Source: https://dejure.org/BGBl/2002/BGBl._I__S._3626
Timestamp: 2019-12-14 15:28:50
Document Index: 234744512

Matched Legal Cases: ['§ 48', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 47', '§ 48']

BGBl. I 2002 S. 3626 - Zweiundzwanzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Immissionswerte für Schadstoffe in der Luft 22.... - dejure.org
BGBl. I 2002 S. 3626
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BGBl. I 2002 S. 3626 (https://dejure.org/2002,49864)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 66, ausgegeben am 17.09.2002, Seite 3626
Zweiundzwanzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Immissionswerte für Schadstoffe in der Luft 22. BImSchV)
04.01.2002 BT Auswirkungen von Luftschadstoffen verringern
25.06.2002 BT Grenzwerte für mehrere Schadstoffe neu festlegen
Die Planfeststellungsbehörde geht zutreffend davon aus, dass die sowohl durch die luftrechtliche als auch die straßenrechtliche Komponente des Planvorhabens verursachten Luftverunreinigungen an der aufgrund des § 48a Abs. 1 und 3 BImSchG zur Umsetzung der Richtlinien 1999/30/EG vom 22. April 1999 (ABl EG Nr. L 163 S. 41) und 2000/69/EG vom 16. November 2000 (ABl EG Nr. L 313 S. 12) erlassenen 22. BImSchV vom 11. September 2002 (BGBl I S. 3626) zu messen sind, die u.a. Grenzwerte für Stickstoffdioxid (§ 3), Schwebstaub und Partikel PM10 (§ 4) und Benzol (§ 6) enthält.
Der Immissionsgrenzwert für Feinstaubpartikel PM10 ist in § 4 Abs. 1 der Verordnung über Immissionswerte für Schadstoffe in der Luft (22. BImSchV) vom 11. September 2002 (BGBl I S. 3626), zuletzt geändert durch Verordnung vom 27. Februar 2007 (BGBl I S. 241), bestimmt.
1.3.1 In zeitlicher Hinsicht war im Planfeststellungsbeschluss vom 12. November 2003 die am 18. September 2002, also nach Stellung des Planfeststellungsantrags am 9. August 2002, in Kraft getretene 22. BImSchV vom 11. September 2002 (BGBl I S. 3626) anzuwenden.
Dieses Gutachten bezieht sich von den Schadstoffen, die von der insoweit einschlägigen Verordnung über Immissionswerte für Schadstoffe in der Luft (22. BImSchV) vom 11. September 2002 (BGBl. I S. 3626) erfasst werden, auf die Schadstoffe, die in erster Linie auf den hier interessierenden Kfz-Verkehr zurückzuführen sind, nämlich Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub (PM10) und Benzol.
Nach § 47 Abs. 1 Satz 1 BImSchG hat die zuständige Behörde einen Luftreinhalteplan aufzustellen, welcher die erforderlichen Maßnahmen zur dauerhaften Verminderung von Luftverunreinigungen festlegt und den Anforderungen der Rechtsverordnung entspricht, wenn die durch eine Rechtsverordnung nach § 48a Abs. 1 - die Verordnung über Immissionswerte für Schadstoffe in der Luft (22. BImSchV) vom 11. September 2002 (BGBl I S. 3626) - festgelegten Immissionsgrenzwerte einschließlich festgelegter Toleranzmargen überschritten werden.