Source: http://www.hugoev.de/transparency2017.php
Timestamp: 2018-10-20 20:38:35
Document Index: 148106910

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 3', '§ 51', '§ 18', '§ 54', '§16', '§31', '§ 16', '§ 54', '§ 16']

Initiative Transparente Zivilgesellschaft 2017 - H.U.G.O. e.V.
H.U.G.O. e.V. stellt gemäß der Initiative Transparente Zivilgesellschaft die nachstehend aufgeführten Informationen für das Jahr 2017 der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Verpflichtungserklärung "Verhaltenskodex Transparenz"
Name: H.U.G.O. e.V.
Verein für ambulante Erziehungshilfen
Anschrift: Geschäftsstelle/Büro
Tel.:	85 07 82 59 oder 85 10 38 26
Fax:	85 40 62 40
Mail:	info@hugoev.de
Web:	www.hugoev.de weitere Niederlassungen
H.U.G.O. e.V. wurde im März 1999 als gemeinnütziger Verein von sozialpädagogischen Fachkräften im Bereich der ambulanten Erziehungshilfen gegründet.
Satzung und Ziele unserer Organisation
Bei unseren sozialpädagogischen Einsätzen wollen wir gemeinsam mit den Hilfesuchenden ihre individuellen und familiären Schwierigkeiten erkennen und Lösungen finden. Die besonderen Stärken des Einzelnen zu erkennen und zu nutzen, ist für uns der wichtigste Ansatzpunkt.
Wir wollen die persönlichen Ressourcen und die des Umfeldes aufdecken und zusammen mit der Familie einen Rahmen schaffen, in dem die Familie selbstständig mit ihren Problemen umgehen und sich rechtzeitig Hilfe suchen kann.
Siehe auch Unsere Arbeitsansätze
Bescheid des Finanzamtes über die Anerkennung als steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft
Unser Träger HUGO e.V. ist nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamts für Körperschaften I, Berlin (Steuernummer 27/667/53639) vom 19.7.2018 für die Jahre 2015 bis 2017 (und folgende) nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 GewStG von der Gewerbesteuer befreit, weil sie ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff.AO dient.
Vorstand 2017 (ab 4.Juli):
Gerd Ehlers (Vors.)
Claudia Largeron
Kassenprüfer ab 6/2015:
Martina Moroney
Beirat ab 7/2017:
Katja Leskien, Ünal Işbeceren, Oliver Schröder
Der Verein H.U.G.O. e.V., Schwerpunktträger ambulanter Hilfen zur Erziehung im Rahmen der Sozialraumorientierung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg in Friedenau, konzentrierte sich auch im Jahre 2017 auf die Tätigkeiten im Zweckbetrieb und hatte keinen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Alle verfügbaren Mittel dienten dazu, die satzungsgemäßen gemeinnützigen Zwecke - insbesondere selbstlose sozialpädagogische und sozialtherapeutisch-pädagogische Betreuung und Beratung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gemäß SGB VIII und SGB XII - zu erfüllen.
Im Jahre 2017 arbeitete der Verein hauptsächlich nach der zusammengefassten Leistungsbeschreibung zu den ambulanten Hilfen zur Erziehung (SGB VIII, §§ 18, 29, 30, 31, 35), den Eingliederungshilfen nach § 54 SGB XII.
Wie im Jahre 2015 wurden zwei Mitarbeiter des Vereins für die Fallteamarbeit durch das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg im Rahmen des Titels "fallunspezifische Leistungen" finanziert. Zusätzlich wurden aus diesen Leistungen finanzielle Mittel für die Projekte "Beraten-Vernetzen-Vermitteln" und "Malort" zur Verfügung gestellt. Das Projekt "Frühe Hilfen" im Rahmen des Bundesprogramms konnte ebenfalls in diesem Jahr fortgesetzt werden, wurde jedoch erneut deutlich gekürzt.
Der Verein erhielt auch 2017 wieder Gelder nach §16 SGB VIII für das Projekt BAER mit zwei Eltern-Kind-Gruppen. Es konnten mit diesen Geldern die Personalkosten und 1,85% Sachkosten gedeckt werden. H.U.G.O. e.V. finanzierte die darüber hinaus anfallenden Sach- sowie die allgemeinen Verwaltungskosten.
Ab dem 15.08.2017 wurden zusätzlich finanzielle Mittel für das "Masterplanprojekt – Präventiver Kinderschutz – Beratungsangebot in der NUK Rathaus Friedenau" zur Verfügung gestellt.
Die Kooperation/Vernetzung zwischen H.U.G.O. e.V. und dem Förderzentrum "Prignitz-Schule" wurde nur noch mit einer Schulsozialarbeiterin fortgeführt, da sich die Mitarbeiterin, die bisher über das Bonusprogramm des SPI finanziert wurde, beruflich neu orientierte.
Mit der Friedenauer Gemeinschaftsschule fand die Kooperation vorwiegend über die, in der Schule stattfindende Lerngruppe (SIGA nach §31 SGB XIII) weiterhin statt.
Das SPI-Schulprojekt "Rechtskunde" führten wir an der Friedenauer Gemeinschaftsschule sowie an der Solling-Schule durch. Die Anzahl der Projekte wurde erhöht, sodass sich ein weiterer Mitarbeiter zum Trainer ausbilden ließ.
Die Qualitätsbeauftragte des Vereins wirkte weiterhin mit, im Rahmen des Qualitätsnetzwerkes HZE Standards zur Qualitätssicherung zu erarbeiten.
Die arbeitsmedizinische und arbeitssicherheitstechnische Betreuung leistete weiterhin der TÜV Rheinland.
Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen am AWO-Fachtag zum Thema "Kooperation zwischen RSD und den Freien Trägern" teil.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten sowohl ein Urlaubs- als auch ein Weihnachtsgeld.
Personalstruktur 2017
Der Verein beschäftigte zum Stichtag 31.12.2017 27 MitarbeiterInnen im Bereich Hilfen zur Erziehung u.a. (§§ 16, 18, 27, 29, 30, 31 SGB VIII, § 54 SGBXII).
Eine gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten trifft auf unseren Träger nicht zu.
, deren jährliche Zahlungen mehr als zehn Prozent des Gesamtjahrsbudgets ausmachen.
H.U.G.O. e.V. finanziert sich über Entgelte und Leistungsverträge, die der Träger für seine Leistungen in der ambulanten Erziehungshilfe (§§ 16 und 27 ff. SGB VIII) erhält.
Grundlage der Entgeltfinanzierung ist ein Trägervertrag, der eine Leistungs-, Qualitätsentwicklungs- und Entgeltvereinbarung gemäß dem Berliner Rahmenvertrag für Hilfen in Einrichtungen und durch Dienste der Kinder- und Jugendhilfe (BRV Jug vom 15.12.2006) enthält.
Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ist unser Hauptauftraggeber (Region Friedenau). Einzelne Hilfen wurden von weiteren Jugendämtern in Auftrag gegeben (Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Neukölln und Mitte).
Die Leistungsentgelte der Jugendämter machen mehr als 93 v. H. der Umsatzerlöse aus.