Source: https://www.anwalt.org/asylrecht-migrationsrecht/wohnsitzauflage/
Timestamp: 2019-12-11 18:54:27
Document Index: 370565552

Matched Legal Cases: ['§ 61', '§25', 'EuG', '§ 3', 'EuG', 'EuG', '§3', '§3', '§23']

Wohnsitzauflage für Flüchtlinge: der vorgeschriebene Wohnort
Darf man trotz Wohnsitzauflage umziehen?
Großstädte ziehen Menschen an – sie bieten Arbeit, soziale Kontakte und kulturelle Angebote. Auch zieht das Versprechen einer gewissen Anonymität viele in größere Städte.
Flüchtlinge auf der Suche nach Schutz versuchen meist, in jene Regionen zu ziehen, in welchen sie ihre Landsleute wieder sehen können.
So kommt es, dass viele Flüchtlinge in Deutschland beispielsweise nach Berlin oder Hamburg ziehen möchten. Spätestens, wenn sie eine Aufenthaltsgenehmigung besitzen, können sie ihren Lebensmittelpunkt frei wählen – so zumindest der Gedanke.
Eine Wohnsitzauflage kann dem erträumten Umzug allerdings einen Strich durch die Rechnung ziehen. Doch was genau hat es mit der Wohnsitzauflage für Flüchtlinge auf sich? Welche Asylstatus können mit einer solchen Auflage belegt werden? In diesem Artikel finden Sie alle relevanten Informationen zur Wohnsitzauflage.
Was ist eine Wohnsitzauflage? Eine Definition
Wohnsitzauflage oder Residenzpflicht?
Eine Frage des Status: Die Wohnsitzauflage für Asylbewerber, anerkannte Flüchtlinge, Menschen unter subsidiären Schutz usw.
Die Wohnsitzauflage streichen lassen: Voraussetzungen
Die Wohnsitzauflage vor Gericht
Das Aufenthaltsgesetz (AufenthG) hält die Bestimmungen zur Wohnsitzauflage fest:
(1d) Ein vollziehbar ausreisepflichtiger Ausländer, dessen Lebensunterhalt nicht gesichert ist, ist verpflichtet, an einem bestimmten Ort seinen gewöhnlichen Aufenthalt zu nehmen (Wohnsitzauflage). (§ 61 AufenthG)
Als gewöhnlicher Aufenthalt ist im Recht jener Ort definiert, welcher von der betroffenen Person für mehr als sechs Monate bewohnt wird. Dieser Aufenthaltsort muss den Lebensmittelpunkt desjenigen darstellen. Dies kann beispielsweise anhand einer nahen Arbeit oder in ausgedehnten sozialen oder familiären Kontakten.
Manche Abwesenheiten beeinträchtigen die Definition eines Ortes als gewöhnlicher Aufenthalt nicht. Zu nennen sind unter anderem: Urlaub, Krankenhausaufenthalt, Haft. Eine Wohnsitzauflage verpflichtet Betroffene also nicht dazu, sich körperlich dauerhaft an dem zugewiesenen Ort aufzuhalten.
Es gibt keine Wohnsitzauflage für Asylbewerber – dafür aber eine Residenzpflicht.
Im Ausländer- und Asylrecht wird zwischen zwei Arten der Bestimmung des Wohnortes unterschieden: Residenzpflicht und Wohnsitzauflage.
Oftmals werden beide Termini synonym benutzt, obwohl signifikante Unterschiede bestehen.
Die Residenzpflicht gilt für Asylbewerber – also für Flüchtlinge, deren Antrag auf Asyl noch nicht fertig bearbeitet wurde – und für Geduldete.
Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, werden für die Zeit der Antragsbearbeitung einem bestimmten Bundesland zugewiesen. Dies geschieht durch den sogenannte „Königsteiner Schlüssel“ und soll gewährleisten, dass kein Land über seine Kapazitäten beansprucht wird. Solange der Asylantrag bearbeitet wird, müssen sich Asylbewerber im festgelegten Gebiet aufhalten.
Verlassen sie den definierten Bereich ohne Genehmigung, droht ein Bußgeld von 2.500 Euro. Ab dem zweiten Verstoß ist sogar eine einjährige Haftstrafe möglich.
Es wird deutlich, dass die Wohnsitzauflage anderen Bestimmungen folgt, als die Residenzpflicht. Immerhin dürfen sich Personen, deren Wohnsitz festgelegt wurde, frei im Bundesgebiet und im Schengen-Raum bewegen.
Je nach Status des betroffenen Flüchtlings, ist eine Wohnsitzauflage möglich.
Solange der Asylantrag von den Behörden bearbeitet wird, bekommen Asylbewerber eine Aufenthaltsgestattung. Diese ist an eine Begrenzung der Freizügigkeit gekoppelt: Aufgrund einer auferlegten Residenzpflicht können sie ihren zugewiesenen Bereich – ob Kommune, Bezirk, Kreis oder gar Bundesland – nicht straflos verlassen.
Asylbewerber unterliegen also keiner Wohnsitzauflage, sondern einer Residenzpflicht.
Geduldete: Die Wohnsitzauflage gemäß §25 Abs. 3 AufenthG
Flüchtlinge, welche laut Ausländerrecht kein Anrecht auf Asyl haben, aus diversen Gründen jedoch nicht abgeschoben werden können, werden in Deutschland „geduldet“. Menschen mit diesem Status müssen einer Wohnsitzauflage nachkommen, wenn sie Sozialleistungen empfangen.
Sind Betroffene nicht auf diese Leistungen angewiesen, kann die Auflage gestrichen werden.
Flüchtlinge unter subsidiärem Schutz
Subsidiär Schutzberechtigte können eine Wohnsitzauflage erhalten.
Subsidiär Schutzberechtigte können mit einer Wohnsitzauflage belegt werden, wenn sie Sozialleistungen beziehen. Die Strafe für einen Verstoß gegen die Auflage ist in diesem Fall die Entsagung der bezogenen Leistungen.
Kinder- und Elterngeld zählen in diesem Zusammenhang nicht zu den wohnsitzabhängigen Bezügen.
Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) beschränkte im März 2016 das Recht des Staates, eine solche Auflage zu verhängen. Dazu an späterer Stelle mehr.
Besitzen Sie einen Status als anerkannter Flüchtling gemäß § 3 des Asylgesetzes – also als sogenannter „Konventionsflüchtling“ – bekommen Sie in der Regel einen Aufenthaltstitel für drei Jahre. Mit Anerkennung des Flüchtlingsstatus erhalten Sie dieselben Rechte und Pflichten wie Bundesbürger.
Durch eine Änderung des Integrationsgesetzes im Jahre 2016 besteht trotz der geltenden Freizügigkeit in Deutschland für anerkannte Asylberechtigte unter bestimmten Umständen eine Wohnsitzauflage. Dies gilt rückwirkend für alle Anträge, welche ab dem 1. Januar 2016 bewilligt wurden.
Es gibt also ein Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge. Allerdings greift diese nicht, wenn Betroffene, deren Ehegatte, eingetragener Lebenspartner oder minderjähriges Kind einer Arbeit nachgeht, welche mindestens 15 Stunden pro Woche beträgt.
Anerkannte Asylberechtigte gemäß Grundgesetz
Nur wenige Asylbewerber erhalten in Deutschland einen Schutztitel gemäß dem deutschen Grundgesetz. Auch in diesem Fall greift eine Wohnsitzauflage seit der Gesetzesänderung im Juli 2016.
Die Auflage zum festgelegten Wohnsitz stellt für viele Menschen ein großes Hindernis in ihrer persönlichen Entwicklung und ihrer Integration dar. Es ist allerdings möglich, Wohnsitzauflagen unter bestimmten Umständen streichen zu lassen.
Hier sind zwei Fälle voneinander zu unterscheiden:
Sie haben eine Auflage erhalten, in einem Wohnheim zu wohnen, obwohl Sie einen Aufenthaltstitel und einen anerkannten Flüchtlingsstatus bekommen haben
Sie haben die Auflage als subsidiär Schutzberechtigter erhalten.
Der EuGH begrenzt die Wohnsitzauflage: Menschen, die Asyl suchen, müssen sich integrieren können.
Im ersten Fall ist die Auflage nicht rechtens. Hier können Sie umgehen Widerspruch einlegen.
Im zweiten Fall können Sie eine Streichung beantragen, wenn Sie für sich selbst und Ihre Familie aufkommen können und somit nicht auf Sozialleistungen angewiesen sind. Die Ausländerbehörde erwartet an dieser Stelle Nachweise – etwa einen Arbeitsvertrag.
Der Antrag auf Streichung ist bei der zuständigen Ausländerbehörde einzureichen. Diese entscheidet zusammen mit der Behörde an Ihrem Umzugsziel, ob die Auflage gestrichen wird.
Deutschland ist das einzige Land, welche ausgedehnte Auflagen für den Residenz- und Wohnort von Flüchtlingen verhängt. Im März 2016 traf der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein Urteil zur Rechtsmäßigkeit der Wohnsitzauflage für Menschen unter subsidiären Schutz in Deutschland.
Das Gericht entschied, dass eine Auflage nur dann zu erteilen ist, wenn sie der Integration des Betroffenen dient. Dies ist für jeden einzelnen Fall zu prüfen. Ein Sachverständiger zum Integrationsgesetz bezeichnet die Wohnsitzauflage in einem Interview beispielsweise als juristisch umstritten.
Aufgrund dieses Urteils können viele Flüchtlinge gegen ihre Wohnsitzauflage vorgehen. Ein Fachanwalt für Migrationsrecht kann an dieser Stelle behilflich sein.
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8. Februar 2018 at 12:11
mein ist Asylbewerber, aber sein Antrag auf Asyl ist noch nicht bearbeitet. Er hat 2 Jobs( ein Vollzeit und ein Mini Job). Seit letztem Jahr bekommt er keine Sozialer Leitungen vom Amt.
Darf er sein Wohnort in seinem Kreis wechseln?
in der Regel besteht eine Wohnsitzauflage für Flüchtlinge deren Antrag noch nicht abschließend bearbeitet ist. Ob ein Umzug möglich ist, muss beim zuständigen Ausländeramt geklärt werden.
Hosam r. says
8. Februar 2018 at 22:19
Ich wohne in Düsseldorf und habe ein Praktikum in Dortmund gefunden.
Die Sache ist, Das Praktikum dauert für zwei Monaten before ich richtig mit Arbeit anfange.
Es würde mir Schwer fallen wenn ich jeden Tag von Düsseldorf nach Dortmund mit dem Zug fahre ,Weswegen ich nach Dortmund ziehen will und eine neue Wohnung suche.
Wie kann ich das schaffen? Und ob ich überhaupt darf ?
Hosam A. r.
Hallo Hosam r.,
in diesem Fall müssen Sie mit der zuständigen Ausländerbehörde klären, ob Sie umziehen dürfen.
27. Februar 2018 at 6:33
Hallo an das Team von anwalt.org,
mein Freund (anerkannt für 3 Jahre) fängt im September eine Ausbildung in einem anderen Bundesland an.
Jetzt wollte er evtl erstmal zu mir ziehen damit wir in Ruhe eine Wohnung in Mannheim finden können.
Das JC sagt aber, wenn er zu mir zieht (was schon mal näher an seiner Ausbildungsstelle wäre als sein jetziger Wohnort), dann darf er nicht nochmal umziehen. Er wäre dann wohl verpflichtet in meiner Stadt wohnen zu bleiben bis er einen deutschen Pass hat?!?!?
Stimmt diese Aussage des JC?
28. März 2018 at 8:42
wir können die Aussage nicht beurteilen. In der Regel bestimmt die zuständige Behörde in Bezug auf eine Wohnsitzauflage. Ob das Jobcenter das in diesem Fall kann, können wir pauschal nicht sagen. Eventuell kann eine Flüchtlingshilfestelle oder auch eine Anwalt für Asylrecht hier weiterhelfen. Wenden Sie sich zudem auch am besten an die Ausländerbehörde, um zu klären, wie hier vorzugehen ist.
Irmgard S. says
wir haben eine Syrerin per Dublin-Verfahren Anfang Dezember von Griechenland nach Deutschland geholt. Trotz vom Psychiater festgestelltem schweren Trauma beharrt man auf Residenzpflicht, jetzt in einer ZUE.
Gibt es keine Ausnahmeregelungen für diese Fälle (hier sind alle Papiere schon in Beirut und Athen legalisiert worden) ?
Der inzwischen “anerkannte” Ehemann und der kleine Sohn haben seit mehr als 19 Monaten einen festen Wohnsitz.
Mein Mann und ich haben uns verpflichtet, sie zu allen erforderlichen Terminen zu bringen.
28. März 2018 at 9:44
ob es eine Härtefallregelung gibt, können wir nicht beurteilen. Dies sollte direkt mit der zuständigen Ausländerbehörde geklärt werden. Eventuell kann Sie eine Flüchtlingshilfestelle oder ein Anwalt für Asylrecht dabei unterstützen.
24. März 2018 at 10:21
eine ältere Dame aus Afghanistan ist seit 14 Jahren in Deutschland, als Geduldete. Vor einem Jahr wurde ihr von der Ausländerbehörde mehrfach mitgeteilt, dass die Wohnsitzauflage (deren Änderung wir mehrfach beantragt hatten), nicht mehr gilt. Sie können überall in Deutschland ihren Wohnsitz nehmen. Zu diesem Zeitpunkt besaß sie keinem festen Wohnsitz mehr, da sie wegen längerer Abwesenheit bei ihrer Tochter aus der Unterkunft geworfen wurde.
Nun hat sie in Hanburg eine Unterkunft in einem Wohnheim gefunden. Auf Rückfrage der neuen Ausländerbehörde stellte die bisher zuständige Behörde fest, daß es doch eine WohnsitzAuflage für die Dame gibt und sie wieder zurückziehen muss. In Hamburg wurde die Fiktionsbescheinigung nicht verlängert, dafür bei der vorherigen Behörde. Es wurden 3 Monate als ÜbergangsFrist eingeräumt, in denen sie wieder zurück soll. Das Jobcenter der Noch-Meldeadresse bezahlt nun keine Leistungen mehr.
Ist eine plötzlich doch wieder geltende Wohnsitzauflage nach vorheriger sogar schriftlicher Mitteilung, dass diese nicht mehr gilt, überhaupt wirksam?
Die hiesige (neue) Ausländerbehörde sagt, sie sind nicht zuständig, sie hatten 3 Jahre vorher schon einen Zuzug nicht genehmigt.
Ich danke für eine kurze Info, ob sich hier ein juristisches Vorgehen lohnt. Die Dame muss aber auch irgendwie leben und kann keine lange Zeit ohne finanzielle Hilfe überstehen.
da wir eine rechtliche Beratung nicht anbieten können, ist uns eine Beurteilung der Sachlage nicht möglich. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, sich an einen Anwalt für Asylrecht zu wenden.
u. d.-b. says
8. April 2018 at 20:35
Kann ein Flüchtling einen 2. Wohnsitz anmelden?
Ein Syrer (3 Jahre Aufenthalt) braucht nach Aufnahme in ein Internat (Wohnsitzauflage aufgehoben) für die Ferien und die WE einen 2. Wohnsitz. Das Ausländeramt des Internats (Hauptwohnsitz, da volljährig) verneint einen Zweitwohnsitz, dieser ist aber nötig, um dafür Wohngeld zu bekommen.
Schriftlich finden wir nichts und bekommen auch vom Ausländeramt nichts.
23. April 2018 at 13:42
Hallo u. d.-b.,
wir können keine rechtliche Beratung anbieten und empfehlen Ihnen, sich in diesem Fall an einen Anwalt für Asylrecht zu wenden. Wir können nicht beurteilen, warum hier keine Ausnahmeregelung getroffen wird. Dies sollte direkt mit der Behörde abgeklärt werden.
Kainz says
mein Freund will zu seine Familie in Holland er hatt hier 3 Jahre bekommen aber er möchte auf alles verzichten und in Niederlande dort mit seiner Familie leben ..bitte habe Hilfen sie uns ?
Hallo Kainz,
wir können nicht beurteilen, wie die Niederlande den Familiennachzug handhaben. Hier sollte sich Ihr Freund an die niederländischen Behörden wenden und dies auch mit der Botschaft abklären. Zudem sollte er klären, ob er Deutschland verlassen kann und wie sich dies auch seinen Aufenthaltsstatus in der EU auswirkt. Diesbezüglich können wir keine Aussagen treffen.
mein Freund ist erwachsen und hat Flüchtlingsstatus.Nachdem die Auslanderbehörde seine Wohnsitzauflage strich,ist er in die neue Stadt umgezogen.Die Frage wäre ,ob er zurück zu seiner Familie ,die in der alten Stadt momentan wohnt,ohne neue Zusage von der Ausländerbehörde umziehen darf .Außerdem ist sein Ausweis mit einem Zusatzblatt ,wo darauf steht ,dass die Wohnsitzauflage gestrichen ist und er darf sich in der neuen Stadt anmelden.Er wüsste gern auch ,was wird eigentlich mit dem neuen Wohnsitz in dem neuen Bundesland passieren.Wird es für ihn eine neue Wohnsitzauflage geben?
28. Mai 2018 at 15:32
ist die Auflage aufgehoben, wird sie in der Regel nicht erneut erteilt. Informieren Sie sich am besten bei der zuständigen Behörde vor Ort, welche Regelungen greifen. Eine rechtliche Beratung können wir nicht anbieten.
Hi, my name is rose, i live in Bayern , I have been in germany for 5 years, last year my asylum request was denied so now I have a duldung , my two kids Asyl is still running in the court, I got a two years Ausbildung contract as gesunheit und pledge Assistant in Hamburg , the school also offer a place for me and my two kids to stay, and I also get 936 € monthly, I submitted the contract to the Ausländerbehode for approval , two days later I got a reply from the authority that my request could not be approved why because i supposed to request for relocation in a formal way, he also noted that even if I request for this relocation permit that he is not sure that it will be given to me, my question is am I not permitted to relocate because of ausbilldung , I have a flat that I will stay everything are complete , please what should I do?
a relocation request can be denied if the apllicant does not have a permanent permit to stay in Germany. And as your children’s asylum application ist still running, a relocation usually isn’t permitted. As we cannot provide legal advice, we’d like to ask you to contact a laywer. We cannot say whether your request will be granted or not.
Hello, I hope you can speak in English too.
I’m a refugee and living O., Baden wurtemberg and waiting for clarifying my situation. Now, I’m about to get an admission in University of Applied Sciences • (University) • for master program.
I want to know if I get the acceptance , can I transfer to there? I mean am I eligible to lift my „Wohnsitzauflage“ when I’m still a refugee?
If yes how can I do that?and which part of the law let me to do this.
Is there a difference between university and Hochshule for this case?
you’ll have to clear this with the rspobsible authorities. We cannot determine if your acceptance to the university will be a reason to lift your “Wohnsitzauflage”. This is a decision of the authorities we cannot predict. Furthermore there should be no different between universit and Hochschule. Asd we cannot provide leagl advice we ask you to contact the authorities.
7. Juli 2018 at 9:43
ich wollte fragen, ob es möglich ist wenn ein 17 jähriger Flüchtling in einem anderen Bundesland lebt als seine Eltern.
Mein Freund(17) wohnt seit 3 Jahren in Deutschland mit seinen Eltern zusammen. Nun haben die Eltern beim Sozialamt einen Antrag gestellt, in ein anderes Bundesland zu ziehen, mit Erfolg. ( sie wollen in 2 Monaten umziehen) Das Sozialamt meinte, dass es nicht möglich sei, einen minderjährigen Flüchtling alleine leben zu lassen, wenn er die ganze Zeit mit seiner Familie zusammen gelebt hat. Gibt es denn Alternativen wie zum Beispiel eine Arbeit finden, damit er hier bleiben kann?
in diesem Fall obliegt es der zuständigen Behörde zu entscheiden, ob ein Minderjähriger allein untergebracht werden kann. In der Regel müssen außergewöhnliche Umstände bzw. triftige Gründe vorliegen, warum der Minderjährige nicht mit den Eltern mit umziehen kann. Inwiefern ein Ausbildungsplatz oder ein Arbeitsplatz hier ausreichend wären, können wir nicht beurteilen. Im Zweifel sollten Sie das direkt mit der Behörde klären oder sich an einen Anwalt wenden. Eine rechtliche Beratung bieten wir nicht an.
29. Juli 2018 at 20:29
Ich lebe und arbeite zurzeit in Nürnberg, wo ich seit Februar 2018 bin und ich habe einen Arbeitsvertrag von 40 Stunden pro Woche seit Februar, ich zog im Februar aus Wuppertal in NRW mit einer Aufenthaltserlaubnis nach 25, Abs. 5 Aufenthalt G, ich fand einen Job in Nürnberg, während mein Arbeitsvertrag in Wuppertal zu Ende ging und ich nach Nürnberg zog und mit der Arbeit begann, aber bevor ich ging, ging ich nach Auslanderhehorde in Wuppertal und wurde informiert, solange ich einen Job habe Ich brauche keine Erlaubnis um mich zu bewegen. aber jetzt in Nürnberg habe ich mich um die Wohnsitzauflage auf meiner Karte beworben um mich abzuholen werde ich zurück nach Wuppertal verwiesen und als ich Kontakt mit Auslanderhehorde in Wuppertal aufgenommen habe wurde mir gesagt, dass Stadt Nürnberg für mich zuständig ist aber ich arbeite immer noch, bitte, was soll ich tun, da ich es mir nicht leisten kann, meinen Arbeitsplatz zu verlieren, und meine Aufenthaltserlaubnis im Dezember ausläuft.Danke
Hallo Ekene,
in der Regel sollten diese Angelegenheiten direkt mit der Behörde am Wohnort geklärt werden. Im Zweifel sollten Sie sich Unterstützung bei einer Flüchtlingshilfeorganisation, einem karitativen Verein oder direkt bei einem Anwalt suchen. Eine rechtliche Beratung können wir leider nicht anbieten.
14. August 2018 at 3:14
Ich habe ein Kind in Deutschland bekommen und hatte ich susidiärer schutz , kann ich den Asylantrag in anderem bundesland stellen ?
26. September 2018 at 14:22
wenn Ihnen bereits subsidiärer Schutz gewährt wurde, ist Ihr Asylantrag entschieden. Das bedeutet auch, dass Sie einen solchen in Deutschland oder in der der EU nicht erneut stellen können. Ein weitere Antrag ist üblicherweise nicht möglich.
Frhad says
18. August 2018 at 4:12
ich habe einen Aufenthalt als sübsädiäre Schutz . Meine frage ist, darf ich dies zum Studenten-Aufenthalt wechseln?
26. September 2018 at 15:08
Hallo Frhad,
ob die möglich ist, sollten Sie mit der zuständigen Ausländerbehörde klären. Wir können nicht beurteilen, ob für Sie ein Wechsel im Aufenthaltsstatus erfolgen kann.
ich habe seit 2 jahren einen freund aus syrien der hier in berlin mit seinen vater und 2 brüder in einen heim lebt.seit ca. 1jahr möchte mein freund gerne seinen cousin aus hof zu sich nach berlin holen.der lebt seit 1 jahr in hof und sieht dort für sich keine zukunft alleine.der cousin hat eine aufenthaltserlaubnis von 3 jahren und lebt zur zeit von hartz 4.
– wie kann man den cousin nach berlin holen
– wo genau muss ich den antrag stellen
– gibt es eine mustervorlage für den antrag
vielen lieben dank für die vorab antwort.
Sehr geehrtes Team Anwalt.org,
trotz intensiver Eigenrecherche habe ich zwei Fragen bei denen ich nicht weiter komme und hoffe auf Ihre Hilfe:
1) Eine Klientin und deren Kinder (ein Kind ist behindert) sind anerkannt nach §3 Abs.1 AsylG, also GFK. Sie haben eine Wohnsitzauflage für eine sehr kleine Gemeinde (kein Sprachkurs,…) und wurden in ein Wohnheim (Obdachlosenunterkunft) eingewiesen. Was bedeutet es, dass es nicht rechtens ist, dass Anerkannte nach §3 in ein Wohnheim eingewiesen werden? Zählt dazu auch ein Obdachlosenheim? Und bedeutet das, dass an sich dann die Wohnstzauflage nicht rechtens ist oder nur, wenn die Wohnsitzauflage ausschließlich für diese Adresse des Wohnheimes gilt? Dies ist hier nicht der Fall (sondern für die Gemeinde).
2) Kann ein Antrag auf Streichung oder Ausweitung der Wohnsitzauflage auch dann erfolgen, wenn noch kein konkretes Umzugsziel bzw. keine konkrete Wohnung in Aussicht ist? Es macht in diesem Sinn nur Sinn nochmal nach einer Wohnung zu suchen, wenn sie sicher wissen, dass sie umziehen dürfen. Die Bearbeitungsdauer solcher Anträge sind liegen in der zuständigen Ausländerbehörde bei 3 Monaten. Da ist die Wohnung dann wieder weg. Sie hatten schon 2 Wohnungen gefunden- jedesmal wurde aber der Umverteilungsantrag abgelehnt.
Benyamin m. says
3. Januar 2019 at 23:10
Mein Cousin lebt als Asylbewerber seit 2016 in Nürnberg. Sein Antrag wird grade bearbeitet, also er wurde noch nicht anerkannt. Kann er, wenn er in Berlin sich eine Arbeit findet, nach Berlin ziehen?
Ich weiß, dass jemand mit dem gleichen Status aus der Unterkunft, wo ich als Dolmetscher arbeite, von Brandenburg nach NRW umgezogen ist.
Hallo Benyamin m.,
es ist davon abhängig, ob für ihn eine Wohnsitzauflage gilt und ob das zuständige Ausländeramt dem Umzug zustimmt. Ihr Freund sollte sich diesbezüglich an das Amt wenden und seine Möglichkeiten besprechen.
7. März 2019 at 9:15
ein ehemaliger Mieter von mir bittet mich, dass er seinen Wohnsitz bei mir in meinem Haus belassen kann, trotzdem er nicht mehr im Haus wohnt. Er hat eine Arbeitsstelle ca. 50 km entfernt gefunden und möchte (oder darf?) in seinem schwebenden Verfahren keinen Wechsel der zuständigen Behörden. Ich kenne keine Details seines Verfahrens.
Gehe ich ein juristisches Risiko ein, wenn ich seinem Wunsch entspreche? Er ist ein zuverlässiger junger Mann, dem ich nur Gutes wünsche. Ich hatte aber auch schon unschöne Situationen mit unzuverlässigen Mietern mit ähnlichem Hintergrund – insofern bin ich etwas vorsichtig.
Zur Zeit ich bin noch Asylbewerber und ich bin fast 5 Jahren in Deutschland ich bin verheiratet und ich hab ein kind ,ich hab Aufenthalt gestattung mit ( jeglicher Art gestattet) Arbeitserlaubnis
Aber Wohnsitz beschränkt in Eschweiler ( Aachen)
Mein Schwester sie hat ein Firma in Essen , wegen Gesundheit Grund zurzeit sie kann nicht mehr arbeiten , ich wollte in mein Schwester Firma arbeiten,und
Ich möchte zu mein Schwester Stadt umziehen , beide wir sind in NRW.
*können sie bitte mir helfen, was muss ich machen?
*mindestens Monat lohn wie viel muss sein?
Ahmad B R says
Vielen Dank für die hilfreiche Informationen
Ich bin 22 aus Afghanistan und habe Aufenthaltsgestattung
Habe eine Ausbildung als Hotel Fachmann in kleiner Stadt gemacht möchte jetzt nach München umziehen habe bereit ein unbefristeter Arbeitsvertrag darf ich?
Aurika B. says
27. Juli 2019 at 18:52
Meine Mutter wohnt in Mecklenburg Vorpommern. Sie hat ein Aufenthalthaltstitel unbefristet und Niederlassungserlaubnis, Anmerkungen- 23 ABS. 2.
Allerdings mit Zusatzblatt Wohnort nur Mecklenburg Vorpommern . Sie möchte zu mir ( Tochter , einzige Verwandtschaft in Deutschland ) nach Hamburg umziehen. Der Antrag auf Streichung der Wohsitzauflage wurde abgelehnt. Wir leben seit Januar 2002 in Deutschland . Hat meine Mutter Recht auf Streichung?
29. Juli 2019 at 15:25
Hallo Aurika B.,
den Sachverhalt können wir rechtlich nicht beurteilen. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt, wenn Sie der Entscheidung der Behörde widersprechen möchten.
7. August 2019 at 14:15
ich bin 30 Jahre alt, wohne in Dortmund und habe eine Duldung (mit Wohnsitzauflage). Meine Familie (Brüder, Onkel,…) leben alle in Mülheim. Ich möchte gerne zu ihnen umziehen. Kann ich einen Antrag bei der Ausländerbehörde stellen? Wie kann ich dies begründen, damit es akzeptiert wird?
3. Oktober 2019 at 9:48
Ich habe einen AT §23 abs 1 mit Wohnsitzbeschränkung. Wie soll ich bei der Aufnahme eines Studiums in einem anderen Bundesland vorgehen?
Kann ich mich einfach im neuen Budesland anmelden und damit rechnen, dass ich meinen Aufthaltsitel verlängert bekomme ?
Muss der AT-Status gewechselt werden?
23. Oktober 2019 at 15:19
wenn Sie eine Wohnsitzauflage haben, können Sie nicht ohne Weiteres umziehen. Das müssen Sie mit der zuständigen Ausländerbehörde klären. Zudem sollten Sie abklären, ob sich durch das Studium Ihr Aufenthaltstitel ändert. Eine rechtliche Beratung diesbezüglich können wir nicht anbieten.
Omid M says
29. Oktober 2019 at 7:34
Sehr geehrte Anwalt-Team,
ich habe einige Fragen zur Situation meiner Frau.
Sie hat in Bad Fallingbostel Asyl beantragt und hat ein Interview wegen des Dublin-Gesetzes gehabt. Ich möchte wissen, wie sie ihr Wohnort ändern kann?
Ich besitze einen Aufenthaltstitle (ich wohne in Berlin)und sie hat momentan einen Aufenthaltsgenemigung.
Ist es möglich, dass meine Frau nach Berlin umzieht ?Wenn Ja, wie soll es genau gemacht werden und bei welchem Amt?
Hallo Omid M,
ob Ihre Frau umziehen darf, muss sie mit der zuständigen Behörde an ihrem Aufenthaltsort klären. Besteht eine Wohnsitzauflage, ist ein Umzug in der Regel nicht möglich.