Source: https://www.anwalt24.de/urteile/bverwg/2012-10-11/bverwg-9-b-3612,-9-pkh-312
Timestamp: 2017-11-20 21:31:28
Document Index: 384483191

Matched Legal Cases: ['§ 152', '§ 152', '§ 152', '§ 166', '§ 114', '§ 121']

BVerwG, 11.10.2012 - BVerwG 9 B 36.12, 9 PKH 3.12 - Zulässigkeit einer Beschwerde gegen den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg | anwalt24.de
Beschl. v. 11.10.2012, Az.: BVerwG 9 B 36.12, 9 PKH 3.12
Referenz: JurionRS 2012, 25341
Aktenzeichen: BVerwG 9 B 36.12, 9 PKH 3.12
OVG Berlin-Brandenburg - 07.02.2012 - AZ: OVG 9 RM 1.12
BVerwG, 11.10.2012 - BVerwG 9 B 36.12, 9 PKH 3.12
Ein Beschluss, mit dem das Oberverwaltungsgericht eine Anhörungsrüge zurückgewiesen hat, ist nach § 152a Abs. 4 S. 3 VwGO unanfechtbar.
Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 7. Februar 2012 wird verworfen.
Die Beschwerde ist unzulässig, weil Entscheidungen der Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe durch Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht nur in den Fällen angefochten werden können, die § 152 Abs. 1 VwGO anführt. Zu diesen Entscheidungen gehört der hier angefochtene Be-schluss nicht. Der Beschluss, mit dem eine Anhörungsrüge des Antragstellers zurückgewiesen worden ist, ist vielmehr nach § 152a Abs. 4 Satz 3 VwGO unanfechtbar.
Der Antrag des Antragstellers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung aus dem oben genannten Grund keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 166 VwGO i.V.m. § 114 Satz 1, § 121 Abs. 1 ZPO).