Source: https://www.geratal.de/martinroda/index.php/aktuelles
Timestamp: 2018-10-21 02:35:26
Document Index: 230266605

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 33', '§ 100', '§ 9', '§ 8', '§ 103']

Elgersburgs Anschluss an Kläranlage Geraberg gestrichen
Austritt aus der Verwaltungsgemeinschaft macht auch Baugebietsplanung beider Gemeinden im „Silberblick“ überflüssig
08. August 2018 / 02:25 Uhr
Elgersburg soll jetzt doch nicht mehr an die Geraberger Kläranlage angeschlossen werden. Foto: Ralf Ehrlich
Elgersburg. Der Anschluss von Elgersburg an die zentrale Kläranlage Geraberg zur Abwasserentsorgung durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Ilmenau (Wavi) ist vom Tisch. Das verkündete Bürgermeister Mario Augner (parteilos) zur Gemeinderatssitzung und erläuterte den Wavi-Beschluss.
Gemäß der EU-Richtlinien lautete der Plan, die Elgersburger Abwässer über den Berg nach Geraberg in die Kläranlage zu pumpen und von dort als sauberes Wasser in Richtung Angelrodafließen zu lassen. Darüber wurden vor Monaten die Elgersburger Bürger informiert. Anfragen, warum man Abwasser bergauf pumpen muss, wo es doch besser wäre, das natürlichen Gefälle zu nutzen und eine ortseigene Kläranlage im Tal zu errichten, wurden damals vom Wavi abschlägig beantwortet.
Mitgliedschaft im Wavi ist ungewiss
Zwischenzeitlich haben sich die Verhältnisse mit Blick auf die Gebietsreform, die auch den Bereich des Verbandes in Geschwenda und Geraberg tangieren, geändert. Aus beiden Gemeinden seien Stimmen zu hören, die nach dem Austritt ihrer Dörfer aus der VG „Geratal“ nun auch den Austritt aus dem Wavi folgen lassen wollen. Gibt es keine vertragliche Regelung zum Verbleib von Geschwenda und Geraberg im Zweckverband, stehe die Geraberger Kläranlage zum Verkauf, weil sie dann nicht mehr zum Einzugsgebiet des Wavi gehört.
Für das Einleiten der Elgersburger Abwässer wäre die Geraberger Anlage mit einem Kostenaufwand von mehr als vier Millionen Euro zu erweitern. Die Planung, das Bewilligen von Fördermitteln und Bauzeit würden so fast drei Jahre dauern.
Den Unwägbarkeiten, ob sich Geraberg und Geschwenda, die in die neue Landgemeinde Geratal gehen wollen, für oder gegen einen Verbleib im Wavi entscheiden, komme man mit der Absage des Geraberger Kläranlagenerweiterungsbaues zuvor. Ein Kläranlageneubau für Elgersburg habe etwa den gleichen Kostenrahmen wie ein Geraberger Erweiterungsbau.
Zwischen den Gemeinden Elgersburg und Geraberg wurde im vorigen Jahr eine Planungsgemeinschaft für die Bauleitplanung zur Erweiterung des Wohngebietes „Silberblick“ gegründet. Aufgrund des Austrittes von Geraberg aus der VG „Geratal“ mache diese Planungsgemeinschaft keinen Sinn mehr, zumal sie bisher nicht tätig wurde. Die Gemeinderäte beschlossen daher, von Elgersburger Seite die Planungsgemeinschaft aufzulösen. Bei Baulandbedarf für Elgersburger Grundstücksinteressenten würde die Gemeinde eine Bauleitplanung in Eigenregie organisieren, so Bürgermeister Augner.
Qulle: https://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/web/ilmenau/Karl-Heinz Veit / 08.08.18
Thüringer Landespokal 2018 – Wer spielt gegen wen?
Auch in der Saison 2018/19 wird um den Thüringen Pokal gespielt. (Archivfoto)
07.08.2018, 08:02 Uhr
Am Montagabend hat der Thüringer Fußballverband (TFV) die erste Runde des Thüringer Landespokals ausgelost. Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt muss beim FSV Grün-Weiß Stadtroda antreten, Drittligist und Titelverteidiger Carl Zeiss Jena wird erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb einsteigen.
Rot-Weiß Erfurt muss nach Stadtroda
Für die Kleinstadt südwestlich von Jena dürfte die Partie gegen Rot-Weiß Erfurt das Spiel des Jahres sein. Auch die anderen Regionalligisten, Wacker Nordhausen und der ZFC Meuselwitz müssen in der ersten Runde ran. Die Nordthüringer spielen bei der SV Eintracht Camburg (Saale-Holzland-Kreis), der ZFC reist zur SV Germania Wüstheuterode (Kreis Eichsfeld). Die Partien finden am Wochenende des 18. August statt. Die zeitgenauen Ansetzungen folgen später.
Thüringen Pokal 2018 – die erste Runde im Überblick:
SpVgg Geratal – FSV Martinroda
Quelle: https://www.thueringen24.de/erfurt/article215028133/Thueringer-Landespokal-2018-Wer-spielt-gegen-wen.html
der ThüringenForst veröffentlicht die aktuellen Waldbrandstufen im Ilm-Kreis.
Aus diesem Grund weisen wir Sie auf die Richtlinien des ThüringenForst (siehe Link) hin und bitten um Beachtung!
Umweltamt 05.07.2018
Mitteilung der unteren Wasserbehörde an alle Gemeinden des Ilm-Kreises
Die untere Wasserbehörde gibt bekannt, dass aufgrund der geringen Wasserführung der Flüsse und Bäche die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mittels Pumpen oder mittels Schläuchen unter Ausnutzung des natürlichen Gefälles derzeit nicht zulässig ist.
Von dem Verbot der Wasserentnahme ist lediglich das Schöpfen mit Handgefäßen ausgenommen, das gemäß § 37 des Thüringer Wassergesetzes dem Allgemeingebrauch unterliegt.
Das Niederschlagsdefizit der vergangenen Monate hat in den Oberflächengewässern des Ilm-Kreises zu sehr geringen Wasserständen und Abflüssen geführt.
Die Wasserführung liegt derzeit flächendeckend unterhalb des langjährigen mittleren Niedrigwasserabflusses für den Monat Juli (s. auch Fließgewässerpegel des Landes Thüringen; www.tlug-jena.de).
Die derzeitigen Abflüsse entsprechen in etwa dem ökologisch notwendigen Mindestabfluss (§ 33 Wasserhaushaltsgesetz).
Eine Mindestwasserführung in den Fließgewässern ist erforderlich, um die Funktions- und Leistungsfähigkeit der Gewässer als Bestandteil des Naturhaushaltes und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten. Dementsprechend wurden alle Erlaubnisse für die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mit der Nebenbestimmung versehen, dass die Entnahme unterhalb eines bestimmten Mindestabflusses nicht mehr gestattet ist.
Derzeit sind aufgrund der niedrigen Wasserstände im gesamten Ilm-Kreis derartig geringe Abflussmengen zu verzeichnen, dass die in den Bescheiden vorgegebenen Mindestabflüsse flächendeckend nicht mehr gegeben sind. Gemäß § 100 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz hat die Untere Wasserbehörde Maßnahmen zu ergreifen, um zusätzliche Gewässerbeeinträchtigungen durch Wasserentnahmen zu verhindern.
Sobald die Abflussbedingungen erlaubnispflichtige Wasserentnahmen wieder zulassen, wird die untere Wasserbehörde unverzüglich darüber informieren.
Die untere Wasserbehörde weist in diesem Zusammenhang auch nochmals darauf hin, dass eine Wasserentnahme aus Oberflächengewässern gemäß § 9 Abs. 1 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) eine Benutzung darstellt, welche entsprechend § 8 Abs. 1 WHG erlaubnispflichtig ist. Hiervon ausgenommen ist, wie eingangs ausgeführt, lediglich das Schöpfen mit Handgefäßen.
Das Entnehmen von Wasser mit Pumpen bzw. mittels Schläuchen unter Ausnutzung des natürlichen Gefälles ohne wasserrechtliche Erlaubnis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeld geahndet werden.
Zuwiderhandlungen gegen die erlassene Allgemeinverfügung gelten ebenfalls als Ordnungswidrigkeit gemäß § 103 Abs. 1 WHG und werden entsprechend geahndet.
Tel.: 03628 738-680 oder 03628 738-685 zur Verfügung.
Baubeginn für Radweg im Geratal
Für 65 000 Euro wird ein weiterer Abschnitt für die Thüringer Waldrandroute geschaffen. Strecke soll 2019 befahrbar sein
10. April 2018 / 22:07 Uhr
Im letzten Herbst testeten Ilm-Kreis-Fahrradbeauftragte Katharina Cherubim, Ilmenaus Fahrradbeauftragter a.D. Volker Fölsche, Volker Machleidt vom WSV Ilmenau, Beigeordneter Eckhard Bauerschmidt und Thea Vollmer vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub aus Arnstadt den neuen Abschnitt bei Pennewitz. Foto: Arne Martius
Geraberg. Im Geraberger Ortsteil Arlesbergwurde am Montag mit den Arbeiten für einen weiteren Abschnitt der Thüringer Waldrandroute begonnen. Der Radweg soll künftig auf einer Länge von rund 125 Kilometern von Saalfeld nach Eisenach führen und ist als Alternative zum Rennsteigradweg im Süden und der Thüringer Städtekette im Norden des Freistaats gedacht. Durch den Ilm-Kreis verlaufen 30 Kilometer Strecke.
Nachdem im vergangenen Jahr bereits ein innerörtlicher Abschnitt in Gehren sowie die Anbindung zwischen Jesuborn und Pennewitz fertiggestellt wurden, wird die Route nun im Geratal ausgebaut. Der Radweg verläuft zwischen Geraberg und Gräfenroda zum Teil auf Forstwegen. Die Oberfläche des gestern begonnenen 700 Meter langen Zwischenstücks besteht aus einer wassergebundenen Schotterdecke, sagte der ehrenamtliche Beigeordnete des Ilm-Kreises, Eckhard Bauerschmidt (Die Linke). Die Kosten für den Abschnitt betragen 65 000 Euro.
Am Ausbau der Thüringer Waldrandroute beteiligt sich das Land mit einer Förderung von 90 Prozent für den reinen Radweg. Überall dort, wo die Strecke auf landwirtschaftlichen Wegen verläuft, werden 65 Prozent der Kosten übernommen.
Die Strecke der Waldrandroute verläuft ab der Gemarkungsgrenze von Pennewitz zu Königsee über Gehren, wo bis nach Ilmenau der Rennsteig-Ilmtal-Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse genutzt wird. In Ilmenau führt die Route weiter bis in den Ortsteil Roda. Von dort aus führt die Route durch das Moortal nach Elgersburg, wo sie bis Geraberg auf dem vorhandenen Gera-Radweg verläuft.
Neben dem am Montag begonnenen Abschnitt ist laut Eckhard Bauerschmidt in diesem Jahr noch ein weiterer Baustein in Frankenhain geplant. Der Anschluss nach Crawinkelund damit zum Nachbarkreis Gotha ist für das kommende Jahr vorgesehen. 2019 soll auch die gesamte Strecke befahrbar sein.
Die Gesamtkosten für die Thüringer Waldrandroute von Saalfeld nach Eisenachbetragen rund drei Millionen Euro.
Quelle: http://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/web/ilmenau/Arne Martius / 10.04.18
Hinweis über die Fälligkeiten der Grundsteuern
Die Fälligkeiten die Grundsteuern für das Jahr 2018 sind jeweils am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11.
Quelle: Geratalanzeiger vom 12.01.2018