Source: http://www.ip-rb.de/21140.htm
Timestamp: 2018-07-19 13:11:02
Document Index: 205526175

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 101', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG', '§ 4', 'EuG', 'EuG', '§ 186', '§ 823', '§ 186', '§ 186', 'BGH', 'BGH', '§ 32', '§ 32', '§ 32']

In der aktuellen Ausgabe des IPRB (Heft 5, Erscheinungstermin: 15. Mai 2011) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
Schmid-Petersen, Frauke, Rein werbliche Nutzung eines Geschmacksmusters nicht durch Zitatrecht gedeckt, IPRB 2011, 97
Schmid-Petersen, Frauke, EinschrÃ¤nkung der Haftung fÃ¼r Hyperlinks fÃ¼r Presseorgane, IPRB 2011, 97
Schmid-Petersen, Frauke, BGH: Rechtsanwaltskosten bei mehreren presserechtlichen Abmahnungen, IPRB 2011, 97-98
Herrmann, Volker, OLG KÃ¶ln zur Offensichtlichkeit der Rechtsverletzung nach Â§ 101 Abs. 2 UrhG, IPRB 2011, 98
Herrmann, Volker, EuGH: Zeichen â€œ1000â€� als Gemeinschaftsmarke eintragungsfÃ¤hig, IPRB 2011, 98
Herrmann, Volker, BGH deutet Korrektur seiner Rechtsprechung zur PC-VergÃ¼tung an, IPRB 2011, 98-99
EuG v. 17.12.2010 - Rs. T-336/08, Wer kennt den Schokohasen? â€“ Verkehrsdurchsetzung einer dreidimensionalen Gemeinschaftsmarke, IPRB 2011, 99
BGH v. 25.11.2010 - Xa ZR 48/09, Zur KÃ¼ndigung eines Lizenzvertrages aus wichtigem Grund, IPRB 2011, 100
BGH v. 9.9.2010 - I ZR 107/09, Bewerbung von Defekturarzneimitteln bei Zusammenarbeit zwischen Hersteller von Inhaltsstoff und Apotheker, IPRB 2011, 100-101
BGH v. 5.10.2010 - I ZR 127/09, ZulÃ¤ssigkeit des Ã¶ffentlichen ZugÃ¤nglichmachens von Kunstwerken in Online-Archiven, IPRB 2011, 101-102
OLG Frankfurt v. 21.12.2010 - 11 U 52/07, Zur Bestimmtheit des Unterlassungstenors bei unzureichender Sicherung eines WLAN-Anschlusses, IPRB 2011, 102-103
LG KÃ¶ln v. 10.1.2011 - 28 O 421/10, FilesharingfÃ¤lle sind keine einfach gelagerten FÃ¤lle und stellen erhebliche Rechtsverletzungen dar, IPRB 2011, 103-104
OLG KÃ¶ln v. 7.2.2011 - 6 W 22/11, Feststellungsinteresse bei negativer Feststellungsklage, IPRB 2011, 104-105
OLG KÃ¶ln v. 18.1.2011 - 15 U 130/10, Keine presserechtlichen UnterlassungsansprÃ¼che ohne individuelle Betroffenheit, IPRB 2011, 105-106
OLG Stuttgart v. 6.10.2010 - 4 U 106/10, Stuttgart 21: AbwÃ¤gung der Urheber- und EigentÃ¼merinteressen bei Umbau eines Baukunstwerks, IPRB 2011, 106-107
OLG Karlsruhe v. 26.1.2011 - 6 U 27/10, Rechtserhaltende Benutzung der Marke â€œILLUâ€� durch â€œSUPER illuâ€�, IPRB 2011, 107-108
BPatG v. 4.2.2011 - 25 W (pat) 182/09, Zur EintragungsfÃ¤higkeit der Bezeichnung eines herausragenden Kulturgutes als Wortmarke, IPRB 2011, 108-109
BPatG v. 13.1.2011 - 25 W (pat) 21/10, Konkreter Produktbezug des Benutzungsnachweises, IPRB 2011, 109-110
Ahrens, SÃ¶nke, Kopplung von Warenabsatz und Gewinnspielen, IPRB 2011, 110-112
Mit der Entscheidung â€œPlus Warenhandelsgesellschaftâ€� hatte der EuGH bereits entschieden, dass Â§ 4 Nr. 6 UWG mit der Richtlinie Ã¼ber unlautere GeschÃ¤ftspraktiken (2005/29/EG) nicht vereinbar ist (EuGH, Urt. v. 14.1.2010 â€“ Rs. C-304/08). Hinsichtlich der konkreten Konsequenzen dieser Entscheidung fÃ¼r die Beurteilung der Kopplung von Warenabsatz und Gewinnspielen blieben in der Praxis jedoch Fragen offen. Eine weitere KlÃ¤rung kÃ¶nnte sich aber aus der zweiten Entscheidung zu diesem Thema â€œÃ–sterreich-Zeitungsverlagâ€� ergeben (EuGH, Urt. v. 9.11.2010 â€“ Rs. C-540/08).
Wimmers, JÃ¶rg / Heymann, Britta, Beweislast nach Â§ 186 StGB im VerhÃ¤ltnis zum ISP, IPRB 2011, 112-114
Bei der gerichtlichen Inanspruchnahme von Internet-Service-Providern (ISP, z.B. einem Host-Provider) geht es regelmÃ¤ÃŸig um die Frage der Haftung des ISP fÃ¼r Rechtsverletzungen Dritter. Die PrÃ¼fung findet Ã¼berwiegend anhand der von der Rechtsprechung gefestigten und konkretisierten GrundsÃ¤tze zur (mittelbaren) StÃ¶rerhaftung statt. Geht es um eine Ã¤uÃŸerungsrechtliche Streitigkeit und dort um eine Tatsachenbehauptung, ist im Verfahren der Wahrheitsgehalt einer Ã„uÃŸerung zu ermitteln. Hier wenden einige Gerichte (ohne nÃ¤here ErlÃ¤uterung) die â€“ Ã¼ber Â§ 823 Abs. 2 BGB ins Zivilrecht transformierte â€“ Beweislastregel des Â§ 186 StGB an und halten den ISP fÃ¼r darlegungs- und beweisbelastet fÃ¼r die Wahrheit einer Tatsache. Dieser Verpflichtung wird der ISP als unbeteiligter Dritter faktisch nicht nachkommen kÃ¶nnen. Rechtlich stellt sich die Frage, ob die Vorschrift des Â§ 186 StGB im VerhÃ¤ltnis zwischen Betroffenem und technischem Dienstleister Ã¼berhaupt anwendbar ist, der im Folgenden nachgegangen werden soll.
Bott, Kristofer, Aktuelle Probleme des Streitgegenstands bei Unterlassungsklagen, IPRB 2011, 114-118
Zu wissen, was der Streitgegenstand ist oder â€“ im Rahmen vorprozessualer Ãœberlegungen â€“ sein soll, ist fÃ¼r den forensisch tÃ¤tigen Anwalt unverzichtbar. Nicht so sehr auf Vertrautheit mit Theorien kommt es dabei an, wohl aber auf das durch deren Kenntnis natÃ¼rlich gefÃ¶rderte VerstÃ¤ndnis ihres Gegenstandes. In jÃ¼ngster Zeit ist Bewegung in die Diskussion um den Streitgegenstandsbegriff gekommen. Ausgangspunkt war das Urteil â€œMarkenparfÃ¼mverkÃ¤ufeâ€� des BGH, in dem es darum ging, ob eine Streitsache anderweitig anhÃ¤ngig, spÃ¤ter dann: rechtskrÃ¤ftig entschieden war oder nicht (BGH, Urt. v. 23.2.2006 â€“ I ZR 272/02, GRUR 2006, 421). Der nachfolgende Beitrag soll einige der in der Diskussion vorrangig erÃ¶rterten Probleme vorstellen.
Ahrens, SÃ¶nke, Wer ist Urheber i.S.d. Â§ 32a UrhG?, IPRB 2011, 118-120
Es liegen bereits zahlreiche Urteile zum â€œFairnessparagraphenâ€� (Â§ 32a UrhG) vor. Seit seiner EinfÃ¼hrung durch das Gesetz zur StÃ¤rkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausÃ¼benden KÃ¼nstlern im Jahre 2002 ist vielen Urhebern eine â€œden UmstÃ¤nden nach weitere angemessene Beteiligungâ€� an den Vorteilen aus der Nutzung ihres Werkes gewÃ¤hrt worden. Dabei wurde in der Regel angenommen, dass jeder Urheber auch AnsprÃ¼che gem. Â§ 32a UrhG geltend machen kÃ¶nne. Mit der Entscheidung â€œTatortâ€� hat das OLG MÃ¼nchen jetzt eine Grenze gezogen (OLG MÃ¼nchen, Urt. v. 10.2.2011 â€“ 29 U 2749/10 â€“ Tatort).
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 03.05.2011 09:28