Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/forstwiausbv-1998
Timestamp: 2019-09-16 02:32:36
Document Index: 382184989

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5']

Auf Grund des § 25 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt gemäß Artikel 35 der Sechsten Zuständigkeitsanpassungs-Verordnung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie:
Der Ausbildungsberuf Forstwirt/Forstwirtin wird staatlich anerkannt.
Arbeits-, Tarif- und Sozialrecht,
Organisation und Abläufe betrieblicher Arbeit; wirtschaftliche Zusammenhänge,
Erfassen und Beurteilen betriebs- und marktwirtschaftlicher Zusammenhänge;
Waldbewirtschaftung, Forstproduktion,
Jagdbetrieb;
Anlegen und Pflegen von Schutz- und Erholungseinrichtungen;
Ernte und Aufbereitung von Forsterzeugnissen,
Sortieren und Vermessen von Holz,
Bringen und Lagern von Holz;
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 4 sollen nach der in den Anlagen I und II für die berufliche Grundbildung und für die berufliche Fachbildung enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan innerhalb der beruflichen Grundbildung und innerhalb der beruflichen Fachbildung abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage I in Abschnitt I für das erste Ausbildungsjahr und in Abschnitt II unter laufender Nummer 3.1 Buchstabe c, d und e, laufender Nummer 3.2 Buchstabe d, laufender Nummer 3.3 Buchstabe a, b und d, laufender Nummer 5.1 Buchstabe a und b, laufender Nummer 5.2 Buchstabe a und laufender Nummer 6.1 Buchstabe b für das zweite Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(4) Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung in insgesamt höchstens drei Stunden drei Aufgaben bearbeiten und jeweils in einem Prüfungsgespräch erläutern. Hierfür kommen insbesondere Maßnahmen aus folgenden Bereichen in Betracht:
Jungbestandspflege,
Wertästung,
Schutz gegen Wildschäden,
Wartung von Maschinen und Geräten,
Dabei sind Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz sowie Organisation und Abläufe betrieblicher Arbeit mit einzubeziehen.
(5) In der schriftlichen Prüfung sind in höchstens 90 Minuten Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Bereichen zu bearbeiten:
Maschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen.
1. im Prüfungsfach Waldwirtschaft und Landschaftspflege 120 Minuten,
2. im Prüfungsfach Holzernte und Forsttechnik 120 Minuten,
- Bereich Waldwirtschaft und Landschaftspflege nach Absatz 6 45 vom Hundert,
- Bereich Holzernte und Forsttechnik nach Absatz 6 45 vom Hundert,
- Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde nach Absatz 3 10 vom Hundert.
Anlage I (zu § 5)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Forstwirt/zur Forstwirtin- sachliche Gliederung -
(Fundstelle: BGBl. I 1998, S. 209 - 215)
1.3 Arbeits-, Tarif- und Sozialrecht (§ 4 Nr. 1.3) a) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
b) wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden Tarifverträge sowie die Funktion der Tarifparteien nennen
c) Aufgaben und Leistungen der Sozialversicherungsträger nennen
1.4 soziale Beziehungen (§ 4 Nr. 1.4) a) soziale Beziehungen im Betrieb und im beruflichen Einwirkungsbereich mitgestalten
c) Aufgaben der staatlichen und kommunalen Verwaltungen, insbesondere Hoheits- und Dienstleistungsaufgaben, beschreiben
f) Bedeutung beruflicher Wettbewerbe begründen, bei forstlichen Veranstaltungen mitwirken sowie Gespräche mit Waldbesuchern situationsgerecht führen und Sachverhalte darstellen
1.5 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 4 Nr. 1.5) a) wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden Arbeitsschutzgesetze nennen
b) Aufgaben des betrieblichen Arbeitsschutzes sowie der zuständigen Berufsgenossenschaft und der Aufsichtsbehörden nennen
c) Gefahren für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen sowie Maßnahmen zu deren Vermeidung ergreifen
d) berufsbezogene Arbeitsschutzvorschriften, insbesondere beim Umgang mit Maschinen, Geräten, Einrichtungen, Gefahrstoffen sowie sonstigen Werkstoffen und Materialien, anwenden
e) ergonomische Grundregeln anwenden und Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ergreifen
f) Verhalten bei Unfällen und Entstehungsbränden beschreiben, Rettungskette einleiten und Maßnahmen der Ersten Hilfe ergreifen
1.6 Umweltschutz (§ 4 Nr. 1.6) a) Bedeutung von Lebensräumen für Mensch, Tier und Pflanze erklären und an Beispielen beschreiben
b) Bedeutung und Ziele des Umweltschutzes beschreiben
c) über mögliche Umweltbelastungen Auskunft geben und bei Maßnahmen zu deren Vermeidung und Verminderung mitwirken
d) die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energieträger, Materialien und Werkstoffe nennen und Möglichkeiten ihrer wirtschaftlichen Verwendung aufzeigen
e) wirtschaftlichen und umweltschonenden Umgang mit Energieträgern beschreiben
2. Organisation und Abläufe betrieblicher Arbeit; wirtschaftliche Zusammenhänge (§ 4 Nr. 2)
2.1 Wahrnehmen und Beurteilen von Vorgängen; Beschaffen und Auswerten von Informationen (§ 4 Nr. 2.1) a) Witterungsabläufe beobachten und dokumentieren
b) organisatorische und technische Abläufe im Forstbetrieb wahrnehmen und dokumentieren sowie Zusammenhänge aufzeigen
c) Informationen, insbesondere aus Gebrauchsanleitungen, Fachzeitschriften sowie Fachbüchern und -broschüren auswählen und sammeln
2.2 Planen, Vorbereiten und Kontrollieren der Arbeiten (§ 4 Nr. 2.2) a) Grundbegriffe forstlicher und betrieblicher Planung nennen
b) Arbeiten in Arbeitsschritte gliedern, Arbeitsverfahren nennen und Arbeitsmittel auswählen
c) Richtwerte nennen; Gewichte und Rauminhalte sowie Größen von Flächen schätzen und ermitteln, Aufwandsmengen berechnen
d) Zeitaufwand und Arbeitsergebnisse festhalten
2.3 Erfassen und Beurteilen betriebs- und marktwirtschaftlicher Zusammenhänge (§ 4 Nr. 2.3) a) bei der Ermittlung des Bedarfs an Betriebsmitteln mitwirken
c) Marktberichte lesen und Entwicklungen am Markt beobachten
3. Waldbewirtschaftung, Forstproduktion (§ 4 Nr. 3)
3.1 Begründen und Verjüngen von Waldbeständen (§ 4 Nr. 3.1) a) Standortfaktoren beschreiben
b) Bodenprofil anlegen und Bodenaufbau erläutern
c) Bodenbestandteile, Bodeneigenschaften und Humusformen beschreiben
d) Bäume und Sträucher des Waldes sowie Standortanzeiger erkennen und benennen
e) bei der Samen- und Pflanzgutgewinnung sowie der Pflanzenanzucht mitwirken
f) bei der Vorbereitung von Verjüngungs- und Kulturflächen mitwirken
g) bei der Aussaat und Pflanzung unter Anwendung verschiedener Arbeitsverfahren mitwirken
h) Grundsätze naturnaher Waldbewirtschaftung nennen
3.2 Schützen von Waldbeständen (§ 4 Nr. 3.2) a) vorbeugende Maßnahmen zum Schutz von Böden, Beständen und Produkten nennen
b) Schäden an Waldbeständen nennen und bei der Feststellung der Ursachen mitwirken
c) bei Pflanzenschutzmaßnahmen mitwirken
d) bei Flächen- und Einzelschutzmaßnahmen gegen Wildschäden mitwirken
3.3 Erschließen und Pflegen von Waldbeständen (§ 4 Nr. 3.3) a) waldbauliche Grundsätze nennen
b) bei Kulturpflegemaßnahmen mitwirken
c) bei der Jungbestandspflege einschließlich Mischwuchsregulierung mitwirken
d) bei der Vorbereitung von Maßnahmen zur Durchforstung von Beständen mitwirken
e) bei der Wertästung mitwirken
f) bei der Feinerschließung mitwirken
3.4 Jagdbetrieb (§ 4 Nr. 3.4) heimische Wildarten, ihr Verhalten und ihre Lebensräume nennen
4. Naturschutz und Landschaftspflege (§ 4 Nr. 4)
4.1 Erhalten, Schützen und Entwickeln besonderer Lebensräume (§ 4 Nr. 4.1) a) Wechselwirkungen zwischen Waldbewirtschaftung, Umwelt und Landschaft aufzeigen
b) bei Maßnahmen der Landschaftspflege, insbesondere bei der Anlage und Pflege von Waldrändern, Hecken, Freiflächen und Feuchtbiotopen, mitwirken
c) bei Maßnahmen des Artenschutzes mitwirken
d) bei Renaturierungs- und Rekultivierungsmaßnahmen mitwirken
e) bei der Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden und zuständigen Naturschutzbehörden mitwirken
4.2 Anlegen und Pflegen von Schutz- und Erholungseinrichtungen (§ 4 Nr. 4.2) a) Schutz- und Erholungsfunktionen am Beispiel des Waldes erläutern
b) bei der Pflege, Errichtung und Instandhaltung von Schutz- und Erholungseinrichtungen mitwirken; Bauskizzen von Erholungseinrichtungen erläutern
c) Einsatzbereiche und -grenzen natürlicher Baustoffe nennen und bei ihrer Verwendung mitwirken
5. Ernte und Aufbereitung von Forsterzeugnissen (§ 4 Nr. 5)
5.1 Ernten von Holz und anderen Forsterzeugnissen (§ 4 Nr. 5.1) a) Holzernteverfahren erläutern; bei der Holzernte mitwirken
b) bei Maßnahmen zur Arbeitssicherheit in der Holzernte mitwirken
5.2 Sortieren und Vermessen von Holz (§ 4 Nr. 5.2) a) Sortiervorschriften nennen
b) beim Vermessen, Sortieren und Aufnehmen von Rohholz mitwirken
5.3 Bringen und Lagern von Holz (§ 4 Nr. 5.3) a) Holzbringungsverfahren und Lagerungsmöglichkeiten nennen
b) Ursachen und Folgen von Rückeschäden nennen
c) bei der Pflege und Instandsetzung von Waldwegen mitwirken
d) beim Schützen und Konservieren von Rohholz mitwirken
6. Forsttechnik (§ 4 Nr. 6)
6.1 Handhaben, Warten und Instandsetzen von Maschinen und Geräten (§ 4 Nr. 6.1) a) Werkzeuge und Werkstoffe nach ihrem Verwendungszweck auswählen, einsetzen und einsatzbereit halten
b) Maschinen, Geräte sowie Betriebseinrichtungen pflegen und bei ihrer Instandhaltung mitwirken
d) Arbeitssicherheit beim Umgang mit Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen beachten
e) Schutzmaßnahmen und Sicherungen an elektrischen Anlagen erklären
f) Maschinen, insbesondere für die Holzernte, Holzrückung und Entrindung sowie zur Bodenvorbereitung und Pflanzung, nennen
6.2 Be- und Verarbeiten von Holz und anderen Werkstoffen (§ 4 Nr. 6.2) a) Grundfertigkeiten der Be- und Verarbeitung von Holz und anderen Werkstoffen anwenden
b) Holzarten unterscheiden und Holzeigenschaften nennen
Abschnitt II: Berufliche Fachbildung im zweiten und dritten Ausbildungsjahr
1.1 die in § 4 Nr. 1.1 bis 1.5 aufgeführten Teile des Ausbildungsberufsbildes die in Abschnitt I lfd. Nr. 1.1 bis 1.5 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse
1.2 Umweltschutz (§ 4 Nr. 1.6) a) berufsbezogene Regelungen zum Umweltschutz, insbesondere des Abfall-, Immissionsschutz-, Wasser-, Boden-, Natur- und Artenschutzrechts, des Pflanzenschutz- sowie des Sortenschutzrechts, anwenden
d) mit Energieträgern umweltschonend und kostensparend umgehen
2.1 Wahrnehmen und Beurteilen von Vorgängen; Beschaffen und Auswerten von Informationen (§ 4 Nr. 2.1) a) Wetter beurteilen und Beobachtungen bei der betrieblichen Arbeit berücksichtigen
b) Veränderungen an Pflanzen wahrnehmen und Schlußfolgerungen ziehen
c) organisatorische und technische Abläufe im Forstbetrieb beurteilen und Schlußfolgerungen ziehen
2.2 Planen, Vorbereiten und Kontrollieren der Arbeiten (§ 4 Nr. 2.2) a) Inhalte der forstlichen Planung erläutern
b) mittelfristige und jährliche Planung erläutern; Karten handhaben
c) Betriebsdaten erfassen, einordnen und beurteilen
d) die für die Arbeitsausführung notwendigen Produktionsdaten erfassen, einordnen und beurteilen
e) Arbeitsverfahren auswählen, Arbeitsabläufe planen und veränderten Bedingungen anpassen
f) Arbeitsauftrag umsetzen; Arbeitsaufwand und Arbeitsergebnis bewerten
g) Möglichkeiten der automatisierten Datenerfassung und -Verarbeitung nutzen
2.3 Erfassen und Beurteilen betriebs- und marktwirtschaftlicher Zusammenhänge (§ 4 Nr. 2.3) a) Zeit- und Betriebsmittelaufwand bewerten; Kennziffern des Betriebsergebnisses erläutern
b) bei Kalkulationen mitwirken
c) Marktentwicklung verfolgen und bewerten
d) Preisangebote einholen, vergleichen und bewerten
e) bei der Vermarktung forstlicher Produkte mitwirken
f) bei der Bestellung und Abnahme von Betriebsmitteln sowie bei der Abrechnung gelieferter Waren mitwirken
3.1 Begründen und Verjüngen von Waldbeständen (§ 4 Nr. 3.1) a) Standortfaktoren, insbesondere Böden, beurteilen und Folgerungen für die Waldbewirtschaftung ziehen
b) Standortansprüche von Bäumen und Sträuchern erläutern
c) Saat- und Pflanzgut beurteilen und behandeln
d) Verjüngungs- und Kulturflächen vorbereiten
e) nach verschiedenen Arbeitsverfahren aussäen und pflanzen
f) Maßnahmen naturnaher Waldbewirtschaftung durchführen
3.2 Schützen von Waldbeständen (§ 4 Nr. 3.2) a) vorbeugende Maßnahmen zum Schutz von Böden, Beständen und Produkten durchführen
b) Schäden an Waldbeständen und deren Ursachen feststellen
c) Pflanzenschutzmaßnahmen bedarfsgerecht und umweltschonend durchführen
d) Flächen- und Einzelschutzmaßnahmen gegen Wildschäden durchführen
e) Maßnahmen gegen Forstschädlinge durchführen; Nützlinge fördern
f) Ursachen von Waldbränden nennen, Ablauf beschreiben und Maßnahmen zur Waldbrandverhütung ergreifen
3.3 Erschließen und Pflegen von Waldbeständen (§ 4 Nr. 3.3) a) Kulturpflegemaßnahmen durchführen
b) Jungbestandspflege einschließlich Mischwuchsregulierung durchführen
c) Durchforstungsmaßnahmen durchführen
d) Wertästung durchführen
e) Feinerschließungsmaßnahmen durchführen
3.4 Jagdbetrieb (§ 4 Nr. 3.4) a) jagdbetriebliche Einrichtungen herstellen, pflegen und instandhalten
b) bei Arbeiten im Jagdbetrieb mitwirken
4.1 Erhalten, Schützen und Entwickeln besonderer Lebensräume (§ 4 Nr. 4.1) a) geschützte Arten in Fauna und Flora im Wald erkennen und deren Lebensbedingungen beschreiben
b) Maßnahmen der Landschaftspflege durchführen, insbesondere Hecken, Freiflächen und Feuchtbiotope anlegen und pflegen sowie Fließgewässer pflegen
c) Waldränder gestalten
d) objektbezogene Erhaltungsmaßnahmen, insbesondere an Einzelbäumen und Naturdenkmälern, durchführen
e) Maßnahmen des Artenschutzes durchführen
4.2 Anlegen und Pflegen von Schutz- und Erholungseinrichtungen (§ 4 Nr. 4.2) a) Schutz- und Erholungseinrichtungen errichten, pflegen und instandhalten
b) Sicherheit von Schutz- und Erholungseinrichtungen herstellen und prüfen
c) Bauskizzen anfertigen und Erholungseinrichtungen nach Zeichnung bauen
d) natürliche Baustoffe verwenden
5.1 Ernten von Holz und anderen Forsterzeugnissen (§ 4 Nr. 5.1) a) bei der Vorbereitung vollmechanisierter Holzerntemaßnahmen mitwirken
b) Holzerntemaßnahmen qualitätsorientiert sowie bestands- und bodenschonend durchführen
c) Unfallverhütungsvorschriften beachten und ergonomische Grundsätze bei der Holzernte einhalten
d) bei der Aufbereitung und Vermarktung von Forstnebenerzeugnissen mitwirken
5.2 Sortieren und Vermessen von Holz (§ 4 Nr. 5.2) a) Holzmeßverfahren erläutern und Rohholz vermessen
b) Rohholz nach geltenden Vorschriften und Verwendungszwecken sortieren
c) Rohholz marktgerecht und qualitätsorientiert ausformen
5.3 Bringen und Lagern von Holz (§ 4 Nr. 5.3) a) bei der Anlage und Instandhaltung von Lagerplätzen mitwirken
b) bei Holzbringungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Bestands- und Bodenschonung mitwirken
c) Waldwege pflegen und instandsetzen; Verkehrssicherheit erhalten
d) Rohholz schützen und konservieren
6.1 Handhaben, Warten und Instandsetzen von Maschinen und Geräten (§ 4 Nr. 6.1) a) zweckmäßige Einsatzbereiche und -grenzen von Maschinen, Geräten, Werkzeugen und Betriebsmitteln nach wirtschaftlichen und umweltschonenden Gesichtspunkten beurteilen
b) Betriebsbereitschaft von technischen Einrichtungen, Maschinen, Geräten und Werkzeugen prüfen, diese auswählen und unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften einsetzen
c) Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten umweltgerecht und nach Plan durchführen
d) seilwindenunterstützte Verfahren durchführen
6.2 Be- und Verarbeiten von Holz und anderen Werkstoffen (§ 4 Nr. 6.2) a) Werkzeuge und Maschinen handhaben
b) Holz und andere Werkstoffe be- und verarbeiten
c) Holzschutzmaßnahmen umweltschonend durchführen
Anlage II (zu § 5) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Forstwirt/zur Forstwirtin - zeitliche Gliederung -
(Fundstelle: BGBl. I 1998, S. 216 - 218)
In einem Zeitrahmen von insgesamt 2 bis 3 Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse gemäß Anlage I Abschnitt II der Berufsbildposition
Handhaben, Warten und Instandsetzen von Maschinen und Geräten
In einem Zeitrahmen von insgesamt 5 bis 6 Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse gemäß Anlage I Abschnitt II der Berufsbildposition
unter Einbeziehung der Berufsbildposition
lfd. Nr. 1.3
lfd. Nr. 1.5
lfd. Nr. 1.6
lfd. Nr. 3.3
lfd. Nr. 1.4
lfd. Nr. 5.3
weiter zu vermitteln und zu vertiefen; im Zusammenhang damit ist die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen der Berufsbildpositionen
lfd. Nr. 1.1
1998, 206: BGBl I