Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_24_SaechsWG_Ufer_und_Gewaesserrandstreifen_zu_Para-d5800129,25.html
Timestamp: 2017-01-20 20:14:21
Document Index: 373958693

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 38', '§ 24', '§ 38', '§ 24', '§ 38', '§ 25', '§ 26', '§ 36', '§ 27', '§ 36', '§ 28', '§ 36', '§ 29', '§ 37', '§ 30', '§ 31', '§ 39', '§ 42', '§ 32', '§ 40', '§ 33', '§ 40', '§ 34', '§ 39', '§ 35', '§ 40', '§ 36', '§ 39', '§ 42', '§ 37', '§ 39', '§ 38', '§ 41', '§ 39', '§ 47', '§ 40', '§ 4', '§ 41', '§ 49', '§ 42', '§ 50', '§ 43', '§ 50', '§ 44', '§ 50', '§ 24', '§ 38', '§ 24', '§ 38', '§ 38', '§ 38', '§ 38', '§ 38', '§ 46', '§ 23', '§ 25']

§ 24 SächsWG, Ufer und Gewässerrandstreifen (zu § 38 WHG) | Gesetze auf anwalt24.de
§ 24 SächsWG, Ufer und Gewässerrandstreifen (zu § 38 WHG) Suche
Sächsisches Wassergesetz (SächsWG) Landesrecht Sachsen…§ 24 SächsWG, Ufer und Gewässerrandstreifen (zu § 38 WHG)§ 25 SächsWG, Neues Gewässerbett§ 26 SächsWG, Wasserrechtliche Genehmigung (zu § 36 WHG)§ 27 SächsWG, Unterhaltung von Anlagen (zu § 36 WHG)§ 28 SächsWG, Ufermauern (zu den §§ 36, 39 und 40 WHG)§ 29 SächsWG, Regelungen für den Wasserabfluss (zu § 37 WHG)§ 30 SächsWG, Einteilung der oberirdischen Gewässer§ 31 SächsWG, Umfang der Unterhaltung (zu den §§ 39, 40 Abs. 4 und § 42 WHG)§ 32 SächsWG, Träger der Unterhaltungslast (zu § 40 Abs. 1 WHG)§ 33 SächsWG, Übertragung der Unterhaltungslast (zu § 40 Abs. 2 WHG)§ 34 SächsWG, Aufteilung der Unterhaltung (zu den §§ 39 und 40 Abs. 1 WHG)§ 35 SächsWG, Behördliche Entscheidungen zur Gewässerunterhaltung (zu § 40 Abs. ...§ 36 SächsWG, Entscheidung in Streitfällen (zu den §§ 39, 40 Abs. 1 und § 42 WHG...§ 37 SächsWG, Beteiligung am Unterhaltungsaufwand (zu den §§ 39 und 40 Abs. 1 WH...§ 38 SächsWG, Besondere Pflichten bei der Gewässerunterhaltung (zu § 41 WHG)§ 39 SächsWG, Grundsätze (zu den §§ 47 und 48 WHG)§ 40 SächsWG, Erweiterung und Beschränkung der erlaubnisfreien Benutzung (zu § 4...§ 41 SächsWG, Erdaufschlüsse (zu § 49 WHG)§ 42 SächsWG, Grundsätze der öffentlichen Wasserversorgung (zu § 50 WHG)§ 43 SächsWG, Öffentliche Wasserversorgung (zu § 50 WHG)§ 44 SächsWG, Nutzung der Wasservorkommen, Fernwasser (zu § 50 Abs. 2 WHG)…Anlage 5 SächsWG
§ 24 SächsWG, Ufer und Gewässerrandstreifen (zu § 38 WHG)
§ 24 SächsWGSächsisches Wassergesetz (SächsWG)Landesrecht SachsenTeil 2 – Bewirtschaftung von Gewässern → Abschnitt 2 – Bewirtschaftung oberirdischer GewässerTitel: Sächsisches Wassergesetz (SächsWG)Normgeber: SachsenAmtliche Abkürzung: SächsWGGliederungs-Nr.: 612-3/2Normtyp: Gesetz(1) Die Ufer der Gewässer einschließlich ihres Bewuchses sind zu schützen. Als Ufer gilt die zwischen der Uferlinie und der Böschungsoberkante liegende Landfläche. Fehlt eine Böschungsoberkante, tritt an ihre Stelle die Linie des mittleren Hochwasserstandes. Als mittlerer Hochwasserstand gilt das arithmetische Mittel der Höchstwerte der Wasserstände der letzten 20 Jahre, bei gestauten Gewässern die Linie des höchsten Stauziels. Stehen für diesen Zeitraum keine vollständigen Pegelbeobachtungen zur Verfügung, bezeichnet die zuständige Wasserbehörde die Beobachtungen, die zu verwenden sind.(2) An das Ufer schließt sich abweichend von § 38 Abs. 2 Satz 1 und 2 WHG landwärts ein zehn Meter, innerhalb von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen fünf Meter breiter Gewässerrandstreifen an. Die Gewässerrandstreifen sollen vom Eigentümer oder Besitzer standortgerecht im Hinblick auf ihre Funktionen nach § 38 Abs. 1 WHG bewirtschaftet oder gepflegt werden.(3) § 38 Abs. 4 WHG ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass im Gewässerrandstreifen weiterhin1.in einer Breite von fünf Metern die Verwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, ausgenommen Wundverschlussmittel zur Baumpflege sowie Wildverbissschutzmittel,2.die Errichtung von baulichen und sonstigen Anlagen, soweit sie nicht standortgebunden oder wasserwirtschaftlich erforderlich sind, und3.abweichend von § 38 Abs. 4 Satz 2 Nr. 4 WHG auch die nur zeitweise Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern können oder die fortgeschwemmt werden können,verboten ist. § 38 Abs. 5 WHG findet bei Verboten nach Satz 1 Nr. 1 und 2 sowie bei Verboten in Folge von Rechtsverordnungen oder Entscheidungen nach Absatz 4 Nr. 3 entsprechende Anwendung.(4) Die zuständige Wasserbehörde kann1.durch Rechtsverordnung im Einvernehmen mit der oberen Landwirtschaftsbehörde für einzelne Gewässer oder für bestimmte Abschnitte breitere Gewässerrandstreifen festsetzen, soweit dies zur Sicherung des Wasserabflusses oder zur Erhaltung und Verbesserung der ökologischen Funktion der Gewässer erforderlich ist,2.durch Rechtsverordnung schmalere Gewässerrandstreifen festsetzen, soweit dies im Einzelfall aus überwiegenden öffentlichen Interessen oder wegen unzumutbarer Härte für den betroffenen Grundeigentümer erforderlich ist und die Sicherung des Wasserabflusses und die Erreichung der Bewirtschaftungsziele dadurch nicht gefährdet sind,3.im Benehmen mit der oberen Landwirtschaftsbehörde durch Rechtsverordnung oder im Einzelfall weitergehende Regelungen zu Gewässerrandstreifen treffen, soweit es zum Schutz der Gewässer vor Schadstoffeinträgen erforderlich ist.(5) Führen Verbote nach Absatz 3 Satz 1 sowie Verbote in Folge von Rechtsverordnungen oder Entscheidungen nach Absatz 4 Nr. 1 und 3 zu einer über die Sozialpflichtigkeit des Eigentums hinausgehenden Einschränkung und kann keine Befreiung erteilt werden, ist der Betroffene zu entschädigen.(6) Für die Einschränkung bisher zulässiger Nutzungen nach Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 ist vom Freistaat Sachsen ein angemessener finanzieller Ausgleich entsprechend § 46 Abs. 4 und 5 zu leisten, sofern keine Befreiung erteilt werden kann.
§ 23 SächsWG, Uferlinie§ 25 SächsWG, Neues Gewässerbett