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Timestamp: 2019-10-15 23:26:20
Document Index: 351368504

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 64', '§ 428', '§ 31', '§ 48', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 48', '§ 90', '§ 6', '§ 9']

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1.1 BSG, Urteile vom 23.07.2014 – B 8 SO 14/13 R -, – B 8 SO 31/12 R – und B 8 SO 12/13 R
Anmerkung 1 : S. a. BSG stoppt übliche Sozialhilfekürzung für Behinderte – Kanzlei Blaufelder: http://www.kanzlei-blaufelder.com/bsg-stoppt-uebliche-sozialhilfekuerzung-fuer-behinderte-sozialrecht-mediation-ludwigsburg/
2.1 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 01.07.2014 – L 11 AS 334/14 B PKH
Der Leistungsausschluss nach § 7 Abs. 4a SGB II bei unerlaubtem Aufenthalt außerhalb des zeit und ortsnahen Bereichs greift auch bei Leistungsberechtigten, die Arbeitslosengeld II unter den erleichterten Bedingungen des § 64 Abs. 4 SGB II iVm § 428 SGB III beziehen (vgl. BSG, Urteil vom 16.05.2012 – B 4 AS 166/11 R).
2.2 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 10.07.2014 – L 7 AS 410/14 B ER
2.3 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 02.07.2014 – L 16 AS 419/14 B ER
Wegen einstweiliger Anordnung – Vorläufige Gewährung von ALG II für polnische Staatsangehörige.
3.1 Sozialgericht Dortmund, Beschluss vom 26.05.2014 – S 35 AS 1758/14 ER
Minderung des Arbeitslosengeld II – Notwendigkeit des Erlasses eines Aufhebungsbescheides – Bei Sanktion ist Aufhebungsbescheid erforderlich – Meldeversäumnis
Bei der Absenkung der Grundsicherungsleistungen bei Obliegenheitsverletzungen nach §§ 31, 31a SGB II ist weiterhin eine Aufhebungsentscheidung nach § 48 Abs. 1 Satz 1 SGB X erforderlich, wenn für den betroffenen Zeitraum zuvor eine bestandskräftige Leistungsbewilligung erfolgt ist. § 31b Abs. 1 Satz 1 SGB II führt nicht „von Gesetzes wegen“ zur Absenkung des Arbeitslosengeldes II, sondern stellt weiterhin nur eine Regelung zur zeitlichen Bestimmung des Beginns des Absenkungszeitraumes dar.
Hessisches LSG, Beschluss vom 03.12.2013 – L 9 AS 614/13 B ER, SG Kassel, Urteil vom 28.08.2013 – S 7 AS 439/13; SG Kassel, Beschluss vom 27.06.2013 – S 7 AS 121/13 ER, LSG NSB, Beschluss vom 17.06.2013 – L 7 AS 332/13 B ER und ausführlich zu dieser umstittenen Rechtsfrage Bayrisches LSG, Beschluss vom 17.06.2013 – L 11 AS 306/13 B ER; anderer Auffassung SG Detmold, Urteil vom 17.10.2013 – S 18 AS 1095/12, Lauterbach in: Gagel, SGB II, Stand 1/2012, § 31b Rdnr. 2; Groth/Luik/Siebel-Hufmann, Das neue Grundsicherungsrecht, 2011, Rdnr. 421; SG Trier, 14. Dezember 2011 – S 4 AS 449/11 ER.
3.2 Sozialgericht Dortmund, Beschluss vom 13.06.2014 – S 32 AS 1173/14 ER
Ein Sanktionsbescheid nach §§ 31 ff. SGB II „geht ins Leere“, wenn für den Sanktionszeitraum bereits – wie hier in den soeben genannten Monaten – Leistungen nach dem SGB II bewilligt worden sind und der/die entsprechende(n) Bewilligungsbescheid(e) nicht im Umfang der Minderung nach § 48 SGB X aufgehoben wird/werden.
3.3 Sozialgericht Neuruppin, Beschluss vom 23.07.2014 – S 26 AS 1464/14 ER
Kein Anordnungsgrund bei dem von den Antragstellern insgesamt begehrten Betrag in Höhe von monatlich 66,00 EUR – der etwa einem Anteil von neun Prozent der für die Antragsteller addierten Regelleistung von 716,00 EUR entspricht.
Grundsätzlich genügen nach wie vor 80 Prozent des Regelbedarfes, um den gegenwärtigen Bedarf zu befriedigen und eine Notlage abzuwenden (für einen Abschlag von bis zu sogar 30 Prozent: Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 02. Februar 2006, – L 14 B 1157/05 AS ER; für einen Abschlag von 20 Prozent: Landessozialgericht Baden-Württemberg, Beschluss vom 29. Januar 2007, – L 7 SO 5672/06 ER-B; vgl auch Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 24. Oktober 2008 – L 29 B 1844/08 AS ER).
3.4 Sozialgericht Cottbus, Urteil vom 13.02.2012 – S 14 AS 4945/11
Arbeitslosengeld II – Verfassungsmäßigkeit der Regelbedarfsermittlung – menschenwürdiges Existenzminimum – Sozialhilferecht
3.5 SG Chemnitz, Beschl. v. 18.07.2014 – S 20 AS 1442/14 ER
4.1 Sozialgericht Detmold, Urteil vom 13.05.2014 – S 8 SO 173/12 – rechtskräftig
Das Hausgrundstück stellt kein geschütztes Vermögen im Sinne des § 90 Abs. 2 Nr. 8 S. 2 SGB XII dar – Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII darlehensweise.
5. 24.7.2014: Grundsätzlich kein Kostenersatz wegen „sozialwidrigen Verhaltens“ bei Grundsicherung nach dem 4. Kapitel des SGB XII
Sozialrecht in Freiburg – Hartz IV – Sozialhilfe – Krankenversicherung – www.srif.de: http://www.sozialrecht-in-freiburg.de/
6. Anmerkung von Dr. Andy Groth, RiLSG zu BSG – B 4 AS 12/13 R: Cello für schulischen Musikunterricht kein Teilhabebedarf.
Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 09.07.2014 – L 13 BK 20/09
Im Rahmen der Feststellung, ob die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Kinderzuschlag nach § 6a BKGG erfüllt sind, sind grundsätzlich – insbesondere im Hinblick auf die Leistungsvoraussetzung, dass durch den Kinderzuschlag Hilfebedürftigkeit nach § 9 SGB II vermieden werden muss – die Normen des SGB II und die hierzu entwickelte Rechtsprechung heranzuziehen.
Dies gilt auch in Anbetracht der Rechtsprechung des BSG (Urteil vom 14.03.2012 – B 14 KG 1/11 R), wonach bei der Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen des Kinderzuschlags die tatsächlichen Kosten der Unterkunft zu berücksichtigen sind, für die Frage, ob Tilgungsraten bzw. eine Instandhaltungspauschale bei Eigenheimbesitzern als Kosten der Unterkunft zu berücksichtigen sind.
Anmerkung 1: Siehe dazu Das Urteil des LSG Halle vom 24.06.2014 Az.: L 4 AS 98/1 im Volltext: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 29/2014 – Punkt 2.10 – Kosten für einen Kabelanschluss können nur dann den Unterkunftskosten zugeordnet werden, wenn die entsprechende Zahlungsverpflichtung mietvertraglich begründet worden ist.
Anmerkung 2: S. a. Landessozialgericht – Pressemitteilung Nr.: 007/2014 – (LSG LSA) Kabelgebühr wird nicht übernommen: http://www.presse.sachsen-anhalt.de/index.php?cmd=get&id=866414&identifier=9e0b6956bec47fb3d55b79e65e224605