Source: http://www.stbk-nordbaden.de/ihr-steuerberater.html
Timestamp: 2017-12-17 02:32:12
Document Index: 10124140

Matched Legal Cases: ['§ 57', '§ 15', '§ 15', 'BGH', 'BGH', '§ 4', '§ 11', '§ 14', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 35', '§ 43', '§ 57', '§ 2', '§ 57', '§ 9', '§ 64', '§ 67', '§ 73']

Ihr Steuerberater Ihr Steuerberater - Steuerberaterkammer Nordbaden
Steuerberatung hat viele Formen – wählen Sie Ihren Weg
Steuerberaterinnen und Steuerberater sind Angehörige der Freien Berufe. Sie erbringen vielfältige, qualifizierte Leistungen, die ihren angemessenen Preis haben. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, welche Leistungen dies im Einzelnen sind und wie deren Vergütung berechnet wird.
Unsere Veröffentlichung "Leistungen des Steuerberaters und Vergütung" sowie das Faltblatt "Grundlagen der deutschen Steuerberatergebühren" sind auch als Download verfügbar.
Darüber hinaus erfahren Sie Einzelheiten zur Gewährleistung des Verbraucherschutzes durch die berufsrechtlichen Vorschriften. Die berufsrechtlichen Regelungen, denen Steuerberater in Ausübung ihrer Tätigkeit unterliegen, sind unter dem Menüpunkt Berufsrecht als Download abrufbar.
Steuerberater und Steuerberaterinnen werden tätig, wenn sie einen entsprechenden Auftrag erhalten. Der Auftrag definiert die zu erbringenden Leistungen, die der Steuerberater bzw. die Steuerberaterin dem Mandanten in Rechnung stellen kann. Der Umfang des Auftrags sollte möglichst in schriftlicher Form klar und eindeutig festgelegt werden.
Steuerberater und Steuerberaterinnen haben die folgenden Aufgaben:
Hilfeleistung in Steuerstrafsachen und in Bußgeldangelegenheiten,
die Einrichtung der Buchführung einschließlich der Erstellung eines Kontenplanes,
die Buchführung selbst einschließlich des Kontierens der Belege: Der Umfang der durch den Steuerberater ausgeführten Arbeiten richtet sich nach den bereits im Betrieb erbrachten Vorleistungen.
Der Steuerberater kann mit der Erstellung der Einnahmen-Überschussrechnung oder des Jahresabschlusses beauftragt werden. Der Jahresabschluss kann nach den handelsrechtlichen (HGB) und den steuerlichen Vorschriften aufgestellt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass der Steuerberater den Jahresabschluss gem. den Internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IAS) oder den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) anfertigt.
Im Einzelnen umfassen seine Leistungen die Erstellung
Lohnbuchführung ist mehr als bloßes Addieren von Zahlen. Sie umfasst ein breites Spektrum von Einzelaufgaben: Neben den steuerrechtlichen Aspekten müssen vielfältige sozialversicherungsrechtliche Vorgaben beachtet werden. Eine detaillierte Kenntnis von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien ist unerlässlich, um zu den richtigen Beträgen zu gelangen.
Können oder wollen Sie Teile der komplexen Lohnbuchführung nicht selbst durchführen, dann hilft Ihr Steuerberater mit einem preiswerten, auf Ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittenen Service. Beispielsweise führen Steuerberater Lohnkonten und erstellen die Lohnabrechnung, nachdem Sie z.B. die Bruttolohnermittlung vorbereitet oder entsprechende Eingaben in der EDV gemacht haben. Dabei richtet sich das Honorar immer nach dem Umfang der Leistungen Ihres Steuerberaters - auch bei den vielen anderen Formen der Arbeitsteilung, die Sie in der Lohnbuchführung individuell mit Ihrem Steuerberater vereinbaren können.
Rentenvericherungsbeiträge
Urlaubsgelder/Weihnachtsgelder/anteiliges 13. Monatsgehalt
Beschäftigung in der Gleitzone (450,01 Euro bis 850 Euro)
Steuerberaterinnen und Steuerberater unterliegen im Gegensatz zu vielen anderen Lohnverarbeitern einer Berufsaufsicht durch die Steuerberaterkammern. Sie sind gegen Vermögensschäden haftpflichtversichert.
Steuerberaterinnen und Steuerberater sind überdies zur Verschwiegenheit verpflichtet und haben ein Zeugnisverweigerungsrecht.
Der Steuerberater fertigt Steuererklärungen für alle Steuerarten und übernimmt für Sie die Steueranmeldung und die Antragstellung gegenüber den zuständigen Behörden. Darüber hinaus kann der Steuerberater mit der Prüfung bereits angefertigter Steuererklärungen beauftragt werden.
im Einspruchsverfahren gegenüber dem Finanzamt,
bei Klagen vor Finanzgerichten und bei Revisionen vor dem Bundesfinanzhof.
Mit dem Beruf des Steuerberaters ist grundsätzlich jede Tätigkeit vereinbar, die nicht gewerblich ist oder nicht in einem Anstellungsverhältnis ausgeübt wird und dem Ansehen des Berufs nicht schadet (§ 57 Abs. 2 und 4 StBerG, § 15 BOStB). § 15 Berufsordnung der Steuerberater (BOStB) enthält eine Aufzählung der möglichen Tätigkeitsfelder des Steuerberaters, die jedoch nicht abschließend ist. Der Steuerberater hat individuell zu entscheiden, welche Leistungen er aufgrund seines Fachwissens erbringen kann.
Aufgrund der Vielfalt an möglichen vereinbaren Tätigkeiten spezialisieren sich die Steuerberater in der Regel auf einzelne Fachgebiete. Für die Suche nach einem geeigneten Steuerberater halten die Steuerberaterkammern Spezialistenverzeichnisse bereit und sind auf Anfrage gerne bei der Auswahl eines auf die Bedürfnisse des Mandanten zugeschnittenen Ansprechpartners behilflich. Über den Steuerberater-Suchdienst können Sie selbst eine Steuerberaterin bzw. einen Steuerberater nach Name, Ort, Postleitzahl, Telefon-Vorwahl, Arbeitsgebieten, Branchen- und Fremdsprachenkenntnissen suchen.
Ausführliche Informationen zu den Leistungen des Steuerberaters im Insolvenzfall finden Sie in unserer Veröffentlichung "Der Steuerberater ein kompetenter Ansprechpartner im Insolvenzfall"
Im Mittelpunkt der Vermögensgestaltungsberatung steht in der Regel die Versorgung im Alter. Aufgrund der oftmals langjährigen Beziehung kennt der Steuerberater die finanzielle Situation seines Mandanten genau und ist daher geeignet, eine individuelle Vermögensberatung durchzuführen. Das Berufsrecht der Steuerberater erlaubt keine Bezahlung auf Erfolgsbasis. Dadurch wird gewährleistet, dass der Steuerberater als Vermögensberater eine unabhängige Beratungsleistung erbringt. Dabei stehen die individuellen Zielvorstellungen und die persönliche Situation des Mandanten im Mittelpunkt, und die Beratung ist nicht darauf ausgerichtet, bestimmte Produkte zu verkaufen.
Insbesondere wenn Unternehmen vererbt werden, sind die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse des Steuerberaters gefordert. Für die grundsätzliche Einsetzung des Steuerberaters als Testamentsvollstrecker spricht auch seine berufsrechtliche Verpflichtung zur Unabhängigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Verschwiegenheit. Der Tätigkeit als Testamentvollstrecker steht auch nicht das Rechtsberatungsgesetz entgegen. Der BGH hat mit Urteil vom 11. November 2004 (I ZR 182/02) klargestellt, dass es sich hierbei grundsätzlich nicht um eine erlaubnispflichtige Rechtsbesorgung handelt. Dies gilt nach Auffsasung des BGH jedenfalls dann, wenn die Beurteilung rechtlicher Fragen nicht den Schwerpunkt der Testamentsvollstrechung bildet.
Das Gericht oder die Staatsanwaltschaft können den Steuerberater mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragen. So kann der Steuerberater z.B. im Rahmen eines Insolvenzverfahrens für das Insolvenzgericht als Sachverständiger tätig werden, indem er die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des betroffenen Unternehmens, deren Ursachen sowie die künftige Entwicklung des Betriebs beurteilt und ein entsprechendes Gutachten für das Gericht erstellt. Das Gericht erhält auf diesem Wege einen umfassenden Überblick über den Tatsachenstoff. Eine weitere gutachterliche Tätigkeit des Steuerberaters kann die Prüfung des Insolvenzplanes im Auftrag des Insolvenzgerichtes sein. Durch die Hinzuziehung des Steuerberaters ist das Insolvenzgericht in der Lage, ohne eigene betriebswirtschaftliche Spezialkenntnisse die Qualität des Insolvenzplanes zu beurteilen und über eine Bestätigung oder Ablehnung zu entscheiden.
Der Steuerberater kann auch von privater Seite mit der Erstellung eines betriebswirtschaftlichen Gutachtens beauftragt werden. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn ein in Schwierigkeiten geratenes Unternehmen den Steuerberater damit beauftragt, ein Gutachten hinsichtlich der Sanierungsfähigkeit zu erstellen. Genauso kann der Steuerberater als Sachverständiger für Kreditinstitute tätig werden, indem er in seinem Gutachten eine Einschätzung über die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage und die zu erwartende wirtschaftliche Entwicklung des Kreditnehmers abgibt.
Im Vergleich zu einem Gerichtsverfahren hat das Schiedsverfahren - genauso wie auch die Mediation - den insbesondere im Wirtschaftsrecht wesentlichen Vorteil, dass es absolut vertraulich und nicht öffentlich ist. Für die Einsetzung des Steuerberaters als Schiedsrichter spricht seine fundierte wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung sowie seine berufsrechtliche Verpflichtung zur Unabhängigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Verschwiegenheit. Aufgabe des Schiedsrichters ist es, durch Schiedsspruch oder Vergleich die Beendigung einer streitigen Auseinandersetzung zwischen den Parteien herbeizuführen. Im Rahmen des erzielten Vergleichs oder des Schiedsspruches erhalten die Parteien einen vollstreckbaren Titel. Hierdurch wird die internationale Durchsetzbarkeit der Ansprüche erleichtert. Das Schiedsverfahren ist im Vergleich zum staatlichen Gerichtsverfahren von kurzer Dauer und mit geringeren Kosten verbunden.
Der Schiedsgutachter hat die Aufgabe, über eine streiterhebliche Vorfrage durch Abgabe eines Gutachtens zu entscheiden. An das Ergebnis der gutachterlichen Stellungnahme sind die Parteien gebunden. Aufgrund seiner fachlichen Kompetenz auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften ist gerade der Steuerberater geeignet, die Funktion des Schiedsgutachters zu übernehmen.
Grundsätzliches zur Vergütung der Hilfeleistungen in Steuersachen
Für Leistungen auf dem Gebiet der Vorbehaltsaufgaben kann der Steuerberater nur dann eine höhere Gebühr, als sie sich aus der StBGebV ergibt, fordern, wenn dies schriftlich mit dem Auftraggeber vereinbart worden ist und weitere formale Voraussetzungen erfüllt sind (§ 4 Abs. 1 StBVV).
Bei der Festlegung des Zehntelsatzes ist der Steuerberater an den in der StBVV vorgegebenen Rahmen gebunden. Innerhalb dieses Rahmens bestimmt der Steuerberater die Gebühr unter Berücksichtigung aller Umstände, insbesondere der Bedeutung der Angelegenheit, sowie der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers, des Umfanges und des Schwierigkeitsgrades der im konkreten Fall vom Steuerberater erbrachten Leistungen nach billigem Ermessen. Ein besonderes Haftungsrisiko kann zu berücksichtigen sein. (§ 11 StBVV).
Anstelle der Einzelabrechnung sieht die Steuerberatergebührenverordnung auch die Möglichkeit vor, eine Pauschalvergütung zu vereinbaren (§ 14 StBVV). Sie kann nur schriftlich und für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr für laufend auszuführende Tätigkeiten (z.B. Buchhaltung, Beratung) vereinbart werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine eigenständige Gebührenart, sondern lediglich um eine Vereinfachungsregelung.
Leistung des Steuerberaters Gebührenart Gebührenrahmen Gegenstandswert
1. (erstmaliges) Einrichten einer Buchführung Zeitgebühr 30,00 € bis 70,00 € je angefangene halbe Stunde ./.
2. Erledigung der gesamten Buchführung einschl. Kontieren der Belege und Anfertigung der Umsatzsteuer-Voranmeldungen Wertgebühr (Monatsgebühr) nach Tabelle C 2/10 bis 12/10 Jahresumsatz oder Summe des Aufwandes (der jeweils höhere Betrag)
3. erstmalige Einrichtung von Lohnkonten und Aufnahme der Stammdaten Betragsgebühr 5,00 € bis 16,00 € je Arbeitnehmer
4. Führung von Lohnkonten und Anfertigung der Lohnabrechnung Betragsgebühr 5,00 bis 25,00 € je Arbeitnehmer und Abrechnungszeit-raum (in der Regel monatlich). In besonders schwierigen Fällen, z.B. beim Baulohn, können auch höhere Gebühren vereinbart werden.
5. Erstellung einer Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Wertgebühr nach Tabelle B 10/10 bis 40/10 das Mittel zwischen der berichtigten Bilanzsumme und der betrieblichen Jahresleistung
6. Ermittlung des Überschusses der Einnahmen über die Werbungskosten bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit, Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung Wertgebühr nach Tabelle A 1/20 bis 12/20 Summe der Einnahmen oder Summe der Werbungskosten (der jeweils höhere Betrag), mindestens 8.000 €
erklärung ohne Ermittlung der Einkünfte Wertgebühr nach Tabelle A 1/10 bis 6/10 Summe der positiven Einkünfte, mindestens 8.000 €
erklärung Wertgebühr nach Tabelle A 2/10 bis 8/10 Einkommen vor Berücksichtigung eines Verlustabzuges, mindestens 16.000 €
9. Anfertigung der Gewerbesteuerzerlegungserklärung Wertgebühr nach Tabelle A 1/10 bis 6/10 10 % der als Zerlegungsmaßstab erklärten Arbeitslöhne, mindestens 4.000 €
10. Anfertigung der Gewerbesteuer-erklärung nach dem Gewerbeertrag Wertgebühr nach Tabelle A 1/10 bis 6/10 Gewerbeertrag vor Berücksichtigung des Freibetrages und eines Gewerbeverlustes, mindestens 8.000 €
11. Anfertigung der Kapitalertragsteuer-erklärung Wertgebühr nach Tabelle A 1/20 bis 6/20 Summe der kapitalertragsteuer-
12. Anfertigung der Umsatzsteuer-Voranmeldung Wertgebühr nach Tabelle A 1/10 bis 6/10 10 % des Gesamtbetrages der für Lieferungen oder sonstige Leistungen erhaltenen Entgelte zzgl. des Eigenverbrauches, mindestens 650 €
13. Anfertigung Umsatzsteuererklärung für das Kalenderjahr Wertgebühr nach Tabelle A 1/10 bis 8/10 wie 12., Mindestgegenstandswert hier jedoch 8.000 €
Der Stundensatz wird mit dem Mandanten in einem persönlichen Gespräch vereinbart. Er kann ein Mehrfaches der in der Steuerberatergebührenverordnung festgelegten Stundensätze betragen und richtet sich nach den bereits erbrachten Vorarbeiten des Mandanten sowie nach dem Umfang und dem Schwierigkeitsgrad des Auftrags. In der Regel wird dem Steuerberater erst nach einer Probephase von ca. 3 Monaten eine endgültige Kosten-abschätzung möglich sein.
Hinsichtlich der Vergütung kann auch eineKombination aus Zeit- und Wertgebühr oder aus Zeit- und Höchstgebühr vereinbart werden. Bei der Kombination aus Zeit- und Wertgebühr erhält der Steuerberater für die Durchführung eines bestimmten Projektes die Wertgebühr und für darüber hinausgehende weitere Arbeiten, wie z.B. Erläuterungen, die Zeitgebühr. Bei der Kombination aus Zeit- und Höchstgebühr wird der Anspruch des Steuerberaters auf Vergütung von vornherein nach oben begrenzt.
§§ 2-5 StBerG Befugnis zur Hilfeleistung in Steuersachen §§ 2-5 StBerG regeln, welche Personen in welchem Umfang zur Hilfeleistung in Steuersachen befugt sind (Vorbehaltsaufgabe) §§ 2-5 StBerG gewähren Verbraucherschutz, da der Verbraucher hierdurch vor einer Falschberatung durch unqualifizierte Berater geschützt wird.
§§ 35-39 a StBerG Ablegung der Steuerberaterprüfung als Voraussetzung für die Bestellung zum Steuerberater Die hohen Anforderungen in der Steuerberaterprüfung sichern die überdurchschnittliche Fachkompetenz des Steuerberaters und garantieren zugleich das hohe Qualitätsniveau der Steuerberatung durch den Steuerberater. Auch die Steuerberaterprüfung dient somit dem Verbraucherschutz.
§ 43 Abs. 4 Satz 1 StBerG gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung "Steuerberater" Der gesetzliche Schutz der Berufsbezeichnung gewährleistet insofern Verbraucherschutz, dass der Verbraucher darauf vertrauen kann, dass es sich bei dem Berater tatsächlich um einen Steuerberater handelt, der die Anforderungen, die das Steuerberatungsgesetz aufstellt, erfüllt.
§ 57 StBerG; §§ 2-8 BOStB gesetzlich geregelte Berufspflichten (Unabhängigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Gewissenhaftigkeit, Verschwiegenheitspflicht) Die Bindung an gesetzlich geregelte Berufspflichten, über deren Einhaltung die Steuerberaterkammer im Rahmen der Berufsaufsicht wacht, dient dem Verbraucherschutz, da hierdurch sowohl die Qualität der steuerberatenden Dienstleistung gesichert wird als auch die Rechte des Mandanten geschützt werden.
§ 57 a StBerG, § 9 BOStB Regelungen zur Werbung (sachliche Informationswerbung, Verbot der Einzelfallwerbung) Die Beschränkung der Werbung auf eine sachliche Informationswerbung und das Verbot der Einzelfallwerbung gewährleisten Verbraucherschutz, weil hierdurch eine objektive Information des Verbrauchers sichergestellt ist und dieser vor einer reklamehaften und selbstanpreisenden Werbung, deren Richtigkeit er nicht überprüfen kann, geschützt wird.
§ 64 StBerG Bindung des Steuerberaters an die StBVV Die Bindung an die StBVV schützt den Verbraucher vor einem Preiswettlauf und dient zugleich der Qualitätssicherung, indem Preisdumping verhindert wird. Hinzu kommt, das der Verbraucher durch die festgelegten Gebührensätze genau abschätzen kann, mit welchen Kosten der Steuerberatung er zu rechnen hat.
§ 67 StBerG Pflicht zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung Die Pflicht zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung dient dem Verbraucherschutz, da durch die Berufshaftpflichtversicherung des Steuerberaters der Verbraucher in einem eventuellen Schadensfall hinreichend abgesichert ist.
§§ 73-88 StBerG Kammerorganisation (Verkammerung) Pflichtmitgliedschaft des Steuerberaters bei der Steuerberaterkammer; Berufsaufsicht durch die Steuerberaterkammer Durch die von der Steuerberaterkammer zu führende Berufsaufsicht über die Steuerberater als deren Pflichtmitglieder wird die Einhaltung der Berufspflichten durch die Berufsangehörigen überwacht. Dies dient ebenfalls dem Verbraucherschutz, da hierdurch die Beachtung der berufsrechtlichen Vorschriften durch den Steuerberater sichergestellt wird.