Source: https://gesetze-in-app.de/FamFG/64
Timestamp: 2019-03-26 00:02:40
Document Index: 235366776

Matched Legal Cases: ['§ 64', '§ 65', 'BGH', '§ 64', 'BGH', '§ 519', '§ 64', '§ 64', '§ 64', 'BGH', '§ 519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§64', '§64', '§64', '§ 64', 'BGH', '§ 39', '§ 233', '§ 64', 'BGH', 'BGH', '§ 64', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§64']

§ 64 FamFG: Einlegung der Beschwerde
§ 65 FamFG
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2015, Az. XII ZB 368/14 Da § 64 Abs. 2 Satz 3 FamFG dem Zweck dient, dem Beschwerdegericht und den übrigen Verfahrensbeteiligten Klarheit über den Gegenstand und die Beteiligten des Rechtsmittelverfahrens zu verschaffen (vgl. Senatsbeschluss BGHZ 165, 371, 375 = FamRZ 2006, 543 zu § 519 Abs.3 ZPO; vgl. auch Schulte-Bunert/Weinreich/Unger FamFG 4. Aufl. § 64 Rn. 14), ist in der Beschwerdeschrift die angegriffene Entscheidung in der Regel durch eine vollständige Bezeichnung der Verfahrensbeteiligten, des Gerichts, das den angefochtenen Beschluss erlassen hat, des Verkündungsdatums und des Aktenzeichens zu bezeichnen (Prütting/Helms/Abramenko FamFG 3. Aufl. § 64 Rn. 15; Thomas/Putzo/Reichold ZPO 34. Aufl. § 64 FamFG Rn. 15; vgl. auch BGH Beschluss vom 6. Dezember 2006 - IV ZB 20/06 - FamRZ 2007, 553 mwN zu § 519 Abs. 2 Nr. 1 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2015, Az. XII ZB 368/14 Ausreichend ist, wenn aufgrund der Angaben in der Beschwerdeschrift und den sonstigen aus den Verfahrensakten erkennbaren Umständen vor Ablauf der Beschwerdefrist für das Gericht nicht zweifelhaft bleibt, welche Entscheidung angefochten wird, und es anhand der im übrigen richtigen und vollständigen Angaben in der Rechtsmittelschrift nicht daran ge- hindert ist, seine verfahrensvorbereitende Tätigkeit aufzunehmen (vgl. Senatsbeschlüsse BGHZ 165, 371, 373 = FamRZ 2006, 543 mwN und vom 7. November 2012 - XII ZB 325/12 - FamRZ 2013, 371 Rn. 15; BGH Beschluss vom 6. Dezember 2006 - IV ZB 20/06 - FamRZ 2007, 553, 554; Zöller/Feskorn ZPO 30. Aufl. §64 FamFG Rn. 7; Prütting/Helms/Abramenko FamFG 3. Aufl. §64 Rn. 15; Thomas/Putzo/Reichold ZPO 35. Aufl. §64 FamFG Rn. 7; MünchKommFamFG/Ansgar Fischer 2. Aufl. § 64 Rn. 7).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2011, Az. XII ZB 50/11 FamFG §§ 39, 63 Abs.1, 64 Abs.1; ZPO §§ 233 D, 237 a)	Ist für das Beschwerdegericht ohne weiteres zu erkennen, dass die an es adressierte Beschwerdeschrift gemäß § 64 FamFG an das Amtsgericht hätte gerichtet werden müssen, hat es sie an letzteres im ordentlichen Geschäftsgang weiterzuleiten (im Anschluss an BGH Beschluss vom 24. Juni 2010 - V ZB 170/09 - WuM 2010, 592 Rn. 7 f. und Urteil vom 1. Dezember 1997 - II ZR 85/97 - NJW 1998, 908; Senatsbeschluss vom 15. Juni 2011 - XII ZB 468/10 - juris Rn. 12 zur Veröffentlichung bestimmt; vgl. auch BVerfG NJW 2006, 1579).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2012, Az. XII ZB 661/11 25	Der in entsprechender Anwendung von § 64 Abs.3 FamFG statthafte Antrag, die sofortige Wirksamkeit der Genehmigung der Unterbringung einstweilen außer Vollzug zu setzen (vgl. BGH Beschluss vom 21. Januar 2010 - V ZB 14/10 - FGPrax 2010, 97 Rn. 3), ist begründet.
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2014, Az. XII ZB 148/14 Die Aufhebung der Anordnung der sofortigen Wirksamkeit kommt danach regelmäßig nur in Betracht, wenn das Rechtsmittel Aussicht auf Erfolg hat oder die Rechtslage zu demindest zweifelhaft ist (vgl. BGH Beschluss vom 21. Januar 2010 -VZB 14/10- FGPrax 2010, 97 Rn. 5 zu §64 Abs.3 FamFG).