Source: https://www.teatro-augsburg.de/agb/
Timestamp: 2019-04-25 22:27:22
Document Index: 204385176

Matched Legal Cases: ['§ 312', '§ 312', '§ 4', '§ 649', '§ 311', '§ 823']

Schuhbecks teatro Augsburg - Dinnershow: AGB
Die allgemeinen Geschäftbedingungen regeln den Verkauf und Erwerb von Veranstaltungskarten für "Schuhbecks teatro" und damit die Rechtsbeziehungen zwischen der teatro events GmbH (im Folgenden: "Veranstalter") und dem Erwerber (im Folgenden: "Gast").
3. Der Rechnungsbetrag ist am Tag der Buchung fällig.
4. Bei der Bestellung von Eintrittskarten für eine Freizeitveranstaltung, wie etwa für eine Musical-, Theater- Konzert-, Sport-, oder sonstige Freizeitveranstaltung und damit auch bei der Bestellung von Veranstaltungskarten für "Schuhbecks teatro" liegt kein Fernabsatzvertrag im Sinne des § 312 b BGB vor. Dies bedeutet, dass dem Erwerber kein Widerrufsrecht und kein Rückgaberecht gegenüber dem Veranstalter zusteht. Jede Bestellung von Veranstaltungskarten ist damit verbindlich und verpflichtet zur Bezahlung (§ 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB).
1. Eine bezahlte Veranstaltungskarte ermächtigt ausschließlich zum einmaligen Besuch von "Schuhbecks teatro" am angegebenen Datum. Der Kartenpreis beinhaltet den Eintritt zur Show. Menü, Getränke, Merchandisingartikel, etc. werden gesondert berechnet.
Die zusätzliche Buchung eines Getränkearrangements berechtigt daneben zum Konsum, der im Arrangement enthaltenen Getränkeauswahl.
Der Gast wird innerhalb seiner erworbenen Sitzplatzkategorie ohne Anspruch auf eigene Wahl des Tisches durch den Veranstalter platziert.
4. Getränkearrangements müssen beim Empfang vom Erwerber angemeldet werden. Entspechende Leistungen können beim Sevicepersonal eingefordert werden.
§ 4 Verlegung/ Umbuchung/ Abbruch/ Programmänderungen
1. Eine terminliche/räumliche Verlegung der Veranstaltung aus wichtigem Grund, insbesondere aus Witterungsgründen, bei Erkrankung von Künstlern oder ähnlichem bleibt vorbehalten. Gekaufte Veranstaltungskarten behalten ihre Gültigkeit.
Die Rücknahme der Veranstaltungskarte bei Verlegung durch den Veranstalter gegen Erstattung des Kaufpreises erfolgt nur in Fällen, in denen dem Gast der Besuch der terminlich bzw. räumlich verlegten Veranstaltung unzumutbar ist. Auch in diesen Fällen ist eine Rückgabe nur bis eine Woche nach Bekanntgabe des endgültigen Veranstaltungstermins möglich. Eine spätere Rücknahme ist ausgeschlossen. Anderenfalls verfällt der Anspruch. Weitergehende Ansprüche des Gastes (z. B. Anfahrts-/ Übernachtungskosten) sind ausgeschlossen.
Im Falle eines Abbruchs der Show aus vorgenannten wichtigen Gründen hat der Gast nur dann Anspruch auf einen Ersatztermin, wenn noch nicht die Hälfte der Vorstellung abgelaufen ist.
2. Ein Sonderkündigungsrecht gem. § 649 BGB wird ausgeschlossen. Die Rückgabe oder terminliche Umbuchung durch den Gast ist grundsätzlich nicht möglich, allerdings behält sich der Veranstalter das Recht vor, in Kulanzfällen Umbuchungen gegen Erhebung einer Gebühr von EUR 15,00 pro Karte anzubieten. Hierfür ist eine Frist von 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn geltend. Nach Ablauf dieser Frist ist eine Umbuchung – auch mit Ticket Police – grundsätzlich nicht mehr möglich. Die Wirksamkeit der Ticket Police erlischt mit Ablauf der Umbuchungsfrist von 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn. Hotelpackage-Leistungen sind von der Umbuchung grundsätzlich ausgeschlossen und können - auch mit Ticket Police - nicht umgebucht werden. Alle Nebenabreden, Änderungen (z.B. der Fristigkeiten) oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer rechtlichen Wirksamkeit der Schriftform.
3. Programmänderungen oder den Austausch von einzelnen Künstlern oder Protagonisten sowie der angebotenen Speisen behält sich der Veranstalter vor. Eintrittspreisminderungen können daraus nicht abgeleitet werden.
4.Veranstaltungskarten verfallen mit Beginn der Veranstaltung. Danach besteht kein Sitzplatzanspruch mehr. Der Erwerber bzw. Gast ist verpflichtet sich vor Beginn der Veranstaltung beim Empfang zu melden.
5. Der Veranstaltungsbeginn kann sich um bis zu 45 Minuten verzögern.
1. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für Sach- und Körperschäden jeglicher Art, sofern der Veranstalter, sein gesetzlicher Vertreter oder sein Erfüllungsgehilfe nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat.
2. Schadenersatzansprüche des Gastes aus positiver Forderungsverletzung (PVV), Verschulden bei Vertragschluss , § 311 Abs. 2 BGB, und unerlaubter Handlung, § 823 BGB, sind ausgeschlossen, soweit der Veranstalter, sein gesetzlicher Vertreter oder sein Erfüllungsgehilfe nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben und keine vertragswesentlichen Pflichten verletzt worden sind.
1. Am Veranstaltungsort sind Ton-, Film- Foto- und Videoaufnahmen aus urheberrechtlichen Gründen untersagt. Aufnahmegeräte und Kameras aller Art müssen an der Garderobe zur Aufbewahrung abgegeben werden.
2. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche, die sich zwischen dem Veranstalter und dem Gast aus der Geschäftsbeziehung ergeben, ist München.