Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/518
Timestamp: 2020-01-26 13:52:48
Document Index: 58770234

Matched Legal Cases: ['§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 517', '§ 517', '§ 321', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 519', '§ 518', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§518', 'BGH', 'BGH', '§518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 233', '§ 518', '§ 233', '§ 130', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 554', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', '§ 138', '§ 519', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 340', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 538', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 554', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', '§ 518', '§ 129', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518']

§ 518 ZPO: Berufungsfrist bei Urteilsergänzung
Berufungsfrist bei Urteilsergänzung
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2013, Az. XII ZB 56/13 Diesem Erfordernis ist nach der Rechtsprechung nur dann genügt, wenn bei der Einlegung des Rechtsmittels aus der Rechtsmittelschrift oder in Verbindung mit sonstigen Unterlagen oder Umständen sowohl der Rechtsmittelkläger als auch der Rechtsmittelbeklagte erkennbar sind oder doch jedenfalls bis zu dem Ablauf der Rechtsmittelfrist erkennbar werden (BGH Urteil vom 6. Februar 1985 -1 ZR 235/83- NJW 1985, 2651; Senatsbeschluss vom 14. Mai 2003 - XII ZB 154/01 - FamRZ 2003, 1176, jeweils zu § 518 Abs. 2 ZPO aF und mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2012, Az. IV ZR 204/10 Das ergibt sich nicht nur aus der für das Revisionsverfahren entsprechend geltenden (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 1953 - I ZR 98/52, LM § 517 ZPO Nr. 1, zu § 517 ZPO a.F.; Zöller/Voll-kommer, ZPO 29. Aufl. § 321 Rn. 11) Regelung des § 518 Satz 2 ZPO, wonach in solchen Fällen beide Rechtsmittel zu einem Verfahren zu verbinden sind, sondern auch aus der Erwägung, dass praktische Gründe es gebieten, das Ergänzungsurteil wie ein Schlussurteil gegenüber einem Teilurteil zu behandeln (BGH, Urteil vom 4. April 1984 -VIII ZR 313/82, zitiert nach juris Rn. 78 m.w.N., da insoweit in NJW 1984, 2687 nicht abgedruckt).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.1.2012, Az. 11 Sa 1150/11 Daraus folgt: Bei behebbaren Identitätszweifeln besteht kein Anlass, die Unzulässigkeit der Berufung anzunehmen (BAG 09.02.1981 - 2 AZB 20/80 - AP Nr. 45 zu § 518 ZPO; BGH 11.01.2001 - III ZR 113/00 - NJW 2001, 1070, 1071; Zöller/Heßler, ZPO, 29. Aufl. 2012, § 519 Rz. 33).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.5.2008, Az. 11 Sa 275/08 Ausreichend ist, wenn der Berufungskläger und der Berufungsbeklagte im Wege der Auslegung der Berufungsschrift gewonnen werden können bzw. aus den dem Rechtsmittelgericht vorliegenden Unterlagen eindeutig erkennbar sind (vgl. dazu BAG 20.02.1973 - 5 AZB 5/73 - AP Nr. 19 zu § 518 ZPO; BAG 23.08.2001 - 7 ABR 15/01 - EzA § 518 ZPO Nr. 44; BGH 15.12.1998 - VI ZR 316/97 - MDR 1999, 625; BGH 15.11.2001 - I ZR 76/99 - NJW 2001, 932; BGH 19.02.2002 - VI ZR 394/00 - NJW 2002, 1430, 1431).
BGH, Urteil vom 4.6.2000, Az. 10 U 2302/00 Insbesondere hätte ihm auffallen können, daß die Berufungsschrift entgegen §518 Abs. 1 ZPO an das Gericht gerichtet war, dessen Entscheidung ange-fochten werden sollte (vgl. BGH, Urteil vom 12. Oktober 1995 - VII ZR 8/95-NJW-RR 1996, 443 und Beschluß vom 18. April 2000 - XI ZB 1/00, zur Veröffentlichung bestimmt <jeweils zur fehlerhaften Adressierung eines Antrags auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist>).
BGH, vom 4.1.2000, Az. 1 ZR 235/83 1. Das Berufungsgericht hat rechtsfehlerfrei festgestellt, daß der am 23. September 1999 eingegangenen Berufungsschrift der gemäß §518 ZPO notwendige Inhalt gefehlt hat, weil daraus die richtige Berufungsbeklagte bis zu dem Ablauf der Berufungsfrist nicht erkennbar war (vgl. BGH, Urt. v. 6. Februar 1985 -1 ZR 235/83, VersR 1985, 570).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 1.10.1998, Az. 10 Sa 1425/98 Dieses entspricht ganz herrschender Rechtsauffassung (vgl. BGH Urteil vom 10.2.1994 a.a.O; BAG Beschluß vom 14.7.1988 - 4 AZB 6/88 - EzA § 518 ZPO Nr. 34), von der abzuweichen die erkennende Kammer bereits aus Gründen der Rechtsklarheit und Rechtssicherheit keine Veranlassung sieht.
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.0.1997, Az. 3 Sa 1251/96 Insofern bestand unter anderem die Möglichkeit, im Wege des Telegramms zunächst allein die Berufung einzulegen und erst später zu begründen (vgl. hierzu BVerfG NJW 1987, 2067; BAG AP Nr. 48 zu § 518 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 1.0.1997, Az. II ZB 12/96 1. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gehört zur Bezeichnung des Urteils, gegen das Berufung eingelegt wird (§ 518 Abs. 2 Nr. 1 ZPO), und damit zu dem notwendigen Inhalt der Berufungsschrift auch die Angabe, für und gegen wen das Rechtsmittel eingelegt werden soll (BGHZ 21, 168, 170 ff.; 113, 228, 230; BGH, Beschl. v. 9. Juli 1985 - VI ZB 8/85, NJW 1985, 2650; Sen.Beschl. v. 20. Februar 1995 - II ZB 16/94, NJW 1995, 1499).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1995, Az. IV ZB 20/95 Daß der Schriftsatz vom 14. Februar 1995 möglicherweise zunächst auch vom Gericht und vom Gegner als Berufung angesehen worden ist, ändert daran nichts (BGH, Urteil vom 16. Dezember 1960 - IV ZR 140/60 - LM ZPO Nr. 10 zu § 518 Abs. 2 Ziff.2 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 1.8.1993, Az. II ZB 10/93 mitteleinlegung und -begründung grundsätzlich auch im Telefax-Verkehr dem zuständigen Gericht übermittelt werden können (BGH, Beschl. v. 6. Oktober 1988 - VII ZB 17/88, NJW 1989, 589; Beschl. v. 28. September 1989 - VII ZB 9/89, LM § 233 (Fd) ZPO Nr. 46; Beschl. v. 11. Oktober 1989 - iVa ZB 7/89, LM § 518 Abs. 1 ZPO Nr. 25; Urt. v. 2. Oktober 1991 - IV ZK 68/91, LM § 233 (Gd) ZPO Nr. 11; ferner Zöller/Greger, 18. Aufl. § 130 Rdn. 9; Thomas/Putzo,
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.1992, Az. VI ZB 7/92 Des weiteren kann von einer vollständigen Bezeichnung des angefochtenen Urteils im Sinne des § 518 Abs. 2 Nr. 1 ZPO nur dann gesprochen werden, wenn das Gericht, das Verkündungsdatum und das Aktenzeichen zutreffend mitgeteilt sind (vgl. BGH, Beschluß vom 12.4.1989 - IVb ZB 23/89 -FamRZ 1989, 1064 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.1990, Az. VII ZR 66/90 Bei mehreren Rechtsmittelklägern muß Klarheit über jeden von ihnen herrschen (vgl. BGHZ 21, 168, 170; Senatsbeschluß vom 21. Januar 1971 - VII ZB 21/70 = VersR 71, 450; Beschluß vom 19. Dezember 1975 - I ZB 14/75 = VersR 76, 493; Beschluß vom 29. April 1982 - I ZB 2/82 = VersR 82, 769; Beschluß vom 10. Juli 1985 - IVa ZB 8/85 = VersR 85, 970; Beschluß vom 26. September 1988 - II ZB 6/88 - BGHR § 518 Abs. 2 ZPO Parteibezeichnung Nr. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.1989, Az. 35 F 1/88 Wird mit der Berufungsschrift, wie das nach § 518 Abs.3 ZPO geschehen soll, eine Ausfertigung oder Abschrift des angefochtenen Urteils vorgelegt, so ist für das Berufungsgericht auch dann, wenn im Text der Berufungsschrift ein anderes Aktenzeichen genannt wird, schon beim Berufungseingang hinreichend deutlich erkennbar, daß sich das Rechtsmittel gegen das beigefügte Urteil richtet (BGH Beschluß vom 3. Juli 1974 - V ZB 9/74 -NJW 1974, 1658 = LM § 518 Abs. 2 Ziffer 1 ZPO Nr. 5; Urteil vom 16. Januar 1986 aaO; vgl. auch bereits BGH Urteil vom 11. Dezember 1956 - VIII ZR 1/56 - LM Nr. 5 zu § 554a ZPO).
BGH, Urteil vom 3.9.1988, Az. IVb ZR 5/88 Es genügt vielmehr, ist aber andererseits auch erforderlich, daß er mit seiner Unterschrift die volle Verantwortung für den Inhalt des Schriftsatzes übernimmt (ständige Rechtsprechung und allgemeine Meinung, vgl. etwa BGHZ 37, 156, 157; 97, 251, 253/254; BGH Beschluß vom 21. Mai 1954 - IV ZB 28/54 = JR 1954, 463; Urteil vom 20. April 1972 - VII ZR 120/71 = VersR 1972, 787, 788; BAG AP § 518 ZPO Nr. 42; Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht 14. Aufl. § 138 II S. 873; Wieczorek/Rössler ZPO 2. Aufl. § 519 An. B IV a).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.1988, Az. IVb ZB 130/87 Einem Versehen in dieser Hinsicht kann der Rechtsanwalt am einfachsten dadurch Vorbeugen, daß er entsprechend der Sollvorschrift des § 518 Abs.3 ZPO mit der Berufungsschrift eine Ausfertigung oder beglaubigte Abschrift des angefochtenen Urteils einreicht; in diesem Fall ist ein Fehler bei der Bezeichnung des Urteils in der Berufungsschrift zu demeist unschädlich (vgl. BGH Beschlüsse vom 8. Oktober 1986 aaO und vom 16. Januar 1986 - I ZR 181/84 -VersR 1986, 574).
BVerfG, Urteil vom 5.3.1987, Az. 1 BvR 669/87 Unmittelbar rechtlich betroffen könnte in einem Fall wie dem Ausgangsverfahren ein Anwalt möglicherweise dann sein, wenn ein Gericht von ihm, völlig entfernt von den in der Rechtsprechung zur Eigenhändigkeit der Unterschrift entwickelten Grundsätzen (vgl. dazu statt vieler BAG in AP, Nr. 38 zu § 518 ZPO; BGH, NJW 1985, S. 1227, sowie BayVerfGH, NJW 1976, S. 182), willkürlich etwa leserliche Schönschrift abverlangen würde.
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.1986, Az. IVb ZB 67/86 & denkbar in Verbindung mit der Person, von der sie ausgeht (BGHZ 21, 168, 170, 173 m.An. von Johannsen bei LM § 518 ZPO Nr. 7? BGHZ 65, 114, 115 m.An. von Doerry bei LM § 518 Abs. 2 Ziff.1 ZPO Nr. 6 - jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.11.1985, Az. II ZR 173/86 Nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung ist dies aber u.a. dann anzunehmen, wenn in der Berufungsschrift von den bisherigen Gegnern nur einige mit genauer Namens- und Wohnsitzbezeichnung als Berufungsbeklagte angegeben sind (BGH, Beschl. v. 26. September 1961 - V ZB 24/61, LM § 518 Abs. 2 Nr. 1 ZPO Nr. 3 = NJW 1961, 2347; BGH, Urt. v. 19. März 1969 - VIII ZR 63/67, WM 1969, 863; BGH, Urt. v. 21. Juni 1983 - VI ZR 245/81, NJW 1984, 58/59).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.1985, Az. VI ZB 8/85 Die telefonische Mitteilung der Kanzlei des Prozeßbevollmächtigten des Klägers, auf die die handschriftliche Einfügung in die Telefaxkopie zurückgeht, reichte nämlich zur Bezeichnung der Person des Rechtsmittelführers nicht aus, denn auch diese Angabe unterliegt der in § 518 ZPO angeordneten Schriftform (BGH, Beschluß vom 9. Juli 1985 - VI ZB 8/85 = NJW 1985, 2650 unter 1.; Urteil vom 9. Juni 1994 - IX ZR 133/93 = NJW-RR 1994, 1213 unter II. 2. b zu § 340 Abs. 2 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.1984, Az. VI ZB 11/84 dest erschwert (vgl. neben den vorgenannten Entscheidungen auch BGH, Beschlüsse vom 7. Juli 1982 - VIII ZB 21/82 - VersR 1982, 973 und vom 23. Februar 1983 - IVa ZB 17/82 - VersR 1983, 487; BAG AP § 518 ZPO Nr. 46).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.1984, Az. IVb ZB 86/83 Dazu muß die Berufungsschrift diejenigen Angaben enthalten, die erforderlich sind, um dem Gericht und dem Rechtsmittelgegner Gewißheit darüber zu verschaffen, gegen welches Urteil sich das Rechtsmittel richtet (BGH, Beschluß vom 28. März 1958 - IV ZB 68/58 - LM § 518 ZPO Nr. 10).
BGH, Urteil vom 2.5.1983, Az. VI ZR 245/81 1. Zum notwendigen Inhalt der Berufungsschrift nach § 518 Abs. 2 Nr. 1 ZPO gehört auch die Mitteilung, für wen und gegen wen das Rechtsmittel eingelegt wird (BGHZ 65, 114 ra.w.Nachw.; stRspr).
BGH, Urteil vom 2.5.1983, Az. VI ZR 245/81 Das ist etwa dann der Fall, wenn von mehreren Streitgenossen in der Rechtsmittelschrift nur einige angegeben werden (BGH, Beschluß vom 26. September 1961 - V ZB 24/61 - NJW 1961, 2347 - LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 2 Ziff.1 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.1982, Az. vi zb 12/82 Das Bundesverfassungsgericht gelangt durch eine am Gesetzeswortlaut orientierte, aber auch verfassungsrechtlich gebotene Auslegung zu dem Ergebnis, daß der Begriff der 'Einreichung” im Sinne des § 518 Abs. 1 ZPO eine einseitige Prozeßhandlung des Betroffenen bezeichnet, die der Mitwirkung eines Bediensteten des Gerichts nicht bedarf; entscheidend ist danach allein, daß das Schriftstück innerhalb der Frist tatsächlich in die Verfügungsgewalt des Gerichts gelangt (BVerfGE 52, 203 /208 f.7; 57, 117 /^207).
BGH, URTEIL vom 4.5.1979, Az. III ZR 171/77 Sie können keine innerprozessuale Bindungswirkung nach § 518 ZPO entfalten (vgl. BGHZ 8, 383; das Senatsurteil LM ZPO § 538 Nr. 14 = NJW 1975, 1785; Tiedtke ZZP 89, 64 ff; Bötticher JZ 1956, 240).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.1976, Az. in zb 17/76 Auch ist die Angabe eines unrichtigen Urteilsdatums in der Berufungsschrift als unschädlich behandelt worden, wenn zwischen den (richtig bezeichneten) Parteien nur ein (zutreffend angegebener) Rechtsstreit anhängig und in diesem nur ein Urteil ergangen war (BGH LM Nr. 10 zu § 518 ZPO).
BGH, URTEIL vom 3.5.1974, Az. I ZR 62/75 Das Berufungsgericht fuhrt unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 96, 117, 118; 125, 240, 241; 144, 314, 315) und des Bundesgerichtshofs (BGHZ 21, 168) aus, zu der nach §518 Abs. 2 Nr. 2 ZPO erforderlichen Erklärung, daß gegen das zu bezeichnende Urteil Berufung eingelegt werde, gehöre notwendig die Bezeichnung der Partei, die das Rechtsmittel einlege.
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1973, Az. IV ZB 4/73 Hierzu gehört nicht nur die Kontrolle der zutreffenden Bezeichnung des angefochtenen Urteils sowie der zutreffenden Angabe der Parteien und ihrer Rolle im Rechtsmittelverfahren (§ 518 Abs. 2 Nr. 1 ZPO; BGH VersR 1971, 469), sondern auch die Kontrolle der Bezeichnung des richtigen Adressaten, d. h. des für die Entscheidung über das Rechtsmittel zuständigen Gerichts.
BGH, URTEIL vom 1.3.1971, Az. vii zr 108/70 Dies ist aber unschädlich, wenn sich im Wege der Auslegung noch rechtzeitig ergibt, daß das in der Sache 2 0 96/68 ergangene Urteil gemeint war (BGH Urt. v. 11. Dezember 1956 - VIII ZR 1/56 - = LM Nr. 5 zu § 554 a ZPO5 Urt. v. 23. März 1958 - IV ZR 68/58 -= LM Nr. 10 zu § 518 ZPO; OLG Stuttgart Urteil vom 17. Mai 1968 * MDR 68, 849; ferner RGZ 125, 40 und RG in JW 1913, 501).
BGH, vom 2.4.1962, Az. I ZR 137/61 bekämpft diese Auffassung namentlich unter Hinweis auf Bedürfnisse der Praxis„ Sie macht geltend, die Vorteile des hier geübten Vervielfältigungsverfahrens müßten zu einer mehr großzügigen Auslegung des Begriffs der Eigenhändigkeit führen» In diesem Zusammenhang verweist die Berufun^iiauf die von Rechtsprechung und Rechtolehre heute allgemein bejahte Zulässigkeit telegrafischer Rechtsmitteleinlegung* Ebensowenig jedoch v/ie die Herstellung eines Namenszugs unter Verwendung eines Paksimile-Stempels als eigenhändige Unterzeichnung gelten kann (RGZ 151 , 82 ff: BGH bei EM Nr. 3 zu § 518 Abs. 1 ZPO; Baumbach-Lauterbach, An. 1 zu § 518 ZPO; V/ieczorek, An. A II a zu § 129 ZPO; Sydow-Busch, 22. Aufl., An. 2 zu § 518 ZPO), ist auch bei Herstellung des Namenszugs im Wege des Transparent- oder des PotokopieVerfahrens dem Eigenhändigkeitserfordernis genügt; in allen diesen Fällen kann nicht als ausgeschlossen gelten, daß der Namenszug, der sich auf dem schließlich zur Verwendung kommenden Schriftstück befindet, nicht vom Namensträger selbst, sondern von einem Britten bewirkt worden ist.
BGH, vom 5.11.1961, Az. I ZR 152/59 Der Einwurf in den gemeinsamen Nachtbriefkasten wahrt die Prist nämlich jedenfalls dann, wenn der Schriftsatz selbst an das zuständige Gericht gerichtet war (BGH NJW 1951, 71; BGH LM Nr. 8 zu § 518 Abs. 1 ZPO; BGH NJW 1961, 361).
BGH, Urteil vom 2.10.1961, Az. I ZB 17/61 Wenn solchenfalls der Beamte der Briefannahmestelle durch die Weiterleitung der Berufungsschrift an das unzuständige Gericht zu dem Ausdruck bringt, daß er entsprechend der Anschrift ein Geschäft erledigt, das dem Urkundsbeamten dieses Gerichtes obliegt, d.h. die Berufungsschrift für das unzuständige Gericht entgegennimmt, kann der Uber das imzuständige Gericht nach Ablauf der Berufungsfrist zu dem zuständigen Gericht gelangende Berufungsschriftsatz nicht als bti diesem Gericht 'eingereicht11 im Sinne des § 518 Abs. 1 ZPO gelten (vgl. insbesondere BGH IM § 518 Abs. 1 ZPO Nr. 8).
BGH, Urteil vom 4.4.1952, Az. IV ZR 224/51 Bei dieser Sachlage käme eine Deutung des Schriftsatzes dahin, daß er gleichwohl nicht als Berufung bestimmt war, nur in Betracht, wenn sich dies aus den Begleitumständen mit einer jeden vernünftigen Zweifel ausschließenden Deutlichkeit ergäbe (vgl. dazu BGH Urteil vom 16. Dezember 1960 - IV ZR 140/60 = LM § 518 II Ziff.2 ZPO Nr. 10; Senatsbeschlüsse vom 9. Juli 1986 - IVb ZB 55/86 = (BGHR ZPO § 518 I Einlegung, unbedingte 1; vom 16. April 1986 - IVb ZB 10/86 -, nicht veröffentlicht).
BGH, Urteil vom 4.4.1952, Az. IV ZR 224/51 Damit blieb als sachgerechte Würdigung für die Bitte, den Schriftsatz zunächst zu den Akten zu nehmen, nur das Verständnis, daß der Kläger zunächst eine Entscheidung über die Gewährung der Prozeßkostenhilfe begehrte und sich für den Fall ihrer Versagung die Zurücknahme der Berufung vorbehielt (vgl. BGH Urteil vom 29. Mai 1952 - IV ZR 224/51 = LM § 518 ZPO Nr. 2).