Source: http://symbolforschung.ch/4.html
Timestamp: 2018-07-18 04:29:23
Document Index: 227593170

Matched Legal Cases: ['Art. 65', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art 58']

(Revidierte Fassung der durch die Gründungsversammlung am 22.1.1983 genehmigten Statuten) Die Statuten wurden in der vorliegenden Form von der MV vom 21. Oktober 1993 genehmigt.
SGSF: Schweizerische Gesellschaft für Symbolforschung
SAGW: Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
Bei Personenbezeichnungen sind grundsätzlich immer beide Geschlechter gemeint, auch wenn grammatikalisch nur eines ausgedrückt ist.
Artikel 1: Name, Sitz und und Status
Unter dem Namen Schweizerische Gesellschaft für Symbolforschung besteht ein Verein gemäss Artikel 60-79 des ZGB mit Sitz in Zürich.
Die SGSF ist politisch und konfessionell neutral. Sie ist assoziiertes Mitglied der SAGW (Sektion I).
Die Korrespondenz wird in den Landessprachen geführt, wobei jedes Mitglied seine ihm vertraute Sprache wählt.
Die SGSF setzt sich zum Ziel, Formen, Funktionsweisen und Genese von Symbolen wissenschaftlich zu erforschen und die Kenntnisse darüber in der Öffentlichkeit zu mehren. Zu diesem Zweck organisiert sie für Mitglieder und Gäste Tagungen, die ein gesamtschweizerisches Forum sein sollen für interdisziplinäre Symbolforschung. Diese Tagungen sollen nach Möglichkeit alljährlich stattfinden.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen der Öffentlichkeit in einer Schriftenreihe mit dem Titel «Schriften zur Symbolforschung» vorgelegt werden, die vor allem die Tagungsbeiträge enthält und damit das Schaffen der SGSF dokumentiert.
Die Mitgliedschaft kann von Einzelpersonen oder Organisationen erworben werden, die den Vereinszweck fördern wollen. Es ist anzustreben, dass möglichst alle Kulturen unseres Landes vertreten sind.
Mitglieder zahlen einen ordentlichen Jahresbeitrag, dessen Höhe zwischen Fr. 40.- und 100.- beträgt. Die genaue Höhe des Mitgliederbeitrages wird an der MV festgesetzt. Studierende bezahlen die Hälfte. Durch eine einmalige Zahlung von 20 vollen Jahresbeiträgen kann eine Mitgliedschaft auf Lebenszeit erworben werden. Die Mitglieder haften ausschliesslich in der Höhe dieses Beitrages. Mitglieder können die Bände der Schriftenreihe zu einem reduzierten Preis erwerben.
Über Aufnahme oder Ausschluss von Mitgliedern bestimmt die MV (nach ZGB Art. 65). Der Austritt kann unter Beobachtung einer halbjährigen Frist auf Ende des Kalenderjahres erfolgen.
Kategorien der Mitgliedschaft:
juristische Personen (vom Beitrag befreit)
Ehrenmitglieder (vom Beitrag befreit).
Die Organe der SGSF sind:
der Vorstand (vgl. Art. 7)
der Beirat (vgl. Art. 8)
Zur Erledigung bestimmter Aufgaben können durch den Vorstand oder die MV Kommissionen bestellt und mit entsprechenden Kompetenzen versehen werden.
Artikel 5: Zuständigkeit und Befugnisse der MV
Die MV ist das oberste Organ der SGSF. Sie ist zuständig für:
Entscheidung in allen Angelegenheiten, die nicht anderen Organen des Vereins übertragen sind
Aufsicht über die Tätigkeit der Organe und deren Abberufung.
Artikel 6: Einberufen der MV und ihr Ablauf
Die Mitglieder treten ordentlicherweise jährlich zusammen oder ausserordentlicherweise auf Verlangen des Vorstandes oder von mindestens einem Fünftel der Mitglieder.
Die MV wird vom Präsidenten oder - im Verhinderungsfall - vom Vizepräsidenten geleitet. Beschlüsse können über Anträge gefasst werden, die auf der Traktandenliste stehen. Diese wird den Mitgliedern als Einladung mindestens einen Monat vor der MV zugestellt. Mitglieder können Anträge schriftlich bis spätestens zwei Wochen vor der MV einreichen. Über Gegenstände, die nicht gehörig angekündigt sind, darf ein Beschluss dann gefasst werden, wenn mindestens ein Drittel der anwesenden Mitglieder das Eintreten auf den diesbezüglichen Antrag wünscht.
Die Abstimmungen erfolgen in der Regel durch offenes Handmehr; jedoch geheim, wenn dies mindestens ein Siebtel der anwesenden Mitglieder verlangt. Alle Mitglieder haben in der MV das gleiche Stimmrecht. Die Vereinsbeschlüsse werden mit Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit in Sachgeschäften entscheidet der Vorsitzende durch Stichentscheid, bei Wahlen das Los.
Über die Verhandlungen wird Protokoll geführt. Dieses wird der darauffolgenden MV zur Genehmigung vorgelegt.
Der Vorstand besteht aus Mitgliedern, die von der MV für die Dauer eines Jahres oder bis zur nächsten MV gewählt werden. Vorstandsmitglieder dürfen zur gleichen Zeit nur ein Amt innehaben. Wiederwahl ist möglich.
Artikel 7a: Präsidentschaft
Die Präsidentschaft umfasst das Amt des Präsidenten und des Vizepräsidenten. Beide verpflichten sich, sich nach bestem Wissen für den Vereinszweck gemäss Art. 1 einzusetzen.
Der Präsident vertritt die SGSF. Er führt unter Beobachtung von Art. 5 und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten die Geschäfte der SGSF. Insbesondere ist er verantwortlich für das Jahresprogramm und die Koordination der Arbeiten, die damit verbunden sind. Im Rahmen des Vereinszwecks setzt er die weiteren Vorstandsmitglieder für Sachgeschäfte ein. Weitere Aufgaben sind die Vorbereitung und Einberufung der MV sowie die Herausgabe von Informationen an Mitglieder und Interessierte.
Die Aufgabe des Vizepräsidenten besteht darin, die Aufgaben des Präsidenten im Verhinderungsfall zu übernehmen und insbesondere darin, dann eine ausserordentliche MV einzuberufen und ihr vorzustehen, damit ein neuer Präsident gewählt wird. Der Vizepräsident kann, muss aber nicht Nachfolger des Präsidenten werden.
7b: Weitere Vorstandsmitglieder
Der Kassier erhebt die Mitgliederbeiträge, verwaltet diese zusammen mit dem Vermögen und erstellt eine Jahresrechnung.
Weitere Vorstandsmitglieder (höchstens 5) können vom Präsidenten zur Erledigung einzelner Sachgeschäfte vorgeschlagen werden.
Aus dem Kreis der Vorstandsmitglieder werden zwei Delegierte der SAGW bestimmt.
7c: Zeichnungsberechtigung
Der Präsident oder, in dessen Verhinderungsfall, der Vizepräsident zeichnet mit einem weiteren Vorstandsmitglied rechtsverbindlich. Für Kasse und Konten haben der Präsident oder der Kassier Zeichnungsberechtigung.
Artikel 8: Der Beirat
Präsident und/oder Vorstand können Vereinsmitglieder in den Beirat aufnehmen. Die Mitglieder des Beirats werden nicht durch die MV gewählt. Sie führen keine Vereinsgeschäfte. Aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation beraten sie den Präsidenten in Sachfragen und wirken insbesondere bei der Organisation und Durchführung von Tagungen mit.
Die Einnahmen setzen sich im wesentlichen wie folgt zusammen:
Tantiemen und Einnahmen aus Buchverkäufen an Mitglieder
Vergabungen und Vermächtnisse.
Zu den regelmässigen Ausgaben gehören die Beiträge an die SAGW.
Die Jahresrechnung wird von zwei Revisoren geprüft, die an der MV gewählt werden. Die Revisoren bleiben im Amt, bis ein Antrag auf Rücktritt oder Neubesetzung gestellt wird. Die Revisoren reichen dem Präsidenten zuhanden der MV einen schriftlichen Revisionsbericht ein.
Artikel 10: Vereinsauflösung
Es gelten die Artikel 76-78 des ZGB.
Artikel 11: Vermögensregelung
Bei Aufhebung des Vereins fällt dessen Vermögen an die SAGW. Das Verfahren bei der Liquidation des Vermögens richtet sich nach den Vorschriften, die für die Genossenschaften aufgestellt sind (nach Art 58 ZGB).