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Timestamp: 2016-10-22 07:17:02
Document Index: 271769621

Matched Legal Cases: ['Art. 94', 'Art. 386', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 76', 'Art. 75']

5A_386/2007 (16.07.2007)
5A_386/2007 /blb
in die als Rechtsverweigerungsbeschwerde nach Art. 94 BGG entgegengenommenen Eingaben, mit welchen sich der Beschwerdef�hrer - soweit f�r das bundesgerichtliche Verfahren erheblich - �ber die Unt�tigkeit des Obergerichts des Kantons Aargau bei der Behandlung seiner Klage vom 10. Juni 2007 auf sofortige Aufhebung des am 13. Oktober 2003 (durch den Gemeinderat G.________ gest�tzt auf Art. 386 Abs. 2 ZGB) angeordneten vorl�ufigen Entzugs der Handlungsf�higkeit seiner Mutter beschwert,
dass auf das allein zum Zwecke der Behinderung der Justiz gestellte und daher missbr�uchliche Ausstandsbegehren des Beschwerdef�hrers gegen den Pr�sidenten und die Mitglieder der II. zivilrechtlichen Abteilung nicht einzutreten ist (BGE 111 Ia 148 E. 2, 105 Ib 301 E. 1c und d),
dass sich sodann die beim Obergericht des Kantons Aargau am 10. Juni 2007 erhobene Klage des Beschwerdef�hrers auf Aufhebung des vorl�ufigen Entzugs der Handlungsf�higkeit seiner Mutter als gegenstandslos erweist, weil die Mutter am 29. M�rz 2007 durch das Bezirksgericht Zofingen entm�ndigt und damit der Entzug der Handlungsf�higkeit durch die Entm�ndigung ersetzt worden ist, wie das Bezirksamt Zofingen dies dem Beschwerdef�hrer am 19. Juni 2007 mitgeteilt hat,
dass entgegen den (diesbez�glich den Begr�ndungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht gen�genden und ausserdem unbelegten) Behauptungen des Beschwerdef�hrers nicht ersichtlich ist, weshalb der Entm�ndigungsentscheid vom 29. M�rz 2007 "null und nichtig" sein soll,
dass es somit hinsichtlich der Klage vom 10. Juni 2007 zufolge ihrer Gegenstandslosigkeit keine Rechtsverweigerung oder Rechtsverz�gerung durch das Aargauer Obergericht geben kann und der Beschwerdef�hrer kein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Beurteilung der ger�gten formellen Rechtsverweigerung hat (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG),
dass schliesslich die Entm�ndigung nicht direkt beim Bundesgericht, sondern zun�chst bei den kantonalen Beh�rden anzufechten w�re und erst gegen einen letztinstanzlichen Entscheid dieser Beh�rden die Anrufung des Bundesgerichts offen st�nde (Art. 75 Abs. 1 BGG),
dass das Vorliegen eines letztinstanzlichen kantonalen Entscheids nicht aktenkundig ist, weshalb zum Vornherein kein Anlass zur Er�ffnung eines bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bez�glich der Entm�ndigung besteht,
dass somit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass bei diesem Ausgang offen bleiben kann, ob der Beschwerdef�hrer als Sohn seiner von den vormundschaftlichen Massnahmen betroffenen Mutter zur Beschwerdef�hrung befugt ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen (Begehren auf Aufhebung des Entm�ndigungsentscheids) gegenstandslos wird,