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Timestamp: 2019-11-22 23:53:22
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Matched Legal Cases: ['§ 40', '§ 2', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 2']

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Sondervorschriften für Computerprogramme [Bearbeiten]
Einführung: Sondervorschriften für Computerprogramme
§§ 40a bis 40e Urheberrechtsgesetz beinhalten die Sondervorschriften Computerprogramme
Die Frage, wie Computerprogramme geschützt werden sollen, war lange Zeit umstritten. Als Varianten boten sich das Patentrecht, das Wettbewerbsrecht und die Schaffung eines eigenen Schutzsystems an. In das österreichische Urheberrechtsgesetz wurden sie mit der Urheberrechtsgesetznovelle 1994 als Sprachwerke in § 2 Z. 1 aufgenommen. [1]
Die Einordnung des Schutzes von Computerprogrammen hat sich aus praktischen Gründen international durchgesetzt, von den Zielsetzungen und Anliegen des Urheberrechtsgesetzes aus gesehen ist sie jedoch nicht unproblematisch. Der Abschnitt "Sondervorschriften für Computerprogramme" stellt darum für die in ihm enthaltenen Bestimmungen eine sondergesetzliche Regelung [2] dar. In ihm nicht geregelte Angelegenheiten unterliegen den sonstigen Regelungen des Urheberrechtsgesetzes. [3]
Vorteile der Behandlung von Computerprogrammen als urheberrechtlich geschützte Sprachwerke: [4]
Nachteile der Behandlung von Computerprogrammen als urheberrechtlich geschützte Sprachwerke: [5]
Der maschnienlesbare "Object Code" kann von den Sinnen des Menschen nicht wahrgenommen werden. [6]
Inhaltsverzeichnis: Sondervorschriften für Computerprogramme
Computerprogramme (§ 40a)
Dienstnehmer (§ 40b)
Werknutzungsrechte (§ 40c)
Freie Werknutzungen (§ 40d)
Dekompilierung (§ 40e)
↑ Maßgeblich für die Aufnahme des Schutzes von Computerprogrammen als Sprachwerk in § 2 Z. 1 Urheberrechtsgesetz war die Umsetzung der sogenannten Computerrichtlinie: Richtlinie 91/250/EWG des Rates vom 14.5,1991 AB| I. 122,42 vom 17.5.1991 über den Rechtsschutz von Computerprogrammen. vgl. Dillenz, Walter; Gutman, Daniel: Praxiskommentar zum Urheberrecht, Österreichisches Urheberrechgtsgesetz und Verwertungsgesellschaftengesetz, 2., erweiterte Aufl., Wien New York: Springer, 2004 S 145
↑ vgl. jedoch Dillenz, Walter; Gutman, Daniel: Praxiskommentar zum Urheberrecht, Österreichisches Urheberrechgtsgesetz und Verwertungsgesellschaftengesetz, 2., erweiterte Aufl., Wien New York: Springer, 2004 S 145. In Rdnr. 3 weist er darauf hin, dass nicht die Ausdruckform eines Werkes geschützt ist, sondern das Werk in der jeweiligen Ausdrucksform.
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