Source: http://dgh-ev.de/ueber-den-dgh-ev/regelwerke/satzung.html
Timestamp: 2017-05-23 20:35:33
Document Index: 363889795

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 9', '§ 26', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 12', '§ 2']

Satzung | Dachverband Geistiges Heilen
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Über den DGH e.V.Aufgaben und Ziele
RegelwerkeSatzung
"Dachverband Geistiges Heilen e.V. (DGH)"
Der Verein hat seinen Sitz in Baden-Baden und ist im Vereinsregister eingetragen VR 200842, Amtsgericht Mannheim.
Förderung der allgemeinen Akzeptanz und Anerkennung des geistigen Heilens in der öffentlichen und privaten Gesundheitspflege, in wissenschaftlicher, rechtlicher und weltanschaulicher Hinsicht und der beruflichen Bildung von Personen, die ohne gesetzlich definiertes Berufsbild in diesen Bereichen tätig sind. Im Hinblick auf die internationale Verbreitung geistiger Formen des Heilens schließt dies auch die Förderung internationaler Gesinnung ein.
Einbeziehung geistigen Heilens (im Sinne einer Genesungshilfe auf geistigem Wege) in das Gesundheitswesen, im Rahmen des rechtlich Möglichen, nach dem Modell mehrerer anderer europäischer und außereuropäischer Staaten (z.B. Großbritannien, Norwegen, Schweiz, Südafrika).
Aufklärung der Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und Grenzen geistiger Genesungshilfe (d.h. eines Hilfsdienstes auf geistigem Wege z.B. durch Gebet und Meditation etc.)
Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege durch Schutz von Heilungssuchenden vor Personen, die mit Erfolgsgarantien unter Vortäuschung ärztlicher Kenntnisse und Fähigkeiten diese Heilungssuchenden von notwendigen medizinischen Maßnahmen abhalten, deren Gesundheit gefährden, sie finanziell ausbeuten oder in psychische Abhängigkeit bringen.
Beratung von Heilungssuchenden bzw. deren Angehörigen über geistige Genesungshilfen im Sinne eines Verbraucherschutzes.
Erarbeitung und Durchsetzung eines ethischen Verhaltenskodex, an dem Heilungssuchende im Sinne eines ergänzenden Verbraucherschutzes seriöse Genesungshelfer erkennen können.
Förderung der Wertschätzung und Zusammenarbeit zwischen geistigen Genesungshelfern, Ärzten und anderen in Heilberufen tätigen Personen.
Durchführung und Förderung von Forschungsprojekten über Bedingungen und Wirkungen geistiger Genesungshilfe (z.B. demoskopische Erhebungen, Feldstudien, Tests und Experimente), sowie deren medizinisch-wissenschaftliche Dokumentation.
Ausbildungs- und Prüfungsangebote in geistiger Genesungshilfe.
Hilfe für Ausübende geistiger Genesungshilfe.
Verleihung von Preisen für besondere Verdienste im Rahmen des Verbraucherschutzes im Zusammenhang mit dem Geistigen Heilen
§ 3 Grundsätze der Vereinsarbeit
Der DGH ist politisch und konfessionell neutral.
Der DGH ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des DGH dürfen ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Zuwendungen aus Mitteln des Vereins an Mitglieder sind ausgeschlossen.
Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die im Interesse des DGH entstehenden Reisekosten und Tagegelder werden in der beschlossenen Höhe ersetzt. Für durch das Ehrenamt außerordentlich beanspruchte Mitglieder kann der Gesamtvorstand eine angemessene Aufwandsentschädigung beschließen (sog. gesetzliche Ehrenamtspauschale). Diese kann auch für Mitglieder des geschäftsführenden oder des Gesamtvorstandes beschlossen werden.
Fördernde Mitglieder sind all diejenigen, die die Ziele und Zwecke des DGH durch Zuwendungen fördern möchten.
Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und erhalten lediglich die Vereinszeitschrift. Über die Mindesthöhe der Förderzuwendung beschließt der Gesamtvorstand.
Die Mitglieder haben die gesetzlichen und satzungsgemäßen Rechte und Pflichten. Sie sind insbesondere berechtigt, an allen offenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Darüber hinaus haben sie das Recht, Anträge zu stellen.
Jahresbeiträge sind auch bei Eintritt während des Geschäftsjahres, mit dem Eintritt anteilig fällig.
§ 9 Der Gesamtvorstand und der geschäftsführende Vorstand
A. Der Gesamtvorstand besteht aus:
jeweils einem Vertreter der Mitgliedsvereine
den gewählten Vertretern der Einzelmitglieder
den Leitern der einzelnen Kommissionen
den Gründern und Initiatoren des DGH, sofern diese nicht schon
unter 1, 2, 3 oder 4 Mitglied des Vorstandes sind.
Der Gesamtvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Diese regelt vor allen Dingen die Wahl zu den einzelnen Ämtern im geschäftsführenden Vorstand und das Verhältnis zwischen Gesamtvorstand und den Kommissionen.
die Wahl des geschäftsführenden Vorstandes und der Leiter der Kommissionen für eine Amtszeit von drei Jahren bzw. deren vorzeitige Abwahl
den Erlass und die Änderung von Ordnungen einschließlich etwaiger Durchführungsbestimmungen, soweit diese nicht ausdrücklich Bestandteil der Satzung sind
die Kooptation von Vertretern für den Gesamtvorstand
die Errichtung oder Auflösung von Kommissionen und die Benennung von Kommissionsmitgliedern und deren Vorsitzenden
die Beratung des geschäftsführenden Vorstandes
die Ernennung und Abberufung von Ehrenmitgliedern
die Abwahl von Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes, falls ein wichtiger Grund dafür vorliegt
(insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung)
B. Folgende Ämter kennt der geschäftsführende Vorstand:
Nur die unter B. Nr.1 bis 4 genannten Vorstandsmitglieder sind Vorstand nach § 26 BGB und je einzeln zur Vertretung befugt. Der geschäftsführende Vorstand kann die Vertretungsmacht nach innen durch die Geschäftsordnung beschränken. Die Zuständigkeitsbereiche werden durch Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes festgelegt. Eine genaue Festlegung der Zuständigkeiten und Aufgaben der einzelnen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes erfolgt in einer gesonderten Aufgabenstellung durch den geschäftsführenden Vorstand.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie bleiben im Amt bis eine gültige Neuwahl erfolgt ist. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Gesamtvorstand kann mit Beschluss vakante Posten im geschäftsführenden Vorstand mit Kooptation selbst besetzen.
Sitzungen des geschäftsführenden Vorstands finden bei Bedarf statt oder wenn mindestens zwei geschäftsführende Vorstandsmitglieder dies verlangen. Im Übrigen sollen geschäftsführende Vorstandssitzungen möglichst einmal im Quartal durchgeführt werden. Die Geschäftsordnung regelt die Einberufung von
Vorstandssitzungen, Form und Frist der Einberufung, Abstimmungsmodalitäten sowie die Beschlussfähigkeit.
C. Ein Gesamtvorstandsmitglied scheidet aus dem Gesamtvorstand spätestens aus
mit Abwahl oder Abberufung durch den Mitgliedsverein, wenn es diesen gem. § 9 A Nr.2 vertritt
mit Neuwahl eines Amtsnachfolgers, wenn es Vorstandsmitglied gem. § 9 A Nr. 3oder 4 ist,
mit Amtsniederlegung, wenn es Vorstandsmitglied gem. § 9 A Nr. . 1 bis 5 ist.
Die Mitgliederversammlung besteht aus den natürlichen Personen und den Gemeinschaften (sogenannte nicht rechtsfähige Vereine) und den juristischen Personen. Sievertritt die Interessen aller Mitglieder.
Die natürlichen Personen unter den Mitgliedern der Mitgliederversammlung wählen für jede angefangene 2.000 natürliche Personen als Mitglieder eine/n Einzelmitgliedervertreter/in für die Dauer von 3 Jahren als Gesamtvorstandsmitglied, das/die insbesondere die Interessen der natürlichen Personen im Gesamtvorstand repräsentieren sollen. Bei dieser Wahl sind nur die natürlichen Personen des Verbands stimmberechtigt.
Grundlegend für die Wahl dieser Gesamtvorstandsmitglieder ist die Geschäfts? und Wahlordnung der Mitgliederversammlung.
Entgegennahme der Berichte des geschäftsführenden Vorstands, des Gesamtvorstands und des Kassenberichts
Näheres regelt die Geschäfts- und Wahlordnung der Mitgliederversammlung, die Bestandteil dieser Satzung ist.
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer auf die Dauer von drei Jahren.
Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, die Kassen? und Buchführung des DGH hinsichtlich der satzungsmäßigen Anwendung der Mittel zu prüfen. Sie erhalten Einsicht in alle Bücher und Belege einschließlich des Jahresabschlusses,
Die Kassenprüfung hat mindestens zweimal jährlich als Zwischenprüfung und eine Abschlussprüfung nach dem Abschluss des Haushaltjahres stattzufinden.
Über die durchgeführten Kassenprüfungen werden dem geschäftsführenden Vorstand und dem Gesamtvorstand interne Arbeitsberichte und der Mitgliederversammlung ein Kassenprüferbericht vorgelegt. Auf der Grundlage
dieser Berichte stellen die Kassenprüfer den Antrag auf Entlastung des geschäftsführenden Vorstands und des Gesamtvorstands.
§ 12 Geschäftsordnung, Durchführungsvorschriften
Jedes Organ und jede Einrichtung des DGH kann sich unter Zugrundelegung der Satzung eine Geschäftsordnung oder Durchführungsverordnungen geben. Diese werden vom Gesamtvorstand beschlossen und in der Mitgliederzeitschrift veröffentlicht.
Bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 dieser Satzung.
Die Satzung wurde am 18.02.1995 errichtet und zuletzt durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 01.10.10 neugefasst.
Die Satzung des DGH zum herunterladen