Source: https://www.gemeindewerke-ruelzheim.de/netzinfrastruktur/messstellenbetrieb_ho.html
Timestamp: 2019-02-23 21:25:54
Document Index: 383205896

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 14', '§ 32', '§ 29', '§ 29', '§ 3', '§ 40', '§ 31', '§ 40', '§ 35', '§ 35']

Verbands- und Gemeindewerke Rülzheim - Energie - Netzinfrastruktur - Messstellenbetrieb
Information nach § 37 Abs. 1 MsbG vom [01.07.2017]
Das Gemeindewerk Hördt nimmt als grundzuständiger Messstellenbetreiber nach dem
Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) innerhalb seines Netzgebiets die Aufgabe des Messstellenbetriebs wahr.
1. bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch über 6 000 Kilowattstunden sowie
bei solchen Letztverbrauchern, mit denen eine Vereinbarung nach § 14a des
Energiewirtschaftsgesetzes besteht,
1. bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch bis einschließlich 6 000
Kilowattstunden sowie
vorgesehen ist und soweit dies nach § 32 wirtschaftlich vertretbar ist, haben wir als grundzuständiger Messstellenbetreiber Messstellen an ortsfesten Zählpunkten bei Letztverbrauchern und Anlagenbetreibern mindestens mit modernen Messeinrichtungen auszustatten. Die Ausstattung hat bis zum Jahr 2032, bei Neubauten und Gebäuden, die einer größeren Renovierung im Sinne der Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (ABl. L 153 vom 18.6.2010, S. 13) unterzogen werden, bis zur Fertigstellung des Gebäudes zu erfolgen.
Im Netzgebiet des Gemeindewerkes Hördt sind nach derzeitigem Stand circa 1.500 Zähler von der gesetzlichen Umbauverpflichtung auf moderne Messeinrichtungen (§ 29 Abs. 3 MsbG) betroffen. Es handelt sich notwendigerweise um geschätzte circa-Angaben, da die konkrete Anzahl u.a. abhängig ist von unbeeinflussbaren Fremdfaktoren in der Zukunft, wie dem tatsächlichen Verbrauchsverhalten, möglichen Stilllegungen, der tatsächlichen Anzahl an Neubauten/größeren Renovierungen etc. Die Angaben stehen daher unter dem Vorbehalt einer späteren Anpassung.
Zur Ausstattung der Messstellen nach den §§ 29 bis 32 MsbG gehört als Standardleistung die
Durchführung des Messstellenbetriebs im nach § 3 erforderlichen Umfang. Demnach umfasst der Messstellenbetrieb folgende Aufgaben:
1. Einbau, Betrieb und Wartung der Messstelle und ihrer Messeinrichtungen und Messsysteme
sowie Gewährleistung einer mess- und eichrechtskonformen Messung entnommener,
verbrauchter und eingespeister Energie einschließlich der Messwertaufbereitung und formund
fristgerechten Datenübertragung nach Maßgabe dieses Gesetzes,
2. technischer Betrieb der Messstelle nach den Maßgaben dieses Gesetzes einschließlich der
form- und fristgerechten Datenübertragung nach Maßgabe dieses Gesetzes,
Bei der Ausstattung von Messstellen mit intelligenten Messsystemen umfasst die Durchführung
Ersatzwertbildung im Smart-Meter-Gateway (vorbehaltlich abweichender Festlegungen der
BNetzA) und die standardmäßig erforderliche Datenkommunikation sowie
2. bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch von höchstens 10 000
Kilowattstunden, soweit es der variable Stromtarif im Sinne von § 40 Absatz 5 des
Zählerstandsgängen des Vortages gegenüber dem Energielieferanten und dem Netzbetreiber
sowie eine Softwarelösung, die Anwendungsinformationen zum intelligenten Messsystem, zu
Stromsparhinweisen und -anwendungen nach dem Stand von Wissenschaft und Technik
5. in den Fällen des § 31 Absatz 1 Nr. 5, Absatz 2 und 3 Satz 2 MsbG das Bereithalten einer
Kommunikationslösung, mit der bis zu zweimal am Tag eine Änderung des Schaltprofils sowie
einmal täglich die Übermittlung eines Netzzustandsdatums herbeigeführt werden kann,
6. in den Fällen des § 40 MsbG und unter den dort genannten Voraussetzungen die Anbindung
von Erzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz oder dem Kraft-Wärme-
Kopplungsgesetz und die Anbindung von Messeinrichtungen für Gas und
7. die Erfüllung weiterer sich aus den Festlegungen der Bundesnetzagentur ergebender
Pflichten, insbesondere zu Geschäftsprozessen, Datenformaten, Abrechnungsprozessen,
Die Entgelte für den Messstellenbetrieb von modernen Messeinrichtungen und intelligenten
Messsystemen (inkl. Standardleistungen nach § 35 Abs. 1 MsbG) ergeben sich aus dem hier
abrufbaren Preisblatt. Gleiches gilt für Zusatzleistungen nach § 35 Abs. 2 MsbG, die jeweils gesondert zu beauftragen sind.
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Ansprechpartnerinnen für nähere Informationen
Frau Anna Schwechheimer, Tel. 07272 / 7002-1623
Frau Cornelia Eßwein, Tel. 07272 / 7002-1609
Telefax:	07272/ 7002-1695