Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/212570
Timestamp: 2018-09-23 11:51:12
Document Index: 150015445

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 16', '§ 13', '§ 19', '§ 4', '§ 19']

Ergebnis: Generalplanungsleistungen (Innenraumplanun...competitionline
(ID 3-212570)
Entscheidung 11.04.2016
Art der Leistung Objektplanung Innenräume / Tragwerksplanung / Generalplanerleistung / Technische Ausrüstung / Denkmalschutz
Baukosten 12.250.000	EUR	inkl. USt.
Die Stadt Witten beabsichtigt die Sanierung ihres 1926 errichteten und seit 1985 unter Denkmalschutz stehenden Rathauses. Dafür wird ein neues Nutzungskonzept benötigt, um das Rathaus für eine bürgerorientierte Kernverwaltung neu zu erschließen.
Die Bruttogeschossfläche beträgt ca. 19 800 m², die verfügbare Nettogeschossfläche ca. 14 800 m².
Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist zum Juni 2020 zu realisieren, wobei die Ausführung in 2 separate Bauabschnitte unterteilt wird.
Das Budget für die Innenraumgestaltung beträgt 12 250 000 EUR brutto.
Ihre Aufgabe ist die Entwicklung einer Vorplanung, die durch weitere Abstimmungsprozesse zu optimieren und bis zur Realisation weiterzuentwickeln ist.
Die Aufgabenstellung umfasst dabei insbesondere die Planung und Umsetzung eines repräsentativen Empfangsbereich als Bürgerzentrum, reicht über die Schaffung von Meeting Zonen, Drop-In Bereichen und Silent Rooms bis hin zur optimierten Anordnung der Arbeitsplätze der einzelnen Stadtämter mit unterschiedlichen Anforderungen und möglichen Raumstrukturen.
Die Planung einer transluzenten Überdachung als thermische Gebäudehülle über einen vom Bestandsgebäude umschlossenen Hof und die Integration des neu gewonnenen Innenraums in das Gesamtkonzept sind ebenfalls Teil der zu erbringenden Leistungen.
Die gesamte Planungsaufgabe bearbeiten Sie als Generalplaner und entwickeln eine integrale Lösung.
Anforderungen an den Schallschutz und die Raumakustik und die hierauf aufbauende Konzeption der technischen Gewerke Lüftung, Heizung, Elektrotechnik sind in einem integralen Konzept darzustellen. Flächenwirtschaftliche Aspekte sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie die Arbeitsprozesse und Abläufe der mindestens 500 Arbeitsplätze.
Eine enge Abstimmung und Beratung mit den Architekten und Ingenieuren der Stadt Witten sowie den betroffenen Nutzern ist erforderlich.
Für das Konzept ist sowohl die Unterbringung in Einzelbüros als auch die Entwicklung innovativer Raumlösungen denkbar. Die Besprechungs- und Veranstaltungsräume sowie der Öffentlichkeitsbereich sollen so konzipiert werden, dass die Kombination von unterschiedlichen Räumen sowie eine flexible Veränderung der Struktur möglich ist. Insgesamt soll das Konzept so ausgerichtet sein, dass mögliche zukünftige Veränderungen der Struktur leicht und mit geringen Kosten umgesetzt werden können.
Leistungen gemäß geltender HOAI
Die folgenden Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß geltender HOAI 2013 sind zu erbringen:
— Planung für Umbauten und Modernisierungen von Gebäuden und Innenräumen,
— auf die Tätigkeiten abgestimmte Arbeitsplatzlösungen mit Erfüllung abgestimmter Störpegelabfälle von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz und
— auf die Arbeitsplätze abgestimmte technische Gebäudeausrüstungen bei weitestgehender Nutzung, Ergänzung und geringfügiger Modernisierung der bestehenden technischen Gebäudeausrüstung.
Zunächst sind die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-4 HOAI zu erbringen, die Beauftragung der Leistungsphasen 5-9 erfolgt ggf. optional.
Die Leistungen der Technischen Ausrüstung umfassen beim geplanten Vorhaben die folgenden Fachplanungen für das Objekt:
— Wärmeübertragungsflächen,
— arbeitsplatzspezifische Belüftung,
— Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken.
Der Generalplaner hat die für die Vergaben der Bauleistungen maßgeblichen vergaberechtlichen Bestimmungen einzuhalten.
Bereits erbrachte Leistungen, vorliegende und zu integrierende Planungsleistungen:
Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und Machbarkeitsstudien wurden bereits erbracht. Leistungsphasen 1 (vollständig) und 2 (teilweise) der Gebäudeplanung einschließlich des Brandschutzes und der Fachplanung sowie Beratungsleistungen der Geotechnik, der thermischen Bauphysik, der Starkstromplanung und der baulichen Planungsleistungen mit Instandhaltung der teilweise denkmalgeschützten Baukonstruktion werden durch die Stadt Witten (Amt für Gebäudemanagement) übernommen.
Für die Konfiguration der Büroflächen und die Anordnung der Arbeitsplätze sind die Vorgaben aus der Voruntersuchung und Machbarkeitsstudie zu nutzen.
Gesucht wird ein Generalplaner; diese Eigenschaft kann auch durch die Zusammenarbeit mehrerer Fachplaner erfüllt werden.
Zur technischen Leistungsfähigkeit siehe: III.2.3) der Auftragsbekanntmachung.
Adresse des Bauherren DE-58449 Witten
Zu Händen von: Herrn Lange
Telefon: +49 23025814048
E-Mail: MjE1a1ZfZWNSXVZkH2dWY1hSU1ZSXmUxZGVSVWUeaFplZVZfH1VW
Fax: +49 2302581474049
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.witten.de
Generalplanungsleistungen (Innenraumplanung, TGA, Statik) „Sanierung, Modernisierung und Nutzungsverdichtung des Rathauses als zentraler Teil einer umfassenden Neuordnung der Standorte der Stadtverwaltung Witten“.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Rathaus Witten.
NUTS-Code DEA56
Beschreibung der Optionen: Beauftragung der Leistungsphasen ab Genehmigungsplanung, 5-9 HOAI.
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 4 000 000 EUR (je Schadensfall, 2-fach maximiert im Versicherungsjahr) und für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 4 000 000 EUR (je Schadensfall, 2-fach maximiert im Versicherungsjahr).
Darlegung der besonderen Bedingungen: Besondere Auftragsbedingungen ergeben sich aus dem TVgG-NRW (s. auch VI.3).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1. Schriftliche Unternehmensdarstellung/Firmenprofil;
2. Eigenklärung folgenden Inhalts: „Hiermit erklären wir, dass in Bezug auf unser Büro/Unternehmen keine Ausschlussgründe im Sinne des § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF vorliegen“;
3. Eigenerklärung im Sinne des § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 13 Abs. 1 TVgG-NRW nicht vorliegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben vorzulegen:
1. Angaben zum Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren;
2. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. den Anforderungen unter Ziff. 3.1.1. der Bekanntmachung durch eine Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen (jeweils Kopie ausreichend) wird.
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
Auflistung mindestens zweier, in den letzten 5 Jahren (seit 09/2010) und gegenwärtig seit mindestens 8 Monaten erbrachten Leistungen vergleichbarer Art (Innenraumplanung als Generalplanerleistung) bei Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, insbesondere von Verwaltungs- und ähnlichen Gebäuden mit jeweils mindestens 1 000 m2 BGF oder 100 Arbeitsplätzen in Form einer funktionalen Bürolandschaft („Open-Space“). Die Darstellung der Referenzen soll möglichst folgende konkrete Angaben enthalten:
— Zur Größe der beplanten Fläche oder Anzahl der geplanten Arbeitsplätze;
— Nachweis über die eigene Leistungserbringung „Gestaltung Bürowelt mit Büromöblierungs- und Nutzungskonzepten“;
— Zu den Leistungsbildern und Leistungsphasen (nach HOAI) im Rahmen der Generalplanungsleistungen (Inneraumplanung); Angaben, inwieweit die jeweiligen Leistungen selbst/in einer Arbeitsgemeinschaft oder durch Nachunternehmer ausgeführt wurden;
— Zur Wirtschaftlichkeit (KG 300, 400, ggf. KG 600 je Arbeitsplatz).
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Qualifikation des Auftragnehmers gem. § 19 VOF.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber am Verhandlungsverfahren beteiligt. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
1. Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag form- und fristgerecht eingereicht wurde und alle unter Ziff. III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die nicht fristgerecht oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag und/oder nicht entsprechend gekennzeichnet) eingehen oder die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen gem. Ziff. III.2) der Bekanntmachung grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 5 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dies kann u. a. durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen (vgl. Abs. 6 VOF).
3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zu den in den letzten 5 Jahren und gegenwärtig seit mindestens 8 Monaten erbrachten Leistungen vergleichbarer Art gem. Ziff. III.2.3) der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage (Erfahrung mit möglichst ähnlichen Aufgabenstellungen) im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenen Leistungen zu erbringen. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, ist die anhand der Angaben zur Referenzlage nachgewiesene Erfahrung mit der Durchführung von Generalplanungsleistungen (Innenraumplanung, TGA, Statik) möglichst vergleichbarer Art und möglichst vergleichbaren Umfangs bei Neu- und Sanierungsprojekten mit möglichst vergleichbaren Anforderungen. Maßgebend ist dabei nicht die Anzahl von Referenzprojekten, sondern deren Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen.
65.324.15
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem (selbst verfassten) Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Generalplanungsleistungen Rathaus“ bis zu dem unter Ziff. IV. 3.4 genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend den Anforderungen unter Ziff. III.2.1) bis III.2.3) der Bekanntmachung zu gliedern.
2. Neben den in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen stehen derzeit keine weiteren Informationen oder Unterlagen (wie z. B. ein Bewerbungsbogen) zur Verfügung, die von am Auftrag interessierten Unternehmen angefordert werden können.
3. Die Stadt Witten hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese jeweils bei Angebotsabgabe bekannt sind, die unter § 4 und § 19 Abs. 1 TVgG-NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben.
Deutschland-Witten: Planungsleistungen im Bauwesen
2016/S 150-272288
E-Mail: MjE5Z1JbYV9OWVJgG2NSX1ROT1JOWmEtYGFOUWEaZFZhYVJbG1FS
Fax: +49 2302581474048
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Witten Rathaus.
Die Bruttogeschossfläche beträgt ca. 19 800 m2, die verfügbare Nettogeschossfläche ca. 14 800 m2.
Leistungen gemäß geltender HOAI:
Wert: 2 269 300 EUR
1. Projektkonzept. Gewichtung 25
2. Bearbeitungsorganisation. Gewichtung 50
3. Honorarangebot (Pauschal). Gewichtung 25
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 197-357401 vom 10.10.2015
E-Mail: MTRlamJrPGdvbCldbl9kZXBhZ3Bhaipfa2k=
Telefon: +49 234959910
Fax: +49 2349599133
Wert: 2 267 530 EUR
Fax: +49 23025814748
Ausschreibung veröffentlicht 12.10.2015
Ergebnis veröffentlicht 05.08.2016
Wettbewerbs-ID 3-212570