Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/portal/page/bsbawueprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=7g&eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&showdoccase=1&doc.hl=0&doc.id=BJNR024820988BJNE055105817&doc.part=S&toc.poskey=
Timestamp: 2019-09-15 10:16:57
Document Index: 128950035

Matched Legal Cases: ['§ 119', '§ 75', '§ 291', '§ 87', '§ 87', '§ 119', 'Art. 6', 'Art. 3', '§ 119', 'Art. 1', 'Art. 7', '§ 119', 'Art. 3', 'Art. 7', '§ 119', 'Art. 1', '§ 119', 'Art. 1', '§ 119', 'Art. 7', '§ 119', 'Art. 3', 'Art. 1', '§ 119', 'Art. 7', '§ 119', 'Art. 1', '§ 119', 'Art. 7', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 119']

Landesrecht BW § 119b SGB 5 | Bundesnorm | Ambulante Behandlung in stationären Pflegeeinrichtungen | Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477) | gültig ab: 01.01.2019
(1) Stationäre Pflegeeinrichtungen haben einzeln oder gemeinsam bei entsprechendem Bedarf unbeschadet des § 75 Abs. 1 Kooperationsverträge mit dafür geeigneten vertragsärztlichen Leistungserbringern zu schließen. Auf Antrag der Pflegeeinrichtung hat die Kassenärztliche Vereinigung zur Sicherstellung einer ausreichenden ärztlichen Versorgung von pflegebedürftigen Versicherten in der Pflegeeinrichtung Verträge nach Satz 1 innerhalb von drei Monaten zu vermitteln. Kommt ein Vertrag nach Satz 1 nicht innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach Zugang des Antrags der Pflegeeinrichtung zustande, ist die Pflegeeinrichtung vom Zulassungsausschuss zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung der pflegebedürftigen Versicherten in der Pflegeeinrichtung mit angestellten Ärzten, die in das Arztregister eingetragen sind und geriatrisch fortgebildet sein sollen, zu ermächtigen; die Anstellung bedarf der Genehmigung des Zulassungsausschusses. Soll die Versorgung der pflegebedürftigen Versicherten durch einen in mehreren Pflegeeinrichtungen angestellten Arzt erfolgen, ist der angestellte Arzt zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung der pflegebedürftigen Versicherten in den Pflegeeinrichtungen zu ermächtigen. Das Recht auf freie Arztwahl der Versicherten in der Pflegeeinrichtung bleibt unberührt. Der in der Pflegeeinrichtung tätige Arzt ist bei seinen ärztlichen Entscheidungen nicht an Weisungen von Nichtärzten gebunden. Er soll mit den übrigen Leistungserbringern eng zusammenarbeiten. Stationäre Pflegeeinrichtungen benennen eine verantwortliche Pflegefachkraft für die Zusammenarbeit mit den vertragsärztlichen Leistungserbringern im Rahmen der Verträge nach Satz 1.
(2a) Die Vertragsparteien nach Absatz 2 haben erstmals bis zum 30. Juni 2019 im Benehmen mit den Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene verbindliche Anforderungen für die Informations- und Kommunikationstechnik zum elektronischen Datenaustausch im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den stationären Pflegeeinrichtungen und geeigneten vertragsärztlichen Leistungserbringern nach Absatz 1 Satz 1 zu vereinbaren. In der Vereinbarung können auf Verlangen der für die Interessensvertretung maßgeblichen Verbände auf Bundesebene auch technische Anforderungen an den elektronischen Datenaustausch mit ambulanten Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Apotheken sowie mit Heil- und Hilfsmittelerbringern berücksichtigt werden. Sobald die Dienste der Telematikinfrastruktur nach § 291a für den Bereich der Altenpflege zur Verfügung stehen, sollen sie in der Vereinbarung berücksichtigt werden.
(3) Der Bewertungsausschuss für ärztliche Leistungen evaluiert die mit der Vergütungsregelung nach § 87 Absatz 2a verbundenen Auswirkungen auf das Versorgungsgeschehen im Bereich der vertragsärztlichen Versorgung einschließlich der finanziellen Auswirkungen auf die Krankenkassen und berichtet der Bundesregierung bis zum 31. Dezember 2017 über die Ergebnisse. Die für die Durchführung der Evaluation erforderlichen Daten sind von den Kassenärztlichen Vereinigungen, den Krankenkassen und den Pflegekassen zu erfassen und jeweils über die Kassenärztliche Bundesvereinigung und den Spitzenverband Bund der Krankenkassen an den Bewertungsausschuss nach Satz 1 zu übermitteln; § 87 Absatz 3f gilt entsprechend. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband Bund der Krankenkassen evaluieren auf Grundlage einer von ihnen zu treffenden Vereinbarung die mit den Kooperationsverträgen nach Absatz 1 verbundenen Auswirkungen auf die vertragszahnärztliche Versorgung von Versicherten in stationären Pflegeeinrichtungen. Über die Ergebnisse berichten sie der Bundesregierung im Abstand von drei Jahren, erstmals bis zum 30. Juni 2019.
§ 119b Abs. 1 (früher einziger Text): Eingef. durch Art. 6 Nr. 10 G v. 28.5.2008 I 874 mWv 1.7.2008; früherer einziger Text jetzt Abs. 1 gem. Art. 3 Nr. 16 Buchst. a G v. 23.10.2012 I 2246 mWv 30.10.2012
§ 119b Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 8 Buchst. a G v. 1.12.2015 I 2114 mWv 8.12.2015 u. d. Art. 7 Nr. 9 Buchst. a DBuchst. aa G v. 11.12.2018 I 2394 mWv 1.1.2019
§ 119b Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 3 Nr. 16 Buchst. a G v. 23.10.2012 I 2246 mWv 30.10.2012 u. d. Art. 7 Nr. 9 Buchst. a DBuchst. bb G v. 11.12.2018 I 2394 mWv 1.1.2019
§ 119b Abs. 1 (früher einziger Text) Satz 3 u. 4: Früher Satz 3 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 44a G v. 22.12.2011 I 2983 mWv 1.1.2012
§ 119b Abs. 1 (früher einziger Text) Satz 5 bis 7: Früher Satz 4 bis 6 gem. Art. 1 Nr. 44a G v. 22.12.2011 I 2983 mWv 1.1.2012
§ 119b Abs. 1 Satz 8: Eingef. durch Art. 7 Nr. 9 Buchst. a DBuchst. cc G v. 11.12.2018 I 2394 mWv 1.1.2019
§ 119b Abs. 2: Eingef. durch Art. 3 Nr. 16 Buchst. b G v. 23.10.2012 I 2246 mWv 30.10.2012; idF d. Art. 1 Nr. 8 Buchst. b G v. 1.12.2015 I 2114 mWv 8.12.2015
§ 119b Abs. 2a u. 2b: Eingef. durch Art. 7 Nr. 9 Buchst. b G v. 11.12.2018 I 2394 mWv 1.1.2019
§ 119b Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 8 Buchst. c G v. 1.12.2015 I 2114 mWv 8.12.2015
§ 119b Abs. 3 Satz 3 u. 4: Eingef. durch Art. 7 Nr. 9 Buchst. c G v. 11.12.2018 I 2394 mWv 1.1.2019
§ 119b SGB 5, vom 01.12.2015, gültig ab 08.12.2015 bis 31.12.2018
§ 119b SGB 5, vom 16.07.2015, gültig ab 23.07.2015 bis 07.12.2015
§ 119b SGB 5, vom 23.10.2012, gültig ab 30.10.2012 bis 22.07.2015
§ 119b SGB 5, vom 22.12.2011, gültig ab 01.01.2012 bis 29.10.2012
§ 119b SGB 5, vom 28.05.2008, gültig ab 01.07.2008 bis 31.12.2011
§ 119b SGB 5 wird von folgenden Dokumenten zitiert
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=BJNR024820988BJNE055105817&psml=bsbawueprod.psml&max=true
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=SGB+5+%C2%A7+119b&psml=bsbawueprod.psml&max=true