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Timestamp: 2014-04-24 06:34:31
Document Index: 166512104

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 72', 'Art. 76', 'Art. 51', 'Art. 74', 'Art. 100', 'Art. 46', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 400', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 425', 'Art. 425', 'Art. 400', 'Art. 400', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 400', 'Art. 398', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 400', 'Art. 400', 'Art. 400', 'Art. 400', 'Art. 400', 'Art. 400', 'Art. 400', 'Art. 400', 'Art. 400', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_13/2012 (19.11.2012)
{T�0/2} 4A_13/2012 � � Urteil vom 19. November 2012
Bundesrichter Corboz, Bundesrichter Kolly, Bundesrichterin Niquille, Bundesrichter von Werdt,
Herausgabe- / Rechenschaftspflicht,
Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 4. November 2011.
A.a.�Die Bank X.________ AG (Beauftragte, Beklagte, Beschwerdef�hrerin) und die Y.________ Ltd (Auftraggeberin, Kl�gerin, Beschwerdegegnerin) nahmen am 31. August 2004 eine Gesch�ftsbeziehung auf. Grundlage der vertraglichen Beziehung der Parteien waren ein Rahmenvertrag f�r Over-The-Counter (OTC) -Devisengesch�fte sowie Call- und Put-Optionen auf Devisen und Edelmetallen vom 31. August 2004, die von der Y.________ Ltd am 31. August 2004 unterschriftlich akzeptierten Bedingungen f�r die Vermittlung von Optionskontrakten, ein Rahmenvertrag f�r einen Lombardkredit vom 31. August 2004 und eine Allgemeine Faustpfandverschreibung vom 31. August 2004. Am 18. M�rz 2005 kam ein Vertrag �ber die Errichtung eines Kontos und Depots hinzu.
A.b.�Die Gesch�ftsbeziehung der Parteien gestaltete sich so, dass die Bank X.________ AG in eigenem Namen, aber im Auftrag und f�r Rechnung der Y.________ Ltd Optionskontrakte abschloss. Dabei hatte diese im Rahmen eines sog. Margin Trading einen prozentualen Anteil des Kaufpreises in Eigenmitteln aufzubringen, w�hrend der Restbetrag von der Bank X.________ AG als Kredit zur Verf�gung gestellt wurde. F�r diesen Kredit hatte die Y.________ Ltd eine bestimmte Marge als Sicherheit zu leisten. Wenn sich die Marge "auf Grund aktueller Berechnung nach Ermessen der Bank als ungen�gend" erweisen sollte, war die Y.________ Ltd gehalten, die Margennachforderung (Margin Call) der Bank X.________ AG sofort zu begleichen. Der Deckung der Marge diente u.a. der Lombardkredit. Sowohl der Abschluss der Optionskontrakte als auch der Lombardkredit waren durch die mit der Faustpfandverschreibung verpf�ndeten Werte der Y.________ Ltd (zus�tzlich) gesichert.
A.c.�Zwischen Dezember 2006 und Januar 2007 forderte die Bank X.________ AG von der Y.________ Ltd mittels vier Margin Calls einen Betrag von insgesamt Fr. 5'248'000.-- nach. Die Y.________ Ltd opponierte gegen die Nachforderungen, kam ihnen aber vollumf�nglich nach.
B.a.�Mit Klage vom 16. Oktober 2007 beim Zivilgericht Basel-Stadt stellte die Y.________ Ltd die folgenden Antr�ge:
"1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin umfassend Rechenschaft �ber ihre Gesch�ftsbeziehung f�r die Kl�gerin abzugeben sowie eine umfassend dokumentierte Schlussabrechnung vorzulegen.
Hierbei sei die Beklagte weiter zu verpflichten, insbesondere folgende Bereiche ihrer Gesch�ftsbeziehung zur Kl�gerin f�r die Monate November 2006 bis Januar 2007 l�ckenlos, detailliert und dokumentiert nachzuweisen:
a) Aufstellung s�mtlicher Verm�genspositionen, welche der Beklagten als Sicherheit f�r ihre Gesch�ftsbeziehung mit der Kl�gerin dienten;
b) Nachweis allenfalls bestehender Vernetzungen zwischen den Verm�genspositionen gem�ss lit. a hiervor;
c) Bewertung der Verm�gensposition gem�ss lit. a hiervor durch die Beklagte;
d) Nachweis der f�r die Beklagte aus der Bewertung gem�ss lit. c hiervor resultierenden Belehnungswerte und Kreditlimiten;
e) Nachweis des von Z.________ ausgewiesenen Exposure;
f) Nachweis der von Z.________ ausgewiesenen Net Present Values;
g) Nachweis der von Z.________ errechneten Kreditlimit�berschreitungen;
h) Nachweis der von der Abteilung Direct Access Clients errechneten Net Present Values;
2. Die Beklagte sei zu verpflichten, die den Margennachforderungen vom 1., 13. und 19. Dezember 2006 sowie vom 3. Januar 2007 zugrunde gelegten Kennzahlen und Berechnungen zu edieren.
3. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin s�mtliche im Zusammenhang mit ihrer Gesch�ftsbeziehung erhaltenen bzw. erstellten Aufzeichnungen (Telefonaufzeichnungen, EDV-Aufzeichnungen usw.), Protokolle und Belege zu edieren.
Hierbei sei die Beklagte insbesondere zu verpflichten, die Aufzeichnungen und Protokolle s�mtlicher Telefonate zwischen A.________ und B.________, Abteilung "Direct Access Clients" zu edieren, insbesondere betreffend die nachfolgend genannten Daten:
a) Telefonate zwischen A.________ und B.________ vom 18. Dezember 2006;
b) Telefonate zwischen A.________ und B.________ vom 20. Dezember 2006;
c) Telefonate zwischen A.________ und B.________ vom 3. Januar 2007;
d) Telefonate zwischen A.________ und B.________ vom 4. Januar 2007."
Mit Urteil vom 2. Dezember 2009 wies das Zivilgericht die Klage ab, soweit es darauf eintrat.
B.b.�Dagegen erhob die Y.________ Ltd Appellation beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Sie beantragte die Aufhebung des Urteils des Zivilgerichts und wiederholte ihre erstinstanzlich gestellten Antr�ge.
Am 4. November 2011 urteilte das Appellationsgericht wie folgt:
"In Gutheissung des Appellationsbegehrens Ziff. 1 wird das angefochtene Urteil aufgehoben.
In teilweiser Gutheissung des Klagbegehrens Ziff. 1 bzw. Appellationsbegehrens Ziff. 2 wird die Beklagte verpflichtet,
- der Kl�gerin eine umfassend dokumentierte Schlussabrechnung vorzulegen,
- der Kl�gerin f�r die Monate November 2006 bis Januar 2007 eine l�ckenlose und detaillierte Aufstellung s�mtlicher Verm�genspositionen, welche der Beklagten als Sicherheit f�r ihre Gesch�ftsbeziehung mit der Kl�gerin dienten, nachzuweisen,
- der Kl�gerin die von Z.________ ausgewiesenen Exposures und Net Present Values, auf die anl�sslich der zwischen A.________ und B.________ gef�hrten Telefonate vom 18. und 20. Dezember 2006 sowie 3. und 4. Januar 2007 explizit Bezug genommen worden ist, nachzuweisen.
Im �brigen wird das Klagbegehren Ziff. 1 bzw. Appellationsbegehren Ziff. 2 abgewiesen.
In Gutheissung des Klagbegehrens Ziff. 2 bzw. Appellationsbegehrens Ziff. 3 wird die Beklagte verpflichtet, die den Margennachforderungen vom 1., 13. und 19. Dezember 2006 sowie vom 3. Januar 2007 zugrunde gelegten Kennzahlen und Berechnungen zu edieren.
In teilweiser Gutheissung des Klagbegehrens Ziff. 3 bzw. Appellationsbegehrens Ziff. 4 wird die Beklagte verpflichtet, der Kl�gerin die Aufzeichnungen und Protokolle der Telefonate zwischen A.________ und B.________ vom 18. und 20. Dezember 2006 sowie 3. und 4. Januar 2007 zu edieren. Im �brigen wird das Klagbegehren Ziff. 3 bzw. Appellationsbegehren Ziff. 4 abgewiesen.
(Partei- und Gerichtskosten)."
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 10. Januar 2012 beantragt die Bank X.________ AG dem Bundesgericht, es sei das Urteil des Appellationsgerichts aufzuheben, soweit damit das Urteil des Zivilgerichts aufgehoben wurde und die Appellations- und Klagebegehren der Beschwerdegegnerin ganz oder teilweise gutgeheissen wurden, und es sei die Klage vollumf�nglich abzuweisen. Die Beschwerdef�hrerin ersucht zudem um Erteilung der aufschiebenden Wirkung.
Die Beschwerdegegnerin beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Die Vorinstanz hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die Parteien reichten unaufgefordert Replik und Duplik ein.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 31. Januar 2012 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt.
Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zul�ssig ist (BGE 137 III 417 E. 1; 136 II 101 E. 1, 470 E. 1; 135 III 212 E. 1).
1.1.�Die Beschwerde richtet sich gegen einen verfahrensabschliessenden Entscheid (Art. 90 BGG) einer oberen kantonalen Instanz, die auf ein Rechtsmittel hin kantonal letztinstanzlich in einer Zivilsache entschieden hat (Art. 75 i.V.m. Art. 72 BGG), die Rechtsbegehren der Beschwerdef�hrerin sind im kantonalen Verfahren nicht gesch�tzt worden (Art. 76 Abs. 1 BGG), der massgebende Streitwert betr�gt mehr als Fr. 30'000.-- (Art. 51 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG). Auf die Beschwerde ist somit unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 1.2) einzutreten.
1.2.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft solche R�gen nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2; 133 III 393 E. 6, 439 E. 3.2).
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die beschwerdef�hrende Partei soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1; 121 III 397 E. 2a; 116 II 745 E. 3 S. 749).
1.2.2.�Diese Grunds�tze verkennt die Beschwerdef�hrerin, wenn sie der Vorinstanz pauschal eine falsche Interessenabw�gung und eine fehlende Ber�cksichtigung des Eigenbereichs vorwirft. Die Beschwerdef�hrerin macht dies insbesondere in Bezug auf die Edition der den Margennachforderungen zugrunde gelegten Kennzahlen und Berechnungen geltend, wobei die Vorinstanz �bersehen habe, dass die Beschwerdef�hrerin sich f�r die Berechnung der Margeexplizit ein eigenes Ermessen ausbedungen habe. Die�Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin dazu ersch�pfen sich in appellatorischer und pauschaler Kritik. Auf die Erw�gungen der Vorinstanz geht sie kaum ein. Dasselbe gilt f�r die R�ge, die Vorinstanz habe das fehlende Rechtsschutzinteresse der Beschwerdegegnerin und die fehlende Relevanz der zum Nachweis und zur Edition beantragten Informationen �bersehen. Die Beschwerdef�hrerin beschr�nkt sich im Wesentlichen auf die Darlegung der eigenen Sichtweise. Darauf ist nicht einzutreten.
2.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die beschwerdef�hrende Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4).
Wird Willk�r in der Ermittlung des Sachverhalts geltend gemacht, ist zu beachten, dass dem Sachrichter in der Beweisw�rdigung ein breiter Ermessensspielraum zusteht; die beschwerdef�hrende Partei hat daher darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht sein Ermessen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schl�sse gezogen, erhebliche Beweise �bersehen oder willk�rlich ausser Acht gelassen habe (vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1; 129 I 8 E. 2.1; 120 Ia 31 E. 4b S. 40; 118 Ia 28 E. 1b S. 30). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, namentlich auf bloss appellatorische Vorbringen, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3, 396 E. 3.1 S. 399).
2.2.�Diese Grunds�tze verkennt die Beschwerdef�hrerin teilweise. So r�gt sie etwa, die Vorinstanz habe aktenwidrig und damit willk�rlich festgestellt, es werde von keiner Partei bestritten, dass auf ihre Vertragsbeziehung Auftragsrecht anwendbar sei. Richtig sei, dass die Beschwerdef�hrerin in ihrer Appellationsantwort mehrfach ausgef�hrt habe, ihrer Auffassung nach sei Darlehens- und Kreditrecht anwendbar, welches keine Rechenschafts- und Herausgabepflichten kenne. Die Beschwerdef�hrerin verkennt, dass eine Behebung dieses angeblichen Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend w�re, da es sich bei der Frage der Vertragsqualifikation um eine Rechtsfrage handelt. Das Gericht hat das Recht von Amtes wegen anzuwenden und ist dabei nicht an eine �bereinstimmende Auffassung der Parteien gebunden. Die Vorinstanz hat denn auch begr�ndet, weshalb sie Auftragsrecht angewendet hat, womit es f�r den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend war, ob auch die Beschwerdef�hrerin diese Auffassung teilt. Darauf ist nicht einzutreten. Dasselbe gilt f�r Sachverhaltsr�gen, die sich auf das blosse Behaupten des Gegenteils beschr�nken.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie auf die Vertragsbeziehungen der Parteien Auftragsrecht angewendet und folglich gest�tzt auf Art. 400 OR Rechenschafts- und Herausgabepflichten bejaht habe.
3.1.�Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, die vertragliche Beziehung der Parteien sei durch eine auftrags- bzw. kommissionsrechtliche Komponente einerseits und durch ein Darlehensverh�ltnis andererseits gepr�gt gewesen. Kommission und Darlehen h�tten dabei in einer notwendigen inneren Verbindung gestanden, sei das Darlehen doch gerade zum Zweck der Margendeckung f�r die bei der Bank abgeschlossenen OTC-Handelsgesch�fte oder Traded Options und Financial Futures Kontrakte gew�hrt worden. Das vertragliche Recht der Beschwerdef�hrerin, von der Beschwerdegegnerin mit einem Margin Call eine Erh�hung ihrer Sicherheit zu verlangen, habe dabei sowohl in Verbindung zum gew�hrten Darlehen gestanden als vor allem auch zum Auftrag, Optionen zu erwerben. Es sei der Beschwerdef�hrerin sowohl mit dem Rahmenvertrag f�r OTC-Devisengesch�fte wie auch mit der Faustpfandverschreibung das Recht einger�umt worden, w�hrend der Laufzeit der Transaktionen zus�tzliche Sicherheiten, f�r eine ohne Deckung abgeschlossene Transaktion nachtr�glich Sicherheiten oder im Falle einer Deckungsverminderung Nachdeckung zu verlangen. Schliesslich h�tten die mit der Faustpfandverschreibung verpf�ndeten Werte sowohl als Sicherheit f�r das Darlehen (Lombardkredit) als auch f�r den Abschluss der OTC-Gesch�fte gedient. Aufgrund dieser inneren Verbindung, die das Vertragskonglomerat zu einem einheitlichen Vertrag mit Mischung verschiedener Vertragstypen mache, liege �hnlich wie bei einem Verm�gensverwaltungsvertrag oder einer sonstigen Wertschriftenhandels- und Depotbeziehung ein gemischtes Rechtsgesch�ft bzw. ein gemischter Vertrag vor, auf den gerade auch mit Bezug auf die Rechenschafts- und Herausgabepflichten der beauftragten Partei Auftragsrecht anwendbar sei.
3.2.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt, es handle sich vorliegend nicht um einen gemischten Vertrag, sondern - wenn �berhaupt - um zusammengesetzte Vertr�ge mit einem inneren Zusammenhang. Es m�ssten daher die Rechte und Pflichten in jedem Vertrag einzeln beurteilt werden und es k�nnten nur dann allenfalls einzelvertragliche Rechte und Pflichten auf das rechtsgesch�ftliche Netzwerk ausgedehnt werden, wenn dadurch keine neuen Rechtspositionen kreiert w�rden. Zudem sei zwischen den Parteien gerade kein Verm�gensverwaltungsauftrag abgeschlossen worden, weshalb die Vorinstanz einen falschen Analogieschluss ziehe. Die Parteien seien sich weiter nur �ber die H�he der eingeforderten Nachdeckung bzw. �ber die H�he des geforderten Abbaus der Ausst�nde uneinig, nicht aber �ber die Tatsache der Kreditgew�hrung als solche, womit ausschliesslich die Absicherung des gew�hrten Kredits in Frage stehe und nicht der auftragsgem�sse Abschluss der Optionsgesch�fte. Es gehe daher nicht an, auf dem Weg der Vertragsauslegung oder -erg�nzung auftragsrechtliche Nebenpflichten auf die Frage der Kreditsicherung auszudehnen. In diesem Punkt m�sse Darlehensrecht angewendet werden, das keine Herausgabe- und Rechenschaftspflichten kenne.
3.3.�Stehen verschiedene Parteivereinbarungen nicht als selbst�ndige Vertr�ge nebeneinander, sondern sind sie nach dem Willen der Parteien in der Art miteinander verkn�pft und voneinander abh�ngig, dass ein gemischter oder zusammengesetzter Vertrag vorliegt, so wird dieser als Einheit aufgefasst (BGE 131 III 528 E. 7.1.1 S. 531; 118 II 157 E. 3a S. 162). Ein zusammengesetzter Vertrag liegt vor, wenn die Parteien zwar mehrere Vertr�ge schliessen, diese aber voneinander abh�ngig sind (BGE 131 III 528 E. 7.1.1 S. 531). Angesichts ihrer gegenseitigen Abh�ngigkeit geht es nicht an, die einzelnen Vertragsbestandteile einem unterschiedlichen rechtlichen Schicksal zu unterwerfen (BGE 118 II 157 E. 3a S. 162). Es ist vielmehr f�r jede Rechtsfrage der vertragliche Regelungsschwerpunkt zu ermitteln (BGE 131 III 528 E. 7.1.1 S. 532).
3.4.�Es trifft zu, dass die Parteien nicht einen einzigen Vertrag, sondern mehrere Vertr�ge geschlossen haben, welche aber unbestrittenermassen in einem inneren Zusammenhang stehen und voneinander abh�ngig sind. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin ist aber auch in diesem Fall die Frage, ob Herausgabe- und Rechenschaftspflichten bestehen, f�r die einzelnen Vertragsbestandteile einheitlich zu beantworten. Vorliegend stehen sowohl der Lombardkredit, der u.a. zum Zweck der Margendeckung gew�hrt wurde, als auch der von der Beschwerdef�hrerin gew�hrte Kredit f�r den Anteil des Optionskaufpreises, der nicht durch das Eigenkapital der Beschwerdegegnerin gedeckt war, in direktem Zusammenhang mit den Optionsgesch�ften. Durch das von der Beschwerdef�hrerin zur Verf�gung gestellte Kapital wurde bei den Optionsgesch�ften ein Hebeleffekt erzielt. Die Darlehen dienten damit der Durchf�hrung der Optionsgesch�fte. Die Margin Calls erfolgten, weil sich die Beschwerdef�hrerin f�r die offenen Positionen nicht mehr gen�gend gedeckt sah bzw. ihr ihrer Ansicht nach nicht mehr gen�gend Sicherheiten zur Verf�gung standen. Ohne von der Beschwerdef�hrerin get�tigte Optionsgesch�fte g�be es mithin keine offenen Positionen und w�rde die Beschwerdef�hrerin keine (zus�tzliche) Deckung f�r diese ben�tigen, womit die Margin Calls in einem direkten Zusammenhang mit den abgeschlossenen Optionsvertr�gen stehen. F�r die Frage der Herausgabe- und Rechenschaftspflicht in Bezug auf die Margin Calls stehen somit kommissionsrechtliche Elemente im Vordergrund. In den Vorschriften zur Kommission (Art. 425 ff. OR) ist keine Regelung allf�lliger Herausgabe- und Rechenschaftspflichten enthalten. Diesfalls kommen f�r das Kommissionsverh�ltnis die Vorschriften �ber den Auftrag zur Anwendung (Art. 425 Abs. 2 OR). Die Vorinstanz hat damit kein Bundesrecht verletzt, wenn sie Art. 400 OR angewendet hat.
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz eine Verletzung der bundesrechtlichen Bestimmungen zum Auftragsrecht, des Rechts auf eine Auslegung der vertraglichen Pflichten nach Treu und Glauben sowie des Willk�rverbots vor, indem diese den Nachweis bzw. die Edition interner Dokumente angeordnet habe.
4.1.1.�Die Beschwerdef�hrerin bringt vorab vor, interne Dokumente w�rden ganz grunds�tzlich weder der Herausgabe- noch der Rechenschaftspflicht unterliegen. Die Edition bzw. der Nachweis interner Dokumente sei unter dem "Deckmantel" der Rechenschaftspflicht angeordnet worden, was den im Rahmen der Herausgabepflicht sorgsam abgegrenzten Schutz des Beauftragten unterlaufe. Die Beschr�nkung der Herausgabepflicht sei nur sinnvoll, wenn nicht unter dem Titel der Rechenschaftspflicht die gleichen internen Dokumente nachzuweisen, offenzulegen oder zu edieren seien. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich auf ein Urteil des Bundesgerichts, worin dieses ausgef�hrt habe, rein bankinterne Dokumente w�rden weder der Herausgabe- noch der Rechenschaftspflicht unterliegen (Urteil C.59/1980 vom 17. Juni 1980, in: ZR 80/1981 S. 73 ff.). Der Informationsanspruch und spiegelbildlich dazu die Rechenschaftspflicht m�ssten dort enden, wo der Herausgabeanspruch ende.
4.1.2.�Nach Art. 400 Abs. 1 OR hat der Beauftragte auf Verlangen jederzeit �ber seine Gesch�ftsf�hrung Rechenschaft abzulegen und alles, was ihm infolge derselben aus irgendeinem Grunde zugekommen ist, zu erstatten. Die Rechenschaftspflicht des Beauftragten soll dem Auftraggeber die Kontrolle �ber seine T�tigkeiten erm�glichen (BGE 110 II 181 E. 2 S. 182; Urteil 4A_144/2012 vom 11. September 2012 E. 3.2.2). Sie bildet Voraussetzung und Grundlage der Ablieferungs- oder Herausgabepflicht (BGE 110 II 181 E. 2 S. 182) und findet ihre Grenzen im Grundsatz von Treu und Glauben (Urteile 4A_144/2012 vom 11. September 2012 E. 3.2.2; 4C.206/2006 vom 12. Oktober 2006 E. 4.3.1). Wie die Rechenschaftspflicht ist auch die Pflicht zur Ablieferung ein zentrales Element der Fremdn�tzigkeit des Auftrags (BGE 138 III 755 E. 5.3 S. 762; 137 III 393 E. 2.3 S. 397; 132 III 460 E. 4.2 S. 465 f.). Die Herausgabepflicht nach Art. 400 Abs. 1 OR l�sst sich dar�ber hinaus als Konkretisierung der Treuepflicht nach Art. 398 Abs. 2 OR verstehen. Sie garantiert die Einhaltung der Treuepflicht und stellt insofern eine pr�ventive Massnahme zur Wahrung der Interessen des Auftraggebers dar (BGE 138 III 755 E. 5.3 S. 762; 137 III 393 E. 2.3 S. 397).
4.1.3.�Der Umfang der Rechenschaftspflicht ist beschr�nkt auf Belange des Auftragsverh�ltnisses, wobei der Beauftragte den Auftraggeber vollst�ndig und wahrheitsgetreu zu informieren und ihm alle Dokumente vorzulegen hat, die sich auf die im Interesse des Auftraggebers besorgten Gesch�fte beziehen (Urteil C.59/1980 vom 17. Juni 1980 E. 2 [nach ZR: E. 1], in: ZR 80/1981 S. 73). Die Herausgabepflicht umfasst alles, was dem Beauftragten in Ausf�hrung des Mandats vom Auftraggeber ausgeh�ndigt worden oder von Dritten zugekommen ist (BGE 122 IV 322 E. 3c/aa S. 328). Ausgenommen sind rein interne Dokumente wie vorbereitende Studien, Notizen, Entw�rfe, Materialsammlungen und eigene Buchhaltungen (BGE 122 IV 322 E. 3c/aa S. 328). Die Beschwerdef�hrerin st�tzt sich auf eine Lehrmeinung, wonach die Rechenschaftspflicht als komplement�res Informationsrecht nicht weiter gehen k�nne als die Herausgabepflicht und insofern denselben Beschr�nkungen unterliege (Stefan Hafner, Die Rechenschaftspflicht des Beauftragten - Ein Beitrag zum Informationsrecht im Auftragsvertrag, 2007, S. 128, 307).
Dieser Auffassung ist nicht zuzustimmen. Das Bundesgericht hat zwar auch in Bezug auf die Rechenschaftspflicht entschieden, dass rein interne Dokumente wie etwa nie versandte Vertragsentw�rfe dieser nicht unterliegen (Urteile 4P.34/1993 vom 30. April 1993 E. 4, in: ZR 93/1994 S. 32; C.59/1980 vom 17. Juni 1980 E. 4a [nach ZR: E. 3a], in: ZR 80/1981 S. 76; vgl. auch Urteil 5A_171/2009 vom 15. Oktober 2009 E. 3.5). Daraus kann indessen nicht geschlossen werden, dass Herausgabe- und Rechenschaftspflicht gleich weit reichen. So k�nnen etwa Aufzeichnungen �ber Kundenbesuche und -kontakte Gegenstand der Rechenschaftspflicht bilden, obwohl solche (internen) Aufzeichnungen grunds�tzlich nicht der Herausgabepflicht unterliegen (vgl. Urteil 5A_171/2009 vom 15. Oktober 2009 E. 3.5). Dies ergibt sich aus dem Zweck der Rechenschaftspflicht. Anders als die Herausgabepflicht, welche die Einhaltung der Treuepflicht garantiert, soll die Rechenschaftspflicht die Kontrolle �ber die T�tigkeiten des Beauftragten erm�glichen (oben E. 4.1.3). Auch in der Lehre wird �berzeugend darauf hingewiesen, dass etwa �rzte die erstellten Krankengeschichten nicht herauszugeben, im Rahmen der Rechenschaftspflicht aber zur Einsicht vorzulegen bzw. dem Patienten Kopien auszuh�ndigen h�tten (Fellmann, Berner Kommentar, 1992, N. 139 f. zu Art. 400 OR; Weber, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, 5. Aufl. 2011, N. 13 zu Art. 400 OR; Werro, in: Commentaire romand, Code des obligations, 2. Aufl. 2012, N. 15 zu Art. 400 OR; Hofstetter, Der Auftrag und die Gesch�ftsf�hrung ohne Auftrag, in: Obligationenrecht - Besondere Vertragsverh�ltnisse, SPR Bd. VII/6, 2000, S. 120; vgl. auch Gehrer/Giger, in: Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 2. Aufl. 2012, N. 12a zu Art. 400 OR; Engel, Contrats de droit suisse, 2. Aufl. 2000, S. 501). Aus dem Umstand, dass bestimmte Dokumente nicht der Herausgabepflicht unterliegen, kann somit entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin nicht automatisch geschlossen werden, dass �ber diese auch keine Rechenschaft abzulegen sei (so auch Arter/Dahortsang, Besprechung des bundesgerichtlichen Urteils 4A_688/2011 vom 17. April 2012, AJP 2012 S. 1159 mit Hinweisen).
Es ist somit zu differenzieren zwischen (der Herausgabepflicht nicht unterliegenden) internen Dokumenten, deren Inhalt dem Auftraggeber in geeigneter Form zur Kenntnis gebracht werden muss, um diesem �berhaupt die Kontrolle �ber die T�tigkeiten des Beauftragten zu erm�glichen, und rein internen Dokumenten wie z.B. nie versandten Vertragsentw�rfen, welche f�r die �berpr�fung der vertragsgem�ssen Ausf�hrung des Auftrags durch den Beauftragten ohnehin nicht relevant sind. Unterliegt ein internes Dokument grunds�tzlich der Rechenschaftspflicht, bedeutet dies indessen noch nicht, dass es dem Auftraggeber ohne weiteres vorzulegen ist. Vielmehr ist in diesem Fall eine Interessenabw�gung mit den Geheimhaltungsinteressen des Beauftragten vorzunehmen (vgl. Urteil 4P.34/1993 vom 30. April 1993 E. 4, in: ZR 93/1994 S. 31 f.; Urteil C.59/1980 vom 17. Juni 1980 E. 4a [nach ZR: E. 3a], in: ZR 80/1981 S. 76). Den berechtigten Interessen des Beauftragten kann auch dadurch Rechnung getragen werden, dass ein Dokument im konkreten Fall etwa nur auszugsweise vorzulegen ist (vgl. auch Fellmann, Berner Kommentar, 1992, N. 79 zu Art. 400 OR). Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, wenn sie eine Rechenschaftspflicht in Bezug auf einzelne interne Dokumente bejaht hat, selbst wenn diese der Herausgabepflicht nicht unterliegen sollten.
4.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter, die Vorinstanz habe sie zu Unrecht zur Edition der Aufzeichnungen und Protokolle der Telefonate vom 18. und 20. Dezember 2006 sowie 3. und 4. Januar 2007 zwischen zwei Angestellten der Parteien verpflichtet. Die Telefonaufzeichnungen seien intern erfolgt und daher nicht zu edieren. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz seien sie nicht der Korrespondenz gleichzustellen. In der Literatur sei zudem nur von einer Vorlage von Dokumenten die Rede, nicht aber von Aufzeichnungen m�ndlicher Aussagen. Diese h�tten bewusst nicht dieselbe Bedeutung wie formell gef�hrte Korrespondenz.
4.2.2.�Bei den Telefonaufzeichnungen und -protokollen handelt es sich entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin nicht um interne Dokumente wie Aktennotizen, die Meinungs�usserungen oder Gedanken zu einem Gespr�ch enthalten. Vielmehr geht es einzig um die exakte Niederschrift oder Aufnahme dessen, was die Angestellten der Parteien telefonisch besprochen haben und was damit beiden Parteien ohnehin bekannt sein sollte. Die Beschwerdef�hrerin bringt denn auch nichts gegen die vorinstanzlichen Ausf�hrungen vor, wonach ein schutzw�rdiges Interesse an der Geheimhaltung der Daten nicht ersichtlich sei. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Aufzeichnungen und Protokolle der genau bezeichneten Telefongespr�che der Rechenschaftspflicht unterstellt hat. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin kann es zudem keine Rolle spielen, ob die Aufzeichnungen elektronisch oder schriftlich erfolgen. Ob m�ndlichen Aussagen eine geringere Bedeutung zukommt als schriftlicher Korrespondenz, ist eine Frage der Beweisw�rdigung.
4.3.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht weiter geltend, die Vorinstanz habe sie zu Unrecht zum Nachweis bestimmter Kennzahlen verpflichtet, auf die anl�sslich der Telefonate vom 18. und 20. Dezember 2006 sowie 3. und 4. Januar 2007 explizit Bezug genommen worden sei. Die Vorinstanz habe zur Begr�ndung ausgef�hrt, s�mtliche�im Gesch�ftsverkehr offengelegten�Kennzahlen w�rden in jedem Fall der Rechenschaftspflicht unterliegen, selbst wenn es sich um interne Dokumente handle, die der internen Entscheidbildung der Beschwerdef�hrerin gedient h�tten. Diese Rechtsauffassung habe zur Konsequenz, dass bei jeder kurzen m�ndlichen Information zum Beispiel �ber - unter Umst�nden sogar gesch�tztes - Know-How die empfangende Partei Rechenschaftspflichten und unter Umst�nden sogar Herausgabepflichten geltend machen k�nnte, obwohl die Informationen lediglich der internen Entscheidfindung dienten. Eine solch weitgehende Auslegung der Rechenschaftspflicht verletze Art. 400 OR. Zudem sei das Urteil widerspr�chlich. Seien n�mlich die Telefonaufzeichnungen zu edieren, so k�nne sich die Beschwerdegegnerin direkt auf diese Aufzeichnungen st�tzen.
4.3.2.�Ob s�mtliche Dokumente, die der internen Entscheidfindung der Beauftragten dienen, offengelegt werden m�ssen, sobald diese sich im Verkehr mit der Auftraggeberin auf solche interne Quellen bezieht, kann offenbleiben. Denn die Verpflichtung zum Nachweis bestimmter Kennzahlen verletzt Art. 400 OR auch dann nicht, wenn diese als intern qualifiziert werden. Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, die Beschwerdegegnerin habe ein Interesse an der Rechenschaftsablegung dar�ber, welche Werte wie berechnet worden seien. Dagegen bringt die Beschwerdef�hrerin nichts vor. Sie macht auch keine konkreten Geheimhaltungsinteressen geltend, sondern bringt im Gegenteil vor, eine Offenlegung dieser Kennzahlen sei unn�tig, da sich die Beschwerdegegnerin auch direkt auf die Telefonaufzeichnungen st�tzen k�nne. Dieser Argumentation liegt sinngem�ss die Annahme zugrunde, die Beschwerdef�hrerin m�sse mit der Offenlegung der betreffenden Kennzahlen nicht wesentlich mehr Informationen preisgeben, als sie dies ohnehin bereits mit der Edition der Telefonaufzeichnungen und -protokolle tue. Die Abw�gung der Interessen (vgl. oben E. 4.1.3) hat daher vorliegend zugunsten der Beschwerdegegnerin als Auftraggeberin auszufallen.
4.4.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter, die Verpflichtung zum Nachweis einer l�ckenlosen und detaillierten Aufstellung s�mtlicher ihr als Sicherheit dienender Verm�genspositionen f�r die Monate November 2006 bis Januar 2007 verstosse gegen Art. 400 OR. Zwischen den Parteien bestehe eine Vereinbarung �ber die der Beschwerdef�hrerin als Sicherheit verpf�ndeten Werte. Diese Vereinbarung sei massgebend. Auf zus�tzliche Nachweise und eine detaillierte Zusammenstellung der sich laufend ver�ndernden Verm�genspositionen, die als Sicherheit dienten, bestehe kein Rechtsanspruch. Es sei auch auf die Volatilit�t der Depotwerte und auf die sich laufend �ndernden Fremdw�hrungskurse hinzuweisen. Eine l�ckenlose, laufende Aufstellung sei weder Vertragsgegenstand noch f�r die Ausf�hrung der vertraglichen Pflichten notwendig.
4.4.2.�Die Margennachforderungen (Margin Calls) der Beschwerdef�hrerin standen in einem direkten Zusammenhang mit den in eigenem Namen, aber im Auftrag und f�r Rechnung der Beschwerdegegnerin geschlossenen Optionsvertr�gen. Sie erfolgten, weil sich die Beschwerdef�hrerin f�r die offenen Positionen nicht mehr gen�gend gedeckt sah bzw. ihr ihrer Ansicht nach nicht mehr gen�gend Sicherheiten zur Verf�gung standen. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Beschwerdef�hrerin zum Nachweis einer Aufstellung s�mtlicher ihr als Sicherheit dienender Verm�genspositionen verpflichtet hat. Eine solche Aufstellung ist notwendig f�r die �berpr�fung, ob die Beschwerdef�hrerin zu Unrecht weitere Margin Calls erliess, obwohl sie m�glicherweise bereits �ber ausreichend Sicherheiten verf�gte. Da die Rechenschaftspflicht dem Auftraggeber gerade die Kontrolle �ber die T�tigkeiten des Beauftragten erm�glichen soll, hat die Vorinstanz nicht gegen Art. 400 OR verstossen. Daran �ndern auch die Volatilit�t der Werte und sich �ndernde Fremdw�hrungskurse nichts. Denn diese hatte die Beschwerdef�hrerin auch bereits bei ihrer Bewertung der Sicherheiten zu ber�cksichtigen, die dem Erlass der Margin Calls voranging.
4.5.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt schliesslich, die Vorinstanz habe sie zu Unrecht zur Vorlegung einer umfassend dokumentierten Schlussabrechnung verpflichtet. Die der Beschwerdegegnerin zugestellten Depot- und Kontoausz�ge w�rden bereits Auskunft �ber angefallene Geb�hren und Spesen und den aktuellen Bestand von Konto und Depot geben. Es sei daher nicht ersichtlich, in welcher Hinsicht oder welchen Inhalts dann noch eine Schlussabrechnung erstellt werden solle. Zudem habe die Vorinstanz gest�tzt auf die Ausf�hrungen der Beschwerdegegnerin, die periodischen Konto- und Depotausz�ge h�tten keine Relevanz f�r die �berpr�fung der Margennachforderungen, ein Interesse der Beschwerdegegnerin an der Vorlegung dieser Dokumente verneint. Mit dieser Begr�ndung h�tte die Vorinstanz auch die Vorlegung einer Schlussabrechnung ablehnen m�ssen.
4.5.2.�Die Beschwerdef�hrerin bestreitet ihre Rechenschaftspflicht in diesem Punkt nicht grunds�tzlich. Sie macht indessen geltend, sie habe der Beschwerdegegnerin bereits alle Ausz�ge zugestellt. Diese Behauptung findet keine St�tze im vorinstanzlichen Sachverhalt. Was das Interesse der Beschwerdegegnerin an der Vorlegung der Dokumente angeht, so hat sie ein solches nur in Bezug auf die Konto- und Depotausz�ge, nicht aber in Bezug auf eine Schlussabrechnung verneint. Die Beschwerdegegnerin ist ohnehin nicht zum Nachweis eines schutzw�rdigen Interesses an der Rechenschaftsablage verpflichtet (Urteil C.59/1980 vom 17. Juni 1980 E. 2 [nach ZR: E. 1], in: ZR 80/1981 S. 74). Die Rechenschaftspflicht des Beauftragten findet ihre Grenzen lediglich im Grundsatz von Treu und Glauben (vgl. E. 4.1.2). Eine Berufung auf die Rechenschaftspflicht w�rde etwa dann keinen Rechtsschutz verdienen, wenn der Auftraggeber die erforderlichen Informationen bereits besitzt oder sich leicht aus eigenen Unterlagen informieren k�nnte, w�hrend der Beauftragte dazu gr�ssere Umtriebe auf sich nehmen m�sste (Urteil 4C.206/2006 vom 12. Oktober 2006 E. 4.3.1 mit Hinweis). Die Beschwerdef�hrerin macht zu Recht nicht geltend, dass ihr die Erstellung einer Schlussabrechnung grosse Umtriebe verursachen w�rde. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Forderung nach Rechenschaftsablegung auf andere Weise missbr�uchlich geltend machen w�rde, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Damit erweist sich auch diese R�ge als unbegr�ndet.
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz schliesslich Willk�r und eine Verletzung von Bundesrecht vor, da das Dispositiv der Begr�ndung widerspreche. In ihren Erw�gungen habe die Vorinstanz ausgef�hrt, die internen Dokumente m�ssten nicht herausgegeben werden, sondern es m�sse im Rahmen der Rechenschaftspflicht dar�ber berichtet bzw. Auskunft erteilt werden. Im Dispositiv heisse es demgegen�ber ohne weitere Begr�ndung, gewisse Kennzahlen und Berechnungen sowie Telefonprotokolle und -aufzeichnungen seien zu edieren und andere Informationen seien nachzuweisen. Die Vorinstanz scheine jedenfalls im Ergebnis die Rechenschaftspflicht einer Editionspflicht bzw. einem Recht zur Einsichtnahme oder auf Herausgabe von Kopien gleichzusetzen. Dies entspreche nicht ihren Erw�gungen. Zudem habe die Vorinstanz sie zum Nachweis von Exposures und Net Present Values verpflichtet, auf die anl�sslich von Telefonaten vom 18. und 20. Dezember 2006 sowie 3. und 4. Januar 2007 explizit Bezug genommen worden sei, obwohl in den Erw�gungen der 4. Januar 2007 nicht erw�hnt worden sei.
Das Dispositiv eines Entscheids ist im Lichte der Entscheidbegr�ndung auszulegen (BGE 121 III 474 E. 4a S. 478 mit Hinweisen; Urteil 4P.116/1999 vom 17. September 1999 E. 5c, nicht publ. in: BGE 125 III 451). Die Vorinstanz hat zur Rechenschaftspflicht ausgef�hrt, die internen Dokumente seien zur Einsichtnahme und Anfertigung von Kopien vorzulegen oder es seien Kopien dieser Dokumente auszuh�ndigen. In gewissen F�llen sei zur Ber�cksichtigung schutzw�rdiger Geheimhaltungsinteressen allenfalls auch eine andere Form der Rechenschaftsablegung wie etwa ein Bericht �ber den Inhalt der internen Dokumente denkbar. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin ist hier ein Widerspruch zwischen Dispositiv und Begr�ndung nicht erkennbar. Dasselbe gilt f�r die Erw�hnung des 4. Januar 2007. Dieses Datum fehlt lediglich in einem Satz, wird aber in derselben Erw�gung weiter unten wiederum aufgef�hrt. Die R�ge der Verletzung von Bundesrecht ist damit unbegr�ndet.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 12'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 14'000.-- zu entsch�digen.