Source: http://docplayer.org/10058864-Barrierefreies-bauen-baurechtliche-anforderungen.html
Timestamp: 2017-11-22 04:04:08
Document Index: 316751282

Matched Legal Cases: ['Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 37', 'Art. 48', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 48', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 46', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 37', 'Art. 48', 'Art. 37', 'Art. 48', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 32', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 37', 'Art. 48', 'Art. 37', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 48']

Barrierefreies Bauen Baurechtliche Anforderungen - PDF
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Timo Kohl
1 Barrierefreies Bauen Baurechtliche Anforderungen 1
2 Themen Was bedeutet barrierefrei Vorschriften Anforderungen an Wege und Rampen Anforderungen an Aufzüge und Treppen Anforderungen an Wohngebäude Anforderungen an öffentlich zugängliche Gebäude Umsetzung - Ergebnisse von Stichprobenkontrollen 2
3 Barrierefrei? behinderten-, rollstuhl-, altengerecht, Nach Bauordnung gibt es nur den Begriff barrierefrei. Barrierefrei sind bauliche Anlagen, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise ohne besondere Erschwernisse und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind. 3
4 Barrierefrei Barrierefreiheit ist nicht nur wichtig für Personen mit Rollstuhl sondern auch für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung Handicap aufgrund von Krankheit oder Alter Kleinkindern oder schweren Lasten 4
5 Vorschriften Bayerische Bauordnung Auslegungsvorschriften DIN Normen Vor Türen muss eine ausreichende Bewegungsfläche vorhanden sein....mit dem Rollstuhl zugänglich und barrierefrei nutzbar sein. barrierefrei erreicht und ohne fremde Hilfe in der allgemein üblichen Weise zweckentsprechend genutzt werden können. 5
6 Barrierefreie Vorschriften gelten für Gebäude mit mehr als zwei Wohnungen Öffentlich zugängliche Gebäude Gebäude für Menschen mit Behinderung, für alte Menschen und für Personen mit Kleinkindern Für bestehende Gebäude gibt es Ausnahmen 6
7 Zugang zum Gebäude 1,50 m Abgrenzung zu Verkehrsflächen Ausweichfläche 1,80 x 1,80 m max 15 m Hauptzuwege mind. 1,50 m breit Eindeutige Wegeführung Fester, griffiger, erschütterungsarmer Belag Längsneigung max. 3 % Querneigung max. 2,5 % Verweil- und Ausweichplätze nach 15 m Abgrenzung zu Verkehrsflächen Schwellen max. 2 cm 7
8 Rampen 1,2m 10 cm Neigung max. 6% Breite 1,20 m Podest am Anfang und Ende und nach 6 m Griffige Oberfläche Beidseitig Radabweiser 10 cm Beidseitig fester, griffsicherer Handlauf cm 120 cm Rampe max. 6 % 1,50 m max. 6m 1,50 m 1,50 m 8
9 Rampen 9
10 Rampen Nach maximal 6 m Verweilfläche von mindestens 1,50 m? 10
11 Wege Fester und erschütterungsfreier Belag? 11
12 Fester und erschütterungsfreier Belag 12
13 Schwellen Schwellen maximal 2 cm 13
14 1,10 m Aufzüge müssen barrierefrei erreichbar sein Lichtes Maß für Rollstühle: 1,10 m x 1,40 m In höheren Gebäuden ab 13 m muss die Größe auch für Krankentragen geeignet sein: 1,10 m x 2,10 m Aufzugstür lichtes Maß: 0,90 m Fläche vor dem Aufzug 1,20 x 1,20 m in öffentlich zugänglichen Gebäuden 1,50 x 1,50 m 1,40 m ( 2,10 m ) Aufzüge 0,90 m 0m ) 2, 1 0m 5, (1 14
15 In öffentlich zugänglichen Gebäuden und in Wohngebäuden, in denen mehr als zwei Wohnungen nicht stufenlos erreichbar sind: Beidseitig durchgehende, griffsichere Handläufe, bis über die letzte Stufe 0,90 m Treppen mind 1 m Anlage 7.1/1 zu DIN : Bei einer notwendigen Treppe in einem bestehenden Gebäude darf durch den nachträglichen Einbau eines zweiten Handlaufs die nutzbare Mindestlaufbreite um höchstens 10 cm unterschritten werden 15
16 Wohngebäude wie viele barrierefreie Wohnungen? Wohngebäude bis 13 m Höhe: Alle Wohnungen eines Geschosses (z.b. Erdgeschoss) Gebäude ab 13 m Höhe (für diese Gebäude ist ein Aufzug Vorschrift) mindestens ein Drittel aller Wohnungen müssen barrierefrei sein (Höhe = Fußboden des obersten Aufenthaltsraumes über dem Gelände) 16
17 Abstellräume für Mobilitätshilfen Wohngebäude müssen leicht erreichbare und gut zugängliche Abstellräume für Fahrräder und Mobilitätshilfen haben. 0,90 m Wohngebäude - Abstellräume Müll 0m 1,2 0m) (1,5 1,50 m 17
18 Wohngebäude - Flure 1,50 m 1,50 m Flurbreite in Wohngebäuden 1,20 m Mindestens eine Ausweichfläche von 1,50 x 1,50 m 1,20 m 18
19 Eingangstür 0,90 m Barrierefrei: Wohn-/ Schlafraum, Küche, Bad, Waschmaschine Innentüren 0,80 m Bewegungsflächen 1,20 x1,20 m 0,90 m Wohnungen 1, 2 0m 1,2 0 0,80 m 1,2 m 0m 19
20 Bad Bewegungsfläche 1,20 x 1,20 m Tür nach außen (alternativ Schiebetür) Dusche ist bodengleich auszuführen. (Ablauf und Zulauf sollte so geplant werden, das nachträglich eine Wanne ohne großen Aufwand eingebaut werden kann) 0,80 m 0,90 m 0,20 m 0m 2, 1 W 20
21 Öffentlich zugängliche Gebäude Gebäude, die von jeder Person betreten werden können Insbesondere Kultur- und Bildungseinrichtungen, Tageseinrichtungen für Kinder, Sport- und Freizeitstätten, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude, Verkaufsstätten, Gaststätten, Beherbergungsstätten, (öffentliche) Stellplätze, Garagen und Toilettenanlagen 21
22 Öffentlich zugängliche Gebäude Die dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Teile müssen von Menschen mit Behinderung, alten Menschen und Personen mit Kleinkindern barrierefrei erreicht und ohne fremde Hilfe in der allgemein üblichen Weise zweckentsprechend genutzt werden können. 22
23 Gebäude für Menschen mit Behinderung, alten Menschen und Personen mit Kleinkindern Tagesstätten, Werkstätten und Heime für Menschen mit Behinderung, Altenheime, Altenwohnheime und Altenpflegeheime nicht nur für die dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Teile müssen barrierefrei sein, sondern alle Teile, die von diesem Personenkreis genutzt werden. 23
24 Öffentlich zugängliche Gebäude Anforderungen Stufenloser, barrierefreier Zugang Türen 0.90 m lichte Breite Bewegungsflächen 1,50 x 1,50 m Flure 1,50 m Breite Alle öffentlich zugänglichen Treppen (auch Fluchttreppen) - zwei durchgehende Handläufe 24
25 Öffentlich zugängliche Gebäude - Toiletten 0,90 m 0,90 m 0,70 m 0,70 m 0 1, 5 m 0,20 Mindestens einer der notwendigen Toilettenräume muss für Benutzer von Rollstühlen geeignet und erreichbar sein. Türauf- 0,90 m schlag nach außen 25
26 Öffentlich zugängliche Gebäude - Stellplätze 5,00 m Mindestens 1 % der notwendigen Pkw-Stellplätze, mindestens jedoch zwei Stellplätze sind für Schwerbehinderte (Gehbehinderte oder Rollstuhlbenutzer) vorzusehen und zu reservieren. Größe 3,50 x 5,0 m 3,50 m 26
27 Stichprobenkontrolle der Lokalbaukommission Die meisten Wohngebäude werden im Vereinfachten Baugenehmigungsverfahren geprüft Daher in der Regel keine Prüfung der Barrierefreiheit im Verfahren Die Baubehörde kann aber im Rahmen der Bauüberwachung prüfen, ob die Vorschriften eingehalten wurden. Die Lokalbaukommission macht regelmäßig Stichprobenkontrollen 2010 wurden insgesamt 166 Vorhaben geprüft... 27
28 Checklisten alle Gebäude Wege A. Allgemein Gebäude ist barriereferei erreichbar (ab öffentl. Verkehrsfläche - Art. 48 Abs.4 S 1 bis 5 BayBO) Hauptzuwege zum Gebäude sind mind. 150 cm breit (DIN Teil 1 Ziffer 4.7) die Wegführung ist eindeutig, ggf. Kennzeichnung des barrierefreien Wegs und Beschilderung (DIN Teil 1 Ziffer 8.2) Neigung der Zuwege zum Gebäude höchstens 6 v.h. (6 cm Höhe je 100 cm Länge), (Art. 48 Abs. 4 Satz 3 BayBO) Verweilplätze mit mind. 150 x 150 cm in Abständen von max. 10 m (DIN T. 1 Ziffer 8.2) Abgrenzung zu Fahrbahnen durch 3 cm hohe Bordsteine oder andere erkennbare Belagstruktur für Sehbehinderte und Blinde (DIN Teil ) Schwellen und Niveauunterschiede max. 2,0 cm (DIN Teil 1 Ziffer 5.2) Hauseingang - lichte Durchgangsbreite mindestens 90 cm (Art. 48 Abs. 1bis 3 i. V. mit Abs. 4 Satz 1 BayBO) Spielplatz und Müllstandort sind barrierefrei erreichbar 28
29 Checklisten Rampen (Art. 48 Abs. 4 BayBO i.v. mit DIN Teil 1 Ziffer 5.4) Rampe erforderlich Neigung max. 6 % alle Gebäude Rampen, Treppen und Aufzüge Breite mindestens 120 cm beidseitig fester und griffsicherer Handlauf Am Anfang und am Ende jeder Rampe ist ein Podest, alle 6 m ein Zwi schenpodest von mindestens 150 cm. Die Rampe und die Zwischenpodeste beidseitig mit 10 cm hohen Radabweisern. Griffige Oberfläche (bei jeder Witterung) Treppen (Art. 32 BayBO und DIN 18065) Die nutzbare Breite der Treppenläufe und der Treppenabsätze der notwendigen Treppen reicht für den größten zu erwartenden Verkehr aus (Art. 32 Abs. 5 BayBO und DIN Tabelle 1). Aufzüge (Art. 37 Abs. 4 und 5 BayBO i.v. mit Art. 48 Abs. 4 Satz 10 BayBO) Aufzug in einem Gebäude mit mehr als 13 m Höhe vorhanden mind. ein Aufzug mit einer Nutzfläche von mind. 110 cm x 210 cm vorhanden (Art. 37 Abs. 5 Satz 1 BayBO) In allen Geschossen sind Haltestellen (Art. 37 Abs. 4 Satz 2 BayBO). Aufzug zur Herstellung der Barrierefreiheit bei einem Gebäude mit weniger als 13m Höhe (Art. 48 Abs. 4 Satz 10 BayBO) vorhanden Nutzfläche von mind. 110 cm mal 140 cm (Art. 37 Abs. 5 Satz 1 BayBO) lichte Breite von Aufzugstüren mind. 90 cm (Art. 37 Abs. 5 Satz 1 BayBO) 29
30 Checklisten Wohngebäude Anzahl der Wohnungen Abstellräume Treppen B. Wohngebäude besondere Anforderungen Art. 48 Abs. 1 und Abs. 4 Sätze 1 bis 5 BayBO i.v. mit DIN Teil 2 und Vollzugshinweise der obersten Baubehörde vom Nachweis der barrierefreien Wohnungen Gebäudehöhe beträgt mehr als 13 m (Aufzug erforderlich, und somit ein Drittel der Wohnungen barrierefrei herzustellen Art. 48 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2) Nachweis: Gesamtzahl der Wohnungen erforderlich nachgewiesen Barrierefreie Erreichbarkeit der Wohnungen Abstellräume für Mobilitätshilfen und Fahrräder (Art. 46 Abs. 2 ByBO) Raum für Mobilitätshilfen / Fahrräder vorgesehen Größe ca. m² leicht erreichbar Treppenhandläufe (Art. 32 BayBO und DIN 18065) wenn im Gebäude mehr als zwei Wohnungen nicht stufenlos erreichbar sind, müssen alle Treppen an beiden Seiten griffsichere Handläufe haben (Art. 32 Abs. 6 Satz 1 BayBO). 30
31 Checklisten Wohngebäude Aufzüge Flure Türen Erreichbarkeit der Aufzüge (Art. 37 Abs. 4 und 5 BayBO i.v. mit Art. 48 Abs. 4 Satz 10 BayBO) Der Aufzug ist stufenlos erreichbar (von der öffentlichen Verkehrsfläche zu den Wohnungen) Bewegungsfläche vor den Aufzügen mindestens 120 cm x 120 cm (Art. 37 Abs. 5 Satz 3 BayBO i.v. mit den Vollzugshinweisen und DIN Teil 1) Türen und Flure (Art. 48 BayBO i.v. mit Art. 35 Abs. 2 BayBO und Vollzugshinweise) Breite der Erschließungsflure mindestens 120 cm und mindestens einmal eine Bewegungsfläche zum Wenden von 150 cm x 150 cm (Vollzugshinweise) Bewegungsfläche vor Türen mind. 120 cm x 120 cm Eingangstüren der Wohnungen, die über Aufzüge erreichbar sein müssen: lichte Durchgangsbreite mindestens 90 cm (Art. 35 Abs. 2 BayBO) 31
32 Checklisten Barrierefreie Nutzbarkeit der Wohnung: Bewegungsfläche von 120 cm x 120 cm, keine Einbauten (Vollzugshinweise) mit Rollstuhl zugänglich und barrierefrei nutzbar (schwellenlos), (Art. 48 Abs. 1 BayBO) Sanitärräume (Art. 48 BayBO i.v. mit DIN Teil 1 und Vollzugshinweise) mit Rollstuhl zugänglich und barrierefrei nutzbar (schwellenlos), (Art. 48 Abs. 1 BayBO) Lichte Türdurchgangsbreite mind. 80 cm, nach außen aufschlagend (DIN ) Ausreichende Bewegungsfläche mind. 120 cm x 120 cm auch vor den Sanitärobjekten wie WC-Becken, Waschtisch, Badewanne oder Duschplatz. (Vollzugshinweise) 32
33 Checklisten Öffentlich zugängliche Gebäude Kfz-Stellplätze Treppen C.öffentlich zugängliche Gebäude (Abs.2) und Gebäude mit überwiegender Nutzung von Menschen mit Behinderung oder Einschränkungen (Abs.3) besondere Anforderungen Art. 48 Abs. 2 und 3 BayBO i.v. mit DIN Teil 2 Stellplätze Für öffentliche Gebäude und Arbeitsstätten sowie in Parkhäusern oder auf den für den Publikumsverkehr anzulegenden Parkplätzen sind mindestens 1 % der notwendigen Pkw-Stellplätze, mindestens jedoch zwei Stellplätze für Schwerbehinderte (Gehbehinderte oder Rollstuhlbenutzer) vorzusehen und zu reservieren (Interne Dienstanweisung, DIN ) Diese Stellplätze sollen möglichst nahe zum Ausgang bzw. zum Aufzug oder in der Nähe des Gebäudes liegen und möglichst überdacht sein. Die Bewegungsfläche vor der Längsseite eines Kfz muss mindestens 150 cm tief sein. Daraus ergibt sich eine Gesamtstellplatzbereite von 350 cm (DIN ) Treppen (Art. 32 BayBO und DIN 18065) für alle öffentlich zugänglichen Treppen sind an beiden Seiten griffsichere Handläufe vorgesehen ( Art. 48 Abs. 4 Satz 6 BayBO). Bei Gebäuden nach Abs. 3 alle vom Personenkreis genutzten Treppen. 33
34 Checklisten Öffentlich zugängliche Gebäude Sanitärräume C.öffentlich zugängliche Gebäude (Abs.2) und Gebäude mit überwiegender Nutzung von Menschen mit Behinderung oder Einschränkungen (Abs.3) besondere Anforderungen Art. 48 Abs. 2 und 3 BayBO i.v. mit DIN Teil 2 Sanitärräume (Art. 48 Abs. 4 Satz 9 BayBO und DIN ) mindestens eine für Rollstuhlbenutzer geeignete Toilettenkabine mit Rollstuhl zugänglich und barrierefrei nutzbar (schwellenlos) Lichte Türdurchgangsbreite mind. 90 cm, nach außen aufschlagend (DIN ) Ausreichende Bewegungsfläche mindestens 150 cm x 150 cm auch vor den Sanitärobjekten wie WC-Becken, Waschtisch (DIN ). 34
35 Checklisten Aufzüge (Art. 37 Abs. 4 und 5 BayBO) Aufzug in einem Gebäuden mit mehr als 13 m Höhe vorhanden Öffentlich zugängliche Gebäude Aufzüge Flure Türen Der Aufzug ist von allen Räumen in den dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Gebäudeteilen und der öffentlichen Verkehrsfläche stufenlos erreichbar. Bei Gebäuden nach Abs. 3 alle vom Personenkreis genutzten Räume. Aufzug zur Herstellung der Barrierefreiheit bei einem Gebäude mit weniger als 13m Höhe vorhanden ( Art. 48 Abs. 4 Satz 10 BayBO) Der Aufzug ist von allen Räumen in den dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Gebäudeteilen und der öffentlichen Verkehrsfläche stufenlos erreichbar. (Bei Gebäude nach Abs. 3 alle vom Personenkreis genutzten Räume.) Bewegungsfläche vor den Aufzügen mind. 150 cm x 150 cm (Art. 37 Abs. 5 Satz 3 BayBO i.v. mit DIN Teil 2) Türen und Flure (Art. 48 BayBO i.v. mit DIN ) Breite der Flure mindestens 150 cm (Art. 48 Abs. 4 Satz 8 BayBO i.v. mit DIN ) Bewegungsfläche vor Türen mind. 150 cm x 150 cm (DIN ) Türen, lichte Breite mind. 90 cm (Art. 48 Abs. 4 Satz 1 BayBO i.v. mit DIN ) 35
36 Stichprobenkontrolle - Wege 100% 12 95% 90% 0% 8% 85% 5% 17% 7% 3% 9% 6% 10 80% 75% 70% 65% 8 60% 55% 50% Spalte 1 45%6 Spalte 2 40% Spalte 3 35% 30% 4 25% 20% nicht prüf bar 15% ja nein 10%2 5% 0% 0 85% 84% Hauptweg Eindeutige min. 1,5 m WegefühZeile 1 rung breit 89% 85% 82% 76% 100% 83% Wegneigung max. 6% Verweil plätze Fahrbahnabgrenzung 3 min. Zeile 3 cm Schwellen max. 2 cm Hauseingang min. 90Zeile cm4 breit Erreichbarkeit Spielplatz und Müll Zeile 2 36
37 Stichprobenkontrolle - Rampen 100% 95% 0% 11% 0% 5% 0% 64% 0% 20% 90% 0% 0% 8% 17% 85% 80% 75% 70% 65% 60% 55% 50% 45% 40% 35% 30% 25% nicht prüfbar 20% nein ja 15% 10% 5% 0% 89% 95% 36% 80% 75% 100% Neigung max. 6% Breite 1,2m Beidseitiger Handlauf Podeste, Zwischenpodeste Radabweiser griffige Oberfläche 37
38 Stichprobenkontrolle Treppen und Aufzüge % 95% 2% 0% 0% 17% 8% 90% 85% 10 80% 75% 70% 8 65% 60% 55% 50% 6 Spalte 1 Spalte 2 45% Spalte 3 40% 35% 4 30% 25% nicht prüfbar 20% nein ja 15% 2 10% 5% 0% 0 98% 100% ausreichende Zeile 1 Treppenbreite > 13 m: Nutzfläche Zeile 2 1,1 m x 2,1 m 100% > 13 m: Haltestellen Zeile 3 pro Etage 83% < 13 m: Nutzfläche 1,1 m x 1,4 m 85% Zeile 4 Aufzugstüren min. 90cm breit 38
39 Stichprobenkontrolle - Wohnungen Zugang 100%12 8% 95% 3% 90% 0% 0% 22% 5% 0% 63% 85% 10 80% 75% 70% 65% 60% 8 55% 50% 45% Spalte 1 6 Spalte 2 40% Spalte 3 35% 30% 25% 4 nicht prüfbar 20% nein 15% ja 10% 5% 2 0% 0 89% 94% Abstellräume vorhanden Abstellräume leicht erreichbar Zeile 1 31% Handläufe beidseitig und griffsicher Zeile 2 100% 100% 78% 95% 100% Aufzüge stufenlos erreichbar Aufzüge: Bewegungsfläche 1,2 m x 1,2Zeile m3 Breite der Flure 1,2 m, Wendeflächen 1,5 m x 1,5 m Bewegungsflächen vor Türen 1,2 m x Zeilem 4 1,2 Wohnungseingangstüren 90 cm 39
40 Stichprobenkontrolle - Wohnräume 100% 95% 10% 21% 3% 90% 3% 28% 41% 85% 80% 75% 70% 65% 60% 55% 50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% nicht prüfbar 15% nein 10% 5% 0% ja 87% 76% 95% 92% 69% 54% Türen 80 cm Bewegungsfläche 1,2 m x 1,2 m mit Rollstuhl zugänglich und nutzbar (schwellenlos) Sanitärräume: mit Rollstuhl zugänglich und nutzbar (schwellenlos) Badtür 80 cm nach außen aufschlagend Bewegungsfläche Bad 1,2 m x 1,2 m 40
41 Es gibt noch viel zu tun... Vielen Dank 41
43 bei Gebäuden ab 13 m Höhe: Aufzugsfläche 1,10 x 2,10 m 0m 1,2 0m) (1,5 ( 2,10 m ) 1,10 m 1,40 m 0,80 m (0,90 m) 0m 1,2 0m) (1,5 0,90 m 0,90 m 0m 1,2 0m) (1,5 1,0 m 1,50 m 0m 1,2 0m) (1,5 W 0,80 m (0,90 m) 0m 1,2 0m) (1,5 0,80 m (0,90 m) 0,90 m 0m 1,2 ) 0m (1,5 0m 1,2 0m) (1,5 0,80 m (0,90 m) 0m 1,2 0m) (1,5 Müll Barrierefreies Wohngebäude nach BayBO Mindestmaße Bei rollstuhlgerechtem Ausbau nach DIN Teil 1 sind größere Flächen vorzusehen zum Beispiel Bewegungsflächen 1,50 m x1,50 m, Türdurchgangsbreiten auch in den Wohnungen 0,90 m. Für die Planung einer Wohnung nach DIN siehe auch Leitfaden der Bayerischen Architektenkammer und der Obersten Baubehörde. 0,90 m 0,90 m 1,50 m 1,20 m (1,50 m) bodengleiche Dusche Ablauf, Zulauf auch für Wanne geeignet 0m 1,2 0m), (1 5 0,80 m (0,90 m) W 0,80 m (0,90 m) 0m 1,2 0m) (1,5 0m 1,2 0m), (1 5 1,50 m 43
44 0m 0 1,5 2,30 m 1,5 1,50 m 5,0 m m 70 0m 0 1,5 2,30 m 1,5 90 1,50 m m 90 1m + 0,70 0 1,5 +/- 0,00 m 90 3,50 m 3,50 m 6% 6% 1,50 m 6m 1,50 m 5,0 m 1,50 m Freischankfläche 52 m² 36 Plätze 6% 1,20 m + 0,70 Küche 1,5 m 1,50 m 0m Aufzug 1,1m x 1,4 m 3,30 m 1,5 Gaststätte 146 m² 81 Plätze 2,80 m 1,20 m 1,5 m 44
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- sie an Treppenaugen und Zwischenpodesten nicht unterbrochen werden;
ARCHITEKTURBÜRO DR. HEMPEL B E R A T U N G B E G U T A C H T U N G P L A N U N G LANGOBARDENSTRASSE 64 01239 DRESDEN TEL. (0351) 4 90 19 39 FAX (0351) 4 90 19 38 Barrierefreie Handläufe - Kommentar 1.
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Kanzlei Augsburg, 12. Dezember 2002 Böld & Kollegen Rechtsanwalt Willi Reisser Hallstr. 11 86150 Augsburg Tel. (0821) 34514-0 Fax. (0821) 34514-25 e-mail: willi.reisser@t-online.de Rechtsgutachten zum
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