Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=StraFo%202005,%20120
Timestamp: 2019-11-15 07:39:35
Document Index: 224208224

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 247', 'BGH', 'BGH', '§ 243', 'BGH', '§ 243', 'BGH', 'Art 1', '§ 1', '§ 83', 'Art. 16', '§ 83', 'Art. 2', '§ 83', 'Art. 2', '§ 249', '§ 267', '§ 71']

Rechtsprechung: StraFo 2005, 120 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Karlsruhe, 26.10.2004 | OLG Brandenburg, 12.11.2004
https://dejure.org/2004,3164
BGH, 23.11.2004 - 1 StR 379/04 (https://dejure.org/2004,3164)
BGH, Entscheidung vom 23.11.2004 - 1 StR 379/04 (https://dejure.org/2004,3164)
BGH, Entscheidung vom 23. November 2004 - 1 StR 379/04 (https://dejure.org/2004,3164)
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Darlegungspflichten hinsichtlich der Rüge einer fehlerhaften Ausschließung des Angeklagten nach § 247 StPO (Erstreckung auf einen wesentlichen Teil der Hauptverhandlung); allgemeine Grundsätze zur Revisionsbegründung (keine Begründung ins Blaue hinein; Erkundigungspflichten ...
Ausschluss des Angeklagten von der Verhandlung für die Dauer der Vernehmung des Geschädigten; Zulässigkeit der Erörterung in Abwesenheit des Angeklagten
Vortrag zu Verfahrenstatsachen bei erst später mandatiertem Rechtsanwalt
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 23.11.2004, Az.: 1 StR 379/04 (Anforderungen an die Revisionsbegründung der unzulässigen Verhandlung in Abwesenheit des Angeklagten)" von RA Klaus-Ulrich Ventzke, original erschienen in: StV 2006, 459 - 461.
NStZ 2005, 283
StV 2006, 459
StraFo 2005, 120
In solchen Fällen trifft den neuen Verteidiger indes eine Erkundigungspflicht (vgl. Senat NStZ 2005, 283, 284), zumal in der Revisionsbegründung ausdrücklich das Fehlen eines entsprechenden Hinweises gerügt wurde.
gegen a) den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 23. November 2004 - 1 StR 379/04 -,.
Der Bundesgerichtshof hat die Revision mit Beschluss vom 23. November 2004 (veröffentlicht in NStZ 2005, S. 283) als unbegründet verworfen und die Verfahrensrüge als unzulässig behandelt.
Dieser Mitteilung hätte es aber bedurft, um dem Senat die Prüfung zu ermöglichen, ob es sich bei dem beanstandeten Verfahrensvorgang um einen wesentlichen Teil der Hauptverhandlung gehandelt hat (vgl. BVerfG StraFo 2005, 512 f.; BGH StraFo 2005, 120 f.).
Einen zur Aufhebung des Urteils nötigenden Verfahrensfehler hat der Angeklagte damit jedoch noch nicht dargelegt, denn ein solcher läge nur dann vor, wenn das Urteil auf der fehlenden bzw. verspäteten Negativmitteilung beruht.Obwohl der Revisionsführer in der Regel zur Beruhensfrage nicht vorzutragen braucht, sind im Falle der auf eine Verletzung des § 243 Abs. 4 Satz 1 StPO gestützten Rüge ausnahmsweise weitere Ausführungen dazu erforderlich, über welche Kenntnisse und Hinweise bezüglich etwaiger Verständigungsgespräche der Revisionsverteidiger (der sich gegebenenfalls beim Vorverteidiger erkundigen muss, vgl. BVerfG StraFo 2005, 512; BGH NStZ 2005, 283 und StV 2006, 459) und der Angeklagte verfügen.Denn nur auf der Grundlage einer solchen Erklärung kann das Revisionsgericht überhaupt prüfen, ob das Urteil auf einer Verletzung des § 243 Abs. 4 Satz 1 StPO beruht (vgl. BVerfG NStZ 2014, 592; BGH, Beschluss vom 25. November 2014 - 2 StR 171/14 -, NJW 2015, 266; KG, Beschluss vom 22. September 2015 - 4 Ss 161/15 -).
OLG Karlsruhe, 26.10.2004 - 1 AK 20/04
https://dejure.org/2004,10030
OLG Karlsruhe, 26.10.2004 - 1 AK 20/04 (https://dejure.org/2004,10030)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 26.10.2004 - 1 AK 20/04 (https://dejure.org/2004,10030)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 26. Januar 2004 - 1 AK 20/04 (https://dejure.org/2004,10030)
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Europäischer Haftbefehl: Ausschreibung zur Festnahme im Schengener Informationssystem; Erlass eines Auslieferungshaftbefehls
EU-Auslieferung bei unbefristeter Aufenthaltserlaubnis
Art 1, 2 EuhbG, §§ 1 Abs. 4, 83 a Abs. 1 und Abs. 2, 80 Abs. 3 Nr. 3 IRG
OLG Karlsruhe, 23.11.2004 - 1 AK 20/04
NJW 2004, 3789
StV 2005, 31
OLG Celle, 16.02.2005 - 1 ARs 1/05
Auslieferungsersuchen in Form eines Europäischen Haftbefehls: Sicherstellung der …
Er steht einem Auslieferungsersuchen gleich und ersetzt es (OLG Stuttgart vom 7.9.2004, StV 2004, 546; OLG Karlsruhe vom 26.10.2004, StV 2005, 31).
Die Umsetzung des Rahmenbeschlusses zum Europäischen Haftbefehl dient einer möglichst umfassenden und auslieferungsfreundlichen Unterstützung ausländischer Strafverfahren (OLG Karlsruhe vom 26.10.2004, StV 2005, 31).
OLG Karlsruhe, 10.02.2005 - 1 AK 4/05
Europäischer Haftbefehl: Ausschreibung zur Festnahme im Schengener …
Da die Ausschreibung nicht als Europäischer Haftbefehl i.S.d. § 83 a Abs. 2 IRG gilt, ist die Frist des Art. 16 Abs. 4 EuAlÜbk zu beachten (vgl. hierzu Senat StraFo 2004, 425 f. = StV 2005, 31 f.).
OLG Karlsruhe, 10.02.2005 - 1 AK 4/04
Kein Erlass eines Auslieferungshaftbefehls bei wegen mangelnder Konkretisierung …
Eine Ausschreibung eines Mitgliedstaates der Europäischen Union im Schengener Informationssystem (SIS) zur Festnahme eines Verfolgten gilt nur dann als Europäischer Haftbefehl i.S.d. §§ 83 a Abs. 1 und 2 IRG, wenn diese eine ausreichende Konkretisierung des Tatvorwurfs enthält und eine Überprüfung ermöglicht, ob die Tat zu den Deliktsgruppen des Art. 2 Abs. 2 des RbEuHb gehört oder - wenn nicht - das dem Verfolgten vorgeworfene Verhalten nach deutschem Recht strafbar ist (Fortführung von Senat StraFo 2004, 425 f. = StV 2005, 31 f.).
OLG Karlsruhe, 10.02.2005 - 1 AK 2/05
Begriff des Europäischen Haftbefehls
»Eine Ausschreibung eines Mitgliedstaates der Europäischen Union im Schengener Informationssystem (SIS) zur Festnahme eines Verfolgten gilt nur dann als Europäischer Haftbefehl i.S.d. §§ 83a Abs. 1 und 2 IRG , wenn diese eine ausreichende Konkretisierung des Tatvorwurfs enthält und eine Überprüfung ermöglicht, ob die Tat zu den Deliktsgruppen des Art. 2 Abs. 2 des RbEuHb (Rahmenbeschluss 2002/584/JI des Rates über den europäischen Haftbefehl und die Übergabeverfahren zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vom 13. Juni 2002) gehört oder - wenn nicht - das dem Verfolgten vorgeworfene Verhalten nach deutschem Recht strafbar ist (Fortführung von OLG Karlsruhe - 1 AK 20/04 - 26.10.2004, StraFo 2004, 425 f. = StV 2005, 31 f.).«.
OLG Brandenburg, 12.11.2004 - 1 Ss (OWi) 210 B/04
https://dejure.org/2004,23959
OLG Brandenburg, 12.11.2004 - 1 Ss (OWi) 210 B/04 (https://dejure.org/2004,23959)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 12.11.2004 - 1 Ss (OWi) 210 B/04 (https://dejure.org/2004,23959)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 12. November 2004 - 1 Ss (OWi) 210 B/04 (https://dejure.org/2004,23959)
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Anforderungen an die dem Rechtsbeschwerdegericht zur Kontrolle der Beweiswürdigung zugeleiteten tatrichterlichen Feststellungen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen
Abbildungen der Videodistanzmessugn sind Urkunden
AG Königs Wusterhausen, 16.04.2004 - 2.2 OWi 396/03
OLG Brandenburg, 11.11.2004 - 1 Ss OWi 210 B/04
Da es aber mehrere Videonachfahrsysteme gibt (…anschaulich Burhoff - Hrsg - Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, 2005, Rn. 1138 ff.), ist die Bezeichnung des bei der Messung verwendeten Verfahrens erforderlich (OLG Schleswig SchlHA 2005, 336; Brandenburgisches Oberlandesgericht DAR 2005, 97).
a) Denn bei den Eichscheinen handelt es sich ebenso wie bei Konformitätsnachweisen, Messprotokollen, Schulungsnachweisen, der sog. .Lebensakte' bzw. Gerätstammkarte oder Videodistanzauswertungen um (regelmäßig zu verlesende) Urkunden im Sinne von § 249 StPO und gerade nicht um die Außenwelt unmittelbar wiedergebende Abbildungen i.S.v. § 267 Abs. 1 Satz 3 StPO, weshalb eine Bezugnahme nach dieser Vorschrift ausscheidet; der Tatrichter hat diese Beweismittel vielmehr im Urteil in einer aus sich heraus verständlichen Form zu würdigen (vgl. zuletzt OLG Bamberg, Beschluss vom 07.08.2017 - 3 Ss OWi 996/17 = BA 55 [2018], 78 und OLG Hamm, Beschluss vom 11.05.2017 - 4 RBs 152/17 [bei juris]; ferner schon OLG Brandenburg, Beschluss vom 12.11.2004 - 1 Ss [OWi] 210 B/04 = DAR 2005, 97 = StraFo 2005, 120 = NStZ 2005, 413; OLG Hamm, Beschluss vom 07.01.2009 - 3 Ss OWi 948/08 = NStZ-RR 2009, 151 = NZV 2009, 303 [Ls.] sowie OLG Schleswig, Beschluss vom 06.01.2011 - 1 Ss OWi 209/10 = VA 2011, 64;… siehe auch Göhler/Se/tZBauer OWiG 17. Aufl. [2017] § 71 Rn 42 ff. und Burhoff [Hrsg.]/G/eg HB OWi-Verfahren 5. Aufl. [2018] Rn. 144, jeweils m.w.N.).