Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=24.02.2011&Aktenzeichen=VI%20R%2051/10
Timestamp: 2019-07-23 06:15:10
Document Index: 329445045

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 6', '§ 8', '§ 8', '§ 19', '§ 121', '§ 8', '§ 173', '§ 8']

BFH, 24.02.2011 - VI R 51/10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,12182
BFH, 24.02.2011 - VI R 51/10 (https://dejure.org/2011,12182)
BFH, Entscheidung vom 24.02.2011 - VI R 51/10 (https://dejure.org/2011,12182)
BFH, Entscheidung vom 24. Februar 2011 - VI R 51/10 (https://dejure.org/2011,12182)
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Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22. 09. 2010 VI R 57/09 - Rücknahme der Revision nach Verzicht auf mündliche Verhandlung - Zuschlagsregelung des § 8 Abs. 2 Satz 3 EStG als Korrekturposten zum Werbungskostenabzug
Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.09.2010 VI R 57/09; Rücknahme der Revision nach Verzicht auf mündliche Verhandlung; Zuschlagsregelung des § 8 Abs. 2 Satz 3 EStG als Korrekturposten zum Werbungskostenabzug
§ 6 Abs 1 Nr 4 S 2 EStG 2002, § 8 Abs 2 S 2 EStG 2002, § 8 Abs 2 S 3 EStG 2002, § 19 Abs 1 EStG 2002, § 121 S 1 FGO
EStG § 8 Abs. 2 S. 3, 5; AO § 173 Abs. 1 Nr. 1
Rücknahme der Revision nach Verzicht auf mündliche Verhandlung; Zuschlagsregelung des § 8 Abs. 2 Satz 3 EStG als Korrekturposten zum Werbungskostenabzug
Zum gleichen Ergebnis sind das FG München mit Beschluss vom 29. Mai 2009 6 V 307/09 (n. v., rechtskräftig) bei 48 Fahrten im Kalenderjahr und das FG Rheinland-Pfalz mit Urteil vom 24. Februar 2010 2 K 2573/08 (n. v., Az. des BFH: VI R 51/10) bei 72 bzw. 73 Fahrten im Kalenderjahr gelangt.
Der BFH ist in diesem Urteil (bestätigt durch BFH-Urteil vom 24.02.2011, VI R 51/10, BFH/NV 2011, 984) im Gegenteil vielmehr der Vorinstanz gefolgt, dass eine Begrenzung des Zuschlags auf den Werbungskostenabzug gerade nicht in Betracht kommt, als Korrektiv aber eine Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten gerechtfertigt ist, wenn die tatsächliche Nutzung des Dienstwagens für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zu Lasten des Arbeitnehmers von der dem Zuschlag von 0, 03 % des Listenpreises für jeden Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zugrunde liegenden, typisierenden Annahme, dass der Dienstwagen monatlich an 15 Tagen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genutzt wird, erheblich abweicht.