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Timestamp: 2019-11-15 05:41:37
Document Index: 89530160

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 112', '§ 124', '§ 112', '§ 124', '§ 915', '§ 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 21. Februar 2013, Az.: AnwZ (Brfg) 65/12
Beschluss vom 21. Februar 2013
Aktenzeichen: AnwZ (Brfg) 65/12
Der Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des 1. Senats des Anwaltsgerichtshofs Rheinland-Pfalz vom 21. September 2012 wird abgelehnt.
Der Kläger wendet sich gegen den Widerruf seiner Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Mit Bescheid vom 15. Februar 2012 hat die Beklagte die Zulassung des Klägers wegen Vermögensverfalls (§ 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO) widerrufen und den durch den Kläger erhobenen Widerspruch mit Bescheid vom 17. April 2012 zurückgewiesen. Dessen hierauf erhobene Klage hat der Anwaltsgerichtshof abgewiesen und die Berufung nicht zugelassen. Dagegen richtet sich der Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung. 1 II.
Aus dem Vortrag des Klägers ergeben sich weder ernstliche Zweifel an der Richtigkeit des angefochtenen Urteils (§ 112e Satz 2 BRAO, § 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) noch hat die Sache grundsätzliche Bedeutung (§ 112e Satz 2 BRAO, § 124 Abs. 2 Nr. 3 VwGO). Der Anwaltsgerichtshof hat angesichts zahlreicher gegen den Kläger anhängiger Zwangsvollstreckungsverfahren, die auch zu Einträgen in das Schuldnerverzeichnis (§ 915 ZPO a.F.) führten, zutreffend festgestellt, dass zum Zeitpunkt des Erlasses des Widerspruchsbescheids hinreichende Beweisanzeichen für einen Vermögensverfall des Klägers im Sinne des § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO vorlagen. Im Zulassungsantrag greift der Kläger diese Wertung in der Sache nicht an, sondern rügt lediglich, dass die Beschlussfassung der Beklagten über den Widerruf und den Widerspruch erfolgt sei, bevor Äußerungsfristen abgelaufen gewesen seien. Wie der Anwaltsgerichtshof zutreffend ausgeführt hat, kann er damit schon deswegen nicht durchdringen, weil die jeweiligen Bescheide endgültig erst nach Ablauf der jeweiligen Fristen ergangen sind und der Kläger von der Gelegenheit zur Stellungnahme und zur Einreichung einer Widerspruchsbegründung keinen Gebrauch gemacht hat. Sein Zulassungsantrag ist deshalb offensichtlich unbegründet.
Kayser König Fetzer Wüllrich Stüer Vorinstanzen:
AGH Koblenz, Entscheidung vom 21.09.2012 - 1 AGH 5/12 - 4
Beschluss v. 21.02.2013
Az: AnwZ (Brfg) 65/12
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15.11.2019 - 06:41 Uhr
LG Dortmund, Urteil vom 15. Januar 2016, Az.: 3 O 610/15 - BPatG, Beschluss vom 5. März 2009, Az.: 30 W (pat) 81/06 - OLG Hamm, Beschluss vom 16. Mai 2011, Az.: I-8 AktG 1/11 - BPatG, Beschluss vom 7. November 2002, Az.: 5 W (pat) 429/01 - BPatG, Beschluss vom 24. Februar 2000, Az.: 25 W (pat) 25/99 - LG Osnabrück, Urteil vom 24. Juni 2011, Az.: 15 O 548/10 - BGH, Urteil vom 21. Juni 2016, Az.: X ZR 41/14 - LG Düsseldorf, Urteil vom 18. November 2003, Az.: 4a O 395/02 - OLG Köln, Urteil vom 22. Juni 2011, Az.: 6 U 46/11 - OLG Hamm, Beschluss vom 18. September 2009, Az.: 1 AGH 46/09