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Timestamp: 2019-11-19 07:30:34
Document Index: 280351298

Matched Legal Cases: ['§ 850', '§ 400', '§ 412', 'Art 20', 'Art 15', 'Art 35', 'Art 35', 'Art 1', '§ 615', '§ 11', '§ 615', '§ 850', 'Art 1', 'Art 4', '§ 850', '§ 87', '§ 2', '§ 6', '§ 850', '§ 850', '§ 4', '§ 22', '§ 8', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 27', 'Art. 132', '§ 113', '§ 9', '§ 12', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 11', '§ 11', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 6', '§ 445', '§ 54', '§ 445', '§ 87', '§ 75', '§ 87', '§ 8', '§ 549', '§ 2']

Dienstkleidung | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Dienstkleidung
Das Bäckerfachgeschäft B mietet mit einem Emblem des Unternehmens versehene Arbeitskittel- und Arbeitsjacken bei einem Serviceunternehmen an, das auch die Reinigung und den Austausch der Arbeitskleidung übernimmt. Die Mitarbeiter sind vertraglich verpflichtet, während der Arbeitszeit diese Kleidung zu tragen. Aus hygienerechtlichen Bestimmungen sind die Kleidungsstücke aber ...mehr
Prütting/Gehrlein, ZPO Kommentar, ZPO D
Danværn/Otterbeck 328 15 Darlegungslast 712 4 sekundäre 138 11 DashCams 284 33 Datenträgerarchiv 299a 1 Datenübermittlungen 12 EGGVG 5; 21 EGGVG 2 Dauerpfändung 753 7 Dauerwohnrecht 857 39 Derogation 40 1 Devolutiveffekt 567 1 Dienstaufsicht 23 EGGVG 11; 154 GVG 7 Datennetz 1 GVG 13 Dienstunfähigkeit 1 GVG 10 Fristenkontrolle 1 GVG 11 Geschäftsprüfung 1 GVG 14 Kontrollfunktion 1 GVG 13 Rech...mehr
Prütting/Gehrlein, ZPO Kommentar, ZPO § 850 – Pfändungss ... / II. Materiell-rechtliche Konsequenzen
Rn 36 Wegen des generellen Gleichlaufs von Pfändbarkeit und Abtretbarkeit ist nach § 400 BGB eine rechtsgeschäftliche Abtretung unpfändbarer Forderungen grds unzulässig. Für den gesetzlichen Forderungsübergang gilt diese Regelung gem § 412 BGB entspr. Nach dem Schutzzweck der Regelung steht eine unpfändbare Forderung der Abtretung dann nicht entgegen, wenn der Zessionar dem ...mehr
Prütting/Wegen/Weinreich, BGB Kommentar, 32008R0593 Art ... / C. Gestaltungsfreiheit
Rn 3 Art 20 enthält kein Verbot zur Gestaltung der Rechtswahl. Deswegen muss es (wie schon nach Art 15 EVÜ u ex Art 35 I EGBGB , s ex Art 35 EGBGB Rn 4, www.pww-oe.de) gestattet sein, eine indirekte Rechtswahl (Gesamtverweisung) auszusprechen. Für die Schiedsgerichtsbarkeit folgt dies aus Art 1 II lit e – wenn man die Rechtswahl als Teil der Schiedsvereinbarung begreift – (so...mehr
Prütting/Wegen/Weinreich, BGB Kommentar, BGB § 615 – Ver ... / 2. Umfang der Anrechnung
Rn 16 Auch ersparte Kosten für Fahrten, Berufskleidung etc sind anzurechnen (anders § 11 KSchG; str; vgl MüKo/Henssler § 615 Rz 65). Rn 17 Anzurechnen ist anderweitiger Erwerb, bei böswilligem Unterlassen aufgrund hypothetischer Berechnung (BAG NZA 17, 988 [BAG 22.03.2017 - 5 AZR 337/16]), also die Einkünfte, für deren (mögliche) Erzielung der Wegfall der Dienstleistung kausa...mehr
Prütting/Gehrlein, ZPO Kommentar, ZPO § 850a – Unpfändba ... / III. Aufwandsentschädigungen, Auslösungen etc (Nr 3)
Rn 9 Aufwandsentschädigungen gelten besondere Belastungen des ArbN ab, die nicht mit den regelmäßigen Bezügen vergütet werden. Sie betreffen Aufwendungen, die im Zusammenhang mit einer Tätigkeit notwendig werden, ohne bereits mit dem Tätigkeitsentgelt abgegolten zu sein. Die Entschädigungen stellen damit einen Ersatz für tatsächlich entstandenen Aufwand dar (St/J/Würdinger §...mehr
Prütting/Wegen/Weinreich, BGB Kommentar, 32008R0593 Art ... / 5. Schieds- und Gerichtsstandsvereinbarungen (lit e)
Rn 21 Lit e nimmt wie bereits Art 1 lit d EVÜ Schieds- und Gerichtsstandsvereinbarungen vom Anwendungsbereich aus. (i) Für Gerichtsstandsvereinbarungen s Anhang zu Art 4 Rn 26. (ii) Wird das auf eine Schiedsvereinbarung anwendbare Recht nicht ausdrücklich gewählt (Rechtswahlfreiheit ua aus Art V (1) (a) UNÜ, der auch auf Schiedsvereinbarungen iSv Art II UNÜ anwendbar ist, Born...mehr
Prütting/Gehrlein, ZPO Kommentar, ZPO § 850f – Änderung ... / 2. Besondere persönliche oder berufliche Bedürfnisse (lit b)
Rn 24 Besondere persönliche oder berufliche Bedürfnisse sind zu berücksichtigen, soweit sie nicht schon in die Bemessung des notwendigen Unterhalts nach Abs 1 lit a eingegangen sind. Das Bedürfnis muss aktuell und konkret sein und darf bei den meisten Personen in vergleichbarer Lage nicht auftreten. Der Schuldner soll so gestellt werden, wie ein Empfänger von Sozialhilfe nac...mehr
zfs 02/2019, Taggenaue Bemessung des Schmerzensgeldes un ... / 2 Aus den Gründen:
"… a) Verdienstausfall" [22] Der Kl. hat bis zum 12.4.2014 Leistungen des Arbeitgebers nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz erhalten, die vorliegend nicht in Frage stehen. Er macht für den Zeitraum vom 13.4. bis zum 31.7.2014 den ihm entstandenen Lohnausfall geltend und behauptet, ein Nettoeinkommen von 10.169,64 EUR ohne den Unfall monatlich erhalten zu haben. Dass dies der Fa...mehr
Der Betriebsrat hat gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, ein Mitbestimmungsrecht über Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit, einschließlich der Pausen sowie Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage. Er kann insofern auch verlangen, dass die mit dem Arbeitgeber geschlossenen Betriebsvereinbarungen ü...mehr
BR-Mitbestimmung: Gesundheitsschutz und Sozialeinrichtungen / 1.2 Inhalt des Mitbestimmungsrechts
Die Betriebspartner sind zur gemeinsamen Ausfüllung der gesetzlichen Rahmenvorschriften aufgerufen. Dabei haben sie sich auf eine technisch definierte Lösung zu einigen. Nicht mitbestimmungspflichtig sind die für den Arbeitsschutz unerheblichen Aspekte, z. B. Hersteller, Bezugsquelle, Lieferungsbedingungen und unter Umständen Designfragen. Der Betriebsrat kann also grundsätz...mehr
Frik/Just/Neumann-Redlin, ArbZG § 2 Begriffsbestimmungen / 2.1.2 Beginn und Ende der Arbeitszeit
Rz. 24 Die Arbeit beginnt mit der Aufnahme der tatsächlichen Arbeitsleistung oder dem Anbieten der vertraglich geschuldeten Arbeitsleistung gegenüber dem Arbeitgeber, sodass diesem die Arbeitskraft des Arbeitnehmers zur Verfügung steht, auch wenn der Arbeitgeber davon keinen Gebrauch macht. Dementsprechend gehören auch betrieblich verursachte Wartezeiten zur Arbeitszeit i. ...mehr
§ 6 Die Pfändung von Arbeitseinkommen / IX. Addition von Arbeitseinkommen und Naturalleistungen (§ 850e Nr. 3 ZPO)
Rz. 413 Geld- und Naturalleistungen sind nach § 850e Nr. 3 S. 1 ZPO zusammenzurechnen, wenn der Schuldner neben seinem in Geld zahlbaren Einkommen auch eine Naturalleistung erhält, wobei der unpfändbare Betrag in erster Linie der Naturalleistung zu entnehmen ist. Der Vorteil der Regelung liegt in unentgeltlicher oder verbilligter Gewährung von Sachbezügen. Die Addition hat d...mehr
Bemessungsgrundlage / 3 Verbilligte Leistungen (Mindestbemessungsgrundlage)
Grundsätzlich ist es einem Unternehmer freigestellt, eine Leistung verbilligt, also auch unter seinen eigenen Kosten oder Ausgaben, am Markt anzubieten. Da das Umsatzsteuerrecht bei der Frage der Steuerbarkeit nur den Leistungstatbestand "entgeltliche Leistung" und den Leistungstatbestand "unentgeltliche Leistung" kennt, führt jeder Umsatz, für den der Unternehmer eine Gegen...mehr
Neumann-Redlin, Rambach, Zimmermann u.a. , EFZG § 4 Höhe ... / 2.2.2.16 Schmutzzulagen
Rz. 70 Schmutzzulagen sind lediglich dann als fortzuzahlendes Arbeitsentgelt anzusehen, wenn mit ihnen die mit außergewöhnlicher Beschmutzung von Körper und eigener Arbeitskleidung verbundene Arbeitsleistung zusätzlich belohnt werden soll. In einem solchen Fall stellen sie quasi eine Erschwerniszulage dar. Stellt der Arbeitgeber besondere Arbeitskleidung, so spricht dies für...mehr
Praxis-Beispiele: Mindestlohn / 3 Dienstkleidung
Sachverhalt Arbeitnehmer A hat Anspruch auf eine Festvergütung von 8,84 EUR pro Stunde bei einer Arbeitszeit von 160 Stunden zuzüglich 100 EUR monatlich für Dienstkleidung. Lösung Zuschüsse für Dienstkleidung dürfen nach dem Gegenleistungsprinzip des BAG nicht angerechnet werden, da sie kein Gegenwert für geleistete Arbeit sind. Der gesetzliche Mindestlohn wird daher nicht err...mehr
Mindestlohn / Zusammenfassung
Begriff Der Begriff Mindestlohn bezeichnet die durch (allgemeinverbindliche) Tarifverträge oder Gesetz festgelegte Lohnuntergrenze. Das "Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG)" begründet einen umfassenden gesetzlichen Anspruch für jeden Arbeitnehmer auf Zahlung eines Mindestlohns. Seit dem 1.1.2019 gilt aufgrund der Zweiten Mindestlohn...mehr
Sachverhalt Ein Schreinergeselle beschafft sich sein Werkzeug selbst. Er erhält vom Arbeitgeber nach Vorlage der Kaufbelege bis zu 400 EUR pro Jahr als Werkzeuggeld erstattet. Wie ist die Erstattung steuer- und sozialversicherungsrechtlich zu behandeln? Lösung Da der Arbeitnehmer sein berufliches Werkzeug selbst beschafft, liegen bei ihm Werbungskosten vor. Er kann diese Kosten...mehr
Berufsausbildung / 2 Zusätzliche Arbeitgeberleistungen
Der Arbeitgeber kann dem Auszubildenden neben der Ausbildungsvergütung die gleichen Vergünstigungen lohnsteuerfrei zukommen lassen, die er auch dem "normalen" Arbeitnehmer gewährt, wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn freiwillig geleistet werden. Dazu gehören u. a: Sachbezüge, Teilnahme an üblichen Betriebsveranstaltungen, Betriebliche Gesundheitsförderung, Zi...mehr
Freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Unfallversi ... / 8.3.2 Heilbehandlungs- und Rehabilitationsleistungen
Die Heilbehandlungs- und Rehabilitationsleistungen für freiwillig Versicherte unterscheiden sich von denen Pflichtversicherter nicht. Sie werden unabhängig von der gewählten Versicherungssumme erbracht. Zu diesen Leistungen zählen: Anspruch auf Heilbehandlung einschließlich Leistungen der medizinischen Rehabilitation. Hierzu gehören die Erstversorgung, die ärztliche und zahnär...mehr
Ferme/Carsten u.a., MiLoG § 22 Persönlicher Anwendungsbe ... / 2.3.1 Transport und Verkehr
Rz. 10 Für den Bereich Transport und Verkehr hat das BAG darauf abgestellt, dass sich die Arbeitnehmereigenschaft schon aus der Art der Organisation der Tätigkeit ergeben kann. Danach war ein Co-Pilot Arbeitnehmer, da er den Weisungen des Flugkapitäns unterlag. In den "Frachtführer-Entscheidungen" hat das BAG allein den Umstand, dass der Frachtführer das Firmenlogo und die ...mehr
Teilzeitarbeit: Anspruch auf Teilzeitarbeit und Verlänge ... / 2.2 Ablehnungsgründe des Arbeitgebers
Nach § 8 Abs. 4 TzBfG hat der Arbeitgeber der Verringerung der Arbeitszeit zuzustimmen und ihre Verteilung entsprechend den Wünschen des Arbeitnehmers festzulegen, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen. Ein betrieblicher Grund liegt insbesondere vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich ...mehr
Sozialleistungen / 2.4 Steuerfreie Zahlungen
Außerdem können vom Arbeitgeber steuerfrei an den Arbeitnehmer gezahlt werden: Kindergartenzuschuss für nichtschulpflichtige Kinder, Unentgeltliche oder verbilligte Überlassung von typischer Berufskleidung an den Arbeitnehmer, Werkzeuggeld, Zuwendungen im Rahmen der Alterssicherung.mehr
Sozialleistungen / 2 Vertragliche und freiwillige soziale Aufwendungen
Diese können steuerfrei oder steuerpflichtig sein. Sämtliche Regelungen zur Steuerfreiheit von Einnahmen finden sich in § 3 und § 3b EStG. Dies sind: Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung (Direktversicherung, Direktzusage, Pensionsfonds, Pensionskasse und Unterstützungskasse). Förderung der Vermögensbildung (Vermögenswirksame Leistungen). Rehabilitation und Gesundheitsp...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 18 [Freie Wohlfah ... / 5 Steuerbefreiung der Sachleistungen an das Personal (§ 4 Nr. 18 S. 2 UStG)
Rz. 83 Nach § 4 Nr. 18 S. 2 UStG sind steuerfrei die Beherbergung, Beköstigung und die üblichen Naturalleistungen, die die steuerbegünstigten Einrichtungen den Personen, die bei den steuerbegünstigten Leistungen nach § 4 Nr. 18 UStG tätig sind, als Vergütung für die geleisteten Dienste gewähren. Von der Steuerbefreiung ausgenommen ist die Abgabe von alkoholischen Getränken. ...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 18 [Freie Wohlfah ... / 6.5 Sozialarbeit/Zivildienst/Betreutes Wohnen
Rz. 95 Die privatrechtlich selbstständige Tätigkeit eines Sozialarbeiters für einen gemeinnützigen, umsatzsteuerbefreiten Verein, der Erziehungshilfen in Konfliktfällen in einem Projekt für Kinderhilfen, Jugendhilfen und Familienhilfen im Auftrag des Jugendamts nach den §§ 27 bis 41 SGB VIII durchführt, ist nicht aufgrund unmittelbarer Anwendung des Art. 132 Abs. 1 Buchst. g...mehr
Thüsing, v. Steinau-Steinrück, Heise u.a. , BGB § 113 Di ... / 3.2 Rechtsgeschäfte mit Dritten
Rz. 9 Entgegen dem Wortlaut erstreckt sich die Teilgeschäftsfähigkeit des Minderjährigen auch auf solche Rechtsgeschäfte, die das Dienst- oder Arbeitsverhältnis nicht unmittelbar betreffen, jedoch notwendige Folge der Durchführung des Vertrags sind bzw. die den Minderjährigen in die Lage versetzen sollen, ein Arbeitsverhältnis in gewissem Umfang selbstständig zu begründen, i...mehr
Lohnsteuerfreie freiwillige soziale Leistungen: Buchung ... / 1 Was zählt zu den freiwilligen sozialen Leistungen?
Zu den freiwilligen sozialen Leistungen zählen einerseits Leistungen im überwiegend betrieblichen Interesse, die nicht zum Arbeitslohn gehören und damit gar nicht steuerbar sind, z. B.: Leistungen des Arbeitgebers, die der Verbesserung der Arbeitsbedingungen dienen (z. B. Duschen, Waschräume, Einrichtung von Erholungsräumen), Aufmerksamkeiten sowie Zuwendungen aus persönlichem...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 9 Werbungskosten / 7.9.3 Typische Berufskleidung
Rz. 226 Zu Aufwendungen für Anschaffung und Instandhaltung von Kleidung, die zur privaten Lebensführung gehören, vgl. § 12 EStG Rz. 17, 80 "Kleidung". Nach § 9 Abs. 1 Nr. 6 EStG können Kleidungskosten jedoch zu den Werbungskosten gehören, soweit es sich bei der Kleidung um "typische Berufskleidung" handelt. Die Regelung für "typische Berufskleidung" ist insoweit konstitutiv, a...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 9 Werbungskosten / 7.9.1 Begriff der Arbeitsmittel
Rz. 221 Nach § 9 Abs. 1 Nr. 6 EStG sind Werbungskosten auch die Aufwendungen für Arbeitsmittel (Werkzeuge und Berufskleidung). Der Zusatz "Werkzeuge und Berufskleidung" dient der Erläuterung des Begriffs der Arbeitsmittel, er stellt keine abschließende Aufzählung dar. Werkzeuge und Berufskleidung sind daher zwar wichtige Untergruppen der Arbeitsmittel, nicht jedoch die einzi...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 9 Werbungskosten / 2.6 Verausgabung von Werbungskosten
Rz. 62 Für Werbungskosten gilt das Prinzip der Verausgabung (Abflussprinzip) nach § 11 EStG; vgl. die Erl. zu § 11 EStG. Von diesem Abflussprinzip kann auch in Sonderfällen keine Ausnahme gemacht werden. Sofort abziehbare Werbungskosten können auch nicht dadurch in andere Veranlagungszeiträume als denen des Abflusses verlagert werden, dass sie (fälschlich) als Anschaffungs- ...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 9 Werbungskosten / 4 Erstattung von Werbungskosten
Rz. 69 Dass Werbungskosten die Minderung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit im Zusammenhang mit stpfl. Einnahmen abgelten sollen, ist auch zu berücksichtigen, wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aus beruflichen Gründen nicht durch die Werbungskosten gemindert wird. Dies ist der Fall, wenn ein Dritter (z. B. der Arbeitgeber) aus beruflichen Gründen die Werbungsko...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 9 Werbungskosten / 2.2 Begriff der Werbungskosten (Veranlassungsprinzip)
Rz. 11 Werbungskosten sind nach § 9 Abs. 1 S. 1 Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Nach BFH v. 28.11.1977, GrS 2-3/77, BStBl II 1978, 105 ist dieser Begriff in Anlehnung an § 4 Abs. 4 EStG so auszulegen, dass Werbungskosten alle Aufwendungen sind, die durch die auf die Einnahmeerzielung gerichtete Tätigkeit (Beruf) veranlasst sind. Dieser Begr...mehr
Entgelt / 8.10 Entgeltansprüche für Umkleidezeiten/Desinfektion
Inwiefern Umkleide- und Desinfektionszeiten und innerbetriebliche Wegezeiten Arbeitszeit sind, hängt davon ab, ob sie nach dem TVöD Bestandteil der tariflichen Arbeitszeit sind. Eine ausdrückliche Regelung enthält der TVöD nicht. In § 6 TVöD ist lediglich die Dauer der durchschnittlichen regelmäßigen Arbeitszeit enthalten. Die Tarifvertragsparteien haben nicht definiert, was...mehr
Arbeitszeit: Beteiligung des Betriebsrats / 2.1.1 Umkleidezeiten
Die Arbeitszeit beginnt (und endet) grundsätzlich mit der Aufnahme der vertraglich geschuldeten Arbeitsleistung am Arbeitsplatz. Allerdings sind nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) betrieblich veranlasste Umkleidezeiten als Teil der geschuldeten (und damit auch mitbestimmungsrechtlich relevanten) Arbeitszeit anzusehen, wenn sie zu einer Ausschöpfung der p...mehr
Werbungskosten / 2.3 Betriebsausgabe oder Werbungskosten
Stehen Werbungskosten mit mehreren Einkunftsarten in wirtschaftlichem Zusammenhang, sind sie i. d. R. bei der Einkunftsart zu berücksichtigen, zu der die engere Beziehung besteht. Werbungskosten sind insbesondere Beiträge zu Berufsständen und Berufsverbänden, Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte, notwendige Mehraufwendungen aus Anlass einer doppe...mehr
Sauer, SGB III § 445 Fünfundzwanzigstes Gesetz zur Änder ... / 2.2 Angepasste Förderbeträge zur beruflichen Ausbildung
Rz. 6 Durch das 25. BAföG-Änderungsgesetz sind die Förderbeträge nach den §§ 54a, 61 bis 62, 67, 116 sowie 123 bis 126 entsprechend der im BAföG unmittelbar geregelten Förderung zum 1.8.2016 angepasst worden. § 445 stellt sicher, dass die erhöhten Fördersätze ab dem 1.8.2016, also ab der Jahreskohorte 2016/2017, auch in laufenden Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung zur be...mehr
Mitbestimmung/Mitwirkung / 1.1.3 Gleichberechtigte Mitbestimmung
§ 87 BetrVG gewährt dem Betriebsrat gleichberechtigte Teilhabe. Der Arbeitgeber kann nur mit Zustimmung des Betriebsrats wirksam handeln und entscheiden. Er ist auf die Zustimmung des Betriebsrats angewiesen. Er kann auch nicht wirksam durch Individualregelungen das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats unterlaufen. Praxis-Tipp Ohne Zustimmung des Betriebsrats darf die Maßnahm...mehr
Mitbestimmung/Mitwirkung / 2.4.15 Regelung der Ordnung in der Dienststelle und des Verhaltens der Beschäftigten
Beim Mitbestimmungstatbestand des § 75 Abs. 3 Nr. 15 BPersVG handelt es sich um einen einheitlichen Mitbestimmungstatbestand, d. h. es werden alle Regelungen von der Mitbestimmung erfasst, die einen störungsfreien, reibungslosen Ablauf des Lebens in der Dienststelle sichern sollen, ohne dass es sich dabei um Weisungen bezüglich der dienstlichen Tätigkeit im engeren Sinne han...mehr
Mitbestimmung/Mitwirkung / 1.2.1 Fragen der Ordnung des Betriebs und des Verhaltens der Arbeitnehmer
Zweck, Gegenstand des Mitbestimmungsrechts: Das Ordnungsverhalten der Arbeitnehmer Da das Verhalten der Arbeitnehmer im Betrieb grundsätzlich dem Direktionsrecht des Arbeitgebers unterliegt, also fremdbestimmt ist, soll durch § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG die Vormachtstellung des Arbeitgebers durch die gleichberechtigte Teilhabe der Arbeitnehmerseite an der Gestaltung der betriebl...mehr
Jung, SGB VII § 8 Arbeitsunfall / 2.4 Arbeitsgeräteunfall (Abs. 2 Nr. 5)
Rz. 158 Die Vorschrift ähnelt § 549 RVO a. F. Sie dehnt den Versicherungsschutz nach Abs. 1 unter bestimmten Voraussetzungen auf den Umgang mit einem Arbeitsgerät oder einer Schutzausrüstung aus. Auch diese Vorschrift muss im Zusammenhang mit allen nach § 2 Abs. 1 versicherten Personengruppen und Betätigungen gesehen werden. Anders als Abs. 2 Nr. 2 und 3 handelt es sich nich...mehr
Umgang mit kalthärtenden Epoxidharzen / 2.3.4 Arbeitskleidung, Schutzkleidung
Bei Arbeiten mit Epoxidharzen muss passende Schutzkleidung getragen werden. Zusätzlich zur normalen Arbeitskleidung (lange Hose, langärmeliges Hemd oder T-Shirt) können je nach Tätigkeit Einweg-Overalls, Schürzen, Überzieher, Ärmelschoner oder Ähnliches notwendig sein. An den Mischplätzen ist Schutzkleidung immer zu tragen. Unbedeckte Hautstellen sollten so weit wie möglich v...mehr
Umgang mit kalthärtenden Epoxidharzen / 1.2 Erkrankungen durch Epoxidharze
Sowohl die Epoxidharze als auch viele der in den Härterkomponenten enthaltenen Chemikalien sind sehr starke Allergene, die schwere Hauterkrankungen hervorrufen können. Hohe Erkrankungszahlen werden überall dort beobachtet, wo Epoxidharze überwiegend handwerklich verarbeitet werden. Etwa zwei Drittel aller gemeldeten Erkrankungen stammen aus Betrieben der Bauwirtschaft, der Me...mehr
Umgang mit Isocyanaten im Handwerk / 7.1.3 Persönliche Schutzausrüstung
Bei Arbeiten mit Polyurethanharzprodukten ist das Tragen von Schutzkleidung, Schutzhandschuhen und Schutzbrillen erforderlich. Zudem sollte die Haut sorgfältig gereinigt und gepflegt werden. Augen- und Gesichtsschutz Beim Mischen der Komponenten oder bei der Gefahr von Spritzern ist eine Schutzbrille aufzusetzen. Bei Arbeiten über Kopf, bei der Spritzverarbeitung oder der Riss...mehr