Source: https://www.slideserve.com/ulfah/begriff-des-ipr
Timestamp: 2018-03-24 17:52:50
Document Index: 158517640

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art 3', 'Art 4', 'Art 4', 'Art 4', 'Art 4', 'Art 35', 'Art 19', 'Art 4', 'Art 14', 'Art 25', 'Art 25', 'Art 4', 'Art 4', 'Art 4', 'Art 4', 'Art 4', 'Art 220', 'Art 236', 'Art 14', 'Art 15', '§ 1371', '§ 1371', 'Art 14', 'Art 19', 'Art 13', 'Art 10', 'Art 13', 'Art 10', 'Art 5', 'Art 10', '§ 1617', 'Art 13', 'Art 6', 'Art 1', 'Art 13', '§ 1310', 'Art 13', 'Art 13', 'Art 11', 'Art 14', 'Art 14', 'Art. 17', 'Art 15', 'Art17', 'Art 19', 'Art 22', 'Art 4', 'Art 15', 'Art 14', 'Art 14', 'Art 5', 'Art 5', 'Art 17', 'Art 15', 'Art 15', 'Art 14', 'Art 14', 'Art 14', 'Art 15', 'Art 220', 'Art 117', 'Art 15', 'Art 15', 'Art 15', 'BGH', 'Art 14', '§ 1412', '§ 1357', '§ 1362', '§ 1431', 'Art 14', '§ 621', 'Art. 17', 'Art 27', 'Art 11', 'Art 4', 'Art 5', 'Art 6', 'Art 7', 'Art 24', 'Art 4', 'Art 8', 'Art 17', 'Art 24', 'Art 8', 'Art 12', 'Art 1', 'Art 2', 'Art 3', 'Art 4', 'Art 8', 'Art 9', 'Art 23', 'Art 14', 'Art 19', 'Art 19', '§ 1666', '§ 1671', 'Art 1', 'Art 14', 'Art 22', '§ 16', '§ 1752', 'Art. 17', 'Art 17', 'Art 17', 'Art 17', 'Art 6', 'Art 10', 'Art 17', 'Art 17', 'Art. 18', 'Art. 17', 'Art 26', 'Art 3', 'Art 26', 'Art 25', 'Art 26', 'Art 1', '§ 2247', 'Art 4', 'Art 2']

PPT - Begriff des IPR PowerPoint Presentation - ID:702263
Begriff des IPR PowerPoint Presentation
Begriff des IPR
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Begriff des IPR - PowerPoint PPT Presentation
Begriff des IPR. Internationales Einheitsrecht. Materielle Normen für Auslandssachverhalt. Kollisionsrecht. Kollisionsrecht. Sachverhalt SPANIER verstirbt in DEUTSCHLAND hatte Grundstück in ITALIEN. Spanisches Recht. Deutsches Recht. Italienisches Recht. andere Rechtskollisionen.
PowerPoint Slideshow about 'Begriff des IPR' - ulfah
Begriffdes IPR
Materielle Normen für Auslandssachverhalt
IPR Thomas Rauscher
SPANIER verstirbt in DEUTSCHLAND hatte Grundstück in ITALIEN
andereRechtskollisionen
Interlokale Rechtsspaltung
Interpersonale Rechtsspaltung
Shi‘i
Nichtehelich / Ehelich
Intertemporale Kollision
Einheitliche Kindschaft
Interessenim IPR
nicht: materielle Gerechtigkeit
nicht: staatliches Interesse am eigenen Recht
Suche nach - abstrakt -sachverhaltsangemessener Rechtsordnung
Individualinteresse zum Schutz eines Beteiligten
neutrale Anknüpfung zum Interessenausgleich
Interner Einklang:
gleiche Beurteilung in allen Fällen im Inland
Externer Einklang:
gleiche Entscheidung des Falles in verschiedenen Ländern
Völkervertragliches IPR
Rechtsquellen des IPR
Art. 3 – 46 EGBGB
Art 3 Abs 2 S 1 EGBGB
VölkervertraglicheAbkommen
EU/EWG-Abkommen
Art 4 Abs 1 S 2
Deutsches materielles Recht
Dt.IPR
„italienisches Recht“
Art 4 Abs 1 S 1
Materielles Recht =codice civile
Art 4 Abs 1S 1
IPR Staat 1
SachrechtStaat 2
IPR Staat X
SachrechtStaat 3
IPRStaat 3
Art 4 Abs 1 S 1:„...Sinn der Verweisung...“
zB: Art 35 Keine Weiterverweisung
zB Art 19 Jedenfalls auch Sachnormverweisung
alternative Anknüpfung
qualifizierter Sinn
Art 4 Abs 2
nur Sachnormverweisung
Sachnormverweisung wenn Primäranknüpfung
„engste Verbindung“
Gesamtverweisung, wenn nur HilfsanknüpfungzB Art 14 Abs 1 Nr 3
Gespaltene Verweisung
Nur Art 25 Abs 1
Deutsches IPR
Partiell anwendbares Recht
und Abs 2
Gespaltener Renvoi
US-StAng stirbt; er lebte in D und hatte Grundstück in England
Annahme Staat 1
Art 25 Abs 1
U.S.A. (zB NY)
Deutschland für „personal property“
BEACHTE:UNTERAN-KNÜPFUNGArt 4 Abs 3
England für Grundstücklex situs
aArt 4 Abs 1 S 2
Verweisung in Mehrrechtsstaaten
zB: BR Yug
Dt. IPR
einheitliches IPR ?
WeiterVerw Staat 2
Annahme der Verw
Welche Teilrechtsordnung?
einheitliches internes Kollisionsrecht ?
Dieses interne Kollisionsrecht entscheidet
Engste Verbindung zu Teilrechts-ordnung
Art 4 Abs 3 S 1
Art 4 Abs 3 S 2
Sehr selten bei einheitlichem IPRzB: Staaten mit religiösen Gerichten
zB U.S.A.
Unteranknüpfung
Dieses Mal auf IPR-Ebene !!
Sehr selten, wenn bereits das IPR gespalten istzB Mexico
Engste Verbindung zu Teilrechtsordnung
IPR einer Teilrechtsordnung
Erblasser letzter gewöhnlicher Aufenthalt in NY
Sachnormverweisung in Mehrrechtsstaat
Dt. IPR Sachnormverweisung
IPR spielt keine Rolle, da SachnormVws
Dieses einheitliche interne Kollisionsrecht entscheidet
Materielle Teilrechtsordnung
„Bezeichnung“ der maßgeblichen Teilrechtsordnung durch deutsches IPR
Art 4 Abs 3 S 1 Hs 2
Deutsche Sachnormverweisung
Deutsche Gesamtverweisung
Kein einheitliches fremdes IPR
einheitliches IPR nimmt Verweisung an
„Bezeichnung
Vom fremden Recht bestimmte materielle Teilrechtsordnung
„bezeichnete“ IPR-Teilrechtsordnung
„bezeichnete“ materielle Teilrechtsordnung
Intertemporale Kollision (Überleitungsregeln)
Fremdes IPR
Fremdes mat. Recht
Dt. materielles Recht
Rechtslage bis TT.MM.JJ
Rechtslage seit TT.MM.JJ
Art 220, Art 236
materiell abgeschlossene Vorgänge
tatbestandlich offene Vorgänge
abgeschlossen angeknüpfte Vorgänge
zB bereits rechtshängige Scheidung
zB Rahmenverträge, Arbeitsverträge
entstandene Dauerschuldverhältnisse
Änderung von Anknüpfungskriterien - Statutenwechsel
wandelbare Anknüpfung
unwandelbare Anknüpfung
ein Einsatzzeitpunkt maßgeblich
Änderung mit Kriterienänderung
Art 14 Abs 1
Art 15 Abs 1
Nr 2: gew. Aufenthalt
Nr 1: gemeinsame StA
ab 5.1.00
14 Abs 1 Nr 2: gew.Aufenthalt in D
15 Abs 1Ehegüterstatut unwandelbar„bei der Eheschließung“
Grundsatz:erworbene Rechtebleiben bestehen
Qualifikationsunterschiede
Verwiesenes Recht
EhegüterrechtErbrechtEhewirkungenVerlöbnisVerjährungZivilprozess
EhegüterstatutErbstatutEhewirkungsstatutNamensstatut???Lex fori
„matrimonial property“Aneignungsrecht des StaatesKlageverjährungmahr („Morgengabe“)Delikt
1.BGB/IPR
zB: Ehename
IPR entscheidet
2.BGB/IPR/IPR
zB: § 1371 Abs 1
Funktion im deutschen Recht
3.BGB/ausld Re
zB: Klageverjährung
4. ausld Recht
zB: mahr
Funktionsäquivalent im dt Recht
Verwiesenes IPR entscheidet
zB: Verlöbnisbruch
Haben immer in Deutschland gelebt
Sohn (Bua)
art 566 cc:
...succedono i figli...
It.IPR
art 581 cc:
...il coniuge ha diritto alla metà...
§ 1371 Abs 1
Art 14 Abs 1 Nr 2
...des überlebenden Ehegatten...
Vorfrage nach lex fori beantworten
NEIN: fehlt Ermittlung anwendbaren RechtsAusnahme: Vorfrage verhindert Anknüpfung(Abstammung bestimmt StA, die von Abstammung abhängt)
Vorfrage nach lex causae beantworten
NEIN: fehlt Ermittlung anwendbaren Rechts
Selbständige Anknüpfung
Dt. IPR (Vorfragenstatut)
evtl. Verweisungskette
Selbständiges Vorfragenstatut
Kind ? Art 19 EGBGBEhegatte? Art 13 EGBGB
Interner Entscheidungseinklang
Unselbständige Anknüpfung
IPR der Hauptfrage
Kind (Erbrecht): italien. IPREhefrau (Erbrecht): italien IPREhefrau (Güter): EGBGB
Unselbständiges Vorfragenstatut
Externer Entscheidungseinklang
Ausnahmen unselbständige Anknüpfuung
Art 10: Heimatrecht
Namensstatut enthält familienrechtliche Vorfrage (Ehe, Kind)
Name hat Identifikationsfunktion
Unselbständige Anknüpfung nach IPR des Namensstatuts
Entscheidung familienrechtlicher Vorfragen wie dieses Recht
Recht des betroffenen Staates
Fremde StA
StA berührt Hoheitsinteressen
alle Vorfragen unselbständig anknüpfen
VölkervertraglicheKollisionsnorm
einheitlicheAnwendung in allenVertragsstaaten
Hinkende Statusverhältnisse/Vorfrage
Ohne Standesamt in D
Ehefrau erbt .....ein Achtel
Art 13 Abs 3 S 1
Grundsatz:Personalstatut
auch familienrechtliche Namensänderungen
Vor-, Mittel-, Nachname, Namensänderung
Namensschutz: deliktische Qualifikation
Wandelbarkeit durch Statutenwechsel (neues Personalstatut)
altes Personalstatut
Namensbildung bis zum Statutenwechsel
Übernimmt Namen in bisheriger Form und Führung
bestimmt (nur) über spätere Namensänderungen
Art 10 Abs 2
Namensstatut: Wahl durch Ehegatten
...ihren...Namen wählen...nach dem Recht eines Staates...
Wortlaut: materielle Namenswahl
Implizit zunächst Rechtswahl (IPR)
gilt auch, wenn gewähltes Recht Namen kraft Gesetzes festlegt
Namens-Anpassungsinteressen
nur bestimmte Rechte wählbar:
ein Heimatrecht eines Ehegatten
Anpassung an vertraute Rechtsordnung
Effektivität (Art 5 Nr 1) unerheblich
Integration in Lebensumgebung
deutsches Recht bei deutschem gewöhnlichem Aufenthalt
Art 10 Abs 3
Namensstatut: Wahl des Kindesnamens
ein Heimatrecht eines Elternteils
Namensstatutwahl
oder eines Namen Erteilenden
Deutsches Recht bei deutschem gewöhn-lichem Aufenthalt eines Elternteils
Wahl des Ehenamens
Einfluss auf Kindesnamen
Abs 2 S 3: § 1617 c BGB
Ab 5. Lebensjahr: Anschließung erforderlich
Ab 14. Lebensjahr höchstpersönlich
Dagegen: Namensstatutwahl nach Abs 3 unbefristet
Gefahr der Namens-Desintegration durch Sorgeberechtigten
Kumulative Anknüpfung
Türke und Griechin heiraten in Deutschland
Art 13 Abs 1
Ziel: Rechtsfolge tritt nur dann ein, wenn allen betroffenen Rechten genügt ist
Eheschließung (materiell)
Heimatrecht 1
Heimatrecht 2
Eheverbot beidseitig ?
Ehehindernisse + Folgen für Bestand der Ehe
„ärgeres“ Recht = schwerere Folge
Unwandelbarkeit Zeitpunkt: Eheschließung
Keine Heilung von Mängeln durch Statutenwechsel
Aber: Art 6 GG wenn neues gemeinsames Heimatrecht den Mangel heilt
Abs 2 =
Schutz der Eheschließungsfreiheit
„Spanierbeschluss“ BVerfGE 31,58
- Deutsche StA oder gew Aufenthalt eines Verlobten- zumutbare Schritte unternommen- Unvereinbarkeit mit Eheschließungsfreiheit
insbes: deutsche Scheidung von Heimatstaat nicht anerkannt
Keine Lösung durch Befreiung von Ehefähigkeitszeugnis, da Ehehindernis nach Heimatrecht besteht
Italiener mit Wohnsitz New York testiert handschriftlich in D
Art 1 Haager TestamentsformÜbk
Ziel: Formwirksamkeit
Ziel: erwünschte Rechtsfolge erreichen
Art 13 Abs 3
Eheschließung (Form)
Nur Form § 1310 BGB
Geschäftsform (13 Abs 1) =kumulative Beachtungder Form beider Heimatrechte
Art 13 Abs 3 S 2
Ausnahme:- kein Verlobter Deutscher- von einem Heimatstaat ermächtigte Eheschließungsperson
Folge von Formmängeln: verletztes bzw „ärgeres“ Recht
materielle Voraussetzungen analog Art 13 Abs 1
Form: Art 11
Wirkungen(Verlöbnisbruchansprüche)
Kumulation beider Heimatrechte ?
Heimatrecht des Gläubigers?
bisher hM
Heimatrecht des Schuldners?
Art 14 Abs 1 analog
konkurrierende Deliktsansprüche nicht akzessorisch angeknüpft
- Schadensersatz, Genugtuung- Rückgabe Geschenke- auch Ansprüche Dritter
Ehewirkungsstatut Art 14
Gemeinsame StA
Frühere gemeinsame StA
Gemeinsamer gew Aufenthalt
Früherer gemeinsamer gewöhnlicher Aufenthalt
Dieses Recht ist anwendbar
Andere gemeinsame engste Verbindung
Geringe unmittelbare BedeutungProblem: Verhältnis zu Art. 17 a
Art 15 Abs 1Art17 Abs 1Art 19 Abs 1S 3Art 22 S 2
Aber: Konzeption als „Familienstatut“
aber: verschiedene „Anknüpfungszeitpunkte“
unwandelbarEheschließung
Sch.Antrag
GesamtverweisungArt 4 Abs 1?
Subsidiäre Anknüpfung (Anknüpfungsleiter)
gemeinsames Heimatrecht
Abs 1 Nr 1
Letztes gms H.R. das einer beibehalten
gemeinsamer gewöhnlicher Aufenthalt
Abs 1 Nr 2
Letzter gms gewöhnlicher Aufenthalt den einer beibehalten
gemeinsame engste Verbindung in sonstiger Weise
Abs 1 Nr 3
Auch Zukunftspläne ??Sonst bestimmt zufällige gemeinsame lose Verbindung dauerhaft das Ehegüterstatut
Problem bei Art 15 Abs 1 iVm Art 14 Abs 1 Nr 3
Art 14 Abs 2, 3
3 Fallgruppen
nur bestimmte Rechte wählbar
beliebiges (nicht Art 5 Abs 1) gemeinsames Heimatrecht
ein Ehegatte Mehrstaater
kein gms Heimatrecht- gemeins. Aufenthaltsstaat ist kein Heimatstaat
Endet bei Erwerb einer gemeinsamen Staatsang.keit (Art 5 Abs 1)Abs 3 S 2
Abs 3 Nr 1
beliebiges (auch nicht gemeinsames) Heimatrecht
- kein gms Heimatrecht- kein gewöhnl Aufenthalt im selben Staat
Abs 3 Nr 2
Notariell beurkundet – im Ausland genügt Ehevertragsform
Schuldstatut:-„unbenannte Zuwendungen“- InnengesellschaftGesellschaftsstatut:- werbende Gesellschaft
Sonderordnung des Vermögensaufgrund Ehe:- gesetzliche Güterstände- Vertragsgüterstände
andere Ehestatute:- Unterhalt: Haager Übk- VersorgungsAusgl: Art 17 Abs 3
Art 15 Nr1
Ehewirkungsstatut im Zeitpunkt der Eheschließung
unabhängig von späterer Änderung des Ehewirkungsstatuts
unabhängig von Art und Lage des Vermögens
aber Spaltung durch renvoi möglich
aber keine „Versteinerung“
Intertemporale Frage bestimmt
real property:lex situs
Bis 1960: Güterstand A
1961-1970:Güterstand B
personal property:domicile
Seit 1971: Güterstand C
Art 15 Abs 2
Unmittelbare Güterstatutswahl in allen Ehen möglich
Art 14 Abs 2,3
Gewähltes Ehewirkungsstatut
Aber nur bestimmte Rechtsordnungen wählbar:
- ein beliebiges Heimatrecht
Abs 2 Nr 1
- Recht des gewöhnlichen Aufenthalts eines der Ehegatten
Abs 2 Nr 2
Abs 2 Nr 3
- lex rei sitae für Immobilien
größere Anpassungsfreiheit der Ehegatten als bei Art 14
Form: wie Art 14 Abs 4
Art 15 Abs 3
Vertriebene/Flüchtlinge
Flucht, Vertreibung etc
Keine Versteinerung auf BGB vor 1945
keine Änderung, da unwandelbar
Deutsches Güterstatut
VFGüG 1969:Überleitungslösung mit Widerspruchsvorbehalt
Seit 1945 überlagert durch DDR oder Ostblockstaaten in besetzten Gebieten des D.R.
- beide Ehegatten in die Bundesrepublik gelangt- lebten bisher in einem gesetzlichen Güterstand- kein Ehegatte widerspricht der Überleitung
- Statutenwechsel zu BGB (Zugewinngemeinschaft)ab 6.8.1969 bzw ab 4. Monat seit Zuzug
Intertemporales Recht 1986
Art 220Abs 3
Art 117 Abs 1 GG
Nichtig seit 1.4.1953
Art 15 aF:Ehemann
BVerfG 8.4.1983
Art 15 aF +Rechtswahl möglich
Art 15 nF
220 Abs 3 S 1
220 Abs 3 S 6
220 Abs 3 S 5
Eheschließungszeitpunkt
Abs 3 S 1 Nr 3: 3 Abs 2 GG ??
Abs 3 S 1 Nr 2: Rechtswahlrelevanz bloßen „Ausgehens“?
Wirkung des Statutenwechsels am 9.4.1983BGH: Keine Abrechnung des alten Güterstatuts: Art 14 GG ??
220 Abs 3 S 2
Schutz Dritter im Ehegüter/Ehewirkungsrecht
Ausländisches Ehegüterstatut
Ein Ehegatte hatinländischen gewöhnlichen Aufenthaltoderinländisches Gewerbe
§ 1412 BGB analog:güterrechtliche Einwendungen setzen Eintragung im Güterrechtsregister voraus
auch fremder gesetzlicher Güterstand ist einzutragen, wenn er Verfügungen beschränkt (zB comunione dei beni c.c.)
§ 1357 BGB auf Rechtsgeschäfte in D§ 1362 BGB auf bewegliche Sachen in D§§ 1431, 1456 auf Erwerbsgeschäfte in D- nur zugunsten Dritter -
Ausländisches Ehewirkungsstatut
Versteckte Kollisionsnorm
Materielle Norm oder Zuständigkeitsnorm
Geht von der
Anwendung einer bestimmten Rechtsordnung aus
Wir (4 I EGBGB): Scheidungsstatut für Texaner in Dtld ?
Texas: Divorce-Jurisdiction bei 6 Mon residence
Wir: welches Recht ???
Texas: Wenn Jurisdiction, dann Texas Laws
Wir: also Recht des Staates, in dem 6 Mon residence !!
Also: deutsches Scheidungsstatut bei 6 Mon residence in D
Scheidungsstatut
Eheauflösung ex nunc
Eheaufhebung: Eheschließungsstatut
Analog auf Ehetrennung
Regelmäßige Anknüpfung
Abs 1 S 1
Ehewirkungsstatut (Art 14) bei Rechtshängigkeit
Im Inland nur durch Gericht !
Deutsches Recht, wenn- Antragsteller Deutscher- Ehe nach Abs 1 S 1 nicht scheidbar
Abs 1 S 2
Ausnahmsweise (unregelmäßige) Anknüpfung
Schutz der Scheidungsfreiheit deutscher Antragsteller
Derzeit nicht scheidbar genügt
Wegen Folgesachen kann Abs 1 S 1 oder S 2 nicht offen bleiben !
Scheidungs - Folgesachen
Verbundsachen (§ 621 Abs 3 ZPO) im IPR nicht alle scheidungsrechtlich
Hausrat, Ehewohnung: --soweit nicht Art. 17 aspezifische Scheidungsfolgen (mahr)
jeweils eigene Statuten
= Abs 1, 2
Güterrecht, Unterhalt, Sorgerecht
im Prinzip: scheidungsrechtlich
- aber: nur nach regelmäßigem Scheidungsstatut
Abs 3 S 1 Hs 1
- und: nur wenn ein Heimatrecht ihn „kennt“ (Prinzip)
Abs 3 S 1 Hs 2
Ausnahme: VA auf Antrag:
kein VA nach Abs 3 S 1, wg Scheidungsstatut oder Heimatrecht
aber: Anwartschaften in Doder zeitweise D Ehewirkungstatut
Abs 3 S 2 Hs 1
VA auf Antrag nach Deutschem Recht
Abs 3 S 2 Hs 2
sofern nicht unbillig
Haager Übk 1973
Vertraglicher Unterhalt
Verwandte, Ehe, Schwägerschaft
Art 27 ff
Ob und Ausmaß des Unterhalts- nur wenn leistungsfähig/bedürftig
Art 11 Abs 2 Übk
Art 4 Abs 1 Übk
Gewöhnlicher Aufenthalt Gläubiger
Art 5 Übk
wenn danach nichts: gemeinsames Heimatrecht
Art 6 Übk
Wenn danach nichts: deutsches Recht
Art 7 Übk
Seitenlinie/Verschwägerte: Einwendung gms Heimatrecht
Art 24, 15 Übk
Schuldner und Gläubiger Deutsche und Schuldner hat gewöhnlichen Aufenthalt in D: Deutsches Recht
Während bestehender Ehe:
Art 4, 5, 6 Übk
Nach Ehescheidung:
Tatsächlich auf die Ehescheidung angewendetes Recht
Art 8 Abs 1 Übk
auch bei anerkannter Auslandsscheidungauch wenn anderes Recht als Art 17
aber Art 24, 15, wenn beide D + gew Aufenthalt des Schuldners in D
auch bei:NichtigerklärungEheaufhebung
Art 8 Abs 2 Übk
Sachlich:Schutzmaßnahme
Persönlich:Minderjährige
Räumlich:gew. Auf. Vertragsstaat
Begriff Art 12 MSA
Anwendbares Recht = lex fori
Gewöhnlicher Aufenthaltsstaat
Art 1 MSA
Art 2 MSA
Art 3 MSA:
„regelungsfähige Lücke“
Art 4 MSA
Dauerhaft Anerkennung
Bestand der Maßnahme
Vorübergehend bzw keine Anerkennung
Schlichter Aufenthaltsstaat
Art 8 MSA
Jeder Vertragsstaat
Art 9 MSA
Ghanaisches Kind in Deutschland adoptiert
Art 23 Zustimmung: Heimatrecht
Ausweichrecht
ErreichbarkeitFeststellbarkeit
Adoption wirksam
Abstammungsstatut
Eltern/Kind-Verhältnis
Gesetzl VermutungenAnerkennunggerichtliche Feststellg
WandelbarFeststellungs-zeitpunkt
Gewöhnlicher Aufenthalt des Kindes
Zu jedem Elternteil: dessen Heimatrecht
Abs 1 S 3
Wenn Mutter verheiratet: Ehewirkungsstatut
nur Art 14 Abs 1
Unwandelbar„Geburt“
gleichwertig, kein Ermessen („kann“)Ziel: Deutsches Recht will Abstammung anerkennen, wenn sie nach einem beteiligten Recht besteht„favor filiationis“
Abstammungs-Anfechtungsstatut
Ziel: Begünstigung der wirklichen Abstammung„favor veritatis“
Alternative Anknüpfungen
Jedes Recht nach dem die Abstammung besteht
unwandelbarbzgl Art 19
Beseitigung nach einem Recht genügt, auch wenn sie nach 2 oder 3 der in Art 19 berufenen Rechte besteht!
Kind kann auch nach seinem gew.Aufenthaltsrecht anfechten
Verhindert ordre public-Verstöße, wenn Kind in D lebt: Verwirklichung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung
wandelbarg.Aufenthalt
Elterliche SorgeUmgangsregelungen (auch ggü Dritten) Auskunftsansprüche der Eltern untereinander
Eingriffe (§ 1666 BGB), Umgangseinschränkung, Sorgerechsregelung (§ 1671)
SchutzmaßnahmeMSA
Einklang mit Art 1, 2 MSA
unerkannter Sorgerechtsverlust und Sorgerechtsbeeinflussung durch Aufenthaltsverlegung möglich
Adoptionsstatut
Adoptierender unverheiratet
dessen Heimatrecht
Adoptierender verheiratet(auch, wenn nur ein Ehegatte adoptiert)
Ehewirkungsstatut (nur Art 14 Abs 1, kein gewähltes)
Herstellung einer Verwandtschaftsbeziehung
einerlei, ob Dekret, Vertrag, einseitige WillensE
Voraussetzungen und unmittelbar statusgestaltende Rechtswirkungen
jeweiliges Statut
Weitere familien-, erb- und staatsangehörigkeitsrechtliche Folgen:
Substituierbarkeit in ein anderes Statut
„...Kinder erben...“
„...Adoptivkinder erben...“
jeweiliges Erbstatut bestimmt, wer Erbe wird
Vergleich mit dem Adoptionsstatut entscheidet über Gleichwertigkeit
Adoption als Vorfrage im Namens- und Staatsangehörigkeitsrecht
Unselbständige AnknüpfungNamensstatut bzw betroffener Staat entscheidet, ob Adoption anderen Rechts genügt
insb: Adoption durch Deutsche im Ausland
Anerkennung ausländischer Adoption
Vertragsadoption
Dekretadoption
rechtsgeschäftliche Adoption Registrierung deklaratorisch
Konstitutive ausländische Entscheidung
Wirksamkeitsprüfung nach dem Adoptionsstatut (Art 22)
Anerkennung nach § 16 a FGG (verfahrensrechtlich)
Keine Prüfung, ob das richtige Adoptionsstatut angewendet wurde
daher nur wirksam, wenn alle Tb-Merkmale des Adoptionsstatuts erfüllt
nur ordre public
Wirkungen nur nach im Ausland angewandtem Rechtkeine Transformation in BGB- Adoption
bei deutschem Adoptionsstatut ist jede Vertragsadoption unwirksam: § 1752 Abs 1 BGB
Art. 17 b
Begriff: LPartG – fraglich, ob auch für verschiedengeschlechtliche Formen ausländischen Rechts (zB PACS)
Begründung, Auflösung: Registerrecht (Art 17 b Abs 1 S 1)
Güterrechtliche Beziehungen: Registerrecht (Art 17 b Abs 1 S 1)aber Kappungsgrenze (Art 17 Abs 4) wg. Schutz Art 6 I GG
Namensstatut: Art 10 Abs 2 entsprechend (Art 17 b Abs 2 S 1)
Unterhaltsstatut: Allgemeine Regeln, aber Hilfsanknüpfung an Registerrecht (Art 17 b Abs 1 S 2 Hs 2)
Art. 18 ? – falls Haager Übk1973: Hilfsanknüpfung unzulässig!
Erbstatut: Allgemeine Regeln, aber Hilfsanknüpfung an Registerrecht (Art. 17 b Abs 1 S 2)
Besserstellung ggü Ehegatten und Verletzung von Pflichtteil!
Heimatrecht im Zeitpunkt des Todes
Grundsätzlich einheitlich für gesamten Nachlass
Spaltung durch Rechtswahlnur für deutsche Grundstücke
Spaltung aufgrund renvoizB englisches oder US Erbstatut
Lebzeitige Verfügungen auf Todesfall:Abgrenzung nach Erbstatut strittig
gesetzliche ErbfolgeTestament Erbvertrag
Güterrechtlicher Ausgleich im Todesfall:Ehegüterstatut
aber Art 26 Abs 5
Pflichtteil, NoterbrechtAnnahme, Anfall, Ausschlagung
Übergang von Personengesllschaftsanteilen:Gesellschaftsstatut entscheidet ob vererblich
Erbstatut entscheidet, wer erbt und Pflichtteile
Gesamtstatut
Art 3 Abs 3
Bauernhof in Tirol (TirHöfeO)
Ranch in Texas (lex rei sitae)
Einzelne Nachlassgegenstände
Art 26 Abs 5
Materielles Testamentsstatut
Erbstatut (Art 25): Zulässigkeit letztwilliger Verfügung, Beschränkungen, Pflichtteil...
Nur Sonderanknüpfung für Einzelfragen der materiellen Testamentswirkungen
Abs 5 S 1
Fiktives Erbstatut im Errichtungszeitpunkt
Gültigkeit:TestierfähigkeitErbvertraggms Testament
BindungWiderruflichkeitinsb Erbverträge
keine Beeinflussung konkreter Verfügung durch Statutenwechsel
Abs 5 S 2
Testierfähigkeit zusätzlich abstrakt statutenwechselfest:Einmal erlangte Testierfähigkeit bleibt auch bei Wechsel des Personalstatuts (Verallseitigung)
Art 26 Abs 1-4
Haager TestamentsformÜbk
a) Errichtungsort b) ein Heimatrecht (Errichtung oder Tod) c) ein Wohnsitzd) ein gew. Aufenthalte) lex situs bei Immobilien
favor validitatis testamenti
Art 1 Übk
Formauch Besonderheiten mit Bezug auf Alter, StA etc
zB § 2247 Abs 4
auch Form gemeinschaftlicher Verfügungen
Art 4 Übk
aber nur, soweit materiell zulässig
Art 2 iVm 1 Übk
Widerruf: jede Form des Widerrufstestament
Anpassung/Angleichung
eine Rechtsordnung insgesamt
Regelungsfrage
Vermögensbeteiligung Ehegatte
Normenhäufung
Normenmangel
Güterstatut
Gütertrennung keine Ehegattenerbquote
große Ehegattenerbquote Gütergemeinschaft
unverträgliche Lösung
Normenunverträglichkeit
testamentary trust an deutschem Grundstück
Anpassung: Lösungen
unvereinbar mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen Rechts, insbes Grundrechte
ausreichenderInlansbezug
konforme Grundsätze des eigentlich anwendbaren Rechts
nur ausnahmsweise:Deutsches Recht
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