Source: https://www.kbw.de/tagungen/steuerrecht/umsatzsteuer-fachtag-2017
Timestamp: 2019-12-16 11:09:19
Document Index: 316563626

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§2', '§ 2']

Umsatzsteuer Tagung 2017
2020-Vorschau
2. Fachtagung am Donnerstag, 30. November 2017
Steuerliche Fragestellungen zu § 2b UStG und seine praktische Umsetzung in Kommunen und kommunalen Unternehmen - Handlungsempfehlungen
Leiter/innen und Mitarbeiter/innen von kommunalen Steuerämtern und Finanzverwaltungen, Kämmereien, der Rechnungsprüfung, kommunalen Unternehmen und für Mandatsträger
Das war unsere Tagung "Umsatzsteuer aktuell".
die umsatzsteuerliche Unternehmereigenschaft der juristischen Personen des öffentlichen Rechts (jPdöR) ist für Umsätze ab 01.01.2017 neu geregelt. Nicht nur die Betriebe gewerblicher Art unterliegen wie bisher der Steuerpflicht, sondern – unter bestimmten Voraussetzungen – auch die Vermögensverwaltung
sowie Tätigkeiten im Hoheitsbereich.
Betroffen von der neuen Rechtslage sind insbesondere die interkommunale Zusammenarbeit, Vermietungs- und Verpachtungsverhältnisse, Sachverhalte mit Investitionen in den zurückliegenden und künftigen Jahren sowie grundsätzlich alle Leistungen auf privatrechtlicher oder öffentlich-rechtlicher Grundlage,
die wettbewerbsrelevant sein können.
In der Praxis haben die meisten jPdöR von der Option Gebrauch gemacht, das alte Besteuerungsrecht bis längstens 31. Dezember 2020 weiterhin anzuwenden, um Zeit zu gewinnen, sich mit der neuen Rechtslage vertraut zu machen.
Die anspruchsvolle Umstellung auf das neue Besteuerungsrecht nach § 2b UStG ist Gegenstand unserer Fachtagung „Umsatzsteuer aktuell“, die wir in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal durchführen, inhaltlich fortentwickelt unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse aus der bisherigen
Umstellungspraxis.
Auf der Tagung wird aufgezeigt, wie Sie die Zeit bis zum Ablauf der Optionsfrist oder bis zum Widerruf der Erklärung nutzen können, einerseits die umsatzsteuerlichen Sachverhalte zu identifizieren und andererseits die internen Prozesse effektiv und sicher auf die neuen Anforderungen umzustellen.
Unter Berücksichtigung des BMF-Anwendungsschreibens vom 16.12.2016 werden die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten und ihre jeweiligen Vor- und
Nachteile dargestellt. Am Nachmittag sollen die steuerlich richtige Behandlung umstellungsrelevanter Tätigkeiten und die Anforderungen an die Finanzbuchhaltungen zur Sicherstellung des Vorsteuerabzugs diskutiert werden. Nutzen Sie die Gelegenheit des gemeinsamen Erfahrungsaustauschs.
Das Team des Kommunalen Bildungswerks e. V. freut sich, Sie zu dieser Fachtagung zu begrüßen.
Herr Dr. Andreas Urbich, Geschäftsführer des Kommunalen Bildungswerks e. V.
Das Anwendungsschreiben des BMF zur Umsatzbesteuerung der Leistungen der öffentlichen Hand und zu den Anwendungsfragen des § 2b UStG vom 16.12.2016 sowie Empfehlungen für den optimalen Umstellungsprozess
Herr Christian Trost
anschließend Fragen und Diskussion zum Vortrag
Aktuelle Entwicklungen zur Neuregelung der Umsatzsteuerpflicht juristischer Personen des öffentlichen Rechts
Frau Friederike Trommer
Umstellungsrelevante Tätigkeiten erkennen und steuerrechtlich richtig behandeln – Praxisempfehlungen
Herr Christian Trost und Frau Friederike Trommer
Fragen und Diskussion zum Vortrag
Der Vorsteuerabzug in der Übergangszeit und die Vorsteuer im Rahmen des § 2b UStG – Praxisempfehlungen
Frau Friederike Trommer und Herr Christian Trost
Das Anwendungsschreiben des BMF zur Umsatzbesteuerung der Leistungen der öffentlichen Hand und zu den Anwendungsfragen des § 2b UStG vom 16.12.2016 und seine Auswirkungen
Am 16.12.2016 hat das BMF sein Anwendungsschreiben zu § 2b UStG veröffentlicht. Die lang erwarteten Anwendungsvorgaben sollen die mit der Neuregelung des Umsatzsteuerrechts verbundenen Fragen auch für die Kommunen klären. Im Vortrag werden die wesentlichen Aussagen aus dem Anwendungsschreiben mit unmittelbarem kommunalen Bezug unter Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf die künftige Steuerpflicht beleuchtet. Darüber hinaus werden auch die weiterhin offenen Fragen dargelegt und Lösungsmöglichkeiten für die Praxis angesprochen.
Vorliegen einer Leistung auf öffentlich-rechtlicher Grundlage
Abgrenzung von reinen Hilfstätigkeiten
Bestehen von Wettbewerbsverzerrungen
Wesentlichkeitskriterien nach § 2b UStG und deren Auslegung
Abgrenzung der nicht steuerbaren Leistungen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit
Leistungserbringung nur gegen Kostenerstattung
Mit der Änderung des UStG und dem Erlass des BMF-Schreibens ist der rechtliche Rahmen für die Umsatzsteuerpflicht juristischer Personen des öffentlichen Rechts bestimmt. Daraus ergeben sich Chancen, aber auch Risiken. Der rechtliche Rahmen wird weiterhin durch eine Vielzahl von aktuellen Entscheidungen durch nationale Gerichte und den Europäischen Gerichtshof beeinflusst. Im Vortrag sollen deshalb die aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung mit Bezug zur Umsatzbesteuerung, die praktischen Konsequenzen und die sich ergebenden steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten beleuchtet und Handlungsempfehlungen für den Umstellungsprozess aufgezeigt werden.
Rechtlicher Rahmen – aktuelle Fragen
Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten – Chancen und Risiken
Durch die neue Rechtslage werden Tätigkeiten künftig umsatzsteuerrelevant, die bisher nicht umsatzsteuerbar waren. Nicht nur die Betriebe gewerblicher Art unterliegen wie bisher der Steuerpflicht, sondern – unter bestimmten Voraussetzungen – auch die Vermögensverwaltung sowie Tätigkeiten im Hoheitsbereich. Es werden klassische Fälle aus der kommunalen Praxis diskutiert, die nach der Rechtsänderung umsatzsteuerrechtlich neu betrachtet werden müssen.
Leistungen im Friedhofswesen (z. B. Bestattungen, Nutzung einer Trauerhalle)
Kurzfristige Vermietung von Parkplätzen
Interkommunale Zusammenarbeit (z. B. gemeinsamer Baubetriebshof, IT-Rechenzentren, Übernahme der Lohnbuchhaltung)
Leistungen auf privatrechtlicher Ebene (z. B. Verkauf von Familienstammbüchern)
Übergangszeit und die Vorsteuer im Rahmen des § 2b UStG – Praxisempfehlungen Die Neuregelung der Umsatzsteuer kann hinsichtlich ihrer Folgen nicht nur auf die Einnahmeseite, d. h. auf die Analyse möglicher Abführungsverpflichtungen gegenüber dem Finanzamt, beschränkt werden. Korrespondierend zur Umsatzsteuerpflicht entsteht auch die Möglichkeit zum Vorsteuerabzug, die hinsichtlich der entlastenden Wirkung auf den Haushalt auch ein Vorteil sein kann. Bedingt durch die Übergangszeit werden an den Vorsteuerabzug bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Anhand praktischer Beispiele werden die verschiedenen Fallkonstellationen zum Vorsteuerabzug während und nach dem Ende der Übergangsregelung erläutert. Dabei sollen auch die Möglichkeiten zur Festlegung von Quoten und die steuerlichen Aufzeichnungspflichten erörtert werden.
Anforderungen an den Vorsteuerabzug
Besondere Anforderungen an den Vorsteuerabzug während des Übergangszeitraums nach dem BMF-Schreiben vom 16.12.2016
Notwendigkeit und Dokumentation der Zuordnungsentscheidung
Steuerliche Aufzeichnungspflichten
Prüfung und Berichtigung von Eingangsrechnungen
Änderungsbedarf bei internen Abläufen von Rechnungseingang bis zur Belegarchivierung
Ermittlung von Schlüsseln zum Vorsteuerabzug
Frau Friederike Trommer ist Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und seit 2009 als Referentin für Haushalts-, Kassen-, Rechnungswesen und Steuern beim Sächsischen Städte- und Gemeindetag tätig. Zuvor hat sie als Hauptamtsleiterin und Prüferin beim Sächsischen Rechnungshof im Bereich der Kommunalprüfung die ganze Breite des kommunalen Alltags kennengelernt. Seit vielen Jahren ist sie nebenamtlich in der Aus- und Fortbildung aktiv und Mitautorin des Kommentars zur Sächsischen Gemeindeordnung sowie zahlreicher Fachveröffentlichungen.
Herr Christian Trost ist Diplom-Betriebswirt (FH), Steuerberater und Partner bei der Concunia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. Er besitzt umfangreiche Beratungserfahrungen bei öffentlichen Körperschaften. Herr Trost leitet die kommunale Steuerabteilung der Concunia. Weiter ist er Autor verschiedener Veröffentlichungen sowie als Referent für steuerliche Themen im gesamten Bundesgebiet tätig.
Die 1992 gegründete d.velop AG mit Hauptsitz in Gescher entwickelt und vermarktet Software zur durchgängigen Digitalisierung von Geschäftsprozessen und branchenspezifischen Fachverfahren. Mit der Ausweitung des etablierten ECM-Portfolios rund um Dokumentenmanagement, Archivierung und Workflows auf mobile Apps sowie standardisierte und Cloud-Lösungen bietet der Software-Hersteller auch Managed Services an. Dabei sind auch die Rechtssicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben dank eines ausgereiften Compliance Managements gewährleistet.
Zur Homepage der d.velop AG
Diese Zusammenstellung enthält 19 Veranstaltungen.
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20.04. 20.04.2020 - 24.04.2020
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Das Steuerrecht der öffentlichen Hand - Grundlagen, aktuelle Gesetzesänderungen und Rechtsprechung
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Kommunale Eigenbetriebe - Organisation, Wirtschaftsführung, Besteuerung - eine systematische Einführung
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(Webinar) Besteuerung der Schwimmbäder und anderer Sporteinrichtungen; insbesondere Risiken bei Veränderungen (Einbringung in andere Rechtsformen, Betreiberverträge u.a.)
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Weiterbildung Code:WESTA105 als PDF