Source: http://www.asvgrosswallstadt.de/satzung/
Timestamp: 2019-07-24 06:20:18
Document Index: 110869484

Matched Legal Cases: ['§7', '§9', '§ 26', '§10', '§ 7', '§ 41', '§ 12', '§ 41', '§ 13', '§ 9']

Satzung | ASV Großwallstadt
Der Verein führt den Namen „Angelsportverein Großwallstadt“. Er führt seit der Eintragung
in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in 63868 Großwallstadt.
Zweck des Vereins ist die Wahrung und Förderung aller Angelegenheiten der Sportfischerei, sowie die Bekämpfung aller Schädigungen derselben.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Hege- und Pflegemaßnahmen für die Fischerei, Reinhaltung der Gewässer, Innstandhaltung der Gewässerufer, waidmänni­sche Aus- und Fortbildung von Jugendlichen (Jungfischer) und Aktiven und nicht zuletzt durch die Förderung des Umwelt-, Landschafts- und Naturschutzes. Der Verein ist also selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mitglied des Vereins kann jede geschäftsfähige, natürliche Person werden.
Die Aufnahme als ordentliches Mitglied erfolgt nach schriftlicher Beitrittserklärung durch den Ausschuss. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme besteht nicht. Die Aufnahme von Angemel­deten kann vom Ausschuss abgelehnt werden, wenn Gründe vorliegen, die in der Persön­lichkeit des Angemeldeten enthalten sind. Nachträgliches Bekanntwerden solcher Umstände gibt dem Ausschuss das Recht, die erfolgte Aufnahme für nichtig zu erklären.
Zusätzliche Mitgliedschaftsbewerber, die ihren ersten Wohnsitz oder ihren Geburtsort nicht in Großwallstadt haben, können einen Anspruch auf Vereinsaufnahme erst nach ausführlicher Prüfung und Stellungnahme durch Vereinsvorstand und -ausschuss oder durch die Haupt­versammlung geltend machen.
Die ortsansässigen Mitglieder haben im Rahmen der Vereinsmöglichkeiten Anspruch auf bevorzugte Ausstellung von Angelerlaubnisscheinen in den dem Verein gehörenden Gewässern.
Zu Ehrenmitgliedern können von der Hauptversammlung auf Vorschlag des Ausschusses um die Sportanglerei oder des Vereins hervorragend verdiente Persönlichkeiten ernannt werden.
Die an der Gründungsversammlung am 13.03.73 teilgenommenen Mittglieder und die Mitglieder, die bis zum 31.12.73 dem Verein beitraten, sind Gründungsmitglieder.
Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Verein berechtigt. Die Mitgliedschaft endet durch Austrittserklärung, Ausschluss, Tod und durch Streichung in der Vereinsliste.
Der schriftlich dem Vorstand zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäfts­jahres möglich. Die Mitgliedschaft erlischt dann mit dem 31. Dezember des laufenden Geschäftsjahres.
Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig, so, wenn das Mitglied die Interessen oder das Ansehen des Vereins schädigt, sich unwaidmännisch am Wasser verhält, gegen Fangbeschränkungen oder Fangbestimmungen am Gewässer verstößt, oder in sonstiger Weise seine Mitgliedspflicht vernachlässigt. Über den Ausschluss entscheidet mit 2/3 Mehrheit die Hauptversammlung durch Beschluss.
Der Ausschluss ist dem Mitglied, wenn es bei der Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand (Schriftführer) unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied die jährliche Abbuchung des Jahresbeitrages unmöglich macht und somit mit zwei Jahresbeiträgen im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand (Schriftführer) nicht innerhalb von drei Monaten entrichtet.
Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit durch den Be­schluss der Hauptversammlung. Dieser Beschluss wird dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht.
§7 Mitgliedsbeitrag, sonstige Gebühren und Kosten
Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten. Von der jeweiligen Vorstandschaft werden festgesetzt:
Der Mitgliedsbeitrag, die Aufnahmegebühr, die Besatzkosten, die jährlich zu leistenden Ar­beitsstunden und ein finanzieller Ausgleich für nicht geleistete Stunden. Dies alles wird in der jährlich stattfindenden Hauptversammlung bekanntgegeben.
Der Beitrag ist jährlich durch Abbuchung zu entrichten. Bei der Neuaufnahme ist eine Auf­nahmegebühr und der Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr im Voraus zu entrichten.
a) der Vorstand bzw. die Vorstandschaft
b) die Haupt-, bzw. die Generalversammlung.
§9 Vorstand (Vorstandschaft)
d) dem Gewässerwart
f) sechs Beisitzern.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der erste und zweite Vorsitzende von denen jeder alleine vertretungsberechtigt ist. Im Innenverhältnis wird aber bestimmt, dass der zweite Vorsitzende den 1. Vorsitzenden nur im Verhinderungsfalle vertritt.
Die Vorstandschaft wird durch Beschluss der Hauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung der nächsten Vorstandschaft im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
Der Ausschuss ist berechtigt sich bei besonderen Anlässen vorübergehend zu verstärken und Sachverständige mit beratender Stimme zu seinen Sitzungen heranzuziehen.
Scheidet eines der Vorstand- oder Ausschussmitglieder während der Wahlperiode aus, so hat die nächste Ausschusssitzung das Recht, einen Ersatzmann für die Restzeit der Wahl­periode aufzustellen, der jedoch der Bestätigung der nächsten Hauptversammlung bedarf.
Der Vorstand führt die einfachen Geschäfte der laufenden Verwaltung selbständig. Er darf im Übrigen Geschäfte bis zum Betrag von € 500.– im Einzelfall, ausgenommen Grundstücksge­schäfte jeglicher Art, einschließlich der Aufnahme von Belastungen, ausführen. Der erste und der zweite Vorsitzende sind auch berechtigt, Zahlungen bis zu € 1000.– allein anzuwei­sen. Im Übrigen bedarf der Vorstand der vorherigen Zustimmung der Vorstandschaft oder, wenn diese eine Entscheidung ablehnt, der vorherigen Zustimmung der Hauptversammlung.
Der Ausschuss versammelt sich auf schriftliche oder mündliche Einladung durch den 1. Vor­sitzenden bzw. seinen Stellvertreter. Der Ausschuss ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Er­schienenen beschlussfähig wenn sämtliche Ausschussmitglieder geladen und mindestens die Hälfte der Ausschussmitglieder anwesend sind. Eine Ausschusssitzung hat innerhalb von 14 Tagen stattzufinden, wenn mindestens 3 (drei) Vorstandsmitglieder die Fassung eines be­stimmten Beschlusses beantragt haben.
Die Beschlussfassung im Ausschuss erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmen­gleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
§10 Berufung der Hauptversammlung
Die ordentliche Hauptversammlung findet alljährlich mindestens einmal am Sitze des Vereins statt. Sie ist bestimmt:
a) zur Erstattung des Jahresberichtes des Vorstandes,
b) zur Ablage der Jahresrechnung und Erteilung der Entlastung an den Kassenwart,
c) zur Wahl des Vorstandes und des Ausschusses (alle zwei Jahre)
sowie zur Bestätigung von Ersatzleuten für den Vorstand und den Ausschuss gemäß § 7,
d) zur Beschlussfassung über wichtige, die Interessen der vereinseigenen Gewässer berührende Angelegenheiten.
Stimmberechtigt sind in den Vorstands- und Ausschusssitzungen nur die anwesenden ge­wählten Mitglieder.
In den Hauptversammlungen können sich Mitglieder durch mit schriftlicher Vollmacht verse­hene ordentliche Mitglieder vertreten lassen.
Das Geschäftsjahr ist dem Kalenderjahr gleich und beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.
Dem Schriftführer obliegt die Führung der Niederschriften über die gepflogenen Verhand­lungen, welche von ihm und dem jeweiligen Vorsitzenden zu unterzeichnen sind, sowie die Fertigung der erforderlichen schriftlichen Arbeiten.
Der Kassenwart übernimmt die Kasse und die Führung sämtlicher Kassengeschäfte. Aus­zahlungen dürfen nur in Einvernehmen mit der Vorstandschaft erfolgen. Der Vorstand kann für bestimmte wiederkehrende Leistungen allgemeine Zahlungsanweisungen erteilen.
Der Kassenwart stellt unter persönlicher Haftung eine Jahressrechnung auf. Die Erteilung der Entlastung erfolgt in der Hauptversammlung nach vorangegangener Prüfung durch zwei vom Ausschuss gewählte Rechnungsprüfer.
Die Einladung der Vereinsmitglieder zu den Hauptversammlungen erfolgt unter Bekanntgabe der Tagesordnung im Großwallstädter Amtsblatt bzw. durch schriftliche Einladung an die Mit­glieder. Kooperative Mitglieder sind stets schriftlich einzuladen.
Jede ordnungsgemäß und satzungsgemäß einberufene Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.
Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist die Anwesenheit von 2/3 der Vereinsmitglieder erforderlich.
Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Versammlung nach § 12, Satz 2 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Ver­sammlungstag, eine weitere Versammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese Versammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit über die Auflösung des Vereins. Die Einladung zu dieser Versammlung hat den Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähig­keit zu enthalten. Diese Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglie­der beschlussfähig.
Diese Versammlung entscheidet ·auch über die Verwendung des Vereinsvermögens.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, soweit die Satzung oder das Gesetz nichts anderes bestimmt.
Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Über jede Versammlung und der darin gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzu­nehmen.
Die Niederschrift ist von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Wenn mehrere Versammlungsleiter tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter und der Schriftführer.
Der Verein kann durch Beschluss der Versammlung (§ 13 d. Satzung) aufgelöst werden.
Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand (§ 9 d. Satzung).
Das nach Abschluss aller Verbindlichkeiten vorhandene Vereinsvermögen fällt, zweckgebun­den für soziale Zwecke, der Gemeinde. Großwallstadt zu.
63868 Großwallstadt, 18.03.2011