Source: https://www.datenschutz-umsetzen.de/service/
Timestamp: 2019-10-22 16:52:37
Document Index: 256572460

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 46', 'Art. 15', 'Art. 37', 'Art. 30', 'Art. 28', 'Art. 28']

Service | www.datenschutz-umsetzen.de
Die Umsetzung der DSGVO mit uns
I. nach Auftragserteilung
Vorbereitung auf Ihre Bestandsausnahme (auf Wunsch vor Ort in Ihrem Unternehmen)
II. in der ersten Woche
Vorbereitung des Fragebogens zur Bestandsausnahme
III. in den ersten 4 Wochen
Auswertung/Prüfung Ihres Fragebogens (Standardprozesse, firmenspezifische Kerntätigkeiten etc.)
IV. in den ersten 10 Wochen
V. im nächsten Jahr
erneuter Audit zur Überprüfung
VI. laufend
Kommunikation mit Behörden, Betroffenen etc.
Datenschutz-Dossiers und Newsletter zu Gesetzen, Technologie, Branche etc.
Unsere Pakete für Ihren Bedarf
Die Angst geht um, denn je nach Schwere und Art der Verstöße gegen die EU-DSGVO können die Behörden drastische Bußgelder verhängen. Was zuvor noch als lapidares Good-to-have angesehen wurde, wird nun zum Must-have. Ein Verfahrensverzeichnis, das aufführt, wo welche Daten erhoben und wie sie weiterverarbeitet werden. Auftragsverarbeiter-Verträge mit denen, die weisungsgebunden Ihre Daten verarbeiten und deren Daten Sie verarbeiten. Maßnahmen technischer und organisatorischer Art, säuberlich dokumentiert, wie die Daten sicher gespeichert werden – gegen Verlust und gegen Zugriff. Und gleichzeitig ein Löschprozess, um ebendiese Daten auf Verlangen in allen Datensätzen aufzuspüren und zuverlässig zu löschen.
oder 4 % des Jahresumsatzes…
Wenn ohne Erlaubnis personenbezogene Daten verarbeitet wurden. (Art. 6 Abs. 1 lit. a-f DS-GVO)
Obwohl keine sonstigen geeigneten Garantien bestehen, wurde kein Standardvertrag mit einem Empfänger von Daten in einem Drittland geschlossen, zum Beispiel den USA (Art. 46 Abs. 2 lit. c DS-GVO)
Wenn die Betroffenenrechte, zum Beispiel Auskunft und Löschung, nicht gewährleistet wurden. (Art. 15-21 DS-GVO)
oder 2 % des Jahresumsatzes…
Wenn gar kein Datenschutzbeauftragter oder eine unqualifizierte Person als Datenschutzbeauftragter benannt wurde, die nicht über die notwendige Fachkunde verfügt – obwohl das Unternehmen einer Tätigkeit nachgeht, die aus datenschutzrechtlicher Sicht einer besonderen Kontrolle bedarf. (Art. 37 V DS-GVO)
Wenn kein ordnungsgemäßes Verfahrensverzeichnis geführt wird, weil zum Beispiel erforderliche Angaben fehlen. (Art. 30 Abs 1 DS-GVO)
Fehlender Auftragsverarbeiter-Vertrag
Wenn kein AV-Vertrag mit einem Auftragsverarbeiter geschlossen wurde, obwohl er notwendig ist. (Art. 28 Abs. 3 Alt. 1 DS-GVO)
Fehlende Datenschutz-Folgeabschätzung
Es wurde keine Risikoanalyse und Datenschutz-Folgeabschätzung durchgeführt, in der eine Bewertung der Risiken für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen vorgenommen wurde und die sich mit den Garantien, Sicherheitsvorkehrungen und Verfahren zum Schutz dieser Rechte befasst. (Art. 28 Abs. 3 Alt. 1 DS-GVO)
Vor allem in Beratungsgesprächen mit Mandanten, die wir juristisch zum Thema DSGVO beraten, kommt oft die Frage, ob diese horrenden Strafen realistisch sind und sich Unternehmen in Ihrer Existenz bedroht sehen müssen. Szenarien wie mit den Hufen scharrende Abmahnanwälte und die Konkurrenz, die sich zum Schlag bereit macht, um auf dem Markt eine neue Ordnung zu schaffen – all dies sorgt für Panik und Schockstarre. Aus der Angst, etwas falsch zu machen, wächst die Unsicherheit.
Ja, die Strafen sind realistisch. Denn sie sind hoch vorgesehen, damit das Thema Datenschutz und Datensicherheit in den Unternehmen mit der notwendigen Aufmerksamkeit und Sorgfalt angegangen wird.
Und: Das Gesetz und seine Umsetzung sollte schon seit zwei Jahren Chefsache sein und Geschäftsführer haften für Verstöße – schlimmstenfalls bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes Ihres Unternehmens.
Aber: Die Bußgelder wurden in solche immensen Höhen geschraubt, damit die ganz großen Datenkraken und Internetgiganten eine Motivation haben, das Gesetz ernst zu nehmen.
Es bleibt immer noch eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
In welcher Höhe Bußgelder verhängt werden, orientiert sich neben der Art und Schwere des Verstoßes ausdrücklich auch daran, ob vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Vorgaben der DSGVO verstoßen worden ist.
Das heißt: Wer sich bemüht, die Vorgaben bestmöglich zu erfüllen, braucht auch keine unverhältnismäßigen Bußgelder zu befürchten.
Daher unser Angebot an Unternehmen vom Einzelkämpfer bis zum Finanzdienstleister: Mit uns als Datenschutzbeauftragtem und juristischer Beratung durch eine erfahrene Rechtsanwältin haben Sie einen wichtigen Schritt getan, um die DS-GVO in Ihrem Unternehmen sicher umsetzen.
Und nicht zuletzt: Die Zeit wird zeigen, welche Bußgelder die Gerichte für verhältnismäßig halten.
„Wir haben doch gar keine persönlichen Daten…“
Wovon wir dringend abraten, ist die Einstellung, dass die DSGVO für das eigenen Unternehmen nicht gilt. So existiert die Annahme, man müsse nicht, wenn das Unternehmen weniger als 250 Mitarbeiter habe oder es ja „nur“ eine kleine Webseite gebe – oder noch nicht mal die.
Um damit gleich aufzuräumen: Diese Ausnahme für Unternehmen unter 250 Mitarbeitern gilt bereits dann nicht, wenn die Verarbeitung personenbezogener Daten „nicht nur gelegentlich“ erfolgt. Da aber schon jede Website, jeder Blog, eigentlich jeder, der mit anderen Unternehmen zusammenarbeitet, Daten permanent verarbeiten, also nicht nur gelegentlich, kommt diese Ausnahme nur äußerst selten zum Tragen.