Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHR%20StPO%20%C2%A7%20200%20Abs.%201%20Satz%201%20Tat%2020
Timestamp: 2019-06-27 01:16:58
Document Index: 155773686

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 318', '§ 344', '§ 200', 'BGH', '§ 200', 'BGH', 'BGH', '§ 200', 'BGH', 'BGH', '§ 200', 'BGH', '§ 206', 'BGH', '§ 352', 'BGH', '§ 200']

BGH, 08.08.1996 - 4 StR 344/96 - dejure.org
https://dejure.org/1996,4916
BGH, 08.08.1996 - 4 StR 344/96 (https://dejure.org/1996,4916)
BGH, Entscheidung vom 08.08.1996 - 4 StR 344/96 (https://dejure.org/1996,4916)
BGH, Entscheidung vom 08. August 1996 - 4 StR 344/96 (https://dejure.org/1996,4916)
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Inhaltliche Anforderungen an die Darstellung des Tatgeschehens in der Anklageschrift - Anforderungen an die Konkretisierung einer wiederholten Tatbegehungen im Urteil
StPO § 318, § 344, § 200
BGHR StPO § 200 Abs. 1 Satz 1 Tat 20
NStZ 1997, 331
Dabei muss die Schilderung umso konkreter sein, je größer die allgemeine Möglichkeit ist, dass der Angeklagte verwechselbare weitere Straftaten gleicher Art verübt hat (vgl. u.a. BGH, Beschluss vom 8. August 1996 - 4 StR 344/96, BGHR StPO § 200 Abs. 1 Satz 1 Tat 20 mwN).
Dabei muss die Schilderung umso konkreter sein, je größer die allgemeine Möglichkeit ist, dass der Angeklagte verwechselbare weitere Straftaten gleicher Art verübt hat (vgl. u. a. BGH, Beschluss vom 8. August 1996 - 4 StR 344/96, BGHR StPO § 200 Abs. 1 Satz 1 Tat 20).
Dabei muss die Schilderung umso konkreter sein, je größer die allgemeine Möglichkeit ist, dass der Angeklagte verwechselbare weitere Straftaten gleicher Art verübt hat (vgl. u.a. BGH, Beschluss vom 8. August 1996 - 4 StR 344/96 mwN).
Der deshalb gebotenen Einstellung des Verfahrens gemäß § 206a StPO steht die Beschränkung des Rechtsmittels auf den Rechtsfolgenausspruch nicht entgegen, da der Senat das Vorliegen der Verfahrensvoraussetzungen von Amts wegen zu prüfen hat (st. Rspr., vgl. etwa BGH, Beschluss vom 8. August 1996 - 4 StR 344/96;… weitere Nachweise bei KK-Kuckein, aaO, § 352 Rn. 3).
Auch insoweit müssen die einzelnen Teilakte - soweit durchführbar - möglichst genau nach Tatzeit, Tatort, Ausführungsart und anderen individualisierenden Merkmalen gekennzeichnet sein (OLG Zweibrücken MDR 1996, 956 f.; BGHR StPO § 200 Abs. 1 Satz 1 Tat 20 zur fortgesetzten Tat; vgl. auch OLG Karlsruhe, Beschluss vom 12.03.2002, 3 Ws 3/00; einschr. BayObLG wistra 1991, 890 f.).