Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/umgangsrecht
Timestamp: 2020-08-11 11:04:32
Document Index: 234178415

Matched Legal Cases: ['§ 1632', 'Art. 6', '§ 1685', '§ 26', '§ 14', '§ 1685', '§ 70', '§ 99', '§ 1684', '§ 1684']

Umgangsrecht | Rechtslupe
Hat der Kin­des­va­ter durch die Spu­ren der Betäu­bungs­mit­tel im Kör­per der Kin­der die­se gefähr­det als auch eine laten­te Gefähr­dung der Kin­der durch deren Anwe­sen­heit bei Dro­gen­ge­schäf­ten in Kauf genom­men, kann sowohl der Sor­ge­rechts­ent­zug als auch der Aus­schluss des unbe­glei­te­ten Umgangs erfor­der­lich sei, um die Gefah­ren abzu­wen­den. So hat das Amts­ge­richt
Der Umgang mit dem Vater dient dem Kin­des­wohl. Die Coro­­na-Pan­­de­­mie bie­tet weder einen Anlass, bestehen­de Umgangs­re­geln abzu­än­dern, noch den Umgang aus­zu­set­zen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Braun­schweig in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Antrag auf Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe abge­lehnt. Die­ser Antrag erfolg­te, weil die Mut­ter eines ca. 6 Jah­re alten Mäd­chens sich
Der per­so­nen­sor­ge­be­rech­tig­te Eltern­teil hat wie auch der umgangs­be­rech­tig­te Eltern­teil in ent­spre­chen­der Anwen­dung der §§ 1632 Abs. 1, 1684 Abs. 2 BGB grund­sätz­lich einen Anspruch auf Her­aus­ga­be des Kin­der­rei­se­pas­ses. Der Her­aus­ga­be­an­spruch besteht nur inso­weit, als der berech­tig­te Eltern­teil für die Aus­übung sei­nes Rechts den Kin­der­rei­se­pass benö­tigt. Die berech­tig­te Besorg­nis, dass der die
Nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sug­ns­ge­richts besteht kei­ne gesetz­ge­be­ri­sche Pflicht zur Ein­räu­mung eines pari­tä­ti­schen Umgangs­rechts („Wech­sel­mo­dell“) getrennt leben­der Eltern als Regel­fall. Ins­be­son­de­re folgt aus Art. 6 Abs. 2 GG nicht, dass der Gesetz­ge­ber den Gerich­ten für die Zuord­nung von Rech­ten und Pflich­ten getrennt leben­der Eltern eine pari­tä­ti­sche Betreu­ung als Regel vor­ge­ben und eine
Das Fami­li­en­ge­richt kann einen „Antrag“ der Groß­el­tern auf Umgang bei feh­len­der Kin­des­wohl­dien­lich­keit schlicht zurück­wei­sen, weil es – anders als beim Umgangs­recht der Eltern – nicht um die Aus­ge­stal­tung eines bestehen­den Umgangs­rechts geht, son­dern bereits die Vor­aus­set­zun­gen für ein Umgangs­recht feh­len. Aller­dings ist strei­tig, ob im Rah­men des § 1685 BGB
Für einen Kos­ten­vor­schuss zur Ein­ho­lung eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens in einer Kind­schafts­sa­che besteht kei­ne recht­li­che Grund­la­ge. Die Ein­ho­lung eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens in Kind­schafts­sa­chen erfolgt durch das Gericht im Rah­men der Amts­er­mitt­lung (§ 26 FamFG). Das FamGKG sieht ledig­lich in den §§ 14 und 16 Aus­nah­men vom Ver­bot der Kos­ten­si­che­rung vor. Dabei ent­hält §
Die Anfor­de­run­gen an die Fest­stel­lung einer sozi­al-fami­­li­ä­­ren Bezie­hung gemäß § 1685 Abs. 2 S. 1 BGB sind gerin­ger, wenn nur durch den Kon­takt zu die­sem, den Umgang begeh­ren­den ent­fern­ten Ver­wand­ten (hier: einer Groß­tan­te) dem Bedürf­nis des Kin­des Rech­nung getra­gen wer­den kann, einen Teil sei­ner Her­kunfts­fa­mi­lie ken­nen zu ler­nen. Ein Umgangs­recht der Groß­tan­te
Das im Aus­land leben­de Kind – und die Voll­stre­ckung eines als einst­wei­li­ge Anord­nung erlas­se­nen Umgangs­ti­tels
Bei der Voll­stre­ckung eines als einst­wei­li­ge Anord­nung erlas­se­nen Umgangs­ti­tels han­delt es sich um ein selbst­stän­di­ges Ver­fah­ren mit einem eigen­stän­di­gen Rechts­mit­tel­zug, wes­halb § 70 Abs. 4 FamFG die Statt­haf­tig­keit der Rechts­be­schwer­de nicht hin­dert. Die Vor­schrift des § 99 Abs. 1 FamFG regelt die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit auch für die Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen über das
Der Anspruch des Vaters auf beglei­te­ten Umgang
Die Annah­me, dem Fami­li­en­ge­richt ste­he bei Ent­schei­dun­gen gemäß § 1684 Abs. 4 Satz 3 BGB weder gegen­über dem Jugend­amt noch gegen­über frei­en Jugend­hil­fe­trä­gern eine Anord­nungs­kom­pe­tenz zur Beglei­tung von Umgän­gen zu, ist nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich. Frei von ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken sind ins­be­son­de­re eine Aus­le­gung von § 1684 Abs. 4 Satz 3 BGB, soweit