Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201960,%20406
Timestamp: 2019-02-23 14:10:36
Document Index: 34804344

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 212', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 15.02.1960 - VII ZB 5/60 - dejure.org
BGH, 15.02.1960 - VII ZB 5/60
VersR 1960, 406
b) Unentbehrliches Hilfsmittel für die Fixierung der Fristen ist in erster Linie der (elektronische oder in Papierform geführte) Fristenkalender sowie die Notierung der Fristen auf den Handakten des Anwalts (BGH, Beschluß vom 15. Februar 1960 - VII ZB 5/60, VersR 1960, 406;… zuletzt Beschluß vom 28. Juni 2001 - III ZB 24/01 aaO).
(…Senatsbeschluß vom 2. Oktober 1951 a.a.O.; Senatsurteil vom 13. Juli 1959, IV ZR 57/59, LM, § 212 a ZPO, Nr. 2;… Senatsbeschluß vom 10. Januar 1962 a.a.O.; Beschluß vom 15. Februar 1960 a.a.O.;… Beschluß vom 9. Januar 1964 aaO).
Da er den die Wiedereinsetzung rechtfertigenden Sachverhalt darzutun und glaubhaft zu machen hat, muß deshalb davon ausgegangen werden, daß die Prozeßbevollmächtigten eine derartige Anordnung nicht getroffen haben (Beschluß vom 15. Februar 1960 a.a.O.; BGH, Beschluß vom 7. November 1960, VII ZB 16/60, VersR 1960 1118).
BFH, 09.05.1961 - I 237/60 S
Einlegung eines Rechtsmittel bei Vorliegen des Bescheids und Kenntnis durch den …
Der Tag des Ablaufs der Rechtsmittelfrist muß nicht nur in der Fristenkontrolle, sondern auch in den Handakten vermerkt werden (Beschlüsse des Bundesgerichtshofs VII ZB 5/60 vom 15. Februar 1960, Versicherungsrecht 1960 S. 406; VII ZB 24/60 vom 14. Februar 1961, Versicherungsrecht 1961 S. 360).
So stellt es einen Organisationsmangel dar, wenn die Fristen nur im Kalender, nicht auch in den Handakten vermerkt werden, worauf das Oberlandesgericht, der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH VersR 1960, 406) folgend, schon hingewiesen hat.
BGH, 07.11.1960 - VII ZB 16/60
Es fehlt an jeder Behauptung, geschweige denn Glaubhaftmachung, daß er die zur Sicherung der Fristwahrung erforderlichen Aktenvermerke und Eintragungen veranlaßt hat (vgl. hierzu Beschl.d. Sen. vom 15. Februar 1960 VII ZB 5/60 = VersR 1960, 406).
BGH, 14.02.1961 - VII ZB 24/60
Der Prozeßbevollmächtigte der Beklagten im ersten Rechtszuge, Rechtsanwalt Dr. R., hätte die Berufungsfrist sofort nach der am 20. September 1960 erfolgten Zustellung in den Handakten vermerken und die Eintragung im Fristenkalender veranlassen müssen (vgl. Beschluß des Senatsvom 15. Februar 1960 VII ZB 5/60 = VersR 1960, 406).