Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20K%C3%B6ln&Datum=23.01.2013&Aktenzeichen=2%20Wx%2029/12
Timestamp: 2020-07-09 06:03:48
Document Index: 63779124

Matched Legal Cases: ['§ 101', '§ 101', 'BGH', '§ 128', '§ 128', 'BGH', 'BGH']

OLG Köln, 23.01.2013 - I-2 Wx 29/12 - dejure.org
OLG Köln, 23.01.2013 - I-2 Wx 29/12
https://dejure.org/2013,392
OLG Köln, 23.01.2013 - I-2 Wx 29/12 (https://dejure.org/2013,392)
OLG Köln, Entscheidung vom 23.01.2013 - I-2 Wx 29/12 (https://dejure.org/2013,392)
OLG Köln, Entscheidung vom 23. Januar 2013 - I-2 Wx 29/12 (https://dejure.org/2013,392)
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Kostenrecht; Begründung der Kostenrechnung; Mehrzahl von Anträgn im Verfahren nach § 101 Abs. 9 UrhG
Filesharing - Zu den Kosten der Auskunft nach § 101 Abs. 9 UrhG für den Rechtsinhaber
OLG Köln zu Filesharing-Auskunftskosten
LG Köln, 23.09.2011 - 204 O 149/11
LG Köln, 01.12.2011 - 204 O 149/11
2014 S. 77), welche - mit Ausnahme einer möglichen Selbstbindung der Justizverwaltung - weder Rechte des Kostenschuldners begründet, noch seine Rechte zu beschränken vermag (vgl. BGH Rpfleger 1975, 432; OLG Köln JurBüro 2013, 433;… Hartmann, Kostengesetze, 42. Aufl., Abschn. VII Rdnr. 1).
Nichts anderes gilt, wie der Senat entschieden hat (Beschluss vom 23. Januar 2013 - 2 Wx 29/12), auch dann, wenn die Verletzungshandlung unter Verwendung unterschiedlicher Client-GUID begangen wurde, was zwar indiziell - aber nicht zwingend - auf das Handeln verschiedener Verletzer deutet, den für die Anwendung des § 128 e Abs. 1 Nr. 4 KostO bei typisierender Betrachtung maßgeblichen Sachverhalt aber nicht entscheidend prägt.
Unerheblich für den Gebührentatbestand ist auch, ob sich das in der Antragsschrift des Ausgangsverfahrens bezeichnete Werk auf verschiedenen Chartcontainern oder Compilations findet (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Januar 2013 - 2 Wx 29/12).
Nichts anderes gilt, wie der Senat entschieden hat (Beschluß vom 23. Januar 2013 - 2 Wx 29/12 -), auch dann, wenn die Verletzungshandlung unter Verwendung unterschiedlicher Client-GUID begangen wurde, was zwar indiziell - aber nicht zwingend - auf das Handeln verschiedener Verletzer deutet, den für die Anwendung des § 128 e Abs. 1 Nr. 4 KostO bei typisierender Betrachtung maßgeblichen Sachverhalt aber nicht entscheidend prägt.
OLG Köln, 30.04.2019 - 2 Wx 133/19
Beschwerde gegen den Beschluss eines Grundbuchamtes
Der Kostenschuldner kann sich nur auf den rechtsstaatlichen Grundsatz berufen, nach dem der Staatsbürger, in dessen Rechte eingegriffen wird, einen Anspruch darauf hat, die Gründe dafür zu erfahren, denn nur so kann er seine Rechte sachgemäß verteidigen (BGH, Beschluss vom 25.09.1975 - VII ZR 218/72, Rpfleger 1975, 432; Senat, Beschluss vom 23.01.2013 - 2 Wx 29/12, JurBüro 2013, 433-437, Rn. 18 nach juris).
Denn die KostVfg ist kein Gesetz, sondern enthält lediglich eine für die Kostenbeamten des Bundes und der Länder intern verbindliche Verwaltungsanweisung (siehe Kostenverfügung (KostVfg) vom 26. März 2014 (ABl. für Berlin Seite 719; zuletzt geändert durch Verwaltungsvorschriften zur Änderung der KostVfg vom 7. August 2015 ABl. für Berlin, Seite 719), welche - mit Ausnahme einer möglichen Selbstbindung der Justizverwaltung - weder Rechte des Kostenschuldners begründet, noch seine Rechte zu beschränken vermag (vgl. BGH, Beschluss vom 25. September 1975 - VII ZR 218/72 -, juris; OLG Köln, Beschluss vom 23. Januar 2013 - I-2 Wx 29/12 -, juris; OLG Celle, Beschluss vom 21. März 2014 - 1 Ws 100/14 -, juris;… Hagen Schneider in: Schneider/Volpert/Fölsch, Gesamtes Kostenrecht, 2. Aufl., 2017, Anhang I Verwaltungsvorschriften, RdNr. 2).