Source: https://www.amicitia-ev.de/der-verein/satzung/
Timestamp: 2018-10-17 03:36:30
Document Index: 93275366

Matched Legal Cases: ['§3', '§4', '§8', '§26', '§10', '§11', '§7']

Satzung - amicitia-landaus Webseite!
5. MAI 2018 - ALMERSBERG
PROJEKT QUELLE
HÜTTEDIENST 1. QUARTAL
HÜTTEDIENST 2. QUARTAL
HÜTTEDIENST 3. QUARTAL
HÜTTEDIENST 4. QUARTAL
PLANUNGSKALENDER VORSTAND
Satzung des Pfälzerwald-Verein, Ortsgruppe Amicitia Landau e.V.
Der am 4. Januar gegründete, im Jahr 1937 aufgrund der damaligen Verhältnisse aufgelöste Verein, wurde am 24. Januar 1948 wieder gegründet. Er wurde zu diesem Termin in das Vereinsregister beim Amtsgericht Landau, unter dem Namen "Musik- und Wanderclub Amicitia e.V. Landau i.d. Pf." eingetragen.
In der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 22. Juni 1963, hat der Verein in Anlehnung an die bisherige Satzung, sich eine neue Satzung gegeben.
Am 2. März 2013 wurde auf der Mitgliederversammlung die Aufnahme in den Pfälzerwald-Verein beschlossen.
1.1 Der Name des Vereins ist Pfälzerwald-Verein, Ortsgruppe Amicitia Landau e.V., kurz: Amicitia genannt. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
1.2 Der Verein hat seinen Sitz in 76829 Landau in der Pfalz.
1.3 Der Verein ist als Ortsgruppe Mitglied im Pfälzerwald-Verein e.V. mit Sitz in 67433 Neustadt an der Weinstraße.
1.4 Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr
1.5 Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Landau under der Registernummer VR 298 eingetragen.
Förderung, Pflege und Erhalt von Kultur jeglicher Art und Ausprägung
der Jugend- und Familienarbeit und geeigneten Angeboten
der Förderung der Musik
Anlage und Erhaltung der Markierungen von Wanderwegen, Wanderheimen oder Schutzhütten
Jugendarbeit und Veranstaltung für junge Familien mit Kindern
2.4 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
2.5 Alle Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Bei Bedarf können Vereinsämter oder Tätigkeiten im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden. Die Entscheidung über diese genannte entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.
3.4 Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags ist dem Antragsteller schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen. Gegen die Ablehnung ist innerhalb von vier Wochen der Einspruch beim Geschäftsführenden Vorstand des Pfäzerwald-Vereins e.V. zulässig, der darüber entscheidet.
§4 Mitgliederarten und Beitragsregelung
Die Ortsgruppe unterscheidet ihre Mitglieder in:
A-Mitglieder sind Mitglieder, die von der Mitgliederversammlung des Pfälzerwald-Vereins e.V. festgesetzten Vereinsbetrag und dazu einen Ortsgruppenzuschlag bezahlen. Sie besitzen Recht auf Ehrung und alle Vereinsrechte. Verwitwete B-Mitglieder können durch Erklärung nach dem tod des Partners die Mitgliedschaft als A-Mitglied fortsetzen.
B-Mitglieder sind Mitglieder einer Familie; wer als Ehegatte oder in eheähnlicher Beziehung mit einem A-Mitglied lebend, der Ortsgruppe nicht als A-Mitglied, sondern als Familienmitglied beitritt; wer nach seiner Verheiratung mit einem A-Mitglied seine bisherige Mitgliedschaft als Familienmitgliedschaft weiterführen will. Die bisherige Mitgliedschaft wird angerechnet. Die Mtgliedschaft in der Familie erlischt mit dem Ende der Ehe/Beziehung. Die Mitgliedschaft in der Familie ist nur innerhalb derselben Ortsgruppe möglich. Familienmitglieder zahlen einen von der Ortsgruppe festzusetzenden Ortsgruppenzuschlag, jedoch keinen Vereinsbeitrag. Sie besitzen Recht auf Ehrung und alle Vereinsrechte; sie bekommen keine Vereinszeitschrift zugestellt. Kinder bis 14 Jahre von A- oder B-Mitgliedern gelten ebenfalls als Mitglieder einer Familie, haben jedoch kein Stimmrecht. B-Mitglieder können in Ämter de "Haupt-Vereins" und der Ortsgruppe gewählt werden.
C-Mitglieder sind Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bzw. bis zum vollendeten 27. Lebensjahr bei Ausbildung) sind Mitglieder und zahlen den von der Jugendwarttagung (siehe Satzung der Deutschen Wanderjugend im PWV) festgesetzten Beitrag und dazu einen von der Ortsgruppe festzusetzenden Ortsgruppenzuschlag für Jugendliche. Sie besitzen unter 18 Jahren kein Stimmrecht, jedoch Recht auf Ehrung.
Zweitmitglieder sind natürliche Personen, die bereits in einer anderen Ortsgruppe A-, B- oder C-Mitglied sind. Sie können einer oder mehreren weiteren Ortsgruppen gegen Zahlung des jeweiligen Ortsgruppenzuschlages beitreten und erwerben damit Stimmrecht und Recht auf Ehrung auf Ortsgruppenebene.
5.1 Die Mitgliedschaft beim Verein endet durch:
Ausschluss (wegen vereinsschädigendem Verhalten, Beitragsrückstand, o.ä.)
5.3 Ein Mitglied kann vom Vorstand aus wichtigem Grund durch Zweidrittelmehrheitsbeschluss ausgeschlossenwerden. Das Mitglied ist vorher zu hören. Das ausgeschlossene Mitglied hat Einspruchsrecht bei der nächsten Mitgliederverammlung der Ortsgruppe. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit über den Einspruch.
5.4 Das ausgeschlossene Mitglied kann einen weiteren Widerspruch einlegen; dieser muss innerhalb von zwei Wochen nach Ablehnung des Einspruches durch die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe, beim Hauptvorstand des Pfälzerwald-Vereins e.V. eingehen, der darüber entscheidet. Wird der Widerspruch abgelehnt, ist kein weiteres Rechtsmittel innerhalb des Vereins möglich.
Eine Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter mindestens 14 Tage vorher durch schriftliche Einladung anzukündigen. Sie sollte jährlich vor der Mitgliederversammlung des Pfälzerwald-Vereins e.V. erfolgen.
7.1 Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss mindestens umfassen:
Jahresbericht, Rechnungslegung
Alle drei Jahre Neuwahl des Vorstandes, der Fachwarte und zwei Rechnungsprüfern
7.2 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder bei Verhinderung von dessen Stellvertreter oder einem weiteren vom Vorstand beauftragten Vertreter geleitet. Sie besteht aus allen Mitgliedern, die je eine Stimme haben, soweit in dieser Satzung nichts anderes geregelt ist.
7.3 Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
7.4 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
7.5 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand einberufen werden; sie muss stattfinden, wenn dies ein Viertel aller Mitglieder beantragt.
§8 Jugendgruppen
8.2 Das Nähere regelt die Satzung der Deutschen Wanderjugend im Pfälzerwald-Verein e.V.
9.1 Der Vorstand des Vereins im Sinne von §26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter, die beide den Verein gerichtlich und außergerichtlich jeder für sich alleine vertreten können. Ferner gehören der Rechner (Schatzmeister), der Wanderwart, der Geschäftsführer des Wirtschaftsbetriebs und der Schriftführer zum Vorstand. Die Alleinvertretung des stellvertretenden Vorsitzenden wird im Innenverhältnis nur wirksam, wenn der Vorsitzende verhindert ist. Die Einsetzung eines Jugendwartes und weiterer Fachwarte nach dem Vorbild des Pfälzerwald-Vereins e.V. sollte angestrebt werden. Diese gehören dann ebenfalls dem Vorstand an.
9.2 Der Vorstand wird, mit Ausnahme des Jugendwartes, durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis ien Nachfolger gewählt wurden.
9.3 Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter laden mindestens zweimal jährlich zur Vorstandssitzung ein. Sie sind dazu verpflichtet. wenn es die Mehrheit der Mitglieder des Vorstandes von ihnen verlangt.
9.5 Der Vorstand bestimmt die Richtlinien für die Vereinsarbeit gemäß der Satzung. Er kann zu seiner Unterstützung Fachausschüsse auch mit Nicht-Vorstandsmitgliedern berufen. Die Beschlüsse solcher Fachausschüsse gehen als Antrag an den Vorstand, der darüber endgültig entscheidet.
zur Planung eines regelmäßigen Wanderbetriebes.
die Veranstaltungen des Hauptvorstandes des Pfälzerwald-Vereins e.V. in die Planung der Ortsgruppe aufzunehmen und den Besuch derselben zu fördern.
bis zum 1. April alle Beitragsverbindlichkeiten gegenüber dem Pfälzerwald-Verein e.V. zu erfüllen.
§10 Ehrung
Es gilt die Ehrenordnung des Pfälzerwald-Vereins e.V.
§11 Abstimmung und Niederschriften
11.1 Die Abstimmung und Wahlen erfolgen durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen zählen bei der Feststellung der Stimmenmehrheit nicht mit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Auf Verlangen eines Stimmberechtigten muss über einen Antrag geheim abgestimmt / gewählt werden. Bei geheimer Abstimmung gilt bei Stimmengleichheit der Antrag als abgelehnt.
11.2 Über die Mitgliederversammlung, die Sitzngen des Vorstandes und der Fachausschüsse sind Niederschriften anzufertigen und jeweils vom Leiter der Versammlung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
Vorschläge zur Änderung und Ergänzungen der Satzung müssen allen Mitgliedern der Ortsgruppe im Rahmen der Einberufung zur Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Dann kann eine Satzungsänderung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Änderungen und Ergänzungen sollen nur im Einvernehmen mit dem Hauptvorstand des Pfälzerwald-Vereins e.V. durchgeführt werden. Bei mangelndem Einvernehmen der Satzung der Ortsgruppe mit den eingegangenen satzungsmäßigen Verpflichtungen gegenüber dem Pfälzerwald-Verein e.V. kann der Hauptvorstand des Pfälzerwald-Verein e.V. (siehe §7 der Satzung des Pfälzerwald-Verein e.V.) die Ortsgruppe ausschließen.
Die Auflösung des Vereins kann durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Hauptvorstand des Pfälzerwald-Verein e.V. muss hiervon benachrichtigt werden. Die Mitgliederversammlung muss den Mitgliedern einen Monat vorher bekannt gegeben werden. Drei Viertel der abgegebenen Stimmen müssen den Antarg bei der Mitgliederversammlung bejahen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.
Das Vereinsvermögen fällt bei Auflösung des Vereins an die Gemeinde, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Die am 2. März 2013 von der Amicitia beschlossene Satzung tritt sofort in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 22. Juni 1963 außer Kraft.