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Timestamp: 2019-12-12 20:59:15
Document Index: 185500932

Matched Legal Cases: ['§ 69', '§ 75', '§ 87', '§ 113', '§ 83', '§ 64', '§ 83', '§ 83', '§ 75', '§ 64', '§ 75', '§ 75']

BVerwG, 02.06.1993 - 6 P 3.92 - dejure.org
BVerwG, 02.06.1993 - 6 P 3.92
https://dejure.org/1993,164
BVerwG, 02.06.1993 - 6 P 3.92 (https://dejure.org/1993,164)
BVerwG, Entscheidung vom 02.06.1993 - 6 P 3.92 (https://dejure.org/1993,164)
BVerwG, Entscheidung vom 02. Juni 1993 - 6 P 3.92 (https://dejure.org/1993,164)
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Personalvertretung - Mitbestimmung - Rechtsbeschwerdeverfahren - Erledigung - Feststellungsklage - Teilzeitbeschäftigung - Vollzeitbeschäftigung - Umwandlung
VG Aachen, 31.03.1989 - 6 PVB 166/88
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.1991 - CB 163/89
BVerwGE 92, 295
NVwZ 1994, 1220
Das wird schon daraus deutlich, dass der Dritte Senat insoweit von einer näheren Begründung abgesehen und eine Vorlage an den Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes trotz der schon ergangenen und jedenfalls für den öffentlichen Dienst entgegenstehenden Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Juni 1993 (- 6 P 3/92 - BVerwGE 92, 295 = ZTR 1993, 525) nicht einmal erwogen hat.
Der vom Antragsteller im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren gestellte abstrakte Feststellungsantrag (vgl. dazu BVerwG, Beschlüsse vom 2. Juni 1993 - 6 P 3.92 - BVerwGE 92, 295 …und vom 1. April 2015 - 5 P 8.14 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 33 Rn. 9 m.w.N.), dessen Zulässigkeit das Oberverwaltungsgericht zutreffend bejaht hat, ist begründet.
Dabei kann dahinstehen, ob und inwieweit ausschließlich auf den Anlassfall bezogene Einwände zur Unbegründetheit des abstrakten Feststellungsantrags führen können, dessen Gegenstand nicht mehr der Anlassfall selbst ist, sondern künftige Sachverhalte sind, die in ihren Grundzügen dem Sachverhalt des anlassgebenden konkreten Vorgangs entsprechen und im Wesentlichen dieselben Rechtsfragen aufwerfen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 2. Juni 1993 - 6 P 3.92 - BVerwGE 92, 295 ).
Ferner hat es erkannt, daß auch die Umwandlung eines Teilzeitbeschäftigungsverhältnisses in ein Vollzeitbeschäftigungsverhältnis eine Einstellung im Sinne des § 75 Abs. 1 Nr. 1 BPersVG ist (Beschluß vom 2. Juni 1993 BVerwG 6 P 3.92 BVerwGE 92, 295 = PersR 1993, 450; vgl. auch Beschluß vom 21. Juli 1994 BVerwG 6 PB 8.94 PersR 1994, 419).
Es ist bereits fraglich, ob der Antragsteller sein mit der Rechtsbeschwerde verfolgtes auf eine zusätzliche Klärung der Mitbestimmungsrechte zielendes Begehren bereits, wie dies nach ständiger Rechtsprechung erforderlich ist, spätestens in der letzten Tatsacheninstanz ausreichend deutlich gemacht hat (siehe etwa Beschluß vom 2. Juni 1993 BVerwG 6 P 3.92 a.a.O.) oder ob es sich dabei nicht um eine unzulässige Änderung seines bisher verfolgten Begehrens in der Rechtsbeschwerdeinstanz handelt (siehe etwa Beschluß vom 28. Dezember 1994 BVerwG 6 P 35.93 PersR 1995, 209, 210).
Dies gilt aber in der Regel nur für Rechtsfragen, die hinter dem anlaßgebenden Vorgang stehen (siehe Beschlüsse vom 8. Oktober 1997 BVerwG 6 P 9.95 BVerwGE 105, 247 = PersR 1998, 155, vom 14. Juni 1995 BVerwG 6 P 43.93 , vom 20. April 1995 BVerwG 6 P 17.93 und vom 2. Juni 1993 BVerwG 6 P 3.92 a.a.O.; ebenso BAGE 65, 270, 275; 39, 259, 267), die dem konkreten Vorgang zugrunde liegen (vgl. Beschluß vom 26. Januar 1994 BVerwG 6 P 21.92 ) bzw. die durch den konkreten Anlaß als entscheidungserheblich aufgeworfen werden (vgl. Beschluß vom 25. Januar 1995 BVerwG 6 P 19.93 ).
Freilich bedarf es in Fällen, in denen sich die zum Streit Anlass gebenden Vorgänge erledigt haben, nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. Beschluss vom 29. Juli 1982 - 6 ABR 51/79 - BAGE 39, 259, 266 f.; Beschluss vom 23. Juli 1996 - 1 ABR 17/96 - AP Nr. 26 zu § 87 BetrVG 1972 Ordnung des Betriebes Bl. 318 R), welcher der Senat gefolgt ist (vgl. Beschluss vom 2. Juni 1993 - BVerwG 6 P 3.92 - BVerwGE 92, 295, 298), des Übergangs vom konkreten zum abstrakten Feststellungsantrag.
Namentlich wird eine Auslegung im Sinne eines allgemeinen Antrags in Betracht zu ziehen sein, wenn der Antragsteller in der Beschwerdeinstanz einen dahingehenden Antrag bereits schriftlich formuliert hatte, auf Anregung des Oberverwaltungsgerichts aber im Anhörungstermin zu einer Antragsformulierung in Anlehnung an § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO übergegangen ist (vgl. Beschluss vom 2. Juni 1993 - BVerwG 6 P 3.92 - BVerwGE 92, 295 = Buchholz 250 § 83 BPersVG Nr. 61 S. 23).
Freilich hat der Senat bestimmte personelle Maßnahmen trotz vorangegangener Erst-Eingliederung als mitbestimmungspflichtige Einstellung gewertet, so die Verlängerung eines Zeitarbeitsvertrages (Beschluss vom 13. Februar 1979 - BVerwG 6 P 48.78 - BVerwGE 57, 280), die Umwandlung eines befristeten in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis (Beschluss vom 1. Februar 1989 - BVerwG 6 P 2.89 - Buchholz 251.5 § 64 HePersVG Nr. 7), die Umwandlung eines Teilzeitbeschäftigungsverhältnisses in ein Vollzeitbeschäftigungsverhältnis (Beschluss vom 2. Juni 1993 - BVerwG 6 P 3.92 - Buchholz 250 § 83 BPersVG Nr. 61 S. 24 ff.) und die nicht nur vorübergehende und geringfügige Aufstockung einer Teilzeitbeschäftigung (…Beschluss vom 23. März 1999 a.a.O. S. 350 ff.).
VGH Bayern, 31.07.1996 - 17 P 96.367
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BVerwG, 15.11.1995 - 6 P 2.94
Personalvertretungsrecht: Beteiligung des Personalrats bei …
Danach kann dann, wenn sich die mitbestimmungspflichtige Maßnahme durch Vollzug in der Weise erledigt, daß sie sich nicht mehr rückgängig machen läßt, eine vom strittigen Vorgang losgelöste Feststellung zur dahinterstehenden Rechtsfrage ergehen (vgl. Beschluß vom 2. Juni 1993 - BVerwG 6 P 3.92 - Buchholz 250 § 83 BPersVG Nr. 61).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats ist eine Einstellung die Eingliederung eines neuen Beschäftigten in die Dienststelle, ohne daß zwingende Voraussetzung der vorherige Abschluß eines Arbeitsvertrages ist (vgl. Beschluß vom 2. Juni 1993 - BVerwG 6 P 3.92 - a.a.O. m.w. Nachw.).
Hierbei hat der Personalrat auch zu prüfen, ob die Verlängerung etwa auf die Umgehung eines auf unbestimmte Zeit einzugehenden Arbeitsverhältnisses hinausläuft (vgl. Beschlüsse vom 13. Februar 1979 - BVerwG 6 P 48.78 - BVerwGE 57, 280 = Buchholz 238.3A § 75 BPersVG Nr. 10, vom 1. Februar 1989 - BVerwG 6 P 2.86 - Buchholz 251.5 § 64 HePersVG Nr. 7 und vom 2. Juni 1993, a.a.O.).
Auch das Bundesverwaltungsgericht ist der Auffassung, dass die Umwandlung eines Teilzeitbeschäftigungsverhältnisses in ein Vollzeitbeschäftigungsverhältnis der Mitbestimmung des Personalrats bei Einstellungen nach § 75 Abs. 1 Nr. 1 BPersVG unterliegt (BVerwG, Beschluss vom 02.06.1993 - BVerwGE 92, 295 = PersR 1993, 450 = ZTR 1993, 525; BVerwG, Beschluss vom 23.03.1999 - AP BPersVG § 75 Nr. 73).
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OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.1999 - 1 A 5679/97
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Personalrat - zur Mitbestimmung bei Bewilligung einer Altersteilzeitbeschäftigung
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VG Berlin, 18.09.1995 - 25 A 27.95
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VGH Bayern, 31.07.1996 - 17 P 96.1403
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