Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%20479/00
Timestamp: 2019-09-15 23:08:45
Document Index: 263930706

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 641', 'Art. 229', '§ 5', '§ 641', 'Art. 229', '§ 5', '§ 641', 'Art. 229', '§ 5', '§ 634', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH']

BGH, 16.05.2002 - VII ZR 479/00 - dejure.org
https://dejure.org/2002,660
BGH, 16.05.2002 - VII ZR 479/00 (https://dejure.org/2002,660)
BGH, Entscheidung vom 16.05.2002 - VII ZR 479/00 (https://dejure.org/2002,660)
BGH, Entscheidung vom 16. Mai 2002 - VII ZR 479/00 (https://dejure.org/2002,660)
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BGB § 641 (Art. 229 § 5 EGBGB)
Revision - Vergütungsanspruch - Unternehmer - Mangelhaftes Werk - Abnahme - Fälligkeit - Besteller - Erfüllung - Minderung - Abgetretenes Recht - Werklohn - Pauschalpreisvertrag - Zusätzlich erbrachte Leistungen - Gesellschaft norwegischen Rechts - ...
Zur Fälligkeit des Vergütungsanspruchs des Unternehmers für ein mangelhaftes Werk
BGB § 641; EGBGB Art. 229 § 5
Fälligkeit des Werklohns bei Minderung
§ 641 BGB a. F.; Art. 229 § 5 EGBGB
Werkvertrag - Mängel - Abnahme - Fälligkeit der Vergütung
BGB a. F. § 634 Abs. 2
Werklohnanspruch für mangelhaftes Werk ohne Abnahme bei Minderungsverlangen des Bestellers
Fälligkeit des Werklohns ohne Abnahme, wenn Bauherr Minderung verlangt? (IBR 2002, 465)
NJW 2002, 3019
MDR 2002, 1188 (Ls.)
NJ 2002, 651
WM 2002, 2252
DB 2002, 2715 (Ls.)
BauR 2002, 1295 (Ls.)
BauR 2002, 1399
ZfBR 2002, 676
Macht der Besteller gegenüber dem Unternehmer nur noch Schadensersatz statt der Leistung in Form des kleinen Schadensersatzes geltend oder erklärt er die Minderung des Werklohns, so findet nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum alten Schuldrecht eine Abrechnung der beiderseitigen Ansprüche statt (vgl. BGH…, Urteil vom 11. Mai 2006 - VII ZR 146/04, BGHZ 167, 345 Rn. 26;… Urteil vom 10. Oktober 2002 - VII ZR 315/01, BauR 2003, 88, 89, juris Rn. 11 = NZBau 2003, 35; Urteil vom 16. Mai 2002 - VII ZR 479/00, BauR 2002, 1399, 1400, juris Rn. 13; jeweils m.w.N.).
c) Das Berufungsgericht wird daher zu prüfen haben, ob die von der Klägerin erbrachte Teilleistung abgenommen ist oder eine solche Abnahme, wie auch bei vollständig erbrachter Leistung, ausnahmsweise entbehrlich ist, etwa, weil nicht mehr Erfüllung des Vertrags, sondern Minderung (BGH, Urteil vom 16. Mai 2002 - VII ZR 479/00, BauR 2002, 1399 = ZfBR 2002, 676) oder Schadensersatz (BGH, Urteil vom 22. September 2005 - VII ZR 117/03, BGHZ 164, 159) verlangt wird oder die Abnahme des Werkes ernsthaft und endgültig abgelehnt wurde (BGH, Urteil vom 3. März 1998 - X ZR 4/95, NJW-RR 1998, 1027).
BGH, 22.09.2005 - VII ZR 117/03
Zulässigkeit der Aufrechung mit Mängelbeseitigungsaufwendungen in der Insolvenz …
Wenn der Auftragnehmer nicht mehr Erfüllung, sondern nur noch Schadensersatz verlangt, ist der Werklohn auch ohne Abnahme fällig und es findet eine Abrechnung der beiderseitigen Ansprüche statt (BGH, Urteil vom 10. Oktober 2002 - VII ZR 315/01, BauR 2003, 88 = ZfBR 2003, 140; Urteil vom 16. Mai 2002 - VII ZR 479/00, BauR 2002, 1399 = ZfBR 2002, 676; Urteil vom 23. Juni 2005 - VII ZR 197/03, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).
BGH, 10.10.2002 - VII ZR 315/01
Es findet dann eine Abrechnung der beiderseitigen Ansprüche statt (BGH, Urteil vom 23. November 1978 - VII ZR 29/78, BauR 1979, 152 = NJW 1979, 549, 550; Urteil vom 13. September 2001 - VII ZR 113/00, BauR 2001, 1897, 1899, NZBau 2002, 28, 30; Urteil vom 16. Mai 2002 - VII ZR 479/00, BauR 2002, 1399, 1400 = NJW 2002, 3019).
Der Entscheidung des BGH vom 16.05.2002, VII ZR 479/00, NJW 2000, 3019ff = BauR 2000, 1399ff, in der der BGH die Voraussetzungen für eine Minderung trotz nicht erfolgter Abnahme als gegeben erachtet hatte und in diesem Zusammenhang ausgeführt hat (zitiert nach juris TZ 13), dass die Abnahme als Fälligkeitsvoraussetzung für den Werklohnanspruch deshalb entbehrlich, der Werklohn also fällig sei, weil die Auftraggeber im Hinblick auf von ihr beanstandete Mängel nur noch Minderung, nicht mehr Erfüllung des Vertrages verlangten, wodurch das Vertragsverhältnis in ein Abrechnungsverhältnis umgewandelt worden sei, lag ein nach dem alten, vor der Schuldrechtsreform geltenden Schuldvertragsrecht zu beurteilender Sachverhalt zu Grunde.
Vielmehr war er berechtigt, dieses Angebot zurückzuweisen, weil es nur einen sehr geringen Teil der vom gerichtlichen Sachverständigen festgestellten Mängel betraf (vgl. BGH, Urteil vom 16. Mai 2002 - VII ZR 479/00, BauR 2002, 1399, 1400 = NJW 2002, 3019 = ZfBR 2002, 676).
Gleichfalls kann es dahinstehen, ob der Kläger trotz der Bestimmung des § 266 BGB zu einer Entgegennahme der von der Beklagten angebotenen Teilnacherfüllung, nämlich hinsichtlich der Sitze und der Felge verpflichtet gewesen wäre (vgl. BGH, Urteile vom 16. Mai 2002 - VII ZR 479/00, NJW 2002, 3019; 8. Juli 2004 - VII ZR 317/02, BauR 2004, 1616).
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