Source: https://sicherheitsingenieur.nrw/arbeits-und-gesundheitsschutz/
Timestamp: 2019-01-24 04:49:33
Document Index: 300612141

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 3', '§ 6', '§ 3', '§4', '§ 3', '§ 2', '§ 10', '§ 3']

Arbeits-und Gesundheitsschutz - Sicherheitsingenieur.NRW
Arbeits-und GesundheitsschutzAdmin2019-01-06T19:27:23+00:00
SCC/SCP Beratung
Arbeitssicherheit (SiFa)
PAAG (HazOP) / HazID- Analysen
Baustellensicherheit & SiGeKo
Sanierung von Brand- & Gebäudeschadstoffen
SCC Prüfung Dok. 016, 017 & 018
Die ISO 45001 ist eine durch die Internationale Organisation für Normung (ISO) im März 2018 veröffentlichte Norm und beschreibt Anforderungen an ein Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie eine Anleitung zur Umsetzung. ISO 45001 wird die Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001) ersetzen.
Gerne führen und beraten wir Sie bis zur gelungenen Zertifizierung nach ISO 45001:2018
Ist Ihre Firma bereits nach OHSAS 18001 zertifiziert? Wir helfen zur Umsetzung in die ISO 45001:2018
Unsere Berater sind TÜV-Rheinland geprüft
In der EU- Industrie (besonders in Kraftwerken und der chemischen Industrie) werden regelmäßig Fremdfirmen, sogenannte Kontraktoren, eingesetzt. Diese Fremdfirmen müssen nach SCC/SCP Zertifiziert sein. Auch deren Mitarbeiter, die vor Ort eingesetzte werden, müssen Personen Zertifiziert werden nach SCC Dokument 016, 017 oder 018.
Inzwischen werden auch bei:
Windpark- Projekten und
Bauprojekten im Naturschutzgebiet
diese hohe Maß an Sicherheit nach dem SGU (Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz-) Managementsystem gefordert.
Wir erhöhen Ihre Rechtssicherheit durch die Organisation und Einführung eines SGU-Managementsystems. Dann können Sie auch an Ausschreibungen teilnehmen, die SCC/SCP vordern.
SCC* (eingeschränktes Zertifikat) Dieses Managementsystem bezieht sich auf Unternehmen mit weniger als 35 Mitarbeitern, die keine Subunternehmen einsetzen.
SCC** (uneingeschränktes Zertifikat) Dieses Managementsystem bezieht sich auf Firmen, welche mehr als 35 Mitarbeiter oder weniger beschäftigen, aber mit Subunternehmen arbeiten.
SCCP (Petrochemie) Da in der Petrochemie besondere Anforderungen an die Sicherheit gestellt werden, ist dieser Scope auf die Anforderungen der chemischen Industrie ausgerichtet.
Für jede ausgeübte Tätigkeit und für jeden Arbeitsplatz in der Instandhaltung ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, um die Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten zu gewährleisten sowie Schäden an Einrichtungen, die zu Gefährdungen der Beschäftigten führen können, zu verhindern oder, wenn dies nicht möglich ist, so weit wie möglich zu minimieren. Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung sind nachweisbar festzuhalten.
Die Gefährdungsbeurteilung muss durch eine Sach-und Fachkundigen Sicherheitsingeniuer durchgeführt werden.
Eine solche Gefährdungsbeurteilung ist in zahlreichen Vorschriften wie dem:
Arbeitsschutzgesetz (§ 5 ArbSchG),
der Arbeitsstättenverordnung (§ 3 ArbStättV),
der Gefahrstoffverordnung (§ 6 GefStoffV),
der Betriebssicherheitsverordnung (§ 3 BetrSichV)
der Biostoffverordnung (§4 BioStoffV)
der Lärm- und Vibrations- Arbeitsschutzverordnung (§ 3 LärmVibrationsArbSchV)
der Lastenhandhabungsverordnung (§ 2 LasthandhabV) und dem
Mutterschaftsschutzgfesetzt (§ 10 MuSchG) der verankert und Grundlage fast aller betrieblichen Schutzmaßnahmen.
Je nach Gefährdungen, gibt es verschiedene technische Richtlinien die hier verbindlich sind:
ASR V3 – Allgemeine Anforderungen
TRBA 400 – bei biologischen Gefährdungen
TRBS 1111 – sicherheitstechnische Bewertung
TRGS 800 – bei Feuergefährlichen Arbeiten
TRGS 400 – bei Umgang mit Chemikalien und Gefahrstoffen
DGUV Vorschrift 1 “Grundsätze der Prävention” (pdf)
DGUV Vorschrift 1 “Vereinfacht und entschlackt” (pdf)
Die DGUV Regel 100-001 konkretisiert und erläutert die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (DGUV Vorschrift 1) und vereint die Regeln BGR A 1 und GUV-R A1. DGUV Regel 100-001 (pdf)
Seit Mai 2014 hat sich die Systematik des Vorschriften- und Regelwerks der DGUV geändert.
In dieser Transferliste stehen die alten und die neuen Bezeichnungen der Vorschriften, Regeln, Informationen und Grundsätze. Außerdem gibt es eine Übersicht der Broschüren, die im Zuge der Neustrukturierung aus dem Regelwerk entnommen und nicht mehr von der DGUV geführt werden.
DGUV-Transferliste (pdf)
DGUV-Regelwerk (xls)
Was ist der Unterschied zwischen HazID & HazOP?
Sowohl HazID als auch HazOP sind Risikoanalyse-Tools, die am Arbeitsplatz verwendet werden.
PAAg- Verfahren (HazOP) dient zur Untersuchung der Sicherheit von technischen Anlagen und findet in der chemischen Industrie häufig Anwendung. Es basiert den Bausteinen Prognose, Auffinden der Ursache, Abschätzen der Auswirkungen, Gegenmaßnahmen.
Unser Expertenteam ermittelt in einer Prüfsitzung systematisch alle wichtigen Teile eines Projekts durch zielgerichtetes Vorgehen. Die Sollfunktion legt die gewünschten Funktionen fest, anhand von einfachen Leitwörtern (ja/nein, mehr/weniger, sowohl als auch, teilweise, anders als) werden die Sollfunktion verändert und mögliche Störfälle erkannt.
HazID steht für Gefahrenidentifikation. Es ist eher ein allgemeines Risikoanalyse-Tool, das das Management so früh wie möglich auf Bedrohungen und Gefahren aufmerksam macht. Die vorgenommene Klassifizierung erfolgt auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeit und Folgen. Eine HazID-Studie bietet eine qualitative Analyse einer Baustelle, um das Sicherheitsrisiko für den Arbeitnehmer zu bestimmen.
Gerne führen wir mit unseren Experten PAAG (HazID) oder HazOP Analyse durch. Dadurch können zukünftige Betriebsausfälle- und Gefährdungen minimiert werden. Das schütz Menschen, Anlagen und Ihre Wirtschaftlichkeit.
HSE Manager werden bei großen Bauprojekten eingesetzt in der Umsetzungsphase. Der HSE Manager ist Fachkraft für Arbeitssicherheit, SiGeKo, Brandschutzbeauftragter, Umweltbeauftragter, Gefahrstoff- und Gefahrgutbeauftragter. Nur so kann sicher gestellt werden das alle HSE-Standards, Gesetzte, Vorschriften und Regeln eingehalten werden können.
Die Aufgaben u.a.
Beratung des Bauleiters und Ingenieure
Leitung des HSE Bereiches
Pflege des HSE-Managements
Planung, Erstellung und Überwachung von Konzepten, Regeln und Vorschriften in Bezug auf Maßnahmenerstellung zur health (Gesundheitsschutz), safety (Arbeitssicherheit) & environment (Umweltschutz).
Unterstützung in der Planungs- und Vorbereitungsphase
Berichtserstellung und Dokumentation (u.a Dokumentation (Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen)
Durchführung von Toolbox-Meetings u.v.m.
Der SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordinator) übernimmt nach § 3 der BaustellV. Aufgaben während der Planung und Ausführung von Bauvorhaben. Er hat die erforderlichen Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes festzulegen, zu koordinieren und ihre Einhaltung zu überprüfen.
Erstellt den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan), Um Gefährdungen bei Zusammenarbeiten mehrere Arbeitgeber auszuschließen
Erstellt die Baustellenverordnung und den Baustellenaushang
Berät dem Bauleiter und dem Fremdfirmenkoordinator beim Arbeitsschutz
Ist für eine Baustelle, auf der Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, eine Vorankündigung zu übermitteln, oder werden auf einer Baustelle, auf der Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, besonders gefährliche Arbeiten ausgeführt, so ist dafür zu sorgen, dass vor Einrichtung der Baustelle ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan) erstellt wird. Der Plan muss die für die betreffende Baustelle anzuwendenden Arbeitsschutzbestimmungen erkennen lassen und besondere Maßnahmen für die besonders gefährlichen Arbeiten enthalten. Ergeben sich während der Ausführung des Bauvorhabens erheblichen änderungen in der Ausführung, hat der Koordinator den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan anzupassen oder anpassen zu lassen.
Sind Sie Techniker, Meister, Ingenieur oder Architekt und bringen mehr als 12 Monate Baustellenerfahrung mit? Lassen Sie sich von uns selber zum SiGeKo ausbilden..
Rechtstexte und Technische Regeln:
BaustellV (Baustellenverordnung)
ASR A5.2 Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege auf Baustellen im Grenzbereich zum Straßenverkehr
Bei Arbeiten zur Sanierung von Brandschäden, Schimmelpilze in Innenräumen und Gebäudeschadstoffen ist ein geeigneter sachkundiger Koordinator zu bestellen nach DGUV 101-004 (ehemelas BGR 128 6A+B) TRGS 521 und TRGS 524. Bei der Sanierung von Brand-, Schimmelpilz- oder Gebäudeschadstoffen handelt es sich in den immer um höchst gefährliche Arbeiten. Dem Arbeitsschutz muss daher ein sehr hoher Stellenwert zukommen.
Wir beraten, planen, und prüfen alle nötigen arbeitsschutzrelevanten Tätigkeiten bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten als Arbeits- und Sicherheitskoordinator (A+S-Koordinator).
Probenahme, Analyse und Bewertung u.a. von:
SCC Schulungen und anerkannte SGU-Prüfungen.
Ziel dieser Schulung ist es, Kenntnisse über sicherheitsgerechtes Verhalten zu vertiefen, und den Teilnehmern die Anwendung und Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen im Bereich der Arbeitssicherheit zu vermitteln. Die Mitarbeiterschulung sowie eine Unternehmenszertifizierung nach dem SCC Regelwerk geben Ihnen die Möglichkeit, bei Ausschreibungen die Kriterien als A-Kunde zu erfüllen, um entsprechend an der Auftragsvergabe erfolgreich teilzunehmen. Gleichzeitig hat der Auftraggeber die Garantie, dass Sie auf seinem Betriebsgelände den Standard bezüglich Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz einhalten.
In Koorperation mit Dr. med Dan Bui : Arbeitsmedizin Bui