Source: https://www.barth-sport.de/praeventionskurse-nach-%C2%A720-ihr-einstieg-in-die-betriebliche-gesundheitsfoerderung/
Timestamp: 2019-06-25 16:29:49
Document Index: 144844586

Matched Legal Cases: ['§20', '§20', '§20', '§20', '§20', '§ 20', '§ 20', '§ 25', '§ 26', '§ 23', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 12', '§ 89', '§ 20', '§ 94', '§20', '§20', '§20', '§20', '§20', '§20', '§ 3', '§20', '§20', '§20', '§20', '§20', '§20', '§20', '§20', '§20', '§20']

Präventionskurse nach §20 - Ihr Einstieg in die betriebliche Gesundheitsförderung | BARTH Sportmanagement
Präventionskurse nach §20 – Ihr Einstieg in die betriebliche Gesundheitsförderung
Grundsätzliches zu Präventionskursen nach §20 SGB V
Wenn Sie Präventionskurse anbieten möchten, sei es im Fitness-Studio oder in Betrieben, müssen Sie bestimmte Dinge beachten. Welches dies sind, stelle ich Ihnen folgend in Stichworten vor:
Der Kurs findet im Gruppenrahmen statt. Die Gruppengröße umfasst 12-15 Personen
Es handelt sich um einen geschlossenen Kurs, also keine wechselnden Teilnehmer
Der Kurs hat einen definierten Anfang und ein definiertes Ende, z.B. 8 Wochen
Handlungsfelder für die Prävention sind: Ernährung, Entspannung, Sucht und Bewegungsgewohnheiten
Der Präventionskurs wird von einem qualifizierten Kursleiter durchgeführt
Der Kurs kann im Fitness-Center oder im Betrieb stattfinden. Anbieter ist immer der Kursleiter
Die Gebühr wird grundsätzlich vorab in voller Höhe von den Teilnehmern bezahlt
Nach Ende des Kurses erhalten die Teilnehmer eine Bestätigung des Anbieters zur Vorlage bei Ihrer Krankenkasse (es müssen mindestens 80% der Termine besucht werden)
Mit der Bescheinigung können die Teilnehmer bei ihren Krankenkassen eine Rückerstattung der Gebühr beantragen (i.d.R. 75 – 80 % der Kursgebühr).
Voraussetzung für Erstattung der Kasse an ihre Versicherten ist, dass sowohl der Kurs als auch der Kursleiter anerkannt ist. Dies wird durch die Zentrale Prüfstelle Prävention für alle Anbieter gewährleistet. Um anerkannt zu werden, müssen die Anforderungen des §20 SGB V, die konkret in den Kriterien des Leitfaden Prävention beschrieben sind, erfüllt werden.
Der §20 zum Nachlesen
8. Alkoholkonsum reduzieren.
2. Leistungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten für in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte nach § 20a und
3. Leistungen zur Gesundheitsförderung in Betrieben (betriebliche Gesundheitsförderung) nach § 20b.
(5) Die Krankenkasse kann eine Leistung zur verhaltensbezogenen Prävention nach Absatz 4 Nummer 1 erbringen, wenn diese nach Absatz 2 Satz 2 von einer Krankenkasse oder von einem mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe beauftragten Dritten in ihrem Namen zertifiziert ist. Bei ihrer Entscheidung über eine Leistung zur verhaltensbezogenen Prävention berücksichtigt die Krankenkasse eine Präventionsempfehlung nach § 25 Absatz 1 Satz 2, nach § 26 Absatz 1 Satz 3 oder eine im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Vorsorge oder einer sonstigen ärztlichen Untersuchung schriftlich abgegebene Empfehlung. Die Krankenkasse darf die sich aus der Präventionsempfehlung ergebenden personenbezogenen Daten nur mit schriftlicher Einwilligung und nach vorheriger schriftlicher Information des Versicherten erheben, verarbeiten und nutzen. Die Einwilligung kann jederzeit schriftlich widerrufen werden.
Die Krankenkassen dürfen ihre Aufgaben nach dieser Vorschrift an andere Krankenkassen, deren Verbände oder Arbeitsgemeinschaften übertragen. Für Leistungen zur verhaltensbezogenen Prävention, die die Krankenkasse wegen besonderer beruflicher oder familiärer Umstände wohnortfern erbringt, gilt § 23 Absatz 2 Satz 2 entsprechend.
Aus: http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/20.html
§ 20a SGB V Leistungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten zum nachlesen
(3) Zur Unterstützung der Krankenkassen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten für in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte, insbesondere in Kindertageseinrichtungen, in sonstigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in Schulen sowie in den Lebenswelten älterer Menschen und zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Leistungen beauftragt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ab dem Jahr 2016 insbesondere mit der Entwicklung der Art und der Qualität krankenkassenübergreifender Leistungen, deren Implementierung und deren wissenschaftlicher Evaluation. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen legt dem Auftrag die nach § 20 Absatz 2 Satz 1 festgelegten Handlungsfelder und Kriterien sowie die in den Rahmenvereinbarungen nach § 20f jeweils getroffenen Festlegungen zugrunde. Im Rahmen des Auftrags nach Satz 1 soll die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geeignete Kooperationspartner heranziehen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erhält für die Ausführung des Auftrags nach Satz 1 vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen eine pauschale Vergütung in Höhe von mindestens 0,45 Euro aus dem Betrag, den die Krankenkassen nach § 20 Absatz 6 Satz 2 für Leistungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten aufzuwenden haben. Die Vergütung nach Satz 4 erfolgt quartalsweise und ist am ersten Tag des jeweiligen Quartals zu leisten. Sie ist nach Maßgabe von § 20 Absatz 6 Satz 3 jährlich anzupassen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt sicher, dass die vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen geleistete Vergütung ausschließlich zur Durchführung des Auftrags nach diesem Absatz eingesetzt wird und dokumentiert dies nach Maßgabe des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.
(4) Das Nähere über die Beauftragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nach Absatz 3, insbesondere zum Inhalt und Umfang, zur Qualität und zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit sowie zu den für die Durchführung notwendigen Kosten, vereinbaren der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erstmals bis zum 30. November 2015. Kommt die Vereinbarung nicht innerhalb der Frist nach Satz 1 zustande, erbringt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Leistungen nach Absatz 3 Satz 1 unter Berücksichtigung der vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen nach § 20 Absatz 2 Satz 1 festgelegten Handlungsfelder und Kriterien sowie unter Beachtung der in den Rahmenvereinbarungen nach § 20f getroffenen Festlegungen und des Wirtschaftlichkeitsgebots nach § 12. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen regelt in seiner Satzung das Verfahren zur Aufbringung der erforderlichen Mittel durch die Krankenkassen. § 89 Absatz 3 bis 5 des Zehnten Buches gilt entsprechend.
§ 20b SGB V Betriebliche Gesundheitsförderung zum nachlesen
(3) Die Krankenkassen bieten Unternehmen unter Nutzung bestehender Strukturen in gemeinsamen regionalen Koordinierungsstellen Beratung und Unterstützung an. Die Beratung und Unterstützung umfasst insbesondere die Information über Leistungen nach Absatz 1 und die Klärung, welche Krankenkasse im Einzelfall Leistungen nach Absatz 1 im Betrieb erbringt. Örtliche Unternehmensorganisationen sollen an der Beratung beteiligt werden. Die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen regeln einheitlich und gemeinsam das Nähere über die Aufgaben, die Arbeitsweise und die Finanzierung der Koordinierungsstellen sowie über die Beteiligung örtlicher Unternehmensorganisationen durch Kooperationsvereinbarungen. Auf die zum Zwecke der Vorbereitung und Umsetzung der Kooperationsvereinbarungen gebildeten Arbeitsgemeinschaften findet § 94 Absatz 1a Satz 2 und 3 des Zehnten Buches keine Anwendung.
Der Leitfaden Prävention - Die Bibel für alle Präventionskurse
Im Leitfaden Prävention ist alles beschrieben, was Präventionskurse erfüllen müssen, damit sie den Vorgaben des §20ff. entsprechen und von den Krankenkassen anerkannt und vergütet werden können. Wenn Sie also selbst einen Kurs anerkennen lassen wollen, kommen Sie nicht umhin, sich intensiv mit dem Leitfaden zu befassen.
Maßnahmen, die nicht den im Leitfaden dargestellten Grundlagen entsprechen, dürfen von den Krankenkassen nicht im Rahmen von §20 und §20a SGB V durchgeführt oder gefördert werden. Das betrifft im Bereich der Fitnessstudios vor allem das Individualtraining oder das ausschließliche oder überwiegende Training an Großgeräten.
Handlungsfelder in der Prävention
Für die Primärprävention im individuellen Ansatz nach §20 Abs. 1 SGB V sind folgende Handlungsfelder definiert:
Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stressmanagement und Suchtmittelkonsum
Für die betriebliche Gesundheitsförderung (§20a Abs. 1 SGB V) werden betriebsspezifischere Handlungsfelder genannt:
Arbeitsbedingte körperliche Belastungen, Betriebsverpflegung, Psychosoziale Belastungen (Stress) und Suchtmittelkonsum
Man unterscheidet bei den Bewegungsgewohnheiten zwischen Präventionsprinzipien:
a) die Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität und
b) die Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme.
Welcher Voraussetzungen benötigt ein Kursanbieter?
Grundsätzlich kommen für die Durchführung der Maßnahmen Anbieter (d.h. Kursleiter) mit folgenden Voraussetzungen in Betracht:
Grundqualifikation: Staatlich anerkannter Berufs- oder Studienabschluss im Handlungsfeld
Einweisung in das durchzuführende Programm (ist ggf. in der Zusatzqualifikation enthalten).
Ferner müssen Anbieter über pädagogische, methodische und didaktische Kompetenzen sowie Berufserfahrung verfügen.
Im Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten gilt dazu laut Leitfaden für Präventionsprinzip a)
„Zur Durchführung entsprechender Maßnahmen kommen Fachkräfte mit einem staatlich anerkannten Berufs- oder Studienabschluss im Bereich Bewegung in Betracht, insbesondere:
Ärzte, sofern diese im Rahmen einer Schulung in das durchzuführende Gesundheitssport-Programm speziell eingewiesen sind.“
Zusätzlich werden hier als Anbieter auch, entgegen der oben genannten Grundsätze, speziell ausgebildete Übungsleiter des DOSB zugelassen, die in speziellen Kursen tätig sind (Siegel Sport pro Gesundheit). Seit 2016 werden für bestimmte Kurskonzepte auch Lehrer für Prävention- und Gesundheitsförderung (BSA-Akademie) zugelassen.
Bei Präventionsprinzip b) sind darüber hinaus weitere Voraussetzungen zu erfüllen, vor allem der Nachweis der Zusatzqualifikation einer anerkannten Institution für den jeweiligen Problembereich (z. B. Rückenschullehrer)
Prüfung und Zulassung von Anbietern und Kursen
Über die Zulassung aller Angebote entscheidet die Zentrale Prüfstelle Prävention. Diese Stelle prüft und zertifiziert die Präventionskurse nach §20 Abs. 1 SGB V und vergibt bei erfolgreicher Prüfung das Prüfsiegel „Deutscher Standard Prävention“. Für den DOSB (Sport pro Gesundheit) prüfen die Landessportbünde.
Präventionskurse in der betrieblichen Gesundheitsförderung
Im Gegensatz zum Arbeitsschutz ist die betriebliche Gesundheitsförderung keine gesetzliche Pflichtaufgabe. Um Arbeitgeber zu motivieren, mehr für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu tun, gibt es einen Freibetrag von 500 Euro pro Maßnahme. Konkret heißt das: Bis zu einem Freibetrag von 500 Euro im Jahr je Arbeitnehmer sind Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung zusätzlich zum Lohn/Gehalt steuerfrei (§ 3 Nr. 34 EStG).
Um den Freibetrag zu nutzen, müssen die Maßnahmen den oben beschriebenen Anforderungen des §20 SGB V entsprechen. Aber auch andere Maßnahmen im Betrieb, z.b. Aufwendungen für Schutzimpfungen (z. B. gegen Grippe) fallen als Leistungen zur Primärprävention (= Risikoschutz) unter die Steuerbefreiungsvorschrift.
Entsprechendes gilt auch für Vorsorgeuntersuchungen, sofern es sich nicht ohnehin um eine Leistung im ganz überwiegend betrieblichen Interesse des Arbeitgebers handelt
Eine steuerfreie Erstattung des Eintritts in die Sauna bzw. in das Schwimmbad kommt nicht in Betracht, da dort zumindest im Beispielsfall keine gesundheitsorientierten Maßnahmen von einem qualifizierten Anbieter durchgeführt werden. Da Barzuschüsse begünstigt sind, reicht es aus, wenn die Rechnung für die Durchführung dieser Maßnahmen auf den Arbeitnehmer und nicht auf die Firma lautet. Die Rechnung ist als Nachweis für die steuerfreie Zahlung zum Lohnkonto des Arbeitnehmers zu nehmen.
Mitgliedsbeiträge für Sportvereine und Fitnessstudios sind nicht steuerbefreit. Ausnahme: In einem Fitnessstudio werden förderungsfähige Kurse (z. B. eine Rückenschule) durchgeführt.
Zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsrisiken ermöglicht der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern auf seine Kosten den Besuch von Kursen zur Stressbewältigung und Entspannung. Die Kosten betragen pro Arbeitnehmer 480 Euro jährlich. Außerdem bezuschusst er die Teilnahme am betrieblichen Gesundheitstraining mit 600 Euro je Arbeitnehmer.
Da es sich bei der Teilnahme am betrieblichen Gesundheitstraining um eine Leistung im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers handelt, ist der geldwerte Vorteil für den Besuch der Kurse zur Stressbewältigung und Entspannung in Höhe von 480 Euro steuerfrei.
Wie das vorhergehende Beispiel. Anstelle der Teilnahme am betrieblichen Gesundheitstraining handelt es sich um einen Raucherentwöhnungskurs.
Der geldwerte Vorteil für Arbeitnehmer beträgt insgesamt 1080 Euro. Davon sind 500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei. Der steuer- und sozialversicherungspflichtige Vorteil beträgt daher 580 Euro je Arbeitnehmer.
ACHTUNG! Fitnessvertrag zu Gunsten der Mitarbeiter …
… stellt zu versteuernden zusätzlichen Arbeitslohn dar
onlineurteile.de – Ein Unternehmen schloss zu Gunsten der Mitarbeiter mit einer Fitnessstudiokette einen Vertrag ab: Sie konnten zum reduzierten Mitgliedsbeitrag alle Angebote der Studios nutzen. Bei einer Lohnsteueraußenprüfung fiel das den Finanzbeamten auf. Training zum billigeren Tarif stelle einen geldwerten Vorteil für die Arbeitnehmer dar, so das Finanzamt. Der finanzielle Vorteil liege über der einschlägigen Freigrenze (44 Euro) und sei daher als Arbeitslohn zu versteuern.
Dagegen protestierte das Unternehmen: Das Firmen-Fitnessprogramm liege überwiegend im betrieblichen Interesse. Es solle das Betriebsklima verbessern und langfristig die Gesundheit der Mitarbeiter fördern. Deswegen sei die vergünstigte Mitgliedschaft nicht als Arbeitslohn einzustufen. Doch die Klage des Unternehmens gegen den Steuerbescheid scheiterte beim Finanzgericht Bremen (1 K 150/09 (6)). Das Unternehmen eröffne seinen Arbeitnehmern durch den Preisnachlass die Möglichkeit, zu einem sehr günstigen Tarif die Leistungen der Fitnessstudios zu nutzen. Sie ersparten sich so eigene Ausgaben. Also sei das Fitnessprogramm als geldwerter Vorteil und zusätzlicher Arbeitslohn anzusehen.
Dass die Vergünstigung „überwiegend“ im betrieblichen Interesse erfolgte, bestritt das Gericht. Die Mitarbeiter könnten Geräte und Sauna – nur außerhalb der Arbeitszeit – nutzen, kompensierten damit aber nicht besondere Risiken der beruflichen Tätigkeit. Training in einem Fitnessstudio befördere allgemein Fitness und Wohlbefinden der Mitarbeiter, vermeide aber nicht spezielle berufsbedingte Krankheiten.
Aus https://www.onlineurteile.de/artikel/fitnessvertrag-zu-gunsten-der-mitarbeiter
§20-Kurse haben im Fitness-Studio ihre Daseins-Berechtigung. Mit einer guten Präventionsstrategie und innovativen Programmen können durch Präventionskurse potentielle Neumitglieder gewonnen werden. Hier verweise ich auf unsere Website unter http://bgm-konzepte.com/leistungen/betriebliche-gesundheitsfoerderung/
Bei der Kooperation mit Betrieben ist ein Präventionskurs ein idealer Einstieg. Darüber hinaus können die Betriebe hier sehr gut die 500,00 € Freibetrag unbürokratisch einsetzen.
Unser Präventionskonzept „Prävent Plus – Ganzheitliches Krafttraining“ kann für alle oben angesprochenen Maßnahmen eingesetzt werden. Im Rahmen meines BGM-Seminars werden Sie am zweiten Seminar-Tag in das Programm eingewiesen und, sofern Sie die Anbieter-Grundqualifikation besitzen, den Kurs sofort in der Praxis anwenden.
Was beinhaltet das BGM-Seminar?
Im Seminar werden zunächst die theoretischen Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit seinen Bausteinen Führung, Arbeitsschutz, Betriebliches Eingliederungsmanagement und Betrieblicher Gesundheitsförderung vermittelt.
Anschließend beschäftigen wir uns mit den Themen Präventionsgesetz und Prävention nach §20 SGB V. Am Nachmittag wird das theoretische Wissen in Form einer Gruppenarbeit gefestigt. Im ersten Seminar-Tag liegt der Schwerpunkt klar im Aufbau des Managementsystem und der Integration dieses Systems im Betrieb.
Der zweite Seminar-Tag liegt dann ganz im Zeichen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Hier widmen wir uns der Frage, welche Lösungen können wir als Spezialist für Bewegung und Ernährung den Betrieben anbieten.
Welche rechtlichen und steuerlichen Bestimmungen müssen beachtet werden und wie kann ein Gesundheitsprogramm für ein Unternehmen in der Praxis gestaltet werden.
Wir gehen darauf ein, wie ein Konzept zum betrieblichen Gesundheitstraining im Fitnessstudio aufgebaut werden kann und welche Möglichkeiten wir als Fitness-Studiobetreiber mit Präventionskursen nach §20 haben.
Am Nachmittag des zweiten Tages steht zunächst das Thema Vertrieb auf der Agenda. Wie komme ich an die Firmen ran und wie kommuniziere ich mit den Entscheidern in die Unternehmen.
§20 Konzept mit Einweisung in das Programm im Seminar inklusive
Abschließend stelle ich Ihnen unseren ZPP-zertifizierten Präventionskurs nach §20 im Handlungsfeld Bewegung „Prävent Plus – Gesundheitliches Krafttraining“ mit der KONZEPT – ID 20160527-S2560 vor.
Dieser Präventionskurs ist ein sehr guter Einstieg um mit Unternehmen im Bereich BGM zu kooperieren. Als Seminarteilnehmer erhalten Sie eine Einführung in des Kurskonzept inklusive Teilnehmerzertifikat und können den §20-Kurs sofort für Ihr Unternehmen nutzen, wenn Sie eine für das Präventionsprinzip Bewegung anerkannte staatlich geprüfte Ausbildung nachweisen können.
Für wen passt das BGM-Seminar?
Egal, ob Sie schon Erfahrung im BGM/BGF haben oder sich zum ersten mal mit der Thematik beschäftigen:
Sie möchten Kompakt und ohne viel Zeit zu investieren alles Notwendige zum Thema erfahren und praktisch anwenden.
Sie möchten Praxistipps, die Sie sofort anwenden können.
Sie möchten ein zertifizierten Präventionskurs nach §20 sofort für Ihr Unternehmen nutzen.
Sie wünschen Ideen und Werkzeuge als Türöffner für die betriebliche Gesundheitsförderung.
Für BGM-Erfahrene
Wiederholung der theoretischen Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
Ideen für den Aufbau eines regionalen betrieblichen Gesundheitsnetzwerkes mit dem Schlüssel „betriebliches Gesundheitstraining“
Investition für das BGM-Seminar
Bei Buchung des 1. Seminartages (Einführung in das betriebliches Gesundheitsmanagement, Theoretische Grundlagen) Seminarpreis 390,00 € zzgl. MwSt. p.P. inklusive Seminarverpflegung – ohne §20-Konzept
Bei Buchung des 2. Seminartages (Betriebliche Gesundheitsförderung, Praxistransfer und Präventionskurse) Seminarpreis 450,00 € zzg. MwSt. p.P inklusive Seminarverpflegung und Nutzung des §20 – Konzeptes „Prävent Plus“ mit Teilnehmerzertifikat.
Buchung von Tag 1 & Tag 2 Seminarpreis 650,00 € pro Person zzgl. MwSt. inkl. Seminarverpflegung Zertifikat, Teilnahmeunterlagen. Staffelpreis ab 3 Personen aus einem Unternehmen.
Termine * Seminar am 3. und 4.05.17 (2 Tage) Preis 650.00 €Seminar am 3.05.17 (1 Tag) 390.00 €Seminar am 4.05.17 (1 Tag) 450.00 €
Hiermit bestätige ich die AGB des Anbieters. *
Werden Sie als Fitness-Anbieter zum BGM Experten!
Nutzen Sie die Chance und werden Sie BGM Experte!
Sie haben Fragen? Wir sind jederzeit für Sie erreichbar.
Über mich – Trainer, Berater & Coach
Achim Barth ist Experte für betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz sowie für Qualitätsmanagement. Als Inhaber von Barth Sportmanagement agiert Achim Barth als Trainer, Moderator, Coach und Berater für Fach- und Führungskräfte, vor allem im Sport- und Gesundheitsbereich. Als Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung und Diplom-Betriebswirt mit dem Schwerpunkt Sportmanagement ist Achim Barth ein Mann der Zahlen, der strategisches unternehmerisches Denken und Handeln sowie deren kontinuierliche Kontrolle verbindet. Er bildet sich in seinen Kernbereichen regelmäßig fort und verfügt daher über aktuelles Wissen, das er gern und professionell weitergibt.