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Timestamp: 2018-07-20 01:32:04
Document Index: 36232156

Matched Legal Cases: ['Art. 65', 'Art. 181', 'Art. 95', 'Art. 114', 'Art. 65', 'Art. 251', 'Art. 294', 'Art. 2', 'EuG', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 24', 'Art. 25', '§ 1612', '§ 245', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 13', 'Art. 6', 'EuG', 'EuG', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'EuG', 'Art. 267', 'Art. 234', 'Art. 68', '§ 1079', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 46', 'EuG', 'Art. 46', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 39', 'EuG', 'EuG', 'Art. 44', 'EuG', 'Art. 20', 'Art. 20', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 22', '§ 1082', '§ 11', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 10', '§ 1081', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 45', 'EuG', 'Art. 34', 'EuG', '§ 1084', '§ 764', '§ 1084', 'Art. 23', '§ 1084', '§ 732', '§ 766', '§ 768', '§ 793', '§ 11', '§ 767', '§ 1086', '§ 767', '§ 767', '§ 767', '§ 767', '§ 1086', '§ 1086', '§ 775', '§ 776', '§ 1085', '§ 775', 'Art. 6', '§ 765', '§ 765', '§ 826', '§ 771', '§ 771', '§ 805', 'EGMR', 'EGMR', 'Art. 21', 'Art. 23']

Vorwort : Voraussetzungen und Rechtsbehelfe beim einheitlichen Vollstreckungstitel nach der EuVTVO
Vorwort : Voraussetzun...
978-3-631-72389-0
https://doi.org/10.3726/b11175
Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2017. LII, 322 S.
Die vorliegende Arbeit wurde von dem Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Hamburg im Juni 2016 als Dissertation angenommen. Die mündliche Prüfung fand Ende Oktober 2016 statt. Gesetzgebung, Literatur und Rechtsprechung wurden bis Mai 2016 berücksichtigt.
Meinem verehrten Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Peter Mankowski, danke ich ganz herzlich für die gute Betreuung meiner Arbeit und die überaus schnelle Erstellung des Erstgutachtens. Er hat mich von der Themensuche bis zur Veröffentlichung der Arbeit unterstützt, mir viel Freiraum bei der selbstständigen Erarbeitung gelassen und mit überaus wertvollen Anregungen und Ratschlägen zum Gelingen der Dissertation beigetragen. Ihm verdanke ich auch die Aufnahme in die vorliegende Studienreihe. Herrn PD Dr. Sebastian Mock bin ich zudem für das zügige und freundliche Zweitgutachten zu Dank verpflichtet.
Dem Verlag und den Herausgebern danke ich für die Aufnahme in diese Schriftenreihe.
Nicht zuletzt bedanke ich mich bei meiner lieben Freundin Sandra. Sie hat mich unermüdlich angespornt und mit ihrer Führsprache zu der Fertigstellung meines Projekts Doktorarbeit beigetragen.
Teil 1: Struktur der EuVTVO
A. Entstehungsgeschichte der EuVTVO
B. Rechtsgrundlage der EuVTVO
I. Reibungsloses Funktionieren des Binnenmarkts
II. Verhältnis von ex-Art. 65 EG (Art. 181 AEUV) zu ex-Art. 95 EG (Art. 114 AEUV)
1. Ex-Art. 65 EG als bloße Komplementärnorm
2. Spezielle Kompetenznorm
III. Mitentscheidungsverfahren, ex-Art. 251 EG (Art. 294 AEUV)
IV. Harmonisierung im Europäischen Zivilverfahrensrecht
C. Ziele der EuVTVO
I. Abschaffung des Vollstreckbarerklärungsverfahrens
II. Gegenseitiges Vertrauen
1. Förderung der Grundrechte
2. Urteilsfreizügigkeit als Wirtschaftsfaktor
3. Abschaffung des Exequaturverfahrens und der ordre public-Kontrolle
III. Durchsetzung unbestrittener Forderungen
V. Anreiz an Mitgliedsstaaten zur Anpassung
VI. Nationale Vollstreckungssysteme bleiben
VII. Zusammenfassung der Ziele
Teil 2: Inhalt der EuVTVO
II. Räumlicher Anwendungsbereich
1. Art. 2 Abs. 1 S. 2 EuVTVO
2. Auslegungshilfe durch die Rechtsprechung des EuGH
3. Ausnahmekatalog in Art. 2 Abs. 2 EuVTVO
4. Verhältnis zur EuUntVO
5. Gerichtliche Vergleiche/ vollstreckbare Urkunden und Art. 2 Abs. 2 lit. a EuVTVO
6. Art. 2 Abs. 2 lit. b EuVTVO
V. Anwendungsbereich entspricht dem der EuGVVO
B. EuVTVO und EuGVVO
I. Verhältnis der EuVTVO zur EuGVVO
1. Anwendung von EuVTVO und EuGVVO nebeneinander möglich
2. Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis für zweite Vollstreckbarerklärung
3. Eigene vermittelnde Ansicht
II. Vorteile der EuVTVO gegenüber der EuGVVO a.F.
III. Relativierung der Vorteile der EuVTVO seit Geltung der EuGVVO n.F.
C. Voraussetzungen der Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
I. Ausgewählte Entscheidungen/ Vollstreckbarkeit
1. Maßnahmen des einstweiligen Rechtsschutzes
2. Gerichtlicher Vergleich, Art. 24 EuVTVO
3. Öffentliche Urkunde, Art. 25 EuVTVO
4. Vorläufig vollstreckbarer auf Geldforderung gerichteter Titel
5. Dynamisierte Unterhaltstitel gemäß § 1612a BGB (im deutschen Recht)
a) Bezifferung des Unterhaltstitels gemäß § 245 FamFG
b) Rechtsbehelf gegen eine Entscheidung über die Bezifferung
II. Prüfung der Unbestrittenheit
1. Unbestrittene Forderung
a) Aktiv unbestrittene Forderungen (Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. a und d EuVTVO)
b) Passiv unbestrittene Forderungen (Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. b und c EuVTVO)
aa) Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. b EuVTVO
bb) Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. c EuVTVO
2. Wirkung einer Anfechtung des Titels im Ursprungsstaat auf die Bestätigung
a) Anfechtung nach Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
b) Anfechtung vor Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
c) Ergebnis: Zeitliche Reihenfolge entscheidet
3. Art. 3 Abs. 2 EuVTVO
a) Bestätigung nur unter den Voraussetzungen von Art. 3 Abs. 1 S. 2 lit. a EuVTVO
b) Bestätigung der Rechtsbehelfsentscheidung auch bei streitigem Verfahren
c) Stellungnahme und Ergebnis
aa) Zweck/ teleologische Auslegung
4. Mögliche deutsche Vollstreckungstitel
5. Eingeschränkte Zuständigkeitsprüfung
a) Arbeitsrechtssachen
d) Nicht anwendbar auf Vergleiche und öffentliche Urkunden
III. Bestätigungsverfahren/ Antrag, Art. 5 ff. EuVTVO
2. (K)eine Schuldnerbeteiligung
a) Zustellung erforderlich
b) Zustellung nicht erforderlich
c) Stellungnahme – keine Zustellungspflicht
d) Deutsches Zustellungserfordernis nicht verordnungswidrig
e) Konsequenz für Deutschland
3. Zuständigkeit für die Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
a) Europäische Regelung
b) Zuständigkeit in Deutschland
aa) Funktionale Zuständigkeit
bb) Kritik (an Personalunion)
cc) Ergebnis/ Forderung: bessere Information der zuständigen Stellen
4. Formblatt, Art. 9 EuVTVO
5. Prüfung der Vollstreckbarkeit (Art. 6 Abs. 1 lit. a EuVTVO) bei Bedingungen
6. Kosten in Deutschland
IV. Mindeststandards (für Säumnisentscheidungen)
1. Zustellungsformen (Artt. 13–15 EuVTVO)
a) Art. 13 EuVTVO, Zustellung mit Empfangsnachweis durch den Schuldner
b) Art. 14 EuVTVO, Zustellung ohne Empfangsnachweis durch den Schuldner
aa) Art. 14 Abs. 1 lit. a EuVTVO
bb) Art. 14 Abs. 1 lit. b EuVTVO
cc) Art. 14 Abs. 1 lit. c EuVTVO
dd) Art. 14 Abs. 1 lit. d EuVTVO
ee) Art. 14 Abs. 1 lit. e EuVTVO
ff) Art. 14 Abs. 1 lit. f EuVTVO
c) Verhältnis von Art. 13 zu Art. 14 EuVTVO
d) Verhältnis der Zustellungsstandards zur EuZVO
aa) Diskrepanzen zwischen EuZVO und Artt. 13 f. EuVTVO
bb) Rat
cc) Mindeststandards weiter als EuZVO
dd) Taktik der Gläubiger/ Schuldner
e) Art. 15 EuVTVO, Zustellung an den Vertreter des Schuldners
f) Rechtzeitigkeit
2. Inhaltliche Erfordernisse/ ordnungsgemäße Unterrichtung (Artt. 16, 17 EuVTVO)
a) Art. 16 EuVTVO
b) Art. 17 EuVTVO
3. Heilungsmöglichkeiten (Art. 18 EuVTVO)
a) Art. 18 Abs. 1 EuVTVO
b) Art. 18 Abs. 2 EuVTVO
c) Kritik/ Einschränkung der Mindeststandards
4. Überprüfung in Ausnahmefällen (Art. 19 EuVTVO)
a) Regelung des Art. 19 EuVTVO
b) Lediglich nicht rechtzeitige Zustellung nach Art. 13 EuVTVO (analoge Anwendung)
c) Deutsche Umsetzung
5. Sprachproblem
1. Verbraucherschutz, Art. 6 Abs. 1 lit. d EuVTVO
a) Hintergrund und Gegenstand der Regelung
b) Unterschied zum Verbraucherschutz nach Artt. 17 ff. EuGVVO n.F. (Artt. 15 ff. EuGVVO a.F.)
c) Erhöhung der Prozessführungs- und Einlassungs- sowie Prüfungslast
aa) Zielsetzung der Vorschrift
bb) Problem: Keine Kontrolle im Vollstreckungsstaat
cc) Konsequenz
dd) Fehlerszenarien
d) Anwendbar nur in Säumnissituationen
e) Formblatt fehlerhaft
2. Gegenbestätigung gemäß Art. 6 Abs. 2 EuVTVO
b) Deutsche Regelung
3. Ersatzbestätigung gemäß Art. 6 Abs. 3 EuVTVO
a) Voraussetzungen der Ersatzbestätigung
b) Zuständigkeit und Verfahren nach EuVTVO und deutsche Umsetzung
c) Rechtsbehelf
d) Kosten in Deutschland
4. Art. 7 EuVTVO – Kostenentscheidungen
a) Keine isolierte Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
b) Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel auch isoliert möglich
d) Isolierte Kostenentscheidung (z.B. deutscher Kostenfestsetzungsbeschluss)
e) Widerspruch gegen die Kosten
5. Teilbestätigung gemäß Art. 8 EuVTVO
6. Anrufung des EuGH gemäß Art. 267 Abs. 2 und 3 AEUV (ex-Art. 234 iVm. ex-Art. 68 EG)
7. Praxisproblem: Unterschied zwischen den Zinsen der EZB und dem Basiszinssatz
D. Wirkung der Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
E. Deutsche Durchführungsbestimmungen insbesondere in der ZPO
I. Vollstreckungstitel-Durchführungsgesetz (EG-VTDG)
II. §§ 1079 ff. ZPO
III. Einzelne Vorschriften/ Anpassungen
Teil 3: Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung
A. Vollstreckung nach der EuGVVO in der bis zum 09.01.2015 geltenden Fassung
I. Voraussetzungen für die Vollstreckbarerklärung nach der EuGVVO a.F.
1. Anwendbarkeit der EuGVVO
3. Zu übermittelnde Unterlagen
4. Zuständigkeitsregelung der EuGVVO a.F. für Deutschland
5. Keine Prüfung der Anerkennungsvoraussetzungen (in 1. Instanz)
6. Einwendungen erst im Rechtsbehelfsverfahren
II. Prüfung von Anerkennungshindernissen im Rechtsbehelfsverfahren
3. Beschwerde schriftlich oder zu Protokoll
a) Keine sonstigen Einwendungen
b) Nachträglich entstandene materiell-rechtliche Einwendungen zulässig
5. Vollstreckungsgegenklage und Vollstreckbarerklärung
III. Aussetzung des Verfahrens, Art. 46 Abs. 1 EuGVVO a.F. oder Beschränkung der Zwangsvollstreckung, Art. 46 Abs. 3 EuGVVO a.F.
B. Vollstreckung nach dem LugÜ
C. Vollstreckung nach der EuGVVO in der seit dem 09.01.2015 geltenden Fassung
I. Voraussetzungen für die Vollstreckung nach der EuGVVO n.F.
1. Anwendbarkeit der EuGVVO n.F.
2. Unmittelbare Vollstreckbarkeit gemäß Art. 39 EuGVVO n.F.
3. Zu übermittelnde Unterlagen; Übersetzung
4. Vollstreckungsverfahren und Zuständigkeit
5. Vorherige Zustellung der Bescheinigung; Übersetzung der Entscheidung
II. Versagung der Vollstreckung nur auf Antrag gemäß Artt. 46 ff. EuGVVO n.F.
1. Antrag und zu übermittelnde Unterlagen
4. Verfahren, Entscheidung und Rechtsbehelfe
III. Aussetzung oder Beschränkung gemäß Art. 44 EuGVVO n.F.
D. Vollstreckung nach der EuVTVO (Art. 20 EuVTVO)
I. Unmittelbare Vollstreckbarkeit in allen Mitgliedsstaaten
II. Zu übermittelnde Urkunden
1. Titelvorlage
2. Ggf. Übersetzung der Bestätigung
3. Keine Übersetzung des Titels
4. Zulassung weiterer Sprachen
5. Beglaubigung der Übersetzung
III. Diskriminierungsverbot, Art. 20 Abs. 3 EuVTVO
IV. Verfahren und Zuständigkeit
2. Information der Betroffenen und Fachkreise
3. Durchführungsbestimmungen in Deutschland
E. Vergleich der beiden Vollstreckungssysteme (EuVTVO und EuGVVO)
I. Vergleich zur EuGVVO a.F.
II. Vergleich zur EuGVVO n.F.
F. Übereinkommen mit Drittstaaten, Art. 22 EuVTVO
Teil 4: Rechtsbehelfe
A. Rechtsbehelfe im Ursprungsstaat
I. Rechtsbehelf gegen Urteil
1. Wirkung der Einlegung des Rechtsbehelfs und Entscheidung über denselben
2. Vollstreckbarkeit nach dem Rechtsbehelfsverfahren
3. Rechtsbehelfe nach deutschem Recht
II. Rechtsbehelf gegen die Versagung der Bestätigung
1. Deutschland hat einen Rechtsbehelf statuiert (§ 1082 Abs. 2 ZPO)
III. Kein Rechtsbehelf gegen die Erteilung der Bestätigung
1. Faires Verfahren sichergestellt bei ordnungsgemäßer Anwendung der EuVTVO
2. Befristete Erinnerung in Deutschland gemäß § 11 Abs. 2 RPflG
IV. Berichtigung und Widerruf gemäß Art. 10 Abs. 1, 2, 3 EuVTVO
1. Berichtigung gemäß Art. 10 Abs. 1 lit. a, 2, 3 EuVTVO
2. Widerruf gemäß Art. 10 Abs. 1 lit. b, 2, 3 EuVTVO
b) Der Begriff „Eindeutigkeit“
c) Zweifelsregelung
3. Zuständigkeit und gemeinsame Bestimmungen in Art. 10 Abs. 2, 3 EuVTVO
a) Entscheidungszuständigkeit nach mitgliedsstaatlicher Regelung
d) (Fakultatives) Formblatt
4. Deutsche Durchführungsbestimmungen, § 1081 ZPO
b) Spezielle Regelungen für den Antrag auf Widerruf
c) Entscheidung durch Beschluss
V. Antrag auf Gegenbestätigung, Art. 6 Abs. 2 EuVTVO
1. Regelung des Art. 6 Abs. 2 EuVTVO
2. Regelung im deutschen Recht
c) Ersatzbestätigung gemäß Art. 6 Abs. 3 EuVTVO/ Sicherheitsleistung
3. Rechtsbehelf und Kosten
B. Rechtsbehelfe nach der EuVTVO im Vollstreckungsstaat
I. Verweigerung der Zwangsvollstreckung nach Art. 21 Abs. 1 EuVTVO
1. Voraussetzungen gemäß Art. 21 EuVTVO
b) Parteiidentität & derselbe Streitgegenstand
c) Präklusion, Art. 21 Abs. 1 lit. c EuVTVO
aa) Auch aussichtloses Geltendmachen
bb) Erfordernisse je nach Verfahrensstand
d) Zusammenfassung der Voraussetzungen
2. Abweichung von Art. 45 Abs. 1 lit. c und lit. d EuGVVO n.F. (Art. 34 Nr. 3 und 4 EuGVVO a.F.)
a) Erfordernis der Parteiidentität ist identisch
b) Uneingeschränktes Prioritätsprinzip
c) Präklusion von Einwendungen
aa) Umgehung
bb) Keine Umgehungskonstellation
d) Zusammenfassung der Abweichungen
3. Verfahren nach deutschem Recht (§ 1084 ZPO)
aa) Auffanggerichtsstand
bb) Wahlrecht
cc) Verweis auf § 764 Abs. 2 ZPO
d) Funktionale Zuständigkeit
e) Einstweilige Anordnung, § 1084 Abs. 2 S. 2 ZPO
II. Aussetzung oder Beschränkung der Zwangsvollstreckung, Art. 23 EuVTVO
a) Vorlage einer Gegenbestätigung nicht nötig
b) Rechtsbehelfe gegen die als Europäischer Vollstreckungstitel bestätigte Entscheidung
aa) Keine Anwendbarkeit bei außerordentlichen Rechtsbehelfen
bb) Anwendung auch auf außerordentliche Rechtsbehelfe
c) Rechtsbehelfe gegen die Bestätigung als Europäischer Vollstreckungstitel
3. Durchführungsbestimmungen im deutschen Recht (§ 1084 ZPO)
4. Kosten/ Gebühren
C. Rechtsbehelfe nach nationalem Recht im Vollstreckungsstaat
I. Erinnerung gegen Erteilung der Vollstreckungsklausel, § 732 ZPO
II. Erinnerung gemäß § 766 ZPO
1. Anwendbar beim Europäischen Vollstreckungstitel
2. Zuständigkeit/ Verfahren
III. Klauselgegenklage gemäß § 768 ZPO
IV. Sofortige Beschwerde gegen Vollstreckungsmaßnahmen des Richters (§ 793 ZPO) oder des Rechtspflegers (§ 11 RPflG)
1. Zwangsvollstreckungsverfahren
V. Vollstreckungsgegenklage gemäß § 767 ZPO iVm. § 1086 ZPO
1. Inhaltliche Regelung der Vollstreckungsgegenklage
a) Nationale Einordnung des Rechtsbehelfs und Streitgegenstand
b) Internationale (europäische/ europarechtskonforme) Einordnung
c) Streitstand
aa) Nichtanwendbarkeit der Vollstreckungsgegenklage
bb) Anwendbarkeit der Vollstreckungsgegenklage nach § 767 ZPO
d) Folgerungen aus der Einordnung und Stellungnahme
aa) Klage gemäß § 767 ZPO als Teil des Vollstreckungsverfahrens
bb) § 767 ZPO analog nur für in Deutschland erlassene Titel
cc) Einwendungen gegen den Anspruch und Präklusion
dd) Grundprinzip der EuVTVO durch Zuständigkeit nicht verletzt
ee) Kein sonstiger gleichwertiger Schutz
ff) Vergleich mit anderen Rechtsakten der Europäischen Union
gg) Öffentliche Urkunden
hh) Zweck der EuVTVO
ii) Auswertung/ Zwischenergebnis
3. Zuständigkeit deutscher Gerichte für Vollstreckungsgegenklage
4. Die Präklusion nach § 767 Abs. 2 ZPO
a) Europarechtskonformität des § 1086 Abs. 2 ZPO
b) Maßgeblicher Zeitpunkt für Präklusion, §§ 1086 Abs. 2, 767 Abs. 2 ZPO
aa) Gerichtlicher Vergleich
bb) Öffentliche Urkunden
cc) Sinn und Zweck der EuVTVO
c) Das bezüglich der Präklusion anwendbare Recht
aa) Bestehen und Umfang der Einwendung
bb) Das auf die Präklusion anwendbare (Prozess-)Recht
cc) Differenziertes Ergebnis
5. Wirkung der erfolgreichen Vollstreckungsgegenklage
6. Ergebnis für Europäische Vollstreckungstitel
VI. (Negative) Feststellungsklage
VII. Einstellung der Zwangsvollstreckung gemäß §§ 775, 776 ZPO
1. Anwendbarkeit auf einen Europäischen Vollstreckungstitel nach der EuVTVO
a) Vollstreckungshindernde Entscheidungen (Nr. 1)
b) Entscheidung über einstweilige Einstellung oder Sicherheitsleistung (Nr. 2)
c) Sicherheitsleistung (Nr. 3)
d) Befriedigung oder Stundung (Nr. 4)
e) Einzahlungs- oder Überweisungsnachweis (Nr. 5)
4. Fortsetzung der Zwangsvollstreckung
6. Regelung des § 776 ZPO
VIII. Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 1085 ZPO iVm. §§ 775 f. ZPO analog bei Art. 6 Abs. 2 EuVTVO
IX. Vollstreckungsschutz gemäß § 765a ZPO
1. Anwendbarkeit auf Europäische Vollstreckungstitel nach der EuVTVO
2. Inhaltliche Regelung
4. Entscheidung und Wirkung des § 765a ZPO
X. Klage nach § 826 BGB
1. Anwendbarkeit auf ausländische Titel
b) Verbot der révision au fond
c) Eigene Einschätzung
2. In Deutschland geschaffene Titel
XI. Drittwiderspruchsklage gemäß § 771 ZPO
1. Anwendbarkeit auf Europäische Vollstreckungstitel
4. Ein die Veräußerung hinderndes Recht
5. Einstweilige Anordnung, § 771 Abs. 3 ZPO
XII. Klage auf vorzugsweise Befriedigung gemäß § 805 ZPO
1. Anwendungsbereich/ Anwendbarkeit auf Europäische Vollstreckungstitel
XIII. Zusammenfassung des Ergebnisses für nationale (deutsche) Rechtsbehelfe
D. Sonstige Rechtsbehelfe
I. Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR)
1. Zulässigkeit der Individualbeschwerde zum EGMR
2. Kein Verstoß gegen Art. 21 Abs. 2 EuVTVO (révision au fond)
II. Verfassungsbeschwerde zum deutschen Bundesverfassungsgericht (BVerfG)
1. Verfassungsbeschwerde bei Titelschaffung in Deutschland
2. Verfassungsbeschwerde bei Titelschaffung in einem anderen Mitgliedsstaat
3. Berücksichtigung im Rahmen von Art. 23 EuVTVO
E. Ergebnis zu den Rechtsbehelfen
F. Unterschiedliche Zwangsvollstreckungsverfahren und Frage des anwendbaren Rechts; Abschaffung des ordre public-Vorbehalts
I. Prüfung (der Vollstreckbarkeit) im Bestätigungsverfahren
II. Vollstreckungsschutz – mögliche Diskrepanz zwischen dem System des Ursprungs- und des Vollstreckungsmitgliedsstaats
III. Das auf die Präklusion anwendbare Recht
IV. Unterschiedliche Einordnung von Rechtsbehelfen
V. Abschaffung des ordre public-Vorbehalts
G. Erhöhte Prozessführungsobliegenheit bzw. Einlassungslast sowie Prüfungslast 307
Teil 5: Schlussbetrachtung und Ausblick
A. Schlussbetrachtung zur EuVTVO
I. Relativ komplexe inhaltliche Regelungen der EuVTVO
II. Ziele der Verordnung und Kontroverse wegen der Abschaffung der ordre public-Kontrolle
III. Weiter Anwendungsbereich für Zielumsetzung
IV. Breite Anwendung der nationalen Rechtsbehelfe im Vollstreckungsverfahren
V. Außerordentliche Rechtsbehelfe als ultima ratio
VI. Hinreichende Regelungen zum Schuldnerschutz
B. Eigene Erfahrungen und Einblick in die ernüchternde Wirklichkeit der praktischen Relevanz der Verordnung