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Timestamp: 2016-10-27 19:01:43
Document Index: 62869071

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 42', 'Art. 29', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 84', 'Art. 86', 'Art. 88', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 42', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 29', 'Art. 42', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 32', 'Art. 63', 'Art. 42', 'Art. 156', 'Art. 159', 'Art. 159']

1P.67/2004 (14.09.2004)
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andr� Clerc,
Institut Y.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanw�lte Alexis Overney und Valentin Schumacher,
Staat Freiburg, 1700 Freiburg, vertreten durch Rechtsanw�lte Alexis Overney und Valentin Schumacher,
Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Z�hringenstrasse 1, 1700 Freiburg,
X.________ war seit 1975 Leiter des Gem�sebaubetriebs des Instituts Y.________. Dieses ist eine �ffentliche Anstalt mit eigener Rechtspers�nlichkeit. Es steht unter der Oberaufsicht des Staatsrats des Kantons Freiburg. X.________ war unterschriftsberechtigt und unterstand unmittelbar der Direktion des Instituts Y.________. Er war verantwortlich f�r die Arbeitsorganisation des Instituts Y.________, die Leitung des Personals, den Kauf und Verkauf von Gem�sen, den Kauf von Produktionsmitteln gem�ss dem Budget des Instituts Y.________, die Kontrolle der Rechnungen, die Erprobung neuer Produkte, die Lehrlingsausbildung und die Vertretung des Gem�sebaubetriebs gegen aussen. Am 28. Juni 1995 reichte der damalige Direktor des Departements des Innern und der Landwirtschaft des Kantons Freiburg gegen X.________ Strafanzeige wegen Veruntreuung ein. Mit �berweisungsverf�gung des Untersuchungsrichters vom 4. Oktober 2001 wurde X.________ wegen Veruntreuung, Urkundenf�lschung, Unterdr�ckung von Urkunden, versuchter Unterdr�ckung von Urkunden und eventuell ungetreuer Gesch�ftsf�hrung zur Beurteilung an das Wirtschaftsstrafgericht des Kantons Freiburg �berwiesen. Am 25. M�rz 2002 sprach ihn dieses der Veruntreuung, der Urkundenf�lschung sowie der Unterdr�ckung von Urkunden schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 18 Monaten, unter Abzug der Untersuchungshaft vom 19. Juli bis zum 29. August 1995, mit einer Probezeit von zwei Jahren. Von der Anklage der ungetreuen Gesch�ftsf�hrung bzw. Gesch�ftsbesorgung sprach es ihn frei. Ferner verurteilte es X.________, dem Staat Freiburg und dem Institut Y.________ solidarisch den Betrag von CHF 381'645.15 mit 5 % Zins seit dem 1. Januar 1990 unter Parteikostenfolge zu bezahlen. Die �brigen Rechtsanspr�che verwies es auf den Zivilweg. Das Wirtschaftsstrafgericht hielt eine Deliktssumme von CHF 381'645.15 f�r erwiesen. Diese ergab sich aus unverbuchten Einnahmen von CHF 560'442.25 abz�glich von X.________ get�tigten Drittzuk�ufen in H�he von CHF 58'797.10 sowie abz�glich von vom Wirtschaftsstrafgericht gesch�tzten weiteren Zuk�ufen von CHF 120'000.--.
Gegen dieses Urteil erhob X.________ Berufung an den Strafappellationshof des Kantonsgerichts Freiburg. Dieser wies die Berufung am 25. November 2003 ab, soweit er darauf eintrat, und best�tigte das angefochtene Urteil des Wirtschaftsstrafgerichts. Der Strafappellationshof verzichtete auf die Durchf�hrung eines Beweisverfahrens und lehnte eine Zeugeneinvernahme von A.________, B.________ und C.________ ab. Der Strafappellationshof verneinte insbesondere eine Verletzung des Grundsatzes der freien Beweisw�rdigung und der Unschuldsvermutung.
Am 2. Februar 2004 hat X.________ gegen den Entscheid des Strafappellationshofs des Kantonsgerichts Freiburg vom 25. November 2003 staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht mit dem Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Er beruft sich auf Art. 9 BV in Verbindung mit Art. 42 der Strafprozessordnung des Kantons Freiburg vom 14. November 1996 (StPO/FR), Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 1 BV sowie Art. 6 Ziff. 2 EMRK in Verbindung mit Art. 4 Abs. 2 lit. a StPO/FR. Der Beschwerdef�hrer beanstandet die Nichteinvernahme von A.________, B.________ und C.________ und r�gt Verletzungen der Unschuldsvermutung.
Der Beschwerdef�hrer hat von der ihm einger�umten Gelegenheit zur Replik zu den Vernehmlassungen der Staatsanwaltschaft sowie des Staates Freiburg und des Instituts Y.________ mit Eingabe vom 24. Mai 2004 Gebrauch gemacht und an seinem Antrag festgehalten. Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels haben sich die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg am 5. Juli 2004 sowie der Staat Freiburg und das Institut Y.________ am 8. Juli 2004 nochmals vernehmen lassen und ihrerseits an ihren Antr�gen festgehalten.
Der angefochtene Entscheid des Strafappellationshofs ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, gegen den zur R�ge von Verletzungen verfassungsm�ssiger Rechte nur die staatsrechtliche Beschwerde offen steht (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 und Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdef�hrer ist durch den angefochtenen Entscheid pers�nlich betroffen und daher zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Da auch die �brigen formellen Voraussetzungen erf�llt sind, ist unter Vorbehalt der nachfolgenden Erw�gungen auf die Beschwerde einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer beantragte im Verfahren vor dem Wirtschaftsstrafgericht mit Eingabe vom 8. M�rz 2002 die Einvernahme von A.________, B.________ und C.________ als Zeugen und erneuerte diese Antr�ge in der Sitzung des Wirtschaftsstrafgerichts vom 20. M�rz 2002. Das Wirtschaftsstrafgericht lehnte diese Beweisantr�ge ab.
Der Strafappellationshof hat im angefochtenen Entscheid die Ablehnung dieser Beweisantr�ge gesch�tzt. Der Beschwerdef�hrer beanstandet dies mit seiner vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerde und sieht in der Ablehnung dieser Beweisantr�ge eine Verletzung des Willk�rverbots, des rechtlichen Geh�rs und der Unschuldsvermutung. Dabei beruft er sich auf Art. 9 BV, Art. 29 Abs. 2 BV in Verbindung mit Art. 42 StPO/FR und Art. 32 BV.
Das Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, ist wie sein Recht, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen, Teil seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r (BGE 119 Ia 136 E. 2d S. 139; 118 Ia 17 E. 1c S. 19; 115 Ia 8 E. 2b S. 11, mit Hinweisen). Der Anspruch auf rechtliches Geh�r der an einem Verfahren beteiligten Partei bestimmt sich zun�chst nach Massgabe des kantonalen Rechts. Unabh�ngig davon greifen die unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV folgenden bundesrechtlichen Minimalgarantien Platz (BGE 125 I 417 E. 7a S. 430; 124 I 241 E. 2 S. 242 f., je mit Hinweisen). Art. 42 StPO/FR umschreibt den Umfang des Anspruchs auf rechtliches Geh�r als Anspruch darauf, Tatsachen vorzubringen und rechtliche Erw�gungen anzustellen, die Akten einzusehen, den von einem Richter pers�nlich durchgef�hrten Beweiserhebungen beizuwohnen und zu beantragen, dass bestimmte Beweismittel erhoben und Zusatzfragen gestellt werden. Damit enth�lt diese Bestimmung hinsichtlich des rechtlichen Geh�rs keine weitergehenden Garantien als Art. 29 Abs. 2 BV, deren Einhaltung das Bundesgericht mit freier Kognition �berpr�ft. Eine gesonderte �berpr�fung des angefochtenen Entscheids auf seine Vereinbarung mit Art. 42 StPO/FR er�brigt sich somit.
4.1 In seinem Urteil vom 25. M�rz 2002 begr�ndete das Wirtschaftsstrafgericht den Verzicht auf eine Befragung von A.________ von der Landwirtschaftlichen Beratungszentrale U.________ damit, dieser sei einer der Verfasser der Expertisen, dem der Verteidiger des Angeklagten habe Zusatzfragen zum Bericht stellen wollen. Die Experten h�tten einen ausf�hrlichen Bericht abgegeben, der am 25. April 2000 mit allen Parteien diskutiert worden sei. Dabei sei auf eine weitere Fragestellung verzichtet worden.
4.2 Zur Ablehnung einer Einvernahme von A.________ f�hrte der Strafappellationshof aus, die Parteien h�tten am 25. April 2000 Gelegenheit gehabt, w�hrend zwei Stunden zu dem ausf�hrlichen Bericht der Experten Fragen zu stellen und Erl�uterungen zu verlangen. Der Beschwerdef�hrer und sein damaliger Verteidiger h�tten von dieser M�glichkeit ausf�hrlich Gebrauch gemacht. Zusammenfassend h�tten die Parteien damals festgehalten, dass weder gegen die Berechnungsmethode noch gegen die zugrunde gelegten Daten Einw�nde erhoben w�rden. Dem Antrag des Beschwerdef�hrers, Zusatzabkl�rungen zu treffen, habe der Untersuchungsrichter stattgegeben. Diese seien am 23. Juni 2000 eingereicht worden.
4.3.1 Der Beschwerdef�hrer h�lt dem entgegen, f�r die gegen ihn gef�hrte Strafuntersuchung habe noch das uneingeschr�nkte Unmittelbarkeitsprinzip der alten Freiburger Strafprozessordnung zu gelten, wonach noch w�hrend dem Hauptverfahren s�mtliche Anschlussfragen, Beweisantr�ge und Erg�nzungen vorgebracht werden durften. Dabei unterl�sst es der Beschwerdef�hrer allerdings, die Bestimmungen der alten Freiburger Strafprozessordnung zu nennen, auf die er sich berufen will. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde gilt nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG das R�geprinzip. Der Beschwerdef�hrer hat darzulegen, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen (BGE 127 I 38 E. 3c und 4 S. 43; 125 I 71 E. 1c S. 76). Auf diese R�ge ist somit nicht einzutreten.
4.3.2 Im Weiteren macht der Beschwerdef�hrer geltend, es treffe zwar zu, dass die Parteien noch im April 2000 Gelegenheit hatten, den Experten Fragen zu stellen und Einw�nde vorzubringen. Zu den am 23. Juni 2000 eingereichten Zusatzabkl�rungen habe er jedoch keine Fragen stellen k�nnen. Ferner h�tte ihm Gelegenheit gegeben werden m�ssen, anhand der erstellten Expertise und mittels der Befragung des Experten zu belegen, welches die zum buchhalterisch erfassten Warenverkauf erforderlichen Drittzuk�ufe waren.
4.4 Im Urteil des Wirtschaftsstrafgerichts ist festgehalten, dass am 25. April 2000 vor dem Untersuchungsrichter eine Besprechung der (zweiten) Expertise vom 11. April 2000 stattfand, an welcher u.a. der Beschwerdef�hrer und sein damaliger Anwalt sowie die Experten D.________, A.________ und E.________ teilnahmen. Der Beschwerdef�hrer sowie sein damaliger Anwalt machten von ihrem Recht, den Experten Fragen zu stellen, Gebrauch. Auf Antrag des damaligen Anwalts des Beschwerdef�hrers ersuchte der Untersuchungsrichter in der Folge die Experten um zus�tzliche Ausk�nfte, welche der Experte D.________ in einem Schreiben vom 23. Juni 2000 einreichte. Dieses Schreiben wurde dem damaligen Vertreter des Beschwerdef�hrers mit Begleitschreiben des Untersuchungsrichters vom 29. Juni 2000 zugestellt. Eine Einladung, zum Schreiben des Experten D.________ vom 23. Juni 2000 allf�llige Zusatzfragen zu stellen, war damit nicht verbunden. Der Beschwerdef�hrer r�gt nun als Verletzung seines Geh�rsanspruchs, dass er A.________ keine Zusatzfragen zum Schreiben vom 23. Juni 2000 habe stellen k�nnen.
4.5 Der Untersuchungsrichter teilte den Parteien mit Schreiben vom 29. M�rz 2001 unter Bezugnahme auf eine Instruktionsverhandlung vom 27. M�rz 2001 mit, dass er die Untersuchung als abgeschlossen betrachte. Um eine allf�llige Erg�nzung der Untersuchung zu beantragen, setzte er den Parteien Frist bis zum 27. April 2001. Innert dieser Frist beantragte der Beschwerdef�hrer die Einvernahme dreier Zeugen, die in der Folge einvernommen wurden. Die Einvernahme von A.________ beantragte er in jenem Zeitpunkt jedoch nicht, obwohl er damals l�ngst im Besitz des Schreibens des Experten D.________ vom 23. Juni 2000 war und die Ladung eines der Experten zwecks Stellung von Zusatzfragen hierzu h�tte beantragen k�nnen. In seiner Eingabe vom 8. M�rz 2002, mit welcher der Beschwerdef�hrer alsdann beantragte, A.________ als Zeugen einzuvernehmen, begr�ndete er diesen Antrag nur damit, A.________ sei einer der zwei Experten. Es werde erforderlich sein, dem Experten zur erstellten Expertise Zusatzfragen zu stellen. W�re es dem Beschwerdef�hrer darum gegangen, Zusatzfragen zum Schreiben des Experten D.________ vom 23. Juni 2000 zu stellen, w�re er gehalten gewesen, dies konkret zu spezifizieren. Nicht nur hatte der Beschwerdef�hrer innert der vom Untersuchungsrichter gesetzten Frist bis zum 27. April 2001 keine Zeugeneinvernahme von A.________ beantragt, sondern er nannte als Grund f�r diesen erst rund 10 Tage vor der Hauptverhandlung gestellten Antrag nur die Stellung von Zusatzfragen zur Expertise, zu welcher er anl�sslich der Sitzung vom 25. April 2000 bereits hatte Zusatzfragen stellen k�nnen und er sich damals keine weiteren Fragen vorbehalten hatte. Im �brigen hat der Beschwerdef�hrer keinerlei konkrete Angaben gemacht, welche Fragen er dem Experten A.________ noch h�tte stellen wollen. In seiner Eingabe vom 8. M�rz 2002 erkl�rte er lediglich, die nun gestellten Zeugenantr�ge w�rden s�mtliche die Expertise sowie die in Anbetracht des Umsatzes erforderlichen Drittbez�ge betreffen. Sie seien geeignet, �ber seine tats�chliche T�tigkeit im Rahmen des Instituts Y.________ Aufschluss zu erteilen. Mit dieser Begr�ndung h�tte sich ein Antrag auf die Stellung von Zusatzfragen zum Schreiben des Experten D.________ vom 23. Juni 2000 ohnehin nicht rechtfertigen lassen. Im Anschluss an die Sitzung vom 25. April 2000 waren die Experten vom Untersuchungsrichter um zus�tzliche Auskunft dar�ber ersucht worden, ob in den Kalkulationen zu P.________ Lieferungen an die Firma S.________ AG eingeschlossen waren. Ferner beantwortete der Experte D.________ im Schreiben vom 23. Juni 2000 Fragen des damaligen Vertreters des Beschwerdef�hrers betreffend Anbau und Preis von Rhabarber. Weder liess der Beschwerdef�hrer mit der allgemein gehaltenen Begr�ndung seines Antrags auf Einvernahme von A.________ in seiner Eingabe vom 8. M�rz 2002 die Absicht erkennen, an denselben Fragen zum Schreiben vom 23. Juni 2000 stellen zu wollen, noch hat er je dargelegt, welche Fragen er h�tte stellen wollen und inwiefern diese Fragen und die allf�lligen Antworten darauf h�tten geeignet sein k�nnen, den Ausgang des Strafverfahrens zu beeinflussen.
4.6 Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, es h�tte ihm Gelegenheit gegeben werden m�ssen, anhand der erstellten Expertise und mittels Befragung des Experten A.________ zu belegen, welches die zum buchhalterisch erfassten Warenverkauf erforderlichen Drittzuk�ufe waren, ist auf das bereits Gesagte zu verweisen: Nicht nur hatte der Beschwerdef�hrer anl�sslich der Sitzung vom 25. April 2000 Gelegenheit, die Experten zur Expertise zu befragen, sondern er hatte nach der Ank�ndigung des Untersuchungsrichters, er betrachte das Untersuchungsverfahren als abgeschlossen, Gelegenheit, weitere Beweise zu beantragen, wovon er zwar Gebrauch gemacht, eine weitere Befragung des Experten A.________ aber nicht verlangt hat.
4.7 Bei dieser Situation wurde der Geh�rsanspruch des Beschwerdef�hrers durch die Ablehnung, A.________ als Zeugen einzuvernehmen, nicht verletzt.
5.1 Zur Begr�ndung der Ablehnung einer Zeugeneinvernahme von B.________ erkl�rte das Wirtschaftsstrafgericht, dieser sei weder Zeuge, da er keine Wahrnehmung in concreto gemacht habe, noch Experte, da keine Ernennung erfolgt sei. B.________ k�me somit lediglich die Rolle eines "Privatexperten" zu. Nachdem die Sache �ber Jahre instruiert worden sei, gehe es nicht an, kurz vor einer Gerichtssitzung den Antrag auf Vorladung eines Privatexperten zu stellen, der �berdies keine Gew�hr auf Unparteilichkeit biete, obwohl B.________ ... im Gem�sebau Sachverst�ndiger zu sein scheine.
5.2 Der Strafappellationshof erwog zur Ablehnung einer Einvernahme von B.________, dieser sei vom Beschwerdef�hrer angerufen worden, um Aussagen zu den in der Expertise der Landwirtschaftlichen Beratungsstelle U.________ gemachten Angaben zu machen. Da sich die Vorinstanz nicht auf das Gutachten der Landwirtschaftlichen Beratungsstelle U.________ gest�tzt habe, habe sie auch keine Veranlassung gehabt, B.________ einzuvernehmen. Im �brigen seien im gesamten Verfahren gen�gend Expertenmeinungen eingeholt worden, so dass das Wirtschaftsstrafgericht in zul�ssiger, willk�rfreier antizipierter Beweisw�rdigung davon habe ausgehen d�rfen, dass die Einvernahme von B.________ dem Prozessstoff nichts Neues werde beitragen k�nnen.
5.3 Der Beschwerdef�hrer h�lt dem entgegen, die Feststellung, die erste Instanz habe ihren Entscheid nicht auf die Expertise gest�tzt, sei aktenwidrig. Soweit das Wirtschaftsstrafgericht nicht �ber eine gen�gende Expertise verf�gt habe, w�re die zus�tzliche Einvernahme des schweizweit bestinformierten Gem�sebauers erforderlich gewesen. Durch die Verweigerung dieser Zeugeneinvernahme sei dem Beschwerdef�hrer die M�glichkeit zur Beweisf�hrung betreffend die erforderlichen Zuk�ufe genommen worden.
5.4 Dem Urteil des Wirtschaftsstrafgerichts vom 25. M�rz 2002 ist zu entnehmen, dass sich die erste, vom Untersuchungsrichter bei der Landwirtschaftlichen Beratungsstelle U.________ am 7. bzw. 8. Oktober 1998 in Auftrag gegebene Expertise als unbrauchbar erwies, weshalb am 9. September 1999 eine zweite Expertise in Auftrag gegeben wurde, die am 11. April 2000 beim Untersuchungsrichter einging. Diese zweite Expertise wurde, wie bereits dargelegt, anl�sslich der Sitzung vom 25. April 2000 mit den Parteien besprochen. Der Untersuchungsrichter ging zur Begr�ndung der Deliktssumme von zwei Berechnungsmethoden aus, wovon die eine auf dem Bericht des Finanzinspektorats des Staates Freiburg und die andere auf dem Expertenbericht der Landwirtschaftlichen Beratungsstelle U.________ beruhte. Das Wirtschaftsstrafgericht ermittelte einen Deliktsbetrag von CHF 381'645.15, wof�r es sich nicht auf diesen Expertenbericht st�tzte, sondern nur vergleichsweise, gleichsam zur Unterst�tzung seiner Berechnung, erw�hnte, �brigens seien die Experten der Landwirtschaftlichen Beratungsstelle U.________ in ihrem zweiten Bericht vom 11. April 2000 auf einen Fehlbetrag von ungef�hr CHF 380'000.-- gekommen. Auch wenn dieser Expertenbericht damit nicht g�nzlich unber�cksichtigt geblieben ist, ist die Feststellung des Strafappellationshofs, das Wirtschaftsstrafgericht habe sich in seinem Urteil nicht auf die Expertise abgest�tzt, nicht aktenwidrig und der Strafappellationshof durfte ohne Willk�r festhalten, dass sich das Wirtschaftsstrafgericht nicht auf denselben st�tzte.
5.5 Kommt der Richter zum Schluss, dass ein bestimmtes Beweismittel von vornherein nicht geeignet ist, die behauptete Tatsache zu beweisen oder am Beweisergebnis nichts mehr �ndern k�nnte, so kann er in antizipierter Beweisw�rdigung auf die Abnahme dieses Beweismittels verzichten. Das Bundesgericht greift auf staatsrechtliche Beschwerde nur ein, wenn ein Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211, mit Hinweisen). Nachdem zwei ausf�hrliche Expertenberichte samt zus�tzlichen Angaben der Landwirtschaftlichen Beratungsstelle U.________ nicht ausreichten, um das Urteil darauf abzust�tzen, durfte das Wirtschaftsstrafgericht davon ausgehen, dass eine m�ndliche Befragung von B.________ weder geeignet gewesen w�re, eine weitere Kl�rung herbeizuf�hren, noch am bis dahin feststehenden Beweisergebnis etwas zu �ndern. Einerseits liess die im Gesuch des Beschwerdef�hrers vom 8. M�rz 2002 abgegebene Begr�ndung, B.________ k�nne Aussagen machen zu den in der Expertise getroffenen Annahmen, nicht erkennen, welche Aufschl�sse sich der Beschwerdef�hrer konkret von einer Befragung von B.________ versprach. Andererseits durfte das Wirtschaftsstrafgericht eine m�ndliche Zeugenbefragung anl�sslich der Hauptverhandlung zur Abkl�rung der in Anbetracht des Umsatzes erforderlichen Drittbez�ge als untaugliches Beweismittel ansehen. Eine solche Abkl�rung w�re allenfalls im Rahmen einer Oberexpertise m�glich gewesen. Eine solche hat der Beschwerdef�hrer jedoch nicht beantragt, sondern sich auf die Fristansetzung zur allf�lligen Erg�nzung des Beweisverfahrens auf seine Eingabe vom 27. April 2001 beschr�nkt. Den darin gestellten Antr�gen auf drei Zeugeneinvernahmen wurde stattgegeben.
5.6 Auch durch den Verzicht auf eine Einvernahme von B.________ wurde daher der Geh�rsanspruch des Beschwerdef�hrers nicht verletzt.
6.1 Hinsichtlich des Verzichts auf eine Einvernahme von C.________, Gem�seproduzent aus ... und Ex-Pr�sident des Verbandes T.________, erwog das Wirtschaftsstrafgericht, diese kurzfristig vor der Sitzung offerierte Zeugeneinvernahme falle aus der Warte des Angeklagten kaum ins Gewicht. Der Lieferant C.________ figuriere auf keiner Adressenliste. Er sei wohl unter der Rubrik "divers paysans du Seeland" einzuordnen, von denen der Angeklagte insgesamt f�r CHF 2'000.-- im Jahr Gem�se zugekauft haben wolle. Aufgrund des kleinen Betrages der Zuk�ufe k�nne auf die Einvernahme von C.________ verzichtet werden.
6.2 Hinsichtlich des Verzichts auf eine Zeugeneinvernahme von C.________ erkl�rte der Strafappellationshof, das Wirtschaftsstrafgericht habe die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten Zuk�ufe im Betrag von insgesamt rund CHF 2'000.-- j�hrlich bei verschiedenen Bauern im Seeland ber�cksichtigt. C.________ falle unter die Rubrik "verschiedene Landwirte im Seeland", weshalb gegen die Ablehnung der insofern unn�tigen Zeugeneinvernahme von C.________ nichts einzuwenden sei. Der Name C.________ sei in dem nunmehr siebenj�hrigen Verfahren erstmals zu Tage getreten und es bestehe Grund zur Annahme, dass sich der Zeuge kaum mehr mit der n�tigen Bestimmtheit an die Vorf�lle aus den Jahren 1986 bis 1995 erinnern k�nne.
6.3 Der Beschwerdef�hrer macht dagegen geltend, bei C.________ handle es sich nicht lediglich um einen der "verschiedenen Landwirte im Seeland". C.________ h�tte zur Frage der Produktionsm�glichkeiten im Institut Y.________ befragt werden sollen. Zudem habe er um die Regelm�ssigkeit und den Umfang der durch den Beschwerdef�hrer bei Dritten get�tigten Zuk�ufe gewusst.
6.4 Ging es dem Beschwerdef�hrer darum, mit einer Befragung von C.________ den Umfang seiner Zuk�ufe nachzuweisen, so ist auf das bereits Gesagte hinzuweisen: Der Beschwerdef�hrer hat weder in einem fr�heren Verfahrensstadium noch innert der vom Untersuchungsrichter bis zum 27. April 2001 gesetzten Frist, um das Beweisverfahren erg�nzende Antr�ge zu stellen, C.________ als Zeugen genannt. Zudem war aus der Begr�ndung seines Antrags vom 8. M�rz 2002 nicht zu erkennen, dass er C.________ zu den Produktionsm�glichkeiten des Instituts Y.________, die bereits Gegenstand der Expertise waren, befragen wollte. Nachdem im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Verfahrens seit den Vorf�llen in den Jahren 1986 bis 1995 sieben bis sechzehn Jahre vergangen waren, durfte auch ohne Willk�r angenommen werden, dass sich C.________ im Rahmen einer Zeugenbefragung an die vom Beschwerdef�hrer get�tigten Zuk�ufe nicht mehr zuverl�ssig w�rde erinnern k�nnen, und in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung auf dessen Einvernahme verzichtet werden.
6.5 Auch die Nichteinvernahme von C.________ hat somit den Geh�rsanspruch des Beschwerdef�hrers nicht verletzt.
7.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung der in Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK gew�hrleisteten Unschuldsvermutung. Dieselbe Garantie findet sich auch in Art. 4 Abs. 2 lit. a StPO/FR, auf die sich der Beschwerdef�hrer zus�tzlich beruft. Diese kantonale Garantie hat jedoch keinen weitergehenden Gehalt als Art. 32 Abs. 1 BV. Der Berufung auf die Unschuldsvermutung gem�ss Art. 6 Ziff. 2 EMRK kommt gegen�ber der R�ge der Verletzung von Art. 32 Abs. 1 BV keine selbst�ndige Bedeutung zu.
7.3 Der Strafappellationshof hat im angefochtenen Entscheid ausgef�hrt, es sei unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer die Zahlungen der Firma S.________ AG in den Jahren 1986 bis 1988 in bar entgegengenommen habe. Ab dieser Zeit habe die S.________ AG jeweils Checks auf den Namen "X.________, Y.________" ausgestellt, die der Beschwerdef�hrer pers�nlich eingel�st habe. Dem Buchungsdienst des Instituts Y.________ sei die Firma S.________ AG g�nzlich unbekannt gewesen. Zus�tzliche Direkteinnahmen habe der Beschwerdef�hrer bei der Firma R.________ und dem Gasthof "N.________" erzielt. Insgesamt h�tten sich die Bar- und Checkeinnahmen auf die Summe von ungef�hr CHF 670'000.-- (exakt CHF 691'151.45) belaufen. Vom Betrag von CHF 691'151.45 hat das Wirtschaftsstrafgericht CHF 130'709.20, die der Buchhaltung des Instituts Y.________ zugef�hrt worden waren, sowie CHF 58'797.10 f�r vom Beschwerdef�hrer nachgewiesene Drittzuk�ufe abgezogen, was einen nicht ausgewiesenen Saldo von CHF 501'645.15 ergab. Hinsichtlich der Verwendung dieses Betrags hat das Wirtschaftsstrafgericht gest�tzt auf die Angaben des Beschwerdef�hrers angenommen, er habe f�r CHF 100'000.-- vom Institut Y.________ nicht bewilligte Ausgaben get�tigt. F�r die restlichen rund CHF 400'000.-- wollte der Beschwerdef�hrer Zuk�ufe bei Dritten get�tigt haben. Aufgrund der vom Beschwerdef�hrer selbst eingereichten Liste seiner Lieferanten, die er als komplett und detailliert bezeichnet hatte (Einvernahme vom 20. Juli 1995), hat das Wirtschaftsstrafgericht jedoch nur nachgewiesene Drittzuk�ufe im Betrag von CHF 58'797.10 anerkannt, die im Saldo von CHF 501'645.15 bereits ber�cksichtigt waren. Zus�tzlich hat das Wirtschaftsstrafgericht f�r nicht mehr eruierbare Drittzuk�ufe CHF 1'000.-- im Monat bzw. CHF 12'000.-- im Jahr bzw. CHF 120'000.-- f�r zehn Jahre anerkannt und diesen Betrag von CHF 120`000.-- vom Saldo von CHF 501'645.15 in Abzug gebracht, was die Deliktssumme von CHF 381'645.15 ergab. Der Strafappellationshof sch�tzte diese Berechnung und erkl�rte dazu, das Wirtschaftsstrafgericht habe nicht verkannt, dass gewisse Zuk�ufe aus unterschiedlichen Gr�nden nicht mehr eruierbar seien, und habe diesem Umstand grossz�gig Rechnung getragen.
7.4 Der Beschwerdef�hrer h�lt dem entgegen, es sei klar sachverhaltswidrig, die vom Institut Y.________ nicht bewilligten Ausgaben nicht in Abzug zu bringen. Er r�gt dies als Verletzung der Unschuldsvermutung.
7.4.1 Der Beschwerdef�hrer hat im Untersuchungsverfahren zugegeben, w�hrend etwa zehn Jahren j�hrlich etwa CHF 10'000.-- aus der Kasse des Instituts Y.________ genommen zu haben um Ausgaben zu t�tigen, von denen er wusste, dass sie das Institut Y.________ nicht �bernehmen w�rde ("Je reconnais maintenant avoir pris de l'argent dans la 'caisse' de Y.________ dans le but de l'utiliser pour differentes d�penses que l'Institut de Y.________ refusait de prendre en charge"). Nach seinen Angaben handelte es sich insbesondere um Essen mit Kunden und Lehrlingen und anderen Personen sowie um Reisen in der Schweiz und ins Ausland mit Kunden und Mitarbeitern. Anl�sslich seiner Einvernahme vom 28. August 1995 gab der Beschwerdef�hrer zu, im Minimum zweimal im Jahr auf eigene Initiative aus nicht der Buchhaltung des Instituts Y.________ zugef�hrtem Geld Reisen ins Ausland unternommen zu haben, auf denen ihn stets seine Ehefrau begleitete. Ferner kaufte er aus solchem Geld verschiedenes Material, z. B. eine Kaffeemaschine f�r ein Gew�chshaus f�r ca. CHF 1'000.-- und verteilte er aus solchem Geld Trinkgelder an verschiedene Personen. Da der Beschwerdef�hrer zugegeben hat, dass er wusste, dass das Institut Y.________ diese Ausgaben nicht �bernehmen w�rde, haben die kantonalen Gerichte mit der Nichtanrechnung des diesbez�glichen Betrages von CHF 100'000.-- die Unschuldsvermutung weder als Regel der Beweislast noch als Beweisw�rdigungsregel verletzt. Allenfalls h�tte sich bez�glich dieses Betrages die Frage stellen k�nnen, ob in diesem Punkt der Tatbestand der Veruntreuung erf�llt ist. Diese Frage wird jedoch vom Beschwerdef�hrer nicht aufgeworfen; sie w�re ohnehin nicht im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde zu �berpr�fen.
7.4.2 Unter dem Gesichtspunkt einer Verletzung der Unschuldsvermutung r�gt der Beschwerdef�hrer ferner, diese sei als Beweislast- und Beweisw�rdigungsregel dadurch verletzt, dass f�r nicht deklarierte Zuk�ufe ein Betrag von CHF 120'000.--, basierend auf einer Annahme von CHF 1'000.-- im Monat f�r zehn Jahre, ber�cksichtigt wurde. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, dieser Betrag sei nicht zu seinen Gunsten, sondern willk�rlich festgelegt worden und h�tte mit gleicher Begr�ndung die dreifache oder eine beliebigfache H�he erreichen k�nnen.
7.4.3 Der Beschwerdef�hrer hat anl�sslich der erstinstanzlichen Verhandlung geltend gemacht, der ihm vorgehaltene Betrag von CHF 501'645.15 sei vollumf�nglich f�r den Betrieb ausgegeben worden. Damit hat er diesen Betrag unter Vorbehalt allf�llig f�r den Betrieb get�tigter Ausgaben anerkannt. Sache des Beschwerdef�hrers w�re es dann gewesen, die von ihm behaupteten, f�r den Betrieb get�tigten Ausgaben nachzuweisen. Bereits enthalten in dem ihm vorgehaltenen Betrag waren die nachgewiesenen Drittzuk�ufe im Betrag von CHF 58'797.10. Weitere Drittzuk�ufe waren nicht eruierbar. Bei dieser Situation h�tte es das Wirtschaftsstrafgericht bewenden lassen k�nnen, nachdem der Beschwerdef�hrer selbst die von ihm angefertigte Liste als komplett und detailliert bezeichnet hatte. Das Wirtschaftsstrafgericht hat aber zu Gunsten des Beschwerdef�hrers angenommen, m�glicherweise sei eine unbestimmte Anzahl an nicht mehr eruierbaren Drittzuk�ufen get�tigt worden. F�r diese nicht mehr identifizierbaren Anschaffungen werde ein angemessener Betrag in der Gr�ssenordnung von CHF 1'000.-- pro Monat und �ber zehn Jahre hinweg ein Gesamtbetrag von rund CHF 120`000.-- eingesetzt, die dem Angeklagten f�r Zuk�ufe angerechnet w�rden (Urteil vom 25. M�rz 2002). Der Strafappellationshof hat diese Sch�tzung des Wirtschaftsstrafgerichts gesch�tzt und erg�nzend erkl�rt, im Strafrecht sei der Deliktsbetrag (nur) f�r die Strafzumessung nach Art. 63 StGB von Bedeutung. F�r den zivilrechtlichen Schadenersatzanspruch sei der ziffernm�ssig nicht nachweisbare Schaden gem�ss Art. 42 Abs. 2 OR nach Ermessen des Richters abzusch�tzen.
7.4.4 Die kantonalen Gerichte haben damit nicht dem Beschwerdef�hrer den Beweis seiner Unschuld auferlegt und ihn schuldig gesprochen, weil er diesen Beweis nicht erbringen konnte. Vielmehr wurde dem Beschwerdef�hrer eine Deliktssumme von CHF 560'442.25 nachgewiesen und davon die nachgewiesenen Drittzuk�ufe im Betrag von CHF 58'797.10 abgezogen. Dem Beschwerdef�hrer stand der Entlastungsbeweis weiterer Drittzuk�ufe offen, den er jedoch nicht zu leisten vermochte. Wenn die kantonalen Gerichte trotzdem ex aequo et bono gesch�tzte weitere CHF 120'000.-- f�r nicht nachgewiesene Drittzuk�ufe von der ermittelten Deliktssumme in Abzug brachten, so haben sie damit die Beweislast nicht unzul�ssigerweise zu Lasten des Beschwerdef�hrers umgekehrt und ihm den Beweis seiner Unschuld auferlegt. Ebenso wenig haben sie die vorhandenen Beweise in willk�rlicher Weise zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers gew�rdigt. Nach dem Beweisergebnis waren nur CHF 58'797.10 f�r Drittzuk�ufe nachgewiesen. Da weitere Drittzuk�ufe nicht eruierbar waren, war es nicht willk�rlich, f�r m�glicherweise get�tigte weitere Drittzuk�ufe CHF 1'000.-- im Monat einzusetzen. Der Beschwerdef�hrer anerkennt selbst, dass mehr als eine Sch�tzung der Zuk�ufe nicht mehr m�glich w�re. Seine Behauptung, dass die Sch�tzung solcher weiterer Zuk�ufe mit einem Betrag von CHF 1'000.-- pro Monat bzw. CHF 120`000.-- in zehn Jahren willk�rlich sei, vermag er jedoch durch keinerlei konkrete Angaben zu untermauern. Bei objektiver W�rdigung der Beweise bestehen denn auch keine Anhaltspunkte, die diese Sch�tzung als willk�rlich erscheinen lassen w�rden.
7.5 Nach dem Gesagten wurde weder die Unschuldsvermutung noch das Willk�rverbot verletzt.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 156 Abs. 1 OG) Eine Parteientsch�digung steht ihm nicht zu.
Gem�ss Art. 159 Abs. 2 OG darf im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde und der verwaltungsrechtlichen Klage obsiegenden Beh�rden oder mit �ffentlichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine Parteientsch�digung zugesprochen werden. Diese Bestimmung ist auch im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde anwendbar (Urteile 2P.373/1994 vom 12. Februar 1996 E. 5 und 2P.19/1995 vom 29. Januar 1996, publ. in: ZBl 98/1997 S. 210 ff., E. 6; Jean-Fran�ois Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Bd. V, Bern 1992, Art. 159 N. 3 S. 162). Dem Staat Freiburg und dem Institut Y.________ - bei dem es sich um eine �ffentliche Anstalt handelt - wird deshalb keine Parteientsch�digung zugesprochen. Die Ausrichtung einer Parteientsch�digung an das Institut Y.________ rechtfertigt sich umso weniger, als dieses im bundesgerichtlichen Verfahren durch die gleichen Anw�lte vertreten war wie der Staat Freiburg.