Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt%204,%2066
Timestamp: 2020-07-15 13:12:16
Document Index: 272092464

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.11.1952 - 3 StR 59/50 - dejure.org
https://dejure.org/1952,245
BGH, 06.11.1952 - 3 StR 59/50 (https://dejure.org/1952,245)
BGH, Entscheidung vom 06.11.1952 - 3 StR 59/50 (https://dejure.org/1952,245)
BGH, Entscheidung vom 06. November 1952 - 3 StR 59/50 (https://dejure.org/1952,245)
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BGHSt 4, 66
NJW 1953, 793
Sie erscheint willkürlich, weil sie erkennbar allein darauf abzielt, durch übermäßige Strenge politisch Andersdenkende einzuschüchtern und damit die Herrschaft der Machthaber zu sichern (vgl. schon BGHSt 4, 66, 70).
Eine strafrechtliche Haftung des Anzeigenden kommt aber auch bei einer inhaltlich wahren Anzeige in Betracht, wenn sich die gegen den Angezeigten ergriffenen Maßnahmen ungeachtet der zutreffenden Sachverhaltsermittlung als rechtswidrig darstellen; etwa bei einer in den Vorsatz des mittelbaren Täters aufgenommenen rechtsbeugerischen Bestrafung des Betroffenen; namentlich wenn der Täter bewußt einen rechtswidrig handelnden Staatsapparat für die Verfolgung eigener Ziele ausnutzt (vgl. BGHSt 3, 110; 4, 66; zuletzt BGHSt 40, 218, 237).
Insoweit hätte daher das mindestens fahrlässige Setzen einer unerläßlichen Bedingung für den Erlaß rechtswidriger Todesurteile zu genügen (vgl BGHSt 3, 110, 124; 3, 271, 273 f; 4, 66, 71).
Ein solcher Strafausspruch stellt eine bewußte Benützung der Formen des Gerichtsverfahrens zur Erreichung von Zwecken dar, die mit Recht und Gerechtigkeit nichts mehr zu tun haben (vgl. BGHSt 1, 131 [136] und 305 [308]; 3, 110 [118]; 4, 66 [70]; 9, 302 [307]; 10, 294 [300, 301]; BGH in MDR 1952 S. 693).
BGH, 25.05.1955 - VI ZR 6/54
Sittenwidrige Anzeige
In mehreren anderen Entscheidungen sind die Strafsenate jedoch von der Gültigkeit dieser Bestimmung ausgegangen (z.B. BGHSt 4, 66, Urteil vom 20. November 1952 in der Strafsache gegen die Beklagten - 3 StR 401/51 - sowie die Urteile vom 4. Dezember 1952 - 4 StR 33/50 - und 25. Juni 1952 - 5 StR 219/53 und 5 StR 220/53 -).
BGH, 13.11.1953 - 5 StR 454/53
Daß sie die einzige Ursache hierfür waren, ist nicht notwendig (BGH in NJW 53, 793).
Die Befugnis eines Zeugen, eine wahrheitsgemäße Aussage zu machen, ist kein Rechtfertigungsgrund dafür, durch die Aussage ein mit der wahren Rechtslage im Widerspruch stehendes Urteil herbeizuführen (BGHSt 3, 110; BGH in NJW 53, 793).
BGH, 06.11.1952 - 3 StR 25/50
Dabei sind die in den Urteilen des Bundesgerichtshofs vom 8. Juli und 6. November 1952 (BGHSt 3, 110; NJW 1953, 793 Nr. 17) aufgestellten Rechtsgrundsätze zu beachten.
Wegen der Einzelheiten wird auf die obenerwähnte Entscheidung des Senats (NJW 1953, 793 Nr. 17) verwiesen.
BGH, 16.01.1967 - AnwZ (B) 9/66
BGH, 31.01.1962 - 2 StR 566/61
BGH, 07.10.1954 - 4 StR 316/54
BGH, 05.06.1953 - 2 StR 97/50
BGH, 27.04.1965 - 5 StR 655/64
Zurückgewiesene Frage nach der politischen Einstellung der Ehefrau - Relevanz …
BGH, 24.06.1964 - IV ZR 236/63
Strafrechtliche Verurteilung wegen Wehrdienstverweigerung aus Gründen des …
BGH, 29.05.1959 - 2 StR 107/59
BGH, 10.09.1953 - 1 StR 766/52
BGH, 17.09.1953 - 3 StR 248/53
BGH, 25.06.1953 - 5 StR 217/53