Source: http://tieraerztekammer-sachsen.de/?p=Con&s1=Rechtsgrundlagen&s2=Weiterbildungsordnung-rechtsbereinigte-Fassung-inkl-Dritte-Satzung
Timestamp: 2020-08-15 19:16:25
Document Index: 85211233

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 7', '§ 7', '§ 2', '§ 7']

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Weiterbildungsordnung rechtsbereinigte Fassung inkl. Dritte Satzung
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(rechtsbereinigte Fassung inkl. Dritte Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung vom 1. Juni 2016, gültig ab 2. August 2016)
Zoo- und Gehegetiere
(1) Bezeichnungen nach § 2 Abs. 1 und 2 darf nur führen, wer nach abgeschlossener Weiterbildung die Anerkennung durch die Kammer erhalten hat. Das Führen der Bezeichnung nach § 2 Abs. 1 und 2 ist an die Einhaltung der Berufspflicht gemäß § 7 Abs. 2 Berufsordnung gebunden.
(2) Bei wiederholtem und schwerem Nichteinhalten der Berufspflichten gemäß § 7 Abs. 2 Berufsordnung kann das Führen einer Bezeichnung nach § 2 Abs. 1 und 2 vom Vorstand solange untersagt werden, bis die erteilten Auflagen erfüllt worden sind.
Die Kammer bestätigt den Eingang der Anzeige.
(5) Die Weiterbildung ist in der Regel ganztägig durchzuführen. Abweichungen davon bedürfen der Genehmigung durch die Kammer. Die Weiterbildung in Teilzeit ist anzurechnen, wenn sie mindestens die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit beträgt. Um der Gesamtdauer der ganztägigen Weiterbildung gerecht zu werden, verlängert sich die Weiterbildungszeit entsprechend. Die gleichzeitige Weiterbildung in mehreren Gebieten und/oder Bereichen ist nicht möglich.
(11) Die Kammer kann hinsichtlich Inhalt und Zeit einzelner Weiterbildungsabschnitte sowie hinsichtlich der Anrechnungsfähigkeit von Publikationen gemäß Absatz 13 Ausnahmen zulassen, wenn diese mit den Zielen der Weiterbildung vereinbar sind und die vorgeschriebene Mindestweiterbildungszeit erfüllt wird.
(2) Der befugte Tierarzt ist verpflichtet, sich gemäß § 7 Abs. 2 Berufsordnung fortzubilden. Die Erfüllung ist der Kammer auf Anforderung nachzuweisen.
(2) Über die Zulassung zur Prüfung entscheidet die Kammer. Die Kammer informiert den Prüfungskandidaten über den Zeitrahmen möglicher Prüfungstermine und bittet um Mitteilung nicht passender Prüfungstermine.
(3) Die Prüfungskommission setzt den Prüfungstermin fest. Die zuständige Aufsichtsbehörde sowie der Antragsteller werden von der Geschäftsstelle darüber schriftlich mit einer Frist von mindestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin benachrichtigt.
(4) Werden nach Absatz 3 angesetzte Prüfungstermine vom Prüfungskandidaten aus nicht triftigem Grund abgesagt, oder bleibt der zu Prüfende ohne triftigen Grund der Prüfung fern, stellt die Kammer den entstandenen Verwaltungsaufwand dem Prüfungskandidaten in Rechnung.
(5) Eine Ablehnung des Antrages auf Zulassung zur Prüfung ist dem Antragsteller mit einem Bescheid zu begründen. Legt der Antragsteller gegen den Bescheid Widerspruch ein, entscheidet darüber die Kammer.