Source: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-05/40763269-pta-news-nanogate-ag-einladung-zur-7-015.htm
Timestamp: 2018-03-20 04:11:56
Document Index: 293398012

Matched Legal Cases: ['§ 5', 'Art. 37', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', 'Art. 2', 'Art. 37', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 37', 'Art. 20', '§ 194', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', '§ 9']

PTA-News: Nanogate AG: Einladung zur -7-
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WKN: A0JKHC ISIN: DE000A0JKHC9 Ticker-Symbol: N7G Xetra | 19.03.18 | 17:36 Uhr
(A) Nanogate besteht derzeit als nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland gegründete Aktiengesellschaft unter der Firma Nanogate AG mit Sitz in Quierschied-Göttelborn und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken unter HRB 15613. Die inländische Geschäftsanschrift lautet: Zum Schacht 3, 66287 Quierschied-Göttelborn. (B) Nanogate ist als Allein- bzw. Mehrheitsgesellschaft unmittelbar und mittelbar an verschiedenen Gesellschaften im In- und Ausland beteiligt (Nanogate und diese Tochtergesellschaften nachfolgend zusammen auch "Nanogate-Gruppe" genannt), darunter seit mehr als 2 Jahren die Nanogate Nederland B.V. und die Nanogate Eurogard Systems B.V. jeweils mit Sitz in Geldrop, Niederlande. Innerhalb der Nanogate-Gruppe ist Nanogate die geschäftsleitende Holdinggesellschaft. (C) Das Grundkapital der Nanogate beträgt EUR 4.513.951,00 und ist eingeteilt in 4.513.951 Stückaktien. Der auf die einzelne Stückaktie entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals entspricht folglich EUR 1,00. Gemäß § 5 Abs. 1 der Satzung der Nanogate lauten die Aktien auf den Inhaber. (D) Vorstand und Aufsichtsrat der Nanogate AG beabsichtigen, der Hauptversammlung der Nanogate AG am 29. Juni 2017, die auch gemäß Art. 37 Abs. 7 SE-VO über die Zustimmung zu diesem Umwandlungsplan beschließen soll, vorzuschlagen, das Genehmigte Kapital I gemäß § 4 Abs. 3 der aktuellen Satzung der Nanogate AG vom 19. April 2017 aufzuheben und durch ein neues Genehmigtes Kapital I zu ersetzen; diese neue Ermächtigung soll einen Betrag von EUR 2.256.975,00 umfassen und im Übrigen inhaltlich den gleichen Regelungen unterliegen wie das bestehende Genehmigte Kapital I gemäß § 4 Abs. 3 der aktuellen Satzung. Dieser Umwandlungsplan basiert auf der Annahme, dass die Hauptversammlung der Nanogate AG entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat eine Aufhebung des bestehenden Genehmigten Kapitals I und die Erteilung einer neuen Ermächtigung beschließen wird; sollte dies nicht der Fall sein, gilt dieser Umwandlungsplan mit der Maßgabe entsprechend, dass § 4 Abs. 3 der Satzung der künftigen SE § 4 Abs. 3 der aktuell gültigen Fassung der Satzung der Nanogate AG entsprechen wird. (E) Es ist beabsichtigt, die Nanogate gemäß Art. 2 Abs. 4 i.V.m. Art. 37 der SE-VO in eine SE unter der Firma Nanogate SE umzuwandeln. Die Gesellschaft soll ihren Sitz und ihre Hauptverwaltung in Quierschied-Göttelborn beibehalten. (F) Die Rechtsform der SE ist eine moderne Rechtsform in der Europäischen Union (nachfolgend auch "EU" genannt); die Möglichkeit zu ihrer Gründung besteht seit 2004. Mit der SE hat der europäische Gesetzgeber eine Rechtsform geschaffen, die eine einheitliche Struktur und Funktionsweise in allen Mitgliedstaaten der EU aufweist; als solche fördert sie in besonderer Weise die Entwicklung einer offenen und internationalen Unternehmenskultur. (G) Der Wechsel der Rechtsform von einer deutschen Aktiengesellschaft in eine SE bringt daher das Selbstverständnis von Nanogate als europäisch ausgerichtetes Unternehmen auch äußerlich zum Ausdruck und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die organisatorischen Rahmenbedingungen künftig derart zu gestalten, dass der Ausbau eines über die Grenzen Deutschlands hinaus agierenden Unternehmens vorangetrieben wird. Die Rechtsform der Europäischen Gesellschaft bietet zudem die Chance, die Corporate-Governance-Struktur von Nanogate fortzuentwickeln und die Arbeit der Gesellschaftsorgane weiter zu optimieren. (H) Schranken und Hemmnisse, die insbesondere durch unterschiedliche Rechtssysteme bestehen, können durch die einheitliche Rechtsform der SE abgebaut werden. Der Rechtsformwechsel stellt somit nach Überzeugung des Vorstands der Nanogate einen konsequenten und notwendigen Schritt in der Unternehmensentwicklung dar, der dem anvisierten Wachstum des Konzerns sowie der europäischen Ausrichtung und Expansion der Geschäftstätigkeit folgt. (I) Auch für die Mitarbeiter, die für Nanogate einen wichtigen Teil des erfolgreichen Unternehmens darstellen, bedeutet der Rechtsformwechsel in die SE eine positive Entwicklung mit einer deutlichen Signalwirkung: Nanogate legt in diesem Zusammenhang den Grundstein für die Festigung und den Ausbau der bisherigen guten Marktposition und verdeutlicht die zukunftsorientierte Ausrichtung des Unternehmens. (J) Ebenso wie bei einer deutschen Aktiengesellschaft handelt es sich bei der SE um eine Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (vgl. Art. 1 Abs. 3 SE-VO), wobei das Kapital in Aktien aufgeteilt ist (vgl. Art. 1 Abs. 2 SE-VO) und mindestens Euro 120.000,00 betragen muss (vgl. Art. 4 Abs. 2 SE-VO). Damit ist die SE derzeit die einzige auf Gemeinschaftsrecht gründende supranationale Rechtsform, die einer börsennotierten Gesellschaft mit Sitz in Deutschland zur Verfügung steht. Von der Rechtsformumwandlung erhofft sich Nanogate auch eine weitere Verbesserung des Kapitalmarktzugangs; insbesondere im europäischen Ausland erwartet Nanogate aufgrund der europäischen Rechtsform verbesserte Akzeptanz. (K) Der europäische Gesetzgeber hat für die SE lediglich ein verbindliches "Rahmenrecht" vorgegeben und die weitere gesetzliche Ausgestaltung im Rahmen der allgemein für Aktiengesellschaften geltenden Vorgaben des Gemeinschaftsrechts den nationalen Gesetzgebern der Mitgliedstaaten der EU überlassen (Art. 9 Abs. 1 lit. c) Nr. i) und Art. 9 Abs. 2 SE-VO). Für SE mit Sitz in Deutschland wurden durch das Gesetz zur Einführung der Europäischen Gesellschaft (nachfolgend auch "SEEG" genannt) mit einerseits dem Gesetz zur Ausführung der Verordnung (EG) 2157/2001 des Rates vom 8. Oktober 2001 über das Statut der Europäischen Gesellschaft (SE-Ausführungsgesetz, nachfolgend auch "SEAG" genannt) und andererseits dem Gesetz über die Beteiligung der Arbeitnehmer in einer Europäischen Gesellschaft (SE-Beteiligungsgesetz; nachfolgend auch "SEBG" genannt) entsprechende nationale Regelungen geschaffen. Ergänzend gelten zusätzlich die allgemeinen Vorschriften des AktG (vgl. Art. 9 Abs. 1 lit. c) SE-VO). (L) Gemäß Art. 37 Abs. 4 der SE-VO wird hiermit der nachfolgende Umwandlungsplan aufgestellt. Da diese Vorschrift für den Umwandlungsplan keinen Mindestinhalt vorschreibt, ist insoweit als Leitbild auf den Katalog des Art. 20 Abs. 1 SE-VO zurückzugreifen, der den Inhalt eines Verschmelzungsplans beschreibt. Ergänzend werden auch die Vorgaben des § 194 Abs. 1 UmwG für nationale Umwandlungsvorgänge berücksichtigt. (MORE TO FOLLOW) Dow Jones NewswiresMay 19, 2017 10:50 ET (14:50 GMT)Dies vorausgeschickt, stellt der Vorstand der Nanogate den folgenden Umwandlungsplan auf:
(1) Zur langfristigen Bindung und Motivation von Mitgliedern der Geschäftsführung sowie Mitarbeitern der Nanogate-Gruppe hat die Nanogate AG nach Maßgabe der Hauptversammlungsbeschlüsse vom 26. Juni 2006 (Aktienoptionsprogramm 2006), vom 16. Juni 2010 (Aktienoptionsprogramm 2010), vom 19. Juni 2012 (Aktienoptionsprogramm 2012) und vom 26. Juni 2014 (Aktienoptionsprogramm 2014) Bezugsrechte an Mitglieder der Geschäftsführung und Arbeitnehmer der Nanogate AG und mit der Nanogate AG verbundener Unternehmen ausgegeben, die bei Eintreten einzelner Voraussetzungen zum Bezug von Aktien an der Nanogate AG berechtigen. Infolge der teilweisen Ausübung dieser Bezugsrechte wurden bis zum 31. März 2017 insgesamt 169.700 neue Aktien an Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter der Nanogate AG und mit der Nanogate AG verbundener Unternehmen ausgegeben; 10.580 Bezugsrechte sind bereits ausgeübt. Insgesamt bestehen zum 30. April 2017 noch 159.120 Aktienoptionen, die noch nicht verfallen oder ausgeübt worden sind. (2) Weitere Sonderrechte für Aktionäre und Inhaber anderer Wertpapiere im Sinne von Art. 20 Abs. 1 lit. f) SE-VO bestehen nicht. Im Rahmen der Umwandlung werden Aktionären und Inhabern anderer Wertpapiere im Sinne von Art. 20 Abs. 1 lit. f) SE-VO auch keine solchen Sonderrechte gewährt. (3) Gleichfalls wurden oder werden weder den Mitgliedern der Verwaltungs-, Leitungs-, Aufsichts- oder Kontrollorgane der Nanogate noch den Abschlussprüfern, Umwandlungsprüfern oder sonstigen Sachverständigen der Gesellschaft anlässlich der Umwandlung besondere Vorteile im Sinne des Art. 20 Abs. 1 lit. g) SE-VO gewährt. (4) Es ist davon auszugehen, dass die zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Umwandlung der Nanogate AG in die Nanogate SE amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrates der Nanogate AG zu Mitgliedern des Aufsichtsrates der Nanogate SE bestellt werden (siehe § 9). Als Mitglieder des Aufsichtsrats der Nanogate SE werden sie die in der Satzung festgesetzte Vergütung beziehen. (5) Unbeschadet der gesellschaftsrechtlichen Entscheidungszuständigkeit des Aufsichtsrates der Nanogate SE ist des Weiteren davon auszugehen, dass die (MORE TO FOLLOW) Dow Jones NewswiresMay 19, 2017 10:50 ET (14:50 GMT)
NANOGATE SE 46,00 0,00 %