Source: https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?action=printpage;topic=50457.0
Timestamp: 2019-06-26 18:13:14
Document Index: 188209361

Matched Legal Cases: ['§43', '§43', '§43', '§43', '§ 69', '§ 6', '§43', '§26', '§43', '§26', '§26', '§26', '§43', '§26', '§43', '§43', '§26', '§43', '§43', '§43', '§ 17', '§26', '§26', '§ 43', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 43', '§ 26', '§ 26', '§ 43', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 43', '§ 43', '§81', '§43', '§ 26', '§43', '§10', '§43', '§26', '§ 43', '§ 26']

Seite drucken - Reserveoffizier nach §43 Abs 3 SLV
Fragen und Antworten => Reserve => Thema gestartet von: Altrec am 31. Oktober 2014, 13:08:42
Titel: Reserveoffizier nach §43 Abs 3 SLV
Beitrag von: Altrec am 31. Oktober 2014, 13:08:42
Vertue ich mich gerade oder wurde die Bundeswehr Seite (https://mil.bundeswehr-karriere.de/portal/a/milkarriere/!ut/p/c4/Pce7DYAwDADRWVgg7unYAuicry1CguwEJKYnFbri6WCHUcGbEzauBTOssDme7WNOzgeKcJBgmCT8Q9WROuoZ7SB3VSNBa4zveZPXlsTDdSzTB0j2Aak!/) dahingehend aktualisiert, dass nun auch die Möglichkeit aufgezeigt wird, sich via §43 Abs. 3 SLV zu bewerben und dabei kein Bezug zum vorhandenen Studium gemacht wird?
Das würde zu meiner Aussage passen, die ich hier (http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?topic=49484.msg511638#msg511638) mal angesprochen hatte.
Titel: Antw:Reserveoffizier nach §43 Abs 3 SLV
Beitrag von: TheScientist am 31. Oktober 2014, 15:43:47
Beitrag von: HCRenegade am 31. Oktober 2014, 15:47:43
Beitrag von: HCRenegade am 31. Oktober 2014, 15:49:45
Beitrag von: TheScientist am 31. Oktober 2014, 16:21:51
So, nun ist meine Glaskugel kaputt ;)
Beitrag von: HG z.S. am 04. November 2014, 15:41:06
Beitrag von: Altrec am 04. November 2014, 19:32:52
Quelle (https://mil.bundeswehr-karriere.de/portal/a/milkarriere/!ut/p/c4/PccxDoMwDEbhs_QC8d6NW9BuJhj8i5Ag2wSppy8TesOnR1-6q9yxcqBVLjTSJ-M9XWlH2dgMYpKgJs9oy-pZz8LTTTndk4m3ZfntXWeP1ebkghBUD9Swo4tddGzD6w_KaiyK/)
Beitrag von: HG z.S. am 05. November 2014, 14:48:39
Lassen wir uns also überraschen... :D
Beitrag von: Altrec am 05. November 2014, 15:12:58
Beitrag von: F_K am 05. November 2014, 15:33:52
Beitrag von: HG z.S. am 05. November 2014, 15:40:03
F_K, kannst Du bitte mal "UTV" definieren? Ich vermute, es ist weder der Unabhängige Tanklagerverband noch Unterschichtenfernsehen gemeint... ;)
Beitrag von: Altrec am 05. November 2014, 15:42:31
Beitrag von: wolverine am 05. November 2014, 16:18:29
Das ist jetzt nur das Ausschreiben des Akronyms und keine Defintion. :D
Beitrag von: Altrec am 05. November 2014, 16:26:46
Die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung (UTV) für Soldaten der Bundeswehr umfasst alle zur Gesunderhaltung, Verhütung und frühzeitigen Erkennung von gesundheitlichen Schäden sowie zur Behandlung von Erkrankungen erforderlichen medizinischen Leistungen (§ 69 BBesG (http://www.gesetze-im-internet.de/bbesg/__69.html), § 6 WSG (http://www.gesetze-im-internet.de/wsg/__6.html)).
Beitrag von: HG z.S. am 06. November 2014, 09:37:06
Die Ausschreibung des Akronyms hätte mir sogar gereicht, aber wer fragt, muss halt auch damit rechnen, dass man ihm antwortet... ;)
Beitrag von: sanftleben am 13. November 2014, 22:10:28
Beitrag von: Altrec am 13. November 2014, 22:19:12
Beitrag von: sanftleben am 13. November 2014, 22:29:53
Danke für den Hinweis ;), aber da konnte mir keiner der Herrschaften was zu sagen.
Beitrag von: Altrec am 13. November 2014, 22:54:32
Beitrag von: ToMA am 31. Januar 2015, 13:42:47
Ich weiss, dass dieses Verfahren noch in der Pilotphase steckt, aber viellleicht hat ja jemand ein paar Infos? ;)
Beitrag von: ToMA am 04. Februar 2015, 12:18:30
Man durchläuft die o.a. Lehrgänge (mit erfolgreichem Abschluss). ;)
Beitrag von: F_K am 04. Februar 2015, 12:36:09
Beitrag von: ToMA am 20. Februar 2015, 09:07:05
Beitrag von: Altrec am 20. Februar 2015, 09:58:03
Beitrag von: ToMA am 20. Februar 2015, 10:10:08
Beitrag von: Altrec am 20. Februar 2015, 10:56:55
Beitrag von: ToMA am 20. Februar 2015, 11:12:40
Beitrag von: Altrec am 20. Februar 2015, 11:19:44
Beitrag von: ToMA am 20. Februar 2015, 11:30:21
Beitrag von: Altrec am 20. Februar 2015, 11:34:25
Beitrag von: Ralf am 20. Februar 2015, 11:44:44
Beitrag von: ToMA am 20. Februar 2015, 11:47:49
Zitat von: Altrec am 20. Februar 2015, 11:34:25
Mh. Ich dachte, da muss man zwischen 43.3 i.V.m. 26 (1) und 43.3 i.V.m. 26 (4) unterscheiden.
Für ersteres braucht man eine Stelle, da gebe ich Dir Recht. Für letzteres denke ich, dass man die im Vorfeld nicht unbedingt braucht.
Insofern dachte ich, dass sich 43.2 und 43.3 (i.V.m. 26(4)) nur dadurch unterscheidet, dass 43.2 nur (ehemaligen) Soldaten vorbehalten ist, und 43.3 auch für Ungediente den Zugang (neu) eröffnet hat, um hier den Kreis der möglichen Reservisten zu vergrößern.
Beitrag von: Altrec am 20. Februar 2015, 11:59:48
Das eine ist i.V.m. 26.2 und das andere i.V.m. 26.4.
26.4 --> Bezug zum Studium in einer Fachverwendung
26.2 --> Ohne Bezug zum Studium in einer Truppenverwendung
Den 43.2 kann man auch als Ungedienter machen.
Beitrag von: ToMA am 20. Februar 2015, 12:04:09
Zitat von: Altrec am 20. Februar 2015, 11:59:48
Öhm, genau umgekehrt, oder etwa nicht?
Beitrag von: Altrec am 20. Februar 2015, 12:08:36
Zitat von: DadOA am 20. Februar 2015, 12:04:09
Siehe auch hier (https://mil.bundeswehr-karriere.de/portal/a/milkarriere/!ut/p/c4/PYi5DYAwDABnYYG4p2MLoHPAASshQc4nZXpcoWvuDnZQIja-sHCKGGCF7eDZdvNw8CjCJGT4FvoDLZcqRiiTNErO8dBvsGarT3uo9hNev0wfLtNnHg!!/).
Ist mir selbst auch eben aufgefallen und wollte es schon korrigieren.
Also ja, genau umgekehrt.
Beitrag von: Altrec am 20. Februar 2015, 12:15:28
Je nach Abschluss und Berufserfahrung kann man beim 43.3 i.V.m. 26.2 auch den Dienstgrad Hauptmann oder höher verliehen bekommen.
Beitrag von: ToMA am 20. Februar 2015, 12:31:59
Gut, lassen wir mal den 26.2 mal weg.
Bleibt der Vergleich 43.2 zu 43.3/26.4.
Deine Tabelle zeigt ja insoweit auch den Ausbildungsablauf der 43.3er/26.4.
Gibt es denn für den 43.2er eine Altersbeschränkung? Sonst würde ich tatsächlich kaum einen Unterschied zum 43.3 erkennen, abgesehen vom Umfang der Eignungsfeststellung (vorausgesetzt, man hat ein abgeschlossenes Studium).
Beitrag von: Altrec am 20. Februar 2015, 12:45:27
Afaik ist die Grenze bei 35 beim 43.2er.
Beitrag von: Ralf am 20. Februar 2015, 12:50:15
Ich habe das Thema mal aus dem Bereich des Einstellungstests abgetrennt und hier rein verschoben, weil es inhaltlich zusammen gehört.
Beitrag von: ToMA am 20. Februar 2015, 13:09:28
Zitat von: Altrec am 20. Februar 2015, 12:45:27
Ah, na dann wäre die Lage klar!
Das hieße, dass man über 35 J. nur mit abgeschlossenem Studium direkt ROA (über 43.3) werden kann und bis 35 J. über 43.2 auch schon mit mittlerer Reife.
Beitrag von: Altrec am 20. Februar 2015, 13:29:12
Zitat von: Ralf am 20. Februar 2015, 12:50:15
Alles klar, danke Ralf.
Hat man, wenn man als 43.3er anfängt abgesehen vom höheren Dienstgrad irgendwelche Vorteile im Gegensatz zum 43.2er (a.d.W.'ler)?
Beitrag von: HG z.S. am 25. Februar 2015, 09:05:15
Zitat von: Altrec am 20. Februar 2015, 12:15:28
Das ist bei §43(3) i.V.m. §26(4) SLV nicht anders, wie mir/uns versichert wurde. Das hängt natürlich auch vom Dienstposten ab.
Auch für §43(3) i.V.m. §26(4) SLV braucht man übrigens einen Dienstposten, denn erst mit Beginn der Eignungsübung wird der vorläufige Dienstgrad verliehen, das KompZResAngelBw kümmert sich aber (auch) darum. Wenn man selber einen "mitbringt" ist das natürlich auch hübsch. Die DP-Auswahl ist bei §26(4) höher, als bei §26(2), weil kein konkretes Studium hinterlegt sein muss...
Beitrag von: ToMA am 25. Februar 2015, 09:57:49
Ein weiterer Unterschied zwischen 43 (2) und 43 (3) i.V.m. 26 (4) könnte die Vergütung sein.
Bei letzterem werden einem bei Teilnahme an den Ausbildungsmodulen nur die Reisekosten erstattet, es gibt keine Vergütung/Wehrsold o.ä.. Bei 43 (2) weiß ich es leider nicht.
Beitrag von: HG z.S. am 25. Februar 2015, 10:18:46
Zitat von: DadOA am 25. Februar 2015, 09:57:49
§43(3) i.V.m. §26(4) SLV findet in DVag statt (nur Reisekosten, kein Wehrsold, keine Unterhaltssicherung)
ROA a.d.W. §43(2) SLV findet in Wehrübungen statt.
Beitrag von: ToMA am 25. Februar 2015, 11:14:48
Zitat von: HG z.S. am 25. Februar 2015, 10:18:46
Da muss man sich natürlich fragen, welcher Arbeitnehmer / Selbständige 5 Module x 10 Tage = 50 Tage ohne Verdienstausfallausgleich den ROA nach 43 (3) i.V.m. 26 (4) macht. Da dürfen dann finanzielle Aspekte keine Rolle spielen.
@Altrec, bleib bei 43.2 ;)
Beitrag von: Altrec am 25. Februar 2015, 12:36:32
Die Ausbildung bei 43.3 mit 26.2 findet auch in Form von RDL statt. Die DVags hat man lediglich bei 43.3. mit 26.4.
Zwischenzeitlich habe ich einen Anruf aus Köln bekommen, dass denen noch meine G-Karrrte (mit rollendem "R") fehlen würde und sie somit die medizinische Beurteilung noch nicht abschließen könnten. Meine Vermutung ist daher, dass das bis zur Konferenz dieses Jahr nichts mehr wird und ich eh noch ein Jahr warten muss.
Mein letzter Gedanke zu der Thematik ist derzeit zu prüfen in wie weit ich mein Studium und meine Berufserfahrung für den Einstieg mit höherem Dienstgrad nutzen kann.
Wenn ich alles nutzen kann, könnte ich im Idealfall kommendes Jahr auch direkt als Major einsteigen.
Beitrag von: MarcAurel am 25. Februar 2015, 12:48:44
Zitat von: Altrec am 25. Februar 2015, 12:36:32
Und was haben Sie davon als "Major durch Hand auflegen" durchs Gelände zu spritzen?
Wie weit sind Sie Menschen voraus, die Sie bei der Bundeswehr als Untergebene haben? Als ehem. Wehrpflichtiger oder FWDL 23 nun wirklich nicht besonders weit.
Daran auch einmal denken. Es klingt gut. Aber unter dem Major steckt dann kein vollwertiger Major. Sie haben nicht die Ausbildung sondern lediglich den Dienstgrad.
Die Idee als Oberleutnant (z.See) halte ich noch vertretbar. Wenngleich ich auch da schon Bauchschmerzen habe. An einem Dienstgrad hängt nun einmal eine besondere Erwartungshaltung durch den Untergebenen.
Beitrag von: F_K am 25. Februar 2015, 12:53:23
Aber unter dem Major steckt dann kein vollwertiger Major.
Sie haben nicht die Ausbildung
Welche Ausbildung sollte für einen Major "vorgeschrieben" sein? Da gibt es völlig unterschiedliche Möglichkeiten ...
Beitrag von: MarcAurel am 25. Februar 2015, 14:06:35
Zitat von: F_K am 25. Februar 2015, 12:53:23
Das ist richtig. Allerdings wird mir wohl niemand widersprechen, wenn ich sage, daß ein Soldat der über viele Jahre hinweg RDL geleistet hat und sich so durch verschiedene Lehrgänge hoch gearbeitet hat bzw. den ROA im Wehrdienst absolviert hat eine andere Nummer ist, als jemand, der vielleicht seinen GWDL/FWDL geleistet hat und dann nach dem Studium und mit entsprechender Berufserfahrung Major wird.
Erfahrungstechnisch steckt hat vorerst nur ein OG d.R. bzw. HG d.R. drin. Die Weiterqualifikation zum Major dürfte langwierig sein. Und da meine ich nicht die Lehrgänge.
In wieweit dies durch die Module abgedeckt ist, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Die Zeit erscheint mir aber recht kurz.
Schlimmer sieht es natürlich bei den aktiven Kameraden aus. Auch da gibt es ja diejenigen, die man mit höherem Dienstgrad einstellt.
Nicht umsonst werden die Meisten dann doch durch den normalen OAL geschleust.
Beitrag von: F_K am 25. Februar 2015, 14:32:52
Ach MarcAurel:
Es gibt bei den "Aktiven" z. B. die GeoInfoStOffze - die werden so "von der Uni" eingestellt und sind dann auch "StOffz".
Ein erfahrener StOffz der Luftwaffe (Luftkriegsführung) hat ganz andere Fähigkeiten als ein FschJgStOffz, als ein PiStOffz usw.
- Ich muss immer schauen, welche Fähigkeiten ein Soldat mitbringt und wie das zu meinem aktuellen Auftrag "passt".
- Es gibt kein festes "Fähigkeitsset Major".
Beitrag von: MarcAurel am 25. Februar 2015, 14:48:33
Zitat von: F_K am 25. Februar 2015, 14:32:52
Hachja F_K...
Da sagst Du mir nichts neues. Dennoch machen die Aktiven wohl zuerst den OAL. Außerdem gehen sie "danach" auch auf den SOL, sollten sie als Major eingestellt sein.
Beitrag von: F_K am 25. Februar 2015, 15:08:48
Vollzitat eines vorherigen Post machen einen Faden sehr schlecht lesbar.
However: Und?
Nur weil alle StOffz auf einem SOL waren, sind deren Fähigkeiten nicht ähnlicher geworden ...
Eine Rose ist eine Rose, ein Dienstgrad ein Dienstgrad ...
Beitrag von: HG z.S. am 26. Februar 2015, 12:15:37
Zitat von: DadOA am 25. Februar 2015, 11:14:48
Es sind nur 3 Module à 10 Tage bei §43(3) i.V.m. §26(4) SLV.
Ansonsten bleibt nur Urlaub zu nehmen, ja. Ist nicht schön, aber ist trotzdem so.
Beitrag von: ToMA am 26. Februar 2015, 14:08:26
Zitat von: HG z.S. am 26. Februar 2015, 12:15:37
Als "Ungedienter" vorne weg 2 x 10 Tage, erst danach die 3 Module à 10 Tage. ???
Beitrag von: HG z.S. am 27. Februar 2015, 12:53:52
Das mag sein, da bei uns aber nur ein Ungedienter im Lehrgang war, habe ich das jetzt nicht stellvertretend gesehen... ;D
Beitrag von: ToMA am 27. Februar 2015, 13:37:51
Ok. Und ich sehe es aus meiner Sicht. ;)
Beitrag von: Sapp am 06. April 2015, 08:23:25
ich finde es Beeindruckend, dass es noch einige gibt, die ihre Jahre in der Kaserne abgehangen haben und der Meinung sind, dass ihre umfangreiche Erfahrung in der Bearbeitung eines Formulars die Grundqualifikation für eine Laufbahn darstellt...... ts..ts...ts...
Beitrag von: ToMA am 08. Juli 2016, 12:09:05
Hier kurz meine ersten Erfahrungen zum 43.3 i.V.m. 26.4 SLV.
2 x beworben für 43.3 i.V.m. 26.2 SLV im Jahr 2015, jeweils mangels Bedarf abgelehnt.
Wurde gefragt, ob ich mich auch für 43.3 i.V.m. 26.4 bewerben wolle, zugestimmt.
Im April 2016 Einladung zum ACFüKrBw bekommen, Eignungsfeststellung (1 Tag) teilgenommen.
Eckdaten: rund 100 Bewerber wurden eingeladen, für einen Bedarf von 50 Stellen.
Auswahlkonferenz soll im August stattfinden.
- Begrüßung, Erläuterungen, Prüfungsablauf
- Biografischer Fragebogen
- CAT Test (Wortpaare, Rechnen, Matrizen) inkl. PMO
- Gespräch mit Prüfoffizier und Psychologen
- Gespräch mit BAPersBw-Offz über das Prüfungsergebnis, Verwendungsmöglichkeiten und weiterer Verfahrensablauf.
Beitrag von: Deepflight am 08. Juli 2016, 12:48:32
als einer derjenigen, der in der §43 Abs.3 SLV als Ungedienter drinnen ist, will ich einfach mal meine bisherigen Erfahrungen
teilen. Zivilberuflich bin ich Diplomkaufmann, 31 Jahre alt, Berufserfahrung 7 Jahre.
Beworben am 27.10.2015
ACFüKrBw vom 15.12. - 17.12.2015
Angenommen am 29.02. als ROA a.d.W. LwSichOffz
Aktueller DG: Flg d.R.
Das Modul I der AllgSKgemSdtAusb hatte ich in der Zeit vom 06.06. - 17.06.2016 an der USLw in Appen bei Hamburg.
Hier war ich der einzige ROA Truppendienst, die anderen Kameraden waren fast alle in einer Fachverwendung und daher
mit vorl. höherem Dienstgrad eingestellt.
Bei mir folgt jetzt Anfang August das Modul II und danach vor dem Einstieg in die OL-Res-Lehrgänge erst einmal ein
FL-Res aufgrund der Fachverwendung. Erst nachdem die Module I & II sowie der FL-Res geschafft sind geht es dann in
die Offizierslehrgänge. Aus meiner Sicht ist das auch eine gute Sache; zum einen kann man sich klassisch "hochdienen",
zum anderen erlaubt das Vorgehen auch viel längere Ausbildungszeiten, sodass man den Anforderungen und den berechtigten
Erwartungen der aktiven Kameraden besser entsprechen kann.
Bei den Kameraden die für eine bestimmte Fachverwendung eingestellt wurden, wäre es natürlich vergeudete Zeit, erst noch den
FL-Res machen zu müssen.
So oder so, alle Kameraden die mit beim Modul I waren, waren unheimlich motiviert und haben sich voll reingehangen.
Ich denke, die Bundeswehr ist hier mit dem neuen Konzept auf einem sehr guten Weg. Natürlich macht es einen Unterschied, ob jemand
nach dem FWDL oder GWDL nach dem Studium auf eine Fachverwendung mit höherem Dienstgrad eingestellt wird, jemand sich in vielen RDL
hochgedient hat, jemand den ROA im Wehrdienst gemacht hat oder jemand als ehemals aktiver Soldat RO ist.
Meiner Meinung nach ist das gut und richtig so, denn die Dienstposten und Verwendungen sind im Zweifelsfall ja auch ganz anders.
Ein als Fachdiener mit vorl. höherem DG eingestellter Kamerad wird natürlich nur das machen können, wofür er zivilberuflich qualifiziert ist
und wird wohl kaum als Stellv. KpChef eingesetzt werden.
Das wäre dann eher was für die Kameraden, die lange Jahre gedient habe...
Beitrag von: Altrec am 20. Juli 2016, 15:34:17
Hi Deepflight,
bei dir handelt es sich doch um den 43.2.
Beitrag von: Wallenstein am 26. Juli 2016, 11:05:27
Ich habe eine andere Frage, bei der man mir hier hoffentlich weiterhelfen kann. Stimmt es, dass man als bereits Gedienter, der mit vorläufig höherem Offiziersdienstgrad beordert werden will (§43 Abs. 3 SLV), trotzdem am dreitägigen Auswahlverfahren am ACFüKrBw (früher wesentlich kürzer: OPZ) teilnehmen muss?
Das wäre meiner Meinung sehr sinnvoll, war mir bisher aber unbekannt.
Beitrag von: PNK am 26. Juli 2016, 11:20:47
Gerüchteweise ist das im Moment nicht der Fall, aber alles fließt, wie der alte Grieche schon wusste. Wenn eine Einplanung vorliegt und man durch die Zivilerfahrung nachvollziehbar die Befähigung nachgewiesen hat, ist m.E. so etwas nicht zwingend erforderlich. Es geht ja nur um wenige spezialisierte Posten.
Beitrag von: ToMA am 26. Juli 2016, 11:48:06
Bei 43.3 i.V.m. 26.2 SLV ist erfolgt keine Eignungsfeststellungsprüfung.
Bei 43.3 i.V.m. 26.4 SLV erfolgt eine eintägige Prüfung beim ACFüKrBw in Köln.
Beitrag von: Wallenstein am 26. Juli 2016, 17:42:13
DadOA, und wenn Du in der Auswahlkonferenz nicht genommen wirst, musst Du dann im nächsten Jahr noch mal ran, oder gilt das Ergebnis auch drei Jahre lang?
Beitrag von: ToMA am 26. Juli 2016, 19:42:23
Das Ergebnis des Feststellungsverfahrens (für 43.3 i.V.m. 26.4 SLV) ist 2 Jahre lang gültig.
Beitrag von: Wallenstein am 26. Juli 2016, 19:46:03
Danke für all die Antworten! Dann schau'n mer mal. ;)
Beitrag von: Ralf am 26. Juli 2016, 20:16:28
Zitat von: Wallenstein am 26. Juli 2016, 17:42:13
Was gilt denn 3 Jahre lang?
Beitrag von: ToMA am 26. Juli 2016, 21:38:52
Habe gerade mal nachgesehen. Im letzten Jahr war es tatsächlich noch so:
"Das Ergebnis der Eignungsfeststellung am ACFüKrBW ist drei Jahre gültig (eine festgestellte Nichteignung gleichermaßen)"
Das wurde dann wohl jetzt geändert.
Beitrag von: Ralf am 27. Juli 2016, 04:42:41
Ja, das war so, nur die Nichteignung war nicht 3 Jahre gültig. Die Sperrfrist ist immer noch 12 Monate, früher und heute.
Beitrag von: ToMA am 27. Juli 2016, 09:07:00
Zitat von: Ralf am 27. Juli 2016, 04:42:41
... Die Sperrfrist ist immer noch 12 Monate, früher und heute.
Sicher, dass das auch für dieses Verfahren gilt? Ich habe es anders verstanden.
Beitrag von: Ralf am 27. Juli 2016, 09:23:34
Ich will das nicht ausschließen, allerdings würde mir eine Begründung schwer fallen, warum man für die Einstellung als SaZ oder Beamter eine Wiederholung der Eignungsfeststellung nach 12 Monaten zulässt und für diesen Personenkreis erst nach 36 Monaten.
Edit: Habe mal in der ZDv "Einstellung mit höherem Dienstgrad in die Laufbahnen der Offiziere der Reserve und der Unteroffiziere der Reserve" geschaut, da steht nichts über Fristen drin.
Beitrag von: ToMA am 27. Juli 2016, 09:44:10
Vielleicht wurde es deshalb jetzt auf zwei Jahre reduziert? ;)
Im Übrigen ist es so, dass, wenn man ein zweites Mal nicht bestanden hat, die Sperrfrist bis zu fünf Jahren betragen kann.
Beitrag von: Ralf am 27. Juli 2016, 09:47:48
Auch hier wäre interessant zu wissen, auf welcher Weisung das beruht.
Beitrag von: ToMA am 27. Juli 2016, 10:10:50
Da müsstest Du beim BAPersBw nachfragen.
Das steht zumindest auf meinem Zwischenbescheid so drauf (ohne Angabe einer Rechtsquelle), je nach dem, welches Feld angekreuzt ist. ;)
Beitrag von: Ralf am 27. Juli 2016, 11:18:31
Würde ich in der Tat machen, wenn ich Zeit dafür hätte und es mein Hauptbetätigungsfeld wäre. Vielleicht fühlt sich da hier jemand anderes berufen.
Beitrag von: PNK am 02. August 2016, 12:45:37
Kurzer Status: wurde vom BAPers angerufen zur Einplanung (sehr freundliches Gespräch). Viel Glück den anderen Bewerbern!
Beitrag von: särsch am 02. August 2016, 18:46:51
Zitat von: PNK am 02. August 2016, 12:45:37
Wie lautet denn der erste Buchstabe deines Nachnamens?
(Vielleicht arbeiten sie die Liste alphabetisch ab)
Beitrag von: turbotyp am 02. August 2016, 20:48:49
Zitat von: särsch am 02. August 2016, 18:46:51
;D ;D Ernsthaft? Und was machst du wenn er Zacharias Zunder hieße? :D
Beitrag von: wolverine am 02. August 2016, 21:00:50
Vielleicht fangen sie ja hinten an?! ???
Beitrag von: AC am 02. August 2016, 21:33:27
Viel interessanter wäre der Studienhintergrund, da es Gerüchteweise kaum Dienstposten außer für Ärzte gibt.
Beitrag von: PNK am 03. August 2016, 09:54:22
Mein Anfangsbuchstabe ist eher so mittig. ;) Man betreibt das Thema sehr professionell mit Ranking der Bewerber etc., also zeitaufwendig, weil es deutlich mehr Bewerber als DP gibt (meine etwas von 1:5 gehört zu haben?).
Beitrag von: wolverine am 03. August 2016, 10:09:55
Zitat von: PNK am 03. August 2016, 09:54:22
Wenigstens etwas Anständiges gelernt.
Beitrag von: F_K am 03. August 2016, 10:27:35
Die ersten 3 Suchergebnisse bei Google mit dem Begriff "Anständig Jurist":
- Im Krieg werden anständige Leute zu Massenmördern - SZ.de
- Jura studieren und anständig bleiben… | Beamtendumm
- Jura studieren und anständig bleiben, geht das überhaupt? Zweifel sind da angebracht ...
(Andere zweite Begriffe kommen zu deutlich "besseren" Ergebnissen ...)
Beitrag von: ToMA am 03. August 2016, 10:37:21
... weil es deutlich mehr Bewerber als DP gibt (meine etwas von 1:5 gehört zu haben?).
Diese Quote hilft nicht jedem weiter. Juristen haben neben Ärzten noch eine relativ gute Chance, ausgewählt zu werden. Die meisten anderen Studienabschlüsse haben weitaus geringere Auswahlchancen, bis hin zu gar keinem Bedarf.
Beitrag von: särsch am 03. August 2016, 16:51:12
Ich habe heute per Post einen positiven Bescheid bekommen.
Bin Diplom-Geograph
Beitrag von: Getulio am 03. August 2016, 16:52:47
Zitat von: wolverine am 03. August 2016, 10:09:55
Die einen sagen so, die anderen so. ;) ;D
Beitrag von: PNK am 04. August 2016, 16:48:59
Post war bei mir jetzt auch da, positiver Bescheid wie angekündigt.
Beitrag von: kermit_nc am 04. August 2016, 20:25:58
Mein Beruf ist System Ingenieur (Komm.- Info.- und Hochfrequenz-Technik).
Beitrag von: AC am 04. August 2016, 23:58:33
Ich habe auch noch nichts gehört. Mache mir aber mit Maschinenbau nicht allzu große Hoffnungen, da die Bw dies selbst ausbildet und sicher genug ehemalige SAZ12 hat.
Beitrag von: Altrec am 10. August 2016, 16:52:14
Habe heute auch einen positiven Bescheid erhalten.
Zu erwähnen sie hierbei, dass ich Dipl. Wirt.-Ing. bin. Es ist also auch mit diesem Abschluss möglich etwas zu bekommen. ;)
Beitrag von: AC am 11. August 2016, 00:54:04
Ich habe ebenfalls einen positiven Bescheid bekommen. Dann können wir 43.3 (26.2)er uns hier demnächst ja austauschen :-)
Beitrag von: asgardt_MH am 11. August 2016, 08:50:12
Wann geht Ihr denn auf den ROL1?
Meiner beginnt im Oktober. ;D
Beitrag von: Altrec am 11. August 2016, 11:27:12
Bisher habe ich noch keine Auskunft darüber. Je nach Befundung des Karrierecenters muss ich ggf. nochmal eine ärztliche Untersuchung machen.
Es würde mich aber natürlich freuen, wenn ich auch im Oktober anfangen könnte.
Beitrag von: Kleeblatt am 11. August 2016, 11:54:05
Erstmal Glückwunsch an beide.
Ich habe mich ebenfalls beworben, allerdings für 2017. Kurze Frage, was habt ihr denn studiert? Anscheinenden ist mein Studiengang entscheidend für die Zulassung/Absage. :)
Beitrag von: Altrec am 11. August 2016, 12:11:42
Wie erwähnt habe ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert.
Du kannst deine Chancen erhöhen, wenn du selbst schon einmal nach geeigneten Dienstposten ausschau hälst. Ich wünsche Dir jedoch schon mal viel Erfolg für deine Bewerbung.
Beitrag von: särsch am 11. August 2016, 12:45:45
Zitat von: asgardt_MH am 11. August 2016, 08:50:12
Oktober wäre in der Tat schön, aber ich glaube
a) der ROL wird schon voll sein und
b) der "Papierkrieg" wird bis dahin nicht erledigt sein (Rückmeldung von unserer Seite aus ist bis 31.08. möglich, fraglich ob diese bei vorherigem Eingang schon früher bearbeitet werden)
Beitrag von: F_K am 11. August 2016, 13:07:00
Seite aus ist bis 31.08. möglich,
- BAPers ist sehr daran interessiert, Lehrgänge in seiner Verantwortung vollständig zu füllen, daher werden in aller Regel vielen Reservisten "Angebote" gemacht.
- Wenn man sich dann schnell einen Termin aussucht (Mein Beispiel: Antwort sofort auf die Anfrage), wird dieser Termin umgehend bestätigt, und man wird auf den Lehrgang gebucht (innerhalb eines Tages).
Wer also zu spät oder später kommt, hat ggf. nicht mehr die freie Auswahl an Terminen oder bekommt überhaupt keinen Lehrgang mehr (in dem Jahr).
Beitrag von: Altrec am 15. August 2016, 10:43:53
Bezüglich der ROL war die Aussage vom BAPers heute, dass alle Module 1 ausgebucht seien.
Die Termine für 2017 kommen dann Ende September/ Anfang Oktober raus.
Titel: Berliner Reserveoffizier nach §43 Abs 3 SLV
Beitrag von: DA40 am 21. August 2016, 23:49:38
habe auch meinen Bescheid bekommen (Jurist). Gibt's hier denn noch Berliner? Dann könnte man sich ja mal auf ein Bier treffen - koordiniere ich gerne.
Beitrag von: Peter 82 am 20. September 2016, 12:33:46
Guten Tag, ich bin Wirtschaftsingenieur und Dipl.-Ing. (TU) und arbeite bei einer Bundesbehörde im höheren Dienst (A13) und war nie bei der Bundeswehr. Was ich mich bei der ganzen Sache frage:
-wie hat jemand mit einem anspruchsvollen Zivilberuf, der auch Dienstreisen usw. verlangt, Zeit für viele wochenlange Lehrgänge nebenbei?
-man wird, wenn ich richtig verstehe, am Ende meist "nur" Oberleutnant, dies entspricht ja der Besoldungsstufe A10, wäre also in meinem Fall z.B. eine deutliche Verschlechterung der Besoldungs/ Entgeltgruppe, warum besteht daran trotzdem so großes Interesse?
-warum stellt die Bundeswehr für so was Leute ein, die nie beim Bund waren, also in diesem ganzen Militärbereich gar keine Erfahrung haben?
Beitrag von: wolverine am 20. September 2016, 12:42:44
Zitat von: Peter 82 am 20. September 2016, 12:33:46
Das muss jeder für sich organisieren; der eine schafft das, der andere nicht und wird es dann auch nicht.
Die Besoldung ist doch unerheblich. Für den Zeitraum der Reserveübung wird das normale Gehalt durch den Bund weitergezahlt. Finanziell erleidet niemand eine Einbuße.
Der Gedanke dahinter ist sicher vielschichtig: Man bekommt externe Expertise, die man sonst nicht hat. Man schafft Verzahnung zwischen Armee und Gesellschaft. Letztlich schafft man im geringen Grad eine Aufwuchsfähigkeit, was früher einmal der Hauptzweck der Reserve war.
Beitrag von: Peter 82 am 20. September 2016, 13:45:35
ahja, Danke für die Antwort. Ich persönlich glaube jedenfalls, dass mein Arbeitgeber gelinde gesagt sehr wenig begeistert wäre, wenn ich wochen- oder gar monatelang
von meinem Arbeitsplatz für eine Wehrübung o.ä. abwesend wäre, aber interessant, dass dies für manche offenbar möglich ist.
Stimmt es, dass dafür- von Ausnahmen abgesehen- ganz überwiegend Leute mit Berufserfahrungen und Studiengängen, die nicht bei der BW studiert werden können (wie Jura oder Zahnmedizin), eingestellt werden? Weiß man, wie groß hier die Einstellungszahlen jährlich sind, also sind es mehr Einzelfälle, bei denen man viel Glück braucht? Denn dies könnte für einen Freund von mir interessant sein (Jurist), der beruflich auch nicht so sehr ausgelastet ist.
Beitrag von: särsch am 20. September 2016, 13:48:51
-man wird, wenn ich richtig verstehe, am Ende meist "nur" Oberleutnant
Hauptmann, Major oder Oberstleutnant ist je nach Vorbildung und beruflicher Erfahrung ebenfalls als Einstiegsdienstgrad möglich
Beitrag von: Ralf am 20. September 2016, 14:11:46
Es werden auch andere Studienabsolventen eingestellt. Im nächsten eine gehörige Anzahl, aber auch das ist natürlich von den Fachrichtungen abhängig. Ein Informatiker oder Elektrotechniker hat da überaus gute Karten.
Beitrag von: Fortenbacher am 22. September 2016, 07:36:04
Um Besetzungszahlen vorweisen zu können. der Gedanke von zivilberuflichen Expertisen ist schon lange tot. BWLer und Juristen en masse bringen der Bw genau gar nichts. Und gerade die Herren Juristen hätten ja doch so gerne einen Stabsoffizierdienstgrad auf der Visitenkarte. Deshalb wurde in der ZMZ auch A vorerst gestoppt, da die Neckermann-Flut Dimensionen angenommen hatte, die nicht mehr vermittelbar war.
Beitrag von: PNK am 22. September 2016, 09:10:45
Das ist natürlich nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig (und eventuell spricht auch der Neid aus den Zeilen). Wenn man als Jurist zivilberufliche Erfahrungen aus Personalwesen oder Verwaltungsrecht mitbringt, ist man sicherlich ein Gewinn für die Truppe in den entsprechenden Fachbereichen. Auch ein BWLer im Controlling kann helfen. Da kommt es auf die Dauer der Übungen an und die eigene Bereitschaft, sich in neue Themen reinzuarbeiten.
Nur wegen der Visitenkarte ist das Ganze m.E. viel zu aufwändig und, sorry, zu schlecht bezahlt, zumindest für Topjuristen.
Beitrag von: ToMA am 22. September 2016, 15:14:47
Zitat von: PNK am 22. September 2016, 09:10:45
Definiere Topjurist! Top-Leute werden ohnehin eher als externe Berater beauftragt (siehe große Unternehmensberatungsgesellschaften).
Und der Verdienst ist ja auch immer relativ zu sehen. Ich würde das jetzt nicht unbedingt als "schlechte Bezahlung" bezeichnen:
7.2 Leistungen nach dem Unterhaltssicherungsgesetz (USG)
Die Leistungen für RDL nach dem USG. können bis zu 16.000 Euro auf den Monat berechnet betragen.
Insbesondere bei einer Reservistin oder einem Reservisten mit höheren Einkünften ist vorab zu prüfen, ob ein RD im Verhältnis zu den Kosten steht.
Beitrag von: DA40 am 22. September 2016, 16:00:20
Zitat von: ToMA am 22. September 2016, 15:14:47
Ja, das ist schon sehr gut - aber die Summe kann per Definition nicht größer sein als das sonst Verdiente... Im Gegensatz zu dem Studien-adWlern, die sich damit ihr Studium finanzieren, sorgt das USG bei gut verdienenden Juristen dafür, dass sie zumindest nicht schlechter stehen, als in ihrem eigentlichen Job.
Beitrag von: Paul Kater am 22. September 2016, 19:42:53
Zitat von: Fortenbacher am 22. September 2016, 07:36:04
-Und gerade die Herren Juristen hätten ja doch so gerne einen Stabsoffizierdienstgrad auf der Visitenkarte. Deshalb wurde in der ZMZ auch A vorerst gestoppt, da die Neckermann-Flut Dimensionen angenommen hatte, die nicht mehr vermittelbar war.
Also ich bin ja auch so einer: Rechtsanwalt, Oberstleutnant d. Res. und Dienstposten in ZMZ-A.
Ich käme aber nie auf die Idee, meinen Dienstgrad auf meine Visitenkarte zu schreiben - Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps :D.
Kannst Du (oder jemand anderes) das vielleicht näher erläutern, inwiefern es hier zu einer "Neckermann-Flut" gekommen sein soll: wurden hier wirklich in den letzten Jahren verstärkt in einer unvertretbar hohen Zahl Dienstposten in der ZMZ-Reserve geschaffen? Und wurden hierfür wirklich vor allem Juristen genommen? Ich bin zwar, wie geschrieben, auch Jurist, habe aber auch einen Abschluss in Internationaler Poitikwissenschaft, sodass ich meine Beorderung mehr mit diesem Abschluss begründet hatte.
Beitrag von: Getulio am 23. September 2016, 22:17:47
Die 16.000 bekommt aber genau der, der sie im Zivilberuf auch (mindestens) verdient. Bei einem, der in der G1-Abteilung einen Spiegeldienstposten wahrnimmt, wird man das wegen Satz 2 sicherlich eher nicht machen.
Beitrag von: MMG am 27. September 2016, 06:16:10
Wo sind denn die Beiträge der letzten drei Tage geblieben?
Beitrag von: wolverine am 27. September 2016, 07:41:00
Beitrag von: PNK am 03. Oktober 2016, 09:10:14
Kurze Nachfrage: hat jemand außer dem Einplanungsschreiben was Neues gehört aus dem BPers oder von den Karrierecentern? Still ruht der See...gibt es wieder eine Änderung (so wie bei der ZMZ)?
Beitrag von: AC am 03. Oktober 2016, 13:36:19
Ich habe demnächst meinen Untersuchungstermin beim Karrierecenter. Also bin ich noch nicht sehr weit gekommen.
Beitrag von: särsch am 03. Oktober 2016, 16:45:17
Nein, ich habe seither auch nichts mehr gehört. Auch nicht, wie bei AC, ob ich überhaupt zur Untersuchung ins KC muss oder nicht.
Aber da ich auch hier mit ca. 4 Wochen Bearbeitungszeit rechne, sollte ja bald eine Nachricht kommen.
Beitrag von: PNK am 04. Oktober 2016, 03:57:39
Immerhin hat ja AC schon seinen Untersuchungstermin. Dann warten wir mal ab, aber meine Frau (Beamtin) meinte nur: "du bist die Laufzeiten des öffentlichen Dienstes nicht gewöhnt".
Beitrag von: Altrec am 04. Oktober 2016, 11:56:39
Ich habe auch einen Termin zur Untersuchung.
Es hilft ggf. sich hier mal mit seinem KC in Verbindung zu setzen.
Hatte zwar auch gehofft, bereits weiter zu sein, aber: "Die Hälfte seines Lebens wartet der Soldat vergebens..."
Beitrag von: kermit_nc am 05. Oktober 2016, 06:37:01
Ich hatte ca. 3 Wochen danach einen Anruf vom KC zur Terminvereinbarung. Dieser ist jetzt übermorgen. Am Telefon sagte mir das KC, dass das BAPersBw ziemlich aufs Tempo drückt und ich der Termin zeitnah sein soll (Kann auch an der Einplanung liegen).
Beitrag von: Altrec am 05. Oktober 2016, 10:19:31
Wann hattest du deinen Bescheid denn erhalten?
Ich hatte in etwa 4 Wochen gewartet bis ich mich ans KC gewand hatte. Ich wurde dann drei Mal nach meinen Wunschterminen gefragt und nach knapp einen Monat hatte ich dann meinen Termin (welcher vorgemerkt ist, wer weiß, was da noch passiert...).
Ab Erhalt meines Bescheides wären es dann ca 2 1/2 Monate bis zur Untersuchung. Dann muss das Ergebnis wieder zurück ans BAPersBw und dann kann das Beorderungsverfahren eingeleitet werden. Wer weiß, wie lange das dann noch dauert.
Beitrag von: PNK am 06. Oktober 2016, 04:00:31
Das Bottleneck scheint also das KC zu sein. ??? Muss mal dort anrufen.
Beitrag von: särsch am 06. Oktober 2016, 10:37:22
Zitat von: PNK am 06. Oktober 2016, 04:00:31
Ich habe die letzten Tagen mehrfach versucht die zuständigen Personen an den Hörer zu bekommen - keine Chance.
Allerdings hatte mich ein StFw im BAPersBw gefragt "Seiteneinsteiger, ne?", worauf ich mit "Ja" antwortet. Seine Reaktion darauf war nur: "Habe ich mir gedacht, da sind Sie nicht der Einzige, der hier anruft" und fängt an zu lachen. Anscheinend ist da was schief gelaufen.
In meinem Fall habe ich zuvor das für mich laut Bescheidung zuständige KC kontaktiert, die haben keine Information über mich bzw. stellen gar keine dienstrechtliche Verfügbarkeit fest.
Es hatte mich ohnehin schon stutzig gemacht, dass das angegebene KC 250km von meinem Wohnort entfernt ist...
Beitrag von: Altrec am 06. Oktober 2016, 10:54:06
Ja, die dienstrechtliche Verfügbarkeit wird nur an KCs mit AC durchgeführt.
Bei mir ist es auch ein anderes, das aber zum Glück näher ist.
Beitrag von: AC am 06. Oktober 2016, 21:19:21
Vielleicht als kleiner Tipp: das KC sagte mir, dass die mich schwer erreichen konnten, weil die nur meine PK und eine alte Adresse hatten. Da hat die wehrüberwachung nicht funktioniert ;D
Sprich meine Kontaktdaten aus der Bewerbung lag dem KC nicht vor.
Beitrag von: särsch am 06. Oktober 2016, 22:08:58
Zitat von: AC am 06. Oktober 2016, 21:19:21
Das ist bei mir auch der Fall. Meine PK ist noch mit meiner Adresse verknüpft, die ich damals zu Grundwehrdienstzeiten angegeben hatte.
Noch ein kurioser Fakt bei mir, den ich heute rausgefunden habe: Zuständiges KC für mich ist das KC in Kassel, Außenstelle Mainz mit Sitz in Wiesbaden :o
Beitrag von: kermit_nc am 06. Oktober 2016, 22:19:45
Letztes Jahr war ich zu einer RDL und war erstaunt, welcher Stand die Datenbasis hatte. Ich konnte den Namen stehen lassen, den Rest musste ich anpassen.
Das liegt vermutlich daran, dass z.B. ein Personalbogen für eine Bewerbung nicht dafür verwendet werden darf, den Datenbestand auf Vordermann zu bringen.
Mein zuständiges KC z.B. hat die Ladung für die Untersuchung in WEWIS erstellt.
Vielleicht doch mal beim KC Bereich WehrErsW anrufen.
Beitrag von: Altrec am 07. Oktober 2016, 07:32:29
Meine Daten waren auch total veraltet, so dass das KC laut Datenbestand noch davon ausgeht, dass ich Schüler bin.
Ich hatte die mal gebeten mir ein Formblatt zuzusenden, mit welchem ich denen die Daten aktualiseren kann und habe dann einen Auszug aus der Datenbank erhalten. Leider sind hier überall Codes eingetragen und eine Übersetzungstabelle ist nicht mit dabei.
Ich werde die mal bei meiner Untersuchung darauf ansprechen.
Beitrag von: KlausP am 07. Oktober 2016, 07:48:39
Das ist kein neues Phänomen! Damit hatte ich schon zu meiner Zeit als Reservistenbearbeiter (also ab 1996) zu kämpfen. Bei jeder Wehrübung erhielten meine Reservisten zu Beginn so ein Formblatt, auf dem sie Änderungen im Datenbestand eintragen konnten. Diese wurden auch immer mit den übrigen Unterlagen zum KWEA zurück geschickt - nur hat die dort nie jemand in WEWIS eingepflegt. Es liegt also in den wenigsten Fällen am Reservisten.
Beitrag von: kermit_nc am 07. Oktober 2016, 21:08:15
Vielleicht sollten die Seiteneinsteiger auch solch einen WEWIS Bogen ausfüllen. Da meine WEWIS Daten OK sind, denke ich das meine Angaben letztes Jahr eingepflegt wurden.
Beitrag von: Altrec am 11. Oktober 2016, 17:47:22
Kurzes Update: Hatte nun meine Einladung zum KC für die Eignungsuntersuchung im Briefkasten
Beitrag von: PNK am 12. Oktober 2016, 09:27:18
Ich musste ein bisschen telefonieren. Das Bottleneck waren (sind wohl immer noch) meine alten Unterlagen in Andernach, die hat man aus dem Archiv holen müssen. Die sollen jetzt bald kommen und dann kommt die Einladung zum KC. Diesmal habe ich gleich dem Sachbearbeiter meine Handynummer gegeben, sodass sich die Sache verkürzen könnte.
Beitrag von: LwPersFw am 12. Oktober 2016, 22:16:00
Ja...auch bei den KC läuft nicht immer alles rund und passieren Fehler...
Aber gerade zum Thema Datenqualität der Reservisten sei an die gesetzlichen Pflichten erinnert...die oft vergessen werden... Folge z.B....veraltete Anschriften
"Wehrpflichtgesetz (WPflG)
(1) Die Wehrpflichtigen unterliegen der Wehrüberwachung.
Diese endet bei Offizieren mit Ablauf des Jahres, in dem sie das 60., bei Unteroffizieren, in dem sie das 45., und bei Mannschaften sowie ungedienten Wehrpflichtigen, in dem sie das 32. Lebensjahr vollenden. Auch nach diesem Zeitpunkt unterliegen der Wehrüberwachung abweichend von der Regelung in Satz 2 Wehrpflichtige, die für den Spannungs- oder Verteidigungsfall einberufen sind.
1. binnen einer Woche jede Änderung ihrer Wohnung dem Kreiswehrersatzamt (neu KC) zu melden, es sei denn, sie sind
innerhalb dieser Frist ihrer Meldepflicht nach § 17 Absatz 1 und 2 des Bundesmeldegesetzes nachgekommen,
Auf Wehrpflichtige, die nach Ablauf des Jahres, in dem sie das 32. Lebensjahr vollenden, noch der Wehrüberwachung unterliegen, findet Satz 1 Nummer 1 zweiter Halbsatz keine Anwendung."
D.h. wer unter 32 ist und sich nicht korrekt ummeldet... muss das KC selbst informieren.
Ab 32 muss der Reservist immer das KC selbst informieren.
Beitrag von: AC am 13. Oktober 2016, 19:55:10
Weiß einer eigentlich wie es nach der Untersuchung weitergeht? Darf man dann direkt auf den Reserveoffizierlehrgang I, wenn man bereits gedient hat?
Beitrag von: Altrec am 14. Oktober 2016, 08:44:32
Tja und trotz korrekter Ummeldung hatte mein KC trotzdem nicht die richtige Adresse...
AFAIK kommt nach der Untersuchung zunächst die Rückmeldung des KC ans BAPersBw, welche dann das Beorderungsverfahren einleiten.
Ob dieses abgeschlossen sein muss, bevor man auf den Lehrgang darf, weiß ich nicht. Für dieses Jahr sind jedoch alle ROL I belegt, so dass es frühestens kommendes Jahr los gehen kann. Hat man bereits gedient und die AGA/ GA abgeschlossen geht es mit dem ROL I los, die GA-Module müssen nicht mehr besucht werden.
Beitrag von: kermit_nc am 15. Oktober 2016, 12:02:19
Das BAPersBw hat meine Einplanung soweit fertig und hat mich, für die weitere Planung, an den zuständigen PersBea meines Beorderungstruppenteils bzw. PersFührer verwiesen.
Zeitraum: 5 Tage von der Untersuchung im KC bis zum Bescheid des BAPersBw
Beitrag von: Altrec am 15. Oktober 2016, 21:30:25
Na das lässt ja hoffen. Hattest du dich selbst bei denen gemeldet oder nach der Untersuchung alles auf dich zukommen lassen?
Beitrag von: kermit_nc am 17. Oktober 2016, 23:39:54
Ich musste den Untersuchungstermin irgendwie dazwischen schieben, da das BAPersBw aufs Tempo gedrückt hatte. Dar untersuchende Arzt hatte da etwas angedeutet.
Nach der Untersuchung hatte mir das KC das weitere Vorgehen erläutert.
In der folgenden Woche war ich auf Geschäftsreise und bei meiner Rückkehr lag der Bescheid schon auf dem Tisch.
Beitrag von: särsch am 20. Oktober 2016, 10:53:33
@kermit_nc
Wie lange dauerte bei dir die Untersuchung? Und was wurde alles untersucht?
Ich habe nämlich am 09.12. meine Feststellung
Beitrag von: ToMA am 21. Oktober 2016, 09:05:08
Bei mir (26.4er) hat die Untersuchung rund 40 Minuten gedauert. Ist aber sicherlich von Bewerber zu Bewerber unterschiedlich, je nach "Vorgeschichte". ;)
Was meinst Du mit "was wurde untersucht"? Selbstredend Deine Gesundheit. ::)
Zitat von: AC am 13. Oktober 2016, 19:55:10
Die 26.4er haben Mitte November eine Informationsveranstaltung (DVag), bevor es mit den Modulen los geht (Bericht aus dem Vorjahr siehe hier (http://www.reservisten.bundeswehr.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzIzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY5NmY3NjMzMzE2NDM2NzEyMDIwMjAyMDIw/ResAktuell_16_1.pdf) ab Seite 9). Ob es bei den 26.2ern auch eine gibt, weiß ich nicht, könnte ich mir aber gut vorstellen.
Beitrag von: AC am 21. Oktober 2016, 20:38:38
Ich hab auch gehört, dass 26.2er sogar keine Offizierprüfung beim ROL 1 bis 3 ablegen, sondern nur teilnehmen müssen. Kann das jemand bestätigen?
Beitrag von: särsch am 21. Oktober 2016, 21:40:40
Zitat von: ToMA am 21. Oktober 2016, 09:05:08
Na, na, du musst mich auch schon vollständig zitieren! ;) Offiziell lautet es ja "Prüfung der dienstrechtlichen Verfügbarkeit". Deshalb fragte ich, was dort alles untersucht wird. Also wie ausgiebig. Kann ja sein, dass dort nur geschaut wird, ob man an jeder Seite einen Arm und ein Bein hat sowie einen Kopf auf dem Hals :P
Zitat von: AC am 21. Oktober 2016, 20:38:38
Wenn diese Anlage hier (https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=9&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjp-ZW_0ezPAhXBcRQKHbPwAqMQFghTMAg&url=http%3A%2F%2Fwww.reservisten.bundeswehr.de%2Fresource%2Fresource%2FMzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzIzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY5NjE2NzZjNjE3ODY0MzYyMDIwMjAyMDIw%2FAnlage%2520C%2520zu%2520SKgemKonzAusbResBw.pdf&usg=AFQjCNG5AhKXhi2Z1TRIJ11dSIO3CBwh8w&sig2=JQptZ5j_KWFd8d9b2s5R8g&bvm=bv.136499718,bs.1,d.bGg) (PDF) von 2013 noch aktuell ist, steht auf Seite 15 unter 2.4
Mit höherem Offizierdienstgrad eingestellte Reservistinnen und Reservisten nehmen – unabhängig von ihrer Laufbahnzugehörigkeit – am ROL a.d.W. teil. Das Ablegen der Offizierprüfung darf diesem Personenkreis nicht abverlangt werden.
Beitrag von: AnNo77 am 24. Oktober 2016, 11:01:14
Ich habe am 11.11.2016 die Informationsveranstaltung in Siegburg. Ist noch jemand dazu eingeladen? Beste Grüße
Beitrag von: PNK am 17. November 2016, 15:16:13
Also, für die Mitleser hier der aktuelle Sachstand.
Die Verfügbarkeit wurde bei in Stuttgart beim KarrC festgestellt. Hierfür wurde ich einbestellt und es dauerte ca. 1h mich durchzuschleusen. Der Musterungsarzt, sowie die anderen Ärzte machten das Übliche, das mir nach gefühlt 100 Jahren nach der letzten Musterung noch erinnerlich war. Also, Blutdruck, Urin, Ganzkörpercheck etc. Um mich herum viele junge Bewerber, ich war der gefühlte Opi. Nach dem glatten Durchgang als T2 (Brillenträger, also nix mit Kampftaucher oder Flieger) erfolgte sofort die Bescheidung vor Ort durch den Sachbearbeiter. Alles nett und höflich.
Gestern kam dann der Bescheid vom BaPers mit Dienststelle. Dort werde ich nächste Woche dann alles weitere mit dem zuständigen Sachbearbeiter erörtern.
Beitrag von: Altrec am 18. November 2016, 18:06:07
In meinem Fall heißt es immer noch warten.
Zwar hatte ich meine Untersuchung schon, doch konnte diese mangels fehlender G-Akte nicht abgeschlossen werden. Mein Bearbeiter im KC hatte dann eine Zweitschrift in Andernach angefordert, die anschließend an den ärztlichen Dienst weiter geleitet wurde. Das ist nun auch schon wieder 2 Wochen her, am Telefon hieß es jedoch, dass noch kein Ergebnis vorliege. (Dauert ja bisher nur 3 Monate...)
Parallel dazu hatte ich erneut Kontakt zum BAPersBw VI 1.2.3 (Lehrgangsplanung) aufgenommen.
Interessant für Kameraden wie mich, die keine Studenten sind und ihre Lehrgänge mit der Arbeit koordinieren müssen:
Die SanAkBw in München bietet in 2017 ebenfalls zwei ROL-Module mit - und hier das Interessante - jeweils nur zwei Präsenzphasen an.
(Man kann trotzdem normal am 3. Modul teilnehmen)
Wichtig auch für alle: nSAK Umschulung/ Ausbildung ist nun wohl für alle (zwingend) Pflicht. Man sollte also schauen, dass man das Kriterium erfüllt. (Mit Blick auf jene, die Ihre AGA vor nSAK hatten)
Beitrag von: PNK am 19. November 2016, 08:54:28
Ja, die nSAK Ausbildung erscheint mir zwingend. Bei der letzten DVag auf der Schießbahn wurde mir das auch alles im Schnelldurchgang präsentiert und es ist eine Riesenumstellung.
Beitrag von: Altrec am 24. November 2016, 20:32:55
Heute war dicke Post vom KC im Briefkasten. 4x Heranziehungsbescheid mit allen weiteren Formularen und den Gutscheinen für die Bahntickets.
Erfreulicherweise war auch der Befund meiner ärztlichen Untersuchung mit dabei. Auch wenn ich kein Kampftaucher werde, war es trotzdem T1.
Dann sollte ich ja nun (kommende Woche?) auch endlich meine weiteren Informationen vom BAPers erhalten.
Wer hat sich schon auf Lehrgänge für kommendes Jahr einplanen lassen?
Beitrag von: kermit_nc am 25. November 2016, 06:57:45
Bin gerade dabei. Mein Pers möchte erst, dass ich mich bei den Sachgebieten vorstelle. Somit steht erst mal eine DVag an, um meinen Bereich kennen zu lernen.
Beitrag von: PzGrenSG am 10. Dezember 2016, 13:19:50
Wurde den hier mitlesenden §26.4ern eigentlich mal mitgeteilt warum die Ausbildung zwingend in DVag zu durchlaufen ist? Gilt die DVag Pflicht für Gediente und Ungediente gleichermaßen?
Würde mich schwer interessieren, da ich überlege eine Bewerbung zu starten mir allerdings nicht vorstellen kann das ganze in DVag zu Absolvieren. Wie macht ihr das? Seit ihr alle Selbstständig oder nutzt ihr euren Urlaub?
Beitrag von: Roughnecks am 11. Dezember 2016, 06:20:00
Den teilnehmenden §26.4 er wurde auf der Informationsveranstaltung in Siegburg am 11.11 / 12.11 mit Gesetzesgrundlage erläutert, wieso die Module in DVags zu durchlaufen sind. Diese DVag Pflicht besteht für alle Seiteneinsteiger, egal ob gedient oder nicht.
Beitrag von: KlausP am 11. Dezember 2016, 07:29:20
Beitrag von: kermit_nc am 11. Dezember 2016, 09:34:21
Als bei mir der 26/4 ein Thema wurde, bin ich auf meinen Arbeitgeber zugegangen und wir haben uns auf eine 50/50 Lösung (Überstunden+Bildungsurlaub) geeinigt. -Den Lehrgang habe ich bei meiner PA als kostenfreies Führungskräfte Seminar durchgebracht.
Der LG besteht aus 3 Modulen mit je 2 Wochen Vorort.
Als 26/2er ist das für kein Thema mehr.
Beitrag von: Roughnecks am 11. Dezember 2016, 11:36:11
Beitrag von: KlausP am 11. Dezember 2016, 12:23:07
Beitrag von: ToMA am 11. Dezember 2016, 12:29:41
http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?topic=58354.msg603874#msg603874 (http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?topic=58354.msg603874#msg603874)
Beitrag von: Roughnecks am 11. Dezember 2016, 13:18:46
Beitrag von: F_K am 11. Dezember 2016, 14:15:59
Beitrag von: ToMA am 11. Dezember 2016, 15:18:09
Die, die sich jetzt dafür bewerben, folgen eher dem Motto: "Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann. Fragt lieber, was ihr für euer Land tun könnt." JFK 8)
Beitrag von: KlausP am 11. Dezember 2016, 15:30:59
Beitrag von: F_K am 11. Dezember 2016, 17:40:33
Beitrag von: dunstig am 11. Dezember 2016, 19:36:22
Beitrag von: F_K am 11. Dezember 2016, 19:47:46
Beitrag von: dunstig am 11. Dezember 2016, 19:49:59
Beitrag von: F_K am 11. Dezember 2016, 20:05:34
Beitrag von: Roughnecks am 13. Dezember 2016, 09:47:37
Beitrag von: särsch am 19. Dezember 2016, 23:26:59
Beitrag von: kermit_nc am 20. Dezember 2016, 07:01:05
Beitrag von: särsch am 13. Januar 2017, 15:23:21
Ich habe nun mittlerweile mein "Ergebnis wehrmedizinische Begutachtung" schriftlich bekommen.
Auf dem DIN A4-Blatt steht oben rechts unter Ergebnis: D2
Danach folgt eine ellenlange Liste mit Verwendungsmöglichkeiten.
Die Frage: werden die Tauglichkeitsgrade (bei Reservisten) nicht mehr mit T plus Zahl angegeben oder was bedeutet D2?
Beitrag von: schlammtreiber am 13. Januar 2017, 15:26:36
"Dement"? ;D
Beitrag von: KlausP am 13. Januar 2017, 15:30:45
Dann wäre "D2" also "dement mit Einschränkungen" und z.B. "D4 - vorübergehend nicht dement bis in ... Monaten"? ;D
Beitrag von: schlammtreiber am 13. Januar 2017, 15:37:15
Oder es handelt sich einfach um ein "schwäbisches T"... Deeeee Zwoooooo
Nö ernsthaft, keine Ahnung warum und weshalb :o
Beitrag von: funker79 am 18. Januar 2017, 13:27:22
ich werde ab Mai den ROL1 absolvieren (das Paket mit den entsprechenden Formularen und Bescheiden durfte ich schon in Empfang nehmen) und habe nun eine Frage hinsichtlich der Abreise. Ist diese zwingend am Reisetag (Freitag) durchzuführen oder kann diese auch schon nach Lehrgangsende (Donnerstag) erfolgen?
Vielen Dank vorab für jegliche Informationen!
Beitrag von: Altrec am 18. Januar 2017, 17:17:29
Das kommt ganz darauf an, was der Dienstplan sagt. Wenn es noch Unterricht oder sonstige geplante Dinge gibt, dann musst du Freitag abreisen. Erfahrungsgemäß ist die Einheit, wo du die Lehrgänge absolvierst der besser Ansprechpartner. Oftmals lassen sich auch anderweitige Lösungen finden. Auf deinem Heranziehungsbescheid sollte eine Telefonnummer stehen. Da würde ich mal anrufen.
Beitrag von: F_K am 18. Januar 2017, 17:56:23
Üblicherweise ist am Abreisetag noch Nachbesserung / Aussprache / Ausschleussung.
Sonst wäre Donnerstag der Reisetag.
Beitrag von: GastRes am 21. Januar 2017, 13:41:45
Wann findet die Auswahlkonferenz für Reserveoffiziere nach § 43 III i.V.m. 26 II SLV des QI 2017 statt? Und wann ist mit einem Bescheid zu rechnen, ob man genommen wurde?
Gibt es schon mögliche Termine für die ROL, falls man denn genommen wird?
Ich habe mich bereits im Oktober beworben und kann immer noch keine Jahresplanung für Urlaub, Arbeit, usw. machen, da ich nicht weiß, woran ich bei der Bundeswehr bin.
Schonmal im Voraus danke für die Infos.
Beitrag von: Altrec am 21. Januar 2017, 22:22:41
Hast du keine Information erhalten, wann die Konferenz stattfinden soll?
Grob geschätzt würde ich einfach mal März/ April annehmen, davon ausgegangen, dass vergangenes Jahr die zweite Konferenz im August stattgefunden hatte. Mit einem Bescheid kann man in etwa 1 - 1 1/2 Monate danach ausgehen.
Mögliche Termine an der OSH Modul 1 sind:
11.04.2017 - 23.06.2017
27.06.2017 - 22.09.2017
Beitrag von: Altrec am 22. Januar 2017, 10:14:25
Hier noch die Termine Modul 1 an der OSLw:
09.05.2017 - 20.07.2017
Beitrag von: GastRes am 22. Januar 2017, 15:58:41
Bis auf die Aussage "Auswahlkonferenz findet im 1. Quartal statt und Sie werden berücksichtigt" hatte ich bisher nichts erfahren.
Die von dir angegebenen Termine erstrecken sich z.T. über mehrere Monate. Nach meinem Kenntnisstand hat allerdings jedes Modul nur eine Präsenzphase von 2 Wochen. Kann diese dann irgendwann in der genannten Zeitspanne stattfinden? Oder ist sie bspw. immer in den letzten zwei Wochen des genannten Zeitraums?
An der MSM in Flensburg oder an der SanAk in München finden keine Lehrgänge statt?
Kann man Modul 2 direkt an Modul 1 anschließen oder liegt dazwischen normalerweise eine Wartezeit?
Beitrag von: ToMA am 22. Januar 2017, 16:43:31
Einfach hier im Forum unter "Reserve" ein bisschen schmökern, dann findet man auch, dass die ResOffz-Module aufgeteilt sind.
Jedes Modul hat drei Präsenzphasen von 3 bzw. 4 Tagen (fest vorgegebene Termine, in Summe 2 Wochen) in einem Abstand von jeweils rund 4 - 6 Wochen (Fernlernzeit) zwischen den Präsenzphasen.
Modul 2 kann gleich im Anschluss an Modul 1 besucht werden.
Beitrag von: Altrec am 22. Januar 2017, 19:12:59
Ja, die Zeiträume umfassen jeweils das komplette Modul, beginnen also mit der ersten Präsenzphase und enden mit der dritten Präsenzphase. Aktuell läuft bereits ein Modul an der SanAk in München (in das man aber auch nicht mehr einsteigen kann), wie es mit den anderen Terminen aussieht, weiß ich nicht.
Um passende Termine zu erfahren kannst du dich an das BAPersBw VI 1.2.3 (BAPersBwVI1.2.3Lehrgang@bundeswehr.org) (Lehrgangsplanung) wenden.
Beitrag von: ToMA am 23. Januar 2017, 09:56:42
Lass ihn doch erst einmal genommen werden, bevor hier mit ungelegten Eiern gehandelt wird. ;)
Die weiteren Infos bekommt er ja dann ohnehin vom BAPersBw mitgeteilt.
Beitrag von: Altrec am 23. Januar 2017, 10:45:01
Na ja, einfach weil ich (mehr oder weniger) genau die gleiche Situation auch hatte, weiß ich wie gut es ist solche Informationen so früh wie möglich zu erhalten.
Auch hat meine Erfahrung gezeigt, dass man sich einerseits selbst kümmern sollte und andererseits am Ball bleiben/ hinterher sein sollte. Wenn man darauf wartet, dass einem Dinge hinterher getragen werden, wartet man vergebens.
Ich sag nur: "Sie erhalten die Infos Ende September, Anfang Oktober"
Bekommen habe ich sie nach dem zweiten Mal nachfragen Mitte November.
Beitrag von: ToMA am 23. Januar 2017, 11:08:16
Ja, aber nicht, weil Du nachgefragt hast, sondern weil die Termine vorher noch nicht zur Verfügung standen.
Du hättest Sie auch ohne Nachfrage frühestmöglich mitgeteilt bekommen.
Und viellicht hattest Du bereits schon vorher eine Zussage, dass Du genommen wurdest? GastRes hat diese noch nicht, so dass Du (noch) nicht mit ihm vergleichbar bist. Ein Schritt nach dem anderen.
Beitrag von: Altrec am 23. Januar 2017, 11:28:53
Die Termine standen definitiv schon vorher fest und passen gemäß der Dokumente, die ich erhalten hatte, mit der Aussage "Ende September/ Anfang Oktober" zusammen.
Was ich allerdings nicht weiß ist, ab wann diese auch bebucht werden konnten und ob es deswegen zu weiteren Verzögerungen kam.
Von meinen Lehrgangskameraden hatte ich gehört, dass diese die Information zum Lehrgang (auf dem wir sind) erst Mitte Dezember erhalten hatten. Das passt nicht zu einem "frühestmöglich".
Und was ich mit der "gleichen Situation" meinte ist, dass die Informationen für weitere wichtige Planungen benötigt werden/ wurden. Als Reservist hat man nun einmal auch ein Leben neben der Bundeswehr...
Ich könnte noch ganz andere Dinge aufzählen, aber das ist weder zielführend noch im Sinne des eigentlichen Threads.
Beitrag von: ToMA am 23. Januar 2017, 12:27:58
Da kann von mir aus jeder eine andere Meinung haben.
Meine ist, wenn noch nicht feststeht, dass ein Kandidat genommen wird, gehen ihn die Lehrgangstermine (noch) nichts an.
Auch wenn er sie wüßte, könnte man ihm ja noch nicht einmal sagen, ob sie für ihn auch buchbar wären (weil ja noch nicht feststeht, ob und ggbfls. wann er genommen werde würde).
Eine Nachfrage beim BAPersBw würde deshalb nur unnötig Ressourcen binden, die anders besser eingesetzt werden können.
Zitat von: ToMA am 23. Januar 2017, 09:56:42
Und damit soll es von meiner Seite aus hierzu auch gewesen sein.
Beitrag von: Gniphos am 04. Februar 2017, 05:48:57
ich hätte zwei Fragen. Die erste Frage (1) ist im Grunde ein großes Gemecker über den (aus meiner Sicht) unsäglichen Bewerbungsvorgang verbunden mit der Frage, ob ich etwas prinzipiell falsch verstanden habe. Wenn jemand quasireligiös an die Effizienz des Bewerbungsverfahrens glaubt, wäre es nett, wenn er zur Kreislaufschonung und zur Vermeidung von Antipathie gegenüber einem nervigen Zivilisten gleich zu der (für mich) wichtigeren Frage (2) gehen könnte.
1) Ich habe das gleiche Problem wie der Gastkommentator. Wegen der äußerst spärlichen und zögerlichen Versorgung mit Informationen im Bewerbungsverfahren liegt die gesamte Jahresplanung auf Eis. Laut dem letzten Schreiben will man mich bei der Auswahlkonferenz im Q1/2017 mitbetrachten, aber ohne nähere Information, wann mit der Mitteilung eines Ergebnisses zu rechnen ist, geschweige denn irgendwelcher Angaben, was, gesetzt den Erfolgsfall, danach folgen würde. Es scheint mir allgemein das Prinzip zu sein, dass immer nur diejenigen Informationen offiziell mitgeteilt werden, die für den unmittelbar nächsten Schritt erforderlich sind und wenn man sonst igendetwas wissen möchte, muss man es einem zuständigen Sachbearbeiter, den man erst durch stunden- oder tagelanges Abtelefonieren sämtlicher (ir-)relevanter Stellen ermitteln kann, mühsam aus der Nase ziehen - sofern er in der richtigen Stimmung dafür ist! Ineffizienter geht es doch kaum. Warum schreibt man das nicht einfach mal auf 1 Seite auf und stellt es ins Netz? Das würde doch nicht nur auf Bewerberseite Zeit sparen, sondern vor allem Telefonkosten und bei den Ämtern Zeit, die man für sinnvolle Dinge einsetzen könnte. Den einen oder anderen Bewerber, den man gerne gewollt hätte, hat man so sicher schon verloren. Man ist es ja von den Verwaltungen gewöhnt. Oder sehe ich das komplett falsch?
2) Kann jemand ganz grob einschätzen, wie hoch die Chancen sind bei der Auswahl in Q1/2017 bzw. wovon das abhängt? Wenn es eine nur zu vernachlässigende Miniwahrscheinlichkeit für eine Einstellung gibt, würde ich wegen einiger Schwierigkeiten wohl schon mal mein Jahr verplanen und nicht länger auf die BW warten. Laut telefonischer Information gibt es ca. 280 Bewerber auf 150 Plätze. Ich selbst habe mich als Ungedienter beworben für ROA a.d.W. nach §§ 26 II, 43 III SLV (ich hoffe, dass diese Angabe so stimmt bzw. in sich nicht widersprüchlich ist...), bin Jurist mit 1. StEx (gut), LL.M., laufender Promotion, aber mit noch bevorstehendem Referendariat und entsprechend keinem 2. StEx. Die Idee war, die Ausbildung während des Referendariats zu machen. Gab es in der jüngeren Vergangenheit bei der BW schon Möglichkeiten für Juristen auf diesem Weg? Oder sucht man quasi nur Informatiker, Ingenieure, etc.? Ich habe zwar schon allerlei Posts von Juristen hier im Forum gelesen, aber ich war mir nie sicher, auf welchem Weg die Bewerbung da genau erfolgte (a.d.W. oder nicht, § 26 II bzw. IV, usw.). Ich habe vermutlich die verschiedenen Möglichkeiten noch nicht so ganz verstanden.
Über eine ganz grobe Einschätzung der Chancen vor diesem Hintergrund würde ich mich sehr freuen... Es ist ja normal, dass man es vor Abschluss des Verfahrens nicht genau weiß, aber mit etwas Ahnung über die näheren Umstände, kann man in der Regel doch einige Abschätzungen machen. Diese näheren Umstände fehlen mir momentan noch. Danke!
Beitrag von: Altrec am 04. Februar 2017, 08:38:57
Hallo Gniphos,
ich kann deine Situation durchaus verstehen und ich denke, dass du bereits den wesentlichen Kern des Reservist-sein erlebst. Wenn du etwas machen, wissen oder haben möchtest, dann solltest du dich selbst darum kümmern. Beim Thema Reservist zucken nämlich leider viele Personen die Schultern, da sie keine genauen Aussagen treffen können. Die Thematik mit den spärlichen Informationen kenne ich auch. Ich selbst habe die meisten Informationen hier im Forum oder via Mail beim BAPers erhalten. Interessanterweise war es für mich jedoch nicht so schwer, an die richtigen Personen zu kommen.
Ich habe nochmal in mein Schreiben geschaut und dort stand:
Ihre Mitbetrachtung ist für die Auswahlberatung im AB I 2016 § 26 2 vorgesehen, die voraussichtlich im Juni 2016 stattfindet.
Das bei dir und dem anderen Bewerber (etwas weiter oben) kein Datum dabei steht, finde ich merkwürdig, ggf. ist dies aber auch Absicht vom BAPers, damit sie nicht darauf festgenagelt werden.
Kleine Korrektur noch: Du hast dich nicht als ROA a.d.W. nach §§ 26 II, 43 III SLV beworben, sondern - im Wortlaut der Bundeswehr - als RO nach § 43 III i.V.m. § 26 II SLV.
Hintergrund: Du bist dann kein Reserveoffizieranwärter, sondern wirst mit höherem Dienstgrad eingestellt.
Wie sähen nun die weiteren Schritte bei einer positiven Auswahl aus?
Zunächst einmal müsste deine dienstrechtliche Verfügbarkeit (ärztliche Untersuchung) festgestellt werden, da du als 26.2er (noch) nicht zum ACFüKrBw musstest. Je nach KC kann dies schon einmal ein wenig dauern. Bei mir waren es zwei Monate, bis ich einen Termin hatte.
Ist die Untersuchung ohne Ausschlüsse für deine geplante Verwendung (und ohne anderweitig kritische Ergebnisse) von statten gegangen, geht dieses Ergebnis zurück ans BAPers, welches das Beorderungsverfahren einleitet. Im nächsten Schritt müsstest du eingekleidet werden, was von deiner Einheit gemacht wird, bei der du (dann) beordert bist. Bis zu diesem Termin kann ggf. auch nochmal ein wenig Zeit vergehen, da die Einheit bisher noch nichts von dir wusste. Seit Bekanntgabe des Auswahlergebnisses bis hier hin können ggf. schon mal so 3-4 Monate vergangen sein.
Ist dies geschehen, geht es mit den Laufbahnlehrgängen weiter. Als ungedienter geht es zunächst auf die zwei ASA Module, eine Art Crashkurs Grundausbildung, die (wenn ich mich nicht irre) jeweils zwei Mal zwei Wochen dauern. Wenn diese analog zu den den Reserveoffizierlehrgängen ablaufen, liegen zwischen zwei Präsenzphasen jeweils etwa 8 Wochen, so dass du pro ASA Modul mit 10 Wochen rechnen solltest. Nach den ASA Modulen geht es dann zu den drei ROL, die im Regelfall drei Präsenzphasen á 1 Woche haben und dazwischen jeweils 8 Wochen Fernlernphase. Insgesamt kommst du somit auf 3 Mal 19 Wochen.
So viel erstmal für dich als ganz grobe Einschätzung, wie lange die nächsten Phasen dauern. Wie schnell du die Lehrgänge durchziehst hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit du dafür aufbringen kannst und möchtest und wie die Verfügbarkeit der Lehrgangsplätze aussieht.
Einen ganz wichtigen Hinweis dazu: Wenn du ein Modul bspw. an der OSLw angefangen hast, dann musst du es auch dort komplett fertig machen. Man kann während eines Moduls nicht wechseln und es lassen sich auch keine Präsenzphasen anrechnen. Kannst du eine Präsenzphase also nicht besuchen, dann kannst du das Modul nicht abschließen.
Zu guter letzt noch zu deinen Chancen:
Wie der Bedarf an Juristen aussieht, weiß ich leider nicht. Die wesentlichen Faktoren hier sind jedoch Bedarf und Nachfrage, da kannst du leider keinen Einfluss drauf nehmen.
Zu den Bewerbern: Wenn dies die Gesamtzahl der Bewerber nach § 26 II ist, dann wird dir diese Zahl nichts bringen, da jeder Bewerber entsprechend seines Studiums betrachtet wird. (Sie werden z.B. einen Informatiker nicht auf den gleichen Posten stecken wie dich)
Wichtig für dich wäre die Anzahl der Juristen und der entsprechenden Plätze. Damit könntest du dir auch ganz grob deine Chancen ausrechnen.
Beitrag von: PNK am 06. Februar 2017, 13:31:44
Dieser sehr schönen Zusammenfassung von Altrec ist wenig hinzuzufügen, außer dass Geduld wirklich oberste Pflicht zu sein scheint. Der gesamte Prozess hat bei mir seit Anfang 2016 bis heute gedauert, so dass ich erst jetzt im März überhaupt eingekleidet werde und mich auf dem Posten melden kann. Von Effizienzreserven und Optimierungspotenzial in der Hinsicht zu sprechen, wäre ein gewaltiger Euphemismus. 5. Rad am Wagen scheint da eher der Fall zu sein, was aber angesichts der wenigen Posten im Vergleich wohl im Gesamtbild eh uninteressant für die Bundeswehr ist. Und ja, Eigeninitiative in jedem Schritt ist notwendig. Die Perser sind fast alle sehr bemüht, aber eben auch in ihrem Tagesgeschäft und wenn du dann noch das Vergnügen hast, in einen neu geschaffenen Posten zu kommen, ist klar, dass die Dinge erstmal lange dauern.
Ich würde daher nicht locker lassen und mich einfach damit trösten, dass es immer wieder Jahreszeiten gibt und auch der Wandkalender jährlich gewechselt wird. Für Abwechslung im Prozess ist also gesorgt. Spaß beiseite: die Sache zieht sich halt etwas.
Inhaltlich bin ich natürlich jetzt gespannt, wie die konkrete Aufgabe dann aussieht. Vielleicht darf ich an dieser Stelle bald darüber berichten (wenn es die Geheimschutzvorschriften erlauben).
Beitrag von: Altrec am 06. Februar 2017, 13:58:47
Ich bin kommende Woche das erste Mal bei meiner Einheit und darf einen ersten Blick auf meinen Posten werfen.
Bin gespannt, was es da so gibt und was auf mich zu kommt/ geplant ist. Eine genaue Beschreibung habe ich bisher leider noch nicht erhalten.
@Gniphos
Wenn bis dahin noch nichts kam würde ich Mitte April mal nachfragen wie der Stand ist.
Beitrag von: AC am 06. Februar 2017, 22:54:02
Wo und wie habt ihr die Einsatzersthelfer-Ausbildung gemacht? Bzw. Wie seid ihr drantekommen? Ich muss diese noch nachholen.
Beitrag von: Gniphos am 06. Februar 2017, 22:56:34
Zitat von: AC am 06. Februar 2017, 22:54:02
Akzeptiert die BW da eigentlich einen zivilen Rettungssanitäterschein als Ersatz für sowas?
Beitrag von: kermit_nc am 07. Februar 2017, 06:22:31
Es gibt die Möglichkeit die Veranstaltungssuche zu verwenden:
https://www.reservistenverband.de/veranstaltungssuche (https://www.reservistenverband.de/veranstaltungssuche)
Weiter können die Module online abgelegt werden, wobei der Praxisanteil HLW nachgewiesen werden muss.
http://download.rvsocket.de/ausbildung/EHA.zip (http://download.rvsocket.de/ausbildung/EHA.zip)
Wobei eigentlich der Betreuungstruppenteil dir helfen sollte die Voraussetzungen für den OL zu schaffen.
Ich selbst habe das Glück dass unser Kreis Org Leiter sehr motiviert ist, die Ausbildung für uns zu machen.
Beitrag von: Altrec am 07. Februar 2017, 06:45:07
Prinzipiell kann man dies über den VdRBw machen und man muss hierfür auch kein Mitglied sein. Der von kermit_nc gepostete Link zur Veranstaltungssuche hilft beim Finden der entsprechenden Kurse.
Für die Erstausbildung muss man einen Vollkurs von (ich meine) 40h absolvieren.
Erst im Anschluss reicht es, die modularen Auffrischungskurse von 8h zu besuchen. Die Kurse teilen sich in Alpha - Delta auf und wechseln jedes Jahr. Aktuell befinden wir uns in Modul Delta, so dass es 2018 wieder bei Alpha anfängt. Diese Module müssen dann jedoch unterbrechungsfrei jedes Jahr absolviert werden.
Solltest du eine positive Meldung vom BAPers bezüglich der Auswahlkonferenz haben, würde ich mich mal an diese wenden und entsprechend nachfragen. Sofern es prinzipiell anrechenbar wäre, kommt es vermutlich darauf an, wann dieser Schein erworben wurde.
Beitrag von: Tommie am 07. Februar 2017, 07:21:43
Zitat von: Gniphos am 06. Februar 2017, 22:56:34
Natürlich ist ein Rettungssanitäter umfangreicher ausgebildet, als ein Ersthelfer, der dazu gerade mal 16 Stunden Ausbildung durchlaufen muss. Das steht erst einmal komplett außer Frage! Aber ... der "Einsatzersthelfer Alpha" besteht nicht nur aus dem klassischen Erste-Hilfe-Kurs mit 16 Unterrichtsstunden, sondern zusätzlich noch aus einem "militärischen Teil", in dem es z. B. um die Anwendung von Tourniquets, Combat Gauze und Morphin-Autoinjektoren geht. Dieser teil ist in keinster Weise deckungsgleich mit irgendeiner zivilen Ausbildung und muss daher zusätzlich gemacht werden! Nachdem der Bedarf an dem "militärischen teil" als "Sonderausbildung" für Rettungssanitäter und -Assistenten nicht so hoch ist, machen auch diese Kameraden den kompletten Einsatzersthelfer Alpha mit und bekommen dann die entsprechende ATB zuerkannt!
Beitrag von: AC am 07. Februar 2017, 07:34:16
Ich musste die gesamte Erstausbildung, also 4 Tage, machen. Dachte da hat schon jemand Erfahrung mit, wie ich als reservist dran komme.
Beitrag von: Tommie am 07. Februar 2017, 08:24:06
Natürlich, deswegen habe ich ja auch folgendes geschrieben und jetzt aus Gründen der Logik und des besseren Verstehens ergänzt:
Zitat von: Tommie am 07. Februar 2017, 07:21:43
Nachdem der Bedarf an dem "militärischen Teil" als "Sonderausbildung" für Rettungssanitäter und -Assistenten nicht so hoch ist, dass es sich rentieren würde, solch eine Ausbildung anzubieten, machen auch diese Kameraden den kompletten Einsatzersthelfer Alpha mit und bekommen dann die entsprechende ATB zuerkannt!
Vielleicht fragen Sie mal den FwRes in Ihrem LKdo, ob im Jahre 2017 eine Modulausbildung Einsatzersthelfer Alpha, Modul D (wird in 2017 und 2018 ausgebildet!) angeboten wird? Oder müssen Sie die gesamte Ausbildung wiederholen? Dann fragen Sie eben einfach nach einer Komplett-Ausbildung EEH A!
Beitrag von: funker79 am 07. Februar 2017, 08:28:59
@AC: wie bereits von kermit_nc beschrieben, hilft hier die Suchfunktion auf der Seite des Reservistenverbands. Veranstaltung suchen und mit dem jeweiligen Ansprechpartner Kontakt aufnehmen. Die Verbandsmitgliedschaft ist für die Teilnahme nicht erforderlich.
Ich habe diese Ende letzten Jahres in einer 3tägigen VVag absolviert und zertifiziert bekommen (Zuerkennung ATB). War zwar relativ knackig die 30 Zeitstunden in diesen Zeitraum unterzubringen, aber es ist zu schaffen. AFAIK sind bspw. auch für dieses Jahr im Raum Nordrhein wieder einige Veranstaltungen geplant...
Beitrag von: Altrec am 07. Februar 2017, 08:57:39
Zitat von: Tommie am 07. Februar 2017, 08:24:06
[...]Modulausbildung Einsatzersthelfer Alpha, Modul D (wird in 2017 und 2018 ausgebildet!)[...]
Beitrag von: funker79 am 07. Februar 2017, 09:02:02
Während meiner EEH-A Ausbildung wurde angedeutet, dass angedacht ist, den Kompetenzerhalt nur noch zweijährig ablegen zu müssen. Sollte dieses jetzt tatsächlich Realität werden, würde es die Tommies Aussage unterstützen.
Beitrag von: Tommie am 07. Februar 2017, 09:47:30
Quelle meiner Aussage ist die "Vorläufige Ergänzungsweisung zur Sanitätsausbildung von Nicht-Sanitätspersonal, hier: Änderung Kompetenzerhalt EH-A" vom 29.09.2016, umzusetzen ab dem 01.10.2016, erstellt vom Kdo SanDstBw, Referat IX-2:
... wird daher vorläufig für einen erprobungszeitraum von 4 Jahren die zeitliche Befristung der ATB EH-A (ATN/TIV-ID 8094000) von derzeit 12 Monaten auf 24 Monate mit Auflagen festgelegt: ...
Beitrag von: Altrec am 07. Februar 2017, 09:55:13
Danke für die Info, Tommie.
Beitrag von: AC am 07. Februar 2017, 21:49:06
Danke für den Tipp mit dem Reservistenverband! Hatte bisher nur den eintägigen Kompetenzerhalt gesehen. Aber mit etwas Entfernung kann ich in NRW auch die Vollausbildung machen. Muss als alter Helfer im San Dienst nämlich die Vollausbildung vorm ROL machen.
Beitrag von: Gniphos am 09. Februar 2017, 02:16:05
sehr hilfreich, die Informationen hier, vielen Dank!
Eine Frage hoffe ich noch in den Raum werfen zu können:
Welcher Zeitpunkt ist im Fall von § 43 III i.V.m. § 26 II SLV relevant für die Festlegung des Dienstgrades? Ist es der Zeitpunkt der Entscheidung über die Bewerbung? Oder ist es ein Zeitpunkt nach Abschluss oder während der Ausbildung?
Hintergrund ist, dass ich vermutlich in etwa 2 Jahren die "Befähigung zum Richteramt" nach § 26 II Nr. 2 b SLV bekomme. Das wäre wahrscheinlich irgendwann mitten in der Ausbildung. Da wäre natürlich dann die Frage, ob man die Bewerbung bis dahin nochmal zurückzieht und sich danach neu bewirbt, macht ja immerhin einen Unterschied von einem Dienstgrad. Blöd daran wäre, dass man die Zeit bis dahin verliert für Lehrgänge... Oder kann man auch mit einem vorläufigen Dienstgrad X (bei mir § 26 II Nr. 1 b) eingestellt werden und dann während der Ausbildung bei Eintritt der Voraussetzungen von X+1 (bei mir § 26 II Nr. 2 b) den nächsthöheren Dienstgrad erlangen? Oder funktioniert das dann nur noch nach den regulären Beförderungsvorschriften?
Gibt es für solche Details evtl. eine Dienstvorschrift? Mir scheint dafür A-1340/49 "Beförderung, Einstellung, Übernahme und Zulassung von Soldatinnen und Soldaten" (ehemals ZDv 20/7) relevant zu sein, aber ich kann die online nirgends finden, obwohl es schon eine erfolgreiche Anfrage bei fragdenstaat.de (https://fragdenstaat.de/anfrage/anfrage-zdv207-bzw-nachfolgende-zentralrichtlinie/) gab. ZDv 20/7 findet man zwar, aber ob und inwiefern sich die von der neuen A-1340/49 unterscheidet, ist mir nicht klar.
Beitrag von: Ralf am 09. Februar 2017, 04:26:02
Die Vorschrift ist zwar offen jedoch nicht öffentlich. Das sind Fragen, die kann dir das BAPersBw beantworten. Brief schreiben oder anrufen. Da wird man dir dann auch grundsätzlich sagen, ob Bedarf besteht.
Beitrag von: Gniphos am 09. Februar 2017, 04:56:22
Zitat von: Ralf am 09. Februar 2017, 04:26:02
Normalerweise mache ich mir ganz gerne persönlich ein Bild von den rechtlichen Grundlagen - vielleicht ist das eine Juristenkrankheit, daher die Frage nach der Vorschrift. Nach meiner Erfahrung sind gerade spezielle Fälle und Fragen, die es nicht so häufig gibt, auf diesem Wege am besten einzuschätzen, auch weil sie manchmal größeren Rechercheaufwand erfordern, den bloß zu Beantwortung einer informatorischen Anfrage nicht jeder bereit ist zu leisten oder oftmals nicht bereit ist bis ins letzte Detail zu leisten, so wie es möglich wäre (und wie ihn eigentlich nur derjenige leistet, der unmittelbar daran interessiert ist, also meist nicht derjenige, den man fragt). Ich willl auch den Leuten im BAPersBW keine unnötige Arbeit machen, wenn sich die groben Parameter in zugänglichen Vorschriften befinden. Schade ist, dass diese Vorschriften nicht regulär veröffentlicht werden (auch weil A2-1300 darauf mehrfach verweist), aber immerhin belegt die erfolgreiche Anfrage bei fragdenstaat.de, dass man sie bekommen könnte, wenn man wollte. Den Aufwand könnte man sich allerdings sparen, wenn sie jemand zur Hand hätte.
Beitrag von: Ralf am 09. Februar 2017, 05:28:24
Die Vorschrift ist zwar offen jedoch nicht öffentlich.
Du kennst den Unterschied? Nimm die alte 20/7 als Anhalt, da sind nur marginale Änderungen. Darüber hinaus kann es auch noch andere Erlasse/ Weisungen geben, die Vorgaben machen und nicht in dem Zentralerlass aufgeführt sind.
Beitrag von: wolverine am 09. Februar 2017, 07:54:18
Ich glaube, Sie machen sich da eh ein paar unnötige Gedanken. Als Jurist können Sie mit höherem Dienstgrad nur auf StOffz R Stellen eingeplant werden und das sind - sinnlogisch - eh Stellen ab Major aufwärts. Mit erstem Examen müssten Sie als Hptm auf einer Stelle A 13 verplant werden und könnten mit bestehen der zweiten Stastsprüfung hier zum Major befördert werden.
Oder missvestehe ich gerade etwas?
Beitrag von: Altrec am 09. Februar 2017, 10:09:05
AFAIK wird der vorläufige Dienstgrad während der Auswahlkonferenz festgelegt. Basis hierfür ist der IST-Zustand zum Beorderungszeitpunkt, nicht der SOLL-Zustand.
Wenn die Voraussetzungen nur zum Hptm ausreichen, wird dies der vorläufige Dienstgrad, der verliehen wird. Bis der Dienstgrad endgültig verliehen wurde sind weitere Beförderungen nicht zulässig.
[...]Die Bestimmungen für
die Beorderung oder Einstellung mit höherem Dienstgrad und die Verfahren für die endgültige Verleihung richten sich nach der ZDv 20/3.
221. Für Reservistinnen und Reservisten, denen ein vorläufiger höherer Dienstgrad verliehen worden ist, gelten folgende Grundsätze:
– Bis zur endgültigen Verleihung eines zunächst vorläufig verliehenen Dienstgrades dürfen Reservistinnen und Reservisten nicht zu einem anderen Dienstgrad der Reserve befördert werden.
ZDv 20/3
1005. Nach § 43 Abs. 3 der Soldatenlaufbahnverordnung können Personen als Offiziere der Reserve in die Laufbahnen des
- Truppendienstes,
- Sanitätsdienstes,
- Militärmusikdienstes oder
- Geoinformationsdienstes der Bundeswehr
mit vorläufig verliehenem höheren Dienstgrad eingestellt werden, wenn sie die jeweils vorgegebenen Voraussetzungen der Soldatenlaufbahnverordnung und der ZDv 20/7, Kapitel 10, Abschnitt VI. erfüllen und der durch den besetzbaren Dienstposten dargestellte Bedarf mit ausgebildeten Reservisten oder Reservistinnen nicht gedeckt werden kann. Zuständig für die Personalauswahl und Verleihung von vorläufigen und endgültigen höheren Offizierdienstgraden bei Einstellungen nach § 43 Abs. 3 der Soldatenlaufbahnverordnung ist das Personalamt der Bundeswehr.
Für Einstellungen in die Laufbahn des Truppendienstes ist das Anforderungsprofil des Dienstpostens in der jeweils zum Beorderungszeitpunkt geltenden Dienstpostenbeschreibung aus dem Tätigkeitsinformationsverfahren unter Nutzung der Beschreibungen „Tätigkeitsbild, unbedingte Voraussetzungen und Zuerkennungsgrundlagen“ Grundlage für die Feststellung der Eignung.
Bewerbung weiter laufen lassen und schauen, was dir angeboten wird. Ablehnen kannst du dann immer noch
Reine (sehr hypothetische) Gedankengänge:
Mal angenommen du hast ausreichend Zeit könntest du es innerhalb von etwa 2 Jahren schaffen den Dienstgrad endgültig verliehen zu bekommen. Wäre es Hptm könntest du (theoretisch) nach 3 Jahren zum Major d.R. befördert werden, wenn dein Dienstposten das her gibt.
Wenn du nun erst einmal zwei Jahre wartest und dich dann neu bewirbst ist ja nicht gegeben, dass es auch einen Posten gibt. Möglicherweise müsstest du nochmal 1-2 (oder mehr) Jahre warten, bis sich etwas ergibt, so dass du im Bedarfsfall bei einem jetzigen Einstieg dann bereits weiter bist.
Beitrag von: TheScientist am 09. Februar 2017, 11:44:41
Zitat von: Altrec am 09. Februar 2017, 10:09:05
Wenn du nun erst einmal zwei Jahre wartest und dich dann neu bewirbst ist ja nicht gegeben, dass es auch einen Posten gibt.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Keiner kann die Bedarfslage in zwei Jahren einschätzen.
Unnötiges Risiko :o
Beitrag von: AC am 09. Februar 2017, 14:48:39
Ich möchte noch auf das Lebensalter hinweisen. Ich erfülle bspw. Durch Berufserfahrung und Ausbildung die Voraussetzung zum Major, wurde jedoch als Hauptmann eingeplant, obwohl mein Dienstposten auch höher dotiert ist. Aber ich bin zu jung.
Beitrag von: Altrec am 09. Februar 2017, 18:00:50
Im September 2015 meintest du, du seist 30. Deinen Bescheid hast du im August 2016 erhalten. Warst du da immer noch 30 oder 31?
Ich habe meinen Bescheid auch im August 2016 (mit 31 Jahren) erhalten, bin jedoch als Major beordert. :o
Beitrag von: AC am 09. Februar 2017, 19:37:16
@Altrec:
Big Brother is watching you? :D Bei Bewerbung und Bescheid war ich 30.
Aber ich will mich nicht beschweren. Vom OG zum Hauptmann mit 30 ist schon Herausforderung genug. Immerhin sind auch Erwartungen mit einem Dienstgrad verbunden.
Beitrag von: TheScientist am 09. Februar 2017, 20:26:06
Zitat von: AC am 09. Februar 2017, 19:37:16
Richtig! Es geht nicht darum einen hohen DG abzugreifen, sondern ResOffz zu sein und seinen DP bestmöglichst auszufüllen. Daneben haben Sie die Möglichkeit aufgrund ihrer Leistung samt Stehzeiten etc... befördert zu werden. D.h. Sie können auch dementsprechend gefördert werden.
Als OTL d.R. ist nicht mehr viel Luft nach oben...Ob OT drin ist...eher unwahrscheinlich.
Beitrag von: Altrec am 09. Februar 2017, 23:04:48
Hehe, nein nein. Erst wollte ich nach dem Alter fragen, dann dachte ich mir, dass du es ggf. mal erwähnt hast und da du nicht so übermäßig viele Posts hast, hab ich kurz nachgeschaut. Was das andere angeht hast du natürlich vollkommen Recht, ich fand in diesem Sinne nur die Grenze interessant.
Hast du schon einen ROL besucht oder steht einer in Aussicht?
Beitrag von: Gniphos am 10. Februar 2017, 00:26:17
Vielen Dank für die ganzen Anmerkungen, das ist sehr hilfreich!
Zitat von: wolverine am 09. Februar 2017, 07:54:18
Ich muss gestehen, dass ich mich doch eher ins Blaue hinein beworben habe, ohne zu wissen, welche Verwendung die Bundeswehr für mich ggf. haben könnte. Wichtiger als eine konkrete Tätigkeit war für mich schlichtweg (auch wenn das etwas pathetisch klingt), etwas beizutragen zur Sicherheit in unserem Land. Meine telefonischen Fragen beim BAPersBW über mögliche Verwendungen in der Bundeswehr (und beim Karrierecenter sowieso - dort war mein Gefühl, dass man mit Bewerbern wie mir überhaupt gar nicht umgehen konnte), wurden auch meist abgeblockt mit dem Hinweis, dass man das dann sehen werde, wenn die Bewerbung durch ist.
Insofern konnte ich mir bislang nur erschließen, dass StOffz R wohl eine Möglichkeit ist. Dass es die einzige ist, war mir noch nicht bewusst.
Beitrag von: PzGrenSG am 22. Februar 2017, 22:14:19
Welche Dienstposten in der Kampftruppe werden eigentlich üblicherweise mit Fachdienstoffizieren besetzt? Sind die Leiter der FGG Offiziere in militärfachlicher Verwendung?
Beitrag von: F_K am 23. Februar 2017, 07:31:19
Auf der Ebene Btl gibt es ggf einen S1 FD Offz.
Beitrag von: Der Reservist am 28. Februar 2017, 20:27:42
Guten Abend Kameraden. Ich habe intensiv gesucht, aber die Seiten bei bw.de sind dermaßen unzweckmäßig aufgebaut... lange Rede, kurzer Sinn:
Ich benötige die aktuelle Übersicht zum ROA a.d.W. Aufbau sowie zum 43.3 i.V.m. 26(4) (Allg. Truppendienst). Wenn ihr mir bitte helfen könntet... Danke!
Beitrag von: Altrec am 28. Februar 2017, 20:36:51
Meinst du mit Aufbau den Lehrgangsablauf?
Der wurde im gleichen Thread ein paar Seiten vorher mal beschrieben: Klick mich (http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?topic=50457.msg611358#msg611358)
Beitrag von: Der Reservist am 28. Februar 2017, 21:39:32
Danke dafür, aber ich suche eigentlich genau den Aufbau auf einer offiziellen Bw-Seite, damit man beim KC was in der Hand hat... sonst heißt es wieder, die Ausbildung würde nicht existieren...
Beitrag von: Altrec am 01. März 2017, 06:56:49
Sowas? --> Klick mich (https://www.bundeswehrkarriere.de/blueprint/servlet/blob/28072/96121af111f78486114c7ed5a58c9b40/informationsschreiben-zum-verfahren--43-3-slv-data.pdf)
Beitrag von: Der Reservist am 01. März 2017, 08:24:39
Beitrag von: PNK am 06. März 2017, 14:47:13
So, die ersten Tage im vorläufigen Dienstgrad sind geleistet...
Meine offenen Punkte, die ich auffällig finde, sind:
- Vorläufiger Dienstgrad und Dienstgrad außerhalb: man hat quasi 2 Paar Schulterklappen. In der Kaserne in der RDL den höheren Dienstgrad, in der DVag den niedrigeren. Schon gut, dass die LHBW nicht in der Lage war, die neuen Schulterklappen an den Diener zu nähen. Wie das in der Praxis laufen soll, ist mir noch ein Rätsel, aber ich habe einfach 2 Paar Schulterschlaufen in der Tasche (OG außerhalb der RDL und OTL innerhalb). Finde ich zwar verständlich, aber doch etwas schräg.
- Lehrgangsausbildung: ich denke, man unterschätzt von Seiten der Truppe, was das bedeutet, die 3 Module voll abzuleisten. Das sind immerhin nochmal 3x3 Wochen extra für die drei Module, die auf die 24 Tage nach meinem aktuellen Interpretationsstand nicht angerechnet werden. Ok, klar, man soll ja was tun, aber in 3 Jahren 9 Wochen plus 5 Wochen WÜ für den Dienstgrad ist für im Beruf stehende Leute wirklich nicht einfach zu stemmen. Hier wäre Kulanz wohl angebracht. Ok, jetzt werden wieder einige sagen: isso, mach halt. Aber ich weise darauf hin, dass das Ganze eh nur freiwilliger Dienst ist, und den sollte man ja nicht unnötig erschweren...
Naja, ist nur eine Befindlichkeitsstörung und nichts Ernstes, aber es hat mich doch etwas gewundert.
Insgesamt aber war es eine angenehme Erfahrung mit interessanten Kameraden. Kann man wirklich empfehlen!
Beitrag von: doc. am 07. März 2017, 08:48:54
die Schilderung ist ja interessant, ich hätte die beiden einschlägigen Paragraphen anders interpretiert...
§81 (2) SG Zu dienstlichen Veranstaltungen können Personen, die dienstfähig sind und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, durch das Bundesministerium der Verteidigung oder die von ihm bestimmte Stelle zugezogen werden. Während der Wehrdienstleistung stehen sie in einem Wehrdienstverhältnis.
§43 (3) SLV Die §§ 26, 27, 32, 37 und 38 gelten entsprechend. Der jeweilige Dienstgrad wird für die Dauer der Wehrdienstleistung vorläufig verliehen. Er kann nach einem Wehrdienst von mindestens 24 Tagen endgültig verliehen werden.
Beide beziehen sich auf Wehrdienstleistung...
Beitrag von: F_K am 07. März 2017, 08:53:16
Vorläufige Dienstgrade gelten IMMER nur auf dem Dienstposten, wo diese verliehen worden sind.
Beitrag von: doc. am 07. März 2017, 09:28:51
ergibt ja auch irgendwie Sinn, ist aber aus den reinen Paragraphen zumindest nicht eindeutig ableitbar.
Aber die Probleme in der Praxis sind ja wirklich nervig - da sollte man wohl auf alle DVag im Dienstanzug verzichten. Ich meine es gab schonmal eine solche Diskussion über das Thema i.G. Dienstposten/DVag. In der aktuellen loyal ist auch ein Bild mit der Unterschrift Oberst i.G. und der Kamerad hatte bei der DVag grüne Waffenfarbe getragen.
Kleinigkeiten, aber praktische Probleme bei der freiwilligen Reservistenarbeit...
Beitrag von: F_K am 07. März 2017, 09:41:54
.. mit dem Ego?
Beitrag von: doc. am 07. März 2017, 10:43:41
Äh, nein - ich meine am Feldanzug eine Schlaufe auszutauschen ist ja kein Problem - aber wenn die Bw nicht zwei Dienstanzüge ausgibt (oder man sehr schnell mit der Nadel ist), dann gibt es da ein kleines Problem, oder?
Damit beziehe ich mich auf den Punkt von PNK und teile seine Fragezeichen, mehr nicht.
Beitrag von: PNK am 07. März 2017, 11:04:37
Mehr als ein Fragezeichen war es auch nicht...mit dem Ego hat das eher weniger zu tun, wenn man sich die Entwicklung anschaut, dass Majore und OTL mittlerweile die Munition ausgeben beim Schießen. Wenn selbst auf der Hardthöhe die OHG rumknapst...und in der DVag ist es sowieso egal, wer da rumsitzt. Viel mehr Kopfzerbrechen bereitet mir der 2. Punkt.
Beitrag von: Altrec am 07. März 2017, 12:32:28
Als ich noch ROA a.d.W.'ler war hieß es, ich solle die Ausbildung in 3 Jahren absolviert haben. Es könne im Zweifelsfall aber auch auf 5 Jahre gestreckt werden.
Möglicherweise ist dies für die §43.3er ja auch zulässig. Das wären bei den 14 Wochen dann 3 Wochen pro Jahr (auf die 5 Jahre verteilt).
Dabei sollte man aber auch beachten, dass man ggf. - wie ich - noch eine nSAK Umschulung machen muss, die auch nochmal ne Woche dauert.
Dies ist für mich auch der Grund das ich Modul 1 und 2 bei der SanAk absolviere, die nur zwei statt drei Präsenzphasen macht.
Beitrag von: schlammtreiber am 07. März 2017, 13:28:52
Zitat von: PNK am 07. März 2017, 11:04:37
wenn man sich die Entwicklung anschaut, dass Majore und OTL mittlerweile die Munition ausgeben beim Schießen.
Ich finde das auch bedenklich, die sind ja meist gar nicht dafür qualifiziert 8)
Beitrag von: särsch am 11. März 2017, 11:19:50
Kann mir bitte jemand (aus eigener Erfahrung) mitteilen, wie lange die Einkleidung dauert?
Ich bekomme Teilsatz RSU-Reservist, Sportanzug und Dienstanzug.
Die DVag Einkleidung ist für 3h angesetzt. Wird dieser Zeitraum erschöpfend genutzt?
Beitrag von: PNK am 11. März 2017, 18:14:42
Das dauerte bei mir so knapp 1h. Je nachdem, ob du rumzickst bei der Anprobe...ich habe das meiste Gerödel einfach so eingepackt, ich rechne ja kaum damit, dass ich die Badehose nochmal brauche, aber wer weiß.
Mittlerweile habe ich auch die Heranziehung zum 1. Modul erhalten. Wir sehen uns an der OSLw im Mai...wen auch immer es dahin auch verschlagen hat.
Beitrag von: kermit_nc am 11. März 2017, 21:31:04
In einer Woche habe noch einen Termin bei der LHBw.
Bis dann in Fürsti...
Beitrag von: särsch am 15. März 2017, 19:25:11
kurze Frage zum USG und dem ROL:
Aufgeteilt sind die ROL in drei Module a 3 Tage, 3 Tage, 4 Tage.
Darf ich nur für das viertägige Modul die Reservedienstleistungsprämie (§10 Abs. 1 >Reservistendienst von mehr als 3 Tagen<) beantragen oder ist diese für Lehrgänge allgemein ausgeschlossen?
Beitrag von: PNK am 15. März 2017, 20:00:57
Bei ist auf dem Bescheid die Woche angegeben, also der Montag bzw. beim dritten Teil der Sonntag als Anreisetag und der Freitag auch. Das ist für mich also 5, 5 und 6 Tage. So sieht es auch mein Arbeitgeber.
Beitrag von: särsch am 15. März 2017, 20:11:39
Interessant. Ich fahre zur OSH.
Meine Termine sind
10.04. (Anreise bis 16Uhr) bis 13.04.
15.05. (Anreise bis 16Uhr) bis 18.05.
19.06. (Anreise bis 16Uhr) bis 23.06.
Beitrag von: PNK am 15. März 2017, 20:13:22
So ähnlich auch bei mir...der Anreisetag ist für mich eigentlich auch als Übungstag anzusehen. Stell dir vor, du reist vom Deich an...
Beitrag von: Deepflight am 16. März 2017, 18:00:32
In der Tat gilt der Zeitraum der auf deiner Hinzuziehung steht, auch für die Berechnung der WÜ-Tage zwischen Beförderungen.
Ich meine mal was gehört zu haben, dass es für die Tage im Hinblick auf die Beförderung so ist, dass An- & Abreise nur anteilig
zählen, dass kann aber auch wieder ein Gerücht sein.
Beitrag von: KlausP am 16. März 2017, 18:04:02
Wehrübungstag ist Wehrübungngstag, auch als Reisetag.
Beitrag von: Deepflight am 16. März 2017, 18:16:20
Cool, also mal wieder ein Gerücht! Danke fürs Klarstellen, Klaus!
Hatte es mir schon fast gedacht...
Beitrag von: VorschriftenPapst am 20. März 2017, 08:43:30
Obacht ! ::)
Es kommt auf die eingeschlagene Laufbahn an. Sollte die Ausbildung im Rahmen von §43 Abs. 3 i.V.m. §26 (4) SLV stattfinden, sind die Lehrgänge ausschließlich in DVag zu besuchen. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine DVag maximal 3 Tage dauern darf. Eine generelle Ausnahmegenehmigung (auf bis zu 5 Tage) besteht eben für diese Laufbahnausbildung. Die Vorschrift besagt dazu:
Zentralrichtlinie A2-1300/0-0-2
Punkt 6.1.4 - Ziffer 6032:
"Die Dauer einer DVag wird durch den Zweck des Vorhabens bestimmt und darf grundsätzlich drei Tage nicht überschreiten. ... Eine generelle Ausnahme wird für DVag im Rahmen der Einstellung nach § 43 Abs. 3 i. V. m. § 26 Abs. 4 SLV erteilt."
Beitrag von: Getulio am 20. März 2017, 19:42:51
Schön, hier endlich mal jemanden ohne falsche Bescheidenheit zu lesen. ;) ;D
Beitrag von: DA40 am 21. März 2017, 14:33:52
Ich werde wohl auch zum Modul 1 an die OSLw im Mai fahren. Freue mich sehr - und auch, die anderen im Forum hier kennen zu lernen.
Nun eine Frage an die Menschen mit Zugang zum Intranet:
Seht ihr noch Plätze für das OL Modul 2 an der OSLw (Lehrgangsnummer: 512365), 05.09.2017 16.11.2017?
Beitrag von: Tommie am 21. März 2017, 14:41:37
Zitat von: DA40 am 21. März 2017, 14:33:52
Aktueller Status von gerade eben: 15 Plätze, 15 Buchungen, 1 Wartelistenbuchung
Somit könnte also für denjenigen, der jetzt noch auf die Warteliste gebucht wird, doch noch etwas gehen, wenn die ersten Absagen kommen ;) !
Beitrag von: PNK am 21. März 2017, 15:35:53
Dumme Fragen, wann kommen denn immer so die neuen Lehrgänge raus? Roliert das oder ist das fürs jeweilige Kalenderjahr?
Spielt es eine Rolle, wo man die Module macht, d.h. kann man das eine Modul bspw. in FFB machen und ein anderes woanders?
Beitrag von: DA40 am 21. März 2017, 15:39:44
Modul 1 und 2 können an beliebigem Standort gemacht werden, Modul 3 muss in der "eigenen" TSK / UTB gemacht werden. Die neuen Lehrgänge sollen nach meinen PersFhr (falls die Abkürzung so passt) im Sept oder Okt veröffentlicht werden.
Beitrag von: särsch am 28. März 2017, 08:50:08
Gibt es im Internet/Intranet einen allgemeingültigen Lehrgangskatalog/-übersicht, in dem/der festgehalten ist, welche Kleidungs- und Ausrüstungsgegenstände auf den Lehrgänge mitzuführen sind?
Auf dem Heranziehungsbescheid steht, es sei die gesamte empfangene Ausrüstungen mitzurbingen. Das habe ich eigentlich nicht vor ;)
Beitrag von: Altrec am 28. März 2017, 18:03:47
Prinzipiell gibt es einen Bekleidungskatalog und entsprechende Schlüssel für die Lehrgänge. Der Schlüssel ist jedoch nicht immer gezwungenermaßen hinterlegt. Meine Empfehlung ist daher, sich an die entsprechende Einheit zu wenden.
Für meine letzte Präsenzphase letzte Woche brauchte ich z.B. nur FA und Sportsachen (gerne auch zivil). Ggf. witterungsbedingt noch Jacke und/ oder Nässeschutz.
Beitrag von: särsch am 29. März 2017, 15:33:49
Nachdem ich heute endlich jemanden telefonisch erreicht habe, musste ich feststellen, dass mir das/die Begrüßungs- bzw. Infoschreiben einfach nicht zugestellt wurde(n).
Habe diese umgehend per eMail bekommen. Dort waren dann auch alle notwendigen Infos enthalten.
Beitrag von: PNK am 29. März 2017, 18:10:15
Interessant, habe auch bis jetzt bis auf die Heranziehungsbescheide nichts erhalten.
Beitrag von: PNK am 19. April 2017, 14:35:04
Hat jemand schon etwas vom Lehrgang im Mai in FFB gehört? Einladungsschreiben o.ä.?
Beitrag von: funker79 am 19. April 2017, 14:49:25
Da es aber noch fast 3 Wochen bis dahin sind, bin ich entspannt...
Poste, sobald ich etwas erhalten habe.
Beitrag von: DA40 am 19. April 2017, 18:24:36
Habe letzte Woche mit dem HS-Leiter Hptm K. (Durchwahl -1574) gesprochen. Er wollte die Infos bald per Email verschicken, hat aber wohl vom BAPersBw nicht die Email-Adressen von allen TN.
Beitrag von: funker79 am 28. April 2017, 11:29:59
das Informationsschreiben zur Präsenzphase im Mai wurde soeben per Mail versandt.
Wer keines erhalten hat, kann sich gerne per PN an mich wenden und ich leite dieses weiter.
Bis übernächste Woche in FFB,
Beitrag von: PNK am 28. April 2017, 11:52:16
Jupp, kam an. Bis dahin!
Beitrag von: PNK am 28. April 2017, 12:08:27
Da kam mir noch eine Idee angesichts der flexiblen Anreise. Hätte jemand Lust, sich am Montagabend nach Meldung in der Innenstadt auf eine Pizza zu treffen? Ich würde organisieren. Einfach kurze Privatmitteilung an mich...20 Uhr.
Beitrag von: Kilo Oscar am 21. Mai 2017, 18:24:59
Beitrag von: PNK am 23. Mai 2017, 17:11:57
Beitrag von: kermit_nc am 24. Mai 2017, 06:49:48
Beitrag von: AC am 26. Mai 2017, 21:38:35
Beitrag von: Kilo Oscar am 28. Mai 2017, 15:56:05
Beitrag von: särsch am 28. Mai 2017, 17:21:07
Beitrag von: PNK am 29. Mai 2017, 16:50:26
Na, sieh mal an. Das Thema fehlender EEH-A wurde wohl endlich angegangen. Wenn jetzt noch die SAK auch noch eingeplant wird, hat man ja auch die Chance, die Voraussetzungen für die endgültige Verleihung des Titels in endlicher Zeit zu erfüllen. ;)
Beitrag von: Gniphos am 02. November 2017, 03:47:19
Beitrag von: Stromberg am 03. November 2017, 14:06:32
Beitrag von: Gniphos am 03. November 2017, 14:08:52
Beitrag von: Stromberg am 03. November 2017, 14:28:14
Beitrag von: Sensei69 am 28. November 2017, 13:37:39
Beitrag von: ToMA am 28. November 2017, 14:35:09
Beitrag von: Sensei69 am 28. November 2017, 15:03:35
Beitrag von: Deepflight am 28. November 2017, 15:17:08
Beitrag von: ToMA am 28. November 2017, 15:34:09
Einfach mal die entsprechenden Vorschriften lesen. ;)
Beitrag von: Sensei69 am 28. November 2017, 18:14:41
Beitrag von: ToMA am 29. November 2017, 09:36:08
Ja, leider. Aber danach würde ich mich nicht richten, sondern danach, wie es in den Vorschriften steht und es zukünftig richtig benennen. ;)