Source: http://www.streifler.de/wertpapiere--_5372.html
Timestamp: 2017-02-22 08:35:33
Document Index: 310707593

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 73', '§ 73', '§ 5', '§ 10', '§ 35', '§ 823', 'EuG', 'BGH', '§ 37', 'BGH', '§ 37', 'BGH', '§ 47', '§ 1', '§ 3', 'EuG']

Wertpapiere - BSP Rechtsanwälte Berlin - Anlegerrecht
Wertpapiere Anwalt für Anlegerrecht - BSP Anwälte in Berlin Mitte
Ein Wertpapier wird allgemein als eine Urkunde definiert, die ein Privatrecht in der Weise verbrieft, dass es ohne diese Urkunde nicht geltend gemacht werden kann. Das Wertpapier kann als Namenspapier oder als Inhaberpapier ausgestaltet sein. Es gibt folgende Arten von Wertpapieren:
Schuldverschreibungen (sie verbriefen den Anspruch auf eine Geldleistung gegen eine bestimmte Person), z.B. Genussscheine, Anleihen, Pfandbriefe, Zertifikate
Aktien (sie verbriefen Mitgliedschaftsrechte an einer Aktiengesellschaft)
Daneben gibt es weitere Finanzinstrumente, die keine Wertpapiere in diesem Sinne sind, die aber in den letzten Jahren besondere Bedeutung erlangt haben. Das sind z.B. Termingeschäfte, Swaps, Optionen und Futures. Dabei handelt es sich um hochspekulative Anlageformen.
Wichtig ist, vor dem Erwerb von Wertpapieren genau zu prüfen, wer Schuldner der verbrieften Forderung ist und ob eine ausreichende Solvenz des Schuldners besteht, gegebenenfalls ob eine Garantie gegeben wurde. Risiken können sich einerseits aus der Person des Schuldners (Solvenz) und andererseits aus der Art und der Wertentwicklung des Wertpapieres selbst ergeben.
Das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) in der aktuellen Fassung nach Umsetzung der MIFID (Markets in Financial Instruments Directive) durch das Finanzmarkt-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (FRUG) in Deutschland zum 01.11.2007 regelt für das Kapitalanlagerecht sehr konkret Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten für die Anbieter von Wertpapieren (Wertpapierdienstleistungsunternehmen). Es bestehen abgestuft nach den einschlägigen Erfahrungen der Kunden, die vorab zu erfragen sind, Informationspflichten, Beratungspflichten, die Pflicht, eine geeignete Anlage zu empfehlen und die Pflicht, das Beratungsgespräch schriftlich zu dokumentieren. Allerdings ist umstritten, ob diesen Vorschriften, die in erster Linie aufsichtsrechtlicher Natur sind, auch anlegerschützende Bedeutung zukommt. Das wird von der Rechtsprechung überwiegend verneint. Um die Beweisnot des Anlegers, die daraus resultiert, dass ein schriftliches Beratungsprotokoll bisher gesetzlich nicht verlangt wurde, zu vermeiden, wurde ab Januar 2010 das Wertpapierhandelsgesetz sowie die Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung geändert. Danach muss jede Bank seit dem 1. Januar 2010 von jedem Anlagegespräch ein Protokoll anfertigen und dem Kunden inklusive Unterschrift des Beraters übergeben. Das soll geschehen, bevor der Kunde einen Vertrag unterschreibt.
Rechtsanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht - BSP Rechtsanwälte in Berlin MitteKapitalmarktrecht: Vermittlung chancenloser Börsentermin- und Optionsgeschäfte
BGH-Urteil vom 22.03.2011 - Az: XI ZR 22-10, XI ZR 22/10 - Anwalt für Kapitalmarktrecht - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteVerjährungsbeginn für deliktischen Anspruch gegen ausländischen Broker wegen Teilnahme an sittenwidrigem Geschäftsmodell eines inländischen Terminoptionsvermittlers
BGH-Versäumnisurteil vom 25.01.2011 (Az: XI ZR 106/09) - S&K Rechtsanwälte in Berlin Mitte Wirksamkeit von Schiedsklauseln in Verträgen ausländischer Broker mit inländischen Verbrauchern
BGH-Urteil vom 08.06.2010 - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteKapitalmarktrecht: Zum Anspruch eines Genussscheininhabers auf Rechenschaftslegung
Ein Genussscheininhaber kann nach allgemeinen Grundsätzen Rechenschaftslegung verlangen, soweit er sie zur Plausibilisierung seines Anspruchs benötigt.Wertpapierrecht: Zum Wertersatzverfall beim Insidergeschäft
Erwirbt ein Beteiligter Insiderpapiere, unterliegt der dadurch erzielte Sondervorteil, nicht jedoch der gesamte Wert der erworbenen Papiere gem. § 73 I 1, § 73a S. 1 StGB dem Wertersatzverfall.Kapitalmarktrecht: Voraussetzungen einer sog. Marktenge
Die Prüfung einer zur Unmaßgeblichkeit des Börsenkurses führenden "Marktenge" orientiert sich an den Kriterien von § 5 IV WpÜG-AngebotsVO.Kapitalmarktrecht: Zur Haftung des Kommissionärs
Der Kommissionär haftet wegen Nichtnennung des Dritten in der Ausführungsanzeige nicht, wenn das geschlossene Wertpapiergeschäft wegen fehlender Marktgerechtigkeit aufgehoben worden ist.Kapitalmarktrecht: Zum Rückzahlungsanspruch des Genusscheininhabers beim Bilanzverlust
Die in § 10 V 1 Nr. 1 KWG aF verlangte Verlustteilnahme steht einem Schadensersatzanspruch gegen die Gesellschaft wegen einer Tätigkeit außerhalb ihres Unternehmensgegenstands nicht entgegen.Bankrecht: Zu den Verhaltensregeln von Wertpapierdienstleistern gegenüber Kunden
Es obliegt der innerstaatlichen Rechtsordnung festzulegen, welche vertraglichen Folgen es hat, wenn eine Wertpapierfirma die Anforderungen der RL 2004/39 nicht erfüllt.Wertpapierübernahme: Zum Schadensersatzanspruch bei Nichtveröffentlichung von Pflichtangeboten
§ 35 II WpÜG ist kein Schutzgesetz i.S.d. § 823 II BGB, wodurch Aktionäre keinen Anspruch auf eine Gegenleistung haben, sollte ein Kontrollerwerber kein Pflichtangebot veröffentlichen.Kapitalmarktrecht: Verspätete Veröffentlichung von Insiderinformationen
Vorlagebeschluss zum EuGH, ob Schadensersatz bei verspäteter Ad-hoc-Mitteilung über vorzeitiges Ausscheiden eines Vorstandsvorsitzenden besteht.Kapitalmarktrecht: BGH zur Haftung für unterbliebene Ad-hoc-Mitteilungen aus § 37b WpHG
BGH-Grundsatzurteil zu Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Haftung wegen unterlassener Ad-hoc-Mitteilungen nach § 37b WpHG-BGH vom 13.12.11-Az:XI ZR 51/10Aufklärungspflicht einer Bank gegenüber Kunden bei Wertpapier-Eigengeschäften der Bank
OLG Karlsruhe-Urteil vom 30.03.2011 (Az: 17 U 133/10)-S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteIrreführende Werbung für Genussscheine und Genussrechte in Flyern und Prospekten
LG Itzehoe-Urteil vom 15.03.2011(Az: 5 O 66/10) - S&K Rechtsanwälte in Berlin Mittefehlerhafte Anlageberatung bei der Empfehlung von einem Bonus – Zertifikat anstelle von Aktien
OLG Hamburg-Urteil vom 28.10.2010 (Az: 6 U 114/09) - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteOmbudsmann der privaten Banken hat Anleger Schadensersatzansprüche zugesprochen
Anwalt für Anlegerrecht - Kapitalmarktrecht - S&K Anwälte in Berlin MitteOffene Immobilienfonds in der Krise
Anwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht - S&K Anwälte in Berlin MitteDurch Aussonderungsrechte (§ 47 InsO) gesicherte Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften (§ 1 Abs. 4 EAEG) sind nicht entschädigungsfähig im Sinn von §§ 3, 4 EAEG.
KG-Urteil vom 25.01.2011 - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteFührt das Gesetzesvorhaben der Bundesregierung gegen Fondsschließungen offener Immobilienfonds zu weiteren Aussetzungen der Anteilrücknahme?
Rechtsanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteBank zu Schadensersatz wegen Zinsswap-Verträgen verurteilt
Anwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht - S&K Anwälte in Berlin MitteKapitalmarktrecht: EuGH: Verbot des Insider-Geschäfts bei Börsengeschäften
Anwalt für Anlegerrecht - S&K Anwälte in Berlin MitteAnlegerrecht: Zulässige Verwendung des Aktienindex als Bezugswert für Optionsscheine - DAX
Anwalt für Anlegerrecht - S&K Anwälte in Berlin MitteKapitalmarktrecht: AG Leipzig: Schadensersatz aufgrund fehlerhafter Beratung
Rechtsberatung zum Anlegerrecht - S&K Rechtsanwälte in Berlin MitteSchadensumfang bei falschen Mitteilungen des Vorstandes einer AG
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