Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=02.10.2012&Aktenzeichen=VI%20ZR%20311%2F11
Timestamp: 2019-01-20 03:54:17
Document Index: 204245792

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 823', '§ 25', '§ 14', '§ 823', '§ 25', '§ 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 14', '§ 1', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 02.10.2012 - VI ZR 311/11 - dejure.org
BGB § 823; LWaldG SL § 25; BWaldG § 14
§ 823 Abs 1 BGB, § 25 WaldG SL, § 14 BWaldG
Schadensersatzanspruch gegen einen Waldbesitzer wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht bei Verletzung einer Person auf Grund eines herabfallenden Astes; Zulässigkeit der Beschränkung der Verkehrssicherungspflicht eines Waldbesitzers auf die Sicherung atypischer Waldgefahren; Zumutbarkeit der Durchführung von Baumkontrollen wie bei Straßenbäumen an stark frequentierten Waldwegen
Verkehrssicherungspflicht des Waldbesitzers; keine Haftung für waldtypische Gefahren; herabstürzender Ast; Astbruch; Baumbruch
Keine Haftung des Waldbesitzers wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht für waldtypische Gefahren
Eine Haftung des Waldbesitzers wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht besteht grundsätzlich nicht für waldtypische Gefahren
Schadensrecht - Haftung eines Waldbesitzers
Zur Haftung des Waldbesitzers für Verletzung eines Spaziergängers durch herabstürzenden Ast
Nur eingeschränkte Haftung des Waldbesitzers
Verkehrssicherungspflichten des Waldbesitzers
Verletzung eines Spaziergängers durch herabstürzenden Ast im Wald
Zur Haftung von Waldbesitzern - Betreten auf eigenen Gefahr
Im Wald von herabstürzendem Ast getroffen - Waldbesitzerin haftet nicht für schwere Kopfverletzung einer Spaziergängerin
Zur Haftung eines Waldbesitzers
Keine Haftung des Waldbesitzers für Verletzung eines Spaziergängers
Zur Verkehrssicherungspflicht des Waldbesitzers
Augen auf beim Waldspaziergang - Waldbesitzer haftet nicht für waldtypische Gefahren
Verkehrssicherungspflichten im Wald
Privater Waldbesitzer haftet nicht für herabstürzende Äste
Waldbesitzer haftet nicht für abstürzende Äste
Haftung des Waldbesitzers für Verletzung eines Spaziergängers durch herabstürzenden Ast
Die Benutzung des Waldes auf eigene Gefahr
Waldbesitzer und angestellter Forstwirt haften grundsätzlich nicht für Verletzung eines Waldbesuchers durch Astbruch
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 02.10.2012, Az.: VI ZR 311/11 (Waldbesitzer haftet grundsätzlich nicht für waldtypische Gefahren)" von Dipl.-Jur. Sebastian Braun, original erschienen in: VersR 2012, 1528 - 1533.
Kurznachricht zu "Verkehrssicherungspflichten für waldtypische Gefahren" von RA Eike-Heinrich Duhme, original erschienen in: NJW 2013, 17 - 19.
LG Saarbrücken, 03.03.2010 - 12 O 271/06
BGHZ 195, 30
NJW 2013, 48
NJ 2013, 465
WM 2013, 2047
DÖV 2013, 164
JR 2013, 524
Die rechtlich gebotene Verkehrssicherung umfasst diejenigen Maßnahmen, die ein umsichtiger und verständiger, in vernünftigen Grenzen vorsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend hält, um andere vor Schäden zu bewahren (vgl. Senatsurteile vom 6. März 1990 - VI ZR 246/89, VersR 1990, 796, 797;… vom 8. November 2005 - VI ZR 332/04, VersR 2006, 233 Rn. 9;… vom 6. Februar 2007 - VI ZR 274/05, VersR 2007, 659 Rn. 14;… vom 3. Juni 2008 - VI ZR 223/07, VersR 2008, 1083 Rn. 9;… vom 9. September 2008 - VI ZR 279/06, VersR 2008, 1551 Rn. 10;… vom 2. März 2010 - VI ZR 223/09, VersR 2010, 544 Rn. 5;… vom 15. Februar 2011 - VI ZR 176/10, VersR 2011, 546 Rn. 8; vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, BGHZ 195, 30 Rn. 6, …und vom 1. Oktober 2013 - VI ZR 369/12, VersR 2014, 78 Rn. 13; jeweils mwN).
Verkehrssicherungspflichtig ist auch derjenige, der in seinem Verantwortungsbereich eine eingetretene Gefahrenlage andauern lässt (vgl. Senatsurteile vom 12. Februar 1985 - VI ZR 193/83, NJW 1985, 1773, 1774; vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, aaO;… vom 1. Oktober 2013 - VI ZR 369/12, aaO;… BGH, Urteile vom 2. Februar 2006 - III ZR 159/05, VersR 2006, 803 Rn. 12, …und vom 16. Februar 2006 - III ZR 68/05, VersR 2006, 665 Rn. 13).
Daher reicht es anerkanntermaßen aus, diejenigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die ein verständiger, umsichtiger, vorsichtiger und gewissenhafter Angehöriger der betroffenen Verkehrskreise für ausreichend halten darf, um andere Personen vor Schäden zu bewahren und die den Umständen nach zuzumuten sind (…vgl. Senatsurteile vom 6. März 1990 - VI ZR 246/89, aaO;… vom 8. November 2005 - VI ZR 332/04, aaO Rn. 10;… vom 6. Februar 2007 - VI ZR 274/05, aaO Rn. 15;… vom 3. Juni 2008 - VI ZR 223/07, aaO;… vom 9. September 2008 - VI ZR 279/06, aaO;… vom 2. März 2010 - VI ZR 223/09, aaO Rn. 6;… vom 15. Februar 2011 - VI ZR 176/10, aaO Rn. 9; vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, aaO Rn. 7, …und vom 1. Oktober 2013 - VI ZR 369/12, aaO Rn. 14).
Kommt es in Fällen, in denen hiernach keine Schutzmaßnahmen getroffen werden mussten, weil eine Gefährdung anderer zwar nicht völlig ausgeschlossen, aber nur unter besonders eigenartigen und entfernter liegenden Umständen zu befürchten war, ausnahmsweise doch einmal zu einem Schaden, so muss der Geschädigte - so hart dies im Einzelfall sein mag - den Schaden selbst tragen (vgl. Senatsurteile vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, aaO Rn. 8, …und Urteil vom 1. Oktober 2013 - VI ZR 369/12, aaO Rn. 15).
Deshalb umfasst die rechtlich gebotene Verkehrssicherung lediglich die Maßnahmen, die ein umsichtiger und verständiger, in vernünftigen Grenzen vorsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend hält, um andere vor Schäden zu bewahren (vgl. dazu BGH, NJW 2013, 48f; OLG Köln, VersR 2009, 233f; Grams, NZM 2011, 460ff).
Diese geht nicht weiter als die sich aus der werkvertraglichen Treuepflicht ergebende Verpflichtung, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren Schaden von dem Unternehmer abzuwenden (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, NJW 2013, 48 Rn. 6 f. m.w.N.).
Verkehrssicherungspflichtig ist auch derjenige, der in seinem Verantwortungsbereich eine eingetretene Gefahrenlage andauern lässt (BGHZ 195, 30, 32 f. Rn. 6).
c) Darüber hinaus ergibt sich eine - bis zu dem Hinweis des Senats in der Berufungsverhandlung im vorliegenden Rechtsstreit allerdings nicht berücksichtigte - spezielle Haftungsbeschränkung aus dem saarländischen Landesrecht und dem dazu ergangenen Urteil des Bundesgerichtshofes vom 02.10.2012 (VI ZR 311/11, BGHZ 195, 30 ff. = BGH NJW 2013, 48 ff.) Nach § 25 Abs. 5 Satz 1 des Waldgesetzes für das Saarland vom 26.10.1977 (Landeswaldgesetz, Amtsbl. S. 1009, im Folgenden: LWaldG SL), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 26.06.2013 (Amtsbl. I S. 268), erfolgt die Benutzung des Waldes auf eigene Gefahr.
Hieraus ergibt sich, dass der Waldbesitzer grundsätzlich nur für atypische Gefahren, nicht aber für waldtypische Gefahren haftet (BGHZ 195, 30, 34 Rn. 10;… Wellner in Geigel, Der Haftpflichtprozess 27. Aufl. Kap. 14 Rn. 94).
Die Haftungsbeschränkung auf atypische Gefahren gilt auch für Waldwege (BGHZ 195, 30, 36 Rn. 14;… Wellner aaO Rn. 95).
aa) Eine Ausnahme von dem Grundsatz, dass der Waldbesitzer nicht für waldtypische Gefahren an Waldwegen verantwortlich ist, kommt nicht bereits dann in Betracht, wenn diese stark frequentiert werden (BGHZ 195, 30, 37 Rn. 18).
Indem § 25 LWaldG SL dem Waldbesucher auf der Grundlage von § 14 BWaldG eine Betretungsbefugnis einräumt, ihm aber zugleich das Risiko waldtypischer Gefahren auferlegt, schafft die Vorschrift den nach § 1 Nr. 3 BWaldG und § 1 Abs. 2 Nr. 3 LWaldG SL bezweckten Ausgleich zwischen dem Interesse der Allgemeinheit und den Belangen der Waldeigentümer bzw. Waldbesitzer (BGHZ 195, 30, 38 Rn. 19).
Hinzu kommt, dass die Frage, welche Sicherungsmaßnahmen gegebenenfalls erforderlich sein sollen, nicht allgemein, sondern nur für den jeweiligen Einzelfall beantwortet werden kann (BGHZ 195, 30, 38 f. Rn. 20).
Zu den typischen Gefahren des Waldes können herabhängende Äste oder die mangelnde Stand- oder Bruchfestigkeit von Bäumen gehören (BGHZ 195, 30, 40 f. Rn. 20).
Dazu können etwa (nicht waldtypische) Hindernisse, die einen Weg versperren, oder nicht gesicherte Holzstapel gehören (BGHZ 195, 30, 41 Rn. 26).
Die rechtlich gebotene Verkehrssicherung umfasst diejenigen Maßnahmen, die ein umsichtiger und verständiger, in vernünftigen Grenzen vorsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend hält, um andere vor Schäden zu bewahren (vgl. BGH NJW 2006, 610, 611; BGH NJW 2007, 1683, 1684; BGH NJW 2013, 48).
Verkehrssicherungspflichtig ist auch derjenige, der in seinem Verantwortungsbereich eine eingetretene Gefahrenlage andauern lässt (vgl. BGH NJW 2013, 48).
Daher reicht es anerkanntermaßen aus, diejenigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die ein verständiger, umsichtiger, vorsichtiger und gewissenhafter Angehöriger der betroffenen Verkehrskreise für ausreichend halten darf, um andere Personen vor Schäden zu bewahren, und die den Umständen nach zuzumuten sind (vgl. BGH NJW 2013, 48 f. m.w.N.).
Die rechtlich gebotene Verkehrssicherung umfasst diejenigen Maßnahmen, die ein umsichtiger und verständiger, in vernünftigen Grenzen vorsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend hält, um andere vor Schäden zu bewahren (Senatsurteile vom 6. März 1990 - VI ZR 246/89, VersR 1990, 796, 797;… vom 8. November 2005 - VI ZR 332/04, VersR 2006, 233 Rn. 9;… vom 6. Februar 2007 - VI ZR 274/05, VersR 2007, 659 Rn. 14;… vom 3. Juni 2008 - VI ZR 223/07, VersR 2008, 1083 Rn. 9;… vom 9. September 2008 - VI ZR 279/06, VersR 2008, 1551 Rn. 10;… vom 2. März 2010 - VI ZR 223/09, VersR 2010, 544 Rn. 5;… vom 15. Februar 2011 - VI ZR 176/10, VersR 2011, 546 Rn. 8; vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, BGHZ 195, 30 Rn. 6, jeweils mwN).
Verkehrssicherungspflichtig ist auch derjenige, der in seinem Verantwortungsbereich eine eingetretene Gefahrenlage andauern lässt (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 1985 - VI ZR 193/83, NJW 1985, 1773, 1774; vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, aaO;… BGH, Urteile vom 2. Februar 2006 - III ZR 159/05, VersR 2006, 803 Rn. 12 …und vom 16. Februar 2006 - III ZR 68/05, VersR 2006, 665 Rn. 13).
Daher reicht es anerkanntermaßen aus, diejenigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die ein verständiger, umsichtiger, vorsichtiger und gewissenhafter Angehöriger der betroffenen Verkehrskreise für ausreichend halten darf, um andere Personen vor Schäden zu bewahren, und die den Umständen nach zuzumuten sind (…Senatsurteile vom 6. März 1990 - VI ZR 246/89, aaO;… vom 8. November 2005 - VI ZR 332/04, aaO Rn. 10;… vom 6. Februar 2007 - VI ZR 274/05, aaO Rn. 15;… vom 3. Juni 2008 - VI ZR 223/07, aaO;… vom 9. September 2008 - VI ZR 279/06, aaO;… vom 2. März 2010 - VI ZR 223/09, aaO Rn. 6;… vom 15. Februar 2011 - VI ZR 176/10, aaO Rn. 9; vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, aaO Rn. 7, jeweils mwN).
c) Kommt es in Fällen, in denen hiernach keine Schutzmaßnahmen getroffen werden mussten, weil eine Gefährdung anderer zwar nicht völlig ausgeschlossen, aber nur unter besonders eigenartigen und entfernter liegenden Umständen zu befürchten war, ausnahmsweise doch einmal zu einem Schaden, so muss der Geschädigte - so hart dies im Einzelfall sein mag - den Schaden selbst tragen (Senatsurteil vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, aaO Rn. 8).
Das Landgericht hat insbesondere zu Recht hervorgehoben, dass eine Haftung des Waldbesitzers für waldtypische Gefahren ausgeschlossen ist, weil sich der Waldbesucher mit dem Betreten des Waldes bewusst derartigen Gefahren aussetzt (BGH, Urt. v. 02.10.2012, VI ZR 311/11, juris Rn. 12 mit zahlreichen weiteren Nachweisen;… Senat, Beschluss v. 24.03.2014, 13 U 56/12, juris Rn. 17).
Eine Ausnahme von dem Grundsatz, dass der Waldbesitzer nicht für waldtypische Gefahren auf Waldwegen verantwortlich ist, kommt auch nicht dann in Betracht, wenn diese stark frequentiert werden (BGH, Urt. v. 02.10.2012, VI ZR 311/11, juris Rn. 18, Senat, Beschluss v. 24.03.2014, 13 U 56/12, juris Rn. 24).
Waldtypische Gefahren sind solche, die sich aus der Natur oder der ordnungsgemäßen Bewirtschaftung des Waldes unter Beachtung der jeweiligen Zweckbestimmung ergeben (BGH, Urt. v. 02.10.2012, VI ZR 311/11, juris Rn. 25).
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ergibt sich aus § 823 Abs. 1 BGB grundsätzlich für jeden, der in seinem Verantwortungsbereich eine Gefahrenlage schafft oder andauern lässt, die Verpflichtung, die notwendigen und zumutbaren Maßnahmen zu treffen, um andere vor Schäden zu bewahren (…Senatsurteile vom 1. Oktober 2013 - VI ZR 369/12, VersR 2014, 78 Rn. 13; vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, BGHZ 195, 30 Rn. 6; vom 12. Februar 1985 - VI ZR 193/83, NJW 1985, 1773, 1774; BGH…, Urteil vom 2. Februar 2006 - III ZR 159/05, VersR 2006, 803 Rn. 12; jeweils mwN).
Im Rahmen dieser Verkehrssicherungspflicht hat derjenige, der die Verfügungsgewalt über ein Grundstück ausübt, soweit möglich und zumutbar grundsätzlich dafür zu sorgen, dass von dort stehenden Bäumen keine Gefahr für die Rechtsgüter anderer - etwa auf öffentlichen Verkehrsflächen oder benachbarten Privatgrundstücken - ausgeht (Senatsurteile vom 31. Mai 1988 - VI ZR 275/87, VersR 1988, 957 f. mwN; vom 30. Oktober 1973 - VI ZR 115/72, VersR 1974, 88, 89;… BGH, Urteile vom 8. Oktober 2004 - V ZR 84/04, juris Rn. 11; vom 21. März 2003 - V ZR 319/02, NJW 2003, 1732, 1733; anders zur Verkehrssicherungspflicht des Waldbesitzers: Senatsurteil vom 2. Oktober 2012 - VI ZR 311/11, BGHZ 195, 30 Rn. 10 ff.).
Derjenige, der eine Gefahrenlage - gleich welcher Art - schafft, ist grundsätzlich verpflichtet, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um eine Schädigung anderer möglichst zu verhindern (vgl. Urteil des BGH vom 02.10.2012, Az.: VI ZR 311/11).
Die rechtlich gebotene Verkehrssicherung umfasst diejenigen Maßnahmen, die ein umsichtiger und verständiger, in vernünftigen Grenzen vorsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend hält, um andere vor Schäden zu bewahren (vgl. Urteil des BGH vom 02.10.2012, Az.: VI ZR 311/11).
LG Wuppertal, 23.10.2014 - 9 S 129/14
Waschstraße, Schadensersatz, Bremsvorgang, Verkehrssicherungspflicht
LG München I, 12.06.2017 - 31 S 2137/17
Einhaltung allgemeiner Regeln der Technik reicht als Entlastungsbeweis für …
OLG Koblenz, 18.02.2013 - 5 U 34/13
Sturz bei Wanderung zum "Teufelsloch" im Ahrtal - kein Anspruch gegen …
LG Dessau-Roßlau, 10.08.2016 - 2 O 46/16
Verkehrssicherungspflicht des Tankstellenbetreibers: Hinweis auf Regennässe und …
VK Brandenburg, 19.12.2012 - VK 41/12
Akute Gefahrensituation: Freihändige Vergabe zulässig!
AG Aachen, 08.01.2014 - 118 C 13/13
Wohnungseigentümer darf ausbauen, haftet aber bei Mängeln!
LG Darmstadt, 12.04.2018 - 25 S 20/17
LG Osnabrück, 14.02.2013 - 10 O 2356/12
Verkehrssicherungspflicht: Haftung bei Verletzung eines Teilnehmers einer …