Source: http://www.zbgr.ch/deu/inh.php?Jahrgang=90&Heft=2
Timestamp: 2019-03-20 16:30:32
Document Index: 3238756

Matched Legal Cases: ['Art. 216', '§ 28', 'Art. 682', 'Art. 119', 'BGE', 'Art. 672', 'Art. 672']

Heft Nr. 2/2009 – 90. Jahrgang (Heft bestellen) Seite
Abhandlung Le contrôle de l'interprétation des servitudes par le Tribunal fédéral
Hohl Fabienne, Dr en droit, Présidente de la IIe Cour de droit civil du Tribunal fédéral, Lausanne 73
Abhandlung La mention du trust au registre foncier
Foëx Bénédict, Dr en droit et professeur à l'Université de Genève 81
Abhandlung Le rejet des requisitions d'inscription
Mooser Michel, Dr en droit et professeur titulaire à l'Université de Fribourg, notaire, Bulle 91
Abhandlung Gedanken zum öffentlichen Glauben des Grundbuchs
Schmid Jürg, a. Notariatsinspektor des Kantons Zürich und Lehrbeauftragter an der Universität Zürich, Volketswil 111
Unentgeltliches Vorkaufsrecht. Erfordernis der Teilnahme des Vorkaufsberechtigten an der öffentlichen Beurkundung. 120
OR Art. 216 Abs. 2; BeurkG LU § 28. Unentgeltliches Vorkaufsrecht; Erfordernis der Teilnahme des Vorkaufsberechtigten an der öffentlichen Beurkundung.
OBERGERICHT, Justizkommission, Entscheid vom 16. Mai 2006 ( ZBJV 143 S. 296).
Gesetzliches Vorkaufsrecht im Baurechtsverhältnis. Ist nur eine Teilfläche mit dem Baurecht belastet, kann das Vorkaufsrecht nur bezüglich dieser Teilfläche ausgeübt werden. 124
Gesetzliches Vorkaufsrecht im Baurechtsverhältnis (Art. 682 Abs. 2 ZGB).
1. Ist die Ausübung des Baurechts auf einen Teil des belasteten Grundstücks beschränkt, besteht beim Verkauf des belas­teten Grundstücks ein Vorkaufsrecht des Inhabers des Baurechts nur an der durch die Ausübung des Baurechts in Anspruch genommenen Grundstücksfläche und erstreckt sich das Vorkaufsrecht nicht auch auf die durch das Baurecht nicht beanspruchte Teilfläche des belasteten Grundstücks (Erw. 3 f.).
2. Verlangt der vorkaufsberechtigte Baurechtsinhaber die Übertragung des ganzen belasteten Grundstücks und nicht bloss der von der Ausübung des Baurechts in Anspruch genommenen Teilfläche, kann ihm aufgrund der Dispositionsmaxime (Art. 119 ZPO) nicht bloss diese ein aliud darstellende Teilfläche zugesprochen werden, sondern es ist die Klage vollumfänglich abzuweisen (Erw. 5 b).
KANTONSGERICHT, Urteil vom 13. Juni 2005 (PKG 2005 Nr. 3 S. 19).
Details einblendenDetails ausblenden BGE 134 III 147
Gesetzliches Grundpfandrecht – analog eines Bauhandwerkerpfandrechtes – zur Sicherstellung der Entschädigung für Bau auf fremdem Boden. 132
ZGB Art. 672 Abs. 1 und 837 Abs. 1 Ziff. 3; Entschädigung für Bau auf fremdem Boden; gesetzliches Grundpfandrecht.
Zur Sicherung der Entschädigung gemäss Art. 672 Abs. 1 ZGB steht dem Anspruchsberechtigten, der mit dem Einverständnis des Grundeigentümers und im Vertrauen darauf gebaut hat, er werde das Grundstück erwerben können, ein – dem Bauhandwerkerpfandrecht analoges – gesetzliches Pfandrecht zu (Erw. 4).
BUNDESGERICHT, II. zivilrechtliche Abteilung, Auszug aus dem Urteil vom 6. Dezember 2007 i.S. E gegen F AG und F AG gegen E (Beschwerden in Zivilsachen) (5A_160 2007/5A_161/207).