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Timestamp: 2016-10-26 13:17:17
Document Index: 68522480

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 18', 'Art. 7', 'Art. 1', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_704/2009 (27.01.2010)
8C_704/2009
Bundesrichter Fr�sard, pr�sidierendes Mitglied,
vertreten durch F�rsprecher Sven Marguth,
(Invalidenrente, Einkommensvergleich),
vom 23. Juni 2009.
Der 1946 geborene W.________ war von 1962 bis 30. April 2005, zuletzt als diplomierter Maurermeister/Abteilungsleiter, bei der Bauunternehmung Z.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) u.a. gegen die Folgen von Berufsunf�llen obligatorisch versichert. Mit Unfallschein vom 6. April 2004 liess er durch die Arbeitgeberin eine Schulterverletzung rechts als Folge eines (bislang nicht mitgeteilten) Ereignisses vom 19. Februar 2003 melden. Am 14. April 2004 wurden auf Grund der vorhandenen partiellen Rotatorenmanschettenruptur rechts eine Resektion des AC-Gelenkes, eine Acromioplastik und eine Revision der Rotatorenmanschette durchgef�hrt. Der postoperative Verlauf gestaltete sich protrahierend. Die SUVA kl�rte die medizinischen Verh�ltnisse ab, indem sie namentlich kreis�rztliche Untersuchungen durch Dr. med. G.________, Facharzt f�r Chirurgie, vornehmen liess (Berichte vom 26. und 31. Januar sowie 14. und 15. Juli 2005) und Angaben der Frau Dr. med. K.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 4. Februar 2005 einholte. Gest�tzt darauf betrachtete sie W.________ mit Wirkung ab 1. Januar 2006 als wieder halbtags arbeitsf�hig und reduzierte die Taggeldleistungen auf 50 % (Mitteilung vom 21. Oktober 2005). In der Folge zog der Unfallversicherer weitere Unterlagen, insbesondere zuhanden der IV-Stelle Bern verfasste Akten (Berichte der Beruflichen Abkl�rungsstelle [befas] vom 30. Mai und 12. Juni 2006, des Dr. med. E.________, Oberarzt Ambulatorium, Psychosomatik, Spital X.________, vom 27. Juni 2006 und der Frau Dr. med. K.________ vom 6. Juli 2006, Gutachten des Dr. med. N.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. M�rz 2007 und des Dr. med. C.________, Innere Medizin FMH, spez. Rheumaerkrankungen, vom 14. Juli 2007) sowie Ausk�nfte der ehemaligen Arbeitgeberin zur mutmasslichen Lohnentwicklung (Aufstellung vom 28. Februar 2006), bei. Auf dieser Grundlage wurde am 5. September 2006 die Einstellung der Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) - vorbeh�ltlich "unfallbedingter" sporadischer Arztkonsultationen, gegebenenfalls Physiotherapie und Solb�der sowie Analgetika - auf Ende September 2006 mit der Begr�ndung verf�gt, es seien keine (somatischen) Einschr�nkungen der Erwerbsf�higkeit f�r die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch in Frage kommenden T�tigkeiten mehr ausgewiesen; die vorhandenen psychischen Beschwerden st�nden nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall vom 19. Februar 2003. Die zu entsch�digende Integrit�tseinbusse bezifferte der Unfallversicherer auf 5 %, w�hrend er die Voraussetzungen f�r Rentenleistungen als nicht erf�llt erachtete. Nachdem Einsprache erhoben und das Verfahren mehrmals sistiert worden war, hielt die SUVA - u.a. nach Kenntnisnahme von Berichten des Dr. med. I.________, Spezialarzt f�r Orthop�dische Chirurgie, orthop�disches Zentrum Y.________, vom 16. April 2008 und des Dr. med. P.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, SUVA-Versicherungsmedizin, vom 29. April 2008 - mit Einspracheentscheid vom 10. September 2008 an ihrer Verf�gung fest.
In teilweiser Gutheissung der dagegen eingereichten Beschwerde, mit welcher ein Bericht der Frau Dr. med. Q.________, orthop�disches Zentrum Y.________, vom 15. Oktober 2008 aufgelegt worden war, sprach das Verwaltungsgericht des Kantons Bern W.________ eine Integrit�tsentsch�digung basierend auf einem Integrit�tsschaden von 10 % zu und hob den angefochtenen Einspracheentscheid insoweit auf; im �brigen wurde das Rechtsmittel abgewiesen (Entscheid vom 23. Juni 2009).
W.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, der vorinstanzliche Entscheid sei insoweit aufzuheben, als damit der Anspruch auf eine Rente verneint werde; die SUVA sei zu verpflichten, ihm eine Rente bei einem Invalidit�tsgrad von 65 % zu entrichten. Der Eingabe liegt ein Bericht der Dres. med. M.________ und Q.________, orthop�disches Zentrum Y.________, vom 24. August 2009 bei.
W�hrend die SUVA auf Abweisung der Beschwerde schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Immerhin pr�ft das Bundesgericht grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob dem Beschwerdef�hrer als Folge des Ereignisses vom 19. Februar 2003 Rentenleistungen zustehen. Letztinstanzlich zu keinen Beanstandungen Anlass mehr gegeben haben demgegen�ber die Feststellungen im kantonalen Entscheid, wonach der Versicherte am 19. Februar 2003 eine unfall�hnliche K�rpersch�digung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 lit. f UVV erlitten hat und die vorhandenen - seit der im Oktober 2003 durch die ehemalige Arbeitgeberin ausgesprochenen K�ndigung eine psychotherapeutische Behandlung erfordernden (Berichte der Frau Dr. med. K.________ vom 4. Februar 2005 und 6. Juli 2006) - psychischen Beschwerden in keinem rechtsgen�glichen Zusammenhang zu diesem Vorfall stehen. Ferner ist auch der vorinstanzlichen Erkenntnis einer auf der Basis einer Integrit�tseinbusse von 10 % zuzusprechenden Integrit�tsentsch�digung keine Opposition erwachsen. Darauf kann im Lichte des in E. 1.1 hievor Ausgef�hrten abgestellt werden.
2.2 Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid die Grunds�tze und Bestimmungen �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG [Grundfall]; Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV [unfall�hnliche K�rpersch�digung]) und auf eine Invalidenrente im Besonderen (Art. 18 ff. UVG in Verbindung mit Art. 7 und 8 ATSG) sowie die Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 1 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325 f. mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf - wie auf die Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen) - wird verwiesen.
3.1 In Bezug auf die Zusprechung einer Rente steht vor dem Hintergrund der im vorinstanzlichen Entscheid einl�sslich wiedergegebenen �rztlichen Akten ausser Frage, dass der Beschwerdef�hrer auf Grund der Folgen seiner Schulterverletzung rechts keine k�rperlich anspruchsvollen Baut�tigkeiten mehr zu verrichten vermag. W�hrend Vorinstanz und Beschwerdegegnerin jedoch davon ausgehen, dass dem Versicherten eine angepasste leichte, nicht schulterbelastende Arbeit vollst�ndig zumutbar ist, erachtet sich dieser selber, best�tigt durch die Stellungnahmen des Dr. med. E.________ vom 27. Juni 2006 und der �rzte des orthop�dischen Zentrums Y.________ (Dres. med. I.________ vom 16. April 2008 und Q.________ vom 15. Oktober 2008), als im Rahmen einer derartigen T�tigkeit noch zu maximal 50 % einsatzf�hig.
3.2 Das kantonale Gericht hat die aktenkundigen medizinischen Unterlagen detailliert wiedergegeben, sich ausf�hrlich mit den darin enthaltenen Ausf�hrungen auseinandergesetzt und sie rechtsprechungskonform gew�rdigt (vgl. dazu BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Gest�tzt darauf, insbesondere den kreis�rztlichen Abschlussuntersuchungsbericht des Dr. med. G.________ vom 14. Juli 2005, die befas-Berichte vom 30. Mai und 12. Juni 2006 sowie die gutachtlichen Schlussfolgerungen des Dr. med. C.________ vom 14. Juli 2007, ist es unter Ausklammerung der (gem�ss Expertise des Dr. med. N.________ vom 6. M�rz 2007 in Form einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung sowie einer dissoziativen Sensibilit�ts- und Empfindungsst�rung) bestehenden psychischen Beschwerden zum Ergebnis gelangt, dass der Beschwerdef�hrer eine leidensadaptierte T�tigkeit ganztags ohne Einschr�nkungen ausf�hren kann. Wie die SUVA den vor dem Bundesgericht vorgebrachten Einwendungen des Versicherten in ihrer letztinstanzlichen Vernehmlassung vom 30. September 2009 zutreffend entgegenh�lt, hat Dr. med. G.________ in seiner Beurteilung vom 14. Juli 2005 nicht nur ausschliesslich die mechanische Funktionsf�higkeit der rechten Schulter ber�cksichtigt und damit einhergehende organisch begr�ndete Schmerzen ausgeschlossen. Vielmehr h�lt der Kreisarzt darin fest, der Beschwerdef�hrer habe anl�sslich der Untersuchung eine fast v�llige Belastungsinsuffizienz demonstriert, ohne dass sich hierf�r indessen entsprechende Muskelatrophien gezeigt h�tten. Der Patient habe Schmerzen f�r Strukturen angegeben, welche nicht in Verbindung mit dem betroffenen Schultergelenk st�nden. Er pr�zisierte sodann, dass zweifellos ein organischer Kern mit einer weitgehenden Ruptur der Rotatorenmanschette vorhanden sei, was schmerzhafte Folgen habe und zum klinischen Befund einer Periarthropatia humeroscapularis f�hre. Die funktionelle Desintegration des rechten Schultergelenkes lasse sich aber nicht auf die strukturelle Pathologie allein beziehen. Daraus ergibt sich - so die Beschwerdegegnerin im Weiteren zu Recht - jedoch nicht der Schluss, dass das kreis�rztliche Zumutbarkeitsprofil die Schmerzsituation vollkommen ausblendet. Korrekterweise musste Dr. med. G.________ von einer v�lligen Gebrauchsunf�higkeit des rechten Armes abstrahieren, weil ein derartiges funktionelles Unverm�gen durch fach�rztlich ausgewiesene, nicht ad�quat kausale psychische Gesundheitsst�rungen mitbedingt war und ist (in diesem Sinne auch die Beurteilung durch Dr. med. P.________ vom 29. April 2008). Die durch die �rzte des orthop�dischen Zentrums Y.________ aufgelegten Best�tigungen, wonach auf Grund der Schulterl�sion eine 100%ige (Bericht der Frau Dr. med. Q.________ vom 15. Oktober 2008) bzw. 50%ige (Berichte des Dr. med. I.________ vom 16. April 2008 und der Dres. med. M.________ und Q.________ vom 24. August 2009) Arbeitsunf�higkeit in einer angepassten Besch�ftigung bestehe, sind, da es sich dabei um aus rein orthop�dischem Blickwinkel - unter Ausserachtlassung der psychischen Aspekte des Beschwerdebildes - abgegebene Einsch�tzungen handelt, insofern zu relativieren. Die Stellungnahmen datieren zudem gr�sstenteils nach dem in zeitlicher Hinsicht rechtsprechungsgem�ss (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweisen) die Grenze der richterlichen �berpr�fungsbefugnis bildenden Erlass des Einspracheentscheids vom 10. September 2008, zumal es sich dabei, jedenfalls was die Erl�uterungen der Dres. med. M.________ und Q.________ vom 24. August 2009 anbelangt, ohnehin um unzul�ssige Noven im Sinne des Art. 99 Abs. 1 BGG handelt (vgl. auch BGE 135 V 194).
Von weiteren medizinischen Erhebungen schliesslich sind keine entscheidrelevanten neuen Aufschl�sse zu erwarten, weshalb auf entsprechende, vom Beschwerdef�hrer eventualiter beantragte Beweismassnahmen verzichtet werden kann (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149).
Zu beurteilen sind ferner die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit.
4.1 Der Verdienst, den der Beschwerdef�hrer ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen im Zeitpunkt des fr�hestm�glichen Rentenbeginns im Jahr 2006 h�tte erwirtschaften k�nnen (Valideneinkommen; BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325 f. mit Hinweis), bel�uft sich gem�ss Ausk�nften der ehemaligen Arbeitgeberin vom 28. Februar 2006 zur mutmasslichen Lohnentwicklung unbestrittenermassen auf Fr. 118'300.- pro Jahr (Fr. 9'100.- monatlich x 13). Davon ist auszugehen (vgl. auch E. 1.1 hievor).
4.2 F�r die Ermittlung des Einkommens, das der Versicherte trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch zu erzielen verm�chte (Invalideneinkommen), sind sodann, da er nach dem Verlust seiner zwischenzeitlich innegehabten Anstellung keiner Erwerbst�tigkeit mehr nachgeht, rechtsprechungsgem�ss die Tabellenl�hne der vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2006 heranzuziehen (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 f. mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat - in Anlehnung an die Vorgehensweise der IV-Stelle Bern in deren Vorbescheid vom 24. April 2008 - auf die Tabelle TA1_b der LSE 2006 abgestellt ("Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, beruflicher Stellung und Geschlecht, Privater Sektor") und unter Ber�cksichtigung des "Sektors 2 Produktion", der "Beruflichen Stellung" 1+2 (oberstes, oberes und mittleres Kader) sowie einer betriebs�blichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,4 Stunden (Die Volkswirtschaft, 6/2009, S. 86, Tabelle B9.2, Sektor 2, 2006) auf einen massgebenden Jahreslohn von Fr. 109'705.85 erkannt (Fr. 8'833.- : 40 x 41,4 x 12).
4.2.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt zum einen, die Bemessung des Invalideneinkommens sei zu Unrecht gest�tzt auf die Tabelle TA1_b und nicht TA1 ("Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht, Privater Sektor") der LSE 2006 erfolgt. Es handelt sich dabei um eine vom Bundesgericht frei zu beurteilende Rechtsfrage (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 8C_255/2007 vom 12. Juni 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 V 322).
4.2.1.1 Nach der Rechtsprechung ist beim anhand der LSE vorgenommenen Einkommensvergleich von der Tabellengruppe A (standardisierte Bruttol�hne) auszugehen (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323). �blich ist die Tabelle TA1 (BGE 126 V 75 E. 7a S. 81; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 518/01 vom 24. Mai 2002 E. 4b, in: SVR 2003 IV Nr. 1 S. 1). Es besteht jedoch kein Grundsatz, wonach stets die Tabelle TA1 beizuziehen ist. Welche Tabelle zur Anwendung gelangt, bestimmt sich nach den konkreten Umst�nden des Einzelfalls. So kann es sich etwa durchaus rechtfertigen, auf Tabelle TA7 ("Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und Quantilbereich] nach T�tigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sektor und �ffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und wenn der versicherten Person der �ffentliche Sektor auch offensteht (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 66/00 vom 19. September 2000 E. 3b, in: RKUV 2000 Nr. U 405 S. 399, best�tigt u.a. mit Urteil 9C_87/2007 vom 25. Juli 2007 E. 3.4). F�r qualifizierte Berufsleute mit Fachhochschulabschluss kann es ferner als angezeigt erscheinen, Tabelle TA11 ("Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und Quantilbereich] nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und �ffentlicher Sektor [Bund] zusammen") anzuwenden (Urteil 9C_87/2007 vom 25. Juli 2007 E. 3.4).
4.2.1.2 Angesichts der beruflichen Qualifikation des Beschwerdef�hrers - er hat sich seit 1962 vom Maurerlehrling zum Maurer, Vorarbeiter, Polier, Bauf�hrer Hoch- und Tiefbau bis zum eidg. dipl. Maurermeister hochgearbeitet und war zuletzt bei seiner angestammten Arbeitgeberfirma als Leiter der Abteilung Reparatur- und Spezialarbeiten, Prokurist und Mitglied der Gesch�ftsleitung t�tig gewesen (vgl. u.a. Zwischenzeugnis vom 9. Juli 2004, SUVA-Bericht vom 14. Juli 2005, befas-Abkl�rungsbericht vom 30. Mai 2006) - bestehen zwar gewisse Indizien, die es als sachgerecht erscheinen lassen, das Invalideneinkommen mit der Vorinstanz auf der Basis von schwergewichtig die berufliche Stellung ber�cksichtigenden tabellarischen Ans�tzen zu eruieren. Entgegen der vom Versicherten vertretenen Auffassung spricht denn auch der Umstand, dass er aktuell stellenlos ist, nicht grunds�tzlich gegen den Beizug der betreffenden Tabelle. Zu ber�cksichtigen gilt es jedoch, dass der Beschwerdef�hrer w�hrend �ber vierzig Jahren im selben Betrieb t�tig war und sich innerhalb dieser gefestigten, in allen Teilen bekannten Strukturen "hochgearbeitet" hat. Er war somit in der Lage, sich im betreffenden spezifischen Arbeitsumfeld �ber Jahrzehnte einen reichen Erfahrungsschatz anzueignen. Ob er dadurch auch bef�higt wurde, seine Kenntnisse gleichermassen - im Sinne einer �hnlich verantwortungsvollen Position in etwa derselben Einkommensklasse - im Rahmen einer anderweitigen beruflichen Herausforderung einbringen zu k�nnen, erscheint indessen mehr als fraglich. Da dem in Tabelle TA1_b hervorgehobenen Element der beruflichen Stellung bei der Ermittlung des Invalideneinkommens aber nur f�r den Fall in besonderer Weise Rechnung zu tragen ist, dass die betroffene versicherte Person ihre in einem Berufszweig qualifiziert erworbenen Fertigkeiten generell - f�r verschiedene Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber - ein- und umzusetzen vermag, rechtfertigen es die konkreten Verh�ltnisse vorliegend nicht, ausnahmsweise eine von TA1 abweichende Tabelle heranzuziehen. Es ist somit angezeigt, das Invalideneinkommen gest�tzt auf die in Tabelle TA1 der LSE 2006 (S. 25) f�r m�nnliche Arbeitnehmer im sektoren- und branchen�bergreifenden Bereich ("Total") in Ber�cksichtigung des Arbeitsplatzanforderungsniveaus 1+2 ("Verrichtung h�chst anspruchsvoller und schwierigster Arbeiten") ausgewiesenen Werte festzusetzen. Ausgehend von einer durchschnittlichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Total, 2006) ist demnach als Basis ein Verdienst von Fr. 96'802.40 j�hrlich (Fr. 7'738.- : 40 x 41,7 x 12) zugrunde zu legen.
4.2.2 Fraglich und zu pr�fen ist im Weiteren, ob der derart ermittelte Invalidenlohn zus�tzlich zu reduzieren ist (sog. leidensbedingter Abzug). Eine Herabsetzung unter diesem Titel wurde seitens des kantonalen Gerichts insbesondere mit dem Hinweis auf Art. 28 Abs. 4 UVV und die daraus resultierende Nichtrelevanz des Kriteriums Alter abgelehnt.
4.2.2.1 Der Abzug hat nicht automatisch, sondern dann zu erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer Faktoren (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nurmehr mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann. Bei der Bestimmung der H�he des Abzugs vom Tabellenlohn ist sodann nicht in der Weise vorzugehen, dass f�r jedes in Betracht fallende Merkmal separat eine Reduktion vorgenommen wird, weil damit Wechselwirkungen ausgeblendet w�rden. Vielmehr ist der Einfluss aller Faktoren auf das Invalideneinkommen unter W�rdigung der Umst�nde im Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen. Dabei ist der Abzug auf insgesamt h�chstens 25 % zu begrenzen (BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327 f.; 126 V 75 E. 5b/aa-cc S. 79 f.; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 82/01 vom 27. November 2001 E. 4b/cc, in: AHI 2002 S. 62).
4.2.2.2 Der Beschwerdef�hrer ist auf Grund der im vorliegenden Verfahren einzig zu beachtenden gesundheitlichen Folgen der Schulterverletzung rechts in der Lage, eine leidensadaptierte T�tigkeit - wie etwa die bei der Bauunternehmung Z.________ AG zuletzt ausge�bte Besch�ftigung in Form von haupts�chlich administrativer Arbeit (Akquisition, Offertstellung, Auftragsverhandlungen, Bauberatungen, Betreuung Kundenstamm) sowie Baustellenbesuchen (Baubegleitungen und -f�hrungen; Zwischenzeugnis vom 9. Juli 2004, telefonischer Rapport der SUVA vom 26. April 2005, Arbeitsplatzbeschreibung der SUVA vom 3. Mai 2005) - weiterhin vollzeitig wahrzunehmen. Es ist nach Lage der medizinischen Akten nicht erkennbar, inwiefern er schulterbedingt Einschr�nkungen zu gew�rtigen h�tte, auf Grund derer gegen�ber gesunden Arbeitnehmern mit Lohnnachteilen zu rechnen w�re. Namentlich k�nnen solche nicht mit dem Argument begr�ndet werden, dass es dem Versicherten im - wohl ohnehin nur �usserst selten eintretenden - Bedarfsfall verwehrt ist, auf der Baustelle k�rperlich "(mit)anpacken" zu k�nnen. Andere Faktoren im hievor beschriebenen Sinne, welche eine Reduktion des hypothetischen Invalideneinkommens indizierten, sind sodann nicht erkennbar. Es hat damit bei einem Invalideneinkommen von Fr. 96'802.40 sein Bewenden. Die Begr�ndetheit dieses Ansatzes wird im �brigen durch den Umstand erh�rtet, dass es dem Beschwerdef�hrer gelungen ist, trotz seiner gesundheitlichen Beeintr�chtigungen auf 1. Februar 2007 eine Anstellung zu finden, bei welcher er ein j�hrliches Einkommen von Fr. 98'800.- zu generieren vermochte.
Aus der Gegen�berstellung von Validen- (Fr. 118'300.-) und Invalideneinkommen (Fr. 96'802.40) resultiert ein Invalidit�tsgrad von 18 % (zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121), womit dem Beschwerdef�hrer mit Wirkung ab 1. Oktober 2006 eine entsprechende Invalidenrente auszurichten ist.
Infolge des teilweisen Obsiegens des Beschwerdef�hrers sind die Gerichtskosten von den Parteien anteilsm�ssig zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Versicherten steht eine im Verh�ltnis zum Ausgang des Verfahrens reduzierte Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Juni 2009 und der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 10. September 2008 werden insoweit abge�ndert, als dem Beschwerdef�hrer mit Wirkung ab 1. Oktober 2006 eine Invalidenrente auf der Grundlage eines Invalidit�tsgrades von 18 % zusteht. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Von den Gerichtskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdef�hrer Fr. 540.- und der Beschwerdegegnerin Fr. 210.- auferlegt.
Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 780.- zu entsch�digen.
Luzern, 27. Januar 2010
Fr�sard Fleischanderl