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Timestamp: 2016-10-24 12:36:33
Document Index: 257461348

Matched Legal Cases: ['Art. 251', 'Art. 251', 'Art. 251', 'BGE', 'Art. 110', 'Art. 251', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 957', 'BGE', 'BGE', 'Art. 725', 'Art. 725', 'Art. 958', 'BGE', 'Art. 277', 'Art. 148', 'Art. 146', 'Art. 2', 'Art. 148', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 277', 'Art. 277']

6S.124/2002 (26.11.2002)
Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Martin Ingold, Zeughausgasse 29, 3011 Bern,
Betrug; Urkundenf�lschung,
Das Kreisgericht VIII Bern-Laupen sprach X.________ am 13. November 2000 des mehrfachen Betrugs bzw. des Versuchs dazu sowie der mehrfachen Urkundenf�lschung schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 8 Monaten. Das Gericht gab dem Verfahren gegen X.________ wegen Verf�gung �ber gepf�ndete Sachen sowie mehrfacher Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz aufgrund der Verj�hrung keine weitere Folge; im �brigen sprach es ihn frei von den Vorw�rfen des Betrugs in drei F�llen und der Urkundenf�lschung in vier F�llen.
Dagegen erhob X.________ Appellation, wobei er die Schuldspr�che und die damit verbundenen Kostenauflagen anfocht. Der Prokurator 1 der Staatsanwaltschaft III Bern-Mittelland f�hrte seinerseits in vollem Umfang Appellation, die der Generalprokurator sp�ter auf drei der ergangenen Freispr�che sowie auf den Sanktionspunkt beschr�nkte.
Die 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern sprach X.________ am 28. August 2001 des mehrfachen Betrugs in drei F�llen sowie der Urkundenf�lschung schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 8 Monaten bei einer Probezeit von 2 Jahren. Das Obergericht sprach X.________ frei von den Vorw�rfen der Urkundenf�lschung in drei F�llen und des Betrugs in einem Fall; im �brigen stellte es den Eintritt der Rechtskraft des angefochtenen Urteils in den weiteren Strafpunkten fest.
X.________ f�hrt eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren, das Urteil der 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern vom 28. August 2001 in den Schuldspr�chen aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen seine Verurteilung wegen Urkundenf�lschung gem�ss Art. 251 Ziff. 1 aStGB im Zusammenhang mit der Erstellung einer Zwischenbilanz der A.________ Handels AG.________. Er bringt vor, der Zwischenbilanz komme unter Ber�cksichtigung der konkreten Umst�nde, namentlich ihres provisorischen Charakters, keine qualifizierte Beweiseignung im Sinne einer erh�hten Beweiskraft zu. Vielmehr handle es sich um eine straflose schriftliche L�ge (Beschwerde, S. 10 f.).
1.1 Aus den Urteilen der Vorinstanzen geht hervor, dass X.________ "Inhaber" und einziges Verwaltungsratsmitglied der A.________ Handels AG, Ostermundigen, war. Die Vorinstanzen erw�gen, der Finanzchef der A.________ habe im April 1989 eine Bestandesbilanz erstellt, welche - versehen mit dem Vermerk "ohne Gew�hr" - �ber die damalige finanzielle Situation der Firma habe Auskunft geben sollen. Im t�glichen Gesch�ft sei damals "fast nichts gelaufen", weshalb schliesslich auch keine L�hne mehr h�tten ausbezahlt werden k�nnen. Die Bilanz per April 1989 habe Debitorenpositionen im Betrage von Fr. 30'000.-- aufgef�hrt und den Gesch�ftsverlust auf �ber Fr. 120'000.-- beziffert. Ausgehend davon habe der Beschwerdef�hrer eine zweite Zwischenbilanz der Firma A.________ per 30. Juni 1989 erstellt, in welcher er tatsachenwidrig die Debitoren von Fr. 30'000.-- auf Fr. 310'000.-- heraufgesetzt habe, damit die Bilanz einen Gewinn auswies. Der Beschwerdef�hrer habe mit dem Ziel gehandelt, den Gesch�ftsgang zu besch�nigen und die Bank im Hinblick auf einen Kredit zu t�uschen. Der Finanzchef habe sich aber in der Folge geweigert, die ihm vom Beschwerdef�hrer vorgelegte Bilanz vom 30. Juni 1989 zu unterschreiben (Urteil OGer, S. 5 ff., 10 f.; Urteil Kreisgericht, S. 4, kt. act. S. 2625).
In rechtlicher Hinsicht bejaht die Vorinstanz den Urkundencharakter der Zwischenbilanz. Diese habe auf den 30. Juni 1989 wahrheitsgem�ss s�mtliche Aktiven den Passiven gegen�berstellen sollen. Sie sei damit bestimmt und geeignet gewesen, Tatsachen von erheblicher Bedeutung bzw. die in ihr enthaltenen Tatsachen zu beweisen. Die Vorteilsabsicht ergebe sich aus dem Umstand, dass der Beschwerdef�hrer mit der Bilanz und dem darin aufgebl�hten Gesch�ftsergebnis einen Bankkredit habe erwirken wollen. Das Herstellen der falschen Urkunde und die T�uschungsabsicht reichten zur Erf�llung des Art. 251 Ziff. 1 aStGB aus. Eine konkrete Verwendung sei nicht erforderlich (Urteil OGer, S. 30 f.).
1.2 Der Beschwerdef�hrer hat die ihm vorgeworfene Tat im Jahre 1989 begangen, also vor dem In-Kraft-Treten des neuen Verm�gens- und Urkundenstrafrechts. Die Anwendung der altrechtlichen Strafnorm des Art. 251 Ziff. 1 StGB wird vom Beschwerdef�hrer nicht in Frage gestellt und ist daher hier nicht zu pr�fen.
Nicht zu h�ren ist der Beschwerdef�hrer, soweit er vorbringt, die Zwischenbilanz habe bloss "provisorischen" Charakter gehabt. Ob die Bilanz provisorischen oder definitiven Charakter hatte, ist eine Tatfrage, die im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde nicht aufgeworfen werden kann (BGE 103 IV 23 E. 1a).
1.3 Die Tatbest�nde des Urkundenstrafrechts sch�tzen das Vertrauen, das im Rechtsverkehr einer Urkunde als einem Beweismittel entgegengebracht wird. Mittel zum Beweis kann nur sein, was generell geeignet ist, Beweis zu erbringen. Als Urkunden gelten deshalb unter anderem nur Schriften, die bestimmt und geeignet sind, eine Tatsache von rechtlicher Bedeutung zu beweisen (Art. 110 Ziff. 5 Abs. 1 StGB).
Der Urkundencharakter eines Schriftst�cks ist relativ. Es kann mit Bezug auf bestimmte Aspekte Urkundencharakter haben, f�r andere nicht. So k�nnen Rechnungen unabh�ngig davon, ob sie inhaltlich richtig sind, Urkunden f�r den Beweis der Tatsache darstellen, dass die entsprechende Erkl�rung durch den Rechnungssteller abgegeben worden ist. An solchen Rechnungen k�nnen deshalb prinzipiell Urkundendelikte begangen werden, etwa durch ihre unzul�ssige Ver�nderung (Urkundenf�lschung) oder, je nach Umst�nden, durch ihre Beseitigung (Urkundenunterdr�ckung). Nach der Praxis kann sich die Beweisbestimmung eines Schriftst�cks einerseits unmittelbar aus dem Gesetz und andererseits aus dessen Sinn oder Natur ergeben. Ebenfalls nach Gesetz oder der Verkehrs�bung bestimmt sich, ob und inwieweit einer Schrift Beweiseignung zukommt.
Eine Falschbeurkundung begeht sowohl nach der alten wie der neuen Fassung von Art. 251 Ziff. 1 StGB, wer eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beurkundet oder beurkunden l�sst, in der Absicht, jemanden am Verm�gen oder an andern Rechten zu sch�digen oder sich oder einem andern einen unrechtm�ssigen Vorteil zu verschaffen. Die Urkundenf�lschung im eigentlichen Sinn erfasst das Herstellen einer unechten Urkunde, deren wirklicher Aussteller mit dem aus ihr ersichtlichen Autor nicht identisch ist. Demgegen�ber betrifft die Falschbeurkundung die Errichtung einer echten, aber unwahren Urkunde, bei der also der wirkliche und der in der Urkunde enthaltene Sachverhalt nicht �bereinstimmen. Nach allgemeiner Auffassung ist die einfache schriftliche L�ge keine Falschbeurkundung. Das Vertrauen darauf, dass �ber die Person des Ausstellers nicht get�uscht wird, ist und darf gr�sser sein als das Vertrauen, dass jemand nicht in schriftlicher Form l�gt. Aus diesem Grund werden an die Beweisbestimmung und Beweiseignung einer Urkunde bei der Falschbeurkundung h�here Anforderungen gestellt. Eine qualifizierte schriftliche L�ge im Sinne der Falschbeurkundung wird nach der neueren bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BGE 117 IV 35) nur angenommen, wenn der Urkunde eine erh�hte Glaubw�rdigkeit zukommt und der Adressat ihr daher ein besonderes Vertrauen entgegenbringt. Das ist der Fall, wenn allgemein g�ltige objektive Garantien die Wahrheit der Erkl�rung gegen�ber Dritten gew�hrleisten, wie sie unter anderem in der Pr�fungspflicht einer Urkundsperson oder in gesetzlichen Vorschriften liegen, die gerade den Inhalt bestimmter Schriftst�cke n�her festlegen. Blosse Erfahrungsregeln hinsichtlich der Glaubw�rdigkeit irgendwelcher schriftlicher �usserungen gen�gen dagegen nicht, m�gen sie auch zur Folge haben, dass sich der Gesch�ftsverkehr in gewissem Umfang auf die entsprechenden Angaben verl�sst. Die Grenze zwischen Falschbeurkundung und schriftlicher L�ge muss f�r jeden Einzelfall unter Ber�cksichtigung der konkreten Umst�nde gezogen werden und ist zum Teil mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, die jedoch unumg�nglich sind und darin begr�ndet sind, dass das Gesetz nicht eindeutig regelt, wann noch eine straflose und wann eine strafbare schriftliche L�ge vorliegt (BGE 125 IV 273 E. 3a/aa; 125 IV 17 E. 2a/aa mit Hinweisen; vgl. auch Martin Schubarth, Zur Auslegung der Urkundendelikte, ZStrR 113/1995, S. 390 ff.).
Das Bundesgericht hat in zahlreichen Entscheiden dazu Stellung genommen, ob einem bestimmten Schriftst�ck Urkundeneigenschaft auch in Bezug auf die inhaltliche Richtigkeit zukommt (vgl. die �bersicht in BGE 125 IV 273 E. 3a/bb). Im konkreten Fall gilt es zu pr�fen, ob die vom Beschwerdef�hrer im Hinblick auf ein sp�teres Bankkreditgesuch erstellte Zwischenbilanz im Rahmen der Falschbeurkundung erh�ht glaubw�rdig war.
1.4 Die Vorinstanz beruft sich daf�r auf BGE 122 IV 25. Das Bundesgericht hat im genannten Entscheid festgehalten, nach seiner Rechtsprechung seien die kaufm�nnische Buchf�hrung und ihre Bestandteile (Belege, B�cher, Buchhaltungsausz�ge �ber Einzelkonten, Bilanzen oder Erfolgsrechnungen) im Rahmen der Falschbeurkundung als Absichtsurkunden kraft Gesetz (Art. 957 OR) bestimmt und geeignet, Tatsachen von rechtlich erheblicher Bedeutung bzw. die in ihr enthaltenen Tatsachen zu beweisen, wobei f�r ihren Urkundencharakter der mit der Buchf�hrung verfolgte Zweck keine Rolle spiele (BGE a.a.O., E. 2b S. 28 mit Hinweis).
In jenem Entscheid hatte das Bundesgericht eine Jahresbilanz zu beurteilen. Hier erstellte der Beschwerdef�hrer jedoch eine Zwischenbilanz, die weder von der Kontroll- bzw. Revisionsstelle gepr�ft noch von der Generalversammlung abgenommen worden war (vgl. BGE 103 IV 23). Sowohl nach altem als auch nach revidiertem Aktienrecht besteht keine allgemeine Pflicht, w�hrend des Gesch�ftsjahres Zwischenbilanzen zu erstellen. Errichtet eine Gesellschaft freiwillig gleichwohl eine solche, braucht sie nicht gepr�ft zu werden (Forstmoser/Meyer-Hayoz/Nobel, Schweizerisches Aktienrecht, Bern 1996, � 33 N 79). Eine Ausnahme ergibt sich aus Art. 725 Abs. 2 OR: Besteht begr�ndete Besorgnis einer �berschuldung, dann hat der Verwaltungsrat eine Zwischenbilanz erstellen zu lassen und diese der Revisionsstelle zur Pr�fung vorzulegen (Forstmoser/Meyer-Hayoz/Nobel, a.a.O.). Obschon manches darauf hinweist, hat die Vorinstanz nicht festgestellt, dass den Beschwerdef�hrer eine solche Pflicht nach Art. 725 Abs. 2 OR traf. Es stellt sich hier deshalb allein die Frage, ob einer nicht gesetzlich vorgeschriebenen Zwischenbilanz im Unterschied zur Bilanz auf Schluss eines jeden Gesch�ftsjahres (Art. 958 Abs. 1 OR) nach der Verkehrs�bung �berhaupt Beweiseignung zukommt. Das l�sst sich auf Grund des angefochtenen Urteils nicht schl�ssig beantworten. Es ist nicht erwiesen, dass bei der Behandlung von Kreditbegehren durch Banken diese allgemein schon auf solche von der Kontroll- bzw. Revisionsstelle nicht gepr�fte und von der Generalversammlung nicht abgenommene Bilanzen wie auf eine Beweisurkunde abzustellen pflegen (vgl. BGE 103 IV 23 E. 1c). Dies gilt umso mehr, als hier die Bilanz nicht vom zust�ndigen Finanzchef der Firma, sondern vom Haupt- bzw. Alleinaktion�r erstellt wurde. Die Beschwerde erweist sich insoweit als begr�ndet. Das angefochtene Urteil ist in diesem Punkt in Anwendung von Art. 277 BStP aufzuheben und die Sache an die kantonale Instanz zur�ckzuweisen.
Die Vorinstanz wird bei der Neubeurteilung abkl�ren, ob es der schweizerischen Verkehrs�bung entspricht, im kaufm�nnischen Verkehr, insbesondere im Rahmen der Pr�fung von Kreditbegehren, auf Zwischenbilanzen in der hier massgeblichen Form abzustellen. Nur wenn dies der Fall sein sollte, w�re die erh�hte Beweiseignung zu bejahen. Widrigenfalls k�nnte je nach Tatsachenlage eine untauglich versuchte Falschbeurkundung gegeben sein.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Vorinstanz habe ihn zu Unrecht wegen versuchten Betrugs zum Nachteil der Y.________ Kantonalbank (Y.___) verurteilt.
2.1 Dem Beschwerdef�hrer wurde in der Anklageschrift vorgeworfen, er habe eine vom 26. Oktober 1989 fingierte Teilrechnung �ber Fr. 200'000.-- f�r die Akquisition und Vermittlung eines Liegenschaftspakets "C.________" an D.________ ausgestellt und durch diesen "akzeptieren" lassen. In der Folge habe er von diesem angeblichen Forderungsbetrag Fr. 100'000.-- an die Y.____ abgetreten, um dadurch die K�ndigung des �berzogenen Kontos der A.________ AG zu verhindern bzw. die Einr�umung einer erweiterten Kreditlimite zu erwirken (Urteil OGer, S. 11).
Die Vorinstanz stellt auf den angeklagten Sachverhalt ab (Urteil OGer, S. 17 f.). Sie f�hrt aus, der Beschwerdef�hrer habe durch die Einreichung der unwahren Schuldanerkennung von D.________ nicht die angestrebte Kreditgew�hrung bzw. Limitenerh�hung, sondern bloss einen Zeitgewinn f�r die Ausgleichung der �berzogenen Konti bzw. bis zur K�ndigung der Kredite erreicht, was schliesslich zu einem Zinsverlust der Bank gef�hrt habe. Die Bank habe D.________ die Zession angezeigt und seine Bonit�t gepr�ft. Dabei habe die Bank festgestellt, dass gegen D.________ "Betreibungen vorhanden" gewesen seien. In welchem Umfang, k�nne der verantwortliche Bankangestellte nicht mehr sagen. Damit stehe fest, dass der Beschwerdef�hrer der Kantonalbank wissentlich eine wertlose Forderung abgetreten habe, um auf diese Weise eine Erh�hung der Kreditlimite zu erreichen, was ihm jedoch von der Bank nicht gew�hrt worden sei. Also sei keine Verm�gensdisposition durch die Bank erfolgt (Urteil OGer, a.a.O.). In rechtlicher Hinsicht f�hrt die Vorinstanz aus, der Beschwerdef�hrer habe die Bank �ber den Bestand der Forderung bzw. �ber seine Bonit�t als Zedent der inhaltlich unwahren Schuldanerkennung get�uscht und sich auf diese Weise besonderer Machenschaften bedient. Eine �berpr�fung der vorgelegten Dokumente sei nicht ohne besondere M�he m�glich und im t�glichen Gesch�ftsleben auch nicht �blich gewesen. Die Bank habe aufgrund der vorgelegten Dokumente nicht von einem rechts- bzw. sittenwidrigen Gesch�ft des Kunden ausgehen m�ssen. Da der Beschwerdef�hrer nach seiner Vorstellung alles vorgekehrt habe, um den Tatbestand des Betrugs zu erf�llen, der angestrebte Kredit ihm jedoch nicht gew�hrt worden sei, liege bloss eine versuchte Tatbegehung vor (Urteil OGer, S. 33).
2.2 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, es fehle hier auf Grund der konkreten Umst�nde und unter Ber�cksichtigung der Opfermitverantwortung am Tatbestandsmerkmal der Arglist. Er habe zuvor bei Verhandlungen mit der Bank gem�ss Aussagen des Zeugen E.________ ab und zu "Papiere" bei sich gehabt, welche "unbrauchbar" gewesen seien und deshalb von der Bank nicht zu den Akten genommen worden seien. Angesichts dieser Erfahrungen sei die Bank angehalten gewesen, ihm gegen�ber besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein. Indem er der Bank eine unwahre Schuldanerkennung vorgelegt habe, sei er weder besonders hinterh�ltig noch derart raffiniert vorgegangen, dass sich ein kritisches Opfer h�tte t�uschen lassen. Angesichts der Erfahrungen der Bank mit unbrauchbaren Dokumenten des Beschwerdef�hrers k�nne auch nicht von einem besonderen Vertrauensverh�ltnis zwischen ihm und der Bank gesprochen werden. Als damals 26-J�hriger, dem ein 47-j�hriger erfahrener Bankfachmann gegen�bergestanden sei, habe er sich "eher ungeschickt" verhalten (Beschwerde, S. 4 f.).
2.3 Der Anklagevorwurf bezieht sich auf ein Verhalten des Beschwerdef�hrers, welches sich vor dem 1. Januar 1995 verwirklicht hat. Die bis dahin geltende Fassung des Betrugstatbestandes gem�ss Art. 148 Abs. 1 aStGB stimmt im Wesentlichen mit dem nun in Kraft stehenden Art. 146 Abs. 1 StGB �berein. Es gelangt daher altes Recht zur Anwendung (Art. 2 Abs. 2 StGB).
Gem�ss Art. 148 Abs. 1 StGB in seiner vor dem 1. Januar 1995 geltenden alten Fassung macht sich des Betrugs u.a. schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt oder den Irrtum eines andern arglistig benutzt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt. Der Beschwerdef�hrer macht einzig geltend, das Tatbestandsmerkmal der Arglist sei nicht erf�llt.
Den Tatbestand erf�llt nur die arglistige T�uschung. Wer sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit selbst h�tte sch�tzen bzw. den Irrtum durch ein Mindestmass an zumutbarer Vorsicht h�tte vermeiden k�nnen, wird strafrechtlich nicht gesch�tzt (BGE 126 IV 165 E. 2a; 122 IV 246 E. 3a mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung ist die T�uschung arglistig, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe (manoeuvres frauduleuses; mise en sc�ne) bedient. Ein L�gengeb�ude liegt vor, wenn mehrere L�gen derart raffiniert aufeinander abgestimmt sind und von besonderer Hinterh�ltigkeit zeugen, dass sich auch das kritische Opfer t�uschen l�sst. Ist dies nicht der Fall, scheidet Arglist jedenfalls dann aus, wenn sowohl das vom T�ter gezeichnete Bild insgesamt wie auch die falschen Angaben f�r sich allein in zumutbarer Weise �berpr�fbar gewesen w�ren und schon die Aufdeckung einer einzigen L�ge zur Aufdeckung des ganzen Schwindels gef�hrt h�tte (BGE 119 IV 28 E. 3c). Als besondere Machenschaften (machinations) gelten Erfindungen und Vorkehren sowie das Ausn�tzen von Begebenheiten, die allein oder gest�tzt durch L�gen oder Kniffe geeignet sind, das Opfer irrezuf�hren oder es in seinem Irrtum zu best�rken. Diesen Sachverhalt erf�llt insbesondere das Vorlegen rechtswidrig erlangter oder gef�lschter Urkunden und Belege (BGE 122 IV 197 E. 3d mit Hinweisen). Machenschaften sind eigentliche Inszenierungen (mise en sc�ne); sie bestehen aus einem ganzen System von L�gen und setzen damit gegen�ber einer blossen Summierung von L�gen h�here Anforderungen an die Vorbereitung, Durchf�hrung und Wirkung der T�uschungshandlung voraus. Sie sind gekennzeichnet durch intensive, planm�ssige und systematische Vorkehren, nicht aber notwendigerweise durch eine besondere tats�chliche oder intellektuelle Komplexit�t oder Raffinesse (vgl. BGE 126 IV 165 E. 2e; 122 IV 197 E. 3d mit Nachweisen).
Arglist ist auch bei einfachen falschen Angaben gegeben, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, sowie wenn der T�ter den Get�uschten von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieser die �berpr�fung der Angaben auf Grund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde (BGE 125 IV 124 E. 3; 122 IV 246 E. 3a, je mit Hinweisen). Nach der neueren Praxis erlangt das Kriterium der �berpr�fbarkeit auch bei einem L�gengeb�ude und bei besonderen betr�gerischen Machenschaften Bedeutung.
Mit dem Tatbestandsmerkmal der Arglist verleiht das Gesetz dem Gesichtspunkt der Opfermitverantwortung wesentliche Bedeutung. Danach ist bei der Pr�fung der Arglist nicht auf Grund einer rein objektiven Betrachtungsweise darauf abzustellen, wie ein durchschnittlich vorsichtiger und erfahrener Dritter auf die T�uschung reagiert h�tte. Vielmehr ist die jeweilige Lage und Schutzbed�rftigkeit des Betroffenen im Einzelfall zu ber�cksichtigen, soweit der T�ter diese kennt und ausn�tzt. Das gilt insbesondere bei geistesschwachen, unerfahrenen oder auf Grund des Alters oder einer (k�rperlichen oder geistigen) Krankheit beeintr�chtigten Opfern, ferner bei solchen, die sich in einem Abh�ngigkeits- oder Unterordnungsverh�ltnis oder in einer Notlage befinden und deshalb kaum imstande sind, dem T�ter zu misstrauen (BGE 120 IV 186 E. 1a und c). Auf der anderen Seite ist die besondere Fachkenntnis und Gesch�ftserfahrung des Opfers in Rechnung zu stellen, wie sie etwa im Rahmen von Kreditvergaben Banken beigemessen wird (BGE 119 IV 284 E. 6c). Auch unter dem Gesichtspunkt der Opfermitverantwortung ist f�r die Erf�llung des Tatbestands indes nicht erforderlich, dass das Opfer die gr�sstm�gliche Sorgfalt walten l�sst und alle denkbaren Vorsichtsmassnahmen trifft. Entscheidend ist nicht, ob der Betroffene alles vorgekehrt hat, um den Irrtum zu vermeiden. Arglist scheidet lediglich aus, wenn das Opfer die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet hat. Entsprechend entf�llt der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrl�ssigkeit des Opfers, sondern nur bei Leichtfertigkeit. Wer sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit selbst h�tte sch�tzen bzw. den Irrtum durch ein Minimum zumutbarer Vorsicht h�tte vermeiden k�nnen, wird strafrechtlich, unter dem Gesichtspunkt des Betrugs, nicht gesch�tzt (siehe zum Ganzen BGE 126 IV 165 E. 2a; 122 IV 197 E. 3d, 246 E. 3a; 119 IV 28 E. 3, je mit Hinweisen).
Des versuchten Betruges macht sich schuldig, wer vors�tzlich und in Bereicherungsabsicht in der Weise mit der Ausf�hrung einer arglistigen Betrugshandlung begonnen hat, dass daraus seine Tatentschlossenheit erkennbar wird, auch wenn die objektiven Tatbestandsmerkmale ganz oder teilweise unverwirklicht bleiben. Ein strafbarer Versuch des Betruges liegt nur vor, wenn sich der Vorsatz des T�ters auf eine arglistige T�uschung richtet, mithin auf ein Verhalten, das objektiv als arglistig erscheint. Dabei ist auf den Sachverhalt abzustellen, wie ihn sich der T�ter vorgestellt hat (BGE 122 IV 246 E. 3a a.E.; BGE 128 IV 18 E. 3b).
2.4 Der Beschwerdef�hrer hat durch die Einreichung der unwahren Schuldanerkennung von D.________ nicht die angestrebte Kreditgew�hrung bzw. Erh�hung der Bezugslimite durch die Y.________ Kantonalbank, sondern bloss einen Zeitgewinn f�r die Ausgleichung der �berzogenen Konti bzw. bis zur K�ndigung der Kredite erreicht, was schliesslich zu einem Zinsverlust der Bank f�hrte. Ob darin keine Verm�gensverf�gung der Bank zu sehen ist, wie die Vorinstanz annimmt, ist hier nicht zu pr�fen. Insoweit kommt nur versuchter Betrug in Frage.
Der Schuldspruch des versuchten Betrugs verletzt Bundesrecht nicht. Das Vorlegen der inhaltlich unwahren Schuldanerkennung und Zedieren eines Teils der fiktiven Forderung an die Bank zur Sicherung der ersuchten Krediterh�hung stellt eine besondere Machenschaft im Sinne der vorne wiedergegebenen Rechtsprechung dar. Damit ist das Merkmal der Arglist gegeben. Es kann auf die Erw�gungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).
Der Beschwerdef�hrer beruft sich in diesem Zusammenhang vergeblich auf die Aussage des f�r ihn damals zust�ndigen Mitarbeiters der Bank. Dieser hatte im Verfahren "auf Vorhalt der Zwischenbilanz der A.________ Handels AG per 30. Juni 1989" ausgef�hrt, "solche und �hnliche Papiere" habe der Beschwerdef�hrer ab und zu "dabei gehabt", doch seien dies unbrauchbare Bilanzen f�r die Auswertung der Gesch�fte gewesen, weshalb sie [die Bankmitarbeiter] auch keine solchen Papiere zu den Akten genommen h�tten. Bei all den ihm gew�hrten Krediten habe der Beschwerdef�hrer als Solidarschuldner oder als B�rge mithaften m�ssen, weil "man gesehen habe, dass die Gesch�fte nicht kontrollierbar gewesen" seien, weshalb "man" ihn "als Privatperson habe einbinden wollen" (angefochtenes Urteil, S. 8). Die Vorlage der falschbeurkundeten Schuldanerkennung und die Zession der fiktiven Forderung an die Bank waren grunds�tzlich geeignet, diese irrezuf�hren oder sie in ihrem Irrtum zu best�rken. Der Umstand, dass die Bank die Zahlungsf�higkeit des angeblichen Schuldners �berpr�fte und den Beleg als hinreichende Sicherheit f�r eine Erh�hung der Kreditlimite ablehnte, �ndert auch unter Ber�cksichtigung ihrer fr�heren Erfahrungen mit "unbrauchbaren" Belegen des Beschwerdef�hrers nichts an der T�uschungseignung seines systematisch geplanten und ausgef�hrten Verhaltens, das weit �ber eine einfache schriftliche L�ge hinausging. Die Bank liess sich denn auch von der Inszenierung des Beschwerdef�hrers ein St�ck weit t�uschen: Sie notifizierte dem angeblichen Schuldner D.________ die Forderungsabtretung, der sie akzeptierte; die Bank trieb sp�ter die Forderung gegen D.________ erfolglos ein und erhielt einen Verlustschein (angefochtenes Urteil, S. 14). Nach der Vorinstanz hat die Bank trotz T�uschung keine Verm�gensverf�gung getroffen. Das ist nicht auf die fehlende T�uschungseignung des Verhaltens des Beschwerdef�hrers zur�ckzuf�hren, sondern vielmehr insbesondere auf die Eintr�ge des angeblichen Schuldners D.________ im Betreibungsregister, die schlechte Kreditw�rdigkeit des Beschwerdef�hrers, der seine Kreditlimiten bereits �berzogen hatte, und die Zur�ckhaltung der Bank gegen�ber der Vergabe neuer Kredite. Die Verurteilung wegen versuchten Betrugs ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Vorinstanz habe ihn zu Unrecht wegen Betrugs zum Nachteil von F.________ verurteilt. Es fehle auch hier an der Arglist (Beschwerde, S. 6 ff.).
3.1 Die Vorinstanz sprach den Beschwerdef�hrer f�r das ihm von F.________ am 14. Dezember 1990 gew�hrte erste Darlehen �ber Fr. 15'000.-- des Betrugs schuldig; in Bezug auf die drei Darlehen �ber insgesamt Fr. 41'000.--, die F.________ dem Beschwerdef�hrer sp�ter gew�hrte, sprach die Vorinstanz diesen hingegen mangels Arglist vom Vorwurf des Betrugs frei (angefochtenes Urteil, S. 35 f.).
Die Vorinstanz begr�ndet den Schuldspruch wie folgt: Der Darlehensgeber habe �ber den Beschwerdef�hrer lediglich gewusst, dass er im Immobilienhandel t�tig gewesen sei, in Stettlen gewohnt habe und Porsche gefahren sei. Dies wirke zwar angesichts der grossen Geldbetr�ge, die er dem Beschwerdef�hrer �bergeben habe, "erschreckend naiv". Doch weise gerade dies darauf hin, dass der Darlehensgeber nicht gewusst habe, dass die Gelder "direkt weiter an D.________ flossen" (angefochtenes Urteil, S. 30). Der Beschwerdef�hrer habe dem Darlehensgeber die R�ckzahlung des Geldes zugesichert, obwohl er nicht zahlungsf�hig gewesen sei. Zudem habe er den Darlehensgeber �ber die Verwendung des Geldes get�uscht, da er dieses nicht zur R�ckzahlung von Schulden verwendet habe. Diese beiden T�uschungen seien angesichts des besonderen Vertrauensverh�ltnisses zwischen dem Darlehensgeber und dem Beschwerdef�hrer arglistig. Der Darlehensgeber habe den Beschwerdef�hrer aus dem Milit�r "als verantwortungsbewussten, initiativen, erfolgreichen, mitreissenden F�hrer" gekannt, welcher jedoch aus psychischen Gr�nden ausgemustert worden sei. Er habe aufgrund "seiner Erfahrungen" mit dem Beschwerdef�hrer keinen Anlass gehabt, an dessen Integrit�t zu zweifeln, weshalb von ihm nicht habe verlangt werden k�nnen, dass er "eingehende Abkl�rungen sowohl �ber die Verwendung des Geldes als auch �ber seine eigene [recte: dessen] Zahlungsf�higkeit unternahm" (angefochtenes Urteil, S. 35).
Nach den verbindlichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz gab der Beschwerdef�hrer gegen�ber F.________ vor, finanziell vor�bergehend in einem Engpass zu sein und kurzfristig Geld f�r die R�ckzahlung von Schulden ben�tige. Tats�chlich war er (bleibend) zahlungsunf�hig und wollte das Geld nicht zur R�ckzahlung von Schulden verwenden. F.________ gew�hrte dem Beschwerdef�hrer in der Folge ein Darlehen von Fr. 15'000.--. Der Beschwerdef�hrer zahlte das Darlehen nicht zur�ck.
F.________ kannte den Beschwerdef�hrer aus der gemeinsamen Milit�rdienstzeit. Er hatte ihn "als verantwortungsbewussten, initiativen, erfolgreichen, mitreissenden F�hrer" in Erinnerung. Er wusste, dass der Beschwerdef�hrer beruflich selbst�ndig war und den Anschein eines erfolgreichen Gesch�ftsmannes vermittelte. Es lagen ihm keine Anhaltspunkte daf�r vor, dass der Beschwerdef�hrer im Berufsleben ungleich weniger integer und vertrauensw�rdig war, als er im Milit�r erschienen war. Angesichts des Vertrauens, das F.________ dem Beschwerdef�hrer allein schon aus der gemeinsamen Milit�rzeit entgegenbrachte, und des f�r F.________ offenbar leicht aufzubringenden Betrags, ist nachvollziehbar, dass er die falschen Angaben - z.B. durch Ausz�ge aus dem Betreibungs- und Handelsregister sowie durch Erkundigungen bei den Banken - nicht �berpr�fte. Denn er h�tte durch eine solche �berpr�fung ein grundlegendes Misstrauen zum Ausdruck gebracht und die im Milit�r gepflegte Kameradschaft nachtr�glich abgewertet. Die Vorinstanz hat deshalb zu Recht Arglist bejaht.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Vorinstanz habe auch beim Schuldspruch wegen Betrugs zum Nachteil der G.________ im Deliktsbetrag von Fr. 36'000.-- zu Unrecht Arglist bejaht (Beschwerde, S. 8 f.).
4.1 Nach den verbindlichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz war der Beschwerdef�hrer im Fr�hsommer 1991 in �bernahmeverhandlungen mit der H.________ AG zwecks ihrer Sanierung. Im Rahmen der �bernahmevorbereitung erteilte ihm die Gesellschaft schriftlich Vollmacht, "Bankverbindungen herzustellen" sowie "nach Treu und Glauben Vertr�ge im Namen der Gesellschaft rechtsg�ltig zu unterzeichnen". Das habe nichts anderes bedeutet, als dass der Beschwerdef�hrer nur Vertr�ge im Interesse der H.________ AG habe abschliessen d�rfen; die Vollmacht habe nicht das Eingehen von finanziellen Verpflichtungen ohne Gegenwert umfasst (angefochtenes Urteil, S. 24). Im Juni 1991 sei der Beschwerdef�hrer im Namen der H.________ AG auf deren Briefpapier eine Solidarb�rgschaftsverpflichtung gegen�ber der G.________ f�r einen Bankkredit in der H�he von Fr. 36'000.-- zu Gunsten von D.________ und I.________ eingegangen. Der Beschwerdef�hrer habe sp�ter einen Teil des Geldes von den beiden Darlehensnehmern erhalten (angefochtenes Urteil, S. 2, 18 ff.).
In rechtlicher Hinsicht erw�gt die Vorinstanz, der Beschwerdef�hrer habe zwar im Innenverh�ltnis zur H.________ AG die Vollmacht �berschritten. Im Aussenverh�ltnis sei dies angesichts der offen und umfassend formulierten Vollmacht f�r die kreditgebende Bank nicht erkennbar gewesen. Diese habe davon ausgehen d�rfen, dass der Beschwerdef�hrer die Solidarb�rgschaftsverpflichtung f�r die H.________ AG habe eingehen d�rfen. Wohl habe der zust�ndige Mitarbeiter der Bank gewusst, dass D.________ "ein unsicherer Kunde" gewesen sei. Diesem h�tte er denn auch ohne Sicherheiten keinen Kredit gegeben. Erst die Solidarb�rgschaft einer nach den ihm vorliegenden Dokumenten scheinbar solventen Aktiengesellschaft habe ihm die verlangte Sicherheit gebracht. Die B�rgin habe in der Jahresrechnung 1989 einen Reingewinn von gut Fr. 460'000.-- ausgewiesen. Deshalb und aufgrund des nicht sehr hohen Kredits habe die Bank damit rechnen d�rfen, dass die eingegangene B�rgschaftsverpflichtung gedeckt sei. Einzig der Beschwerdef�hrer habe die "desolate Finanzlage" der B�rgin gekannt. Er habe die Bank mit den vorgelegten Unterlagen sowie in klarer �berschreitung der Vollmacht get�uscht. Dieses Verhalten sei arglistig; im �brigen seien alle weiteren Elemente des Betrugs erf�llt (angefochtenes Urteil, S. 34).
4.2 Die Verurteilung des Beschwerdef�hrers wegen Betrugs zum Nachteil der G.________ verletzt kein Bundesrecht. Es kann hier weitgehend auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden. Der Beschwerdef�hrer hat ein ganzes L�gengeb�ude errichtet. Die Bank vertraute auf die ihr vorgelegte Vollmacht und wurde durch den Beschwerdef�hrer arglistig get�uscht.
Die Beschwerde ist gem�ss Art. 277 BStP teilweise gutzuheissen. Im �brigen ist sie abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist nur ein Kostenanteil zu erheben und ist dem Beschwerdef�hrer eine reduzierte Entsch�digung von Fr. 1'000.-- aus der Bundesgerichtskasse auszurichten.
Die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist und sie nicht abgewiesen wird, gem�ss Art. 277 BStP gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 28. August 2001 aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die reduzierte Gerichtsgeb�hr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Dem Beschwerdef�hrer wird f�r das Verfahren vor Bundesgericht eine reduzierte Entsch�digung von Fr. 1'000.-- aus der Bundesgerichtskasse ausgerichtet.