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Timestamp: 2018-07-21 01:57:49
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Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 37', '§ 8', '§ 13', '§ 22', '§ 29']

Deutsche Literatur (ab WS 2017/18) (Fachbereich 10 - Neuere Philologien, Master) (Version 2015) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Studiengangspezifischer Anhang Deutsche Literatur (ab WS 2017/18), Fachbereich 10 - Neuere Philologien, Master (Version 2015)
Deutsche literatur (ab ws 2017/18) (fachbereich 10 – neuere philologien, master) (version 2015)
Anhang 2: Paragraphenteil Studiengangspezifischer Anhang Deutsche Literatur
I.2 Gegenstände und Ziele des Studiums
I.2.1 Studiengangbeschreibung
I.2.2 Ziele und Kompetenzen
I.2.3 Berufliche Tätigkeiten
I.3.1 Studienvoraussetzungen, Eignungsfeststellungsverfahren
III.1 Zulassung zur Masterarbeit
Anlage 1: Studienverlaufsplan Studiengangspezifischer Anhang Deutsche Literatur
Anlage 2: Modulbeschreibungen Studiengangspezifischer Anhang Deutsche Literatur
Paragraphenteil Studiengangspezifischer Anhang Deutsche Literatur
Studiengangspezifischer Anhang für den Masterstudiengang Deutsche Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit Abschluss„Master of Arts“ (M.A.) vom 31.05.2017 zu der Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs „Neuere Philologien“ vom 9. Dezember 2015
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Neuere Philologien der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 31. Mai 2017 den folgenden studiengangspezifischen Anhang für den Masterstudiengang Deutsche Literatur beschlossen. Diesen studiengangspezifischen Anhang hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 4. Juli 2017 genehmigt. Er wird hiermit bekannt gemacht.
Dieser studiengangspezifische Anhang enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Masterstudiengang Deutsche Literatur. Er gilt in Verbindung mit der Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien vom 9. Dezember 2015, nachfolgend Masterordnung FB 10 (MA-O FB10), in der jeweils gültigen Fassung, und der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014, in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO-GU) genannt.
1.2.1 Studiengangbeschreibung
Der Masterstudiengang Deutsche Literatur ergänzt und vertieft literaturgeschichtliche und ästhetische Kenntnisse, fördert text-, literatur- und kulturtheoretische Reflexionsfähigkeit sowie analytische und argumentative Kompetenzen. Der Gegenstandsbereich des Studiengangs umfasst das gesamte Spektrum deutschsprachiger Literatur von ihren Anfängen bis zur unmittelbaren Gegenwart. Besondere Beachtung finden dabei Aspekte der Geschichtlichkeit der Texte und ihrer historisch adäquaten Interpretation. Das Studium schärft den Blick für epochale Transformationen praktischer wie diskursiver Bedingungen von Literatur und befähigt zum sensiblen Umgang mit den Stufungen histori-scher Alterität. Die Dreigliederung der literarhistorischen Module stützt dieses Ziel: Modul 1: 8.-16. Jahrhundert; Modul 2: 16.-19. Jahrhundert; Modul 3: 19.-21. Jahrhundert.
1.2.2 Ziele und Kompetenzen
Der Studiengang vermittelt die Historizität literarischer Kommunikation im Zusammenhang mit profunden philologischen Fertigkeiten und differenzierten systematischen Kategorien. Das Zusammenspiel dieser drei Aspekte wird in den Seminarveranstaltungen bevorzugt an exemplarischen Fallanalysen erprobt. Zugleich werden die Studierenden anhand konkreter Textarbeit an einschlägige aktuelle Forschungsdebatten herangeführt. Auf diese Weise wird die Fähigkeit zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, zum reflektierten Umgang mit methodischen Konzepten und Instrumentarien sowie zur kritisch-produktiven Problematisierung tradierter Forschungsparadigmen gefördert.
Der Masterstudiengang bereitet auf wissenschaftliche Tätigkeiten vor. Zugleich qualifizieren sich die Studierenden durch den Erwerb fundamentaler Kompetenzen der Recherche und Beurteilung sowie der effizienten Konzeptuali-sierung und Kommunikation von kulturellem Wissen auch für Tätigkeiten u.a. in Verlagen und Redaktionen, Museen und Theatern, in der Öffentlichkeitsarbeit und im Literaturmanagement. Dabei profitiert der Studiengang sowohl von universitätsinternen Institutionen (Schreibzentrum, Fortbildungsprogramm Buch- und Medienpraxis) als auch von der Frankfurter Verlags- und Presselandschaft.
a. der Bachelorabschluss Germanistik (Haupt- oder Nebenfach) an der Goethe-Universität oder
b. ein mindestens gleichwertiger Abschluss einer deutschen Hochschule mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern in Germanistik, Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft oder einem vergleichbaren neuphilologischen Studiengang, oder
c. ein mindestens gleichwertiger ausländischer Abschluss in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern.
(2) Mindestens ein Drittel des absolvierten (Bachelor-) Studiengangs gemäß Abs. 1 muss nachweislich literaturwissenschaftliche Anteile umfassen (ausgenommen sind Kurse zum Spracherwerb und zur Landeskunde). Ferner muss die Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) ein philologisches Thema behandeln.
a. Sind die Bewerberinnen oder Bewerber in der Lage, ihre Eignung und ihr Interesse an dem Masterstudiengang in konsistenter Argumentation sowie in korrekter und angemessener sprachlicher Form darzulegen?
b. Ist eine ausreichende Kongruenz der wissenschaftlichen Interessen und beruflichen Vorstellungen der Bewerberinnen und Bewerber mit den Zielen und Inhalten des Masterstudiengangs erkennbar?
c. Die Bewertung erfolgt anhand einer Skala von 1 bis 5, wobei folgende Werte zulässig sind: 1 (sehr gut), 2 (gut), 3 (befriedigend), 4 (ausreichend) und 5 (nicht ausreichend).
(4) Es wird eine Gesamtbewertung gebildet, die zu 40 % auf der Bewertung des Motivationsschreibens und zu 60 % auf der Note des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses beruht. Die Zulassung erfordert eine Gesamtbewertung mit mindestens 2,5 (Grad der besonderen Eignung).
(5) Über die Zulassung zum Masterstudiengang (das Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Abs. 1 und 2, die Erteilung der Auflagen gemäß Abs. 6 und die Durchführung des weiteren Verfahrens) entscheidet der Zulassungsausschuss. Der Zulassungsausschuss wird gemäß § 8 Abs. 8 Satz 2 MA-O FB 10 durch den Prüfungsausschuss für die Bachelor- und Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien eingesetzt. Er besteht mindestens aus zwei im Masterstudiengang prüfungsberechtigten Professorinnen oder Professoren, einer im Masterstudiengang lehrenden wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie einem im Masterstudiengang eingeschriebenen studentischen Mitglied, das mit beratender Stimme teilnimmt. Die professorale Mehrheit ist zu gewährleisten.
Studierende, die in ihrem BA-Studiengang keine literaturwissenschaftlichen Kompetenzen im Schwerpunkt Ältere deutsche Literatur erworben haben, wird die Zulassung zum Masterstudiengang Deutsche Literatur unter der Auflage erteilt, zusätzliche Studienleistungen und Modulprüfungen aus dem Bachelorstudiengang Germanistik zu erbringen. Diese sind: GER B-1: Einführung in die Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur, EV ÄdL 1 und 2.
Studierende, die in ihrem BA-Studiengang keine literaturwissenschaftlichen Kompetenzen im Schwerpunkt Neuere deutsche Literatur erworben haben, wird die Zulassung zum Masterstudiengang DEUTSCHE LITERATUR unter der Auflage erteilt, zusätzliche Studienleistungen und Modulprüfungen aus dem Bachelor-Studiengang Germanistik zu erbringen. Diese sind: GER B-2: Einführung in die Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur, EV NdL 1 und 2.
Die Leistungen sind nicht Teil der Masterprüfung. Wird die Auflage bis zum Ende des zweiten Studiensemesters nicht erfüllt, ist die Zulassung zur Masterprüfung zu widerrufen. Die Erfüllung der Auflagen aus dem Bachelorstudiengang sind Zulassungsvoraussetzung für die Pflichtmodule des 1.-3. Fachsemesters (GER MA-1, GER MA-2, GER MA-3).
Für den Masterstudiengang Deutsche Literatur sind sehr gute Deutschkenntnisse (GeR: mindestens C1), gute Englischkenntnisse (GeR: mindestens B2) sowie Grundkenntnisse in einer zweiten Fremdsprache (GeR: A2-B1) erforderlich.
Das Masterstudium Deutsche Literatur kann zum Winter- und zum Sommersemester aufgenommen werden.
(1) Der Masterstudiengang Deutsche Literatur umfasst das gesamte Spektrum deutschsprachiger Literatur von ihren Anfängen bis zur unmittelbaren Gegenwart. Es wird empfohlen, die literaturgeschichtlichen Pflichtmodule GER MA-1, GER MA-2 und GER MA-3 in den beiden ersten Semestern zu absolvieren. Diese Module müssen nicht in chronologischer Folge gewählt werden. In den Pflichtmodulen GER MA-5: Text- und Medientheorie, Poetologie und Ästhetik sowie GER MA-6: Literatur- und Kulturtheorie werden text- und literaturtheoretische Konzepte und Perspektiven vermittelt, die im Wahlpflichtmodul GER MA-7: Freies Studium auch inter- und transdisziplinär profiliert werden können.
(2) Einzelne Lehrveranstaltungen können aufgrund ihrer thematischen Breite mehreren Modulen zugeordnet sein. Die in diesen Lehrveranstaltungen erworbenen Kreditpunkte dürfen nur für jeweils ein Modul angerechnet werden. Das Vorlesungsverzeichnis (online) informiert darüber, welche Lehrveranstaltungen innerhalb der Module zu belegen sind.
(3) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 MA-O FB10 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in Kreditpunkten (CP) ergibt sich für den Masterstudiengang DEUTSCHE LITERATUR folgender Studienaufbau:
Literaturgeschichtliche Module 40
Modul: GER MA-1 PF 10
Modul: GER MA-2 PF 10
Modul: GER MA-3 PF 10
Modul: GER MA-4 PF 10
Theorie-Module 20
Modul: GER MA-5 PF 10
Modul: GER MA-6 PF 10
Optionalbereich 30
Modul GER MA-7: Freies Studium WP bis 15 Beide Module können kombiniert werden; wahlweise kann nur Modul GER MA-8 belegt werden.
Modul GER MA-8: Forschungs- und berufbezogenes Modul WP 15-30
Modul GER MA-9: Mastermodul: Masterarbeit + Kolloquium PF 30
Der Masterstudiengang Deutsche Literatur ist erfolgreich abgeschlossen, wenn insgesamt 120 Kreditpunkte erreicht worden sind. Dabei entfallen 90 CP auf die Pflichtmodule (einschließlich 30 CP für das Mastermodul, wovon 25 CP auf die Masterarbeit und 5 CP auf das begleitende Kolloquium entfallen) und 30 CP auf den Wahlpflichtbereich (Modul 7 (bis zu 15 CP) kann mit Modul 8 (15 bis 30 CP) kombiniert werden; Näheres regeln die Modulbeschreibungen).
Das Modul GER MA-8 dient der Vertiefung von im Studium erworbenen Fähigkeiten und ihrer berufs- oder forschungsorientierten Anwendung. Studierende schärfen so ihr Profil und machen sich mit zentralen Feldern des wissenschaftlichen Austauschs (Konferenzen, Workshops) vertraut. Die CP werden hier durch eine große Bandbreite an extra-curricularen Aktivitäten erbracht, deren Auswahl und Zusammenstellung bei vorheriger Absprache mit der modulverantwortlichen Stelle den einzelnen Studierenden überlassen wird. Hierzu gehören unter anderem:
Fachrelevante Aktivität Richtlinie für CP-Werte
Forschungsprojekt (inkl. schriftlicher Dokumentation) bis zu 30 CP
Besuch von Tagungen oder Workshops 1 CP / Veranstaltungstag (3-5-seitiger Abschlussbericht erforderlich)
Erhebliche Mitwirkung in einem gesetzlich oder satzungsmäßig vorgesehenen Gremium der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung 3-5 CP / Semester (Bescheinigung)
Forschungsprojekt (Modul GER MA-8): In Projekten entwickeln Studierende mit wissenschaftlichen Methoden Kon-zepte und Lösungen für komplexe, praxisnahe Aufgabenstellungen oder für spezifische wissenschaftliche Problemstellungen.
Praktikum (Modul GER MA-8): Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls GER MA-8 kann ein Praktikum (300 Arbeits-stunden) absolviert werden. Als Praktika anerkannt werden Tätigkeiten, die fachlich einschlägig sind und/oder der Vertiefung der fachlichen Kompetenzen dienen und/oder Einblicke in potentielle Berufsfelder bieten. Über das Praktikum ist ein Praktikumsnachweis der praktikumsgebenden Institution sowie eines Praktikumsberichts vorzulegen. Empfohlen wird die Absolvierung im Zeitraum des 2. bis 4. Semesters in der vorlesungsfreien Zeit. Praktika ermöglichen den Studierenden, die im Studium erworbenen Kompetenzen zu erweitern und berufspraktische Erfahrungen zu sammeln. Als Praktika anerkannt werden Tätigkeiten im Umfang von 90-300 Arbeitsstunden (3-10 CP), die fachlich einschlägig sind und/oder Einblicke in potenzielle Berufsfelder bieten. Über das Praktikum ist ein Praktikumsbericht (3-10 Standardseiten, 900-3000 Wörter) vorzulegen. Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich selbst um eine Praktikumsstelle bemühen. Ob ein Praktikum anerkannt werden kann, sollte im Vorfeld mit der oder dem Modulbeauftragten abgesprochen werden. Auch während der Durchführung des Praktikums kann die oder der Modulbeauftragte zur Beratung konsultiert werden.
In keinem der aufgeführten Bereiche außer im Rahmen von Forschungsprojekten und Praktika dürfen mehr als 10 CP angerechnet werden. Zuständig für die Bescheinigung der erbrachten Leistung sind jeweils die Lehrenden, welche die zur Leistung gehörende Veranstaltung (Seminar, Gastvortrag, Tagung etc.) anbieten. Der Modulabschluss wird von der modulverantwortlichen Stelle bescheinigt.
Hausarbeit (Prüfungsform und Leistungsnachweis): In der Hausarbeit wird ein selbständig gewähltes Thema, in gründlicher Auseinandersetzung mit der relevanten Forschungsliteratur, erarbeitet. Der Umfang beträgt 15 bis 20 Seiten (ca. 6.000 Wörter). Die Bearbeitungszeit beträgt längstens vier Wochen (Vollzeit, d.h. 5 CP Workload).
Klausur (Prüfungsform): In der Klausur werden detaillierte Kenntnisse der Geschichte der deutschen Literatur sowie der Methoden und Theorien der Literaturwissenschaft nachgewiesen (90 Minuten). Nur Vorlesungen können mit einer Klausur abgeschlossen werden.
Essay (Prüfungsform): Der Essay dient der kritischen Reflexion einer literarästhetischen bzw. literatur-, kultur- oder medientheoretischen Fragestellung (ca. 4.000 bis 5.000 Wörter). Die Bearbeitungszeit beträgt längstens vier Wochen (Vollzeit, d.h. 5 CP Workload).
Rezension (Prüfungsform): Eine Rezension ist die mündliche und/oder schriftliche Vorstellung und Bewertung eines literarischen oder literaturwissenschaftlichen Beitrags (Buch und/oder andere Medien; ca. 4.000 bis 5.000 Wörter). Die Bearbeitungszeit beträgt längstens vier Wochen (Vollzeit, d.h. 5 CP Workload).
Referat (Prüfungsform): Referate sind mündliche Leistungen, mit denen die Studierenden darlegen, dass sie in der Lage sind, selbständig mit literarischen und theoretischen Texten umzugehen, sie in ihren jeweiligen Kontext einzuordnen und sich eigenverantwortlich Wissen zu erschließen. Referate haben eine Dauer von 30 Minuten.
Präsentation (Prüfungsform): Eine Präsentation ist eine mündlich vorgetragene, in der Regel mediengestützte Einführung in ein Thema, das in der Lehrveranstaltung behandelt wird. Sie wird selbständig auf der Basis weiterführender aktueller Forschungsliteratur erarbeitet. Die Präsentation soll nicht länger als 20 bis 30 Minuten dauern; die Ergebnisse sind in Form eines schriftlich ausformulierten Thesenpapiers zu dokumentieren (Umfang ca. 1.500 bis 3.000 Wörter). Die Note berechnet sich aus dem Durchschnitt der Note für die mündliche Präsentation und das Thesenpapier.
Projektarbeit (Leistungsnachweis): Die Studierenden weisen nach, dass sie konzeptionell und lösungsorientiert forschungs- und praxisnahe Aufgabenstellungen oder wissenschaftliche Problemstellungen bearbeiten können. Der Umfang der Projektberichte ist mit der/dem Modulbeauftragten abzustimmen; in der Regel beträgt er ca. 10 bis 20 Standardseiten (pro Seite 1.800 Zeichen).
Portfolio (Leistungsnachweis): Das Portfolio ist eine organisierte und zielgerichtete Sammlung verschiedener Werkstücke (z.B. Exzerpte, Dokumente), die den Kompetenz- und Wissenszuwachs des oder der Studierenden präsentieren und reflektieren. Die oder der Studierende soll die einzelnen Bestandteile des Portfolios mit den für die Veranstaltung/das Modul relevanten Kompetenzen im Sinne einer Selbstevaluierung in Bezug setzen. Der Umfang ist mit den jeweiligen Lehrenden abzustimmen. Den Umfang des Portfolios legen die Lehrenden zu Semesterbeginn fest. Die Bearbeitungszeit beträgt längsten vier Wochen (Vollzeit, d.h. 5 CP Workload).
Für die Zulassung zur Masterprüfung sind die in § 22 MAO-FB10 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
Die Masterarbeit ist obligatorischer Bestandteil des Masterstudiengangs und bildet das Abschlussmodul. Mit der Masterarbeit stellen die Studierenden ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten in der selbständigen Bearbeitung einer anspruchsvollen und forschungsintensiven Fragestellung unter Beweis. Die Masterarbeit wird in einem Zeitraum von 5 Monaten angefertigt; der Umfang sollte bei etwa 70 Standardseiten (30.000 Wörter /126.000 Zeichen) liegen. Die Masterarbeit ist in drei schriftlichen (gebundenen) Exemplaren und in elektronischer Form als PDF einzureichen. Die Zulassung zur Masterarbeit kann beantragt werden, wenn Module im Umfang von mindestens 75 CP erfolgreich abgeschlossen worden sind.
(1) Dieser studiengangspezifische Anhang tritt am Tage nach seiner Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Er gilt für alle Studierende, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2017/18 im Masterstudiengang Deutsche Literatur aufnehmen.
(2) Studierende, die ihr Studium im Masterstudiengang Deutsche Literatur vor dem Inkrafttreten dieses studiengangspezifischen Anhangs aufgenommen haben, können die Masterprüfung noch bis zum Ende des Sommersemesters 2020 nach den bisher geltenden Bestimmungen ablegen. Sie können jedoch auf Antrag an den Prüfungsausschuss nach diesem studiengangspezifischen Anhang ihr Studium fortsetzen und die Masterprüfung ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 29 der MA-O FB 10 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Der Studienverlaufsplan ist ein Vorschlag für die Organisation eines Fachstudiums in der Regelstudienzeit. Er berücksichtigt sowohl die Gesamtbelastung (CP/SWS) als auch die internen Voraussetzungen in der Lehreinheit Germanistik. Auch eine individuelle Studienplanung ist möglich und kann gegenüber dem vorgeschlagenen Studien-verlaufsplan Vorteile bieten; bei Fragen wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die Studienfachberatung (s. Hinweise auf der Homepage des Instituts).
GER MA-1 Deutsche Literatur des Mittelalters
GER MA-2 Deutsche Literatur von der Frühen Neuzeit bis zum 19. Jahrhundert
GER MA-3 Deutsche Literatur (vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart)
GER MA-4 Vertiefung Literaturgeschichte
GER MA-5 Text- und Medientheorie, Poetologie und Ästhetik
GER MA-7 Freies Studium
GER MA-6 Literatur- und Kulturtheorie
GER MA-8 Forschungs- oder berufsbezogenes Modul
GER MA-9: Mastermodul
Summe 18 SWS 120 120
GER MA-4 Vertiefung
Summe 16 SWS 120 120
Das Modul Deutsche Literatur des Mittelalters umfasst die Literatur von den Anfängen im 8. Jahrhundert bis zum Ende des 16. Jahrhunderts: die Teilepochen der althochdeutschen, frühmittelhochdeutschen, klassisch-höfischen, spätmittel-hochdeutschen und frühneuhochdeutschen Literatur vor dem Hintergrund aktueller Forschungsdebatten.
Die Studierenden vertiefen ihre literarhistorischen Kenntnisse. Sie können Epochenspezifika und –zusammenhänge präzise und kategorial differenziert einordnen und analysieren sowie in angemessener Form darstellen.
MA DEUTSCHE LITERATUR / Fachbereich Neuere Philologien
Prof. Dr. Christina Lechtermann
Hausarbeit oder Klausur (90 Minuten, nur zur Vorlesung) oder Portfolio. Der Umfang der Hausarbeit beträgt 15-20 Seiten (ca. 6.000 Wörter). Den Umfang des Portfolios legen die Lehrenden zu Semesterbeginn fest.
Seminar oder Vorlesung S oder V 2 5 x
Hausarbeit oder Klausur (90 Minuten, nur zur Vorlesung) Der Umfang der Hausarbeit beträgt 15-20 Seiten (ca. 6.000 Wörter).
Hausarbeit oder Klausur (90 Minuten, nur zur Vorlesung). Der Umfang der Hausarbeit beträgt 15-20 Seiten (ca. 6.000 Wörter).
GER MA-4 – Vertiefungsmodul Literaturgeschichte
Referat (30 Minuten)
Seminar S 2 5 x
GER MA-5 – Text und Medientheorie, Poetologie und Ästhetik
Eine Veranstaltung in Modul GER MA-5, oder GER MA-6 kann mit einer Klausur zur Vorlesung abgeschlossen werden.
Hausarbeit oder Rezension oder Klausur (90 Minuten, nur zur Vorlesung)
Der Umfang der Hausarbeit beträgt 15-20 Seiten (ca. 6.000 Wörter).
Der Umfang der Rezension beträgt ca. 4.000 bis 5.000 Wörter.
Hausarbeit oder Essay oder Klausur (90 Minuten, nur zur Vorlesung).
Der Umfang des Essays beträgt ca. 4.000 bis 5.000 Wörter.
WPM – bis zu 15 CP (insg.) = 450 h – 2-4 SWS – Kontaktst. 2-4 SWS/30-60 h – Selbstst. bis zu 420 h
Ein Seminar muss aus einem anderen Masterstudiengang gewählt werden. Den Abschluss des Moduls bestätigt die/der Modulbeauftragte.
Hausarbeit in einer Veranstaltung.
Die Bearbeitungszeit beträgt längstens vier Wochen (Vollzeit, d.h. 5 CP Workload).
Vorlesung, Seminar, Kolloquium, Selbststudium
Vorlesung/Seminar/Kolloquium V/S/Ko 2 5 x
GER MA-8 – Forschungs- und berufsbezogenes Modul
Wahlpflichtmodul – 15 bis 30 CP (insg.) = 450-900 h – Selbststudium bis zu 900 h
Die Studierenden können ein forschungs- und/oder berufsorientiertes Projekt und/oder weitere Aktivitäten wählen.
Forschungsorientiertes Projekt: z.B. eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten (kleineres Projekt, z.B. Mitarbeit in einem Editionsprojekt; Verfassen von Rezensionen zu aktuellen wissenschaftlichen Publikationen); Planung und Durchführung eines Workshops oder Mitarbeit bei der Planung und Durchführung einer Tagung; oder die. Der akademische Anteil dieses Moduls führt die Studierenden an den wissenschaftlichen Alltag von Forschung, Lehre und wissenschaftlicher Auseinandersetzung heran.
Berufsbezogenes Projekt: z.B. Verfassen von Übersetzungen oder wissenschaftlichen, journalistischen und schriftstellerischen Beiträgen für klassische und digitale Medien; Planung und Durchführung einer Ausstellung oder Lesung (Literatur- und Kulturbetrieb); Praktikum
Weitere Aktivitäten: Besuche von fachrelevanten Seminaren aus anderen Masterstudiengängen, Gastvorträgen, Konferenzen und Workshops, erhebliche Mitwirkung in einem gesetzlich oder satzungsmäßig vorgesehenen Gremium der universitären Selbstverwaltung Weitere extra-curriculare Aktivitäten können nach Rücksprache mit der/dem Modulbeauftragten erbracht und anerkannt werden.
Die im forschungsorientierten Projekt erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten fördern eine wissenschaftliche Profilierung. Die Studierenden können das Verhältnis von literaturwissenschaftlichem Wissen und beruflichem Handeln abwägen und die Voraussetzungen, Strukturen und Potentiale von Berufsfeldern kritisch reflektieren.
Im berufsbezogenen Projekt/Praktikum erweitern die Studierenden die im Studium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen und eignen sich neue Qualifikationen an, die ihre weitere berufliche Ausbildung fördern. Über das Praktikum ist ein Praktikumsnachweis der praktikumsgebenden Institution sowie ein Bericht vorzulegen. Diese werden von einer oder einem prüfungsberechtigen Lehrenden abgenommen. Der Praktikumsnachweis muss Auskunft über die Dauer des Praktikums und die im Praktikum absolvierten Tätigkeitsfelder geben; der Praktikumsbericht soll insbesondere das Verhältnis zwischen universitärer Ausbildung und außeruniversitärer Berufspraxis reflektieren.
Weitere Aktivitäten: Der Besuch von Seminaren anderer Masterstudiengängen ermöglicht es, Einblicke in andere Disziplinen zu gewinnen und das Verständnis für das eigene Faches zu schärfen. Die Teilnahme an wissenschaftlichen Vorträgen und Tagungen mit anschließender schriftlicher Zusammenfassung ermöglicht es besonders Studierenden, die eine wissenschaftliche Laufbahn ins Auge fassen, sich mit den Gepflogenheiten und Anforderungen im akademischen Forschungsumfeld vertraut zu machen
Verpflichtende Beratung bei der modulverantwortlichen Stelle vor Aufnahme des Moduls
Die Studierenden suchen sich ihre Projekt-/Praktikumsstellen selbst; die Lehrenden unterstützen und beraten sie bei der Suche nach geeigneten Plätzen und bei Bedarf während des Praktikums. Der Arbeitsaufwand wird vor Aufnahme des Projektes/des Praktikums mit dem Modulbeauftragten abgestimmt. Eine Kumulation mehrerer Einzelleistungen ist möglich. Wird das Modul GER MA-8 mit 15 CP abgeschlossen, muss das Modul GER MA-7: Freies Studium ebenfalls mit 15 CP abgeschlossen werden.
Den Abschluss des Moduls bestätigt die/der Modulbeauftragte.
Projektarbeit und/oder Portfolio und/oder Praktikumsbericht (ca. 3-10 Seiten) (3-10 CP); beim Praktikum: Bescheinigung der praktikums-gebenden Institution und Praktikumsbericht oder Anerkennung äquivalenter Praktikumsleistungen durch die/den Modulbeauftragten Besuch von Tagungen oder Workshops: 1 CP pro Veranstaltungstag (3-5-seitiger Abschlussbericht)
Gastvorträge: Nach Rücksprache mit der/dem Modulbeauftragten, 3-5 CP
Mitwirkung in Gremien der akademischen Selbstverwaltung (Bescheinigung): Nach Rücksprache mit der/dem Modulbeauftragten, 3-5 CP
Forschungsprojekt, Praxisprojekt, Seminar, Konferenzteilnahme, Gastvorträge etc.
Projekt bis zu 30
Praktikum bis zu 30
Seminar in einem anderen Masterstudiengang S 2 5
Tagungen und Workshops 3-5
Gastvorträge 3-5
Erhebliche Mitwirkung in Gremien der akademischen Selbstverwaltung 3-5
Summe 2 15-30
Pflichtmodul – 30 CP (insg.) = 900 h – 2 SWS – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h – Selbststudium 870 h
Ein anspruchsvolles Thema aus einem der Schwerpunkte wird wissenschaftlich bearbeitet. Die Masterarbeit ist in einem Zeitraum von fünf Monaten als selbständige wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. Der Umfang sollte bei etwa 70 Standardseiten (30.000 Wörter / 126.000 Zeichen) liegen.
Mit der Abschlussarbeit zeigen die Studierenden, dass sie ein literaturwissenschaftliche relevantes Problem selbstständig und innerhalb einer vorgegebenen Frist nach wissenschaftlichen Methoden bearbeiten und die Ergebnisse ihrer Arbeit in angemessener Weise schriftlich präsentieren können.
Exposé und Präsentation des Masterkonzepts im Kolloquium
Masterarbeit (25 CP) im Umfang von etwa 70 Standardseiten (30.000 Wörter / 126.000 Zeichen).
Kolloquium 2 5 x
Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014