Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20K%C3%B6ln&Datum=13.04.1999&Aktenzeichen=2%20Ws%2097/99
Timestamp: 2013-05-22 05:56:43
Document Index: 310769233

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

OLG K�ln, 13.04.1999 - 2 Ws 97/99
Rechtsprechung OLG K�ln, 13.04.1999 - 2 Ws 97-98/99 Volltextver�ffentlichungen (4)
Verj�hrung Kapitalanlagebetrug
STGB �� 78 A, 264 a
StGB �� 78 a, 264 aVerj�hrung Kapitalanlagebetrug
LG Bonn - 27 Sch 11/98
OLG K�ln, 13.04.1999 - 2 Ws 97-98/99
NJW 2000, 598
NStZ 1999, 565
StV 2000, 28
Wird zitiert von ... (5) OLG Naumburg, 05.08.2004 - 2 U 42/04 Zur Frage der Er�ffnung des Gerichtsstandes der unerlaubten Handlung gem. � …Insoweit schlie�t sich der Senat dem OLG K�ln (NJW 2000, 598 ff.) an.Auch dies w�re mit der Herausgabe und Verbreitung des Prospekts beendet gewesen (zum Vorstehenden: OLG K�ln NJW 2000, 598, 599 f.).Das OLG K�ln �bertr�gt mit der zitierten Entscheidung (NJW 2000, 598 ff.) in �berzeugender Weise die vom BGH (BGHSt 36, 255, 256 f.) bez�glich der Beendigung der Ausf�hrungshandlung bei abstrakten Gef�hrdungsdelikten entwickelten Grunds�tze auf den Tatbestand des � 264 a StGB.
BGH, 18.10.2011 - X ZR 45/10 Vorliegen einer gemischten SchenkungDiese Form der R�ckabwicklung kann der Schenker nur verlangen, wenn der unentgeltliche Charakter des Vertrags �berwiegt, die Zuwendung des Schenkers also den doppelten Wert im Vergleich zur Gegenleistung aufweist (vgl. BGH, Urteile vom 27. November 1952 IV ZR 146/52, NJW 1953, 501 aE; vom 23. Mai 1959 V ZR 140/58, BGHZ 30, 120, 123; vom 3. Dezember 1971 V ZR 134/69, NJW 1972, 247 unter I b; vom 2. Oktober 1987 V ZR 85/86, NJW-RR 1988, 584 unter II 2 a; vom 7. April 1989 V ZR 252/87, BGHZ 107, 156, 158 f.; vom 19. Januar 1999 X ZR 42/97, NJW 1999, 1626 unter I 2 b aa; vom 11. April 2000 X ZR 246/98, NJW 2000, 598 unter 1 a).
OLG D�sseldorf, 05.04.2004 - 9 U 180/03 Zum Anspruch auf Entsch�digung f�r PflegeleistungenDas Vertrags- und Vertrauensverh�ltnis der Parteien wird nicht nur durch die Erbringung der Pflegeleistungen und sonstigen Hilfeleistungen bestimmt, sondern gerade auch durch die Nutzung des Wohnrechtes (vgl. BGH NJW 2000, 598 f.).Denkbar ist zwar auch ein Anspruch gem�� � 326 BGB a.F., da die Erbringung von Pflegeleistungen eine Gegenleistung f�r die Zuwendung der Zedentin ist (vgl. BGH NJW 2000, 598 f.).
OLG M�nchen, 22.02.2006 - 5St RR 12/06 Verj�hrungsbeginn beim SubventionsbetrugBei als T�tigkeitsdelikten ausgestalteten Gef�hrdungsdelikten beginnt die Verj�hrung entsprechend der Tatbestandsfassung grunds�tzlich bereits mit der Beendigung der Ausf�hrungshandlung (BGHSt 36, 255, 256; OLG K�ln NJW 2000, 598; a.A. Dannecker NStZ 1985, 49, 51).Dementsprechend ist das Landgericht unter entsprechender Anwendung der vom OLG K�ln NJW 2000, 598 f�r den Kapitalanlagebetrug nach � 264a StGB entwickelten Grunds�tzen davon ausgegangen, dass die Verj�hrung mit der Abgabe des Antrags am 12.6.1995, der unvollst�ndige bzw. unrichtige Angaben enthielt, zu laufen begonnen habe (a. A. Tr�ndle/Fischer StGB 53.Aufl., � 264 Rn.38;… Sch�nke/Schr�der/Lenckner/Perron � 264 Rn.66, vgl. auch Heinz GA 1977, 193, 213).
OLG D�sseldorf, 12.02.2007 - 9 U 112/06 Widerruf einer Schenkung - Abgrenzung gemischte Schenkung von Auflagenschenkung - …Nach der st�ndigen h�chstrichterlichen Rechtsprechung geht im Falle des groben Undanks der in � 531 Abs. 2 BGB einger�umte Anspruch nur dann auf R�ck�bertragung des �berlassenen Gegenstandes, wenn es sich bei dem widerrufenen Gesch�ft um eine - zumindest gemischte - Schenkung handelt, bei der, soweit eine Gegenleistung in Betracht kommt, der unentgeltliche Charakter des Gesch�fts �berwiegt, was dann anzunehmen ist, wenn der Wert der Gegenleistung weniger als die H�lfte des effektiven Werts des Geschenkes betrug (vgl. BGH NJW 2000, 598).