Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_40_TierSchNutztV_Anforderungen_an_Haltungseinricht-d141847,44.html
Timestamp: 2016-12-05 15:34:39
Document Index: 283379328

Matched Legal Cases: ['§ 40', '§ 40', '§ 38', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 40', '§ 40', '§ 39', '§ 41']

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§ 40 TierSchNutztV, Anforderungen an Haltungseinrichtungen für Pelztiere Suche
Bundesrecht und LandesrechtBundTierSchNutztV - Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung§§ 38 - 43, Abschnitt 7 - Anforderungen an das Halten von Pelztieren
Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und anderer zur Erzeugung t...…§ 40 TierSchNutztV, Anforderungen an Haltungseinrichtungen für Pelztiere§ 41 TierSchNutztV, Allgemeine Anforderungen an das Halten von Pelztieren§ 42 TierSchNutztV, Besondere Anforderungen an das Halten von Nerzen, Iltissen, ...§ 43 TierSchNutztV, Besondere Anforderungen an das Halten von Sumpfbibern und Ch...§ 44 TierSchNutztV, Ordnungswidrigkeiten§ 45 TierSchNutztV, Übergangsregelungen§ 46 TierSchNutztV
§ 40 TierSchNutztV, Anforderungen an Haltungseinrichtungen für Pelztiere
§ 40 TierSchNutztVVerordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und anderer zur Erzeugung tierischer Produkte gehaltener Tiere bei ihrer Haltung (Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung - TierSchNutztV) BundesrechtAbschnitt 7 – Anforderungen an das Halten von PelztierenTitel: Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und anderer zur Erzeugung tierischer Produkte gehaltener Tiere bei ihrer Haltung (Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung - TierSchNutztV) Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: TierSchNutztVGliederungs-Nr.: 7833-3-15Normtyp: Rechtsverordnung(1) Pelztiere dürfen nur in Haltungseinrichtungen gehalten werden, die den Anforderungen der Absätze 2 bis 9 entsprechen.(2) Die Haltungseinrichtung muss 1.so beschaffen sein, dass alle Pelztiere artgemäß fressen, trinken und ruhen können;2.einen gesonderten Bereich mit festen Wänden aufweisen, in den sich die Tiere zurückziehen können und der so bemessen ist, dass alle Tiere darin gleichzeitig liegen können, und dessen Öffnung so angebracht ist, dass neugeborene Tiere zurückgehalten werden und erwachsene Tiere leichten Zugang haben (Nestkasten);3.mit frostgeschützten Tränkvorrichtungen ausgestattet sein, die so verteilt und bemessen sind, dass alle Pelztiere jederzeit Zugang zu Tränkwasser haben;4.mit Öffnungen versehen sein, die ein Entnehmen der Pelztiere ohne Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden für die Tiere erlauben;5.ausreichenden Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung bieten.(3) Der Nestkasten nach Absatz 2 Nr. 2 muss 1.für Rotfüchse und Polarfüchse (Füchse) erhöht angebracht sein und aus einer Hauptkammer sowie einer Vorkammer bestehen, die den Eingang zur Hauptkammer verbirgt,2.für Sumpfbiber aus mindestens zwei Kammern bestehen und mit zwei Ausgängen ausgestattet sein.(4) Haltungseinrichtungen dürfen nicht übereinander angeordnet sein.(5) Haltungseinrichtungen müssen zusätzlich zu den Innenflächen eines Nestkastens und den Flächen eines Schwimmbeckens oder Sandbades folgende Grundflächen aufweisen: 1.für Nerze und Iltisse für jedes ausgewachsene Tier und für jedes Jungtier nach dem Absetzen eine Grundfläche von mindestens einem Quadratmeter, mindestens jedoch eine Grundfläche von drei Quadratmetern;2.für Füchse und Marderhunde für jedes ausgewachsene Tier und für jedes Jungtier nach dem Absetzen eine Grundfläche von mindestens drei Quadratmetern, mindestens jedoch eine Grundfläche von zwölf Quadratmetern;3.für Sumpfbiber für jedes ausgewachsene Tier eine Grundfläche von mindestens zwei Quadratmetern und für jedes Jungtier nach dem Absetzen eine Grundfläche von mindestens 0,5 Quadratmetern, mindestens jedoch eine Grundfläche von vier Quadratmetern;4.für Chinchillas für jedes ausgewachsene Tier eine Grundfläche von mindestens 0,5 Quadratmetern und für jedes Jungtier nach dem Absetzen eine Grundfläche von mindestens 0,3 Quadratmetern, mindestens jedoch eine Grundfläche von einem Quadratmeter.(6) Haltungseinrichtungen müssen mindestens folgende Innenhöhen aufweisen: 1.für Nerze und Iltisse einen Meter;2.für Füchse und Marderhunde 1,5 Meter;3.für Sumpfbiber 45 Zentimeter;4.für Chinchillas einen Meter.(7) Der Boden der Haltungseinrichtung1.darf für Füchse und Marderhunde zur Ableitung flüssiger Ausscheidungen einen Perforationsgrad von höchstens 10 Prozent aufweisen und muss auf einer Fläche von mindestens zwei Quadratmetern so beschaffen sein, dass die Tiere graben können,2.muss für Sumpfbiber, mit Ausnahme des Bereichs um das Schwimmbecken, planbefestigt sein,3.muss für Nerze, Iltisse und Chinchillas mindestens zur Hälfte planbefestigt sein.(8) Die Haltungseinrichtung muss 1.für Nerze und Iltisse mit mindestens einer Plattform je Tier, auf der ein ausgewachsenes Tier liegen und sich aufrichten kann und unter der sich ein ausgewachsenes Tier aufrichten kann, sowie mit Vorrichtungen zum Klettern, die nicht aus Drahtgitter bestehen, Haltungseinrichtungen für Nerze zusätzlich mit einem mit Wasser gefüllten Schwimmbecken mit einer Oberfläche von mindestens einem Quadratmeter und einer Wassertiefe von mindestens 30 Zentimetern,2.für Füchse und Marderhunde mit mindestens einer Plattform je Tier, auf denen ein ausgewachsenes Tier liegen und aufrecht sitzen kann und unter denen ein ausgewachsenes Tier aufrecht sitzen kann,3.für Sumpfbiber mit einem mit Wasser gefüllten Schwimmbecken mit einer Oberfläche von mindestens einem Quadratmeter je Tier und einer Wassertiefe von mindestens 30 Zentimetern,4.für Chinchillas mit mindestens einer Plattform je Tier sowie einem mit quarzfreiem Sand gefüllten Sandbad von mindestens 250 Quadratzentimeter Flächeausgestattet sein. Haltungseinrichtungen müssen ferner mit Tunnelröhren, Haltungseinrichtungen für Sumpfbiber und Chinchillas zusätzlich mit Kisten ausgestattet sein.(9) Gebäude müssen so zu beleuchten sein, dass sich die Tiere untereinander erkennen und durch die mit der Fütterung und Pflege betrauten Personen in Augenschein genommen werden können. Gebäude, die nach dem 12. Dezember 2006 in Benutzung genommen werden, müssen mit Lichtöffnungen versehen sein, deren Fläche mindestens 5 Prozent der Grundfläche entspricht und die so angeordnet sind, dass eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Lichts gewährleistet wird.
§ 39 TierSchNutztV, Anwendungsbereich§ 41 TierSchNutztV, Allgemeine Anforderungen an das Halten von Pelztieren