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Timestamp: 2017-09-23 14:36:52
Document Index: 126364271

Matched Legal Cases: ['§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 4', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 46', '§ 47', '§ 49', '§ 80', '§ 80', '§ 35', '§ 52', '§ 51', '§ 33', '§ 34', '§ 45']

NIEDERSAECHSISCHES-OVG - 30.01.2008, 13 LB 162/05 - JuraForum.de
NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Aktenzeichen: 13 LB 162/05
Leitsatz: Wenn ein Unterhaltungsverband in seinem Satzungsrecht einen Mindestbeitrag nach § 101 Abs. 3 Satz 2 NWG ohne das entsprechende Mindeststimmrecht nach § 101 Abs. 3 Satz 3 NWG verankert hat, ist der nach der inneren Verbandsverfassung anstelle einer Verbandsversammlung zur Änderung der Satzung berufene Verbandsausschuss legitimiert, diesen Fehler durch eine Satzungsänderung zu beheben. Ihm fehlt nicht die Legitimation für diese Satzungsänderung, weil er selbst ohne ein in der Satzung vorgesehenes Mindeststimmrecht gewählt wurde; vielmehr ist lediglich die Regelung über den Mindestbeitrag unwirksam, solange nicht insgesamt ein dem § 101 Abs. 3 Sätze 2 und 3 NWG entsprechender Zustand hergestellt ist.
Rechtsgebiete: Nds AGWVG, NWG, WVG
Vorschriften: § 4 Nds AGWVG, § 101 Abs. 3 NWG, § 101 Abs. 3 S. 1 NWG, § 101 Abs. 3 S. 2 NWG, § 101 Abs. 3 S. 3 NWG, § 46 WVG, § 47 WVG, § 49 WVG
Stichworte: Ausschuss, Flächenmaßstab, Legitimation, Mindestbeitrag, Mindeststimmrecht, Unterhaltungsverband, Verbandsausschuss, Verbandsversammlung, Wasser- und Bodenverband
Verfahrensgang: VG Osnabrück, 1 A 164/04 vom 27.01.2005
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NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 1 ME 270/07 vom 30.01.2008
1. Begründet der Abgabenschuldner den bei der Behörde nach § 80 Abs. 6 Satz 1 VwGO zu stellenden Aussetzungsantrag nicht sehr eingehend, kann er desto schneller dessen Bescheidung erwarten; die nach § 80 Abs. 6 Satz 2 Nr. 1 VwGO angemesssene Frist von in der Regel etwa einem Monat verlängert sich durch eine weniger eingehende Begründung gerade nicht.
NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 9 ME 451/07 vom 29.01.2008
NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 7 PA 190/07 vom 29.01.2008
Im Verfahren auf Wiedergestattung des Gewerbes nach § 35 Abs. 6 GewO richtet sich die Zulässigkeit der Verwertung von Eintragungen im Bundeszentralregister - vorbehaltlich des § 52 Abs. 1 Nr. 4 BZRG - nach § 51 Abs. 1 BZRG. Es besteht kein Anlass, die spezialgesetzlichen Regelvermutungsfristen für einzelne Gewerbe in §§ 33 c Abs. 2 Satz 2, 33 d Abs. 3 Satz 2, 33 i Abs. 2 Nr. 1 sowie §§ 34 b Abs. 4 Nr. 1, 34 c Abs. 2 Nr. 1 GewO in Abweichung von den im Bundeszentralregistergesetz geregelten Tilgungs- und Verwertungsfristen (§§ 45 ff., 51 BZRG) zu verallgemeinern und gleichsam in eine Zuverlässigkeitsvermutung umzukehren.
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