Source: https://www.transparenz.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen2014_tp.c.86120.de&asl=bremen203_tpgesetz.c.55340.de&template=20_gp_ifg_meta_detail_d
Timestamp: 2019-08-20 01:26:17
Document Index: 103574378

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 87', '§ 62', '§ 1', '§ 5', '§ 5', '§ 8', '§ 8', '§ 24', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 2']

Veröffentlichungsdatum:16.07.2012 Inkrafttreten01.04.2013 Zuletzt geändert durch:§ 2, Anlage 1, Anlage 2, §§ 1 und 2 geändert durch Verordnung vom 18.06.2013 (Brem.ABl. S. 599)
FundstelleBrem.GBl. 2012, 379
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft (duales Studienprogramm) der Universität Bremen vom 9. Mai 2012 (Brem.GBl. 2012, 379), zuletzt § 2, Anlage 1, Anlage 2, §§ 1 und 2 geändert durch Verordnung vom 18. Juni 2013 (Brem.ABl. S. 599)"
juris-Abkürzung: PflWidualSPBacfPO BR
Ausfertigungsdatum: 09.05.2012
Fundstelle: Brem.GBl. 2012, 379
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 2, Anlage 1, Anlage 2, §§ 1 und 2 geändert durch Verordnung vom 18.06.2013 (Brem.ABl. S. 599)
Der Fachbereichsrat 11 (Human- und Gesundheitswissenschaften) hat auf seiner Sitzung am 9. Mai 2012 gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) i. V. m. § 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339) folgende Prüfungsordnung beschlossen:
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengangs „Pflegewissenschaft (duales Studienprogramm)” sind insgesamt 180 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Der Studiengang wird als Vollfach-Bachelorstudiengang gemäß § 1 Absatz 1 studiert. Die Regelstudienzeit einschließlich der außeruniversitären Pflegeausbildung beträgt 8 Fachsemester.
(1) Das Studium besteht aus dem Vollfach Pflegewissenschaft im Umfang von 110 CP (darin 18 CP General Studies und die Bachelorarbeit) sowie einer außeruniversitären Pflegeausbildung, die im Umfang von 70 CP auf das Studium angerechnet wird. Das Studium umfasst Module gemäß Anlagen 1 und 2.
(2) Im Studiengang kann zwischen dem Schwerpunkt „Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft” oder dem Schwerpunkt „Lehre” gewählt werden. Für den Schwerpunkt „Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft” werden Module gemäß Anlage 1a, für den Schwerpunkt „Lehre” Module gemäß Anlage 1b studiert.
(3) Der Studiengang „Pflegewissenschaft (Duales Studienprogramm)” mit dem Schwerpunkt „Lehre” beinhaltet innerhalb der 110 CP Fachwissenschaften ein integriertes zweites Studienfach. In diesem zweiten Studienfach werden 30 CP Fachwissenschaften studiert. Hinzu kommen 30 CP fachdidaktischer Anteile aus der pflegewissenschaftlichen Fachdidaktik und der beruflichen Bildung. Studierende können zwischen den folgenden integrierten Zweitfächern wählen: Biologie, Deutsch, Politik und Religion. Weitere Fächer, wie Chemie, Englisch, Französisch, Geschichte, Kunst, Mathematik, Musik, Physik und Spanisch können auf Antrag gewählt werden.
(4) Studierenden, die den Schwerpunkt „Lehre” belegen wollen, wird dringend empfohlen, sich vor der Entscheidung für ein Nebenfach im Rahmen einer Studienberatung über geeignete Fächerkombinationen zu informieren.
(6) Module werden in deutscher Sprache durchgeführt.
(7) Die den Modulen jeweils zugeordneten Lehrveranstaltungen werden in den Modulbeschreibungen ausgewiesen. Im Wahlbereich können weitere Lehrveranstaltungen den Modulen zugeordnet werden.
(8) Im Wahlbereich für den Schwerpunkt „Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft” können 5 Module erbracht werden, davon fließen 3 Module gemäß § 5 Absatz 3 AT BPO in die Bachelorprüfung ein.
Im Wahlbereich für den Schwerpunkt „Lehre” können 3 Module erbracht werden, davon fließt 1 Modul gemäß § 5 Absatz 3 AT BPO in die Bachelorprüfung ein.
(10) Das Studium beinhaltet ein obligatorisches Praktikum im Umfang von 6 CP, welches im Schwerpunkt „Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft” in das Projektmodul bzw. im Schwerpunkt „Lehre” in das Orientierungspraktikum integriert ist. Näheres regelt die Praktikumsordnung.
(1) Prüfungen werden in den Formen gemäß §§ 8 ff. AT BPO durchgeführt. Darüber hinaus können Prüfungen in der in Anlage 3 aufgeführten Form erfolgen. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/eines Prüfers weitere Prüfungsformen zulassen.
(2) Mindestens drei Modulprüfungen sind in Form einer schriftlichen Hausarbeit zu erbringen.
(4) Bearbeitungsfristen und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des Moduls mitgeteilt und in den Modulbeschreibungen dargestellt.
(2) Die Anerkennung von in der Ausbildung erworbenen Qualifikationen erfolgt gemäß Anlage 5.
(1) Voraussetzung zur Anmeldung zur Bachelorarbeit ist der Nachweis von mindestens 120 CP, das Projektmodul muss absolviert sein.
Die Note der Bachelorarbeit macht 20% der Gesamtnote aus. 80% der Gesamtnote werden aus den mit den jeweiligen CP gewichteten Noten der Module einschließlich der Module in Anlage 5 gebildet.
Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor mit Wirkung vom 1. April 2012 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Sommersemester 2012 erstmals im Bachelorstudiengang „Pflegewissenschaft (duales Studienprogramm)” ihr Studium aufnehmen.
Genehmigt, Bremen, den 20. Juni 2012
Anlage 1a: Studienverlaufsplan für den Schwerpunkt „Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft”
Anlage 1b: Studienverlaufsplan für den Schwerpunkt „Lehre”
Anlage 2a: Module und Prüfungsanforderungen für den Schwerpunkt „Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft”
Anlage 2b: Module und Prüfungsanforderungen mit dem Schwerpunkt „Lehre”
Anlage 5: Regelung zur Anerkennung von in der Ausbildung erworbenen Qualifikationen
1a: für den Schwerpunkt „Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft”
4. Jahr 2. Sem. Prüfungsmodul
12 CP/P Evaluation und Qualitätssicherung
6 CP/P Angebote aus dem Pool General Studies
max. 6 CP/WP Wahlmodule (W) s. unten im Umfang von 6 CP/P
1. Sem. Intervention
12 CP/P Organisationsentwicklung
6 CP/P Projektmodul
6 CP/P Epidemiologie I
3. Jahr 2. Sem. Versorgungssettings und Zielgruppen
6 CP/P Methoden der empirischen Sozialforschung
6 CP/P Wahlmodule (W) s. unten im Umfang
von 12 CP/P
1. Sem. Diagnostik
2. Jahr 2. Sem.
1. Sem. Theoretische Grundlagen II
8 CP Module der außeruniversitären Pflegeausbildung
im Umfang von 70 CP
1. Sem. Wissenschaftliches Arbeiten
Katalog der Wahlmodule:
M8 Ethik
M9 Sozialwissenschaftliche Grundlagen
M10 Professionalisierung national und international
M13B Epidemiologie II
M22 System und Recht der gesundheitlichen Sicherung
M23 A Gesundheitsökonomie I
M31 Theorien und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung
M32 Gesundheitliche Risiken und Ressourcen im Lebenslauf
Modifizierter Studienverlaufsplan für Fortgeschrittene mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung und nach Anerkennung von in der Ausbildung erworbenen Qualifikationen gemäß Anlage 5
2. Jahr 2. Sem. Prüfung
s-modul 12 CP/ M4 Evaluation und
Qualitätssicherung 6 CP/P Angebote aus dem Pool
General Studies max. 6 CP/
1. Sem. M3
Intervention 12 CP/
P M16
-entwicklung 6 CP/P M6
Projektmodul 6 CP/P Wahlmodule (W) s. unten im
Umfang von 6 CP/P
1. Jahr 2. Sem. M5
Versorgungssettings und Zielgruppen 6 CP/P GS3
Methoden der empirischen Sozialforschung 6 CP/P Wahlmodule (W) s. unten im Umfang von 6
CP/P M1.0
Theoretische Grundlagen 8 CP/P
Diagnostik 6 CP/P
1. Sem. GS1
Arbeiten 6 CP/P M13A
Epidemiologie I 6 CP/P Wahlmodule (W) s. unten im Umfang von 6 CP/P
Statistik 6 CP/P
M23A Gesundheitsökonomie I
1 b: für den Schwerpunkt „Lehre”
4. Jahr 2. Sem. Module
6 CP/P Prüfungsmodul
12 CP/P M4 Evaluation und
6 CP/P Wahlmodule (W)
1. Sem. Module
12 CP/P GS
6 CP/P Wahlpflichtmodule
(WP) im Umfang
von 6 CP/P FD 2
3. Jahr 2. Sem. Module
12 CP/P M 3 Intervention 6 CP/P M BBP-1.1
beruflicher Aus-
6 CP/P FD1 Theorie und
1. M 1.0
8 CP/P Module der außeruniversitären Pflegeausbildung
1. Sem. GS 1
Katalog der Wahlpflichtmodule aus der beruflichen Bildung
M BBP-1.2 Begleitung der Lernenden und ihres Lernprozesses
M BBP-1.3 Lernfortschritte erfassen, bewerten und beurteilen
M5 Versorgungssettings und Zielgruppen
Modul 63 Statistik
M13A Epidemiologie I
Modul 16 Organisationsentwicklung
M16 Organisationsentwicklung
2. Jahr 2. Sem. Module
6 CP/P Prüfungsmodul 12 CP/P M 4 Evaluation und Qualitätssicherung 6 CP/P
6 CP/P GS
6 CP/P FD 2
6 CP/P Wahlmodule (W) im Umfang
von 6 CP/P
1. Jahr 2. Sem. Module
Fach 6 CP/P M 3
Intervention 6 CP/P FD 1 Theorie
Fachdidaktik 6 CP/P M BBP-1.1
Weiterbildung 6 CP/P M 1.0
Grundlagen 8 CP/P
Fach 12 CP/P GS1
Wissenschaftliches Arbeiten 6 CP/P Wahlpflichtmodule (WP)
Umfang von 6
M63 Statistik
Für die außeruniversitäre Ausbildung werden 70 CP angerechnet.
2a: für den Schwerpunkt „Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft”
KZ. Titel CP MP/
KP Prüfungs- und Studienleistungen
M1.0 Theoretische Grundlagen 8 MP Prüfungsleistungen:
Studienleistungen: 1
M2 Diagnostik 6 MP Prüfungsleistungen:
Studienleistungen: --
M3 Intervention 12 MP Prüfungsleistungen:
M4 Evaluation und Qualitätssicherung 6 MP Prüfungsleistungen:
M5 Versorgungssettings und Zielgruppen 6 MP Prüfungsleistungen:
M6 Projektmodul 6 MP Prüfungsleistungen:
M13A Epidemiologie I 6 Lt. Anbieter Lt. Anbieter
M16 Organisationsentwicklung 6 MP Prüfungsleistungen:
M63 Statistik 6 Lt. Anbieter Lt. Anbieter
GS1 Wissenschaftliches Arbeiten 6 MP Prüfungsleistungen:
GS3 Methoden der empirischen Sozialforschung 6 MP Prüfungsleistungen:
GS Weitere Module der General Studies nach Wahl der Studierenden 6 Lt. Anbieter Lt. Anbieter
Prüfungsmodul 12 MP Prüfungsleistungen:
M8 Ethik 6 MP Prüfungsleistungen:
M9 Sozialwissenschaftliche Grundlagen 6 MP Prüfungsleistungen:
M10 Professionalisierung national und international 6 MP Prüfungsleistungen:
M13B Epidemiologie II 6 Lt. Anbieter Lt. Anbieter
M22 System und Recht der gesundheitlichen Sicherung 6 Lt. Anbieter Lt. Anbieter
M23A Gesundheitsökonomie I 6 Lt. Anbieter Lt. Anbieter
M31 Theorien und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung 6 Lt. Anbieter Lt. Anbieter
M32 Gesundheitliche Risiken und Ressourcen im Lebenslauf 6 Lt. Anbieter Lt. Anbieter
2b: für den Schwerpunkt „Lehre”
KP Prüfungs- und
M3 Intervention 6 MP Prüfungsleistungen:
FD 1 Theorie und Praxis der Fachdidaktik 6 MP Prüfungsleistungen:
FD 2 Curriculumentwicklung und -forschung 6 MP Prüfungsleistungen:
GS Orientierungspraktikum 6 MP Prüfungsleistungen:
2. allgemein bildendes Fach 30 Lt. Anbieter Lt. Anbieter
1.1 Grundlagen beruflicher Aus- und
Weiterbildung 6 Lt.
Anbieter Lt. Anbieter
Wahlpflichtbereich aus der beruflichen Bildung
1.2 Begleitung der Lernenden und
ihres Lernprozesses 6 Lt.
1.3 Lernfortschritte erfassen,
bewerten und beurteilen 6 Lt.
Neben den Prüfungen gemäß §§ 8 ff. AT BPO kann die Prüfung in Form eines Referats in der Lehrveranstaltung mit schriftlicher Ausarbeitung erfolgen. Sowohl die Länge des Referats als auch der Umfang der schriftlichen Ausarbeitung sind in Absprache mit der/dem Lehrenden festzulegen. Bei einem Referat handelt es sich um einen frei gehaltenen Vortrag, der zu einer Diskussion der wichtigsten Thesen und Inhalte hinführen sollte. Auch andere Präsentationsformen, wie Gruppenarbeit, Rollen- oder Planspiele, sind nach Absprache mit der Seminarleiterin/dem Seminarleiter möglich. Die mündliche Präsentation sollte mit visuellen Medien ergänzt werden. Die schriftliche Ausarbeitung sollte formal und inhaltlich den Kriterien einer wissenschaftlichen Arbeit entsprechen. Eine reine Wiedergabe der Literatur ist damit nicht ausreichend, sondern eine kriteriengeleitete Analyse und Diskussion erforderlich.
(2) Die Prüfungsfragen müssen zweifelsfrei verstehbar, eindeutig beantwortbar und dazu geeignet sein, die gemäß Absatz 1 Satz 2 zu überprüfenden Kenntnisse der Kandidatinnen/Kandidaten festzustellen. Die Prüferin/der Prüfer kann auch einen Pool von gleichwertigen Prüfungsfragen erstellen. In der Prüfung erhalten Studierende aus diesem Pool jeweils unterschiedliche Prüfungsfragen zur Beantwortung Die Zuordnung geschieht durch Zufallsauswahl. Die Gleichwertigkeit der Prüfungsfragen muss sichergestellt sein. Die Voraussetzungen für das Bestehen der Prüfung sind vorab festzulegen. Ferner sind für jede Prüfung
(2) Die „E-Klausur” ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Person (Protokollführerin/Protokollführer) durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin/des Protokollführers sowie der Prüfungskandidatinnen/Prüfungskandidaten, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Es muss sichergestellt werden, dass die elektronischen Daten eindeutig und dauerhaft den Kandidatinnen/Kandidaten zugeordnet werden können. Den Kandidatinnen/Kandidaten ist gemäß den Bestimmungen des § 24 Absatz 6 AT BPO die Möglichkeit der Einsichtnahme in die computergestützte Prüfung sowie in das von ihnen erzielte Ergebnis zu gewähren. Die Aufgabenstellung einschließlich der Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
Regelung zur Anerkennung von in der Ausbildung erworbenen Qualifikationen
Anerkennung von an den Kooperationsschulen erworbenen Qualifikationen
(1) Die Anerkennung der in der Ausbildung erworbenen Qualifikationen erfolgt pauschal bei Bewerberinnen/Bewerbern, die an einer der zehn mit dem Studiengang kooperierenden Bremer/Bremerhavener Fachschulen eine Ausbildung aufgenommen haben. Die Schulen haben sich verpflichtet, die folgenden sieben Module im Rahmen der Erstausbildung mit den in den Modulbeschreibungen festgehaltenen learning outcomes anzubieten. Jedes Modul wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Die Kooperationsschulen übermitteln der Universität die durchgeführten Module mit Einzelnoten, die entsprechend ihrer Gewichtung in die Gesamtnote einfließen. Für die an den Kooperationsschulen erworbenen 70 CP wird das jeweils gültige Prüfungsrecht der einzelnen Kooperationsschulen angewendet.
Nr. AJ Titel CP Workload
PA 1 I/II Gesundheit fördern und präventiv handeln - das Lebensumfeld pflegebedürftiger Menschen wahrnehmen, mitgestalten und professionell im häuslichen Umfeld agieren 10 300 h
PA 2 I/II Pflegerische Akutversorgung sowie Vor- und Nachsorge im Zusammenhang mit Operationen 10 300 h
PA 3 II Menschen mit Verwirrtheitssymptomen und psychischen Erkrankungen in verschiedenen Pflegesettings begleiten und unterstützen 10 300 h
PA 4 II/III Pflege von Menschen mit internistischen Erkrankungen in verschiedenen Handlungsfeldern 10 300 h
PA 5 II/III Pflege lebensbedrohlich erkrankter und sterbender Menschen 10 300 h
PA 6 III Rehabilitative Pflege und die pflegerische Begleitung von Menschen mit Behinderung - Unterstützung von Familiensystemen 10 300 h
PA 7 III Schulung und Beratung als Pflegeaufgaben in der pflegerischen Unterstützung von chronisch kranken Menschen 10 300 h
70 2100 h
AJ: Ausbildungsjahr
Workload: umfasst neben theoretischem Unterricht auch Selbstlernzeiten bzw. Zeiten für Erarbeitung von Hausarbeiten und die Zeiten der zugehörigen praktischen Ausbildung
PA: Die Modulbezeichnung „PA” steht für „Pflegeausbildung”
(2) Bei fortgeschrittenen Bewerberinnen/Bewerbern mit Hochschulzugangsberechtigung, die ihre Berufsausbildung an einer mit dem Studiengang kooperierenden Pflegeschulen im Land Bremen abgeschlossen haben, kann die Anerkennung der in der Ausbildung erworbenen Qualifikationen über den schriftlichen Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der sieben durchgeführten Module gemäß Anlage 5 § 1 Absatz 1 erfolgen. Die Kooperationsschulen übermitteln der Universität die durchgeführten Module mit Einzelnoten, die entsprechend ihrer Gewichtung in die Gesamtnote einfließen. Für die an den Kooperationsschulen erworbenen 70 CP wird das jeweils gültige Prüfungsrecht der einzelnen Kooperationsschulen angewendet.
Anerkennung von außerhalb der Kooperation erworbenen Qualifikationen
(1) Bei Bewerberinnen/Bewerbern mit Hochschulzugangsberechtigung und abgeschlossener Berufsausbildung in der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege, Altenpflege, Heilerziehungspflege und Entbindungspflege, die ihre Erstausbildung an einer anderen Schule bzw. vor Inkrafttreten der Kooperation abgelegt haben, kann der Zugang zum Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft (Duales Studienprogramm) durch eine schriftliche und eine mündliche Prüfung erworben werden. Mit den Prüfungen soll festgestellt werden, ob der Prüfling den grundlegenden Anforderungen der Konzeption des Studiengangs Pflegewissenschaft gerecht wird, die für eine erfolgreiche Teilnahme am Studienprogramm der Studienphase 1 vorausgesetzt werden. Mit dem Bestehen der schriftlichen und mündlichen Prüfung erfolgt die Anerkennung der in der Erstausbildung erworbenen Qualifikationen im Umfang von 70 CP. Die Gesamtnote für die 70 CP setzt sich dann zu 50% aus den beiden Noten der Anerkennungsprüfung und zu 50% aus der gemittelten Note des beruflichen Abschlusszeugnisses zusammen. Die Gesamtnote der Anerkennungsprüfung wird durch das arithmetische Mittel der Noten aus den beiden Prüfungsteilen und unter Anwendung der üblichen Rundungsregeln gebildet.
(2) Die Termine der Prüfungen werden den Studienbewerberinnen/Studienbewerbern mit einem Informationsblatt für das Zulassungsverfahren und im Internet bekannt gegeben. Die Prüfungen werden von einer/einem Hochschullehrenden erstellt und durch die Prüfungskommission beschlossen.
(3) Sowohl die schriftliche als auch die mündliche Prüfung bestehen aus Aufgaben, die Kenntnisse und Fähigkeiten der Bewerberinnen und Bewerber zu den folgenden Themen prüfen:
wissenschaftliche Fundierung des Pflegeprozesses
kritische Reflexion der Berufspraxis vor dem Hintergrund pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und dessen Methoden
Interpretation wissenschaftlicher Literatur
(4) Die schriftliche Prüfung findet in Form einer Klausur mit einer Dauer von 120 Minuten statt und wird in der Regel von einer/einem Hochschullehrenden bewertet.
(5) Die gesamte mündliche Prüfung hat eine Dauer von ca. 30 Minuten und wird in der Regel von einer/einem Hochschullehrenden und einer Beisitzerin/einem Beisitzer bewertet.
Das Ergebnis der Anerkennungsprüfung wird der Bewerberin bzw. dem Bewerber schriftlich mitgeteilt.
(7) Wer zum festgesetzten Termin nach Absatz 2 nicht erscheint, gilt als nicht geeignet. Gründe, die das nicht selbst zu vertretende Versäumnis rechtfertigen sollen, müssen bis zu Beginn des festgesetzten Termins bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses schriftlich geltend und glaubhaft gemacht werden; wird der Grund durch den Prüfungsausschuss anerkannt, erfolgt die Einladung zu einem Ersatztermin. Die bereits vorliegenden Prüfungsergebnisse sind in diesem Fall anzurechnen.
(8) Die Durchführung der gesamten Prüfung obliegt dem Bachelor-Prüfungsausschuss Pflegewissenschaft.
(9) Die Anerkennungsprüfung findet rechtzeitig vor dem Zulassungsverfahren zum Sommersemester statt.
(10) Die Wiederholung einer insgesamt nicht bestandenen Anerkennungsprüfung ist einmalig und erst im folgenden Studienjahr möglich.
(11) Eine bestandene Anerkennungsprüfung behält für das Zulassungsverfahren im Studienjahr der Prüfung und im darauffolgenden Studienjahr ihre Gültigkeit.
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft (duales Studienprogramm) der Universität Bremen vom 9. Mai 2012 01.04.2012
§ 1 - Studienumfang, Abschlussgrad und Teilzeitstudium 01.04.2012
§ 2 - Studienaufbau, Module und Leistungspunkte 01.04.2013
§ 3 - Prüfungen 01.04.2012
§ 4 - Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen 01.04.2012
§ 5 - Zulassungsvoraussetzungen für Module 01.04.2012
§ 6 - Bachelorarbeit 01.04.2012
§ 7 - Gesamtnote der Bachelorprüfung 01.04.2012
§ 8 - Inkrafttreten 01.04.2012
Anlagen 01.04.2012
Anlage 1 - Studienverlaufspläne 01.04.2013
Anlage 2 - Module und Prüfungsanforderungen 01.04.2013
Anlage 3 - Weitere Prüfungsformen 01.04.2012
Anlage 4 - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahlverfahren und zur Durchführung von Prüfungen als E-Klausur 01.04.2012
§ 1 - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren 01.04.2012
§ 2 - Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur” 01.04.2012
Anlage 5 - Regelung zur Anerkennung von in der Ausbildung erworbenen Qualifikationen 01.04.2012
§ 1 - Anerkennung von an den Kooperationsschulen erworbenen Qualifikationen 01.04.2013
§ 2 - Anerkennung von außerhalb der Kooperation erworbenen Qualifikationen 01.04.2013