Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.116891.de
Timestamp: 2019-12-13 10:18:27
Document Index: 283431109

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 70', '§ 71', '§ 62', '§ 12', '§ 3', '§ 62', '§ 133', '§ 839', '§ 106', '§ 51', '§ 8', '§ 27', '§ 41', '§ 4']

Bremisches Hilfeleistungsgesetz (BremHilfeG) vom 21. Juni 2016 01.07.2016
Teil 1 - Allgemeine Vorschriften 01.07.2016
§ 1 - Ziel und Anwendungsbereich des Gesetzes 01.07.2016
§ 2 - Integrierte Einsatzleitstellen 01.07.2016
§ 3 - Einsatzleitung 01.07.2016
§ 4 - Pflichten der Bevölkerung 01.07.2016
§ 5 - Heranziehung von Personen und Sachen 01.07.2016
Teil 2 - Brandschutz und technische Hilfeleistung 01.07.2016
Kapitel 1 - Allgemeine Vorschriften 01.07.2016
§ 6 - Aufgaben der Stadtgemeinden 01.07.2016
§ 7 - Aufgaben des Landes 01.07.2016
§ 8 - Rechtsstellung der Feuerwehren 01.07.2016
§ 9 - Landesfeuerwehrverband 01.07.2016
Kapitel 2 - Berufsfeuerwehren 01.07.2016
§ 10 - Angehörige der Berufsfeuerwehren 01.07.2016
§ 11 - Leitung 01.07.2016
§ 12 - Aufgaben im vorbeugenden Gefahrenschutz 01.07.2016
Kapitel 3 - Freiwillige Feuerwehren 01.07.2016
§ 13 - Verwaltung, Leitung und Mitgliedschaft 01.07.2016
§ 14 - Bereitschaftsführung und Bereichsführung 01.07.2016
§ 15 - Versicherungsschutz 01.07.2016
§ 16 - Aufwandsentschädigung 01.07.2016
§ 17 - Ersatz von Auslagen, Reisekosten 01.07.2016
Kapitel 4 - Pflichtfeuerwehren 01.07.2016
§ 18 - Aufstellung 01.07.2016
Kapitel 5 - Werkfeuerwehren 01.07.2016
§ 19 - Anerkennung, Aufstellung und Auflösung, Aufsicht 01.07.2016
§ 20 - Zusammenwirken mit öffentlichen Feuerwehren 01.07.2016
§ 21 - Einsatz außerhalb des Betriebsgeländes 01.07.2016
§ 22 - Kostenträger 01.07.2016
§ 23 - Einsatzbereitschaft 01.07.2016
Teil 3 - Rettungsdienst und Krankentransport 01.07.2016
§ 24 - Aufgaben des Rettungsdienstes 01.07.2016
§ 25 - Aufgabenträger des Rettungsdienstes 01.07.2016
Kapitel 2 - Durchführung des Rettungsdienstes 01.07.2016
§ 26 - Luftrettung 01.07.2016
§ 27 - Bodengebundener Rettungsdienst 01.07.2016
§ 28 - Rettungsmittelbedarfsplan 01.07.2016
§ 29 - Mitwirkung anderer Stellen 01.07.2016
§ 30 - Besetzung der Rettungsmittel 01.07.2016
§ 31 - Ärztliche Leitung Rettungsdienst 01.07.2016
§ 32 - Fortbildung 01.07.2016
§ 33 - Qualitätsmanagement im Rettungsdienst 01.07.2016
Kapitel 3 - Private Unternehmen 01.07.2016
§ 34 - Betätigung im Krankentransport 01.07.2016
Kapitel 4 - Regelungen für den Großschadensfall im Rettungsdienst 01.07.2016
§ 35 - Massenanfall verletzter oder erkrankter Personen, Schnell-Einsatz-Gruppen 01.07.2016
§ 36 - Leitende Notärztin, Leitender Notarzt, Organisatorische Leitung Rettungsdienst 01.07.2016
Teil 4 - Katastrophenschutz 01.07.2016
§ 37 - Aufgabe 01.07.2016
§ 37a - Unterbringung und Versorgung von Asylbegehrenden und Flüchtlingen 01.07.2016
§ 38 - Aufgabenträger 01.07.2016
§ 39 - Mitwirkung im Katastrophenschutz 01.07.2016
§ 40 - Öffentliche Träger mit ihren Einheiten und Einrichtungen 01.07.2016
§ 41 - Private Träger mit ihren Einheiten und Einrichtungen 01.07.2016
§ 42 - Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz 01.07.2016
§ 43 - Rechtsverhältnisse der Helferinnen und Helfer 01.07.2016
§ 44 - Entschädigung der Helferinnen und Helfer 01.07.2016
Kapitel 2 - Vorbereitende Maßnahmen 01.07.2016
§ 45 - Aufgaben der Katastrophenschutzbehörden 01.07.2016
§ 46 - Auskunftspflicht 01.07.2016
§ 47 - Externe Notfallpläne für schwere Unfälle mit gefährlichen Stoffen 01.07.2016
Kapitel 3 - Abwehrender Katastrophenschutz 01.07.2016
§ 48 - Aufgaben der Katastrophenschutzbehörden 01.07.2016
Teil 5 - Überörtliche Hilfe 01.07.2016
§ 49 - Nachbarliche Hilfe im Brandschutz und bei technischer Hilfeleistung 01.07.2016
§ 50 - Bereichsübergreifender Rettungsdienst 01.07.2016
§ 51 - Überörtliche Katastrophenschutzhilfe 01.07.2016
Teil 6 - Rechtsverhältnisse der aktiven ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz 01.07.2016
§ 52 - Freistellung, Lohnfortzahlung, Verdienstausfall 01.07.2016
§ 53 - Schadensersatzleistungen an die ehrenamtlich Tätigen 01.07.2016
§ 54 - Haftung der ehrenamtlich Tätigen 01.07.2016
Teil 7 - Entschädigung für Vermögensschäden 01.07.2016
§ 55 - Entschädigungsregelung 01.07.2016
Teil 8 - Kosten der Hilfeleistung 01.07.2016
§ 56 - Kostenträger 01.07.2016
§ 57 - Gebühren bei Brand- und Hilfeleistungseinsätzen der Feuerwehr und im Katastrophenschutz 01.07.2016
§ 58 - Gebühren und Entgelte des Rettungsdienstes 01.07.2016
§ 59 - Kostenersatz 01.07.2016
Teil 9 - Ordnungswidrigkeiten 01.07.2016
§ 60 - Bußgeldvorschrift 01.07.2016
Teil 10 01.07.2016
§ 61 - Datenverarbeitung 25.05.2018
§ 62 - Datenverarbeitung für das Qualitätsmanagement im Rettungsdienst 01.07.2016
§ 63 - Datenerhebung und Zweckbindung 25.05.2018
§ 64 - Datenübermittlung 25.05.2018
§ 65 - Rechtsverordnung zu Datenschutzregelungen 25.05.2018
Teil 11 - Schlussvorschriften 01.07.2016
§ 66 - Einschränkung von Grundrechten 01.07.2016
§ 67 - Zuständigkeiten anderer Behörden 01.07.2016
§ 68 - Erlass von Verwaltungsvorschriften 01.07.2016
§ 69 - Übergangsregelungen 01.07.2016
§ 70 - Aufteilung der Feuerschutzsteuer 01.07.2016
§ 71 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten 01.07.2016
Veröffentlichungsdatum:30.06.2016 Inkrafttreten25.05.2018 Zuletzt geändert durch:geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 08. Mai 2018 (Brem.GBl. S. 149, 156)
FundstelleBrem.GBl. 2016, 348
Gliederungsnummer:2132-a-1
Zitiervorschlag: "Bremisches Hilfeleistungsgesetz (BremHilfeG) vom 21. Juni 2016 (Brem.GBl. 2016, 348), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 08. Mai 2018 (Brem.GBl. S. 149, 156)"
juris-Abkürzung: BremHilfeG
Gliederungs-Nr:: 2132-a-1
Fundstelle: Brem.GBl. 2016, 348
Gliederungs-Nr: 2132-a-1
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 08. Mai 2018 (Brem.GBl. S. 149, 156)
Teil 6 Rechtsverhältnisse der ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz
Teil 10 Datenschutzregelungen
§ 62 Datenverarbeitung für das Qualitätsmanagement in Rettungsdienst
Integrierte Einsatzleitstellen
Rechtsstellung der Feuerwehren
Angehörige der Berufsfeuerwehren
Verwaltung, Leitung und Mitgliedschaft
Bereitschaftsführung und Bereichsführung
Ersatz von Auslagen, Reisekosten
Anerkennung, Aufstellung und Auflösung, Aufsicht
(3) Durch die Anerkennung als Werkfeuerwehr gehen die Aufgaben der Brandbekämpfung oder der Behebung eines Notstandes für das Betriebsgelände auf die Werkfeuerwehr über. Sie nimmt auch die Aufgaben des vorbeugenden Brandschutzes wahr; die bauaufsichtlichen Zuständigkeiten und das bauaufsichtliche Verfahren bleiben unberührt, ebenso die Zuständigkeit der Berufsfeuerwehr nach § 12 .
Zusammenwirken mit öffentlichen Feuerwehren
(1) Die Leitung der Werkfeuerwehr ist für die Einsätze der Werkfeuerwehr auf dem Betriebsgelände verantwortlich. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr ist sie der Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr ( § 3 Absatz 1) unterstellt, soweit nicht nur eine reine Unterstützungskomponente ohne Zugführerin oder Zugführer oder Einsatzleitdienst seitens der Berufsfeuerwehr gestellt wird. Die Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr kann der Leitung der Werkfeuerwehr die Leitung eines Einsatzes belassen oder übertragen, wenn diese allein die für den Einsatz erforderlichen Kenntnisse der Betriebsvorgänge des gefährdeten Betriebes besitzt. Unberührt bleiben die Befugnisse der Leitung des Unternehmens oder der öffentlichen Einrichtung, die zur wirksamen Schadensbekämpfung erforderlichen betriebstechnischen Maßnahmen anzuordnen oder durchführen zu lassen.
Einsatz außerhalb des Betriebsgeländes
mit eigenen oder unter Vertrag stehenden Fahrzeugen eines Krankenhauses oder einer Heilanstalt innerhalb ihres Betriebsbereichs sowie für Patientinnen-und Patientenfahrten zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken,
Aufgabenträger des Rettungsdienstes
Rettungsmittelbedarfsplan
(1) Die Stadtgemeinden legen nach Bedarf die Standorte der Rettungswachen fest und bestimmen Anzahl und Art der einsatzbereit zu haltenden Rettungsmittel. Planungsgröße für Standorte und Anzahl der vorzuhaltenden Rettungsmittel ist die Vorgabe, mindestens 95% aller Notfälle innerhalb einer Eintreffzeit von 10 Minuten bedienen zu können. Näheres bestimmt der vom Aufgabenträger aufzustellende Rettungsmittelbedarfsplan.
Mitwirkung anderer Stellen
(7) In der Notfallversorgung eingesetzte Ärztinnen und Ärzte müssen über den Fachkundenachweis „Rettungsdienst“ oder über eine von der zuständigen Ärztekammer anerkannte gleichwertige Qualifikation verfügen (Notarzt). Die Notärztin oder der Notarzt kann im Einsatz den im Rettungsdienst tätigen Personen in medizinischen Fragen Weisungen erteilen.
Der Rettungsdienst wird in medizinischen Fragen und Angelegenheiten des Qualitätsmanagements von einer Ärztlichen Leitung Rettungsdienst geleitet und überwacht, die in dieser Aufgabe den Organen der Aufgabentragung des bodengebundenen Rettungsdienstes unterstellt ist. Sie nimmt selbst am Notarztdienst teil und ist Mitglied der Gruppe Leitende Notärztinnen und Leitende Notärzte in einem Rettungsdienstbereich. Die Ärztliche Leitung Rettungsdienst muss den Fachkundenachweis „Ärztlicher Leiter Rettungsdienst“ oder eine von der zuständigen Ärztekammer anerkannte gleichwertige Qualifikation besitzen.
(2) Die Personen in der Leistungserbringung im Rettungsdienst sind zu einer einheitlichen Dokumentation der Notfalleinsätze verpflichtet. Die Einsatzdokumentation ist der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst auf Anforderung zu übermitteln. Die Ärztliche Leitung Rettungsdienst hat die Ergebnisqualität des Rettungsdienstes im Abgleich ausgewählter in der Notfallversorgung erhobenen Daten mit den Patientinnen- und Patientendaten des weiterbehandelnden Krankenhauses ( § 62 Absatz 1) zu analysieren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und hieraus abzuleitende Vorschläge zur Veränderung der Strukturen oder Abläufe im Rettungsdienst sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen.
Betätigung im Krankentransport
Die Genehmigung kann mit Auflagen verbunden werden und ist auf längstens 4 Jahre zu befristen. Die Genehmigung wird wirksam zu dem in ihr festgelegten Zeitpunkt der Betriebsaufnahme, frühestens jedoch mit dem Abschluss einer Vereinbarung mit den Kostenträgern nach § 133 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch .
Massenanfall verletzter oder erkrankter Personen,
(2) Zur Sicherstellung ausreichender Versorgungs- und Transportkapazitäten können mit Zustimmung des Trägers des Rettungsdienstes Schnell-Einsatz-Gruppen für die Bereiche „Sanitätsdienstliche Versorgung“ und „Betreuung“ aufgestellt werden. Die Aufstellung soll Personal, Material und Fahrzeuge des Katastrophenschutzes einbeziehen.
Leitende Notärztin, Leitender Notarzt,
Organisatorische Leitung Rettungsdienst
(2) Die Leitende Notärztin oder der Leitende Notarzt muss neben der notfallmedizinischen Qualifikation und Erfahrung den Fachkundenachweis „Leitender Notarzt“ oder eine von der zuständigen Ärztekammer anerkannte gleichwertige Qualifikation besitzen und als Notärztin oder Notarzt in den Rettungsdienst eingebunden sein.
Unterbringung und Versorgung von Asylbegehrenden und Flüchtlingen
Öffentliche Träger mit ihren Einheiten und Einrichtungen
Private Träger mit ihren Einheiten und Einrichtungen
dem Land oder der Stadtgemeinde alle Schäden, auch solche wegen Ersatzleistungen nach Artikel 34 Satz 1 des Grundgesetzes , zu ersetzen, die ihr durch vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen von Helferinnen und Helfern während ihrer Mitwirkung beim Katastrophenschutz entstehen.
Entschädigung der Helferinnen und Helfer
(1) Die Ortskatastrophenschutzbehörden haben externe Notfallpläne unter Beteiligung der Betreiberinnen oder des Betreibers und unter Berücksichtigung des internen Notfallplans für alle Betriebe zu erstellen, für die nach Artikel 10 der Richtlinie 2012/18/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen, zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinie 96/82/EG des Rates (ABl. L 197 vom 24. Juli 2012, S. 1) von der Betreiberin oder vom Betreiber ein Sicherheitsbericht zu erstellen ist. Die Ortskatastrophenschutzbehörden können im Einvernehmen mit den für die Durchführung der Störfall-Verordnung zuständigen Behörden aufgrund der Informationen in dem Sicherheitsbericht entscheiden, dass sich die Erstellung externer Notfallpläne erübrigt; die Entscheidung ist zu begründen.
Nachbarliche Hilfe im Brandschutz und bei technischer Hilfeleistung
Bereichsübergreifender Rettungsdienst
Überörtliche Katastrophenschutzhilfe
Rechtsverhältnisse der aktiven ehrenamtlich tätigen Mitglieder
der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Helferinnen und Helfer
Schadensersatzleistungen an die ehrenamtlich Tätigen
Haftung der ehrenamtlich Tätigen
(1) Die Haftung für Schäden, die eine ehrenamtlich Tätige oder ein ehrenamtlich Tätiger in Ausübung des Dienstes bei Einsätzen, Übungen, Lehrgängen oder sonstigen Ausbildungsveranstaltungen Dritten zufügt, und die Zulässigkeit des Rückgriffs gegen die bestimmen sich nach § 839 des Bürgerlichen Gesetzbuches und Artikel 34 des Grundgesetzes . Haftende Körperschaft im Sinne des Artikels 34 des Grundgesetzes ist bei Verpflichtung gegenüber einer öffentlichen Trägerschaft diese, bei Helferinnen und Helfern im Katastrophenschutz im Übrigen diejenige Körperschaft, deren Katastrophenschutzbehörde die besondere Eignung der Einheit oder Einrichtung festgestellt hat.
(5) Bei Körperschäden, die eine Helferin oder ein Helfer im Katastrophenschutz einer anderen Helferin oder einem anderen Helfer zufügt, gilt die Haftungsbeschränkung nach § 106 Absatz 3 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch .
Gebühren bei Brand- und Hilfeleistungseinsätzen der Feuerwehr
(2) Katastropheneinsätze sind gebührenfrei. Für die überörtliche Katastrophenschutzhilfe gilt § 51 .
Gebühren und Entgelte des Rettungsdienstes
(1) Die für die Durchführung dieses Gesetzes zuständigen Behörden, öffentlichen Feuerwehren ( § 8 ), die Leistungserbringer im Rettungsdienst ( § 27 ) und die im Katastrophenschutz mitwirkenden privaten Träger ( § 41 ) dürfen im dafür erforderlichen Umfang personenbezogene Daten verarbeiten
(4) Die Verarbeitung der Daten, die für die Aufgabenerfüllung einschließlich der Aufzeichnungen der Notrufe nicht mehr benötigt werden, aber aus Dokumentationsgründen aufzubewahren sind, ist einzuschränken. Die Einschränkung der Datenverarbeitung darf unter den in Artikel 18 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) (ABl. L 119 vom 4.5.2016, S. 1; L 314 vom 22.11.2016, S. 72) genannten Voraussetzungen nur mit Zustimmung der Leitung der Berufsfeuerwehr aufgehoben werden. Andere Daten, die für die Aufgabenerfüllung nicht mehr benötigt werden, sind zu löschen.
(5) Für Unternehmen, die Daten nach diesem Gesetz verarbeiten, gelten die Bestimmungen der Verordnung (EU) 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung) und des Bremischen Ausführungsgesetzes zur EU-Datenschutz-Grundverordnung .
Datenverarbeitung für das Qualitätsmanagement im Rettungsdienst
(1) Die von den Leistungserbringern im Rettungsdienst erhobenen personenbezogenen Daten von Notfallpatientinnen und Notfallpatienten dürfen durch die Ärztliche Leitung Rettungsdienst verarbeitet werden, soweit dies für die Kontrolle der Qualität der Erbringung ihrer Leistungen erforderlich ist. Zuvor ist insbesondere zu prüfen, ob diese Zwecke nicht auch durch die Verarbeitung anonymisierter oder pseudonymisierter Daten erreicht werden können. Soweit die Daten zum Zwecke der Qualitätskontrolle durch ein Krankenhaus ( § 4 des Bremischen Krankenhausdatenschutzgesetzes ) übermittelt worden sind, dürfen sie nur zu diesem Zweck genutzt werden. Die Leistungserbringer haben diese Daten in demselben Umfang geheim zu halten wie das Krankenhaus selbst.
Rechtsverordnung zu Datenschutzregelungen
Die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit ( Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes ), Freiheit der Person ( Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes ), Freizügigkeit ( Artikel 11 des Grundgesetzes ), Unverletzlichkeit der Wohnung ( Artikel 13 des Grundgesetzes ) und Unverletzlichkeit des Eigentums ( Artikel 14 des Grundgesetzes ) werden nach Maßgabe dieses Gesetzes eingeschränkt.
Aufteilung der Feuerschutzsteuer
(2) Gleichzeitig tritt das Bremische Hilfeleistungsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 2009 (Brem.GBl. S. 105 - 2132-a-1), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 20. Oktober 2015 (Brem.GBl. S. 464) geändert worden ist, außer Kraft.