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Timestamp: 2020-08-05 02:09:31
Document Index: 171355151

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 4', '§ 3', '§ 6']

Infobrief 12 - Infos zur Bewältigung der Coronaviruskrise und seiner Folgen Stand: 26.06.2020) - des BSM-Präsidenten an die Mitgliedsvereine | Bund Saarländischer Musikvereine e.V.
Infobrief 12 - Infos zur Bewältigung der Coronaviruskrise und seiner Folgen Stand: 26.06.2020) - des BSM-Präsidenten an die Mitgliedsvereine
mit der zum 29.06.2020 in Kraft tretende VO-CP
(Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 26. Juni 2020)
können Veranstaltungen, zu denen je Veranstaltungstag und Veranstaltungsort in der Summe unter freiem Himmel, mit nicht mehr als 350 Personen und in geschlossenen Räumen mit nicht mehr als 150 Personen zu erwarten sind, stattfinden;
dabei sind Veranstaltungen mit mehr als 20 anwesenden Personen unter Angabe des Veranstalters der Ortspolizeibehörde zu melden.
Der Veranstalter hat geeignete Maßnahmen zur vollständigen Nachverfolgbarkeit der Maßnahme des § 3 der VO-CP zu treffen und besondere infektionsschutzrechtliche Auflagen zu beachten.
Davon ausgenommen sind Zusammenkünfte mit einer im Vorhinein bestimmten Gruppe von insgesamt bis zu zehn Personen.
Bei der Durchführung der Veranstaltungen und dazu zählen auch Proben (vgl. insoweit § 5 Abs. 3 Satz 3 Buchst. d) ist nach § 5 Abs. 3 Satz 3 das folgend wiedergegebene bereichsspezifisches Hygienekonzept zu beachten.
Innerhalb geschlossener Räume:
Teilnehmende mit Symptomen einer Covid 19 Erkrankung sowie Teilnehmende mit jeglichen Erkältungssymptomen sind von den Proben ausgeschlossen.
Es soll in möglichst großen Räumen auch mit möglichst hoher Raumhöhe geprobt werden. Kann der notwendige Mindestabstand nicht eingehalten werden muss die Gruppengröße verringert werden.
Alle Akteure sind vor und nach den Proben sowie in Pausen, wenn möglich auch während der Probe zum Tragen eines Mundschutzes verpflichtet.
Grundsätzlich ist der Proben- bzw. Übungsraum regelmäßig zu lüften. Eine Lüftung muss alle 15 bis 30 Minuten erfolgen, ggf. kann mit offenen Fenstern und Türen geprobt werden (gesetzliche Vorgaben zur Geräuschemission sind zu beachten)
Die gemeinsame Nutzung von Instrumenten o.ä. ist zu vermeiden.
Für Streich-Zupf-Schlag- und Tasteninstrumente gilt ein Stuhlabstand von 1,5 m.
Für Blasinstrumente gilt ein Stuhlabstand von 2 m. Die Flüssigkeitsentfernung und Instrumentenreinigung muss mit Einmaltüchern (zu entsorgen) bzw. Tüchern (zu reinigen) erfolgen
Flöten sind zur Vermeidung der Verteilung von Aerosol und Tröpfchen in den Bereich der davor sitzenden Musizierenden mit einem Schutz aus transparentem Material zu versehen, der den Luftstrom der jeweiligen Instrumente ausreichend überragt, so dass auch bei Bewegung des Instrumentes beim Spiel ein ausreichender Schutz gewährt ist.
Bei Blechblasinstrumenten ist zur Vermeidung von Aerosolen ein Schutz aus transparentem Material oder dicht gewebten Seidentüchern (auch Plopp Schutz) vor dem Schalltrichter der Instrumente zu verwenden
Beim Singen ist ein Abstand von 3 m zwischen den Personen (seitlich und in Anstoßrichtung) sicherzustellen.
Der Abstand vom Dirigent zu den anderen Musizierenden muss mindestens 2 m betragen.
Auch bei Schauspiel- und Tanzproben ist ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten. Die Abstände können durch alternative Schutzmaßnahmen verringert werden. Besonders intensive Anstrengungen sind zu vermeiden.
Teilnehmende mit Symptomen einer Covid 19 Erkrankung sowie Teilnehmende mit jeglichen Erkältungskrankheiten sind von den Proben ausgeschlossen.
Alle Akteure sind vor und nach den Proben sowie Pausen, wenn möglich auch während der Probe zum Tragen eines Mundschutzes verpflichtet.
Für Streich-, Zupf-, Schlag-, und Tasteninstr. gilt ein Stuhlabstand von 1,5 m
Für Blasinstrumente und das Singen gilt ein Stuhlabstand von 2 m. Die Flüssigkeitsentfernung muss mit Einmaltüchern (zu entsorgen) bzw. Tüchern (zu reinige) erfolgen.
Beim Singen ist ein Abstand von 2 Metern zwischen allen Personen sicherzustellen.
Der Abstand vom Dirigent zu den anderen Musizierenden muss mindestens 2m betragen.
Auch bei Schauspiel- und Tanzproben ist ein Mindestabstand von 2m einzuhalten. Die Abstände können durch alternative Schutzmaßnahmen verringert werden. Besonders intensive körperliche Anstrengungen sind zu vermeiden.
Für die Durchführung von öffentlichen Darbietungen gelten diese Regelungen für die Akteure analog. Hinsichtlich der Besucherkapazitäten gilt die VO-CP.
Für Proben und Veranstaltungen unserer Vereine gilt ab dem 29.06.das Bereichshygienekonzept des Kulturministeriums. Unter II. werden auch die Durchführung von Veranstaltungen behandelt. Hinsichtlich der Besucherkapazitäten wird auf die Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verwiesen. Nach § 6 Absatz 5 der VO-CP gelten für Zuschauerzahlen von Vereinen, die kulturelle Aufführungen veranstalten § 6 Absatz 2 Satz 1, 1. Halbsatz (unter freiem Himmel 350, in geschlossenen Räumen 150 Teilnehmer) und § 6 Absatz 2 Satz 5 (Mindestabstand nach § 1 Absatz 1 Satz 3) sowie § 6 Absatz 3 (Verbot von Veranstaltungen von über 1.000 Teilnehmern) entsprechend, soweit nicht nach § 4 Abs. 1 (5m² pro Person) eine höhere Zahl zulässig ist.
Jeder Verein muss ein Hygienekonzept auf Grundlage der geltenden Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und dieser Handlungsempfehlung erstellen. Dazu zählt insbesondere, dass bei allen Proben die Kontaktnachverfolgung nach § 3 Abs. 2 (Erfassung je eines Vertreters der anwesenden Haushalte mit Vor- und Familienname, Wohnort und Erreichbarkeit und der Ankunftszeit) der Verordnung gewährleistet sein muss. Außerdem zählt dazu die Reinigung des Proberaumes, die Einhaltung der Hygiene im Sanitärbereich, und die Meldepflicht.
Im Übrigen kann die Ortspolizeibehörde nach § 6 Abs. 4 Ausnahmegenehmigungen erteilen, soweit dies im Einzelfall aus infektionsrechtlicher Sicht unbedenklich ist.
Wir nähern uns immer mehr wieder einem „normalen“ Vereinsleben.
Nur solange das Virus noch da ist, müssen wir auch weiterhin sehr vorsichtig mit der Gefährdungslage unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsprinzips umgehen. Die nunmehr vorliegenden Erleichterungen berücksichtigen einerseits die Gefährdungslage, andererseits aber auch das Recht des einzelnen seine Persönlichkeit auch frei entfalten zu können. Bis ein wirksamer Impfschutz vorliegt, bzw. eine medikamentöse Behandlung durchgeführt werden kann, müssen wir mit dieser Situation uns abfinden.
Trotzdem wünsche ich uns allen auch unter diesen Umständen viel Freude und Spaß beim Musizieren.
Josef Petry BSM Präsident
Verordnungen in der aktuellen Fassung in der Anlage zum Herunterladen und Nachlesen anbei
Mehr unter: https://corona.saarland.de/DE/service/downloads/downloads_node.html
Stand 26-06-2020 VOzÄnd infektionsrechtl VO z Bekämpf der Corona-Pandemie.pdf
dld_hygienemassnahmen-proben-veranstaltungsbetrieb.pdf