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Timestamp: 2019-01-21 21:20:19
Document Index: 325779995

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 10', '§ 10', '§ 7', '§ 7', '§ 152', '§ 2', '§ 4', '§ 428', '§ 3']

Darf man als Hartzer nicht mehr verreisen? | Erwerbslosenforum Deutschland
Themenstarter Raziel
Stichworte darf hartzer man mehr verreisen
Meine Freundin und ich sind für die nächste Woche eingeladen zur Hochzeit meiner Mutter. Danach für zwei Wochen zur Hochzeit der Schwester meiner Freundin. Meine Freundin rief nun eben bei ihrer Sachbearbeiterin an und sagte einen Termin für Montag ab, den sie eigentlich mit ihrer Sachbearbeiterin ausgemacht hatte. Bei diesem Termin ging es um Unterstützung für einen Umzug.
Dann aber der Hammer: Meiner Freundin wird für 2 Wochen das Geld gestrichen.
Als Begründung meinte die Sachbearbeiterin, dass dies eine neue Regelung "von oben" sei: Arbeitslose dürfen nicht mehr verreisen, sie haben ständig wohnanwesend zu sein und sich zu bewerben.
Meine Mutter konnte das nicht glauben.
Raziel sagte :
Die Sachbearbeiterin soll die gesetzliche Grundlage dafür nennen. So steht das nämlich nicht im Gesetz. In jedem Jahr stehen auch ALG II Beziehern Zeiten zu, für die Ortsabwesenheit beantragt werden kann. Diese muß auch genehmigt werden, wenn die Sachbearbeiterin nicht glaubhaft machen kann, daß gerade in dieser Zeit ein Arbeitsplatz plötzlich verfügbar wäre und daher dringend Ortsanwesenheit notwendig.
Eine Zahlungseinstellung aus diesem Grund wäre NUR dann möglich, wenn die Ortsabwesenheit ohne Beantragung sozusagen "heimlich" erfolgen würde.
Ein klärendes Gespräch mit dem/der Vorgesetzten bzw. dem Leiter der ARGE wäre wohl zu empfehlen.
Ein grundsätzliches Reiseverbot wäre verfassungswidrig!
Neue Regelungen von "oben" gibt es nicht. Entweder es steht im Gesetz oder es steht nicht im Gesetz. Leider neigen manche ARGEn zu kreativen Eigenmächtigkeiten und schaffen sich mittels Durchführungsrichtlinien quasi eigene Gesetze. Diese sind aber vor keinem Gericht durchsetzbar und absolut rechtswidrig!
Ich würde jetzt persönlich hingehen (warum ruft ihr auch immer an - am Telefon kann man alles behaupten!) und bei der Widerspruchsstelle einen Widerspruch gegen den "mündlichen Bescheid" zu Protokoll geben...
und mich sofort an den Vorgesetzten und das Kundenreaktionsmanagement wenden.
Eine Ortsabwesenheit muß mit dem SB abgesprochen werden, ja... es ist eine rmessensentscheidung, ja - aber nur wenn der SB einen Guten grund hat, warum er die Ortsabwesenheit nicht gestatten kann, und man dann trotzdem "abhaut" darf sanktioniert werden.
Was gabs denn für einen Grund für den Termin in der nächsten Woche?
Habt ihr den nur abgesagt oder was habt ihr genau gesagt?
Es stehen dir im Jahr 21 Kalendertage Urlaub zur Verfügung.
Wenn dein Fallmanager/Sachbearbeiter aber eine Arbeitsstelle für dich hat, kann er dich aus verständlichen Gründen nicht in den Urlaub entlassen.
Die Begründung "Das ist eine neue Regelung von oben" ist schlichtweg falsch! Es ist sogar so, dass diese SB ihrer Informationspflicht nicht nachkam.Iim Prinzip ist damit auch die EGV hinfällig.
Bei diesem Termin ging es um Unterstützung für einen Umzug.
Nun zumindest ist es unglücklich gelaufen, der Termin ist ja wohl zu Eurem Nutzen anberaumt und nun habt Ihr keine Ortsabwesenheit beantragt sondern einfach den Termin abgesagt und dabei auch noch erwähnt wegzufahren, und da hat die SB eben etwas überreagiert, ich würde versuchen das zu klären, aber es ist trotzdem eine Ermessensentscheidung der SB und wenn sie meint der Umzug müsse jetzt geklärt werden, dann gibt es sicher Probleme
Also meine Freundin will in eine günstigere Wohnung umziehen und hat daher von sich aus (!) mit ihrer Sachbearbeiterin einen Termin für die Unterstützung beantragt. Leider haben wir nun festgestellt, dass die Fahrt zu meiner Mutter nur am Wochenende gemacht werden kann (Wochenend-Ticket) und dass wir daher schon am Wochenende fahren müssen, wenn wir denn rechtzeitig bei der Hochzeit sein wollen. Daher musste sie den Termin absagen.
Nachtrag: Meine Freundin sprach soeben mit ihrem Rechtsanwalt. Und der meinte, dass die Aussage der Sachbearbeiterin stimmen würde: Arbeitslose dürfen in diesem Jahr keinen Urlaub beantragen. Dieses Gesetz gäbe es angeblich schon seit 3 Monaten.
Komisch, davon habe ich noch gar nichts gehört.
Von dem Gesetz habe ich noch nichts gehört, aber der Umzug ist leider ein triftiger Grund die Ortsabwesenheit erst mal bis zur Klärung zu verweigern
Was ist das denn für ein Rechtsanwalt, wenn es so eine Gesetz gäbe, hätten das hier schon einige gewußt.
Habt ihr den Rechtsanwalt beauftragt?
Denn der wäre definitiv haftbar für einen falschen Rat.
Ich hatte in diesem Monat eine Gruppenveranstaltung. Da gab es diese Aussage - wie sie vom Rechtsanwalt kam - nicht!
Es gibt keine neue Regelung was den Urlaub betrifft, zumal die aktuelle Regelung eh schon menschenverachtend ist!
Den Anwalt sollte deine Freundin wechseln.
Ich habe soeben mit der Arbeitslosenhilfe in Mannheim telefoniert, und die meinten auch, dass seit August letzten Jahres Arbeitslose keinen Urlaub nehmen dürfen - es sei denn, man beantragt Ortsabwesenheit aus persönlichen Gründen.
Da hat dir die Arbeitslosenhilfe aber was falsches erzählt.
Und das entsetzt mich noch mehr,und es kann schon mal gar nicht sein, daß es seit August letzten Jahres so ist.
Ich habe mit einer Rechtsanwältin telefoniert und die meinte das ist Unsinn.
Aber wenn jetzt schon Arbeitsloseninitiativen so einen Unsinn erzählen, wird das noch zum Gewohnheitsrecht.
Die war richtig angenervt und meinte, sie hofft dann auch, das die Initiative dir dann auch das Gesetz genannt hat, daß dies besagt.
Es sei denn du beziehst seit weiniger als 6Mon HartzIV, da soll Urlaub dann nur in Ausnahmefällen gewährt werden.
Allerdings wäre dann die Hochzeit ein wichtiger Grund.
So jetzt werde ich mal versuchen diese Initiative zu erreichen.
Also ich habe eben mit meiner Sachbearbeiterin gesprochen - und die meinte, dass es seit dem 1.1.2005 im SGB II geregelt ist, dass man zwar 3 Wochen in den Urlaub gehen darf, man aber für den Zeitraum der Ortsanwesenheit keinen Leistungsanspruch hat. Punkt 1.
Punkt 2: Die Geschäftsleitung der ARGE Mannheim hat dieses Gesetz noch einmal verschärft und für Mannheim die Sonderregelung eingeführt, dass als Begründung für Ortsabwesenheit ohne Kürzung nur noch der Sterbefall gilt. Wenn also meine Mutter jetzt verstorben wäre, dürfte ich ohne Kürzung zu ihrer Beerdigung fahren.
Dann beantragt man eben "Ortsabwesenheit..."
Nun, in der Tat kennt die Vorschrift das Wort Urlaub NICHT, sondern verwendet dafür die Formulierung "Ortsabwesenheit aus persönlichen Gründen",- in der Praxis macht das keinen Unterschied,- man beantragt nur eben statt bis zu 21 Tagen Urlaub eben bis zu 21 Tage "Ortsabwesenheit aus persönlichen Gründen". Damit ist dann den Prinzipienreitern unter den Sachbearbeitern genüge getan. Aber es gibt zum Glück auch Sachbearbeiter, die des gesunden Menschenverstandes mächtig sind, und die dann auch wissen, was gemeint ist, wenn der Betroffene/Kunde dazu "Urlaub" sagt.
Außer den bis zu 21 Tagen "Ortsabwesenheit aus persönlichen Gründen" kennt die Vorschrift auch noch bis zu 21 Tage "Ortsabwesenheit aus Gründen der Ausübung eines Ehrenamtes",- und auch noch bis zu 21 Tage "Ortsabwesenheit wegen Kur/Rehabilitationsmaßnahme",- wobei letztere auch bei Begründung um eine weitere Woche verlängert werden kann.
Wie gesagt: In Mannheim darf man nur noch ortsabwesend ohne Kürzung sein, wenn es einen Todesfall gibt. Nur dies darf noch als Begründung herhalten.
Die Sachbearbeiterin geht übrigens heute in den Urlaub.
Ja sachtmal - hat RLP(?) schon seine eigenen Gesetze???
Ich weiß wird Terminsache sein, ABER sehe da keine Chance auf Einigung ohne Klage.
Abkaspern mit dem Umfeld mit wem man Darlehensverträge schließen könnte um die "bezugsfreie" Zeit zu brücken und KLAGEN!!!! Keine Deals!!
Steigt der Mannheimer Ini auffe Füße (aber bitte mit §§ - da helfen bestimmt der eine oder andere Mitforist) und schaut bei tacheles nach einem Sozialrechtler (in DER Ini würde ich dann nciht fragen, ob die einen guten kennen) und VORHER erkundigen wie das mit der Beratungshilfe (bzw. Prozesskostenhilfe) aussieht, WAS ihr tun müsst etc.
Also meine Freundin will in eine günstigere Wohnung umziehen und hat daher von sich aus (!) mit ihrer Sachbearbeiterin einen Termin für die Unterstützung beantragt.
Dann kann man den doch verlegen..
Leider haben wir nun festgestellt, dass die Fahrt zu meiner Mutter nur am Wochenende gemacht werden kann (Wochenend-Ticket) und dass wir daher schon am Wochenende fahren müssen, wenn wir denn rechtzeitig bei der Hochzeit sein wollen. Daher musste sie den Termin absagen.
Nachtrag: Meine Freundin sprach soeben mit ihrem Rechtsanwalt. Und der meinte,
ja, ich hab auch schon die Meinung eines angeblichen Fachanwalts für Sozialrecht Anwaltes eingeholt, der meinte, die ARGE würde es richtig handhaben, auch Kinder mit ausreichend eigenem Einkommen in der BG zu belassen: nachdem ich meine Kinder rausgeholt hatte hab ich ihn dann über die Rechtslage und meinen Erfolg informiert...
dass die Aussage der Sachbearbeiterin stimmen würde: Arbeitslose dürfen in diesem Jahr keinen Urlaub beantragen. Dieses Gesetz gäbe es angeblich schon seit 3 Monaten.
Blödsinn: dann laß dir dieses Gesetz mal zeigen, oder besser: kopieren - und hier einstellen!
Traurig, wie dreist da behauptet wird!
Was ist denn das jetzt für ein Unsinn, das die Stadt Mannheim schon Gestze macht, ich denke mal das wäre ja schon fast etwas für eine Anfrage seitens des Forums.
Wenn das deine SB behauptet hat, stellt das schon eine Straftat dar, aber das müßte dir doch klar sein, das eine Arge keine Gesetze macht.
Die Aussage ist definitv falsch. Auch die ARGE Mannheim kann keine Sonderregelung treffen.
Ich habne die Geschäftsführung gerade mit dieser Aussage konfrontiert und bekomme dazu in den nächsten 48 Stunden eine Stellungnahme.
Bitte frag den "Anwalt" mal nach den Paragraphen etc., dann sofort einen anderen, fähigen Anwalt nehmen.
Ich glaube eher dass hier wieder ein Opfer typischer VerSöderung vorliegt
http://www.focus.de/politik/deutschland/csu_nid_34285.html
So, habe jetzt ein FAX an die ARGE abgeschickt und mir für morgen einen Termin bei einem Sozial-Rechtsanwalt geholt.
Joy Flemming sang mal vom "Mannheimer Dreck",- und wenn das so ist, daß die Mannheimer auf eigene Faust die AlgIIer permanent zur Stallpflicht verdammen, dann ist das, was die machen, wirklich "Mannheimer Dreck"!
Aber Martin wird uns ja auf dem Laufenden halten, wenn der die in der Quadratstadt konfrontiert hat.
Ach ja, Mannheim liegt (leider?) in Ba-Wü,- nicht in RPF...
Südlich der Elbe = Norditalien
Ich kann mir nicht vorstellen daß das mit den Gesetzen konform geht..
Aber die probieren es halt ob man die Leute nicht schon so eingeschüchtert hat daß sie auch das schlucken...
Antwort vom Arbeitsamt!!!!!!
Hier die Antwort vom Arbeitsamt auf meinen Antrag auf Ortsabwesenheit:
[FONT=Arial, sans-serif]Sehr geehrter Herr XXXXX,[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]nach § 7 Abs. 4a des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) erhält Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach dem SGB II nicht, wer sich ohne Zustimmung des persönlichen Ansprechpartners außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches aufhält. Die in diesem Zusammenhang ergangene Erreichbarkeits-Anordnung vom 23.10.1997 gilt entsprechend.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Ein auswärtiger Aufenthalt außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs für die Dauer von drei Wochen im Kalenderjahr ist für den Leistungsanspruch nur dann unschädlich, wenn der persönliche Ansprechpartner seine Zustimmung dazu erteilt hat. Die Zustimmung ist grundsätzlich vorher einzuholen. Die Zustimmung kann nicht erteilt werden, wenn in der Zeit der vorgesehenen Ortsabwesenheit eine berufliche Eingliederung des Hilfebedürftigen zu erwarten ist.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Dies bedeutet, dass kein Anspruch auf Ortsabwesenheit besteht. Wer Leistungen nach dem SGB II beansprucht, hat sicherzustellen, dass das Job-Center ihn persönlich an jedem Werktag an seinem Wohnsitz unter seiner bekannten Anschrift erreichen und er selbst jederzeit das Job-Center persönlich aufsuchen kann.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Angesichts der günstigen Lage auf dem lokalen Arbeitmarkt mit einer nennenswerten Anzahl von Arbeitsstellen, die für Sie unter Zugrundelegung der Zumutbarkeitsgrundsätze des § 10 SGB II grundsätzlich in Frage kommen, und den von Ihnen in der Eingliederungsvereinbarung geforderten Eigenbemühungen muss prognostisch davon ausgegangen werden, dass Ihre berufliche Eingliederung bei intensiven Bemühungen um eine Beschäftigung in dem betroffenen Zeitraum durchaus erreicht werden könnte.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Vor diesem Hintergrund kann den beantragten Zeiten geplanter Ortsabwesenheit nicht zugestimmt werden. [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Sollten Sie dennoch die geplanten Reisen antreten, würde Ihr Leistungsanspruch für die Dauer Ihrer Abwesenheit entfallen.
[/FONT] [FONT=Arial, sans-serif]Gegen diesen Bescheid ist der Widerspruch zulässig. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Job-Center, ARGE Mannheim einzureichen, und zwar binnen eines Monats nachdem dieser Bescheid Ihnen bekannt gegeben worden ist. [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Im Auftrag[/FONT]
Ja und damit kommt die ARGE leider durch, denn genau dann darf sie die Ortsabwesenheit verweigern, ob das mit der guten Vermittelbarkeit stimmt, na ja
versuch nochmal zur Beratungsstelle hinzufahren, vielleicht hattest Du einfach Pech und bist an eine "neue" geraten... Widerspruch einlegen auf jeden Fall!!! Vielleicht hat ein Mitforist ein passendes Urteil zur Hand, denn im § steht ja EINDEUTIG
[FONT=Arial, sans-serif]Die Zustimmung kann nicht erteilt werden, wenn in der Zeit der vorgesehenen Ortsabwesenheit eine berufliche Eingliederung des Hilfebedürftigen zu erwarten ist.[/FONT]
Habt ihr diesen "Aufschwung" nur in DIESER einen Woche?
Falls eine Rechtschutzversicherung vorliegt, gleich damit zum fähigen Sozialrechtler. Der sollte da mehr wissen...
versuch nochmal zur Beratungsstelle hinzufahren, vielleicht hattest Du einfach Pech und bist an eine "neue" geraten... Widerspruch einlegen auf jeden Fall!!! Vielleicht hat ein Mitforist ein passendes Urteil zur Hand, denn im § steht ja EINDEUTIG Habt ihr diesen "Aufschwung" nur in DIESER einen Woche?
Also ich war bei einer Anwältin für Sozialrecht - und die meinte - nicht beratend, weil ich nocht keinen Beratungsschein hatte - dass ich zwar erfolgreich für einen einwöchigen Urlaub zur Hochzeit meiner Mutter klagen könne, aber drei Wochen Urlaub übertrieben seien.
Zudem meinte sie, dass eine gute Konjunktur durchaus ein triftiger Grund für das Arbeitsamt sein könne, Arbeitslosen den Urlaubsanspruch - den ich durchaus hätte - zu verweigern.
Ich werde jetzt auf jeden Fall erst einmal Widerspruch einlegen. Und wenn der abgeschmettert wird: Beratungsschein holen und mich von der Anwältin wirklich beraten lassen. Sie meinte zu mir, eine Klage wegen Ortsabwesenheit aufgrund von Hochzeit in der eigenen Familie könne durchaus Erfolg haben.
Frage: Mit welcher Begründung soll ich denn Widerspruch einlegen? Wenn die ARGE sowieso Recht hat?
auf die derzeit offenen Stellen kannst Du Dich ja trotzdem fleissig bewerben...
Händienummer auf der Berwerbung angeben und jemanden zu Hause nach der Post schauen lassen und bei bestimmten Absendern öffnen, ob da Termine für Vorstellungsgespräche bei sind...
DANN kann man Dir nciht mal mangelnde Mitwirkung vorwerfen... Und falls ein Termin während der Abwesenheit wäre? Fragen ob man den z.B. um eine Woche verlegen kann mit eben der Begründung, du bist zwar anlässlich... unterwegs, aber Du willst wieder arbeiten, daher...
Mag den einen oder anderen AG geben, der sich dran aufhängt, ABER...
Und ich nehme an das Amt könnte Dir in dem Moment ziemlich wenig :icon_klarsch: Zumindest nciht bezüglich Mitwirkung.
Obs funktioniert - frag mal die Juristin...
Begründung: lt der von Ihnen gennannten §§ können Sie mir die Inanspruchnahme der OA verweigern, Zitat: [FONT=Arial, sans-serif]Die Zustimmung kann nicht erteilt werden, wenn in der Zeit der vorgesehenen Ortsabwesenheit eine berufliche Eingliederung des Hilfebedürftigen zu erwarten ist.Zitat Ende. Dieser Zitat [/FONT][FONT=Arial, sans-serif]günstigen Lage auf dem lokalen Arbeitmarkt mit einer nennenswerten Anzahl von Arbeitsstellen, die für Sie unter Zugrundelegung der Zumutbarkeitsgrundsätze des § 10 SGB II grundsätzlich in Frage kommen, und den von Ihnen in der Eingliederungsvereinbarung geforderten Eigenbemühungen muss prognostisch davon ausgegangen werden, dass Ihre berufliche Eingliederung bei intensiven Bemühungen um eine Beschäftigung in dem betroffenen Zeitraum durchaus erreicht werden könnte.Zitat Ende Wirst Du nachkommen, Indem Du Dich weiterbewirbst per Mobiltelefon und Briefkasten erreichbar bist für potentielle AG und diese günstige Lage ja wohl länger als eine Woche anhält...
Aber kommen bestimmt noch weitere Meinungen...
Ich hatte der Sachbearbeiterin gestern erzählt, dass ich ja wohl auch von meiner Mutter Wohnort aus Bewerbungen schreiben könne, zumal sie auch Internet habe. Und wenn dann ein Job-Zusage kommt, kann ich ja gerne wieder zurückfahren. Die Sachbearbeiterin meinte darauf nur zu mir: Es könnte ja aber auch sein, dass ein Arbeitgeber plötzlich bei der ARGE anruft und dringend am selben Tag noch Arbeitskräfte braucht.
WIE hirnrissig ist den DIE Begründung? Wie oft kommt DAS denn vor??? Sorry ich lach mich gleich tot...
Was bist Du von Beruf? Notarzt?
Nee mal im Ernst - die EAO sagt man muss postalisch erreichbar sein - nicht mehr nciht weniger...Ich müsste aber jetzt im SGB nachschauen... Ich finde die Erreichbarkeitsanordnung nciht auf Anhieb...
Dopamin die Erreichbarkeitsordnung hat nichts mit Ortsabwesenheit zu tun, für die eigene Hochzeit oder in der Familie würde die Erlaubnis gehen, aber 3 Wochen sind bei der Begründung der ARGE nicht durchsetzbar, meine Meinung
Arania - okay, für die Hochzeit seiner Mutter - aber dann heiratet die Schwester der Freundin ergo ZWEI Hochzeiten - ich habe Null Plan wg der Örtlichkeiten, aber wenn die weit genug auseinanderliegen...
So ein ALGII-Empfänger hat ja nur begrenzte Mittel zur Verfügung um mobil zu sein...
Ich denke halt versuchen kann man es - letztendlich würde ich mich an seiner Stelle an das halten was die Juristin für wahrscheinlich durchsetzbar hält...
Aber warum tief stapeln? Erst mal versuchen ALLES durchzubekommen, finde ich - Abstriche kann man immer machen...
Nun die Anwältin sprach auch nur von Hochzeit in der eigenen Familie, und bei allem anderen: Bis die Klage durch ist, ist zumindest die Hochzeit vorbei
Dann werde ich mal einen Widerspruch verfassen. Aber was soll ich als Begründung angeben? Ich kann ja wohl schlecht mit der Mitleidsschiene kommen und sagen: "Hey, meine Mutter heiratet. Deswegen dürft ihr die Antrag nicht ablehnen."
Wir haben folgende Anfrage an die ARGE geschrieben. Sie wollen uns dann eine Antwort geben. Das ganze sieht so aus, dass möglicherweise jeder ALG2-Bezieher in Mannheim keinen Urlaub bekommt. Von einen guten Arbeitsmarkt kann in der Region jedoch keine Rede sein. Mal sehen, wie sich das ganze entwickelt.
Sehr geehrter Herr Weidenkopf,
wie telefonisch gewünscht folgender Sachverhalt und unsere Fragen:
Bei uns haben sich Personen beschwert, die eine Ortsabwesenheit beantragen wollten. In einem Fall ging es um die Hochzeit der Mutter und eine anschließende Hochzeit einer Schwester, so dass der Zeitraum insgesamt 14 Tage Ortsabwesenheit betragen würde. Die Mutter wohnt in Norddeutschland und die Schwester in Italien. Wegen der günstigen Mitfahrgelegenheiten lässt sich dies nur in diesen Zeitraum realisieren, da diese Person sonst keine Mitfahrgelegenheit bekommen kann und aus finanziellen Gründen an den Hochzeiten nicht teilnehmen könnte. Er wurde von seinen Sachbearbeitern mit folgender Information konfrontiert:
Seit dem 1.1.2005 sein im SGB II geregelt ist, dass man zwar 3 Wochen in den Urlaub gehen darf, man aber für den Zeitraum der Ortsabwesenheit keinen Leistungsanspruch hat.
Die Geschäftsleitung der ARGE Mannheim hätte dazu eine interne Regelung getroffen und für Mannheim die Sonderregelung eingeführt. Demnach sein eine Ortsabwesenheit ohne Leistungskürzung nur bei einem Sterbefall zulässig.
Beide Aussagen sollen von der Sachbearbeiterin Frau NAME getroffen worden sein sollen. Eine weitere Rückfrage bei der Vertretung von NAME (sie soll sich im Urlaub befinden), wurde der Person mitgeteilt (Frau NAME) mitgeteilt, dass der Arbeitsmarkt in Mannheim derart viele offene Stellen zu verzeichnen hätte, dass in diesem Sommer kein ALG-II-Leistungsbezieher Ortsabwesenheit bekommen könnte. Dies ginge nur unter Einstellung der Leistungen für diesen Zeitraum.
Einer anderen Person, die ebenfalls wegen einer Familienfeier Ortsabwesenheit beantragen wollte, wurde mitgeteilt, falls sie diese nehmen wolle, würden für diesen Zeitraum die Leistungen eingestellt. Den Namen der/des Sachbearbeiters liegt uns nicht vor.
Ähnliches soll die Arbeitslosenhilfe Mannheim bestätigt haben.
1. Trifft es zu: dass die ARGE Mannheim eine Anweisung getroffen hat, wonach Ortsabwesenheit nur unter der Bedingung der Leistungseinstellung für diesen Zeitraum gewährt wird.
2. Wird Ortsabwesenheit nur dann mit Leistungsanspruch gewährt, wenn ein Trauerfall vorliegt.
3. Hat der Arbeitsmarkt in Mannheim so viele offene Stellen zu verzeichnen, dass gerade während der Sommerferienzeit keine Ortsabwesenheit gewährt wird und damit viele Familien mit SGB-II-Leistungen keinen Urlaub nehmen können.
4. Gilt die mit den Fortentwicklungsgesetz zum SGB II eingeführte Erreichbarkeits-Anordung (§ 7 Abs. 4a,) ANBA 1997, 1685; geändert durch die Anordnung vom 16.11.2001, 1476 in Mannheim nicht?
5. Falls die o.g. Fragen falsch sind, bitten wir um Aufklärung, wieso Mitarbeiter derartige Aussagen treffen, die dann offensichtlich rechtswidrig wären.
6. Wir bitten um eine Aussage, die den Betroffenen der ARGE Mannheim eine verlässliche Auskunft geben, worauf sie sich berufen können.
Das mit dem "Ab 1. 1. 05 ... nur noch Ortsabwesenheit ohne Fortzahlung blabla" ist aber doch eine glatte Lüge!
Hat mal jemand den tatsächlichen Text zur Hand?
Ach ja, und solange ich auf Leistungen verzichte kann ich doch eh generell so lange wegfahren wie ich lustig bin. Wenn ich keine Leistungen beziehe können sie auch nicht bestimmen was ich wo tue. Dann kann ich auch 3 Monate oder 3 Jahre in den Urlaub fahren.
Von daher ist doch die ganze Aussage schwachsinn.
Da bräuchten sie dann auch nichts von "3 Wochen" schreiben...
Beide Aussagen sollen von der Sachbearbeiterin Frau NAME getroffen worden sein sollen. Eine weitere Rückfrage bei der Vertretung von NAME (sie soll sich im Urlaub befinden), wurde der Person mitgeteilt (Frau NAME) mitgeteilt, dass der Arbeitsmarkt in Mannheim derart viele offene Stellen zu verzeichnen hätte, dass in diesem Sommer kein ALG-II-Leistungsbezieher Ortsabwesenheit bekommen könnte.
Wieso kann eine Mitarbeiterin der ARGE in den Urlaub fahren, wo doch sooooo viele Arbeitsplätze zu vergeben sind?
§ 7 Abs. 4a SGB II ab 1.7.2006
"(4a) Leistungen nach diesem Buch erhält
nicht, wer sich ohne Zustimmung des persönlichen
Ansprechpartners außerhalb des in der
Erreichbarkeits-Anordnung vom 23. Oktober
1997 (ANBA 1997, 1685), geändert durch
Anordnung vom 16. November 2001 (ANBA
2001, 1476), definierten zeit- und ortsnahen
Bereiches aufhält; die übrigen Bestimmungen
dieser Anordnung gelten entsprechend.“
(Erreichbarkeits-Anordnung - EAO -)
Vom 23. Oktober 1997
(Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit 1997 S. 1685, ber. S. 1100)
geändert durch 1. Änderungsanordnung zur EAO
vom 16. November 2001 (ANBA Nr. 12 vom 28. 12. 2001 S. 1476), in Kraft ab 1. 1. 2002
Aufgrund der §§ 152 Nr. 2, 376 Abs. 1 Satz 1 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch erläßt der Verwaltungsrat der
Bundesanstalt für Arbeit mit Genehmigung des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung folgende Anordnung:
(1) 1Erfüllt der Arbeitslose nicht die Voraussetzungen des § 2 Nrn. 1 bis 3, steht dies der Verfügbarkeit bis zu drei
Wochen im Kalenderjahr nicht entgegen, wenn das Arbeitsamt vorher seine Zustimmung erteilt hat. 2In den ersten drei
Monaten der Arbeitslosigkeit soll das Arbeitsamt die Zustimmung nur in begründeten Ausnahmefällen erteilen. 3Die
Zustimmung darf jeweils nur erteilt werden, wenn durch die Zeit der Abwesenheit die berufliche Eingliederung nicht
2. bei Teilnahme des Arbeitslosen an einer Veranstaltung, die staatspolitischen, kirchlichen oder gewerkschaftlichen
Zwecken dient oder sonst im öffentlichen Interesse liegt. Der Arbeitslose muß sicherstellen, daß er während der
Teilnahme werktäglich persönlich unter der dem Arbeitsamt benannten Anschrift durch Briefpost erreichbar ist; er
muß die Teilnahme jederzeit abbrechen können und sich vor der Teilnahme für den Fall der beruflichen Eingliederung
glaubhaft zum jederzeitigen Abbruch bereit erklärt haben,
3. bei Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit.
(3) In Fällen außergewöhnlicher Härten, die aufgrund unvorhersehbarer und für den Arbeitslosen unvermeidbarer
Ereignisse entstehen, kann die Drei-Wochenfrist nach Abs. 1 und 2 vom Arbeitsamt tageweise, höchstens um drei Tage
(4) Abs. 1 und 2 finden keine Anwendung, wenn sich der Arbeitslose zusammenhängend länger als sechs Wochen
außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches aufhalten will.
§ 4 Sonderfälle
1In Fällen des § 428 und 429 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch beträgt die Frist nach § 3 Abs. 1 siebzehn Wochen.
2In besonderen Fällen kann der Zeitraum nach Satz 1 mit Zustimmung des Arbeitsamtes im notwendigen Umfang
überschritten werden. 3Das Arbeitsamt kann den Arbeitslosen aus gegebenem Anlaß in der Verlängerungszeit vorladen.
4Der Vorladung ist innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen Folge zu leisten.
Diese Anordnung tritt am 1. 1. 1998 in Kraft.
Richtige Frage
Ich würd nun aber auf gaaanz vielen Arbeitsangeboten bestehen !
Vielleicht weil sie eine Vertretung hat, Arbeitslose haben keine, ausserdem wollen wir jetzt jedem der noch Arbeit hat das Recht auf Urlaub absprechen?
"Ja, is denn heit scho Weihnoachten?"
Den Widerspruch sollte man zwar schreiben, aber in dringenden Angelegenheiten ist es besser, beim zuständigen Sozialgericht einstweiligen Rechtsschutz zu beantragen. D.h., eine einstweilige Anordnung gegen den Bescheid der ARGE zu erwirken.
Fakt ist, 21 Werktage stehen dem Hartzer zu, genau genommen zur "freien" Verwendung. In besonderen Fällen auch darüber hinaus, ob tagesweise wg. 'ner Familienfeierlichkeit oder länger wg. 'ner Kur usw. Das muß jeweils mit dem SB vom Amt abgesprochen sein, richtig. Es gibt aber keinen Anlaß, aus Willkür o.ä. die Abwesenheit zu verwehren. Ggf. muß Erreichbarkeit gesichert sein, ok.
Bzgl. der Argumente, so von wegen, wer Hartzer ist, hat kein Geld zum Verreisen, ist auch quatsch.
Darüber hinaus kollidiert zumindest die Formulierung bzgl. "Ortsabwesenheit nur unter Zustimmung" mit dem GG/BGB hinsichtlich des Persönlichkeitsrechtes des Einzelnen. Es ist ok, dass man sich abmeldet, es ist auch ok, dass der Anspruch auf Abwesenheit begrenzt ist, wie bei mir als Arbeitnehmer ja auch. Aber es kann nicht sein, dass unter Androhung schwerer Sanktionen der SB beim Amt entscheidet, wie "wichtig" dem Leistungsempfänger dieser oder jener Anlaß ist, um entsprechend abwesend zu sein.
PS: >>Persönlichkeitsrecht vs. Erlaubnis zur Ortsabwesenheit<<
In der DDR durfte man früher das Land nicht verlassen (bzw. sogar nur nicht in die eine Richtung). In Gesamt-Deutschland darf man u.U. heute das Haus bzw. den Ort nicht mehr verlassen. Hatten wir uns das so vorgestellt, als wir damals auf die Straße gingen??
Arania, hab vor gut ner Stunde als Vertreterin eines Arbeitslosen Antwort der ARGE LB bekommen: danach muß der Betreffende aufgrund meiner Einwände nicht erscheinen - wahrscheinlich nie
Also stimmt es nicht, daß Arbeitslose "keine Vertretung haben" - eine Vorsorgevollmacht kann jeden zum Vertreter machen.
Fakt ist, 21 Werktage stehen dem Hartzer zu,
nein, leider nur 21 Kalendertage.
Kur geht aber extra, genauso wie Ortsabwesenheit wegen ehrenamtlicher Arbeit.
Jo, sorry. Mein Fehler. Natürlich sind's Kalendertage.
So hier mal das Antwortschreiben der ARGE Mannheim.
Kann in Mannheim mal jemand überprüfen, ob es wirklich soviele offene Stellen gibt und ob die auch durch die dortige Arge besetzt werden
Hä, Hä,
Die tun ja so, als wenn gleichzeitig 3000 Elos nicht zur Verfügung stehen würden.
Am Tag an dem der TO wegfahren will werden auf einem Schlag 3000 Stellen vermittelt und auch sofort besetzt.
Da nach hat man im Mannheim Vollbeschäftigung.
Also sowas ist ja mal wieder die Höhe!
Diese Stellen gibt es schon seit Monaten und wird es auch
noch in Monaten geben. Allein schon weil die überwiegende
Zahl der Stellen aufgrund von anders gelagerten Qualifikationen
überhaupt nicht zu besetzen sind.
Falls deine Freundin wieder erwarten doch gezwungen wird
hier zu bleiben und während dieser Zeit weder Gespräche
mit der ARGE noch Angebote oder Schulungen stattfinden
würde ich diesem Geschäftsführer gehörig die Leviten
lesen und außerdem die Presse einschalten.
Diese ARGEN führen sich so langsam auf als wären
sie von Gott abgesandt und hätten Allmacht auf
Und da wundert sich noch einer warum die Menschen
in diesem Land immer öfter durchknallen? Ich frag
mich wie lange es noch dauert bis hier Widerstand
a la RAF aufkommt.
mal ganz ehrlich, Hartz und urlaub past irgendwie
mit Hartz verbinde ich kein geld und keine arbeit
und schlechte soziale lage.
und wenn ich hier im forum die jammerei mir anhöre,
wegen der schlechten hartzkohle und sonstigen
lebensbdingungen, dann muß sich jeder fragen
wie man in urlaub fahren kann. ich als erwerbslosen
rentner kann es nicht.
verhauen braucht ihr mich deswegen nicht gleich,
aber ihr solltet schon die kirche im dorf lassen und
mal logisch denken.
ich verstehe schon eueren wunsch nach urlaub,
aber es gibt genügend leute die arbeiten und können
sich keinen urlaub leisten und da sind sicherlich
auch sachbearbeiter dabei.
wenn ich also zum beispiel den sachbearbeiter klar
machen kann, das ich zum beispiel, weil ich in der
nächsten zeit keine vermittlung zu erwarten habe,
kann ich doch ein familientreffen anstreben ohne das
wort urlaub zu benutzen. bei der familie brauch ich doch
offizell kein geld für unterkunft und essen.
also hirn einschalten.
Kann man, aber auch da kommen verschiedene ARGEN schon auf die Idee dann den Regelsatz zu kürzen, weil man dann ja bei Tante Frieda versorgt wird
Und 5 Wochen bei Tante Frieda dürften auch nicht drin sein
Das sehe ich auch so. Hartzer und Urlaub passt nicht zusammen. Macht doch einfach Tagesausflüge oder sucht euch ein kostengünstiges Hobby oder macht zich Stunden Sport am Tag um Abwechslung, Ablenkung und Erholung in den Alltag reinzubringen.
Es gibt so viele Möglichkeiten sich sein Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, trotz des bedauerlichen Umstandes.
Tut mir leid, dass Du es nicht kannst.... aber deshalb von Dir auf alle anderen zu schliessen finde ich etwas verwegen. Du vergisst nämlich das Schonvermögen.
@ Unterschicht und @ Highlander
Tut mir leid aber wer so schreibt ist meines Erachtens auch mental in der Unterschicht angekommen und das ist nicht gut.
Ich kann dieses Jahr zwar nicht in den Urlaub fahren aber das ist noch kein Grund, dann auf andere neidisch zu sein, die aus welchen Gründen auch immer die Gelegenheit haben in den Urlaub zu fahren.
Ihr sprecht ja indirekt sozial schwachen Menschen das Recht ab in den Urlaub zu fahren.
In besseren Jahren als ich im Job noch "Mama Wichtig " war, sind bei mir Überstunden ohne Ende aufgelaufen, so das ich zusammen mit Jahresurlaub und Zeitkonto locker auf 3.5Monate Urlaub im Jahr kam.
Und klar das ich das genutzt habe die Welt kennen zu lernen.
Und von daher wenn jemand mit HartzIV 3 Wochen Urlaub machen möchte soll er es tun.
Und die, die es eben nicht können, sollen dann doch bitte nich damit anfangen, es denen abzusprechen die Glück haben, aus welchen Gründen auch immer.
Das ist ja fast so wie in der Schule, ich darf nicht wieso darf die*kopfschüttel*
Letztes Jahr während meines Reha Studiums hatte ich auch nicht grad so die Kohle,sicher im Vergleich zu HartzIV war ich da noch reich.
Ich bin dann zu einem Regionalflughafen der gut ausgebaut ist, dort sitzen viele Chartergesellschaften und dann bin ich zu diesen Schaltern gegangen habe dort ein paar Wunschziele angegeben und gesagt wo ich zu finden bin auf dem Flughafen. Wenn du Pech hast mußt du dich natürlich auf einer Nacht auf dem Flughafen einstellen.
Ich habe einfach auf sehr kurzfristige Stornos gewartet,also die Fälle wo unmittelbar vor Urlaubsstart abgesagt werden mußte.
Nach 7 Std. hatte ich dann die Ringeltaube abgeschossen. 13 Tage Lanzerote in einem Traumbungalow für 231€ inklusive Flug und Frühstück.
Wir sollten aufhören uns auch noch untereinander Erholungsrecht abzusprechen.
Ich freue mich lieber für jeden HartzIVler der mal n paar Tage ausspannen kann, auch wenn ich selber nicht weg fahre. Na ja ich habe ja den Odenwald vor der Haustür und liebe Spaziergänge in der Natur.
Wir habe nicht das Recht anderen die Prioritäten vorzuschreiben. Wenn jemand sich ein paar Tage Urlaub vom Essen abspart sollte das seine Sache bleiben, dafür sah dessen Speiseplan dann noch übler aus als meiner, und das will schon was heißen.
ich sehe das eher wie hexe45!!
warum soll ein h4er nicht mal ausspannen und abstand gewinnen dürfen ?
wenn ich meine verwandten sehen will, dann muss ich sogar urlaub nehmen, denn sie leben im ausland... - soll mir das verwehrt werden, weil ich vielleicht in den tagen/wochen meiner abwesenheit einen job bekommen könnte????
btw. - ich bin eine woche vor reiseantritt morgens einfach (ohne termin) ins büro meiner sb marschiert, habe ihr kurz erklärt, was ich möchte, ihr einen zettel vorgelegt, wo draufstand "antrag auf ortsabewesenheit vom 6.7. - 17.7.", den sie mir sofort unterschrieben hat und fertig. ich musste mich sogar nur telefonisch zurückmelden. natürlich kann der dicke hund noch nachkommen, aber bis hierher hat erstmal alles geklappt... *g*
Schließlich ist Alg 2-Bezug einen Vollzeitjob gewissermaßen gleichzusetzen. Also muss es auch Urlaub von Hartz 4 geben :icon_mad:.
Wer es ganz schlau macht, lässt sich von der Kamera eines Boulevardmagazins begleiten und hat so gleich Bildmaterial vom Urlaub.
ich will hier niemanden persönlichauf die füße treten das
liegt mir fern, aber ob das mit schonvermögen oder mit den
vom mund abgesparten, kann ich nicht nahvollziehen.
es geht auch nicht um neid.
das mit der mentalen unterschicht unterstellung will ich hier
nicht weiter verfolgen, das ist mir zu billig diese anrede.
mir geht es einzig und allein darum, das auf Hartz verwiesen
wird und folglich deswegen kein urlaub möglich ist.
zur meiner zeit, gab es Hartz noch nicht, aber die gesetze
in bezug auf urlaubs ansprüche waren die gleichen.
auch dort gab es nur mit vorheriger absprache mit
den arbeitsamt urlaub. dieser beschränke sich im äußersten
fall auf 14 tage.
wer noch über das sogenannte schonvermögen verfügt,
sollte froh sein.
was mich allerdings erstaunt wie es ausgegeben wird.
ich kenne den spruch der da lautet:
ich verstehe durchaus, das man von den altags sorgen mal
abstand gewinnen will, aber meinen notgroschen für ein paar
urlaubstage auf den kopf hauen, das kann ich weniger verstehen,
vor allem wen ich noch kinder habe.
also mute ich meinen kinder schneller die Hartz - gesetze zu
als nöchtig ist. sowas nenne ich egoismus.
wenn man mal einfach nur die monatlichen fixkosten betrachtet,
die ein jeder haushalt hat, dann frag ich mich, wie ich am essen
sparen kann, ohne zu hungern bei den Hartz gehalt.
aber vielleicht wäre es den herrschaften genehm, auf Hartz kosten
zum ballermann zu fliegen.
irgend etwas hab ich verkehrt gemacht in meinen leben,
vor lauter arbeit, bin ich nicht zum geldverdienen gekommen.
aber vielleicht hat " Roman Herzog " doch recht gehabt, wir jammern
bisher konnte ich das nicht verstehen als ehemals hart arbeitender
Warum nicht? 49*150,- = 7359,- € ... da werde ich mir wohl mal ´nen Urlaub gönnen können (;-)
Kann ich nicht beurteilen; kommt ja auf die Lebensumstände an (Kinder ja/nein ...Verdienst ...usw.)
Nicht zuletzt dürfe es relevant sein, ob Hartzler aus der Sozialhilfeecke kommt, gleich nach der Ausbildung bedürftig wurde oder evtl. jahrzehntelang gearbeitet hat. Die Bandbreite ist enorm.
@ Highlander ich bekomme seit 6 Mon HartzIV und würde es davon auch nicht auf die Kette kriegen in den Urlaub zu fliegen.
Aber da muß jede selbst ihre Prioritäten setzen.
Ich kriegs eben nicht auf die Kette, wer´s kann solls meinetwegen.
Ok ich habe ab Mitte Sept. wieder Job und werde über die Feiertage(im Dez) in den Süden jetten.Einfach nur um mich von diesem Albtraum hier zu erholen.
Das mit mental in der Unterschicht angekommen zu sein, war von mir weder billig noch beleidigend gemeint, sonst hätt ich auch nicht geschreiben, das so etwas nie gut ist.
Auch me hat etwas falsch gemacht, habe auch wenn man meine Ausbildung zurechnet 24 Jahre gearbeitet, wurd krank, habe ein alles in allem fast 4 Jahre dauerndes Reha-Studium gemacht und bin nach diesem nahtlos in HartzIV gelandet, ohne je AlgI bekommen zu haben. über 20 Jahre für die Katz eingezahlt, na ja Schwamm drüber.
Aber es führt zu nichts wenn wir HartzIV Betroffenen uns gegenseitig angiften, keiner von uns kann für diese Zustände, das haben andere verbockt.
An die sollten wir uns wenden.
das mag schon möglich sein, das es unterschiede der hartzler
gibt, aber urlaub wäre das letzte voran ich denke, auch wenn
ich kurz vorher noch viel verdient habe. aber heute denk jeder
nur noch an sich.
und morgen wenn es mir schlecht geht, kann ich ja mit im chor
der bedürfigen jammern.
übrigens: hier wurde durchaus der begriff mama bennutzt.
als mutter und vater bin ich meinen kindern verpflichtet und
nicht irgend jemand.
wie gesagt ünber Hartz jammern aber vom luxus nicht lassen.
beides verträgt sich nun mal nicht.
Highlander, ein einfacher Urlaub ist kein Luxus, sondern er dient der Erholung und damit auch der Gesundheit.
Und auch ein Hartzerl sollte doch gesund bleiben, sei es für seine Kinder, sei es für den Arbeitsmarkt, oder?
Urlaub kann man auch auf Balkonien machen. Und AA zeiten waren total anders als jetzt. Wo noch das AA zuständig war, habe ich nach spätestens 3 Monaten wieder einen Job (und dadurch Urlaubsanspruch) gehabt. Aber heutzutage lässt die ARGE Dich nochnichtmals einen Job suchen. Du wirst in Maßnahmen gesteckt, 3 oder 6 monate, anschließend in 11 Monate EURO Job UND musst Dich 10mal im Monat bewerben!
Von diesem Stress soll ich keinen Urlaub kriegen? Mit welcher Begründung?!
Ich hatte seit drei! Jahren keinen Urlaub mehr, da ich entweder gearbeitet hatte oder in einer Maßnahme war. Wenn ich jetzt wieder anfange zu arbeiten, braucht es 6 monate bis ich Anspruch hab. Obwohl ich jetzt schon urlaubsreif bin.
Ich hatte auch ein waschechtes "Ausreiseverbot". So geht's nicht!
Bundesurlaubsgesetz sollte auch und gerade für hartzis gelten. Urlaub heißt nur, Ruhe vor der ARGE.
3 jahre haben mir gefehlt um die klassische rente von einen vollen
erwerbsleben von 45 jahren zu bekommen. ich war ihnen zu alt
mit 53 jahren um mir meinen job zu erhalten.
durch den verkauf meiner firmen abteilung an die Amerikaner
wurde ich auf eis gelegt und um satte 18% rente betrogen, auch das
ist nicht lustig. später hat das zur erkankung geführt und einen neuen
job ausgeschlossen.
mein geld hat nie gereicht, um urlaub zu machen. nun ja ich hab
halt andere maßstäbe gesetzt, familie gegründet und haus gebaut.
ich versuche ja auch einen Hartzler zu verstehen, aber ich denke
zuerst wieder mal sollte man geordnete verhältnisse schaffen und
dann mal an urlaub.
das leben ist nun mal nicht für jeden ein honigschlecken. unsere
gesellschaft ist schon reichlich verwöhnt. ansprüche müssen nun mal
die meißten menschen sich erarbeiten. ich hab bekannte in der
bank arbeiten, und wenn die mir erzählen, das der großteil der reisen
per kredit finanziert wird, wird mein verständnis für urlaub machen
nun mal in frage gestellt.
genau so ist es mit dem auto, viele müssen ihr auto per kredit
kaufen auch ich, aber zu viele kaufen eine oder zwei nummern zu groß
und machen andere dafür verantwortlich, wenn es dann hinten und
vorne nicht reicht zum leben.
sicher braucht jeder mensch erholung sonst erkrankt er an leib und seele.
aber wie gesagt mit maß und ziel.
hier im forum hab ich wenig gelesen über dinge, wie man entlich wirklich
den volksvertreter im hintern treten kann und dazu zwingt dem volk zu
dienen, worauf sie den eid geschworen haben.
laßt uns doch entlich auf die straße gehen und rabatz machen. nur
in der gemeinschaft haben wir eine chance, als einzler werden wir
untergehen. beweise dafür haben wir ja reichlich, jeder einzele Harztler
sozialhilfe empfänger und rentner ist beweis genung. solange wir
nur an brot und spiele denken, werden wir auch damit abgespeist von
der sogenannten eltite. je länger wir warten um so härter wird der kampf
ums überleben werden.
Sache der Prioritäten
"Jeder Jeck is anders!", sagt man im Rheinland,- und so ist auch jede Situation anders.
Real ist es doch so, daß wir Hartz IV-Opfer zur Stallpflicht verdammt sind. Tag für Tag,- nur dasitzen, die Wochenblätter, wenn möglich das Internet und was sonst noch nach Stellen durchsuchen, auf die wir uns bewerben können. Dasitzen, und warten, daß das AA oder Jobcenter, oder irgendein potentieller Arbeitgeber oder Headhunter anruft. Dasitzen, einsam, weil man sich schon kaum mehr tagsüber hinaustraut,- denn dann sähen ja die andern entweder, daß man daheimhockt, statt was zu schaffen,- oder, daß man seine befohlene Stallpflicht nicht einhält. Dasitzen, um zu warten, bis alle möglichen Briefträger dagewesen sein könnten,- ja, alle, denn manche Jobcenter und AA versenden schon lange nimmer per normaler, gelber Post, sondern am noch existierenden Postmonopol vorbei, mit einem der auf den ersten Blick billiger scheinenden Briefdienste. Und jeder dieser ausgebeuteten Billig-Briefträger könnte ja ein Stellenangebot bringen.
Doch wenn das Telefon klingelt, dann ist meist irgendein armes Schwein dran, das in einem Callcenter im Akkord Leute anrufen, und ihnen von Gewinnen erzählen, aber in Wirklichkeit Zeitungsabos, Versicherungen, Geldanlagen, oder Dauerlottoscheine andrehen muß. Und die ganzen Briefträger klingeln, damit sie ins Haus kommen,- aber uns bringen sie nur offene Rechnungen und unsere Bumerangs. Bumerangs sind unsere Bewerbungen, die abgelehnt zurückkommen, und statt diese wegzuschicken wird dann lieber einen Bomerang geworfen hätten,- der wäre auch zurückgekommen, hätte aber nicht uns und den Empfänger jeweils 1,45 EUR Porto gekostet.
Und dann abends, nach Ende der Stallpflicht um 18 oder 20 Uhr, in der Dämmerung raus, die neuen Bewerbungen in den Briefkasten werfen, vielleicht, wenn Geld da, etwas Eßbares einkaufen, ohne Geld hungrig die Papierkörbe nach Eßbarem durchsuchen, wenn wir glauben, daß gerade keiner hinguckt.
Das Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. Das frustriert,- man möchte nur raus, nur mal raus hin und wieder aus der Stallpflicht, der durch Geldmangel und Hartz IV erzwungenen Einsamkeit. Raus für ein paar Tage, wohin, das ist egal, Hauptsache wohin, wo einen niemand kennt, der weiß, daß man ohne Arbeit ist und so tagsüber "auf der Gass'" ja gar nix verloren hat.
Immerhin hat man so, durch die Planung, das Sparen darauf, immer wieder mal ein kleines Ziel, etwas, auf das man sich freuen kann,- im grauen, einsamen Alltag.
Daß man diese Phase dann Urlaub nennt, weil man das das ganze Leben lang, als man noch Arbeit hatte, so nannte, und nicht, wie die Vorschrift tituliert, "zeitweise, genehmigte Ortsabwesenheit bis zu 21 Kalendertagen im Jahr aus persönlichen Gründen", das sollte einfach hingenommen werden. Schließlich sind auch Hartz IV-Opfer Teil der Gesellschaft, Menschen, und kein Abfall.
Ich verstehe Deinen Zorn... auch ich habe immer zig Stunden mehr gearbeitet und habe letztlich nix.
Auch ich kann mir keinen Urlaub leisten.
Doch geht es nicht darum ob man es sich leisten kann - sondern darum ob man es sich leisten DARF.
zugeben der Eingangsfall... mit der Kurzfristigen Absage beim FM ist kein gutes Beispiel - doch es gibt durchaus für den einen oder anderen die Möglichkeit einen extrem kostengünstigen Urlaub zu machen.
etwa im Feriendomizil von Bekannten..oder als Housesitter eines Bonzen
Wenn jemand Schonvermögen hat ( neidisch guck ! (augenzwinkern) ) und einen kleinen TEIL davon für einen Urlaub auch und gerade WEGEN der Kinder nutzen will, so ist das doch nicht verwerflich - im Gegenteil.
Weißt Du wie ausgegrenzt Kinder sind - wenn es nach den Sommerferien heisst...und ? wo warst DU im Urlaub ?
@ Highlander- yap das ist ein weiser Vorschlag von dir
Das passiert in der Realität leider zu selten
Rounddancer !
in deinen ausführungen gebe ich dir recht. klar hat man irgendwann
die schnauze voll, die habe ich aber als normaler arbeitnehmer
genau so, wie als 1 euro jobber oder Hartzler.
fruchst ist in Deutschland das weitverbreiteste wort was wir zur
das man entlich mal was anderes hören und sehen will, vertstehe
ich durchaus.
ich wohne am rande einer kleinstadt und diese hatte gestern
das bahnhof fest, warum dies so ist und heißt, weis ich ehrlich
gesagt nicht genau. vielleicht weil der bahnhof vorplatz vor 2 jahren
saniert wurde.
aber egal, wichtig war die beochbachtung wenige tage vor den fest.
1 euro jobber, teilweise jung und in besten saft zupften graushalme
aus im bodensitzhaltung im kreis. wenn es nicht so traurig wäre hätte
man lachen mögen.
das diese menschen sich verarscht vorkommen, ist unbestreitbar.
ich habe wenigstens meine erwerbslosen rente, aber deswegen
erlaube ich mir trotzdem kritik.
weil eben der mensch vergeßlich ist. vergeßlich, wenn er nicht
mehr in dieser lage ist und dann eben über diese menschen schimpft.
ich schimpfe auch, aber aus einer anderen perspektive.
der deutsche glaubt nach wie vor alles mit geld lösen zu können,
sobald er geld hat, glaubt er, das es anderen genau so geht und
die keins haben, denn schmeißt man ein paar cent vor die füße
und glaubt das man alles getan hat um den menschen auf die füße zu
leider gibt es aber auch in deutschland wirklich zu viele schnorrer
und die sind das eigentliche übel. ich spreche hier nicht nur von
nicht arbeit willigen sondern auch von spendensammler aller art.
hier wird viel geld verbraten für projekte, wo kein mensch weiß
was sie wirklich bringen.
geh mal geld sammel für " deutsche notküchen " und das gleiche
machst für Afrika oder Indien, was glaubst du wo du eher was
ich denke die antwort kennt ihr.
auch " Sönke H. will ich seine einwände nicht absprechen.
zu Hexe 45
genau das ist mein reden. wann begreifen wir, daß wir alle im selben boot
Hmm kam das NEIN in der Umfrage nicht von DIR ?
Blödsinn! Ich bekomme ALG II und fahre mit meiner Frau mindestens 1 mal im Jahr so richtig in Urlaub. In den Zeiten vor Hartz4, also Sozialhilfe, sind wir manchmal sogar 3 mal im Jahr wegefahren. Wir haben halt Freunde an der holländischen Grenze und die Familie ist auch verstreut.
In der "Vor-Hartz4-Zeit" haben wir das niemanden melden müssen, egal wieviel Wochen es waren.
Inzwischen darf meine Frau solange in den Urlaub fahren, wie sie will, ich darf aber nur 3 Wochen wegfahren.
Nun, wie kommt das? In stecke nicht in der Arbeitsvermittlung, da ich meine Frau rund um die Uhr pflege und daher nicht vermittelbar bin. Trotzdem bekommen ich ja ALG II, da ich ja grundsätzlich arbeitsfähig bin. Meine Frau bekommt Grundsicherung nach SGB XII.
Selbst die ARGE hier vor Ort findet es blödsinnig, dass ich meinen Urlaub überhaupt melde.
Und zu den Kosten: wir bekommen ja jeden Monat 665,- Euro Pflegegeld, davon kann man schon mehrmals im Jahr Urlaub machen.
Die Gesetzeslage ist da schon etwas seltsam. Ich darf nur 3 Wochen Urlaub machen und muss die Ortsabwesenheit vorher anmelden. Begründung: Es könnte ja ein Arbeitsplatz vermittelt werden.
Aber, ich werde ja nicht vermittelt. Also ist die Ortsabwesenheitsregelung für mich absurd.
Nun ja, man muss der ARGE ja nicht jede Abwesenheit mitteilen. Ich bekomme sowieso von der ARGE nur Post, wenn der Folgeantrag fällig ist. Und da ich ja niemals vermittelt werde, fülle ich die nächsten 31 Jahre schön brav die Folgeanträge aus (also 62 Stück) bis ich in Rente gehe.
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Nun, in dieser "privilegierten" Situation steckt aber nun mal nicht jeder der ALG II bekommt
Nö, aber sicherlich gibt es auch andere Situationen, in denen ein ALGler Urlaub machen kann und will. Ich würde daher nicht pauschal behaupten, dass ALG und Urlaub nicht zusammen passt. Daher mein "extremes" Beispiel.
Ich kann ja nur staunen:
Also, wenn ich zu den Zeiten, in denen ich tatsächlich mal volles ALG II bekam 645 Eur hatte dann gingen da ab:
355 für Wohnung, Strom, Heizung
50 fürn Busticket
70 für Telefon, Handy, Internet
30 für Katzenfutter und Streu
25 für diverse Versicherungen und Kontozinsen(weiß garnicht, wann das Konto das letzte Mal im Haben war... )
...bleiben ca: 110 EUR für Essen, Trinken, Zigaretten, Körperpflege und alles was sonst noch so anfällt. Also, ich sehe da keinen Platz für Ersparnisse für so nen Tinnef wie ne Urlaubsreise. Selbst WENN Ersparnisse möglich wären, würd ich eher mal nen neuen Kühlschrank, einen Gasherd( lebe von nem E-2-Platten-Kocher) oder sonstwas Überlebenswichtiges investieren...
Hartz IV empfinde ich als tagtäglichen Kampf um die Existenz und davon kann man einfach keinen Urlaub machen.
datt Nimschö
Ich frag doch kein Amt......
wenn ich ma 3 Wochen mir die Tiede + Halligen angucke; wo gibts denn SOWAS??
Ich bin Ich und entscheide, wann WAS zu laufen hat.....*
Du hast schon recht: nur vom Regelsatz kann man keinen Urlaub machen - nicht ohne Hilfe anderer.
Aber ein Wochenedticket kostet nicht die Welt... damit kann man mal Freunde oder Familie besuchen, sich etwas verwöhnen lassen und dabei erholen: so hab ich schon früher gern "Urlaub" gemacht. Und die Fahrkarte rentiert sich, wenn ich woanders kein Essengeld brauch.
Was Du vergissst, ist, dass Pflegegeld nicht angerechnet wird.
Bei diesem Satz hättest Du Anspruch auf Wohngeld gehabt. Nun ist es aber auch so, dass die meisten sehr viel höhere ALHI hatten. Von daher nützt deine rechnung wenig - Außer, Du willst hier Moralin verbreiten. Dies geht im Spiegel-Forum aber dann besser
Es gibt auch Mitfahrzentralen und den Europa Bus, da kommt man auch günstig bei wech...
http://www.touring.de/
http://www.ab9euro.de/de/Fahrpreise/
...oder wer Zeit und ein wenig Kohle über hat, kann auch günstig auf Frachtschiffen mitreisen, wenn man sich ein bischen nützlich macht....und das Essen ist oft besser als in jedem 5***** Restaurant.....
Er schreibt doch das man sich keinen Urlaub erlauben kann von dem ALG II
Bei diesem Satz hättest Du Anspruch auf Wohngeld gehabt.
Erzähl mir mehr... *Dollarzeichen in den Augen kreisen laß*
Das hörte sich jetzt an, als könnte ich tatsächlich Wohngeld beantragen, mit den Kröten, die ich da habe?
Ne, mit der Urlaubsgeschichte: Da reagier ich immer ziemlich "hektisch" drauf, ganz simpel aus dem Grunde, weil ich noch NIE in meiner ganzen Zeit seit ich aus der Schule bin im Urlaub war...
Klar, da war ma nen Zeltwochenende mit freundin und Bier, aber mal echt 2 Wochen weg udn Hotel war NIE drin... Da wird ganz simpel Neid bei mir mitschwingen...
muss man auch zum sb gehen und sich ne genehmigung holen,wenn man nur in eine ca.30 km entfernte grossstadt fährt,weil man z.b einen arzt aufsuchen muss?
kann ich den nicht genommenen "Urlaub" ins nächste Jahr mit reinnehmen?
...und wie ist das mit Urlaubsgeld?
Also, man kann sich als H-IV-Leidender im Grunde nach Belieben bewegen, man sollte eben nur späääätestens alle 2 Tage mal in den Briefkasten gucken.
D.h. man kann auch mal easy nen Wochenende abwesend sein, merkt ja eh keiner und wo kein Kläger da kein Richter...
Auch wenn diverse SBs es gerne so hätten, man ist erwerbslos und nicht interniert...
Aber da kommen wir auch noch irgendwann hin
"Lachend in die Kreissäge...".......YES......;--))))))))
Nein, wer ALG II erhält, wird kein Wohngeld bekommen.
Schadööööö...
Natürlich muss man sich auch einen Tagesausflug von 30km genehmigen lassen, denn unerlaubtes Entfernen vom Wohnort verstößt gegen die sogenannte Anwesenheitspflicht, welche besagt, dass der ALGII-Empfänger von ca. 7 Uhr bis ca. 19 Uhr am Wohnort, d.h. konkret "zuhause" erreichbar sein muss, u.a. durch Post, Telefon oder persönliche Besuche von MA der ARG, da immer ein Arbeitsangebot denkbar ist.
Außerdem muss gewährleistet sein, dass der Arbeitslose innerhalb max. 2 Stunden das Amt aufsuchen kann, falls dies nötig sein sollte.
Für persönliche Besorgungen am Ort wird praktisch eine Unterbrechung der Anwesenheitspflicht von 1h gewährt, die Uhrzeit kann sich der Arbeitslose selbst wählen. D.h. aber, dass der SB, wenn der Arbeitslose z.B. nicht ans Telefon geht oder die Tür nicht öffnet, nach ca. 1h einen zweiten Versuch unternimmt und dann sollte er aber in seinem eigenen Interesse da sein.
Längere Termine, etwa beim Arzt, sind mit dem Fallmanager vorher abzusprechen.
Wenn er 30km weit weg ist, kann er der Anwesenheitspflicht kaum nachkommen.
Prinzipiell gilt alles das auch am Wochenende; private Arbeitsvermittler rufen auch gern mal sonnabends an und wenn der Arbeitslose angeben muss, am Sonntagnachmittag in einen Unfall
in einem anderen Ort verwickelt gewesen zu sein, ohne den Ausflug mit seinem SB abgesprochen zu haben, macht sich das auch nicht gut.
Die Pflicht zur ständigen Erreichbarkeit ist in der EGV fixiert, also vom Arbeitslosen unterschrieben.
dass der ALGII-Empfänger von ca. 7 Uhr bis ca. 19 Uhr am Wohnort, d.h. konkret "zuhause" erreichbar sein muss, u.a. durch Post, Telefon oder persönliche Besuche von MA der ARG, da immer ein Arbeitsangebot denkbar ist.
Äh, wo steht das denn? In der EAO steht das so nicht.
Wenn er 30km weit weg ist, kann er dem aber kaum nachkommen. *lol* Ich schaff' 100km in einer Stunde - wenn mir jemand ein Auto leiht
Dazu hätte ich gerne mal eine Quellenangabe. Danke.
Anwesenheitspflicht, welche besagt, dass der ALGII-Empfänger von ca. 7 Uhr bis ca. 19 Uhr am Wohnort, d.h. konkret "zuhause" erreichbar sein muss, u.a. durch Post, Telefon oder persönliche Besuche von MA der ARG, da immer ein Arbeitsangebot denkbar ist.
Robinson, wo hast du denn das her? Niemand ist verpflichtet, telefonisch erreichbar zu sein, geschweige den, unangemeldeten Besuch eines Arge-Mitarbeiters zu empfangen.
Es besteht nur die Pflicht, werktäglich seinen Briefkasten zu lehren.
Für die Ausgestaltung der EGV gibt es große Freiräume, auch die EAO kann hier entsprechend konkretisiert und ergänzt werden. Daher ist auch eine Quellanangabe nicht möglich, da die Behörde selbst kreativ sein kann, solange die Gesetze nicht verletzt werden.
@ Arwen: Bitte beim Zitieren nicht den Originaltext entstellen
Aber: Es kommt nicht auf die Geschwindigkeit des Autos an, sondern darauf, dass der Arbeitslose die Ortsgrenze nicht ohne Genehmigung überschreiten darf. Formal gesehen, nicht für 5 min und nicht für 100m.
Ich hatte das vorhin wohl missverständlich ausgedrückt, also nochmal:
Bei größeren Entfernungen dürfte die Einhaltung der Anwesenheitspflicht technisch schwierig zu erfüllen sein, formell verletzt ist sie aber bereits schon - entfernungsunabhängig - beim Überschreiten der Ortsgrenze ohne Genehmigung.
Aber letztlich: man kann das doch alles regulär mit seinem Sachbearbeiter/Fallmanager absprechen. Der wird nichts dagegen haben, wenn mal jemand mit dem Bus in die Kreisstadt zum Baumarkt fährt oder einen Familienausflug am Wochenende macht, nur wissen muss er es.
wann wird dieser Kerl hier endlich gesperrt.
So ein Knebelvertrag wäre von vornherein sittenwidrig.... was einige sich hier immer so ausdenken... tzzzt
Sorry wenn ich so reinpolter aber mir ist zu Ohren gekommen das aktuell in Mannheim 0 ALGI+II Empfänger mehr vorliegen :icon_klarsch:
Für die Ausgestaltung der EGV gibt es große Freiräume,
Klar, das sehe ich dann als Vertragspartner genauso - muss ich nicht akzeptieren
auch die EAO kann hier entsprechend konkretisiert und ergänzt werden.
Vom SB? Wer's glaubt...
Daher ist auch eine Quellanangabe nicht möglich, da die Behörde
Der/Du SB? ... s.o.
selbst kreativ sein kann, solange die Gesetze nicht verletzt werden.
DAS entscheidet dann letztendlich doch das Sozialgericht... und nicht Du
Robinson, zurück zur Insel, dein FM namens Freitag wartet auf dich.
Die EGV musst du nicht akzeptieren. Das ist korrekt.
In diesem Falle wird sie aber durch Bescheid erlassen und es erfolgt ggf. eine Sanktionierung.
Außerdem kommt alles auch ein wenig auf den Arbeitslosen und seine Mitwirkungsbereitschaft selbst an. Bei Hexe45 würde ich etwa in die EGV hineinschreiben, dass ich wöchentlich 5 Bewerbungen in exzellenter und ansprechender Form vorgelegt bekommen möchte. (Das ist auch nicht zuviel, mir sind schon Fälle bekannt geworden, wo 30 Bewerbungen pro Mt. verlangt wurden) und Mo-Fr täglich 7 Uhr und 15 Uhr auf der ARG melden, Stempel an der Rezeption geben lassen und diese mit den Bewerbungen lückenlos vorlegen.
Alles das kann ich in die EGV schreiben.
Zum Sozialgericht: Es wird derzeit mal wieder diskutiert, ob dieser Rechtsweg für den Kläger kostenlos sein muss oder vom Staat mit Beihilfe unterstützt werden soll. Die logische Antwort muss natürlich "NEIN" lauten: Man kann doch nicht jemanden unterstützen, der gegen einen klagt.
Außerdem wäre dann auf einfache Weise verhindert, dass allzuviele Arbeitslose ihr "Recht" erstreiten.
Robinson mach Feierabend, ist besser für Deine Nerven
Dann entschuldige ich mich mal für das "Entstellen" - ich find's jetzt nicht sooo schlimm. Gibt Schlimmeres in diesem Thread.
dass der Arbeitslose die Ortsgrenze nicht ohne Genehmigung überschreiten darf.
Nö, ortsnaher Bereich ist nicht gleich Ortsgrenze. Ich glaub', nu' geht's aber los! ...
Gibt auch schon Gerichtsurteil zu dem Thema... *gähn*
Formal gesehen, nicht für 5 min und nicht für 100m.
Aber auf alle Fälle! *kreisch* Gilt das eigentlich auch für Stadtteilgrenzen? Uiuiuiuiui...
formell verletzt ist sie aber bereits schon - entfernungsunabhängig - beim Überschreiten der Ortsgrenze ohne Genehmigung.
Ich krieg' mich nicht mehr ein, robinson, zu köstlich! Ich stell' mir gerade vor, ich wohne direkt an der Stadtgrenze von X zu Y bzw. ... gibt's eigentlich Städte, die nur durch eine Brücke getrennt sind? Liest sich wie das Märchen von den zwei Königskindern... zu traurig! ... sie konnten beisammen nicht kommen...
Vielen Dank für den lust'schen Wochenendeinstieg!