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Timestamp: 2018-09-25 15:33:11
Document Index: 89361903

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

VERKEHRSRECHT - Rechtsanwälte Kuchinka & Seeck | 90489 Nürnberg
Bei Abrechnung nach Wiederbeschaffungsaufwand ist der Geschädigte an diese Abrechnung nicht ohne weiteres gebunden
(BGH Urteil vom 17.10.2006 VI ZR 249/05)
(BGH Urteil vom 28.06.2006 XII ZR 50/04)
Abrechnung auf Gutachtenbasis auch ohne Reparatur
(BGH Urteil vom 23.05.2006 VI ZR 192/05)
Ersatz von Reparaturaufwand bis zu 30% über dem Wiederbeschaffungswert
( BGH Urteil vom 15.02.2005 VI ZR 70/04)
Der BGH hat klargestellt, dass der Geschädigte eines Verkehrsunfalls bei Nichtreparatur
bzw. teilweiser Reparatur in Fällen bei denen die Reparaturkosten höher sind als der sog.
Wiederbeschaffungsaufwand ( = Wiederbeschaffungswert abzügl. Restwert ) grundsätzlich
als Schadensersatz nur den Wiederbeschaffungsaufwand erhält, es sei denn, tatsächliche Reparaturkosten oder eine entsprechend fachgerechte Reparatur können nachgewiesen werden. In diesen Fällen können dann Reparaturkosten bis zu 130% des Wiederbeschaffungswerts des Fahrzeugs geltend gemacht werden ( BGH, Urteil vom 15.02.2005 ).