Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/291946
Timestamp: 2019-12-11 23:12:59
Document Index: 19122588

Matched Legal Cases: ['§ 58', '§34', '§34', '§14', '§ 1', '§ 45', '§46', '§ 75']

Ergebnis: Erweiterung Justizzentrum Osnabrück...competitionline
DE-49186 Bad Iburg, DE-49074 Osnabrück
(ID 3-291946)
rw+ Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (DE)
Martin Schmitt Architektur / Kommunikation im Raum, Berlin (DE)
Heinz Kolaczek Architekturmodellbau, Regensburg (DE)
Entscheidung 06.09.2018
Änderung am Feb 12, 2018
Gebäudetyp Büro-, Verwaltungsbauten / Feuerwehr, Polizei, Vollzug / Staatliche und kommunale Bauten
Preisgelder/Honorare 125.000	EUR	zzgl. USt.
Auslober/Bauherr Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland, Bad Iburg (DE)
Preisrichter	 Dr. Kristin Ammann-Dejozé, Prof. Dörte Gatermann, Prof. Johannes Kister, Hartmut Rüdiger
1/Aufgabe
Das Justizzentrum Osnabrück besteht aus mehreren in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Liegenschaften in der Innenstadt von Osnabrück. Zum Justizzentrum zählen Amtsgericht, Landgericht, Staatsanwaltschaft und die Justizvollzugsanstalt Lingen Abteilung Osnabrück. Aufgrund gewachsener Aufgaben und Anzahl von Beschäftigten besteht zusätzlicher Raumbedarf. Die JVA befindet sich in einem Altbau, der erhebliche funktionale und sicherheitstechnische Mängel aufweist. Mit der Erweiterung des Justizzentrums sollen Synergien zwischen den Justizbehörden genutzt und ein höheres Maß an Bürgerfreundlichkeit erreicht werden. Außerdem soll ein zeitgemäßer Sicherheitsstandard sowohl für die JVA als auch für die Gerichte umgesetzt werden.
Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist der Entwurf für die bauliche Weiterentwicklung / den Teilneubau des Justizzentrums Osnabrück unter Einbeziehung des vorhandenen, teils denkmalgeschützten Gebäudebestands. Das Raumprogramm umfasst Erweiterungs- bzw. Neubauten mit einer Nutzfläche von ca. 3 700 qm. Die Bestandsgebäude des Amts- und Landgerichts sind zu erhalten, zu integrieren und in Teilen baulich anzupassen. Der Bestandsbau der JVA ist zum Abriss vorgesehen.
2/Teilnehmer
Der Wettbewerb richtet sich an Architekten. Insgesamt sollen 18 Büros am Wettbewerb teilnehmen. 6 Teilnehmer werden vom Auslober gesetzt. Weitere 12 Teilnehmer werden über das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren ausgewählt. Sollten neben den gesetzten Teilnehmern mehr Büros ihr Interesse am Verfahren bekunden als die genannten 12, entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Teilnahme am Verfahren.
3/ Zuschlag und weitere Bearbeitung
Der Auslober verpflichtet sich, sobald und soweit das Vorhaben zur Realisierung kommt und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, eine/n der Preisträger/-innen mit weiteren planerischen Leistungen zu beauftragen.
Alle Preisträger des Wettbewerbs werden zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren gem. Vergabeverordnung-VgV aufgefordert. Basis für das Verhandlungsverfahren ist der hier beschriebene Wettbewerb nach RPW 2013.
Die Gewichtung der Zuschlagskriterien gem. § 58 der Vergabeverordnung-VgV ist so ausgestaltet, dass den nachrangigen Preisträgern eine Chance auf die Beauftragung verbleibt. Die Gewichtung des Wettbewerbsergebnisses ist mit einem Ansatz von 60 % festgesetzt.
Der Umfang der weiteren Beauftragung umfasst die Leistungen für Gebäude gem. HOAI 2013 §34 mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 4.
Zunächst erfolgt eine Beauftragung bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 3. Der Abruf der der Leistungen der Leistungsphasen 4-8 gemäß §34 HOAI steht unter Vorbehalt der Genehmigung der Entwurfsplanung, der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Erteilung des Bauauftrages und der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistungen der weiteren Leistungsphasen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. §14 Nummer 14.1 AVB (Anlage 1/1, Vertragsmuster RLBau) bleibt unberührt. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten.
Im Rahmen des Wettbewerbs bereits erbrachte Leistungen werden bis zur Höhe des Honorars nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsbeitrag in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Gesetzte Teilnehmer • Weinmiller Architekten, Berlin
• Léonwohlhage, Gesellschaft von Architekten, Berlin
• Harris + Kurrle Architekten, Stuttgart
• Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten, Berlin
• Bolles-Wilson, Münster
• Atelier 30 Architekten, Kassel
Ausstellung Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten erfolgt vom 13. September 2018 bis zum 03. Oktober 2018 in der Universitätsbibliothek Osnabrück.
Montag bis Samstag 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Adresse des Bauherren DE-49186 Bad Iburg
Projektadresse Kollegienwall 29-31
Deutschland-Bad Iburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2018/S 029-063693
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2018/S 027-059456)
Kontaktstelle(n): Vergabestelle Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland
Telefon: +49 54037302-500
E-Mail: MjEzaVhlWlRVWDNmVSBiWCFhXFhXWGVmVFZbZlhhIVdY
Fax: +49 54037302-999
Hauptadresse: http://www.nlbl.niedersachsen.de/startseite/aufgaben/leitstelle_cad/bau/bauaemter/sb_osnabrueckemsland/staatliches-baumanagement-osnabrueck-emsland-157129.html
Realisierungswettbewerb Erweiterung Justizzentrum Osnabrück
Planungswettbewerb nach RPW 2013
1/ Aufgabe
Rückfragenkolloquium Mitte April 2018
Wettbewerbsabgabe Ende Juni 2018
Preisgerichtssitzung Anfang September 2018
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 027-059456
Das Formular und weitere Bewerbungsunterlagen sind zum Download erhältlich unter MTdvXmtgWlteOWxbJmheJ2diXl1ea2xaXGFsXmcnXV4=, Suchbegriff:18E106003 Wettbewerb
Das Formular und weitere Bewerbungsunterlagen sind zum Download erhältlich unter https://vergabe.niedersachsen.de, Suchbegriff:18E106003 Wettbewerb
2018/S 027-059456
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.niedersachsen.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.niedersachsen.de
Planungswettbewerb nach RPW 2013.
4/ voraussichtliche Termine
Rückfragenkolloquium Mitte April 2018.
Wettbewerbsabgabe Ende Juni 2018.
Preisgerichtssitzung Anfang September 2018.
— ausgefülltes Formular „Teilnahmeantrag“.
— Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikationen als Architekt.
Am Wettbewerb teilnahmeberechtigt sind Architekten. Bewerbungen junger Büros sind ausdrücklich erwünscht. Der Zulassungsbereich umfasst die EWR / WTO / GPA Staaten.
Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind oder die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach Niedersächsischem Architektengesetz (§§ 1, 13) haben. (Auswärtige Architekten) und ihren Geschäftssitz / Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, haben, oder zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind. Ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem Geschäftszweck die Erbringung von Planungsleistungen gehört, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und die in der Gesellschaft tätigen Verfasserinnen/Verfasser der Wettbewerbsarbeit die in oben genannten Anforderungen erfüllen.
Bewerber können einzelne oder mehrere natürliche oder juristische Personen sein. Sind Bewerber gemäß der Rechtsvorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind (Herkunftsland), zur Erbringung der betreffenden Leistung berechtigt, dürfen sie nicht allein deshalb zurückgewiesen werden, weil sie gemäß den einschlägigen deutschen Rechtsvorschriften entweder eine natürliche oder juristische Person sein müssten.
Sollten neben den gesetzten Teilnehmern mehr Büros ihr Interesse am Verfahren bekunden als die genannten 12, entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Teilnahme am Verfahren.
Kriterien zur Teilnahme am Losverfahren.
— fristgerechter Eingang der Bewerbungsunterlagen.
Liegt kein Verstoß gegen die vorgenannten Kriterien vor, werden die Bewerbungen zur Losung zugelassen. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss sämtlicher Bewerbungen und - sofern die Mehrfachbewerbung erst nachträglich bekannt wird – zum Ausschluss der Beiträge sämtlicher Beteiligter.
Léonwohlhage, Gesellschaft von Architekten, Berlin
Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten, Berlin
Bolles-Wilson, Münster
Die Entscheidungskriterien zur Bewertung der Wettbewerbsarbeiten werden vom Preisgericht in der Wettbewerbsauslobung endgültig festgelegt. Nach derzeitigem Bearbeitungsstand sind folgende Kriterien vorgesehen:
— Städtebauliche Einbindung und Maßstäblichkeit,
— Erfüllung des Raumprogramms und funktionaler Anforderungen,
— Berücksichtigung der Bestandbebauung,
— Flexibilität für zukünftige Veränderungen,
— Wirtschaftlichkeit, Folgekosten und Beachtung der Baukostenobergrenze,
— Nachhaltigkeit des gesamten Konzeptes
Für den Wettbewerb lobt der Auslober einen Gesamtbetrag in Höhe von 125 000 EUR netto aus.
Für die Plätze 1, 2 und 3 werden Preisgelder in folgender Höhe ausgelobt:
1. Preis 60 000 EUR netto
2. Preis 30 000 EUR netto
3. Preis 15 000 EUR netto
Darüber hinaus werden zwei Anerkennungen zu je 10 000 EUR netto ausgelobt.
Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten. Voraussetzung für den Erhalt des Preisgeldes / der Anerkennung ist die fristgerechte Abgabe einer bewertbaren Arbeit.
Sofern mit Preisen bzw. Anerkennungen ausgezeichnete Wettbewerbsteilnehmer Mehrwertsteuer abführen, wird diese ihnen zusätzlich vergütet.
Hartmut Rüdiger, Braunschweig, Architekt
Prof. Dörte Gatermann, Köln, Architektin
Prof. Johannes Kister, Architekt
Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister Stadt Osnabrück, Architekt
Gert Leissing, Leiter Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL)
Cristina v. Pozniak-Bierschenk, Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland
Meik Portmann, Leiter der JVA Lingen
1/ Bewerbungsunterlagen und Teilnahmeantrag
Für Bewerbungen ist das Formular „Teilnahmeantrag“ zu verwenden. Das Formular und weitere Bewerbungsunterlagen sind zum Download erhältlich unter MTZwX2xhW1xfOm1cJ2lfKGhjX15fbG1bXWJtX2goXl8=, Suchbegriff: 18E106003 Wettbewerb.
2/ Die Eignungskriterien für das Verhandlungsverfahren sind
a. wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)
— Mindestjahresumsatz: 800.000€ netto.
— Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3 Mio. Euro für Personenschäden und über 3 Mio. Euro für Sachschäden.
b. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§46 VGV)
— Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 75 Abs. 1 VgV).
— Anzahl technischer Fachkräfte: 10.
c. Erzielter Preis im vorangegangenen, hier beschriebenen Wettbewerb nach RPW
Jungen oder kleineren Bürogemeinschaften steht die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft offen.
Telefon: +49 4131/15-1334
Eine Rüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt werden soll, einzureichen. Weitere Fristen nach GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) bleiben unberührt.
Einsprüche gegen die vom Preisgericht beschlossene Rangfolge sind nicht möglich.
E-Mail: MjE1Z1ZjWFJTVjFkUx5gVh9fWlZVVmNkUlRZZFZfH1VW
Ausschreibung veröffentlicht 08.02.2018
Ergebnis veröffentlicht 19.09.2018
Wettbewerbs-ID 3-291946
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