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Timestamp: 2020-06-06 18:08:37
Document Index: 79402600

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 18', '§ 19', '§ 4', 'Art. 12', 'Art. 14', '§ 14', '§ 8', '§ 17']

Horn, Norbert, Das Recht der internationalen Anleihen, Frankfurt a.M. 1972 | Trans-Lex.org
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Das Recht der internationalen AnleihenKapitel 2: Die Emissionsverträge§ 7: Zur Funktion der internationalen EmissionsverträgeI. Emissionsverträge als OrganisationsinstrumentKapitel 6: Das Recht der internationalen Anleihen als internationales Recht§ 18: Probleme der AuslegungII. Auslegungsgrundsätze2. Methodische Auslegungsregeln§ 19 Internationales Recht der EmissionsanleihenI. Theoretische Grundlagen3. Internationales Gewohnheitsrecht als Teil des transnationalen Wirtschaftsrechtsb. Geltungsgrund und Geltungsweise im Verhältnis zum staatlichen Recht.
1Beliebige Beispiele: Subscription Agreement v. 7. 2. 1969 mit Chrysler Overseas (s. § 4 N. 24), Art. 12; v. 12. 2. 1969 mit Tyco International Finance N. V. betr. 25 Mio. $ 1969/84 Art. 14. - Die Klausel bedeutet nach englischem Recht, daß bei Verletzung der Zeitbestimmung, insbes. Versäumung eines Termins, die betr. Partei nicht mehr specific performance verlangen kann; Chitty I, Nr. 1450.
28Ähnlich schon Unidroit, Avant-projet, Regel 3 Abs. 2, für die Anleihebedingungen: » . . . le juge devra rechercher le sens que l'emprunteur a voulu donner aux termes employés et que le porteur a pu raisonablement y attacher.« Zum Grundsatz der Auslegung contra proferentem im deutschen und amerikanischen Recht Lüderitz, §§ 14 und 15; allg. oben § 8 III 2 c.
29Ähnlich Unidroit, Avant-projet, Regel 3 Abs. 3: » Les clauses precitees doivent etre interpretees les unes par les autres en donnant à chacune le sens qui résulte de l'ensemble de l'acte.«
30Vgl. auch N. 17.
31Avant-projet a. a. O.; » Le juge doit tenir compte aussi des usages du marche sur lequel l'emission a lieu, en tant qu'ils peuvent modifier le sens usuel des mots.«
32Dazu i. F. 3.
56Eine solche Forderung liefe auf die Leugnung von Gewohnheitsrecht hinaus. Zutreffend bemerkt Allen a. a. O., S. 62: " . . . there is a difference between considering law as the creation of the sanctioning power and considering the sanctioning power as the creation of law."
57Der erstere Ausdruck ist gebräuchlicher, der zweite beigefügt, um klarzustellen, daß keine Aussage über die logische Struktur des Normbereichs beabsichtigt ist.
58Dazu Schmitthoff, Sources, S. 3; Wehberg, Pacta sunt servanda a. a. O.; Goldman, APD 9 (1964) 189.
59Goldman a. a. O.; methodisch übereinstimmend die völkerrechtliche Untersuchung von Schwarzenberger, Inductive Approach.
60Schmitthoff, a. a. O., unterscheidet daher die (internationale) Entstehungsquelle und die verschiedenen staatlichen Sanktionsquellen des internationalen law merchant. - Für Sonnenberger, Verkehrssitten S. 272, ist die staatliche Anerkennung allein maßgebliches Kriterium der Rechtsqualität.
61Vgl. § 17 IV 2.
62Die dritte Betrachtungsweise läuft allgemein auf die Rechtsvergleichung der Behandlung von Gewohnheitsrecht (und speziell Handelsgewohnheitsrecht) in den verschiedenen nationalen Rechten hinaus. Vgl. dazu auch Sonnenberger a. a. O., insbes. S. 11-58. - Auf grundsätzliche Gemeinsamkeiten wurde bereits oben (a) hingewiesen. Bei den einzelnen Problemen wird i. F. jeweils auch die Lit. zu den verschiedenen nationalen Rechten herangezogen.