Source: https://wolkenrausch.de/agbs.html
Timestamp: 2020-08-11 22:18:33
Document Index: 35617503

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 10', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 2', '§ 1', '§ 312', '§ 3', '§ 13', '§ 14']

Wolkenrausch - AGBs
Für das Vertragsverhältnis zwischen dem Auftraggeber* und dem Auftragnehmer gelten ausschließlich diese Geschäfts- und Beförderungsbedingungen. Entgegenstehende Geschäfts- und Beförderungsbedingungen des Auftraggebers sind nur dann wirksam, wenn sie vom Auftragnehmer ausdrücklich anerkannt werden.
Der Vertrag wird mit Dominic Hinca, Mainstraße 45, 70376 Stuttgart (Tandem Pilot) geschlossen.
§ 3 Angebot und Vertragsschluss:
Das Absenden des Buchungsformulars durch den Auftraggeber per E-Mail gilt als verbindliche Buchung und kann nicht mehr kostenfrei storniert werden. Die genauen Stornierungsbedingungen finden sich in § 10.
Die Preise für die Gleitschirmflüge sind wie folgt gestaffelt:
PanoramaRausch: 15-20 Min. Flugzeit 129,00 Euro
HöhenRausch: 25-40 Min. Flugzeit 189,00 Euro
StreckenRausch:	60-100 Min. Flugzeit 289,00 Euro
Foto-Paket: (ca. 30 hochauflösende Bilder deines Fluges) 29,00 Euro
Video-Paket: (ca. 50 hochauflösende Bilder & mehrere HD-Videos deines Fluges) 39,00 Euro
Die Kosten für Bergbahnfahrten und ähnliches sind beim Flugangebot nicht in der Fluggebühr enthalten.
Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, ist die vereinbarte Gebühr vor Beginn des Fluges in bar an den Auftragnehmer zu entrichten. Der Flug findet nur nach kompletter Bezahlung statt.
Hält sich der Auftraggeber nicht an die vereinbarten Zahlungsbedingungen, wird der Flug nicht durchgeführt. Die vereinbarte Fluggebühr wird jedoch zu 100 Prozent fällig und in Rechnung gestellt.
§ 4 Ort des Fluges:
Der vorgesehene Flugort wird vom Auftragnehmer mit dem Auftraggeber abgesprochen. Die vorgesehene Flugroute, vorgesehene Landeplätze und Flugzeiten können jederzeit – insbesondere aus Sicherheitsgründen oder betrieblichen Gründen – abgeändert werden, ohne dass dem Auftraggeber hieraus ein Anspruch auf Schadenersatz oder Stornierung des Fluges entsteht.
§ 5 Terminvereinbarung/Wetter:
Der Termin des Fluges wird kurzfristig mit dem Auftraggeber abgestimmt und in Abhängigkeit von geeigneten Wetterbedingungen vereinbart. Der Auftragnehmer weist ausdrücklich darauf hin, dass trotz fest vereinbarter Termine kein Anspruch auf Beförderung besteht, wenn dies die Witterungsverhältnisse oder andere Faktoren nicht zulassen. Es besteht bei Terminverschiebung oder Ausfall kein Anspruch auf Schadenersatz, Rückerstattung oder Erstattung sonstiger entstandener Aufwendungen. Die Entscheidung, ob ein geplanter Flug stattfindet, obliegt allein dem Auftragnehmer. Der Anspruch auf Nachholung des Fluges bleibt jedoch bestehen. Die Einzelheiten der Durchführung des Fluges bestimmt der Auftragnehmer. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Flug abzusagen, wenn er den Auftraggeber für ungeeignet hält oder wenn er die äußeren Bedingungen (Wetter, Wind, Gelände, Material) für ungeeignet hält. Die Anreise zum Fluggelände ist Sache des Auftraggebers.
§ 6 Risikobelehrung/Verhalten des Auftraggebers:
Beim Paragleiten kann es trotz größter Sorgfalt dennoch zu Unfällen kommen. Das oberste Ziel ist es, dieses Risiko soweit wie möglich zu minimieren.
Der Auftraggeber verpflichtet sich daher, den Anweisungen des Auftragnehmers in jedem Fall und sofort Folge zu leisten. Der Auftraggeber erhält vor dem Start eine theoretische Einweisung. Sollten diese Anweisungen während des Starts, des Fluges und der Landung nicht befolgt werden, kann dies zu einer Gefährdung von Auftraggeber und Auftragnehmer führen.
Der Auftragnehmer kann den Auftraggeber auch vom Flugbetrieb ausschließen, sollte dieser seine Anweisungen ignorieren. Bei Zuwiderhandlung gibt es keinen Anspruch mehr auf die Durchführung des Tandemfluges, die Fluggebühr wird ebenfalls nicht erstattet. Im Falle von Personenschäden durch das Nichtbefolgen von Anweisungen haftet der Auftraggeber. Für vorsätzliche oder grob fahrlässige Schäden an der Ausrüstung des Auftragnehmers oder an Dritten haftet ebenfalls der Auftraggeber.
§ 7 Gesundheit des Auftraggebers:
Der Auftraggeber erklärt ausdrücklich, körperlich und seelisch gesund zu sein und bestätigt, dass er sich den Belastungen des Fluges gewachsen fühlt. Bei Unklarheiten über die fliegerische Tauglichkeit, muss dies der Auftraggeber den Auftragnehmer vor dem Flug unbedingt melden.
Der Auftraggeber hat den Auftragnehmer vor dem Flug zu informieren bei:
Einschränkungen des Bewegungsapparat
Seelische oder psychische Defekten (Drogensucht, Bewusstseinsstörungen oder ähnlichem) innerhalb der letzten 12 Monate
§ 8 Ausrüstung:
Der Auftraggeber verpflichtet sich, entsprechende Kleidung (wetter- und windfest, geeignet für Verschmutzung), feste Schuhe (über die Knöchel reichend) und Handschuhe zu tragen.
Die erforderliche Flugausrüstung wird vom Auftragnehmer gestellt.
§ 9 Haftung und Versicherung:
Der Auftraggeber handelt auf eigene Gefahr. Der Auftragnehmer weist ausdrücklich darauf hin, dass durch die Teilnahme am Flugbetrieb ein erhöhtes Risiko für Gesundheit, Leben und Eigentum des Passagiers entstehen kann! Speziell beim Starten bewegen wir uns außerdem in alpinem Gelände, mit allen damit verbundenen Gefahren!
Die Haftung des Auftragnehmers beginnt mit dem Verbinden des Auftraggebers beim Start mit dem Fluggerät und endet nach der Landung mit dem Lösen der Verbindung Auftraggeber/Fluggerät. Für eventuelle Schäden, welche vor- oder nachher zustande kommen, übernimmt der Pilot keine Haftung.
(1) Wird der Auftraggeber durch einen Unfall an Bord eines Luftfahrzeugs oder beim Ein- oder Aussteigen getötet, körperlich verletzt oder gesundheitlich geschädigt, ist der Auftragnehmer verpflichtet, den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.
(2) In den Fällen des Absatzes 1 haftet der Auftragnehmer für den Auftraggeber nur bis zu einem Betrag von 100.000 Rechnungseinheiten, wenn der Schaden nicht durch sein rechtswidriges und schuldhaftes Handeln oder Unterlassen oder das rechtswidrige und schuldhafte Handeln oder Unterlassen seiner Leute verursacht wurde oder der Schaden ausschließlich durch das rechtswidrige und schuldhafte Handeln oder Unterlassen eines Dritten verursacht wurde.
Für Sachschäden an mitgeführten Sachen des Auftraggebers („Reisegepäck“), haftet der Auftragnehmer bis zu einem Betrag von 1000 Rechnungseinheiten (ca. 1200€).
§ 10 Stornierungsbedingungen:
Nach Vertragsschluss ist eine kostenlose Stornierung des Fluges nicht mehr möglich. Die Gebühren für die Stornierung sind wie folgt gestaffelt:
Bei Stornierung des Fluges bis zum 4. Tag vor dem vereinbarten Termin sind 50% der Fluggebührt zu bezahlen.
Bei einer Stornierung des Fluges ab dem 3. Tag vor dem vereinbarten Termin sind 100% der Fluggebühr zu bezahlen.
Sollte der Auftraggeber irrtümlicher Weise eine Doppelbuchung bei einem weiteren Anbieter getätigt haben, ist dies sein Risiko und führt trotzdem zur Zahlung der gesamten Fluggebührt ohne jeglicher Abzüge.
c) Verhinderung des Auftraggebers
Im Falle einer Verhinderung des Auftraggebers durch Unfall oder Krankheit muss ein schriftlicher Nachweis in Form eines ärztlichen Attestes erfolgen, so dass ein Ersatztermin festgelegt werden kann. Die Verhinderung muss in jedem Falle in Textform erfolgen. Ein Ersatztermin wird vom Auftragnehmer festgelegt. Kann ohne Verschulden des Auftragnehmers, kein Ersatztermin stattfinden, wird eine Stornierungsgebühr von 100 Prozent der Fluggebührt fällig. Die weiteren Bedingungen für die Festlegungen eines Ersatztermins finden sich in § 11 dieser Vereinbarung.
§ 11 Ersatztermin:
Kann ein Flug aus einem der oben genannten Gründe nicht am gebuchten Termin stattfinden, so kann ein Ersatztermin festgelegt werden. Aufgrund der Buchungslage ist beim Ersatztermin keine komplett freie Wahl des Auftraggebers möglich. Der Auftragnehmer spricht mit dem Auftraggeber den Ersatztermin ab. Kann ohne Verschulden des Auftragnehmers, kein Ersatztermin stattfinden, wird eine Stornierungsgebühr von 100 Prozent der Fluggebührt fällig.
§ 12 Gutschein:
a) Kauf des Gutscheins
Bei Buchung eines Gutscheins wird dieser nach Überweisung des fälligen Betrages mit der Rechnung unverzüglich dem Gutschein-Besteller per E-Mail zugesendet.
Unbeschadet der eventuellen gesetzlichen Rechte wird der Gutschein-Besteller gebeten, den Gutschein nach Erhalt auf seine Richtigkeit zu prüfen und den Auftragnehmer bei Abweichungen oder Änderungen umgehend auf diese Unrichtigkeiten oder Abweichungen hinzuweisen.
Der Gutschein ist ab Ausstellung zwei Jahre gültig und einlösbar.
Der Gutschein-Besteller verpflichtet sich ausdrücklich dazu, dem Gutschein-Empfänger (Auftraggeber) die Allgemeinen Geschäfts- und Beförderungsbedingungen bekannt zu machen.
Einzulösen ist der Gutschein vom Auftraggeber über die Buchung des Fluges beim Auftragnehmer.
b) Weitergabe des Gutscheins
Der Gutschein-Besteller gibt beim Kauf des Gutscheins den Namen des Gutscheinempfängers an. Der vom Auftragnehmer ausgestellte Gutschein ist somit auf den Auftraggeber personalisiert und darf in keinem Fall weitergegeben, -verschenkt oder -verkauft werden.
Der Gutschein-Besteller kann die Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail). Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang des Gutscheins beim Gutschein-Besteller und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:
Mobil: +49 (0) 176 2294 3778
§ 13 Bild-, Video- und/oder Tonaufzeichnungen:
Bild-, Video- und Tonaufzeichnungen während des Fluges durch den Auftraggeber sind verboten. Der Auftraggeber hat alle mitgebrachten Gegenstände (hierzu zählen ebenfalls Handy, Videokamera, Selfi-Stick etc) vor dem Flug sicher zu verstauen.
Möchte der Auftraggeber Bild-, Video- und/oder Tonaufnahmen des Fluges, kann er dies beim Auftragnehmer entgeltlich buchen.
Sollten widerrechtlich vom Auftraggeber während des Fluges Bild-, Video- und/oder Tonaufnahmen gemacht werden, so erhält der Auftragnehmer automatisch die Rechte an den Aufzeichnungen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, jegliche widerrechtlich gemacht Aufzeichnungen sofort an den Auftragnehmer auszuhändigen.
§ 14 Anzuwendendes Recht:
Auf die Rechtsbeziehung zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer und auf die Frage eines gültige zustande gekommenen Vertrages sowie seiner Vor- und Nachwirkungen ist ausschließlich deutsches Recht anwendbar.