Source: https://www.personalrat.uni-freiburg.de/themen/start.html
Timestamp: 2017-11-18 12:14:11
Document Index: 332942583

Matched Legal Cases: ['§ 326', '§ 81', '§ 70', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 35', '§ 630', '§109', '§ 33', '§ 37', '§ 30', '§ 40', '§ 30', '§ 34', '§ 195', '§8', '§ 37', '§ 26', '§ 45', '§ 2', '§ 4', '§ 7', '§ 20', '§ 45', '§ 29', '§ 112', '§ 45', '§ 45', '§ 23', '§ 29', '§ 22', '§ 21', '§ 3', '§ 13', '§ 5', '§ 18', '§ 17', '§ 40', '§ 4', '§ 3', '§ 2', '§34', '§ 14', '§ 51', '§ 75', '§ 7', '§ 8', '§ 27', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 28', '§ 9', '§3', '§ 11', '§ 7', '§ 8', '§1', '§ 21', '§ 5', '§ 23', '§ 14', '§ 40', '§ 25', '§27']

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Mit Tipps, Erläuterungen und weiterführenden Hinweisen möchten wir Ihnen helfen, sich über beschäftigungsrelevante Themen zu informieren und weiterzubilden.
Weitere Informationen finden Sie auch auf den Service-Seiten des Rektorats "Service A-Z"
Abmahnung | Altersteilzeit | Arbeitgeber | Arbeitsbefreiung | Arbeitsunfähigkeit | Arbeitsvertrag | Arbeitszeit bei Dienstreisen | Arbeitszeit, regelmäßige | Arbeitszeugnis | Auflösungsvertrag | Ausschlussfrist
Befristeter Arbeitsvertrag | Beihilfe | Bereitschaftsdienst | Beschäftigungszeit | Besoldungsansprüche: Verjährungsfrist | Betriebsrente | Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) | Bewährungsaufstieg | Bezüge | Bildungsurlaub
Dienstfahrt mit eigenem PKW | Dienstrechtsreform 2011 | Dienstreise | Dienstvereinbarung
Eingruppierung | Elterngeld / Elternzeit | Entgelt | Entgeltansprüche: Ausschlussfrist | Entgeltordnung | Entgeltumwandlung | Erholungsurlaub
Heiligabend | Heimarbeit | HiWi
Jahressonderzahlung | Jobrad | Job-Ticket BW | Jubiläumsgeld
Kinderbetreuung | Krankenbezüge | Krankengeldzuschuss | Krankmeldung | Kündigung
Leistungsentgelt | Leistungskomponenten
Mehrarbeitsstunden | Mitarbeitergespräche | Mobbing | Mutterschutz und Elternzeit
Partnerschaftliches Verhalten | Pausen | Personalakte | Pflege kranker Kinder | Praktikum | Probezeit
Rechtsschutz | Rente | Rufbereitschaft | Ruhestand: Hinausschieben des Eintritts
Schichtarbeit | Schwangerschaft | Schwerbehinderung | Sexuelle Belästigung | Silvester | Sonderformen der Arbeit | Sonderurlaub | Sonderzuwendung | Streikrecht | Studentische Beschäftigte | Suchtprobleme
Tarifvertrag | Tarifvertrag Überleitung | Teilzeitarbeit | Tele- und Heimarbeit
Überleitung | Überstunden | Umsetzung | Unterbrechung | Urlaub | Urlaubsgeld | Urlaubsvergütung
VBL | Vergleichsentgelt | Vergütung | Vergütungsordnung | Vermögenswirksame Leistungen | Vorübergehende Übertragung einer höherwertigen Tätigkeit
Weihnachtsgeld | Wissenschaftstarifvertrag |
Zeitzuschläge | Zeugnis | Zusätzliche Alters- und Hinterbliebenen-Versorgung der VBL | Zusatzurlaub für behinderte Beschäftigte
Um unser Angebot auf Ihre Bedürfnisse abstimmen zu können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen! Teilen Sie uns mit, wenn Ihnen zu einem Gebiet noch Informationen fehlen oder Sie ein Thema gänzlich vermissen.
Sie erreichen uns telefonisch unter 203-6900 oder per email: info@personalrat.uni-freiburg.de
Die Abmahnung ist ein gesetzlich nicht geregeltes, aber durch das Bundesarbeitsgericht aus BGB § 326 hergeleitetes Verfahren, auf arbeitnehmerseitiges Fehlverhalten zu reagieren. Bei Störungen im Leistungsbereich (z.B. bei unbefriedigender Arbeitsleistung oder Fehlverhalten) ist vor Ausspruch einer ordentlichen Kündigung mindestens eine schriftliche Abmahnung erforderlich. In der Abmahnung ist das beanstandete Verhalten in zeitlicher und örtlicher Hinsicht als objektive Pflichtwidrigkeit genau zu bezeichnen. Vor Aufnahme der Abmahnung in die Personalakte ist die/der Beschäftigte zu den erhobenen Vorwürfen zu hören. Der Personalrat hat bei den Beschäftigten, die laut Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) unter seine Zuständigkeit fallen, bei dem Verfahren der Abmahnung ein Mitwirkungsrecht, sofern die Beschäftigten dies beantragen (Landespersonalvertretungsgesetz § 81 Absatz 2).
Die Grundlagen und Rahmenbedingungen für Altersteilzeit werden im Altersteilzeitgesetz festgelegt. Die konkrete Umsetzung im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg wird für Tarifangestellte durch den Tarifvertrag zur Regelung der Altersteilzeit vom 10.8.2012 und für Beamte im § 70 des Landesbeamtengesetzes geregelt.
Die Altersteilzeit muss spätestens zum 1.12.2016 begonnen werden.
Weitere Informationen für Beamte finden Sie auf den Seiten des LBV: www.lbv.bwl.de/vordrucke/500a.pdf
Der Arbeitgeber für Universitätsangehörige ist das Land Baden-Württemberg, vertreten durch die Universität Freiburg. Rechtsgültige Arbeits- und Dienstverträge können nur mit der zentralen Verwaltung (Personalabteilung) abgeschlossen werden. Für die Beschäftigten der vorklinischen Institute und des Dekanats der Medizinischen Fakultät werden die Arbeits- bzw. Dienstverträge mit der Verwaltung des Universitätsklinikums Freiburg abgeschlossen.
Unter bestimmten Voraussetzungen können die Beschäftigten auf Antrag stunden- bzw. tageweise von der Arbeit unter Fortzahlung der Vergütung freigestellt werden (z.B. bei Niederkunft der Ehefrau/Lebenspartnerin, Todesfall in der Familie, Arbeitsjubiläum und schwerer Erkrankung eines Angehörigen).
Arbeitsunfähigkeit: siehe Krankmeldung
Arbeitsvertrag (TV-L § 2)
Arbeitszeit bei Dienstreisen (TV-L § 6 Abs. 11)
Bei Dienstreisen gilt nur die Zeit der dienstlichen Inanspruchnahme am auswärtigen Geschäftsort als Arbeitszeit. Für jeden Tag einschließlich der Reisetage wird jedoch mindestens die auf ihn entfallende regelmäßige, durchschnittliche oder dienstplanmäßige Arbeitszeit berücksichtigt, wenn diese bei Nichtberücksichtigung der Reisezeit nicht erreicht würde. Sonderregelungen gibt’s für Vielreisende und Teilzeitbeschäftigte.
Arbeitszeit (TV-L § 6 Abs. 1)
Siehe auch "Service A--Z" und unsere Links zur Arbeitszeit
Arbeitszeugnis (TV-L § 35, BGB § 630, Gewerbeordnung GewO §109)
Beschäftigte haben aus unterschiedlichen Gründen Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Aus triftigen Gründen (z.B. bei Wechsel des/der Vorgesetzten, vor einer längeren Beurlaubung oder für eine Bewerbung bei einem anderen Arbeitgeber) kann ein Zwischenzeugnis verlangt werden, bei bevorstehender Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein vorläufiges Zeugnis und bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein qualifiziertes Endzeugnis, das sich auch auf Führung und Leistung erstreckt. Alle Zeugnisse sind unverzüglich, d.h. innerhalb von ca. 2 Wochen auszustellen.
Weitere Links zum Thema sowie ein Muster-Arbeitszeugnis finden Sie hier.
Auflösungsvertrag (TV-L § 33 Abs. 1 b)
Das Arbeitsverhältnis kann jederzeit im gegenseitigen Einvernehmen (ohne Einhaltung von Kündigungsfristen) aufgelöst werden. Wichtig: "im gegenseitigen Einvernehmen" bedeutet, dass das Einverständnis des Arbeitgebers erforderlich ist!
Ausschlussfrist (TV-L § 37)
Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Fälligkeit von den Beschäftigten oder vom Arbeitgeber schriftlich geltend gemacht werden.
An den Universitäten – auch an der Universität Freiburg – sieht das völlig anders aus. Dies liegt an der besonderen Beschäftigtenstruktur z.B. mit vielen studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften (Hiwis), mit eiem großen Anteil an Drittmittelbeschäftigten und mit Beschäftigten in der Qualifizierungsphase im wissenschaftlichen Bereich.
Zuletzt wird im Bereich des Öffentlichen Dienstes die Dauer der Befristung durch den Tarifvertrag-Länder (TV-L) im § 30 Abs. 2 begrenzt und zwar für (mit sachlichem Grund) befristete Arbeitsverhältnisse auf fünf Jahre und für den Hochschul- und Forschungsbereich, also auch für die Universitäten, auf sieben Jahre (TV-L § 40 Nr. 8) auf sieben Jahre.
In der Regel gelten für befristete tarifliche Arbeitsverträge die gleichen Bestimmungen wie für unbefristete Arbeitsverträge (z.B. Arbeitszeit, Urlaub, Entgeltregelung, Sonderzahlung usw.). Allerdings sind die Kündigungsfristen (TV-L § 30 Abs. 5) anders.
Beihilfe in Krankheitsfällen bekommen Beamte sowie Tarifbeschäftigte, die vor dem 1. Oktober 1997 eingestellt und seither ununterbrochen an der Universität beschäftigt waren. Beantragt wird die Beihilfe ausschließlich beim Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV). Beihilfen werden z.B. gezahlt für Medikamente, Arztkosten, Krankenhausaufenthalt, Kuren und Hilfsmittel wie z.B. Sehhilfen oder Gehhilfen, allerdings nur, sofern die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt. Außerdem ist die Zahlung von Beihilfen - insbesondere für Tarifbeschäftigte - an zahlreiche Bedingungen geknüpft oder in der Höhe beschränkt, so dass meist nur ein Teil der selbst zu tragenden Kosten oder auch gar nichts erstattet wird. Einzelheiten zum Antragsverfahren und zu den Leistungen finden sie auf folgenden Seiten:
Informatinen der Univerwaltung ("Service A-Z"): Stichwort Beihilfen
Informationen des LBV:
Bereitschaftsdienst siehe Sonderformen der Arbeit
Beschäftigungszeit (TV-L § 34 Abs. 3)
Beschäftigungszeit ist die bei demselben Arbeitgeber in einem Arbeitsverhältnis zurückgelegte Zeit, auch wenn sie unterbrochen worden ist. Zeiten einer Teilzeitbeschäftigung werden voll angerechnet. Nicht angerechnet wird die Ausbildungszeit und zwar auch dann nicht, wenn sie beim selben Arbeitgeber abgeleistet wurde. Das Ausbildungsverhältnis steht wegen der unterschiedlichen Pflichtenbindungen einem Arbeitsverhältnis nicht gleich. Im Ausbildungsverhältnis steht nicht die Arbeitsleistung, sondern die Ausbildung im Vordergrund. Die Tarifvertragsparteien hatten bereits durch die ausdrückliche Regelung im bis 30.9.2005 gültigen BAT zum Ausdruck gebracht, dass sie ein Ausbildungsverhältnis nicht als "Arbeitsverhältnis" im Sinne der Beschäftigungszeit anerkennen.
Besoldungsansprüche: Verjährung (Bürgerliches Gesetzbuch BGB § 195)
Die Verjährungsfrist für Besoldungsansprüche aus dem Beamtenverhältnis ist weder im Landesbeamtengesetz (LBG) noch im Bundesbeamtengesetz (BBG) geregelt. Deshalb richtet sich die Verjährung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch und beträgt 3 Jahre.
(Für Tarifangestellte siehe: Entgeltansprüche: Ausschlussfrist)
Betriebliches Eingliederungsmanagemen (BEM):
Betriebsrente: siehe Zusätzliche Alters- und Hinterbliebenen-Versorgung der VBL
Bewährungsaufstieg (TVÜ §8)
Im neuen Tarifvertrag Land sind Bewährungs-, Fallgruppen- und Tätigkeitsaufstiege, wie es im alten BAT der Fall war, nicht mehr vorgesehen. Für übergeleitete Beschäftigte – das sind diejenigen, die bereits vor dem 1.11.2006 an der Universität beschäftigt waren – wurden im Sinne einer Besitzstandswahrung in den nachfolgenden Tarifrunden immer wieder auslaufende Möglichkeiten für Bewährungsaufstiege geschaffen. Die letztmalige Möglichkeit wurde im Rahmen des Tarifabschlusses 2011 für Beschäftigte der Entgeltgruppen 2 bis 8 und für Ingenieure der Entgeltgruppen 10 bis 12 vereinbart. Sie muss bis spätestens 31.12.2012 beantragt werden. Wer davon profitieren kann und wie das Verfahren abläuft, erfahren Sie in unserem Newsletter 1/2012.
Bezüge: siehe Entgelt
Weitere Informationen finden Sie in einem Flyer des DGB, auf der Seite der Landesregierung zum Bildungszeitgesetz: www.bildungszeitgesetz.desowie auf der Homepage der Regierungspräsidien Baden-Württemberg: https://rp.baden-wuerttemberg.de
Zum 1.1.2011 wurde das Dienstrecht für Beamte durch das Dienstrechtsreformgesetz neu geregelt. Mit diesem Gesetz werden ca. 60 Landesgesetze und Verordnungen reformiert, u.a. das Landesbeamtengesetz (LBG), das Landesbesoldungsgesetz (LBesG) und das Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG). Eine wichtige Neuerung ist die Erhöhung der Altersgrenzen auf 67 Jahre, ähnlich wie es auch schon für den Bereich der TV-L-Beschäftigten geregelt ist.
In einem Info von ver.di werden die neuen Regelungen zur Erhöhung der Altersgrenzen, sowie die Sonderfälle, Ausnahmen und Übergangsregelungen ausführlich erläutert.
In einem weiteren ver.di-Info werden die wichtigsten Regelungen des DRG - stichwortartig von A bis Z erläutert.
Ein zusätzliches ver.di-Info erläutert speziell das neue Laufbahnrecht.
Eine Infobroschüre des Finanzministeriums Baden-Württemberg finden Sie hier.
siehe: Arbeitszeit bei Dienstreisen und "Service A-Z"
Dienstvereinbarungen werden zwischen dem Personalrat und der Dienststelle abgeschlossen. Sie werden immer dann getroffen, wenn die Sache, um die es geht, nicht bereits durch Gesetz oder Tarifvertrag geregelt ist. An der Universität Freiburg gibt es z.B. Dienstvereinbarungen zur Arbeitszeit (Gleitzeit), zur Unicard oder zur Kosten- und Leistungsrechnung. (Siehe Dienstvereinbarungen)
Die Entgeltordnung (EGO, Anlage A zum TV-L) regelt die Eingruppierung der Tarifbeschäftigten im Öffentlichen Dienst - Bereich Land - in die Entgeltgruppen E1 bis E15. Bis Ende 2011 galt noch die alte Vergütungsordnung zum BAT. Seit dem 1.1.2012 ist jetzt endlich - über 5 Jahre nach Einführung des TV-L - die neue Entgeltordnung in Kraft getreten - ein umfangreiches Werk mit über 360 Seiten.
Die wesentlichen Neuerungen der Entgeltordnung zum TV-L im Vergleich zur Vergütungsordnung zum BAT finden Sie in unserem Sonderinfo "Die neue Entgeltordnung".
Elterngeld / Elternzeit: siehe Mutterschutz
Das Entgelt umfasst alle Geldleistungen, die der/die Beschäftigte erhält. Bemessungszeitraum für das Tabellenentgelt und die sonstigen Entgeltbestandteile wie Zulagen und Zuschläge, vermögenswirksame Leistungen, Krankengeld und Jahressonderzahlung ist der Kalendermonat. Die Zahlung erfolgt am letzten Arbeitstag des Monats.
Hier finden Sie die vom 1.1.2017 bis zum 31.12.2017 gültige Entgelttabelle.
Hier finden Sie die vom 1.1.2018 bis zum 30.9.2018 gültige Entgelttabelle.
Hier finden Sie die vom 1.10.2018 bis zum 31.12.2018 gültige Entgelttabelle.
Hier finden Sie die Entgelttabellen aus vergangenen Jahren.
Entgeltansprüche: Ausschlussfrist (TV-L § 37)
Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von 6 Monaten nach Fälligkeit von den Beschäftigten oder vom Arbeitgeber schriftlich geltend gemacht werden.
(Für Beamte siehe: Besoldungsansprüche: Verjährung)
Sie können einen Teil Ihres Bruttogehalts (im Jahr 2015: max. 2.904 €, im Monat max. 242 €, mindestens 17,72 €) direkt auf eine private Rentenversicherung bei der VBL überweisen lassen. Für diesen Anteil fallen dann keine Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben an, d.h. die Reduzierung beim Nettogehalt fällt deutlich geringer aus als der angesparte Betrag.
Siehe auch unsere Internetseite „Entgeltumwandlung“
Erholungsurlaub (TV-L § 26+40, BUrlG, Landeshochschulgesetz § 45, Abs. 3, AzUVO)
Zahlreiche Informationen zum Thema Familie (z.b. Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Familie und Studium, Kinderbetreuung etc.) finden Sie auf den Seiten des Familienservice unter http://www.familienservice.uni-freiburg.de
Die Universität Freiburg bekennt sich mit ihrem Konzept "Familienfreundliche Universität Freiburg" zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben sowie zur Schaffung familienfreundlicher Strukturen.
Informationen zu Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld erhalten Sie zusammengefasst in unserem Sonderinfo "Mutterschutz und Elternzeit".
Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen (SGB IX § 2, Abs. 3)
Schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden sollen behinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber wenigstens 30, …. wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz nicht erlangen oder nicht behalten können (gleichgestellte behinderte Menschen).
Gleichgestellte erhalten zusätzlich zu ihrem Erholungsurlaub 3 Tage Zusatzurlaub.
Zum Urlaubsanspruch von Schwerbehinderten und Gleichgestellten siehe auch das Info-Blatt der Schwerbehintertenvertretung.
Heiligabend/Silvester
An Heiligabend und an Silvester wird ganztägig Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts bzw. des Gehaltes gewährt. Siehe auch:
Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit § 4 (2)
Arbeitszeit- und Urlaubsverordnung (AzUVO) § 7 (2)
Heimarbeit: siehe Tele- und Heimarbeit
Hiwi: siehe studentische Beschäftigte
Jahressonderzahlung TV-L § 20)
E12, E13; E13Ü Stufen 2 und 3
E13Ü Stufen 4 und 5, E14 bis E15
Wenn Ihr Kind krank wird, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, sich bei Entgeltfortzahlung/Lohnfortzahlung oder Bezug von Krankengeld zur Pflege freistellen zu lassen:
a) aufgrund § 45 des Sozialgesetzbuches V (SGB V)
b) aufgrund § 29(1), Nr.1 des Tarifvertrags (TV-L)
c) aufgr. § 112 des Landesbeamtengesetzes (LBG)
a) § 45 SGB V regelt die Arbeitsbefreiung und Krankengeldzahlung bei Erkrankung eines Kindes bis zum 12. Lebensjahr. Es besteht ein Anspruch von 10 Arbeitstagen für ein Kind pro Kalenderjahr (Höchstgrenze 25 Arbeitstage). Alleinerziehende sind gleichgestellt, d.h. ihnen steht bei einem Kind Kinderkrankengeld für max. 20 Arbeitstage, bei mehreren Kindern für max. 50 Arbeitstage zu.
b) Für berufstätige Eltern, die nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind, gilt der Tarifvertragliche Anspruch von bis zu vier Arbeitstagen im Kalenderjahr.
c) Für Beamtinnen und Beamte besteht ein Anspruch von bis zu 4 Tagen im Kalenderjahr für Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
§ 45(4) SGB V verschafft den in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versicherten Arbeitnehmern einen zeitlich unbegrenzten Anspruch auf Krankengeld und damit verbunden einen ebenfalls zeitlich unbegrenzten Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeitsleistung, wenn sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines schwerstkranken Kindes der Arbeit fernbleiben müssen. Diese gesetzliche Arbeitsbefreiungsmöglichkeit ist auch im Tarifbereich des öffentlichen Dienstes zu beachten.
Mit dem Dienstfahrrad-Konzept "JobRad" für ArbeitnehmerInnen bekommen MitarbeiterInnen die Möglichkeit über ihren Arbeitgeber das eigene Wunschrad zu beziehen, inklusive steuerlicher Vorteile. Dabei bezahlen MitarbeiterInnen ihr Wunschrad bequem über eine monatliche Gehaltsabrechnung (sog. Gehaltsumwandlung).
Das JobRad-Modell ist bisher an der Universität Freiburg nicht möglich, weil dafür ein Zusatz zum Tarifvertrag TV-L nötig ist, der bisher noch nicht existiert. Zwar hat das Land Baden-Württemberg diese Regelung angestrebt, die Tarifgemeinschaft Deutscher Länder hat diesen Vorschlag jedoch abgelehnt, so dass es vorerst an der Uni Freiburg keine Möglichkeit für das JobRad gibt.
Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie auf den Informationsseiten der Universitätsverwaltung unter dem Stichwort Job-Ticket BW bzw. auf den Seiten des LBV zum Thema Job-Ticket BW.
Jubiläumsgeld (TV-L § 23, Abs. 2)
von 25 Jahren in Höhe von 350 Euro
von 40 Jahren in Höhe von 500 Euro
Zusätzlich wird anlässlich des Dienstjubiläums 1 Tag Arbeitsbefreiung (TV-L § 29, Abs. 1d) gewährt.
Die Universität bietet vielfältige Möglichkeiten der Kinderbetreuung für Studierende und Beschäftigte an. Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Familienservice:
http://www.familienservice.uni-freiburg.de/kinderbetreuung
Zu den Möglichkeiten der Betreuung kranker Kinder während der Arbeitszeit siehe "Pflege kranker Kinder".
Krankenbezüge (TV-L § 22, Abs. 1)
Während einer Arbeitsunfähigkeit erhalten Tarifbeschäftigte Krankenbezüge bis zur Dauer von 6 Wochen, d.h. das normale Gehalt wird während dieser Zeit weiter gezahlt.
Bei erneuter Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit werden die Krankenbezüge nur bezahlt, wenn seit dem Ende der ersten Erkrankung mindestens 6 Monate oder seit dem Beginn der ersten Erkrankung mindestens 12 Monate vergangen sind.
Krankengeldzuschuss (TV-L §§ 21+22; Entgeltfortzahlungsgesetz EntgFG §§ 3+4)
Nach dem Erhalt von Krankengeld bis zu einer Dauer von 6 Wochen erhalten Tarifbeschäftigte einen Krankengeldzuschuss, der das Krankengeld der Krankenkasse aufstockt, allerdings nicht bis zur Höhe des normalen Nettogehalts. Dieser Krankengeldzuschuss richtet sich nach der Dauer der Beschäftigungszeit und wird bei einer Beschäftigungszeit
• von mehr als einem Jahr längstens bis zum Ende der 13. Woche und
Weitere Einzelheiten sowie Besitzstandsregelungen für Beschäftigte, deren Arbeitsverhältnis vor dem 1.7.1994 begonnen hat, finden Sie in § 13 TVÜ-L sowie in einem Informationsblatt der GEW.
Krankmeldung (Entgeltfortzahlungsgesetz EntgFG § 5)
Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber eine Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen.
Hält sich der Arbeitnehmer bei Beginn der Arbeitsunfähigkeit im Ausland auf, z.B. während des Urlaubs, so ist er verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit, deren voraussichtliche Dauer und die Adresse am Aufenthaltsort in der schnellstmöglichen Art mitzuteilen. Die durch die Mitteilung entstehenden Kosten hat der Arbeitgeber zu tragen. Darüber hinaus ist der Arbeitnehmer, wenn er Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, verpflichtet, auch dieser die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als angezeigt, so ist der Arbeitnehmer verpflichtet, der gesetzlichen Krankenkasse die voraussichtliche Fortdauer der Arbeitsunfähigkeit mitzuteilen. Kehrt ein arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer in das Inland zurück, so ist er verpflichtet, dem Arbeitgeber und der Krankenkasse seine Rückkehr unverzüglich anzuzeigen.
Die Krankheitstage während des Urlaubs werden vom genehmigten Urlaub abgezogen. Die entsprechenden Tage stehen dann hinterher zusätzlich als Urlaub noch einmal zur Verfügung.
Leistungsentgelt (TV-L § 18)
Im Jahr 2007 wurde ein Leistungsentgelt eingeführt, das zusätzlich zum normalen Gehalt gezahlt wird. Für die Jahre 2007 und 2008 wurden mit dem Dezembergehalt zusätzlich 12 % des Septembergehaltes ausgezahlt.
Im Rahmen des Tarifabschlusses 2009 wurde dieses Leistungsentgelt ersatzlos gestrichen.
Leistungskomponenten im TV-L (TV-L §§ 17 und 40, Nr. 6)
Der Tarifvertrag TV-L sieht im Paragraphen 17, 2 die Möglichkeit vor, auf der Grundlage von „Leistungen, die erheblich über dem Durchschnitt liegen“, die nächst höhere Erfahrungsstufe schneller zu erreichen bzw. das Geld der nächst höheren Erfahrungsstufe als Zulage bereits früher zu erhalten. Diese Regelung gilt nur für Tarifbeschäftige ab Erfahrungsstufe 3, die die Hälfte der regulären Stufenlaufzeit bereits hinter sich haben. Das Verfahren des Beschleunigten Stufenaufstieges wird an der Uni Freiburg seit 2010 immer rückwirkend für das letzte Jahr umgesetzt.
Darüber hinaus bietet der § 40, Nr.6 des TV-L (also die Zusatzbestimmungen für den Wissenschaftsbereich) die Möglichkeit einer Zahlung von Zulagen (dauerhaft) oder Prämien (einmalig). Da diese zusätzlichen Gelder von der Universität selbst erbracht werden müssen und die Finanzierungsmöglichkeiten der einzelnen Einrichtungen auf Grund ihres sehr unterschiedlichen Drittmittelaufkommens ziemlich differenzieren, wurde aus Gleichbehandlungsgründen bislang von dieser Möglichkeit an der Uni Freiburg weitgehend abgesehen.
Weitere Informationen und Hilfsangebote finden Sie auf unserer Seite zum Thema Mobbing / Konflikte sowie beim Psychosozialen Beratungsdienst der Universität.
Mitarbeitergespräche sind ein wichtiges Element der Personalführung und Personalentwicklung. Sie wurden im Jahre 2011 im Rahmen des Personalentwicklungskonzeptes der Universität zunächst in der zentralen Verwaltung eingeführt und sollen in den folgenden Jahren schrittweise auf weitere Einrichtungen und die Fakultäten ausgeweitet werden. Um Mitarbeitergespräche durchzuführen, müssen Führungskräfte zunächst eine allgemeine Führungskräfteschulung besuchen, die dann in eine zweite, spezielle Schulung zum Thema „Mitarbeitergespräch“ mündet. Für die Beschäftigten ohne Führungsverantwortung werden auch Schulungen angeboten, diese sind jedoch freiwillig (vgl dazu auch die Angebot der internen Fort- und Weiterbildung).
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Arbeitskreises Personalentwicklung.
Informationen zu Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld finden Sie unserem Sonderinfo "Mutterschutz und Elternzeit".
Für Geburten ab dem 1. Juli 2015 gilt das ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit. Informationen dazu finden Sie in unserem Personalratsinfo Mai 2015 (Seite 9-10).
Weitere Informationen zu den Themen: "Elterngeld / Elternzeit / Mutterschutz / Familie / Kinderbetreuung" unter: https://www.personalrat.uni-freiburg.de/links/mutterschutz.html
Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Seite über Nebentätigkeiten der Universitätsverwaltung sowie dem Merkblatt zum Nebentätigkeitsrecht.
Partnerschaftlichen Verhalten (Selbstverpflichtung der Universität Freiburg)
Als Ausbildungsstätte hat die Universität Freiburg eine besondere Verantwortung und Vorbildfunktion für junge Menschen: Leistungen im Studium und in der Forschung wie auch der Ausbildungserfolg können nur in einer Umgebung des intakten Miteinanders gedeihen. Eine Universitätskultur, die partnerschaftliches Verhalten aller Beteiligten und fairen Wettbewerb in Lehre , Forschung und am Arbeitsplatz schätzt, bildet die Basis für ein positives Arbeitsklima und ist damit eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg.
Partnerschaftliches Verhalten und Hilfen zur Konfliktlösung- 7/2007
Pausen (Arbeitszeitgesetz ArbZG, Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit)
Pausen sind Arbeitsunterbrechungen von mindestens zusammenhängend 15 Minuten. Nach § 4 des ArbZG muss spätestens nach 6 Stunden eine Pause von mindestens 30 Minuten eingelegt werden. Ab 9 Stunden müssen die Pausen mindestens 45 Minuten betragen. Sie können auch auf Zeitabschnitte von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Die/der Beschäftigte entscheidet alleine, wie bzw. wo die Pause verbracht wird.
Personalakte (TV-L § 3, Abs. 6)
Für jeden Beschäftigten wird in der Personalabteilung im Rektorat eine Personalakte geführt. Die Personalakte umfasst die Gesamtheit aller Unterlagen, die die persönlichen und dienstlichen Verhältnisse eines Beschäftigten betreffen, soweit sie in einem inneren Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis stehen.
Die Beschäftigten haben ein Recht auf Einsicht in ihre vollständigen Personalakten. Sie können das Recht auf Einsicht auch durch eine/n hierzu schriftlich Bevollmächtigte/n ausüben lassen. Sie können Auszüge oder Kopien aus ihren Personalakten erhalten. Die Beschäftigten müssen über Beschwerden und Behauptungen tatsächlicher Art, die für sie ungünstig sind oder ihnen nachteilig werden können, vor Aufnahme in die Personalakten gehört werden. Ihre Äußerung ist zu den Personalakten zu nehmen.
Ein Praktikum soll dazu dienen, erste Einblicke in das Berufsleben einer bestimmten Ausrichtung zu gewinnen und erste „praktische“ Erfahrungen zu sammeln. Leider werden Praktika häufig missbraucht, um reguläre Beschäftigte durch billige, tariflose Arbeitskräfte zu ersetzen. Die Universität Freiburg hat sich 2007 verpflichtet, diesen Missbrauch in ihrem Bereich nicht zuzulassen und daher im Rundschreiben 16/2007 festgehalte, welche Formen des Praktikums es an der Uni Freiburg geben darf. Darin steht z.B. auch, dass ein unbezahltes Praktikum nicht länger als drei Monate dauern darf. Für bezahlte Praktika gelten entweder die Ausbildungsbestimmungen der einzelnen Bereiche oder der Tarifvertrag für Praktikantinnen/Praktikanten der Länder (TV Prakt-L).
Den genauen Wortlaut des Rundschreibens finden Sie unter Rundschreiben 16/2007.
Probezeit (TV-L §§ 2+30)
Die ersten sechs Beschäftigungsmonate gelten als Probezeit, soweit nicht eine kürzere Zeit vereinbart ist. Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen zum Monatsende gekündigt werden (TV-L §34).
Bei befristeten Arbeitsverträgen ohne sachlichen Grund (§ 14,2 Teilzeit- und Befristungsgesetz) beträgt die Probezeit nur sechs Wochen.
Nach dem Arbeitsrecht kann während der Probezeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Da aber nach dem Personalvertretungsgesetzt in Baden-Württemberg der Personalrat zu beteiligen ist und eine Begründung erwartet, muss die Kündigung auf jeden Fall begründet werden.
Ruhestand: Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand für Beamte (Landesbeamtengesetz LBG § 51)
Beamte können den Eintritt in den Ruhestand auf eigenen Antrag um bis zu drei Jahre hinausschieben. Es besteht jedoch kein Anspruch darauf. Bei der Entscheidung zählen nur dienstliche Interessen, die des Beamten bleiben unberücksichtigt. Bei der Hinausschiebung hat der Personalrat nach § 75 (3) LPVG Mitbestimmungsrecht.
Die Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern kompetente Rechtsberatung und kostenlosen Rechtsschutz im Arbeits-, Sozial- und Verwaltungsrecht. Wer nicht Mitglied einer Gewerkschaft ist, benötigt zur Unterstützung in einem Rechtsstreit am Arbeitsplatz eine private Rechtsschutzversicherung, die den Arbeistsrechtschutz mit einschließt.
Zum Thema "Rente" finden Sie einen ausführlichen Beitrag auf den Serviceseiten des Rektorats "Service A-Z" - unter anderem auch ausführliche Hinweise, was Sie zur Beantragung Ihrer Rente und Zusatzversorgung der VBL unternehmen müssen.
Rufbereitschaft: siehe Sonderformen der Arbeit
Schichtarbeit (TV-L § 7, Abs. 2, § 8, Abs. 8 und § 27, Abs. 2+3)
Beschäftigte, die ständig Schichtarbeit leisten, erhalten eine Schichtzulage von 40 Euro monatlich und einen Arbeitstag Zusatzurlaub für je vier zusammenhängende Monate Schichtarbeit, bei nicht ständiger Schichtarbeit gibt es eine Schichtzulage von 0,24 Euro pro Stunde und einen Arbeitstag Zusatzurlaub für je 5 Monate im Jahr, in denen sie überwiegend Schichtarbeit geleistet haben.
Schwangerschaft (Mutterschutzgesetz MuSchG)
Behinderung wird nach dem SGB IX in Stufen von 20 bis 100 in 10er-Stufen festgelegt (GdB). Menschen sind schwerbehindert, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt. Für schwerbehinderte Menschen gelten besondere Bedingen bei der Einstellung und am Arbeitsplatz. Sie bekommen z.B. zusätzlich zu ihrem normalen Erholungsurlaub	5 Tage Zusatzurlaub, Behinderte mit einem Grad der Behinderung von 30 oder 40 sowie Gleichgestellte erhalten 3 Tage Zusatzurlaub.
Weitere Informationen finden Sie bei der Schwerbehindertenvertretung und in der Integrationsvereinbarung der Universität Freiburg.
Informationen finden Sie unter "Service A-Z" auf den Seiten der Universitäts-Verwaltung,: Stichwort: Sexuelle Belästigung - Informationen zum Thema
Silvester/Heiligabend
An Silvester und an Heiligabend wird ganztägig Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts bzw. des Gehaltes gewährt. Siehe auch:
Sonderformen der Arbeit (TV-L §§ 7+8)
In § 7 werden „Sonderformen der Arbeit“ behandelt. Hierzu zählen z. B. Nachtarbeit, Überstunden, Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft und Schichtarbeit.
Rufbereitschaft leisten Beschäftigte, die sich auf Anordnung des Arbeitsgebers außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit an einer dem Arbeitgeber anzuzeigenden Stelle aufhalten, um auf Abruf die Arbeit aufzunehmen.
Beschäftigten, die diese Sonderformen der Arbeit ausüben, steht ein Ausgleich zu, dessen Höhe in § 8 geregelt wird.
Sonderurlaub (TV-L § 28)
Dies können z.B. familiäre Gründe oder eine berufliche Weiterbildung sein.
Sonderurlaub - egal aus welchem Grunde - gefährdet bei übergeleiteten Beschäftigten nicht die Besitzstandswahrung für Gehaltsbestandteile nach § 9 TVÜ-L, z.B. die kinderbezogenen Gehaltsbestandsteile. Dies wurde in einem höchstrichterlichen Urteil des Bundesarbeitsgericht vom 24.5.2012 (6AZR 586/10) entschieden.
Die Sonderzuwendung für Beamte entspricht der Jahressonderzahlung bei den Tarifbeschäftigten. Auch hier wurde das ehemalige Urlaubs- und Weihnachtsgeld in einem Betrag zusammengefasst. Seit 2004 wird die Sonderzuwendung nicht mehr in einem Betrag zusammen mit dem Dezembergehalt ausgezahlt, sondern als monatliche Sonderzahlung gleichmäßig auf das ganze Jahr verteilt. Sie ist in das Monatsgehalt eingerechnet, so dass sie als eigenständiger Betrag nicht mehr erkennbar ist.
Bei einem Streik stellt eine größere Zahl von Arbeitnehmern die Arbeit planmäßig und gemeinsam ein, um für sich oder andere eine Verbesserung der Lohn-, Gehalts- oder Arbeitsbedingungen zu erreichen.
Das Streikrecht ist eine der Grundfreiheiten der Demokratie. Es ist durch das Grundgesetz und internationale Abkommen garantiert.
Die Europäische Sozialcharta enthält ebenfalls eine umfassende Streikgarantie.
Jeder Arbeitnehmer hat das Recht, sich an einem gewerkschaftlichen Streik zu beteiligen. Der Arbeitgeber ist nicht berechtigt, Arbeitnehmer wegen ihrer Beteiligung an Streiks eine Abmahnung oder andere Maßregelungen zu erteilen. Streikenden Beschäftigten wird das Gehalt für die Streiktage anteilig gekürzt. Mitglieder einer Gewerkschaft erhalten dafür eine finanzielle Unterstützung.
ab WS 17/18 ab SS 2018
Studentische Hilfskräfte: 9,78 € 10,01 €
Wissenschaftliche Hilfskräfte mit FH-Abschluss oder Bachelor: 11,37 € 11,64 €
Wissenschaftliche Hilfskräfte mit höherem Abschluss: 15,44 € 15,80 €
Der Urlaub beträgt bei einer Fünftagewoche nur 20 Tage pro Jahr nach §3 Bundesurlaubsgesetz. Im laufenden Jahr nicht genommener Urlaub muss spätestens bis zum 31.3. des Folgejahres genommen werden, sonst verfällt er. Die Sonderzuwendung (ehemals "Weihnachtsgeld") beträgt 80 % eines Monatsgehaltes.
Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie in der Info-Broschüre der GEW bzw. der Info-Broschüre von ver.di sowie auf den Infoseiten der Univerwaltung zu den Stichworten "Wissenschaftliche Hilfskräfte" und "Studentische Aushilfskraft".
Unterbrechungen des Vertrages z.B. für ein Praktikum können sich schädlich auf die Höhe der Sonderzahlung auswirken (siehe hierzu den Abschnitt: Vorsicht bei Unterbrechungen im Stichwort "Jahressonderzahlung").
Die seit dem 6.10.2011 in Kraft getretene "Dienstvereinbarung Suchtmittelmissbrauch am Arbeitsplatz" der Universität Freiburg finden Sie hier.
Kontaktdaten der Suchtkontaktstelle:
Frau Ursula Portscht
ursula.portscht@agj-freiburg.de
Telefon 0761 203 4468, Mo-Fr 9-12 Uhr
AGJ Fachverband
0761 21807 49
Zwischen den Arbeitgeberverbänden (z.B. TdL = Tarifgemeinschaft deutscher Länder) und den Arbeitnehmervertretungen (ver.di = Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, GEW = Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) werden die jeweils gültigen Tarifverträge ausgehandelt. Für Tarifbeschäftigte (früher: Angestellte und Arbeiter) der Universität Freiburg ist es der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder TV-L, der seit dem 1.11.2006 gilt. Für Beschäftigte an Hochschulen und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen ist zusätzlich der Paragraph 40 wichtig.
Hier finden Sie die ab 1.1.2013 gültige Entgelttabelle.
Hierbei handelt es sich um den Tarifvertrag zur Überleitung der Beschäftigten der Länder in den TV-L und zur Regelung des Überleitungsrechts vom 12.10.2006. Insbesondere wird im TVÜ geregelt, wie der Übergang vom alten BAT (Bundesangestelltentarifvertrag) bzw. MTArb (Mantertarifvertrag der ArbeiterInnen) in den neuen TV-L erfolgen soll (z.B. Ermittlung des Vergleichsentgelts, Zuordnung zu den neuen Erfahrungsstufen usw.), welche Besitzstände gegeben sind (z.B. welche Bewährungs- und Fallgruppenaufstiege werden noch erreicht, wie lange gibt es noch die kindergeldbezogenen Entgeltbestandteile usw.) und welche zukünftigen Entwicklungen, die nach dem alten BAT noch möglich gewesen wären, zukünftig noch ausgeglichen werden (Strukturausgleiche).
Der TVÜ findet nur Anwendung auf die Beschäftigten, die bereits zum 31.10.2006 bei der Universität Freiburg beschäftigt waren.
Teilzeitarbeit (TV-L §§ 11+24)
Beschäftigte in Vollzeit können zur Betreuung von Kindern unter 18 Jahren oder zur Pflege von Angehörigen einen Antrag auf Teilzeitarbeit stellen, zunächst für maximal 5 Jahre, mit der Option auf Verlängerung. Diesem Antrag soll der Arbeitgeber entsprechen, wenn nachweislich keine dringenden dienstlichen Gründe dagegen sprechen. Das Tabellenentgelt sowie alle sonstigen Entgeltbestandteile reduzieren sich entsprechend.
Die Regelungen für Beamte sind in einer Informationsbroschüre des Innenministeriums Baden-Württemberg vom April 2011 zusammengestellt.
Im November 2007 startete an der Uni Freiburg ein Pilotprojekt zur Tele- und Heimarbeit. Nach einer Evaluation im Frühjahr 2010 mit einem sehr positiven Ergebnis wurde das Projekt auf unbestimmte Zeit verlängert. Beschäftigte, deren Tätigkeit es erlaubt, können in Absprache mit dem/der Vorgesetzten bis zu 50 % der regelmäßigen Arbeitszeit zu Hause arbeiten. Einzelheiten über das Antragsverfahren und die Organisation siehe unsere Internetseite zum Thema:
http://www.personalrat.uni-freiburg.de/links/telearbeit.html
Arbeitnehmer/innen (früher Angestellte und Arbeiter/innen), die vor dem 1.11.2006 an der Universität eingestellt wurden, wurden zu diesem Zeitpunkt in den Tarifvertrag Land (TV-L) übergeleitet. Damit galten für sie die Bestimmungen des Tarifvertrages Überleitung (TVÜ), was in den meisten Fällen unter der Voraussetzung einer ununterbrochenen Weiterbeschäftigung mit gleichen Tätigkeiten eine Besitzstandswahrung bedeutete. Seit dem 1.11.2006 eingestellte Tarifbeschäftigte wurden, da der BAT mit seiner Vergütungsordnung noch galt, auf der Grundlage dieser Vergütungsordnung eingruppiert und dann einer entsprechenden Entgeltgruppe des TV-L zugewiesen. Seit dem 1.1.2012 gilt nun eine neue Entgeltordnung (EGO), und zwar für alle Tarifbeschäftigte, auch für solche, die bereits vor dem 1.11.2006 eingestellt wurden. Der Überleitungstarifvertrag wurde zu diesem Zweck um den Paragraphen 29a erweitert, der die Frage der Überleitung in die neue EGO regelt.
Überstunden / Mehrarbeitsstunden (TV-L § 7, Abs. 7 und § 8, Abs. 1a)
Überstunden sind die auf ausdrückliche Anordnung geleisteten Arbeitsstunden, die über die regelmäßige Arbeitszeit von Vollbeschäftigten hinausgehen und nicht bis zum Ende der folgenden Kalenderwoche ausgeglichen werden (nicht zur verwechseln mit Gleitzeitregelungen).
Mehrarbeitsstunden sind Arbeitsstunden, die Teilzeitbeschäftigte über die vereinbarten regelmäßigen Arbeitsstunden hinaus bis zur regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von Vollbeschäftigten leisten.
Überstunden/Mehrarbeitsstunden sind grundsätzlich durch entsprechende Freizeit (mit Zeitzuschlägen) auszugleichen. In Sonderfällen können sie auch ausbezahlt werden. Diese müssen aber schriftlich und im Voraus beantragt werden.
Die Zeitzuschläge betragen 30% in den Entgeltgruppen 1 bis 9 und 15% in den Entgeltgruppen 10 bis 15.
Im Rahmen des Direktionsrechtes kann der Arbeitgeber bei Tarifbeschäftigten innerhalb der Dienststelle jederzeit eine Umsetzung vornehmen, sofern der Inhalt des Arbeitsvertrages (insbesondere die Eingruppierung) und der Dienstort nicht verändert werden.
Unterbrechung (TVÜ §1 + Protokollerklärung)
Für Beschäftigte, die vor dem 1.11.2006 an der Universität eingestellt wurden, ist eine Unterbrechung der Tätigkeit (Ende des Vertrages) von bis zu einem Monat in der Zeit bis zum 31.10.2008 unschädlich, danach muss das Arbeitsverhältnis ununterbrochen fortbestehen, damit bei einem neuen Vertrag weiterhin die Bestimmungen des TVÜ gelten. Dauert die Unterbrechung länger als einen Monat, wird in jedem Fall ein neuer Vertrag auf der Grundlage des TV-L abgeschlossen. Eine Unterbrechung hat auch schädliche Auswirkungen auf die Höhe der Jahressonderzahlung (siehe hierzu den Abschnitt: Vorsicht bei Unterbrechungen im Stichwort "Jahressonderzahlung").
Urlaub: siehe Erholungsurlaub
Urlaubsgeld: siehe Jahressonderzahlung bzw. Sonderzuwendung (für Beamte)
Urlaubsvergütung (TV-L §§ 21+26)
Als Urlaubsvergütung werden die Vergütung und die in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen weitergezahlt.
VBL: Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
Die VBL ist Deutschlands größte Zusatzversorgungskasse für Betriebsrenten im öffentlichen Dienst. Neben der Pflichtversicherung VBLklassik bietet sie auch weitere Produkte auf freiwilliger Basis an, durch die Beschäftigte ihre Altersversorgung aufstocken können wie z.B. die VBLextra, z.B. in Form der Entgeltumwandlung.
siehe auch: Zusätzliche Alters- und Hinterbliebenen-Versorgung der VBL.
Vergleichsentgelt (TVÜ § 5)
Um die Überleitung in die neuen Entgeltgruppen vorzunehmen, wurde auf der Grundlage der Bezüge von Oktober 2006 ein Vergleichsentgelt gebildet, bestehend aus Grundvergütung, allgemeiner Zulage und Ortszuschlag. Die so errechnete Summe ist das jeweils individuelle Tabellenentgelt.
Vergütung: siehe Entgelt
Vergütungsordnung: siehe Entgeltordnung
Vermögenswirksame Leistungen (TV-L § 23)
Beschäftigte erhalten monatlich eine vermögenswirksame Leistung in der Höhe von 6,65 Euro. Teilzeitbeschäftigte erhalten eine entsprechend gekürzte Leistung.
Vorübergehende Übertragung einer höherwertigen Tätigkeit (TV-L § 14)
Wird Beschäftigten, z.B. wegen einer Krankheitsvertretung, vorübergehend eine andere Tätigkeit übertragen, die den Tätigkeitsmerkmalen einer höheren Entgeltgruppe entspricht, und wurde diese Tätigkeit mindestens einen Monat ausgeübt, erhalten sie für die Dauer der Ausübung eine persönliche Zulage rückwirkend ab dem ersten Tag der Übertragung der Tätigkeit. Die Zulage bemisst sich für Beschäftigte der Entgeltgruppen 9 bis 15 aus dem Unterschiedsbetrag zu dem Tabellenentgelt, das sich bei dauerhafter Beschäftigung in der anderen Tätigkeit ergeben hätte. Für Beschäftigte der Entgeltgruppen 1 bis 8 beträgt die Zulage 4,5 v.H. des individuellen Tabellenentgeltes. Bei vorübergehender Übertragung einer höherwertigen Tätigkeit über mehr als eine Entgeltgruppe gelten die Bestimmungen der Entgeltgruppen 9 bis 13 (vgl. Satz 1).
Weihnachtsgeld: siehe Jahressonderzahlung bzw. Sonderzuwendung (für Beamte)
Wissenschaftstarifvertrag (TV-L § 40)
Der neue Tarifvertrag Land (TV-L) sieht zum ersten Mal in der Tarifgeschichte Sonderregelungen für Wissenschaftler/innen vor. Diese betreffen insbesondere die Zuordnung zu den Erfahrungsstufen, d.h. die Berücksichtigung wissenschaftlicher Leistungen bei dieser Zuordnung, sowie erweiterte Möglichkeiten eines leistungsbezogenen Entgelts.
Zeitzuschläge siehe Sonderformen der Arbeit
Zeugnis siehe Arbeitszeugnis
Zusätzliche Alters- und Hinterbliebenen-Versorgung der VBL (TV-L § 25)
Der Grundanspruch auf diese zusätzliche Alters- und Hinterbliebenen-Versorgung ist in den Tarifverträgen für die Angestellten des Öffentlichen Dienstes geregelt. Die/der Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes erwirbt über diese Pflichtversicherung nach 60 Umlagemonaten eine Anwartschaft auf eine zusätzliche Versorgungsrente (einschließlich für Hinterbliebene) bei der VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder). Zur Zeit werden 7,86 % des Bruttoentgelts an die VBL abgeführt. Davon trägt der Arbeitnehmer 1,41 %, der Arbeitgeber 6,45 %. Die VBL ist eine Pflichtversicherung, zu der die Beschäftigten von der Personalabteilung im Rahmen des Einstellungsverfahrens angemeldet werden.
Beschäftigte mit einer befristeten wissenschaftlichen Tätigkeit an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen können sich von der Zusatzversicherung befreien lassen. Der Antrag muss innerhalb von 2 Monaten nach Beginn des Arbeitsverhältnisses bei der Personalabteilung im Rektorat gestellt werden. Weitere Erläuterungen, auch in Englisch und Französich, finden Sie auf den Seiten der VBL.
Zusatzurlaub für behinderte Beschäftigte an der Universität Freiburg
Der Zusatzurlaub wird behinderten Beschäftigten je nach Grad der Behinderung (GdB) und der Grad der Schädigungsfolgen (GdS) gewährt. Der Gesetzgeber versteht diese zusätzlichen Urlaubstage als Ausgleich für die Nachteile, die behinderte Menschen in Beruf und Alltag erleben.
Der Grad der Behinderung (GdB) und der Grad der Schädigungsfolgen (GdS) werden nach gleichen Grundsätzen bemessen. Beide Begriffe unterscheiden sich lediglich dadurch, dass der GdS nur auf die Schädigungsfolgen (also kausal) und der GdB auf alle Gesundheitsstörungen unabhängig von ihrer Ursache (also final) bezogen ist. Beide Begriffe weisen auf Auswirkungen von Funktionsbeeinträchtigungen in allen Lebensbereichen hin; sie beziehen sich nicht nur auf Einschränkungen im allgemeinen Erwerbsleben. GdS und GdB sind ein Maß für die körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Auswirkungen einer Funktionsbeeinträchtigung aufgrund eines Gesundheitsschadens. Nähere Informationen erhalten Sie unter:
Behinderte Tarifbeschäftigte und Beamtinnen/Beamte mit einem GdB zwischen 30 und 40 erhalten einen Zusatzurlaub von 3 Tagen pro Kalenderjahr.
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jlr-MuSchBVBW2005V3P23&psml=bsbawueprod.psml&max=true und Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), §27 (1).
https://www.personalrat.uni-freiburg.de/themen/tarifvertrag/tvl-2013-03-09.pdf
Behinderte Tarifbeschäftigte und Beamtinnen/Beamte mit einem GdB ab 50 erhalten einen Zusatzurlaub von 5 Tagen pro Kalenderjahr.
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/__125.html
Für die Übertragbarkeit des Zusatzurlaubs ins nächste Kalenderjahr gelten die dem Arbeitsverhältnis zugrunde liegenden urlaubsrechtlichen Regelungen für den Jahresurlaub.
Für weitere Fragen steht Ihnen die Schwerbehindertenvertretung gerne zur Verfügung.