Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NVwZ-RR%201991,%20171
Timestamp: 2019-12-12 19:41:55
Document Index: 337053462

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 839', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 839', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 19', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 839', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NVwZ-RR 1991, 171 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: VGH Hessen, 08.05.1990
https://dejure.org/1990,1202
BGH, 18.10.1990 - III ZR 260/88 (https://dejure.org/1990,1202)
BGH, Entscheidung vom 18.10.1990 - III ZR 260/88 (https://dejure.org/1990,1202)
BGH, Entscheidung vom 18. Januar 1990 - III ZR 260/88 (https://dejure.org/1990,1202)
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Amtshaftung - Amtspflichtverletzung - Baugenehmigungsverfahren - Weisungsbefugte Fachbehörde - Amtsträger
MDR 1991, 416
NVwZ-RR 1991, 171
WM 1991, 653
BauR 1991, 69
Sie durften nicht durch Erteilung einer rechtswidrigen Baugenehmigung den unrichtigen Eindruck hervorrufen, dem Bauvorhaben stünden keine planungsrechtlichen Hindernisse entgegen (vgl. BGH, Urt. v. 18. Oktober 1990 - III ZR 260/88, WM 1991, 653, 655).
Er durfte nicht in die Gefahr gebracht werden, einen vorschriftswidrigen Bau auszuführen, der keinen Bestand haben konnte; vielmehr sollte ihm eine verläßliche Grundlage für seine wirtschaftlichen Dispositionen verschafft werden (vgl. BGHZ 60, 112, 117; 105, 52, 54 f [BGH 30.06.1988 - III ZR 232/86]; 109, 380, 394; BGH, Urt. v. 18. Oktober 1990 - III ZR 260/88, aaO; v. 6. Mai 1993 - III ZR 2/92, NJW 1993, 2303, 2304, z.V.b. in BGHZ 122, 317).
Regelmäßig ist ein Schuldvorwurf gegen den Bürger nicht begründet, wenn er nicht klüger ist als die mit der Sache befaßten Amtsträger (BGHZ 108, 224, 229 f [BGH 06.06.1989 - III ZR 251/87]; BGH, Urt. v. 18. Oktober 1990 - III ZR 260/88, WM 1991, 653, 656;… BGB-RGRK/Kreft, aaO § 839 Rdnr. 321).
Ein Mitverschuldensvorwurf gegen den Kläger kann sich aber daraus ergeben, daß er die hier in Rede stehenden Aufwendungen überstürzt, in Erwartung eines letztlich zum Erfolg führenden Nachbarwiderspruchs erbracht hat, um bis dahin "vollendete Tatsachen" zu schaffen (…vgl. dazu BGH, Urt. v. 12. Juni 1975 - III ZR 34/73, NJW 1975, 1968, 1969; Beschl. v. 28. Juni 1984 - III ZR 182/83, NJW 1985, 265 f; Urt. v. 18. Oktober 1990 - III ZR 260/88, WM 1991, 653, 656 f).
BGH, 23.03.2000 - III ZR 152/99
Amtspflichten des Vollstreckungsgerichts bei der Festsetzung des geringsten …
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann der Bürger im allgemeinen auf die Richtigkeit einer amtlichen Belehrung vertrauen und braucht nicht klüger zu sein als der fachkundige Beamte (BGHZ 108, 224, 230; 134, 100, 115; Senatsurteil vom 18. Oktober 1990 - III ZR 260/88, NVwZ-RR 1991, 171, 173 m.w.N.).
Im Verhältnis zwischen der Staatshaftung und der konkurrierenden Notarhaftung greift das Verweisungsprivileg des § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB nicht ein (BGH, Urteil vom 13. Januar 1984 - V ZR 205/82 - DNotZ 1984, 511, 513; Senatsurteil vom 18. Oktober 1990 - III ZR 260/88 - WM 1991, 653;… Arndt, Bundesnotarordnung 2. Aufl. S. 249).
BGH, 12.11.1993 - V ZR 174/92
Amtspflichten des Grundbuchbeamten bei der Abschreibung von Grundstücksteilen; …
Diese Ursachenkette verliefe jedoch außerhalb des zur Begründung des Schadensersatzanspruches erforderlichen Rechtswidrigkeitszusammenhangs zwischen Amtspflichtverletzung und eingetretenem Schaden (vgl. BGH, Urt. v. 18. Oktober 1990, III ZR 260/88, WM 1991, 653/656).
Weiter ist über den streitigen Vortrag der Parteien zu etwaigen anderweitigen Ersatzmöglichkeiten zu befinden, wobei eine solche Möglichkeit nicht aus der Haftung des beurkundenden Notars nach § 19 BNotO herzuleiten ist (BGH, Urt. v. 18. Oktober 1990, III ZR 260/88, WM 1991, 653, 656).
aa) Wie die Revision zu Recht anführt, darf der Bürger grundsätzlich von der "Rechtmäßigkeit der Verwaltung" ausgehen und demgemäß darauf vertrauen, daß die Behörden da ihnen Obliegende richtig und sachgemäß tun (Senatsurteil vom 18. Oktober 1990 - III ZR 260/88 - BGHR BGB § 254 Baugenehmigungsverfahren 2;… Senatsbeschlüsse vom 22. Februar 1989 aaO.; vom 29. Juni 1989 - III ZR 274/88 - BGH BGB § 254 Abs. 2 Baugenehmigung 1; …und vom 29. März 1990 - III ZR 145/88 - BGHR BGB § 254 Abs. 1 Baugenehmigung 1).
BGH, 26.10.2000 - III ZR 53/99
Der Senat hat wiederholt entschieden, der Bürger dürfe im allgemeinen auf Erklärungen und Belehrungen eines Beamten sowie darauf vertrauen, daß die Behörden das ihnen Obliegende richtig und sachgemäß tun (vgl. Senatsurteile vom 23. Februar 1978 - III ZR 97/76 - NJW 1978, 1522, 1524; vom 18. Oktober 1990 - III ZR 260/88 - NVwZ-RR 1991, 171, 173; vom 5. Mai 1994 - III ZR 28/93 - NJW 1994, 2087, 2089).
Denn die Haftung der Anstellungskörperschaft tritt nur an die Stelle der des Beamten, so daß die Anstellungskörperschaft nicht durch § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB , von dem der Beamte selbst wegen konkurrierender Anspruchsgrundlagen nicht verweisen könnte, begünstigt würde (vgl. neben den o.g. Kommentaren RGZ 165, 356, 373 f.; u.ä. zur parallelen Haftung von Notaren und Beamten, wenn anstelle der Haftung des einen Beamten die des Staates oder einer anderen Körperschaft tritt: BGH, WM 1984, 364, 365; WM 1991, 653, 656).
BGH, 04.06.1992 - III ZR 39/91
Revision bei irrevisibler Rechtsgrundlage - Anhörungspflicht nach …
Da das Allgemeine Sicherheits- und Ordnungsgesetz nur im Bereich des Kammergerichts gilt, ist es nicht revisibel (Senat, Urteil vom 18. Oktober 1990 - III ZR 260/88 - WM 1991, 653, 654 und (Nichtannahme-)Beschluß vom 25. Mai 1987 - III ZR 216/86 - BGHR GG vor Art. 1/enteignungsgleicher Eingriff, Konkurrenzen 1).
BGH, 26.10.2000 - III ZR 52/99
Haftung einer Gebietskörperschaft für eine gegenüber dem Betreiber eines …
OVG Sachsen, 26.09.2006 - 1 B 951/02
Aufhebung Baugenehmigung, Vertrauensschaden, Entschädigung, Mitverschulden, …
BGH, 27.02.1992 - III ZR 204/90
Klage eines Bauherrn auf Schadensersatz wegen Vornahme einer ordnungsbehördlichen …
OLG Koblenz, 25.07.2001 - 1 U 1025/00
Amtshaftung wegen unzutreffender Festsetzung von Beiträgen
OLG Celle, 08.11.2005 - 16 U 76/05
BSE: Anordnung der Tötung der gesamten Rinderherde rechtmäßig
VGH Hessen, 08.05.1990 - 3 TG 1291/90
https://dejure.org/1990,2950
VGH Hessen, 08.05.1990 - 3 TG 1291/90 (https://dejure.org/1990,2950)
VGH Hessen, Entscheidung vom 08.05.1990 - 3 TG 1291/90 (https://dejure.org/1990,2950)
VGH Hessen, Entscheidung vom 08. Mai 1990 - 3 TG 1291/90 (https://dejure.org/1990,2950)
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VG Kassel, 28.03.1990 - 1 G 341/90
ESVGH 41, 233 (Ls.)
BauR 1991, 187
VGH Hessen, 12.10.1995 - 3 UE 2906/93
Verlust des nachbarlichen Abwehranspruchs wegen vorherigen Einverständnisses
Mit Beschluß des Verwaltungsgerichts Kassel vom 28.03.1990 - 2/1 G 341/90 - wurde der Antrag des Klägers auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung abgelehnt und die hiergegen gerichtete Beschwerde mit Beschluß des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes vom 08.05.1990 - 3 TG 1291/90 - zurückgewiesen.
In der Klageerwiderung hat die Beklagte auf den Widerspruchsbescheid vom 19.03.1992 sowie auf die entsprechenden Beschlüsse des Verwaltungsgerichts Kassel vom 28.03.1990 - 2/1 G 341/90 - und des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes vom 08.05.1990 - 3 TG 1291/90 - Bezug genommen.
Folgende Akten wurden zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemacht: Die Bauakten der Beklagten betreffend die streitgegenständlichen Grundstücke 1347 - 1349/89, weiterhin die Bauakten betreffend das Grundstück mit Bauschein Nr. 2252/88 sowie die Bauakten betreffend die den Gegenstand des Rechtsstreits 3 UE 2968/95 bildende Garagenbebauung (Bauschein Nr. 0823/89), ferner die Prozeßakte des vorangegangenen Eilverfahrens (3 TG 1291/90) und die Akten des Verwaltungsgerichts Kassel zum Verfahren 7/3 E 239/89 mit V E 469/80 zum immissionsschutzrechtlichen Rechtsstreit sowie außerdem die Akte des Verwaltungsgerichts Kassel 2/1 G 253/90 und schließlich die Akte des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs 3 UE 2968/95 zur Garagenbebauung.
VG Frankfurt/Main, 16.11.2018 - 8 K 2355/17
Wird die Geltungsdauer einer Baugenehmigung verlängert, kann ein Nachbar die …
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass, wer ein Baugrundstück zu Wohnzwecken verkauft und dabei ein Bebauungskonzept akzeptiert, sein Einverständnis mit einer dementsprechenden Bebauung mit der Folge erklärt, dass etwa vorhanden gewesene materiellrechtliche Abwehrrechte untergegangen sind (Hess. VGH, Beschluss vom 08.05.1990 - 3 TG 12981/90 - NVwZ-RR 1991, 171; ebenso: Sächs. OVG, Beschluss vom 10.06.1996 - 1 S 134/96 - BRS 58 Nr. 107).
OVG Sachsen-Anhalt, 10.06.1996 - 1 S 134/96
Abstandsvorschriften - Rechtlich gesicherte Unüberbaubarkeit des …
Wenn ein Grundstück in Kenntnis eines bestimmten Bauvorhabens verkauft wird, so hat der Verkäufer dadurch in der Regel sein Einverständnis mit diesem Bauvorhaben schlüssig erklärt, so daß er dagegen nicht mehr vorgehen kann (so i.E. auch HessVGH, Beschl. v. 8.5.1990 NVwZ-RR 1991, 171 ).