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Timestamp: 2018-12-13 23:21:44
Document Index: 321831350

Matched Legal Cases: ['Art. 84', 'Art. 42', 'Art. 84', 'Art. 109', 'Art. 64', 'Art. 66']

1C_175/2010 08.04.2010
Beschwerde gegen den Entscheid vom 16. März 2010 des Bundesstrafgerichts, II. Beschwerdekammer.
Am 27. Januar 2009 erliess das Amtsgericht Brandenburg einen Haftbefehl gegen X.________ wegen Betrugs, Urkundenfälschung und versuchter Erpressung.
Am 19. Juni 2009 ersuchten die deutschen Behörden gestützt darauf um Auslieferung von X.________.
Mit Verfügung vom 31. August 2009 bewilligte das Bundesamt für Justiz die Auslieferung.
Die von X.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht (II. Beschwerdekammer) am 16. März 2010 ab. Es beurteilte die Beschwerde als offensichtlich unbegründet.
2.2 Der Beschwerdeführer bringt (Beschwerde S. 1) vor, es werde "angenommen, dass es sich im Sinne von Art. 84 Abs. 1 BGG um einen besonders bedeutenden Fall handeln könnte, so dass das Rechtsmittel der Beschwerde angezeigt ist - die Voraussetzungen erscheinen deswegen erfüllt zu sein".
Es kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer damit und seinen weiteren Ausführungen den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügt. Seine Darlegungen sind jedenfalls nicht geeignet, einen besonders bedeutenden Fall nach Art. 84 BGG darzutun. Die Vorinstanz hat sich mit seinen wesentlichen Einwänden auseinandergesetzt. Ihre Erwägungen, auf die verwiesen werden kann (Art. 109 Abs. 3 BGG), lassen keine Bundesrechtsverletzung erkennen. Der Fall ist nicht von aussergewöhnlicher Tragweite. Für das Bundesgericht besteht deshalb kein Anlass, die Sache an die Hand zu nehmen.
Da die Beschwerde aussichtslos war, kann das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 64 BGG nicht bewilligt werden. Unter den gegebenen Umständen - insbesondere mit Blick auf die seit mehreren Monaten bestehende Haft - rechtfertigt es sich jedoch, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).