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Timestamp: 2020-08-15 19:39:00
Document Index: 16911250

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 2', '§ 4', '§ 5', '§ 12', '§ 7', '§ 3', '§ 11', '§ 12', '§ 1', '§ 3', '§ 3', '§ 11', '§ 254', '§ 360']

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Amtliche Abkürzung: EglZuVO
Gliederungs-Nr: 24
Verordnung des Innenministeriums und Sozialministeriums
über Zuständigkeiten in Eingliederungsangelegenheiten
(Eingliederungs-Zuständigkeitsverordnung - EglZuVO)
Vom 8. Januar 1996
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.01.2005 bis 02.01.2005
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Überschrift geändert durch Artikel 79 der Verordnung vom 23. Februar 2017 (GBl. S. 99, 108)
Verordnung des Innenministeriums und Sozialministeriums über Zuständigkeiten in Eingliederungsangelegenheiten (Eingliederungs-Zuständigkeitsverordnung - EglZuVO) vom 8. Januar 1996 27.01.1996
Eingangsformel 27.01.1996
§ 1 - Erstaufnahme, Zuteilung und Datenübermittlung 01.10.2000 bis 21.10.2005
§ 2 - Vertriebenenrecht 13.04.2002 bis 31.12.2005
§ 3 - Garantiefonds 01.11.1996
§ 4 - Erstattungsbehörde 01.01.2005
§ 5 - Ausgleichsverwaltung 01.01.2005 bis 02.01.2005
§ 6 - Inkrafttreten 27.01.1996
Es wird verordnet auf Grund von:
§ 2 Abs. 4 und § 4 Abs. 3 des Eingliederungsgesetzes (EglG) vom 14. Dezember 1995 (GBl. S. 853) und
§ 5 Abs. 3 und 4 und § 12 Abs. 1 Satz 2 des Landesverwaltungsgesetzes in der Fassung vom 2. Januar 1984 (GBl. S. 101):
Erstaufnahme, Zuteilung und Datenübermittlung
Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist jeweils auch in den übrigen Regierungsbezirken zuständig für die Abnahme der Personen vom Bund und ihre Erstaufnahme, Zuteilung und Weiterleitung an die unteren Eingliederungsbehörden nach § 7 Abs. 1 EglG, die Bestimmung des nach § 3 b des Wohnortzuweisungsgesetzes verpflichteten Trägers der Sozialhilfe nach § 11 Abs. 5 Satz 2 EglG und die Übermittlung von Daten nach § 12 Abs. 2 und 3 EglG.
(1) Zuständige untere Eingliederungsbehörde für die Aufgaben nach § 1 Nr. 2 EglG ist
das Bürgermeisteramt des Stadtkreises Heilbronn auch für das Gebiet des Landkreises Heilbronn,
das Bürgermeisteramt des Stadtkreises Karlsruhe auch für das Gebiet des Landkreises Karlsruhe,
das Bürgermeisteramt des Stadtkreises Pforzheim auch für das Gebiet des Enzkreises und des Landkreises Calw und
das Landratsamt Alb-Donau-Kreis auch für das Gebiet des Stadtkreises Ulm.
(2) Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist auch in den übrigen Regierungsbezirken zuständig für die Zustimmung nach § 3 Abs. 1 Satz 1 und die Entscheidung der höheren Eingliederungsbehörde nach § 3 Abs. 2 Satz 1 EglG.
Die oberste Eingliederungsbehörde ist zuständig für die Niederschlagung von Rückforderungsansprüchen nach dem Garantiefonds Schul- und Berufsbildungsbereich, die den Betrag von 1 500 DM übersteigen.
Erstattungsbehörde
Die Landratsämter sind zuständige Stellen für die Abrechnungen mit den Krankenkassen nach § 11 Abs. 6 des Bundesvertriebenengesetzes.
Ausgleichsverwaltung
(1) Die Außenstelle des Landesausgleichsamts für das ganze Land wird bei der Stadt Pforzheim eingerichtet. Sie hat folgende Aufgaben:
Abwicklung der Aufbaudarlehen und Heimförderungsdarlehen nach §§ 254 und 302 des Lastenausgleichsgesetzes,
Ausschließungen nach § 360 des Lastenausgleichsgesetzes,
Erstattung der Verwaltungsausgaben aus der Durchführung der Lastenausgleichsgesetze an die Stadt- und Landkreise,
Wahrnehmung der dem Landesausgleichsamt zustehenden haushaltsrechtlichen Befugnisse zur Stundung, Niederschlagung, zum Erlass von Ansprüchen des Bundes, zu Vertragsänderungen und zum Abschluss von Vergleichen zum Nachteil des Bundes,
Beantwortung von Anfragen an die Heimatauskunftstelle Sowjetunion bis zu deren Auflösung durch Bundesvorschrift,
Fachaufsicht über die Ausgleichsämter,
Stellungnahmen zu Petitionen und sonstigen Eingaben,
Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben und Regelungen des Bundes sowie sonstige Anfragen,
Dienstbesprechungen auf Bundes- und Landesebene,
sonstige Aufgaben nach Zuweisung durch das Landesausgleichsamt im Einzelfall.
(2) In jedem Stadt- und Landkreis ist innerhalb der allgemeinen Verwaltung ein Ausgleichsamt eingerichtet, soweit in Absatz 3 nichts anderes bestimmt ist.
(3) Zuständig ist
das Ausgleichsamt bei der Stadt Heilbronn auch für den Landkreis Heilbronn,
das Ausgleichsamt beim Landratsamt Hohenlohekreis auch für den Main-Tauber-Kreis,
das Ausgleichsamt beim Landratsamt Alb-Donau-Kreis auch für den Stadtkreis Ulm,
das Ausgleichsamt beim Landratsamt Biberach auch für den Landkreis Sigmaringen,
das Ausgleichsamt beim Landratsamt Reutlingen auch für den Landkreis Tübingen,
das Ausgleichsamt bei der Stadt Heidelberg auch für den Rhein-Neckar-Kreis und den Neckar-Odenwald-Kreis,
das Ausgleichsamt bei der Stadt Karlsruhe auch für den Landkreis Karlsruhe,
das Ausgleichsamt bei der Stadt Pforzheim auch für die Landkreise Calw und Freudenstadt sowie den Enzkreis,
das Ausgleichsamt beim Landratsamt Rastatt auch für den Stadtkreis Baden-Baden,
das Ausgleichsamt bei der Stadt Freiburg im Breisgau auch für die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen,
das Ausgleichsamt beim Landratsamt Lörrach auch für den Landkreis Waldshut und
das Ausgleichsamt beim Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis auch für die Landkreise Rottweil und Bodenseekreis.
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig treten außer Kraft:
die Verordnung der Landesregierung, des Innenministeriums, des Wissenschaftsministeriums, des Kultusministeriums, des Justizministeriums, des Ministeriums Ländlicher Raum und des Sozialministeriums über Zuständigkeiten in Eingliederungsangelegenheiten (Eingliederungs-Zuständigkeitsverordnung - EglZuVO) vom 4. Dezember 1989 (GBl. S. 539), zuletzt geändert durch Verordnung vom 24. März 1995 (GBl. S. 297), und
die Verordnung der Landesregierung über die Organisation der Lastenausgleichsverwaltung in der Fassung vom 29. Juni 1982 (GBl. S. 362), zuletzt geändert durch Verordnung vom 25. Februar 1991 (GBl. S. 149).
Stuttgart, den 8. Januar 1996
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung
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