Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20BvR%201054/01
Timestamp: 2013-12-06 13:12:35
Document Index: 96213497

Matched Legal Cases: ['Art. 12', 'Art. 49', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12']

Rechtsprechung: 1 BvR 1054/01 - dejure.org
Rechtsprechung BVerfG, 28.03.2006 - 1 BvR 1054/01 Volltextver�ffentlichungen (12)
Art. 12 Abs. 1 GG; � 1 Lotteriestaatsvertrag; � 284 StGB; Art. 49 EGBerufsfreiheit (Schutzbereich; Berufswahlfreiheit; Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten; Begrenzung auf erlaubte T�tigkeiten; keine Sozial- und Gemeinschaftssch�dlichkeit; legitimes Ziel; Geeignetheit; Erforderlichkeit; Beurteilungs- und Prognosespielraum des Gesetzgebers); staatliches Monopol f�r Sportwetten (Bayerisches Staatslotteriegesetz; Zul�ssigkeit; Ausrichtung an einer Bek�mpfung der Wettsucht und einer Begrenzung der Wettleidenschaft; Selbstsperre; Spieler- und Jugendschutz; Gestaltung der Vertriebswege; geeignete Kontrollinstanzen); Gesetzgebungskompetenz; Strafbarkeit bis zur Neuregelung
Grundrechtskonformit�t des staatlichen Sportwettenmonopols
Zur Verfassungsm��igkeit des Sportwettenmonopols
"Wetten, dass...?" - Sportwetten contra Berufsfreiheit
GG Art. 12 Abs. 1; StGB � 284
GG Art. 12 Abs. 1Staatliches Sportwettenmonopol in seiner derzeitigen Ausgestaltung nicht mit dem Grundrecht der Beruffreiheit vereinbar
Online-Sportwetten privater Anbieter
Staatliches Monopol f�r Sportwetten gegenw�rtig nicht mit Art. 12 GG vereinbar [Wettbewerbsrecht]
Staatliches Sportwettenmonopol nur legitim, wenn auch Suchtgefahren bek�mpft werden
Werbebeschr�nkung f�r private Wettanbieter
Gemeinschafts- bzw. Verfassungswidrigkeit der Monopole
Verfassungswidrigkeit des staatlichen Sportwettmonopols
Vermittler gewerblicher Sportwetten muss Untersagungsverf�gung dulden
Verbot privater Sportwetten rechtm��ig
Staatliches Sportwettenmonopol (Oddset) verst��t gegen Grundrecht der Berufsfreiheit
Internetgl�cksspiel - Landeslottogesellschaft teilweise ersatzpflichtig
Internetspielbank in Niedersachsen zul�ssig
Scheitert das Inkrafttreten des Gl�cksspielstaatsvertrags?
Staatliches Wettmonopol in Bayern in gegenw�rtiger Form verfassungswidrig
Werbung f�r private Sportwetten: Rundfunk- und Landesmedienanstalten f�hren erste Gespr�che
Luft f�r private Sportwettenanbieter wird d�nner
Sportwettenmonopol - Oddset
Karlsruhe kippt staatliches Gl�cksspielmonopol in jetziger Form // Vertretern von Politik und Sport begr��en Urteil
Einige Grundfragen im Europ�ischen Kriminalrecht (Prof. Dr. G�nter Heine)
Blick nach Br�ssel - Das Sportwettenurteil des BVerfG vom 28.03.2006 im Lichte des Gemeinschaftsrechts (RA Michael Schmittmann; RA'in Dr. Annemarie Blo�)
RA ONLINE , S. 248 (Fallm��ige Aufbereitung - f�r Studienzwecke)
Verfassungsm��igkeit des Sportwettenverbots
Bundesverfassungsgericht l�utet die gro�e Sportwetten-Liberalisierung NICHT ein
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BVerfG vom 28.03.2006, Az.: 1 BvR 1054/01 (Staatliches Monopol f�r Sportwetten)" von RA Dr. Markus Ruttig, original erschienen in: ZUM 2006, 400 - 402.
Kurznachricht zu "Das Sportwettenurteil des BVerfG vom 28.3.2006 im Lichte des Gemeinschaftsrechts" von RAe Michael Schmittmann und Dr. Annemarie Blo�, original erschienen in: AfP 2006, 433 - 437.
Kurznachricht zu "Rechtliche und rechtspolitische Fragen zur Spielsucht" von Heinz Diegmann, MinR, original erschienen in: ZRP 2007, 126 - 130.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BVerfG vom 28.03.2006, Az.: 1 BvR 1054/01 (Bayerisches Sportwettenmonopol derzeit verfassungswidrig)" von Prof. Dr. Hans-Detlef Horn, original erschienen in: JZ 2006, 789 - 793.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BVerfG vom 28.03.2006, Az.: 1 BvR 1054/01 (Staatliches Monopol f�r Sportwetten)" von Prof. Dr. Bernd Holznagel und WissMit. Thorsten Ricke, original erschienen in: MMR 2006, 303 - 304.
Zusammenfassung von "Das Sportwetten-Urteil des BVerfG - Drei Lehren �ber den Fall hinaus" von Prof. Dr. Christian Pestalozza, original erschienen in: NJW 2006, 1711 - 1714.
Zusammenfassung von "Das Sportwettenmonopol zwischen deutschem und europ�ischem Wirtschaftsverfassungsrecht" von Priv. Doz. Dr. Marc Bungenberg, original erschienen in: DVBl 2007, 1405 - 1415.
Zusammenfassung von "Die Auswirkungen des Gesetzes zur Eind�mmung missbr�uchlicher Steuergestaltungen und der BVerfG-Entscheidung vom 28.3.2006 auf die verkehrssteuerliche Behandlung von Gl�ckspielen und Implikationen f�r die Zukunft" von Prof. Dr. Heinz Ku�maul, Dipl.-Kff. Karina Hilmer und Dipl.-Kfm. Joachim Kerth, original erschienen in: DB 2006, 1340 - 1343.
Zusammenfassung von "Die normative Kraft des Faktischen" von Ass. Jur. Stephan Fackler, original erschienen in: K&R 2006, 313 - 316.
Zusammenfassung von "Entscheidungswirkungen und Konsequenzen des Sportwetten-Urteils des Bundesverfassungsgerichts" von Prof. Dr. Herbert Bethge, original erschienen in: DVBl 2007, 917 - 925.
Zusammenfassung von "Gl�cksspiel im europ�ischen Binnenmarkt nach "Gambelli" und "Placanica" und vor "Winner Wetten"" von Dirk Postel, original erschienen in: EuR 2007, 317 - 348.
Zusammenfassung von "Gl�cksspielstaatsvertrag 2008 - Marketing und Vertrieb f�r erlaubtes Gl�cksspiel" von RA Dr. Stefan Engels, original erschienen in: WRP 2008, 470 - 478.
Zusammenfassung von "Ist das ungenehmigte Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten noch strafbar?" von Dr. Andreas Mosbacher, RiLG, original erschienen in: NJW 12/2006, 3529 - 3533.
Zusammenfassung von "Rien ne va plus? - Die Entwicklung des deutschen Sportwettenmarktes nach dem Urteil des BVerfG vom 28.03.2006, Az. 1 BvR 1054/01" von RA Dr. Andreas Leupold, LL.M. und RRef Margaret Walsh, original erschienen in: WRP 2006, 973 - 990.
Zusammenfassung von "Werbebeschr�nkungen f�r �ffentliches Gl�cksspiel nach dem Gl�cksspielstaatsvertrag" von Prof. Dr. Peter W. Heermann, LL.M., original erschienen in: WRP 2008, 479 - 491.
Zusammenfassung von "'Bet and lose' oder doch 'Betandwin'? - Zum anhaltenden Chaos im Recht der Sportwetten -" von Dr. Karsten Mertens, LL.M., original erschienen in: DVBl 2006, 1564 - 1570.
FDP: Markt f�r Sportwetten zeitnah f�r private Veranstalter �ffnen
Augenzeugenbericht zur m�ndlichen Verhandlung des BVerfG zum Thema Sportwetten - Das Monopol wankt
VG M�nchen, 04.04.2000 - M 16 K 98.1222
Wird zitiert von ... (929) VG Berlin, 22.09.2008 - 35 A 576.07 Pr�fung der Regelung von Sportwetten in Berlin; Pr�fung der Regelung von …Ebenso wie das Veranstalten erf�llt auch das Vermitteln von Sportwetten diese Merkmale und steht somit als berufliche T�tigkeit unter dem Schutz des Grundrechts der Berufsfreiheit nach Art. 12 Abs. 1 GG (BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 [300 ff.];… Vo�kuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten - Zur Genehmigungsbed�rftigkeit und Genehmigungsf�higkeit der Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten, Rechtsgutachten vom 27. Januar 2001, S. 41 ff.).Die geltende Rechtsordnung kennt vielmehr durchaus das Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten durch Privatpersonen als erlaubte Bet�tigung (dazu ausf�hrlich und mit weiteren Nachweisen BVerwG, Urteil vom 23. August 1994 - 1 C 18.91 -, BVerwGE 96, 293 [296 ff.]; BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 [300 ff.]; VG Berlin, Urteil vom 26. September 2007 - VG 35 A 107.07 -, S. 9 ff. des Umdrucks; siehe auch Vo�kuhle, VerwArch 87 [1996], S. 395 [407 ff.]): So ist insbesondere � 284 StGB offen f�r eine Erlaubnisf�higkeit des Gl�cksspiels.Aus diesen Ausf�hrungen ergibt sich, dass mit � 4 Abs. 4 Gl�StV den besonderen Gefahren der Wettteilnahme im Internet begegnet werden sollte, auf die auch das Bundesverfassungsgericht hingewiesen hatte (BVerfGE 115, 276 [315]):.Die Vertragspartner des Gl�cksspielstaatsvertrags beziehen sich damit wohl auf die Forderung des Bundesverfassungsgerichts zur Neuregelung der Vertriebswege (BVerfGE 115, 276 [318]), insbesondere hatte das Bundesverfassungsgericht hinsichtlich der M�glichkeit der Abgabe von Sportwetten mittels Textnachrichten �ber Mobiltelefone (Short Messages Services, SMS) beanstandet, dass Sportwetten auf diese Weise "jederzeit und von jedem Ort aus grunds�tzlich spielbar" sind (BVerfGE 115, 276 [315]).Sind daher � 4 Abs. 4 und � 21 Abs. 2 S. 3 Alt. 2 Gl�StV tatbestandlich nicht erf�llt, so dass sich aus diesem Aspekt nicht die Unerlaubtheit des Gl�cksspielangebots der Kl�ger ergibt, bedarf es keiner Pr�fung, ob die Einschr�nkungen der � 4 Abs. 4 und � 21 Abs. 2 S. 3 Alt. 2 Gl�StV angesichts eines erh�hten Gef�hrdungspotentials eines Angebots im Internet und �ber Telekommunikationsleitungen (dazu Hayer/Meyer, Sucht 49 [2003], S. 212 [214, 217]; BVerfGE 115, 276 [315]) mit h�herrangigem Recht zu vereinbaren sind und ob das Land Berlin die Verbandskompetenz f�r eine l�nder�bergreifend wirkende Untersagungsverf�gung h�tte (dazu OVG NRW…, Beschluss vom 22. Februar 2008 - 13 B 1215/07 -, zitiert nach juris, Rn. 7, 10 f. m.w.N.; VG Ansbach…, Beschluss vom 15. August 2008 - AN 4 S 08.01112 -, zitiert nach juris, Rn. 37 ff.; sowie unter dem Aspekt der Ungeeignetheit Bay. VGH, Beschluss vom 7. Mai 2007 - 24 CS 07.10 -, GewArch 2007, 338; VG Mainz, Beschluss vom 17. Juli 2008 - 6 L 573.08.MZ -, S. 3 f. des Umdrucks).Dies ist der Fall, wenn die eingreifende Norm kompetenzgem�� erlassen wurde sowie durch hinreichende, der Art der betroffenen Bet�tigung und der Intensit�t des jeweiligen Eingriffs Rechnung tragende Gr�nde des Gemeinwohls gerechtfertigt wird (dazu [1]) und dem Grundsatz der Verh�ltnism��igkeit entspricht (dazu [2]) (vgl. BVerfGE 115, 276 [304] m.w.N.; sowie BVerfG, Beschluss vom 19. Juli 2000 - 1 BvR 539/96 [Spielbanken II] -, BVerfGE 102, 192 [213]).In seiner Entscheidung zu Sportwetten hat das Bundesverfassungsgericht diese �berlegungen zu ausnahmsweise anzunehmenden niedrigeren Anforderungen an das verfassungskonforme Ziel eines Eingriffs in die Wahl der Berufsfreiheit mit der Wirkung einer objektiven Berufszulassungsschranke nicht ausdr�cklich aufgegriffen (BVerfGE 115, 276 [303 ff.]), so dass sowohl unklar ist, ob es weiterhin in atypischen F�llen von der Grundstruktur der "Drei-Stufen-Theorie" abweichen wird, als auch, ob die Sportwettenproblematik einen solchen atypischen Fall darstellt (so auch Horn, JZ 2006, 789 [790]; Kment, NVwZ 2006, 617 [619];… vgl. auch Pestalozza, Verfassungsrechtliche Aspekte des Beschlusses des Verwaltungsgerichts Berlin [VG 35 A 52.08] vom 2. April 2008 - Rechtsgutachterliche Stellungnahme erstattet im Auftrag des Verbandes Europ�ischer Wettunternehmer vom 27. Juni 2008, S. 5 f., im Folgenden: Pestalozza, Rechtsgutachten 2008).Das Bundesverfassungsgericht hat aber klargestellt, dass die Gr�nde des Gemeinwohls zur Rechtfertigung des Eingriffs nach der Art der betroffenen Bet�tigung und der Intensit�t des jeweiligen Eingriffs zu bestimmen sind (BVerfGE 115, 276 [304]).In seiner weiteren Pr�fung hat es dann "legitime Gemeinwohlziele" bzw. "legitime Ziele" zur Rechtfertigung des Eingriffs ausreichen lassen (BVerfGE 115, 276 [304, 306]), wobei nur das Hauptziel als "besonders wichtiges Gemeinwohlziel" (BVerfGE 115, 276 [304]) verstanden und als "�berragend wichtiges Gemeinwohlziel" (BVerfGE 115, 276 [304]) qualifiziert wird.108 (a) Bei der mit dem Gl�cksspielstaatsvertrag bezweckten Verhinderung der Entstehung von Gl�cksspielsucht und Wettsucht und wirksamen Bek�mpfung der Wettsucht (� 1 Nr. 1 Gl�StV) als "wichtigstes Ziel des Staatsvertrages" (so Begr�ndung des Gl�cksspielstaatsvertrags, S. 10, abgedruckt als Anlage 11 zu Drs. 16/0826 des Abgeordnetenhauses von Berlin vom 18. September 2007) handelt es sich im Hinblick auf die von Sportwetten ausgehenden Gefahren (Hayer/Meyer, Sucht 49 [2003], S. 212 [214 ff.]; siehe auch Drogen- und Suchtbericht 2008 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, S. 15, 96) um ein besonders wichtiges Gemeinwohlziel und damit um ein legitimes Ziel zur Beschr�nkung der Berufsfreiheit der Sportwettenanbieter (so bereits zum Lotteriestaatsvertrag 2004 BVerfGE 115, 276 [304 ff.]; BVerwG, Urteil vom 28. M�rz 2001 - 6 C 2/01 -, BVerwGE 114, 92 [100]; siehe auch BVerfG, Beschluss vom 26. M�rz 2007 - 1 BvR 2228/02 -, NVwZ-RR 2008, 1 [2];… kritisch noch Vo�kuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten, 2001, S. 62 ff.).Ferner sind die Sicherstellung der ordnungsgem��en Durchf�hrung der Gl�cksspiele (� 1 Nr. 4 Alt. 2 Gl�StV), der Schutz der Spieler vor betr�gerischen Machenschaften seitens der Wettanbieter (� 1 Nr. 4 Alt. 2 Gl�StV) sowie der dar�ber gehende Spielerschutz (� 1 Nr. 3 Alt. 2 Gl�StV) legitime Ziele zur Beschr�nkung der Berufsfreiheit der Sportwettenanbieter (so bereits zum Lotteriestaatsvertrag 2004 BVerfGE 115, 276 [305]; siehe auch BVerfGE 102, 197 [216]; siehe auch BVerfG, Beschluss vom 26. M�rz 2007 - 1 BvR 2228/02 -, NVwZ-RR 2008, 1 [2]; kritisch Rausch, GewArch 2001, 102 [109];… Vo�kuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten, 2001, S. 64 f.).Legitimes Ziel ist au�erdem die Abwehr von Gefahren aus mit dem Wetten verbundener Folge- und Begleitkriminalit�t nach � 1 Nr. 4 Alt. 3 Gl�StV (so bereits zum Lotteriestaatsvertrag 2004 BVerfGE 115, 276 [306 f.]; siehe auch BVerfG, Beschluss vom 26. M�rz 2007 - 1 BvR 2228/02 -, NVwZ-RR 2008, 1 [2]; kritisch Rausch, GewArch 2001, 102 [109]).Der Ausschluss privaten Gewinnstrebens kann vielmehr bei einer T�tigkeit, die von Art. 12 Abs. 1 GG gerade auch hinsichtlich ihrer Aus�bung zum privaten finanziellen Nutzen gesch�tzt wird, nur ein seinerseits rechtfertigungsbed�rftiges Mittel darstellen, mit dem die anderen legitimen Ziele erreicht werden (BVerfGE 115, 276 [307 f.]).110 (b) Demgegen�ber scheiden finanzielle Interessen des Staates zur Rechtfertigung eines staatlichen Sportwettenmonopols aus (BVerfGE 102, 197 [216]; BVerfGE 115, 276 [307]; siehe auch BVerfG, Beschluss vom 26. M�rz 2007 - 1 BvR 2228/02 -, NVwZ-RR 2008, 1 [2]).Aus diesem Grund wurde das zuvor in � 1 Nr. 5 Lotteriestaatsvertrag festgelegte und vom Bundesverfassungsgericht beanstandete (BVerfGE 115, 276 [307]) Ziel des damaligen Staatsvertrages, "sicherzustellen, dass ein erheblicher Teil der Einnahmen aus Gl�cksspielen zur F�rderung �ffentlicher oder steuerbeg�nstigter Zwecke im Sinne der Abgabenordnung verwendet wird", nicht �bernommen.In seiner Entscheidung vom 28. M�rz 2006 hat das Bundesverfassungsgericht die verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Rechtfertigung eines staatlichen Sportwettenmonopols als Eingriff in die Berufsfreiheit der Gewerbetreibenden konkretisiert (BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 = NJW 2006, 1261), indem es zum einen Missst�nde der bisherigen gesetzlichen und tats�chlichen Ausgestaltung des staatlichen Monopols (unter C.I.3.f] aa] bis ee]; BVerfGE 115, 276 [309-316]) dargestellt und zum anderen die zur Verfassungskonformit�t "erforderlichen Regelungen" (unter C.II.2.; BVerfGE 115, 276 [317-318]) formuliert hat.W�hrend nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bis zum 31. Dezember 2007 ein "Mindestma� an Konsistenz" zwischen dem gesetzlichen Ziel der Begrenzung der Wettleidenschaft und der Bek�mpfung der Wettsucht einerseits und der tats�chlichen Aus�bung des sog. staatlichen Monopols andererseits herzustellen war (BVerfGE 115, 276 [319]), ist nun eine - ohne die o.g. Einschr�nkungen und in diesem Sinne - vollst�ndige Konsistenz erforderlich (so auch Nds. OVG…, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, zitiert nach juris, Rn. 22 m.w.N.;… sowie Pestalozza, Rechtsgutachten 2008, S. 13 ff.).Auch in seinem grundlegenden Sportwettenurteil hat das Bundesverfassungsgericht eine Neuregelung durch den (Bundes- oder Landes-)Gesetzgeber gefordert (BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 [317 f.]): Die "Umsetzung im Einzelnen und im Zusammenspiel miteinander obliegt dem Gesetzgeber." Damit macht das Bundesverfassungsgericht deutlich, dass auf gesetzlicher Ebene nicht nur Grundz�ge, sondern angesichts der Schwere des Eingriffs auch detaillierte Regelungen zu treffen sind (…Pestalozza, Rechtsgutachten 2008, S. 22 ff.).Dabei bedarf es keiner abschlie�enden Kl�rung, ob mit der Verlagerung der Gl�cksspielaufsicht von der Senatsverwaltung f�r Finanzen auf die Senatsverwaltung f�r Inneres und Sport (� 9 Abs. 6 Gl�StV i.V.m. Anlage ASOG Nr. 5 Abs. 4, 5 n.F.; zuvor bereits - ohne �nderung des ASOG - durch �nderung der Gesch�ftsverteilung des Senats von Berlin vom 20. Februar, Abl. Nr. 15 vom 5. April 2007, Bl. 986 [993]) eine (neutrale) Kontrollinstanz beauftragt wurde, die ausreichende Distanz zu den fiskalischen Interessen des Staates aufweist (BVerfGE 115, 276 [312, 318]), oder ob das Verfassungsrecht es erfordert, eine selbst�ndige, weisungsunabh�ngige Aufsichtsbeh�rde zu schaffen (vergleichbar mit dem Berliner Beauftragten f�r Datenschutz und Informationsfreiheit, � 21 Abs. 3, � 22 BlnDSG, � 18 Abs. 1 IFG).Es ist nicht ersichtlich, dass die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts an eine verfassungskonforme Ausgestaltung des sog. staatlichen Sportwettenmonopols, dass zu den "erforderlichen Regelungen ... inhaltliche Kriterien betreffend Art und Zuschnitt der Sportwetten" geh�ren (BVerfGE 115, 276 [318]), mit dem Gl�cksspielstaatsvertrag und dem Berliner Gl�cksspielgesetz und insbesondere dem AG Gl�StV erf�llt wurde (…so auch Pestalozza, Rechtsgutachten 2008, S. 24; sowie zur Rechtslage in Baden-W�rttemberg: VG Freiburg…, Urteil vom 9. Juli 2008 - 1 K 2130/06 -, zitiert nach juris, Rn. 28 i.V.m. Rn. 50; a.A. zur Rechtslage in Bayern, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen: Bay. VGH…, Beschluss vom 2. Juni 2008 - 10 CS 08.1102 -, zitiert nach juris, Rn. 20; VG Cottbus…, Beschluss vom 22. April 2008 - 3 L 343/07 -, zitiert nach juris, Rn. 14; Hmb.147 Zum einen ist nach Ablauf der vom Bundesverfassungsgericht gesetzten Frist, in der bis zur Neuregelung des sog. staatlichen Sportwettenmonopols eine Unvereinbarkeit des staatlichen Monopols mit Art. 12 Abs. 1 GG nicht zur Nichtigkeit der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen f�hrte (BVerfGE 115, 276 [317], sondern �bergangsweise hinzunehmen war (BVerfG…, Beschluss vom 27. Dezember 2007 - 1 BvR 3082/06 -, zitiert nach juris, Rn. 20), kein Raum f�r einen weiteren Aufschub bis zur Schaffung einer mit dem Grundrecht der Berufsfreiheit zu vereinbarenden Rechtslage (vgl. VG Neustadt an der Weinstra�e…, Beschluss vom 5. M�rz 2008 - 5 L 1327/07.NW -, zitiert nach juris, Rn. 23; VG Braunschweig…, Beschluss vom 10. April 2008 - 5 B 4.08 -, zitiert nach juris, Rn. 60; VG Trier…, Beschluss vom 28. April 2008 - 1 L 240/08.TR -, zitiert nach juris, Rn. 20; so auch VG Hamburg…, Beschluss vom 15. April 2008 - 4 E 971/08 -, zitiert nach juris, Rn. 19;… Pestalozza, Rechtsgutachten 2008, S. 19 f.; siehe auch OVG Rheinland-Pfalz…, Beschluss vom 18. August 2008 - 6 B 10338/08.OVG -, zitiert nach juris, Rn. 7; a.A. und f�r "moderate �bergangsvorschriften" Nds. OVG, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, zitiert nach juris, Rn. 63).So hat das Bundesverfassungsgericht auch ausdr�cklich festgehalten, dass die Umsetzung der materiellrechtlichen und organisatorischen Anforderungen an die verfassungsgem��e Ausgestaltung eines Wettmonopols dem Gesetzgeber obliegt (BVerfGE 115, 276 [318]).Das Bundesverfassungsgericht hatte moniert, dass ein breit gef�chertes Netz von Annahmestellen bestehe und dadurch die M�glichkeit zum Sportwetten zu einem allerorts verf�gbaren "normalen" Gut des t�glichen Lebens werde (BVerfGE 115, 276 [314 f.]), und gefordert, Vorgaben zur Beschr�nkung der Vermarktung zu schaffen (BVerfGE 115, 276 [318]).Zugleich kommt dem staatlichen Gl�cksspielangebot angesichts der gesetzgeberischen Entscheidung f�r die weitgehende Beibehaltung des staatlichen Wettmonopols ein Auftrag zur Kanalisierung der vorhandenen Wettleidenschaft hin zu staatlichen Wettangeboten zu (BVerfGE 115, 276 [314]).Angesichts der nur marginalen �nderung der vom Bundesverfassungsgericht beanstandeten Vertriebswege mit einem breit gef�chertem Netz von Annahmestellen in bewusster N�he zum Kunden (BVerfGE 115, 276 [314 f.]) steht dieser Ansicht auch nicht entgegen, dass nunmehr - unter Beibehaltung des herk�mmlichen Vertriebsweges - verst�rkt auf den Spielerschutz (dazu noch unter 5.) geachtet wird (siehe auch aus gemeinschaftsrechtlicher Perspektive VG Karlsruhe, 2. Kammer…, Urteil vom 15. September 2008 - 2 K 1637/08 -, zitiert nach juris, Rn. 35).Der Abschluss von Sportwetten ist weiterhin als allerorts verf�gbares "Gut des t�glichen Lebens" (BVerfGE 115, 276 [314 f.]) m�glich.Die im Vergleich dazu deutlich h�here Dichte von Annahmestellen in Berlin verwundert umso mehr, als auf Grund der st�dtischen Struktur von Berlin mit einer einzelnen Annahmestelle mehr Einwohner im Umkreis der Annahmestelle erreicht werden k�nnen, als dies in den (teils) l�ndlich strukturierten Gebieten in Bayern der Fall ist (vgl. die vom Bundesverfassungsgericht monierte [BVerfGE 115, 276 [314 f.]], aber gleichwohl fortbestehende [vgl. Drs. 15/7884 des Bayerischen Landtags vom 19. Juli 2007, S. 11 f.] Maxime der Staatlichen Lotterieverwaltung in Bayern: "weites Land - kurze Wege").(4) Eine m�gliche Interpretation des � 8 Abs. 6 AG Gl�StV durch die DKLB als H�chstgrenze, die nicht ausgenutzt, sondern m�glichst weit unterschritten werden sollte, so dass derzeit nur weniger als 1080 Annahmestellen in Berlin bestehen, mag von einem verantwortlichen Umgang der DKLB mit der ihr �bertragenen Aufgabe zeugen, ist aber f�r die verfassungsrechtliche Beurteilung des Gesetzes nur von untergeordneter Bedeutung, da die Ausgestaltung des sog. Wettmonopols dem Gesetzgeber obliegt (BVerfGE 115, 276 [318]).So hat das Bundesverfassungsgericht gefordert, die Werbung f�r die staatlichen Sportwetten "zur Vermeidung eines Aufforderungscharakters bei Wahrung des Ziels, legale Wettm�glichkeiten anzubieten, auf eine Information und Aufkl�rung �ber die M�glichkeit zu Wetten" zu beschr�nken (BVerfGE 115, 276 [318]).Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht beanstandet, dass die damalige Werbung f�r Sportwetten "nicht auf eine Kanalisierung der ohnehin vorhandenen Wettleidenschaft hin zu staatlichen Wettangeboten angelegt" war, "sondern zum Wetten anreizte und ermunterte" (BVerfGE 115, 276 [314]) und omnipr�sent sei (BVerfGE 115, 276 [314]).Des Weiteren wurde bem�ngelt, dass die damalige Werbung f�r Sportwetten diese als sozialad�quate, positiv bewertete Unterhaltung darstelle (BVerfGE 115, 276 [314]).Zwar haben die Vertragspartner des Gl�cksspielstaatsvertrages die Forderung des Bundesverfassungsgerichts, die Werbung f�r die staatlichen Sportwetten "zur Vermeidung eines Aufforderungscharakters bei Wahrung des Ziels, legale Wettm�glichkeiten anzubieten, auf eine Information und Aufkl�rung �ber die M�glichkeit zu Wetten" zu beschr�nken (BVerfGE 115, 276 [318]), wortgetreu in � 5 Abs. 1 Gl�StV �bernommen: "Werbung f�r �ffentliches Gl�cksspiel hat sich zur Vermeidung eines Aufforderungscharakters bei Wahrung des Ziels, legale Gl�cksspielm�glichkeiten anzubieten, auf eine Information und Aufkl�rung �ber die M�glichkeit zum Gl�cksspiel zu beschr�nken" (dazu VG Karlsruhe…, Urteil vom 12. M�rz 2008 - 4 K 207/08 -, zitiert nach juris, Rn. 28).Auch wird versucht, Abhilfe im Gl�cksspielstaatsvertrag hinsichtlich des vom Bundesverfassungsgericht monierten Umstands zu schaffen, dass die damalige Werbung f�r Sportwetten "nicht auf eine Kanalisierung der ohnehin vorhandenen Wettleidenschaft hin zu staatlichen Wettangeboten angelegt" war, "sondern zum Wetten anreizte und ermunterte" (BVerfGE 115, 276 [314]), indem - wiederum in nahezu w�rtlicher Anlehnung an das Bundesverfassungsgericht - in � 5 Abs. 2 S. 1 Gl�StV normiert ist: "Werbung f�r �ffentliches Gl�cksspiel darf ... nicht gezielt zur Teilnahme am Gl�cksspiel auffordern, anreizen oder ermuntern" (dazu VG Karlsruhe…, Urteil vom 12. M�rz 2008 - 4 K 207/08 -, zitiert nach juris, Rn. 28).Ferner fehlt es an einer ausdr�cklichen Regelung, ob vom Verbot des � 5 Abs. 2 Gl�StV umfasst ist, dass die Werbung f�r Sportwetten diese als sozialad�quate, positiv bewertete Unterhaltung darstellt und damit dem vom Bundesverfassungsgericht monierten Missstand (dazu BVerfGE 115, 276 [314]) abgeholfen wurde, oder ob es sich bei Hinweisen auf die finanzielle Unterst�tzung im kulturellen, k�nstlerischen und sportlichen Bereich um zul�ssige Information und Aufkl�rung �ber die M�glichkeiten des Gl�cksspiels handelt, die nicht zur Teilnahme am Gl�cksspiel anreizt oder ermuntert (siehe einerseits BayVGH…, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 10 CS 08.1364 -, zitiert nach juris, Rn. 50, sowie andererseits OVG Rheinland-Pfalz…, Beschluss vom 18. August 2008 - 6 B 10338/08.OVG -, zitiert nach juris, Rn. 23 f.; sowie aus gemeinschaftsrechtlicher Perspektive VG Karlsruhe, 2. Kammer…, Urteil vom 15. September 2008 - 2 K 1637/08 -, zitiert nach juris, Rn. 36).Dem Missstand der omnipr�senten Werbung (BVerfGE 115, 276 [314]) tritt der Gl�cksspielstaatsvertrag seinem Wortlaut nach entgegen, indem er Werbung f�r �ffentliches Gl�cksspiel im Fernsehen, im Internet und �ber Telekommunikationsanlagen (� 5 Abs. 3 Gl�StV) sowie Trikot- und Bandenwerbung f�r Sportwetten (� 21 Abs. 2 S. 2 Gl�StV) verbietet (dazu OVG NRW…, Beschluss vom 22. Februar 2008 - 13 B 1215/07 -, zitiert nach juris, Rn. 48 ff.; Hmb.Aus dem Fehlen einer H�chstgrenze f�r Spieleins�tze und sogar einer fehlenden gesetzlichen Verpflichtung zur Festsetzung solcher H�chstgrenzen im Erlaubnisverfahren ergeben sich zugleich durchgreifende Zweifel an dem gesetzlichen Konzept zur aktiven Suchtpr�vention, dessen Fehlen das Bundesverfassungsgericht beanstandet hatte (vgl. BVerfGE 115, 276 [315]).Aus dem Auftrag des Bundesverfassungsgerichts an den Gesetzgeber (BVerfGE 115, 276 [318]) ergibt sich auch, dass vorliegend die Voraussetzungen f�r eine zu treffende gesetzliche Regelung gegeben waren, da bereits hinreichend Zeit zum Sammeln von Erfahrungen mit Sportwetten bestand (zu diesem Erfordernis BVerwGE 115, 189 [194 f.]).Letztlich handelt es sich bei den Ausf�hrungen weitgehend um eine �bernahme der Ausf�hrungen des Bundesverfassungsgerichts zur Pr�fung der abstrakten Verfassungskonformit�t der Rechtslage (BVerfGE 115, 276 [305-307], worauf der Beklagte in seinem Bescheid auch selbst hinweist.Der Ausschluss privaten Gewinnstrebens kann vielmehr bei einer T�tigkeit, die von Art. 12 Abs. 1 GG gerade auch hinsichtlich ihrer Aus�bung zum privaten finanziellen Nutzen gesch�tzt wird, nur ein seinerseits rechtfertigungsbed�rftiges Mittel darstellen, mit dem andere Schutzg�ter gesch�tzt werden sollen (vgl. BVerfGE 115, 276 [307 f.]).
VG Berlin, 07.07.2008 - 35 A 149.07 Urteil zum SportwettenmonopolEbenso wie das Veranstalten erf�llt auch das Vermitteln von Sportwetten diese Merkmale und steht somit als berufliche T�tigkeit unter dem Schutz des Grundrechts der Berufsfreiheit nach Art. 12 Abs. 1 GG (BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 [300 ff.];… Vo�kuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten - Zur Genehmigungsbed�rftigkeit und Genehmigungsf�higkeit der Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten, Rechtsgutachten vom 27. Januar 2001, S. 41 ff.).Die geltende Rechtsordnung kennt vielmehr durchaus das Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten durch Privatpersonen als erlaubte Bet�tigung (dazu ausf�hrlich und mit weiteren Nachweisen BVerwG, Urteil vom 23. August 1994 - 1 C 18.91 -, BVerwGE 96, 293 [296 ff.]; BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 [300 ff.]; VG Berlin, Urteil vom 26. September 2007 - VG 35 A 107.07 -, S. 9 ff. des Umdrucks; siehe auch Vo�kuhle, VerwArch 87 [1996], S. 395 [407 ff.]): So ist insbesondere � 284 StGB offen f�r eine Erlaubnisf�higkeit des Gl�cksspiels.Aus diesen Ausf�hrungen ergibt sich, dass mit � 4 Abs. 4 Gl�StV den besonderen Gefahren der Wettteilnahme im Internet begegnet werden sollte, auf die auch das Bundesverfassungsgericht hingewiesen hatte (BVerfGE 115, 276 [315]):.Die Vertragspartner des Gl�cksspielstaatsvertrags beziehen sich damit wohl auf die Forderung des Bundesverfassungsgerichts zur Neuregelung der Vertriebswege (BVerfGE 115, 276 [318]), insbesondere hatte das Bundesverfassungsgericht hinsichtlich der M�glichkeit der Abgabe von Sportwetten mittels Textnachrichten �ber Mobiltelefone (Short Messages Services, SMS) beanstandet, dass Sportwetten auf diese Weise "jederzeit und von jedem Ort aus grunds�tzlich spielbar" sind (BVerfGE 115, 276 [315]).Sind daher � 4 Abs. 4 und � 21 Abs. 2 S. 3 Alt. 2 Gl�StV tatbestandlich nicht erf�llt, so dass sich aus diesem Aspekt nicht die Unerlaubtheit des Gl�cksspielangebots der Kl�gerin ergibt, bedarf es keiner Pr�fung, ob die Einschr�nkungen der � 4 Abs. 4 und � 21 Abs. 2 S. 3 Alt. 2 Gl�StV angesichts eines erh�hten Gef�hrdungspotentials eines Angebots im Internet und �ber Telekommunikationsleitungen (dazu Hayer/Meyer, Sucht 49 [2003], S. 212 [214, 217]; BVerfGE 115, 276 [315]) mit h�herrangigem Recht zu vereinbaren sind und ob das Land Berlin die Verbandskompetenz f�r eine l�nder�bergreifend wirkende Untersagungsverf�gung h�tte (dazu OVG NRW…, Beschluss vom 22. Februar 2008 - 13 B 1215/07 -, zitiert nach juris, Rn. 7, 10 f. m.w.N.; sowie erg�nzend VG Ansbach…, Beschluss vom 15. August 2008 - AN 4 S 08.01112 -, zitiert nach juris, Rn. 37 ff.; sowie unter dem Aspekt der Ungeeignetheit Bay. VGH, Beschluss vom 7. Mai 2007 - 24 CS 07.10 -, GewArch 2007, 338; sowie erg�nzend VG Mainz, Beschluss vom 17. Juli 2008 - 6 L 573.08.MZ -, S. 3 f. des Umdrucks).Dies ist der Fall, wenn die eingreifende Norm kompetenzgem�� erlassen wurde sowie durch hinreichende, der Art der betroffenen Bet�tigung und der Intensit�t des jeweiligen Eingriffs Rechnung tragende Gr�nde des Gemeinwohls gerechtfertigt wird (dazu [1]) und dem Grundsatz der Verh�ltnism��igkeit entspricht (dazu [2]) (vgl. BVerfGE 115, 276 [304] m.w.N.; sowie BVerfG, Beschluss vom 19. Juli 2000 - 1 BvR 539/96 [Spielbanken II] -, BVerfGE 102, 192 [213]).In seiner Entscheidung zu Sportwetten hat das Bundesverfassungsgericht diese �berlegungen zu ausnahmsweise anzunehmenden niedrigeren Anforderungen an das verfassungskonforme Ziel eines Eingriffs in die Wahl der Berufsfreiheit mit der Wirkung einer objektiven Berufszulassungsschranke nicht ausdr�cklich aufgegriffen (BVerfGE 115, 276 [303 ff.]), so dass sowohl unklar ist, ob es weiterhin in atypischen F�llen von der Grundstruktur der "Drei-Stufen-Theorie" abweichen wird, als auch, ob die Sportwettenproblematik einen solchen atypischen Fall darstellt (so auch Horn, JZ 2006, 789 [790]; Kment, NVwZ 2006, 617 [619];… vgl. auch Pestalozza, Verfassungsrechtliche Aspekte des Beschlusses des Verwaltungsgerichts Berlin [VG 35 A 52.08] vom 2. April 2008 - Rechtsgutachterliche Stellungnahme erstattet im Auftrag des Verbandes Europ�ischer Wettunternehmer vom 27. Juni 2008, S. 5 f., im Folgenden: Pestalozza, Rechtsgutachten 2008).Das Bundesverfassungsgericht hat aber klargestellt, dass die Gr�nde des Gemeinwohls zur Rechtfertigung des Eingriffs nach der Art der betroffenen Bet�tigung und der Intensit�t des jeweiligen Eingriffs zu bestimmen sind (BVerfGE 115, 276 [304]).In seiner weiteren Pr�fung hat es dann "legitime Gemeinwohlziele" bzw. "legitime Ziele" zur Rechtfertigung des Eingriffs ausreichen lassen (BVerfGE 115, 276 [304, 306]), wobei nur das Hauptziel als "besonders wichtiges Gemeinwohlziel" (BVerfGE 115, 276 [304]) verstanden und als "�berragend wichtiges Gemeinwohlziel" (BVerfGE 115, 276 [304]) qualifiziert wird.92 (a) Bei der mit dem Gl�cksspielstaatsvertrag bezweckten Verhinderung der Entstehung von Gl�cksspielsucht und Wettsucht und wirksamen Bek�mpfung der Wettsucht (� 1 Nr. 1 Gl�StV) als "wichtigstes Ziel des Staatsvertrages" (so Begr�ndung des Gl�cksspielstaatsvertrags, S. 10, abgedruckt als Anlage 11 zu Drs. 16/0826 des Abgeordnetenhauses von Berlin vom 18. September 2007) handelt es sich im Hinblick auf die von Sportwetten ausgehenden Gefahren (Hayer/Meyer, Sucht 49 [2003], S. 212 [214 ff.]; siehe auch Drogen- und Suchtbericht 2008 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, S. 15, 96) um ein besonders wichtiges Gemeinwohlziel und damit um ein legitimes Ziel zur Beschr�nkung der Berufsfreiheit der Sportwettenanbieter (so bereits zum Lotteriestaatsvertrag 2004 BVerfGE 115, 276 [304 ff.]; BVerwG, Urteil vom 28. M�rz 2001 - 6 C 2/01 -, BVerwGE 114, 92 [100]; siehe auch BVerfG, Beschluss vom 26. M�rz 2007 - 1 BvR 2228/02 -, NVwZ-RR 2008, 1 [2];… kritisch noch Vo�kuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten, 2001, S. 62 ff.).Ferner sind die Sicherstellung der ordnungsgem��en Durchf�hrung der Gl�cksspiele (� 1 Nr. 4 Alt. 2 Gl�StV), der Schutz der Spieler vor betr�gerischen Machenschaften seitens der Wettanbieter (� 1 Nr. 4 Alt. 2 Gl�StV) sowie der dar�ber gehende Spielerschutz (� 1 Nr. 3 Alt. 2 Gl�StV) legitime Ziele zur Beschr�nkung der Berufsfreiheit der Sportwettenanbieter (so bereits zum Lotteriestaatsvertrag 2004 BVerfGE 115, 276 [305]; siehe auch BVerfGE 102, 197 [216]; siehe auch BVerfG, Beschluss vom 26. M�rz 2007 - 1 BvR 2228/02 -, NVwZ-RR 2008, 1 [2]; kritisch Rausch, GewArch 2001, 102 [109];… Vo�kuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten, 2001, S. 64 f.).Legitimes Ziel ist au�erdem die Abwehr von Gefahren aus mit dem Wetten verbundener Folge- und Begleitkriminalit�t nach � 1 Nr. 4 Alt. 3 Gl�StV (so bereits zum Lotteriestaatsvertrag 2004 BVerfGE 115, 276 [306 f.]; siehe auch BVerfG, Beschluss vom 26. M�rz 2007 - 1 BvR 2228/02 -, NVwZ-RR 2008, 1 [2]; kritisch Rausch, GewArch 2001, 102 [109]).Der Ausschluss privaten Gewinnstrebens kann vielmehr bei einer T�tigkeit, die von Art. 12 Abs. 1 GG gerade auch hinsichtlich ihrer Aus�bung zum privaten finanziellen Nutzen gesch�tzt wird, nur ein seinerseits rechtfertigungsbed�rftiges Mittel darstellen, mit dem die anderen legitimen Ziele erreicht werden (BVerfGE 115, 276 [307 f.]).94 (b) Demgegen�ber scheiden finanzielle Interessen des Staates zur Rechtfertigung eines staatlichen Sportwettenmonopols aus (BVerfGE 102, 197 [216]; BVerfGE 115, 276 [307]; siehe auch BVerfG, Beschluss vom 26. M�rz 2007 - 1 BvR 2228/02 -, NVwZ-RR 2008, 1 [2]).Aus diesem Grund wurde das zuvor in � 1 Nr. 5 Lotteriestaatsvertrag festgelegte und vom Bundesverfassungsgericht beanstandete (BVerfGE 115, 276 [307]) Ziel des damaligen Staatsvertrages, "sicherzustellen, dass ein erheblicher Teil der Einnahmen aus Gl�cksspielen zur F�rderung �ffentlicher oder steuerbeg�nstigter Zwecke im Sinne der Abgabenordnung verwendet wird", nicht �bernommen.In seiner Entscheidung vom 28. M�rz 2006 hat das Bundesverfassungsgericht die verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Rechtfertigung eines staatlichen Sportwettenmonopols als Eingriff in die Berufsfreiheit der Gewerbetreibenden konkretisiert (BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 = NJW 2006, 1261), indem es zum einen Missst�nde der bisherigen gesetzlichen und tats�chlichen Ausgestaltung des staatlichen Monopols (unter C.I.3.f] aa] bis ee]; BVerfGE 115, 276 [309-316]) dargestellt und zum anderen die zur Verfassungskonformit�t "erforderlichen Regelungen" (unter C.II.2.; BVerfGE 115, 276 [317-318]) formuliert hat.W�hrend nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bis zum 31. Dezember 2007 ein "Mindestma� an Konsistenz" zwischen dem gesetzlichen Ziel der Begrenzung der Wettleidenschaft und der Bek�mpfung der Wettsucht einerseits und der tats�chlichen Aus�bung des sog. staatlichen Monopols andererseits herzustellen war (BVerfGE 115, 276 [319]), ist nun eine - ohne die o.g. Einschr�nkungen und in diesem Sinne - vollst�ndige Konsistenz erforderlich (…so auch Pestalozza, Rechtsgutachten 2008, S. 13 ff.; sowie erg�nzend Nds. OVG, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, zitiert nach der Rechtsprechungsdatenbank des Nds. OVG, II.A. m.w.N.).Auch in seinem grundlegenden Sportwettenurteil hat das Bundesverfassungsgericht eine Neuregelung durch den (Bundes- oder Landes-)Gesetzgeber gefordert (BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 [317 f.]): Die "Umsetzung im Einzelnen und im Zusammenspiel miteinander obliegt dem Gesetzgeber." Damit macht das Bundesverfassungsgericht deutlich, dass auf gesetzlicher Ebene nicht nur Grundz�ge, sondern angesichts der Schwere des Eingriffs auch detaillierte Regelungen zu treffen sind (…Pestalozza, Rechtsgutachten 2008, S. 22 ff.).Dabei bedarf es keiner abschlie�enden Kl�rung, ob mit der Verlagerung der Gl�cksspielaufsicht von der Senatsverwaltung f�r Finanzen auf die Senatsverwaltung f�r Inneres und Sport (� 9 Abs. 6 Gl�StV i.V.m. Anlage ASOG Nr. 5 Abs. 4, 5 n.F.; zuvor bereits - ohne �nderung des ASOG - durch �nderung der Gesch�ftsverteilung des Senats von Berlin vom 20. Februar, Abl. Nr. 15 vom 5. April 2007, Bl. 986 [993]) eine (neutrale) Kontrollinstanz beauftragt wurde, die ausreichende Distanz zu den fiskalischen Interessen des Staates aufweist (BVerfGE 115, 276 [312, 318]), oder ob das Verfassungsrecht es erfordert, eine selbst�ndige, weisungsunabh�ngige Aufsichtsbeh�rde zu schaffen (vergleichbar mit dem Berliner Beauftragten f�r Datenschutz und Informationsfreiheit, � 21 Abs. 3, � 22 BlnDSG, � 18 Abs. 1 IFG).Es ist nicht ersichtlich, dass die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts an eine verfassungskonforme Ausgestaltung des sog. staatlichen Sportwettenmonopols, dass zu den "erforderlichen Regelungen ... inhaltliche Kriterien betreffend Art und Zuschnitt der Sportwetten" geh�ren (BVerfGE 115, 276 [318]), mit dem Gl�cksspielstaatsvertrag und dem Berliner Gl�cksspielgesetz und insbesondere dem AG Gl�StV erf�llt wurde (…so auch Pestalozza, Rechtsgutachten 2008, S. 24; sowie erg�nzend zur Rechtslage in Baden-W�rttemberg: VG Freiburg…, Urteil vom 9. Juli 2008 - 1 K 2130/06 -, zitiert nach juris, Rn. 28 i.V.m. Rn. 50; a.A. zur Rechtslage in Bayern, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen: Bay. VGH…, Beschluss vom 2. Juni 2008 - 10 CS 08.1102 -, zitiert nach juris, Rn. 20; VG Cottbus…, Beschluss vom 22. April 2008 - 3 L 343/07 -, zitiert nach juris, Rn. 14; Hmb. OVG…, Beschluss vom 25. M�rz 2008 - 4 Bs 5/08 -, zitiert nach juris, Rn. 21; sowie erg�nzend Nds. OVG, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, zitiert nach der Rechtsprechungsdatenbank des Nds. OVG, II.B.1.a] bb] (1); ferner OVG NRW…, Beschluss vom 22. Februar 2008 - 13 B 1215/07 -, zitiert nach juris, Rn. 46, und erg�nzend vom 30. Juli 2008 - 4 B 2056/07 -, zitiert nach juris, Rn. 20; VG D�sseldorf…, Beschluss vom 25. Juni 2008 - 3 L 354.08 -, zitiert nach juris, Rn. 39; so auch Ruttig, ZfWG 2008, 202 [202 f.]).131 Zum einen ist nach Ablauf der vom Bundesverfassungsgericht gesetzten Frist, in der bis zur Neuregelung des sog. staatlichen Sportwettenmonopols eine Unvereinbarkeit des staatlichen Monopols mit Art. 12 Abs. 1 GG nicht zur Nichtigkeit der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen f�hrte (BVerfGE 115, 276 [317], sondern �bergangsweise hinzunehmen war (BVerfG…, Beschluss vom 27. Dezember 2007 - 1 BvR 3082/06 -, zitiert nach juris, Rn. 20), kein Raum f�r einen weiteren Aufschub bis zur Schaffung einer mit dem Grundrecht der Berufsfreiheit zu vereinbarenden Rechtslage (vgl. VG Neustadt an der Weinstra�e…, Beschluss vom 5. M�rz 2008 - 5 L 1327/07.NW -, zitiert nach juris, Rn. 23; VG Braunschweig…, Beschluss vom 10. April 2008 - 5 B 4.08 -, zitiert nach juris, Rn. 60; VG Trier…, Beschluss vom 28. April 2008 - 1 L 240/08.TR -, zitiert nach juris, Rn. 20; so auch VG Hamburg…, Beschluss vom 15. April 2008 - 4 E 971/08 -, zitiert nach juris, Rn. 19;… Pestalozza, Rechtsgutachten 2008, S. 19 f.; siehe auch erg�nzend OVG Rheinland-Pfalz…, Beschluss vom 18. August 2008 - 6 B 10338/08.OVG -, zitiert nach juris, Rn. 7; a.A. und f�r "moderate �bergangsvorschriften" erg�nzend Nds. OVG, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 11 MC 71/08 -, zitiert nach der Rechtsprechungsdatenbank des Nds. OVG, II.B.1.a] bb] [1]).So hat das Bundesverfassungsgericht auch ausdr�cklich festgehalten, dass die Umsetzung der materiellrechtlichen und organisatorischen Anforderungen an die verfassungsgem��e Ausgestaltung eines Wettmonopols dem Gesetzgeber obliegt (BVerfGE 115, 276 [318]).Das Bundesverfassungsgericht hatte moniert, dass ein breit gef�chertes Netz von Annahmestellen bestehe und dadurch die M�glichkeit zum Sportwetten zu einem allerorts verf�gbaren "normalen" Gut des t�glichen Lebens werde (BVerfGE 115, 276 [314 f.]), und gefordert, Vorgaben zur Beschr�nkung der Vermarktung zu schaffen (BVerfGE 115, 276 [318]).Zugleich kommt dem staatlichen Gl�cksspielangebot angesichts der gesetzgeberischen Entscheidung f�r die weitgehende Beibehaltung des staatlichen Wettmonopols ein Auftrag zur Kanalisierung der vorhandenen Wettleidenschaft hin zu staatlichen Wettangeboten zu (BVerfGE 115, 276 [314]).Angesichts der nur marginalen �nderung der vom Bundesverfassungsgericht beanstandeten Vertriebswege mit einem breit gef�chertem Netz von Annahmestellen in bewusster N�he zum Kunden (BVerfGE 115, 276 [314 f.]) steht dieser Ansicht auch nicht entgegen, dass nunmehr - unter Beibehaltung des herk�mmlichen Vertriebsweges - verst�rkt auf den Spielerschutz (dazu noch unter 5.) geachtet wird.Der Abschluss von Sportwetten ist weiterhin als allerorts verf�gbares "Gut des t�glichen Lebens" (BVerfGE 115, 276 [314 f.]) m�glich.Die im Vergleich dazu deutlich h�here Dichte von Annahmestellen in Berlin verwundert umso mehr, als auf Grund der st�dtischen Struktur von Berlin mit einer einzelnen Annahmestelle mehr Einwohner im Umkreis der Annahmestelle erreicht werden k�nnen, als dies in den (teils) l�ndlich strukturierten Gebieten in Bayern der Fall ist (vgl. die vom Bundesverfassungsgericht monierte [BVerfGE 115, 276 [314 f.]], aber gleichwohl fortbestehende [vgl. Drs. 15/7884 des Bayerischen Landtags vom 19. Juli 2007, S. 11 f.] Maxime der Staatlichen Lotterieverwaltung in Bayern: "weites Land - kurze Wege").(4) Eine m�gliche Interpretation des � 8 Abs. 6 AG Gl�StV durch die DKLB als H�chstgrenze, die nicht ausgenutzt, sondern m�glichst weit unterschritten werden sollte, so dass derzeit nur weniger als 1080 Annahmestellen in Berlin bestehen, mag von einem verantwortlichen Umgang der DKLB mit der ihr �bertragenen Aufgabe zeugen, ist aber f�r die verfassungsrechtliche Beurteilung des Gesetzes nur von untergeordneter Bedeutung, da die Ausgestaltung des sog. Wettmonopols dem Gesetzgeber obliegt (BVerfGE 115, 276 [318]).So hat das Bundesverfassungsgericht gefordert, die Werbung f�r die staatlichen Sportwetten "zur Vermeidung eines Aufforderungscharakters bei Wahrung des Ziels, legale Wettm�glichkeiten anzubieten, auf eine Information und Aufkl�rung �ber die M�glichkeit zu Wetten" zu beschr�nken (BVerfGE 115, 276 [318]).Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht beanstandet, dass die damalige Werbung f�r Sportwetten "nicht auf eine Kanalisierung der ohnehin vorhandenen Wettleidenschaft hin zu staatlichen Wettangeboten angelegt" war, "sondern zum Wetten anreizte und ermunterte" (BVerfGE 115, 276 [314]) und omnipr�sent sei (BVerfGE 115, 276 [314]).Des Weiteren wurde bem�ngelt, dass die damalige Werbung f�r Sportwetten diese als sozialad�quate, positiv bewertete Unterhaltung darstelle (BVerfGE 115, 276 [314]).Zwar haben die Vertragspartner des Gl�cksspielstaatsvertrages die Forderung des Bundesverfassungsgerichts, die Werbung f�r die staatlichen Sportwetten "zur Vermeidung eines Aufforderungscharakters bei Wahrung des Ziels, legale Wettm�glichkeiten anzubieten, auf eine Information und Aufkl�rung �ber die M�glichkeit zu Wetten" zu beschr�nken (BVerfGE 115, 276 [318]), wortgetreu in � 5 Abs. 1 Gl�StV �bernommen: "Werbung f�r �ffentliches Gl�cksspiel hat sich zur Vermeidung eines Aufforderungscharakters bei Wahrung des Ziels, legale Gl�cksspielm�glichkeiten anzubieten, auf eine Information und Aufkl�rung �ber die M�glichkeit zum Gl�cksspiel zu beschr�nken" (dazu VG Karlsruhe…, Urteil vom 12. M�rz 2008 - 4 K 207/08 -, zitiert nach juris, Rn. 28).Auch wird versucht, Abhilfe im Gl�cksspielstaatsvertrag hinsichtlich des vom Bundesverfassungsgericht monierten Umstands zu schaffen, dass die damalige Werbung f�r Sportwetten "nicht auf eine Kanalisierung der ohnehin vorhandenen Wettleidenschaft hin zu staatlichen Wettangeboten angelegt" war, "sondern zum Wetten anreizte und ermunterte" (BVerfGE 115, 276 [314]), indem - wiederum in nahezu w�rtlicher Anlehnung an das Bundesverfassungsgericht - in � 5 Abs. 2 S. 1 Gl�StV normiert ist: "Werbung f�r �ffentliches Gl�cksspiel darf ... nicht gezielt zur Teilnahme am Gl�cksspiel auffordern, anreizen oder ermuntern" (dazu VG Karlsruhe…, Urteil vom 12. M�rz 2008 - 4 K 207/08 -, zitiert nach juris, Rn. 28).Ferner fehlt es an einer ausdr�cklichen Regelung, ob vom Verbot des � 5 Abs. 2 Gl�StV umfasst ist, dass die Werbung f�r Sportwetten diese als sozialad�quate, positiv bewertete Unterhaltung darstellt und damit dem vom Bundesverfassungsgericht monierten Missstand (dazu BVerfGE 115, 276 [314]) abgeholfen wurde, oder ob es sich bei Hinweisen auf die finanzielle Unterst�tzung im kulturellen, k�nstlerischen und sportlichen Bereich um zul�ssige Information und Aufkl�rung �ber die M�glichkeiten des Gl�cksspiels handelt, die nicht zur Teilnahme am Gl�cksspiel anreizt oder ermuntert (siehe erg�nzend einerseits BayVGH…, Beschluss vom 8. Juli 2008 - 10 CS 08.1364 -, zitiert nach juris, Rn. 50, sowie andererseits ebenfalls erg�nzend OVG Rheinland-Pfalz…, Beschluss vom 18. August 2008 - 6 B 10338/08.OVG -, zitiert nach juris, Rn. 23 f.).Dem Missstand der omnipr�senten Werbung (BVerfGE 115, 276 [314]) tritt der Gl�cksspielstaatsvertrag seinem Wortlaut nach entgegen, indem er Werbung f�r �ffentliches Gl�cksspiel im Fernsehen, im Internet und �ber Telekommunikationsanlagen (� 5 Abs. 3 Gl�StV) sowie Trikot- und Bandenwerbung f�r Sportwetten (� 21 Abs. 2 S. 2 Gl�StV) verbietet (dazu OVG NRW…, Beschluss vom 22. Februar 2008 - 13 B 1215/07 -, zitiert nach juris, Rn. 48 ff.; Hmb.Aus dem Fehlen einer H�chstgrenze f�r Spieleins�tze und sogar einer fehlenden gesetzlichen Verpflichtung zur Festsetzung solcher H�chstgrenzen im Erlaubnisverfahren ergeben sich zugleich durchgreifende Zweifel an dem gesetzlichen Konzept zur aktiven Suchtpr�vention, dessen Fehlen das Bundesverfassungsgericht beanstandet hatte (vgl. BVerfGE 115, 276 [315]).Aus dem Auftrag des Bundesverfassungsgerichts an den Gesetzgeber (BVerfGE 115, 276 [318]) ergibt sich auch, dass vorliegend die Voraussetzungen f�r eine zu treffende gesetzliche Regelung gegeben waren, da bereits hinreichend Zeit zum Sammeln von Erfahrungen mit Sportwetten bestand (zu diesem Erfordernis BVerwGE 115, 189 [194 f.]).Der Ausschluss privaten Gewinnstrebens kann vielmehr bei einer T�tigkeit, die von Art. 12 Abs. 1 GG gerade auch hinsichtlich ihrer Aus�bung zum privaten finanziellen Nutzen gesch�tzt wird, nur ein seinerseits rechtfertigungsbed�rftiges Mittel darstellen, mit dem andere Schutzg�ter gesch�tzt werden sollen (vgl. BVerfGE 115, 276 [307 f.]).
VG Berlin, 07.07.2008 - 35 A 167.08 Staatliches Monopol bei Sportwetten in Berlin; Staatliches Monopol bei …Ebenso wie das Veranstalten erf�llt auch das Vermitteln von Sportwetten diese Merkmale und steht somit als berufliche T�tigkeit unter dem Schutz des Grundrechts der Berufsfreiheit nach Art. 12 Abs. 1 GG (BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 [300 ff.];… Vo�kuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten - Zur Genehmigungsbed�rftigkeit und Genehmigungsf�higkeit der Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten, Rechtsgutachten vom 27. Januar 2001, S. 41 ff.).Die geltende Rechtsordnung kennt vielmehr durchaus das Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten durch Privatpersonen als erlaubte Bet�tigung (dazu ausf�hrlich und mit weiteren Nachweisen BVerwG, Urteil vom 23. August 1994 - 1 C 18.91 -, BVerwGE 96, 293 [296 ff.]; BVerfG, Urteil vom 28. M�rz 2006 - 1 BvR 1054/01 -, BVerfGE 115, 276 [300 ff.]; VG Berlin, Urteil vom 26. September 2007 - VG 35 A 107.07 -, S. 9 ff. des Umdrucks; siehe auch Vo�kuhle, VerwArch 87 [1996], S. 395 [407 ff.]): So ist insbesondere �