Source: http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=26.09.2012_6B_464/2012
Timestamp: 2013-05-18 16:18:18
Document Index: 36418119

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 65']

Nachdem die Beschwerdef�hrerin in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG aufgefordert wurde, dem Bundesgericht den angefochtenen Entscheid nachzureichen (act. 3), sandte sie ein Urteil und einen Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug vom 11. Juli 2012 betreffend mehrfache versuchte N�tigung bzw. Ausstand sowie ein Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 17. Juli 2012 betreffend Opferhilfe (act. 6, 7 und 8).
In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Angabe der bem�ngelten Stellen im angefochtenen Entscheid anzugeben, inwieweit dieser nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen oder ihre Grundrechte verletzen soll (Art. 42 Abs. 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG). Zwar hat die Beschwerdef�hrerin eine ganze Anzahl von Eingaben eingereicht (act. 1, 4, 9, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 29, 31, 32, 33). Soweit diese nicht sogar querulatorisch und damit unzul�ssig sind (Art. 42 Abs. 7), gen�gen die weitschweifigen und teilweise unverst�ndlichen Ausf�hrungen jedenfalls den Begr�ndungsanforderungen nicht. So macht die Beschwerdef�hrerin z.B. geltend, der ihr zugewiesene Verteidiger habe ihr mitgeteilt, er stufe die Staatsanwaltschaft und eine weitere Person als viel zu starke Gegner ein, denen er nicht gewachsen sei (act. 1 S. 2/3). Diese abwegige Behauptung vermag die Beschwerdef�hrerin nicht glaubhaft zu machen, geschweige denn zu beweisen. Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen derartigen Vorbringen ausdr�cklich �ussern m�sste, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Deren querulatorische Art der Prozessf�hrung ist bei der H�he der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Dem Beschwerdegegner 1 ist keine Entsch�digung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.