formation initiale en école
Est admise à la procédure de qualification la personne qui a suivi la formation professionnelle initiale:
dans un autre cadre que celui d’une filière de formation réglementée et qui rend crédible son aptitude à satisfaire aux exigences de l’examen.
2 Elle porte sur les domaines de qualification suivants selon les modalités décrites ci—après:
Cette partie de l’examen se déroule en règle générale en entreprise dans le courant du 4e semestre et dure de 8 à 16 heures. Le dossier de formation, les documents relatifs aux cours interentreprises et la littérature spécialisée peuvent être utilisés comme aides.
Note d’école des cours interentreprises
La note correspond à la moyenne des notes de trois cours interentreprises définis.
Enseignement des connaissannces professionnelles (note d’école)
La note d’école est prise en considération. Elle correspond à la moyenne des notes semestrielles obtenues dans les branches relatives aux connaissances professionnelles
L’examen final dans le domaine de qualification «culture générale» est régi par le plan d’études cadre établi par le SEFRI.
la note du domaine de qualification «travail final» est supérieure ou égale à 4, et
travail final: coefficient 2;
note d’école des cours interentreprises: coefficient 1;
note d’école de l’enseignement des connaissances professionnelles: coefficient 1;
2 Les anciennes notes d’école sont prises en compte pour les personnes qui répètent la procédure de qualification et qui ne fréquentent plus l’école professionnelle ou les cours interentreprises.
3 Pour les personnes qui suivent à nouveau l’enseignement des connaissances professionnelles pendant 2 semestres, la nouvelle note d’école compte.
4 Pour les personnes qui suivent à nouveau les cours interentreprises pendant deux semestres, c’est la nouvelle note d’école des cours 5 et 7 ou la note d’un examen complémentaire qui compte1.
1 Version du 15 nov. 2012, en vigueur depuis le 1er janv. 2013.
Pour les personnes qui ont suivi la formation préalable hors du cadre de la formation professionnelle initiale réglementée par la présente ordonnance, les notes issues d’examens complémentaires comptent en lieu et place de la note d’école de l’enseignement des connaissances professionnelles et de la note d’école des cours interentreprises.
2 L’attestation autorise ses titulaires à porter le titre légalement protégé d’«aide-menuisière AFP/aide-menuisier AFP».
Section 10 Commission suisse pour le développement professionnel et la qualité de la formation des aides-menuisiers
1 La Commission suisse pour le développement professionnel et la qualité de la formation des aides-menuisiers (commission) est composée:
de 3 représentants de l’association «Verband Schweizerischer Schreinermeister» (VSSM);
de 2 représentants de la Fédération romande des entreprises de menuiserie, ébénisterie et charpenterie (FRM);
d’une personne représentant la Confédération et d’une personne représentant les cantons.
Adapter régulièrement, au moins tous les cinq ans, le plan de formation décrit à l’art. 10 aux développements économiques, technologiques et didactiques. Intégrer, le cas échéant, de nouveaux aspects organisationnels de la formation professionnelle initiale. Toute modification requiert l’approbation des représentants au sens de l’al. 1, let. d.
1 Les autorités cantonales compétentes décident de la reconnaissance de l’équivalence de formations pilotes et de titres de même valeur que l’attestation fédérale de formation professionnelle (AFP).
2 La modification du 15 novembre 2012 concerne les personnes qui ont commencé leur formation après le 1er janvier 20131.
1 La présente ordonnance entre en vigueur le 1er janvier 2006.
2 Les dispositions relatives à la procédure de qualification, au certificat et au titre (art. 16 à 21) entrent en vigueur le 1er janvier 2008.
3 La présente modification du 15 novembre 2012 entre en vigueur le 1er janvier 20131.
RO 2006 201
1* Les termes désignant des personnes s’appliquent également aux femmes et aux hommes.2 Version du 15 nov. 2012, en vigueur depuis le 1er janv. 20133 RS 412.104 RS 412.1015 RS 822.1156 Nouvelle teneur selon le ch. I 12 de l’O du SEFRI du 24 nov. 2017 concernant la mod. d’O sur la formation relative à l’interdiction d’effectuer des travaux dangereux, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 7331).