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Timestamp: 2019-06-16 12:33:34
Document Index: 301347378

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 39', '§ 40', '§ 37', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 150']

BMF v. 24.08.2006 - IV C 5 - S 2533 - 45/06 - NWB Datenbank
BMF v. 24.08.2006 - IV C 5 - S 2533 - 45/06BStBl 2006 I S. 498
BMF v. 24.08.2006 - IV C 5 - S 2533 - 45/06 BStBl 2006 I S. 498
Bekanntmachung des Musters für die Lohnsteuer-Anmeldung 2007
Das Vordruckmuster der Lohnsteuer-Anmeldung fü Lohnsteuer-Anmeldungszeiträume ab Januar 2007 ist gemäß § 51 Abs. 4 Nr. 1 Buchstabe d des Einkommenteuergesetzes bestimmt worden. Das Vordruckmuster und die „Übersicht über die länderunterschiedlichen Werte in der Lohnsteuer-Anmeldung” werden hiermit bekannt gemacht. Das Vordruckmuster ist auch für die Gestaltung der Vordrucke maßgebend, die mit Hilfe automatischer Einrichtungen ausgefüllt werden (vgl. BMF-Schreiben vom 11. Mai 2004 , BStBl 2004 I S. 475).
1. Bitte beachten Sie, dass die Lohnsteuer-Anmeldung auf elektronischem Weg nach Maßgabe der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung zu übermitteln ist. Einzelheiten hierzu erfahren Sie unter den Internet-Adressen www.elster.de oder www.finanzamt.de sowie bei Ihrem Finanzamt. Ihrem steuerlichen Berater oder ihrem datenverarbeitenden Unternehmen. Auf Antrag kann das Finanzamt zur Vermeidung unbilliger Härten auf eine elektronische Übermittlung verzichten; In diesem Fall haben Sie oder eine zu ihrer Vertretung berechtigte Person die Lohnsteuer-Anmeldung zu unterschreiben.
2. Tragen Sie bitte die Summe der einzubehaltenden Steuerabzugsbeträge (§§ 39b bis 39d EStG) in Zeile 17 ein. Die Summe der mit festen oder besonderen Pauschsteuersätzen erhobenen Lohnsteuer nach den §§ 40 bis 40b EStG und die pauschale Einkommensteuer nach § 37a EStG tragen Sie bitte gesondert in Zeile 18 ein. Nicht einzubeziehen ist die an die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See abzuführende 2 %-ige Pauschsteuer für geringfügig Beschäftigte i. S. d. § 8 Abs. 1 Nr. 1 und § 8a SGB IV. Vergessen Sie bitte nicht, auf dem Zahlungsabschnitt die Steuernummer, den Zeitraum, in dem die Beträge einbehalten worden sind, und je gesondert den Gesamtbetrag der Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags zur Lohnsteuer und der Kirchensteuer anzugeben oder durch Ihre Bank oder Sparkasse angeben zu lassen.
3. Reichen die Ihnen zur Verfügung stehenden Mittel zur Zahlung des vollen vereinbarten Arbeitslohns nicht aus, so ist die Lohnsteuer von dem tatsächlich zur Auszahlung gelangenden niedrigeren Betrag zu berechnen und einzubehalten.
4. Eine Eintragung in Zeile 19 (ausgezahltes Kindergeld) kommt grundsätzlich nur bei Arbeitgebern des öffentlichen Rechts in Betracht.
Zahlen Sie an Ihre Arbeitnehmer Bergmannsprämien nach dem Bergmannsprämiengesetz, sind die von Ihnen ausgezahlten Beträge dem Betrag zu entnehmen, den Sie für ihre Arbeitnehmer insgesamt an Lohnsteuer einzubehalten haben, und bei der nächsten Lohnsteuer-Anmeldung abzusetzen. Übersteigen die Bergmannsprämien den Betrag, der insgesamt an Lohnsteuer einzubehalten ist, so wird Ihnen der übersteigende Betrag auf Antrag vom Finanzamt ausgezahlt. Der Antrag ist durch Übermittlung oder Abgabe der Anmeldung gestellt.
Arbeitgeber, die eigene oder gecharterte Handelsschiffe betreiben, dürfen einen Betrag von 40 % der Lohnsteuer der auf solchen Schiffen in einem zusammenhängenden Arbeitsverhältnis von mehr als 183 Tagen beschäftigten Besatzungsmitglieder abziehen. Dieser Betrag ist in Zeite 21 einzutragen.
5. Die Im vereinfachten Verfahren erhobene pauschale Kirchensteuer tragen Sie bitte in einer Summe in Zeile 24 ein. Die Aufteilung der pauschalen Kirchensteuer auf die erhebungsberechtigten Religionsgemeinschaften wird von der Finanzverwaltung übernommen.
6. Abführungszeitpunkt ist
spätestens der zehnte Tag nach Ablauf eines jeden Kalendermonats, wenn die abzuführende Lohnsteuer für das vorangegangene Kalenderjahr mehr als 3.000 € betragen hat.
spätestens der zehnte Tag nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres, wenn die abzuführende Lohnsteuer für das vorangegangene Kalenderjahr mehr als 800 €, aber nicht mehr als 3.000 € betragen hat.
spätestens der zehnte Tag nach Ablauf eines jeden Kalenderjahres, wenn die abzuführende Lohnsteuer für das vorangegangene Kalenderjahr nicht mehr als 800 € betragen hat.
7. Im Falle nicht rechtzeitiger Abführung der Steuerabzugsbeträge ist ein Säumniszuschlag zu entrichten. Der Säumniszuschlag beträgt 1 % des rückständigen Steuerbetrages für jeden angefangenen Monat der Säumnis.
8. Verbleibende Beträge von insgesamt weniger als 1 € werden weder erhoben noch erstattet, weil dadurch unverhältnismäßige Kosten entstehen.
9. Übermitteln oder übersenden Sie bitte unabhängig davon, ob Sie Lohnsteuer einzubehalten hatten oder ob die einbehaltenen Steuerabzugsbeträge an das Finanzamt abgeführt worden sind, dem Finanzamt der Betriebsstätte spätestens bis zum Abführungszeitpunkt (siehe oben Nummer 6) eine Lohnsteuer-Anmeldung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck.
10. Trifft die Anmeldung nicht rechtzeitig ein, so kann das Finanzamt zu der Lohnsteuer einen Verspätungszuschlag bis zu 10 % des anzumeldenden Betrages festsetzen.
11. Um Rückfragen des Finanzamts zu vermeiden, geben Sie bitte in Zeile 15 stets die Zahl der Arbeitnehmer – einschließlich Aushilfs- und Teilzeitkräfte, zu denen auch die an die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See gemeldeten geringfügig Beschäftigten i. S. d. § 8 Abs. 1 Nr. 1 und § 8a SGB IV gehören – an.
12. Wenn Sie feststellen, dass eine bereits eingereichte Lohnsteuer-Anmeldung fehlerhaft oder unvollständig ist, so ist für den betreffenden Anmeldungszeitraum eine berichtigte Lohnsteuer-Anmeldung zu übermitteln oder einzureichen. Dabei sind Eintragungen auch in den Zeilen vorzunehmen. In denen sich keine Änderung ergeben hat. Es ist nicht zulässig, nur Einzel- oder Differenzbeträge nachzumelden Für die Berichtigung mehrerer Anmeldungszeiträume sind jeweils gesonderte berichtigte. Lohnsteuer-Anmeldungen einzureichen Den Berichtigungsgrund teilen Sie bitte Ihrem Finanzamt gesondert mit.
Übersicht über länderunterschiedliche Werte in der Lohnsteuer-Anmeldung 2007
Evangelische Kirchensteuer – ev [1]
Römisch-Katholische Kirchensteuer – rk [2]
Kirchensteuer der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden – ib [3]
Kirchensteuer der Freireligiösen Landesgemeinde Baden – fb [4]
Kirchensteuer der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs – iw [5]
Altkatholische Kirchensteuer – ak [6]
Evangelische Kirchensteuer [7]
Römisch-Katholische Kirchensteuer [8]
Israelitische Bekenntnissteuer [9]
Alikatholische Kirchensteuer [10]
Evangelische Kirchensteuer – ev [11]
Römisch-Katholische Kirchensteuer – rk [12]
Altkatholische Kirchensteuer – ak [13]
Evangelische Kirchensteuer – ev [14]
Römisch-Katholische Kirchensteuer – rk [15]
Jüdische Kultussteuer – jh [16]
Evangelische Kirchensteuer – ev (lt/rf/fr) [17]
Römisch-Katholische Kirchensteuer – rk [18]
Freireligiöse Gemeinde Offenbach/M. – fs [19]
Freireligiöse Gemeinde Mainz – fm [20]
Israelitische Kultussteuer Frankfurt – is [21]
Israelitische Kultussteuer der kultusberechtigten Gemeinden – it [22]
Altkatholische Kirchensteuer – ak [23]
Kirchensteuer – lt/rf (ev) [24]
Kirchensteuer – rk/ak [25]
Evangelische Kirchensteuer – ev/lt/rf/fr [26]
Römisch-Katholische Kirchensteuer – rk [27]
Jüdische Kultussteuer – jd [28]
Altkatholische Kirchensteuer – ak [29]
Evangelische Kirchensteuer – ev [30]
Römisch-Katholische Kirchensteuer – rk [31]
Jüdische Kultussteuer – is [32]
Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz – fg [33]
Freireligiöse Gemeinde Mainz – fm [34]
Freie Religionsgemeinschaft Alzey – fa [35]
Altkatholische Kirchensteuer – ak [36]
Evangelische Kirchensteuer [37]
Römisch-Katholische Kirchensteuer [38]
Israelitische Kultussteuer [39]
Altkatholische Kirchensteuer [40]
BMF v. 24.08.2006 - IV C 5 - S 2533 - 45/06
BStBl 2006 I Seite 498
BStBl I 2006 S. 498 Nr. 14
StBW 2006 S. 9 Nr. 21
WPg 2006 S. 1185 Nr. 18
QAAAB-95364
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411) Negativen Beträgen ist ein Minuszeichen voranzustellen
422) Nach Abzug der im Lohnsteuer-Jahresausgleich erstatteten Beträge
433) Kann auf volle Cent zugunsten des Arbeitgebers gerundet werden
LStH Lohnsteuer-Hinweise (2005) H 133
LStH Lohnsteuer-Hinweise (2007) H 133
R 133 LStR
BMF 19.11.1998 (O 2258 / O 2298) - Automation in der Steuerverwaltung; Zulassung von Vordrucken, die von den amtlich vorgeschriebenen Vordrucken im Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und -Vorauszahlungsverfahren und im Lohnsteuer-Anmeldungsverfahren abweichen
BdF 12.6.1990 (IV A 5 - S 0082 - 13/90) - § 150 AO Zulassung von Vordrucken, die von den amtlich vorgeschriebenen Vordrucken im Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und Lohnsteuer-Anmeldungsverfahren abweichen
BMF v. 24.08.2006 - IV C 5 - S 2533 - 45/06 ablegen in?