Source: http://klinger-rieger.at/steuernews/steuernews_1110.htm
Timestamp: 2017-08-16 19:33:10
Document Index: 324601226

Matched Legal Cases: ['§ 70', '§ 34', '§ 8', 'EuG', '§ 293', '§ 9', '§ 23', '§ 9', '§ 68', '§ 93', '§ 96', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

SteuerNews Archiv Oktober 2011 ...
Montag, 31. Oktober 2011 - Bausparprämie für das Kalenderjahr 2012
Freitag, 28. Oktober 2011 - Eintragungsgebühr für das Grundbuch: Verwendung der Einheitswerte verfassungswidrig
Freitag, 28. Oktober 2011 - „Reichensteuer" in Frankreich
Im Kampf gegen die Staatsverschuldung hat die französische Nationalversammlung kürzlich eine Sondersteuer für Reiche beschlossen. Das neue Gesetz sieht vor, dass Bezieher eines jährlichen Einkommens zwischen 250.000 und 500.000 Euro eine zusätzliche Steuer von drei Prozent entrichten. Ab einem Einkommen von 500.000 Euro ist eine Abgabe von vier Prozent fällig. Die Steuer soll mit dem Fiskaljahr 2011 eingeführt werden und so lange in Kraft bleiben, bis der französische Haushalt wieder ausgeglichen ist. Die Steuer ist Teil eines Sparpakets, das 2012 zusätzliche zehn Milliarden Euro in die Staatskasse spülen soll. Zudem sollen die Ausgaben um eine Milliarde Euro gesenkt werden. Ziel ist es, das Haushaltsdefizit im nächsten Jahr auf 4,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes von derzeit 5,7 Prozent zu drücken. 2013 will Frankreich dann die Drei-Prozent-Grenze der EU einhalten. - (APA/Reuters)
Donnerstag, 27. Oktober 2011 - Streichung des Alleinverdienerabsetzbetrages nicht verfassungswidrig
Donnerstag, 27. Oktober 2011 - Vorstandsmitglieder – hoch bezahlte Dienstnehmer ohne rechtliche Absicherung?
Eine jahrzehntelang gefestigte Judiktur qualifiziert Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften unter Verweis auf ihre in § 70 AktG verankerte Weisungsfreiheit nicht als Arbeitnehmer. In der Oktober-Ausgabe der im Linde Verlag erscheinenden Fachzeitschrift GesRZ geht Hon.-Prof. RA Dr. Georg Schima, M.B.l. (HSG) in einem ausführlichen Beitrag detailliert auf deren Rechtsstellung ein. Untersucht wird darin, wie es um die rechtliche Absicherung von Vorstandsmitgliedern bestellt ist, ob der derzeitige Rechtszustand befriedigend ist und – nicht zuletzt – ob die Entwicklungen der letzten Zeit auf legistischem und regulatorischem Gebiet i. V. m. der Judikatur mit dem gesetzlichen Leitbild des unabhängig und weisungsfrei agierenden Vorstandes und Vorstandsmitgliedes schlüssig zusammenpassen. Dabei wird auch auf die Rolle des Aufsichtsrates eingegangen. Denn dieser trägt die Verantwortung nicht nur für die Auswahl des bestgeeigneten Vorstandes, sondern auch für die Gestaltung der Anstellungsbedingungen der Vorstandsmitglieder, und es ist letztlich das latente und in letzter Zeit immer stärker artikulierte gesetzgeberische Misstrauen in dessen Fähigkeiten, das zu Regelungen geführt hat, welche unmittelbar auch in die Rechtsstellung des einzelnen Vorstandsmitgliedes eingreifen.
Donnerstag, 27. Oktober 2011 - Delfintherapie als außergewöhnliche Belastung
In besonderen Ausnahmefällen (hier: erhebliche Behinderung der Tochter, u. a. auf Grund spastischer Lähmung; kein selbständiges Sitzen möglich, Betreuung rund um die Uhr erforderlich) sind Kosten für Behandlungen außerhalb der Schulmedizin, wie etwa eine „Delfintherapie“ nach Ansicht des UFS als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen, weil in einer derart ausweglosen Lebenssituation der „Griff nach jedem Strohhalm“ als „allerletztes Allheilmittel“ die Zwangsläufigkeit begründet (ebenso BFH 2. 9. 2010, VI R 11/09, BStBl. II, 2011 119 zur immunbiologischen Krebstherapie). Ausreichend ist dabei, dass die Krankheit durch die Behandlungsform erträglich gemacht werden kann; eine Heilung ist nicht erforderlich. Aufwendungen für Maßnahmen der Außenseitermedizin sind somit jedenfalls nicht grundsätzlich von der Berücksichtigung als Kosten einer Behinderung im Rahmen der §§ 34, 35 EStG 1988 ausgeschlossen. Entscheidend für die Anerkennung ist, dass eine ärztliche Aufsicht im Rahmen der Therapie gegeben ist (UFS 19. 9. 2011, RV/0893-L/11). Mehr dazu in einem Beitrag von Mag. Bernhard Renner in der UFSjournal-Novemberausgabe.
Dienstag, 25. Oktober 2011 - Save the Date: 12. SWK-Steuerrechtstag am 28. November
Dienstag, 25. Oktober 2011 - Verfahrensablauf bei Direktauszahlung nach § 8 Abs. 8 BUAG
Dienstag, 25. Oktober 2011 - Studienzeit aus Hauptstudium bei Doppelstudium maßgeblich
Montag, 24. Oktober 2011 - Salzburger Steuerdialog 2011 - Normverbrauchsabgabe
Montag, 24. Oktober 2011 - EuGH: Gleichbehandlung von Männern und Frauen bei der Pensionsanpassung 2008
Samstag, 22. Oktober 2011 - Vergabe der Handy-Signatur in Finanzämtern
Freitag, 21. Oktober 2011 - Salzburger Steuerdialog 2011 - BAO
Das BMF hat mit Erlass vom 14.10.2011, BMF-010103/0146-VI/2011 die Ergebnisse des diesjährigen Salzburger Steuerdialogs zu verfahrensrechtlichen Zweifelsfragen veröffentlicht. Behandelt werden folgende Themen: Advance Ruling; Anzeigepflicht bei Schenkungen; Zuständigkeit – Obdachlosenheim; Delegierungsbescheid einer unzuständigen Behörde; Delegierungsbescheid an eine sachlich unzuständige Behörde; Zuständigkeit – Tagespendler; Zuständigkeit - aus dem Ausland betriebene Unternehmen; Zuständigkeit – Unternehmensgruppe; FinanzOnline – Anbringen; Wiederholungsverbot bei Außenprüfungen; Mittelbare Abhängigkeit einer Berufungs(vor)entscheidung; Mittelbare Abhängigkeit - Aussetzung der Einhebung ohne Berufung; Bekanntgabe der Abgabenbescheide im Haftungsverfahren.
Freitag, 21. Oktober 2011 - Postdienstleistungen in Bosnien
Erbringt eine österreichische Kapitalgesellschaft für bosnische Kunden Postdienstleistungen, wobei die bosnischen Kunden verpflichtet sind, von den Entgelten eine 10-prozentige bosnische Quellensteuer in Abzug zu bringen, dann kann - solange das Doppelbesteuerungsabkommen mit Bosnien-Herzegowina noch nicht in Wirksamkeit getreten ist - die eintretende Doppelbesteuerung durch Anwendung der Doppelbesteuerungsverordnung, BGBl. II Nr. 474/2002, beseitigt werden. Nach dieser Verordnung kann im gegebenen Zusammenhang die Doppelbesteuerung aber nicht durch Steuerfreistellung, sondern nur durch Anrechnung der bosnischen Quellensteuer auf jene österreichische Körperschaftsteuer herbeigeführt werden, die auf die quellenbesteuerten bosnischen Einkünfte entfällt (Anrechnungshöchstbetrag). Bei Ermittlung des Anrechnungshöchstbetrages müssen die von den bosnischen Kunden gezahlten Bruttoentgelte (Entgelte vor Abzug der Quellensteuer) um die mit dieser Entgelterzielung in erkennbarem Zusammenhang stehenden Aufwendungen gekürzt werden, um solcherart die "Einkünfte" festzustellen, deren Körperschaftsteuerbelastung den Anrechnungshöchstbetrag ergibt. (EAS 3247 vom 13. 10. 2011)
Donnerstag, 20. Oktober 2011 - Unautorisiertes Anbringen von Werbeaufklebern in Stiegenhäusern verboten
Donnerstag, 20. Oktober 2011 - Investitionsschutzabkommen mit Guatemala
Mittwoch, 19. Oktober 2011 - Regierungsvorlage zum Budgetbegleitgesetz 2012
Mittwoch, 19. Oktober 2011 - Erleichterter Zugang zur Bildungskarenz wird Dauerrecht
Dienstag, 18. Oktober 2011 - Bilanzberichtigung und Nachholverbot im Lichte des § 293c BAO
Dienstag, 18. Oktober 2011 - KV-Abschluss für die Metallindustrie
Dienstag, 18. Oktober 2011 - Spekulationstatbestand bei Aktien
Montag, 17. Oktober 2011 - Lieferung von Zahnersatz und sonstige Leistungen durch Zahntechniker
Montag, 17. Oktober 2011 - Jährliche Inflationsrate im Euroraum auf 3,0% gestiegen
Montag, 17. Oktober 2011 - Reger Zulauf zur Rot-Weiß-Rot-Karte
Freitag, 14. Oktober 2011 - Arbeitnehmer als verwaltungsstrafrechtlich verantwortliche Beauftragte
Arbeitnehmer können als verantwortliche Beauftragte gem. § 9 Abs. 2 VStG bei Vorliegen der Voraussetzungen nach Abs. 4 leg. cit. grundsätzlich nur in Bezug auf räumlich oder sachlich abgegrenzte Bereiche des Unternehmens bestellt werden, außer sie gehören zu den zur Vertretung nach außen berufenen Personen. Werden Arbeitnehmer für die Einhaltung von Arbeitnehmerschutzvorschriften bzw. von Bestimmungen des ArbIG bestellt, müssen sie (neben der zwingend erforderlichen Meldung an das Arbeitsinspektorat) zudem leitende Angestellte i. S. d. § 23 Abs. 2 ArbIG sein. Vor allem die Wortfolge „räumlich oder sachlich abgegrenzte Bereiche“ in § 9 Abs. 2 VStG ist in der Praxis von großer Bedeutung und bedarf einer näheren Betrachtung. Diese nehmen Univ.-Prof. Dr. Gert-Peter Reissner und Mag. Michael Haider in einem Artikel in der Oktober-Ausgabe der ASoK vor und erörtern die Voraussetzungen einer rechtswirksamen Bestellung.
Freitag, 14. Oktober 2011 - Bundeshaftungsobergrenzengesetz in Begutachtung
Freitag, 14. Oktober 2011 - Unbeschränkte Steuerpflicht eines Saisonarbeiters
Donnerstag, 13. Oktober 2011 - Sind Fahrten von Außendienstmitarbeitern vom Wohnsitz in die Firmenzentrale steuerlich Dienstreisen?
Donnerstag, 13. Oktober 2011 - Salzburger Steuerdialog 2011: Zweifelsfragen zur Körperschaft-/Umgründungssteuer
Mittwoch, 12. Oktober 2011 - BFH schränkt Vorsteuerabzug bei Seeling-Modellen ein
Mittwoch, 12. Oktober 2011 - Steuerfreiheit für überkollektivvertragliche Zulagen?
Für die Inanspruchnahme der Steuerbegünstigung für eine gewährte Gefahrenzulage müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden: 1. Die Zulage muss aufgrund der im Gesetz genannten lohngestaltenden Vorschriften oder innerbetrieblich für alle Arbeitnehmer oder bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern gewährt werden (formelle Voraussetzung). 2. Es muss sich um eine Zulage handeln, die als solche zusätzlich zum regelmäßigen Arbeitslohn gewährt werden muss und auch von ihrem Ausmaß her angemessen ist (...). Von einem angemessenen Ausmaß der Zulage wird im Regelfall dann auszugehen sein, wenn die Zulage der Höhe nach einer lohngestaltenden Vorschrift, insbesondere einer lohngestaltenden Vorschrift im Sinne des § 68 Abs. 5 Z 1 bis 5 EStG, entspricht. Zahlt ein Arbeitgeber höhere Bezüge als die in der maßgebenden lohngestaltenden Vorschrift vorgesehenen Mindestlöhne, sind SEG-Zulagen grundsätzlich insoweit als angemessen anzusehen, als die Zulage im selben Ausmaß erhöht wird wie der Lohn (siehe dazu LStR 2002, Rz. 1129) (Salzburger Steuerdialog, Ergebnisunterlage Lohnsteuer, vom 7. 10. 2011, BMF-010222/0154-VI/7/2011).
Mittwoch, 12. Oktober 2011 - UFS, Finanzgerichte und Verböserungsverbot
Mittwoch, 12. Oktober 2011 - Einkommensteuerprotokoll 2011 veröffentlicht
Mittwoch, 12. Oktober 2011 - Zur Lage des heimischen Arbeitsmarktes
Das BMASK hat die Arbeitsmarktdaten für September 2011 veröffentlicht. Danach sinkt die Zahl der arbeitslosen Menschen inklusive Schulungsteilnehmer um 3.523 – das sind 1,2 % – auf 280.127. Dabei steht eine steigende Zahl an Arbeitslosen (+4.040 oder +1,9 % auf 218.207) einer sinkenden Zahl an Schulungsteilnehmern (–7.563 oder –10,9 % auf 61.920) gegenüber. Gleichzeitig steigt die Zahl der aktiv Beschäftigten um 68.000. Im EU-Vergleich ist Österreich wieder das Land mit der niedrigsten Arbeitslosenquote und wie schon im letzten Monat verzeichnet Österreich mit 3,7 % als einziges Land der EU eine Arbeitslosenquote von unter 4 % vor den Niederlanden (4,4 %) und Luxemburg (4,9 %). Die durchschnittliche Arbeitslosenquote der EU-27 beträgt 9,5 %.
Dienstag, 11. Oktober 2011 - Steuertermine im November
•Umsatzsteuer, Vorauszahlung für den Monat September 2011 bzw. für das 3. Quartal 2010;
•Kammerumlage für das 3. Quartal 2011;
•Elektrizitäts-, Kohle- und Erdgasabgabe für den Monat September 2011;
•Werbeabgabe für den Monat September 2011;
•Kapitalertragsteuer gemäß § 93 Abs. 3 i. V. m. § 96 Abs. 1 Z 3 EStG für den Monat September 2011;
•Kraftfahrzeugsteuer für das 3. Quartal 2011;
•Lohnsteuer für den Monat Oktober 2011;
•Dienstgeberbeitrag zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfen für den Monat Oktober 2011;
•Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag für den Monat Oktober 2011;
•Kommunalsteuer für den Monat Oktober 2011;
•Einkommensteuer, Vorauszahlung für das 4. Quartal 2011;
•Körperschaftsteuer, Vorauszahlung für das 4. Quartal 2011;
•sowie die Bodenwertabgabe für das 4. Quartal 2011.
Montag, 10. Oktober 2011 - FATCA: USA erheben Strafsteuer bei Nichtoffenlegung ausländischer US-Konten
Am 18. 3. 2010 trat der Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) in Kraft. FATCA verpflichtet ausländische Finanzdienstleister, aber auch andere ausländische Gesellschaften mit Investitionen in den USA schrittweise ab dem Jahr 2013, Informationen über US-Personen an die amerikanische Steuerbehörde (IRS) zu übermitteln. Bestehende Steuerschlupflöcher im Ausland sollen mit der Offenlegung der Geschäfte von US-Personen geschlossen werden. Auswirkungen hat FATCA aber nicht nur auf US-Personen, sondern auch auf ausländische US-Investoren: Kommt ein ausländischer Finanzdienstleister oder eine ausländische Gesellschaft, über die die US-Investition getätigt wird, der Offenlegung nicht nach, dann ist auf Zahlungen aus den USA an die Gesellschaft eine „Strafsteuer“ in Höhe von 30 % einzubehalten. FATCA ähnelt somit der bereits bestehenden Zinsbesteuerungsrichtlinie auf EU-Ebene. Davon betroffen sind jedenfalls ausländische Kontoinhaber oder Anteilsinhaber an Gesellschaften mit US-Investitionen, aber auch ausländische Finanzdienstleister. Mehr dazu in einem Beitrag von Dipl.-Kfm. Gerald Brix und MMag. Dr. Mario Perl in der Oktober-Ausgabe der SWI.
Montag, 10. Oktober 2011 - Energieabgabenvergütung von Einkaufszentren
Montag, 10. Oktober 2011 - Ermittlung des Sachbezugswerts für die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen
Montag, 10. Oktober 2011 - Lohnsteuerprotokoll 2011 veröffentlicht
Auch im Jahr 2011 hat es einen Salzburger Steuerdialog des BMF mit dem LSt-Fachbereich und den Finanzämtern zu lohnsteuerlichen Zweifelsfragen gegeben, dessen Ergebnisse im Erlass des BMF vom 7. 10. 2011, BMF-010222/0154-VI/7/2011, veröffentlicht wurden. Behandelte Themen sind u. a.: Teilnahme an Betriebsveranstaltunegn - Ermittlung eines Sachbezugswerts; Deputate in der Land- und Forstwirtschaft und zugehörige VO über die Bewertung bestimmter Sachbwzüge; Vertreterpauschale, Werbungskostenpauschale-VO; Vortragende für Deutschkurse; Fahrten von Außendienstmitarbeitern vom Wohnsitz in die Firmenzentrale; Abzug- oder Tarifsteuer bei Künstlern, Haftungsinanspruchnahme; Steuerfreiheit für Zulagen, welche die kollektivvertraglichen Sätze übersteigen.
Montag, 10. Oktober 2011 - OGH: Duschunfall auf Dienstreise ist kein Arbeitsunfall
Freitag, 7. Oktober 2011 - Geltendmachung nachträglich erkannter Rechtswidrigkeit von Bescheiden
Freitag, 7. Oktober 2011 - Keine generelle Gebührenbefreiung für gemeinnützigen Verein
Freitag, 7. Oktober 2011 - Arbeitnehmereigenschaft einer Zustellerin
Donnerstag, 6. Oktober 2011 - Das Auskunftsrecht des Begünstigten der Privatstiftung
Ein Begünstigter kann von der Privatstiftung die Erteilung von „Auskünften über die Erfüllung des Stiftungszwecks“ verlangen. Er kann in die Stiftungserklärung, die Bücher, den Jahresabschluss (samt Lagebericht) und in den Bericht des Abschlussprüfers Einsicht nehmen. Wenn sich die Privatstiftung weigert, kann die Einsicht mit Gerichtsbeschluss erzwungen werden. Der OGH hat in einer kürzlich ergangenen Entscheidung klargestellt, dass sich die Privatstiftung gegen einen solchen Gerichtsbeschluss erster Instanz nicht durch ein Rechtsmittel an eine übergeordnete Instanz wehren kann (OGH 16. 6. 2011, 6 Ob 82/11v). Diese Entscheidung ist nicht unbedenklich, merkt RA Dr. Johannes Peter Gruber in einer Urteilsbesprechung in der Oktober-Ausgabe der im Linde Verlag erscheinenden Fachzeitschrift „Aufsichtsrat aktuell“ an.
Donnerstag, 6. Oktober 2011 - Online-Gehaltsrechner für mehr Transparenz bei Einkommen
Unter der Internetadresse http://www.gehaltsrechner.gv.at steht seit einigen Tagen allen Interessierten ein frei nutzbarer Online-Gehaltsrechner zur Verfügung. Dieser von der Sektion II – Frauenangelegenheiten und Gleichbehandlung des Bundeskanzleramtes lancierte Service ermöglicht einen Überblick über die in Österreich durchschnittlich bezahlten Löhne und Gehälter. Mit Hilfe des Gehaltsrechners können Arbeitnehmer einschätzen, wie viel sie in Gehaltsverhandlungen verlangen können oder ob sie gleich viel verdienen wie ihre Kollegen in vergleichbaren Positionen. Die Berechnungsbasis bilden dabei reale Löhne und Gehälter aus österreichischen Verwaltungsdaten und Lohnsteuerstatistiken von 2009. Der Gehaltsrechner berechnet für Frauen und Männer durchschnittliche Richtwerte für Löhne und Gehälter, auf eine Branche oder Berufsgruppe bezogen. Relevante Kriterien wie Ausbildung, Arbeitserfahrung oder auch die Art der Tätigkeit werden bei der Berechnung berücksichtigt. Durch die Erhöhung der Transparenz soll der Gehaltsrechner auch dazu beitragen, die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern zu verringern. Daher wird bei der Ausgabe der Berechnungsergebnisse auch der durchschnittliche Einkommensnachteil von Frauen ausgewiesen.
Mittwoch, 5. Oktober 2011 - Kombinierte Anwendung des Anrechnungs- und Befreiungssystems
Mittwoch, 5. Oktober 2011 - Zweifelsfragen zur Umsatzsteuer
Dienstag, 4. Oktober 2011 - Repräsentationsaufwand bei Events
Dienstag, 4. Oktober 2011 - Keine Fahrpreisentschädigung bei Zugverspätungen in Fällen höherer Gewalt?
Montag, 3. Oktober 2011 - Auftraggeberhaftung: Korrekte Überweisung der Haftungsbeträge
Mit 1. 7. 2011 wurde – die PV-Info berichtete – die Haftung für Auftraggeber auch auf lohnabhängige Abgaben ausgedehnt. Bei der Überweisung der Haftungsbeträge an das bei der Wiener Gebietskrankenkasse eingerichtete Dienstleistungszentrum AuftraggeberInnenhaftung (DLZ-AGH) haben sich in der Praxis einige Probleme bei der Zuordnung der Zahlungen und der Weiterleitung an das Finanzamt ergeben. Wichtig ist vor allem das richtige Ausfüllen von Überweisungen und Zahlscheinen. Die Sozialversicherung gibt in NÖDIS Nr. 11/September 2011 nützliche Hinweise zur korrekten Überweisung der Haftungsbeträge.
Montag, 3. Oktober 2011 - Rechnungshofbericht zur „Bekämpfung des Abgabenbetrugs mit dem Schwerpunkt Steuerfahndung“
Der Rechnungshof hat sich in einem kürzlich veröffentlichten Bericht mit der „Bekämpfung des Abgabenbetrugs mit dem Schwerpunkt Steuerfahndung“ (für die Jahre 2007 bis 2009, erhoben im Frühjahr 2010 ) beschäftigt. Im Bericht stellte der Rechnungshof fest, dass das Ziel der Verstärkung der Betrugsbekämpfung mit der Reform der Steuerfahndung im Jahr 2007 nur bedingt erreicht werden konnte. So konnten wesentliche Reformziele nicht im angestrebten Ausmaß erreicht werden— wie die Verbesserung der Kommunikation, Kooperation und Koordination der mit Betrugsbekämpfungsagenden befassten Einheiten, die Beseitigung der Schnittstellenproblematik und der daraus resultierenden Doppelgleisigkeiten bzw. nicht eindeutig definierten Zuständigkeiten, die Erhöhung der Anzahl der Erledigungen und die Beschleunigung der Verfahren sowie eine Verstärkung des Personals durch Neuaufnahme von 25 Mitarbeitern und somit das strategische Ziel einer Verstärkung der Betrugsbekämpfung.
Montag, 3. Oktober 2011 - Ausländerbeschäftigung kompakt
Die jüngste Novelle des AuslBG passte das Gesetz an die mit 1. 5. 2011 erfolgte Öffnung des Arbeitsmarkts für Bürger der „EU-8-Staaten“ (Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn) an. Damit wurde der Zuzug von hochqualifizierten Ausländern, Schlüsselkräften und Fachkräften nach Österreich neu geregelt. Mit dem kürzlich im Linde Verlag erschienenen Werk „Ausländerbeschäftigung kompakt“ von ASoK-Autor DDr. Hans Trattner steht dem interessierten Publikum ein kompakter und übersichtlicher Leitfaden auf neuestem Stand zur Verfügung, der einen praxisbezogenen Überblick über die komplexe Materie bietet.
Zum Archiv: März 2010, April 2010, Mai 2010, Juni 2010, Juli 2010, August 2010, September 2010, Oktober 2010, November 2010, Dezember 2010, Jänner 2011, Februar 2011, März 2011, April 2011, Mai 2011, Juni 2011, Juli 2011, August 2011, September 2011