Source: http://www.vak-sh.de/unsere-bereiche/beamtenversorgung/
Timestamp: 2019-10-16 12:46:05
Document Index: 393768536

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 16', '§ 18', '§ 2', '§ 22', '§ 2', '§ 35', '§ 107', '§ 225']

Beamtenversorgung – Versorgungsausgleichskasse der Kommunalverbände in Schleswig-Holstein
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Wir erteilen Auskünfte und gewähren Leistungen nach dem Beamtenversorgungsgesetz.
Auskunfts- und leistungsberechtigt sind Beamtinnen und Beamte und ihnen gleichgestellte Personen (DO-Angestellte, Angestellte mit vertraglicher Versorgungszusage) aus dem Kommunalbereich in Schleswig-Holstein.
Die Leistungen bestehen in erster Linie aus Ruhegehältern, Witwen- und Witwergeldern, Waisengeldern und Unterhaltsbeiträgen. Außerdem werden Dienstunfall-Fürsorgeleistungen gewährt.
Wir beantworten Auskunftsersuchen der Familiengerichte zum Eheversorgungsausgleich und vollziehen deren versorgungsrechtliche Entscheidungen.
beraten wir unsere Mitglieder in beamten-, laufbahn- und satzungsrechtlichen Fragen,
errechnen und erheben wir auf der Grundlage des Bestandes der aktiven Bediensteten und Versorgungsempfänger unserer Mitglieder die Umlage,
bearbeiten wir die Nachversicherungsangelegenheiten für unsere Mitglieder und Auftragsmitglieder,
wickeln wir Ansprüche und Forderungen nach dem Versorgungslastenteilungs-Staatsvertrag für Mitglieder und Auftragsmitglieder ab,
rechnen wir die von den Mitgliedern zu erstattenden Beihilfen/Heilfürsorge jährlich ab,
stellen wir Statistikdaten/Geschäftsdaten zusammen und berechnen die Pensionsrückstellungen.
Bereichsleiter Beamtenversorgung
+49 (0) 431 / 5701-140
axel.schroeter@vak-sh.de
versorgung@vak-sh.de
InfoFAQAktuelles
Pflichtmitglieder der VAK sind kraft Gesetzes Gemeinden und Gemeindeverbände, Ämter, kommunale Zweckverbände in Schleswig-Holstein soweit sie Bedienstete mit Anwartschaft auf Versorgung nach beamtenrechtlichen Grundsätzen beschäftigen (-> § 16 Abs. 1 der Satzung).
Als freiwillige Mitglieder können in die VAK Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts mit Dienstherrenfähigkeit (-> § 16 Abs. 2 und § 18 der Satzung) aufgenommen werden. Des Weiteren zählen Organisationen, die sich der Serviceleistungen der Kasse gegen Zahlung von Verwaltungsgebühren bedienen (Städte Kiel und Lübeck, kommunale Sparkassen, IKK Nord) zu unseren Mitgliedern.
Informationen zur Berechnung der Umlage finden Sie unter „häufig gestellte Fragen „. Die aktuellen Umlagegrundbeträge können Sie dem Downloadbereich entnehmen.
Gleichzeitig sind wir auf die Mitwirkung von Seiten unserer Mitglieder angewiesen. Nach § 2b des oben erwähnten Gesetzes ist es daher zulässig bzw. gem. § 22 Abs. 1 unserer Satzung erforderlich, dass wir personenbezogene Daten der Bediensteten und deren Hinterbliebenen von unseren Mitglieder erhalten.
Allgemeine Laufbahnverordnung Schleswig-Holstein
Nachversicherungsangelegenheiten
Gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Versorgungsausgleichskasse der Kommunalverbände in Schleswig-Holstein vom 22.03.2012 übernimmt die VAK die Nachversicherungsbeiträge an die gesetzlichen Rentenversicherungsträger, soweit sie auf Dienstzeiten von Bediensteten ihrer Mitglieder entfallen, für die Umlagen entrichtet worden sind.
Versicherungsbeiträge für Zeiten im Beamtenverhältnis auf Widerruf (Anwärter) sind der VAK zu erstatten, da Beamte im Vorbereitungsdienst gemäß § 35 Abs. 1 der Satzung von der Umlagepflicht befreit sind.
Die Nachversicherung bzw. der Aufschub der Nachversicherung erfolgt im Auftrag unserer Mitglieder. Näheres finden Sie in den „FAQ“.
Für unsere Mitglieder, freiwillige-, Nichtmitglieder und Sparkassen rechnen wir Versorgungsleistungen ab. Dazu gehören:
Bundesanteile,
Landesanteile,
Versorgungsanteile gem. § 107b BeamtVG und dem Ähnliche,
Leistungen der Rentenversicherungsträger gem. § 225 SGB VI,
Leistungen nach dem Versorgungslastenteilungs-Staatsvertrag.
Näheres finden Sie in den „FAQ“.
Achtung: Die Zeit einer Hochschulausbildung ist höchstens bis zu 855 Tagen berücksichtigungsfähig.
Der Ruhegehaltssatz errechnet sich aus der ruhegehaltfähigen Dienstzeit multipliziert mit dem Faktor 1,79375%. Bei Wahlbeamtinnen und Wahlbeamten auf Zeit ist noch eine besondere Ruhegehaltsskala zu beachten.
Bei einem bis zum 31.12.1991 geborenen Kind ist die Elternzeit bzw. die Zeit einer Kindererziehung während einer sog. Freistellung (Beurlaubung/Teilzeitbeschäftigung ) bis zu dem Tag ruhegehaltfähig, an dem das Kind den sechsten Lebensmonat vollendet. Für nach dem 31.12.1991 geborene Kinder wird ggf. zum Ruhegehalt ein Kindererziehungszuschlag etc. gezahlt (s. Hinweisblätter „Kindererziehungszeiten“ und „Auswirkungen von Freistellungen auf die Beamtenversorgung“).
Bei einer Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit, die nicht auf einen Dienstunfall beruht, sowie wegen anerkannter Schwerbehinderung ab dem vollendeten 60. Lebensjahr vermindert sich das Ruhegehalt um 3,6 v. H. für jedes Jahr, um das die Beamtin/der Beamte vor dem vollendeten 65. Lebensjahr in den Ruhestand versetzt wird. Die Minderung des Ruhegehaltes darf jedoch 10,8 v.H. nicht übersteigen.
Weiterhin wird ein Versorgungsabschlag von bis zu max. 14,4 v.H. berechnet, wenn die Beamtin/der Beamte ab dem vollendeten 63. Lebensjahr ohne Nachweis der Dienstunfähigkeit auf ihren/seinen Antrag vorzeitig in den Ruhestand versetzt wird (s. Hinweisblätter „Versorgungsabschlag“).
Führt die Erzielung eines Erwerbseinkommens zu einer Kürzung der Versorgungsbezüge?
An- und Abmeldungen von umlagepflichtigen Bediensteten Laufbahnwechsel/Aufstieg Beendigung und Verlängerung des Vorbereitungsdienstes/Übernahme ins BV auf
Teilzeitbeschäftigungen (auch während der Elternzeit und nach einer Beurlaubung) incl. Erhöhungen oder Herabsetzungen der regelmäßigen wöchentlichen
Informationen zum neuen Umlagesystem ab 01.01.2020
Zu a): Der persönliche Umlageprozentsatz ermittelt sich weiterhin auf Basis des Zuführungsalters, jedoch gibt es für Laufbahnbeamte/innen nur noch zwei Stufen: die Zuführung vor dem 35. Lebensjahr (=Umlageprozentsatz 100 %) und die Zuführung nach dem 35. Lebensjahr (= Umlageprozentsatz 125 %).
Zu b): Der Umlagegrundbetrag jedes aktiven, zur VAK angemeldeten Bediensteten bestimmt sich nach seiner Zugehörigkeit zur Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt (= Endgrundgehalt der Besoldungsgruppe A 8 BBesO), zur Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt (= Endgrundgehalt der Besoldungsgruppe A 11 BBesO) oder zur Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt (= Endgrundgehalt der Besoldungsgruppe A 14 BBesO) zuzüglich etwaiger ruhegehaltfähiger Zulagen sowie des Familienzuschlags für verheiratete Beamte/innen ohne Kinder.