Source: https://www.liederbach.eu/seite/de/cns842a74b761c45d/617/-/Wahlrecht_fuer_Genehmigungsverfahren.html
Timestamp: 2019-10-20 14:23:54
Document Index: 327328018

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 57', '§ 58', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 57', '§58', '§ 57', '§ 58', '§ 78']

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Wahlrecht für Genehmigungsverfahren
Bis zum Ablauf von drei Jahren nach In-Kraft-Treten der Hessischen Bauordnung
2002 also bis 30.09.2002 hat der Bauherr in den folgenden Fällen die Möglichkeit, auszuwählen, in welchem Verfahren sein Bauvorhaben bearbeitet werden soll.
Das Bauvorhaben ist genehmigungsfrei nach § 55 Anlage 2 HBO'02; auf Grundlage des Freistellungsvorbehaltes nach Abschnitt V Nr.1 (Beteiligung der Gemeinde) hat die Gemeinde entschieden, dass ein Genehmigungsverfahren durchgeführt werden soll.
-Der Bauherr kann wählen zwischen Vereinfachtem Baugenehmigungsverfahren (§ 57) und Baugenehmigungsverfahren (§ 58).
2. Das Bauvorhaben erfüllt alle Voraussetzungen für eine Zuordnung zum Freistellungsverfahren; die Gemeinde hält ein Genehmigungsverfahren nicht für erforderlich.
-Der Bauherr kann wählen zwischen Freistellungsverfahren (§ 56), Vereinfachtem Baugenehmigungsverfahren (§ 57) und Baugenehmigungsverfahren (§ 58).
Das Bauvorhaben erfüllt alle anderen Voraussetzungen für eine Zuordnung zum Freistellungsverfahren; die Gemeinde hat aber entschieden, dass das Bauvorhaben nicht freigestellt, sondern ein Genehmigungsverfahren durchgeführt werden soll.
-Der Bauherr kann wählen zwischen Vereinfachtem Baugenehmigungsverfahren (§ 57) und Baugenehmigungsverfahren (§58)
Das Bauvorhaben ist genehmigungspflichtig und kann im Vereinfachten Baugenehmigungsverfahren bearbeitet werden
Der Bauherr kann wählen zwischen Vereinfachtem Baugenehmigungsverfahren (§ 57) und Baugenehmigungsverfahren (§ 58)
Ist ein Bauvorhaben genehmigungspflichtig und fällt nicht in das Vereinfachte Baugenehmigungsverfahren (zum Beispiel Sonderbauten), so besteht für den Bauherren keine Wahlmöglichkeit - das Bauvorhaben muss im Baugenehmigungsverfahren bearbeitet werden.
Rechtsgrundlage : § 78 Abs.10 HBO'02