Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20U%201084/05
Timestamp: 2019-10-18 14:50:01
Document Index: 167354097

Matched Legal Cases: ['§ 7', 'Art. 13', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', 'Art. 13', '§ 7', 'Art. 13', '§ 7', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 3', '§ 7']

OLG Nürnberg, 25.10.2005 - 3 U 1084/05 - dejure.org
OLG Nürnberg, 25.10.2005 - 3 U 1084/05
https://dejure.org/2005,666
OLG Nürnberg, 25.10.2005 - 3 U 1084/05 (https://dejure.org/2005,666)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 25.10.2005 - 3 U 1084/05 (https://dejure.org/2005,666)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 25. Januar 2005 - 3 U 1084/05 (https://dejure.org/2005,666)
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Produktempfehlung per E-Mail mit weiterer Werbung
Wettbewerbswidrigkeit von Produktempfehlungsmails
nomos.de , S. 24
Unterlassungsanspruch gegen Versandhandelsunternehmen, Direktwerbung
Begriff der "Produktempfehlung"; Wertung einer E-Mail als belästigende Werbung; Zusenden von Werbung auf elektronischem Wege
Zur Werbung im Versandhandel als unzumutbare Belästigung
UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3; RL. 2002/58/EG Art. 13
Vereinbarkeit einer Produktempfehlung per E-Mail eines Dritten an einen von diesem ausgesuchten Empfänger, die - was der Dritte nicht weiß - eine über das Produkt hinausgehende Werbung enthält mit § 7 II Nr.3 UWG
§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG, § 7 Nr. 1 u. 2 TDG
Tell-a-friend-Werbung / Freundschaftswerbung im Onlineshop ist wettbewerbswidrig
Die Werbung "einem Freund empfehlen" ist wettbewerbswidrig, wenn weitere Werbung zugefügt wird
heise.de (Pressebericht, 26.11.2005)
Unzulässige Huckepack-Werbung
§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG; RL 2002/58/EG Art. 13
Produktempfehlung per E-Mail mit weiterer Werbung; Internetrecht, Wettbewerbsrecht
Bereitstellung einer Möglichkeit zur Produktempfehlung per E-Mail
Produktweiterempfehlung mit Werbung per E-Mail wettbewerbswidrig
rechtzweinull.de (Entscheidungsanmerkung und Auszüge)
Empfehlungsmarketing im Internet - Tell-a-Friend Funktion nur unter engen Grenzen rechtlich zulässig
archive.org (Leitsatz)
UWG § 7 Abs. 2, Nr. 3 RL. 2002/58/EG Art. 13
Produktempfehlung per E-Mail darf keine weitere Werbung enthalten
antispam-ev.de (Rechtsprechungsübersicht)
Empfehlungsmails sind Spam
Gescheiterte Umgehung des Verbots von Werbe-E-Mails
Vorsicht bei Produktempfehlungs-E-Mails im Internet durch Kunden
Produktempfehlung per E-Mail
Rechtliche Anforderungen an die Produkt-Empfehlen-Funktion
Als Tell-A-Friend-Funktion bekannte Weiterempfehlungsfunktion eines Online-Versandhandels ist wegen unzumutbarer Belästigung der Verbraucher unzulässig - Verstoß gegen § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG begründet wegen fehlendem Einverständnis des Empfängers Wettbewerbswidrigkeit ...
Newsletter - Tell-a-friend - Produktempfehlungen
wekwerth.de (Kurzanmerkung)
rechtzweinull.de (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
LG Nürnberg-Fürth, 21.04.2005 - 1 HKO 10587/04
BGH, 29.05.2008 - I ZR 189/05
ZIP 2005, 2273
GRUR 2006, 167 (Ls.)
GRUR-RR 2006, 26
GRUR-RR 2009, 40 (Ls.)
MMR 2006, 111
BGH, 12.09.2013 - I ZR 208/12
cc) Entgegen der Ansicht der Beklagten kommt es für die Einordnung als Werbung nicht darauf an, dass das Versenden der Empfehlungs-E-Mails letztlich auf dem Willen eines Dritten beruht (aA OLG Nürnberg, GRUR-RR 2006, 26).
Facebook Freundefinder unzulässig
Die Versendung der Mails beruht auch nicht allein auf dem Entschluss eines Dritten, also der einladenden Nutzer (vgl. dazu OLG Nürnberg MMR 2006, 111, 112).
LG Köln, 23.10.2012 - 11 S 122/12
Weiterempfehlungs-E-Mails sind nicht zwangsläufig wettbewerbswidrig
Denn ein werbender Charakter kann den betreffenden Emails, die die Adresse eines gewerblichen Internet-Auftrittes bekanntgeben bzw. den Versand von elektronischen Informationsschreiben vorbereiten, nicht abgesprochen werden (…vgl. Harte-Bavendamm/Henning-Bodewig, UWG, 2. Aufl., 2009, § 7 UWG, Rn. 200 mit Verweis auf LG Berlin zur Newsletter-Anfrage sowie OLG Nürnberg, Urteil vom 25.10.2005, 3 U 1084/05, juris-Rn. 45: "Werbung im weitesten Sinn").
Die Kammer tritt insoweit der Ansicht des OLG Nürnberg bei, insoweit dieses in einem obiter dictum in seinem Urteil vom 25.10.2005 (3 U 1084/05, juris-Rn. 45) zu dem Ergebnis kommt, dass eine Empfehlungs-Email, wie sie streitgegenständlich ist, nicht als wettbewerbswidrig angesehen werden könne.
OLG Nürnberg, 27.11.2006 - 3 W 2364/06
Prüfung der Erheblichkeitsgrenze des § 3 UWG bei Vorliegen aller …
Bei der Anwendung des konkreten Unlauterkeitstatbestandes § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG ist sich das Beschwerdegericht durchaus im Klaren, dass im Einzelfall bereits das Zusenden einer einzigen E-Mail ausreichen kann, um eine unzumutbare Belästigung zu begründen (so der vom Senat bereits entschiedene Fall, GRUR-RR 2006, 26 f).