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Timestamp: 2016-10-23 22:14:42
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Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'e contrario', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 2', 'Art. 21', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 115', 'Art. 115', 'Art. 115', 'Art. 115', 'Art. 115', 'Art. 115', 'Art. 115', 'Art. 107', 'Art. 115', 'Art. 107', 'Art. 107', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 63', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 65']

2C_17/2010 (29.07.2010)
2C_17/2010
Steuerverwaltung des Kantons Graub�nden.
Nachlass- und Erbschaftssteuer,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden vom 27. Oktober 2009.
X._______ ist die alleinige Erbin des am 23. Mai 2004 in Davos verstorbenen S._______, der einen reinen Nachlass (vor Steuern) von Fr. 758'400.-- hinterliess. Aufgrund einer Beg�nstigungsklausel ging eine Todesfallleistung von Fr. 112'837.-- an die am 6. November 2004 ebenfalls verstorbene Schwester des Erblassers, T._______, deren alleinige Erbin Y._______ ist.
Mit Verf�gung vom 22. Juni 2006 erhob die Steuerverwaltung des Kantons Graub�nden auf dem reinen Nachlass von S._______ die kantonale Nachlasssteuer von 4%, d.h. Fr. 30'336.--. Diese Verf�gung blieb unangefochten und erwuchs in Rechtskraft. Am 28. Juni 2008 veranlagte die Gemeinde Davos bei X._______ die kommunale Erbschaftssteuer von insgesamt Fr. 72'800.--, die ebenfalls unangefochten blieb.
Mit Brief vom 9. Juni 2008 forderte X._______ Y._______ erfolglos auf, ihr den auf die Erbquote von T._______ entfallenden Anteil an der Nachlass- und der Erbschaftssteuer, d.h. insgesamt Fr. 15'345.--, zur�ckzuerstatten.
Am 25. Mai 2009 ersuchte X._______ die kantonale Steuerverwaltung, Y._______ per Verf�gung zu verpflichten, ihr den eingeforderten Betrag zu bezahlen. Die Steuerverwaltung verwies die Gesuchstellerin auf den Zivilweg. Dagegen erhob X._______ erfolglos Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden.
Am 8. Januar 2010 hat X._______ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht eingereicht. Sie stellt den Antrag, das verwaltungsgerichtliche Urteil vom 27. Oktober 2009 aufzuheben; Y._______ sei zu verpflichten, den ihrer Erbquote entsprechenden Anteil an der Nachlass- und der Erbschaftssteuer zuz�glich Zins zu bezahlen. Eventuell sei die Sache an die kantonale Steuerverwaltung zur�ckzuweisen, damit diese Y._______ verpflichte, ihr den genannten Betrag zu bezahlen. Sie r�gt eine Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) sowie eine Verletzung des Anspruchs auf ein gesetzm�ssiges, unabh�ngiges und unparteiisches Gericht (Art. 30 Abs. 1 BV).
Die Steuerverwaltung und das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Y._______ hat sich nicht vernehmen lassen.
1.1 Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts ist ein kantonal letztinstanzlicher, in Anwendung des kantonalen Steuer- und Verwaltungsverfahrensrechts, d.h. in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts, ergangener Endentscheid (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d u. Art. 90 BGG). Dagegen macht die gem�ss Art. 89 Abs. 1 BGG legitimierte Beschwerdef�hrerin frist- und formgerecht eine Verletzung von Bundes(verfassungs)recht (vgl. Art. 95 lit. a BGG) geltend. Auf ihr Rechtsmittel ist somit grunds�tzlich einzutreten.
1.2 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder sie mit einer vom angefochtenen Entscheid abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140 mit Hinweis). Die Anwendung von kantonalem (Steuer- und Verfahrens-)Recht kann vom Bundesgericht nicht frei, sondern nur auf Verfassungskonformit�t hin �berpr�ft werden (Art. 95 BGG e contrario). Bez�glich der Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten gilt eine qualifizierte R�gepflicht: Das Bundesgericht tritt auf eine solche R�ge nur dann ein, wenn sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Die vorliegende Beschwerde vermag diese Begr�ndungserfordernisse nur teilweise zu erf�llen.
2.1 Der Kanton Graub�nden kennt eine kantonale, als sog. Erbmassesteuer ausgestaltete Nachlasssteuer (Art. 106 ff. des Steuergesetzes des Kantons Graub�nden vom 8. Juni 1986) und erm�chtigt die Gemeinden, ihrerseits (nach Massgabe eines kommunalen Gesetzes im formellen Sinne) eine Erbschaftssteuer zu erheben, welche (nach heutiger Rechtslage) in Form einer Erbanfallsteuer zu konzipieren ist (Art. 2 Abs. 3 lit. a, Art. 21 sowie Art. 26 ff. des b�ndnerischen Gesetzes �ber die Gemeinde- und Kirchensteuern vom 31. August 2006; vgl. zum Ganzen auch: BGE 110 Ia 50; PETER VON RECHENBERG/ANDREA V. RECHENBERG, Handkommentar zu den B�ndner Nachlass- und Schenkungssteuern, Chur 1999; J�RG ANDREA VON RECHENBERG, B�ndner Erbschaftssteuern, Diss. Basel 1981, S. 33 ff. und S. 83 ff.; MAGNUS HINDERSMANN/MICHAEL MYSSEN, Die Erbschafts- und Schenkungssteuern der Schweizer Kantone, K�ln 2003, S. 481 ff.; MARCEL LUSTENBERGER, Die Auswirkungen der Erbteilung auf die Erbschafts- und Schenkungssteuer, Diss. Z�rich 1985, S. 93 ff.; sowie: ASA 56 439 E. 2b; 45 545 E. 2a; ZBGR 86/2005 141 E. 3.1; ERNST BLUMENSTEIN/PETER LOCHER, System des schweizerischen Steuerrechts, 6. Aufl., Z�rich 2002, S. 206; FRANTISEK J. SAFARIK, Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen, in: Weigell et al. (Hrsg.), Investitions- und Steuerstandort Schweiz, 2. Aufl., M�nchen/Bern 2007, S. 80).
2.2 Gem�ss Art. 115 Abs. 1 StG/GR ist die Nachlasssteuer aus dem Nachlass vor dessen Verteilung zu bezahlen und wird gesamthaft bezogen. Nach Abs. 2 haften mehrere Empf�nger von Verm�genswerten (d.h. Erben und Legat�re) bis auf den Betrag ihres Anfalles solidarisch f�r den Betrag der Nachlasssteuer.
2.2.1 Aus Art. 115 StG/GR hat die kantonale Steuerverwaltung eine Praxis abgeleitet, die auch hier zur Anwendung gekommen ist: Noch vor Verteilung des Nachlasses wendet sich die Steuerbeh�rde an einen solventen Nachlassempf�nger, dessen Anteil einen gr�sseren Betrag ausmacht als die gesamte Steuerschuld. Diese wird nun von ihm eingefordert, und es liegt in der Folge an ihm (soweit er das �berhaupt will), von den anderen Nachlassbeg�nstigten die R�ckerstattung derjenigen Teile der Steuerschuld zu erreichen, welche �ber seine pers�nliche Nachlassquote hinausgehen (vgl. dazu u.a. V. RECHENBERG/V. RECHENBERG, a.a.O., NN 2 u. 4 zu Art. 115 StG/GR; LUSTENBERGER, a.a.O., S. 94; HINDERSMANN/MYSSEN, a.a.O., N 1388 S. 497; allgemein: FELIX RAJOWER/URSULA WEBER RAJOWER, Ehegatten- und Erbenhaftung im Recht der direkten Steuern, IFF Forum f�r Steuerrecht 9/2009, S. 189). Wenn es ihm nicht gelingt, seine Regressforderung(en) einvernehmlich durchzusetzen, wird er - wie vorliegend - auf den Zivilweg verwiesen. Das ist sachgerecht und kann sich auf die Zustimmung der Lehre st�tzen:
Diese Praxis tr�gt - soweit das hier massgeblich ist - den Interessen der Steuerverwaltung wie auch denjenigen der verschiedenen Nachlassempf�nger Rechnung. Im Vordergrund steht zwar der Gesichtspunkt der Verfahrens�konomie: Der Steuerbeh�rde wird erm�glicht, sich an den Nachlassempf�nger ihrer Wahl zu wenden, was einen einfachen und effizienten Steuerbezug gew�hrleistet (vgl. dazu allgemein: MICHAEL SCH�BI, Die erbrechtliche Bedeutung von Steuern, Diss. Freiburg 1999, S. 297, 301; WALTER FREI, Die Erbenhaftung f�r Forderungen aus dem Steuerrechtsverh�ltnis, Diss. Z�rich 1995, S. 47 f.). Gleichzeitig wird den Interessen der Beh�rde nicht unbeschr�nkt Geltung verschafft. Namentlich ist die Haftung der Erben und Legat�re enger gefasst als in der allgemeinen zivilrechtlichen Regelung, derzufolge der Gl�ubiger vom einzelnen Solidarschuldner die ganze Leistung fordern kann und s�mtliche Schuldner bis zur vollumf�nglichen Erf�llung verpflichtet bleiben; hier ist die Haftung auf den Betrag der eigenen Nachlassquote begrenzt (vgl. V. RECHENBERG, a.a.O., S. 176 f.; HINDERSMANN/MYSSEN, a.a.O., N 50 S. 18).
Wird die ganze Steuerforderung bei einem einzigen Nachlassempf�nger im Rahmen von dessen Anteil an der Gesamtmasse erhoben, so steht das im Einklang mit der Erkenntnis, dass das Steuerrecht gelegentlich eine Verteilung bewirkt, die nachher korrigiert werden muss; oft geht es aber selber (ausdr�cklich oder stillschweigend) davon aus, dass unter den betroffenen Privaten in irgendeiner Form ein Ausgleich erfolgen wird (vgl. THOMAS KOLLER, Privatrecht und Steuerrecht, Bern 1993, S. 110 f.; siehe dazu auch: JEAN-MARC RIVIER, L'imp�t sur les successions et les donations, StR 51/1996 227 f.; MICHEL SIEVEKING, La nature et l'objet de l'imp�t sur les successions en Suisse, Diss. Lausanne 1970, S. 25 ff.). In diesem Sinne hebt die Vorinstanz hervor, in Art. 115 Abs. 1 und 2 StG/GR werde nichts zum Innenverh�ltnis zwischen mehreren Empf�ngern von Verm�genswerten gesagt, worin ein qualifiziertes Schweigen des kantonalen Gesetzgebers liege; wenn das Steuerrecht die Modalit�ten des R�ckgriffrechts nicht regle, so m�sse das als Verweisung auf das Privatrecht und den Zivilweg verstanden werden (vgl. dazu auch V. RECHENBERG, a.a.O., S. 178).
Was Art. 115 StG/GR vorschreibt und was diese Bestimmung nicht regelt, muss hier nicht allgemein festgelegt werden. Es gen�gt, Zweierlei festzuhalten: Einerseits geht mit dem genannten Bezugssystem einher, dass eine Zust�ndigkeit der Abgabebeh�rden sich dann nicht mehr aufdr�ngt, wenn die Steuerschuld ganz beglichen ist; es kann grunds�tzlich nicht an ihnen sein, das Regressverh�ltnis unter Nachlassempf�ngern zu beurteilen; das l�ge ausserhalb des �ffentlichen Interesses und liefe dem erw�hnten Gesichtspunkt der Verwaltungs�konomie bzw. -effizienz zuwider (vgl. dazu auch SCH�BI, a.a.O., S. 297 u. 301; FREI, a.a.O., S. 45; BLUMENSTEIN/LOCHER, a.a.O., S. 84). Andererseits k�nnen die �brigen Nachlassempf�nger aus Art. 115 StG/GR nicht ableiten, dass die Sache sich f�r sie mit der Begleichung der Steuerschuld gegen�ber dem Fiskus erledigt h�tte. Dem Erben, der die Nachlasssteuer entrichtet hat, steht gegen�ber den Miterben und Verm�chtnisnehmern im Verh�ltnis der Erbberechtigungen ein Regressrecht nach den Vorschriften des Privatrechts zu (vgl. V. RECHENBERG/V. RECHENBERG, a.a.O., NN 1 u. 4 zu Art. 115; V. RECHENBERG, a.a.O., S. 178; allgemein: BLUMENSTEIN/LOCHER, a.a.O., S. 84 f.; RAJOWER/WEBER RAJOWER, a.a.O., S. 190; THOMAS A. M�LLER, Die solidarische Mithaftung im Bundessteuerrecht, Bern 1999, S. 52 f.). Daf�r ist der Zivilrichter zust�ndig, der bei seiner Beurteilung auch die verbindlichen Vorgaben des �ffentlichen Rechts mit einzubeziehen hat (vgl. dazu auch: SCH�BI, a.a.O., S. 300 f.; FREI, a.a.O., S. 48).
2.2.2 Dagegen wendet die Beschwerdef�hrerin ein, Art. 107 Abs. 1 StG/GR erkl�re den jeweiligen Empf�nger der Nachlasszuwendung als steuerpflichtig. Demzufolge w�rden ebenso viele Steuerschuldverh�ltnisse entstehen, wie es Nachlassempf�nger gebe, und die endg�ltige Verteilung der Steuerlast unter ihnen m�sse den Abgabebeh�rden obliegen. Dieser Auffassung kann jedoch so nicht gefolgt werden:
Art. 115 Abs. 1 StG/GR ist nach der einhelligen Auffassung der Kommentatoren so zu verstehen, dass die Nachlasssteuer ohne R�cksicht auf die einzelnen Erben und Verm�chtnisnehmer auf dem Gesamtnachlass erhoben wird; dann ist aber die ungeteilte Erbmasse (d.h. der gesamte reine Nachlass, der durch Verm�genserwerb von Todes wegen �bergeht) Steuerobjekt; es entsteht nur ein Steuerrechtsverh�ltnis zwischen dem Gemeinwesen und der Erbengemeinschaft als (alleinige) Steuerpflichtige (vgl. V. RECHENBERG, a.a.O., S. 37; HINDERSMANN/MYSSEN, a.a.O., N 1350 S. 483; LUSTENBERGER, a.a.O., S. 94). Zu diesem System scheint Art. 107 StG/GR im Widerspruch zu stehen, wie insbesondere HINDERSMANN/MYSSEN festhalten (vgl. a.a.O, N 1355 S. 485; zu der subjektiven Steuerbefreiung von Art. 107 Abs. 2 StG/GR: siehe nun auch das zur Ver�ffentlichung bestimmte Urteil 2C_382/2009 vom 5. Mai 2010 E. 2.5). Das Problem dieses Systembruchs muss hier nicht allgemein und endg�ltig gel�st werden. Es gen�gt festzuhalten, dass er - wie andere schon angesprochene Aspekte (vgl. oben E. 2.2.1) - zeigt, dass Gesetz und Praxis zur Nachlasssteuer ein pragmatisches Ganzes darstellen, das u.a. einen angemessenen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen erzielen soll. Wenn jeder Nachlassbeg�nstigte als individuell steuerpflichtig erkl�rt wird, so kann das namentlich erm�glichen, die pers�nliche Steuerlast s�mtlicher Verm�gensempf�nger von allem Anfang an auszusondern und jedem von ihnen eine separate Veranlagungsverf�gung zukommen zu lassen (vgl. u.a. V. RECHENBERG, a.a.O., S. 179). Damit wird es dem vom Gemeinwesen zur Bezahlung der gesamten Steuerlast Verpflichteten erleichtert, seine Regressforderungen gegen�ber den anderen Nachlassempf�ngern geltend zu machen. Das heisst aber nicht zwingend, dass die Steuerbeh�rden f�r die Beurteilung dieser R�ckgriffsanspr�che zust�ndig sein m�ssten. Vielmehr tragen solche Erleichterungen zus�tzlich dazu bei, dass die Beurteilung der Regressanspr�che unter Erben und Legat�ren dem Zivilrichter �berantwortet werden kann und muss.
2.2.3 Ebenso wenig vermag zu �berzeugen, wenn die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf Art. 106 lit. f StG/GR vorbringt, die Beg�nstigung mittels Lebensversicherung falle - zivilrechtlich betrachtet - gar nicht in den Nachlass und werde nur aufgrund steuerrechtlicher �berlegungen als Teil davon behandelt; das m�sse dazu f�hren, dass die sich in diesem Zusammenhang ergebenden Probleme nur von den Steuer- bzw. den Verwaltungsgerichtsbeh�rden beurteilt werden k�nnten.
Die Todesfallleistung aufgrund der Beg�nstigung f�llt zwar zivilrechtlich nicht in den Nachlass; dennoch darf ein kantonales Gesetz solche Anspr�che durchaus mit der Erbschafts- bzw. der Nachlasssteuer erfassen (vgl. BGE 130 I 205 E. 9.1 S. 221; siehe auch ERNST H�HN/ROBERT WALDBURGER, Steuerrecht, Bd. 1, 9. Aufl., Bern 2001, N 29 zu � 27, S. 750 sowie HINDERSMANN/MYSSEN, a.a.O., NN 1359-62 S. 487 f. u. LUSTENBERGER, a.a.O., S. 95 u. 100 f.). Diese zwingende steuerrechtliche Vorgabe beeinflusst wohl den Gesamtbetrag der unter den Nachlassempf�ngern zu verteilenden Steuerschuld, so dass der Zivilrichter nicht frei ist, die Beg�nstigung davon auszunehmen; es heisst aber nicht, dass die R�ckgriffsfrage nur durch die Steuerbeh�rde und ausschliesslich aufgrund �ffentlich-rechtlicher Rechtsgrundlagen zu beurteilen w�re.
2.3 Neben der kantonalen Nachlasssteuer geht es hier um die kommunale Erbschaftssteuer nach dem Steuergesetz der Landschaft Davos vom 25. Juni 1989 (vom Regierungsrat genehmigt am 28. August 1989; im Folgenden: StG/Davos). Gem�ss Art. 7 StG/Davos wird der Verm�gensanfall besteuert; es liegt damit eine Erbanfallsteuer vor. Als Steuersubjekt und Steuerpflichtiger erscheint der Empf�nger der Zuwendung und damit der einzelne Erbe (oder Verm�chtnisnehmer) selber (vgl. Art. 8 StG/Davos).
Die kommunale Erbschaftssteuer ist vorliegend in die Erhebung der Gesamtsteuer bei der Beschwerdef�hrerin mit einbezogen worden. Diese setzt sich mit dem Aspekt der Gemeindesteuer �berhaupt nicht auseinander. Es er�brigt sich somit, weiter darauf einzugehen.
2.4 Gesamthaft f�hrt das durch Gesetz und Praxis ausgestaltete B�ndner System des Bezugs der Nachlass- und der Erbschaftssteuer bei einem ausgew�hlten Erben zu einem recht ausgewogenen Interessenausgleich, soweit das hier zu beurteilen ist. Die Geltendmachung von Regressforderungen unter Erben und Legat�ren f�llt zwar nicht in den Zust�ndigkeitsbereich der Steuer- bzw. Verwaltungsgerichtsbeh�rden, wird von diesen aber noch zus�tzlich erleichtert. Wenn das Verwaltungsgericht die Beschwerdef�hrerin in Anwendung des kantonalen und des kommunalen Rechts auf den Zivilweg verwiesen hat, stellt das somit keine Rechtsverweigerung und keine Verletzung der Garantie des verfassungsm�ssigen Richters dar.
3.1 Die Beschwerdef�hrerin st�tzt ihre Auffassung, f�r die Beurteilung der von ihr geltend gemachten Regressforderung seien die Steuer- bzw. die Verwaltungsgerichtsbeh�rden zust�ndig, haupts�chlich auf ein Urteil der ersten zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 5. Oktober 1982 (vgl. BGE 108 II 490 ff.). Dort wurde - bei einem mit dem vorliegenden Fall zumindest sehr �hnlichen Sachverhalt - auf die Berufung nicht eingetreten. Die Begr�ndung lautete, es stehe ausser Frage, dass das �ffentliche Recht das interne Verh�ltnis zwischen den f�r eine Steuerschuld haftenden Personen selbst regeln k�nne, was namentlich bei der Verrechnungssteuer geschehen sei. Daraus erhelle, dass der Fiskalgesetzgeber das Recht f�r sich in Anspruch nehme, bei von ihm angeordneter Solidarit�t auch das Regressverh�ltnis selbst�ndig und abweichend vom Privatrecht zu ordnen. Wenn aber f�r solche Steuerschulden sowohl das Aussenverh�ltnis gegen�ber dem Staat als auch die endg�ltige Schuldverteilung im Innenverh�ltnis durch das �ffentliche Recht geregelt werde, m�sse f�r die zu beurteilende Regressstreitigkeit die Zust�ndigkeit der Zivilgerichte verneint werden (vgl. insb. E. 5 S. 493 f.).
3.2 Am 5. September 2002 hatte die zweite Zivilabteilung des Bundesgerichts einen Sachverhalt zu beurteilen, der mit dem hier massgeblichen und demjenigen des Falles BGE 108 II 490 im Wesentlichen �bereinstimmte (vgl. Pra 2003 Nr. 86 S. 472): Es ging um eine Haupterbin, welche die gesamte Steuerschuld beglichen hatte und sich nun mit einer Regressforderung gegen einen Miterben wandte, um denjenigen Teil der Steuern erstattet zu erhalten, der dessen Erbquote entsprach. Das Bundesgericht liess offen, ob der R�ckgriffsanspruch �ffentlich- oder privatrechtlicher Natur (und dort erb- oder obligationenrechtlich begr�ndet) war (vgl. E. 1.2 und die dort zitierte Literatur sowie E. 2). Es beanstandete aber nicht die von den kantonalen Instanzen angenommene zivilgerichtliche Zust�ndigkeit zur Beurteilung des umstrittenen R�ckgriffs.
3.3 Das in BGE 131 III 546 ver�ffentlichte Urteil der ersten Zivilabteilung vom 6. Juli 2005 betraf eine geldwerte und der Verrechnungssteuer unterliegende Leistung im Rahmen eines Auftragsverh�ltnisses, insbesondere die in BGE 108 II 490 angesprochene gesetzliche Pflicht des Leistungsschuldners, die Verrechnungssteuer auf den tats�chlichen Empf�nger zu �berw�lzen (vgl. Art. 14 des Bundesgesetzes vom 13. Oktober 1965 �ber die Verrechnungssteuer [VStG; SR 642.21]). Das Bundesgericht ging davon aus, dass unter den zu beurteilenden Umst�nden eine Zust�ndigkeit der Zivilgerichte anzunehmen sei, wenn noch kein (rechtskr�ftiger) Entscheid der Steuer- bzw. der Verwaltungsgerichtsbeh�rden zur �berw�lzungspflicht ergangen sei. Der Zivilrichter habe dann bei der Beurteilung der sich aus dem (behaupteten) Vertragsverh�ltnis zwischen den Beteiligten ergebenden Fragen auch die zwingenden �ffentlich-rechtlichen Bestimmungen des Verrechnungssteuergesetzes vorfrageweise auszulegen (vgl. E. 2 S. 549 ff.). Dazu ist hier Folgendes auszuf�hren:
3.3.1 Zu Recht hat das Bundesgericht in diesem Urteil - wie in dem von der Beschwerdef�hrerin zitierten Fall - die besondere Bedeutung und Tragweite der �berw�lzungspflicht f�r das gesamte System der Verrechnungssteuer betont:
Die �berw�lzung ist nicht ins Belieben des Steuerpflichtigen gestellt. Vielmehr ist er dazu unter Strafdrohung (vgl. Art. 63 VStG), d.h. im Sinne einer zwingenden �ffentlich-rechtlichen Verpflichtung, ausnahmslos gehalten. Das beruht direkt auf dem Sicherungszweck der Verrechnungssteuer (vgl. BGE 125 II 348 E. 4 S. 352 f.; ASA 77 554 E. 3.2; StR 65/2010 157 E. 4.3), der nur erreicht werden kann, wenn die Steuer auf den Leistungsgl�ubiger �berw�lzt wird. Dieser soll damit veranlasst werden, die steuerbare Leistung und allenfalls den ihr zugrunde liegenden Verm�genswert bei der allgemeinen Einkommens- und Verm�genssteuer korrekt zu deklarieren und in den B�chern richtig zu erfassen. Deshalb entsteht zu Gunsten des Steuerpflichtigen von Gesetzes wegen die erw�hnte Regressforderung gegen�ber dem Leistungsempf�nger. Das gilt auch insbesondere f�r zur�ckliegende Leistungen, die von den zust�ndigen Beh�rden erst im Kontrollverfahren als steuerbar erkl�rt werden (vgl. zum Ganzen: BGE 108 Ib 475 E. 3a S. 477; 107 Ib 98 E. 4 S. 104; ASA 69 898 E. 4d; THOMAS KOLLER, Harmonien und Dissonanzen im Verh�ltnis zwischen Privatrecht und Steuerrecht, SJZ 2000 308; CONRAD STOCKAR, �bersicht und Fallbeispiele zu den Stempelabgaben und zur Verrechnungssteuer, 3. Aufl., Basel/Therwil 2000, S. 78; MARKUS REICH, in: Zweifel/Athanas/Bauer-Balmelli [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Bd. II/2, Bundesgesetz �ber die Verrechnungssteuer, Basel 2005, NN 1, 2, 5, 6, 9, 22 u. 31 zu Art. 14; WALTER ROBERT PFUND, Die eidgen�ssische Verrechnungssteuer, Bd 1, Basel 1971, N 2.2 zu Art. 14; BLUMENSTEIN/LOCHER, a.a.O., S. 84; siehe auch den Spezialfall in BGE 118 Ib 317 E. 3c-d S. 324 f. sowie REICH, a.a.O. N 10 zu Art. 14 und PFUND, a.a.O., N 2.2 zu Art. 14).
Der Gesetzgeber verschafft dem �berw�lzungszwang einerseits dadurch Nachachtung, dass er entgegenstehende Vereinbarungen in Art. 14 Abs. 1 VStG als nichtig erkl�rt (vgl. BGE 108 Ib 475 E. 3c S. 478 f.; STOCKAR, a.a.O., S. 89; KOLLER, a.a.O. (Harmonien), S. 306; REICH, a.a.O., N 12 zu Art. 14; PFUND, a.a.O., N 3.1 zu Art. 14). Andererseits ist die �berw�lzungspflicht nicht nur gegen�ber abweichenden Vereinbarungen zwischen Leistungsschuldner und -gl�ubiger durchzusetzen, sondern auch dann, wenn der Empf�nger sich einseitig der �berw�lzung widersetzt (vgl. z.B. ASA 47 541 E. 6). In solchen F�llen hat die EStV den Steuerpflichtigen - namentlich mit einem Entscheid im Sinne von Art. 41 lit. a VStG - in die Lage zu versetzen, seine �berw�lzungspflicht wahrzunehmen. Der mutmassliche oder bereits in Anspruch genommene Regressschuldner ist ebenfalls legitimiert, von der EStV einen Entscheid zu verlangen, insbesondere dann, wenn er nicht nur die Regresspflicht, sondern auch die sie ausl�sende Steuerpflicht bestreitet (z.B. das Vorliegen einer verdeckten Gewinnaussch�ttung) und er noch nicht die Gelegenheit gehabt hat, sich am Verfahren �ber die umstrittene Verrechnungssteuer- und Regresspflicht zu beteiligen (vgl. zum Ganzen BGE 118 Ib 317 E. 3b S. 324; REICH, a.a.O., N 36 zu Art. 14; PFUND, a.a.O., NN 1.1, 1.3, 2.2, 4.1, 4.2, 4.3, 4.5 u. 4.6 zu Art. 14; HANS PETER HOCHREUTENER, Verfahrensfragen im Bereich der Stempelabgaben und der Verrechnungssteuer, ASA 57 602).
3.3.2 Wie das Bundesgericht in BGE 131 III 546 zu Recht weiter hervorgehoben hat, k�nnen die genannten Bestimmungen des Verrechnungssteuergesetzes und BGE 108 II 490 nicht in dem Sinne verstanden werden, dass �berw�lzungsstreitigkeiten ausnahmslos im Zust�ndigkeitsbereich der Steuer- bzw. Verwaltungsgerichtsbeh�rden l�gen:
Das gilt einerseits im Zusammenhang mit Vereinbarungen, die der �berw�lzungspflicht zuwiderlaufen: Wird eine geldwerte Leistung erbracht und verzichtet der Steuerpflichtige auf die �berw�lzung der Steuer dadurch, dass er dem Empf�nger das Ausbleiben eines Verrechnungssteuerabzugs zusichert, so ist gegebenenfalls zu fragen, ob diese Zusicherung als zus�tzliche Leistung verstanden werden muss, mit der Folge, dass die geldwerte Leistung "ins Hundert aufgerechnet" wird. Die Kl�rung der Frage, wer die Verrechnungssteuer in einem solchen Fall letztlich zu tragen hat, ist vom Bundesgericht auf den Zivilweg verwiesen worden (vgl. BGE 108 Ib 475 E. 3c S. 478 f.; siehe auch BGE 118 Ib 317 E. 3e S. 325; 110 II 360 E. 4b S. 369; sowie: STOCKAR, a.a.O., S. 90; HOCHREUTENER, a.a.O., S. 602 f.; KOLLER, a.a.O. (Harmonien), S. 306 f.; REICH, a.a.O., NN 13, 15 u. 17 ff. zu Art. 14; NICO BURKI, Steuerliche Probleme bei der Liquidation von Gesellschaften, StR 43/1988 449).
Der Zust�ndigkeitsbereich der Steuer- und Verwaltungsgerichtsbeh�rden ist andererseits auch dann differenziert zu pr�fen, wenn nicht die Parteien gemeinsam vereinbart haben, von der �berw�lzungspflicht abzuweichen, sondern der (mutmassliche) Leistungsempf�nger sich einseitig gegen die ihm auferlegte Regressschuld zur Wehr setzt (vgl. REICH, a.a.O., N 36 zu Art. 14; PFUND, a.a.O., N 4.6 zu Art. 14; HOCHREUTENER, a.a.O., S. 602). Gerade darum ging es aber im Fall BGE 131 III 546, der zeigt, wie die zivilgerichtliche Zust�ndigkeit je nachdem selbst dann gegeben sein kann, wenn vom Leistungsempf�nger nicht nur die �berw�lzungspflicht, sondern sogar das Vorliegen einer geldwerten Leistung im Sinne des Verrechnungssteuerrechts umstritten ist (vgl. oben E. 3.3.1 in fine). Das setzt aber das Zusammentreffen bestimmter Voraussetzungen voraus, wie im genannten Fall, wo einerseits die �berw�lzungs- und grundlegend die Steuerpflicht bestritten waren, aber aus Gr�nden, die in den privat- bzw. vertragsrechtlichen Beziehungen zwischen den Beteiligten lagen, und andererseits noch kein rechtskr�ftiger Entscheid der EStV bzw. der Verwaltungsgerichtsbeh�rden zur Steuer- und �berw�lzungspflicht gef�llt worden war.
3.3.3 Daraus ist gesamthaft Zweierlei zu schliessen: Zum Einen kann bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit der �berw�lzung der Verrechnungssteuer nicht von der ausschliesslichen Zust�ndigkeit der Steuer- bzw. der Verwaltungsgerichtsbeh�rden ausgegangen werden, selbst dann nicht, wenn �ber die Regressverpflichtung hinaus sogar das Vorliegen einer geldwerten Leistung angefochten wird. Zum Anderen spricht noch viel mehr f�r eine zivilgerichtliche Zust�ndigkeit zur Beurteilung von Regressfragen zwischen Steuer(mit)haftenden, wenn - entgegen dem, was bei der verrechnungssteuerrechtlichen �berw�lzungsregelung gilt - die R�ckerstattungspflicht nicht als �ffentlich-rechtliche Verpflichtung ausgestaltet und nicht im Steuergesetz selber begr�ndet ist, wie z.B. bei der B�ndner Nachlass- und Erbschaftssteuer.
3.4 Im Fall BGE 115 Ib 274 wurde die Frage der �ffentlich- oder privatrechtlichen Natur der Regressforderung gegen�ber einem f�r eine Steuerschuld (solidarisch Mit-)Haftenden ebenfalls offengelassen (vgl. E. 19b S. 291 f.). Dieses Urteil weist zwei Ber�hrungspunkte zum hier massgeblichen Bereich der Nachlass- und Erbschaftssteuer auf:
Einerseits ging es dort nicht um die �berw�lzungspflicht gem�ss Art. 14 VStG, sondern um die solidarische Mithaftung der Liquidatoren f�r Steuerschulden der Gesellschaft (Art. 15 VStG; vgl. Pra 2003 Nr. 86 S. 472 E. 1.2; zu pr�zisieren: BGE 131 III 546 E. 2.2 S. 550). Wenn sich in einem solchen Zusammenhang die Regressfrage unter Mithaftenden stellt, ist das der Regelung von Art. 15 VStG zugrunde liegende vorrangige Interesse des Gemeinwesens bereits befriedigt, n�mlich dass die Steuerpflicht der Gesellschaft nicht beendigt wird, ohne dass deren Abgabeschulden beglichen worden w�ren (vgl. dazu insb. M�LLER, a.a.O., S. 140; HOCHREUTENER, a.a.O., S. 603; THOMAS MEISTER, in: Zweifel/Athanas/Bauer-Balmelli [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Bd. II/2, Bundesgesetz �ber die Verrechnungssteuer, Basel 2005, NN 2 u. 3 zu Art. 15). Das Gleiche gilt im vorliegend massgeblichen Bereich: Die Steuerschuld ist gegen�ber dem Gemeinwesen bereits vollumf�nglich beglichen. Somit besteht - wie im Rahmen von Art. 15 VStG und entgegen der �berw�lzungspflicht gem�ss Art. 14 VStG - kein weitergehendes staatliches Interesse daran, das Regressverh�ltnis als �ffentlich-rechtliche Verpflichtung im Steuergesetz zu verankern oder eine (zwingende) Zust�ndigkeit der Steuer- bzw. Verwaltungsgerichtsbeh�rden zur Beurteilung solcher R�ckgriffsanspr�che vorzusehen.
Andererseits stellte sich im gleichen Urteil die Frage, ob die Steuerbeh�rden - namentlich mit Blick auf das Rechtsgleichheitsgebot und den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit - gegebenenfalls gezwungen sein k�nnten, unter mehreren solidarisch mithaftenden Liquidatoren, denen der Entlastungsbeweis nach Art. 15 Abs. 2 VStG nicht gelungen war, zuerst gegen denjenigen mit dem gr�ssten Verschulden vorzugehen (vgl. dazu: M�LLER, a.a.O., S. 148 ff.; MEISTER, a.a.O., N 23 zu Art. 15; PFUND, a.a.O., N 16 zu Art. 15; PETER B�CKLI, Haftung des Verwaltungsrats f�r Steuern, StR 40/1985 527 f.; ERNST GIGER, Die Steuerschulden bei der Liquidation, Insolvenz- und Wirtschaftsrecht 1999/2 7 f.; JACQUES B�GUELIN, La responsabilit� des liquidateurs de soci�t�s anonymes, soci�t�s � responsabilit� limit�e et soci�t�s coop�ratives, in: M�langes Zwahlen 1977, S. 542 f.; zu den Voraussetzungen des Entlastungsbeweises: vgl. BGE 115 Ib 393 E. 4 S. 394 f.; 106 Ib 375 E. 2b/bb S. 379 f.; ASA 55 646 E. 2c; 47 541 E. 11; RDAT 1993 I Nr. 26t S. 369 E. 6; sowie: WALTER FREI, Die Verantwortung des Verwaltungsrates im Steuerrecht, ZStP 1998 266; RAOUL OBERSON, La responsabilit� de l'administrateur en mati�re fiscale, in: CEDIDAC (Hrsg.), La responsabilit� des administrateurs de soci�t�s anonymes, Lausanne 1987, S. 92, B�GUELIN, a.a.O., S. 542; B�CKLI, a.a.O., S. 523 f., MEISTER 5,6,21; GIGER, a.a.O., S. 7; CONRAD STOCKAR, Die Solidarhaftung des Verwaltungsrats bei der Verrechnungssteuer, ST 1990 325). Auch diese Frage musste indessen nicht beantwortet werden. Das Bundesgericht konnte sich auf die Feststellung beschr�nken, die Inanspruchnahme eines Liquidators sei nicht schon deshalb unangemessen, weil einzelne andere in Betracht fallende Personen nicht ebenfalls herangezogen w�rden, deren Beitrag zur gesellschaftlichen Willensbildung weniger bedeutend erscheine oder nicht in gleicher Weise nachgewiesen sei (vgl. E. 19a S. 290). Im hier massgeblichen Bereich kann ebenfalls zu fragen sein, gegen wen und wie die Steuerbeh�rden beim Bezug ihrer Forderung vorgehen d�rfen. Aber die Frage stellt sich anders und oft mit geringerer (finanzieller) Tragweite: Die Liquidatorenhaftung wird nicht durch eine vorg�ngige Verm�genszuwendung, sondern durch ein T�tigwerden bzw. ein Verschulden im Rahmen der Liquidation ausgel�st, und sie bezieht sich nicht selten auf namhafte Betr�ge. Solche k�nnen sich auch bei der Nachlass- und der Erbschaftssteuer ergeben, aber immer aufgrund einer zuvor erhaltenen Verm�genszuwendung und zudem mit der Beschr�nkung, dass die zu begleichende Gesamtsteuer sich auf jeden Fall im Rahmen des pers�nlich empfangenen Anteils an der Nachlassmasse h�lt. Unter solchen Umst�nden k�nnen sich weitergehende Auflagen zulasten der Steuerbeh�rden er�brigen und rechtfertigt sich die Beurteilung allf�lliger Regressanspr�che unter Nachlassempf�ngern durch den Zivilrichter.
Gesamthaft ergibt sich aus den vorangehenden Erw�gungen, dass das Verwaltungsgericht die Beschwerdef�hrerin auf den Zivilweg hat verweisen d�rfen, ohne damit Art. 29 oder 30 BV zu verletzen:
Gesetz und Praxis haben die Erhebung der kantonalen Nachlass- und der kommunalen Erbschaftssteuer im Kanton Graub�nden zu einem pragmatischen und recht ausgewogenen System entwickelt, in dem die gegenl�ufigen Interessen - soweit das hier �berhaupt zu beurteilen ist - ber�cksichtigt werden. Das Interesse des Gemeinwesens an einer einfachen und effizienten Steuererhebung wird gew�hrleistet, ist aber mit Schranken versehen worden. Aus diesem System ergibt sich folgerichtig, dass der zur Bezahlung der gesamten Steuerschuld ausgew�hlte Pflichtige f�r allf�llige Regressforderungen an den Zivilrichter verwiesen werden kann und muss. Jedenfalls enthalten hier weder das kantonale noch das kommunale Steuergesetz Anhaltspunkte, aus denen eine Zust�ndigkeit der Steuer- bzw. der Verwaltungsgerichtsbeh�rden zur Beurteilung solcher R�ckgriffsanspr�che abzuleiten w�re.
Die Beschwerdef�hrerin argumentiert denn auch kaum im Zusammenhang mit der Nachlass- und der Erbschaftssteuer selbst, sondern beruft sich im Wesentlichen auf grunds�tzliche Gesichtspunkte, die sich namentlich aus dem Recht der Verrechnungssteuer ergeben (sollen). Die in E. 3.2 bis 3.4 erw�hnten Urteile und deren Erl�uterung zeigen jedoch, dass diese Gesichtspunkte schon bei der Verrechnungssteuer differenzierter beurteilt werden m�ssen, als die Beschwerdef�hrerin das meint. Zudem kommen dort zwar tats�chlich Aspekte zum Tragen, die f�r eine steuer- bzw. verwaltungsgerichtsbeh�rdliche Zust�ndigkeit zur Beurteilung von Regressanspr�chen sprechen (k�nnen). Im hier massgeblichen Bereich der Nachlass- und Erbschaftssteuer sind diese Aspekte aber nicht (ebenso) von Belang. Aus all den genannten Gr�nden durfte die Regressgl�ubigerin vorliegend ohne Verfassungsverletzung auf den Zivilweg verwiesen werden.
Nach dem Gesagten erweisen sich der Haupt- und der Eventualantrag der Beschwerdef�hrerin als unbegr�ndet, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden kann (vgl. oben E. 1.2). Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdef�hrerin kostenpflichtig (Art. 65 f. BGG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Beschwerdegegnerin sowie der Steuerverwaltung und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden schriftlich mitgeteilt.