Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=30.03.2011&Aktenzeichen=XI%20R%2012/08
Timestamp: 2020-08-06 16:26:20
Document Index: 306727072

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 29', '§ 33', '§ 41', '§ 14', '§ 15', '§ 29', '§ 1', '§ 2', '§ 126', '§ 33', '§ 41', '§ 14', '§ 15', '§ 29', '§ 15', '§ 15', '§ 4', '§ 15', '§ 4', '§ 4', '§ 14', '§ 14', '§ 41', '§ 41']

BFH, 30.03.2011 - XI R 12/08 - dejure.org
https://dejure.org/2011,4083
BFH, 30.03.2011 - XI R 12/08 (https://dejure.org/2011,4083)
BFH, Entscheidung vom 30.03.2011 - XI R 12/08 (https://dejure.org/2011,4083)
BFH, Entscheidung vom 30. März 2011 - XI R 12/08 (https://dejure.org/2011,4083)
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Unzulässigkeit einer Feststellungsklage - Bestimmung des Leistungsempfängers bei Durchführung von Hauptuntersuchungen nach § 29 StVZO - Rechtsweg
Unzulässigkeit einer Feststellungsklage; Bestimmung des Leistungsempfängers bei Durchführung von Hauptuntersuchungen nach § 29 StVZO; Rechtsweg
FGO § 33, FGO § 41 Abs 1, UStG § 14, UStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 1, StVZO § 29, UStG § 1 Abs 1 Nr 1 S 1, UStG § 2 Abs 1, FGO § 126 Abs 2
§ 33 FGO, § 41 Abs 1 FGO, § 14 UStG 1999, § 15 Abs 1 S 1 Nr 1 UStG 1999, § 29 StVZO
Umsatzsteuer - Nochmal: Prüfgebühren als durchlaufender Posten
Klage einer Kfz-Werkstatt gegenüber unzuständigem Finanzamt des TÜV bzgl. Feststellung über Leistungsempfänger i.S.d. § 15 UStG ist unzulässig; Zulässigkeit der Klage einer Kfz-Werkstatt gegenüber einem für sie nicht zuständigen TÜV-Finanzamt bzgl. einer Feststellung über ...
Leistungsempfänger einer TÜV-Hauptuntersuchung
BFHE 233, 304
DB 2011, 1497
BStBl II 2011, 819
Das angefochtene Urteil ist aber trotz dieses Rechtsfehlers nicht aufzuheben, weil sein Tenor zutreffend ist (vgl. BFH-Urteil vom 30. März 2011 XI R 12/08, BFHE 233, 304, BStBl II 2011, 819, m.w.N.).
Das angefochtene Urteil ist aber trotz dieses Rechtsfehlers nicht aufzuheben, weil sein Tenor zutreffend ist (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 30. März 2011 XI R 12/08, BFHE 233, 304, BStBl II 2011, 819, m.w.N.).
Für die Zulässigkeit der Feststellungsklage ist grundsätzlich erforderlich, dass der Kläger ein Interesse an baldiger Feststellung gerade gegenüber dem Beklagten hat (BFH, Urteile vom 07.06.1972 I R 172/70; vom 23.11.1993 VII R 56/93, BStBl II 1994, 356; vom 30.03.2011 XI R 12/08, BStBl II 2011, 819).
Ob eine Leistung dem Handelnden oder einem anderen zuzurechnen ist, hängt deshalb grundsätzlich davon ab, ob der Handelnde gegenüber dem Leistungsempfänger im eigenen Namen oder berechtigterweise im Namen eines anderen bei der Ausführung entgeltlicher Leistungen aufgetreten ist (ständige BFH-Rechtsprechung, z. B. BFH, Urteil vom 30.03.2011 XI R 12/08, BStBl II 2011, 819, Verfassungsbeschwerde zurückgewiesen durch das Bundesverfassungsgericht - BVerfG - mit Beschluss vom 03.12.2012 1 BvR 1747/11, juris; BFH, Urteil vom 26.04.2012 V R 2/11, BStBl II 2012, 634).
Folglich sei auch das vom Finanzamt zitierte Urteil des Finanzgerichts München vom 15. November 2006 3 K 3118/03 (EFG 2007, 1115 ; zu §§ 15 Abs. 1, 14 Abs. 1 UStG ; nachgehend BFH-Urteil vom 30. März 2011, BFHE 233, 304, BStBl II 2011, 819) zu der Regelung in § 4 Abs. 1 Zf. 1 der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr ( GebOSt ; Finanzgerichtsakte, Bl. 107) auf den Streitfall nicht anwendbar.
Eine entsprechende Rechtsauffassung habe auch das Finanzgericht München im Urteil vom 15. November 2006 3 K 3118/03 (EFG 2007, 1115 ; zu §§ 15 Abs. 1, 14 Abs. 1 UStG ; nachgehend BFH-Urteil vom 30. März 2011, BFHE 233, 304, BStBl II 2011, 819) zu der Regelung in § 4 Abs. 1 Zf. 1 der GebOSt vertreten, welche wortgleich der Vorschrift in § 4 Abs. 1 Zf. 1 PatKostG entspreche.
Ob diese Auffassung zutreffend ist, obliegt aber der Beurteilung desjenigen Gerichts, das über diese Leistungsbeziehung zu entscheiden hat (BFH-Urteil vom 30. März 2011 XI R 12/08, BFHE 233, 304, BStBl II 2011, 819, Rn. 29 - 32).
Dies bedarf ebenso wenig einer Klärung wie die Frage, ob bei zweifelhafter Steuerrechtslage eine Verpflichtung zur Rechnungserteilung trotz der bei § 14 Abs. 2 UStG gesetzlich uneingeschränkt vorgesehenen und für die Fälle des § 14 Abs. 3 UStG inzwischen durch die Rechtsprechung erweiterten Möglichkeit zur Korrektur eines unrichtigen Steuerausweises nach wie vor in der Regel als unzumutbar anzusehen ist (vgl. kritisch BFH, Urteil vom 30.03.2011 - XI R 12/08 - BFHE 233, 304).
FG Nürnberg, 14.12.2017 - 6 K 1111/17
Beschwerde, Bescheid, Gemeinde, Verwaltungsakt, Vollstreckung, Fahrzeug, …
b) Rechtsverhältnis i.S.d. § 41 Abs. 1 FGO ist jede aus einem konkreten Sachverhalt resultierende, durch Rechtsnormen geordnete rechtliche Beziehung zwischen Personen oder zwischen Personen und Sachen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 30.03.2011 XI R 12/08 BFH/NV 2011, 1346; vom 29.07.2003 VII R 39, 43/02, BStBl II 2003, 828).
Rechtsverhältnis i.S.d. § 41 Abs. 1 FGO ist jede aus einem konkreten Sachverhalt resultierende, durch Rechtsnormen geordnete rechtliche Beziehung zwischen Personen oder zwischen Personen und Sachen (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 30.03.2011 XI R 12/08 BFH/NV 2011, 1346; vom 29.07.2003 VII R 39, 43/02, BStBl II 2003, 828).