Source: http://www.bverwg.de/entscheidungen/archiv.php?ay=2015&am=03
Timestamp: 2017-09-26 07:06:56
Document Index: 250637568

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 31', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 60', '§ 4', '§ 25', '§ 60', '§ 25', '§ 25', 'Art. 9', 'Art. 73', 'Art. 5', '§ 34', '§ 34', '§ 20', '§ 1', '§ 52', '§ 128']

BVerwG 7 B 28.14 - Beschluss vom 31.03.2015
BVerwG 7 B 29.14 - Beschluss vom 31.03.2015
BVerwG 4 B 6.15 - Beschluss vom 31.03.2015
Eingestellt am 20.04.2015
BVerwG 10 B 61.14 - Beschluss vom 31.03.2015
BVerwG 10 B 48.14 - Beschluss vom 31.03.2015
Eingestellt am 15.04.2015
BVerwG 5 PB 26.14 - Beschluss vom 30.03.2015
BVerwG 5 PB 17.14 - Beschluss vom 30.03.2015
Eingestellt am 28.04.2015
BVerwG 1 WB 41.14 - Beschluss vom 26.03.2015
BVerwG 4 BN 3.15 - Beschluss vom 26.03.2015
BVerwG 5 C 8.14 - Urteil vom 26.03.2015
BVerwG 5 C 9.14 - Urteil vom 26.03.2015
Beihilfebeschränkung für Medizinprodukte verfassungsgemäß
Die Beihilfefähigkeit von Medizinprodukten wird durch § 22 Satz 2 der Landesbeihilfeverordnung Berlin wirksam beschränkt. Die doppelte Verweisung auf § 31 Abs. 1 Satz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch und die in der Arzneimittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses getroffenen Regelungen über Medizinprodukte verstößt nicht gegen Verfassungsrecht. Sie ist insbesondere mit dem Grundsatz vom Vorbehalt des Gesetzes vereinbar.
BVerwG 1 WB 40.14 - Beschluss vom 26.03.2015
Eingestellt am 07.05.2015
BVerwG 7 C 17.12 - Urteil vom 26.03.2015
§ 6 Abs. 4 Satz 5 VerpackV 2008 verstößt gegen das rechtsstaatliche Gebot hinreichender Bestimmtheit von Normen und ist daher unwirksam.
BVerwG 1 WB 26.14 - Beschluss vom 26.03.2015
BVerwG 1 WB 3.15 - Beschluss vom 26.03.2015
Eingestellt am 21.07.2015
BVerwG 4 C 1.14 - Urteil vom 26.03.2015
BVerwG 3 B 13.15 - Beschluss vom 26.03.2015
BVerwG 1 WB 43.14 - Beschluss vom 26.03.2015
BVerwG 1 WB 44.14 - Beschluss vom 26.03.2015
BVerwG 1 C 19.14 - Urteil vom 25.03.2015
BVerwG 9 B 55.14 - Beschluss vom 25.03.2015
BVerwG 1 C 18.14 - Urteil vom 25.03.2015
Eingestellt am 27.04.2015
Befristung der "Altausweisung" eines nunmehrigen Unionsbürgers
1. Die an der "Altausweisung" eines nunmehrigen Unionsbürgers anknüpfenden gesetzlichen Sperrwirkungen bleiben auch nach dem Beitritt des Landes seiner Staatsangehörigkeit zur Europäischen Union (hier: Polen zum 1. Mai 2004), dem Inkrafttreten des Freizügigkeitsgesetzes/EU am 1. Januar 2005 und dem Ablauf der Umsetzungsfrist der Rückführungsrichtlinie 2008/115/EG wirksam (im Anschluss an BVerwG, Urteile vom 7. Dezember 1999 - 1 C 13.99 - BVerwGE 110, 140 <149 f.> und vom 4. September 2007 - 1 C 21.07 - BVerwGE 129, 243 Rn. 14 f.).
2. Die Befristung der Sperrwirkungen einer solchen "Altausweisung" bemisst sich für Unionsbürger nunmehr nach § 7 Abs. 2 Satz 5 FreizügG/EU in sinngemäßer Anwendung (wie BVerwG, Urteil vom 4. September 2007 - 1 C 21.07 - BVerwGE 129, 243 Rn. 17).
3. Die Entscheidung über die Befristung der Wirkungen der Verlustfeststellung ist nach Inkrafttreten der Änderung des § 7 Abs. 2 FreizügG/EU durch das Gesetz zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes/EU und weiterer Vorschriften vom 2. Dezember 2014 (BGBl. I 2014 S. 1922) auch hinsichtlich der Dauer der Befristung gerichtlich voll überprüfbar.
4. Die Befristungsentscheidung nach § 7 Abs. 2 FreizügG/EU ist auf der Grundlage einer aktuellen Gefährdungsprognose und Verhältnismäßigkeitsprüfung zu treffen; eine mit der Ausreise beginnende Höchstfrist besteht nicht (Fortführung von BVerwG, Urteil vom 4. September 2007 - 1 C 21.07 - BVerwGE 129, 243 Rn. 19).
BVerwG 1 C 16.14 - Urteil vom 25.03.2015
1. Die Feststellung eines Abschiebungsverbots nach § 60 Abs. 2 AufenthG in der bis zum 30. November 2013 geltenden Fassung ist nicht mit der Zuerkennung des subsidiären Schutzstatus nach § 4 Abs. 1 AsylVfG gleichzusetzen, so dass die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 2 AufenthG n.F. auf der Grundlage der Feststellung nach § 60 Abs. 2 AufenthG a.F. nicht in Betracht kommt.
2. Der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 3 AufenthG steht die Begehung einer Straftat von erheblicher Bedeutung entgegen (§ 25 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 AufenthG). Für das Vorliegen dieses Ausschlussgrundes kommt es nicht darauf an, ob eine gegenwärtige Wiederholungsgefahr besteht.
BVerwG 9 B 27.14 - Beschluss vom 25.03.2015
BVerwG 9 B 66.14 - Beschluss vom 25.03.2015
BVerwG 9 B 25.14 - Beschluss vom 25.03.2015
Die Reduktion der Schadstofffracht durch den Indirekteinleiter von Abwasser ist weder unter dem Gesichtspunkt des Verursacherprinzips noch des Gleichbehandlungsgebots noch mit Blick auf die Rahmenregelungen des Art. 9 der Wasserrahmenrichtlinie von Einfluss auf die Höhe einer Wasserverbandsumlage, die ausschließlich für Aufwendungen erhoben wird, die ihren Entstehungsgrund in der Zeit vor der Verringerung der Schadstofffracht haben und vom Indirekteinleiter mitverursacht worden sind.
BVerwG 9 B 43.14 - Beschluss vom 25.03.2015
BVerwG 6 C 12.14 - Urteil vom 25.03.2015
Die Gesetzgebungskompetenzen der Art. 73 f. GG schließen als Annex die Befugnis ein, Voraussetzungen und Grenzen zu regeln, unter denen der Öffentlichkeit einschließlich der Presse Informationen zu erteilen sind oder erteilt werden dürfen (Bestätigung von BVerwG, Urteil vom 20. Februar 2013 - 6 A 2.12 - BVerwGE 146, 56).
Vertragsinhalte, die dem Betriebs- und Geschäftsgeheimnis unterfallen oder für deren Geheimhaltung fiskalische Interessen sprechen, sind im Bereich des staatlichen Liegenschaftswesens nicht abwägungsfest vom informatorischen Zugriff der Presse aufgrund des verfassungsunmittelbaren Presseauskunftsanspruchs gemäß Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG ausgenommen.
Time limit on ‘pre-existing expulsion’ of a man who is now a Union citizen
1. The legal exclusion effects linked to the ‘pre-existing expulsion’ of a man who is now a Union citizen persist even after the accession to the European Union of the country of which he is a national (here: Poland on 1 May 2004), the entry into force of the EU Citizens Freedom of Movement Act on 1 January 2005 and the expiry of the transposition period for the Return Directive 2008/115/EC (along same lines as Federal Administrative Court judgments of 7 December 1999 – 1 C 13.99 – BVerwGE 110, 140 <149 f.> and 4 September 2007 – 1 C 21.07 – BVerwGE 129, 243 para. 14 et seq.).
2. The time limit on the exclusion effects of such a ‘pre-existing expulsion’ for Union citizens is now determined mutatis mutandis under sec. 7 (2) sentence 5 of the EU Citizens Freedom of Movement Act (following Federal Administrative Court judgment of 4 September 2007 – 1 C 21.07 – BVerwGE 129, 243 para. 17).
3. Since the entry into force of the amendment of sec. 7 (2) of the EU Citizens Freedom of Movement Act under the Act Amending the EU Citizens Freedom of Movement Act and Other Provisions of 2 December 2014 (BGBl. I 2014 p. 1922), the decision on the time limit for effects of a finding of forfeiture is fully subject to court review, including with respect to the duration of the time period.
4. The time limit decision under sec. 7 (2) of the EU Citizens Freedom of Movement Act must be made on the basis of a current prediction of danger and review of proportionality; there is no maximum time limit beginning at the time of leaving the country (continuation of Federal Administrative Court judgment of 4 September 2007 – 1 C 21.07 – BVerwGE 129, 243 para. 19).
BVerwG 9 A 1.14 - Urteil vom 25.03.2015
BVerwG 9 B 26.14 - Beschluss vom 25.03.2015
BVerwG 9 B 65.14 - Beschluss vom 25.03.2015
Eingestellt am 26.10.2015
BVerwG 9 B 28.14 - Beschluss vom 25.03.2015
BVerwG 1 B 4.15 - Beschluss vom 25.03.2015
BVerwG 9 B 67.14 - Beschluss vom 25.03.2015
BVerwG 4 BN 30.13 - Beschluss vom 24.03.2015
BVerwG 4 BN 33.13 - Beschluss vom 24.03.2015
BVerwG 1 B 6.15 - Beschluss vom 24.03.2015
BVerwG 4 BN 32.13 - Beschluss vom 24.03.2015
Die Prüfungsanforderungen im Rahmen einer nach § 34 Abs. 1 BNatSchG erforderlichen FFH-Verträglichkeitsprüfung sind sachnotwendig von den im Rahmen der Planung verfügbaren Detailkenntnissen abhängig, die Festlegung gegebenenfalls erforderlicher Kohärenzsicherungsmaßnahmen ist an die Leistungsgrenzen des jeweiligen planerischen Instruments gebunden. Nach Maßgabe dieser Erkenntnis- und Leistungsgrenzen der Planung kann eine nach § 34 Abs. 1 BNatSchG erforderliche FFH-Verträglichkeitsprüfung auch auf ein nachfolgendes immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren verlagert werden.
BVerwG 4 BN 31.13 - Beschluss vom 24.03.2015
BVerwG 1 B 12.15 - Beschluss vom 19.03.2015
BVerwG 2 C 12.14 - Urteil vom 19.03.2015
4. "Potenzialeinschätzungen", d.h. nicht auf ein bestimmtes Amt und dessen Anforderungen bezogene Äußerungen zu Befähigungsmerkmalen des Beamten können bei einer Auswahlentscheidung berücksichtigt werden, sie entziehen sich aber einer generellen und bezugsunabhängigen Gesamtbewertung oder Notenvergabe.
BVerwG 2 C 11.14 - Urteil vom 19.03.2015
BVerwG 5 B 21.15 D - Beschluss vom 19.03.2015
Eingestellt am 16.04.2015
BVerwG 2 C 37.13 - Urteil vom 19.03.2015
Eingestellt am 19.06.2015
1. Ein im Zurruhesetzungsverfahren verwendetes (amts-)ärztliches Gutachten muss sowohl die notwendigen medizinischen Feststellungen zum Sachverhalt darstellen als auch die aus medizinischer Sicht daraus abzuleitenden Schlussfolgerungen für die Fähigkeit des Beamten, seinen dienstlichen Anforderungen zu genügen.
2. Die Suche nach einer anderweitigen Verwendung ist auf den gesamten Bereich des Dienstherrn zu erstrecken. Sie muss ebenso freie wie in absehbarer Zeit voraussichtlich neu zu besetzende Dienstposten einbeziehen und eine die noch vorhandene Leistungsfähigkeit des dienstunfähigen Beamten charakterisierende und sachliche Kurzbeschreibung enthalten. Die bloße Einräumung einer sog. Verschweigensfrist, derzufolge die suchende Behörde von einer "Fehlanzeige" ausgeht, wenn nicht innerhalb bestimmter Frist eine Rückmeldung vorliegt, genügt nicht.
BVerwG 4 B 65.14 - Beschluss vom 19.03.2015
BVerwG 2 C 31.13 - Urteil vom 19.03.2015
Eingestellt am 26.06.2015
Vorruhestand bei Beamten in Postnachfolgeunternehmen
BVerwG 3 B 2.15 - Beschluss vom 19.03.2015
BVerwG 4 C 12.14 - Urteil vom 19.03.2015
Ob zwei grenzständig errichtete Baukörper ein Doppelhaus bilden, lässt sich weder abstrakt-generell noch mathematisch-prozentual bestimmen (wie BVerwG, Urteil vom 24. Februar 2000 - 4 C 12.98 - BVerwGE 110, 355 <360>). Es bedarf einer Würdigung des Einzelfalls unter Betrachtung quantitativer und qualitativer Gesichtspunkte.
BVerwG 2 C 10.14 - Urteil vom 19.03.2015
BVerwG 4 B 11.15 - Beschluss vom 18.03.2015
BVerwG 4 BN 7.15 - Beschluss vom 18.03.2015
BVerwG 3 B 3.15 - Beschluss vom 18.03.2015
Eingestellt am 01.04.2015
BVerwG 5 A 2.15 - Beschluss vom 17.03.2015
BVerwG 5 A 3.15 - Beschluss vom 17.03.2015
BVerwG 5 A 4.15 - Beschluss vom 17.03.2015
BVerwG 4 BN 29.14 - Beschluss vom 17.03.2015
BVerwG 4 B 45.14 - Beschluss vom 17.03.2015
BVerwG 5 A 1.15 - Beschluss vom 17.03.2015
BVerwG 8 C 5.14 - Urteil vom 17.03.2015
BVerwG 5 A 5.15 - Beschluss vom 17.03.2015
BVerwG 6 B 63.14 - Beschluss vom 16.03.2015
BVerwG 6 C 31.14 - Urteil vom 16.03.2015
Blockierpflicht für Erbwaffen gilt auch für Altfälle vor Inkrafttreten des Waffengesetzänderungsgesetzes vom 26. März 2008
Die Blockierpflicht gemäß § 20 Abs. 3 Satz 2 WaffG gilt auch in Bezug auf Erbwaffen, die vor Einführung dieser Pflicht durch das Waffengesetzänderungsgesetz vom 26. März 2008 vom Erwerber infolge Erbfalls im Einklang mit damaligen waffenrechtlichen Vorgaben in Besitz genommen worden sind. Dem steht der verfassungsrechtliche Grundsatz des Vertrauensschutzes nicht entgegen.
BVerwG 7 B 16.14 - Beschluss vom 13.03.2015
Zum Anspruch auf Instandhaltung einer Brücke über eine Bundeswasserstraße
Die Unterhaltung von Bundeswasserstraßen einschließlich ihres Zubehörs in Gestalt einer Brücke (§ 1 Abs. 4 Nr. 1 WaStrG) ist eine gegenüber der Allgemeinheit, nicht gegenüber den Teilnehmern am Straßen- oder Wasserstraßenverkehr zu erfüllende Hoheitsaufgabe des Bundes.
BVerwG 3 C 28.13 - Urteil vom 12.03.2015
Eingestellt am 30.04.2015
Kraftfahrzeuge des Rettungsdienstes im Sinne von § 52 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 StVZO sind die Kraftfahrzeuge, die von den nach dem jeweiligen Landesrecht zuständigen Trägern des öffentlichen Rettungsdienstes oder den von den Aufgabenträgern konzessionierten privaten Leistungserbringern im Rahmen des öffentlichen Rettungsdienstes zur Notfallrettung oder zum Krankentransport eingesetzt werden (institutioneller Begriff des Rettungsdienstes).
BVerwG 3 C 6.14 - Urteil vom 12.03.2015
BVerwG 2 WD 3.14 - Urteil vom 12.03.2015
BVerwG 3 B 31.14 - Beschluss vom 12.03.2015
BVerwG 10 B 55.14 - Beschluss vom 12.03.2015
BVerwG 9 B 5.15 - Beschluss vom 11.03.2015
BVerwG 3 B 4.15 - Beschluss vom 11.03.2015
BVerwG 1 B 7.15 - Beschluss vom 10.03.2015
BVerwG 7 B 25.14 - Beschluss vom 09.03.2015
BVerwG 4 B 7.15 - Beschluss vom 09.03.2015
BVerwG 4 BN 26.14 - Beschluss vom 09.03.2015
BVerwG 6 B 41.14 - Beschluss vom 06.03.2015
Eingestellt am 19.03.2015
BVerwG 5 KSt 7.15 - Beschluss vom 05.03.2015
BVerwG 5 KSt 6.15 - Beschluss vom 05.03.2015
BVerwG 5 KSt 8.15 - Beschluss vom 05.03.2015
BVerwG 5 KSt 5.15 - Beschluss vom 05.03.2015
BVerwG 1 B 9.15 - Beschluss vom 04.03.2015
BVerwG 6 B 58.14 - Beschluss vom 04.03.2015
BVerwG 6 B 39.14 - Beschluss vom 04.03.2015
BVerwG 20 F 14.13 - Beschluss vom 04.03.2015
BVerwG 9 C 8.14 - Urteil vom 02.03.2015
BVerwG 9 C 9.14 - Urteil vom 02.03.2015
BVerwG 9 C 7.14 - Urteil vom 02.03.2015
Rechtsanwaltskosten, die für die Berechnung von Erschließungsbeiträgen bzw. die Erstellung der Heranziehungsbescheide entstanden sind, zählen nicht zu den Kosten im Sinne des § 128 Abs. 1 BauGB.
BVerwG 4 BN 30.14 - Beschluss vom 02.03.2015