Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=RGZ+116,+268
Timestamp: 2018-11-18 02:48:35
Document Index: 56136528

Matched Legal Cases: ['Art. 153', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', 'BGH', '§ 10']

RG, 11.03.1927 - VI 346/26 - dejure.org
RG, 11.03.1927 - VI 346/26
Art. 153 Abs. 2 WRV, Enteignungsbegriff, Denkmalschutz
Denkmal- und Naturschutz; Enteignung
Entscheidungssammlung Denkmalrecht , S. 124 (Leitsatz)
RGZ 116, 268
BGH, 08.06.1978 - III ZR 161/76
Denkmalschutz und Enteignung
Der Eintragung kommt also konstitutive Bedeutung zu (so die Denkmalschutzgesetze der Länder Hessen - vom 23. September 1974 - GVBl 450, mit Ausnahme der Bodendenkmäler -, Schleswig-Holstein - vom 18. September 1972 - GVBl 162 - und Hamburg - vom 3. Dezember 1973 - GVBl 466; vgl. dazu auch Erberl in Landkreis 1975, 274, 275; auch die vom Berufungsgericht angeführten Entscheidungen RGZ 116, 268, BGH LM Nr. 60 zu Art. 14 GG und BVerwGE 24, 60 = DÖV 1966, 722 betreffen derartige gesetzliche Regelungen).
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 16.01.1984 - 1 A 68/82
Eintragung eines Kulturdenkmals
Das RG hat zwar im sogenannten Galgenbergurteil (RGZ 116, 268) die Eintragung eines Denkmals in eine konstitutive Liste (nach dem Hamburgischen Denkmalschutzgesetz von 1920) als entschädigungspflichtige Beeinträchtigung des Eigentums angesehen, weil der an die Eintragung anknüpfende Genehmigungsvorbehalt eine gleichheitswidrige Belastung des Eigentümers eines Kulturdenkmals darstelle.
BGH, 09.05.1952 - V ZR 68/51
Enteignungsentschädigung. Umstellung
Denn in vorliegenden Falle handelt es sich um eine Enteignung nach § 10 des Gesetzes von 4. Oktober 1937, und dort ist nur eine angemessene Entschädigung des Enteigneten vorgesehen (zu diesen Unterschied vgl RGZ 112, 189; 116, 268 [274]).