Source: https://issuu.com/kv-intern/docs/kvintern0510
Timestamp: 2018-06-19 11:36:35
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Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 95', '§ 311', '§ 8', '§ 6', '§ 6', '§ 95', '§ 311', '§ 6', '§ 6', '§ 95', '§ 311', '§ 95', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 73', '§ 9', '§ 16', '§ 3', '§ 51', '§ 135', '§ 311', '§ 95', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 95', '§ 311', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 31', '§ 31', '§ 95', '§ 311', '§ 24', '§ 24']

KV-Intern 5/2010 by Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg - Issuu
Minister Rösler auf Ärztetag: Mehr Eigenverantwortung, Solidarität und Vertrauen KBV-Vertreterversammlung: Attraktivität des Arztberufes erhöhen KVBB-Wahlen 2010: Wahlbekanntmachung
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, Wahlen innerhalb der ärztlichen Selbstverwaltung sind immer etwas Besonderes, Wahlen in einer Zeit wie der gegenwärtigen kommen einer Zäsur gleich. Wohin geht die Reise? Ist der Traum von einer einheitlichen Interessenvertretung aller (brandenburgischen) Ärzte ausgeträumt? Oder schaffen wir es, wie bei den vergangenen fünf Wahlen zur Vertreterversammlung, Partikularinteressen hinten anzustellen? Von Anbeginn vor 20 Jahren gehöre ich unserem Ärzteparlament an, eine ebenso spannende wie sinnhafte Tätigkeit in einem demokratisch gewählten Gremium. Spannend, weil wir eben nicht immer gleich einer Meinung waren, weil wir uns gestritten, um Sachverhalte gerungen und letztlich Kompromisse gefunden haben. Sinnhaft, weil die tägliche Arbeit in der Praxis, die Zusammenarbeit mit den Fach-Kollegen, eben genau jenes kollegiale Miteinander prägt, das es auch gemeinsam gegenüber Kassen und Politik zu vertreten gilt. Zum Ende dieser Legislaturperiode werde ich aus der Vertreterversammlung unserer KV ausscheiden. Das jedoch heißt nicht, dass mich die zukünftig dort gefassten Beschlüsse nicht mehr interessieren. Im Gegenteil. Und deshalb ist es für mich sehr wichtig, dass wir uns möglichst alle an dieser Wahl beteiligen. Die neue Vertreterversammlung, der Vorstand benötigen für ihre, für unsere Tätigkeit eine breite Legitimation. Sie brauchen diese Unterstützung, um unseren legitimen Forderungen Nachdruck verleihen zu können. Auch deshalb habe ich mich entschlossen, bei diesen Wahlen als Landeswahlleiter zu fungieren. Sie finden auf den Innenseiten dieser Ausgabe die „Wahlbekanntmachung sowie die Bekanntmachung über die Auslegung der Wählerlisten“. Eine hohe Wahlbeteiligung – das wäre mein persönlicher Wunsch. Ich bin optimistisch. Ihr Wolf-Rüdiger Boettcher Landarzt und Landeswahlleiter
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Minister Rösler fordert Eigenverantwortung und Solidarität 113. Deutscher Ärztetag
Attraktivität erhöhen KBV-VV diskutiert über Zukunft des Arztberufes
Neue Ideen für ambulante Versorgung gefragt “Tag der Niedergelassenen” - Hauptstadtkongress
Aktuelle Information zum RLV ab III/2010
Kein Allheilmittel Wettbewerb im Gesundheitswesen im Fokus beim jüngsten “KBV-kontrovers”
Das Ziel: Mehr Macht, mehr Einfluss Deutscher Hausärzteverband tagte in Dresden
Hausärzte in Bayern: Vom Regen in die Traufe
Faulheit belohnen ... Leserbrief aus dem Berliner “KV-Blatt” zum HzVVertrag mit AOK/IKK
Wahl zur VI. Vertreterversammlung der KV Brandenburg Wahlbekanntmachung
Honorarverteilung im IV. Quartal 2009
Bundesweit gültige “Onkologie-Vereinbarung”
Änderung zum Vertrag Ärzte/Unfallversicherungsträger
Mammographie-Screening Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Pathologie
Qualitätssicherung in der kurativen Mammographie
Orientiert - DocSteps-Messe im Berliner ICC
Patientenflyer zum Bereitschaftsdienst
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113. Deutscher Ärztetag in Dresden Berufspolitik
Minister Rösler fordert Eigenverantwortung und Solidarität Was für ein fulminanter Auftakt in der Dresdner Semperoper! Ein 13jähriger Schüler faszinierte mit seinem Violinenspiel die Delegierten und Gäste, Politiker und Journalisten bei der festlichen Eröffnung des 113. Deutschen Ärztetages. Minutenlanger Applaus und spontane Zurufe – einen besseren Start hätte man sich nicht organisieren können. Zum vierten Mal nach 1887, 1889 und 1993 war die sächsische Metropole Gastgeber für die verfasste deutsche Ärzteschaft. War es vor 17 Jahren vor allem die Zeit des Umbruchs nach der Wiedervereinigung, die den Deutschen Ärztetag prägte, so sind es jetzt solche Themen wie Wettbewerb, Ärztemangel, Eigenverantwortung und Bürokratieabbau, die zumindest die Eröffnung maßgeblich bestimmten. „Hören wir nicht auf die unheilvollen Gesänge der Sirenen! Lassen wir uns nicht in mundgerechte Häppchen zerlegen, die dann leicht zu schlucken sind!“, formulierte bildhaft der Vertreter der vier mit der Paracelsus-Medaille ausgezeichneten verdienstvollen Ärzte, Dr. Möhrle. Nur eine einige Ärzteschaft könne auch eine starke Ärzteschaft sein, rief er den Delegierten zu. Inwieweit dieser Ruf erhört, vor Seite 4 | AUSGABE 5 / 2010
allem jedoch bestimmend für künftige Handlungen sein wird, darf allerdings mit Skepsis betrachtet werden. Zu groß sind Bestrebungen einzelner Akteure der Ärzteschaft, mit Blick auf eigene Vorteile die in Jahrzehnten gemachten Erfahrungen zu ignorieren. Die Erwartungen an das erste Auftreten des neuen Bundesgesundheitsministers waren groß. Wertet man die unmittelbaren Reaktionen auf seine Rede, dann erfüllte er sie auch. Rhetorisch brillant, streifte er in seiner frei gehaltenen Rede, teilweise mit Witz und Charme, alle wichtigen Themen der aktuellen Gesundheitspolitik. Lange muss man zurückdenken an einen Gesundheitspolitiker, der so eloquent und kompetent seine Vorstellungen von der Zukunft des deutschen Gesundheitssystems vorgetragen hat. Trotzdem – der Teufel steckt im Detail. Und so ist auch hier zumindest ein gewisses Maß an Vorsicht geboten. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Horst Seehofer, der mit stehenden Ovationen vom Deutschen Ärztetag gefeiert wurde, der danach jedoch der Ärzteschaft die unsäglichen Budgets bescherte. Beispielsweise. Trotzdem war zu merken, dass Minister Rösler weiß, wovon er spricht. Und all jene, die schon meinten, er habe
keine Visionen, ihm mangele es an Durchsetzungskraft, werden sich noch wundern. Er hat klare Vorstellungen, wie das deutsche Gesundheitssystem in der Zukunft gegliedert und auch, wie es finanziert werden soll. Eigenverantwortung und Solidarität – diese Reihenfolge sollte nicht als pure Aufzählung, sondern schon als Wertung verstanden werden. Nur wer eigenverantwortlich handele, könne sich auf die Solidarität der anderen verlassen, so sein Credo. Das hört sich nicht nur anders an, als bislang von den meisten Politikern postuliert, das ist auch anders. Balsam auf die ärztlichen Seelen waren sicher solche Äußerungen wie: „Wir benötigen eine stärkere Orientierung auf die Kostenerstattung. Dadurch entsteht Transparenz und sie ist die Grundvoraussetzung für Verständnis im System.“ Oder: „Ich bin strikt gegen jeden Versuch, den Bachelor oder Master in das Medizinstudium zu übernehmen.“ Oder: „Das Wichtigste ist der Erhalt der Freiberuflichkeit des Arztberufes; und zwar sowohl für die Ärzte als auch für die Patienten.“ Dezidiert ging er auf das Thema Priorisierung ärztlicher Leistungen ein und erteilte ihr eine unmissverständliche Absage. Es wäre ein Irrglaube anzunehmen, dies ließe sich bis in jedes Detail reglementieren. Dies wäre im Übrigen auch nicht mit der Freiberuflichkeit des Arztberufes zu vereinbaren. Daher favorisiere er einen anderen Ansatz, so Rösler. Alle Akteure gemeinsam müssten Einfluss darauf nehmen, dass im
System keine Verschwendung zugelassen werde. Dies sei höchst unethisch, da es der notwendigen Versorgung die benötigten Ressourcen entziehe. Mit Blick zurück auf die ersten Monate seiner Amtszeit resümierte der Minister, dass viele ihm Untätigkeit vorgeworfen hätten. Das jedoch sei nicht der Fall gewesen. „Nur weil man nicht täglich in den Schlagzeilen ist, heißt das nicht, man macht nichts.“ Im Gegenteil. Er sei gerade mit den ärztlichen aber auch mit anderen Organisationen in einem ständigen Dialog. Wir benötigen einen Wettbewerb um die besten Ideen, forderte er. Dem Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Hoppe, fiel es sichtlich schwer, auf die Rede des neuen Gesundheitsministers mit Verve und auch mit klaren Forderungen Bezug zu nehmen. Auch er widmete sich allen drängenden Problemen, sprach sie an und ging auf sie ein. Allein – wer einen Hoppe in der Auseinandersetzung mit einer Ulla Schmidt oder Ministerin Fischer erlebte, kam schon ins Grübeln. Das war weder pointiert noch kämpferisch. Leider. Doch genau das wäre notwendig gewesen. Denn noch handelt es sich bei Minister Rösler um Ankündigungen, Überlegungen, nicht um konkrete Politik. Und da gibt es schon einige Handlungen aus den letzten Wochen, die zumindest nicht unumstritten waren, Stichwort Weiterführung des Paragraphen 73 b und c, Selektivverträge. Das sollte nicht in Vergessenheit geraten. R.H.
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Attraktivität erhöhen KBV-VV diskutierte über die Zukunft des Arztberufes Die Botschaft am Vortag der Eröffnung des Deutschen Ärztetages in Dresden war eindeutig: Die Attraktivität des Arztberufes muss erhöht, dem Ärztemangel begegnet und dem Bürokratieabbau auf die Beine geholfen werden. Und: Das KV-System ist handlungsfähig, alternativlos und für die Aufgaben der Zukunft gewappnet. Vorausgegangen war dieser öffentlichen Vertreterversammlung im Dresdner Hilton eine Sonder-VV in geschlossener Sitzung mit brisanten Themen: Honorarreform und Satzungsänderung. Die KBV bewege sich in Dresden auf dünnem Eis, war im Vorfeld prognostiziert worden. Ein sichtbar gelöster KBV-Chef konnte dann jedoch „Entwarnung“ geben und verkündete den zahlreich anwesenden Journalisten, dass man bei der Lösung der Probleme auf einem guten Weg sei. Inwieweit dieser Optimismus länger als die kommenden drei, vier Wochen anhält, bleibt abzuwarten. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass am Ende einer VV der KBV Einigkeit herrschte, die sich nach der Rückkehr der Matadore in die heimatlichen Gefilde in Wohlgefallen auflöste. Auf alle Fälle wird in allen KVen in diesem Jahr gewählt. Ihm wäre eine Verlängerung der derzeitigen Legislaturperiode lieber gewesen, so Dr. Köhler, um neue Strukturen innerhalb der
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ärztlichen Selbstverwaltung in Ruhe etablieren zu können. Aber dafür gebe es keine gesetzliche Grundlage. Ungeachtet dessen bleibt die KBV-VV bei ihrer grundsätzlichen Forderung, dass der Kollektivvertrag die Grundlage einer flächendeckenden, kassenartenübergreifenden ambulanten Versorgung bleibt und Selektivverträge diesen ergänzen. Dr. Köhler: „Es sind Ergänzungsverträge im Sinne eines Suchmodells für eine verbesserte Versorgung; es findet keine Bereinigung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung statt.“ Für die Strukturen der Selbstverwaltung schlug er die Einführung einer sogenannten „Quorums-Regelung“ vor. Das heißt, die Sitze in der KBV-VV werden neben dem Regionalprinzip auch entsprechend des Versorgungsauftrages verteilt. Noch ist dies allerdings Zukunftsmusik. Vorher müsse der Gesetzgeber das Verhältnis von Kollektiv- zu populationsbezogenen Selektivverträgen neu klären, sprich verändern. Wettbewerb erfordere eindeutige Rahmenbedingungen: fair, ausgewogen, mit gleichen Chancen für die Beteiligten. Das, was jetzt unter diesem Slogan stattfinde, habe damit nichts, zumindest nicht viel gemein. Zentrales Thema der öffentlichen wie der nicht-öffentlichen Sitzung war die Honorarreform. Sie sei beileibe
kein Scherbenhaufen, wie die Freie Ärzteschaft meine, stellte Dr. Köhler fest. Angesichts der Wirtschaftskrise und der negativen Grundlohnsummenentwicklung und aller damit verbundenen Umverteilungsprobleme sei sie vielmehr ein voller Erfolg. „Eine Steigerung von bundesweit mehr als sechs Prozent im ersten Halbjahr 2009 ist ein gutes Ergebnis.“ Trotzdem sei sie verbesserungsfähig und -bedürftig. Fest stehe aber auch: Wenn es die Honorarreform nicht gegeben, sondern weiterhin eine Anbindung an die Grundlohnsummensteigerung bestanden hätte, dann wäre dies ein Desaster gewesen. Dieser Einschätzung ist allerdings nur zuzustimmen. Wenn auch nicht unbedingt visionär, so ging der Blick auf dieser KBV-VV doch in die Zukunft. Rund 40.000 Ärzte gelte es in den kommenden fünf bis acht Jahren zu ersetzen, stellte Dr. Köhler fest. Dem Ärztemangel entgegenzuwirken, sei eine zentrale Aufgabe, der sich auch und insbesondere die Ärzteschaft stellen müsse. Es gelte, die Bedarfsplanung völlig neu zu ordnen. Das sei aber nur ein Ansatz. Zugleich ginge es darum, den Arztberuf wieder attraktiv zu machen. Deshalb müsse ernst gemacht werden mit dem Bürokratieabbau. Gänzlich ohne eine solche gehe es nicht, aber sie müsse auf ein erträgliches Mindestmaß beschränkt und so einfach wie möglich gestaltet werden. Und es gehe darum, so Dr. Köhler, „Bürokratie nicht vorrangig für die
immer noch herrschende Kontrollsucht einzusetzen, sondern für die Beschaffung der notwendigen Daten“. Daten, die es ermöglichen, Versorgungsdefizite aufzuspüren, Versorgungsverbesserungen zu implementieren und sinnvolle Versorgungssteuerung zu organisieren. Das sei im Übrigen eine zentrale Aufgabe der KVen. Scharf kritisierte der KBV-Chef die, einen „Flächenbrand“ auslösenden, hausarztzentrierten Verträge. Versorgerische Flickenteppiche seien die Folge, ein trotz aller Probleme gut funktionierendes System werde an die Wand gefahren. Dr. Köhler verwies auf die Gefahren dieser Entwicklung. Die Ärzte müssten wissen, dass „sie sich ohne Sicherheitsnetz auf das Hochseil des Wettbewerbs“ begeben würden. Denn: „Die KV kann diese Situation auf Dauer nicht überstehen.“ Scharf kritisierte er auch die Machtbestrebungen des Hausärzteverbandes. Dieser wolle in den Gremien und den Verträgen alle Vorteile für sich in Anspruch nehmen, nicht aber die dazugehörenden Pflichten – Stichwort ärztlicher Bereitschaftsdienst, der aufwendig, teuer und lästig sei. Und süffisant fügte Dr. Köhler hinzu, er glaube auch nicht, dass der Vorstand des Hausärzteverbandes sehr glücklich wäre, wenn eine Veröffentlichungspflicht über seine Einkünfte genauso bestünde, wie sie für die KV- und KBVVorstände gelte. R.H.
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Gleiches Geld für … … gleiche Leistung. Klingt logisch, ist logisch – allein, es ist Utopie. Noch, wenn es nach den jüngsten Beschlüssen der KBV-Sonder-VV in Dresden geht. Was ist gemeint? Im „Fachchinesisch“ liest sich das so: Bundesweites, kassenartenübergreifendes gleiches Preis-Mengen-Aggregat für ganz bestimmte Regionen. Die kommenden fünf Jahre sollen dazu genutzt werden, so der oberste Kassenarzt-Chef, dass für gleiche Leistungen auch die gleiche Vergütung gezahlt wird. Dabei bezieht sich diese angestrebte „Gleichheit“ nicht auf den Fallwert, beispielsweise, sondern es geht vielmehr um die Gleichheit der Finanzmittelbereitstellung pro Versichertem, gewichtet nach der Morbidität in bestimmten Regionen; eine Feststellung, die die Ost-KVen schon seit Jahren fordern! Gedacht ist dabei – zurzeit – an die Landkreise. Klingt kompliziert, ist es auch. Trotzdem ist diese Systematik ebenso interessant wie richtig. Betrachtet man die Ist-Situation, dann zeigen sich gravierende Unterschiede in den Ausgaben der Kassen pro Versicherten in den einzelnen Ländern. Ausschlaggebend ist dafür aber kaum die tatsächliche Morbidität. Noch nicht. Dahin will jedoch die KBV. Höhere Morbidität – größerer Geldmittelzu-
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Kommentar fluss. Allerdings sind bis dahin noch jede Menge Hürden zu überspringen. Zum einen fehlen exakte Daten, weshalb in den kommenden fünf Jahren die richtige Kodierung ungemein an Bedeutung gewinnt. Zum anderen sind da aber auch die unterschiedlichen historischen Entwicklungen in den Ländern, das unterschiedliche Zusammenwirken von stationärem und ambulantem Bereich, die unterschiedliche Arztdichte. Im Kampf gegen den Ärztemangel wartete die KBV mit einem interessanten, allerdings nicht neuen Ansatz auf: Strukturfonds heißt das Zauberwort. Paritätisch finanziert durch Kassen und Ärzteschaft soll er einmal die rund zwei bis drei Milliarden Euro enthalten, mit denen alle nur denkbaren Möglichkeiten der Ansiedlung von jungen Ärzten insbesondere in ländlichen Regionen finanziert werden (sollen). Zum Beispiel auch Praxisaufkäufe durch die KV. Auch das ist nicht neu – die KVBB hatte diese Möglichkeit schon in ihrem Sicherstellungsstatut im Jahr 2003. Aber es reicht nach wie vor aus, um Schlagzeilen zu produzieren. Warten wir ab, was aus den Vorschlägen wird. Ralf Herre
Neue Ideen für die ambulante Versorgung gefragt Großes Interesse beim zweiten „Tag der Niedergelassenen“ auf dem Hauptstadtkongress Er hat mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender der Gesundheitsbranche – der Hauptstadtkongress, der in diesem Jahr bereits zum 13. Mal im Berliner ICC stattfand. Vom 5. bis 7. Mai trafen sich laut Veranstalter rund 8.000 Besucher, um mit Politikern, Vertretern von Ärzteschaft und Krankenkassen, Wissenschaftlern und Pharma-Experten aktuelle Fragen der Gesundheitspolitik, der Gesundheitswirtschaft, der Pflege und der Medizin zu diskutieren. Debütant beim Hauptstadtkongress war Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, der die Veranstaltung eröffnete und so die Tradition seiner Vorgängerin fortführte. Einen Mentalitätswechsel im Gesundheitswesen, forderte der promovierte Arzt in seiner Rede: „Bürokratie und Kontroll-Vorschriften lassen sich nur dann reduzieren, wenn wir den Leistungserbringern wieder mehr Vertrauen schenken.“ Die beste Kontrolle im System seien mündige und aufgeklärte Patienten, unterstrich Dr. Rösler. Das ständige Misstrauen gegenüber dem Privaten müsse aufhören. Der Glaube, dass der Staat die
Probleme besser lösen könne, als die Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, führe zu Kontrollzwang und unnötiger Bürokratie. „Ohne eine Kultur des Vertrauens kann Gesundheitspolitik in Deutschland in Zukunft nicht mehr funktionieren.“ Ihr Debüt beim Hauptstadtkongress hatten Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) bereits hinter sich. Sie präsentierten sich zum zweiten Mal beim Gesundheits-Stelldichein unterm Funkturm. An einem gemeinsamen Info-Stand gaben sie Auskunft über ihr Service- und Dienstleistungsangebot. Im Mittelpunkt
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standen dabei die Themen Sicherstellung, Qualität, Honorar und Arzneimittel. Am zweiten Kongresstag waren auch fünf Fachleute aus der KV Brandenburg am Stand dabei, um sich von interessierten Besuchern mit Fragen „löchern“ zu lassen. Zwar blieb in den halbstündigen Pausen zwischen den Kongressveranstaltungen nicht allzu viel Zeit für intensive Gespräche, doch die Besucher wussten es zu schätzen, dass die Experten ihre Fragen kompetent und kompakt beantworten konnten. Neben dem Info-Markt veranstalteten KBV und KVen am letzten Kongresstag wieder ihren „Tag der Niedergelassenen“ mit einem breit gefächerten Angebot an Workshops zu Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement, Vergütung, Kodierrichtlinien und den Rahmenbedingungen für medizinische Versorgungszentren. Insgesamt 400 niedergelasse Ärzte, Psychotherapeuten und Praxismitarbeiter hatten sich dafür im Vorfeld angemeldet, 350 kamen schließlich ins ICC. Für sie war die Teilnahme an diesem Tag kostenfrei. Neben fachlichen Inhalten kam beim „Tag der Niedergelassenen“ natürlich auch die Berufspolitik nicht zu kurz. Unter dem Motto „Der Arzt im Wandel: Beruf statt Berufung“ diskutierten Bundesärztekammer-Vizepräsidentin, Dr. Cornelia Goesmann,
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KBV-Vorsitzender, Dr. Andreas Köhler, die niedergelassene Neurologin, Dr. Annette Mainz-Perchalla und Brandenburgs Gesundheitsstaatssekretär, Dr. Daniel Rühmkorf, miteinander und mit dem Publikum. Längst ist der Arzt nicht mehr „nur“ für die Versorgung der Patienten zuständig, zunehmend sind auch betriebswirtschaftliche Manager-Qualitäten gefragt, da der ökonomische Druck auf die niedergelassenen Praxen ständig größer wird, so der Tenor der Diskussionsrunde. „Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen steigt stetig. Der Zugang wird jedoch nicht gesteuert, die finanziellen Mittel steigen nicht“, sagte Dr. Köhler. Er mahnte mehr Eigenverantwortung und Eigenbeteiligung im Gesundheitswesen an. Deshalb sei es auch wichtig, die Debatte um die Priorisierung von medizinischen Leistungen zu führen – jedoch dürfe diese nicht von vornherein negativ besetzt sein. „Priorisierung vermeidet Rationierung“, so der oberste Kassenarzt. Mit Blick auf eine finanzielle Selbstbeteiligung der Versicherten stellte Dr. Rühmkorf fest, dass es dafür keine sozialver-
trägliche Lösung gebe. Entweder sei sie zu hoch und belaste sozial Schwächere damit überdurchschnittlich oder aber zu niedrig und habe dann keine Steuerwirkung mehr. Die ökonomischen Zwänge, die den Praxisalltag der niedergelassenen Ärzte zunehmend bestimmen, machten die Diskutanten unter anderem am Beispiel der Arzneimittel-Regresse fest. Die Regress-Angst führe zu einem „zusätzlichen Verschiebebahnhof“, unter dem die Patientenversorgung leide, sagte Dr. Rühmkorf. Brandenburgs Gesundheitsstaatssekretär sprach sich deshalb für eine Positivliste aus. Es sei ein normales ökonomisches Verhalten, wenn Kollegen versuchten, sich aus dem RegressDruck herauszuziehen, ergänzte Dr. Köhler. In Zeiten, in denen Krankenkassen Rabattverträge mit Arzneimittelherstellern abschließen, dürfe die Preisverantwortung nicht mehr beim Arzt bleiben, weil dieser die Preise nicht mehr kenne. „Der gesetzlich verankerte Regress muss weg“, forderte er. In Zeiten knapper Mittel seien gute Ideen erforderlich, um die flächendeckende ambulante Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen. So würden kooperative Strukturen, wie sie das Vertragsarztrechtsänderungsgesetz seit 2007 ermöglicht, von den Ärzten zunehmend genutzt, sagte Dr. Goesmann. Waren 2008
1.200 Ärzte im niedergelassenen Bereich angestellt, seien es derzeit 4.000, erläuterte Dr. Köhler. 75 Prozent davon seien Frauen. Der Arztberuf werde weiblich, darauf müsse man sich einstellen. 60 Prozent der Medizinstudenten seien mittlerweile Frauen. Ärztinnen bevorzugten mehrheitlich eine Anstellung, so der KBVChef. Deshalb müssten noch stärker als bisher Anstellungsmöglichkeiten geschaffen werden – sei es im MVZ, in einer niedergelassenen Praxis oder in einer KV-Praxis. Auch die Bedarfsplanung werde überarbeitet, um den Ärztemangel zu bekämpfen, stellte Dr. Köhler in Aussicht. Eine kleinräumige Lösung, die sich am tatsächlichen Versorgungsbedarf der Bevölkerung orientiert, solle auch künftig eine wohnortnahe hausund fachärztliche Grundversorgung sicherstellen. Die neue Bedarfsplanung müsse zudem die Grenzen zwischen ambulant und stationär aufweichen – Vertreter der niedergelassenen Ärzteschaft und der Krankenhäu-
Fotos: Judith Dannhauer (6), Ute Leschner (1) AUSGABE 5 / 2010 | Seite 11
ser sollen auf Landesebene gemeinsame Vorgaben erarbeiten. „Wir müssen aufhören mit dem sektorenspezifischen Denken, und wir müssen raus aus dem innerärztlichen Lagerkampf“, betonte der KBV-Chef. Es brauche neue Ansätze, und die Ärzteschaft müsse auch mutig genug sein, diese zu diskutieren.
Fit für die Zukunft Zum zweiten Mail hatten die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Kassenärztlichen Vereinigungen ihre Mitglieder zum „Tag der Niedergelassenen“ im Rahmen des Hauptstadtkongresses nach Berlin eingeladen – und mehrere hundert Ärzte, Psychotherapeuten und Praxismitarbeiterinnen waren der Einladung gefolgt. Der erneute Zuspruch zeigt’s: Die Mischung macht’s. Ob Workshops zu Hygieneplan oder Kodierrichtlinien, ob berufspolitische Diskussion oder Wortgefechte in der Speaker’s Corner, sowohl für den Doktor als auch für die Praxisassistentin war etwas dabei. Sicher, an den ersten beiden Kongresstagen hätte der Andrang am InfoMarkt der KVen größer sein können. Dennoch waren es keine verschwendeten Tage.
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Mit dieser zentralen Forderung griff er die seit längerem vom Vorsitzenden der KVBB kritisierten Verhaltensweisen und Rahmenbedingungen sowie die darauf ausgerichteten Lösungsansätze für sektorübergreifende interdisziplinäre und multiprofessionelle Versorgungsstrukturen auf. ute
Kommentar Denn es ist richtig und wichtig, dass KBV und KVen auf diesem wichtigen Treffen der Gesundheitsbranche Flagge zeigen. Und es ist in diesen gesundheitspolitisch bewegten Zeiten umso wichtiger, dass sie es gemeinsam als Einheit tun. Die Botschaft ist klar: Entgegen aller Unkenrufe ist das KBV-/KVSystem eben kein Auslaufmodell und auch nicht bereit, die Rolle des „Resteverwerters“ zu übernehmen. Stattdessen präsentierte es sich mit einem modernen Stand als kompetentes System, das die zukünftigen Herausforderungen nicht scheut und auch meistern kann. Ute Leschner
Aktuelle Information zum RLV ab III/2010 Der Bewertungsausschuss beschloss in seiner Sitzung am 26. März 2010 mit Wirkung zum 1. Juli 2010 umfangreiche Änderungen und Neuregelungen zum Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses Teil F zur Berechnung und zur Anpassung von arzt- und praxisbezogenen Regelleistungsvolumen. Viele dieser Vorgaben verlangen eine Konkretisierung bzw. Regelung durch die Partner der Gesamtverträge. Ohne diese ist eine Umsetzung der Beschlüsse nicht möglich. Am 30.4.2010 fanden hierzu erste Verhandlungen zwischen der KV Brandenburg und den Verbänden der Krankenkassen im Land Brandenburg statt, die fortgesetzt werden müssen.
Als Zwischenfazit ist festzustellen, dass die Krankenkassen sich vielen Vorschlägen der KVBB gegenüber offen zeigen, soweit sich hieraus keine monetären Auswirkungen für sie ergeben. Dennoch verbleibt ein Klärungsbedarf in vielen Detailfragen, der schon jetzt ersehen lässt, dass die Zuweisung der individuellen Regelleistungsvolumen für die einzelne Praxis keinesfalls im Mai 2010 erfolgen kann, da die konkreten Berechnungen erst nach Abschluss der Verhandlungen beginnen können. Sobald die Verhandlungsergebnisse feststehen, werden wir aktuell auf unserer Internetseite unter www.kvbb.de darüber berichten.
Nächste Tagung der Vertreterversammlung Die nächste Beratung der Vertreterversammlung der KV Brandenburg findet am 11. Juni 2010 in der Landesgeschäftsstelle der KVBB, Gregor-Mendel-Str. 10 in Potsdam statt. Beginn ist 15 Uhr. Die Veranstaltung ist für Mitglieder der KVBB öffentlich.
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Kein Allheilmittel Wettbewerb im Gesundheitswesen im Fokus beim jüngsten „KBV kontrovers“ „Kontrovers“ – „einander entgegengesetzt; strittig; umstritten“ – so definiert der Duden die Bedeutung des aus dem Lateinischen kommenden Wortes. Die gleichnamige jüngste Veranstaltung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 28. April in Berlin unter dem Motto „Aktionismus oder Lethargie: Wie geht’s weiter im Gesundheitswesen?“ wurde dieser wörtlichen Bedeutung allerdings kaum gerecht. Im Gegenteil: Wer hitzige Diskussionen und den knallharten Austausch von Pro und Contra erwartete, wurde enttäuscht. Denn die Podiumsteilnehmer gaben sich beinahe einträchtig einem Austausch von Standpunkten hin. Etwa die BARMER/GEK-Vorsitzende Birgit Fischer und KBV-Chef Dr. Andreas Köhler zur durchaus alles andere als unstrittigen Frage „… und alles heilt der Wettbewerb?“. Nein, ein Allheilmittel sei der Wettbewerb sicher nicht, betonte Frau Fischer. Auch die „Sackgasse Zwangsmonopol“, wie sie derzeit in der hausarztzentrierten Versorgung beschritten werde, sei keine Lösung. „Wettbewerb eignet sich nicht als Konfliktlösungsinstrument, sondern nur für die Suche nach den besten Lösungen.“ Klipp und klar bekannte sich die
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Chefin von Deutschlands größter Krankenkasse in diesem Zusammenhang zum Kollektivvertrag: „Wettbewerb und Kollektivvertrag schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich.“ Der Kollektivvertrag stehe aus ihrer Sicht nicht zur Disposition. Eine flächendeckende Versorgung und die freie Arztwahl seien nur damit zu gewährleisten. Besser hätte es der oberste Kassenarzt auch nicht sagen können. Dr. Köhler ergänzte jedoch, dass auf Dauer der Kollektivvertrag und selektive Vollverträge nicht kompatibel seien. Bestimmte Regelungen des Kollektivvertrags, beispielsweise Qualitätsvorgaben oder Mindestmengen, gälten im selektiven Vertragsgeschäft nicht. „Das ist unfair.“ Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) würden so zur „bad bank“ der Selektivverträge degradiert. Früher hätten die Ärzte einmal dafür gekämpft, dass auf ihren Praxisschildern „Alle Kassen“ steht, erinnerte der KBV-Vorsitzende. Würden keine Regeln für einen fairen Wettbewerb erarbeitet, könnten diese Praxisschilder bald der Vergangenheit angehören, mit gravierenden Folgen: Es entstünde ein Flickenteppich in der ambulanten Versorgung, Ärzte begä-
ben sich in Abhängigkeit großer Krankenkassen, Patienten gäben die freie Arztwahl auf und liefen Gefahr, außerhalb eines Vertrags-Geltungsbereichs zum Selbstzahler zu werden. Denn genau das würde passieren, wenn ein Münchner in Hamburg einen Arzt braucht, seine Krankenkasse mit diesem aber keinen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hat. „Darüber müssen die Patienten aufgeklärt werden“, forderte Dr. Köhler. Als Grundverträge seien Selektivverträge in der Tat problematisch, stimmte Frau Fischer zu. Sie sprach sich für Add-on-Verträge mit dem
Kollektivvertrag als Basis aus, die unter Einbezug der KVen verhandelt und abgeschlossen werden. In der Vergangenheit habe man den Fehler gemacht, Ärzte und Krankenkassen nur als Konkurrenten zu sehen. Damit müsse Schluss sein. Die Lösung könne nur sein, dass alle Akteure im Gesundheitswesen gemeinsam das „Heft des Handelns“ in die Hand nähmen, so die Kassen-Chefin. „Wir müssen unser Wissen bündeln und gemeinsam an Versorgungsverbesserungen arbeiten.“ Ute Leschner
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Das Ziel: Mehr Macht, mehr Einfluss! Deutscher Hausärzteverband tagte in Dresden und strotzt vor Selbstbewusstsein Starke Worte in Dresden, starke Worte, die auch keinen Widerspruch duldeten. Wer die Generallinie verließ, und wenn es nur gedanklich war, wurde abgewatscht. Öffentlich. Die diesjährige Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes gab einen Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Jahren wohl erwartet. Mit breiter Brust demonstrierten die Mannen um die Altmeister Kossow, Weigeldt und Kötzle Kampfbereitschaft. Und in der etwa zweieinhalbstündigen Diskussion wurde keiner ge- oder besser verschont; der Hauptgegner - das KV-System - nicht, und auch nicht die angeblichen Abweichler aus den eigenen Reihen. Jene hausärztlichen KV-Vorstände beispielsweise, die es gewagt hatten, über die jeweilige KV hausarztzentrierte Versorgungsverträge abzuschließen, und damit der Dachorganisation in Köln diesen Happen quasi vor der Nase weggeschnappt hatten. Besonders schmerzlich spürte das der Vorsitzende der KV Sachsen-Anhalt, Dr. John. Als einer dieser sogenannten Abweichler ließ er sich nicht das Wort und seine Überzeugung nehmen und
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verteidigte diesen Schritt, der den sachsen-anhaltinischen Hausärzten immerhin ein Honorarplus von rund 10 Millionen in 2009 einbrachte. Dafür brach es dann umso schlimmer über ihn herein. O-Töne oben genannter „Altmeister“ klangen dann wie folgt: „Betreibt die KV Sachsen-Anhalt vielleicht die Selbstauflösung? Denn einen solchen Unsinn kann man doch mit klarem Verstand nicht machen!“ (Kötzle). Der Geschäftsführer des Hausärzteverbandes, Mehl, war in seiner Wortwahl noch etwas direkter. Zitat: „Wir sind nicht länger bereit, so einen Scheiß zu machen!“ Dass die Diskussion nicht generell auf dieses Niveau absackte, lag an einem der geistigen Väter der hausärztlichen Aufbruchstimmung: Prof. Kossow. Er zog das Florett der Keule vor. Ziel des Hausärzteverbandes sei es, unabhängig von politischen Vorgaben zu agieren. „Das können nur wir, nicht die KVen!“, rief der den etwa 120 daraufhin stürmisch applaudierenden Delegierten zu. Deshalb, so Kossow weiter, hätte der erste Vertrag in Sachsen-Anhalt (analog in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern) kein Add-onVertrag, sondern eben ein Bereini-
gungsvertrag sein müssen. Bereinigung schwäche die KVen, um deren Abschaffung es schließlich gehe, und hätte die hausärztliche Autonomie gestärkt. Überhaupt spann sich wie ein roter Faden durch diese Delegiertenversammlung die Mär von der systematischen Benachteiligung der Hausärzte im bestehenden KV-System, deren zu niedrigerer Honorierung (so von den KV-Oberen gewollt) und nicht ge-
währter Selbstbestimmung. Angesichts der Realität, dass von den 17 KV-Vorsitzenden 11 Hausärzte, zwei Verwaltungsfachleute und lediglich vier Fachärzte sind, schon eine groteske Argumentation. Der Ausweg aus diesem angeblichen Dilemma: Die Hausärzte brauchen eine eigene Struktur, die ihre Interessen vertritt. Und diese Struktur gäbe es bereits; den Deutschen Hausärzteverband. Jetzt komme es darauf Anzeige
an, dass er in der Gesetzgebung, insbesondere im SGB V, auch als ein solcher eigenständiger Vertreter analog der ABDA beispielsweise oder der Landeskrankenhausgesellschaften namentlich aufgeführt und mit deren Rechten ausgestattet werde. Die Diskussion in Sachsens Metropole verdeutlichte aber auch, auf welch fruchtbaren Boden derartige Argumentationen fallen angesichts der immer komplizierter werdenden, sich permanent ändernden und so letztlich von kaum einem Arzt noch verstandenen Vergütungsregelungen. Geradezu genüsslich zeigte ein Hausarzt einige Folien mit Berechnungsformeln aus dem Bewertungsausschuss, die – wie zu erwarten war – mit lautem Gelächter quittiert wurden. Mehr Transparenz, weniger Bürokratie – das sind Ziele, die auch im KV-System ganz oben auf der Agenda stehen. Doch die Wirklichkeit sieht leider anders aus. Immer weniger Ärzte verstehen das immer komplizierter werdende Regelwerk, lehnen sich frustriert zurück oder schließen sich vermeintlichen Alternativen an. Diese Situation ist die Zeit der Weigeldt und Hoppenthaller, jener Männer, die den Hausärzten das Paradies versprechen, wohl wissend, dass viele der jetzt noch paradiesisch anmutenden Verhältnisse in kurzer Zeit von der Realität eingeholt werden.
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In Dresden hatte man den Eindruck, das Maß für das Machbare ist ein Stück weit abhanden gekommen. Der Hausärzteverband präsentierte sich in einer Art und Weise, die angesichts der „anderen Wirklichkeit“ im Lande schon als abgehoben bezeichnet werden muss. Gestik, Mimik, Vokabular – das hatte schon viel von Selbstgefälligkeit. Dafür reichen allerdings die politischen Erfolge im Vorfeld der bayerischen Wahlen, die momentan offensichtlich (noch) gut sprudelnden Geldquellen in Bayern und Baden-Württemberg sowie die vage Zusage der Techniker Krankenkasse zum Abschluss eines Hausarztvertrages allein nicht aus. Hausärzte in anderen Landesteilen wollen andere Wege gehen. Sie setzen nicht auf knallharte Konfrontation zu ihren Fachkollegen und den Strukturen der ärztlichen Selbstverwaltung. Sie setzen auf Veränderung, Modernisierung. Für den Arzt an der Basis ist dies mit Sicherheit der weitaus verständlichere und gangbarere Weg. Es geht in der täglichen Arbeit eben nicht nur um Macht und Einfluss. Es geht dort vor allem um ärztliche Versorgung. Ralf Herre
Hausärzte in Bayern: Vom Regen in die Traufe Aus: dfg 17-10 vom 29.4.2010 mit freundlicher Genehmigung der Redaktion Es gibt bekanntlich so genannte Déjà-vu-Erlebnisse. Man glaubt, etwas schon erlebt zu haben, wenn man mit einer neuen Erkenntnis konfrontiert wird. Eigentlich müsste das Erlebnis aktuell und tausendfach in Bayern stattfinden. Bei hausärztlichen Gemütern. Denn ihre „Neu-KV“ namens Bayerischer Hausärzteverband (BHÄV) ist gerade dabei, zu den gleichen Mitteln zu greifen wie auch die allseits geschmähte eigene Körperschaft. Das geht aus einem Mitgliederrundschreiben vom 19. April 2010 hervor, das der dfg-Redaktion vorliegt. BHÄV-Zuchtmeister Dr. med. Wolfgang Hoppenthaller (61) vergoss in dieser Aussendung wahre Tränen ob des Abrechnungsverhaltens seiner Basis beim hausarztzentrierten Vertrag (HzV) mit der AOK Bayern. Bei den Besonderen Inanspruchnahmen (BI) wie auch den dringenden Hausbesuchen (DB) seien die Bayerischen Hausärzte wieder in die Menge geflüchtet. Der Siegenburger Allgemeinarzt kleidete das in die etwas vornehmere Formulierung: „überproportional angestiegen“. Und berichtet dann: „Dabei stellen wir bei einem kleinen, aber nicht unerheblichen Pro-
zentsatz eine Mengenentwicklung fest, die primär nicht plausibel erscheint.“ Man werde die Kollegen zur Stellungnahme und Korrektur auffordern. Und dann kam es knüppeldick. Hoppenthaller im O-Ton, ganz nach der körperschaftlichen Manier der eigentlich verhassten Wettbewerber: „Wir werden uns in Zweifelsfällen aber auch nicht scheuen, Plausibilitätsprüfungen durchzuführen, da wir uns die Verträge nicht von wenigen disziplinlosen Kolleginnen und Kollegen zerstören lassen werden.“ Das kommt einem doch verdammt bekannt vor. Doch der 1. Stellvertretende Bundesvorsitzende der Hausärzte lamentierte weiter und stellte schlussendlich fest: „Einigen wenigen Kolleginnen und Kollegen ist wohl jegliches Rechts- und Schamgefühl abhanden gekommen.“ Ob er als KVVize einstens derartige Feststellungen auch so hätte formulieren und treffen dürfen?
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Faulheit belohnen … Leserbrief aus dem Berliner “KV-Blatt” 5/2010 zum HzV-Vertrag mit AOK/IKK Das durch das unfassbare Vorgehen von Herrn Hoffert unterschriebene Vertragswerk ist juristisch wahrscheinlich gültig. Das KV-Blatt hat eine Reihe von Fallstricken aufgezählt, wesentliche blieben aber unerwähnt. So werden besondere Leistungen der Hausärzte, die eine spezielle Qualifikation und/oder aufwendige Apparate erfordern, gar nicht oder völlig unzureichend vergütet. Ganz leer gehen aus: Akupunktur (!), nicht genehmigungspflichtige Psychotherapie (!), Gesundheitsuntersuchungen (bis auf eine geringe Belohnung für Quotenerfüllung), Labor, Impfungen, Wegegelder, Kostenpauschalen, physikalische Therapie. Die Pauschalen für Psychosomatik, Ergometrie, Langzeitblutdruck, Sonografie, Chirotherapie usw. liegen erheblich unter den qualitätsgebundenen Budgets der KV. Während für Psychosomatik bei der KV 3,00 Euro im Quartal abrechenbar sind, muss dieser Betrag bei dem HzV-Vertrag für ein ganzes Jahr reichen. Technische Leistungen und/oder Chirotherapie sind nur im Paket abrechenbar, dann entfallen auf eine Leistung 25 Cent (!) pro Quartal, für Sonografie etwas mehr – ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Leistungserbringung.
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Und nicht nur dies, Überweisungen von Hausarzt zu Hausarzt werden überhaupt nicht mehr vergütet. Praxen, die besondere Leistungen per Überweisung erbringen, werden einen entsprechenden Fallzahlverlust haben. Dieser addiert sich zu einem Fallzahlverlust von ca. 20 %, den jede Durchschnittspraxis erleiden wird, weil Patienten, die bisher mehr als einen Hausarzt beanspruchten, entfallen werden. Das bedeutet: Ein nicht unbedeutender Anteil von Hausarztpraxen würde durch Teilnahme am Vertrag reale Verluste einfahren. Hier zeigt sich eine unglaubliche Geringachtung hausärztlicher Kompetenz. Diese Politik haben nicht nur Herr Hoffert und die Berliner Verhandlungsführer Herr Bernhardt und Herr Schwochow zu verantworten, sondern ganz wesentlich der HausärzteBundesverband und die HÄVG: Letztere handeln schon lange nach dem Motto: Faulheit belohnen, Qualität bestrafen. Damit wird der Hausarzt zum Basismediziner und Überweisungsscheinverteiler, der demnächst vom Bachelor-Mediziner, der Krankenschwester mit Pflegestudium oder vom CaseManager ersetzt werden kann. Ein Bärendienst für die Hausärzte! Dr. Axel Wiebrecht Facharzt für Allgemeinmedizin, Berlin
Wahl zur VI. Vertreterversammlung der KV Brandenburg Sehr verehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, der Vorstand der KVBB hat zusammen mit dem Landeswahlausschuss einen Terminplan für die Durchführung der Wahlen zur VI. Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg und der zeitgleich stattfindenden Wahl der Mitglieder der Servicestellenbeiräte beschlossen. Die Wahl wird als Briefwahl durchgeführt; Wahlvorschläge sind vom 23. August 2010 bis 3. September 2010 einzureichen. Die Wahl erfolgt vom 4. Oktober 2010 bis 12. Oktober 2010 um 15 Uhr. Das Ergebnis der Wahl wird der Landeswahlausschuss am 13. Oktober 2010 feststellen. Die konstituierende Sitzung der neugewählten Vertreterversammlung findet am 19. November 2010 statt. Als Ergebnis der gemeinsamen Sitzung des Vorstandes und des Landeswahlausschusses wird die „Wahlbekanntmachung“ sowie die „Bekanntmachung über die Auslegung der Wählerlisten“ veröffentlicht. Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Wahlen sind Ausdruck unseres demokratischen Selbstverständnisses. Sie entscheiden maßgeblich über die Handlungs- und Gestaltungsfähigkeiten der ärztlichen Selbstverwaltung. Jede Stimme zählt, jede Stimme wird benötigt. Deshalb bitte ich Sie, sich an der Wahl zu beteiligen. Jene Kolleginnen und Kollegen, denen Sie Ihre Stimme geben, tragen für die kommende Wahlperiode eine große Verantwortung. Umso wichtiger ist es, dass die gewählten Vertreter sich bei ihren Entscheidungen auf ein breites Wählervotum stützen können. Ich bitte Sie, sich bereits im Vorfeld dieser Wahlen zu engagieren, das Gespräch mit den Kollegen zu suchen und für eine hohe Wahlbeteiligung zu werben. Die ärztliche Selbstverwaltung als Interessenvertretung aller Ärzte und Psychotherapeuten steht auf dem Prüfstand. Unser Gesundheitswesen verändert sich sowohl in den Finanzierungs- als auch Versorgungsstrukturen. Wenn wir, die Ärzteschaft, dabei nicht außen vor bleiben wollen, müssen wir uns als starke Selbstverwaltung aktiv in diesen Prozess einbringen. Ich wünsche uns allen einen guten Verlauf dieser Wahlen zur VI. Vertreterversammlung der KV Brandenburg. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Wolf-Rüdiger Boettcher, Landeswahlleiter AUSGABE 5 / 2010 | Seite 21
Wahlbekanntmachung sowie Bekanntmachung über die Auslegung der Wählerliste für die Wahl der Mitglieder zur VI. Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg und der Mitglieder der Servicestellenbeiräte Der Vorstand der KVBB und der Landeswahlausschuss geben hiermit gemeinsam bekannt: 1. Es gilt die „Wahlordnung für die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg“ in der Fassung vom 26. März 2010 in Verbindung mit der Satzung der KVBB. Die Wahlordnung kann in der KVBB während der üblichen Dienstzeiten oder auf der Internetseite der KVBB www.kvbb.de eingesehen werden. 2. Adressen der Landesgeschäftsstelle und der Servicestellen der KVBB Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg Tel.: 0331/28 68-0 - Landesgeschäftsstelle Gregor-Mendel-Str. 10/11 14469 Potsdam
Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg Tel.: 0355/4960 - Servicestelle Cottbus Leipziger Straße 45 b 03048 Cottbus
Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg Tel.: 0335/68 475 0 - Servicestelle Frankfurt (Oder) Berliner Str. 23 a 15230 Frankfurt (Oder)
Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg Tel.: 0331/23 09 0 - Servicestelle Potsdam Friedrich-Engels- Straße 103 14469 Potsdam
3. Wahlzeitraum Die Wahlen zur VI. Vertreterversammlung werden in der Zeit vom 4.10.2010 bis 12.10.2010 per Briefwahl durchgeführt. Dabei sind als Wahlkreise gem. § 7 Abs. 3 der Wahlordnung (WO) der Bereich der KVBB und für die Wahl der Mitglieder der Servicestellenbeiräte gem. § 7 a Abs. 2 WO die Kreise und kreisfreien Städte vor der Neugliederung 1992, aktualisiert um Veränderungen in der Folgezeit, festgesetzt worden. Seite 22 | AUSGABE 5 / 2010
Die Amtszeit der VI. Vertreterversammlung und die Wahlperiode der Servicestellenbeiräte enden am 31.12.2016. 4. Landeswahlausschuss/Wahlausschüsse Mit der Durchführung der Wahl hat der Vorstand der KVBB den Landeswahlausschuss und die Wahlausschüsse mit den nachstehend aufgeführten Mitgliedern beauftragt: Landeswahlausschuss Name/Anschrift (privat) Wolf-Rüdiger Boettcher, Landeswahlleiter Am Kirchberg 10, 14476 Potsdam/OT Neu Fahrland, Tel.: 033208/50 376 Dr. med. Wilfried Banusch, Beisitzer Schloßstr. 4, 03226 Vetschau/Spreewald Dipl.-Psych. Wolfgang Nowak, Beisitzer Elisabethstr. 3, 16341 Panketal/Zepernick Antje Meinecke, Stellv. d. Landeswahlleiters Zeppelinstr. 122, 14471 Potsdam Ralf Morgenthal, Stellv. der Beisitzer Mierendorffstr. 23, 10589 Berlin Dr. rer. nat. Werner Schreiber, Stellv. der Beisitzer Kirchhainer Str. 54, 03238 Finsterwalde Wahlausschuss für die Wahl der Vertreter nach § 6 Abs. 3 a und Abs. 3 b WO Name/Anschrift (privat) Dr. med. Gunter Brauer Wahlleiter Berliner Str. 158 03046 Cottbus Tel. 0355/22 068
Dr. med. Maria-Susanne Barz stellv. Wahlleiter Schloßbezirk 7c 03222 Lübbenau/Spreewald
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Dr. med. Jörg Lebentrau Beisitzer Michendorfer Forstweg 9 14552 Michendorf
Dr. med. Ellen Vergien Beisitzer Pekrunstr. 54 12685 Berlin
Sigrun Ader Stellv. der Beisitzer Meisenbusch 45 14532 Kleinmachnow
Dipl.-Med. Jens Paulig Stellv. der Beisitzer Erfurter Str. 31 03046 Cottbus
Wahlausschuss für die Wahl der Vertreter nach § 6 Abs. 3 c WO Name/Anschrift (privat) Dr. phil. Dipl.-Psych. Christine Hanke Wahlleiter H.-Sachs-Str. 4 15370 Fredersdorf Tel.: 033439/60 82
Dipl.-Psych. Falk-Frieder Bischoff stellv. Wahlleiter Berkholzer Allee 22 16303 Schwedt/Oder
Dr. rer. nat. C. Wartenberg-Zschuppe Beisitzer Zum Weissen See 21 14476 Potsdam/OT Neu Fahrland
Dipl.-Psych. Egbert Joost Beisitzer Heinrich-Zille-Str. 35 14974 Ludwigsfelde
Dipl.-Psych. Gerhild Mindach Stellv. der Beisitzer Mühlenweg 47b 15232 Frankfurt (Oder)
Dr. phil. Dipl.-Psych. Klemens Färber Stellv. der Beisitzer Arcostr. 43 14612 Falkensee
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Wahlausschuss für die Wahl der Mitglieder der Servicestellenbeiräte nach § 7 a WO Name/Anschrift (privat) Dr. Rüdiger Hartung Wahlleiter Puschkinstr. 17 14806 Bad Belzig Tel.: 033841 42839
Dietlinde Ader stellv. Wahlleiter Hohe Kiefer 19 14532 Kleinmachnow
Michaela Dörfer Beisitzer Jägerallee 37 c 14469 Potsdam
Dr. med. Herta Lappe Beisitzer An der Katholischen Kirche 13 15366 Hoppegarten/DahlwitzHoppegarten
Dr. med. Uwe Broschmann Stellv. der Beisitzer Buschmühlenweg 162 15230 Frankfurt (Oder)
Dr. med. Norbert Schulz Stellv. der Beisitzer Im Schäferfeld 7a 14480 Potsdam
Der Landeswahlausschuss entscheidet in Zweifelsfragen über die Auslegung der Wahlordnung, hat die wahlberechtigten und wählbaren Ärzte und Psychotherapeuten festzustellen, den Zeitraum für die Vornahme der Wahl zu bestimmen und das Gesamtergebnis zu ermitteln und bekanntzugeben. Die Wahlausschüsse haben die Aufgabe, für die jeweilige Gruppe die Wahl ordnungsgemäß durchzuführen, das Wahlergebnis festzustellen und unverzüglich dem Landeswahlausschuss zuzuleiten. Darüber hinaus entscheidet der Wahlausschuss über die Zulassung von Wahlvorschlägen in der jeweiligen Gruppe. Der Landeswahlausschuss und die Wahlausschüsse sind bei der Landesgeschäftsstelle der KVBB, Tel. 0331/23 09 202, zu erreichen.
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5. Zusammensetzung der VI. Vertreterversammlung Die Vertreterversammlung setzt sich aus 30 stimmberechtigten Vertretern der Mitglieder der KVBB zusammen. Mitglieder sind: a) die zugelassenen Ärzte/ermächtigten Krankenhausärzte, b) die angestellten Ärzte bei Vertragsärzten und in den zugelassenen medizinischen Versorgungszentren nach § 95 Abs. 1 SGB V und in den zugelassenen Einrichtungen nach § 311 Abs. 2 SGB V angestellten Ärzte, c) die zugelassenen Psychotherapeuten, angestellten sowie ermächtigten Krankenhauspsychotherapeuten. Wahlberechtigt und wählbar nach § 8 WO sind alle an der ambulanten vertragsärztlichen oder psychotherapeutischen Versorgung teilnehmenden Mitglieder der KVBB, die im Arztregister der KVBB und in die für sie zutreffende Wählerliste eingetragen sind. 6. Aufteilung der 30 Vertreter der Mitglieder in der Vertreterversammlung Die Aufteilung der Vertreter ist gem. § 6 Abs. 3 WO vom Landeswahlausschuss auf der Grundlage der Wählerlisten zu ermitteln und stellt sich daher erst vorläufig wie folgt dar: zugelassene Ärzte/ermächtigte Krankenhausärzte (§ 6 Abs. 3 a WO)
angestellte Ärzte bei Vertragsärzten und in den zugelassenen medizinischen Versorgungszentren nach § 95 Abs. 1 SGB V und den zugelassenen Einrichtungen nach § 311 Abs. 2 SGB V (§ 6 Abs. 3 b WO)
zugelassene Psychotherapeuten, angestellte sowie ermächtigte Krankenhauspsychotherapeuten (§ 6 Abs. 3 c WO)
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7. Erstellung der Wählerlisten Der Landeswahlausschuss hat beschlossen, mit Stichtag 1.4.2010 Wählerlisten erstellen zu lassen. Die Listen sind nach zugelassenen Ärzten/ermächtigten Krankenhausärzten, angestellten Ärzten bei Vertragsärzten und in den zugelassenen medizinischen Versorgungszentren nach § 95 Abs. 1 SGB V und in den zugelassenen Einrichtungen nach § 311 Abs. 2 SGB V angestellten Ärzten, zugelassenen Psychotherapeuten, angestellten sowie ermächtigten Krankenhauspsychotherapeuten und für die Wahl der Mitglieder der Servicestellenbeiräte nach den Wahlkreisen unterteilt. 8. Auslegung der Wählerlisten Die Wählerlisten können in der Zeit vom Dienstag, dem 1.6.2010 bis einschließlich Dienstag, dem 15.6.2010, jeweils von 9 Uhr bis 16 Uhr in den Diensträumen der Servicestellen und der Landesgeschäftsstelle durch alle Mitglieder der KVBB eingesehen werden. Die Wählerlisten sind auch im Intranet der KVBB unter http://intranet.kvbb.de/Wahl2010 einsehbar; Bemerkungen sind jedoch nur schriftlich in den ausliegenden Exemplaren zulässig. Nach Ablauf der Auslegungsfrist am 15.6.2010 stellt der Landeswahlausschuss die Wählerlisten fest. Jeder Wahlberechtigte kann seine Nichteintragung durch Einspruch beanstanden. Der Einspruch ist bis Dienstag, den 22.6.2010, beim Landeswahlausschuss eingehend, schriftlich einzulegen und unter Beibringung von Beweismitteln zu begründen. 9. Einreichung der Wahlvorschläge Die Wahlvorschläge sind beim zuständigen Wahlausschuss in der Zeit vom 23. August 2010 bis einschließlich 3. September 2010, spätestens bis 18 Uhr, einzureichen; Datum und Uhrzeit des Eingangs werden durch benannte Mitarbeiter festgehalten. Wahlvorschläge, die nach diesem Zeitraum eingehen, werden nicht mehr zugelassen.
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Ein Wahlvorschlag muss mindestens einen wählbaren Bewerber aufführen und darf das Dreifache der Zahl der zu wählenden Vertreter in der Gruppe nicht überschreiten. Die Namen der einzelnen Bewerber sind auf dem Wahlvorschlag untereinander aufzuführen und fortlaufend zu nummerieren. Bewerber sind mit Vornamen, Familiennamen und Praxissitz sowie Gebietsbezeichnung/Facharztbezeichnung, bei angestellten Ärzten und Psychotherapeuten bei Vertragsärzten und in zugelassenen Einrichtungen nach §§ 95 Abs. 1 und 311 Abs. 2 SGB V, bei ermächtigten Krankenhausärzten und ermächtigten Krankenhauspsychotherapeuten darüber hinaus mit der Benennung der Einrichtung so genau zu bezeichnen, dass über ihre Identität kein Zweifel besteht. Es ist nicht zulässig, auf mehreren Wahlvorschlägen gem. § 6 Abs. 3 WO oder § 7 a WO zu kandidieren. Es ist jedoch zulässig, sowohl für die Wahl der Mitglieder der Servicestellenbeiräte in einem Wahlkreis nach § 7 a Abs. 2 WO als auch in einer der Gruppen gem. § 6 Abs. 3 WO für die Wahl der Vertreterversammlung zu kandidieren. Wahlvorschläge mit sonstigen Doppelnennungen sind ungültig. Sie werden gültig, wenn ein mehrfach genannter Bewerber auf weiteren Wahlvorschlägen gestrichen wird, so dass er nur noch auf einem Wahlvorschlag kandidiert. In jedem Wahlvorschlag muss gekennzeichnet sein, von welcher Gruppe der Wahlberechtigten nach § 6 Abs. 3 WO oder nach § 7 a WO für welchen Wahlkreis er eingebracht worden ist. Ein Wahlvorschlag muss für die Wahlen der Vertreter in die Vertreterversammlung von mindestens 20 Wahlberechtigten und für die Wahlen der Mitglieder der Servicestellenbeiräte von mindestens 5 Wahlberechtigten unterschrieben sein, die nicht als Bewerber auf dem Wahlvorschlag aufgeführt sein dürfen. Die deutliche Angabe des Vor- und Familiennamens des unterschreibenden Wahlberechtigten, seines Praxissitzes bzw. des Namens und Sitzes der Arztpraxis, zugelassenen Einrichtung oder des Krankenhauses in der/dem die Anstellung erfolgt ist, ist erforderlich. Der erste Unterzeichner gilt als Repräsentant der Wahlberechtigten, von welchen der Wahlvorschlag ausgeht, der zweite Unterzeichner als sein Stellvertreter. Der Repräsentant ist berechtigt und verpflichtet, im Namen der Vertretenen zur Beseitigung von Beanstandungen beizutragen.
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Dem Wahlvorschlag ist eine schriftliche Erklärung eines jeden Bewerbers beizufügen, dass er der Aufnahme in den Wahlvorschlag zustimmt. Ein Wahlberechtigter darf nur je einen Vorschlag für seine Gruppe und für seinen Wahlkreis unterzeichnen. Hat ein Wahlberechtigter mehrere Wahlvorschläge unterzeichnet, so muss er sich binnen einer vom Wahlausschuss zu bestimmenden angemessenen Frist erklären, welchen Wahlvorschlag er unterstützt; unterlässt er die Erklärung, so wird seine Unterschrift auf allen Vorschlägen gestrichen. 10. Zulassung von Wahlvorschlägen Die Wahlleiter haben die Wahlvorschläge zu prüfen und etwaige Mängel dem Vertreter (Repräsentant) des Wahlvorschlages unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Festgestellte Mängel müssen innerhalb einer Woche beseitigt sein. Danach können Wahlvorschläge nicht mehr abgeändert werden. Wahlvorschläge, die verspätet eingereicht werden oder bei denen Mängel nicht fristgerecht beseitigt worden sind, können nicht zur Wahl zugelassen werden und sind ungültig. Die Wahlausschüsse entscheiden dann über die Zulassung der Wahlvorschläge und machen die zugelassenen Wahlvorschläge spätestens am Freitag, dem 17. September 2010 durch Aushang in den Servicestellen und in der Landesgeschäftsstelle bekannt. 11. Wahlbestimmungen Der Landeswahlausschuss übersendet den Wahlberechtigten für die Wahl die Stimmzettel mit den zugelassenen Wahlvorschlägen, den Wahlumschlag, einen Wahlschein und den äußeren freigemachten Umschlag (Wahlbrief). Sofern die Wahlunterlagen nicht bis zum 4. Oktober 2010 übersandt worden sind, werden die in den Wählerlisten aufgeführten wahlberechtigten Mitglieder der KVBB aufgerufen, die Zusendung der Unterlagen beim Landeswahlausschuss zu beantragen. Nach Übersendung der Wahlunterlagen beginnt die Wahlfrist; frühestens ab 4. Oktober 2010. Sie endet am 12. Oktober 2010 um 15 Uhr. Später eingehende Wahlbriefe sind ungültig.
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Der Wahlbrief ist durch die Post an den zuständigen Wahlausschuss zu übersenden; er kann auch in einer der Servicestellen gegen Nachweis abgegeben werden. Wahlberechtigte sind bei der Abgabe der Stimme an die Wahlvorschläge gebunden. Jeder Wahlberechtigte kann bei der Wahl durch Ankreuzen der Namen der Bewerber an den mit Kreisen gekennzeichneten Stellen so viele Stimmen vergeben, wie Vertreter in seiner Gruppe zu wählen sind; mindestens eine, höchstens jedoch zehn. Hat ein Wahlberechtigter mehr als eine Stimme und sind mindestens zehn Vertreter in der Gruppe zu wählen, können bis zu zehn Stimmen auf mehrere Bewerber einer Liste verteilt werden oder auch auf mehrere Bewerber verschiedener Listen verteilt werden. Auf einen Bewerber können dann jedoch nicht mehr als drei Stimmen vergeben werden. Es dürfen nicht mehr Stimmen vergeben werden, als Vertreter zu wählen sind oder als Stimmen für einen Bewerber oder insgesamt in einer Gruppe höchstens vergeben werden können. Der Stimmzettel ist in dem verschlossenen Wahlumschlag und davon getrennt mit dem Wahlschein, mit dem die Wahlberechtigung des Wählers geprüft wird, in dem zweiten Umschlag (Wahlbrief) abzusenden. Die Wahlbriefe mit den Wahlumschlägen (in dem sich nur der Stimmzettel befindet) und dem Wahlschein bleiben bis zur Stimmenzählung ungeöffnet. Am Tage nach der Wahl werden die abgegebenen Stimmen durch die Wahlausschüsse gezählt. Nach Öffnung der Wahlbriefe, nach Prüfung des Wahlscheines und Markierung des Wählers in der Wählerliste wird der mit der Aufschrift „Wahlumschlag" versehene Umschlag ungeöffnet entnommen und in die Wahlurne gesteckt. Erst nach Öffnung aller Wahlbriefe werden die Wahlumschläge der Wahlurne entnommen, geöffnet und die gültigen und ungültigen Stimmzettel ausgezählt. Die Anonymität der Wahlhandlung ist dadurch absolut gewährleistet. Für die Wahl dürfen nur die vorher übersandten Stimmzettel verwendet werden. Stimmzettel, die in anderer als in der vorgesehenen Weise gekennzeichnet sind, sind ungültig. Wird mehr als ein Stimmzettelumschlag abgegeben, so sind sämtliche in dem Umschlag befindlichen Stimmzettel ungültig. Seite 30 | AUSGABE 5 / 2010
Gewählt sind aus jeder Gruppe als Vertreter in die Vertreterversammlung diejenigen Bewerber innerhalb der Listen (Wahlvorschläge) mit der höchsten Stimmenzahl. Dabei sind nur höchstens so viele Bewerber der Liste (Wahlvorschlag) gewählt, wie nach dem Verfahren d`Hondt für diese ermittelt wurden. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, das der Wahlleiter zieht. Die Stellvertreter sind in der Reihenfolge ihrer Stimmenzahlen gewählt und Nachfolger eines ausscheidenden Vertreters. Auch hier entscheidet bei Stimmengleichheit das Los über die Reihenfolge. Die Veröffentlichung des Wahlergebnisses erfolgt durch ein Sonderheft des Mitteilungsblattes „KV-Intern" der KVBB sowie im "Brandenburgischen Ärzteblatt". Einsprüche gegen die Gültigkeit der Wahl können von den Wahlberechtigten binnen einer Ausschlussfrist von zwei Wochen nach der Bekanntmachung des Wahlergebnisses schriftlich beim Landeswahlausschuss erhoben werden. Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Wahlen für die Gremien der ärztlichen Selbstverwaltung sind immer etwas Besonderes; es geht um unsere Freiberuflichkeit, darum, selbstbestimmt unsere Tätigkeit zu organisieren und durchzuführen. Die diesjährigen Wahlen sind darüber hinaus Weichenstellung für Weiterentwicklung oder Erosion der ärztlichen Selbstverwaltung. Das KV-System ist kein Selbstzweck. Allerdings ist eine realistische Alternative zur gemeinsamen Interessenvertretung aller brandenburgischen Vertragsärzte und Psychotherapeuten nicht zu erkennen. Umso wichtiger ist es, durch aktive Wahlbeteiligung für eine breite Unterstützung und damit Legitimation der Interessenvertretung zu votieren. Potsdam, im Mai 2010 Wolf-Rüdiger Boettcher Landeswahlleiter
Dr. med. H.-J. Helming Vorsitzender des Vorstandes
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Honorarverteilung im IV. Quartal 2009 Für die Honorarverteilung im IV. Quartal 2009 stand in Brandenburg eine morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (M-GV) von ca. 175 Mio. Euro zur Verfügung. Nach Abzug der Zahlungen im Rahmen des Fremdkassenzahlungsausgleichs sowie der Vergütung der antragspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen verblieben ca. 149 Mio. Euro zur Aufteilung auf die Honorarfonds Hausärzte/Fachärzte. Zusätzlich konnten außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung Leistungen im Umfang von ca. 55 Mio. Euro vergütet werden. In der Honorarverteilung des IV. Quartals 2009 musste erstmalig eine Bereinigung der Gesamtvergütung in Bezug auf bestehende Selektivverträge vorgenommen werden. Die Bereinigung betrifft den von der AOK Berlin-Brandenburg geschlossenen „Vertrag zur besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung gem. § 73c SGB V über den Versorgungsauftrag zur Behandlung und Versorgung von AOK-Versicherten mit ausgewählten, operationsbedürftigen Augenerkrankungen“. Positiv zu bewerten ist hierbei, dass die Bereinigung lediglich Auswirkungen auf die daran beteiligten Ärzte hat. Das bedeutet, dass Ärzte, die an dem o.g. Vertrag nicht teilnehmen, von der Bereinigung nicht tangiert sind.
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Die durchschnittliche Überschreitung des Regelleistungsvolumens betrug bei Hausärzten ca. 17 Prozent und bei Fachärzten ca. 24 Prozent. Die das A-RLV überschreitenden Leistungsanteile konnten gemäß § 9 M-GV/A-RLV Vertrag 2009 im Honorarfonds Hausärzte auf Basis eines Punktwertes von 0,9336 ct bzw. im Honorarfonds Fachärzte auf Basis eines Punktwertes in Höhe von 0,1898 ct vergütet werden. Neben dem sich aus der Vereinbarung zur Gesamtvergütung und zu arzt- und praxisbezogenen Regelleistungsvolumen im Jahr 2009 (M-GV/A-RLV-Vertrag) ergebenden Behandlungsbedarf je Versicherten ist für die Ermittlung der Höhe der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung auch die Anzahl der Versicherten im jeweiligen Quartal relevant. Diese ist bei fast allen Kassen immer noch rückläufig. Lediglich die Knappschaft und der Verband der Ersatzkassen verzeichnen Zuwächse. Der „Zuwachs“ beim vdek und die Abnahme bei den IKKen resultiert jedoch überwiegend aus der Fusion der IKK direkt mit der Techniker Krankenkasse zum I. Quartal 2009. Insgesamt ist die Anzahl der gesetzlich Versicherten im Land Brandenburg weiterhin rückläufig.
Versichertenentwicklung IV/2009 zu IV/2008 - 0,64 %
GKV -1,73 %
AOK LKK
BKK KN
0,43 % 5,51 %
VdEK 0,5 Mio.
Die Zusammensetzung der Vergütung innerhalb der Honorarfonds für Hausund Fachärzte zeigen die folgenden Aufstellungen. Honorarfonds Hausärzte Quartal IV/2009
74,2 Mio. Euro
Dienstpauschalen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes
Fallwertzuschläge für qualitätsgebundene Leistungen
Besondere Inanspruchnahme (GOP 01100 - 01102)
Dringende Besuche (GOP 01411, 01412, 01415)
Schmerztherapie des Abschnitts 30.7.1
Vergütung für RLV-Leistungen zzgl. Vergütung für Überschreitungsleistungen
63,9 Mio. Euro
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Honorarfonds Fachärzte Quartal IV/2009
75,2 Mio. Euro
Fallwertzuschläge für quartalsgebundene Leistungen (Teilradiologie)
Arztgruppen ohne RLV
Ambulante praxisklinische Betreuung und Nachsorge (GOP 01510 bis 01531)
Empfängnisregelung; Sterilisation; Schwangerschaftsabbrüche nach Abschnitten 1.7.5 bis 1.7.7
Histologie, Zytologie (GOP 19310 bis 19312, 19331)
Schmerztherapie des Abschnitts 30.7.1*
Polysomnographie (GOP 30391)
MRT-Angiographie des Abschnitts 34.4.7
Leistungen des Abschnitts 5.3 EBM (GOP 05330 - 05350)
Nephrologische Leistungen (Abschnitt 13.3.6 EBM)
* ohne ausschließlich schmerztherapeutisch tätige Ärzte
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Bronchoskopie (GOP 09315, 09316, 13662 - 13670)
Gesprächs- und Betreuungsleistungen (GOP 14220, 14222, 21216, 21220, 21222)
Kostenpauschalen des Kapitels 40
Vergütung für RLV-Leistungen** zzgl. Vergütung für Überschreitungsleistungen
** zzgl. Leistungen der zeitbezogenen Kapazitätsgrenze
Nachvergütungen Die Ende 2009 abgeschlossene Vergütungsvereinbarung mit der AOK für das Jahr 2008 sieht eine rückwirkende Zahlung von Zuschlägen für Wegepauschalen vor. Demnach werden mit der Abrechnung des IV. Quartals 2009 Zuschläge zu den SNRn 97234 bis 97239 in folgender Höhe nachvergütet: bei einer Entfernung (Radius) von
Ausgenommen von der Regelung sind gem. Vergütungsvereinbarung Wege im Bereitschaftsdienst mit Entfernungen von mehr als 10 km (Radius), da hier bereits höhere Zuschläge gewährt wurden.
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Vergütungsregelungen Zusatz-Punktwerte, Vergütung für Wegepauschalen und neue Leistungen für das Jahr 2009 vereinbart Im Rahmen der Verhandlungen zur Gesamtvergütung für das Jahr 2010 haben sich KVBB und Krankenkassen zu noch ausstehenden Vergütungsregelungen für das Jahr 2009 verständigt und nunmehr die zugehörige Vereinbarung unterzeichnet. Im 1. Nachtrag zur Vereinbarung zur
morbiditätsbedingten Gesamtvergütung und zu den arzt- und praxisbezogenen Regelleistungsvolumina (MGV/A-RLV-Vereinbarung) für das zurückliegende Kalenderjahr wurde die Höhe der Zusatz-Punktwerte vorläufig wie folgt festgelegt:
0,1421 ct
0,0705 ct
Leistungen des Hautkrebsscreenings
0,1145 ct
Leistungen der Substitutionsbehandlung
0,1106 ct
Vorläufig deshalb, da die Krankenkassen vor dem Sozialgericht gegen die Entscheidung des Landesschiedsamtes geklagt haben und ein SGBeschluss noch aussteht. Zudem regelt der Nachtrag, dass die Krankenkassen für Wegepauschalen insgesamt 4,39 Mio. Euro zur Verfügung stellen. Dieser Betrag wird durch die bekannten Pauschalen (Beileger zu „KV-intern“ 12/08) nicht aus-
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geschöpft, sodass mit der Abrechnung des Quartals I/2010 eine Nachvergütung erfolgt. Darüber hinaus haben sich die Vertragspartner darauf verständigt, dass die Krankenkassen die Vergütung für folgende Leistungen in Anlehnung an die diesbezüglichen Empfehlungen der Bundesebene außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung bereitstellen:
PET-Untersuchungen mit 18-Fluorid
SNR 88738
Kostenpauschalen für die Verordnung der Palliativversorgung
GOP 40860, 40862 EBM
Kostenpauschalen für ärztlich angeordnete Hilfeleistungen
GOP 40870, 40872 EBM
Leistungen der Apheresebehandlung bei isolierter Lp(a)-Erhöhung
GOP 13622 EBM einschließlich der diesbezüglichen Sachkosten
Leistungen der spezialisierten Versorgung HIV-infizierter Patienten
GOP 30920, 30922, 30924 EBM
Kostenpauschalen für die Verordnung der besonderen Arzneimitteltherapie
GOP 40865 bis 40868 EBM
Diagnostik der Infektion mit der sogenannten „neuen Grippe“
GOP 88740 GOP 88741
23,10 Euro, 22,12 Euro
Leistungen des Abschnitts 32.2.8 EBM
Dieser Nachtrag regelt auch die Aufnahme der Leistungsbereiche „Neurologie“ sowie „Rheumatologie bei Fachärzten für Innere Medizin“ in den § 16 Abs. 2 der MGV/A-RLV-Vereinbarung und damit in die Gruppe der für die Versorgung bedeutsamen fachlichen Spezialisierung, sodass die RLV für diese Vertragsärzte mit Wirkung ab dem III. Quartal 2009 von Amts wegen unter Berücksichtigung der in
der MGV/A-RLV-Vereinbarung genannten Besonderheiten individuell ermittelt werden konnten. Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* Fachbereich Statistik/Honorar Fachbereich Verträge * 3,9 Cent pro Minute aus dem Festnetz; maximal 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen.
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Bundesweit gültige „Onkologie-Vereinbarung” Mit Wirkung vom 1.10.2009 wurden alle bisherigen Onkologie-Vereinbarungen mit den Krankenkassen durch eine bundeseinheitliche Regelung ersetzt (siehe Information in “KVIntern” 9/2009). Zeitnah nach deren Inkrafttreten hat sich die KVBB mit den Krankenkassen verständigt, wie die Teilnahmevoraussetzungen für die Vertragsärzte modifiziert werden müssen, um die wohnortnahe Versorgung der Patienten weiterhin zu gewährleisten. Eine der geänderten Zugangsvoraussetzungen wurde nunmehr in einer Anwendungsvereinbarung vertraglich fixiert.
internistische Onkologie, haben zur Weiterführung ihrer Teilnahmegenehmigung über das Jahr 2010 hinaus nachzuweisen, dass sie in mind. einem Quartal im Jahr 2010 durchschnittlich 40 Patienten mit soliden Neoplasien betreuen (darunter 30 Patienten, mit antineoplastischer Therapie, davon mindestens 10 mit intravenöser und/oder intrakavitärer antineoplastischer und/oder intraläsionaler Behandlung). Die Fallzahlmodifikation in der Anwendungsvereinbarung wird im Jahr 2011 nochmals von den Vertragspartnern geprüft und ggf. an den Versorgungsstand angepasst.
Somit wurde zur Sicherstellung einer flächendeckenden qualifizierten ambulanten Behandlung gemäß § 3 Abs. 7 Anlage 7 Bundesmantelvertrag eine Halbierung der Patientenzahlen für „andere Fachärzte“ ab 1.1.2010 vereinbart:
Da die seit dem 1.10.2009 für den Bereich der KVBB gültigen und in der “KV-Intern” 9/2009 bereits veröffentlichten Vergütungspauschalen ebenfalls Vereinbarungsbestandteil sind, möchten wir diese nachfolgend zusammengefasst nochmals bekannt geben:
„Andere Fachärzte“ i.S. der Vereinbarung, d.h. Fachärzte außer Fachärzte für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Hämatologie und
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Behandlung florider Hämoblastosen
Zuschlag zu den Pauschalen 86510 und 86512 für die intrakavitäre zytostatische Tumortherapie
Zuschlag zu den Pauschalen 86510 und 86512 für die intravasale zytostatische Tumortherapie
Zuschlag zu den Pauschalen 86510 und 86512 für die Palliativversorgung
Die Veröffentlichung der Anwendungsvereinbarung ist Bestandteil der beiliegenden Ergänzungslieferung zum Vertragsordner. Ansprechpartner:
Abrechnungshotline 01801/58 22 433* Fachbereich Qualitätssicherung Fachbereich Verträge * 3,9 Cent pro Minute aus dem Festnetz; maximal 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen.
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Änderungen zum Vertrag Ärzte/Unfallversicherungsträger Zum 1. Mai 2010 treten im Leistungs- und Gebührenverzeichnis, UV-GOÄ – Anlage zu § 51 Abs. 1 des Vertrages Ärzte/Unfallversicherungsträger folgende Änderungen in Kraft: In Teil B, Abschnitt VI.
wird in Nr. 131 die Berichtsgebühr von 25 Euro auf 27 Euro erhöht.
In Teil C, Abschnitt V., Allgemeine Bestimmungen Nr. 4 wird folgender Satz angefügt:
„Bei allen an den DKG-Reihen orientierten Testreihen, die nicht zur Standard-Testreihe gehören, werden zu den Gebühren nach Nrn. 380, 381 und 382 zusätzlich 1,85 Euro je Test vergütet.“
In Teil C, Abschnitt V. wird nach Nr. 378 neu eingefügt:
„Nr. 379 Testung mit patienteneigenen Substanzen nach vorheriger Beauftragung durch den Unfallversicherungsträger Für die Vorbereitung der Testsubstanz werden zusätzlich 5,60 Euro (ohne spezifische Aufbereitung, nativ) bzw. 11,00 Euro (mit spezifischer Aufbereitung) vergütet. Allgemeine Heilbehandlung: 2,07 Euro; Besondere Heilbehandlung: 2,85 Euro“
In Teil E, Abschnitt VI. wird nach der Nr. 552 neu eingefügt:
„Nr. 552A Leitungswasser-Iontophorese Allgemeine Heilbehandlung: 6,08 Euro; Besondere Heilbehandlung: 7,56 Euro“
In Teil E, Abschnitt VII. wird die Leistungslegende der Nr. 565 wie folgt ergänzt:
„Für lokale Photochemotherapie (Badebzw. Creme-PUVA) kann zusätzlich die Nr. 567 abgerechnet werden.“
Die vorgenannten Änderungen werden im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. Ansprechpartner:
* 3,9 Cent pro Minute aus dem Festnetz; maximal 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen.
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Vereinbarung unterzeichnet Die KVBB und die Deutsche BKK haben eine Vereinbarung zur Beratung im Arzneimittelbereich abgeschlossen, welche die Möglichkeit bietet, die Vertragsärzte über Fragen der Wirtschaftlichkeit von verordneten Leistungen zu beraten. Diese zielgerichteten Beratungs- und Informationsmaßnahmen, welche durch die KVBB durchgeführt werden, sollen Sie dabei unterstützen, die Versorgung der Patienten entsprechend dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu gewährleisten. Im ersten Schritt wurden gemeinsame Strategie- und Handlungsansätze zur Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit vereinbart. Dazu gehört unter anderem die Vermeidung der Überversorgung mit Protonenpumpen-Inhibitoren bei Patien-
ten mit lebensstilbedingten und/oder nicht stark belastenden Symptomen. Die Diagnostik und Therapie soll dabei auf den jeweils aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (www.dgvs.de) basieren. Die Deutsche BKK wertet hierzu ab dem 1.7.2010 die erforderlichen Daten quartalsweise aus und beteiligt die KVBB an den erzielten Ersparnissen. Die Veröffentlichung des Vertrages erfolgt mit der beiliegenden Ergänzungslieferung zum Vertragsordner. Ansprechpartner: Fachbereich Verordnungs- und Wirtschaftlichkeitsberatung/ Beschwerde Fachbereich Verträge
KTW oder RTW? Die Ärztin bestellte einen Krankentransport für ihre Patientin. Nach kurzer Zeit rollte ein Rettungswagen vor die Tür, da ein Krankentransportwagen nicht verfügbar war. Zugleich forderten die Einsatzkräfte des RTW von der Ärztin die Ausstellung eines entsprechenden Transportscheines (RTW!).
Dieses Beispiel ist kein Einzelfall, es ist ein Stück Alltag in Brandenburg. Was aber bedeutet das für den bestellenden Arzt? Muss er zu einem späteren Zeitpunkt nach Überprüfung seiner wirtschaftlichen Verordnungsweise fürchten, dass von der Kasse des Versicherten eine Regressforderung ins Haus flattert?
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Die KVBB wandte sich mit dieser Frage an den Vorstandsvorsitzenden der KKH-Allianz und erhielt von dort eine Antwort, die wir in Auszügen wiedergeben. „Eine mangelnde Vorhaltung von Krankentransportwagen (KTW) im Land Brandenburg ist zu verneinen.“ Es sei „festzustellen, dass Einsätze im Krankentransport schwerpunktmäßig montags bis freitags am Tage durchgeführt werden.“ Daher sei in den „Zeiten, in denen das Einsatzaufkommen im Krankentransport gering ist, zu prüfen, ob der RTW für die Durchführung von Krankentransporten herangezogen werden kann, sofern die Einhaltung der Hilfsfrist nicht gefährdet ist“. Für die „Praxis heißt das, dass bei der Anmeldung/Anforderung eines Krankentransportes zu diesen Zeiten durchaus auch ein RTW zum Einsatz kommen kann“. So weit, so gut. Bleibt trotzdem die Frage, wie es sich mit den unterschiedlichen Kosten verhält. Hierauf lautet die Antwort der KKH-Allianz: „Die Gebührenbildung erfolgt im Land Brandenburg auf Grund der Einsatzart und nicht nach Art des einge-
setzten Fahrzeuges. … Somit ist die KTW-Gebühr abzurechnen, wenn ein Krankentransport durchgeführt wird, ganz gleich, ob mit KTW oder RTW. Umgekehrt heißt das aber auch, dass es im Einzelfall auch vorkommen kann, dass ein Notfallrettungseinsatz mit einem KTW durchgeführt wird; hier kommt dann die RTW-Gebühr zum Einsatz.“ Und welche Konsequenzen kann dies dann für die anfordernden Ärzte haben? Hierzu stellt die KKH-Allianz fest: „Ausgehend von diesen Regelungen in den Gebührensatzungen und der Beachtung der Krankentransportrichtlinien sollten Regressforderungen gegenüber den Ärzten nicht erforderlich sein.“ Sollten … hoffentlich ist es auch so. Auf alle Fälle jedoch sollten sich die Ärzte nicht zu einer gewünschten Änderung auf dem Transportschein veranlassen lassen. Hinterher zählt allein die Anforderung, nicht mehr das Warum oder unter welchen Umständen sie erfolgte. -re
Abrechnung Impfungen Neue Influenza Bitte beachten Sie, dass Meldungen zur Anzahl durchgeführter Impfungen der sogennanten Neuen Influenza nur noch bis Ende Juni 2010 eingereicht werden können. Die KVBB ist verpflichtet, die Abrechnung im Juli 2010 vorzulegen. Danach ist eine Vergütung der Impfungen nicht mehr möglich. Ansprechpartner:
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Herr Mende, Tel.: 0331/23 09 222
Die Hoffnung ... … stirbt zuletzt. Und ich hoffe. Vor allem, dass jenes Mehr an Geld, das die Krankenkassen über richtiges Kodieren letztlich aus dem Gesundheitsfonds überwiesen bekommen, auch bei uns Ärzten landet. Vorausgesetzt natürlich, dass die Kodierrichtlinie, wie dieses Ungetüm namentlich so verdächtig harmlos daher kommt, tatsächlich in Kraft tritt. Richtig, so ganz unbegründet ist der Zweifel ja nicht, denn zwei Mal schon wurde der avisierte In-KraftSetzungs-Termin bereits verschoben: zum 1.1.2010 – Fehlanzeige, zum 1.7.2010 – erneut Fehlanzeige. Also warten wir es mal ab. Ob wir jedoch wirklich darauf hoffen sollten, ist auch nicht unumstritten. Denn eins ist klar: Erst einmal haben wir Ärzte den Schwarzen Peter, sprich den Mehraufwand. Und den Unmut der Kolleginnen und Kollegen gratis. Höchstwahrscheinlich.
Aber der Gesetzgeber wollte es so. Wieder einmal. Wir erinnern uns noch schmerzlich: Die DMP erblickten das Licht der Welt allein aus dem Grund – verbunden mit dem Ausfüllen seitenlanger Dokubögen durch die Ärzte –, dass die Kassen sich nicht gegenseitig beschummeln. Nun floss dafür richtigerweise auch zusätzliches Geld in Richtung Ärzte. Allein, diese Summen standen und stehen in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen zusätzlichen Einnahmen auf der Kassenseite. Gleiches ist nun auch bei besagter Kodierrichtlinie zu erwarten: Wir müssen den bürokratischen Aufwand erledigen, die Kassen sacken die Knete ein. Hoffen Sie also mit mir, dass davon auch einiges in unseren Taschen landet. Das jedenfalls wünscht sich Ihr … …specht
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Mammographie-Screening – Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Pathologie Zum 1. Oktober 2009 trat Anhang 12 der Anlage 9.2 der Bundesmantelverträge in Kraft, mit dem im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms ein neues Verfahren zur Selbstüberprüfung der histopathologischen Befundqualität eingeführt wird. Mit dem Verfahren soll die Genauigkeit und Treffsicherheit histopathologischer Befunde weiter gefördert und damit die Qualität des Mammographie-Screening-Programms auf hohem Niveau gesichert werden. Grundlage ist die Erstellung einer Befundliste durch den Pathologen. Die Befundlisten werden aus den Dokumentationen der multidisziplinären Fallkonferenzen, der Biopsie, der histopathologischen Beurteilung im Rahmen der Abklärungsdiagnostik sowie ggf. der histopathologischen Beurteilung des Operationspräparates – anonymisiert bezogen auf die untersuchte Frau - zusammengestellt. Nach Zusammenfassung der Daten durch den Programmverantwortlichen Arzt einer Screening-Einheit übermittelt dieser die Listen an das zuständige Referenzzentrum. Das
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Referenzzentrum wertet die Befundlisten aus und erstellt eine arztbezogene Statistik. Bei besonderen Auffälligkeiten führt ein durch das Referenzzentrum benannter Pathologe ein kollegiales Fachgespräch mit dem betreffenden Pathologen. Die Befundauswertungen werden künftig auch Gegenstand der für alle am Mammographie-Screening teilnehmenden Pathologen verpflichtenden Fortbildungsveranstaltung sein. Weiterhin erhalten die an der Selbstüberprüfung teilnehmenden Pathologen dazu jährlich eine Auswertung der Befunde und können somit ihre Ergebnisse im Vergleich zu den Ergebnissen ihrer (anonymisierten) Kollegen besser einordnen. Ein Informationsblatt der KBV wird in den nächsten Tagen allen am Mammographie-Screening-Programm beteiligten Pathologen zur Verfügung gestellt.
Ansprechpartner: Fachbereich Qualitätssicherung
Qualitätssicherung in der kurativen Mammographie Die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der kurativen Mammographie unterliegt der Genehmigungspflicht durch die Kassenärztliche Vereinigung. Gemäß den Vorschriften der Mammographie-Vereinbarung vom 8. Dezember 2006 sind durch den Arzt zum Erhalt bzw. zur Aufrechterhaltung der Genehmigung Qualifikationen nachzuweisen und an einer Eingangsprüfung teilzunehmen. Diese besteht darin, dass eine Fallsammlungsprüfung von 50 Fällen á vier Mammographieaufnahmen bestanden werden muss. Im Land Brandenburg verfügen 64 Ärzte über die Genehmigung zur Abrechnung von Leistungen auf dem Gebiet der kurativen Mammographie. Neben der Zugangsqualifikation und Prüfung sind die Vertragsärzte zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der fachlichen Befähigung verpflichtet, alle zwei Jahre an einer Fallsammlungsprüfung teilzunehmen. Die bundesweite Auswertung der Prüfergebnisse nach Abschnitt D ergibt eine Bestehensquote von 95,3 Prozent, der KVBB-Wert liegt bei 95 Prozent. Das schlechteste Ergebnis liegt hier bei 82,9 Prozent, der Bestwert bei 100 Prozent.
Zusätzlich zur Fallsammlungsprüfung müssen die Ärzte ebenfalls alle zwei Jahre eine Dokumentationsprüfung absolvieren. Geprüft wird die Qualität der mammographischen Untersuchung mit ihren diagnostischen Informationen sowie die Nachvollziehbarkeit und Schlüssigkeit der medizinischen Fragestellung, Indikationsstellung und Befundung von jeweils zehn stichprobenartig ausgewählten Patientinnen. Im Vergleich der Jahre 2006 bis 2008 wurde bei der Dokumentationsprüfung eine mittlere Bestehensquote von 89,9 Prozent ermittelt, im Bereich der KVBB wurden die Prüfungen durchschnittlich mit 98 Prozent bestanden. Die Auswertung der länderübergreifenden Ergebnisse zeugt von einer hohen Qualität in der vertragsärztlichen Versorgung, sowohl bei der Absolvierung der Einstiegsqualifikation als auch bei den Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der fachlichen Befähigung auf dem Gebiet der kurativen Mammographie. Ansprechpartner: Fachbereich Qualitätssicherung
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Neue QualitätsbeurteilungsRichtlinie Arthroskopie Die Qualität arthroskopischer Operationen des Knie- und Schultergelenkes wird künftig bundesweit nach denselben Kriterien beurteilt. Eine entsprechende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses ist seit dem 3. März 2010 in Kraft. Während bisher Stichprobenprüfungen durch einzelne Kassenärztliche Vereinigungen nach unterschiedlichen Regelungen durchgeführt wurden – auch die KVBB führt bereits seit September 2003 fakultativ Stichproben von arthroskopischen Eingriffen an Knie-, Schulter-, Ellenbogen- und Sprunggelenk nach landeseigenen Beurteilungskriterien durch - müssen nun einheitliche Maßstäbe angewendet werden. In den ersten zwei Jahren nach Einführung der Richtlinie werden mindestens 10 Prozent der arthroskopisch tätigen Vertragsärzte jährlich überprüft. Danach gilt der übliche Wert von mind. 4 Prozent jährlich.
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Hierzu werden vom Arzt von 12 Patienten entsprechende Operationsberichte und Bilddokumentationen angefordert, die bestimmten Anforderungen entsprechen müssen. Die Prüfung umfasst die medizinische Fragestellung, den Operationsgrund und die Durchführung der arthroskopischen Operationen. Dadurch sollen mögliche Defizite in der Indikationsstellung, Leistungsdokumentation und in den Nachbehandlungsmaßnahmen erkannt werden. Genaue Informationen über detaillierte Anforderungen an die schriftliche und bildliche Dokumentation werden allen Ärzten, die eine Genehmigung nach der Arthroskopie-Vereinbarung gemäß § 135 Abs. 2 SGB V besitzen, noch persönlich mitgeteilt. Ansprechpartner: Fachbereich Qualitätssicherung Frau Bernhardt, Tel. 0331/23 09 375
Einheitliche Standards Erstmals wird es einheitliche Qualitätsstandards in der ambulanten und stationären Versorgung geben. So können – das ist ein weiterer großer Fortschritt – Behandlungsergebnisse sektorübergreifend erfasst und bewertet werden. Die Voraussetzungen dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit seinem entsprechenden Beschluss vom 19. April geschaffen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Qualitätssicherung bleibt eine zentrale Aufgabe der KVen für den ambulanten Bereich. Und: Die QS-Maßnahmen gelten auch für selektivvertragliche Regelungen und Vereinbarungen.
Die bundeseinheitlichen Vorgaben müssen nun auf Länderebene umgesetzt werden. Dies erfolgt im Rahmen einer Landesarbeitsgemeinschaft (LAG), der die KV, die KZV, die LKG und die Verbände der Krankenkassen angehören. Dieser LAG obliegen alle relevanten Entscheidungen, beispielsweise, ob eine QS-Maßnahme durchgeführt, wie sie bewertet wird und ob qualitätsverbessernde Maßnahmen eingeleitet werden. In Brandenburg haben dazu erste Absprachen zwischen den Beteiligten stattgefunden. Wir werden Sie weiter zu diesem Thema informieren.
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Orientiert DocSteps – Messe für junge (angehende) Mediziner im Berliner ICC Am 17. und 18. April dieses Jahres gehörte die erste Etage im Berliner ICC jungen angehenden Ärztinnen und Ärzten und jenen, die gerade ihre Approbation erhalten hatten. DocSteps – eine Messe, ausgerichtet vom Marburger Bund, gedacht zur Orientierung dieser Klientel für die kommende berufliche Tätigkeit. Bereits zum zweiten Mal fand diese bundesweit organisierte Messe nach 2008 statt, und das zweite Mal war auch die KV Brandenburg mit einem eigenen Informationsstand vertreten. Übrigens: Die einzige KV inmitten von sich präsentierenden Krankenhäusern und Krankenhausketten. Etwa 1.000 Medizinstudenten oder junge Ärzte nahmen das breit gefächerte Informationsangebot der Messe an diesen beiden Tagen an. In Workshops, Vorträgen, Diskussionsrunden oder an den zahlreichen Informationsständen einzelner Anbieter konnten sie sich umfassend über Chancen für junge Mediziner und Ent-
wicklungen im Gesundheitsbereich informieren. Da die Messe insgesamt vor allem auf eine ärztliche Tätigkeit im stationären Bereich zugeschnitten war, hob sich der Info-Stand der KV Brandenburg wohltuend heraus. Was heißt ambulante medizinische Versorgung in einem Flächenland? Welche Voraussetzungen und Möglichkeiten bieten sich jungen Medizinern? Welche Förderungen und Unterstützungen erhalten jene bei Weiterbildung und Beginn einer ärztlichen Tätigkeit in Brandenburg durch die KVBB? Diese und andere Fragen standen im Fokus. Interessiert zeigten sich die Besucher insbesondere an der finanziellen Förderung von Famulaturen und der Weiterbildung zum Facharzt in regionalen Weiterbildungsnetzwerken. Aber auch Antworten auf solche Fragen wie ambulante Versorgung strukturiert ist, was eigentlich KVen machen oder wie sich Fotos: Jochen Zieba
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medizinische Versorgung auf dem Lande entwickeln wird, interessierten die jungen Besucher. Als Fazit bleibt festzuhalten, auch die DocSteps 2010 war mit Blick auf die kommenden Jahre ein Erfolg. Verbesserungswürdig ist jedoch die Präsenz der ambulanten Medizin. Das haben unter anderem auch die zahlreichen am Info-Stand der KVBB geführten Gespräche gezeigt; es gibt nicht nur Karrierechancen im Krankenhaus, der ambulante Bereich mit seiner intensiven Patientenbindung ist ebenso eine tolle Herausforderung für junge Ärzte.
Ob allerdings Veranstaltungen auf dieser Messe stattfinden sollten, die eine ärztliche Tätigkeit im Ausland oder in berufsfremden Unternehmen wie Versicherungen, der Pharmaindustrie usw. bewerben, erscheint mehr als fraglich. Es ist letztlich schon ein Stück Glaubwürdigkeit, wenn – zu recht – einerseits beklagt wird, dass nicht genügend Ärzte für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen, andererseits die Alternativen aber noch aktiv beworben werden. R.H.
Patientenflyer zum Bereitschaftsdienst Dieser Ausgabe liegt der neu entwickelte Patientenflyer zur Organisation des ärztlichen Bereitschaftsdienstes im Land Brandenburg bei. Er wurde zur Information der Patienten über den Bereitschaftsdienst entwickelt. Neben der Vermittlung von Detailinformationen zum ärztlichen Bereitschaftsdienst wird die Verantwortung der Mitglieder der KVBB bei der Sicherstellung der ambulanten Versorgung der Bevölkerung hervorgehoben. Praxisindividuelle Nachbestellungen sind jederzeit unter folgender Telefonbzw. Faxnummer möglich: Tel.: 01801/58 22 435*
Fax: 01801/58 22 434* * 3,9 Cent pro Minute aus dem Festnetz; maximal 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen.
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„Du musst sagen lernen: Ich will.“ Potsdamer Bündnis gegen Depression startete Aktionswoche Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Entstigmatisierung der Krankheit Depression sowie der Aufbau eines tragfähigen Netzwerkes in Potsdam – diese Ziele standen im Mittelpunkt der Aktionswoche des Potsdamer Bündnisses gegen Depression vom 19. bis 23. April. Die Eröffnungsveranstaltung der Aktionswoche fand unter der Schirmherrschaft von Sänger Gunter Gabriel statt. Als Depressions-„Erfahrener“ weiß er genau um die Betroffenheit und der damit verbundenen Hilflosigkeit. Sein Credo: „Du musst sagen lernen: Ich will.“ Neben der professionellen Hilfe von Ärzten und Psychotherapeuten, die nach Einschätzung von Gesundheitsministerin Anita Tack für Potsdam vergleichsweise gut ist, soll dann das Netzwerk helfen.
Haben wir Ihr Interesse am Potsdamer Bündnis gegen Depression geweckt, dann können Sie das Bündnis über die E-Mail depressionsbuendnis@sekiz.de oder über die Rufnummer 0331/62 00 280 erreichen. Darüber hinaus ist die Kooperationsstelle für Ärzte und Selbsthilfegruppen der KVBB, kurz KOSA, gern bereit, weitere Kontakte zu vermitteln.
Ansprechpartnerin: Yvonne Becker, KOSA, Tel. 01801/58 22 431* * 3,9 Cent pro Minute aus dem Festnetz; maximal 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen.
Info-Kasten zu Planungsbereichen auf Seite 53 Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß Bedarfsplanungs-Richtlinie Planungsbereiche innerhalb des Bezirks der Kassenärztlichen Vereinigung, in welchen bereits ein Versorgungsanteil von 10 v.H. ausgeschöpft ist, für die Ausschöpfung des Versorgungsanteils von 20 v.H. solange außer Betracht bleiben, bis in den übrigen Planungsbereichen des Bezirks ein Versorgungsanteil von mindestens 10 v.H. erreicht wird. Derzeit besteht ausschließlich im Planungsbereich Uckermark ein Versorgungsanteil von unter 10 v.H..
Seite 52 | AUSGABE 5 / 2010
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1* x1**
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Die Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschusses per 3.5.2010 für die Arztgruppen in den jeweiligen Planungsbereichen bis einschließlich des Beschlusses Nr. 26/10. In diesen Regionen werden Zulassungen gefördert. x
AUSGABE 5 / 2010 | Seite 53
Bewerbungsfrist bis 12.7.2010 Kennziffer
Frankfurt(Oder)/St./ Oder-Spree
Radiologie (1/2 Vertragsarztsitz)
Nähere Auskünfte erhalten Sie beim: UB Qualitätssicherung/Sicherstellung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Ansprechpartnerinnen: Karin Rettkowski Tel.: 0331/23 09 320 Gisela Koch Tel.: 0331/23 09 321
Seite 54 | AUSGABE 5 / 2010
schnellstmöglich 01.10.2010
Bewerbungsfrist bis 9.6.2010 Kennziffer
Brandenburg a.d. Havel/St./ Potsdam-Mittelmark
Kinder- u. Jugendlichen- Frankfurt(Oder)/St./ psychotherapeuten Oder-Spree
schnellstmöglich 01.10.2010 oder 01.01.2011 schnellstmöglich
Unter dem Stichwort „Ausschreibung“ sind die Unterlagen bei der KV Brandenburg, Friedrich-Engels-Str. 103/104, 14473 Potsdam, einzureichen.
AUSGABE 5 / 2010 | Seite 55
Niederlassungen im April 2010 Planungsbereich Barnim Torsten Fichler FA für Allgemeinmedizin Berliner Str. 69, 16321 Bernau b. Bln. Dr. med. Tobias Schade FA für Innere Medizin/HA Ladeburger Chaussee 73 16321 Bernau b. Bln. Susanne Krönert Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin/ Verhaltenstherapie Börnicker Chaussee 1-2 16321 Bernau b. Bln. Stephan Theodor FA für Chirurgie/Gefäßchirurgie Karl-Liebknecht-Str. 3 16225 Eberswalde Planungsbereich Brandenburg St./ Potsdam-Mittelmark Ezzat Loubani FA für Allgemeinmedizin Potsdamer Str. 7-9, 14513 Teltow Dr. med. Anika Petrausch FÄ für Allgemeinmedizin Am Dieck 27, 14552 Michendorf (Übernahme der Praxis von Frau Heidrun Glaschke)
Seite 56 | AUSGABE 5 / 2010
Hans-Friede Boekhoff FA für Allgemeinmedizin Südtor 8 a 14774 Brandenburg an der Havel (Übernahme der Praxis von Dr. med. Ingrid Hahn) Dipl.-Psych. Sabine Schabbel Psychologische Psychotherapeutin/Verhaltenstherapie Potsdamer Str. 4d 14776 Brandenburg an der Havel Dipl.-Psych. Jan Pupp Psychologischer Psychotherapeut/Psychoanalyse Am Markt 5, 14806 Bad Belzig Planungsbereich Cottbus Samira Mohamed FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Thierbacher Str. 1, 03048 Cottbus (Übernahme der Praxis von Dr. med. Ingrid Arndt) Dr. med. Sven Geißler FA für Innere Medizin und Schwerpunkt Gastroenterologie Bahnhofstr. 64, 03046 Cottbus
Planungsbereich Havelland
Planungsbereich Potsdam
Dr. med. Rainer Bertram FA für Orthopädie/Rheumatologie Poststr. 46, 14612 Falkensee (Übernahme der Praxis von Dipl.-Med. Karmen Gäbler)
Antje Meinecke FÄ für Allgemeinmedizin Kastanienallee 27, 14471 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dr. med. Ilse Grottke)
Barbara Maasche FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Bahnhofstr. 57a 14624 Dallgow-Döberitz
Annette Lippeck FÄ für Allgemeinmedizin Heinrich-Mann-Allee 56 14473 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dr. med. Heidemarie Wilke)
k Planungsbereich Märisch-Oderland Barbara Schneider Psychotherapeutisch tätige Ärztin R.-Breitscheid-Allee 106 15366 Neuenhagen b. Berlin Planungsbereich Oberhavel Steffen Clemenz FA für Allgemeinmedizin Berliner Str. 5 16567 Mühlenbecker Land/ Mühlenbeck (Übernahme der Praxis von Dr. med. Birgit Meinel) Planungsbereich Oberspreewald-Lausitz Andrea Lenartowsky Innere Medizin und Schwerpunkt Pneumologie Karl-Marx-Str. 104, 03205 Calau (Übernahme der Praxis von Dr. med. Adelheid von Knorre)
Dr. med. Berit Böttcher FÄ für Innere Medizin/HA Reiherbergstr. 31, 14476 Potsdam (Übernahme der Praxis von SR Dr. med. Friedrich Riemann) Dr. med. Lennart Göhling FA für Innere Medizin/HA Kastanienallee 27, 14471 Potsdam (Übernahme der Praxis von Dr. med. Hans-Joachim Grottke) Dr. med. Ulla Simonn Psychotherapeutisch tätige Ärztin Lindenstr. 66, 14467 Potsdam Planungsbereich Spree-Neiße Dipl.-Med. Hubertus Kruse Sonderbedarfszulassung – ausschließlich Kardiologie Robert-Koch-Str. 35 03149 Forst (Lausitz)
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Dipl.-Psych. Winfried Sennerich Psychologischer Psychotherapeut/Verhaltenstherapie Cottbuser Str. 5, 03149 Forst (Lausitz)
Planungsbereich Uckermark Dipl.-Med. Ingo Grafe FA für Allgemeinmedizin Parkweg 1, 17291 Nordwestuckermark/OT Gollmitz (Übernahme der Praxis von Dr. med. Johanna Grafe)
Dr. med. Heike Spanier Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Werder (Havel) ab 01.07.2010
Einrichtungen gem. § 311 Abs. 2 SGB V
Dr. med. Renate Beck Fachärztin für Allgemeinmedizin in Heideblick/OT Walddrehna ab 01.07.2010
Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann.
Dr. med. Christoph Kloth Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in Brandenburg a.d. Havel ab 01.07.2010
Med. Einrichtungs GmbH Eberswalde Genehmigung zur Anstellung von: Anke Sommer Fachärztin für Innere Medizin / SP Hämatologie und Internistische Onkologie ab 22.04.2010
Katrin Luft Fachärztin für Anästhesiologie in Guben ab 01.07.2010 Dr. med. Michael Pytlik Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Erkner ab 01.05.2010
Seite 58 | AUSGABE 5 / 2010
Med. Einrichtungs GmbH Guben Genehmigung zur Anstellung von: Andreas Krainz Facharzt für Orthopädie ab 22.04.2010
Oliver Mattig Facharzt für Orthopädie u. Unfallchirurgie ab 22.04.2010 Peer Reddemann Facharzt für Orthopädie ab 22.04.2010 Dr. med. Thomas Waas Facharzt für Orthopädie ab 22.04.2010 Poliklinik Ernst v. Bergmann GmbH in Potsdam Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Marcello Galleani di Saint Ambroise Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ab 01.05.2010 Dr. med. Lars Wiese Facharzt für Neurologie ab 01.05.2010
Medizinische Versorgungszentren gem. § 95 Abs. 1 SGB V Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann. MVZ Epikur GbR in Bad Liebenwerda Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Michael Skierlo Facharzt für Allgemeinmedizin ab 22.04.2010
MVZ Belzig Genehmigung zur Anstellung von: Dipl.-Med. Andreas Brandt Facharzt für Radiologische Diagnostik ab 01.07.2010 Manfred Seipt Facharzt für Radiologie ab 01.07.2010 MVZ Cottbus Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Matthias Ulrich Facharzt für Innere Medizin / SP Angiologie ab 01.05.2010 ASB MVZ Mitte in Frankfurt (Oder) Genehmigung zur Anstellung von: Tamara Loth Fachärztin für Innere Medizin / HA ab 01.05.2010 Rudolf Weygand Facharzt für Innere Medizin / HA ab 01.05.2010 Labor Dr. Berthold und Kollegen MVZ GbR in Frankfurt (Oder) Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Dirk Bandt Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie ab 01.05.2010 MVZ am KH Forst Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Cornelia Müller Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ab 01.05.2010
AUSGABE 5 / 2010 | Seite 59
Dipl.-Med. Claudia Rönnebeck Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ab 01.05.2010 MVZ Biberburg – Zentrum für Orthopädie, Sportmedizin und Rehabilitation GmbH in Kleinmachnow umbenannt in: MediPlaza MVZ BerlinBrandenburg GmbH Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Leif Bröcker Facharzt für Orthopädie u. Unfallchirurgie ab 01.05.2010 Dr. med. Liane Finger Fachärztin für Allgemeinmedizin ab 01.06.2010 OGD MVZ Neuruppin III Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Dietrich Bülow Facharzt für Innere Medizin / SP Angiologie ab 01.07.2010 Dipl.-Med. Hans-Joachim Rütenik Facharzt für Innere Medizin ab 01.07.2010 MVZ Lennéstraße in Potsdam Genehmigung zur Anstellung von: Tim Homoth Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ab 01.05.2010
Ermächtigungen Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann. Seite 60 | AUSGABE 5 / 2010
Dr. med. Sabina Banisch Fachärztin für Innere Medizin am Klinikum Frankfurt (Oder) ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V auf dem Gebiet der Rheumatologie für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2012. Dr. med. Dagmar Gaschler Fachärztin für Chirurgie an der Oberhavel Klinik GmbH in Hennigsdorf ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Durchführung der Prokto- und Rektoskopie und zur Durchführung der präventiven Koloskopie für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2012. Dr. med. Olaf Hinze Facharzt für Chirurgie an den Ruppiner Kliniken in Neuruppin ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für eine Spezialsprechstunde auf dem Gebiet der arteriellen Gefäßchirurgie sowie auf Überweisung von zugel. FÄ f. Chirurgie, FÄ f. Haut- u. Geschlechtskrankheiten und FÄ f. Innere Medizin sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V auf dem Gebiet der Phlebologie für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2012.
Dr. med. Elisabeth Holfeld Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Betreuung hämatologisch und onkologisch erkrankter Kinder für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2012. Dr. med. Adelheid Jung Fachärztin für Innere Medizin an den Ruppiner Kliniken in Neuruppin ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. sonograph. tätigen Ärzten sowie entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Sonographiekontrolle bei sonographischen Problemfällen gastroenterologischer Krankheitsbilder, einschl. Kontrastmittelsonographie; auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für die Durchführung sonograph. gestützter Punktionen (außer Schilddrüse) sowie auf Überweisung von zugel. gastroenterologisch tätigen FÄ f. Innere Medizin und gastroenterologisch tätigen FÄ f. Chirurgie sowie entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Mitbehandlung bei Problemfällen ausgewählter hepatologischer Krankheitsbilder: chronische Hepatitis B und C, Autoimmunhepatitis, primär sklerosierende Cholangitis, primär biliäre Zirrhose und zur konsiliarischen Beratung sowie zur Mitbehandlung ausgewählter gastroenterologischer Krankheitsbilder wie
Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Malabsorptionssyndrom, chronische Pankreatitis für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2012. Dr. med. Uwe Knitter Facharzt für Innere Medizin am KKH Prenzlau ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Durchführung der präventiven Koloskopie, zur Durchführung der Prokto-/Rektoskopie, zur Durchführung von gastroenterologischen Leistungen, zur konsiliarischen Beratung bei onkologischen Krankheitsbildern und zur ambulanten Chemotherapie gastrointestinaler Tumore für die Zeit vom 01.06.2010 bis zum 31.12.2010. Dr. med. Jürgen Raabe Facharzt für Innere Medizin an der Asklepios Klinik Birkenwerder ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für eine Sprechstunde bei Problemfällen des Diabetes mellitus im Zusammenhang mit der Behandlung des diabetischen Fußes für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2012. Dipl.-Med. Karsten Richter Facharzt für Diagnostische Radiologie am Elbe-Elster Klinikum in Herzberg ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95
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Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V auf dem Gebiet der Radiologie, Computertomographie und Knochendichtemessung für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2012. Dr. med. Hans-Gernot Schäfer Facharzt für Augenheilkunde am Werner Forßmann KH in Eberswalde ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Augenheilkunde sowie FÄ f. Augenheilkunde in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für spez. Leistungen auf dem Gebiet der Augenheilkunde: Lokalisierung von Netzhautveränderungen, Perimetrie, fluoreszenzangiographische Untersuchungen, binokulare Untersuchungen, Einführung von Verweilsonden, Entfernung einer Bindehaut- oder Lidgeschwulst, Sondierung des Tränenganges und zur Erbringung von Ultraschall-Diagnostik in der Augenheilkunde für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2012. Dagmar Schirrmacher Fachärztin für Chirurgie am DRK-KH Luckenwalde ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Chirurgie und FÄ f. Orthopädie sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für eine Spezialsprechstunde auf dem Gebiet der Handchirurgie für die Zeit vom 01.05.2010 bis zum 30.06.2011. Dr. med. Ekkehard Scholz Facharzt für Neurologie am Städt. Klini-
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kum in Brandenburg ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für die neurophysiologische Untersuchung (SEP, MEP) und für die Abklärung einer peripheren neuromuskulären Erkrankung für die Zeit vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2012 Irene Warmuth Ärztin in Biesenthal ermächtigt gem. § 31 Abs. 1a Ärzte-ZV zur Teilnahme an der hausärztlichen Versorgung für die Zeit vom 01.07.2010 bis 31.12.2010. Priv.-Doz. Dr. med. Christopher Wirbelauer Facharzt für Augenheilkunde am Klinikum Frankfurt (Oder) ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Augenheilkunde sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur elektrophysiologischen Untersuchung, zur fluoreszenzangiographischen Untersuchung, zur binokularen Untersuchung des gesamten Augenhintergrundes und zur Ultraschalluntersuchung des Auges für die Zeit vom 01.05.2010 bis zum 30.06.2012.
Zweigpraxen gem. § 24 Abs. 3 und 4 Ärzte-ZV Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann.
Dr. med. Siegrid Böhme Fachärztin für Kinder- u. Jugendpsychiatrie und –psychotherapie in Dresden Zweigpraxis in Strausberg
Zweigpraxen gem. § 24 Abs. 3 und 4 Ärzte-ZV Dr. med. Amin Ballouz Facharzt für Allgemeinmedizin in Schwedt/O. Zweigpraxis in Gartz (Oder) Stephan Theodor Facharzt für Chirurgie / SP Gefäßchirurgie in Eberswalde Zweigpraxis in Templin
Dr. med. Kay-Thomas Moeller Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Potsdam neue Adresse: Babelsberger Str. 8 Dipl.-Med. Kerstin Röhl Praktische Ärztin in Zehdenick neue Adresse: Bahnhofstr. 45 Wojciech Srebrzynski Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Luckau neue Adresse ab 01.07.2010: Berliner Str. 4 Dipl.-Med. Ellen Ueberschär Fachärztin für Allgemeinmedizin in Erkner neue Adresse ab 01.07.2010: Friedrichstr. 46 a
Verlegung des Praxissitzes Dipl.-Med. Judith Grützke Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Eberswalde neue Adresse: Ludwig-Sandberg-Str. 4 Irina Krizevskij Fachärztin für Allgemeinmedizin in Königs Wusterhausen neue Adresse: Scheederstr. 2 Dr. med. Jacqueline Krupke Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Cottbus neue Adresse: Schillerstr. 22
Dipl.-Med. Lutz Weiß Facharzt für Anästhesiologie in Schwedt neue Adresse ab 01.08.2010: Am Reitplatz 58, Beeskow MVZ Ambulantes Operationszentrum Birkenwerder neue Adresse ab 01.07.2010: Hubertusstr. 12 Medizinisches Labor Potsdam MVZ GbR neue Adresse ab 01.07.2010: Friedrich-Ebert-Str. 33
Janett Lipsdorf Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Cottbus neue Adresse: Schillerstr. 22
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Praxisbörse •Seit 1992 bestehende leistungsstarke urologische Praxis in der Uckermark sucht zeitnah, spätestens zum Januar 2012 eine/n Nachfolger/in. Die Praxis befindet sich in einer Stadt mit ca. 35.000 Einwohnern. Der Standort ist zentral in einem Geschäftshaus in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus gelegen. Die Praxisräume mit einer Gesamtfläche von 170 qm sind angemietet und bestehen im Wesentlichen aus der Anmeldung, dem Wartebereich, 2 Behandlungsräumen, 1 Endoskopieraum, 1 Laborraum und dem Personalbereich. Der Mietvertrag läuft bis zum Sommer 2011 - eine Option zur weiteren zeitlichen Verlängerung ist gegeben. Die technische Ausstattung setzt sich aus 2 Ultraschallgeräten, 2 flexiblen Cystoskopen mit Videoeinheit sowie weiteren Endoskopen zusammen. Die Einrichtung ist modern. Die zwei Mitarbeiterinnen sind sowohl medizinisch als auch verwaltungstechnisch kompetent und hoch motiviert. Chiffre: 10/05/01
ab 2011 aus Altersgründen abzugeben. Der Praxisstandort ist eine halbe Autostunde von Berlin-Pankow entfernt (Autobahnabfahrt A 11 lediglich 1 km). Versorgt werden ca. 5.000 Menschen im Einzugsgebiet, die Fallzahl liegt stabil bei 1.800 Fällen/Quartal. Kollegialer Bereitschaftsdienst ca. 2mal im Monat. Die Praxis ist in einem Einfamilienhaus mit hauseigenen Parkplätzen, welches ausschließlich für die ärztliche Tätigkeit genutzt wird. Die Gesamtfläche beträgt ca. 140 qm, im Wesentlichen bestehend aus dem Warte- und Aufnahmebereich, einem Schwesternzimmer und 2 Arztsprechzimmern. Die Ausstattung ist modern - 4 Bildschirmarbeitsplätze mit EKG, Spiro-, LangzeitRR-Anbindung. Die Praxis ist gemietet, die Mietkonditionen sind günstig, es besteht die Möglichkeit der Mietkaufoption. Zu unserer Praxis gehören 2 sehr erfahrene und mit der Patientenklientel verbundene Mitarbeiterinnen. Wenn gewünscht, ist Einarbeitung gern möglich. Bitte vorher um Absprache. Chiffre: 10/05/02
•Gut gehende allgemeinmedizinische Gemeinschaftspraxis in der Schorfheide (Landkreis Barnim)
•Hausärztlich-internistische Arztpraxis in Falkensee (10 km bis Stadtgrenze Berlin) abzugeben. Praxisräu-
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me gemietet; günstige Konditionen, auch ausbaufähig. Neben häuslicher Versorgung Ergometrie, 24-Std.-BDM, LZ-EKG. Seit Jahren stabile Fallzahlen. Abgabezeitraum: II. oder III. Quartal 2011 Chiffre: 10/05/03 •Fachübergreifende Gem.-praxis (Allg./Pädiatrie) mit stabilen Fallzahlen (1.200 bis 1.400 BHF/Quartal) sucht Nachfolger ab 2011. Die 210 qm große Praxis ist zentral in der Stadt Brandenburg/Havel; direkt in der Fußgängerzone im 1. Obergeschoss eines denkmalgeschützten Hauses über einer Apotheke gelegen. Die Umwandlung der derzeitigen Praxisstruktur in eine Praxisgemeinschaft oder in Einzelpraxen ist möglich. Chiffre: 10/05/04 •Langjährig bestehende allgemeinmedizinische Praxis in Hohen Neuendorf (S-Bahnhof 3 Minuten entfernt) mit stabilen Fallzahlen sucht für 1.1.2011 einen Nachfolger/in. Praxisräume 1996 neu gebaut, 140 qm groß, ebenerdig, 2 Arzthelferinnen. Chiffre: 10/05/06 Praxisgesuch •FA für Dermatologie (Spez. Proktologie) sucht im Raum Potsdam und Potsdam-Mittelmark Praxis zur Übernahme. Übernahmezeit ab sofort - flexible Planung. Chiffre: 10/05/05
•FÄ für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (ZB Naturheilverfahren) sucht in Potsdam und Umgebung baldmöglichst eine Vertragsarztpraxis zur Übernahme, Praxisteilhabe oder Anstellung. Verfüge über langjährige Erfahrungen; habe neben der konservativen HNO auch die üblichen Operationen (ambulante und belegärztlich-stationäre Eingriffe) durchgeführt. Chiffre: 10/05/07 Weiterbildungsstelle gesucht •Angehender FA für Allgemeinmedizin sucht für seine 18-monatige ambulante Weiterbildung in einer Hausarztpraxis eine Weiterbildungsstelle. Auf Grund des Wohnortes Potsdam sind Praxen in der Region Nauen, Falkensee, Brieselang, Ketzin, Kloster Lehnin und nähere Umgebung bevorzugt. Im Falle des Übereinkommens besteht Interesse, eine Praxis zu übernehmen oder in späterer Kooperation zusammen zu arbeiten. Kontakt: mayzlinevgen@web.de Weiterbildungsassistent gesucht •Augenzentrum Oder-Spree mit Sitz in Erkner, Rüdersdorf und Schöneiche sucht ab sofort Weiterbildungsassistenten. Kontakt: schoeneiche@az-oder-spree.de
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•Große, gut organisierte allgemeinmedizinische Praxis in S-Bahnnähe in Teltow sucht WB-Assistenten ab September 2010; familienfreundliche Arbeitszeiten. WB-ermächtigung für Innere Med. und Allg.-med. für 2,5 Jahre liegt vor. Kontakt: praxis.dr.landeck@t-online.de
Interessenten wenden sich an: UB Qualitätssicherung/Sicherstellung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg
Arztsuche •Gesucht wird ein FA/FÄ für Physikalisch-Rehabilitative Medizin in Erkner, östlich von Berlin, in einem Ärztehaus. Es besteht die Möglichkeit, eine Wohnung in Arbeitsnähe zu mieten. Kindergarten, Grundschule, Realschule, Gymnasium sowie 2 Sonderschulen direkt im Ort vorhanden. Gute öffentliche Verkehrsanbindung. Kontakt: 03362/47 98 Internet: www.kvbb.de Ansprechpartnerin: Karin Rettkowski Tel.: 0331/23 09 320 Fax: 0331/23 09 383
3. Deutscher Internistentag 9. - 11. September 2010 Assistententag 10.9.2010 Leitung Fortbildungsprogramm: Prof. Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger Ort: Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin Anmeldung unter Berufsverband Deutscher Internisten e.V. Schöne Aussicht 5, 65193 Wiesbaden Tel.: 0611 / 181 33 – 22 Fax: – 23 E-Mail: fortbildung@bdi.de Internet: www.internistentag.de
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18.06.2010 15.00-19.00 19.06.2010 09.00-16.00 Potsdam
Der interaktive Vortrag – Spuren beim Zuhörer hinterlassen Frau Dr. B. Ritter-Mamczek, Kommunikationstrainerin, splendid-akademie
18.06.2010 15.00-21.00 19.06.2010 08.30-16.30 Frankfurt/O.
QEP – Qualität und Entwicklung in Praxen (Einführungsseminar) Frau Dr. med. M. Bida, lizenzierte QEP-Trainerin der KBV 18 Fortbildungspunkte
175 Euro inkl. Material
19.06.2010 09.00-16.00 Cottbus
…bis der Rettungsdienst kommt Herr Prof. Dr. med. F. Weber, FA f. Anästhesie/Lehrrettungsassistenten der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. 8 Fortbildungspunkte
19.06.2010 09.00-17.00 Potsdam
Seminar zum Hautkrebsscreening Herr Dr. med. R. Schrambke, FA f. Allgemeinmedizin/ Frau G. Rambow, FÄ f. Haut- und Geschlechtskrankheiten Fortbildungspunkte
23.06.2010 13.00-21.00 26.06.2010 09.00-17.00 Potsdam Ansprechpartner:
120 Euro excl. Schulungsmaterial 8
Strukturiertes Schulungsprogramm für insulinpflichtige Diabetiker (ZI) Frau Dr. med. K. Pralle, FÄ f. Innere Medizin Fortbildungspunkte Frau Thiele Frau Döbel
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16.06.2010 14.00-19.00 Frankfurt/O.
Telefontraining für das Praxispersonal Herr Dipl.-Phil. J. Hartmann, Personal- und Persönlichkeitsentwicklung
16.06.2010 15.00-17.00 Cottbus
Die neuen Arzneimittel-Richtlinien Beratende Apothekerinnen der KVBB
19.06.2010 09.00-16.00 Potsdam
Aufbauseminar zum Führungsseminar für leitendes Praxispersonal Herr Dipl.-Phil. J. Hartmann, Personal- und Persönlichkeitsentwicklung
23.06.2010 15.00-18.00 Frankfurt/O.
Notfälle in der Praxis Herr M. Biedermann, Lehrrettungsassistent der Johanniter-Unfall-Hilfe
23.06.2010 15.00-17.00 Cottbus
Die BG/GOÄ-Abrechnung Frau U. Kallet, PVS
Frau Thiele Frau Döbel
Terminänderung Kombinierte DMP-Fortbildungsveranstaltung im Van der Valk Hotel Berliner Ring Alter Termin Sa 25.09.2010 09.30 – 15.00 Uhr
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Neuer Termin Sa 18.09.2010 09.30 – 15.00 Uhr
Fortbildungsangebot Termin | Ort
26.06.2010 09.00-16.00 Potsdam
Kommunikation bei Krebs Herr Dipl.-Phil. J. Hartmann, Personal- und Persönlichkeitsentwicklung
Frau Thiele / Frau Döbel
Tel.: 0331/73 05 794 Fax: 0331/23 09 288
Externe Fortbildungsangebote für Ärzte und Psychotherapeuten Termin | Ort
Jeden 2. Mittwoch im Monat 18.00-21.15 Bernau bei Berlin
„Balint-Gruppe-Bernau bei Berlin“ Für Ärzte aller Fachrichtungen, Psychotherapeuten (Erwachsene, Kinder und Jugendliche), Diplompsychologen, Sozialpädagogen u.a. LÄK- und KVBB-zertifiziert 2 Doppelstunden incl. kleiner Pause mit Imbiss 50 Euro/Abend, 4 UE Fortbildungspunkte 5
Anmeldung PD Dr. habil. W. Zimmermann, Balintgruppenleiter (DBG) Ort/Anmeldung: Praxis Dr. Zimmermann, Breitscheidstraße 41, 16321 Bernau, Tel./Fax: 03338/58 74, email: dr.zimmermann1@gmx.de
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03.09.2010 und 04.09.2010 Potsdam
Symposium für das Honorararztwesen und Interimsmanagement im Gesundheitswesen (Plenum, Seminare, Rahmenveranstaltungen) Das Symposium richtet sich an: Honorarärzte und solche, die es werden wollen, Kliniken, ihre Personalmanager und medizinischen Abteilungsleiter, Rettungsorganisationen und öffentliche Träger des RD, Institutionen der ärztlichen Selbstverwaltung und der Berufspolitik, Firmen und Agenturen, die auf die Vermittlung von Honorarärzten spezialisiert sind. Alle Mitarbeiter aus dem ärztlichen Dienst und der Pflege, Praxen und MVZ Gebühr pro Person (beide Tage): Nichtmitglieder beim BV-H e.V. 145 Euro (incl. 19 Prozent Mwst), zzgl. Seminargebühren Mitglieder des BV-H e.V 75 Euro (incl. 19 Prozent Mwst), zzgl. Seminargebühren Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 150 Personen. Für Verpflegung vor Ort ist gesorgt.
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Anmeldung Bundesverband der Honorarärzte e.V., www.bv-honoraraerzte.de, Otto-Nagel-Straße 12, 14467 Potsdam, info@bv-honorar aerzte.de Anmeldung, Programm und weitere Infos: www.bv-honorar aerzte.de und per Fax: 0331-237094 Veranstaltungsort: Kunstraum Potsdam Schiffbauergasse 4 D 14467 Potsdam
Herzliche Glückwünsche Dr. med. Claudia Beltz, Potsdam
Dr. med. Michael Engst, Brandenburg an der Havel
Dr. med. Uta Böhme, Eisenhüttenstadt
Bodo Krahl, Potsdam
Dr. med. Karin Burat, Hennigsdorf
Dr. med. Manfred Mießner, Kyritz
Dipl.-Med. Harald Fuss, Bad Saarow
Dr. med. Peter Rebhahn, Schönborn
PD Dr. med. Christoph Grüber, Frankfurt (Oder)
Dr. med. Martin Tietz, Eisenhüttenstadt
Dr. med. Cornelia Kapke, Birkenwerder Dipl.-Päd. Gaby Kohl, Potsdam Dipl.-Med. Karola Krause, Seelow Dr. med. Astrid Roschke, Vetschau/Spreewald Dr. med. Michael Sinner, Pritzwalk
Dr. med. Peter Adam, Groß Kreutz (Havel)/OT Götz
Dr. med. Dietrich Prasse, Strausberg Dr. med. Wilma Franz, Wandlitz
Verena Fritzsche, Müllrose
Dipl.-Med. Dietmar Ulbricht, Hennigsdorf
Dr. med. Elke Chesin, Eisenhüttenstadt
Dr. (MU Szeged) Magdalena Walter-Stähler, Teltow
Dr. med. Gerd Fischer, Teltow
Dr. med. Gabriele Brunnemann, Hohen Neuendorf
Dr. med. Ursel Günther, Schwedt/Oder
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Dr. med. Maria-Elisabeth Remitschka, Senftenberg Isolde Schiller, Neißemünde Siegfried Urban, Potsdam
Dr. med. Edda Alscher, Bad Freienwalde MR Dr. med. Friedrich Bange, Peitz Dr. med. Gerda Reichelt, Lauchhammer MR Dr. med. Knut Waldschock, Golßen
Dr. med. Monika NitschkoffBreitmann, Panketal
Dr. med. Karla Ehwald, Frankfurt (Oder) Dr. med. Wolfgang Jäkel, Forst (Lausitz)
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Adolf Fiebig, Müncheberg
MR Sigrid Wysocka, Guben Dr. med. Burghard Pockrandt, Putlitz
Dr. med. Horst Wesuls, Frankfurt (Oder) Dr. med. Hans-Joachim Tolke, Elsterwerda
Monatsschrift der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Herausgeber: Landesgeschäftsstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Gregor-Mendel-Str. 10-11 14469 Potsdam Telefon: 0331/28 68 100 Telefax: 0331/28 68 175 Internet: http://www.kvbb.de Email: info@kvbb.de Redaktion: Dr. med. H.-J. Helming (ViSP) MUDr./CS Peter Noack Dipl.-Med. Andreas Schwark Andreas Förster, Ralf Herre Redaktionsschluss: 17. Mai 2010 Satz und Layout: KV Brandenburg Bereich Kommunikation Telefon: 0331/28 68 196 Telefax: 0331/28 68 197 Druck: Druckerei Stein, Blomberger Weg 6a 13437 Berlin Telefon: 030/41 19 12 20 Telefax: 030/41 19 12 23 E-Mail: stein-print@t-online.de Anzeigenverwaltung: Druckerei Stein, Blomberger Weg 6a 13437 Berlin Telefon: 030/41 19 12 20 Telefax: 030/41 19 12 23 E-Mail: stein-print@t-online.de Anzeigenannahmeschluss: Jeder 5. des Monats Zur Zeit gilt die Preisliste vom 1. Januar 2010 Erscheinungsweise: Monatlich Auflage: 4.500 Exemplare
Servicenummern der KV Brandenburg Zentrale Service-Einwahl
Beratung zu Verordnungen und Wirtschaftlichkeitspr체fung
0331/23 09-196
*3,9 Cent pro Minute aus dem Festnetz; maximal 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen.
KV-Intern 5/2010