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Timestamp: 2019-08-22 15:11:07
Document Index: 97901949

Matched Legal Cases: ['Art. 74', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 74', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 74', 'Art. 70', 'Art. 75', '§ 2', 'Art. 74', '§ 8', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 73']

BGBl. I 1971 S. 206 - Achtundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 74 a GG) - dejure.org
BGBl. I 1971 S. 206
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1971 Teil I Nr. 23, ausgegeben am 20.03.1971, Seite 206
Achtundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 74 a GG)
Er hatte von seiner konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz in Art. 74a Abs. 1 a.F. GG für die Besoldung und Versorgung der Angehörigen des öffentlichen Dienstes (eingefügt durch Art. 1 Nr. 1 des Achtundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1971 [BGBl I S. 206]) durch den Erlass des Bundesbesoldungsgesetzes abschließend Gebrauch gemacht.
Durch Art. 1 Nr. 8 des Änderungsgesetzes wurde unter anderem der im Jahr 1971 eingefügte Art. 74a GG (vgl. Art. 1 Nr. 1 des 28. Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1971, BGBl I S. 206) aufgehoben, der dem Bund die konkurrierende Gesetzgebungskompetenz für die Besoldung und Versorgung aller Angehörigen des öffentlichen Dienstes zugewiesen hatte.
Durch Art. 1 Nr. 8 des Änderungsgesetzes wurde unter anderem der im Jahr 1971 eingefügte (vgl. Art. 1 Nr. 1 des 28. Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1971, BGBl I S. 206) Art. 74a GG aufgehoben, der dem Bund die konkurrierende Gesetzgebungskompetenz für die Besoldung und Versorgung aller Angehörigen des öffentlichen Dienstes zugewiesen hatte.
e) Durch das Achtundzwanzigste Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 74a GG) vom 18. März 1971 (BGBl I S. 206) erhielt der Bund die konkurrierende Gesetzgebungskompetenz für das Besoldungsrecht der "Nicht-Bundesbeamten".
Er ist dadurch - mit der Maßgabe des an seine völkerrechtliche Verbindlichkeit geknüpften späteren Inkrafttretens am 3. Januar 1976 (Bekanntmachung vom 9. März 1976 ) - als Bundesrecht in die nationale Rechtsordnung einbezogen worden und hat innerstaatliche Geltung als Bundesrecht erlangt, soweit dem Bund für die geregelten Sachmaterien nach Art. 70 ff. GG - in dem hier in Rede stehenden Zusammenhang nach Art. 75 Nr. 1a GG in seiner zur Zeit des Erlasses des Vertragsgesetzes geltenden Fassung durch das Achtundzwanzigste Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1971 (BGBl. I S. 206) - die Gesetzgebungskompetenz zustand (Beschluss vom 10. Dezember 1976 - BVerwG 7 B 163.76 - Buchholz 421.11 § 2 GFaG Nr. 5 S. 5).
Da dieser Zustand schließlich als untragbar angesehen wurde (…vgl. Clemens/Wunderlich/Lantermann, Bundesbesoldungsgesetz mit Ortsklassenverzeichnis, 1964, S. 1 ff.), fügte der verfassungsändernde Gesetzgeber durch das Achtundzwanzigste Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1971 (BGBl I S. 206) die - verfassungsrechtlich unbedenkliche (BVerfGE 34, 9 ) - Vorschrift des Art. 74a in das Grundgesetz ein und unterstellte die Regelung der Besoldung und Versorgung im öffentlichen Dienst der konkurrierenden Gesetzgebung des Bundes.
Die Bundesregierung hält einige Vorschriften des Ersten Hessischen Gesetzes zur Anpassung an das Erste Gesetz zur Vereinheitlichung und Neuregelung des Besoldungsrechts in Bund und Ländern - Erstes Hessisches Besoldungsanpassungsgesetz (1. HBesAnpG) - vom 24. Mai 1971 (GVBl. I S. 113) mit Art. V § 8 Abs. 1 des Ersten Gesetzes zur Vereinheitlichung und Neuregelung des Besoldungsrechts in Bund und Ländern (1. Besoldungsvereinheitlichungs- und Neuregelungsgesetz - 1. BesVNG) vom 18. März 1971 (BGBl. I S. 208) sowie mit Art. 74 a GG in der Fassung des Achtundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1971 (BGBl. I S. 206) und mit dem Verfassungsgrundsatz der Bundestreue für unvereinbar und deshalb für nichtig.
Durch das Achtundzwanzigste Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1971 (BGBl. I S. 206) wurde Art. 75 (Kompetenz des Bundes zur Rahmengesetzgebung) geändert und Art. 74 a GG neu eingefügt.
Seit dem Achtundzwanzigsten Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1971 (BGBl. I S. 206) lauten:.
Diese Grundgesetzänderung stellte einen entscheidenden Schritt auf die Übertragung der konkurrierenden Gesetzgebung auf den Bund dar, die dann in der Tat durch das Achtundzwanzigste Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 74 a GG) vom 18. März 1971 (BGBl. I S. 206) erfolgte.
a) Seit der Einfügung des Art. 74a in das Grundgesetz durch das Achtundzwanzigste Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1971 (BGBl. I S. 206) erstreckt sich die konkurrierende Gesetzgebungszuständigkeit des Bundes auf die Besoldung und Versorgung aller in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis stehenden Angehörigen des öffentlichen Dienstes, soweit ihm nicht nach Art. 73 Nr. 8 GG - hinsichtlich der Bundesbediensteten - die ausschließliche Gesetzgebung zusteht.
Diese Gesetzgebungskompetenz wurde durch das Achtundzwanzigste Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 74 a GG) vom 18. März 1971 (BGBl. I S. 206) eingeführt, um die bis dahin eingetretene Zersplitterung des Besoldungsgefüges zwischen Bund und Ländern und insbesondere zwischen den Bundesländern durch eine vereinheitlichende Bundesgesetzgebung zu beseitigen.
Keine einstweilige Anordnung gegen den Vollzug des Hessischen Anpassungsgesetzes …
BVerfG, 28.03.1973 - 2 BvL 50/71
Verfassungsrechtliche Prüfung der ruhegehaltsfähigen Bezüge emeritierter …