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Timestamp: 2016-10-23 12:06:05
Document Index: 177337855

Matched Legal Cases: ['Art. 78', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 64']

1B_220/2007 (08.10.2007)
1B_220/2007 /aka
Untersuchungsrichter 1
des Untersuchungsrichteramtes III Bern-Mittelland, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern,
Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, Postfach 7475, 3001 Bern.
Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 21. September 2007.
X.________ erstattete am 13. Mai 2005 bei der Stadtpolizei Bern Anzeige gegen unbekannte T�terschaft wegen unbefugten Ein-dringens in eine Datenverarbeitungsanlage (d.h. ihren Computer). In der Folge erg�nzte sie die Anzeige mehrmals, und am 30. Mai 2006 reichte sie eine weitere solche Anzeige ein, diesmal gegen ihren Ex-Freund. Mit Beschluss vom 14./16. November 2006 traten das Unter-suchungsrichteramt III und die Staatsanwaltschaft III Bern-Mittelland auf die Anzeigen nicht ein. Dieser Beschluss blieb unangefochten.
Am 24. Mai 2007 richtete die Anzeigerin ein Wiedererw�gungsgesuch an das Untersuchungsrichteramt. Daraufhin wurde die Stadtpolizei be-auftragt, in der Angelegenheit Ermittlungen vorzunehmen. Mit Schreiben vom 24. August 2007 und verschiedenen erg�nzenden Eingaben richtete X.________ eine Beschwerde an das Obergericht des Kantons Bern, mit der sie Amtshandlungen des Untersuchungsrichters beanstandete. Im Wesentlichen machte sie geltend, es seien keine geeigneten Massnahmen zur Sicherung der Angelegenheit getroffen worden.
Mit Beschluss vom 21. September 2007 wies die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern die Beschwerde ab.
Mit Eingabe vom 30. September 2007 liess X.________ dem Obergericht eine Beschwerde gegen den Beschluss vom 21. September 2007 zukommen. Die Anklagekammer des Obergerichts �bermittelte diese Beschwerde zust�ndigkeitshalber an das Bundesgericht. Bei den gegebenen Verh�ltnissen ist die Eingabe als Beschwerde in Strafsachen entgegen zu nehmen (Art. 78 ff. BGG).
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung einer Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. in diesem Zusammenhang auch BGE 133 II 249, insb. E. 1.4 S. 254). Vorliegend �bt die Beschwerdef�hrerin unter Hinweis auf eine Vielzahl von Bestimmungen ganz allgemein Kritik an verschiedenen Untersuchungs- und Gerichtsbeh�rden; und am angefochtenen Beschluss �bt sie, soweit ihre Ausf�hrungen darauf bezogen verst�ndlich sind, h�chstens appellatorische Kritik. Mit den dem angefochtenen Beschluss zugrunde liegenden Erw�gungen setzt sie sich indes nicht auseinander. Sie legt nicht im Einzelnen dar, inwiefern die dem obergerichtlichen Beschluss zugrunde liegende Begr�ndung bzw. dieser im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels einer hinreichenden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begr�ndungsmangel ist offensichtlich, weshalb �ber die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
Angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der vorliegenden Beschwerde ist dem Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege bzw. amtlichen Verbeist�ndung nicht zu entsprechen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Unter den gegebenen Umst�nden kann jedoch davon abgesehen werden, f�r das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Untersuchungs richter 1 des Untersuchungsrichteramtes III Bern-Mittelland und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.