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Timestamp: 2016-10-28 02:54:21
Document Index: 93791748

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 57', 'Art. 45', 'Art. 108', 'Art. 61', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

J.________, 1955, Waidsteinstrasse 7, 4142 M�nchenstein, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Advokat Martin Lutz, Falknerstrasse 3, 4001 Basel
Die 1955 geborene J.________, vom 1. Oktober 1994 bis 31. Januar 1998 als Hilfsk�chin bei der Schule X.________ angestellt und bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Mobiliar) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert, war am 16. Januar 1997 w�hrend ihrer Arbeit vorn�ber gest�rzt und hatte sich an beiden Knien sowie am R�cken verletzt (Unfallmeldung UVG vom 23. Januar 1997; Arztzeugnis UVG des Dr. med. H.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, vom 9. Februar 1997).
Nachdem auch durch zwei station�re Klinikaufenthalte (vom 17. M�rz bis 10. Mai 1997 im Spital Y.________ sowie vom 21. August bis 1. Oktober 1997 im Schweizer Zentrum P.________) keine namhafte Verbesserung der Beschwerden hatte erreicht werden k�nnen, liess der Unfallversicherer J.________ mehrmals fach�rztlich begutachten (Expertisen des Dr. med. B.________, Leitender Arzt Wirbels�ulenchirurgie, Spital Z.________, vom 3. M�rz 1998 [samt Erg�nzungsbericht vom 15. Mai 1998], des PD Dr. med. K.________, Spezialarzt f�r Chirurgie FMH, vom 20. Oktober 1998 und des Dr. med. U.________, Leitender Arzt der Neurochirurgischen Abteilung des Spital W.________, vom 21. Juli 1999). Ferner reichte die Versicherte einen Bericht des Dr. med. H.________ vom 1. Februar 1999 sowie ein durch Dr. med. S.________, Leitender Arzt Wirbels�ulenchirurgie, Spital Z.________, erstelltes Gutachten vom 7. November 2000 zu den Akten. Mit Verf�gung vom 12. Januar 2001 hielt die Mobiliar fest, dass ab 16. Juli 1997 kein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen dem noch vorhandenen Beschwerdebild und dem Unfallereignis vom 16. Januar 1997 mehr ausgewiesen sei, weshalb die bis dahin erbrachten Leistungen (Taggeld, Heilungskosten) auf diesen Zeitpunkt eingestellt w�rden. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie, nach Einholung einer Stellungnahme des Dr. med. U.________ vom 29. M�rz 2001, ab (Einspracheentscheid vom 30. Mai 2001).
J.________ liess hiegegen Beschwerde erheben und die Zusprechung der gesetzlichen Leistungen beantragen. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (bis 31. M�rz 2002: Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft), f�hrte am 24. April 2002 eine Parteiverhandlung durch, veranlasste an der Klinik L.________ ein polydisziplin�res Gutachten durch die Prof. Dres. med. D.________, Chefarzt Neurologie, R.________, Leitender Arzt Schmerzzentrum, sowie G.________, Chefarzt Wirbels�ulen- und R�ckenmarkschirurgie, welches am 3. M�rz 2003 erstattet wurde, und holte einen weiteren Bericht des Dr. med. H.________ vom 26. September 2003 ein. Mit Entscheid vom 14. Januar 2004 hiess es, nachdem die Mobiliar einen Bericht des Dr. med. K.________ vom 6. Juni 2003 hatte einreichen lassen, die Beschwerde gut, hob den angefochtenen Einspracheentscheid auf und stellte fest, dass der Unfallversicherer �ber den 16. Juli 1997 hinaus weiterhin f�r die Folgen des Unfallereignisses vom 16. Januar 1997 leistungspflichtig sei.
Die Mobiliar l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren um Aufhebung des kantonalen Entscheides. Eventuell sei die Sache zur Einholung eines medizinischen Obergutachtens an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
W�hrend J.________ auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung.
1.1 Das kantonale Gericht hat die - vor In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 am 1. Januar 2003 g�ltig gewesenen und nach den Regeln des intertemporalen Rechts sowie des zeitlich massgebenden Sachverhalts hier anwendbaren (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen) - Bestimmungen und Grunds�tze �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337 Erw. 1; vgl. auch BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen) sowie den Anspruch auf zweckm�ssige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 Abs. 1 UVG) und auf Ausrichtung von Taggeldern (Art. 16 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 122 V 158 Erw. 1a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen und AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3, 122 V 160 ff. Erw. 1). Darauf wird verwiesen.
1.2 Beizuf�gen ist, dass die Folgen einer allf�lligen Beweislosigkeit in Bezug auf das Unfallereignis als solches (RKUV 2002 Nr. U 469 S. 528 Erw. 3a, 1996 Nr. U 247 S. 171 Erw. 2a, 1988 Nr. U 55 S. 362 Erw. 1b) wie auch hinsichtlich der Unfallkausalit�t des Gesundheitsschadens (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b) in dem Sinne vom Leistungsansprecher zu tragen sind, als der Entscheid diesfalls zu seinen Ungunsten auszufallen hat. Ist der Kausalzusammenhang einmal gegeben und anerkannt, bleibt demgegen�ber der Versicherer leistungspflichtig, wenn sich nicht hinreichend nachweisen l�sst, dass der Kausalzusammenhang zu einem sp�teren Zeitpunkt dahingefallen ist (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b). Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsm�ssigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (status quo sine), erreicht ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. Erw. 3b mit Hinweisen). Ebenso wie der leistungsbegr�ndende nat�rliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse M�glichkeit nunmehr g�nzlich fehlender urs�chlicher Auswirkungen des Unfalles gen�gt nicht (BGE 117 V 360 Erw. 4a und 376 Erw. 3a, 115 V 142 f. Erw. 8b mit Hinweisen). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es unm�glich ist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf Grund einer Beweisw�rdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit f�r sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 Erw. 3b mit Hinweis).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die Beschwerdef�hrerin f�r die Folgen des Unfalles, welchen die Versicherte am 16. Januar 1997 erlitten hat, �ber den 15. Juli 1997 hinaus Leistungen zu erbringen hat.
3.1 Die Vorinstanz gelangte gest�tzt auf das bei der Klinik L.________ eingeholte Gerichtsgutachten vom 3. M�rz 2003 zum Ergebnis, dass weiterhin unfallkausale Beschwerden best�nden, welche durch den Unfallversicherer abzugelten seien. Dabei wurde namentlich auf die Gesamtbeurteilung der Experten verwiesen, wonach das Unfallereignis vom 16. Januar 1997 mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit zu einer richtunggebenden Verschlechterung eines lumbovertebralen Schmerzsyndroms bei vorbestehenden und klinisch weitgehend stummen, altersentsprechenden degenerativen Ver�nderungen am lumbosakralen �bergang sowie einer alten, teils verkalkten mediolateralen Diskushernie der Wirbels�ulensegmente L4/5 gef�hrt habe. Der Unfallmechanismus sei nach Auffassung der Experten durchaus geeignet gewesen, eine derartige richtunggebende Verschlechterung zu bewirken, wobei das erhebliche �bergewicht der Versicherten im Zeitpunkt des Sturzes aus biomechanischer Sicht sicherlich einen ung�nstigen Faktor dargestellt habe. Die nachfolgende Entwicklung mit weitgehender Therapieresistenz sei sodann verst�ndlich, eine psychogene �berlagerung bei eindeutigem organischen Kern der Beschwerden allerdings nicht ausgeschlossen, sondern wahrscheinlich. Dieser als psychogene �berlagerung bezeichnete Zustand sei keineswegs einer bewussten Aggravation oder gar Simulation gleichzusetzen, sondern aus dem Umstand der Chronifizierung des Schmerzes sowie gewissen Aspekten heraus erkl�rbar, welche durch den Umgang mit den Beschwerden der Patientin �rztlicherseits ins Gewicht fielen. Als negativ h�tten sich hier auch die unterschiedlichen medizinischen Beurteilungen und die daraus resultierende Unsicherheit �ber die Einsch�tzung der Unfallfolgen ausgewirkt. Das kantonale Gericht hob insbesondere hervor, die Gutachter seien auf die vorbestehende krankhaft-degenerative Ver�nderung der Wirbels�ule ausf�hrlich eingegangen und h�tten �berzeugend dargelegt, dass die beschriebene Degeneration im radiologisch belegbaren Verlauf seit 1988 stabil sei. Ebenso habe vor dem Unfall vom 16. Januar 1997 zu keinem Zeitpunkt eine l�ngerdauernde Arbeitsunf�higkeit infolge lumbovertebraler Beeintr�chtigungen vorgelegen.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin macht demgegen�ber im Wesentlichen geltend, dass es sich beim Sturz vom 16. Januar 1997 um ein sehr leichtes, banales Unfallereignis gehandelt habe, welches nicht geeignet gewesen sei, die geltend gemachten Unfallfolgen �ber den 15. Juli 1997 hinaus zu bewirken. Sie kritisiert namentlich, dass im kantonalen Entscheid der degenerative Vorzustand nur ungen�gend Beachtung gefunden habe, welcher - nach Aussage des Hausarztes Dr. med. H.________ - zur Hauptsache in einer Diskushernie sowie einer Spondylarthrose best�nde. Auch sei in diesem Zusammenhang das Resultat einer anl�sslich des station�ren Aufenthalts im Kantonsspital Bruderholz durchgef�hrten Magnetresonanz-Tomographie, die eine Skoliose sowie eine Asymmetrie im LWS-Sacrum�bergang aufgezeigt h�tte, nicht ausreichend ber�cksichtigt worden. Den Akten k�nne ferner entnommen werden, dass die Versicherte sich von einem im Jahre 1986 erlittenen Treppensturz nie v�llig erholt habe und die diesbez�glichen Beschwerden auch bei Antritt der Stelle als Hilfsk�chin an der Schule X.________ im Oktober 1994 immer noch vorhanden gewesen seien. Der Versicherer beruft sich zur Begr�ndung der fehlenden Unfallkausalit�t in erster Linie auf die Gutachten und Stellungnahmen des PD Dr. med. K.________ (vom 20. Oktober 1998 und 6. Juni 2003) sowie des Dr. med. U.________ (vom 21. Juli 1999 und 29. M�rz 2001), wohingegen die Aussagen des Dr. med. B.________ (vom 3. M�rz und 15. Mai 1998) und des Dr. med. S.________ (vom 7. November 2000) als unbegr�ndet abgelehnt werden. Beiden Expertisen wird die Beweiskraft mit der Argumentation abgesprochen, dass zum einen die von Dr. med. B.________ empfohlenen Diskographien L5/S1 nicht h�tten durchgef�hrt werden k�nnen, und die Lumbalgien, welche Dr. med. S.________ als unfallkausal betrachte, bereits vor dem Sturz bestanden h�tten. Zudem seien Dr. med. S.________ wie auch die Gutachter der Klinik L.________ von einem falschen Unfallhergang ausgegangen, sei doch auf Grund der Art des erlittenen Sturzes - vorn�ber auf H�nde und Knie ("B�cklistellung") - weder die von Ersterem erw�hnte "Hohlkreuzstellung" noch die in der Klinik L.________ angenommene "Hyperextension der Wirbels�ule" mit einer m�glicherweise erfolgten Drehbewegung nachvollziehbar.
4.1 In einl�sslicher und allen Teilen �berzeugender W�rdigung der umfangreichen medizinischen Akten hat die Vorinstanz richtig erkannt, dass gest�tzt auf die vorhandenen Unterlagen keine abschliessende Beurteilung des strittigen Punktes m�glich war: W�hrend die Dres. med. B.________, S.________ und H.________ eine Unfallkausalit�t der �ber den 15. Juli 1997 hinaus bestehenden Beschwerden bejahen, verneinen die Dres. med. K.________ und U.________ eine solche. Sowohl untereinander in ihren Schlussfolgerungen kontrovers ist auch keine der �rztlichen Feststellungen allein in sich derart schl�ssig, dass darauf nach den f�r beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlagen massgeblichen Kriterien (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) abgestellt werden konnte. Das kantonale Gericht sah sich deshalb zu Recht veranlasst, durch die Prof. Dres. med. D.________, R.________ und G.________ der Klinik L.________ eine polydisziplin�re Begutachtung vornehmen zu lassen. Die am 3. M�rz 2003 ausgefertigte Expertise ist f�r die streitigen Belange umfassend, beruht auf sorgf�ltigen eigenen Untersuchungen und ber�cksichtigt sowohl die medizinischen Vorakten wie auch die von der Versicherten geklagten Gesundheitseinschr�nkungen. Sie leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die darin gezogenen Schl�sse sind einl�sslich begr�ndet, weshalb deren, in Erw. 3.1 hievor dargelegten Gesamtbeurteilung - insbesondere auch in Verbindung mit den durch die Vorinstanz im Nachgang erg�nzend eingeforderten anamnestischen Angaben des Dr. med. H.________ vom 26. September 2003 - beigepflichtet werden kann. Zwingende Gr�nde, welche ein Abweichen von der gerichtsgutachterlichen Einsch�tzung gebieten w�rden, sind entgegen der Auffassung des Unfallversicherers nicht ersichtlich (zur Beweisw�rdigung von Gerichtsgutachten: BGE 125 V 352 f. Erw. 3b/aa mit Hinweisen; RKUV 2000 Nr. U 377 S. 185 f. Erw. 4a). Namentlich ist die Expertise weder in ihren Aussagen widerspr�chlich, noch erscheinen gegens�tzliche Meinungs�usserungen anderer Fachexperten als triftig genug, die Schl�ssigkeit des Gutachtens in Frage zu stellen. Vielmehr �berzeugt die darin vorgenommene W�rdigung der pathologischen Vorzust�nde gerade auch vor dem Hintergrund der durch Dr. med. H.________ nachtr�glich detailliert dargelegten pr�traumatischen Krankengeschichte. Soweit die Beschwerdef�hrerin den im Gerichtsgutachten angenommenen Unfallhergang beanstandet, bleibt anzumerken, dass dieser insofern unbestritten ist, als die Versicherte - �ber einen Eimer stolpernd - nach vorne auf ihre H�nde und Knie gest�rzt ist. Ob es dadurch, wie in der Gerichtsexpertise sowie im Gutachten des Dr. med. S.________ (vom 7. November 2000) erw�hnt, zu einer "Hohlkreuzstellung" und damit zu einer Hyperextensionsbelastung der Wirbels�ule oder aber - so insbesondere Prof. Dr. med. R.________ in seiner neuropsychiatrischen Teilexploration und Dr. med. U.________ anl�sslich seiner Stellungnahme vom 6. Juni 2003 - zu einer Inklinationsbewegung (Vorbeugen des Rumpfes ["B�cklistellung"]) gekommen ist, l�sst sich wohl nicht mehr mit letzter Sicherheit eruieren. Da auch Dr. med. U.________ in seinem Gutachten vom 21. Juli 1999 indessen eine Krafteinwirkung auf die Wirbels�ule durch eine im Moment des Sturzes als Abwehrreaktion hervorgerufene starke Muskelanspannung f�r denkbar erachtet, kann davon ausgegangen werden, dass der Sturz jedenfalls zu einer erheblichen, durch das �bergewicht der Versicherten noch zus�tzlich verst�rkten Belastung der Wirbels�ule gef�hrt hat. Beizuf�gen bleibt, dass selbst wenn die Beschwerdef�hrerin mit ihrer Argumentation der mangelnden Beweiskraft des Gerichtsgutachtens durchzudringen verm�chte, wof�r jedoch, wie einl�sslich dargelegt, keine hinreichenden Gr�nde bestehen, sie bez�glich ihrer grunds�tzlichen Leistungspflicht nichts gewinnen w�rde. Diesfalls tr�te in Bezug auf die Unfallkausalit�t ein Zustand der Beweislosigkeit ein, dessen Folgen rechtsprechungsgem�ss der Unfallversicherer zu tragen h�tte (vgl. Erw. 1.2 hievor).
4.2 Die Beschwerdef�hrerin hat folglich �ber den 15. Juli 1997 hinaus Leistungen nach UVG zu erbringen. Der Umstand, dass vorbestehende degenerative Ver�nderungen sowie eine psychogene �berlagerung das Beschwerdebild mitgepr�gt haben, �ndert daran nichts, da auch die blosse Teilkausalit�t zwischen den geklagten St�rungen und dem sch�digenden Ereignis f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhanges gen�gt (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, je mit Hinweisen).
Nach der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Regelung bestand im Bereich der Sozialversicherung rechtsprechungsgem�ss - unter Vorbehalt hier nicht gegebener besonderer Umst�nde - kein Anspruch auf Verzugszinsen, sofern diese nicht gesetzlich vorgesehen waren (BGE 119 V 81 Erw. 3a mit Hinweisen; RKUV 2000 Nr. U 360 S. 34 Erw. 3a, 36 f. Erw. 3d). Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG, dessen Art. 26 nun unter bestimmten Voraussetzungen eine Verzugszinspflicht statuiert, ist im vorliegenden Verfahren, wie bereits dargelegt (Erw. 1.1 hievor), nicht anwendbar, da einzig zu beurteilen war, ob �ber den 15. Juli 1997 hinaus Anspruch auf UVG-Leistungen besteht, und die gerichtliche Pr�fung ohnehin auf den Sachverhalt beschr�nkt bleibt, der sich bis zum Einspracheentscheid vom 30. Mai 2001 entwickelt hat. Dem - letztinstanzlich wiederholten - Antrag der Beschwerdegegnerin auf Zusprechung von Verzugszinsen ist daher, wie das kantonale Gericht im Ergebnis richtig erkannt hat, - mit Bezug auf diesen Zeitraum - nicht stattzugeben.
Die Beschwerdef�hrerin beanstandet ferner, dass dem Ersuchen der Versicherten um Kostenerstattung des von ihr eingeholten Parteigutachtens des Dr. med. S.________ vom 7. November 2000 entsprochen worden sei.
6.1 Im angefochtenen Entscheid wurde unter korrekter Wiedergabe der massgeblichen Grunds�tze (BGE 115 V 62; RKUV 1994 Nr. U 182 S. 47; vgl. auch Art. 57 UVV [aufgehoben auf den 31. Dezember 2002] sowie nunmehr Art. 45 Abs. 1 ATSG) zutreffend dargelegt, dass es sich rechtfertigt, die von der versicherten Person veranlasste Untersuchung einer vom Versicherer angeordneten Begutachtung gleichzustellen und diesem die entsprechenden Kosten aufzuerlegen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund des von der versicherten Person beigebrachten Untersuchungsergebnisses schl�ssig feststellen l�sst. Die Kosten der im Beschwerdeverfahren eingereichten Privatgutachten sind der obsiegenden Partei im Rahmen der Parteientsch�digung zu ersetzen (vgl. Art. 108 lit. g UVG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2002]; Art. 61 lit. g ATSG), wenn sie im Hinblick auf die Interessenwahrung erforderlich oder doch geboten waren.
6.2 Wie das kantonale Gericht einl�sslich dargestellt hat, nahm das Verfahren zwar nicht einzig wegen der im Bericht des Dr. med. S.________ enthaltenen Ausf�hrungen seinen - nunmehr auch letztinstanzlich best�tigten - Ausgang. Da der von der Versicherten beigezogene Arzt indessen eine sorgf�ltig begr�ndete Gegenposition zu der durch die Dres. med. K.________ (Gutachten vom 20. Oktober 1998) und U.________ (Expertise vom 21. Juli 1999) vertretenen Auffassung einnahm, sah sich die Vorinstanz in der Folge veranlasst, ein Gerichtsgutachten einzuholen, auf dessen Schlussfolgerungen schliesslich abgestellt wurde. Die Einholung des fraglichen Gutachtens war somit - retrospektiv gesehen - f�r den gerichtlichen Entscheidfindungsprozess durchaus geboten, weshalb die entsprechenden Kosten durch den Unfallversicherer zu tragen sind. Es hat somit auch in diesem Punkt bei den kantonalen Erw�gungen sein Bewenden.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses entsprechend hat die Mobiliar der anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnerin die gem�ss Honorarnote vom 2. Juni 2004 entstandenen Parteikosten zu ersetzen (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft hat der Beschwerdegegnerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1986.95 (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.