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Timestamp: 2017-09-21 22:54:27
Document Index: 63334750

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 20', '§ 21', '§ 33', '§ 54']

Infoblatt 1/2015 - Änderungen zum 01.01.2015
vom 01.01.2015 ∗ Autor: Steffen Hemberger
Zum 01.01.2015 ändert sich die Höhe der Regelbedarfe nach dem SGB II. Daran gekoppelt ändern sich auch die Beträge für den Mehrbedarf für werdende Mütter (§ 21 Abs. 2 SGB II), für den Mehrbedarf für Alleinerziehung (§ 21 Abs. 3 SGB II), für den Mehrbedarf für Behinderung (§ 21 Abs. 4 SGB II), für den Mehrbedarf für kostenaufwendige Ernährung (§ 21 Abs. 5 SGB II) und für die Warmwasseraufbereitung (§ 21 Abs. 7 SGB II).
Ab 01.01.2015 werden die Regelbedarfe nach § 20 SGB II auf folgende Werte angepaßt:
für alle alleinstehenden Hilfebedürftigen nach Vollendung des 25. Lebensjahres
für alle in einer BG lebenden Ehegatten und Lebenspartner
für alle in der BG lebenden volljährigen Kinder ohne eigenen Hausstand
für alle in der BG lebenden Kinder ab Vollendung des 14. und bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres
für alle in der BG lebenden Kinder ab Vollendung des 7. und bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres
für alle in der BG lebenden Kinder bis zu Vollendung des 7. Lebensjahres
Der Mehrbedarf bei Schwangerschaft wird ab der 13. Schwangerschaftswoche gezahlt. Die Höhe des Mehrbedarfs beträgt 17% des individuell zustehenden Regelbedarfs und beträgt somit bei:
Regelbedarf 399 EUR
Regelbedarf 360 EUR
Regelbedarf 320 EUR
Regelbedarf 302 EUR
Alleinerziehende erhalten unter den Voraussetzungen des § 21 Abs. 3 Nr. 1 und 2 SGB II Leistungen für einen Mehrbedarf inHöhe von 12%, 24%, 36%, 48% oder 60% (siehe nachfolgende Tabelle) des vollen Regelbedarfs.
2014: EUR
1 Kind <7
2 Kinder <16
2 Kinder >16
1 Kind >16
>4 Kinder
Der Mehrbedarf wird gewährt, wenn Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 SGB IX, sonstige Hilfen für die Erlangung eines geeigneten Platzes im Arbeitsleben oder Eingliederungshilfen nach § 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 SGB XII durch einen öffentlich-rechtlichen Träger an den Hilfebedürftigen erbracht werden. Der Mehrbedarf beträgt 35% des individuellen Regelbedarfs des behinderten Leistungsberechtigten.
Mehrbedarf für nicht erwerbsfähige Angehörige
Bei nicht erwerbsfähigen Angehörigen, die im Besitz eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen „G“ oder „aG“ sind, erhalten nachfolgenden Mehrbedarf, wenn sie nicht bereits einen Mehrbedarf für Behinderte erhalten:
Regelbedarf 267 EUR
Regelbedarf 234 EUR