Source: http://vergleich-geldanlage.info/
Timestamp: 2016-10-23 14:13:43
Document Index: 265165672

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 55', '§ 44', '§ 13', '§ 44']

Vergleich Geldanlage und Kapitalanlage
Geld- und Kapitalanlage im Vergleich
Inhaltsverzeichnis - Geldanlage - Häufig gestelle Fragen (FAQ)
Kann ich mein verlorenes Geld auf dem Rechtsweg zurück zu erhalten?
Inhaltsverzeichnis - Prospekte für Wertpapiere - Häufig gestelle Fragen (FAQ)
Kann mich die BaFin bei der Anlageentscheidung beraten?
Wie lange dauert das Prüfungsverfahren für einen Prospekt?
Wo erhalte ich den Prospekt?
Geldanlage - Häufig gestelle Fragen (FAQ)
Ruft Sie jemand unaufgefordert an, um Ihnen ein Geschäft anzubieten? Gehen Sie auf keinen Fall darauf ein. Solche Anrufe sind verboten. Seriöse Anbieter rufen ohne bestehende Geschäftsbeziehung nicht unaufgefordert an.
Werden Ihnen ungewöhnlich hohe Renditen versprochen? Weit über dem Marktüblichen liegende Renditeversprechen können ein Hinweis auf unseriöse Angebote sein. Je höher die versprochene Rendite ist, desto höher ist in der Regel auch das Risiko, dass Sie Ihr eingesetztes Kapital verlieren können. Welche Renditen marktüblich sind, können Sie der Tageszeitung entnehmen
Lockt der Anbieter mit einem exklusiven Geschäft, für das jedoch eine eilige Entscheidung erforderlich ist?
Dies ist häufig nur ein Trick. Darauf sollten Sie nicht eingehen.
Hat der Anbieter Schwierigkeiten, seine Produkte zu erklären?
Kaufen Sie nie die Katze im Sack. Erst informieren, dann entscheiden.
Lassen Sie sich nie drängen. Seriöse Angebote gibt es nicht nur heute, sondern auch morgen. Auch hier gilt: Erst informieren, dann entscheiden.
Seien Sie besonders vorsichtig. Schon viele Anleger haben bei diesen Transaktionen ihr Geld verloren.
Eine amtliche "schwarze Liste" gibt es nicht. Die BaFin gibt aber Auskunft darüber, ob ein Unternehmen zugelassen ist oder nicht. Allerdings können wir keine Auskunft über die Seriosität des Anbieters geben. Listen mit den Namen zweifelhafter Anbieter haben häufig die örtlichen Verbraucherzentralen. Auch eine Reihe von Wirtschafts- und Finanzzeitschriften veröffentlichen regelmäßig Listen mit unseriösen Produkten und Anbietern.
Listen der Unternehmen, die von der BaFin zugelassen sind [Link vorübergehend nicht verfügbar]
Bei Informationen aus dem Internet gilt das gleiche wie bei Informationen aus anderen Quellen. Prüfen Sie kritisch, wer die Information zur Verfügung stellt und welche Ziele er mit der Bereitstellung der Information verfolgt. Bei Informationen in Chat-Rooms wissen Sie in der Regel nicht, wer die Information liefert und welches Ziel er damit verfolgt. Es ist also höchste Vorsicht geboten. Überprüfen Sie diese Informationen sorgfältig, bevor Sie Geld investieren.
Sollte es Ihnen unmöglich sein, den Anbieter zu erreichen, ist dies ein sehr deutliches Alarmzeichen. Bitte erfragen Sie umgehend bei uns, ob der in Rede stehende Anbieter eine Zulassung besitzt. Wenn nicht, sollten Sie unverzüglich fachkundigen Rat einholen.
Diese Frage sollten Sie mit einem Rechtsanwalt beraten. Möglicherweise können auch Verbraucherzentralen oder Anlegerschutzvereine weiter helfen.
Das ergibt sich aus den Vertragsbedingungen. Häufig sind auch die allgemeinen Geschäftsbedingungen heranzuziehen. Handelt es sich um die Mitgliedschaft in einer Gesellschaft, sollten Sie sich den Gesellschaftsvertrag näher anschauen. Hilft das Studium der Vertragsunterlagen nicht weiter, sollten Sie sich von einem Rechtsanwalt, einem Anlegerschutzverein oder einer Verbraucherzentrale beraten lassen.
Die Tatsache, dass ein Unternehmen von der BaFin beaufsichtigt wird, bietet keinen hundertprozentigen Schutz gegen unseriöse Produkte. Der Gesetzgeber hat der BaFin die Marktaufsicht über Finanzdienstleistungs- und Kreditinstitute übertragen. Die Prüfung der Güte jedes einzelnen Produkts gehört nicht zu diesen Aufgaben. Mit dieser Aufgabe würde auch jede Institution schnell an ihre Grenzen stoßen, da es einen sicheren Schutz gegen Betrug und Veruntreuung oder gegen den Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht geben kann. Der Anleger bleibt immer gehalten, in Selbstverantwortung die Seriosität und die wirtschaftliche Plausibilität der angebotenen Produkte zu überprüfen.
Prospekte für Wertpapiere - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Top Prospekte für Wertpapiere
An dieser Stelle müssen wir passen. Die BaFin darf Sie nicht bei Ihren Anlageentscheidungen beraten.
Der Prospekt wird zum einen daraufhin überprüft, ob alle Angaben, die das Wertpapierprospektgesetz (WpPG) und die EU-ProspektVO vorschreiben, enthalten und verständlich dargelegt sind (Vollständigkeitsprüfung). Zudem wird nachgeprüft, dass sich die im Prospekt enthaltenen Angaben nicht inhaltlich widersprechen (Kohärenzprüfung).
Eine darüber hinaus gehende Prüfung, beispielsweise ob das dargelegte Geschäftsmodell schlüssig, die Renditeerwartungen des Anbieters angemessen oder die versprochene Verzinsung der Anlage marktgerecht ist, erfolgt nicht.
Das Prüfungsverfahren dauert grundsätzlich zehn Werktage, wobei der Samstag als Werktag mitzurechnen ist. Eine schriftliche Billigung des Prospekts erfolgt innerhalb dieses Zeitraums nur, wenn der Prospekt in der vorgelegten Fassung billigungsfähig ist. Sofern Unterlagen unvollständig bzw. ergänzende Informationen erforderlich sind, erlässt die BaFin innerhalb der Frist von zehn Werktagen ein Anhörungsschreiben, in dem der Emittent zur Nachreichung der angeforderten Informationen aufgefordert wird. Im letzteren Fall beginnt mit Vorlage der fehlenden Angaben durch den Emittenten erneut eine Frist von zehn Werktagen zu laufen, innerhalb derer die BaFin die ergänzenden Unterlagen prüft und je nach Ergebnis eine Billigung des Prospekts ausspricht oder endgültig die Billigung versagt (§ 13 Abs. 2 S. 1 und § 13 Abs. 3 WpPG).
Bezieht sich das öffentliche Angebot auf Wertpapiere eines Emittenten, dessen Wertpapiere noch nicht zum Handel an einem organisierten Markt in einem Staat des europäischen Wirtschaftsraums zugelassen sind und hat der Emittent zuvor keine Wertpapiere öffentlich angeboten, so beträgt die Frist 20 Werktage (§ 13 Abs. 2 S. 2 WpPG).
Der Prospekt kann durch einen Vollabdruck in einer Tageszeitung veröffentlicht, in gedruckter Form zur kostenlosen Ausgabe bei einer Stelle im Inland bereitgehalten oder im Internet veröffentlicht werden. Letzteres kann auf der Homepage des Emittenten, des Kreditinstituts, welches die Wertpapiere verkauft, der Zahlstelle oder der Homepage des organisierten Marktes, für den die Zulassung zum Handel beantragt wurde, geschehen.
Die BaFin macht die gebilligten Prospekte auf ihrer Internetseite für jeweils zwölf Monate zugänglich.
Seit Januar 2010 müssen die Banken im Fall einer Wertpapierberatung zusätzlich ein Beratungsprotokoll anfertigen. Das Protokoll ist von demjenigen zu unterzeichnen, der die Anlageberatung durchgeführt hat. Der Kunde selbst muss dieses nicht unterzeichnen. Der Kunde muss das Protokoll - nach dem Aufsichtsrecht - nicht unterzeichnen.
Ja, Grundlage hierfür ist jedoch nicht das WpPG sondern § 55 i.V.m. § 44 Börsengesetz oder § 13 VerkprospG i.V.m. § 44 Börsengesetz.
Weitere nützliche Infos und Rechner:
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