Source: https://www.tsambikakis.com/datenschutz/index.php
Timestamp: 2020-07-15 06:28:24
Document Index: 173461227

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 12', '§ 2', 'Art. 26', '§ 2']

Datenschutzerklärung | Tsambikakis & Partner Rechtsanwälte
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Im Rahmen einer Bewerbung wird vorausgesetzt, dass Bewerber uns ihre Daten mitteilen. Hierzu gehören Angaben zur Person, Kontaktdaten, Adresse sowie zugehörige Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse). Darüber hinaus können Bewerber freiwillig weitere Informationen mitteilen.
Bewerbungen können uns per E-Mail zugeschickt werden. Die Kanzlei weist darauf hin, dass sie keinen Einfluss auf etwaige Verschlüsselungsmöglichkeiten der E-Mail nehmen kann und der Nutzer insoweit selbst entscheiden muss, ob er E-Mails an die Kanzlei verschlüsselt übermitteln will oder nicht. Grundsätzlich ist die unverschlüsselte E-Mail-Kommunikation nach § 2 Abs. 2 BRAO zulässig; sie kann jedoch mit nicht unerheblichen Risiken und einem Verlust der Vertraulichkeit verbunden sein. So besteht grundsätzlich die Gefahr, dass Daten von Dritten abgefangen und gelesen werden und/oder nach Eingang bei Ihrem Provider und/oder in Ihrem E-Mail-Postfach Dritten bekannt werden. Die Kanzlei empfängt nur E-Mails, die unter Einsatz jedenfalls einer Transportverschlüsselung in Form von TLS 1.2. übermittelt werden. Der Nutzer muss insoweit sicherstellen, dass E-Mails unter der zur Übermittlung genutzten E-Mail-Adresse transportverschlüsselt (TLS 1.2. oder höher) versendet werden können. Für den unverschlüsselten Versand per E-Mail können wir keine Verantwortung übernehmen und empfehlen daher alternativ, den Postweg zu nutzen, der den Bewerbern weiterhin zur Verfügung steht.
Besondere Datenschutzinformationen für die Nutzung der Tsambikakis & Partner APP
Die Kanzlei stellt für IOS- und Android-Geräte eine kostenfreie App bereit, die – soweit für Ihr Endgerät verfügbar – über die von den jeweiligen Anbietern bereitgestellten App-Stores heruntergeladen und auf den Endgerät des Nutzers installiert werden kann. Um die App, die nicht direkt über die Kanzlei bezogen werden kann, herunterzuladen, müssen Sie ggf. Nutzungsbedingungen der Vertriebsplattform akzeptieren oder sich dort mit Ihren personenbezogenen Daten zuvor anmelden. Die Kanzlei hat keinerlei Einfluss auf derartige Nutzungsbedingungen und ist auch nicht für etwaige Datenverarbeitungen innerhalb der Vertriebsplattformen (App-Stores) verantwortlich. Es wird auch keine gemeinsame Verantwortung im Sinne des Art. 26 DSGVO begründet.
Die App kann in ihren Grundfunktionalitäten und als reines Informationsmedium ohne Registrierung bei der Kanzlei installiert und genutzt werden. Im Rahmen dieser Nutzung erhebt die Kanzlei keine personenbezogenen Daten von den Nutzern. Die App setzt auch keine Cookies ein. Eine Kontaktaufnahme mit der Kanzlei über die App ist ebenso nicht möglich. In der Nutzung ohne Registrierung stellt die App lediglich allgemeine Informationen zu strafrechtlichen Themen bereit, so u.a. zum richtigen Verhalten bei Beschlagnahme oder Durchsuchung durch Staatsanwaltschaften. Diese Informationen können die persönliche anwaltliche Beratung und vor allem die strafrechtliche Verteidigung nicht ersetzen, sie sind – mit Blick auf ihre allgemeine Ausrichtung – auch nur als Orientierungshilfe gedacht. Nehmen Sie im Zweifel und in konkreten Durchsuchungs- und/oder Beschlagnahmesituationen daher im Zweifel immer direkten Kontakt zu einem Verteidiger auf.
Registrierte Nutzung für Mandanten
Mandanten der Kanzlei und ihren Mitarbeitern können von Seiten der Kanzlei erweiterte Nutzungsmöglichkeiten innerhalb der APP gewährt werden. Hierfür muss sich der Nutzer mit von der Kanzlei bereitgestellten Zugangsdaten innerhalb der APP als Nutzer registrieren. Die Nutzerdaten können per E-Mail, postalisch oder persönlich an den Nutzer bereitgestellt werden. Ein Anspruch auf Nutzung der APP besteht unbeschadet vom Bestehen eines Mandatsverhältnisses jedoch nicht. In der APP selbst werden keine mandatsbezogenen Informationen verarbeitet; auch die bereitgestellten Nutzerdaten enthalten regelmäßig keine Klardaten, insbesondere werden Vor- und Nachnahme als Benutzerkennung nicht vergeben. Der Nutzer erhält ein Passwort mit dem er sich nach Angabe des ihm zugewiesenen Benutzernamens in der App als registrierter Nutzer identifizieren kann. Die eingegeben Informationen werden zum Zwecke der Überprüfung und Freischaltung der erweiterten APP-Funktionen über eine sichere Verbindung mit dem Authentifizierungsserver abgeglichen. Erst nach erfolgreichem Abgleich ist die erweiterte Nutzung möglich. Über den Benutzernamen und das Passwort hinaus, werden im Zusammenhang mit der APP-Nutzung keine weiteren personenbezogenen Daten verarbeitet. Insbesondere greift die APP nicht auf sog. UDID (Unique Device Identifier) Informationen oder ähnliche Daten zurück die personenbezogene Geräteinformationen beinhalten.
Im Rahmen der erweiterten APP-Nutzung ist es möglich mit Hilfe der APP in konkreten Durchsuchungs- und/oder Beschlagnahmesituationen direkt in Kontakt mit der Kanzlei und/oder einzelnen Rechtsanwälten der Kanzlei zu treten und diesen für die Vertretung erforderliche Informationen auf einfache Art und Weise zukommen zu lassen. Hierfür ermöglicht die APP das Abfotografieren von Dokumenten und sonstigen Informationen, die dann einfach per E-Mail an die Sozietät übermittelt werden können. Die APP benötigt hierfür Zugriff auf die Kamera des jeweils genutzten Smartdevices. Der Nutzer muss diesen Zugriff in seinem Device freigeben; ohne Freigabe erfolgt ein Zugriff nicht. Je nach den Möglichkeiten des genutzten Devices kann die Freigabe einmalig oder auf Dauer erfolgen. Sie können die Erlaubnis später in den Einstellungen des Betriebssystems Ihres Devices jederzeit ändern.
Die Kanzlei weist darauf hin, dass Lichtbilder regelmäßig sog. EXIF-Daten als Metainformationen enthalten, die sich als personenbezogene Daten erweisen können. Diese Daten können Informationen zum genauen Aufnahmedatum und der Aufnahme-Uhrzeit, die zum Zeitpunkt der Aufnahme vom eingebauten GPS-Sensor erfassten Positionsdaten als Koordinaten, der Orientierung des Bildes, dem Kamerahersteller und/oder dem Kameramodell umfassen. Die Kanzlei benötigt diese Informationen nicht, sie werden durch die Kanzlei auch nicht gezielt ausgelesen oder verarbeitet. Sollten Sie EXIF-Daten nicht mit versenden wollen, müssen Sie dies – soweit möglich – in den Kameraeinstellungen ihres Devices festlegen. Die Kanzlei oder die APP haben hierauf keinen Einfluss. Auch können Informationen über den genauen Inhalt der durch Ihr Device verarbeiteten EXIF-Daten nur über den Hersteller Ihres Devices in Erfahrung bringen.
Soweit Sie über die APP Lichtbilder von Dokumenten oder anderen Informationen an die Kanzlei übermitteln wollen, übergibt die APP die von ihnen erstellten Informationen an das E-Mail-Programm in ihrem Device. In der durch die APP geöffneten E-Mail, die der Nutzer noch bearbeiten kann und eigenständig versenden muss, wird nur die Empfänger-E-Mail-Adresse vorausgefüllt und die Lichtbilder sowie etwaige weitergehende in der APP durch den Nutzer erstellten Informationen als Anlagen beigefügt. Ein direktes Versenden (hochladen) von Informationen über und innerhalb der APP ist nicht möglich, die Kanzlei erhebt keine Informationen über oder aus dem vom Nutzer installierten E-Mail-Programm. Bitte achten Sie drauf, dass die APP auch keinen Einfluss auf die genutzte E-Mail-Adresse hat, die Sie zum Versand nutzen. Grundsätzlich wird die E-Mail-Adresse aufgerufen, die Sie als Standard-E-Mail-Adresse hinterlegt haben. Wenn Sie mehr als einen E-Mail-Account nutzen, prüfen Sie daher in jedem Fall, von welchem Account Sie eine E-Mail an die Kanzlei übermitteln, um auch hier die Kenntnisnahme durch Dritte und einen Verlust der Vertraulichkeit zu vermeiden.
Die Kanzlei weist darauf hin, dass sie keinen Einfluss auf etwaige Verschlüsselungsmöglichkeiten der E-Mail nehmen kann und der Nutzer insoweit selbst entscheiden muss, ob er E-Mails an die Kanzlei verschlüsselt übermitteln will oder nicht. Grundsätzlich ist die unverschlüsselte E-Mail-Kommunikation nach § 2 Abs. 2 BRAO zulässig; sie kann jedoch mit nicht unerheblichen Risiken und einem Verlust der Vertraulichkeit verbunden sein. So besteht grundsätzlich die Gefahr, dass Daten von Dritten abgefangen und gelesen werden und/oder nach Eingang bei Ihrem Provider und/oder in Ihrem E-Mail-Postfach Dritten bekannt werden. Die Kanzlei empfängt nur E-Mails, die unter Einsatz jedenfalls einer Transportverschlüsselung in Form von TLS 1.2. übermittelt werden. Der Nutzer muss insoweit sicherstellen, dass E-Mails unter der zur Übermittlung genutzten E-Mail-Adresse transportverschlüsselt (TLS 1.2. oder höher) versendet werden können.