Source: http://www.igmetall-zoom.de/Forum/viewtopic.php?t=14&start=120
Timestamp: 2015-10-06 14:38:07
Document Index: 13912145

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§8', '§ 8', '§8', '§8', '§8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 670']

Aktuelle Zeit: 06.10.2015, 15:38
Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde BZA / MTV § 8.6 (Öffnungsklausel der besonderen Art)
Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.02.2008, 08:29 Registriert: 02.06.2006, 13:32Beiträge: 1620Wohnort: NRW
alberto hat geschrieben:@Karl, eventuell wäre es besser, eine schriftliche Anfrage direkt an die Rentenversicherung Nürnberg zu schicken, weil die dann konkret beantwortet werden muss?@Jobber, es müssen aber auch die Sozialabgaben substituiert worden sein, denn gegen Lohnsteuer- u. Solidarzuschlagssubstitution ist nichts einzuwenden...
Betreff des Beitrags: Re: Was aus Nägeln mit Köpfen wurdeVerfasst: 14.02.2008, 13:18 Administrator
karla hat geschrieben:Hallo,Hat jemand eine Idee wie man solche Pannenheinis wie bei der Rentenversicherung in Nürnberg beim nächsten Versuch umgehen kann?Karl
Betreff des Beitrags: Verfasst: 31.05.2009, 07:57 Registriert: 16.05.2009, 15:58Beiträge: 207
stellen wir uns mal vor ein Entleihbetrieb firmiert nach fast 2 Jahren dortigem Einsatz um , d.h. es erfolgt ein Zusammenschluß von mehreren Firmen wie ist es zu handhaben wenn nun plötzlich die ZAF die die gleiche geblieben ist, ebenso wie der Einsatzort , kommen würde und einen neuen Einsatz verordnen würde , wie gesagt man bliebe am selben Einsatzort mit selber Tätigkeit , und man bekäme dann plötzlich wieder für 3 Monate den niedrigen Stundensatz und Fahrgeld etc. lt §8.6 , nach 3 Monaten dann wieder der alte Lohn...??
Betreff des Beitrags: Verfasst: 01.06.2009, 07:55 Registriert: 02.06.2006, 13:32Beiträge: 1620Wohnort: NRW
"soweit ich informiert bin sind ja Fahrgeld, Verpflegungskosten etc. für 3 Monate nicht sozialvers.pflichtig" ob der VMA SV frei ist ist umstritten wie du aus diesen Beiträgen ersehen kannst. Das Fahrgeld darf nach § 8.6 MTV auch nach drei Monaten SV- frei bis zu 25% verrechnet werden. So wird es zumindest von einigen ZAFs gemacht. Du wirst möglicherweise den mit 8.6 verechneten Stundenlohn behalten.
"stellen wir uns mal vor ein Entleihbetrieb firmiert nach fast 2 Jahren dortigem Einsatz um , d.h. es erfolgt ein Zusammenschluß von mehreren Firmen wie ist es zu handhaben wenn nun plötzlich die ZAF die die gleiche geblieben ist, ebenso wie der Einsatzort , kommen würde und einen neuen Einsatz verordnen würde , wie gesagt man bliebe am selben Einsatzort mit selber Tätigkeit , und man bekäme dann plötzlich wieder für 3 Monate den niedrigen Stundensatz und Fahrgeld etc. lt §8.6 , nach 3 Monaten dann wieder der alte Lohn...?? "
Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.06.2009, 22:09 Registriert: 16.05.2009, 15:58Beiträge: 207
da sag ich jetzt besser nix weiter dazu nun noch ein Beispiel , gehen wir davon aus mein Einsatzort ist 2 km entfernt , meine Kollegin hat einen Anfahrt von einfach 20km , ich bekomme die 7,38 , sie jedoch 5€ eppes + Fahrgeld etc.
Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.06.2009, 22:27 Registriert: 27.09.2008, 15:32Beiträge: 397Wohnort: Münsterland
kommt drauf an, wenn ihr Weg von zu Hause zur ZAF >= von zu Hause zum Arbeitsplatz ist dann theoretisch für die ersten Monate ja, danach müssen dann ja auch wieder Sozialversicherungsabgaben bezahlt werden, was aber ja meist nicht gemacht wird. Wenn ihr Weg von zu Hause zur ZAF < von zu Hause zum Arbeitsplatz sollte die Differenz zumindestens noch oben drauf bezahlt werden.
Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.06.2009, 23:58 Registriert: 02.06.2006, 13:32Beiträge: 1620Wohnort: NRW
rumpelpumpel hat geschrieben:@jobberda sag ich jetzt besser nix weiter dazu nun noch ein Beispiel , gehen wir davon aus mein Einsatzort ist 2 km entfernt , meine Kollegin hat einen Anfahrt von einfach 20km , ich bekomme die 7,38 , sie jedoch 5€ eppes + Fahrgeld etc. wäre es rechtens dies so zu handhaben ??
Betreff des Beitrags: Verfasst: 10.07.2009, 22:29 Registriert: 27.01.2009, 21:02Beiträge: 740Wohnort: xxxx
Rechtlich dagegen vorgehen kannst Du nur per Arbeitsgericht (Klage) und das beinhaltet leider das Risiko der Kündigung. Das muss also gut überlegt sein. Ich würde warten, bis der Vertrag beendet ist und dann klagen. Wen Du das tun willst, solltest Du ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht zu rate ziehen.
Betreff des Beitrags: Verfasst: 11.07.2009, 01:49 Registriert: 11.03.2005, 22:30Beiträge: 1070
kiska hat geschrieben:Mein KOllege war seit 2 Jahren als Elektriker bei R.... eingestellt.Mindestlohn Für Elektriker liegt bei 9.55 Eu (2009)Ihm wurde gekündigtMit Anwendung §8.6 hatte er 8.50 Eu plüs Zuschläge.Was meint ihr,soll er klagen?Und was einklagen?Differenz zwischen 8.50 Eu und 9.55 Eu oder wird es anders gerechnet?Danke
Betreff des Beitrags: Verfasst: 11.07.2009, 08:10 Registriert: 27.01.2009, 21:02Beiträge: 740Wohnort: xxxx
Betreff des Beitrags: Verfasst: 11.07.2009, 18:04 Registriert: 11.03.2005, 22:30Beiträge: 1070
kiska hat geschrieben:Ja,dann ist es eher zweiter Fall,DankeKann man aber trotzdem Differenz geltendmachen? Ob §8.6 immer noch zulässig ist?
Betreff des Beitrags: Verfasst: 11.07.2009, 21:34 Registriert: 10.06.2005, 14:34Beiträge: 1138Wohnort: Berlin
Man möchte ja auch das Gesicht wahren Viele Grüße Micha
Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.07.2009, 00:05 Registriert: 27.01.2009, 21:02Beiträge: 740Wohnort: xxxx
Betreff des Beitrags: Verfasst: 12.07.2009, 00:08 Registriert: 27.01.2009, 21:02Beiträge: 740Wohnort: xxxx
Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.07.2009, 09:00 Administrator
Bürger4711 hat geschrieben:kiska hat geschrieben:....Wenn es nur um den 8.6 geht, hätte ein Rückgängigmachen eine Nachzahlung zur Folge, weil MEHR Netto gezahlt wurde. Sowohl ZAN als auch ZAF müssten nachträglich Steuern und SV-Beiträge abführen..
Allerdings schiebt die zuständige Staatsanwaltschaft die Akte von einem Zimmer ins andere. Habe schon 5 Aktenzeichen. So richtig ran will da auch niemand.
Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.07.2009, 10:00 Registriert: 25.12.2006, 20:45Beiträge: 1195
Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.07.2009, 10:52 Registriert: 10.06.2005, 14:34Beiträge: 1138Wohnort: Berlin
...ich auch Viele Grüße Micha Nach oben
Betreff des Beitrags: Re: BZA / MTV § 8.6 (Öffnungsklausel der besonderen Art)Verfasst: 22.04.2010, 16:38 Administrator
Registriert: 27.12.2004, 14:20Beiträge: 2297Wohnort: Augsburg
Hallo,das Imperium schlägt zurück.Nachdem der Herr des Imperiums Tuja und Verhandlungsführer BZA-Verhandlungskommission, beim § 8.6 eingeknickt sind hält sich der Herr dieses Imperiums an seinen LAN schadlos.Folgendes:Bei Tuja, zumindest in Bayern, sind die absolute Zahl der LAN im Helferbereich eingesetzt. In E1 und E2 hat Tuja bisher den § 8.6 ...dürfen maximal 25% vom Bruttoentgelt verrechnet werden extensiv angewandt. Durch die volle 25%-ige maximale Anrechnung ergab sich für die LAN ein höherer Nettoverdienst von ca. 120 Euro/Monat. Tuja hatte dabei den Vorteil, dass sie die arbeitgeberseitigen Sozialversicherungsbeiträge für diesen Betrag gespart hatten. Weil das nun zukünftig wegfällt geht man nun an die LAN ran sprich Streichung von VMA und Fahrgeld.Die betroffenen LAN werden möglicherweise die Gewerkschaften dafür verantwortlich machen. Berechtigt ist solch eine Kritik natürlich insofern als die Gewerkschaften diesen Scheiß überhaupt jemals unterschrieben haben. Es ist allerdings kein Grund diesen Scheiß sich weiter zu wünschen.Tuja hat sich faktisch die ca. 120 Euro von den Sozialversicherungsträgern bezahlen lassen und in der Konkurrenz mit den anderen ZAF mit günstigeren Verrechnungssätzen Anteile geholt. Und damit den Run bei den Löhnen im Helferbereich nach unten kräftig mitangeheizt. Solche Argumente hören die betroffenen LAN natürlich nicht gerne.Wie hies doch die Parole beim BZA noch vor zwei Jahren: Wir bezahlen die höchsten Löhne.Vielleicht sollten der BZA und Hr. Bäumer ihren LAN den Tipp geben mal nachzurechnen ob sie nicht mit Hartz IV aufstocken können. Bei dieser Art Lohnerhöhung war der BZA doch noch nie verlegen.Karl
Betreff des Beitrags: Re: BZA / MTV § 8.6 (Öffnungsklausel der besonderen Art)Verfasst: 23.04.2010, 09:38 Administrator
karla hat geschrieben:Hallo,das Imperium schlägt zurück.Folgendes:Bei Tuja, zumindest in Bayern, sind die absolute Zahl der LAN im Helferbereich eingesetzt. In E1 und E2 hat Tuja bisher den § 8.6 ...dürfen maximal 25% vom Bruttoentgelt verrechnet werden extensiv angewandt. ... Weil das nun zukünftig wegfällt geht man nun an die LAN ran sprich Streichung von VMA und Fahrgeld.Die betroffenen LAN werden möglicherweise die Gewerkschaften dafür verantwortlich machen. KarlHallo Karl,wir Gewerkschafter sind doch eh an allem Schuld Aber im Ernst. VMA gibt es seit 2006 keinen tariflichen Anspruch mehr. Oft gibt es dazu aber eine Arbeitsvertragliche Regelung und die gilt weiter. Würde eine Änderungskündigung erfordern.Fahrtkosten ergeben sich aus § 670 BGB, sofern ich zusätzliche Kosten habe als LAN muß die ZAF sie mir ersetzen. Das ändert auch Herr Bäumer nicht.Gibt es diesbezüglich Schriftstücke von TUJA? Wenn ja immer Herr damit, dann ist das ein Fall für die Aufsichtsbehörden und für unsere Betriebsräte z.B. bei Audi.