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Timestamp: 2016-10-28 00:38:59
Document Index: 62507988

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 7', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95']

Nach einer Anmeldung zur Fr�hintervention am 4. Juli 2008 meldete sich der 1966 geborene Z.________ am 4. August 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht, insbesondere eines Gutachtens der Abkl�rungsstelle vom 2. September 2010, sowie nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Thurgau mit zwei Verf�gungen vom 13. Februar 2012 f�r die Dauer vom 1. Mai 2009 bis 31. M�rz 2010 sowie vom 1. April bis 31. Oktober 2010 eine befristete ganze Rente der Invalidenversicherung zu.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst Z.________ beantragen, unter Aufhebung der Verf�gungen vom 13. Februar 2012 sei ihm ab 1. Mai 2009 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen und die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abkl�rungen im Hinblick auf die weitere Berentung zur�ckzuweisen.
Streitig ist der Anspruch des Beschwerdef�hrers auf eine unbefristete Invalidenrente.
2.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze zum Begriff der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG) und der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG), zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 2 IVG) und zur Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) sowie zur Aufgabe medizinischer Fachleute bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) und zum Beweiswert und zur W�rdigung medizinischer Unterlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.2 Das kantonale Gericht hat die medizinischen Unterlagen sorgf�ltig und umfassend gew�rdigt. Es hat dem Gutachten der Abkl�rungsstelle vom 2. September 2010 trotz gewisser Unsorgf�ltigkeiten insgesamt Beweiswert zuerkannt und gest�tzt darauf in tats�chlicher Hinsicht f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich (E. 1) festgestellt, dass die Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers ab November 2010 in einer k�rperlich adaptierten T�tigkeit 70% betr�gt, wobei die Einschr�nkung von 30% psychisch bedingt ist.
2.3 Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was zur Bejahung einer Rechtsverletzung f�hren oder die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als offensichtlich unrichtig oder als Ergebnis willk�rlicher Beweisw�rdigung oder als rechtsfehlerhaft nach Art. 95 BGG erscheinen liesse (vgl. E. 1 hievor). Seine Ausf�hrungen stellen zum gr�ssten Teil Wiederholungen dar und seine R�gen bleiben weitestgehend appellatorisch, was im Rahmen der gesetzlichen Kognition (E. 1) nicht ausreicht (vgl. Urteile 9C_706/2011 vom 26. September 2011 und 9C_366/2011 vom 31. Mai 2011). Dies gilt insbesondere f�r die Ausf�hrungen zu den Unsorgf�ltigkeiten im Gutachten der Abkl�rungsstelle. Die Vorinstanz hat dazu einl�sslich und nachvollziehbar dargelegt, weshalb weder die zum Teil nicht korrekten Datumsangaben, noch die erw�hnten zwei nicht den Beschwerdef�hrer betreffenden R�ntgenbilder den Beweiswert des Gutachtens zu schm�lern verm�gen.
Auch zum Einwand der mangelhaften Kommunikation zwischen Gutachter und Beschwerdef�hrer hat sich das kantonale Gericht bereits einl�sslich ge�ussert. Die diesbez�glichen Vorbringen des Beschwerdef�hrers sind nicht stichhaltig. Wenn im Gutachten "trotz Unterst�tzung durch den Dolmetscher nicht richtig deutlich geworden" sei, womit sich der Explorand in den Jahren ohne regul�re berufliche T�tigkeit besch�ftigt habe, so spricht dies entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht zum Vornherein f�r Verst�ndigungsprobleme, zumal der Beschwerdef�hrer dort selbst angegeben hatte, er sei unter Zeitdruck wegen weiteren Terminen und deshalb zu n�heren Angaben nicht bereit. Eine Bundesrechtsverletzung ist damit jedenfalls nicht dargetan.
Wenn der Beschwerdef�hrer sodann einen Widerspruch darin erblickt, dass im Gutachten im Ergebnis einzig auf das psychiatrische Konsiliargutachten abgest�tzt wird, obwohl erhebliche somatische Befunde vorliegen, was die Gutachter anerkannt, aber die Einschr�nkung nicht quantifiziert h�tten, so �bersieht er, dass Vorinstanz und Verwaltung aus somatischer Sicht von einer leidensangepassten T�tigkeit ausgehen (keine k�rperlich schweren oder h�ufig mittelschweren T�tigkeiten mit regelm�ssigem Heben und Tragen von Lasten �ber ca. 10 kg, h�ufig vorn�bergeneigter Zwangshaltung oder regelm�ssigem B�cken).
Schliesslich sind auch die Einw�nde betreffend die psychiatrische Teilbegutachtung als rein appellatorische Kritik zur�ckzuweisen. Das kantonale Gericht hat nachvollziehbar dargelegt, weshalb die Arbeitsf�higkeitssch�tzung des Dr. med. B.________ das psychiatrische Teilgutachten nicht in Zweifel zu ziehen vermag. Inwieweit der Gutachter wegen der Feststellung, der Beschwerdef�hrer sei wenig gespr�chsbereit, als befangen zu qualifizieren ist, ist unter den gegebenen Umst�nden (siehe hievor zur Bereitschaft zur Auskunftserteilung) nicht ersichtlich.