Source: http://www.stahlnerv.de/ungeraecht
Timestamp: 2019-12-10 00:23:04
Document Index: 141815708

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art.12', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 12', 'Art. 18']

Ist unser Grundgesetz eine Farce ?
Die Gesellschaft beruht
auf dem Gesetz, und das Gesetz ist Ungerechtigkeit und Erpressung,
auf der Religion, und die Religion ist Lüge,
auf der Gewalt, und die Gewalt ist Tyrannei.
Die ersten 19 Artikel unseres Grundgesetzes handeln von fundamentalen menschlichen Grundrechten.
Liest man diese Artikel durch und denkt darüber nach, entdeckt man Widersprüchliches und Schockierendes über den realen Umgang mit Menschenrechten in unserem vermeintlichen Rechtsstaat.
Artikel 4 (Glaubensfreiheit):
Gemessen an der Realität scheint dieser Artikel geradezu absurd - jede Taufe eines Säuglings ist nämlich vor diesem Hintergrund eine Vergewaltigung sowohl des Kindes als auch des Grundgesetzes.
...könnte man meinen, jedoch sind in diesem Sinne Kinder nicht als Menschen zu betrachten, steht dieser Artikel doch im Widerspruch zu
Artikel 6 (2): "Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern..."
und Artikel 7 (2): "Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen."
In den Artikeln 5 (Meinungsfreiheit), Art. 8 (Versammlungsfreiheit), Art. 9 (Vereinigungsfreiheit), Art. 10 (Biref- und Postgeheimnis), Art. 11 (Bewegungsfreiheit), Art.12 (Berufsfreiheit), Art. 17 (Petitionsrecht) werden den Bürgern Grundrechte gewährt, die jedoch sofort in den nachfolgenden Absätzen wieder relativiert werden.
Diese fundamentalen Grundrechte, die man allgemein für selbstverständlich hält, stehen im Widerspruch zum Wortlaut in den Artikeln 12a ("Der Staat" kann den sogenannten Verteidigungsfall beschliessen und alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger auch selektiv zum Kriegsdienst zwingen), und im Widerspruch zu Art. 17a (Wehr- und Ersatzdienstleistende, oder wer nach Art. 12a (also unfreiwillig) unter dem Kommando der Streitkräfte steht, hat so gut wie keine Grundrechte mehr und ist auch längst nicht mehr gleich vor dem Gesetz.
Der Staat behält sich unter anderem in Art. 18 ausdrücklich vor, diese Rechte jederzeit unter Vorgabe von Gründen oder der Konstruktion bestimmter "Fälle" einem Jeden wieder entziehen zu können.
und zu guter Letzt das ALLES in Frage stellende:
Alle Wesen (nicht nur alle Menschen) sind aus Sicht der Natur als gleich und gleichberechtigt zu betrachten.
Wenn die Würde des Menschen unantastbar ist, und alle Menschen von Natur aus gleich sind, hat kein Mensch, keine Menschengruppe, keine Organisation, keine Regierung, kein Gericht und keine Polizei das Recht irgend einem Menschen etwas zu verbieten.
Demnach gehört zur Freiheit, Gleichheit und zur Würde eines Menschen die unbedingte Unabhängigkeit von Regeln und Gesetzen, die durch andere Menschen für ihn gemacht wurden.
Jedes Gesetz, sei es auch nur das kleinste, schafft sofort die von der Natur gegebene Freiheit, Gleichheit und Würde aller Betroffenen vollständig ab.
Dies gilt insbesondere für Verbote.
In Bayern haben wir die wahrscheinlich weltweit höchste Verbotsdichte, bei der es für einen Normalbürger keinen adäquaten Verhaltensspielraum mehr gibt, zu leben, ohne sich strafbar zu machen.
Nur wer dies verinnerlicht und danach lebt kann in wahrer Freiheit und Würde sein Dasein fristen, muss aber auch bereit sein den erforderlichen Preis dafür zu zahlen. Die meisten Menschen unterliegen jedoch der trügerischen Annahme, Verbote und Schranken seien etwas Gutes und dem Menschen Dienliches. Das ist ein Irrtum!
Wir brauchen keine Regeln und Gesetze, keine Politiker, keine Anwälte, keine Polizei, keine Glaubensprediger und nicht einmal einen Gott. All diese Wesen sind nämlich Räuber menschlicher Freiheit, Gleichheit und Würde.
Deswegen ist Anpassung (z.B. an Gesetze) die Zuflucht der Schwachen. (hat Parker Lewis mal gesagt)
Diese Themen sind dem Stahlnervmacher persönlich wichtig -
Weiteres dazu kann man unter folgendem Link erfahren: http://www.gavagai.de/gg/HHD09.htm