Source: http://archive-de.com/de/m/mieterbund-darmstadt.de/2016-02-10_7485424_70/Schadensersatzanspr%EF%BF%BD%EF%BF%BDche_des_Mieters_nbsp_nbsp_Mieterbund_Darmstadt_Region_S%EF%BF%BD%EF%BF%BDdhessen_e_V/
Timestamp: 2018-01-20 07:11:43
Document Index: 330181643

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

archive-de.com: mieterbund-darmstadt.de - Schadensersatzansprüche des Mieters : Mieterbund Darmstadt Region Südhessen e.V.
www Bundesgerichtshof de Auch eine formal mangelhafte fristlose Kündigung die auf einen sachlichen Grund getragen ist berechtigt den Mieter zum Schadenersatz gemäß 536 a Abs 1 BGB Die Kläger machten nach der Beendigung ihres Mietverhältnisses neben einem Kautionsrückzahlungsanspruch und einem Ersatz vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten Schadensersatz gegenüber dem Vermieter geltend weil sie die Wohnung wegen Schimmel fristlos kündigen mussten Nachdem die Mieter Anfang 2010 Schimmelbefall in der Wohnung bemängelt hatten und sie den Vermieter vergeblich zur Beseitigung aufgefordert hatten drohten sie für den Fall der Fristversäumung die Kündigung des Mietverhältnisses an Dabei ist streitig ob der Rechtsanwalt seinem Abmahnungsschreiben eine Originalvollmacht anbei gefügt hatte Die danach erfolgte Kündigung durch den Anwalt erfolgte ohne Vollmacht der Kläger Die Kläger räumten daraufhin nach Kündigung die Wohnung und bezogen eine andere Wohnung Den ihnen hierdurch entstandenen Schaden einschließlich der Mietdifferenz für die ersten drei Monate zuzüglich der Kosten für ein vorgerichtliches Sachverständigengutachten zur Feststellung des Schimmelbefalls und seiner Ursachen sowie die vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten beanspruchten sie nach Auszug vom Vermieter Darüber hinaus beanspruchten Sie von ihm eine Verpflichtung zum Ersatz eines Mietdifferenzschadens von monatlich 140 00 für mindestens drei Jahre Ferner begehrten sie die Rückzahlung der Kaution nebst Zinsen Hiergegen rechnete der Beklagte mit Nachzahlungsansprüchen aus einer Nebenkostenabrechnung sowie rückständigen Mietzinsansprüchen ab Auszug der Kläger auf In den Vorinstanzen wurde die Klage abgewiesen Die Revision hatte jedoch Erfolg Der BGH führte aus dass das Berufungsgericht zu Unrecht davon ausgegangen sei dass der von den Klägern begehrte Schadensersatz daran scheitere dass die Kündigung aus einem formellen Grund nicht wirksam gewesen sein soll So entschied das Berufungsgericht dass es an einer wirksamen Kündigung fehle weil der Beklagte die Kündigung der Kläger gemäß 174 BGB mangels Vollmacht zurückgewiesen hatte Nach 536 a Abs 1 BGB kann der Mieter nach Ansicht des BGH wegen eines Mangels der Mietsache der bei
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Der Aktionstag Bilder vom Aktionstag Mietpreisbremse Aktuelles News Pressemitteilungen Veranstaltungen Archiv MieterZeitung Aktuell Archiv Darmstädter Mietspiegel Heiz Nebenkosten Hessischer Betriebskostenspiegel Bundesweiter Betriebskostenspiegel Bundesweiter Heizkostenspiegel Darmstädter Heizkostenspiegel Überhöhte Heizkosten Steuerbonus für Mieter Energieschulden Trinkwasserverordnung Klimaschutzkampagne Mitgliederbefragung Ergebnisse Gewerberaummieter Tipps Links Archiv PR Archiv News Archiv Urteil des Monats Darmstädter Mietspiegel Betriebskostenspiegel Hessen Bundesweiter Betriebskostenspiegel Heizkostenspiegel bundesweit Sanierung Mollerstraße Abwasser Doku Beratungsstatistik 2008 DaMit Stiftung Die Idee Spenden oder Stiften Kontakt Shop Ich kenne meine Rechte Sie auch Sie sind hier Mietrecht Urteile Bundesgerichtshof Mängel Ersatzansprüche Urteile Bundesgerichtshof Betriebskosten Kaution Kündigung Mängel Fogging Einliegerwohnung Ersatzansprüche Mängelbeseitigung Darlegungspflicht Zurückbehaltungsrecht Ersatzanpruch des Mieters Instandhaltungspflicht Minderung Modernisierung Mieterhöhung Mischmietverhältnisse Rauchwarnmelder Renovierung Tierhaltung Hunde und Katzenverbot Studentenwohnheim Untervermietung Sonstige Urteile andere Gerichte FAQ Merkblätter Download Formulare Archiv BGH lehnt Ersatzanspruch des Mieters ab BGH VIII ZR 222 06 www bundesgerichtshof de Wenn Mieter eigenmächtig einen Mangel in der Wohnung beseitigen lassen können sie von ihrem Vermieter keinen Ersatz ihrer Aufwendungen verlangen Die Mieter hatten im zu entscheidenden Fall ihre Heizung durch einen Installateur reparieren lassen und von ihrem Vermieter die Erstattung der Rechnung gefordert Nach der Ansicht des BGH ist Bedingung für einen solchen Erstattungsanspruch unter anderem dass der Vermieter mit der Mängelbeseitigung in Verzug ist Dies war hier nicht der Fall Die Mieter hatten es unterlassen den Vermieter zuvor aufzufordern die Heizung innerhalb einer bestimmten Frist reparieren zu lassen Wenn der Vermieter nicht schriftlich über die Wohnungsmängel informiert wird und er nicht zur Reparatur aufgefordert wird kann der Mieter weder die Miete mindern noch die Ersatzvornahme durchführen Bei Wohnungsmängeln muss der Vermieter sofort informiert werden Der Vermieter ist dann verpflichtet die Mängel zu beseitigen Bis zur Schadensbeseitigung oder Reparatur ist der Mieter dann berechtigt die Miete zu mindern Bleibt der Vermieter untätig muss der Mieter die Schadensbeseitigung anmahnen Erst hiernach kann der Mieter die Mängelbeseitigung
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Monats Darmstädter Mietspiegel Betriebskostenspiegel Hessen Bundesweiter Betriebskostenspiegel Heizkostenspiegel bundesweit Sanierung Mollerstraße Abwasser Doku Beratungsstatistik 2008 DaMit Stiftung Die Idee Spenden oder Stiften Kontakt Shop Ich kenne meine Rechte Sie auch Sie sind hier Mietrecht Urteile Bundesgerichtshof Mängel Mängelbeseitigung Urteile Bundesgerichtshof Betriebskosten Kaution Kündigung Mängel Fogging Einliegerwohnung Ersatzansprüche Mängelbeseitigung Darlegungspflicht Zurückbehaltungsrecht Ersatzanpruch des Mieters Instandhaltungspflicht Minderung Modernisierung Mieterhöhung Mischmietverhältnisse Rauchwarnmelder Renovierung Tierhaltung Hunde und Katzenverbot Studentenwohnheim Untervermietung Sonstige Urteile andere Gerichte FAQ Merkblätter Download Formulare Archiv Anspruch auf Mängelbeseitigung verjährt nicht BGH VIII ZR 104 09 www bundesgerichtshof de Der BGH hat mit diesem Urteil entschieden dass Mieteransprüche auf Mängelbeseitigung auf dauernde Leistung gerichtete Erfüllungsansprüche sind die grundsätzlich nicht verjähren Damit gaben die Richter einer Mieterin Recht die auf Verbesserung des Trittschallschutzes und Minderung der Installationsgeräusche des WC in der über ihr liegenden Dachgeschosswohnung klagte Diese Wohnung wurde im Jahre 1990 ausgebaut Zunächst hatte die Mieterin diese Ansprüche im Jahre 2002 beim Vermieter geltend gemacht verfolgt diese aber zunächt nicht weiter Erst Ende 2006 griff sie ihren Mängelbeseitigungsanspruch wieder auf Der BGH gab dem Anspruch der Mieterin statt Der BGH hat dazu entschieden dass Mängelbeseitigungs oder Herstellungs beziehungsweise Reparaturansprüche des Mieters nicht verjähren Es ist eine Daueraufgabe des Vermieters die Mietsache
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Heizkostenspiegel Darmstädter Heizkostenspiegel Überhöhte Heizkosten Steuerbonus für Mieter Energieschulden Trinkwasserverordnung Klimaschutzkampagne Mitgliederbefragung Ergebnisse Gewerberaummieter Tipps Links Archiv PR Archiv News Archiv Urteil des Monats Darmstädter Mietspiegel Betriebskostenspiegel Hessen Bundesweiter Betriebskostenspiegel Heizkostenspiegel bundesweit Sanierung Mollerstraße Abwasser Doku Beratungsstatistik 2008 DaMit Stiftung Die Idee Spenden oder Stiften Kontakt Shop Ich kenne meine Rechte Sie auch Sie sind hier Mietrecht Urteile Bundesgerichtshof Mängel Darlegungspflicht Urteile Bundesgerichtshof Betriebskosten Kaution Kündigung Mängel Fogging Einliegerwohnung Ersatzansprüche Mängelbeseitigung Darlegungspflicht Zurückbehaltungsrecht Ersatzanpruch des Mieters Instandhaltungspflicht Minderung Modernisierung Mieterhöhung Mischmietverhältnisse Rauchwarnmelder Renovierung Tierhaltung Hunde und Katzenverbot Studentenwohnheim Untervermietung Sonstige Urteile andere Gerichte FAQ Merkblätter Download Formulare Archiv Anforderungen an die Darlegung eines Mangels BGH VIII ZR 155 11 www bundesgerichtshof de Die Beklagten sind Mieter einer Wohnung Sie minderten die Miete um 20 wegen erheblichen Lärmbelästigungen in der Wohnung Wegen des durch die Minderung aufgelaufenen Mietrückstandes kündigte der Vermieter das Mietverhältnis mit den Beklagten fristlos hilfweise fristgemäß Die danach eingereichte Kläger der Vermieter richtete sich auf Räumung der Wohnung Im Wege der Widerklage beantragten die Kläger die Feststellung dass sie zur Mietminderung berechtigt sind Das zunächst mit dem Fall beschäftigte Amtsgericht hat die von den Mietern vorgenommene Minderung der Miete für angemessen gehalten und die Räumungsklage abgewiesen Auf die Berufung der Kläger hat jedoch das Landgericht die Beklagten zur Räumung verurteilt und die Widerklage abgewiesen Die dagegen gerichtete Revision der beklagten Mieter hatte Erfolg Der VIII Zivilsenat des Bundesgerichthofs hat entschieden dass das Landgericht die Anforderungen an die Darlegung des Sachmangels Lärm in unvertretbarer Weise überspannt hat Da die Minderung gemäß 536 BGB kraft Gesetz eintritt muss der Mieter nur einen konkreten Sachmangel der die Tauglichkeit der Mietsache zum vertragsgemäßen Gebrauch beeinträchtigt vortragen Das Maß der Gebrauchsbeeinträchtigung oder einen bestimmten Minderungsbetrag muss der Mieter nicht nennen Bei wiederkehrenden Beeinträchtigungen durch Lärm oder Schmutz ist deshalb die Vorlage eines Protokolls
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Mietspiegel Heiz Nebenkosten Hessischer Betriebskostenspiegel Bundesweiter Betriebskostenspiegel Bundesweiter Heizkostenspiegel Darmstädter Heizkostenspiegel Überhöhte Heizkosten Steuerbonus für Mieter Energieschulden Trinkwasserverordnung Klimaschutzkampagne Mitgliederbefragung Ergebnisse Gewerberaummieter Tipps Links Archiv PR Archiv News Archiv Urteil des Monats Darmstädter Mietspiegel Betriebskostenspiegel Hessen Bundesweiter Betriebskostenspiegel Heizkostenspiegel bundesweit Sanierung Mollerstraße Abwasser Doku Beratungsstatistik 2008 DaMit Stiftung Die Idee Spenden oder Stiften Kontakt Shop Ich kenne meine Rechte Sie auch Sie sind hier Mietrecht Urteile Bundesgerichtshof Instandhaltungspflicht Instandhaltungspflicht des Vermieters Urteile Bundesgerichtshof Betriebskosten Kaution Kündigung Mängel Ersatzanpruch des Mieters Instandhaltungspflicht Instandhaltungspflicht des Vermieters Minderung Modernisierung Mieterhöhung Mischmietverhältnisse Rauchwarnmelder Renovierung Tierhaltung Hunde und Katzenverbot Studentenwohnheim Untervermietung Sonstige Urteile andere Gerichte FAQ Merkblätter Download Formulare Archiv Keine Verpflichtung zur Kontrolle von Öfen BGH VIII ZR 310 10 www bundesgerichtshof de Der Vermieter ist im Rahmen seiner Instandhaltungs und Verkehrssicherungspflicht nicht gehalten ordnungsgemäß installierte Öfen in der Wohnung des Mieters ohne besonderen Anlass einer regelmäßigen Kontrolle etwa im Hinblick auf die Funktionstüchtigkeit und Dichtigkeit der Wandanschlüsse zu unterziehen Der Entscheidung des BGH lag eine Klage von Mietern zugrunde die vom Vermieter Schadensersatz wegen des Austritts von Ruß in ihrer Mietwohnung im September 2005 forderten Eine Woche nach dem Kehrvorgang durch den Schornsteinfeger wurde durch die Kläger eine Lockerung der Wandanschlüsse der Öfen in der Wohnung der Kläger festgestellt Das Berufungsgericht hat insoweit entschieden dass der Vermieter im Rahmen seiner Instandhaltungs und Verkehrssicherungspflicht nicht gehalten ist ordnungsgemäß installierte Öfen in der Wohnung des Mieters ohne besonderen Anlass einer regelmäßigen Kontrolle etwa im Hinblieck auf die Funktionsfähigkeit und Dichtigkeit der Wandanschlüsse zu unterzeiehn Ähnlich wie bei der Elektroinstallation der Wohnung des Mieters reicht es soweit nicht im Einzelfall besondere Umstände vorliegen aus wen auftretende Unregelmäßigkeiten oder vom Mieter angezeigte Mänge unverzüglich von einem Fachmann abgestellt werden Derartige Auffälligkeiten hat es im vorliegenden Fall aber vor dem Austritt von Rußpartikeln nach den Feststellungen des Berufungsgerichts
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Bundesweiter Betriebskostenspiegel Heizkostenspiegel bundesweit Sanierung Mollerstraße Abwasser Doku Beratungsstatistik 2008 DaMit Stiftung Die Idee Spenden oder Stiften Kontakt Shop Ich kenne meine Rechte Sie auch Sie sind hier Mietrecht Urteile Bundesgerichtshof Minderung Voraussetzungen Urteile Bundesgerichtshof Betriebskosten Kaution Kündigung Mängel Ersatzanpruch des Mieters Instandhaltungspflicht Minderung Berechnung Fehler bei Mietminderung Voraussetzungen Wohnflächenabweichung Wohnflächenberechnung Wohnfläche möblierter Wohnungen Terrassen und Balkonflächen Vereinbarung zur Wohnfläche Schallschutz Modernisierung Mieterhöhung Mischmietverhältnisse Rauchwarnmelder Renovierung Tierhaltung Hunde und Katzenverbot Studentenwohnheim Untervermietung Sonstige Urteile andere Gerichte FAQ Merkblätter Download Formulare Archiv Bundesgerichtshof entscheidet über Minderung nach neuem Mietrecht BGH VIII ZR 274 02 www bundesgerichtshof de Im Juli 2003 entschied der Bundesgerichtshof über die Möglichkeit der Minderung nach neuem Mietrecht wenn der Mieter die Miete über einen längeren Zeitraum ungekürzt und vorbehaltlos weitergezahlt hat Im vorliegenden Fall hatte sich der Mieter erstmals im Jahre 1997 wegen der bereits seit 1994 aus der Nachbarwohnung resultierenden Lärmbelästigung beim Vermieter beschwert Die Miete hatte er ebenfalls erstmals im Jahre 1997 gemindert Die Vermieterin war der Ansicht der Mieter habe sein Recht zur Minderung verloren da er erst drei Jahre nach Beginn der Störung die Lärmbelästigung gerügt und die Miete gemindert hatte Nach der bisherigen Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs zum alten Mietrecht verlor der Mieter sein Recht zur Minderung wenn die Miete über einen längeren Zeitraum ungekürzt und vorbehaltlos gezahlt wurde Nach der jüngsten Entscheidung des Bundesgerichtshofs zum neuen Mietrecht ist eine Minderung auch dann möglich wenn der Mieter die Miete trotz des Mangels über einen längeren Zeitraum ungekürzt gezahlt hat Voraussetzung ist aber dass der Mangel umgehend nach seinem Auftreten schriftlich beim Vermieter angezeigt wird Dies hatte der Mieter im vorliegenden Fall unterlassen Nur deshalb hatte er sein Recht zur Minderung verloren Das Recht zur Minderung besteht jedoch nur für laufende Mietverhältnisse und kann nicht rückwirkend ausgeübt werden Zahlt der Mieter die Miete trotz
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