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Timestamp: 2016-10-24 07:11:59
Document Index: 368018685

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 27', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 28']

99 V 43
99 V 4314. Auszug aus dem Urteil vom 24. Jannar 1973 i.S. Rossi gegen Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen und Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen
S'agissant d'�valuer l'invalidit� de personnes qui, avant d'en �tre affect�es, exer�aient une activit� lucrative � titre principal, l'entrave qu'elle subissent dans l'accomplissement de leurs travaux habituels non r�mun�r�s n'entre pas en ligne de compte (pas d'application cumulative des art. 28 et 5 al. 1 LAI). Consid�rants � partir de page 43
BGE 99 V 43 S. 43
Nach der neuesten Rechtsprechung muss die Erwerbst�tigkeit, die eine haupts�chlich im eigenen Haushalt und mit der Kindererziehung besch�ftigte Versicherte f�r Drittpersonen aus�bt, bei der Invalidit�tssch�tzung nach der spezifischen Methode des Art. 27 IVV angemessen ber�cksichtigt werden, sofern die erwerbliche Bet�tigung zum Aufgabenbereich der betreffenden Hausfrau geh�rt. Dies trifft dann zu, wenn das Erwerbseinkommen, welches die Versicherte ohne Invalidit�t wahrscheinlich erzielen w�rde, einen wesentlichen Teil des BGE 99 V 43 S. 44gesamten Familieneinkommens bildet (Urteil vom 25. Oktober 1972 i.S. Sch�nauer [BGE 98 V 259 ]).
Heute vertritt das Bundesamt die Auffassung, dass bei einer bis zur Invalidierung vorwiegend erwerbst�tig gewesenen Hausfrau, deren Rentenanspruch nach Art. 28 IVG beurteilt werden muss, die Behinderung in der Besorgung des Haushalts bei der Invalidit�tssch�tzung angemessen zu ber�cksichtigen sei. Dem kann nicht beigepflichtet werden. W�hrend es im Urteil Sch�nauer lediglich darum ging, den Aufgabenbereich der Hausfrau im Sinn des Art. 27 Abs. 1 IVV genauer zu umschreiben, bedeutet das vom Bundesamt verfochtene neue Postulat einen Eingriff in die Praxis, wonach ein Versicherter nicht gleichzeitig als Erwerbst�tiger und als Nichterwerbst�tiger behandelt werden darf. Die angemessene Mitber�cksichtigung nichterwerblicher Nebenaufgaben l�sst sich bei der Invalidit�tssch�tzung nach Art. 28 IVG mit der geltenden Regelung des - gesetzm�ssigen - Art. 27 IVV nicht vereinbaren, jedenfalls solange der Bundesrat auf Grund von Art. 28 Abs. 3 IVG nichts anderes vorschreibt. Demzufolge ist an der geltenden Praxis festzuhalten.
98 V 259
art. 28 et 5 al. 1 LAI,
Art. 28 Abs. 3 IVG