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Timestamp: 2019-02-20 22:47:07
Document Index: 375255187

Matched Legal Cases: ['§ 276', '§ 278', '§ 611', '§ 823', '§ 847', '§ 611', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 145', '§ 164', '§ 607', '§ 145']

Rechtsprechung: OLG-Report 2004, 513 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Karlsruhe, 02.12.2003 | OLG Celle, 07.07.2004
Auskunftsverpflichtung eines Arztes aus dem Behandlungsvertrag gegenüber den Erben des Patienten zur Vorbereitung von Schadenersatzforderungen; Rechtsgrundlagen und Sinn und Zweck der ärztlichen Dokumentationspflicht
BGB § 276 § 278 § 611 § 823 Abs. 1 § 847
LG Trier, 04.08.2003 - 4 O 79/02
NJW-RR 2004, 410
NJW-RR 2004, 792 (Ls.)
VersR 2004, 1323
Die Beweiserleichterungen aus Dokumentationsversäumnissen betreffen in erster Linie den Nachweis von Behandlungsfehlern durch Unterbleiben gebotener und aufzeichnungspflichtiger, aber nicht dokumentierter diagnostischer oder therapeutischer Maßnahmen (so OLG Koblenz VersR 2004, S. 1323 - 1324;… Senatsurteil vom 25. Januar 2000, Az. 5 U 14/99, veröffentlicht in NJW-RR 2001, S. 667 - 671).
Die Klägerin hatte einen Anspruch auf Herausgabe der bisher noch nicht herausgegebenen Teile der Behandlungsdokumentation im Zusammenhang mit der Behandlung durch den Beklagten in der Zeit vom 04.12.2002 bis zum 06.04.2004 in gut lesbarer Kopie gegen Kostenersatz gemäß §§ 611, 242 BGB (vgl.zur Herausgabepflicht von Kopien gegen Kostenerstattung: BGH NJW 1983, 328, 329; OLG Düsseldorf, VersR 2005, 694; OLG Koblenz VersR 2004, 1323; OLG Köln GesR 2006, 93;… Lutterbeck in Handbuch des Fachanwalts Medizinrecht, Kapitel 5 Rdn. 125;… Martis/Winkhart, Arzthaftungsrecht, 2. Aufl.2007, S. 449 m.w.N.).
(vgl. OLG Koblenz NJW-RR 2004, 410).
In einem solchen Fall müssen vielmehr bis auf die Entstehung des Schadens alle Anspruchsvoraussetzungen feststehen (…vgl. BGH, Urt. v. 8.7.1980 - VI ZR 159/78, juris Rn. 105 ff.;… BGH, Urt. v. 23.2.2006 - I ZR 237/03, NJW-RR 2006, 1048; OLG Koblenz, Urt. v. 15.1.2004 - 5 U 1145/03, NJW-RR 2004, 410;… Wenzel (Burkhardt), Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Auflage, Kap. 15 Rn. 4).
OLG München, 10.06.2010 - 1 U 2376/10
Arztrecht: Minderung der Vergütung bei Behandlungsfehlern; Auskunftsanspruch …
11 Neben dem vorgenannten Recht des Patienten zur Einsicht in die Krankenunterlagen besteht keine allgemeine umfassende Auskunftspflicht der Behandlungsseite (…Martis/Winkhart, a.a.O. , Seite 450; OLG Koblenz, VersR 2004, 1323).
Zur Annahme eines "sofortigen" Anerkenntnisses im schriftlichen Vorverfahren gemäß § 276 ZPO innerhalb Klageerwiderungsfrist
Behandlung des Anerkenntnisses im schriftlichen Vorverfahren innerhalb der Klageerwiderungsfrist als sofortiges Anerkenntnis; Stellen eines abweichenden Sachantrags seitens des Beklagten; Veranlassung zur Klageerhebung
Anerkenntnis - Wie lange ist ein Anerkenntnis ein "sofortiges"?
LG Karlsruhe, 06.08.2003 - 2 O 222/03
Abschluss eines Darlehensvertrages durch vollmachtlosen Vertreter: Änderung der Vertragskonditionen durch persönliche Kontaktaufnahme des Darlehensnehmers mit der Bank
Trotz Einschaltung eines vollmachtlosen Vertreters Vertragsschluss zwischen Bank und Darlehensnehmer persönlich aufgrund von Nachverhandlung der Vertragsbedingungen durch Darlehensnehmer persönlich
BGB § 145; BGB § 164; BGB § 607
Abschluss eines Darlehensvertrages durch einen vollmachtlosen Vertreter; Entlassung aus den Verpflichtungen aus Darlehensverträgen; Anspruch auf Schadensersatz; Vorliegen der Voraussetzungen einer Anscheinsvollmacht
Wann ist ein Darlehen persönlich ausgehandelt?
Finanzierung - Wann ist ein Darlehen persönlich ausgehandelt?
Ein vollmachtloser Vertreter steht einem Vertragsabschluss nicht immer im Weg
BGB §§ 145, 164, 607
Trotz Einschaltung eines vollmachtlosen Vertreters Vertragsschluss zwischen Bank und Darlehensnehmer persönlich aufgrund von Nachverhandlungen der Vertragsbedingungen durch Darlehensnehmer persönlich
Vertragsschluss durch vollmachtlosen Vertreter; Nachverhandlungen durch Darlehensnehmer als persönlicher Vertragsschluss
LG Hannover, 09.12.2003 - 7 O 72/03
WM 2005, 691
Die Abtretungserklärung des Ehemanns verschafft der Klägerin ein solches Interesse nicht, weil eine Abtretung sich nur auf Ansprüche bezieht, nicht auf Verbindlichkeiten (vgl. auch OLG Celle, WM 2005, 691).