Source: https://community.beck.de/2018/11/09/brexit-uk-societas-als-moegliche-nachfolgerechtsform-fuer-europaeische-aktiengesellschaften-se-mit-sitz-im
Timestamp: 2019-04-22 22:06:02
Document Index: 181461981

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§2', '§ 2', '§ 1', '§2', '§ 2']

Rechtsgebiete: WirtschaftsrechtHandels- und GesellschaftsrechtInternationales5|1371 Aufrufe
Unter dem Namen „The European Public Limited-Liability Company (Amendment etc.) (EU Exit) Regulations 2018“ hat die Regierung des Vereinigten Königreichs den Entwurf eines Gesetzes („Statutory Instrument“) zum rechtlichen Status von Europäischen Aktiengesellschaften (Societas Europaea bzw. SE) mit Sitz im Vereinigten Königreich nach Brexit-Wirksamwerden veröffentlicht.
Dr. Egon Peus kommentiert am Mo, 2018-12-31 08:00 Permanenter Link
Ein kurzes und hilfreichesGesetz könnte lauten: § 1 Die Rechtsfähigkeit von Kapital- und Handelsgesellschaften mit Registersitz in einem Register des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland und Verwaltungssitz in Deutschand bleibt von einem Brexit unberührt. Das bis zum Wirksamwerden eines Austritts maßgebliche Registergesellschaftsrecht bleibt maßgeblich.
§ 2 Sollte die Registerrechtsordnung ihr Gesellschaftsrecht ändern so kann die Gesellchaft wählen, ob
a) sie durch notariell zu beglaubigende Umwandlungserklärung die Rechtsform einer UG haftngsbeschränkt annehmen will
b) ob sie durch Versteinerung ihres Gesellschaftsstatuts die Rechtsverhältnisse wie bis zur Rechtsänderung des allgemeinen Rechts behalten will, sofern dies das britische Recht zulässt.
§ 3 Hat die Gesellschaft bis zum Ablauf von drei Monaten nach Stichtag gem. § 2 keine der Maßnahmen nach §2 ergriffen, so gilt sie als aufgelöst und umgewandelt in eine oHG.
Begründung: Hassattacken des KampfEU-Merkelianismus zum Terror gegen Britannien sind fehl am Platze. Allerdings darf ein Ausland nicht in die hier maßgebliche Rechtsordnung eingreifen.
Dr. Egon Peus kommentiert am Mi, 2019-01-02 04:02 Permanenter Link
Sehr geehrter Herr Kollege Dr. Wilk, Ihr Üaüier zu § 2a spricht zu III eher gegen Ihre Erwartung/Hoffnung zu § 1. Zu §2:Änderungen einer Rattenbekämpfungsverordnung dürften nicht dazu gehören. Änderungen de Companies Act wohl eher. GB will sich us nchvollzoehbaren grlnden nicht durch EU in eigenes Recht hineinpfuschen lassen. Mindestens gebe ich zu erwägen, dass wir uns ebenso sauber halten könnten. Gut aber ist Ihr Hinweis zu US-Corporations. Wenn das dort azeptabel ist, dann wohl auch für GB-Gesellschaften. Sollte GB im Sinne Ihres Hinweises zu § 2a weiterhin sperrig sein - wir können, sollten aber auch tun, was wir können.Wenn GB torpedert sind sie für die Werbewirkung ihres Rechtssystems für die Zukunft eben selbst verantwortlich. - Auch das tamtam um Zoll verstehe ich nicht so recht. Importe? Reinlassen, was von GB kommt. Einfach so. Im Laufe der Zeit kann man nachregulieren. Ggf. technische Anforderungen, wenn GB-Schrott dabei sein sollte. Exporte? Nach mail-Meldung rauslassen, wahrscheinlich USt berechnen und festsetzen gegen den Exporteur. Stichprobenkontrolle mit effektiven Strafen (Einziehung LKW und Ladung bei Vergehen). Pässe? 1967 war ich in der Lage, meinen Paß zu zeigen, bei Hin- und Rückfahrt. Ging doch. Konnte ich. Sind die Schüler heute dümmer?
Dr. Egon Peus kommentiert am Mo, 2019-01-07 18:37 Permanenter Link
Wenn wr ein xoveänes Land wären, so hätten wir zu entscheiden, was wir anerkennen oder nicht. Und was wir an Zollpipapo an der Grenze hndhaben oder nicht. Freilich mssen viele Güter über Rotterdam oder Calais. Aber man kommt auch von Emden oder Wilhelmshaven nach England, zB Harwich, und von dort hierhin. Vieles muss man nur wollen - dann geht's. Der Amtseid laut Grundgesetz geht auf das "Wohl des Deutschen Volkes" - und sonst nix. - Übrgens - als ich 1967 15 Jhre alt war , da beherrschte ich es, bei einer Fahrt nach England doch tatsächlich meinen Paß zu zeigen. Hin und rück. Sogar über Drittstaaten, wie Belgien. Die jetzt tonnenweisen Schauermärchen über Übles Drohendes halte ich für Zweckpropaganda. Oder EU-Rache an unbotmäßigen Engländern.