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Timestamp: 2016-10-24 03:33:53
Document Index: 350144768

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE']

U 38/00 (25.01.2002)
K.________, 1950, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Hebeisen, L�wenstrasse 12, 8280 Kreuzlingen,
A.- Der 1950 geborene K.________ war vom 1. Juli 1986 bis Ende Dezember 1997 als Hilfsarbeiter bei der Firma X.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert. Am 13. Mai 1997 geriet er bei Arbeiten im Garten der Arbeitgeberin mit der linken Gebrauchshand in das rotierende Messer des Rasenm�hers. Am gleichen Tag erfolgte im Spital Y.________ die Amputation des Endgliedes des linken Mittelfingers sowie die Behandlung der Weichteilverletzung an der Fingerkuppe des linken Ringfingers. Am 22. September 1997 nahm dieselbe Klinik eine Neuromentfernung am Mittelfinger sowie eine Narbenexzision und Verschiebelappenplastik am Ringfinger vor. Anl�sslich der Untersuchung vom 23. Januar 1998 stellte Kreisarzt Dr. med. A.________ reizlose Verh�ltnisse an der linken Hand fest, der Mittelfingerstumpf sei links noch unterk�hlt, jedoch befriedigend mit Weichteilen gepolstert. F�r jede leichte bis mittelschwere Arbeit sei ab dem 26. Januar 1998 eine Arbeitsf�higkeit von 50 % und ab dem 9. Februar 1998 eine solche von 75 % gegeben. Der Leitende Arzt Handchirurgie des Spitals Y.________, Dr. med. E.________, hielt im Bericht vom 27. M�rz 1998 fest, am Ringfinger best�nden keine Probleme mehr, hingegen sei der Stumpf des Mittelfingers nach wie vor extrem �berempfindlich und werde geschont. Eine Arbeitsf�higkeit von 50 % bei einem geeigneten Beruf sei vertretbar. Dabei sollte die linke Hand lediglich im Sinne einer Hilfshand eingesetzt werden. F�r leichte Arbeiten sei die von der SUVA veranschlagte Arbeitsf�higkeit von 75 % wahrscheinlich gegeben. Langfristig m�sse damit gerechnet werden, dass die Arbeitsf�higkeit kaum weiter gesteigert werden k�nne, ausgenommen bei einer entsprechenden Arbeit. Anl�sslich der kreis�rztlichen Untersuchung vom 22. Mai 1998 erachtete Dr. med. A.________ den Versicherten ab 20. Mai 1998 im angestammten Beruf zu 90 % als einsatzf�hig. Vom 3. Juni bis 2. Juli 1998 befand sich K.________ u.a. wegen der nach dem Arbeitsunfall aufgetretenen depressiven St�rung in der Klinik H.________ (Bericht vom 5. August 1998). Bei einer Untersuchung am 11. August 1998 stellte Dr. med. M.________, Spezialarzt f�r Neurologie FMH, Zeichen eines linksseitigen Carpaltunnelsyndroms fest. Im Bericht vom 9. September 1998 sch�tzte Frau Dr. med. B.________, Leitende �rztin Handchirurgie am Spital F.________, die Arbeitsf�higkeit des Versicherten als linksh�ndiger Sanit�rspengler auf derzeit sicher 50 %, dies auf Grund der Ver�nderung an der linken Hand und der verschiedenen Begleiterkrankungen, die auch schwere Schlafst�rungen wegen starken, n�chtlichen Schmerzen beinhalteten. Mit einer Behandlung des Carpaltunnelsyndroms oder einer Dekompression des Nervus medianus am linken Handgelenk sollte eine definitive Arbeitsf�higkeit als Sanit�rspengler zu 80 % durchaus m�glich sein. Eine neue T�tigkeit sollte vor allem mit der rechten Hand durchgef�hrt werden k�nnen; insgesamt stehe einer T�tigkeit, z.B. beratend oder im Verkauf, nichts im Wege.
Mit Verf�gung vom 23. September 1998 gew�hrte die SUVA dem Versicherten ab 1. April 1998, befristet bis 31. M�rz 2001, eine Invalidenrente f�r eine Erwerbsunf�higkeit von 10 % und basierend auf einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 38'191.-. Gleichzeitig verneinte sie einen ad�quat kausalen Zusammenhang zwischen den psychogenen St�rungen und dem erlittenen Unfall sowie einen Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 22. Januar 1999 fest.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 27. Oktober 1999 teilweise gut, indem es die Sache bez�glich der Frage des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Carpaltunnelsyndrom und dem Unfall vom 17. Mai 1997 (recte: 13. Mai) zur Einholung eines neutralen medizinischen Gutachtens an die SUVA zur�ckwies. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
C.- K.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Antrag, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides, soweit damit die Beschwerde abgewiesen worden sei, und des Einspracheentscheides seien ihm weiterhin die notwendigen medizinischen Massnahmen und die weiteren Versicherungsleistungen zuzusprechen. Insbesondere seien ihm r�ckwirkend �ber den 2. M�rz 1998 hinaus die vollen Taggelder zuzusprechen. Eventuell seien ihm bis zum 1. April 1998 die vollen Taggelder und ab 1. April 1998 eine Invalidenrente f�r eine vollst�ndige Erwerbsunf�higkeit sowie eine Integrit�tsentsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von mindestens 50 % zuzusprechen.
D.- Mit Eingabe vom 29. M�rz 2000 l�sst K.________ weitere Unterlagen, insbesondere den Vorbescheid der IV-Stelle des Kantons Thurgau vom 10. M�rz 2000 und das Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle der Invalidenversicherung (MEDAS) vom 9. Februar 2000 einreichen. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels erhielten daraufhin die SUVA (Eingabe vom 25. April 2000) und der Beschwerdef�hrer (Eingabe vom 5. Juni 2000) nochmals Gelegenheit zur Stellungnahme.
1.- a) Wird der Versicherte infolge des Unfalles invalid, so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin. F�r den Monat, in dem der Rentenanspruch entsteht, wird die Rente voll ausbezahlt (Art. 19 Abs. 1 UVG).
b) Unbestritten und auf Grund der Akten ist erstellt, dass der Beschwerdef�hrer nebst den vom Unfall stammenden Fingerverletzungen an der linken Gebrauchshand an einem Carpaltunnelsyndrom, an einer lang dauernden depressiven St�rung mit Anzeichen einer allm�hlichen Pers�nlichkeitsver�nderung und weiteren unfallfremden, die Arbeitsf�higkeit beeinflussenden Krankheiten leidet (Gutachten der MEDAS vom 9. Februar 2000 und Bericht der Klinik H.________ vom 5. August 1998). Auf Grund der Akten steht auch fest, dass hinsichtlich der Schnittverletzungen am linken Mittel- und Ringfinger im April 1998 kein behandlungsbed�rftiger Zustand mehr bestand (vgl. Erw. 2c hienach). Nachdem die Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid vom 22. Januar 1999 die nat�rliche Kausalit�t des Carpaltunnelsyndroms zum Unfallereignis vom 13. Mai 1997 verneint hatte, gelangte das kantonale Gericht zum Schluss, die Sache sei insofern an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen, als diese mittels unabh�ngigem Gutachten abzukl�ren habe, ob das Carpaltunnelsyndrom unfallkausal und wenn ja, ob nach dessen Behandlung eine dauerhafte Einschr�nkung der Erwerbsf�higkeit zu erwarten ist. Je nach Ausgang dieses Gutachtens werde die Beschwerdegegnerin neu zu verf�gen haben oder den bisherigen Entscheid noch einmal best�tigen m�ssen. In der Folge hat es die �brigen Einwendungen des Beschwerdef�hrers gegen den Einspracheentscheid vom 22. Januar 1999 gepr�ft und beurteilt. Diese Vorgehensweise des kantonalen Gerichts l�sst sich entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers namentlich auch aus prozess�konomischen Gr�nden nicht beanstanden. Nachdem sich aus den Akten, insbesondere auch aus den vom Beschwerdef�hrer im letztinstanzlichen Verfahren eingereichten Unterlagen aus dem IV-Abkl�rungsverfahren ergibt, dass die Invalidenversicherung keine Eingliederungsmassnahmen durchgef�hrt hat und die Beschwerdegegnerin, je nach Ausgang der Abkl�rungen �ber die Unfallkausalit�t des Carpaltunnelsyndroms, auf ihren Einspracheentscheid und damit auch auf den Beginn der Berentung zur�ckkommen muss, bleiben dem Beschwerdef�hrer diesbez�glich alle Rechte gewahrt.
2.- a) Der Beschwerdef�hrer leidet an einer lang dauernden depressiven St�rung nach Arbeitsunfall und konsekutiver Arbeitslosigkeit (Bericht der Klinik H.________ vom 5. August 1998). Im Gutachten der MEDAS vom 9. Februar 2000 wird eine anhaltend �ngstliche Depression mit Anzeichen einer allm�hlichen Pers�nlichkeitsver�nderung, vermutlich ausgel�st durch den Unfall, verst�rkt durch die hinzu gekommene k�rperliche Erkrankung und Versch�rfung der sozialen Situation, diagnostiziert. Allein aus psychischen Gr�nden sei eine Arbeitsunf�higkeit im Umfange von 50 % erwiesen.
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach UVG setzt voraus, dass der Versicherte einen Unfall erlitten hat (BGE 118 V 61 Erw. 2a und 283 Erw. 2a mit Hinweisen) und dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b) und ein ad�quater Kausalzusammenhang (BGE 122 V 416 Erw. 2a, 121 V 49 Erw. 3a mit Hinweisen) besteht. Hat der Versicherte beim Unfall - wie im vorliegenden Fall - weder ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS), noch eine dem Schleudertrauma �quivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten, so erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz von psychischen Unfallfolgesch�den in den dem mittleren Bereich zuzuordnenden F�llen nach den Kriterien gem�ss BGE 115 V 140 Erw. c/aa (siehe zur Begr�ndung der teilweise unterschiedlichen Kriterien: BGE 117 V 366 Erw. 6a, letzter Absatz). Im Unterschied zu den bei Unf�llen mit Schleudertrauma der HWS massgebenden Kriterien (vgl. dazu BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b; vgl. auch BGE 123 V 99 Erw. 2) wird f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs bei psychischen Unfallfolgen zwischen physischen und psychischen Komponenten differenziert; als wichtigste Kriterien bei Unf�llen aus dem mittleren Bereich gelten rechtsprechungsgem�ss (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa):
Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgem�sse
Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen;
c) Das kantonale Gericht hat den Unfall vom 13. Mai 1997 zu den eher leichteren Unf�llen des mittleren Bereichs zugeordnet, da lediglich die Fingerkuppen und allenfalls noch das Handgelenk (Carpaltunnelsyndrom), nicht jedoch die ganze Hand oder noch weitere Gliedmassen beeintr�chtigt worden seien. Dieser Betrachtungsweise ist beizupflichten. Weder die Art des Ereignisses (Schnittverletzung durch Rasenm�her) noch die dabei zugezogenen Verletzungen rechtfertigen eine andere Zuordnung (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts in Sachen L. vom 22. November 2001, U 25/99). Zur Bejahung der Ad�quanz ist daher erforderlich, dass ein einziges Kriterium in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder mehrere unfallbezogene Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind. Dies trifft im vorliegenden Fall entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht zu, wie das kantonale Gericht zu Recht festgestellt hat. Der Unfall ereignete sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden noch kann er als besonders eindr�cklich bezeichnet werden. Bei den erlittenen Fingerverletzungen handelt es sich sodann nicht um schwere Verletzungen, die erfahrungsgem�ss geeignet w�ren, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen. Die �rztliche Behandlung der somatischen Unfallfolgen war hinsichtlich der Handverletzungen mit der Nachfolgeoperation am 22. September 1997 im Wesentlichen abgeschlossen. Anschliessend folgten physio- und ergotherapeutische Behandlungen. Im Fr�hjahr 1998 war der Beschwerdef�hrer hinsichtlich der somatischen Unfallfolgen praktisch wieder vollst�ndig arbeitsf�hig (vgl. Erw. 3c hienach). Von einer lang dauernden, physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit kann daher ebenso wenig die Rede sein wie von einem schwierigen Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen, von einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung oder einer �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerten. Dies ist selbst dann nicht der Fall, wenn das mehr als ein Jahr nach dem Unfall diagnostizierte Carpaltunnelsyndrom, welches als leichtgradig bezeichnet wird (Gutachten der MEDAS vom 9. Februar 2000), ebenfalls eine Unfallfolge sein sollte. Das kantonale Gericht hat daher zu Recht die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs verneint, weil dem Unfallereignis vom 13. Mai 1997 f�r die Entstehung des psychischen Gesundheitsschadens und der damit verbundenen Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit in W�rdigung aller relevanten Umst�nde keine massgebende Bedeutung zukommt. Die Ablehnung der Leistungspflicht f�r die psychischen Gesundheitsst�rungen erweist sich daher als rechtm�ssig, woran die weiteren Einwendungen des Beschwerdef�hrers nichts zu �ndern verm�gen.
3.- Streitig ist ferner der Invalidit�tsgrad und die Befristung der Rente auf Ende M�rz 2001.
a) Nach Art. 18 Abs. 2 Satz 1 UVG gilt als invalid, wer voraussichtlich bleibend oder f�r l�ngere Zeit in seiner Erwerbsf�higkeit beeintr�chtigt ist. F�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades wird das Erwerbseinkommen, das der Versicherte nach Eintritt der unfallbedingten Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen k�nnte, wenn er nicht invalid geworden w�re (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG). Der f�r die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig m�glichst genau ermittelt und einander gegen�bergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidit�tsgrad bestimmen l�sst (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs).
b) Die Gew�hrung einer befristeten Rente ist dann statthaft, wenn bereits anl�sslich der Rentenfestsetzung vorauszusehen ist, dass sich die Auswirkungen auf die Erwerbsf�higkeit zufolge Anpassung und Angew�hnung der versicherten Person an die Unfallfolgen in absehbarer Zeit ausgleichen werden (BGE 106 V 50 Erw. 1; RKUV 1987 Nr. U 18 S. 309 Erw. 2b). Nach der Rechtsprechung bewirken Fingerverst�mmelungen geringeren Ausmasses, insbesondere solche der vier Langfinger, erfahrungsgem�ss trotz des bleibenden Defekts nach einer gewissen Phase der Anpassung und Angew�hnung keine oder nur noch eine minimale Verminderung der Erwerbsf�higkeit (BGE 106 V 50 Erw. 2a). Eine Angew�hnung kann aber auch bei Verlust des Daumengliedes eintreten (Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, 2. Aufl., Z�rich 1995, S. 111). Die Anpassung und Angew�hnung eines Drehers an einen fehlenden halben Zeigefinger an der linken und einen fehlenden ganzen Zeigefinger an der rechten Hand hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht allerdings als unwahrscheinlich eingestuft, weil der betroffene Versicherte wegen der Amputation an beiden Zeigefingern nicht von der einen auf die andere Hand ausweichen konnte (SZS 1985 S. 209).
Bei abgestuften Renten kann im Zusprechungs- und allf�lligen anschliessenden Rechtsmittelverfahren nur gepr�ft werden, ob die f�r die Befristung erforderliche Prognose sachgerecht gestellt wurde. Erst im Nachhinein kann dagegen beurteilt werden, ob sich diese Prognose bewahrheitet hat. Ist dies zu verneinen, muss die Rente auf Grund einer Revisionsverf�gung weiter ausgerichtet werden (RKUV 1987 Nr. U 18 S. 310 Erw. 2b; Rumo-Jungo, a.a.O., S. 110; Maurer, Bundessozialversicherungsrecht, Bern 1993, S. 371). Dabei unterliegt eine befristete Rente sowohl dann der Revision, wenn sich die Prognose der Angew�hnung nicht bewahrheitet hat, als auch dann, wenn sich der Zustand verschlimmert (Rumo-Jungo, a.a.O., S. 128).
c) Aus den medizinischen Unterlagen geht hervor, dass der Beschwerdef�hrer eine Amputation des Endgliedes des Mittelfingers der linken Gebrauchshand aufweist. Ferner hat er beim Unfall eine Weichteilverletzung an der Fingerkuppe des linken Ringfingers erlitten, welche bereits im Januar 1998 nahezu beschwerdefrei gewesen ist (Bericht des Dr. med. E.________ vom 29. Januar 1998). Zu einem Morbus Sudeck ist es beim Beschwerdef�hrer nicht gekommen, sondern nach Auffassung des Kreisarztes Dr. med. A.________ im Bericht vom 22. Mai 1998 handelt es sich beim funktionellen Ausschluss des Mittelfingers um eine posttraumatische Verarbeitungsst�rung. In diesem Bericht bezeichnet Dr. med. A.________ den Beschwerdef�hrer im angestammten Beruf seit 20. Mai 1998 als zu 90 % arbeitsf�hig. Dr. med. E.________ geht im Bericht vom 27. M�rz 1998 davon aus, dass in der momentanen Situation eine volle Arbeitsf�higkeit nicht gegeben sei. Eine Arbeitsf�higkeit von 50 % bei einem geeigneten Beruf sei vertretbar. F�r leichte Arbeiten sei eine Arbeitsf�higkeit von 75 % wahrscheinlich gegeben. Frau Dr. med. B.________, Leitende �rztin Handchirurgie des Spitals F.________, erachtet den Beschwerdef�hrer im Bericht vom 9. September 1998 als linksh�ndigen Sanit�rspengler derzeit sicher 50 % arbeitsf�hig, dies auf Grund der Ver�nderung an der linken Hand und der verschiedenen Begleiterkrankungen, die auch schwere Schlafst�rungen wegen starken, n�chtlichen Schmerzen beinhalten. Sollte das Carpaltunnelsyndrom auf die Behandlung ansprechen oder eine Dekompression des Nervus medianus am linken Handgelenk durchgef�hrt werden, sollte eine definitive Arbeitsf�higkeit als Sanit�rspengler von 80 % durchaus m�glich sein. Da der Versicherte in Mazedonien acht Jahre Grundschule und zwei Jahre Gymnasium absolviert habe, sei auch an eine Umschulung zu denken, zumal der Versicherte recht gut Deutsch spreche. Als Handicap komme aber die Linksh�ndigkeit zum Tragen. Eine neue T�tigkeit sollte vor allem mit der rechten Hand durchgef�hrt werden k�nnen. Insgesamt stehe einer T�tigkeit, z.B. beratend oder im Verkauf, nichts im Wege.
d) Gest�tzt auf diese �rztlichen Unterlagen ist hinsichtlich der physischen Unfallfolgen und unter Ausklammerung des Carpaltunnelsyndroms f�r die Zeit vom 2. M�rz 1998 bis Ende M�rz 1998 von einer Arbeitsf�higkeit von 50 % und ab 1. April 1998 von einer praktisch vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit auszugehen. In diesem Zusammenhang ist nochmals darauf hinzuweisen, dass die Auswirkungen der unfallfremden Leiden auf die Arbeitsf�higkeit nicht zu ber�cksichtigen sind. Dem Beschwerdef�hrer sind, ohne dass es besonderer Eingliederungsmassnahmen bed�rfte, alle T�tigkeiten zumutbar, die er vor allem mit der rechten Hand durchf�hren kann. Zu denken ist an T�tigkeiten wie Kontroll- und �berwachungsarbeiten, Portier, Boteng�nge, an eine T�tigkeit bei Bewachungsunternehmungen oder einfache Sortierarbeiten. Damit k�nnte der Beschwerdef�hrer ein Einkommen von rund 90 % des Validenlohnes erzielen (sog. Prozentvergleich). In Betracht zu ziehen ist auch, dass Fingerverst�mmelungen geringeren Ausmasses trotz des bleibenden Defektes erfahrungsgem�ss nach einer Phase der Anpassung und Angew�hnung keine oder nur noch eine minimale Verminderung der Erwerbsf�higkeit bewirken (BGE 106 V 50 Erw. 2a mit Hinweisen). Zudem sollte dem Beschwerdef�hrer, der mit der rechten Hand schreiben kann, die Umstellung von der linken Gebrauchshand auf die rechte Hand leichter fallen. Unter diesen Umst�nden hat das kantonale Gericht den von der SUVA auf 10 % festgesetzten Invalidit�tsgrad und dessen Befristung auf drei Jahre zu Recht gesch�tzt. Da auf Grund der Akten nichts gegen die f�r die Abstufung erforderliche Prognose der Angew�hnung spricht, kann erst im Nachhinein beurteilt werden, ob sich diese Prognose bewahrheitet hat. Die Herabsetzung der Invalidenrente kann somit erst bei deren Eintritt angefochten werden (RKUV 1987 Nr. U 18 S. 309 Erw. 2b, 1993 Nr. U 173 S. 146). Die SUVA wird daher im Zusammenhang mit der Abkl�rung der Unfallkausalit�t des Carpaltunnelsyndroms nun mehr auch zu pr�fen haben, wie es sich mit der Revision der befristeten Rente verh�lt. Weitere Abkl�rungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht sind nicht erforderlich. Der Einspracheentscheid ist daher hinsichtlich der Festlegung der Arbeitsf�higkeit f�r die Zeit vom 2. M�rz bis Ende M�rz 1998, hinsichtlich der H�he des Invalidit�tsgrades und der Befristung der Rente rechtm�ssig.
4.- Was die ebenfalls umstrittene Frage der Integrit�tsentsch�digung (Art. 25 UVG in Verbindung mit Art. 36 Abs. 2 UVV) anbelangt, ist mit Blick auf Anhang 3 zur UVV, in welchem der Bundesrat Richtlinien f�r die Bemessung der Integrit�tssch�den aufgestellt und in einer als gesetzm�ssig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 32 Erw. 1b mit Hinweisen) h�ufig vorkommende und typische Sch�den prozentual gewichtet hat, nicht zu beanstanden, dass SUVA und kantonales Gericht hinsichtlich der Fingerverletzungen einen Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung verneint haben. Gem�ss diesem Anhang betr�gt der Integrit�tsschaden beim Verlust von mindestens zwei Gliedern eines Langfingers oder eines Gliedes des Daumens 5 %. Dem Beschwerdef�hrer wurde ein Endglied des Mittelfingers amputiert; ferner hat er eine Weichteilverletzung an der Fingerkuppe des Ringfingers erlitten. Diese Sch�den liegen unter der Erheblichkeitsschwelle von 5 %. So hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in RKUV 1997 Nr. U 278 S. 207 die Rechtsprechung best�tigt, wonach der Verlust von weniger als zwei Gliedern eines Langfingers die Erheblichkeitsschwelle von 5 % nicht erreicht.
Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, hinsichtlich der Beeintr�chtigung der Hand sei die fortbestehende �ber- und Druckempfindlichkeit und die eingeschr�nkte Beweglichkeit bei der Bemessung mitzuber�cksichtigen, so ist darauf hinzuweisen, dass die Bemessung des Integrit�tsschadens nicht von besonderen Umst�nden des Einzelfalles abh�ngt. Ebensowenig geht es bei ihr um die Sch�tzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeintr�chtigung der k�rperlichen oder geistigen Integrit�t, wobei subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (BGE 115 V 147 Erw. 1, 113 V 221 Erw. 4b mit Hinweisen). Wie das kantonale Gericht ferner zu Recht festgehalten hat, steht noch nicht fest, ob das Carpaltunnelsyndrom unfallkausal ist und ob daraus allenfalls eine dauernde erhebliche Sch�digung der k�rperlichen Integrit�t resultiert. Je nach Ausgang dieser Abkl�rungen wird die SUVA den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung neu zu beurteilen haben.
5.- Im vorinstanzlichen Verfahren war schliesslich noch die H�he des versicherten Verdienstes umstritten. Dabei hat das kantonale Gericht die Auffassung der SUVA best�tigt, wonach der versicherte Verdienst Fr. 38'191.- betrage. Hiezu werden in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Einwendungen vorgebracht. Es kann daher auf die Erw�gungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, zumal auf Grund der Akten feststeht, dass der Beschwerdef�hrer vor dem Unfall trotz der B-Jahresbewilligung die Arbeitsstelle jeweils Mitte Dezember verliess, zu seiner Familie nach Mazedonien zur�ckkehrte und im M�rz des folgenden Jahres seine Arbeit wieder aufnahm.