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Timestamp: 2020-08-12 12:36:59
Document Index: 240136990

Matched Legal Cases: ['Art. 190', 'BGE', 'BGE', 'Art. 190', 'Art. 77', 'BGE', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 68']

4A_136/2018 - 2018-04-30 - Schiedsgerichtsbarkeit - Internationale Schiedsgerichtsbarkeit
4A 136/2018
dass nach ständiger Rechtsprechung Zwischenentscheide des Schiedsgerichts über seine Zusammensetzung oder Zuständigkeit nicht nur selbständig anfechtbar sind (Art. 190 Abs. 3
IPRG), sondern auch unmittelbar angefochten werden müssen, andernfalls die dagegen gerichteten Rügen verwirken und nicht mehr mit Beschwerde gegen den Endentscheid erhoben werden können (vgl. BGE 143 III 462 E. 2.2; 130 III 66 E. 4.3 S. 75; 118 II 353 E. 2; Urteile 4A 282/2013 vom 13. November 2013 E. 5.3.2, nicht publ. in BGE 139 III 511; 4A 698/2014 vom 5. März 2015);
dass gegen internationale Schiedsentscheide allein die Rügen zulässig sind, die in Art. 190 Abs. 2
IPRG abschliessend aufgezählt werden, wobei das Bundesgericht nach Art. 77 Abs. 3
BGG nur diejenigen Rügen prüft, die in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden sind (BGE 134 III 186 E. 5 S. 187), und appellatorische Kritik unzulässig ist (BGE 134 III 565 E. 3.1 S. 567; 119 II 380 E. 3b S. 382);
dass auf die Beschwerde aus diesen Gründen in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a
BGG nicht eingetreten werden kann;
dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 2
Entscheid : 4A_136/2018
118-II-353 • 119-II-380 • 130-III-66 • 134-III-186 • 134-III-565 • 139-III-511 • 143-III-462
4A_136/2018 • 4A_282/2013 • 4A_698/2014
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