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Timestamp: 2016-10-23 07:54:22
Document Index: 376897824

Matched Legal Cases: ['Art. 240', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 240', 'Art. 109', 'Art. 240', 'Art. 42', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_181/2014 (27.02.2014)
6B_181/2014 � � Urteil vom 27. Februar 2014
Geldf�lschung,
�Dem Beschwerdef�hrer wird vorgeworfen, er habe im Jahr 2009 mit einem PC 100-er, 200-er und 1'000-er Noten bearbeitet, die Notenbilder auf einem Laserdrucker ausgedruckt und mit einer Schneidemaschine ausgeschnitten. Auf diese Weise stellte er gef�lschte Noten in einem Deliktsbetrag von mindestens Fr. 37'000.-- her. Anfangs Mai bot er das Falschgeld in einem Nominalbetrag von mindestens Fr. 27'000.-- einem Mitbeschuldigten an. In der Folge gelangten mindestens 15 100-er Noten durch unbekannte Dritte in Umlauf. 52 200-er Noten konnten anl�sslich einer Verkehrskontrolle in einem Fahrzeug beim Beschwerdef�hrer sichergestellt werden.
�Das Strafgericht des Kantons Schwyz verurteilte den Beschwerdef�hrer am 26. Januar 2012 wegen Geldf�lschung im Sinne von Art. 240 Abs. 1 StGB (sowie wegen �bertretung des Waffengesetzes und vors�tzlicher Verweigerung von Angaben nach kantonalem Strafrecht) zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten und einer Busse von Fr. 300.--. Das Kantonsgericht Schwyz best�tigte das Urteil im Berufungsverfahren am 12. November 2013.
�Der Beschwerdef�hrer beantragt beim Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts sei in Bezug auf die Geldf�lschung aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
�In subjektiver Hinsicht stellt die Vorinstanz fest, der Beschwerdef�hrer habe die Noten mit dem Zweck gef�lscht, sie in Umlauf zu setzen (Urteil S. 7 E. 4). Demgegen�ber macht der Beschwerdef�hrer geltend, er habe die Noten nur als internes Spielgeld f�r ein geplantes Pokerturnier benutzen wollen.
�Die Beweisw�rdigung kann vor Bundesgericht angefochten werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist. Willk�r liegt nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 137 I 1 E. 2.4). Inwieweit die Vorinstanz mit ihrer Schlussfolgerung, der Beschwerdef�hrer habe die Noten mit der Absicht gef�lscht, sie in Umlauf zu setzen, in Willk�r verfallen sein k�nnte, ist aus der Beschwerde nicht ersichtlich.
�Geldf�lschung wird in besonders leichten F�llen milder bestraft (Art. 240 Abs. 2 StGB). Der Beschwerdef�hrer macht geltend, im Gegensatz zur Auffassung der Vorinstanz liege ein solcher besonders leichter Fall vor.
�In Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG kann auf die Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Urteil S. 4-7 E. 2). Was der Beschwerdef�hrer vorbringt, dringt nicht durch. Insbesondere zeigen die sich bei den Akten befindlichen Exemplare, dass die Falsifikate keineswegs zu schlecht waren, um in Umlauf gesetzt zu werden. Davon, dass es in F�llen der vorliegenden Art ohne Anwendung von Art. 240 Abs. 2 StGB zu einer "unverh�ltnism�ssig harte (n) Bestrafung im Bagatellbereich" kommen w�rde, kann nicht die Rede sein.
�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, dass ein erneuter Strafvollzug die bisher erreichte Resozialisierung gef�hrden w�rde. Auch in diesem Punkt kann auf die Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Urteil S. 8-10 E. 5). Die Annahme, es l�gen keine besonders g�nstigen Umst�nde im Sinne von Art. 42 Abs. 2 StGB vor, verletzt kein Bundesrecht.
�Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
�Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdef�hrers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).