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Timestamp: 2018-11-21 14:26:36
Document Index: 185874482

Matched Legal Cases: ['Art 433', 'Art 315', 'Art 135', 'Art 113', 'Art 135', 'Art 139', 'Art 112', 'Art 178', 'Art 447', 'Art 432', 'Art 447', 'Art 195', 'Art 77', 'Art 78', 'Art 438', 'Art 442', 'Art 432', 'Art 443', 'Art 1', 'Art 432', 'Art 451', 'Art 432', 'Art 45', 'Art 45', 'Art 436', 'Art 44', 'Art 441', 'Art 449', 'Art 452', 'Art 454', 'Art 455', 'Art. 484', 'Art. 38', 'Art. 27']

Offenlegung gemäß VO (EU) 575/2013 (Stichtag ) - PDF
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1 Offenlegung gemäß VO (EU) 575/213 (Stichtag ) Seite 1 von 8
2 1. Allgemeine Informationen (1) Gemäß Art 433 VO 575/213 EU haben Kreditinstitute zumindest einmal jährlich Informationen über ihre Organisationsstruktur, ihr Risikomanagement und ihre Risikokapitalsituation offen zu legen. Als Medium der Offenlegung wurde die Website der Raiffeisenbank festgelegt. (2) Die Raiffeisen Bankengruppe (RBG) Österreich ist die größte Bankengruppe Österreichs mit rund 5 regional tätigen Raiffeisenbanken, acht regional tätigen Landesbanken und der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG in Wien als Spitzeninstitut. Rund 1,7 Millionen Österreicher sind Mitglieder und damit Miteigentümer von Raiffeisenbanken. (3) Die Raiffeisenbank ist als Kreditinstitut im genossenschaftlichen Verbund den Grundsätzen der Subsidiarität, der Solidarität und der Regionalität verpflichtet. (4) Gemeinsam werden innerhalb der RBG Salzburg Modelle, Systeme und Verfahren im Rahmen des Risikomanagements entwickelt und angewandt. 2. Sicherungseinrichtungen der Raiffeisenbankengruppe Salzburg und des Raiffeisensektors Einlagensicherungseinrichtungen der RBG Österreich (5) Die Raiffeisenbank ist über die Raiffeisen- Einlagensicherung Salzburg reg. Gen. mbh Mitglied der österreichischen Raiffeisen-Einlagensicherung egen. Diese Einlagensicherungsgenossenschaft stellt die Haftungseinrichtung für die gesamte Raiffeisen Bankengruppe gemäß 93, 93a und 93b BWG dar. (6) Zum Zwecke der Einlagensicherung ist in der RBG Österreich ein entsprechendes Frühwarnsystem implementiert, das basierend auf einem umfassenden Meldewesen über Ertrags- und Risikoentwicklung seitens aller Mitgliedsinstitute laufende Analysen und Beobachtungen durchführt. Raiffeisen-Kundengarantiegemeinschaft Salzburg (7) Die Raiffeisenbank garantiert gemeinsam mit 58 anderen Sbg. Raiffeisenbanken und dem Raiffeisenverband Salzburg wechselseitig Kundeneinlagen und eigene Wertpapieremissionen bis zur Grenze, die sich aus der Summe der individuellen Tragfähigkeit der Vereinsmitglieder ergibt. Die Kundengarantiegemeinschaft gewährleistet somit über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus Sicherheit für ihre Kunden. Salzburger Raiffeisen-Garantiefonds (8) Die Raiffeisenbank hat gemeinsam mit der RBG Salzburg und dem Raiffeisenverband Salzburg den Raiffeisen-Garantiefonds eingerichtet, der durch geeignete Maßnahmen sicherstellt, dass in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Vereinsmitglieder Hilfestellung erhalten. 3. Risikomanagementziele und -politik Risikostrategie (9) Das Ziel der risikostrategischen Überlegungen ist die permanente Sicherstellung der Risikotragfähigkeit der Raiffeisenbank und damit die Sicherung des Unternehmensfortbestandes. Neben einer risikoorientierten Sichtweise ist ein ausreichender Ertrag eine weitere Prämisse für die Geschäftstätigkeit, um die Risikotragfähigkeit und die Eigenmittelausstattung weiter zu verbessern. (1) Die Raiffeisenbank ist grundsätzlich von einem konservativen Umgang mit den bankgeschäftlichen und bankbetrieblichen Risiken geprägt. Dies bedeutet auch, dass bei intransparenter, unüberschaubarer Risikolage dem Vorsichtsprinzip der Vorzug gegeben wird und nur Risiken eingegangen werden, die auch beurteilt werden können. (11) Der Aufnahme neuer Geschäftsfelder oder Produkte geht grundsätzlich eine adäquate Analyse der geschäftsspezifischen Risiken voraus. (12) Schließlich hat die Raiffeisenbank insbesondere den genossenschaftlichen Förderauftrag sowie die regionale Verankerung zu berücksichtigen. (13) In jedem Fall ist die Risikostrategie ein integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung. Jede Raiffeisenbank hat eine schriftlich ausformulierte, jährliche Risikostrategie, die die Grundhaltung der Raiffeisenbank im Umgang mit Risiken festlegt. In der Risikostrategie sind im Sinne einer umfassenden Steuerung des Kreditinstitutes maximale Grenzen für die Risikobelastung festgelegt. (14) Die Geschäftsleitung der Raiffeisenbank erachtet die verwendeten Risikomanagementsysteme dem Geschäftsmodell und der Strategie der Raiffeisenbank entsprechend als angemessen. Sie entsprechen den gesetzlichen Anforderungen, neue regulatorische Anforderungen werden laufend berücksichtigt. Risikotragfähigkeit (15) Die Raiffeisenbank erbringt als regional verwurzelte Genossenschaft hochwertige Bankdienstleistungen. Der Fokus liegt dabei auf der Versorgung von Privatkunden sowie Klein- und Mittelbetrieben, sowie der Förde- Seite 2 von 8
3 rung des Erwerbs und der Wirtschaft ihrer Mitglieder. Aufgrund dieser Ausrichtung ergibt sich ein im Bezug zum Realmarkt sehr konservativer Umgang mit bankgeschäftlichen und bankbetrieblichen Risiken. (16) In der Raiffeisenbank werden im Rahmen der Gesamtbankrisikosteuerung dem vorhandenen Risikodeckungspotenzial (Ertrag, Eigenkapitalreserven) der Bank alle maßgeblichen Risiken, die nach gängigen Methoden und unter Einsatz entsprechender Systeme ermittelt werden, in zwei Szenarien gegenübergestellt. Auf diese Weise wird erhoben, ob unter angenommenen Prämissen auch im unwahrscheinlichen Fall ausreichend Risikodeckungsmasse zur Verfügung steht. Die Gesamtrisikoberechnung erfolgt durch Addition der wesentlichen Einzelrisiken. Abgestimmt auf die Gesamtbankrisikostrategie erfolgt jährlich eine Festlegung der Limits. Diese Limitierung erfolgt unter Berücksichtigung der ökonomischen Perspektive (Value-at-Risk Konfidenzniveau von 99,9%). Die Going-Concern-Perspektive (Value-at-Risk Konfidenzniveau von 95%) und die aufsichtsrechtlichen Vorgaben sind dabei strenge Nebenbedingungen. Risikosteuerung, -überwachung (17) Die Geschäftsleiter der Raiffeisenbank sind gemäß finanzmarktrechtlichen Anforderungen für die Umsetzung der Risikostrategie und des Risikomanagements verantwortlich. Der professionelle Umgang mit Risiken bildet eine Kernaufgabe des Managements eines Kreditinstitutes. Die wesentlichen Risiken und die Entwicklung der Risikotragfähigkeit der Raiffeisenbanken werden regelmäßig in einem Risikobericht dargestellt. (18) Die Risikosteuerung erfolgt laufend anhand der vorliegenden Risikoberichte oder anlassbezogen. (19) Die Limitierung des Gesamtbankrisikos erfolgt durch Festlegung einer maximalen Risikobelastung in Prozent der Risikodeckungsmasse auf Gesamtbankebene. Ein Teil des internen Kapitals wird für nicht quantifizierbare Risiken vorgehalten. Anhand der Risikoauslastungskoeffizienten erfolgt eine laufende Überwachung. (2) Die Raiffeisenbank bewegte sich im Geschäftsjahr 214 im Rahmen des österreichweiten ÖRE- Ampelmodells stets im grünen Bereich. Risikoerklärung (21) Die Geschäftsleiter der Raiffeisenbank tragen die Verantwortung für sämtliche Risikosteuerungsaktivitäten. Der Vorstand genehmigt die Risikopolitik im Einklang mit den Geschäftsstrategien, den Risikogrundsätzen, Verfahren und Methoden der Risikomessung und den Risikolimits. Die Geschäftsleiter sind für das Controlling der quantifizierbaren Risiken sowie für die Erarbeitung und Umsetzung einer Gesamtrisikostrategie verantwortlich. Die quantifizierbaren Risiken werden im Rahmen der Risikotragfähigkeit nach sektoreinheitlichen Maßstäben überwacht. Die Innenrevision prüft die Wirksamkeit der Arbeitsabläufe, Prozesse und internen Kontrollen. (22) Die Gesamtrisiken müssen durch eine entsprechende Deckungsmasse gedeckt sein, was anhand der, unter Rz 16 geschilderten Systeme sichergestellt wird. (23) Die Geschäftsleitung erklärt, die in dieser Offenlegung geschilderten Systeme und Verfahren zur Risikosteuerung anzuwenden, sowie die gesetzlichen Anforderungen zu beachten und laufend umzusetzen. Organisatorischer Aufbau (24) Die Aufbau- und Ablauforganisation ist derart organisiert, dass Interessenskonflikte möglichst vermieden werden. Die FMA-Mindeststandards für das Kreditgeschäft werden unter Berücksichtigung der Betriebsgröße sinngemäß angewendet. Sämtliche für das Risikomanagement erforderlichen Anweisungen und Richtlinien liegen den betreffenden Mitarbeitern sorgfältig dokumentiert in Handbüchern vor. Die verwendeten Modelle, Systeme und Verfahren werden regelmäßig überprüft und laufend überwacht, wobei der Innenrevision der Raiffeisenbank eine essentielle Funktion zukommt. Bei der organisatorischen Ausgestaltung wird der Proportionalitätsgrundsatz gemäß 3 Abs 1 KI-RMV angewendet, wobei vor allem die Betriebsgröße der Raiffeisenbank zu berücksichtigen ist. Die wesentlichen Risiken der RBG Kreditrisiko (25) Das Kreditrisiko ist jenes Risiko, das durch den Ausfall eines Kunden oder die Nichterfüllung vertraglicher Verpflichtungen durch einen Vertragspartner entsteht. Das Kreditrisiko dominiert im Gesamtbankrisikoprofil der Raiffeisenbank. Das Kreditrisiko wird bei Kontrahenten, Banken, Ländern und Konzentrationen (insbes. bei Fremdwährungsgeschäften) ermittelt. Für die Bonitätsbeurteilung wird von den Raiffeisenbanken das im Sektor implementierte Raiffeisen-Rating- und Sicherheiten-System herangezogen. Konzentrationsrisiko (26) Das Konzentrationsrisiko liegt in möglichen nachteiligen Folgen, die sich aus Konzentrationen oder Wechselwirkungen gleich- und verschiedenartiger Risikofaktoren oder -arten ergeben können. Die Beobachtung der relevanten Konzentrationsrisiken erfolgt grundsätzlich aufgrund der vorhandenen Sicherungseinrichtungen auf Ebene der RBG Salzburg. Seite 3 von 8
4 Marktrisiko (27) Die Marktrisiken bestehen im Zinsänderungs-, Währungs- und im Kursrisiko aus Wertpapieren, Zins-, Devisenpositionen und Credit Spread Risiko. Die Marktrisiken werden wie alle wesentlichen Risiken regelmäßig im Rahmen der entsprechenden Berichterstattung behandelt und nach gemeinsam entwickelten, bundeseinheitlichen Methoden gemessen. Bei den Raiffeisenbanken wird kein Handelsbuch geführt. (28) Durch Zinsänderungen kann die Gefahr entstehen, dass der erwartete Wert bzw. Ertrag nicht erreicht wird. Die Messung des Zinsänderungsrisikos erfolgt durch die Einordnung aller Zinspositionen in Laufzeitbänder. Auf Basis der vorhandenen Gaps werden sowohl unter ertragsorientierten Gesichtspunkten die Auswirkungen auf das Ergebnis der Raiffeisenbank als auch die Änderung des Barwerts simuliert. (29) Da keine wesentlichen offenen Devisenpositionen vorhanden sind, besteht nahezu kein Währungsrisiko. Weiters besteht kein Marktrisiko aus derivativen Produkten, da diese nur zu Absicherungszwecken eingesetzt werden. Derivative Kundengeschäfte werden zur Gänze durch entsprechende Gegengeschäfte geschlossen. (3) Das Credit Spread Risiko bezeichnet potenzielle Verluste aufgrund sich ändernder Marktpreise hervorgerufen durch Änderungen von Credit Spreads bzw. der Spreadkurve im Vergleich zum risikofreien Zinssatz. Die Messung der Credit Spread Risiken erfolgt nach dem Value-at-Risk Ansatz. (31) Das Marktrisiko der Raiffeisenbank beschränkt sich somit auf das Kursrisiko aus Wertpapieren, das Zinsänderungsrisiko und das Credit Spread Risiko. Liquiditätsrisiko (32) Das Liquiditätsrisiko umfasst das Risiko der Bank, ihre gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig und zeitgerecht erfüllen zu können. Eine Vereinbarung zur Liquiditätsreservehaltung und zum Liquiditätsmanagement in der Raiffeisenbankengruppe Salzburg stellt die verbundseitige Grundlage für die Erfassung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Überprüfung des Liquiditätsrisikos dar. Operationelles Risiko (33) Als operationelles Risiko werden Verluste aufgrund von Fehlern in Systemen, Verfahren durch Menschen oder externe Ereignisse verstanden. Durch die Nutzung gemeinsamer, standardisierter Verfahren und Systeme sowie gemeinsame Notfallkonzepte wird nach Möglichkeit die Hintanhaltung operationeller Risiken erreicht. Es werden wesentliche Schadensfälle dokumentiert. Die Berechnung des operationellen Risikos erfolgt nach dem Basisindikatoransatz gemäß Art 315 VO 575/213 EU. Sonstige Risiken (34) Sonstige, nur schwer bzw. gar nicht quantifizierbare Risiken werden im Falle der Wesentlichkeit im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse berücksichtigt. Verwendung des Kreditrisiko-Standardansatzes (35) Im Bedarfsfall können die Ratings aller gemäß Art 135 ff VO(EU) 575/213 in Verbindung mit der CRR- MappingV von der FMA anerkannten Rating-Agenturen für die Forderungsklassen Zentralstaaten, Institute und Unternehmen herangezogen werden. (36) Art und Umfang der Nutzung externer Ratings im Rahmen der Erfassung des Kreditrisikos zur Bestimmung der Bemessungsgrundlage erfolgt im Rahmen von Art 113 ivm Art 135ff VO(EU) 575/213. Das Verfahren zur Übertragung von Emittenten- und Emissionsratings auf Posten, die nicht Teil des Handelsbuchs sind, entspricht den Vorgaben von Art 139 VO(EU) 575/213 und wird standardmäßig für derartige Posten durchgeführt. Kredit- und Verwässerungsrisiko (37) Als überfällig gelten Kredite, bei denen der Schuldner mit der Rückzahlung mehr als 9 Tage in Verzug ist. Die Klassifizierung der Schuldner folgt den Bestimmungen der VO(EU) 575/213 (Art 112j, Art 178). (38) Es finden die Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches hinsichtlich der Bewertung von Umlaufvermögen Anwendung. (39) Bei der Bewertung der Ausleihungen wurden für erkennbare Risiken Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen gebildet. Risiko aus nicht im Handelsbuch enthaltenen Beteiligungspositionen (4) Die Raiffeisenbank hält eine Beteiligung am Raiffeisenverband Salzburg und an der Raiffeisen- Einlagensicherung Salzburg. Es handelt sich dabei um strategische Beteiligungen im Rahmen der Raiffeisen Bankengruppe. (41) Die Beteiligungen an juristischen Personen und Personengesellschaften werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur vorgenommen, wenn aufgrund anhaltender Verluste, eines verringerten Eigenkapitals und/oder eines verminderten Ertragswerts eine Wertminderung eingetreten ist, die voraussichtlich von Dauer ist. Seite 4 von 8
5 (42) Es wird hinsichtlich der offenzulegenden Angaben gemäß Art 447 c und d VO(EU) 575/213 auf die Offenlegung verzichtet und die Ausnahme nach Art 432 Abs 2 VO(EU) 575/213 in Anspruch genommen, da aufgrund besonderer Umstände wie der Größe, des Umfangs der Geschäfte und des Tätigkeitsbereiches des Kreditinstituts die Wettbewerbsposition geschwächt werden würde. Die Offenlegung gemäß Art 447 e entfällt, da die betreffende Regelung nicht anwendbar ist. Zinsrisiko aus nicht im Handelsbuch gehaltenen Positionen (43) Bezüglich der Rückzahlung von Krediten vor Fälligkeit ist eine Absicherung in den Kreditverträgen vorgesehen, bei den unbefristeten Einlagen wird die Gleitzinsmethode mit empirisch ermittelten Mischungsverhältnissen angewandt. Für Zinsrisiken aus der Behebung von Einlagen vor Fälligkeit ist die Möglichkeit zur Berechnung von Vorfälligkeitsentschädigungen gegeben. (44) Die Schwankungen der Zinsrisiken werden im Rahmen der Umsetzung der internen Kapitalrichtlinien regelmäßig analysiert. Ziel ist es, auch bei Auf- und Abwärtsschocks diese Risiken angemessen zu begrenzen und jederzeit Deckung dafür zu halten. Verwendung von Kreditrisikominderungen (45) Zur Kreditrisikominderung wird von der im Rahmen des Art 195ff VO(EU) 575/213 anerkannten Besicherung in Form des Netting von Bilanzpositionen Gebrauch gemacht und basiert auf einer Rahmenvereinbarung über die gegenseitige Aufrechnung von Interbanken-Depots mit dem Raiffeisenverband Salzburg (Deposit Netting Agreement). (46) Zur Kreditrisikominderung werden bilanzielle Nettingverträge, Immobiliensicherheiten, Garantien und Bürgschaften, Barsicherheiten bei anderen Kreditinstituten sowie Barsicherheiten beim eigenen Institut herangezogen. Die Darstellung der wesentlichen Kategorie Immobiliensicherheiten erfolgt im Rahmen der Zuordnung zur Forderungsklasse durch Immobilien besicherte Forderungen lt. Art VO(EU) 575/213. (47) Die Sicherheiten werden entsprechend der bestehenden gesetzlichen Vorgaben und internen Vorschriften bewertet und verwaltet. Eigenmittel (48) Die gezeichneten Geschäftsanteile der Genossenschaft können durch Beschluss der Generalversammlung verzinst werden für das Geschäftsjahr 214 lag die Verzinsung bei 1,5 Prozent. (49) Die vollständige Abstimmung der Eigenmittel sowie die Beschreibung der Hauptmerkmale der Eigenkapitalinstrumente können der Anlage entnommen werden. (5) Die Bilanzposten Passiv 6A, 11 und 14 sind dem harten Kernkapital zugerechnet. Soweit für die Kapitalinstrumente des Bilanzposten Passiv 9 eine Erlaubnis der FMA gemäß Art 77 ivm Art 78 VO(EU) 575/213 vorliegt, wurden die Bilanzposten Passiv 9 dem harten Kernkapital zugerechnet andernfalls in den Bestandsschutz aufgenommen. Bestandteile des zusätzlichen Kernkapitals sind nicht vorhanden. Im Bestandsschutz befindliche nicht eingezahlte Posten umfassen die Kapitalinstrumente gemäß 23 Abs 9 und 1 BWG idf BGBl I 184/213. (51) Die Position Passiv 7 wird den Ergänzenden Eigenmitteln zugerechnet. Eigenmittelanforderungen (52) Eine Offenlegung nach Art 438 a, b und d VO(EU) 575/213 ist nicht erforderlich, da die Regelungen nicht anwendbar sind. Eigenmittelerfordernis (in TEUR) Risikopositionsklasse nach dem Kreditrisiko-Standardansatz: Regionale oder lokale Gebietskörperschaften, Öffentliche Stellen, Institute 61.33,1 Unternehmen ,53 Mengengeschäft ,14 Durch Immobilien besichert Ausgefallene Positionen ,3 Gedeckte Schuldverschreibungen, Organismen für gemeinsame Anlagen (OGA) 3.18,8 Eigenkapital - Beteiligungen 4.462,45 Seite 5 von 8
6 Sonstige Posten ,2 Mindesteigenmittelerfordernis Kreditrisiko ,13 Eigenmittelerfordernis für das Risiko einer Anpassung der Kreditbewertung: Standardansatz für CVA-Risiko ,69 Eigenmittelerfordernis Operationelles Risiko: Basisindikatoransatz (BIA) für operationelle Risiken ,75 Mindesteigenmittelerfordernis gesamt ,57 Gegenparteiausfallrisiko (53) Das Kontrahentenausfallrisiko für derivative Finanzgeschäfte berechnet nach der Ursprungsrisikomethode beträgt insgesamt ,63 EUR. Nettingvereinbarungen wurden nicht kreditrisikomindernd angesetzt. Kreditderivate sind keine im Portfolio. Kreditrisikoanpassungen (54) Für Rechnungslegungszwecke wurden keine eigenen Definitionen von überfällig und ausfallsgefährdet formuliert. Es finden die Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches hinsichtlich der Bewertung von Umlaufvermögen Anwendung. Im Zuge der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wird weiters der Grundsatz der Einzelbewertung angewandt und von einer Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste werden berücksichtigt. (55) Für erkennbare Risiken bei Forderungen an Kunden werden Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen gebildet, für einzelne Gruppen von Risikopositionen gruppenweise Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zuzählungsgebühren wurden im Jahr der Krediteinräumung erfolgswirksam erfasst. (56) Bezüglich der Angaben gemäß Art 442 c-h VO(EU) 575/213 erfolgt keine Offenlegung und wird von der Ausnahme des Art 432 Abs 2 VO(EU) 575/213 Gebrauch gemacht, da aufgrund besonderer Umstände wie der Größe, des Umfangs der Geschäfte und des Tätigkeitsbereiches des Kreditinstituts die Wettbewerbsposition geschwächt werden würde. (57) Für erkennbare Risiken bei Kreditnehmern wurden Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen gebildet. (in EUR) Stand Zuweisungen Auflösungen Verbrauch Stand Einzelwertberichtigungen , , ,35, ,19 Rückstellungen,,,,, Gesamt , , ,35, ,19 (58) Darüber hinaus wurden direkte Forderungsabschreibungen in Höhe von EUR 2.11,76 vorgenommen. Die Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen betrugen EUR 8.947,78. Unbelastete Vermögenswerte (59) Von einer Offenlegung gemäß Art 443 VO(EU) 575/213 wird aufgrund des Zutreffens der Kriterien des Art 1 Z 3 der Durchführungsverordnung 215/79 unter Verweis auf die Unwesentlichkeit gemäß Art 432 VO(EU) 575/213 abgesehen. Verschuldung (6) Da die Einhaltung einer verpflichtenden Quote derzeit nicht vorgesehen ist und eine Festlegung erst 217 erfolgen wird, wird von einer Offenlegung gemäß Art 451 VO(EU) 575/213 abgesehen. Informationen hinsichtlich der Unternehmensführungsregelungen Organe der Raiffeisenbank Generalversammlung (61) An der Generalversammlung sind alle Mitglieder der Raiffeisenbank mit einer Stimme teilnahmeberechtigt. Die Aufgaben der Generalversammlung sind unter anderem die Beschlussfassung über die Genehmigung des Jahresabschlusses, die Wahl von Vorstand und Aufsichtsrat oder die Änderung der Satzung. Seite 6 von 8
7 Vorstand (62) Der Vorstand besteht aus dem Obmann, zumindest einem Obmann-Stellvertreter und wenigstens einem weiteren Mitglied. Der Vorstand hat die Leitung der Raiffeisenbank im Interesse der Mitglieder wahrzunehmen, ist Bindeglied zwischen der Genossenschaft und ihren Mitgliedern und bemüht sich in der Öffentlichkeit um das Ansehen der Genossenschaft. Aufsichtsrat (63) Der Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsratsvorsitzenden, zumindest einem Aufsichtsratsvorsitzenden- Stellvertreter und wenigstens einem weiteren Mitglied. Der Aufsichtsrat hat den Geschäftsbetrieb der Genossenschaft unter Beachtung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen zu überwachen. (64) Bezüglich der Einrichtung eines Prüfungsausschusses und eines Risikoausschusses wurde von den Ausnahmebestimmungen gemäß 63a Abs. 4 BWG bzw. 39d BWG Gebrauch gemacht. Geschäftsleitung (65) Die Geschäftsleitung besteht aus zumindest zwei Mitgliedern. Diese sind in ihren Aufgabenbereichen für die laufende und sorgfältige Abwicklung der ihnen übertragenen Bankgeschäfte und sonstige mit dem Betrieb eines Kreditinstituts verbundenen Geschäfte unter Beachtung der gesetzlichen, satzungsmäßigen und sonstigen Vorgaben verantwortlich. Die Mitglieder der Geschäftsleitung werden vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates bestellt. Strategie für die Auswahl der Mitglieder des Leitungsorgans und deren tatsächliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen (66) Für die Auswahl von Personen für den Aufsichtsrat, Vorstand und Geschäftsleitung ist neben fachlicher Kompetenz auch die Erfüllung der erforderlichen persönlichen Qualifikationen maßgeblich. Die jeweiligen Anforderungen richten sich nach Art, Struktur, Größe und Komplexität der Geschäftstätigkeit des Instituts sowie nach den jeweils zu besetzenden Funktionen. (67) Um die gesetzlich vorgesehenen Anforderungen an die Mitglieder von Vorstand, Aufsichtsrat, Geschäftsleitung und Inhabern von Schlüsselfunktionen laufend sicherzustellen, wurde von der Raiffeisenbank eine unternehmensinterne Richtlinie zur Festlegung der Strategie für die Auswahl und den Prozess zur Eignungsbeurteilung für frei werdende Positionen im Leitungsorgan ( Fit & Proper-Richtlinie ) beschlossen und umgesetzt. (68) Gemäß dieser Richtlinie werden folgende Kriterien für die Beurteilung der Eignung von Mitgliedern des Leitungsorgans und Inhabern von Schlüsselfunktionen herangezogen: 1. Fachliche Kompetenz und Berufserfahrung 2. Persönliche Zuverlässigkeit 3. Ausreichende zeitliche Verfügbarkeit 4. Regelmäßige Schulung und Weiterbildung (69) Die Überprüfung der Eignung erfolgt vor jeder Bestellung oder Wiederbestellung eines Mitglieds des Leitungsorgans bzw. eines Inhabers einer Schlüsselfunktion, darüber hinaus wurde ein Prozess zur laufenden Reevaluierung festgelegt. (7) Bezüglich der Einrichtung eines Nominierungsausschusses wurde von der Ausnahmebestimmung gemäß 29 BWG Gebrauch gemacht. (71) Auf eine Offenlegung der tatsächlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen der einzelnen Mitglieder des Leitungsorgans wird im Sinne einer anwenderfreundlichen Offenlegung gemäß der EBA-Guidelines EBA/GL/214/14 und unter Verweis auf die Nicht-Wesentlichkeit dieser Information gemäß Art 432 Abs 1 VO(EU) 575/213 verzichtet. Anzahl der von Mitgliedern des Leitungsorgans bekleideten Leitungs- und Aufsichtsfunktionen (72) Die Offenlegung der bekleideten Leitungs- und Aufsichtsfunktionen unterbleibt, da gemäß 5 Abs 1 Z 9a BWG und 28 Abs 5 Z 5a BWG die Mandatsbegrenzung nur für Kreditinstitute mit erheblicher Bedeutung laut 5 Abs 4 BWG normiert ist. (73) Die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat haben jedoch im Zuge ihres Fit & Proper Self Assessments bestätigt, dass der zur Übernahme einer Organfunktion nötige Zeitaufwand mit dem Zeitaufwand für ihre derzeitigen beruflichen bzw. ehrenamtlichen Tätigkeiten vereinbar ist. Auch die Mitglieder der Geschäftsleitung haben anhand einer qualifizierten Selbsteinschätzung bestätigt, dass ausreichend zeitliche Ressourcen vorliegen, um die Leitungsfunktion ordnungsgemäß und mit der erforderlichen Sorgfalt wahrzunehmen. Diversitätsstrategie für die Auswahl der Mitglieder des Leitungsorgans (74) Bei der Auswahl der Funktionäre ist auf die Gesamtzusammensetzung des jeweiligen Organs zu achten, wobei neben den erforderlichen Bildungs- und Fachkenntnissen auch die Diversität zu berücksichtigen ist. Seite 7 von 8
8 Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis ist der Genossenschaft ein Anliegen, da nur so die Interessen der Mitglieder ideal repräsentiert werden. (75) Um eine unabhängige Meinungsbildung und ein kritisches Hinterfragen der Entscheidungen von Geschäftsleitern zu gewährleisten, sollen Vorstand und Aufsichtsrat in Hinblick auf Alter, Geschlecht, geographische Herkunft sowie Ausbildungs- und Berufserfahrung möglichst so zusammengesetzt sein, dass vielfältige Auffassungen und Erfahrungen vertreten sind. (76) Ebenso soll bei der Auswahl der Geschäftsleiter auf die Gesamtzusammensetzung geachtet werden, wobei neben den erforderlichen Bildungs- und Fachkenntnissen auch die Diversität zu berücksichtigt werden soll. In der Geschäftsleitung sollen Persönlichkeiten mit Führungserfahrung bei einem Unternehmen vergleichbarer Größe und Geschäftsart vertreten sein. Vergütungspolitik (77) Die Raiffeisenbank hat eine Vergütungspolitik unter Berücksichtigung der in der Anlage zu 39b BWG genannten Grundsätzen festgelegt. Das Vergütungsmanagement im Rahmen des Personalmanagements erfolgt durch die Geschäftsleitung unter Einbindung des Vorstandes und Aufsichtsrates bzw. gegenüber der Geschäftsleitung durch den Vorstand und Aufsichtsrat. (78) Bei der Umsetzung der Vergütungspolitik wurde das Gutachten vom von Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH zugrunde gelegt. Eine Überprüfung der Umsetzung der Grundsätze erfolgt jährlich durch den Aufsichtsrat. (79) Die Vergütung der Geschäftsleiter und der Mitarbeiter deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil auswirkt kann neben einem fixen auch einen variablen Gehaltsbestandteil haben. Eine garantierte variable Vergütung ist nicht vorgesehen. Die Regelung der Vergütung erfolgt durch Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarungen, Dienstverträge sowie Einzelvereinbarungen. Kriterien für die Gestaltung der Vergütung sind die Funktion, die innerbetriebliche Stellung, die fachliche und persönliche Qualifikation, die Erfahrung und das Ausmaß der übernommenen Verantwortung. Die Bemessung der Vergütung erfolgt durch interne und externe Vergleiche. Die Vergütungspolitik ist mit dem soliden und wirksamen Risikomanagement vereinbar, diesem förderlich und ermutigen nicht zur Übernahme von Risiken, die über das von dem Kreditinstitut tolerierbare Maß hinausgehen. (8) Bei der variablen Vergütung werden sowohl die Leistung des betreffenden Mitarbeiters (in quantitativer und qualitativer Hinsicht) als auch das Gesamtergebnis des Kreditinstitutes berücksichtigt. Die Vergütungspolitik ist darauf gerichtet, die persönlichen Zielsetzungen der betreffenden Mitarbeiter an die langfristigen Interessen der Bank anzupassen und ein angemessenes Verhältnis der fixen und variablen Gehaltsbestandteile zu gewährleisten. Die gesamte variable Vergütung schränkt die Fähigkeit des Kreditinstitutes zur Verbesserung seiner Eigenmittelausstattung nicht ein. Wesentliche Größe für die Bemessung des Erfolges ist das Dienstleistungsgeschäft. Bei Auszahlung der variablen Vergütungsbestandteile ist aufgrund des Proportionalitätsgrundsatzes keine fünfjährige Zurückbehaltungspflicht erforderlich. (81) Die Angabe quantitativer Informationen gemäß Art 45 lit g-j VO(EU) 575/213 entfällt aufgrund der Größenordnung des Kreditinstitutes auf Basis des Proportionalitätsprinzips gemäß Art 45 Abs 2 VO(EU) 575/213 sowie unter Berücksichtigung der nationalen Umsetzung der Richtlinie 95/46/EG. Folgende Bestimmungen sind für Raiffeisenbanken nicht anwendbar: Art 436 VO(EU) 575/213, Art 44 VO(EU) 575/213, Art 441 VO(EU) 575/213, Art 449 VO(EU) 575/213, Art 452 VO(EU) 575/213, Art 454 VO(EU) 575/213, Art 455 VO(EU) 575/213 Seite 8 von 8
9 Offenlegung aufsichtsrechtliches Eigenkapital und Kapitalquoten nach Verordnung (EU) Nr. 575/ (A) Betrag am Tag der Offenlegung (B) Verweis auf Artikel in der Verordnung (EU) Nr. 575/213 (C) Beträge, die der Behandlung vor der Verordnung (EU) Nr. 575/213 unterliegen oder vorgeschriebener Restbetrag gemäß Verordnung (EU) Nr. 575/213 Hartes Kernkapital (CET1) - Instrumente und Rücklagen: 26 (1), 27, 28, 29, Verzeichnis der EBA Kapitalinstrumente und das mit ihnen verbundene Agio gemäß Artikel 26 Absatz 3 Verzeichnis der EBA davon Genossenschaftsanteile gemäß Artikel 26 Absatz 3 Einbehaltene Gewinne (1) (c) Kumuliertes sonstiges Ergebnis (und sonst. Rücklagen, zur Berücksichtigung nicht realisierter Gewinne und Verluste nach den (1) anwendbaren Rechnungslegungsstandards) Fonds für Bankrisiken (1) (f) Betrag der Posten im Sinne von Artikel 484 Absatz 3 zuzüglich des mit ihnen verbundenen Agios, dessen Anrechnung auf das CET1 486 (2) ausläuft Hartes Kernkapital vor regulatorischen Anpassungen Hartes Kernkapital (CET1) - regulatorische Anpassungen: Immaterielle Vermögenswerte (verringert um entsprechende Steuerschulden) Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Instrumenten des harten Kernkapitals von Unternehmen d. Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält Regulatorische Anpassungen des harten Kernkapitals in Bezug auf Beträge, die der Vor-CRR-Behandlung unterliegen Vom harten Kernkapital in Abzug zu bringender oder hinzuzurechnender Betrag in Bezug auf zusätzliche Abzugs- und Korrekturposten und gemäß der Vor-CRR-Behandlung erforderliche Abzüge Betrag der von den Posten des zusätzlichen Kernkapitals in Abzug zu bringenden Posten, der das zusätzliche Kernkapital des Instituts überschreitet (negativer Betrag) Regulatorische Anpassungen des harten Kernkapitals (CET1) insgesamt (1) (b), 37, 472 (4) 36 (1) (h), 43, 45, 46, 49 (2) (3), 79, 472 (1) Hartes Kernkapital (CET1) Zusätzliches Kernkapital (AT1): Instrumente Kapitalinstrumente und das mit ihnen verbundene Agio 51, 52 Zusätzliches Kernkapital (AT1): regulatorische Anpassungen Vom zusätzlichen Kernkapital in Abzug zu bringender oder hinzuzurechnender Betrag in Bezug auf zusätzliche Abzugs- und Korrekturposten und gemäß der Vor-CRR-Behandlung erforderliche Abzüge Betrag der von den Posten des Ergänzungskapitals in Abzug zu bringenden Posten, der das Ergänzungskapital des Instituts überschreitet (negativer Betrag) Regulatorische Anpassungen des zusätzlichen Kernkapitals (AT1) insgesamt Zusätzliches Kernkapital (AT1) Kernkapital (T1) (1) (j) 477, 477 (3), 477 (4) (a) 56 (e) Ergänzungskapital (T2) - Instrumente und Rücklagen: Kapitalinstrumente und das mit ihnen verbundene Agio 62, 63 Betrag der Posten im Sinne von Art. 484 Abs. 5 zzgl. des mit ihnen verbundenen Agios, dessen Anrechnung auf T2 ausläuft (4) -6. Ergänzungskapital vor regulatorischen Abzugsposten 76. Ergänzungskapital (T2) - regulatorische Anpassungen: Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Instrumenten des Ergänzungskapitals und nachrangigen Darlehen von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält. davon: Positionen, die vor dem 1. Januar 213 bestanden und Übergangsbestimmungen unterliegen 66 (c), 69, 7, 79, 477 (4)
10 (A) Betrag am Tag der Offenlegung (B) Verweis auf Artikel in der Verordnung (EU) Nr. 575/213 (C) Beträge, die der Behandlung vor der Verordnung (EU) Nr. 575/213 unterliegen oder vorgeschriebener Restbetrag gemäß Verordnung (EU) Nr. 575/213 Regulatorische Anpassungen des Ergänzungskapitals in Bezug auf Beträge, die der Vor-CRR-Behandlung und Behandlungen während der Übergangszeit unterliegen, für die Auslaufregelungen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 575/213 gelten (d. h. CRR-Restbeträge) -6. Vom Ergänzungskapital in Abzug zu bringende Restbeträge in Bezug auf vom harten Kernkapital in Abzug zu bringende Posten während der Übergangszeit gemäß Artikel 472 der Verordnung (EU) Nr. 575/213 Vom Ergänzungskapital in Abzug zu bringender oder hinzuzurechnender Betrag in Bezug auf zusätzliche Abzugs- und Korrekturposten und gemäß der Vor-CRR-Behandlung erforderliche Abzüge davon: Von den Posten des Ergänzungskapitals in Abzug zu bringende Posten, die das Ergänzungskapital überschreiten (Abzug vom zusätzlichen Kernkapital) Regulatorische Anpassungen des Ergänzungskapitals (T2) insgesamt , 472(3)(a), 472 (4), 472 (6), 472 (8) (a), 472 (9), 472 (1) (a), 472 (11) (a) 467, 468, Ergänzungskapital (T2) Eigenmittel insgesamt (TC=T1 + T2) Risikogewichtete Aktiva insgesamt Eigenkapitalquoten und -puffer: Harte Kernkapitalquote 1,5 92 (2) (a), 465 Kernkapitalquote 1,5 92 (2) (b), 465 Gesamtkapitalquote 11,61 92 (2) (c) Beträge unter den Schwellenwerten: Direkte und indirekte Positionen des Instituts in Kapitalinstrumenten von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut keine wesentliche Beteiligung hält. Von der künftigen Rentabilität abhängige latente Steueransprüche, die aus temporären Differenzen resultieren (unter dem Schwellenwert von 1%, verringert um entsprechende Steuerschulden, wenn die Bedingungen von Art. 38 Abs. 3 erfüllt sind) (1) (h), 45, 46, 472 (1), 56 (c), 59, 6, 475 (4), 66 (c), 69, 7, 477 (4), 36 (1) (c), 38, 48, 47, 472 (5) Eigenkapitalinstrumente, für die die Auslaufregelungen gelten: Derzeitige Obergrenze für CET1-Instrumente, für die die Auslaufregelungen gelten Wegen Obergrenze aus CET1 ausgeschlossener Betrag Derzeitige Obergrenze für T2-Instrumente, für die die Auslaufregelungen gelten 76. Wegen Obergrenze aus T2 ausgeschlossener Betrag 484 (3), 486 (2) und (5) 484 (3), 486 (2) und (5) 484 (5), 486 (4) und (5) 484 (5), 486 (4) und (5)
11 Hauptmerkmale der Kapitalinstrumente Emittent Einheitliche Kennung (z.b. CUSIP, ISIN oder Bloomberg-Kennung für Privatplatzierung) Für das Instrument geltendes Recht CRR-Übergangsregelungen CRR-Regelungen nach der Übergangszeit Anrechenbar auf Solo-/Konzern-/Solo- und Konzernebene Instrumenttyp (Typen von jedem Land zu spezifizieren) Auf aufsichtsrechtliche Eigenmittel anrechenbarer Betrag (Währung in Millionen, Stand letzter Meldestichtag) Nennwert des Instruments in Berichtswährung Ausgabepreis Tilgungspreis Rechnungslegungsklassifikation Ursprüngliches Ausgabedatum Unbefristet oder mit Verfalltermin Ursprünglicher Fälligkeitstermin Durch Emittenten kündbar mit vorheriger Zustimmung der Aufsicht Wählbarer Kündigungstermin, bedingte Kündigungstermine und Tilgungsbetrag Spätere Kündigungstermine, wenn anwendbar Feste oder variable Dividenden-/Couponzahlungen Nominalcoupon und etwaiger Referenzindex Bestehen eines "Dividenden-Stopps" Vollständig diskretionär, teilweise diskretionär oder zwingend (zeitlich) Vollständig diskretionär, teilweise diskretionär oder zwingend (in Bezug auf den Betrag) Bestehen einer Kostenanstiegsklausel oder eines anderen Tilgungsanreizes Nicht kumulativ oder kumulativ Wandelbar oder nicht wandelbar Wenn wandelbar: Auslöser für die Wandlung Wenn wandelbar: ganz oder teilweise Wenn wandelbar: Wandlungsrate Wenn wandelbar: Wandlung obligatorisch oder fakultativ Wenn wandelbar: Typ des Instruments, in das gewandelt wird Wenn wandelbar: Emittent des Instruments, in das gewandelt wird Herabschreibungsmerkmale Bei Herabschreibung: Auslöser für die Herabschreibung Bei Herabschreibung: ganz oder teilweise Bei Herabschreibung: dauerhaft oder vorübergehend Bei vorübergehender Herabschreibung: Mechanismus der Wiederzuschreibung Position in der Rangfolge im Liquidationsfall (das jeweils ranghöhere Instrument nennen) Unvorschriftsmäßige Merkmale der gewandelten Instrumente Ggf. unvorschriftsmäßige Merkmale nennen Instrument 1 Raiffeisenbank Eugendorf-Plainfeld egen Österreich Hartes Kernkapital Hartes Kernkapital Solo Genossenschaftsanteil - Art. 27 CRR,319 Mio. EUR 37, EUR 37, EUR 37, EUR Fortgeführter Einstandswert Unbefristet Keine Fälligkeit Nein Variabel Nein Nicht wandelbar Nein nach Ergänzungskapital Keine