Source: https://www.lecturio.de/jura/zueignungsabsicht-unterschlagung.vortrag
Timestamp: 2017-01-17 02:42:12
Document Index: 276416202

Matched Legal Cases: ['§ 243', '§ 263', '§ 242', '§ 246', '§ 242', '§ 242', '§ 246', '§ 16', '§ 243', '§ 243', '§ 243', '§ 242', '§ 246', '§ 246', '§ 266', '§ 242', '§ 246', '§ 28', '§ 16', '§ 243', '§ 243']

Zueignungsabsicht, Unterschlagung | Lecturio
Zueignungsabsicht, Unterschlagung Erstellen Sie jetzt ein Profil, um Ihre Inhalte und Ihren Fortschritt zu behalten und weitere Funktionen freizuschalten. Profil erstellen Zueignungsabsicht, Unterschlagung
Der Vortrag „Zueignungsabsicht, Unterschlagung“ von RA Wolfgang Bohnen ist Bestandteil des Kurses „Strafrecht Besonderer Teil - Vermögensdelikte“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt: Rechtswidridkeit der AbsichtRegelbeispiel, § 243Unterschlagung
Der Täter nimmt ein Sparbuch weg, hebt bei der Bank Geld ab und legt das Sparbuch wie von Anfang an geplant zurück. Scheitert ein Diebstahl am fehlenden Enteignungsvorsatz? Nein, denn er will den Wert der Sache auf Dauer entziehen.
Ja, nach h.M. liegt nur ein Betrug durch Täuschung der Berechtigung gegenüber dem Bankangestellten vor.
Ja, der Zueignungsbegriff muss eng verstanden werden, sodass Gegenstand nur die Sache selbst sein kann.
Nein, in diesem Falle reicht es aus, wenn die Aneignungskomponente erfüllt ist.
Liegt ein Diebstahl an einer Geldautomatenkarte vor, wenn der Täter sie nach Gebrauch am Automaten wegwirft? Ja, da es sich hier um die Fallgruppe Preisgabe nach Gebrauch handelt.
Nein, nur der § 263a ist erfüllt.
Nein, da die Tat noch nicht vollendet ist.
Ist die Rechtswidrigkeit der Zueignung bei §§ 242, 246 im objektiven Tatbestand zu prüfen? Bei § 246 ist sie im objektiven, bei § 242 im subjektiven Tatbestand zu prüfen.
Die Rechtswidrigkeit ist bei allen Zueignungsdelikten immer im subjektiven Tatbestand zu prüfen.
Bei § 242 ist sie im objektiven, bei § 246 im subjektiven Tatbestand zu prüfen.
Zu welchem Ergebnis kommt die Wertsummentheorie, wenn der Täter bei einer Geldschuld irrig glaubt, dass er auf das weggenommene Geld einen Übereignungsanspruch hat? Der Diebstahl scheitert an der Rechtswidrigkeit der Zueignung.
Es liegt nur ein beendeter, nicht aber ein vollendeter Diebstahl vor.
Wann ist eine Zueignung rechtswidrig? Wenn dem Täter kein fälliger und einredefreier Anspruch auf Übereignung der weggenommenen Sache zusteht.
Wenn dem Dritten kein fälliger und einredefreier Anspruch auf Übereignung der weggenommenen Sache zusteht.
Wenn dem Opfer kein fälliger und einredefreier Anspruch auf Übereignung der weggenommenen Sache zusteht.
Wenn die Enteignung gegenüber der Aneignung im starken Widerspruch steht.
Welche Art des Vorsatzes ist bzgl. der Rechtswidrigkeit der Zueignung erforderlich? Ausreichend ist dolus eventualis.
Erforderlich ist dolus directus 1. Grades.
Ausreichend ist bewusste Fahrlässigkeit.
Erforderlich ist dolus directus 2. Grades.
Was sind Regelbeispiele? Eine nicht abschließende Aufzählung
Beispiele schwerer Fälle mit Indizwirkung
Spezielle Tatbestände
An welcher Stelle wird ein Regelbeispiel geprüft? Nach der Schuld
Zwischen dem objektiven und dem subjektiven Tatbestand
Woraus besteht die Prüfung eines Regelbeispiels? Aus der Prüfung der objektiven Voraussetzungen des Regelbeispiels.
Aus der Prüfung der subjektiven Voraussetzungen des Regelbeispiels.
Aus der Prüfung, ob sich der Vorsatz auch auf das Regelbeispiel bezieht.
Aus der Prüfung, ob zwischen dem Grundtatbestand und dem Regelbeispiel ein einheitliches Tatgeschehen anzunehmen ist.
Worauf ist § 16 I anwendbar? Auf Tatbestände
Analog auf Regelbeispiele
Auf die Schuld
Auf die Rechtswidrigkeit
Was ist Einbrechen i.S.d. § 243 I Nr. 1? Die Aufhebung einer Umschließung durch gewaltsame Beseitigung eines dem Diebstahl entgegenstehenden Hindernisses
Jedes nur unter Schwierigkeiten mögliche Eindringen durch eine zum ordnungsgemäßen Eintritt nicht bestimmte Öffnung
Jedes Sich-Verstecken im Raum in einer Weise, die den Täter den Blicken arglos Eintretender entzieht.
Aufhebung einer Umschließung durch gewaltsame Beseitigung eines dem Diebstahl entgegenstehenden Hindernisses und das darauffolgende Betreten fremder Räumlichkeiten
Was ist ein falscher Schlüssel i.S.d. § 243 I Nr. 1? Ein Schlüssel, der zum Tatzeitpunkt nicht vom Berechtigten zur Öffnung bestimmt ist.
Gegenstände, die auf den Schließmechanismus einwirken.
Ein Schlüssel, der nicht zur Öffnung bestimmt ist.
Ein Schlüssel oder ähnliches Werkzeug, das auf den Schließmechanismus einwirkt, ohne zur Öffnung bestimmt zu sein.
Ist das Sicherheitsetikett an einem Kleidungsstück eine Schutzvorrichtung i.S.d. § 243 I Nr. 2 ? Folgt man der herrschenden Enklaventheorie, dann nein.
Folgt man der faktischen Betrachtungsweise, dann ja.
Folgt man der herrschenden Enklaventheorie, dann ja.
Folgt man der faktischen Betrachtungsweise, dann nein.
Was unterscheidet die Unterschlagung vom Diebstahl? Die Prüfung eines Manifestationsaktes des Zueignungswillen i.R.d. objektiven Tatbestandes
Der ausreichende Eventualvorsatz im subjektiven Tatbestand
Die ausreichende bewusste Fahrlässigkeit im subjektiven Tatbestand
Ein weitfassender Sachbegriff
Was muss ein Täter haben, um sich wegen Untreue strafbar machen zu können? Eine Vermögensbetreuungspflicht
Eine Fürsorgepflicht
Ein Näheverhältnis zum Opfer
Eine Amtsposition
Eine Bankangestellte holt sich in der Mittagspause einen 100 Euro-Schein aus der Kasse und steckt ihn in ihr Portemonnaie. Wie macht sie sich strafbar? Sie macht sich nicht gem. § 242 strafbar, da sie nicht ihren eigenen Gewahrsam brechen kann.
Sie macht sich gem. § 246 I strafbar.
Sie macht sich gem. § 246 II strafbar.
Sie macht sich gem. § 266 strafbar, da sie eine Vermögenbetreuungspflicht hat.
Sie macht sich gem. § 242 strafbar, da sie den Gewahrsam des Filialleiters gebrochen hat.
Was für eine Art von Merkmal ist das Anvertrauen i.S.d. § 246 II ? Ein Merkmal i.S.v. § 28 II
Ein besonderes persönliches täterbezogenes Merkmal
Ein strafschärfendes Merkmal
Ein strafbegründendes Merkmal
Welche Gesetzeskonkurrenzen existieren bei einer Handlungseinheit? Die Spezialität
Die Subsidiarität
Die Konsumtion
Die mitbestrafte Vortat
Die mitbestrafte Nachtat
Dozent des Vortrages Zueignungsabsicht, Unterschlagung
... Wegnahme III. Subjektiver Tatbestand 2. Zueignungsabsicht ...
... obj. Umstände Vorsatz c.Irrtum, § 16 I analog d.Gewerbsmäßigkeit, § 243 I S.2 ...
... Regelbeispiel, § 243 1.Struktur von Regelbeispielen e.nach h.L. kein ...