Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/3327.4
Timestamp: 2020-07-06 09:00:32
Document Index: 221691687

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 1', '§ 2']

REVOSax Landesrecht Sachsen - Eingliederungs-Zuständigkeitsverordnung – EglZuVO
08.06.1994 - 17.11.1994
18.11.1994 - 31.12.1996
01.01.1997 - 31.07.2008
Eingliederungs-Zuständigkeitsverordnung
Vollzitat: Eingliederungs-Zuständigkeitsverordnung vom 13. Mai 1994 (SächsGVBl. S. 913), die zuletzt durch Artikel 13 der Verordnung vom 11. Dezember 2012 (SächsGVBl. S. 753) geändert worden ist
(Eingliederungs-Zuständigkeitsverordnung – EglZuVO)
Vom 13. Mai 1994>
Aufgrund von § 3 Abs. 4 und § 9 Abs. 2 des Sächsischen Gesetzes über die Eingliederung von Aussiedlern und zur Durchführung des Bundesvertriebenengesetzes sowie anderer Kriegsfolgengesetze (Sächsisches Aussiedlereingliederungsgesetz – SächsAEG) vom 28. Februar 1994 (SächsGVBl. S. 359) wird durch das Sächsische Staatsministerium des Innern verordnet:
Untere Eingliederungsbehörden
Die Landkreise und kreisfreien Städte sind als untere Eingliederungsbehörden neben den bereits durch das Sächsische Spätaussiedlereingliederungsgesetz zugewiesenen Aufgaben zuständig für die Entscheidung und Gewährung von Mitteln des Freistaates Sachsen zur Förderung der Eingliederung der Spätaussiedler. 1
Mittlere Eingliederungsbehörden
(1) Die Landesdirektion Chemnitz ist als mittlere Eingliederungsbehörde neben den bereits durch das Sächsische Spätaussiedlereingliederungsgesetz zugewiesenen Aufgaben zuständig für
die Entscheidung und Gewährung von Leistungen nach den §§ 9a bis 9c des Gesetzes über Hilfsmaßnahmen für Personen, die aus politischen Gründen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in Gewahrsam genommen wurden (Häftlingshilfegesetz – HHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Juni 1993 (BGBl. I S. 838), das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 13. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2904, 2915) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, und
die Ausstellung, Einziehung und Ungültigkeitserklärung der Bescheinigung nach § 10 Abs. 4 HHG.
(2) Der Landesdirektion Chemnitz ist die Landesaufnahmestelle für Spätaussiedler des Freistaates Sachsen zugeordnet.
(3) Die Landesdirektion Chemnitz ist zuständig für die Erstattungen an die Krankenkassen nach § 11 Abs. 6 des Gesetzes über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge (Bundesvertriebenengesetz – BVFG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. August 2007 (BGBl. I. S. 1902), das durch Artikel 19 Abs. 1 des Gesetzes vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2840, 2859) geändert worden ist. 2
Diese Verordnung tritt am Tage nach der Veröffentlichung in Kraft.
Dresden, den 13. Mai 1994
§ 1 neu gefasst durch Verordnung vom 26. Juni 2008 (SächsGVBl. S. 439)
§ 2 neu gefasst durch Verordnung vom 26. Juni 2008 (SächsGVBl. S. 439) und Absatz 3 angefügt durch Artikel 2 der Verordnung vom 16. Juli 2008 (SächsGVBl. S. 496, 497)
SächsGVBl. 1994 Nr. 29, S. 913
Fsn-Nr.: 272-1.1
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/3327.4 Stand vom 06.07.2020