Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%20II%201989,%20291
Timestamp: 2019-12-06 18:28:24
Document Index: 37638755

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 2', '§ 7', '§ 1', '§ 118', '§ 120', '§ 21', '§ 118', '§ 9']

BFH, 25.10.1988 - VIII R 262/80 - dejure.org
https://dejure.org/1988,914
BFH, 25.10.1988 - VIII R 262/80 (https://dejure.org/1988,914)
BFH, Entscheidung vom 25.10.1988 - VIII R 262/80 (https://dejure.org/1988,914)
BFH, Entscheidung vom 25. Januar 1988 - VIII R 262/80 (https://dejure.org/1988,914)
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EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2; GewStG § 2 Abs. 1, § 7; GewStDV a.F. § 1; FGO § 118 Abs. 2, § 120 Abs. 2
Gewerbebetrieb - Tennisplätze - Vermietung an Tennisspieler - Verfahrensmangel - Ordnungsgemäße Rüge - Aufklärungspflicht
Einkommensteuer; Vermietung von Tennisplätzen als Gewerbebetrieb
BFHE 154, 536
BB 1989, 207
BB 1989, 970
DB 1989, 461
DB 2010, 461
BStBl II 1989, 291
Die Verpachtung unbeweglichen Vermögens stellt regelmäßig Vermögensverwaltung i. S. von § 21 Nr. 1 EStG dar (vgl. BFH-Urteile vom 25. Oktober 1988 VIII R 262/80, BFHE 154, 536, BStBl II 1989, 291, 292; vom 1. Oktober 1986 I R 96/83, BFHE 148, 32, BStBl II 1987, 113, 115).
Die Nutzung des Vermögens muß im Einzelfall hinter der Bereitstellung einer einheitlichen unternehmerischen Organisation zurücktreten (vgl. BFH-Urteile vom 25. Oktober 1988 VIII R 262/80, BFHE 154, 536, BStBl II 1989, 290;… vom 27. Februar 1987 III R 217/82, BFH/NV 1987, 441).
Der BFH ist an die im angefochtenen Urteil getroffenen tatsächlichen Feststellungen gebunden, es sei denn, daß in bezug auf diese Feststellungen zulässige und begründete Revisionsgründe vorgebracht wären (§ 118 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung - FGO - BFH-Urteil vom 25. Oktober 1988 VIII R 262/80, BFHE 154, 536, BStBl II 1989, 291, 292).
Der schon vor dem FG durch einen Bevollmächtigten vertretene Kläger hat in der Revisionsbegründung nicht dargelegt, wann und auf welche Weise (schriftsätzlich oder in der mündlichen Verhandlung) ein entsprechender Beweisantrag gestellt und der Mangel in der mündlichen Verhandlung gerügt worden sei (vgl. BFH-Urteil vom 25. Oktober 1988 VIII R 262/80, BFHE 154, 536, BStBl II 1989, 291).
BFH, 05.02.2002 - X B 98/01
Die Nutzung des Vermögens muss im Einzelfall hinter der Bereitstellung einer einheitlichen unternehmerischen Organisation zurücktreten (…vgl. BFH-Urteile vom 27. Februar 1987 III R 217/82, BFH/NV 1987, 441; vom 25. Oktober 1988 VIII R 262/80, BFHE 154, 536, BStBl II 1989, 291, m.w.N.).
BFH, 08.08.1995 - III R 41/89
Qualifizierung der Einkünfte einer vermögensverwaltenden Gesellschaft - …
Derartige Umstände können vorliegen, wenn die Verwaltung des Grundbesitzes infolge des ständigen und schnellen Wechsels der Mieter eine Tätigkeit erfordert, die über das bei langfristigen Vermietungen übliche Maß hinausgeht, oder wenn der Vermieter zugleich Leistungen erbringt, die eine bloße Vermietungstätigkeit überschreiten (BFH-Urteil vom 25. Oktober 1988 VIII R 262/80, BFHE 154, 536, BStBl II 1989, 291 m. w. N.).
Es liegt kein Fall vor, in dem die Nutzung des Vermögens hinter der Bereitstellung einer einheitlichen unternehmerischen Organisation zurücktritt (BFH-Urteil in BFHE 154, 536, BStBl II 1989, 291).
Die Vermietung von Grundbesitz bleibt selbst dann noch eine bloße Vermögensverwaltung, wenn der vermietete Grundbesitz sehr umfangreich ist und der Verkehr mit vielen Mietern erhebliche Verwaltungsarbeit mit sich bringt (s. z.B. BFH-Urteil vom 25. Oktober 1988 VIII R 262/80, BFHE 154, 536, BStBl II 1989, 291).
FG Berlin-Brandenburg, 27.06.2007 - 12 K 6372/04
Keine erweiterte Kürzung für Grundstücksunternehmen nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG …
Zudem hat die Klägerin allein durch die kurzfristige stundenweise Vermietung des Bades an wechselnde gewerbliche Nutzer den Bereich der Vermögensverwaltung überschritten (vgl. zur stundenweisen Vermietung von Tennisplätzen: BFH, Urteil vom 25. Oktober 1988, VIII R 262/80, BStBl II 1989, 291).
FG Hamburg, 23.04.1998 - III 189/95
Steuerliche Behandlung von Einkünften aus Gewerbebetrieb; …
Andererseits ist von einer gewerblichen Betätigung auszugehen, wenn besondere Umstände hinzutreten, z.B. die Verwaltung des Grundbesitzes eine Tätigkeit erfordert, die wegen des ständigen und schnellen Wechsels der Mieter über das bei langfristigen Verhältnissen übliche Maß hinausgeht oder Zusatzleistungen erbracht werden, die eine bloße Vermietung überschreiten, und wenn hierfür eine einheitliche unternehmerische Organisation bereitgestellt wird, hinter der die bloße Nutzung des Vermögens im Einzelfall zurücktritt (BFH Urteile vom 21. Dezember 1976 VIII R 27/72, BFHE 121, 60 ; BStBl II 1977, 244; vom 6. Oktober 1982 I R 7/79, BFHE 136, 497 ; BStBl II 1983, 80; vom 25. Oktober 1988 VIII R 262/80, BFHE 154, 536 , BStBl II 1989, 291).
FG Berlin, 08.12.2004 - 6 K 6562/00
Bestehen eines Gewerbebetriebs bei Vermietung und Verpachtung eines bebauten …
BFH, 28.02.1989 - X B 90/87
Erhöhung von Umsätzen und Gewinnen durch Zurechnung von Sparguthaben und Einlagen …
FG Thüringen, 18.04.2013 - 4 K 164/08
Umsatzsteuerliche und einkommensteuerliche Beurteilung der Vermietung von …
FG Baden-Württemberg, 28.08.2000 - 9 K 85/97
Gewerblichkeit der Vermietung eines Grundstücks zur Beherbergung von …
FG Hamburg, 17.12.1998 - II 188/96
Auflösung einer Rücklage, mit der ein Erlös aus einer Grundstücksveräußerung zur …
BFH, 19.11.1990 - VIII R 146/85
Anforderungen an die Begründung einer Revision - Erfordernis der Stellung eines …
FG Sachsen, 26.08.2003 - 2 K 780/01
Gewerbesteuerpflicht bei über normale Vermietung hinausgehender Unterbringung von …
FG München, 18.10.1996 - 2 V 2858/96
BFH, 28.04.1989 - III B 84/88
Ausübung einer wissenschaftlichen Tätigkeit ohne wissenschaftliches Studium
FG Berlin, 10.11.1999 - 6 K 6463/97
BFH, 28.04.1989 - III B 83/88
Unzulässigkeit einer Beschwerde