Source: http://gesetze.recht-gehabt.de/wogg/27-aenderung-des-wohngeldes.html
Timestamp: 2020-03-30 18:36:47
Document Index: 32760552

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 27', '§ 24', '§ 26', '§ 26', '§ 14', '§ 14', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 27']

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Teil 4 - Bewilligung, Zahlung und Änderung des Wohngeldes
(2) Über die Leistung des Wohngeldes ist von Amts wegen mit Wirkung vom Zeitpunkt der Änderung der Verhältnisse an neu zu entscheiden, wenn sich im laufenden Bewilligungszeitraum nicht nur vorübergehend
und dadurch das Wohngeld wegfällt oder sich verringert. Als Zeitpunkt der Änderung der Verhältnisse gilt im Fall des Satzes 1 Nr. 1 der Tag nach dem Auszug, im Fall des Satzes 1 Nr. 2 der Beginn des Zeitraums, für den sich die zu berücksichtigende Miete oder Belastung um mehr als 15 Prozent verringert, und im Fall des Satzes 1 Nr. 3 der Beginn des Zeitraums, für den das erhöhte Einkommen bezogen wird, das zu einer Erhöhung des Gesamteinkommens um mehr als 15 Prozent führt. Tritt die Änderung der Verhältnisse nicht zum Ersten eines Monats ein, ist mit Wirkung vom Ersten des nächsten Monats an zu entscheiden. Satz 1 Nr. 3 ist auch anzuwenden, wenn sich das Gesamteinkommen um mehr als 15 Prozent erhöht, weil sich die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder erhöht hat. Als Zeitpunkt der Antragstellung im Sinne des § 24 Abs. 2 gilt der Zeitpunkt der Kenntnis der Wohngeldbehörde von den geänderten Verhältnissen.
(3) Die wohngeldberechtigte Person und das Haushaltsmitglied, an welches das Wohngeld nach § 26 Abs. 1 Satz 2 gezahlt wird, müssen der Wohngeldbehörde unverzüglich mitteilen, wenn sich im laufenden Bewilligungszeitraum nicht nur vorübergehend
Die zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder sind verpflichtet, der wohngeldberechtigten Person und dem Haushaltsmitglied, an welches das Wohngeld nach § 26 Abs. 1 Satz 2 gezahlt wird, Änderungen ihrer monatlichen positiven Einkünfte nach § 14 Abs. 1 und ihrer monatlichen Einnahmen nach § 14 Abs. 2 mitzuteilen.
(4) Die Absätze 2 und 3 gelten entsprechend, wenn sich die Änderungen nach Absatz 2 Satz 1 und 4 und Absatz 3 Satz 1 auf einen abgelaufenen Bewilligungszeitraum beziehen, längstens für drei Jahre vor Kenntnis der wohngeldberechtigten Person oder der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder von der Änderung der Verhältnisse; der Kenntnis steht die Nichtkenntnis infolge grober Fahrlässigkeit gleich.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Wohngelderhöhung beantragt werden. § 27 Wohngeldgesetz (WoGG) regelt einen erhöhten Zuschuss, wenn Sich die Anzahl der Hausmitglieder erhöht. Die Miete abzüglich der Heizkosten um mehr als 15 % erhöht wird. Das Ge... » Mehr lesen
Eine Minderung des Wohngeldes erfolgt gemäß § 27 Abs. 3 Wohngeldgesetz (WoGG) während des laufenden Bewilligungszeitraums dann, wenn sich Die Anzahl der Haushaltsmitglieder verringert oder erhöht. Die Miete abzüglich der Heizkosten um mindestens 15 % verringert wird... » Mehr lesen
Ein Wohngeldbescheid kann in bestimmten Situationen auch unwirksam werden, mit der Folge, dass kein Zuschuss mehr gezahlt wird. Die Möglichkeiten der Unwirksamkeit sind in § 27 Wohngeldgesetz (WoGG) geregelt. Danach kann ein Bescheid dann unwirksam werden, wenn der bezuschusste W... » Mehr lesen
§ 1 WoGG - Zweck des Wohngeldes
§ 2 WoGG - Wohnraum
§ 3 WoGG - Wohngeldberechtigung
§ 4 WoGG - Berechnungsgrößen des Wohngeldes
§ 27 WoGG- Änderung des Wohngeldes