Source: http://www.zbfs.bayern.de/integrationsamt/ausgleichsabgabe/index.html
Timestamp: 2013-05-19 19:44:54
Document Index: 207749826

Matched Legal Cases: ['§ 77', '§ 80', '§ 77', '§ 80', '§ 140', '§ 140', '§ 80', '§ 76']

Ausgleichsabgabe, Integrationsamt Bayern
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Beschreibung der Ausgleichsausgabe
Wer ist zahlungspflichtig zur Ausgleichsabgabe?
Arbeitgeber, die ihre gesetzliche Beschäftigungspflicht nicht erfüllen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Zahlung der Ausgleichsabgabe hebt jedoch nicht die Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auf (§ 77 Absatz 1 Satz 2 SGB IX).
Wie viel Ausgleichsabgabe?
115,00 € bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von 3 % bis weniger als 5 %,
200,00 € bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von 2 % bis weniger als 3 %,
290,00 € bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote von weniger als 2 %.
115,00 € für Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich weniger als 40 zu berücksichtigenden Arbeitsplätzen bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigung von weniger als einem schwerbehinderten Menschen,
115,00 € für Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich weniger als 60 zu berücksichtigenden Arbeitsplätzen bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigung von weniger als zwei schwerbehinderten Menschen und 200,00 € bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigung
Die Ausgleichsabgabe wird jährlich im Rahmen einer Selbstveranlagung erhoben. Das heißt, jeder Arbeitgeber muss spätestens bis 31. März die Anzeige gem. § 80 Absatz 2 Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch - SGB IX - (Veranlagung für das Vorjahr) erstellen und bei der Arbeitsagentur einreichen.
Die errechnete Ausgleichsabgabe ist gleichzeitig unaufgefordert an die Kasse des örtlich zuständigen Integrationsamts zu überweisen (§ 77 Absatz 4 Satz 1 SGB IX).
Der Arbeitgeber hat außerdem gleichzeitig jeweils eine Kopie der Anzeige sowie des Verzeichnisses mit den schwerbehinderten und den gleichgestellten behinderten Beschäftigten jährlich vor dem 01.04. unaufgefordert (§ 80 Absatz 2 Satz 3 SGB IX) dem
Nachmeldung von schwerbehinderten Arbeitnehmern
Zahlungsfrist versäumt?
Geht die Zahlung nach dem 31. März ein, muss das Integrationsamt dafür einen Säumniszuschlag erheben. Dieser beträgt 1% des zu zahlenden Betrags je angefangenen Monat.
Von der zu zahlenden Ausgleichsabgabe können Aufträge von staatlich anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen und von Blindenwerkstätten in Höhe von 50% der von der Werkstatt erbrachten Arbeitsleistung abgezogen werden (§ 140 SGB IX). Die Werkstätten weisen die erbrachte Arbeitsleistung auf der Rechnung gesondert aus. Die Werkstätten berechnen als gemeinnützige Einrichtungen lediglich den verminderten Mehrwertsteuersatz von 7 %. Rechtsgrundlagen zur Ausgleichsabgabe
§ 140 SGB IX Formulare zur Ausgleichsabgabe
Die erforderlichen Anzeigenvordrucke werden den Arbeitgebern zu Beginn eines jeden Jahres automatisch übersandt. Die Anzeigenvordrucke zur Ausgleichsabgabe mit den erforderlichen Hinweisen zum Ausfüllen der Anzeigen können heruntergeladen werden über nachfolgenden Link.
Elektronische Anzeige mit Benutzerführung (§ 80 SGB IX)
Rehadat-Elan Newsletter
FAQ zur Ausgleichsabgabe 2012 Erläuterungen Anzeigeverfahren 2012 Bei Fragen zum Erstellen der Anzeige zur Ausgleichsabgabe setzen Sie sich bitte mit der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit (Reha/SB-Stelle) in Verbindung. Fragen zum Zahlungsverkehr und zur Absetzbarkeit von Werkstattrechnungen beantwortet Ihnen gerne Ihr örtlich zuständiges Integrationsamt. | | Weiterführende Links zur Ausgleichsabgabe
Fachlexikon mit Querverweise zur Ausgleichsabgabe Mehrfachanrechnung (§ 76 SGB IX) Ersparnisrechner 2012 Unbesetzte Pflichtarbeitsplätze werden ab dem Anzeigejahr 2012 teurer Urteile zur Ausgleichsabgabe
Zusatzförderung bei Neueinstellungen Ansprechpartner zur Ausgleichsabgabe
Angelika Drosdowski (E-Mail)
Tel.: 0 89 / 1 89 66 - 25 34
Thomas Facher (E-Mail)
Tel.: 0 89 / 1 89 66 - 24 88
Silvia Ihnle (E-Mail)
Tel.: 0 89 / 1 89 66 - 25 32
Petra Hampel (E-Mail)
Tel.: 08 71/8 29-4 72
Petra Nellen (E-Mail)
Tel.: 08 71/8 29-4 90
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Landkreise: AS, CHA, NM, NEW, R, SAD, TIR
Hannelore Weinbeck [E-Mail)
Tel.: 09 41/78 09-47 26
Fax.: 09 41/78 09-14 57
Städte: WEN
Claudia Enderer (E-Mail)
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Sabine Emmerich (E-Mail)
Tel.: 09 21/6 05-28 11
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Marianne Held (E-Mail)
Tel.: 09 21/6 05-28 03
Hilde Karl (E-Mail)
Tel.: 09 11/9 28-25 53
Tim Sikorowski (E-Mail)
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Franz-Xaver Glaser (E-Mail)
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Karola Hegele (E-Mail)
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Landkreise: A, AIC, GZ, LI, MN, NU, OA, OAL
Städte: A, KE, KF, MM
Ingrid Bösl (E-Mail)
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