Source: https://www.deubner-recht.de/produkte/familienrecht-100-mandate/p/rechtliche-behandlung-eines-nichtigen-beherrschungs--und-gewinnabfuehrungsvertrags-ende-des-unternehmensvertrages-339667
Timestamp: 2019-10-20 21:56:34
Document Index: 104069654

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 13', 'BGH', '§ 291', 'BGH', '§ 297', 'BGH', '§ 302', 'BGH', '§ 146', 'BGH', 'BGH']

BGH - Urteil vom 14.12.1987
II ZR 170/87
GmbHG §§ 13, 53 ;
AktGes 1988, 133
BB 1988, 361
BGHR AktG § 291 Abs. 1 Beherrschungsvertrag 1
BGHR AktG § 297 Vertragsende 1
BGHR AktG § 302 Abs. 1 Rumpfgeschäftsjahr 1
BGHR KO § 146 Abs. 4 Minderforderung 1
BGHZ 103, 1
DB 1988, 596
DNotZ 1988, 621
DRsp II(220)333a-e
GmbH-Rdsch 1988, 174
WM 1988, 258
BGH, Urteil vom 14.12.1987 - Aktenzeichen II ZR 170/87
DRsp Nr. 1992/2756
»a) Wird ein Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrag mit einer GmbH, obwohl nichtig, gleichwohl durchgeführt, so ist er nach den Grundsätzen der fehlerhaften Gesellschaft solange als wirksam zu behandeln und das herrschende Unternehmen zum Ausgleich der Verluste verpflichtet, bis sich einer der Vertragspartner auf die Nichtigkeit beruft und die Beherrschung ein Ende findet. b) Ein Unternehmensvertrag endet regelmäßig, wenn ein Konkursverfahren über das Vermögen der beherrschten oder herrschenden Gesellschaft eröffnet wird. c) Endet der Unternehmensvertrag vor Ablauf eines Geschäftsjahres, so ist das herrschende Unternehmen auch zum Ausgleich der Verluste verpflichtet, die bis zu diesem Stichtag während des Rumpfgeschäftsjahres entstanden sind.«