Source: https://www.elo-forum.org/threads/schikane-bei-nicht-sofort-unterschriebener-egv.187001/
Timestamp: 2020-01-22 11:38:31
Document Index: 361240359

Matched Legal Cases: ['§309', '§ 38', '§ 311', '§ 38', '§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 309', '§ 140', '§ 13', '§309', '§ 13', '§17']

Schikane bei nicht sofort unterschriebener EGV | Erwerbslosenforum Deutschland
Schikane bei nicht sofort unterschriebener EGV (1 Betrachter)
Starter*in annchristin92
schikane sofort unterschriebener
annchristin92
Ich bin neu hier und habe folgendes Problem mit meinem Vermittler: Er versucht mich schon eine Weile lang emotional zu "erpressen", indem er mich bei Unstimmigkeiten immer wieder auf unser angeblich unkompliziertes Verhältnis hinweist, womit es dann ganz schnell vorbei wäre, wenn ich nicht kusche...
Beim letzten Meldetermin hat er mir, natürlich ohne es zu sagen, nebenbei am PC eine EGV geschrieben und dann ganz zum Schluss mir a la "Ich hab hier noch schnell etwas für Sie zum Unterschreiben, dann können Sie auch schon gehen" mit nem Kugelschreiber vorgelegt.
Ich habe daraufhin instinktiv nach der EGV gegriffen und gesagt, dass ich mir das erstmal in Ruhe überlegen müsse. Da wars dann vorbei mit der "guten" Stimmung. Ich MÜSSE sofort unterschreiben, sonst MUSS er mich sofort wieder einladen. Wenn ich unterschreibe, lässt er mich in Ruhe und ich könne meine Bewerbungsbemühungen dann einfach ganz "unkompliziert" per Email an ihn schicken.
Da ich mich nicht mit sowas "erpressen" lasse, unterschrieb ich nicht. Beim Gehen wurde mir daraufhin noch eine neue Einladung nach §309 SGB III in die Hand gedrückt.
Meldezweck (wie immer): "Ich möchte mit Ihnen Ihre aktuelle berufliche Situation besprechen. Bringen Sie folgende Unterlagen zum Gespräch mit: Unterschriebene EGV".
Mir wurde auch noch angeboten, wenn ich zwischenzeitlich unterschreibe und abgebe, wäre der Meldetermin hinfällig
Wird hier nicht die persönliche Meldung missbräuchlich angewandt? Entweder ist es notwendig, kurzfristig erneut über meine berufliche Situation mit mir zu sprechen (kam bisher eigentlich nie vor) oder eben nicht. Die Notwendigkeit kann man doch nicht von einer Unterschrift abhängig machen, oder etwa doch? Hab keine Lust da ständig auf meine Kosten hinzufahren, nur weil mein Vermittler meint, sich nicht an die Regeln (z.B. "gemeinsame" Erstellung der EGV) halten zu müssen.
annchristin92 meinte:
.....? Hab keine Lust da ständig auf meine Kosten hinzufahren, nur weil mein Vermittler meint, sich nicht an die Regeln (z.B. "gemeinsame" Erstellung der EGV) halten zu müssen.
Ich beantworte nur diese eine Frage! Andere werden mehr dazu sagen.
Du bauchst und solltest niemals auf eigene Kosten hinfahren, wenn Du eingeladen wirst. Stelle schnellstens einen Antrag auf Fahrtkostenerstattung, für zurückliegende Einladungen. Der SB ist verpflichtet Dich auf die Fahrtkostenerstattung hinzuweisen. Wenn das AA bzw. das JC einlädt, dann müssen auch die Kosten erstattet werden.
Für die Zukunft immer sofort bei einem eingeladenem Meldetermin, noch vor allem anderen die Fahrtkosten beantragen. Mündlich ist eigentlich ausreichend, vorsorglich kannst Du aber immer einen formlosen Antrag mitnehmen und sofort übergeben.
Das hängt beim ALG I auch von der Eigenleistungsfähigkeit ab, das mit den Fahrtkosten.
Beim nächsten Termin nen Beistand mitnehmen
Und: unkomplzierte Verhältnisse bei der Behörde sind es meist nur, so Du jeden Blödsinn mitmachst.
Mags Du Deine EGV hier anonymisiert einstellen?
Dann könnte man dem guten SB zu etwas Mehrarbeit verhelfen.
Ja, hab sie soeben abgetippt. Ich finde sie halt sehr schwammig (können, in der Regel etc.). Hat der Abschluss auch irgendwelche Vorteile (z.B. nicht mehr als 2 VV pro Woche oder Verschonung vor irgendwelchen Sinnlos-Maßnahmen) oder kann mir das alles weiterhin blühen? Hab mich bisher immer freiwillig fleißig beworben und mit den 2 Bewerbungen pro Woche auch grundsätzlich kein Problem, aber wenn ich in ner Woche mal 2 Vorstellungsgespräche habe, dann bin ich damit voll ausgelastet mit deutschlandweiter Anreise inkl. Übernachtung und Vorbereitung (viele Firmen stellen im Vorfeld Aufgaben oder verlangen ein Vortrag über ein Thema). Achso, und mein SB meint, er müsse 2 Bewerbungen verlangen, liegt nicht an ihm, sondern an der Rentenversicherung. Echt jetzt?? Das gilt doch nur für Altersrente, wenn die AfA nicht mehr für einen zuständig ist, oder?
E i n g l i e d e r u n g s ve r e i n b a ru n g
zwischen Frau XXX
gültig von 28.08.2017
gültig bis 31.12.2017 soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird
Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung in Vollzeit grundsätzlich bundesweit
Unterstützung durch die Agentur für Arbeit :
Wir haben ein Bewerberprofil in der Jobbörse der Agentur für Arbeit erstellt. Wir senden Ihnen geeignete Steltenangebote zu, sofern diese vorhanden sind. Wir veröffentlichen lhr Stellengesuch im Internet anonym unter JOBBORSE der Bundesagentur fur Arbeit - Deutschlands grosstes Online-Jobportal.
Sie können auf Stellenangebote unter Startseite - Bundesagentur fur Arbeit zugreifen. Merkblätter und Informationen finden Sie dort ebenfalls.
Ausführliche Besprechung der Jobbörse und Aufzeigen der Funktionalitäten.
Wir bieten Ihnen weiterhin unsere Unterstützung durch Beratungsgespräche an.
Wir überprüfen Ihre Bewerbungsunterlagen und geben Ihnen Hinweise für mögliche Verbesserungen.
Wir werten mit Ihnen Ihre Bewerbungsaktivitäten aus und geben Ihnen Tipps für mögliche Strategien.
Wenn keine Eigenleistungsfähigkeit vorliegt können wir Ihnen für die Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses folgende Kosten übernehmen bzw. uns an den Kosten beteiligen:
Die Antragstellung kann über die telefonische Kundenbetreuung (kostenfreie Servicerufnummer 0800/4 5555 00) und muss vor Entstehung der Kosten erfolgen. Bei nachträglicher Antragstellung ist eine Erstattung nicht möglich.
Für die Anbahnung eines versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses können wir Bewerbungskosten für schriftliche und mit der Post versendete Bewerbungen pauschal mit 5 € bis zu einem Höchstbetrag von 200 € erstatten.
Für die Anbahnung eines versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses können wir Ihnen entstehende Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen bis max. 200 € / Vorstellungsreise erstatten. Bei Fahrten mit dem PKW werden je gefahrenen Kilometer 0, 20 € erstattet oder die Kosten für das günstigste öffentliche Verkehrsmittel (Bahn). Insgesamt gilt für die Reisekosten ein Höchstbetrag bis zu 1000 € bis zur Arbeitsaufnahme.
Aktivitäten von Frau XXX
lch bewerbe mich weiterhin intensiv ggf. Initiativ,
lch nutze alle relevanten Möglichkeiten der Stellensuche,
lch dokumentiere, wo ich mich beworben habe und gebe spätestens bis zum 02.10.2017 eine Rückmeldung per Email.
Nach den Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung ist es erforderlich, je Kalenderwoche in der Regel zwei schriftliche Bewerbungen für eine versicherungspflichtige Beschäftigung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden abzusenden. Die Bewerbungen müssen sich auf Beschäftigungen beziehen, die Sie nach Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten auch tatsächlich ausüben können.
Änderungen teile ich umgehend meinem Ansprechpartner, Herrn XXX, über die Nachrichtenfunktion der Jobbörse oder per Email mit. Meine Ansprechpartner / Vertretung darf mich per Email kontaktieren sowie mir per Email antworten, auch wenn persönliche Daten in der Email vorhanden sind.
lch teile der Agentur für Arbeit Arbeitsaufnahme, Nebeneinkommen, Probearbeit und ähnliches unverzüglich mit.
Bei einer Ortsabwesenheit (Urlaub/Reise) hole ich mir, wenn ich arbeitslos bin, vorab die Zustimmung meiner Agentur für Arbeit ein.
lch beachte, dass ich verpflichtet bin, eingetretene Arbeitsunfähigkeiten unverzüglich anzuzeigen und wenn ich arbeitslos bin spätestens vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtlichen Dauer vorzulegen (§ 38 Abs. 2 I, V. m. § 311 SGB III).
lch teile der Agentur für Arbeit sofort mit, wenn ich meine Adresse, E-Mailadresse, Telefonnummer oder Handynummer ändere, damit ich wegen einer passenden Stelle erreichbar bin.
Rechtsfolgenbelehrung für Frau XXX
lch bin darüber informiert, dass ich verpflichtet bin, die für die Vermittlung erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen vorzulegen und den Abschluss eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unverzüglich mitzuteilen (§ 38 Abs. 2 SGB III).
Hallo annchristin92,
Ja, hab sie soeben abgetippt. Ich finde sie halt sehr schwammig (können, in der Regel etc.).
EGV sind in der Regel immer "schwammig", besonders was die "Leistungen" der AfA betrifft, "können" steht ja schon im Gesetz, man soll dir ja in einer EGV feste Zusagen machen, was du zu erwarten hast (und auch aus dem unterschriebenen Vertrag einklagbar wäre) von der AfA, um deine Vermittlung in Arbeit zu fördern.
Soweit also die Theorie, dabei ist allerdings (auf Antrag von Kosten-Erstattungen oder Übernahmen !!!) im ALGI die "Eigenleistungsfähigkeit", also was du aus deinem ALGI selbst finanzieren könntest, ehe es Zuschüsse geben muss, zu prüfen.
Die bewegt sich (als Vergleichsgröße) etwa im Bereich des Existenz-Minimums nach dem SGB II (also Regelsatz aktuell 409 € + komplette Miete), wird das unterschritten mit deinem ALGI, dann gibt es eigentlich auch im SGB III kein "kann" mehr ...
Jedenfalls nicht bei Fahrtkosten zu Meldeterminen/ Vorstellungsgesprächen / für (geforderte) schriftliche Bewerbungen / Bewerbungen auf VV usw.
Hat der Abschluss auch irgendwelche Vorteile (z.B. nicht mehr als 2 VV pro Woche oder Verschonung vor irgendwelchen Sinnlos-Maßnahmen) oder kann mir das alles weiterhin blühen?
Dieser EGV-Vertrag hat nur genau die "Vorteile" die darin auch konkret schriftlich "vereinbart" werden, in der Regel also "Schwammiges vom Amt" (als angebliche Förderung) und meist überzogene Forderungen an dich.
Wie viele VV man dir schicken wird ist völlig ungewiss, dafür gibt es KEINE gesetzliche Grenze und eine EGV ist dafür auch NICHT erforderlich, ebenso wenig wie für viele Maßnahmen, die kann man dir auch ohne EGV per Zuweisungs-Bescheid "aufdrücken" ...
Manche (die eigentlich freiwillig sein sollen) KANN man dir NUR über eine EGV "verordnen", dann wird man besonders hartnäckig, um deine Unterschrift "ringen" ... diese MT (Maßnahmeträger) wollen schließlich auch "leben" ...
Hab mich bisher immer freiwillig fleißig beworben und mit den 2 Bewerbungen pro Woche auch grundsätzlich kein Problem, aber wenn ich in ner Woche mal 2 Vorstellungsgespräche habe, dann bin ich damit voll ausgelastet mit deutschlandweiter Anreise inkl. Übernachtung und Vorbereitung (viele Firmen stellen im Vorfeld Aufgaben oder verlangen ein Vortrag über ein Thema).
In der EGV sollte aber auch geregelt sein, wie die Kosten für die VV-Bewerbungen übernommen werden, denn die schreiben sich ja auch nicht alleine und werden von der Post nicht kostenfrei befördert.
Wenn du deutschlandweit unterwegs bist für Vorstellungsgespräche, dann wird es aber Zeit diese Unkosten mal bei der AfA einzufordern ... du sollst doch alles dafür VORAB beantragen, dann mach das.
Wenn der AG so lange nicht warten möchte hat die AfA eben Pech gehabt, es sei denn dir liegt selbst sehr viel an diesem Stellen-Angebot.
Dir ist aber schon klar, dass du dich bei der AfA noch gar nicht unbedingt bundesweit bewerben musst, auch NICHT auf VV mit RFB ???
Die Angebote müssen zunächst mal zumutbar sein, sonst kannst du schon die Bewerbung ablehnen (es sei denn du selbst möchtest dich trotzdem bewerben, weil es interessant für dich wäre).
Schau dir mal § 140 SGB III sehr genau an, das hat der SB sicher nur "vergessen" dir mitzuteilen ...
Achso, und mein SB meint, er müsse 2 Bewerbungen verlangen, liegt nicht an ihm, sondern an der Rentenversicherung. Echt jetzt?? Das gilt doch nur für Altersrente, wenn die AfA nicht mehr für einen zuständig ist, oder?
Du solltest dir mal angewöhnen für solche Behauptungen die Rechtsgrundlagen zu verlangen und zwar die der AfA (SGB III) und nicht die der Rentenkasse (SGB VI) die interessiert das eher weniger was die AfA jetzt von dir erwartet.
Dein SB ist verpflichtet dich zur örtlichen Arbeitsmarktlage im Bezug auf deine beruflichen Möglichkeiten und Erfahrungen zu BERATEN und sollte etwa einschätzen können, wie realistisch eine Zahl X an Bewerbungen (im Tagespendelbereich) überhaupt erfüllt werden kann.
Es wird seinen Grund haben, dass es feste gesetzliche Vorgaben im SGB III dafür gar nicht gibt, es sollen ja sinnvolle Bewerbungen sein, mit gewisser Erfolgsaussicht und nicht nach dem "Gießkannen-Prinzip" eine unrealistische Anzahl abgearbeitet werden.
Das verlangt auch die Rentenkasse ganz sicher nicht, zumal die das im Moment tatsächlich NICHT interessiert.
Dann sehe ich mir das mal etwas näher an, einige grundlegende Hinweise hast du ja nun schon bekommen wann eine EGV irgendeinen sinnvolllen Zweck überhaupt erfüllen könnte.
Laufzeit ist soweit OK, bei der AfA muss das wohl nicht für 6 Monate abgeschlossen werden ...
Eine "zwischenzeitliche" Veränderung innerhalb dieser rund 4 Monate müsste schon sehr relevant sein und "was anderes kann nur vereinbart werden" wenn du AUCH was anderes möchtest ... denn eine solche "Vereinbarung" wäre eine neue EGV, die du wieder unterschreiben müsstest, damit sie rechtswirksam ist.
Mit welcher konkreten Begründung wird direkt bundesweite Bewerbung verlangt ... ist das in deinem Berufsfeld üblich ... ansonsten gilt auch da § 140 SGB III, lies dir mal genau durch welche Einschränkungen es dafür geben könnte.
Wäre da schon ein Hinweis, auf die Unterstützung bei einem nötigen Umzug, wenn du dich schon bundesweit bewerben sollst ...
Wir haben ein Bewerberprofil in der Jobbörse der Agentur für Arbeit erstellt. Wir senden Ihnen geeignete Steltenangebote zu, sofern diese vorhanden sind.
Hier sollte man dann mal § 140 SGB III mit einfügen lassen, damit dir NUR zumutbare VV gesendet werden, alles andere kannst du nämlich als "ungeeignet" bereits ablehnen und dir die Bewerbungsarbeit sparen.
Wieso nur "wenn welche vorhanden sind", du sollst doch auch 8 Stellen im Monat finden (können) am gleichen Arbeitsmarkt ???
Wir veröffentlichen lhr Stellengesuch im Internet anonym unter JOBBORSE der Bundesagentur fur Arbeit - Deutschlands grosstes Online-Jobportal.
Wirklich TOLL diese Förderung, das finde ich auch alles OHNE EGV , wenn es mich interessiert und ich suche überhaupt keine Arbeit mehr ... darum habe ich kein Profil mehr (jedenfalls nicht auf der Job-Börse )
AHA, und nun bist du schlauer ... es gibt aber keine Pflicht sich damit überhaupt zu befassen ...
SUPER, dafür werden diese Leute dort bezahlt aus den Beiträgen der Arbeitnehmer, das ist keine besondere Gnade sondern deren "verdammte" gesetzliche PFLICHT ...
Ach, was davon wurde bereits gemacht oder wann konkret hat man vor in welcher Form damit anzufangen...
Offenbar weißt du ja schon ganz gut, wie das so geht mit dem Bewerben und den Vorstellungsgesprächen ... fehlt ja eigentlich nur noch die feste Zusage ausreichender finanzieller Unterstützung der AfA dabei ???
OHA, jetzt kommts ... jedenfalls ein wenig "heiße Luft" ...
Merke dir eines ganz genau, man stellt NIEMALS Anträge telefonisch über die "Service-Hotline" sondern generell NUR schriftlich UND nachweisbar per FAX (mit Sendebericht) / Übergabe-Einschreiben ODER durch persönliche Abgabe bei der AfA mit Eingangsstempel auf einer Kopie davon (egal bei wem genau, die müssen dir das ALLE bestätigen).
Hier hätte eben eindeutig zu stehen, dass man dir das definitiv (ohne vorherige Antragstellung) erstatten wird, mit Antragstellung bekommst du das auch ALLES per Gesetz aus dem Vermittlungsbudget, dafür brauchst du keinen Vertrag abschließen.
SS 44 SGB III Forderung aus dem Vermittlungsbudget
Es ist auch nicht klar wie lange dieser Bewerbungs-Höchstbetrag von 200 € nun reichen soll ... Wochen / Monate ???
Genügt für genau 40 schriftliche Bewerbungen = 5 Monate OHNE VV ...
Hier gilt im Prinzip genau das Gleiche, es bleibt völlig offen welche Förderung man dir nach einer Antragstellung tatsächlich bewilligen wird ...
Auch die Fahrten zu Meldetermine sind im weitesten Sinne "Reisekosten" (vergl. § 309 SGB III), sind die darin bereits enthalten und welcher konkrete Zeitraum ist "bis zur Arbeits-Aufnahme" ... ???
Zur Pflichterfüllung von 8 Bewerbungen auch mal ohne jeden SINN ???
Darauf würde ich mich NICHT einlassen, auch (und gerade) Bewerbungs-Nachweise NUR schriftlich und nachweislich, dass du eine Mail abschickst, bedeutet noch lange nicht, dass sie auch beim Empfänger ankommen muss.
Zudem bist du überhaupt nicht verpflichtet einen funktionstüchtigen PC mit allen für diesen Mail-Versand nötigen Zusatzteilen zu besitzen, bisher gilt das NICHT als rechtssicher, bei der AfA gilt immer noch der schriftliche Kontakt.
Nach den Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung ist es erforderlich, je Kalenderwoche in der Regel zwei schriftliche Bewerbungen für eine versicherungspflichtige Beschäftigung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden abzusenden.
Sorry aber DAFÜR gibt es überhaupt KEINE Rechtsgrundlage, dir solchen Schmarrn in eine EGV zu schreiben ... denen fällt auch immer wieder was Neues ein, um völlig übertriebene Bewerbungsforderungn noch irgendwie "begründen" zu können, nach dem Motto "ich kann doch nicht dafür" ...
Das soll (angeblich) für Leute gelten, die ohne Leistungsbezug NICHT mehr bei der AfA (als Arbeitsuchend) gemeldet bleiben wollen und damit ihre Versicherungszeiten bei der DRV irgendwie "aufrecht" erhalten wollen ... das hat mit deiner aktuellen Situation als Leistungsbezieher überhaupt NICHTS zu tun.
Die AfA wird mal deinen Leistungsbezug (wegen Arbeitslosigkeit) an die Rentenkasse melden für den Zeitraum von / bis (und die Beiträge dafür registrieren) und interessiert sich einen Dreck dafür, wie oft und worauf du dich in dieser Zeit mal beworben hast ...
Die Bewerbungen müssen sich auf Beschäftigungen beziehen, die Sie nach Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten auch tatsächlich ausüben können.
Das ist genau so ein Schwachsinn, deine Bewerbungen kannst du schreiben worauf DU WILLST, wenn du glaubst, dass du für die angebotene Tätigkeit geeignet sein wirst und ob das so ist wird dann der AG feststellen und entscheiden, ob er dich einstellen möchte.
Du darfst auch gerne eine völlig andere Arbeit aufnehmen, auch gerne mit weniger Einkommen, der § 140 SGB III gilt besonders für die VV und Vermittlung von der AfA.
Du selbst hast immer noch das Recht auf "freie Berufswahl" und wenn du eine Arbeit gefunden hast und wieder aus dem Bezug von ALGI raus bist, wird das Keinen mehr jucken, was du nun zukünftig beruflich machst für deinen Lebensunterhalt und ob du so was vorher auch schon mal gemacht hast.
Ist auch mehr als überflüssig in einer EGV, kein vernünftiger Mensch wird sich auf Stellen bewerben von denen er überhaupt keine Ahnung hat, obwohl diese hohen Bewerbungsforderungen eigentlich schon herausfordern, sich auch zu bewerben wo man gar nicht ernsthaft in Frage kommen wird ... aber das hast du dir ja so nicht ausgesucht ...
Nein, das willst du ganz sicher so überhaupt NICHT, die sollen das alles schön auf dem normalen Postwege machen, wie sich das gehört ... und Mails haben rechtlich keine verbindliche Bedeutung ...
Für Veränderungen gibt es das Formular "Veränderungs-Mitteilung" und PC gehen manchmal auch sehr schnell kaputt, die bei der AfA sollten das wissen, passiert ja bei den Kollegen der Service - Hotline auch regelmäßig wenn man mal was genau wissen will ...
Steht ALLES schon im Gesetz und in den Merkblättern, braucht man keinen Vertrag für abschließen.
Was "Probearbeit und "ähnliches" sein soll wäre mal zu erfragen, umsonst arbeiten möchtest du sicher nicht so gerne ... und eine reguläre Probezeit gehört ja schon zum richtigen Arbeitsvertrag.
Wie sinnig, wenn du NICHT arbeitslos bist wirst du dir dort auch sicher keine Genehmigungen für irgendwas holen (müssen), steht aber auch schon im Gesetz.
Dito, § wird ja sogar mit angegeben ... ist unnötig als Vertragsinhalt.
Adresse ja, dazu bist du verpflichtet, der Rest geht die AfA NICHTS an, wenn man dich erreichen möchte, gibt es dafür die POST ...
Weitere Kontaktdaten sind komplett freiwillig und darum solltest du das besser ALLES wieder löschen lassen, auch Arbeitslose müssen nicht ständig und überall für die AfA erreichbar sein, es reicht wenn du täglich deinen Briefkasten kontrollierst.
Du bist also auch nicht verpflichtet die Änderung freiwilliger Angaben bekannt zu geben wenn du das nicht (mehr) willst, haben die eben keine Telefon-Nummern und Mail-Adressen mehr ...
Gehört auch alles nicht in eine EGV.
... das ist "Bla-Bla" aber keine Rechtsfolgenbelehrung, man wiederholt deine allgemeinen Pflichten die sowieso schon im Gesetz erfasst sind ...
Immer wieder erstaunlich wie viel man so in den EGV-Vorschlägen finden kann was da nicht hingehört und DICH vor allem Keinen Schritt in Arbeit bringen wird ...
ICH würde das NICHT unterschreiben, denn du erklärst dich dann mit ALLEM einverstanden, vielleicht fällt uns ja ein netter Gegenvorschlag ein (dann warst du wenigstens "verhandlungsbereit") und für den Termin solltest du dir einen Beistand (§ 13 SGB X) sichern und dann dem SB auch mal ein paar unangenehme Fragen stellen.
indem er mich bei Unstimmigkeiten immer wieder auf unser angeblich unkompliziertes Verhältnis hinweist
Klingt nach Spezialbetreuung (INGA)
dass ich mir das erstmal in Ruhe überlegen müsse.
In Ruhe zu Hause durchlesen und dann prüfen lassen wirst. Angemessene Frist hierzu sind 14 Tage.
Da wars dann vorbei mit der "guten" Stimmung.
dann herrschen wenigstens geklärte Fronten.
Ich MÜSSE sofort unterschreiben,
Falsch , aber weißt Du ja bereits
sonst MUSS er mich sofort wieder einladen.
Es gibt hierzu bereits mehrere bestehen Thread, aktuell schau mal hier
ich könne meine Bewerbungsbemühungen dann einfach ganz "unkompliziert" per Email an ihn schicken.
empfehle 2 NachweisListen, eine für VV, eine für eigene Bewerbungen. Die Liste mit den VV erhält SB immer bei den Meldeterminen. Wichtige Bewerbungen seinerseits werden nirgends aufgeführt.
Einladung nach §309 SGB III in die Hand gedrückt.
siehe oben den link wegen meldezweck. Man könnte zu diesem Termin kurzfristig krank werden.
Und/oder einen Antrag auf Aufklärung, Beratung und Auskunft gemäß § 13, 14, 15 SGB I stellen. Warum wieso und weshalb.... nett verpackt eben.
Behalte im Hinterkopf: Wahrscheinlich über 80% wehren sich nicht. Warum also sollte SB das nicht ausnutzen um sein Soll zu erfüllen. Viele SB haben selbst eine befristete Stelle....
Bringen Sie folgende Unterlagen zum Gespräch mit: Unterschriebene EGV".
wenn Du nicht krank bist, ups vergessen.
Wannnist der Termin?
Denk daran dass dir 14 Tage zur Prüfung zustehen.
Diese Frist solltest Du ggf. schriftlich einfordern. Details folgen ggf.
Ich würde diese EGV nicht unterzeichnen.
Auf Meldetermine freut man sich, da bei jedem einzelnen Meldetermin mindestens ein Antrag eingereicht wird. In Vorbereitung auf den Termin wird ein Fragenkatalog aufgestellt, der im Termin zwingend abgearbeitet werden muss.
Du selbst antwortet nur das Nötigste. Top Antwort: Das ist eine sehr gute Frage. Ich werde mir darüber zuhause in Ruhe nachdenken.
wird hier nicht die persönliche Meldung missbräuchlich angewandt?
Ja, siehe link.
Hab keine Lust da ständig auf meine Kosten hinzufahren,
musst halt mal nein Fahrtkostenantrag direkt zu Beginn des Termins stellen. Du bleibst im Raum stehen und setzt dich erst wenn Du den ausgehändigten Fahrtkostenantrag in Händen hältst. Dann fühlst Du diesen erst mal aus und sicherst dich ab ob das so alles richtig ausgefüllt ist. Bring deine IBAN mit
Meiner Erfahrung nach wird - trotz Eigenfähigkeit - eine Erstattung für einen Meldetermin im SGB III vorgenommen.
Den nächsten Termin bei der Pfeiffe nimmst Du bitte mit Beistand wahr.
Hat der Abschluss auch irgendwelche Vorteile
Ohne Gegenvorschläge zu 99,9999% Nein.
(z.B. nicht mehr als 2 VV pro Woche oder Verschonung vor irgendwelchen Sinnlos-Maßnahmen) oder kann mir das alles weiterhin blühen?
leider wieder Nein. Es werden nur die Eigenbewerbungen festgehalten. VV sind zusätzlich. Und je nach Beruf können da einige zusammen kommen. Viele sind allerdings wirklich Schrott und unzumutbar.
Kopf hoch, informiert dich hier im Forum, dann wird schon alles gut gehen. Im ALG 1 hat man nicht nur Pflichten sondern auch Rechte. Ebenso musst Du nicht bei jeden Schei@@ (freiwillig) mitmachen. Wir lehnen allerdings nie ab, stellen lediglich entsprechende Fragen.
Hi, vielen Dank für die ausführlichen Antworten!
Also ich hatte bei dem Gespräch einen guten Freund von mir als Beistand dabei, d.h. alles ist protokolliert und nachweisbar. Aber das hat meinen SB überhaupt nicht gekratzt. Sein Verhalten war wie immer und er hat sich m.M.n. damit ziemlich angreifbar gemacht. Also mit dem Angebot, bei Unterschrift auf den nächsten Meldetermin zu verzichten, und diesen Drohungen, er könne auch ganz anders...
Am liebsten wäre es mir natürlich, ich bekäme einen anderen SB, aber das ist wohl Wunschdenken, oder seht ihr da eine Chance? Er hat es persönlich auf mich abgesehen und ich kenne zufällig Leute, die auch bei ihm sind und die er nicht so behandelt. Hilft eine Dienstaufsichtsbeschwerde? Ich kenn mich rechtlich nicht so aus, aber ist der SB nicht evtl. befangen, wenn er etwas gegen mich persönlich hat!? Dann würde ggf. §17 SGB X greifen.
Die Frist von 14 Tagen ist eingehalten. Ebenso war er so schlau und hat als Grund die Berufsberatung ("Ich möchte über ihre berufliche Situation sprechen") vorgeschoben. Krank werden verschiebt den Termin ja nur auf den ersten Tag nach Krankheit. Hilft ein Widerspruch vor dem Termin oder lieber gegen die Sanktion danach? Der Text aus Birk in LPK-SGB II ist schon mal gut. Ich frag mich halt, ob er mit seinem Termin nicht doch durch kommt, weil wenn ich nicht mit der unterschriebenen EGV daher komme, könnte er argumentieren, dass der Termin notwendig gewesen sei, um mit mir über die EGV zu verhandeln, oder!?
Ist es besser, einen Gegenvorschlag zu unterbreiten oder abzuwarten, dass die EGV als VA kommt und dann dagegen vorzugehen? Ich befürchte nur, dass ich zunächst einmal mit was anderem bestraft werde. Er hatte da nämlich schon eine Zuweisung für mich vorbereitet auf dem Tisch liegen. Immerhin hat er von seinem Ermessen Gebrauch gemacht und sie mir nicht schon letztes Mal übergeben. Alles Einschüchterungstaktik wahrscheinlich.
Zur bundesweiten Suche: Argument war, dass ich schon länger als 4 Monate arbeitslos bin. Eine Übernahme der Umzugskosten wurden mir nicht in Aussicht gestellt, da ich ja in Zukunft sicher zu gut verdienen würde. Ich finde diese Argumentation sehr merkwürdig, da ich beim Umzug noch nichts davon gesehen hätte und u.U. 3 Monate lang zwei Wohnungen gleichzeitig bezahlen müsste. Muss ich mich nun zur bundesweiten Suche verpflichten? In der Jobbörse wurde das schon eingetragen von meinem SB.
Fahrtkosten zu den Gesprächen sind beantragt. Ebenso für die schriftlichen Bewerbungen. Jedoch im noch abzugebenden Antrag gibt es eine "Erklärung", die ich ungern mitunterschreiben möchte! Da steht, dass ich irgendwelche Merkblätter zur Kenntnis genommen habe und die Frage, ob andere Leistungsträger verpflichtet sind, für die Kosten aufzukommen!? Woher soll ICH das wissen? Ist mir nicht bekannt, aber vielleicht würde ich ja auch Hartz IV bekommen, will mich aber nicht auch noch darum kümmern müssen, solange ich auskomme...
Ich überlege zur Zeit, meinen SB vor dem nächsten Treffen einen netten Brief zu schreiben und ihn mit meiner "Kritik" zu konfrontieren bzw. auch auf mögliche Folgen seines Handelns hinzuweisen. Dann kann er mir wenigstens nicht unterstellen, ich sei hinterhältig und hätte ihn hinter seinem Rücken angeschwärzt. Haltet ihr das für sinnvoll? Ich weiß, es bringt wahrscheinlich nichts, aber kann das nicht für ein späteres Verfahren sogar nützlich sein, dass man proaktiv versucht hat, sich mit ihm zu "einigen"!? Ihr glaubt mir gar nicht, wie viel lieber ich mich auf meine Bewerbungen konzentrieren würden als mich mit diesem Streithahn, der mich auf den Kieker hat.
Sein Verhalten war wie immer und er hat sich m.M.n. damit ziemlich angreifbar gemacht.
Schwer nachweisbar. In der Praxis nicht, da durch Teamleiter abgesegnet oder gedeckt wird.
Am liebsten wäre es mir natürlich, ich bekäme einen anderen SB, aber das ist wohl Wunschdenken, oder seht ihr da eine Chance?
Die Wahrscheinlichkeit tendiert zum Wunschdenken.
Er hat es persönlich auf mich abgesehen
bezweifel ich. SB muss seine Quote erfüllen. Egal wie. Vielleicht sieht SB dich als leichtes Opfer an.
Hilft eine Dienstaufsichtsbeschwerde?
Kann man machen, wenn man Zeit und List hat. Dass diese etwas bringt ist eher unwahrscheinlich. Das entnehme ich dem Forum und meiner allgemeinen Beschwerdeerfahrung. Wie Du selbst schreibst, konzentriert sich lieber auf deine Bewerbungen.
Ebenso war er so schlau und hat als Grund die Berufsberatung ("Ich möchte über ihre berufliche Situation sprechen") vorgeschoben.
Das war klar. SB sollte ja auch einen korrekten Meldegrund angeben. Sonst besteht keine Verpflichtung.
Hilft ein Widerspruch vor dem Termin oder lieber gegen die Sanktion danach? Der Text aus Birk in LPK-SGB II ist schon mal gut. Ich frag mich halt, ob er mit seinem Termin nicht doch durch kommt, weil wenn ich nicht mit der unterschriebenen EGV daher komme, könnte er argumentieren, dass der Termin notwendig gewesen sei, um mit mir über die EGV zu verhandeln, oder!?
Sanktion = SGB II
Sperre = SGB III
Gegen eine Sperre sowieso!
Also in der INGA Spezialbetreuung ist alle 4 Wochen ein Meldetermin. Du könntest durchkommen, im Hinblick auf den Zeugen und der Erpressung. Ob das etwas bringt? Außer Zeit schinden? Dann erlässt SB irgendwann einen VA.
Sofern die Meldeaufforderung ein Verwaltungsakt darstellt, kann man auch ohne Rechsbehelfsbelehrung Widerspruch erheben. Meines Erachtens stellt die Einladung ein Verwaltungsakt dar.
https://www.juraforum.de/lexikon/widerspruch-verwaltungsverfahren meinte:
Widerspruch Verwaltungsrecht
Im Verwaltungsrecht haben Personen, welche mit einer behördlichen Entscheidung nicht einverstanden sind, das Recht, Widerspruch gegen diese einzulegen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei besagter Entscheidung um einen Verwaltungsakt handelt,
Ist der Widerspruch zulässig, entfaltet dieser im SGB III zugleich "automatisch" aW (aufschiebende Wirkung). Bedeutet, Du schreibst einen Widerspruch und in diesem Moment ist der Meldetermin hinfällig da dieser aussetzt, bis zur Entscheidung über den Widerspruch.
Ist es besser, einen Gegenvorschlag zu unterbreiten
1 Gegenvorschläge unterbreiten
2 EGV dennoch nicht unterschreiben
3 VA abwarten und Widerspruch einlegen(aufschiebende Wirkung)
Schau mal hier :gegenvorschlag-egv-immer-ratsam
Ich befürchte nur, dass ich zunächst einmal mit was anderem bestraft werde. Er hatte da nämlich schon eine Zuweisung für mich vorbereitet auf dem Tisch liegen.
Hier wirst Du geholfen hier und hier ein.
Zur bundesweiten Suche: Argument war, dass ich schon länger als 4 Monate arbeitslos bin. (...)
Muss ich mich nun zur bundesweiten Suche verpflichten?
Hirnfurz Nein.
Nur im zumutbaren Tagespendelbereich.
Eine Übernahme der Umzugskosten wurden mir nicht in Aussicht gestellt, da ich ja in Zukunft sicher zu gut verdienen würde.
Begründung Blödsinn. Das Zauberwort heißt "schriftlich". Schriftlich die Förderung beantragen (beim nächsten Termin ) , bei Ablehnung Widerspruch.
Beim übernächsten Termin nochmal den überarbeiteten Antrag einreichen. Dann hast Du Gesprächsstoff.
In der Jobbörse wurde das schon eingetragen von meinem SB.
kannst Ihn schriftlich darauf hinweisen. Ich persönlich würde jetzt wohl erstmal die anderen Baustellen bearbeiten und für jeden unzumutbaren VV mit RFB kriegt der SB einen Dreizeiler um Arbeit zu erzeugen. SB ändert das dann bestimmt von alleine, vollautomatisch
Ich überlege zur Zeit, meinen SB vor dem nächsten Treffen einen netten Brief zu schreiben und ihn mit meiner "Kritik" zu konfrontieren bzw. auch auf mögliche Folgen seines Handelns hinzuweisen. (...) Haltet ihr das für sinnvoll?
Hey SB macht nur seinen Job Thema Quote und so
Gibt ne Rechtshelfsbelehrung, also zulässig, richtig?
Auf welcher gesetzlichen Grundlage gilt das? Ich lese im 140er nur "Vom vierten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einer arbeitslosen Person ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs in der Regel zumutbar. Die Sätze 4 und 5 sind nicht anzuwenden, wenn dem Umzug ein wichtiger Grund entgegensteht. Ein wichtiger Grund kann sich insbesondere aus familiären Bindungen ergeben." Nun ist es so, dass ich mich auch freiwillig auf weiter entfernte Stellen beworben habe, weil ich hier in der Gegend auf Anhieb nicht so viele gefunden habe und ich nicht als "faul" erscheinen wollte. Kann mir daraus ein Strick gedreht werden? Reicht ne Beziehung und ne Schwester + Familie in der Nähe als "familiäre Bindung"?
Begründung Blödsinn. Das Zauberwort heißt "schriftlich". Schriftlich die Förderung beantragen (beim nächsten Termin )
Also ich soll jetzt trotzdem rein vorsorglich die Kosten für nen Umzug beantragen, falls ich muss? Was gebe ich da für fiktive Kosten an? Umzug von mir bis nach Berchtesgaden?
Nun ist es so, dass ich mich auch freiwillig auf weiter entfernte Stellen beworben habe, weil ich hier in der Gegend auf Anhieb nicht so viele gefunden habe und ich nicht als "faul" erscheinen wollte.
Freiwillig kannst du dich bewerben worauf und wohin du willst, es geht darum wo du FÜR DICH selbst die besseren Chancen siehst wieder in Arbeit zu kommen und nicht darum zu bewesien, dass man nicht "zu faul gewesen ist" ...
Kann mir daraus ein Strick gedreht werden? Reicht ne Beziehung und ne Schwester + Familie in der Nähe als "familiäre Bindung"?
Wie eng eine familiäre Bindung und zu wem genau ist entscheidest NUR DU und nicht der SB vom Amt, zudem würde das nur eine Rolle spielen wenn man dir VV (mit RFB) gibt und es (nach dem Vorstellungsgespräch was du NUR nach schriftlicher Zusage der Kostenübernahme wahrnehmen kannst und wirst) eine ernsthafte Aussicht auf Einstellung geben würde an einem Ort wo du nun so gar nicht hin möchtest.
"Vorsorglich" kannst du GAR NICHTS für einen Umzug beantragen, es sollte schon mindestens eine schriftliche Einstellungszusage geben von einem AG, für einen Umzug "ins Blaue" stellt man keinen Antrag und bekommt auch kein Geld von der AfA dafür.
Für einen befristeten Arbeitsvertrag wird die AfA im Zweifel auch keinen Umzug finanzieren aber vielleicht die Unterbringung in einer Pension oder ähnliches für die erst Zeit bis du das (aus deinem Einkommen) dann selbst finanzieren kannst.
Es soll auch noch AG geben, die einem (neuen) Mitarbeiter (der ihnen das wert ist) solche Unterbringungsmöglichkeiten anbieten und die Kosten dafür übernehmen, die AfA zahlt (wenn überhaupt) NUR was nicht wo anders herkommen kann und wird für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt.
Es gab mal Zeiten, wo AG die Kosten für die Anreise zu einem Vorstellungsgespräch übernehmen mussten wenn es in der Branche üblich ist, dass die Leute da von weiter her kommen werden, schließlich lesen die ja schon in deiner Bewerbung wo du aktuell deinen Wohnsitz hast.
Die Antwort (zum fett markierten) ist eher, wann und nicht ob es dir blüht.
Um davor geschützt zu sein, müssten diese Fragen in der EGV geregelt sein ... ich habe noch keine EGV gesehen, in der stand: Sie bekommen maximal 2 VV in der Woche und auch keine Zuweisungen in Maßnahmen.
Wenn ich mir die Laufzeit deiner EGV so ansehe:
Beginn: Mo., 28.08.2017 bis Ende: So., 31.12.2017, das sind 4,1 Monate oder 4 Monate und 3 Tage.
... scheinst du einen ganz intelligenten SB zu haben ~> er lässt die an einem Sonntag enden.
Dass die eine Laufzeit von nur vier Monaten hat dürfte nach der aktuellen Rechtsprechung - auch ohne das der SB einen Grund angeben muss - zulässig sein.
25 dürftest du inzwischen auch schon sein ... wärest du nämlich am 01.01.1992 geboren ... der Übergang von u25 zu ü25 ist ein Grund für eine kürzere EGV-Laufzeit ..., wäre der 01.01.2018 dein 26ter.
die kostenfreie Servicerufnummer ist also eine Unterstützungsleistung der AfA bei der Anbahnung für ein Beschäftigungsverhältnis?
Es werden dir maximal (200EUR / 5EUR/Bewerbung =) 40 schriftliche und mit der Post versendete Bewerbungen erstattet ... sollst aber (2 Bewerbungen/Woche x 52 Wochen/Jahr =) 104 Bewerbungen schreiben. Tja, da entsteht eine Differenz von (104-40 Bewerbungen x 5EUR/Bewerbung =) 320 EUR/Jahr.
Sollte dann der Fall eintreten, dass in der letzen Woche eines Monats - und du deine 8 EGV-Bewerbungen schon gemacht hast - noch 5 VV bei dir landen ~> wird die Differenz noch größer.
Ok, du hast eine, im ALG1, übliche RFB welche keine Strafen nennt, solltest du den EGV-Vereinbarungen nicht nachkommen
In der EGV sollte aber auch geregelt sein, wie die Kosten für die VV-Bewerbungen übernommen werden,
Rein denklogisch ... ich weiß, ist bei der BA nicht vorgesehen ... braucht die Erstattung von VV-Bewerbungskosten nicht separat in der EGV geregelt sein ~> die sind nämlich über die schriftlich und postalisch versendeten abgedeckt.
Ergänzung dazu: ... wer soll diese Beratung machen? Etwa ein normaler SB oder gibt es in der AfA Bewerbungsspezialisten, welche sich in den verschiedensten Berufen auskennen und deshalb qualifiziert sind meine Bewerbung branchenspezifisch zu verbessern?
welcher konkrete Zeitraum ist "bis zur Arbeits-Aufnahme" ... ???
Guter Einwand ... auch wenn die Arbeitsaufnahme ein definierbarer Zeitpunkt in der Zukunft ist ~> im schlimmsten Fall müssen die 1.000EUR eben bis zur Rente reichen ... wenn vorher kein Arbeitsvertrag unterschrieben wurde.
Zudem bist du überhaupt nicht verpflichtet einen funktionstüchtigen PC mit allen für diesen Mail-Versand nötigen Zusatzteilen zu besitzen, bisher gilt das NICHT als rechtssicher,
Da es im ALG2(!) keinen Posten im Regelsatz dafür gibt kann es im ALG1 ... auch wenn hier eine Eigenleistungsfähigkeit wahrscheinlicher, aber nicht immer vorhanden, ist ... nicht vorausgesetzt werden.
das ist "Bla-Bla" aber keine Rechtsfolgenbelehrung,
, doch, dass ist eine ALG1-RFB.
Sei froh, dass da kein Bezug, inkl. der Nennung von Strafen, zu den Aktivitäten des eLBs steht!
man wiederholt deine allgemeinen Pflichten die sowieso schon im Gesetz erfasst sind
... hat in einer RFB nochmals zu stehen ~> ansonsten könntest du abstreiten über die individuellen und konkreten Rechtsfolgen informiert worden zu sein.
Es wäre zwar schön, wenn die EGVen grundsätzlich keine RFBen hätten, dann könntest du die EGV-Vorgaben so lange ignorieren, bis du im ersten Sperrzeit-/Sanktionsbescheid darüber informiert wurdest.
Würde ich eher als Manipulation(sversuch) sehen.
~> Warum muss bei einem unkomplizierten Verhältnis ständig auf Unstimmigkeiten hingewiesen werden?
Hi vielen Dank für Eure Meinungen und hilfreichen Tipps!
Gut, das eine Jahr ALG 1 ist ja nun auch schon zur Hälfte rum. Das hat er dann schon mit eingerechnet
Dafür gibt es die Profis bei den Maßnahmenträgern.... beim letzten wollten sie von mir, dass ich jeden Tag so erscheine, als hätte ich ein Vorstellungsgespräch; nur für den Fall, ich würde noch am gleichen Tag zu einem eingeladen werden und mein Jobcoach meinte, ich soll doch einfach mal bei einem potentiellen Arbeitgeber aufkreuzen und ihm kostenlose Probearbeit anbieten. Er würde das auch immer so machen. Ich will mich hier nicht komplett outen, aber sowas geht gar nicht!
Ich habe einen PC + Drucker etc. und das weiß mein SB auch. Nun zu behaupten, ich hätte das alles nicht bzw. es kann nicht von mir verlangt werden, halte ich für gefährlich. Das wäre ja ne Steilvorlage für ne Maßnahme, bei der ich dann meine Bewerbungen vor Ort schreiben muss... alles schon gehabt.
Naja, unbeschwert ist das Verhältnis nicht wirklich. Gibt halt die üblichen Interessenskonflikte. Mein SB tut nur scheinheilig so und betont gerne das angeblich unkomplizierte Verhältnis, um mir im gleichen Zug damit zu drohen, dass es damit vorbei ist, wenn ich nicht tue was er sagt. Ich werte das so, dass er mir damit droht, sein pflichtgemäßes Ermessen zu missbrauchen. Und als ich nicht sofort vor Ort die EGV unterschreiben wollte, hat er damit schon mal angefangen.
Mein Plan wäre nun, kurz vor dem Termin Widerspruch gegen diese Art Missbrauch einzulegen. Wenn dieser dann abgelehnt wird, muss ich dann sofort am nächsten Tag die Meldung nachholen, oder wie verhält es sich dann?
Guten Morgen annchristin92,
ich verstehe dein Problem nicht wirklich. Du sitzt mit dem SB in einer Besprechung und hast Ziele, die Du erreichen willst und er hat Ziele, die er erreichen muss. Ergo kommt es zu dem Dialog zwischen Euch zu der zum Ausdruck der EGV führt.
Nun kannst Du den Vorgang lesen, allein prüfen oder mit Fachleuten und unterschreibst den Vorgang, wenn er so ist, wie mit dem SB ausgehandelt wurde.
Nun frage ich mich, womit dich dieser Mann erpresst hat? Du hast die Möglichkeit nach Prüfung den Vorgang zu unterschreiben und das ist es oder Du nimmst den erneuten Termin wahr.
Das ist leider nicht das einzige.
Du sitzt mit dem SB in einer Besprechung und hast Ziele, die Du erreichen willst und er hat Ziele, die er erreichen muss. Ergo kommt es zu dem Dialog zwischen Euch zu der zum Ausdruck der EGV führt.
Wie viele EGV'en kennst du, die genau die Ziele des ELO beinhalten?
Du hast die Möglichkeit nach Prüfung den Vorgang zu unterschreiben und das ist es oder Du nimmst den erneuten Termin wahr.
"Unterschreiben einer EGV" ist kein zulässiger Meldegrund. Eine sofortige erneute Einladung zur Besprechung der beruflichen Situation kann nicht soviel bringen, wenn ein oder zwei Wochen zwischen den Meldeterminen liegen. So viel kann sich da gar nicht verändern, dass eine erneute Einladung notwendig (und gerechtfertigt) ist.
Moin, Moin TazD,
ich muss mich nicht um die EGV's von Mitmenschen kümmern sondern ausschließlich um meine Ansprüche, die ich in Einklang mit dem System bringen muss. Daher hatte ich immer klare Vorstellungen, wie und was ich wollte.
Mir war es wichtig meine Ziele durchzubringen, die nichts mit der Suche nach Arbeit zu tun hatten. Ich wollte, wenn ich schon in dieser Situation des ALG Empfängers bin optimalen Nutzen für mich haben. Das waren in meinem Fall Weiterbildungen im Bereich EDV als eine Jahresmaßnahme.
An Leistungen einzustecken, was möglich ist und einen für mich optimalen Nutzen zu ziehen und mir dabei nichts "einzufangen".
Das hat wunderbar funktioniert und ich hatte nie Probleme mit der Adminstration im Gegenteil. Die mir zugeteilten Sachbearbeiter waren kompetent, sehr gut ausgebildet und suchten alle das Weite, wenn sich die Gelegenheit bot zur Agentur für Arbeit zu wechseln. In dem Klientel Langzeitarbeitslose zu schaffen ist schon eine Herausforderung.
ich muss mich nicht um die EGV's von Mitmenschen kümmern sondern ausschließlich um meine Ansprüche, ....
Dann tu das. In einem Hilfeforum bist du damit aber fehl am Platz.
Daher ist jetzt auch Schluss mit der Selbstdarstellung und Selbstbeweihräucherung in diesem Thema und das Feld wird wieder denen überlassen, die sich auch um ihre Mitmenschen und Mitstreiter kümmern wollen.