Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ-RR%202017,%2048
Timestamp: 2018-11-17 22:27:28
Document Index: 99725939

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 349', '§ 21', '§ 67', '§ 29', '§ 337', '§ 29', '§ 46', 'BGH', 'BGH', '§ 29', 'BGH', 'BGH', '§ 349', '§ 300', '§ 341', '§ 44', '§ 45', '§ 275', '§ 44', '§ 45', '§ 260', 'BGH', '§ 44', '§ 45', 'BGH', '§ 147', '§ 147', '§ 147']

Rechtsprechung: NStZ-RR 2017, 48 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 21.11.2016 | OLG Celle, 05.07.2016
§ 349 Abs. 2 StPO, § 21 StGB, § 67b Abs. 1 Satz 2 StGB, § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG, § 337 Abs. 1 StPO
§ 29a Abs 1 Nr 2 BtMG, § 46 StGB
Betäubungsmitteldelikte: Strafzumessung bei geringer Überschreitung der Untergrenze zur nicht geringen Menge
Anforderungen an die Annahme verminderter Schuldfähigkeit bei Betäubungsmittelabhängigkeit
"….das 3-fache der nicht geringen Menge" ist nicht mehr gering
LG Berlin, 20.07.2016 - 510 KLs 19/16
NStZ-RR 2017, 48
Soweit der Senat früher bemerkt hat, eine nur geringe Überschreitung der Grenze zur nicht geringen Menge sei ein "Strafmilderungsgrund' (Senat…, Urteil vom 10. August 2016 - 2 StR 22/16, Rn. 40; krit. BGH, Beschluss vom 8. November 2016 - 5 StR 487/16 sowie Beschluss vom 10. Januar 2017 - 5 StR 552/16), hält er daran nicht fest.
Ergänzend ist zu bemerken: Der Senat kann erneut dahingestellt lassen (vgl. BGH, Beschluss vom 8. November 2016 - 5 StR 487/16), ob er der Rechtsprechung folgen könnte, nach der ein "geringes' Überschreiten der nicht geringen Menge nach § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG (z. B. die dreifache Menge) einen Strafmilderungsgrund darstellt (vgl. BGH…, Urteil vom 10. August 2016 - 2 StR 22/16 Rn. 40 mwN; siehe auch BGH, Urteile vom 22. November 2016 - 1 StR 329/16 Rn 35;… vom 13. Oktober 2016 - 4 StR 248/16 Rn. 31).
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (bei Fristenversäumung; Anforderungen an den Antrag; Unkenntnis der Rechtslage)
§ 349 Abs. 1 StPO, § 300 StPO, § 341 Abs. 1 StPO, § 44 Satz 1 StPO, § 45 Abs. 1 Satz 1 StPO, § 275 StPO
§ 44 StPO, § 45 StPO, § 260 StPO
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Versäumung der Revisionseinlegungsfrist im Strafverfahren: Fehlendes Verschulden bei Unkenntnis von gesetzlichen Bestimmungen
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Einlegung der Revision; Darlegung der Umstände betreffend die Verhinderung der Einhaltung der versäumten Rechtsmittelfrist ohne eigenes Verschulden
LG München II, 11.12.2013 - 1 JKLs 12 Js 16612/12
BGH, 10.01.2017 - 1 StR 533/16
Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand (Verschulden der Säumnis: krankhafte …
Wiedereinsetzung ist gemäß § 44 Satz 1 StPO demjenigen zu gewähren, der ohne eigenes Verschulden gehindert war, die versäumte Rechtsmittelfrist einzuhalten (zu den aus § 45 StPO resultierenden Darlegungsanforderungen BGH, Beschluss vom 21. November 2016 - 1 StR 526/16 Rn. 4 mwN).
Telekommunikationsüberwachung im Strafverfahren: Akteneinsichtsrecht der Verteidigung; Aushändigung von Kopien der Dateien mit den Aufzeichnungen einer Telekommunikationsüberwachung an Verteidiger
Strafrechtliche Ermittlungsmaßnahme dr Telekommunikationsüberwachung: Akteneinsichtsrecht der Verteidigung; Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Anordnung der Herausgabe von Mitschnitten abgehörter Telefongespräche
LG Verden, 24.05.2016 - 2 KLs 4/16
StV 2017, 160
Es kann im Ergebnis dahinstehen, ob es sich bei den zu den Akten gereichten Kopien der TKÜ-Daten und der weiteren extrahierten Aufzeichnungen nunmehr um Aktenbestandteile, deren Herausgabe die Persönlichkeitsrechte Dritter als gewichtiger Grund i.S.v. § 147 Abs. 4 Satz 1 StPO entgegenstehen könnten (vgl. Mosbacher, JuS 2017, 127 m.w.N.), oder ob es sich um Augenscheinsobjekte handelt, die als amtlich verwahrte Beweismittel bereits einer Herausgabe an die Verteidigung nach § 147 Abs. 4 Satz 1 i.V.m. § 147 Abs. 1 StPO entzogen sind (vgl. OLG Celle NStZ-RR 2017, 48 m.w.N.).