Source: https://anwalt-kg.de/reputationsrecht/google-bewertung-entfernen-und-loeschen-lassen-3/
Timestamp: 2020-02-19 04:30:34
Document Index: 220607985

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 3', '§ 2']

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Rechtswidrige Google Bewertungen müssen nicht hingenommen werden. Lassen Sie Ihren Anspruch auf Entfernung einer schlechten Google Bewertung von einer auf Reputationsrecht spezialisierten Kanzlei durchsetzen – nach kostenfreier Überprüfung.
9 von 10 Kunden an Bewertungen im Internet, wenn sie nach einem Produkt oder einer Dienstleistung recherchieren (Splendid Research – Online-Bewertungsportal Monitor 2019).
92 % aller Suchanfragen werden in Deutschland über die Google-Suche vorgenommen (Statista vom 16.10.2018).
60 % aller Internetnutzer haben mindestens einmal die Bewertungsfunktion von Google Maps benutzt (Splendid Research – Online-Bewertungsportal Monitor 2019).
Google hat damit die mit Abstand führende Rolle bei den bundesweiten Recherchen. Die Relevanz von Google ist mittlerweile so weitreichend, dass das Wort „Googlen“ auch zum Synonym für Suchen oder Recherchieren geworden ist.
Die Google-Suche nimmt mit einen Marktanteil von 92 % aller Suchanfragen die führende Rolle ein
60 % aller Internetnutzer haben die Bewertungsfunktion von Google Maps bereits genutzt
Wird die Google Bewertung entfernt, bessert sich Ihre Reputation bei Kunden, Patienten oder Auftraggebern
Unwahre oder beleidigende Google Bewertungen können gelöscht werden
Die Erfolgsaussicht des Vorgehens gegen eine Google Bewertung wird kostenfrei überprüft
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Eine positive Reputation im Internet durch gute Google Bewertungen
Google Bewertungen haben einen besonders gewichtigen Einfluss auf den Gewinn und die Bindung von Kunden, Patienten oder Mandanten. Sie haben damit einen direkten Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens, Selbstständigen oder Freiberuflers. Eine gute Reputation im Internet ist deshalb unverzichtbar.
Video – Negative Google-Bewertungen löschen lassen
Eine negative Bewertung auf Google kann von jedem, der ein Google Plus Konto (G+, Google+, Google Places) hat, abgegeben werden. Die Einrichtung und Führung des Kontos ist kostenfrei. Bewertungen bestehen dabei aus Sternen (1 = am schlechtesten / 5 = am besten) sowie einer Rezension zur Beschreibung. Die Bewertung erscheint unter dem Namen des Google Plus Profils des Bewerters. Anonyme Bewertungen sind nicht zulässig, wenn der Verfasser unter einem Fremden Namen auftritt und den Eindruck erweckt, er sei eine andere Person. Phantasienamen, die keinen „Identitätsdiebstahl“ darstellen, sind zulässig. Früher konnten auch anonyme Bewertungen veröffentlicht werden, die unter dem Namen „Ein Google-Nutzer“ erschienen. Die Rezensionen werden dabei auf den Google My Business Profilen der Bewerteten hinterlassen. Diese sind über die Google-Suche rechts neben den Ergebnissen der organischen Suche oder auf Google-Maps auffindbar.
Bewertung können von Google auf Aufforderung entfernt werden, wenn sie gegen die internen Richtlinien oder das Gesetz verstößt.
Eine eigene Kontaktaufnahme mit Google gestaltet sich meistens schwierig. Die meisten Mandanten klicken das „Missbrauch-melden-Fähnchen„, füllen das jeweilige Formular aus und senden Google eine Nachricht. In den meisten Fällen kommt keinerlei Rückmeldung oder die Aussage, dass ein Verfahren mangels „offensichtlichen Rechtsverstoß“ nicht eingeleitet wird – was im Kern meistens gar nicht zutrifft. Betroffenen wird dabei bereits das Auffinden des zuständigen Ansprechpartners nicht transparent gemacht. Nicht zuständig ist die Google Germany GmbH mit Sitz in Hamburg – sie ist nicht Betreiberin des Google My Business Dienstes. Wir kontaktieren deshalb unmittelbar die nach NetzDG für Rechtsfragen zuständige Stelle des Betreibers Google LLC mit einer anwaltlichen Aufforderung („notice-and-take-down-letter“). Insgesamt wird vermutet, dass Portalbetreiber eine Kontaktaufnahme oft bewusst komplex gestalten, um die Anzahl der Anfragen so gering wie möglich zu halten.
Sind Sie Opfer einer falschen Google Bewertung geworden, stellen sich schnell Fragen wie: Kann ich diese Bewertung loswerden? Kann ich sie löschen lassen? Und wenn ja, wie geht das?
Unerlaubte Bewertungen können in drei einfachen und schnellen Schritten gelöscht werden.
1. Bewertung bei Google MyBusiness melden
Der erste Schritt zur Entfernung Ihrer negativen Bewertung bei Google ist meistens, die Meldung bei Google selbst. Dazu gehen Sie wie folgt vor:
1. Melden Sie sich bei Google My Business an
2. Öffnen Sie die gewünschte Filiale bzw. Firma für die Sie eine Bewertung entfernt haben wollen
3. Klicken Sie im Menü auf den Schalter „Rezensionen“
4. Haben Sie die falsche Bewertung gefunden, klicken sie auf die 3 Punkte rechts am Rand
5. Melden Sie die Bewertung als unangemessen.
Nachdem Sie diese Schritte durchlaufen haben werden Sie von Google zu einem Formular weitergeleitet, in welchem Sie beschreiben können, warum Google die Bewertung löschen soll. Google überprüft die Bewertung und entfernt sie, sollte es sich um einen nachweisbaren Verstoß handeln.
Häufig dauert die Bearbeitung durch Google sehr lange. Es kann daher ratsam sein direkt weitere Möglichkeiten auszutesten.
2. Bewertung bei Google Maps beanstanden
Eine zweite Möglichkeit schnell und einfach gegen falsche Bewertungen vorzugehen, ist diese bei Google Maps zu melden.
1. Öffnen Sie dazu Google Maps im Browser
2. Suchen Sie nach Ihrem Unternehmen
3. Haben Sie die negative Bewertung gefunden klicken Sie auf das kleine Fähnchen um die Bewertung zu beanstanden
4. Drücken Sie auch hier auf „als unangemessen melden“
Genau wie bei Google My Business werden Sie zu einem Formular weitergeleitet, welches Sie entsprechend ausfüllen.
3. Anwaltliche Entfernung einer schlechten Google Bewertung
In den meisten Fällen reagiert Google nicht auf eine Beschwerde von Mandanten. Erfahrungsgemäß erfolgt eine Löschung erst auf anwaltlichen Druck. Dies sind die Schritte eines anwaltlichen Vorgehens gegen Google:
Machen Sie zur Beweissicherung einen Screenshot von der negativen Google Bewertung und lassen Sie uns diesen zukommen – mittels Formular per E-Mail oder über unser Kontaktformular. Gerne können Sie uns auch zu einer kostenfreien Erstberatung anrufen.
Als erstes prüfen wir kostenfrei, ob die Google Bewertung gegen die Google-Richtlinien oder das allgemeine Persönlichkeitsrecht verstößt. Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, gehen wir gegen Google vor. Sollten die Voraussetzungen nicht gegeben sein, entstehen Ihnen keine Kosten. Wir kontaktieren Sie mit unserem Ergebnis.
Nach unserer kostenfreien Überprüfung senden Sie uns die ausgefüllte Beauftragung und Vollmacht per E-Mail (unternehmer@anwalt-kg.de), per Fax (0221-67770059) oder per Post zu.
Nach Eingang unserer Mandatierung fordern wir Google schnellstmöglich zur Löschung der schlechten Bewertung auf („notice-and-take-down-letter„). Die Aufforderung wird von uns in Übereinstimmung mit den Blogspot-Kriterien des BGH gestaltet.
Sehr häufig löscht und entfernt Google bereits nach dem ersten anwaltlichen Anschreiben die unberechtigte Bewertung. Anderenfalls übernehmen wir das gerichtliche Vorgehen gegen Google oder den Bewerter selbst. Wir erarbeiten eine gemeinsame Strategie und setzen diese anwaltlich für Sie durch.
Ist die negative Google-Bewertung entfernt, gehen wir auf Wunsch gegen den Verfasser vor, um einen angemessenen Schadensersatz zu erhalten und weitere negative Bewertungen auf Google zu verhindern (Unterlassungserklärung).
Sind Ihnen als Bewerteten die Kontaktdaten des Verfassers unbekannt, verlaufen Schritte gegen den Verfasser oftmals ergebnislos. In den meisten Fällen kontaktieren Betroffene Google, indem sie das Missbrauch-melden-Fähnchen nutzen. Eine Anfrage wird oft entweder nicht bearbeitet oder nach einiger Zeit mit dem Kommentar abgelehnt, dass kein offensichtlicher Rechtsverstoß vorliegt – diese Aussage trifft meistens im Kern gar nicht zu. Google selbst ist nur in Ausnahmefällen verpflichtet, bei der Identifizierung der Verfasser Hilfestellung zu geben. Es muss eine langwierig nachzuweisende Straftat (Betrug, Verleumdung) vorliegen. Erst dann ist Google auf staatsanwaltliche Anfrage verpflichtet, die Daten des Bewerters zur Verfügung zu stellen. Google stellt die Daten ihrer Nutzer aus Datenschutzgründen nicht freiwillig zur Verfügung. Ihr Geschäftsmodell von Google beruht gerade darauf, die Bewertung von Waren und Dienstleistungen zu ermöglichen, ohne die Identiät der Bewerter preiszugeben. Würden Verfasser ihre Identifizierung befürchten müssen, so würden wahrscheinlich viele dieser Personen keine Bewertungen auf Google abgeben.
Tatsachenbehauptungen sind beweisbar. Sie geben eine Aussage über objektive Umstände in der Wirklichkeit wieder. Eine Tatsachenbehauptung ist deshalb entweder wahr oder falsch. Sie enthält keine persönliche (subjektive) Wertung (beispielsweise Urteil des BGH vom 22. September 2009 – VI ZR 19/08). Unwahre Google-Bewertungen sind verboten und müssen gelöscht werden. Als Unwahr gilt auch das Weglassen wichtiger Details.
Dasselbe gilt nach Auffassung des Landgerichts Hamburg auch, wenn jemand kommentarlos eine Ein-Stern-Bewertung auf Google abgibt (LG Hamburg, Urteil vom 12.01.2018 (Az. 324 O 63/17)). Eine Ein-Stern-Bewertung drückt die negative Meinung des Verfassers aus. Gleichzeitig rechtfertigt die Kommentarlosigkeit den Zweifel an der Kundeneigenschaft. Google ist nach dieser Rechtsprechung verpflichtet, eine Nachprüfung der Kundeneigenschaft des Bewertenden durchzuführen. Dasselbe gilt auch für Bewertungen mit zwei Sternen. Ab einer Drei-Stern-Bewertung muss es einen negativen Begleittext in Form einer beleidigenden (oder unwahren) Rezension geben.
Die häufigsten Formen der verbotenen oder rechtswidrigen Google Bewertungen sind:
1. Bewertung mit einem Stern, ohne Text
Google Bewertungen mit nur einem Stern und keinem Text sind grundsätzlich erlaubte Meinungsäußerungen.
Ausgenommen davon sind Fälle, in denen der Bewerter anonym auftritt, oder Ihnen nicht bekannt ist. Das Portal hat dann eine Prüfpflicht hinsichtlich der Tatsachenbasis der Bewertung (BGH, Urteil vom 01.03.2016 – VI ZR 34/15).
2. Bewertung mit einem Stern, unwahre Aussage
Wenn die Google Bewertung unwahr ist oder sich eine Meinung auf einen falschen Sachverhalt stützt, so ist sie ebenfalls zu löschen. Unwahre Tatsachenbehauptungen verstoßen gegen Ihr Persönlichkeitsrecht und müssen nicht hingenommen werden.
3. Bewertung mit einem Stern, Beleidigung
Beleidigende Bewertungen sind von Google schon wegen der Vorschriften der DSGVO zu entfernen. Darüberhinaus verletzen sie auch Ihr Persönlichkeitsrecht und sind angreifbar.
Um gegen eine negative Google-Bewertung vorzugehen können Sie zunächst selbst zur Tat schreiten. Wenn dies keinen Erfolg bringt, beauftragen Sie einen spezialisierten Fachanwalt. Das sind unsere Mittel gegen negative Bewertungen:
Anschreiben von Google
Jede unsere Dienstleistungen beginnt mit einer kostenlosen Erstberatung. Wir rufen den Interessenten zur gewünschten zeit an und besprechen den Fall. dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Geschichte des Sachverhalts, und darauf, was bereits von Ihnen gegen die Bewertung getan wurde. Nach der ausführlichen Beratung können wir Ihnen genau darlegen, wie Sie am besten vorgehen. Meistens raten wir zu einem Notice-and-take-down-letter gegen Google. Es kann aber auch Fälle geben in denen es besser ist freundlich auf die Bewertung zu erwidern und seine Sicht der Dinge darzulegen, oder im gegenteil direkt vor Gericht zu ziehen.
2. Anschreiben an Google
Wenn wir für Sie gegen Google vorgehen verfassen wir ein sogenanntes Notice-And-Take-Down-Letter. Dieses Anschreiben dient dazu Google darauf aufmerksam zu machen, dass eine negative und rechtswidrige Bewertung vorliegt, und darzulegen warum diese Bewertung gelöscht werden muss. Dabei nutzen wir die Rechtsprechung des BGH. Dieser hat im „Blog-Spot“ Urteil Kriterien aufgestellt, nach welchen Portale dazu verpflichtet sind, Bewertungen zu löschen, welche gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht verstoßen.
Google leitet in den meisten Fällen unser Anschreiben (NATDL) an den Bewerter weiter. Antwortet dieser nicht, oder kann er unsere Darlegung nicht widerlegen, so wird die Bewertung durch Google entfernt.
In unserem Anschreiben setzen wir Google eine Frist von drei Wochen um die Bewertung zu löschen. Reagiert Google nicht, oder wird unsere Aufforderung die Bewertung zu löschen abgelehnt, so schreiben wir Google erneut an. In diesem zweiten Schreiben Mahnen wir die Einhaltung der Blogspot-Kriterien an und weisen auf die möglichen rechtlichen Folgen bei nicht-Beachtung hin. Dadurch kann meistens ein weiterer juristischer Nachdruck verliehen werden.
Sollte die Bewertung auch nach Anmahnung nicht gelöscht werden, so gehen wir den Weg der Klage. Dafür wird eine erneute Beratung mit einem unserer Fachanwälte organisiert. Dieser berät Sie zu den Erfolgschance des gerichtlichen Vorgehens, den Kosten, und dem Verfahren an sich. Sollten Sie sich nach der Beratung dazu entscheiden klagen zu wollen, so werden wir für Sie vor Gericht ein Urteil erstreiten. Dabei besteht die Möglichkeit auf Beseitigung/Unterlassen oder auch auf Schadensersatz zu klagen. Zu beachten ist jedoch, dass Schadensersatz nur verlangt werden kann, wenn der Schaden genau beziffert wird. Dies ist regelmäßig nicht der Fall bei Vermögenseinbußen durch Rufschädigung.
Senden Sie uns den Text Ihrer Google-Bewertung samt Link und Ihrer Beschreibung des Sachverhalts per E-Mail (unternehmer@anwalt-kg.de) zu. Alternativ können Sie uns die Bewertung über unser Kontaktformular zusenden oder uns zu einer kostenfreien telefonischen Erstberatung anrufen.
Wir überprüfen kostenfrei, ob die negative Google-Bewertung gelöscht werden kann und kontaktieren Sie danach. Erst im Anschluss beauftragen Sie uns über unser Auftragsformular. Wollen Sie nicht gegen Google vorgehen, bleibt die Überprüfung gratis – Ihnen entstehen keinerlei Kosten.
Die Rechtsabteilung von Google wird von uns schnellstmöglich mit einem anwaltlichen notice-and-take-down-letter angeschrieben. Unter Bezugnahme auf Ihren Sachverhalt und rechtlicher Würdigung (Doppelstrategie) werden damit die Prüfungspflichten von Google gegenüber Ihnen als Adressat einer Bewertung rechtlich durchgesetzt. Unser Anschreiben ist an die „Blogspot“ Kriterien des BGH angepasst.
Ich bin damit einverstanden, dass meine oben genannten Daten in Übereinstimmung mit der DSGVO und den Datenschutzrichtlinien gespeichert werden. Ich habe die aktuelle Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere sie. Diese Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem ich mich an unternehmer@anwalt-kg.de wende. *
Dauer der Löschung einer Google Bewertung
Die Löschung einer Google Bewertung kann sich langwierig gestalten. Die anwaltliche Begleitung hat den Zweck, sie durch fundierte Argumentation zu verkürzen und Google damit „die Entscheidung zu erleichtern„. Google weist nach einer Anfrage eines Bewerteten selbst zunächst auf eine längere Bearbeitungsdauer hin – dies hängt mit dem hohen Anfragenvolumen zusammen. Bei einem anwaltlichen Anschreiben hängt die Dauer der Bearbeitung durch Google nach unserer Erfahrung vom Grund des Löschungsbegehrens ab:
Unwahrheit Das notice-and-take-down Schreiben an Google argumentiert mit einer unwahren Tatsachenbehauptung des Bewerters Interne Prüfung von durchschnittlich 2 Wochen, anschließende Weiterleitung an Bewerter, Löschung nach weiteren 2 Wochen bei Nichtäußerung
Unzulässige Meinungsäußerung Im Google-Anschreiben wird eine allgemeine Persönlichkeitsverletzung in Form einer die zulässige Meinungsäußerung überschreitenden beleidigenden Äußerung geltend gemacht – Dauer hängt von der Intensität der Schmähkritik ab Interne Prüfung von 1-2 Wochen, keine Weiterleitung und direkte Löschung
Offensichtlich rechtswidriger Inhalt nach NetzDG Bei einem offensichtlich rechtswidrigen Inhalt nach NetzDG (Netzwerkdurchsetzungsgesetz) muss eine Löschung oder Sperrung der Google-Bewertung innerhalb von 24 Stunden erfolgen (§ 3 Abs. 2 Nr. 2 NetzDG). Dies ist selten der Fall, führt aber zu einer beschleunigten Löschung. Beispiele sind offensichtliche und stumpfe Beleidigungen, Hassrede oder Bedrohungen Interne Prüfung von 24 Stunden, keine Weiterleitung und direkte Löschung (gesonderter Hinweis im notice-and-take-down-letter)
Alternativen der Verteidigung gegen eine negative Google-Bewertung
Besteht keine Erfolgsaussicht des Vorgehens gegen eine Google Bewertung, empfiehlt sich ein konstruktiver und offener Umgang mit der negativen Rezension.
Kosten Löschung Google Bewertung
Durch die Löschung einer negativen Google Bewertung entstehen die folgenden Kosten:
Kosten außergerichtliches Anschreiben Erstellung eines individuellen anwaltlichen notice-and-takedown-letters Pauschal 179,- €
Kosten eines gerichtlichen Vorgehens gegen Google oder einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Inanspruchnahme des Verfassers Weitergehende Maßnahme zur Durchsetzung der Löschung gegen Google in schwierigen Fällen. Gerichtliches oder außergerichtliches Verfahren. Gebühren nach RVG, Tätigkeit und Fälligkeit erst nach Absprache und Kostenklärung (Preistransparenz).
Ein außergerichtliches Vorgehen gegen Google durch einen anwaltlichen notice-and-take-down-letter zu einem pauschalen Festpreis bedeutet eine hohe Einsparung gegenüber einer sonst üblichen Bezahlung nach RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). Diese würde
Die Tätigkeit wird erst nach Absprache und Kostenklärung mit Ihnen übernommen.
Unterlagen der Bewertungslöschung zum Download
Ist der Verfasser einer negativen Google Rezension bekannt, kann er auf die Erstattung der Ihnen entstandenen Kosten in Anspruch genommen werden. Sie haben einen Anspruch auf Löschung der Google Bewertung (Unterlassungsanspruch) auch einen Anspruch auf Schadensersatz. Er beinhaltet grundsätzlich die Anwaltskosten.
So gehen wir für Sie gegen Google vor:
Erstellung eines individuellen anwaltlichen notice-and-takedown-letter zur Löschung einer negativen Google-Bewertung;
Anschreiben von Google;
Ausarbeitung einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Folgestrategie gegen Google oder
gegen den Verfasser der negativen Google-Bewertung bei unterbleibender Löschung
Rechtswidrige Google-Internetbewertungen werden oft auf das erste anwaltliche Anschreiben hin gelöscht. Google überprüft ein fundiertes anwaltliches Anschreiben mit der gebotenen Sorgfalt, um die Entstehung weiterer Anwaltskosten zu vermeiden. In schwierigen Fällen kann eine weitergehende Durchsetzung der Löschung notwendig werden. Sie kann mittels gerichtlicher Maßnahmen gegen Google oder einer Inanspruchnahme des Verfassers der negativen Bewertung erfolgen.
In solchen Fällen richten sich die Gebühren nach der RVG. Die Tätigkeit wird erst nach Absprache und Kostenklärung mit Ihnen übernommen.
Ihr Reputationsschutz direkt vom Anwalt. Wir erfüllen den anwaltlichen Vorbehalt der Rechtsberatung (§ 2 Abs. 1 RDG) und übernehmen die volle anwaltliche Gewähr.
Nach der Löschung der Google-Bewertung
Die Löschung negativer Google Rezensionen ist nur eine von zahlreichen rechtlichen Fragestellungen, vor denen ein Unternehmer im täglichen Geschäftsleben steht. Angefangen von der Änderung der Rechtsform oder der Gründung einer (weiteren) Firma über eine Markenanmeldung und die Erstellung von AGB bis hin zur Erstellung von Mitarbeiterverträgen und der Beschaffung neuen Kapitals möchte unsere Kanzlei Ihr Unternehmen bei seinem Wachstum unterstützen. Wir nehmen Ihnen dabei sämtliche Formalitäten ab, so dass Sie sich weiterhin allein auf Ihr Geschäft konzentrieren können.
MITARBEITER*IN EINSTELLEN
Hallo! Ein problematischer Patient unserer orthopädischen Praxis kündigte nach einem erneuten emotionalen Besuch eine Diffamierung unserer Praxis an. So geschah es auch. Wir erhielten seine ein Stern Bewertung. Und ach, am selben Tag regnete es noch sieben weitere schlechte Bewertungen angeblicher Patienten mit Namen wie „schnuppi“ usw. Muss ich mir sowas gefallen lassen? Finde sowas […]
Wir haben hier negative Bewertungen bekommen, in denen Kunden Unwahrheiten schreiben, sowie eine Mitarbeiterin die gekündigt wurde danach ihre 5 Sterne Bewertung in 1 Stern geändert hat. Bewertungen von „SAAR Küchen Ensdorf“
15 Nov 2017/2 Kommentare/in Google Bewertung