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Timestamp: 2016-10-24 23:44:45
Document Index: 312765603

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 66']

6B_43/2014 (17.06.2014)
6B_43/2014 � � Urteil vom 17. Juni 2014
Verletzung von Verkehrsregeln, Willk�r, rechtliches Geh�r,
des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom
X.________ fuhr am 11. Februar 2010 um ca. 18.15 Uhr auf der Z�rcherstrasse in Adliswil. Er �bersah drei Fussg�nger, welche die Strasse auf einem Fussg�ngerstreifen �berquerten und kollidierte mit ihnen.
Das Bezirksgericht Horgen sprach X.________ am 4. Dezember 2012 der mehrfachen fahrl�ssigen K�rperverletzung und der fahrl�ssigen groben Verletzung der Verkehrsregeln schuldig. Es bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagess�tzen zu Fr. 80.-- sowie einer Busse von Fr. 1'200.--. Auf Berufung von X.________ best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich das erstinstanzliche Urteil am 22. November 2013.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, er sei vom Vorwurf der groben Verletzung der Verkehrsregeln freizusprechen.
1.1.�Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 mit Hinweisen). Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere L�sung oder W�rdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt f�r die Annahme von Willk�r nicht (BGE 138 I 305 E. 4.3 mit Hinweisen). Eine entsprechende R�ge muss klar vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 I 65 E. 1.3.1; je mit Hinweisen). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
1.2.�Die Vorinstanz stellt in tats�chlicher Hinsicht fest, der Beschwerdef�hrer sei mit einer derart verdreckten Frontscheibe gefahren, dass seine Sicht auf die Strasse erheblich eingeschr�nkt war (Urteil, S. 9 ff.). Der Beschwerdef�hrer bestreitet dies. Er macht im Wesentlichen geltend, die Polizei habe die Frontscheibe erst ein bis zwei Stunden nach dem Unfall fotografiert. In dieser Zeit sei das Wasser auf der Scheibe getrocknet und das Salz habe sich auskristallisiert. Zum Unfallzeitpunkt sei seine Sicht nicht durch die verschmutzte Scheibe beeintr�chtigt gewesen. Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers ersch�pfen sich in appellatorischer Kritik, worauf nicht einzutreten ist.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, er habe im erstinstanzlichen Verfahren beantragt, es sei eine Nachstellung vorzunehmen, die zeige, dass Salz auf einer nassen Frontscheibe nach kurzer Zeit infolge Trocknung auskristallisiere. Die erste Instanz habe diesen Beweisantrag abgelehnt und die Vorinstanz habe sich damit nicht auseinandergesetzt. Dies verletzte seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r.
Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, diesen Aspekt im vorinstanzlichen Verfahren ger�gt zu haben oder den entsprechenden Beweisantrag erneut gestellt zu haben. Die Beschwerde enth�lt keine ausreichende Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG), weshalb darauf nicht einzutreten ist.
Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Die Kosten sind dem unterliegenden Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).