Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:78550-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=78550-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-04-04 16:12:24
Document Index: 113127066

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 123', '§ 124', '§125', '§124']

Dienstleistungen - 78550-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 78550-2020
Deutschland-Hamburg: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
2020/S 033-078550
Geotechnische Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Erweiterung des Hamburger Schnellbahn-Netzes
Geotechnische Beratungsleistungen für die Erweiterung des Hamburger Schnellbahn-Netzes in geschlossener Bauweise (Schildvortrieb, Durchmesser > 6 m) mit tiefen Baugruben mit Verbau wänden. Auszuführende Leistungen:
— Archivarbeit,
— Erstellen Ausschreibungsunterlagen für die Ausführung von Maschinenbohrungen,
— geotechnische Überwachung und Begleitung der Maschinenbohrungen,
— Durchführung und Auswertung bodenmechanischer Laborversuche,
— Planen und Durchführen von Grundwassermonitorings,
— Darstellung, Auswertung und fachliche Bewertung von Erkundungen,
— Erstellen von geotechnischen Berichten,
— Erstellen von geotechnischen Bemessungsprofilen und Kennwerten (Baugruben und Tunnelvortrieb),
— Erstellen von geologischen Längsschnitten.
Hierbei sind die Besonderheiten norddeutscher Baugrundverhältnisse zu berücksichtigen. Norddeutsche Bodenverhältnisse werden durch einen Bodenaufbau aus Aufschüttungen, Sanden, Geschiebemergel, Beckenschluff, Lauenburger Ton und Glimmerton mit Torf- und Schlufflagen, Schmelzwassersanden sowie Rinnen- und Senkenfüllungen aus Mudden, Torf, humosen Sanden und Kieslagen beschrieben. Für die Erlangung der Qualifikation ist eine einschlägige Erfahrung des Bewerbers mit den vorgenannten Bodenverhältnissen oder vergleichbarer Bodenverhältnisse eine zwingende Voraussetzung.
1) Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (zwingendes Ausschlusskriterium);
2) Keine Eintragung in das Gewerbezentralregister, die die Eignung oder Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellt. Unternehmen können ausgeschlossen werden, sofern eine entsprechende Eintragung vorhanden ist (fakultatives Ausschlusskriterium);
3) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB (zwingende Ausschlussgründe);
4) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB (fakultative Ausschlussgründe);
5) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit marktüblichen Konditionen und einer Deckungssumme von mindestens 2 Mio EUR pro Schadensfall (zwingendes Ausschlusskriterium);
Zu 1) Vorlage eines entsprechenden Nachweises. Zwingender Ausschluss des Bewerbers, wenn der Nachweis nicht erbracht wird.
Zu 2) Vorlage eines entsprechenden Nachweises. Fakultativer Ausschluss des Bewerbers, wenn der Nachweis nicht erbracht wird.
Zu 3) Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung. Zwingender Ausschluss des Unternehmens, wenn ein Ausschlussgrund gemäß § 123 GWB vorliegt.
Zu 4) Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung und ggfs. Angabe dieser Ausschlussgründe. Fakultativer Ausschluss des Unternehmens, wenn ein Ausschlussgrund gemäß § 124 GWB vorliegt und hierfür keine ausreichende Selbstreinigung im Sinne des §125 GWB nachgewiesen wird. Bei Ausschlussgründen gemäß §124 GWB wird bei der Bewertung der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt.
Zu 5) Vorlage einer Kopie einer entsprechenden aktuellen Versicherungspolice oder schriftlichen Bestätigung der Versicherung. Zwingender Ausschluss des Bewerbers, wenn der Nachweis nicht erbracht wird.
6) Mindestumsatz von 1,5 Mio EUR/a im Durchschnitt der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre (zwingendes Ausschlusskriterium);
7) Mindestanzahl von 20 Mitarbeitern im Durchschnitt der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre (zwingendes Ausschlusskriterium);
8) Verfügbarkeit innerhalb von maximal 4 Stunden in Sonderfällen/Notfällen am vertraglich vereinbarten Ort im Raum Hamburg (zwingendes Ausschlusskriterium);
9) Erfahrungen des Bewerbers mit der Ausführung von Leistungen, die mit den unter Ziffer II.2.4 beschriebenen Leistungen vergleichbar sind und die der Bewerber in den letzten 9 Jahren (Stichtag 1.1.2010) ausgeführt hat anhand einer Referenzliste, jeweils mit Angabe der Auftragssumme und des Eigenanteils (zwingendes Ausschlusskriterium);.
Zu 6) Vorlage einer entsprechenden schriftlichen Eigenerklärung. Zwingender Ausschluss des Bewerbers, wenn diese Anforderung nicht erfüllt wird wird.
Zu 7) Vorlage einer entsprechenden schriftlichen Eigenerklärung. Zwingender Ausschluss des Bewerbers, wenn diese Anforderung nicht erfüllt wird wird.
Zu 8) Vorlage einer entsprechenden schriftlichen Eigenerklärung. Zwingender Ausschluss des Bewerbers, wenn diese Anforderung nicht erfüllt wird wird.
Zu 9) Vorlage einer entsprechenden Referenzliste. Zwingender Ausschluss des Bewerbers, wenn entsprechende Erfahrungen nicht nachgewiesen werden.
10) Detaillierte Darstellung von 3 Referenzprojekten gemäß vorgenannter Ziffer 9., jedoch zusätzlich mit Kurzbeschreibung, Angabe des Auftraggebers, des Auftragsvolumens, eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse. Mit der Beschreibung dieser Referenzprojekte ist die Erfahrung mit der Ausführung der unter Ziffer II.2.4) beschriebenen Leistungen und Anforderungen eindeutig nachzuweisen, insbesondere mit:
— Besonderheiten der norddeutscher Baugrundverhältnisse oder vergleichbarer Baugrundverhältnisse,
— tiefen Baugruben mit Verbauwänden,
— geschlossener Bauweise mittels maschinellem Schildvortrieb (Ø größer 6 m). (zwingendes Ausschlusskriterium).
11) Vorhandensein/Einschaltung eines geeigneten bodenmechanischen Labors.
Zu 10) Vorlage einer entsprechenden Darstellung. Zwingender Ausschluss des Bewerbers, wenn entsprechende Referenzprojekte nicht nachgewiesen werden.
Zu 11) Schriftliche Benennung des vorgesehenen Labors.
Der Auftragnehmer hat Deutsch sprechendes Schlüsselpersonal (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter) einzusetzen.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 025-055156
Unternehmen können jederzeit die Zulassung zu diesem Qualifizierungssystem beantragen. Unternehmen, die aufgrund einer früheren Bekanntmachung dieses Qualifizierungssystems bereits einen Teilnahmeantrag eingereicht hatten und hiernach qualifiziert sind, müssen sich nicht erneut bewerben und behalten ihre Zulassung. Unternehmen, die eine Zulassung zu diesem Qualifizierungssystem beantragen wollen, haben beim Auftraggeber einen schriftlichen Teilnahmeantrag vorzulegen und hiermit ihre Eignung nachzuweisen. Diesem Teilnahmeantrag sind die gemäß Nr. III.1.9), Ziffern 1 bis 11 geforderten Angaben und Nachweise vollständig in Papierform beizufügen und vorzulegen.
Diese Angaben und Nachweise entsprechend Nr. III.1.9), Ziffern 1 bis 11 sind nach o.g. Reihenfolge kurz und prägnant zusammenzufassen. Nur diese Informationen werden bei der Bieterauswahl berücksichtigt. Die Angaben und Nachweise entsprechend Nr. III.1.9), Ziffern 1 bis 11 sind auch für alle Beteiligten einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft fachlich bezogen auf den jeweiligen zu erbringenden Leistungsteil einzureichen.
Unternehmen, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, dürfen anstatt der geforderten Angaben und Nachweise vergleichbare, geeignete Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen. Sämtliche Unterlagen sind in deutscher Sprache bzw. mit Übersetzung in die deutsche Sprache vorzulegen.
Aufträge werden in einem anschließenden Vergabeverfahren (Verhandlungsverfahren) unter den qualifizierten Bewerbern vergeben.
Bewerbergemeinschaften haben außerdem anzugeben, welches Mitglied jeweils die Anforderungen gemäß Nr. III.1.9), Ziffern 9 und 10 (Referenzen) erfüllt.
Postanschrift: Place Madou, Madouplein 1