Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202000,%201468
Timestamp: 2019-12-15 23:02:35
Document Index: 89375094

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 12', '§ 16', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 633', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 11', '§ 9', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 341', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW-RR 2000, 1468 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 06.07.2000 | BGH, 13.07.2000
dejure.org Übersicht AG Schwetzingen
AG Schwetzingen, 19.04.2000 - 51 C 39/00
https://dejure.org/2000,7174
AG Schwetzingen, 19.04.2000 - 51 C 39/00 (https://dejure.org/2000,7174)
AG Schwetzingen, Entscheidung vom 19.04.2000 - 51 C 39/00 (https://dejure.org/2000,7174)
AG Schwetzingen, Entscheidung vom 19. April 2000 - 51 C 39/00 (https://dejure.org/2000,7174)
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Anforderungen an den Anspruch auf Beseitigung der Beeinträchtigung des Eigentums ; Anspruch eines Grundstücksnachbarn auf Verkürzung der an der gemeinsamen Grundstücksgrenze angepflanzten Bambuspflanzen; Umfang der Beeinträchtigung eines Grundstücks auf Grund mangelnder ...
Bambus ragt aufs Nachbargrundstück - Beseitigungsanspruch
Grenzhecke; Bambus; Nachbarrecht; Gehölze
Gras oder Gehölz - Bambus als Grenzhecke
NJW-RR 2000, 1468
NZM 2000, 984
Grundstückseinfriedung nach dem Nachbarrecht Baden-Württembergs: Einordnung einer …
Maßgeblich für den Begriff der Hecke ist vielmehr das äußere Erscheinungsbild - insbesondere die Geschlossenheit - der Anpflanzung und die vor diesem Hintergrund bestehende Einwirkung auf das Nachbargrundstück, insbesondere etwa durch Lichtentzug (vgl. zur Einordnung einer Bambus-Anpflanzung als Hecke: LG Konstanz, Urteil v. 07.09.2000 - 1 S 34/00B, NJOZ 2001, 240; AG Schwetzingen, Urteil v. 19.04.2000 - 51 C 39/00, NJW-RR 2000, 1468; AG Stuttgart, Urteil v. 12.12.1995 - 11 C 322/95, RdL 1998, 131;… Bruns, a.a.O., § 12 NRG, Rn. 21;… Birk, Nachbarrecht für Baden-Württemberg, 5. Aufl. 2004, § 16 NRG, Fn. 3).
https://dejure.org/2000,965
BGH, 06.07.2000 - VII ZR 82/98 (https://dejure.org/2000,965)
BGH, Entscheidung vom 06.07.2000 - VII ZR 82/98 (https://dejure.org/2000,965)
BGH, Entscheidung vom 06. Juli 2000 - VII ZR 82/98 (https://dejure.org/2000,965)
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Werkvertrag - Ingenieur - Schadensersatz - Nichterfüllung - Haftung - Mangel - Bauaufsicht - Pflichtverletzung
Objektüberwachung: Wie genau muss Architekt fremde Pläne prüfen? (IBR 2000, 506)
Schadensersatzansprüche gegen Bauüberwacher verjährt? (IBR 2000, 507)
NZBau 2000, 525
BauR 2000, 1513
ZfBR 2000, 544
Daran ändert sich nichts dadurch, dass der bauaufsichtsführende Architekt verpflichtet ist, die ihm überlassenen Pläne auf Fehler und Widersprüche zu überprüfen (…Werner/Pastor, Der Bauprozess, 12. Aufl., Rdn. 1498; OLG Karlsruhe, BauR 2003, 1921 ; vgl. auch BGH, Urteil vom 6. Juli 2000 - VII ZR 82/98, BauR 2000, 1513 = NZBau 2000, 525 = ZfBR 2000, 544).
b) Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts ist ein Mitverschulden der Klägerin nicht deswegen ausgeschlossen, weil die mit der Planung der Außenanlagen beauftragte Beklagte zu 2 verpflichtet gewesen ist, die ihr überlassenen Pläne auf Fehler und Widersprüche zu überprüfen (vgl. BGH…, Urteil vom 27. November 2008 - VII ZR 206/06, BGHZ 179, 55 Rn. 36; Urteil vom 6. Juli 2000 - VII ZR 82/98, BauR 2000, 1513, 1514 f., juris Rn. 15 f. m.w.N. = NZBau 2000, 525).
Die Rechtsprechung hat diese Aufklärungspflicht auch auf Überwachungsfehler erstreckt (vgl. BGH Urt. v. 6.7. 2000 - VII ZR 82/98 = BauR 2000, 1513 = NZBau 2000, 525 = ZfBR 2000) und auch dann bejaht, wenn später das Vertragsverhältnis nach der Begründung der Sekundärhaftung beendet wurde (…vgl. BGH Urt. v. 4.4. 2002 - VII ZR 143/99 = BauR 2002, 1718 = NJW-RR 2002, 1531 = NZBau 2002, 617;… zusammenfassend Koeble, in: Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 3. Aufl., Teil 12, Rn. 515 ff ).
Dies gilt in besonderem Maße, wenn das Bauwerk nicht nach einer eigenen Planung des Architekten, sondern nach den Vorgaben eines Dritten ausgeführt wird (BGH, Urteil vom 6. Juli 2000 - VII ZR 82/98, zur Veröffentlichung vorgesehen).
Solche Arbeiten müssen in besonderer, gesteigerter Weise vom Architekten beobachtet und überprüft werden (vgl. BGH, Urteil vom 06.07.2000, VII ZR 82/98, BauR 2000, 1513; BGH, Urteil vom 09.11.2000, VII ZR 362/99, BauR 2001, 273;… Werner/Pastor, a.a.O, Rn 2017 mwN in Fn 300-302, 2022 mwN in Fn 338/339;… Kniffka u.a., a.a.O., § 633, Rn 126-129 mwN;… Kniffka/Koeble, a.a.O., 12. Teil, Rn 425 mwN in Fn 918-927 mwN).
kritische Bauabschnitte; Schwierigkeit nachträglicher Feststellungen; Baugrundgutachten mit konkreten Vorgaben zum Bodenaustausch; in der Fachwelt bekannte Problematik von Gebäudeschäden infolge Verwendung nicht raumbeständigen Materials für einen zum Zweck der Bebauung durchgeführten Bodenaustausch; auf Initiative des Auftragnehmers geänderte Planung) - weiteren Fallgruppe, in dem die Bauüberwachungspflichten des Architekten einer entsprechenden Verschärfung unterliegen (…vgl. auch Werner/Pastor, a.a.O., Rn 2017; BGH, Urteil vom 09.11.2000, VII ZR 362/99, BauR 2001, 273; BGH, Urteil vom 06.07.2000, VII ZR 82/98, BauR 2000, 1513).
Der Lauf der Verjährungsfrist für die gegen einen Architekten oder Ingenieur gerichteten Mängelansprüche beginnt beim Fehlen anderweitiger Vereinbarungen erst mit Abnahme der Werkleistung oder mit der abnahmereifen Herstellung sämtlicher geschuldeter Leistungen (BGH, Urteil vom 6. Juli 2000 - VII ZR 82/98, BauR 2000, 1513 = NZBau 2000, 525, juris Rn. 20 m.w.N.).
Bei der Ausführung eines Bauwerks nach einer Detailvorgabe bzw. Detailplanung eines Dritten handelt es sich um einen besonderen Sachverhalt im Sinne einer - neben den oben dargestellten und hier vorliegenden Sachverhalten (schwierige/gefahrenträchtige Arbeiten/typische Gefahrenquellen/kritische Bauabschnitt; ersichtlich unzuverlässiger Unternehmer) weitere Fallgruppe, in dem die Bauüberwachungspflichten des Architekten einer entsprechenden Verschärfung unterliegen (vgl. BGH, Urteil vom 09.11.2000, VII ZR 362/99, BauR 2001, 273; BGH, Urteil vom 06.07.2000, VII ZR 82/98, BauR 2000, 1513; OLG Naumburg, Urteil vom 13.05.2005, 6 U 4/05, BauR 2006, 554;… Werner/Pastor, a.a.O., Rn 2017).
Der Erfüllung dieser Pflicht genügt nicht die bloße Dokumentation von Mängeln im Zeitpunkt der Abnahme; vielmehr muss der eingesetzte Architekt bereits bei Ausführung der Arbeiten seine Überwachungstätigkeit entfalten, vgl. BGH NJW-RR 2000, 1468, 1469.
Zur Erreichung dieses Ziels trifft den bauüberwachenden Architekten auch die Pflicht, den Bauunternehmer bei mangelhafter Leistung namens des Bauherrn zur Nachbesserung aufzufordern, vgl. BGH NJW 1973, 1457; BGH NJW-RR 2000, 1468, 1469.
Bei wichtigen oder bei kritischen Baumaßnahmen, die erfahrungsgemäß ein hohes Mängelrisiko aufweisen, ist der Bauüberwacher zu erhöhter Aufmerksamkeit und zu einer intensiveren Wahrnehmung der Bauaufsicht verpflichtet, vgl. zur ständigen Rechtsprechung des BGH nur BGH NZBau 2000, 525; BGHZ 125, 111 m.w.N. Eine besondere Überwachungspflicht ist insbesondere dann gegeben, wenn durch nachfolgende Arbeiten nicht mehr ohne Weiteres überprüft werden kann, ob ein "verdeckter" Mangel vorliegt.
Dass im Falle eines Vollarchitektenvertrages die Verjährungsfrist indessen erst mit der Erbringung der Leistungsphase 9 beginnt, hat der Bundesgerichtshof, dem der Senat folgt, ausdrücklich entschieden (BGHZ 125, 111 = NJW 1994, 1276; NJW-RR 2000, 1468).
Haftung des bauüberwachenden Architekten: Arglist aufgrund fehlender …
BGH, 13.07.2000 - VII ZR 249/99
https://dejure.org/2000,2322
BGH, 13.07.2000 - VII ZR 249/99 (https://dejure.org/2000,2322)
BGH, Entscheidung vom 13.07.2000 - VII ZR 249/99 (https://dejure.org/2000,2322)
BGH, Entscheidung vom 13. Juli 2000 - VII ZR 249/99 (https://dejure.org/2000,2322)
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Schlußrechnung - Werklohn - Werkvertrag - Vertragsstrafe - AGB - Inhaltskontrolle
AGBG § 11 Nr. 6, § 9 Abs. 2
Vertragssrafe bei Schlußzahlung
Wann muss der Vorbehalt der Vertragsstrafe erklärt werden? (IBR 2000, 428)
NZBau 2000, 509
BauR 2000, 1758
ZfBR 2000, 551
aa) Die Vertragsstrafenvereinbarung ist allerdings nicht schon deshalb unwirksam, weil der Auftraggeber die Vertragsstrafe noch bis zur Schlußzahlung geltend machen kann (BGH, Beschluß vom 13. Juli 2000 - VII ZR 249/99, BauR 2000, 1758 = ZfBR 2000, 551 = NZBau 2000, 509).
Dies wäre im Ergebnis angesichts der gewünschten Druckmittelfunktion einer Vertragsstrafe nicht nur sinnwidrig, sondern kann auch insbesondere der bisherigen höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht entnommen werden (vgl. BGH BauR 2000, 1758).
Der Vorbehalt kann durch Parteivereinbarung bis zur endgültigen Abwicklung der Zahlungsansprüche hinausgeschoben werden (BGH NJW-RR 2000, 1468).
Zwar kann das Erfordernis eines Vorbehaltes bei der Abnahme (§ 341 Abs. 3 BGB) auch formularvertraglich in dem Sinne abbedungen werden, dass der Vorbehalt noch mit der Schlusszahlung geltend gemacht werden darf (…vgl. BGH BauR 1981, 374 ff. [juris-Rn. 9];… 1984, 643 f. [juris-Rn. 16]; 2000, 1758;… BGHZ 153, 311 ff. [juris-Rn. 52]).