Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=21.07.2016&Aktenzeichen=IX%20ZR%20252/15
Timestamp: 2020-05-28 16:30:31
Document Index: 30748639

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 675', '§ 328', '§ 675', '§ 675', '§ 328', '§ 675', '§ 328', '§ 328', '§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 10', '§ 328', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 21.07.2016 - IX ZR 252/15 - dejure.org
https://dejure.org/2016,20797
BGH, 21.07.2016 - IX ZR 252/15 (https://dejure.org/2016,20797)
BGH, Entscheidung vom 21.07.2016 - IX ZR 252/15 (https://dejure.org/2016,20797)
BGH, Entscheidung vom 21. Juli 2016 - IX ZR 252/15 (https://dejure.org/2016,20797)
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BGB §§ 675, 328
§ 328 BGB, § 675 BGB
Anwaltsvertrag: Haftung für Vermögensschäden, die der Vertreter des Mandanten erleidet
Schutzwirkungen eines Anwaltvertrages (hier: Beratervertrag) zugunsten eines Dritten; Ergänzende Auslegung des Beratervertrags; Bestimmungsgemäße Berührung des Dritten mit der Hauptleistung des Rechtsanwalts; Schutzwürdiges Interesse des Gläubigers an der Einbeziehung ...
Zur Haftung eines Anwalts für Vermögensschäden, die der Vertreter des Mandanten erleidet
Grundsätzlich keine Schutzwirkungen des mit einem Anwalt geschlossenen Beratungsvertrags zugunsten des (gesetzlichen) Vertreters des Mandanten für Vermögenseinbußen, die daraus entstanden sind, dass dem Vertreter im Zusammenhang mit dem Gegenstand der anwaltlichen ...
§ 675 BGB, § 328 BGB
Keine Haftung der Kanzlei gegenüber gesetzlichem Vertreter des Mandanten
BGB § 675; BGB § 328
BGB § 328 ; BGB § 675
Zur Schutzwirkung eines anwaltlichen Beratungsvertrags zu Gunsten eines Vertreters des Mandanten
Anwaltsvertrag - Haftung
Anwaltshaftung - und die Vermögensschäden des Vertreters des Mandanten
lto.de (Pressebericht, 22.07.2016)
EnBW: Ex-Ministerpräsident gegen Gleiss Lutz - Kein Schadensersatz für Mappus
Zur Einbeziehung des Vertreters eines Mandanten in den Schutzbereich des Anwaltsvertrags
Einbeziehung eines Dritten in den Schutzbereich eines Anwaltsvertrags
Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2016, Seite 277
Haftung eines Anwalts für Vermögensschäden, die der Vertreter des Mandanten erleidet
Gegen Mappus triumphiert
Anwalt haftet nicht für Vermögensschäden des Mandantenvertreters
Schadensersatzklage des ehemaligen Ministerpräsidenten Stefan Mappus gegen die vom Land Baden-Württemberg beauftragte Anwaltskanzlei
Anwaltsvertrag ist für gesetzlichen Vertreter des Mandanten kein Vertrag mit Schutzwirkungen zugunsten Dritter
Kurznachricht zu "Keine Einbeziehung des Ministerpräsidenten eines Bundeslandes in den Schutzbereich eines Beratungsvertrages des Landes mit einem Rechtsanwalt - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 21.07.2016" von RA/FAGewRSch/FAHuGesR/FAITR Peter Juretzek, original ...
LG Stuttgart, 24.02.2015 - 9 O 108/14
OLG Stuttgart, 17.11.2015 - 12 U 41/15
BGHZ 211, 251
NJW 2016, 3432
ZIP 2016, 1586
ZIP 2016, 57
MDR 2016, 1138
FamRZ 2016, 1768
VersR 2017, 425
WM 2016, 1601
BB 2016, 1922
DB 2016, 2113
AnwBl 2016, 240
AnwBl 2016, 769
AnwBl Online 2016, 584
NZG 2016, 1396
OLG Hamm, 27.02.2018 - 4 Ws 9/18
Aufhebung der Verschwiegenheitspflicht eines Berufsgeheimnisträgers mit …
Zwar ist anerkannt, dass die Gesellschafter und Geschäftsführer in bestimmten Fallkonstellationen in den Schutzbereich eines mit einer juristischen Person abgeschlossenen Beratervertrags einbezogen sein können (BGH NZG 2016, 1396; BGH NJW 2012, 3165).
Vielmehr hat ein zwischen Mandant und Anwalt geschlossener Beratervertrag im Allgemeinen keine Schutzwirkungen zugunsten des Vertreters des Mandanten (vgl. BGH NZG 2016, 1396).
Ausgeschlossen ist ein zusätzlicher Drittschutz regelmäßig dann, wenn der Dritte wegen des verfahrensgegenständlichen Sachverhalts bereits über einen inhaltsgleichen vertraglichen Anspruch verfügt (BGH, Urteil vom 21. Juli 2016 - IX ZR 252/15, NJW 2016, 3432 Rn. 17 f;… D. Fischer in Fischer ua, Handbuch der Anwaltshaftung, 4. Aufl. 2015, § 10 Rn. 8 ff;… vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, 77. Aufl., § 328 Rn. 13 ff).
LG Berlin, 13.06.2019 - 67 S 51/19
Ein echter Vertrag zugunsten Dritter setzt nach der von der Kammer geteilten Rechtsprechung des BGH voraus, dass der Dritte mit der Hauptleistung bestimmungsgemäß in Berührung kommt, der Gläubiger ein schutzwürdiges Interesse an der Einbeziehung des Dritten in den Schutzbereich des Vertrages hat und die Einbeziehung des Dritten dem Schuldner bekannt oder für ihn zumindest erkennbar ist (vgl. BGH, Urt. v. 21. Juli 2016 - IX ZR 252/15, BGHZ 211, 251, juris Tz. 17 m.w.N.).
LG Berlin, 22.08.2019 - 67 S 51/19
Fristlose Kündigung bei eingeschränkter ordentlicher Kündigungsmöglichkeit