Source: http://www.stmas.bayern.de/kinderbetreuung/finanzierung/index.php
Timestamp: 2016-10-26 21:15:41
Document Index: 307858490

Matched Legal Cases: ['Art. 21', 'Art. 23', 'Art. 26', 'Art. 18', 'Art. 21', 'Art. 30', 'Art. 20', '§ 23', 'Art. 20']

Finanzierung von Kindertageseinrichtungen - Grundsätze
die Einrichtung an mindestens vier Tagen und mindestens 20 Stunden die Woche öffnet.
Die Elternbeiträge entsprechend den Buchungszeiten nach Art. 21 Abs. 4 Satz 6 staffelt, diese für Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr bis zur Einschulung nicht nach Alter oder Dauer der Einrichtungszugehörigkeit differenziert festsetzt und sie für Kinder im Kindergartenjahr im Sinn des Art. 23 Abs. 3 Satz 1 in der Höhe des staatlichen Zuschusses ermäßigt.
Den vollständigen Förderantrag bis spätestens 30. April des auf den Bewilligungszeitraum (Art. 26 Abs. 1 Satz 3) folgenden Jahres stellt.
Die Aufnahme eines Kindes mit gewöhnlichem Aufenthalt außerhalb der Sitzgemeinde der Einrichtung binnen drei Kalendermonaten der Aufenthaltsgemeinde in Textform anzeigt.
Die aktuellen Daten für die kindbezogene Förderung unter Verwendung des vom Freistaat kostenlos zur Verfügung gestellten Computerprogramms jeweils zum 15. Januar, 15. April, 15. Juli und 15. Oktober jeden Jahres an das zuständige Rechenzentrum meldet und
Auf die Förderung nach diesem Gesetz durch Aushang an geeigneter Stelle hinweist (Hinweis zum Herunterladen, PDF, 206 KB) und
Der Förderanspruch des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe (Art. 18 Abs. 3 Satz 1 Alt. 1) setzt voraus, dass eine kommunale Förderung der Tagespflege in mndestens gleicher Höhe erfolgt und
die Tagespflegeperson vom örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe beziehungsweise von einem von diesem beauftragten Träger vermittelt worden ist und mit dem Kind (jeweils bis zum dritten Grad) nicht verwandt und nicht verschwägert ist,
die Elternbeteiligung auf maximal die 1,5-fache Höhe des staatlichen Anteils der kindbezogenen Förderung nach Art. 21 begrenzt ist, und
die Tagespflegeperson vom örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe zusätzliche Leistungen in Form eines differenzierten Qualifizierungszuschlags erhält; das Nähere wird durch das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in der Ausführungsverordnung (Art. 30) geregelt.
Fördervoraussetzungen für die Großtagespflege
Der Förderanspruch der Gemeinde gegenüber dem Staat für Großtagespflege setzt voraus, dass
die Gemeinde eine Leistung in Höhe der staatlichen Förderung erhöht um einen gleich hohen Eigenanteil an den Träger der Großtagespflege erbringt,
die weiteren in der Großtagespflege tätigen Tagespflegepersonen, die nicht als pädagogische Fachkraft anzusehen sind, erfolgreich an einer Qualifizierungsmaßnahme im Sinn des Art. 20 Satz 1 Nr. 1 im Umfang von 160 Stunden teilgenommen haben und
in dem Fall, dass die Tagespflegepersonen zusätzlich einen Anspruch auf Tagespflegeentgelt gegen den örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe geltend machen, diese für die Inanspruchnahme der Großtagespflege keine Elternbeiträge erheben.
2Darüber hinaus müssen die Voraussetzungen der §§ 23 und 43 SGB VIII vorliegen. 3Art. 20 Satz 1 Nr. 3 gilt entsprechend.