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Timestamp: 2019-04-20 06:50:09
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BGH 2 StR 507/13 - 21. Januar 2014 (LG Aachen) · hrr-strafrecht.de
BGH 2 StR 507/13 - 21. Januar 2014 (LG Aachen) [= HRRS 2014 Nr. 232]
BGH 2 StR 507/13:
HRRS-Nummer: HRRS 2014 Nr. 232
Zitiervorschlag: BGH, 2 StR 507/13, Beschluss v. 21.01.2014, HRRS 2014 Nr. 232
BGH 2 StR 507/13 - Beschluss vom 21. Januar 2014 (LG Aachen)
1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Aachen vom 28. Juni 2013
a) im Schuldspruch dahin geändert, dass der Angeklagte der versuchten besonders schweren räuberischen Erpressung in Tateinheit mit unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge schuldig ist,
b) im Strafausspruch dahin geändert, dass unter Wegfall der verhängten Gesamtfreiheitsstrafe und der dieser zugrundeliegenden beiden Einzelstrafen eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten festgesetzt wird.
2. Entgegen der Auffassung des Landgerichts handelt es sich bei dem Versuch der besonders schweren räuberischen Erpressung und dem unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge nicht um jeweils eigenständige, in Realkonkurrenz stehende Taten. Vielmehr stehen beide Delikte in Tateinheit, weil sie in der Ausführungshandlung zusammentreffen. Sämtliche Handlungen des Verkäufers, die der Beitreibung des Kaufpreises für die Betäubungsmittel dienten - hier die Bedrohung mit dem Fleischermesser - waren Teil des Handeltreibens (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 2008 - 5 StR 242/07, NStZ 2008, 465).