Source: http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/estor_rechtsgelehrsamkeit03_1767?p=57
Timestamp: 2019-02-18 23:35:36
Document Index: 339642089

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 4950', '§ 24', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 25', '§ 4950', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 25', '§ 4950']

cke, neuen eintracht, findet man im anhange des
2ten teiles des von Pufendorf obseruat. num. 3
s. 21 -- 148. Jm heutigen Herzogtume Bre-
men hat man sich ehedem gleichfalls nach den
Sächsischen rechten gerichtet, Mevius P. II de-
cis. 40. Der K. R. stadt Dortmund sogenann-
te, und in lateinischer sprache abgefassete iura et
approbatae consuetudines imperialis opidi Tremo-
niensis sind sehr alt, und wehrt, daß sie zum Drucke
Jn der stats- und reise-geographie VIIten
theile s. 241 fgg. sind vile landesgeseze in Nider-
Sachsen erzälet; besonders aber dinen dahir zur
erläuterung: die von Westphalische, und Drey-
erische schriften.
Statuten hisen eigentlich die landgesäze in denvon einigen al-
ten land- und
stadtrechten.
vorigen Zeiten, Freiherr von Senkenberg sel.
th. I s. 525. Die stadtrechte hatten andere na-
men (§ 24). Der Burghart, bischoff zu Worms,
hat schon um das jar 1024 leges et statuta fami-
liae St. Petri praescripta gesammlet, beim Schan-
nat im cod. prob. hist. episc. Worm. p. 47. Straß-
burg hat im 13ten jarhunderte stadtrechte verfässen
lassen: nicht minder haben Cassel, Frankenberg etc.
in Hessen, dergleichen schon im 13ten jarhunderte
gehabt, besage der Kuchenbeckerischen anal. Hass.
in der 4ten coll. s. 262 fgg. s. 291 fg., Joh. Sal.
Brunnquells gedanken vom teutschen stadt- und
landrechte, Jena 1720, 8v.
Die landrechte gehen die lande an, und habenvon den land-
mancherlei bedeutungen, wie unten bemerket ist
(§ 4950),
III. Teil. C
2ten teiles des von Pufendorf obſeruat. num. 3
ſ. 21 — 148. Jm heutigen Herzogtume Bre-
men hat man ſich ehedem gleichfalls nach den
Saͤchſiſchen rechten gerichtet, Mevius P. II de-
ciſ. 40. Der K. R. ſtadt Dortmund ſogenann-
te, und in lateiniſcher ſprache abgefaſſete iura et
approbatae conſuetudines imperialis opidi Tremo-
nienſis ſind ſehr alt, und wehrt, daß ſie zum Drucke
befoͤrdert werden.
Jn der ſtats- und reiſe-geographie VIIten
theile ſ. 241 fgg. ſind vile landesgeſeze in Nider-
Sachſen erzaͤlet; beſonders aber dinen dahir zur
erlaͤuterung: die von Weſtphaliſche, und Drey-
eriſche ſchriften.
Statuten hiſen eigentlich die landgeſaͤze in denvon einigen al-
ſtadtrechten.
vorigen Zeiten, Freiherr von Senkenberg ſel.
th. I ſ. 525. Die ſtadtrechte hatten andere na-
men (§ 24). Der Burghart, biſchoff zu Worms,
hat ſchon um das jar 1024 leges et ſtatuta fami-
liae St. Petri praeſcripta geſammlet, beim Schan-
nat im cod. prob. hiſt. epiſc. Worm. p. 47. Straß-
burg hat im 13ten jarhunderte ſtadtrechte verfaͤſſen
laſſen: nicht minder haben Caſſel, Frankenberg ꝛc.
in Heſſen, dergleichen ſchon im 13ten jarhunderte
gehabt, beſage der Kuchenbeckeriſchen anal. Haſſ.
in der 4ten coll. ſ. 262 fgg. ſ. 291 fg., Joh. Sal.
Brunnquells gedanken vom teutſchen ſtadt- und
mancherlei bedeutungen, wie unten bemerket iſt
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[33/0057] des teutſch. rechtes, deſſen nohtwend. ꝛc. cke, neuen eintracht, findet man im anhange des 2ten teiles des von Pufendorf obſeruat. num. 3 ſ. 21 — 148. Jm heutigen Herzogtume Bre- men hat man ſich ehedem gleichfalls nach den Saͤchſiſchen rechten gerichtet, Mevius P. II de- ciſ. 40. Der K. R. ſtadt Dortmund ſogenann- te, und in lateiniſcher ſprache abgefaſſete iura et approbatae conſuetudines imperialis opidi Tremo- nienſis ſind ſehr alt, und wehrt, daß ſie zum Drucke befoͤrdert werden. § 23 Jn der ſtats- und reiſe-geographie VIIten theile ſ. 241 fgg. ſind vile landesgeſeze in Nider- Sachſen erzaͤlet; beſonders aber dinen dahir zur erlaͤuterung: die von Weſtphaliſche, und Drey- eriſche ſchriften. § 24 Statuten hiſen eigentlich die landgeſaͤze in den vorigen Zeiten, Freiherr von Senkenberg ſel. th. I ſ. 525. Die ſtadtrechte hatten andere na- men (§ 24). Der Burghart, biſchoff zu Worms, hat ſchon um das jar 1024 leges et ſtatuta fami- liae St. Petri praeſcripta geſammlet, beim Schan- nat im cod. prob. hiſt. epiſc. Worm. p. 47. Straß- burg hat im 13ten jarhunderte ſtadtrechte verfaͤſſen laſſen: nicht minder haben Caſſel, Frankenberg ꝛc. in Heſſen, dergleichen ſchon im 13ten jarhunderte gehabt, beſage der Kuchenbeckeriſchen anal. Haſſ. in der 4ten coll. ſ. 262 fgg. ſ. 291 fg., Joh. Sal. Brunnquells gedanken vom teutſchen ſtadt- und landrechte, Jena 1720, 8v. von einigen al- ten land- und ſtadtrechten. § 25 Die landrechte gehen die lande an, und haben mancherlei bedeutungen, wie unten bemerket iſt (§ 4950), von den land- rechten. III. Teil. C
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Zitationshilfe: Estor, Johann Georg: Der Teutschen rechtsgelahrheit. Bd. 3. Frankfurt (Main), 1767, S. 33. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/estor_rechtsgelehrsamkeit03_1767/57>, abgerufen am 18.02.2019.