Source: http://www.rehadat-bildung.de/de/betrieblich-ausserbetrieblich/in-wfbm/Wege_auf_den_Arbeitsmarkt/
Timestamp: 2017-01-22 10:03:15
Document Index: 131621141

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 43', '§ 132', '§ 135', '§ 136', '§ 144']

Wege auf den allgemeinen Arbeitsmarkt - REHADAT-Bildung
Aktuelle Seite: Wege auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
Inhalt	Wege auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
(na) Um die behinderten WfbM-Mitarbeiter an den allgemeinen Arbeitsmarkt heranzuführen, bieten die Werkstätten zunehmend Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb der Werkstatt an. Die Werkstätten versuchen den behinderten Menschen, die gute Voraussetzungen für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorweisen, ausgelagerte Arbeitsplätze bzw. Außenarbeitsplätze, Praktika oder eine Stelle in einer Integrationsfirma zu vermitteln. Außenarbeitsplätze (ausgelagerte bzw. betriebsintegrierte Arbeitsplätze)
Zum Artikel des LVRWährend des Praktikums überzeugt ein WfbM-Beschäftigter seinen Chef und erhält eine feste Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Viele Träger von Werkstätten betreiben mittlerweile auch eigene Integrationsfirmen. Bei Integrationsfirmen handelt es sich um Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes, die neben Menschen ohne Behinderung auch überdurchschnittlich viele Menschen mit einer Schwerbehinderung in sozialversicherungspflichtige Arbeit bringen. Der Anteil der schwerbehinderten Mitarbeiter liegt dabei in der Regel zwischen 25 und 50 Prozent. Leistungsfähige WfbM-Beschäftigte haben hier gute Chancen den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen.
Hier findest du weitere Informationen zu Integrationsfirmen:
zum Artikel Integrationsfirmen bei REHADAT-talentplusAusführliche Informationen über Integrationsfirmen bietet das Internetportal "Arbeitsleben und Behinderung" von REHADAT-talentplus.
zur BAG IntegrationsfirmenDie Integrationsfirmen haben sich zu einer Bundesarbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Hier kannst du dich zusätzlich informieren.
Film des LWL über das Integrationsunternehmen Golfplatz HaxterparkHier kannst du dir zwei Filmbeiträge des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) über die Integrationsunternehmen "Golfplatz Haxterpark" und "Hotel Aspethera" anschauen.
Film des LWL über das Integrationsunternehmen Hotel Aspethera
zum Verzeichnis von REHADAT - Integrationsfirmen in Deutschland (pdf)In dem Verzeichnis findest du neben den Kontakt-Daten auch Beschreibungen der Angebote und Dienstleistungen der Integrationfirmen.
Werkstatt Budget und Budget für Arbeit in Hamburg
An dem Modellprojekt "Werkstatt Budget" können Beschäftigte aus den Arbeitsbereichen der Alsterdorfer Werkstätten und der Elbe-Werkstätten auf Antrag teilnehmen. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Variante des Persönlichen Budgets. Die Budgetnehmer bleiben bei der WfbM beschäftigt, können aber bestimmte Leistungen auch bei anderen Anbietern außerhalb der Werkstatt einkaufen. Dazu zählen z. B. berufliche Qualifizierungs- und Fortbildungskurse oder Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung.
In Kooperation mit den beiden Werkstätten und den Integrationsfachdiensten "Hamburger Arbeitsassistenz" und "ARINET" will die Stadt Hamburg mit dem Modellprojekt "Hamburger Budget für Arbeit" den Werkstattbeschäftigten ab sofort weitere berufliche Perspektiven ermöglichen. Mit Hilfe des Projektes sollen bis zum Jahr 2014 mindestens 100 Werkstattbeschäftigte den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen. Falls es aus irgendwelchen Gründen mit der Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht klappen sollte, gibt es ein garantiertes Rückkehrrecht in die Werkstatt.
Nach Ablauf der Modellphase am 31.12.2014 werden im Rahmen einer Regelförderung ab 01.01.2015 die Leistungen der Eingliederungshilfe zur Teilhabe am Arbeitsleben und die Leistungen aus Mitteln der Ausgleichsabgabe kombiniert eingesetzt.
Weitere Informationen bietet das Faltblatt: Hamburger Budget für Arbeit - Raus aus der Werkstatt, rein in den Betrieb. Eine ausführliche Beschreibung in leichter Sprache findest du hier. Noch mehr Informationen bietet das Integrationsamt Hamburg.
Budget für Arbeit in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein In den Bundesländern Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein wurden ebenfalls besondere Modelle des Persönlichen Budgets für Werkstattbeschäftigte entwickelt. Mit dem sogenannten "Budget für Arbeit" soll den Beschäftigten der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert werden.
Nähere Informationen zu den Modellen findest du hier:
In der Broschüre "Das Budget für Arbeit - Wir sind Mutmacher/Innen" schildern zwei Frauen und vier Männer, die das Budget für Arbeit in Niedersachsen nutzen, von ihren Erfahrungen mit dem neuen Alltag. Mittlerweile gibt es einen zweiten Teil der Broschüre.
Hier geht es zu der zweiten Ausgabe.
Hier kannst Du Dir auf Youtube einen Filmbeitrag zum Budget für Arbeit des Landschaftsverbandes Rheinland ansehen.
Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe gibt es zum Budget für Arbeit
einen Film in Leichter Sprache.
Die Lebenshilfe Bamberg hat mit dem Projekt "Integra MENSCH" einen völlig neuen Weg der Integration eingeschlagen. Die Integra-Mitarbeiter erhalten einen Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und bekommen von ihrem Arbeitgeber innerhalb des Betriebs jeweils eine Person als Paten zur Seite gestellt. Der Pate hilft bei allen betrieblichen Angelegenheiten und der Einbeziehung in die Betriebsgemeinschaft. Hinzu kommt ein Integrationsbegleiter der Bamberger Lebenshilfe, der den Integra-Mitarbeitern in allen Lebenslagen zur Seite steht. Etwa 100 Menschen mit Behinderung haben über Integra MENSCH bereits eine Beschäftigung in der Stadt und im Landkreis Bamberg gefunden. Ausführlichere Informationen bieten die Internetseiten von Integra MENSCH.
Ziel des neuen Modellprojektes des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ist es, innerhalb von fünf Jahren mindestens 500 Beschäftigte aus der WfbM oder Förderschulabgänger als Alternative zu einer WfbM auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln und zu unterstützen. Dazu
werden geeignete Menschen mit Behinderung vom IFD und der WfbM bei der Suche nach einer Arbeit oder Ausbildung unterstützt, die ihren Fähigkeiten entspricht.
erhalten Betriebe oder Integrationsfirmen, die Betroffene einstellen oder ausbilden, Lohnkostenzuschüsse in Höhe von bis zu 70 Prozent des Arbeitnehmerbruttolohns.
erhalten Arbeitgeber und Betroffene eine intensive fachliche Begleitung durch den IFD
zum Modellprojekt Übergang 500 plus - mit dem LVR-Kombilohn
Sonderprogramm aktion5
Bei "aktion5" handelt es sich um ein Arbeitsmarktprogramm der Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) zur Förderung besonders betroffener schwerbehinderter Menschen in Nordrhein-Westfalen.
Das Arbeitsmarktprogramm wurde 2008 ins Leben gerufen und im Januar 2013 für weitere fünf Jahre verlängert. Die beiden Landschaftsverbände stellen für das Programm jeweils 20 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Programm sollen in erster Linie Abgänger aus der WfbM und Schulabgänger aus der Förderschule (auch integrative Schulen) beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert werden.
Arbeitgeber können Einstellungs- und Ausbildungsprämien sowie Lohnkostenzuschüsse erhalten.
zum Sonderprogramm aktion5 Förderprogramm Übergang plus 3
Bei dem Programm des LWL-Integrationsamtes Westfalen können Beschäftigte aus dem Arbeitsbereich einer WfbM gefördert werden, die in Kooperation mit dem Integrationsfachdienst in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis von mindestens 12 Monaten Dauer auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (einschließlich der Integrationsfirmen) wechseln.
Arbeitgeber, die Menschen aus dem Arbeitsbereich einer WfbM einstellen, können finanziell unterstützt werden.
zum Förderprogramm Übergang plus 3
YouTube - Film: Vielfalt leben - Wie Inklusion in der Arbeitswelt gelingtIn dem Film werden drei ehemalige WfbM-Beschäftigte gezeigt, die den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geschafft haben.
YouTube - Film: Wege in Arbeit - Es lohnt sichDer Film zeigt an Beispielen, wie der Übergang von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gelingen kann.
MAIS NRW: Thema Außenarbeitsplätze
LWL zum Thema WfbMTipp: Man kann sich hier auch den Film "Der Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt" anschauen.
LWL: Integrationsunternehmen in WestfalenTipp: Hier werden die Integrationsunternehmen in Westfalen vorgestellt. Es gibt hier auch einige Filmbeiträge.
LVR - Flyer - Mein neuer Arbeitsplatz (pdf)Infoflyer in leichter Sprache
SGB 9 § 33 bis § 43Kapitel 5: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
SGB 9 § 132 bis § 135Kapitel 11: Integrationsprojekte
SGB 9 § 136 bis § 144Kapitel 12: Werkstätten für behinderte Menschen