Source: https://www.transparenz.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen2014_tp.c.87667.de&asl=bremen203_tpgesetz.c.55340.de&template=20_gp_ifg_meta_detail_d
Timestamp: 2019-10-23 13:57:16
Document Index: 8205506

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 40', '§ 49', '§ 67', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 5', '§ 5', '§ 16', '§ 10', '§ 13', '§ 9', '§ 10', '§ 16', '§ 9', '§ 16', '§ 9', '§ 23', '§ 20', '§ 16', '§ 22', '§ 17', '§ 5', '§ 5', '§ 16', '§ 11', '§ 17', '§ 1', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§16', '§ 17', '§ 29']

Transparenzportal Bremen - Verordnung über die Berufsoberschule vom 5. August 2005
Verordnung über die Berufsoberschule vom 5. August 2005
Veröffentlichungsdatum:31.08.2005 Inkrafttreten28.07.2015 Zuletzt geändert durch:mehrfach geändert durch Geschäftsverteilung des Senats vom 02.08.2016 (Brem.GBl. S. 434)
FundstelleBrem.GBl. 2005, 446
Gliederungsnummer:223-k-13
Zitiervorschlag: "Verordnung über die Berufsoberschule vom 5. August 2005 (Brem.GBl. 2005, 446), zuletzt mehrfach geändert durch Geschäftsverteilung des Senats vom 02. August 2016 (Brem.GBl. S. 434)"
juris-Abkürzung: BerOSchulV BR
Gliederungs-Nr:: 223-k-13
Ausfertigungsdatum: 05.08.2005
Fundstelle: Brem.GBl. 2005, 446
Gliederungs-Nr: 223-k-13
Auf Grund des § 33 Abs. 1, des § 40 Abs. 8 und des § 49 in Verbindung mit § 67 des Bremischen Schulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juni 2005 (Brem.GBl. S. 260 - 223-a-5) wird verordnet:
§ 8 Abnahme der Prüfung
§ 9 Prüfungsausschuss und Teilprüfungsausschüsse
§ 10 Gegenstand, Ort und Termine der Prüfung, Belehrung
§ 11 Berücksichtigung besonderer Belange behinderter Menschen
§ 13 Festlegungen zur schriftlichen Prüfung
§ 13a Noten
§ 14 Vornoten der Prüfungsfächer
§ 16a Prüfungsaufgaben für die Zentrale Prüfung und die Gemeinsame Prüfung
§ 17 Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife
Teil 3 Schlussbestimmung
Die Berufsoberschule führt zur Fachgebundenen Hochschulreife und mit einer zweiten Fremdsprache zur Allgemeinen Hochschulreife.
Zielsetzung des Bildungsganges ist es, junge Menschen zum selbstständigen Planen, Durchführen und Beurteilen von Arbeitsaufgaben zu befähigen. Die für den Unterricht zu formulierenden Ziele aller Lernbereiche sind im Hinblick auf den Berufsbezug der Theoriefächer und auf die Ganzheitlichkeit des Unterrichts aufeinander zu beziehen. Zur Verstärkung ganzheitlicher, handlungsorientierter Unterrichtsformen werden fächerübergreifende Projekte durchgeführt.
(1) Die Berufsoberschule wird als einjähriger Bildungsgang (Klassenstufe 13) eingerichtet.
(2) Mit Genehmigung der Senatorin für Kinder und Bildung können folgende Ausbildungsrichtungen eingerichtet werden:
(3) Der Unterricht umfasst einen übergreifenden und einen beruflichen Lernbereich sowie einen Wahlpflichtbereich.
(4) Die Ausbildung findet in Vollzeitform statt; sie kann auch in Teilzeitform mit entsprechend längerer Dauer stattfinden.
(1) Die Unterrichtsfächer, ihre Zuordnung zu den Lernbereichen und die Zahl der Unterrichtsstunden je Lernbereich ergeben sich aus der Rahmenstundentafel der Anlage in Verbindung mit der für die jeweilige Ausbildungsrichtung gültigen Stundentafel.
(2) Zur Förderung der Sprachkompetenz von Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunftssprache kann im Rahmen der ausgewiesenen Gesamtstundenzahl für einen bestimmten Zeitraum verstärkt Unterricht in der deutschen Sprache (Umgangs- und Fachsprache) angeboten werden. Darüber hinaus sind zusätzliche Fördermaßnahmen im Rahmen der dafür bereitgestellten Haushaltsmittel durchzuführen. Die verschiedenen Formen der Förderangebote sind durch die Schulkonferenz festzulegen.
(1) Voraussetzung für die Zulassung zur Berufsoberschule ist
das Zeugnis der Fachhochschulreife und
der Nachweis einer abgeschlossenen und für die Ausbildungsrichtung einschlägigen
mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung anerkannten oder gleichwertig geregelten Ausbildungsberuf oder in einem entsprechenden Ausbildungsberuf der öffentlichen Verwaltung oder
Berufsausbildung nach Landesrecht mit staatlicher Abschlussprüfung.
Die Senatorin für Kinder und Bildung bestimmt, welche Berufe als einschlägig für die einzelnen Ausbildungsrichtungen anzusehen sind.
(2) In besonderen Fällen kann die Senatorin für Kinder und Bildung eine Bewerberin oder einen Bewerber unter Berücksichtigung einer Stellungnahme der Schule abweichend von den Zulassungsvoraussetzungen des Absatzes 1 Satz 2 (Dauer der Berufstätigkeit) und des Absatzes 1 Satz 3 (Einschlägigkeit) zulassen.
(1) Der Antrag auf Zulassung ist unter Angabe des gewünschten Bildungsgangs bei der Schule bis zum 1. März eines jeden Jahres einzureichen. Mit dem Antrag ist die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen nach § 5 Abs. 1 nachzuweisen sowie eine Erklärung darüber abzugeben, ob ein Ablehnungsgrund nach § 5 Abs. 3 vorliegt.
(2) Über die Zulassung entscheidet die Schule. Wenn die nach Absatz 1 erforderlichen. Nachweise und die Erklärung noch nicht vorliegen, wird die Zulassung unter der Bedingung ausgesprochen, dass diese spätestens bis zum Beginn des Unterrichts vorgelegt werden.
Die Prüfung wird von den öffentlichen Schulen im Lande Bremen, die einen Bildungsgang der Berufsoberschule eingerichtet haben, durchgeführt.
Den Vorsitz hat das Mitglied nach Nummer 1 oder eine von ihm ernannte Vertreterin oder ein vom ihm ernannter Vertreter. Die Mitglieder nach Nummer 2 und 3 werden von der Vorsitzenden oder von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestellt. Das Gleiche gilt für die Vertreterinnen oder Vertreter der genannten Mitglieder eines Teilprüfungsausschusses im Falle ihrer Verhinderung.
(3) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn außer der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Die Teilprüfungsausschüsse sind beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder des Teilprüfungsausschusses. Stimmenthaltungen sind nicht zulässig.
(2) Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses setzt Ort, Datum und Uhrzeit für alle Teile der Prüfung verbindlich fest und teilt allen Beteiligten unverzüglich Prüfungsort und Termine in geeigneter Form mit. Die Zentrale Prüfung und die Gemeinsame Prüfung finden an den Schulen jeweils am selben Tag und. zur selben Zeit statt; der Termin für die jeweilige Prüfung wird von der Senatorin für Kinder und Bildung festgelegt.
Zur Prüfung ist zugelassen, wer zu Beginn der Prüfung Schülerin oder Schüler des jeweiligen Bildungsgangs der Berufsoberschule ist.
(1) Spätestens zu Beginn des zweiten Ausbildungshalbjahres legt die Senatorin für Kinder und Bildung fest,
welches den Bildungsgang kennzeichnende Unterrichtsfach schriftliches Prüfungsfach nach § 16 Absatz 1 Nummer 4 werden soll,
(3) Die Entscheidungen über die Festlegungen, zur schriftlichen Prüfung werden den Prüflingen zu Beginn des zweiten Ausbildungshalbjahres zur Kenntnis gegeben.
(1) Die Vornoten der Prüfungsfächer ergeben sich aus den Leistungen im Bildungsgang in den Prüfungsfächern nach § 10 Absatz 1. Die Leistungen im Unterricht werden auf der Basis des Notenschlüssels nach § 13a Absatz 1 ermittelt.
(2) Auf der Grundlage der prozentualen Bewertungen werden unter Berücksichtigung der Leistungsentwicklung im Ausbildungsjahr die Vornoten ermittelt.
(1) Spätestens am dritten Unterrichtstag vor Beginn des ersten Prüfungsteils tritt der Prüfungsausschuss zur Prüfungskonferenz zusammen.
(3) Spätestens am zweiten Unterrichtstag vor Beginn des ersten Prüfungsteils werden dem Prüfling die Vornoten der Fächer der schriftlichen Prüfung mitgeteilt.
ein den Bildungsgang kennzeichnendes Unterrichtsfach des beruflichen Lernbereichs.
(3) Die Zeit für die Bearbeitung der schriftlichen Prüfungsaufgaben beträgt
in den Fächern Deutsch und Mathematik jeweils mindestens 180 Minuten, höchstens jedoch 240 Minuten,
im Fach Englisch mindestens 180 Minuten, höchstens jedoch 210 Minuten und
im den Bildungsgang kennzeichnenden Fach nach Absatz 1 Nummer 4 240 Minuten.
(7) Die Prüfungsarbeiten werden vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 (Fachlehrerin oder Fachlehrer) als Referentin oder Referent beurteilt und benotet. Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt für jedes Prüfungsfach eine weitere Fachlehrerin oder einen weiteren Fachlehrer als Korreferentin oder Korreferenten. Diese oder dieser beurteilt und benotet die Prüfungsarbeiten ebenfalls. Stimmen die erteilten Noten nicht überein, entscheidet der Prüfungsausschuss.
(3) Die Prüfungsaufgabe im Fach Englisch enthält einen Ausbildungsrichtungsbezug („Berufliches Fenster“). Dieses „Berufliche Fenster“ wird von Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Bildungsgänge gestaltet und verantwortet. Alle Aufgaben sind in Anlehnung an das Niveau B2+ des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen zu gestalten.
(4) Die Prüfungsaufgabe im Fach Mathematik beinhaltet Aufgaben aus dem Themenkreis Analysis und einem weiteren verpflichtenden Themenkreis. Beide Aufgaben enthalten einen Ausbildungsrichtungsbezug („Berufliches Fenster“). Dieses „Berufliche Fenster“ wird von Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Bildungsgänge gestaltet und verantwortet. Die Schule wählt die Aufgaben zur Bearbeitung durch die Prüflinge aus.
(5) Die Prüfungsaufgabe für das den jeweiligen Bildungsgang kennzeichnende Fach wird auf der Grundlage von ausbildungsrichtungsübergreifenden Kompetenzen von Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Bildungsgänge gestaltet und verantwortet. Die Art der Aufgabenstellung, die Anzahl der Aufgaben und die Auswahl von Aufgaben kann in Abhängigkeit von der Ausbildungsrichtung variieren.
(1) Mit dem Abschluss der Berufsoberschule wird die Allgemeine Hochschulreife zuerkannt, sofern Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache nachgewiesen werden. Der Nachweis der Kenntnisse kann erbracht werden:
durch einen mindestens vierjährigen versetzungserheblichen Unterricht vor dem Erwerb des Mittleren Schulabschlusses,
durch Unterricht in einer zweiten Fremdsprache in der Berufsoberschule im Umfang von 320 Stunden und mindestens der Note „ausreichend“ in der Abschlussklasse,
durch den Erwerb eines KMK-Fremdsprachenzertifikats auf Niveaustufe II im Rahmen der beruflichen Bildung (Zertifikat entsprechend den Anforderungen der Rahmenvereinbarung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland vom 20. November 1998 in der jeweils gültigen Fassung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung), oder
durch das Bestehen einer Prüfung an anerkannten Einrichtungen jeweils auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
Die Zeit für die Bearbeitung der schriftlichen Prüfungsaufgaben nach Nummer 3 oder 4 beträgt 90 Minuten. Das Prüfungsgespräch der mündlichen Prüfung nach Nummer 3 oder 4 dauert für eine Gruppenprüfung mit zwei Prüflingen 20 Minuten.
(2) Absolventinnen und Absolventen der Berufsoberschule, die den Nachweis von Kenntnissen in einer zweiten Fremdsprache nach Absatz 1 Nummer 3 oder 4 nachträglich innerhalb von drei Jahren nach der Erteilung eines Abschlusszeugnisses der Berufsoberschule erbringen, erhalten auf Antrag eine entsprechende Bescheinigung über die Zuerkennung der Allgemeinen Hochschulreife. Form und Inhalt der Bescheinigung legt die Senatorin für Kinder und Bildung fest.
(5) Die Aufgabenstellung für die schriftliche Reflexion über den Erarbeitungsprozess des Produktes muss zeitlich so erfolgen, dass das Feststellen des Ergebnisses nicht früher als vier Wochen vor der mündlichen Prüfung erfolgt. Nach einer auf zwei Unterrichtswochen festgelegten Bearbeitungszeit wird von dem Prüfling eine schriftliche Reflexion vorgelegt. Für die Dauer der Bearbeitungszeit werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Projektprüfung vom Unterricht befreit. Die schriftliche Reflexion wird vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 10 Absatz 1 Nummer 3 (Fachlehrerin oder Fachlehrer) beurteilt und benotet. § 16 Absatz 7 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend.
(1) Als besondere Lernleistung gilt eine Arbeit, in der der Prüfling eine Aufgabenstellung mit fachlichem Bezug zu einem Fach oder mehreren Fächern des beruflichen Lernbereichs selbstständig konzipiert, bearbeitet, reflektiert und dokumentiert.
(3) Die Bewertung der besonderen Lernleistung setzt sich aus der Beurteilung der schriftlichen Dokumentation und der Beurteilung der im Kolloquium erbrachten Leistung zusammen. Die schriftliche Dokumentation wird vom Mitglied des Prüfungsausschusses nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 (Fachlehrerin oder Fachlehrer) beurteilt und benotet. § 16 Abs. 8 gilt entsprechend. Das Kolloquium findet vor dem Teilprüfungsausschuss statt, der auf Vorschlag Mitglieds nach § 9 Abs. 2 Nr. 2 (Fachlehrerin oder Fachlehrer) die Note für das Kolloquium festsetzt.
(4) Auf der Grundlage der beiden Teilnoten setzt der Prüfungsausschuss die Gesamtnote für die besondere Lernleistung in einfacher Wertung fest. Dabei soll die schriftliche Dokumentation ein höheres Gewicht haben als das Kolloquium. Das Thema und die Gesamtnote der besonderen Lernleistung werden in die Zeugnisse nach § 23 Abs. 5 aufgenommen.
(1) Fächer der mündlichen Prüfung können mit Ausnahme des Faches Sport und des Faches, in dem eine Projektprüfung stattfindet, alle Fächer sein. Ein Prüfling darf einschließlich der zugewählten Fächer höchstens in zwei Fächern mündlich geprüft werden.
(3) Jeder Prüfling hat das Recht, sich in einem Fach seiner Wahl mündlich prüfen zu lassen. Er teilt das gewählte Fach spätestens am Tag nach der Bekanntgabe der Ergebnisse nach § 20 Absatz 5 schriftlich der Schulleiterin oder dem Schulleiter mit.
Die einmal getroffene Wahl kann nicht geändert werden.
(8) Das Prüfungsgespräch dauert für jeden Prüfling in jedem Prüfungsfach in der Regel 20 Minuten. Das Prüfungsgespräch kann kürzer sein, wenn die gestellten Aufgaben vor Ablauf dieser Zeit gelöst sind oder wenn der Prüfling auf ausdrückliche Nachfrage durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu Protokoll gibt, nicht länger geprüft werden zu wollen.
(1) Der Prüfungsblock umfasst die vier Fächer der schriftlichen Prüfung nach § 16 Absatz 1. Die Leistungen in den Fächern des Prüfungsblocks ergeben sich aus den Ergebnissen der schriftlichen Prüfung und den Ergebnissen der in diesen Fächern durchgeführten mündlichen Prüfungen; dabei werden die Noten der schriftlichen Prüfung mit zwei Dritteln und die Noten der mündlichen Prüfung mit einem Drittel gewichtet.
(1) Der Prüfungsausschuss beschließt in der dritten Prüfungskonferenz die Endnoten für die einzelnen Fächer und das Ergebnis der Prüfung. Die Endnoten ergeben sich aus den Vornoten, den Noten der schriftlichen Prüfung oder der Note der Projektprüfung und den Noten der mündlichen Prüfung; dabei werden die Vornoten mit zwei Dritteln und die Noten der Prüfung mit einem Drittel gewichtet. Bei Fächern, in denen keine Prüfung durchgeführt wurde, sind die Vornoten die Endnoten.
die Prüfung in den Fächern des Prüfungsblocks nach § 22 nicht bestanden ist, oder
die Endnote, in mehr als einem Fach „mangelhaft“ lautet oder
(4) Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses gibt dem Prüfling im Anschluss an die Prüfungskonferenz die Endnoten der Fächer der schriftlichen und der mündlichen Prüfung sowie das Ergebnis der Prüfung bekannt.
(5) Hat der Prüfling die Prüfung der Berufsoberschule bestanden, erhält er das Zeugnis der Fachgebundenen Hochschulreife. Hat der Prüfling den Nachweis von Kenntnissen in einer zweiten Fremdsprache nach § 17 Absatz 1 erbracht, erhält er das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife. Hat der Prüfling die Prüfung nicht bestanden und verlässt er die Schule, erhält er ein Abgangszeugnis. Form und Inhalt der Zeugnisse legt die Senatorin für Kinder und Bildung fest.
(2) Versäumt ein Prüfling aus von ihm zu vertretenden Gründen einen Prüfungstermin, sind die nicht erbrachten Prüfungsleistungen mit „ungenügend” zu bewerten. In leichteren Fällen ist die betroffene Prüfungsleistung zu wiederholen. Versäumt ein Prüfling aus von ihm zu vertretenden Gründen mehr als einen Prüfungstermin, gilt die gesamte Prüfung als nicht bestanden.
(1) Zur Prüfung an der Berufsoberschule kann auch zugelassen werden, wer nicht am Unterricht eines Bildungsgangs der Berufsoberschule teilgenommen hat, wenn sie oder er
die Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung nach § 5 erfüllt und
(3) In besonderen Fällen kann die Senatorin für Kinder und Bildung eine Bewerberin oder einen Bewerber unter Berücksichtigung einer Stellungnahme der Schule abweichend von den Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 2 im gleichen Umfang zulassen wie § 5 Abs. 2 dies vorsieht.
(4) Anträge auf Zulassung sind bei einer Berufsoberschule bis zum 1. März jeden Jahres zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
(6) Fächer der Prüfung sind mit Ausnahme des Faches Sport alle Unterrichtsfächer. Die schriftliche Prüfung erstreckt sich auf die Fächer nach § 16 Abs. 1; die mündliche Prüfung findet in der Fremdsprache und vier weiteren nicht bereits schriftlich geprüften Fächern statt.
(8) Im Prüfungsverfahren gilt § 11 entsprechend. Der Prüfling hat die Behinderung durch ein entsprechendes ärztliches Attest nachzuweisen.
(9) Wer als schulfremde Bewerberin oder als schulfremder Bewerber an der Prüfung erfolgreich teilgenommen hat, erhält das Zeugnis der Fachgebundenen Hochschulreife. Hat der Prüfling den Nachweis von Kenntnissen in einer zweiten Fremdsprache nach § 17 erbracht, erhält er das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife. Wer die Prüfung nicht bestanden hat, erhält eine entsprechende Bescheinigung. Zeugnisse oder Bescheinigung erhalten folgenden Vermerk: „Frau/Herr ... hat die Prüfung als schulfremde Bewerberin/als schulfremder Bewerber abgelegt”.
(2) Die Niederschriften sind von der Protokollführerin oder vom Protokollführer und von der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder des Teilprüfungsausschusses zu unterzeichnen.
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. August 2005 in Kraft.
Bremen, den 5. August 2005
Rahmenstundentafel für die Berufsoberschule
Verordnung über die Berufsoberschule vom 5. August 2005 01.08.2005
§ 1 - Aufgaben und Ziele 01.08.2005
§ 4 - Unterrichtsfächer und Stundentafeln 01.08.2005
§ 6 - Zulassung 01.08.2005
§ 7 - Allgemeines 01.08.2008
§ 8 - Abnahme der Prüfung 01.08.2005
§ 9 - Prüfungsausschuss und Teilprüfungsausschüsse 28.07.2015
§ 10 - Gegenstand, Ort und Termine der Prüfung, Belehrung 28.07.2015
§ 11 - Berücksichtigung besonderer Belange behinderter Menschen 01.08.2005
§ 12 - Zulassung zur Prüfung 01.08.2005
§ 13 - Festlegungen zur schriftlichen Prüfung 28.07.2015
§ 13a - Noten 01.08.2013
§ 14 - Vornoten der Prüfungsfächer 01.08.2013
§ 15 - Erste Prüfungskonferenz 01.08.2005
§ 16 - Schriftliche Prüfung 01.08.2008
§16a - Prüfungsaufgaben für die Zentrale Prüfung und die Gemeinsame Prüfung 28.07.2015
§ 17 - Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife 28.07.2015
Teil 3 - Schlussbestimmung 01.08.2005
§ 29 - In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten 01.08.2013
Anlage - Rahmenstundentafel für die Berufsoberschule 01.08.2005