Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Rechtssatznummer=RS0029600&SkipToDocumentPage=True&SucheNachRechtssatz=True&SucheNachText=False&ResultFunctionToken=0ba4e201-bf11-497c-9b18-946cc1af9721&Dokumentnummer=JJR_19890830_OGH0002_009OBA00187_8900000_001
Timestamp: 2019-12-10 19:38:44
Document Index: 116468614

Matched Legal Cases: ['OGH', '§27', '§27', '§22', '§ 48', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 42', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - 9ObA187/89 8ObA2235/96a... - Rechtssatz - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 9ObA187/89 8ObA2235/96a...
RS0029600
9ObA187/89; 8ObA2235/96a; 9ObA124/98w; 9ObA129/99g; 8ObA17/07v; 8ObA35/08t; 8ObA61/08s; 8ObA37/11s; 9ObA78/12d; 8ObA64/12p; 8ObA1/13z; 9ObA18/14h; 9ObA12/16d; 8ObA38/16w; 8ObA65/16s; 9ObA68/17s; 8ObA30/17w; 9ObA118/17v; 8ObA1/18g
AngG §27 Z1 E1a
AngG §27 Z1 E1c
HVertrG 1993 §22
Nicht jeder geringe Verstoß gegen die Treuepflicht vermag einen Entlassungstatbestand zu begründen, doch kann sich ein solcher aus einer Summe von Verstößen ergeben. (§ 48 ASGG).
9 ObA 187/89
Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 187/89
8 ObA 2235/96a
Entscheidungstext OGH 29.08.1996 8 ObA 2235/96a
Auch; Beisatz: Dies gilt für Fehlbeträge in der Kasse ebenso wie für unwahre Angaben. (T1)
9 ObA 124/98w
Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 ObA 124/98w
Vgl aber; Beisatz: Wenn auch die Summierung geringfügiger Verstöße den Tatbestand erfüllen kann, muss das zur Entlassung Anlass gebende Verhalten geeignet sein, die Unzumutbarkeit der Weiterbeschäftigung im konkreten Fall zu begründen. Der eigentliche Anlassfall (hier um eine Viertelstunde verspätete Krankmeldung) muss sohin eine gewisse Mindestintensität aufweisen. (T2)
Auch; Beis wie T1 nur: Dies gilt für Fehlbeträge in der Kasse. (T3)
8 ObA 17/07v
Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 ObA 17/07v
Vgl; Beisatz: Der eigentliche Anlassfall muss für die Entlassung eine gewisse Mindestintensität aufweisen. (T4)
Vgl auch; Beis wie T4; Beisatz: Bei der Beurteilung der Unzumutbarkeit der Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses spielt auch das Gesamtverhalten des Vertragspartners eine wesentliche Rolle. Nicht nur ein einzelner grober Verstoß, sondern auch mehrere, an sich minder schwere Verstöße können dazu führen, dass das Gesamtverhalten des Handelsvertreters als für den Geschäftsherrn unzumutbar erscheint. Es ist daher das Gesamtverhalten des Partners zu bewerten, wobei insoweit auch Verfehlungen berücksichtigt werden können, die nicht unmittelbar vor der vorzeitigen Auflösung gesetzt worden sind. Dieser Grundsatz kommt aber - auch beim hier vorliegenden Handelsvertreterverhältnis - nur dann zum Tragen, wenn der eigentliche Anlassfall für die vorzeitige Beendigung eine gewisse Mindestidentität erreicht und damit geeignet ist, die Unzumutbarkeit der Weiterbeschäftigung im konkreten Fall zu begründen. (T5); Beisatz: Hier: Tankstellenbetreiber als Handelsvertreter. (T6)
8 ObA 37/11s
Entscheidungstext OGH 15.07.2011 8 ObA 37/11s
9 ObA 78/12d
Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 ObA 78/12d
8 ObA 1/13z
Entscheidungstext OGH 05.04.2013 8 ObA 1/13z
9 ObA 18/14h
Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 ObA 18/14h
9 ObA 12/16d
Entscheidungstext OGH 18.03.2016 9 ObA 12/16d
8 ObA 38/16w
Entscheidungstext OGH 24.05.2016 8 ObA 38/16w
Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 ObA 68/17s
8 ObA 30/17w
Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 ObA 30/17w
Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Kündigung gemäß § 42 Abs 2 Z 1 VBO 1995. (T7)
9 ObA 118/17v
Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 118/17v
Angestellte, Untreue, Vertrauensunwürdigkeit, Entlassungsgrund, wichtiger Grund, vorzeitige Auflösung, Ende, Beendigung, Dienstverhältnis, Arbeitsverhältnis, Erheblichkeit, Vertrauensverwirkung
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0029600
JJR_19890830_OGH0002_009OBA00187_8900000_001