Source: https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/rehabilitation/rehabilitation_qualitaetsmanagement/rehabilitation_qualitaetsmanagement.jsp
Timestamp: 2019-08-24 00:04:54
Document Index: 125794524

Matched Legal Cases: ['§ 111', '§ 135', '§ 20', '§ 137', '§ 137', '§ 20', '§ 137', '§ 20', '§ 137', '§ 37', '§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 137']

Qualitätsmanagement - GKV-Spitzenverband
Erbringer von Vorsorgeleistungen oder Rehabilitationsmaßnahmen sowie Einrichtungen, mit denen ein Versorgungsvertrag nach § 111a besteht, sind nach § 135a SGB V verpflichtet:
einrichtungsintern ein Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln.
Zum 01. Juni 2008 wurde durch die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Spitzenorganisationen der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen eine Vereinbarung über die Grundsätze zur einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung und zum internen Qualitätsmanagement verabschiedet. Diese gilt für Einrichtungen der ambulanten und stationären Rehabilitation und der stationären Vorsorge. Dabei wurden konkrete Anforderungen, Ziele und Inhalte der externen Qualitätssicherung und des internen Qualitätsmanagements festgelegt, die zu einer effektiven und effizienten Versorgung sowie einer qualitätsgesicherten Behandlung des Versicherten führen.
Die Inhalte der Vereinbarung berücksichtigen die Regelungen der Gemeinsamen Empfehlung nach § 20 Abs. 1 SGB IX vom 27. März 2003.
Für den Bereich der externen Qualitätssicherung ist in der Vereinbarung das bundesweit verbindliche, einheitliche und routinemäßig angewandte Qualitätssicherungsverfahren der Spitzenverbände der Krankenkassen - das QS-Reha®-Verfahren - festgelegt. An diesem Verfahren haben sich alle ambulanten und stationären Einrichtungen bzw. Fachabteilungen nachweislich zu beteiligen, wenn sie federführend von den gesetzlichen Krankenkassen belegt werden.
Die Kosten der Auswertung der externen Qualitätssicherung tragen seit dem 1. April 2007 die Krankenkassen (§ 137 d Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 3 SGB V).
Qualitätsmanagementsysteme für ambulante Rehabilitationseinrichtungen und stationäre Vorsorgeeinrichtungen
Ambulante Rehabilitationseinrichtungen und Einrichtungen der stationären Vorsorge müssen nach der Vereinbarung nach § 137d Abs. 1, 2 und 4 SGB V durch einen vorgegebenen Selbstbewertungsbogen in dreijährigen Abständen nachweisen, dass sie ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement durchführen, das den Anforderungen der Vereinbarung entspricht. Die Selbstbewertung ist erstmalig spätestens bis zum 6. Januar 2014 durchzuführen.
Verfügen die ambulanten Rehabilitationseinrichtungen bzw. die Einrichtungen der stationären Vorsorge über ein Qualitätsmanagement-Zertifikat nach § 20 Abs. 2a SGB IX oder ein Qualitätsmanagement-Zertifikat, das die Vereinbarungspartner der Vereinbarung nach § 137d Abs. 1, 2 und 4 SGB V nach Anlage 2 der Vereinbarung anerkannt haben, ist für sie eine Selbstbewertung des internen Qualitätsmanagements entbehrlich. Die Qualitätsmanagement-Verfahren, die nach § 20 Abs. 2a SGB IX von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) anerkannt sind, befinden sich auf der Website der BAR.
Die Vereinbarungspartner der Vereinbarung nach § 137d Abs. 1, 2 und 4 SGB V haben bisher nur das Qualitätsmanagement-Zertifierungsverfahren „QReha ambulant“ anerkannt.
Gemeinsame Empfehlung zur Qualitätssicherung nach § 37 Abs. 1 SGB IX (PDF, 761 KB)
Vereinbarung zur externen Qualitätssicherung und zum einrichtungsinternen Qualitätsmanagement nach § 137d Abs. 1, 2 und 4 SGB V (PDF, 162 KB)
Vereinbarung des GKV-Spitzenverbandes und der Rentenversicherung Bund über die weitere Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung der medizinischen Rehabilitation (Stand: Oktober 2013) (PDF, 122 KB)
Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung der medizinischen Rehabilitation (Stand: Oktober 1999) (PDF, 61 KB)
Zertifizierungsverfahren QReha ambulant (PDF, 603 KB) Für ambulante Rehabilitationseinrichtungen, die ein nach dem Zertifizierungsverfahren QReha ambulant der ZeQ AG zertifiziertes Qualitätsmanagement nachweisen, entfällt die Verpflichtung zur Selbstbewertung des internen Qualitätsmanagements nach der Vereinbarung nach § 137d SGB V vom 1. Juni 1008.
Das Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren „EuropeSpa 23.2“ (PDF, 247 KB) "EuropeSpa23.2" gehört zu den Qualitätsmanagementsystemen für ambulante Vorsorgeeinrichtungen, die von den Vereinbarungspartnern der Vereinbarung nach § 137d Abs. 3 SGB V vom 1. Oktober 2012 anerkannt sind.
Qualitätskriterien für ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement nach § 137d SGB V, Stand: 08. Dezember 2011 (PDF, 66 KB)
Selbstbewertungsbogen internes Qualitätsmanagement, Stand: 16. März 2017 (PDF, 46 KB)
Festlegungen zur Selbstbewertung des internen Qualitätsmanagements, Stand: 08. Dezember 2011 (PDF, 38 KB)
Website des QS-Rehaverfahrens