Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Art_51b_AGGVG_Verordnungsermaechtigung_Aufbewahrungsfristen-d167917,63.html
Timestamp: 2016-12-08 22:51:10
Document Index: 91049460

Matched Legal Cases: ['Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 55', 'Art. 56', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 52']

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Bundesrecht und LandesrechtBayernAGGVG,BY - Ausführungsgesetz-GerichtsverfassungsgesetzArt. 51a - 51b, Siebter Teil - Aufbewahrung von Schriftgut der Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsbehörden
Gesetz zur Ausführung des Gerichtsverfassungsgesetzes und von Verfahrensgesetzen...…Art. 51b AGGVG, Verordnungsermächtigung, AufbewahrungsfristenArt. 52 AGGVG, VerweisungenArt. 53 AGGVG (weggefallen)Art. 54 AGGVG (weggefallen)Art. 55 AGGVG, ÜbergangsvorschriftArt. 56 AGGVG, In-Kraft-Treten
Art. 51b AGGVG, Verordnungsermächtigung, Aufbewahrungsfristen
Art. 51b AGGVGGesetz zur Ausführung des Gerichtsverfassungsgesetzes und von Verfahrensgesetzen des Bundes (AGGVG)Landesrecht BayernTitel: Gesetz zur Ausführung des Gerichtsverfassungsgesetzes und von Verfahrensgesetzen des Bundes (AGGVG)Normgeber: BayernAmtliche Abkürzung: AGGVGReferenz: 300-1-1-JAbschnitt: Siebter Teil – Aufbewahrung von Schriftgut der Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsbehörden (1) Das Staatsministerium, das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr und das Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration werden ermächtigt, durch gemeinsame Rechtsverordnung das Nähere über das aufzubewahrende Schriftgut und die hierbei zu beachtenden Aufbewahrungsfristen für die Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsbehörden zu bestimmen.(2) Die Regelungen zur Aufbewahrung des Schriftguts haben dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, insbesondere der Beschränkung der Aufbewahrungsfristen auf das Erforderliche, Rechnung zu tragen. Bei der Bestimmung der Aufbewahrungsfristen sind insbesondere zu berücksichtigen1.das Interesse der Betroffenen daran, dass die zu ihrer Person erhobenen Daten nicht länger als erforderlich gespeichert werden,2.ein Interesse der Verfahrensbeteiligten, auch nach Beendigung des Verfahrens Ausfertigungen, Auszüge oder Abschriften aus den Akten erhalten zu können,3.ein rechtliches Interesse nicht am Verfahren Beteiligter, Auskünfte aus den Akten erhalten zu können,4.das Interesse von Verfahrensbeteiligten, Gerichten und Staatsanwaltschaften, dass die Akten nach Beendigung des Verfahrens noch für Wiederaufnahmeverfahren, zur Wahrung der Rechtseinheit, zur Fortbildung des Rechts oder für sonstige verfahrensübergreifende Zwecke der Rechtspflege zur Verfügung stehen.(3) Die Aufbewahrungsfristen beginnen, soweit in der gemäß Abs. 1 erlassenen Rechtsverordnung nichts anderes bestimmt wird, mit dem Ablauf des Jahres, in dem nach Beendigung des Verfahrens die Weglegung der Akten angeordnet wurde.
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