Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=2010-07-15&Aktenzeichen=III%20ZR%20321%2F08
Timestamp: 2018-01-18 21:30:37
Document Index: 265017703

Matched Legal Cases: ['§ 823', '§ 264', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGB § 823 Abs. 2 Be; StGB § 264a
Dass wegen beider Umstände zum Zeitpunkt des Fondsbeitritts eine Aufklärungspflicht bestanden habe, sei anerkannte Rechtsprechung (BGH, v. 25.7.2010 - III ZR 321/08), und dass der Geschäftsführung der D2 die Verpflichtung bekannt gewesen sei, entsprechende Verflechtungen offen zu legen, ergebe sich bereits aus der beruflichen Stellung.
Die vom Bundesgerichtshof aufgestellten Rechtsgrundsätze in Bezug auf die Haftung von Herrn P (BGH III ZR 321/08 , WM 2010, 1537) träfen auch auf die Verantwortlichen der D2 unabhängig von dem jeweiligen D Fonds 111, 1V oder V zu.
Dazu gehört auch eine Darstellung der wesentlichen kapitalmäßigen und personellen Verflechtungen (vgl. BGH, Urteil vom 15.7.2010 - III ZR 321/08, Rn. 9 ff, 21, 25 ff. WM 2010, 1537, Fonds III).
Soweit die Klägerin unter Bezugnahme auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Sachen III ZR 321/08 (BGH WM 2010, 1537) im Hinblick auf Herrn P (dort Beklagter zu 2; Rn 38 ff., juris) geltend macht, das Landgericht habe die Voraussetzungen der die Haftung begründenden Pflichtenverstöße verkannt, kann dem nicht gefolgt werden.
Haftung der Initiatorin eines geschlossenen Immobilienfonds wegen Verschweigens …