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Timestamp: 2020-07-06 04:55:08
Document Index: 72026385

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 145', 'Art. 145', 'Art. 145', 'Art. 4', 'Art. 145']

BGE-115-II-424 - 1989-12-13 - BGE - Zivilrecht - Vorsorgliche Massnahme nach Art. 145 ZGB; Bemessung des Unterhaltsbeitrags. Bei sehr günstigen...
Vorsorgliche Massnahme nach Art. 145 ZGB; Bemessung des Unterhaltsbeitrags. Bei sehr günstigen Einkommensverhältnissen ist der Überschuss des Gesamteinkommens über den Zwangsbedarf der Ehegatten nicht hälftig aufzuteilen. Vielmehr darf bei der Bemessung des dem berechtigten Ehegatten zustehenden Unterhaltsbeitrags auf die für die Weiterführung der bisherigen Lebenshaltung erforderlichen Kosten abgestellt werden.
Mesures provisoires de l'art. 145 CC; fixation de la contribution d'entretien. En présence de situations financières très favorables, le solde de la totalité des revenus des époux qui dépasse leurs besoins respectifs ne doit pas être partagé par moitié. Il convient bien plutôt, lors de la fixation de la contribution d'entretien en faveur de l'époux ayant droit, de se fonder sur les dépenses indispensables au maintien du train de vie dont il bénéficiait jusqu'alors.
Misure provvisionali ai sensi dell'art. 145 CC; determinazione del contributo per il mantenimento. In presenza di una situazione finanziaria molto favorevole, il saldo della totalità dei redditi dei coniugi eccedente i loro rispettivi bisogni non dev'essere diviso per metà. Nel determinare il contributo per il mantenimento a favore del coniuge avente diritto, occorre fondarsi sulle spese indispensabili per conservare il tenore di vita di cui egli beneficiava sino ad allora.
Im Scheidungsprozess der Eheleute M. traf die Einzelrichterin der March mit Verfügung vom 18. April 1989 die vorsorglichen Massnahmen gemäss Art. 145 ZGB, wobei sie den Kläger namentlich verpflichtete, der Beklagten für die Dauer des Prozesses einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'000.-- zu bezahlen. In teilweiser Gutheissung eines Rekurses des Klägers setzte das Kantonsgericht des Kantons Schwyz den Unterhaltsbeitrag mit Entscheid vom 17. Juli 1989 auf Fr. 1'000.-- pro Monat herab. Gegen diesen Entscheid hat die Beklagte staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung von Art. 4
BV erhoben, mit dem Antrag, er sei
insoweit aufzuheben und der Unterhaltsbeitrag sei auf Fr. 2'000.-- pro Monat festzusetzen. Der Beschwerdegegner und das Kantonsgericht beantragen in ihren Vernehmlassungen die Abweisung der Beschwerde. Das Bundesgericht weist die Beschwerde ab, soweit es darauf eintritt.
Entscheid : 115 II 424
Status : 115 II 424
Regeste : Vorsorgliche Massnahme nach Art. 145 ZGB; Bemessung des Unterhaltsbeitrags. Bei sehr günstigen...
111-II-103 • 114-II-26 • 115-II-424
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