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Timestamp: 2018-01-16 11:52:05
Document Index: 31215820

Matched Legal Cases: ['§75', '§ 80', '§80', '§91', '§ 38', '§ 91', '§ 38', '§ 91']

.:SV-Klages.de:.: Stimmberechtigte Mitglieder
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Schüler und Schülerinnen (SR)
Es sollten im Schulvorstand möglichst alle Gruppen vertreten sein, z.B. bei großen BBSen die unterschiedlichen Fachbereiche (Wirtschaft, Gewerbe/Technik, …), Schulformen (Fachgymnasium, Berufsfachschule, …)Teilzeit- bzw. Vollzeitschüler.
Schülervertreter scheiden z.B. aus dem Amt aus, wenn sie dem organisatorischen Bereich, für den sie gewählt worden sind, nicht mehr angehören oder z.B. die Schule verlassen (§75(3)Abs.3, 4 NSchG), die überwiegend von volljährigen Schülerinnen und Schülern besucht werden.
Wenn an einer Schule kein Schülerrat existiert bleiben die Sitze der Schülerinnen und Schüler frei und gehen nicht auf die Erziehungsberechtigten über.
In diesem Fall sollte aber die Schule auf die Bildung eines Schülerrates hinwirken bzw. den Schülerinnen und Schülern auf Wunsch hierbei Hilfestellung leisten (z. B. über eine SV-Lehrkraft, § 80 Abs. 6 NSchG).
Die Tagungshäufigkeit des Schulvorstandes ist in der Regel nicht häufiger als bisher mit der Gesamtkonferenz, aber höhere Zeitbelastung der Schüler(innen) durch intensiveres Beschäftigen mit den einzelnen Vorschlägen im Schulvorstand, weil sie durch ihren Stimmenanteil mehr Verantwortung tragen.
Möglicher Ausgleich dadurch, dass den beteiligten Schülerinnen und Schülern z.B. Pflichtarbeitsgemeinschaften (z.B. Politik) erlassen werden.
Erlassen von Unterrichtsstunden z.B. Politik bisher nicht möglich.
Mitgliedschaft im Schulvorstand und (oder) SV im Zeugnis vermerken.
Es ist notwendig, dass die Kommunikation zwischen den Schülern im Schulvorstand und der sie vertretenden Schülerschaft ständig stattfindet, damit einerseits das vertreten wird was die Basis wünscht und andererseits auch die Basis informiert wird was beschlossen wurde.
Es besteht nach §80(2) NSchG eine Informationspflicht der gewählten Vertreter gegenüber dem Schülerrat.
Möglichkeiten der Meinungserkundung der Schülerschaft:
Anfragen der SV zu Meinungen der Schüler(innen)
Einrichtung eines SV-Informationskastens
Einrichtung einer E-Mail-Adresse z.B. auf der SV-Homepage
Möglichkeiten der Information durch die gewählten Vertreter:
Info-Seite auf der SV-Homepage
Besuch der SV in den Klassen
Pausen-Info durch Schüler-Radio
Info durch Schülerzeitung oder Flyer (hätte die weitere Möglichkeit, dass SV durch Firmenanzeigen Geld erhält)
Die Rolle der Schüler im Schulvorstand
Konzentrierter Diskussionen „auf Augenhöhe“
Schüler werden in die Reformdiskussion an der Schule einbezogen
Ihre Vorschläge bekommen durch die Stimmenverteilung erheblich mehr Gewicht
Dadurch Einbringen von mehr Schülerkompetenz
Schüler tragen aber auch mehr Verantwortung, wie gut sich ihre Schule entwickelt
Elternvertreter scheiden z.B. aus dem Amt aus, wenn ihre Kinder dem organisatorischen Bereich, für den sie als Elternvertreterinnen oder Elternvertreter gewählt worden sind, nicht mehr angehören. (§91(3)Abs.6 NSchG)
Es sind keine Eltern in den Schulvorstand wählbar, deren Kinder das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben.
Wählbar sind nur Erziehungsberechtigte (vgl. § 38 b Abs. 6 und § 91 Abs. 1 NSchG).
Der Begriff Erziehungsberechtigte beinhaltet, dass deren Kinder das 18. Lebensjahr zum Wahlzeitpunkt noch nicht vollendet haben. Dies gilt auch für die Vertreterinnen und Vertreter der Erziehungsberechtigten an BBSen, die überwiegend von volljährigen Schülerinnen und Schülern besucht werden.
Wie in den anderen Gremien (z. B. Schulelternrat, Gesamtkonferenz) scheiden die Elternvertreterinnen und -vertreter im Schulvorstand nicht aus ihrem Amt aus, wenn ihre Kinder nach dem Wahlzeitpunkt das 18. Lebensjahr vollenden (vgl. § 38 b Abs. 6 Satz 3 i. V. m. § 91 Abs. 3 Nr. 2 NSchG), sondern bleiben bis zum Ende der Amtsperiode als Mitglied im Schulvorstand.