Source: http://www.mittelstands-anwaelte.de/BGBAbsNr1438107080/
Timestamp: 2018-03-23 22:34:08
Document Index: 121857898

Matched Legal Cases: ['§ 195', 'BGH', '§ 204', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGB §§ 195, 199 Abs. 1 Nr. 2 | DASV - Die Deutsche Anwalts- und Steuerberatervereinigung für die mittelständische Wirtschaft e.V.
a) Wird der Schadensersatzanspruch eines Anlegers auf verschiedene Aufklärungs- oder Beratungsfehler gestützt, beginnt die Verjährung nicht einheitlich, wenn bezüglich eines Fehlers beziehungsweise Umstands Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis vorliegt. Vielmehr ist jede Pflichtverletzung verjährungsrechtlich selbständig zu behandeln (Bestätigung von BGH, Urteile vom 24. März 2011 – III ZR 81/10, WM 2011, 874 und vom 22. September 2011 – III ZR 186/10, NJW – RR 2012, 111)
Weitere Informationen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=71664&pos=11&anz=545
Die Verjährung eines Schadensersatzanspruchs wegen fehlerhafter Angaben oder unzureichender Aufklärung im Rahmen eines Anlageberatungs- oder Anlagevermittlungsgesprächs wird durch die Veranlassung der Bekanntgabe des Güteantrags nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB auch bezüglich solcher Pflichtverletzungen gehemmt, die in dem Antrag nicht konkret aufgeführt sind (im An-schluss an BGH, Urteil vom 22. Oktober 2013 – XI ZR 42/12, BGHZ 198, 294 und Beschluss vom 21. Oktober 2014 – XI ZB 12/12, BGHZ 203, 1)
Weitere Informationen: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=71570&pos=14&anz=526