Source: https://www.graduateacademy.uni-heidelberg.de/promovieren/einreise.html
Timestamp: 2019-02-23 05:37:34
Document Index: 139964223

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 20', '§ 16', '§20', '§ 16', '§ 16', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 16', '§ 45', '§ 16', '§ 20', '§ 16', '§ 20', '§ 68', '§ 16', '§ 20']

Formalitäten bei Einreise und Ankunft - Universität Heidelberg
Frau Gabriele Monzel
+49 (0) 6221 / 54 - 2171
monzel@zuv.uni-heidelberg.de
Auflistung der deutschen Auslandsvertretungen
Übersicht über mögliche Aufenthaltstitel für Wissenschaftler aus Drittstaaten
Adressen der Ausländerbehörden in Heidelberg und Umgebung
§ 45 "Gebühren für die Aufenthaltserlaubnis und die Blaue Karte EU" der Aufenthaltsverordnung (AufenthV)
Aufenthaltserlaubnis für Studierende aus Staaten außerhalb der EU/EWR beantragen
Wenn Sie sich für eine Promotion an der Universität Heidelberg entschieden haben, prüfen Sie zunächst, welche Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für Sie gelten. Die Rahmenbedingungen für Ihren Aufenthalt in Deutschland hängen davon ab, ob Sie Bürger der Europäischen Union (EU) oder der Schweiz sind oder ob Sie aus einem anderen Land stammen.
sind freizügigkeitsberechtigt. Sie und Ihre Familien angehörigen benötigen weder für die Einreise noch für die Beschäftigung in Deutschland ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis. Für die Einreise ist lediglich ein gültiger Pass oder Personalausweis notwendig. EU-Mitgliedstaaten (Stand 2015): Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern.
EWR-Staaten (Staaten des Europäischer Wirtschaftsraums): EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen.
müssen eine rein deklaratorische „Aufenthaltserlaubnis für Schweizer Bürger“ beantragen. Nach der Einreise müssen Sie Ihren Wohnsitz in jedem Fall beim Einwohnermeldeamt der Stadt, in der Sie leben, anmelden.
Doktorand/innen aus allen anderen Staaten
müssen mit wenigen Ausnahmen ein Visum für einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland grundsätzlich vor der Einreise beantragen. Sie können einen erforderlichen Aufenthaltstitel auch nach der Einreise beantragen. Den Antrag können Sie bei der zuständigen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) in Ihrem Heimatland stellen.
► Auflistung der deutschen Auslandsvertretungen
Ausgenommen von der Visapflicht bei der Einreise sind Staatsangehörige Australiens, Israels, Japans, Kanadas, Neuseelands, der Republik Korea und der Vereinigten Staaten von Amerika. Das gleiche gilt für Bürger aus Andorra, Brasilien, El Salvador, Honduras, Monaco und San Marino, sofern sie sich nach ihrer Ankunft in Deutschland um einen Aufenthaltstitel zu Studienzwecken bewerben möchten.
Nach Ankunft in Deutschland müssen Sie sich als „Drittstaatler/-in“ im Laufe einer Woche beim Einwohnermeldeamt Ihres neuen Wohnortes anmelden. Innerhalb von drei Monaten nach der Einreise müssen Sie einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels bei der zuständigen Ausländerbehörde stellen.
► Informationen zur Antragstellung
Sofern Sie ein Visum zur Einreise benötigen, achten Sie bitte darauf, dass es dem tatsächlichen Zweck Ihres Aufenthaltes entspricht. Nur dann ist durch die zuständigen Ausländerbehörden in Deutschland eine reibungslose Umschreibung in einen Aufenthaltstitel möglich.
Mit diesem Visum können Sie einreisen, bevor Sie die Zulassung (Step 5: Admission to the University) an der Universität Heidelberg erhalten haben. Sie müssen dieses bei der zuständigen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) in Ihrem Heimatland beantragen. Dieses Visum ist zunächst drei Monate gültig und kann maximal um weitere sechs Monate verlängert werden. Wenn Sie in dieser Zeit zur Promotion zugelassen werden, können Sie damit eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken beantragen.
Dieses Visum können Sie nur dann bereits in Ihrem Heimatland beantragen, wenn Sie zuvor die Zulassung an der Universität Heidelberg erhalten haben. Informationen über alle weiteren notwendigen Unterlagen erhalten Sie bei den Auslandsvertretungen. Das Visum gilt in der Regel drei Monate.
Unterlagen für das Visum zu Studienzwecken:
Visumantragsformular (erhalten Sie bei der deutschen Auslandsvertretung in Ihrem Heimatland),
Zulassungsbescheid der Universität Heidelberg oder eine Bescheinigung, dass Sie die Zulassung demnächst erhalten,
ggf. noch weitere Dokumente (je nach Anforderung Ihrer Auslandsvertretung).
►Informationen zum Zulassungsverfahren: "Step 5: Admission to the University"
► Checkliste zum Download
Visum zum Zweck der Erwerbstätigkeit
Dieses Visum müssen Sie bei der zuständigen Auslandsvertretung in Ihrem Heimatland beantragen. Dort erhalten Sie Informationen über die Unterlagen, die dafür notwendig sind. Voraussetzung ist in jedem Fall ein konkretes Arbeitsplatzangebot. Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zum Aufenthaltstitel nach § 20 AufenthG (Forschung).
Aufgrund der in Deutschland geltenden Meldepflicht müssen Sie nach Ihrer Ankunft in Deutschland Ihren Wohnsitz beim zuständigen Bürgeramt anmelden. Diese Meldung muss in der Regel innerhalb einer Woche nach Ihrem Einzug in die Wohnung erfolgen und ist kostenlos.
Welches Bürgeramt für Sie zuständig ist, richtet sich nach dem Stadtteil bzw. dem Ort oder der Gemeinde, in der Sie wohnen. Eine Übersicht der Bürgerämter in Heidelberg mit den jeweiligen Adressen, Kontaktdaten und Öffnungszeiten finden Sie im Serviceportal der Stadt Heidelberg:
► Übersicht der Bürgerämter
Unterlagen zur Anmeldung des Wohnsitzes
Formular zur Wohnsitzanmeldung (erhalten Sie im Bürgeramt),
Nachweis über Ihre Zugehörigkeit zur Universität Heideberg (Zulassung, Immatrikulation, Betreuungszusage oder Arbeitsvertrag),
ggf. Finanzierungsnachweis,
ggf. Krankenversicherungsnachweis.
Vom Bürgeramt erhalten Sie eine Meldebescheinigung. Sie benötigen diese unter anderem für die Beantragung eines Aufenthaltstitels und die Eröffnung eines Bankkontos.
Der Aufenthaltstitel (AT) ist eine befristete Aufenthaltserlaubnis. Innerhalb von drei Monaten nach der Einreise müssen Sie einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels bei der zuständigen Ausländerbehörde stellen. Welcher AT Ihnen verliehen wird, richtet sich nach Ihren individuellen Lebensumständen. In der Regel erhalten Doktorand/innen einen AT nach § 16 AufenthG (zu Studienzwecken). In Ausnahmefällen wird Doktorand/innen ein AT nach §20 AufenthG (zu Forschungszwecken) ausgestellt.
► Übersicht über mögliche Aufenthaltstitel für Wissenschaftler aus Drittstaaten
Aufenthaltstitel nach § 16 AufenthG
Der AT nach § 16 AufenthG wird üblicherweise an immatrikulierte Doktorand/innen vergeben, die einen Arbeitsvertrag (Teilzeit, bis zu 50% der regulären Arbeitszeit) vorweisen können oder die sich über ein Stipendium bzw. aus eigenen Mitteln finanzieren. Um diesen Aufenthaltstitel zu erlangen, müssen Doktorand/innen ihre Immatrikulation an der Universität nachweisen. Der Aufenthaltstitel zu Studienzwecken kann Ihnen für mindestens ein und längstens zwei Jahre erteilt werden. Der Zeitraum kann verlängert werden, wenn der Studienabschluss noch nicht erreicht, aber in einem angemessenen Zeitraum zu erreichen ist.
Aufenthaltstitel nach § 20 AufenthG (Forschung)
Dieser Aufenthaltstitel wird generell nur Doktorand/innen erteilt, deren Arbeitsvertrag an der Universität Heidelberg oder einer anderen Forschungseinrichtung mehr als 50% der regulären Arbeitszeit umfasst. Aufgrund Ihrer jeweiligen persönlichen Situation, etwa wenn Sie mit Ihrem Ehepartner oder Kindern nach Deutschland kommen, kann für Sie als Doktorand/in ein AT nach § 20 AufenthG (Forschung) die bessere Wahl sein. Um einen Aufenthaltstitel zu Forschungszwecken zu erhalten, müssen Sie eine Gastvereinbarung mit der Universität Heidelberg abschließen. Falls Sie mehr über den AT nach § 20 AufenthG (Forschung) erfahren möchten, kontaktieren Sie bitte die Servicestelle der Graduiertenakademie.
Der Aufenthaltstitel nach § 16 AufenthG muss schriftlich bei der für Sie zuständigen Ausländerbehörde beantragt werden.
► Adressen der Ausländerbehörden in Heidelberg und Umgebung
Die Gebühr für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis beträgt 100 Euro bei einer Geltungsdauer bis zu einem Jahr und 110 Euro bei einer Geltungsdauer über einem Jahr. (Stand: 2017)
► § 45 „Gebühren für die Aufenthaltserlaubnis und die Blaue Karte EU“ der Aufenthaltsverordnung (AufenthV).
Benötigte Unterlagen für den Antrag auf AT nach § 16 bzw. § 20 AufenthG
Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis (das Formular erhalten Sie in der Ausländerbehörde),
zwei biometrische Passbilder,
bei Antrag auf AT nach § 16 AufenthG: Zulassungsbescheid der Universität Heidelberg (die Annahme als Doktorand/in an der Fakultät reicht nicht aus),
bei Antrag auf AT nach § 20 AufenthG: Gastvereinbarung mit der Universität Heidelberg.
Tipp: Kopien
Reichen Sie mit dem schriftlichen Antrag Kopien ein und bringen Sie die Originale zum persönlichen Termin mit.
Tipp: Links zu den Verfahrensschritten
Eine gute Übersicht der einzelnen Verfahrensschritte finden Sie auf den Webseiten der Stadt Heidelberg:
► Aufenthaltserlaubnis für Studierende aus Staaten außerhalb der EU/EWR beantragen
► Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Forschung beantragen
Finanzierungsnachweis für das Visum
Um ein Visum zu erhalten, müssen Sie bereits vor der Einreise nachweisen, dass Sie Ihr Promotionsstudium mindestens für die Dauer von einem Jahr finanzieren können und somit Ihr Lebensunterhalt für diese Zeit gesichert ist.
Als Bemessungsgrenze wird ein Minimum von 670 Euro pro Monat für Sie selbst zugrunde gelegt (Stand: 2014). Bemessungsgrundlage ist der Förderungshöchstsatz nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Für das erste Jahr der Promotion müssen Sie entsprechend nachweislich über mindestens 8040 Euro verfügen. Wenn weitere Familienangehörige mitreisen, erhöht sich die Summe.
Mögliche Nachweise der Finanzierung
eine Stipendienbescheinigung (die Höhe Ihres Einkommens und die Dauer des Stipendiums muss daraus hervorgehen),
eine Verdienstbescheinigung,
ein Einkommens- und Vermögensnachweis der Eltern,
eine Verpflichtungserklärung gemäß § 68 AufenthG: eine andere Person verpflichtet sich gegenüber der Ausländerbehörde, die Kosten für Ihren Lebensunterhalt zu übernehmen,
die Einzahlung einer Sicherheitsleistung auf ein Sperrkonto in Deutschland über mindestens 8040 Euro,
eine Bankbürgschaft, die jährlich zu erneuern ist.
Arbeiten neben der Promotion: Arbeitserlaubnis
Wenn Sie neben Ihrer Promotion arbeiten möchten, müssen Sie berücksichtigen, welche arbeitsrechtlichen Bedingungen für Sie gelten. Dabei wird je nach Staatsangehörigkeit unterschieden:
EU- und EWR-Bürger sowie Schweizer Bürger
benötigen keine Arbeitserlaubnis. Für sie gelten die gleichen Zugangsregeln zum Arbeitsmarkt wie für deutsche Arbeitnehmer.
Bürger aus Nicht-EU-/Nicht-EWR-Staaten
benötigen einen Aufenthaltstitel, der die Ausübung einer Erwerbstätigkeit gestattet. Je nach Aufenthaltstitel und Beschäftigungsverhältnis ist eine Zustimmung der Ausländerbehörde und/oder der Bundesagentur für Arbeit nötig.
Mit einer Aufenthaltserlaubnis zur Studienbewerbung dürfen Sie keiner Erwerbstätigkeit nachgehen.
Mit einem AT zu Studienzwecken nach § 16 AufenthG ist eine Erwerbstätigkeit dann zustimmungsfrei, wenn Sie jährlich bis zu 120 ganze oder 240 halbe Tage neben Ihrer Promotion arbeiten. Zudem können Sie als geprüfte wissenschaftliche Hilfskraft oder als akademische/r Mitarbeiter/in (bis einschließlich 50%) zustimmungsfrei arbeiten. Hinweis: Die Universität Heidelberg vergibt Hilfskraftverträge bis zu einem Stundenumfang von maximal 85 Stunden pro Monat. Die Ausländerbehörde muss jedoch darüber informiert werden.
Mit einem AT zur qualifizierten Beschäftigung nach § 20 AufenthG können Sie die Forschungstätigkeit, die in der Vereinbarung mit ihrer Gasteinrichtung genehmigt wurde, sowie Lehrtätigkeiten uneingeschränkt ausüben. Eine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ist nicht notwendig
Adressen und Öffnungszeiten der Ausländerbehörden in Heidelberg und Umgebung
Prüfen Sie zunächst, welche Ausländerbehörde für Sie zuständig ist. Die Zuständigkeit richtet sich nach Ihrem Wohnsitz. Je nach Wohnort befindet sich die Ausländerbehörde in der Stadtverwaltung oder im Landratsamt.
Tel.: +49 (0) 6221 58 17520
► www.heidelberg.de/buergeramt
Wohnsitz in umliegenden Gemeinden
Tel.: +49 (0) 6221 522 1478
E-Mail: auslaenderamt@rhein-neckar-kreis.de
► www.rhein-neckar-kreis.eu/,Lde/Startseite/Landratsamt/Auslaenderwesen.html
► www.rhein-neckar-kreis.eu/,Lde/Startseite/Landratsamt/Zustaendigkeit.html
Wohnsitz in Mannheim
Tel.: +49 (0) 621 293 3221
► www.mannheim.de
Wohnsitz in Ludwigshafen
Tel.: +49 (0) 621 504 3297
► www.ludwigshafen.de
► www.ludwigshafen.de/buergernah/integration/wegweiser-integration
► www.ludwigshafen.de/buergernah/buergerservice/dienstleistungen-a-z