Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/539
Timestamp: 2020-01-25 05:17:35
Document Index: 268254057

Matched Legal Cases: ['§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§538', 'BGH', '§ 539', '§ 540', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§539', '§540', 'BGH', 'BGH', '§ 539', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', '§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', '§ 537', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', '§ 537', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', '§ 537', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 540', '§ 1', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 539', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§ 539', 'BGH', 'BGH', '§ 539']

§ 539 ZPO: Versäumnisverfahren
BGH, URTEIL vom 2.5.2006, Az. IX ZR 15/04 Mithin kann die Rechtskraftwirkung des Urteils nicht bestimmt werden, was einen wesentlichen Verfahrensmangel im Sinne des § 539 ZPO a.F. darstellt (BGHZ 45, 287; OLG Hamm NJW-RR 1992, 1279; Zöller/Gummer/Heßler, ZPO 25. Aufl., §538 Rn. 29).
BGH, URTEIL vom 4.0.2006, Az. VII ZR 207/04 Wenn sich das Berufungsgericht für eine Zurückverweisung nach § 539 ZPO a.F. entscheidet, muss es zur Ausübung des ihm eingeräumten Ermessens die maßgeblichen Gesichtspunkte erwägen und erkennen lassen, dass es die Alternative zwischen einer Zurückverweisung und einer eigenen Sachentscheidung nach § 540 ZPO a.F. gesehen hat (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1956 - III ZR 87/55, BGHZ 23, 36, 50; Urteil vom 30. März 2001 - V ZR 461/99, NJW 2001, 2551, 2552; Urteil vom 8. Juli 2004 - VII ZR 231/03, BauR 2004, 1611, 1613 = NZBau 2004, 613 = ZfBR 2004, 790).
BGH, URTEIL vom 2.1.2005, Az. VII ZR 140/87 Dafür reicht es zwar regelmäßig aus, wenn die Begründung erkennen läßt, daß der Berufungsrichter die Alternative zwischen §539 ZPO a.F. und §540 ZPO a.F. gesehen und erwogen hat (BGH, Urt. v. 04.07.1969 - V ZR 199/68, NJW 1969, 1669).
BGH, URTEIL vom 3.2.2003, Az. IV ZR 233/01 Dabei kann eine Rüge zu § 539 ZPO a.F. zulässigerweise auch so lauten, daß die nach dieser Vorschrift ausgesprochene Aufhebung und Zurückverweisung verfahrensfehlerhaft sei, weil das Berufungsgericht bei korrekter Anwendung des materiellen Rechts selbst in der Sache hätte entscheiden müssen, mithin für ein Vorgehen nach § 539 ZPO a.F. mangels Entscheidungserheblichkeit des angenommenen Verfahrensverstoßes kein Raum bestanden habe (BGH, Beschluß vom 18. Februar 1997 -XI ZR 317/95- NJW 1997, 1710 f.).
BGH, URTEIL vom 5.10.2002, Az. V ZR 297/01 Denn schon das erstinstanzliche Verfahren litt an einem wesentlichen Verfahrensmangel im Sinne von § 539 ZPO a.F. Das Berufungsgericht hätte bereits nach dieser Vorschrift das Urteil des Landgerichts aufheben und die Sache an dieses zurückverweisen müssen (vgl. auch BGH, Urt. v. 12. Januar 1994, XII ZR 167/92, NJW-RR 1994, 379, 381 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.10.2002, Az. V ZR 40/02 Denn schon das erstinstanzliche Verfahren litt an einem wesentlichen Verfahrensmangel im Sinne von § 539 ZPO a.F. Das Berufungsgericht hätte bereits nach dieser Vorschrift das Urteil des Landgerichts auf heben und die Sache an dieses zurückverweisen müssen (vgl. auch BGH, Urt. v. 12. Januar 1994, XII ZR 167/92, NJW-RR 1994, 379, 381 m.w.N.).
BGH, Urteil vom 4.1.2000, Az. III ZR 313/98 Das Berufungsgericht hatte das Teilurteil des Landgerichts auf prozessuale und sachlich-rechtliche Fehler nachzuprüfen und den vorliegenden schweren Verfahrensmangel von Amts wegen zu berücksichtigen (§§ 539, 540 ZPO; vgl. BGH, Urteil vom 8. November 1995 aaO).
BGH, Urteil vom 2.0.1999, Az. VI ZR 77/98 Zwar stellt der Erlaß eines unzulässigen Teilurteils einen wesentlichen Verfahrensmangel im Sinne des § 539 ZPO dar (BGH, Urteil vom 12. Januar 1994 aaO, 381).
BGH, Urteil vom 2.4.1997, Az. VI ZR 181/96 Die Sache war, da das Verfahren des ersten Rechtszuges an einem - vom Berufungsgericht übersehenen - wesentlichen Mangel im Sinne des § 539 ZPO leidet, zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Landgericht zurückzuverweisen (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 1994 - XII ZR 167/92 - NJW-RR 1994, 379 unter 5. m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.1997, Az. XI ZR 317/95 b) Zwar kann eine Rüge zu § 539 ZPO zulässigerweise auch so lauten, daß die nach dieser Vorschrift ausgesprochene Aufhebung und Zurückverweisung (Verfahrens-)fehlerhaft sei, weil das Berufungsgericht bei korrekter Anwendung des materiellen Rechts selbst in der Sache hätte entscheiden müssen, mithin für ein Vorgehen nach § 539 ZPO mangels Entscheidungserheblichkeit des angenommenen Verfahrensverstoßes überhaupt kein Raum bestanden habe (vgl. BGHZ 31, 358, 364).
BGH, Urteil vom 3.0.1996, Az. VIII ZR 324/94 Die Anwendung des § 539 ZPO war nämlich jedenfalls deswegen rechtsfehlerhaft, weil es für das Ergebnis der Entscheidung auf den - hier unterstellten - Verfahrensfehler nicht ankommt (BGH, Urteil vom 3. November 1992 - VI ZR 361/91 = NJW 1993, 538 unter II 3 a m.w.Nachw.; Stein/Jonas/Grunsky aaO) § 539 Rdnr. 3; Zöller/Gümmer, ZPO, 20. Aufl., § 539 Rdnr. 3 b).
BGH, URTEIL vom 4.4.1995, Az. III ZR 4/94 20 a)	Das Berufungsgericht geht allerdings zutreffend davon aus, daß es einen schweren Verfahrensfehler im Sinne des § 539 ZPO darstellt, wenn das erstinstanzliche Gericht den Anspruch der Parteien auf rechtliches Gehör dadurch verletzt hat, daß es den Kern ihres Vorbringens verkannt und daher eine entscheidungserhebliche Frage verfehlt (Senatsurteil vom 5. April 1990 - III ZR 4/89 - VersR 1991, 72, 73 m.w.N.) oder einen wesentlichen Teil des Klagevortrags übergangen hat (BGH, Urteil vom 3. November 1992 - VI ZR 362/91 - NJW 1993, 538, 539 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.9.1994, Az. XII ZR 15/93 9 1.	An die Voraussetzungen des § 539 ZPO ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein strenger Maßstab anzulegen, da die Bestimmung nur eine Ausnahme von der Regel des § 537 ZPO enthält, nach der das Berufungsverfahren das erstinstanzliche Verfahren fortsetzt und das Berufungsgericht deshalb grundsätzlich sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht über den gesamten Prozeßstoff ein eigenes neues Urteil zu fällen hat (vgl. BGHZ 31 aaO Seite 362; Urteile vom 19. Oktober 1989 - I ZR 22/88 = BGHR ZPO § 539 Beweiserhebung, unterlassene 1 = NJW-RR 1990, 480; vom 5. April 1990 - III ZR 4/89 = BGHR aaO Verfahrensmangel 6 = NJW-RR 1990, 1500, jeweils m.w.N.).
BGH, Urteil vom 2.10.1992, Az. VI ZR 362/91 a)	Es kann allerdings auch einen schweren Verfahrensfehler i.S. des § 539 ZPO darstellen, wenn das erstinstanzliche Gericht den Anspruch der Partei auf rechtliches Gehör dadurch verletzt hat, daß es den Kern ihres Vorbringens verkannt und daher eine entscheidungserhebliche Frage verfehlt (vgl. BGH, Urteil vom 5. April 1990 - III ZR 4/89 -VersR 1991, 72, 73 m.w.N.) oder einen wesentlichen Teil des Klagevortrags übergangen hat (vgl. Senatsurteil vom 4. Februar 1986 - VI ZR 220/84 - VersR 1986, 654, 655; BGH, Urteil vom 12. Oktober 1983 - IVb ZR 357/81 - NJW 1984,
BGH, Urteil vom 2.10.1992, Az. VI ZR 362/91 a)	Die Anwendung des § 539 ZPO ist rechtsfehlerhaft, wenn sie wegen eines Verfahrensfehlers erfolgt, auf den es für das Ergebnis der Entscheidung rechtlich nicht ankommt (vgl. Senatsurteil BGHZ 31, 358, 364; BGH, Urteil vom 19. Oktober 1989 - I ZR 22/88 - aaO).
BGH, Urteil vom 3.9.1992, Az. XII ZR 125/91 Das Revisionsgericht ist in diesen Fällen zur Nachprüfung sachlich-rechtlicher Amtsführungen des Berufungsgerichts lediglich berechtigt, soweit diese Ausführungen die Grundlage für die Entscheidung nach § 539 ZPO bilden (vgl. BGH aaO; BGHZ 31 aaO 363 f.).
BGH, Urteil vom 2.9.1990, Az. XI ZR 173/89 6 b) Die Frage, ob ein wesentlicher Verfahrensmangel im Sinne des § 539 ZPO vorliegt, ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch dann vom Standpunkt des erstinstanzlichen Richters aus zu beurteilen, wenn dieser verfehlt ist (BGHZ 18, 107, 109, 110; 31, 358, 362?
BGH, URTEIL vom 3.8.1990, Az. VIII ZR 205/89 Wie das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat, fehlte der Beklagten die Kenntnis vom mangelnden Rechtsgrund für ihre Zahlung (siehe dazu auch BGH, Urteil vom 30. Oktober 1972 - VIII ZR 165/71 = LM § 539 ZPO Nr. 6 unter II 3).
BGH, URTEIL vom 2.4.1990, Az. XI ZR 91/89 Die Nichterhebung von Beweisen kann nur dann als Verfahrensmangel im Sinne des § 539 ZPO angesehen werden, wenn das erstinstanzliche Gericht die Beweiserhebung über einen Punkt, der nach seiner eigenen sachlich-rechtlichen Beurteilung erheblich und beweisbedürftig war, aus rechtsirrigen verfahrensrechtlichen Überlegungen unterlassen hat (BGH, Urteil vom 24. November 1976 - IV ZR 3/75, JZ 1977, 232/233).
BGH, URTEIL vom 4.3.1990, Az. III ZR 4/89 a)	An die Voraussetzungen des § 539 ZPO ist allerdings nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein strenger Maßstab anzulegen, da die Bestimmung nur eine Ausnahme von der Regel des § 537 ZPO enthält, wonach das Berufungsverfahren das erstinstanzliche Verfahren fortsetzt und das Berufungsgericht deshalb grundsätzlich sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht über den gesamten Prozeßstoff ein neues eigenes Urteil zu fällen hat (vgl. BGH Urteil vom 19. Oktober 1989 - I ZR 22/88 = BGHR ZPO § 539 Beweiserhebung, unterlassene 1 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.9.1989, Az. I ZR 22/88 'I 1. Allerdings ist an die Voraussetzungen des § 539 ZPO nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein strenger Maßstab anzulegen, da die Bestimmung nur eine Ausnahme von der Regel des § 537 ZPO enthält, wonach das Berufungsgericht grundsätzlich sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Beziehung über den Prozeßstoff ein neues eigenes Urteil zu fällen hat (BGHZ 18, 107, 109 f; BGHZ 31, 358, 362).
BGH, URTEIL vom 4.9.1989, Az. I ZR 22/88 Nach diesem Maßstab ist eine Anwendung des § 539 ZPO dann rechtsfehlerhaft, wenn sie wegen eines Verfahrensfehlers erfolgt, auf den es für das Ergebnis der Entscheidung rechtlich nicht ankommt (vgl. BGHZ 31, 358, 364).
BGH, URTEIL vom 4.10.1988, Az. VII ZR 272/87 Hat das Gericht des ersten Rechtszuges die Verspätungsfolgen in zweiter Instanz mitzuverantworten, ist das Berufungsgericht verpflichtet, die Verfahrensfehler des Gerichts erster Instanz dadurch auszugleichen, daß es die Sache entweder gemäß § 539 ZPO zurückverweist oder seinerseits durch sachdienliche Hinweise und eine entsprechende Verfahrensgestaltung die Folgen der Fehler aus erster Instanz behebt (vgl. etwa BVerfGE 49, 252, 256 = NJW 1979, 538; 75, 183, 188 ff = NJW 1987, 2003 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.9.1986, Az. IVb ZR 88/85 Da der Erlaß des Teilurteils einen wesentlichen Mangel des amtsgerichtlichen Verfahrens darstellt, so daß das Oberlandesgericht die Sache nach § 539 ZPO unter Aufhebung des Teilurteils zurückverweisen könnte, ist das Revisionsgericht zu dieser Entscheidung selbst in der Lage (BGHZ 16, 71, 82).
BGH, URTEIL vom 2.1.1986, Az. VI ZR 220/84 a)	Rechtsfehlerfrei ist allerdings der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, daß ein Verfahrensmangel im Sinne des § 539 ZPO gegeben sein kann, wenn der Erstrichter einen wesentlichen Teil des Klagevorbringens übergeht (BGH, Urteil vom 12. Oktober 1983 - IVb ZR 357/81 - FamRZ 1984, 32, 33).
BGH, URTEIL vom 4.6.1985, Az. I ZR 145/83 a)	Die Frage, ob das Verfahren des Landgerichts an einem wesentlichen Mangel leidet und ob das Berufungsgericht das erstinstanzliche Urteil aus diesem Grunde aufheben mußte (§ 539 ZPO), ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes vom materieilrechtlichen Standpunkt des ersten Richters zu beurteilen, ohne daß es darauf ankommt, ob dieser zutrifft öder nicht (BGHZ 18, 107, 109; 31, 358, 362; 86, 218, 221).
BGH, URTEIL vom 4.6.1985, Az. I ZR 145/83 Da infolge des Verfahrensfehlers des Landgerichts eine sachliche Prüfung des Beklagtenvortrags vollständig fehlt, müßte das Berufungsgericht seinerseits gemäß § 539 ZPO verfahren; eine Anwendung des S 540 ZPO wäre - was das Revisionsgericht prüfen und beurteilen darf (vgl. BGH LM ZPO § 540 Nr. 5 Bl. 2; LM UWG § 1 Nr. 24) - untunlich.
BGH, URTEIL vom 5.8.1984, Az. V ZR 135/83 Da das Berufungsgericht nach § 539 ZPO die Sache unter Aufhebung des unzulässigen erstinstanzlichen Grundurteils an das Landgericht hätte zurückverweisen können, kann der Senat hier in gleicher Weise verfahren (BGHZ 16, 71, 82).
BGH, URTEIL vom 3.0.1983, Az. IVa ZR 135/81 heben kann (§ 539 ZPO), ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGHZ 18, 107, 109; 31,
BGH, BESCHLUSS vom 1.6.1980, Az. in zr 136/79 Der Fall wirft insbesondere keine klärungsbedürftigen Fragen zu § 539 ZPO auf, die zu einer Fortbildung der bisherigen Rechtsprechung (vgl. BGHZ 31, 358; BGH IM § 539 ZPO Nr. 6) Anlaß geben könnten.
BGH, URTEIL vom 1.8.1979, Az. II ZR 95/78 Entscheidungsgründe Die Revision ist zulässig (vgl. BGHZ 31, 358, 361), aber - nach dem Verzicht auf die Rüge nach § 539 ZPO -nicht begründet.
BGH, URTEIL vom 4.10.1976, Az. VII ZR 116/74 //¥ 1.	Zur (teilweisen) Aufhebung des Urteils erster Instanz war das Berufungsgericht gemäß § 539 ZPO befugt , weil das landgerichtliche Verfahren an einem wesentlichen Mangel gelitten hat« Das ist vom sachlichrechtlichen Standpunkt des ersten Rechtzuges zu beurteilen (BGHZ 18, 107, 109).
BGH, URTEIL vom 4.10.1976, Az. VII ZR 116/74 nicht als substantiiertes Bestreiten zu verstehen, ist auch aus seiner sachlich-rechtlichen Sicht unhaltbar« Darin liegt ein wesentlicher Verfahrensverstoß, der hier dazu geführt hat, daß die erforderliche weitere Beweisaufnahme zur Höhe der Restwerklohnforderung unterblieben ist, und, falls das Urteil des Landgerichtes nicht (teilweise) aufgehoben worden wäre, im Berufungsrechtszuge hätte durchgeführt werden müssen« Den Parteien wäre auf diese Weise eine Tatsacheninstanz zur Überprüfung der Werklohnforderung entzogen worden« Insoweit ist das Verfahren des Landgerichtes für eine Entscheidung unbrauchbar« Das Berufungsgericht war deshalb gemäß § 539 ZPO zur (teilweisen) Aufhebung und Zurückverweisung der Sache befugt (vgl. BGH Urteil vom 19. Februar 1957 - VIII ZR 206/56 = LM ZPO § 539 Nr. 6).
BGH, URTEIL vom 4.10.1976, Az. VII ZR 116/74 3.	Soweit die Revision rügt, das Berufungsgericht habe die (teilweise) Zurückverweisung der Sache unterlassen sollen, weil eine zweitinstanzliche Sachentscheidung sachdienlicher gewesen wäre, könnte sie nur Erfolg haben, wenn das Berufungsgericht die ihm nach § 539 ZPO gezogenen Ermessensgrenzen überschritten hätte (BGH aaO)• Angesichts des Umstandes, daß das Landgericht zu den vom Beklagten behaupteten Massendifferenzen jegliche Sachaufklärung lind nicht nur die Erhebung einzelner Beweise unterlassen hatte, ist die Zurückverweisung der Sache jedoch ermessensfehlerfrei, zu demal das Berufungsgericht im übrigen zu einer instanzabschließenden Sachentscheidung gelangt ist«
BGH, URTEIL vom 5.9.1973, Az. V ZR 153/71 verkennt, lediglich ein Indiz für die von der Klägerin behauptete Sicherungsabrede darstellt* Über Indizien braucht der Tatrichter aber keinen Beweis zu erheben, wenn aus ihnen nach seiner Überzeugung ein sicherer Schluß auf die erhebliche Tatsache selbst nicht gezogen werden kann (BGHZ 21, 256, 262; 53, 245, 261; LM § 539 ZPO Nr. 1).
BGH, URTEIL vom 4.5.1972, Az. II ZR 113/70 Eine solche sachlich-rechtliche Nachprüfung im Falle einer Aufhebung nach § 539 ZPO hat der Bundesgerichtshof für zulässig erachtet, obwohl nur ein zurückverweisendes Prozeßurteil ergangen ist und die sachlich-rechtlichen Ausführungen des Berufungsurteils und die entsprechenden Darlegungen des Revisionsgerichts keine Bindungswirkung für das Landgericht haben (BGHZ 31, 358, 364).
BGH, URTEIL vom 3.1.1972, Az. IV ZR 112/70 10 § 539 ZPO gewährten Befugnis Gebrauch zu machen (BGH LM § 539 ZPO Nr. 6).
BGH, URTEIL vom 3.1.1972, Az. IV ZR 112/70 Da das Verfahren des Landgerichts für eine Entscheidung in dieser Sache unbrauchbar war, konnte das Berufungsgericht das Urteil des Landgerichts aufheben und die Sache an dieses zurückverweisen (BGH LM § 539 ZPO Nr. 6).
BGH, URTEIL vom 1.0.1970, Az. II ZR 69/6 § 539 ZPO setzt einen wesentlichen Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens voraus; hierbei ist der sachlich-rechtliche Standpunkt des Erstrichters zugrundezulegen (BGHZ 18, 107).
BGH, URTEIL vom 4.3.1967, Az. III ZR 61/65 Es war dabei an Beweis- oder sonstige Verfahrensregeln nicht gebunden, und die Entscheidung darüber, ob die von ihm festgestellten Tatsachen mittelbar als Indiz für die Behauptung der Klägerin sprachen, betraf die Urteilsfindung und nicht das Verfahren (BGH L& § 539 ZPO Nr. l)o
BGH, URTEIL vom 1.4.1966, Az. III ZR 205/64 Soweit aber anläßlich des V/ohnungsausbaus über ein späteres Bewohnen de3 Hauses durch die Klägerin allein kein V/ort gefallen sein soll, stellt diese von der Beklagten behauptete Tatsache lediglich ein Indiz dar, zu dessen Würdigung unter dem Gesichtspunkt, ob es geeignet sei, die von der Klägerin behauptete Vereinbarung zu widerlegen, das Berufungsgericht noch § 286 ZPO frei war? ohne dabei an Beweis- oder Verfahrensregeln gebunden zu sein (BGH LM § 539 ZPO Ur. 1).
BGH, Urteil vom 3.1.1962, Az. II ZR 89/62 -5- gung unbeteiligt waren« Es stand auch im Ermessen des Berufungsgerichts, ob es Beweis über die Behauptung der Beklagten erheben wollte, der Kläger habe im Zusammenhang mit Bauvorhaben in der Zeit nach dem Brande strafbare Handlungen, insbesondere Betrug, begangen« Bas Berufungsgericht war nicht genötigt, diesen nicht unmittelbar für den Einwand der Beklagten erheblichen Behauptungen Bedeutung für den Beweis einer Täuschung der Beklagten bezüglich der Versicherungsentschädigung beizu demessen (vgl« BGH IM § 539 ZPO Nr« 1)«