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Timestamp: 2016-10-25 15:36:30
Document Index: 28514915

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'Art. 5', 'Art. 98', 'Art. 146', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 98', 'Art. 103', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 40', 'BGE', 'Art. 114', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 47', 'Art. 47', 'Art. 47', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 105', 'Art. 54', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 21', 'Art. 156', 'Art. 153']

2A.585/2003 (15.11.2004)
2A.585/2003 /kil
A. und B.________,
Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher
Roland Jeitziner,
Steuerverwaltung des Kantons Bern, M�nstergasse 3, 3011 Bern,
Direkte Bundessteuer (Liquidationsgewinn),
28. Oktober 2003.
A.________ (geb. 1942) war bis zum 26. Februar 1996 mit seiner Einzelfirma "X.________" im Handelsregister eingetragen. Das Gesch�ftslokal befand sich an der C.________strasse in D.________, im Gesch�ftshaus E.________, welches als Aktivum in der Buchhaltung der Einzelfirma gef�hrt und von A.________ gegen�ber den Steuerbeh�rden als Gesch�ftsverm�gen deklariert wurde. Im Gesch�ftsverm�gen der Einzelfirma befand sich auch die Beteiligung an einer �berbauung in F.________ (Buchwert per 31. Dezember 1996 Fr. 607'128.25, mit Passiven [R�ckstellungen] in gleicher H�he). �ber die mit dem Bau beauftragte Unternehmung war 1992 der Konkurs ausgesprochen worden.
B.________ (geb. 1952), die Ehefrau von A.________, hatte ihrerseits (mit Handelsregistereintrag vom 11. November 1993) die Firma "X.________ AG" (Gesellschaftszweck: Handel und Verarbeitung von Textilien und Bodenbel�gen aller Art) gegr�ndet. Diese Aktiengesellschaft ist ebenfalls an der C.________strasse in D.________ domiziliert.
Am 1. Januar 1995 �bernahm A.________ eine Vollzeitstelle als Gesch�ftsf�hrer der Aktiengesellschaft seiner Frau. Mit Vertrag vom 16. Februar 1995 verkaufte er den Kassabestand, die Postcheck- und WIR-Guthaben, die Debitorenguthaben und den Bestand der angefangenen Arbeiten sowie das "Inventar Bodenlegergesch�ft" (bestehend aus Lager- und B�roeinrichtung, drei Motorfahrzeugen und s�mtlichen Maschinen und Werkzeugen) seiner Einzelfirma an die X.________ AG. Als Kaufpreis vereinbarten die Parteien einen Betrag von Fr. 386'000.--. Der Kaufpreis wurde durch die Erwerberin mit der �bernahme der Bankschulden und des Kreditorenbestandes getilgt.
Mit Stichtag 1. Januar 1995 nahm die Steuerverwaltung des Kantons Bern bei den Eheleuten A. und B.________ wegen Berufswechsels und gleichzeitiger Aufnahme einer unselbst�ndigen Erwerbst�tigkeit eine Zwischenveranlagung vor. Diese blieb unangefochten. Am 21. Mai 2002 ergingen die definitiven Veranlagungsverf�gungen betreffend die Staats- und Gemeindesteuern und die direkte Bundessteuer f�r das Jahr 1995. Auch diese Verf�gungen erwuchsen in Rechtskraft.
Am 21. Mai 2002 teilte die Veranlagungsbeh�rde f�r die direkte Bundessteuer (Kreis Emmental-Oberaargau) den Eheleuten A. und B.________ mit, gem�ss ihren Feststellungen sei im Jahre 1994 ein steuerpflichtiger Kapitalgewinn von Fr. 189'100.-- erzielt worden, auf welchem eine volle Jahressteuer (Fr. 14'698.--) zu entrichten sei. Berechnet wurde der steuerpflichtige Kapitalgewinn aufgrund des Verkehrswerts der Liegenschaft C.________strasse in D.________ von Fr. 1'700'000.--, dem Nettobuchwert von Fr. 1'510'815.--, vorgenommenen Abschreibungen von Fr. 258'800.-- und einem Rohverlust von Fr. 69'615.--. Die Steuerbeh�rde st�tzte sich bei ihren Feststellungen auf einen internen Expertenbericht vom 27. M�rz 2001. Dieser kam zum Ergebnis, dass das zum Gesch�ftsverm�gen geh�rende Gesch�ftshaus in D.________ auf den 1. Januar 1995 zum Verkehrswert ins Privatverm�gen der Eheleute A. und B.________ zu �berf�hren sei. Aus der �berf�hrung resultiere ein steuerbarer Liquidations-bzw. Kapitalgewinn 1994 von Fr. 189'194.--. Ebenso ins Privatverm�gen der Eheleute zu �berf�hren sei die �berbauung in F.________, wobei davon ausgegangen werde, dass die vorgenommenen R�ckstellungen wegen massiven Verlusten vollumf�nglich ben�tigt w�rden.
Mit Verf�gung vom 22. Januar 2003 wies die Veranlagungsbeh�rde eine von den Eheleuten A. und B.________ erhobene Einsprache ab. In der vorangegangenen Korrespondenz (vgl. insbesondere Schreiben vom 15. Februar 2002 und vom 17. Oktober 2002) hatte die Steuerverwaltung im Wesentlichen ausgef�hrt, A.________ sei seit dem 1. Januar 1995 nicht mehr selbst�ndig erwerbst�tig, weshalb am Berufswechsel auf dieses Datum und der damit verbundenen �berf�hrung des Grundeigentums ins Privatverm�gen festgehalten werde.
Gegen die Verf�gung vom 22. Januar 2003 erhoben die Eheleute A. und B.________ Beschwerde bei der Steuerrekurskommission des Kantons Bern. Sie machten im Wesentlichen geltend, A.________ habe seine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit nicht aufgegeben, weshalb sich die von der Steuerverwaltung vorgenommene �berf�hrung von Gesch�ftsverm�gen ins Privatverm�gen als unzul�ssig erweise. Jedenfalls d�rfe ein solcher Verwertungstatbestand nicht im Jahre 1994 erfasst werden, wobei die Rechtskraft der Veranlagungsverf�gung 1995 einer nachtr�glichen Veranlagung entgegenstehe.
Am 28. Oktober 2003 hiess die Steuerrekurskommission die Beschwerde gut und hob den Einspracheentscheid "pro 1994" auf. Gleichzeitig unterwarf sie die Eheleute A. und B.________ "auf einen der direkten Bundessteuer unterliegenden Kapitalgewinn pro 1995 von Fr. 189'100.-- ". Gleich verfuhr sie - im selben Verfahren - mit einem Einspracheentscheid betreffend die Staatssteuer, den die Eheleute A. und B.________ ebenfalls angefochten hatten. Auch diesbez�glich hob die Rekurskommission den Einspracheentscheid "pro 1994" auf und veranlagte die Steuerpflichtigen "auf einen der Staatssteuer unterliegenden Liquidationsgewinn pro 1995 von Fr. 189'100.--". Als Rechtsmittel gegen ihren Entscheid betreffend die Staatssteuer nannte die Rekurskommission die Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, als Rechtsmittel gegen den Entscheid betreffend die direkte Bundessteuer bezeichnete sie die Beschwerde an das Bundesgericht.
Mit Eingabe vom 8. Dezember 2003 f�hren A. und B.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht mit den Antr�gen, den Einspracheentscheid der Steuerverwaltung des Kantons Bern vom 22. Januar 2003 und den Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 28. Oktober 2003 aufzuheben und festzustellen, "dass aufgrund des mit der Revision des Gesetzes �ber die direkten Bundessteuern Bern verbundenen Systemwechsels von der Wertzerlegungsmethode zur Pr�ponderanzmethode per 1.1.1995 und der Tatsache, dass die Liegenschaft C.________strasse, D.________, mindestens seit dem 1. Januar 1993 �berwiegend privat genutzt wurde, diese am 1. Januar 1995 steuerfrei dem Privatverm�gen zugeordnet wurde".
Eventualiter verlangen die Eheleute A. und B.________, den Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 28. Oktober 2003 aufzuheben und festzustellen, "dass aufgrund des mit der Revision des Gesetzes �ber die direkten Bundessteuern Bern verbundenen Systemwechsels von der Wertzerlegungsmethode zur Pr�ponderanzmethode per 1.1.1995 und der Tatsache, dass die Liegenschaft C.________strasse, D.________, mindestens seit dem 1. Januar 1993 �berwiegend privat genutzt wurde, diese am 1. Januar 1995 steuerfrei dem Privatverm�gen zugeordnet wurde. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern sei anzuweisen, die Zwischenveranlagung infolge Berufswechsels per 1. Januar 1995 aufzuheben und f�r den Bund per 17. Februar 1995 vorzunehmen".
Die Steuerverwaltung des Kantons Bern beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Die Steuerrekurskommission des Kantons Bern schliesst - mit versp�tet eingereichter Eingabe - auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden k�nne. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung beantragt, die Beschwerde abzuweisen.
1.1 Gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide betreffend die direkte Bundessteuer ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig (Art. 97 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 �ber das Verwaltungsverfahren [VwVG; SR 172.021] sowie Art. 98 lit. g OG und Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [Bundessteuergesetz, DBG; SR 642.11]).
Verfahrensgegenstand bildet vorliegend eine Veranlagung f�r das Jahr 1994, welche von der kantonalen Rechtsmittelbeh�rde - sowohl betreffend die Staatssteuer als auch betreffend die direkte Bundessteuer - auf das Jahr 1995 verschoben worden ist. So oder anders ist die Veranlagung ergangen vor Ablauf der den Kantonen in Art. 72 Abs. 1 des am 1. Januar 1993 in Kraft getretenen Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14) zur Anpassung ihrer Gesetze einger�umten Frist von acht Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes. Die Verpflichtung der Kantone, f�r Beschwerden betreffend die direkte Bundessteuer und die harmonisierten kantonalen Steuern einen einheitlichen Instanzenzug zu schaffen, findet hier somit noch keine Anwendung (vgl. BGE 130 II 65 ff. sowie Urteile 2A.421/2003 vom 15. M�rz 2004, E. 1, 2A.45/2003 vom 29. Juli 2004, E. 1.1, und 2A.192/2004 vom 4. Oktober 2004, E. 1.1). Der Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Bern stellt deshalb - soweit er die direkte Bundessteuer betrifft - einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 98 lit. g OG dar, welcher der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegt, und die Beschwerdef�hrer sind als betroffene Steuerpflichtige zur Ergreifung dieses Rechtsmittels legitimiert (Art. 103 lit. a OG).
1.2 Als Folge des im Beschwerdeverfahren geltenden Devolutiveffekts hat der Entscheid der Steuerrekurskommission den bei ihr angefochtenen Einspracheentscheid der Steuerverwaltung und die diesem zu Grunde liegende Veranlagungsverf�gung ersetzt. Der Antrag der Beschwerdef�hrer, auch den Einspracheentscheid der kantonalen Steuerverwaltung vom 22. Januar 2003 aufzuheben, erweist sich daher als unzul�ssig und es ist darauf nicht einzutreten (BGE 129 II 438 E. 1 S. 441; 125 II 29 E. 1c S. 33 mit Hinweisen).
1.3 Die Beschwerdef�hrer verlangen vom Bundesgericht die Feststellung, dass die Liegenschaft C.________strasse in D.________ am 1. Januar 1995 steuerfrei dem Privatverm�gen zugeordnet worden sei.
Wer ein schutzw�rdiges rechtliches oder tats�chliches Interesse nachweist, kann den Erlass einer Feststellungsverf�gung �ber den Bestand, den Nichtbestand oder den Umfang �ffentlichrechtlicher Rechte oder Pflichten verlangen (Art. 25 VwVG). Ein solcher Anspruch besteht auch im bundesgerichtlichen Verfahren (Art. 25 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG). Die Feststellungsverf�gung ist aber nur dann zul�ssig, wenn das schutzw�rdige Interesse nicht - wie hier - ebensogut mit einer rechtsgestaltenden Verf�gung gewahrt werden kann (vgl. BGE 126 II 300 E. 2c S. 303 mit Hinweisen). Auf das Feststellungsbegehren kann deshalb nicht eingetreten werden. Es hat vorliegend keine selbst�ndige Bedeutung, sondern dient nur der Begr�ndung des Antrags auf Aufhebung des angefochtenen Urteils.
1.4 Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde pr�ft das Bundesgericht von Amtes wegen und frei, ob Bundesrecht verletzt worden ist. In Abgabestreitigkeiten ist es grunds�tzlich weder an die Parteibegehren noch an deren Begr�ndung gebunden (Art. 114 Abs. 1 zweiter Satz OG). Es kann deshalb die Beschwerde auch aus andern als den im Verfahren vorgebrachten Gr�nden gutheissen oder abweisen (BGE 128 II 145 E. 1.2.2 S. 150 f.). Hat jedoch - wie hier - eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt, ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellung gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Dies schr�nkt die M�glichkeit, neue Tatsachen und Beweismittel vorzubringen, weitgehend ein (vgl. BGE 124 II 409 E. 3a S. 421; 121 II 97 E. 1c S. 99 ff.). Soweit vorliegend neue Tatsachen behauptet und zus�tzliche Beweismittel eingereicht worden sind, k�nnen diese nicht ber�cksichtigt werden.
2.1 Der Einkommenssteuer unterliegen alle wiederkehrenden und einmaligen Eink�nfte (Art. 16 Abs. 1 DBG). Steuerbar sind nach Art. 18 Abs. 1 DBG als Einkommen aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit - wie schon unter dem bis Ende 1994 geltenden Bundesbeschluss vom 9. Dezember 1940 �ber die direkte Bundessteuer (Bundessteuerbeschluss 1940; BdBSt) - alle Eink�nfte aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit. Nach Art. 18 Abs. 2 DBG z�hlen dazu auch alle Kapitalgewinne aus Ver�usserung, Verwertung oder buchm�ssiger Aufwertung von Gesch�ftsverm�gen. Der Ver�usserung gleichgestellt ist die �berf�hrung von Gesch�ftsverm�gen in das Privatverm�gen.
Die bei Beendigung der Steuerpflicht oder bei einer Zwischenveranlagung nicht oder noch nicht f�r eine volle Steuerperiode als Einkommen besteuerten Kapitalgewinne nach Art. 18 Abs. 2 DBG, Kapitalabfindungen f�r wiederkehrende Leistungen, Eink�nfte aus Lotterien oder lotterie�hnlichen Veranstaltungen, Entsch�digungen f�r die Aufgabe oder Nichtaus�bung einer T�tigkeit oder f�r die Nichtaus�bung eines Rechtes unterliegen f�r das Steuerjahr, in dem sie zugeflossen sind, gesamthaft einer vollen Jahressteuer zu dem Satze, der sich f�r diese Eink�nfte allein ergibt (Art. 47 Abs. 1 DBG). Dabei handelt es sich um eine Sonderveranlagung (vgl. den Titel zu Art. 47 und 48 DBG: "4. Kapitel: Sonderveranlagungen"). Diese allein bildet hier den Streitgegenstand (Duss/Sch�r, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2a, Basel 2000, Rz. 2 zu Art. 47 DBG). Soweit die Beschwerdef�hrer Einw�nde gegen die Zwischenveranlagung per 1. Januar 1995 erheben (vgl. S. 9 der Beschwerdeschrift), sind sie damit deshalb nicht zu h�ren.
2.2 Wird eine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit aufgegeben und verlagert sich der T�tigkeitsbereich der steuerpflichtigen Person dauerhaft auf die Verwaltung seiner Liegenschaften und die Vereinnahmung von Miet- und Pachtzinsen, sind die Liegenschaften zusammen mit dem restlichen Gesch�ftsverm�gen ins Privatverm�gen zu �berf�hren. Werden durch eine solche �berf�hrung stille Reserven realisiert, sind sie gem�ss Art. 18 Abs. 2 DBG zu versteuern (vgl. Markus Reich, Die Realisation stiller Reserven im Bilanzsteuerrecht, Z�rich 1983, S. 131 f.).
2.3 Die Steuerrekurskommission hat erwogen, in der Zeit vom 1. Januar 1995 bis zum 31. Dezember 1998 habe der Beschwerdef�hrer aus Nicht-Immobiliengesch�ften Eink�nfte von lediglich Fr. 31'307.65 erzielt, welche allesamt aus nicht n�her spezifizierten Vermittlungsgesch�ften f�r seine Arbeitgeberin stammten. Am 16. Februar 1995 habe er die betriebsnotwendigen Aktiven und Passiven seiner Einzelfirma an die X.________ AG ver�ussert und die Einzelfirma am 26. Februar 1996 im Handelsregister l�schen lassen. Er habe damit seine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit sp�testens an diesem Datum aufgegeben. Weil er aber ab dem 16. Februar 1995 nur noch Eink�nfte aus der Vermietung und Verpachtung seiner bisherigen Gesch�ftsliegenschaften erzielt habe, sei festzuhalten, dass seine T�tigkeit "trotz Eintrag im Handelsregister, ab vorgenanntem Datum nicht mehr als selbst�ndig angesehen werden kann" (S. 5 des angefochtenen Entscheides).
2.4.1 Die Beschwerdef�hrer wenden ein, beim Steuerpflichtigen seien s�mtliche Elemente f�r eine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit nach wie vor gegeben. Er verwende einen Teil seiner Arbeitszeit im Rahmen der Einzelfirma auf die Suche nach Auftr�gen f�r Sportbodenbel�ge. Sodann seien verschiedene Aktiven und Passiven nicht in die X.________ AG �berf�hrt worden. Zwar sei die Einzelfirma nicht mehr im Handelsregister eingetragen, was aber auf die Unterschreitung eines Umsatzes von Fr. 100'000.-- zur�ckzuf�hren sei und mit Blick auf das Weiterbestehen einer selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit keine negativen Folgen haben k�nne. Schliesslich seien die Aktivit�ten des Steuerpflichtigen bis heute anhaltend und planm�ssig, er habe dar�ber l�ckenlos Buch gef�hrt und die Abschl�sse jeweils der Steuerverwaltung zusammen mit der Steuererkl�rung eingereicht.
2.4.2 Diese Einw�nde verm�gen nicht durchzudringen:
Eine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit liegt vor beim planm�ssigen, gegen aussen sichtbaren, kombinierten Einsatz von Arbeit und Kapital auf eigenes Risiko zwecks Gewinnerzielung (BGE 125 II 113 E. 5b mit Hinweisen; Peter Locher, Kommentar zum DBG, I. Teil, Therwil/Basel 2001, Rz. 7 zu Art. 18 DBG).
Vorliegend hat der Beschwerdef�hrer die betriebsnotwendigen Aktiven seiner Einzelfirma am 16. Februar 1995 an die in der gleichen Branche t�tige X.________ AG verkauft. Von diesem Zeitpunkt an kann bei ihm nicht mehr von einer selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit die Rede sein, sondern die geltend gemachten T�tigkeiten bzw. die - geringen - erzielten Ums�tze sind als Teil der Anstellung bei der X.________ AG zu betrachten. Dass der Beschwerdef�hrer nach dem 16. Februar 1995 f�r seine Einzelfirma weiter Buch gef�hrt hat, spielt keine Rolle: Sind die Voraussetzungen der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit nicht (mehr) erf�llt, �ndert daran auch das fortlaufende F�hren einer Buchhaltung nichts.
Inwiefern sich das Weiterbestehen einer selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit aus dem Umstand ergeben soll, dass der Beschwerdef�hrer "die �berbauung in F.________ liquidationsweise abgewickelt " hat (Beschwerde S. 7), ist aufgrund der (nach Massgabe von Art. 105 Abs. 2 OG verbindlichen) Feststellungen des angefochtenen Entscheides nicht ersichtlich.
Die Behauptung der Beschwerdef�hrer, A.________ f�hre weiterhin als Selbst�ndigerwerbender seine Einzelfirma, wird dar�ber hinaus auch durch den Handelsregisterauszug vom 26. Februar 1996 ersch�ttert, wo - offensichtlich auf Antrag des Unternehmers selber - festgestellt wurde, dass die "Firma infolge Gesch�ftsaufgabe erloschen" sei. Das Argument, die Firma sei bloss gel�scht worden, weil der Umsatz unter Fr. 100'000.-- gefallen sei und damit keine Eintragungspflicht (vgl. Art. 54 HRegV) mehr bestanden habe, vermag vor diesem Hintergrund nicht zu �berzeugen.
Nach dem Gesagten durfte die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht annehmen, der Beschwerdef�hrer habe seine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit am 16. Februar 1995 aufgegeben.
2.5 Erstmals vor Bundesgericht machen die Beschwerdef�hrer geltend, die Liegenschaft C.________strasse in D.________ sei "mindestens seit dem 1. Januar 1993 �berwiegend privat genutzt" worden (Beschwerde S. 9). Aufgrund des Systemwechsels von der Wertzerlegungs- zur Pr�ponderanzmethode h�tte die Liegenschaft deshalb auf den 1. Januar 1995 einkommensneutral dem Privatverm�gen zugewiesen werden m�ssen.
Mit diesen neuen Tatsachenbehauptungen sind die Beschwerdef�hrer vorliegend nicht zu h�ren (vgl. E. 1.4). Im �brigen verm�chten diese neuen Behauptungen die Bundesrechtskonformit�t des angefochtenen Entscheides nicht in Frage zu stellen. Wohl trifft zu, dass f�r Verm�genswerte, die sowohl einer gesch�ftlichen wie einer privaten Nutzung unterliegen, nicht mehr auf die bis Ende 1994 auf Grund der Rechtsprechung zum Bundessteuerbeschluss 1940 massgebende Wertzerlegungsmethode (vgl. BGE 125 V 218 E. 5a/b S. 219 f.) abzustellen ist, sondern auf die so genannte Pr�ponderanzmethode, wonach gemischt genutzte Liegenschaften in ihrer Gesamtheit - nach der �berwiegenden Nutzung - entweder dem Gesch�ftsverm�gen oder dem Privatverm�gen zugewiesen werden (vgl. Urteil 2A.52/2003 vom 23. Januar 2004, E. 2.4). In den vorliegend massgeblichen Bemessungsperioden haben die Beschwerdef�hrer die Liegenschaft C.________strasse in D.________ stets als Gesch�ftsverm�gen deklariert (vgl. vorne "A.-"). Auch schon in fr�heren Jahren (vgl. die Buchhaltungen 1991 und 1992) war die Liegenschaft ausschliesslich dem Gesch�ftsverm�gen zugeordnet. An diese Zuordnung sind die Beschwerdef�hrer gebunden, und sie m�ssen sich auf der buchm�ssigen Behandlung des Grundst�cks behaften lassen (vgl. Peter Locher, a.a.O., Rz. 18 zu Art. 18 DBG), zumal auch unter dem fr�her geltenden System der Wertzerlegung grunds�tzlich auf die buchm�ssige Zuweisung abgestellt worden ist (vgl. Heinz Masshardt, Kommentar zu direkten Bundessteuer, 2. Auflage, Z�rich 1985, Ziff. 124 zu Art. 21 Abs. 1 lit. d BdBSt).
Zusammenfassend ergibt sich, dass die vorliegende Sonderveranlagung f�r das Jahr 1995 bundesrechtskonform erscheint. Eine unrichtige Berechnung des steuerbaren Kapitalgewinns bzw. der geschuldeten direkten Bundessteuer machen die Beschwerdef�hrer nicht geltend; eine solche ist auch nicht ersichtlich. Dies f�hrt zur Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit darauf eingetreten werden kann.
Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten den Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 156 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 2'000.-- wird den Beschwerdef�hrern auferlegt, unter solidarischer Haftung.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Steuerverwaltung und der Steuerrekurskommission des Kantons Bern sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.