Source: https://www.schuetzen-ahrem.de/html/satzung.html
Timestamp: 2018-07-20 06:48:56
Document Index: 274261265

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§13', '§13', '§ 26', '§ 26', '§3', '§13', '§3', '§15']

Die Schützenbruderschaft, nachstehend Bruderschaft genannt, führt den Namen „St. Johannes – Schützenbruderschaft 1925 Ahrem e.V.“ Die Bruderschaft hat ihren Sitz in Ahrem. Die Bruderschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Brühl eingetragen.
Die Bruderschaft ist Mitglied im „Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V.“ in Köln und dem „Rheinischen Schützenbund e.V.“ in Düsseldorf.
Der Leitsatz der Bruderschaft lautet: „Glaube, Sitte und Heimat“. Zur Verwirklichung des Leitsatzes verpflichten sich die Mitglieder zu Bekenntnis zum christlichen Glauben und Leben durch:
Eintreten zur christlichen Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben
Liebe zur Heimat und Vaterland durch:
Tätige Nachbarschaftshilfe
Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsbewusstem Bürgersinn
Die Bruderschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung (A.O.77). Die Bruderschaft ist nicht auf wirtschaftliche Vorteile gerichtet; sie erstrebt keinen Gewinn. Die Mittel der Bruderschaft dürfen im gemeinnützigen Einsatz nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Bruderschaft.
Mitglied der Bruderschaft kann jeder werden, der im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist und sich zu den Leitsätzen der Bruderschaft verpflichtet.
Über die Aufnahme eines neuen Mitgliedes sowie die Teilnahme am Königsschießen entscheidet der Vorstand nach bestem Wissen und Gewissen.
Auf Vorschlag des Vorstandes kann die ordentliche Mitgliederversammlung Personen, die sich um die Förderung der Ziele der Bruderschaft hervorragende Verdienste erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.
Der Austritt kann jederzeit schriftlich gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand erklärt werden.
Auf Antrag des geschäftsführenden Vorstandes entscheidet der Vorstand über den Ausschluss eines Mitgliedes. Der Vorstand hat vor seiner Entscheidung dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Der Ausschluss kann nur erfolgen wegen:
Bruderschaftsschädigendem Verhalten, insbesondere gegenüber § 3
selbst verschuldetem Beitragsrückstand von mehr als zwei Jahren
Den Ausschluss eines Mitgliedes hat der geschäftsführende Vorstand auf der nächsten Mitgliederversammlung ohne Nennung der Gründe bekannt zu geben.
Die Mitglieder haben an die Bruderschaft Beiträge zu leisten, deren Höhe durch die ordentliche Mitgliederversammlung festgesetzt werden.
4. Gliederung der Bruderschaft
Die Bruderschaft gliedert sich in:
Jung- und Schülerschützen
Schützen sind weibliche und männliche Mitglieder der Bruderschaft, die das 24. Lebensjahr vollendet haben und sich verpflichten, in Schützentracht
An Veranstaltungen und Festzügen der Bruderschaft und den Pfarrprozessionen,
Festzügen befreundeter Bruderschaft gemäß Einteilung des Vorstandes teil zu nehmen.
Mit Vollendung des 63. Lebensjahres erlischt die Pflicht zur Teilnahme an Festzügen.
Jung- und Schülerschützen sind in der Bruderschaft integriert. Sie führen den Namen „St. Johannes Jungschützen“. Ihre Ordnung regelt das als Anlage 1 zu dieser Satzung gehörende Statut der „St. Johannes Jungschützen“. Jung- und Schülerschützen sind weibliche und männliche Mitglieder der Bruderschaft, die das 24. bzw. 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Inaktive Mitglieder sind alle weiblichen und männlichen Mitglieder der Bruderschaft, die nicht den Schützen (§13) angehören.
5. Organe der Bruderschaft
Zur ordentlichen Mitgliederversammlung gehören alle Mitglieder. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und ihre Beitragspflicht bis einschließlich des der ordentlichen Mitgliederversammlung vorangegangenen Geschäftsjahres, spätestens vor Beginn der ordentlichen Mitgliederversammlung, erfüllt haben.
In allen Angelegenheiten, die die aktiven Schützen (z.B. Beteiligung an Festzügen anderer Bruderschaften, Gestaltung des eigenen Schützenfestes) ist das aktive Stimmrecht auf die aktiven Schützen beschränkt.
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand vorzubereiten und mindestens am Sebastianus -Tag im Januar, spätestens bis zum 15. Februar eines jeden Jahres mit einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung, des Tagungsortes und Beginnes einzuberufen.
Anträge der Mitglieder zur Ergänzung der Tagesordnung sind spätestens acht Tage vor der ordentlichen Mitgliederversammlung dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich einzureichen. Später eingehende Anträge können nicht mehr in die Tagesordnung aufgenommen werden.
Der Vorstand kann bei Bedarf weitere ordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Der Vorstand ist verpflichtet, eine ordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von zwei Wochen einzuberufen, wenn mindestens ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder unter Darlegung der Gründe und unter Formulierung etwaiger Anträge dies schriftlich.
Beschlussfassung von Änderungen dieser Satzung, des Jungschützenstatutes
Begründung und Beendigung von Mitgliedschaften in Vereinen und Verbänden
Beschlussfassung über wesentliche Verpflichtungen, Aufnahme von Krediten und Darlehen über DM 10.000, Baumaßnahmen und sonstigen außergewöhnlichen Planungen und Vorhaben
Verwertung und Veräußerung des Anlagevermögens der Bruderschaft
Wahl von zwei Kassen- und Rechnungsprüfern
Entgegennahme des Berichtes der Kassen- und Rechnungsprüfer
Bestellung von sachbezogenen Ausschlüssen zur Unterstützung der Vorstandsarbeiten
Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorstandsmitgliedern auf Vorschlag des Vorstandes
Jede ordentliche Mitgliederversammlung ist in jedem Fall beschlussfähig. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Satzungs - Änderungen und die Veräußerung und Verwertung des Anlagevermögens der Bruderschaft bedürfen einer zwei Drittel Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Die Auflösung der Bruderschaft bedarf der Zustimmung von neun Zehntel aller stimmberechtigten Mitglieder. Abgestimmt wird grundsätzlich per Handzeichen. Auf Antrag eines Stimmberechtigten ist die Wahl geheim mittels ungekennzeichneter Stimmzettel durch zu führen.
Über Ort und Zeit der ordentlichen Mitgliederversammlung, die Führung der Anwesenheitsliste, die Anträge und Beschlüsse ist vom Geschäftsführer eine Niederschrift zu fertigen und vom Präsidenten oder Sitzungspräsidenten gegen zu zeichnen.
Dem Vorstand gehören als stimmberechtigte Mitglieder an:
der Jungschützenmeister im Range eines Offiziers
die Gruppenoffiziere
Der Vorstand kann durch die ordentliche Mitgliederversammlung um je einen stellvertretenden Geschäftsführer und stellvertretenden Kassierer und Beisitzer für verschiedene Fachbereiche erweitert werden. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Wählbar für den Vorstand sind alle Schützen (§13), die mindestens drei Jahre der Bruderschaft angehören.
der zuständige katholische Pfarrer von Ahrem als geistlicher Präses
der amtierende Schützenkönig oder die amtierende Schützenkönigin
der amtierende Jungschützenkönig oder die amtierende Jungschützenkönigin
Die Amtszeit des Vorstandes beträgt drei Jahre. Scheidet während der Amtszeit ein Vorstandsmitglied aus, ist auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied für die restliche Amtszeit des Vorstandes zu wählen. Bei Rücktritt von mindestens fünf stimmberechtigten Vorstandsmitgliedern hat der Präsident innerhalb eines Monats eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Neuwahl der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder für die restliche Amtszeit des Vorstandes.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Präsident oder der stellvertretende Präsident und die Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse des Vorstandes bedürfen der Zustimmung der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Vorstandsmitglieder. Über die Beschlüsse wird eine Niederschrift gefertigt, die vom Präsidenten oder stellvertretenden Präsidenten und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
Die Sitzungen des Vorstandes finden auf Einladung des Geschäftsführers nach Abstimmung mit dem Präsidenten oder bei dessen Abwesenheit mit dem stellvertretenden Präsidenten nach Bedarf statt. Außerdem sind Sitzungen anzuberaumen, wenn dies von drei stimmberechtigten Vorstandsmitgliedern unter Angabe der zu beratenden Angelegenheit schriftlich beantragt wird.
Der Vorstand beschließt über alle Angelegenheiten soweit nicht die ordentliche Mitgliederversammlung oder der geschäftsführende Vorstand zuständig ist.
die Wahrung des Wesens und der Ziele der Bruderschaft
verdiente Mitglieder dem „Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften“ zur Verleihung von Auszeichnungen des Bundes vorzuschlagen
die Vorbereitung der Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlungen
Personen, die sich um die Förderung der Ziele der Bruderschaft besonders hervorragende Verdienste erworben haben, der Mitgliederversammlung zur Verleihung der Ehrenmitgliedschaft vorzuschlagen
die Durchführung des alljährlich am St. Johannes- Tag (24. Juni) bzw. an dem auf diesen Tag folgenden Sonntag stattfindenden Schützenfestes
die Leitung des alljährlich stattfindenden Ausschießens der Würdenträger der Bruderschaft gemäß den in der Anlage 2 zu dieser Satzung festgelegten Regeln
die Durchführung der schießsportlichen Wettbewerbe
die Durchführung sonstiger geselliger Veranstaltungen der Bruderschaft
darauf zu achten, dass die alten Besitztümer der Bruderschaft auf das sorgfältigste aufbewahrt werden und bei Neuanschaffungen von Fahnen, Silber und Urkunden Fachleute zugezogen werden
Der Präsident, der stellvertretende Präsident, der Geschäftsführer, und der Kassierer bilden den gesetzlichen (geschäftsführenden) Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Präsident oder der stellvertretende Präsident und ein weiteres Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes sind befugt, die „St. Johannes – Schützenbruderschaft 1925 Ahrem e.V.“ gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Die Amtsdauer des geschäftsführenden Vorstandes im Sinne des § 26 BGB endet mit der Eintragung des neuen geschäftsführenden Vorstandes in das Vereinsregister. Die Neueintragung ist unverzüglich nach der Wahl zu veranlassen.
Der geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte der Bruderschaft. Er bereitet die Sitzungen des Vorstandes vor, führt die Beschlüsse der ordentlichen Mitgliederversammlung und des Vorstandes durch und achtet darauf, dass zu den übrigen Ortsvereinen ein gutes Einvernehmen besteht und Veranstaltungen der Bruderschaft nicht mit Veranstaltungen anderer Ortsvereine zusammenfallen.
6. Veranstaltungen der Bruderschaft
Die Bruderschaft veranstaltet:
am St. Johannes- Tag (24. Juni) oder an dem auf diesen Tag folgenden Sonntag das Schützenfest
das Schützenkönig-, Jungschützenkönig-, Schülerkönig-, Schülerprinzenschießen
sonstige gesellige Veranstaltungen
Die Ausrichtung und Durchführung dieser Veranstaltungen obliegen dem Vorstand. Zum Schützenfest und St. Sebastianus – Fest lässt die Bruderschaft eine Heilige Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft lesen.
Bei Auflösung der Bruderschaft durch Beschluss der ordentlichen Mitgliederversammlung fällt
das Barvermögen der Bruderschaft an die katholische Pfarre St. Johannes in Erftstadt – Ahrem mit der Maßgabe der Anlage bei einem öffentlich-rechtlichen Kreditinstitut. Die Zinsen des Barvermögens fallen der Pfarre zu. Fahnen, Königssilber, Urkunden, Protokollbücher werden der Pfarre zur Aufbewahrung übergeben.
Das Anlagevermögen der Bruderschaft ebenfalls an die katholische Pfarre St. Johannes in Erftstadt – Ahrem mit der Maßgabe der Unveräußerlichkeit. Die Einkünfte aus dem Anlagevermögen sind zur Unterhaltung der Gebäulichkeiten zu verwenden.
Bei Neugründung einer Schützenbruderschaft sind das Barvermögen, die Fahnen, das Königssilber, die Urkunden, die Protokollbücher und das Anlagevermögen an die neue Schützenbruderschaft wieder zu übertragen.
Diese Satzung wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung am 30. Mai 1985 in Erftstadt – Ahrem angenommen und tritt unter gleichzeitiger Aufhebung früherer Satzungen mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Alle Satzungs - Änderungen, die bis Ende 2003 beschlossen wurden, sind in dieser Satzung berücksichtigt.
Anlage 1 zur Satzung der „St. Johannes – Schützenbruderschaft 1925 Ahrem e.V.
Jungschützenstatut
Jung- und Schülerschützen sind in der Bruderschaft integriert. Sie führen den Namen „St. Johannes Jungschützen“.
Die Jungschützen bekennen sich zum Leitsatz der Bruderschaft „Glaube, Sitte, Heimat“ (§3 der Satzung). Darüber hinausfördern sie den Schießsport und die Erziehung zur körperlichen und charakterlichen Selbstbeherrschung.
Den Jungschützen gehören an als
Schülerschützen: alle Jungen und Mädchen der Bruderschaft bis zum vollendeten 15. Lebensjahr.
Jungschützen: alle weiblichen und männlichen Mitglieder der Bruderschaft bis zum vollendeten 24. Lebensjahr
Die Jungschützen werden im Vorstand der Bruderschaft durch den Jungschützenmeister vertreten. Der Jungschützenmeister trägt Sorge für eine jugendgemäße Ausübung des Schießsports. Er wird dabei vom Vorstand der Bruderschaft, insbesondere vom Schießmeister, in geeigneter Weise unterstützt.
Die Jungschützen wählen aus dem Kreis der Schützen (§13 der Satzung) den Jungschützenmeister und schlagen ihn der ordentlichen Mitgliederversammlung zur Bestätigung vor. Die Wahl wird zusammen mit der Vorstandswahl durchgeführt. Die Amtszeit des Jungschützenmeisters beträgt 3 Jahre.
Scheidet der Jungschützenmeister vor Ablauf seiner Amtszeit aus seinem Amt aus, wählen die Jungschützen auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung für die restliche Amtszeit einen neuen Jungschützenmeister und schlagen ihn der gleichen Mitgliederversammlung zur Bestätigung vor. Bis zur Neuwahl des Jungschützenmeisters werden die Jungschützen im Vorstand der Bruderschaft durch den Schießmeister vertreten.
Alljährlich zum Schützenfest wird unter den
Schülerschützen, die das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, der Schülerprinz und die Schülerprinzessin
Schülerschützen, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, der Schülerkönig oder die Schülerkönigin ausgeschossen
Jungschützen der Jungschützenkönig oder die Jungschützenkönigin entsprechend den in der Anlage 2 zur Satzung festgelegten Regeln ausgeschossen.
Die Jungschützen nehmen in ihrer Tracht an Veranstaltungen und Festzügen der Bruderschaft, den Pfarrprozessionen und an Festzügen befreundeter Bruderschaften teil.
Dieses Statut wurde auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 30.Mai 1985 in Erftstadt – Ahrem angenommen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Anlage 2 zur Satzung der „St. Johannes – Schützenbruderschaft 1925 Ahrem e.V.“
Regeln für das Ausschießen der Würdenträger der Bruderschaft und Verpflichtungen der Würdenträger gegenüber der Bruderschaft
Der Vorstand der Bruderschaft beauftragt spätestens 14 Tage vor Beginn des Schützenfestes drei Vorstandsmitglieder mit dem Ausschießen des
Schützenkönigs oder der Schützenkönigin
Jungschützenkönigs oder der Jungschützenkönigin
Schülerkönigs oder der Schülerkönigin
Schülerprinz und der Schülerprinzessin
Das Ausschießen erfolgt am Hochstand.
Schützenkönig oder Schützenkönigin
Um die Würde des Schützenkönigs oder der Schützenkönigin können sich alle Mitglieder der Bruderschaft bewerben, die
das 24. Lebensjahr vollendet haben
zwei Jahre der Bruderschaft angehören
sich zum Leitsatz der Bruderschaft bekennen (§3 der Satzung)
und in Schützentracht and den Festzügen befreundeter Bruderschaften und am eigenen Schützenfest teilnehmen
als inaktives Mitglied (§15 der Satzung) bereit sind, während der Königszeit an Veranstaltungen und Festzügen der Bruderschaft, den Pfarrprozessionen und gemäß Einteilung des Vorstandes an Festzügen der befreundeten Bruderschaften in Schützentracht teilzunehmen
Um die Würde des Schützenkönigs oder Schützenkönigin können sich nicht bewerben die inaktiven Mitglieder, die außerdem in einer anderen Bruderschaft aktives oder inaktives Mitglied sind.
Jungschützenkönig oder der Jungschützenkönigin
Um die Würde des Jungschützenkönigs oder der Jungschützenkönigin können sich alle Mitglieder der Bruderschaft bewerben, die
Schülerkönig oder die Schülerkönigin
Um die Würde des Schülerkönigs oder der Schülerkönigin können sich alle Mitglieder der Bruderschaft bewerben, die
das 10. Lebensjahr vollendet haben
noch nicht das 15. Lebensjahr vollendet haben
bis zum 31.12. des Vorjahres Mitglied wurden
Um die Würde des Schülerprinzen und der Schülerprinzessin können sich alle Mitglieder der Bruderschaft bewerben, die
das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
Ablauf des Aufrufs:
Der geschäftsführende Vorstand stellt bis Schützenfest – Sonntag alle berechtigten und die Voraussetzung erfüllenden Schützen, Jungschützen, Schülerschützen in fünf getrennten Listen zusammen. Die Liste der Schützen ist um die inaktiven Mitglieder zu ergänzen, die bis spätestens dem Sonntag vor dem Schützenfest dem Präsidenten oder stellvertretenden Präsidenten schriftlich eine Bewerbung angezeigt haben und die Voraussetzungen gemäß Punkt 2.1 erfüllen. Jedem Bewerber ist eine Ordnungsziffer zu zuordnen. Die Listen werden einem mit der Durchführung beauftragten Vorstandsmitglied zu Beginn des Wettbewerbs ausgehändigt. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder erhalten zu Beginn des Wettbewerbs einen Beutel, in dem die Kärtchen mit den Ordnungsziffern der Bewerber enthalten sind.
Aus dem Beutel wird von einem der beiden Vorstandsmitglieder verdeckt einzeln die Kärtchen gezogen, über die Ordnungsziffer in der Liste der Bewerber ermittelt und aufgerufen. Anschließend ist das Kärtchen in einem zweiten Beutel für die weiteren Durchgänge zurückzulegen. Verzichtet ein Bewerber, wird er für die weiteren Durchgänge ausgeschlossen. Abwesenheit bei Aufruf bedeutet Verzicht.
Jeder Wettbewerb wird mit dem Ehrenschuss des amtierenden Würdenträgers eröffnet. Jeder Würdenträger kann sich frühestens im dritten Jahr nach Ablauf seiner Königszeit erneut bewerben.
Stichtag für die Altersgrenzen ist der 01.01. des jeweiligen Jahres. Inaktive Mitglieder, die sich um die Königswürde bewerben wollen, teilen ihre Absicht bis spätestens dem Sonntag vor dem Schützenfest – Sonntag dem Präsidenten oder stellvertretenden Präsidenten mit.
Verpflichtungen der Würdenträger gegenüber der Bruderschaft:
Der Schützenkönig oder die Schützenkönigin ist der Repräsentant der Bruderschaft und verpflichtet sich:
die Bruderschaft würdig zu repräsentieren
am Gedächtnistag des Hl. Sebastianus der Bruderschaft ein Königsessen zu geben
die Königskette mit einer Plakette in angemessener Form zu ergänzen
im Interesse der Bruderschaft seine Aufwendungen auf das Notwendigste zu beschränken
Der Schützenkönig oder die Schützenkönigin erhält von der Bruderschaft einen Zuschuss zu den Unkosten. Die Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.
Jungschützenkönig-/in, Schülerkönig-/in, Schülerprinz-/essin
Außer einem würdigen Verhalten bestehen für die Würdenträger keine Verpflichtungen gegenüber der Bruderschaft. Lediglich kann der Jungschützenkönig oder die Jungschützenkönigen die Jungschützenkette mit einer Plakette in angemessener Form zu ergänzen. Unangemessene Ausgaben sind zu unterlassen und diesbezügliche Weisungen des Vorstandes zu befolgen.
Die Ketten der anderen Würdenträger können auf Wunsch der Würdenträger auf seine Kosten durch die Bruderschaft mit Erinnerungsplaketten versehen werden.
Diese Regeln wurden auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 30.Mai 1985 in Erftstadt – Ahrem angenommen und treten mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.