Source: http://r-f-o.de/satzung.html
Timestamp: 2019-08-26 09:50:16
Document Index: 369226153

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 7', '§ 4', '§ 26', '§ 2', '§ 2']

Rainbow Funsports Osnabrück e.V. | Satzung
SATZUNG DES RAINBOW FUNSPORTS OSNABRÜCK e.V.
1. Der am 13.4.2000 gegründete Verein führt den Namen Rainbow Funsports Osnabrück (abgekürzt: RFO) und hat seinen Sitz in Osnabrück. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung erhält er zu seinem Namen den Zusatz "e.V.".
2. Der Verein strebt die Mitgliedschaft in den Fachverbänden des Landessportbundes Niedersachsen e.V. und der Landesfachverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden, an und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch Körperertüchtigung durch Sport. Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen und die Pflege nationaler und internationaler Sportbeziehungen.
2. Der Verein fördert insbesondere die Integration homosexueller und bisexueller Menschen in das Sportleben.
Die Aktivitäten sind jedoch nicht auf diese Personenkreise beschränkt. Die Mitglieder nehmen am regelmäßigen Training und an Turnieren teil.
4. Die Organe des Vereins (§ 8) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
5. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, selbständige Abteilung gegründet werden. Die Abteilungen regeln ihre sportlichen Angelegenheiten selbst, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt oder das Gesamtinteresse des Vereins nicht betroffen wird. Soweit eine Abteilung eine eigene Kasse führen möchte, sind alle Bewegungen spätestens binnen eines Monats nach der Einnahme bzw. Ausgabe an die Hauptkasse zu melden. Die Erhebung regelmäßiger Beiträge zusätzlich zum Vereinsbeitrag ist den Abteilungen untersagt.
1. Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden; förderndes Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Fördermitglieder des Vereins unterstützen den Verein finanziell und ideell.
Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar; fördernde Mitglieder haben kein Wahl- und Stimmrecht.
4. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden an RFO e.V., Postfach 3606 , 49024 Osnabrück. Die Kündigung ist jeder Zeit zulässig, jedoch werden schon geleistete Beiträge nicht zurückerstattet.
6. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes müssen binnen drei Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch einen eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.
3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und Umlagen für den Verein verpflichtet. Die Höhe der Beiträge und der Umlagen beschließt die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung kann eine Aufnahmegebühr für neue Mitglieder festsetzen.
4. Ermäßigungen werden gegen Vorlage einer amtlichen Bescheinigung für Schüler/innen, Studierende, Wehrpflichtige, Ersatzdienstleistende, Auszubildende, Arbeitslose und Empfänger von ALG, ALGII und Hartz IV gewährt.
3. In den Fällen § 7.1. a, c, d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung unter Einhaltung einer Mindestfrist von 14 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag der Absendung. Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen per Post zuzusenden. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen drei Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet end-gültig. Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach Aufgabe der Post an die letzte dem Verein bekannte Adresse des Betroffenen. Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung der Entscheidung bleibt unberührt.
2. Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern bei sonstigen Veranstaltungen nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Der Unfall- und Haftpflichtschutz wird über den Landessportbund Niedersachsen e. V. im Rahmen eines Versicherungsvertrages gewährleistet werden.
2. Mindestens einmal im Jahr findet im ersten Halbjahr eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, es müssen jedoch mindestens 5 Mitglieder anwesend sein. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
6. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von wenigstens bis spätestens 10 Tage vor der Wahl schriftlich beantragt wird.
a) von jedem ordentlichen Mitglied ( § 4a)
9. Sonstige Anträge müssen mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einfacher Mehrheit bejaht wird. Anträge auf Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden auf einer der nächsten Mitgliederversammlungen behandelt. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.
1. Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.
3. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder des Vereins, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
4. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederversammlungen als Gäste teilnehmen.
2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit seines Stellvertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht die Angelegenheiten des Vereins, und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen. 3. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:
c) die/der Kassenwart/in
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch die vorstehend genannten Vorstandsmitglieder vertreten. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
5. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf ihrer/seiner Amtstätigkeit aus, so ist der Vorstand berechtigt, kommissarisch eine Ersatzperson zu bestimmen. Die Amtszeit des auf diese Weise bestimmten Vorstands-mitglied läuft mit der nächsten turnusmäßigen Vorstandswahl ab. Es dürfen nicht mehr kommissarische Vorstandsmitglieder als gewählte Vorstandsmitglieder im Vorstand tätig sein.
6. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorsitzenden des Vorstandes oder eine/n durch sie/ihn Beauftragte/n geleitet. Von den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt, die von der/dem Vorsitzenden bzw. ihrer/seinem Beauftragte/n und der/dem Schriftführer/in unterzeichnet werden.
7.Der Vorstand ist verpflichtet, einen Haushaltsplan vorzulegen und sich diesen von der Mitgliederversammlung genehmigen zu lassen.
8. Der Vorstand ist berechtigt, für die verschiedenen Sportangebote Übungsleiter zu bestellen
und mit diesen entsprechende Vereinbarungen über die Konditionen ihrer Tätigkeit für den RFO zu verhandeln und zu unterzeichnen.
9. Der Vorstand ist berechtigt, für die Mitgliederkommunikation ein Internetportal zu
betreiben und mit dessen Pflege auch einen externen Anbieter zu beauftragen im Rahmen
des von der Mitgliederversammlung freigegebenen Budgets.
10. Der Vorstand ist berechtigt, zur Erweiterung des Sportangebotes Kooperationsvereinbarungen mit anderen Vereinen zu verhandeln und abzuschließen im Rahmen des von der Mitgliederversammlung freigegebenen Budgets für den Sportbetrieb.
Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitglieder ernannt werden. Ehrenmitglieder werden - bis zum Widerruf durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit - ernannt. Sie besitzen Stimmrecht und sind von der Entrichtung von Beiträgen befreit.
1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei Personen zur Kassenprüfung, die nicht dem Vorstand oder einem Ausschuss angehören dürfen. Wiederwahl ist zulässig.
2. Die Kassenprüfer/innen haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.
3. Die Kassenprüfer/innen erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des/der Kassenwartes/in und des übrigen Vorstandes.
2. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, dem Landessportbund Niedersachsen e.V. zu, der es unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 dieser Satzung aufgeführten Zwecke zu verwenden hat.
Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 13.11.2007 von der Mitgliederversammlung des Vereins Rainbow Funsports Osnabrück beschlossen worden und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.