Source: https://www.buzer.de/gesetz/1262/al73292-0.htm
Timestamp: 2020-01-24 18:13:19
Document Index: 276718954

Matched Legal Cases: ['§ 65', '§ 65', '§ 65', '§ 65', '§ 65', '§ 65', '§ 6', '§ 29', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 3', '§ 76', '§ 118', '§ 120', '§ 122', '§ 139', '§ 2', '§ 2']

Fassung § 65 WpHG a.F. bis 21.07.2019 (geändert durch Artikel 3 G. v. 08.07.2019 BGBl. I S. 1002)
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Änderung § 65 WpHG vom 21.07.2019
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§ 65 WpHG a.F. (alte Fassung)
§ 65 WpHG n.F. (neue Fassung)
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 6 Aufgaben und allgemeine Befugnisse der Bundesanstalt§ 29 Zuständigkeit im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1060/2009§ 63 Allgemeine Verhaltensregeln; Verordnungsermächtigung *)§ 64 Besondere Verhaltensregeln bei der Erbringung von Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung; Verordnungsermächtigung *)§ 65a Selbstauskunft bei der Vermittlung des Vertragsschlusses über Wertpapiere im Sinne des § 3c des Wertpapierprospektgesetzes§ 76 KMU-Wachstumsmärkte; Verordnungsermächtigung *)§ 118 Ausnahmen; Verordnungsermächtigung§ 120 Bußgeldvorschriften; Verordnungsermächtigung§ 122 Beteiligung der Bundesanstalt und Mitteilungen in Strafsachen§ 139 (neu)
(1) 1 Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen hat vor der Vermittlung des Vertragsschlusses über eine Vermögensanlage im Sinne des § 2a des Vermögensanlagengesetzes von dem Kunden insoweit eine Selbstauskunft über dessen Vermögen oder dessen Einkommen einzuholen, wie dies erforderlich ist, um prüfen zu können, ob der Gesamtbetrag der Vermögensanlagen desselben Emittenten, die von dem Kunden erworben werden, folgende Beträge nicht übersteigt:
2. den zweifachen Betrag des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens des jeweiligen Anlegers, höchstens jedoch 25.000 Euro.
2 Satz 1 gilt nicht, wenn der Gesamtbetrag der Vermögensanlagen desselben Emittenten, die von dem Kunden erworben werden, 1.000 Euro nicht überschreitet. 3 Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen darf einen Vertragsschluss über eine Vermögensanlage im Sinne des § 2a des Vermögensanlagengesetzes nur vermitteln, wenn es geprüft hat, dass der Gesamtbetrag der Vermögensanlagen desselben Emittenten, die von dem Kunden erworben werden, 1.000 Euro oder die in Satz 1 Nummer 1 und 2 genannten Beträge nicht übersteigt. 4 Die Sätze 1 und 3 gelten nicht, wenn der Anleger eine Kapitalgesellschaft ist oder eine GmbH & Co. KG, deren Kommanditisten gleichzeitig Gesellschafter der GmbH oder an der Entscheidungsfindung der GmbH beteiligt sind, sofern die GmbH & Co. KG kein Investmentvermögen und keine Verwaltungsgesellschaft nach dem Kapitalanlagegesetzbuch ist.
(2) Soweit die in Absatz 1 genannten Informationen auf Angaben des Kunden beruhen, hat das Wertpapierdienstleistungsunternehmen die Fehlerhaftigkeit oder Unvollständigkeit der Angaben seines Kunden nicht zu vertreten, es sei denn, die Unvollständigkeit oder Unrichtigkeit der Kundenangaben ist ihm bekannt oder infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt.
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