Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=17.01.1977&Aktenzeichen=6%20B%2022.76
Timestamp: 2020-03-28 09:55:25
Document Index: 194424285

Matched Legal Cases: ['§ 159', '§ 159', '§ 101', '§ 101', '§ 159', '§ 101', '§ 101', '§ 159', '§ 159', '§ 128', 'BGH', 'BGH', '§ 101', '§ 159', '§ 101', '§ 159']

BVerwG, 17.01.1977 - VI B 22.76 - dejure.org
BVerwG, 17.01.1977 - VI B 22.76
https://dejure.org/1977,736
BVerwG, 17.01.1977 - VI B 22.76 (https://dejure.org/1977,736)
BVerwG, Entscheidung vom 17.01.1977 - VI B 22.76 (https://dejure.org/1977,736)
BVerwG, Entscheidung vom 17. Januar 1977 - VI B 22.76 (https://dejure.org/1977,736)
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Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Anwendbarkeit der Verwaltungsvorschriften Nr. 7 und 8 zu § 159 Bundesbeamtengesetz für ausländischen Versorgungsberechtigten mit Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt im Ausland - Einverständnis zur Entscheidung ohne mündliche ...
VG Köln, 15.06.1973 - 3 K 685/73
OVG Nordrhein-Westfalen, 18.02.1976 - XII A 1296/73
Eine Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung steht im Ermessen des Gerichts (Beschlüsse vom 23. Oktober 1968 BVerwG 6 C 27.65 DÖD 1969, 58 und vom 17. Januar 1977 BVerwG 6 B 22.76 Buchholz 232 § 159 BBG Nr. 6).
6 Der Verzicht auf mündliche Verhandlung nach § 101 Abs. 2 VwGO ist eine grundsätzlich unwiderrufliche Prozesshandlung (Beschlüsse vom 1. März 2006 BVerwG 7 B 90.05 juris; vom 10. Juni 1994 BVerwG 6 B 45.93 Buchholz 310 § 101 VwGO Nr. 20; vom 17. Januar 1977 BVerwG 6 B 22.76 Buchholz 232 § 159 BBG Nr. 6; Urteil vom 23. Oktober 1968 BVerwG 6 C 27.65 DÖD 1969, 58), die auch den Verzicht auf die Verkündung der Entscheidung beinhaltet.
BVerwG, 17.11.2008 - 8 B 80.08
Auslegung; Bebauung; Ehrenmal; Grundstück; Rechtsgrundlage; Restitution; Straße; …
14 Der Verzicht auf mündliche Verhandlung nach § 101 Abs. 2 VwGO ist eine grundsätzlich unwiderrufliche Prozesshandlung (Beschlüsse vom 1. März 2006 - BVerwG 7 B 90.05 - juris; vom 10. Juni 1994 - BVerwG 6 B 45.93 - Buchholz 310 § 101 VwGO Nr. 20; vom 17. Januar 1977 - BVerwG 6 B 22.76 - Buchholz 232 § 159 BBG Nr. 6; Urteil vom 23. Oktober 1968 - BVerwG 6 C 27.65 - DÖD 1969, 58).
BVerwG, 18.04.1979 - 1 B 529.78
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Frist zur Einlegung der …
Dieser Verzicht ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts grundsätzlich unwiderruflich (vgl. zuletzt Beschluß vom 17. Januar 1977 - BVerwG 6 B 22.76 - [Buchholz 232 § 159 BBG Nr. 6, mit weiteren Nachweisen]).
BVerwG, 07.04.1981 - 3 B 3.81
Inhalt der Betreuungspflicht
Da am 14. Mai 1974 und erneut am 16. Dezember 1977 Erörterungstermine vor dem Verwaltungsgericht stattgefunden haben und ferner zwischenzeitlich eine Entscheidung der Ausgleichsbehörde über die vom Kläger geltend gemachten Kriegssachschäden nach dem FG und Sparerschäden nach dem RepG herbeigeführt werden sollte, können auch Bedenken bestehen, ob das Verwaltungsgericht angesichts der möglicherweise anzunehmenden wesentlichen Änderung der Verfahrenslage davon ausgehen durfte, es habe noch ein wirksamer Verzicht des Klägers auf mündliche Verhandlung vorgelegen (vgl. hierzu § 128 Abs. 2 Satz 1 ZPO; BGHZ 11, 27 [32]; BGHZ 28, 278; Urteil vom 28. Juni 1962 - BVerwG 2 C 85.61 - [Buchholz 310 § 101 Nr. 3]; Beschluß vom 17. Januar 1977 - BVerwG 6 B 22.76 - [Buchholz 232 § 159 BBG Nr. 6]).
Der von den Beteiligten übereinstimmend erklärte Verzicht auf mündliche Verhandlung ist nach allgemeinen Prozeßrechtsgrundsätzen unwiderruflich (Beschluß vom 17. Januar 1977 - BVerwG 6 B 22.76 - ).
Die Beschwerde beanstandet die ohne mündliche Verhandlung ergangene Entscheidung des Berufungsgerichts deshalb, weil die Klägerin ihr Einverständnis hiermit (§ 101 Abs. 2 VwGO) - das nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts grundsätzlich unwiderruflich ist (vgl. Beschluß vom 17. Januar 1977 - BVerwG 6 B 22.76 - mit weiteren Nachweisen) - widerrufen habe und im Hinblick auf von ihr selbst vorgetragene rechtserhebliche neue Tatsachen eine wesentliche Änderung der Verfahrenslage vorgelegen habe, die eine Ausnahme vom Grundsatz der Unwiderruflichkeit der Einverständniserklärung begründe (vgl. auch dazu den genannten Beschluß vom 17. Januar 1977 mit weiteren Nachweisen).
Diese Erklärung ist grundsätzlich unwiderruflich (vgl. Beschluß vom 17. Januar 1977 - BVerwG 6 B 22.76 - [Buchholz 232 § 159 BBG Nr. 6]).