Source: https://www.gesetze-im-internet.de/marketgestausbv/BJNR092200004.html
Timestamp: 2020-07-09 02:33:50
Document Index: 191162561

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

Ausfertigungsdatum: 12.05.2004
"Verordnung über die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing/zur Gestalterin für visuelles Marketing vom 12. Mai 2004 (BGBl. I S. 922), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 30. Juni 2009 (BGBl. I S. 1714) geändert worden ist"
Stand: Geändert durch Art. 1 V v. 30.6.2009 I 1714
Der Ausbildungsberuf Gestalter für visuelles Marketing/Gestalterin für visuelles Marketing wird staatlich anerkannt.
Arbeitsorganisation, Kommunikation und Kooperation:
Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung,
Anwenden von Englisch bei Fachaufgaben;
Visuelle Verkaufsförderung als Instrument der Unternehmenspolitik,
Präsentation von Waren, Produkten und Dienstleistungen,
Visuelle Verkaufsförderung und Werbung;
Werkstoffe, Werkzeuge und Geräte;
IT-Anwendungen;
Entwurf und Planung,
Steuerung von Projekten visuellen Marketings:
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 4 sollen nach den in den Anlagen 1 und 2 enthaltenen Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(3) Die Zwischenprüfung ist schriftlich in höchstens 180 Minuten durchzuführen. Der Prüfling soll grundlegende praxisbezogene Aufgaben der visuellen Verkaufsförderung bearbeiten und dabei insbesondere eine Gestaltungsidee entwickeln und begründen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Skizzen erstellen und nutzen, Arbeitsabläufe planen und dokumentieren, Arbeitsmittel festlegen sowie Anforderungen der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes berücksichtigen kann.
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing/zur Gestalterin für visuelles Marketing - Sachliche Gliederung -
(Fundstelle: BGBl. I 2004, 925 - 928)
1.1 Stellung, Rechtsform und Struktur (§ 4 Nr. 1.1) a) Zielsetzung und Geschäftsfelder des Ausbildungsbetriebes sowie seine Stellung am Markt und seine Bedeutung in der Region beschreiben
b) Aufbau und Struktur des Ausbildungsbetriebes erläutern
d) Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit Wirtschaftsorganisationen, Behörden, Verbänden, Gewerkschaften und Berufsvertretungen beschreiben
1.2 Berufsbildung, arbeits- und sozialrechtliche Grundlagen (§ 4 Nr. 1.2) a) Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag feststellen und Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreiben
c) lebensbegleitendes Lernen für die berufliche und persönliche Entwicklung begründen; berufliche Fortbildungsmöglichkeiten ermitteln
d) für den Ausbildungsbetrieb geltende arbeits-, sozial- und mitbestimmungsrechtliche Vorschriften sowie Tarif- und Arbeitszeitregelungen darstellen
f) Positionen der eigenen Entgeltabrechnung erklären
d) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden: Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
2 Arbeitsorganisation, Kommunikation und Kooperation (§ 4 Nr. 2)
2.1 Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung (§ 4 Nr. 2.1) a) Ziele, Reihenfolge und Zeitplan für Aufgaben festlegen und dokumentieren
c) Arbeits- und Organisationsmittel sowie Lern- und Arbeitstechniken einsetzen; Informationen beschaffen und nutzen
d) Durchführung und Ergebnisse kontrollieren sowie Korrekturmaßnahmen ergreifen
2.2 Teamarbeit und Kooperation (§ 4 Nr. 2.2) a) Aufgaben im Team planen, bearbeiten und auswerten
b) Sachverhalte, Themen und Unterlagen situationsbezogen und adressatengerecht aufbereiten und präsentieren
c) interne und externe Kooperationsprozesse mitgestalten, insbesondere mit den Bereichen Verkauf, Werbung, Medien und Industrie
d) Konfliktlösungsmöglichkeiten anwenden
e) Kommunikationsformen situationsbezogen anwenden
2.3 Kundenorientierte Kommunikation (§ 4 Nr. 2.3) a) Bedeutung von Information, Kommunikation und Kooperation für Betriebsklima, Arbeitsleistung und Geschäftserfolg beachten
b) Kundenkontakte nutzen und pflegen, Regeln für kundenorientiertes Verhalten anwenden
c) Informations- und Präsentationsgespräche planen, durchführen und nachbereiten; Alternativen anbieten
2.4 Informations- und Kommunikationssysteme (§ 4 Nr. 2.4) a) Informations- und Kommunikationssysteme nutzen
b) externe und interne Netze und Dienste nutzen; Sicherheitsanforderungen beachten
c) Daten eingeben, mit betriebsüblichen Verfahren sowie unter Beachtung des Datenschutzes sichern und pflegen
2.5 Qualitätssicherung (§ 4 Nr. 2.5) a) qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich anwenden, dabei zur Verbesserung von Arbeitsprozessen beitragen
b) Zusammenhänge zwischen Qualität und Kundenzufriedenheit beschreiben und Auswirkungen auf das Betriebsergebnis ableiten
2.6 Anwenden von Englisch bei Fachaufgaben (§ 4 Nr. 2.6) a) englische Fachbegriffe anwenden
b) englischsprachige Informationen nutzen und auswerten
3 Grundlagen des visuellen Marketings (§ 4 Nr. 3)
3.1 Visuelle Verkaufsförderung als Instrument der Unternehmenspolitik (§ 4 Nr. 3.1) a) Unternehmensphilosophie bei der Entwicklung von Gestaltungskonzepten berücksichtigen
b) Bedarfs- und Marktentwicklungsdaten des Marktsegmentes beschaffen, auswerten und für Gestaltungskonzepte nutzen
3.2 Präsentation von Waren, Produkten und Dienstleistungen (§ 4 Nr. 3.2) a) Waren, Produkte und Dienstleistungen präsentieren und atmosphärisch visualisieren, dabei Grundsätze der Warenplatzierung anwenden
b) Gestaltungsmittel und -elemente, insbesondere Warenträger, Beleuchtung und Multimediatechniken zielgruppenspezifisch auswählen und einsetzen
c) Verkaufsräume, Ausstellungsräume oder Schaufenster unter dem Aspekt der visuellen Verkaufsförderung gliedern; Verkehrsströme und Blickzonen berücksichtigen
d) Waren bedarfsgebündelt und selbsterklärend präsentieren
e) Zusammenspiel von Sortiment, Einrichtung, Bildwelten und dekorativer Darstellung berücksichtigen
3.3 Visuelle Verkaufsförderung und Werbung (§ 4 Nr. 3.3) a) Ziele und Aufgaben der visuellen Verkaufsförderung als Teil des Marketings erläutern
b) bei der Entwicklung von Maßnahmen der Werbung, Verkaufsförderung und Öffentlichkeitsarbeit sowie bei Events mitwirken; wirtschaftliche und rechtliche Aspekte berücksichtigen
c) Bedeutung und Wirkungen einzelner Werbemittel und Werbemaßnahmen erklären und diese zielgerichtet einsetzen
d) Farben als Gestaltungsmittel einsetzen, dabei Grundsätze der Farbenlehre beachten
e) Licht als Gestaltungsmittel unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Sicherheit einsetzen
f) typografische Gestaltungsvarianten produktorientiert auswählen
g) innovative verkaufsfördernde Gestaltungselemente einsetzen
4 Werkstoffe, Werkzeuge und Geräte (§ 4 Nr. 4) a) Werkstoffe und Hilfsmittel unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften und der beabsichtigten gestalterischen Wirkung auswählen; unterschiedliche Be- und Verarbeitungstechniken anwenden
b) Werkzeuge und Maschinen nutzen und pflegen
c) Geräte und Beleuchtungselemente nach Vorgaben und technischen Unterlagen einsetzen
5 IT-Anwendungen (§ 4 Nr. 5) a) Texte und Grafiken computergestützt gestalten und layouten
b) Bilder beschaffen und bearbeiten
c) Konzepte der visuellen Verkaufsförderung computergestützt entwickeln und realisieren
d) Werbemittel gestalten und herstellen
e) branchenspezifische Software zur Auftrags- und Rechnungsbearbeitung sowie zur Materialverwaltung nutzen
6 Projekte des visuellen Marketings (§ 4 Nr. 6)
6.1 Entwurf und Planung (§ 4 Nr. 6.1) a) Ideen entwickeln, Gestaltungskonzepte entwerfen und skizzieren
b) werbe- und verkaufspsychologische Grundsätze beachten
c) Entwicklungen in Kunst, Design und Architektur nutzen sowie aktuelle Trends berücksichtigen
d) Reinzeichnungen und Pläne, insbesondere unter Berücksichtigung der Flächen- und Raumeinteilung, erstellen
e) Konzepte präsentieren und begründen
f) Projekte unter Berücksichtigung inhaltlicher, organisatorischer, zeitlicher und finanzieller Aspekte planen und dokumentieren
g) Bedarf an internen und externen Dienstleistungen ermitteln
h) Kostenpläne projektbezogen erstellen und überwachen
i) räumliche Gegebenheiten und Sicherheitsbestimmungen berücksichtigen
k) rechtliche Regelungen, insbesondere des Urheberrechtes, beachten
6.2 Umsetzung (§ 4 Nr. 6.2) a) Präsentationsmittel, Materialien und Werkzeuge zur Projektrealisierung bereitstellen und einsetzen, abbauen und lagern
b) Waren, Produkte, Accessoires und Requisiten platzieren
c) Präsentations- und Ausstellungsräume vorbereiten
d) vorbereitende Maßnahmen für den Aufbau der Präsentation organisieren und überwachen
e) Maßnahmen bei veränderten Anforderungen im Rahmen der Projektgestaltung durchführen und veranlassen
f) Ergebnisse der Projektdurchführung dokumentieren
7 Steuerung von Projekten visuellen Marketings (§ 4 Nr. 7)
7.1 Beschaffung (§ 4 Nr. 7.1) a) Bedarf an Materialien und Waren ermitteln
b) Angebote einholen und bewerten; Aufträge erteilen
c) Lieferungen überprüfen; Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen vergleichen; Abweichungen klären
7.2 Kalkulation (§ 4 Nr. 7.2) a) Projekte kalkulieren
b) Nachkalkulationen durchführen
c) Material- und Zeitaufwand dokumentieren und im Soll-Ist-Vergleich bewerten
7.3 Erfolgskontrolle (§ 4 Nr. 7.3) a) Erreichen von Projektzielen durch Soll-Ist-Vergleich prüfen
b) Projekte auswerten, Instrumente der Erfolgskontrolle anwenden und Ergebnisse präsentieren
c) Folgerungen für künftige Projekte ableiten
7.4 Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (§ 4 Nr. 7.4) a) Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle an Beispielen des Ausbildungsbetriebes begründen
b) Notwendigkeit betrieblicher Kosten- und Leistungsrechnung erläutern
c) projektbezogene Geschäftsvorgänge für das Rechnungswesen bearbeiten
d) Eingang und Ausgang von Rechnungen kontrollieren
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing/zur Gestalterin für visuelles Marketing - Zeitliche Gliederung -
(Fundstelle: BGBl. I 2004, 929 - 930)
Die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung und
sind während der gesamten Ausbildungsdauer zu vermitteln.
Visuelle Verkaufsförderung und Werbung, Lernziele c, d und e,
(3) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sieben Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
Entwurf und Planung, Lernziel a,
Umsetzung, Lernziele a und b,
Anwenden von Englisch bei Fachaufgaben
(2) In einem Zeitraum von insgesamt fünf bis sieben Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
Visuelle Verkaufsförderung und Werbung, Lernziele a, b, f und g,
Entwurf und Planung, Lernziele b bis k,
Umsetzung, Lernziele c bis f,
(3) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen
(1) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition
Anwenden von Englisch bei Fachaufgaben,
(2) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sieben Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition
Visuelle Verkaufsförderung und Werbung,