Source: http://www.jurablogs.com/2011/11/18/privates-veraeusserungsgeschaeft-grundstueck-betriebsvermoegen
Timestamp: 2017-09-23 14:36:50
Document Index: 171628317

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 22', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 23']

Privates Veräußerungsgeschäft – und das Grundstück im Betriebsvermögen
Der Gewinn aus dem privaten Veräußerungsgeschäft ist in diesem Fall um den im Betriebsvermögen zu erfassenden Gewinn (als Unterschied zwischen Einlage- und Entnahmewert) zu korrigieren.
Private Veräußerungsgeschäfte (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7, § 22 Nr. 2 EStG) i.S. von § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG (in der für das Streitjahr 2006 geltenden Fassung) sind Veräußerungsgeschäfte, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung bei Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten nicht mehr als zehn Jahre beträgt. Unter Anschaffung oder Veräußerung i.S. des § 23 EStG ist die entgeltliche Übertragung eines Wirtschaftsguts zu verstehen.
Im Streitfall besteht das gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG steuerpflichtige private Veräußerungsgeschäft nach der Anschaffung im Mai 1997- in der Veräußerung im November 2006, d.h. innerhalb von zehn Jahren. Die zwischenzeitliche Aufteilung in Wohnungseigentum ändert nichts an der Nämlichkeit, d.h. der wirtschaftlichen Identität von angeschafftem und veräußertem Wirtschaftsgut.
Nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut stellt eine Einlage in das Betriebsvermögen eines Einzelunternehmers und so auch die Einlage in das Betriebsvermögen der Klägerin zum 1.05.2003 mangels Rechtsträgerwechsels keine Veräußerung dar.
Aus § 23 Abs. 1 Satz 5 Nr. 1 EStG ergibt sich nichts anderes, wenn wie im Streitfall- der Einlage keine Veräußerung aus dem Betriebsvermögen folgt ...
Veröffentlicht November 18, 2011 5:15am im Blog Rechtslupe.
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