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Timestamp: 2018-12-14 02:41:28
Document Index: 202024275

Matched Legal Cases: ['§ 237', '§ 239', '§ 95', '§ 95', '§ 109', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 4', 'Art. 4', '§ 9', '§ 24', '§ 21', '§ 8', '§ 21', '§ 535', '§ 565', '§ 2', '§ 18', '§ 11', '§ 11', '§ 20', '§ 44', '§ 122', '§ 33', '§ 68', '§ 9', '§ 122', '§ 32', '§ 6', '§ 79', '§ 150', '§ 150', '§ 6', '§ 79', '§ 150', '§ 37', '§ 15', '§ 26', '§ 14', '§ 17', '§ 14', '§ 17', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 15', '§ 59', '§ 15', '§ 18', '§ 61', 'Art. 3', 'Art. 18', 'Art. 6', '§ 2', '§ 1', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 7', '§ 142', '§ 161', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 5', '§ 15', '§ 18', '§ 2', '§ 7', '§ 9', '§ 255', '§ 15', '§ 16', '§ 2', '§ 69', '§ 2', '§ 4']

BFH-Urteil vom 9.12.1998 (XI R 24/98) BStBl. 1999 II S. 201
AO 1977 § 237 Abs. 1, § 239 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5.
BFH-Beschluß vom 27.1.1999 (II B 7/98) BStBl. 1999 II S. 206
Die Frage, ob bei der Einheitsbewertung des Betriebsvermögens von öffentlichen Verkehrsunternehmen auch im Hauptfeststellungszeitraum 1993 eine Betriebslast abgezogen werden kann, hat keine grundsätzliche Bedeutung, da nach dem klaren Wortlaut der §§ 95 und 109 BewG i. d. F. des StÄndG 1992 der Abzug einer bei der ertragsteuerrechtlichen Gewinnermittlung nicht berücksichtigungsfähigen Betriebslast ausscheidet.
BewG i.d.F. des StÄndG 1992 § 95 Abs. 1, § 109 Abs. 1.
BFH-Urteil vom 16.12.1998 (I R 40/97) BStBl. 1999 II S. 207
1. "Ständige Wohnstätte" i. S. des Art. 4 DBA-Schweiz sind Räumlichkeiten, die nach Art und Einrichtung zum Wohnen geeignet sind, über die der Steuerpflichtige ständig verfügen kann und die er regelmäßig nutzt. Die Räumlichkeiten müssen nicht der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen sein.
2. Kann die Bundesrepublik Deutschland einen in der Schweiz Ansässigen nach Art. 4 Abs. 3 DBA-Schweiz wie einen unbeschränkt Steuerpflichtigen besteuern, so ist es - bezogen auf den Fall eines Freiberuflers - nicht notwendig, daß dieser eine feste Einrichtung i. S. des Art. 14 DBA-Schweiz im Inland hat.
DBA-Schweiz Art. 4 Abs. 1 bis 3, 14; DBA-Musterabkommen Art. 4 Abs. 2a.
BFH-Urteil vom 7.7.1998 (VIII R 5/96) BStBl. 1999 II S. 209
Unterschreitet der gemeine Wert der erlangten GmbH-Anteile den Wert der zurückbehaltenen Betriebsschulden, stellen die fortan entstehenden Schuldzinsen zum einen Teil Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen und zum anderen Teil nachträgliche Betriebsausgaben im Zusammenhang mit dem ehemaligen Einzelunternehmen des Einbringenden dar.
EStG § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1, § 24 Nr. 2.
Vorinstanz: FG Düsseldorf (EFG 1996, 971)
BFH-Urteil vom 1.9.1998 (VIII R 3/97) BStBl. 1999 II S. 213
Überläßt ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer aufgrund einer im Arbeits- oder Dienstvertrag getroffenen Vereinbarung neben einem Barlohn eine Wohnung, liegt insoweit eine Vermietung i. S. des § 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG vor.
EStG 1986 § 8 Abs. 1 und 2, § 21 Abs. 1 Nr. 1; BGB § 535, § 565e.
BFH-Urteil vom 10.9.1998 (IV R 16/97) BStBl. 1999 II S. 215
GewStG § 2 Abs. 1; EStG § 18 Abs. 1 Nr. 1.
BFH-Urteil vom 17.11.1998 (VIII R 24/98) BStBl. 1999 II S. 223
Ausschüttungen an den beherrschenden Gesellschafter einer zahlungsfähigen GmbH sind diesem in der Regel auch dann zum Zeitpunkt der Beschlußfassung über die Gewinnverwendung i. S. des § 11 Abs. 1 Satz 1 EStG zugeflossen, wenn die Gesellschafterversammlung eine spätere Fälligkeit des Auszahlungsanspruchs beschlossen hat (Bestätigung der Rechtsprechung in dem Urteil vom 30. April 1974 VIII R 123/73, BFHE 112, 355, BStBl II 1974, 541).
EStG § 11 Abs. 1 Satz 1, § 20 Abs. 1 Nr. 1, § 44 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 1.
Vorinstanz: FG Düsseldorf (EFG 1998, 870)
BFH-Urteil vom 3.12.1998 (III R 5/98) BStBl. 1999 II S. 227
AO 1977 § 122 Abs. 1 Satz 3; EStG § 33 Abs. 1 und 2; FGO § 68 Satz 2; VwZG § 9 Abs. 1 und 2.
BFH-Beschluß vom 29.1.1999 (VI R 176/90; früher: III R 206/90) BStBl. 1999 II S. 233
Das BMF wird gemäß § 122 Abs. 2 Satz 3 FGO zum Beitritt aufgefordert, um zu den Fragen Stellung zu nehmen, welche verfahrens- und materiell-rechtlichen Folgerungen aus den Beschlüssen des BVerfG vom 10. November 1998 2 BvL 42/93, 2 BvR 1220/93, 2 BvR 1852 und 1853/97 zu ziehen sind.
EStG 1986/1988 § 32 Abs. 6.
BFH-Urteil vom 2.12.1998 (II R 43/97) BStBl. 1999 II S. 235
Geht bei Eintritt der Nacherbfolge nicht nur der Nacherbfolge unterliegendes, sondern auch eigenes Vermögen des Vorerben auf den Nacherben über und werden - auf Antrag - beide Vermögensanfälle hinsichtlich der Steuerklasse getrennt behandelt, so sind bei beiden Vermögensanfällen die jeweils für sie maßgeblichen persönlichen Freibeträge zu berücksichtigen. Der Abzug des für das eigene Vermögen des Vorerben zu gewährenden Freibetrags ist jedoch nur insoweit zulässig, als der Freibetrag für das der Nacherbfolge unterliegende Vermögen nicht verbraucht ist.
ErbStG 1974 § 6 Abs. 2 Satz 4.
BFH-Urteil vom 15.10.1998 (III R 58/95) BStBl. 1999 II S. 237
2. Andere Angestellte einer GmbH sind nicht als "besonders Beauftragte" i. S. von § 79 Abs. 1 Nr. 3 AO 1977 anstelle des Geschäftsführers zur Unterzeichnung eines Investitionszulagenantrags für die GmbH befugt.
3. Die Unterzeichnung eines Investitionszulagenantrags nach dem InvZulG 1991 durch einen rechtsgeschäftlich Bevollmächtigten ist nur unter den Voraussetzungen des § 150 Abs. 3 AO 1977 zulässig. Bei einer Abwesenheit von einigen Tagen liegt keine Verhinderung an der Unterschriftsleistung durch eine längere Abwesenheit i. S. von § 150 Abs. 3 Satz 1 AO 1977 vor.
InvZulG 1991 § 6 Abs. 1, 3; AO 1977 § 79 Abs. 1 Nr. 3, § 150.
BFH-Beschluß vom 26.1.1999 (I B 119/98) BStBl. 1999 II S. 241
BFH-Urteil vom 21.1.1999 (VII R 35/98) BStBl. 1999 II S. 242
StBerG § 37a; DVStB § 15 Abs. 1, § 26 Abs. 3 Satz 2.
BFH-Urteil vom 19.9.1996 (V R 41/94) BStBl. 1999 II S. 249
Die Berichtigung des Steuerbetrags, der in einer Rechnung über einen nicht steuerpflichtigen (im Inland nicht steuerbaren oder steuerfreien) Umsatz gesondert ausgewiesen wurde, setzt gemäß § 14 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. § 17 Abs. 1 UStG 1980 nicht voraus, daß der Leistende die Originalrechnung zurückerhält oder nachweist, daß der Leistungsempfänger keinen Vorsteuerabzug in Anspruch genommen hat und auch künftig nicht geltend machen kann. Das gilt - entgegen Abschn. 189 Abs. 6 UStR 1996 - auch, wenn der Leistungsempfänger ein im Ausland ansässiger Unternehmer ist.
UStG 1980 § 14 Abs. 2 Satz 2, § 17 Abs. 1.
BFH-Urteil vom 28.11.1996 (V R 23/95) BStBl. 1999 II S. 251
1. Füllungen (Inlays), Dreiviertelkronen (Onlays) und Verblendschalen für die Frontflächen der Zähne (Veneers) aus Keramik sind Zahnprothesen i. S. von § 4 Nr. 14 Satz 4 Buchst. b UStG 1991, Unterposition 9021.29 ZT.
2. Eine "Lieferung" von Zahnprothesen liegt auch dann vor, wenn sie vom Zahnarzt rechnergesteuert mittels eines Cerec-Gerätes hergestellt werden (Abgrenzung zu Abschn. 89 Abs. 1 Satz 4 UStR 1996).
3. § 4 Nr. 14 Satz 4 Buchst. b UStG 1991 enthält ein Aufteilungsgebot.
UStG 1991 § 4 Nr. 14; ZT Unterposition 9021.29.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG (EFG 1995, 770)
BFH-Urteil vom 9.7.1998 (V R 62/97) BStBl. 1999 II S. 253
UStG 1980/1991 § 4 Nr. 11.
BFH-Urteil vom 19.11.1998 (V R 102/96) BStBl. 1999 II S. 255
Der Unternehmer kann den Nachweis, daß die Voraussetzungen des § 15 Abs. 1 Nr. 2 UStG 1991 vorliegen, im Vergütungsverfahren nach §§ 59 ff. UStDV 1991 ebenso wie im allgemeinen Veranlagungsverfahren durch Vorlage der Zweitschrift des Ersatzbelegs führen, wenn der dem Erstattungsantrag zugrunde liegende Vorgang stattgefunden hat und keine Gefahr besteht, daß weitere Erstattungsanträge gestellt werden. Es kommt dann nicht darauf an, aufgrund welcher Umstände die Erstschrift des Ersatzbelegs nicht vorgelegt werden kann.
UStG 1991 § 15 Abs. 1 Nr. 2, § 18 Abs. 9; UStDV 1991 § 61 Abs. 1; Richtlinie 79/1072/EWG (Achte Richtlinie) Art. 3 Buchst. a; Richtlinie 77/388/EWG (Sechste Richtlinie) Art. 18 Abs. 1 Buchst. b; EGV Art. 6.
BFH-Urteil vom 28.1.1999 (V R 32/98) BStBl. 1999 II S. 258
UStG 1993 § 2 Abs. 2 Nr. 2; KO §§ 1, 6.
Vorinstanz: FG des Saarlandes (EFG 1998, 971)
BFH-Urteil vom 10.3.1998 (VIII R 76/96) BStBl. 1999 II S. 269
EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2, § 15a Abs. 1 und Abs. 4, § 16 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 und Abs. 3; EStDV § 7 Abs. 1; HGB § 142, § 161 Abs. 2.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg (EFG 1997, 878)
BFH-Urteil vom 24.3.1998 (I R 20/94) BStBl. 1999 II S. 272
EStG § 4 Abs. 2 Satz 2, § 6b; AIG § 4; UmwG 1969 § 5.
BFH-Urteil vom 19.5.1998 (I R 54/97) BStBl. 1999 II S. 277
BFH-Urteil vom 23.9.1998 (XI R 72/97) BStBl. 1999 II S. 281
Lizenzeinnahmen aus der Überlassung von Patenten im Rahmen einer bestehenden Betriebsaufspaltung können auch dann zu gewerblichen Einkünften des Besitzunternehmens führen, wenn die Patente nicht wesentliche Betriebsgrundlagen der Betriebsgesellschaft bilden.
EStG § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 18 Abs. 1 Nr. 1; GewStG § 2 Abs. 1 Satz 2.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 1998, 96)
EStG § 7 Abs. 4, § 9 Abs. 1 Satz 1, Satz 3 Nr. 7; HGB § 255 Abs. 2 Satz 1.
BFH-Urteil vom 15.10.1998 (IV R 18/98) BStBl. 1999 II S. 286
BFH-Beschluß vom 4.11.1998 (IV B 136/98) BStBl. 1999 II S. 291
EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2, § 16.
BFH-Beschluß vom 17.12.1998 (I B 80/98) BStBl. 1999 II S. 293
Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, daß vorbereitende Aufwendungen für den beabsichtigten Erwerb einer stillen Beteiligung an einem ausländischen Handelsgewerbe auch dann zu negativen Einkünften gemäß § 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 EStG führen und den daraus folgenden Verlustausgleichsbeschränkungen unterfallen können, wenn die Beteiligung im weiteren Verlauf tatsächlich nicht zustande kommt.
FGO § 69 Abs. 3; EStG § 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 5, § 4 Abs. 4.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 1998, 993)
BFH-Beschluß vom 22.4.1998 (IV B 19/98) BStBl. 1999 II S. 295
Die Frage, ob eine GbR durch die Errichtung von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 32 Wohnungen auf einem Grundstück und dessen Veräußerung unmittelbar nach Fertigstellung der Wohnungen gewerblich tätig wird, ist im Hinblick auf den Vorlagebeschluß des X. Senats vom 29. Oktober 1997 X R 183/96 (BFHE 184, 355) ernstlich zweifelhaft.