Source: http://www.symphony.at/german/statuten.php
Timestamp: 2019-02-19 22:38:05
Document Index: 171709920

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§7', '§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 9', '§ 15', '§ 577', '§ 16']

Mödlinger Symphonisches Orchester - Vereinsstatuten
Südstadtkirche Maria Enzersdorf
STATUTEN DES VEREINS MÖDLINGER SYMPHONISCHES ORCHESTER
§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich:
(1) Der Verein führt den Namen MÖDLINGER SYMPHONISCHES ORCHESTER mit der Kurzbezeichnung MSO.
(2) Er hat seinen Sitz in 2380 Perchtoldsdorf, Eichertgasse 17 und erstreckt seine Tätigkeit auf die ganze Welt.
§ 2: Zweck:
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Führung eines symphonischen Orchesters, bestehend aus Amateuren mit professioneller Einstellung, Musikstudenten und professionellen Musikern. Andere musikalische Aktivitäten sind vorgesehen.
§ 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks:
gemeinsames Musizieren mit hohen Ansprüchen,
Konzertveranstaltungen,
regelmäßige Orchesterproben,
Gruppenproben, Wochenendproben, Seminare,
Einrichtung und Führung eines Notenarchivs,
Herausgabe von Mitteilungsblättern,
Sponsorengelder,
Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft:
(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, die den Vereinszweck unterstützen. Juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften können außerordentliche Mitglieder werden.
(4) Voraussetzungen für den Erwerb der Mitgliedschaft sind die Anerkennung der Eignung durch den künstlerischen Leiter nach erfolgtem Probespiel, eine schriftliche Erklärung der Mitgliedschaft und die Bezahlung des ersten Mitgliedsbeitrags. Das Probespiel wird von einer zumindest dreiköpfigen Jury bestehend aus künstlerischem Leiter, Stimmführer und dem jeweiligen Konzertmeister abgenommen. Vorzubereiten sind ein Stück freier Wahl und eine vom künstlerischen Leiter ausgewählte Orchesterstelle aus dem aktuellen Programm. Über eine Dispens entscheidet die selbe Jury.
§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft:
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt und durch Ausschluss, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit.
(2) Der Austritt kann nur unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist erfolgen, wobei der Austritt dem Obmann schriftlich mitzuteilen ist.
(3) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten, wegen Nichtbezahlung des Mitgliedsbeitrages trotz Mahnung oder wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
§7: Rechte und Pflichten der Mitglieder:
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, wobei die Auswahl der Mitglieder für die Aufführungen dem/der künstlerischen Leiter/in obliegt, und die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen sechs Wochen zu geben.
(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
§ 9: Generalversammlung:
(1) Die Generalversammlung ist die Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a-c) oder durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2lit.d).
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand einlangend schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, die dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer,
Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer,
§ 11: Vorstand:
(1) Der Vorstand hat sechs Funktionen: Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in sowie Kassier/in und Stellvertreter/in. Ein Vorstandsmitglied darf höchstens zwei der genannten Funktionen übernehmen, nicht jedoch Funktion und deren Stellvertretung.
Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen.
Weitere Vorstandsmitglieder können auf Vorschlag des Vorstands kooptiert werden und sind von der nächstfolgenden Generalversammlung nachträglich genehmigen zu lassen.
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhergesehen lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(7) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
§ 12: Aufgaben des Vorstands:
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das Leitungsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
(2) Erstellung eines Jahresvoranschlags, eines Rechenschaftsberichts und eines Rechnungsabschlusses;
(3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a –c- dieser Statuten;
(1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den /die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
(2) Dem/der künstlerischen Leiter/in obliegt die Programmauswahl sowie die Wahl der Aufführungsorte im Einvernehmen mit dem Vorstand. Es obliegt ihm/ihr ferner, Aufnahmewerber nach Aufnahmegespräch und Probespiel hinsichtlich deren Eignung zu qualifizieren und dem Vorstand zur Aufnahme vorzuschlagen bzw. von der Aufnahme als Musiker abzuraten.
Weiters obliegt es dem/der künstlerischen Leiter/in, Solisten und Musiker nach Maßgabe der finanziellen Möglichkeiten des Vereins für Konzertaufführungen zu engagieren.
(3) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/ der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin.
(4) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 3 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
(5) Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
(6) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
(9) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre Stellvertreter/innen.
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen weder dem Vorstand noch dem Schiedsgericht angehören.
§ 15: Schiedsgericht:
(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine Schlichtungseinrichtung im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach §§ 577ff ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied als Schiedsrichter namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins:
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer karitativen Organisation zufallen.