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Timestamp: 2016-07-01 19:01:15
Document Index: 328633402

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 7', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 27', '§ 33', '§ 66', '§ 39', '§ 118']

BSG - 29.03.2007, B 7b AS 12/06 R - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Bundessozialgericht > Urteil vom 29.03.2007, Aktenzeichen: B 7b AS 12/06 R BSG – Aktenzeichen: B 7b AS 12/06 RUrteil vom 29.03.2007
Leitsatz:Der vom Jugendamt an Pflegeeltern gezahlte Erziehungsbeitrag stellt, jedenfalls wenn in einem Haushalt nicht mehr als zwei Pflegekinder betreut werden, bei der Prüfung der Hilfebedürftigkeit als Voraussetzung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld II kein zu berücksichtigendes Einkommen dar.Rechtsgebiete:SGB II, SGB VIII, EStGVorschriften:§ 11 Abs 1 S 1 SGB II F: 30.07.2004, § 11 Abs 3 Nr 1 Buchst a SGB II F: 30.07.2004, § 11 Abs 4 Nr 1 SGB II F: 05.12.2006, § 12 Abs 3 S 1 Nr 4 SGB II, § 7 Abs 3 SGB II, § 39 Abs 1 S 2 SGB VIII, § 39 Abs 1 S 1 SGB VIII, § 39 Abs 6 SGB VIII, § 27 SGB VIII, § 33 SGB VIII, § 66 EStGStichworte:Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Erziehungsbeitrag bzw Pflegegeld nach § 39 SGB VIII als zweckbestimmte Einnahme - Kindergeldberücksichtigung in Höhe des nicht beim Pflegegeld angerechneten Betrages - Vermögensberücksichtigung - Angemessenheit Eigenheim - Wohnbedarf bei PflegekindernVerfahrensgang:SG Neubrandenburg S 8 AS 44/05 NB vom 18.05.2005 LSG Neubrandenburg L 8 AS 2/05 vom 27.03.2006
VolltextUm den Volltext vom BSG – Urteil vom 29.03.2007, Aktenzeichen: B 7b AS 12/06 R anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom BSGBSG – Beschluss, B 9a V 7/06 B vom 29.03.2007Zahlt ein Sozialleistungsträger nach dem Tod eines Versorgungsberechtigten weiterhin Geldleistungen auf dessen Konto bei einem Geldinstitut und werden hiervon Forderungen eines Dritten beglichen, ist das beigeladene Geldinstitut durch die Gerichtsentscheidung über den vom Versorgungsträger gegen den Dritten (§ 118 Abs 3 SGB VI) geltend gemachten Erstattungsanspruch auch dann nicht beschwert, wenn diese Klage deswegen als unzulässig abgewiesen worden ist, weil der Kläger das Nichtbestehen eines vorrangigen Erstattungsanspruchs gegen das Geldinstitut nicht dargetan habe.BSG – Beschluss, B 9a SB 18/06 B vom 29.03.20071. Fehlt es an einer Entscheidung des Berufungsgerichts über ein Ablehnungsgesuch, kommt dem Revisions- oder Beschwerdegericht insoweit eine allgemeine sachliche Entscheidungsbefugnis zu, wenn hinreichende Tatsachenfeststellungen möglich sind.
2. Ein Verfahrensmangel, auf dem das Berufungsurteil beruhen kann, liegt in einem solchen Fall nur bei einer Begründetheit des Ablehnungsgesuchs gegen einen Richter vor, der an dem angegriffenen Urteil mitgewirkt hat.BSG – Urteil, B 7b AS 12/06 R vom 29.03.2007Der vom Jugendamt an Pflegeeltern gezahlte Erziehungsbeitrag stellt, jedenfalls wenn in einem Haushalt nicht mehr als zwei Pflegekinder betreut werden, bei der Prüfung der Hilfebedürftigkeit als Voraussetzung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld II kein zu berücksichtigendes Einkommen dar.
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