Source: http://www.hensche.de/Arbeitsrecht_Urteile_Wettbewerb_Freistellung_Keine_Herausgabe_von_Zwischenverdienst_bei_verbotenem_Wettbewerb_nach_Freistellung_BAG_10AZR809-11.html
Timestamp: 2018-05-20 21:44:36
Document Index: 161136546

Matched Legal Cases: ['§ 60', '§ 61', '§ 9', '§ 24', '§ 60', '§ 60', '§ 61', '§ 60', '§ 60', '§ 60', '§ 611', '§ 611', '§ 60', '§ 60', '§ 611', '§ 611', '§ 61', '§ 60', '§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 285', '§ 275', '§ 285', '§ 285', '§ 285', '§ 285', '§ 285', '§ 281', 'BGH', 'BGH', '§ 285', 'BGH', '§ 285', '§ 615', '§ 615', '§ 615', '§ 611', '§ 615', '§ 615', '§ 7', '§ 7', '§ 8']

BAG, Urteil vom 17.10.2012, 10 AZR 809/11 - HENSCHE Arbeitsrecht
BAG, Ur­teil vom 17.10.2012, 10 AZR 809/11
Schlagworte: Kündigungsschutz, Wettbewerb, Freistellung, Zwischenverdienst, Konkurrenz
Leitsätze: Ein Anspruch aus § 60 iVm. § 61 Abs. 1 Halbs. 2 HGB auf Herausgabe bezogener Vergütung setzt voraus, dass diese unmittelbar aus Drittgeschäften erzielt wird, die der Arbeitnehmer unter Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot am Markt tätigt. Der Anspruch erstreckt sich nicht auf das für eine sonstige wettbewerbswidrige Tätigkeit erzielte Festgehalt.
Vorinstanzen: Arbeitsgericht Freiburg - Kammern Offenburg, Schlussurteil vom 22.3.2011 - 5 Ca 147/10
Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg - Kammern Freiburg - Urteil vom 12.9.2011 - 9 Sa 45/11 -
17. Ok­to­ber 2012
hat der Zehn­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 17. Ok­to­ber 2012 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Prof. Dr. Mi­kosch, die Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Schmitz-Scho­le­mann und Mest­werdt so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Beck und Kiel für Recht er­kannt:
1. Die Re­vi­si­on der Kläge­rin ge­gen das Ur­teil des Lan­des­ar­beits­ge­richts Ba­den-Würt­tem­berg vom 12. Sep­tem­ber 2011 - 9 Sa 45/11 - wird zurück­ge­wie­sen.
Die Par­tei­en strei­ten über Zah­lungs­ansprüche.
Der Be­klag­te war für die Kläge­rin als Pro­duk­ti­ons­ma­na­ger und tech­ni­scher Lei­ter tätig. Die Par­tei­en schlos­sen in ei­nem Kündi­gungs­schutz­ver­fah­ren ei­nen durch Be­schluss des Ar­beits­ge­richts vom 1. De­zem­ber 2009 fest­ge­stell­ten Ver­gleich mit aus­zugs­wei­se fol­gen­dem Wort­laut:
Die Be­klag­te zahlt an den Kläger für den Ver­lust des Ar­beits­plat­zes ei­ne So­zi­al­ab­fin­dung ent­spre­chend §§ 9, 10 KSchG, §§ 24, 34 EStG in Höhe von
18.000,00 Eu­ro brut­to.
Die Kläge­rin macht mit dem Haupt­an­trag die Her­aus­ga­be der Vergütung des Be­klag­ten bei der Wett­be­wer­be­rin in den Mo­na­ten De­zem­ber 2009 und Ja­nu­ar 2010 zuzüglich der Ar­beit­ge­ber­an­tei­le zum Ge­samt­so­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trag gel­tend. Mit den Hilfs­anträgen for­dert sie die von ihr ge­leis­te­te Vergütung für De­zem­ber 2009 zuzüglich der Ar­beit­ge­ber­an­tei­le über­wie­gend
1. den Be­klag­ten zu ver­ur­tei­len, an sie 13.829,29 Eu­ro nebst Zin­sen in Höhe von fünf Pro­zent­punk­ten über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz seit Rechtshängig­keit zu zah­len,
Die Vor­in­stan­zen ha­ben die Kla­ge ab­ge­wie­sen. Mit der vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­ge­las­se­nen Re­vi­si­on ver­folgt die Kläge­rin ih­re Zah­lungs­anträge wei­ter.
1. Ein An­spruch er­gibt sich nicht aus §§ 60, 61 Abs. 1 Halbs. 2 HGB.
a) Nach § 60 Abs. 1 HGB darf der Hand­lungs­ge­hil­fe oh­ne Ein­wil­li­gung des Prin­zi­pals we­der ein Han­dels­ge­wer­be be­trei­ben noch in dem Han­dels­zweig des
Prin­zi­pals für ei­ge­ne oder frem­de Rech­nung Geschäfte ma­chen. Nach § 61 Abs. 1 Halbs. 2 HGB kann der Prin­zi­pal bei ei­ner Ver­let­zung der dem Hand­lungs­ge­hil­fen aus § 60 HGB ob­lie­gen­den Ver­pflich­tung statt Scha­dens­er­satz ua. ver­lan­gen, dass die­ser die aus Geschäften für frem­de Rech­nung be­zo­ge­ne Vergütung her­aus­gibt.
bb) Die Par­tei­en ha­ben das Wett­be­werbs­ver­bot in dem Pro­zess­ver­gleich vom 1. De­zem­ber 2009 nicht auf­ge­ho­ben. Die Frei­stel­lung des Ar­beit­neh­mers hebt das Wett­be­werbs­ver­bot nicht auf (BAG 20. März 1984 - 3 AZR 32/82 - zu I 2 b der Gründe; 30. Mai 1978 - 2 AZR 598/76 - zu II 1 der Gründe, AP HGB § 60 Nr. 9 = EzA HGB § 60 Nr. 11). Der Ar­beit­ge­ber hat auch dann ein er­kenn­ba­res In­ter­es­se an der Ein­hal­tung des Wett­be­werbs­ver­bots, wenn der Ar­beit­neh­mer von der Ver­pflich­tung zur Ar­beits­leis­tung frei­ge­stellt ist. Ei­ne an­de­re Aus­le­gung ei­ner Frei­stel­lungs­ver­ein­ba­rung ist denk­bar, wenn die An­rech­nung an­der­wei­ti­gen Ver­diens­tes aus­drück­lich ver­ein­bart ist (BAG 6. Sep­tem­ber 2006 - 5 AZR 703/05 - Rn. 22, BA­GE 119, 232). Dies ist vor­lie­gend nicht der Fall.
d) Der Be­klag­te hat mit sei­ner Tätig­keit für die Wett­be­wer­be­rin ge­gen das ver­trag­li­che Wett­be­werbs­ver­bot ver­s­toßen. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat zwar zu der kon­kret aus­geübten Tätig­keit kei­ne Fest­stel­lun­gen ge­trof­fen (zur Be­stim­mung der Reich­wei­te des Wett­be­werbs­ver­bots: vgl. BAG 24. März 2010 - 10 AZR 66/09 - Rn. 15 ff., BA­GE 134, 43); die her­aus­ge­ho­be­ne Tätig­keit des Be­klag­ten bei der Kläge­rin und die in na­he­zu glei­cher Höhe ver­ein­bar­te Vergütung bei der Wett­be­wer­be­rin las­sen aber be­gründe­te Zwei­fel an ei­nem Ver­s­toß nicht zu.
aa) „Geschäfte ma­chen“ iSd. Norm ist ei­ne, wenn auch nur spe­ku­la­ti­ve, auf Ge­winn ge­rich­te­te Teil­nah­me am Geschäfts­ver­kehr (BAG 11. Au­gust 1987 - 8 AZR 609/84 - zu II 3 c der Gründe, AP BGB § 611 Haf­tung des Ar­beit­neh­mers Nr. 90 = EzA BGB § 611 Ar­beit­neh­mer­haf­tung Nr. 43; 24. April 1970 - 3 AZR 324/69 - zu I 1 b der Gründe, AP HGB § 60 Nr. 5 = EzA HGB § 60 Nr. 3). Un­ter­sagt ist der Ab­schluss von Um­satz­geschäften im Han­dels­zweig des Ar­beit­ge­bers (BAG 20. Sep­tem­ber 2006 - 10 AZR 439/05 - Rn. 26, BA­GE 119, 294) oder das An­bie­ten von Diens­ten und Leis­tun­gen ge­genüber Drit­ten im Markt­be­reich des Ar­beit­ge­bers (BAG 16. Ju­ni 1976 - 3 AZR 73/75 - zu II 1 der Gründe, AP BGB § 611 Treue­pflicht Nr. 8 = EzA BGB § 611 Treue­pflicht Nr. 1). Der Ar­beit­neh­mer muss als Wett­be­wer­ber sei­nes Ar­beit­ge­bers am Markt auf­tre­ten, al­so zu sei­nem Vor­teil die glei­chen Markt­chan­cen nut­zen (BAG 11. Au­gust 1987 - 8 AZR 609/84 - aaO). Tätigt der Ar­beit­neh­mer im Rah­men ei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses mit ei­ner Wett­be­wer­be­rin „Geschäfte für frem­de Rech­nung“, in­dem er ak­tiv wer­bend im Han­dels­zweig des Ar­beit­ge­bers auf­tritt und für Rech­nung der Wett­be­wer­be­rin Geschäfte ab­sch­ließt oder an­bahnt, kann un­mit­tel­bar aus sol­chen Dritt­geschäften be­zo­ge­ne Vergütung nach § 61 Abs. 1 Halbs. 2 HGB her­aus­ver­langt wer­den.
bb) Dass der Be­klag­te für die Wett­be­wer­be­rin im Markt­be­reich der Kläge­rin Dritt­geschäfte getätigt hat, hat die­se nicht vor­ge­tra­gen. Der Be­klag­te hat ei­nen Ar­beits­ver­trag mit ei­ner Wett­be­wer­be­rin ge­schlos­sen. Dies ist kein „Geschäft“ iSd. §§ 60, 61 HGB (BAG 15. Fe­bru­ar 1962 - 5 AZR 79/61 - zu II 2 b der Gründe, AP HGB § 61 Nr. 1); der Ar­beit­neh­mer tritt beim Ab­schluss ei­nes wei­te­ren Ar­beits­ver­trags nicht am Markt im Wett­be­werb zu sei­nem bis­he­ri­gen Ar­beit­ge­ber auf.
(2) Die Sys­te­ma­tik der Vor­schrift bestätigt das. Grundsätz­lich löst ein Ver­s­toß ge­gen das ge­setz­li­che Wett­be­werbs­ver­bot nach § 61 Abs. 1 Halbs. 1 HGB ei­nen An­spruch auf Scha­dens­er­satz aus. Das Ein­tritts­recht des Ar­beit­ge­bers nach § 61 Abs. 1 Halbs. 2 HGB ist sei­nem We­sen nach ei­ne pau­scha­le Scha­dens­er­satz­re­ge­lung und er­leich­tert dem Ar­beit­ge­ber die Durch­set­zung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs. Der Ar­beit­ge­ber darf oh­ne Nach­weis ei­nes be­son­de­ren Scha­dens in be­stimm­te Geschäfte ein­tre­ten und die Vergütung her­aus­ver­lan­gen. Aus der Sachnähe zum Scha­dens­er­satz­recht er­gibt sich aber, dass das Ein­tritts­recht des Ar­beit­ge­bers nur dann be­steht, wenn es oh­ne we­sent­li­che Um­stel­lung des In­halts der ver­bots­wid­rig vor­ge­nom­me­nen Geschäfte ver­wirk­licht wer­den kann (BAG 15. Fe­bru­ar 1962 - 5 AZR 79/61 - zu II 1 der Gründe,
AP HGB § 61 Nr. 1). Ein Ein­tritt des Ar­beit­ge­bers in ein Ar­beits­verhält­nis schei­det aus.
4. Ein An­spruch er­gibt sich nicht aus § 285 Abs. 1 BGB.
a) Nach die­ser Vor­schrift kann der Gläubi­ger Her­aus­ga­be des Er­sat­zes ver­lan­gen, wenn der Schuld­ner in­fol­ge des Um­stands, auf­grund des­sen er die Leis­tung nach § 275 Abs. 1 bis Abs. 3 BGB nicht zu er­brin­gen braucht, für den ge­schul­de­ten Ge­gen­stand ei­nen Er­satz er­langt.
b) Ob Hand­lun­gen und Un­ter­las­sun­gen „Ge­genstände“ iSd. § 285 Abs. 1 BGB sind, ist um­strit­ten (dafür Löwisch NJW 2003, 2049; Stau­din­ger/Löwisch/ Cas­pers BGB 2009 § 285 Rn. 24; Bam­ber­ger/Roth/Un­berath BGB 3. Aufl. § 285 Rn. 6; aA Pa­landt/Grüne­berg BGB 71. Aufl. § 285 Rn. 5; MüKoBGB/Em­me­rich 6. Aufl. § 285 Rn. 5 f.; vgl. zu § 281 BGB aF auch BGH 25. April 1997 - LwZR 4/96 - zu 2 c der Gründe, BGHZ 135, 284), kann aber un­ent­schie­den blei­ben. Der Be­klag­te konn­te zwar nach Auf­nah­me der Tätig­keit für die Wett­be­wer­be­rin sei­ne Ver­pflich­tung zur Un­ter­las­sung von Wett­be­werb nicht mehr erfüllen. Vor­aus­set­zung ei­nes An­spruchs nach § 285 Abs. 1 BGB ist aber, dass der Schuld­ner auf­grund ei­nes be­stimm­ten Um­stands von sei­ner Primärpflicht zur Leis­tung des ge­schul­de­ten Ge­gen­stands frei wird und aus die­sem Grund ei­nen Er­satz für eben den Ge­gen­stand er­langt (BGH 25. April
2005 - II ZR 224/03 - zu I 2 d der Gründe, ZIP 2005, 1136; Stau­din­ger/Löwisch/ Cas­pers BGB § 285 Rn. 43). An die­ser Iden­tität fehlt es. Der Be­klag­te hat ge­gen die Wett­be­wer­be­rin kei­nen An­spruch auf Vergütung we­gen des Ver­s­toßes ge­gen das Wett­be­werbs­ver­bot, son­dern als Ge­gen­leis­tung für die nach dem Ar­beits­ver­trag ge­schul­de­te Ar­beits­leis­tung un­abhängig von ei­nem Wett­be­werbs­ver­s­toß.
1. Die An­rech­nung folgt nicht aus § 615 Satz 2 BGB.
a) Gemäß § 615 Satz 2 BGB ist der Wert des­je­ni­gen, was der Ar­beit­neh­mer während des An­nah­me­ver­zugs aus ei­ner an­der­wei­ti­gen Ver­wen­dung sei­ner Diens­te er­wirbt, auf die vom Ar­beit­ge­ber nach § 615 Satz 1 iVm. § 611 BGB ge­schul­de­te Vergütung an­zu­rech­nen. An­nah­me­ver­zug setzt vor­aus, dass der Ar­beit­neh­mer die Er­brin­gung von Ar­beits­leis­tung schul­det. Ist dies nicht der Fall, kann der Ar­beit­ge­ber mit der An­nah­me der Ar­beits­leis­tung nicht in Ver­zug ge­ra­ten (BAG 19. März 2002 - 9 AZR 16/01 - zu II 2 a der Gründe, EzA BGB § 615 Nr. 108; 23. Ja­nu­ar 2001 - 9 AZR 26/00 - zu I 1 der Gründe, BA­GE 97, 18; 9. No­vem­ber 1999 - 9 AZR 922/98 - zu I 3 a der Gründe); auch ei­ne An­rech­nung von Zwi­schen­ver­dienst nach § 615 Satz 2 BGB schei­det dann aus (BAG 6. Sep­tem­ber 2006 - 5 AZR 703/05 - Rn. 24, BA­GE 119, 232; 19. März 2002 - 9 AZR 16/01 - aaO). Wird ver­trag­lich ei­ne Frei­stel­lung des Ar­beit­neh-
mers be­stimmt, kommt es für die Fra­ge der An­rech­nung ei­nes an­der­wei­ti­gen Ver­diens­tes vor­ran­gig auf die Aus­le­gung des Ver­trags an.
2. Die Par­tei­en ha­ben die An­rech­nung an­der­wei­ti­gen Ein­kom­mens nicht ge­re­gelt. Ge­gen ei­ne kon­klu­dent ver­ein­bar­te An­rech­nung spricht die kon­kre­te Be­zif­fe­rung der Vergütungs­ansprüche und die oh­ne zeit­li­che Fest­le­gung ver­ein­bar­te Erfüllung von Ur­laubs­ansprüchen durch die Frei­stel­lung. Da­mit über-lässt der Ar­beit­ge­ber dem Ar­beit­neh­mer die Fest­le­gung der zeit­li­chen La­ge sei­nes Ur­laubs in­ner­halb des Frei­stel­lungs­zeit­raums (BAG 14. März 2006 - 9 AZR 11/05 - Rn. 20, AP BUrlG § 7 Nr. 32 = EzA BUrlG § 7 Nr. 117); während des Ur­laubs er­folgt kei­ne An­rech­nung an­der­wei­ti­gen Ver­diens­tes (BAG 25. Fe­bru­ar 1988 - 8 AZR 596/85 - BA­GE 57, 366; ErfK/Gall­ner 12. Aufl. § 8 BUrlG Rn. 4). Des­halb fin­det nach dem Pro­zess­ver­gleich vom 1. De­zem­ber 2009 je­den­falls bei nicht wett­be­werbs­wid­ri­ger Tätig­keit des Be­klag­ten kei­ne An­rech­nung statt. Die­ses Verständ­nis des Ver­gleichs ent­spricht auch der
Auf­fas­sung bei­der Par­tei­en. An­halts­punk­te dafür, dass die Par­tei­en ei­ne An­rech­nung von Vergütung dem­ge­genüber für den Fall ei­nes Ver­s­toßes ge­gen das Wett­be­werbs­ver­bot ver­ein­ba­ren woll­ten, be­ste­hen, wie das Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­tref­fend er­kannt hat, nicht.
b) Umstände, die über die bloße Ver­let­zung des Wett­be­werbs­ver­bots hin­aus­ge­hen und das Ver­hal­ten des Be­klag­ten als be­son­ders ver­werf­lich
Die Amts­zeit des eh­ren­amt­li­chen Rich­ters Beck ist ab­ge­lau­fen. Mi­kosch
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