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Timestamp: 2016-10-28 16:23:17
Document Index: 6701457

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 83', 'Art. 43', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 62', 'Art. 33', 'e contrario', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 91', 'Art. 61', 'Art. 62', 'BGE', 'Art. 62', 'Art. 10', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 62', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 61', 'Art. 62', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 96', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'EGMR', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 121', 'BGE', 'EGMR', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_685/2014 (13.02.2015)
2C_685/2014 � � Urteil vom 13. Februar 2015
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Peter F. Siegen,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, vom 27. Juni 2014.
�A.________ (geb. am 3. November 1982) ist mazedonischer Staatsb�rger. Am 12. Januar 2005 heiratete er eine in der Schweiz niederlassungsberechtigte Landsfrau und reiste am 24. M�rz 2005 in die Schweiz ein. Er erhielt eine Aufenthaltsbewilligung (letztmals verl�ngert bis am 31. M�rz 2013) zum Verbleib bei der Ehefrau. Die beiden gemeinsamen S�hne des Ehepaars wurden am 10. Juli 2007 und am 1. Mai 2013 geboren; sie verf�gen wie ihre Mutter �ber die Niederlassungsbewilligung.
�A.________ wurde zun�chst durch das Bezirksamt Baden wie folgt verurteilt:
- Strafbefehl vom 2. Dezember 2009: Busse von Fr. 100.-- wegen Nichtbeachtens des Vorschriftssignals "Verbot f�r Motorwagen", begangen am 19. Juli 2009;
- Strafbefehl vom 10. Juni 2010: Geldstrafe von zehn Tagess�tzen zu je Fr. 90.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, und Busse von Fr. 200.-- wegen mehrfacher Nichtabgabe des entzogenen Fahrzeugausweises und der Kontrollschilder trotz beh�rdlicher Aufforderung, begangen zwischen dem 7. und 15. April 2010;
- Strafbefehl vom 25. Oktober 2010: Ersatzfreiheitsstrafe von einem Tag wegen Nichtbezahlens einer Verwaltungsbusse von Fr. 40.--;
- Strafbefehl vom 4. November 2010: Busse von Fr. 100.-- wegen Widerhandlung gegen das Personenbef�rderungsgesetz, begangen am 20. Juli 2010.
�Am 12. Dezember 2012 verurteilte das Bezirksgericht Baden A.________ zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, und zu einer Busse von Fr. 500.-- wegen bandenm�ssigen Diebstahls, mehrfacher Sachbesch�digung, mehrfachen Hausfriedensbruchs und Widerhandlung gegen das Gew�sserschutzgesetz, begangen zwischen dem 2. Januar 2011 und August 2011. Der bedingte Vollzug der mit Strafbefehl vom 10. Juni 2010 bedingt ausgesprochenen Geldstrafe wurde widerrufen.
�Nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs, von dem A.________ am 16. Juli 2013 und am 16. August 2013 Gebrauch machte, verf�gte das Amt f�r Migration und Integration des Kantons Aargau am 4. Oktober 2013 die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung und forderte A.________ auf, die Schweiz sp�testens 60 Tage nach Eintritt der Rechtskraft der Verf�gung zu verlassen. Die dagegen erhobene Einsprache wies das Amt f�r Migration und Integration am 4. Februar 2014 ab.
�Das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau best�tigte diesen Entscheid mit Urteil vom 27. Juni 2014.
�A.________ erhebt am 4. August 2014 Beschwerde beim Bundesgericht mit den Antr�gen, das angefochtene Urteil aufzuheben und das Amt f�r Migration und Integration anzuweisen, die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern; eventuell sei die Sache zur Vornahme weiterer Abkl�rungen und zu neuem Entscheid an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
�Das Verwaltungsgericht, das Amt f�r Migration und Integration sowie das Staatssekretariat f�r Migration (ehemals Bundesamt f�r Migration) beantragen die Abweisung der Beschwerde.
�A.________ hat sich am 15. September 2014 replikweise ge�ussert.
1.1.�Der verfahrensabschliessende Entscheid des Verwaltungsgerichts als letzter kantonaler Gerichtsinstanz in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts unterliegt grunds�tzlich der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 lit. a BGG, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 90 BGG). Gem�ss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde unzul�ssig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt. Ausl�ndische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben gem�ss Art. 43 Abs. 1 AuG Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Ein bundesrechtlicher Anspruch ist somit gegeben. Der Beschwerdef�hrer kann sich zudem auf das Recht auf Achtung des Familienlebens nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145; 130 II 281 E. 3.1 S. 285). Ob der Anspruch zu bejahen ist, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179). Die Beschwerde ist zul�ssig.
1.2.�Die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und Art. 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden (BGE 139 II 404 E. S. 415). In Bezug auf die Verletzung von Grundrechten gilt eine qualifizierte R�ge- und Substanziierungspflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 136 II 304 E. 2.5 S. 314).
3.1.�Die Aufenthaltsbewilligung war dem Beschwerdef�hrer gest�tzt auf Art. 43 Abs. 1 AuG erteilt und mehrmals verl�ngert worden. Gem�ss Art. 62 lit. b AuG kann die zust�ndige Beh�rde die Bewilligung widerrufen bzw. eine Verl�ngerung verweigern (vgl. auch Art. 33 Abs. 3 AuG e contrario), wenn die ausl�ndische Person zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt oder gegen sie eine strafrechtliche Massnahme angeordnet wurde. Nach der Rechtsprechung f�llt unter den Begriff der l�ngerfristigen Freiheitsstrafe jede Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr (BGE 139 I 145 E. 2.1 S. 147; 135 II 377 E. 4.2 S. 379 ff.), wobei die Strafe sich zwingend auf ein einziges Strafurteil st�tzen muss (BGE 137 II 297 E. 2). Indessen spielt es keine Rolle, ob die Strafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (BGE 139 I 16 E. 2.1 S. 18; 139 I 31 E. 2.1 S. 32).
3.2.�Nach Auffassung des Beschwerdef�hrers ist die Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" durch das Bundesgericht unzutreffend. Die Grenze solle sich nicht daran orientieren, bis zu welchem Strafmass eine Geldstrafe noch m�glich sei. Massgeblich sei vielmehr, in welchem Bezug die Dauer einer verh�ngten Freiheitsstrafe zur m�glichen L�nge der Freiheitsstrafen stehe. Weil der gesetzliche Zeitrahmen der Freiheitsstrafe im Normalfall zwischen einem und 20 Jahren liege, k�nne nur eine mehrj�hrige Strafe als l�ngerfristig bezeichnet werden, nicht aber eine einj�hrige oder, wie vorliegend, eine Strafe von einem Jahr und vier Monaten. Die Gesetzesauslegung m�sse sich nach dem Wortlaut richten und nicht nach dem angeblich historischen (gemeint wohl: angeblichen historischen) Willen des Gesetzgebers. Dies m�sse jedenfalls hier gelten, wo der Gesetzgeber bewusst auf eine zeitliche Limitierung verzichtet habe. Schliesslich sei zu ber�cksichtigen, bis zu welcher Dauer der Vollzug einer Freiheitsstrafe aufgeschoben werden k�nne. Nach Art. 42 Abs. 1 StGB seien bedingte Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren m�glich, teilbedingte bis zu drei Jahren. Eine Strafe, f�r die noch der (vollst�ndig) bedingte Strafvollzug gew�hrt werden k�nne, d�rfe nicht als l�ngerfristig bezeichnet werden.
�Zudem spiele es sehr wohl eine Rolle, ob die Strafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen worden sei. Das Bundesgericht habe seine Rechtsauffassung diesbez�glich nicht begr�ndet. Die H�he der Strafe und die Gew�hrung des bedingten Strafvollzugs st�nden in einer Wechselwirkung. Deswegen lasse sich die Schwere des Verschuldens im migrationsrechtlichen Verfahren nicht allein aufgrund der Dauer der Freiheitsstrafe beurteilen. Die Gew�hrung der bedingten Strafe sei nicht nur Ausdruck einer Prognose �ber das k�nftige Verhalten des Verurteilten, sondern beinhalte auch faktisch und rechtlich eine Beurteilung des Verschuldens. Als f�r den bedingten Strafvollzug noch die Grenze von 18 Monaten gegolten habe, sei dieser Zusammenhang noch offensichtlicher gewesen und habe nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausdr�cklich ber�cksichtigt werden m�ssen. Schliesslich habe sich die H�he der Strafe auch danach zu richten, ob der bedingte, teilbedingte oder unbedingte Vollzug anzuordnen sei.
4.1.�Das Bundesgericht hat im Leitentscheid BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 379 ff. dargelegt, warum der Begriff der l�ngerfristigen Freiheitsstrafe - entgegen dem Willen von Bundesrat und Parlament - konkretisiert werden muss. Es hat die Grenze bei einem Jahr Freiheitsstrafe angesetzt mit der Begr�ndung, bis zu diesem Strafmass k�nne wahlweise eine Geld- oder Freiheitsstrafe ausgesprochen werden, weshalb eine Freiheitsstrafe in diesem Bereich kaum als l�ngerfristig bezeichnet werden k�nne.
4.2.�Das Gesetz muss in erster Linie aus sich selbst heraus, das heisst nach dem Wortlaut, Sinn und Zweck und den ihm zugrunde liegenden Wertungen auf der Basis einer teleologischen Verst�ndnismethode ausgelegt werden. Die Gesetzesauslegung hat sich vom Gedanken leiten zu lassen, dass nicht schon der Wortlaut die Norm darstellt, sondern erst das an Sachverhalten verstandene und konkretisierte Gesetz. Gefordert ist die sachlich richtige Entscheidung im normativen Gef�ge, ausgerichtet auf ein befriedigendes Ergebnis der ratio legis. Dabei befolgt das Bundesgericht einen pragmatischen Methodenpluralismus und lehnt es namentlich ab, die einzelnen Auslegungselemente einer hierarchischen Ordnung zu unterstellen. Insbesondere bei j�ngeren Gesetzen sind auch die Gesetzesmaterialien zu beachten, wenn sie auf die streitige Frage eine klare Antwort geben und dem Gericht damit weiterhelfen (BGE 140 I 305 E. 6.1 S. 310 f.; 140 V 8 E. 2.2.1 S. 11 mit Hinweisen).
�Die Ermittlung der ratio legis darf nicht nach den eigenen, subjektiven Wertvorstellungen des Gerichts, sondern hat nach den Vorgaben des Gesetzgebers zu erfolgen. Der Balancegedanke des Prinzips der Gewaltenteilung bestimmt nicht allein die Gesetzesauslegung im herk�mmlichen Sinn, sondern er f�hrt dar�ber hinaus zur Massgeblichkeit der bei der Auslegung gebr�uchlichen Methoden f�r den Bereich richterlicher Rechtssch�pfung, indem ein vordergr�ndig klarer Wortlaut einer Norm entweder auf dem Analogieweg auf einen davon nicht erfassten Sachverhalt ausgedehnt oder umgekehrt auf einen solchen Sachverhalt durch teleologische Reduktion nicht angewandt wird. Die Auslegung des Gesetzes ist zwar nicht entscheidend historisch zu orientieren, im Grundsatz aber dennoch auf die Regelungsabsicht des Gesetzgebers und die damit erkennbar getroffenen Wertentscheidungen auszurichten, da sich die Zweckbezogenheit des rechtsstaatlichen Normverst�ndnisses nicht aus sich selbst begr�nden l�sst, sondern aus den Absichten des Gesetzgebers abzuleiten ist, die es mit Hilfe der herk�mmlichen Auslegungselemente zu ermitteln gilt (BGE 140 I 305 E. 6.2 S. 311).
4.3.�Diese Leitlinien gelten auch f�r die Auslegung des Begriffs "l�ngerfristige Freiheitsstrafe". Massgeblich ist nicht, welches Strafmass ein unvoreingenommener Rechtsadressat oder Rechtsanwender spontan mit diesem Begriff verbinden w�rde. Vielmehr ist der (mutmassliche) Wille des Gesetzgebers zu ermitteln.
4.3.1.�Die Botschaft vom 8. M�rz 2002 zum AuG (BBl 2002 3709) enth�lt in Bezug auf Art. 61 lit. b E-AuG bzw. Art. 62 Abs. 1 lit. b E-AuG kaum verwertbare Hinweise. Immerhin geht daraus hervor, dass nach dem Willen des Bundesrates sehr kurze Freiheitsstrafen vom Begriff "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" nicht erfasst sein sollten (BBl 2002 3809) :
�"Der Widerruf soll insbesondere m�glich sein, wenn die betroffene Person zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde (Bst. b). Dabei ist jedoch im Einzelfall der Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit zu beachten (Art. 91). Bei sehr kurzen Freiheitsstrafen kann daher in der Regel von einer solchen Verf�gung abgesehen werden."
�Bei den Erl�uterungen zu Art. 61 lit. b E-AuG bzw. Art. 62 Abs. 1 lit. b E-AuG findet sich folgender Satz (BBl 2004 3810) :
�"Nach heutiger Praxis des Bundesgerichts ist eine Ausweisung m�glich, wenn die betreffende Person zu einer Freiheitsstrafe von zwei oder mehr Jahren verurteilt oder gegen sie eine strafrechtliche Massnahme angeordnet wurde (BGE 125 II 521)."
�In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Vorg�ngernorm von Art. 62 lit. b AuG, Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), den Begriff der Freiheitsstrafe �berhaupt nicht verwendet. Gem�ss Art. 10 Abs. 1 ANAG war der entsprechende Widerrufsgrund erf�llt, wenn der Ausl�nder wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde. Der in der Botschaft erw�hnte BGE 125 II 521 behandelt ausschliesslich die Frage, ob strafrechtliche Massnahmen unter das Tatbestandselement "gerichtlich bestraft" fallen. Indessen gab es - anders als die zitierte Passage der Botschaft vermuten l�sst - keine Praxis, welche auf eine Untergrenze von zwei Jahren Freiheitsstrafe als Ausweisungsgrund im Sinn von Art. 10 Abs. 1 ANAG schliessen liesse. Wegen der unterschiedlich normierten Widerrufsgr�nde nach Art. 10 Abs. 1 ANAG bzw. Art. 62 lit. b AuG kann die unter dem ANAG ge�bte Praxis (vgl. etwa Urteil 2C_745/2008 vom 24. Februar 2009 E. 5.1) f�r die Auslegung des Begriffs "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" nicht herangezogen werden.
4.3.2.�Eine Mehrheit der vorberatenden Kommission des Nationalrates hatte den Antrag gestellt, statt des Begriffs "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" die Formulierung "wenn die Ausl�nderin oder der Ausl�nder zu einer Freiheitsstrafe von zw�lf Monaten oder wiederholt zu einer kurzen Freiheits- oder Geldstrafe verurteilt wurde" in den Gesetzestext aufzunehmen. Der Nationalrat verwarf schliesslich diesen Antrag und folgte der Version des Bundesrates (AB 2004 N 1083-1090). Eine andere Untergrenze stand nicht zur Diskussion; in der st�nder�tlichen Debatte zu Art. 61 lit. b E-AuG bzw. Art. 62 Abs. 1 lit. b E-AuG wurde der Beschluss des Nationalrates, auf eine feste Grenze zu verzichten, diskussionslos angenommen (AB 2005 S 313). Der Konsens bestand offenbar darin, dass im Rahmen von Art. 61 lit. b E-AuG bzw. Art. 62 Abs. 1 lit. b E-AuG andere Strafarten ausgeschlossen sein sollten und dass eine kurze Freiheitsstrafe keinen Widerrufsgrund darstellen sollte. Aus diesem Grund hatte der Bundesrat das Element "Freiheitsstrafe" mit dem Merkmal "l�ngerfristig" spezifiziert. Dass der Nationalrat die von der vorberatenden Kommission vorgeschlagene Grenze von zw�lf Monaten Freiheitsstrafe verworfen hat, bedeutet nicht, dass der Gesetzgeber eine grundlegend andere Vorstellung davon hatte, was unter einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe im ausl�nderrechtlichen Kontext zu verstehen sei.
4.3.3.�Die Materialien zeigen, dass der Gesetzgeber mit "l�ngerfristig" eine Dauer im unteren Bereich der Freiheitsstrafen im Blick hatte und nicht, wie der Beschwerdef�hrer mit Verweis auf die maximale Dauer von Freiheitsstrafen geltend macht, im mittleren oder oberen Bereich. Die Grenze von zw�lf Monaten erweist sich damit nicht nur als sachgerecht, weil bei �berschreitung dieser Grenze keine Geldstrafe mehr ausgesprochen werden kann, sondern ist auch mit dem mutmasslichen Willen des Gesetzgebers vereinbar.
4.4.�Es trifft zu, dass das Bundesgericht den Grundsatz, wonach es nicht darauf ankomme, ob die verfahrensausl�sende Strafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde, im Urteil 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 nicht begr�ndet hat und diese Rechtsprechung seither konstant anwendet (vgl. BGE 139 I 16 E. 2.1 S. 18; 139 I 31 E. 2.1 S. 32).
4.4.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 StGB schiebt das Gericht den Vollzug einer Geldstrafe, von gemeinn�tziger Arbeit oder einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten und h�chstens zwei Jahren in der Regel auf, wenn eine unbedingte Strafe nicht notwendig erscheint, um den T�ter von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten. Daraus erhellt, dass sich die Gew�hrung oder Verweigerung des bedingten Strafvollzugs nach den Bew�hrungsaussichten richtet. Das Gesetz verkn�pft die Frage nach der schuldangemessenen Strafe und jene nach deren Aufschub (nur) insoweit, als es den bedingten Strafvollzug f�r Strafen ausschliesst, die zwei Jahre �bersteigen (BGE 134 IV 1 E. 5.3.3 S. 11). Weil eine l�ngerfristige Freiheitsstrafe im ausl�nderrechtlichen Sinn bereits bei einer Strafe von mehr als einem Jahr vorliegt, kann aus diesem Konnex nichts abgeleitet werden.
�Der Strafaufschub nach Art. 42 StGB ist die Regel, die grunds�tzlich vorgeht. Der teilbedingte Vollzug bildet dazu die Ausnahme (BGE 134 IV 1 E. 5.5.2 S. 14 f.). Gem�ss Art. 43 Abs. 1 StGB kann das Gericht den Vollzug einer Geldstrafe, von gemeinn�tziger Arbeit oder einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und h�chstens drei Jahren nur teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des T�ters gen�gend Rechnung zu tragen.
4.4.2.�Der Beschwerdef�hrer ist zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt worden. Das Strafmass liegt somit in jenem Bereich, in dem sich die Anwendungsbereiche von Art. 42 und 43 StGB �berschneiden (BGE 134 IV 1 E. 5.3.2 S. 11).
�Die Einf�hrung teilbedingter Strafen erlaubt dem Strafgericht insbesondere, im Bereich h�chst ungewisser Prognosen dem Dilemma "Alles oder Nichts" zu entgehen (BGE 134 IV 1 E. 5.5.2 S. 15). Das Verschulden wird bei der Festsetzung des zu vollziehenden Strafteils ber�cksichtigt: Je g�nstiger die Prognose und je kleiner die Vorwerfbarkeit der Tat ist, desto gr�sser muss der aufgeschobene Strafteil sein; der unbedingte Strafteil darf das unter Verschuldensgesichtspunkten gebotene Mass nicht unterschreiten (BGE 134 IV 1 E. 5.6 S. 15). Die H�he der Strafe steht jedoch bei der Wahl der Vollzugsart bereits fest, so dass die Verschuldensklausel von Art. 43 Abs. 1 StGB lediglich als Korrektiv einer in spezialpr�ventiver Hinsicht nicht angemessenen Vollzugsart erscheint. Das Strafmass, welches Ausgangspunkt der Auslegung von Art. 61 lit. b AuG sein muss, wird davon nicht ber�hrt. Eine bedingt ausgesprochene Strafe ist somit in erster Linie Ausdruck einer eher g�nstigen bzw. nicht ung�nstigen Legalprognose. Diese beschl�gt den Widerrufsgrund als solchen nicht.
4.4.3.�Ob die Strafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde, betrifft in erster Linie die Bew�hrungsaussichten; das Verschulden hat lediglich im Bereich der teilbedingten Strafen eine direkte, vom Strafmass losgel�ste Bedeutung. Die Wahl der Vollzugsart beeinflusst die L�nge der Strafe nicht und kann daher zur Auslegung des Begriffs "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" nicht herangezogen werden.
�Im �brigen w�rde die Ber�cksichtigung der Vollzugsart die Praktikabilit�t des Widerrufsgrundes einschr�nken. Das Bundesgericht hat die Pr�zisierung des Begriffs "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" namentlich mit dem Interesse an Rechtssicherheit und einer einheitlichen Auslegung des Bundesrechts begr�ndet (BGE 137 II 297 E. 2.3.5 S. 301; 135 II 377 E. 4.2 S. 380). Dieses Bestreben w�rde durch die Ber�cksichtigung der Vollzugsart behindert. Die Rechtsprechung, wonach es f�r das Vorliegen eines Widerrufgsgrundes nach Art. 62 lit. b AuG nicht darauf ankommt, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (vgl. Urteil 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 E. 2.1), ist daher zu best�tigen.
4.5.�Nach den vorstehenden Erw�gungen erweist sich die Auslegung des Bundesgerichts, wonach bei Vorliegen einer �berj�hrigen Freiheitsstrafe der Widerrufsgrund des Art. 62 lit. b AuG ohne R�cksicht auf die Art des Vollzugs erf�llt ist, als korrekt. Eine �nderung der Rechtsprechung ist nicht angezeigt.
5.1.�Liegt ein Widerrufsgrund vor, ist zu pr�fen, ob die Massnahme verh�ltnism�ssig ist (vgl. Art. 96 Abs. 1 AuG). Dabei sind namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens der betroffenen Person, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausl�nders seit der Begehung des verfahrensausl�senden Delikts, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (BGE 139 I 31 E. 2.3.1 S. 33; 139 I 16 E. 2.2.1 S. 19; 135 II 377 E. 4.3 S. 381).
5.2.�Die Notwendigkeit einer Interessenabw�gung ergibt sich auch aus Art. 8 Ziff. 2 EMRK. Danach ist ein Eingriff in das von Art. 8 Ziff. 1 EMRK gesch�tzte Familienleben statthaft, wenn er gesetzlich vorgesehen ist und in einer demokratischen Gesellschaft f�r die nationale oder �ffentliche Sicherheit, f�r das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verh�tung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist. Die Konvention verlangt demnach eine Abw�gung der sich gegen�berstehenden privaten Interessen an der Bewilligungsverl�ngerung und den �ffentlichen Interessen an deren Verweigerung, wobei Letztere in dem Sinn �berwiegen m�ssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist (BGE 139 I 145 E. 2.2 S. 147 f.; 135 I 153 E. 2.2.1 S. 156; 135 I 143 E. 2.1 S. 147).
�Die Vorinstanz hat zu Unrecht erwogen, der Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK sei vorliegend nicht tangiert (vgl. auch Urteile 2C_147/2014 vom 26. September 2014 E. 5.3; 2C_155/2014 vom 28. Oktober 2014 E. 5.3; BGE 135 I 153 E. 2.1 S. 155). Der Beschwerdef�hrer lebt in einer intakten Familiengemeinschaft, so dass eine Interessenabw�gung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK geboten ist.
5.3.�Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind umso strengere Anforderungen an eine fremdenpolizeiliche Massnahme zu stellen, je l�nger eine ausl�ndische Person in der Schweiz anwesend war. Die Aufenthaltsberechtigung eines Ausl�nders, der sich schon seit langer Zeit hier aufh�lt, soll aus Gr�nden der Verh�ltnism�ssigkeit nur mit Zur�ckhaltung widerrufen oder nicht mehr verl�ngert werden. Allerdings ist dies bei wiederholter bzw. schwerer Straff�lligkeit selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn er hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben im Land verbracht hat (BGE 139 I 31 E. 2.3.1 S. 33, 139 I 16 E. 2.2.1 S. 19; 135 II 377 E. 4.3 S. 381). Zu ber�cksichtigen ist auch, in welchem Alter die ausl�ndische Person eingereist ist (BGE 125 II 521 E. 2b S. 523). Neben der Dauer des Aufenthalts und dem Alter bei der Einreise ist bei der Interessenabw�gung auch der bisherige, nach dem nationalen Recht mehr oder weniger gefestigte Aufenthaltsstatus zu ber�cksichtigen (Urteil 2C_573/2014 vom 4. Dezember 2014 E. 3.3 mit Hinweis auf das Urteil des EGMR�
Jeunesse gegen Niederlande�vom 3. Oktober 2014 [12738/10] � 108). Die Schranken der Verh�ltnism�ssigkeit sind daher bei der Nichtverl�ngerung einer Aufenthaltsbewilligung in der Regel weniger hoch als beim Widerruf einer Niederlassungsbewilligung (vgl. auch Urteil 2C_91/2014 vom 18. Dezember 2014 E. 5.1). Hinsichtlich der famili�ren Verh�ltnisse sind neben der Dauer der ehelichen Beziehung jene Gesichtspunkte relevant, die R�ckschl�sse auf die Intensit�t der Ehe zulassen, namentlich die Geburt und das Alter allf�lliger Kinder sowie die Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.).
6.1.�Ausgangspunkt f�r das ausl�nderrechtliche Verschulden ist die vom Strafgericht ausgesprochene Strafe (BGE 134 II 10 E. 4.2 S. 23; 129 II 215 E. 3.1 S. 216). In der H�he der (verfahrensausl�senden) Freiheitsstrafe spiegelt sich das strafrechtliche Verschulden. Davon ausgehend sind die �brigen Umst�nde zu w�rdigen, welche mit der deliktischen T�tigkeit des Beschwerdef�hrers zusammenh�ngen und welche das �ffentliche Interesse an einer Wegweisung erh�hen oder relativieren k�nnen (Urteil 2C_28/2014 vom 21. Juli 2014 E. 6.3). Von Interesse ist dabei die Frage, ob es sich bei der verfahrensausl�senden Straftat um erstmalige Delinquenz handelt und ob sich die straff�llig gewordene Person von Verwarnungen und strafrechtlichen Sanktionen beeindrucken l�sst (BGE 139 I 145 E. 3.8 S. 154).
6.1.1.�Das Strafmass liegt mit 16 Monaten nur wenig �ber der Grenze von einem Jahr, was kein schweres Verschulden impliziert. Immerhin verwirklichte der Beschwerdef�hrer im Rahmen des bandenm�ssigen Diebstahls, der mehrfachen Sachbesch�digung und des mehrfachen Hausfriedensbruchs mehrere "Einbruchsdelikte" im Sinn von Art. 121 Abs. 3 lit. a BV, was entsprechend dem Sinn dieser Bestimmung, wonach die Verurteilung wegen einer solchen Tat zum Verlust des Aufenthaltsrechts f�hren soll, zu w�rdigen ist (vgl. BGE 139 I 16 E. 5.3 S. 31). Negativ wirkt sich auch der Umstand aus, dass der Beschwerdef�hrer die verfahrensausl�senden Delikte w�hrend der Probezeit beging, nachdem er - zus�tzlich zu drei geringf�gigen Strafen in den Jahren 2009 und 2010 - am 10. Juni 2010 zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden war. In migrationsrechtlicher Hinsicht ist von einem mittelschweren Verschulden auszugehen.
6.1.2.�Seit der Begehung der Delikte, welche der verfahrensausl�senden Verurteilung vom 12. Dezember 2012 zugrunde liegen, waren im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils erst knapp drei Jahre vergangen (August 2011 bis 27. Juni 2014). Dieser Zeitraum erscheint - auch mit Blick auf die mehrfache Delinquenz des Beschwerdef�hrers - nicht lang genug, um das Risiko der Begehung weiterer Straftaten in den Hintergrund treten zu lassen und das �ffentliche Interesse an der Beendigung des Aufenthalts entsprechend zu senken. Die Vorinstanz weist sodann zutreffend darauf hin, dass bei ausl�ndischen Personen, die sich - wie der Beschwerdef�hrer - nicht auf das FZA (SR 0.142.112.681) berufen k�nnen, generalpr�ventive Gesichtspunkte ber�cksichtigt werden d�rfen (Urteil 2C_155/2014 vom 28. Oktober 2014 E. 6.4).
6.2.�Es besteht somit ein gewichtiges Interesse an der Beendigung des Aufenthalts. Diesem sind die privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz gegen�berzustellen.
6.2.1.�Die Aufenthaltsdauer in der Schweiz betr�gt gut neun Jahre und kann somit nicht als kurz bezeichnet werden. Indessen ist der Beschwerdef�hrer erst im Alter von 22 Jahren in die Schweiz gekommen, so dass ihm die Wiedereingliederung nicht allzu schwer fallen d�rfte. Dies umso mehr, als der Beschwerdef�hrer noch Verwandte in Mazedonien hat und dort - zusammen mit seiner Ehefrau - �ber Wohneigentum verf�gt. Auch wenn dieses zur Zeit von seiner Mutter genutzt wird, stellen die Wohnung und die Beziehung zur Mutter bedeutsame Ankn�pfungspunkte zum Herkunftsland dar.
6.2.2.�Die Ehefrau des Beschwerdef�hrers stammt ebenfalls aus Mazedonien. Ihr, die seit ihrem 13. Altersjahr in der Schweiz lebt, d�rfte eine R�ckkehr schwerer fallen. Nachdem sie pr�gende Kindheits- und Jugendjahre in Mazedonien verbracht hat, ist es ihr dennoch nicht unzumutbar, ihren Ehemann dorthin zu begleiten (vgl. Urteil 2C_147/2014 vom 26. September 2014 E. 5.3). Die Kinder, im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils knapp sieben bzw. ein Jahr alt, befinden sich in einem anpassungsf�higen Alter, weshalb ihnen eine R�ckkehr ohne Weiteres zugemutet werden k�nnte. Sollte sich die Ehefrau entschliessen, mit den Kindern in der Schweiz zu bleiben, w�re der Kontakt zum Beschwerdef�hrer nicht in unzumutbarer Weise erschwert; er kann mittels Besuchen und modernen Kommunikationsmitteln aufrecht erhalten werden.
6.2.3.�Der Beschwerdef�hrer ist beruflich in der Schweiz integriert; seine Arbeitgeberin, die ihn seit 2009 mit Unterbr�chen besch�ftigt, stellt ihm f�r die Zeit seit dem 19. September 2011 ein gutes Zeugnis aus. Von einer starken beruflichen Verankerung kann aber nicht gesprochen werden. Die soziale Integration ist nicht besonders fortgeschritten; zudem wird im Schlussbericht der Kantonspolizei vom 2. Juli 2012 ausdr�cklich darauf hingewiesen, der Beschwerdef�hrer spreche schlecht Deutsch. Wie die Vorinstanz zu Recht festh�lt, kann daraus nach einer Aufenthaltsdauer von neun Jahren auf eine mangelnde soziale Integration geschlossen werden.
6.3.�Zusammenfassend besteht das private Interesse des Beschwerdef�hrers an einem Verbleib in der Schweiz in erster Linie in der Aufrechterhaltung der Familiengemeinschaft. Dieses aber ist aufgrund der konkreten Umst�nde (�berwindbare Distanz zum Herkunftsland, mazedonische Wurzeln der Ehefrau, anpassungsf�higes Alter der Kinder) nicht so gross, als dass es das �ffentliche Interesse an der Beendigung des Aufenthalts �berwiegen w�rde. Der Beschwerdef�hrer kann aus dem Urteil 2C_1000/2013 vom 20. Juli 2014, mit dem die Beschwerde eines wegen Brandstiftung und versuchter qualifizierter Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilten T�rken gutgeheissen wurde, nichts ableiten: Zwar mag es zutreffen, dass das Verschulden in jenem Fall schwerer war; indessen pr�sentierte sich der Sachverhalt in Bezug auf die privaten Interessen der betroffenen Personen anders als hier, so dass auch die Interessenabw�gung unterschiedlich ausf�llt. �hnliches gilt in Bezug auf das Urteil des EGMR�
M.P.E.V und andere gegen Schweiz�vom 8. Juli 2014 (3910/13), auf welches der Beschwerdef�hrer verweist. Die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung erweist sich als verh�ltnism�ssig.
�Nach dem Gesagten ist die Beschwerde als unbegr�ndet abzuweisen. Der unterliegende Beschwerdef�hrer tr�gt die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ausgangsgem�ss ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 68 BGG).