Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/267836,10.html
Timestamp: 2019-09-20 06:40:41
Document Index: 287027367

Matched Legal Cases: ['§ 216', '§ 216', '§ 216', '§ 212', '§216', '§216', '§212', 'BGH', '§223', '§ 212', '§ 212', '§ 216']

Verfasst am: 22 Jul 2010 - 20:49:31 Titel:
achja und körperverletzung natürlich
Verfasst am: 23 Jul 2010 - 09:11:08 Titel:
genau daran hab ich auch gedacht,
ich denke, dass zu klären ist, ob und in wie weit § 216 überhaupt anwendbar ist.
Bei P denke ich ist das Problem, ob er sich überhaupt durch sein Mitwirken strafbar gemacht hat, weil die Patientin gegenüber ihren Betreuern geäußert hat, dass sie keine lebenserhaltenden Maßnahmen will.
Ich denke wenn man das anerkennen würde wäre P straflos, denn ich hab in mehreren Büchern gelesen, dass in solchen Fällen, in denen lebenserhaltende Maßnahmen entgegen den Willen des Patienten durchgeführt werden, kann diese durch einen anderen, durch Unterlassen sowie durch aktives Tun unterbrochen werden, ohne dass dieser dann belangt wird.
Verfasst am: 26 Jul 2010 - 22:07:05 Titel:
ich habe mich nun auch entschlossen Strafrecht zu schreiben. Leider habe ich mit so einer HA überhaupt nicht gerechnet.
Ich hoffe wir können uns gegenseitig ein bisschen weiterhelfen.
Mein erster Gedanke nach dem ersten Lesen war auch Körperverletzung und versuchter Totschlag und § 216 aber im Moment frage ich mich noch wie wohl die Prüfung am besten aufzubauen ist und es erscheint mir auch noch zu wenig. Vllt kann mir da jemand einen Tipp geben. Außerdem frage ich mich wie man die erste und zweite Aufgabe am besten strikt trennen kann, denn man muss ja das Thema Sterbehilfe dann schon innerhalb der Prüfung diskutieren und darf das ja nicht zu ausführlich machen und will sich ja auch nicht wiederholen.
Ich hoffe mir kann jemand noch einen kleinen Denkanstoß geben.
Verfasst am: 27 Jul 2010 - 11:15:04 Titel:
§ 216 ist einschlägig sofern dies von der kranken ernstlich verlangt wird( ist hier der fall)
sonst § 212 oder mord 211
Verfasst am: 27 Jul 2010 - 12:01:45 Titel:
Ich denke auch dass §216 einschlägig ist,
aber ich denke es wird nur ein Versuch in Betracht kommen,
aber wo würdet ihr dann bei der Prüfung des §216 rausfliegen?
Beim Tod eines anderen oder bei der Kausalität???
Muss man dann §212 nur erwähnen oder muss man diesen auch vorneweg prüfen?
Wie seht ihr das bei der Körperverletzung, wird die mitverwirklicht und nur bei den Konkurrenzen erwähnt oder ebenfalls geprüft?
Bei diesem Fall gibt es so viele Fragen, er ist ja auch erst am 25.06 vom BGH entschieden worden, also zumindest die Strafbarkeit des Anwalts!
Verfasst am: 27 Jul 2010 - 14:41:28 Titel:
weisst du welche BVerfGE das ist???
Verfasst am: 27 Jul 2010 - 17:23:56 Titel:
Ja, aber leider steht sie noch nicht online und sie wird bis zur Abgabefrist der HA auch nicht online gestellt!
Aber was meint ihr denn jetzt zu meinem letzten beitrag,
könnte das hinkommen???
Verfasst am: 27 Jul 2010 - 20:29:23 Titel:
Also ich denke man kann §223 eher knapp halten da das ja, wenn man § 212 bejaht mitverwirklicht ist...aber ich denke man sollte § 212 vllt lieber vor § 216 prüfen oder? Aber bin mir da auch noch total unsicher.
Habt ihr euch schonmal mit der zweiten Frage beschäftigt und euch überlegt wlche Position ihr vertreten oder ob mehrere?
Verfasst am: 27 Jul 2010 - 21:25:36 Titel:
Denke aber eher dass 212 nur erwähnt werden muss da 216 eine privilegierung ist und als eigener Tatbestand behandelt werden müsste!
Wie behandelt ihr den späteren Tod?lasst ihr das außen vor oder fliegt ihr bei der Kausalität raus?
Verfasst am: 28 Jul 2010 - 14:04:26 Titel:
ich würde auch mit dem spezielleren also 216 anfangen...weiss noch nicht genau wo ich den späteren tod der k anspreche bin noch nicht so weit mit der prüfung