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Timestamp: 2019-01-18 16:21:51
Document Index: 136619574

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 0', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 0']

I. Geltungsbereich, Zuständigkeit und Grundsätze - PDF
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1 70.45 Arbeitszeitverordnung (AzV) Gestützt auf Artikel 45 Absatz der Kantonsverfassung ) und Artikel 49 des Gesetzes über das Arbeitsverhältnis der Mitarbeitenden des Kantons Graubünden (Personalgesetz, PG) ) von der Regierung erlassen am 08. März 0 I. Geltungsbereich, Zuständigkeit und Grundsätze Art. Diese Verordnung regelt die Arbeitszeit der kantonalen Mitarbeitenden Geltungsbereich gemäss Artikel Absatz des Gesetzes über das Arbeitsverhältnis der Mitarbeitenden des Kantons Graubünden (Personalgesetz, PG) ). Art. Zuständige Instanzen sind die Dienststellen, die Standeskanzlei, die Departementssekretariate und die Finanzkontrolle. Die zuständigen Instanzen legen die Arbeitszeitformen gemäss Artikel 5 ff. und die Arbeitszeitpläne gemäss Anhang fest. Die zuständigen Instanzen können in Einzelfällen nach Anhören des Personalamts von den Bestimmungen dieser Verordnung und vom Anhang abweichen, wenn übergeordnete betriebliche Interessen es erfordern. Die Dienststellen und die Departementssekretariate bedürfen dazu der Zustimmung des Departements. Zuständige Instanzen Art. Die zeitliche Arbeitsleistung ist auf die Erfordernisse der zu erfüllenden Grundsätze Aufgaben auszurichten. Die Interessen der externen und internen Kundschaft haben Vorrang gegenüber den Interessen des Teams, die Interessen des Teams gegenüber denjenigen der einzelnen Mitarbeitenden. Die Mitarbeitenden haben keinen Anspruch auf eine bestimmte Arbeitszeitform oder auf einen bestimmten Arbeitszeitplan. ) BR 0.00 ) BR ) BR
2 70.45 Arbeitszeitverordnung (AzV) II. Allgemeine Bestimmungen Anrechenbare Arbeitszeit. Im Allgemeinen. Aussendienst Arztbesuche Betriebszeit Öffnungszeiten und telefonische Erreichbarkeit Art. 4 Bezahlte Abwesenheiten werden im Umfang der Sollarbeitszeit an die Arbeitszeit angerechnet. Für die Arbeit nach Einsatzplan gilt die folgende Regelung: Nicht planbare bezahlte Absenzen wie Krankheit, Unfall und Kurzurlaube werden mit der Sollarbeitszeit gemäss Einsatzplan an die Arbeitszeit angerechnet. Dauern solche Absenzen über den Zeitraum des Einsatzplans hinaus, gilt Absatz. Art. 5 Als Aussendienst gelten halb- oder ganztägig dauernde Tätigkeiten ausserhalb des Dienstortes. Zu erfassen ist die innerhalb der Betriebszeit gemäss Artikel 7 effektiv geleistete Arbeitszeit. Sie wird mit höchstens elf Stunden pro ganzen Tag und mit höchstens fünfeinhalb Stunden pro halben Tag angerechnet. Die Reisezeit ab Dienstort zum jeweiligen Einsatzort und zurück gilt als Arbeitszeit. Liegt der Einsatzort näher beim Wohnort der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters, wird die Reisezeit ab Wohnort zum Einsatzort als Arbeitszeit angerechnet. Art. 6 Arzt- und Zahnarztbesuche sowie ärztlich verordnete Therapien sind grundsätzlich in die Freizeit zu legen. Im Ausnahmefall kann nach vorgängiger Absprache mit der vorgesetzten Person die effektiv benötigte Zeit, höchstens jedoch zwei Stunden pro Tag, als bezahlte Absenz an die Arbeitszeit angerechnet werden. Arztbesuche, welche durch Berufsunfälle verursacht werden, und länger dauernde ärztlich verordnete Therapien, die in die Arbeitszeit fallen, werden höchstens im Rahmen der Sollarbeitszeit als Arbeitszeit angerechnet. Art. 7 Die Betriebszeit ergibt sich aus dem von der zuständigen Instanz festgelegten Arbeitszeitplan oder aus der fixen Arbeitszeit. Art. 8 Öffnungszeiten sind von bis.00 Uhr und von.0 bis 7.00 Uhr. Während dieser Zeiten ist die telefonische Erreichbarkeit sicherzustellen. Wenn es die Kundenbedürfnisse erfordern, sind die Öffnungszeiten zu erweitern. Im Einzelfall sind Kundinnen und Kunden auch ausserhalb der Öffnungszeiten zu empfangen. 0..0
3 Arbeitszeitverordnung (AzV) Wenn es die betriebliche Aufgabenerledigung zulässt, kann die zuständige Instanz die Öffnungszeiten und die telefonische Erreichbarkeit einschränken. Die Dienststellen und die Departementssekretariate bedürfen dazu der Zustimmung des Departements. Art. 9 Als Feiertage gelten der Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrtstag, Pfingstmontag,. August, Weihnachtstag und der Stefanstag. Können diese Feiertage aus betrieblichen Gründen nicht bezogen werden, besteht Anspruch auf Kompensation mit Freizeit. In die Ferien fallende Feiertage werden nicht als Ferien angerechnet. Die von den Gemeinden bezeichneten zusätzlichen lokalen Feiertage gelten unter Vorbehalt der betrieblichen Interessen für die Mitarbeitenden, die dort ihren Dienstort haben. Die Mitarbeitenden können an den lokalen Feiertagen aus betrieblichen Gründen andernorts eingesetzt werden. 4 Fallen lokale Feiertage in die Ferien, können sie nicht vor- oder nachbezogen werden, sondern gelten als Ferien. Feiertage Art. 0 Arbeitsfreie Tage sind der. Januar, der Tag nach Auffahrt, der 4. und Arbeitsfreie Tage, der. Dezember. Fallen sie in die Ferien, werden sie nicht als Ferien. bezahlte angerechnet. Der. Januar, der Vormittag des 4. Dezembers und der. Dezember werden an die fünf freien Tage gemäss Artikel 49 Absatz PG ) angerechnet. Fallen diese auf einen freien Tag, legt das Personalamt nach Rücksprache mit dem Departement für Finanzen und Gemeinden die Kompensation fest. Die übrigen zweieinhalb Tage gemäss Artikel 49 Absatz PG ) werden den Ferien dazugeschlagen. Art. Solange es der Dienstbetrieb zulässt und es die zuständige Instanz bewilligt, können Mitarbeitende mit einem Arbeitsumfang von 00 Prozent pro. unbezahlte Kalenderjahr fünf oder zehn zusätzliche unbezahlte arbeitsfreie Tage beziehen. Bei fünf zusätzlichen Tagen wird der Lohn um,98 Prozent, bei zehn zusätzlichen unbezahlten arbeitsfreien Tagen um,96 Prozent gekürzt. Das einmal gewählte Modell gilt mindestens für ein Kalenderjahr und kann dazwischen nicht geändert werden. Ohne anders lautenden Antrag gilt das gewählte Modell unverändert auch im folgenden Jahr. ) BR ) BR
4 70.45 Arbeitszeitverordnung (AzV) Mittagspause, Arbeitspausen Überstunden Zeit- und Leistungserfassung Art. Die Mittagspause beträgt mindestens 0 Minuten. Aus betrieblichen Gründen kann die zuständige Instanz in Ausnahmefällen eine kürzere Mittagspause bewilligen oder anordnen. Die als Arbeitszeit anrechenbare Arbeitspause beträgt höchstens 5 Minuten je halben Arbeitstag. Art. Als Überstunden gelten nur von der zuständigen Instanz angeordnete oder bewilligte Arbeitsstunden a) ausserhalb der gemäss festgelegtem Arbeitszeitplan geltenden Betriebszeit bei Monatsarbeitszeit; b) ausserhalb der von der zuständigen Instanz festgelegten Betriebszeit bei fixer Arbeitszeit. Überstunden sind durch Freizeit gleicher Dauer auszugleichen. Der Überstundensaldo ist einmal jährlich auf höchstens 5 Überstunden abzubauen. Ist die Kompensation mit Freizeit nicht möglich, beträgt die finanzielle Vergütung bei einem Arbeitsumfang von 00 Prozent je Überstunde /8 des monatlichen Grundgehalts einschliesslich Anteil des. Monatslohnes zuzüglich eines Zuschlages von 5 Prozent. 4 Wird von der Möglichkeit der Kompensation von Überstunden mit Freizeit kein Gebrauch gemacht, dürfen höchstens 5 Überstunden auf die nächste Abrechnungsperiode übertragen werden. Die allenfalls darüber hinaus gehenden Überstunden verfallen ohne Vergütung. Art. 4 ) Mitarbeitende mit einer Anstellungsdauer von mehr als drei Monaten haben die Arbeitszeit und die Absenzen elektronisch zu erfassen. Die Leistungen sind in Abstimmung mit der Kosten- und Leistungsrechnung zweckmässig zu erfassen. Im System nicht erfasst werden Praktika sowie Mitarbeitende mit Stunden-, Tag- oder Pauschallohn. Über Ausnahmen entscheidet die zuständige Instanz. Die Dienststellenleitenden, deren Stellvertretende sowie die Departementssekretärinnen und -sekretäre haben nur die halb- und ganztageweisen Absenzen zu erfassen. Sie teilen ihre Arbeitszeit entsprechend ihren Aufgaben selbstständig ein. Allfällige Mehrarbeit gilt als im Lohn inbegriffen. Die Leistungen können mit Pauschalen erfasst werden. ) Fassung gemäss VO über die Anpassung von regierungsrätlichen Verordnungen im Zusammenhang mit der Einführung des HRM; mit RB vom 5. September 0 auf den. Dezember 0 in Kraft gesetzt
5 Arbeitszeitverordnung (AzV) III. Arbeitszeitformen. MONATSARBEITSZEIT Art. 5 Bei der Monatsarbeitszeit gelten folgende Gleit- und Blockzeiten: Gleit- und Gleitzeiten: bis 08.0 Uhr.00 bis 4.00 Uhr Blockzeiten: 08.0 bis.00 Uhr 4.00 bis 6.0 Uhr Blockzeiten 6.0 bis 0.00 Uhr Davon ausgenommen ist der Freitagnachmittag, an welchem die Blockzeit von 4.00 bis 6.00 Uhr und die Gleitzeit von 6.00 bis 0.00 Uhr dauert. Während der Blockzeiten haben alle Mitarbeitenden anwesend zu sein. Die zuständige Instanz kann begründete Privatausgänge während der Blockzeiten bewilligen. Art. 6 Der Gleitzeitsaldo ergibt sich aus der täglich anrechenbaren Arbeitszeit Gleitzeitsaldo abzüglich der Sollarbeitszeit. Der Gleitzeitsaldo muss grundsätzlich während der Gleitzeit kompensiert werden. Falls die betriebliche Situation es gestattet, kann der Gleitzeitsaldo im Einvernehmen mit der zuständigen Instanz tage- und halbtageweise mit Freizeit kompensiert werden. Pro Kalenderjahr dürfen höchstens fünf ganze Arbeitstage bezogen werden. Aus betrieblichen Gründen, insbesondere bei starken Arbeitsschwankungen, kann die zuständige Instanz bis fünfzehn Kompensationstage anordnen oder bewilligen. Bei Voll- und Teilzeitangestellten darf der Saldoübertrag auf den nächsten Monat höchstens +/ 50 Stunden betragen. Die zuständige Instanz kann diese Eckwerte im Ausnahmefall auf +/ 00 Stunden festlegen. Art. 7 Vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist der positive oder negative Gleitzeitsaldo auszugleichen. Ein positiver Saldo wird ohne Zuschlag finanziell abgegolten, wenn der Abbau der Plusstunden aus dienstlichen Gründen oder wegen längerer bezahlter Absenzen bis zum Austritt nicht möglich war. Ein positiver Saldo von weniger als drei Stunden verfällt ohne Vergütung. Ein allfälliger negativer Restsaldo von drei Stunden und mehr führt zu einer anteilmässigen Lohnkürzung oder zu einer Rückforderung des zuviel bezahlten Lohnes. Beendigung des Arbeitsverhältnisses
6 70.45 Arbeitszeitverordnung (AzV). JAHRESARBEITSZEIT Zweck Jährliche Sollarbeitszeit, Entlöhnung Zeitsaldo Einschränkende Bestimmungen Art. 8 Mit der Jahresarbeitszeit soll eine möglichst hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit erreicht werden. Die Arbeitszeit soll an Schwankungen der Arbeitsbelastung während des Jahres sowie an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst werden. Art. 9 Die jährliche Sollarbeitszeit kann innert weniger als zwölf Monaten erbracht werden. Der Zeitausgleich kann zusammenhängend erfolgen. Die Entlöhnung erfolgt in gleichmässigen monatlichen Raten Art. 0 Bei Voll- und Teilzeitangestellten darf der jährliche Zeitsaldoübertrag höchstens +/ 50 Stunden betragen. Die zuständige Instanz kann diese Eckwerte im Ausnahmefall auf +/ 00 Stunden festlegen. Der jährliche Zeitsaldoübertrag erfolgt Ende Dezember. Die zuständige Instanz kann bei Bedarf ein anderes Datum für den Zeitsaldoübertrag festlegen. Bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gilt Artikel 7. Art. Die zuständigen Instanzen können nach Anhören des Personalamts die Bestimmungen über die Jahresarbeitszeit einschränken, wenn übergeordnete betriebliche Interessen es erfordern. Die Dienststellen und die Departementssekretariate bedürfen dazu der Zustimmung des Departements.. FIXE ARBEITSZEIT Fixe Arbeitszeit Art. Aus organisatorischen oder anderen betrieblichen Gründen kann die zuständige Instanz Arbeitsbeginn und -ende pro Bereich oder individuell festlegen
7 Arbeitszeitverordnung (AzV) IV. Schlussbestimmungen Art. Diese Verordnung tritt am. Mai 0 in Kraft und ersetzt die Arbeitszeitverordnung vom. Dezember 006 ). Aufhebung bisherigen Rechts, Inkrafttreten ) AGS 006,
8 70.45 Arbeitszeitverordnung (AzV) Anhang
von der Regierung erlassen am 12. Dezember 2006 I. Geltungsbereich, Rahmenbedingungen und Zuständigkeit
70.45 Arbeitszeitverordnung (AzV) Gestützt auf Artikel 45 der Kantonsverfassung ) und Artikel 49 des Gesetzes über das Arbeitsverhältnis der Mitarbeitenden des Kantons Graubünden (Personalgesetz, PG) )