Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F17-06-2011-5A_406-2011
Timestamp: 2016-10-24 10:46:34
Document Index: 201163550

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 265', 'Art. 319', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 72', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 98']

5A_406/2011 (17.06.2011)
5A_406/2011
vertreten durch Rechtsanw�ltin Anna Schuler-Scheurer,
Vorsorgliche Massnahmen (Ehescheidung).
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 10. Juni 2011 des Obergerichts des Kantons Z�rich (II. Zivilkammer).
in die Beschwerde gem�ss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 10. Juni 2011 des Obergerichts des Kantons Z�rich, das auf eine Beschwerde des Beschwerdef�hrers gegen die erstinstanzliche Verweigerung superprovisorischer Massnahmen im Ehescheidungsprozess (Gesuch um Aufhebung der im vorg�ngigen Eheschutzverfahren zugesprochenen Frauenunterhaltsbeitr�ge) nicht eingetreten ist,
in die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege und um "rasche" Bearbeitung,
dass das Obergericht erwog, erstens stehe (wie gegen die Anordnung) auch gegen die Verweigerung superprovisorischer Massnahmen nach Art. 265 ZPO kein kantonales Rechtsmittel offen, zweitens fehle es an der Prozessvoraussetzung des nicht leicht wieder gut zu machenden Nachteils im Sinne von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO, weil noch nicht abschl�gig �ber das (ebenfalls eingereichte) Gesuch des Beschwerdef�hrers um vorsorgliche Massnahmen entschieden worden sei, demzufolge die M�glichkeit der Gutheissung dieses Gesuchs bestehe und der Beschwerdef�hrer durch die Verweigerung der superprovisorischen Massnahme aktuell gar nicht beschwert sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein unzul�ssig ist, soweit der Beschwerdef�hrer den erstinstanzlichen Entscheid mitanficht,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begr�ndung zu enthalten hat, in welcher in gedr�ngter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass ferner in einem Fall wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen Entscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen richtet, nur die R�ge der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte erhoben werden kann (Art. 98 BGG),
dass der Beschwerdef�hrer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die beiden entscheidenden obergerichtlichen Erw�gungen, die je einzeln nach den erw�hnten Voraussetzungen anzufechten gewesen w�ren, eingeht,
dass der Beschwerdef�hrer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erw�gungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 10. Juni 2011 verfassungswidrig sein soll,