Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=2009-07-14&Aktenzeichen=XI%20ZR%20152%2F08
Timestamp: 2018-04-20 18:26:50
Document Index: 72126685

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Informationspflichten einer Bank bei Beratungsgesprächen mit Anlegern (Bankrecht Frankfurt)
Ist das nicht der Fall, darf der Berater das Produkt dem Kunden bereits überhaupt nicht anbieten (BGH Urt. v. 14.07.2009, XI ZR 152/08, Rn. 51) und den Versuch unternehmen, dennoch damit Geld zu verdienen.
Das Risiko, dass sich eine Anlageentscheidung im Nachhinein als falsch erweist, trägt der Kunde (BGH WM 2009, 1647 [BGH 14.07.2009 - XI ZR 152/08] ; OLG Frankfurt am Main WM 2011, 1893).
Denn das Risiko, das sich eine Anlageentscheidung im Nachhinein aber als falsch erweist, trägt grundsätzlich der Kunde (BGH NJW 2011, 2011, 1949; WM 2009, 1647 [BGH 14.07.2009 - XI ZR 152/08] ; OLG Frankfurt am Main WM 2011, 1893).
Das Risiko, dass sich eine Anlageentscheidung im Nachhinein als falsch erweist, trägt der Anleger (BGH, Urteile vom 14.07.2009, XI ZR 152/08, WM 2009, 1647;… vom 21.03.2006, aaO).
Maßgeblich sind im Rahmen eines Anlageberatungsvertrages der Wissensstand, die Risikobereitschaft und das Anlageziel des Kunden (…BGH, Urteile vom 06.07.1993, aaO; vom 07.10.2008, XI ZR 89/07, BGHZ 178, 149; vom 09.05.2000, XI ZR 159/99, WM 2000, 1441; und vom 14.07.2009, XI ZR 152/08, WM 2009, 1647).
Maßgeblich sind im Rahmen des Anlageberatungsvertrages die allgemeinen Risiken, wie etwa die Konjunkturlage und die Entwicklung des Kapitalmarktes, sowie die speziellen Risiken, die sich aus den Besonderheiten des Anlageobjekts ergeben (…BGH, Urteile vom 06.07.1993, aaO; vom 07.10.2008, XI ZR 89/07, BGHZ 178, 149; vom 09.05.2000, XI ZR 159/99, WM 2000, 1441; und vom 14.07.2009, XI ZR 152/08, WM 2009, 1647).
Zur Aufklärungspflicht der beratenden Bank über eine mögliche Aussetzung der …