Source: http://dirigazete.de/hakkimizda/tuzuk/
Timestamp: 2019-03-20 01:47:33
Document Index: 77391993

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 19', '§ 20', '§ 10', '§ 10', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 18', '§ 21', '§ 26']

Tüzük / Satzung | Alevitische Gemeinde München e.V. – MAT
a) Der Verein führt den Namen „Alevitische Gemeinde München e. V.“ (Münih Alevi Toplumu) und hat seinen Sitz in München. Nach der Eintragung in das Vereinsregister durch das zuständige Amtsgericht München bekommt der Vereinsname den Zusatz „e. V.“. b) Die abgekürzte Form des Vereinsnamens lautet MAT.
c) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
d) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen an Mitteln des Vereis.
e) Es darf keine Person durch Angaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
a) Die MAT definiert sich als eine Religionsgemeinschaft gemäß dem Grundgesetz der Bundesrepublik.
b) Die MAT vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Dritten, seien es Einrichtungen des öffentlichen oder des privaten Rechts und/oder deren Organe. Die MAT hat sich als Ziel gesetzt, den alevi-bektaschi Glauben und die alevi-bektaschi Kultur publik zu machen.
c) Die MAT setzt sich für die Gestaltung und Förderung des Religionsunterrichts nach dem Bekenntnis und Selbstverständnis des alevi-bektaschi Glaubens in deutschen Schulen ein.
d) Die MAT bietet Schülern, die schulische Probleme haben, geeignete Schülerhilfen an.
e) Die MAT setzt sich das Ziel, die universellen Menschenrechte, die hiesigen geltenden Rechte, solange sie nicht den universellen Prinzipien des Rechts zuwiderlaufen, zu achten und zu respektieren. Die MAT tritt namentlich für die Gleichbehandlung von Mann und Frau und für die Unantastbarkeit der Menschenwürde ein. Die MAT befürwortet die Neutralität des Staates und die uneingeschränkte Ausübung aller Religionen gemäß dem Grundgesetz.
f) Die MAT ist entsprechend dem alevi-bektaschi Glauben und der alevi-bektaschi Kultur, eine demokratische Religionsgemeinschaft, die ihre Tätigkeit im Einklang mit den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland führt. g) Die MAT führt ihre Aktivitäten ohne Rücksicht auf die Unterschiedlichkeit der Menschen hinsichtlich ihrer Weltanschauung, ihres Glaubens, Geschlechts sowie ihrer nationalen und ethnischen Herkunft durch.
h) Die MAT gründet Gotteshäuser (Cem-Häuser nach dem alevi-bektaschi Glauben). Die Unterhaltung und Ausschmückung dieser Gotteshäuser, die Abhaltung von Gottesdiensten (Cem`s), sowie die Veranstaltungen der heiligen Gedenktage für verstorbene alevi-bektaschi Dichter, Erhabene und Heilige werden von der MAT übernommen. Zudem werden die Geistlichen (Dedes) von der MAT ausgebildet.
i) Um den alevi-bektaschi Glauben und die alevi-bektaschi Kultur bekannt zu machen und zu verbreiten, veranstaltet das Gemeindehaus Kulturabende. Zu diesem Zweck werden Dichter, Künstler, Schriftsteller etc. eingeladen. Zum Wohl eines friedlichen Zusammenlebens in der Gesellschaft mit anderen Religionen werden Seminare auch über andere Religionen organisiert.
j) Die MAT gründet Büchereien, um die Bildung und Erziehung der Mitglieder und Interessenten zu fördern. Es werden – insbesondere im Rahmen der Integration – verschiedene Bildungslehrgänge (Deutschkurse, Erste-Hilfe- Kurse, Gesundheitsseminare, Seminare gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Musik, EDV-Kurse, Folklore etc.) angeboten.
k) Die MAT führt wissenschaftliche Forschungen und Untersuchungen durch bzw. lässt sie durchführen, damit die Glaubensvorstellungen sowie die alevitische Kultur und die Lehre der Aleviten und Bektaschiten fortbestehen und mit ihren universellen Werten publik gemacht werden. Sie gründet Institute, Institutionen, Stiftungen, Räte und Kommissionen. Sie gewährleistet, dass die Werke jener Menschen, die auf dem wissenschaftlichen Feld tätig sind und publizieren, in Schriften, Bibliotheken und Archiven gesammelt, aufbewahrt und verbreitet werden.
l) Die MAT bietet Jugendlichen Sportmöglichkeiten an. Sie versucht daher u.A. Räumlichkeiten und Sportanlagen zu vermitteln. Es werden darüber hinaus von der MAT Denksportarten wie z.B. Schach angeboten.
m) Die MAT verfolgt das Ziel, dass die Bundesbürger und die Migranten/Innen über gleiche Rechte verfügen und friedlich zusammenleben. Dabei setzt sie auf die Grundsätze der Völkerverständigung und die des Friedens. Daher tritt sie vehement gegen die Fremdenfeindlichkeit, den Rassismus und die gegen Migranten/Innen stattfindenden und gegen sie gerichteten Gewaltakte ein.
n) Die MAT versucht die Wichtigkeit des Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutzes mit Seminaren an die Mitglieder und Interessenten zu vermitteln.
o) Die MAT setzt sich die Aufgabe, bei nationalen und internationalen Umweltkatastrophen Benefizveranstaltungen, Spendenaufrufe und Kampagnen zu organisieren. Der Erlös wird an die Betroffenen abgeführt.
p) Der Verein hält sich an die in der BRD geltenden Gesetze und Bestimmungen. Die MAT ist an keine politische Organisation oder Partei gebunden.
q) Die MAT kann Mietglied von Föderationen, Konförderationen, wissenschaftlichen Akademin, Stiftungen und anderen Dachverbänden werden. Über die Mitgliedschaft des Vereins in den oben bezeichneten Organisationen entscheidet die Mitgliederversammlung
§ 4 Immobilienerwerb
a) Die MAT trifft die Entscheidungen für den Erwerb vom Immobilien (Grundstücke, Gebäude usw.) und für Hypotheken bezüglich des Immobilienerwerbs mit 51 % Stimmenmehrheit der registrierten Mitglieder.
b) Die MAT trifft die Entscheidungen für den Verkauf von Immobilien oder für die Belastung der Immobilien mit Hypotheken zugunsten einer Organisation bzw. mehrere Organisationen mit 75 % Stimmenmehrheit der registrierten Mitglieder.
a) Jeder, der die folgenden Voraussetzungen erfüllt, kann die Mitgliedschaft der MAT erwerben: 1) Personen über 18 Jahre 2) Personen, die die Satzung der MAT akzeptieren 3) Personen unter 18 Jahren können mit Einverständnis ihres Erziehungsberechtigten die Mitgliedschaft erwerben. Sie haben kein aktives und/oder passives Wahlrecht und dürfen zum Vorstand nicht gewählt werden. 4) Personen, die bereit sind, für die Verwirklichung der Ziele der MAT mitzuarbeiten.
b) Der Antrag für die Mitgliedschaft wird schriftlich an den Vorstand gerichtet. Der Vorstand entscheidet über die Mitgliedschaft des Antragstellers. Möchte der Vorstand die Mitgliedschaft ablehnen, so wird der Antragsteller über die Ablehnung innerhalb von vier Wochen ohne Angabe von Gründen informiert. Der Antragsteller kann erst nach der Zusage der MAT hinsichtlich seiner Mitgliedschaft die aktiven und passiven Möglichkeiten der MAT nutzen. Er ist verpflichtet, nach der Bestätigung seiner Mitgliedschaft mindestens drei Monatsbeiträge zu entrichten.
c) Jeder, der Mitglied der MAT wird, ist verpflichtet, die Satzung des Vereins und die Satzung und Programme von Dachverbänden, welchen der Verein angehört, als Ganzes zu akzeptieren.
d) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Würde des Vereins zu schützen und zu verteidigen; die Ziele und die Grundsätze des Vereins zu achten; zu versuchen sie zu verwirklichen und die mit diesem Zweck durchgeführten Aktivitäten zu unterstützen.
e) Nach der Zusage der Mitgliedschaft ist das Mitglied in das Registerheft einzutragen.
§ 6 Ehrenamt/Fördermitglied
a) Jede natürliche Person und/oder jede juristische Person, die den Zweck und das Ziel der MAT unterstützt, kann das Ehrenamt bekleiden. Über die Aufnahme des Ehrenmitglieds entscheidet die Mitgliederversammlung.
b) Die Ehrenmitglieder werden über die Aktivitäten der MAT regelmäßig informiert.
c) Die Ehrenmitglieder haben weder das aktive noch das passive Wahlrecht.
a) Die Mitgliedschaft endet mit 1) dem Tod des Mitglieds, 2) der fristgemäßen und schriftlichen Kündigung des Mitglieds. 3) dem Beschluss des Disziplinarausschusses
b) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn er trotz Mahnungen drei Monate oder länger die Mitgliedschaftsbeiträge nicht bezahlt hat.
c) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Satzung der MAT und/ oder die des Dachverbandes zuwiderhandelt.
d) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn er durch Äußerungen und durch sein Verhalten, die Rechte und Ehre anderer Mitglieder im Verein verletzt und er trotz der Ermahnungen des Vorstands, sein Verhalten nicht geändert hat.
e) Jedes Mitglied, das gegen die Ziele des Vereins arbeitet bzw. diese zweckentfremdet oder versucht, den Verein für die Propaganda eigener politischer Ansichten zu missbrauchen, wird aus der Mitgliedschaft ausgeschlossen.
f) Mitglieder, deren Mitgliedschaft aberkannt wurde, haben auf die von ihnen während ihrer Mitgliedschaft erbrachten freiwilligen Leistungen keinen Anspruch auf Gegenleistung oder Rückzahlung gegenüber der MAT.
g) Das Mitglied, das vom Disziplinarausschuss von der Mitgliedschaft ausgeschlossen wird, verliert mit dem Ausschlussbeschluss alle seine Rechte an dem Verein. Das aus dem Verein ausgeschlossene Mitglied darf unter keinen Umständen den Mitgliedsausweis und alle dem Verein gehörenden Sachen behalten. Es ist verpflichtet, diese dem Verein unverzügliche herauszugeben.
h) Für den Fall, dass auch nach dem erhobenen Einspruch des ausgeschlossenen Mitglieds an dem Ausschluss festgehalten wird, hat das Mitglied das Recht, auf der ersten Mitgliederversammlung nach dem Ausschluss dagegen Einspruch zu erheben. Der Beschluss der Mitgliederversammlung ist bindend.
a) Die Mitglieder müssen Mitgliedsbeiträge zahlen. Die Höhe setzt die Mitgliederversammlung fest.
b) Die Mitgliedsbeiträge werden entweder auf das Konto des Vereins überwiesen oder das Mitglied erteilt dem Verein eine Einzugsermächtigung oder das Mitglied zahlt seinen Beitrag bar. Die Barzahlung muss quittiert werden. Das Mitglied ist verpflichtet, bei Wechsel des Geldinstituts oder Änderung seines Kontos, den Vorstand darüber unaufgefordert zu informieren. c) Ehrenmitglieder, Schüler und Studenten müssen keine Mitgliedsbeiträge zahlen. Sie können freiwillige, selbstbestimmte Zahlungen leisten. d) Mitglieder, die Rentner/innen sind, können durch schriftliche Antragstellung an den Vorstand den halben Mitgliederbeitrag zahlen. Erforderlich ist in diesem Fall der Nachweis eines Rentenbescheides.
d) Disziplinarausschuss
e) Geistlichenausschuss
f) Beirat
g) Ausschüsse, die gegebenenfalls durch den Vorstand gebildet werden können sind: Jugendgemeinschaft, Frauengemeinschaft, Wissenschaftsabteilung, Presseabteilung, Kulturabteilung, Sportabteilung Theaterabteilung oder andere als notwendig erachtete Ausschüsse.
b) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal in zwei Jahren und zwar in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres statt.
c) Ort, Zeit und Tagesordnung der Mitgliederversammlung werden spätestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich den Mitgliedern mitgeteilt.
d) An der Mitgliederversammlung dürfen nur die Mitglieder des Vereins, die Ehrenmitglieder/Fördermitglieder und die vom Vorstand eingeladenen Gäste teilnehmen.
e) Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit mit einer Stimme Mehrheit der registrierten, stimmberechtigten ( (50%) + 1 Stimme) Mitglieder beschlussfähig. Wenn diese Mehrheit in der ersten Versammlung nicht erreicht wurde, beruft der Vorstand nach einer einstündigen Pause mit der gleichen Tagesordnung zum zweiten Mal die Mitgliederversammlung ein. Darauf muss aber in der vorangegangenen Einladung hingewiesen werden. In der zweiten Mitgliederversammlung wird die Zahl der anwesenden Mitglieder nicht mehr berücksichtigt genommen. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
f) Das aktive und passive Wahlrecht dürfen nur die Mitglieder der MAT ausüben. Man darf nur in ein Organ des Vereins gewählt werden, es sei den die Satzung sieht hierfür andere Bestimmungen vor. Mitglieder der Versammlungsleitung können jedoch Mitglieder anderer Organe werden. Falls alle Mitglieder der Versammlungsleitung andere Organe der MAT bekleiden, so wird der Wahlausschuss in offener Abstimmung gewählt.
g) Die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgt – außer im Falle des § 4 Immobilienerwerb, § 19 Satzungsänderung und § 20 Auflösung des Vereins mit der einfachen Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Jedes Mitglied übt sein Stimmrecht persönlich aus.
h) Die Mitgliederversammlung wird durch einen der Vorstandsmitglieder eröffnet. Für die Dauer der Mitgliederversammlung wird eine Versammlungsleitung, die aus einem Vorsitzenden und zwei Schriftführern besteht, in offener Abstimmung gewählt (die für die Versammlungsleitung vorgeschlagenen Mitglieder müssen die Voraussetzungen des § 10 lit. K erfüllen). Der Vorsitzende der Mitgliederversammlung leitet die Versammlung. Die Schriftführer protokollieren die Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Das Protokoll wird vom Leiter der Versammlung und den beiden Schriftführern unterschrieben. Jedes Mitglied, das beim Vorstand schriftlicht beantragt, kann das Protokoll im Verein zur Einsicht vorgelegt werden.
i) Die Wahl des Vorstandes, des Disziplinarausschlusses und die des Aufsichtsrats erfolgt in geheimer Abstimmung. Die Stimmen werden offen von und im Beisein eines Ausschusses, welches vom Mitgliederversammlung gewählt wurde, gezählt. Bei Stimmgleichheit entscheidet das Losverfahren.
j) Alle Organe der MAT bleiben nur bis zur Neuwahl im Amt.
k) Ein Mitglied darf erst nach einer dreimonatigen Mitgliedschaft und nach der Entrichtung seiner dreimonatigen Mitgliedsbeiträge seine Stimme in der Mitgliederversammlung abgeben.
l) Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
1. Anhörung der Jahresberichte der MAT, über den Rechenschaftsbericht des Vorstandes sowie des Aufsichtsrats und des Disziplinausschuss,
3. die Wahl des Vorstands, des Aufsichtsrats und des Disziplinarausschusses der MAT
4. Festlegung der Höhe der Mitgliedsbeiträge,
5. verbindliche Beschlüsse wie Ausschluss eines Mitglieds aus der Mitgliedschaft, Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins zu fassen.
6. über die für die Arbeit der MAT richtungweisenden Angelegenheiten
7. über Anträge, die der Vorstand zur Entscheidung in der Mitgliederversammlung vorlegt.
a) Der Vorstand kann die außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, falls er es für notwendig hält.
b) Der Vorstand ist verpflichtet, die außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von sechs Wochen zu berufen, wenn 1/3 der Mitglieder unter Angabe der Gründe und des Zwecks beantragt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen des § 10 außer der Buchstabe b).
a) Der Vorstand ist das oberste Organ des Vereins nach der Mitgliederversammlung.
b) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl und durch öffentliche Auszählung für zwei Jahre gewählt. Der Vorstand besteht aus 8 ordentlichen Mitgliedern und 3 Ersatzmitgliedern. Die ersten 8 Mitglieder, die die meisten Stimmen auf sich geeint haben, werden in den Vorstand gewählt. Die 3 anderen Mitglieder sind dann Ersatzmitglieder. Bei Ausscheiden eines oder mehreren Vorstandsmitgliedern werden die frei gewordenen Stellen durch die Ersatzmitglieder in der Reihenfolge ihrer bei der Mitgliederversammlung erhaltenen Stimmen ersetzt.
c) Der Vorsitzende des Geistlichenrats ist für den Fall, dass er nur dieses Amt bekleidet, ein ordentliches Mitglied des Vorstandes. Er hat als solches Rede- und Stimmrecht. Mit dem Vorsitzenden des Geistlichenrats steigt die Zahl der ordentlichen Mitglieder des Vorstandes auf insgesamt 9.
d) Die Ersatzmitglieder sind berechtigt, an den Vorstandsversammlungen teilzunehmen. Sie haben Rederecht, aber kein Stimmrecht.
e) Bis ein neuer Vorstand gewählt wird, führt der alte Vorstand seine Aufgaben weiter.
f) Nach der Mitgliederversammlung ist der alte Vorstand verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen die Geschäftsführung protokolliert an den neu gewählten Vorstand zu übergeben.
g) Das Vorstandsmitglied, das die meisten Stimmen erhalten hat, ist berechtigt, innerhalb einer Woche nach der Mitgliederversammlung den Vorstand zur Geschäftsführung einzuberufen. Der Vorstand bestimmt in eigener Regie folgende Aufgabenteilung:
1. Vorsitzende(r), 2. Stellvertretende Vorsitzende(r), 3. Schriftführer(in)(= Sekretär), 4. Stellvertretende Schriftführer(in), 5. Kassenführer(in), 6. Stellvertretende Kassenführer(in), 7. 3 ordentliche Mitglieder
h) Dem Ausführungsorgan gehören der erste Vorstandsvorsitzende der MAT, der zweite Vorstandsvorsitzende, der Schriftführer und der Kassierer an.
i) Vorstandsmitglieder, die ihre Ämter niederlegen, werden von Ersatzmitgliedern des Vorstandes ersetzt. Dabei geht man nach der Zahl der erhaltenen Stimmen bei den Wahlen vor.
j) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse wie folgt:
8. Beschlüsse werden mit Zustimmung von mindestens 5 der Stimmen der ordentlichen Mitglieder des Vorstandes gefasst. Die Beschlüsse werden in das Protokollheft eingetragen und von den Vorstandsmitgliedern unterschrieben.
k) Der Vorstand vertritt die MAT unter anderem in folgenden Fällen:
1. Der Verein MAT wird gerichtlich und außergerichtlich vom ersten Vorstandsvorsitzenden und vom zweiten Vorstandsvorsitzenden mit dem Sekretär (Schriftführer) vertreten.
2. Der Vorstandsvorsitzende der MAT kann nur für Vereinszwecke bis höchstens 500,00 EURO ausgeben. Für Beträge über 500, 00 EURO bedarf es der Entscheidung des Vorstandes. l) Der Schriftführer erledigt jegliche Korrespondenz der MAT, führt Protokoll und ordnet die Unterlagen der MAT. Er darf Einladungen und Mitteilungen nach Kenntnissetzung des Vorstandes unterschreiben und weiter verschicken.
m) Der Kassenführer führt die finanziellen Geschäfte des Vereins durch. Alle Ausgaben müssen mit einer Quittung belegt werden. Einfache Kassenzettel sind ungültig. Für den Fall, dass keine Quittung ausgestellt werden konnte, kann der Vorstand in protokollarischer Form eine Quittung ausstellen.
n) Die MAT kann sich in Kongressen, Seminaren und vergleichbaren Veranstaltungen durch ein vom Vorstand gewähltes Mitglied vertreten lassen. o) Der Vorstand kann Arbeitsgruppen und Ausschüsse bilden, um die Vereinsgeschäfte besser führen zu können.
p) Vorstandsmitglieder üben ihre Arbeiten ehrenamtlich aus. Allerdings können die Vorstandsmitglieder für außerhalb der Vorstandstätigkeit geleistete Arbeiten (alle Tätigkeiten, die mit der Vorstandsarbeit nicht in Zusammenhang stehen) eine Gegenleistung beanspruchen.
q) Aufgaben des Vorstandes sind:
1. Die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die Bestimmung der Tagesordnung, 2. Die Einberufung der Mitgliederversammlung, 3. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen, 4. Leitung, Beschlussfassung und Koordination der Arbeit der MAT zwischen den Mitgliederversammlungen; 5. Aufgaben, die durch die Satzung geregelt sind, in die Tat umzusetzen, 6. Für die MAT Personal einzustellen, 7. Der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit Bericht zu erstatten. 8. Für die Erreichung des Vereinszweck erforderliche und geeignete Vorschläge zu unterbreiten, 9. Finanzen der MAT zu überwachen und zu überprüfen, 10. Die MAT nach außen hin zu vertreten und 11. die Möglichkeit aufrechterhalten, gegen Mitglieder oder Nichtmitglieder, die dem Verein Schaden zu fügen, zu prozessieren.
l) Urkundensammlung der MAT: 1) Der Vorstand muss – außer für die Vorstandssitzung – ein Protokollheft führen. 1) Der Vorstand ist verpflichtet, für jeden Schriftverkehr ein Führungsheft zu halten. 2) Der Vorstand ist verpflichtet, alle Mitglieder der MAT in das Mitgliedsheft einzutragen.
§ 13 Finanzielles
a) Das Geld der MAT wird in deren Vereinskasse oder auf deren Bankkonto verwaltet
b) Der Kassenführer ist verpflichtet Beträge über 1500,00 EURO auf das Bankkonto der MAT einzuzahlen. Der Vorstand kann in Ausnahmefällen die Höhe des Betrages selbst bestimmen. Bei Unstimmigkeiten und Fehlbeträgen in der Vereinskasse ist der Vorstand, in erster Linie aber der Kassenführer verantwortlich. Der Vorstand oder der Kassenführer ist beweispflichtig.
c) Alle Einnahmen und Ausgaben müssen schriftlich festgehalten werden.
d) Der Kassenführer hat bevor er dem Aufsichtsrat über Ein- und Ausgaben Bericht erstattet, das Ergebnis den Vorstandsmitgliedern vorzulegen. Nach Genehmigung durch die Vorstandsmitglieder hat er es dem Aufsichtsrat weiterzuleiten.
e) Bei schriftlicher Anfrage eines jeden Mitglieds an den Vorstand, wird ihm ein Bericht des Aufsichtsrates im Verein zur Einsicht vorgelegt.
a) Der Aufsichtsrat wird für die Dauer von zwei Jahre von der Mitgliederversammlung mit geheimer Abstimmung und durch offene Aufzählung gewählt. Er setzt sich aus drei ordentlichen und zwei Ersatzmitgliedern zusammen. Bis ein neuer Aufsichtsrat gewählt wird, führt der alte Aufsichtsrat seine Aufgaben weiter.
b) Das Aufsichtsratmitglied, das die meisten Stimmen erhalten hat, ist berechtigt, innerhalb einer Woche nach der Mitgliederversammlung, den Aufsichtsrat zur Geschäftsführung einzuberufen. Der Aufsichtsrat wählt unter den ordentlichen Mitgliedern in der ersten Sitzung nach den Wahlen einen Vorsitzenden und einen Schriftführer.
c) Der Vorsitzende ruft zu den Versammlungen auf und führt sie zugleich. Der Schriftführer führt das Protokollheft. Die Ersatzmitglieder haben Rederecht aber kein Wahlrecht.
d) Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit.
e) Der Aufsichtsrat hat das Recht alle Einnahmen und Ausgaben der MAT zu überwachen und Rechnungen zu kontrollieren.
f) Die ordentlichen Mitglieder des Aufsichtsrats halten im Jahr mindestens drei Versammlungen.
g) Der Aufsichtsrat kommt mindestens alle drei Monate zusammen und überprüft die Einnahmen und die Ausgaben der MAT.
h) Die Ergebnisse über Einnahmen und Ausgaben werden schriftlich festgehalten und dem Vorstand vorgelegt.
i) Die Ergebnisse über Einnahmen und Ausgaben der MAT werden schriftlich festgehalten und den Mitgliedern der Mitgliederversammlung vorgelegt.
j) Der Aufsichtsratvorsitzende darf an Versammlungen des Vorstandes teilnehmen. Er hat Rederecht nicht aber Wahlrecht.
§ 15 Disziplinarausschuss
a) Der Disziplinarausschuss wird für die Dauer von zwei Jahre von der Mitgliederversammlung mit geheimer Abstimmung und durch offene Aufzählung gewählt. Er setzt sich aus drei ordentlichen und zwei Ersatzmitgliedern zusammen. Bis ein neuer Disziplinarausschuss gewählt wird, führt der alte Disziplinarausschuss seine Aufgaben weiter.
b) Das Disziplinarausschussmitglied, das die meisten Stimmen erhalten hat, ist berechtigt, innerhalb einer Woche nach der Mitgliederversammlung, den Disziplinarausschuss zur Geschäftsführung einzuberufen. Der Disziplinarausschuss wählt unter den ordentlichen Mitgliedern in der ersten Sitzung nach den Wahlen einen Vorsitzenden und einen Schriftführer.
e) Disziplinarfragen, die vom Vorstand oder mit Unterschrift von 20% der Mitglieder der MAT an den Disziplinarausschuss herangetragen, werden vom Disziplinarausschuss behandelt und innerhalb eines Monats durch Beschluss entschieden. Der Disziplinarausschuss ist verpflichtet das Ergebnis dem Vorstand und den jeweiligen Antragstellern mitzuteilen.
f) Der Disziplinarausschuss fasst Beschlüsse über Mitglieder, die gegen die Ziele und die Satzung des Vereins handeln. Der Disziplinarausschuss kann folgende Strafen beschließen:
1) Abmahnung oder 2) vorläufiger Ausschluss der Mitgliedschaft, 3) endgültiger Ausschluss der Mitgliedschaft.
g) Der Vorsitzende des Disziplinarausschusses darf an Versammlungen des Vorstandes teilnehmen. Er hat Rederecht aber kein Wahlrecht.
§ 16 Geistlichenausschuss
a) Der Geistlichenausschluss besteht aus sechs Mitgliedern und einem Mitglied des Vorstandes und somit aus sieben Mitgliedern.
b) Der Geistlichenausschluss besteht aus männlichen Geistlichen (=Pirler) und weiblichen Geistlichen (=Analar).
c) Die Organisation und die Vollziehung der Aufgaben des Geistlichenausschlusses regelt es durch eine eigene Satzung.
d) Der Geistlichenausschluss hat die Aufgabe den Mitgliedern die Werte des alevi-bektaschi Glaubens zu vermitteln und sie religiös zu betreuen und männliche und weibliche Geistliche zu erziehen oder sie fortzubilden.
e) Der Geistlichenausschluss kann bei Themen, die den Glauben betreffen, Auskunft erteilen. Bei Uneinigkeit über einzelne Glaubens- und Praktizierungsfragen werden die strittigen Themen bei der nächsten Mitgliederversammlung vorgetragen. Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind bindend. Bis zur endgültigen Beschlussfassung der Mitgliederversammlung hat der Beschluss des Geistlichenausschlusses Geltung.
a) Der Vorstand kann für die Dauer seiner Wahlperiode einen Beirat bilden, um die Ziele der MAT optimal erreichen zu können.
b) Mitglieder des Beirats dürfen solche Mitglieder sein, die die Ziele der MAT akzeptiert haben und sich in ihrem Aufgabenbereich spezialisiert haben.
c) Aufgabe des Beirats ist die Beratung. Der Beirat nimmt zu Fragen der Mitgliederversammlung und die des Vorstandes Stellung. Vorschläge des Beirats werden der Mitgliederversammlung und dem Vorstand präsentiert.
d) Die Beiratsmitglieder werden regelmäßig über die Aktivitäten der MAT informiert. Die Beiratsmitglieder treffen sich mindestens zwei Mal im Jahr und bearbeiten, die ihnen vorgelegten Berichte.
§ 18 Delegierten
a) Der Vorstand wählt Delegierte, damit diese die MAT bei den Dachverbänden vertreten.
b) Der Vorstandsvorsitzende der MAT ist ein natürlicher Delegierter.
c) Jedes Mitglied, das zum Delegierten gewählt werden möchte, muss mindestens zwei Jahre Mitglied der MAT sein.
d) Die Mitglieder müssen mindestens zwei Wochen vorher schriftlich zur Wahl der Delegierten geladen werden.
e) Die Ladung muss Versammlungsort, -zeit, und den Tagesordnungsplan enthalten.
f) Die Wahl der Delegierten findet mit den Anwesenden Mitgliedern der Mitgliederversammlung statt. Hierfür ist die 51% Stimmenmehrheit nicht erforderlich.
g) Nach Erfassung der Zahl der Delegierten, werden diejenigen zum Delegierten gewählt, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen.
h) Die Delegiertenwahl findet in geheimer Abstimmung und offener Auszählung statt.
i) Wahlrecht hat nur das Mitglied, das seit mindestens drei Monaten Mitglied ist und seit mindestens drei Monaten regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge zahlt.
a) Die Satzung kann in der eigens für die Satzungsänderung einberufenen Mitgliederversammlung oder bei Mitgliederversammlungen geändert werden b) Die Mitgliederversammlung kommt mit einer Stimme Mehrheit der registrierten, stimmberechtigten Mitglieder ((50%) + 1 Stimme) zusammen. Für eine Satzungsänderung ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
c) Die Satzungsänderung kann nur durch einen schriftlichen Antrag des Vorstandes oder 1/3 der Mitglieder der MAT gestellt und auf die Tagesordnung gesetzt werden.
d) Der Ort, die Zeit und der Tagesordnungsplan für die Satzungsänderung berufenen Mitgliederversammlung, müssen mindestens zwei Wochen vorher schriftlich mitgeteilt werden.
e) Für die Mitgliederversammlung, die mit dem Zweck berufen wird, die Satzung des Vereins zu ändern, gelten die Bestimmungen die auch für die Mitgliederversammlung gelten.
a) Die MAT kann nur in der eigens dafür einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Die Auflösung des Vereins muss als Tagesordnungspunkt ausgeführt werden.
b) Die Mitglieder sind vom Vorstand mindestens sechs Wochen vorher durch Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnungsplan schriftlich zu laden.
c) An der Versammlung der Auflösung der MAT können nur registrierte Mitglieder und Ehrenamtliche Mitglieder die vom Vorstand schriftlich geladen wurden, teilnehmen.
d) Die MAT kann nur mit 75% (3/4 Mehrheit) der registrierten und anwesenden Stimmen aufgelöst werden
e) Bei Auflösung der MAT oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen der MAT nach Beschluss der Hauptmitgliederversammlung an einen der unten aufgeführten Vereine oder Organisationen:
1. Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. 2. Kinderhilfswerk UNICEF 3. Umweltorganisationen, Greenpeace
Die Organisationen müssen das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden.
§ 21 Eintragung der Satzung
Die Satzung der MAT wird in das Vereinsregister des zuständigen Gerichts eingetragen. Nach der Eintragung darf der Zusatz gemeinnütziger, eingetragener Verein (= e.V.) verwendet werden. Zuständig für die Eintragung ist das Amtsgericht München.
Für den Fall, dass einer dieser Bestimmungen unwirksam sind, gelten die Vorschriften des BGB.
Diese Satzung der MAT wurde am 18.11.2007 durch die Mitgliederversammlung angenommen. Für die Eintragung in das Vereinsregister ist gem. § 26 BGB der Vorstand zuständig. Mit Inkrafttreten dieser Satzung treten alle früheren Fassungen (Satzungen) u.A. auch die vom 21.Februar 1999 außer Kraft.