Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/we-wh
Timestamp: 2019-01-16 21:22:23
Document Index: 145332894

Matched Legal Cases: ['Art. 11', '§ 1', 'Art. 43', '§ 294', '§ 651', '§ 650', '§ 611', '§ 2', '§ 2', '§ 2', 'Art. 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 783', '§ 793', 'Art. 16', '§ 1', 'Art. 101']

Definitionen "we-wh" im Gabler Banklexikon (1)
Web Services sind plattformunabhängige Softwarekomponenten zur Integration von (verteilten) Anwendungen. Sie ermöglicht die standardisierte Kommunikation dieser Anwendungen auf Basis von HTTP und HTTPS über Rechnernetze. Dabei werden Daten ausgetauscht und auf entfernten Computern bestimmte Funktionen aufgerufen.
Wechsel können in mehreren gleichen Ausfertigungen ausgestellt werden (Wechsel, Ausstellung), die dann im Text der Urkunde mit fortlaufenden Nummern zu versehen sind (Art.&nbsp;64 I, II WG). Die einzelnen Ausfertigungen (z.B. „Primawechsel”, „Sekundawechsel” usw.) bilden zusammen einen... mehr >
1. Begriff: Herstellung einer den Formvorschriften gem. Art.&nbsp;1 ff. WG (gezogener Wechsel) bzw. Art.&nbsp;75 ff. WG (Solawechsel) genügenden Urkunde (Sonderform: Blankowechsel). 2. Form: Zur Erleichterung des Wechselverkehrs wird in der Praxis ein Einheitsformular (DIN&nbsp;5004, Stand 2007)... mehr >
Die Beleihung von Wechseln (Wechsellombard) spielt im Kreditgeschäft keine bes. Rolle.
Als verkehrsfähiges Wertpapier ist der Wechsel zum Umlauf bestimmt und kann daher grundsätzlich vom Inhaber übertragen werden. 1. Form: Wegen seiner Rechtsnatur als geborenes Orderpapier erfolgt die Übertragung durch Übereignung der Urkunde (§§&nbsp;929 ff. BGB) und Indossament (Art. 11 I... mehr >
planmäßiger gegenseitiger Austausch von Wechseln und Schecks, ohne dass den Papieren Warenumsatzgeschäfte zugrunde liegen, um sich durch Diskontierung (Wechsel, Diskontierung) Liquidität zu verschaffen. Erfolgen solche Transaktionen unter kreditunwürdigen Personen, sind die Rechtsgeschäfte... mehr >
1. Begriff: „Abkommen über den Einzug von Wechseln und die Rückgabe nicht eingelöster und zurückgerufener Wechsel”, zwischen den Spitzenverbänden der deutschen Kreditwirtschaft für die einheitliche Abwicklung der Zahlungsverkehrsvorgänge im Zusammenhang mit Wechseln 1987 geschlossen.... mehr >
Synonym für Wechselbürgschaft.
Wechselblankett
Synonym für Blankowechsel.
Synonym Wechselaval; schriftliche Verpflichtungserklärung eines Dritten oder einer anders als durch Akzept bereits beteiligten Person (Art.&nbsp;30 II WG), die auf den Wechsel selbst oder einen Anhang gesetzt wird (Art.&nbsp;31 I WG). Die&nbsp;Wechselbürgschaft unterscheidet sich erheblich von... mehr >
Wechseleinzug
Synonym für Wechselinkasso.
die Durchführung des Wechseleinzugs (Bankgeschäft i.S. des § 1 I 2 Nr. 9 KWG).
Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten aus einem Wechsel zu sein (Wechselrechtsfähigkeit) und diese durch eigene Handlungen zu begründen (Wechselgeschäftsfähigkeit). a) Wechselrechtsfähigkeit kommt allen natürlichen und juristischen Personen zu (Rechtsfähigkeit).... mehr >
Aspekt der Wechselfähigkeit.
Kredit, der sich auf eine Wechselziehung (Wechsel) gründet. Dazu gehören a) der Diskontkredit, b) die Debitorenziehung, bei denen die Bank (Aussteller) Wechsel auf den Kunden zieht, c) der Akzeptkredit sowie d)&nbsp; der Wechsellombard (selten). Mit der Einräumung eines Wechselkredits übernehmen die Kreditinstitute für ihre Kunden auch das Wechselinkasso.
Zahlungsbilanzausgleichsmechanismus.
Gesamtheit aller Maßnahmen zur Gestaltung des Wechselkurssystems und zur Beeinflussung der Wechselkurse. Die Grundentscheidung beinhaltet die Wahl des Systems: feste Wechselkurse oder flexible Wechselkurse. Bei festen (aber anpassungsfähigen) Wechselkursen kann nur die Parität oder der Leitkurs... mehr >
Regelungen über die Bindung der eigenen Währung an andere.
Ziel der Wechselkurspolitik mit der Absicht, negative Einflüsse auf den internationalen Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr zu verhindern. Als Mittel der Wechselkursstabilisierung dienen die Zinspolitik der Zentralbank sowie Interventionen am Devisenmarkt. Im Rahmen der Europäischen... mehr >
besondere Form des Mahnbescheids zur Durchsetzung von Ansprüchen aus einem Wechsel, der im gerichtlichen Mahnverfahren erlassen wird und ausdrücklich als solcher bezeichnet werden muss (§&nbsp;703a I ZPO).
Remittent; Person, an die beim Wechsel gezahlt werden soll. Der&nbsp;Wechselnehmer kann mit dem Aussteller identisch sein (Wechsel an eigene Order).
Gesamtbetrag der von einem Kreditnehmer angekauften (diskontierten) Wechsel. Man unterscheidet zwischen Bezogenen- und Einreicherobligo. Der Stand des Wechselbligo wird in den Kreditlinien des Einreichers berücksichtigt.
Sonderform des Urkundenprozesses zur Durchsetzung von Ansprüchen aus einem Wechsel, die durch einen besonderen Gerichtsstand, kurze Ladungsfristen und Beweiserleichterungen gekennzeichnet ist (§§&nbsp;602&nbsp;ff. ZPO). Damit kann sich der Wechselgläubiger leicht und schnell einen... mehr >
1. Begriff: Inanspruchnahme der ersatzweise haftenden Vorgänger durch den Inhaber eines notleidenden Wechsels auf Zahlung der regelmäßig über dem Wechselbetrag liegenden Regresssumme. 2. Wichtigste Notfälle: Der Bezogene löst den Wechsel bei Verfall nicht ein (Art. 43 I WG). Der Bezogene... mehr >
erfolgt entweder auf dem Inkassoweg oder (im Einvernehmen mit der letzten Inkassostelle) unmittelbar vor, häufiger aber bei Verfall des Wechsels durch den Einreicher (i.d.R. der Aussteller). Hintergrund sind andere Zahlungsvereinbarungen zwischen Aussteller und Bezogenem. Diese können z.B. in... mehr >
Kern der wechselrechtlichen Vorschriften, wodurch der Wechsel als streng förmliches Wertpapier seine besondere Verkehrssicherheit und Umlauffähigkeit erhält. Aufgrund der&nbsp;Wechselstrenge kann eine Wechsel-Forderung schnell und sicher durchgesetzt werden. 1. Formelle Wechselstrenge: Form-... mehr >
Sortengeschäft.
Währung, die nicht konvertibel (Konvertibilität) ist und/oder aufgrund der Wirtschaftspolitik des betreffenden Staates wenig Vertrauen genießt bzw. u.U. abwertungsverdächtig ist (Abwertung). Gegensatz: Hartwährung.
Weinfonds investieren als Spezialitätenfonds ihr Fondsvermögen in hochwertige Weine, bei denen die Portfoliomanager davon ausgehen, dass sie eine überdurchschnittliche Wertsteigerung erfahren. Weinfonds sind i.d.R. als geschlossene Fonds konzipiert, da sie nicht in Wertpapiere, sondern in den... mehr >
Investitionskredit aus i.d.R. zinsgünstigen zweckgebundenen fremden Mitteln, der über ein zwischengeschaltetes Kreditinstitut (Hausbank) an den Endkreditnehmer geleitet wird. Wird der Kredit mit vollem oder teilweisem Kreditrisiko der Hausbank dem Endkreditnehmer zur Verfügung gestellt, wird... mehr >
Weltbilanz;&nbsp;Konzernabschluss, in den die Tochterunternehmen mit Sitz im Ausland eingeschlossen sind (verpflichtend nach § 294 I HGB).
1. Eine Kooperation von Weltbank und Geschäftsbanken kann unterschiedliche Finanzierungsstrukturen haben: (1) Die Weltbank finanziert die Laufzeit eines von Geschäftsbanken über die marktübliche Dauer hinaus gewährten Kredits. Tilgungszahlungen gehen zunächst an die Geschäftsbanken. Erst... mehr >
Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) werden aufgabenteilig tätig: Der IWF hat eine monetär orientierte Funktion und gewährt vornehmlich kurzfristige Zahlungsbilanzhilfen. Die Weltbank bezweckt langfristige Entwicklungsfinanzierung. Ab den 1980er Jahren wich die Weltbank vom... mehr >
Die Weltbank vergibt Darlehen für Vorhaben (Projekte), die wirtschaftlich und technisch unbedenklich sind und einen hohen Stellenwert für die Entwicklung des Kreditnehmerlandes einnehmen; sie konzentriert sich ferner auf Projektberatung und auf technische Unterstützung für Entwicklungsländer.... mehr >
(Sammel-)Bezeichnung für 5 eng verbundene internationale Organisationen, davon drei Finanzinstitutionen - Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD), auch Weltbank genannt (gegründet 1945), Internationale Finanz-Corporation (IFC) (gegründet 1956) und Internationale... mehr >
Einkommensteuer (ESt) 3. Für das staatliche Recht zu besteuern bedarf es eines Bezugs zum Hoheitsgebiet. Dieser Bezug kann über die Person (Steuersubjekt) oder den Steuergegenstand (Steuerobjekt) erfolgen. Ein Bezug über die Person kann an der Staatsangehörigkeit (Nationalitätsprinzip) oder... mehr >
World Savings Bank Institute; Vereinigung der Sparkassen auf internationaler Ebene mit Sitz in Brüssel zur Vertretung der Interessen und zum Erfahrungsaustausch der Mitgliedsinstitute und -verbände aus 80 Ländern. Weitere Informationen unter www.wsbi-esbg.org.
Synonym für Internationale Währungsordnung.
Bezeichnung für die Brutto-Währungsreserven aller Mitgliedsländer des Internationalen Währungsfonds (IWF) zuzüglich Schweiz und Taiwan. Bestandteile der&nbsp;Weltwährungsreserven sind Gold, Sonderziehungsrechte, IWF-Reservepositionen und Devisen, wozu in dieser Berechnung (entsprechend ihrem... mehr >
1. Begriff: Die verbale bzw. die visuelle Ausgestaltung der Werbebotschaft bezeichnet man als Werbemittel. Übertragen auf die Absatzwerbung ist ein Werbemittel die verkaufspolitischen Zwecken dienende, absichtliche und zwangfreie Einwirkung auf (potenzielle) Bankkunden mithilfe spezieller... mehr >
Unter dem Werbeslogan (Claim) eines Kreditinstituts versteht man das Versprechen einer Marke bzw. die zentralen Bestandteile der Identität einer Marke. Der Werbeslogan sollte klar definieren, wofür eine Marke steht. Er dient der kreativen Umsetzung des einzigartigen Verkaufsvorteils eines Produkts (Unique Selling Proposition).
Mittel- bis langfristige Grundsatzentscheidung wie Werbemaßnahmen und -instrumente kanalisiert werden sollen, um die gesetzten Werbeziele zu erreichen. Die Werbestrategie legt grob fest, welche Werbemittel für welche Zielgruppen und für welche Teilabschnitte einer Kampagne eingesetzt werden sollen. Somit umreißt die Werbestrategie bereits die Struktur des Werbeplans.
Die unterschiedlichen Kommunikationskanäle, über die sich ein Kreditinstitut mit seiner Werbung an die (potenziellen) Bankkunden richtet, um die Absatzbedingungen für das bankbetriebliche Leistungsprogramm zu verbessern, werden als Werbeträger bezeichnet. D.h., der Werbeträger ist das Medium, über das der Werbeinhalt vermittelt wird.
Werbung beinhaltet alle Formen des Versuchs der bewussten Beeinflussung von (potenziellen) Kunden im Hinblick auf jeden beliebigen Gegenstand. Für Kreditinstitute ist die Absatzwerbung von besonderer Bedeutung.
Aufwendungen zum Erwerb, zur Sicherung und zur Erhaltung von Einnahmen (§&nbsp;9 I EStG). Werbungskosten sind im Rahmen der Einkommensteuer (ESt) bei der Einkunftsart abzuziehen, bei der sie entstanden sind (Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Einkünfte aus Kapitalvermögen, Einkünfte... mehr >
insbesondere früher übliche Bezeichnung (§ 651 BGB a.F.) für im Zusammenhang mit Werkvertragsrecht stehenden gegenseitigen Vertrag, bei dem der Unternehmer zur Lieferung herzustellender oder zu erzeugender&nbsp;beweglicher Sachen verpflichtet ist&nbsp;(§ 650 BGB); auf... mehr >
1. Charakterisierung: Werksparkassen sind Einrichtungen größerer Unternehmen, die Betriebsangehörigen die Möglichkeit bieten, Teile des Arbeitslohns (Arbeitsvertrag) dem Unternehmen als Einlagen für Investitionszwecke zu überlassen. Damit unterliegen derartige Spargelder dem wirtschaftlichen... mehr >
gegenseitiger Vertrag, durch den&nbsp;der Werk-Unternehmer zur Herstellung des versprochenen Werkes, der Besteller zur Entrichtung einer Vergütung verpflichtet wird (§§&nbsp;631&nbsp;ff. BGB). Im Gegensatz zum Dienstvertrag (§ 611 BGB) wird nicht die Tätigkeit (Dienstleistung)&nbsp;als... mehr >
nach dem damaligen Ministerpräsidenten Luxembourgs benannter erster, nur teilweise realisierter Plan von 1970 zur Verwirklichung einer Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion in mehreren Stufen.
Performance, Periodenrendite, Rate of Return, Total Return; (historischer) prozentualer Ertrag eines Investmentfonds, Wertpapiers oder sonstigen Anlagevehikels innerhalb eines Anlagezeitraumes (Periode), der sich zum einen aus der Kursveränderung und zum anderen aus vereinnahmten Dividenden,... mehr >
Erlös, der im Wertbereich des Bankbetriebs anfällt (Zinserlös, Kursgewinn). Gegensatz:&nbsp;Betriebserlös.
Die Verordnung über Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (Wertermittlungsverordnung&nbsp;– WertV) vom 6.12.1988 (BGBl I 2209) war eine Rechtsverordnung der Bundesregierung, auf deren Basis Wertermittlungsverfahren zur Ermittlung des Verkehrswerts, insbesondere bei... mehr >
Kosten, die im Wertbereich des Bankbetriebs anfallen (Zinskosten, Risikokosten). Gegensatz:&nbsp;Betriebskosten.
Wertpapier- oder Terminbörsen i.S. des KWG
sind Wertpapier- oder Terminmärkte, die von den zuständigen staatlichen Stellen geregelt und überwacht werden, regelmäßig stattfinden und für das Publikum unmittelbar oder mittelbar zugänglich sind, einschließlich: a) ihrer Betreiber, wenn deren Haupttätigkeit im Betreiben von Wertpapier-... mehr >
Abk. WM; gemäß der Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte offizielles Veröffentlichungsorgan zur Abwicklung der Verwaltung von Wertpapieren im offenen Depot; auf die wertpapierspezifischen Fachblätter kann Online zugegriffen werden. Folgende Fachblätter stehen zur Verfügung:
Gesetz vom 13.12.1990 (BGBl. I 2749) über Wertpapier-Verkaufsprospekte, nach dessen Grundregel der Anbieter für Wertpapiere, die erstmals im Inland öffentlich angeboten werden und nicht zum Handel an einer inländischen Börse zugelassen sind (amtlicher [Börsen-]Handel), regelmäßig einen... mehr >
Methodische Untersuchungen von Effekten sowie ihrer Emittenten und Märkte mit dem Ziel, Grundlagen für Auswahl und Zeitpunktentscheidungen für Geld- und Kapitalanlagen zu gewinnen. Die Finanzanalyse ist daher Teil der Wertpapieranalyse. Die Wertpapieranalyse ist insbesondere bei einer aktiven... mehr >
Synonym Effektenbörse; Bezeichnung für Börsen, an denen Wertpapiere und sich hierauf beziehende Derivate im Sinne des § 2 III WpHG gehandelt werden. An Wertpapierbörsen können auch andere Finanzinstrumente im Sinne des § 2 IV WpHG und Edelmetalle gehandelt werden (§ 2&nbsp;II BörsG).... mehr >
Richtlinie des Rates der Europäischen Union (EU) über Wertpapierdienstleistungen vom 10.5.1993 (93/22/EWG), die zunächst im Jahre 2007&nbsp;von dem Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) und der Durchführungsrichtlinie der Kommission... mehr >
Inhaltlich mit dem EG-rechtlichen Begriff der Wertpapierfirma übereinstimmende Bezeichnung des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG), die nach §&nbsp;2 IV WpHG umfasst: a) Kreditinstitute i.S. des KWG, b) Finanzdienstleistungsinstitute i.S. des KWG sowie c) als solche geltende inländische... mehr >
Aktien, Kuxe, Zwischenscheine, Zins-, Gewinnanteil- und Erneuerungsscheine (Talons), auf den Inhaber lautende oder durch Indossament übertragbare Schuldverschreibungen sowie sonstige Wertpapiere, wenn diese vertretbar sind (vertretbare Sachen), mit Ausnahme von Banknoten und Papiergeld (§&nbsp;1... mehr >
Als Art. 1 des (Bundes-)Gesetzes zur Regelung von öffentlichen Angeboten zum Erwerb von Wertpapieren und von Unternehmensübernahmen vom 20.12.2001 (BGBl I 3822) erlassenes, mehrfach geändertes Gesetz, welches durch Rechtsverordnungen des Bundesministeriums der Finanzen nach §§ 1 IV, V WpÜG,... mehr >
Wertpapierhandel i.S. des WpHG: Die §§&nbsp;1 und 4 I 2 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) unterscheiden zwischen dem Handel mit Finanzinstrumenten (Wertpapiere i.S. des § 2 I WpHG, Geldmarktinstrumente i.S. des § 2 Ia WpHG, Derivate i.S. des § 2 II WpHG sowie Rechte auf die Zeichnung von... mehr >
Kreditinstitut, das nach § 1 IIId 5 KWG kein CRR-Kreditinstitut (vormals: Einlagenkreditinstitut) ist und das Bankgeschäfte i.S.&nbsp;des § 1 I 2 Nr. 4 oder Nr. 10&nbsp;KWG in Form des Finanzkommissionsgeschäfts oder des Emissionsgeschäfts betreibt oder das Finanzdienstleistungen i.S. des §... mehr >
deutsches Gesetz zur Regulierung des Wertpapierhandels und der Kontrolle von Wertpapierdienstleistungsunternehmen zum Schutz der Anleger.&nbsp;Im WpHG ist ein Großteil der spezifischen&nbsp;Veröffentlichungspflichten für börsennotierte Unternehmen geregelt, manche Pflichten treffen aber auch die Aktionäre (Stimmrechtsmitteilungen).
wenig gebräuchliche Sonderform der Sicherungshypothek für die Sicherung von Ansprüchen aus Inhaberschuldverschreibungen und Orderpapieren wie Wechsel usw. (§&nbsp;1187 BGB) mit folgenden Besonderheiten: Für ihre Bestellung genügt bei Inhaberschuldverschreibungen eine einseitige Erklärung... mehr >
Kredite, die für den Erwerb von Wertpapieren gewährt werden.
Wertpapierleihe-Pool
Unterschiedliche Verleiher stellen Wertpapiere in einem Sammeldepot (Pool) für die Wertpapierleihe i.e.S. zur Verfügung. Jede Wertpapiergattung wird in einem Unterpool zusammengefasst. Durch diese Umbuchung erlangt i.d.R. die Bank das Wertpapiereigentum und kann somit die Wünsche der Entleiher... mehr >
sonstige Depotgutschriften.
Sondergebiet des Privatrechts, in dessen Mittelpunkt das Wechsel- (WG) und das Scheckgesetz (ScheckG) stehen. Grundlagen finden sich auch im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), nämlich Anweisung, §§ 783 ff. BGB, und Inhaberschuldverschreibung, §§ 793 ff. BGB.
Wertpapiersammelbank i.S. des DepotG
ein Kreditinstitut, das nach Art. 16 I der Zentralverwahrverordnung des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rats als Zentralverwahrer zugelassen ist und als Kerndienstleistung im Inland die Bereitstellung und Führung von Depotkonten auf oberster Ebene ("zentrale Kontoführung") erbringt (§ 1 III DepotG).
Aktionärsvereinigung, die sich um die Wahrnehmung von Aktionärsrechten v.a. in Hauptversammlungen bemüht. Damit wird insbesondere Kleinanlegern die Möglichkeit gegeben, sich dort vertreten zu lassen, wenn sie ihre Depotbank nicht bevollmächtigen wollen (Depotstimmrecht). Wertpapierschutzvereinigungen müssen zu Hauptversammlungen eingeladen werden (§&nbsp;125 I AktG).
Individualsparen durch Anlage in Wertpapieren (Effekten) im Gegensatz zum Kontensparen.
Anleihe (Schuldverschreibung), die nicht als Wertpapier, sondern als Wertrecht, d.h. als Schuldbuchforderung begeben wird. Wertrechtsanleihen sind sammelverwahrfähig und werden im Effektengiroverkehr übertragen. Sie werden im Bank- und Börsenverkehr wie Effekten behandelt. Ausschließlich als Wertrechtsanleihen werden Bundeswertpapiere begeben.
Bundesschuldbuch, Landesschuldbuch. Vgl. auch Wertrecht.
Wertzuwachsanleihe
Aufzinsungsanleihe.
Bestandteile einer Sache, die nicht von dieser (oder voneinander) getrennt werden können, ohne dass der eine oder andere zerstört oder in seinem Wesen verändert wird. Eine Sache und ihre wesentlichen Bestandteile sollen ein einheitliches rechtliches Schicksal haben. Wesentliche Bestandteile... mehr >
Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung; in den International Financial Reporting Standards (IFRS) und&nbsp;US-GAAP Prinzip der Materiality wiederzufinden. Hiernach sind im Rahmen des Jahresabschlusses bzw. Konzernabschlusses nur diejenigen Informationen zu gewähren, die geeignet sind, die... mehr >
Regionale internationale Organisation in Westafrika, Währungsraum des Franc CFA BEAC.
deutsche Bezeichnung der Union Économique et Monétaire Ouest-Africaine, UEMOA.
1. Allgemein: Nach EU-Recht (Art. 101 ff. AEUV) wie nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sind Beschränkungen des Wettbewerbs entweder völlig untersagt oder werden einer Aufsicht unterworfen. Über die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen wachen Kartellbehörden,... mehr >
wörtlich übersetzt Schrotsäge; Bezeichnung für eine bestimmte Chartformation, bei der einer zunächst starken Kursbewegung in eine Richtung eine plötzliche Umkehrbewegung&nbsp;folgt. Ursache für solche Schwankungen sind i.d.R. rasch aufeinander folgende Kaufsignale und Verkaufssignale, da... mehr >
Bezeichnung für Großkundengeschäft, auch Firmenkundengeschäft. I.d.R. großvolumige Bankgeschäfte mit juristischen Personen, insbesondere mit Industrie- und Handelsunternehmen sowie Finanzinstituten. Vgl. auch Private Banking, Retail Banking.
Bezeichnung für kompensatorische Eigengeschäfte, die eine Bank zur Steuerung ihrer Bilanz- und Risikostruktur abschließt. Zu den Wholesale Maßnahmen gehören z.B. Interbankengeschäfte, Wertpapiereigen- und Devisengeschäfte.