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Timestamp: 2020-08-15 12:01:50
Document Index: 342095882

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8']

Rechtswissenschaftliches Arbeiten - Recht/ Jura - Fachbereiche
von Dornis, Tim W. ; Keßenich, Florian ; Lemke, Dominik Fach: Recht/ Jura;
9783825250980
205 S., 9 Abb.
§ 1 Einführung.	1
§ 2 Grundlagen	3
I. Differenzierung: Gutachterliche Falllösung und Themenarbeit	3
II. Gutachterliche Falllösung	3
1. Ausgangspunkt: Aufgabenstellung	4
2. Grundlage der Falllösung: Sachverhalt	5
III. Themenarbeit	8
1. Themenauswahl	9
2. Themenformulierung und Exposé	9
3. Kategorien	10
a) Standardthema: Dogmatische Sachfrage	10
b) Für höhere Ansprüche: Grenzziehungsfragen	11
c) Das Fortgeschrittenenthema: Die Behandlung eines ganzen Sachoder Rechtskomplexes	11
4. Vorgehensweise und Fertigstellung	12
§ 3 Recherche	15
I. Juristische Bibliotheken	15
1. Allgemeines	16
2. Quellenrecherche	17
a) Entscheidungssammlungen der Gerichte	17
aa) Deutsche Gerichte	17
bb) Europäische und internationale Gerichte	18
b) Kommentarwerke	19
aa) Eignung für die Studienarbeit	19
bb) Kategorisierung	20
c) Fach- und Praktiker-Handbücher sowie Enzyklopädien	21
d) Lehrbücher	22
e) Monographien	23
f) Aufsätze und Urteilsanmerkungen in Zeitschriften	24
g) Sammelwerke, insbesondere Fest- und Gedenkschriften	25
II. Online-Datenbanken	26
1. Juris	26
2. Beck-online	27
3. Jurion	27
4. Westlaw und LexisNexis	28
III. Frei zugängliche Internet-Quellen	28
1. Eine Warnung vorweg	28
2. Zuverlässige Online-Informationsquellen	29
a) Gesetzestext-Sammlungen	29
b) Entscheidungssammlungen und Gerichts-Webseiten	30
c) Institutionelle und akademische Entscheidungssammlungen	31
3. Problematische Online-Informationsquellen	32
a) Wikipedia-Recherche	32
b) Suchmaschinen und Google-Books	32
IV. Exkurs: Literaturverwaltungsprogramme	33
§ 4 Aufbau und Gliederung	35
I. Deckblatt	36
II. Sachverhalt und Aufgabenstellung	37
III. Gliederung	37
1. Juristische Falllösungen	38
a) Gliederungspunkte und Überschriften	38
b) Sachverhalt und Fallfrage	39
c) Struktur der Anspruchsprüfung („Wer will was von wem woraus?“)	40
d) Rangfolge und Verhältnis der Anspruchsgrundlagen	42
aa) Anspruchsgruppen (Fünf-Schritte-Regel)	42
bb) Konkurrenzen	43
e) Prüfung der einzelnen Anspruchsgrundlagen (Drei-Stufen-Regel)	44
f) Exkurs: Aufbauschemata im Straf- und öffentlichen Recht	45
aa) Strafrecht	45
bb) Öffentliches Recht	45
2. Juristische Themenarbeiten	46
a) Einleitung	46
b) Hauptteil	46
c) Schluss	47
3. Überschriftennummerierung	47
a) Dezimalsystem	48
b) Klassische (alphanumerische) Gliederung	48
1. Allgemeines: Grundsätze	50
a) (Relative) Vollständigkeit	50
b) Korrektheit (zugleich Aktualität)	51
c) Konsistenz (Identifizierbarkeit und Auffindbarkeit)	52
2. Aufbau	52
3. Kategorien und Sonderregeln	56
a) Gesetzestexte und Rechtsprechung	56
b) Kommentarwerke	56
c) Fach- und Praktiker-Handbücher	58
d) Lehrbücher und Monographien	58
e) Zeitschriftenaufsätze und -beiträge, sowie Urteilsanmerkungen	59
f) Sammelwerke, insbesondere Fest- und Gedenkschriften	60
4. Schließlich: Layout und optische Gestaltung	61
V. Rechtsprechungsverzeichnis	64
VI. Abkürzungsverzeichnis	65
VII. Eidesstattliche Erklärung	65
§ 5 Zitate und Nachweise	67
I. Rechtlicher Regelungsrahmen	69
1. Überblick: „Verbotstatbestand Plagiat“	69
2. Definitionsversuche	70
3. Zusammenspiel der Regelungsbereiche	71
4. Einzelne Rechtsgebiete	74
a) Urheberrechtlicher Rahmen	74
aa) Kein Schutz für Ideen, Theorien und Argumente	74
bb) Abgrenzung zwischen freier und unfreier Benutzung	75
cc) Zitatrecht	77
dd) Konsequenzen einer Rechtsverletzung nach UrhG	81
b) Hochschul- und wissenschaftsrechtlicher Rahmen	81
aa) Normative Vorgaben	81
bb) Konsequenzen eines Verstoßes	82
II. Praktische Konsequenzen für die Zitatgestaltung	83
1. Wörtliche Übernahme	83
2. Umformulierung (Paraphrasierung)	84
III. Weitere Grundsätze	86
1. Allgemeines	86
2. Zitierfähigkeit: Veröffentlichung und Bestandsdauer	88
3. Vorrang der Primärquellen	89
4. Inhaltliche Schranken: nicht zitierfähige Quellen und Internet-Quellen	89
a) Trivialquellen	89
b) Internet-Quellen	90
aa) Synchrone Online-/Offline-Quellen	90
bb) Reine Online-Quellen	90
IV. Fußnotenformat, -struktur und –inhalt	91
1. Anbindung der Fußnoten im Text	92
2. Struktur der Fußnoten	92
a) Allgemein	92
b) Binnenaufbau	93
3. Vollbeleg und Kurzbeleg	96
4. Folgezitate	97
5. Umfang der Fußnoten	98
V. Zitierregeln für einzelne Kategorien juristischer Quellen	99
1. Rechtsvorschriften	99
a) Allgemeines	99
b) Sonderfall: Europäische Gesetze	101
c) Sonderfall: Gesetzesmaterialien	102
2. Rechtsprechung	103
a) Allgemeines	103
b) Sonderfall: Europäische Gerichtsentscheidungen	105
3. Literaturquellen	107
a) Kommentare	108
b) Handbücher	110
c) Lehrbücher und Monographien	110
d) Aufsätze, Beiträge und Urteilsanmerkungen in Zeitschriften	111
e) Beiträge in Fest- und Gedenkschriften sowie in anderen Sammelwerken	112
f) Internetfundstellen	112
4. Sonderfall: Ausländische und fremdsprachige Quellen	113
§ 6 Sprache, Gutachtentechnik und Methodik	115
I. Sprache	115
II. Gutachtentechnik und Methodik	118
1. Ausgangspunkt: Fallfrage und Anspruchsgrundlagen	119
2. Juristischer Syllogismus	120
3. Auslegung von Rechtsnormen	122
a) Allgemein	122
b) Auslegungsmethoden	124
aa) Wortlaut	124
bb) Systematik	125
cc) Entstehungsgeschichte	126
dd) Sinn und Zweck	128
ee) Rechtsvergleichende Auslegung	129
c) Sonderfragen der Auslegung	130
aa) Verfassungs-, europa- und völkerrechtliche Grenzen der Auslegung	130
bb) Autonome Auslegung von Europarecht und internationalem Einheitsrecht	131
4. Umgang mit und Lösung von Meinungsstreiten	132
a) Schwerpunktbildung	133
aa) Auswahl relevanter Streitpunkte	133
bb) Auswahl relevanter Meinungen	134
b) Abwägung und Ergebnisfindung: Streitentscheidung	135
aa) Allgemein	135
bb) Streitentscheidung	135
5. Frage: Originalität und Innovation?	139
III. Ausnahme: Urteilsstil	139
§ 7 Die Remonstration	141
I. Einleitung	141
II. Rechtsschutz gegen Korrekturen	142
III. Das Überdenkungsverfahren – Voraussetzungen und Ablauf	145
1. Voraussetzungen	145
2. Caveat: Bestandskraft der Prüfungsentscheidung	146
3. Risiko: Reformatio in peius	148
IV. Beispiele: „Fehler“ in der Korrekturpraxis	149
1. Fehler bei der Ermittlung des Sachverhalts und der Fragestellung	150
2. Prinzip der Vertretbarkeit	150
3. Gleiches wird ungleich bewertet	152
4. Sachfremde Erwägungen	153
5. Äußerungen zu Form, Ausdruck und Sprache sowie Rechtschreibung	154
V. Abschließende Hinweise zur Abfassung einer Remonstration	155
§ 8 Anhang: Musterhausarbeit	157
Literaturverzeichnis	181
Weiterführende Literatur	187
Stichwortverzeichnis	201
Insbesondere für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene geeignet
Kundenmeinung von Florian am 15.09.2019
Das Buch „Rechtswissenschaftliches Arbeiten“ ist, wie es auch der Untertitel bereits verrät, ein Leitfaden für zivilrechtliche Studienarbeiten, der meiner Meinung nach insbesondere für Studierende in den ersten juristischen Fachsemestern besonders gut geeignet ist.
Das Buch vermittelt eine breite Basis, die für sämtliche Klausuren und Hausarbeiten im Gutachtenstil hilfreich sein können. Einerseits werden Anfänger gut an diese Arbeiten herangeführt und andererseits kann das Buch auch bereits fortgeschrittenen Studierenden eine wertvolle Gedankenstütze sein, um grundsätzliche Fehler in den Gutachten zu vermeiden. Gerade für Studierende in den unteren Semestern finde ich das Buch gut, um sich innerhalb kurzer Zeit einen guten Überblick über die Formalien von Gutachten zu verschaffen.
Kundenmeinung von N. Francke am 29.04.2019
Was ist das Wissenschaftliche an der Rechtswissenschaft? In dem Leitfaden „Rechtswissenschaftliches Arbeiten“ erfahren es Studierende nicht.
Genauer: Bestärkt wird die Auffassung, Rechtswissenschaft sei „Falllösung“, die Anwendung von Wissen, über dessen Genese nicht nachgedacht werden muss.Sieht man von dieser –klassischen –Engführung der Disziplin ab, ist der Leitfaden von Dornis u.a. eine solide und nützliche Hilfestellung für Studierende vom ersten bis zum letzten Semester.
Vermittelt wird unverzichtbares Handwerkszeug: Rechtsnormen auslegen, Zitieren, Recherchieren, die formale Gestaltung einer Arbeit.Besonders nützlich: Eine Musterhausarbeit.
Für Studierende aller Fächer interessant sind die ausführlichen Hinweise zum „Überdenkungsverfahren“, dem Rechtsschutz gegen die Bewertung von Studienarbeiten
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