Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=GRUR%202007,%20999
Timestamp: 2020-02-23 08:34:35
Document Index: 279502528

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 140', '§ 104', '§ 140', 'BGH', '§ 104', 'BGH', '§ 143', 'BGH', '§ 91', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: GRUR 2007, 999 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG München, 07.12.2006
https://dejure.org/2007,1890
BGH, 19.04.2007 - I ZB 47/06 (https://dejure.org/2007,1890)
BGH, Entscheidung vom 19.04.2007 - I ZB 47/06 (https://dejure.org/2007,1890)
BGH, Entscheidung vom 19. April 2007 - I ZB 47/06 (https://dejure.org/2007,1890)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2007,1890) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 140 MarkenG; § 104 ZPO
Statthaftigkeit einer Beschwerde gegen einen Kostenfestsetzungsbeschluss bei zu Grunde liegen eines Verfahrens auf Erlass einer einstweiligen Verfügung; Festsetzung von Kosten für die Beauftragung eines ausländischen Patentanwalts im Kostenfestsetzungsverfahren; ...
§§ 140 MarkenG, 104 ZPO
Kostenfestsetzung im Markenverletzungsverfahren - Consulente in marchi
"Consulente in marchi"; Erstattungsfähigkeit der Kosten eines italienischen consulente in marchi im Markenverletzungsverfahren
Markenrecht - Gleichstellung eines "consulente in marchi" mit Patentanwalt?
LG Frankfurt/Main, 13.11.2005 - 6 O 214/05
GRUR 2007, 999
BB 2007, 956
Rpfleger 2007, 626
Diese Begrenzung gilt nicht für das Kostenfestsetzungsverfahren, das als selbständige Folgesache mit einem eigenen Rechtsmittelzug ausgestattet ist (BGH, Beschlüsse vom 6. April 2005 - V ZB 25/04, NJW 2005, 2233; vom 19. April 2007 - I ZB 47/06, GRUR 2007, 999 Rn. 8;… vom 6. Dezember 2007 - I ZB 16/07, NJW 2008, 2040 Rn. 6).
Patentanwaltskosten sind im Kostenfestsetzungsverfahren nach § 104 ZPO gegen den Kostenschuldner festzusetzen (vgl. BGH, Beschluss vom 19. April 2007 - I ZB 47/06, GRUR 2007, 999 Rn. 16 f. = WRP 2007, 1205 - Consulente in marchi).
Wie die Parteien mit Recht nicht in Zweifel ziehen, kommt eine unmittelbare Anwendung des § 143 Abs. 3 PatG im Streitfall nicht in Betracht, weil die Vorschrift nur für im Inland zugelassene Patentanwälte gilt (vgl. BGH, GRUR 2007, 999, 1000 - Consulente in marchi), zu denen Rechtsanwalt Dr. F. nicht gehört.
Sie sind vielmehr nach der allgemeinen Regel des § 91 Abs. 1 ZPO zu erstatten, wenn ihre Verursachung notwendig war, was verlangt, dass eine verständige und wirtschaftlich vernünftige Partei die Hinzuziehung eines Patentassessors als sachdienlich ansehen durfte (BGH, GRUR 2007, 999, 1000 - Consulente in marchi).
Dabei darf die Partei ihr berechtigtes Interesse verfolgen und die zur vollen Wahrnehmung ihrer Belange erforderlichen Schritte ergreifen; sie ist lediglich gehalten, unter mehreren gleichartigen Maßnahmen die kostengünstigere auszuwählen (BGH, GRUR 2007, 999, 1000 - Consulente in marchi).
Markenrechtsverletzung: Erstattungsfähigkeit vorgerichtlicher Kosten eines …
Nachdem der Bundesgerichtshof den Beschluss des Senats vom 30.5.2006 aufgehoben und die Sache an den Senat zurückverwiesen hat, war über die Beschwerde erneut unter Berücksichtigung der Ausführungen im Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 19.4.2007 (I ZB 47/06) zu entscheiden.
OLG Karlsruhe, 09.02.2018 - 6 W 79/16
Kostenfestsetzung: Erstattungsfähigkeit der Kosten eines beim Europäischen …
OLG Frankfurt, 14.02.2011 - 6 W 107/10
Erstattungsfähigkeit von Patentsanwaltskosten
OLG Frankfurt, 07.05.2009 - 6 W 67/09
Patentanwaltskosten sind auch dann erstattungsfähig, wenn der Markenverstoß auf …
https://dejure.org/2006,3759
OLG München, 07.12.2006 - 29 U 3845/06 (https://dejure.org/2006,3759)
OLG München, Entscheidung vom 07.12.2006 - 29 U 3845/06 (https://dejure.org/2006,3759)
OLG München, Entscheidung vom 07. Dezember 2006 - 29 U 3845/06 (https://dejure.org/2006,3759)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2006,3759) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Unternehmensbezogenheit einer urheberrechtsverletzenden Handlung; Aufklärung des Sachverhalts nach den Grundsätzen der "sekundären Behauptungslast"; Unrechtmäßige Vervielfältigungshandlungen; Nachweis der Unternehmensbezogenheit der verletzenden Handlung; ...