Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:77862-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=77862-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-04-05 18:01:30
Document Index: 168880096

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§ 123', '§ 125', '§ 150', '§ 75', '§ 46', '§ 99', '§ 75', '§ 17', '§ 160']

Dienstleistungen - 77862-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 77862-2020
Deutschland-Frankfurt am Main: Planungsleistungen im Bauwesen
2020/S 033-077862
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DM67/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DM67
Deutsche Bundesbank, Projekt Campus – Erweiterter Objektplaner, Maßnahme „Sanierung Haupthaus“
Referenznummer der Bekanntmachung: 19/0009708
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb soll die Leistung der erweiterten Objektplanung für die Maßnahme „Sanierung Haupthaus“ der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vergeben werden.
Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt, die Leistungen in Stufen zu beauftragen.
Deutsche Bundesbank – Zentrale
Die Deutsche Bundesbank Zentrale in Frankfurt am Main beschäftigt rund 5 000 Mitarbeiter, die derzeit auf verschiedene Standorte im Stadtgebiet verteilt sind. Als zentraler Standort der Zentrale Frankfurt soll die Liegenschaft an der Wilhelm-Epstein-Str. 14 dienen, die umfänglich saniert, revitalisiert und restrukturiert werden muss, um den zukünftigen Anforderungen zu begegnen.
Der derzeitige Campus besteht aus 15 Bestandsbauten, die in einer teils parkartigen Umgebung auf der Liegenschaft platziert sind. Im Rahmen der Umsetzung der „Ein-Standort-Strategie“ wird auch das Haupthaus vollständig saniert und modernisiert. Neben dieser Maßnahme wird die gesamte Liegenschaft modernisiert, so dass parallel weitere Planungen und Baumaßnahmen stattfinden und teilweise bestehende Gebäude im Betrieb bleiben.
Maßnahme „Sanierung Haupthaus“ (Auftragsgegenstand):
Das Haupthaus im Stil des Brutalismus mit hoher symbolhafter Bedeutung steht als zentrales Element auf dem zukünftigen Campus. Die Maßnahme umfasst die vollständige Sanierung u. Modernisierung des Hauses inkl. Fahrbereitschaft/Werkstätten, Verbindungsbau mit Öltanklager und Kasino (Großkantine).
Das Haupthaus wird vorauss. im Sommer 2021 komplett freigezogen.
Die bauliche Umsetzung erfolgt in 3 Stufen (Vorabmaßnahme 1, Vorabmaßnahme 2, Hauptmaßnahme): In der Vorabmaßnahme 1 erfolgt die Bestandsaufnahme und Rückbau der „Kunst am Bau“, die Beräumung, Entkernung und Gefahrstoffsanierung u. das Zurückversetzen des Gebäudes in einen Quasi-Rohbauzustand.
In der Vorabmaßnahme 2 erfolgt der konstruktive Rückbau (tragende Bauteile), der Fassadenrückbau, Rückbau der Dacheindichtung und die Betonsanierung.
In der Hauptmaßnahme wird der Wiederaufbau der neuen Metall- und Betonfassade inkl. Dacheindichtung, der vollständige Neuausbau und die Modernisierung des Haupthauses, der Gebäudetechnik inkl. Zentralen, Kasino zzgl. Küchentechnik und Lager- u. Logistikflächen, Fahrbereitschaft/Werkstätten, dem Verbindungsbau mit Heizhaus und Öltanklager erfolgen.
Gegenstand dieses Auftrags ist die übergeordnete Objektüberwachung (keine Fachbauleitung) während der Vorabmaßnahme 1, die erweiterte Objektplanung und Objektüberwachung inkl. Fachbauüberwachung (für die im Leistungsumgriff befindlichen Gewerke) der Vorabmaßnahme 2 (konstruktiver Rückbau, Rückbau Fassade u. Dacheindichtung, Betonsanierung) und der Hauptmaßnahme zum Projekt „Sanierung Haupthaus“. Folgende Planungsdisziplinen sind seitens des erw. Objektplaners auszuführen: Objektplanung (KGR 300), Tragwerksplanung (inkl. Fachpl. Betonsanierung), Innenarchitektur, Bauphysik, Nachhaltigkeit, Integrationsplanung, BIM Gesamtkoordination (nur Haupthaus).
Eine wesentl. Aufgabe des erw. Objektplaners stellen, neben der originären Planungsaufgabe, die vollumfänglichen Koordinations- u. Managementleistungen der Fachplanung dar. Seitens des erw. Objektplaners ist hierfür über sämtliche Leistungsphasen das Planungsteam anzuleiten und zu koordinieren, die Planungsergebnisse zu konsolidieren und in die Gesamtplanung zu integrieren und im Sinne der Qualitätssicherung auf Vollständigkeit, Widerspruchs- u. Kollisionsfreiheit sowie auf Übereinstimmung mit den Projektzielen zu verifizieren.
Die Planung der Modernisierung der Hauptmaßnahme soll unter der Anwendung der BIM-Methodik über den kompletten Lebenszyklus erfolgen.
Der Beginn der Leistungserbringung ist für das 4. Quartal 2020 vorgesehen. Der Baubeginn der Vorabmaßnahme 1 soll unmittelbar nach Freizug des Gebäudes im Sommer 2021 erfolgen. Die Bezugsfertigkeit ist inkl. Nachlauf für Ende 2027 geplant.
Wesentliche Aufgaben des AN sind:
Grundleistungen u. besondere Leistungen der LP1-LP9, gem. HOAI 2013, AHO Heft Nr. 14. Die Leistungsbilder werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Mit Vertragsschluss werden Leistungen der Stufe 1 (LP1-LP3)beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 12
Qualitätskriterium - Name: Konzepte zur technischen Bearbeitung / Gewichtung: 32
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung vorgesehenen Schlüsselpersonals / Gewichtung: 26
Kostenkriterium - Name: Preis/Honorarangebot / Gewichtung: 30
Laufzeit in Monaten: 86
Alle für das Verhandlungsverfahren gemäß § 17 Abs. 4 VgV ausgewählten Teilnehmer erhalten eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.
Zu Zuschlagskriterien: Es ist zu erwarten, dass in der Stufe 2 verschiedene Themenkomplexe als Konzept vom Bieter abgefragt werden.
1) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen oder Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB erfolgt sind (Vordruck in den Bewerbungsunterlagen enthalten, s. „Eigenerklärung zur Eignung“);
2) Auszug aus dem Berufsregister (Handelsregister) (soweit die Eintragung nach den gesetzlichen Vorschriften des Landes, aus dem der Bieter stammt, vorgesehen ist). Der Auszug darf nicht älter als 6 Monate sein (Stichtag: Einsendeschluss der Teilnahmeanträge);
Bei Bewerbergemeinschaften sind die unter Ziffer III.1.1 geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Sämtliche unter Ziffer III.1.1 geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählt auch die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister auf Antrag des Betroffenen (§ 150 GewO). Architekten und Ingenieure können den Nachweis darüber hinaus durch Vorlage einer entsprechenden Urkunde erbringen, die gem. § 75 Abs. 1 bzw. 2 VgV dazu berechtigt, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt ist, sind vergleichbare Befähigungsnachweise zulässig, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.
1) Erklärung über den jährlichen Umsatz (netto) des Unternehmens (bzw. in Summe bei einer Bewerbergemeinschaft) nur im Bereich der Objektplanung und Tragwerksplanung unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Vordruck in den Bewerbungsunterlagen enthalten, s. „Teilnahmeantrag“);
2) Bescheinigung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Angaben zur Deckungssumme. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren für die Gemeinschaft als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind zu addieren.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen (z. B. Creditreform-Auskunft) einzuholen.
Zu 1) Die Summe des durchschnittlichen Jahresumsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich der Objektplanung und Tragwerksplanung muss mindestens 3 000 000 EUR (netto) betragen;
Zu 2) Die Betriebshaftpflichtversicherung muss eine Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 5 000 000 EUR und Sach- und Vermögensschäden von mindestens 2 000 000 EUR pro Schadensfall, jährlich jeweils 2-fach maximiert aufweisen. Alternativ kann eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.
1) Angaben über die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter des Bewerbers zum Stichtag 31.1.2020, gegliedert nach Berufsqualifikation, Fachrichtung und Bürozugehörigkeit.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind diese Angaben für die Gemeinschaft als Ganzes zu machen, d. h., die Mitarbeiterzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind zu addieren;
2) Vorstellung von 3 mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Es sind 3 mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte (Hochbau P1, P2 und P3) vom Bewerber einzureichen, die anhand der Evaluierungsmatrix in der Stufe 1 bewertet werden.
(Für) alle Referenzleistungen müssen, bezogen auf einen Leistungszeitraum ab dem 1.2.2014 und bis zum Tag der Einreichung des Teilnahmeantrages, entweder vollständig abgeschlossen (VOB-Abnahme) oder mindestens die Baugenehmigung (Hauptbaumaßnahme) erteilt worden sein.
Zum Nachweis der Referenzen ist ein Vordruck in den Bewerbungsunterlagen enthalten. Neben dem ausgefüllten Referenzvordruck(Vordruck „Unternehmensreferenz_Referenzvorlage“) sind zur Referenzdarstellung maximal 2 DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte (P1, P2 und P3) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden. Die Zahl der einzureichenden Referenzprojekte bleibt in Summe auf 3 beschränkt.
Mit der Einreichung des Teilnahmeantrags zum Vergabeverfahren erklärt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach den anerkannten Regeln der Technik notwendige technische Hard- und Software vorhanden ist.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen einzuholen.
— Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter zum Stichtag 31.1.2020:
a) Objektplanung: mindestens 15 Mitarbeiter mit Studienabschluss der Architektur / Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss), davon mindestens 10 Mitarbeiter mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung;
b) Tragwerksplanung: mindestens 5 Mitarbeiter mit Studienabschluss des Bauingenieurwesens (oder vergleichbarer Studienabschluss), davon mindestens 3 Mitarbeiter mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Tragwerksplanung;
c) Fachingenieur/-planer Fassade: mindestens 2 Mitarbeiter mit Studienabschluss der Architektur / Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss) mit mind. 3 Jahren spezifische Berufserfahrung im Bereich Fassadenplanung;
d) BIM: mindestens 2 Mitarbeiter mit Studien-/Berufsabschluss der Architektur / Bauingenieurwesen / techn. Zeichner mit mind. 3 Jahren spezifische Berufserfahrung im Bereich BIM-Gesamtkoordination;
e) Fachplanung Betonsanierung: mindestens 2 Mitarbeiter mit Studienabschluss der Architektur / Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss) mit mind. 5 Jahren spezifische Berufserfahrung im Bereich der Fachplanung Betonsanierung;
f) Integrationsplaner IGA: mindestens 2 Mitarbeiter mit Studienabschluss der Architektur / Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss) mit mind. 5 Jahren spezifische Berufserfahrung im Bereich der Integration von TGA-Gewerken;
g) Bauphysik: mindestens 2 Mitarbeiter mit Studienabschluss der Architektur / Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss) mit mind. 5 Jahren spezifische Berufserfahrung im Bereich Bauphysik.
Drei Referenzprojekte (P1, P2 und P3), mit denen die folgenden Anforderungen (nicht zwingend im selben Projekt) nachgewiesen werden:
a) Projekt mit einem öffentlichen Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber (gemäß § 99,100 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung – GWB);
b) Bauprojekt eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes mit mindestens 30 000 qm BGF;
c) Projekt, das der Bewerber mit der BIM-Methode geplant hat, wobei das Projekt eine Größe von mindestens 10 000 qm BGF aufweist und mindestens die Lph 3 (LOD 300) abgeschlossen wurde;
d) Projekt mit Schwerpunkt einer Kernsanierungsmaßnahme und mindestens 10 000 qm BGF;
e) Projekt mit Gesamtbaukosten von mehr als 40 Mio. EUR (netto) und gehobener technischer Ausstattung handeln. Bei der Summe aus KGR 300 + 400 macht die KGR 300 maximal 65 % aus und die KGR 400 macht mindestens 35 % aus.
Mit den 3 eingereichten Referenzen (P1, P2 und P3) muss außerdem in der Summe nachgewiesen werden können, dass alle Leistungsphasen LP 1-LP 9 durch den Bewerber durchgeführt wurden.
Die für die Durchführung des Auftrags verantwortlichen Führungskräfte müssen über die Berufsqualifikation des Architekten oder Ingenieurs verfügen. Maßgeblich ist, wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV).
1) Die Teilnahmeunterlagen stehen auf der Vergabeplattform https://www.dtvp.de/ zum Download zur Verfügung. Die Bewerber werden gebeten, die Vergabeunterlagen unverzüglich nach Erhalt auf Vollständigkeit und auf etwaige Unklarheiten zu prüfen;
2) Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal unter http://www.dtvp.de. Die Interessenten sind daher verpflichtet, regelmäßig im Postfach auf der Vergabeplattform nachzusehen, ob Nachrichten eingegangen sind. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Bewerber-/Bieterfragen absehen, welche nicht über das Vergabeportal eingereicht werden;
3) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 27.3.2020, 24:00 Uhr über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, danach eingehende Anfragen nicht mehr zu beantworten. Fragen zu dem Vergabeverfahren werden wegen der Gleichbehandlung der Bewerber nur in Textform und anonymisiert beantwortet;
4) Für die Bewerbung sind die hierfür zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden, die über das Vergabeportal abgerufen werden können;
5) Teilnahmeanträge sind über die Vergabeplattform im entsprechenden Projektraum über das Bewerbertool im Reiter „Teilnahmeanträge“ einzureichen. Auf andere Art übermittelte Teilnahmeanträge, insbesondere schriftliche Teilnahmeanträge oder Teilnahmeanträge per E-Mail sind nicht zulässig. Teilnahmeanträge dürfen nicht über die Nachrichtenfunktion des Bewerbertools eingereicht werden;
6) Der Bewerber hat sich rechtzeitig mit der Funktion der Vergabeplattform zur Abgabe von Teilnahmeanträgen vertraut zu machen und sich über etwaige Wartungsarbeiten der Vergabeplattform (Downtimes) zu informieren.
Es wird darauf hingewiesen, dass ggf. Dateianhänge nur bis zu einer bestimmten Größe hochgeladen werden können. Im Falle von Störungen der Vergabeplattform hat sich der Bieter an den Support des Plattformbetreibers zu wenden und parallel dazu den Auftraggeber zu informieren;
7) Soweit vom Bieter auszufüllende Bestandteile der Vergabeunterlagen mit Unterschrift und Firmenstempel zu versehen sind, gilt bei elektronischer Angebotsabgabe in Textform das Folgende: Anstelle von Originalunterschrift und Firmenstempel ist nur der Name der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, anzugeben. Dies kann auch durch eine eingescannte Unterschrift erfolgen;
8) Zu Ziff II.2.5: Die Unterkriterien mit ihrer Gewichtung werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt;
9) Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung);
10) Maßgeblich ist allein der Text der europaweiten Bekanntmachung im Amtsblatt der EU;
11) Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y63DM67.
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig soweit:
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Bundesbank, Leitung des Beschaffungszentrums
Postanschrift: Wilhelm-Epstein-Str. 14