Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2081,%20229
Timestamp: 2019-09-18 06:09:38
Document Index: 162453843

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 307', 'BGH', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 6', '§ 4', 'BGH', 'BGH', '§ 6']

BGH, 09.07.1981 - VII ZR 139/80 - dejure.org
https://dejure.org/1981,113
BGH, 09.07.1981 - VII ZR 139/80 (https://dejure.org/1981,113)
BGH, Entscheidung vom 09.07.1981 - VII ZR 139/80 (https://dejure.org/1981,113)
BGH, Entscheidung vom 09. Juli 1981 - VII ZR 139/80 (https://dejure.org/1981,113)
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Unwirksamkeit eines Architektenvertrages - Vereinbarung eines Mindessatzes einer Honorarforderung - Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen über das Entgelt - Einräumung eines Leistungsbestimmungsrechts und einer Schiedsgutachtenvereinbarung in Allgemeinen ...
Von HOAI abweichende Architektenvergütungen in AGB
Unangemessene Herausschiebung Honorarfälligkeit: in AGB's des Auftraggebers unwirksam
BGHZ 81, 229
NJW 1981, 2351
MDR 1981, 1005
WM 1981, 1131
BauR 1981, 582
Soll der vom Gesetzgeber mit dem Erlass der Preisvorschriften verfolgte Zweck nicht verfehlt werden, können und müssen Entgeltklauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen darauf überprüft werden, ob sie mit den Preisvorschriften übereinstimmen (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 1981 - VII ZR 139/80, BGHZ 81, 229, 232 f.;… Wolf/Lindacher/Pfeiffer, AGB-Recht, 6. Aufl., § 307 BGB Rn. 312 f.).
Der Senat hat bereits darauf hingewiesen (Urteil vom 9. Juli 1981 - VII ZR 139/80, BGHZ 81, 229, 244 f.), dass es sachlich nicht gerechtfertigt ist, dem Auftragnehmer einen beträchtlichen Teil des Honorars für eine längere Zeit vorzuenthalten, wenn die zu vergütende Leistung erbracht ist.
Dies gilt schon deshalb, weil die formularmäßige Einräumung und nähere Ausgestaltung eines einseitigen Leistungsbestimmungsrechts grundsätzlich nach §§ 9 ff. AGBG überprüfbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 1981 - VII ZR 139/80, BGHZ 81, 229, 232 f., juris Rn. 10 ff.).
Die Regelungen des § 7.11 des Vertrags über die Objektplanung sowie des § 6.1.1 des Vertrags über die Planung der Technischen Ausrüstung sind daher als Allgemeine Geschäftsbedingungen unwirksam, ohne dass es darauf ankommt, ob ihre Anwendung im Einzelfall zu einer nach § 4 HOAI a.F. unzulässigen Mindestsatzunterschreitung geführt hat (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juli 1981 - VII ZR 139/80, BGHZ 81, 229, 236 f., juris Rn. 25 ff.; KG, BauR 1991, 251, 254; Becker, BauR 1991, 255 f.; Locher, BauR 1986, 643, 644;… Osenbrück, Die RBBau, 4. Aufl., VM § 6 Rn. 29).
OLG München, 15.09.2004 - 27 U 938/99
Kumulierte oder getrennte Honorarabrechnung?
KG, 30.10.2000 - 24 U 5926/99
LG Köln, 24.06.1998 - 14 O 548/97
Sicherheitseinbehalt in AGB des Auftraggebers zum Ingenieurvertrag?
OLG Koblenz, 14.11.1991 - 5 U 1792/90
Fälligkeitsvoraussetzung für einen Honoraranspruch eines Architekten; …
LG Berlin, 11.04.2013 - 8 O 91/12
Wann ist die "Optimierungsphase" abgeschlossen?
LG Nürnberg-Fürth, 29.06.1990 - 3 O 8332/89
Aufmaßklausel in technischen Vorbemerkungen