Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:147655-2020:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-08-06 15:12:05
Document Index: 313922019

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 123', '§ 125', '§ 20', '§ 160', '§ 135']

Lieferungen - 147655-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 147655-2020
27/03/2020 S62
Deutschland-München: Drucker und Plotter
2020/S 062-147655
Offizielle Bezeichnung: Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Postanschrift: Ludwigstraße 2
Kontaktstelle(n): Gruner, Melanie
Hauptadresse: http://www.stmelf.bayern.de/
Adresse des Beschafferprofils: http://www.stmelf.bayern.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.eprocurement.bayern.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=YblYjYqpxuQ%253d
Andere Tätigkeit: Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020G9000001
Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beabsichtigt die Beschaffung von Multifunktionsgeräten (Kauf und Miete).
Gegenstand der Leistung ist eine Rahmenvereinbarung über die Lieferung, Wartung und Instandhaltung von Multifunktionsgeräten.
Die Rahmenvereinbarung wird mit nur einem Unternehmen geschlossen und gilt für die maximale Laufzeit von 4 Jahren ohne Verlängerungsoption.
Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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NUTS-Code: DE2 BAYERN
Der Auftraggeber behält sich bezüglich Kauf und Miete optionale Bestandteile vor. Die Optionen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Die Bieter haben zwingend die geforderten Preise für die Optionalpositionen anzugeben. Ein Anrecht auf Abruf der Optionen besteht für den Auftragnehmer nicht.
1. Erklärung: Der Auftragnehmer erklärt, dass er die sich aus dem Rahmenvertrag ergebende Haftung durch eine Versicherung abgedeckt hat, die im Rahmen und Umfang einer marktüblichen Industriehaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Versicherung aus einem Mitgliedsstaat der EU entspricht. Der Auftragnehmer wird diesen Versicherungsschutz mindestens bis zum Ende sämtlicher Vertragsbeziehungen aus dem Rahmenvertrag aufrechterhalten. Kommt der Auftragnehmer dieser Verpflichtung nicht nach, ist der Auftraggeber zum Rücktritt vom Rahmenvertrag berechtigt. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers, insbesondere Schadensersatzansprüche, bleiben hiervon unberührt.
2. Erklärung: Wie sichern Sie die Leistungen gegenüber dem Auftraggeber ab (z. B. Patronatschaft)? Bitte erörtern Sie die Vorgehensweise auf einem Beiblatt, welches Sie als Anlage unter „eigene Anlagen“ zu Ihrem Angebot hochladen.
1. Der Bieter hat zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit geeignete Referenzen, der bezüglich der ausgeschriebenen Leistung (Lieferung von Multifunktionsgeräten) wesentlichen, in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen, anzugeben.
Bietergemeinschaften haben für jedes Mitglied eine eigene Referenzliste auf einer gesonderten Anlage einzureichen. Die Anlage ist im Arbeitsschritt „Eigene Anlagen“ zum Angebot hochzuladen.
2. Beabsichtigt ein Bieter, Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, muss er zusammen mit seinem Angebot Art und Umfang der durch diese Unterauftragnehmer auszuführenden Leistungen nachfolgend angeben. Falls zumutbar ist der vorgesehene Unterauftragnehmer zu benennen.
Der Bieter hat auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers innerhalb der vom Auftraggeber hierfür gesetzten Frist ein vom jeweiligen Unterauftragnehmer ausgefülltes und unterzeichnetes Formblatt „Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“ vorzulegen.
Die Öffnung der Angebote wird von mindestens 2 Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind gem. § 55 Abs. 2 VgV nicht zugelassen.
1. Die Bieter haben eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB sowie ggf. zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB mit dem Angebot einzureichen.
2. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass Bieter sich zeitnah nach Download mit den Vergabeunterlagen zu beschäftigen haben und Fragen unverzüglich zu stellen sind (siehe auch die Anlage „Bewerbungsbedingungen" zu den Vergabeunterlagen). Es werden keine Fragen mündlich vor Ort oder am Telefon beantwortet.
3. Beachten Sie die Frist für Bieterfragen (siehe Bewerbungsbedingungen). Fragen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht gestellt wurden, gelten als nicht rechtzeitig gestellt im Sinne von § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV und werden nicht mehr beantwortet.
4. Angebote die per E-Mail zugesandt werden, beinhalten keinen Zugriffsschutz. Ein solches Angebot ist im Sinne des Vergaberechts nicht „verschlossen" und wird zwingend vom Verfahren ausgeschlossen.
5. Es wird jedem Bieter dringend geraten, die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung beim Abruf der Vergabeunterlagen zu nutzen. Nur so erhält der Bieter alle Informationen z. B. über Änderungen an den Vergabeunterlagen, etwaige Bieterfragen oder Bieterinformationen. Bei Unterlassen einer freiwilligen Registrierung liegt das Risiko, ein unvollständiges oder fehlerhaftes Angebot aufgrund veralteter Vergabeunterlagen abzugeben und aus diesem Grund vom Vergabeverfahren ausgeschlossen zu werden, alleine bei dem betreffenden Bieter.
6. Die Wertung erfolgt anhand der Einfachen Richtwertmethode. Der Zuschlag wird auf das für den Auftraggeber wirtschaftlichste Angebot erteilt. Preis und Leistungskriterien gehen zu jeweils 50 % in die Wertung ein. Die Gewichtung der einzelnen Kriterien sowie die zu erreichenden Bewertungspunkte sind dem Leistungskriterienkatalog zu entnehmen (Bewertungsmatrix).
1. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, § 160 Abs. 3 S. 1 GWB, soweit:
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden oder,
2. Eine Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.