Source: http://danio.info/statuten
Timestamp: 2019-09-16 02:06:41
Document Index: 268853501

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 10', '§ 12', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 15', '§ 17']

﻿ Statuten | DANIO - Verein für Aquaristik und Terraristik
Statuten des Vereins DANIO für Süß- und Seewasseraquaristik und Terraristik
Der Verein führt den Namen DANIO für Süß- und Seewasseraquaristik.
Er kann Regionalgruppen ohne eigene Rechtspersönlichkeit in ganz Österreich bilden, sowie einen Regionalgruppenvertreter bestimmen.
Der gemeinnützige Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung aller Teilbereiche der Aquaristik und Terraristik. Er unterstützt Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet. Der Verein setzt sich aktiv für den Schutz der Fische, Amphibien, Kleinkrebse und Reptilien sowie deren Lebensräume ein. Der Verein will durch Öffentlichkeitsarbeit das Verständnis für diese verstärken.
Der Vereinszweck soll durch die in Abs. 2 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
Als Mittel dienen:
a. Vereinsabende, Tagungen, Tauschtage, Exkursionen, Naturschutzprojekte, Ausstellungen.
b. Fachbibliothek, Herausgabe von Rundbriefen und falls finanziell möglich, einer Zeitschrift.
Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder.
Ein förderndes Mitglied sollte mindestens den doppelten Beitrag des von der Generalversammlung festgesetzten Mitgliedbeitrages leisten. Ehrenmitglieder, werden wegen besonderer Verdienste um den Verein und dessen Ziele zu solchen ernannt.
Über die Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Über die Aufnahme in eine Regionalgruppe entscheidet der Vorstand in Übereinstimmung mit der Regionalleitung. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die Aufnahme der Mitglieder durch den Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereines wirksam.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtpersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Streichung oder durch Ausschluss.
Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand erfolgen. Ein Anspruch auf Rückerstattung der bereits geleisteten Beiträge besteht nicht.
Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung länger als 11 Monate mit der Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der Rückstände bleibt hiervon unberührt.
Mitglieder, die den Satzungen, Beschlüssen oder Interessen des Vereines zuwiderhandeln, sind vom Vorstand aus dem Verein auszuschließen. (Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Generalsversammlung zulässig bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.)
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Sie haben Sitz und Stimme auf der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht.
Die ordentlichen und fördernden Mitglieder sind zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Höhe bis spätestens 31. März eines jeden Jahres verpflichtet. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
§ 8 Gliederung des Vereines
Mitglieder, die sich regelmäßig treffen, können sich auf Landesebene zu einer nicht-selbständigen Regionalgruppe zusammenschließen.
Die Gründung einer Regionalgruppe bedarf der Zustimmung des Vorstandes.
Die Regionalgruppe führt den vollen Namen des Vereines mit dem Zusatz „Regionalgruppe" und der Bundeslandbezeichnung.
Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§§ 10 und 11), der Vorstand (§§ 12 bis 14), die Kontrolle (§ 15), das Schiedsgericht (§ 16) und der Wahlausschuss (§ 17).
Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich im 1. Quartal statt.
Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung, auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Kontrolle binnen 12 Wochen stattzufinden.
Sowohl zu den ordentlichen als auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 4 Wochen vorher schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
Anträge zur Generalversammlung sind spätestens 14 Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Bei der Generalversammlung haben alle anwesenden Mitglieder Sitz und Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten.
Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit eines Drittels aller Mitglieder beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet sie 30 Minuten später statt und ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse mit denen das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, bei dessen Verhinderung, einer der stellvertretenden Obmänner.
Abstimmung über die Wahlvorschläge
Bestellung des neuen Vorstandes
Verleihung der Ehrenmitgliedschaften und sonstige Ehrungen
Der Vorstand besteht aus Obmann, den zwei stellvertretenden Obmännern, Kassier, Schriftführer, Bibliothekar, Archivar, Fischwart, internationalen Referenten bzw. deren Vertreter.
Der Vorstand, der von den Mitgliedern einzeln mit einfacher Mehrheit gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächsten Generalversammlung einzuholen ist.
Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 1 Jahr. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.
Der Vorstand wird vom Obmann, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Obmann schriftlich oder mündlich einberufen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder einberufen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung einer der stellvertretenden Obmänner.
Außer durch Tod und Ablauf einer Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
Erstellen des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
Gestaltung der Publikationsorgane
Betrauen von Mitgliedern mit speziellen Aufgaben im Verein
Der Obmann ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung insbesondere nach außen, gegenüber den Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Die stellvertretenden Obmänner vertreten den Obmann im Verhinderungsfall.
Der Schriftführer hat die auslaufenden Schriftstücke 'abzufassen, zu vervielfältigen und auszusenden. Er unterstützt den Obmann beider Führung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und der Vorstandssitzungen.
Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung verantwortlich und haftbar.
Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen sind vom Obmann und Schriftführer, in Geldangelegenheiten vom Obmann und Kassier zu unterfertigen.
§ 15 Die Kontrolle
Die Kontrolleure (3) werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist nach mindestens einer Unterbrechung einer Funktionsperiode (2 Jahre) möglich.
Der Kontrolle obliegt die laufende Geschäftskontrolle und Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie hat der Generalversammlung über das Ergebnis der Rechnungsprüfung zu berichten.
Im Übrigen gelten für die Kontrolle die Bestimmungen des § Abs. 1 und 2.
In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet unter Ausschluss privatrechtlicher Gerichtsbarkeit das Schiedsgericht.
Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namentlich macht. Diese wählen mit Stimmengleichheit einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit unter den Vorgeschlagenen entscheidet das Los.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen; seine Entscheidung ist endgültig.
§ 17 Wahlausschuss
Ein bis spätestens acht Wochen vor Termin der ordentlichen Generalversammlung vom Vorstand zu bestimmender Wahlausschuss, der sich aus vier ordentlichen Mitgliedern zusammensetzt und unter sich einen Wahlobmann wählt, hat der Generalversammlung die schriftlich und zeitgerecht eingebrachten (14 Tage vor der Generalversammlung) Wahlvorschläge für die diversen Vereinsorgane zur Abstimmung zu bringen.
Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und (bzw.) mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen darf nur einer gemeinnützigen Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt.