Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/verpflegungsmehraufwand
Timestamp: 2019-10-19 19:56:01
Document Index: 368228171

Matched Legal Cases: ['§ 115', '§ 82', '§ 3', '§ 4', '§ 9', '§ 4']

Verpflegungsmehraufwand | Rechtslupe
Pro­zess­kos­ten­hil­fe – und die Berück­sich­ti­gung eines Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wan­des
Bei der Berech­nung des ein­zu­set­zen­den Ein­kom­mens bleibt ein steu­er­frei­er Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand unbe­rück­sich­tigt. Ein Ver­pfle­gungs­zu­schlag ist vom Ein­kom­men abzu­zie­hen, § 115 Absatz 1 Satz 3 Nr. 1.a) i. V. m. § 82 Absatz 2 Nr. 4 SGB XII und §§ 3 Nr. 16, 9 Absatz 4a EStG, wenn sich aus der vor­ge­leg­ten Abrech­nung ergibt, dass der Ver­pfle­gungs­zu­schlag steu­er­frei
Auch Leih­ar­beit­neh­mern steht Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand nur in den Gren­zen der Drei­mo­nats­frist nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 5 EStG zu. Inso­weit gilt für Leih­ar­beit­neh­mer nichts ande­res als für ande­re aus­wärts täti­ge Arbeit­neh­mer. Nach § 9 Abs. 5 Satz 1 EStG i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Sät­ze 1 und 2 EStG kann ein Arbeit­neh­mer Mehr­auf­wen­dun­gen für sei­ne
Ein selb­stän­di­ger Unter­neh­mens­be­ra­ter, der über Mona­te hin­weg wöchent­lich zwei bis vier Arbeits­ta­ge in dem Betrieb eines Kun­den aus­wärts tätig ist, kann Mehr­auf­wen­dun­gen für sei­ne Ver­pfle­gung nur in den ers­ten drei Mona­ten die­ser Aus­wärts­tä­tig­keit gel­tend machen. Dies gilt auch dann, wenn die Bera­tungs­auf­trä­ge kurz­fris­tig immer wie­der aufs Neue erteilt wer­den. Eine