Source: http://www.wegweiser.ac.at/univie/studieren/philku/A190382.html?klapp=6
Timestamp: 2019-02-24 01:31:58
Document Index: 150945895

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 58', '§ 58', '§ 4', '§ 61', '§ 56']

Ungarisch (Lehramt) Studium Uni Wien > Ungarisch (Lehramt) Studieren an der Universität Wien > Österreich
> Uni Wien > Studium > A190382 Unterrichtsfach Ungarisch (Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät)
> Wissenschaftsuniversitäten > Lehramt > Studium Ungarisch (Lehramt)
A190382 Unterrichtsfach Ungarisch - Uni Wien
Die zweite Diplomprüfung ist in zwei Teilen abzulegen. Die Prüfungen des ersten Teils der zweiten Diplomprüfung werden abgelegt
* durch die erfolgreiche Teilnahme an den vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter ("prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen": z.B. Übungen, Proseminare, Seminare)
* entweder
1. durch LehrveranstaltungsPrüfungen über den Stoff der anderen im Stundenrahmen für das jeweilige Fach vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen,
2. durch FachPrüfungen (über die im Studienplan definierten Fächer), wobei der Stoff dieser FachPrüfungen in Inhalt und Umfang dem der Lehrveranstaltungen entsprechen muss, welche dadurch ersetzt werden (die entsprechenden Stundenzahlen sind auf dem Prüfungszeugnis anzugeben),
3. durch eine kommissionelle Gesamtprüfung vor dem gesamten PrüfungsSenat.
Auch eine Kombination dieser unter 1- 3 angeführten Prüfungstypen ist möglich. Bei FachPrüfungen oder kommissionellen GesamtPrüfungen sind bereits abgelegte Lehrveranstaltungs- und/oder FachPrüfungen zu berücksichtigen. In diesem Fall beschränkt sich der Gegenstand der Prüfung auf den noch nicht durch Lehrveranstaltungs- und/oder FachPrüfungen nachgewiesenen Teil des Prüfungsstoffes. Die Prüferinnen und Prüfer der Fach- oder GesamtPrüfungen sind durch die StudienDekanin / den StudienDekan zu bestimmen (§ 49 Abs.1 UniStG), wobei den Wünschen der Studierenden nach Möglichkeit Rechnung zu tragen ist.
Für die Wiederholung von Prüfungen gelten § 58, 1 UniStG (Wiederholung positiv beurteilter Prüfungen) und § 58, 2-4 (Wiederholung negativ beurteilter Prüfungen).
Voraussetzung für die Zulassung zum zweiten Teil der zweiten Diplomprüfung ist die vollständige Absolvierung des ersten Teiles der zweiten Diplomprüfung einschließlich der freien Wahlfächer, die Absolvierung der schulpraktischen Ausbildung und die positive Beurteilung der Diplomarbeit. Diese dient dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten (§ 4 Abs. 5 UniStG). Das Thema der Diplomarbeit ist einem der im Studienplan festgelegten Prüfungsfächer einschließlich der Fachdidaktik zu entnehmen. Die oder der Studierende ist berechtigt, das Thema vorzuschlagen oder aus einer Anzahl von Vorschlägen der zur Verfügung stehenden Betreuerinnen oder Betreuer auszuwählen. Die Aufgabenstellung der Diplomarbeit ist so zu wählen, dass für eine Studierende oder einen Studierenden die Bearbeitung innerhalb von sechs Monaten möglich und zumutbar ist. Die gemeinsame Bearbeitung eines Themas durch mehrere Studierende ist zulässig, wenn die Leistungen der einzelnen Studierenden gesondert beurteilbar bleiben (§ 61 Abs.2 UniStG).
Der zweite Teil der zweiten Diplomprüfung umfasst
* eine Prüfung aus dem Fach, dem das Thema der Diplomarbeit zuzuordnen ist, wobei nach Möglichkeit die Betreuerin oder der Betreuer der Diplomarbeit als Prüferin bzw. Prüfer zu bestellen ist,
* eine Prüfung aus dem zweiten Unterrichtsfach. Die Bestellung dieses Prüfers oder dieser Prüferin obliegt dem StudienDekan oder der StudienDekanin (§ 56 UniStG), doch sind die Wünsche der Kandidatin oder des Kandidaten nach Möglichkeit zu berücksichtigen.
Dieser zweite Teil der zweiten Diplomprüfung ist in Form einer einstündigen kommissionellen Gesamtprüfung vor dem gesamten PrüfungsSenat abzulegen, wobei den beiden Prüfenden annähernd dieselbe Zeit für die Prüfung einzuräumen ist.
Grundlage für die Gestaltung der kommissionellen mündlichen zweiten Diplomprüfung in beiden Unterrichtsfächern ist das einleitend beschriebene Portfolio, das dem jeweiligen Prüfer / der jeweiligen Prüferin nach Möglichkeit 8 Wochen vor der Prüfung vorgelegt werden sollte. Es dient einerseits den Studierenden als schriftlicher Nachweis ihres Ausbildungsganges gegenüber dem Prüfer /der Prüferin, andererseits dem Prüfer /der Prüferin als Orientierung über den individuellen Studiengang und die Schwerpunktsetzungen des Studierenden.
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