Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_25_StVG_Fahrverbot-d137479,41.html
Timestamp: 2016-10-28 12:15:22
Document Index: 322190909

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 25', '§ 24', '§ 24', '§ 92', '§ 883', '§ 111', '§ 94', '§ 82', '§ 25', '§ 24', '§ 25']

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§ 25 StVG, Fahrverbot Suche
Straßenverkehrsgesetz (StVG) Bundesrecht…§ 25 StVG, Fahrverbot§ 25a StVG, Kostentragungspflicht des Halters eines Kraftfahrzeugs§ 26 StVG, Zuständige Verwaltungsbehörde; Verjährung§ 26a StVG, Bußgeldkatalog§ 27 StVG, Informationsschreiben§ 28 StVG, Führung und Inhalt des Fahreignungsregisters§ 28a StVG, Eintragung beim Abweichen vom Bußgeldkatalog§ 28b StVG (weggefallen)§ 29 StVG, Tilgung der Eintragungen§ 30 StVG, Übermittlung§ 30a StVG, Abruf im automatisierten Verfahren§ 30b StVG, Automatisiertes Anfrage- und Auskunftsverfahren beim Kraftfahrt-Bund...§ 30c StVG, Ermächtigungsgrundlagen, Ausführungsvorschriften§ 31 StVG, Registerführung und Registerbehörden§ 32 StVG, Zweckbestimmung der Fahrzeugregister§ 33 StVG, Inhalt der Fahrzeugregister§ 34 StVG, Erhebung der Daten§ 35 StVG, Übermittlung von Fahrzeugdaten und Halterdaten§ 36 StVG, Abruf im automatisierten Verfahren§ 36a StVG, Automatisiertes Anfrage- und Auskunftsverfahren beim Kraftfahrt-Bund...§ 36b StVG, Abgleich mit den Sachfahndungsdaten des Bundeskriminalamtes…Anlage 1 StVG, Liste der berauschenden Mittel und Substanzen
§ 25 StVGStraßenverkehrsgesetz (StVG)BundesrechtIII. – Straf- und BußgeldvorschriftenTitel: Straßenverkehrsgesetz (StVG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: StVGGliederungs-Nr.: 9231-1Normtyp: Gesetz(1) 1Wird gegen den Betroffenen wegen einer Ordnungswidrigkeit nach § 24, die er unter grober oder beharrlicher Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers begangen hat, eine Geldbuße festgesetzt, so kann ihm die Verwaltungsbehörde oder das Gericht in der Bußgeldentscheidung für die Dauer von einem Monat bis zu drei Monaten verbieten, im Straßenverkehr Kraftfahrzeuge jeder oder einer bestimmten Art zu führen. 2Wird gegen den Betroffenen wegen einer Ordnungswidrigkeit nach § 24a eine Geldbuße festgesetzt, so ist in der Regel auch ein Fahrverbot anzuordnen.(2) 1Das Fahrverbot wird mit der Rechtskraft der Bußgeldentscheidung wirksam. 2Für seine Dauer werden von einer deutschen Behörde ausgestellte nationale und internationale Führerscheine amtlich verwahrt. 3Dies gilt auch, wenn der Führerschein von einer Behörde eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ausgestellt worden ist, sofern der Inhaber seinen ordentlichen Wohnsitz im Inland hat. 4Wird er nicht freiwillig herausgegeben, so ist er zu beschlagnahmen.(2a) 1Ist in den zwei Jahren vor der Ordnungswidrigkeit ein Fahrverbot gegen den Betroffenen nicht verhängt worden und wird auch bis zur Bußgeldentscheidung ein Fahrverbot nicht verhängt, so bestimmt die Verwaltungsbehörde oder das Gericht abweichend von Absatz 2 Satz 1, dass das Fahrverbot erst wirksam wird, wenn der Führerschein nach Rechtskraft der Bußgeldentscheidung in amtliche Verwahrung gelangt, spätestens jedoch mit Ablauf von vier Monaten seit Eintritt der Rechtskraft. 2Werden gegen den Betroffenen weitere Fahrverbote rechtskräftig verhängt, so sind die Fahrverbotsfristen nacheinander in der Reihenfolge der Rechtskraft der Bußgeldentscheidungen zu berechnen.(3) 1In anderen als in Absatz 2 Satz 3 genannten ausländischen Führerscheinen wird das Fahrverbot vermerkt. 2Zu diesem Zweck kann der Führerschein beschlagnahmt werden.(4) 1Wird der Führerschein in den Fällen des Absatzes 2 Satz 4 oder des Absatzes 3 Satz 2 bei dem Betroffenen nicht vorgefunden, so hat er auf Antrag der Vollstreckungsbehörde (§ 92 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten) bei dem Amtsgericht eine eidesstattliche Versicherung über den Verbleib des Führerscheins abzugeben. 2§ 883 Abs. 2 und 3 der Zivilprozessordnung gilt entsprechend.(5) 1Ist ein Führerschein amtlich zu verwahren oder das Fahrverbot in einem ausländischen Führerschein zu vermerken, so wird die Verbotsfrist erst von dem Tag an gerechnet, an dem dies geschieht. 2In die Verbotsfrist wird die Zeit nicht eingerechnet, in welcher der Täter auf behördliche Anordnung in einer Anstalt verwahrt wird.(6) 1Die Dauer einer vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis (§ 111a der Strafprozessordnung) wird auf das Fahrverbot angerechnet. 2Es kann jedoch angeordnet werden, dass die Anrechnung ganz oder zum Teil unterbleibt, wenn sie im Hinblick auf das Verhalten des Betroffenen nach Begehung der Ordnungswidrigkeit nicht gerechtfertigt ist. 3Der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis steht die Verwahrung, Sicherstellung oder Beschlagnahme des Führerscheins (§ 94 der Strafprozessordnung) gleich.(7) 1Wird das Fahrverbot nach Absatz 1 im Strafverfahren angeordnet (§ 82 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten), so kann die Rückgabe eines in Verwahrung genommenen, sichergestellten oder beschlagnahmten Führerscheins aufgeschoben werden, wenn der Betroffene nicht widerspricht. 2In diesem Fall ist die Zeit nach dem Urteil unverkürzt auf das Fahrverbot anzurechnen.(8) Über den Zeitpunkt der Wirksamkeit des Fahrverbots nach Absatz 2 oder 2a Satz 1 und über den Beginn der Verbotsfrist nach Absatz 5 Satz 1 ist der Betroffene bei der Zustellung der Bußgeldentscheidung oder im Anschluss an deren Verkündung zu belehren.Zu § 25: Geändert durch G vom 29. 7. 2009 (BGBl I S. 2258) in Verb. mit G vom 23. 5. 2011 (BGBl I S. 898).
§ 24c StVG, Alkoholverbot für Fahranfänger und Fahranfängerinnen§ 25a StVG, Kostentragungspflicht des Halters eines Kraftfahrzeugs
27.01.2015 - 272 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Jens Däumel aus PotsdamKein Fahrverbot bei AugenblicksversagenVon einem Fahrverbot kann abgesehen werden, wenn trotz objektiv groben Verstoßes gegen Verkehrsregeln dem Fahrer nur leichte Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann, z.B. bei Augenblicksversagen. mehr