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Timestamp: 2017-11-24 09:03:34
Document Index: 278461270

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§1', '§ 23', '§ 21', '§ 21']

Bayerischer Jagdverband e.V.| Gesetzliche Grundlagen der Jagd in Bayern, Bundesjagdgesetz, ...
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Novellierter § 6a BJG
Im Zuge der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zu den Jagdgenossenschaften ist der § 6a im Bundesjagdgesetz novelliert bzw. neu eingfügt worden. Der Paragraph gilt erst, wenn das novellierte Bundesjagdgesetz im Bundesanzeiger veröffentlicht worden ist.
Den genauen Wortlaut entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Link:
Anwälte mit Interessen- und Tätigkeitsschwerpunkt Jagd
Sollten Sie einen über unsere kostenlose Erstrechtsberatung hinausgehenden anwaltlichen, aber kostenpflichtigen Rechtsbeistand benötigen, finden Sie im untenstehenden Link die Liste der Rechtsanwälte, die uns aufgrund ihres Interessen- und Tätigkeitsschwerpunktes von den Kreisgruppen und Jägervereinigungen benannt wurden.
Gesetzliche Grundlagen der Jagd
Die Jagd ist in Bayern, wie in der ganzen Bundesrepublik, nach strengen Gesetzen geregelt. Neben dem Jagdgesetz und dem Naturschutzgesetz regeln Vorschriften aus über 20 Rechtsgebieten die Jagd. z. B. BGB, Strafrecht, Waffenrecht, Fleischhygiene- und Tierseuchenrecht etc.
Das Bundesjagdgesetz ist ein Rahmengesetz, das durch die Landesjagdgesetze und deren Ausfächrungsbestimmungen ergänzt wird.
Am 1.2.1949 wurde das Reichsjagdgesetz in Deutschland durch die Besatzungsmächte aufgehoben. Am 01.04.1953 tritt das neue Bundesjagdgesetz, die Verordnung über Jagd- und Schonzeiten sowie Landesjagdgesetze mit ihren Verordnungen und Ausführungsbestimmungen in Kraft. Anderungen unter anderem 1961, 1970, 1976 und 1990 durch den Einigungsvertrag.
1985 Verabschiedung der Verordnung zum Schutz von Wild (Bundeswildschutzverordnung)
Der Landesjagdverband Bayern möchte Ihnen jeweils aktuelle Änderungen rechtlicher Vorschriften und interessante Ausführungen zum Jagd- und Waffenrecht bekanntgeben.
Vortrag von RA J. Wefelscheid zu Wildschäden in der Landwirtschaft
AVBayJG (Ausführungsverordnung Bay. Jagdgesetz Stand 22.7.2014)
Jäger- und Falknerprüfungsordnung vom 22.01.2007
Artenschutzrechtliche Ausnahmeverordnung (AAV) vom 03.06.2008 (Ausnahmen für Kormoran und Biber) als pdf-Datei
Fallenverordnung
Fallenrichtlinie Richtlinie des Landesjagdverbandes Bayern für die Fallenjagd 01.02.1999
Wildschadensersatz Ausführungen zum Verfahren in Jagd- und Wildschadenssachen von Ltd.MR Dr. Paul Leonhardt 02.10.1996
Brauchbarkeitsprüfung Ordnung zur Durchführung der Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde 25.06.1997
Anhang zur Brauchbarkeitsprüfungsordnung
Bundesnaturschutzgesetz Fassung vom 29.07.2009 (pdf-Datei)
Bayer. Naturschutzgesetz
Bundeswildschutzverordnung Stand 16.02.2005
Waffenrecht Vollzugshinweise
Unfallverhütungsvorschriften Jagd vom 1.01.2000
Das Bundesjagdgesetz (Auszug)
§1 Inhalt des Jagdrechts
(1) Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen (Wild), zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen. Mit dem Jagdrecht ist die Pflicht zur Hege verbunden.
(2) Die Hege hat zum Ziel die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepaßten artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen. Die Hege muß so durchgeführt werden, daß Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermeiden werden.
(3) Bei der Ausübung der Jagd sind die allgemein anerkannten Grundsätze deutscher Waidgerechtigkeit zu beachten.
§ 23 Jagdschutz
Der Jagdschutz umfaßt nach näheren Bestimmungen durch die Länder den Schutz des Wildes insbesondere vor Wilderern, Futternot, Wildseuchen, vor wildernden Hunden und Katzen.
der Jäger ist per Gesetz dazu verpflichtet Wildtiere bei in Notzeiten zu füttern. Dies muß nicht nur im Winter sein. Siehe auch Argumente zu Fütterung).
der Jäger ist per Gesetz dazu verpflichtet, notfalls auch mit der Schußwaffe, Wildtiere vor wildernden Hunden und Katzen zu schützen.
(1)Mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer:
einer vollziehbaren Anordnung nach § 21 Abs. 3 zuwiderhandelt (Der § 21/3 besagt: Abschuß von Wild, dessen Bestand bedroht erscheint, kann in bestimmten Bezirken oder in bestimmten Revieren dauernd oder zeitweise gänzlich verboten werden.)
Wild außerhalb der Jagdzeiten bejagt (sinngemäß)
ein Elterntier während der Brut- und Setzzeiten bejagt (sinngemäß)
Weiterhin legt das Jagdgesetz u. a. eindeutig fest
welche Tierarten bejagt werden dürfen
Jagdzeiten, zu welchen Zeiten das Wild gejagt werden darf und wann nicht (Jagd- und Schonzeiten)
Verbote bei der Jagdausübung (z. B. Verbot der Jagd aus Autos, mit Hilfe von Scheinwerfern, ungeeigneten Waffen, Hetzjagden, Verwendung von Netzen, Schlingen, Selbstschußgeräten etc.
Der Wildschaden in der Fahrzeugversicherung
(Übersicht über die Rechtsprechung; Quelle: ADAC Rechtsabteilung)