Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-berlin-auftragsbekanntmachung-22/
Timestamp: 2018-08-17 03:10:11
Document Index: 333765419

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 17', '§ 75', '§ 65', '§ 123', '§ 13', '§ 160']

2018/S 151-347019
Kontaktstelle(n): SE Facility Management, FM 3 122, Frau Kattner
E-Mail: rita.kattner@ba-mitte.berlin.de
Fax: +49 309018-48834717
Hauptadresse: https://www.berlin.de/ba-mitte/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/de/login/
Kontaktstelle(n): Herr Richard Reich
Telefon: +49 3024781353
E-Mail: ausschreibung@dgs-ib.de
Fax: +49 3024046894
Hauptadresse: www.dgs-ib.de
Kontaktstelle(n): Herrn Richard Reich
Franz-Mett-Sporthalle, Gormannstr. 13 in 10119 Berlin, Aufstockung des Vorder- und Hinterhauses
Umbau: Aufstockung um ein Geschoss
Objektplanungsleistungen nach §§ 33 ff. HOAI 2013, LPH 1-9; zzgl. Besondere Leistungen
Erstellung Bedarfsprogramm, Sporthalle, Erweiterungsneubau/ Aufstockung, Eingriffe in Tragwerk, Denkmalschutz, innerstädtische Lage
Die Franz-Mett-Sporthalle steht unter Denkmalschutz und gliedert sich in Vorderhaus und Hinterhaus. Das Bestandsgebäude ist in Massivbauweise als Mauwerksbau errichtet worden. Auf beide Gebäudeteile soll eine eingeschossige Aufstockung erfolgen zu Erweiterung der Sportflächen. Eine detaillierte Festlegung der Planungsziele und Qualitäten erfolgt mit Erstellung und Genehmigung des Bedarfsprogramms.
Baujahr Bestandsgebäude:
— 1876 / Architekt Carl Koeppen
— mittel
Nutzung während der Bauzeit:
Grundrissänderung:
— im Wesentlichen nein; nur Erweiterung der Treppenräume
Tragwerkseingriffe:
— ja, Aufstockung
9 357 m2 insgesamt, davon
5 543 m2 Vorderhaus
3 814 m2 Hinterhaus
BGF geplante Aufstockung:
1 866 insgesamt, davon
1 356 m2 Vorderhaus
510 m2 Hinterhaus
26 710 m3 insgesamt, davon
19 500 m3 Vorderhaus
7 210 m3 Hinterhaus
BRI geplante Aufstockung:
12.114 m3 insgesamt, davon
8 814 m3 Vorderhaus
3 300 m3 Hinterhaus
13.8.2018: Zieltermin Veröffentlichung Vergabeunterlagen
17.9.2018: Zieltermin Einladung zur Stufe 2/ Aufforderung zur Angebotsabgabe
» ACHTUNG: Angebotsfrist nur 10 Kalendertage gemäß § 17 (7) VgV
27.9.2018: Zieltermin Angebotsabgabe (Erstangebot)
28.9.2018: Zieltermin Verhandlung
» ggf. Aufforderung zur Angebotsüberarbeitung
12.11.2018: Zieltermin Beauftragung
TERMINE (unverbindliche Orientierungswerte):
18.3.2019: Vorlage Bedarfsprogramm
13.5.2019: Genehmigung Bedarfsprogramm
12.8.2019: Vorlage Vorplanung/ VPU
21.10.2019: Genehmigung VPU
17.2.2020: Vorlage Entwurfsplanung/ BPU
20.4.2020: Genehmigung BPU
21.6.2021: Baubeginn
28.2.2023: Baufertigstellung
14.3.2023: Übergabe an Nutzer
KOSTEN (unverbindliche Orientierungswerte):
Angaben in EUR brutto inkl. Anteil UV (Unvorhergesehenes)
KG 300 : 2 711 000
KG 400 : 692 000
KOSTEN (verbindliche Kostenvorgabe):
KG 200-700 : 4 312 000
Angegebene Termine: Beginn der Planung LPH 1 bis Übergabetermin. Angaben sind Orientierungswerte und im Rahmen der Ergebnisse der LPH 1 und 2 zu konkretisieren.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Die Bewertung nach Punkten erfolgt nach Maßgabe der Eignungskriterien aus III.1)
Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.
Der Auftraggeber wird bei Vorliegen mehrerer Bewerber, die die Eignung in gleicher Weise erfüllen, ein Losverfahren durchführen gemäß § 75 (6) VgV.
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Die „Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau – ABau)“ ist in der Projektarbeit durchgängig zu berücksichtigen. Kenntnisse werden vorausgesetzt.
Die ABau kann eingesehen werden unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/
Das einzusetzende Personal ist zu benennen. Es wird erwartete, dass mindestens folgende Rollen vorgesehen sind:
— leitender Architekt (bzw. Verantwortlicher Planung),
— Bauleiter.
Die oben genannten Rollen können durch einzelne Mitarbeiter in Personalunion besetzt werden, vorausgesetzt, die notwendige Fachkompetenz ist vorhanden. Alle zu oben genannten Rollen genannten Mitarbeiter müssen ein Diplom oder gleichwertig aus dem Bereich Bauwesen vorweisen können. Die Erlaubnis zur Berufsausübung ist nachzuweisen. Der Nachweis erfolgt durch Kammereintragung oder gleichwertig.
Siehe Vergabeunterlagen, St1_AG02.
§ 65 BauO Bln (Bauvorlageberechtigung)
Im gesamten Vergabeverfahren sind gesetzliche Verpflichtungen zu beachten, die sich u.a. ergeben aus:
— §§ 123 und 124 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen)
— BerlAVG (Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz)
— FFV (Frauenförderverordnung) i.V.m. § 13 LGG (Landesgleichstellungsgesetz)
— KRG (Korruptionsregistergesetz)
Es sind zwingend die Ausschreibungsunterlagen zu verwenden, die über die in I.3) genannte URL abzurufen sind.
Durch Teilnahme am Vergabeverfahren bestätigen die unter Abschnitt I genannten Beteiligten sowie der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft ggf. inkl. Nachunternehmer wechselseitig, dass die aus dem Vergabeverfahren resultierenden personenbezogenen Daten gespeichert, verarbeitet und weitergeleitet werden dürfen, soweit dies zur Durchführung des Vergabeverfahrens einschließlich damit verbundener Dokumentationspflichten ggf. vonseiten Dritter erforderlich ist.
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, zunächst innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber der Vergabestelle zu rügen.
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.