Source: http://abgeltungsteuer-information.de/fragen.htm
Timestamp: 2017-09-26 08:57:35
Document Index: 373281485

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 20', '§ 7', '§ 20', '§ 44', '§ 44', '§ 20', '§ 8', '§ 22', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20']

"FAQ zur Abgeltungsteuer"
Im Folgenden finden Sie eine umfassende Sammlung von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Abgeltungsteuer. Sollten Sie zu einem bestimmten Thema keine Antwort gefunden haben, können Sie uns gerne schriftlich informieren. Wir werden umgehend versuchen, dieses Thema in unseren Abgeltungsteuer-FAQ aufzunehmen.
Wie ist die korrekte Schreibweise? Abgeltungsteuer oder Abgeltungssteuer?
Was bedeutet FIFO (First In – First Out) - Verbrauchsfolge?
Kann die FIFO-Verbrauchsfolge depotübergreifend angewandt werden?
Welcher Zeitpunkt ist maßgeblich für die Zuordnung der Kapitalerträge zum Kalenderjahr?
Verlieren vor dem 01.01.2009 erteilte Freistellungsaufträge ihre Gültigkeit?
Wie sind Limitgebühren, die beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren anfallen, zu behandeln?
Können Werbungskosten, wie zum Beispiel Depotgebühren, im Rahmen der Abgeltungsteuer geltend gemacht werden?
Welche Töpfe können bei einem Bankwechsel übertragen werden?
Sind Anschaffungskosten bei der Depoteinlieferung von effektiven Stücken zu erfassen?
Unterliegt die effektive Auslieferung von Wertpapieren an den Inhaber des Wertpapierdepots der Abgeltungsteuer? Sind hier Nachweise erforderlich, dass kein entgeltliches Veräußerungsgeschäft getätigt wurde?
Wie sind Leerverkäufe (Kunde verfügt über keinen Bestand und hat Verkaufsauftrag erteilt) zu behandeln?
Ist eine Freistellung vom Steuerabzug bei Treuhandkonten möglich?
Kann der Antrag auf Kirchensteuerabzug auch elektronisch gestellt werden?
Wird die Kirchensteuer kaufmännisch gerundet (wie Kapitalertragsteuer) oder nach der zweiten Nachkommastelle gekappt (wie Solidaritätszuschlag)?
Wer muss bei Personenmehrheiten (Ehegatten/andere Gläubigermehrheiten) den Antrag auf Kirchensteuerabzug stellen?
Welcher Devisenumrechnungskurs ist vom depotführenden Kreditinstitut bei Gutschrift von Kapitalerträgen in Fremdwährung bei der Steuerberechnung zugrunde zu legen?
Gibt es weiterhin die Bagatellregelung für geringfügige Gewinne?
Fragen zu Depotüberträgen im Rahmen der Abgeltungsteuer
Wann sind die steuerlichen Anschaffungsdaten zwischen den involvierten Instituten zu übermitteln?
Wer ist bei einem Depotübertrag für die Datenqualität der zu übertragenden Daten verantwortlich?
Werden bei einem Depotübertrag mit Gläubigerwechsel berechneten Veräußerungsergebnisse aufgrund von Börsenkursen bei der Verlustverrechnung und beim Freistellungsauftrag berücksichtigt?
Wie lange können fehlerhafte Anschaffungsdaten im Zusammenhang mit Depotüberträgen korrigiert werden?
Wie werden Überträge zwischen Gemeinschaftsdepots und Einzeldepots eines Ehepaares behandelt?
Wie wird der fiktive Veräußerungserlös bei Depotübertrag ermittelt, wenn kein aktueller Kurs an einer deutschen Börse vorliegt?
Sind die Vorschriften für Depotüberträge (§§ 43 Abs. 1 Satz 4-6, 43a Abs. 2 Satz 3 ff EStG) auch bei Termingeschäften i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 11 und Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG anzuwenden?
Fragen zur Behandlung der ausländischen Quellensteuer im Rahmen der Abgeltungsteuer
Existiert eine Beschränkung bei der Anrechnung von ausländischer Quellensteuer auf Kapitalerträge?
Ist eine Anrechnung ausländischer Quellensteuer bei Nießbrauchkonten, Treuhandkonten und Nachlasskonten gestattet?
Kann ein am Jahresende bestehender Überhang anrechenbarer, ausländischer Quellensteuer ins neue Jahr vorgetragen werden?
Fragen zur Verlustverrechnung im Rahmen der Abgeltungsteuer
Können Verluste aus anderen Einkunftsarten mit Gewinnen aus Kapitalvermögen verrechnet werden?
Wann können Verlustverrechnungstöpfe übertragen werden?
Wird der Verlustverrechnungstopf zwingend beim Wechsel des Kreditinstituts übertragen?
Wohin können Verlustverrechnungstöpfe übertragen werden?
Müssen depotführende Kapitalanlagegesellschaften für ihre Kunden einen Aktienverlusttopf führen?
Kann ein Verlustüberhang in das vorangegangene Kalenderjahr zurückgetragen werden?
Kann ein Kunde für bestimmte Konten/Depots die Verlustverrechnung durch die Bank ausschließen lassen?
Ist eine Übertragung von Verlustverrechnungstöpfen zwischen Einzeldepots und zwischen Einzel- und Gemeinschaftsdepots von Ehegatten möglich?
Erfolgt bei Tod des Kunden eine automatische Verlustbescheinigung wegen „Zwangsschließung“ des Verlusttopfes durch das Kreditinstitut?
Werden Veräußerungsgewinne aufgrund der Anwendung von Ersatzbemessungsgrundlagen (30% des Veräußerungserlöses) bei der Verlustverrechnung und beim Freistellungsauftrag berücksichtigt?
Wie erfolgt die Verlustverrechnung bei Nießbrauchkonten und Nießbrauchdepots?
Wie ist ein Verlustüberhang zu behandeln, wenn ein Steuerinländer in den Status eines Steuerausländers wechselt?
Fließen Vorschusszinsen, die bei vorzeitiger Auflösung einer Spareinlage verlangt werden, in den Verlustverrechnungstopf?
Können Sollzinsen, Überziehungszinsen, Überziehungsprovisionen in den Verlusttopf eingestellt werden?
Sind akkumulierte, ausschüttungsgleiche Fondserträge (gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 3 InvStG) bei der Verlustverrechnung und beim Freistellungsauftrag zu berücksichtigen?
Werden Verluste aus der Veräußerung von REITs in den Aktienverlusttopf oder in den allgemeinen Verlustverrechnungstopf eingestellt?
Wo können Verluste aus der Veräußerung von ADRs eingestellt werden?
Produktspezifische Fragen im Rahmen der Abgeltungsteuer
Gilt das FIFO (First In – First Out) - Prinzip auch für Termingeschäfte i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 11 und Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG?
Ist eine Differenzierung zwischen Dividendenanteil und Zinsanteil bei der Besteuerung von Erträgen aus Investmentfonds weiterhin notwendig?
Sind Fondswechsel innerhalb eines Dachfonds kapitalertragssteuerpflichtig?
Wie sind Zwischengewinne zu behandeln?
Unterliegen erhaltene Wertpapierleihe-Entgelte bzw. Kompensationszahlungen der Abgeltungsteuer?
Was ist ein Spread und wie wird dieser im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was ist ein Straddle und wie wird dieser im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was ist ein Strangle und wie wird dieser im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Aktienswaps und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Caps und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Collars und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Credit-Default-Swaps und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Cross-Currency-Swaps und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Floors und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Forward Rate Agreements (FRA) und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Futures und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Swaptions und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Was sind Zinsswaps und wie werden diese im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt?
Wer muß bei nicht börsennotierten Termingeschäften / OTC-Geschäften die Kapitalertragsteuer abführen?
Wie ist die Behandlung von Defektiv- oder Antizipationszinsen (Zinsen, die ein Emittent für die Überlassung von Kapital bereits vor Beginn des regulären Zinslaufs an den Gläubiger zahlt)?
Wie ist die Behandlung von Minus-Stückzinsen (Zinsen die der Kunde beim Erwerb von Wertpapieren wegen eines erst später anlaufenden Zinszahlungszeitraums erhält)?
Wie ist die Stillhalterprämie aus einer Option zu behandeln?
Wie sind Stückzinsen zu behandeln?
Wie werden Einkünfte aus (Index-) Optionsscheinen behandelt?
Wie werden Einkünfte aus Future-Style-Optionen behandelt?
Wie werden Wertpapierleihe-, Wertpapierpensions- und Repogeschäfte im Rahmen der Abgeltungsteuer behandelt? Handelt es sich um Veräußerungsgeschäfte?
Wie wird der Barausgleich behandelt, der aufgrund einer Kapitalmaßnahme bei der Belieferung einer EUREX-Option zusätzlich zur Lieferung des Basiswertes gezahlt werden kann?
Obwohl in einigen veröffentlichten Publikationen von der Abgeltungssteuer die Rede ist, ist die korrekte Schreibweise Abgeltungsteuer.
Grundsätzlich alle Erträge aus Kapitalvermögen, insbesondere Zinserträge, Dividenden und Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren. Im Einzelnen sind das unter anderem:
In- und ausländische Dividenden
GmbH-Ausschüttungen, solang nicht aus steuerlichen Einlagekonto stammend
Erträge aus aktienähnlichen Genussrechten
Ausgleichszahlungen für Aktien ohne Dividendenanspruch
Erträge aus stillen Beteiligungen
Erträge aus partiarischen Darlehen
Überschüsse aus Kapitallebensversicherungen
Gewinne aus der Rückgabe von Investmentfonds
Gewinne aus sonstigen Kapitalforderungen
Gewinne aus Veräußerungen von GmbH-Anteilen
Gewinne aus Veräußerungen von Dividenden- und Zinsansprüchen
Ausgeschüttete Gewinne aus Wertpapierverkäufen von Investmentfonds
Gewinne aus Veräußerungen von stillen Beteiligungen und partiarischen Darlehen
Gewinne aus Termingeschäften (Optionen, Swaps, Forwards, Futures, Devisentermingeschäfte)
Gewinne aus Veräußerungen von gebrauchten Lebensversicherungen
Zur Errechnung von Veräußerungsergebnisse benötigte Regel, die besagt, dass die von der Bank zuerst eingebuchten Positionen auch zuerst wieder ausgebucht werden (First In – First Out).
Nein, die FIFO-Verbrauchsfolge ist immer auf Depotebene anzuwenden.
Maßgebend für den Steuerabzug, die Freistellungsauftragsverwaltung und die Verlustverrechnung ist bei - Veräußerungsgewinnen der Zeitpunkt des zivilrechtlichen Vertragsabschlusses („Abschlusstag“) - Zinsen die Fälligkeit - Dividenden der Tag, der im Beschluss der Körperschaft als Auszahlungstag bestimmt wurde (Siehe § 44 Abs. 2 Einkommensteuergesetz) - Fondsausschüttungen der Ausschüttungstermin - thesaurierten Fondserträgen das Geschäftsjahresende als Zuflusszeitpunkt
Bereits erteilte Freistellungsaufträge bleiben weiterhin gültig, da sich das (maximale) Freistellungsvolumen nicht ändert.
Limitgebühren kommen nur zum Tragen, wenn auch tatsächlich ein Kauf bzw. Verkauf stattgefunden hat. Diese erhöhen beim Kauf die Anschaffungsnebenkosten. Beim Verkauf gehören die Limitgebühren zu den zu berücksichtigenden Aufwendungen, da diese im unmittelbaren sachlichen Zusammenhang mit einem Veräußerungsgeschäft stehen.
Nein, künftig können Werbungskosten nicht mehr von Kapitaleinkünften abgezogen werden. Ab 2009 findet eine Zusammenführung der bisherigen Sparerfreibeträge und der Werbungskostenpauschbeträge für Kapitaleinkünfte zu einem sogenannten Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801,-- Euro für Alleinstehende, beziehungsweise 1602,-- Euro für Verheiratete statt.
Übertragbar ist Allgemeiner Verlusttopf, Aktienverlusttopf und anrechenbare ausländische Quellensteuer.
Bei der Einlieferung von effektiven Stücken können keine Anschaffungsdaten erfasst werden. Bei einer späteren Veräußerung ist die Ersatzbemessungsgrundlage anzuwenden.
Auslieferungen von effektiven Wertpapieren sind steuerlich unbeachtlich. Ein Nachweis, dass kein entgeltliches Veräußerungsgeschäft getätigt wurde, ist nicht erforderlich.
Der Verkaufsauftrag muss sofort als Veräußerungsgeschäft abgewickelt werden. Da dem Veräußerungsgeschäft kein Depotbestand und somit auch keine Anschaffungskosten gegenüberstehen, ist der Verkauf zunächst mit der Ersatzbemessungsgrundlage abzurechnen.
Gemäß § 44a Abs. 6 EStG-neu ist die Voraussetzung für eine Abstandnahme vom Steuerabzug, dass Kontoinhaber und Gläubiger der Kapitalerträge identisch sind. Dementsprechend scheidet eine Abstandnahme vom Steuerabzug bei Treuhandkonten aus.
Die Kirchensteuer beträgt 8% bzw. 9% (abhängig vom Bundesland) auf die einbehaltene Abgeltungsteuer.
Der Antrag auf Kirchensteuerabzug kann elektronisch gestellt werden.
Im Rahmen der Abgeltungsteuer wird die Kirchensteuer gekappt.
Grundsätzlich ist bei Gemeinschaftskonten und -depots von Ehegatten ein von beiden Ehegatten unterschriebener Antrag erforderlich. Ein Ehegatte kann sich allerdings durch den anderen Ehegatten vertreten lassen. Bei anderen Gläubigermehrheiten ist grundsätzlich der Antrag durch alle Mitglieder zu stellen. Auch hier ist eine Antragstellung durch einen bevollmächtigten Vertreter zulässig.
Immer der Devisenbriefkurs.
Bisher wurden auf Zinserträge bis zu 10,-- Euro pro Konto oder auf Verzinsungen bis zu einem Prozent keine Zinsabschlagsteuer einbehalten (Bagatellregelung). Mit Einführung der Abgeltungssteuer entfällt diese Bagatellregelung.
Die Anschaffungsdaten sind unverzüglich nach Abwicklung des Depotübertrags zu übermitteln.
Für sämtliche Daten (z.B. Anschaffungsdaten) ist bis zum Abwicklungsdatum das abgebende Kreditinstitut verantwortlich. Nach diesem Zeitpunkt, das aufnehmende Institut.
Diese (fiktiven) Veräußerungsergebnisse sind in die Verlustverrechnung (Verlusttöpfe) und die Freibetragsverwaltung (Sparerpauschbetrag) mit einzubeziehen.
Es wurde keine Frist festgelegt, bis wann eine Korrektur möglich ist.
Überträge zwischen Einzeldepots und Gemeinschaftsdepots eines Ehepaares gelten nicht als (entgeltliche) Überträge.
Grundsätzlich ist auf den niedrigsten Börsenkurs des Vortages heranzuziehen. Relevant ist hierfür nicht nur der regulierte Markt, sondern auch der inländische Freiverkehr sowie Börsen im Europäischen Wirtschaftsraum. Ist kein aktueller Kurs vorhanden, ist auf den letzten vorangehenden Kurs (max. 30 Tage zurückgehend) zurückzugreifen. Ist kein Kurs feststellbar, ist die Ersatz-Bemessungsgrundlage anzuwenden (30% der Anschaffungskosten). Sind auch die Anschaffungskosten nicht vorhanden, erfolgt eine Meldung an das jeweilige Betriebsstätten-Finanzamt.
Ja, für Überträge von börsennotierte Wertpapiere und EUREX-Geschäfte. Bei an der EUREX gehandelten Kontrakten können Positionsüberträge sowohl zwischen Börsenteilnehmern als auch an Dritte erfolgen. EUREX- Geschäfte werden zwar in einem Depot verwahrt, aber nicht über Clearstream abgewickeltt. Von daher können die Anschaffungsdaten nicht über das mit Clearstream abgestimmte Verfahren übermittelt werden. Die Daten müssen von dem abgebenden an das übernehmende Institut „manuell“ übermittelt werden. Für OTC-Geschäfte sind die Vorschriften nicht anwendbar.
Nein, die anrechenbare Quellensteuer ist in voller Höhe (Kappung 25%) mit inländischen und ausländischen Erträgen ohne Einschränkung verrechenbar.
Ja, es darf angerechnet werden.
Nein, ein Übertrag auf das Folgejahr ist ausgeschlossen. Die nicht angerechnete Quellensteuer ist verpflichtend am Jahresende zu bescheinigen.
Nein, Verluste aus anderen Einkunftsarten können ausschließlich im Rahmen der Veranlagung steuerlich geltend gemacht werden.
Nur in direktem zeitlichen Zusammenhang mit einem Gesamt-Depotübertrag ohne Gläubigerwechsel.
Wird nur die Depotbeziehung beendet, nicht aber die Kontoverbindung, findet eine Übertragung nur auf Antrag des Kunden statt. Wird die Geschäftsbeziehung vollständig beendet und kein Antrag auf Verlustübertrag gestellt, werden vorhandene Verlusttöpfe geschlossen und automatisch eine Verlustbescheinigung zum Jahresende erstellt.
Die verschiedenen Verlustverrechnungstöpfe können an verschiedene Kreditinstitute übertragen werden. Dieses ist aber nur möglich, wenn mindestens ein Stück an das neue Institut übertragen wurde. Werden zum Beispiel die Wertpapiere an verschiedene Kreditinstitute übertragen, kann der allgemeine Verlusttopf an ein Institut, der Aktienverlusttopf an ein anderes Institut und der Topf mit der anrechenbaren Quellensteuer an ein drittes Institut übertragen werden. Eine teilweise Übertragung eines Topfes ist grundsätzlich nicht möglich.
Kapitalanlagegesellschaften müssen keinen Aktienverlusttopf führen. Wird im Zusammenhang mit einem Depotübertrag ein Verlusttopf auf das bei der Kapitalanlagegesellschaften geführte Depot übertragen, wird die aufnehmende Kapitalanlagegesellschaft dem Anleger den Verlust bescheinigen.
Nein. Es ist nur ein Verlustvortrag vorgesehen.
Nein, da der Gesetzeswortlaut dagegenspricht. Zwingend ausgenommen von der Verlustverrechnung sind Konten/Depots des Betriebsvermögens.
Nein, Verlusttöpfe können nur auf denselben steuerlichen Gläubiger übertragen werden.
Sobald das Kreditinstitut vom Tod eines Kunden Kenntnis erlangt, ist der Verlusttopf zu schließen.
Ja, diese sind bei der Verlustverrechnung und bei der Freistellungsauftragsverwaltung wie normale Veräußerungsgewinne zu behandeln. In der Steuerbescheinigung sind diese Ersatzbemessungsgrundlagen gesondert auszuweisen, damit ggf. vom Kunden in der Veranlagung eine Korrektur vorgenommen werden kann.
Die Verlustverrechnung erfolgt pro Depot/Konto.
Vorhandene Verlusttöpfe müssen geschlossen werden und eine Verlustbescheinigung muss zum Jahresende erstellt werden. Maßgebend ist der Zeitpunkt, ab dem das Kreditinstitut vom Wechsel des Steuerstatus erfährt und den Kunden als „Steuerausländer“ verschlüsselt.
Sofern Vorschusszinsen lediglich die Kapitalerträge schmälern und bei Gutschrift in Abzug gebracht werden, fließen diese nicht in den Verlustverrechnungstopf. Entsteht, auf den bereits abgelaufenen Anlagezeitraum (maximal 2,5 Jahre) bezogen, ein negativer Saldo, der dem Kunden belastet wird, darf dieser im Verlustverrechnungstopf berücksichtigt werden.
Nein. Diese Beträge haben keine steuerliche Relevanz und finden keine Berücksichtigung im Verlusttopf.
Ja, sie sind bei der Verlustverrechnung / Freistellungsauftragsverwaltung zu berücksichtigen.
Soweit REIT-Anteile Aktien darstellen (trifft auf alle deutsche REITs zu), gilt für diese die eingeschränkte Verlustverrechnung, dieses bedeutet sie sind in den Aktienverlusttopf einzustellen.
Seit BMF v. 22.12.2009, IV C 1 - S 2252/08/10004, Tz. 68, 123, 228 werden ADRs (American Depositary Receipts) wie Aktien behandelt und fallen unter die eingeschränkte Verlustverrechnung. Der Umtausch von Depositary Receipts in die zugrundeliegenden Aktien ist keine Veräußerung / Neuanschaffung
Die FIFO-Methode ist grundsätzlich anwendbar auf Wertpapiere, die in einem Depot verwahrt werden. Da Termingeschäfte keine Wertpapiere darstellen, ist die Anwendung der FIFO-Methode für diese Geschäfte nicht vorgeschrieben. Mit dem Kunden kann allerdings eine bestimmte Verwendungsfolge (u.a. auch die FIFO- Methode) vereinbart werden.
Eine Differenzierung zwischen Dividenden und anderen Erträgen ist weiterhin erforderlich, da zum Beispiel bei inländischen Dividenden stets die KAG den Steuerabzug vornimmt. Der kapitalertragsteuer-pflichtige Teil der Ausschüttung muss auch künftig vom Fonds mitgeteilt werden. Der steuerfreie Teil der Ausschüttung, wie zum Beispiel ausländische Mieterträge und Altveräußerungsgewinne, unterliegt nicht dem Steuerabzug.
Nein, Umschichtungen im Dachfonds bleiben abgeltungssteuerfrei.
Vereinnahmter Zwischengewinn ist laufender Ertrag (§ 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG) und stellt einen Bereinigungsposten bei der Veräußerungsgewinnermittlung nach § 8 Abs. 5 InvStG dar. Gezahlte Zwischengewinne bei Anschaffung gelten als negative Einnahmen, die in den allgemeinen Verlusttopf eingestellt werden können (gilt nicht bei Betriebsvermögen).
Nein, da es sich um sonstige Einkünfte handelt i.S.d. § 22 Nr. 3 EStG.
Bei einem Spread erfolgt der gleichzeitige Kauf und Verkauf von Optionen der gleichen Serie, aber mit unterschiedlichem Basispreis und/oder Verfallsdatum. Mit einem Spread sollen Preisdifferenzen zwischen identischen oder ähnlichen Kontrakten ausgeglichen werden. Da es sich um optionsähnliche Finanzinstrumente handelt, gelten die Regelungen für Optionen. Da es sich um getrennte Geschäfte handelt, sind diese auch getrennt zu behandeln. Es dürfen keine Bewertungseinheiten gebildet werden.
Unter einem Straddle versteht man den gleichzeitigen Erwerb der gleichen Anzahl von Kauf- und Verkaufsoptionen des gleichen Basiswertes mit den gleichen Ausübungspreisen und den gleichen Verfalldaten. Da es sich um optionsähnliche Finanzinstrumente handelt, gelten die Regelungen für Optionen. Da es sich um getrennte Geschäfte handelt, sind diese auch getrennt zu behandeln. Es dürfen keine Bewertungseinheiten gebildet werden.
Bei einem Strangle wird gleichzeitig eine Kauf- und eine Verkaufsoption mit gleichem Basiswert und Verfalldatum, aber unterschiedlichem Basispreis erworben. Strangles haben grundsätzlich unterschiedliche Ausübungspreise. Da es sich um optionsähnliche Finanzinstrumente handelt, gelten die Regelungen für Optionen. Da es sich um getrennte Geschäfte handelt, sind diese auch getrennt zu behandeln. Es dürfen keine Bewertungseinheiten gebildet werden.
Bei einem Aktienswap übernimmt der Swap-Berechtigte während der Laufzeit des Kontraktes das Kurs- und Dividendenrisiko aus einer Aktie. Der aus dem Swap Berechtigte erhält Dividendenausgleichszahlungen und bei Fälligkeit des Kontraktes einen Ausgleich etwaiger Wertsteigerungen des Basiswertes. Der Berechtigte zahlt an den aus dem Swap Verpflichteten dessen Refinanzierungskosten, die an dem Marktwert der Aktien bei Vertragsschluss orientieren, sowie einen Ausgleich für Kursverluste des Basiswertes. Erlöse/Aufwendungen aus Aktienswaps führen zu Einkünften i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a EStG. Die Vereinnahmung der Dividendenzahlung stellt einen Kapitalertrag i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG dar. Die Dividendenausgleichszahlung führt beim Empfänger zu Aufwendungen i.S.d. § 20 Abs. 4 Satz 5 EStG. Ausgleichszahlungen des aus dem Swap Verpflichteten sind als Aufwendungen i.S.d. § 20 Abs. 4 Satz 5 EStG zu behandeln.
Bei Caps handelt es sich um bedingte Termingeschäfte und Zinsbegrenzungsverträge, die regelmäßig als Sicherungsinstrumente eingesetzt werden. Der Käufer eines Cap ist bereit, eine Prämie dafür zu zahlen, dass ihm der Verkäufer die Differenz zwischen einem vereinbarten Zinssatz und dem Marktzinsniveau vergütet, sobald das Geldmarktzinsniveau den vereinbarten Zinssatz überschreitet. Damit kann sich der Käufer des Rechts gegenüber Zinssteigerungen absichern. Seine variabel verzinslichen Verpflichtungen erhalten bei Erreichen des vereinbarten Zinssatzes, des sog. Cap-Satzes Festzinscharakter. Der Verkäufer des Cap erhält für die Zinsausgleichsvereinbarung eine Prämie, die sog. Cap-Prämie. Sobald das Marktzinsniveau den Cap-Satz überschreitet, kommt auf ihn eine Zahlungsverpflichtung zu. Erlöse/Aufwendungen führen zu Einkünften i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a EStG. Grundsätzlich gelten die Grundsätze für die Besteuerung von Optionen.
Ein Collar ist die vertragliche Vereinbarung einer Obergrenze und einer Untergrenze für den Preis eines Geschäfts mit dauerhaften Zahlungsströmen. Übersteigt der Referenzwert die vertraglich festgelegte Obergrenze (Cap), zahlt der Verkäufer dem Käufer des Collars die Differenz zwischen Referenzwert und Obergrenze. Fällt der Referenzwert unter die vereinbarte Untergrenze (Floor) muss der Käufer des Collars dem Verkäufer die Differenz zum Referenzwert erstatten. Wird der Collar in einem einheitlichen Vertrag geregelt, ist eine einheitliche Betrachtung vorzunehmen. Wird der Collar aus zwei getrennten Geschäften „zusammengesetzt“, sind diese getrennt voneinander zu behandeln. Erlöse/Aufwendungen führen zu Einkünften i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a EStG. Grundsätzlich gelten die Grundsätze für die Besteuerung von Optionen.
Bei Credit-Default-Swaps handelt es sich um Sicherungsinstrumente. Eine Partei übernimmt während einer festgelegten Laufzeit gegen Zahlung einer laufenden Prämie die Verpflichtung, bei Eintritt eines vereinbarten Ereignisses (Credit Event) Zins- oder Tilgungs-Verpflichtungen eines oder mehrerer Kreditnehmer aus Kreditverträgen (Zins oder Kapital) zu übernehmen. Erlöse/Aufwendungen aus Credit-Default-Swaps führen zu Einkünften i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a EStG.
Cross-Currency-Swaps werden häufig als synthetische Fremdwährungsdarlehen oder Sicherungsinstrumente eingesetzt. Während der Laufzeit des Kontraktes werden Zahlungen in unterschiedlicher Währung ausgetauscht (z.B. Euro und USD). Diese unterteilen sich in laufende Zahlungen (fester oder variabler Zins auf die jeweilige Währung) und einmalige Zahlungen am Beginn und /oder Ende der Laufzeit des Kontraktes. Soweit es während und am Ende der Laufzeit lediglich zu einem Austausch von Zahlungen in unterschiedlichen Währungen kommt, sind die Regelungen für Differenzgeschäfte in § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG nicht anwendbar. Wird im Fall der vorzeitigen Beendigung des Kontraktes ein Differenzausgleich gezahlt, handelt es sich insgesamt um ein Differenzgeschäft i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG, für das die Ausführungen zum Zufluss bei Zinsswaps entsprechend gelten.
Bei Floors handelt es sich um bedingte Termingeschäfte und Zinsbegrenzungsverträge, die regelmäßig als Sicherungsinstrumente eingesetzt werden. Es wird eine garantierte Zinsuntergrenze vereinbart, die dem Investor garantiert, dass die Verzinsung eines Basiswerts während einer Niedrigzinsphase auf das Minimalniveau festgeschrieben wird. Den Differenzbetrag trägt der Floor-Verkäufer. Floors bilden das Gegenstück zu einem Cap. Erlöse/Aufwendungen führen zu Einkünften i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a EStG. Grundsätzlich gelten die Grundsätze für die Besteuerung von Optionen.
Forward Rate Agreements sind außerbörsliche Zinsterminkontrakte, bei denen die Vertragspartner vorab einen festen Zinssatz für eine in der Zukunft liegende Periode und ein zugrundeliegendes -fiktives- Nominalvolumen vereinbaren. Die Differenz zwischen dem vereinbarten und dem am Fälligkeitstag gültigen variablen Zinssatz wird zwischen den Partnern verrechnet. Ein Kapitaltransfer erfolgt nicht. Erlöse/Aufwendungen aus Forwards führen zu Einkünften i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a EStG.
Bei Futures handelt es sich um in Bezug auf Menge, Qualität und Liefertermin standardisierte Terminkontrakte und damit – anders als bei Optionen - um unbedingte Termingeschäfte. Eine Vertragspartei verpflichtet sich hierbei, eine definierte Menge z.B. eines Finanztitels zu einem festgesetzten Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt in festgelegter Qualität an einen bestimmten Ort zu liefern. Die andere Vertragspartei verpflichtet sich zur Abnahme. Man unterscheidet zwischen Financial Future (Finanzterminkontrakt) und Commodity Future (Warenterminkontrakt). Der Handel erfolgt regelmäßig an eigenen Terminbörsen wie z.B. der EUREX, der RMX Commodities, der Leipziger Strombörse EEX oder der amerikanischen Edelmetallbörse COMEX. Beim Erwerb eines Futures zahlt der Käufer an die Clearingstelle eine sog. Initial Margin als Sicherheitsleistung, die bei Beendigung des Kontraktes zurückgezahlt bzw. verrechnet wird. Während der Laufzeit des Kontraktes werden börsentäglich sog. Variation Margins berechnet, mit denen, je nach Entwicklung des Futurekurses, ein Gewinn- oder Verlustausgleich dargestellt wird. Erlöse/Aufwendungen aus Futures führen zu Einkünften i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a EStG (Endfälligkeit / Glattstellung) bzw. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 b EStG (Veräußerung). Für den Zufluss und die Bemessungsgrundlage gelten als Differenzausgleich die Summe oder die Differenz der während der Laufzeit eines Kontraktes geleisteten Zahlungen im Zeitpunkt der Fälligkeit des Kontraktes. Bei einer vorzeitigen Veräußerung bemisst sich der Gewinn oder Verlust aus der Differenz aller während der Laufzeit des Kontrakts erhaltenen und geleisteten Zahlungen. Soweit der Basiswert geliefert wird, sind die auf den Futurekontrakt geleisteten Zahlungen sowie die Nebenkosten des Futurekontraktes beim Käufer Anschaffungskosten des Basiswerts.
Swaptions sind Optionen auf einen Swap. Der Käufer dieser Swaptions erhält das Recht, zu einem festgelegten Zeitpunkt in einen Swap einzutreten, der hinsichtlich seiner Laufzeit und Zinshöhe festgesetzt ist. Er hat dafür wie bei einer "normalen" Option eine Prämie, den Optionspreis zu zahlen. Erlöse/Aufwendungen aus Swaptions führen zu Einkünften i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a EStG. Daraus ergibt sich, dass bei Ausübung der Option die von dem Berechtigten gezahlte Optionsprämie als Aufwendung i.S.d. § 20 Abs. 4 Satz 5 EStG in den Verlusttopf einzustellen ist.
Bei einem Swap handelt es sich um ein Tauschgeschäft, bei dem Verbindlichkeiten oder Forderungen getauscht werden können. Bei Zinsswaps werden während einer festgelegten Laufzeit Zahlungen geleistet, für die die Basiswerte lediglich als Berechnungsgrößen dienen und bei denen lediglich ein Differenzausgleich in einer Währung erfolgt. Wesentliches Element ist, dass kein Kapitaltausch erfolgt. Swaps stellen unbedingte Termingeschäfte dar. Erlöse/Aufwendungen aus Zinsswaps führen zu Einkünften i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 a EStG. Maßgebliches hierfür ist der jeweilige Zahlungsstrom. Dies bedeutet, dass auch „upfront-payments“ im Zahlungszeitpunkt zu berücksichtigen sind.
Die auszahlende Stelle ist zum Kapitalertragsteuerabzug und dementsprechend zur Abführung verpflichtet.
Es handelt sich um kapitalertragsteuer-pflichtige Erträge.
Die vereinnahmte Stillhalterprämie (abzüglich Transaktionskosten) ist im Rahmen der Abgeltungsteuer nach § 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG steuerpflichtig.
Vereinnahmte Stückzinsen gelten als Teil des Veräußerungserlöses. Gezahlte Stückzinsen bei Anschaffung gelten als negative Einnahmen, die in den allgemeinen Verlusttopf eingestellt werden können (gilt nicht bei Betriebsvermögen).
Optionsscheine sind als Teilschuldverschreibungen verbriefte und zum Börsenhandel zugelassene Optionen. Somit gelten die Regelungen für Optionen.
Future-Style-Optionen werden an der EUREX und an anderen Terminbörsen gehandelt. Grundlage ist der Abschluss einer Option auf einen Future. Diese Optionen unterscheiden sich von „normalen“ OTC- und EUREX-Optionen dadurch, dass bei Abschluss des Kontraktes keine Zahlungen (Optionsprämie oder Stillhalterprämie) erfolgen. Wie bei Futures findet börsentäglich ein Gewinn- oder Verlustausgleich (Variation-Margin) statt. Die endgültige Optionsprämie / Stillhalterprämie wird erst bei Beendigung des Kontraktes festgelegt und gezahlt. Bei Ausübung der Option ist die von dem Berechtigten gezahlte Optionsprämie als Aufwendung i.S.d. § 20 Abs. 4 Satz 5 EStG in den Verlusttopf einzustellen. Grundsätzlich gelten hier die Regelungen für Optionen.
Der Entleihevorgang und die Rückgabe der Wertpapiere können steuerlich neutral behandelt werden, sofern das depotführende Kreditinstitut in den Leihevorgang als Entleiher eingeschaltet ist.
Der Barausgleich stellt in voller Höhe einen Kapitalertrag i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3a EStG dar, der zum Zeitpunkt der Belieferung zufließt.
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