Source: https://www.hadelnhilft.de/infos-f%C3%BCr-fl%C3%BCchtlinge-klicken-sie-auf-das-zeichen/studium-beruf-arbeitsaufnahme/
Timestamp: 2020-01-24 05:43:36
Document Index: 173657489

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 60', '§ 18', '§ 47', '§ 39', '§ 26', '§ 60', '§ 2', '§ 44', '§ 45', '§ 60', '§ 5', '§ 421']

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Frauke Möller-Engelbart und Horst-Dieter Meyer (beide Beratungsstelle für Aktive Hilfen zur Orientierung und Integration, kurz Ahoi, Landkreis Cuxhaven) und Ralf Rademacher vom ABC Netzwerk im Jobcenter der Agentur für Arbeit Cuxhaven sind die Köpfe in der Außenstelle der Jugendberufsagentur (JBA) in Cadenberge. Foto: Monsees © www.nez.de
Neue Anlaufstelle der Jugendberufsagentur begleitet junge Menschen bis etwa 26 Jahre am Übergang von der Schule in den Beruf. Von Carmen Monsees
KREIS CUXHAVEN / CADENBERGE.
Ansprechpartner Landkreis (AHOI) Frauke Möller-Engelbart, Telefon: (01 62) 10 94 657, Email: f.moeller-engelbart@landkreis-cuxhaven.de Horst-Dieter Meyer, Telefon: (01 62) 10 94 663, Email: ho.meyer@landkreis-cuxhaven.de Jobcenter (Netzwerk ABC) Ralf Rademacher Telefon: (01 60) 90 12 10 23 Email: ralf.rademacher2@jobcenter-ge.de ©Niederelbe-Zeitung
Wer darf wann Arbeit aufnehmen ?
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entscheidet im Asylverfahrenüber vier Schutzarten: Asylberechtigung, Flüchtlingsschutz, subsidiärer Schutz und Abschiebungsverbot. Je nach Schutzart erhalten diese Personen eine Aufenthaltserlaubnis mit einer Dauer von einem bis drei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung bzw. dem Übergang in einen Daueraufenthalt.
Personen, die sich nicht (mehr) im Asylverfahren befinden bzw. einen negativen Bescheid erhalten haben, aber bei denen die Abschiebung ausgesetzt wurde, erhalten von der Ausländerbehörde eine "Bescheinigung für die Aussetzung einer Abschiebung", die Duldung genannt wird.
Personen, die eine Aufenthaltsgestattung oder eine Duldung besitzen, haben bestimmte Zugangsbedingungen zum Arbeitsmarkt. Diese werden im Folgenden aufgezeigt.
Welche Zugangsbedingungen zum Arbeitsmarkt bestehen für Personen, die eine Aufenthaltsgestattung oder eine Duldung besitzen?
Bevor Personen mit einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung eine Arbeit aufnehmen können, müssen sie die Genehmigung zur Ausübung einer Beschäftigung bei ihrer Ausländerbehörde einholen. Dabei entscheidet die Ausländerbehörde im jeweiligen Einzelfall, ob eine Genehmigung zur Ausübung einer Beschäftigung erteilt wird.
Zudem ist grundsätzlich die Zustimmung der örtlichen Arbeitsagentur erforderlich. Die Ausländerbehörde holt die Zustimmung der Arbeitsagentur ein, die Person muss sich nicht selbst um die Zustimmung bemühen.
Nach vierjährigem Aufenthalt im Bundesgebiet ist die Zustimmung der Arbeitsagentur in der Regel nicht mehr erforderlich.
Jedoch dürfen bestimmte Personengruppen grundsätzlich keiner Beschäftigung nachgehen.
Personen mit einer Aufenthaltsgestattung, die verpflichtet sind in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, dürfen grundsätzlich keiner Beschäftigung nachgehen. Die sogenannte AE-Wohnverpflichtung gilt für sechs Wochen und kann auf höchstens sechs Monate verlängert werden.
Personen, die eine Duldung besitzen, dürfen keiner Beschäftigung nachgehen, wenn sie eingereist sind, um Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetzzu erlangen, wenn sie aufenthaltsbeendende Maßnahmen verhindern, indem sie zum Beispiel über ihre Identität oder Staatsangehörigkeit täuschen oder wenn sie aus einem sicheren Herkunftsland stammen und ihr nach dem 31.08.2015 gestellter Asylantrag abgelehnt worden ist.
Personen, die eine Aufenthaltsgestattung besitzen, können nach drei Monaten die Genehmigung zur Ausübung einer Beschäftigung erhalten.
Die Drei-Monats-Frist beginnt mit der Äußerung eines Asylgesuchs gegenüber der Grenzbehörde, einer Ausländerbehörde oder der Polizei.
Bei Personen, die ohne einen erforderlichen Aufenthaltstitel, wie zum Beispiel ein Visum, aus einem sicheren Drittstaat eingereist sind, beginnt die Frist jedoch erst mit der förmlichen Stellung eines Asylantrages beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Bei Personen, die eine Duldung besitzen, beginnt die Wartefrist mit der Erteilung dieses Dokuments, wobei ein vorangegangener Aufenthalt angerechnet wird.
Detaillierte Informationen erteilen die zuständigen Ausländerbehörden.
Auf welche Kriterien stützt sich die Zustimmung der Arbeitsagentur?
Die Zustimmung der Arbeitsagentur zur Arbeitsaufnahme wird auch Vorrangprüfung genannt. Hier werden drei Kriterien geprüft: die Auswirkungen der Beschäftigung auf den Arbeitsmarkt; ob Bevorrechtigte zur Verfügung stehen und die konkreten Arbeitsbedingungen.
Im Rahmen der Vorrangprüfung wird also geklärt, dass eine Stellenbesetzung mit einem ausländischen Bewerber keine nachteiligen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat und keine bevorrechtigten Arbeitnehmer (Deutsche Staatsangehörige, Bürger eines EU- oder EWR-Staates oder sonstige bevorrechtigte ausländische Arbeitnehmer) für die zu besetzende Stelle zur Verfügung stehen. Die Feststellung, dass eine Besetzung offener Stellen mit ausländischen Arbeitnehmern arbeitsmarkt- und integrationspolitisch verantwortbar ist, kann von der Bundesagentur für Arbeit dabei auch pauschal für einzelne Berufsgruppen oder Wirtschaftszweige festgestellt werden. Diese sind in der sogenannten Positivliste zu finden (siehe Link in der rechten Spalte).
Die hiervon unabhängige Prüfung der Arbeitsbedingungen bezieht sich auf die konkrete Stelle und prüft insbesondere den Verdienst und die Arbeitszeiten. Damit werden für Personen mit einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung gleichwertige Arbeitsbedingungen wie für Personen mit uneingeschränkter Arbeitserlaubnis gewährleistet.
Nach 15-monatigem Aufenthalt in Deutschland entfallen die ersten zwei Kriterien der Vorrangprüfung und es wird bis zur Vollendung des vierjährigen Aufenthalts mit dem die Beschäftigung gänzlich zustimmungsfrei wird nur noch die Vergleichbarkeit der Arbeitsbedingungen geprüft.
Gibt es Ausnahmen, in denen eine Zustimmung der Arbeitsagentur nicht notwendig ist?
Ja. Zeitarbeit beziehungsweise eine Beschäftigung als Leiharbeitnehmer ist für Personen, die eine Aufenthaltsgestattung oder eine Duldung besitzen, grundsätzlich möglich. Dabei gelten jedoch die gleichen Kriterien, wie bei einer Festanstellung, ob eine vorherige Zustimmung oder Vorrangprüfung erforderlich ist oder nicht. Nähere Auskünfte erteilen die örtlichen Ausländerbehörden und die Agentur für Arbeit.
Dürfen Personen, die eine Aufenthaltsgestattung oder eine Duldung besitzen, bei einer Zeitarbeitsfirma arbeiten?
Dürfen Personen, die eine Aufenthaltsgestattung oder eine Duldung besitzen, einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen?
Personen, die eine Aufenthaltsgestattung besitzen, dürfen grundsätzlich keiner selbstständigen Tätigkeit nachgehen.
Personen, die eine Duldung besitzen, dürfen hingegen eine selbständige Tätigkeit ausüben, wenn dies die Ausländerbehörde ausdrücklich erlaubt hat.
Wie erkennt eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber, ob eine Person mit einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung bei ihr oder ihm arbeiten darf?
Personen mit einer Aufenthaltsgestattung und Personen mit einer Duldung können sich mit ihren jeweiligen Dokumenten bei potenziellen Arbeitgebern ausweisen. Sowohl in die Aufenthaltsgestattung als auch in das Duldungsdokument kann von der zuständigen Ausländerbehörde eine sogenannte Nebenbestimmung eingetragen werden, die Auskunft zu den Möglichkeiten der Erwerbstätigkeit gibt. In jedem Fall empfiehlt es sich, dass die arbeitsuchende Person das konkrete Arbeitsplatzangebot mit ihrer zuständigen Ausländerbehörde bespricht.
Führt die Aufnahme einer Beschäftigung bzw. Berufsausbildung zur Erteilung eines Aufenthaltstitels?
Personen, die eine Aufenthaltsgestattung besitzen, erlangen mit der Aufnahme einer Arbeit oder einer Ausbildung kein gesondertes Aufenthaltsrecht. Die Integrationsleistung des Einzelnen spielt bei der Prüfung des Asylantrags im Hinblick auf die Gewährung von asylrechtlichem Schutz keine Rolle.
Bei Personen mit einer Duldung hingegen werden die individuellen Umstände und Integrationsleistungen bei der Verlängerung der Duldung bzw. bei der Erteilung eines Aufenthaltstitels berücksichtigt.
Verlieren Personen, die eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung besitzen, ihren Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, wenn sie einer Arbeit nachgehen?
Bei Aufnahme einer Berufsausbildung kann je nach Ausbildungsart und persönlichen Umständen ein Anspruch auf Ausbildungsförderung bestehen. Dies führt zwar zum Wegfall des Anspruchs nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, es kann jedoch ein Anspruch auf Wohngeld bestehen. Weitere Auskünfte zur Berufsausbildung und -förderung erteilen die Berufsberatung der örtlichen Arbeitsagentur und zur sozialen Sicherung die städtischen Stellen, wie Wohngeldamt oder BAföG-Amt.
Steht die Residenzpflicht einer Arbeitsaufnahme entgegen?
Nein. Die räumliche Aufenthaltsbeschränkung für Personen mit einer Aufenthaltsgestattung, die sogenannte Residenzpflicht, entfällt nach drei Monaten, es sei denn, die Wohnpflicht in einer Aufnahmeeinrichtung besteht fort. Grundsätzlich besteht danach die freie Wahl des Wohnortes.
Jedoch kann die Ausländerbehörde die räumliche Beschränkung jederzeit wieder anordnen, wenn die Person strafrechtlich in Erscheinung getreten ist oder konkrete Maßnahmen zu ihrer Rückführung in den Herkunftsstaat anstehen. Gleiches gilt für Personen, die eine Duldung besitzen.
Die Residenzpflicht wird ersetzt durch eine Wohnsitzauflage.
Steht die Wohnsitzauflage einer Arbeitsaufnahme entgegen?
Die sogenannte Wohnsitzauflage bedeutet, dass Personen, die Sozialleistungen beziehen, ihren Wohnsitz nicht frei wählen dürfen. Grundsätzlich haben Geflüchtete die ersten drei Jahre ab Anerkennung oder Erteilung der Aufenthaltserlaubnis die Pflicht, den gewöhnlichen Aufenthalt (Wohnsitz) in dem Land zu nehmen, in das sie zur Durchführung des Asylverfahrens zugewiesen worden sind. Die Wohnsitzverpflichtung kann aufgehoben werden, wenn eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit einem Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlich aufgenommen wird. (§ 12a Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 AufenthG)
Erhalten Personen mit einer Aufenthaltsgestattung und Personen mit einer Duldung Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche?
Ja. Personen mit einer Aufenthaltsgestattung und Personen mit einer Duldung können sich bei der örtlichen Arbeitsagentur arbeitsuchend melden. Die Arbeitsagentur steht ihnen als Ansprechpartnerin zur Seite und berät sie.
Welche Möglichkeiten der Sprachförderung bestehen für Personen mit einer Aufenthaltsgestattung und Personen mit einer Duldung?
Personen mit einer Aufenthaltsgestattung sowie Personen mit einer Duldung und mit jeweils guter Bleibeperspektive haben seit November 2015 nun auch Zugang zu Integrationskursen.
Alle notwendigen Informationen sowie Zugangsbedingungen sind auf der Seite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zum Thema "Fragen und Antworten: Integrationskurse für Asylbewerber" zu finden (siehe Link in der rechten Spalte).
Ein Verzeichnis mit den Integrationskursorten sowie Informationen über die vielfältigen weiteren Integrationsangebote oder Beratungsstellen in Wohnortnähe sind auf der Seite des Auskunftssystems des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Web-GIS) zu finden (siehe Link in der rechten Spalte).
Darüber hinaus ist die berufsbezogene Sprachförderung (im Rahmen der sogenannten ESF-BAMF-Kurse) für Personen, die eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung besitzen, möglich. Voraussetzung für die Teilnahme sind der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie vorhandene Sprachkenntnisse auf mindestens Niveau A1 (GER). Die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) über das Bundesamt organisierten und geförderten Kurse verbinden Deutschunterricht, berufliche Qualifizierung und Möglichkeiten für Praktika.
Für die Kursvermittlung sind die Bleiberechtsnetzwerke vor Ort zuständig. Nähere Auskünfte erteilen auch der Bürgerservice des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Sprachschulen, Flüchtlingsberatungsstellen sowie die Beraterinnen und Berater des Bundesamtes vor Ort.
Die Kontaktdaten des Bürgerservices und der ESF-Hotline zur berufsbezogenen Sprachförderung finden Sie in der Kontaktbox in der rechten Spalte. Weitere Informationen zu den ESF-BAMF-Kursen finden Sie auf unserer Seite unter dem Thema "Deutsch für den Beruf" (siehe Link in der rechten Spalte).
Welche Möglichkeiten ergeben sich für junge Geduldete und abgelehnte Asylbewerber durch die mit dem Integrationsgesetz geschaffene 3+2 Regelung?
Mit der 3+2 Regelung wurde eine weitere Duldungsregelung geschaffen, die Auszubildenden und Arbeitgebern Planungssicherheit gibt, weil sie den Aufenthalt für die Dauer der Ausbildung sichert. Darüber hinaus können diese Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung eine 2-jährige Aufenthaltserlaubnis erhalten, wenn sie eine Arbeitsstelle aufnehmen können, die ihrer Ausbildung entspricht. Der Gesetzgeber hat die Duldungserteilung für eine Ausbildung an verschiedene Voraussetzungen geknüpft. Voraussetzungen für die Erteilung dieser Duldung: es dürfen keine Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung bevorstehen, der Betroffene darf nicht aus einem sicheren Herkunftsland stammen und er darf die Aufenthaltsbeendigung durch sein Verhalten nicht verschuldet haben. (§ 60 Abs. 2 S. 4 und § 18a Abs. 1 a AufenthG)
Wie geht es nach der 3+2 Regelung weiter? Die weitere Aufenthaltsgewährung ist möglich.
Welche rechtlichen Grundlagen zum Arbeitsmarktzugang von Personen mit einer Aufenthaltsgestattung und Personen mit einer Duldung gibt es?
Die rechtlichen Grundlagen zum Arbeitsmarktzugang von Personen mit einer Aufenthaltsgestattung und Personen mit einer Duldung sind in den §§ 47 und 59 bis 61 des Asylgesetzes (AsylG), §§ 39, 40, 60a und 61 des Aufenthaltsgesetz(AufenthG) sowie in den §§ 26 und 32 der Beschäftigungsverordnung (BeschV) geregelt.
In den Paragraphen § 60a Abs. 6 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) ist geregelt, wann die Erwerbstätigkeit, die die selbständige Tätigkeit einschließt (§ 2 Abs. 2 AufenthG) nicht erlaubt werden darf; im Umkehrschluss kann ansonsten die Erwerbstätigkeit und damit auch die selbständige Tätigkeit zugelassen werden.
Mit den Neuerungen durch das Asylbeschleunigungsgesetz vom 23.10.2015 wurden die Integrationskurse nun auch für Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit einer hohen Bleibeperspektive geöffnet. Diese sind geregelt im § 44 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG). Auf den Integrationskurs aufbauend, ist auch die berufsbezogene Deutschförderung nach § 45a des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) möglich.
Welche Auswirkungen haben die neuen Änderungen des Integrationsgesetzes auf die Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen?
Abbruch einer betrieblichen Ausbildung
Geflüchtete mit einem Ausbildungsplatz erhalten einen sicheren Aufenthaltsstatus. Auch bei einem Abbruch der Ausbildung soll nun eine einmalige Verlängerung des Aufenthaltsrechts um sechs Monate erfolgen, um Geflüchteten die Möglichkeit zu geben, nach einer neuen Beschäftigung zu suchen. (§ 60a II S. 4 AufenthG)
Arbeitsmarktprogramm "Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen"
Neben Sprachkursen ist es möglich, innerhalb des Arbeitsmarktprogramms "Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen" zu arbeiten. Diese Tätigkeiten beinhalten eine Mehraufwandsentschädigung, begründen jedoch kein Arbeits-, bzw.Beschäftigungsverhältnis. (§ 5a AsylbLG, § 421a SGB III)
> Anerkannte Flüchtlinge: Dies sind Geflüchtete, deren Asylantrag positiv beschieden wurde. Damit sind sie im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis. Hierzu gehört nicht der kleine Kreis an Personen mit nationalem Abschiebungsverbot, der zwar eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, jedoch weiteren Sonderregelungen unterliegt.
> Assistierte Ausbildung (AsA): Mit der AsA erhalten junge, förderbedürftige Menschen und deren Ausbildungsbetriebe Unterstützung im Bereich der beruflichen Ausbildung. Ihnen wird eine Ausbildungsbegleiterin / ein Ausbildungsbegleiter eines Bildungsdienstleisters an die Seite gestellt, die / der die Geförderten bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, während der Ausbildung und beim Übergang in den Beruf unterstützt. Hilfen sind unter anderem: fachliche Nachhilfe für den Berufsschulunterricht, Nachhilfe in Deutsch sowie Alltagshilfen, zum Beispiel die Vermittlung von Pünktlichkeit.
> Asylbewerber/-innen: Dies sind Geflüchtete, deren Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Für die Zeit, bis über ihren Asylantrag entschieden wurde, erhalten sie eine sogenannte Aufenthaltsgestattung. Dies gilt bereits ab Ausstellung des Ankunftsnachweises. Asylsuchende verfügen dem-nach ebenfalls über eine Aufenthaltsgestattung.
> Asylbewerber/-innen mit guter Bleibeperspektive: Man spricht von Asylbewerbern mit guter Bleibeperspektive, wenn das Herkunftsland eine Schutzquote von mehr als 50 Prozent aufweist. Aktuell gilt dies für Asylbewerber aus Irak, Iran, Eritrea, Syrien und Somalia.
> Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH): Jugendliche und Ausbildungsbetriebe werden auf dem Weg zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss begleitet. Auszubildende erhalten zwischen drei und acht Stunden pro Woche Unterstützung, beispielsweise in Form von Nachhilfe, Sprachunter-richt oder sozialpädagogischer Begleitung.
> Berufsausbildungsbeihilfe (BAB): Die BAB ist eine staatliche Förderung für Auszubildende und Teilnehmer/-innen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, die auf eine Unterbringung außerhalb des Elternhauses angewiesen sind. Damit soll ihnen eine weitere finanzielle Grundlage für den eigenen Lebensunterhalt gewährt werden, da die Ausbildungsvergütung hierfür alleine oft nicht ausreicht.
> Einstiegsqualifizierung (EQ): Es handelt sich um eine sechs- bis zwölfmonatige Qualifizierungsmaßnahme zur Vorbereitung auf eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Die betrieblichen Inhalte orientieren sich am ersten Ausbildungsjahr. Daher können die Zeiten der EQ in der Regel auf eine spätere betriebliche Ausbildung angerechnet werden. Die Maßnahme ist bei der zuständigen Kammer und der lokalen Arbeits-agentur zu melden.
> Einstiegsqualifizierung Plus (EQ Plus): Es handelt sich um eine Kombination einer Einstiegsqualifizierung (EQ) mit ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH).
> Geduldete: Dies sind Geflüchtete, deren Asylantrag zwar abgelehnt, deren Abschiebung aber ausgesetzt wurde. Mögliche Gründe sind Krankheit oder Passverlust. In diesen Fällen erteilt die Ausländerbehörde eine „Bescheinigung für die Aussetzung einer Abschiebung“, welche Duldung genannt wird.
> Sichere Herkunftsstaaten: Zu den sicheren Herkunftsstaaten gehören: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Kosovo, Mazedonien,
Montenegro, Senegal und Serbien. Menschen, die aus einem sicheren Herkunftsland kommen und ihren Asylantrag nach dem 31. August 2015 gestellt haben, unterliegen einem Beschäftigungsverbot. Die Bundesregierung plant derzeit, die Liste der sicheren Herkunftsstaaten um Marokko, Algerien und Tunesien zu erweitern.
> Zustimmung der lokalen Ausländerbehörde: Eine Erlaubnis durch die lokale Ausländerbehörde ist in der Regel vor Aufnahme einer Beschäftigung erforderlich. Die Erteilung einer Arbeitserlaubnis ist immer eine Ermessensentscheidung der zuständigen Ausländerbehörde im Rahmen der geltenden rechtlichen Regelungen.
* Die AsA untergliedert sich in eine erste ausbildungsvorbereitende und eine anschließende ausbildungsbegleitende Phase. Die erste Phase ist opti-onal. Während Geduldeten die ausbildungsvorbereitende Phase erst ab dem 16. Monat zugänglich ist, können sie an der ausbildungsbegleitenden Phase bereits ab dem 13. Monat teilnehmen.
Hinweis: Gesetze ändern sich. An dieser Stelle sind die zum jetzigen Zeitpunkt (Stand: August 2016) gültigen Gesetzesgrundlagen genannt. Alle Ge-setzestexte in der jeweils aktuellen Fassung finden Sie zum Beispiel unter dem kostenlosen Angebot der Bundesregierung: www.gesetze-im-internet.de.
Das KOFA (Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) rund um das Thema Fachkräftesicherung. Es bietet aktuelle Informationen und praxisnahe Hilfen zur Verbesserung der Personalarbeit. Die Integration von Flüchtlingen zur Fachkräftesiche-rung ist dabei ein wichtiges Thema. Mehr Informationen finden Sie hier: www.kofa.de/fluechtlinge.
Neue Fördermöglichkeit zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
Mit dem Pilotprojekt „Anerkennungszuschuss“ wurde Ende 2016 ein bundesweites Förderinstrument zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse ins Leben gerufen. Die ersten Förderzusagen wurden bereits erteilt.
Seit 2012 bietet das Anerkennungsgesetz Menschen mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen die Möglichkeit, die Gleichwertigkeit ihres Berufsabschlusses mit einem deutschen Referenzberuf prüfen zu lassen. Das damit einhergehende Anerkennungsverfahren ist jedoch mit Kosten verbunden, die grundsätzlich von den Anerkennungssuchenden selbst getragen werden müssen – eine nicht zu unterschätzende Hürde auf dem Weg zur beruflichen Anerkennung. Einzelne Finanzierungshilfen existieren bereits, allerdings gab es bisher keine bundesweit einheitliche Fördermöglichkeit.
Mit der Einführung des Anerkennungszuschusses zum 1. Dezember 2016 hat sich dies grundlegend geändert. Nun können Anerkennungsinteressierte mit geringem oder keinem Einkommen finanziell unterstützt werden. Kosten für Übersetzungen, Beglaubigungen von Zeugnissen und Abschlüssen sowie Gebühren im Rahmen des Anerkennungsverfahrens können unter bestimmten Voraussetzungen und bis zu maximal 600 Euro erstattet werden. Anträge können über jede Anerkennungsberatungsstelle im Förderprogramm IQ, aber auch über andere Institutionen, die in der Anerkennungsberatung tätig sind, gestellt werden.
Förderung muss nicht zurückgezahlt werden
Tipp: Für Fragen steht auch die zentrale Förderstelle zur Verfügung: Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH, Mühlenstraße 34/36, 09111 Chemnitz
Support unter Telefon: 0371/43311222 oder per Mail: anerkennungszuschuss@f-bb.de
Privatpersonen können ohne die Einbindung der Anerkennungsberatung keine Anträge einreichen. Die Förderung muss nicht zurückgezahlt werden. Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt nach Vorlage von Rechnungen bzw. Bescheiden. Welche Kosten im Detail übernommen werden, welche Voraussetzungen für eine Kostenerstattung gelten und wie die Antragstellung abläuft, ist unter www.anerkennungszuschuss.de abrufbar.
Eine Aufnahme in die Förderung ist bis zum 30. September 2019 möglich. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Umsetzung erfolgt durch das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung.
© Migazin
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Studium - دراسة
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Fördermöglichkeiten für Ausländische Studierende
Wo in Niedersachsen studieren
حيث أن يدرس في ولاية سكسونيا السفلى
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Gute Links - وصلات جيدة
Eine Vielzahl von Institutionen, Einrichtungen und Verbänden befasst sich mit den vielschichtigen Problemen und Fragestellungen von Flüchtlingen. Sie stellen Informationen zur Verfügung, um erste Hinweise und Antworten zu geben.
Im Zusammenhang mit Fragen zur Aus- und Weiterbildung haben wir eine hilfreiche
Link-Auswahl zusammengestellt. Darunter befinden sich deutschlandweite
Informationsportale, aber auch Webseiten, die sich speziell auf das Studium im
Bundesland Niedersachsen beziehen. Außerdem sind einige nicht-staatliche
Einrichtungen aufgeführt, die Beratung und Unterstützung für Flüchtlinge anbieten
هناك العديد من الهيئات والمؤسسات والمنظمات التي تعُنى بالمشاك والقضايا المختلفة والخاصه باللاجئين، حيث أنها
تعمل على توفير المعلومات بإعطاء الأجوبة والإرشادات الأولية.
وفيما يتعلق بالأسئلة التي تدور حول التعليم ومواصلة التعليم وضعنا تحت تصرفك مجموعة مختارة
ومفيدة من الروابط. من بينها بوابات معلوماتية على صعيد ألمانيا وكذلكمواقع مختصة بموضوع
الدراسة في ولاية ساكسونيا السفلى. بالإضافة إلى ذلك ستجد بعض المؤسسات غير الحكومية التي تقدم
الدعم والإستشارة لللاجئين
Beruf - مهنة
Grundsätzliches zur Arbeitsaufnahme
Beschäftigung: Anerkannte Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen dürfen jede Beschäftigung annehmen – hier müssen Betriebe keine Besonderheiten beachten. Bei Asylbewerberinnen bzw. Asylbewerber und Geduldeten müssen Arbeitgeber folgende Punkte beachten: • Die Ausländerbehörde kann grundsätzlich für beide Gruppen nach 3 Monaten gestatteten Aufenthalts eine Arbeitserlaubnis erteilen. Bei Asylbewerberinnen bzw. Asylbewerbern kann jedoch noch bis zu sechs Monate ein Beschäftigungsverbot gelten, weil die Verpflichtung, in der Erstaufnahmeeinrichtung zu wohnen, von drei auf max. sechs Monate angehoben wurde und für diese Zeit keine Erwerbstätigkeit erlaubt ist. Die Behörde hat bei ihrer Entscheidung grundsätzlich ein Ermessen. Nach Ablauf der sogenannten Wartefrist besteht grundsätzlich ein nachrangiger Arbeitsmarktzugang, d.h. für eine konkrete Beschäftigung muss
... klick mich eine Erlaubnis bei der Ausländerbehörde beantragt werden, die
wiederum die Bundesagentur für Arbeit (BA) um Zustimmung
anfragen muss.
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Gilt mein Berufsabschluss in Deutschland?
Die Beratungsstelle für die Stadt Cuxhaven und den Landkreis Cuxhaven im IQ Netzwerk Niedersachsen bietet umfangreiche und kostenlose Informati onen und Beratung rund um die Themen Anerkennung und Nachqualifi zierung Ihres im Ausland erworbenen Bildungs-, Berufs- oder Studienabschlusses.
Caritasverband für Bremerhaven und den Landkreis Cuxhaven e.V.
Grodener Chausee 21, 27472 Cuxhaven
Kontakt: Pauline Kummerow
Tel.: +49 (0)4721/26 87 4
Fax: +49 (0)4721/ 69 98 35 1
E-Mail: pauline.kummerow@caritas-cuxhaven.de
Larisa Müller Tel.: +49 (0)4721/69 98 35 0
E-Mail: larisa.mueller@caritas-cuxhaven.de www.caritas-cuxhaven.de www.migrationsportal.de www.anerkennung-in-deutschland.de
Bitte die Broschüre downloaden! ... klick mich
Unsere Devise lautet: So allgemein wie nötig, so individuell wie möglich. Wir begegnen den Ratsuchenden in unserer ganzheitlichen Beratung authentisch und wertschätzend, um Potentiale der Einzelnen zu erkennen, zu fördern und damit den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. Wir sehen uns auch als Brücke zwischen den Ratsuchenden und den Behörden. In der praktischen Umsetzung bedeutet das, dass wir unsere Kunden von der Anerkennungsberatung bis zur Arbeitsaufnahme begleiten.
Beratungsstelle für die Regionen Stade, Harburg und Rotenburg
Kontakt: Schole Albers, Volkshochschule Stade e. V. Wallstraße 17, 21682 Stade
Frau Albers spricht Farsi!!
Telefon: +49 (0)4141 409951 Telefax: +49 (0)4141 409925
E-Mail: albers@vhs-stade.de
www.vhs-stade.de/index.php?id=43
Bitte auf der Downloadseite weiter nach unten scrollen
Neuester Rechtsstand - Dezember 2016
Bewertung/Anerkennung der Berufsqualifikationen von Flüchtlingen
deutsch + arabisch
erstmal noch vielen Dank für die Organisation des letzten Helfertreffens, insbesondere die Informationen durch das Jobcenter habe ich als besonders nützlich empfunden.
Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit der Bewertung/Anerkennung der Berufsqualifikationen von Flüchtlingen beschäftigt. Ein sehr zeitintensiver Prozess. Ich möchte hier einige Kenntnisse weitergeben. Ich hoffe, dass dem einen oder anderen Paten damit Arbeit abgenommen werden kann!
Zunächst ist interessant zu wissen, dass das Anerkennungsgesetz von 2012 besagt, dass jede Person mit einem ausländischem Berufsabschluss ein Rechtsanspruch auf ein Verfahren zur Anerkennung seiner ausländischen Qualifikation hat. ( Die Kosten hierfür trägt grundsätzlich erstmal der Antragsteller ).
Zunächst besteht die Möglichkeit, eine persönliche und kostenfreie Beratung vor Ort in Anspruch zu nehmen. Deutschlandweit stehen verschiedene Erstanlaufstellen zur Verfügung. Unter dem folgenden Link kann man eine Erstanlaufstelle in der Nähe recherchieren: http://www.netzwerk-iq.de/angebote/eingewanderte/beratungsangebote.html
Diese Anlaufstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ bieten Informationen zu den Verfahren der beruflichen Anerkennung und helfen Anerkennungssuchenden mit allen Fragestellungen in diesem Zusammenhang.
Wer erstmal ohne Beratung weiter kommen möchte, dem stehen folgende Möglichkeiten offen:
Welche Stelle nun für die Anerkennung des Berufsabschlusses zuständig ist, findet man unter folgendem link:
http://www.anerkennung-in-deutschland.de/tools/berater/de/berater/result
Grundsätzlich wird unterschieden zwischen
Gutachten zur Vergleichbarkeit ausländischer Bildungsnachweise
Klingt kompliziert, wird aber gut verständlich auf folgender Seite erläutert und differenziert:
https://www.kmk.org/service/anerkennung-auslaendischer-abschluesse.html
Hierbei wird u.a. das ZAB erwähnt ( =Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen:
telefonische Sprechzeiten: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Rufnummer 0228/501664 )
Der homepage kann entnommen werden, dass die Zeugnisbewertung eines Erstabschlusses € 200,- kostet. Jede weitere Zeugnisbewertung der selben Person liegt bei € 100,-.
Aber Vorsicht: Ich habe dort schriftlich erfragt, ob die Kosten für die Zeugnisübersetzung enthalten sind. Die Übersetzung wird nicht getragen. Der Antragstellung muß die Übersetzung durch einen zugelassenen Übersetzers selbst veranlassen.
Auch diesbezüglich habe ich recherchiert: Die Kosten pro übersetzter Seite dürften bei € 50,- losgehen ( Referenz Arabisch - Deutsch ).
Ein Link verweist auf die Datenbank Anabin. Dort sind ausländische Hochschulen und Universitäten sowie Hochschulabschlüsse weltweit registriert und bewertet. Aber bitte bei der Durchsicht berücksichtigen, dass die Liste unvollständig ist und auch sind beim Transfer von der Arabischen in die lateinische Schrift Fehler gerutscht. Also am besten zusammen mit demjenigen gucken, der den Abschluss erworben hat. Alleine ist man damit mehr als überfordert.
Über all dem steht das Problem. Wer trägt die Kosten, wenn der Antragsteller sie nicht tragen kann:
Das BAMF verweist mich immer wieder auf das Vermittlungsbudget HEGA 03/2012. Darüber verfügen Jobcenter und die Bundesagentur für Arbeit. Die Verfügbarkeit der Mittel liegt in derem Ermessen und kann nur vor Vertragsunterschrift im Falle eines konkreten Jobangebots genutzt werden. So jedenfalls lautete die Auskunft vom Dienstag Abend. Sicherlich gibt es auch die Möglichkeit, sich finanzielle Unterstützung durch Hilfsorganisationen zu holen. Darüber kann ich keine Informationen geben.
Das BAMF verweist auf mögliche kommunale oder landesweite Förderprogramme. Diesbezüglich soll man sich von Mitarbeitern des Netzwerk IQ -Integration und Qualifizierung beraten lassen, siehe hierzu den ersten link in meiner mail. Auf der homepage sind viele Fördermöglichkeiten erwähnt, über die simple Kostenübernahme für Übersetzungen der Qualifikation ist nichts dokumentiert.
Abschließend soll nicht unerwähnt bleiben, dass das BAMF mir mitgeteilt hat, dass zumindest die Zeugnisbewertung ( nicht Übersetzung ) eines in der Anabin-Datenbank aufgeführten und mit H+ bewerteten Hochschulabschlusses kostenfrei sei.
Ich hoffe, mit den Informationen könnt Ihr etwas anfangen.....
Dierk Schilling