Source: https://www.rechtsportal.de/Rechtsprechung/Rechtsprechung/1987/BGH/Ernennung-eines-Sozius-des-beurkundenden-Notars-zum-Testamentsvollstrecker-Auswahl-beguenstigter-Organisationen-und-Bestimmung-der-Hoehe-der-Zuwendungen-durch-den-Testamentsvollstrecker-Klagerecht-des-Testamentsvollstreckers-Geltungserhaltende-Auslegung-einer-Erbeinsetzung
Timestamp: 2019-09-18 12:34:12
Document Index: 62663448

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 139', 'BGH', 'BGH', '§ 2087', 'BGH', '§ 2193', 'BGH', '§ 2212', 'BGH', '§ 2365', 'BGH', '§ 2368', 'BGH', '§ 27', 'BGH', '§ 7', 'BGH', '§ 256', 'BGH', '§ 314']

Ernennung eines Sozius des beurkundenden Notars zum Testamentsvollstrecker; Auswahl begünstigter Organisationen und Bestimmung der Höhe der Zuwendungen durch den Testamentsvollstrecker; Klagerecht des Testamentsvollstreckers; Geltungserhaltende Auslegung / BGH / 1987 / Rechtsprechung / Rechtsprechung / Rechtsportal - Deubner Rechtsportal
Beschränkung der Rechte eines Nachlassvollstreckers wegen unklarer Rechtsverhältnisse hinsichtlich seiner Bestellung; Unterlassungsverfügung gegenüber einem Nachlassvollstrecker wegen Vorliegen wiederstreitenderErbverträge
LG Frankfurt/Main (2-20 O 313/10) | Datum: 16.12.2010
Anforderungen an den Klageantrag bei einer Klage auf Nachlassauseinandersetzung) nicht gefunden1. Der auf Nachlassauseinandersetzung klagende Miterbe muss bestimmte Anträge stellen und dazu einen detaillierten Teilungsplan vorlegen. Dieser muss das Ergebnis der vorzunehmenden Auseinandersetzung zutreffend wiedergeben, weil der klagende Miterbe nur dann die Zustimmung des/der anderen Miterben zu der begehrten Auseinandersetzung verlangen kann.2. Einen nicht korrekten Plan darf das Gericht nicht von sich aus abändern; es hat vielmehr nach § 139 ZPO auf eine sachgerechte Antragstellung hinzuwirken.3. Bei erfolglos gebliebenem Hinweis ist die - auf einen unzutreffenden Teilungsplan gestützte - Auseinandersetzungsklage zwingend abzuweisen.4. Liegt eine (wirksame) Teilungsanordnung des Erblassers vor, ist diese bei der Auseinandersetzung zu berücksichtigen, denn damit legt der Erblasser fest, welche Gegenstände aus dem Nachlass die einzelnen Miterben bei der Auseinandersetzung erhalten sollen.
OLG Thüringen (4 U 726/06) | Datum: 30.07.2008
OLG Thüringen (4 U 726/06) | Datum: 18.06.2008
Ernennung eines Sozius des beurkundenden Notars zum Testamentsvollstrecker; Auswahl begünstigter Organisationen und Bestimmung der Höhe der Zuwendungen durch den Testamentsvollstrecker; Klagerecht des Testamentsvollstreckers; Geltungserhaltende Auslegung einer Erbeinsetzung
BGH (IVa ZR 229/85)
Fundstelle: BGHR BGB § 2087 Abs. 1 Wohlwollende Auslegung 1; BGHR BGB § 2193 Abs. 1 Bestimmungsrecht 1; BGHR BGB § 2212 Erbrechtsstreit 1; BGHR BGB § 2365 Prätendentenstreit 1; BGHR BGB § 2368 Abs. 3 Erbprätendenten 1; BGHR BeurkG § 27 Notar-Sozietät 1; BGHR BeurkG § 7 Nr. 1 Notar-Sozietät 1; BGHR ZPO § 256 Abs. 1 Testamentsvollstrecker 1; BGHR ZPO § 314 Bestreiten 1; DNotZ 1987, 768; DRsp IV(470)249a; MDR 1987, 650; WM 1987, 564
Der am 19. März 1982 verstorbene Erblasser war unverheiratet; er hinterließ eine nichteheliche Tochter und zwei Großnichten, die Beklagten. Zu seinem Nachlaß gehören Grundbesitz, Rennpferde, Bankguthaben und [...]