Source: https://www.yachting2000.at/alles-ueber-yachtcharter/charterversicherung/
Timestamp: 2019-07-17 08:41:11
Document Index: 366632985

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 5']

Charterversicherung | Yachting 2000: Yachtcharter und Yachturlaub - Mittelmeer
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Yacht-Pool Charterversicherung für Ihren Traumurlaub
Skipper und Crew sind speziellen Risiken ausgesetzt, die von herkömmlichen Versicherungen nicht oder nur unzureichend abgedeckt werden. Als einer der großen Yachtversicherer haben wir die Deckungslücken analysiert mit dem Ziel, die wirklichen Probleme und wirklichen Risiken des Skippers aufzuzeigen und spezielle Policen zu entwickeln, die diese Risiken auch wirklich decken! Die Versicherungsleistungen können unabhängig voneinander abgeschlossen und gekündigt werden.
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Absicherung Charterzahlungen
YACHT-POOL bietet Sicherheit in drei Richtungen!
1. Sie wirkt bei berechtigten Haftungsansprüchen aufgrund von Sach- und/oder Personenschäden von Geschädigten, die sich außerhalb des Schiffes befinden. Beachten Sie, dass es insbesondere bei Personenschäden sehr schnell um sehr hohe Summen gehen kann. Wählen Sie deshalb die Deckungssummen hoch genug, denn Sie haften grundsätzlich unbeschränkt!
2. Sie wirkt bei berechtigten Haftpflichtansprüchen der Crewmitglieder. Dies ist wichtig, weil die üblichen Haftpflichtversicherungen eine Deckung von Ansprüchen zwischen Mitversicherten i.d.R. ausschließt. Mitversicherte sind grundsätzlich alle Personen, die sich berechtigt auf dem Schiff befinden. Deshalb ist der ausdrückliche Einschluss dieses Risikos für Sie so wichtig.
3. Sie wirkt auch bei berechtigten Haftpflichtansprüchen des Yachteigners für Sachschäden, die durch grobe Fahrlässigkeit an der Yacht selbst entstanden sind. Schäden aufgrund grober Fahrlässigkeit sind in der Regel von keiner Kaskoversicherung gedeckt. Nur für diese Schäden (nicht für alle anderen Haftpflichtschäden!) beträgt der Selbstbehalt Euro 2.550,- Aber: grobe Fahrlässigkeit ist ein dehnbarer Begriff. Insbesondere, wenn darüber ein ausländisches Gericht zu entscheiden hat. Was bei Charter im Ausland mit großer Wahrscheinlichkeit der Fall ist. Darum wurde auch dieses Risiko durch die Besonderen YACHT-POOL Bedingungen für Sie geschlossen.
Kaskoschäden, die nicht durch grobe Fahrlässigkeit verursacht werden, sind durch die Kaskoversicherung, die Ihnen in der Regel im Chartervertrag zugesagt wurde (ausgenommen Kaution), versichert. Für den Fall, dass die Kaskoprämie nicht rechtzeitig bezahlt wurde oder der Kaskoversicherungsvertrag aus anderem Grund nicht greift, hat dies der Vercharterer selbst zu vertreten. Eine Versicherung des Skippers für den einfachen Kaskoschaden (keine grobe Fahrlässigkeit) scheint daher nicht notwendig.
Yacht-Pool Charterversicherung – Infos und Bedingungen
Weil Ihre Privat-Haftpflichtversicherung Haftungsansprüche aus Skipper-oder Crew-Aktivitäten nicht deckt. Weil Sie als Skipper auch gegenüber den Crewmitgliedern haften.
Weil Sie nicht wissen, in welchem Umfang auf einem fremden Schiff tatsächlich Versicherungsschutz besteht. Sehr oft ist die Versicherungsleistung nur auf den Schiffswert beschränkt, was wegen der unbeschränkten persönlichen Haftung viel zu niedrig sein kann. Oft sind auch nur bestimmte aufgezählte Schäden gedeckt, so etwa nur Schäden bei Kollision etc.
Weil sie ohne Rücksicht auf eigenes oder fremdes Verschulden gemäß den YACHT-POOL-Bedingungen Unfallkosten für Invalidität und vorübergehende Unfallfolgen deckt. Weil die Haftpflichtversicherung nicht greift, wenn kein Verschulden vorliegt. Weil die Haftpflichtversicherung nicht greift, wenn zwar Verschulden vorliegt, es sich bei dem Geschädigten aber um ein Familienmitglied handelt. Weil Unfälle ein Vermögen kosten können, wenn Sie die Haftpflicht anderer (Ausland!) praktisch nicht in Anspruch nehmen können. Weil bei Invalidität die finanziellen Folgen von existenzieller Bedeutung sein können. Weil herkömmliche Unfallversicherungen bei ³gefahrengeneigten Sportarten³ unter Umständen nicht leisten. Weil herkömmliche Unfallversicherungen oftmals nur dann bezahlen, wenn tatsächlich ein Unfall passiert. Weil bei herkömmlichen Unfallversicherungen die vorgesehenen Bergekosten von nur wenigen Tausend Mark für die Blauwassersegler viel zu gering sind. Sie deckt gemäß den Allgemeinen Unfallbedingungen und den Besonderen YACHT-POOL Bedingungen alle Personenunfälle, die die Versicherten beim Betrieb einer Yacht erleiden. Und sie bezahlt auch dann, wenn überhaupt kein Personenunfall stattfand, sondern wenn Sie in Seenot geraten und Hilfe herbeirufen müssen, um eben einen Unfall zu verhindern. Bergekosten aus Seenot werden je nach gewählter Versicherungssumme bis zu Euro 51.200,- ersetzt, auch dann, wenn keine Verletzung einer Person vorliegt. (Zum Unterschied herkömmlicher Unfallversicherungen). Diese Lücken werden oft unterschätzt. Denn wer weiß schon, dass ein Bergehubschrauber bis Euro 16.000,- pro Stunde kosten kann, und dass Bergekosten herkömmlicher Versicherungen von wenigen Tausend Euro u.U. bei weitem nicht ausreichen, oder dass überhaupt nicht bezahlt wird, wenn kein Unfall vorliegt, weil z.B. alle Personen erfolgreich abgeborgen werden konnten. Aber wir zahlen – auch in diesem Fall !! Die Skipper-Unfallversicherung gilt weltweit!
Warum eine YACHT-POOL Skipper-Rechtsschutzversicherung?
Weil Recht haben eine Sache ist, Recht bekommen aber eine andere. Rechtsstreitigkeiten im Ausland sehr teuer werden können. Rechtsanwaltskosten an ausländische Rechtsanwälte meist vorzuschießen sind. Rechtsanwaltskosten in verschiedenen Ländern auch dann von Ihnen zu bezahlen sind, wenn Sie den Prozess gewinnen. Es sein kann, dass nicht nur der Skipper, sondern auch die ganze Crew oder nur ein einzelnes Crewmitglied verklagt wird oder berechtigt klagen will.
Für die Verteidigung von Strafverfahren wegen eines Yachtunfalles oder Übertretung von strafrechtlichen Vorschriften im Zusammenhang mit der Yachtführung.
Warum eine YACHT-POOL Charter-Beschlagnahmeversicherung?
Bei tatsächlichen oder vermuteten strafrechtlichen Tatbeständen kann von der Behörde das Schiff an die Kette gelegt werden. Durch die von uns hinterlegte Strafkaution bis Euro 52.000,- kann eine einstweilige Verschonung von Strafverfolgungsmaßnahmen erreicht werden. Beschlagnahme kann für Sie erhebliche finanzielle Folgen haben, wenn das Schiff für eine weitere Charter nicht zur Verfügung steht.
Warum eine YACHT-POOL Charter-Kautionsversicherung?
Jeder erfahrene Skipper weiß, wie schnell die Harmonie der Crew empfindlich gestört ist, wenn von ihm oder einem Crewmitglied ein Schaden verursacht wurde und alle zur Kasse gebeten werden. So einig sich die Crew vor Antritt der Charter auch war, so uneinig kann sie bei der handfesten Frage sein, warum alle für den Schaden zahlen sollen, den nur einer verursacht hat – Das ist meist der Skipper selbst – aus seiner Verantwortung als Schiffsführer. Selbstverständlich führte dies dazu, dass verantwortungsbewusste Skipper immer klarer eine Versicherung dieses persönlichen Risikos forderten. Die Kautionsversicherung gilt nicht nur für eine bestimmte Charter, sondern gilt unbeschränkt für ein ganzes Jahr – weltweit! Weil Sie damit chartern können wo Sie wollen, sooft Sie wollen, welches Schiff Sie wollen und solange Sie wollen – weltweit!
Weil die Gefahr besteht, dass Sie am Charterschiff einen Schaden verursachen und deshalb das Schiff für die Folgecharter nicht mehr rechtzeitig einsatzfähig ist und weil Sie gesetzlich oder aufgrund des Chartervertrages für den Charterausfall in Regress genommen werden können. Die Charter-Folgeschadenversicherung deckt berechtigte Regressansprüche durch den Charterausfall ab dem dritten Tag der Folgecharter bis zu Euro 13.000,-. Weil Sie damit chartern können wo Sie wollen, sooft Sie wollen, welches Schiff Sie wollen und solange Sie wollen – weltweit!
Wenn der Skipper den Chartertörn z.B. wegen eigener oder Krankheit eines Familienmitgliedes nicht antreten kann und deshalb der Törn nicht stattfinden kann, werden die für Skipper und Crew anfallenden Kosten (abzgl. 20% Selbstbehalt, min. Euro 25,-) bezahlt. Wenn ein Crewmitglied den Chartertörn z.B. wegen Krankheit oder Krankheit eines Familienmitgliedes nicht antreten kann, so werden die für das Crewmitglied anteiligen Kosten (abzgl. 20% Selbstbehalt, min. Euro 25,-) bezahlt. Wenn der Skipper ausfällt, kein entsprechender Ersatz beschafft werden kann und deshalb der Törn vorzeitig abgebrochen werden muss, so werden die Kosten für den nicht genutzten Teil der Charterung ersetzt, falls eine Weitervercharterung nicht möglich ist. Wenn zwei Personen gemeinsam gebucht haben und eine ausfällt, kann auch die zweite zurücktreten.
YACHT-POOL Charterversicherung – Bedingungen
Besondere YACHT-POOL-Bedingungen und Risikobeschreibungen für gecharterte Wassersport-Fahrzeuge D03
– als Skipper
– als Rudergänger
– als Wachführer
– und als einfaches Crewmitglied
Mitversichert sind Schäden an der gecharterten Yacht (inkl. Ausrüstung und Zubehör) infolge grober Fahrlässigkeit des Versicherungsnehmers, sofern diese durch richterliches Urteil oder aufgrund eines unter ausdrücklicher Zustimmung des Versicherers zustandegekommenen Vergleichs einem Dritten zu ersetzen sind. Von derartigen Schäden trägt der Versicherungsnehmer einen Selbstbehalt von Euro 2.550,-.
7.1 Eingeschlossen ist – abweichend von § 4 Ziff. 1.3 AHB – die gesetzliche Haftpflicht aus Schadenereignissen in der ganzen Welt. Die Leistungen des Versicherers erfolgen in Euro. Die Verpflichtung des Versicherers gilt mit dem Zeitpunkt als erfüllt, in dem der Euro-Betrag bei einem inländischen Geldinstitut angewiesen ist. Für das Vertragsverhältnis gilt deutsches Recht.
Besondere YACHT-POOL-Bedingungen D01
Diese Unfallversicherung wird gemäß AUB 88 und den nachfolgenden Besonderen YACHT-POOL-Bedingungen abgeschlossen.
1. Der Versicherungsschutz erstreckt sich im Rahmen der Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (AUB 88) auf alle Unfälle, die die berechtigten Insassen erleiden. Er beginnt mit dem Betreten des Bootes und endet mit dessen Verlassen. Die Benutzung des Beibootes ist mitversichert.
2. Versichert sind alle berechtigten Bootsinsassen unter Ausschluss von Personen, die beruflich mit der Wartung und Pflege des Bootes zu tun haben.
3. Im Schadenfall wird die Versicherungssumme durch die Anzahl der z. Zt. des Unfalles im Boot befindlichen Personen geteilt. Jede Person ist mit dem entsprechenden Teilbetrag der Versicherungssumme versichert.
3.1 Ist eine Einzel-Versicherung für den Skipper abgeschlossen, so steht die Versicherungssumme diesem alleine ungeteilt zur Verfügung.
4. Für Personen unter 18 Jahren gelten neben den AUB 88 die Zusatzbedingungen für die Kinder-Unfallversicherung mit Einschluss von Vergiftungen.
5. Kein Versicherungsschutz besteht bei Unfällen, die dem Versicherten dadurch zustoßen, dass er sich als Fahrer, Beifahrer oder Insasse eines Motorfahrzeuges an Fahrtveranstaltungen einschließlich der dazugehörenden Übungsfahrten beteiligt, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt.
6. EINSCHLUSS VON BERGUNGSKOSTEN
6.1 Die Versicherung erstreckt sich gemäß Antrag bis zu Euro 51.200,- pro versicherter Person auch auf Bergungskosten, die aufgewendet werden:
6.2 für Suchaktionen nach Unfallverletzten, auch wenn nur die Vermutung eines Unfalles besteht, und bei Seenot aufgrund von Sturm oder schwerer Beschädigung am Schiff;
6.3 bei der Rettung von Unfallverletzten und deren Verbringung in das nächste Krankenhaus einschließlich der notwendigen zusätzlichen Kosten, die infolge des Unfalls für die Rückfahrt zum Heimatort entstehen;
6.4 für den Rücktransport von Unfalltoten bis zum Heimatort.
7. Bei gleichzeitigem Bestehen einer Einzel-Krankheitskostenversicherung wird Ersatz für Bergungskosten im Rahmen der Unfallversicherung nur insoweit gewährt, als der Krankenversicherer seine vertraglichen Leistungen voll erfüllt hat und diese zur Deckung der entstandenen Kosten nicht ausgereicht haben. Ist der Krankenversicherer leistungsfrei oder bestreitet er seine Leistungspflicht, so kann der Versicherungsnehmer sich unmittelbar an den Unfallversicherer halten.
Versicherungsschutz wird geboten im Rahmen der §§ 1 bis 20 der Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB 94) sowie den folgenden Bestimmungen.
Versicherungsschutz erhalten der Skipper als Versicherungsnehmer und die berechtigte Crew als mitversicherte Personen in ihrer Eigenschaft als berechtigte Lenker von fremden, d. h. nicht in ihrem Eigentum stehenden Yachten, die, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, ausschließlich zu privaten Zwecken benutzt werden. Wird die Führung der Yacht gegen Entgelt übernommen, so muss dies im Antrag und im Versicherungsschein dokumentiert sein.
Die Deckungssumme je Rechtsschutzfall beträgt Euro 155.000,-
4.1 Schadenersatz-Rechtsschutz gemäß § 2 a) ARB 94
4.2 Verwaltungs-Rechtsschutz gemäß § 2 g) ARB 94
4.3 Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz für die Verteidigung in Verfahren wegen eines Yachtunfalles oder der Übertretung von Straf- und Ordnungswidrigkeitenvorschriften im Zusammenhang mit dem Führen einer Yacht gemäß § 2 i) und j) ARB 94.
5. DECKUNGSERWEITERUNG
Im Zusammenhang mit der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen oder der Verteidigung in Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren übernimmt der Rechtsschutzversicherer abweichend von § 3 Abs. 3a) ARB 94 auch die Kosten in Verfahren vor Verfassungsgerichten. Bei Versicherungsfällen im Rahmen dieses Vertrages übernimmt der Versicherer auch die Kosten für Beschwerden vor dem Bundesverwaltungsgericht.
Der Versicherer trägt die Kosten der versicherten Verfahren im Rahmen des § 5 ARB 94. Liegt der Gerichtsstand außerhalb des in § 6 ARB 94 aufgeführten Geltungsbereiches, trägt der Versicherer abweichend von § 5 Abs. 1 b) ARB 94 die Kosten.
7.1. Des eigenen und gegnerischen Rechtsanwaltes in Zivilsachen bis zur Höhe der gesetzlichen Gebühren gemäß Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte (BRAGO) aus einem Streitwert bis Euro 256.000,-.
7.2 In Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren bis zum 2-fachen der gemäß BRAGO vorgesehenen Höchstgebühren.
Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers bewirkt, gelten,
8.1 dass der Versicherungsnehmer die allenfalls erforderliche behördliche Befugnis zum Führen der Yacht besitzt;
8.2 dass der Versicherungsnehmer sich im Zeitpunkt des Versicherungsfalles nicht in einem durch Alkohol, Suchtgift oder Medikamentenmissbrauch beeinträchtigten Zustand befindet und dass er seiner gesetzlichen Verpflichtung entspricht, seine Atemluft auf Alkohol untersuchen, sich einem Arzt vorführen, sich untersuchen und sich Blut abnehmen zu lassen;
8.3 dass der Versicherungsnehmer nach einem Yachtunfall seinen gesetzlichen Verständigungs- oder Hilfeleistungspflichten entspricht.
8.4 Die Verpflichtung zur Leistung bleibt gegenüber Versicherungsnehmer und den mitversicherten Personen bestehen, soweit diese die Verletzung dieser Obliegenheiten weder kannten noch kennen mussten. Leistungsfreiheit wegen Verletzung der Obliegenheiten nach Ziffer 8.1 bis 8.3 besteht nur dann, wenn der angeführte Umstand im Spruch oder in der Begründung einer im Zusammenhang mit dem Versicherungsfall ergangenen rechtskräftigen Entscheidung eines Gerichts oder einer Verwaltungsbehörde festgestellt worden ist. Vom Versicherer erbrachte Leistungen sind zurückzuzahlen.
9. BESCHLAGNAHMERISIKO/ KAUTIONSDARLEHEN
Gegen Zahlung eines Beitragszuschlages kann als Ergänzung zum Skipper-Rechtsschutz vereinbart werden, dass der Versicherer vorschussweise jene Beträge bis zu Euro 52.000,- zahlt, die vom Versicherungsnehmer im Ausland aufgewendet werden müssen, um einstweilen von Strafverfolgungsmaßnahmen verschont zu bleiben (Strafkaution). Dieser Vorschuss ist vom Versicherungsnehmer innerhalb von sechs Monaten ab Zahlung durch den Versicherer an den Versicherer zurückzuzahlen.
YACHT-POOL-Bedingungen D01
Wenn die versicherte/n Person/en vom Vercharterer wegen eines Schadens an der gecharterten Yacht berechtigt in Anspruch genommen wird/werden, haftet der Versicherer bis zur Höhe des eingetretenen Schadens, maximal jedoch bis zu der im Antrag genannten Versicherungssumme. Der Selbstbehalt je Schadensereignis beträgt, soweit im Antrag oder in der Police nichts anderes vereinbart, Euro 50,- .
Versicherungsschutz erhalten der Skipper als Versicherungsnehmer und die berechtigte Crew als mitversicherte Personen.
Als Nachweis für den eingetretenen Schaden ist zu erbringen:
die Rechnung im Original
der Beleg über die geleistete Zahlung
eine detaillierte Beschreibung über Hergang und Umfang des Schadens. Diese Beschreibung ist vom Skipper und allen Crewmitgliedern durch ihre Unterschrift zu bestätigen.
der Chartervertrag (Kopie) und
die Crewliste (Kopie)
4.1 Der Versicherer ist von der Leistung frei, wenn der Versicherungsfall vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Das Regattenrisiko ist sofern nicht gesondert vereinbart – ausgeschlossen.
4.2 Die Kautionsversicherung gilt nicht für Skipper, die selbständig Chartertörns gegen Entgelt organisieren oder anderen geldwerten Vorteilen das Schiff führen. Es sei denn, es ist in der Police eine andere Vereinbarung getroffen.
5. WEITERE VERTRAGSGRUNDLAGE
Im übrigen gelten die Bestimmungen des Versicherungsvertragsgesetzes.
3.2 Bei jedem Versicherungsfall trägt der Versicherte einen Selbstbehalt. Dieser wird – soweit nicht anders vereinbart – auf Euro 25,- je Person festgelegt. Wird der Versicherungsfall durch Krankheit ausgelöst, so trägt der Versicherte von dem erstattungsfähigen Schaden 20 v. H. selbst, mindestens Euro 25,- je Person.
4.2 YACHT-POOL jede gewünschte sachdienliche Auskunft zu erteilen und ihm alle erforderlichen Beweismittel von sich aus zur Verfügung zu stellen, insbesondere ärztliche Atteste über Krankheiten, Unfälle, Impfunverträglichkeit bzw. Schwangerschaft;
4.4 Verletzt der Versicherungsnehmer/Versicherte eine der vorstehenden Obliegenheiten, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei, es sei denn, dass die Verletzung weder auf Vorsatz noch grober Fahrlässigkeit beruht. Bei grob fahrlässiger Verletzung bleibt der Versicherer insoweit verpflichtet, als die Verletzung weder Einfluß auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.
6.2 bei Nichtbenutzung der Yacht aus einem der in den Punkten 1.5 – 1.7 der Bedingungen genannten wichtigen Gründe für die dem Vercharterer vom Versicherten vertraglich geschuldeten Rücktrittskosten;
6.3 bei vorzeitigem Abbruch der Reise aus einem in 1.5 – 1.7 der Bedingungen genannten wichtigem Grunde für den nicht genutzten Teil der Kosten der Charterung, falls eine Weitervercharterung nicht gelungen ist. Diese Regelung findet nur Anwendung, wenn durch den Ausfall des Skippers die Reise abgebrochen werden muss und kein Ersatzskipper beschafft werden kann.