Source: https://www.versorgungskassen.de/beihilfen/nordrhein-westfalen/heilpraktiker.html
Timestamp: 2017-03-25 21:43:40
Document Index: 341714510

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 257', '§ 2']

Heilpraktiker - Rheinische Versorgungskassen
Heilpraktiker § 4 Abs. 1 Nr. 1 BVO NRW
Heilpraktiker sind Heilkundige, die auch ohne Approbation als Arzt die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde erhalten haben. Grundlage hierfür ist das Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (HeilprG; Heilpraktikergesetz vom 17.02.1939).
Grundsatz § 4 Abs. 1 Nr. 1 BVO NRW
Die beihilfefähigen Aufwendungen umfassen unter anderem die Kosten für Untersuchung, Beratung und Verrichtung sowie Begutachtung bei Durchführung dieser Vorschriften durch einen Arzt, Zahnarzt, Heilpraktiker, Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.
Angemessenheit der Aufwendungen § 3 Abs. 2 BVO NRW
Aufwendungen für die Behandlung durch einen Heilpraktiker können nur als beihilfefähig abgerechnet werden, sofern sie der Höhe nach angemessen sind. Die Angemessenheit richtet sich dabei nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Dies finden Sie in der Anlage 4 zur BVO NRW.
Aufwendungen für Leistungen eines Heilpraktikers sind ausschließlich bis zur Höhe der benannten Höchstbeträge in dem Gebührenverzeichnis NRW für Heilpraktiker angemessen. Gebühren, die über diese Höchstbeträge hinausgehen, werden als nicht angemessen angesehen und sind somit nicht beihilfefähig.
Alternativmedizinische oder homöopathische Behandlungen sind nur in dem von der Beihilfenverordnung NRW (BVO NRW) vorgegebenen Rahmen beihilfefähig.Psychotherapeutische Behandlungen nach den §§ 4a bis 4d BVO NRW, die von Heilpraktikern durchgeführt werden, sind nicht beihilfefähig.
In der gesetzlichen Krankenkasse versicherte Beschäftigte
Pflichtversicherte Bedienstete sowie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Beschäftigte, denen nach § 257 SGB V ein Zuschuss zu ihrem Krankenversicherungsbeitrag dem Grunde nach zusteht, können zu Aufwendungen von Heilpraktikern gemäß § 2 Abs. 1 der Beihilfenverordnung für Tarifbeschäftigte (BVOTb NRW) keine Beihilfen erhalten.