Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/559
Timestamp: 2019-09-19 10:54:44
Document Index: 277944087

Matched Legal Cases: ['§ 559', 'BGH', '§ 559', '§ 286', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', '§ 540', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§559', '§ 314', 'BGH', 'BGH', '§ 559', '§ 314', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 559', '§ 314', 'BGH', '§ 559', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 561', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', '§ 7', 'BGH', 'BGH', '§559', 'BGH', '§ 559', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', '§ 559', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', '§559', '§559', 'BGH', '§ 559', 'BGH', '§ 561', '§314', 'BGH', '§ 559', '§561', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§559', '§553', '§519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 500', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559', '§ 133', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 559', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 559', '§ 313', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 823', 'BGH', '§ 559', 'BGH', 'BGH', '§ 559']

§ 559 ZPO: Beschränkte Nachprüfung tatsächlicher Feststellungen
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2016, Az. XI ZB 12/14 § 559 Abs. 2 ZPO gebunden; es kann lediglich nachprüfen, ob sich der Tatrichter entsprechend dem Gebot des § 286 ZPO mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, die Beweiswürdigung also vollständig, rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze verstößt (BGH, Beschluss vom 19. Juni 2013 - V ZB 226/12, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2016, Az. I ZR 190/15 Das Revisionsgericht hat vielmehr gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung neuen Vorbringens in der Revisionsinstanz in Abweichung von § 559 Abs. 1 ZPO selbständig festzustellen, ob die Voraussetzungen für eine Prozessstandschaft erfüllt sind (BGH, Urteil vom 10. November 1999 -VIII ZR 78/98, NJW2000, 738, 739).
BGH, URTEIL vom 2.11.2015, Az. VI ZR 37/15 Diese Feststellungen sind gemäß § 559 ZPO Grundlage der revisionsrechtlichen Nachprüfung, da das Berufungsgericht sie gemäß § 540 Abs. 1 Nr. 1 ZPO in Bezug genommen hat und die Feststellungen seiner eigenen Sachverhaltsdarstellung nicht widersprechen (vgl. BGH, Urteile vom 7. November 2003 - V ZR 141/03, WM 2004, 894, 895 und vom 11. Januar 2011 - XI ZR 220/08, WM 2011, 309 Rn. 13).
BGH, URTEIL vom 4.10.2015, Az. I ZR 109/14 Zwar unterliegen der Beurteilung durch das Revisionsgericht nach § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO auch zu den Prozessakten gereichte Anlagen, Produkte und Modelle, die vom Berufungsgericht konkret in Bezug genommen worden sind (vgl. BGH, GRUR 2007, 795 Rn. 23 - Handtaschen; GRUR 2013, 1052 Rn. 31 f. - Einkaufswagen III).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2015, Az. III ZR 333/13 schadet § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO grundsätzlich noch im dritten Rechtszug berücksichtigungsfähig, da sie unstreitig und nach dem Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht eingetreten waren (vgl. z.B. BGH, Urteile vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08, NJW 2009, 3783 Rn. 27 und vom 3. April 1998 - V ZR 143/97, NJW-RR 1998, 1284).
BGH, URTEIL vom 3.6.2015, Az. IV ZR 223/15 Damit liegt in dem Verlangen der Revision, die Beklagte habe ihr im Wege der Naturalrestitution einen Versicherungsvertrag mit einem entsprechenden Tarif anzubieten, eine Klageänderung, die in der Revisionsinstanz ausgeschlossen ist (§ 559 ZPO, BGH, Urteil vom 27. November 2014 - I ZR 1/11, WRP 2015, 735 Rn. 14 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.4.2015, Az. IV ZR 292/13 Soweit die Beklagte nunmehr in der Revisionsbegründung erstmals eine solche Einigung ausdrücklich behauptet hat, bleibt dieser - hier nicht unstreitige - Vortrag gemäß § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO unberücksichtigt (vgl. dazu BGH, Urteil vom 26. Juni 2013 - XII ZR 133/11, MDR 2013, 1227 Rn. 47 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.9.2014, Az. XI ZR 17/14 26	Das entspricht den unangegriffenen und revisionsrechtlich bindenden tatbestandlichen Feststellungen des Berufungsgerichts (§559 Abs. 1 Satzl, § 314 ZPO) und folgt im Übrigen auch aus dem streitgegenständlichen vorformulierten Darlehensvertrag, dessen Auslegung der Senat selbst vornehmen kann (vgl. Senatsurteil vom 13. November 2012 -XI ZR 500/11, BGHZ 195, 298 Rn. 15).
BGH, URTEIL vom 4.9.2014, Az. III ZR 68/14 Diese Feststellung ist für das Revisionsgericht bindend (§ 559 Abs.1, § 314 ZPO), nachdem ein Tatbestandberichtigungsantrag nicht gestellt worden ist (s. dazu BGH, Urteile vom 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434, 1435 Rn. 11; vom 1. Dezember 2008 - II ZR 102/07, BGHZ 179, 71, 79 f Rn. 16 und vom 16. Dezember 2010 -1 ZR 161/08, NJW 2011, 1513, 1514 Rn. 12).
BGH, URTEIL vom 2.8.2014, Az. VI ZR 358/13 Zwar hat die Rechtsprechung aus prozesswirtschaftlichen Gründen Ausnahmen von dem sich aus § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO ergebenden Grundsatz zugelassen (vgl. BGH, Urteile vom 12. März 2008 - VIII ZR 71/07, NJW 2008, 1661 Rn. 25; vom 25. April 1988 - II ZR 252/86, BGHZ 104, 215, 221 mwN).
BGH, Urteil vom 2.11.2013, Az. II ZR 21/12 Dass auch das tatsächliche Vorbringen der Parteien im Sitzungsprotokoll der Nachprüfung durch das Revisionsgericht (§ 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO) unterliegt, betrifft nur das tatsächliche Vorbringen und nicht die Anträge (BGH, Urteil vom 6. Februar 2013 -1 ZR 13/12, juris Rn. 15 - Basis3; Urteil vom 14. Januar 2005 - VZR 99/04, NJW-RR 2005, 716, 717).
BGH, URTEIL vom 4.8.2013, Az. VII ZR 227/12 Solches Vorbringen kann, von hier nicht einschlägigen Ausnahmen abgesehen, im Revisionsverfahren nicht berücksichtigt werden (§ 559 Abs. 1 ZPO; vgl. BGH, Beschluss vom 28. Mai 2013 - II ZR 207/12, juris Rn. 13 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.8.2012, Az. VIII ZR 249/11 31	Überschreitet das Berufungsgericht - wie hier - seine durch eine zulässige Berufungsbeschränkung eingegrenzte Prüfungskompetenz, so liegt darin ein Verfahrensfehler, der in der Revisionsinstanz von Amts wegen zu berücksichtigen ist (§ 559 Abs. 2 ZPO; BGH, Urteil vom 21. Juni 1999 - II ZR 47/98, NJW 1999, 2817 unter II 1 [insoweit nicht in BGHZ 142, 92 abgedruckt]; Senatsurteil vom 13. Juni 2001 - VIII ZR 294/99, aaO unter II 4).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2012, Az. IX ZR 235/09 Auf eine anwaltliche Pflichtverletzung, die der Mandant in den Tatsacheninstanzen nicht vorgebracht hat, kann der Regressanspruch gemäß § 559 Abs. 1 ZPO auch im Revisionsverfahren nicht gestützt werden (BGH, Urteil vom 13. März 2008 - IX ZR 136/07, WM 2008, 1560 Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 4.1.2012, Az. IX ZR 29/11 - 14- verfahren scheidet deshalb gemäß § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO aus (vgl. BGH, Urteil vom 14. Oktober 2009 - XII ZR 146/08, NJW 2009, 3783 Rn. 26 f).
BGH, URTEIL vom 4.11.2011, Az. IX ZR 33/11 Zwar kann neuer Sachvortrag im Revisionsverfahren trotz der Regelung des § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO ausnahmsweise beachtlich sein, wenn das Vorbringen unstreitig ist und schützenswerte Belange der Gegenseite nicht entgegenstehen (BGH, Urteil vom 9. Juli 1998 -IXZR 272/96, BGHZ 139, 214, 220 f; vom 29. Juni 2004 - IX ZR 201/98, WM 2004, 1648, 1654).
BGH, URTEIL vom 4.1.2011, Az. 1 ZR 91/10 Dieses „aus dem Berufungsurteil ersichtliche Parteivorbringen“ (§ 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO) erbringt nach § 314 Abs. 1 ZPO Beweis für das mündliche Parteivorbringen in der Berufungsinstanz (vgl. BGH, Urteil vom 8. Januar 2007 - II ZR 334/04, NJW-RR 2007, 1434 Rn. 11; Musielak/Ball, ZPO, 8. Aufl., § 559 Rn. 15).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2010, Az. IX ZB 121/10 3	2. Auf	die	weiter für rechtsgrundsätzlich gehaltene Frage, ob in Analogie zur ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO auch im Rechtsbeschwerdeverfahren gilt, dass in bestimmtem Umfang auch Tatsachen, die sich erst während der Revisionsinstanz ereignen, in die Urteilsfindung einfließen können (BGH, Urt. v. 21. November 2001 -XIIZR 162/99, NJW2002, 1130, 1131; v. 14. Oktober 2009 -XIIZR 146/08, NJW 2009, 3783 Rn. 27), kommt es nicht an.
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2010, Az. XI ZR 154/09 -3- nicht entgegen § 559 ZPO berücksichtigt werden (Senat, Urteil vom 18. März 2003 -XIZR 188/02, WM 2003, 918, 920; BGH, Beschlüsse vom 13. Januar 2000 - IX ZB 3/99, BGHR ZPO § 561 Abs. 1 Satz 1 - Tatsachen, neue 3 und vom 7. Mai 2007 -VI ZR 233/05, NJW 2007, 3429, Tz. 13).
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. III ZR 196/09 Jedoch ist § 559 Abs. 1 ZPO, wonach nur dasjenige Vorbringen der Beurteilung des Revisionsgerichts unterliegt, das sich aus dem Berufungsurteil oder dem Sitzungsprotokoll ergibt, nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs einschränkend dahin auszulegen, dass in der Revisionsinstanz neu vorgetragene Tatsachen berücksichtigt werden können, soweit sie unstreitig sind und nicht schützenswerte Belange der Gegenseite entgegenstehen (BGHZ 173, 145, 150 f Rn. 11; BGH, Urteil vom 29. Juni 2004 - IX ZR 201/98- WM 2004, 1648, 1654 jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.10.2009, Az. V ZR 255/08 Im Revisionsverfahren ist die Höhe dieser Kosten daher als unstreitiges Parteivorbringen im Sinne von § 559 Abs. 1 ZPO zugrunde zu legen (vgl. BGHZ 173, 159, 168 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2009, Az. VIII ZB 45/08 Dabei kann dahinstehen, ob der Senat die vom Beschwerdegericht vorgenommene Vertragsauslegung in entsprechender Anwendung des § 559 ZPO nur auf Rechtsfehler hin überprüfen kann oder ob die Verträge von der Klägerin - was das Beschwerdegericht nicht festgestellt hat - über dessen Bezirk hinaus verwendet werden und der Senat deshalb die Verträge selbst auslegen kann; denn auch die eigene Auslegung durch den Senat führt zu keinem anderen Ergebnis (vgl. BGHZ 140, 11, 20; Senatsbeschluss vom 25. Oktober 2000 - VIII ZB 30/00, juris, unter II 2).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2009, Az. IX ZR 178/06 Das nunmehr geltend gemachte Fehlverhalten bildet einen anderen Streitgegen-stand, dessen Einführung in der Revisionsinstanz ohnehin durch § 559 ZPO verwehrt wäre (vgl. BGH, Urt. v. 13. März 2008 -IXZR 136/07, WM 2008, 1560, 1562 f Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 4.3.2009, Az. IX ZR 171/07 Sie kann deshalb auch nicht der Beurteilung durch das Revisionsgericht zugrunde gelegt werden (§ 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO; vgl. BGH, Beschl. v. 16. September 2008 - IX ZR 172/07, NJW2008, 3570 f, Rn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 5.10.2008, Az. II ZR 334/02 § 559 ZPO grundsätzlich unzulässig (vgl. BGHZ 28, 131, 136).
BGH, BESCHLUSS vom 5.10.2008, Az. II ZR 334/02 §559 ZPO nicht zulässig (Senat, BGHZ 120, 349, 350).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2008, Az. IX ZR 30/06 Nach dem für das Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde maßgeblichen Sachverhalt (vgl. § 559 Abs. 1 ZPO) brauchte sich das Berufungsgericht nicht mit der Frage zu befassen, ob es dem Versicherer ausnahmsweise nach den Grundsätzen von Treu und Glauben verwehrt war, sich auf den Ablauf der Fristen des § 7 AUB zu berufen (vgl. BGHZ aaO S. 178).
BGH, URTEIL vom 3.4.2008, Az. XII ZR 61/06 -8- nach §559 Abs. 2 ZPO gebunden (BGHZ31, 279, 282; 48, 12 15; Zöller/Gummer aaO § 559 Rdn. 11).
BGH, URTEIL vom 5.6.2007, Az. V ZR 244/06 Fehlt es sowohl an eigenen tatbestandlichen Feststellungen des Berufungsgerichts als auch an einer Bezugnahme auf die Feststellungen der angefochtenen Entscheidung, unterliegt das Berufungsurteil - weil es dann an der für die revisionsrechtliche Nachprüfung erforderlichen maßgeblichen Beurteilungsgrundlage nach § 559 ZPO fehlt - grundsätzlich von Amts wegen der Aufhebung und Zurückverweisung (vgl. Senat, BGHZ 158, 37, 41 f.; BGH, Urt. v. 22. Dezember 2003, VIII ZR 122/03, NJW-RR 2004, 494; Urt. v. 28. September 2004, VI ZR 362/03, NJW2005, 830, 831; Urt. v. 16. März 2005, VIII ZR 130/04, DAR 2006, 143).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2006, Az. III ZR 16/06 chen Antrag im Revisionsverfahren aufzufassen sein sollte, ist es zurückzuweisen, weil Gegenstand der revisionsgerichtlichen Überprüfung grundsätzlich nur die Ansprüche sein können, über die das Berufungsgericht entschieden hat (vgl. § 559 ZPO), so dass Klageänderungen oder -erweiterungen, von hier nicht vorliegenden engen Ausnahmen abgesehen, ausgeschlossen sind (z.B.: BGH, Urteil vom 28. September 1989 -IXZR 180/88- WM 1989, 1873, 1875; Zöl-ler/Gummer, ZPO, 25. Aufl., § 559 Rn. 10).
BGH, URTEIL vom 3.2.2005, Az. VIII ZR 266/03 Diese ist vom Revisionsgericht aufgrund seiner Bindung an die Tatsachenfeststellung des Berufungsgerichts (§ 559 Abs. 2 ZPO) nach ständiger Rechtsprechung nur eingeschränkt daraufhin zu überprüfen, ob der Tatrichter sich mit dem Prozeßstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, seine Würdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze verstößt (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 1999 - V ZR 12/98, NJW 1999, 3481, 3482 unter II 2).
BGH, URTEIL vom 3.1.2005, Az. IV ZR 271/03 Weil es weder einen eigenen Tatbestand noch eine Bezugnahme auf die Feststellungen des Landgerichts enthält, kann ihm nicht entnommen werden, welchen Streitstoff das Berufungsgericht seiner Entscheidung zugrunde gelegt hat, so daß sein Urteil einer rechtlichen Kontrolle in der Revisionsinstanz nicht zugänglich ist (§ 559 Abs. 1 ZPO; BGH, Urteil vom 22. Dezember 2003 - VIII ZR 122/03 - MDR 2004, 464).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2003, Az. IX ZB 418/02 § 559 Abs. 2 ZPO (vgl. BGH, Beschl. v. 18. September 2003 - IX ZB 40/03, z.V.b.).
BGH, URTEIL vom 2.8.2003, Az. VI ZR 438/02 Denn gemäß § 559 ZPO ist auch nach neuem Recht Grundlage der Prüfung des Revisonsgerichts prinzipiell nur der Tatsachenstoff, der sich aus dem Berufungsurteil, einschließlich der in ihm enthaltenen Bezugnahmen, sowie aus dem Sitzungsprotokoll erschließt (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 2003 - V ZR 392/02 - aaO; MünchKomm-ZPO/Wenzel, 2. Aufl., Aktualisierungsband, §559 Rdn. 2f.;Musielak-Ball, ZPO, 3. Aufl., §559 Rdn. 13).
BGH, URTEIL vom 2.8.2003, Az. X ZR 179/02 Diese Feststellung bindet den Senat (§ 559 Abs. 1 ZPO, vgl. BGH, Beschl. v. 26.3.1997 - IV ZR 275/96, NJW 1997, 1931 zu § 561 ZPO in der bis zu dem 31. Dezember 2001 geltenden Fassung), weil der Tatbestand eines Urteils Beweis für das mündliche Parteivorbringen liefert (§314 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2003, Az. XII ZR 303/02 Grundlage der Prüfung des Revisionsgerichts ist gemäß § 559 ZPO - wie auch schon nach §561 ZPO a.F. - prinzipiell nur der Tatsachenstoff, der sich aus dem Berufungsurteil einschließlich der in ihm enthaltenen wirksamen Bezugnahmen sowie aus dem Sitzungsprotokoll erschließt (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 2003 aaO).
BGH, Urteil vom 4.5.2000, Az. 1 ZR 231/97 Dieser Abänderung auf die Revision des Beklagten steht das Verbot der reformatio in peius (§ 559 Abs. 1 ZPO) nicht entgegen (BGH, Urt. v. 22.1.1997 - VIII ZR 339/95, WM 1997, 1713, 1716; Urt. v. 10.11.1999 - VIII ZR 78/98, Umdr. S. 10 -zur Veröffentlichung vorgesehen; Musielak/Ball aaO § 536 Rdn. 8).
BGH, Urteil vom 1.5.1999, Az. II ZR 47/98 Da nämlich die Revision die Aufhebung des angefochtenen Urteils insgesamt begehrt und ihre Rüge zu dem Fehlen eines Gesellschafterbeschlusses als materieller Klagvoraussetzung den geltend gemachten Anspruch insgesamt erfaßt, ist dessen revisionsrechtliche Nachprüfung ohne Bindung an die erhobenen Sachrügen uneingeschränkt eröffnet (vgl. §559 Abs. 2 Satz 1 ZPO; Musielak/Ball, ZPO §553 Rdn. 12; Rosen-berg/Schwab/Gottwald, Zivilprozeßrecht 15. Aufl. S. 870; zu §519 ZPO vgl. Sen.Urt. v. 8. April 1991 - II ZR 35/90, NJW-RR 1991, 1186 f. zu 1.; BGH, Urt. v. 17. März 1994- IX ZR 102/93, NJW 1994, 1656f.zu III 2.).
BGH, URTEIL vom 2.9.1998, Az. VI ZR 239/97 Denn das Revisionsgericht hat die Frage, ob der Tatrichter die Grundsätze über die Beweislast richtig angewendet hat, ohne Rüge jedenfalls dann nachzuprüfen, wenn es, wie auch hier im Arzthaftungsrecht, um die Zuweisung der Beweislast bei der Anwendung materieller Rechtssätze geht (vgl. BGH, Urteile vom 11. Februar 1955 - V ZR 134/54 - BGH LM § 559 ZPO Nr. 8; vom 14. März 1988 - II ZR 302/87 - NJW-RR 1988, 831 und vom 1. April 1992 - VIII ZR 97/91 - NJW-RR 1992, 1010; zu dem materiellen Gehalt der Beweislast siehe auch Steffen/Dressler, Arzthaftungsrecht, 7. Aufl., Rn. 491 und 551) .
BGH, URTEIL vom 5.4.1994, Az. V ZR 64/93 11 gericht zu beachten (§ 559 Abs. 2 Satz 1 ZPO; BGH, Urt. v. 21. Oktober 1992, VIII ZR 99/91, BGHR ZPO § 500 - Vertragsauslegung 4).
BGH, Urteil vom 2.11.1993, Az. VI ZR 152/92 Dieser Verfahrensverstoß ist im Revisionsrechtszug nach § 559 Abs. 2 ZPO von Amts wegen zu berücksichtigen (vgl. BGH, Urteile vom 12. Juni 1975 - III ZR 34/73 - NJW 1975, 1968 und vom 11. Januar 1982 - I ZR 27/80 - NJW 1982, 1757, 1759).
BGH, URTEIL vom 4.9.1992, Az. V ZR 36/91 Die vom Berufungsgericht vorgenommene Auslegung, die Klägerin habe den Kaufvertrag allein in dem Sinne verstehen können, daß sie auch das ausgelagerte Inventar erwerben solle, ist von der Revision nicht angegriffen und hält auch der nach § 559 Abs. 2 Satz 1 ZPO gebotenen sachlichen Überprüfung stand (§§ 133, 157 BGB; vgl. BGHZ 103, 275, 280).
BGH, URTEIL vom 3.3.1992, Az. VIII ZR 97/91 Das ist auch ohne diesbezügliche Rüge im Revisionsverfahren zu berücksichtigen, weil sich die unzutreffende Verteilung der Beweislast vorliegend als Fehler in der Anwendung materiellen Rechts darstellt (vgl. BGH, Urteile vom 11. Februar 1955 - V ZR 134/54 = LM § 559 ZPO Nr. 8 und vom 14. März 1988 - II ZR 302/87 = NJW-RR 1988, 831 unter 1).
BGH, URTEIL vom 4.4.1976, Az. III ZR 186/73 Der erkennende Senat ist durch das Verbot der Schlechterstellung (§ 559 Abs. 1 ZPO) nicht gehindert, die nach den Entscheidungsgründen des Berufungsurteils lediglich als 'zur Zeit unbegründet' abgewiesene Klage (BGHZ 37, 375, 380) als schlechthin unbegründet abzuweisen (BGH WM 1975, 643, 644; OLG Stuttgart NJW 1970, 569).
BGH, URTEIL vom 4.10.1975, Az. x zr 14/75 Dieser Verfahrensmangel ist im Rechtsmittelverfahren von Amts wegen zu beachten (BGH; 5, 240, 246; 45, 287, 288; Baumbach/Lauterbach, ZPO 31« Aufl. § 559 ZPO An. 2 C und § 313 ZPO An. 6), so daß die Klägerin deswegen keine Anschlußrevision einzulegen brauchte.
BGH, vom 4.11.1973, Az. VII ZR 287/79 Gegen diese Entscheidung hat nur die Beklagte Revision eingelegt, Der Senat hat daher allein darüber zu entscheiden, ob das Schreiben der Beklagten eine Abnahme des Werks enthält (§ 559 Abs. 1 ZPO); eine Entscheidung darüber, ob die Beklagte entsprechend dem Hauptantrag der Klägerin zur Abnahme verpflichtet ist, ist in diesem Falle eigentlicher Eventualhäufung dagegen ausgeschlossen (vgl. BGHZ 41, 38,
BGH, vom 2.1.1963, Az. VI ZR 70/62 nichts, daß nicht der Kläger die Tatbestandsmäßigkeit eines Handelns im Sinne des § 823 BGB zu beweisen brauche, sondern der Beklagte beweisen müsse, nicht willkürlich gehandelt zu haben« Der Senat hält es aus der Sache heraus für geboten, in umgekehrter Reihenfolge vorzugehen« Ob der Tatrichter die Grundsätze über die Beweislast richtig angewendet hat, ist ohnehin auch ohne besondere Rüge vom Revisionsgericht zu untersuchen (BGH Urteil vom 11« Februar 1955 - V ZR 134/54 IM Nr« 8 zu § 559 ZPO mit weiteren Nachweisen)«
BGH, Urteil vom 1.6.1959, Az. Ill ZR 88/58 Dies ist auch ohne eine entsprechende Revisionsrüge von Amts wegen zu prüfen; denn soweit das Gesetz eingreift, ist eine Erledigung der Hauptsache eingetreten» die eine sachliche Entscheidung des Gerichts ausschließt (BGHZ 29» 13» 18)» Die Brhfung und Entscheidung des Senats muß sich allerdings auf den mit der Eevision angegriffenen Teil des Urteils beschränken (§ 559 ZPO)*