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Timestamp: 2016-10-27 11:09:36
Document Index: 77673653

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 369', 'Art. 40', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 108']

5A_525/2011 (16.08.2011)
5A_525/2011
Vormundschaft, Ernennung eines Vormundes.
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Juli 2011 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 2. Zivilkammer).
in die Beschwerde gem�ss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 20. Juli 2011 des Obergerichts des Kantons Bern, das eine Verf�gung der Vormundschaftsbeh�rde A.________ vom 22. M�rz 2011 und einen Nichteintretensentscheid des Regierungsstatthalteramtes Oberaargau vom 4. Mai 2011 von Amtes wegen kassiert, die Verfahrenskosten dem Kanton Bern auferlegt, dem Beschwerdef�hrer jedoch keine Parteientsch�digung zugesprochen hat,
dass das Obergericht erwog, nachdem der Beschwerdef�hrer bereits mit rechtskr�ftigem Entscheid des Obergerichts vom 7. Oktober 2010 nach Art. 369 ZGB entm�ndigt und bereits am 23. November 2010 ein gesetzlicher Vertreter eingesetzt worden sei, erweise sich die mit Verf�gung vom 22. M�rz 2011 durch die sachlich bzw. funktionell offensichtlich nicht zust�ndige Vormundschaftsbeh�rde vorgenommene erneute Entm�ndigung (mit erneuter Einsetzung eines Vormundes) als ebenso nichtig wie der Beschwerdeentscheid des Regierungsstatthalters (Nichteintreten auf die Beschwerde des Beschwerdef�hrers gegen die erneute Entm�ndigung), die Verf�gung und der Entscheid seien daher in Anwendung von Art. 40 Abs. 2 VRPG von Amtes wegen zu kassieren, was allerdings nichts daran �ndere, dass der Beschwerdef�hrer auf Grund der vorausgegangenen rechtskr�ftigen Entscheide bevormundet bleibe, kostenpflichtig werde sodann der Kanton, dem (nicht anwaltlich vertretenen) Beschwerdef�hrer sei kein zu entsch�digender Aufwand entstanden,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG zum Vornherein unzul�ssig ist, soweit der Beschwerdef�hrer Genugtuung fordert, weil diese Forderung weder Gegenstand des kantonalen Verfahrens bildete noch Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein kann,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begr�ndung zu enthalten hat, in welcher in gedr�ngter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erw�gungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 20. Juli 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Vormundschaftsbeh�rde A.________ und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.