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Timestamp: 2017-05-28 04:37:25
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Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 25', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 19', '§ 2', '§ 20', '§ 15', '§ 16', '§ 20', '§ 2', '§ 2', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 25', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 5', '§ 2', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 4', '§ 30', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 6', '§ 201', '§ 4', '§ 201', '§ 201', '§ 201', '§ 198', '§ 9', '§ 5', '§ 23', '§ 5', '§ 44', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 19', '§ 4', '§ 24', '§ 37', '§ 37', '§ 24', '§ 2', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 25', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 15', '§ 16', '§ 30', '§ 4', '§ 19', '§ 15', '§ 2', '§ 16', '§ 20', '§ 27', '§ 93', '§ 97', '§ 37', '§ 93', '§ 94', '§ 95', '§ 97', '§ 27', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 97', '§ 97', '§ 37', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 124', '§ 31', '§ 31', '§ 30', '§ 37', '§ 31', '§ 4', '§ 18', '§ 2', '§ 18', '§ 34', '§ 23', '§ 23', '§ 10', '§ 93', '§ 94', '§ 10', '§ 93', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 1', '§ 7', '§ 2', '§ 8', '§ 23', '§ 7', '§ 7', '§ 5', '§ 11', '§ 8', '§ 4', '§ 15', '§ 3', '§ 32', '§ 37', '§ 8', '§ 27', '§ 28', '§ 27', '§ 30', '§ 27', '§ 27', '§ 8', '§ 94', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 9']

Repetitorium Einkommen- und Körperschaftsteuer - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Kriemhild Weltner
Repetitorium Einkommen- und KörperschaftsteuerUniv.-Ass. DDr. Georg Kofler, LL.M. (New York)
Grundprinzipien LeistungsfähigkeitsprinzipPrinzip der persönlichen und sachlichen Universalität (alle Personen, Welteinkommen) Objektives Nettoprinzip (durch Einkommenserzielung verursachte Aufwendungen) Subjektives Nettoprinzip (Existenzminimum) Progression der Einkommensteuer Abschnittsbesteuerung
Einkunftsarten 1. Land- und Forstwirtschaft (§ 21)2. Selbständige Arbeit (§ 22) 3. Gewerbebetrieb (§ 23) 4. Nichtselbständige Arbeit (§ 25) 5. Kapitalvermögen (§ 27) 6. Vermietung und Verpachtung (§ 28) 7. Sonstige Einkünfte (§ 29) Betriebliche Einkunftsarten = Gewinnermittlung Haupt- einkunfts- arten Außerbetriebliche Einkunftsarten = Überschuß der Einnahmen über die Werbungskosten Neben- einkunfts- arten
Einkunftsarten Persönliche Zurechnung Zeitliche ZurechnungMarkteinkommenstheorie, Dispositionsbefugnis über Einkunfsquelle Zeitliche Zurechnung Zufluss-Abfluss-Prinzip § 19 EStG Wirtschaftliche Zurechnung Problem der Liebhaberei § 2 Abs 4 EStG – „Gewinn“ bzw „Überschuss“ Einkunftsquelle? – LiebVO Mitunternehmerschaften
Ermittlung der EinkünfteBetriebliche Einkünfte Gewinnermittlung Reinvermögenszugangstheorie nach Schanz (Vermögens-zuwachs in der Steuerperiode) Betriebsausgaben = durch den Betrieb veranlasst  § 20 EStG Außerbetriebliche Einkünfte Überschuss der Einnahmen (§ 15 EStG) über die Werbungskosten (§ 16 EStG; § 20 EStG) Quellentheorie von Wagner
§ 2 Abs 4 Z 1 EStG: Einkünfte sind der Gewinn beiGewinnermittlung § 2 Abs 4 Z 1 EStG: Einkünfte sind der Gewinn bei 1. Land- und Forstwirtschaft (§ 21) 2. Selbständiger Arbeit (§ 22) 3. Gewerbebetrieb (§ 23) 4. Nichtselbständige Arbeit (§ 25) 5. Kapitalvermögen (§ 27) 6. Vermietung und Verpachtung (§ 28) 7. Sonstige Einkünfte (§ 29)
Gewinnermittlung Betriebsvermögen (Wirtschaftsgüter)Aktivierung - Passivierung; Relevanz für Wertschwankungen, Betriebsausgaben Wirtschaftsgüter des notwendigen Betriebsvermögens Wirtschaftsgüter des notwendigen Privatvermögens Gewillkürtes Betriebsvermögen (§ 5 EStG) Entweder-Oder-Zuordnung; Ausnahme: Grundstücke Gewinnermittlung idR für das Kalenderjahr (§ 2 Abs 5 EStG) – „Wirtschaftsjahr = Kalenderjahr“
Gewinnermittlung Betriebsvermögensvergleich (§ 4 Abs 1, § 5 EStG)Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben (§ 4 Abs 3 EStG) = Einnahmen-Ausgaben-Rechnung Gewinn 1,5 Mio 1 Mio Betriebsvermögen am 1.1. Betriebsvermögen am
Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Einkünfte aus GewerbebetriebGewinnermittlung § 5 EStG § 4 Abs 1 EStG § 4 Abs 3 EStG Pauschalierung Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft ____ EW > Umsätze > oder freiwillig Falls keine § 4/1-Ermittlung Teilpauschalierung bei Umsätzen< EUR Vollpauschalierung bei EW < EUR Selbstständige Einkünfte Freiwillig Falls keine § 4/1-Ermittlung Teilpauschalierung bei Umsätzen< EUR Einkünfte aus Gewerbebetrieb Bei Eintragung im Firmenbuch Falls nicht im Firmenbuch und Umsätze > oder freiwillig Vollpauschalierung bis zu bestimmten Umsatz-grenzen
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG)„Gewinn ist der durch doppelte Buchführung zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Betriebsvermögen am Schluß des Wirtschaftsjahres und dem Betriebsvermögen am Schluß des vorangegangenen Wirtschaftsjahres“
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG)Anschaffung bzw Herstellung von Wirtschaftsgütern (Aktivierung, Passivierung); AfA (§ 7 EStG) Stille Reserven bei Veräußerung Entnahmen und Einlagen (§§ 4, 6 Z 4, 5 EStG) Grund und Boden (§ 4 Abs 1 letzter Satz)  § 30 EStG
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG)Abnutzbares Anlagevermögen (§ 6 Z 1 EStG) Anschaffungskosten, Herstellungskosten abzgl AfA niedrigerer Teilwert („kann“ bei § 4 Abs 1, „muss“ bei § 5 EStG bei voraussichtlich dauernder Wertminderung) Teilwert > Buchwert: uneingeschränkter Wertzusammenhang Nicht abnutzbares Anlagevermögen, Umlaufvermögen (§ 6 Z 1 lit a EStG) Anschaffungskosten, Herstellungskosten Teilwert > Buchwert: eingeschränkter Wertzusammenhang, Aufwertung bis max Anschaffungs- bzw Herstellungskosten
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 1 EStG)Grundsätze Einzelbewertung (§ 6 Satz 1 EStG; § 201 Abs 2 Z 3 HGB) Stichtagsbewertung (§ 4 Abs 1 EStG; § 201 Abs 2 Z 3 HGB; Werterhellung, (§ 201 Abs 2 Z 4 lit a ) Vorsichtsprinzip (§ 201 Abs 2 Z 4 lit a bis c HGB) Realisationsprinzip (lit a) Imparitätsprinzip (lit b) Rückstellungen (§ 198 Abs 8 HGB; § 9 EStG)
Gewinnermittlung (§ 5 EStG)„Für die Gewinnermittlung jener Steuerpflichtigen, deren Firma im Firmenbuch eingetragen ist und die Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 23) beziehen, sind die handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung maßgebend, außer zwingende Vorschriften dieses Bundesgesetzes treffen abweichende Regelungen.“ UGB -> StruktAnpG 2006
Gewinnermittlung (§ 5 EStG)Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz  Handelsbilanz ist Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung Keine Änderung in der Steuerbilanz, wenn der Ansatz in der Handelsbilanz steuerrechtlich zulässig war Änderung der Steuerbilanz, wenn der zulässige Ansatz in der Handelsbilanz gegen zwingende steuerliche Vorschriften verstößt Mehr-Weniger-Rechnung (§ 44 Abs 2 EStG)
Gewinnermittlung (§ 5 EStG)Unterschiede § 4 Abs 1 EStG – § 5 EStG Wert des Grund und Bodens nur bei § 5 EStG Umfang des Betriebsvermögens: Gewillkürtes Betriebsvermögen nur bei § 5 EStG Bewertung des Betriebsvermögens: zB Rückstellungen und RAPs nur bei § 5 EStG zwingend Wirtschaftsjahr (§ 2 Abs 5 EStG)
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 3 EStG)„Der Überschuß der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben darf dann als Gewinn angesetzt werden, wenn keine gesetzliche Verpflichtung zur Buchführung besteht und Bücher auch nicht freiwillig geführt werden.“
Gewinnermittlung (§ 4 Abs 3 EStG)Einnahmen und Ausgaben nach dem Zufluss-Abfluss-Prinzip (§ 19 EStG; Ausnahmen zB bei § 4 Abs 6 EStG und bei Anlagevermögen) Keine Bilanz  Beeinflussung des Betriebsvermögens nicht relevant  zeitliche Verschiebung, aber Totalgewinngleichheit
Betriebsveräußerung § 24 EStGDifferenz zw Veräußerungserlös und Wert des Betriebsvermögens Begünstigungen Hälftesteuersatz (§ 37 Abs 5 EStG) Verteilungsbegünstigung (§ 37 Abs 2 EStG) Freibetrag (§ 24 Abs 4 EStG)
Überschussrechnung § 2 Abs 4 Z 1 EStG: Einkünfte sind der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten bei 1. Land- und Forstwirtschaft (§ 21) 2. Selbständiger Arbeit (§ 22) 3. Gewerbebetrieb (§ 23) 4. Nichtselbständige Arbeit (§ 25) 5. Kapitalvermögen (§ 27) 6. Vermietung und Verpachtung (§ 28) 7. Sonstige Einkünfte (§ 29)
Überschussrechnung Überschuss der Einnahmen (§ 15 EStG) über die Werbungskosten (§ 16 EStG) Quellentheorie von Wagner Wertschwankungen und Erlöse aus der Veräußerung der Steuerquelle werden nur ausnahmsweise erfasst (§§ 30, 31 EStG)  nur aus der Steuerquelle fließende Einnahmen  Einnahmen-Ausgaben-Rechnung gem § 4 Abs 3 EStG; § 19 EStG!
Überschussrechnung § 15 EStG: „Einnahmen liegen vor, wenn dem Stpfl Geld oder geldwerte Vorteile im Rahmen der Einkunftsarten des § 2 Abs 3 Z 4 bis 7 zufließen“ Beispiele: Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Kleidung, Kost, Waren, FirmenPKW  „übliche Mittelpreise des Verbrauchsortes“
Überschussrechnung § 16 EStG: Werbungskosten sind „Aufwendungen oder Ausgaben zur Erwerbung, Sicherung oder Erhaltung der Einnahmen“  Finale vs kausale Definition ZB Schuldzinsen (aber: § 20 Abs 2 EStG); Pflichtbeiträge zu gesetzlichen Interessenvertretungen, Fahrten zw Wohnung und Arbeitsstätte; Reisekosten etc
Einkünfte aus KapitalvermögenEinkünfte (§ 27 EStG) zB Gewinnanteile (Dividenden) Gewinne als stiller Gesellschafter Zinsen zB aus Darlehen, Anleihen, Bankeinlagen etc Zuwendungen von Privatstiftungen KESt-Abzug iHv 25% (§ 93 EStG) Endbesteuerung (§ 97 EStG) Gleichstellung ausländischer Kapitalerträge (§ 37 Abs 8 EStG)
Einkünfte aus KapitalvermögenErhebungsform: KESt-Abzug (§ 93 EStG): 25% Betrifft bestimmte inländische Kapitalerträge zB Gewinnanteile (Dividenden) Zuwendungen von Privatstiftungen Gewinne als stiller Gesellschafter Zinsen aus Bankeinlagen Anleihezinsen (public placements) Befreiungen vom KESt-Abzug (§§ 94, 94a EStG) Schuldner und Abzugsverpflichteter (§ 95 Abs 2 EStG)
Einkünfte aus KapitalvermögenEndbesteuerung gem § 97 EStG  Abgeltung: natürliche und juristische Personen mit § 27-Einkünften Zinsen aus Bankeinlagen (§ 93 Abs 2 Z 3 EStG) Anleihezinsen (§ 93 Abs 3 Z 1 bis 4 EStG) natürliche Personen zusätzlich (§ 93 Abs 2 Z 1 EStG) Gewinnanteile (Dividenden) Zuwendungen von Privatstiftungen sonst: Anrechnung (zB Gewinne als stiller Ges) Keine Berücksichtigung beim Einkommen (§ 97 Abs 3 EStG), Antragsveranlagung für alle Kapitalerträge (§ 97 Abs 4 EStG; Dividenden halbsatzbegünstigt gem § 37 Abs 4 EStG)  Schatteneffekt
Private VeräußerungsgeschäfteSpekulationsgeschäfte gem § 30 EStG Spekulationsfrist (1 bzw 10 Jahre) Befreiungen (§ 30 Abs 2 EStG), zB für Eigenheime Unterschiedsbetrag gem § 30 Abs 4 EStG Freigrenze iHv Euro 440; Verlustausgleich gem § 30 Abs 4 EStG Veräußerung wesentlicher Beteiligungen gem § 31 EStG Veräußerung von Anteilen zumindest 1% an einer Körperschaft; 1%ige Beteiligung innerhalb der letzten 5 Jahre; Übergangsregelung in § 124b Z 57 EStG Unterschiedsbetrag (§ 31 Abs 3 EStG) Verlustausgleich gem § 31 Abs 5 EStG Subsidiariät gegenüber § 30 EStG (Begünstigung des § 37 Abs 4 Z 2 EStG nur bei § 31 EStG) Subsidiäre Einkünfte (kommen nicht zur Anwendung, wenn Betriebsvermögen veräußert wird – Ausnahme: Grund und Boden bei § 4 Abs 1 EStG – Achtung: StruktAnpG 2006)!
Horizontaler Verlustausgleich Vertikaler VerlustausgleichGewerbebetrieb I 1 Mio Gewinn Gewerbebetrieb II 3 Mio Verlust Vertikaler Verlustausgleich Verlust 2 Mio Einkünfte aus KV 1 Mio Gewinn Verlust 1 Mio ?
Verlustabzug Verlustabzug = „Verlustvortrag“§ 18 Abs 6 EStG  Sonderausgabe Keine zeitliche Befristung Aber: Verrechnungsgrenze gem § 2 Abs 2b EStG: 75% des Gesamtbetrags der Einkünfte, dh 25% des Gesamtbetrags der Einkünfte bleiben stpfl
Sonderausgaben § 18 EStG Betreffen private Lebensführung (zB Kirchenbeitrag)  Einkommensverwendung Beiträge zu Versicherungen; Aufwendungen zur Wohnraumschaffung und -sanierung; Erwerb junger Aktien Für diese Sonderausgaben: Höchstbetrag  „Sonderausgabenviertel“ und Einschleifung
Außergewöhnliche Belastungen§ 34 EStG Berücksichtigung der Minderung der persönlichen Leistungsfähigkeit Voraussetzungen: außergewöhnlich (Abs 2) zwangsläufig (Abs 3) Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungs-fähigkeit (Selbstbehalte) (Abs 4) zB: Beseitigung von Katastrophenschäden; Belastungen aufgrund einer Behinderung Pauschalbetrag für auswärtig studierende Kinder
PersonenvereinigungenDurchgriffsprinzip  § 23 Z 2 EStG Mitunternehmerschaften: zB OHG, KG, OEG, KEG, GesBR, atypisch stille Ges Grundsätze unmittelbare Zurechnung des Erfolges an die Gesellschafter Gewinnanteile und Vergütungen iSd § 23 Z 2 EStG = betriebliche Einkünfte Leistungsaustausch Sonderbetriebsvermögen (Ergänzungsbilanz) Einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellung
Überblick Steuersubjekt: juristische Personen des Privatrechts sowie juristische Personen des öff. Rechts mit BgA Steuergegenstand: Einkommen Bemessungsgrundlage: Einkommen Steuersatz: Einheitssatz 24% (ab 2005)
Überblick Ö-GmbH I Ö-GmbH IIAusschüttung	56,25 ESt (endbest!)	0 Netto	56,25 Gesamtsteuer	43,75 100% Einkommen	75 KSt (§ 10 Abs 1 KStG)	0 Dividende	75 KESt (§ 93 EStG)	18,75 Ausschüttung	56,25 Ö-GmbH I 100% Einkommen	100 KSt	25 Dividende	75 KESt (§ 94 Z 2 EStG)	0 Ausschüttung	75 Ö-GmbH II
Überblick Ö-GmbH A-GmbHAusschüttung	40,5 ESt (endbest!)	0 Netto	40,5 Gesamtsteuer	59,5 Einkommen	54 KSt (§ 10 Abs 2 KStG)	0 Anrechnung ausl Steuer	0 Dividende	54 KESt (§ 93 EStG)	13,5 Ausschüttung	40,5 100% Ö-GmbH 100% Einkommen	100 Ausl. KSt, zB 40% 40 Dividende	60 Ausl. Quellensteuer, zB	6 Ausschüttung	54 A-GmbH
Persönliche SteuerpflichtUnbeschränkte Steuerpflicht (§ 1 Abs 2 KStG): Sitz oder Geschäftsleitung im Inland Juristische Personen des privaten Rechts, zB AG, GmbH BgA von KöR (§ 2 KStG) Nichtrechtsfähige Personenvereinigungen etc (§ 3 KStG) Beschränkte Steuerpflicht (§ 1 Abs 3 KStG) Vergleichbare Körperschaften mit Sitz und Geschäftsleitung im Ausland (1. Art) KöR (2. Art) Befreite Körperschaften, zB gemeinnützige Körperschaften (3. Art)
Einkommensbegriff Einkommen (§ 7 Abs 2 KStG) Ermittlung der EinkünfteGesamtbetrag der Einkünfte iSd § 2 Abs 3 EStG abzgl Sonderausgaben (§ 8 Abs 4 KStG) abzgl Freibetrag gem § 23 KStG Verlustausgleich Ermittlung der Einkünfte EStG (§ 7 Abs 2 KStG) Bei buchführenden Körperschaften: Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 7 Abs 3 KStG)  § 5 Abs 1 EStG Betriebsausgaben (§§ 11, 12 KStG)
Gesellschaftliche VorgängeEinkommenserzielung vs Einkommensverwendung Grundsatz: Gesellschaftsrechtliche Vorgänge mindern bzw erhöhen Einkommen nicht Einlagen und Einlagenrückzahlung § 8 Abs 1 KStG § 4 Abs 12 bzw § 15 Abs 4 EStG § 3 Abs 1 Z 29, § 32, § 37 EStG – Theorie der Doppelmaßnahme Offene und verdeckte Gewinnausschüttungen (§ 8 Abs 2 KStG)
GewinnausschüttungenTrennungsprinzip Problem der verdeckten Gewinnausschüttungen (vGA)  Prinzip der Unbeachtlichkeit der Einkommens-verwendung Voraussetzungen Anteilsinhaber bzw nahestehende Person Bereicherung des Anteilsinhabers Willensentschluss auf Vorteilsgewährung Fremdvergleich (causa societatis)
GewinnausschüttungenFall 1: Unangemessen hohes Entgelt für Wirtschaftsgüter Maschine Ö-GmbH Kaufpreis 1 Mio Erlös = vGA = (Einkünfte aus KapVerm gem § 27 EStG) KESt (selbst wenn kein Spekulationsgeschäft) AfA von vGA = (keine AfA)
GewinnausschüttungenFall 2: Unangemessen hohes Entgelt für Wirtschaftsgüter Räumlichkeiten Ö-GmbH Miete = Einkünfte aus VuV (§ 28 EStG) vGA = (Einkünfte aus KapVerm gem § 27 EStG) KESt Betriebsausgaben: vGA = (nicht abzugsfähig)
GewinnausschüttungenFall 3: Unangemessen niedriges Entgelt für Dienste etc Aktien Ö-GmbH Kaufpreis = Anschaffungs-kosten (§§ 30, 31 EStG) vGA = (Einkünfte aus KapVerm gem § 27 EStG) KESt Hinzurechnung von
GewinnausschüttungenFall 4: Unangemessen niedriges Entgelt für Dienste etc Darlehen %] Ö-GmbH Zinsen 5.000 Fiktive Zahlung angemessener Zinsen (10.000) vGA = (Einkünfte aus KapVerm gem § 27 EStG) KESt Fiktiver Erhalt angemessener Zinsen (10.000) Ausschüttung von 5.000
Verlustvorträge iHv 1 MioMantelkauf § 8 Abs 4 Z 1 KStG Veräußerung um Ö-GmbH Übergang? Verlustvorträge iHv 1 Mio Betrieb Arbeitnehmer
Nationales SchachtelprivilegEbene der Tochtergesellschaft Kein KESt-Abzug bei Ausschüttung an die Mutter, sofern Mutter zu mindestens 25% beteiligt ist (§ 94 Z 2 EStG) Ebene der Muttergesellschaft Nationales Schachtelprivileg: Steuerbefreiung gem § 10 Abs 1 KStG für Ausschüttungen Keine Mindestbehalterdauer, kein Mindestbeteiligungsausmaß Veräußerung der Beteiligung an der TochterGes steuerpflichtig (25% KSt, keine Begünstigungen) 100% Ö-Mutter 100% Ö-Tochter
Internationales SchachtelprivilegEbene der Tochtergesellschaft Ggf ausländische Quellensteuer auf Ausschüttung Ebene der Muttergesellschaft Internationales Schachtelprivileg: Steuerbefreiung gem § 10 Abs 2 KStG für Ausschüttungen Mindestbehalterdauer: 1 Jahr Mindestbeteiligungsausmaß: mindestens 10% Veräußerung der Beteiligung an der TochterGes steuerfrei gem § 10 Abs 3 KStG (außer Option zur Steuerwirksamkeit) 100% Ö-Mutter 100% A-Tochter
Gruppenbesteuerung Ergebniszusammenfassung innerhalb einer finanziell verbundenen Unternehmensgruppe auf Ebene des Gruppenträgers (§ 9 KStG) Erfordernis der finanziellen Verbindung mehr als 50 % des Kapitals und der Stimmrechte Antragsprinzip Gestaltbarkeit der Gruppengröße Prinzip der Wahlfreiheit betreffend die Festlegung des Gruppenträgers und der Größe der Unternehmensgruppe Prinzip der stufenweisen Zurechnung Prinzip der vollen Ergebniszurechnung Erfordernis eines Gruppenantrags und Steuerumlagevereinbarung Mindestdauer der Gruppenzugehörigkeit (3 Jahre) Besonderheiten Teilwertabschreibung Firmenwertabschreibung
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