Source: http://www.lhr-law.de/magazin/presse-und-medienrecht/%E2%80%9Etatort-internet%E2%80%9C-verbot-der-ausstrahlung-durch-einstweilige-verfugung
Timestamp: 2016-09-29 10:07:13
Document Index: 24493656

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 22', '§ 23', 'Art. 2', 'Art. 1', '§ 201', '§ 176', '§ 182']

„TATORT INTERNET“ (Verbot der Ausstrahlung durch einstweilige Verfügung) | Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum Lampmann, Haberkamm & RosenbaumDeutschEnglishStartseiteArchivKarriereImpressum
Magazin > Presse- und Medienrecht„TATORT INTERNET“ (Verbot der Ausstrahlung durch einstweilige Verfügung)Von Dr. Niklas Haberkamm, LL.M. oec., 21. Oktober 2010Die taz nimmt in einer aktuellen Berichterstattung Bezug auf die zur Zeit heftig und kontrovers geführte Diskussion bezüglich einer Sendung des Senders RTL2 mit dem Titel „Tatort Internet“. Der Artikel beleuchtet das Thema unter einem neuen Aspekt. Denn die grundsätzliche Frage, ob Kinder und Minderjährige auch vor sexuellen Übergriffen beziehungsweise deren Anbahnung im oder über das Internet (Cyber-Grooming) geschützt werden müssen, müsste zweifelsfrei von jedermann zu bejahen sein.Die taz geht aber in Ihrer Berichterstattung weiter, wie auch beispielsweise die Süddeutsche Zeitung und viele weitere Medien, und stellt die Berichterstattung von RTL2 selbst auf einen rechtstaatlichen Prüfstand (vgl. exemplarisch einen Artikel im Online-Angebot der Süddeutschen Zeitung).Vielleicht lässt sich die diesbezügliche Berichterstattung insofern in die Richtung verstehen, dass der Grundgedanke der Sendung „Tatort Internet“ ein guter war, dass die konkrete Umsetzung dieses Gedankens durch die reißerische Art der Darstellung und die sich „am Rande der Legalität“ bewegende Berichterstattung hingegen nicht gelungen ist.Die taz berichtet weiter:„Doch bereits vor der ersten Sendung räumte RTL2-Chef Jochen Starke ein, in einem der recherchierten Fälle per einstweilige Verfügung davon abgehalten worden zu sein, das Material zu senden.“In diesem Fall, in dem unsere Kanzlei mit der Prüfung von Vorgängen bezüglich der Sendung „Tatort Internet“ beziehungsweise mit der Prüfung von diesbezüglichen Filmaufnahmen der beauftragten Produktionsfirma befasst war, war die Grenze der Legalität durch die gefertigten Filmaufnahmen und die geplante Berichterstattung nicht nur am Rande betroffen, sondern schlicht und einfach überschritten.Zu prüfen war, ob durch die Filmaufnahmen und deren geplante Veröffentlichung das Persönlichkeitsrecht des Mandanten verletzt wird oder nicht. Ein mögliches strafrechtliches oder moralisches Fehlverhalten, welches den Filmaufnahmen möglicherweise zugrunde liegt, war nicht zu überprüfen.Eine Persönlichkeitsrechtverletzung lag nach unserer Einschätzung vor und wurde, weil eine außergerichtliche Erledigung der Sache nicht erzielt werden konnte, im Wege des einstweiligen Verfügungsverfahren gerichtlich festgestellt. Trotz umfangreichen Vortrags der Gegenseite, u. a. in der Form einer Schutzschrift der Gegenanwälte gegen den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung, stellte die zuständige Kammer des Landgerichts München I schnell und klar fest, dass eine Persönlichkeitsrechtsverletzung eindeutig gegeben ist und untersagte insofern die Veröffentlichung per einstweiliger Verfügung.Die taz spricht diesbezüglich in ihrer Berichterstattung einen wesentlichen Prüfungspunkt an:„Es stimmt zwar, dass Betroffene in „Tatort Internet“ gepixelt werden. Allerdings werden Informationen zu Beruf oder Alter der Personen genannt. Auf Twitter und in Blogs gingen Hobby-Fahnder noch während der laufenden Sendung am Montag ans Werk, berichtet das Blog netzpolitik.org. Relativ schnell konnten sie Name und Anschrift der Beschuldigten aufdecken.“Wer einen erfahrenen Presserechtler befragt, der bekommt die Antwort, dass die Identifizierbarkeit einer Person gerade allein nicht davon abhängt, ob der Betroffene gepixelt wird oder nicht. Dies wurde durch den Bundesgerichtshof höchstrichterlich und explizit bereits festgestellt: Eine Abbildung der Gesichtszüge ist für eine Erkennbarkeit nicht erforderlich, es genügt insoweit für eine Erkennbarkeit bereits, wenn der Abgebildete begründeterweise davon ausgehen darf, dass er zu identifizieren sei (BGH, NJW 1979, 2205).Auch eine Pixelung der gesamten Person kann im konkreten Einzelfall nicht ausreichend sein, um eine Erkennbarkeit auszuschließen. Die Rechtsprechung hat auch hier klare Vorgaben zu genau dieser Problematik der Identifizierung trotz Verpixelung, über welche die taz im Zusammenhang mit der Sendung „Tatort Internet“ berichtet. Ausreichend für eine Erkennbarkeit ist es nach den Vorgaben des Bundesgerichtshofes bereits, wenn das Filmmaterial – oder allgemeiner das Bildnis einer Person – Merkmale zeigt, die gerade dem Abgebildeten eigen sind, wie das Abbilden persönlicher Gegenstände, eines PKW mit lesbarem Kennzeichen oder anderen eindeutigen Merkmalen, wie das Abbilden eines typischen Gangs oder des Hauses des Abgebildeten (vgl. BGH, NJW 1965, 2148, 2149). Zu solchen Merkmalen gehören im Zeitalter des Internets gerade auch Angaben zum Beruf und Alter einer Person, welche dann über die gesammelten Informationen im Internet rasch zu einer solchen Identifizierung führen können, wie die taz zu berichten weiß. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass für eine identifizierende Berichterstattung bereits begleitende Umstände ausreichend sein können (interessant hierzu auch die Entscheidung BGH, NJW 2000, 2201 = GRUR 2000, 715).Diese Erkennbarkeit ist aber bei der Prüfung einer Persönlichkeitsrechtsverletzung wegen der konkreten Verletzung des Rechts am eigenen Bild nach §§ 22f. KUG nur ein Prüfungspunkt von vielen. Unsere Kanzlei betreut viele presserechtliche Verfahren, in welchen es gerade auf viele andere Prüfungspunkte, aber insbesondere auch andere Arten von Persönlichkeitsrechtsverletzungen, wie die Behauptung falscher Tatsachen oder persönlichkeitsrechtsverletzende Meinungsäußerungen im Sinne der Schmähkritik ankommt.Im vorliegenden Fall war die Persönlichkeitsrechtsverletzung hauptursächlich aus dem Grund gegeben, dass nicht nur keinerlei Einwilligung in die Anfertigung und spätere Ausstrahlung der Aufnahmen vorlag, sondern sogar der ausdrücklich entgegenstehende Wille des Abgebildeten geäußert wurde. Auch Ausnahmegründe, welche die Erforderlichkeit einer Einwilligung im Sinne einer Abbildungsfreiheit nach § 23 Abs. 1 KUG im Einzelfall entfallen lassen können, lagen streitgegenständlich nicht vor. Insofern wurde die Veröffentlichung, inzwischen auch rechtskräftig durch Abgabe einer Abschlusserklärung, gerichtlich verboten.Die der gesamten Sendung „Tatort Internet“ u. a. – neben weiteren Auswirkungen und Reaktionen – immanente Gefahr von Persönlichkeitsrechtsverletzungen hat inzwischen neben der zuständigen Medienaufsicht auch die Bundesjustizministerin festgestellt:„Die für den Privatsender zuständige Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien überprüft mittlerweile, ob bei dem Format medienrechtliche Vorgaben eingehalten werden. Dabei gehe es vor allem um den Jugendschutz sowie um die Persönlichkeitsrechte von Opfern und mutmaßlichen Tätern.“Auch die aktuelle Kritik der Bundesjustizministerin geht in dieselbe Richtung:„Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat sich vehement gegen das öffentliche Anprangern im Internet oder Fernsehen ausgesprochen. „Öffentlichen Pranger braucht der Rechtsstaat nicht“, sagte sie der „Passauer Neuen Presse“ vom Dienstag. Die Ministerin reagierte damit auf die RTL2-Sendung „Tatort Internet“ und die Forderung nach einem Internet-Pranger für Lebensmittelhersteller.“Über den Aufhänger der taz, dass es in Bezug auf Prävention bei diesem sensiblen Thema grundsätzlich auch andere Ansätze als den Ansatz des Formates von RTL2 gibt, haben inzwischen auch zahlreiche andere Medien berichtet. Selbst drei Kinderschutzvereine üben inzwischen harsche Kritik an dem ausgestrahlten Format.Die gesamte Diskussion geht inzwischen über den Kritikpunkt der reißerischen Aufmachung der Sendung hinaus und befasst sich mit der Rechtmäßigkeit des Sendungsformats selbst. Dieser Ansatz ist grundsätzlich interessant. Denn in einem Rechtsstaat heiligt gerade nicht jedes Mittel einen noch so rechtschaffenen Zweck. Es ist absolut nachvollziehbar, dass die Rufe nach verdienter Strafe beziehungsweise gesetzlicher Neuregelung in Bezug auf schwere und moralisch besonders verwerfliche Straftaten innerhalb der Bevölkerung eines solchen Rechtsstaates lautstark und vehement vorgetragen werden. Die Aufgabe eines Rechtsstaates ist aber gerade, gesetzliche und verfassungsmäßige Vorgaben umfassend konsequent durchzusetzen und nicht im Einzelfall in Teilbereichen davon abzuweichen, weil das Volk dies – emotional aufgeladen – fordert.Diesen Grundsatz beweisen gerade Strafrechtler in ihrer beruflichen Praxis täglich. Den besten Ruf unter ihnen haben wohl gerade solche Strafverteidiger, die die Vorgaben des StGB und vor allem der StPO konsequent durchsetzen und Freisprüche für ihre Mandanten erreichen, obwohl der Aufschrei in der Bevölkerung diesbezüglich enorm ist und eine Verurteilung beispielsweise eines mutmaßlichen Kindesmörders gerade wegen verfahrensrechtlicher Fehler z. B. der Staatsanwaltschaft aufgrund der Verteidigung eben dieser Strafverteidiger scheitert. Es fällt sicherlich im Einzelfall menschlich schwer, diese letzte Konsequenz eines Rechtsstaates zu verstehen oder sogar gutheißen zu können. Juristisch gesehen ist es die einzig logische Durchsetzung des rechtsstaatlichen Gedankens.Ein Presserechtler hat sich seltener mit solchen moralischen Bedenken hinsichtlich seiner zivilrechtlichen Mandate auseinander zu setzen als ein Strafverteidiger. So hat er in Bezug auf die Prüfung der Rechtmäßigkeit z. B. von Filmaufnahmen und der Rechtmäßigkeit einer späteren Veröffentlichung solcher Filmaufnahmen gerade nicht primär zu prüfen, welches mögliche Fehlverhalten des Abgebildeten die Filmaufnahmen zum Gegenstand haben, sondern hauptsächlich, ob die konkret zur Prüfung vorgelegten Aufnahmen in Bezug auf ihre Erstellung oder spätere Veröffentlichung das Persönlichkeitsrecht des Abgebildeten verletzen.Natürlich sind diese Fragestellungen wiederum immer auch von einem menschlichen Gesichtspunkt aus zu beleuchten. Aus dem juristischen Gesichtspunkt und dem aufgezeigten Rechtstaatsgedanken heraus ist die Prüfung einer eigenen, strafrechtlichen Verantwortung eines im Filmmaterial oder auch auf Fotos Abgebildeten klar von der Prüfung einer damit einhergehenden oder sich anschließenden Persönlichkeitsrechtsverletzung gegenüber dem Abgebildeten zu trennen. Lediglich in Ausnahmefällen kann beispielsweise die Schwere eines Verbrechens auch Auswirkungen auf das Persönlichkeitsrecht haben und dieses zugunsten des öffentlichen Interesses in einer Abwägung in Bezug auf die Identifizierbarkeit einschränken.Anders ausgedrückt ist eine Verwirkung von Persönlichkeitsrechten grundsätzlich auch durch die denkbar abscheulichste Tat nicht möglich, weshalb bestimmte Vorgänge in Bezug auf die Art und Weise eine geplanten Berichterstattung das Persönlichkeitsrecht einer Person verletzen können, unabhängig davon, was dieser Person selbst durch die geplante Berichterstattung vorgeworfen wird. So leitet sich das Persönlichkeitsrecht gerade aus Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes ab und ist insofern verfassungsrechtlich garantiert.Die Aufgabe eines Rechtsstaates ist es demnach, Gesetze auf der verfassungsrechtlichen Grundlage zu schaffen und diese anzuwenden, nach welchen eine Person für ihr Handeln strafrechtlich in aller Konsequenz zur Rechenschaft gezogen werden kann. Nicht aber, eine bestehende gesetzliche Lage im Einzelfall beispielsweise in Bezug auf ebenso bestehende Persönlichkeitsrechte zu ignorieren, um menschlich verständliche Emotionen der Bevölkerung zu besänftigen.Eine weitere Frage ist in diesem Zusammenhang bezogen auf die aktuelle Debatte, ob die Gesetzeslage für einen konsequenten Schutz vor dem sogenannten Cyber-Grooming im Sinne der Prävention und Restriktion bereits ausreichend ist oder nicht. Dies wird unter Strafrechtlern kontrovers diskutiert.Die grundlegenden rechtstaatlichen Überlegungen betreffen auch die Berichterstattung von RTL2 in der Sendung „Tatort Internet“. Die Art und Weise des konkreten Vorgehens in Bezug auf die vorliegende Berichterstattung kann, neben der strafrechtlichen Relevanz in Bezug auf § 201 StGB, die weitläufig von gewissen Medien im Zusammenhang ihrer Berichterstattung missachtet wird, gerade auch – unabhängig von eigenem, gesondert zu beurteilenden Fehlverhalten des Abgebildeten – dessen Persönlichkeitsrecht verletzen, wie dies in der von unserer Kanzlei bearbeiteten Sache der Fall war.Nun könnte man sagen, dass eine Person, über die im Rahmen einer Sendung wie „Tatort Internet“ berichtet wird, es zumindest moralisch nicht verdient, eine Verteidigung ihrer Persönlichkeitsrechte zu erfahren. Ein solcher Ansatz ist menschlich nachvollziehbar. Er würde den rechtsstaatlichen Gedanken aber aushöhlen und gefährden. Denn wenn letztlich jeder emotional nachvollziehbaren Empörung der Bevölkerung gefolgt würde, wäre der Rechtsstaat verloren. Sobald dieser Rahmen durchbrochen wird, wird es nicht lange Zeit benötigen und der nächste Aufschrei – zum Beispiel für die Wiedereinführung der Todesstrafe – ertönte. Und weitere Forderungen nach staatlichen Konsequenzen würden folgen, die der rechtsstaatliche Rahmen aber gerade nicht vorgibt und somit im Ergebnis zu Willkür und Ungerechtigkeit führen können.In diesem Sinne noch einmal: Wer in der aktuellen Diskussion die Problematik des Schutzes von Minderjährigen oder von Kindern mit dem Problem einer damit einhergehenden Persönlichkeitsrechtsverletzung vermischt und zum Ergebnis kommt, dass einem potentiellen Straftäter keinerlei Schutz seines Persönlichkeitsrechtes zukommen darf, hat das rechtstaatliche Prinzip nicht verstanden bzw. ist auf einem emotionalen Schritt stehen geblieben, welcher in letzter Konsequenz ausgerechnet den auf diese Weise vehement geforderten Rechtsstaat in seinem Bestand gefährden kann.Der Presserechtler kümmert sich um Persönlichkeitsrechtsverletzungen in allen Formen der Medien und nimmt somit seine Aufgabe im Rechtstaat wahr. Der Strafrechtler beurteilt den einer möglichen Berichterstattung zugrunde liegenden Kontext, falls diesbezüglich eine strafrechtliche Relevanz gegeben ist. Und der Rechtstaat selbst bietet diesbezüglich die jeweilige Grundlage, ohne Wenn und Aber (ha).
5.00 avg. rating (90% score) - 1 voteDiesen Artikel teilen:Artikel zum Thema:Diskussion zu diesem Artikel:42 KommentareSabine Engelhardt
21. Oktober 2010 um 14:45 · AntwortenDanke für diese ausführliche Darstellung. Das gehört RTL2 und BILD ins Stammbuch geschrieben.Pascal Rosenberg
21. Oktober 2010 um 16:49 · AntwortenDas mag ja rechtlcih durchaus so sein, wie Sie das schreiben. Aber wie fühlt man sich eigentlich, wenn man so ein Schwein vertritt, das sich nachdem es als Sieger das Gericht verlassen hat, sofort wieder an den PC setzt und versucht, die nächste 14 jährige zum Sex zu bewegen.Sorry, aber bei dem Thema ist mir der Schutz der Täter in diesem Land noch viel zu hoch angesetzt als der Schutz der Opfer. Was passiert so einem im schlimmsten Falle denn? Der vom gut bezahlten Anwalt beauftragte Gutachter attestiert ihm, dass seine Mami bestimmt immer ganz böse zu ihm war und er deswegen sowas böses gemacht hat. Aber da kann er ja nix für, da muss man ihm jetzt helfen.Und wer hilft dem Opfer? Antwort. Keiner, niemand. Nicht eine Sau. Kein Rechtsorgan, kein Anwalt, kein Richter, niemand. Die müssen sich ja alle um den armen Täter kümmern.Es gibt so gewisse Dinge, die mögen durch unser Rechtssystem nicht richtig sein, das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie falsch sind. Und so etwas wie Tatort Internet gehört dazu. Ich habe in keinster Weise Mitleid mit auch nur einem der dort gezeigten Chatter, es tut mir sehr leid. Wer sowas tut, der hat in meinen Augen jegliche Rechte verwirkt.Das ist nicht demokratisch, nicht rechtsstaatlich und sicher sehr engstirnig. Aber es kümmert mich nicht. Solche Menschen kümmert es ja auch nicht, wie es ihren Opfern später geht.Enio
21. Oktober 2010 um 19:06 · Antworten„Aber es kümmert mich nicht. Solche Menschen kümmert es ja auch nicht, wie es ihren Opfern später geht.“Schön. Sie haben bereits erkannt mit wem Sie sich das Niveau teilen.Thomas'
21. Oktober 2010 um 19:22 · Antworten„Ich habe in keinster Weise Mitleid mit auch nur einem der dort gezeigten Chatter, es tut mir sehr leid. Wer sowas tut, der hat in meinen Augen jegliche Rechte verwirkt.“Mitlied? Nein. Aber in einem Rechtsstaat hat jeder freie Bürger die gleichen Rechte zu haben. Punkt. Erst wenn er schuldig gesprochen wird – und zwar von einem Gericht, und nicht einem wütenden, lächerlich einfach aufhetzbaren Mob -, dann gehören ihm die Rechte entzogen. Keine Sekunde früher.Dies soll uns u.A. vor Willkür und staatlichen Repressalien schützen. Wenn man nämlich Leuten willkürlich ihre Rechte entziehen kann, entstehen Orte wie Guantanamo. Und erzähl mir nicht, dass die bösen Täter dort es eben auch alle verdient haben; einige sitzen dort, weil sie die falsche Armbanduhr getragen haben.hd
21. Oktober 2010 um 19:28 · Antworten„Das ist nicht demokratisch, nicht rechtsstaatlich und sicher sehr engstirnig. Aber es kümmert mich nicht.“le D
21. Oktober 2010 um 20:16 · Antworten@Pascal Rosenberg: „Das ist nicht demokratisch, nicht rechtsstaatlich und sicher sehr engstirnig. Aber es kümmert mich nicht.“Auch wenn wahrscheinlich viele Leute Deine Position teilen: Damit bist Du keinen Zentimeter besser als die.Ich – wenn auch Anwalt – finde es höchstgradig bedenklich, wenn ein Fernsehsender sich auf die Jagd nach Leuten macht, die möglicherweise(! Dass sie sich grade *nicht* strafbar machen ist ja sogar Auffassung der Produzenten/Moderatoren, pp, denn sie wollen ja auf eine Gesetzesänderung hinwirken) strafbar gemacht haben könnten.Ein Fernsehsender (oder die Produktionsfirma) ist weder Ermittlungsbehörde, noch erkennendes Gericht, noch Strafvollstreckungsbehörde. Ihnen fehlt jedwede demokratische Legitimation für das, was sie machen. Wenn sie dabei dann Persönlichkeitsrechte verletzen (und auch Straftäter haben Rechte – und das ist gut so), dann müssen sie mit den Konsequenzen leben.Nochmals: „Ein mögliches strafrechtliches oder moralisches Fehlverhalten, welches den Filmaufnahmen möglicherweise zugrunde liegt, war nicht zu überprüfen.“Ich kenne Kanzleien in verschiedenster Größe – von der Einzelkanzlei bis hin zur größeren Kanzlei mit 25 Anwälten: ich kann mir gut vorstellen, dass in der Kanzlei a) bereits ausgiebig über die Annahme dieses Mandates diskutiert wurde, b) es keine einstimmige Entscheidung gab, c) heiß diskutiert wurde, ob das erfolgreich geführte Verfahren öffentlich gemacht wird und d) auch nicht alle der Kollegen mit dieser Fassung des Blogbeitrages einverstanden sind.GrüßeHans
21. Oktober 2010 um 22:20 · AntwortenDas Fernsehen darf schon deswegen nicht den Ankläger spielen, weil das meiste was dort gezeigt wird gelenkt und/oder geschnitten ist. Oder auch mal einfach gelogen. Gerade RTL2 ist da kein unbeschriebenes Blatt, es gibt viele „faszinierende“ Geschichten im Internet. RTL2 hat auch mal in „Frauentausch“ behauptet, daß im Ruhrgebiet eine hohe Dichte an Atomkraftwerken sei (Fakt: Kein einziges).Kommentator
21. Oktober 2010 um 23:04 · AntwortenPascal Rosenberg: „Und wer hilft dem Opfer? Antwort. Keiner, niemand. Nicht eine Sau.“Und insbesondere Sie auch nicht.Zumal die Realität zeigt, dass ihr Verhalten Sexualverbrechen dieser Art fördert.Gut sind Aktionen wie die der Charité, die Menschen die sich ihre Neigung nicht aussuchen konnten, denen aber der Moralkompass noch nicht abhanden gekommen ist, Hilfe anbietet die sie benötigen, damit eben keine Kinder vergewaltigt werden.Ihre Einstellung hingegen drängt diese Leute gesellschaftlich an den Rand, was dazu führt, dass sie mit ihren Problemen allein fertig werden müssen und schlussendlich ihrem Trieb nachgeben.Sendungen wie „Tatort Internet“ und Menschen wie sie fördern damit die Vergewaltigung von Kindern. Nicht willentlich, aber dennoch. Gut gemeint ist eben immernoch das Gegenteil von gut gemacht …christian
21. Oktober 2010 um 23:17 · AntwortenDen Leuten muss ganz klar sein dass die gezeigten Fälle (außer den Nacherzählungen bei denen wirkliche Kinder geschädigt wurden) alle von den Team irgendwie provuziert wurden… Es war kein Kind da. Das Verhalten war mit Sicherheit nicht darauf ausgelegt ein solches Treffen zu vermeiden.. wenn die alles zeigen würden, dann wären auch zig gleichtaltrige dabei..
Das wäre doch das selbe wenn man ein neues Auto, offen und mit Schlüssel in einer Stadt nahe der polnischen Grenze stellen würde und damit „beweisen“ würde wieviele Autos geklaut werdenStephan
22. Oktober 2010 um 01:56 · Antworten@Pascal Rosenberg:Pascal Rosenberg: “Und wer hilft dem Opfer? Antwort. Keiner, niemand. Nicht eine Sau.”Eine solche Sendung wie dieses Format helfen aber den Opfern auch nicht. Im Gegenteil, sie machen mit ihnen „Quote“.Das Fernsehen kann und darf es sich nicht anmaßen, Ermittler und gleichzeitig Richter zu spielen und – aufgrund der unzureichenden Unkenntlichmachung – die „potentiellen Täter“ nenne ich sie mal, einem öffentlichen Mob preis zu geben. Das Fernsehen hat im Gegensatz zur Polizei nämlich noch nicht mal die Möglichkeiten, den „Täter“ vor einem wütenden Mob zu schützen, was im Gegensatz der Staat (Polizei) hat.Wo kämen wir hin, wenn jeder Trunkenheitsfahrer, jeder Vergewaltiger, jeder Dieb odere Mörder der (egal ob zu Recht oder zu unrecht) jedenfalls aber rechtmäßig verurteilt wurde, in die Öffentlichkeit gezerrt würde? Die Schreie: „teert ihn, hängt ihn, Schw..z ab!“ klingen schon in meinem Ohr.Jeder Kinderschänder, der noch nicht einmal was für seine Neigung kann (wenngleich sie absolut abzulehnen ist), ist schon bei einer Ergreifung und folgender Verurteilung doppelt bestraft, werden doch diese Menschen selbst im Gefängnis von den anderen Insassen zusätzlich malträtiert und geschunden.Peter
22. Oktober 2010 um 09:43 · AntwortenEs hat sich noch niemand Gedanken gemacht was mit Leuten passiert, die durch „private Ermittler“ über das Internet identifiziert werden und es dabei zu einer Verwechslung kam. Diese Leute sind für ihr Leben bestraft und alle anderen stellen sich hin und sagen: oh sorry.. war ne Verwechslung. Das aber der wütende Mob losgezogen ist, die Person, dessen Familie und Umfeld terrorisiert haben – OBWOHL der vermeindliche Täter unschuldig war – darüber macht sich niemand Gedanken.Sollten die vermeindlichen Täter aus dieser Sendung wirklich per Gericht schuldig gesprochen werden, DANN kann man diese Person durchaus als Schwein etc. betiteln.Bis dahin MUSS aber einfach der Grundsatz gelten, dass nicht verurteilte Personen als unschuldig gelten müssen.StV
22. Oktober 2010 um 11:19 · Antworten„Aber wie fühlt man sich eigentlich, wenn man so ein Schwein vertritt, das sich nachdem es als Sieger das Gericht verlassen hat, sofort wieder an den PC setzt und versucht, die nächste 14 jährige zum Sex zu bewegen.“Wie viele Fälle kennen Sie denn, in denen das so passiert ist? Ich meine jetzt echte Fälle, nicht das, was sie bei „mitten im Leben“ u.ä. auf RTL & Co. sehen.robin
22. Oktober 2010 um 11:20 · AntwortenPascal Rosenberg:“Das mag ja rechtlcih durchaus so sein, wie Sie das schreiben. Aber wie fühlt man sich eigentlich, wenn man so ein Schwein vertritt, das sich nachdem es als Sieger das Gericht verlassen hat, sofort wieder an den PC setzt und versucht, die nächste 14 jährige zum Sex zu bewegen.“Sie scheinen da leichte Probleme mit der Begrifflichkeit zu haben. Pädophilie bezieht sich auf Kinder, ohne Ausprägung geschlechtsspezifischer Merkmale.Das in ein solches Raster eine 14jährige fällt, wage ich zu bezweifeln. Desweiteren ist bei der Sendung zu beachten, wie einige Vorredner schon anmerkten, dass beim Fernsehen im Generellen und dem Boulevardeiter wie RTL2 im Speziellen durch Schnitte einiges jenseits jeglichen Zusammenhangs konstruiert wird.Bezüglich des Gutachters, der „bestätigt, dass seine Eltern böse, böse zu ihm waren“: Sie sprechen über eine Paraphilie, die nicht durch Erziehung bedingt ist. Aber blind hasst es sich ja bekanntlich einfacher.RTL2 erweist sowohl potenziellen Tätern als auch Opfern einen Bärendienst, wie bereits einer der Vorredner ausführte, aber Angst hysterischer Eltern zu instrumentalisieren bringt wohl mehr Quote.Vielen Dank für diesen lesenswerten Beitrag an den/die Autoren, für mich als Student der Rechtswissenschaft sehr interessant.UiUi
22. Oktober 2010 um 11:30 · AntwortenErschreckend, dass Einige Wenige hier RTL-2 oder auch BILD als Ermittelnde, Urteilende und Ausführende Gewalt anerkennen.[–] „Tatort Internet“ ermittelt, indem sie eine mögliche strafrechtliche relevante Situtation selbst erzeugt, aber letztlich auch nur vortäuscht.
[00] Alleine das der „Täter“ sagen könnte, er hat in dem Gespräch das „Gefühl“ gehabt, das der simulierte minderjährige Kommunikationspartner ihm gar nicht minderjährig vorgekommen ist, bringt das ganze vor Gericht schon zum Einsturz. Und das sogar völlig gerechtfertigt![–] Auf Basis dieser fragwürdigen Ermittlung spricht „Tatort Internet“ ein Urteil, was moralisch/ethisch nachvollziehbar ist, aber: Es orientiert sich nicht an den Gesetzen die in diesem Land gelten. Da könnten wir gleich die Scharia einführen.
[00] Das Institutionen, die mit Publicity und Übertreibung Geld verdienen, sich zum moralischen Richter aufschwingen ist eine Sache, dass sie aber dadurch in gewisser Weise auch in der realen Welt das Urteil sprechen, mit allen Konsequenzen der Lynchjustiz, das ist eine Sache, die eigentlich schon Verfassungsrechtler auf die Barrikaden bringen müsste, da dieses Format geeignet ist die verfassungsmäßige Grundordnung, übrigens ein Verbotsgrund für die NPD, ausser Kraft zu setzen.[–] „Tatort Internet“ führt die Strafe zudem gleich durch, indem der vermutliche Täter offiziell vorgeführt wird. Mit der heutigen Speicherung der Daten ist diese Person, egal ob nach rechtstaatlichen Urteilen schuldig oder nicht, lebenslang gezeichnet.
[00] „Tatort Internet“ macht auf diese Art der Urteilung aus jeder großen/kleinen Tat ein lebenslanges Urteil, da die Daten ewig online bleiben können.Wie gesagt, letztlich ist das ein kommerzielles Format.Das Ermitteln kann man noch unter Journalismus fallen lassen.
Die ethisch moralische Einordnung passt sher gut in einen Kommentar.Alles andere ist Rechtstaatlichkeit auf dem Niveau der Steinwerfer im Iran, die eine vergewaltigte Frau wegen Ehebruchs steinigen.
Mehr nicht!Selbst die minmalenJohannes M.
22. Oktober 2010 um 12:01 · Antworten„Er würde den rechtsstaatlichen Gedanken aber aushöhlen und gefährden. Denn wenn letztlich jeder emotional nachvollziehbaren Empörung der Bevölkerung gefolgt würde, wäre der Rechtsstaat verloren. Sobald dieser Rahmen durchbrochen wird, wird es nicht lange Zeit benötigen und der nächste Aufschrei – zum Beispiel für die Wiedereinführung der Todesstrafe – ertönte.“Ein höchst merkwürdiges Beispiel für Ihr Anliegen. Sehen Sie denn einen prinzipiellen Konflikt zwischen Rechtsstaat und Todesstrafe? Die Todesstrafe ist zwar durch das Grundgesetz verboten, aber der entsprechende Artikel kann durch die entsprechenden Verfahren geändert werden.Sie verwenden hier für Ihre eigene Rhetorik die Taktik, die Sie ansonsten zurecht anprangern: Sie kalkulieren eine emotionale Reaktion des Publikums auf das Wort „Todesstrafe“ ein, und diese emotionale Reaktion soll die juristische und philosophische Auseinandersetzung mit der Thematik ersetzen.Okarinax
22. Oktober 2010 um 13:05 · AntwortenDie Kommentare in diesem Blog sind beschämend. Und zeichnen das Bild von Hinterwäldlern.
Der Blogeintrag ist auch nicht besser.>Nun könnte man sagen, dass eine Person, über die im Rahmen einer Sendung wie „Tatort Internet“ berichtet wird, es zumindest moralisch nicht verdient, eine Verteidigung ihrer Persönlichkeitsrechte zu erfahren. Ein solcher Ansatz ist menschlich nachvollziehbar.So etwas kann nur jemand sagen der keinerlei Kontakt zur Realität mehr hat.
Ihr tut mir alle hier wahnsinnig leid.Okarinax
22. Oktober 2010 um 13:35 · Antworten>Das ist nicht demokratisch, nicht rechtsstaatlich und sicher sehr engstirnig. Aber es kümmert mich nicht. Solche Menschen kümmert es ja auch nicht, wie es ihren Opfern später geht.Ich weiss es spielt keinerlei Rolle, da sie wie sie ja sagten „engstirning“ und dumm sind. Aber falls sie das hier lesen sollten sie sich mal eine Sache durch den Kopf gehen lassen:Haben sie jemals auch nur einen Gedanken an die Opfer sexuellen Mißbrauchs (echtem sexuellen Mißbrauch ~ und nicht etwa Sex mit einer minderjährigen) verschwendet ? Ich glaube kaum.
Selbst wenn ein Opfer zur Polizei gehen möchte, würde es vermutlich eher davon abtun, wenn es eine Sendung wie Tatort Internet sieht; ein derartiges Verhalten der Gesellschaft stellt nur eine zusätzliche Traumatisierung für sie dar.Sie sollten zu ihren Eigenschaften noch „heuchlerisch“ hinzufügen.Falko A.
22. Oktober 2010 um 15:30 · AntwortenDer oben dargestellten Differenzierung der Kanzlei ist zu danken, da jetzt auch juristisch für den Laien nachvollziehbar wird, was eigentlich selbstverständlich sein muss. Wie man sich fühlt, wenn man „so ein Schwein vertritt“- da ist der Wunsch der Vater des Gedankens, dass das ein Schwein ist, aber soweit war zum Zeitpunkt der drohenden Veröffentlichung ja noch keiner. Wenn sich im Endeffekt da einer gar nicht weiter strafbar gemacht hätte, wär der Zuschauer am Ende wohl enttäuscht gewesen, nach der Dramatisierung.Abgesehen davon, dass hier nicht strafrechtlich vertreten wurde, sondern im Hinblick auf die Darstellung von Medien. Selbst wenn, auch ein Schwein hat Rechte, so hart das klingt. Was ist mit den Strafverteidigern von Gewaltverbrechern, Gefängnis-Ärzten etc. müssen die sich alle schlecht fühlen, weil sie „Schweine“ behandeln?Deshalb, und gerade deshalb sind die Opfer eben nicht egal, von Ihnen geht alles aus, nach Ihnen muss sich alles richten. Der Punkt ist doch: Es schützt Kinder nicht. Es schützt Kinder nicht, wenn Boulevardfernsehen angebliche Täter „stellt“, die in den einschlägigen Chatrooms nachweislich massiv motiviert werden, sich mit den angeblichen Minderjährigen zu treffen. Eher wird hier auf Kosten von Kindern Quote gemacht, indem ein medienüberladenes, angebliches Phänomen unserer Zeit missbraucht wird, um Stammtisch- Attituden an die Zielgruppe zu bedienen. „Früher gab es so etwas bei uns nicht“, klar, aber jetzt. Dank dem Internet-Tatort. Medien in totalitären Staatsformen berichten ja bekanntermaßen wahnsinnig gerne und offen über zivile Übergriffe und Misshandlungen jeglicher Art. Aber jetzt kann man ja endlich. Man hat fast schon Mitleid mit den 3.-Klasse-Privaten, die kurz vor der Insolvenz verzweifelnd um Zuschauerzahlen für ihre Werbeschaltungen ringen, und dabei auf den vermeintlichen Megakonsens zurückgreifen müssen, anstatt aufwändige anspruchsvolle Reportage zu machen. Hier erlebt man so gesehen Fernsehgeschichte: Die immerwährende Suche nach dem aktuell extrem ekligsten Thema macht auch vor dem absoluten Tabu nicht halt: Personen, die sich an minderjährigen Kindern vergreifen. Die Gesetzeslage spielt dabei genausowenig wie die echte Recherche eine Rolle:Über 21jährige missbrauchen, wenn sie bei Personen unter 16 Jahren die „fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzen“ (§ 176 StGB), und bei Tätern unter achtzehn Jahren bedarf es bereits der „Ausnutzung einer Zwangslage“ (§ 182 StGB). Das wird konkludent erst mal bei jedem unterstellt, der die Tür öffnet und erstaunt in die Kamera guckt.Damit ist nicht gesagt, dass in den Grauzonen, die der Gesetzgeber leider nicht präzisiert hat, kein Unrecht geschieht. Dies ist aber nur der Rahmen, in dem eine nachweislich stattgefundene Handlung zu beurteilen wäre.
Das Format RTL II geht selbstverständlich nicht so weit, das wäre anstrengend und langweilig. Zum Glück, so sollte man meinen, wird dies im Ernstfall professionellen Psychologen, Gutachtern und Ärzten überlassen. Nur die werden in der Sendung nicht gehört. Kein Strafrichter, kein einschlägig erfahrener Rechts- oder Staatsanwalt, nichts. Nicht, dass es nicht genug davon gäbe, die gerne bereit wären, hier mal aus dem Nähkästchen plaudern zu dürfen. Auf diejenigen, die beurteilen können, wann ein Chatter zur Gefahr für Minderjährige wird oder wurde – eine Gefahr, die real ist, über die man reden muss, wird bewusst verzichtet. Wenn man soweit ist, kann man auch gleich auf jeden Datenschutz und auf jedes Persönlichkeitsrecht verzichten. Es geht ja nicht um die Sache, sondern um das Gesicht. Auch wenn es oberflächlich verzerrt wird, wobei noch der Eindruck entsteht, hier würden Rechte geschützt. Diese Rechte gibt es ja zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr. Und das ist ja auch egal, denn fest steht ja, der gefilmte Schänder ist da, er hat einen Balken vor dem Auge, man sieht es ja „der muß böse sein, das hört man doch an der Hintergrundmusik“ (Homer Simpson).Kindesmisshandlung, Kindesmissbrauch und sexueller Missbrauch von Jugendlichen sind als strafrechtliche Tatbestände viel zu wichtig, um ihre Recherche und Verurteilung einem Fernseh- Format zu überlassen. Eigentlich tut das auch niemand, nur wird der Eindruck erweckt, dass „die“ jetzt endlich mal bloßgestellt respektive „gepackt“ werden. Das ist das, was daran nervt, dass so wichtige Themen wie der Schutz von Minderjährigen vor sexuellen Übergriffen (die übrigens statistisch zu über 75 % innerhalb der Familie und nicht durch das Internet stattfinden), so katastrophal schlimme Straftaten jetzt von Quotenjägern beurteilt und aufbereitet werden. Noch 10 Sendungen, und das Thema wird Wahlkampf bzw. man bekommt keine vernünftig reflektierte Meinung mehr dazu zu hören, sondern nur noch Schnellschüsse, und am Ende haben wir das Stopschild vom Ministerium vor Chaträumen, das dann so effektiv schützt wie der Hinweis, diese Pornoseite dürfe man aber nur über 18 betreten.Internet bietet als weitere Kommunikationsform natürlich eine Plattform zur Anbahnung von Handlungen, die unter sexuellen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen fallen. Wie man dies unterbindet, muss auf Ebene geltenden Gesetzes überlegt werden. Soweit neue Gesetze erforderlich werden, müssen diese im Rahmen des rechtstaatlichen Diskurses, der sich mit Quasi-staatlichen Institutionen wie Kirche und deren inhährentem Kontakt zu Jugendlichen, mit dem Institut der Sicherheitsverwahrung, der Meinung des Europäischen Gerichthofes für Menschenrechte dazu, kriminalpolitischen Erwägungen und Maßnahmen, sowie überhaupt den polizeilichen Ermittlungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen hat, stattfinden.Der Satz „Das ist nicht demokratisch, nicht rechtsstaatlich und sicher sehr engstirnig. Aber es kümmert mich nicht. Solche Menschen kümmert es ja auch nicht, wie es ihren Opfern später geht.“ steht sicherlich exemplarisch für das erste Bauchgefühl. Ich persönlich, und das ist jetzt explizit nur meine Meinung, würde einen unter meinethalben richterlichen Vorbehalt gestellten Durchsuchungsbefehl für das online-screenen meiner Festplatte auf Hinweise befürworten, wenn das Erfolge gezeichnet hat und man so nachweislich potentielle Täter finden und Opfer vor dem „Übergriff“ sichern kann. Aber dann mit sofortiger Datenlöschung im Falle negativen Ermittlungsergebnisses und nur bei konkreten Anhaltspunkten, die bitte nicht storygeile Produzenten autorisieren. Und eine Kamera hat da auch nichts verloren. Das bringt dem Opfer in spe janischt.Irgendwann, das ist sowieso jetzt schon ablesbar, werden, wenn dem nicht Einhalt geboten wird, auch im deutschen Fernsehen Folterungen, Vergewaltigungen und Exekutionen von und mit Kindern im In- oder Ausland gefilmt und veröffentlicht werden. Natürlich nur, um das zu verhindern, während die Kamera draufhält.Abmahner
22. Oktober 2010 um 16:35 · Antworten„Wer hilft den Opfern? Niemand…“Auch wenn man das immer wieder in den Medien hört, wird es dadurch nicht richtiger.
Jetzt hat es ihr aber gereicht, und sie will weg von ihm, und erstattet Anzeige.Der weisse Ring hat sie maßgeblich dabei unterstützt, nicht nur durch psychologische Beratung, sondern auch mit hohen Geldmitteln (sie konnte nicht mehr arbeiten, brauchte Geld zum Leben UND Geld für einen Umzug einige Hundert Kilometer weit entfernt).Zusätzlich gibt es wirklich VIELE pychologische Beratungsstellen in Deutschland, abseits vom weißen Ring. Insbesondere für Frauen / Mädchen.Also dieses Gerede, das ja alle nur den Täter sehen und unterstützen ist so dermaßen unwahr. Natürlich ist der Täter eher im Blickpunkt der Öffentlichkeit, das liegt in der Natur der Sache. Die meisten Opfer wollen auch überhaupt keine Aufmerksamkeit.Kommentator
22. Oktober 2010 um 16:38 · Antworten@Johannes M.“Sehen Sie denn einen prinzipiellen Konflikt zwischen Rechtsstaat und Todesstrafe?“Auch wenn der Post nicht von mir war: JA! Die Todesstrafe lässt sich nicht umkehren, abmildern oder ausgleichen. Auch bei rechtsstaatlichen Verfahren passieren Fehler, da diese durch Menschen durchgeführt werden. Analog zur Unschuldsvermutung sollte man auch für jeden Verurteilten anerkennen, dass eine, noch so minimale, Chance besteht, dass man sich geirrt hat. Unser Rechtssystem sieht dann für den Geschädigten eine, wie auch immer geartete, Wiedergutmachung vor. Wie stellen sie sich diese bei einem Getöteten vor?
Da sie, wie jeder andere Mensch auch, sicher nicht über die Fähigkeit verfügen dem Opfer sein Leben wieder zurückzugeben, müssen auch sie anerkennen, dass die Todesstrafe prinzipiell nicht rechtsstaatlich sein kann, da unumkehrbar. Schlimm genug, dass man einem zu Unrecht Verurteilten seine Lebenszeit nicht zurückgeben kann. Kollateralschäden sollte jeder Rechtsstaat minimal halten, sonst ist er von einem Willkürsystem nicht zu unterscheiden.Hegaubewohner
24. Oktober 2010 um 02:02 · AntwortenUnglaublich mit was für Wörtern das um sich geworfen wird. Man hat geradezu den Eindruck, daß Leute die es als „Schweinerei“ bezeichnen mit einer 14 Jährigen Sex zu haben, selbst dieses gerne machen würden aber micht „dürfen“.
Wer hier mit Wortern wie Sau aurgumentiert, beweist daß er selber eine braune Sau ist!!Hegaubewohner
24. Oktober 2010 um 02:28 · AntwortenMan müsste die Privatsender verbieten, denn es sind nichts anderes als Müllautos die aus den USA kommend, ihren Abfall bei uns abladen.
Der Unterschied ist, daß die Amis durch solche Sendungen wie auch hier angesprochen, permanent in Angst gehalten werden. Und natürlich in Verklemmtheit. Das ist Methode weil man nämlich so Konsumäffchen dressiert. Aktueller Beweis: die Terrorwarnmeldung vor 10 Tagen!sundt2734
24. Oktober 2010 um 15:29 · Antwortenschlimm hier das alle maulen was RTL da macht und aber die pädophielen die hier ertappt wurden nur am rande erwähnt werden. mal sind sie krank, mal eine schwäche der männer und eine 14 jährige wäre erst gar nicht im raster mußte ich hier lesen. gehts noch ihr verharmloser!!!??? ich wette die meisten hier sind kinderlose und wissen nicht um das schutzbedürfniss von eltern gegenüber ihren kindern, anders kann ich mir mir manche ignoranten kommentare hier nicht erklären. ja ich sehe das emotionsgeladen warum auch nicht, auch ein schänder hat ja emotionen wenn er sich an einem kind vergreift, warum soll er dann auf emotionsfreie rechtstattlichkeit hoffen dürfen wenn er erwischt wird. dann kommt aus der bestie der jammerlappen hervor der das alles gar nicht wollte und der nur mißverstanden wurde.ich drücke es jetzt mal sehr sehr hart aus.“ der schänder wollte mit seinem erregiertem glied in ein jungfräuliches minderjähriges sexuell unerfahrenes kind eindringen.“ stellt euch das bildlich vor bei eurem kind und sagt mir ihr wünscht dem täter nun die beste rechtstaatliche anwaltliche vertretung weil er nix dafür kann.übrigens herr lampmann, hat sich ihr mandant wenigstens geschämt als er ihnen sagte worum es geht oder saß er vor selbstbewusstsein strotzend bei ihnen im sessel und tat empört darüber das er nicht mit kindern chatten darf?der Ente
24. Oktober 2010 um 17:30 · Antworten@3: „Und wer hilft dem Opfer? Antwort. Keiner, niemand. Nicht eine Sau. Kein Rechtsorgan, kein Anwalt, kein Richter, niemand. Die müssen sich ja alle um den armen Täter kümmern.“
Abgesehen davon, daß, wie auch jemand schrieb, die Opfer a) von verschiedensten Organisationen und Institutionen betreut werden (über die Qualität kann ich allerdings nichts sagen) und b) auch nur selten eine solche Öffentlichkeit wünschen, wie sie der/die Täter „genießen“ (von welchen Medien wird diese Öffentlichkeit eigentlich in reißerischer Art und Weise – sprich quoten- und auflagensteigernd – gemacht) – also ganz davon abgesehen, daß es also auch wirtschaftliche Interessen gibt, daß diese höhe Präsenz der (potentiellen) Täter existiert, so kann man eine möglicherweise fehlende Hilfe für die Opfer nicht dem Täter in die Schuhe schieben.@19 & 20: Okarinax, sagen Sie mal, auf welcher Seite der Diskussion sie stehen. Einerseits sagen Sie „Die Kommentare in diesem Blog sind beschämend. Und zeichnen das Bild von Hinterwäldlern.
Der Blogeintrag ist auch nicht besser.“ und bringen damit zum Ausdruck, daß Sie dem Blogeintrag inhaltlich überhaupt nicht zustimmen können. Andererseits sagen Sie zum Autoren von #3, der genau die Frage stellt, wer dem Opfer hilft, „Haben sie jemals auch nur einen Gedanken an die Opfer sexuellen Mißbrauchs (echtem sexuellen Mißbrauch ~ und nicht etwa Sex mit einer minderjährigen) verschwendet ? Ich glaube kaum.“ Das ist für mich widersprüchlich. Vielleicht habe ich aber auch nicht alles verstanden, was Sie in den beiden Einträgen sagen wollten.anonymous
25. Oktober 2010 um 22:31 · Antworten@sundt2734:… ja ich sehe das emotionsgeladen warum auch nicht, auch ein schänder hat ja emotionen wenn er sich an einem kind vergreift, warum soll er dann auf emotionsfreie rechtstattlichkeit hoffen dürfen wenn er erwischt wird …Und wenn sie beim nächsten kleinen Vergehen, z. Bsp. mal eine rote Ampel übersehen oder andere ähnliche Fehler, erwischt werden, darf dann jeder auch Selbstjustiz üben aus persönlichen Gründen ?
Hier geht es nicht um Täterschutz sondern darum dass demokratische durch das Grundgesetz garantierte Rechte ausnahmslos für Jeden gelten bis ein Gericht das Gegenteil feststellt.Und hätte die betreffende Sendung, wie behauptet, wirklich den Opferschutz zum Ziel hätte man die Ergebnisse den Ermittlungsbehörden übergeben und diese bei der Arbeit begleitet. Aber mit Polemik scheint es höhere Quoten zu geben als mit wirklicher AufklärungBernd der Bessere
25. Oktober 2010 um 23:45 · AntwortenDer Blogpost ist leider formuliert für irgendein juristisches Monatsblatt und erreicht Zielgruppe im Internet nicht. Er ist schlicht zu lang.sundt2734
26. Oktober 2010 um 18:59 · AntwortenUnd hätte die betreffende Sendung, wie behauptet, wirklich den Opferschutz zum Ziel hätte man die Ergebnisse den Ermittlungsbehörden übergeben und diese bei der Arbeit begleitet. Aber mit Polemik scheint es höhere Quoten zu geben als mit wirklicher Aufklärunghättest du gestern die sendung gesehen, wüßtest du das sie das material weiterleiten.BillX
27. Oktober 2010 um 00:33 · AntwortenKinder haben ohne aufsicht nichts im Internet verloren. Das internet ist kein Kinderspielplatz oder Ponyhof! Schickt ihr eure Kinder nachts alleine in Großstädte? nein? Warum last ihr sie dann allein ins internet?Klar es muss was dagegen getan werden, aber Hexenjagdt wurde doch eigentlich vor mehreren 100 Jahren abgeschafft oder wie war das ?sundt2734
27. Oktober 2010 um 14:54 · Antwortenaha, jetzt ist das internet schuld daran und mein kind, dass es von einem sexuell gestörten kerl angemacht wird und geschändet werden könnte. so in etwa argumentieren auch diese kranken typen die kinder vernaschen wollen. “ ich bin doch nicht schuld, die technik hat mir das ermöglicht, klagt gefälligst den internet provider an das er mir sowas erst ermöglichte.“wieviele dummen kommentare muß ich hier eigentlich noch lesen?Daarin
28. Oktober 2010 um 06:40 · Antworten@sundt2734: Es zwingt dich hier gar keiner mitzulesen, also musst du überhaupt keine dummen Kommentare lesen, du darfst.
Und an die ganze Schwanz-Ab-Fraktion: Denkt denn von euch eigentlich keiner an die Kinder? Ich muss mit einer Grundgesetzfreien Nation nur noch 50 Jahre leben, wenns gut läuft, eure Kinder wahrscheinlich über 70. Ist das wirklich ein erstrebenswertes Leben in dem jeder vom wütenden Mob gejagt werden kann? Wollt ihr eure Kinder in so einer Welt zurück lassen?Mike
29. Oktober 2010 um 10:14 · AntwortenDie Diskussion zeigt mir (wieder mal) deutlich, warum ich in diesem Land gegen Plebiszite bin.sundt2734
31. Oktober 2010 um 15:10 · Antworten@daarinich soll also auch noch schuld sein wenn solch ein abartiger sich an mein kind ranmacht das nichtsahnend in einem schülerforum und chat kontakte zu anderen hat. aha, aber was der typ in solch einem chat zu suchen hat fragt mal wieder keiner. seltsam wie manche hier ihr gehirn zu akrobatischen höchtsleistung in dummgesülze antreiben können.es zwingt dich doch auch keiner in einem land zu leben das eine „schwanzabfraktion “ hat, du darfst, also beschwer dich net wenn du zu faul zum umzug in ein anders land bist ohne „schwanzabfraktion“.wir könnten ewig so weitermachen hier mit gegenargumenten.Joachim
2. November 2010 um 23:22 · AntwortenIch bin entsetzt über die formaljuristischen Abhandlungen einiger hier! Wenn jemand meinem Kind so etwas antun würde, könnte ich für nichts garantieren und es geht mir sonst wo vorbei, auf welche Stufe ich mich damit stelle.Warum diese Kanzlei dieses Mandat angenommen hat, kann ich nur vermuten. Rein objektives und neutrales Interesse an den Persönlichkeitsrechten des Mandanten oder war der schnöde Mammon die Haupttriebfeder?Während sich deutsche Großunternehmen und Mittelständler einem Ethik und Moralkodex unterwerfen dürften Anwälte selbst den Teufel, Hitler oder Osama Bin Laden vertreten, wenn es sein müsste.„Das Gericht gibt einem Sexualstraftäter ein paar Jahre, der Täter gibt dem Opfer aber lebenslänglich“.Bernd
15. November 2010 um 23:34 · AntwortenDas deutsche Strafrecht unterscheidet zwischen 14jährigen Teenagern, mit denen auch Erwachsene unter gewissenen Umständen Sex haben dürfen, und 13jährigen Teenagern, denen der 14jährige Freund keinen Zungenkuss geben darf, ohne sich strafbar zu machen. Beide Teenager, die 13jährigen und die 14jährigen, chatten gerne im Internet, sind entweder kindisch naiv oder frühreif, je nach indiviueller Entwicklung. Sie amüsieren sich über ältere Männer, die mit ihnen flirten wollen und würden sich in den seltesten Fällen mit ihnen treffen wollen…ebenso wahrscheinlich ist es, dass sie auf der Kirmes mit einem älteren Mann freiwillig mitgehen. Interessant wäre mal eine Statistik, wie viele 13jährige Mädchen sich bislang mit älteren Männern unter vier Augen getroffen haben…und wieviele von denen von RTL II bezahlt wurden und tatsächlich viel älter sind.Dieter
16. November 2010 um 01:33 · AntwortenTodesstrafe für politische Wahlbetrüger, aber flott!keiner einer
16. November 2010 um 16:21 · AntwortenWir sollten aufhören uns hier hier streiten und eventuelle Täter zu verzrteilen, ohne zu wissen wie wirklich was gelaufen ist. was RTL2 uns nicht zeigt, und sogar verschweigt, sogar auf Anfrage, ist der einfache Umstand, keiner aber auch keiner der Zuschauer kennt dn genauen beginn dieser Chats und was das dann „angebliche Opfer“ so schrieb.
Hier ist die Vermutung einer Inszenierung zumindest wenn man hinterfragt vermutbar. Ein Sender der komplette Chats nicht ausgibt, ein Sender der die Kostenpflichtige Nummer einer Kinderschtzorganisation präsentiert und anpreist, sollte selber erst einmal nachdenken. und wenn dann noch Frauen von Politikern mit ins Spiel kommen, da kommt mir der Gedanke, Hauptsache Quotten, Quotten, Quotten.bismarckhering
18. November 2010 um 03:18 · AntwortenIch bin nur juristischer Laie, aber eigentlich ist es ganz einfach.
Jede dieser Welten hat ihre Berechtigung, aber sie dürfen nicht aufeinander einwirken. Sowenig wie es zweckmäßig ist, jemanden auf Liebe zu verklagen, sowenig ist es dem Hass möglich, ein gerechtes Urteil zu fällen.Was ist daran eigentlich so schwer?b.Trackbacks für diesen Eintrag:“Tatort Internet”: … in den Medien : netzpolitik.orgAnonymousDie so genannte »Gesetzeslücke» bei der Internetüberwachung « Ws BlogTatort Fernsehen | TarphosNatascha K. aus Österreich, wer das wohl sei mag? » LBR-BLOG