Source: http://klbg-ggmbh.de/impressum-agb-etc.html
Timestamp: 2020-04-05 02:42:26
Document Index: 146464023

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 181', '§ 6', '§ 48', '§ 57', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 181']

Böhmetal-Kleinbahn Betriebsgesellschaft gGmbH,, Am Bahnhof 2, 29664 Walsrode; 05161 5038574 www.klbg-ggmbh.de; BKB-Walsrode@gmx.de
Registergericht: Walsrode Registernummer HRB 203904
Gemeinnützig gem. Ziff.2 u. 4b der Anl. 7 EstR EstG
Konto Kreissparkasse Walsrode IBAN: DE81 2135 2240 0134 0387 28
Umsatzidentifikationsnummer: DE 198694870
Inhaltlich verantwortlich: Carsten Recht; Walsrode; carstenrecht@arcor.de
1. Wir über uns,
2. Geschichtliche Daten zur Strecke,
3. Hinweise zur Nutzung der Draisinen,
4. die allgemeinen Geschäftsbedingungen,
5 Gesellschaftervertrag,
6. Beitrittserklärung und
7. Bürgschaftserkärung.
Bitte scrollen Sie entsprechend weit nach unten.
Wir sind eine Gruppe von engagierten Eisenbahnfreunden, die Interesse an dem derzeitigen Betrieb der Böhmetalbahn haben und aktuelle Fotos auf dieser Homepage veröffentlichen möchten. Auch über die Aufarbeitung der Fahrzeuge für den Sonderzugverkehr möchten wir in lockerer Folge berichten.
Unser Ziel ist, dazu beizutragen, daß die Böhmetalbahn eine Zukunft hat. Aus diesem Grunde werden wir mit allen am Betrieb dieser Bahn interessierten Privatpersonen, Vereinen oder Gesellschaften gern den Kontakt pflegen.
Am 15.7.2012. um 18 Uhr fand ein Treffen aller an der Zukunft der Böhmetalbahn interessierter statt. Es waren insgesamt 14 Personen anwesend, davon 5 Personen aus Altenboitzen, 3 aus der Verdener Umgebung, 1 aus Wietzendorf, 2 aus Winsen/Luhe und 3 jenseits der Elbe. 3 weitere Altenboitzener hatten einen Termin bei einem Treckertreffen und einige aus Walsrode waren in Lüneburg zu einer Vorstandssitzung geladen. Es wurde ausführlich über die derzeitige Situation gesprochen. Für einen angedachten Museumsbetrieb sollte ein Konzept erarbeitet und möglichst ein Finanzierungsplan nach dem derzeitigen Stand erstellt werden. Man sollte sich bemühen, einen Zeitplan aufzustellen. Es wurde einstimmig beschlossen, diesen Termin abzuwarten und danach einen Förderverein zu gründen. 13 Personen erkärten ausdrücklich, diesem Förderverein beizutreten.
Am 17.10.2011 wurde die "Böhmetalbahn gUG (Haftungsbeschränkt)" von drei Gesellschaftern mit Sitz in Walsrode gegründet. Sie ist 2012 in das Handelsregister beim Amtsgericht Walsrode unter der Nummer HRB 203642 eingetragen worden. Die Dorfgemeinschaften Altenboitzen und Hollige wurden eingeladen, sich an der Unternehmergesellschaft zu beteiligen.
Ziel der Böhmetalbahn gUG ist, die Strecke für den Museumsbetrieb vorzuhalten. Auch die Bahnhofsgebäude/ Lagerschuppen in Hollige, Altenboitzen und Böhme sollen langfristig erhalten bleiben. Dazu wurde zunächst das Bahnhofsarreal in Hollige angemietet. In Kooperation mit der Kleinbahn Betriebsgesellschaft gGmbH wollen wir den Bereich gemäß dem Museumskonzept gestalten.
Sie können auch Mitglied bei uns werden für einen Jahresbeitrag von 25 EUR - oder stiller Gesellschafter mit ebenfalls 25 EUR. Unsere Kontonummer finden Sie unter "Impressum".
Für unsere Mitglieder und Interessenten erstellen wir regelmäßig Wochenbriefe mit kurzen Videos auf Youtube. Falls Sie interessiert sind, melden Sie sich bitte. Wir nehmen Sie gern mit in unseren Verteiler!
Der Besitzübergang an der Strecke Hollige - Böhme erfolgte zum 1.5.2014.
2. Geschichtliche Daten zur Strecke Walsrode – Böhme
Modellbahngruppe Walsrode: http://www.ewetel.net/~kai-uwe.hoefs/rail/rail.htm
17.12.1910 Eröffnung Verden – Altenboitzen; 20.12.1910 Altenboitzen – Vorwalsrode; 2.3.1911 Vorwalsrode – Walsrode
1.11.1936 Stillegung Böhme – Stemmen, Einstellung des Personenverkehrs Böhme - Walsrode (nur noch mit Bedarfsgüterzügen) und Abbruch bis ca.1939
16.5.1946 Wiederaufnahme des Verkehrs Walsrode-Böhme nach Reparatur der Böhmebrücke, die im Krieg zerstört worden war
1964 Einstellung des Personenverkehrs Walsrode – Böhme
Seit 1985 kein Güterverkehrsaufkommen Altenboitzen – Böhme und Sperrung des Abschnittes
2000 Landrat Söder fährt mit einem Sonderzug der Verkehrsfreunde Lüneburg (AVL) ab Altenboitzen
2001 Sonderzugfahrt der AVL zum „Entdeckertag“ in Niedersachsen
2002 Eine zweite Sonderzugfahrt wird am Himmelfahrtstag eingeführt
2003 Kombinierte Bahn/Radtour Walsrode – Verden. Die Dorfgemeinschaft Altenboitzen schließt mit der AVL eine Kooperationsvereinbarung
2004 Ein Bahnsteig soll am Vogelpark gebaut werden
2005 Eine dritte Sonderzugfahrt/Jahr kommt zum Nikolaus hinzu
2006 Sperrung des Abschnittes Hollige – Altenboitzen und Klärung der Machbarkeit von Draisinenfahrten auf einer nicht stillgelegten Bahnlinie
2007 Draisinenfahrten zum Kunsthandwerkermarkt
2008 Fahrten zum 1.Mai werden mit der Draisinenfahrt kombiniert
2009 – 2011 Sonderzugfahrten beschränken sich nur noch auf Nikolausfahrten mit sporadischen Draisinenfahrten
2011 Ausschreibung der Strecke Hollige – Böhme zur Übernahme durch Dritte
2012 Der Streckeneigentümer stellt den Kontakt zwischen der Kleinbahn Betriebs gGmbH (KLBG) und der Dorfgemeinschaft Altenboitzen her. Vorstellung einer Nutzungsidee für den Streckenabschnitt Hollige - Böhme. Stilllegung Hollige – Böhme, da sich kein Betreiber gefunden hat. Erste Draisinenfahrten in enger Zusammenarbeit zwischen der KLBG und der Dorfgemeinschaft Altenboitzen. AVL zieht sich zurück und veranstaltet die letzte Nikolausfahrt Walsrode – Hollige (-Bomlitz). Aufnahme des regelmäßigen Draisinenverkehrs einmal im Monat von Mai bis Oktober in enger Zusammenarbeit zwischen der Dorfgemeinschaft Altenboitzen der KLBG und der neu gegründeten Böhmetalbahn gUG.
2013 An jedem Sonntag fanden sehr erfolgreiche Draisinenfahrten statt. Am 7.12.2013 verkehrten wiederum Lint-Triebwagen von Erixx zwischen Walsrode und Hollige. Die Züge waren ausgebucht. Aus Anlaß der Nikolausfahrten wurde in der Alten Feldscheune eine Bühne errichtet, auf der Frau Holle und der Nikolaus ihre Vorstellungen gaben. Das zu ratende Märchen in diesem Jahr war: Sterntaler. Der alte Wellblechbahnhof Hollige war das erste Mal seit 1964 wieder geöffnet. Ein Mietvertrag zwischen der VWE und der Böhmetalbahn über den Bahnhof Hollige konnte geschlossen werden. Der Kauf der Strecke Hollige - Böhme wurde eingeleitet und mit der Feuerwehr in Böhme ein Nutzungsvertrag unterzeichnet.
1.5.2014 Besitzübergang auf die Böhmetalbahn gUG (Haftungsbeschränkt) des Abschnittes Hollige - Böhme.
Frühjahr 2018 Stilllegung des Abschnittes Walsrode - Hollige und Entwidmungsantrag Vorwalsrode - Hollige.
Wir möchten uns auf diesem Wege auch ganz herzlich bei unseren Fahrgästen bedanken und würden uns freuen wenn sie uns auch Ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge mitteilen könnten.
3. Hinweise zur Nutzung der Draisinen (Fahrrad- oder Handhebel-)
1. Die Fahrt mit der Draisine erfolgt auch in Begleitung auf eigene Gefahr und Verantwortung. Eine Haftung wird ausgeschlossen.
2. Das Verlassen der Draisinen während der Fahrt ist nicht gestattet.
3. Das Mitfahren stehend auf den Fahrraddraisinen ist im vorderen Bereich verboten.
4. Grundsätzlich ist vor dem Überqueren von Straßen die Draisine zum Stillstand zu bringen. Die Straße ist durch eine Person,
welche mit einer Warnweste ausgerüstet ist, zu sichern. Nur wenn die Straße frei ist, darf die Draisine zügig über die Straße
5. Laufen auf dem Gleiskörper ist aufgrund der Unfallgefahr untersagt.
6. Es muß ein Mindestabstand von 50 Metern zwischen 2 Draisinen als Sicherheitsabstand eingehalten werden.
7. Auf der Draisine ist das Herumturnen nicht gestattet.
8. Es ist immer darauf zu achten, dass man nicht in den Bereich der sich bewegenden Teile gelangt.
9. Haben Sie Kinder in Ihrer Verantwortung, achten Sie besonders sorgsam auf diese.
10. Werfen Sie bitte Abfälle nicht in die Natur! Glasflaschen sind gegen Umfallen zu sichern.
11. Mit den Draisinen ist sorgsam umzugehen. Mutwilliges Zusammenstoßen ist zu unterlassen. Verursachte Schäden sind
unmittelbar nach der Fahrt sofort dem Personal zu melden. Für schuldhaft verursachte Schäden haftet der Nutzer.
12. Die Fahrtzeit ist unbedingt einzuhalten, ansonsten wird der nachfolgende Ablauf gefährdet. Sollte es zu Verspätungen kommen,
wird dies extra berechnet. Im Höchstfall die Kosten, die durch die Störung des anschließenden Programms entstehen.
13. Alkoholisierte Personen werden von der Fahrt ausgeschlossen.
14. Für Personen- und Sachschäden, die durch fahrlässiges Verhalten verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung.
15. Bei minderjährigen Teilnehmern muss pro Draisine mindestens ein volljähriger Begleiter mitfahren und die Aufsicht übernehmen.
16. Offene Feuerstellen (Grillen) sind nur in besonders ausgewiesenen Plätzen erlaubt.
17. Anweisungen des Personals auch entlang der Strecke ist Folge zu leisten.
4. AGB, Allgemeine Geschäftsbedingungen
Es werden im Folgenden bezeichnet:
1. diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen als AGB,
5. alle Fahrzeuge, in bzw. auf denen Fahrgästen die Mitfahrt gewährt wird (wie z.B. Wagen, Draisinen), als Züge,
6. die Mitfahrt in den Zügen als Mitfahrt,
(2) Die Böhmetal-Kleinbahn ist eine nichtöffentliche Bahn. Dem Charakter und Zweck der Böhmetal-Kleinbahn entsprechend besteht kein Anspruch auf Mitfahrt und Eintritt. Von Mitfahrt bzw. Eintritt sind insbesondere solche Personen ausgeschlossen, die eine Gefahr für die Sicherheit des Fahrbetriebs oder für andere darstellen. Ausgeschlossen sind stets
1. Personen, die erheblich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken oder anderer berauschender Mittel stehen,
2. Personen mit ansteckenden Krankheiten oder Ungezieferbefall,
3. Personen, die [ohne amtliche Genehmigung] Schusswaffen führen,
(3) Auch beim Einsatz von Sonderzügen und Draisinenfahrten, die nicht im Fahrplan ausgewiesen sind, gelten die Abs.1 und 2.
(4) Die Fahrt mit den Draisinen erfolgt grundsätzlich auch in Begleitung auf eigene Gefahr.
(2) Die Eintritts-/Fahrkarte berechtigt zur Mitfahrt in den Zügen der Böhmetal-Kleinbahn.
(3) Beanstandungen der Eintritts-/Fahrkarte sind unverzüglich nach Vertragsschluss vorzubringen.
(4) Eintritts-/Fahrkarten, die entgegen dem Tarif benutzt werden, sind ungültig und können vom Bahnpersonal eingezogen werden.
(5) Fahrgäste müssen ihre Eintritts-/Fahrkarte dem Bahnpersonal auf Verlangen zum Entwerten oder zur Prüfung vorzeigen .
(1) Das Bahnpersonal ist nicht verpflichtet, Geldbeträge über 20,00 EUR zu wechseln und 1- und 2-Cent-Münzen im Betrag von mehr als 20 Cent sowie 100-, 200- oder 500-EUR-Banknoten anzunehmen. Deformierte oder beschädigte Banknoten und Münzen werden nicht angenommen. (2) Beanstandungen des Wechselgeldes sind unverzüglich nach dem Vertragsschluss vorzubringen.
(5) Nach Ankündigung der Abfahrt dürfen die Züge nicht mehr betreten oder verlassen werden.
(6) Die Aufsicht von Kindern obliegt den Begleitern. Sie haben insbesondere darauf zu achten, dass von den Kindern keine Gefahren für den Bahnbetrieb ausgehen und die Kinder nicht auf den Sitzplätzen stehen.
10. Die technischen Einrichtungen wie Bremskurbeln zu bedienen
Verletzt ein Fahrgast die ihm nach Absatz 1 bis 10 obliegenden Pflichten, kann er durch das Bahnpersonal von der Mitfahrt und/oder den Eintritt ausgeschlossen werden.
4.. für die Entfernung von Ausrüstungsgegenständen in Höhe von mindestens 50,00 EUR, sofern der Schaden nicht ein höheres Ausmaß hat. Anderenfalls verlangt die Böhmetal-Kleinbahn Ersatz des tatsächlich entstandenen Schadens. Kann der Fahrgast nachweisen, dass der Böhmetal-Kleinbahn nur ein geringerer oder überhaupt kein Schaden entstanden ist, wird nur der geringere bzw. kein Schadensersatz verlangt.
So Unterstützt ihr uns bei euren Online-Einkäufen ohne Extrakosten!
Einfach über den folgenden Link bei einem von etwa 400 Shops shoppen gehen und schon erhalten wir eine Spende, ohne dass es euch einen Cent kostet. Vielen Dank für eure Unterstützung!
https://www.boost-project.com/de/shops?charity_id=998&tag=fbblbspt
Unsere Aktiven helfen auch benachbarten und befreudeten Akteuren, wie dem Betreiber des geplanten Feldbahnmuseums in Kirchboitzen. Einige Fahrzeuge konnten dort hinterstellt werden. Künftig werden wir auch die AVL-Gruppe Walsrode sowie die Verdener Eisenbahnfreunde nicht nur mit Spenden sondern auch aktiv unterstützen.
Aktuelle Filme sind auf youtube unter //youtube.com/my_videos?vmo=public&sq=is%3Apublic
oder unter "Walsrode - Boehmetalbahn"
und auch auf facebook zu finden:
http://www.facebook.com/gemeinnutzige.bohmetalbahnug/photos_stream?viewas=100000686899395&returnto=profile
https://twitter.com/boehmetalbahn?uid=531165166&iid=am-134278427213572189457989183&nid=23+22
5. Gesellschaftervertrag
der Böhmetalbahn gUG (Haftungsbeschränkt) (Auszug Stand 01/12)
Die Gesellschaft führt den Namen „Böhmetalbahn gUG (Haftungsbeschränkt)“. Der Sitz der Gesellschaft ist Walsrode. Sie soll für unbestimmte Zeit bestehen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister und endet am 31.12.2011.
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.Dezember 1953, und zwar insbesondere durch Pflege und Erhaltung von Kulturwerten sowie in diesem Zusammenhang die Förderung der Jugendpflege. Zweck der Gesellschaft ist der Erhalt der Bahntrasse Hollige – Böhme sowie in Richtung Walsrode und Stemmen sowie die Unterstützung der Organisationen, die einen historischen Bahnbetrieb auf dieser Trasse durchführen.
Die Gesellschaft möchte ihren Zweck erreichen durch:
Herausgabe von Veröffentlichungen, Veranstaltungen von Vorträgen, Führungen, Demonstrationen und Ausstellungen, sowie
Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen mit der Zielrichtung, den späteren Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit mit ähnlichen Organisationen.
Die Gesellschaft darf andere Organisationen mit gleicher Zielsetzung übernehmen, vertreten, sich an solchen Organisationen beteiligen oder sie finanziell unterstützen. Sie darf auch Geschäfte vornehmen, die der Erreichung und Förderung des Gesellschaftszweckes dienlich sein können. Zweigniederlassungen dürfen errichtet werden.
Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die vertragsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Gesellschafter (sofern sie nicht selbst steuerbegünstigte Körperschaften sind) dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft erhalten. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes geht ihr gesamtes Vermögen auf eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft wie das Verkehrsmuseum Nürnberg über, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschließt die Gesellschafterversammlung die Auflösung der Gesellschaft, so hat dieselbe unmittelbar darauf mit einfacher Stimmenmehrheit zwei Liquidatoren zu bestellen, die nur gemeinsam verfügungsberechtigt sind. Die Liquidatoren haben insbesondere die Übertragung des Vermögens nach der satzungsgemäßen Bestimmung zu besorgen.
§ 4 Stammkapital, Stammeinlage, Geschäftsanteile
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Hiervon übernimmt der Gesellschafter xxxxxxxxxx eine Stammeinlage von xxxxxxxxx, xxxxxxxx eine Stammeinlage von xxxxxxx und xxxxxx eine Stammeinlage von xxxxxxx. Die Stammeinlagen sind in voller Höhe in bar zu erbringen.
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft von zwei Geschäftsführern gemeinschaftlich oder von einem Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Jedem Geschäftsführer kann Alleinvertretungsbefugnis erteilt werden. Jedem Geschäftsführer kann Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden.
§ 6 Gesellschafterversammlung
Die Gesellschafterversammlung ist unverzüglich zu berufen, wenn eine Beschlußfassung der Gesellschafter erforderlich wird, bei drohender Zahlungsunfähigkeit oder wenn die Einberufung aus einem sonstigen Grund im Interesse der Gesellschaft liegt. In jedem Falle ist jährlich eine Gesellschafterversammlung innerhalb von zwei Monaten nach Vorliegen des Jahresabschlusses abzuhalten. Die Versammlung wird durch die Geschäftsführer in vertretungsberechtigter Zahl einberufen. Es genügt die Einberufung durch einen Geschäftsführer. Die Ladung erfolgt mittels Einschreibbriefes mit einer Frist von mindestens 2 Wochen unter Mitteilung der Tagesordnung, bei der jährlichen Versammlung unter Beifügung des Jahresabschlusses. Die Gesellschafterversammlung findet am Sitz der Gesellschaft statt. Sie kann aus begründetem Anlaß an einem anderen Ort abgehalten werden. Jeder Gesellschafter darf an der Gesellschafterversammlung teilnehmen. Er kann sich dabei durch den Ehegatten, einen anderen Gesellschafter oder einen zur Berufsverschwiegenheit verpflichteten Dritten vertreten lassen. Jeder andere Gesellschafter kann verlangen, daß sich der Bevollmächtigte durch schriftliche Vollmacht legitimiert. Die Versammlung wird vom Vorsitzenden geleitet. Er hat für eine ordnungsgemäße Protokollierung der Beschlüsse zu sorgen. Der Vorsitzende ist von den anwesenden und vertretenen Gesellschaftern mit einfacher Mehrheit zu wählen. Die Gesellschafterversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte des Stammkapitals vertreten ist. Fehlt es daran, so ist innerhalb von vier Wochen eine neue Versammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen, die immer beschlußfähig ist. Darauf ist in der Ladung hinzuweisen. Beschlüsse der Gesellschafter können nur in einer Gesellschafterversammlung oder gem. § 48 Abs. 2 GmbH schriftlich gefaßt werden.
Gesellschafterbeschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt, soweit nicht die Satzung oder das Gesetz zwingend eine andere Mehrheit vorschreiben. Abgestimmt wird nach Geschäftsanteilen. Je 50 € eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme. Über die gefaßten Beschlüsse hat der Vorsitzende unverzüglich eine Niederschrift aufzunehmen, zu unterschreiben und den Gesellschaftern zuzuleiten. Diese können innerhalb 4 Wochen eine Ergänzung oder Berichtigung der Niederschrift schriftlich verlangen. Die unwidersprochene oder ergänzte bzw. berichtigte Niederschrift hat die Vermutung der Richtigkeit und Vollständigkeit. Gesellschafterbeschlüsse können nur innerhalb 6 Wochen durch Klage angefochten werden.
Der Jahresabschluß ist von der Geschäftsführung innerhalb der gesetzlichen Frist aufzustellen und von sämtlichen Geschäftsführern zu unterschreiben. In der Bilanz ist eine gesetzliche Rücklage zu bilden, in die ein Viertel des um einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr gemeinderten Jahresüberschusses einzustellen ist. Die Rücklage darf nur verwandt werden für Zwecke des § 57 c GmbH-Gesetz, zum Ausgleich eines Jahresfehlbetrages, soweit er nicht durch einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr gedeckt ist, oder zum Ausgleich des Verlustvortrages aus dem Vorjahr, soweit er nicht durch einen Jahresüberschuss gedeckt ist.
§ 7 Austritt, Kündigung und Ausschluß
Jeder Gesellschafter kann aus wichtigem Grund seinen Austritt aus der Gesellschaft erklären. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen. Er ist unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten durch eingeschriebenen Brief zu erklären. Der ausscheidende Gesellschafter ist nach Wahl der Gesellschaft verpflichtet, seinen Geschäftsanteil jeweils ganz oder zum Teil an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte abzutreten oder die Einziehung zu dulden. Ein Gesellschafter kann ausgeschlossen werden, wenn er den Zwecken und Zielen der Gesellschaft beharrlich zuwiderhandelt, seinen Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber nicht nachkommt oder sich einer Handlung schuldig macht, die das Ansehen der Gesellschaft schädigen.
Ist ein Gesellschafter nicht ausschließlich von anderen Gesellschaftern, seinem Ehegatten oder seinen Abkömmlingen beerbt worden, kann der Geschäftsanteil des verstorbenen Gesellschafters gegen Entgelt eingezogen werden. Statt der Einziehung kann die Gesellschaft verlangen, daß der Anteil ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an einen Dritten abgetreten wird.
§ 8 Bekanntmachungen und Schlußbestimmung
Die gesetzlich vorgeschriebenen Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages läßt die Wirksamkeit des Gesellschaftsvertrages im übrigen unberührt, soweit Treu und Glauben dem nicht zwingend entgegenstehen. In einem solchen Falle ist die ungültige Bestimmung durch Beschluß der Gesellschafterversammlung so umzudeuten oder zu ergänzen, daß der mit der ungültigen Bestimmung beabsichtigte wirtschaftliche und rechtliche Zweck erreicht wird. Dasselbe gilt, wenn bei der Durchführung des Gesellschaftsvertrages eine ergänzungsbedürftige Lücke offenbar wird. Jeder Gesellschafter ist zu Vertragsänderungen verpflichtet, die der Gesellschaftszweck oder die Treuepflicht der Gesellschafter gegeneinander gebieten. Beim Ausscheiden von Gesellschaftern sind die Anteile von den übrigen Gesellschaftern zu übernehmen oder einem neuen Gesellschafter zur Beteiligung zur Verfügung zu stellen.
Die Kosten der Gründung trägt die Gesellschaft im Betrag von € 350,--
§ 9 Vollmachten
Wir bevollmächtigen hiermit für uns und unsere Rechtsnachfolger die Bürogehilfen des amtierenden Notars xxxxxxx beider Dienstanschrift xxxxxxxxxxxxxxxxx., je einzeln, alle zur Eintragung vorgenannten Gesellschaft in das Handelsregister erforderlichen Ergänzungserklärungen gegenüber dem Handelsregistergericht und den Gesellschaftern sowie der Gesellschaft abzugeben und entgegenzunehmen, wobei die Bevollmächtigten von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit sind. Die Bevollmächtigten sollen berechtigt sein, Untervollmachten gleichen Umfangs zu erteilen.
ppa Jürgen Schmahle
Es können jederzeit Anteile (mindestens 25 €) erworben werden.
Mitgliedschaften sind auch möglich: Jahresbeitrag 2014:
Fördermitglieder: Einzelmitglied 40 €; Familienmitglied 70 € ; Schüler,Studenten, Azubi 20 €
An Fahrzeug- und Streckenanteilen kann man sich auch beteiligen.
Bitte senden Sie uns eine Mail und wir beantworten gern Ihre Fragen! boehmetalbahn@arcor.de
Ausschneiden, ausfüllen und senden an Böhmetalbahn gUG (Haftungsbeschränkt), Am Bahnhof 2, 29664 Walsrode ......................................................................................................................................................................................................................
6. Beitrittserkärung
Hiermit erköre ich meinen Beitritt zur Böhmetalbahn gemeinnützige Unternehmergesellschaft (Haftungsbeschränkt). Der Gesellschaftervertrag wurde mir übergeben. Ich kann jederzeit zum Ende des Jahres die Mitgliedschaft ohne Angaben von Gründen kündigen. Der Beitrag ist mir bekannt.
................................................................................................................................................................................................................... Name, Vorname ggf.Firma Straße Hausnummer
..........................................................................................................................................................................................@de/............. Postleitzahl, Ort, Tel./Fax/eMail
.................................................................................................................................................................................................................... Datum Unterschrift Geburtsdatum
ggf. Unterschrift des/der Erziehungsberechtigten
Ich/Wir ermächtige/n hiermit gegen jederzeitigen Widerruf der Böhmetalbahn gemeinnützige Unternehmergesellschaft (Haftungsbeschränkt), den jeweils fälligen Jahresbeitrag von meinem/unserem Konto IBAN BIC
.................................................................................................................................................................................................................... abzubuchen.
.................................................................................................................................................................................................................... Datum Unterschrift
7. Bürgschaftserklärung
Hiermit erkläre ich mich bereit, eine Bürgschaft in Höhe von 100 € / 500 € / 1000 € für den Erwerb von Grundstücken und Schienenmaterial zu übernehmen. Die Bürgschaft kommt nur zum tragen, wenn das Projekt beendet wird und bei der Veräußerung ein Verlust entsteht. Die Bürgschaft kann nur gegenüber der Bank oder beim Notar erkärt werden und ist für den genannten Betrag bindend.
Bitte übersenden Sie mir die entsprechenden Unterlagen.
...................................................................................................................................................................................................................... Name, Vorname, Adresse, Datum, Unterschrift