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Timestamp: 2019-06-26 09:19:17
Document Index: 54831453

Matched Legal Cases: ['§ 7', 'Art. 9', 'Art. 2', 'Art. 7', 'Art. 7', '§ 70', 'Art. 19']

BVerwG, 29.06.1957 - II C 105.56 - dejure.org
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BVerwG, 29.06.1957 - II C 105.56 (https://dejure.org/1957,40)
BVerwG, Entscheidung vom 29.06.1957 - II C 105.56 (https://dejure.org/1957,40)
BVerwG, Entscheidung vom 29. Juni 1957 - II C 105.56 (https://dejure.org/1957,40)
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Verwaltungsakte (Aufnahme in die Schule) - Aufnahme in das Gymnasium
BVerwG, 10.10.1957 - II C 105.56
BVerfGE 5, 153
BVerwGE 5, 153
NJW 1958, 232
DVBl 1958, 99
DÖV 1958, 121
Dieses Bestimmungsrecht der Eltern umfaßt auch die Befugnis, den von ihrem Kind einzuschlagenden Bildungsweg in der Schule frei zu wählen (vgl. BVerwGE 5, 153 [157 f.]; 5, 164 [165]; 18, 40 [42]).
Ob die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als bloß programmatische Grundsatzerklärung aufgefaßt werden darf (BVerwGE 3, 171, 175; 5, 153, 160;… K. Ipsen, Völkerrecht 3. Aufl. 1990 § 7 Rdn. 11), mag dahinstehen.
Schon soweit dieser Erziehungsauftrag die reine Wissensvermittlung umfasst, ist fraglich, ob diese Aufgabe von den Eltern zu Hause hinreichend geleistet werden kann (verneinend BVerwGE 5, 153 ).
21 Abs. 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 (…abgedruckt auch bei Berber, Völkerrecht - Dokumentensammlung -, Band 1 1967, S. 917 ff.), wonach jeder Mensch unter gleichen Bedingungen das Recht auf Zulassung zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande hat, hat wie der größte Teil der Erklärung programmatischen Charakter und keine rechtlich bindende Wirkung in den Mitgliedsstaaten (vgl. BVerwGE 3, 171 [175]; 5, 153 [160 f.]; 47, 365 [377]).
Auch die Art. 9 (Freiheit der Religion und Weltanschauung), 10 (Freiheit der Meinungsäußerung), 11 (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit) und 14 (Diskriminierungsverbot u.a. wegen politischer Anschauungen) der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten ( BGB 1.1952 II S. 685 [Berichtigung S. 953], BGBl. 1954 II S. 14) und der hier ohnehin nicht einschlägige Art. 2 (Recht auf Bildung) des Zusatzprotokolls vom 20. März 1952 (BGBl. 1956 II S. 1879), die - anders als die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - im Range einfacher bundesgesetzlicher Vorschriften innerdeutsches Recht sind (vgl. BVerwGE 5, 153 [161]), gewähren keinen über das Grundgesetz hinausgehenden Schutz (BVerwGE 47, 365 [378]; vgl. auch BVerfGE 9, 36 [39]).
Nichtversetzung in die Oberprima - Gerichtlich nicht überprüfbarer …
Mit einzelnen Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts, die den Begriff des Beurteilungsspielraums verwenden, setzt der erkennende Senat sich mit dieser Auffassung nicht in Widerspruch, da auch diese Entscheidungen die Einräumung des Beurteilungsspielraums verfassungsrechtlich für unbedenklich erachten (BVerwGE 5, 153 [162]; BVerwGE 6, 177 [179, 182]; Urteil vom 27. Februar 1959, BVerwG VI C 235/57 S. 13).
BVerwG, 31.01.1964 - VII C 65.62
Rechtmäßigkeit der Schließung einer Schule - Auslegung des Begriffs der …
Das in Art. 7 Abs. 1 GG verankerte Recht des Staates zur schulischen Erziehung steht, wie der Senat auch schon in seinemBeschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG VII B 33.58 - (Buchholz, Nachschlagewerk, 11 Art. 7 GG Nr. 4, vgl. auch BVerwGE 5, 153) ausgeführt hat, gleichgeordnet neben dem Elternrecht.
Das Berufungsgericht hat seiner Entscheidung ausdrücklich die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts über die Grenzen der richterlichen Nachprüfung der Entlassung eines Beamten auf Probe wegen mangelnder Bewährung zugrunde gelegt, die im Anschluß an die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts über die richterliche Nachprüfung von Prüfungsentscheidungen und pädagogischen Wertungen (BVerwGE 5, 153, 8 [BVerwG 29.06.1957 - II C 105/56], 192) entwickelt worden ist (vgl. Urteil des erkennenden Senats in BVerwGE 11, 139 [BVerwG 29.09.1960 - II C 79/59] sowie Urteile des VI. Senats vom 7. September 1960 - Buchholz BVerwG 237.2, § 70 LBG Berlin Nr. 2 -, von 7. Juli 1961 - BVerwG VI C 189.58 - und vom 17. Januar 1962 - BVerwG VI C 49.59 -).
Die Auffassung, daß die Einräumung eines gerichtsfreien Beurteilungsspielraums durch Art. 19 Abs. 4 GG nicht ausgeschlossen wird, hat der erkennende Senat bereits im Urteil vom 29. Juni 1957 (BVerwGE 5, 153 [BVerwG 29.06.1957 - II C 105/56] [162]) im Anschluß an Bachof (JZ 1955 S. 97 ff.) und Ule ("Vertretbarkeitslehre" in der Gedächtnisschrift für Jelinek S. 309 ff.) vertreten.
BVerwG, 29.12.1958 - VII B 33.58
BVerwG, 19.08.1958 - VII B 101.57
BVerwG, 29.12.1958 - VII B 34.58
BVerwG, 03.10.1962 - I B 97.62
Pflicht des Verwaltungsgerichts zur Erforschung des Sachverhalts - Sinn und Zweck …
BVerwG, 15.01.1960 - VI C 229.58
BVerwG, 26.01.1966 - VI C 44.63
VG Ansbach, 01.09.2010 - AN 9 K 10.00613
Einfriedung im planungsrechtlichen Außenbereich; Privilegierung eines …
BVerwG, 24.07.1968 - IV B 188.67
Für die Begründetheit einer Anfechtungsklage maßgebliche Rechtslage - Für die …
BVerwG, 21.11.1958 - VII C 149.57
VGH Bayern, 30.10.2009 - 7 CE 09.2532
Aufnahme in das Gymnasium; erfolglose Teilnahme am Probeunterricht; Änderung der …
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 15.05.1972 - V B 20/72
BVerwG, 19.08.1958 - VII B 95.57
BVerwG, 01.11.1957 - VII C 213.57
VG Dresden, 06.03.1998 - 5 K 405/98
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 12.01.1978 - V B 126/77