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Timestamp: 2020-07-06 03:31:59
Document Index: 93751153

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', '§ 1', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 6', '§ 17', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 37', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 20']

Familienunternehmen | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Familienunternehmen
Literaturauswertung ErbStG/BewG/GrSt (Stand 31.5.2020) / 2.14 § 15 ErbStG (Steuerklassen)
• 2019 Errichtungssteuerklassenprivileg/Mehr-Familienstiftung/Ein-Familienstiftung / § 15 Abs. 2 Satz 1 ErbStG Sind an einem Familienunternehmen mehrere Gesellschafter beteiligt und soll dieses Familienunternehmen auf eine Familienstiftung übertragen werden, stellt sich die Frage, ob die Familienstiftung im Sinne einer Mehr-Familienstiftung oder einer Ein-Familienstiftung aus...mehr
Produktneuentwicklungen, um Innovationsführer zu bleiben Ausbau von Marktanteilen, z. B. Ausweitung des bestehenden Geschäfts Erschließung neuer Märkte, z. B. national, international, Nischen Qualitätsführerschaft, Kostenführerschaft, Nischenanbieter Erschließung neuer Vertriebskanäle, Sicherstellung der Unternehmensfinanzierung (als strategische Unterziele) Sicherung der unterne...mehr
Die ­Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR oder GdbR) ist die Grundform aller Personengesellschaften. Zum Einsatz kommt diese Gesellschaftsform bei Inhabern kleinerer Gewerbebetriebe, deren Unternehmen nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert (§ 1 Abs. 2 HGB). Hierunter fallen z. B. Einzelhändler, Gastwirte oder Handel...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 13b: Begünstigtes Vermögen / 4.4.5.1.3 Auslegung von Poolvereinbarungen
Rz. 145 Angesichts der Entstehungsgeschichte der Neuregelung und der damit verbundenen gesetzgeberischen Zielsetzung sollte bei der Auslegung der Vorschrift insbesondere von folgenden drei Grundsätzen ausgegangen werden: Rz. 146 Gleichbehandlung der Erblasser bzw. Schenker: Begünstigt ist grundsätzlich nur der Erwerb von Anteilen an Kapitalgesellschaften, wenn der Erblasser bz...mehr
Rz. 172 Die Zusammenrechnung der Gesellschaftsanteile setzt voraus, dass der Erblasser bzw. Schenker und die weiteren Gesellschafter verpflichtet sind, über die Anteile nur "einheitlich zu verfügen". Aus den Gesetzesmaterialien ergibt sich nicht, was der Gesetzgeber in diesem Zusammenhang mit dem Begriff des "Verfügens"gemeint hat. Rz. 173 Da das Erbschaft- und Schenkungsteue...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbstG, ErbStG § 13d: Steuerbefr ... / 6 Erbersatzsteuer für Familienstiftungen (§ 13d Abs. 4 ErbStG)
Rz. 120 Ausgewählte Hinweise auf weiterführende Literatur: Blumers, Familienunternehmen und Bedürfnisprüfung, DStR 2015, 1286; Blumers, Die Familienstiftung als Instrument der Nachfolgeplanung, DStR 2012, 1; Blusz, Stiftungsgestaltungen im Lichte des neuen Erbschaftsteuerrechts, DStR 2017, 1016; Feldner/Stoklassa, Die Familienstiftung als Instrument der Unternehmensnachfolge...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 13b: Begünstigtes Vermögen / 4.4.5.4.2 Verpflichtung zur Übertragung auf gebundene Anteilseigner (§ 13b Abs. 1 Nr. 3 S. 2 Fall 2 ErbStG)
Rz. 195 Die für die Zusammenrechnung erforderliche Verfügungsbeschränkung liegt auch dann vor, wenn der Erblasser bzw. Schenker und die weiteren Gesellschafter verpflichtet sind, die Anteile "ausschließlich auf andere derselben Verpflichtung unterliegende Anteilseigner zu übertragen". Rz. 196 Nach dem Gesetzeswortlaut muss der Erwerber im Zeitpunkt der Anteilsübertragung bere...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 13b: Begünstigtes Vermögen / 4.4.5.1.4 Poolvereinbarungen und Familiengesellschaften
Rz. 149 Poolvereinbarungen zwischen den Gesellschaftern von Kapitalgesellschaften sind von den Gesellschaftsverträgen von qualifizierten Familiengesellschaften zu unterscheiden. Rz. 150 In beiden Fällen geht es um eine gewisse Bindung des unternehmerischen Vermögens, die u. a. durch eine Beschränkung der Verfügungsmöglichkeiten über die Anteile an der Gesellschaft erreicht we...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / a) Ziele, Begriff und Bedeutung der Wegzugsbesteuerung
Rz. 15 Zielsetzung der Wegzugsbesteuerung. Das deutsche Ertragsteuerrecht ist verfassungsrechtlich durch das Prinzip einer Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit geprägt. Das dies konkretisierende Realisationsprinzip gebietet, dass Wertzuwächse im Ausgangspunkt erst bei einer transaktionsbedingten Gewinnrealisierung steuerrechtlich erfasst werden können und...mehr
Rz. 177 Gestaltungsansatz. Den als "Flucht ins Betriebsvermögen" überschriebenen Gestaltungsansätzen ist gemein, dass sie eine Anwendung des § 6 vermeiden wollen, indem sie das Tatbestandsmerkmal der "Anteile i.S.v. § 17 EStG" ausschließen und die im steuerrechtlichen Privatvermögen gehaltenen Anteile in eine Betriebsvermögensstruktur überführen. Der Formwechsel der Beteilig...mehr
Erbschaftsteuer: Begünstigung für Betriebsvermögen ab de ... / 4.6 Der pauschale Vorwegabschlag für qualifizierte Familienunternehmen
4.6.1 Die neue Regelung im Einzelnen In § 13a Abs. 9 ist nun ein Vorwegabschlag für Familienunternehmen vorgesehen. Dieser beträgt höchstens 30 %. Der Vorwegabschlag darf diese Grenze nicht übersteigen. Für die Inanspruchnahme des Vorwegabschlags muss kein Antrag gestellt werden. Aber es besteht für den Erwerber die Verpflichtung, die Voraussetzungen für den Vorwegabschlag nac...mehr
Erbschaftsteuer: Begünstigung für Betriebsvermögen ab de ... / 4.6.1 Die neue Regelung im Einzelnen
In § 13a Abs. 9 ist nun ein Vorwegabschlag für Familienunternehmen vorgesehen. Dieser beträgt höchstens 30 %. Der Vorwegabschlag darf diese Grenze nicht übersteigen. Für die Inanspruchnahme des Vorwegabschlags muss kein Antrag gestellt werden. Aber es besteht für den Erwerber die Verpflichtung, die Voraussetzungen für den Vorwegabschlag nachzuweisen. Praxis-Tipp Pauschaler Vor...mehr
Erbschaftsteuer: Begünstigung für Betriebsvermögen ab de ... / 4.6.5 Teilweises Vorliegen der Voraussetzungen den Vorwegabschlag
Gelten die in § 13a Abs. 9 Satz 1 ErbStG genannten Bestimmungen nur für einen Teil des begünstigten Vermögens i. S. d. § 13b Abs. 2 ErbStG, ist der Abschlag nur für diesen Teil des begünstigten Vermögens zu gewähren (§ 13a Abs. 9 Satz 2 ErbStG). Anwendungsfälle sind hier insbesondere: das Besitzeinzelunternehmen einer Betriebsaufspaltung und das Sonderbetriebsvermögen.mehr
Erbschaftsteuer: Begünstigung für Betriebsvermögen ab de ... / 4.6.10 Zeitliche Anwendung des Vorwegabschlags
Der Vorwegabschlag findet Anwendung für Erwerbe, für die die Steuer gem. § 37 Abs. 12 Satz 1 ErbStG nach dem 30.6.2016 entstanden ist. Dabei muss aber beachtet werden, dass die Entnahme-, Verfügungs- und Abfindungsbeschränkungen im Zeitpunkt der Entstehung der Steuer bereits 2 Jahre rechtlich bestanden haben und tatsächlich beachtet worden sind. Da dies bis zum 30.6.2016 kaum ...mehr
Damit der Abschlag zur Anwendung kommt, müssen der Gesellschaftsvertrag oder die Satzungen Bestimmungen enthalten, die zudem den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen müssen: a) Die Entnahme oder Ausschüttung ist auf höchstens 37,5 % des um die auf den Gewinnanteil oder die Ausschüttungen aus der Gesellschaft entfallenden Steuern vom Einkommen gekürzten Betrages des steuerr...mehr
Erbschaftsteuer: Begünstigung für Betriebsvermögen ab de ... / 4.6.6 Verfahrensrechtliches
Der Erwerber obliegt nach § 13a Abs. 9 Satz 5 Nr. 1 ErbStG die Verpflichtung, dem für die Erbschaftsteuer zuständigen Finanzamt die Änderungen der genannten Bestimmungen oder der tatsächlichen Verhältnisse innerhalb einer Frist von einem Monat anzuzeigen (Anzeigeverpflichtung). In § 13a Abs. 9 Satz 5 Nr. 2 ErbStG ist eine entsprechende Festsetzungsfrist vorgesehen. Demnach en...mehr
Erbschaftsteuer: Begünstigung für Betriebsvermögen ab de ... / 4.6.3 Maximale Höhe des Abschlags
Liegt der zivilrechtliche Abfindungswert bei maximal 70 % des Verkehrswerts kommt der volle Abschlag von 30 % zur Anwendung. Dagegen verringert sich der Vorwegabschlag, wenn der Gesellschaftsvertrag einen anderen Abfindungswert vorsieht. Praxis-Beispiel Vorwegabschlag bei einem Abfindungswert von 20 % des gemeinen Werts Der Vater V verstirbt am 1.9.2019 und hinterlässt seiner T...mehr
Erbschaftsteuer: Begünstigung für Betriebsvermögen ab de ... / 4.6.8 Kein Wegfall des Verschonungsabschlags
Nicht in jedem Fall kommt es zum Wegfall des Verschonungsabschlags. Folgende Fälle gehören hierzu: a) Der Übergang begünstigten Vermögens von Todes wegen Praxis-Beispiel Tod des Erwerbers, der Vorwegabschlag In Anspruch genommen hat Der Vater V verstirbt am 15.12.2019 und hinterlässt seiner Tochter T einen Mitunternehmeranteil. Dessen begünstigtes Vermögen (Verwaltungsvermögen ...mehr
Erbschaftsteuer: Begünstigung für Betriebsvermögen ab de ... / 6.8 Verstoß gegen die Lohnsummenregelung
Welche Folgen eintreten, wenn gegen die Lohnsummenregelung verstoßen wird, ist in § 13a Abs. 3 Satz 5 geregelt. Bei einem Verstoß gegen die Lohnsummenregelung erfolgt keine Inanspruchnahme des Schenkers für die Schenkungsteuer nach § 20 Abs. 1 Satz 1 ErbStG. Anders sieht es indes aus, wenn der Schenker die Steuer auch in diesem Fall übernommen hat. Unterschreitet die Summe der...mehr