Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F28-04-2016-6B_1046-2015
Timestamp: 2016-09-27 13:50:07
Document Index: 4067469

Matched Legal Cases: ['Art. 33', 'Art. 20', 'Art. 138', 'Art. 138', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 138', 'Art. 138', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 158', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 333', 'Art. 45', 'Art. 2', 'Art. 46', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 2', 'Art. 46', 'Art. 46', 'Art. 45', 'Art. 333', 'Art. 45', 'Art. 23', 'Art. 1', 'Art. 46', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 45', 'Art. 305', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 42', 'Art. 34']

6B_1046/2015 (28.04.2016)
6B_1046/2015 � � Urteil vom 28. April 2016
Mehrfache qualifizierte Veruntreuung, Misswirtschaft, mehrfache Geldw�scherei etc., Willk�r, Strafzumessung,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesstrafgerichts, Strafkammer, vom 9. Juni 2015.
X.________ war ab Fr�hjahr 2007 Alleinaktion�r, Verwaltungsratspr�sident und einzelzeichnungsberechtigter Gesch�ftsf�hrer der A.________ Ltd., deren Zweck Finanzgesch�fte aller Art waren. In der Zeit von Oktober 2007 bis September 2009 nahm X.________ als berufsm�ssiger Verm�gensverwalter zusammen mit Y.________, der seit 2007 Mitarbeiter und ab 22. September 2008 Mitglied der Gesch�ftsleitung der A.________ Ltd. war (vgl. Verfahren 6B_1047/2015), und teilweise mit Hilfe von Z.________ in Z�rich Gelder der Kunden B.________, sowie der Br�der C.E.________ und D.E.________ in der H�he von insg. EUR 2.15 Mio., entgegen, mit der Verpflichtung, diese Gelder zu verwalten, anzulegen und f�r die Kunden einen bestimmten Ertrag zu erwirtschaften. Im Februar 2009 war das gesamte Anlageverm�gen der Investoren vollst�ndig aufgebraucht, ohne dass nennenswerte Ertr�ge aus den Investitionen in die A.________ Ltd. zur�ckgeflossen w�ren. X.________ wird vorgeworfen, er habe in mitt�terschaftlichem Zusammenwirken mit den weiteren Beteiligten die ihnen anvertrauten Verm�genswerte unrechtm�ssig, entgegen den vertraglichen Vereinbarungen verwendet, ohne zum Ersatz f�hig und bereit zu sein, und damit sich selbst, die A.________ Ltd. oder Dritte unrechtm�ssig bereichert. In einigen F�llen habe er an den veruntreuten Geldern zudem Geldw�schereihandlungen begangen. X.________ wird ferner zur Last gelegt, er habe gemeinsam mit Y.________ im Zeitraum von Oktober 2008 bis Juni 2010 gegen�ber der Eidgen�ssischen Bankenkommission (EBK) bzw. der Eidgen�ssischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) vors�tzlich falsche Ausk�nfte erteilt und mit der A.________ Ltd. Misswirtschaft betrieben. Schliesslich wird X.________ vorgeworfen, er habe von einem Bekannten elf verbotene, vollfunktionsf�hige Seriefeuerwaffen bzw. Sturmgewehre �bernommen und w�hrend dessen Ferienabwesenheit in der Zeit von Mitte Oktober 2011 bis zum 2. November 2011 ohne Berechtigung an seinem Domizil aufbewahrt.
Das Bundesstrafgericht sprach X.________ mit Urteil vom 9. Juni 2015 der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung, der Misswirtschaft, der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz �ber die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (Finanzmarktaufsichtsgesetz, [FINMAG]; SR 956.1) und gegen das Bundesgesetz �ber die Banken und Sparkassen (Bankengesetz [BankG]; SR 952.0), der mehrfachen Geldw�scherei sowie der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz �ber Waffen, Waffenzubeh�r und Munition (Waffengesetz [WG]; SR 514.54) schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 32 Monaten. Die Freiheitsstrafe schob es im Umfang von 23 Monaten bei einer Probezeit von 2 Jahren bedingt auf. Im restlichen Umfang von 9 Monaten erkl�rte es sie als vollziehbar.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, er sei von der Anklage der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung, der Widerhandlungen gegen das FINMAG und das aBankG sowie von der Anklage der mehrfachen Geldw�scherei freizusprechen. Ferner sei er von der Anklage der vors�tzlichen Widerhandlung gegen das Waffengesetz freizusprechen und stattdessen der fahrl�ssigen Widerhandlung im Sinne von Art. 33 Abs. 2 WG schuldig zu erkl�ren, wobei von der Auferlegung einer Busse abzusehen sei. Im Weiteren beantragt er, er sei wegen Misswirtschaft zu einer bedingten Geldstrafe von maximal 2 Jahren [sic] zu verurteilen. Schliesslich sei die Adh�sionsklage auf den Zivilweg zu verweisen. Eventualiter sei das angefochtene Urteil in den genannten Punkten aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Zuletzt stellt er Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung hinsichtlich der Adh�sionsklage.
1.1.1.�Die Vorinstanz stellt in Bezug auf den Schuldspruch wegen qualifizierter Veruntreuung in tats�chlicher Hinsicht fest, B.________ habe am 25. Mai 2007 mit der A.________ Ltd. eine Vereinbarung �ber die Investition von EUR 1.5 Mio. in ein Investitionsprogramm mit Medium Term Notes (MTN) getroffen. Der Vertrag habe einen festen Zins von 2% pro Monat bzw. 24% pro Jahr vorgesehen, unabh�ngig davon, ob die A.________ Ltd. mit dem Geld tats�chlich einen Ertrag in dieser H�he erwirtschaftet habe. Ausserdem sei ein Risiko von h�chstens S&P A oder Moody's A2 vereinbart worden. Aus dem Kundenprofil ergebe sich, dass B.________ f�r die Gesch�fte kein Risiko gew�nscht habe. Der Beschwerdef�hrer habe daraufhin ein Konto bei der Bank F.________ (heute Bank Bank G.________) im Namen der A.________ Ltd. er�ffnet, auf welches B.________ im Juni 2007 das Investitionskapital �berwiesen habe. Als wirtschaftlich an den Verm�genswerten Berechtigter und einziger Zeichnungsberechtigter sei der Beschwerdef�hrer angegeben worden. In der Folge h�tten der Beschwerdef�hrer und die Mitangeklagten weitere Investoren gesucht, wohl um baldm�glichst den f�r Gesch�fte mit MTN-Programmen notwendigen Mindestumfang an Investitionskapital von EUR 10 Mio. zu erreichen. Bis Ende September 2007, also vier Monate nach Abschluss der Vereinbarung mit B.________, sei indes keine Beteiligung an einem MTN-Programm zustande gekommen. Da B.________ keine Zinszahlungen erhalten habe, habe er bereits Ende September 2007 zum dritten Mal bei der A.________ Ltd. sein Kapital zur�ckgefordert und das Agreement gek�ndigt. Im September/Oktober 2007 habe der Kunde allerdings offenbar angenommen, dass ein MTN-Programm anlaufen werde, weshalb er an der K�ndigung nicht festgehalten habe. Er sei in seinem Glauben vor allem auch dadurch best�rkt worden, dass er nun seitens der A.________ Ltd. Zahlungen erhalten habe, welche diese als Zinsertr�ge aus den MTN-Gesch�ften deklariert habe, obwohl sie weder derartige Gesch�fte habe abschliessen k�nnen noch mit dem Kapital �berhaupt je Ertr�ge erwirtschaftet habe. Die K�ndigung der MTN-Vereinbarung sei mithin von den Parteien nicht vollzogen, sondern gleichsam sistiert worden. Anfangs Oktober 2007 habe der Beschwerdef�hrer f�r die A.________ Ltd. sodann bei der Bank H.________, ein Konto er�ffnet, wobei als wirtschaftlich Berechtigter B.________ angegeben worden sei. Der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ seien als gemeinsam zeichnungsberechtigte Kontobevollm�chtigte eingetragen worden.
Am 6. und 27. November 2007 h�tten der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ mit C.E.________ und D.E.________ Treuhandvereinbarungen geschlossen, welche als Verwaltungsauftrag f�r die A.________ Ltd. den Kauf und Verkauf von Obligationen, Aktien, Bezugsrechten, Trustanteilen, Edelmetallen und Festgeldern umfasst habe. Der Treuh�nder sei verpflichtet worden, das anvertraute Verm�gen getrennt von seinen eigenen Verm�genswerten aufzubewahren und das Treugut samt Ertr�gen jederzeit auf einfachen Aufruf hin dem Treugeber herauszugeben. Aus dem Kundenprofil ergebe sich, dass die Br�der E.________ nicht �ber ein konservatives bzw. mittleres Risiko h�tten hinausgehen wollen. Das investierte Kapital habe mit monatlich 1.5% bzw. j�hrlich 18% verzinst werden sollen. Gest�tzt auf diese vertraglichen Grundlagen h�tten die Br�der E.________ EUR 350'000.-- bzw. EUR 300'000.-- �bergeben.
Der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ h�tten in der Folge die im Sommer und Herbst 2007 entgegengenommenen Gelder der Kunden - teilweise nach einer Zwischenstation in einem Festgeldgesch�ft bei der Bank F.________ - schliesslich auf das bei der Bank H.________ auf den Namen der A.________ Ltd. er�ffnete Konto �berwiesen und dort gepoolt. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ h�tten bis dahin die Absicht gehabt, die �bernommenen Kundengelder ertragsbringend und mit einer bestimmten hohen Sicherheit anzulegen. Sie schienen urspr�nglich davon ausgegangen zu sein, die erforderlichen Ertr�ge mit den genannten Gesch�ften erwirtschaften zu k�nnen. Als sich diese M�glichkeit zerschlagen habe, h�tten sie indes begonnen, die Kundengelder unkoordiniert und unter Missachtung der definierten Risikobeschr�nkungen in allerlei ungesicherte Gold- und Immobiliengesch�fte zu investieren und als ungesicherte Darlehen an verschiedene Dritte weiterzugeben oder auch sich selber anzueignen. Das ergebe sich u.a. daraus, dass f�r Schuldenzahlungen der A.________ Ltd., so etwa f�r die angeblich vereinbarten Provisionen f�r die Vermittler, von Anbeginn weg Kundengelder des Kontos bei der Bank H.________ eingesetzt worden seien. Der Zeitpunkt der Er�ffnung des Kontos bei der Bank H.________ sei somit der Zeitpunkt gewesen, ab welchem sich der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ entschlossen h�tten, die Gelder nicht mehr vertragsgem�ss zu verwenden (angefochtenes Urteil S. 16 ff., 19 ff.).
1.1.2.�Die Vorinstanz nimmt in rechtlicher Hinsicht an, die drei Kunden h�tten ihre Gelder der A.________ Ltd. bzw. deren Vertretern mit der Auflage �bergeben, sie sicher und ertragsbringend anzulegen und sie jederzeit auf Abruf hin zur�ckzuerstatten. Die Gelder seien formell der A.________ Ltd. und damit dem Beschwerdef�hrer, der als Gesch�ftsf�hrer und/oder Verwaltungsrat �ber die gesamte Anklageperiode die f�r die Kundenanlagen zumindest mitverantwortliche Person der A.________ Ltd. gewesen sei, anvertraut gewesen. Gem�ss interner Regelung sei der Beschwerdef�hrer zudem berechtigt gewesen, gemeinsam mit dem Mitangeklagten Y.________ �ber die auf dem Konto bei der Bank H.________ hinterlegten Verm�genswerte der Kunden zu verf�gen (angefochtenes Urteil S. 37 ff.).
Die Vorinstanz nimmt weiter an, der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ seien verpflichtet gewesen, die anvertrauten Verm�genswerte zu erhalten. Im Falle einer K�ndigung der Vertr�ge h�tten sie den gesamten Verm�genswert mit Einschluss der Kapitalertr�ge bzw. der Zinsen zur�ckerstatten m�ssen. Entgegen der vertraglichen Vereinbarungen seien indes s�mtliche Anlagen der A.________ Ltd. ab Oktober 2007 weder geratet gewesen noch h�tten sie dem Risikoprofil der Vertr�ge entsprochen. Der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ h�tten die Gelder ausnahmslos in hochspekulative Gesch�fte investiert oder f�r risikoreiche Darlehen, Provisionen oder Privatbez�ge verwendet, welche f�r die A.________ Ltd. gar nicht aus den Kundengeldern h�tten geleistet werden d�rfen. F�r nahezu s�mtliche Investitionen h�tten zudem keine Sicherheiten bestanden. Die A.________ Ltd. habe auch nie irgendwelche Anstalten getroffen, das angelegte Geld zur�ckzuverlangen oder auch nur die Darlehenszinsen einzufordern. Indem der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ die �berwiesenen Gelder der Kunden gemeinsam und im arbeitsteiligen Zusammenwirken absprachewidrig zum Nutzen ihrer selbst oder Dritter eingesetzt h�tten, h�tten sie diese mithin veruntreut (angefochtenes Urteil S. 43 f., 46).
1.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe hinsichtlich der relevanten Verm�genswerte zu Unrecht eine Werterhaltungspflicht bejaht. Eine derartige Pflicht sei vertraglich nicht vereinbart gewesen und die Natur der Rechtsgesch�fte als Investition in risikobehaftete Finanzprodukte, habe eine solche auch ausgeschlossen. Er und der Mitangeklagte Y.________ seien vertraglich nicht verpflichtet gewesen, Verm�gen zu erhalten, sondern dieses zu investieren. Die vertraglichen Investments in Aktien seien naturgem�ss gewissen Schwankungen unterworfen und von der Weiterentwicklung der Finanzprodukte abh�ngig gewesen. Dabei h�tte auch bei pflichtgem�sser Vertragserf�llung ohne weiteres ein Verlust der investierten Gelder eintreten k�nnen. In den Vertr�gen mit den Br�dern E.________ sei zudem explizit festgehalten worden, dass diese das Risiko eines Wertverlusts zu tragen h�tten. Damit sei der Schluss der Vorinstanz, es habe eine Werterhaltungspflicht bestanden, weil die A.________ Ltd. bei K�ndigung verpflichtet gewesen sei, die Verm�genswerte zur�ckzuerstatten, falsch. Die R�ckleistungspflicht habe sich lediglich auf die bei Beendigung des Vertrages noch vorhandenen Verm�genswerte bezogen. Gegen eine Werterhaltungspflicht spreche auch die Renditevereinbarungen von 24% bzw. 18% p.a. Der vereinbarte Zins sei eine Renditegarantie gewesen. Diese habe indes nur unter Eingehen erheblicher Risiken erzielt werden k�nnen, was die M�glichkeit eines Verlusts miteingeschlossen habe. Die Vereinbarung im Investment Agreement mit B.________, wonach die Gelder ohne Risiko in Anlagen mit einem Rating S&P oder Moody's A2 investiert werden sollten, sei mithin im Sinne von Art. 20 OR unm�glich gewesen. Damit seien die Gelder ihm und dem Mitangeklagten Y.________ nicht anvertraut gewesen, so dass der Tatbestand der Veruntreuung nicht erf�llt sei (Beschwerde S. 5 ff.).
1.3.�Gem�ss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB macht sich der Veruntreuung schuldig, wer ihm anvertraute Verm�genswerte unrechtm�ssig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet. Wer die Tat als berufsm�ssiger Verm�gensverwalter begeht, macht sich der qualifizierten Veruntreuung schuldig und unterliegt gem�ss Art. 138 Ziff. 2 StGB einem sch�rferen Strafrahmen. Als berufsm�ssige Verm�gensverwalter im Sinne dieser Bestimmung gelten etwa das Organ und der Angestellte einer juristischen Person, welche gem�ss ihrem Zweck Verm�gen verwaltet, soweit sie intern f�r die Verwaltung von Kundenverm�gen verantwortlich sind (vgl. Art. 29 StGB; BGE 120 IV 182 E. 1b mit Hinweisen).
Als anvertraut gilt, was jemand mit der Verpflichtung empf�ngt, es in bestimmter Weise im Interesse des Treugebers zu verwenden, insbesondere es zu verwahren, zu verwalten oder einem anderen abzuliefern. Der Tatbestand von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB erfasst F�lle, in denen - anders als bei der Veruntreuung von Sachen gem�ss Abs. 1 derselben Bestimmung - zivilrechtlich die Fremdheit der anvertrauten Werte nicht gegeben oder zumindest zweifelhaft ist. Die Bestimmung erfasst indes nur das mit dem in Abs. 1 umschriebene strukturell gleichwertige Unrecht. Bei der Tatvariante von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB erwirbt der Treuh�nder an den erhaltenen Werten Eigentum. Er erlangt daher nicht nur eine tats�chliche, sondern auch eine rechtliche Verf�gungsmacht. Die ins Eigentum des Treuh�nders �bergegangenen Werte sind jedoch bestimmt, wieder an den Berechtigten zur�ckzufliessen. In diesem Sinne sind sie wirtschaftlich fremd. Der Treuh�nder ist deshalb verpflichtet, dem Treugeber den Wert des Empfangenen st�ndig zu erhalten. Die Werterhaltungspflicht bzw. das Anvertrauen eines Verm�genswerts kann auf ausdr�cklicher oder stillschweigender Vereinbarung beruhen. Massgebend ist, ob dem T�ter die Verf�gungsmacht �ber den Verm�genswert von einem anderen bewusst und freiwillig �bertragen wird (zum Ganzen BGE 133 IV 21 E. 6.2 mit Hinweisen).
Eine Werterhaltungspflicht liegt in der Regel vor, wenn die verabredungswidrige Verwendung zu einem Schaden f�hren kann und mit der Vereinbarung eines bestimmten Verwendungszwecks dem Risiko einer Sch�digung entgegengewirkt werden soll (BGE 129 IV 257 E. 2.2.2). Die Rechtsprechung nimmt eine Verletzung der Werterhaltungspflicht beispielsweise bei der vertragswidrigen Verwendung eines Darlehens im Hinblick auf einen Grundst�ckkauf (BGE 120 IV 117 E. 2) oder eines Baukredits (BGE 124 IV 9 E. 1) oder bei einer Investition anvertrauter Gelder in eine Kapitalanlage an, sofern die Gelder dazu bestimmt sind, sp�ter - allenfalls mit einer bestimmten Rendite - wieder an den Anleger zur�ckzufliessen (Urteil des Bundesgericht 6B_446/2011 vom 27. Juli 2012 E. 5.4.2 mit Hinweisen).
Die tatbestandsm�ssige Handlung besteht bei der Veruntreuung von Verm�genswerten in einem Verhalten, durch welches der T�ter eindeutig seinen Willen bekundet, den obligatorischen Anspruch des Treugebers zu vereiteln (BGE 133 IV 21 E. 6.1.1). Der T�ter verwendet die Verm�genswerte unrechtm�ssig, wenn er sie entgegen den erteilten Instruktionen gebraucht, sich mithin �ber den festgelegten Verwendungszweck hinwegsetzt (BGE 129 IV 257 E. 2.2.1).
1.4.�Der Beschwerdef�hrer stellt sich im Wesentlichen auf den Standpunkt, die der A.________ Ltd. von den Kunden �bertragenen Geldbetr�ge seien mangels eines g�ltigen Vertrages nicht anvertraut gewesen und die Natur des Rechtsgesch�fts habe eine Werterhaltung ausgeschlossen (Beschwerde S. 8). Zun�chst ist einzur�umen, dass die Investition �bertragener Gelder in sichere Anlagen mit einem Rating von mindestens S&P A oder Moody's A2 einerseits und garantierte Renditen von j�hrlich 24% bzw. 18% andererseits, wie sie in den Vertr�gen zwischen dem Beschwerdef�hrer seitens der A.________ Ltd. und den Anlegern festgelegt worden sind, schwerlich vereinbar scheinen. Derartige Renditen sind, wie der Beschwerdef�hrer grunds�tzlich zu Recht vorbringt (Beschwerde S. 5, 8), wenn �berhaupt, dann nur unter Eingehung erheblicher Risiken erzielbar. Doch kann dies entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht zu einer Verneinung der Werterhaltungspflicht im vorliegenden Fall f�hren. Denn aus dem Umstand, dass die Einhaltung des Zinsversprechens ohne Eingehung erheblicher Risiken zumindest unwahrscheinlich war, l�sst sich nicht ableiten, der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ h�tten mangels eines schutzw�rdigen Treueverh�ltnisses mit den Kundengeldern nach Belieben verfahren d�rfen (vgl. BGE 92 IV 174 E. 2). Dasselbe gilt in Bezug auf die K�ndigung des Agreements durch B.________, zumal der Kunde nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz im Glauben, dass nunmehr ein MTN-Programm beginne, an der K�ndigung nicht festgehalten hat bzw. die Parteien die Vereinbarung stillschweigend erneuert haben (angefochtenes Urteil S. 18, 47). Aus den Kundenprofilen ergibt sich nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, dass diese f�r ihre Gesch�fte kein Risiko gewollt bzw. nicht �ber ein konservatives oder mittleres Risiko hinausgehen wollten (angefochtenes Urteil S. 20 f.). An der Verbindlichkeit dieses Risikoprofils �ndert dessen Verbindung mit den �berzogenen Renditevereinbarungen nichts, zumal bei Unklarheiten im Zweifel jeweils eine konservativere Strategie zu verfolgen ist (JEAN-MARC SCHALLER, Handbuch des Verm�gensverwaltungsrechts, 2013, N 263). Im �brigen wird dem Beschwerdef�hrer und dem Mitangeklagten Y.________ nicht vorgeworfen, dass sie die versprochenen Renditen nicht erzielt haben, sondern dass sie die Gelder teils in ungesicherte Anlagen investiert, teils f�r private Belange verwendet und keinerlei Anstalten getroffen haben, die Verm�genswerte oder auch nur die Darlehenszinsen zur�ckzuerhalten. Die Verm�genswerte waren dem Beschwerdef�hrer von den Kunden mithin zweifellos mit der Verpflichtung �bergeben worden, sie in ihrem Interesse zu verwalten oder sie jedenfalls zur�ckzugeben. Sie waren ihm mithin anvertraut. Wie die Vorinstanz zutreffend festh�lt (angefochtenes Urteil S. 48), waren damit private Barbez�ge, ungesicherte Darlehen und (h�chst-) risikoreiche Investitionsprojekte ausgeschlossen (angefochtenes Urteil S. 18 f.).
Schliesslich haben die vom Beschwerdef�hrer und dem Mitangeklagten Y.________ konkret eingegangenen Investitionen der A.________ Ltd. nach den Feststellungen der Vorinstanz allesamt den Vorgaben der Kunden bei weitem nicht entsprochen. So sind etwa f�r Zahlungen, welche eigentlich die A.________ Ltd. geschuldet hatte, etwa f�r Kommissionskosten und Provisionen f�r die Vermittler der Kunden, von Beginn weg Kundengelder des Kontos bei der Bank H.________ eingesetzt worden, und haben die beiden Verantwortlichen die Kundengelder f�r Auslagen f�r Immobiliengesch�fte, Aktienk�ufe und Auslagen f�r ein Goldgesch�ft sowie f�r pers�nliche Bez�ge verwendet oder als ungesicherte Darlehen an Dritte oder sich selbst weitergegeben, wobei sie weder die Verzinsung noch die R�ckzahlung der Darlehen je eingefordert haben (angefochtenes Urteil S. 19, 23, 25 ff.). Mit diesen Erw�gungen setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Es mag zutreffen, dass auch bei pflichtgem�sser Vertragsausf�hrung ein Wertverlust h�tte eintreten k�nnen. Die Erwirtschaftung von Verm�gensverlusten durch den Verm�gensverwalter ohne Verletzung der vereinbarten Anlagestrategie ist denn auch strafrechtlich ohne Bedeutung (MARCEL ALEXANDER NIGGLI, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, Art. 158 N 123; STRATENWERTH et al., Schweizerisches Strafrecht, BT/I, 7. Aufl., 2010,, � 19 N 13; SCHALLER, a.a.O., N 824). Doch ersch�pft sich der gegen den Beschwerdef�hrer erhobene Vorwurf nicht darin, dass er, indem er die Kundengelder in risikobehaftete Anlagen investierte, bloss gl�cklos oder unsorgf�ltig gehandelt hat. Es wird ihm vielmehr zur Last gelegt, dass er durch die Herbeif�hrung unerlaubter Gesch�ftsrisiken und die unterbliebenen Bem�hungen, Zinsen oder gar Kapital ein- bzw. zur�ckzufordern, seinen Willen zum Ausdruck gebracht habe, die obligatorischen Anspr�che der Treugeber zu vereiteln.
Insgesamt nimmt die Vorinstanz zu Recht an, die der A.________ Ltd. von B.________ und den Br�dern E.________ �bergebenen Verm�genswerte seien dem Beschwerdef�hrer und dem Mitangeklagten Y.________ anvertraut gewesen. Diese waren daher verpflichtet, jene st�ndig zur Verf�gung der Treugeber zu halten oder in deren Sinne zu verwenden - insbesondere anzulegen. Der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ sind damit zur Erhaltung der Werte verpflichtet gewesen (angefochtenes Urteil S. 22, 43). Durch die Anlagen und den Verzicht auf R�ckforderung der investierten Betr�ge hat der Beschwerdef�hrer eindeutig den Willen manifestiert, seine Verpflichtungen gegen�ber den Treugebern nicht zu erf�llen bzw. deren Anspr�che zu vereiteln. Der Schuldspruch wegen mehrfacher qualifizierter Veruntreuung verletzt daher kein Bundesrecht. Inwiefern die Vorinstanz ihre Begr�ndungspflicht verletzt haben soll, so dass der Beschwerdef�hrer in diesem Punkt nicht in der Lage gewesen w�re, das vorinstanzliche Urteil sachgerecht anzufechten, ist nicht ersichtlich.
Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet. Damit ist der Beschwerde auch insofern kein Erfolg beschieden, als der Beschwerdef�hrer den Schuldspruch der Geldw�scherei mit der Begr�ndung anficht, es fehle an einer Vortat (Beschwerde S. 12).
2.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich im Weiteren gegen den Schuldspruch der Widerhandlung gegen das FINMAG. Die Vorinstanz habe ihn in diesem Punkt schuldig gesprochen, obwohl die Strafbestimmung von Art. 45 FINMAG im Zeitpunkt der Tatbegehung noch nicht in Kraft gewesen sei. Sie habe dies unter Anwendung eines Kniffs korrigiert, indem sie auf Art. 46 Abs. 1 lit. i BankG zur�ckgegriffen habe. Er habe indes mit seinem Unternehmen nicht gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegengenommen oder sich �ffentlich daf�r empfohlen und daher nicht als Bank fungiert, so dass diese nicht unter das Bankengesetz falle. Die A.________ Ltd. habe zu keinem Zeitpunkt mehr als die drei Gesch�digten als Kunden betreut und auch zu keinem anderen Zeitpunkt anderweitig Publikumseinlagen entgegengenommen. Die Vorinstanz habe in diesem Punkt �berdies Art. 333 Abs. 4 StPO verletzt. Nachdem sie zur Erkenntnis gelangt sei, dass eine Verletzung des Bankengesetzes zu pr�fen gewesen sei, h�tte sie den Parteien das rechtliche Geh�r gew�hren m�ssen. Dies habe sie nicht getan. Er habe von einem angeblichen Verstoss gegen das BankG erst durch das schriftlich begr�ndete Urteil erfahren (Beschwerde S. 9 f.).
Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter eine Verletzung von Bundesrecht in Bezug auf das Schreiben der FINMA vom 16. Juni 2009. Diese habe lediglich die Beilage der Unterlagen verlangt, welche zur Feststellung der Anzahl Kunden erforderlich gewesen seien. Die Renditevereinbarungen seien hief�r nicht notwendig gewesen und von der FINMA auch nicht ausdr�cklich verlangt worden. Aus dem Umstand, dass diese nicht geliefert worden seien, resultiere daher keine falsche oder unvollst�ndige Information durch Unterdr�cken von Dokumenten. Dasselbe gelte hinsichtlich der Kundenliste, welche die Anzahl Kunden korrekt wiedergebe, und lediglich die verwalteten Betr�ge nicht vollst�ndig auff�hre. Eine Pflicht zur Lieferung weiterer Informationen habe nicht bestanden (Beschwerde S. 10 f.).
2.2.�Die Vorinstanz nimmt an, Art. 45 Abs. 1 FINMAG sei aufgrund seiner h�heren Strafandrohung nicht milderes Recht im Sinne von Art. 2 Abs. 2 StGB, so dass die Taten, welche in das Jahr 2008 fielen, nach altem Recht (aArt. 46 Abs. 1 lit. i BankG) zu beurteilen seien, die sp�teren hingegen nach Art. 45 Abs. 1 FINMAG (angefochtenes Urteil S. 62). Im Weiteren f�hrt die Vorinstanz aus, die schriftlichen Ausk�nfte gegen�ber der damaligen EBK seien im Zusammenhang mit der Bewilligungsvoraussetzung als Finanzintermedi�r erfolgt. Der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ h�tten im Schreiben vom 31. Oktober 2008 angegeben, die von den Kunden investierten Gelder seien nicht zu einer Anlage zusammengefasst worden ("pooling"), obwohl die A.________ Ltd. die Verm�genswerte der Kunden B.________ sowie C.E.________ und D.E.________ seit November 2007 auf dem Treuhand-Callgeldkonto der Bank H.________ Z�rich "gepoolt" angelegt gehabt habe. Die Auskunft habe daher objektiv nicht den Tatsachen entsprochen. Der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ h�tten ihre T�tigkeit so umschrieben, damit das BankG nicht auf sie anwendbar sei. In Wirklichkeit seien sie nicht bloss Verm�gensverwalter gewesen, sondern h�tten als Bank fungiert (angefochtenes Urteil S. 65 f.).
In Bezug auf das Schreiben vom 16. Juli [recte: Juni] 2009 nimmt die Vorinstanz an, die Auskunft sei insofern falsch gewesen, als den "n�tigen Beweisunterlagen" in den Kundendossiers ohne entsprechenden Hinweis ein Teil der vertraglichen Vereinbarungen nicht beigelegt gewesen seien. Zudem h�tten der Beschwerdef�hrer und der Mitangeklagte Y.________ eine Liste "Kunden�bersicht" betreffend f�nf Konten der A.________ Ltd. bei der Bank H.________ E-Banking beigelegt, lautend auf ein Total von EUR 1'291'604.--, von welcher aber nur ein Konto mit einem Betrag von EUR 15'015.-- die drei dokumentierten Kunden betroffen habe. Aufgrund der falschen Inhaltsbezeichnung seien die fehlenden Hinweise als eigentliches Unterdr�cken und nicht mehr als blosses Verschweigen zu w�rdigen. Die FINMA habe infolgedessen die Beilagen als vollst�ndig erachten m�ssen, was nicht zugetroffen habe. Damit seien die Ausk�nfte falsch gewesen (angefochtenes Urteil S. 69).
2.3.�Gem�ss Art. 45 Abs. 1 FINMAG (in Kraft seit 1. Januar 2009) wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer vors�tzlich u.a. der FINMA falsche Ausk�nfte erteilt. Den Bestimmungen des FINMAG sind gem�ss dessen Art. 2 Abs. 3 unter anderem Finanzintermedi�re unterstellt, d.h. Personen, die berufsm�ssig fremde Verm�genswerte annehmen oder aufbewahren oder helfen, sie anzulegen oder zu �bertragen, insbesondere Personen, die Verm�gen verwalten (lit. e). Bis zum Inkrafttreten des FINMAG galt die Strafbestimmung von aArt. 46 Abs. 1 lit. i BankG (in Kraft vom 1. Mai 2004 bis 31. Dezember 2008; [AS 2004 1985, 2006]). Nach dieser Bestimmung wurde mit Gef�ngnis bis zu sechs Monaten oder mit Busse bis zu CHF 50'000.-- bestraft, wer der Bankenkommission (EBK) oder der Revisionsstelle falsche Ausk�nfte erteilt hatte.
2.4.1.�Das Finanzmarktaufsichtsgesetz vom 22. Juni 2007 ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Bis zum Inkrafttreten des FINMAG galt die Strafbestimmung von aArt. 46 Abs. 1 lit. i BankG (in Kraft vom 1. Mai 2004 bis 31. Dezember 2008; [AS 2004 1985, 2006]). Die Anklageschrift wirft dem Beschwerdef�hrer unter dem Titel "Widerhandlungen gegen das Finanzmarktaufsichtsgesetz (Art. 45 Abs. 1 FINMAG) " falsche Angaben "gegen�ber der FINMA (ehemals EBK) " in der Zeit vom 31. Oktober 2008 bis Juni 2010 vor (Anklageschrift S. 31 ff.). Indem die Vorinstanz den Beschwerdef�hrer auch wegen Widerhandlung gegen das Bankengesetz schuldig spricht, geht sie somit �ber den Wortlaut der Anklageschrift hinaus. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers (Beschwerde S. 10) liegt hierin weder eine �nderung noch eine Erweiterung der Anklage im Sinne von Art. 333 StPO. Dar�ber hinaus w�rdigt die Vorinstanz damit den Sachverhalt rechtlich auch nicht anders als die Bundesanwaltschaft. Durch Art. 45 FINMAG werden - mit leichten terminologischen Anpassungen - lediglich die Vorg�ngerbestimmungen u.a. des Bankengesetzes vereinheitlicht (Botschaft zum Bundesgesetz �ber die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht [Finanzmarktaufsichtsgesetz; FINMAG], BBl 2006 2889). Die Vorinstanz weicht mithin nicht von der rechtlichen W�rdigung der Anklageschrift ab und �ndert durch die Anwendung der mittlerweile ausser Kraft gesetzten Strafbestimmung des Bankengesetzes auch nicht das Prozessthema.
2.4.2.�Gem�ss aArt. 23bis Abs. 2 BankG (AS 1971 808, 824) waren gegen�ber der Bankenkommission die Revisionsstellen sowie die Banken zur Auskunft verpflichtet. Dar�ber hinaus unterstanden der Auskunftspflicht nach Art. 1 der Verordnung �ber die Banken und Sparkassen vom 17. Mai 1972 (Bankenverordnung [BankV]; AS 1972 821) auch potentiell dem Bankengesetz unterstehende Unternehmen im Hinblick auf die Beurteilung, ob eine bewilligungspflichtige T�tigkeit vorlag. Insofern st�sst der Einwand des Beschwerdef�hrers, der Schuldspruch wegen Erteilung falscher Ausk�nfte gegen�ber der Bankenkommission (EBK) gem�ss aArt. 46 Abs. 1 lit. i BankG (in Kraft vom 1. Mai 2004 bis 31. Dezember 2008; [AS 2004 1985, 2006]) verletze Bundesrecht, weil die A.________ Ltd. keine Bank gewesen sei (vgl. Art. 2 lit. a und 6 BankV [SR 952.02] und Art. 2 lit. a und Art. 3a Abs. 2 aBankV vom 17. Mai 1972 [AS 1995 253]) ins Leere.
In Bezug auf das Schreiben vom 16. Juni 2009 (Untersuchungsakten AB-B3-18-00-0062) steht fest, dass die FINMA von der A.________ Ltd. unter Beilage der "n�tigen Beweisunterlagen (Kundendossiers, Kontoausz�ge, Kundenliste usw.) " Auskunft �ber die Anzahl Kunden verlangte, f�r welche diese Konten f�hrte. In ihrer Antwort vom 6. Juli 2009 f�hrte der Beschwerdef�hrer wahrheitsgem�ss aus, dass die A.________ Ltd. f�r insgesamt drei Kunden ein Konto f�hre. Es ist indes unbestritten, dass den Kundendossiers die Anh�nge bez�glich der effektiven Zinskonditionen nicht beigelegt waren, sodass ein Teil der vertraglichen Vereinbarungen fehlte, ohne dass darauf hingewiesen worden w�re.
Gem�ss Art. 29 Abs. 1 FINMAG umfasst die Auskunfts- und Meldepflicht s�mtliche Ausk�nfte und Unterlagen, welche die FINMA zur Erf�llung ihrer Angaben ben�tigt. Welcher Ausk�nfte und Unterlagen die Aufsichtsbeh�rde zur Wahrnehmung ihrer Aufsichtsfunktionen im Einzelfall bedarf, ist dabei weitgehend ihrem "technischen Ermessen" anheimgestellt. Zwar sollen sich die Ausk�nfte und die Herausgabe von Unterlagen auf das beschr�nken, was zur Erf�llung der Aufsichtst�tigkeit tats�chlich erforderlich ist. Im Zweifelsfall wird indessen der Umfang der Auskunftspflicht weit interpretiert, da der pr�ventive Beizug von gen�genden und gesicherten Informationen im �ffentlichen Interesse die fr�hzeitige Erkennung von Gesetzesverletzungen und sonstigen Missst�nden erm�glicht (BGE 126 II 111 E. 3b, mit Hinweisen). Vorausgesetzt ist demnach nicht eine strenge Notwendigkeit zur Aufgabenerf�llung durch die FINMA. Es gen�gt vielmehr, dass die Information daf�r dienlich ist und das Ersuchen sich im Rahmen der Verh�ltnism�ssigkeit h�lt (ROLAND TRUFFER, in: Basler Kommentar, B�rsengesetz/Finanzmarktaufsichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, Art. 29 FINMAG N 17 f.).
Vor diesem Hintergrund kommt die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, die FINMA habe als Adressatin des Schreibens der A.________ Ltd. aufgrund der falschen Inhaltsbezeichnung annehmen m�ssen, die Beilagen seien vollst�ndig. Im �brigen war die Auskunft auch in Bezug auf die Kontoausz�ge falsch, wogegen der Beschwerdef�hrer nichts einwendet. Insofern erweckten die Ausk�nfte des Beschwerdef�hrers zweifellos einen falschen Eindruck (vgl. SCHWOB/WOHLERS, in: Basler Kommentar, B�rsengesetz/Finanzmarktaufsichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, Art. 45 FINMAG N 5).
3.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich weiter gegen den Schuldspruch der Geldw�scherei. Selbst wenn die relevanten Provisionszahlungen von I.________ als Veruntreuung zu qualifizieren w�ren, fehle es jedenfalls an einer�
abgeschlossenen�Vortat. Die �berweisung der Provisionszahlungen ins Ausland falle mit der Geldw�schereihandlung zusammen. Die Vortat k�nne auch nicht dadurch abgeschlossen sein, dass intern Gelder vom Konto mit gepoolten Kundengeldern auf ein operatives Konto der A.________ Ltd. verschoben worden seien. Dieses Vorgehen manifestiere nicht die Absicht, die obligatorischen Anspr�che des Berechtigten zu vereiteln (Beschwerde S. 12).
3.2.�Dem Beschwerdef�hrer wird in diesem Punkt vorgeworfen, er habe zusammen mit dem Mitangeklagten Y.________ in der Zeit vom 10. Juli 2008 bis 29. Oktober 2008 gemeinsam in Z�rich die von ihnen veruntreuten EUR 30'000.00 (Anklagepunkt 1.1.1.17; angefochtenes Urteil S. 35) in vier �berweisungen vom operativen Gesch�ftskonto der A.________ Ltd. bei der Bank J.________ auf das Konto des Vermittlers I.________ auf einer Bank in Rom transferiert, um diesem Provisionen auszuzahlen. Die Abdispositionen seien geeignet gewesen, die Ermittlung der Herkunft, die Auffindung sowie die Einziehung der Gelder zu vereiteln (angefochtenes Urteil S. 74, 77).
3.3.�Gem�ss Art. 305bis StGB macht sich der Geldw�scherei schuldig, wer eine Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Ermittlung der Herkunft, die Auffindung oder die Einziehung von Verm�genswerten zu vereiteln, die, wie er weiss oder annehmen muss, u.a. aus einem Verbrechen herr�hren. Nach der Rechtsprechung kann der Tatbestand auch vom Vort�ter selbst erf�llt werden (BGE 120 IV 323 E. 3; 124 IV 274 E. 3). Durch Geldw�scherei wird der Zugriff der Strafbeh�rden auf die Verbrechensbeute vereitelt. Als Vereitelungshandlungen kommen nach der Rechtsprechung etwa in Betracht das Umwechseln von Bargeld in kleiner St�ckelung in gr�ssere Banknoten der gleichen W�hrung, der Umtausch in eine andere W�hrung (BGE 122 IV 211 E. 2c), das Anlegen (BGE 119 IV 59 E. 2e) oder die �berweisung von Konto zu Konto ins Ausland (vgl. BGE 127 IV 20 E. 3b).
Die Begehung eines Anschlussdelikts setzt voraus, dass die Vortat abgeschlossen ist. Die Vereitelung von Einziehungs-, Auffindungs- und Herkunftsermittlungsinteressen beim Tatbestand der Geldw�scherei setzt voraus, dass solche Interessen �berhaupt bestehen (Urteile 6B_115/2007 und 6B_141/2007 vom 24. September 2007 E. 5.3.1 bzw. E. 6.3.1, mit Hinweisen; ferner J�RG-BEAT ACKERMANN, in: Wirtschaftsstrafrecht der Schweiz, hrsg. von J�rg-Beat Ackermann/G�nter Heine, 2013, � 15 Geldw�schereidelikte, N 26 f.).
3.4.�Beim Tatbestand der Veruntreuung von Verm�genswerten besteht die Tathandlung in der unrechtm�ssigen Verwendung im eigenen Nutzen oder demjenigen eines anderen. Das Merkmal ist erf�llt, wenn die Handlungsweise des T�ters eindeutig seinen Willen manifestiert, den Verpflichtungen gegen�ber dem Treugeber nicht nachzukommen bzw. dessen obligatorischen Anspruch zu vereiteln (BGE 133 IV 21 E. 6.1.1). Im zu beurteilenden Fall liegt diese Bekundung des Aneignungswillens im Abdisponieren des Betrages von gesamthaft EUR 152'775.-- vom Kundenkonto der A.________ Ltd. bei der Bank H.________ unter Angabe eines t�uschenden Zahlungsgrundes auf das operative Konto der Gesellschaft bei der Bank J.________, ohne dass die Kunden davon wussten (angefochtenes Urteil S. 34 f.). Damit war die Veruntreuung als Vortat abgeschlossen. Die Weiterverwendung des Teilbetrages von EUR 30'000.-- als Provisionszahlung an den Vermittler I.________ und die �berweisung dieses Betrages auf dessen Konto in Rom stellen die sich an die Veruntreuung anschliessende Geldw�schereihandlung dar. Der Schuldspruch der Geldw�scherei verletzt somit kein Bundesrecht.
4.1.�Schliesslich beanstandet der Beschwerdef�hrer den Schuldspruch wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Er habe die elf Sturmgewehre lediglich f�r 14 Tage in Obhut genommen. Es sei ihm nicht bewusst gewesen, dass er auch bei zeitlich befristetem Besitz der Schusswaffen f�r einen Dritten �ber eine Bewilligung verf�gen m�sse. Dabei habe sich sein Irrtum nicht auf die Bewilligungspflicht als solche, sondern auf den Begriff des Besitzes bezogen. Er sei der Meinung gewesen, dass er die Waffen, die er f�r seinen Bekannten w�hrend dessen Ferienabwesenheit aufbewahrt habe, lediglich in Obhut genommen habe und nicht Besitzer im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG gewesen sei. Juristischen Laien bliebe die Abgrenzung der Begriffe Eigentum, Besitz, Obhut oder Gewahrsam oftmals verborgen. Dass er er angenommen habe, er sei nicht Besitzer, wenn er nur vor�bergehend die Waffen eines Dritten in Obhut genommen habe, sei daher nachvollziehbar. Damit k�nne lediglich ein Schuldspruch wegen fahrl�ssiger Widerhandlung gegen das Waffengesetz erfolgen (Beschwerde S. 13 f.).
4.2.�Die Vorinstanz nimmt an, der Bekannte des Beschwerdef�hrers habe ihm die Waffen �berbracht, weil er f�r l�ngere Zeit weggefahren sei. Dieser sei mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten vom 24. Februar 2012 u.a. wegen Erwerbs und Einfuhr der Waffen zu einer bedingten Geldstrafe von 150 Tagess�tzen zu je Fr. 110.-- sowie einer Busse von Fr. 3'000.-- verurteilt worden. Am 2. November 2011 seien die elf verbotenen Waffen am Domizil des Beschwerdef�hrers als Zufallsfund sichergestellt worden. Somit stehe fest, dass der Beschwerdef�hrer von Mitte Oktober 2011 bis 2. November 2011 ohne Berechtigung elf Schusswaffen an seinem Domizil aufbewahrt und somit unerlaubterweise besessen habe. In subjektiver Hinsicht best�nden am Vorsatz des Beschwerdef�hrers keine Zweifel. Er sei J�ger und habe nach eigenen Angaben das n�tige Fachwissen bez�glich die Berechtigung zum Besitz von Waffen gehabt. Er habe somit gewusst, dass er verbotenerweise bewilligungspflichtige Waffen besessen habe (angefochtenes Urteil S. 78 f.).
4.3.�Gem�ss Art. 4 Abs. 1 lit. a WG gelten als Waffen u.a. Ger�te, mit denen durch Treibladung Geschosse abgegeben werden k�nnen und die eine einzige Person tragen und bedienen kann, oder Gegenst�nde, die zu solchen Ger�ten umgebaut werden k�nnen (Feuerwaffen). Nach Art. 5 Abs. 2 lit. a WG ist der Besitz von Seriefeuerwaffen und von zu halbautomatischen Feuerwaffen umgebauten Seriefeuerwaffen sowie ihren wesentlichen und besonders konstruierten Bestandteilen verboten.
Gem�ss Art. 33 Abs. 1 lit. a WG wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe u. a. bestraft, wer ohne Berechtigung Waffen erwirbt, besitzt oder tr�gt. Handelt der T�ter oder die T�terin fahrl�ssig, so ist die Strafe gem�ss Abs. 2 derselben Bestimmung Busse. In leichten F�llen kann von einer Bestrafung abgesehen werden.
4.4.�Der Beschwerdef�hrer r�umt ein, er habe gewusst, dass der Besitz von Waffen eine Bewilligung erfordere. Er stellt sich indes auf den Standpunkt, er habe irrt�mlicherweise angenommen, die Waffen nicht�
besessen, sondern sie lediglich�
in Obhut�genommen zu haben. Er sei sich mithin nicht im Klaren dar�ber gewesen, dass er die Waffen, welche vor�bergehend bei ihm untergebracht gewesen seien, im Sinne des Gesetzes besessen habe. Er beruft sich mithin auf einen Irrtum �ber ein rechtlich gepr�gtes Tatbestandsmerkmal (vgl. hiezu BGE 129 IV 238 E. 3.1 und 3.2.1). Handelt der T�ter in einer irrigen Vorstellung �ber den Sachverhalt, beurteilt das Gericht gem�ss Art. 13 Abs. 1 StGB die Tat zugunsten des T�ters nach dem Sachverhalt, den sich der T�ter vorgestellt hat. Nach Abs. 2 derselben Bestimmung ist der T�ter wegen Fahrl�ssigkeit strafbar, wenn er den Irrtum bei pflichtgem�sser Vorsicht h�tte vermeiden k�nnen und wenn die fahrl�ssige Tatbegehung mit Strafe bedroht ist.
Der Einwand des Beschwerdef�hrers ist, wie die Vorinstanz zutreffend annimmt, abwegig. Es war ihm offensichtlich klar, dass er die Waffen von seinem Bekannten entgegengenommen und zumindest f�r eine gewisse Zeit aufbewahrt hatte. Daraus ergibt sich von selbst, dass er wusste, dass er die Waffen auch besass. F�r die an Rabulistik grenzende Unterscheidung von Besitz und Obhut bleibt kein Raum. Der Beschwerdef�hrer hat die Tatumst�nde mit Einschluss ihrer sozialen Bedeutung, mithin den rechtlich-sozialen Bedeutungsgehalt des Besitzes offensichtlich richtig erfasst. Dar�ber hinaus war ihm, wie er selber einr�umt, als J�ger auch die Unrechtm�ssigkeit dieses Besitzes bekannt. Das angefochtene Urteil verletzt in diesem Punkt mithin kein Bundesrecht.
Soweit der Beschwerdef�hrer geltend, macht er habe sich lediglich der fahrl�ssigen Misswirtschaft schuldig gemacht (Beschwerde S. 15), setzt er sich nicht hinreichend mit dem angefochtenen Urteil auseinander, sodass seine Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht gen�gt. Auf die Beschwerde kann daher in diesem Punkt nicht eingetreten werden.
Kein Anlass zu Er�rterungen geben auch die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers zum Strafmass, zumal er f�r seinen Antrag auf Aussprechung einer Geldstrafe von 2 Jahren (vgl. indes Art. 34 Abs. 1 StGB) mit bedingtem Strafvollzug von einem Schuldspruch lediglich wegen Misswirtschaft ausgeht (Beschwerde S. 15).
Nichts anderes gilt, soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die Gutheissung der adh�sionsweise geltend gemachten Schadenersatzklagen wendet. Er geht indes in diesem Punkt davon aus, dass der Tatbestand der Veruntreuung mangels Erf�llung als Grundlage f�r die Zusprechung von Schadenersatz entfalle und sich die Gutheissung der Adh�sionsklage nicht auf den Tatbestand der Misswirtschaft st�tzen k�nne, da der Schaden nicht ad�quat kausal sei (Beschwerde S. 15 f.). Mit der Best�tigung des angefochtenen Entscheides in Bezug auf den Schuldspruch wegen Veruntreuung ist der Argumentation des Beschwerdef�hrers der Boden entzogen. Es kann in diesem Punkt ohne weiteres auf die Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen werden (angefochtenes Urteil S. 116 ff.).
Schliesslich ist mangels hinreichender Beschwerdebegr�ndung auch nicht auf die R�ge einzutreten, die Vorinstanz habe die Begr�ndungspflicht verletzt, da sich aus ihrem Urteil nicht ergebe, inwiefern die Verletzung der Pflicht, in gleicher Weise nach belastenden und entlastenden Umst�nden zu forschen, keine Unvoreingenommenheit der Untersuchungsbeh�rden zu begr�nden verm�ge (Beschwerde S. 4; angefochtenes Urteil S. 15 f.). Inwiefern der Beschwerdef�hrer nicht in der Lage gewesen sein soll, das vorinstanzliche Urteil sachgerecht anzufechten, ist nicht ersichtlich.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesstrafgericht, Strafkammer, sowie B.________ schriftlich mitgeteilt.