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Timestamp: 2019-03-20 19:15:19
Document Index: 214798559

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 6', '§ 18', '§ 25', 'Art. 19', 'Art. 115', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 23', '§ 24', '§ 2', '§ 37', '§ 19', '§ 21']

LwZAPO/gtD: Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienst (LwZAPO/gtD) Vom 22. Dezember 1995 (GVBl. S. 6) BayRS 2038-3-7-4-L (§§ 1–25) - Bürgerservice
Bereich reduzierenZulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienst (LwZAPO/gtD) Vom 22. Dezember 1995 (GVBl. S. 6) BayRS 2038-3-7-4-L (§§ 1–25)
Bereich erweiternZweiter Teil Zulassung (§ 2)
Bereich erweiternDritter Teil Ausbildung (§§ 3–5)
Bereich erweiternVierter Teil Anstellungsprüfung (§§ 6–17)
Bereich erweiternFünfter Teil Aufstieg (§§ 18–24)
Bereich erweiternSechster Teil Schluß- und Übergangsbestimmungen (§ 25)
LwZAPO/gtD
in Kraft ab: 01.10.1995
Fassung: 22.12.1995
Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienst
(LwZAPO/gtD)
BayRS 2038-3-7-4-L
Vollzitat nach RedR: Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienst (LwZAPO/gtD) vom 22. Dezember 1995 (GVBl. 1996 S. 6, BayRS 2038-3-7-4-L)
Auf Grund von Art. 19 Abs. 2 und Art. 115 Abs. 2 Satz 2 des Bayerischen Beamtengesetzes erläßt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, dem Landespersonalausschuß und, soweit erforderlich, mit den Bayerischen Staatsministerien des Innern sowie für Landesentwicklung und Umweltfragen folgende Verordnung:
Zweiter Teil Zulassung
Dritter Teil Ausbildung
§ 4 Dauer und Gestaltung des Vorbereitungsdienstes
Vierter Teil Anstellungsprüfung
§ 6 Zweck und Abschnitte der Prüfung
§ 7 Prüfungsteilnahme
§ 9 Prüfungsgegenstände
§ 10 Schriftlicher Prüfungsabschnitt
§ 11 Beratungsprüfung
Fünfter Teil Aufstieg
§ 18 Aufstiegsvoraussetzungen
§ 19 Zulassungsverfahren
§ 20 Zulassungsausschuß
§ 21 Leistungsanforderungen
§ 23 Ermittlung der Gesamtnote
§ 24 Unterrichtung und Auswahl der Teilnehmenden
Sechster Teil Schluß- und Übergangsbestimmungen
(1) Diese Verordnung gilt für die Laufbahn des gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienstes in der Bayerischen Landwirtschaftsverwaltung.
(2) Soweit diese Verordnung keine Regelungen enthält, gelten die Vorschriften der Laufbahnverordnung (LbV) und der Allgemeinen Prüfungsordnung (APO) in der jeweils geltenden Fassung.
1In den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienstes der Fachrichtungen
Betriebswirtschaft und Landentwicklung,
Pflanzliche Erzeugung und Landschaftspflege,
Tierische Erzeugung und Vermarktung,
kann eingestellt werden, wer
eine praktische Ausbildung von mindestens zwölf Monaten mit dem Ablegen einer Praktikantenprüfung nachweisen kann
die Berufsausbildung in einem landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Ausbildungsberuf abgeschlossen
eine vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Staatsministerium) als gleichwertig anerkannte praktische Ausbildung absolviert hat und
den Studiengang Landwirtschaft oder Gartenbau an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Fachhochschule mit einer Diplomprüfung oder ein vom Staatsministerium als gleichwertig anerkanntes Studium abgeschlossen hat.
2Die Bewerber werden grundsätzlich in den Fachrichtungen ausgebildet, die ihrem Studiengang entsprechen.
Im Vorbereitungsdienst sollen die Anwärter unter Anwendung fachlich-wissenschaftlicher Kenntnisse die für eine selbständige Wahrnehmung der Aufgaben des gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienstes erforderlichen berufspraktischen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben.
(1) 1Der Vorbereitungsdienst dauert 18 Monate. 2Zeiten einer berufspraktischen Tätigkeit, die nach Abschluß der in § 2 Satz 1 Nr. 3 vorgeschriebenen Ausbildung zurückgelegt wurden und dem Ziel des Vorbereitungsdienstes förderlich sind, können auf Antrag bis zu sechs Monaten auf den Vorbereitungsdienst angerechnet werden.
(2) Während des Vorbereitungsdienstes nehmen die Anwärter an Ausbildungslehrgängen teil, die grundsätzlich von der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Führungsakademie) durchgeführt werden.
1. Fachrichtung Betriebswirtschaft und Landentwicklung
Landesanstalt für Betriebswirtschaft u. Agrarstruktur
2. Fachrichtung Pflanzliche Erzeugung und Landschaftspflege
Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau sowie Landesanstalt für Betriebswirtschaft u. Agrarstruktur
3. Fachrichtung Tierische Erzeugung und Vermarktung
Landesanstalt für Tierzucht sowie Landesanstalt für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur
Tierzuchtamt oder Amt für Landwirtschaft und Ernährung mit Sachgebieten Tierzucht
4. Fachrichtung Landtechnik
Ämter für Landwirtschaft und Ernährung mit Dienstsitz eines Fachberaters für Landtechnik
Bayerische Landesanstalt für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur
5. Fachrichtung Gartenbau
Regierung, Sachgebiet Gartenbau bzw. Amt für Landwirtschaft und Ernährung, Abt. Gartenbau
(1) Die Ausbildungsstelle trägt die Verantwortung für die fachgerechte Ausbildung der Anwärter.
(2) 1 Die Anwärter sind während ihrer Ausbildung
innerhalb des Geschäftsbereichs des Staatsministeriums der jeweiligen Ausbildungsbehörde,
an der Landmaschinenschule und beim Landratsamt dem örtlich zuständigen Amt für Landwirtschaft und Ernährung
dienst- und fachaufsichtlich unterstellt.
(1) In der Anstellungsprüfung für die Laufbahn des gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienstes soll festgestellt werden, ob die Anwärter auf Grund ihrer fachlichen und allgemeinen Kenntnisse und Fähigkeiten, ihrer Leistungen und des Gesamtbildes ihrer Persönlichkeit die Eignung für diese Laufbahn besitzen.
(2) Die Anstellungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und mündlichen Prüfungsabschnitt sowie einer Beratungsprüfung.
Zur Anstellungsprüfung wird zugelassen, wer den nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Vorbereitungsdienst voraussichtlich erfolgreich abschließen wird.
(1) Das Staatsministerium bestellt einen Prüfungsausschuß.
(2) 1Der Prüfungsausschuß setzt sich aus drei Mitgliedern der Laufbahn des höheren landwirtschaftlichen Beratungs- und Fachschuldienstes, wovon ein Mitglied den Vorsitz führt, und vier Mitgliedern des gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienstes, zusammen. 2Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses sind jeweils Stellvertretungen aus den entsprechenden Laufbahnen zu bestellen.
(3) Der Prüfungsausschuß bestellt zur Bewertung der schriftlichen Aufgaben weitere Mitwirkende.
(4) 1Zur Abnahme der mündlichen Prüfung und der Beratungsprüfung bildet der Prüfungsausschuß für jede Fachrichtung Prüfungskommissionen. 2Diese bestehen für die Abnahme
der mündlichen Prüfung aus sechs Mitgliedern
der Beratungsprüfung aus drei Mitgliedern.
3Das vorsitzende Mitglied jeder Prüfungskommission muß Mitglied des Prüfungsausschusses sein.
Die Prüfung erstreckt sich auf folgende Fachgebiete:
bei allen Fachrichtungen
Agrarpolitik, Agrarmarkt, Landwirtschaftsverwaltung und -beratung, Berufsbildung, Beratungsmethodik, allgemeine Verwaltung
Grundzüge des Rechts der Landwirtschaftsverwaltung, Staatsbürgerkunde
bei den einzelnen Fachrichtungen
BL – Betriebswirtschaft und Landentwicklung
BL 1 Betriebs- und Arbeitswirtschaft mit Betriebsberatung
BL 2 Verwaltungs- und Förderungsvollzug
BL 3 Landentwicklung und Landschaftspflege
BL 4 Grundlagen der Landbewirtschaftung einschließlich des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen
PF – Pflanzliche Erzeugung und Landschaftspflege
PL 1 Pflanzliche Erzeugung mit Betriebsberatung und Vermarktung
PL 2 Boden- und Landschaftspflege, Agrarökologie
PL 3 Betriebswirtschaft mit Landtechnik und Förderung
PL 4 Grundlagen der Landbewirtschaftung einschließlich des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen
TV – Tierische Erzeugung und Vermarktung
TV 1 Tierische Erzeugung mit Betriebsberatung und Vermarktung
TV 2 Tierernährung und Tierhaltung
TV 3 Betriebswirtschaft mit Bauwesen und Förderung
TV 4 Grundlagen der Landbewirtschaftung einschließlich des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen
LT 1 Investitionsplanung, Arbeitsverfahren, überbetriebliche Zusammenarbeit mit Betriebsberatung
LT 2 Grundlagen der Landtechnik
LT 3 Verwaltung und Förderungsvollzug
LT 4 Grundlagen der Landbewirtschaftung einschl. des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen
GA – Gartenbau
GA 1 Erzeugung und Pflanzenschutz
GA 2 Dienstleistung und Vermarktung von Gartenbauerzeugnissen
GA 3 Technik
GA 4 Betriebs- und Arbeitswirtschaft, Betriebsberatung.
(1) 1Im Fachgebiet A sowie entsprechend der Fachrichtung in den Fachgebieten BL 2 mit BL 4, PL 2 mit PL 4, TV 2 mit TV 4, LT 2 mit LT 4 und GA 2 mit GA 4 ist je eine Aufgabe mit einer Arbeitszeit von drei Stunden zu bearbeiten. 2Im Fachgebiet BL 1, PL 1, TV 1, LT 1 und GA 1 beträgt die Bearbeitungszeit sechs Stunden (Doppelaufgabe).
(2) Im Fachgebiet A ist eines von Zwei zur Auswahl gestellten Themen zu bearbeiten.
(3) Die reguläre Prüfungszeit darf an einem Tag sechs Stunden nicht überschreiten.
Beratungsprüfung
(1) In der Beratungsprüfung sollen die an der Prüfung Teilnehmenden zeigen, daß sie die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen auf produktionstechnischem, betriebs- und marktwirtschaftlichem Gebiet in der praktischen Beratung erfolgreich anzuwenden vermögen.
(2) Das Prüfungsgespräch mit den Beratungspartnern soll etwa 45 Minuten betragen.
(1) 1Der mündliche Prüfungsabschnitt umfaßt einen Vortrag von zehn Minuten und eine mündliche Prüfung von etwa 40 Minuten, die als Einzelprüfung durchgeführt wird. 2Sie erstreckt sich auf die gleichen Fachgebiete wie der schriftliche Prüfungsabschnitt.
(2) Für den Vortrag erhalten die an der Prüfung Teilnehmenden 45 Minuten vor Beginn des mündlichen Prüfungsabschnitts drei überwiegend ihrer Fachrichtung entnommene Themen zur Auswahl.
Jede schriftliche Prüfungsaufgabe, die Beratungsprüfung, der Vortrag und die mündliche Prüfung werden mit je einer ganzen Note bewertet.
(1) 1Die Note für den schriftlichen Prüfungsabschnitt wird aus der Summe der für die fünf Fachgebiete erteilten Einzelnoten errechnet. 2Hierbei zählt die Doppelaufgabe zweifach. 3Die Notensumme, geteilt durch sechs, ergibt die Note für den schriftlichen Prüfungsabschnitt.
(2) 1Die Note für den mündlichen Prüfungsabschnitt wird aus der Summe der Noten für den Vortrag und der mündlichen Prüfung errechnet. 2Hierbei zählt die Note im Vortrag einfach, diejenige der mündlichen Prüfung zweifach. 3Die Notensumme, geteilt durch drei, ergibt die Note für den mündlichen Prüfungsabschnitt.
(3) Für die Ermittlung der Gesamtprüfungsnote werden die nach den Absätzen 1 und 2 errechneten Notensummen und der dreifache Wert der Note aus der Beratungsprüfung zusammengezählt und durch zwölf geteilt.
(4) Die Noten nach den Absätzen 1 und 3 sind auf zwei Dezimalstellen zu berechnen; die dritte Dezimalstelle bleibt unberücksichtigt.
im schriftlichen Prüfungsabschnitt eine schlechtere Note als „ausreichend“ (Note 4,50) oder in der Beratungsprüfung die Note „ungenügend“ erzielt wurde; in diesem Fall ist die Teilnahme an der weiteren Prüfung ausgeschlossen;
eine schlechtere Gesamtprüfungsnote als „ausreichend“ (Note 4,50) erreicht wurde.
(1) 1Das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses erstellt das Zeugnis über die Anstellungsprüfung, das den an der Prüfung Teilnehmenden zugestellt wird. 2Das Zeugnis weist die Fachrichtung, die Gesamtprüfungsnote nach dem Zahlenwert und der Notenstufe, die Einzelnoten sowie die erreichte Platzziffer aus.
(2) Wer die Gesamtprüfungsnote „ausreichend“ erzielt hat, kann auf Antrag ein Zeugnis über das Bestehen der Prüfung ohne Notenangabe und Platzziffer erhalten.
Zum Aufstieg vom mittleren landwirtschaftlich-technischen Dienst in den gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienst kann zugelassen werden, wer
die nach § 37 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 LbV erforderlichen Voraussetzungen erfüllt,
der Fachrichtung Allgemeine Landwirtschaft oder der Fachrichtung Tierische Erzeugung im mittleren landwirtschaftlich-technischen Dienst angehört und
nach dem Ergebnis des Zulassungsverfahrens erkennen läßt, daß die Anforderungen des gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienstes erfüllt werden.
(1) Das Zulassungsverfahren dient dem Ziel einer objektiven Auslese unter den für den Aufstieg in Betracht kommenden Beamten des mittleren landwirtschaftlich-technischen Dienstes. 2Es wird vom Staatsministerium in einem Turnus von drei Jahren durchgeführt, das hierfür einen Ausschuß für das Zulassungsverfahren zum Aufstieg in den gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienst in Bayern (Zulassungsausschuß) bestellt.
(3) Wer die Voraussetzungen für den Aufstieg nach § 19 Nrn. 1 und 2 erfüllt, kann sich zur Teilnahme am Zulassungsverfahren auf dem Dienstweg melden.
(4) Wer bereits dreimal an einem Zulassungsverfahren teilgenommen hat, ist von einer weiteren Teilnahme ausgeschlossen.
(1) Der Zulassungsausschuß besteht aus drei Mitgliedern der Laufbahn des höheren landwirtschaftlichen Beratungs- und Fachschuldienstes, wovon ein Mitglied den Vorsitz führt, und drei Mitgliedern der Laufbahn des gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienstes.
(1) Im Zulassungsverfahren ist festzustellen, ob die Aufstiegsbewerber nach
ihrem allgemeinen und verwaltungsmäßigen Bildungsstand
ihren landwirtschaftlich-technischen Kenntnissen
für die Zulassung zum Aufstieg in den gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienst geeignet sind.
(2) Die Teilnehmenden am Zulassungsverfahren haben entsprechend der gewählten Fachrichtung im gehobenen Dienst in folgenden Aufgabengebieten Leistungsnachweise zu erbringen:
Landwirtschaftsverwaltung, Staatsbürgerkunde und Allgemeinwissen,
Betriebswirtschaft und Landentwicklung
BL 1 Betriebs- und Arbeitswirtschaft, Landtechnik
BL 2 Landentwicklung und Förderungsvollzug
BL 3 Grundlagen der Landbewirtschaftung einschließlich des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen
Pflanzliche Erzeugung und Landschaftspflege
BL 1 Pflanzliche Erzeugung mit Boden- und Landschaftspflege
BL 2 Betriebswirtschaft und Förderung
TV 1 Tierische Erzeugung mit Tierernährung und -haltung
TV 2 Betriebswirtschaft und Förderung
TV 3 Grundlagen der Landbewirtschaftung einschließlich des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen.
(1) Die am Zulassungsverfahren Teilnehmenden haben eine Aufgabe aus dem Aufgabengebiet A von drei Stunden Arbeitszeit und drei Aufgaben von jeweils zwei Stunden Arbeitszeit aus der gewählten Fachrichtung nach § 21 Abs. 2 Nr. 2 als Aufsätze oder in Form von Leistungstests zu bearbeiten.
(2) Die reguläre Prüfungszeit darf an einem Tag sechs Stunden nicht überschreiten.
1Die Gesamtnote wird aus der Summe der für die vier Aufgaben erteilten Einzelnoten errechnet. 2Die Notensumme, geteilt durch vier und auf zwei Dezimalstellen berechnet, ergibt die Gesamtnote.
(1) Die am Zulassungsverfahren Teilnehmenden werden über das Ergebnis und über die erzielte Platzziffer unterrichtet.
(2) 1Über die Zulassung zum Aufstieg entscheiden unbeschadet der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen die erzielte Platzziffer und der Bedarf. 2Die Mitteilung über die Zulassung erfolgt durch gesonderten Bescheid.
(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 1995 in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt die Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen landwirtschaftlich-technischen Dienst – LwZAPO/gtD – vom 12. Dezember 1988 (GVBl S. 469, BayRS 2038-3-7-4-E), außer Kraft.
(3) Bei Anwärtern, die den Vorbereitungsdienst vor Inkrafttreten dieser Verordnung begonnen haben und ohne Unterbrechung oder Wiederholung fortsetzen, richten sich Ausbildung und Prüfung nach der in Absatz 2 genannten Verordnung.
München, den 22. Dezember 1995