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Timestamp: 2016-10-25 12:14:07
Document Index: 7341364

Matched Legal Cases: ['Art. 25', 'Art. 43', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 99', 'Art. 99', 'Art. 97', 'Art. 97', 'Art. 29', 'Art. 68', 'Art. 66']

1C_86/2012 (07.09.2012)
Beschwerdef�hrer, alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Benno Wild,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, vom 21. Dezember 2011.
Die Stadt Z�rich plant seit L�ngerem, auf ihrem Gemeindegebiet entlang des Z�richseeufers einen durchgehenden Seeuferweg zu realisieren. Am 19./20. M�rz 2008 erfolgte die Amtsblattpublikation und vom 25. M�rz bis 24. April 2008 die �ffentliche Auflage von Pl�nen zum Bau eines Stegs zwischen der Roten Fabrik und dem Hafen Wollishofen. Das Projekt umfasst eine 284 Meter lange, 2,8 Meter breite und im Abstand von 15 Metern auf Pf�hlen fundierte Stahlkonstruktion mit bogenf�rmigem, mehrfach geknicktem Verlauf. Die Pl�tze am Ufer bei den Steganschl�ssen sollen neu gestaltet werden. Als �kologische Ersatzmassnahmen, die aufgrund negativer Beschattungseffekte des Stegbaus erforderlich sind, ist vorgesehen, eine bestehende Ufertreppe abzubrechen, mittels Kiessch�ttung ein Flachufer zu gestalten und ein Brutfloss f�r Flussseeschwalben zu erstellen.
Am 17. Juni 2009 wies der Z�rcher Stadtrat mehrere gegen das Stegbauprojekt eingegangene Einsprachen ab, verwies die vorsorglich angemeldeten Entsch�digungsforderungen in das Sch�tzungsverfahren, beschloss die Festsetzung des Seeuferwegprojekts gem�ss Auflageplan und auferlegte den Einsprechenden die Verfahrenskosten. Gleichzeitig er�ffnete der Stadtrat auch die Verf�gung der Baudirektion vom 6. April 2009 sowie eine am 22. April 2009 wiedererw�gungsweise beschlossene Dispositiv�nderung. Mit diesen Verf�gungen hatte die Baudirektion des Kantons Z�rich der Stadt Z�rich f�r das Stegprojekt unter Auflage zahlreicher Nebenbestimmungen eine wasserrechtliche Konzession, eine fischereigesetzliche Bewilligung, eine raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung f�r Bauten ausserhalb von Bauzonen, eine Bewilligung aufgrund der Landanlagekonzession sowie eine wasserbaupolizeiliche Ausnahmebewilligung erteilt.
X.________, Y.________ und Z.________ erhoben am 31. Juli 2009 Rekurs gegen die Verf�gung des Stadtrats vom 17. Juni 2009. Am 23. Juni 2010 wies der Regierungsrat des Kantons Z�rich den Rekurs ab, soweit darauf eingetreten werde.
Dagegen erhoben die Rekurrenten am 13. September 2010 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich; sie machten unter anderem geltend, der angefochtene Entscheid sei unter Missachtung von Ausstandsbestimmungen zustande gekommen. Am 13. Januar 2010 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut und wies die Sache zu neuem Entscheid in rechtskonformer Zusammensetzung des Spruchk�rpers an den Regierungsrat zur�ck.
Dagegen erhoben X.________, Y.________ und Z.________ am 24. September 2011 Beschwerde ans Verwaltungsgericht. Sie beantragten in der Hauptsache, auf den geplanten Steg sei zu verzichten; eventualiter verlangten sie diverse Projekt�nderungen.
Gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid haben drei Eigent�mer von Grundst�cken im Bereich des projektierten Stegs - X.________, Y.________ und Z.________ - am 6. Februar 2012 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben. Sie beantragen, der angefochtene Entscheid sei, zusammen mit der Festsetzung des Stadtrats Z�rich vom 17. Juni 2009 und den Verf�gungen der Baudirektion vom 6. bzw. 22. April 2009, aufzuheben.
a) der Steg sei h�chstens 1,5 Meter breit m�glichst wassernah mit einem Durchlass f�r Schiffe und in einem einzigen Bogen ohne jedwede Aufenthaltsfl�chen zu gestalten und die Passage sei t�glich bei Einbruch der Dunkelheit von beiden Seiten zu verschliessen,
b) die Ausgleichsmassnahmen auf dem s�dlichen Gel�nde der Henneberg'schen Seidenweberei seien so auszugestalten, dass der Bucht die �berbaute Wasserfl�che wieder zugef�hrt werde,
c) auf die beidseits des Stegs geplanten Anpassungs- und Neugestaltungsarbeiten sei zu verzichten, insbesondere auf das F�llen der grossen B�ume, subeventualiter sei zumindest die bestehende Bepflanzung mit den grossen alten Pappeln zu belassen und in die Gestaltung einzubeziehen,
d) auf die Umgestaltung der Hafenanlage im angrenzenden Bereich des geplanten Stegs sei zu verzichten, insbesondere auf die Neupflanzung von S�ulenpappeln und die Errichtung einer "Begegnungszone", und
e) es seien die Entwertungen der Anrainergrundst�cke infolge der neuen Immissionen ebenso materiell zu entsch�digen wie die faktische Enteignung durch die Erschwerung bis Verunm�glichung (Hochwasser, Boote mit Aufbau) der Zufahrt zu den Bootsh�usern; subeventualiter sei festzustellen, dass die Beschwerdef�hrenden ihre Anspr�che rechtzeitig geltend gemacht h�tten und dass Unfreiwilligkeit im Sinne von � 13 des Z�rcher Gesetzes vom 30. November 1879 betreffend die Abtretung von Privatrechten (AbtrG) vorliege.
F�r den Fall der R�ckweisung stellen die Beschwerdef�hrer folgende Antr�ge:
1. Die Stadt Z�rich sei anzuweisen, das Projekt ordnungsgem�ss auszustecken und danach nochmals �ffentlich auszuschreiben,
2. es sei aufgrund des konkreten Projekts ein neues Gutachten der Natur- und Heimatschutzkommission (NHK) einzuholen, und es sei eine Umweltvertr�glichkeitspr�fung (UVP) anzuordnen,
3. es sei ein gerichtlicher Augenschein durchzuf�hren; eventualiter (bei Nichtr�ckweisung) ein bundesgerichtlicher Augenschein.
Die Stadt Z�rich schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Amt f�r Verkehr des Kantons Z�rich verweist auf den Rekursentscheid des Regierungsrats vom 17. August 2011.
Das Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) �ussert sich in seiner Vernehmlassung zu den umweltrechtlichen R�gen der Beschwerdef�hrer, ohne formell Antrag zu stellen. Das Bundesamt f�r Raumentwicklung (ARE) hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Mit Verf�gung vom 6. M�rz 2012 wurde das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.
Die Beschwerdef�hrer erheben mehrere Verfahrensr�gen.
2.1 Sie r�gen eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, weil das Verwaltungsgericht auf ihre R�ge, das Seestegprojekt sei mangelhaft ausgesteckt worden, nicht eingegangen sei.
Die Vorinstanz ging davon aus, dass jedenfalls die Beschwerdef�hrer von dem mittels Bojen ausgesteckten Stegprojekt Kenntnis hatten und sich durch den �ffentlich aufgelegten, massstabgetreuen Plan des Bauvorhabens �ber dessen Dimensionen informieren und rechtzeitig Einsprache bzw. Rekurs erheben konnten. Unter diesen Umst�nden sei nicht ersichtlich, welchen praktischen Nutzen sie aus einer erneuten Bekanntmachung ziehen k�nnten. Auf ein allf�lliges Interesse Dritter an einer erneuten Aussteckung k�nnten sie sich nicht berufen.
Diese Erw�gungen entsprechen der bundesgerichtlichen Praxis (vgl. Urteil 1C_440/2010 vom 8. M�rz 2011 E. 3.4 mit Hinweis) und sind nicht zu beanstanden.
Zwar machen die Beschwerdef�hrer geltend, sie h�tten selbst einen Nachteil erlitten, weil durch die mangelhafte Aussteckung Personen von der Beschwerdef�hrung abgehalten worden seien, die sie als Koalitionspartner unterst�tzen und ihren Anliegen gr�sseres Gewicht verschafft h�tten. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass die Erfolgsaussichten eines Rechtsmittels nicht von der Zahl der beschwerdef�hrenden Parteien abh�ngen. Entscheidend ist, dass die Beschwerdef�hrer die M�glichkeit hatten, s�mtliche R�gen gegen das umstrittene Projekt vorzubringen und gerichtlich �berpr�fen zu lassen und ihnen damit das rechtliche Geh�r gew�hrt worden ist.
2.2 Die Beschwerdef�hrer r�gen weiter, das Verwaltungsgericht habe zu Unrecht auf den von ihnen beantragten Augenschein verzichtet; dies habe dazu gef�hrt, dass das Verwaltungsgericht der sachverhaltlich falschen Darstellung der Beschwerdegegnerschaft gefolgt sei, insbesondere zur Abfall- und L�rmsituation in der Umgebung des geplanten Stegs und zum Gen�gen der Ersatzmassnahmen.
Damit erheben die Beschwerdef�hrer Sachverhaltsr�gen. Diese (und eine allf�llig daraus resultierende Pflicht zur Durchf�hrung eines Augenscheins) sind im Zusammenhang mit den jeweiligen materiellen R�gen (betr. Abfall, L�rm und Ersatzmassnahmen) zu pr�fen.
2.3 Die Beschwerdef�hrer machen �berdies eine Verletzung der Koordinationspflicht gem�ss Art. 25a des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 �ber die Raumplanung (RPG; SR 700) geltend, weil im Feststellungsbeschluss gem�ss Strassengesetz nicht auch �ber die enteignungsrechtlichen Fragen entschieden worden sei.
Das Verwaltungsgericht hielt dazu fest, dass sich enteignungsrechtliche Forderungen nach �� 32 ff. AbtrG richten und nicht Gegenstand des Projektierungsverfahrens gem�ss Art. 43 ff. des Z�rcher Strassengesetzes vom 27. September 1981 (StrG) seien. Die Koordinationspflicht gem�ss Art. 25a RPG betreffe lediglich jene Verfahren, die sich mit den baurechtlichen Bewilligungsvoraussetzungen befassten, nicht aber das Verfahren, das sich mit den enteignungsrechtlichen Folgen der Bewilligungserteilung befassten.
Die Beschwerdef�hrer sind grunds�tzlich einverstanden, dass das Sch�tzungsverfahren sp�ter durchgef�hrt werde, beharren aber darauf, dass schon im strassenrechtlichen Verfahren zumindest �ber die Rechtzeitigkeit ihrer entsch�digungsrechtlichen Antr�ge und das Vorliegen von Unfreiwilligkeit i.S.v. � 13 AbtrG entschieden werden m�sse. Sie legen aber nicht dar, weshalb diese Aspekte einen so engen sachlichen Zusammenhang mit den im Projektierungsverfahren zu pr�fenden Fragen aufweisen, dass dar�ber nicht getrennt und unabh�ngig voneinander entschieden werden k�nne (BGE 126 II 26 E. 5d S. 39 f.); dies ist auch nicht ersichtlich.
Die Beschwerdef�hrer r�gen sodann eine offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts im Zusammenhang mit der Begutachtung durch die Natur- und Heimatschutzkommission des Kantons Z�rich (NHK): In E. 2.4 des angefochtenen Entscheids f�hre die Vorinstanz aus, dass sich die NHK am 13. Oktober 2005 positiv zum geplanten Seesteg ge�ussert habe. Dies sei nachweislich falsch: Das Gutachten der NHK datiere vom 20. April 2006 (Nr. 02-2006) und habe sich gegen die Stegvariante im See ausgesprochen. Das vom Verwaltungsgericht zitierte Schreiben vom 13. Oktober 2005 stamme vom Gesch�ftsf�hrer des Stadtz�rcher Heimatschutzes. Das Verwaltungsgericht sei mit keiner Silbe auf die Stellungnahme der NHK eingegangen, obwohl die Beschwerdef�hrer sich mehrfach darauf bezogen h�tten. Damit habe es ein zentrales Aktenst�ck nicht gew�rdigt.
Falsch sei auch die Feststellung des Verwaltungsgerichts, wonach das Stegprojekt nicht im Bereich eines Schutzobjektes von �berkommunaler Bedeutung liege. Vielmehr sei der ganze Uferbereich des Z�richsees ein Landschaftsschutzobjekt sui generis i.S.v. � 203 Abs. 1 lit. a des Z�rcher Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG).
3.2 Die Stadt Z�rich gibt zu Bedenken, dass sich die NHK nicht zum konkreten Projekt ge�ussert habe, sondern lediglich zur grunds�tzlichen Frage der Wegf�hrung. Urspr�nglich h�tten 3 Varianten zur Debatte gestanden: Ein Weg an Land, ein Weg auf einem dem Ufer entlang verlaufenden Steg und ein Steg im See. W�hrend sich die NHK kritisch zur Variante "Steg im See" ge�ussert und sich f�r einen Weg am Ufer ausgesprochen habe, habe der Stadtz�rcher Heimatschutz diese Variante bef�rwortet. Die Stadt habe sich mit R�cksicht auf die Interessen der Seeanst�sser (und damit auch der Beschwerdef�hrer) f�r die Variante im See ausgesprochen. Sie habe jedoch den Bedenken der NHK bei der Ausarbeitung des Projekts Rechnung getragen. An diesem seien alle zust�ndigen st�dtischen und kantonalen Stellen beteiligt worden, insbesondere auch das kantonale Amt f�r Landschaft und Natur (ALN) und das kantonale Amt f�r Raumordnung und Vermessung (ARV). Die einbezogenen Fachleute und -beh�rden seien zum Ergebnis gekommen, dass das Landschaftsbild durch den Stegbau nicht beeintr�chtigt und die denkmalgesch�tzten Bootsh�user optisch nicht abgeriegelt w�rden. Eine Verpflichtung zur Einholung eines Gutachtens der NHK habe nicht bestanden.
3.3 Das Bundesgericht ist an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt gebunden, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 und Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel k�nnen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Das Verwaltungsgericht hat die Stellungnahme der NHK - einer kantonalen Sachverst�ndigenkommission - aus dem Jahr 2006 mit der in den Akten liegenden Stellungnahme des Gesch�ftsf�hrers des Stadtz�rcher Heimatschutzes - einer privaten Vereinigung - aus dem Jahr 2005 verwechselt. Seine Feststellung, wonach sich die NHK am 13. Oktober 2005 positiv zum geplanten Seesteg ge�ussert habe, ist offensichtlich falsch.
Entgegen der Auffassung der Stadt Z�rich handelt es sich nicht um ein nach Art. 99 Abs. 1 BGG unzul�ssiges Novum: Bereits der Regierungsrat hatte sich im Rekursentscheid vom 17. August 2011 (E. 9b und c) ausf�hrlich zum Gutachten der NHK ge�ussert. Die Beschwerdef�hrer durften deshalb davon ausgehen, dass dieses bei den Akten liege oder vom Verwaltungsgericht beigezogen werde. Erst das verwaltungsgerichtliche Urteil gab ihnen Anlass, eine Kopie des NHK-Gutachtens einzureichen.
Gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG f�hrt eine offensichtlich falsche Sachverhaltsfeststellung nur dann zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids, soweit die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Hierf�r gen�gt es, wenn bei korrekter Ermittlung des Sachverhalts ein anderer Entscheid in der Sache m�glich w�re (MARKUS SCHOTT, Basler Kommentar zu BGG, 2. Auflage, N. 23 zu Art. 97 BGG). Dies ist im Folgenden zu pr�fen.
3.4 Die Beschwerdef�hrer hatten vor Verwaltungsgericht beantragt, ein neues Gutachten der NHK zum konkreten Projekt einzuholen. Das Verwaltungsgericht wies diesen Antrag ab, weil sich die NHK bereits mit Stellungnahme vom 13. Oktober 2005 ge�ussert und die Erstellung eines Seestegs am geplanten Standort bef�rwortet habe. Ein neues Gutachten m�sse daher nur eingeholt werden, wenn begr�ndete Zweifel an der richtigen und unabh�ngigen Beurteilung der Sachfrage best�nden oder wenn das fr�here Gutachten mit Ablauf der Zeit und zufolge ver�nderter Verh�ltnisse an Aktualit�t eingeb�sst h�tte; beides sei vorliegend nicht der Fall. Zudem liege das Projekt nicht im Bereich eines Schutzobjekts von �berkommunaler Bedeutung, sodass gem�ss � 3 Abs. 1 lit. d der Verordnung vom 12. Januar 2005 �ber die Sachverst�ndigenkommissionen gem�ss � 216 PBG keine gesetzliche Verpflichtung bestehe, eine Stellungnahme der NHK einzuholen.
Des Weiteren erw�hnte das Verwaltungsgericht die angeblich positive Stellungnahme der NHK im Zusammenhang mit den R�gen der Beschwerdef�hrer, wonach der geplante Seesteg �berdimensioniert sei, das Landschaftsbild beeintr�chtige und die Bucht und die Badeanstalt unter Verletzung von Denkmalschutzvorschriften abriegle (E. 4.4 des angefochtenen Entscheids).
H�tte das Verwaltungsgericht die negative Stellungnahme der NHK zur Lage des Stegs im See gekannt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es dem Antrag auf Einholung eines erneuten Gutachtens entsprochen h�tte:
3.4.1 Zwar ist mit den Vorinstanzen davon auszugehen, dass die Anh�rung der NHK nicht zwingend geboten, sondern fakultativ war, weil es sich beim Z�richsee im vorliegenden Bereich nicht um ein �berkommunales Schutzobjekt handelt (vgl. � 3 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 der Verordnung vom 12. Januar 2005 �ber die Sachverst�ndigenkommissionen gem�ss � 216 PBG):
Die Stadt Z�rich hat diesen Seeteil als "Landschaftsschutzobjekt Z�richsee" (KSO-32) ausgewiesen, d.h. als kommunales Schutzobjekt. Es ist auch nicht ersichtlich, dass eine �berkommunale Unterschutzstellung gest�tzt auf � 203 Abs. 1 lit. a PBG geboten w�re: Nach dieser Bestimmung sind "im Wesentlichen unverdorbene Natur- und Kulturlandschaften sowie entsprechende Gew�sser, samt Ufer und Bewachsung" Schutzobjekte. Wie das BAFU in seiner Vernehmlassung darlegt, ist das vorliegende Gebiet am Ufer vollst�ndig bebaut; es handelt sich nicht um eine "unverdorbene Naturlandschaft", sondern um eine Siedlungslandschaft, die am Ufer von privaten Geb�uden und G�rten gepr�gt wird.
3.4.2 Allerdings kommt auch einer fakultativen Stellungnahme der NHK als unabh�ngiger kantonaler Sachverst�ndigenkommission besonderes Gewicht zu.
Die NHK kam 2006 zum Schluss, dass eine weitere Besetzung des Seespiegels nicht w�nschenswert sei, obwohl sich die Auswirkungen aus rein �kologischer Sicht in Grenzen hielten. Die geplante Seepromenade werde im See als Bauk�rper erscheinen, der eine Hafensituation simulieren werde, ohne eine eigentliche Mehrnutzung, ausser jener der Promenade, zu erm�glichen. Diese Massnahme besetze die Seelandschaft mit einem neuen Bild, dessen Dimensionen der Massst�blichkeit des Eingriffs nicht entspr�chen. Zudem m�sse die Funktionalit�t der im Perimeter bestehenden Bootsh�user erhalten werden. Die NHK empfahl, die Variante "Weg am Ufer" als vern�nftige L�sung erneut zu �berpr�fen. Bereits die Dimensionen des avisierten Perimeters zeigten an, wie gross eigentlich das Vorhaben sei, eine Passerelle in den See zu setzen: Es werde ein neuer Seebeckenbereich geboren, der zwei intensiv genutzte Freir�ume verbinde. Folgerichtig sei deshalb eine detaillierte Nutzungsstrategie zwingender Bestandteil eines Wettbewerbsprogramms.
3.4.3 Die Stadt und der Regierungsrat gingen davon aus, dass den Bedenken der NHK durch die konkrete Ausgestaltung des Stegs Rechnung getragen worden sei: Durch die gew�hlte schlanke Konstruktion, die weitgehende Lichtdurchl�ssigkeit der Gel�nder und die erhebliche Entfernung von Seeufer (rund 100 m) werde der Seesteg vom Ufer aus verh�ltnism�ssig leicht und filigran in Erscheinung treten; die Beeintr�chtigung des freien Blicks auf den See werde damit auf ein vertretbares Mass verringert. Der Eindruck einer eigentlichen Hafensituation entstehe jedenfalls nicht und die Besetzung des Seespiegels scheine vertretbar. Um die Durchfahrt f�r Boote zu gew�hrleisten, solle der Steg mit einem leichten L�ngsgef�lle von h�chstens 1 % ausgef�hrt werden, sodass in einem Teilbereich eine Mindestdurchfahrtsh�he von 2 m gegeben sei; damit werde die Funktionalit�t der Bootsh�user erhalten. Die Beeintr�chtigung des Landschaftsbildes halte sich infolge der ausgepr�gt linearhorizontalen Komponente des Steges in Grenzen.
3.4.4 Diesen Ausf�hrungen l�sst sich entnehmen, dass das zu bewilligende Projekt sich wesentlich von dem Vorprojekt unterscheidet, das Grundlage des Gutachtens der NHK im Jahr 2006 war. Insofern liesse sich die Auffassung vertreten, dass eine �nderung der Situation vorliegt, welches die Einholung eines neuen Gutachtens der NHK rechtfertigen k�nnte.
Ist damit der Antrag der Beschwerdef�hrer auf Einholung eines erneuten Gutachtens der NHK nicht von vornherein aussichtslos, haben diese nach Art. 29 Abs. 2 BV Anspruch darauf, dass das Verwaltungsgericht gest�tzt auf einen korrekten Sachverhalt �ber ihren Beweisantrag entscheidet. Sollte ihrem Beweisantrag stattgegeben werden, w�rde der Ausgang des Verfahrens von den Schlussfolgerungen des neuen NHK-Gutachtens beeinflusst werden. Es kann jedenfalls nicht ausgeschlossen werden, dass das Verwaltungsgericht gest�tzt auf ein neues Gutachten der NHK ganz oder teilweise (z.B. hinsichtlich der beantragten Auflagen) zu einem anderen Ergebnis gelangen k�nnte.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
Dieses wird zun�chst �ber den Antrag auf Einholung eines neuen Gutachtens der NHK entscheiden m�ssen. Gibt es dem Antrag statt, wird es pr�fen m�ssen, ob das streitige Projekt unter Ber�cksichtigung des neuen Gutachtens bewilligungsf�hig ist. Lehnt es den Beweisantrag ab, wird es dies neu begr�nden m�ssen. Diesfalls wird das Gericht selbst �berpr�fen m�ssen, ob die Projektierung allen Bedenken der NHK gegen das Vorhaben ausreichend Rechnung tr�gt.
Es wird Sache des Verwaltungsgerichts sein zu entscheiden, ob es hierf�r auf einen Augenschein angewiesen ist oder nicht; eine diesbez�gliche Anordnung rechtfertigt sich nicht.
Abzuweisen ist auch der Antrag der Beschwerdef�hrer, wonach f�r den Fall der R�ckweisung die Einholung einer Umweltvertr�glichkeitspr�fung (UVP) anzuordnen sei. Hierf�r kann auf die zutreffenden Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid (E. 2.3) verwiesen werden.
Damit obsiegen die Beschwerdef�hrer �berwiegend. Ihnen ist eine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 68 BGG) und es sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, vom 21. Dezember 2011 aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Beurteilung im Sinne der Erw�gungen an das Verwaltungsgericht zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Stadt Z�rich hat die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 4'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Stadt Z�rich, dem Regierungsrat des Kantons Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, dem Bundesamt f�r Raumentwicklung und dem Bundesamt f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.