Source: https://cdudo.de/vereinigungen/frauen-union/fu-dortmund-%C2%A7219a-bleibt-bestehen/
Timestamp: 2019-04-18 23:21:32
Document Index: 171316793

Matched Legal Cases: ['§219', '§219', '§ 219', '§ 219', '§219', '§13']

FU Dortmund: §219a bleibt bestehen! - CDU Dortmund
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DortmundFrauen UnionVereinigungen
KGF 14. Dezember 2018
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Der Paragraf 219 a StGB bleibt bestehen!
Die Frauen Union der CDU Dortmund begrüßt ausdrücklich den gefundenen Kompromiss, am § 219 a StGB festzuhalten und gleichzeitig die unabhängigen Beratungs- und Informationsangebote zu verbessern.
Neben den bestehenden Beratungsangeboten sollen neutrale, qualitätsgesicherte Informationen in Zukunft auch von staatlichen Stellen aus im Internet zur Verfügung gestellt werden. Die Bundesärztekammer und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sollen damit beauftragt werden, entsprechende Kontaktdaten für die Betroffenen zusammenzustellen und zugänglich zu machen. Zudem soll die Qualität der medizinischen Betreuung der Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruchdurchführen lassen, weiter gesteigert und standardisiert werden. Ein Schwerpunkt wird in Zukunft auf der Erforschung und Behandlung der seelischen Auswirkungen von Schwangerschaftsabbrüchen für die betroffenen Frauen liegen.
Das im § 219 a StGB beschriebene Werbungsverbot bleibt unangetastet.
Dazu unsere Vorsitzende Dr. Angela Frommeyer: „Der Schutz ungeborenen Lebens ist für uns Christdemokraten unumstößlich. Rechtlicher Schutz gebührt dem Ungeborenen auch gegenüber seiner Mutter. Gleichwohl hat jede schwangere Frau ein Recht auf Schutz und Achtung ihrer Menschenwürde sowie auf körperliche und geistige Unversehrtheit. In diesem schwerwiegenden und für die Frauen sehr belastenden Konfliktfeld steht die verpflichtende Beratung für uns an erster Stelle. Ein Schwangerschaftsabbruch kann und darf in seiner Bedeutung nicht mit anderen medizinischen Behandlungen gleichgesetzt und von Ärztinnen und Ärzten deshalb auch nicht wie ein ästhetischer Eingriff oder eine Routineuntersuchung beworben werden,“ so Dr. Frommeyer weiter.
Die genannten Maßnahmen, die im Januar 2019 in einem Gesetzesentwurf zur Ergänzung des §219 a Strafgesetzbuch sowie zur Änderung des§13 Schwangerschaftskonfliktgesetz eingebracht werden , halten aus Sicht der Frauen Union der CDU Dortmund zwischen einer wertungsfreien und achtsamen Beratung der in eine Notlage geratenen Frauen und dem Schutz des ungeborenen Lebens in angemessener Weise die Waage.