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Timestamp: 2018-03-24 00:16:46
Document Index: 378481797

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 749', '§ 88', '§ 180', '§ 91', 'BGH', 'BGH']

BGH, Beschluss vom 20. März 2014 - Az. IX ZB 67/13
Beschluss vom 20. März 2014 - Az. IX ZB 67/13
BGH · Beschluss vom 20. März 2014 · Az. IX ZB 67/13
openJur 2014, 7735
4 T 128/13 vorher
Zivilrecht § 749 Abs. 1 BGBBürgerliches Gesetzbuch; § 88 InsOInsolvenzordnung; § 180 Abs. 1 ZVGZwangsvollstreckungsgesetz
Hat ein Gläubiger den Anspruch des Schuldners auf Aufhebung der Gemeinschaft einschließlich des (künftigen) Anspruchs auf eine den Miteigentumsanteilen entsprechende Teilung und Auskehrung des Versteigerungserlöses gepfändet, ist das von ihm eingeleitete Teilungsversteigerungsverfahren nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Schuldners auch dann nicht aufzuheben, wenn die Teilungsversteigerung weniger als einen Monat vor dem Insolvenzantrag angeordnet worden ist.
Eine Kostenentscheidung ist nicht veranlasst. Die §§ 91 ff ZPO finden im Zwangsversteigerungsverfahren nur dann Anwendung, wenn sich die Beteiligten ähnlich den Parteien eines Zivilprozesses in einem kontradiktorischen Verhältnis gegenüberstehen (BGH, Beschluss vom 25. Januar 2007 - V ZB 125/05, BGHZ 170, 378 Rn. 7; vom 25. Februar 2010 - V ZB 92/09, WM 2010, 8 Rn. 21). Das ist hier nicht der Fall. Der Miteigentümer ist dem Antrag auf An- ordnung der Teilungsversteigerung nicht entgegengetreten. Das Vollstreckungsgericht hat das Verfahren vielmehr von Amts wegen aufgehoben.
AG Neubrandenburg, Entscheidung vom 30.05.2013 - 611 K 26/12 -
LG Neubrandenburg, Entscheidung vom 26.08.2013 - 4 T 128/13 -
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