Source: https://www.maxworx.com/tax37/
Timestamp: 2019-09-19 11:13:38
Document Index: 249459759

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 40', '§ 40', '§ 37', '§37', '§37', '§37', '§37', '§37', '§37', '§37', '§37', '§37']

TAX37 | maxworx - we make it work
„MAXWORX hat uns mit seinen flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten im Projekt und der intuitiven Benutzerführung überzeugt. TAX37 wird von den Benutzern sehr gut akzeptiert, sodass wir eine zuverlässige Erfassung der Zuwendungen im Konzern etablieren konnten.“
Marco Kukuk, Referent Ertragsteuern Inland Deutsche Lufthansa AG
37b ESTG Hintergrund
(1) Steuerpflichtige können die Einkommensteuer einheitlich für alle innerhalb eines Wirtschaftsjahres gewährten betrieblich veranlassten Zuwendungen, die zusätzlich zur ohnehin vereinbarten Leistung oder Gegenleistung erbracht werden, und Geschenke im Sinne des § 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 1, die nicht in Geld bestehen, mit einem Pauschsteuersatz von 30 Prozent erheben. Bemessungsgrundlage der pauschalen Einkommensteuer sind die Aufwendungen des Steuerpflichtigen einschließlich Umsatzsteuer; bei Zuwendungen an Arbeitnehmer verbundener Unternehmen ist Bemessungsgrundlage mindestens der sich nach § 8 Absatz 3 Satz 1 ergebende Wert. Die Pauschalierung ist ausgeschlossen, soweit die Aufwendungen je Empfänger und Wirtschaftsjahr oder wenn die Aufwendungen für die einzelne Zuwendung den Betrag von 10 000 Euro übersteigen.
(2) Absatz 1 gilt auch für betrieblich veranlasste Zuwendungen an Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen, soweit sie nicht in Geld bestehen und zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden. In den Fällen des § 8 Absatz 2 Satz 2 bis 8, Absatz 3, § 40 Absatz 2 sowie in Fällen, in denen Vermögensbeteiligungen überlassen werden, ist Absatz 1 nicht anzuwenden; Entsprechendes gilt, soweit die Zuwendungen nach § 40 Absatz 1 pauschaliert worden sind. 3§ 37a Absatz 1 bleibt unberührt.
Geschenke und Incentives an Geschäftspartner oder Arbeitnehmer gehören in Deutschland zum Alltag. Selbstverständlich möchte das Finanzamt bei solchen Zuwendungen einen entsprechenden Anteil.
Durch eine Versteuerung über das Einkommen des Beschenkten entstehen diesem plötzlich Kosten in Form von Steuern.
Diese mögliche Verärgerung z.B. eines Kunden ist sicher nicht im Sinne des Zuwendenden.
Aus diesem Grund können Unternehmen Sachzuwendungen pauschal mit einem Steuersatz von 30% geltend machen. Dem Beschenkten wird so keine zusätzliche Steuerlast aufgebrummt.
Sachzuwendungen nach §37b
Im Folgenden stellen wir Ihnen kompakt die wichtigsten Eigenschaften der Sachzuwendungen dar, die in den Geltungsbereich des §37b EStG fallen:
Sachzuwendungen im Sinne des §37b EStG können Zuwendungen an eigene Mitarbeiter oder auch an Dritte (Geschäftspartner) sein. Die Pauschalbesteuerung kann für das zuwendende Unternehmen für alle Zuwendungen innerhalb eines Wirtschaftsjahres geltend gemacht werden. Es ist hierbei möglich, Zuwendungen an eigene Mitarbeiter von denen an Dritte zu unterscheiden. Hierunter fallen alle Zuwendungen, die nicht zur vereinbarten Leistung oder zum geschuldeten Arbeitslohn gehören. Es sind z.B. Geschenke, Nutzungsüberlassungen, Incentives, Reisen, Sachpreise aus Verkaufwettbewerben. Die Zuwendungen bestehen nicht in Geld und sind nicht gesellschaftsrechtlich veranlasst. Geschäftsessen sind keine Sachzuwendungen! Die Wertermittlung erfolgt einschließlich Umsatzsteuer anhand der Anschaffungs- oder Herstellungskosten Kleinigkeiten unter 10 EUR sind als Streuartikel vom Anwendungsbereich des §37b EStG ausgeschlossen Sachzuwendungen an Arbeitnehmer können bis zu 40 EUR grundsätzlich steuerfrei gewährt werden. Für die Besteuerung ist der Zeitpunkt der Zuwendung maßgeblich. Insgesamt können Zuwendungen bis zu einem Gesamtbetrag von 10.000 EUR pro Wirtschaftsjahr pauschal mit 30% versteuert werden. Der Betrag gilt pro Empfänger. Einzelzuwendungen über 10.000 EUR sind vollständig nicht pauschal mit 30% versteuerbar.
Sofern mit Einzelzuwendungen kleiner 10.000 EUR die Grenze von 10.000 EUR in Summe überschritten wird, kann die Pauschalbesteuerung bis zur 10.000 EUR-Grenze angesetzt werden. Der überschüssige Betrag bleibt unberücksichtigt.
Die Lösung TAX37
Zur dezentralen Erfassung der pauschal versteuerten Zuwendungen nach §37b EStG kommt mit TAX37 eine durchdachte Lösung zum Einsatz . Gleichzeitig stehen zentral in den Steuer-Fachbereichen aussagekräftige Berichte zur Verfügung, um z.B. die abzuführenden Steuern zu ermitteln und diese an die verursachenden Abteilungen weiterzubelasten.
TAX37 ist eine webbasierte Anwendung, die mit den gängigen aktuellen Browsern funktioniert. Es ist keine Clientinstallation an den einzelnen Arbeitsplätzen notwendig. Durch die intuitive Bedienbarkeit kann auf Schulungen verzichtet werden.
Da die Erfassung dezentral erfolgt und einige Bereiche nur selten Zuwendungen verteilen, wurde bei der Entwicklung von TAX37 auf eine intuitive Bedienbarkeit des Systems besonders großer Wert gelegt.
TAX37 erkennt bereits vorhandene Zuwendungsempfänger und kann so unterschiedliche Zuwendungen einer Gesellschaft steuerlich korrekt abbilden. Bei der Eingabe einer Zuwendung meldet das System eine eventuelle Überschreitung der nach §37b EStG gültigen Wertgrenzen.
Ein umfangreiches Reporting ermöglicht Ihnen einen ständigen Überblick über die erfassten Zuwendungen. TAX37 bietet vordefinierte Berichte z.B. Sozialabgaben, Steuerabgaben nach §37b EStG oder Berichte für Betriebsprüfer.
Alle personenbezogenen Daten werden in TAX37 verschlüsselt abgebildet.
TAX37 ist mehrsprachig. In der Standardversion sind Deutsch und Englisch als Sprachen enthalten. Weitere Sprachen können unkompliziert hinzugefügt werden.
TAX37 kann über die Administrationsoberfläche in vielen Punkten an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Darüber hinaus steht Ihnen MAXWORX als kompetenter Dienstleister für ein tiefergehendes Customizing zur Verfügung.
Zur konzernweiten Abbildung des §37b EStG kommt mit TAX37 eine durchdachte Lösung zum Einsatz. TAX37 ermöglicht eine einfache Erfassung der relevanten Zuwendungen direkt in den Fachbereichen. Gleichzeitig stehen dem Bereich Konzernsteuern aussagekräftige Berichte zur Verfügung, um z.B. die abzuführenden Steuern zu ermitteln und diese an die Fachbereiche weiterzubelasten. Über Exportschnittstellen erfolgt eine Anbindung an SAP. Schon bei der Erfassung der Zuwendungen erkennt TAX37, ob ein Zuwendungsempfänger bereits im System erfasst ist und meldet dies dem Benutzer. Somit wird sichergestellt, dass die Zuwendungen an einen Empfänger aufsummiert und die nach §37b EStG geltenden Wertgrenzen und Steuersätze berücksicht werden. Für Massenzuwendungen wie z.B. Veranstaltungen steht ein mächtiger und dennoch einfach zu bedienender Importmechanismus zur Verfügung.