Source: https://gfo-web.de/die-gesellschaft-fuer-organisation/satzung-der-gesellschaft-fuer-organisation-gfuero/
Timestamp: 2017-10-20 08:37:24
Document Index: 170244698

Matched Legal Cases: ['§65', '§3', '§2', '§8', '§8', '§9', '§10', '§11', '§13', '§14', '§15', '§8', '§8', '§10', '§26', '§30', '§12', '§14', '§30', '§15', '§30', '§16', '§10']

Satzung der Gesellschaft für Organisation (GfürO) – gfo
In der Fassung vom 08.10.2013
A. Name, Sitz, Geschäftsjahr, Zweck und Verwendung der Mittel
Der Verein führt den Namen „GfürO – Gesellschaft für Organisation“.
Sitz des Vereins ist Hannover; er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft sowie die Aus- und Fortbildung von Mitarbeitern, die in den Bereichen Organisation, Führung und Management tätig sind.
Information der interessierten Fachwelt und der Allgemeinheit über Organisation, Führung und Management.
Wissenschaftliche gemeinnützige Forschung im Tätigkeitsbereich von Organisation, Führung und Management als ideelle oder gemeinnützige entgeltliche Tätigkeit im Rahmen eines Zweckbetriebes nach §§65, 68 Ziff. 9 der Abgabenordnung.
Entwicklung von Grundsätzen und Methoden für organisatorische Aufgaben und Tätigkeiten sowie deren laufende Anpassung an die betriebswirtschaftlichen und technischen Gegebenheiten in Unternehmen.
Wissenschaftliche und praktische Weiterbildung von Mitarbeitern im Bereich von Organisation, Führung und Management z.B. in der Akademie Führung und Organisation (afo).
Kontakte zu Institutionen (Hochschulen, Universitäten, Ausbildungsinstituten) im Interesse der interdisziplinären Zusammenarbeit auf den Gebieten Organisation, Führung und Management.
Gemeinnützige wissenschaftliche und sonstige fachliche Zusammenarbeit mit Praxis und Wissenschaft im In- und Ausland.
Pflege des gemeinnützigen wissenschaftlichen und fachlichen Erfahrungsaustausches, von entsprechenden Referaten und Diskussionen in Ausschüssen, Arbeitskreisen, Regionalen Gruppen, Seminaren und Tagungen.
Die Herausgabe der „zfo – Zeitschrift Führung + Organisation“ sowie Herausgabe von wissenschaftlichem Schrifttum und Fachpublikationen auf dem Gebiet von Organisation, Führung und Management.
§3 Verwendung der Mittel, Anfallrecht
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder als solche erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Den Organen des Vereins werden Auslagen und Aufwendungen erstattet. Die Zahlung einer angemessenen, pauschalen Aufwandsentschädigung sowie Auslagenerstattungen sind zulässig.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung der Wissenschaft sowie die Aus- und Fortbildung i.S. §2 der Satzung zu verwenden hat.
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die die Ziele des Vereins fördern und unterstützen.
Auf Vorschlag der Mitgliederversammlung kann der Vorstand Ehrenmitglieder ernennen.
Die Vereinsmitgliedschaft ist schriftlich beim Vereinsvorstand zu beantragen, der über die Aufnahme binnen angemessener Frist zu entscheiden hat.
Bezug der „zfo – Zeitschrift Führung + Organisation“ zu vergünstigten Bedingungen
Teilnahme an allen Veranstaltungen des Vereins und Benutzung der Einrichtungen des Vereins zu vergünstigten Bedingungen
Ermäßigter Bezug von vereinseigenen Publikationen
Nach Aufforderung Erhalt von Informationen über die Ergebnisse von Gemeinschaftsarbeiten innerhalb des Vereins
Die Mitglieder sind zur Zahlung der jährlichen Beiträge verpflichtet, deren Höhe auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
Zahlungsweise und Zahlungsfristen regelt der Vorstand.
a) durch schriftliche Austrittserklärung bis zum 30. September zum Ende des laufenden Geschäftsjahres
b) durch Streichung von der Mitgliederliste durch Beschluss des Vorstandes, wenn das betreffende Mitglied mit den Beitragszahlungen mehr als ein Kalenderjahr im Rückstand ist
c) durch Ausschluss aus wichtigem Grund durch Vorstandsbeschluss z.B. bei Schädigung der Interessen, des Ansehens oder der Bestrebungen des Vereins sowie gegen geltende Satzungsbestimmungen
d) durch den Tod des Einzelmitgliedes bzw. durch Auflösung der Mitgliedsorganisation
Gegen den Vorstandsbeschluss nach §8 Abs. 1c) steht dem Mitglied das Recht des Widerspruchs an die Mitgliederversammlung zu.
Der Widerspruch muss innerhalb eines Monats nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses eingelegt werden, der schriftlich zu begründen ist.
Im Falle des Ausschlusses nach §8 Abs. 1c) ruhen die Rechte des betreffenden Mitglieds bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung, die über den Ausschluss abschließend entscheidet.
§9 Gliederung
Mitgliederversammlung (§10)
Vorstand (§11)
Beirat (§13)
„afo – Akademie Führung + Organisation“ (§14)
„zfo – Zeitschrift Führung + Organisation“ (§15)
Der Verein hält mindestens alle drei Jahre eine ordentliche Mitgliederversammlung ab.
Die schriftliche Einladung zur Mitgliederversammlung muss mindestens vier Wochen vorher durch den Vorstand an alle Mitglieder abgesandt oder in der „zfo – Zeitschrift Führung + Organisation“ veröffentlicht werden.
Die Einladung hat die Tagesordnung zu enthalten; ergänzende Anträge dazu müssen spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand eingereicht worden sein. Änderungen oder Neufassungen von Satzungsbestimmungen sind in der Einladung inhaltlich genau zu beschreiben.
Stimmrecht besitzen alle anwesenden Mitglieder, gegen die kein Verfahren über die Beendigung der Mitgliedschaft nach §8 Abs. 1b) und c) eingeleitet worden ist. Durch schriftliche Vollmacht kann das Stimmrecht auf ein anderes anwesendes Vereinsmitglied übertragen werden, welches bis zu 10 Stimmen – neben der eigenen Stimme – auf sich vereinigen kann. Die Stimmabgabe ist in diesem Falle nur einheitlich möglich.
a) Entgegennahme und Erörterung der Berichte des Vorstands für die zurückliegenden Geschäftsjahre
b) Genehmigung der geprüften Jahresabschlussberichte
e) Wahl von zwei Rechnungsprüfern bis zur nächsten Mitgliederversammlung
f) Beschlussfassung über Anträge, soweit nicht einem anderen Vereinsorgan vorbehalteng) Beschlussfassung über Widersprüche bei Ausschlussentscheidungen (§8 Abs. 1c)
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 10% der Mitglieder anwesend oder durch Stimmrechtsübertragung vertreten sind.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst; für die Änderung der Satzung einschließlich der Satzungszwecke bedarf es einer 3/4-Mehrheit der Anwesenden oder durch Stimmrechtsübertragung vertretenen Vereinsmitglieder.
Neben der ordentlichen Mitgliederversammlung (§10 Abs. 2 der Satzung) muss der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Vereinsinteresse dies erfordert oder aber 10% der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe von Gründen beantragen.
Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Personen, und zwar dem 1. Vorsitzenden und einem Stellvertreter, die von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt werden.
Der gewählte Vorstand ist ermächtigt, einen zweiten Stellvertreter mit Stimmrecht sowie zwei weitere Vorstandsmitglieder ohne Stimmrecht zu kooptieren. Die Amtsdauer sämtlicher Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre ab ihrer Wahl bzw. Ernennung durch den Vorstand.
Vorstand i.S. §26 BGB sind der 1. Vorsitzende sowie die beiden Stellvertreter, und zwar der 1. Vorsitzende mit jeweils einem der Stellvertreter gemeinsam oder im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden die beiden Stellvertreter gemeinsam. Im Innenverhältnis sind die beiden Stellvertreter nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden und nur gemeinsam zur Vertretung befugt.
Beschlüsse des Vorstands sind grundsätzlich mit einer 2/3 Mehrheit (von 100 Prozentpunkten) zu fassen, wobei jede Stimme der drei stimmberechtigten Vorstandsmitglieder mit 30 Prozentpunkten bewertet wird. Die Stimme des 1. Vorsitzenden wird zusätzlich mit 10 Prozentpunkten bewertet. Im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden entscheidet die Stimme des 1. Stellvertreters.
Der Vorstand kann die Erledigung bestimmter Aufgaben oder bestimmter Gruppen von Aufgaben an einen von ihm zu ernennenden Geschäftsführer oder an vom Vorstand ausgewählte Mitglieder ohne Vertretungsmacht übertragen. Der Geschäftsführer ist besonderer Vertreter nach §30 BGB.
§12 Aufzeichnung und Beurkundung der Beschlüsse
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands sind Niederschriften anzufertigen, die von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem von der Versammlung berufenen Protokollführer zu unterzeichnen sind.
Der Beirat berät den Vorstand bei der strategischen Ausrichtung der Aufgaben des Vereins und fördert den Verein hinsichtlich seiner satzungsgemäßen Zwecke, indem er den Vorstand bei der Koordination der Vereinsaktivitäten unterstützt.
Der Beirat besteht – einschließlich seines Vorsitzenden – aus bis zu neun Personen. Ihm gehören vornehmlich die für die verschiedenen Tätigkeitsfelder und Organe des Vereins verantwortlichen Personen sowie weitere Personen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung an.
Die Beiratsmitglieder werden auf Beschluss des Vorstands unter Würdigung ihrer besonderen beruflichen und persönlichen Qualifikationen für die Dauer von drei Jahren berufen. Eine mehrmalige Berufung ist möglich.
Der Beirat ist außerdem bei der Berufung des Hauptschriftleiters der „zfo – Zeitschrift Führung + Organisation“ für den Vorstand beratend tätig.
Dem Beirat sind die Jahresabschlüsse und die Berichte des Vorstands über das Ergebnis der Rechnungsprüfung auf Anfrage zur Kenntnis zu bringen.
Der Beirat kann dem Vorstand die Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden des Vereins empfehlen, die vom Vorstand berufen werden.
Der Beirat kann aus seiner Mitte Ausschüsse für zeitlich begrenzte Aufgaben bilden.
§14 afo – Akademie Führung + Organisation
Die afo – Akademie Führung + Organisation ist die Bildungsinstitution des Vereins und ist das satzungsgemäße Organ für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Organisatoren und Führungskräften in Seminaren nach den jeweils neuesten Erkenntnissen von Wissenschaft und Praxis sowie sich daraus ergebenden Aufgaben.
Der Leiter wird vom Vorstand nach Beratung mit dem Beirat bestellt.
Er ist als besonderer Vertreter gem. §30 BGB berechtigt, den Verein in allen Angelegenheiten zu vertreten, die die afo – Akademie Führung + Organisation betreffen und im Namen des Vereins als Leiter der afo–- Akademie Führung + Organisation zu zeichnen.
§15 zfo – Zeitschrift Führung + Organisation
Die zfo – Zeitschrift Führung + Organisation ist das Publikationsorgan des Vereins, das Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Praxis, der Führung und Organisation verbreitet.
Der Hauptschriftleiter wird vom Vorstand des Vereins nach Beratung mit dem Beirat bestellt.
Er ist als besonderer Vertreter gem. §30 BGB berechtigt, den Verein in allen Angelegenheiten zu vertreten, die die Herausgabe der Zeitschrift Führung + Organisation betreffen, und im Namen des Vereins als Herausgeber der Zeitschrift Führung + Organisation zu zeichnen.
§16 Organisatorengruppe (MdO)
Der Verein kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden, wenn sie beschlussfähig ist (§10 Abs. 7) und 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.
Vorstehende Satzung wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung am 08.10.2013 in Düsseldorf beschlossen. Mit ihrem Eintrag in das Vereinsregister löst sie die am 27.04.2002 in der ordentlichen Hauptversammlung in Frankfurt a.M. beschlossene Satzung vollumfänglich ab.
Düsseldorf, den 08.10.2013