Source: http://jurabilis.blogspot.de/2004_01_01_archive.html
Timestamp: 2017-02-20 15:22:43
Document Index: 30088926

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'EGMR', 'EGMR', '§ 14', 'BGH', '§ 250', 'BGH', 'BGH', '§ 288']

...jurabilis! (Archiv von 2003-2006): Januar 2004
Studiengebühren in den Ländern - eine Bestandsaufnahme
Der UniSpiegel hat eine übersichtliche Tabelle zu bereits geltenden und darüber hinaus geplanten Gebührenmodellen der Bundesländer zum Abruf bereit gestellt.
Udo Reifner, ZRP 1983 (Heft 1), S. 13-19 (hier online verfügbar):
"Der Film "Die weiße Rose" hat mit seiner Behauptung, der BGH halte die Urteile gegen die Weiße Rose für rechtens, die justizielle Bewältigung der Rechtsprechung im 3. Reich angegriffen. Die Angegriffenen weisen die Anschuldigungen mit dem Nachweis zurück, in jedem behandelten Einzelfall seien die Urteile für aufgehoben erklärt worden (vgl. Pressemitteilung des BGH in SZ Nr. 235 v12.10. 1982 S 2). Durch den Nachweis, die bezeichneten Urteile seien bereits durch den Gesetzgeber für aufgehoben erklärt worden, unterstützen Fikentscher-Koch (NJW 1983, 12) diese Argumentation. Die Filmemacher antworten mit dem Vorwurf der "juristischen Haarspalterei" (Mario Krebs in SZ Nr. 285 v. 11./12.12. 1982 , S. 35) In der Tat bleibt zu fragen, ob es 40 Jahre nach dem Unrecht wirklich noch um die formelle Bestandskraft von Nazi-Urteilen geht. Kann man die Rechtsprechung des 3. Reichs wirklich mit dem hergebrachten juristischen Instrumentarium bewältigen? Der nachfolgende Beitrag untersucht drei der wichtigsten rechtlichen Bewältigungsargumente und kommt zu dem Schluß, daß sie mehr von Wirklichkeit der Juristen im 3. Reich verschleiern als erklären. Er plädiert für einen Neuanfang in der Diskussion um die Vergangenheitsbewältigung, wobei die gesamten institutionellen Bedingungen der Deutschen Justiz mit einzubeziehen wären. Nur eine solche Bewältigung könne sich als ein auch für die heutige Justizreformdiskussion fruchtbarer historischer Lernprozess erweisen."
"Forschung des Bundes hat schwere Mängel"
Der deutsche Wissenschaftsrat sieht Leistungen und Strukturen bundeseigener Forschungseinrichtungen äußerst kritisch. Das Gremium fordert umfassende Reformen und verlangt von den Forschungsanstalten, sich dem internationalen wissenschaftlichen Wettbewerb zu stellen. Außerdem empfiehlt der Rat eine Nationale Akademie der Wissenschaften.sueddeutsche.de über den Bericht des Wissenschaftsrates, der am Montag offiziell vorgestellt werden wird
Law School Discussion Boards
This site is intended to be a community forum for the discussion of law school and related topics. Here you can discuss all aspects of law school with your fellow law students, law school graduates, and law-students-to-be.Law School Discussion Boards
(via: cogitation)
"Kannibale" Armin Meiwes für achteinhalb Jahre in Haft
Der „Kannibale von Rotenburg“ Armin Meiwes muß für acht Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Das Kasseler Landgericht verurteilte ihn am Freitag wegen Totschlags. Bei guter Führung könnte er nach gut fünfeinhalb Jahren Haft freikommen. Der 42 Jahre alte Verurteilte nahm das Urteil ohne erkennbare Regung auf.Umfangreiches Dossier bei der FAZ
Urteil des AG Tiergarten gegen Michael Naumann
Der Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit", Michael Naumann, muß wegen der Beleidigung eines Staatsanwaltes eine Geldstrafe in Höhe von 9.000 Euro bezahlen. Dies hat das Amtsgericht in Berlin-Tiergarten am Mittwoch entschieden. Der frühere Kulturstaatsminister hatte den Berliner Generalstaatsanwalt Hansjürgen Karge im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Fernsehmoderator Michel Friedman öffentlich als „durchgeknallt“ bezeichnet. Naumann will das Urteil anfechten.FAZ.NET - Feuilleton
Research Skills are not everything - but close
LawPundit reveals:
"Berkeley studies have confirmed what we have known and argued for years as a teacher of 'legal research' - that very few people out there in academia have learned how to do research properly, and this includes the professors, where failing research skills are often mirrored in the incompleteness or even falsity of their articles in peer-reviewed journals."
Veranstaltung zur Urheberrechtsnovellierung
Halbzeit bei der Novellierung des Urheberrechts (Korb II) – Was ist zu
erwarten? Was kann und sollte noch verändert werden?
Über den Stand des Gesetzgebungsverfahrens, die Hintergründe der
maßgeblichen Regelungsinhalte und deren Bedeutung für die Praxis
sprechen Dr. Elmar Hucko, Bundesministerium der Justiz und Prof. Dr.
Reto Hilty, Direktor May-Planck-Institut für Geistiges Eigentum,
Wettbewerbs- und Steuerrecht. Anschl. diskutieren auf dem Podium
(angefragt): Dr. Günter Krings (CDU), Ludwig Stiegler (SPD), Jerzy
Montag (Grüne) und Hans-Joachim Otto (FDP). Moderation: Prof. Dr.
Johannes Kreile.
Montag, 9.2.2004, 16.30 bis 18.30 Uhr, in der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22/23 in Berlin-Mitte
Eine Veranstaltung der Kanzlei Nörr Stiefenhofer Lutz, in Zusammenarbeit mit dem Erich Pommer Institut und mit freundlicher Unterstützung von TimeWarner.Ich werde sowohl an dieser Veranstaltung als auch an dem Symposium zum Digital Rights Management (DRM) teilnehmen.
Deutschland sucht die Super-Uni: In einem bundesweiten Wettbewerb will Bildungsministerin Edelgard Bulmahn die besten deutschen Unis ermitteln. Die Gewinner sollen jeweils 250 Millionen Euro erhalten und damit zu Elite-Schmieden ausgebaut werden. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) will in einem Wettbewerb fünf deutsche Hochschulen ermitteln, die zu Eliteuniversitäten ausgebaut werden sollen. Wie Bulmahn am Montag in Berlin sagte, sollen diese Hochschulen von 2006 bis 2010 jährlich jeweils 50 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt erhalten. Dies wären pro Eliteuniversität 250 Millionen, also insgesamt 1,25 Milliarden Euro.Artikel im UniSPIEGEL
Ein schneller Blick auf den Kalender sichert ab, dass wir nicht heute in den April starten. Immerhin sollen die Standorte der zukünftigen Elitehochschulen nicht ausgewürfelt werden.
Die Mechanik des Strafens
Von der Blutrache zum Bußgeld, von der Erziehungsanstalt zur elektronischen Fussfessel: Wie wir das Prinzip «Auge um Auge» verfeinert haben.NZZ Folio, via Erratika
Der gute Ruf der Humboldt-Uni
Aus "Eine Hochschule will hoch hinaus" (sueddeutsche.de):
Die Humboldt-Universität hat sich ihren Ruf wieder erkämpft, nun ist er wegen des Geldes in Gefahr.Der "gute Ruf" der Humboldt-Universität ist in letzter Zeit weniger das Ergebnis eines "Kampfes", sondern vielmehr das klassische Beispiel einer sich (bald?) selbst erfüllenden Prophezeiung, gespeist aus Geschichte, klangvollem Namen und repräsentativen Hauptgebäuden.
Interessierten Teilnehmern der Elite-Uni-Debatte empfehle ich weiterhin eine Führung durch die Gebäude, am besten bei Regen.
"In den Statistiken steigt vor allem die Jugendkriminalität an. Das erregt den Volkszorn und lässt sich politisch gut ausschlachten. Wirtschaftskriminelle dagegen dürfen auf Verständnis hoffen"meint Sabine Rückert in einem Artikel zu kriminologischen Aspekten der Jugenddelinquenz
Jan Ross in "Die Zeit 05 / 2004":
Innovationsgipfel schaden der Wissenschaft. Das Lernen, Lehren und Forschen verträgt kein Schielen nach Produktideen oder Sozialnutzen.
Auf keinem Feld ist die Sprache der Politik so schwer erträglich, wie wenn es um Erziehung, Bildung, Wissenschaft und Forschung geht. Ein „Innovationsbüro Deutschland“, die „Reform der gesamten Bildungskette“ oder die Sorge, „kreative Potenziale brachliegen zu lassen“ (alles aus dem Abschlusskommuniqué des jüngsten Modernisierungsgipfels im Kanzleramt), sind an sich schon unverlockende Wendungen, ein Plastikjargon, in dem sich sozialistischer Planungsglaube und kapitalistisches Effizienzstreben merkwürdig zu verbinden scheinen.
Ost-Alteigentümer Tanneberger: "Bekommen wir Recht, kippt die Bodenreform"
Nach dem Neubauern-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg hoffen nun auch die Alteigentümer auf eine angemessene Entschädigung für ihre enteigneten Ländereien. Dieter Tanneberger, Chef des Bundesverbands Deutscher Landwirte, sagt eine weitere Niederlage für die deutsche Justiz voraus.Interview bei SPIEGEL ONLINE
Details zur Übernahme der Holsten Brauerei AG
Die Carlsberg Breweries A/S, fünftgrößte Brauereigruppe der Welt, übernimmt für mehr als 400 Millionen Euro die Holsten Brauerei AG und wird damit zur zweitgrößten Braugruppe in Deutschland.
Mit der Übernahme geht die Zerschlagung von Holsten einher. Die Marken König Pilsener und Licher sollen an die Bitburger Brauerei weiter veräußert werden. Beide Unternehmen unterzeichneten bindende Verträge. Zudem regelten die Dänen vertraglich Möglichkeiten zum Verkauf des Mineralwassergeschäfts von Holsten.Details zur Transaktion und den beteiligten Sozietäten finden sich bei JUVE
"Die Juristenprüfung zwischen Anspruch und Realität"
Ditmar Schulze hat seine Dissertation zu diesem Thema auf der eigenen Website veröffentlicht. Auf dieser Website schildert er auch die Unwägbarkeiten des eigenen Promotionsverfahrens zum Beleg seiner These.
EGMR-Urteil zu den Enteignungen durch das Zweite Vermögensrechtsänderungsgesetz
Das Urteil lässt sich in der Urteilssammlung des EGMR leicht finden, indem man nach "Jahn" sucht (ein direkter Link ist leider nicht möglich).
Zur Vertiefung und als solide Verständnisgrundlage empfehle ich den Aufsatz von Purps, Neue Hoffnung für Neusiedlererben, VIZ 2002, 497 (Heft 9).
Ankereffekte beeinflussen die Urteile von Richtern
Die deutsche Strafprozessordnung sieht vor, dass der Verteidiger sein Plädoyer in erstinstanzlichen Verfahren immer erst nach dem Staatsanwalt hält. Diese Reihenfolge stellt aus psychologischer Sicht einen gravierenden Nachteil für den Angeklagten dar, meinen Wissenschaftler von der Uni Würzburg. Grund: Das Urteil des Richters werde stark von der Höhe des zuerst geforderten Strafmaßes beeinflusst.Artikel in der Würzburger Unizeitung "Intern"
Top 10 der besten deutschen Mensen
Der Spiegel und sein Rankingwahn - als ob man ein Mensa-Ranking ernst nehmen könnte, bei dem die Würzburger Stadtmensa in der Top 10 landet. Zynismus hilft keinem, liebe Spiegel-Redakteure!
Phalanx der großen Namen im Mannesmann-Prozess
Die Angeklagten bieten die erste Garde der Strafverteidiger auf — die Staatsanwälte und Richter haben mit Verfahren vom Mannesmann-Kaliber keine Erfahrung.Eine Vorstellung der Anwälte in der Süddeutschen Zeitung
Studiengebühren sind sinnvoll - wenn die Politik sie nicht missbraucht
In überraschend kurzer Zeit verliert der einstige All-Parteien-Verein der Gebührengegner seine Mitglieder. Erst änderten die Hochschulrektoren ihre Meinung, dann kippte ein Christdemokrat nach dem anderen. Mittlerweile ist das Gebührenverbot in ihrer Partei „kein Thema mehr“, sagt CDU-Bildungsexpertin Katherina Reiche. Kommende Woche wird ihre Fraktion im Bundestag beantragen, das Gebührenverbot abzuschaffen. Auch unter den Grünen rückt fast täglich ein neuer Spitzenpolitiker vom Beschluss ab, das Studium beitragsfrei zu halten. Und selbst Sozialdemokraten müssen ihr Bekenntnis zum Bezahlstudium nicht mehr „als Privatmeinung“ kaschieren.Martin Spiewak in "Die Zeit" 05 / 2004
Einstweilige Verfügung des LG Berlin gegen "Kaufhausanwälte"
"Ich habe großes Verständnis für gekonntes Marketing. Die Eröffnung einer Anwaltspraxis im offenen Kaufhausbereich ist für mich allerdings ein dramatischer Niedergang der Rechtskultur. Das erinnert mich an das Mittelalter, wo man sich bekanntlich auf Jahrmärkten vor den Augen der Zuschauer die Zähne ziehen lassen konnte."
Jann Fiedler, Vizepräsident der Rechtsanwaltskammer BerlinDas Landgericht Berlin hat es der Müller-Dieckert GmbH mit einstweiliger Verfügung vom 6.12.2003 (Gz: 15 O 690/03) untersagt, ihre Anwaltsbüros in Kaufhäusern zu unterhalten. Die Gesellschaft ist aus der Resch & Gut Aktiengesellschaft hervorgegangen, in deren Aufsichtsrat auch Prof. Dr. Kurt Schelter und Lothar de Maizière saßen. Neben den wettbewerbsrechtlichen Schritten gegen die Gesellschaft prüft die Rechtsanwaltskammer Berlin weiterhin, ob die in den Beratungsstellen angestellten Anwälte die Verschwiegenheit wahren können. Die Kunden in den Kaufhäusern können mitbekommen, welche Mandanten gerade beraten werden.
Lenzen und Henkel fordern Zehn-Milliarden-Programm für die Wissenschaft
Die Präsidenten der FU Berlin und der Leibniz-Gemeinschaft nehmen die Bundesregierung beim Wort und verlangen ein Sofortprogramm für die Wissenschaft. Zehn Milliarden Euro jährlich sollen Bund und Länder zusätzlich ausgeben, 5000 Professoren und 16.000 wissenschaftliche Mitarbeiter neu einstellen.Artikel im Uni-Spiegel
Digital Rights Management (DRM) dient der Kontrolle über die Nutzung digitaler urheberrechtlich geschützter Werke. Die Content-Industrie sieht DRM als Lösung für nichtautorisiertes privates Kopieren und File-Sharing. Kritiker sehen darin Gefahren für Datenschutz, bestehende Nutzungsfreiheiten und die Verwandlung der Universalmaschine PC in eine Spezialgerät für die Zwecke der Unterhaltungsindustrie. Das Symposium behandelt DRM unter den Gesichtspunkten Technologie und Standardisierung, Urheber- und Datenschutzrecht, Einsatzgebiete wie Musikindustrie und Unternehmenskommunikation und fragt nach möglichen Alternativen.Symposium "DRM und Alternativen", Humboldt-Universität zu Berlin, Fr/Sa, 30./31. Januar 2004
"Up-or-Out" As Resolution To "Grab-and-Leave"
Attorneys are "knowledge workers," who differ from other employees because they carry around many of the firm’s assets in their brains. The knowledge assets these lawyers control—an understanding of the needs and interests of clients—are obviously of greatest value when used with specific clients. This specificity gives individual attorneys considerable leverage over their employers. By threatening to "grab and leave" with an important client, attorneys can leverage an increased share of their firm’s revenues. The up-or-out partnership system found in large law firms has evolved over time as a workable resolution to this particular problem. By forming partnerships and firing experienced attorneys who are not promoted to partnership positions, law firms limit the opportunity for experienced attorneys to grab and leave with the firm’s valuable clients.
See also, Hillman, Robert W. Law Firms and Their Partners: The Law and Ethics of Grabbing and Leaving, Texas Law Review, November 1988, 143-215.("excited utterances", via Rainer Langenhan)
Studiengebühren für Langzeitstudenten in Bayern vor der Einführung
Zusätzlich zur Einführung einer Verwaltungsgebühr von 50 Euro für Studierende an Bayerns Hochschulen will das Wissenschaftsministerium eine Abgabe für Langzeit-Studenten einführen. Wer die Regelstudienzeit um mehr als zwei Jahre überschreitet, muss 500 Euro pro Semester entrichten. Das hat gestern das Kabinett beschlossen. Rektoren, Studenten und die Opposition im Landtag übten massive Kritik an dem Vorgehen.sueddeutsche.de - Job & Karriere
Neue Anforderungen an Anwaltsrechnungen ab 01.01.2004
In Vollzug einer EU-Richtlinie wurde mit Wirkung zum 01.01.2004 § 14 UStG geändert. Klaus Otto, Mitglied des Steuerrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), berichtet bei Beck Aktuell über die Anforderungen, denen Rechnungen von Rechtsanwälten infolge dieser Änderung neuerdings zu genügen haben.
Michael Coard on the Michael Jackson Case
Pop star Michael Jackson, charged with seven counts of performing lewd or lascivious acts upon a child under 14, and two counts of administering an intoxicating agent, is scheduled to be arraigned today in Santa Maria, Calif. The charges stem from allegations by a 12-year-old cancer patient who was featured in the 2003 Martin Bashir documentary “Living with Michael Jackson.”
During a recent question-and-answer session, Michael Coard, one of the most respected criminal defense lawyers in the Philadelphia area, addressed some of the issues surrounding the high-profile case.
KCR: I know that you don’t have all the facts, but given the information that you do have, do you think that Jackson will be able to beat these charges?
MC: No doubt about it. It’s not even going to be close, because everything that I’m telling you now obviously has gone out by way of the media, but (Jackson’s attorney) Mark Geragos knows that and much more. All of that’s going to come out. The DA has kind of tipped his hand because of this personal vendetta. It’s no doubt about it. I’m extremely confident about Kobe’s (Bryant) case. I’d say that Kobe has a 75 to 80 percent chance of being found not guilty. I’d say that Michael Jackson’s got a 95 to 100 percent chance of winning.”Interview in "The Philadelphia Tribune"
eBay-Artikel "Rechtsanwalt bietet Beratung im Familienrecht"
Neue Wege in der Mandatsanbahnung dank Online-Versteigerung: eBay-Artikel "Rechtsanwalt bietet Beratung im Familienrecht" - viel Spaß mit der Kammer.
"Entdecker und Pioniere"
Der Molekularbiologe Peter Gruss, 54, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, über den deutschen Weg zur Elite-Uni und die Einmaligkeit amerikanischer SpitzenhochschulenInterview im UniSPIEGEL
Bald 50 Euro Verwaltungsgebühr auch an bayerischen Unis?
Nach Baden-Württemberg und Niedersachen will nun auch Bayern vom Wintersemester an für das Studium eine Verwaltungsgebühr erheben. 50 Euro stehen zur Debatte. Das Kabinett wird heute darüber entscheiden. Das Geld soll nicht an die Hochschulen gehen, sondern das Haushaltsdefizit der Staatsregierung verringern. Wissenschaftsminister Thomas Goppel verteidigte den Schritt als „Konsequenz des Spardrucks“. Nur so hätten weitere Einschnitte beim Hochschulpersonal vermieden werden können.Südddeutsche Zeitung
Volljuristen hinterm Tresen
Für Sabine Wieland bedeuteten die Ergebnisse ihrer ersten juristischen Staatsexamensprüfung mit der Gesamtnote vier „ein böses Erwachen, wie die 36-Jährige beschreibt: „Mit diesem Zeugnis konnte ich mich doch nicht als Juristin bewerben, sondern musste versuchen, anderswo unterzukommen.“ In kürzester Zeit hatte Sabine Wieland (Name geändert) ihr Studium absolviert und gehofft, mit Prädikat abzuschließen. Ein Thema, auf das sie sich wenig vorbereitet hatte, „das aber“, so hat sie später erfahren, „Spezialgebiet meines Prüfers war“, kam in zwei Teilprüfungen dran – in denen sie dann glatt durchfällt. Um „doch noch irgendwie auf ein ‚befriedigend’ zu kommen“, legte sie Widerspruch gegen die Note ein.Artikel auf sueddeutsche.de
Die plötzliche Debatte um Elite und Hochschulen kommt Hirnforscher Gerhard Roth durchaus gelegen. "Es war schon lange Zeit, das Thema Elite und Universitäten in breiter Öffentlichkeit zu diskutieren", sagt der Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes. In Deutschland sei "Elite" in den vergangenen Jahrzehnten ja eher ein Tabuwort gewesen, das nicht gern in den Mund genommen wurde. Doch das sei nötig, vor allem dem Ruf und der Konkurrenzfähigkeit deutscher Hochschulen zuliebe.stern.de | Campus&Karriere | Uni
Chipkarte der Universität Potsdam wird zum Sommersemester 2004 eingeführt
Pünktlich zum Beginn des Sommersemesters 2004 sollen alle Studierenden statt des bekannten Studierendenausweises aus Papier eine Plastik-Chipkarte erhalten.
Die Potsdamer Universitätschipkarte, kurz PUCK genannt, soll nicht nur den alten Papierausweis ersetzen, sondern wird viele weitere Funktionen in sich vereinen. Rückmeldung, Semesterticket, Abruf von Prüfungsergebnissen, Buchausleihe, Kopierkarte und Zugang zu Diensten und Rechnern der Zentralen Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation (ZEIK). Nicht alle Dienste werden sofort nach Einführung vorhanden sein, sie werden nach und nach eingeführt.PUCK - Die Potsdamer Universitätschipkarte
Die Datenschützer sind noch relativ ruhig.
Wenn Unternehmen fürchten, dass sich aus einem Domain-Namen eine Verwechslungsgefahr mit ihrer Marke ergibt, mahnen sie gern und schnell ab und fordern die Übergabe der Adresse. Der 17-jährige Mike Rowe erlebt das gerade - und ist nicht einverstanden mit Microsofts Friedensangebot. Microsoft bot ihm zehn Dollar.Microsoft gegen MikeRoweSoft - Netzwelt - SPIEGEL ONLINE
Stichwort Evaluation im Hörsaal
Mitbestimmung kann ganz einfach sein: Fragebögen zu Prof & Lehre ausfüllen, Kringel ausmalen - und fertig ist die Evaluation. Sie ermöglicht es Studis, direkt auf den Lehrbetrieb zu reagieren. Will das wer? Eine Bestandsaufnahme.Artikel in AUD!MAX
44. Assistententagung Öffentliches Recht 2004
Der wissenschaftliche Nachwuchs im Öffentlichen Recht trifft sich vom 24. bis 27. März 2004 in Jena: Die Friedrich-Schiller-Universität ist Gastgeber der 44. Assistententagung, die sich das Thema "Recht und Ökonomik" gegeben hat.
Seit 1960 kommen die Mitarbeiter der Lehrstühle für Öffentliches Recht aus den deutschen, österreichischen und schweizer Universitäten einmal im Jahr zusammen, um anhand eines Generalthemas neuere Entwicklungen des Öffentlichen Rechts zu diskutieren. Der Hauptbestandteil der Tagung sind die wissenschaftlichen Referate und die anschließenden Diskussionen mit Referenten und Teilnehmern.
Das Programm klingt jedenfalls sehr interessant.
Not macht erfinderisch. Aber funktioniert das überhaupt: sich am Telefon um einen Job zu bewerben? Wolfgang Reichel erläutert in einem jumag-Artikel, worauf man achten sollte.
Artikel in jumag 1/04: Der direkte Draht: Bewerbung per Telefon
BGH bejaht schweren Raub bei Wegnahme unmittelbar nach einer (ohne Wegnahmevorsatz erfolgten) Fesselung
Ob derjenige Gewalt zur Wegnahme unter Verwendung eines Mittels im Sinne von § 250 Abs. 1 Nr. 1 b) StGB anwendet, der das Tatopfer zunächst mit anderer Zielrichtung gefesselt hat und im engen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang mit der so bewirkten Wehrlosigkeit des Opfers dessen Sachen entwendet, ist in der Literatur bisher umstritten. Der Bundesgerichtshof bejahte dies nun.BGH, Urteil vom 15.10.2003, Az.: 2 StR 283/03, BeckRS 2003, 10512 (via: Beck Aktuell)
Der Schaden späteren Berufseintritts
Moe weist auf einen Artikel in der Frankfurter Rundschau hin, in dem folgende Frage aufgeworfen wird:
"Wem oder was schadet es, wenn deutsche Hochschulabsolventen im Durchschnitt zwei Jahre älter sind als ihre französischen oder amerikanischen Kollegen? Die in diesem stets leicht panisch vorgetragenen Befund mitschwingende Unterstellung, dass hier auf Kosten des Steuerzahlers und zu Lasten der Gemeinschaft Zeit vertrödelt werde, wäre erst noch zu belegen."Man muss wohl kein Experte sein, um diese Frage für sehr naiv zu halten. Angesichts der allgegenwärtigen Debatte um die Krise der Rentenversicherung und dem Bedürfnis nach einer Steigerung der Lebensarbeitszeit dürfte sich eine Antwort zumindest erübrigen.
Diplom-Wirtschaftsjurist/in (FH) - ein Berufsbild mit Zukunft?
Die Arbeitslosenzahlen haben Höchststände erreicht. Die Ausbildungsmarktlage ist bedenklich. Gerade in solchen Zeiten stellt sich jeder die Frage, ob der erlernte Beruf (irrelevant, ob durch Studium oder Ausbildung) die richtige Wahl war. Der Bundesverband der Wirtschaftsjuristen von Fachhochschulen e. V. (WJFH) hat sich seine eigenen Gedanken zum Studiengang "Wirtschaftsrecht" (Diplom-Wirschaftsjurist/in) gemacht.Beitrag des Bundesverbands der Wirtschaftsjuristen von Fachhochschulen e.V.
Bisweilen vergisst man dort allerdings den Klammerzusatz "(FH)" - nicht zuletzt in der Überschrift. Angesichts der Tatsache, dass es den Terminus "Wirtschaftsjurist" schon länger gibt als diese Studiengänge und angesichts der ersten Universitäten, die Absolventen des Ersten Staatsexamens ein Diplom verleihen, also "Diplom-Juristen" ausbilden, dürfte das noch zu Konflikten führen. Die Rechtsanwaltskammern jedenfalls laufen Sturm gegen die Wünsche der FH-Wirtschaftsrecht-Absolventen, sich "Diplom-Wirtschaftsjuristen" zu nennen.
OLG Düsseldorf: Ex-Richter Jaeger zu Heinemann & Partner
Wolfgang Jaeger (65) ist seit Jahresbeginn als Außensozius bei Heinemann & Partner in Essen tätig. Erst vor wenigen Monaten war der prominente Richter am OLG Düsseldorf in den Ruhestand gegangen.
Die Kanzlei und ihr neuer Außensozius sind übereingekommen, dass Jaeger in seiner Tätigkeit als Anwalt nicht vor dem OLG Düsseldorf auftreten wird.Sicherlich eine überzeugende Verstärkung der Vergaberechtspraxis bei Heinemann.
CHE-Ländervergleich von Universitäten für 2003
Der CHE-Ländervergleich ist eine Sonderauswertung von Daten aus dem CHE-Hochschulranking bezogen auf die Indikatoren Studierendenurteil, Reputation, Studiendauer, Betreuung und Forschung.
Center for Transnational Law informiert über LL. M. im Ausland
Das Informationsangebot zum Thema "LL. M. im Ausland" umfasst von den Grundfragen des "Warum?" bis zur Finanzierung und zur konkreten Bewerbung einige nützliche Hinweise.
Aussetzung mit Todesfolge - Verurteilung zweier Polizisten rechtskräftig
Das Landgericht Stralsund hat zwei Polizeibeamte wegen Aussetzung mit Todesfolge zu Freiheitsstrafen von jeweils drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Die Angeklagten waren im Streifendienst der Polizei in Stralsund tätig. Nach den Feststellungen der Strafkammer verbrachten sie Anfang Dezember 2002 in Ausübung ihres Dienstes einen in einem Supermarkt in Stralsund infolge seiner erheblichen Alkoholisierung zu Fall gekommenen 35-jährigen Mann gegen 20.00 Uhr mit ihrem Streifenfahrzeug an den Stadtrand. Die Angeklagten hatten erkannt, daß der Mann stark betrunken war und beim Gehen Unterstützung benötigte. Gleichwohl forderten sie ihn in einer unbewohnten Gegend am Rande der Stadt auf, den Streifenwagen zu verlassen. Es herrschten Temperaturen von 2 Grad, und es war stark windig. Hilfe von dritten Personen konnte der Betrunkene in der Gegend nicht erwarten. Obwohl die Angeklagten dies erkannt hatten, ließen sie den Mann zurück. Sie wollten ihm "eine Lektion erteilen" und ihn davon abhalten, sie wenig später erneut zu einem Einsatz zu veranlassen. Kurz nachdem die Angeklagten wieder weggefahren waren, kam der betrunkene Mann zu Fall. Er verstarb nach mehrstündiger Bewußtlosigkeit in derselben Nacht infolge eines Zusammenwirkens der bei ihm vorliegenden Alkoholintoxikation und einer eingetretenen Unterkühlung.
Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil wurden - entsprechend dem Antrag des Generalbundesanwalts - vom 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofes verworfen. Die Verurteilung der Angeklagten ist damit rechtskräftig.
Beschluß vom 16. Dezember 2003 - 4 StR 482/03Pressemitteilung des BGH, via Jurawelt
Der Senat von Berlin hat in seiner Sitzung am 13.01.2004 den auf Initiative des Senators für Stadtentwicklung eingebrachten Bericht zur "Bevölkerungsentwicklung in der Metropolregion Berlin 2002-2020" zur Kenntnis genommen.
Download des Berichts (PDF, 835 KB)
Datenverkehr und Anzahl der Nutzer in Tauschbörsen steigen
Nicht nur der Datenverkehr in Tauschbörsen, sondern auch die Anzahl der User haben seit Oktober 2003 zugenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens NPD-Group, wie die »New York Times« am 15.1.2004 berichtet.(via: Institut für Urheber- und Medienrecht)
Studienkontenmodell zur Finanzierung der Hochschulen im Land Berlin
Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin hat ein Gutachten zu "Eckpunkten eines Studienkontenmodells zur Finanzierung der Hochschulen im Land Berlin" (PDF-Download) in Auftrag gegeben. Die Lektüre lohnt.
Stau in der Stabi
Aus dem Alltag der Elite: Am gestrigen Montag um 13:09 Uhr erreichte uns der Newsletter der Staatsbibliothek zu Berlin, in dem wir Benutzer eindringlich gebeten werden, den Lesesaal der ehemals Preußischen Staatsbibliothek, einer der bedeutendsten Büchersammlungen der Welt, weniger zu frequentieren. „Die 720 Arbeitsplätze dieses Lesesaals sind bereits zur Mittagszeit restlos belegt, an Samstagen schon um 10 Uhr.“ Von der Belegungsquote von 700 an werden nur noch Dauerkartenbenutzer eingelassen, wer länger als eine halbe Stunde von seinem Arbeitsplatz fernbleibt (etwa, um eine entfernt aufgestellte Enzyklopädie zu konsultieren), hat diesen zu räumen. „Die Generaldirektorin, Barbara Schneider-Kempf, appelliert vor diesem Hintergrund an die Benutzer des Hauses Potsdamer Straße der Staatsbibliothek, sich so weit wie möglich auf diese Situation einzustellen.“
In den Minuten, während diese bewusst tendenziöse Meldung verfasst wurde, flossen wieder mehrere hunderttausend Euro in die Subventionierung des deutschen Steinkohleabbaus.Artikel in der SZ
"Family, religion, loyalty... these are the demons you must slay if you want to be successful."Charles Montgomery Burns
Berlin: Blockade des Abgeordnetenhauses
Bericht des AStA der TU:
Heute Mittag belagerten ca. 2500 Menschen, überwiegend Studierende, das Berliner Abgeordnetenhaus. An insgesamt 6 Blockadestellen sollte die Lesung des Berliner Sparhaushaltes behindert werden. Zu den Protesten hat ein Sozialbündnis Berlin, protestierende Studierende und das Sozialforum Berlin aufgerufen. Die Mobilisierung erfolgte sehr kurzfristig, da von einer ersten Lesung des Sparhaushaltes erst am 29. 1. 2004 ausgegangen wurde. Der Landtag wurde von mindestens 7 Hundertschaften Berliner Bereitschaftspolizei gesichert, die Bannmeile wurde erheblich ausgeweitet, der Protest teilweise nur auf dem Bürgersteig zugelassen, da der Verkehr weiter fließen sollte. Mehrere Straßenblockaden wurden immer wieder aufgelöst, so am Potsdamer Platz gegen 14:30.Von wegen "überwiegend Studierende"! Überall DKP-Flaggen und andere "antikapitalistische Verlautbarungen", die "Globalisierungsgegner" übernahmen auch diesmal wieder das Ruder und nutzten das Trittbrett der Studierendenproteste recht intensiv. Selbst die Reformdauerverweigerer von ver.di hatten nicht auf eigene Präsenz verzichten wollen. Langsam wird es absurd.
Wieder nichts mit Essen im Abgeordnetenhaus, zudem noch die ganze Umgebung von Polizei und Demonstranten belagert. Laute Musik allüberall. Mittagspause zwangsverlängert :-)
Bilder und weitere Berichte gibt es hier und hier und hier.
Und nein - keine Angst -, meine ständig zur Schau getragene Sorge um die Blockade meiner bevorzugten Kantine ist nicht ernst gemeint. Die Sorge um die Vereinnahmung der arglosen Studierenden für "sachfremde" Proteste ist es dafür umso mehr.
"Das will ich nicht noch mal durchmachen"
Die Zeit 04 / 2004 - Büffeln ohne Ballast
Verbüffelte Sonntage, Tränen und endloses Vokabellernen: Eine Juristin, eine Theologin und ein Steuerberater erzählen von ihrer Prüfungszeit.
So sieht es aus, das aktuelle Feindbild des hochschulpolitischen Asta-Referenten: Über einen königsblauen Teppich strebt eine Gruppe handverlesener, fröhlicher, erfolgreicher Studenten im Business-Zwirn eine weiße Marmortreppe hinauf Richtung Vortragssaal. Während der Asta-Referent, umgeben von missmutigen Kommilitonen und alten Pressspan-Möbeln, in seinem Büro an der Münchner Massenuniversität LMU sitzt und über Proteste grübelt.Der Artikel in der SZ beschäftigt sich mit der - den meisten Zeitgenossen unbekannten - bayerischen Elite-Akademie.
OLG Hamburg in Sachen "FIFA 2000 mit Oliver Kahn"
Ein Computerspiel mit Nationaltorhüter Oliver Kahn darf nicht mehr verbreitet werden, weil der Torwart nicht vorher gefragt wurde. Das Oberlandesgericht Hamburg bestätigte am 13.01.2004 ein Urteil der ersten Instanz, nach dem das Spiel «FIFA 2002» des Spiele-Herstellers Electronic Arts die Persönlichkeitsrechte Kahns verletzt. In dem Spiel wird Kahn als einer von zahlreichen internationalen Profis dargestellt, hat jedoch keine Lizenz für die Verwendung seines Namens und seines Bildes gegeben.Beck Aktuell
LG München I, Persönlichkeitsrechtsverletzung durch Internet-Computerspiel - "Fall Ermakova", Urteil vom 14.11.2001 - 9 O 11617/01, NJW-RR 2002, 689
Sind "Raubkopien" Diebstahl?
Bei Sascha Kremer hat sich eine interessante Diskussion zu dieser Frage entwickelt. Aaron Swartz hatte in seinem kurzen Artikel "Download Isn't Stealing" ein bekanntes Argument vorgebracht (und damit wieder einmal die Schwäche des Terminus "geistiges Eigentum" aufgezeigt):
Stealing is wrong. But downloading isn’t stealing. If I shoplift an album from my local record store, no one else can buy it. But when I download a song, no one loses it and another person gets it.Um die Frage angemessener Entlohnung der Werkschaffenden und die Auswirkungen auf den Markt geht es in dem Gedankenaustausch zwischen Karl-Friedrich Lenz, Sascha Kremer und Max Dornseif.
Clement und die HU in Berlin
Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, die Berliner Humboldt-Universität mit Geldern des Bundes zu einer Elite-Uni auf internationalem Niveau auszubauen. "Ich finde den Vorschlag, die Humboldt-Universität auch mit Mitteln des Bundes zu fördern und gewissermaßen vor aller Welt zu zeigen, was eine deutsche Spitzenuniversität ist, sehr spannend", sagte Clement im Interview der Berliner Zeitung. Er sei überzeugt, das würde jedenfalls die größeren Bundesländer herausfordern, Ähnliches zu tun.
Uni-Landschaft in den USA jenseits der Ivy League
Harvard, Stanford, Yale heißen die neuen Fixsterne deutscher Politiker, die von Elite-Unis träumen. Doch auch in den USA glänzt längst nicht jede Uni. Bess Rothenberg, 31, lehrt an der Clemson University. In SPIEGEL ONLINE berichtet die Soziologieprofessorin, welche Probleme ganz normale amerikanische Hochschulen zwicken.Interview mit US-Professorin Bess Rothenberg im UniSPIEGEL
Private Hochschulen im Porträt
Eine Serie über private Hochschulen in Deutschland mit Informationen über das Studienangebot, die Bewerbungsvoraussetzungen und Studiengebühren sowie weiterführenden Links bietet die SZ im Schwerpunkt "Elite-Uni". Mit dabei natürlich ein Beitrag über die Bucerius Law School in Hamburg. Deren Geschäftsführer dürfte mit bangem Blick auf die ersten Examensergebnisse in diesem Jahr schauen. Derweil beschreibt er "seine" Hochschule wie folgt:
"Die Bucerius Law School setzt all das um, worüber in der Hochschuldiskussion in Deutschland seit Jahrzehnten debattiert wird: Sie wählt ihre Studenten sorgfältig aus, die Studierenden zahlen - sozial abgefederte - Studiengebühren und haben daher ein Anrecht auf eine gute Gegenleistung. Die Hochschule ist autonom, stark international ausgerichtet, praxisorientiert und bekennt sich durch das verpflichtende Studium generale zu einer umfassenden Entwicklung der Persönlichkeit der Studierenden."
In eigener Sache: 4000 Besucher seit Oktober 2003
Die Zugriffszahlen dieses Weblogs sind mir ein willkommener Anlass für ein herzliches Dankeschön an die treue Leserschaft und all diejenigen, die mit hilfreichen Tipps dafür gesorgt haben, dass ich ohne größere Unfälle über die Startphase hinweggekommen bin!
Nur mit Kommentaren geizen die Besucher immer noch :-)
Neue Ausgabe des Magazins "Justament" erschienen
Es gibt wohl kaum einen Abschnitt in der Ausbildung eines Juristen, bei dem der kombinierte Nutz- und Spaßwert ähnlich hoch liegt wie bei einem Masters of Laws (LL.M.) Programm im Ausland. Innerhalb eines Jahres hat der LL.M.ler die Möglichkeit, einen Titel zu erwerben, der mittlerweile fast zur Voraussetzung für Tätigkeiten mit internationalen Berührungspunkten in Kanzleien, Unternehmen oder der Verwaltung geworden ist. Zudem kann man in dem Jahr gut die Wartezeit auf einen Referendarplatz oder die derzeitige Jobflaute überbrücken. Und dann macht das alles auch noch SpaßEiner der Artikel in der neuen Ausgabe der justament befasst sich mit dem LL.M.-Programm der American University in Washington D.C.
Daneben bietet die Ausgabe den gewohnten Mix aus Artikeln für junge Juristen in Ausbildung und während der Phase des Berufsstarts.
Abgänge: Coudert-Partner nehmen Reißaus
Es scheint der langsame Niedergang einer Kanzlei: Coudert Brothers muss in Deutschland erneut die Abgänge wichtiger Partner verkraften. Die jüngsten Hiobsbotschaften kommen dabei aus München, Berlin und Frankfurt.Meldung bei JUVE
Adrian Lamo ("homeless hacker") bekennt sich schuldig
Adrian Lamo, der als "Homeless Hacker" bekannt geworden ist, hat sich vor einem Gericht des Eindringens in das Netzwerk der New York Times schuldig bekannt. Lamo hatte sich im vergangenen Jahr einem US-Bezirksgericht gestellt. Er soll unter anderem mehrere Wochen lang Zugriff auf das Nachrichten-Angebot von Yahoo.com gehabt und dort mehrere Meldungen verändert haben.Meldung im heise-Newsticker
Interessant sind dabei die Unterschiede bei der Ausgestaltung der entsprechenden Straftatbestände zwischen Deutschland und den USA, worauf Max Dornseif dankenswerter Weise hinweist. Siehe dazu den - ebenfalls vom Kollegen Max Dornseif gefundenen - Beitrag "Cybercrime's Scope: Interpreting 'Access' and 'Authorization' in Computer Misuse Statutes" von Orin S. Kerr (George Washington University Law School).
Fall Ludwig E.
Die Freilassung des mutmaßlichen Kinderschänders Ludwig E. durch das Oberlandesgericht (München) hat bei Opferschutzinitiativen scharfe Kritik ausgelöst. Der Göttinger Verein „Gegen Missbrauch“ kündigte an, beim Generalbundesanwalt Strafanzeige gegen die verantwortlichen Richter zu stellen.Artikel in der SZ, wo auch eine "Analyse der juristischen Dimension" des Falles abrufbar ist.
Richter müssen eine Abwägung vornehmen zwischen dem Recht eines Beschuldigten auf persönliche Freiheit und dem Schutz der Allgemeinheit, hier speziell der Kinder vor weiteren Übergriffen. In dieser Abwägung haben die Richter des OLG zugunsten des Ludwig E. entschieden: Er habe bereits sechs Monate in Untersuchungshaft verbüßt, er sei geständig und habe inzwischen auch auf eine Revision gegen das Urteil des Landesgerichts (zwei Jahre Haft) verzichtet. In den letzten neun Monaten habe er sich keine weiteren Straftaten zu Schulden kommen lassen, womit auch angesichts der „öffentlichen Empörung“ nicht zu rechnen sei. Außerdem wurde ihm zur Auflage gemacht, sich regelmäßig einer Sexualtherapie zu unterziehen. Die Abwägung der Richter mag man kritisieren oder nicht. Rechtlich ist sie kaum anfechtbar. Hätten die Richter es dabei belassen, so wäre die Aufregung um den Fall des Ludwig E. wohl auch nicht so groß gewesen. Doch die Richter des OLG waren in ihrem ersten Beschluss einen Schritt weiter gegangen und hatten festgestellt, dass Ludwig E. „nicht gegen den Willen der Kinder“ gehandelt habe.
Plagiate erkennen - Studentischer Trendsport "Copy-and-paste"
Egal ob Spiegel, Focus, Die Zeit, FAZ, SZ, Die Welt, Tagesspiegel oder NZZ – fast alle großen Zeitschriften, Zeitungen, Online-Dienste und Wissenschaftsmagazine des Hörfunks haben im vergangenen Jahr über die mit Hilfe von einschlägigen Internetdiensten plagiierten Seminar- und Examensarbeiten berichtet.Frank Schätzleins Artikel "Plagiate erkennen, überprüfen und verhindern" beleuchtet also einen wahren Dauerbrenner. In einem Anhang mit Literaturangaben und Links zum Beitrag findet man darüber hinaus wertvolle weitere Informationsquellen zum Thema, zum Beispiel die Resolution des Deutschen Hochschulverbandes "Zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis in der Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden".
McKinsey-Vorschlag zur "Elite-Uni"-Debatte
Jürgen Kluge, Deutschland-Chef des Beratungsunternehmens McKinsey, plädiert (für) eine weit reichende Umgestaltung der Bildungs- und Forschungslandschaft. Bei der Vorstandsklausur der Sozialdemokraten in Weimar schlug Kluge vor, die Humboldt-Universität in Berlin zum "Flaggschiff" unter den deutschen Hochschulen auszubauen und künftig unter Regie des Bundes zu führen. Zudem müsse jedes Bundesland eine Universität der Sonderklasse bekommen.Artikel im UniSPIEGEL
Zur angesprochenen Humboldt-Uni muss man allerdings wissen:
Was allein die Sanierung der baufälligen Humboldt-Universität kostet, rechnete der Berliner "Tagesspiegel" am Freitag vor: Schon für das baufällige Hauptgebäude veranschlagt der Leiter der Technischen Abteilung, Ewald-Joachim Schwalgin, 40 bis 50 Millionen Euro. Insgesamt beziffert er den Sanierungsbedarf auf 250 Millionen Euro - durch die Dächer regne es, Brandschutzvorschriften könnten nicht eingehalten werden, die Toiletten seien seit der Kaiserzeit nicht renoviert worden, und durch die Keller in Mensa-Nähe irrten Ratten.Interessierten Zeitgenossen empfehle ich darüber hinaus einen klärenden Besuch in der juristischen Teilbibliothek der HU.
Berlin: Vor 25 Jahren entstand ein neuer "Stadtbezirk"
Schon 1977 waren im Nordosten, auf früherem Acker- und Kleingartengebiet, die ersten von rund 60 000 Plattenbauwohnungen hochgezogen worden, was im Westen niemanden sonderlich aufregte. Als aber die Ost-Berliner Stadtverordnetenversammlung auf Drängen von Staats- und Parteichef Erich Honecker am 5. Januar 1979 den Lichtenberger Ortsteil Marzahn offiziell zum neuen „Stadtbezirk“ erklärte, schien der Weltfriede in Gefahr. Ein Sprecher der Alliierten erklärte damals, es verstoße gegen den Vier-Mächte-Status von ganz Berlin, die Zahl der Ost-Berliner Bezirke von acht auf neun zu erhöhen. Der CDU-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus, Heinrich Lummer, sah den Vier-Mächte-Status „provokativ in Frage gestellt“, der Senat reagierte weniger heftig. Die drei West-Alliierten konsultierten wegen Marzahn die Regierung in Moskau und stellten danach fest, ihre Rechte seien nicht bedroht. Sie warnten die Ost-Berliner Behörden aber, ihre Ankündigung wahrzumachen und in einigen Jahren das Bezirksgelände auf DDR-Gebiet auszudehnen. Deren Außenministerium konterte, die Organisation der städtischen Hauptstadt sei souveräne DDR- Angelegenheit.Artikel im Tagesspiegel
Die einseitige "Gründung" eines neuen Stadtbezirks war wegen des Viermächtestatus durchaus heikel, siehe hierzu auch Artikel 4 Abs. 1 der Verfassung von Berlin (sowohl in der Fassung bis zum 31.12.2000, als auch in der Fassung, die seit 1.1.2001 gilt).
Zur Verdeutlichung der geographischen Lage siehe diese Karte.
Dramen vorm Examen
Im Prüfungsstress greifen viele Studenten zu seltsamen Ausweichmanövern und blockieren sich damit selbst. Beim Kampf gegen die "Aufschieberitis" und die Panik vor dem Examen helfen die Studienberatungen, die an den Hochschulen Selbsthilfe organisieren und Entspannungsübungen anbieten.Artikel im UniSPIEGEL (leider ohne Patentrezept)
Dauner-Lieb et al. zu Entwicklungstendenzen nach der Schuldrechtsreform
Kollege Sascha Kremer meldet:Die Herausgeber des Anwaltkommentars zum Schuldrecht haben einen neuen Beitrag zur Entwicklung des Schuldrechts nach der Reform online gestellt: Entwicklungstendenzen und Problemschwerpunkte zwei Jahre nach der Schuldrechtsreform (pdf, 33 Seiten). Pflichtlektüre wohl nicht nur für Studierende.Zwei Jahre ist das nun schon her, wie die Zeit vergeht. Mehrere Generationen von Referendaren schieben die Aneignung des neuen Schuldrechts noch vor sich her ...
Elite-Uni vom Reißbrett: Die drei großen Irrtümer der SPD
In einigen Wochen, befürchten die Kritiker, werde die fixe Idee von deutschen Elite-Universitäten wieder vergessen sein - weil die Realität sich ihr nicht beugt. Vor allem drei Trugschlüsse sprechen dafür:Weiterlesen beim UniSPIEGEL
Interessant auch der Kommentar in der SZ:
Harvard in Oldenburg – das ist zunächst einmal vernünftig. Allein für das Bekenntnis zur Eliteförderung muss man SPD-Generalsekretär Scholz loben. Dass alle Hochschulen gleich gut sind und sein müssen, ist eines der Märchen, welche die SPD jahrzehntelang erzählt hat. Wenn Sozialdemokraten jetzt dennoch von Elite sprechen, dann haben sie begriffen, dass Spitzenleistungen nicht durch Gleichmacherei erzielt werden können.Bei der Gelegenheit frage ich mich, ob nicht die Bucerius Law School eine "Elite-Uni" vom Reißbrett ist. Wie die Elite fühlen sich die Studierenden ja, ob das reicht?
"Kultivierung durch Gerichtsshows"
Kein Musterbeispiel für Ironie, sondern eine 150-seitige kommunikationswissenschaftliche Magisterarbeit versteckt sich hinter diesem Titel. Barbara Thym verfasste eine "Studie unter Berücksichtigung von wahrgenommener Realitätsnähe, Nutzungsmotiven und persönlichen Erfahrungen". Die Arbeit steht als PDF zum Download bereit.
(Gefunden bei Rainer Langenhan)
Verschärftes Sexualstrafrecht in Kraft getreten
Am 30.12.2003 ist die von der rot-grünen Bundesregierung eingebrachte Verschärfung des Sexualstrafrechts im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Der Deutsche Bundestag hatte die Reform am 19.12.2003 im Deutschen Bundestag endgültig verabschiedet. Mit dem Gesetz soll der Schutz von Kindern und behinderten Menschen gegen sexuellen Missbrauch verbessert werden, indem Schutzlücken geschlossen und teilweise Strafen verschärft wurden.
Das "Gesetz zur Änderung der Vorschriften über die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und zur Änderung anderer Vorschriften" vom 27. Dezember 2003 (BGBl. 2003 I, 3007) ist übrigens auch als PDF-Version im Internet abrufbar.
Berlin (und anderswo): Uni-Streiks verlaufen offenbar im Sande ...
Berlin: Aufruf zum Schwarzfahren
Die Berliner Verkehrsunternehmen wollen einer Schwarzfahr-Protestaktion von Sozialverbänden am kommenden Samstag offensiv entgegentreten. Die Kontrollen würden an diesem Tag verstärkt, teilte die S-Bahn mit.
Mit dem provokanten Aufruf zum Schwarzfahren will ein Bündnis aus sozialen Trägern, Hochschullehrern und Studenten am 10. Januar gegen die Streichung des Sozialtickets zum Jahresanfang protestieren.Artikel im Tagesspiegel zu diesem öffentlichen Aufruf zur Begehung von Straftaten ...
Zehn Gründe in Deutschland zu forschen
In Amerika ist alles besser. Oder doch nicht? Trotz des gepflegten deutschen Jammerns über den „Abfluss der Gehirne“, den „brain drain“, suchen einige Wissenschaftler den umgekehrten Weg – und kehren zurück aus dem gelobten Forschungsausland. Aber warum nur? Wir fragten mehr als ein Dutzend Rückkehrer nach ganz alltäglichen Vorteilen eines Forscherlebens in Deutschland.Artikel in der Süddeutschen Zeitung
In einem Posting auf SecurityTracker weist Thorsten Delbrouck-Konetzko auf eine Sicherheitslücke in Word hin, über die sich der Passwortschutz von Dokumenten relativ leicht aushebeln lässt.
(...) Delbrouck-Konetzko beschreibt detailliert, wie man eine derart geschützte Word-Datei öffnet, im HTML-Format abspeichert und dort das Passwort im Klartext aufstöbert, um dann das .DOC-File per Hex-Editor zu öffnen, das Passwort zu suchen und durch einen Leerstring zu ersetzen. Nach diesen Modifikationen seien die Sicherheitsmaßnahmen außer Kraft, in älteren Office-Versionen ebenso wie bei Word 2003.Meldung bei heise online
Als ob das niemand geahnt hätte. Mich würde interessieren, wer sich wirklich jemals auf diese "Sicherheitsfeatures" verlassen hat ...
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Claus Roxin hielt am 17. Januar 2003 anlässlich einer Einladung zu einer Gesprächs- und Diskussionsrunde mit Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft einen Vortrag mit dem Titel "Vom Beruf des Juristen und vom Studium des Rechts".
Download als PDF (bei jurawelt, Hinweis gefunden im LAWgical)
High Potentials: Dopingtest vor dem Examen
Fahrig, unkonzentriert, quengelig: Unter Stress verhalten sich Studenten manchmal wie hyperaktive Kinder. Gegen Konzentrationsmangel scheint aber ein Kraut gewachsen - glaubt jedenfalls eine wachsende Fangemeinde an nordamerikanischen und australischen Unis: "Ritalin" heißt die angebliche Wunderpille.Trendscout UniSPIEGEL
Erfahrungsbericht "Erstes juristisches Staatsexamen"
"Ich habe eine E-Mail bekommen von einem netten Mädchen, dass auch kurz vor dem Examen steht und gerne mehr über den Ablauf des Examens wissen möchte. Diesen Ablauf habe ich ihr in einigen Mails ausführlich beschrieben und auch ein paar Tips gegeben. Den relevanten Teil dieser E-Mails möchte ich hier gerne auch Anderen zugänglich machen, die sich auch noch vor dem Examen befinden und nicht wissen, wie alles so abläuft. Auch bei mir gab es damals dieses Informationsdefizit."Resultat: dieser ausführliche Examens-Erfahrungsbericht
Google publishes "2003 Year-End Zeitgeist"
Google 2003 Year-End Zeitgeist:The 2003 Year-End Zeitgeist offers a unique perspective on the year's major events and hottest trends based on more than 55 billion searches conducted over the past year by Google users from around the world. Whether you are tracking the global progression of the latest news or learning about healthy searches in Japan, the 2003 Year-End Zeitgeist enables you to look at the past year through the collective eyes of the world on the Internet. Zeitgeist Explained
The term 'zeitgeist' comes from the German 'Zeit' meaning 'time' and 'Geist' meaning 'spirit'. The term is defined in English by Merriam-Webster's Collegiate Dictionary as 'the general intellectual, moral, and cultural climate of an era.'See also the 2002 and 2001 Year-End Zeitgeist
Übersicht historischer Basiszinssätze
RA Michael H. Heng hat eine übersichtliche Tabelle mit den bisherigen Basiszinssätzen zusammengestellt, die einen mit einem Blick die jeweiligen Verzugszinssätze (§ 288 Abs. 1 und 2 BGB) ablesen lässt.
Ganz frisch ergänzt ist der seit 1.1.2004 geltende Basiszinssatz von 1,14% - augenfälliges Beispiel der aktuellen Niedrigzinsphase.
Sozialhilfequoten bundesdeutscher Städte im Vergleich
Rainer Langenhan weist auf eine Veröffentlichung (27 S., PDF - Dezember 2003) der statistischen Ämter des Bundes und der Länder hin, welche die unterschiedlichen Sozialhilfequoten in 76 deutschen Großstädten und den jeweiligen Bundesländern darstellt und anhand von Tabellen und Schaubildern vor Augen führt. Berlin schneidet sehr viel besser ab, als ich angesichts der aus einzelnen Bezirken (auch Mitte!) bekannten Zahlen vermutet hätte.
Ein erfolgreiches Jahr 2004 ....
... wünscht Alexander Hartmann. Links eine Empfehlung für lange Winternächte vor dem PC ...