Source: http://www.fsvbruehl.de/satzung
Timestamp: 2018-04-20 04:39:27
Document Index: 368320619

Matched Legal Cases: ['§6', '§37', '§37', '§104', '§2', '§107', '§26', '§11', '§27', '§3', '§12']

1. FSV Brühl | Satzung
1. Frauensportverein Brühl 2001 e.V. (1. FSV Brühl 2001) Vereinssatzung für den rechtsfähigen Verein zur Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs
a) Der am 21. Mai 2001 in Brühl gegründete Verein führt den Namen 1. Frauensportverein Brühl 2001 e.V. (1. FSV Brühl).
b) Der Sitz des Vereins ist Brühl.
c) Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Brühl eingetragen und führt den Zusatz „e.V.“
a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports sowie der Jugendarbeit im Frauen- und Mädchenfußball.
c) Der Verein erfüllt seine Aufgaben unter Berücksichtigung dieser Satzung und der Satzungen und Ordnungen des Fußballverbandes Mittelrhein (FVM) und der Verbände Westdeutscher Fußballverband (WFV) sowie Deutscher Fußballverband (DFB), denen er angehört.
a) Der Verein hat jugendliche und erwachsene Mitglieder.
b) Interessierte erhalten die Möglichkeit dem Verein als fördernde Mitglieder beizutreten.
b) Der Aufnahmeantrag muss schriftlich an den Vorstand gerichtet werden. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
c) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung muss dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt werden.
- Durch den Austritt des Mitglieds.
b) Der Austritt von Mitgliedern, die am Spielbetrieb teilnehmen, ist schriftlich und per Einschreiben als Postkarte, bei Minderjährigen mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters, an den Vorstand zu richten. Er ist nur zum 30. Juni (Ende der Spielsaison) oder zum 31. Dezember (Ende des Geschäftsjahres) möglich. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand in Abstimmung mit den verantwortlichen Trainern.
c) Für alle anderen Mitglieder gilt der 31. Dezember (Einschreiben ist nicht erforderlich).
d) Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung der/des Betroffenen, vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
- Wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins.
- Wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung.
e) Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.
§6 Mittel des Vereins, Beiträge
a) Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Er kann Aufnahmegebühren und Umlagen festlegen. Weitere Mittel zur Erfüllung seiner Aufgabe erhält der Verein durch Spenden und Sponsoren.
b) Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren werden von der Mitgliederversammlung festgelegt, über Umlagen entscheidet der Vorstand.
c) Der Mitgliedsbeitrag ist bis zum 3. Monat eines Geschäftsjahres bzw. innerhalb von 4 Wochen nach Beitritt zu entrichten.
d) Das Beitragsjahr rechnet sich vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Bei Eintritt ist der volle Jahresbeitrag zu entrichten.
e) Über Beitragsbefreiung entscheidet der Vorstand.
f) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
g) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.
h) Zuwendungen an den Verein mit spezieller Zweckbestimmung hat der Vorstand gesondert zu verwalten und nur zur Erfüllung des bestimmten Zweckes zu verwenden.
a) Das Geschäftjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
a) Organe des Vereins sind
b) Die Mitgliederversammlung ist von dem/der Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, mindestens einmal im Jahr abzuhalten. Die Einladung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mindestens 14 Tage vor der Versammlung. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn der zehnte Teil der Mitglieder die Berufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt (§37 BGB).
(Wird dem Verlangen nicht entsprochen, so kann das Amtsgericht die Mitglieder, die das Verlangen gestellt haben, zur Berufung der Versammlung ermächtigen; es kann Anordnungen über die Führung des Vorsitzes in der Versammlung treffen. Zuständig ist das Amtsgericht, das für den Bezirk, in dem der Verein seinen Sitz hat, das Vereinsregister führt. Auf die Berechtigung muss bei der Berufung der Versammlung Bezug genommen werden(§37 BGB)).
Für außerordentliche Mitgliederversammlungen gelten die Einladeformalien der ordentlichen Mitgliederversammlung.
c) Jedem Mitglied steht eine Stimme zu. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
- Geschäftsunfähige Mitglieder (Kinder unter 7 Jahren, §104 BGB) haben kein Teilnahme-/ Stimmrecht. Es wird für sie vom gesetzlichen Vertreter übernommen/ausgeübt.
- Beschränkt geschäftsfähige Mitglieder (Kinder und Jugendliche von 7 bis unter 18 Jahre, §§2,106 BGB) steht das Teilnahmerecht an der Mitgliederversammlung selbst zu. Der gesetzliche Vertreter kann auch selbst an der Versammlung teilnehmen. Der gesetzliche Vertreter stimmt für den Minderjährigen ab. Die eigene Stimmabgabe des Minderjährigen ist nur mit Einwilligung des gesetzlichen Vertreters wirksam (§§107,11 S.BGB). Nimmt ein beschränkt geschäftsfähiges Mitglied ohne Anwesenheit eines gesetzlichen Vertreters an der Versammlung teil, so hat es eine schriftliche Einwilligung zur Stimmabgabe vom gesetzlichen Vertreter vorzulegen.
d) Jedes Mitglied kann bis 10 Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen.
e) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
f) Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen. Die Entscheidung über die Auflösung des Vereins sowie über Satzungsänderungen sind mit 2/3 Mehrheit zu fällen.
g) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist von dem/der Versammlungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen.
h) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für die folgenden Angelegenheiten zuständig:
- Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, Bericht des Jugendwartes und des Berichtes der Kassenprüfer.
- Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes.
- Wahl des geschäftsführenden Vorstandes, des erweiterten Vorstandes und der Kassenprüfer.
i) Die Mitgliederversammlung ist öffentlich. Nichtmitglieder haben kein Stimmrecht.
a) Der Vorstand des Vereins besteht aus:
(1) Geschäftsführenden Vorstand (im Sinne §26 BGB)
- Geschäftsführer/in (zugleich stellvertretende/r Vorsitzende/r)
(2) Erweiterter Vorstand:
- Jugend- und sportliche/r Leiter/in
- 2-3 Beisitzer/innen
- Jugendvertreter/in
b) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den geschäftsführenden Vorstand vertreten.
c) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt.
d) Der geschäftsführende Vorstand kann Verpflichtungen für den Verein nur in der Weise begründen, dass die Haftung der Mitglieder und des Vorstandes auf das Vereinsvermögen beschränkt ist. Dem gemäß soll in allen, namens des Vereins, abzuschließenden Verträgen oder sonstigen abzugebenden Verpflichtungserklärungen die Bestimmung aufgenommen werden, dass Vereinsmitglieder und Vorstand für die daraus entstehenden Verbindlichkeiten nur mit dem Vereinsvermögen haften.
e) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der geschäftsführende Vorstand für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied aus den Mitgliedern des Vereins bestellen. Die nächste Mitgliederversammlung wählt dann ein neues Mitglied.
f) Der geschäftsführende Vorstand ist für die Beschlussfassung über alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit nicht die Mitgliedsversammlung zu entscheiden hat.
g) Der/die Vorsitzende beruft den Vorstand, nach Bedarf oder auf Anfrage von mindestens zwei Mitgliedern des Vorstandes, ein. Der/die Vorsitzende, in Abwesenheit vertreten von seinem/ihrem Stellvertreter/in, leitet die Sitzung. Eine Niederschrift ist anzufertigen.
h) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei geschäftsführende Vorstandsmitglieder erschienen sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der erschienenen geschäftsführenden Vorstandsmitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden.
§11 Aufwendungsersatz/Vergütung
a) Der Verein ist berechtigt den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes eine jährliche Pauschale bis zu 500,-€ als Vergütung für Arbeitsaufwand zu zahlen. (§§27,670 BGB und §3Nr.26a EStG)
b) Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, ehrenamtlichen Trainern eine angemessene monatliche Aufwandsentschädigung zu zahlen.
§12 Kassenführung/Kassenprüfung
a) Die Kassengeschäfte werden vom Kassierer bzw. von der Kassiererin geführt.
b) Der/die Kassierer/in hat jährlich in der ordentlichen Mitgliederversammlung sowie auf Anforderung des geschäftsführenden Vorstandes einen Kassenbericht abzugeben.
c) Die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins wird regelmäßig durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer/innen geprüft. Diese erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht.
a) Wird der Verein aufgelöst, aufgehoben oder fällt sein steuerbegünstigter Zweck weg, fällt das Vereinsvermögen an den „Deutschen Kinderschutzbund-Ortsgruppe Brühl“, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Die Einwilligung hierzu ist beim Finanzamt einzuholen.
b) Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare, ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.
c) Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, so sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Versammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit ¾ Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Die Satzungsänderung tritt mit Beschluss der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 25. März 2010 in Kraft und die Eintragung in das Vereinsregister wird beim Amtsgericht Brühl beantragt.