Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=21.06.2011&Aktenzeichen=B%201%20KR%20144/10%20B
Timestamp: 2020-03-29 06:37:06
Document Index: 3269358

Matched Legal Cases: ['§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 202', '§ 227', '§ 227']

BSG, 21.06.2011 - B 1 KR 144/10 B - dejure.org
https://dejure.org/2011,40893
BSG, 21.06.2011 - B 1 KR 144/10 B (https://dejure.org/2011,40893)
BSG, Entscheidung vom 21.06.2011 - B 1 KR 144/10 B (https://dejure.org/2011,40893)
BSG, Entscheidung vom 21. Juni 2011 - B 1 KR 144/10 B (https://dejure.org/2011,40893)
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§ 160 Abs 2 Nr 3 Halbs 1 SGG, § 160a Abs 2 S 3 SGG, § 160a Abs 5 SGG, § 202 SGG, § 227 Abs 1 ZPO
Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Verletzung des rechtlichen Gehörs - Terminsverlegungsantrag - Zurückverweisung
SG Konstanz, 26.03.2009 - S 2 KR 12/06
LSG Baden-Württemberg, 26.10.2010 - L 11 KR 4730/09
Im ersten Fall sind aber grundsätzlich keine näheren Darlegungen zur Kausalität erforderlich (vgl nur BSG Beschluss vom 21.6.2011 - B 1 KR 144/10 B - Juris RdNr 5 mwN).
Das Gericht ist in einem derartigen Fall bei ordnungsgemäßem Vorgehen verpflichtet, den anberaumten Verhandlungstermin zu verlegen oder zu vertagen (…BSG SozR 3-1750 § 227 Nr. 1 S 2; BSG Beschluss vom 18.12.2012 - B 1 KR 90/12 B - Juris RdNr 5; BSG Beschluss vom 21.6.2011 - B 1 KR 144/10 B - Juris RdNr 5; BSG Beschluss vom 17.2.2010 - B 1 KR 112/09 B - Juris RdNr 5).
Zwar bedarf es grundsätzlich keines weiteren Vortrags zum "Beruhen" der angegriffenen Entscheidung auf dem Verfahrensfehler, wenn ein Beschwerdeführer behauptet, um sein Recht auf eine mündliche Verhandlung gebracht worden zu sein (vgl zB BSG Beschluss vom 18.12.2012 - B 1 KR 90/12 B - Juris RdNr 5 mwN; BSG Beschluss vom 21.6.2011 - B 1 KR 144/10 B - Juris RdNr 5 mwN; BSG Beschluss vom 17.2.2010 - B 1 KR 112/09 B - Juris RdNr 5 mwN).
Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, die einen Verfahrensbeteiligten daran gehindert hat, an der mündlichen Verhandlung teilzunehmen, die daraufhin ergangene Entscheidung beeinflusst hat; eine Angabe, welches Vorbringen durch das beanstandete Verfahren verhindert worden ist, ist nicht erforderlich (vgl BSG Beschluss vom 13.11.2008 - B 13 R 277/08 B - Juris RdNr 18 mwN; BSG Beschluss vom 21.6.2011 - B 1 KR 144/10 B - Juris RdNr 5 mwN).