Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WRP%201978,%20119
Timestamp: 2020-08-05 02:17:35
Document Index: 326467593

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 13', '§ 45', 'BGH', 'BGH', '§ 13', '§ 13', '§ 13', 'BGH', 'BGH', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 14.10.1977 - I ZR 160/75 - dejure.org
https://dejure.org/1977,1706
BGH, 14.10.1977 - I ZR 160/75 (https://dejure.org/1977,1706)
BGH, Entscheidung vom 14.10.1977 - I ZR 160/75 (https://dejure.org/1977,1706)
BGH, Entscheidung vom 14. Januar 1977 - I ZR 160/75 (https://dejure.org/1977,1706)
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Prozessführungsbefugnis eines Verbandes zur Förderung gewerblicher Interessen im Sinne des § 13 Abs. 1 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) - Zugabe erfordert Abhängigkeit der Abgabe der Nebenleistung vom Erwerb der Hauptleistung - Anforderungen an Verstoß gegen ...
GRUR 1978, 182
DB 1978, 248
WRP 1978, 119
Bei dieser Sachlage muß die Frage nicht mehr erörtert werden, ob die Mißbräuchlichkeit der Rechtsverfolgung auch damit begründet werden könnte, daß der Kläger bei einer Verfolgung von Wettbewerbsverstößen im Immobilienbereich in der doppelten Eigenschaft als Rechtsanwalt und Gewerbetreibender (Bauträger und Altbausanierer) tätig wird und damit - wie die Beklagte meint - gegen § 45 Abs. 1 Nr. 4 BRAO verstößt (vgl. dazu BGH, Urt. v. 14.10.1977 - I ZR 160/75, GRUR 1978, 182 f. = WRP 1978, 119 - Kinder-Freifahrt;… vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 5.10.2000 - I ZR 224/98 - Verbandsklage gegen Vielfachabmahner;… Melullis, Handbuch des Wettbewerbsprozesses, 3. Aufl., Rdn. 443).
In der von der Revision angeführtenEntscheidung vom 14. Oktober 1977 (I ZR 160/75, GRUR 1978, 182) steht nicht der Mißbrauch eines materiellen Rechts, sondern die in § 13 UWG normierte Prozeßführungsbefugnis eines Verbandes zur Wahrung gewerblicher Interessen (§ 13 Abs. 2 Nr. 2 UWG) in Rede (…zur Frage der Klagebefugnis vgl. Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 16. Aufl. § 13 Rdn. 2).
Bei einer solchen zeitlichen Überlagerung können die außerhalb des Verfahrens liegenden Umstände ohne weiteres so schwerwiegend und offensichtlich sein, daß die Rechtsausübung ohne Rücksicht auf die Verhältnisse in dem zur Entscheidung anstehenden Fall als mißbräuchlich angesehen werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 14. Oktober 1977 - I ZR 160/75, GRUR 1978, 182).
BGH, 25.10.1984 - I ZR 129/82
Maßgebend für die Feststellung, ob ein Normalpreis angekündigt und durch dessen Ermäßigung ein Ausnahmepreis gebildet worden ist, ist die Auffassung der angesprochenen Verkehrskreise (vgl. Senatsurteile vom 14.10.1977 - I ZR 160/75 = GRUR 1978, 182, 184 - Kinder-Freifahrt, vom 4.11.1977 - I ZR 11/76 = GRUR 1978, 185, 186 - Taschenrechnerpackung, und vom 13.5.1981 - I ZR 122/79).
Selbst wenn nämlich festgestellt wird, daß ein angekündigter oder allgemein geforderter Normalpreis vorhanden ist, ist ein Preisnachlaß oder Sonderpreis im Sinne des § 1 Abs. 2 RabattG dann nicht gegeben, wenn Leistungen im Einzelfall für einen bestimmten Personenkreis völlig unentgeltlich erbracht werden (BGH WRP 1978, 119, 121).
LG Berlin, 10.09.1987 - 16 O 496/87
Rechtspr. fallen Umsonst-Lieferungen nicht unter das RabattG (vgl. BGH in GRUR 1978, 182, 184).
OLG Bremen, 23.04.1998 - 2 U 143/97
Voraussetzung für die Anwendbarkeit des Rabattgesetzes (RabbatG); Verkauf von …
Die BGH-Entscheidung "Kinderfreifahrt" (GRUR 1978, 182 ff.) steht der Bewertung des Essens für die Begleitperson als Zugabe nicht entgegen.