Source: https://rd.springer.com/chapter/10.1007/978-3-322-89093-1_6
Timestamp: 2019-08-20 03:23:58
Document Index: 224868181

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 52', '§ 52', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§6', '§ 6', '§ 6', '§ 10', '§ 9', '§ 16', '§ 9', '§ 9', '§ 13', '§ 6', '§ 6', '§ 9', '§ 10', '§ 6', '§ 6', '§6', '§ 16', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§6', '§ 9', '§ 9', '§ 13', '§ 16', '§ 6', '§ 6']

Aufstellen einer Zielhierarchie (vertikale Zielbeziehungen) | Springer for Research & Development
Optimale Gestaltung der Unternehmensnachfolge pp 83-97 | Cite as
Aufstellen einer Zielhierarchie (vertikale Zielbeziehungen)
Das Konzept der relativen Steuerminimierung ist zu präzisieren, da die Steuerzahlungen bei den einzelnen Alternativen zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallen können und deshalb nicht vergleichbar sind.328 Sind Steuerzahlungen in unterschiedlichen Zeitpunkten zu leisten, kann die Steuerbelastung durch Diskontierung der Steuerausgaben auf den Entscheidungszeitpunkt vergleichbar gemacht werden. Deshalb stellt die Steuerbarwertminimierung die relevante steuerliche Zielvorstellung dar.329 Der Steuerbarwert wird minimiert, wenn eine Aufwandsvorverlagerung erfolgt, so daß Gewinne und die hieraus resultierenden Steuerzahlungen in die Zukunft verlagert werden. Aus dieser Verlagerung der Steuerzahlungen in die Zukunft resultiert der Zinseffekt, der sich durch die zinslose Überlassung des Kapitals (Steuerkredit) ergibt. Der Zinseffekt wird durch die Progression des Steuertarifs (Progressionseffekt) abgeschwächt.330
Vgl. Schild, Erbschaftsteuer und Erbschaftsteuerpolitik bei der Unternehmernachfolge, S. 223 f.Google Scholar
Vgl. Marettek, BFuP 1970, S. 22 ff.; ders., Steuerbilanz- und Unternehmenspolitik, S. 169 ff.Google Scholar
Vgl. Breithecker/Klapdor/Passe, StuW 2002, S. 38; Marettek, BFuP 1970, S. 22; Nieland, Betriebliche Steuergestaltung, S. 69; Wöhe/Bieg, Grundzüge der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, S. 95.Google Scholar
Vgl. Bidlingmaier/Schneider, HWB, Sp. 4733.Google Scholar
Vgl. hierzu in Teil 2 Kapitel 3.1.Google Scholar
Vgl. Bea/Dichtl/Schweizer, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1, S. 309; Kupsch, Unternehmungsziele, S. 26.Google Scholar
Kupsch/Achtert/Göckeritz, Unternehmungsbesteuerung, S. 2.Google Scholar
Vgl. Hellwig/Kirchhof, in: HwStR, S. 190.Google Scholar
Vgl. Kupsch/Achtert/Göckeritz, Unternehmungsbesteuerung, S. 2; Tipke/Lang, Steuerrecht, § 7 Rz. 33.Google Scholar
Vgl. in Teil 1 Kapitel 1.2.Google Scholar
Vgl. Schild, Erbschaftsteuer und Erbschaftsteuerpolitik bei der Unternehmernachfolge, S. 228.Google Scholar
Vgl. in Teil 1 Kapitel 1.5.Google Scholar
Vgl. in Teil 1 Kapitel 1.4.3.2.Google Scholar
Vgl. Nieland, Betriebliche Steuergestaltung, S. 69; Wöhe/Bieg, Grundzüge der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, S. 91.Google Scholar
Ähnlich vgl. Marten/Klopsch, DStR 1994, S. 1913; Wöhe/Bieg, Grundzüge der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, S. 91.Google Scholar
Vgl. Börner/Krawitz, Steuerbilanzpolitik, S. 85; Nieland, Betriebliche Steuergestaltung, S. 68; Vogt, Bilanztaktik, S. 24 ff.; Wöhe/Bieg, Grundzüge der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, S.91.Google Scholar
Vgl. Steuersenkungsgesetz (StSenkG), Gesetz vom 23.10.2000, BGBl. I 2000, S. 1433 ff. mit einem Einkommensteuerspitzensatz in 2003 von 47% (§ 52 Abs. 41 Nr. 2 EStG) und in 2005 von 42% (§ 52 Abs. 41 Nr. 3 EStG).Google Scholar
Darstellung der Bemessungsgrundlagen einzelner Veräußerungs- bzw. Aufgabevorgänge ohne Freibeträge und unter Vernachlässigung der einkommensteuerlichen Wirkungen bei Versorgungsleistungen.Google Scholar
Allgemein zum Teilwert vgl. Meincke, in: Littmann/Bitz/Pust, § 6 EStG Rz. 162 ff.; Schmidt/ Glanegger, EStG, § 6 Rz. 215 ff. Zur Diskussion und Kritik des Teilwerts als ein Substanz- oder Ertragswert vgl. z. B. Dorait, DStJG 7 (1984), S. 147 ff.; Euler, DStJG 7 (1984), S. 160 ff.Google Scholar
Vgl. Werndl, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 6 Rdnr. B 360; Fischer, in: Kirchhof, EStG, § 6 Rn. 83, 91.Google Scholar
Vgl. Werndl, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, §6 Rdnr. B 361, E 27 f. Vgl. auch BFH, Urteil vom 15.07.1966, BStBl, m 1966, S. 645; BFH, Urteil vom 07.11.1990, BStBl. II 1991, S. 344.Google Scholar
Vgl. Meincke, in: Littmann/Bitz/Pust, § 6 EStG Rz. 164. Vgl. auch BFH, Urteil vom 15.07.1966, BStBl. III 1966, S. 644 f.; BFH, Urteil vom 29.04.1999, DB 1999, S. 1582.Google Scholar
Vgl. Schmidt/Glanegger, EStG, § 6 Rz. 226; Dötsch, in: Gürsching/Stenger, BewG und VStG, § 10 BewG Anm. 33; Knobbe-Keuk, Bilanz- und Unternehmenssteuerrecht, S. 176; Tipke/Lang, Steuerrecht, § 9 Rz. 378.Google Scholar
Vgl. Hörger, in: Littmann/Bitz/Pust, § 16 EStG Rz. 118 m. w. N.Google Scholar
Vgl. Keßler, in: Gürsching/Stenger, BewG und VStG, § 9 BewG Anm. 7; Viskorf, in: Viskorf/Glier/Hübner/ Knobel/Schuck, § 9 BewG Rn. 2; Tipke/Lang, Steuerrecht, § 13 Rz. 12.Google Scholar
Vgl. Werndl, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 6 Rdnr. B 362, E 28; Fischer, in: Kirchhof, EStG, § 6 Rn. 94.Google Scholar
In der Literatur wird zum Teil der Teilwert als eine Unterart des Verkehrswertes bzw. als Konkretisierung oder eine besondere Erscheinungsform des Verkehrswertes gesehen. Vgl. Keßler, in: Gürsching/Stenger, BewG und VStG, § 9 BewG Anm. 4; Dötsch, in: Gürsching/ Stenger, BewG und VStG, § 10 BewG Anm. 23; Lang, Die Bemessungsgrundlage der Einkornmensteuer, S. 425 f. Nach Moxter, Betriebswirtschaftliche Gewinnermittlung, S. 95, existieren zahlreiche Berührungspunkte zwischen Teilwert und gemeinem Wert.Google Scholar
Vgl. Schmidt/Glanegger, EStG, § 6 Rz. 228; Werndl, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 6 Rdnr.B333; Blümich/Ehmcke, §6 Rz. 674 f.; BFH, Urteil vom 04.12.1986, BFH/NV 1987, S. 297. Zum Begriff „entbehrliches Wirtschaftsgut“vgl. BFH, Urteil vom 05.10.1972, BStBl. II 1973, S. 208 f.Google Scholar
Vgl. Werndl, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 16 Rdnr. B 333; Fischer, in: Kirchhof, EStG, § 6 Rn. 94. Vgl. auch BFH, Urteil vom 25.08.1983, BStBl. II 1984, S. 34; BFH, Urteil vom 06.07.1995, BStBl. II1995, S. 832.Google Scholar
Vgl. Schmidt/Glanegger, EStG, § 6 Rz. 228; Werndl, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 6 Rdnr. B 363, E 27; Fischer, in: Kirchhof, EStG, § 6 Rn. 94; BFH, Urteil vom 25.08.1983, BStBl. II 1984, S. 34 f.Google Scholar
Vgl. BFH, Urteil vom 16.12.1981, BStBl. II 1982, S. 321; BFH, Urteil vom 08.09.1994, BStBl. II 1995, S. 310: „Bei einem Grundstück lassen sich die Wiederbeschaffungskosten aus dem Verkehrswert ableiten.“Vgl. auch Fischer, in: Kirchhof, EStG, § 6 Rn. 83. Der Teilwert eines betriebsnotwendigen Grundstücks eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs, das nicht jederzeit ersetzbar ist, entspricht dann dem Verkehrswert, wenn die Wiederbeschaffungskosten eines solchen Betriebsgrundstücks und sein Einzelveräußerungspreis übereinstimmen. Nach Ansicht des BFH dürfte dies in vielen Fällen der Fall sein. Vgl. hierzu BFH, Urteil vom 25.08.1983, BStBl. II 1984, S. 34 f.; BFH, Urteil vom 04.12.1986, BFH/NV 1987, S. 297.Google Scholar
Bei der Entnahme wird nach Auffassung des BFH der Teilwert grundsätzlich durch den Verkehrswert (Marktwert) bestimmt, auch bei vom Steuerpflichtigen selbst hergestellten Produkten. Vgl. BFH, Urteil vom 06.08.1985, BStBl. II 1986, S. 20 m. w. N.; BFH, Urteil vom 22.07.1988, BStBl. II 1988, S. 999; Blümich/Ehmcke, § 6 EStG Rz. 1008. A. A. vgl. Fischer, in: Kirchhof, EStG, § 6 Rn. 160.Google Scholar
Zu den Teilwertvermutungen vgl. z. B. Schmidt/Glanegger, EStG, § 6 Rz. 229 ff. mit zahlreichen Rechtsprechungsnachweisen; Werndl, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 6 Rdnr. B 363 ff.; Fischer, in: Kirchhof, EStG, § 6 Rn. 101 f.Google Scholar
Vgl. Werndl, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 6 Rdnr. B 385 ff.; Fischer, in: Kirchhof, EStG, §6Rn. 103 f.Google Scholar
Schulden müssen im Rahmen von Entnahmevorgängen bei der Unternehmensnachfolge regelmäßig nicht mit übernommen werden, da es sich entweder um eine ungewollte Entnahme von Sonderbetriebsvermögen bei qualifizierter Nachfolgeklausel oder um eine vermächtnisweise Zuwendung eines Wirtschaftsguts des Betriebsvermögens handelt.Google Scholar
Zu beachten bleibt, daß das Entgelt in vielen Fällen anhand des Ertragswertverfahrens bestimmt wird.Google Scholar
Vgl. Keßler, in: Gürsching/Stenger, BewG und VStG, § 9 BewG Anm. 7; Viskorf, in: Viskorf/ Glier/Hübner/Knobel/Schuck, § 9 BewG Rn. 2; Tipke/Lang, Steuerrecht, § 13 Rz. 12.Google Scholar
Vgl. auch BFH, Urteil vom 17.06.1998, BStBl. II 1998, S. 728. Ein Geschäfts- oder Firmenwert ist bei der Ermittlung des Aufgabegewinns nicht anzusetzen, da er bei der Betriebsaufgabe untergeht. Vgl. BFH, Urteil vom 01.12.1992, BStBl. II 1994, S. 614; Schmidt/Wacker, EStG, § 16 Rz. 294.Google Scholar
Ebenso vgl. BFH, Urteil vom 17.06.1998, BStBl. II 1998, S. 728, für die Berechnung eines Aufgabegewinns: „Da die Verbindlichkeiten im Anfangs- und Endvermögen jeweils — mangels stiller Reserven — mit denselben Werten auszuweisen sind, können sie bei der Gewinnermittlung außer Betracht bleiben.“Google Scholar
In dem Ausdruck Σ ai VWWG ist auch ein evtl. anzusetzender anteiliger Geschäfts- oder Firmenwert und/oder anzusetzende, bisher nicht bilanzierte immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens enthalten.Google Scholar
Dies können z. B. (selbsterstellte) Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (Maschine) sein, die bereits in Gebrauch sind und keinen Marktwert haben. Vgl. Werndl, in: Kirchhof/Söhn/ Mellinghoff, EStG, § 6 Rdnr. B 373. Ebenfalls können Beteiligungen mit ihren Anschaffungskosten als Wiederbeschaffungskosten anzusetzen sein, da vielfach kein preisregulierender Markt vorhanden ist. Vgl. Werndl, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 6 Rdnr. B 377.Google Scholar
Vgl. Formel (1) in Teil 1 Kapitel 1.6.1.Google Scholar
Vgl. Formel (6) in Teil 1 Kapitel 1.6.2.Google Scholar
Rautenstrauch G. (2002) Aufstellen einer Zielhierarchie (vertikale Zielbeziehungen). In: Optimale Gestaltung der Unternehmensnachfolge. Deutscher Universitätsverlag
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-89093-1_6