Source: http://www.mpifg.de/institut/satzung_de.asp
Timestamp: 2016-07-26 00:36:58
Document Index: 159610183

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 9', '§ 28', '§ 23', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12']

§ 8 Schlichtungsverfahren § 9 Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen
Präambel Nach § 28 Abs. 2 der Satzung der Max-Planck-Gesellschaft wird die Verfassung eines Instituts durch eine Institutssatzung geregelt. Den Rahmen für diese Institutssatzung bildet die Satzung der Max-Planck-Gesellschaft, die ebenfalls unmittelbar für die Institute geltende Regelungen enthält.
(2) Werden am Institut Max-Planck-Forschungsgruppen eingerichtet, so gelten für diese die vom Senat der Max-Planck-Gesellschaft beschlossenen Regelungen für Max-Planck-Forschungsgruppen. Wissenschaftliche und verwaltende Leitung
Es berät und beschließt über alle das Institut insgesamt betreffenden Angelegenheiten, die dem Präsidenten, der zuständigen Sektion des Wissenschaftlichen Rates bzw. deren Vorsitzendem oder der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft vorgelegt werden.	Es beschließt über die unbefristete Anstellung von Wissenschaftlern; das Recht jedes Direktors zur Auswahl seiner Mitarbeiter bleibt unberührt.
Es beschließt über die Anstellung von Mitarbeitern mit herausgehobener Funktion in gemeinsamen Einrichtungen.	Es legt die Zuständigkeit der Direktoren zur Betreuung der zentralen/wissenschaftlichen und technischen Serviceeinrichtungen fest.
Es sorgt für die Koordinierung der langfristigen Forschungsvorhaben und für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb des Instituts.	Es kann dem Senat die Berufung eines Wissenschaftlichen Mitglieds und Direktors oder eines Auswärtigen Wissenschaftlichen Mitglieds vorschlagen. Für die Berufung Wissenschaftlicher Mitglieder gelten ergänzend zur Satzung der Max-Planck-Gesellschaft die vom Senat beschlossenen Regeln zum Berufungsverfahren.	(3)	Die Mitglieder des Kollegiums lösen sich alle zwei Jahre im Vorsitz des Kollegiums ab. Der Vorsitzende wird vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft zum Geschäftsführenden Direktor des Instituts ernannt. Der Präsident kann die Ernennung aus wichtigem Grund widerrufen. (4)	Das Kollegium wird vom Geschäftsführenden Direktor in angemessenen Zeitabständen unter rechtzeitiger Mitteilung der Tagesordnung einberufen; es ist ferner einzuberufen, wenn ein Mitglied des Kollegiums dies beantragt. Das Kollegium kann Gäste zu seinen Beratungen hinzuziehen.
c)	der in die Sektion gewählte wissenschaftliche Mitarbeiter; d)	die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulausbildung mit Ausnahme der Mitarbeiter, die nur gastweise am Institut tätig sind;
e)	die Leitung der Institutsverwaltung sowie f)	der Vorsitzende des Betriebsrats.	Ferner kann das Direktorenkollegium auch andere Personen zu den Besprechungen oder zu bestimmten Tagesordnungspunkten hinzuziehen.
(6)	Die Ergebnisse der Institutsbesprechung sind in einem Protokoll festzuhalten. Bei Beratungsgegenständen, zu denen eine Übereinstimmung nicht erzielt wurde, sind die abweichenden Meinungen im Protokoll festzuhalten. (7)	Der Geschäftsführende Direktor sorgt für die Wahl eines wissenschaftlichen Mitarbeiters in die zuständige Sektion des Wissenschaftlichen Rates gemäß § 23 Abs. 3 der Satzung der Max-Planck-Gesellschaft und der dafür vom Senat beschlossenen Wahlordnung. (8)	Die wissenschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Mitarbeiter sind verpflichtet, in angemessener Weise in der Selbstverwaltung des Instituts und den Organen und Gremien der Max-Planck-Gesellschaft mitzuarbeiten. Eine Aufstellung zur Wahl bzw. ein Mandat kann nur aus schwerwiegenden Gründen abgelehnt werden. Förderung der Mitarbeiter§ 6
(1)	Die wissenschaftliche und berufliche Entfaltung der Mitarbeiter ist durch Arbeiten, die die Übernahme eigener Verantwortung einschließen, im Rahmen der Forschungsziele des Instituts zu fördern. (2)	Im Rahmen der Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter des Instituts führen die jeweils zuständigen Direktoren bzw. von diesen beauftragte Wissenschaftler mit jedem wissenschaftlichen Mitarbeiter jährlich oder bei gegebenem Anlass ein Gespräch über die berufliche Situation des Mitarbeiters (Statusgespräch). Dieses Gespräch kann auch der Mitarbeiter suchen. Das Ergebnis des Gesprächs ist in einem gemeinsam zu unterzeichnenden Protokoll festzuhalten und der Personalakte beizufügen. Auf Wunsch des Mitarbeiters kann zu dem Gespräch auch ein Mitarbeiter seines Vertrauens hinzugezogen werden.
Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis§ 7
Schlichtungsverfahren§ 8
Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen§ 9
Fachbeirat§ 10
Kuratorium§ 11
(1)	Am Institut besteht ein Kuratorium, dem insbesondere die Funktion zukommt, die Verbindung zwischen dem Institut und seinem gesellschaftlichen Umfeld und der Öffentlichkeit zu fördern. Dem Kuratorium gehören Repräsentanten aus den Bereichen der Politik, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Medien und sonstiger Kreise an, die den Anliegen des Instituts besonders verbunden sind oder einen wesentlichen Beitrag zu seiner Unterstützung leisten können. Die Mitglieder werden vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft berufen. (2)	Das Nähere wird durch die vom Senat beschlossenen Regelungen für Kuratorien in der Max-Planck-Gesellschaft festgelegt. Inkrafttreten§ 12
Die Satzung tritt am 24. November 2012 in Kraft. Genehmigt durch Beschluss des Senats der Max-Planck-Gesellschaft vom 23. November 2012. nach oben
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