Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJR_19901010_OGH0002_0020OB00535_9000000_001/JJR_19901010_OGH0002_0020OB00535_9000000_001.html
Timestamp: 2020-03-29 07:17:49
Document Index: 140094711

Matched Legal Cases: ['§ 922', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 922', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1096', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RS0018547
2Ob535/90; 1Ob564/95; 1Ob140/00w; 3Ob127/04d; 6Ob27/05x; 1Ob14/05y; 3Ob24/05h; 4Ob227/06w; 8Ob46/07h; 1Ob262/07x; 9Ob50/10h; 1Ob42/11z; 4Ob191/10g; 9Ob61/11b; 3Ob143/12v; 1Ob14/13k; 2Ob196/13g; 3Ob191/13d; 4Ob44/14w; 8Ob57/14m; 7Ob4/16p; 9Ob64/16a; 1Ob239/16b; 7Ob45/17v; 9Ob45/17h; 2Ob206/16g; 6Ob90/18f; 4Ob168/18m; 5Ob7/19v; 6Ob106/19k; 5Ob119/19i
Eine Leistung ist nur dann mangelhaft im Sinne des § 922 ABGB, wenn sie qualitativ oder quantitativ hinter dem Geschuldeten, das heißt dem Vertragsinhalt, zurückbleibt.
TE OGH 1990-10-10 2 Ob 535/90
Veröff: SZ 63/171 = JBl 1991,383
TE OGH 1995-05-29 1 Ob 564/95
Veröff: SZ 68/105
TE OGH 2000-10-24 1 Ob 140/00w
Veröff: SZ 73/159
TE OGH 2004-11-24 3 Ob 127/04d
Vgl auch; Beisatz: Was nicht Vertragsbestandteil im Sinn des § 922 ABGB wurde, kann keine Gewährleistungsfolgen auslösen. (T1)
TE OGH 2005-05-19 6 Ob 27/05x
TE OGH 2005-05-24 1 Ob 14/05y
Veröff: SZ 2005/82
TE OGH 2005-10-20 3 Ob 24/05h
Auch; Beisatz: Gewährleistungsansprüche bestehen erst dann, wenn das Geleistete vom konkret Geschuldeten abweicht. (T2)
TE OGH 2007-05-21 8 Ob 46/07h
Veröff: SZ 2010/91
TE OGH 2011-03-23 4 Ob 191/10g
Vgl auch; Beisatz: Hier: § 1096 ABGB. (T3)
TE OGH 2011-12-21 9 Ob 61/11b
TE OGH 2013-06-27 1 Ob 14/13k
TE OGH 2013-12-19 2 Ob 196/13g
Beisatz: Hier: Lieferung eines fahrbereiten, verkehrstauglichen Traktors, allerdings in einem der Anzahl der Betriebsstunden entsprechenden Zustand und mit ‑ bei Kälte erst nach einigen Kilometern ‑ funktionierender Lastschaltung. (T4)
TE OGH 2014-03-25 4 Ob 44/14w
TE OGH 2014-06-26 8 Ob 57/14m
Auch; Beisatz: Eine Mangelhaftigkeit im Sinne einer Vertragswidrigkeit besteht in einer qualitativen oder quantitativen Abweichung der Leistung vom vertraglich Geschuldeten. Der geschuldete Vertragsgegenstand wird durch die gewöhnlich vorausgesetzten oder die ausdrücklich oder stillschweigend zugesicherten Eigenschaften bestimmt. (T5)
Beisatz: Ob eine Eigenschaft als zugesichert anzusehen ist, hängt nicht davon ab, was der Erklärende wollte, sondern was der Erklärungsempfänger nach Treu und Glauben aus der Erklärung des Vertragspartners erschließen durfte. Seine berechtigte Erwartung ist an der Verkehrsauffassung zu messen. (T6)
Beisatz: Die Vertragswidrigkeit eines Leistungsgegenstands ist nicht abstrakt, sondern immer aufgrund des konkreten Veräußerungsvertrags zu beurteilen. (T7)
TE OGH 2016-03-16 7 Ob 4/16p
Beisatz: Beim Kauf eines „Wohnungseigentums“ wird erwartet, dass der Käufer das Miteigentum an einer Liegenschaft erwirbt, im Grundbuch als Wohnungseigentümer einverleibt wird und ihm die alleinige Befugnis zur Nutzung bestimmter Wohnungen zusteht. Ob ausgehend von der Leistungsbeschreibung in Verbindung mit der vereinbarten Übertragung der Rechtsstellung überhaupt ein Rechtsmangel vorliegt, kann hier dahingestellt bleiben, weil der von den Parteien vereinbarte Gewährleistungsverzicht greift. (T8)
TE OGH 2016-10-28 9 Ob 64/16a
TE OGH 2017-05-24 1 Ob 239/16b
TE OGH 2017-09-27 9 Ob 45/17h
TE OGH 2017-12-14 2 Ob 206/16g
TE OGH 2018-06-28 6 Ob 90/18f
TE OGH 2018-12-20 4 Ob 168/18m
TE OGH 2019-06-27 6 Ob 106/19k
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0018547