Source: http://www.oberursel.de/stadtleben/bauen-verkehr-umwelt/projekte-stadtentwicklung/
Timestamp: 2017-08-16 19:41:27
Document Index: 123054955

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 13', '§ 3', '§ 10', '§ 13', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 10', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 10', '§ 13', '§ 10', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 4']

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Projekte - Stadtentwicklung
Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über aktuelle konkrete Bauprojekte in unserer Stadt informieren. Dabei geht es nicht nur um größere Bauprojekte im Bereich des Wohnungs- oder Gewerbebaus, sondern auch um Vorhaben aus dem Bereich Freizeit. Es werden sowohl die Ergebnisse als auch die dazugehörigen Planungsprozesse dokumentiert.
Die Stadt Oberursel lädt zusammen mit vielen Partnern zum inspirierenden Austausch über die Zukunft von Oberursels Stadtmitte ein.
Die zentrale Projektwoche „Oberursel im Dialog“ findet vom Freitag 01.09. bis Sonntag 10.09. statt.
Altkönigsportplatz - Bebauungsplan Nr. 218A "Altkönigstraße / Steinmühlenweg / Else-Kröner-Straße"
Plangebiet (Quelle: ALKIS - Stand Jan. 2011)
Das Plangebiet liegt am nordwestlichen Rand des Stadtkerns von Oberursel. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird wie folgt begrenzt:
Im Nordwesten durch den angrenzenden Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 218 „Altkönigstraße / Steinmühlenweg“,
im Nordosten durch Gärten und Wald am Steinmühlenweg,
im Osten durch den Mühlgraben und die dahinter liegenden so genannten Portwiesen sowie
im Süden und Südwesten durch die Altkönigstraße und das südlich davon liegende Wohngebiet.
Die Fläche des Geltungsbereichs beträgt rund 2,1 ha.
Das Gebiet zwischen Altkönigstraße und Sandweg/Steinmühlenweg, bestehend aus den Flächen des ehemaligen Schwimmbadparkplatzes und des Sportplatzes an der Altkönigstraße, soll städtebaulich neu geordnet und als hochwertiger Wohnstandort entwickelt werden. Vorbereitend begann im Sommer 2007 ein städtebaulicher Entwurfsprozess, in den mehrere Architektur- und Planungsbüros eingebunden wurden, um deren Ideen und Fachkenntnisse kooperativ einzubinden und zu nutzen. Nach verschiedenen Fortschreibungen der Planung beschloss die Stadtverordnetenversammlung am 02.09.2010 das städtebauliche Rahmenkonzept und beauftragte den Magistrat, zu dessen Realisierung ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten und durchzuführen.
Im Frühjahr/Sommer des Jahres 2011 änderte sich die Zielsetzung für den Sportplatz an der Altkönigstraße, so dass zunächst der Bebauungsplan Nr. 218 „Altkönigstraße / Steinmühlenweg“ für die Flächen des ehemaligen Schwimmbadparkplatzes aufgestellt wurde. Der Satzungsbeschluss wurde hierzu am 13.09.2012 gefasst.
Nach eingehender Bedarfsermittlung und Prüfung des Sachverhalts hat sich die Stadt Oberursel (Taunus) im Sommer 2013 dazu entschieden, auch die Fläche des Sportplatzes als Wohnbauland zu entwickeln. Dementsprechend ist der Bebauungsplan 218A „Altkönigstraße / Steinmühlenweg / Else-Kröner-Straße“ im unmittelbaren Anschluss an den Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 218 aufgestellt worden.
Der städtebauliche Entwurf sieht freistehende Einzelhäuser (überwiegend mit 2 Wohneinheiten) in lockerer Anordnung vor. Lediglich an der Altkönigstraße sind vier Stadtvillen mit jeweils drei Wohneinheiten und großzügigen Wohnungszuschnitten geplant. Die Anordnung der Einzelhäuser ist so gewählt, dass möglichst vorteilhaft nutzbare Gartenbereiche in südwestlicher, südlicher und südöstlicher Ausrichtung entstehen.
Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 218A „Altkönigstraße / Steinmühlenweg / Else-Kröner-Straße“ durchgeführt.
Der Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit § 13a BauGB wurde am 06.02.2014 gefasst.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand im Zeitraum vom 01.04.2014 bis 05.05.2014 statt.
Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit § 13a BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 24.07.2014 gefasst.
Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 09.08.2014 in Kraft.
Die Baugrundstücke sind im Eigentum der Stadt Oberursel (Taunus) gewesen und vollständig verkauft worden.
Im Plangebiet stehen keine Grundstücke zur Neubebauung zur Verfügung.
Planausfertigung, Blatt 1 (pdf, 3 MB)
Planausfertigung, Blatt 2 (pdf, 4 MB)
Das Faunistische Gutachten zum Bebauungsplan kann im Info-Center des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung eingesehen werden.
Tel.: 06171 502-427
E-Mail: alexandra.schnabel(at)oberursel.de
Raum: 403 A
Wohnquartier Erich-Ollenhauer-Straße
Auf dem Grundstück Erich-Ollenhauer-Straße 37-41 soll eine Wohnanlage mit ca. 104 Wohneinheiten errichtet werden. Der Bebauungsplan Nr. 22 A 1. Änderung wurde aufgestellt, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für dieses Projekt zu schaffen.
Präsentationen im Bau- und Umweltausschuss am 01.06.2016
Präsentation der Stadt zum Wohnprojekt E.-Ollenhauer-Straße (pdf)
Präsentation Verkehrsgutachten Retzko + Topp, Darmstadt (pdf 13,3 MB)
Heidegarten - Umnutzung einer gewerblichen Nutzung im Wohngebiet
Das Plangebiet liegt zentral im Stadtgebiet Oberursel, unweit des Kreuzungsbereichs Hohemarkstraße / Im Heidegraben. Es wird im Norden von Wohnbebauung (Hausgruppen und Einzelhäuser) begrenzt. Im Westen liegt die Fischbachstraße, im Süden die Hohemarkstraße und im Osten die Straße Im Heidegraben. Die Fläche umfasst rd. 1,4 ha.
Der Bereich wurde bislang überwiegend für gewerbliche Flächen genutzt und soll zwischen der Hohemarkstraße sowie den Straßen Im Heidegraben und Fischbachstraße einer städtebaulichen Neuordnung zugeführt werden. Dabei ist die Entwicklung eines Wohnquartiers mit differenzierten Mietwohnungen in Geschosswohnungsbauweise angestrebt.
Geplant ist die Errichtung von modernen und architektonisch ansprechenden Stadthäusern und Stadtvillen mit unterschiedlichen Haustypen im Sinne eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes einer ökologisch orientierten Siedlungsentwicklung. Das Entwicklungskonzept sieht dabei insbesondere eine strukturierte Blockrandbebauung als städtebaulichen Lückenschluss der bestehenden straßenseitigen Bebauung, die Herstellung der inneren Erschließung und Errichtung einer Tiefgarage sowie eine grünordnerische Gestaltung der Grundstücksfreiflächen vor.
Darüber hinaus sollen auch die bestehenden angrenzenden Wohnbaugrundstücke konzeptionell in die vorliegende Planung miteinbezogen werden, so dass künftig auch vor dem Hintergrund der im näheren Umfeld vorhandenen heterogenen Bebauungs- und Nutzungsstruktur die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen für den Gesamtbereich eindeutig formuliert werden können.
Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 231 „Im Heidegraben / Hohemarkstraße“ durchgeführt.
Der Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB wurde am 01.09.2011 gefasst, die Bekanntmachung erfolgte am 17.09.2011.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand von 27.09.2011 – 28.10.2011 (Bekanntmachung am 17.09.2011) statt.
Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte vom Anschreiben 13.09.2011 bis zur Frist 28.10.2011.
Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde am 02.02.2012 gefasst.
Der Bebauungsplan wurde am 07.03.2012 bekannt gemacht.
Während des Verfahrens wurden verschiedene Informationsveranstaltungen durchgeführt.
Diese sind nachfolgend dokumentiert:
Präsentation zum Bürgerdialog "Heidegarten" am 14.09.2011
Link zum Protokoll des Bürgerdialogs (pdf)
Tel.: 06171 502-114
E-Mail: anja.littig(at)oberursel.de
Bebauungsplan Nr. 201, 1. Teiländerung "Landschaftspark Borngrund"
Das Plangebiet liegt am südwestlichen Ortsrand von Stierstadt, westlich des alten Ortskerns. Das Plangebiet beinhaltet sowohl Grünflächen im Bereich der Altbachaue und im Anschluss an die vorhandene und neue Bebauung, landwirtschaftliche Flächen im südlichen Bereich als auch Bereiche mit Wohnbebauung im Bestand sowie einen Neubaubereich.
Die Fläche des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplanes beträgt insgesamt rd. 18,6 ha, davon entfallen ca. 2,1 ha auf den Neubaubereich.
Im Sinne einer ausgewogenen Siedlungsentwicklung ist es im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten sinnvoll, in allen Stadtteilen Oberursels Wohnbauflächen neu zu erschließen. In Stierstadt wurden seit den 1980er Jahren keine größeren Flächen mehr entwickelt. Wie in anderen Stadtteilen auch sind die Menschen in Stierstadt „verwurzelt“ und möchten auch mit ihren Familien zukünftig in Stierstadt leben.
Um der Nachfrage entsprechen zu können, wurde bereits 1998 das Bebauungsplanverfahren zur Erschließung neuer Wohnbauflächen eingeleitet.
Der Bebauungsplan Nr. 201 "Landschaftspark Borngrund" trägt dem Wohnbedarf der Bevölkerung und der anhaltend großen Nachfrage nach Baugrundstücken im Stadtteil Stierstadt Rechnung. Ferner dient er dem Erhalt und der Entwicklung von Bereichen für die Naherholung (Kleingärten) sowie für Natur und Landschaft. Flächen für die Landwirtschaft sollen erhalten werden. Im Rahmen der Planung wurde der südwestliche Ortsrand des Stadtteils Stierstadt baulich sinnvoll erweitert und mit Hilfe von Ortsrandbegrünungen deutlich von der nicht bebauten Freifläche abgegrenzt.
Auf ca. 4,3 ha soll eine teilweise schon bestehende Naherholungsnutzung (Gärten) der Flächen geregelt und landschaftsgerecht weiterentwickelt werden. Bei weiteren 9,1 ha handelt es sich entweder um landwirtschaftliche Nutzfläche, die erhalten bleiben soll oder um Flächen, die, soweit naturschutzfachlich geboten, im Sinne des Biotop- und Artschutzes gepflegt und entwickelt werden sollen.
Die ca. 2,1 ha bereits als Wohnbauflächen genutzten Bereiche entlang der Gartenstraße, Pfingstbornstraße und des Kieswegs wurden entsprechend als Wohnbauflächen mit den entsprechenden Ausnutzungen festgesetzt.
Das ca. 2,1, ha große Neubaugebiet soll gestalterisch der umliegenden – in der Regel zweigeschossigen - Einzelhausbebauung Rechnung tragen. Andererseits musste auch berücksichtigt werden, dass im Rahmen des Umlegungsverfahrens eine Anzahl von Baugrundstücken geschaffen werden musste, die in etwa mit der Anzahl der Grundstückseigentümer im Neubaubereich korrespondiert. Aus diesem Grund war auch die Bildung einer Vielzahl kleinerer Grundstücke notwendig.
Der Aufstellungsbeschluss für das Gebiet des Bebauungsplanverfahrens Nr. 201 "Landschaftspark Borngrund“ wurde am 15.07.1998 gefasst.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB fand von 23.11. bis 23.12.2004 statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB erfolgte ebenfalls in diesem Zeitraum.
Am 09.10.2014 hat die Stadtverordnetenversammlung erneut die Offenlage des Bebauungsplanentwurfs beschlossen. Im Zeitraum vom 04.11. bis 04.12.2014 fand die Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel.
Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 26.03.2015 gefasst.
Im Rahmen der Vorbereitung des Umlegungsverfahrens, das zur Neuordnung der Grundstücke im Neubaubereich notwendig war, wurden von Seiten der Umlegungsstelle Zuteilungsentwürfe erarbeitet und mit den beteiligten Grundstückseigentümern erörtert. Durch den langen Verfahrensablauf haben sich die Ziele der Eigentümer bezüglich der Verwendung ihrer Grundstücke teilweise geändert. Dadurch wurde eine erneute Planänderung notwendig. Diese wurde mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 08.10.2015 gemäß § 13 BauGB im vereinfachten Verfahren durchgeführt.
Der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans 1. Teiländerung gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 17.12.2015 gefasst.
Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 23.01.2016 in Kraft.
Die Erschließungsbauarbeiten für den Neubaubereich wurden im Frühjahr 2017 begonnen. Diese sollen voraussichtlich Ende Februar 2018 abgeschlossen sein.
Ansprechpartnerin - Bebauungsplan:
Neufeld - 1. Änderung
Das Plangebiet liegt nordwestlich des Oberurseler Stadtzentrums im Villenviertel am Maasgrund. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird wie folgt begrenzt:
Im Nordwesten durch die Theodor-Heuss-Straße,
im Norden und Osten durch das anschließende Wohngebiet und Gärten,
im Süden durch die Brüder-Grimm-Straße.
Die Fläche des Geltungsbereichs beträgt rund 2700 qm.
Städtebauliches Ziel ist es, die wenig genutzte öffentliche Grünfläche zur schonenden Nachverdichtung des Wohngebietes zu nutzen, um den Bedarf an hochwertigem Wohnraum zu erweitern.
Die Entwicklung umfasst die Bebauung von drei Wohnbaugrundstücken zwischen 830 und 880 qm mit hochwertiger zweigeschossiger Wohnbebauung unter Berücksichtigung der umliegenden städtebaulichen Struktur und Höhenverhältnisse und der Erhaltung einer ca. 100 qm großen Grünfläche im Kreuzungsbereich zur Betonung und Beibehaltung der offenen Ecksituation.
Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 19. „Neufeld“ – 1. Änderung durchgeführt.
Für die Bebauung wurde im Januar 2013 ein städtebauliches Rahmenkonzept und die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 19 „Neufeld“ beschlossen.
Ebenfalls in 2013 wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 19 „Neufeld“ – 1. Änderung mit der Abgrenzung des Plangebietes und der Ziele des Verfahrens eingeleitet.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand im Zeitraum vom 25.03.2014 bis 25.04.2014 statt.
Planausfertigung (pdf, 3 MB)
Der Fachbeitrag Fauna / Flora / Biotoptypen und die Bodenuntersuchung können im Info-Center des Geschäftsbereiches Stadtentwicklung eingesehen werden.
Oberstedten Ortseingang Niederstedter Straße | Lebensmittelmarkt und Sportanlage TV Oberstedten
Das Plangebiet liegt am östlichen Ortsrand von Oberstedten an der Niederstedter Straße, u.a. im Bereich der derzeitigen Stellplätze, der Sportgelände des TV Oberstedten mit Halle und Außensportanlagen und der Feuerwehr. Es wird im Norden vom Dornbach begrenzt, daran schließen sich Gärten der Wohnbebauung an. Im Westen und Süden grenzt die Niederstedter Straße mit Mischgebiets- bzw. Gewerbegebietsnutzung an. Im Osten befinden sich landwirtschaftliche Flächen. Die Fläche umfasst rd. 1,05 ha.
Am Standort Mittelstedter Straße in Oberstedten gibt es gegenwärtig einen Lebensmittelmarkt mit Vollsortiment und einer Verkaufsfläche von rund 885 m² sowie einen separat angelegten und baulich abgetrennten Getränkemarkt mit einer Verkaufsfläche von rund 310 m². Entwicklungsmöglichkeiten des Marktes am bestehenden Standort sind aufgrund der baulichen Gegebenheiten, der begrenzten verkehrlichen Leistungsfähigkeit der umgebenden Verkehrswege und auch aus immissionsschutzrechtlicher Sicht (unmittelbar angrenzende Wohnbebauung) nicht vorhanden. Zur langfristigen Standortsicherung und mithin auch zur künftigen Sicherstellung einer leistungsfähigen Grundversorgung im Stadtteil Oberstedten ist seitens des Betreibers ein neuer Standort erforderlich.
Mit dem Bebauungsplan Nr. 237 sollen im Bereich der Niederstedter Straße die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittelmarktes der Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, eines Backshops sowie die erforderlichen Stellplätze geschaffen werden, um die Versorgung der umliegenden Wohngebiete zu verbessern und dauerhaft zu sichern.
Zugleich wird in einem Teilbereich des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplanes eine Fläche für Gemeinbedarf, Zweckbestimmung: Sportanlage mit Hallenbau festgesetzt, um die Voraussetzung für die Verlagerung der Sporthalle des TV Oberstedten zu schaffen. Auch der Bereich der erforderlichen Freianlagen soll planungsrechtlich gesichert werden. Der Standort der Feuerwehr Oberstedten sowie die bestehende Parkplatzanlage sollen gesichert werden.
Die Zufahrt zu dem Lebensmittelmarkt ist in Gegenlage zur Industriestraße vorgesehen. Die Zufahrt zur Sporthalle erfolgt westlich der Zufahrt der Feuerwehr.
Der Aufstellungsbeschluss für das Gebiet des Bebauungsplanverfahrens Nr. 237 „Ortseingang Oberstedten Niederstedter Straße“ wurde am 06.06.2013 gefasst.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB fand vom 29.04.2014 – 02.06.2014 statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB erfolgte ebenfalls in diesem Zeitraum.
Im Zeitraum vom 09.12.2014 bis 23.01.2015 fand die Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel.
Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 18.07.2015 in Kraft.
Der TV Oberstedten hat im Oktober 2016 offiziell den Sportbetrieb in der neuen Halle aufgenommen, der Lebensmittelmarkt wurde im November 2016 eröffnet.
In diesem Zusammenhang wurden Umbauarbeiten an der Niederstedter Straße durchgeführt (z.B. Anlage eines Gehweges im Bereich des Lebensmittelmarktes sowie Spuraufweitungen für Abbieger).
Bplan 237
Bebauungsplan 237
Begründung - Anlage zum BPlan
Die Unterlagen zum Artenschutzrechtlichen Fachbeitrag, zur Schalltechnischen Untersuchung, zur Verkehrsuntersuchung, zur Ermittlung des Ersatzretentionsraumes sowie zur Geophysikalischen Prospektion zur Erfassung von archäologischen Bodendenkmälern zum Bebauungsplan können im Info-Center des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung eingesehen werden.
Stadtpark Oberursel - Maasgrund
Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oberursel vom 24.06.2010 wurde eine Konzeptentwicklung in Auftrag gegeben, im Maasgrund zwischen Brennersmühle / Aumühlenstraße / Rushmoorpark im Südwesten und Schulwald / Uhlandsruh im Nordosten einen Stadtpark zu errichten.
Folgendes Ziel wurde formuliert: „Das Gestaltungsziel des Stadtparks besteht darin, den Maasgrund als Kulturlandschaft und Frischluftzone zwischen Brennersmühle und Uhlandsruh mit vielfältiger Nutzung (insbesondere Erholung, Weidetierhaltung und Kleingärten) zu erhalten und wo erforderlich wiederherzustellen.“
Dabei soll eine möglichst nachhaltige, den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen entsprechende Umgestaltung und Entwicklung des Gebietes anberaumt werden.
Mit der Entwicklung des Stadtparks entsteht eine Verzahnung von Stadtraum und Naturraum in Form einer Grünachse, die vom Bahnhof her fußläufig zu erreichen ist und westlich der Kernstadt bis in den Oberurseler Stadtwald führt. Sie zeichnet somit einen Weg nach, der aus dem städtischen Bereich (Bahnhof) in Richtung Natur und Landschaft führt.
Der Stadtpark Oberursel ist angebunden an den Wanderweg „Malerische Natur“, der als Nebenroute des Regionalparks Rhein-Main mit drei thematischen Tafeln auch durch den Maasgrund führt.
Informationen zum Stadtpark
Sanierung der Weiher im Maasgrund
Ab Ende August 2014 führt die Stadt Oberursel eine Sanierung der beiden Weiher im Maasgrund (im Rushmoorpark und im oberen Maasgrund) durch. Voraussichtliche Dauer der Maßnahme: ca. sechs Monate.
Mehr Infos in unserer Pressemitteilung vom 18.08.2014
Leitbild zum Stadtpark
In Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekturbüro wurde im Jahr 2008 ein Leitbild erarbeitet, in dem unterschiedliche Gestaltungsideen entlang der Maasgrundachse aufgeführt wurden. Dabei sollten die süd-östlichen, stadtnahen Bereiche für Freizeit- und Sportaktivitäten intensiv gestaltet werden (Rushmoorpark, Lomonossowpark), die landschaftlich geprägten Bereiche zum oberen Maasgrund hin sollen hingegen die Aufwertung der vorhandenen Wegebeziehungen sowie Naturnähe und Ökologie beinhalten.
Das Leitbild definiert einen möglichen, erreichbaren Optimalzustand und stellt damit eine Orientierungshilfe für alle weiteren Teilplanungen dar.
Aus diesem Leitbild wurden bereits konkrete Teilmaßnahmen (Maasgrundweg, Lomonossow-Park und Lesegarten im Rushmoorpark) umgesetzt.
Lesegarten im Rushmoorpark
Der Lesegarten ist eine ca. 300 qm große befestigte Platzfläche im Rushmoorpark, unmittelbar im Uferbereich des Urselbachs. In Vorbereitung der Maßnahme wurde der dichte Baumbestand ausgelichtet. Beide Uferseiten wurden mit Steinschüttungen aus Taunusquarzit versehen, 22 große Gletscherfindlinge laden als sogenannte „Liegesteine“ zum Ausruhen und Spielen ein. Staudenpflanzungen werten den Bereich optisch auf.
Auf der 650 qm großen Liegewiese entstand mit Hilfe von unterschiedlich angeordneten Sitz- und Liegemöbeln aus Eichenkernholz eine Begegnungsstätte für Jung und Alt mit unterschiedlichsten Nutzungsmöglichkeiten wie Lesen, Plaudern, Schmökern oder Arbeiten.
Die englische Telefonzelle, ein Geschenk der Partnerstadt Rushmoor, ist mit Büchern bestückt und fungiert als öffentlicher Bücherschrank.
Ausführung des Lesegartens (grafische Darstellung, pdf)
Maasgrundweg / Lomonossowpark
Juli 2010: Bau des Maasgrundweges / Lomonossowparks
Der Maasgrundweg erstreckt sich zwischen Oberhöchstadter Straße und Königsteiner Straße und erschließt hier die Wiesenbereiche entlang des Maasgrundbaches.
Er ist ein wichtiges Bindeglied zwischen oberem Maasgrund und Rushmoorpark und stellt somit die Durchgängigkeit der Grünachse her.
Der Weg besteht aus wassergebundenem Material mit einer Randeinfassung aus Betonsteinpflaster. In der Mitte des Wegeverlaufs entstand ein kleiner befestigter Platz, der durch die Bestückung mit Sitzmobiliar als Aufenthaltsfläche dient. Hier wurde im Zuge des Hessentags auch ein Spielturm errichtet, der intensiv genutzt wird.
Im Rahmen des Hessentags wurde dieser Bereich in Anlehnung an die russische Partnerstadt Oberursels zum „Lomonossowpark“ umbenannt. Wegbegleitend erfolgte die Pflanzung von Obstbäumen im November 2010 über Baumpatenschaften.
Plan zur Ausführung der Wege (grafische Darstellung, pdf)
Oberer Maasgrund
2008: Renaturierungsmaßnahmen in der obersten Wiese des Maasgrundes mit Freilegung eines Teilabschnitts des zuvor verrohrten Maasgrundbaches
Das Gebiet des Maasgrundes stellt einen Teilbereich des Stadtparks dar. Es erstreckt sich von der Oberhöchstadter Straße in nordwestlicher Richtung bis hin zum Waldmuseum / Schulwald.
Die beiden vorhandenen Weiher werden als oberer und unterer Maasgrundweiher bezeichnet, obwohl sich der untere Weiher nicht mehr im unmittelbaren Bereich des Maasgrunds befindet.
Der Maasgrund ist eine historisch gewachsene Kulturlandschaft, deren große Bedeutung für Naherholung und Naturerlebnis bei den Bürgerinnen und Bürgern unumstritten ist. Die Einbindung dieser durch Wiesen geprägten Landschaft in den gesamten Stadtparkbereich ermöglicht die Schaffung einer Grünachse, die vom Bahnhof her fußläufig zu erreichen ist und westlich der Kernstadt bis in den Oberurseler Stadtwald führt. Sie zeichnet somit einen Weg nach, der aus dem städtischen Bereich (Bahnhof) in Richtung Natur und Landschaft führt.
Im Bestand waren die Stadtparkflächen bereits unbebaute Grün- und Wiesenflächen unterschiedlichster Nutzung, standen jedoch in keinem übergreifenden Zusammenhang. Die Grünlandflächen des Maasgrundes gehen auf eine lange Kontinuität in der Grünlandbewirtschaftung zurück.
Zur Gestaltung des oberen Maasgrund fand im Frühjahr 2012 eine Fragebogenaktion statt, um die Wünsche, Anregungen und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger zu ermitteln und in die weiteren Planungen einzubeziehen zu können.
Die Ergebnisse der Fragebogenaktion haben wir auf unserer Extraseite Umfrage Maasgrund zusammengefasst.
Fragebogenauswertung / Ergebnis der Fragebogenaktion "Oberer Maasgrund" (pdf)
Spielplatz Maasgrund
März / April 2011: Umgestaltung des Spielplatzes
Der Maasgrundspielplatz ist durch seine Lage ein hoch frequentierter Spielplatz und Treffpunkt für Familien.
Im Rahmen der Umgestaltung wurden veraltete Spielgeräte ausgetauscht und die Fläche neu modelliert. Dadurch konnten die Attraktivität und gleichzeitig die Sicherheit erhöht werden.
2008 - Kernstadt
2009 - Bommersheim, Stierstadt, Weißkirchen
2010 - Oberstedten, Oberursel-Nord
Zu den Lupe Projekten
Der Blick zielt aufs Ganze. Freiräume sind Lebensräume und stehen in Beziehung zueinander.
Spielfläche Dornbachwiesen
18.09.2013 - Einweihung Spielfläche Dornbachwiesen (pdf)