Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%20296/80
Timestamp: 2013-05-24 15:11:36
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Rechtsprechung: VII ZR 296/80
Rechtsprechung BGH, 14.01.1982 - VII ZR 296/80 Volltextver�ffentlichungen (2)
�ffentliche Auftraggeber: Vergleiche, Schuldanerkenntnisse, R�ckforderung von �berzahlungen
BauR 1982, 283
Wird zitiert von ... (9) BGH, 17.09.1987 - VII ZR 155/86 Einrede der vorbehaltlosen Annahme der Schlu�zahlung, wenn VOB/B nicht "als …Er kann - beispielsweise etwaige �berzahlungen nach �� 812 ff BGB im Rahmen der f�r diese Vorschrift geltenden langen Verj�hrungsvorschriften und den Grunds�tzen der Verwirkung zur�ckverlangen (vgl. dazu Senatsurteile NJW 1980, 880 und vom 14. Januar 1982 - VII ZR 296/80 - BauR 1982, 283, 284 - ZfBR 1982, 113).
OLG D�sseldorf, 08.05.2007 - 23 U 163/06 Bauvertrag - Zahlungsanweisung kein deklaratorisches Anerkenntnis!Regelm��ig ist davon auszugehen, dass Dienststellen der �ffentlichen Hand im Zusammenhang mit der �berpr�fung von Rechnungen und der Anweisung von Zahlungen keine rechtsgesch�ftlichen Schuldanerkenntnisse abgeben wollen, insbesondere nicht durch schl�ssiges Verhalten (…BGH, Urt. v. 8.3.1979 - VII ZR 35/78, BauR 1979, 249; BGH Urt. v. 14.1.1982 - VII ZR 296/80, BauR 1982, 283;… OLG Celle Urt. v. 7.12.2006 - 14 U 61/06, IBR 2007, 170).
OLG Celle, 07.12.2006 - 14 U 61/06 Bauvertrag - Rechnungspr�fungserkl�rung = deklaratorisches Anerkenntnis?Wegen dieser Interessenlage geht die Rechtsprechung, der sich auch der erkennende Senat anschlie�t, davon aus, dass Dienststellen der �ffentlichen Hand im Zusammenhang mit der �berpr�fung von Rechnungen und der Anweisung von Zahlungen in aller Regel keine rechtsgesch�ftlichen Schuldanerkenntnisse abgeben wollen, insbesondere nicht durch schl�ssiges Verhalten (BGH, BauR 1979, 249 und 1982, 283; OLG Celle, OLGR 1999, 203).
KG, 12.02.2008 - 21 U 155/06 Bauvertrag - Bauzeitverl�ngerung: Erstattung von Mehrkostenb) Der dargestellten Auslegung steht des weiteren nicht der vom Bundesgerichtshof entwickelte Grundsatz entgegen, dass die den Vertragspartnern in der Regel bekannte �berwachung der beh�rdlichen T�tigkeit durch Rechnungspr�fungsbeh�rden entscheidend daf�r spricht, dass die Dienststellen der �ffentlichen Hand im Zusammenhang mit der Rechnungspr�fung und der Anweisung von Zahlungen in aller Regel weder Vergleiche abschlie�en noch Schuldanerkenntnisse abgeben wollen (BGH BauR 1979, 249 ff Juris Rz 29; BauR 1982, 283 ff Juris Rz 8).
OLG Frankfurt, 29.02.1996 - 1 U 283/94 Verg�tung: R�ckforderungsanspruch des �ffentlichen Auftraggebers wegen …Diese Auffassung steht im Widerspruch zu der gefestigten Rechtsprechung, wonach die Pr�fung und Feststellung der Schlu�rechnung durch den �ffentlichen Auftraggeber wegen der bekannten Haushaltskontrolle durch die Rechnungspr�fungsbeh�rden gerade nicht als verbindliche Anerkenntniserkl�rung verstanden werden kann BGH, NJW-RR 1992, 727; BauR 1982, 283, 284; MDR 1965, 273.
LG Landshut, 09.08.2001 - 23 O 1111/01 R�ckforderungsanspruch des �ffentlichen Auftraggebers: Verwirkung1982 BauR 1982, 283.
OLG Stuttgart, 18.07.2002 - 13 U 233/01 Werkvertrag - F�lligkeit der Verg�tungNach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BauR 1979, Seite 249; BauR 1982, Seite 283) mu� die Kl�gerin dann aber davon ausgehen, da� dessen T�tigkeit durch Rechnungspr�fungsbeh�rden �berwacht wird.
OLG Bamberg, 19.01.2005 - 3 U 53/04 Bauvertrag - Pauschalpreisrisiko und VerwirkungDie Rechtssprechung des BGH nach der die Pr�fung und Feststellung der Schlussrechnung durch einen �ffentlichen Auftraggeber wegen der bekannten Haushaltskontrolle durch die Rechnungspr�fungsbeh�rden nicht als verbindliche Anerkenntniserkl�rung verstanden werden kann (BGH Baurecht 1982, 283, 284; NJW-RR 92, 727), steht einer Verwirkung im vorliegenden Fall nicht entgegen.
OLG Bamberg, 07.05.2003 - 3 U 167/02 Bauvertrag - Werklohnzahlungen: Verwirkung der R�ckforderungEin Recht ist verwirkt, wenn seit der M�glichkeit seiner Geltendmachung l�ngere Zeit verstrichen ist (Zeitmoment) und wenn besondere Umst�nde hinzutreten, aufgrund deren die versp�tete Geltendmachung gegen Treu und Glauben verst��t (Vertrauenstatbestand) (vgl. BGH BauR 1980, 180; BauR 1982, 283 f.; LG M�nchen I, NJW-RR 1989, 852).