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Timestamp: 2016-10-27 01:01:18
Document Index: 305778117

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 95', 'Art. 75', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 75', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 116', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 8', 'Art. 97', 'Art. 97', 'Art. 97', 'Art. 97', 'Art. 97', 'Art. 97', 'Art. 97', 'Art. 2', 'Art. 97', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 8', 'in fine', 'in fine', 'in fine', 'Art. 97', 'Art. 8', 'Art. 754', 'Art. 722', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 716', 'Art. 754', 'Art. 722', 'Art. 754', 'BGE', 'Art. 754', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 754', 'BGE', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 722', 'Art. 722', 'Art. 754', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 754', 'BGE', 'Art. 722', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 8', 'Art. 698', 'Art. 754', 'in fine', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 722', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_306/2009 (08.02.2010)
4A_306/2009
A.________-Bank AG,
2. B.________-Bank,
3. C.________-Bank,
4. D.________-Bank,
5. E.________-Bank GmbH,
alle vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Walter Frei und Dr. J�rg Roth,
F.________-Bank AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Alex Wittmann.
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. Mai 2009.
Die S.________ AG (S.________; heute im Konkurs) war eine auf Informatikdienstleistungen spezialisierte Gesellschaft und seit Dezember 1999 eine vollkonsolidierte 100 %ige Tochtergesellschaft der F.________-Bank AG (Beschwerdegegnerin). Im Jahre 1995 hatte die G.________-Bank ihre gesamte Applikationsentwicklung mit ca. 350 IT-Spezialisten in die damals von ihr zu 100 % beherrschte S.________ ausgegliedert, was f�r diese eine Verdoppelung ihres Mitarbeiterbestands zur Folge hatte. Um den Konzernbed�rfnissen der G.________-Bank zu gen�gen, wurde die S.________ in der Folge strategisch auf die Erbringung von IT-Dienstleistungen f�r Banken und Versicherungen ausgerichtet.
Nach der Fusion der H.________-Bank und der G.________-Bank zur F.________-Bank Ende 1997 wurde entschieden, dass k�nftig die von der H.________-Bank entwickelte IT-Plattform (M.________) und nicht diejenige der G.________-Bank genutzt werden sollte. F�r die fortgesetzte Wartung der G.________-Bank-Plattform und die �berf�hrung zahlreicher vorzugsw�rdiger G.________-Bank-Applikationen ins M.________-System war jedoch weiterhin S.________ Know-how und Personal gefragt. Daneben wurden S.________-Mitarbeiter zur Befriedigung des weiteren F.________-Bank IT-Dienstleistungsbedarfs beigezogen. Allerdings geschah dies weniger auf dem Weg eines Einkaufs von L�sungen auf der Basis werkvertraglicher Abreden als durch tempor�re �berlassung von Arbeitskr�ften nach dem Modell eines Personalverleihs. Die S.________ wurde dadurch zu einer Art ausgelagerter F.________-Bank IT-Abteilung.
A.b Anfangs 2000 �bernahm die S.________ die in K�ln ans�ssige V.________-Gruppe Unternehmensgruppe, ein EDV-Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt in der EDV-Beratert�tigkeit bei Banken. Finanziert wurde diese Akquisition durch ein von der A.________-Bank (Beschwerdef�hrerin 1) angef�hrtes Bankenkonsortium (Beschwerdef�hrerinnen). Zum Zweck dieser �bernahme wurde als Kreditnehmerin zwischen die S.________ und die V.________-Gruppe Unternehmensgruppe eine S.________ (Deutschland) GmbH (S.________-D) dazwischengeschaltet.
Im Rahmen der Finanzierung der Akquisition der V.________-Gruppe schlossen die Beschwerdef�hrerin 1 und die S.________-D (damals noch als W.________ GmbH firmierend) als Kreditnehmerin am 28. Januar 2000 eine Kreditvereinbarung, auf deren Grundlage die Beschwerdef�hrerin 1 der S.________-D ein Darlehen in der H�he von DEM 160 Mio. sowie eine Revolving Credit Facility ("RCF") von DEM 10 Mio. zur Verf�gung stellte. Mit Kreditversicherungsvertrag vom gleichen Tag garantierte die S.________ der Beschwerdef�hrerin 1 zur Sicherung des Kredites an die S.________-D einen Betrag bis max. DEM 170 Mio. Am 28. Februar 2000 wurde eine weitere Kreditvereinbarung �ber eine RCF von DEM 15 Mio. geschlossen. Die beiden RCF wurden mit �nderungsvertrag vom 20. Dezember 2001 aufgehoben.
A.c Durch Verkaufs- und Abtretungsvertr�ge vom 10. August 2000 und 26. September 2000 syndizierte die Beschwerdef�hrerin 1 als Konsortialf�hrerin die auf der Grundlage der Kreditvereinbarungen vom 28. Januar 2000 und 28. Februar 2000 zur Verf�gung gestellten Kreditmittel an die Mitglieder des Bankenkonsortiums. Durch die Syndizierung wurden die Mitglieder des Bankenkonsortiums Gl�ubiger der S.________ (richtig: S.________-D). Hinsichtlich der gestellten Sicherheiten wurde ein Sicherheitenpool mit den �brigen Konsorten gebildet; am 10. August 2000 wurde zu diesem Zweck ein Sicherheitenpoolvertrag zwischen den Mitgliedern des Bankenkonsortiums geschlossen.
A.d Im Rahmen einer Restrukturierungsvereinbarung vom 20. Dezember 2001 verst�ndigten sich das Bankenkonsortium und die Beschwerdegegnerin darauf, zum einen den Liquidit�tsbedarf des Kreditnehmers (S.________-D) sowie der S.________, die einzige Gesellschafterin des Kreditnehmers war, zu sichern und zum anderen eine drohende �berschuldung zu verhindern. Die Leistungen des Bankenkonsortiums bestanden u. a. in der Aussetzung der "Financial Covenants" der Kreditvereinbarung vom 28. Januar 2000 mit Verzicht auf das K�ndigungsrecht bis zum 31. Dezember 2002, der Aussetzung der Tilgung bis zum 31. Dezember 2003, der Stundung eines Zinsanteils, der Bereitschaft zu einem Rangr�cktritt im Betrag von EUR 15.35 Mio. (unter bestimmten Voraussetzungen) und der Einr�umung einer neuen working-capital-facility im Betrag von EUR 7.65 Mio. Die Bedingungen der Kreditvertr�ge wurden ge�ndert; die Beschwerdegegnerin verpflichtete sich, im Rahmen der Restrukturierung, weitere Kreditmittel als Darlehen zur Verf�gung zu stellen und diverse bestehende Forderungen zu subordinieren. Die Beschwerdegegnerin wurde Partei des Sicherheitenpoolvertrages vom 10. August 2000 in einer ge�nderten Fassung; mit Vertrags�nderung vom 20. Dezember 2001 wurde dies perfekt. Mit Pfandvertrag und Verpf�ndungserkl�rung vom 25. April 2002 / 8. Mai 2002 zwischen den Sicherheitenpoolbanken einerseits und der S.________ andererseits wurden die von der S.________ gehaltenen Aktien an der S.________ Business Services AG gem�ss Restrukturierungsvereinbarung als Sicherheit f�r die gegen�ber der S.________-D gew�hrten Darlehen verpf�ndet. Als weitere Sicherheiten f�r die gew�hrten Darlehen schlossen die Beschwerdef�hrerin 1 als Vertreterin der am Sicherheitenpoolvertrag beteiligten Banken und die S.________ mit Vertr�gen vom 25. April 2002 / 8. Mai 2002 eine Globalabtretung sowie eine Sicherungs�bereignung des gesamten Anlageverm�gens ab.
A.e Am 15. November 2002 erkl�rte die Beschwerdef�hrerin 1 im Namen der Sicherheitenpoolbanken die Inanspruchnahme der Garantie der S.________ bis max. DEM 170 Mio. in einem Betrag von EUR 75'812'220.-- und am 3. M�rz 2003 f�r weitere EUR 11'107'309.10. Bereits mit Kreditversicherungsvertrag vom 25. April 2002 hatte die S.________ der Beschwerdef�hrerin 1 zur Sicherung der der S.________-D zur Verf�gung gestellten Kredite (zus�tzlich) einen Betrag von max. EUR 48'045'120.-- garantiert. Die Inanspruchnahme dieses Betrages erkl�rte die Beschwerdef�hrerin 1 am 27. Februar 2003.
Auf Antrag der S.________ bewilligte der Nachlassrichter des Bezirksgerichts Z�rich am 9. Dezember 2002 die provisorische Nachlassstundung. Mit Verf�gung vom 10. Februar 2003 wurde der S.________ die definitive Nachlassstundung bis zum 5. August 2003 gew�hrt und die X.________ AG Z�rich als Sachwalterin bestellt. Mit Verf�gung des Nachlassrichters vom 26. September 2003 wurde der vorgeschlagene Nachlassvertrag nicht best�tigt und die definitive Nachlassstundung f�r beendet erkl�rt.
Mit Verf�gung des Konkursrichters des Bezirksgerichts Z�rich vom 3. November 2003 wurde schliesslich der Konkurs �ber die S.________ er�ffnet. Die Beschwerdef�hrerinnen gaben im Konkursverfahren eine Hauptforderung von EUR 75'663'663.25 bzw. CHF 111'301'248.64 ein. Die Konkursverwaltung und die �brigen Gl�ubiger liessen diese Forderungen formell zu. In einem Vergleich zwischen dem Bankenkonsortium und der Konkursverwaltung vom 9. M�rz 2005 sagte das Bankenkonsortium zu, seine Hauptforderung um CHF 14 Mio. zu reduzieren und auf (weitere) Forderungen von CHF 9.31 Mio. und CHF 57'355.-- ganz zu verzichten. Das Bankenkonsortium hat im Konkurs der S.________ demzufolge noch formell zugelassene Ausst�nde von insgesamt CHF 97'301'248.64 (CHF 111'301'248.64 ./. CHF 14 Mio.). Auch die S.________-D befindet sich in Deutschland in einem Insolvenzverfahren.
Die Beschwerdef�hrerinnen beantragten dem Handelsgericht des Kantons Z�rich mit Klage vom 8. November 2006, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihnen den Betrag von Fr. 97'301'248.64 nebst Zins zu 5 % seit dem 7. Dezember 2002 zu bezahlen. Sie st�tzten ihre Forderung auf eine Haftung der Beschwerdegegnerin aus erwecktem und entt�uschtem Vertrauen, aus positiver Vertragsverletzung und aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit. Das Handelsgericht wies die Klage mit Urteil vom 12. Mai 2009 ab.
Gegen diesen Entscheid erhoben die Beschwerdef�hrerinnen Beschwerde in Zivilsachen. Sie verlangen die Gutheissung ihrer Klage. Eventuell sei die Sache zu neuer Beurteilung an das Handelsgericht zur�ckzuweisen.
Die Vorinstanz hat auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde verzichtet. Die Beschwerdegegnerin schliesst auf Abweisung der Beschwerde.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 3. Juli 2009 wurde ein Gesuch der Beschwerdef�hrerinnen, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gew�hren, abgewiesen.
Im Rubrum des angefochtenen Urteils wird die D.________-Bank als Kl�gerin 4 aufgef�hrt, w�hrend in der Beschwerdeschrift an deren Stelle die I.________-Bank als Beschwerdef�hrerin 4 genannt wird. In den Erw�gungen des angefochtenen Urteils wird dazu ausgef�hrt, dass die Beschwerdef�hrerinnen angezeigt und belegt h�tten, dass die I.________-Bank infolge Umstrukturierung und �bernahme in die D.________-Bank aufgegangen sei. Demzufolge ist auch im Rubrum des vorliegenden Urteils die D.________-Bank als Beschwerdef�hrerin 4 aufzuf�hren.
Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) in einer Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG), der von einem oberen kantonalen Gericht erging, das als Fachgericht f�r handelsrechtliche Streitigkeiten und einzige kantonale Instanz eingesetzt ist (Art. 75 Abs. 2 lit. b BGG). Auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen der Beschwerde in Zivilsachen sind erf�llt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Unter Vorbehalt zul�ssiger Beschwerdegr�nde (Art. 95 ff. BGG) und einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) ist somit auf die Beschwerde einzutreten.
2.1.1 Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Ein kantonaler Entscheid kann allerdings nur soweit mit Beschwerde in Zivilsachen angefochten werden, als der Instanzenzug im Kanton ersch�pft ist (Art. 75 Abs. 1 BGG). F�r R�gen, die mit der Beschwerde in Zivilsachen erhoben werden k�nnen, darf daher kein kantonales Rechtsmittel mehr offen stehen (BGE 134 III 524 E. 1.3 S. 527). Auf R�gen, die mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde einer weiteren kantonalen Instanz h�tten vorgetragen werden k�nnen, ist mangels Letztinstanzlichkeit nicht einzutreten.
Gegen das angefochtene Urteil des Handelsgerichts w�re die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Z�rich nach � 281 ZPO/ZH zul�ssig gewesen. Die Beschwerdef�hrerinnen sind somit vorliegend mit R�gen ausgeschlossen, die vom Kassationsgericht h�tten �berpr�ft werden k�nnen. Nach � 281 ZPO/ZH kann mit Nichtigkeitsbeschwerde geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid beruhe zum Nachteil des Nichtigkeitskl�gers auf einer Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes (Ziff. 1), auf einer aktenwidrigen oder willk�rlichen tats�chlichen Annahme (Ziff. 2) oder auf einer Verletzung klaren materiellen Rechts (Ziff. 3). Ausgeschlossen ist die Nichtigkeitsbeschwerde, wenn das Bundesgericht einen Mangel frei �berpr�fen kann, wobei sie gem�ss � 285 Abs. 2 ZPO/ZH stets zul�ssig ist, wenn eine Verletzung von Art. 8, 9, 29 oder 30 BV oder von Art. 6 EMRK geltend gemacht wird.
Die Beschwerdef�hrerinnen machen gr�sstenteils Verletzungen von Bundeszivilrecht geltend und erheben damit zul�ssige R�gen. Denn hinsichtlich der Anwendung von Bundeszivilrecht ist das Handelsgerichtsurteil ein letztinstanzlicher Entscheid (vgl. Art. 75 Abs. 1 BGG; BGE 134 III 524 E. 1.3 S. 527), da das Bundesgericht diese frei �berpr�fen kann und somit die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Z�rich nach � 285 Abs. 2 ZPO/ZH ausgeschlossen ist. Soweit die Beschwerdef�hrerinnen dagegen die Beweisw�rdigung des Handelsgerichts kritisieren, sind sie nach dem Ausgef�hrten nicht zu h�ren.
2.1.2 Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Der Beschwerdef�hrer soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; 134 IV 286 E. 1.4 S. 287; 134 V 53 E. 3.3). Ferner hat die Begr�ndung in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen; blosse Verweise auf kantonale Akten sind unbeachtlich (vgl. BGE 126 III 198 E. 1d; 116 II 92 E. 2; 115 II 83 E. 3 S. 85).
2.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2).
Vorliegend sind nach dem in der vorstehenden Erw�gung 2.1.1 Ausgef�hrten allerdings nur solche Sachverhaltsr�gen zul�ssig, die damit begr�ndet werden, das Handelsgericht habe bei der Sachverhaltsermittlung Art. 8 ZGB verletzt. Solche R�gen erheben die Beschwerdef�hrerinnen indessen nicht. Dennoch stellen sie ihren rechtlichen Vorbringen eine ausf�hrliche eigene Sachverhaltsdarstellung voran, in der sie - wie auch in ihrer weiteren Beschwerdebegr�ndung - in verschiedenen Punkten von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichen oder diese erweitern. Ihre Vorbringen haben insoweit unbeachtet zu bleiben und auf R�gen, die gest�tzt auf diese erhoben werden, ist nicht einzutreten.
Da die Beschwerdef�hrerinnen in Deutschland domiziliert sind, liegt eine internationale Streitigkeit vor. Die Vorinstanz f�hrte hinsichtlich des anwendbaren Rechts aus, dass die Parteien bez�glich aller Anspr�che von Schweizer Recht ausgingen und damit eine nach Art. 116 Abs. 3 IPRG zul�ssige konkludente Rechtswahl von Schweizer Recht vorliege. Da diese Erw�gung unbestritten blieb, ist auch vorliegend von der Anwendbarkeit von Schweizer Recht auszugehen (vgl. dazu BGE 130 III 417 E. 2.2.1).
Zur Begr�ndung der geltend gemachten Anspr�che brachten die Beschwerdef�hrerinnen im kantonalen Verfahren im Wesentlichen vor, die Beschwerdegegnerin sei gegen�ber der S.________ Konzernmutter und gr�sste Aktion�rin, vorgesetzte Entscheidungstr�gerin und materielles Organ, Key Client (gr�sster Kunde) sowie Beraterin und Verhandlungsf�hrerin gewesen. Sie habe sich nicht darauf festlegen k�nnen, ob die S.________ eine operationelle Beteiligung sei, die zwar profitabel sein m�sse, aber prim�r die IT-Dienstleistungen des F.________-Bank-Konzerns abdecken sollte, oder ob die S.________ lediglich eine Finanzbeteiligung sei, die mittels Akquisitionen schnellstm�glich wachsen m�sste, um der Beschwerdegegnerin in einem sp�teren B�rsengang oder Verkauf einen eintr�glichen Ausstieg zu erm�glichen. Die Beschwerdegegnerin habe S.________ in eine v�llig �berteuerte Akquisition gedr�ngt, die sie von den Beschwerdef�hrerinnen habe finanzieren lassen. Den Beschwerdef�hrerinnen sei dabei bewusst der Eindruck vermittelt worden, dass die Beschwerdegegnerin gegen�ber der S.________ und damit letzten Endes auch gegen�ber den Beschwerdef�hrerinnen als "lender of last resort" auftreten w�rde. Die Beschwerdef�hrerinnen h�tten deshalb auf eine markt�bliche Due Diligence der S.________ verzichtet. Statt zur angestrebten Gesch�ftserweiterung habe die Akquisition zu einer Wertvernichtung gef�hrt und der S.________ schliesslich das Genick gebrochen.
Die Beschwerdegegnerin habe, so die weitere Begr�ndung, sp�testens Ende 2001 einen konzernweiten Grundsatzentscheid gef�llt, dass IT-Dienstleistungen insk�nftig in-house erbracht werden sollten. Damit habe die S.________ von einem Tag auf den anderen ihre gr�sste Kundin und die konzernm�ssige Unterst�tzung der Beschwerdegegnerin verloren. Diese habe S.________ bzw. den Beschwerdef�hrerinnen diesen existenzbedrohenden Entscheid verschwiegen. Sie habe jederzeit um die finanziellen Schwierigkeiten gewusst, welche die neu eingeschlagene Strategie f�r die S.________ mit sich gebracht habe. Trotzdem habe sie sich geweigert, das �berleben der S.________ mit Vergabe von Auftr�gen zu Marktpreisen wenigstens so lange zu sichern, bis diese den Key Client F.________-Bank durch andere Kunden h�tte ersetzen bzw. mittels Reduzierung der Kosten mittels Abbau von Arbeitspl�tzen ihre finanzielle Situation h�tte stabilisieren k�nnen, womit sie eine wirtschaftliche �berlebenschance gehabt h�tte.
Im Glauben an die Zusicherungen und Versprechen der Beschwerdegegnerin h�tten die Beschwerdef�hrerinnen ihre f�lligen Anspr�che immer wieder aufgeschoben und Hand f�r Restrukturierungsvereinbarungen geboten. Die Beschwerdegegnerin habe aber weder die gemachten Umsatzzusicherungen eingehalten noch die notwendigen Restrukturierungsmassnahmen unterst�tzt. Die Beschwerdegegnerin habe S.________ die wirtschaftliche �berlebenschance verweigert und damit die Gl�ubiger gesch�digt.
Die Vorinstanz verneinte, dass die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit der Kreditgew�hrung an die S.________-D zur Akquisition der V.________-Gruppe aus erwecktem und entt�uschtem Vertrauen hafte. Die Beschwerdef�hrerinnen sind der Ansicht, sie habe damit in verschiedener Hinsicht Bundesrecht verletzt.
5.1 Die Haftung aus erwecktem Vertrauen ist zwischen Vertrag und Delikt angesiedelt (BGE 134 III 390 E. 4.3.2 S. 395). Es geht dabei um die Haftung eines vertragsfremden Dritten, die zum Tragen kommt, wenn der Dritte zun�chst schutzw�rdiges Vertrauen erweckt und dieses anschliessend treuwidrig entt�uscht (BGE 133 III 449 E. 4.1 S. 451; 130 III 345 E. 2.1 S. 349 mit Hinweisen). Entsprechend kann unter Umst�nden erwecktes Vertrauen in das Konzernverhalten der Muttergesellschaft bei Fehlen einer vertraglichen oder deliktischen Haftungsgrundlage haftungsbegr�ndend sein. Eine derartige Vertrauenshaftung kommt jedoch nur unter strengen Voraussetzungen in Betracht (BGE 124 III 297 E. 6a S. 303; vgl. auch BGE 134 III 390 E. 4.3.3. S. 398).
Die Vertrauenshaftung setzt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung voraus, dass die Beteiligten in eine so genannte "rechtliche Sonderverbindung" zueinander getreten sind, die erst rechtfertigt, die aus Treu und Glauben hergeleiteten Schutz- und Aufkl�rungspflichten greifen zu lassen (BGE 134 III 390 E. 4.3.2 S. 395). Sie greift �berdies nur, wenn keine vertragliche Haftung gegeben ist (BGE 131 III 377 E. 3 mit Hinweisen). Art und Umfang der sich aus Treu und Glauben ergebenden Verhaltenspflichten sind nach den gesamten Umst�nden des Einzelfalls zu beurteilen (BGE 130 III 345 E. 2.2 S. 350 f.; 120 II 331 E. 5a S. 337).
Allerdings ist die Erwartung, dass ohne vertragliche Verpflichtung eine Leistung erbracht werde, grunds�tzlich nicht sch�tzenswert, da es dem Vertrauenden in aller Regel zumutbar ist, sich durch einen entsprechenden Vertragsschluss abzusichern. Die Anerkennung der Vertrauenshaftung darf nicht dazu f�hren, dass das Rechtsinstitut des Vertrags ausgeh�hlt wird. Das Vertrauen auf eine freiwillige Leistungserbringung kann nur ganz ausnahmsweise Schutz finden, namentlich wenn der Vertragsschluss auf Grund der bestehenden Machtverh�ltnisse oder der Abh�ngigkeit des Vertrauenden faktisch nicht m�glich ist und dem Vertrauenden gleichzeitig der Verzicht auf das Gesch�ft bzw. auf die Gesch�ftsbeziehung nicht zugemutet werden kann (vgl. BGE 133 III 449 E. 4.1 S. 451 f. mit Hinweisen).
Der Gesch�ftspartner einer Tochtergesellschaft hat deren Kreditw�rdigkeit grunds�tzlich selbst zu beurteilen und kann das Bonit�tsrisiko nicht einfach generell auf die Muttergesellschaft abw�lzen. Die Muttergesellschaft hat nicht unbesehen f�r den Erfolg des Tochterunternehmens einzustehen und haftet bei dessen Scheitern den Gesch�ftspartnern nicht ohne weiteres f�r allf�lligen Schaden, der ihnen aus dem Misserfolg erw�chst. Schutz verdient nicht, wer bloss Opfer seiner eigenen Unvorsichtigkeit oder der Verwirklichung allgemeiner Gesch�ftsrisiken wird, sondern nur, wessen berechtigtes Vertrauen missbraucht wird. Eine Haftung entsteht nur, wenn die Muttergesellschaft durch ihr Verhalten bestimmte Erwartungen in ihr Konzernverhalten und ihre Konzernverantwortung erweckt, sp�ter aber in treuwidriger Weise entt�uscht. Das blosse Bestehen einer Konzernverbindung vermag somit keine Grundlage f�r eine Vertrauenshaftung abzugeben. Schutzw�rdiges Vertrauen setzt ein Verhalten der Muttergesellschaft voraus, das geeignet ist, hinreichend konkrete und bestimmte Erwartungen zu wecken (BGE 124 III 297 E. 6a S. 303 f.; 120 II 331 E. 5a S. 335 f.; vgl. auch 121 III 350 E. 6c S. 355 f.).
5.2 Nach den vorinstanzlichen Feststellungen hatten die Beschwerdef�hrerinnen zur Begr�ndung der Vertrauenshaftung im Zusammenhang mit der Kreditgew�hrung insbesondere vorgebracht, die Beschwerdegegnerin habe gegen�ber der Beschwerdef�hrerin 1 die Erwartung der Wahrnehmung einer Konzernverantwortung erweckt. Dies insbesondere durch die Kommunikation im Zusammenhang mit der Erstellung des sogenannten "Information Memorandums". Dieses habe mit Bezug auf den Aktion�rskreis der S.________ explizit festgehalten, dass die S.________ mit der Beschwerdegegnerin und der F.________-Bank Capital - einer 100 %igen Tochtergesellschaft der Beschwerdegegnerin - �ber einen exzellenten und erfahrenen, den wirtschaftlichen Erfolg suchenden Gesellschafter verf�ge, der seinerseits �ber ein hervorragendes Standing und hervorragende Marktkontakte verf�ge. Das Information Memorandum habe auf Aufforderung der Beschwerdegegnerin herausgestrichen, dass die S.________ 75 % bzw. nach �bernahme der V.________-Gruppe immer noch 48 % ihrer Ums�tze mit der F.________-Bank mache. Der exzellente Gesellschafterhintergrund der S.________, die langfristige Gesch�ftsbeziehung und die langfristigen Vertr�ge mit der Beschwerdegegnerin w�rden im Information Memorandum mehrfach als besonders positiv herausgehoben und sollten dem Unternehmen einen wesentlichen Ertragsbeitrag liefern, wobei aufgrund langfristiger Vertr�ge der absolute Anteil an F.________-Bank-Auftr�gen bei j�hrlich DM 170 Mio. bleiben sollte. Durch Genehmigung des Information Memorandums habe die Beschwerdegegnerin diesen Umsatz ausdr�cklich zugesichert. Diese Zusicherung sei allerdings falsch gewesen. Damit habe eine vertrauensbildende Zusicherung der Beschwerdegegnerin als Konzernmutter vorgelegen, auf die sich die Beschwerdef�hrerinnen verlassen h�tten und die von der Beschwerdegegnerin entt�uscht worden sei. Der Anstoss zur Aufnahme von Verhandlungen �ber die Kreditgew�hrung sei von der Beschwerdegegnerin gekommen und sie habe die gesamten Verhandlungen gef�hrt. Dies und die gesamten Umst�nde h�tten keinen Zweifel gelassen, dass die Beschwerdegegnerin die Kreditgew�hrung an ihre Tochtergesellschaft im eigenen Interesse veranlasst habe. Die Tochtergesellschaft habe unter werbem�ssiger Bezugnahme auf den Konzernhintergrund Verpflichtungen begr�ndet. Die Beschwerdef�hrerin 1 als Poolf�hrerin habe durch die Kreditgew�hrung und die �brigen Konsortialbanken durch die Teilnahme an der Syndizierung eine Vertrauensdisposition vorgenommen; namentlich die Umsatzgarantien h�tten die Beschwerdef�hrerin 1 zur Kreditgew�hrung verleitet.
5.3 Die Vorinstanz erwog zun�chst, die Erwartung der Beschwerdef�hrerinnen, dass die Beschwerdegegnerin ohne eine vertragliche Verpflichtung Leistungen zu ihren Gunsten erbringen w�rde, sei nicht sch�tzenswert. So w�re es Ersteren zumutbar und faktisch m�glich gewesen, sich durch einen Vertragsschluss mit der Letzteren abzusichern, namentlich verbindliche Zusicherungen oder Garantien �ber die k�nftige Vergabe von Arbeiten an die S.________ zu verlangen, wenn sie dies f�r erforderlich gehalten h�tten. Die Beschwerdef�hrerinnen f�hrten zwar aus, es habe keinerlei Anlass bestanden, eine Garantie der Beschwerdegegnerin zu verlangen. Ein Ausnahmefall, in dem dem Vertrauen auf eine freiwillige Leistungserbringung Schutz zu gew�hren w�re, liege indes nicht vor. Bei der Kreditgew�hrung an die S.________-D seien mit der Beschwerdef�hrerin 1 und der Beschwerdegegnerin zwei Grossbanken beteiligt gewesen, bei denen es sich um absolute Fachpersonen bzw. professionelle Marktteilnehmer handle.
Im Sinne einer konkreten Handlung, die den Eindruck erweckt haben soll, die Muttergesellschaft stehe f�r den Erfolg der Tochtergesellschaft ein, machten die Beschwerdef�hrerinnen geltend, die Beschwerdegegnerin habe die Vertragsverhandlungen initiiert und geleitet. Daraus k�nne aber noch keine Erweckung von Vertrauen abgeleitet werden, abgesehen davon, dass die Beschwerdef�hrerinnen die betreffenden Handlungen nicht n�her darlegten.
Ebensowenig liege im Information Memorandum ein vertrauensausl�sendes Moment. Dieses sei nicht einmal von den Parteien unterschrieben und habe zu Informationszwecken gedient. Es sei von der Beschwerdef�hrerin 1 gest�tzt auf Angaben der S.________ und der F.________-Bank Capital erstellt worden und von der Beschwerdef�hrerin 1 zur Syndizierung des Kredits an die anderen Banken ben�tigt worden. Eine Zusicherung der Beschwerdegegnerin �ber die k�nftige Vergabe von Arbeiten an die S.________ k�nne darin nicht gesehen werden. Insbesondere sei die Aussage, dass der absolute Anteil der Auftr�ge der Beschwerdegegnerin an die S.________ nicht zuletzt aufgrund langfristiger Vertr�ge in den kommenden Jahren konstant bei j�hrlich DEM 170 Mio. bleibe, unter den "Planungspr�missen" aufgef�hrt. Dass die Beschwerdef�hrerin 1 aus dem Memorandum h�tte Vertrauen sch�pfen k�nnen oder aufgrund desselben auf eine "Due Diligence" verzichtet h�tte, sei schon aus zeitlichen Gr�nden ausgeschlossen, da sie der S.________ das Darlehen bereits gew�hrt habe, als es erstellt worden sei.
5.4 Mit dieser Beurteilung hat die Vorinstanz die vorstehend (Erw�gung 5.1) dargestellte Rechtsprechung korrekt angewendet. Was die Beschwerdef�hrerinnen dagegen vorbringen verf�ngt nicht.
5.4.1 Sie wenden sich zun�chst gegen die vorinstanzliche Erw�gung wonach ihre Erwartung, dass die Beschwerdegegnerin ohne eine vertragliche Verpflichtung Leistungen zu ihren Gunsten erbringen w�rde, nicht sch�tzenswert sei, weil es den Beschwerdef�hrerinnen zumutbar und faktisch m�glich gewesen w�re, sich durch einen Vertragsschluss mit der Beschwerdegegnerin abzusichern. Die Rechtsprechung in BGE 133 III 449 E. 4.1 S. 451 f. (vgl. Erw�gung 5.1 vorne), auf die sich die Vorinstanz dabei gest�tzt habe, sei auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar, da der damals vom Bundesgericht beurteilte Sachverhalt mit dem vorliegenden nicht vergleichbar sei.
Soweit die Beschwerdef�hrerinnen dies durch einen Vergleich der werkvertragsrechtlichen Beziehungen der damaligen Beteiligten mit der vorliegenden Konstellation der Darlehensvergabe an eine Konzerngesellschaft zu begr�nden versuchen, sind ihre Ausf�hrungen nur schwer nachvollziehbar. Namentlich wenn sie daf�r halten, das Bundesgericht habe in der damaligen werkvertragsrechtlichen Konstellation einen Weg finden m�ssen, um den Anspruch aus Vertrauenshaftung abzuweisen, verkennen sie die Bedeutung dieses Entscheids. Die darin enthaltenen Leits�tze, nach denen eine Haftung f�r Vertrauen an strenge Voraussetzungen zu kn�pfen ist und Vertrauen auf eine freiwillige Leistungserbringung ohne vertragliche Bindung nur ganz ausnahmsweise Schutz finden kann, k�nnen keineswegs nur auf Konstellationen angewendet werden, die der damals Beurteilten sachverhaltsm�ssig genau entsprechen. Sie beanspruchen vielmehr allgemeine Geltung, es sei denn es liege ein Sachverhalt vor, der den Ausnahmetatbest�nden entspricht, die auf Seite 452 des zitierten Entscheids beispielhaft aufgef�hrt sind. Dass hier ein solcher Fall gegeben sei, hat die Vorinstanz indessen nicht festgestellt. Vielmehr hat sie ausdr�cklich verneint, dass eine Konstellation vorliege, in der den Beschwerdef�hrerinnen ein Vertragsschluss mit der Beschwerdegegnerin auf Grund bestehender Machtverh�ltnisse oder Abh�ngigkeiten faktisch nicht m�glich gewesen w�re und ihnen gleichzeitig der Verzicht auf das Gesch�ft mit der S.________-D nicht h�tte zugemutet werden k�nnen (vgl. BGE 133 III 449 E. 4.1 S. 452).
Die Beschwerdef�hrerinnen verm�gen die vorinstanzliche Feststellung, dass ihnen ein Vertragsschluss mit der Beschwerdegegnerin m�glich gewesen w�re, nicht umzustossen, indem sie vorbringen, sie h�tten nie behauptet, dass sie von der Beschwerdegegnerin ohne Weiteres eine Garantie h�tten erhalten k�nnen. Entscheidend ist insoweit, dass die Vorinstanz nicht feststellte, sie h�tten von der Beschwerdegegnerin eine Garantie verlangt, und dass sie keine tats�chlichen Umst�nde festhielt, nach denen es unm�glich oder unzumutbar erschiene, dass die Beschwerdef�hrerinnen eine solche h�tte verlangen k�nnen. Die Beschwerdef�hrerinnen machen denn auch vorliegend nicht geltend, es w�re ihnen nicht m�glich oder zumutbar gewesen, einen Vertrag mit der Beschwerdegegnerin abzuschliessen. Da es schon an dieser kumulativen Voraussetzung f�r eine Vertrauenshaftung fehlt, stellt sich die Frage nicht mehr, ob den Beschwerdef�hrerinnen mangels Erh�ltlichkeit einer Garantie der Beschwerdegegnerin ein Verzicht auf das Gesch�ft mit der S.________ zuzumuten gewesen w�re.
5.4.2 Die Beschwerdef�hrerinnen machen allerdings geltend, im vorliegenden Fall seien Vertrauenserweckung und -entt�uschung durch die Abgabe von Informationen �ber Verh�ltnisse, die vom Informanten in einer der Kundgabe nicht entsprechenden Weise gesteuert wurden, zusammengefallen. Diese Vertrauenserweckung erkl�re auch, weshalb die Beschwerdef�hrerin 1 von der Beschwerdegegnerin keine Garantie verlangt habe. Mangels unbeeintr�chtigter Willensbildung habe sie nicht auf einen Vertragsschluss verzichtet, sondern sie sei dazu verleitet worden.
Es ist schon grunds�tzlich fraglich, ob und unter welchen Voraussetzungen der hier behauptete Umstand, dass der Gesch�digte infolge Vertrauenserweckung auf einen Vertragsschluss verzichtet oder auf den Verzicht zu einem solchen verleitet wird, ausnahmsweise eine Haftung infolge Vertrauens in eine freiwillige Leistungserbringung ohne vertragliche Verpflichtung begr�nden kann. Die Frage braucht hier allerdings nicht in grunds�tzlicher Weise entschieden zu werden, da es vorliegend schon an tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid fehlt, nach denen eine entsprechende Haftung in Erw�gung gezogen werden k�nnte.
So fehlt es an einer tats�chlichen Feststellung der Vorinstanz, dass die Beschwerdef�hrerinnen wegen des von ihnen geltend gemachten Vertrauens auf den Vertragsschluss verzichtet haben oder dazu verleitet wurden (Erw�gung 2.2 vorne). Die Vorinstanz hat hingegen festgehalten, dass es sich bei der Beschwerdef�hrerin 1 um eine absolute Fachperson bzw. professionelle Marktteilnehmerin handelt. Bei einer solchen kann jedenfalls nicht leichthin angenommen werden, sie h�tte sich aus einem blossen Vertrauen in ihr unterbreitete Informationen zu einer Darlehensgew�hrung ohne hinreichende Sicherheiten verleiten lassen. Dasselbe gilt f�r die weiteren Beschwerdef�hrerinnen.
Hinsichtlich der Frage von vertraglichen Sicherheiten hielt die Vorinstanz fest, dass - neben dem Kreditvertrag zwischen der S.________-D und der Beschwerdef�hrerin 1 bzw. den Beschwerdef�hrerinnen nach der Syndizierung - von den Beschwerdef�hrerinnen mit der S.________ ein Garantievertrag geschlossen worden sei. Die involvierten Personen seien darauf bedacht gewesen, ein subtil ausgewogenes Konstrukt von Vertr�gen auszuarbeiten und abzuschliessen. Kein Vertrag sei hingegen im Zeitpunkt der Kreditgew�hrung mit der Beschwerdegegnerin abgeschlossen worden. Dessen sei sich auch die Beschwerdef�hrerin 1 bewusst gewesen. Damit h�tten die Parteien zum Ausdruck gebracht, dass es mit den abgeschlossenen Vertr�gen sein Bewenden haben sollte. H�tten die Beschwerdef�hrerinnen damals wirklich die Ansicht vertreten, die Beschwerdegegnerin m�sse im Hinblick auf die k�nftige Vergabe von Arbeiten an S.________ Zusicherungen abgeben, h�tten sie dies als professionelle Marktteilnehmer vertraglich mit der Beschwerdegegnerin vereinbart. Eine solche Zusicherung oder eine Garantie durch die Beschwerdegegnerin h�tte aber auch dazu gef�hrt, dass die Beschwerdef�hrerinnen f�r ihre Darlehen einen tieferen Zins erhalten h�tten, was unbestritten sei.
Nach diesen Ausf�hrungen, mit denen sich die Beschwerdef�hrerinnen mit keinem Wort auseinandersetzen, ist wohl davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerinnen nicht einmal bloss aufgrund einer Unvorsichtigkeit oder Vertrauensseligkeit, sondern bewusst auf den Abschluss eines Garantievertrags mit der Beschwerdegegnerin verzichtet haben, weil sie handfeste Gr�nde daf�r hatten. Wie es sich damit verh�lt kann allerdings offen bleiben. So kann es im Kreditgesch�ft von darin spezialisierten Banken schon grunds�tzlich nicht angehen, dass sich diese bei der Kreditgew�hrung auf informelle Angaben verlassen und bei deren Nichteinhaltung die Vertrauenshaftung geltend machen. Vielmehr ist von professionellen Marktteilnehmern zu erwarten, dass sie von den Personen oder Gesellschaften, die an der Gew�hrung eines Kredits (mit)interessiert sind und f�r dessen R�ckzahlung bzw. f�r die Bonit�t des Kreditnehmers einstehen sollen, substanzielle Sicherheiten im Rahmen einer vertraglichen Regelung verlangen, soweit sie dies als erforderlich und w�nschenswert betrachten. Dies gilt in besonderem Masse, wenn sie mit den Personen oder Gesellschaften, welche die Zusicherungen abgegeben haben sollen, in direktem Kontakt gestanden haben wollen.
5.4.3 Nach dem Ausgef�hrten ist eine Vertrauenshaftung der Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit der Kreditgew�hrung zu verneinen. Damit kann die weiterhin umstrittene Frage offen bleiben, ob das Information Memorandum bzw. die im Hinblick auf dessen Erstellung geflossenen Informationen sowie der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin die Verhandlungen �ber die Darlehensgew�hrung initiiert und gef�hrt habe, �berhaupt geeignet waren, bei den Beschwerdef�hrerinnen ein dahingehendes schutzw�rdiges Vertrauen zu erwecken, dass die Beschwerdegegnerin f�r den Erfolg der Kreditnehmerin (S.________-D) sowie der Garantin (S.________) und damit f�r deren F�higkeit zur Befriedigung der Darlehensforderungen einstehen werde. Dasselbe gilt selbstredend f�r die Frage, ob die Beschwerdef�hrerinnen in diesem Zusammenhang rechtsgen�glich substanziiert vorgebracht haben, wer, womit und wann das von ihr geltend gemachte Vertrauen erweckt haben soll.
Die Beschwerdef�hrerinnen leiteten die Ersatzpflicht der Beschwerdegegnerin f�r den ihnen aus der Kreditbelassung erwachsenen Schaden u.a. aus der Verletzung von verschiedenen Nebenpflichten aus der Restrukturierungsvereinbarung vom 20. Dezember 2001 ab. Die Vorinstanz entschied, der Beschwerdegegnerin sei im Zusammenhang mit der Restrukturierungsvereinbarung keine positive Vertragsverletzung (Verstoss gegen Schutz-, Obhuts-, Aufkl�rungs- und Informationspflichten) vorzuwerfen bzw. eine solche sei nicht hinreichend dargetan. Die Beschwerdef�hrerinnen halten daf�r, die Vorinstanz habe damit Art. 97 OR und Art. 8 ZGB verletzt.
6.1 Kann die Erf�llung der Verbindlichkeit �berhaupt nicht oder nicht geh�rig bewirkt werden, so hat der Schuldner f�r den daraus entstehenden Schaden Ersatz zu leisten, sofern er nicht beweist, dass ihm keinerlei Verschulden zur Last falle (Art. 97 Abs. 1 OR). Die in dieser Bestimmung geregelte Schadenersatzpflicht erfasst alle Formen der Unm�glichkeit und der Schlechterf�llung eines Vertrages. Jeder Verstoss gegen eine vertragliche Verpflichtung bildet demnach eine nicht geh�rige Erf�llung im Sinne dieser Bestimmung (WEBER, Berner Kommentar, Vorbem. zu Art. 97-109 OR, N. 42 ff. und N. 47 zu Art. 97 OR; WIEGAND, Basler Kommentar, Einl. zu Art. 97-109 OR, N. 1). Eine Form der nicht geh�rigen Erf�llung stellt insbesondere die Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten dar. Zu diesen geh�ren Verhaltenspflichten, die zum Zweck haben, die Hauptleistung zu erg�nzen und deren ordnungsgem�sse Erf�llung zu sichern bzw. den Vertragszweck zu erreichen, wie namentlich Schutz-, Obhuts-, Beratungs-, Unterlassungs-, Informations- und Aufkl�rungspflichten (WEBER, a.a.O., Vorbem. zu Art. 97-109 OR, N. 43, 54 ff. und 95 zu Art. 97 OR; WIEGAND, a.a.O., N. 33 ff. zu Art. 97 OR; GAUCH/SCHLUEP/SCHMID/EMMENEGGER, OR Allgemeiner Teil, 9. Aufl., 2008, Rz. 2642 ff.). Der Rechtsgrund solcher Pflichten liegt im Vertragsschluss, wobei diese Pflichten auch ohne diesbez�gliche Willens�usserung der Parteien aufgrund der sich aus Art. 2 ZGB ergebenden Pflicht zu einer umfassenden R�cksichtnahme auf die Interessen des Vertragspartners und zu loyalem Verhalten unmittelbar zum Vertragsinhalt werden (WIEGAND, a.a.O., N. 34 f. zu Art. 97 OR; WEBER, a.a.O., N. 42 zu Art. 97 OR). Die Nebenpflichten ergeben sich in diesem Fall aus einer Auslegung oder Erg�nzung des Vertrages (BGE 114 II 57 E. 6d/aa S. 65), wobei sich der Richter am Denken und Handeln vern�nftiger und redlicher Vertragspartner sowie am Wesen und Zweck des Vertrages zu orientieren hat (BGE 115 II 484 E. 4b). Grunds�tzlich ist davon auszugehen, dass Nebenpflichten stets dem Leistungsinhalt zuzurechnen sind und die prim�re Leistungspflicht nicht im Sinne einer �nderung des Schuldinhaltes erweitern, sondern nur das schuldnerische Handeln im Hinblick auf den Leistungszweck n�her umschreiben k�nnen (BGE 114 II 57 E. 6d/bb S. 66).
Wer einen vertraglichen Anspruch erhebt, hat nach der in Art. 8 ZGB enthaltenen Beweislastregel das Bestehen einer vertraglichen Verpflichtung bzw. die tats�chlichen Umst�nde, die auf eine solche schliessen lassen, zu beweisen. Das gilt auch f�r den Fall, dass die Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten behauptet wird (vgl. BGE 128 III 271 E. 2a/aa S. 273). Beweis ist allerdings nur �ber Tatsachen abzunehmen, die prozessrechtskonform behauptet und hinreichend substanziiert worden sind (vgl. dazu BGE 129 III 18 E. 2.6 S. 24 f.; 127 III 248 E. 2c, 365 E. 2b/c S. 368 f.; 124 I 241 E. 2; 112 Ia 1 E. 3c S. 2 f.; 108 II 337 E. 2c/d und 3 S. 341 f., je mit Hinweisen). Die Pflicht einer Prozesspartei, ihre Sachdarstellungen zu substanziieren, bedeutet, dass die Partei die Tatsachen nicht nur in den Grundz�gen, sondern so umfassend und klar dazulegen hat, dass dar�ber Beweis abgenommen werden kann. Dabei bestimmt das Bundesrecht, wie weit ein Sachverhalt zu substanziieren ist, damit er unter die Bestimmungen des materiellen Rechts subsumiert werden kann. Wie weit die anspruchsbegr�ndenden Tatsachen im Hinblick darauf inhaltlich zu substanziieren sind, ergibt sich einerseits aus den Tatbestandsmerkmalen der angerufenen Norm und anderseits aus dem prozessualen Verhalten der Gegenpartei. Tatsachenbehauptungen m�ssen dabei so konkret formuliert sein, dass ein substanziiertes Bestreiten m�glich ist oder der Gegenbeweis angetreten werden kann (BGE 108 II 337 E. 2b S. 339; seither BGE 133 III 153 E. 3.3 S. 162; 127 III 365 E. 2b S. 368; 123 III 183 E. 3e S. 187 f.). Namentlich verst�sst es nicht gegen Bundesrecht, wenn eine rechtsgen�gende Substanziierung des Sachverhalts bereits im Hauptverfahren, vor Durchf�hrung von Beweismassnahmen, verlangt und eine Erg�nzung der Substanziierung aufgrund des Beweisverfahrens nicht mehr zugelassen wird. Das Beweisverfahren soll grunds�tzlich nicht dazu dienen, unvollst�ndige Parteivorbringen zu vervollst�ndigen (BGE 108 II 337 E. 3 S. 341 f.; vgl. auch BGE 127 III 365 E. 2c S. 369).
Soweit die Beschwerdef�hrerinnen durch zahlreiche Hinweise auf die Akten belegen wollen, dass sie die Substanziierungsanforderungen erf�llt haben, versuchen sie, den von der Vorinstanz verbindlich festgestellten Sachverhalt in Bezug auf die Parteivorbringen im Prozess zu erg�nzen, ohne aber dazu eine vorliegend zul�ssige Sachverhaltsr�ge im Sinne von Art. 97 BGG zu erheben. Mit den entsprechenden, von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Vorbringen sind sie nicht zu h�ren (Erw�gung 2 vorne).
6.2 Nach den Feststellungen der Vorinstanz haben sich die Beschwerdef�hrerinnen und die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Restrukturierungsvereinbarung vom 20. Dezember 2001 darauf verst�ndigt, zum einen den Liquidit�tsbedarf des Kreditnehmers (S.________-D) sowie der S.________, die einzige Gesellschafterin des Kreditnehmers war, zu sichern und zum anderen eine drohende �berschuldung zu verhindern. Gegen verschiedene Zugest�ndnisse der Beschwerdef�hrerinnen (Bst. A vorne) hat sich die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Restrukturierung insbesondere verpflichtet, weitere Kreditmittel als Darlehen zur Verf�gung zu stellen und diverse bestehende Forderungen zu subordinieren. �ber die wesentlichen vertraglichen Pflichten der Beschwerdegegnerin stellte die Vorinstanz im Einzelnen Folgendes fest :
Als Beitrag zur Liquidit�tssicherung des S.________ Konzerns erkl�rte die Beschwerdegegnerin der S.________ D und/oder der S.________ gegen�ber den Nachrang hinsichtlich ihres Anspruches auf Zahlung bzw. Einr�umung von Volumenrabatten f�r die Jahre 1999 bis 2001 in H�he von insgesamt EUR 4,91 Mio. Zus�tzlich erkl�rte die Beschwerdegegnerin den Nachrang hinsichtlich ihrer Anspr�che aus Dienstleistungsgutschriften in H�he von EUR 13,66 Mio. sowie aus bestehenden Darlehen in H�he von EUR 5,2 Mio. gegen�ber der S.________ D und/oder der S.________. Ferner stundete die Beschwerdegegnerin die genannten Anspr�che gegen die S.________ D und/oder die S.________ bis zur vollst�ndigen und endg�ltigen Befriedigung aller Anspr�che der Beschwerdef�hrerinnen gegen die S.________ D (Ziff. 1.1).
Sodann erkl�rte die Beschwerdegegnerin, weiterhin Gesellschaften des S.________ Konzerns im Rahmen des bestehenden IT Partnerschaftsvertrags als pr�ferierten IT Services Anbieter zu behandeln (Ziff. 1.2).
Weiter stellte die Beschwerdegegnerin der S.________ D oder der S.________ ein Darlehen (Darlehen 1) in H�he von EUR 27,1 Mio. zur Verf�gung (Ziff. 1.3). Zus�tzlich verpflichtete sich die Beschwerdegegnerin den Beschwerdef�hrerinnen gegen�ber unwiderruflich, der S.________ D oder der S.________ ein weiteres Darlehen (Darlehen 2) zur Abdeckung des aktuellen Liquidit�tsbedarfs in H�he von bis zu EUR 27,1 Mio. zur Verf�gung zu stellen, wobei die Verpflichtung bis 31. Dezember 2005 galt (Ziff. 1.4.1). Je nach Liquidit�tsbedarf hatte die Beschwerdegegnerin die Darlehen 1 und 2 der S.________ und/oder der S.________ D zur Verf�gung zu stellen, wobei die Entscheidung hier�ber die Parteien einvernehmlich auf der Grundlage des Gutachtens eines unabh�ngigen, international anerkannten WP (Wirtschaftspr�fers), welcher den Liquidit�tsbedarf untersucht, zu treffen hatten (Ziff. 1.5).
F�r den Fall einer zuk�nftigen, drohenden und insolvenzrechtlich erheblichen �berschuldung der S.________ D und/oder der S.________ erkl�rte sich die Beschwerdegegnerin bereit, bis zu EUR 10,25 Mio. der von ihr ausgereichten Darlehen 1 und 2 mittels einer Rangr�cktrittserkl�rung in Nachrangdarlehen umzuwandeln. Das Verh�ltnis zwischen den Beschwerdef�hrerinnen und der Beschwerdegegnerin hinsichtlich des jeweils umzuwandelnden Teils der ausgereichten Darlehen war 3:2 (Ziff. 1.6). F�r den Fall, dass die Parteien auch nach Durchf�hrung der Umwandlung (gem�ss Ziff. 1.6 und 3.1) gemeinsam eine drohende, insolvenzrechtlich erhebliche �berschuldung der S.________ D auf der Grundlage des Gutachtens eines unabh�ngigen, international anerkannten WP feststellen, war die Beschwerdegegnerin grunds�tzlich bereit, weitere EUR 1,76 Mio. der von ihr an die S.________ D und/oder die S.________ ausgereichten Darlehen 1 und 2 mittels einer Rangr�cktrittserkl�rung in Nachrangdarlehen umzuwandeln, sofern sich auch die Beschwerdef�hrerinnen zu einem weiteren gleichzeitigen R�cktritt bereit erkl�rten (Ziff. 1.7).
Zus�tzlich hatte F.________-Bank Capital (Jersey) Ltd., die auch Vertragspartei der Restrukturierungsvereinbarung wurde, ihr voll valutierendes Darlehen in H�he von EUR 40,28 Mio. an die S.________ mittels einer Rangr�cktrittserkl�rung dergestalt in ein nachrangiges Darlehen umzuwandeln, dass dieses Darlehen im Ergebnis bei der S.________ nicht mehr in der �berschuldungsbilanz passivierungspflichtig war (Ziff. 2).
Nicht vorgesehen sei in der Restrukturierungsvereinbarung eine Verpflichtung der Beschwerdegegnerin, der S.________ beizustehen, bis alle Kredite der Beschwerdef�hrerinnen zur�ckbezahlt waren. Zwar habe sich die Beschwerdegegnerin dazu bereit erkl�rt, weiterhin Gesellschaften des S.________ Konzerns im Rahmen des bestehenden IT Partnerschaftsvertrags als pr�ferierten IT Services Anbieter zu behandeln. Sie habe sich jedoch nicht verpflichtet, S.________ auch bei nicht gleichwertigen Leistungsangeboten zu ber�cksichtigen bzw. diese zu ihrem Nachteil zu bevorzugen.
6.3.1 Die Beschwerdef�hrerinnen werfen der Beschwerdegegnerin als Verletzung einer Nebenpflicht vor, systematisch die besten Mitarbeiter der S.________ zwecks St�rkung der eigenen IT-Abteilung abgeworben zu haben, mit dem nicht kund getanen Ziel, von der S.________ g�nzlich unabh�ngig zu sein.
Die Vorinstanz hielt dazu fest, die Beschwerdef�hrerinnen legten nicht dar, wie die Abwerbung von Mitarbeitern der S.________ durch die Beschwerdegegnerin konkret vonstatten gegangen und inwiefern dadurch S.________ beeintr�chtigt worden sein soll. Gleichzeitig machten die Beschwerdef�hrerinnen der Beschwerdegegnerin im Rahmen der unterlassenen Restrukturierung den Aufschub eines Personalabbaus zum Vorwurf, was einen Widerspruch zur vorgehaltenen Mitarbeiterabwerbung darstelle, soweit nicht unter diesen Mitarbeitern zum Beispiel nach den spezifischen Branchenbereichen differenziert werde, was die Beschwerdef�hrerinnen indes unterliessen. Diese legten nicht dar, welche Mitarbeiter der S.________, die nicht h�tten abgeworben werden d�rfen, abgeworben worden seien. Damit k�men sie ihrer Behauptungslast nur ungen�gend nach.
Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen diese Substanziierungsanforderungen der Vorinstanz als zu hoch. Sie machen geltend, im vorinstanzlichen Verfahren dargetan und belegt zu haben, dass die Mitarbeiterabwerbungen tats�chlich stattgefunden h�tten; es sei ihnen weder m�glich noch n�tig gewesen, detaillierter darzutun, wie diese Abwerbungen vonstatten gingen. Es sei nicht einzusehen, worin die Relevanz der Art und Weise der Abwerbung liegen solle, wo doch feststehe bzw. geltend gemacht worden sei, dass die Beschwerdegegnerin der in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckenden S.________, zu deren Rettung sich die Beschwerdef�hrerinnen zu schwer wiegenden Zugest�ndnissen verpflichtet h�tten, in betr�chtlichem Ausmass die besten Mitarbeiter ("Rosinen") abgeworben habe, um mit ihrer solchermassen ausgebauten internen IT-Abteilung die S.________ zu konkurrenzieren bzw. ihr im Ergebnis zusagewidrig �berlebenswichtige Auftragsvolumen zu entziehen.
Mit dieser Argumentation vermischen die Beschwerdef�hrerinnen den gegen die Beschwerdegegnerin gerichteten Vorwurf, durch die Mitarbeiterabwerbung an sich gegen die Restrukturierungsvereinbarung verstossen zu haben, mit demjenigen, der S.________ zusagewidrig �berlebensnotwendiges Auftragsvolumen entzogen zu haben. Ob ein Verstoss gegen eine Nebenpflicht der Restrukturierungsvereinbarung vorliegt, ist indes bez�glich dieser unterschiedlichen Vorw�rfe gesondert zu pr�fen, wobei auf die Frage, ob ein Verstoss gegen die Restrukturierungsvereinbarung durch eine Reduktion des Auftragsvolumens der Beschwerdegegnerin an die S.________ erfolgte, sp�ter einzugehen sein wird (Erw�gung 6.3.4.2 hinten).
Die Verletzung einer Nebenpflicht der Restrukturierungsvereinbarung durch Abwerbung von Mitarbeitern als solche kann in Erw�gung gezogen werden, wenn die S.________ dadurch im Ergebnis geschw�cht worden w�re, was dem Ziel der Restrukturierungsvereinbarung, die S.________ liquidit�tsm�ssig zu st�rken, zuwiderlaufen w�rde. Davon k�nnte ausgegangen werden, wenn dargetan w�re, dass die Beschwerdegegnerin der S.________ Mitarbeiter abgeworben h�tte, die von jener im Rahmen ihrer Gesch�ftsstrategie ben�tigt worden w�ren. Angesichts des Umstands, dass die Beschwerdef�hrerinnen der Beschwerdegegnerin gleichzeitig zum Vorwurf machen, eine Massenentlassung bei der S.________ verhindert zu haben, ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz insoweit eine n�here Substanziierung verlangte, welche ben�tigten Mitarbeiter abgeworben worden sein sollen und sich nicht mit der pauschalen Behauptung begn�gte, die Beschwerdegegnerin habe der S.________ deren "Rosinen" abgeworben.
Es ist �berdies auch nicht erkennbar, dass die Beschwerdef�hrerinnen hinreichend dargetan h�tten, dass die Abwerbung von Mitarbeitern der S.________ in zeitlicher Hinsicht ein Verstoss gegen die Restrukturierungsvereinbarung darstellen kann. So haben sie die Tatsache, dass eine Mitarbeiterabwerbung in gr�sserem Umfang stattgefunden habe, im vorinstanzlichen Verfahren an der von ihnen angegebenen Aktenstelle lediglich mittels einem Zitat aus einer E-Mail behauptet, die vom 15. Juni 2001, mithin vor Abschluss der Restrukturierungsvereinbarung vom 20. Dezember 2001 datiert.
Nach den vorinstanzlichen Feststellungen fehlte es auch an einer anderweitigen Darlegung, inwiefern Mitarbeiterabwerbungen bei der S.________ einen Verstoss gegen die Restrukturierungsvereinbarung darstellen sollten. Soweit die Beschwerdef�hrerinnen geltend machten, die Abwerbung habe gegen eine Rahmenvereinbarung betreffend Arbeitnehmer�berlassung und einen Wartungsvertrag verstossen, ist dies unbehelflich. Denn bei diesen Vertr�gen handelt es sich um solche, welche die Beschwerdegegnerin mit dem S.________-Konzern und nicht mit den Beschwerdef�hrerinnen geschlossen hatte.
6.3.2 In einem n�chsten Punkt werfen die Beschwerdef�hrerinnen der Beschwerdegegnerin vor, gegen eine Nebenpflicht der Restrukturierungsvereinbarung verstossen zu haben, indem sie die S.________ durch aufgezwungene, marktun�bliche Rabatte und ein ebensolches Dienstleistungsgutschriftensystem geschw�cht habe.
Die Vorinstanz verneinte zun�chst auch insoweit, dass die Beschwerdef�hrerinnen ihren Vorwurf hinreichend substanziiert h�tten. Sodann wies sie darauf hin, dass die Parteien die Handhabung der Rabatte und Dienstleistungsgutschriften explizit in der Restrukturierungsvereinbarung geregelt h�tten und diese damit ausdr�cklicher Inhalt derselben sei. Damit k�nne der Beschwerdegegnerin keine Verletzung vertraglicher Schutz- und Obhutspflichten durch aufgezwungene, marktun�bliche Rabatte und ein ebensolches Dienstleistungsgutschriftensystem vorgeworfen werden. Mit anderen Worten ging das Handelsgericht davon aus, dass kein Verstoss gegen Sinn und Geist der Restrukturierungsvereinbarung und damit gegen eine Nebenpflicht vorliegen k�nne, soweit sich die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit den Rabatten und Dienstleistungsgutschriften an die im Vertrag explizit getroffenen Vereinbarungen gehalten habe.
Die Beschwerdef�hrerinnen bringen gegen die letztere Begr�ndung der Vorinstanz lediglich vor, das Festhalten am Rabatt- und Dienstleistungsgutschriftensystem stelle eine Verletzung einer Nebenpflicht der Restrukturierungsvereinbarung dar, weil diese Vereinbarung der langfristigen Liquidit�tssicherung der S.________ gedient habe. Entsprechend seien von allen Gl�ubigern, den Beschwerdef�hrerinnen und der Beschwerdegegnerin, in erster Linie liquidit�tswirksame Zugest�ndnisse gefragt und geschuldet gewesen. Eines dieser Zugest�ndnisse der Beschwerdegegnerin sei es gewesen, die S.________ weiterhin als pr�ferierten IT-Dienstleistungserbringer zu behandeln. Die Beschwerdegegnerin habe dieser Zusage wortgetreu als blosse Pflicht, die S.________ zur Offertstellung einzuladen, nachgelebt. In dieser Leseart habe aber �berhaupt kein echtes Zugest�ndnis gelegen, wie es die Beschwerdef�hrerinnen aufgrund der von ihnen gemachten Zugest�ndnisse h�tten erwarten d�rfen. Entsprechend seien die Beschwerdef�hrerinnen davon ausgegangen, dass die Beschwerdegegnerin ihre IT-Bed�rfnisse stets durch die S.________ befriedigen lasse, wenn immer diese ein marktgerechtes Angebot unterbreiten w�rde. Stattdessen habe die Beschwerdegegnerin nach wie vor die volle Einr�umung der Rabatte verlangt, die ein profitables Arbeiten verunm�glicht h�tten.
Damit verm�gen die Beschwerdef�hrerinnen indes keine Vertragsverletzung der Beschwerdegegnerin darzutun, weil diese weiterhin am Rabatt- und Dienstleistungsgutschriftensystem festgehalten habe. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen, sah die Restrukturierungsvereinbarung vor, dass die Beschwerdegegnerin sich bereit erkl�rt habe, die Gesellschaften des S.________ Konzerns im Rahmen des bestehenden IT-Partnerschaftsvertrags als pr�ferierten IT Services Anbieter zu behandeln (vgl. vorstehende Erw�gung 6.2). Nachdem in der Restrukturierungsvereinbarung ausdr�cklich auf den IT-Partnerschaftsvertrag Bezug genommen wurde, was die Beschwerdef�hrerinnen �bergehen, mussten diese nach Treu und Glauben erkennen, dass sich die Beschwerdegegnerin lediglich dazu verpflichtete, die S.________ nach den Bedingungen dieses Vertrages als IT-Anbieter zu ber�cksichtigen. Dass die Beschwerdegegnerin gegen diese Verpflichtung verstossen habe, machen sie nicht geltend. Wenn sie der Ansicht sind, dass in der Ber�cksichtigung der S.________ im Rahmen des bestehenden IT-Partnerschaftsvertrags "�berhaupt kein Zugest�ndnis" der Beschwerdegegnerin liegt, h�tten sie bei Vertragsabschluss daf�r sorgen m�ssen, dass die Beschwerdegegnerin weitergehende Zugest�ndnisse macht.
Die Begr�ndung der Vorinstanz, dass der Beschwerdegegnerin angesichts der expliziten Regelung der Handhabung des Rabatt- und Dienstleistungsgutschriftensystems keine Verletzung vertraglicher Nebenpflichten durch aufgezwungene Rabatte oder Dienstleistungsgutschriften vorgeworfen werden kann, ist damit nicht zu beanstanden. Da diese Begr�ndung den vorinstanzlichen Entscheid in diesem Punkt selbst�ndig zu st�tzen vermag, er�brigt es sich auf die R�gen der Beschwerdef�hrerinnen einzugehen, wonach die Vorinstanz gegen Art. 8 ZGB verstossen habe, indem sie in diesem Zusammenhang �berh�hte Substanziierungsanforderungen gestellt habe.
6.3.3 Weiter machten die Beschwerdef�hrerinnen im vorinstanzlichen Verfahren geltend, die Beschwerdegegnerin habe eine allseits als dringend empfundene und sowohl vom Management als auch den Banken geforderte, tief greifende operative Restrukturierung der S.________ vereitelt. Auf die Restrukturierungsvereinbarung seien keine echten Restrukturierungsmassnahmen erfolgt, insbesondere ein Abbau von zwischen 179 und 385 internen Vollzeitarbeitsstellen weiter aufgeschoben worden, um Bem�hungen zum Verkauf der S.________ an die Y.________ AG nicht zu gef�hrden.
Die Vorinstanz hielt dazu fest, in der Restrukturierungsvereinbarung sei geregelt, wie sich die Parteien an der Restrukturierung der S.________ beteiligen w�rden. Der allgemeine Vorwurf der Restrukturierungsvereitelung k�nne damit keine Verletzung von Verhaltenspflichten im Rahmen der Restrukturierungsvereinbarung darstellen. Bei der R�ge der Restrukturierungsvereitelung handle es sich um ein blosses Schlagwort, das von den Beschwerdef�hrerinnen nicht weiter ausgef�hrt werde.
Wenn die Beschwerdef�hrerinnen dagegen vorbringen, die Ansicht der Vorinstanz, die Beschwerdegegnerin habe operative Sanierungsmassnahmen verhindern d�rfen, ohne gegen die Restrukturierungsvereinbarung mit dem Ziel einer nachhaltigen Liquidit�tssicherung zu verstossen, sei nicht nachvollziehbar, st�sst dies ins Leere. Eine entsprechende Erw�gung l�sst sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen. Die Vorinstanz hat hingegen zutreffend festgehalten, dass in der Restrukturierungsvereinbarung detailliert geregelt wurde, wie bzw. mit welchen Sanierungsbeitr�gen sich die Parteien an der Restrukturierung zu beteiligen haben. �berdies hat sich die Beschwerdegegnerin nach den Feststellungen der Vorinstanz in der Restrukturierungsvereinbarung weder dazu verpflichtet, der S.________ beizustehen, bis alle Kredite der Beschwerdef�hrerinnen zur�ckbezahlt sind (Erw�gung 6.2 vorne in fine), noch ihre eigenen Gesch�ftsinteressen zu ihrem Nachteil und zum Vorteil der S.________ zur�ckzustellen. Die Vorinstanz hat damit zu Recht verlangt, dass die Beschwerdef�hrerinnen sich nicht damit begn�gen k�nnen, der Beschwerdegegnerin pauschal vorzuwerfen, die Restrukturierung vereitelt zu haben, sondern dass sie konkret aufzeigen m�ssen, gegen welche und inwiefern sich aus der Restrukturierungsvereinbarung ergebenden Pflichten diese bzw. die von ihr in die S.________ entsandten Organe mit konkreten Handlungen oder Unterlassungen verstossen haben sollen.
Lediglich erg�nzend (Erw�gung 6.1 in fine) sei darauf hingewiesen, dass sich namentlich der von den Beschwerdef�hrerinnen im kantonalen Verfahren angeblich vorgebrachte Vorwurf an die Beschwerdegegnerin, die Restrukturierungsvereinbarung verletzt zu haben, indem sie als faktisches Organ der S.________ bzw. mittels der von ihr eingesetzten Organe Kosteneinsparungen zur langfristigen Liquidit�tssicherung vereitelt, namentlich sich einer "allseits geforderten" Massenentlassung widersetzt habe, den Aktenstellen, auf welche die Beschwerdef�hrerinnen verweisen (Klage Rz. 141 f. und Replik Rz. 44-51) nicht in dieser Form entnehmen l�sst. Insbesondere geht daraus nicht hervor, dass im vorinstanzlichen Verfahren substanziiert behauptet worden w�re, die Pflicht zur Vornahme der geforderten Restrukturierungsmassnahmen lasse sich aus dem Zweck der Restrukturierungsvereinbarung einer langfristigen Liquidit�tssicherung ableiten. Unabh�ngig davon erscheint es fraglich, ob nach den von der Vorinstanz hervorgehobenen Umst�nden in der allgemein gehaltenen Behauptung, die Beschwerdegegnerin bzw. deren Organe w�ren zu Kosteneinsparungen, namentlich zur Vornahme einer nicht n�her nach abzubauenden Stellen umschriebene Massenentlassung verpflichtet gewesen, eine Behauptung von hinreichend konkretisierten Pflichten gesehen werden kann (s. dazu die Erw�gung 7.2.4 hinten).
6.3.4 Ferner brachten die Beschwerdef�hrerinnen im vorinstanzlichen Verfahren vor, die Beschwerdegegnerin habe die Restrukturierungsvereinbarung verletzt, indem sie die interessenkonfliktbehaftete Person N.________ als Mitglied bzw. Pr�sident des Verwaltungsrats der S.________ berufen und O.________ als Entscheid- bzw. Verantwortungstr�ger der S.________ mandatiert habe, der nur an der m�glichst schnellen Schliessung des Private Equitiy-Gesch�ftsbereichs interessiert gewesen sei.
Die Vorinstanz f�hrte dazu aus, die Beschwerdef�hrerinnen t�ten nicht dar, inwiefern die genannten Personen gegen die Restrukturierungsvereinbarung gewirkt bzw. verstossen haben sollten. Allein aus der Bestellung dieser beiden Personen und einem Interessenkonflikt bei N.________ resultiere noch keine Verletzung von Nebenpflichten der Restrukturierungsvereinbarung. Die Beschwerdef�hrerinnen verwiesen einzig auf einen verschwiegenen Grundsatzentscheid der Beschwerdegegnerin von sp�testens Ende 2001, IT-Dienstleistungen insk�nftig in-house zu erbringen, was finanzielle Schwierigkeiten f�r die S.________ mit sich gebracht habe. Die Beschwerdegegnerin habe sich indessen weder verpflichtet und sei nicht verpflichtet gewesen, ihre eigenen Gesch�ftsinteressen zu ihrem Nachteil und zum Vorteil der S.________ zur�ckzustellen, also insbesondere eine aus ihrer Sicht verfehlte IT-Strategie zu deren Vorteil zu betreiben. Solches lasse sich weder aus der Restrukturierungsvereinbarung noch aus dem IT-Partnerschaftsvertrag herleiten. Im Information Memorandum (vgl. Erw�gungen 5.2/5.3 vorne), auf das sich die Beschwerdef�hrerinnen beriefen, und in dem unter "Planungspr�missen" ausgef�hrt werde, dass der F.________-Bank-Business Umsatzanteil "nicht zuletzt aufgrund langfristiger Vertr�ge in den kommenden Jahren konstant bei j�hrlich DM 170 Mio." bleibe, werde "keine Garantie abgegeben... , dass sich alle Angaben, insbesondere Projektionen in die Zukunft wie dargestellt realisieren". Daraus erhelle, dass sich auch aus dem Information Memorandum, auf das in der Restrukturierungsvereinbarung ohnehin nicht Bezug genommen werde, keinerlei Verpflichtungen herleiten liessen. Schliesslich seien das Memorandum, das im August 2000 abgeschlossen worden sei, bzw. dessen Informationen im Dezember 2001 offenkundig �berholt gewesen, ansonsten die Restrukturierung wohl kaum notwendig geworden w�re.
6.3.4.1 Entgegen den Beschwerdef�hrerinnen hat die Vorinstanz nicht beanstandet, dass sie eine Darlegung unterlassen h�tten, welches der faktischen respektive der Doppelorgane F.________-Bank-intern die Verantwortung f�r Verst�sse gegen die Restrukturierungsvereinbarung trage, sondern dass sie nicht dargetan h�tten, inwiefern Handlungen von N.________ bzw. O.________ gegen die Restrukturierungsvereinbarung verstossen haben sollen. Die entsprechende Kritik der Beschwerdef�hrerinnen geht damit ins Leere.
Weiter machen die Beschwerdef�hrerinnen geltend, dass N.________ als Chef IT des F.________-Bank-Konzerns und Verwaltungsrat der S.________ in einem Interessenkonflikt gestanden sei und in Verletzung seiner Organpflichten bzw. der sich aus der Restrukturierungsvereinbarung ergebenden Pflicht zur nachhaltigen Liquidit�tssicherung Massnahmen zur Sanierung der S.________ unterlassen habe. Dem angefochtenen Urteil l�sst sich indessen nicht entnehmen, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren substanziiert h�tten, welche konkreten und inwiefern sich aus der Restrukturierungsvereinbarung ergebenden Pflichten N.________ verletzt haben soll. Dies gilt insbesondere auch, soweit sie vorbringen, N.________ h�tte eine Massenentlassung vornehmen m�ssen bzw. er h�tte eine solche nicht verhindern d�rfen (vgl. dazu die vorstehende Erw�gung 6.3.3).
Das Gesagte gilt auch f�r den pauschalen Vorwurf der Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht, weil O.________ Sanierungsmassnahmen der S.________ im Wege gestanden sei.
6.3.4.2 Aus den Ausf�hrungen der Vorinstanz ergibt sich, dass die Beschwerdef�hrerinnen im kantonalen Verfahren geltend gemacht haben, N.________ und O.________ (bzw. durch deren Benennung die Beschwerdegegnerin) h�tten gegen die Restrukturierungsvereinbarung verstossen, indem sie nicht daf�r gesorgt h�tten, dass die S.________ das im Information Memorandum zugesicherte Auftragsvolumen erhalten habe. Die Vorinstanz hat eine entsprechende Vertragsverletzung mit einl�sslicher, vorstehend (Erw�gung 6.3.4) wiedergegebener Begr�ndung verneint. Die Beschwerdef�hrerinnen setzen sich damit nicht auseinander und legen nicht dar, inwiefern sie damit Bundesrecht verletzt haben soll.
Sie machen allerdings geltend, sie h�tten vor der Vorinstanz darauf hingewiesen, dass f�r das Jahr 2002 Auftr�ge der Beschwerdegegnerin in der H�he von EUR 90 Mio. budgetiert gewesen seien, dass das Auftragsvolumen aber effektiv nur EUR 65 Mio. betragen habe. Sie h�tten ferner dargelegt und belegt, dass das F.________-Bank IT-Budget im Wissen darum, dass die Beschwerdegegnerin der S.________ nicht Auftr�ge in entsprechendem Umfang erteilen werde, auf EUR 90 Mio. festgelegt worden sei, um die Beschwerdef�hrerinnen zur Unterzeichnung der Restrukturierungsvereinbarung zu bewegen, und dass das Budget den Beschwerdef�hrerinnen vor Abschluss der Restrukturierungsvereinbarung kommuniziert worden sei, um diese zum Abschluss derselben zu bewegen.
Solches l�sst sich den Feststellungen im angefochtenen Urteil nicht mit hinreichender Klarheit entnehmen (Erw�gung 6.1 in fine). Es geht daraus insbesondere nicht hervor, dass im kantonalen Verfahren substanziiert vorgebracht worden w�re, das F.________-Bank-IT-Budget mit der S.________ sei den Beschwerdef�hrerinnen vor Abschluss der Restrukturierungsvereinbarung in einer Weise kommuniziert worden, dass sie darauf vertraut h�tten oder vertrauen durften, die Beschwerdegegnerin w�rde der S.________ im Rahmen der Restrukturierungsvereinbarung Auftr�ge gem�ss Budget erteilen, obwohl dies nicht ausdr�cklich als Sanierungsbeitrag der Beschwerdegegnerin in der Vereinbarung festgehalten worden war. Es ist damit nicht dargetan, dass die Beschwerdef�hrerinnen im vorinstanzlichen Verfahren substanziiert behauptet h�tten, die Beschwerdegegnerin bzw. die von ihr eingesetzten Organe h�tten die Beschwerdef�hrerinnen mit Budgetzahlen, die sie nicht einzuhalten beabsichtigten, zum Vertragsabschluss verleitet bzw. sie h�tten nach Treu und Glauben auf ein entsprechendes Auftragsvolumen als Leistung der Beschwerdegegnerin im Rahmen der Restrukturierungsvereinbarung vertrauen d�rfen.
In diesem Zusammenhang ist auf die Feststellung der Vorinstanz hinzuweisen, dass die Beschwerdegegnerin sich in der Restrukturierungsvereinbarung nicht verpflichtet habe, ihre eigenen Gesch�ftsinteressen zu ihrem Nachteil und zum Vorteil der S.________ zur�ckzustellen, also insbesondere eine aus ihrer Sicht verfehlte IT-Strategie zu deren Vorteil zu betreiben. Mit dieser verbindlichen Feststellung setzen sich die Beschwerdef�hrerinnen nicht auseinander. Weiter ist hervorzuheben, dass es sich bei den Beschwerdef�hrerinnen um professionelle Kreditgeberinnen handelt, von denen zu erwarten ist, dass sie sich die f�r sie wesentlichen Grundlagen und Leistungen zur Absicherung ihrer Kredite im Rahmen der getroffenen Vereinbarung formell zusichern lassen und sich nicht damit begn�gen, nur einen Teil der von der Gegenpartei erwarteten wesentlichen Sanierungsleistungen vertraglich festzuhalten. Dies umso mehr, als die Beschwerdef�hrerinnen in Rz. 28 der Replik ausgef�hrt haben, sie h�tten die Beschwerdegegnerin am 12. Oktober 2001 vergeblich um Abgabe einer Garantie oder wenigstens einer Patronatserkl�rung ersucht.
6.3.5 Die Beschwerdef�hrerinnen werfen der Beschwerdegegnerin sodann vor, gegen den Geist der Restrukturierungsvereinbarung und damit gegen eine Nebenpflicht aus derselben verstossen zu haben, indem sie der S.________ kurze Zeit nach Abschluss dieser Vereinbarung eine "working-capital-facility" von EUR 8.7 Mio. gestrichen und sich gleichzeitig geweigert habe, der S.________ das "F.________-Bank-Darlehen 2" gem�ss Ziff. 1.4.2 in Verbindung mit Ziff. 1.5 der Vereinbarung in vollem Umfang zur Verf�gung zu stellen. Damit habe sie ihr Engagement gem�ss Ziff. 1.3 und 1.4 der Vereinbarung per Saldo um EUR 8.7 Mio. verringert.
Die Vorinstanz hat auch insoweit eine Vertragsverletzung verneint. Sie hielt u.a. daf�r, die Hauptpflichten der Parteien seien in der Restrukturierungsvereinbarung umfassend geregelt. Bei dieser vertraglichen Regelung bestehe kein Platz f�r weitergehende selbst�ndige Neben- bzw. Verhaltenspflichten. Die Beschwerdef�hrerinnen halten dem im Wesentlichen entgegen, der Vertragszweck einer Restrukturierungsvereinbarung zwecks langfristiger Liquidit�tssicherung, die u.a. die Gew�hrung von Darlehen vorsehe, werde vereitelt und gleichzeitig schutzw�rdiges Vertrauen der �brigen Gl�ubiger (Vertragspartner) verletzt, wenn eine Partei zwar neue Mittel in Aussicht stelle und teilweise auch gew�hre, aber gleichzeitig fr�her gew�hrte Mittel wieder abziehe.
Dem kann nicht gefolgt werden. Wenn die Beschwerdef�hrerinnen als professionelle Kreditgeberinnen eine Restrukturierungsvereinbarung mit dem Ziel der Liquidit�tssicherung der angeschlagenen S.________ abschlossen, ist von ihnen zu erwarten, dass sie die finanzielle Situation der S.________, namentlich deren Fremdmittelfinanzierung vorher genau analysierten und ihnen damit auch der Bestand der von der Beschwerdegegnerin gestrichenen "working capital facility" nicht entging. Wenn sie in der Folge nicht daf�r sorgten, dass diese im Rahmen der Restrukturierungsvereinbarung ber�cksichtigt, namentlich deren Beibehaltung von der Beschwerdegegnerin zugesichert wurde, obwohl in der Vereinbarung die Beitr�ge der Parteien im Rahmen der Restrukturierung der S.________ ansonsten detailliert geregelt wurden, haben sie dies ihrer eigenen Nachl�ssigkeit zuzuschreiben. Sie k�nnen sich insoweit nicht auf eine vertragliche Nebenpflicht berufen. Eine Verletzung von Bundesrecht ist im angefochtenen Urteil auch insoweit nicht ersichtlich. Damit er�brigt es sich, auf die zus�tzlichen Begr�ndungselemente der Vorinstanz zu diesem Entscheidpunkt und die dagegen erhobene Kritik einzugehen.
6.3.6 Ein weiterer Vorwurf der Beschwerdef�hrerinnen an die Beschwerdegegnerin lag im vorinstanzlichen Verfahren darin, den Verkauf der S.________ zu einem Preis, der die Beschwerdef�hrerinnen schadlos gehalten h�tte, vereitelt zu haben, indem sie an unrealistischen Preisvorstellungen festgehalten habe, bloss weil ein Verkaufserl�s vorab zur Sicherung der Anspr�che der Beschwerdef�hrerinnen zu verwenden gewesen w�re.
Die Vorinstanz hielt dazu fest, der Verkauf der S.________ habe mit der Restrukturierungsvereinbarung nichts zu tun. Diese habe nicht zum Inhalt gehabt, dass ein Aktion�r der S.________ diese h�tte verkaufen m�ssen bzw. mit dem Verkaufserl�s die Gl�ubiger h�tte befriedigen m�ssen. Eine entsprechende, angeblich verletzte Pflicht gehe weit �ber das hinaus, was eine Nebenpflicht der Restrukturierungsvereinbarung sein k�nne.
Die Beschwerdef�hrerinnen behaupten, sie h�tten im kantonalen Verfahren vorgebracht und belegt, dass sich die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Kreditvereinbarung vom 28. Januar 2000 in der aufgrund der Restrukturierungsvereinbarung ge�nderten Fassung vom 21. Dezember 2001 und im Sicherheitenpoolvertrag vom 21. Dezember 2001 dazu verpflichtete habe, den Beschwerdef�hrerinnen die Anspr�che aus einer Ver�usserung von Gesellschaftsanteilen der S.________ sicherungshalber abzutreten. Damit versuchen sie indessen den von der Vorinstanz verbindlich festgestellten Sachverhalt in unzul�ssiger Weise zu erg�nzen bzw. widersprechen sie unzul�ssigerweise der verbindlichen tats�chlichen Feststellung der Vorinstanz, die Restrukturierungsvereinbarung habe nicht zum Inhalt gehabt, dass ein Aktion�r der S.________ (konkret die Beschwerdegegnerin) die Gl�ubiger (konkret die Beschwerdef�hrerinnen) mit dem Verkaufserl�s der S.________-Anteile h�tte befriedigen m�ssen (Erw�gung 2 vorne).
Da die Beschwerdef�hrerinnen somit mit ihrer Behauptung, die Beschwerdegegnerin habe sich verpflichtet, den Beschwerdef�hrerinnen die Anspr�che aus einer Ver�usserung von Gesellschaftsanteilen der S.________ sicherungshalber abzutreten, nicht zu h�ren sind, kann auf die wesentlich darauf basierende Argumentation in diesem Beschwerdepunkt nicht eingetreten werden.
6.3.7 Eine weitere Verletzung der Restrukturierungsvereinbarung machten die Beschwerdef�hrerinnen vor der Vorinstanz mit der Begr�ndung einer "selektiven Informationsgew�hrung bez�glich der finanziellen Situation der S.________" geltend.
Die Vorinstanz hielt dazu zun�chst fest, die Beschwerdef�hrerinnen machten keine Angaben dar�ber, wann nach Abschluss der Ende 2001 geschlossenen Restrukturierungsvereinbarung die Beschwerdegegnerin welche konkreten entscheidrelevanten Informationen bez�glich der finanziellen Situation der S.________ im Rahmen der Vereinbarung selektiv gew�hrt bzw. nicht weitergegeben haben solle.
Die Beschwerdef�hrerinnen bringen dagegen vor, sie h�tten verschiedene "selektive oder falsche Informationsgew�hrungen" vor Abschluss der Restrukturierungsvereinbarung behauptet. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Denn eine Verletzung einer Nebenpflicht aus der Restrukturierungsvereinbarung durch selektive oder falsche Informationsgew�hrung, wie sie die Beschwerdef�hrerinnen behaupteten, ist von vornherein nur durch Informationsm�ngel nach und nicht vor Abschluss der Vereinbarung denkbar.
F�r die Zeit nach Abschluss der Restrukturierungsvereinbarung machen die Beschwerdef�hrerinnen unter dem Stichwort "Verleitung zum Verzicht auf vorzeitige K�ndigung" geltend, sie h�tten im vorinstanzlichen Verfahren behauptet, dass N.________ betreffend "Thema Kostenreduktion" verschiedentlich eine Personalkostenreduktion in Aussicht gestellt habe, die indes aufgeschoben worden sei, um die Verkaufsbem�hungen nicht zu gef�hrden. Sodann seien sie �ber die Chancen eines Verkaufs der S.________ get�uscht worden; die Beschwerdef�hrerinnen h�tten dargelegt, dass ein Verkauf der S.________ an den �bersetzten Preisvorstellungen der Beschwerdegegnerin gescheitert sei. Sodann sei mit der Zusage get�uscht worden, die Beschwerdef�hrerinnen w�rden kein Geld verlieren, der Verkauf der S.________ werde mindestens der Kreditvaluta entsprechen. Sie h�tten die Anspruchsvoraussetzungen f�r den Zuspruch von Schadenersatz zufolge Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten rechtsgen�glich dargetan.
Mit diesen Ausf�hrungen in der Beschwerde verm�gen die Beschwerdef�hrerinnen indessen nicht einmal ansatzweise darzulegen, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren hinreichend substanziiert h�tten, inwiefern sie in Bezug auf die Erf�llung von Pflichten aus der Restrukturierungsvereinbarung get�uscht worden sein sollen bzw. gegen welche und inwiefern sich aus der Restrukturierungsvereinbarung ergebenden Informationspflichten die Beschwerdegegnerin mit den behaupteten T�uschungshandlungen verstossen haben soll. Inwiefern die Vorinstanz in diesem Punkt �berh�hte Substanziierungsanforderungen gestellt und damit Bundesrecht verletzt haben soll, ist nicht erkennbar. Damit er�brigt es sich, auf die weiteren Ausf�hrungen der Vorinstanz dazu und die dagegen erhobenen R�gen einzugehen.
6.3.8 Eine weitere Verletzung von Nebenpflichten aus der Restrukturierungsvereinbarung sehen die Beschwerdef�hrerinnen in der ungen�genden Kapitalausstattung der S.________.
Die Vorinstanz f�hrte dazu aus, die Kapitalausstattung bzw. Liquidit�tssicherung sei gerade Inhalt der Restrukturierungsvereinbarung gewesen. Es gehe damit nicht an, losgel�st vom Inhalt der Restrukturierungsvereinbarung die Kapitalausstattung als Nebenpflicht anzusehen. Die entscheidende Frage sei daher, ob die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Restrukturierungsvereinbarung eine Pflicht verletzt habe. Die Beschwerdef�hrerinnen br�chten lediglich vor, das zweite Darlehen sei nur zur H�lfte zur Auszahlung gelangt, g�ben aber nicht an weshalb. Weiter verwiesen sie auf Ziffer 1.5 der Restrukturierungsvereinbarung, machten aber nicht geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich geweigert, mit den Beschwerdef�hrerinnen ein Gutachten eines Wirtschaftspr�fers einzuholen.
Die Beschwerdef�hrerinnen setzen sich nicht gen�gend mit dieser Begr�ndung auseinander. Sie machen nicht geltend, die Ansicht der Vorinstanz, dass die Kapitalausstattung gerade Inhalt der Restrukturierungsvereinbarung gewesen sei und es damit nicht angehe, losgel�st vom Inhalt der Restrukturierungsvereinbarung die Kapitalausstattung als Nebenpflicht anzusehen, verstosse an sich gegen Bundesrecht. Sie wollen aber eine (nicht erf�llte) vertragliche Nebenpflicht zur Erh�hung der Kapitalausstattung der S.________ daraus ableiten, dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Funktion als faktisches Organ der S.________ das Vertrauen der Beschwerdef�hrerinnen entt�uscht habe, dass sie kosten- und ertragsseitige Sanierungsmassnahmen veranlassen w�rde, und damit das Risiko eines Konkurses erh�ht habe.
Damit verm�gen die Beschwerdef�hrerinnen deshalb von vornherein nicht durchzudringen, weil sie nach dem in den vorstehenden Erw�gungen Dargelegten keine Verletzung von Nebenpflichten der Restrukturierungsvereinbarung durch unterlassene Sanierungsmassnahmen darzutun bzw. nicht aufzuzeigen vermochten, dass die Vorinstanz eine solche zu Unrecht f�r nicht hinreichend substanziiert geltend gemacht beurteilte. Die Argumentation der Beschwerdef�hrerinnen entbehrt in diesem Punkt schon deshalb jeglicher Grundlage.
6.3.9 Zusammenfassend hat die Vorinstanz weder Art. 97 OR noch Art. 8 ZGB verletzt, indem sie eine Verletzung von Nebenpflichten aus der Restrukturierungsvereinbarung als Haftungsgrundlage verneinte bzw. als nicht hinreichend substanziiert betrachtete.
Die Vorinstanz verwarf auch eine Haftung der Beschwerdegegnerin aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit (Art. 754 OR) oder aus unerlaubtem Verhalten ihrer Organe bzw. sogenannter Doppelorganschaft (Art. 722 OR).
Die Beschwerdef�hrerinnen hatten insoweit im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, durch die �berteuerte V.________-Akquisition, die Personalabwerbung und die markante Reduktion des Auftragsvolumens, das marktun�bliche Rabatt- und Dienstleistungsgutschriftensystem sowie die unterlassenen Sanierungsmassnahmen habe die S.________ eine unfreiwillige Verm�genseinbusse erlitten, die sie als mittelbaren Schaden geltend machten und die Beschwerdegegnerin als faktisches Organ der S.________ zu verantworten habe. Durch die Verhinderung des Verkaufs der S.________ sowie durch die absichtlichen T�uschungen im Vorfeld der Kreditgew�hrung und -belassung (Restrukturierungsvereinbarung) habe die Beschwerdegegnerin den Beschwerdef�hrerinnen ausserdem einen unmittelbaren Schaden zugef�gt, bez�glich dem ihnen aus eigenem Recht ein Schadenersatzanspruch aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit zustehe.
Die Vorinstanz bejahte zwar die Aktivlegitimation der Beschwerdef�hrerinnen zur Geltendmachung der von ihnen behaupteten Ersatzanspr�che f�r mittelbaren und unmittelbaren Schaden aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit (vgl. dazu BGE 132 III 564 E. 3.2). Insoweit blieb ihr Entscheid unbestritten. Dagegen hielt sie daf�r, die Passivlegitimation der Beschwerdegegnerin als faktisches Organ der S.________, das der Haftung nach Art. 754 OR unterliege, sei nicht dargetan, auch soweit diese damit begr�ndet werde, dass der Verwaltungsrat der S.________ �berwiegend aus entsandten Vertretern der Beschwerdegegnerin bestanden habe. Sodann seien weder eine Verletzung organschaftlicher Pflichten nach Art. 716 ff. OR noch widerrechtliche oder sittenwidrige Verhaltensweisen dargetan, die eine Haftung der Beschwerdegegnerin aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit (Art. 754 OR) oder eine Organhaftung der Beschwerdegegnerin nach Art. 722 OR zu begr�nden verm�chten.
7.1.1 Gem�ss Art. 754 Abs. 1 OR sind die Mitglieder des Verwaltungsrates und alle mit der Gesch�ftsf�hrung oder mit der Liquidation befassten Personen sowohl der Gesellschaft als den einzelnen Aktion�ren und Gesellschaftsgl�ubigern f�r den Schaden verantwortlich, den sie durch absichtliche oder fahrl�ssige Verletzung ihrer Pflichten verursachen. Die Haftung der Organe setzt eine schuldhafte Pflichtverletzung, einen Schaden und einen ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen der Pflichtverletzung und dem Schaden voraus. Es obliegt dem Verantwortlichkeitskl�ger das Vorliegen dieser Haftungsvoraussetzungen substanziiert zu behaupten und zu beweisen (BGE 132 III 342 E. 4.1, 564 E. 4.2).
Als im Sinne von Art. 754 OR mit der Verwaltung oder Gesch�ftsf�hrung betraut gelten nach Lehre und Rechtsprechung nicht nur Entscheidungsorgane, die ausdr�cklich als solche ernannt worden sind, sondern auch faktische Organe, d.h. Personen, die tats�chlich Organen vorbehaltene Entscheide treffen oder die eigentliche Gesch�ftsf�hrung besorgen und so die Willensbildung der Gesellschaft massgebend mitbestimmen (BGE 132 III 523 E. 4.5. S. 528 f.; 128 III 29 E. 3a, 92 E. 3a; 117 II 570 E. 3 S. 571). F�r die Organverantwortlichkeit ist erforderlich, dass die nach der internen Organisation tats�chlich mit der Leitung der Gesellschaft befasste Person in eigener Entscheidbefugnis die sich daraus ergebenden Pflichten zu erf�llen hat, sie also selbst�ndig und eigenverantwortlich handelt. Eine blosse Mithilfe bei der Entscheidung gen�gt demgegen�ber f�r eine Organstellung nicht (BGE 4A_389/2009 vom 9. November 2009 E. 2.4; 128 III 29 E. 3a S. 30 f.; 117 II 570 E. 3 S. 573). In jedem Fall ist erforderlich, jedoch nicht ausreichend, dass die tats�chlich als Organ handelnde Person den durch die Verletzung einer entsprechenden Pflicht eingetretenen Schaden verhindern kann (BGE 4A_389/2009 vom 9. November 2009 E. 2.4; 128 III 29 E. 3a S. 30; 117 II 432 E. 2b). Die Person muss in eigener Verantwortung eine dauernde Zust�ndigkeit f�r gewisse das Alltagsgesch�ft �bersteigende und das Gesch�ftsergebnis beeinflussende Entscheide wahrnehmen. Weder ein Handeln im Einzelfall noch eine bloss hilfsweise T�tigkeit in untergeordneter Stellung vermag hingegen die spezifische Organhaftung zu begr�nden (BGE 4A_389/2009 vom 9. November 2009 E. 2.4; 128 III 29 E. 3c).
Als faktische Organe kommen auch juristische Personen in Betracht (vgl. BGE 132 III 523 E. 4.5 S. 528 f.). Im Konzern kann eine �bergeordnete Gesellschaft (Muttergesellschaft) namentlich dadurch als faktisches Organ der Untergesellschaft bzw. Tochtergesellschaft nach Art. 754 OR verantwortlich werden, dass sie sich als herrschende Gesellschaft in die Verwaltung und Gesch�ftsf�hrung der Tochtergesellschaft einmischt (BGE 117 II 570 E. 4a S. 574). Eine blosse Einflussnahme von Organen einer Muttergesellschaft auf diejenigen der Tochter vermag allerdings regelm�ssig keine Organverantwortung gegen�ber der Tochtergesellschaft zu begr�nden. Eine faktische Organschaft in der Tochtergesellschaft entsteht aber dann, wenn sich (�bertragene oder usurpierte) Zust�ndigkeiten bilden. Eine derartige Einflussnahme auf die Gesch�ftsleitung einer Gesellschaft muss aus einer organtypischen Stellung heraus erfolgen, damit einer Person tats�chliche Organstellung zugesprochen werden kann (BGE 128 III 92 E. 3a/b S. 94).
7.1.2 Eine Haftung der Muttergesellschaft als faktisches Organ nach Art. 754 OR kann unter den dargestellten Voraussetzungen insbesondere eintreten, wenn die Organe der Tochtergesellschaft gleichzeitig Organe der Muttergesellschaft, mithin Doppelorgane sind, und sich in der Eigenschaft als Organ der Muttergesellschaft in die Verwaltung und Gesch�ftsf�hrung der Tochtergesellschaft einmischen und dieser dabei einen Schaden verursachen.
In diesem Fall, d.h. wenn ein Organ der Muttergesellschaft von dieser als Organ in die Tochtergesellschaft eingesetzt bzw. entsandt wird, haftet sie �berdies nach Art. 722 OR f�r dessen rechtswidriges Handeln als Organ der Muttergesellschaft (Fall der sogenannten Doppelorganschaft; WATTER, Basler Kommentar, N. 2 f. zu Art. 722 OR; WIDMER/GERICKE/WALLER, Basler Kommentar, N. 46 zu Art. 754 OR). Nach dieser Bestimmung haftet die Gesellschaft f�r den Schaden aus unerlaubten Handlungen (Art. 41 OR), die eine zur Gesch�ftsf�hrung oder zur Vertretung befugte Person in Aus�bung ihrer gesch�ftlichen Verrichtungen begeht. Eine solche Haftung setzt voraus, dass das fragliche Verhalten der Doppelorgane unerlaubt im Sinne von Art. 41 OR ist, mithin widerrechtlich oder zumindest sittenwidrig (Art. 41 Abs. 2 OR), und dass die Personen, von denen die Handlungen ausgegangen sind, sowohl als Organe der Muttergesellschaft als auch der Tochtergesellschaft gehandelt haben (BGE 124 III 297 E. 5a). Nimmt die Muttergesellschaft direkt durch Weisungen auf das Verhalten des Doppelorgans Einfluss, kann sie selber zum faktischen Organ der Tochtergesellschaft und somit nach Art. 754 OR f�r Pflichtverletzungen haftbar werden (vorstehende Erw�gung 7.1.1.).
7.2 Die Beschwerdef�hrerinnen machen geltend, die Vorinstanz habe die Passivlegitimation der Beschwerdegegnerin als faktisches Organ der S.________ unter Verletzung von Art. 754 und 757 OR sowie von Art. 8 ZGB verneint, indem sie entschieden habe, sie h�tten der Behauptungslast hinsichtlich der faktischen Organschaft der Beschwerdegegnerin nicht gen�gt.
Es kann offen bleiben, wie es sich damit verh�lt, wenn die Vorinstanz zu Recht entschieden hat, es seien keine (schadensrelevante) Pflichtverletzungen der Beschwerdegegnerin als faktisches Organ der S.________ dargetan. Dies ist im Folgenden vorab zu pr�fen. Dabei ist zun�chst auf vorgeworfene Pflichtverletzungen einzugehen, die einen mittelbaren Schaden der Beschwerdef�hrerinnen durch Sch�digung der S.________ (vgl. BGE 132 III 564 E. 3.1.2) verursacht haben und eine Haftung ausschliesslich nach Art. 754 OR begr�nden sollen (Erw�gungen 7.2.1 - 7.2.6). Anschliessend ist auf weitere der Beschwerdegegnerin vorgeworfene Pflichtverletzungen bzw. widerrechtliche Verhaltensweisen einzugehen, die einen unmittelbaren Schaden der Beschwerdef�hrerinnen (vgl. BGE 132 III 564 E. 3.1.1) verursacht haben und eine Organhaftung der Beschwerdegegnerin nach Art. 722 oder eine Haftung derselben als faktisches Organ der S.________ nach Art. 754 OR begr�nden k�nnten (Erw�gungen 7.2.7 - 7.2.8).
7.2.1 Die Beschwerdef�hrerinnen warfen der Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfahren zun�chst vor, die S.________ zum �berteuerten Erwerb der V.________-Gruppe gedr�ngt, die Verhandlungen massgeblich beeinflusst und schliesslich darauf hingewirkt zu haben, dass der Kauf zu einem Preis zustande gekommen sei, der bei objektiver Betrachtung deutlich zu hoch und ausserdem �ber der vom Verwaltungsrat beschlossenen H�chstmarke gelegen habe.
Die Vorinstanz verneinte eine organschaftliche Pflichtverletzung in diesem Zusammenhang. Sie f�hrte u.a. aus, bei der nachtr�glichen Beurteilung von Gesch�ftsentscheiden sei Zur�ckhaltung zu �ben. Selbst wenn sich Entscheide nachtr�glich als falsch erwiesen, stellten diese dann keine Pflichtverletzung dar, wenn diesen eine ernsthafte Entscheidfindung vorangegangen sei. Dies sei hier der Fall gewesen, was sich u.a. darin zeige, dass die Beschwerdef�hrerinnen bereit gewesen seien, f�r den Kauf die nun zur�ckgeforderten Kredite zu sprechen bzw. sich im Rahmen einer Syndizierung an diesen zu beteiligen. Es k�nne nicht von einer Investition in ein Projekt ohne Erfolgsaussichten gesprochen werden.
Die Beschwerdef�hrerinnen setzen sich mit der Begr�ndung des angefochtenen Entscheids in diesem Punkt nur unvollst�ndig auseinander und zeigen nicht rechtsgen�glich auf, inwiefern die Vorinstanz damit Bundesrecht verletzt haben soll (Erw�gung 2.1.2 vorne). �berdies legen sie ihren Vorbringen einen Sachverhalt zugrunde, mit dem sie die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nach Belieben erweitern, ohne dazu eine zul�ssige Sachverhaltsr�ge zu erheben (Erw�gung 2.2 vorne), so namentlich hinsichtlich der Umst�nde, die die Beschwerdegegnerin als faktisches Organ der S.________ von der Bezahlung des ausgehandelten Kaufpreises h�tte abhalten sollen, und dass den Beschwerdef�hrerinnen nachweislich "weniger Informationen" zur Verf�gung gestanden h�tten. Auf die entsprechenden Ausf�hrungen kann nicht eingetreten werden.
7.2.2 Weiter hielten die Beschwerdef�hrerinnen der Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfahren entgegen, sie habe die S.________ in einem ohnehin schwierigen Marktumfeld durch den massiven Ausbau der internen IT-Services-Abteilung mit 150 neuen Stellen und - damit verbunden - durch einen ebenso massiven Auftragsr�ckgang zus�tzlich geschw�cht statt sie zu unterst�tzen. N.________, Chef IT bzw. Mitglied der erweiterten Konzernleitung des F.________-Bank-Konzerns und Mitglied bzw. Pr�sident des S.________-Verwaltungsrats, habe Ende 2001 als Chef IT diese neue Insourcing-Strategie der Beschwerdegegnerin mit dem Ziel der Reduktion s�mtlicher externer IT-Kosten umsetzen m�ssen und gleichzeitig als Verwaltungsrat der S.________ die Voraussetzungen f�r das wirtschaftliche �berleben der S.________ schaffen m�ssen. Dieser Interessenkonflikt auf seinen Schultern sei nicht l�sbar gewesen.
Die Vorinstanz hielt dazu im Wesentlichen fest, dass Organe der S.________ nicht die Verantwortung daf�r zu tragen h�tten, wenn die Beschwerdegegnerin dieser weniger Auftr�ge vergeben habe. Dabei habe es sich um einen Entscheid in der Sph�re der Beschwerdegegnerin durch deren Organe gehandelt und der Entscheid sei nicht im Rahmen der T�tigkeit als Organ der S.________ gefallen. Eine faktische Organschaft an sich f�hre noch nicht zu einer Pflichtverletzung.
Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen, die Vorinstanz habe mit dieser Argumentation Art. 754 OR verletzt. Sie halten es f�r entscheidend, dass N.________ als Doppelorgan sowohl die S.________ als auch die Beschwerdegegnerin vertrat und daher den Beschluss, die IT-Dienstleistungen f�r die Beschwerdegegnerin intern zu erbringen und die interne IT-Abteilung der Beschwerdegegnerin zu st�rken, fasste oder zumindest mittrug. Sie halten daf�r, die Vorinstanz verkenne mit ihrer Sichtweise das zentrale Wesensmerkmal der Doppel- und faktischen Organschaft, die Sph�renverwischung. Bei der Wahrnehmung von Entscheidbefugnissen der Mutter- und Tochtergesellschaft finde gerade keine Unterscheidung nach Wirkungskreisen statt, weil die Organschaft in der einen Gesellschaft auch die durch dieselbe Person ausge�bte Organschaft in der anderen Gesellschaft kontaminiere.
Dem kann nicht gefolgt werden. Die aktienrechtliche Verantwortlichkeit der Muttergesellschaft als faktisches Organ der Tochtergesellschaft setzt in allen F�llen voraus, dass der Muttergesellschaft eine Verletzung von Pflichten vorgeworfen werden kann, die sich aus der - durch deren Organe als alter ego - tats�chlich wahrgenommenen Verwaltung und Gesch�ftsf�hrung der Tochtergesellschaft, mithin aus ihrer gesellschaftsrechtlichen Stellung als Organ derselben ergeben (Erw�gungen 7.1 vorne). Eine solche Pflichtverletzung ist nicht schon dadurch dargetan, dass ein Doppelorgan einen Entscheid der Obergesellschaft mittr�gt, der Untergesellschaft weniger Auftr�ge zu erteilen, da es sich dabei nicht um einen Entscheid im Rahmen der Gesch�ftsleitung der Untergesellschaft handelt. Die Sichtweise der Beschwerdef�hrerinnen liefe darauf hinaus, die Muttergesellschaft f�r jeden in ihrem Interesse gef�llten Entscheid, der sich zulasten der Tochtergesellschaft auswirkt, wegen des blossen Umstands, dass daran Doppelorgane mitwirken, haftbar zu machen, ohne dass eine haftungsbegr�ndende Verletzung von organschaftlichen Pflichten der Obergesellschaft als faktisches Organ der Untergesellschaft darzutun w�re. Die aktienrechtliche Verantwortlichkeit gr�ndet aber gerade auf der Verletzung solcher Pflichten. Wie die Vorinstanz zu Recht angedeutet hat, w�re eine solche denkbar, wenn die Muttergesellschaft gegen�ber der Tochtergesellschaft eine Bezugsverpflichtung f�r IT-Dienstleistungen eingegangen w�re und das Doppelorgan es auf Weisung der Muttergesellschaft hin unterlassen h�tte, diese Verpflichtung bzw. diesen Anspruch als Organ der Tochtergesellschaft durchzusetzen. Entsprechendes haben aber die Beschwerdef�hrerinnen nach den vorinstanzlichen Feststellungen in diesem Zusammenhang nicht geltend gemacht (vgl. dazu im �brigen die vorstehende Erw�gung 6.3.4.2).
7.2.3 Ein weiterer im vorinstanzlichen Verfahren unter dem Stichwort "F�hrungsvakuum" erhobener Vorwurf gegen die Beschwerdegegnerin bestand darin, dass sie den CFO-Posten (der S.________) w�hrend 18 Monaten unbesetzt gelassen und diese Funktion durch schnell wechselnde Personen ausgef�llt habe, die sich jedoch nicht der Wahrung der Gesellschaftsinteressen der S.________ verschrieben h�tten, sondern dem Vollzug des Gesch�ftsentscheids, sich mit sofortiger Wirkung vom Private-Equity-Gesch�ftszweig trennen zu wollen. Damit habe die Beschwerdegegnerin ihre angemassten Organpflichten verletzt. �hnliches, so die Beschwerdef�hrerinnen weiter, gelte f�r die Benennung des offenkundig interessenkonfliktbehafteten N.________. Zudem habe zwischen November 2001 und M�rz 2002 keine einzige Sitzung des S.________ Verwaltungsrats stattgefunden.
Die Vorinstanz f�hrte dazu aus, beim Vorwurf, es unterlassen zu haben, Organe der S.________ zu ernennen, handle es sich nicht um einen Fall einer Organhaftung, bei der ein Organ der S.________ eine ihr obliegende Pflicht verletzt h�tte. Vielmehr w�re danach zu fragen gewesen, ob Vers�umnisse benannt werden k�nnen, die bei Vorhandensein eines entscheidkr�ftigen Organs nicht passiert w�ren. Wenn die eingesetzten Personen sodann nicht die Interessen der S.________ vertreten, sondern die Trennung von der Beschwerdegegnerin vorangetrieben h�tten, so h�tte konkret dargelegt werden m�ssen, inwiefern unterlassene Entscheide oder die F�hrungslosigkeit bei S.________ zu einem Schaden gef�hrt h�tten bzw. welche Handlungen im Einzelnen unterlassen worden seien. Daran fehle es vorliegend.
Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen, die Vorinstanz habe in diesem Zusammenhang die Anforderungen an die Substanziierung einer Pflichtverletzung �berspannt und damit Art. 754 OR und Art. 8 ZGB verletzt (vgl. dazu die vorstehende Erw�gung 6.1).
7.2.3.1 Die Beschwerdef�hrerinnen machen zun�chst geltend, im vorinstanzlichen Verfahren dargelegt zu haben, dass N.________, der seit dem 13. Dezember 1996 dem S.________ Verwaltungsrat angeh�rt und diesen ab dem 25. Juni 2002 pr�sidiert habe, einem offenkundigen Interessenkonflikt unterlag. Angesichts dessen h�tte die Wahrung der Interessen der S.________ die Benennung und Respektierung eines starken Gegengewichts geboten.
Zun�chst l�sst sich dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen, dass die Beschwerdef�hrerinnen die Behauptung, die Wahrung der Interessen der S.________ h�tte die Benennung und Respektierung eines starken Gegengewichts geboten, bereits vor der Vorinstanz vorgebracht haben. Abgesehen davon ist nicht ersichtlich, wie die Beschwerdegegnerin als faktisches Organ der S.________ dadurch h�tte organschaftliche Verpflichtungen im Rahmen der Verwaltung und Gesch�ftsleitung dieser Gesellschaft verletzen k�nnen, wenn sie keine interessenkonfliktfreie Verwaltungsratsmitglieder als Gegengewicht zu N.________ ernannte. Die Wahl von Mitglieder des Verwaltungsrats geh�rt zu den un�bertragbaren Befugnissen der Generalversammlung (Art. 698 Abs. 2 Ziff. 2 OR), die aber nicht der Haftung nach Art. 754 OR unterliegt.
7.2.3.2 Weiter machen die Beschwerdef�hrerinnen geltend, als Pflichtverletzung vorgebracht zu haben, dass zwischen November 2001 und M�rz 2002 keine Sitzungen des Verwaltungsrats der S.________ stattgefunden h�tten, was zweifellos ein Zeichen von F�hrungslosigkeit sei, und dass die faktischen Organe das Geschehen bestimmt h�tten. Sie behaupten aber nicht, entgegen den vorinstanzlichen Ausf�hrungen dargelegt zu haben, inwiefern die F�hrungslosigkeit als solche oder der Umstand, dass die faktischen Organe das Sagen gehabt h�tten, als solcher bei der S.________ zu einem Schaden gef�hrt haben solle. Die vorinstanzliche Substanziierungsanforderung, die Beschwerdef�hrerinnen h�tten in diesem Zusammenhang darzulegen, inwiefern konkrete Pflichtverletzungen zu einem Schaden gef�hrt haben sollen, ist nicht zu beanstanden. Dies gilt auch hinsichtlich des Entscheids der Vorinstanz �ber die allgemein gehaltenen Vorw�rfe an die Beschwerdegegnerin, die Pflichten verletzt zu haben, bei manifesten Interessenkonflikten bei einzelnen Verwaltungsratsmitgliedern angemessene Vorkehren zu treffen, bei Fehlen des n�tigen Fachwissens einen Spezialisten beizuziehen, um das finanzielle Gleichgewicht der Gesellschaft besorgt zu sein und das Gesellschaftsinteresse und die Gewinnstrebigkeit zu wahren.
7.2.3.3 Die Beschwerdef�hrerinnen machen geltend, dass die Beschwerdegegnerin, h�tte sie sich f�r eine starke, eigenverantwortliche Verwaltung der S.________ eingesetzt, im Interesse der S.________ auf die sich verschlechternde Ertragslage mit Kosteneinsparungen, namentlich einer massiven Personalkostenreduktion reagiert h�tte. Dasselbe h�tten die entsandten Organe getan, wenn sie im Zweifel pflichtgem�ss die Interessen der Tochter- �ber jene der Muttergesellschaft gestellt h�tten. Mit einem entschlossenen Vorgehen gegen die angesichts des Auftragsr�ckgangs bestehenden personellen �berkapazit�ten h�tte der Konkurs der S.________ und mithin der Schaden der Beschwerdef�hrerinnen vermieden werden k�nnen.
Dem angefochtenen Urteil l�sst sich nicht entnehmen und die Beschwerdef�hrerinnen tun nicht mit Hinweisen auf dieses dar, dass sie entsprechendes im vorinstanzlichen Verfahren substanziiert geltend gemacht h�tten. Sie behaupten in diesem Zusammenhang auch nicht und aus dem angefochtenen Urteil geht nicht hervor, dass sie vorgebracht h�tten, die geforderten Sanierungsmassnahmen seien auf Weisung der Beschwerdegegnerin als faktischem Organ unterblieben. Dies w�re aber n�tig gewesen, um eine Haftung der Beschwerdegegnerin (und nicht der formell bestellten Organe der S.________) zu begr�nden. Denn eine Haftung der Muttergesellschaft als faktisches Organ setzt auch beim Einsatz von Doppelorganen voraus, dass sich die Muttergesellschaft organtypisch benimmt, mithin direkt durch Weisungen an die Doppelorgane auf die Verwaltung und Gesch�ftsf�hrung der Tochtergesellschaft Einfluss nimmt (Erw�gung 7.1 vorne). Dies hat die Vorinstanz zu Recht erkannt.
Was den blossen Vorwurf an die Beschwerdegegnerin angeht, sich als Muttergesellschaft nicht f�r eine starke Verwaltung eingesetzt zu haben, ist dieser ohnehin nicht geeignet, einen Verantwortlichkeitsanspruch derselben aus faktischer Organschaft zu begr�nden (vgl. Erw�gung 7.2.3.1 vorne).
7.2.4 Die Beschwerdef�hrerinnen haben im vorinstanzlichen Verfahren allerdings unter dem Titel "Verhinderte Sanierung" vorgebracht, die Beschwerdegegnerin habe der allseits als dringend erforderlich erachteten tiefgreifenden operativen Restrukturierung stets im Weg gestanden, mit dem Argument, Restrukturierungsmassnahmen w�rden das S.________-Personal verunsichern und potentielle K�ufer (der S.________-Anteile) abschrecken.
Die Vorinstanz hielt dazu fest, die Beschwerdef�hrerinnen bem�ngelten in diesem Punkt den unterlassenen Personalabbau bei S.________. Sie machten jedoch keine Ausf�hrungen dazu, welche Stellen konkret h�tten abgebaut werden m�ssen. Konkrete Behauptungen w�ren aber umso n�tiger gewesen, als der Beschwerdegegnerin im Widerspruch dazu auch vorgeworfen werde, Mitarbeiter der S.________ abgeworben zu haben. Daher w�re auszuf�hren gewesen, welche konkreten Personen h�tten entlassen werden m�ssen, damit dies S.________ gen�tzt und nicht vielmehr geschadet h�tte.
Die Beschwerdef�hrerinnen verm�gen dagegen nicht aufzukommen, indem sie pauschal vorbringen, solch hohe Substanziierungsanforderungen verhinderten jeden Beweis, k�nne doch nicht ernsthaft in Frage stehen, dass ein Personalabbau bei massiven Liquidit�tsschwierigkeiten zufolge auftragsr�ckgangsbedingter �berkapazit�t ein probates Mittel sei, einen Konkurs zu vermeiden. Wenn die Beschwerdef�hrerinnen zur Begr�ndung, dass eine n�here Substanziierung des angeblich zu Unrecht unterlassenen Personalabbaus durch Differenzierung nach konkreten aufzuhebenden bzw. beizubehaltenden Stellen nicht erforderlich sei, vorbringen, bei der S.________ sei (generell) eine kurzfristige Ertragssteigerung nicht m�glich gewesen, so sind sie damit nicht zu h�ren. Denn diese Behauptung findet in der vorinstanzlichen Feststellungen keine St�tze und die Beschwerdef�hrerinnen tun auch nicht rechtsgen�glich dar, diese vor der Vorinstanz erhoben zu haben (vorstehende Erw�gung 6.1 in fine).
Zu bedenken ist, dass den Organen bei der Beurteilung von Sanierungsmassnahmen ein grosser Ermessenspielraum einzur�umen und bei der gerichtlichen Beurteilung von Gesch�ftsleitungsentscheiden grunds�tzlich Zur�ckhaltung zu �ben ist, wie die Vorinstanz zu Recht betont hat (vgl. WIDMER/GERICKE/WALLER, a.a.O., N. 28 und 31 zu Art. 754 OR). Wenn dieser Grundsatz auch nur f�r Entscheide gelten mag, die frei von Interessenkonflikten getroffen wurden (BINDER/ROBERTO, Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 2007, N. 10 zu Art. 754 OR), was von den Beschwerdef�hrerinnen hinsichtlich der vorgeworfenen Unterlassung bestritten wird, so darf jedenfalls verlangt werden, dass detaillierte Behauptungen �ber die Fehlerhaftigkeit einer Unterlassung wie der hier kritisierten aufgestellt werden. Dies gilt insbesondere, wenn - wie hier - gleichzeitig ein damit im Widerspruch stehender Vorwurf erhoben wird, n�mlich, dass die Beschwerdegegnerin die besten Mitarbeiter der S.________ abgeworben habe (vgl. zu den dagegen erhobenen Einwendungen die vorstehende Erw�gung 6.3.1).
Der Vorinstanz l�sst sich unter den gegebenen Umst�nden nicht vorwerfen, �berh�hte Substanziierungsanforderungen gestellt zu haben, wenn sie verlangt hat, dass n�her darzulegen gewesen w�re, bei welchen Kategorien von Mitarbeitern bzw. bei Mitarbeitern aus welchen Unternehmensbereichen bei Entlassungen h�tte angesetzt werden m�ssen, um die Illiquidit�t der Gesellschaft zu vermeiden.
�berdies ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdef�hrerinnen ihrem eigenen Bekunden nach die Verhinderung bzw. Unterlassung der geforderten Sanierungsmassnahmen N.________ zur Last gelegt haben. Zur Begr�ndung einer Haftung der Beschwerdegegnerin als faktisches Organ der S.________ h�tten sie indes dartun m�ssen, dass diese in organtypischem Verhalten, die geforderten Massnahmen verhindert hat, indem sie den Organen der S.________ bzw. den Doppelorganen entsprechende negative Weisungen erteilt hat (vgl. die vorstehende Erw�gung 7.2.3.3).
7.2.5 Eine weitere Pflichtwidrigkeit sehen die Beschwerdef�hrerinnen darin, dass die Beschwerdegegnerin die S.________ gesch�digt habe, indem sie "am aufdiktierten, marktun�blichen Rabatt- und Dienstleistungsgutschriftensystem" festgehalten habe, was zu verdeckten Gewinnaussch�ttungen gef�hrt habe.
Die Vorinstanz hielt dazu fest, die Beschwerdef�hrerinnen legten nicht weiter dar, weshalb das Rabatt- und Dienstleistungsgutschriftensystem eine verdeckte Gewinnaussch�ttung zur Folge gehabt habe. Die Beschwerdef�hrerinnen h�tten konkret entzogene Betr�ge darlegen und aufzeigen m�ssen, inwieweit die Rabatte und Gutschriften von den �blichen Entsch�digungen abgewichen seien. Entsprechende Behauptungen fehlten aber.
Die Beschwerdef�hrerinnen werfen der Vorinstanz auch insoweit vor, prohibitiv hohe Substanziierungsanforderungen gestellt zu haben. Sie machen geltend, im vorinstanzlichen Verfahren mit zwei Schriftst�cken Indizien vorgelegt zu haben, aus denen ohne weiteres auf die Tatsache der verdeckten Gewinnbez�ge h�tte geschlossen werden k�nnen. Mit diesen Vorbringen begr�nden sie aber nicht, inwiefern die Vorinstanz in diesem Punkt bundesrechtswidrige Substanziierungsanforderungen gestellt h�tte. �berdies finden sie in den vorinstanzlichen Feststellungen keine St�tze und sind von vornherein nicht geeignet darzutun, dass in einer prozessrechtskonformen Weise und rechtsgen�gend substanziiert wurde, inwiefern gew�hrte Rabatte und Gutschriften zu marktun�blich tiefen Entsch�digungen f�r seitens der S.________ erbrachte IT-Dienstleistungen gef�hrt haben sollen, in denen verdeckte Gewinnaussch�ttungen gesehen werden k�nnten.
7.2.6 Als weitere Pflichtwidrigkeit der Beschwerdegegnerin als faktisches Organ der S.________ machten die Beschwerdef�hrerinnen im vorinstanzlichen Verfahren eine ungen�gende Kapitalausstattung der S.________ geltend. Die Vorinstanz f�hrte dazu aus, es stelle sich diesbez�glich die grunds�tzliche Frage, ob die S.________ sich um mehr Kapital h�tte bem�hen m�ssen und ob sie weitere Kredite von der Beschwerdegegnerin h�tte abrufen k�nnen bzw. ob S.________ einseitig zuungunsten der Beschwerdef�hrerinnen von diesen Kredite abgerufen habe. Diesbez�glich fehlten jedoch jegliche Ausf�hrungen. Es werde lediglich gesagt, dass der Kredit nicht beansprucht worden sei. Jedoch werde nicht ausgef�hrt, was das heisse bzw. ob diesbez�glich Fehler gemacht worden seien.
Das Handelsgericht hat in diesem Zusammenhang zu Recht verlangt, dass die Beschwerdef�hrerinnen h�tten darlegen m�ssen, was f�r Fehler bzw. Pflichtwidrigkeiten im Zusammenhang mit der Kapitalausstattung der S.________ gemacht worden sein sollen. Die Beschwerdef�hrerinnen tun indes nicht einmal ansatzweise dar, im vorinstanzlichen Verfahren insoweit substanziierte Vorbringen eingebracht zu haben. Soweit sie der Vorinstanz entgegenhalten, die Behauptung irrelevanter und "�ber die Schl�ssigkeit hinausgehender Umst�nde" verlangt zu haben, sind ihre Vorbringen schlicht nicht nachvollziehbar. Auch insoweit ist keine Bundesrechtsverletzung dargetan.
7.2.7 Weiter machten die Beschwerdef�hrerinnen im vorinstanzlichen Verfahren geltend, sie h�tten durch absichtliche T�uschung seitens der Beschwerdegegnerin bzw. ihrer Organe sowohl im Hinblick auf die Kreditgew�hrung als auch im Hinblick auf den Abschluss der Restrukturierungsvereinbarung einen unmittelbaren Schaden erlitten. Die Beschwerdegegnerin habe die Beschwerdef�hrerinnen durch Fehlinformationen und durch die qualifizierte Verschweigung aufkl�rungspflichtiger Tatsachen zur Kreditgew�hrung und -belassung bzw. zum Abschluss der Restrukturierungsvereinbarung verleitet.
7.2.7.1 Die Vorinstanz erachtete eine absichtliche T�uschung der Beschwerdef�hrerinnen durch die Beschwerdegegnerin bzw. durch deren Organe bei Abschluss der Kreditvereinbarung oder von Handlungen, die als t�uschend zu qualifizieren sein k�nnten, f�r nicht erwiesen. Sie erwog, die Beschwerdef�hrerinnen verwiesen insoweit einzig auf das "Information Memorandum" (vgl. Erw�gung 5.2/5.3 vorne). Dieses habe jedoch im Zeitpunkt des Abschlusses der Kreditvereinbarung noch gar nicht bestanden, womit die Beschwerdef�hrerinnen auch nicht von einem auf das Information Memorandum gest�tzten Verst�ndnis h�tten ausgehen k�nnen. Es k�nne angenommen werden, dass sie f�r die Kreditgew�hrung alle notwendigen Abkl�rungen getroffen h�tten. Sollten allerdings gewisse Abkl�rungen unterlassen worden sein, so h�tten sie dies selbst zu verantworten. Allf�llige Willensm�ngel h�tten sie gegen�ber der S.________-D geltend machen m�ssen, was sie jedoch nicht getan h�tten.
Die Beschwerdef�hrerinnen bringen dagegen vor, ihrem Vertrauen bei der Kreditgew�hrung habe zwar nicht das Information Memorandum zugrunde gelegen, das sie selber verfasst h�tten. Das Information Memorandum zeige aber, von welchen Gesch�ftsgrundlagen die Beschwerdef�hrerin 1 bei ihrem Kreditentscheid ausgegangen sei. Die diesem Verst�ndnis zugrunde liegenden Informationen h�tten die Beschwerdef�hrerinnen von der Beschwerdegegnerin erhalten. Indem Organe der Beschwerdegegnerin das Information Memorandum gegengelesen und dessen Inhalt nicht beanstandet h�tten, h�tten sie konkludent dessen Richtigkeit anerkannt.
Mit diesen Ausf�hrungen kritisieren die Beschwerdef�hrerinnen indessen richtig besehen die Beweisw�rdigung der Vorinstanz, nach der keine als T�uschung zu qualifizierenden Handlungen der Beschwerdegegnerin erstellt seien. Mit solcher Kritik sind die Beschwerdef�hrerinnen im vorliegenden Verfahren ausgeschlossen (Erw�gung 2.1.1 vorne). Davon abgesehen st�tzen sie sich dabei in verschiedener Hinsicht auf Sachverhaltselemente, die im angefochtenen Entscheid keine St�tze finden, ohne eine im vorliegenden Verfahren zul�ssige Sachverhaltsr�ge zu erheben (Erw�gung 2.2 vorne). So wenn sie geltend machen, die dem Information Memorandum zugrundeliegenden Informationen h�tten sie von der Beschwerdegegnerin erhalten, w�hrend dem Entscheid der Vorinstanz die Feststellung zu entnehmen ist, die Informationen h�tten von der S.________ bzw. der "F.________-Bank Capital", einer Tochtergesellschaft der Beschwerdegegnerin gestammt; dar�ber, ob in diesem Zusammenhang Doppelorgane der F.________-Bank und dieser Tochtergesellschaften beteiligt gewesen sein sollen, schweigen sich die Beschwerdef�hrerinnen in diesem Zusammenhang aus. Ferner hatten die Beschwerdef�hrerinnen nach den vorinstanzlichen Feststellungen in der Klageschrift zwar vorgebracht, das Information Memorandum sei von der Beschwerdegegnerin genehmigt worden, in der Replik aber daran nicht festgehalten, indem sie lediglich noch vorbrachten, es sei vor seiner Finalisierung der F.________-Bank Capital GmbH (Deutschland) (CEO P.________, Direktor Q.________ und R.________) zur Korrekturlesung unterbreitet worden. �berdies tun sie nicht dar, dass das Korrekturlesen vor der Kreditgew�hrung stattgefunden haben soll. Auf die sinngem�sse R�ge der Beschwerdef�hrerinnen, die Vorinstanz habe Art. 754 OR verletzt, indem sie ihren Schadenersatzanspruch nicht gest�tzt auf die Anspruchsgrundlage der absichtlichen T�uschung bejaht habe, kann damit nicht eingetreten werden, ohne dass auf die zus�tzlichen Begr�ndungselemente der Vorinstanz und die dagegen erhobenen R�gen einzugehen ist.
7.2.7.2 Hinsichtlich der vorgeworfenen absichtlichen T�uschung beim Abschluss der Restrukturierungsvereinbarung berufen sich die Beschwerdef�hrerinnen darauf, sie h�tten beim Vertragsabschluss auf die ihnen bekannt gegebene Budgetzahl f�r das IT-Auftragsvolumen der Beschwerdegegnerin bei der S.________ f�r das Jahr 2002 von EUR 90 Mio. vertraut. Die Herren P.________, T.________ und O.________ h�tten sich bei der Festsetzung dieser Zahl nicht am f�r sie absehbaren R�ckgang der F.________-Bank-Auftr�ge, sondern allein davon leiten lassen, welche Zahl f�r die Beschwerdef�hrerinnen akzeptabel sein w�rde.
Es wurde vorstehend (Erw�gung 6.3.4.2) bereits ausgef�hrt, dass sich den vorinstanzlichen Feststellungen nicht entnehmen l�sst, die Budgetzahl von EUR 90 Mio. sei den Beschwerdef�hrerinnen vor Abschluss der Restrukturierungsvereinbarung kommuniziert bzw. bekanntgegeben worden. Damit entbehrt der Vorwurf der Grundlage.
Dies gilt auch, soweit sich die Beschwerdef�hrerinnen sinngem�ss darauf berufen, die Beschwerdegegnerin habe ihrer in der Restrukturierungsvereinbarung eingegangenen Verpflichtung, die S.________ weiterhin als bevorzugte IT-Dienstleistungserbringerin zu ber�cksichtigen, nicht den erweckten Erwartungen entsprechend nachgelebt (vgl. dazu die vorstehende Erw�gung 6.3.2).
7.2.8 Die Beschwerdef�hrerinnen warfen der Beschwerdegegnerin schliesslich vor, der Verzicht auf den Verkauf der S.________ an die Y.________ AG zum gebotenen Preis von Fr. 170 Mio. erf�lle den Tatbestand der absichtlichen sittenwidrigen Sch�digung.
Die Vorinstanz verneinte das Vorliegen einer sittenwidrigen absichtlichen Sch�digung mit verschiedenen Begr�ndungen, u.a. auch weil der Erl�s aus einem Verkauf ohnehin an die Beschwerdegegnerin geflossen w�re. An diese Feststellung ist das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren gebunden und die Beschwerdef�hrerinnen sind mit ihrer gegenteiligen Behauptung, ein Erl�s w�re prim�r den Beschwerdef�hrerinnen zugute gekommen, nicht zu h�ren (vgl. dazu schon die vorstehende Erw�gung 6.3.6). Da die Vorinstanz schon aus diesem Grund eine absichtliche sittenwidrige Sch�digung der Beschwerdef�hrerinnen verneinen durfte, ohne gegen Bundesrecht zu verstossen, braucht auf die weiteren Begr�ndungen der Vorinstanz zu diesem Punkt und die von den Beschwerdef�hrerinnen dagegen erhobene Kritik nicht eingegangen zu werden.
7.3 Zusammenfassend hat die Vorinstanz sowohl eine Haftung der Beschwerdegegnerin als faktisches Organ der S.________ nach Art. 754 OR als auch eine Haftung derselben nach Art. 722 OR mangels Nachweises von relevanten pflichtwidrigen bzw. widerrechtlichen Verhaltensweisen ohne Bundesrechtsverletzung verneint. Die Beschwerde erweist sich auch insoweit als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
Die Beschwerde ist damit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang werden die Beschwerdef�hrerinnen kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5 sowie Art. 68 Abs. 2 und 4 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 195'000.-- werden den Beschwerdef�hrerinnen unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerinnen haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren unter solidarischer Haftbarkeit mit Fr. 250'000.-- zu entsch�digen.