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Timestamp: 2017-10-19 01:39:04
Document Index: 374148180

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 83', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13']

Verstörendes Protokoll eines Beistandes - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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30.08.2017, 11:52 #1
Verstörendes Protokoll eines Beistandes
Ich möchte euch mal ein Protokoll von einer Einladung des Jobcenters zum Zwecke „Ich möchte mit ihnen über ihre Berufliche Situation sprechen“ teilhaben lassen.
Als Beistand bin ich gewohnt das es freundlicher und etwas menschlicher zugeht wenn ich Protokoll führe.
Eventuell kann der eine oder andere ja ein paar eindrücke mitnehmen,falls man sich auch mal als Beistand verdingen will oder möchte.
Der Ort Wuppertal Jobcenter in der Winklerstr. 20 Mai
Der Text wurde aus der Sicht der Person geschrieben der ich als Beistand fungiert habe.
Nachdem ich mit meinem Beistand in das Jobcenter Wuppertal zum Termin vorgeladen wurde, saß außer meiner Fallmanagerin noch eine zweite Person im Raum die sich später als Teamleiterin zu erkennen gab.
Da ich niemals OHNE Beistand zum Jobcenter gehe,sind die Leute wohl auf den Trichter gekommen das sie mich mit mehr Personal dazu drängen können die Eingliederungsvereinbarung sofort zu unterschreiben.
Na einem frostigen Guten Tag wurden wir in die Chefetage (Ganz oben) gebeten weil man ein Gespräch mit uns bzw. mit mir führen wolle.
Man bat meinen Beistand um seinen Personalausweis,der ausgerechnet an diesem Tag keinen dabei hatte.
Man verlangte das er augenblicklich den Raum und das Gebäude zu verlassen habe da er sich nicht ausweisen könne.
Mein Beistand riet mir das Gespräch sofort abzubrechen da ich ein Recht auf einen Beistand hätte.
Die zwei Jobcenter Mitarbeiterinnen wurden auf einmal ganz unruhig und erlaubten den Beistand,weil man ja immer Fair im Jobcenter ist. (Original Ton)
Nach den meiner Meinung nach unsinnigen Fragen nach meinem Kind (11Jahre)
z.B ob er auch mal ne halbe Stunde alleine sein könnte damit ich beim Stadtteil Service oder bei den Tafeln ein Maßnahme antreten könne.
Man unterstellte mir indirekt das wenn ich keine Absagen oder so genannte Reaktionen auf meine Bewerbungen erhalte das etwas nicht stimmen könne und ich somit ein Fall für ein Bewerbungstraining oder eine Maßnahme wäre.
Mein Beistand machte die Bemerkung das man den Arbeitgeber nicht zwingen könne eine Absage zu schreiben nur weil es das Jobcenter so will.
Ich bewerbe mich immer auf geeignete Stellen soweit vorhanden,das bedeutet manche Woche kann man sich oft bewerben und manche Woche ist halt nichts da auf das man sich bewerben kann.
Ich machte den Vorschlag das ich gerne bereit wäre eine Eingliederungsvereinbarung zu unterzeichnen wenn ich Einfluss darauf nehmen könnte.
Ich wollte z.B die Rechtsfolgebelehrung nicht in meiner EGV haben,um bei einer Vertragsübertretung nicht alle Nachteile auf meiner Seite haben zu müssen.
Die Teamleiterin erklärte das dieses Amt keine Blanko EGV einfach so heraus gibt.
Mein Beistand wollte die Rechtliche Grundlage für diese Behauptung,die damit abgetan wurde das man mit Kunden nicht über Interna spricht.
Auf die Forderung nach eben diesen Rechtlichen Grundlagen wurde meinen Beistand der Mund verboten.
Ich möchte nicht das sie sich in das Gespräch mit Frau XXX einmischen,sie bekommen von uns auch noch eine Einladung,da können sie dann ihre Rechtsauffassung darlegen.
Es wurde NICHTS beantwortet,es wurde nur ein neuer Termin zur Abgabe der EGV bestimmt,und schon auf den Verwaltungsakt hingewiesen falls keine Unterschrift vorliegt.
Mir ist das in 5 Jahren wo ich ab und an mal Ämterbegleitung praktiziere noch in dieser Form nicht untergekommen.
Bei Interesse werde ich auch noch das Protokoll vom Abgabe Termin hier Posten.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen als Beistand gemacht oder lief immer alles glatt.
30.08.2017, 21:00 #2
AW: Verstörendes Protokoll eines Beistandes
Ich könnte mir vorstellen, dass (zum Glück) immer mehr ELOs davon gebrauch machen, einen Beistand mit zum Termin zu nehmen.
Dadurch fühlen sich die SBs auf den Schlips getreten, weil es so immer schwieriger wird, ihre Machtspielchen auszuleben.
Dadurch wird der Ton gegenüber des Beistands rauher. Davon würde ich mich garnicht irritieren lassen. Sollte mich als Beistand ein SB zu sehr reizen wollen, würde ich garnicht antworten, sondern nur lächelnd Protokoll schreiben.
wurde nur ein neuer Termin zur Abgabe der EGV bestimmt,und schon auf den Verwaltungsakt hingewiesen falls keine Unterschrift vorliegt.
Und? Dann geht das Spiel von vorne los, bei diesen neuen Termin mit Beistand.
Imaginaer, Frank71 bedankte(n) sich...
31.08.2017, 09:12 #3
Wenn du u.a. selber ebenfalls auch als Beistand für andere auftrittst (so deiner nachlesbare Darstellung: "Als Beistand bin ich gewohnt ..." deutlich entnehmbar), dann solltest du zumindest die Vorschriften des SGB hinreichend kennen, denn die Rechtsfolgebelehrungen sind als zwingender Inhaltsbestandteil gesetzlich vorgeschrieben.
Ansonsten würde ich nämlich eher schwarz sehen, was die "Erfolge" für dich oder ggf. auch andere (die du als "Beistand" begleitest) aus solchem Unwissen resultierendem Aktionismus angeht.
doppelhexe, RobbiRob, Imaginaer, Zeitkind, Frank71, Doppeloma und 1 andere bedankte(n) sich...
31.08.2017, 09:34 #4
Wenn du u.a. selber ebenfalls auch als Beistand für andere auftrittst (so deiner nachlesbare Darstellung: "Als Beistand bin ich gewohnt ..." deutlich entnehmbar), dann solltest du zumindest die Vorschriften des SGB hinreichend kennen
Stimmt ich sollte mich besser vorbereiten,aber sonst habe ich Protokoll geführt und bin nie selbst angesprochen worden.
Ich bin mir nicht sicher ob ich als Rechtsbeistand tauge,ich versuche lediglich Menschen die Angst vor dem Jobcenter zu nehmen.
Ich habe ein gewisses Basis Wissen oder wie manche auch behaupten würden Halbwissen,aber das ändert sich ja jetzt hier hoffe ich
31.08.2017, 09:50 #5
Ich bin mir nicht sicher ob ich als Rechtsbeistand tauge,....
Bitte ganz schnell das Wort Rechtsbeistand aus deinem Wortschatz verbannen. Du bist Beistand. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Solltest du dort als Rechtsbeistand auftreten, dann kann ich mir vorstellen, dass das JC ganz schnell versucht dir einen Strick daraus zu drehen, weil du unberechtigt Rechtsdienstleistungen anbietest. Und sei es nur, damit man dich eine Zeitlang loswird.
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31.08.2017, 11:56 #6
Das würde ich als Zusicherung im Sinne des § 37 SGB X ...
... verstehen wollen.
Und dementsprechend nachweisbar diese Zusicherung in Schriftform beantragen.
Und da in diesem kurzen Brief bestimmt noch Platz dafür ist, würde ich auch gleich Ausdruck und Zusendung des VerBIS-Gesprächsvermerks nach § 83 SGB X beantragen.
Sollte man entsprechend fündig werden, wäre neben der möglichen Aussage des Beistands noch mehr Beweismaterial dafür vorhanden,
den VA kippen zu können.
Das JC ist nämlich zu Verhandlungen gesetzlich verpflichtet.
Das kann auch alles kein Problem sein, da besonders dieses JC immer ganz, ganz fair ist, neech?
31.08.2017, 12:39 #7
Danke (erhalten): 6437
Nicht nur das. Als Rechtsbeistand geht das JC davon aus, dass die Person ein Anwalt ist. Ein Anwalt ist kein "Beteiligter" eines Verwaltungsverfahrens nach § 13 SGB X. Er kann als Beistand abgewiesen werden. Zudem könnte man von ihm verlangen, sich auszuweisen und eine entsprechende Vollmacht vorzulegen.
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31.08.2017, 13:06 #8
@Paolo_Pinkel Als Beistand muss man sich also nicht ausweisen? Der Threadstarter hat ja geschrieben, das der Beistand sich ausweisen sollte. Aber zum Glück den Ausweis zuhause liegen gelassen hat. Der Betroffene sollte bei Rauswurf des Beistandes konsequent mit rausgehen. Diese bilden eine Einheit solange man beim Jobcenter ist.
@Bernd the Beast Vielleicht mal bei Tacheles in Wuppertal anfragen ob die Tipps und Tricks haben wie man mit den Jobcentern in Wuppertal umgeht. Vielleicht ist denen, deren Verhalten schon bekannt. Aber schon mal gut das Du mitgehst. Nur die rechtlichen Aussagen solltest Du lassen. Besser mitschreiben und hin und wieder aufschauen, lächeln oder ernst gucken. Also je was SBchen da vom Stapel lässt. Das fragen nach Rechtsgrundlagen ist erlaubt, denn SB ist da zur Auskunft verpflichtet (§ 13-15 SGB 1). Was er da an Auskunft gibt aufschreiben. Die Gesprächsvermerke würde ich zudem mir geben lassen, das macht dem SB ein bisschen mehr Arbeit und weniger Zeit deine Schützlinge (so nenne ich sie) anzugreifen.
Bernd the Beast, Frank71 bedankte(n) sich...
31.08.2017, 13:21 #9
Nein. Muss man nicht. Hier im Forum wurde das auch ausführlich diskutiert. Auch mit entsprechenden Nachweisen. Leider finde ich das auf Anhieb nicht.
31.08.2017, 13:28 #10
SG Stuttgart, Beschl. v. 28.11.2014 − S 4 AS 6236/14 ER
Allerdings hatte ich es auch in Erinnerung, dass sich der Beistand eigentlich nicht ausweisen muss.
31.08.2017, 13:45 #11
Habe zum Beispiel diesen Thread dazu gefunden:
https://www.elo-forum.org/alg-ii/590...ausweisen.html
31.08.2017, 13:48 #12
Jetzt weiß ich auch, warum mir diese Frage so bekannt vor kam
==> https://www.elo-forum.org/allgemeine...ausweisen.html
In dem nun 3 Jahre alten Thread wird u. a. auf den Kommentar des SGB X (Wulffen) hingewiesen sowie daraus zitiert. Es gibt auch meiner Erinnerung Nach Urteile, die mehrere Beistände (bis zu 3 Personen glaub ich) als zulässig erachten.
31.08.2017, 13:56 #13
Gehe ich als Beistand mit, dann pflege ich laut und deutlich meinen Namen zu sagen, während ich dem SB die Hand gebe, wenns nicht gar zu garstich erscheint.
Zunächst erweise ich den Leuts den Respekt, der denen zusteht, so sie mich respektvoll behandeln. Ich bin nur zu Besuch, unterstütze seelisch und moralisch.
Bisher gabs nie Theater mit nem SB, im Gegenteil, ich hab mich teils super unterhalten (irgends muss son Stündlein ja umgehen).
Wenns nicht anders geht, kommt das fragende Texter50 - Face. Dann wollen se das ELO nicht mal mehr nach Phone-Nummern fragen.
Geht doch - mit meinem Face.
Der Beistand muss zur Not gar nix sagen, nur das ELO dran hindern, sich um Kopf und Kragen zu schwatzen und die Zettel einzusacken.
Deshalb muss ich als Beistand auch gar nicht sooo viel Fachkenntnis haben
Imaginaer, Bernd the Beast, Allimente, Frank71, Doppeloma bedankte(n) sich...
31.08.2017, 14:29 #14
Es gibt auch meiner Erinnerung Nach Urteile, die mehrere Beistände (bis zu 3 Personen glaub ich) als zulässig erachten.
Vieleicht meinst du diese Urteile hier?
Nach § 13 Abs. 4 Satz 1 SGB X kann ein Beteiligter zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Beistand ist eine Person des Vertrauens, die nicht Bevollmächtigter ist (Rixen in: LPK-SGB X, 1. Aufl. 2004, § 13 Rdnr. 22). Daraus, dass es sich bei dem Beistand um eine Person des Vertrauens handelt, folgt zwingend, dass der Beteiligte die Person auswählen kann; er hat also entgegen der Auffassung der Beklagten nicht nur Anspruch auf irgendeinen Beistand. Der Beteiligte hat aber keinen Anspruch auf mehrere Beistände. Dies ergibt sich schon aus dem Wortlaut des § 13 Abs. 4 Satz 1 SGB X (vgl. Rixen s.o. Rdnr. 23).
Ein Hartz-IV-Bezieher hat das Recht zu einem Termin mit der Hartz-IV-Behörde (ARGE, jetzt Jobcenter) bis zu 3 Personen als Beistände gem. § 13 Abs. 4 SGB X zwecks Wahrung seiner Interessen mitzunehmen. Das Gericht (SG Kassel vom 12.09.2008 - S 7 AS 554/08 ER) entschied auch, dass der Begriff „ein Beistand“ im Text des § 13 Abs. 4 SGB X eben nicht als Zahlenbegriff zu werten ist, also nicht nominativ und bezog sich dabei auf die Kommentare zum SGB X von Wannagat und Hauke/Noftz (Wulffen in LPK-SGB X, 7 Aufl. Rn 12 und Anhang).
Paolo_Pinkel, Imaginaer, Zeitkind, Frank71 bedankte(n) sich...
31.08.2017, 16:22 #15
@Texter50 Meinen Namen sage ich nicht. Kam mal die Frage von einem SB: Wie soll ich sie den ansprechen? Ich wie aus der Pistole geschossen: Wie sie sagten: Mit Sie.
31.08.2017, 17:53 #16
Das nächste Treffen lief eigenartiger Weise ganz anders ab,die 2 Sirenen wie ich sie mal nenne,saßen unmotiviert bei weit offengelassener Tür im Zimmer rum.
Nach den üblichen Floskeln wie Guten Tag verlangte die Schreibtisch Tusse die EGV die natürlich nicht unterschrieben war.
JC : Warum haben sie nicht unterschrieben ?
Mutter : Weil die Kindesbetreuung in der Zeit nicht gesichert ist !
JC : Aber sie haben doch Oma oder Vater oder irgendjemand der für ihr 11 Jahre
altes Kind mittags die Betreuung machen kann währen sie bei den Tafeln arbeiten.
Mutter : Ach sie kennen meine persönliche Situation warum ich mein Kind nicht in
Betreuung habe.
JC : Es gibt so viele alleinstehende Mütter die auch Arbeiten wenn ihr Kind aus der Schule kommt.
Mutter :Die haben ja meist auch richtige Arbeit und sollen nicht für 1€ die Stunde ihr Kind in eine Betreuung geben.
JC : Ich verstehe sie nicht wenn sie alles zusammenrechnen kommen wir auf den Mindestlohn !
Mutter : Für min. 2 Minuten sprachlos !!!
JC : Außerdem bekommen sie in der Kleiderkammer der Tafeln wieder die richtige Motivation und werden wieder für den ersten Arbeitsmarkt interessant.
Mutter : Mir ist diese EGV zu unbestimmt,und einige Sachen passen mir nicht.
JC : Welche denn ??
Mutter : Arbeitszeit,Datenschutz,Bewerbungsaktivitäten z.B
JC : Sie haben sich doch selber diese Maßnahme herausgesucht !
Mutter : Ich habe mir bei IHNEN eine 1€ Job ausgesucht,das glaube ich weniger!
JC : So habe ich das hier aber stehen.
Ich : es wäre hilfreich wenn sie Frau XXX genau erklären was passiert wenn sie sich nicht an den Verwaltungsakt hält.
JC : Wozu denn steht doch alles auf der Rückseite ?
Mutter : Ja bitte ich habe das nicht genau verstanden,was passiert dann ?
JC : Bekommt langsam Farbe hüstelt den Sanktionskatalog runter,und murmelt ganz leise das es für 3 Monate eine Kürzung der Bezüge um 30% gibt.
Mutter : Und wenn ich unterschreibe und mich dann nicht dran halte ?
JC : Sie Unterschreiben also ?
Mutter : Nein geben sie mir den Verwaltungsakt !
JC : Kann ich jetzt nicht,den schicken wir ihnen zu.
Mutter : Warum habe ich dann extra einen Termin bekommen wo man mir bei nicht Unterschrift den Verwaltungsakt mitgeben wollte.
Ich empfahl meinem Schützling das wenn der Verwaltungsakt eintrifft sich damit an Tacheles zu wenden.
Und hier endet dann auch mein Protokoll !
Ich stelle mit Entsetzen fest das auf diesem Jobcenter gelogen werden das sich die Balken biegen,und das ich bei meinem nächsten Besuch als Kunde oder als Beistand genau überlegen werde was ich überhaupt noch sage.
31.08.2017, 18:34 #17
Nach dieser Antwort die mit Sicherheit genau so auch vom JC protokolliert wurde:
wohl eher ein Unterfangen, welches fast sinnlos geworden ist, denn wenn man derartig um einen VA bettelt, dann wird man das eher wohl (wenn überhaupt) nur sehr schwer noch ausbügeln können.
Sorry - aber ich stelle hier eher fest, das du deinen Schützling nicht von der rotmarkierten Aussage abgehalten hast und da wäre es wohl erstmal zweckmäßiger vorläufig nicht mehr als Beistand weiter tätig zu sein, bis du wenigsten das notwendigste Grundlagenwissen über das zweckmäßigste Verhalten verinnerlicht hast, welches deinen Schützling vor Schaden und vor solchen sich selbst gestellten Fallen bewahrt.
Geändert von TazD (01.09.2017 um 07:10 Uhr)
RobbiRob, erwerbsuchend, Texter50, Frank71, TazD bedankte(n) sich...
31.08.2017, 19:45 #18
Hier wäre die Frage angebracht gewesen, wie das JC das rechnet.
Hier hätte man fragen können, welche Art der Motivation sie dort erlernen soll oder liegen grundlegende Defizite bezüglich dem Thema der Arbeitsmotivation und Arbeitsmoral bei ihr zu Grunde?
@ Bernd the Beast, wie du siehst, kommt es auch auf die richtigen Fragen zur richtigen Zeit an.
Wie @ Couchhartzer schon anmerkte, ist das eher kontraproduktiv. Dies wird ihr spätestens dann auf die Füße fallen, wenn sie gegen diesen VA vor dem SG vorgehen will. Eine ausführlichere Verhandlungsphase wäre vorteilhafter vor SG für sie. Die angesprochenen Punkte, wie Arbeitszeiten, Datenschutz, Bewerbungsvorgaben sind nicht schlecht, nur hätte sie hier besser argumentieren sollen, was ihr an diesen Punkten nicht gefällt oder hast du hier nicht weiterprotokolliert?
31.08.2017, 22:25 #19
Sorry - aber ich stelle hier eher fest, das du deinen Schützling nicht von der rotmarkierten Aussage abgehalten hast ...
Naja, ich denke das ist im Nachhinein leichter gesagt, als getan. Ausgesprochen ist ausgesprochen, was soll man als Beistand daran dann noch richten?
Und dem TE jetzt vorzuwerfen, daß er nicht Gedanken lesen kann, ist doch etwas absurd, oder?
Ich würde den Beistand eher dazu ermutigen, sich zusammen mit seinem Klienten auf diese und grundsätzliche Fragen solcher Situationen besser vorzubereiten.
Sprich, den Zeitrahmen im Termin auch wirklich auszunutzen und die Handlungsweise bei den Gesprächen punktgenau abzusprechen.
Ist der Klient unsicher, dann soll er besser garnicht antworten oder sich für die Antwort mit seinem Beistand zurückziehend beraten.
Ebenfalls wichtig ist das Wissen über den Rahmen und die Auslegungsweise der sog. Mitwirkungspflicht. Sprich die grundsätzliche Vermeidung von Ablehnungshaltung.
Das kann man sogar am lebenden Objekt SB wunderbar testen und wird erstaunt sein, welch Unsicherheit freundlich, zuvorkommende Entgegnungen auslösen können.
... und da wäre es wohl erstmal zweckmäßiger vorläufig nicht mehr als Beistand weiter tätig zu sein,
bis du wenigsten das notwendigste Grundlagenwissen über das zweckmäßigste Verhalten verinnerlicht hast,
welches deinen Schützling vor Schaden und vor solchen sich selbst gestellten Fallen bewahrt.
Ich erinnere; den Schaden hat nicht er als Beistand hervorgerufen, sondern die schlechte Vorbereitung beider.
Jetzt dem Beistand eine weitere Mitwirkung abzusprechen, macht es für den Beistandsuchenden mit Sicherheit nicht leichter.
Jeder weiß, wie schwer es ist, überhaupt jemanden für solch heikle Aufgabe zu finden.
Ich zolle auch einem lernenden Beistand meinen größten Respekt.
Wenn @Bernd the Beast noch Fehler macht, alleine als protokollierender Beisitz ist er schon unersetzbar.
Vidya, Domino, TazD, Bernd the Beast bedankte(n) sich...
01.09.2017, 09:16 #20
Überlege bitte genau was du hier schreibst,bevor du mich verdammst !
Ich habe KEINEN Einfluss darüber,was die Erwerbslose sagt oder tut,ich bin lediglich so etwas wie ein Zeuge !
Was ich tue tue ich nicht um mein EGO aufzublasen was für ein guter Mensch ich doch bin.
Ich werde natürlich NICHT aufhören Menschen zu unterstützen die Hilfe brauchen oder alleine Angst haben zum Jobcenter zu gehen.
In fast 5 Jahren ist alles gutgegangen,dieses eine Mal hab ich vielleicht etwas verissen,Asche auf mein Haupt !
Ich verstehe was du mir beibringen möchtest,dafür Danke ich Dir,aber versuche bitte nicht meine Motivation oder meine Beweggründe zu untergraben,denn das ist echt beleidigend
Fabiola, Vidya bedankte(n) sich...
01.09.2017, 13:32 #21
, was ihr an diesen Punkten nicht gefällt oder hast du hier nicht weiterprotokolliert?
Nein Sie ist mit mit den Worten "Sie hören von meinem Anwalt" aus der Tür gestürmt
01.09.2017, 15:26 #22
Der SB schustert sich aus einem Mix von ALG 2 mit 1 Euro Mehraufwandsentschädigung den Mindestlohn zusammen. Der erste Platz für Kreatives Denken wie man Löhne und Arbeitsplätze vernichtet geht an diesen SB
Die 1 Euro pro Stunde dienen dem Mehraufwand der dadurch entsteht. Diese Beschäftigungstherapien sind subventioniert und zeitlich wie Kostenmäßig begrenzt. Nach x Monaten steht man wieder am Anfang. Auch das man dadurch in den ersten Arbeitsmarkt findet wurde schon von vielen Arbeitsmarktexperten widerlegt. Teilweise verdrängten diese sogar sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
Mit dem Verwaltungsakt fordern, war taktisch eine Niederlage. Man hätte Bedenkzeit (14 Tage + 3 Postlaufzeit) sich geben lassen sollen. Und währenddessen hier anonymisiert hochladen und analysieren lassen müssen. Und nach Auswertung eventuell die Verhandlung aufnehmen können. Leider ist diese Tür nun zu.
Leider kann man als Beistand nicht immer alles bedenken. Gerade impulsive Entscheidungen der Elo´s sind nicht vorhersehbar. Ich habe schon Leute gehabt die wussten das mit der Verhandlung und haben den VA genauso gefordert. Ich sage vor jedem Termin: Unterschreibt nichts, lasst euch alles schriftlich geben und was ihr auch macht fordert nicht den VA das raubt euch den Vorteil der Verhandlung.
Frank71, erwerbsuchend, Zeitkind bedankte(n) sich...
01.09.2017, 16:46 #23
wie meinst du das mit dem Zurückziehen zu einer Beratung? Im Normalfall verstehe ich darunter, dass man sich in einen Raum begibt oder zumindest innerhalb eines Raumes in eine Ecke begibt, in der sich nur der Berater (Beistand) und der zu Beratende (eLB) befinden und der SB keinen akustischen Einfluss hat. In meinem JC sind die Büros eher klein. Als durchschnittlich großer Mensch hat man nur ca. 3-5 Schritte vom Schreibtisch bis zur Tür. Ein Rückzug innerhalb des Raumes ist nicht möglich, nur ein Gang vor die Tür. Aber ist das tatsächlich praktikabel? Könnte dann SB nicht von sich aus den Termin dann abbrechen, was eventuell Folgen für eLB haben kann oder habe ich dich hier mißverstanden?
@ Bernd the Beast,
das ist natürlich suboptimal, wenn sich der Schützling selbst so ins Knie schießt. Vielleicht findet ihr da noch eine Lösung.
Bis zu diesem Posting dachte ich, es wäre deine erste Tat als Beistand gewesen. Mit meiner Kritik ging es nicht darum, dich von dem Beistand sein abzuhalten, sondern dir Ansatzpunkte zu zeigen, wo du dich verbessern kannst. Jedenfalls wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg mit deiner Hilfestellung für andere.
Zeitkind, TazD bedankte(n) sich...
Na ja, diese Aussage war auf jeden Fall schonmal deutlich sinnvoller, als das was ich hier hart kritisierte, weil es nicht sofort ausbremsend revidiert wurde.
Es ging mir auch nicht darum dich schlechter zu machen (so direkt werde ich, um möglichst Nachhaltigkeit beim dazulernen zu bewirken), sondern darum aufzuzeigen, dass auch du noch massiv lernen musst damit eine Beistandschaft auch wirklich effektiv nützlich sein kann.
Dazu gehört übrigens nach Möglichkeit auch immer das vorherige Absprechen einer Vorgehenstaktik (wann man überhaupt was sagt und wenn ja, dann auch was man sagt).
Und dazu gehört auch, dass man notfalls mal nach so missglückten Sätzen (wie den, den ich den kritisiert hatte) dann seinem Schützling ggf. im Wort abzuwürgt und sinngemäß in die "Seite piekst", um dann dem gegenüber sitzendem SB mit einem nachgeschobenen Satz wie "das hörte sich nur jetzt merkwürdig an und ist aber so nicht wörtlich aufzufassen" gleich mal den Wind aus dem Segel zu nehmen.
01.09.2017, 18:36 #25
Der VA war angekündigt,das hies in diesem Falle hatte Frau die Frau einen Termin sich den Verwaltungsakt an dem Tag abzuholen,es sei denn sie hätte unterschrieben.
Es war also Faktisch sich den Verwaltungsakt persönlich abzuholen.
Vieleicht sollte ich genauer schreiben,in Zukunft versprochen
Alter des Beistandes u. AU / JC renasia ALG II 11 12.01.2012 13:51
Protokoll des Gesprächs? Mäusefalle ALG II 7 17.10.2011 20:52
Protokoll führen blattkaktus Allgemeine Fragen 9 02.10.2011 19:01
Verlangen von Personalausweis des Beistandes --------------------- Allgemeine Fragen 39 23.06.2011 09:38
Hausbesuch und Protokoll Eisblume ALG II 20 15.04.2008 20:53