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Timestamp: 2018-02-21 17:27:23
Document Index: 129612566

Matched Legal Cases: ['§ 153', '§ 56', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 56', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 130', '§ 130', '§ 131', '§ 132', '§ 130', '§ 131', '§ 132', '§ 133', '§ 134', '§ 135', '§ 136', '§ 133', '§ 133', '§ 142', '§ 153', '§ 56', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 39', '§ 153', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 39', '§ 56', '§ 153', '§ 143', '§ 143', '§ 459', '§ 143', '§ 143', '§ 153', '§ 143', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 143', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 143', '§ 362', '§ 362', '§ 362', '§ 153', '§ 153', '§ 153', '§ 257', '§ 153', '§ 153', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 143', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 143', '§ 143', '§ 143', '§ 56', '§ 56', '§ 153', '§ 153', '§ 850', '§ 850', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 56', '§ 56', '§ 153', '§ 56', '§ 153', '§ 143', '§ 56', '§ 153', '§ 56']

Über das Buch : Die Auswirkungen einer erfolgreichen Insolvenzanfechtung auf das Strafverfahren
Die Auswirkungen einer erfolgreichen Insolvenzanfechtung auf das Strafverfahren
Eine Untersuchung von Geldstrafe, Geldauflagen nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO und geldwerten Bewährungsauflagen nach § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB
Nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können Geldstrafen und Geldauflagen zugunsten der Staatskasse (§ 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 Alt. 2 StPO) vom Insolvenzverwalter angefochten werden. Die Autorin zeigt auf, warum es bei Geldstrafen, Geldauflagen und geldwerten Bewährungsauflagen nicht möglich ist, das Strafverfahren nach Rückzahlung zur Insolvenzmasse fortzusetzen (zum Beispiel durch Vollstreckung der Ersatzfreiheitstrafe in der Insolvenz, Widerruf der Strafaussetzung und nochmaliger Zahlung aus unpfändbarem Vermögen). Die Insolvenzanfechtung von geldwerten Einstellungs- beziehungsweise Bewährungsauflagen kann von Staatsanwaltschaft und Gericht durch Ausweichen auf andere, nicht auf Zahlung gerichtete Auflagen und Weisungen verhindert werden. Die Autorin zeigt, dass Alternativen zur Geldstrafe nicht bestehen.
9783631730867
http://dx.doi.org/10.3726/b11834
Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2017. 289 S.
Nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können Geldstrafen und Geldauflagen zugunsten der Staatskasse (§ 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 Alt. 2 StPO) vom Insolvenzverwalter angefochten werden. Die Autorin zeigt auf, warum es bei Geldstrafen, Geldauflagen und geldwerten Bewährungsauflagen nicht möglich ist, das Strafverfahren nach Rückzahlung zur Insolvenzmasse fortzusetzen (zum Beispiel durch Vollstreckung der Ersatzfreiheitstrafe in der Insolvenz, Widerruf der Strafaussetzung und nochmaliger Zahlung aus unpfändbarem Vermögen). Die Insolvenzanfechtung von geldwerten Einstellungs-beziehungsweise Bewährungsauflagen kann von Staatsanwaltschaft und Gericht durch Ausweichen auf andere, nicht auf Zahlung gerichtete Auflagen und Weisungen verhindert werden. Die Autorin zeigt, dass Alternativen zur Geldstrafe nicht bestehen.
I. Problemaufriss bei der Geldstrafe
2. Entscheidung des Bundesgerichtshofs
3. Strafrechtliche Problematik
4. LG Göttingen, Beschluss vom 19.01.2016 (5 Qs 3/15)
b) Entscheidung des LG Göttingen
II. Problemaufriss bei der Geldauflage nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO
III. Problemaufriss bei den Bewährungsauflagen des § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB
B. Die Insolvenzanfechtung gem. §§ 129 ff. InsO
I. Sinn und Zweck der Insolvenzanfechtung
II. Die Voraussetzungen einer Insolvenzanfechtung
1. Grundvoraussetzungen einer jeden Insolvenzanfechtung
a) Rechtshandlungen vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens, § 129 InsO
aa) Rechtshandlungen i. S. v. § 129 Abs. 1 InsO
bb) Vornahme vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens
b) Gläubigerbenachteiligung, § 129 InsO
aa) Gläubigerbenachteiligung i. S. v. § 129 Abs. 1 InsO
bb) Die Vornahme von Zahlungen im Rahmen des Strafverfahrens aus dem pfändbaren Vermögen als Voraussetzung einer erfolgreichen Insolvenzanfechtung
2. Einzelfallabhängige Anfechtungstatbestände der §§ 130 – 136 InsO
a) Inhalt und Normzweck der einzelnen Anfechtungstatbestände
aa) Kongruente Deckung (§ 130 InsO), Inkongruente Deckung (§ 131 InsO) und unmittelbar nachteilige Rechtshandlungen (§ 132 InsO)
(1) Kongruente Deckung, § 130 InsO
(2) Inkongruente Deckung, § 131 InsO
(3) Unmittelbar nachteilige Rechtshandlungen, § 132 InsO
bb) Weitere Anfechtungstatbestände
(1) Vorsätzliche Benachteiligung, § 133 InsO
(2) Unentgeltliche Leistung, § 134 InsO
(3) Gesellschafterdarlehen, § 135 InsO
(4) Stille Gesellschaft, § 136 InsO
b) Der Tatbestand der Vorsatzanfechtung nach § 133 InsO
aa) Rechtshandlung des Schuldners
bb) Frist zur Vornahme der Rechtshandlung
cc) Gläubigerbenachteiligung
dd) Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners
ee) Kenntnis des Begünstigten vom Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners
(1) Anforderungen an die Kenntnis des Begünstigten
(2) Relevanz der Anfechtung wegen vorsätzlicher Benachteiligung nach § 133 Abs. 1 InsO bei Zahlungen im Rahmen des Strafverfahrens
3. Ausschluss der Anfechtbarkeit wegen Vorliegens eines Bargeschäfts, § 142 InsO
4. Sonstige Regelungen des Abschnitts Insolvenzanfechtung
III. Die Rechtsfolgen der Insolvenzanfechtung
IV. Die Geltendmachung der Insolvenzanfechtung
1. Anfechtungsberechtigung
a) Der Kreis der Anfechtungsberechtigten
b) Die Abgrenzung der Verfahrensarten
2. Anforderungen an die Geltendmachung
C. Geldstrafe, Geldauflagen nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO und Bewährungsauflagen nach § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB im System der Insolvenzordnung
I. Die Geldstrafe
1. Die Geldstrafe als vermögensrechtlicher Anspruch und die Qualifizierung der Geldstrafe als Insolvenzforderung
a) Die Insolvenzforderung in inhaltlicher Hinsicht
b) Die Insolvenzforderung in zeitlicher Hinsicht
2. Der personale Strafcharakter der Geldstrafe und die Qualifizierung der Geldstrafe als nachrangige Insolvenzforderung
a) Der personale Strafcharakter in der Insolvenzordnung
II. Die Geldauflage nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO
1. Die Geldauflage nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO in der Insolvenzordnung
2. Mögliche Gründe für die Nichterwähnung der Geldauflage des § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO in der Insolvenzordnung
a) Die Rechtsnatur der Geldauflage
b) Die Geldauflage des § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO als Insolvenzforderung
3. Erweiterung von § 39 Abs. 1 Nr. 3 InsO auf die Geldauflagen des § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO
4. Umgang mit der Geldauflage im Insolvenzverfahren
III. Die Bewährungsauflagen nach § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB
1. Mögliche Gründe für die Nichterwähnung der Bewährungsauflagen des § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB in der Insolvenzordnung
a) Die Rechtsnatur der Bewährungsauflagen
b) Die Bewährungsauflagen des § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB als Insolvenzforderung
aa) Streitstand
(1) Strafrechtliche Standpunkte
(2) Insolvenzrechtliche Standpunkte
(a) Standpunkt Brömmekamps
(b) Standpunkt Ahrens
(1) Die Auflagenerfüllung als Obliegenheit
(2) Pflicht zur Verbüßung der ausgeurteilten Freiheitsstrafe
(3) Fehlende Vollstreckbarkeit von Bewährungsauflagen
2. Erweiterung von § 39 Abs. 1 Nr. 3 InsO auf die Bewährungsauflagen des § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB und Umgang mit diesen Bewährungsauflagen im Insolvenzverfahren
D. Streitstand zur Frage der strafrechtlichen Folgen einer Insolvenzanfechtung
I. Zum Wiederaufleben des staatlichen Strafanspruchs nach der Insolvenzanfechtung der Geldstrafenzahlung und die Zulässigkeit der Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe im Insolvenzverfahren
1. Die Bedeutung der Streitfrage für den Verurteilten
2. Das Wiederaufleben des staatlichen Strafanspruchs und die Zulässigkeit der Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe in der Insolvenz des Verurteilten
a) Ablehnende Positionen
aa) Standpunkt von Rinjes
bb) Standpunkt von Wilk
cc) Standpunkt von Pfordte
b) Befürwortende Positionen
aa) Standpunkt des LG Göttingen, Beschluss vom 19.01.2016 (5 Qs 3/15)
bb) Standpunkt von Bittmann
cc) Standpunkt von Eggers und Reuker
dd) Standpunkt von Lorenz und Roth
ee) Standpunkt von Janca und Heßlau
ff) Standpunkt von Rein
gg) Standpunkt von Pelz
hh) Standpunkt von Janca, Schroeder und Baron
c) Die Position Kemperdicks
d) Die Position Zeitlers
II. Zur Fortsetzung des Ermittlungs- bzw. Strafverfahrens nach der Insolvenzanfechtung von Geldauflagenzahlungen nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO und der erneuten Geltendmachung dieser Geldauflagen
1. Die Bedeutung der Streitfrage für den insolventen Beschuldigten / Angeklagten
2. Ablehnende Positionen
a) Position von Eggers und Reuker
b) Position von Wilk
c) Position von Pfordte
d) Position von Ziemann
e) Position von Beulke und Edlbauer
f) Position von Drees
g) Position von Wollmann
3. Befürwortende Positionen
a) Position von Bittmann
b) Position von Beukelmann
c) Position von Lorenz und Roth
d) Position von Pelz
e) Position von Janca, Schroeder und Baron
III. Zum Widerruf der Strafaussetzung und nachträglichen Maßnahmen nach der Insolvenzanfechtung von Bewährungsauflagen
1. Die Bedeutung der Streitfrage für den insolventen Verurteilten
2. Ablehnende Position von Wilk
b) Position von Pelz
c) Position von Janca, Schroeder und Baron
E. Die strafrechtlichen Folgen der Insolvenzanfechtung
I. Zur Frage des Wiederauflebens des staatlichen Strafanspruchs nach einer Insolvenzanfechtung der Geldstrafenzahlung und deren Rückgewähr zur Insolvenzmasse gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO
1. Die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe im Insolvenzverfahren des Geldstrafenschuldners
2. Die erneute Geltendmachung des staatlichen Strafanspruchs unter Strafzweckgesichtspunkten
a) Die Durchsetzbarkeit der Strafzwecke und das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 07.11.1990
b) Die Erfüllung des staatlichen Strafanspruchs bei Zahlung der Geldstafe durch Dritte
aa) Der Streit um die Geldstrafe als höchstpersönliche Leistungspflicht
bb) Auswertung und Stellungsnahme
c) Die Bedeutung der Rechtsprechung zur Tilgungswirkung der Geldstrafenzahlung durch Dritte für die Lösung der Insolvenzanfechtungsproblematik
d) Anforderungen an die Strafzweckverwirklichung und die Realisierung der Strafzwecke in den Insolvenzanfechtungsfällen
aa) Der Konsumverzicht als maßgebliches Strafübel der Geldstrafe
bb) Der Konsumverzicht nach der Rückgewähr der Geldstrafe zur Insolvenzmasse gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO
(1) Die Verfügungsbefugnis des Insolvenzschuldners nach der Rückgewähr
(2) Die Verpflichtungsbefugnis des Insolvenzschuldners nach der Rückgewähr
cc) Der Auslöser des Konsumverzichts
dd) Der Konsumverzicht nach Beendigung des Insolvenzverfahrens
3. Das Eingreifen von Vollstreckungshindernissen bei der erneuten Geltendmachung der Geldstrafe
a) Die Geldstrafenzahlung als Vollstreckungshindernis nach § 459 e Abs. 4 S. 1 StPO (analog)
b) Das Vollstreckungshindernis der durchgeführten Vollstreckung
aa) Gesetzliche Verankerung des Verbots mehrfacher Vollstreckung und dessen Anforderungen
bb) Das Verbot der mehrfachen Vollstreckung in den Insolvenzanfechtungsfällen
c) Der Vertrauensgrundsatz als Vollstreckungshindernis
aa) Die gesetzliche Verankerung des Vertrauensgrundsatzes und dessen Anforderungen
bb) Der Vertrauensgrundsatz in den Insolvenzanfechtungsfällen
d) Der nachträgliche Wegfall von Vollstreckungshindernissen
aa) Kein Wegfall der Vollstreckungshindernisse durch Entfallen des Strafübels bis zur Beendigung des Insolvenzverfahrens
bb) Auswirkungen der Vollstreckungshindernisse auf die Durchsetzbarkeit des Geldstrafenanspruchs nach Abschluss des Insolvenzverfahrens
4. Die Auswirkungen der Rechtsnatur der Insolvenzanfechtung auf die Zulässigkeit der Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe nach einer Insolvenzanfechtung
a) Die Theorien zur Rechtsnatur der Insolvenzanfechtung
aa) Die dinglichen Theorien
bb) Die schuldrechtliche Theorie
cc) Die Theorie von der haftungsrechtlichen Unwirksamkeit
b) Schlussfolgerungen betreffend die Zulässigkeit der Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe nach der insolvenzrechtlichen Rückabwicklung gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO
5. Der Einfluss der Rechtsprechung zur Zulässigkeit der Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe in der Insolvenz auf die Zulässigkeit der Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe nach der insolvenzrechtlichen Rückabwicklung gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO
II. Zur Frage der Fortsetzung des Strafverfahrens nach der Insolvenzanfechtung der Zahlung von Geldauflagen nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO und deren Rückgewähr zur Insolvenzmasse gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO
1. Die Verfahrensfortsetzung auf der Grundlage von § 153 a StPO wegen Nichterfüllung der Geldauflage
a) Verfahrensförderung, Gerechtigkeit und Rechtssicherheit als Auslegungskriterien
b) Intention des Gesetzgebers und Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung
c) Auslegung unter Berücksichtigung verfassungsrechtlicher Grenzen
d) Enge Auslegung von § 153 a StPO
e) Ordnungsgemäße Erfüllung i. S. v. § 153 a Abs. 1 S. 5 StPO
aa) Anforderungen
bb) Leistungsstörungen
(1) Nichtleistung
(2) Schlechtleistung
2. Der Vertrauensschutz des Beschuldigten als Hinderungsgrund einer Verfahrensfortsetzung
3. Die Endgültigkeit der Verfahrensbeendigung nach § 153 a StPO unter dem Gesichtspunkt der Einordnung der Erfüllung i. S. v. § 153 a Abs. 1 S. 5 StPO als Prozesshandlung
a) Die Erfüllung der Geldauflagen des § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO als Prozesshandlung
aa) Die Auflagenerfüllung i. S. v. § 153 a Abs. 1 S. 5 StPO als Prozesshandlung
bb) Die Auflagenerfüllung i. S. v. § 153 a Abs. 1 S. 5 StPO als prozesstragende Willenserklärung
cc) Anforderungen an die ordnungsgemäße Vornahme von Prozesshandlungen
(1) Die Gültigkeit und Wirksamkeit der Auflagenerfüllung i. S. v. § 153 a Abs. 1 S. 5 StPO
(2) Die Zulässigkeit und Begründetheit der Auflagenerfüllung i. S. v. § 153 a Abs. 1 S. 5 StPO
b) Der Wegfall der Prozesshandlung der Geldauflagenerfüllung durch die insolvenzrechtliche Rückabwicklung gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO
bb) Gesetzliche Ausnahme vom Grundsatz der Beständigkeit prozesstragender Erklärungen
cc) Das Wesen der Prozesshandlung als Grund für deren Rückgängigmachung
dd) Das Vorliegen neuer tatsächlicher Umstände als Grund für die Rückgängigmachung der Geldauflagenerfüllung als Prozesshandlung
(1) Begrifflichkeit der neuen tatsächlichen Umstände und deren Geeignetheit zur Rückgängigmachung von Prozesshandlungen
(2) Die Bedeutung neuer außerstrafrechtlicher Umstände für den Bestand der Prozesshandlung
(3) Der Einfluss Dritter auf die Entstehung der neuen tatsächlichen Umstände
(a) Die Insolvenzanfechtung als Drittverhalten
(b) Keine strafprozessuale Handlungslegitimation des Anfechtungsberechtigten
(c) Der Anfechtungsberechtigte als Vertreter des handlungslegitimierten Beschuldigten
(d) Vertrauensschutz
ee) Die prozessuale Überholung als Grenze der Revidierung der Geldauflagenerfüllung
4. Die Verfahrensfortsetzung wegen Fehlerhaftigkeit der Entscheidung der Verfahrensbeendigung nach § 153 a StPO
a) Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 05.06.2008 als Anknüpfungspunkt für die Unwirksamkeit der Verfahrensbeendigung in den Fällen der Insolvenzanfechtung
b) Die Ableitung einer Unterlassungsverpflichtung von Staatsanwaltschaft und Gericht aus der Drittwirkung der Geldauflagen des § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO
aa) Die Berücksichtigung von Drittinteressen im Strafverfahren am Beispiel der Geldstrafe
bb) Die Pflicht zur Berücksichtigung von Drittinteressen bei den Geldauflagen nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO
cc) Umfang der Berücksichtigungspflicht von Drittinteressen bei § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO
dd) Die Heranziehung der Drittwirkung der Geldstrafe zur Begründung des Verbots der Verfahrensbeendigung nach § 153 a StPO
(1) Die Drittwirkung im Strafrecht
(2) Die Drittwirkung bei der Geldstrafe und den Geldauflagen nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO
(3) Die Relevanz der Drittwirkung der Geldauflagen des § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO für das Verbot einer Verfahrensbeendigung nach § 153 a StPO
c) Die Drittwirkung der Geldauflagen des § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO unter besonderer Berücksichtigung der Insolvenzanfechtung und der insolvenzrechtlichen Rückabwicklung gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO
aa) Die Belastung der Gläubiger
bb) Die Entlastung des Beschuldigten
5. Die Fortsetzung des Strafverfahrens unter dem Gesichtspunkt der Wiederaufnahme des Verfahrens zuungunsten des Angeklagten gem. § 362 StPO
a) Die Wiederaufnahme des Verfahrens nach § 362 StPO
b) Die entsprechende Anwendung von § 362 StPO
aa) Die Wiederaufnahme des Verfahrens nach § 153 a Abs. 1 S. 5 StPO
bb) Die Wiederaufnahme des Verfahrens nach § 153 a Abs. 1 S. 4 HS 2 StPO
6. Die Fortsetzung des Verfahrens im Wege des nachträglichen Auferlegens oder Änderns von Geldauflagen gem. § 153 a Abs. 1 S. 4 HS 2 StPO
7. Möglichkeit der Verfahrensfortsetzung durch die analoge Anwendung von § 257 c Abs. 4 S. 1, 4 i. V. m. Abs. 5 StPO auf die vorläufige Verfahrensbeendigung nach § 153 a StPO
b) Vergleichbarkeit der Sachverhalte
8. Die Verwirkung des staatlichen Strafanspruchs als Hinderungsgrund einer Verfahrensfortsetzung
9. Die Bedeutung der Drittzahlungsfälle für die Insolvenzanfechtungsfälle
a) Wortlaut von § 153 a Abs. 1 S. 1 und 5 StPO
b) Die Herbeiführung des Leistungserfolgs durch Dritte und Zurechnung des Leistungserfolgs zugunsten des Beschuldigten
c) Praktische Erwägungen
aa) Prüfungsmaßstab bei der Kontrolle der Auflagen- und Weisungserfüllung
bb) Die Drittzahlung als Schlechtleistung
cc) Die Gleichbehandlung von unmittelbaren und mittelbaren Drittzahlungen
dd) Die fehlende Durchsetzbarkeit der persönlichen Betroffenheit des Beschuldigten
d) Schlussfolgerung
10. Ergebnis
III. Zum Widerruf der Strafaussetzung gem. § 56 f Abs. 1 S. 1 Nr. 3 StGB und der Möglichkeit nachträglicher Maßnahmen nach §§ 56 f Abs. 2 S. 1 Nr. 1, 56 e StGB nach einer Insolvenzanfechtung der Bewährungsauflagen des § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB und deren Rückgewähr zur Insolvenzmasse gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO
1. Der Widerruf der Strafaussetzung gem. § 56 f Abs. 1 S. 1 Nr. 3 StGB
a) Kein Auflagenverstoß des Verurteilten durch Ausübung des Insolvenzanfechtungsrechts
b) Kein Auflagenverstoß des Verurteilten wegen Rückzahlung in sein Vermögen
c) Kein Widerruf der Strafaussetzung bei ernsthaften Leistungsanstrengungen
d) Parallelität zu den Fällen der Auflagenerfüllung nach Insolvenzeröffnung
2. Das Erteilen zusätzlicher Auflagen nach § 56 f Abs. 2 S. 1 Nr. 1 StGB
3. Nachträgliche Entscheidung gem. § 56 e StGB
a) Die Grenzen richterlicher Eingriffsbefugnisse bei nachträglichen Entscheidungen gem. § 56 e StGB unter besonderer Berücksichtigung der Eingriffsintensität in den Insolvenzanfechtungsfällen
b) Streitstand zur Problematik der nachträglichen Änderung von Bewährungsauflagen zulasten des Verurteilten
(1) Die Befürworter einer Auflagenverschärfung
(2) Die Gegner einer Auflagenverschärfung
(3) Die Ansicht von Groß
(4) Die Ansicht von Geiger
bb) Meinungsstand in der Rechtsprechung
(1) Verbindliche Festsetzung des Genugtuungsbedürfnisses zum Urteilszeitpunkt
(2) Keine verbindliche Festsetzung des Genugtuungsbedürfnisses zum Urteilszeitpunkt
(3) Weitere Rechtsprechung
c) Eigener Standpunkt
aa) Die Möglichkeit einer Auflagenverschärfung gem. § 56 e StGB
(1) Keine reformatio in peius
(2) Keine formelle Rechtskraft des Bewährungsbeschlusses
bb) Voraussetzungen einer Auflagenverschärfung gem. § 56 e StGB
(1) Der Anstieg des Genugtuungsbedürfnisses am Beispiel der Schadenswiedergutmachungauflage nach § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 1 StGB
(2) Die Förderung der Genugtuungsfunktion bei zunehmender Leistungsfähigkeit des Verurteilten bzw. nachträglich erlangte Kenntnis von der ausreichend vorhandenen Leistungsfähigkeit des Verurteilten
d) Die Auflagenverschärfung über § 56 e StGB in den Insolvenzanfechtungsfällen
aa) Die insolvenzrechtliche Rückabwicklung gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO als neuer Umstand
bb) Die Auswirkungen der insolvenzrechtlichen Rückabwicklung gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO auf das Genugtuungsbedürfnis
cc) Die Auswirkungen der insolvenrechtlichen Rückabwicklung gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des Verurteilten und die Auflagenverschärfung gem. § 56 e StGB
dd) Die auflagengemäße Erfüllung der Bewährungsauflage als Hindernis der nochmaligen Inanspruchnahme des Verurteilten gem. § 56 e StGB
F. Auflösung der Kollisionsproblematik von Straf- und Insolvenzrecht
I. Insolvenzrechtlicher Lösungsansatz – Die Zahlung aus unpfändbarem Vermögen
1. Pfändungsschutz von Geld
2. Die Geldstrafe
a) Die Tenorierung der Geldstrafe
b) Alternativen zur Geldstrafenzahlung aus unpfändbarem Vermögen
3. Die Geldauflagen des § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO
a) Die Vollstreckungsfähigkeit der Geldauflagen des § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO
b) Rechtlicher Rahmen für die Anordnung einer Zahlung aus unpfändbarem Vermögen
c) Automatischer Pfändungsschutz durch Einführung des Pfändungsschutzkontos (§ 850 k ZPO)
aa) Neuregelung des Pfändungsschutzes durch das Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes vom 07.07.2009
bb) Umfang des Pfändungsschutzes
d) Pfändungsschutz bei nicht als Pfändungsschutzkonto gem. § 850 k ZPO geführten Konten
(1) Der Standpunkt von Ahrens
(2) Der Standpunkt von Vallender
bb) Eigener Standpunkt
e) Die Bestimmung des unpfändbaren Guthabens eines Pfändungsschutzkontos vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens
aa) Aktivierung des unpfändbaren Kontoguthabens durch die Pfändung
bb) Die Deklarierung von erbrachten Auflagenzahlungen durch den Schuldner als unpfändbar im Insolvenzanfechtungsverfahren
(1) Der Verbrauch von Vermögen in den Lastschriftwiderrufsfällen
(2) Der Verbrauch von Vermögen in den Insolvenzanfechtungsfällen
(a) Die ex-nunc-Wirkung der Insolvenzanfechtung
(b) Unzulässigkeit der Vornahme des letzten Teilakts einer die Gläubigerbenachteiligung ausschließenden Rechtshandlung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens
(c) Gefahr der gezielten Benachteiligung einzelner Gläubiger
(d) Keine unzulässige nachträgliche Zuordnung von Zahlungen zum unpfändbaren Vermögen bei Vornahme von Zahlungen aus dem aktivierten unpfändbaren Vermögen
cc) Rückschlüsse vom Begriff der Insolvenzmasse auf unpfändbare Vermögensbestandteile vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens
(2) Der Streit um die Anrechnung von Vorverfügungen auf das unpfändbare Vermögen
(a) Streitstand
(aa) Die Gegner einer Anrechnung von Vorverfügungen
(bb) Die befürwortende Ansicht Goebels
(b) Eigener Standpunkt
(aa) Fehlen einer gesetzlichen Anrechnungsregelung
(bb) Sicherung des Existenzminimums
(cc) Unzulässige Beschränkung des Ausgabeverhaltens des Schuldners vor der Pfändung
(dd) Keine nachträgliche Anerkennung der Unpfändbarkeit für zurückliegende Zahlungen
(ee) Ergebnis und Übertragung auf das Insolvenzverfahren
dd) Konsequenzen für die Insolvenzanfechtung
ee) Die Aufhebung der Pfändung/Anordnung vorläufiger Maßnahmen (§ 21 InsO) und deren Auswirkungen auf die Anfechtbarkeit der Auflagenzahlung
(2) Eigener Standpunkt
ff) Umfang des nicht der Insolvenzmasse unterfallenden Vermögens bei Pfändung vor Insolvenzeröffnung und vorinsolvenzlichen Ansparleistungen des Schuldners
f) Exkurs: Die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos
aa) Die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos bei Bestehen eines Girokontos
bb) Die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos bei Fehlen eines Girokontos
(1) Girokontoeinrichtung in Bundesländern mit landesrechtlichen Kontrahierungspflichten der Sparkassen
(2) Girokontoeinrichtung in Bundesländern ohne landesrechtlichen Kontrahierungszwang der Sparkassen
(a) Der lange Weg zum Anspruch auf ein „Girokonto für jedermann“
(b) Zwischenergebnis
cc) Die Auswirkungen eines Insolvenzantrags und von Verfügungsbeschränkungen nach § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 InsO auf den Bestand und die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos
(1) Reichweite der Verfügungsbeschränkungen des § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 InsO
(2) Die Auswirkungen eines Insolvenzantrags und vorläufiger Maßnahmen nach § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 InsO auf ein bestehendes Pfändungsschutzkonto
(3) Die Auswirkungen eines Insolvenzantrags und vorläufiger Maßnahmen nach § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 InsO auf die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos
(4) Die Auswirkungen eines Insolvenzantrags und vorläufiger Maßnahmen nach § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 InsO auf die Umwandlung eines Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto
4. Die Bewährungsauflagen des § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 bzw. 4 StGB
a) Die Vollstreckungsfähigkeit der Bewährungsauflagen des § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB
5. Praktische Umsetzbarkeit der Anordnung der Auflage, von einem aktivierten Pfändungschutzkonto zu zahlen
a) Nachforschungspflicht von Staatsanwaltschaft und Gericht
b) Praxistauglichkeit der Auflage, von einem aktivierten Pfändungsschutzkonto zu zahlen
II. Strafrechtliche Lösungsansätze
1. Die erfolgreiche Insolvenzanfechtung als auflösende Bedingung der vorläufigen Verfahrensbeendigung nach § 153 a StPO sowie der Strafaussetzung zur Bewährung gegen Auflagen nach §§ 56, 56 b StGB
a) Die vorläufige Verfahrensbeendigung nach § 153 a StPO
aa) Die vorläufige Verfahrensbeendigung als Anknüpfungspunkt für eine Bedingung
bb) Die Rückgewähr zur Insolvenzmasse gem. § 143 Abs. 1 S. 1 InsO als Bedingung
(1) Rechtsbedingung
(2) Aufschiebende Bedingung
(3) Auflösende Bedingung
b) Die Strafaussetzung zur Bewährung gegen Auflagen nach §§ 56, 56 b StGB
2. Die Erteilung einer Reserveauflage bzw. Reserveweisung für den Fall der insolvenzrechtlichen Rückabwicklung von Geldauflagen nach § 153 a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 StPO bzw. von geldwerten Bewährungsauflagen nach § 56 b Abs. 2 S. 1 Nr. 2 und 4 StGB
G. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Schlussbetrachtung