Source: http://www.jurablogs.com/2014/07/07/screen-scraping-nicht-zwingend-wettbewerbsrechtlich-unzulaessig
Timestamp: 2016-10-28 06:53:01
Document Index: 328217797

Matched Legal Cases: ['§ 4', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGE']

Blogskanzlei.bizJuli 2014Screen Scraping nicht zwingend wettbewerbsrechtlich unzulässigAmtlicher Leitsatz: Der Betreiber eines Internetportals, auf dem Kunden im Wege der Vermittlung Flüge buchen können, verstößt auch dann nicht gegen das Verbot unlauterer Behinderung gemäß § 4 Nr. 10 UWG, wenn die der Vermittlung zugrundeliegenden, frei zugänglichen Flugverbindungsdaten im Wege einer automatisierten Abfrage von der Internetseite der Fluggesellschaft ermittelt werden (sog. "Screen Scraping"), und sich der Betreiber des Internetportals während des Buchungsvorgangs durch das Setzen eines Hakens mit den Nutzungsbedingungen der Fluggesellschaft einverstanden erklärt, die einen solchen automatisierten Abruf von Flugdaten untersagen.BundesgerichtshofUrteil vom 30. April 2014 Az.: I Zr 224/12Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 22. Januar 2014 durch die Richter ...für Recht erkannt:Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg 5. Zivilsenat vom 24. Oktober 2012 im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als hinsichtlich des Unterlassungshauptantrags zum Nachteil der Beklagten erkannt worden ist.Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten der Revision, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.Von Rechts wegenTatbestand:Die Klägerin ist eine Fluggesellschaft, die preisgünstige Linienflüge anbietet. Sie vertreibt ihre Flüge nicht über Reisebüros, Reiseveranstalter oder sonstige Vermittler, sondern ausschließlich über ihre Internetseite sowie ihr Callcenter. Dort bietet die Klägerin auch die Möglichkeit zur Buchung von Zusatzleistungen Dritter wie beispielsweise Hotelaufenthalte oder Mietwagenreservierungen an. Auf der Internetseite der Klägerin kann zudem gegen Entgelt Werbung geschaltet werden ...Zum vollständigen Artikel126 LeserKurz Pfitzer Wolf & Partner:Behinderung durch Screen Scraping?96 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:BGH: Screen scraping ist keine wettbewerbswidrige Behinderung153 LeserWeiß & Partner - gewerblicher Rechtsschutz:Sitzplatz-Reservierung bei Flugbuchungen186 LeserPETRINGS.DE:Unklare Online-AGB: Fluege.de landet bei Gericht67 LeserAnwalt & Strafverteidiger Blog:BGH: Zum Anspruch auf Ausgleichszahlung bei Vorverlegung eines Fluges47 LeserFuchs & Siegemund Rechtsanwälte:OLG Frankfurt: Flug buchen im Internet – Zusatzleistungen (Reiseversicherung) nur bei b...32 LeserMüller Müller Rößner:BGH: Mehrkosten bei Eintritt eines Dritten in den Reisevertrag30 LeserDatenschutzbeauftragter:Ryanair: Online-Buchungssystem mit Sicherheitslücken10 verwandte ArtikelWettbewerbswidrige Behinderung durch sogenanntes "Screen Scraping"?BGH: Das sog. Screen-Scraping ist grundsätzlich zulässigBGH: Screen Scraping einer Online-Flugdatenbank nicht wettbewerbswidrigBGH: Screen Scraping - Automatisiertes Auslesen von Daten auf einer Internetseite durch Preisvergleichsseite keine wettbewerbswidrige Behinderung - Ansprüche wegen Irreführung / wettbewerbsrechtlichSog. "Screen Scraping" keine gezielte Behinderung von MitbewerbernBGH: Screen Scraping ist wettbewerbsrechtlich nicht zu beanstandenOLG Hamburg: Fluggesellschaft verbietet kommerzielle Nutzung einer Online-FlugdatenbankOLG Hamburg: Nicht autorisierte kommerzielle Nutzung einer Online-Flugdatenbank einer Fluggesellschaft durch Online-Reiseportal ist
wettbewerbswidrig – unlauterer SchleichbezugFLugvermittlung im Internet – mit kopierten DatenOLG Hamburg: Ein Internet-Reiseportal darf nicht zur kommerziellen Flugvermittlung auf Buchungswebsite einer Fluggesellschaft zugreifenÜber den ArtikelVeröffentlicht July 7, 2014 2:30pm im Blog kanzlei.biz.ThemenEntscheidungenTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresBVerfG, Beschluss vom 20.09.2016, 2 BvR 2453/15 (Besetzung oberster Richterstellen)von urteilsbesprechungen.deOLG Karlsruhe: Radfahrer überholt Radfahrer - 30 cm Seitenabstand sind zu knappvon Alexander Gratz / Verkehrsrecht BlogJugendstrafrecht – wozu denn einen Verteidiger?von Alexandra Braun / Strafrecht in Hamburg und anderswoDie Rückkehr des Phantomsvon Christoph Nebgen / NEBGENRule Britannia – Teil 9 3/4von Bernhard Schmeilzl / Cross Channel LawyersAls nächstes lesen - bislang 306 Leser:BVerfG, Beschluss vom 20.09.2016, 2 BvR 2453/15 (Besetzung ob ...