Source: http://voevm.at/index.php/vereinsstatuten.html
Timestamp: 2019-06-25 05:47:38
Document Index: 51075843

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 8', '§ 10', '§ 11', '§ 9', '§ 16', '§ 17', '§ 34']

Vereinsstatuten - Vereinigung Österreichischer Vertriebsmanager
"VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER VERTRIEBSMANAGER", kurz VÖVM.
(1) Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb bzw. auf eine Gewinnerzielung ausgerichtet. Zweck des Vereins ist:
die Durchführung von Tagungen, Diskussions-, Bildungs- und Weiterbildungs-veranstaltungen sowie internen Arbeitskreisen.
Publikationen, Veröffentlichungen und Mitteilungen für die Mitglieder und die Öffentlichkeit zu allen relevanten Themen unter Nutzung von Print- und Onlinemedien.
die Initiierung von Stammtischen und weiteren Veranstaltungen, die der Pflege sowohl der beruflichen als auch persönlichen Beziehungen der Mitglieder sowohl auf regionaler als auch auf österreichweiter Ebene dienen sollen.
die Zusammenarbeit mit anderen relevanten Organisationen, auf nationaler und internationaler Ebene.
(3) Die Aktivitäten des Vereins sind in der Weise auszurichten und zu gestalten, dass sichergestellt ist, dass sich die Arbeitgeber der Mitglieder, insbesondere wenn diese zueinander im Wettbewerb stehen, nicht in ihrem Marktverhalten beeinflussen oder über den Verein zu vertraulichen Informationen kommen. Vertrauliche Informationen dürfen nicht ausgetauscht werden.
(4) Integrität und menschliche Werte bilden das Fundament aller Aktivitäten des Vereins und seiner Mitglieder; wesentlicher Bestandteil ist die Einhaltung von Gesetzen, der Respekt von ethischen Grundwerten und nachhaltiges Handeln.
(5) Der Verein ist nicht gewinnorientiert und überparteilich tätig. Finanzielle Mittel des Verein dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
c) Versammlungen und Veranstaltungen größerer Art
e) Einrichtung einer (elektronischen) Bibliothek
f) Stammtische
g) „Coachingdays“
h) Roadshows
g) Erträge aus möglichen unternehmerischen Tätigkeiten des Vereines
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines für sie festgesetzten Mitgliedsbeitrags fördern.
(3) Ordentliches Mitglied des Vereins kann nur eine natürliche Person werden, die hauptberuflich in einem Unternehmen oder einer Institution bzw. Körperschaft, als Vertriebsmanager angestellt ist. Als Vertriebsmanager gelten dabei diejenigen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit mit Aufgaben des qualifizierten Vertriebs, z. B. als Key Account Manager, Geschäftsleiter Vertrieb, Geschäftsführer Vertrieb, Sales Manager, Vertriebsleiter, Verkaufsleiter, Leiter Vertrieb, Gebietsleiter, Direktor Vertrieb, technischer Vertriebsverantwortlicher oder ähnlichen Bezeichnungen und Aufgaben betraut sind und dabei „Führungsverantwortung“ wahrnehmen, insbesondere Personal- und/oder Budgetverantwortung für den Vertrieb tragen und/oder Vertriebssteuerung indirekter Vertriebsstrukturen durchführen oder in sonstiger Weise qualifizierte Vertriebsfachkräfte ihres Arbeitgebers sind, ohne dabei jedoch in überwiegender Weise als Unternehmensberater, Verkaufstrainer oder in führender Funktion eines Beratungs- oder Trainingsinstitutes oder in der Arbeitnehmerüberlassung bzw. als Teilnehmer eines Strukturvertriebs tätig zu sein.
(3)(a) Maximal 5 % der ordentlichen Mitglieder mit Stimmrecht, dürfen eine Ausnahme im Sinne der obigen Bestimmung bilden.
(3)(b) Über die Aufnahme jedes Mitgliedes wird einzeln beraten und entschieden. Jeder Antrag kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
(3)(c) Zusätzlich können als ordentliche Mitglieder ohne Stimmrecht, zu vergünstigten Konditionen, Studierende von Universitäten und Fachhochschulen bis zum Alter von 27 Jahren aufgenommen werden. Danach geht diese Mitgliedschaft in eine ordentliche Mitgliedschaft mit Stimmrecht und allen dazugehörigen Verpflichtungen über, sofern die Voraussetzungen von § 4 Abs. 3, erfüllt sind.
(4) Außerordentliches (förderndes) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich zu den Zielen des Vereins bekennt und diese durch seine Beiträge fördern will.
(5) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(1) Die Mitgliedschaft endet durch aktiven Austritt, Ausschluss oder mit dem Tod.
(2) Die Mitgliedschaft erlischt mit Ende des laufenden Jahres, wenn der Austritt bis zum 30. September des gleichen Jahres der VÖVM nachweislich zur Kenntnis gebracht wird. Darüber hinaus erlischt die Mitgliedschaft durch Ableben.
Der Mitgliedsbeitrag ist am 1. Jänner jeden Jahres fällig; ist eine SEPA-Lastschrift vom Bankkonto vereinbart, erfolgt diese in den Folgejahren jeweils am ersten Werktag des Kalenderjahres.
(3) Ein Mitglied kann nur aus wichtigem Grund ausgeschlossen werden. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand auf Antrag eines Vorstandsmitgliedes. Der Vorstand hat dem betroffenen Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Sitzung des Vorstandes den Ausschließungsantrag mit Begründung in Abschrift zu übersenden. Eine schriftliche Stellungnahme des betroffenen Mitgliedes ist dem Vorstand zur Kenntnis zu bringen. Der Ausschließungsbeschluss wird dem Mitglied durch den Vorstand schriftlich mitgeteilt und wird mit dem Zugang wirksam. Die Mitglieder sind über Ausschlüsse zu informieren. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Generalversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Präsidenten zu richten ist. Die Berufung hat hinsichtlich der Rechte aus der Mitgliedschaft keine aufschiebende Wirkung. Die Generalversammlung entscheidet endgültig. Gegen die Entscheidung ist der ordentliche Rechtsweg eröffnet. Ein Ausschluss wegen rückständiger Beiträge von mindestens einem Jahr kann ohne vorherige Anhörung und Ausschließungsantrag erfolgen, wenn das Mitglied trotz zweifacher Mahnung seinen Beitrag nicht gezahlt hat.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung, der Vorstand, ein Beirat (optional) sowie den Rechnungsprüfern und dem Schiedsgericht.
(1) Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes aus dem Jahr 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin
schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung
der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.
Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand durch die Rechnungsprüfer oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident.
§ 8: Aufgaben der Generalversammlung
f) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr bzw. der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;
(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, das sind Präsident und Vizepräsident, dem Schriftführer und Stellvertreter sowie Kassier und Kassier-Stellvertreter, zusätzlich können drei Regionalgruppen-Sprecher (Ö-West, Ö-Mitte, Ö-Ost) in den Vorstand gewählt werden. Der Vorstand muss aus mindestens 3 Mitgliedern (Präsident, Kassier, Schriftführer) bestehen.
(4) Der Vorstand wird vom Präsidenten, oder bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. Beschlüsse in Form von Umlaufbeschlüssen sind nach Maßgabe einer vom Vorstand zu beschließenden Geschäftsordnung zulässig.
(7) Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung der Vizepräsident.
§ 10: Aufgaben des Vorstands
(2) Erstellung des Jahresvoranschlags (Planung), des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;
(8) Vergabe von geschäftlichen Aufträgen an externe Dienstleister.
§ 11: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
(1) Der Präsident führt die laufenden Geschäfte des Vereins, gemeinsam mit seinem Vizepräsidenten. Der Schriftführer unterstützt den Präsidenten und seinen Stellvertreter bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
(2) Der Präsident vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Präsidenten und des Kassiers in Geldangelegenheiten, des Präsidenten und des Schriftführers in schriftlichen Angelegenheiten. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der mehrheitlichen Zustimmung des Vorstands.
(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Präsidenten, der Vizepräsident, an die Stelle des Kassiers, der Kassier-Stellvertreter und an die Stelle des Schriftführers, der Schriftführer-Stellvertreter.
Zur Unterstützung des Vorstands können von der Generalversammlung, auf Vorschlag des Vorstands, Experten für einen Beirat, auf zwei Jahre bestellt werden. Eine neuerliche Bestellung ist möglich. Der Vorstand ist berechtigt neue bzw. zusätzliche Beiratsmitglieder zu ernennen, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
Diese kommen aus den Bereichen
- Öffentlich rechtliche Interessensvertretungen
- NGO´s
Sie unterstützen mit Ihrer Fachexpertise die Vereinsarbeit nach Innen und Außen und werden vom Vorstand (nach Bedarf) zu dessen Sitzungen eingeladen.
Für das Ausscheiden eines Beiratsmitgliedes gelten die Bestimmungen des § 9, sinngemäß.
§ 16: Haftung
Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich der Verein mit seinem Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder und seiner Organe für Verbindlichkeiten des Vereins besteht nicht.
§ 17: Vereinsvermögen
Der letzte Vereinsvorstand muss die freiwillige Auflösung der Vereinsbehörde schriftlich anzeigen und vorhandenes Vereinsvermögen einem Rechtsträger übergeben, der als gemeinnützig im Sinne der § 34ff der Bundesabgabenordnung anerkannt und in der Hauptversammlung bestimmt worden ist.
Die derart begünstigte Organisation hat das ihr zugefallene Vereinsvermögen für gemeinnützige Zwecke im Sinne der BAO zu verwenden.