Source: http://www.bav-werkstatt.de/vorsorge/tag/entgeltumwandlung
Timestamp: 2017-08-20 18:58:43
Document Index: 307038124

Matched Legal Cases: ['§4', '§3', '§ 40', '§4', '§22', '§9', '§24', '§4', '§ 40', '§4', '§40', '§22', '§3', '§40']

Entgeltumwandlung | Mitarbeiter finden und binden
Schlagwörter-Archiv: Entgeltumwandlung
Mit der Direktversicherung Steuer und Sozialversicherung sparen
Veröffentlicht am 11. Februar 2015 von bgp24 — Hinterlasse eine Antwort
Natürlich können auch Sie mit der Direktversicherung Steuer und Sozialversicherung auf Dauer sparen. Uns das jeden Monat…
Das passiert bei der Arbeitgeberfinanzierten Direktversicherung:
Auswirkungen beim Arbeitgeber
In der Anwartschaftsphase steuerrechtlich:
>Versicherungsbeiträge gelten als Betriebsausgaben (§4 EStG)
>sie mindern die Steuerlast
In der Leistungsphase steuerrechtlich:
>Leistungen werden direkt an den Arbeitnehmer erbracht
>Arbeitgeber hat keine weiteren Aufwänden, das ganze ist steuerneutral
Auswirkungen beim Arbeitnehmer
>Beitragszahlungen sind bis zu 4% der BBG (GRV) sozialversicherungsfrei (§3 Nr. 63 EStG)
>Zusätzlich können bis max. 1.800 EUR p.a. steuerfrei aufgewendet werden
>Bei Altzusage § 40 b Pauschalsteuer (bis max. 1.752 EUR (bzw. 2.148 EUR bei Durchschnittsbildung))
In der Anwartschaftsphase Sozialversicherungsrechtlich:
>bis zu 4% der BBG (GRV) sozialversicherungsfrei (§4 Arbeitsentgeltverordnung)
>Leistungen sind als sonstige Einkünfte voll steuerpflichtig (§22 Nr. 5 EStG) → voll nachgelagert
>Der Versorgungsempfänger kann ggf. Freibeiträge nutzen
>Werbungskosten-Pauschalbetrag (§9a EStG)
>Altersentlastungsbetrag (§24a EStG)
In der Leistungsphase Sozialversicherungsrechtlich:
>Leistungen unterliegen der Beitragspflicht zur GKV der Rentner (Freibeträüge Minirenten)
Bei Kapitalauszahlung:
>Beitragszahlung erfolgt pauschal über einem Zeitraum von 10 Jahren
>Monatliche Bezugsgröße von 1/120 der Kapitalzahlung
Das passiert bei der Arbeitnehmerfinanzierten Direktversicherung:
>Versicherungsbeiträge gelten als Betriebsausgaben (§4 EStG) mindert die Steuerlast
>ggf. finanzieller Vorteil durch evtl. Ersparnis von Lohnnebenkosten
>Leistungen werden direkt an den AN erbracht
>Der Arbeitgeber ist somit von sonstigen Aufwänden befreit
>Bei Altzusage § 40b: Pauschalsteuer 20%
>bis zu 4% der BBG (DRV) sozialversicherungsfrei (§4 Arbeitsentgeltverordnung)
>Bei Altzusage: sozialversicherungspflichtig (außer bei Sonderzahlungen)
>Sonderzahlungen (z.B. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld) als Umwandlungsbetrag sozialversicherungsfrei (§40b EStG)
Bei Kapitalzahlungen:
>Altzusage (bis Ende 2004): steuerfrei
>Vertragsabschluss Anfang 2005 bis Ende 2011: 12/60-Regelung
>Vertragsabschluss ab 2012: 12/62er-Regelung
Bei Altzusage:
>Rentenleistung: Ertragsanteil §22 EStG
>Kapitalleistung: Steuerfrei
>Leistungen unterliegen der Beitragspflicht zur GKV der Rentner
So, in den letzten Blogartikel haben Sie viele Details und Aspekte zur Direktversicherung erfahren. Sie haben Fragen, Sie möchten ein Angebot dann rufen Sie einfach direkt unter Tel. 0971 – 3842 an.
Veröffentlicht in Betriebliche Altersvorsorge	| Gekennzeichnet mit Arbeitgeberfinanziert, Bruttosparen, Direktversicherung, Entgeltumwandlung, KVdr-Beitrag, Sozialversicherungsersparnis, Steuerersparnis	| Hinterlasse eine Antwort
Veröffentlicht am 4. Februar 2015 von bgp24 — Hinterlasse eine Antwort
Heute geht es speziell um die bilanziellen und arbeitsrechtlichen Aspekte der Direktversicherung.
Veröffentlicht in Betriebliche Altersvorsorge, Direktversicherung	| Gekennzeichnet mit Arbeitgeberfinanziert, Bezugsrecht, Direktversicherung, Entgeltumwandlung, Todesfall, unwiderrufliches-Bezugsrecht, §3.63, §40b	| Hinterlasse eine Antwort
Veröffentlicht am 28. Januar 2015 von bgp24 — Hinterlasse eine Antwort
Im letzten Blogartikel haben wir die Vorteile der betrieblichen Altersvorsorge aufgeführt. Jetzt schauen wir uns den bekanntesten Durchführungsweg die Direktversicherung an.
Bei der Direktversicherung handelt es sich um eine Lebensversicherung die vom Arbeitgeber (AG) auf das Leben des Arbeitnehmers (AN) abgeschlossen wird. Das alleinige Bezugrecht verbleibt dem Arbeitnehmer und seine Hinterbliebenen.
Bei der Direktversicherung unterscheiden wir drei Zusagearten
Zum einen die Leistungszusage:
o Hier trägt der AG das volle Anlage- und Renditerisiko
o Der AG muss die Zahlung der zugesagten Leistung übernehmen, wenn: Versorgungsträger
Insolvenz anmeldet oder bei gering ausfallender Rendite (gilt auch bei Entgeltumwandlung)
o AG legt die Leistung fest und trägt alle Risiken der Erfüllung und Erwirtschaftung
Zum anderen die beitragsorientierte Leistungszusage:
o Hier verpflichtet sich der AG, bestimmte Beiträge in eine Anwartschaft anzulegen
o Es gibt eine Alters-, Invaliditäs- oder Hinterbliebenenversorgung
o Der aufgewendete Beitrag bestimmt die Leistungshöhe
Zum guten Schluss noch die Beitragszusage mit Mindestleistung:
o Der Arbeitgeber sagt ein Beitragszahlungen in bestimmter Höhe zu
o Die Firma gibt eine Garantie, dass bei Rentenbeginn mindestens die eingezahlten Beiträge, dem Arbeitnehmer zur Verfügung stehen
o Die zugesagte Leistung ergibt sich aus den eingezahlten Beträgen und den erwirtschafteten Erträgen
WIe läuft die Finanzierung eines Vertrages
Der Vertrag kann durch laufende, abgekürzte sowie durch Einmalbeiträge finanziert werden. Überweigend werden Beiträge in Form einer Entgeltumwandlung einbehalten und vom Arbeitgeber überwiesen. Eine zusätzliche Einbeziehung von vermögenswirksamen Leistungen ist ebenso denkbar und wird immer häufiger genutzt..
Im kommenden Blogbeitrag gehe ich auf unterscheidlichen Aspekte der Direktversicherung ein.
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Betriebliche Altersversorgung – Was Arbeitnehmer wissen sollten
Veröffentlicht am 31. Juli 2013 von bgp24
Betriebliche Altersversorgung (bAV) wird vom Staat und oftmals auch vom Arbeitgeber gefördert. Und sie kann dazu beitragen, die so genannte Rentenlücke – die Differenz zwischen Gehalt und Rentenhöhe – zu reduzieren, damit auch im Ruhestand die gewohnte Lebensqualität finanziell abgesichert ist.
Doch auch wenn schätzungsweise bereits über die Hälfte der Arbeitnehmer hierzulande auf die Vorzüge der bAV setzt, sind viele Arbeitnehmer noch nicht ausreichend über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die steuerlichen Vorteile und die attraktiven Renditechancen einer Betriebsrente informiert. Höchste Zeit, dies zu ändern, denn bereits seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine Rente durch Entgeltumwandlung – das heißt, dass Teile seines Gehaltes steuerlich vorteilhaft in eine spätere Betriebsrente einfließen. Dadurch lassen sich auch Sozialabgaben sparen.
Insofern kann es für jeden Arbeitnehmer vorteilhaft sein, zu erfahren, welche Durchführungswege es gibt und welcher individuell für ihn in Frage kommt. Denn dies hängt auch vom bereits verfügbaren Angebot des Unternehmens ab, in dem er beschäftigt ist. Auch der Gesetzgeber wird voraussichtlich zusätzliche Vorsorge weiterhin unterstützen, um so den schrumpfenden Anteil der gesetzlichen Rente möglichst auszugleichen.
Die Materie ist etwas komplex, eine Beratung liegt hier nahe – sprechen Sie uns direkt auf Ihre Möglichkeiten in der betrieblichen Altersversorgung an.
Veröffentlicht in Allgemein, Betriebliche Altersvorsorge	| Gekennzeichnet mit Arbeitgeber, Betriebliche Altersversorgung, betriebliche-altersvorsorge, Betriebsrente, Entgeltumwandlung, Firmenrente, Sozialabgaben, steuerbegünstigt