Source: https://hebammenpraxis-karlsruhe.de/datenschutz/
Timestamp: 2020-01-23 19:13:18
Document Index: 251958144

Matched Legal Cases: ['Art 9', '§301', '§14', '§ 199', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 21', 'Art. 77']

Datenschutz - Hebammen-Praxisgemeinschaft Südwest
Frau Karin Altpeter-Weiß
Frau Susanne Bensching
Frau Inga Fränkle
Frau Nicole Preiß
Frau Wiebke Knöbl
Telefon: +49 (0) 721 75 44 13
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Im Rahmen der Hebammentätigkeit werden personenbezogene Daten der Patientin wie auch der (geborenen/ungeborenen) kinder von der Hebamme als verantwortliche Stelle erhoben, verarbeitet und genutzt. Neben Angaben zur Person und sozialem Status (Name, Adresse, Kostenträger, usw.) gehören hierzu insbesondere die für die Behandlung notwendigen medizinischen Befunde. Ein Umgang mit diesen Daten erfolgt lediglich, soweit dies für die Erbringung, Abrechnung, Dokumentation und Archivierung gemäß der Hebammenberufsordnung oder Sicherung der Qualität der Hilfeleistung der Hebamme erforderlich ist. Die Hebamme erfüllt die Voraussetzungen für die Verabreitung von Gesundheitsdaten entsprechend des Art 9 Abs. 3 DSGVO.
Die Daten werden nur an Dritte übermittelt, wenn die Patientin einwilligt oder eine gesetzliche Grundlage hierfür besteht, was in folgenden Konstellationen regelmäßig der Fall ist.
Die Hebamme unterliegt auch gegenüber anderen an der Behandlung beteiligten Personen (z.B. Ärzten) der Schweigepflicht. Die medizinisch erforderlichen Daten wird die Hebamme jedoch mit diesen Personen austauschen, sofern die Patientin nicht ansprechbar und weitere Hilfe dringlich notwendig ist.
Die Abrechnung mit öffentlich-rechtlichen Kostenträgern, insbesondere den Krankenkassen, erfolgt direkt diesen gegenüber, sei es durch die Hebamme unmittelbar oder entsprechend §301a Abs. 2 SGB V über eine externe Abrechnungsstelle.
Sofern Probeentnahmen (z.B. Blut) vorgenommen werden, führt die Hebamme die Untersuchung der Proben nicht selbst durch, sondern beauftragt damit im Namen der Patientin einen Laborarzt bzw. ein medizinisches Labor.
Ihre Daten werden zunächst so lange gespeichert, bis die Betreuung abgeschlossen und abgerechnet ist. Nach der Rechnungsstellung entstehen gesetzliche Aufbewahrungspflichten aus dem Steuerrecht (§14b UStG). Danach müssen entsprechende Nachweise zehn Jahre aufbewahrt werden.Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres. Ferner besteht eine Aufbewahrungsfrist gemäß der Hebammenberufsordnung für die Dokumentation der Hebammenversorgung von 10 Jahren. Die Hebamme ist aufgrund § 199Abs. 2 BGB berechtigt, die Dokumentation bis zu 30 Jahre aufzubewahren.
Sofern die jeweiligen gesetzlichen voraussetzungen vorliegen, besteht auf Ihrer Seite ein echt auf Auskunft (Art. DSGVO), Berichtigung (Art. 16. DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO) oder Einschränkung der verarbeitung Ihrer Daten (Art. 18 DSGVO). Darüber hinaus haben Sie ggf. ein Widerspruchsrecht gegen diese Verarbeitung (Art. 21 DSGVO).
Sie haben gemäß Art. 77 DSGVO die Möglichkeit. Beschwerde bei der zuständigen Landesdatenschutzbehörde zu erheben. In diesem Fall ist dies die zuständige Aufsichtsbehörde:
Königstraße 10a, 70173 Stuttgart, Telefon: 0711/615541-0, Telefax: 0711/615541-15; E-Mail: poststelle@lfdi.bwl.de; Website: http://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de
An einer Stelle der Website wird ein Kontaktformular bereitgestellt. Die hierbei erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Beantwortung Ihrer Anfrage verarbeitet. Nach Bearbeitung der Anfrage werden Ihre Daten gelöscht, es sei denn ihre Aufbewahrung ist weiterhin erforderlich.