Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BauR%202007,%20700
Timestamp: 2019-09-23 20:42:00
Document Index: 175325917

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 145', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 633', '§ 478', '§ 13', 'BGH', 'BGH', '§ 1', '§ 2', '§ 634', 'BGH', '§ 633', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: BauR 2007, 700 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 25.01.2007
https://dejure.org/2007,276
BGH, 11.01.2007 - VII ZR 165/05 (https://dejure.org/2007,276)
BGH, Entscheidung vom 11.01.2007 - VII ZR 165/05 (https://dejure.org/2007,276)
BGH, Entscheidung vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05 (https://dejure.org/2007,276)
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Deklaratorisches Schuldanerkenntnis durch die Zahlung des Werklohns auf eine geprüfte Rechnung ; Voraussetzungen für das Vorliegen eines deklaratorischen Schuldanerkenntnisses
Zahlung des Werklohns kein Anerkenntnis mit rechtlicher Bindungswirkung; Zahlung auf geprüfte Rechnung
Kein deklaratorisches Schuldanerkenntnis durch Zahlung des Werklohns auf eine geprüfte Rechnun
Zahlung = Anerkenntnis?
Rückforderungen wegen falscher Betriebskostenabrechnungen
Vorraussetzungen zur Annahme eines deklaratorischen Schuldanerkenntnisses
Zahlung auf eine geprüfte Schlussrechnung ist kein Anerkenntnis
Prüfung und Zahlung einer Rechnung bedeuten keine bestätigende Schuldanerkennung
Rückforderungsanspruch trotz Zahlung auf fehlerhaft geprüfte Schlussrechnung
Zahlung einer geprüften Rechnung ist noch kein Anerkenntnis! (IBR 2007, 120)
LG Wuppertal, 14.05.2004 - 1 O 178/03
OLG Düsseldorf, 10.06.2005 - 21 U 116/04
NJW-RR 2007, 530
MDR 2007, 712
NZBau 2007, 242
DB 2007, 913
BauR 2007, 700
a) Die vorbehaltlose Bezahlung einer Rechnung rechtfertigt für sich genommen weder die Annahme eines deklaratorischen noch eines "tatsächlichen" Anerkenntnisses der beglichenen Forderung (im Anschluss an BGH, Urteil vom 11. Januar 2007 VII ZR 165/05, NJW-RR 2007, 530).
Es hat vielmehr nur den Umstand der Rechnungsstellung und die anschließende Bezahlung aus sich heraus ausgelegt und dem eine Bedeutung beigemessen, wie sie typischerweise einem bestätigenden (deklaratorischen) Schuldanerkenntnis zukommt, in dessen Zusammenhang die Bewertung der vorbehaltlosen Zahlung einer Rechnung als Anerkenntnis üblicherweise (allein) erörtert wird (vgl. BGH, Urteil vom 11. Juli 1995 - X ZR 42/93, WM 1995, 1886, unter II 1; Urteil vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05, NJW-RR 2007, 530, Tz. 8).
Eine solche Interessenlage kann namentlich darin liegen, ein zwischen den Parteien bestehendes Schuldverhältnis einem Streit oder zumindest einer (subjektiven) Ungewissheit über den Bestand des Rechtsverhältnisses oder seine Rechtsfolgen insgesamt oder in einzelnen Beziehungen zu entziehen (BGHZ 66, 250, 255; BGH, Urteil vom 1. Dezember 1994 - VII ZR 215/93, WM 1995, 402, unter II 2 g;… Urteil vom 11. Juli 1995, aaO; Urteil vom 11. Januar 2007, aaO).
Für sich genommen rechtfertigt die Bezahlung der Rechnung nicht die Annahme eines Anerkenntnisses (BGH, Urteil vom 11. Januar 2007, aaO, Tz. 9).
Ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis stellte das Schreiben der Beklagten vom 4. Januar 2011 nur dann dar, wenn seine Auslegung ergäbe, dass die Parteien das Versorgungsverhältnis ganz oder teilweise dem Streit oder der Ungewissheit entziehen und es endgültig festlegen wollten (vgl. BGH 28. Mai 2014 - XII ZR 6/13 - Rn. 26; 12. März 2009 - IX ZB 157/08 - Rn. 2; 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05 - Rn. 8 mwN; vgl. BAG 27. Februar 2014 - 6 AZR 931/12 - Rn. 40; 13. März 2002 - 5 AZR 43/01 - zu II 2 a der Gründe) .
bb) Diese rechtliche Bewertung steht, wie auch das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat, im Einklang mit der außerhalb des Mietrechts ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum deklaratorischen Schuldanerkenntnis (BGH, Urteile vom 24. März 1976 - IV ZR 222/74, BGHZ 66, 250, 255; vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05, NJW-RR 2007, 530 Rn. 9; Beschluss vom 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07, NJW 2008, 3425, 3426;… Senatsurteil vom 11. November 2008 - VIII ZR 265/07, NJW 2009, 580 Rn. 11 f.).
BGH, 10.07.2013 - XII ZR 62/12
Gewerberaummiete: Korrektur der Betriebskostenabrechnung nach Erstattung eines …
Das deklaratorische Schuldanerkenntnis setzt als vertragliches kausales Schuldanerkenntnis (vgl. hierzu BGH Urteil vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05 - NJW-RR 2007, 530 Rn. 8) das Vorliegen zweier übereinstimmender Willenserklärungen voraus (§§ 145 ff. BGB).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs setzt die Wertung einer rechtsgeschäftlichen oder rechtsgeschäftsähnlichen Erklärung als Angebot zum Abschluss eines deklaratorischen Schuldanerkenntnisses regelmäßig voraus, dass die Vertragsparteien das Schuldverhältnis ganz oder teilweise dem Streit oder der Ungewissheit der Parteien entziehen und sich dahingehend einigen wollen (st. Rspr. vgl. BGH Urteile vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05 - NJW-RR 2007, 530 Rn. 8 …und vom 11. November 2008 - VIII ZR 265/07 - NJW 2009, 580 Rn. 11 jeweils mit umfangreichen Nachweisen).
Diese Bewertung steht auch im Einklang mit der außerhalb des Mietrechts ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum deklaratorischen Schuldanerkenntnis, wonach aufgrund der vorbehaltlosen Zahlung einer Rechnung für sich genommen nicht auf die Vereinbarung eines deklaratorischen Schuldanerkenntnisses geschlossen werden kann (…vgl. BGH Urteile vom 11. November 2008 - VIII ZR 265/07 - NJW 2009, 580 Rn. 12 und vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05 - NJW-RR 2007, 530 Rn. 9).
BGH, 03.06.2008 - XI ZR 239/07
Darlehensablösung kein kausales Anerkenntnis
Der Schuldbestätigungsvertrag weist damit dem Vergleich ähnliche Züge auf (BGHZ 66, 250, 255; BGH, Urteile vom 27. Januar 1988 - IVb ZR 82/86, WM 1988, 794, 795 f.; vom 11. Juli 1995 - X ZR 42/93, WM 1995, 1886, 1887 und vom 11. Januar 2007 - IVV ME 165/06 [richtig: VII ZR 165/05 - d. Red.] , WM 2007, 796, Tz. 8 m.w.Nachw.).
Zwar kann die Erbringung einer Teilzahlung auf eine Forderung im Einzelfall als bestätigendes Schuldanerkenntnis der beglichenen Forderung zu werten sein (vgl. BGH, Urteil vom 11. Juli 1995 - X ZR 42/93, WM 1995, 1886 ff.; BGH, Urteil vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05, NJW-RR 2007, 530).
Eine solche Interessenlage kann namentlich darin liegen, ein zwischen den Parteien bestehendes Schuldverhältnis einem Streit oder zumindest einer (subjektiven) Ungewissheit über den Bestand des Rechtsverhältnisses oder seine Rechtsfolgen insgesamt oder in einzelnen Beziehungen zu entziehen (BGHZ 66, 250; BGH, Urteil vom 11. Januar 2007 aaO; BGH, Urteil vom 11. November 2008 - VIII ZR 265/07, DAR 2009, 90).
OLG Hamm, 29.05.2009 - 19 U 52/08
Energielieferungsvertrag; Gaslieferungsvertrag; Preisanpassung; Preiserhöhung; …
Hierfür gilt nach Aussicht des Senats - wie für andere Vertragsverhältnisse - der Grundsatz, dass Schweigen sowie die widerspruchslose Hinnahme und sogar Begleichung von Rechnungen kein darüber hinausgehender Erklärungswille zu entnehmen ist (BGH NJW-RR 2007, 530).
Dies setzt voraus, dass die Beteiligten einen nachvollziehbaren Anlass für ein Schuldanerkenntnis haben, insbesondere Streit oder zumindest Ungewissheit über das Bestehen der Schuld oder über einzelne Einwendungen herrscht (vgl. BGH, Urteile vom 27. Januar 1988 - IVb ZR 82/86, WM 1988, 794, 795 f. und vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05, WM 2007, 796 Tz. 8; Senat, Beschluss vom 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07, WM 2008, 1301) und damit der Wille erkennbar wird, diese Unsicherheit durch vertragliche Vereinbarung zu beseitigen.
Die Bezahlung einer Schuld, auch wenn diese nach gründlicher Prüfung erfolgt, begründet für sich genommen kein deklaratorisches Schuldanerkenntnis der getilgten Verbindlichkeit (vgl. BGH, Urteile vom 8. März 1979 - VII ZR 35/78, WM 1979, 694, 695 und vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05, WM 2007, 796 Tz. 9; Senat, Beschluss vom 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07, WM 2008, 1301).
Für die Annahme eines bestätigenden (deklaratorischen) Schuldanerkenntnisses, in dessen Zusammenhang die Bewertung einer vorbehaltlosen Zahlung einer Rechnung als Anerkenntnis üblicherweise erörtert wird (vgl. hierzu auch BGH WM 1995, 1886; NJW-RR 2007, 530; NJW 2009, 580 f.), bestehen schon deshalb keine Anhaltspunkte.
OLG Dresden, 17.11.2011 - 10 U 469/11
Abzugsfähigkeit sogenannter Sowieso-Kosten bei der Mängelbeseitigung
OLG Koblenz, 13.12.2012 - 6 U 618/12
Recht des Vermieters auf Nachforderung von Betriebskosten aufgrund eines …
OLG Frankfurt, 20.08.2008 - 19 U 34/08
Maklerlohn: Provisionsanspruch bei Wegfall des wirtschaftlichen Zwecks des …
OLG Frankfurt, 01.07.2009 - 1 U 20/08
VOB-Bauvertrag: Vergütung von Nachtragsleistungen und Stundenlohnarbeiten
LG Bielefeld, 23.09.2009 - 22 S 46/09
Kein Schuldanerkenntnis durch Ausgleich der Betriebskostenabrechnung
LAG Rheinland-Pfalz, 22.03.2018 - 2 Sa 345/17
Beihilfeanspruch; Darlegungslast; Schuldanerkenntnis
LAG Rheinland-Pfalz, 21.07.2014 - 2 Sa 117/14
Zahlungsklage - Schuldanerkenntnis - Verrechnung von Lohnvorschuss auf spätere …
AG Kehl, 29.07.2011 - 4 C 69/11
Mietwagenkosten nach Verkehrsunfall: Abtretung des Schadensersatzanspruchs an das …
OLG Jena, 28.06.2011 - 4 U 1038/10
Zur Rückforderung einer Anzahlung bei fehlgeschlagenem Kauf (einer …
AG Gifhorn, 16.09.2008 - 2 C 175/08
Wohnraummietrecht: Rückforderung aus korrigierter Nebenkosten-Abrechnung
LG Bonn, 29.04.2010 - 7 O 20/10
LG Neubrandenburg, 16.02.2009 - 3 O 21/08
Immobilienmaklervertrag: Formularmäßiges Verbot eines Eigengeschäfts bei …
LG Cottbus, 15.03.2017 - 4 O 327/15
Schadensersatzanspruch gegenüber einem Braunkohletagebau-Unternehmen wegen …
AG Essen-Steele, 15.02.2017 - 8 C 507/14
AG Zossen, 23.01.2009 - 4 C 24/08
https://dejure.org/2007,778
BGH, 25.01.2007 - VII ZR 41/06 (https://dejure.org/2007,778)
BGH, Entscheidung vom 25.01.2007 - VII ZR 41/06 (https://dejure.org/2007,778)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06 (https://dejure.org/2007,778)
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BGB § 633; BGB § 478 Abs. 1 a. F; VOB/B § 13 Nr. 1, Nr. 5 Abs. 1
Möglichkeit einer Aufrechnung bei Verjährung eines Anspruchs; Folgen eines mehrfachen Anzeigens des Mangels in unverjährter Zeit; Notwendigkeit der Einhaltung der Schriftform beim Anzeigen des Mangels; Zulassung einer Revision wegen Verletzung des Anspruchs auf ...
Blockade einer automatischen Rolladenanlage durch Vereisung; Werkmangel; Aufklärungspflicht; Mängeleinrede; Gewährleistungsanspruch; Verjährung; Aufrechnung; Nacherfüllungsanspruch; Sowieso-Kosten
Zur Frage, ob eine mündliche Anzeige zur Erhaltung der Mängeleinrede trotz Verjährung des Gewährleistungsanspruchs auch bei Geltung der VOB/B ausreicht
Anforderungen an die Ausführung einer Rollladenanlage bei Frost; Erhaltung der Mängeleinrede durch mündliche Anzeige
Mündliche Anzeige des Mangels ausreichend?
Defekte Außenrollladenanlage aufgrund von Eisbildung
Rollladenanlage versagt bei Frost den Dienst - Was ein Baumangel ist, hängt auch davon ab, was vereinbart wurde
Mündliche Anzeige zur Erhaltung der Mängeleinrede ausreichend
VOB-Vertrag: Reicht mündliche Mängelanzeige für Mängeleinrede bei Verjährung? (IBR 2007, 188)
Automatische Rollladenanlage blockiert bei Eis: Mangel? (IBR 2007, 189)
LG Koblenz, 18.01.2005 - 9 O 581/99
OLG Koblenz, 18.01.2006 - 1 U 247/05
NJW-RR 2007, 597
NZBau 2007, 243
WM 2007, 1294
BauR 2008, 287
ZfBR 2007, 340
OLG Frankfurt, 30.04.2012 - 4 U 269/11
Zur Verjährung von Gewährleistungsansprüchen nach VOB/B und zur Frage, wann die …
Dem steht die vom Kläger in Bezug genommene Entscheidung des BGH vom 25.01.2007 (VII ZR 41/06) keineswegs entgegen.
Es ist dem Auftragnehmer nicht gestattet, sich durch Geltendmachung von Sowiesokosten der werkvertraglichen Erfolgshaftung zu entziehen (vgl. BGH, Beschluss vom 25.01.2007, VII ZR 41/06, BauR 2007, 700;… Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 51 mwN;… vgl. auch zur Abgrenzung des vertraglich geschuldeten Erfolgs einer funktionstauglichen Werkleistung vom vertraglich vereinbarten Leistungssoll im Hinblick auf die Vergütung bzw. Sowiesokosten: Kniffka/Koeble, a.a.O., 5. Teil, Rn 63 ff. mwN; Kuffer/Wirth-Drossart, Bau- und Architektenrecht, 3. Auflage 2011, 2. Kap., Teil B, Rn 24 mwN).
Dann hätte die Klägerin als Auftraggeberin durch eine Änderungsanordnung (vgl. § 1 Nr. 3/4 VOB/B) reagieren müssen und - im Rahmen des Detail-Pauschalvertrages (s.o.) - diese Mehrkosten zu tragen gehabt (vgl. § 2 Nr. 5/6/7 VOB/B;… vgl. Kniffka/Koeble, a.a.O., 6. Teil, Rn 51 mwN;… Kniffka u.a., a.a.O., § 634, Rn 72 mwN; BGH, Beschluss vom 25.01.2007, VII ZR 41/06, BauR 2007, 700).
Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung zur Rechtslage vor dem zum 01.01.2002 in Kraft getretenen Schuldrechtmodernisierungsgesetz eine Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit und damit einen Fehler im Sinne des § 633 Abs. 1 BGB a.F. angenommen, wenn der mit dem Vertrag verfolgte Zweck der Herstellung eines Werkes nicht erreicht wird und das Werk seine vereinbarte oder nach dem Vertrag vorausgesetzte Funktion nicht erfüllt (vgl. BGH, Urteil vom 17. Mai 1984 - VII ZR 169/82 , BGHZ 91, 206, 212; Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96 , BGHZ 139, 244, 247; Urteil vom 11. November 1999 - VII ZR 403/98 , BauR 2000, 411, 412 = NZBau 2000, 74 = ZfBR 2000, 121 ; Urteil vom 15. Oktober 2002 - X ZR 69/01 , BauR 2003, 236, 238 = NZBau 2003, 33 = ZfBR 2003, 34 ; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06 , BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340 ).
Denn der Abzug von Sowieso-Kosten kommt in Betracht, wenn die nach dem Vertrag vereinbarte Funktionstauglichkeit durch die im Vertrag bestimmte Ausführungsart nicht erreicht wird und der Auftraggeber den begehrten Vorschuss nach den Kosten der Herstellung eines funktionstauglichen Werkes berechnet (BGH, Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 350/96, BGHZ 139, 244, 247; Beschluss vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, Rdn. 17, BauR 2007, 700 = NZBau 2007, 243 = ZfBR 2007, 340).
OLG Brandenburg, 13.02.2014 - 12 U 133/13
Werkvertrag: Auslegung eines Vertrages über eine Kellerabdichtung
Die vom Sachverständigen L... für erforderlich gehaltene Bauwerksdiagnostik, für die er einen Betrag von 6.000 EUR netto veranschlagt hat, sind Sowieso-Kosten, die der Kläger auch im Rahmen der Gewährleistung zu tragen hat (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 25.01.2007, Az.: VII ZR 41/06, Rn. 16 - m. w. Nachw.; zitiert nach juris).
Im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen schuldet der Auftragnehmer ein funktionstaugliches und zweckentsprechendes Werk (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2007 - VII ZR 41/06, juris, Rn. 12).
LG Hanau, 01.12.2011 - 7 O 316/11
E-Mail erfüllt ohne Signatur nicht die Anforderung an eine schriftliche …
Soweit sich der Kläger darauf bezieht, dass auch eine mündliche Anzeige zur Erhaltung der Mängeleinrede auch unter der Geltung der VOB/B. ausreicht (Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 25.01.2007, Aktenzeichen VII ZR 41/06, NJW-RR 2007, 597), ist dies zwar grundsätzlich zutreffend.
OLG Düsseldorf, 26.03.2013 - 23 U 87/12
Leistungsumfang wird durch konkrete Angaben im LV bestimmt!
KG, 13.05.2014 - 7 U 116/13
Schadensersatz wegen Baumängeln: Unterschreitung einer Bodenplattendicke als …