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Timestamp: 2016-10-28 00:48:39
Document Index: 199857390

Matched Legal Cases: ['Art. 251', 'Art. 314', 'Art. 25', 'Art. 251', 'Art. 317', 'Art. 25', 'Art. 314', 'Art. 25', 'Art. 251', 'Art. 317', 'BGE', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 314', 'Art. 25', 'Art. 317', 'Art. 25', 'Art. 314', 'Art. 49', 'Art. 25', 'Art. 42', 'Art. 317', 'Art. 50', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 47', 'Art. 47', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 44', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 44', 'Art. 66']

6B_1019/2009 (11.03.2010)
6B_1019/2009
Bundesrichter Schneider, Wipr�chtiger, Mathys, Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
S.________, vertreten durch Rechtsanwalt Heinz Ottiger,
1. Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), vertreten durch Rechtsanwalt Mario Postizzi,
Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung im Amt; Strafzumessung; Zivilforderung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichts, Strafkammer, vom 29. Oktober 2009.
Mit Entscheid vom 30. Januar 2008 sprach die Strafkammer des Bundesstrafgerichts S.________ der Urkundenf�lschung (Art. 251 StGB) und der Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung (Art. 314 StGB i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 180 Tagess�tzen � Fr. 270.--. Den Vollzug der Geldstrafe schob es im Umfang von 150 Tagess�tzen bei einer Probezeit von zwei Jahren auf. Gleichzeitig verpflichtete es S.________, der SUVA den Betrag von Fr. 107'600.-- zuz�glich Zins zu 5% seit dem 2. M�rz 2005 sowie eine Parteientsch�digung von Fr. 4'260.95 zu bezahlen.
Das Bundesgericht hiess die von S.________ erhobene Beschwerde mit Urteil 6B_421/2008 vom 21. August 2009 teilweise gut, hob den Entscheid des Bundesstrafgerichts, soweit die Verurteilung wegen Urkundenf�lschung (Art. 251 StGB) betreffend, auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ck.
Mit Entscheid vom 29. Oktober 2009 befand die Strafkammer des Bundesstrafgerichts S.________ der Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung im Amt (Art. 317 StGB i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) und der Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung (Art. 314 StGB i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 160 Tagess�tzen � Fr. 160.--. Den Vollzug der Geldstrafe schob es im Umfang von 130 Tagess�tzen bei einer Probezeit von zwei Jahren auf. Zugleich verpflichtete es S.________, der SUVA den Betrag von Fr. 107'600.-- zuz�glich Zins zu 5% seit dem 2. M�rz 2005 sowie eine Parteientsch�digung von Fr. 4'755.90 zu bezahlen.
S.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, der Entscheid des Bundesstrafgerichts vom 29. Oktober 2009 sei aufzuheben, und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventualiter sei er wegen Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung zu verurteilen und von den Vorw�rfen der Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung im Amt und der Urkundenf�lschung freizusprechen. Er sei zu einer angemessen reduzierten Anzahl Tagess�tze Geldstrafe � Fr. 160.-- zu verurteilen, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren. Die Zivilforderung der SUVA sei abzuweisen, eventuell an den Zivilrichter zu verweisen. Die Kosten seien zu mindestens 50% dem Bund aufzuerlegen, mit eingeschlossen 50% der Kosten seiner Verteidigung; eventualiter sei ein Anteil der Kosten der SUVA aufzuerlegen.
1.1 Den Verurteilungen des Beschwerdef�hrers liegt der folgende Sachverhalt zugrunde (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 6B_421/2008 vom 21. August 2009 E. 1.1 und 1.2):
Die Beschwerdegegnerin 1 verf�gte �ber ein Immobilien-Portefeuille im Wert von rund 3 Milliarden Franken. Ab dem Jahre 2000 setzte sie sich zum Ziel, die internen Verfahrensabl�ufe und Zust�ndigkeiten im Immobilienwesen neu zu definieren, das Immobilien-Anlage-Portefeuille aktiver zu bewirtschaften und suboptimale Immobilien zu verkaufen. Sie engagierte im Jahre 2002 W.________ als Verantwortlichen f�r die Erarbeitung einer neuen Immobilienstrategie. Im Jahre 2003 wurde dieser zum Bereichsleiter Immobilien innerhalb der Finanzabteilung ernannt. In dieser Funktion beantragte er unter anderem im Immobilien-Anlageausschuss den Kauf oder Verkauf von Liegenschaften. Im Zuge des Desinvestitionsprozesses im Immobilienbereich kam es zum Verkauf von diversen Liegenschaften der Beschwerdegegnerin 1. Wegen Verdachts auf Unregelm�ssigkeiten bildete der Verkauf von acht Immobilien schliesslich Anlass zur Er�ffnung einer Strafuntersuchung gegen mehrere Angestellte der Beschwerdegegnerin 1 und weitere Beteiligte.
Einer der inkriminierten Immobilienverk�ufe betraf die Wohn- und Gesch�fts�berbauung Wichlernweg 12, 14, 16 in Kriens, Parzelle Nr. 4155 GB Kriens (nachfolgend: Liegenschaft Kriens). Der Beschwerdef�hrer trat im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaft Kriens als Immobilienmakler auf. W.________ war als Bereichsleiter Immobilien und als direkter Vorgesetzter des zust�ndigen Portfoliomanagers V.________ am Verkauf der Liegenschaft Kriens direkt beteiligt. W.________ war aber zugleich auch Miteigent�mer der R.________ AG, welche am 24. Februar 2005 die Liegenschaft Kriens k�uflich erwarb.
Die Vorinstanz kam insoweit zusammenfassend zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe - nach m�ndlicher Absprache mit V.________ und nachdem W.________ als dessen Vorgesetzter diesem Vorgehen zugestimmt hatte - im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaft Kriens von der Beschwerdegegnerin 1 an die R.________ AG der Beschwerdegegnerin 1 eine Provisionsrechnung von Fr. 107'600.-- gestellt f�r in Tat und Wahrheit gar nicht erbrachte Vermittlungsbem�hungen. W.________ habe im Herbst 2004 die R.________ AG gegr�ndet, sei aber selbst weiterhin als Immobilienverwalter bei der Beschwerdegegnerin 1 t�tig gewesen. Diese Hintergr�nde seien dem Beschwerdef�hrer bekannt gewesen. Angesichts der Beteiligung von W.________ auf der K�ufer- und der Verk�uferseite habe bez�glich des Liegenschaftsgesch�fts Kriens von Anfang an gar kein Vermittlungsbedarf durch den Beschwerdef�hrer bestanden. V.________ und W.________ h�tten schliesslich die �berweisung des Honorars von der Beschwerdegegnerin 1 an den Beschwerdef�hrer veranlasst.
1.2 Das Bundesgericht erwog mit Urteil 6B_421/2008 vom 21. August 2009, diese vorinstanzliche Beweisw�rdigung sei nicht willk�rlich (E. 2). In rechtlicher Hinsicht f�hrte das Bundesgericht aus, der Honorarnote des Beschwerdef�hrers als solcher komme keine erh�hte Glaubw�rdigkeit zu, weshalb seine Verurteilung wegen Urkundenf�lschung gem�ss Art. 251 StGB Bundesrecht verletze (E. 5.5). In Bezug auf V.________ und W.________ schloss das Bundesgericht, diese h�tten mit der Visierung des Stempels beziehungsweise mit ihrer Unterschrift die Pr�fung und damit die Echtheit der inhaltlich unwahren Honorarrechnung des Beschwerdef�hrers best�tigt. Der Honorarnote mit angebrachtem Stempel, Visum und Unterschrift komme erh�hte Glaubw�rdigkeit zu. Im Ergebnis seien V.________ und W.________ daher der Urkundenf�lschung im Amt nach Art. 317 StGB schuldig zu sprechen (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 6B_916/2008 [teilweise publiziert in BGE 135 IV 198] und 6B_921/2008 vom 21. August 2009 in Sachen V.________ respektive W.________). Die Vorinstanz habe im Verfahren gegen den Beschwerdef�hrer bei ihrer Neubeurteilung zu pr�fen, ob sich dieser der Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung im Amt schuldig gemacht habe (E. 5.6).
1.3 Im Falle eines bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheids hat die mit der Neubeurteilung befasste kantonale Instanz die rechtliche Beurteilung, mit der die Zur�ckweisung begr�ndet wird, ihrer Entscheidung zugrunde zu legen. Diese Beurteilung bindet auch das Bundesgericht, falls ihm die Sache erneut unterbreitet wird (BGE 135 III 334 E. 2; 131 III 91 E. 5.2; 125 III 421 E. 2a).
Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bildeten damit die Frage der Gehilfenschaft des Beschwerdef�hrers zur Urkundenf�lschung im Amt (nachfolgend E. 2), die Strafzumessung (nachfolgend E. 3) sowie der Zivilpunkt (nachfolgend E. 4). Nicht mehr zu �berpr�fen war demgegen�ber die Verurteilung des Beschwerdef�hrers wegen Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung, begangen durch V.________ und W.________.
2.1 Die Vorinstanz erw�gt, indem der Beschwerdef�hrer eine unwahre Honorarnote eingereicht habe, habe er die durch V.________ und W.________ ver�bte Haupttat der Urkundenf�lschung im Amt gef�rdert. Als berufsm�ssiger Treuh�nder m�sse er gewusst haben, dass seine an eine grosse �ffentlich-rechtliche Anstalt gerichtete Rechnung vor der Auszahlung auf ihre Richtigkeit �berpr�ft und diese �berpr�fung gem�ss allgemeiner Usanz f�r die Buchhaltung durch die Direktbeteiligten V.________ und W.________ dokumentiert werde. Mit der Dokumentation sei bezweckt worden, die Honorarrechnung des Beschwerdef�hrers mit der erh�hten Glaubw�rdigkeit der durchgef�hrten Pr�fung auszustatten und somit zu einem aussagekr�ftigen Buchhaltungsdokument der Beschwerdegegnerin 1 bzw. zu einer Urkunde im strafrechtlichen Sinn zu machen. Dies sei vom Beschwerdef�hrer zumindest bewusst in Kauf genommen worden (angefochtenes Urteil S. 10-14).
2.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt diese Sachverhaltsfeststellung als willk�rlich und lastet der Vorinstanz eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel an. Er f�hrt aus, ihm seien die internen Abl�ufe bei der Beschwerdegegnerin 1 nicht bekannt gewesen, und er habe annehmen d�rfen, V.________ oder W.________ l�sten die Zahlung der in Rechnung gestellten Provision selbst�ndig aus. Er habe mithin nicht damit gerechnet, dass aus seiner Rechnung mittels �berpr�fungsvermerken eine zusammengesetzte Urkunde entstehe. Sein Vorsatz habe sich einzig auf die F�rderung der ungetreuen Amtsf�hrung durch V.________ und W.________, nicht aber auf die von diesen ver�bte Urkundenf�lschung im Amt gerichtet. Die gegenteilige Auffassung der Vorinstanz sei unhaltbar und w�rde im Ergebnis dazu f�hren, dass die Einreichung einer falschen Rechnung stets als Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung strafbar w�re. Konsequenz w�re "ein erneutes Ausufern des laut Bundesgericht und Lehre restriktiv anzuwendenden Tatbestandes" (Beschwerde S. 4-9).
2.3 Was der T�ter wusste, wollte oder in Kauf nahm und womit er rechnen musste, sind Tatfragen und betreffen damit die Sachverhaltsfeststellung, welche nur ger�gt werden kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung beruht (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Rechtsfrage ist demgegen�ber, ob im Lichte der vom Sachgericht festgestellten Tatsachen der Schluss auf Eventualvorsatz berechtigt erscheint (vgl. BGE 133 IV 222 E. 5.3; 130 IV 58 E. 8.5; 125 IV 242 E. 3c je mit Hinweisen).
Der Gehilfe muss wissen oder damit rechnen, eine bestimmt geartete Straftat zu unterst�tzen, und dies auch wollen oder zumindest in Kauf nehmen, wobei zum Vorsatz auch die Voraussicht des Geschehensablaufs geh�rt. Dabei gen�gt es, dass er die wesentlichen Merkmale des vom T�ter zu verwirklichenden strafbaren Tuns erkennt, w�hrend er um die Einzelheiten der Tat nicht zu wissen braucht (vgl. BGE 117 IV 186 E. 3).
2.4 Entgegen dem Vorbringen in der Beschwerde ist die tats�chliche Feststellung im angefochtenen Urteil, der Beschwerdef�hrer habe damit rechnen m�ssen, dass seine Honorarnote vor der Auszahlung durch die Beschwerdegegnerin 1 intern gepr�ft und diese Pr�fung schriftlich festgehalten werde, nicht unhaltbar. Vielmehr musste es f�r den Beschwerdef�hrer aufgrund seiner beruflichen Qualifikation angesichts der Wichtigkeit des Gesch�fts - eines Liegenschaftsverkaufs - und des hohen Betrags der Honorarforderung von Fr. 107'600.-- auf der Hand liegen, dass seine Rechnung vor Ausl�sung der Zahlung auf die Richtigkeit gepr�ft und die �berpr�fung schriftlich vermerkt werden w�rde. Damit ist gleichzeitig gesagt, dass entgegen der Argumentation in der Beschwerde nicht jegliches Einreichen beliebiger Rechnungen als Gehilfenschaft zur Urkundenf�lschung zu ahnden ist, sondern eine einzelfallbezogene Beurteilung zu erfolgen hat. Vorliegend konnte die Vorinstanz ohne Bundesrechtsverletzung schliessen, der Beschwerdef�hrer habe damit gerechnet und es auch in Kauf genommen, die durch die beiden Beamten V.________ und W.________ begangene Urkundenf�lschung durch Einreichen der inhaltlich unwahren Honorarnote zu unterst�tzen. Wie genau die vorgenommene �berpr�fung bescheinigt werden w�rde - ob mittels Visierung des Stempels, mit Unterschrift oder etwa einem angehefteten Vermerk -, geh�rt demgegen�ber zu den Einzelheiten der Tatausf�hrung, um welche der Gehilfe, wie dargelegt, nicht zu wissen braucht. Die Beschwerde ist damit in diesem Punkt abzuweisen.
3.1 Die Vorinstanz f�hrt in Bezug auf die Strafzumessung aus, infolge der Tatmehrheit - der Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsf�hrung (Art. 314 i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) und zur Urkundenf�lschung im Amt (Art. 317 i.V.m. Art. 25 und 26 StGB) - erweitere sich der Strafrahmen des schwereren Delikts (Art. 314 StGB) in Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB auf 7� Jahre Freiheitsstrafe, obligatorisch verbunden mit einer Geldstrafe von 360 Tagess�tzen. Das Verschulden des Beschwerdef�hrers wiege erheblich. Mit seinem skrupellosen Vorgehen habe er ein grosses Mass an krimineller Energie offenbart. Sein einziges Tatmotiv sei Bereicherungsabsicht und damit Geldgier gewesen. Die H�he des Geldbetrages bzw. des Schadens falle ebenso straferh�hend ins Gewicht wie der Umstand, dass er keinerlei Reue gezeigt habe. Demgegen�ber sei die Strafe aufgrund der Stellung des Beschwerdef�hrers als Gehilfe und als Extraneus zu den beiden Amtsdelikten gest�tzt auf Art. 25 und 26 StGB von Gesetzes wegen zu mildern. Der Beschwerdef�hrer lebe in geordneten Verh�ltnissen, sei nicht vorbestraft und habe sich seit den vorliegend zu beurteilenden Taten wohl verhalten. Seine Strafempfindlichkeit sei hoch. Insgesamt wirkten sich die T�terkomponenten in mittlerem Mass zu seinen Gunsten aus. Im Ergebnis erscheine eine Strafe von 160 Tagess�tzen Geldstrafe � Fr. 160.-- als angemessen. Davon seien gest�tzt auf Art. 42 Abs. 4 StGB 30 Tagess�tze unbedingt auszusprechen. Diese unbedingte Verbindungsgeldstrafe trage dazu bei, das unter spezial- und generalpr�ventiven Gesichtspunkten eher geringe Drohpotential der Geldstrafe zu erh�hen (angefochtenes Urteil S. 14-18).
3.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das Strafmass von 160 Tagess�tzen sei unverh�ltnism�ssig hoch. Er f�hrt aus, die Vorinstanz h�tte insbesondere seinen unbefleckten Leumund nicht nur in mittlerem, sondern in hohem Mass zu seinen Gunsten gewichten m�ssen. Weiter gehe es nicht an, sein Bestreiten der Tat straferh�hend zu verwerten. Zudem sei Motiv f�r seine Tat nicht Bereicherungsabsicht, sondern eine Abh�ngigkeit und falsch verstandene Beflissenheit gegen�ber dem Kunden W.________ gewesen, f�r welchen er das Geld eingezogen habe. Die Tatsache, dass er verglichen mit dem ersten Urteil der Vorinstanz vom 30. Januar 2008 nunmehr als blosser Gehilfe zur Urkundenf�lschung im Amt (Art. 317 StGB) qualifiziert werde, h�tte sich zwingend in einer deutlich tieferen Strafe niederschlagen m�ssen. Mit ihren knappen Angaben zur Bemessung der Strafe verletze die Vorinstanz ferner ihre Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 50 StGB. Schliesslich missachte die Vorinstanz Art. 42 Abs. 4 StGB, indem sie einen Teil der Strafe unbedingt ausgesprochen habe. Es liege unstreitig eine g�nstige Legalprognose vor, weshalb nicht gesagt werden k�nne, der unbedingt ausgef�llte Teil der Geldstrafe trage in irgendeiner Form zus�tzlich zu seiner Bew�hrung bei. Im �brigen diene Art. 42 Abs. 4 StGB einzig dazu, im Bereich der Massendelinquenz eine sp�rbare Sanktion zu verh�ngen und sei daher vorliegend nicht anzuwenden (Beschwerde S. 9-14).
3.3 Gem�ss Art. 47 Abs. 1 StGB misst das Gericht die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Es ber�cksichtigt das Vorleben, die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters. Die Bewertung des Verschuldens wird in Art. 47 Abs. 2 StGB dahingehend pr�zisiert, dass dieses nach der Schwere der Verletzung oder Gef�hrdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggr�nden und Zielen des T�ters sowie danach bestimmt wird, wie weit der T�ter nach den inneren und �usseren Umst�nden in der Lage war, die Gef�hrdung oder Verletzung zu vermeiden. Nach Art. 50 StGB hat das Gericht die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung festzuhalten. Es liegt im Ermessen des Sachgerichts, in welchem Umfang es die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschreitet, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgeht oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht l�sst beziehungsweise in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet (vgl. BGE 134 IV 17 E. 2.1; 129 IV 6 E. 6.1; 127 IV 101 E. 2; 124 IV 286 E. 4a).
Die Vorinstanz ist ihrer Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 50 StGB nachgekommen, hat die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde eingehend gew�rdigt und s�mtliche Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Eine ermessensverletzende Gewichtung der massgeblichen Faktoren - wie namentlich des guten Leumunds des Beschwerdef�hrers - ist nicht ersichtlich. Insbesondere ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von fehlender Reue des Beschwerdef�hrers ausgeht und diesen Aspekt, welcher nicht gleichzusetzen ist mit dem blossen Bestreiten der Tat, straferh�hend einbezieht. Auch konnte die Vorinstanz gest�tzt auf den willk�rfrei erstellten Sachverhalt folgern, der Beschwerdef�hrer habe aus finanziellen Motiven respektive mit Bereicherungsabsicht gehandelt. Die vom Beschwerdef�hrer behauptete falsch verstandene Beflissenheit gegen�ber dem Kunden W.________, welche ihn angeblich zu seinem Handeln veranlasst hat, wird von ihm nicht durch objektive Indizien untermauert. �berdies bewertet die Vorinstanz entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers dessen Gehilfenstellung und die fehlende Beamteneigenschaft ausdr�cklich strafmildernd (angefochtenes Urteil S. 17). Die verh�ngte Geldstrafe von 160 Tagess�tzen erscheint auch im Ergebnis keineswegs unhaltbar hoch.
3.4 Ebenso wenig hat die Vorinstanz Art. 42 Abs. 4 StGB falsch angewendet. Verbindungsgeldstrafen kommen insbesondere in Betracht, wenn man dem T�ter den bedingten Vollzug einer Geldstrafe gew�hren, ihm aber dennoch in gewissen F�llen mit der Auferlegung einer zu bezahlenden Geldstrafe einen sp�rbaren Denkzettel verabreichen m�chte. Eine unbedingte Verbindungsgeldstrafe kann namentlich auch dazu beitragen, das unter spezial- und generalpr�ventiven Gesichtspunkten eher geringe Drohpotenzial der bedingten Geldstrafe zu erh�hen. Das Hauptgewicht liegt auf der bedingten Geldstrafe, w�hrend der unbedingten Verbindungsgeldstrafe nur untergeordnete Bedeutung zukommt. Die Verbindungsgeldstrafe soll nicht etwa zu einer Straferh�hung f�hren oder eine zus�tzliche Strafe erm�glichen. Sie erlaubt lediglich innerhalb der schuldangemessenen Strafe eine t�ter- und tatangemessene Sanktion (BGE 134 IV 1 E. 4.5.2, 60 E. 7.3.2; 135 IV 188 E. 3.3). Um dem akzessorischen Charakter der Verbindungsstrafe gerecht zu werden, erscheint es sachgerecht, die Obergrenze grunds�tzlich auf einen F�nftel der schuldangemessenen Gesamtstrafe festzulegen (BGE 135 IV 188 E. 3.4.4).
Die Vorinstanz nimmt ausdr�cklich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Art. 42 Abs. 4 StGB Bezug und begr�ndet, weshalb sie es als sachgerecht erachtet, einen Teil der Strafe unbedingt auszusprechen, n�mlich um das eher geringe Drohpotenzial der bedingten Geldstrafe zu erh�hen. Diese Einsch�tzung ist nicht zu beanstanden. Im �brigen ist die Bestimmung, wie sich bereits aus dem Wortlaut von Art. 42 StGB ergibt, entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht einzig im Bereich der Massendelinquenz, sondern grunds�tzlich in s�mtlichen F�llen bedingt verh�ngter Geldstrafen anwendbar. Mit einem unbedingten Anteil von 30 (der insgesamt 160) Tagess�tzen tr�gt die Vorinstanz ferner dem untergeordneten Charakter der Verbindungsgeldstrafe Rechnung.
4.1 Im Zivilpunkt h�lt die Vorinstanz fest, der Beschwerdef�hrer habe wissentlich eine inhaltlich falsche Honorarnote �ber Fr. 107'600.-- eingereicht. Wie er das in der Folge von der Beschwerdegegnerin 1 �bertragen erhaltene Geld verwendet habe, sei f�r sein Rechtsverh�ltnis zur Gl�ubigerin, welcher unstreitig ein Verm�gensschaden in der entsprechenden H�he erwachsen sei, ohne Belang (angefochtenes Urteil S. 18-20).
4.2 Der Beschwerdef�hrer macht demgegen�ber geltend, er habe den Betrag von Fr. 107'600.-- ungeschm�lert W.________ �berwiesen und sei damit sofort wieder entreichert worden. Die Forderung der Beschwerdegegnerin 1 richte sich gegen den Hauptt�ter W.________ und nicht gegen ihn als dessen Hilfsperson. Selbst wenn er aber als - diesfalls h�chstens solidarisch - haftbar erkl�rt werde, so m�sse sich die Beschwerdegegnerin 1 jedenfalls das Verschulden ihrer Hilfspersonen V.________ und W.________ unter dem Titel Selbstverschulden anrechnen lassen, was gest�tzt auf Art. 44 OR zu einer Erm�ssigung seiner Ersatzpflicht zu f�hren habe. Schliesslich sei darauf hinzuweisen, dass W.________ heute �ber keine finanziellen Mittel mehr verf�ge, weshalb er nicht mit Erfolg auf diesen Regress nehmen k�nnte (Beschwerde S. 14-17).
4.3 Der Beschwerdegegnerin 1 ist durch ihre gest�tzt auf die inhaltlich unrichtige Honorarnote erfolgte �berweisung der Fr. 107'600.-- an den Beschwerdef�hrer ein Verm�gensschaden erwachsen. Ihr R�ckforderungsanspruch richtet sich (zumindest auch) gegen den unberechtigten Empf�nger des Geldes, sprich gegen den Beschwerdef�hrer. Dass dieser den erhaltenen Betrag in der Folge an W.________ weitergeleitet hat, braucht die Beschwerdegegnerin 1 ebenso wenig zu interessieren wie die Frage, ob der Beschwerdef�hrer mit Erfolg auf W.________ Regress nehmen kann. Beide Aspekte sind, wie die Vorinstanz zutreffend betont, f�r das Rechtsverh�ltnis zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Beschwerdegegnerin 1 ohne Relevanz. Auch aus dem Umstand, dass die Beschwerdegegnerin 1 den Betrag (allenfalls) nicht nur vom Beschwerdef�hrer als Gehilfen, sondern auch von den beiden Hauptt�tern V.________ und W.________ h�tte zur�ckfordern k�nnen, kann der Beschwerdef�hrer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die in Art. 50 OR statuierte solidarische Haftbarkeit dient der Besserstellung des Gesch�digten, und es bleibt diesem �berlassen, ob er die Hauptt�ter oder den Gehilfen ins Recht fassen will (vgl. zum Ganzen Roland Brehm, Berner Kommentar, 3. Aufl. 2006, Art. 50 OR N. 36 ff. und 54 ff.; siehe auch Anton K. Schnyder, in: Basler Kommentar Obligationenrecht I, 4. Aufl. 2007, Art. 50 OR insb. N. 14). Soweit der Beschwerdef�hrer schliesslich vorbringt, die Beschwerdegegnerin 1 m�sse sich das Verhalten ihrer Hilfspersonen anrechnen lassen, ist seine Argumentation nicht stichhaltig. V.________ und W.________ haben mit ihrem deliktischen Handeln die Beschwerdegegnerin 1 gesch�digt und insoweit nicht in einer Hilfspersonenfunktion agiert, weshalb f�r eine Reduktion der Ersatzpflicht des Beschwerdef�hrers unter dem Titel eines Selbstverschuldens der Beschwerdegegnerin 1 nach Art. 44 OR kein Anlass besteht.
Die Beschwerde ist abzuweisen. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).