Source: http://wkeim.bplaced.net/v-klage_00.htm
Timestamp: 2019-08-24 06:53:48
Document Index: 76939162

Matched Legal Cases: ['§ 12', 'Art. 32', 'Art. 110', 'Art. 268', 'Art. 105', 'Art. 16', 'Art. 37', 'Art. 18', 'Art. 74', 'Art. 43', 'Art. 200', 'Art. 16', 'Art. 31', 'Art. 41', 'Art. 44', 'Art. 61', 'Art. 25', 'Art. 34', 'Art. 61', 'Art. 39', 'Art. 26', 'Art. 17', 'Art. 34', 'Art. 29', 'Art. 42']

Entwurf: Version 0.0
Der Petitionsausschusses des Landtages von Baden-Württemberg verweigerte am ... die Einsicht auf Dokumente, auf denen die (Antwort auf die) Petition beruht, siehe Anfrage vom 5.4.02 http://home.broadpark.no/~wkeim/petition3_pa.htm und verstößt gegen GG Artikel 5 (Informationsfreiheit)
Der Petitionsausschuss hat am 7.3.2002 die Frage der Menschenrechtsverletzung des Artikels 19 (2) des Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (IPbpR)1 (BGBl. 1973 II S. 1534) überhaupt nicht berührt. Das Petitionsrecht GG Artikel 17 beinhaltet auch eine Antwort zu bekommen. GG Artikel 5 lautet:
Die Weigerung des Petitionsausschusses vom ... und des Sozialministeriums vom ... hindert mich mir eine begründete Meinung über die Petition 13/598 zu machen und schwächt meine kommunikative Kompetenz, die ich unter andrem für die geplante Klage bei den VN http://home.broadpark.no/~wkeim/petition_un.htm, der WHO und EU benötige. Traditionell stand das Amtsgeheimnis im Wege. Dies gilt jedoch offensichtlich nicht für Antrag 2. und 3., da es sich um Informationen handelt, die zur Petition gehören. Für Antrag 4. wird zusätzlich darauf hingewiesen, dass der IPbpR1 Artikel 19 (2), das den Rang eines Bundesgesetzes hat, die nachgefragte Information zugänglich macht:
Die Informationsfreiheit leitet sich aus dem Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen her. Deutschland ist dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte: http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_103_2/ beigetreten und verletzt damit die im Artikel 19 Absatz (2) enthaltene Informationsfreiheit. Die Menschenrechtsorganisation ARTIKEL 19: http://www.article19.org/ (benannt nach dem Artikel 19 der Menschenrechtserklärung der UN) stellt zusammenfassend fest, dass die Informationsfreiheit weitgehend als Menschenrecht anerkannt ist: http://www.juridicas.unam.mx/publica/rev/comlawj/cont/1/cts/cts3.htm. Dieser Bericht ist als Buch erschienen unter ISBN 1 902598 44 X.
Im Bericht des UNHCR-Special Rapporteur, Mr. Abid Hussain, "Promotion and protection of the right to freedom of opinion and expression", E/CN.4/1998/40, speziell Part III. A. The right to seek and receive information, fordert die Informationsfreiheit als Voraussetzung für die Meinungsfreiheit. Das wird bestätigt und verstärkt im Bericht E/CN.4/2000/63 Teil 42. "B. Access to information": (Freedom of information) "is one of the rights upon which free and democratic societies depend". Unter anderem haben viele Staaten dieses Recht in der Verfassung als Grundrecht aufgenommen: http://www.article19.org/pdfs/publications/south-asia-foi-survey.pdf z. B. Bundesland Brandenburg (Artikel 21 (4)), Schweden (seit 1766), Finnland (§ 12) (seit 1919), Belgien (Art. 32), Niederlanden (Art. 110), Portugal (Art. 268), Spanien (Art. 105 b), Thailand (Sec. 58), Nepal (Art. 16), den Philippinen (Art. III, Sec. 7), Malawi (Art. 37), Tansania (Art. 18(2)), Mosambik (Art. 74), der Südafrikanische Republik (Sec. 16), Argentinien (Art. 43), Peru (Art. 200(3)), Mazedonien (Art. 16), Rumänien (Art. 31), Bulgarien (Art. 41), Estland (Art. 44), Ungarn (Art. 61), Litauen (Art. 25), Moldawien (Art. 34), Polen (Art. 61), Slowenien (Art. 39), Slowakei (Art. 26), Tschechien (Art. 17), Weißrussland (Art. 34), und der Russische Föderation (Art. 29) und auch der Charta der EU (Art. 42).