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Timestamp: 2016-10-28 14:06:31
Document Index: 198451644

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'in fine', 'Art. 105', 'BGE']

Der 1965 geborene K.________ meldete sich im Dezember 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach beruflich-erwerblichen und medizinischen Abkl�rungen (u.a. Einholung des Gutachtens vom 23. M�rz 2007 und des Verlaufsgutachtens vom 25. M�rz 2009 der Medizinischen Abkl�rungsstelle [MEDAS]) und nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen mit Verf�gung vom 7. Juli 2009 den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente.
Die Beschwerde des K.________ wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen nach zweifachem Schriftenwechsel mit Entscheid vom 24. M�rz 2011 ab.
K.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, der Entscheid vom 24. M�rz 2011 sei aufzuheben und ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventualiter die Sache zur Vornahme weiterer Abkl�rungen an das kantonale Versicherungsgericht oder an die IV-Stelle zur�ckzuweisen.
Mit Verf�gung vom 27. Juni 2011 ist das Gesuch des K.________ um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses abgewiesen worden.
Die Vorinstanz hat festgestellt, aufgrund des beweiskr�ftigen Verlaufsgutachtens der MEDAS vom 25. M�rz 2009 bestehe in leidensangepassten, dem Anforderungsprofil entsprechenden T�tigkeiten eine Arbeitsf�higkeit von 100 %. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsf�higkeit nicht eingeschr�nkt. Selbst bei Gew�hrung eines Abzugs vom Tabellenlohn (nach BGE 126 V 75) von 25 % habe der Beschwerdef�hrer daher keinen Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
2.1 Der Beschwerdef�hrer bestreitet zur Hauptsache den Beweiswert des Administrativgutachtens vom 25. M�rz 2009. Insbesondere beantworte die Expertise die entscheidrelevante Frage nach einer somatoformen Schmerzst�rung nicht umfassend; die Diagnose einer Neurasthenie sei nicht begr�ndet und k�nne nicht nachvollzogen werden. Diese Vorbringen, soweit es sich dabei nicht um unzul�ssige appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung handelt (Urteil 9C_735/2010 vom 21. Oktober 2010 E. 3), sind nicht stichhaltig. Der psychiatrische Gutachter der MEDAS diskutierte das Vorliegen einer St�rung aus der somatoformen Gruppe. Dabei erw�hnte er die Kriterien, welche nach der Rechtsprechung f�r den invalidisierenden Charakter einer Schmerzst�rung ohne ad�quates somatisches Korrelat massgebend sind (vgl. dazu etwa Urteil 9C_1040/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.4.1 mit Hinweisen). Er begr�ndete, weshalb nach seiner Auffassung eine Neurasthenie, nicht hingegen eine somatoforme Schmerzst�rung gegeben sei. Dabei hielt er insbesondere fest, die Vagheit und Unbestimmtheit aller Angaben machten die St�rung letztlich nicht nachvollziehbar (Bericht vom 2. M�rz 2009).
2.2 Im Weitern trifft zu, dass verschiedene �rzte von einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung oder von einer Schmerzverarbeitungs- resp. ausgepr�gten Somatisierungsst�rung ausgingen. Selbst wenn indessen ein solches oder ein damit vergleichbares pathogenetisch-�tiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage (BGE 136 V 279 E. 3.2.3 S. 283; 132 V 393 E. 3.2 in fine S. 399) vorliegen w�rde, erg�be sich daraus nichts zu Gunsten des Beschwerdef�hrers. Die Vorinstanz hat zwar die Kriterien chronische k�rperliche Begleiterkrankungen mit mehrj�hrigem Krankheitsverlauf bei unver�nderter oder progredienter Symptomatik ohne l�ngerfristige Remission, sozialer R�ckzug in allen Belangen des Lebens, verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missgl�ckten, psychisch aber entlastenden Konfliktbew�ltigung bejaht. Anderseits ist unbestrittenermassen keine psychische Komorbidit�t von erheblicher Schwere, Intensit�t, Auspr�gung und Dauer gegeben. Sodann haben nach nicht offensichtlich unrichtiger, f�r das Bundesgericht verbindlicher Feststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) die konsequent durchgef�hrten ambulanten und/oder station�ren Behandlungsbem�hungen zwar zu keinem befriedigenden Ergebnis gef�hrt und die Rehabilitationsmassnahmen sind gescheitert; diese Massnahmen waren jedoch nicht durch Motivation oder Eigenanstrengung des Beschwerdef�hrers gekennzeichnet, obschon ihm dies ohne weiteres zugemutet werden k�nnte. So wurde im Austrittsbericht des Rheuma- und Rehabilitationszentrums X.________ vom 24. November 2004 mangelnde Bereitschaft in den Belastungstests w�hrend des Aufenthalts vom 20. Oktober bis 10. November 2004 erw�hnt. Im Weitern wies der rheumatologische Gutachter der MEDAS in seinem Bericht vom 16. Januar 2009 auf die Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem in der klinischen Untersuchung gezeigten Verhalten des Exploranden hin, was ebenfalls gegen den invalidisierenden Charakter einer somatoformen Schmerzst�rung spricht (BGE 131 V 49 E. 2.1 S. 51). Unter diesen Umst�nden verletzt der vorinstanzliche Schluss, dass kein invalidisierendes psychisches Leiden gegeben sei, kein Bundesrecht.
Der in diesem Verfahren eingereichte �rztliche Bericht vom 3. Mai 2011, soweit �berhaupt beachtlich (Urteil 9C_126/2011 vom 8. Juli 2011 E. 4.3), gibt zu keiner anderen Betrachtungsweise Anlass.
2.3 Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer, im MEDAS-Gutachten vom 25. M�rz 2009 werde nicht nachvollziehbar dargelegt, aus welchen Gr�nden trotz anerkanntermassen gestellten Diagnosen mit wesentlicher Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�r eine adaptierte T�tigkeit eine 100%ige Leistungsf�higkeit bestehen solle. Was er zur Begr�ndung vorbringt, stellt indessen lediglich unzul�ssige appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung dar (Urteil 9C_735/2010 vom 21. Oktober 2010 E. 3).
Die Beschwerde ist somit unbegr�ndet.