Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/beamtvg-%C2%A7-6
Timestamp: 2020-08-11 10:13:00
Document Index: 145518993

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 101', '§ 57', '§ 27', '§ 101', '§ 57', '§ 27', '§ 27', '§ 80', '§ 27', '§ 101', '§ 37', '§ 37']

beamtvg § 6 | Rechtslupe
beamtvg § 6
Schlagwort: beamtvg § 6
Bei der Hin­ter­blie­be­nen­ver­sor­gung (Wit­wen­geld) ste­hen der Wit­we für die Wider­le­gung der gesetz­li­chen Ver­mu­tung einer Ver­sor­gungs­ehe alle Beweis­mit­tel zur Ver­fü­gung. Es sind nicht nur „äuße­re, objek­tiv erkenn­ba­re“, son­dern auch „inne­re, sub­jek­ti­ve“ Umstän­de – ins­be­son­de­re die Moti­ve der Ehe­gat­ten bei der Hei­rat – von Bedeu­tung. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te
Tritt ein Beam­ter mit dem Ende des Monats oder mit Ablauf des letz­ten Tages des Monats in den Ruhe­stand, so tritt der Ver­sor­gungs­fall zeit­gleich mit dem Beginn des Ruhe­stan­des am ers­ten Tag des fol­gen­den Monats ein, mit­hin nicht „vor“ die­sem Tag. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts beginnt der Ruhe­stand an
Ver­sor­gungs­aus­gleich – und der Weg­fall des Rent­ner­pri­vi­legs
Die Geset­zes­än­de­rung betref­fend den Weg­fall des soge­nann­ten Ren­t­­ner- bzw. Pen­sio­nis­ten­pri­vi­legs (§ 101 Abs. 3 Satz 1 SGB VI aF, § 57 Abs. 1 Satz 2 BeamtVG aF) recht­fer­tigt für sich genom­men eine auf § 27 VersAus­glG gestütz­te Kor­rek­tur des Ver­sor­gungs­aus­gleichs zu Las­ten des aus­gleichs­be­rech­tig­ten Ehe­gat­ten nicht . Kann im Rah­men einer Pro­gno­se­ent­schei­dung nicht mit
Weg­fall des Rent­ner­pri­vi­legs – und die Kor­rek­tur des Ver­sor­gungs­aus­gleichs
Allein die Geset­zes­än­de­rung betref­fend den Weg­fall des soge­nann­ten Ren­t­­ner- bzw. Pen­sio­nis­ten­pri­vi­legs (§ 101 Abs. 3 Satz 1 SGB VI aF, § 57 Abs. 1 Satz 2 BeamtVG aF) recht­fer­tigt eine auf § 27 VersAus­glG gestütz­te Kor­rek­tur des Ver­sor­gungs­aus­gleichs zu Las­ten des aus­gleichs­be­rech­tig­ten Ehe­gat­ten nicht . Gemäß § 27 VersAus­glG fin­det der Ver­sor­gungs­aus­gleich aus­nahms­wei­se nicht
Säch­si­sches Besol­dungs­recht – und die Alters­dis­kri­mi­nie­rung
Das Säch­si­sche Besol­dungs­recht per­p­etu­iert durch die Neu­zu­ord­nung zu den Stu­fen des Grund­ge­halts nach § 80 Sächs­BesG bei Beam­ten der Besol­dungs­ord­nung A, die am 31.08.2006 bereits ernannt waren, ihre unmit­tel­ba­re Benach­tei­li­gung wegen des Lebens­al­ters. Denn die­se Zuord­nung knüpft an die am 1.09.2006 nach Maß­ga­be des § 27 BBesG F 2002 erlang­te Stu­fe
Dienst­ver­ein­ba­run­gen sind wegen ihres nor­ma­ti­ven Cha­rak­ters wie Betriebs­ver­ein­ba­run­gen, Tarif­ver­trä­ge und Geset­ze aus­zu­le­gen . Aus­zu­ge­hen ist danach vom Wort­laut der Bestim­mung und dem durch ihn ver­mit­tel­ten Wort­sinn. Ins­be­son­de­re bei unbe­stimm­tem Wort­sinn sind der wirk­li­che Wil­le der Par­tei­en und der von ihnen beab­sich­tig­te Zweck zu berück­sich­ti­gen, sofern und soweit sie im Text
Lau­fen­de Ren­ten­be­zü­ge – und der Ver­sor­gungs­aus­gleich
Der Gesetz­ge­ber hat mit der Struk­tur­re­form des Ver­sor­gungs­aus­gleichs das in den §§ 101 III SGB VI a.F., 57 Abs. 1 Satz 2 BeamtVG a.F. nor­mier­te Ren­t­­ner- bzw. Pen­sio­nis­ten­pri­vi­leg abge­schafft. Seit dem 1.01.2009 wer­den somit lau­fen­de Ver­sor­gun­gen des aus­gleichs­pflich­ti­gen Ehe­gat­ten unmit­tel­bar gekürzt, und zwar unab­hän­gig davon, ob der Aus­gleichs­be­rech­tig­te von den über­tra­ge­nen Anrech­ten
Die Abschaf­fung des soge­nann­ten Rent­ner­pri­vi­legs im Rah­men der zum 1.09.2009 in Kraft getre­te­nen Struk­tur­re­form des Ver­sor­gungs­aus­gleichs ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­ge­mäß. Die frü­he­re Rechts­la­ge, nach der die Kür­zung der Ver­sor­gungs­be­zü­ge bei der aus­gleichs­pflich­ti­gen Per­son an den tat­säch­li­chen Beginn des Ren­ten­be­zugs bei der aus­gleichs­be­rech­tig­ten Per­son gekop­pelt wur­de, war ver­fas­sungs­recht­lich
Die maß­stäb­li­chen Vor­aus­set­zun­gen eines sog. qua­li­fi­zier­ten Dienst­un­falls i.S.v. § 37 Abs. 1 Satz 1 BeamtVG sind in der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts hin­rei­chend geklärt . Hier­nach erfor­dert § 37 Abs. 1 Satz 1 BeamtVG zunächst in objek­ti­ver Hin­sicht eine Dienst­hand­lung, mit der für den Beam­ten typi­scher­wei­se eine beson­de­re, über das übli­che Maß der Lebens- oder