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Timestamp: 2019-06-17 09:50:44
Document Index: 230039120

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 1', '§ 25', '§ 1', '§ 8', '§ 4', '§ 11']

OfenbAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer/zur Ofen- und Luftheizungsbauerin
Verordnung über die Berufsausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer/zur Ofen- und Luftheizungsbauerin
Ausfertigungsdatum: 06.04.2006
"Verordnung über die Berufsausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer/zur Ofen- und Luftheizungsbauerin vom 6. April 2006 (BGBl. I S. 818)"
Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 25 der Handwerksordnung. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden demnächst als Beilage zum Bundesanzeiger veröffentlicht.
Auf Grund des § 25 Abs. 1 in Verbindung mit § 26 der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. September 1998 (BGBl. I S. 3074), die durch Artikel 2 Nr. 4 des Gesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931) neu gefasst worden sind, jeweils auch in Verbindung mit § 1 Abs. 2 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) sowie dem Organisationserlass vom 22. November 2005 (BGBl. I S. 3197) verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Ausbildungsberuf Ofen- und Luftheizungsbauer/Ofen- und Luftheizungsbauerin wird gemäß § 25 der Handwerksordnung für die Ausbildung für das Gewerbe Nummer 2, Ofen- und Luftheizungsbauer, der Anlage A der Handwerksordnung staatlich anerkannt.
Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen bezogen auf Arbeits- und Geschäftsprozesse so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 und 9 nachzuweisen.
Betriebliche, technische und kundenorientierte Kommunikation und Auftragsbearbeitung,
Manuelles und maschinelles Bearbeiten von Metallen und Kunststoffen,
Manuelles und maschinelles Bearbeiten von keramischen Bauteilen,
Versetzen von Kacheln und anderen keramischen und mineralischen Werkstoffen und Bauteilen,
Herstellen elektrischer Anschlüsse von Komponenten von Ofen- und Luftheizungsbausystemen,
Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten von Ofen- und Luftheizungsbausystemen,
Montieren von Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen von Ofen- und Luftheizungsbausystemen,
Aufbauen und Instandhalten von handwerklich und industriell gefertigten Öfen und Herden,
Herstellen und Instandhalten von Flächenheizungen und raumlufttechnischen Anlagen,
Einbauen und Instandhalten von Gas- und Ölbrennern; Brennstoffversorgung und Lagerung,
Die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nach § 4 sollen nach der in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(3) Der Prüfling soll in höchstens sieben Stunden drei komplexe Arbeitsaufgaben, die einem Kundenauftrag entsprechen, durchführen sowie innerhalb dieser Zeit in höchstens 60 Minuten darauf bezogene schriftliche Aufgabenstellungen bearbeiten. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:
Bearbeiten keramischer Bauteile,
Herstellen eines Anlagenteils einer Luftleitung, insbesondere durch Trennen, Umformen und Fügen, und
Herstellen eines elektrischen Geräteanschlusses mit flexiblen Leitungen.
Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsschritte planen, Arbeitsmittel festlegen, Messungen und Berechnungen durchführen, technische Unterlagen nutzen sowie den Zusammenhang von Technik, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit berücksichtigen und mit praxisüblichen Unterlagen dokumentieren kann.
(1) Die Gesellenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in insgesamt höchstens 16 Stunden eine Arbeitsaufgabe, die einem Kundenauftrag entspricht, bearbeiten sowie innerhalb dieser Zeit in höchstens 20 Minuten hierüber ein Fachgespräch führen, das aus mehreren Gesprächsphasen bestehen kann. Dem Prüfling ist Gelegenheit zu geben, Messgeräte und technische Einrichtungen vor der Prüfung kennen zu lernen. Für die Arbeitsaufgabe kommt insbesondere in Betracht: Herstellen des Segments eines
Warmluftofens an einer Gebäudewand aus brennbaren Baustoffen mit Verkleidung aus geschliffen versetzter Kachelware und einem Heizeinsatz für Heizöl oder Gas, einschließlich der Brennstoffversorgungsleitung und der Elektroanschlüsse,
Warmluftofens an einer Gebäudewand aus brennbaren Baustoffen mit Verkleidung aus geschliffen versetzter Kachelware und einem Heizeinsatz für Festbrennstoffe mit Warmwasserwärmetauscher, einschließlich der Anschlussleitungen und der Elektroanschlüsse oder
Grundofens aus geschliffen versetzter Kachelware an einer Gebäudewand aus brennbaren Baustoffen einschließlich des Verbrennungsluftanschlusses und der Elektroanschlüsse für eine elektronische Regelung
nach Zeichnung; einschließlich der Arbeitsplanung und der Montage von Steuerungs- und Regelungseinrichtungen sowie der Inbetriebnahme der Feuerungsstätte. Die Durchführung der Arbeitsaufgabe wird mit praxisüblichen Unterlagen dokumentiert. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer und zeitlicher Vorgaben selbstständig umsetzen kann. Er soll Material disponieren, Verarbeitungs- und Verbindungstechniken keramischer und metallischer Werkstoffe anwenden, elektrische Baugruppen einstellen und abgleichen sowie Prüfprotokolle erstellen können. Durch das Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er fachbezogene Probleme und deren Lösungen darstellen, die für die Arbeitsaufgabe wesentlichen fachlichen Hintergründe auch im Hinblick auf die Gesamtanlage aufzeigen sowie die Vorgehensweise bei der Inbetriebnahme von Anlagen erläutern kann. Die Bearbeitung der Arbeitsaufgabe einschließlich der Dokumentation ist mit 80 Prozent und das Fachgespräch mit 20 Prozent zu gewichten.
Anlagenanalyse sowie
In den Prüfungsbereichen Auftragsplanung und Anlagenanalyse sind insbesondere durch Verknüpfung informationstechnischer, technologischer und mathematischer Sachverhalte fachliche Probleme zu analysieren, zu bewerten und geeignete Lösungswege darzustellen.
(4) Für den Prüfungsbereich Auftragsplanung kommt insbesondere in Betracht:
Anfertigen eines Arbeitsplans zur Montage und Inbetriebnahme
einer raumlufttechnischen Anlage oder
eines Ofensystems
nach vorgegebenen Anforderungen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er eine Auftragsanalyse unter Beachtung der technischen Regeln und baurechtlicher Vorgaben durchführen, die zur Montage und Inbetriebnahme notwendigen mechanischen und elektrischen Komponenten, Werkzeuge und Hilfsmittel auswählen, Montagepläne anpassen und die notwendigen Arbeitsschritte unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit und des Qualitätsmanagements planen kann.
(5) Für den Prüfungsbereich Anlagenanalyse kommt insbesondere in Betracht:
Beschreiben der Vorgehensweise zur systematischen Eingrenzung von Fehlern in einer raumlufttechnischen Anlage oder einem Ofensystem nach vorgegebenen Anforderungen.
Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Maßnahmen zur Inbetriebnahme und zur Instandhaltung unter Berücksichtigung betrieblicher Abläufe planen, elektrische und hydraulische Schemata, Steuerungs- und Regelungsprogramme anwenden, Einstellwerte optimieren sowie funktionelle Zusammenhänge erkennen, mechanische, physikalische und elektrische Größen ermitteln sowie Anlagenverhalten begründen kann. Er soll ferner zeigen, dass er Prüfverfahren auswählen, Fehlerursachen feststellen und Lösungsvorschläge erarbeiten kann.
(7) Für den schriftlichen Teil der Prüfung ist von folgenden zeitlichen Höchstwerten auszugehen:
Auftragsplanung 150 Minuten,
Anlagenanalyse 150 Minuten,
(8) Innerhalb des schriftlichen Teils der Prüfung sind die Prüfungsbereiche wie folgt zu gewichten:
1. Auftragsplanung 40 Prozent,
2. Anlagenanalyse 40 Prozent,
(9) Der schriftliche Teil der Prüfung ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für die mündlich geprüften Prüfungsbereiche sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.
(10) Die Prüfung ist bestanden, wenn im schriftlichen und praktischen Teil der Prüfung jeweils mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden. In zwei der Prüfungsbereiche des schriftlichen Teils der Prüfung müssen mindestens ausreichende Leistungen, in dem weiteren Prüfungsbereich des schriftlichen Teils darf keine ungenügende Leistung erbracht worden sein.
§ 11 Nichtanwenden von Vorschriften
Die fachlichen Vorschriften zur Regelung des Lehrlingswesens im Backofenbauerhandwerk vom 28. Januar 1963 sind für neue Ausbildungsverhältnisse nicht mehr anzuwenden.
Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer/zur Ofen- und Luftheizungsbauerin
(Fundstelle: BGBl. I 2006, 821 - 827)
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten Zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsmonat
1 - 18 19 - 36
5 Betriebliche, technische und kundenorientierte Kommunikation und Auftragsbearbeitung
Informationen beschaffen, und bewerten
Montage- und Explosionszeichnungen lesen und anwenden
Normen anwenden, Toleranzen berücksichtigen
technische Unterlagen, insbesondere Instandsetzungs- und Betriebsanleitungen, Kataloge, Stücklisten, Tabellen und Diagramme lesen und anwenden
maßstabsgerechte Zeichnungen erstellen
Datenträger handhaben, digitale und analoge Mess- und Prüfdaten lesen
mit den Funktionsbereichen des Betriebes zusammenarbeiten, betriebliche Informationsflüsse nutzen und bei betrieblichen Entscheidungsprozessen mitarbeiten
6 Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
Arbeitsschritte nach funktionalen, organisatorischen, fertigungs- und montagetechnischen Kriterien sowie Herstellervorgaben planen und festlegen
Material, Werkzeuge, Maschinen und Hilfsmittel anfordern und bereitstellen
Arbeitsplatz einrichten, sichern, unterhalten und räumen
Reststoffe auf Wiederverwendbarkeit prüfen, Abfälle trennen, lagern und Entsorgung veranlassen
Energiebereitstellung veranlassen, Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit elektrischem Strom ergreifen
Materialien, Geräte und Maschinen vor Witterungseinflüssen und Beschädigungen schützen sowie vor Diebstahl sichern
Arbeits- und Sicherheitsregeln, insbesondere ergonomische Gesichtspunkte beim Transport berücksichtigen
Arbeitsabläufe nach ökonomischen, ökologischen und ergonomischen Gesichtspunkten sowie des Personaleinsatzes festlegen
Montagegerüste unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften aufstellen
Gefahrstoffe identifizieren und für die Entsorgung sichern
Prüfverfahren und Prüfmittel anwenden
Qualitätssicherungssystem des Betriebes anwenden
8 Manuelles und maschinelles Bearbeiten von Metallen und Kunststoffen
Maschinen und Werkzeuge unter Beachtung der Bearbeitungsverfahren und der zu bearbeitenden Werkstoffe auswählen und einsetzen
Flächen und Formen an Werkstücken aus Eisen- und Nichteisenmetallen nach Allgemeintoleranzen auf Maß bearbeiten und entgraten
Bleche, Rohre und Profile aus Eisen-, Nichteisenmetallen, Kunststoffen nach Anriss von Hand trennen
Bleche, Rohre und Kanäle aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie Kunststoffen umformen und fügen
Maschinenwerte von handgeführten und ortsfesten Maschinen bestimmen und einstellen
Hilfsstoffe einsetzen
Werkstücke und Bauteile mit ortsfesten und handgeführten Maschinen bearbeiten, insbesondere schleifen und bohren
Rohrleitungen und Kanäle mit unterschiedlichen Verfahren verbinden
Maßnahmen zum Korrosionsschutz auswählen und anwenden
Bleche, Rohre und Profile unter Beachtung des Werkstoffs, der Werkstoffoberfläche, der Werkstückform und der Anschlussmaße maschinell trennen und umformen
9 Manuelles und maschinelles Bearbeiten von keramischen Bauteilen
Werk- und Baustoffe, insbesondere keramische, mineralische Werkstoffe und Bindemittel auswählen
Kacheln und keramische Formteile behauen, schleifen, ausdornen und ausklinken
Fliesen und Baukeramik auf Maß bearbeiten, ausdornen und ausklinken
Schamotte- und Mauersteine sowie Klinker auf Maß bearbeiten
Natur- und Kunststeine auf Maß bearbeiten
Beton von Hand und mit der Maschine mischen und Schalungen für Betonbauteile anfertigen
10 Versetzen von Kacheln und anderen keramischen und mineralischen Werkstoffen und Bauteilen
Kacheln, Fliesen, Schamotte- und Mauersteine, Mörtel sowie sonstige Kunst- und Natursteine nach Eigenschaften und Verwendungszweck auswählen
Schamotte- und Mauersteine, Baukeramik, Natur- und Kunststeine sowie Klinker setzen
Boden-, Sockel- und Wandfliesen verlegen und ansetzen
Sperrungen für Sockelfundamente unter Berücksichtigung des Schallschutzes herstellen
Verputze herstellen
Kacheln und keramische Formteile anpassen, setzen, verklammern und ausfüttern
Natursteinplatten verlegen und ansetzen
11 Herstellen elektrischer Anschlüsse von Komponenten von Ofen- und Luftheizungsbausystemen
Sicherheitsregeln zur Vermeidung von Gefahren durch elektrischen Strom anwenden
Spannung, Strom, Widerstand und Leistung im Gleich- und Wechselstromkreis messen und ihre Abhängigkeit zueinander prüfen
Regeln für Arbeiten an elektrischen Anlagen anwenden, Unfallverhütungsvorschriften beachten
elektrische Anschlüsse herstellen; Potentialausgleichsmaßnahmen durchführen
Anschlussteile, insbesondere Kabelschuhe, Aderendhülsen und Stecker, an elektrischen Leitern anbringen
elektrische Leiter durch Löten, Klemmen und Stecken anschließen und verbinden
Funktion elektrischer Bauteile, insbesondere von Fehlerstromschutzeinrichtungen, Schutzkontaktsteckern, Kabelkupplungen und Schutzschaltern, prüfen
Dreh- und Wechselstrommotore nach Typ unterscheiden, Drehrichtung prüfen
elektrische Steuerungs- und Hauptstromkreise überprüfen und schrittweise in Betrieb nehmen
12 Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten von Ofen- und Luftheizungsbausystemen
Aufstellflächen und Anbauwände auf vorhandene Elektroinstallation prüfen
Komponenten für elektrische Hilfs- und Schalteinrichtungen einbauen, verbinden und kennzeichnen
elektrische Leiter unter Berücksichtigung der mechanischen, thermischen und elektrischen Belastung, der Verlegungsarten und des Verwendungszwecks auswählen, zurichten, verlegen und verbinden
Leitungswege nach baulichen, örtlichen und sicherheitstechnischen Gegebenheiten festlegen
Fehler erkennen, korrigieren und Änderungen dokumentieren
Instandhalten und Warten von elektrischen Betriebsmitteln
Schutz gegen direktes Berühren von spannungsführenden Teilen prüfen und sicherstellen
Hilfs- und Steuerstromkreise einschließlich zugehöriger Signal- und Befehlsgeber für Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungseinrichtungen prüfen und in Betrieb nehmen
Hauptstromkreise prüfen und schrittweise in Betrieb nehmen, Betriebswerte messen, Sollwerte einstellen und dokumentieren
Prüfverfahren und Diagnosesysteme auswählen und einsetzen, elektrische Größen und Signale an Schnittstellen prüfen
Istwerte auswerten und dokumentieren, Sollwerte von prozessrelevanten Größen einstellen
Fehler und Störungen unter Beachtung der Schnittstellen, insbesondere hydraulischer und elektrischer Baugruppen, durch Sichtkontrolle feststellen sowie mit Hilfe von Prüfsystemen und Testprogrammen systematisch eingrenzen, auf Ursachen untersuchen, die Möglichkeiten ihrer Beseitigung beurteilen, die Instandsetzung durchführen, Prüfprotokolle erstellen
Schutzeinrichtungen prüfen, Schutzmaßnahmen ergreifen
13 Montieren von Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen von Ofen- und Luftheizungsbausystemen
Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen unterscheiden, einbauen und anschließen
Mess-, Steuerungs-, Regelungs-, Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen, insbesondere elektrisch betätigte Einrichtungen, entsprechend kunden- und systemspezifischer Anforderungen überprüfen, einstellen und in Betrieb nehmen
elektrische und hydraulische Schaltungsunterlagen auswerten
Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungsprogramme prüfen, Regelungsparameter nach Vorgaben einstellen, betreiberspezifische Anforderungen berücksichtigen
14 Prüfen und Messen
Formgenauigkeit von Werkstücken prüfen
Oberflächen auf Qualität, Verschleiß und Beschädigung prüfen
Lage von Bauteilen und Baugruppen messen und auswinkeln, Abweichungen dokumentieren
Verfahren und Messgeräte auswählen, Messeinrichtungen aufbauen
physikalische Größen, insbesondere Druck, Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit, messen
Messergebnisse ermitteln, Messfehler und deren Ursachen feststellen und Korrekturen veranlassen
Funktionskontrollen und Anlagenanalysen, insbesondere Abgasanalysen, durchführen
15 Aufbauen und Instandhalten von handwerklich und industriell gefertigten Öfen und Herden
Fundamente, Unterbau und Wärmedämmung, insbesondere unter Beachtung des Gebäudeschutzes, herstellen
Bodenbelag und Wandbekleidungen herstellen
Feuerräume instand setzen, insbesondere ausmauern
Heizkammer auskleiden und Heizgaszüge einbauen, Dehnungsfugen herstellen
Einzelöfen, Raumheizer, Kaminöfen und industriell gefertigte Herde einbauen
verputzte und verkachelte Warmluft- und Grundöfen, Heizkamine, offene Kamine, Kachelherde und Backöfen setzen und instand halten
Wasser-Wärmetauscher einbauen und hydraulisch einbinden, einschließlich solarthermischer Komponenten
Abgasanlagen und Abgasleitungen berechnen, einbauen, anpassen und instand halten
Feuerstätten an Abgasanlagen anschließen; Verbrennungsluftversorgung sicherstellen
Verkleidungen in Abhängigkeit der anlagenspezifischen Eigenschaften herstellen
Kamineinsätze und Heizeinsätze für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe sowie Elektrospeicherkerne einbauen
Feuerräume für Grundöfen, offene Kamine, Backöfen und Herde errichten
Einzelöfen, Raumheizer, Kaminöfen und industriell gefertigte Herde instand halten
16 Herstellen und Instandhalten von Flächenheizungen und raumlufttechnischen Anlagen
Luftleitungen unter Berücksichtigung des Wärme- und Schallschutzes einpassen, verlegen und befestigen
Heizeinsätze, Heizgaszüge, Warmlufterzeuger, Ventilatoren, Luftfilter, Luftklappen, Luftdurchlässe und Schalldämpfer einbauen
Flächenheizsysteme einbauen
Heizeinsätze, Heizgaszüge, Warmlufterzeuger, Ventilatoren, Luftfilter, Luftklappen, Luftdurchlässe und Schalldämpfer instand halten
Flächenheizsysteme instand halten
Warmluftheizungen und Lüftungsanlagen einbauen und instand halten
17 Einbauen und Instandhalten von Gas- und Ölbrennern; Brennstoffversorgung und Lagerung
Gasbrenner unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften und des Immissionsschutzes einbauen, einregulieren und instand halten
Ölbrenner unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften und des Immissionsschutzes einbauen, einregulieren und instand halten
Heizölbehälter mit Zubehör sowie Öl-, Füll- und Entlüftungsleitungen, insbesondere unter Beachtung der Vorschriften zum Schutz des Wassers, einbauen und instand halten
zentrale Heizölversorgungsanlagen einbauen und instand halten
Gasversorgungsanlagen einbauen und instand halten
Pelletversorgungs- und Lagerungseinrichtungen einbauen und instand halten
18 Kundenberatung
Kundenanregungen aufnehmen und auf technische Umsetzbarkeit prüfen
Kunden über bauphysikalische Zusammenhänge bei Planung, Ausführung und Betrieb von Ofen- und Luftheizungsbausystemen informieren
Zusatzbedarf des Kunden feststellen, Kunden über Verkaufspreise und Kundennutzen informieren; Anschlussaufträge, insbesondere Wartungsaufträge, akquirieren
Kunden in den Betrieb der Anlage einweisen
Arbeiten unter Berücksichtigung von Kundenwünschen, örtlicher Gegebenheiten sowie nachhaltiger Energiesysteme optimieren
Kunden hinsichtlich der Materialauswahl, Form- und Farbgestaltung beraten