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Timestamp: 2020-07-07 16:41:16
Document Index: 371033820

Matched Legal Cases: ['§ 213', '§ 213', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BUNDESARBEITSGERICHT Urteil vom 25.9.2013, 10 AZR 454/12 Hemmung der Verjährung nach § 213 BGB › Krau Rechtsanwälte
BUNDESARBEITSGERICHT Urteil vom 25.9.2013, 10 AZR 454/12 Hemmung der Verjährung nach § 213 BGB
1. Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg – Kammern Mannheim – vom 16. April 2012 – 12 Sa 19/11 – wird zurückgewiesen.
1. Streitgegenstand ist der als Rechtsschutzbegehren oder Rechtsfolgenbehauptung verstandene, eigenständige prozessuale Anspruch, der durch den Klageantrag, in dem sich die vom Kläger in Anspruch genommene Rechtsfolge konkretisiert, und den Lebenssachverhalt (Anspruchsgrund), aus dem der Kläger die begehrte Rechtsfolge herleitet, bestimmt wird. Zum Streitgegenstand zählen dabei alle Tatsachen, die bei einer natürlichen, vom Standpunkt der Parteien ausgehenden, den Sachverhalt seinem Wesen nach erfassenden Betrachtungsweise zu dem zur Entscheidung gestellten Tatsachenkomplex gehören, den der Kläger zur Stützung seines Rechtsschutzbegehrens unterbreitet hat (BAG 15. Mai 2013 – 7 AZR 665/11 – Rn. 23; 11. Oktober 2011 – 3 AZR 795/09 – Rn. 17 mwN; BGH 8. Mai 2007 – XI ZR 278/06 -; vgl. auch zum identischen Streitgegenstandsbegriff im arbeitsgerichtlichen Beschlussverfahren: BAG 5. März 2013 – 1 ABR 75/11 – Rn. 13). Der Streitgegenstand wird ausschließlich vom Kläger mit seinem Klagebegehren bestimmt. Das Vorbringen des Beklagten oder Verteidigungsvorbringen des Klägers gegenüber Beklagtenvortrag verändert den vom Kläger mit seinem Antrag und seinem Klagevorbringen festgelegten Streitgegenstand nicht (BGH 23. Juli 2008 – XII ZR 158/06 – Rn. 20).
BGH, Urteil vom 03.03.2016 – IX ZB 33/14 BGH, Urteil vom 23.05.2012 – IV ZR 250/11