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Timestamp: 2020-01-26 07:50:00
Document Index: 223820697

Matched Legal Cases: ['§ 257', '§ 257', '§ 61', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 14', '§ 15', '§ 24', '§ 25', '§ 24', '§ 173', '§ 169', '§ 169', '§ 24', '§ 240', '§ 76', '§ 24', '§ 192', '§ 24', '§ 276', '§ 14', '§ 33', '§ 102', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 240', '§ 43', '§ 101', '§ 33', '§ 26', '§ 351', '§ 26', '§ 26', '§ 25', '§ 29', '§ 27', '§ 25', '§ 1418', '§ 140', '§ 197', '§ 25', '§ 214', '§ 28', '§ 26', '§ 26', '§ 27', '§ 26', '§ 45', '§ 27', '§ 23', '§ 18', '§ 96', '§ 18', '§ 145', '§ 18']

Rz. 74 Neben §§ 257, 258 bestehen noch eine Reihe weiterer Vorschriften außerhalb des SGB V, die Beitragszuschüsse regeln. Den Beitragszuschüssen nach §§ 257, 258 als Ersatz des Beitragsanteils des sonst an Pflichtbeiträgen Beteiligten vergleichbar sind der Beitragszuschuss gegenüber dem Arbeitgeber zur Pflegeversicherung nach § 61 SGB XI (vgl. Komm.dort), gegenüber der Bund...mehr
Jansen, SGB VI § 34 Voraussetzungen für einen Rentenansp ... / 2.5 Bestimmung der Höhe des anzurechnenden Hinzuverdienstes
Rz. 19 Nach Abs. 3c Satz 1 der Vorschrift ist bei Anwendung von Abs. 2 und Abs. 3 der voraussichtliche kalenderjährliche Hinzuverdienst zu berücksichtigen. Dieser ist vom zuständigen Rentenversicherungsträger im Wege einer vorausschauenden Betrachtung (Prognose) bei Rentenbeginn, erstmaligem Zusammentreffen von Altersrente und Hinzuverdienst, erstmaliger Anwendung von § 34 in d...mehr
Rz. 20 Grundsätzlich ist ein vom zuständigen Rentenversicherungsträger nach Abs. 3c prognostizierter Hinzuverdienst kalenderjahresübergreifend bis zum 30.6. des Folgejahres zu berücksichtigen; eine erneute Prognose zum Hinzuverdienst soll jeweils zum 1.7. eines jeden Jahres erfolgen, soweit sich dadurch eine Änderung ergibt, die den Rentenanspruch betrifft. Abweichend hiervo...mehr
Jansen, SGB VI § 34 Voraussetzungen für einen Rentenansp ... / 2.2 Hinzuverdienstgrenze für Vollrenten wegen Alters
Rz. 7 Anspruch auf eine Rente wegen Alters als Vollrente besteht vor Erreichen der Regelaltersgrenzenach Abs. 2 der Vorschrift (i. d. F. des Flexirentengesetzes v. 8.12.2016, BGBl. I S. 2838) nur, wenn die kalenderjährliche Hinzuverdienstgrenze von 6.300,00 EUR nicht überschritten wird. Abs. 2 enthält damit die negative Anspruchsvoraussetzung für einen Anspruch auf Vollrente...mehr
Jansen, SGB VI § 34 Voraussetzungen für einen Rentenansp ... / 2.4 Hinzuverdienst
Rz. 11 Bei der Anwendung von Abs. 2 und Abs. 3 sind gemäß Abs. 3b Satz 1 folgende Einkommensarten als Hinzuverdienst zu berücksichtigen: Arbeitsentgelt i. S. v. § 14 SGB IV, Arbeitseinkommen i. S. v. § 15 SGB IV, vergleichbares Einkommen (z. B. Bezüge aus einem öffentlich-rechtlichen Dienst- oder Amtsverhältnis, Vorruhestandsgeld). Mehrere Einkünfte, die zeitgleich zum Altersren...mehr
Rz. 2 Der Haushaltsplan kommt einer (verbindlichen) Absichtserklärung über künftiges Handeln gleich und legt damit den Grundstein für die Verwirklichung des vorgesehenen Programms. Künftiges Handeln meint dabei auf das dem Jahr der Aufstellung des Haushaltsplans folgende Kalenderjahr. Er ist insoweit Planungs-, Bewirtschaftungs- und Kontrollinstrument zugleich. Er bietet den...mehr
Jansen, SGB IV § 24 Säumniszuschlag / 2.8 Verjährung, Verwirkung und Streitwert
Rz. 11 Säumniszuschläge verjähren mit der Hauptforderung. Die Verlängerung der Verjährungsfrist bei vorsätzlicher Vorenthaltung der Beiträge (§ 25 Abs. 1 Satz 2) gilt auch für die Säumniszuschläge (BSG, Urteil v. 17.4.2008, B 13 R 123/07 R). Hat ein Rentenversicherungsträger erst nach Jahren im Rahmen eines Kontenklärungsverfahrens des Versicherten vom Nachversicherungsfall ...mehr
Jansen, SGB IV § 24 Säumniszuschlag / 2.1.2 Säumniszuschläge für Beiträge aus Entgeltersatzleistungen
Rz. 4 Soweit Versicherte von einem Leistungsträger (z. B. Krankenkasse, Arbeitsamt, Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaft) Entgeltersatzleistungen (z. B. Krankengeld, Verletztengeld, Versorgungskrankengeld, Übergangsgeld, Unterhaltsgeld oder Arbeitslosengeld) beziehen, sind dafür Beiträge für die anderen Leistungsträger (z. B. bei Bezug von Krankengeld Beiträge zur...mehr
Rz. 4b Die Beiträge zur Rentenversicherung sind nach § 173 SGB VI – soweit nicht etwas anderes bestimmt ist – von demjenigen, der sie zu tragen hat, unmittelbar an den Träger der Rentenversicherung zu zahlen. Die Beiträge zur Rentenversicherung werden bei selbständig Tätigen nach § 169 Nr. 1 SGB VI von ihnen selbst getragen. Ausgenommen von diesem Grundsatz sind nach § 169 N...mehr
Jansen, SGB IV § 24 Säumniszuschlag / 1 Allgemeines
Rz. 1a Die Regelung übernimmt im Wesentlichen den Inhalt von § 240 der Abgabenordnung . Die Vorschrift über die Stundung, Niederschlagung und den Erlass von Beiträgen (vgl. § 76) ist auch bei der Verhängung des Säunmiszuschlages anzuwenden. Der Zahlungspflichtige hat dafür zu sorgen, dass die Krankenkasse als Einzugstelle spätestens bis zum Ablauf des Fälligkeitstages (vgl. § ...mehr
Rz. 6 Wird eine Beitragsforderung durch Bescheid der Krankenkasse oder anlässlich einer Betriebsprüfung durch den Rentenversicherungsträger für die Vergangenheit festgestellt, ist die durch den Bescheid festgestellte Beitragsforderung im Allgemeinen auch bereits in der Vergangenheit fällig gewesen. Daher sind von der Fälligkeit an auch Säumniszuschläge zu erheben. Auf die Erh...mehr
Jansen, SGB IV § 24 Säumniszuschlag / 2.1 Säumniszuschläge bei Zahlungsverzug
Rz. 2 Abs. 1 regelt die Voraussetzungen, nach denen ein Säumniszuschlag zu erheben ist. Praxis-Beispiel Am Fälligkeitstag sind Beiträge i. H. v. 120,00 EUR noch nicht gezahlt. Von dem auf 100,00 EUR abgerundeten Betrag sind dann die Säumniszuschläge i. H. v. 1 % = 1,00 EUR zu erheben. Mehrere Beitragsrückstände werden für die Erhebung der Säumniszuschläge nur dann zusammengere...mehr
Sommer, SGB V § 192 Fortbestehen der Mitgliedschaft Vers ... / 3 Literatur und Rechtsprechung
Rz. 55 Bieback, Kein Kurzarbeitergeld für "Kurzarbeit Null"?, NZS 2011 S. 241. Eilts, Die versicherungs- und beitragsrechtlichen Regelungen in der Kranken- und Pflegeversicherung während des Fortbestandes der Mitgliedschaft, Die Beiträge 1999 S. 193, 257. Greiner, Krankengeld und Entgeltfortzahlung bei Organ- oder Gewebespende, NZS 2013 S. 241. Hallmann/Stiphout, Auswirkungen v...mehr
Rz. 7 Macht der Schuldner glaubhaft, dass er unverschuldet keine Kenntnis von der Beitragszahlungspflicht hatte, so werden Säumniszuschläge nicht erhoben (Abs. 2). Für § 24 Abs. 2 gilt nach der hier vertretenen Auffassung der Verschuldensmaßstab des § 276 BGB, d. h. schädlich ist auch einfache Fahrlässigkeit (vgl. BSG, Urteil v. 1.7.2010, B 13 R 67/09 R; LSG Nordrhein-Westfa...mehr
Erwerbsminderung / 2.8 Hinzuverdienst
Rentner, die neben der gesetzlichen Rente weiterhin Arbeitsentgelt, Arbeitseinkommen und vergleichbares Einkommen erzielen, sollen mit ihrem Gesamteinkommen nicht bessergestellt werden als vor dem Rentenbezug. Zum Arbeitsentgelt zählen alle Zahlungen, die im Zusammenhang mit der Arbeitsleistung stehen (§ 14 SGB IV). Dazu gehören neben den laufenden Arbeitsentgelten auch Ersa...mehr
Automatische Beendigung des Arbeitsverhältnisses Das Arbeitsverhältnis endet automatisch, wenn dem Beschäftigten der Bescheid eines Rentenversicherungsträgers (Rentenbescheid) zugestellt wird, wonach der Beschäftigte auf Dauer voll erwerbsgemindert ist. Die in § 33 Abs. 2 TVöD normierte automatische Beendigung ist als auflösende Bedingung zu werten. Diese auflösende Bedingung ...mehr
Erwerbsminderung / 2.9 Umwandlung
Wenn sich der Gesundheitszustand eines Versicherten wesentlich verbessert, sodass er nicht mehr voll, sondern nur noch teilweise erwerbsgemindert ist, kommt es durch den gesetzlichen Rentenversicherungsträger zu einer Umwandlung der Rente wegen voller Erwerbsminderung in eine solche wegen teilweiser Erwerbsminderung. Die Änderung in den Verhältnissen des Versicherten kann sic...mehr
Wichtig Grundsatz der Befristung der Erwerbsminderungsrente Renten wegen Erwerbsminderung werden grundsätzlich nur auf Zeit geleistet. Die Befristung erfolgt grundsätzlich für längstens 3 Jahre nach Rentenbeginn. Die Befristung kann bis zu einer Gesamtdauer von 9 Jahren wiederholt werden (§ 102 Abs. 2 SGB VI). Der gesetzliche Rentenversicherungsträger macht von dem Grundsatz d...mehr
Erwerbsminderung / 3.2.1 Rentenbescheid bei gesetzlich rentenversicherten Beschäftigten
Das Arbeitsverhältnis endet bei gesetzlich rentenversicherten Beschäftigten, wenn durch Bescheid des Rentenversicherungsträgers festgestellt wird, dass der Beschäftigte voll erwerbsgemindert ist (zur teilweisen Erwerbsminderung siehe Rechtsfolgen bei teilweiser Erwerbsminderung). Die Erwerbsminderung muss während des bestehenden Arbeitsverhältnisses eingetreten sein. Ist die ...mehr
Erwerbsminderung / 3.4 Rechtsfolgen bei teilweiser Erwerbsminderung
Nach § 33 Abs. 3 TVöD endet bzw. ruht das Arbeitsverhältnis nicht, wenn eine lediglich teilweise Erwerbsminderung vorliegt und der Beschäftigte nach seinem vom Rentenversicherungsträger festgestellten Leistungsvermögen auf seinem bisherigen oder einem anderen geeigneten und freien Arbeitsplatz weiterbeschäftigt werden könnte, soweit dringende dienstliche bzw. betriebliche Gründ...mehr
Erwerbsminderung / 1 Einleitung
Verminderte Erwerbsfähigkeit führt nach § 33 Abs. 2 und 3 TVöD zur automatischen Beendigung des Arbeitsverhältnisses, sofern es sich bei der bewilligten Erwerbsminderungsrente nicht um eine befristete Rente handelt und volle Erwerbsminderung vorliegt bzw. bei teilweiser Erwerbsminderung der Beschäftigte eine Weiterbeschäftigung nicht schriftlich beantragt hat und/oder eine Weit...mehr
Renten wegen Erwerbsminderung werden grundsätzlich nur auf Zeit geleistet (näher Befristung der Renten wegen Erwerbsminderung). Gewährt der Rentenversicherungsträger lediglich eine befristete Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, so ruht das Arbeitsverhältnis für den Zeitraum, für den eine Rente auf Zeit gewährt wird (§ 33 Abs. 2 Satz 6 TVöD). Es kommt nicht zu einer Be...mehr
Erwerbsminderung / 2.4 Übergangsregelung
§ 240 SGB VI dehnt als Sonderregelung zu § 43 SGB VI die Anspruchsvoraussetzungen für eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung auf Versicherte aus, die vor dem 2.1.1961 geboren und berufsunfähig sind. Als Vertrauensschutzregelung wird für ältere Menschen das Risiko der Berufsunfähigkeit weiter abgesichert. Stellt der gesetzliche Rentenversicherungsträger keine Erwerbsmind...mehr
Erwerbsminderung / 2.6.2 Zeitrente
Befristete Erwerbsminderungsrenten beginnen frühestens am 1. des 7. Kalendermonats nach dem Eintritt der verminderten Erwerbsfähigkeit, sofern der Rentenantrag rechtzeitig innerhalb dieses Zeitraums gestellt wurde. Wird der Rentenantrag nach Ablauf der 7 Kalendermonate gestellt, beginnt die Rente mit dem 1. des Antragsmonats (§ 101 Abs. 1 SGB VI). Mit dem aufgrund des Flexire...mehr
Erwerbsminderung / 3.1 Überblick
Bei dauerhafter voller Erwerbsminderung endet das Arbeitsverhältnis gem. § 33 Abs. 2 TVöD automatisch – ohne dass es einer Kündigung bedarf – mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Rentenbescheid zugestellt wird. Gleiches gilt bei einer teilweisen Erwerbsminderungsrente, sofern eine Weiterbeschäftigung entsprechend dem vom Rentenversicherungsträger festgestellten Leistung...mehr
Erwerbsminderung / 2.2.4 Leistungen zur Teilhabe vor Rente
Sollten während der Leistungen zur Teilhabe (Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) die Voraussetzungen für eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erfüllt sein, wird der gesetzliche Rentenversicherungsträger – neben der Gewährung von Übergangsgeldzahlungen – auch für die Dauer der Rehabilita­tionsmaßnahme eine Erwerb...mehr
Erwerbsminderung / 3.4.1 Das Weiterbeschäftigungsverlangen des Arbeitnehmers
Antrag des Beschäftigten Die Beendigung bzw. das Ruhen des Arbeitsverhältnisses ist ausgeschlossen, wenn der Beschäftigte die Weiterbeschäftigung innerhalb von 2 Wochen nach Zugang des Rentenbescheids/Mitteilung des Arbeitgebers schriftlich beantragt und eine solche Weiterbeschäftigung betrieblich möglich ist. Praxis-Tipp Fristbeginn Nach der Rechtsprechung wird die Frist für da...mehr
Erwerbsminderung / 3.4.4 Dauerhafte teilweise Erwerbsminderung
Das Arbeitsverhältnis endet automatisch mit Ablauf des Monats, in dem dem Beschäftigten der Bescheid eines Rentenversicherungsträgers (Rentenbescheid) zugestellt wird, wonach der Beschäftigte auf Dauer teilweise erwerbsgemindert ist und eine Weiterbeschäftigung nicht beantragt bzw. nicht möglich ist. Wichtig Schriftliche Unterrichtung des Beschäftigten durch den Arbeitgeber e...mehr
Erwerbsminderung / 3.4.2 Befristete teilweise Erwerbsminderung
Das Arbeitsverhältnis ruht, sofern dem Beschäftigten der Bescheid eines Rentenversicherungsträgers (Rentenbescheid) zugestellt wird, wonach der Beschäftigte befristet teilweise erwerbsgemindert ist. Hinweis Ruhen des Arbeitsverhältnisses auch bei Rente in geringer Höhe Nach der Entscheidung des BAG vom 17.3.2016 kommt es auf die Höhe der Rente nicht an. Das Arbeitsverhältnis r...mehr
Jansen, SGB IV § 26 Beanstandung und Erstattung zu Unrec ... / 2.1 Zuständiger Versicherungsträger für die Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge
Rz. 3 Zu Unrecht entrichtete Sozialversicherungsbeiträge sind zu erstatten, es sei denn, dass der Versicherungsträger bis zur Geltendmachung des Erstattungsanspruchs aufgrund dieser Beiträge oder für den Zeitraum, für den die Beiträge zu Unrecht entrichtet worden sind, Leistungen erbracht oder zu erbringen hat. Gemäß § 351 Abs. 1 SGB III gilt abweichend von § 26 Abs. 2 für d...mehr
Jansen, SGB IV § 26 Beanstandung und Erstattung zu Unrec ... / 2.6 Ausschluss der Erstattung von Beiträgen
Rz. 10 Abs. 2 schließt einen Erstattungsanspruch dann aus, wenn der Versicherungsträger bis zur Geltendmachung des Erstattungsanspruchs aufgrund der zu Unrecht entrichteten Beiträge oder für den Zeitraum, für den diese Beiträge entrichtet worden sind, Leistungen erbracht oder zu erbringen hat; Beiträge, die für Zeiten entrichtet worden sind, die während des Bezugs von Leistu...mehr
Jansen, SGB IV § 25 Verjährung / 2.3 Beachtung der Verjährung – Einwand der Verjährung
Rz. 6 In vielen Fällen wird die Verjährung nur auf Einrede wirksam. Hinsichtlich der Verjährung des Anspruchs auf Beiträge hat die Rechtsprechung zu dem bis zum 30.6.1977 geltenden § 29 Abs. 1 RVO jedoch festgestellt, dass es sich um eine Verjährungsfrist des öffentlichen Rechts handelt. Eine solche Verjährung muss von Amts wegen berücksichtigt werden (vgl. Entscheidung des ...mehr
Jansen, SGB IV § 27 Verzinsung und Verjährung des Erstat ... / 2.2.1 Eintritt der Verjährung
Rz. 10 Für die Verjährung des Anspruchs auf Erstattung der Beiträge ist der Zeitpunkt der Entrichtung der Beiträge maßgebend. Wenn daher der Beitrag für November 2008 verspätet erst im Januar 2009 bei der Krankenkasse eingegangen ist, verjährt dieser Beitrag erst am 1.1.2014. Es ergibt sich daraus also, dass die bis einschließlich 31.12. eines Jahres entrichteten Beiträge am...mehr
Jansen, SGB IV § 25 Verjährung / 2.4 Nachentrichtung und Verjährung
Rz. 7 Bis zum 31.12.1991 waren nach § 1418 Abs. 1 RVO und § 140 Abs. 1 AVG u. a. Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung unwirksam, wenn sie nach Ablauf eines Jahres nach Schluss des Kalenderjahres, für das sie gelten sollen, entrichtet wurden. Nunmehr sind nach § 197 Abs. 1 SGB VI Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung wirksam, wenn sie gezahlt werden, solange der Anspruch a...mehr
Jansen, SGB IV § 25 Verjährung / 2.9 Wirkung der Verjährung
Rz. 17 Für die Wirkung der Verjährung gelten ebenfalls die Vorschriften des BGB sinngemäß. Nach § 214 Abs. 1 BGB ist der Schuldner nach Eintritt der Verjährung berechtigt, die Leistung zu verweigern. Daher gehen mit Eintritt der Verjährung die Ansprüche der Sozialversicherungsträger auf die Beitragsansprüche nicht unter. Es bedarf daher der Einrede der Verjährung durch den B...mehr
Jansen, SGB IV § 28 Verrechnung und Aufrechnung des Erst ... / 2.3 Verrechnung von Leistungsansprüchen
Rz. 5a Eine Verrechnung mit Ansprüchen auf Rente eines verstorbenen Versicherten ist nach dem Urteil des BSG v. 24.7.2003 (B 4 RA 60/02 R) im Hinblick auf die funktionale Einheit der Sozialleistungsträger bei der Leistungsgewährung auch gegenüber Sonderrechtsnachfolgern (z. B. der Witwe des Verstorbenen) möglich. Sach- oder Dienstleistungen, die der Rentenversicherungsträger ...mehr
Jansen, SGB IV § 26 Beanstandung und Erstattung zu Unrec ... / 2.5.3 Erstattung von Rentenversicherungsbeiträgen
Rz. 9 Neben der Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge besteht im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung auch die Möglichkeit der Erstattung von zu Recht entrichteten Beiträgen. Auf die Erstattung zu Recht entrichteter Beiträge ist § 26 nicht, auch nicht entsprechend, anwendbar. a) Die zu Recht entrichteten Rentenversicherungsbeiträge werden unter den Voraussetzungen...mehr
Jansen, SGB IV § 27 Verzinsung und Verjährung des Erstat ... / 2.1 Verzinsung des Erstattungsanspruchs
Rz. 4 Wenn zu Unrecht entrichtete Beiträge oder Umlagen zu erstatten sind, ergibt sich daraus zunächst kein Anspruch auf Erstattung des Zinsverlustes. Eine etwaige Verzinsungspflicht ist nicht vom Verschulden des Versicherungsträgers abhängig, sondern richtet sich ausschließlich nach dem Zeitablauf. Durch die Verzinsung sollen die Erstattungsberechtigten vor Nachteilen bewah...mehr
Jansen, SGB IV § 26 Beanstandung und Erstattung zu Unrec ... / 2.3 Beanstandung von Rentenversicherungsbeiträgen
Rz. 5 Abs. 1 gewährt Vertrauensschutz für zu Unrecht entrichtete Rentenversicherungsbeiträge aus Arbeitsentgelten trotz Fehlens der Versicherungspflicht, soweit sie bei der nächsten, auf die Beitragsentrichtung folgenden Betriebsprüfung unbeanstandet geblieben sind; § 45 Abs. 2 SGB X gilt entsprechend. Unerheblich ist, wer diese Prüfung durchgeführt hat. Prüft nicht die Rent...mehr
Jansen, SGB IV § 27 Verzinsung und Verjährung des Erstat ... / 2.1.1 Beginn und Ende der Verzinsung
Rz. 6 Für den Beginn der Verzinsung ist entscheidend, ob ein Antrag auf Erstattung von zu Unrecht entrichteten Beiträgen gestellt wurde oder ob die Erstattung der zu Unrecht entrichteten Beiträge von Amts wegen vorgenommen wurde. Bei einem Antrag auf Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge beginnt die Verzinsung des Erstattungsanspruchs nach Ablauf des ersten vollen Kalen...mehr
Jansen, SGB IV § 23b Beitragspflichtige Einnahmen bei fl ... / 2.4.4 Fälligkeit der Beiträge bei Eintritt eines Störfalls
Rz. 10 Bei einem Störfall sind die nach den zuvor aufgezeigten Regelungen ermittelten Beiträge mit den Beiträgen der Entgeltabrechnung für den Kalendermonat fällig, der dem Kalendermonat folgt, in dem im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers die Mittel für die Beitragszahlung verfügbar sind, das Arbeitsentgelt nicht zweckentsprechend verwendet wird. Praxis-Beispiel Nac...mehr
Jansen, SGB IV § 18h Ausstellung des Sozialversicherungs ... / 2.4 Anzeigepflicht bei Verlust und Wiederauffinden (Abs. 3)
Rz. 12 Die Regelung nach Abs. 3 betrifft den Fall, dass der SVA dem Inhaber abhandenkommt. Sie ist an die Stelle der vorherigen Vorschrift des § 96 a. F. getreten. Der Inhaber muss den Verlust in diesem Falle der zuständigen Einzugsstelle oder dem Rentenversicherungsträger unverzüglich anzeigen. Nach der für alle Bereiche gültigen Definition des Begriffs der Unverzüglichkeit...mehr
Jansen, SGB IV § 18h Ausstellung des Sozialversicherungs ... / 2.1 Ausstellung des Sozialversicherungsausweises (Abs. 1)
Rz. 5 Nach der Regelung des Abs. 1 geschieht die Ausstellung des SVA durch die Datenstelle der Rentenversicherung (§ 145 SGB VI). Die Datenstelle stellt für die Personen, an die sie eine Versicherungsnummer vergibt, auch den SVA aus. Diese Regelung entspricht mit den notwendigen Modifikationen, die sich aus den im Jahr 2005 durch das Gesetz zur Organisationsreform in der ges...mehr
Jansen, SGB IV § 18h Ausstellung des Sozialversicherungs ... / 2.2.1 Personenbezogene Daten
Rz. 8 Die Vorschrift legt in Abs. 1 Satz 1 HS 2 fest, welche personenbezogenen Daten der SVA enthalten darf (Nr. 1 bis 4). Der SVA darf nach Nr. 1 bis 4 enthalten: die Versicherungsnummer, den Familiennamen und den Geburtsnamen, den Vornamen und das Ausstellungsdatum. Weitere personenbezogene Daten darf der SVA nicht enthalten. Damit wird unmissverständlich deutlich gemacht, dass ...mehr