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Timestamp: 2017-06-24 22:41:52
Document Index: 388463332

Matched Legal Cases: ['§ 95', '§ 176', '§ 177', '§ 1293', '§ 1294', '§ 1295', '§ 880', '§ 914', '§ 1168', '§ 1299', '§ 1299', '§ 1299', '§ 1168', '§ 1168', '§ 1315', '§ 1489', '§ 67', '§ 1315', '§ 1315', '§ 1315', '§ 1315', '§ 1489', '§ 879', '§ 1168', '§ 879', '§ 1168', 'OGH', 'OGH', '§ 344', '§ 922', '§ 923', '§ 924', '§ 925', '§ 926', '§ 927', '§ 928', '§ 929', '§ 930', '§ 931', '§ 932', '§ 933', '§ 933', '§ 344', '§ 6', '§ 914', '§ 914', '§ 54']

ZRB 2015/3 - Heft 3 - 2015 - ZRB - Zeitschrift für Recht des Bauwesens - e-Journals
/ ICL 2016/3
Volltext Cover Download AufsatzZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 95–98
Wenusch, Hermann Deliktische Warnpflichtverletzung?
Warnpflicht, Haftung, Schadenersatz, Unterlassung, Garant, Schutzgesetzverletzung, ZRB 2015, 95, § 95 StGB, § 176 StGB, § 177 StGB, § 1293 ABGB, § 1294 ABGB, § 1295 ABGB In der Baupraxis ist „die Warnpflicht“ nahezu allgegenwärtig: Gewarnt werden soll nicht nur... In der Baupraxis ist „die Warnpflicht“ nahezu allgegenwärtig: Gewarnt werden soll nicht nur vor einem Misslingen des vom Werkunternehmer geschuldeten Werkes, sondern auch vor Kostenüberschreitungen oder Terminverzügen. Damit nicht genug: Vorallem unter Technikern herrscht die Überzeugung, dass es eine „Warnpflicht des Ziviltechnikers“ (oder auch „Warnpflicht des Sachverständigen“) gibt, wonach vor drohenden Schäden auch dann zu warnen ist, wenn die Gefahr nicht direkt mit einem konkreten Vertrag in Zusammenhang steht. Ob dem tatsächlich so ist, soll in dieser Abhandlung nachgegangen werden. Volltext	JudikaturZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 105–106
Ablösung, Bankgarantie, Bedingung, Garantie, Garantieerklärung, Garantiestrenge, Haftrücklass, Haftrücklassgarantie, Haftungsrücklass, Haftungsrücklassgarantie, Inkrafttreten, Mahnverfahren, Rechtskraft, Sicherheit, Sicherstellung, Wirksamkeit, Wirksamwerden, Zahlungsbefehl, 6 Ob 35/15p, ZRB 2015, 105, § 880a ABGB, § 914 ABGB Sinn einer Bankgarantie, welche an Stelle eines sonst vereinbarten Haftrücklasses gegeben wird,... Sinn einer Bankgarantie, welche an Stelle eines sonst vereinbarten Haftrücklasses gegeben wird, ist nicht, dem Begünstigten nur eine Sicherheit zu geben, sondern der Begünstigte soll so gestellt werden, wie wenn er schon Bargeld in Händen hätte bzw wie wenn er die fragliche Summe noch gar nicht aus der Hand gegeben hätte.Der Zahlungsbefehl im Mahnverfahren ist grundsätzlich der materiellen Rechtskraft teilhaftig. Dass der Zahlungsbefehl eine vollwertige rechtskräftige Entscheidung in der Sache und nicht bloß einen Vollstreckungstitel darstellt, ist tragendes Prinzip des österreichischen Mahnverfahrens. Volltext	JudikaturZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 128–129
Anweisung, Branchenkenntnis, Mitverschulden, Risiko, Sachkenntnis, Sachverständiger, Sorgfaltsmaßstab, Sphäre, Warnpflicht, Warnpflichtverletzung, Warnung, 10 Ob 21/15h, ZRB 2015, 128, § 1168a ABGB, § 1299 ABGB Der Werkunternehmer ist regelmäßig als Sachverständiger anzusehen (§ 1299 ABGB), sodass er... Der Werkunternehmer ist regelmäßig als Sachverständiger anzusehen (§ 1299 ABGB), sodass er einem objektiven Sorgfaltsmaßstab unterliegt und die üblichen Branchenkenntnisse zu vertreten hat. Er hat den Besteller gemäß § 1168a ABGB zu warnen, wenn dieser offenbar unrichtige Anweisungen erteilt hat. „Offenbar“ iSd § 1168a ABGB ist alles, was vom Unternehmer bei der von ihm vorausgesetzten Sachkenntnis erkannt werden muss. Diese Warnpflicht des Unternehmers besteht auch gegenüber dem sachkundigen oder sachverständig beratenen Besteller. Der Unternehmer wird von der Warnpflicht nur dann entlastet, wenn er davon ausgehen kann, dass der Besteller über Mängel seiner Sphäre durchaus Bescheid weiß und das Risiko der Werkbestellung dennoch übernimmt.Bei Verletzung der Warnpflicht durch den Werkunternehmer kann den Besteller aber ein Mitverschulden treffen. Dies unter anderem dann, wenn der Besteller bei genügender Sachkenntnis erkennen kann, dass die dem Unternehmer erteilte Anweisung oder die vereinbarte Arbeitsweise verfehlt ist. Volltext	JudikaturZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 120–127
Schlussrechnungsvorbehalt, Verfristung, 9 Ob 81/14y, ÖNORM B 2110, ZRB 2015, 120 Allein durch eine schriftliche Erklärung, dass der Werkunternehmer „die Abstriche... Allein durch eine schriftliche Erklärung, dass der Werkunternehmer „die Abstriche beeinspruche“ und dass „die Korrekturen falsch seien“ wird nach der Rechtsprechung kein begründeter Vorbehalt abgegeben.Ein Schreiben, das schon vor Annahme der von der Schlussrechnung abweichenden Schlusszahlung durch die Klägerin verfasst wurde, stellt keinen ausreichenden Vorbehalt dar. Volltext	VeranstaltungsankündigungenZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 130–130
ZRB 2015, 130 Grundlagen der Immobilienbewertung, 9. Dezember 2015In diesem Seminar erhalten Sie auf Basis der... Grundlagen der Immobilienbewertung, 9. Dezember 2015In diesem Seminar erhalten Sie auf Basis der Grundlagen der Wertermittlung (Gesetz und ÖNORM) fundiertes Fachwissen, sowie praxisnahe Fallbeispiele aus der Erfahrungswelt der Vortragenden.Vortragender: Mag. Peter Höflechner MRICSwww.austrian-standards.at/seminareSpielplatzgeräte: outdoor, indoor oder im Wasserbereich, 21. Jänner 2016 Volltext	JudikaturZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 107–109
Besorgungsgehilfe, Besorgungsgehilfenhaftung, Erkundigungspflicht, Gefährdung, Gewissenhaftigkeit, grobe Fahrlässigkeit, Nachlässigkeit, ÖNORM, Schadenersatz, Schadensursache, Sorgfaltsverstoß, Untüchtigkeit, Verjährung, 4 Ob 4/15i, ZRB 2015, 107, § 1315 ABGB, § 1489 ABGB, § 67 VersVG Für das Verhalten eines Besorgungsgehilfen muss nach § 1315 ABGB einstehen, wer sich einer... Für das Verhalten eines Besorgungsgehilfen muss nach § 1315 ABGB einstehen, wer sich einer untüchtigen oder wissentlich einer gefährlichen Person bedient. Aus einem Verhalten eines Besorgungsgehilfen ergibt sich eine habituelle Untüchtigkeit, wenn es ihm an den für seine Tätigkeit notwendigen Kenntnissen überhaupt fehlt und auch ein auffallender Mangel an Gewissenhaftigkeit vorliegt, der Besorgungsgehilfe also nicht geeignet ist, entsprechend den fundamentalen Kenntnissen seines Tätigkeitsbereichs zu arbeiten oder wenn er infolge persönlicher Eigenschaften, etwa aus Hang zur Nachlässigkeit oder Nichtbeachtung der Vorschriften über die Ausübung seines Berufs nicht geeignet ist.Ob Untüchtigkeit im Sinn des § 1315 ABGB anzunehmen ist, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Es kann also nicht generell ausgesprochen werden, dass der Verstoß gegen eine bestimmte Sorgfaltspflicht, etwa eine ÖNORM, Untüchtigkeit nach § 1315 ABGB indiziert (ebensowenig wie das Vorliegen grober Fahrlässigkeit an sich). Maßgebend ist immer die mit dem konkreten Sorgfaltsverstoß einhergehende besondere Gefährdung eines geschützten Rechtsguts.Dem Haftenden muss die Untüchtigkeit des Besorgungsgehilfen nicht bekannt sein.Die Verjährungsfrist des § 1489 ABGB beginnt mit dem Zeitpunkt zu laufen, in dem dem Geschädigten sowohl der Schaden und die Person des Schädigers als auch die Schadensursache bekannt geworden sind. Zwar gilt die Kenntnisnahme schon als in dem Zeitpunkt erlangt, in welchem sie dem Geschädigten bei angemessener Erkundigung zuteil geworden wäre, wenn er die für eine erfolgversprechende Anspruchsverfolgung notwendigen Voraussetzungen ohne nennenswerte Mühen in Erfahrung bringen kann, die Erkundigungspflicht darf aber nicht überspannt werden. Im Allgemeinen wird im Rahmen der Erkundigungspflicht die Einholung von Sachverständigengutachten nicht gefordert. Volltext	PraktischesZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. XIII–XVI
Grün, Karl Europäische Normen – die unbekannte Größe
Ihre Bedeutung für Binnenmarkt und Österreichs Wirtschaft ZRB 2015, XIII So stellte sich das „gemeinsame Europa“ 1988 dar, und so hat der „Cecchini-Bericht Europa... So stellte sich das „gemeinsame Europa“ 1988 dar, und so hat der „Cecchini-Bericht Europa ‘92“ die Ausgangslage für den Binnenmarkt beschrieben. Schon 1983 hat man die unterschiedlichen technischen Normen und Vorschriften in der damaligen EG auf nicht weniger als 100 000 geschätzt. Nimmt man die nationalen Standards der 1995 und dann 2004 beigetretenen Staaten dazu, erhöht sich die Zahl schier ins Unermessliche.Heute gibt es rund 20 000 Europäische Normen, die einen Großteil der divergierenden nationalen Standards ersetzen – jede von ihnen hat im Schnitt zehn nationale Normen ersetzt, gemeinsam haben sie es möglich gemacht, den europäischen Binnenmarkt Realität werden lassen.In Österreich stellt sich die Situation so dar: Von den geltenden 23 424 ÖNORMEN (Stand: Ende 2014) sind nur mehr 2 026 „rein österreichische“, also ausschließlich in Österreich entwickelte Normen. Bei den Neuerscheinungen machte der Anteil „rein österreichischer“ Standards 2014 nur mehr 6,5 Prozent oder 99 Stück aus. Somit ist die überwiegende Mehrzahl der in Österreich gültigen Normen (ÖNORMEN) europäischen und/oder internationalen Ursprungs, wobei rund 30 Prozent der Europäischen Normen (EN) zugleich Internationale Normen sind (Abb. 1). Das heißt auch, dass die Normungsarbeit primär europäisch ist, zunehmend international. Volltext	PraktischesZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. XIX–XX
Bammer, Margit Wannen
ZRB 2015, XIX Feuchtigkeit in Gebäuden kann deren Nutzbarkeit beeinträchtigen und sogar deren Substanz... Feuchtigkeit in Gebäuden kann deren Nutzbarkeit beeinträchtigen und sogar deren Substanz schädigen (zB durch Schimmelbildung). Feuchtigkeit kann sich im Gebäude durch Kondensat oder durch von außen eindringendes Wasser bilden:An die unterirdischen Teile kann Wasser in Form von Bodenfeuchte, als nicht stauendes Sickerwasser, als zeitweise aufstauendes Sickerwasser, als drückendes oder nicht drückendes Wasser herankommen.Feuchtigkeit, die durch Wassereinwirkung auf unterirdische Gebäudeteile entsteht, kann durch verschiedene Maßnahmen vermieden werden: Gebäude können in trockener Umgebung errichtet werden (zB im nicht wasserführenden Schotter, wo allenfalls einsickerndes Oberflächenwasser abgeleitet wird – möglicherweise unterstützt durch Drainagen) oder dadurch, dass das Gebäude entsprechend isoliert wird. Volltext	PraktischesZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. XVII–XVIII
Wenusch, Hermann Vollmacht
ZRB 2015, XVII Jemanden zu bevollmächtigen bedeutet, den Bevollmächtigten in die Lage zu versetzen (zu... Jemanden zu bevollmächtigen bedeutet, den Bevollmächtigten in die Lage zu versetzen (zu „ermächtigen“), Geschäfte für den Vollmachtgeber abzuschließen – der Vertrag wird „im Namen des Vollmachtgebers“ abgeschlossen. Ein allfälliges Angebot durch einen Bevollmächtigten lautet daher: „Im Namen des Vollmachtgebers biete ich an ...“ (oder noch einfacher: „Für den Vollmachtgeber biete ich an ...“). In der Praxis weit verbreitete Abkürzungen wie „i.V.“ oder „i.A.“ sind nicht erforderlich (und werden tatsächlich sehr häufig völlig sinnlos verwendet). Ebenso überflüssig sind Wendungen wie „und auf Rechnung von ...“ – sie sagen nur aus, wer den wirtschaftlichen Nutzen trägt, sind aber juristisch bedeutungslos.Vollmachten entstehen entweder direkt von Gesetzes wegen oder werden individuell vom jeweiligen Vollmachtgeber eingeräumt. Die Vollmacht ihres Geschäftsführers, für die GmbH zu handeln, ergibt sich zB unmittelbar aus dem Gesetz, ebenso wie die Vollmacht des Erziehungsberechtigten für seinen Schützling. Eine Vollmacht an einen Architekten, mit Bauunternehmern Verträge für den Bauherrn zu schließen, wird dem gegenüber individuell eingeräumt.Durch eine Vollmacht wird jemand lediglich berechtigt aber nicht verpflichtet irgendetwas zu tun. Daher ist zur Wirksamkeit einer Vollmacht die Zustimmung des Bevollmächtigten nicht notwendig. Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 132–132
ZRB 2015, 132 RA Dr. Wolfgang Breyer (RA in Stuttgart und Wien), Dr. Christian Hagen (ÖBB), Mag. Günter... RA Dr. Wolfgang Breyer (RA in Stuttgart und Wien), Dr. Christian Hagen (ÖBB), Mag. Günter Hayek (ELIN), RA Dr. Christian W. Konrad, LL.M. (RA in Wien), Dr. Diana Seeber-Grimm (BM für Justiz), Mag. Florian Skarics (Uni Innsbruck), Dr. Wolfgang Treitler (ASFINAG), Mag. Claudius Weingrill (BIG) Volltext	JudikaturZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 115–119
Warnpflicht, Sittenwidrigkeit, 3 Ob 109/14x, ZRB 2015, 115, § 879 Abs 3 ABGB, § 1168a ABGB Eine Klausel, mit der die Prüfpflicht hinsichtlich der bereitgestellten Materialien auf den... Eine Klausel, mit der die Prüfpflicht hinsichtlich der bereitgestellten Materialien auf den Werkbesteller überwälzt wird, ist nicht – wegen eines Verstoßes gegen § 879 Abs 3 ABGB – nichtig, sondern vor dem Hintergrund der Rechtsprechung zur Warnpflicht nach § 1168a ABGB durchaus vertretbar.Die Inhaltskontrolle orientiert sich am dispositiven Recht oder an anerkannten Normwerken. Nicht jede Klausel, die davon abweicht, wird dadurch sittenwidrig, sondern nur dann, wenn die Abweichung „unangemessen“ ist bzw es für sie keine sachliche Rechtfertigung gibt, wobei eine umfassende, die Umstände des Einzelfalls berücksichtigende Interessenabwägung vorzunehmen ist.Täuschung durch Verschweigen erfordert zudem, dass eine Aufklärungspflicht verletzt wurde, was nach den Anschauungen des redlichen Verkehrs zu beurteilen ist. Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 133–133
ZRB 2015, 133 Dipl.-Ing. Margit Bammer, Dipl.-Ing. Karl Grün, Dr. Dieter Stibi, LL.M. Dipl.-Ing. Margit Bammer, Dipl.-Ing. Karl Grün, Dr. Dieter Stibi, LL.M. Volltext	EditorialZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 93–93
Wenusch, Hermann Der ungehobene Schatz ...
... die Abrechnungsregeln der Werkvertragsnormen ZRB 2015, 93 Nach dem OGH (5 Ob 519/85, veröffentlicht SZ 58/41) ist die ÖNORM B 2110 in Österreich... Nach dem OGH (5 Ob 519/85, veröffentlicht SZ 58/41) ist die ÖNORM B 2110 in Österreich „generell akzeptiert“.Wohl zu wenig Beachtung findet der Umstand, dass mit der Vereinbarung dieser Norm auch „alle ÖNORMEN mit vornormierten Vertragsinhalten (Werkvertragsnormen der Serien B 22xx und H 22xx) für einzelne Sachgebiete, soweit die Leistung oder auch nur Teile (einzelne Positionen) derselben diese Sachgebiete betreffen“, gelten.Für Überraschungen sorgt immer wieder das Kapitel „Ausmaß und Abrechnung“, das sich in vielen dieser Werksvertragsnormen findet. Darin werden Modalitäten der Ausmaßermittlung bzw Abrechnung festgelegt, die häufig nicht erwartet werden: Gemäß Pkt 5.5.2.3.9 („Fußbodengefälle“) der ÖNORM B 2230-2 („Malerarbeiten – Werkvertragsnorm; Teil 2: Beschichtung auf Mauerwerk, Putz, Beton und Leichtbauplatten“) ist bei einem Fußbodengefälle von mehr als 10 % auf das Flächenausmaß (sic!) über der Gefällestrecke 50 % zuzuschlagen – maW: die Wandfläche, wird größer, weil der Fußboden davor geneigt ist ... Volltext	JudikaturZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 99–102
Wenusch, Hermann Zur Haftung des Verkäufers von Bauprodukten
Gewährleistung, Aufklärungspflichten, 7 Ob 94/14w, ZRB 2015, 99, § 344 UGB, § 922 ABGB, § 923 ABGB, § 924 ABGB, § 925 ABGB, § 926 ABGB, § 927 ABGB, § 928 ABGB, § 929 ABGB, § 930 ABGB, § 931 ABGB, § 932 ABGB, § 933a ABGB, § 933b ABGB Der Händler haftet dem Käufer gegenüber nur für die ihn selbst treffenden Pflichten wie die... Der Händler haftet dem Käufer gegenüber nur für die ihn selbst treffenden Pflichten wie die Auswahl eines geeigneten Erzeugers, einwandfreie Lagerung der Ware, Hinweise auf Gefahren und ordnungsgemäße Verpackung. Er haftet jedoch nicht für jedes Verschulden des Produzenten, da der Erzeuger in der Regel nicht als Erfüllungsgehilfe anzusehen ist.Bei Umsatzgeschäften ohne besondere Treue- und Vertrauensbande sind an den Umfang der Aufklärungspflichten nur geringe Anforderungen zu stellen.Gemäß § 344 UGB gelten von einem Unternehmer vorgenommene Rechtsgeschäfte im Zweifel als zum Betrieb seines Unternehmens gehörig. Volltext	JudikaturZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 103–104
Hayek, Günter Zur Auslegung von ÖNORMEN und zur zeitnahen Vorlage von Regieaufzeichnungen
Auslegung, Dokumentation, Leistungsaufstellung, Regieaufzeichnung, Regiebericht, Regiebestätigung, Regieleistung, Überprüfung, 9 Ob 19/15g, Punkte 6.4.3. und 8.2.3.3. ÖNORM B 2110 (idF ab 2009), ZRB 2015, 103, § 6 ABGB, § 914 ABGB ÖNORMEN sind objektiv unter Beschränkung auf den Wortlaut, das heißt unter Verzicht auf... ÖNORMEN sind objektiv unter Beschränkung auf den Wortlaut, das heißt unter Verzicht auf außerhalb des Textes liegende Umstände, gemäß § 914 ABGB auszulegen. Sie sind so zu verstehen, wie sie sich einem durchschnittlichen Angehörigen des angesprochenen Adressatenkreises erschließen; im Zweifel bildet die Übung des redlichen Verkehrs einen wichtigen Auslegungsbehelf.Mit Punkt 6.4.3. der ÖNORM B 2110 soll ein hohes Maß an Aktualität der Aufzeichnungen gewährleistet sein, weil die Überprüfung des tatsächlichen Aufwands später nur mehr schwer möglich ist. Volltext	JudikaturZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 110–114
Wenusch, Hermann Wird eine Funktion geschuldet, können keine Sowiesokosten entstehen
Anscheinsvollmacht, Werkvertrag, funktionale versus konstruktive Leistungsbeschreibung, Sowiesokosten, Gewährleistung, Schadenersatz, 1 Ob 132/15s, ZRB 2015, 110, § 54 UGB „Gewöhnliche“ Geschäfte müssen keine alltäglich vorkommenden sein. Ein ungewöhnliches... „Gewöhnliche“ Geschäfte müssen keine alltäglich vorkommenden sein. Ein ungewöhnliches Geschäft liegt vor allem dann vor, wenn mit Rücksicht auf die Verhältnisse des Unternehmens ungewöhnlich große Verpflichtungen eingegangen oder besondere Bedingungen gewährt werden, die nicht branchenüblich sind, der Abschluss des Geschäfts also auch bei Auslegung eines nicht allzu strengen Maßstabs vom betriebswirtschaftlichen Standpunkt her nicht vertretbar ist.Tatsächliche Verbesserungsaufwendungen können (außer im Fall der Unverhältnismäßigkeit, worauf sich die Beklagte nicht berief) auch den Wert des Werks übersteigen.Das Problem des etwaigen Ersatzes der „Sowieso“-Kosten stellt sich dort, wo ein Werk einen bestimmten Erfolg aufweisen soll, dieser Erfolg aber nicht erreicht wird, weil mit den laut Vertrag qualitativ und/oder quantitativ einzusetzenden Mitteln dieser Erfolg nicht erreichbar ist. Volltext	GedankensplitterZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 130–130
Wenusch, Hermann Stand der Technik: Quo vadis
ZRB 2015, 130 Es gehört zu den „Milchmädchenweisheiten“, dass alles immer sicherer (und dadurch... Es gehört zu den „Milchmädchenweisheiten“, dass alles immer sicherer (und dadurch schwieriger) wird: „Was man früher noch alles hat machen können!“. Bestätigt wird dies ua wenn man überblicksmäßig recherchiert, welche horizontale Lasten bei Menschenansammlungen für Geländer/Brüstungen/Absturzsicherungen bei Menschenansammlungen gemäß den ÖNORMEN anzusetzen sind:ab 1955 (ÖNORM B 4001): 0,5 kN/mab 1981 (ÖNORM B 4012): 1,0 kN/m Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 132–132
ZRB 2015, 132 Em. o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Krejci, Univ.-Prof. i. R. Dr. Manfred P. Straube, Univ.-Prof. Dr.... Em. o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Krejci, Univ.-Prof. i. R. Dr. Manfred P. Straube, Univ.-Prof. Dr. Alexander Schopper, RA Ing. DDr. Hermann Wenusch Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 132–132
ZRB 2015, 132 Ing. Dr. Gerhard Hartmann, Prof. Horst Franke Ing. Dr. Gerhard Hartmann, Prof. Horst Franke Volltext	PersonenverzeichnisZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. 132–132
ZRB 2015, 132 Univ.-Prof. Dr. Alexander Schopper (siehe oben), RA Ing. DDr. Hermann Wenusch (siehe oben),... Univ.-Prof. Dr. Alexander Schopper (siehe oben), RA Ing. DDr. Hermann Wenusch (siehe oben), Univ.-Prof. DDr. Thomas Ratka, LLM Volltext	PraktischesZRB 2015/3, Jahrgang 2015, Heft 3, S. XI–XII
Stibi, Dieter Dokumentationsbestimmungen der ÖNORM B 2110 – juristische Bedeutung
ZRB 2015, XI Die Dokumentation ist ein wichtiger Bestandteil beim Bauablauf. Durch eine vollständige... Die Dokumentation ist ein wichtiger Bestandteil beim Bauablauf. Durch eine vollständige Dokumentation sollen Streitigkeiten über Tatsachen vermieden werden, zumal die spätere Ermittlung von Tatsachen oftmals schwierig ist. Ein unwidersprochener Eintrag im Baubuch bedeutet jedoch nicht bereits einen klagbaren Anspruch des den Eintrag verfassenden Vertragspartners. Die wichtigsten Dokumentationsvorschriften nach der ÖNORM B 2110 sowie die Wirkungen von Eintragungen werden in der Folge im Überblick dargestellt. Volltext	Fachgebiete