Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/597804_VgV_IZ_Hannover_TWBReferenznummer_der_Bekanntmachung_0019-10-01_2019_Berlin
Timestamp: 2020-01-24 19:33:35
Document Index: 134633152

Matched Legal Cases: ['§ 99', '§ 33', '§ 38', '§ 49', '§ 53', '§126', '§ 123', '§ 36', '§ 123', '§ 36', '§ 45', '§ 47', '§ 123', '§ 47', '§ 46', '§ 33', '§ 38', '§ 160', '§ 160', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung Berlin 2019 VgV IZ Hannover TWB Referenznummer der Bekanntmachung: 0019-10-01 2019-11-20
VgV IZ Hannover TWB Referenznummer der Bekanntmachung: 0019-10-01
Offizielle Bezeichnung: Projekt IZ Hannover GmbH
Postanschrift: Friedrichstraße 95
Kontaktstelle(n): VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH
Telefon: +49 302852980
Fax: +49 3028529827
Hauptadresse: www.civitasproperty.com
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJXD6V3/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJXD6V3
Andere: Der Auftraggeber ist eine juristische Person privaten Rechts, die für das Vorhaben als öffentlicher Auftraggeber gem. § 99 Nr. 4 GWB agiert.
Andere Tätigkeit: Projektentwicklung von Immobilien
VgV IZ Hannover TWB
Referenznummer der Bekanntmachung: 0019-10-01
Schaffung einer Durchwegung des Ihme-Zentrums für Fußgänger und Radfahrer, Generalplanerleistungen für Objektplanung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung, Planung der technischen Ausrüstung (ohne Lichtplanung).
Das Ihmezentrum in Hannover, ein so genannter "Stadt-in-Stadt-Komplex", errichtet in den 70er Jahren des 20. Jh.,bestehend aus Büro- und Wohngebäuden sowie leerstehenden Verkaufsflächen mit einer BGF von ca. 240 000 m2 wird vom Auftraggeber saniert und umgestaltet. Als ein Teilprojekt soll vom Auftraggeber zur Verbesserung der Verbindung des Ihme-Zentrums mit dem Außenraum eine Durchwegung für Fußgänger und Radfahrer von der Gartenallee zur Ida-Ahrenhold-Brücke geschaffen werden. Dazu sind Umbauten am Bestand und in den vorhandenen Freianlagen erforderlich.
Das Projekt wird aus dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" durch Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung sowie aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt Hannover gefördert. Der Bewilligungszeitraum für diese Fördermittel endet am 30.11.2021.
Für das Projekt arbeitet der Auftraggeber eng in einer Projektgruppe mit der Landeshauptstadt Hannover zusammen. Die Planungen des Auftraggebers sollen durch ein von der Landeshauptstadt Hannover beauftragtes Moderationsverfahren begleitet werden. Eine Vorstudie des Büros schulze & partner, Hannover, wird mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Auftragsgegenstand sind:
- Objektplanung Lph 1-9 für Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI,
- Freianlagen Lph 1-9 gem. § 38 ff, inklusive Planung für Fußgänger- und Radwege,
- Tragwerksplanung Lph 1-6 gem. § 49 ff,
- Planung der technischen Ausrüstung (ohne Lichtplanung) Lph 1-9 gem. § 53 ff,
- Beratungsleistungen für den baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutz,
- Integration der externen Beleuchtungsplanung.
Darüberhinaus sind Besondere Leistungen gemäß Vergabeunterlagen zu erbringen, u. a. hat der Generalplaner bei der Abrufung und Abrechnung von Fördermitteln mitzuwirken und die notwendigen Unterlagen gemäß Förderbescheid zu erstellen.
Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen (Lph 1 bis 4 und Lph 5 bis 9) vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Bei Beauftragung der Leistungsphase 9 bis zum Ablauf der Mängelanspruchsfristen.
Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen.
Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Partner die vorstehend aufgeführten Anforderungen erfüllen.
1) Auf der eVergabe-Plattform (http://www.dtvp.de) wird neben den Vergabeunterlagen ein Bewerbungsbogen bereitgestellt. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und elektronisch in Textform gem. §126b BGB und nur über die genannte eVergabe-Plattform einzureichen. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name des Erklärenden ist im Bewerberbogen jedoch zwingend anzugeben.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein Bewerbungsbogen für die sich bewerbende Bietergemeinschaft als Ganzes einzureichen;
2) Es ist eine Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 1) einzureichen. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen;
3) Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 2 a). Ferner ist eine Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 3);
4) Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers gem. § 36 VgV sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 2 b);
5) Beruft sich der Bewerber oder Bieter bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 1) und die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 4) vorzulegen.
Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und der Bewerber oder Bieter nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), müssen bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 4) und die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 1) vorgelegt werden.
Nimmt ein Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines Nachunternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so hat er eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des Nachunternehmers für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für die sich bewerbende Bietergemeinschaft als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu addieren. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat, siehe III.1.1).
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss insgesamt im Bereich Generalplanung mindestens >= 500 000 EUR netto betragen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft sind im Bewerbungsbogen die Mitarbeiterzahlen der Mitglieder der Bietergemeinschaft zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden. siehe III.1.1) Punkt 6.
2) Vorstellung von 3 mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Es können bis zu 3 vergleichbare Referenzprojekte für Planungsleistungen vom Bewerber vorgestellt werden, die Rerenzprojekte müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 3 Referenzen).
3) Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der Bewerber/die Bietergemeinschaft, dass er/sie über die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistungen nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software verfügt.
Zu 1) Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss mindestens >= 5 sein.
Davon muss im Durchschnitt der letzten 3 Jahre die Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen oder mit vergleichbarem Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung im Bereich Objektplanung Gebäude mindestens >= 3 betragen.
Alle Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab dem 1.1.2009 realisiert worden sein und die Leistungsphase 8 gem. § 33 und § 38 HOAI muss spätestens mit dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abgeschlossen sein.
Es sind mindestens 2 Referenzen einzureichen, davon muss mindestens eine Referenz ein Projekt betreffen, bei dem der Bewerber bei der Beantragung und/oder Abrufung und/oder Abrechnung öffentlicher Fördermittel mitgewirkt hat.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und mit dem Namen des Erklärenden versehen einzureichen.
Die Vergabestelle wird fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen Unterlagen und Nachweise (Punkt III.1.2) und III.1.3)) nachfordern. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb der von der Vergabestelle mit der Nachforderung festgelegten Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss des betreffenden Bewerbers oder Bieters vom weiteren Verfahren.
Auskünfte werden ausschließlich über die eVergabeplattform, Bereich Kommunikation, erteilt.
Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der eVergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen, Antwortschreiben u. ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in den Auftragsunterlagen das generische Maskulinum verwendet, nichtsdestoweniger sind Angehörige aller Geschlechter (m/w/d) angesprochen und willkommen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YJXD6V3
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen. Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.