Source: https://www.wandern-radtour-thueringen.de/%C3%BCber-uns/agb-s/
Timestamp: 2018-07-17 01:59:11
Document Index: 328018283

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 27']

AGB´s - Aktivurlaub in Thüringen, Wandern - Radtour - Kanutour in Gruppen oder Individuell
Wir wollen Ihnen für Ihren Urlaub in Thüringen optimale Angebote bieten, können aber nicht alle Leistungen selbst erbringen. Deshalb treten wir bei einigen Leistungen (z.B. Hotel, Ausflüge...) nur als Vermittler auf. Hierauf weisen wir gesondert hin, in diesem Fall gelten ausschließlich die AGB dieses Leistungsträgers.
Für selbst durchgeführte und organisierte Leistungen gelten die nachfolgenden AGB.
wir setzen unser ganzes Wissen und Können ein, um Ihre Reise sorgfältig vorzubereiten und so reibungslos wie möglich abzuwickeln. Allerdings geht es nicht ohne die nachfolgenden Reisebedingungen. Sie ergänzen die Vorschriften der §§ 651 a bis l BGB über den Pauschalreisevertrag und die Informationspflichten für Reiseveranstalter und führen diese Vorschriften aus. Sie werden, soweit wirksam einbezogen, Inhalt des zwischen uns, der Firma Aktiv Reisen in Thüringen, Inh. Fanny Schmieder, Waldecker Strasse 11a, 99444 Blankenhain, Tel.: 0160/1601845, www.wandern-radtour-thueringen.de, nachstehend "ART„ abgekürzt, und jedem einzelnen Reiseteilnehmer, nachstehend ’der Reisegast„ genannt, im Falle der Buchung zustande kommenden Reisevertrages.
1.1. Mit der Reiseanmeldung, die mündlich, schriftlich, per Telefax oder Email erfolgen kann, bietet der Reisegast ART den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung, dieser Reisebedingungen und aller ergänzenden Angaben in der Buchungsgrundlage, soweit diese dem Reisegast vorliegen, verbindlich an.
1.2. Der Reisevertrag kommt mit der Buchungsbestätigung an den Reisegast zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss erhält der Reisegast die schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung übermittelt.
1.3. Weicht die Buchungsbestätigung von der Reiseanmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von ART vor, an das diese 10 Tage gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisegast dies durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung, Restzahlung oder Reiseantritt annimmt.
1.4. Der Anmeldende haftet für alle Verpflichtungen von mit angemeldeten Reiseteilnehmern aus dem Reisevertrag, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte schriftliche Erklärung übernommen hat.
1.5. Bei telefonischen Buchungen kommt der Reisevertrag, abweichend von vorstehender Regelung, wie folgt zustande: ART nimmt für den Reisegast eine für ART verbindliche Reservierung (Option) vor und leitet dem Reisegast ein Anmeldeformular und die Reisebedingungen zu. Übermittelt der Reisegast spätestens innerhalb einer Woche nach Optionsvornahme (persönlich, per E-Mail, per Post oder Fax) die Anmeldung an ART, gestaltet sich der Buchungsablauf wie oben Ziff. 1 bis 4. Geht innerhalb dieser Frist die Anmeldung nicht ein, so erlischt die Reservierung ohne weitere Folgen für ART und den Reisegast.
2. Leistungsverpflichtung von Aktiv Reisen in Thüringen
2.1. Die Leistungsverpflichtung von ART ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem für den Zeitpunkt der Reise gültigen Prospekt, bzw. der Reiseausschreibung unter Maßgabe sämtlicher darin enthaltenen Hinweise und Erläuterungen, soweit diese dem Reisegast bei der Buchung vorlagen.
2.2. Leistungsträger (z.B. Hotels, Fluggesellschaften), Reisebüros und Reiseleiter/-innen sind von ART nicht bevollmächtigt Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung von ART hinausgehen oder im Widerspruch dazustehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.
2.3. Vermittelt ART ausdrücklich im fremden Namen Leistungen oder Reiseprogramme namentlich genannter Leistungsträger oder Reiseveranstalter, so richten sich das Zustandekommen des Vertrages und die zu erbringenden Leistungen nach den mit diesem Fremdanbieter getroffenen Vereinbarungen, insbesondere, soweit wirksam vereinbart, dessen Geschäftsbedingungen.
3.1. Nach Vertragsabschluß und Erhalt des Sicherungsscheines gemäß § 651k Abs. 3 BGB ist eine Anzahlung zu leisten, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Sie beträgt 15 % des Reisepreises pro Person, da wir in entsprechender Höhe Anzahlungen gegenüber unseren Leistungsträgern erbringen.
3.2. Die Restzahlung ist, soweit der Sicherungsschein ausgehändigt ist 4 Wochen vor Reisebeginn zahlungsfällig, wenn feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 8.2. genannten Gründen abgesagt werden kann.
3.3. Leistet der Reisegast Anzahlung oder Restzahlung trotz Fälligkeit nicht innerhalb der vorbezeichneten Fristen, so ist ART berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Reisegast mit Rücktrittskosten nach Ziffer 8. dieser Reisebedingungen zu belasten.
3.4. Die Reiseunterlagen erhält der Reisegast nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises unverzüglich direkt oder über das vermittelnde Reisebüro ausgehändigt.
3.5. Bei Buchungen kürzer als 4 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis nach Aushändigung des Sicherungsscheines sofort zahlungsfällig.
3.6. Soweit ART zur Erbringung der Reiseleistungen bereit und in der Lage ist, kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Reisegastes besteht und der Sicherungsschein übergeben ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch des Reisegastes auf Aushändigung der Reiseunterlagen, bzw. Inanspruchnahme der Reiseleistungen.
4.1. Änderungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von ART nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.
4.3. ARW ist verpflichtet, den Reisegast über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.
4.4. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisegast berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn ART in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisegast aus ihrem Angebot anzubieten. Der Reisegast hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von ART über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise dieser gegenüber geltend zu machen.
5.1. ART behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend wie folgt zu ändern.
5.2. Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann ART den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann ART vom Reisegast den Erhöhungsbetrag verlangen.
b) Anderenfalls werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann ART vom Kunden verlangen.
5.3. Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber ART erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.
5.4. Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für ART verteuert hat.
5.5. Eine Erhöhung nach Ziffer 5.2 bis 5.4 ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsabschluss für ART nicht vorhersehbar waren.
5.6. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat ART den Reisegast unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren. Preiserhöhungen sind nur bis zum 21. Tag eingehend beim Reisegast zulässig. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Reisegast berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurück zu treten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn ART in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten. Der Kunde hat die zuvor genannten Rechte unverzüglich nach der Mitteilung von ART über die Preiserhöhung diesem gegenüber geltend zu machen.
Ebenso behält ART sich vor, den Reisepreis vor Vertragsschluss anzupassen, wenn die vom Reisegast gewünschte oder im Prospekt ausgeschriebene Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung des Prospektes verfügbar ist. Wird auf Wunsch des Reisegastes ein individueller Reiseablauf zusammengestellt, so ergibt sich die Leistungsverpflichtung von ART ausschließlich aus dem entsprechenden konkreten Angebot an den Reisegast und der jeweiligen Buchungsbestätigung.
6.1. Ein Anspruch des Reisegast nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung) besteht nicht. Ist eine Umbuchung möglich und wird auf Wunsch des Reisegast dennoch vorgenommen, kann ART bis zu den bei den Rücktrittskosten genannten Zeitpunkt der ersten Stornierungsstufe ein Umbuchungsentgelt von EUR 25,– pro Reisegast erheben.
6.2. Umbuchungswünsche des Reisegastes, die später erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gemäß Ziffer 9. zu den dort festgelegten Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
Nimmt der Reisegast einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen, nicht von ART zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisegastes auf anteilige Rückerstattung. ART bezahlt an den Reisegast jedoch ersparte Aufwendungen zurück, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an ART zurückerstattet worden sind.
8. Rücktritt und Kündigung durch Aktiv Reisen in Thüringen
8.1. ART kann den Vertrag nach Reisebeginn kündigen, wenn der Reisegast die Durchführung des Vertrages ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt ART, so behält sie den Anspruch auf den Gesamtpreis; ART muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, den sie aus einer anderweitigen Verwendung der Reiseleistung erlangt, einschließlich der uns eventuell von den Leistungsträgern gutgeschriebenen Beträge. Die örtlichen Bevollmächtigen von ART (Agentur, Reiseleitung) sind in diesen Fällen bevollmächtigt, die Rechte von ART wahrzunehmen. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst.
8.2. ART kann bei Nichterreichen einer in der konkreten Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl, auf die in der Buchungsbestätigung Bezug zu nehmen ist, nach Maßgabe folgender Bestimmungen von Reisevertrag zurücktreten:
a) ART ist verpflichtet, dem Reisegast gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
b) Die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Absagefrist werden in der Buchungsbestätigung angegeben oder dort auf die entsprechenden Angaben im Reisekatalog oder in der Reiseausschreibung verwiesen
c) Ein Rücktritt von ART später als 14 Tage vor Reisebeginn ist nicht zulässig.
d) Der Reisegast kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn ART in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisegast aus Ihrem Angebot anzubieten. Der Reisegast hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber ART geltend zu machen.
Auf den Reisepreis geleistete Zahlungen werden dem Reisegast umgehend erstattet.
9.1. Der Reisegast kann bis Reisebeginn jederzeit durch Erklärung gegenüber ART, die schriftlich erfolgen soll, vom Reisevertrag zurücktreten.
9.2. In jedem Fall des Rücktritts durch den Reisegast, stehen ART unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen folgende pauschale Entschädigungen zu:
a) bis 98 Tage vor Reisebeginn 5 % des Reisepreises; mind. EUR 50,–
b) vom 98. bis 45. Tag vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises, mind. jedoch EUR 50,–
c) vom 44. bis 14. Tage vor Reisebeginn 50 % des Reisepreises
d) vom 13. bis 7. Tage vor Reisebeginn 70 % des Reisepreises
e) vom 6. Tag bis zum Reisebeginn 80 % des Reisepreises
f) am Tag der Abreise und bei Nichtantritt 90 % des Reisepreises
9.3. Dem Reisegast ist es gestattet, ART nachzuweisen, daß ihr tatsächlich keine oder geringere Kosten als die geltend gemachte Kostenpauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Reisegast nur zur Bezahlung der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet.
9.4. ART behält sich vor, im Einzelfall eine höhere Entschädigung, entsprechend ihr entstandener, dem Reisegast gegenüber konkret zu beziffernder und zu belegender Kosten zu berechnen.
10. Obliegenheiten und Kündigung des Reisegastes
10.1. Die sich aus § 651 d Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung zur Mängelanzeige ist bei Reisen mit ART dahingehend konkretisiert, dass der Reisegast verpflichtet ist, auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Reiseleitung oder der örtlichen Agentur von ART anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen.
10.2. Ist von ART keine örtliche Reiseleitung eingesetzt und nach den vertraglichen Vereinbarungen auch nicht geschuldet (Siehe hierzu auch die Reiseausschreibung !), so ist der Reiseteilnehmer verpflichtet, ARW direkt unter der eingangs bezeichneten Adresse, Telefon- und Faxnummer, unverzüglich Nachricht über die Beanstandungen zu geben und um Abhilfe zu ersuchen.
10.3. Ansprüche des Reisegastes entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisegast obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt.
10.4. Bei Reisegepäck sind Verlust und Beschädigungen unverzüglich den Beförderungsunternehmen anzuzeigen. Das Beförderungsunternehmen ist zur Ausstellung einer schriftlichen Bestätigung verpflichtet. Ohne Anzeige besteht Gefahr eines Anspruchsverlustes.
10.5. Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisegast den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigen, ART erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn ART, bzw. seine Beauftragten (Reiseleitung, örtliche Agentur) eine ihnen vom Reisegast bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von ART oder ihren Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisegastes gerechtfertigt wird.
10.6. Der Reisegast ist verpflichtet, Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen innerhalb eines Monates nach dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum gegenüber ART geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber ART unter oben angegebener Anschrift erfolgen. Eine schriftliche Geltendmachung wird dringend empfohlen. Ansprüche des Reisegast des entfallen nur dann nicht, wenn die fristgerechte Geltendmachung unverschuldet unterbleibt.
Der Reisende ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Hinsichtlich der Reiseunterlagen hat der Reisegast ART zu informieren, sofern er die erforderlichen Reiseunterlagen nicht in dem von ART mitgeteilten Zeitraum erhält oder die Unterlagen falsche Angaben oder Daten enthalten. Der Reisegast ist für sein rechtzeitiges Erscheinen am Abreiseort persönlich verantwortlich.
Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, können sowohl ART als auch der Reisegast den Vertrag kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem Gesetz (§ 651j BGB, § 651e Abs. 3 BGB). Danach kann ART für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. ART ist verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisegast zurück zu befördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Kosten dem Reisegast zur Last.
ART ist gemäß EU-VO 2111/05 verpflichtet, den Reisegast über die Identität des jeweiligen Luftfahrtunternehmens sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei Buchung zu informieren. Steht/stehen die ausführende/n Fluggesellschaft/en zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, so muss ART diejenige/n Fluggesellschaft/en nennen, die die Flugbeförderung wahrscheinlich durchführen wird/werden und sicherstellen, dass der Reisegast unverzüglich Kenntnis der Identität erhält, sobald diese feststeht/feststehen. Gleiches gilt, wenn die ausführende Fluggesellschaft wechselt. ART muss sicherstellen, dass der Gast so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird. Die Black List der EU ist auf der Internetseite http://air-ban.europa.eu einsehbar oder wird auf Verlangen dem Reisegast zugesandt.
14.1. ART wird Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaften, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Reisegastes und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.
14.2. Der Reisegast ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn ART schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
14.3. ART übernimmt die Beschaffung von Visa nur auf der Grundlage einer besonderen Vereinbarung mit dem Reisegast nach Maßgabe der ’Hinweise und Vereinbarungen zur Visabeschaffung“.
14.4. ART haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisegast ihn mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass ARW eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat. (siehe Bedingungen zur Visabeschaffung).
Der Kunde sollte zusätzlich Auskunft bei seinem Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (www.bni-hamburg.de, www.gesundes-reisen.de;
Tel. 040 42818-0, 24 h täglich) einholen. Der Reisegast ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften, insbesondere Zoll- und Devisenvorschriften, selbst verantwortlich.
15.1. Die vertragliche Haftung von ART, für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflichten) ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit
a) ein Schaden des Reisegastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt
b) ART für einen dem Reisegast entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
15.2. ART haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Reisegast erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen von ART sind. Werden Fremdleistungen, insbesondere Pauschalreisen oder Einzelleistungen, vom Reiseveranstalter lediglich vermittelt, so haftet der Reiseveranstalter insoweit nur für die ordnungsgemäße Geschäftsbesorgung nicht jedoch für das Erbringen der Leistung oder Pauschalreise selbst. Eine etwaige Haftung des Leistungsträgers und/oder Pauschalreiseveranstalter regelt sich in diesem Fall nach den Beförderungsbestimmungen bzw. allgemeinen Geschäfts- oder Reisebedingungen dieser Unternehmen, auf die der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist und die ihm auf Wunsch zugänglich zu machen sind.
ART haftet jedoch
b) wenn und insoweit für einen Schaden des Reisegast die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von ART ursächlich geworden ist.
16. Verjährung, Abtretungsverbot
16.1. Ansprüche des Gastes nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrage nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reisegast und ART Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder ART die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
16.2. Eine Abtretung jeder Ansprüche des Gastes aus Anlaß der Reise, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte, auch an Ehegatten, ist ausgeschlossen. Ebenso ist ausgeschlossenen deren gerichtliche Geltendmachung im eigenen Namen.
17.1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Reisegast und ART findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis.
17.1. Soweit bei Klagen des Reisegastes gegen ART im Ausland für die Haftung von ART dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
17.2. Der Reisegast kann ART nur an deren Sitz verklagen.
17.3. Für Klagen von ART gegen den Reisegast ist der Wohnsitz des Reisegastes maßgebend. Für Klagen gegen Reisegäste, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von ART vereinbart.
17.4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht,
a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Reisegast und ART anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden ergibt
b) wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, für den Reisegast günstiger sind als die nachfolgenden Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.
Die personenbezogenen Daten, die der Reisegast ART zur Verfügung stellt, werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit es für die Begründung, Durchführung oder Beendigung des Vertrages und zur Kundenbetreuung erforderlich ist. Wir halten bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes ein.
20. Einschränkungen
Reiseveranstalter Aktiv Reisen in Thüringen
Inhaber: Fanny Schmieder
Tel. +49 (0)160.1601845
Fax +49 (0)3222.141.2937
info@wandern-radtour-thueringen.de
www.wandern-radtouren-thueringen.de
Mo - Fr 10.00 - 13.00 / 15.00 - 18.00 Uhr
Umsatzsteuer-ID gem. § 27a UStG: DE 281231296
Auf den Reisevertrag findet deutsches Recht Anwendung (siehe Ziffer 17 der AGB).
Ebenfalls ist es möglich Facebook-Social-Plug-Ins mit Add-ons für Ihren Browser zu blocken, zum Beispiel mit dem “Facebook Blocker“.