Source: https://www.anwalt24.de/fachartikel/internet-it-und-telekommunikation/35953
Timestamp: 2017-07-28 06:53:16
Document Index: 69554919

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH']

HauptmenüAnwaltssucheFachartikelGesetzeUrteileRechtswörterbuchSucheanwalt24.de durchsuchenlosRechtsanwälteFür RechtsanwälteAnmeldenBreadcrumbStartFachartikelInternet, IT und TelekommunikationEuGH-Urteil: Einbinden von Youtube-Videos ist legal! – ...
EuGH-Urteil: Einbinden von Youtube-Videos ist legal! – Facebook-Nutzer können aufatmen24.10.2014441 Mal gelesenDer EuGH hat am 21. Oktober 2014 (Az. C-348/13) eine grundlegende Entscheidung getroffen, die Auswirkungen auf jeden Internetnutzer hat. Die Richter entschieden, dass das Einbinden eines Youtube-Videos auf einer anderen Webseite grundsätzlich keine Urheberrechtsverletzung darstellt. Die Entscheidung des EuGH betrifft jeden einzelnen Internetnutzer, insbesondere die Nutzer von sozialen Netzwerken. Dort werden täglich millionenfach Links zu Youtube-Videos geteilt. Durch das Posten des Links bindet Facebook automatisch das dazugehörige Video in den sog. Embedded Player ein, sodass das Video direkt auf dem Facebook-Profil abgerufen werden kann. Unter Juristen war jahrelang umstritten, ob das Einbinden urheberrechtlich geschützter Inhalte auf anderen Webseiten eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Auch die Gerichte waren sich nicht einig – selbst der BGH konnte diese Frage nicht abschließend entscheiden, sodass der EuGH angerufen werden musste. Nun hat der EuGH endlich eine klare Entscheidung zugunsten der Freiheit des Internet getroffen.Folgen der EntscheidungFacebook-Nutzer können angesichts dieser grundlegenden Entscheidung aufatmen. Sie müssen nicht mehr befürchten, wegen des Postens oder Teilens eines Youtube-Videos auf Facebook eine teure Abmahnung zu erhalten. Doch die Entscheidung geht sogar noch weiter: sie erlaubt es, alle Inhalte, die einmal im Netz öffentlich zugänglich gemacht worden sind, im Wege des Framing auf anderen Internetseiten einzubinden – egal ob die Inhalte mit oder ohne Zustimmung des Urhebers im Netz veröffentlicht wurden. Das Urteil betrifft also nicht nur Youtube-Videos, sondern praktisch alle urheberrechtlich geschützten Inhalte im Netz. Das bedeutet zum Beispiel, dass es legal ist, fremde Fotos auf der eigenen Internetseite einzubinden. Eine Lizenz ist hierfür nicht erforderlich. Dies könnte zur Folge haben, dass in Zukunft auch die Fotos kommerzieller Anbieter ohne den Erwerb einer Lizenz im Wege des Framing genutzt werden dürfen.Inhalt der Entscheidung Der EuGH hat entschieden, dass das Einbinden von Youtube-Videos keine Urheberrechtsverletzung darstellt, wenn sich dadurch kein neues Publikum erschlossen und keine neue Technik verwendet wird. Diese Voraussetzungen liegen im Fall des Einbindens von öffentlich zugänglichen Youtube-Videos, das auch als „Framing“ bezeichnet wird, vor. Ein neues Publikum werde nicht erreicht, da laut EuGH davon ausgegangen werden könne, „dass der Inhaber des Urheberrechts, als er die Wiedergabe erlaubte, an alle Nutzer des Internets gedacht habe.“ Auch eine neue Technik werde laut EuGH beim Framing nicht verwendet.In dem zugrundeliegenden Rechtsstreit ging es um ein Youtube-Video, das ohne Zustimmung der Rechteinhaber auf Youtube veröffentlicht worden war. Dieses wurde auf der Website eines Dritten mittels Framing eingebunden. Der Inhaber der Webseite wurde daraufhin wegen Urheberrechtsverletzung in Anspruch genommen.Zur Entscheidung im VolltextÄhnliche Artikel:BGH legt Framing-Rechtsstreit dem EuGH vorVerletzt Framing das Urheberrecht? BGH denkt an EuGH-VorlageBGH-Entscheidung zum Framing steht bevor – RA Solmecke befürchtet weitreichende Folgen auch für Nutzer von sozialen NetzwerkenLG München I: Einbinden von anderen Webseiten kann Urheberrechtsverletzung sein
Weitere Artikel dieses RechtsgebietsGoogle Shopping: Preis ist nicht gleich PreisInternet, IT und Telekommunikation10.04.2017169 Mal gelesenkommentierenHinsichtlich der Preisangaben auf Preissuchportalen hat sich in den vergangenen Jahren eine umfassende Rechtsprechung herausgebildet. Angesichts der Fülle dieser Entscheidungen haben es Online-Händler alles andere als leicht, den tatsächlich anzugebenen Preis herauszufinden.Veröffentlicht von
aus Hamburg Ende der Störerhaftung – Regierung beschließt neues WLAN-GesetzInternet, IT und Telekommunikation09.04.2017283 Mal gelesenkommentierenDie Bundesregierung will die WLAN-Netze öffnen. Daher soll die Störerhaftung von Hotspot-Anbietern abgeschafft werden. WLAN-Betreiber müssen also nicht mehr die Abmahnkosten tragen, wenn Dritte über ihren Anschluss illegales Filesharing betrieben haben. Neu geschaffen wird dagegen ein Anspruch geschädigter Rechteinhaber gegen WLAN-Anbieter auf Sperrung konkreter Internetseiten.Veröffentlicht von
aus Köln Ticketbesteller ärgern sich weiter über ViagogoInternet, IT und Telekommunikation24.03.2017194 Mal gelesenkommentierenTicketbesteller ärgern sich weiter über ViagogoVeröffentlicht von
aus Wiesbaden Vorsicht vor gefälschten Stellenanzeigen im InternetInternet, IT und Telekommunikation18.03.2017349 Mal gelesenkommentierenZurzeit sollten Bewerber die auf Stellensuche sind, vorsichtig sein. Eine fiese Betrugsmasche ist im Umlauf. Aktuell locken Betrüger mit gefälschten Stellenanzeigen in Internet-Jobbörsen oder versenden diese per E-Mail. Sie spähen Bewerber aus, stehlen deren Identität oder betrügen sie um viel Geld. Jobsuchende können so schnell zum Opfer werden.Veröffentlicht von
aus Köln Werbeblocker Adblock Plus – OLG München bezieht StellungInternet, IT und Telekommunikation18.03.2017185 Mal gelesenkommentierenErneut muss sich die Kölner Eyeo GmbH, Anbieter des Adblockers Adblock Plus, vor Gericht verteidigen. Geklagt haben drei namhafte deutsche Medienhäuser. Weiterhin geht es um die heiß diskutierte Frage, ob das Anbieten einer Adblocker Software wie Adblock Plus legal ist. Hierzu hat sich jetzt das OLG München in einem anhängigen Verfahren geäußert.Veröffentlicht von
Christian Solmecke, LL.M.Zum AnwaltsprofilAlle Fachartikel (2203)Artikel als RSS-FeedVeröffentlicht von
aus Köln Top-ArtikelVorsicht bei www.gigaflat.comCyberservices B.V. Abo kündigen - Inkasso durch Friedrich Fix & Rüdiger Mosebach Rechtsanwälte - Cyberservices B.V. Anwalt - 3-Tage-Testzugang Bettina Wulff vs. Google – Muss Google Begriffe wie z.B. „Prostituierte“ im Zusammenhang mit „Bettina Wulff“ aus der Suggestfunktion löschen?Getestet und geprüftUnser TestergebnisDie Zeitschrift Finanztest der "Stiftung Warentest" hat im März 2013 Anwaltsportale getestet. Der Finanztest-Kommentar zu anwalt24.de: "Übersichtliche Seite mit vielfältigen Suchmöglichkeiten."Weiter wird u.a. ausgeführt: "Ein gutes Anwaltsportal sollte möglichst viele Rechtsanwälte listen und eine direkte Suche nach einem Fachanwalt in der Umgebung ermöglichen. Derzeit erfüllen nur anwaltsauskunft.de und anwalt24.de diese Voraussetzungen."Einen ausführlichen Bericht mit einer Übersicht der getesteten Anwaltssuchen und dem Ergebnis von anwalt24.de finden Sie im Anwaltsblatt 4/2013 des Deutschen Anwaltvereins.IVW geprüftanwalt24.de lässt seine Zugriffszahlen bereits seit Jahren durch die unabhängige Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) messen.Mehr InformationenTop-ArtikelBußgeldverfahren - Was tun mit dem Anhörungsbogen ?Krankengeld AussteuerungAchtung ! Kindergelderhöhung und neue Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2010Für Anwälte ProfilePremium-ProfilTop-ProfilWeb-ProfilCityOptionZweigstelleSoziale NetzwerkeFacebookTwitterGoogle+Hotline0221 94373 - 7250E-Mail[email protected]Anwalt24Über unsDownloadsMediadatenAnwalts- und GerichtskostenWolters Kluwer Deutschland GmbH