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Timestamp: 2016-05-28 00:13:21
Document Index: 213696766

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 20', '§ 25', 'Art. 3', 'Art. 9', 'Art. 28', '§ 2', 'Art. 100', 'Art. 6', 'Art. 6']

BVERFG - 13.06.2008, 1 BvR 1413/07 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Bundesverfassungsgericht > Beschluss vom 13.06.2008, Aktenzeichen: 1 BvR 1413/07 BVERFG – Aktenzeichen: 1 BvR 1413/07Beschluss vom 13.06.2008
Rechtsgebiete:GGVorschriften:§ GG Art. 2 Abs. 1, § GG Art. 3 Abs. 1, § GG Art. 20 Abs. 3Verfahrensgang:BSG, B 12 KR 44/06 B vom 14.03.2007VolltextUm den Volltext vom BVERFG – Beschluss vom 13.06.2008, Aktenzeichen: 1 BvR 1413/07 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
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2. Holt ein Gericht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nach Art. 100 Abs. 1 GG ein, weil es von der Verfassungswidrigkeit einer Steuerrechtsnorm überzeugt ist, die nur bestimmte Personen oder Gruppen begünstigt, ist von der Entscheidungserheblichkeit der Norm für das Ausgangsverfahren auszugehen, solange der Gesetzgeber nicht aus Rechtsgründen oder aus offenkundigen tatsächlichen Gründen gehindert ist, eine für den Kläger des Ausgangsverfahrens günstige Regelung zu schaffen.BVERFG – Urteil, 1 BvR 1620/04 vom 01.04.20081. Die den Eltern durch Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG auferlegte Pflicht zur Pflege und Erziehung ihres Kindes besteht nicht allein dem Staat, sondern auch ihrem Kind gegenüber. Mit dieser elterlichen Pflicht korrespondiert das Recht des Kindes auf Pflege und Erziehung durch seine Eltern aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG. Recht und Pflicht sind vom Gesetzgeber auszugestalten.
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