Source: http://tsv1846nuernberg.de/satzung
Timestamp: 2018-04-20 12:34:13
Document Index: 119664308

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§7', '§10', '§10', '§12', '§26', '§13', '§ 11', '§ 26', '§15', '§12']

Satzung | TSV 1846 Nürnberg
Vereins-Satzung des Turn- und Sportvereins 1846 Nürnberg e. V.
§1 Name und Zweck des Vereins
TURN- UND SPORTVEREIN 1846 NÜRNBERG E.V. (TSV 1846 NBG.)
Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung von Turnen und Sport. Zum Wohle seine Mitglieder. Die besondere Fürsorge des Vereins gilt der Jugend. Der Verein ist politisch und religiös neutral. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Zweckbestimmung des Vereins kann auch durch einstimmigen Beschluss der Mitglieder nicht geändert werden.
§2 Sitz, Vertretung, Geschäftsjahr des Vereins, ehrenamtliche Tätigkeit
Der Verein hat seinen Sitz in Nürnberg. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Nürnberg eingetragen und Mitglied des Bay. Landes-Sportverbandes und erkennt dessen Satzungen und Ordnungen an. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
Mitglieder über 18 Jahre haben Stimmrecht und können für Vereinsämter gewählt werden.
Zu Ehrenmitgliedern können Auf Vorschlag des Vorstandes durch den Vereinsrat gewählt werden:
Vereinsangehörige, die dem Verein 60 Jahre angehören,
Vereinsangehörige oder sonstige Personen, die sich um den Verein oder die Förderung des Sports besonders verdient gemacht haben.
Die Aufnahme in den Verein ist durch einen eigenhändig unterschriebenen Anmeldeschein zu beantragen. Bei Jugendlichen und Kindern sind die Unterschriften der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Mit der Abgabe des Anmeldescheines sind die Aufnahmegebühr, Versicherungsbeitrag sowie mindestens 3 Monatsbeiträge zu entrichten.
Über die Neuaufnahme entscheidet der Vorstand.
Bei Ablehnung der Aufnahme werden die gezahlten Beträge zurückerstattet.
Gründe für eine Ablehnung werden nicht bekannt gegeben. Der Abgelehnte kann innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der Ablehnung schriftlich Einspruch beim Vorstand einlegen. Über die endgültige Aufnahme entscheidet dann die nächste Mitgliederversammlung. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.
Jedem Vereinsmitglied ist auf Verlangen die Vereinssatzung auszuhändigen.
Die Mitglieder haben das Recht, sämtliche Vereinseinrichtungen und Geräte unter Beachtung der Satzung und der für die einzelnen Abteilungen geltenden Bestimmungen zu benutzen.
die Satzungen zu beachten,
die Zielsetzungen des Vereins zu unterstützen und alles zu unterlassen, das die Arbeit oder das Ansehen des Vereins schädigen könnte,
die Vereinsbeiträge rechtzeitig zu entrichten,
Schadenersatz für vorsätzliche oder fahrlässige Schädigungen des Vereins und dessen Einrichtungen zu leisten.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Streichung und Ausschluss.
Der Austritt ist möglich mit Wirkung jeweils zum 30.6. oder 31.12. eines jeden Jahres. Er ist mit Frist von 3 Monaten schriftlich per Einschreiben oder persönlich in der Geschäftsstelle zu erklären.
Streichung kann durch den Vorstand bei einem Beitragsrückstand von mehr als sechs Monaten erfolgen.
Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vereinsrats bei:
groben Verstoß gegen die Satzung
unehrenhaftem Verhalten oder erheblicher Schädigung des Vereins
Der Ausschluss ist unter Angabe von Gründen dem Betroffenen durch Einschreibe-Brief bekannt zu geben. Gegen den Ausschluss ist binnen 2 Wochen Einspruch möglich, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.
Zur Mitgliederversammlung ist der Betroffene schriftlich einzuladen.
§7 Mitgliederverwaltung/Beiträge
Die Mitgliederverwaltung erfolgt mit Hilfe der EDV.
Die Höhe des Vereinsbeitrages und die Aufnahmegebühr setzt die Mitgliederversammlung fest.
Der Vereinsbeitrag ist 6 Monate im voraus zu bezahlen.
Der Versicherungsbeitrag richtet sich nach den Sätzen des Bayer. Landes-Sportverbandes.
In besonderen Fällen kann der Vorstand Mitgliedern Beiträge und Aufnahmegebühr erlassen, ermäßigen oder stunden.
Die Organe des Vereins mit Ausnahme der Mitgliederversammlung arbeiten nach Geschäftsordnungen, die sie sich selbst geben und die von der Mitgliederversammlung zu genehmigen sind.
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung muss jährlich in den erstensechs Monaten des Geschäftsjahres stattfinden.
Sie hat insbesondere über den jährlichen Haushaltsplan und die Entlastung des Vorstandes zu entscheiden und die Vereinsführung zu wählen.
Vor die ordentliche Mitgliederversammlung gehören:
der Bericht des 1. Vorstandes
der Bericht des Turn- und Sportwartes
der Bericht des Mitgliederwartes
der Bericht des Hauptkassiers
der Bericht der Rechnungsprüfer
die Entlastung des Hauptkassiers
die Bestimmung eines dreiköpfigen Wahlausschusses
die Entlastung des Vorstandes und des Vereinsrates
die Wahl für die ausgeschiedenen Mitglieder des Vorstands und des Vereinsrates
die Bestätigung der Abteilungsleitung und des Jugendwartes
die Genehmigung des nächsten Haushaltplanes
die Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen und Aufnahmegebühren
der Erwerb, die Veräußerung und Belastung von Liegenschaften, der Abschluss schriftlicher Darlehensverträge
die Entscheidung über satzungsgemäß zugelassene Einsprüche
die Entscheidung über Anträge, die mindestens 1 Woche vor der Hauptversammlung beim Vorstand eingegangen sein müssen.
Die Genehmigung der Geschäftsordnungen.
2. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung bei Bedarf einberufen.
Er muss dies mindestens innerhalb von 3 Monaten tun, wenn 1/5 der stimmberechtigten Mitglieder dies beim Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich beantragen.
3. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung muss durch den Vorstand mindestens 2 Wochen vorher durch Veröffentlichung im Nachrichtenblatt des Vereins unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgen.
4. Die Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres und der Haushaltsplan für das laufendes Jahr sind 1 Woche vor der Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle während der üblichen Zeiten zur Einsicht aufzulegen.
5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf Zahl der erscheinenden Mitglieder beschlussfähig.
6. Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, können nur mit Stimmenmehrheit der in der Mitgliederversammlung erschienen Mitglieder nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn sie eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht wurden.
Anträge auf Änderung der Satzung können auf diese Weise nicht gestellt werden.
7. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Abstimmungen und Wahlen erfolgen durch Handaufheben. Auf Verlangen eines stimmberechtigten Mitgliedes ist durch Stimmzettel geheim abzustimmen.
8. Wahlen werden von einem dreiköpfigen aus der Mitgliederversammlung zu bestimmenden Ausschuss geleitet.
9. 2/3-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ist erforderlich.
für Namens- und Satzungsänderungen des Vereins
für Genehmigungen über Erwerb, Veräußerung und Belastung von Grundstücken und Grundstücksrechten sowie Genehmigung schriftlicher Darlehensverträge
10. In der Mitgliederversammlung nicht anwesende Mitglieder können nur gewählt werden, wenn ihre schriftliche Erklärung über die Ausnahme der Wahl in der Hauptversammlung vorliegt.
11. Über den Gang der Mitgliederversammlung, die durchgeführten Wahlen und die gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift zu fertigen. Dies ist vom Leiter der Mitgliederversammlung und vom Schriftführer zu unterschreiben.
Die gefassten Beschlüsse und das Ergebnis der Wahlen sind im Nachrichtenblatt des Vereins zu veröffentlichen.
§10 a) Entlastung der Vorstandschaft
Über die Entlastung des Vorstandes entscheidet die Mitgliederversammlung nach Anhörung des Berichtes der Rechnungsprüfer.
§10 b) Kassenprüfer
Zur Prüfung der Kassenführung des Vereins hat die Mitgliederversammlung für die Dauer von 1 Jahr mindestens 2 Rechnungsprüfer zu wählen. Mindestens einer der gewählten Rechnungsprüfer soll nach einem Jahr für das folgende Jahr nicht mehr gewählt werden.
Die Rechnungsprüfer haben das Recht, jederzeit die Kassenführung des Vereins zu prüfen. Über das Ergebnis ihrer Prüfung haben sie der Mitgliederversammlung zu berichten.
Rechnungsprüfer dürfen dem Vereinsrat nicht angehören. Scheidet im Laufe eines Jahres ein Rechnungsprüfer aus, so muss der Vereinsrat einen Einzelprüfer wählen.
dem Rechtsbeistand
dem Hauptzeugwart
dem Platzpfleger
den Abteilungsleitern oder deren Vertretern
den Vorsitzenden der Ausschüsse oder deren Vertretern
Neben den in der Satzung besonders festgelegten Aufgaben obliegt dem Vereinsrat, die Beratung des Vorstands in allen wichtigen Angelegenheiten. Er entscheidet in grundsätzlichen und besonders wichtigen Fragen, wenn der Vorstand ihn hierzu ersucht.
Jede Abteilung hat mindestens eine Stimme. Hat eine Abteilung mehr als 199 Mitglieder, so erhält die Abteilung je angefangene weitere 200 Mitglieder eine zusätzliche Stimme. Maßgebend für die Zahl der Stimmen ist die Zahl der Mitglieder der Abteilung, die zum Jahresende des vorangegangenen Jahres die Mitgliederbeiträge voll gezahlt haben.
Der Vorstand soll den Vereinsrat mindestens einmal im Vierteljahr einberufen.
Er ist binnen 2 Wochen einzuberufen, wenn dies von mindestens von 5 seiner Mitglieder schriftlich verlangt wird.
§12 Vorstandschaft
Vorstand im Sinne des §26BGB sind der Vorsitzende und die drei stellvertretenden Vorsitzenden.
Zur rechtsgeschäftlichen Vertretung des Vereins sind jeweils zwei Vorstandmitglieder gemeinsam befugt.
Die Tätigkeit aller Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich.
§13 Wahl der Vereinsführung
Die Mitglieder des Vorstands und die in § 11 Ziff. 3,4,45,7,8, und 9 genannten Mitglieder des Vereinsrates werden auf die Dauer von 3 Jahren gewählt.
Die Mitglieder des Vorstandes im Sinne des § 26 BGB bleiben solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt bzw. ein Rücktritt durch eine schriftliche Erklärung vollzogen wird.
Die Vereinsjugend ist die Jugendorganisation des Vereins. Für ihre Arbeit ist die Vereinsjugendordnung maßgebend. Die Vereinsjugendordnung wird von der Jugendversammlung mit Zustimmung des Vereinsrates beschlossen.
Scheiden Mitglieder des Vereinsrates vorzeitig aus, ist der Vereinsrat berechtigt, bis zur nächsten Hauptversammlung im Falle des Vereinsjugendleiters bis zur nächsten Jugendversammlung Ersatzmitglieder zu wählen.
Zur Unterstützung der Arbeit des Vorstandes kann dieser Ausschüsse bilden und Vereinsmitglieder beauftragen.
Für die im Verein betriebene (turnerische und ) sportliche Betätigung bestehen Abteilungen, die sich im Rahmen der Satzung selbst verwalten. Im Bedarfsfall werden neue Abteilungen gegründet. Die Bildung einer neuen Abteilung ist durch den Vereinsrat vorläufig zu genehmigen und durch die Mitgliederversammlung zu bestätigen.
Verweigert der Vereinsrat die vorläufige Genehmigung, so kann von den Antragstellern schriftlich Einspruch binnen 2 Wochen an den Vorstand eingelegt werden, über den die nächste Ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet.
Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung, Die Arbeit innerhalb der Abteilung regelt sich nach einer Geschäftsordnung, die sich die Abteilung selbst gibt und die durch den Vereinsrat zu genehmigen ist. Verweigert der Vereinsrat die Genehmigung, so kann schriftlich Einspruch binnen 2 Wochen an den Vorstand eingelegt werden, über den die nächste ordentlich Mitgliederversammlung entscheidet. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.
Der Abteilungsleiter ist durch den Vereinsrat vorläufig und durch die nächste Mitgliederversammlung endgültig zu bestätigen. Verweigert der Vereinsrat die vorläufige Bestätigung, so ist von dem Betroffenen schriftlich Einspruch binnen 2 Wochen an den Vorstand möglich, über den die nächste ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.
§15 Bestimmungen über die Arbeit der Abteilungen
Für die Geschäftsordnung einer Abteilung gelten folgende Bestimmungen:
Mitglieder der Abteilungen müssen Mitglieder des Vereins sein.
Die Abteilungen haben zum 1.1. eines jeden Jahres eine Liste ihrer sämtlichen Mitglieder in zweifacher Ausführungen an die Vorstandschaft einzureichen.
Die Abteilungen haben dem Vorstand jeweils einen Abdruck der Niederschrift über die Wahl der Abteilungsleiter unverzüglich zu übersenden.
Der Abteilungsleiter ist gegenüber dem Verein für den ordnungsgemäßen Betrieb in der Abteilung und für eine genaue Kassenführung verantwortlich.
Die Kassenabrechnungen der Abteilungen sind dem Hauptkassenwart spätestens zum 31.1. eines jeden Jahres vorzulegen.
Den Rechnungsprüfern des Vereins steht das Recht zu, jederzeit die Kassenführung der Abteilungen auf Anordnung des Vorstandes zu überprüfen.
Verträge der Abteilungen mit Dritten verpflichten den Verein nur, wenn sie von 2 Vorstandsmitgliedern nach §12 der Satzung genehmigt werden.
Mitglieder des Vorstandes sind berechtigt, alle Zusammenkünfte und Veranstaltungen der Abteilungen zu besuchen. Zu Versammlungen der Abteilungen ist der Vorstand schriftlich einzuladen.
Über die Auflösung einer Abteilung entscheidet die Mitgliederversammlung. Beiträge werden ist Falle einer Auflösung nicht zurückgezahlt.
Abteilungen, die Überschüsse erzielen, kann der Vorstand verpflichten, einen Anteil an den Verein abzuführen. Bei Meinungsverschiedenheiten entscheidet der Vereinsrat. Gegen dessen Entscheidung ist binnen 2 Wochen Einspruch möglich, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.
Bei geschlossenem Austritt oder Auflösung einer Abteilung verbleibt das von den Mitgliedern der Abteilung benützte bewegliche und unbewegliche Vermögen beim Verein. Eine Entschädigung dafür wird nicht geleistet.
Zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zwischen Mitgliedern, kann der Vereinsrat für den Einzelfall einen Ehrenrat wählen. Dieser besteht aus einem Vorsitzer der rechtskundig sein soll und zwei Beisitzern, die dem Verein seit mindestens 25 Jahren angehören.
Jedes Mitglied ist verpflichtet. Vor dem Ehrenrat zu erscheinen, Auskunft zu geben und Einblick in die Vereinsunterlagen zu gewähren. Der Ehrenrat entscheidet nur, wenn die Betroffenen mit der Zuständigkeit des Ehrenrates einverstanden sind.
Die Entscheidungen des Ehrenrates sind endgültig. Der ordentliche Rechtsweg gegen seine Entscheidung ist ausgeschlossen.
Eine Auflösung des Vereins kann nur beschlossen werden, wenn ¾ aller stimmberechtigten Mitglieder in der Mitgliederversammlung anwesend sind und von diesen mindestens drei Viertel dafür stimmen. Zur Auflösungsversammlung muss jedes stimmberechtigte Mitglied schriftlich geladen werden.
Ist die Mitgliederversammlung in der über die Auflösung des Vereins beschlossen werden soll, wegen zu geringer Teilnehme nicht beschlussfähig, so ist innerhalb von 1 Monat eine Mitgliederversammlung einzuberufen, zu der die stimmberechtigten Mitglieder wiederum schriftlich einzuladen sind. Diese Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder über die Auflösung beschlussfähig.