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Timestamp: 2018-07-18 14:47:48
Document Index: 320428597

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 1360', '§ 1361', '§1360', '§ 114', '§114', 'BGH', '§ 195', '§ 196', 'BGH', '§ 195', '§ 196', '§ 199', '§ 313', '§ 516', '§195', '§196', '§199', '§313', '§516', '§ 1374', '§ 1374', '§ 1374', '§ 1378', '§1374', '§1378', 'BGH', '§ 225', 'BGH', '§ 225', '§225', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 17', 'Art 17', '§ 98', 'Art 5', 'Art 8', 'Art 3', '§ 1933', '§1933', '§ 426', '§ 748', '§426']

18.07.2018 16:18h
Rechtsprechung - Suchergebnis - 18.07.2018 16:47h
Familienrecht - Scheidungsrecht Prozeßrecht
Nach Rechtskraft der Scheidung kann zwischen den geschiedenen Ehegatten kein Anspruch auf Verfahrenskostenvorschuss mehr entstehen (im Anschluss an die Senatsbeschlüsse vom 25. November 2009, XII ZB 46/09, FamRZ 2010, 189 und vom 23. März 2005, XII ZB 13/05, FamRZ 2005, 883 sowie Senatsurteil vom 9. November 1983, IVb ZR 14/83, BGHZ 89, 33 = FamRZ 1984, 148).
BGB § 1360a Abs 4 S 1, § 1361 Abs 4 S 4
Aktenzeichen: XIIZB254/16 Paragraphen: BGB§1360a Datum: 2017-04-12
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Brandenburgisches OLG - AG Brandenburg
15 WF 243/16
Für die Einlegung eines Rechtsmittels eines der im Scheidungsverfahren beteiligten Ehegatten gegen die Festsetzung eines Zwangsgeldes wegen unterbliebener Mitwirkung im Folgesachenverfahren Versorgungsausgleich besteht Anwaltszwang.
FamFG § 114 Abs 1
Aktenzeichen: 15WF243/16 Paragraphen: FamFG§114 Datum: 2017-01-12
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Familienrecht - Scheidungsrecht Sonstiges
BGH - Thüringer OILG - AG Meiningen
1. Der Rückforderungsanspruch, der Schwiegereltern im Fall einer Schwiegerelternschenkung nach Scheitern der Ehe gegenüber dem Schwiegerkind wegen Störung der Geschäftsgrundlage zustehen kann, unterliegt der dreijährigen Verjährungsfrist des § 195 BGB, es sei denn, der Anspruch ist auf Vertragsanpassung nach einer Grundstücksschenkung gerichtet, für den die Verjährungsfrist nach § 196 BGB gilt (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 3. Dezember 2014, XII ZB 181/13, FamRZ 2015, 393).
2. Da das Scheitern der Ehe regelmäßig spätestens mit der Zustellung des Scheidungsantrags zum Ausdruck kommt, liegt die für den Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist erforderliche Kenntnis der Schwiegereltern vom Scheitern der Ehe ihres Kindes jedenfalls dann vor, wenn sie von der Zustellung des Scheidungsantrags Kenntnis erlangt haben oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätten erlangen müssen.
3. Der Beginn der Verjährungsfrist für Rückforderungsansprüche der Schwiegereltern war nicht bis zur Veröffentlichung der Senatsentscheidung vom 3. Februar 2010, XII ZR 189/06 (BGHZ 184, 190 = FamRZ 2010, 958) hinausgeschoben.
BGB § 195, § 196, § 199 Abs 1, § 313 Abs 1, § 516
Aktenzeichen: XIIZB516/14 Paragraphen: BGB§195 BGB§196 BGB§199 BGB§313 BGB§516 Datum: 2015-12-16
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Familienrecht - Scheidungsrecht Zugewinnausgleich
OLG Celle - AG Lüneburg
17 UF 63/15
Abgrenzung von Vermögen und Einkünften im Rahmen des § 1374 Abs. 2 BGB
Werden der Ehefrau mehrere Monate vor Zustellung des Scheidungsantrags des Ehemannes von verschiedenen gemeinnützigen Stiftungen zweckgebunden Geldmittel zur Anschaffung eines zum Transport des gemeinsamen schwerbehinderten Sohnes der Ehegatten geeigneten PKW (VW Caddy) schenkweise zugewandt, so ist der Gesamtbetrag der Zuwendungen (16.900 €) gemäß § 1374 Abs. 2 BGB dem Anfangsvermögen der Ehefrau hinzuzurechnen.
BGB § 1374 Abs 2, § 1378
Aktenzeichen: 17UF63/15 Paragraphen: BGB§1374 BGB§1378 Datum: 2015-07-28
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BGH - OLG Hamm - AG Warendorf
XII ZB 564/12
1. Bloße Fehler der Ausgangsentscheidung wie Rechen- und Methodenfehler, ungenügende Berechnungsgrundlagen, eine fehlerhafte Bestimmung der Ehezeit oder unrichtige Auskünfte der Versorgungsträger eröffnen das Abänderungsverfahren nach § 225 FamFG nicht (Fortführung der Senatsbeschlüsse vom 24. Juli 2013, XII ZB 340/11, BGHZ 198, 91 = FamRZ 2013, 1548 und vom 22. Oktober 2014, XII ZB 323/13, FamRZ 2015, 125).
2. Hat sich der ehezeitbezogene Wert eines Anrechts dagegen durch nachträglich eingetretene Umstände rechtlicher oder tatsächlicher Art rückwirkend wesentlich verändert und findet unter diesen Voraussetzungen in Bezug auf dieses Anrecht ein Abänderungsverfahren statt, sind in der Ausgangsentscheidung enthaltene Fehler bei der Berechnung des Anrechts mit zu korrigieren.
FamFG § 225
Aktenzeichen: XIIZB564/12 Paragraphen: FamFG§225 Datum: 2015-05-27
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Thüringer OVG - AG Erfurt
1 UF 669/14
Ehescheidung: anwendbares Recht bei deutscher und angolanischer Staatsangehörigkeit und gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland
1. Da beide Ehegatten ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, sind - unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit - die deutschen Gerichte nach Art. 3 Abs. 1a EuEheVO zuständig.
2. Haben die Ehegatten keine Rechtswahl getroffen, ist gemäß Art. 8 Buchstabe a Rom IIIVO auf den gemeinsamen gewöhnlichen Aufenthalt abzustellen, so dass deutsches Recht auf das Ehescheidungsverfahren Anwendung findet.
3. Dass auf die Folgesache Versorgungsausgleich deutsches Recht anzuwenden ist, folgt aus Art. 17 Abs. 3 Satz 1 EGBGB.
EGBGBZustG HE Art 17 Abs 3 S 1
FamFG § 98
EUV 1259/2010 Art 5, EUV 1259/2010 Art 8a
EGV 2201/2003 Art 3 Abs 1a
Aktenzeichen: 1UF669/14 Paragraphen: Datum: 2015-04-28
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Nach § 1933 Satz 1 BGB ist das Erbrecht des überlebenden Ehegatten ausgeschlossen, wenn zur Zeit des Versterbens des Erblassers (in formeller Hinsicht) ein Antrag auf Ehescheidung rechtshängig und (in materiell-rechtlicher Hinsicht) dieser Antrag z. Zt. des Erbfalls begründet war. Eine erst nach Eintritt des Erbfalls erklärte und wirksam gewordene Rücknahme des Ehescheidungsantrags ändert nichts mehr am zuvor bereits kraft Gesetzes eingetretenen Ausschluss des Erbrechts.
Aktenzeichen: 2Wx55/14 Paragraphen: BGB§1933 Datum: 2015-03-30
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BGB § 426 Abs 1, § 748
Aktenzeichen: XIIZR160/12 Paragraphen: BGB§426 Datum: 2015-03-25
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