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Timestamp: 2016-10-28 00:38:29
Document Index: 77582515

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 73', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 114', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 66', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 66', 'Art. 102', 'Art. 102', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 104', 'Art. 68', 'Art. 88', 'Art. 79', 'Art. 134', 'e contrario', 'Art. 156', 'Art. 135', 'Art. 159', 'Art. 135']

Pr�sident Borella, Bundesrichter Lustenberger und nebenamtlicher Richter B�hler; Gerichtsschreiber Nussbaumer
S.________ AG, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Jodok Wyer, Bahnhofstrasse 4, 3930 Visp,
Swiss Life, General Guisan-Quai 40, 8022 Z�rich, Beschwerdegegnerin
Das Personal der S.________ AG war gest�tzt auf einen Anschlussvertrag vom 11. und 27. Februar 1992 ab 1. August 1991 bei der BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt (im Folgenden: Sammelstiftung) nach dem Bundesgesetz �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge versichert. Am 23. Juli 1996 mahnte die Sammelstiftung die Arbeitgeberfirma f�r einen Negativsaldo auf ihrem Pr�mienzahlungskonto von Fr. 168'469.50. Am 25. Februar 1997 k�ndigte sie den Anschlussvertrag per 31. Dezember 1996 und erstellte am 5. Mai 1997 die Schlussabrechnung. In der Folge kam es zwischen den Parteien zu Meinungsverschiedenheiten �ber die H�he der von der Arbeitgeberfirma f�r die Jahre 1995 und 1996 geschuldeten Beitr�ge. Gegen den Zahlungsbefehl Nr. ... des Betreibungsamtes X.________ vom 30. Juli 1999 f�r eine Forderung von Fr. 34'822.35 nebst Zins zu 5 % seit 16. Juli 1999 erhob die Arbeitgeberfirma Rechtsvorschlag.
Mit Entscheid vom 9. Juni 2000 gew�hrte der Rechts�ffnungsrichter des Bezirksgerichtes X.________ f�r die betriebene Forderung von Fr. 34'822.35 nebst Zins zu 5 % seit 16. Juli 1999 sowie f�r die Betreibungskosten von Fr. 100.- provisorische Rechts�ffnung. Mit Aberkennungsklage vom 6. Juli/18. August 2000 liess die Arbeitgeberfirma beim Bezirksgericht X.________ das Rechtsbegehren stellen, es sei festzustellen, dass sie die Forderung von Fr. 34'822.35 nebst Zins zu 5 % seit 16. Juli 1999 sowie die Betreibungskosten von Fr. 100.- und die Rechts�ffnungskosten von Fr. 245.- nicht schulde. Nach �berweisung der Streitsache an das Kantonale Versicherungsgericht liess die Sammelstiftung sinngem�ss Abweisung der Klage beantragen. Die Arbeitgeberfirma beantragte hierauf die Einholung eines Gutachtens. Mit Entscheid vom 8. Februar 2002 wies das Kantonale Versicherungsgericht des Wallis die Klage ab und erteilte der Sammelstiftung definitive Rechts�ffnung.
Die Arbeitgeberfirma l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, die Streitsache sei zur "Behandlung" ihres "Beweismittelantrages" und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; eventuell sei ihr vorinstanzliches Rechtsbegehren gutzuheissen.
Die Sammelstiftung und das Bundesamt f�r Sozialversicherung haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Da keine Versicherungsleistungen streitig sind, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nur zu pr�fen, ob der vorinstanzliche Entscheid Bundesrecht verletzt, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften - z.B. des Untersuchungsgrundsatzes oder des Anspruchs auf rechtliches Geh�r - festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).
2.1.1 Gem�ss Art. 73 Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit Abs. 2 BVG stellt der Richter in Streitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen und Arbeitgebern oder Anspruchsberechtigten den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Es gilt somit der Untersuchungsgrundsatz, welcher besagt, dass das Gericht von Amtes wegen f�r die richtige und vollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen hat (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a; SZS 1990 S. 158 Erw. 3a). Dies bedeutet, dass in Bezug auf den rechtserheblichen Sachverhalt Abkl�rungen vorzunehmen sind, wenn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 Erw. 4a; SZS 2001 S. 560 mit Hinweisen).
2.1.2 Der Untersuchungsgrundsatz wird beschr�nkt durch die Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a je mit Hinweisen). Dazu geh�rt im Klageverfahren �ber Beitr�ge der beruflichen Vorsorge auch die Substanziierungspflicht, welche beinhaltet, dass die wesentlichen Tatsachenbehauptungen und -bestreitungen in den Rechtsschriften enthalten sein m�ssen (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. A., Bern 1983, S. 208). Dementsprechend ist es im berufsvorsorgerechtlichen Beitragsprozess einerseits Sache der klagenden Vorsorgeeinrichtung, die Beitragsforderung so weit zu substanziieren, dass sie �berpr�ft werden kann; andererseits obliegt es der beklagten Arbeitgeberfirma, substanziiert darzulegen, weshalb und gegebenenfalls in welchen Punkten die eingeklagte Beitragsforderung unbegr�ndet bzw. unzutreffend ist. Soweit die eingeklagte Forderung hinreichend substanziiert ist, bleiben unsubstanziierte Bestreitungen unber�cksichtigt. Demgegen�ber darf das Gericht eine Klage, soweit sie nicht hinreichend substanziiert und nachvollziehbar ist, trotz ungen�gend substanziierter oder g�nzlich fehlender Bestreitungen nicht gutheissen (SZS 2001 S. 562 Erw. 1a/bb mit Hinweisen).
2.1.3 Ist der Vorsorgeeinrichtung f�r eine streitige Beitragsforderung provisorische Rechts�ffnung erteilt worden, und erhebt die Arbeitgeberfirma Aberkennungsklage gem�ss Art. 83 Abs. 2 SchKG, so sind im Aberkennungsprozess zwar die Parteirollen, nicht aber die materielle Rechtsstellung der Vorsorgeeinrichtung als Beitragsgl�ubigerin und der Arbeitgeberfirma als Beitragsschuldnerin vertauscht. Dementsprechend findet in dem als Aberkennungsverfahren durchgef�hrten Beitragsprozess auch keine Umkehr der Beweis-, Behauptungs- und Substanziierungslast statt (BGE 118 II 526 Erw. 3b mit Hinweis; 95 II 621 Erw. 2.; Staehelin, Basler Kommentar, N 55 zu Art. 83 SchKG; vgl. auch BGE 128 III 46 Erw. 4a). Die Substanziierungslast f�r den Bestand und Umfang der streitigen Beitragsforderung liegt daher auch im vorliegenden Aberkennungsverfahren bei der Sammelstiftung, die Bestreitungslast f�r die Unrichtigkeit oder Unbegr�ndetheit der Beitragsforderung hingegen bei der Beschwerdef�hrerin.
2.2 Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht ist an die Begr�ndung der Begehren nicht gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG). Es gilt das Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes wegen (iura novit curia). Dieses verpflichtet den Richter, auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den er als den zutreffenden ansieht, und ihm auch die Auslegung zu geben, von der er �berzeugt ist (BGE 110 V 52 Erw. 4a; SZS 2001 S. 562 Erw. 1b mit Hinweisen). Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat daher von Amtes wegen zu pr�fen, ob der vorinstanzliche Entscheid Bundesrecht verletzt. Es kann dementsprechend eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ohne R�cksicht auf die von den Parteien vorgetragenen und vom vorinstanzlichen Richter angerufenen Rechtsgr�nde gutheissen oder abweisen (BGE 128 II 150 Erw. 1.2.2 mit Hinweis, 37 Erw. 1c, 124 V 340 Erw. 1b mit Hinweisen).
3.1 Mit dem Hauptbegehren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verlangt die Beschwerdef�hrerin eine R�ckweisung der Streitsache an die Vorinstanz zur "Behandlung" ihres "Beweismittelantrages", weil das kantonale Gericht auf die im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Beweisantr�ge der "Parteieinvernahme" und der Einholung eines Sachverst�ndigengutachtens �berhaupt nicht eingegangen sei.
3.2 Gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Geh�r. Das rechtliche Geh�r dient einerseits der Sachaufkl�rung, anderseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu geh�rt insbesondere das Recht, erhebliche Beweise beizubringen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 56 Erw. 2b, 127 III 578 Erw. 2c, 126 V 130 Erw. 2a; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 126 I 16 Erw. 2a/aa, 124 V 181 Erw. 1a, 375 Erw. 3b, je mit Hinweisen).
Das in diesem Sinne aus dem verfassungsrechtlichen Geh�rsanspruch fliessende Recht auf Beweis erstreckt sich indessen nur auf rechtserhebliche Tatsachen, d.h. auf Sachumst�nde, von deren Verwirklichung es abh�ngt, ob so oder anders zu entscheiden ist (Gygi, a.a.O., S. 273). Insoweit die Parteien im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht die wesentlichen Tatsachenbehauptungen und -bestreitungen in den Prozess einzuf�hren haben, setzt das Recht auf Beweis und damit das Recht auf Abnahme der beantragten Beweismittel daher voraus, dass die zu beweisenden Tatsachenbehauptungen und -bestreitungen auch hinreichend substanziiert, d.h. so umfassend und klar dargelegt worden sind, dass dar�ber Beweis abgenommen werden kann (BGE 127 III 368 Erw. 2b mit Hinweisen; Vogel, Das Recht auf den Beweis, recht 1991, S. 42).
3.3 Die Beschwerdef�hrerin hat in ihrer Aberkennungsklage den Beweisantrag auf Durchf�hrung eines "Parteiverh�rs" pauschal gestellt und die mit diesem Beweismittel zu beweisenden Tatsachen, Behauptungen oder Bestreitungen in keiner Weise substanziiert. Mit Bezug auf die ebenfalls bereits in der Aberkennungsklage beantragte Einholung eines Gutachtens hat sie in ihrem "Rechtsbot" vom 11. Oktober 2000 ausdr�cklich festgehalten, es sei mittels Abnahme des Sachverst�ndigenbeweises abzukl�ren, ob die "Pr�mienfestsetzung" richtig berechnet und die "Lohnkorrekturen" vollst�ndig ber�cksichtigt worden seien; ausserdem sei "die Vollst�ndigkeit der Daten" zu �berpr�fen. Damit hat sie die Richtigkeit der streitigen Beitragsberechnung ebenfalls nur in ganz allgemeiner Weise bestritten, ohne konkret darzulegen, welche Berechnungselemente nach ihrer Auffassung unzutreffend oder unvollst�ndig sind. Auch dem Beweisantrag auf Einholung eines Sachverst�ndigengutachtens liegen somit nicht hinreichend substanziierte Tatsachenbestreitungen zu Grunde. Wenn das kantonale Gericht weder ein "Parteiverh�r" durchgef�hrt noch das beantragte Sachverst�ndigengutachten eingeholt hat, sind daher die verfassungsrechtlichen Geh�rsrechte der Beschwerdef�hrerin nicht verletzt worden.
Aus dem Tenor der Begr�ndung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde und den von der Beschwerdef�hrerin im vorinstanzlichen Verfahren verurkundeten, selbst erstellten "Pr�mienabrechnungen" f�r die Jahre 1995 und 1996, welche beide die Spalte "Lohn korrekt (AHV)" enthalten, geht hervor, dass sie die massgebenden L�hne im Sinne der AHV-Gesetzgebung (Art. 5 AHVG) auch f�r ihre berufsvorsorgerechtliche Beitragspflicht als rechtsverbindlich erachtet. Dementsprechend hat sie bereits vorprozessual die Ber�cksichtigung der in den beiden Jahren 1995 und 1996 bei allen Arbeitnehmern vorgenommenen Lohnk�rzungen verlangt. Dazu ergibt sich Folgendes.
4.1.1 In der obligatorischen Berufsvorsorgeversicherung ist der Teil des Jahreslohnes zwischen Fr. 23'280.- und Fr. 69'840.- zu versichern (Art. 8 Abs. 1 Satz 1 BVG in Verbindung mit Art. 5 BVV 2 in der vom 1. Januar 1995 - 31. Dezember 1996 g�ltigen Fassung). Dieser Teil des Jahreslohnes wird koordinierter Lohn genannt (Art. 8 Abs. 1 Satz 2 BVG). Der Jahreslohn entspricht dem massgebenden Lohn im Sinne der AHV-Gesetzgebung (Art. 7 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 5 AHVG). Der Bundesrat kann Abweichungen zulassen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 BVG). Jede �nderung des massgebenden AHV-Lohnes hat daher grunds�tzlich auch eine �nderung des zu versichernden koordinierten Lohnes zur Folge. Vorbehalten bleibt Art. 8 Abs. 3 BVG, wonach der bisherige koordinierte Lohn im Falle von Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit oder aus �hnlichen Gr�nden w�hrend einer beschr�nkten Zeit g�ltig bleibt.
4.1.2 Da die j�hrlichen Altersgutschriften, nach welchen sich die versicherte Altersrente richtet (Art. 14 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 15 Abs. 1 BVG), in Prozenten des koordinierten Lohnes berechnet werden (Art. 16 Abs. 1 BVG), ist dieser auch massgebend f�r die zu entrichtenden (Finanzierungs-)Beitr�ge (Br�hwiler, Die betriebliche Personalvorsorge in der Schweiz, Bern 1989, S. 485 Rz 31). Das BVG regelt aber die H�he der Beitr�ge nicht. Gem�ss Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BVG hat vielmehr die Vorsorgeeinrichtung die H�he der Beitr�ge des Arbeitgebers und der Arbeitnehmer in ihren reglementarischen Bestimmungen festzulegen. Dabei steht den Vorsorgeeinrichtungen im Rahmen von Art. 3 Abs. 1 BVV 2 die Kompetenz zu, bei der Bemessung des koordinierten Lohnes vom massgebenden AHV-Lohn abzuweichen. Sie k�nnen namentlich den koordinierten Lohn zum Voraus aufgrund des letzten bekannten Jahreslohnes bestimmen, m�ssen aber dabei die f�r das laufende Jahr bereits vereinbarten �nderungen ber�cksichtigen (Art. 3 Abs. 1 lit. b BVV 2). Macht eine Vorsorgeeinrichtung von dieser M�glichkeit der Vorausfestsetzung des koordinierten Lohnes Gebrauch, so entspricht der Jahreslohn nicht zwangsl�ufig dem w�hrend des Versicherungsjahres tats�chlich ausgerichteten, massgebenden AHV-Lohn. Vielmehr gilt diesfalls der koordinierte Lohn auch dann unver�ndert weiter, wenn w�hrend des laufenden Versicherungsjahres der massgebende AHV-Lohn erh�ht oder reduziert wird. Dementsprechend bleiben im Laufe eines Versicherungsjahres eingetretene Lohn�nderungen auch ohne Einfluss auf die H�he der Beitr�ge.
4.2 Gem�ss Art. 2 des Anschlussvertrages Nr. 62074 vom 11./27. Februar 1992 beauftragte die Beschwerdef�hrerin die Sammelstiftung als Versicherungsnehmerin mit der Schweizerischen Lebensversicherungs- und Rentenanstalt, Z�rich, einen Kollektiv-Lebensversicherungsvertrag abzuschliessen. Die f�r diesen Kollektiv-Lebensversicherungsvertrag massgebenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen f�r die kollektive BVG-Spar- und Risikoversicherung (im Folgenden: AVB) sowie das Vorsorgereglement vom 1. August 1991 bildeten integrierende Vertragsbestandteile des Anschlussvertrages (Art. 2 Abs. 2 Anschlussvertrag). In diesen Vertragsbestandteilen wurde die Beitragspflicht der Arbeitgeberfirma wie folgt geregelt:
"Die Pr�mie wird vorsch�ssig zu Beginn jedes Versicherungsjahres in einem
Betrage f�llig."
"Bei �nderungen des anrechenbaren Lohnes werden die versicherten
Leistungen und die Beitr�ge am 1. Januar angepasst."
Aus diesen vorformulierten Bestimmungen des Anschlussvertrages wird deutlich, dass die Sammelstiftung von der M�glichkeit der Vorausfestsetzung der Beitr�ge jeweils f�r ein Versicherungs- und Kalenderjahr im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. b BVV 2 Gebrauch gemacht und sich die vorsch�ssige F�lligkeit und Bezahlung der gesamten Jahresbeitr�ge jeweils am 1. Januar des Kalenderjahres ausbedungen hat. Es waren somit feste Jahresbeitr�ge nach Massgabe der zum Voraus bestimmten, von der Beschwerdef�hrerin jeweils im Dezember f�r das folgende Jahr gemeldeten Jahresl�hne geschuldet. Deren nachtr�gliche Anpassung an die tats�chlich ausgerichteten AHV-L�hne wurde weder vertraglich vereinbart noch ist dies den Vorsorgeeinrichtungen gesetzlich vorgeschrieben.
4.3 Die Rechtsauffassung der Beschwerdef�hrerin, wonach die geschuldeten Beitr�ge auf Grundlage der in den Jahren 1995 und 1996 effektiv ausgerichteten AHV-L�hne zu berechnen seien, ist somit weder vertrags- noch bundesrechtskonform. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist insoweit unbegr�ndet und abzuweisen.
5.1 Gem�ss Art. 10 Abs. 1 BVG beginnt die obligatorische Berufsvorsorgeversicherung u.a. mit dem Antritt des Arbeitsverh�ltnisses. Die Versicherungspflicht endet u.a., wenn das Arbeitsverh�ltnis aufgel�st wird (Art. 10 Abs. 2 BVG). Gest�tzt auf diese gesetzliche Regelung der Versicherungsdauer ist eine Vorsorgeeinrichtung, welche die Beitr�ge nach Massgabe von zum Voraus festgesetzten Jahres- und koordinierten L�hnen erhebt, verpflichtet, die Beitragsforderungen nachtr�glich der tats�chlichen Besch�ftigungsdauer jener Arbeitnehmer anzupassen, die das Arbeitsverh�ltnis w�hrend des Kalenderjahres angetreten oder aufgel�st haben.
5.2.1 Aus der von der Sammelstiftung vorgelegten Abrechnung der Jahresbeitr�ge 1996 geht hervor, dass die f�r den Arbeitnehmer B.________ geschuldeten Beitr�ge r�ckwirkend ab 1. Juli 1995, d.h. ab Antritt des Arbeitsverh�ltnisses berechnet und der Beschwerdef�hrerin f�r jene Arbeitnehmer, deren Arbeitsverh�ltnis in den Jahren 1995 und 1996 aufgel�st worden ist, die vorsch�ssig berechneten Jahresbeitr�ge pro rata temporis gutgeschrieben hat; n�mlich f�r Z.________ ab 1. Oktober 1995, f�r C.________ ab 1. Juni 1996, f�r H.________ ab 1. Juli 1996 und f�r B.________ ab 1. November 1996. Insoweit ist die Beitragsberechnung der Sammelstiftung gesetzeskonform.
5.2.2 Die Beschwerdef�hrerin hat aber der Sammelstiftung mit "Meldung von �nderungen und Saisonunterbr�chen" vom 1. Dezember 1995 sowie mit der "Meldeliste f�r Saisonniers" vom 4. Februar 1997 zus�tzlich die Aufl�sung der Arbeitsverh�ltnisse mit dem Arbeitnehmer K.________ per 31. Dezember 1994 und mit R.________ per 30. September 1995 mitgeteilt. Die von der Sammelstiftung vorgelegte Beitragsabrechnung umfasst jedoch die vollen Jahresbeitr�ge 1996 auch f�r diese beiden Arbeitnehmer. Ob f�r sie im Jahre 1995 ebenfalls die vollen Jahresbeitr�ge berechnet und verlangt worden sind, ist aus den Akten nicht ersichtlich. Das kantonale Gericht hat somit f�r diese beiden Arbeitnehmer nicht �berpr�fbare und nicht bundesrechtskonforme Beitragsforderungen gesch�tzt und insoweit den Untersuchungsgrundsatz und das Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes wegen verletzt. Die Streitsache ist daher an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen, damit es von der Sammelstiftung eine Beitragsberechnung einholt, welche f�r die beiden Arbeitnehmer K.________ und R.________ die ihrer tats�chlichen Besch�ftigungsdauer in den Jahren 1995 und 1996 entsprechenden Beitr�ge enth�lt.
6.1.1 Gem�ss Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG kann die Vorsorgeeinrichtung f�r nicht rechtzeitig bezahlte Beitr�ge Verzugszinsen verlangen. Die H�he der Verzugszinsen richtet sich in erster Linie nach der im Vorsorgevertrag getroffenen Parteivereinbarung und wo eine solche fehlt, nach den gesetzlichen Verzugszinsbestimmungen von Art. 102 ff. OR (SVR 1994 BVG Nr. 2 S. 5 Erw. 3b/aa; SZS 1990 S. 161 Erw. 4b). Gem�ss Art. 102 OR ger�t der Schuldner beim Fehlen einer Verfalltagsabrede durch Mahnung in Verzug. Ist der Schuldner mit der Zahlung einer Geldschuld in Verzug, so hat er Verzugszinsen von 5 % zu bezahlen (BGE 127 V 390 mit Hinweisen), sofern nicht ein h�herer Verzugszinssatz vereinbart worden ist (Art. 104 Abs. 1 und 2 OR). Von Verzugszinsen d�rfen keine Verzugszinse erhoben werden (Art. 105 Abs. 3 OR).
"Wird ein ausstehendes Guthaben nicht fristgem�ss bezahlt, so fordert die Rentenanstalt den Pr�mienschuldner unter Angabe der S�umnisfolgen auf, binnen 14 Tagen, von der Absendung der Mahnung an gerechnet, die nicht bezahlte Pr�mie samt allf�lligen Nebenkosten zu entrichten."
Diese Regelung enth�lt weder eine Verfalltagsabrede noch eine vom gesetzlichen Verzugszinssatz von 5 % abweichende Vereinbarung. Die Beschwerdef�hrerin schuldet daher der Sammelstiftung Verzugszinsen f�r f�llige Beitragsforderungen erst nach erfolgter Mahnung und nur in der H�he von 5 % (SVR 1994 BVG Nr. 2 S. 5 Erw. 3b/aa).
6.2.1 Ausweislich der Akten hat die Sammelstiftung die Beschwerdef�hrerin f�r die streitige Beitragsforderung erstmals am 23. Juli 1996 unter Ansetzung einer Zahlungsfrist von 30 Tagen gemahnt und damit die Androhung verbunden, dass "ab Ablauf der ersten Zahlungsfrist Zinsen zu verg�ten sind". Die Beschwerdef�hrerin schuldet daher Verzugszins von 5 % erst ab 23. August 1996 auf der zu diesem Zeitpunkt f�lligen Beitragsforderung.
6.2.2 Der von der Sammelstiftung vorgelegte Auszug aus dem Kontokorrentkonto ("Pr�mienzahlungskonto") enth�lt ab 1. Januar 1996 folgende Zinsforderungen:
- "Zinskorrektur" per 31. M�rz 1998 Fr. 880.50
Diese Zinsforderungen sind nicht nach dem gesetzlichen Verzugszinssatz von 5 % und ohne Beachtung des Mahnerfordernisses auf jeder einzelnen Beitragsforderung durchwegs ab F�lligkeitsdatum berechnet worden. Sodann sind die Verzugszinsen jeweils in die saldierte Beitragsforderung eingerechnet und darauf weitere Verzugszinsen berechnet worden, was gegen das Zinseszinsverbot verst�sst. Dasselbe gilt f�r den auf der betriebenen Forderung von Fr. 34'822.35 ab 16. Juli 1999 geltend gemachten und von der Vorinstanz zugesprochenen Zins, soweit diese Forderung Verzugszinsen mitumfasst. Nicht nachvollziehbar und von der Sammelstiftung in keiner Weise substanziiert sind schliesslich die beiden "Zinskorrekturen" per 31. M�rz und 1. Juli 1998. Die Vorinstanz w�re gest�tzt auf den Untersuchungsgrundsatz gehalten gewesen, den f�r den Verzugszinsanspruch der Sammelstiftung massgebenden Sachverhalt durch Einholung einer Verzugszinsberechnung unter Beachtung des Mahnerfordernisses und des Zinseszinsverbotes soweit abzukl�ren, dass er ohne Beizug eines Fachmannes f�r berufliche Vorsorge nachvollzogen werden kann. Dazu war sie gest�tzt auf den Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen auch ohne entsprechende R�gen der Beschwerdef�hrerin verpflichtet.
Der kantonale Gerichtsentscheid verletzt Bundesrecht auch insoweit (Art. 104 lit. a OG), als die Sammelstiftung im Kontokorrentkonto ("Pr�mienkonto") per 23. September 1997 Betreibungskosten von Fr. 200.- zu Lasten der Beschwerdef�hrerin verbucht hat. Gem�ss Art. 68 SchKG ist der Gl�ubiger berechtigt, die von ihm bevorschussten, bei erfolgreicher Betreibung letzlich aber vom Schuldner zu tragenden Betreibungskosten von dessen Zahlungen vorab zu erheben. Dies bedeutet, dass die Betreibungskosten im Ergebnis zur Schuld geschlagen werden und vom Schuldner zus�tzlich zu der dem Gl�ubiger zugesprochenen Forderung zu bezahlen sind. Folglich sind die Betreibungskosten im Klageverfahren nicht zus�tzlich zur Beitragsforderung zuzusprechen (SZS 2001 S. 568 Erw. 5). Das gilt erst recht im vorliegenden Fall, in welchem die Sammelstiftung ihre erste, im September 1997 angehobene Betreibung dahinfallen liess, indem sie innert Jahresfrist seit Zustellung des Zahlungsbefehls weder Anerkennungsklage erhob noch um Rechts�ffnung ersuchte (Art. 88 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 79 Abs. 1 SchKG).
Zusammenfassend ist der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen, damit dieses:
von der Sammelstiftung eine Beitragsberechnung einholt, welche f�r die beiden Arbeitnehmer K.________ und R.________ die ihrer tats�chlichen Besch�ftigungsdauer in den Jahren 1995 und 1996 entsprechenden Beitr�ge enth�lt;
von der Sammelstiftung eine nachvollziehbare Berechnung der Verzugszinsen in der H�he von 5 % ab 23. August 1996 einholt, in welcher keine Zinsen von Verzugszinsen enthalten sind;
nach Vornahme dieser Aktenerg�nzungen und Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs ohne Ber�cksichtigung von Betreibungskosten �ber die Klage neu entscheidet.
Das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig, weil es nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen sondern eine Beitragsstreitigkeit betrifft (Art. 134 OG e contrario). Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG) und der Beschwerdef�hrerin ist eine reduzierte Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 159 Abs. 1 und 3 in Verbindung mit Art. 135 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der Entscheid des Kantonalen Versicherungsgerichts des Wallis vom 8. Februar 2002 aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, damit diese im Sinne der Erw�gungen �ber die Klage neu entscheide. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 3000.- werden den Parteien je zur H�lfte auferlegt. Der Anteil der Beschwerdef�hrerin ist durch den geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3000.- gedeckt; der Differenzbetrag von Fr. 1500.- wird zur�ckerstattet.
Die BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt hat der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1250.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.