Source: https://www.lfvmv.de/satzung.html
Timestamp: 2018-07-17 07:58:41
Document Index: 112146272

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 26', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

Satzung | Landesfischereiverband M-V e.V.
Satzung des Landesfischereiverbandes M-V e.V.
Der Verband führt den Namen Landesfischereiverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Sein Sitz ist 19065 Görslow, Siedlung 18 a. Er ist in das Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember eines jeden Jahres.
Der Landesfischereiverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist die Interessenvertretung der Berufs- und Angelfischerei im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, er fördert und unterstützt:
die Zusammenarbeit mit allen staatlichen Fischereiverwaltungen und Einrichtungen sowie berufsständischen Organisationen und Verbänden sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene;
die aktive Mitarbeit in allen Umwelt-, Gewässer-, Landschafts- und Naturschutz, Jagd- und Tierschutz- und Tierseuchenfragen mit den entsprechenden Behörden, Vertretungen und Verbänden.
Der Landesfischereiverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. verhält sich in Fragen der Parteipolitik, der Religion und Rasse neutral. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verband ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes; dies gilt auch für die Mitglieder der angeschlossenen Verbände. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Landesfischereiverband gliedert sich in:
den Landesverband der Kutter- und Küstenfischer Mecklenburg-Vorpommern e.V.
den Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. und
den Landesverband der Binnenfischer Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Jeder Einzelverband regelt nach Maßgabe dieser und seiner eigenen Satzung, die jeweils für ihn zu vertretenden Aufgaben, sofern diese nicht den Organen des Landesfischereiverbandes übertragen werden.
die im § 3 genannten Verbände;
die persönlichen Gründungsmitglieder
Die Hochseefischerei Mecklenburg-Vorpommern ist außerordentliches Mitglied im Landesfischereiverband M/V e.V
Außerordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein, die in Beziehung zur Berufs- und Angelfischerei des Landes stehen, sowie Freunde und Förderer der Fischerei, soweit sie diese Satzung anerkennen.
Ehrenmitglieder können Personen werden, die sich um die Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht haben. Sie werden durch das Präsidium des Landesfischereiverbandes ernannt.
Über die außerordentliche Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch das Präsidium entschieden. In dem Antrag muß bestätigt werden, daß der Antragsteller die Satzung des Landesfischereiverbandes anerkennt. Eine Ablehnung des Antrages bedarf keiner Begründung. Bei Ablehnung durch das Präsidium hat der Antragsteller das Recht, innerhalb eines Monats nach Bekanntwerden des Beschlusses die Entscheidung der nächsten Mitgliederversammlung zu fordern. Deren Entscheidung ist endgültig.
Dieser ist durch eingeschriebenen Brief an die Geschäftsstelle bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres zu erklären und wird am 31. Dezember des Folgejahres wirksam.
Ein Mitglied kann aus dem Verband ausgeschlossen werden, wenn es durch zurechenbares schuldhaftes Verhalten eines seiner Organe in schwerwiegender Weise das Ansehen des Verbandes geschädigt oder gegen die Verbandssatzung verstoßen hat. Ohne das es auf ein Verschulden der Organe des Mitgliedes ankommt, ist der Ausschluß ferner zulässig, wenn das Vermögen des Mitgliedes liquidiert wird, oder wenn das Mitglied seine Verpflichtungen gegenüber dem Verband trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung mit 3-wöchiger Fristsetzung nicht erfüllt. Vor dem Ausschluß ist dem betreffenden Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Der Bescheid über den Ausschluß ist zu begründen. Der Bescheid ist dem betroffenen Mitglied durch eingeschriebenen Brief mit Rückschein bekanntzugeben. Das Mitglied hat das Recht, binnen zwei Wochen nach Zugang des Beschlusses schriftlich an die Geschäftsstelle des Verbandes die Mitgliederversammlung anzurufen. Diese entscheidet dann endgültig.
Ausscheidende Mitglieder verlieren ihren Anspruch aus dem Verbandsvermögen. Das Verbandsabzeichen und verliehene Ehrenzeichen des Verbandes dürfen bei erfolgtem Ausschluß nicht mehr getragen werden.
Die Mitglieder haben Anspruch auf Unterstützung, Förderung und Informationen durch den Landesfischereiverband Mecklenburg-Vorpommern. Sie haben das Recht, sich seiner Einrichtungen zu bedienen.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung einzuhalten, die satzungsmäßigen Anordnungen der Organe des Landesfischereiverbandes zu befolgen und die zur Arbeit des Verbandes erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
Die Mitglieder sind verpflichtet, verbandsinterne Informationen gegenüber Nichtmitgliedern vertraulich zu behandeln.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die festgesetzten Beiträge entsprechend Aufforderung der Geschäftsstelle zu entrichten.
Ordentliche und außerordentliche Mitglieder entrichten einen Mitgliedsbeitrag. Ehrenmitglieder und Mitglieder gemäß § 4 Abs. 2 b entrichten keinen Beitrag.
Organe des Landesfischereiverbandes Mecklenburg-Vorpommern sind:
Das Präsidium besteht aus den drei Vorsitzenden bzw. Präsidenten der Einzelverbände gemäß § 3 und je einem Mitglied jedes Einzelverbandes, die durch die Verbände für die Dauer von 4 Jahren zu benennen sind.
Der Präsident wird aus den Reihen der nach § 3, genannten Mitglieder für die Dauer von 4 Jahren durch die Delegierten der Mitgliedsverbände gewählt. Die Vorsitzenden oder Präsidenten sind Vizepräsidenten des Landesfischereiverbandes M/V e.V.
Vorstand im Sinn des § 26 BGB sind der Präsident und die Vizepräsidenten. Jeder von Ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis, jedoch ist die Vertretungsbefugnis der Vizepräsidenten im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des Präsidenten beschränkt.
Das Präsidium entscheidet über alle Angelegenheiten des Landesfischereiverbandes soweit sie nicht der Mitgliederversammlung übertragen sind eigenverantwortlich. Kommt ein Einvernehmen nicht zustande, so müssen die Einzelverbände jeweils ihre Interessen allein vertreten.
Der Präsident beruft die Sitzungen des Präsidiums sowie die Mitgliederversammlung ein und leitet sie.
Im Falle des Ausscheidens eines Präsidiumsmitgliedes, das nicht Präsident oder Vorsitzender eines Verbandes nach § 3 ist, benennt der jeweils zuständige Verband diesen Nachfolger.
Das Präsidium kann Arbeitsausschüsse einberufen und sich ihrer bedienen.
Das Präsidium richtet eine Geschäftsstelle ein und entscheidet über die Geschäftsführung.
Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich bis spätestens 30.04. eines jeden Jahres einzuberufen. Die Mitglieder sind schriftlich unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von 4 Wochen zu laden. Beginn der Frist ist das Datum des Poststempels.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß einberufen werden, wenn dies unter Angabe von Gründen:
von einem der in § 3 genannten Einzelverband oder
durch Präsidiumsbeschluß oder
von 20% aller Mitglieder schriftlich verlangt wird.
Die Mitgliederversammlung ist eine Delegiertenversammlung. Ihr gehören 16 Delegierte des Landesanglerverbandes, 8 Delegierte des Kutter- und Küstenfischereiverbandes und 8 Delegierte des Landesverbandes der Binnenfischer an. Die Verbände benennen 10 Tage vor der Mitgliederversammlung ihre Delegierten.
Stimmrecht: Jeder Delegierter hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann übertragen werden. Die Übertragung muß dem Präsidenten vor Beginn der Versammlung mit schriftlicher Vollmacht nachgewiesen werden. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der Delegierten der ordentlichen Mitglieder beschlußfähig sein. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt, sie können jedoch nicht gegen die Stimmen sämtlicher Delegierter eines Verbandes gemäß § 3 gefaßt werden. Zu einer Satzungsänderung bedarf es drüber hinaus 75% der Stimmen. Außerordentliche und Ehrenmitglieder können mit beratender Stimme an der Mitgliederversammlung teilnehmen.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll niederzulegen, das durch den Versammlungsleiter und eine von ihm bestimmte Person, die das Protokoll führt, zu unterzeichnen sind. Das Protokoll muß den Mitgliedern gemäß § 3 innerhalb eines Monats nach der Versammlung zugestellt werden.
Entgegennahme des Jahresberichtes des Präsidenten;
Beschlußfassung zum Haushaltsvoranschlag;
Beschluß über die Beiträge;
Entscheidung über eingebrachte Anträge;
Wahl von Kassenprüfern für die Dauer von 3 Jahren;
Beschlußfassung über die Auflösung des Verbandes
Die Auflösung des Landesfischereiverbandes kann nur unter den für eine Satzungsänderung erforderlichen Voraussetzung wirksam werden.
Die Mitglieder dürfen bei Auflösung des Verbandes nicht mehr als den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurückerhalten.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Verbandes an das Land Mecklenburg-Vorpommern zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke der Fischerei.
Der Präsident des Verbandes ist ermächtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung und zur Eintragung des Verbandes erforderlichen formellen Änderungen und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen.
Görslow, den 18.04.2015
- geändert am 17.12.1996
- geändert am 17.11.2007