Source: http://www.jurablogs.com/2014/01/23/runes-magic
Timestamp: 2017-03-26 17:50:03
Document Index: 94462620

Matched Legal Cases: ['§ 3', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Blogskanzlei.bizJanuar 2014Runes of MagicAmtlicher Leitsatz: a) Eine Werbung, die sprachlich von einer durchgängigen Verwendung der direkten Ansprache in der zweiten Person Singular und überwiegend kindertypischen Begrifflichkeiten einschließlich gebräuchlicher Anglizismen geprägt wird, richtet sich in erster Linie gezielt an Kinder. b) Mit der im Sinne von �Kauf Dir �� oder �Hol Dir �� zu verstehenden Formulierung �Schnapp Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse �Etwas�� werden die mit der Werbung angesprochenen Kinder im Sinne der Nummer 28 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG unmittelbar aufgefordert, selbst die beworbenen Waren oder Dienstleistungen zu erwerben. Dem steht nicht entgegen, dass die Preise und Merkmale der einzelnen Produkte und Dienstleistungen nicht auf der Internetseite, die die Werbeaussage enthält, sondern erst auf der nächsten durch einen elektronischen Verweis verbundenen Seite dargestellt werden.BundesgerichtshofUrteil vom 17.07.2013Az.: I ZR 34/12Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 17. Juli 2013 für Recht erkannt:Auf die Revision des Klägers wird der Beschluss des 24. Zivilsenats des Kammergerichts vom 30. Januar 2012 aufgehoben.Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil der Zivilkammer 16 des Landgerichts Berlin vom 29. Juni 2010 abgeändert.Die Beklagte wird verurteilt,1. es unter Androhung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000 �, ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, letztere zu vollziehen an den Vorstandsmitgliedern, zu unterlassenim Rahmen des Online-Spiels �Runes of Magic� mit der Aufforderung �Schnapp Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse �Etwas�� für den kosten-pflichtigen Erwerb von Spielgegenständen zu werben oder werben zu lassen;2 ...Zum vollständigen Artikel23 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:BGH: Wann richtet sich Werbung an Minderjährige?98 LeserRechtsanwalt Daniel Nowack:Günstiges Shoppen für schlaue Kinder – nicht wettbewerbswidrig44 LeserRechtsanwalt Philip Christmann:Neue Möglichkeiten der Werbung für Arzneimittel mittels Preisausschreiben: BGH 12-12-1326 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:OLG Köln: “Testsieger” der Stiftung Warentest ist kein anerkanntes Gütezeichen76 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Wettbewerbsrecht – BGH vom 11.12.2015 – Geschäftliches Handeln durch Link-Setzung (Bezu...10 verwandte ArtikelBGH: An Kinder gerichtete Werbung in Onlinespielen ist wettbewerbsrechtlich unzulässigRunes of Magic - Wettbewerbswidrige Werbung an Kinder in Online-RollenspielenBGH: Runes of Magic - Zur unlauteren Werbung an Kinder in Online-Rollenspielen2 € für jede EinsBGH: Unzulässige Werbung gegenüber Minderjährigen durch direkte Ansprache, Duzen und Anglizismen - Volltext der Runes of Magic Entscheidung
liegt vorOnlinespiele – und die gezielte Werbeansprache von KinderGoldbärenbarren – Kopplung von Gewinnspiel und Warenabsatz2 Flaschen Gratis – und die Angabe des GrundpreisesWerbung – und der unzureichende WarenvorratWir helfen im Trauerfall – Preisangaben in der BestattterwerbungÜber den ArtikelVeröffentlicht January 23, 2014 6:03pm im Blog kanzlei.biz.KategorienWettbewerbsrechtThemenWettbewerbsrecht, Internetrecht, Entscheidungen, Urteile, Werberecht, JugendschutzTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresIst die Koppelung einer Gewinnspielteilnahme mit der Einwilligung in E-Mail-Werbung zulässig?von Ingo Kaiser / Datenschutzblog 29Reinigungsannahme: Das rosa verfärbte Brautkleidvon RechtsindexWem gehören Grabungsunterlagen?von Klaus Graf / ArchivaliaSonntagswitz: Heute zu/mit Strafverteidigernvon Detlef Burhoff / Burhoff online BlogRuhig, Brauner!von Carsten R. Hoenig / kanzlei-hoenig.deAls nächstes lesen - bislang 54 Leser:OLG Köln: Überteuerter Schlüsseldienst – Strafbarer Wucher