Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/sachverstaendigenverguetung
Timestamp: 2020-04-08 10:46:10
Document Index: 109925788

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 8', '§ 2', '§ 9', '§ 9', '§ 1', '§ 2', '§ 2']

Sachverständigenvergütung | Rechtslupe
Schlagwort: Sachverständigenvergütung
Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 JVEG regelt das JVEG die Ver­gü­tung der Sach­ver­stän­di­gen, die vom Gericht her­an­ge­zo­gen wer­den. Nach § 8 Abs. 1 erhal­ten Sach­ver­stän­di­ge als Ver­gü­tung ein Hono­rar für ihre Leis­tun­gen, Fahrt­kos­ten­er­satz, Ent­schä­di­gung für Auf­wand sowie Ersatz für sons­ti­ge und für beson­de­re Auf­wen­dun­gen. Soweit das Hono­rar nach Stun­den­sät­zen zu bemes­sen ist, wird
Wie­der­ein­set­zung in die Aus­schluss­frist für den Sach­ver­stän­di­gen-Ver­gü­tungs­an­trag
Dem Sach­ver­stän­di­gen ist Wie­der­ein­set­zung in die Ver­­gü­­tungs­­an­­trags-Aus­­­schlus­s­­frist man­gels Ver­schul­den zu gewäh­ren, wenn er über den im kon­kre­ten Fall (u. a. bei mehr­fa­cher Her­an­zie­hung) maß­geb­li­chen Frist­be­ginn unzu­rei­chend belehrt wor­den ist. Beginn der Aus­schluss­frist Der Beginn der Ver­­gü­­tungs­­an­­trags-Aus­­­schlus­s­­frist bestimmt sich bei münd­li­cher Begut­ach­tung grund­sätz­lich und vor­ran­gig gemäß der Spe­zi­al­re­ge­lung § 2 Abs. 1 Satz
Die ange­mes­se­ne Höhe der Ver­gü­tung des "iso­lier­ten" Sach­ver­stän­di­gen nach § 9 Abs. 1 JVEG idF des 2. KostRMoG vom 01.08.2013 beträgt im Regel­fall 105,00 €. Die Fest­set­zung der ange­mes­sen Höhe des Stun­den­sat­zes bestimmt sich nach § 9 Abs. 1 JVEG nach bil­li­gem Ermes­sen. Auch im Rah­men der Neu­fas­sung die­ser Vor­schrift durch das 2. KostRMoG vom
Sach­ver­stän­di­gen­ver­gü­tung für ein Behör­den­gut­ach­ten
Wird ein Sach­ver­stän­di­ger nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 JVEG her­an­ge­zo­gen, rich­tet sich sein Ver­gü­tungs­an­spruch allein nach dem JVEG (KV GKG 9005) und muss des­halb inner­halb von 3 Mona­ten nach dem in § 2 Abs. 1 S. 2 JVEG bestimm­ten Zeit­raum gel­tend gemacht wer­den (§ 2 Abs. 1 S. 1 JVEG). Die Frist gilt auch, wenn eine Behör­de (hier:
Ver­lust des Ver­gü­tungs­an­spruchs des gericht­lich bestell­ten Sach­ver­stän­di­gen
Ein Sach­ver­stän­di­ger erhält für ein Gut­ach­ten zur Beur­tei­lung der Glaub­haf­tig­keit einer Zeu­gen­aus­sa­ge kei­ne Ver­gü­tung, wenn er vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig schwer­wie­gen­de Ver­stö­ße gegen den aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Kennt­nis­stand begeht. Über die wis­sen­schaft­li­chen Anfor­de­run­gen, die an ein aus­sa­ge­psy­cho­lo­gi­sches Gut­ach­ten zu stel­len sind, darf sich ein Sach­ver­stän­di­ger selbst dann nicht hin­weg­set­zen, wenn er