Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20090519_OGH0002_0030OB00020_09A0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-01-27 04:02:48
Document Index: 250953213

Matched Legal Cases: ['OGH', '§21', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 33', '§ 30', '§ 30', '§ 30', 'OGH', 'OGH', '§879', '§17', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1096', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 7', '§ 1096', 'OGH', 'OGH', '§ 3', '§ 1096', 'OGH', '§ 879', 'OGH', 'OGH', '§14', 'OGH', '§ 1096', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1096', '§ 3', '§ 1096', '§ 1096', '§ 3', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 3Ob20/09a - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob284/50 2Ob921/54 7Ob...
RS0069069
2Ob284/50; 2Ob921/54; 7Ob3/55; 3Ob157/55; 6Ob76/74; 7Ob199/75; 1Ob664/78; 3Ob69/08f; 5Ob209/08h; 3Ob20/09a; 3Ob242/12b; 3Ob141/13a
MG §21 Abs1 A2b
Die ziffernmäßige Bezeichnung des Kündigungsgrundes genügt lediglich dort, wo die betreffende Ziffer nicht eine Mehrheit von Tatbeständen aufweist.
2 Ob 284/50
Entscheidungstext OGH 26.04.1950 2 Ob 284/50
Veröff: SZ 23/116
2 Ob 921/54
Entscheidungstext OGH 22.12.1954 2 Ob 921/54
Veröff: JBl 1955,148
7 Ob 3/55
Entscheidungstext OGH 19.01.1955 7 Ob 3/55
Veröff: MietSlg 4750
3 Ob 157/55
Entscheidungstext OGH 30.03.1955 3 Ob 157/55
Veröff: teilweise MietSlg 4755
6 Ob 76/74
Entscheidungstext OGH 16.05.1974 6 Ob 76/74
7 Ob 199/75
Entscheidungstext OGH 30.10.1975 7 Ob 199/75
Veröff: ImmZ 1976,59 = MietSlg 27441
1 Ob 664/78
Entscheidungstext OGH 13.09.1978 1 Ob 664/78
Beisatz: Die durch § 33 Abs 1 MRG normierte Eventualmaxime für die gerichtliche Aufkündigung bedeutet, dass der geltend gemachte Kündigungsgrund bereits in der Kündigung individualisiert werden muss, wozu die Angabe einer bestimmten Gesetzesstelle nur dann genügt, wenn diese nur einen Tatbestand enthält. (T1); Beisatz: Unklare oder mangelhafte Ausführungen des Kündigungsgrunds gehen immer zu Lasten des Kündigenden. (T2)
Beisatz: Dieser Anforderung genügt die von der Klägerin eingebrachten Kündigung, weil sie ausdrücklich auf den Kündigungsgrund des § 30 Abs2 Z3 erster Fall MRG Bezug nimmt. (T3); Veröff: SZ 2009/70
Beisatz: Hier: § 30 Abs 2 Z 14 MRG. (T4)
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: § 30 Abs 2 Z 3 zweiter Fall MRG. (T5)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0069069
JJR_19500426_OGH0002_0020OB00284_5000000_003
Rechtssatz für 3Ob267/51 1Ob935/54 8Ob...
RS0016799
3Ob267/51; 1Ob935/54; 8Ob563/76; 1Ob718/78; 5Ob43/84; 8Ob660/89; 1Ob517/92; 10Ob1608/95; 7Ob2170/96k; 5Ob197/99b; 6Ob51/03y; 7Ob184/03i; 6Ob79/04t; 3Ob20/09a; 1Ob176/12g; 7Ob93/12w
ABGB §879 CIIl4
MG §17 Abs1 lita B4b
Eine Vereinbarung, wonach der Bestandnehmer die Kosten der Instandsetzung und Instandhaltung des Bestandgegenstandes übernimmt, ist zulässig. sofern dem Bestandnehmer eine angemessene Gegenleistung gewährt wird (betrifft das Bürgertheater).
3 Ob 267/51
Entscheidungstext OGH 13.06.1951 3 Ob 267/51
Veröff: SZ 24/163
1 Ob 935/54
Entscheidungstext OGH 12.01.1955 1 Ob 935/54
5 Ob 43/84
Entscheidungstext OGH 02.10.1984 5 Ob 43/84
8 Ob 660/89
Entscheidungstext OGH 19.10.1989 8 Ob 660/89
Auch; Beisatz: Hier: Laufende Erhaltung, wobei sowohl der Materialwand als auch die Arbeitsleistung mit dem Betrag zu bewerten sind, der bei Durchführung durch einen befugten Gewerbsmann über Auftrag des Bestandgeber aufzuwenden wäre. (T1)
Auch; Beisatz: Es ist zulässig, daß der Bestandnehmer - soweit das Recht zur freien Mietzinsvereinbarung besteht - als (teilweise) Gegenleistung für die Benützung des Bestandgegenstandes deren Instandhaltung und Instandsetzung übernimmt. (T2)
Vgl; Beisatz: Der Vertragspunkt, den Bestandgegenstand einschließlich der mitübergebenen Gegenstände "auf seine Kosten in gutem Zustand zu erhalten" impliziert auch diesen "in brauchbarem Zustand" zu erhalten. Der Begriff "erhalten" kann hiebei auch nicht so eng ausgelegt werden, daß darunter nur Ausbesserungen oder Instandsetzungen zu verstehen wären, sondern fällt darunter unter Umständen auch der Ersatz (die Erneuerung) eines durchaus schuldlos schadhaft gewordenen Inventargegenstandes. (T3)
5 Ob 197/99b
Entscheidungstext OGH 27.04.2000 5 Ob 197/99b
6 Ob 51/03y
Entscheidungstext OGH 24.04.2003 6 Ob 51/03y
Vgl; Beisatz: Die Bereitschaft des im persönlichen Naheverhältnis zum Eigentümer stehenden Beklagten, die Wohnung zu sanieren, reicht zur Begründung eines Mietverhältnisses nicht aus. (T4)
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Die Regelung der Bestandgeberpflichten gemäß §1096 ABGB ist nachgiebiges Recht. (T5); Beisatz: Dies hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (T6)
1 Ob 176/12g
Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 176/12g
nur:Die Vereinbarung, wonach der Bestandnehmer die Kosten der Instandsetzung und Instandhaltung des Bestandgegenstands übernimmt, ist damit grundsätzlich zulässig, sofern dem Bestandnehmer eine angemessene Gegenleistung gewährt wird. (T7); Beisatz: Hier: Eine Klausel in Vertragsformblättern betreffend Bestandverträge über Objekte in einem Einkaufszentrum (EKZ), die eine unbeschränkte Überwälzung der Erhaltungspflicht und damit der Kosten für das gesamte EKZ auf den Bestandnehmer vorsieht, ist für diesen gröblich benachteiligend. (T8); Veröff: SZ 2012/132
ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0016799
JJR_19510613_OGH0002_0030OB00267_5100000_001
1Ob193/57 (1Ob194/57); 8Ob99/67; 7Ob19/73; 1Ob729/82; 2Ob585/82; 1Ob600/87; 7Ob704/89; 3Ob589/90; 6Ob549/91; 2Ob2343/96i; 1Ob113/02b; 3Ob20/09a; 1Ob206/09i; 4Ob191/10g; 2Ob215/10x; 7Ob170/11t; 3Ob47/13b; 6Ob138/14h; 1Ob229/14d; 8Ob85/17h; 2Ob205/17m
Auch; nur T5; Beisatz: Mangelnde Betriebssicherheit einer von einem iSd § 7 Abs 3 AM-VO Befugten geprüften Hubarbeitsbühne. (T10)
Rechtssatz für 6Ob183/67 1Ob185/74 (1Ob...
RS0021525
6Ob183/67; 1Ob185/74 (1Ob193/74); 3Ob632/77; 1Ob647/80; 5Ob682/83; 1Ob517/92; 10Ob1608/95; 7Ob218/00k; 6Ob42/02y; 8Ob153/06t; 10Ob79/07a; 3Ob20/09a; 2Ob215/10x; 1Ob176/12g; 7Ob93/12w; 4Ob176/14g; 10Ob65/14b
§ 1096 ABGB enthält nachgiebiges Recht (vgl SZ 24/163).
Veröff: MietSlg 19104
1 Ob 647/80
Entscheidungstext OGH 17.09.1980 1 Ob 647/80
Veröff: SZ 53/116
5 Ob 682/83
Entscheidungstext OGH 18.10.1983 5 Ob 682/83
Beisatz: Soweit nicht die Mietrechtsgesetzgebung anderes normiert. (T1)
Beisatz: Es ist daher zulässig, außerhalb voller Anwendbarkeit des MRG, die Pflicht zur Instandhaltung auf den Bestandnehmer zu überwälzen und die Überwälzung der Erhaltungspflicht auch die Erneuerung eines schuldlos schadhaft gewordenen Inventargegenstands umfasst. (T2)
Auch; Beisatz: Außerhalb der in § 3 Abs 2 MRG genannten Arbeiten kann die Erhaltungspflicht nach § 1096 ABGB auch im Anwendungsbereich des MRG durch Vereinbarung auf den Mieter überwälzt werden. (T3)
Beis wie T3; Veröff: SZ 2007/154
Beisatz: Außerhalb zwingender Normen der Mietrechtsgesetzgebung ist die Pflicht des Bestandgebers zur laufenden Instandhaltung abdingbar und auf den Bestandnehmer überwälzbar. (T4); Veröff: SZ 2009/70
Auch; Beis wie T1; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: Eine Klausel in Vertragsformblättern betreffend Bestandverträge über Objekte in einem Einkaufszentrum (EKZ), die eine unbeschränkte Überwälzung der Erhaltungspflicht und damit der Kosten für das gesamte EKZ auf den Bestandnehmer vorsieht, ist für diesen gröblich benachteiligend. (T5); Veröff: SZ 2012/132
4 Ob 176/14g
Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 176/14g
Beis wie T4; Beisatz: Es ist daher zulässig, dass der Bestandnehmer ‑ soweit das Recht zur freien Zinsvereinbarung besteht ‑ als (teilweise) Gegenleistung für die Raum‑ oder Gebäudebenützung deren Instandsetzung und Instandhaltung übernimmt, sofern sich die Leistungsrelation im Rahmen des § 879 ABGB hält. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0021525
JJR_19670712_OGH0002_0060OB00183_6700000_001
Rechtssatz für 3Ob633/85 7Ob600/89 6Ob...
RS0021233
3Ob633/85; 7Ob600/89; 6Ob687/90; 6Ob546/91; 1Ob517/92; 5Ob146/92; 6Ob331/97p; 6Ob42/02y; 5Ob87/04m; 3Ob324/04z; 9Ob15/05d; 8Ob153/06t; 10Ob79/07a; 5Ob17/09z; 5Ob288/08a; 9Ob57/08k; 3Ob20/09a; 2Ob73/10i; 2Ob215/10x; 5Ob80/12v; 1Ob176/12g; 7Ob93/12w; 4Ob176/14g; 7Ob49/15d; 8Ob28/16z
WGG 1979 §14a
Außerhalb zwingender Normen der Mietrechtsgesetzgebung ist die Pflicht des Bestandgebers zur laufenden Instandhaltung abdingbar und auf den Bestandnehmer überwälzbar.
3 Ob 633/85
Entscheidungstext OGH 01.10.1986 3 Ob 633/85
Beisatz: Auch hinsichtlich des notwendigen Aufwandes ist ein vertraglicher Ausschluss des Ersatzes zulässig, soweit eine von § 1096 ABGB abweichende Instandhaltungsregelung vereinbart werden kann. (T1)
Beis wie T1; Veröff: WoBl 1991/43 S 55 (Würth)
6 Ob 331/97p
Entscheidungstext OGH 24.11.1997 6 Ob 331/97p
Beisatz: Die Überwälzung der Erhaltungspflicht umfasst auch die Erneuerung durchaus schuldlos schadhaft gewordener Inventargegenstände. (T2)
5 Ob 87/04m
Entscheidungstext OGH 11.05.2004 5 Ob 87/04m
3 Ob 324/04z
Entscheidungstext OGH 30.06.2005 3 Ob 324/04z
Beisatz: Dies führt nicht zur Annahme eines atypischen Vertrags. (T3)
Beisatz: Bei der Regelung des § 1096 ABGB handelt es sich um dispositives Recht. (T4)
Auch; Beisatz: Außerhalb der in § 3 Abs 2 MRG genannten Arbeiten kann die Erhaltungspflicht nach § 1096 ABGB auch im Anwendungsbereich des MRG durch Vereinbarung auf den Mieter überwälzt werden. (T5)
Beis wie T4; Beis wie T5; Veröff: SZ 2007/154
Beisatz: Während die Erhaltungspflicht nach § 1096 ABGB bis zur Grenze der Sittenwidrigkeit und der Verkürzung über die Hälfte abbedungen werden kann, sind die nach § 3 MRG zu erfüllenden Pflichten relativ, nämlich zugunsten des Mieters zwingend ausgestaltet. (T6); Veröff: SZ 2009/33
Beisatz: Hier: Teilanwendungsbereich des MRG. (T7); Veröff: SZ 2009/70
5 Ob 80/12v
Entscheidungstext OGH 16.05.2012 5 Ob 80/12v
Auch; Beisatz: Diese Erhaltungspflicht ist im Voraus unabdingbar, soweit nicht im Zeitpunkt der Vereinbarung eine Ausnahme vom Vollanwendungsbereich des MRG bestand. (T8)
Auch; Beisatz: Hier: Eine Klausel in Vertragsformblättern betreffend Bestandverträge über Objekte in einem Einkaufszentrum (EKZ), die eine unbeschränkte Überwälzung der Erhaltungspflicht und damit der Kosten für das gesamte EKZ auf den Bestandnehmer vorsieht, ist für diesen gröblich benachteiligend. (T9); Veröff: SZ 2012/132
8 Ob 28/16z
Entscheidungstext OGH 25.10.2016 8 Ob 28/16z
ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0021233
JJR_19861001_OGH0002_0030OB00633_8500000_002
Rechtssatz für 7Ob662/86 3Ob532/91 6Ob...
RS0021199
7Ob662/86; 3Ob532/91; 6Ob505/94 (6Ob1507/94); 7Ob622/94; 2Ob317/98a; 7Ob3/03x; 4Ob86/08p; 3Ob20/09a; 2Ob215/10x; 4Ob176/14g; 1Ob229/14d
Der Vermieter schuldet die Qualität der Bestandsache während der gesamten Vertragszeit. Fehlt sie, so liegt insoweit Nichterfüllung vor. Erleidet der Mieter dadurch einen Schaden, kann er nach den Grundsätzen des Schadenersatzrechtes Ersatz verlangen. Hat der Mieter den Mangel und den dadurch verursachten Schaden nachgewiesen, obliegt es dem Vermieter, sich zu entlasten.
Veröff: JBl 1987,250 = MietSlg XXXVIII/51
3 Ob 532/91
Entscheidungstext OGH 10.07.1991 3 Ob 532/91
Auch; nur: Der Vermieter schuldet die Qualität der Bestandsache während der gesamten Vertragszeit. Fehlt sie, so liegt insoweit Nichterfüllung vor. Erleidet der Mieter dadurch einen Schaden, kann er nach den Grundsätzen des Schadenersatzrechtes Ersatz verlangen. (T1) Veröff: WoBl 1992,57 (Würth)
6 Ob 505/94
Entscheidungstext OGH 03.02.1994 6 Ob 505/94
7 Ob 622/94
Entscheidungstext OGH 08.02.1995 7 Ob 622/94
Auch; nur: Hat der Mieter den Mangel und den dadurch verursachten Schaden nachgewiesen, obliegt es dem Vermieter, sich zu entlasten. (T2)
2 Ob 317/98a
Entscheidungstext OGH 03.12.1998 2 Ob 317/98a
Beisatz: Unklarheiten (hier: über den Zeitpunkt des Schadeneintritts) gehen zu Lasten des Vermieters. (T3)
Auch; nur: Der Vermieter schuldet die Qualität der Bestandsache während der gesamten Vertragszeit. (T4)
Auch; nur T4; Veröff: SZ 2009/70
ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0021199
JJR_19861126_OGH0002_0070OB00662_8600000_002
Rechtssatz für 3Ob20/09a 1Ob176/12g 3O...
RS0124826
3Ob20/09a; 1Ob176/12g; 3Ob47/13b
MRG §1 Abs4
ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0124826
JJR_20090519_OGH0002_0030OB00020_09A0000_001