Source: https://www.acronum.de/category/datenschutz/
Timestamp: 2020-06-02 05:53:23
Document Index: 211951929

Matched Legal Cases: ['Art. 37', 'Art. 13', 'Art. 9', 'Art. 37', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'in dubio']

Datenschutz Archive - Acronum GmbH Datenschutz und Digitalberatung Acronum GmbH Datenschutz und Digitalberatung
Kategorien-ArchivDatenschutz
Apr 17,2019 Kommentare deaktiviert für Geschäftsgeheimnisgesetz
Seit April 2019 gilt das Geschäftsgeheimnisgesetz (Geschgeh). Der Bundestag hat das von der Bundesregierung vorgelegte Gesetz beschlossen. Ziel der Neuregelung, mit der eine EU-Richtlinie umgesetzt wird, ist der Schutz geheimer Unternehmensinformationen vor rechtswidriger Veröffentlichung, Nutzung oder Erwerb. Der Gesetzentwurf war wegen möglicher Verfolgung von Hinweisgebern, sogenannten Whistleblowern, umstritten, wurde aber im parlamentarischen Verfahren überarbeitet.
Jedes Unternehmen ist einzigartig! Als Unternehmen muss man sich dem Markt anpassen, bestenfalls durch eine einzigartige Geschäftsstrategie dem sogenannten “unique selling proposition” oder einfach USP. Dieser ermöglicht es dem Unternehmen sich gegenüber dem Wettbewerb abzuheben. Es ist jedoch nicht nur der USP des Unternehmens, der als ein Geschäftsgeheimnis angesehen werden kann. Es gehören auch andere Informationen zu den Geheimnissen des Unternehmens. Seit Mai 2018 müssen aufgrund des in Kraft tretens der EU DSGVO neben den Informationen auch die personenbezogenen Daten von natürlichen Personen geschützt werden. Diese gehören damit ebenfalls in die Kategorie Geschäftsgeheimnis. Um diese zu schützen muss in vielen Fällen ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden.
“Im Sinne dieses Gesetzes ist ein Geschäftsgeheimnis eine Information, die
b) Gegenstand von den Umständen nach angemessenen Geheimhaltungsmaßnahmen durch ihren rechtmäßigen Inhaber ist.”
Welche Informationen könnten nun konkret Geschäftsgeheimnisse sein?
Für Unternehmen ist die EU DSGVO bereits eine organisatorische Herausforderung. Die Umsetzung ist in vielen Firmen noch lange nicht abgeschlossen, weil weiterhin Unsicherheit bei der Interpretation, dem gesetzten Handlunsgspielraum und den personellen Ressourcen herrschen. Nun kommt auf Sie ein weiteres Gesetz zum Schutz von Informationen zu. Viele Firmen stellen sich nun Fragen wie:
Welche Informationen werden als Geschäftsgeheimnis angesehen?
Wie sieht der geforderte Schutz dieser Daten aus?
Eine allgemeingültige Liste von Geschäftsgeheimnissen gibt es nicht und wird es auch nicht geben. Aus unserer Erfahrung, hat sich heraus gestellt, dass die wichtigen Informationen im Unternehmen sehr wohl zumeist schon angemessen geschützt werden. Es ergeben sich aufgrund der Digitalisierung und der Schnelligkeit des Wandels von Organisationen jedoch Lücken, die es aufzuspüren gilt. Nachfolgend werden einige Fakten aufgeführt, die als Geschäftsgeheimnis betrachtet werden könnten:
Preisvereinbarungen mit Zulieferern
IT- Infrastruktur (Netzwerkplan etc.)
zusätzlich aufgrund der EUDSGVO
Telefon & Verkehrsdaten der Mitarbeiter
Traffic der Website von Interessenten
CRM- Datenbank
Diese Informationen werden bei Ihnen im eigenen IT-System verarbeitet und teilweise in der Cloud. Die Anforderungen an den Schutz der Geheimnisse sind sehr unterschiedlich.
Wie müssen die Geschäftsgeheimnisse geschützt werden?
Die vertraulichen Daten müssen anhand Ihrer Einstufung / Klassifizierung angemessen geschützt werden. Dazu erstellen Sie eine Auflistung aller Assets, damit werden diese inventarisiert. Nun wird eine Risikoanalyse durchgeführt und die Gefahren auf ungewollte Veröffentlichung von Geheimnissen ermittelt. Das Kosten-Nutzen Verhältnis spielt dabei eine Rolle und verhindert unnötige Investitionen. Viele Unternehmen bedienen sich dabei einer internationalen Norm der ISO 27001:2013.
Die Herausforderung bei der Umsetzung eines solchen Projektes, liegt darin, die Firma nicht mit unnötigen Todo’s zu überfordern, gleichzeitig aber die Einhaltung der Anforderungen im Auge zu behalten.
Im Idealfall werden in einem digitalen Managementsystem die Nachweise zusammengefasst und damit Doppelungen vermieden.
Verlassen Sie sich auf einen Profi! Fordern Sie noch heute ein Angebot an!
Die Berater der Acronum GmbH Datenschutz & Digitalberatung begleiten Sie bei der Umsetzung von gesetzlichen Anforderungen der EU DSGVO als externer Datenschutzbeauftragter sowie bei der Beratung zur ISO 27001 und dem Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen.
Ihr Lebenswerk ist wichtig – schützen Sie es!
Nov 26,2018 Kommentare deaktiviert für externer DSB
Beratung EU DSGVO
Die Stellung des externen Datenschutzbeauftragten nach Art. 37 EU DSGVO übernehmen wir ab 99€/ Monat in Lutherstadt Wittenberg und Umgebung.
Wir beraten mittelständische Unternehmen der Branchen
Im ersten Schritt wird eine Bestandsanalyse durchgeführt. Aus dieser erstellt der externe Datenschutzbeauftragte einen Maßnahmenplan und einen Statusbericht.
Die Maßnahmen werden nun über 2 Jahre geplant und adressiert.
Wir übernehmen die Erstellung
des Verarbeitungsverzeichnisses
der Auftragsverarbeitungen
der technischen und organisatorischen Maßnahmen
der Datenschutzfolgeabschätzung
Als externer Datenschutzbeauftragter unterstützen wir Sie bei
Auskunftsersuchen von Betroffenen
Meldung bzw. Erkennen von Vorfällen
Bewerten neu Software
Erhöhung des Schutzes Ihrer Daten
Was gehört noch zu den Aufgaben des externen Datenschutzbeauftragten
die Beratung und Betreuung der Geschäftsführung eines Unternehmens in (allen) Datenschutzfragen
die Beratung und Betreuung der Mitarbeiter und des evtl. vorhandenen Betriebsrats
die Schulung und schriftliche Verpflichtung der Mitarbeiter auf das Datengeheimnis
die Unterstützung bei der datenschutzgerechten Ausgestaltung von Verträgen bei externer Auftragsdatenverarbeitung (Steuerberater, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Werbe- und Marketingagenturen etc.)
als kompetenter Ansprechpartner rund um die EU DSGVO und das BDSG für das Unternehmen und seine Mitarbeiter bereitzustehen
Wir sind für Sie unterwegs in Lutherstadt Wittenberg, Köthen, Gräfenhainichen, Bad Düben, Jessen (Elser), Dessau
ambulante Pflegedienste Dresden
Nov 13,2018 Kommentare deaktiviert für ambulante Pflegedienste Dresden ambulanter Pflegedienst Dresden
Ambulante Pflegedienste arbeiten täglich mit sensiblen Daten Ihrer Klienten. Die Umsetzung der EU DSGVO stellt eine besondere Herausforderung für sie dar.
Welche Daten dürfen bei Aufnahme neuer Klienten gespeichert werden?
Sind unsere System ausreichend geschützt?
Wie sollen personenbezogene Daten übertragen werden?
Diese und viele andere Fragen müssen geklärt und als Nachweis dokumentiert werden.
Aufnahme neuer Klienten
Ein neuer Klient kommt aus dem Krankenhaus und wird vom Pflegedienst betreut. Vor Beginn der Behandlung muss dieser über die Aufnahme und Verarbeitung seiner Daten in Kenntnis gesetzt werden. (Art. 13 Abs. 1 DSGVO). Insbesondere muss der Pflegedienst den Klienten darüber aufklären:
Welche Daten er zu welchem Zweck
auf welche Art und
aufgrund welcher Rechtsgrundlage
Bestenfalls lässt der Pflegedienst sich die Datenschutzerklärung unterzeichnen.
Der Klientenakte muss besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. In dieser befinden sich die wichtigsten Daten des neuen Klienten. Zu diesen gehören unter anderen:
die Vitalwerte
Diese Daten gehören zu den besonderen Kategorien gemäß Art. 9 EU DSGVO und unterliegen deshalb einem hören Schutzbedarf.
Der Umgang mit der Klientenakte ist kann digital in Form einer Anwendung auf dem mobilen Gerät der ambulanten Pflegekraft erfolgen und analgog in Form der traditionellen Akte.
Die Mitarbeiter der Pflegdienste sind speziell zum Umgang mit Gesundheitsdaten zu schulen.
Ob ein interner oder externer Datenschutzbeauftragter (DSB) zu benennen ist, bestimmen nationales Recht (BDSG neu) und europäisches Recht (DSGVO) unterschiedlich.
Nach Art. 37 DSGVO ist ein DSB grundsätzlich unabhängig von der Mitarbeiterzahl zu benennen, sofern es zum Kerngeschäft des Unternehmens gehört, Gesundheitsdaten in umfangreicher Form zu verarbeiten.
Damit die Verarbeitung sicher durchgeführt wird, erstellt der externe Datenschutzbeauftragte mit Ihnen die technischen und organisatorischen Maßnahmen. Dieses Dokument dient im Datenschutzvorfall dem Nachweis gegenüber der Behörde.
Okt 28,2018 Kommentare deaktiviert für Anforderungen an eine Einwilligung Einwilligung Art. 7 EU DSGVO
Die DSGVO legt erhöhte Anforderungen an die Erteilung einer Einwilligung nach Art. 7 EU DSGVO fest.
Einwilligung Art. 7 EU DSGVO
Welche Eigenschaften muss die Einwilligung haben?
eine informierte und eindeutige Handlung
und darf nicht an einen Vertrag gekoppelt
Die Handlung kann zum Beispiel das Anklicken eines Kästchens oder die Auswahl von verschiedenen technischen Einstellungen bei Online-Diensten sein. Ein stillschweigendes Einverständnis in Form von standardmäßig angekreuzten Kästchen ist dagegen nicht zulässig. Damit eine Handlung informiert sein kann, müssen Unternehmen ihre Nutzungsbedingungen bzw. Datenschutzerklärungen und notwendige Informationen in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung zu stellen.
Die betroffene Person hat jederzeit das Recht die Einwilligung zu widerrufen. Über die Möglichkeit des Widerrufs muss die Person während der Einwilligung informiert werden.
Benötigen Sie eine Vorlage oder Hilfe beim Formulieren der Einwilligung?
Schreiben Sie eine uns eine Mail: info [@] acronum.de
Okt 4,2018 Kommentare deaktiviert für Wann benötige ich eine Einwilligung? Einwilligung Art. 7 EU DSGVO
Eine Einwilligung wird benötigt wenn die Erhebung der personenbezogenen Daten über den Zweck hinausgeht.
Beispiel für das Einholen einer Einwilligung
Eine Mitarbeiterin wird eingestellt. Die Aufgabe der Mitarbeiterin ist es Software zu entwickeln.
Zweck: Beschäftigungsverhältnis
Nun möchte die Firma die Daten der Mitarbeiterin auf der Homepage veröffentlichen. Die Veröffentlichung beinhaltet:
die berufliche Telefonnummer
die berufliche E-Mail Adresse
die Filiale der Firma
das Foto des Mitarbeiters
Es ist davon auszugehen, dass die Rechte und Freiheiten des Mitarbeiters bei Veröffentlichung seiner beruflichen Kontaktdaten und seines Namens nicht beeinträchtigt werden.
Für die Veröffentlichung Ihres Fotos benötigt das Unternehmen die Zustimmung der Mitarbeiterin.
Es handelt sich bei dieser Verfahrensweise um eine Abwägung. Dazu wird die übliche Wahrnehmung von Betroffenen bei Veröffentlichung des Fotos bewertet.
Die Veröffentlichung des Fotos ist für die im Vertragsverhältnis vereinbarte Aufgabe nicht nötig. Die Darstellung des Fotos im Internet ist demnach ein zusätzlicher Zweck. Es muß in Erwägung gezogen werden, dass die Person, überrascht wäre bei Entdeckung des Fotos im Internet.
Der Einzelfall kann jedoch auch zu einem anderem Ergebnis kommen. Dies muss ausreichend begründet werden.
Für die Veröffentlichung des Fotos muss eine Einwilligung eingeholt werden.
Die Person hat das Recht diese Einwilligung zu widerrufen.
Das Unternehmen muß dann ab dem Zeitpunkt des Widerrufs das Foto von der Homepage entfernen.
Okt 2,2018 Kommentare deaktiviert für Vorsicht Fax von der Datenschutzauskunft-Zentrale Datenschutzauskunft-Zentrale
Viele unserer Kunden informierten uns heute über den Eingang eines Faxes mit folgendem Inhalt:
nur vollständige und aktuelle Firmeen- und Betriebsdaten gewährleisten die Einhaltung der von den Datenschutzgesetzen aufgestellten Anforderunegn. Für die rechtssichere Ausgestaltung des Datenschutzes in Ihrem Unternehmen, gemäß der Vorgaben der DS-GVO, prüfen Sie bitte die Daten zum Basisschutz und senden diese bei Annahme zwecks Bearbeitung und Vervollständigung bis zum 09.Oktober 2018 zurück.
Bitte reagieren Sie nicht auf dieses Schreiben. Es handelt sich um ein dubioses Unternehmen.
Wenn Sie dieses Fax ausgefüllt zurücksenden, wird ein Vertrag zwischen Ihnen und der Firma geschlossen. Es ist davon auszugehen, dass auch die versprochenen Leistungen nicht eingehalten werden wie:
Erstellung des Verarbeitungsverzeichnis
Versand von Musterdokumenten
Wenn Sie Beratung zum Datenschutz benötigen können Sie sich gern an uns wenden. Wir können Ihnen eine professionelle Umsetzung der Anforderungen der EU DSGVO angepasst an Ihre Bedürfnisse sicherstellen.