Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/natuerlich/
Timestamp: 2020-01-19 13:18:44
Document Index: 83520047

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17']

natürlich | Thomas Blechschmidt – Political author
TToG II § 21
§ 21. To avoid this state of tear (wherein there is no appeal but to heaven, and wherein every the least difference is apt to end, where there is no authority to decide between the contenders) is one great reason of men’s putting themselves into society, and quitting the
state of nature: For where there is an authority, a power on earth, from which relief can be had by appeal, there the continuance of the state of war is excluded, and the controversy is decided by that power.
Had there been any such court, any superior jurisdiction on earth, to determine the right between Jephtha and the Ammonites, they had never come to a state of war: But we see he was forced to appeal to heaven. The Lord the judge (says he) be judge this day between the children of Israel and the children of Ammon, Judg. XI. 27., and then prosecuting, and relying on his appeal, he leads out his army to battle.
And therefore in such controversies, where the question is put, who shall be judge! It cannot be meant, who shall decide the controversy; everyone knows what Jephtha here tells us, that the Lord the judge shall judge. Where there is no judge on earth, the appeal lies to God in heaven. That question then cannot mean, who shall judge, whether another hath put himself in a state of war with me, and whether I may, as Jephtha did, appeal to heaven in it? Of that I myself can only be judge in my own conscience, as I will answer it, at the great day, to the supreme judge of all men.
§ 21. Der Kriegszustand ist ein beweinenswerter Zustand, ein Tal der Tränen, in dem es nur die Berufung auf den Himmel gibt und am Ende auch der geringfügigsten Streiterei steht, solange es keine Instanz gibt, die zwischen streitenden Parteien entscheidet. Der wichtigste Grund, weshalb die Menschen den Naturzustand verlassen und sich zu einer Gesellschaft zusammen zu tun, ist diesen Kriegszustand zu vermeiden. Denn solange es eine Autorität, eine Macht auf dem Planeten gibt, die Hilfe leistet, wenn man sie bittet, ist ein fortwährender Kriegszustand ausgeschlossen und jede Streitfrage wird durch jene Macht entschieden. Hätte es einen solchen Gerichtshof, irgendeine höhere Rechtsprechung auf der Erde gegeben, die Rechtsauslegung zwischen Jephta und den Ammonitern zu bestimmen, würden sie nie einen Krieg begonnen haben. Aber wir sehen, dass ihm nichts übrig blieb, als den Himmel anzurufen: Der Herr fälle heute ein Urteil zwischen Israel und den Kindern Ammons Rich. XI.27, um dann im Vertrauen auf diese Erhörung mit seinem Heer in die Schlacht zu ziehen.
Deshalb kann in solchen Streitigkeiten, wenn die Frage: Wer soll Richter sein? aufgeworfen wird, unmöglich gemeint sein: Wer soll den Streit entscheiden? Jeder kann nachlesen, was Jephta uns berichtet: Dass der Herr, der Richter, richten wird.
Wo es überhaupt keinen Richter auf Erden gibt, bleibt nur die Berufung auf Gott und den Himmel.
Diese Frage kann auch nicht nach der Antwort verlangen, wer darüber richten soll, ob ein anderer den Krieg gegen mich erklärt hat oder ob ich, wie Jephta, den Himmel anrufen darf? Das muss ich ausschließlich mit meinem eigenen Gewissen ausmachen, da ich es am Tage des Jüngsten Gerichts vor dem höchsten Richter aller Menschen zu verantworten haben werde.
AmmoniterAmmonitesAnspruchappealAuseinandersetzungauthorityAutoritätbattleBerufungBesitzBevölkerungcommoncommonwealthcommunityconsciencecontroversiescontroversydifferencedominionEigentumErhörungforceFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGerichtsgeringfügigsten StreitereiGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorheavenHeerHerrHerrschaftHerrscherHimmelIsraelJephtaJohn LockejudgesJüngstenjurisdictionjusticeKriegszustandlawlaw of natureLeutelibertyLordMachtmagistratenackte GewaltNaturnaturalnatureNaturgesetznatürlichNaturrechtNaturzustandObrigkeitpeoplepoliticpolitischpositivpossessionpowerprivatprivatepropertyprosecutingreasonRechtRechtmäßigkeitRechtsauslegungRechtsprechungRegentschaftRegierenRegierungRichterrightrohe GewaltSchlachtsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of Naturestate of tearstate of warStreitfrageStreitigkeitenTal der TränenTToG II § 21Two Treatises of GovernmentUrteilVernunftVertrauenviolenceVolkZustand
TToG II § 20
§ 20. But when the actual force is over, the state of war ceases between those that are in society, and are equally on both sides subjected to the fair determination of the law; because then there lies open the remedy of appeal for the past injury, and to prevent future harm: But where no such appeal is, as in the state of nature, for want of positive laws, and judges with authority to appeal to, the state of war once begun, continues, with a right to the innocent party to destroy the other whenever he can, until the aggressor offers peace, and desires reconciliation on such terms as may repair any wrongs he has already done, and secure the innocent for the future; nay, where an appeal to the law, and constituted judges, lies open, but the remedy is denied by a manifest perverting of justice, and a bare faced wresting of the laws to protect or indemnify the violence or injuries of some men, or party of men, there it is hard to imagine anything but a state of war: For where ever violence is used, and injury done, though by hands appointed to administer justice, it is still violence and injury, however colored with the name, pretences, or forms of law, the end whereof being to protect and redress the innocent, by an unbiased application of it, to all who are under it; where ever that is not bona fide done, war is made upon the sufferers, who having no appeal on earth to right them, they are left to the only remedy in such cases, an appeal to heaven.
§ 20. Sobald die augenblickliche Gewaltanwendung endet, hört unter denen, die in einer Gesellschaft leben der Kriegszustand auf. Beiden Parteien müssen sich gleichermaßen der rechtmäßigen Entscheidung des Gesetzes unterordnen, denn ab dann steht für begangenes Unrecht und um künftigem Schaden vorzubeugen, der Weg der Berufung offen. Wo aber wie im Naturzustand mangels positiver Gesetze und mit Autorität ausgestatteter Richter, die man anrufen könnte, keine solche Berufung unmöglich ist, dauert der einmal begonnene Kriegszustand fort. Die unschuldige Partei hat weiterhin das legitime Recht, den anderen wo auch immer möglich, zu vernichten. Solange bis der Angreifer um Frieden bittet und Versöhnung unter Bedingungen begehrt, die bereits geschehenes Unrecht vollständig wiedergutzumachen und den Unschuldigen für die Zukunft sicherstellen.
Zugegeben: Selbst wenn Anrufung des Gesetzes und öffentlicher Richter offen steht, diese Mittel jedoch durch manifeste und unverhüllte Rechtsverdrehung verweigert wird, um Gewalttätigkeit und Rechtsbruch einiger Menschen oder einer Partei zu schützen und straffrei zu stellen, ist es schwer, sich dort etwas anderes vorzustellen als einen Kriegszustand.
Wo auch immer Gewalt gebraucht und Unrecht begangen wird, sei es auch durch Hände, deren Amt es ist Gerechtigkeit zu üben, es bleibt immer Gewalt und Unrecht, so sehr es auch im Namen des Gesetzes, unter Vorwänden oder Formalien beschönigt wird.
Der Sinn der Gesetze besteht darin, mittels vorurteilsfreier Anwendung auf alle, die sich nach ihnen zu richten haben, den Unschuldigen zu schützen und ihm zu seinem Recht zu verhelfen. Wo das nicht bona fide (auf Treu und Glauben) erfolgt, wird Krieg gegen die Leidtragenden geführt und sie sind, sofern sie keine andere irdische Berufungsinstanz kennen, die ihnen zu ihrem Recht verhilft, in solchen Fällen auf die einzig übrige Instanz verwiesen: Den Himmel anzurufen.
(auf Treu und Glauben)aggressorAngreiferAnspruchAnwendungappealapplicationauthorityAutoritätBerufungBerufungsinstanzBesitzBevölkerungbona fidecommoncommonwealthcommunitydeterminationdominionEigentumEntscheidungequallyErhaltforceFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGerechtigkeitGesellschaftGesetzGewährGewaltanwendunggleichgovernedgovernmentgovernorheavenHerrschaftHerrscherHimmelindemnifyinjuryinnocentInstanzirdischeJohn LockejudgesjurisdictionjusticeKriegszustandlawlaw of naturelawfulLeidtragendenLeutelibertyMachtmagistratemanifestnackte GewaltNaturnaturalnatureNaturgesetznatürlichNaturrechtNaturzustandObrigkeitParteipartypeoplepervertingpoliticpolitischpositivpossessionpowerpreservationpretencesprivatprivatepropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsbruchRechtsprechungRechtsverdrehungreconciliationRegentschaftRegierenRegierungRichterrightrohe GewaltsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of Naturestate of warstraffreisubjectTToG II § 20Two Treatises of GovernmentunbiasedUnrechtunschuldigeUntertanunverhüllteVernunftVersöhnungviolenceVolkvorurteilsfrei
TToG II § 19
§ 19. And here we have the plain difference between the state of nature and the state of war, which however some men have confounded, are as far distant, as a state of peace, good will, mutual assistance and preservation, and a state of enmity, malice, violence, and mutual destruction, are one from another. Men living together according to reason, without a common superior on earth, without authority to judge between them, is properly the state of nature. But force, or a declared design of force, upon the person of another, where there is no common superior on earth to appeal to for relief, is the state of war:
And it is the want of such an appeal gives a man the right of war even against an aggressor, though he be in society and a fellow subject. Thus a thief whom I cannot harm, but by appeal to the law for having stolen all that I am worth, I may kill, when he sets on me to rob me but of my horse or coat; because the law, which was made for my preservation, where it cannot interpose to secure my life from present force, which, if lost, is capable of no reparation, permits me my own defense, and the right of war, a liberty to kill the aggressor, because the aggressor allows not time to appeal to our common judge, nor the decision of the law, for remedy in a case where the mischief may be irreparable. Want of a common judge with authority, puts all men in a state of nature: Force without right, upon a man’s person, makes a state of war, both where there is, and is not, a common judge.
§ 19. Hier liegt der klare Unterschied zwischen dem Naturzustand und dem Kriegszustand. Selbst wenn manche sie verwechselt haben, sind sie genau so verschieden, wie Zustände von Frieden, Wohlwollen, gegenseitiger Hilfe und Erhalt, gegenüber Zuständen von Feindschaft, Bosheit, Gewalttätigkeit und gegenseitiger Vernichtung. Menschen die auf Basis der Vernunft zusammenleben ohne ein irdisches Oberhaupt mit der Macht, über sie zu richten zu haben, leben im eigentlichen Naturzustand. Gewalt oder die erklärte Absicht zur Gewalt gegen einen Anderen ist dort, wo es keinen gemeinschaftlichen Oberen auf Erden gibt, den man um Hilfe anrufen könnte, der Kriegszustand.
Es ist der Mangel an einer solchen Berufung, der einem Menschen das Recht zum Krieg gegen den Angreifer gibt, selbst wenn er in einer Gesellschaft lebt und ein Mitbürger ist. Dann kann ich einem Dieb der mir alles gestohlen hat, nicht anders schaden als durch Anrufung des Gesetzes. Aber ich darf ihn töten, wenn er mich überfällt, um mir mein Pferd oder meinen Mantel zu rauben. Denn das Gesetz gestattet mir zu meinem Erhalt die eigene Verteidigung, wenn es nicht eigreifen kann, um mein Leben vor augenblicklicher Gewalt zu schützen.
Das Leben, einmal verloren, kann schließlich durch nichts ersetzt werden. Das Recht zum Krieg gibt mir die Freiheit den Angreifer zu töten. Da dieser mir in einem Fall in dem der Schaden unersetzlich sein kann, keine Zeit lässt, den gemeinschaftlichen Richter oder die Entscheidung des Gesetzes um Hilfe anzurufen. Jeder Mangel an einem gemeinsamen, mit Autorität versehenen Richter versetzt alle Menschen in einen Naturzustand. Gewalt ohne Recht, gegen die Person eines Menschen gerichtet, erzeugt einen Kriegszustand. Unabhängig ob es einen oder keinen gemeinsamen Richter gibt.
a state of enmityaggressorAngreiferAnspruchauthorityAutoritätBesitzBevölkerungBosheitcoatcommoncommonwealthcommunityconfoundedDiebdifferencedominioneigentlichEigentumentscheidenEntscheidungErhaltFeindschaftFeindschaftszustandforceFreedomFreiheitFriedenszustandgegenseitige Vernichtunggegenseitige Zerstörunggegenseitiger Hilfegegenseitiger HilfeleistungGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährGewalttätigkeitgood willgovernedgovernmentgovernorGutwilligkeitHerrschaftHerrscherhorseJohn LockejudgejurisdictionjusticekillKriegszustandlawlaw of naturelawfulLeutelibertyMachtmagistratemaliceMantelmutual assistancemutual destructionnackte GewaltNaturnaturalnatureNaturgesetznatürlichNaturrechtNaturzustandObrigkeitpeoplePferdphsysische GewaltpoliticpolitischpositivpossessionpowerpreservationprivatprivateproperlypropertyraubenreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegentschaftRegierenRegierungrightrobrohe GewaltsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of Naturestate of peacestate of warsubjectthieftötenTToG II § 19Two Treatises of GovernmentÜberwollenunterschiedUntertanVernunftVerteidigungverwechseltviolenceVolkWohlwollenZustände von Frieden
TToG II § 18
§ 18. This makes it lawful for a man to kill a thief who has not in the least hurt him, nor declared any design upon his life, any farther than by use of force, so to get him in his power as to take away his money, or what he pleases, from him; because using force, where he has
no right, to get me into his power, let his pretence be what it will, I have no reason to suppose, that he, who would take away my liberty, would not, when he had me in his power, take away everything else. And therefore it is lawful for me to treat him as one who
has put himself into a state of war with me, i. e. kill him if I can; for to that hazard does he justly expose himself, whoever introduces a state of war, and is aggressor in it.
§ 18. Nichts außer der Anwendung von Gewalt, ein Opfer unter Macht zu bekommen, um ihm sein Geld oder was jenem sonst gefällt wegzunehmen, berechtigt einen Menschen einen Dieb zu töten, selbst wenn der ihn nicht im mindesten verletzt oder eine Absicht gegen sein Leben irgend weiter geäußert hat.
Da jener Gewalt anwendet, wo er kein Recht hat, mich unter seine Macht zu bringen, was auch immer er im Schilde führt, habe ich keinen Grund anzunehmen, dass er, der mir die Freiheit rauben will, mir nicht, wenn es in seiner Macht steht, auch alles andere nehmen wird. Und deshalb steht es mir frei ihn zu behandeln wie einen, der mir den Krieg erklärt hat. Also ihn zu töten, wenn ich kann. Dieser Gefahr setzt sich derjenige selbst aus, der einen Kriegszustand herbeiführt und als Angreifer auftritt.
aggressorAngreiferAnspruchauthorityAutoritätBesitzBevölkerungcommoncommonwealthcommunityDiebdominionEigentumforceFreedomFreiheitgefahrGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorhazardherbeiführtHerrschaftHerrscherim Schilde führtintroduceJohn LockejurisdictionjusticekillKriegszustandlawlaw of naturelawfulLeutelibertyMachtmagistratenackte GewaltNaturnaturalnatureNaturgesetznatürlichNaturrechtNaturzustandObrigkeitpeoplepoliticpolitischpositivpossessionpowerprivatprivatepropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegentschaftRegierenRegierungrightrohe GewaltsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of Naturestate of warthieftötenTToG II § 18Two Treatises of GovernmentVernunftviolenceVolk
TToG II § 17
§ 17. And hence it is, that he who attempts to get another man into his absolute power, does thereby put, himself into a state of war with him. It being to be understood as a declaration of a design upon his life. For I have reason to conclude, that he who would get me into his power without my consent, would use me as he pleased when he had got me there, and destroy me too when he had a fancy to it. For nobody can desire to have me in his absolute power, unless it be to compel me by force to that which is against the right of my freedom, i. e. make me a slave. To be free from such force is the only security of my preservation.
And reason bids me look on him, as an enemy to my preservation, who would take away that freedom which is the fence to it. So that he who makes an attempt to enslave me, thereby puts himself into a state of war with me. He that, in the state of nature, would take away the freedom that belongs to anyone in that state, must necessarily be supposed to have a design to take away everything else, that freedom being the foundation of all the rest. As he that, in the state of society, would take away the freedom belonging to those of that society or commonwealth, must be supposed to design to take away from them everything else, and so be looked on as in a state of war.
§ 17. Das bedeutet, wer einen anderen unter seine absolute Macht zu bekommen sucht, versetzt sich dadurch ihm gegenüber in einen Kriegszustand, da dies als die Erklärung eines Anschlags auf sein Leben aufgefasst werden muss. Ich habe Grund zu der Annahme, dass der, der mich ohne meine Zustimmung in seine Gewalt bringen will, mich, nachdem er das geschafft hat, ausnutzen wird, wie es ihm gefällt, und mich auch aus purem Spaß töten könnte.
Niemand kann sich wünschen, mich unter seine absolute Macht zu bekommen, wenn er mich nicht mit Gewalt zu etwas zwingen will, was gegen mein Freiheitsrecht gerichtet ist: Nämlich einen Sklaven aus mir machen. Nur die Freiheit von solcher Macht ist die einzige Gewähr meines Erhalts. Die Vernunft gebietet mir jeden als einen Feind meines Selbsterhalts zu betrachten, der mir die Freiheit rauben will, die mein zum Selbsterhalt notwendiger Schutz ist. Wer auch immer es unternimmt, mich zum Sklaven zu machen, setzt sich dadurch in einen Kriegszustand mir gegenüber. Wer im Naturzustand jemand die Freiheit nimmt, die jedem im Naturzustand gleichermaßen zusteht, wird sich damit automatisch dem Verdacht aussetzen alles andere nehmen zu wollen.
Diese Freiheit ist die Grundlage alles Übrigen. Entsprechend muss auch im Gesellschaftszustand von jedem, der den Mitgliedern der Gesellschaft oder des Gemeinwesens ihre Freiheit nimmt angenommen werden, dass er ihnen auch alles andere zu nehmen vorhat. Deshalb ist er als mit der Gesellschaft im Kriegszustand zu betrachten.
AnspruchauthorityAutoritätBesitzBevölkerungcommoncommonwealthcommunitycompelconsentdominionEigentumenemyenslaveErhalterhaltenfancyFeindforcefoundationFreedomFreiheitFreiheitsrechtGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesellschaftszustandGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorGrundlageHerrschaftHerrscherJohn LockejurisdictionjusticeKriegszustandlawlaw of natureLeutelibertyMachtmagistratenackte GewaltNaturnaturalnatureNaturgesetznatürlichNaturrechtNaturzustandObrigkeitpeoplepoliticpolitischpositivpossessionpowerpreservationpreservedprivatprivatepropertypurem SpaßreasonRechtRechtmäßigkeitRechtsprechungRegentschaftRegierenRegierungrightrohe GewaltsafetysecuritySelbsterhaltsSicherheitSklaveslavesocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of Naturestate of societystate of warTToG II § 17Two Treatises of GovernmentVernunftvernünftigviolenceVolkZustimmungzwingen