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Timestamp: 2016-10-28 18:00:01
Document Index: 61634907

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 29', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 5', 'Art. 28', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 633/01 (12.09.2002)
I 633/01 Bh
G.________, 1947, Beschwerdef�hrerin,
A.- G.________ (geboren 1947) arbeitete seit der Ehescheidung 1983 als Raumpflegerin zu einem Pensum von 25 %. Seit Jahren klagt sie �ber Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in die Arme. 1995 musste sie sich einer R�ckenoperation unterziehen und nahm ihre Arbeit kurze Zeit danach wieder im gewohnten Ausmass auf. Mit Anmeldung vom 4. Juli 2000 ersuchte sie um eine Rente der Invalidenversicherung.
Die IV-Stelle Bern holte einen Bericht des Dr. med. Z.________, Facharzt f�r Allgemeine Medizin, sowie ein Gutachten bei Frau Dr. med. Y.________, Fach�rztin f�r Neurochirurgie, und bei Dr. med. X.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, ein. Mit Verf�gung vom 6. April 2001 lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren infolge fehlender Invalidit�t ab.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 30. August 2001 ab.
C.- G.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, es sei ihr eine Rente zuzusprechen.
D.- Mit Eingabe vom 28. Dezember 2001 reicht G.________ einen Bericht des Dr. med. W.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. Dezember 2001 nach. In ihrem Namen legt Dr. med. Z.________ einen Bericht des Dr. med. V.________, Facharzt f�r Neurologie, vom 27. Dezember 2001 auf.
1.- Streitig ist, ob die Versicherte invalid im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG ist.
2.- a) Nach Art. 4 Abs. 1 IVG gilt als Invalidit�t die durch einen k�rperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall verursachte, voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbsunf�higkeit. Die Behandelbarkeit einer psychischen St�rung, f�r sich allein betrachtet, sagt nichts �ber deren invalidisierenden Charakter aus. F�r die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente im Besonderen ist immer und einzig vorausgesetzt, dass w�hrend eines Jahres (ohne wesentlichen Unterbruch) eine mindestens 40%ige Arbeitsunf�higkeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG bestanden hat und eine anspruchsbegr�ndende Erwerbsunf�higkeit gem�ss Art. 28 Abs. 1 bis Abs. 1ter IVG sowie Art. 28 Abs. 2 IVG oder Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 3 IVG und Art. 27 f. IVV weiterhin besteht. Dies bedeutet keineswegs, dass eine fach�rztlich festgestellte psychische Krankheit ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidit�t ist. In jedem Einzelfall muss eine Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit unabh�ngig von der Diagnose und grunds�tzlich unbesehen der �tiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit gehend objektivierten Massstab zu erfolgende Beurteilung, ob und inwiefern dem Versicherten trotz seines Leidens die Verwertung seiner Restarbeitsf�higkeit auf dem ihm nach seinen F�higkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und f�r die Gesellschaft tragbar ist (BGE 127 V 296 Erw. 4 mit Hinweisen).
Was die psychosoziale Problematik anbetrifft, ist festzuhalten, dass Art. 4 Abs. 1 IVG zu Erwerbsunf�higkeit f�hrende Gesundheitssch�den versichert, worunter soziokulturelle Umst�nde nicht zu begreifen sind. Es braucht in jedem Fall zur Annahme einer Invalidit�t ein medizinisches Substrat, das (fach)�rztlicherseits schl�ssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit wesentlich beeintr�chtigt. Je st�rker psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgepr�gter muss eine fach�rztlich festgestellte psychische St�rung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeintr�chtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herr�hren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszust�nden klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand.
Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbstst�ndigte psychische St�rungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit sind unabdingbar, damit �berhaupt von Invalidit�t gesprochen werden kann. Wo der Gutachter dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umst�nden ihre hinreichende Erkl�rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Ist anderseits eine psychische St�rung von Krankheitswert schl�ssig erstellt, kommt der Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens willensm�ssig erwartet werden kann zu arbeiten (eventuell in einem gesch�tzten Rahmen) und einem Erwerb nachzugehen (BGE 127 V 299 Erw. 5a mit Hinweisen).
b) Massgebender Zeitpunkt f�r die Beurteilung der Rechtm�ssigkeit der Verwaltungsverf�gung ist der Zeitpunkt ihres Erlasses (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). Das Gutachten oder der Bericht hat auf genauen Diagnosen zu gr�nden, unzweideutige Antworten auf die gestellten Fragen zu bringen und darf keine Rechtsfragen entscheiden (AHI 2000 S. 152 Erw. 2c mit Hinweisen).
In Bezug auf Berichte von Haus�rzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Haus�rzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen).
3.- Dr. med. U.________, Leiter der Abteilung f�r Orthop�die und Traumatologie, Spital S.________, diagnostiziert ein generalisiertes Panvertebralsyndrom bei psychosozialer Problematik, Status nach cervikaler Discushernie C5/C6 rechts sowie Discusprotrusion C4/C5 mit Status nach Spondylodese C5/C6 und Operation nach Smith-Robinson und Morscher-Platten-Stabilisation. Es seien leichte degenerative Ver�nderungen erkennbar; Zeichen f�r eine Instabilit�t seien jedoch nicht gegeben. Seiner Meinung nach liege prim�r eine psychosoziale Problematik mit einem zur Generalisation tendierenden chronischen Schmerzsyndrom der Halswirbels�ule vor (Bericht vom 10. August 2000).
In seinem Bericht vom 20. September 2000 h�lt Dr. med.
Z.________ ein Panvertebralsyndrom, einen Status nach cervikaler Discushernie C5/C6 rechts, Discusprotrusion C4/C5, Spondylodese C5/C6 und Operation nach Smith-Robinson und Morscher-Platten-Stabilisation fest. Zudem diagnostiziert er eine seit vielen Jahren bestehende psychosoziale Problematik, gyn�kologische Affektionen und ein rezidivierendes Ekzem der H�nde. Die Versicherte leide seit Jahren an Schmerzen im Bereich des Nackens und der Schultern, die besonders beim Heben schwerer Gegenst�nde, aber auch beim B�cken auftreten w�rden. W�hrend der letzten Monate h�tten die Schmerzen zugenommen und die Beschwerdef�hrerin sei mit acht bis zw�lf Wochenstunden Putzen �berfordert. Dazu k�men famili�re und soziale Probleme. Sie lebe seit vielen Jahren im Konkubinat und sei auch in dieser Situation �berfordert.
Die Einschr�nkungen der Arbeitsf�higkeit seien ausschliesslich k�rperlich. Die Versicherte sei grazil, habe wenig Muskulatur. Wegen des Zervikalsyndroms seien Arbeiten, die Kraft erforderten, nur begrenzt zumutbar. Das Heben schwerer Gegenst�nde sei nicht m�glich; Sitzdauer und Gehstrecke seien nicht eingeschr�nkt. Bei Verteilung des k�rperlichen Einsatzes als Raumpflegerin auf zwei Stunden pro Tag sei die Erwerbsf�higkeit von 25 % weiterhin zumutbar. In seinem Schreiben vom 18. April 2001 bekr�ftigt Dr. med. Z.________ nochmals, die Beschwerdef�hrerin k�nne wegen des Zervikalsyndroms nur wenige Stunden als Putzfrau arbeiten. Am 7. Juni 2001 h�lt er fest, dass sie weiterhin zu 25 % erwerbst�tig sein, aber seit Jahren aus gesundheitlichen Gr�nden nicht mehr als diese Leistung erbringen k�nne.
Frau Dr. med. Y.________ diagnostiziert eine Zervikobrachialgie rechts bei Status nach Microdiscectomie und Spondylodese C5/6 rechts, radiologisch korrekter Lage des Osteosynthesematerials mit keinen Anhaltspunkten f�r Instabilit�t oder wesentliche Forameneinengung sowie keine neurologischen Anhaltspunkte f�r ein radikul�res Geschehen.
Die Versicherte k�nne als Raumpflegerin weiterhin w�hrend zwei Stunden an vier bis f�nf Wochentagen arbeiten. Eine angepasste T�tigkeit mit wiederholtem Positionswechsel, ohne Heben von Gewichten �ber 10 kg und ohne reklinierte Kopfstellung mit erhobenen Armen sei zeitlich und leistungsm�ssig ohne wesentliche Einschr�nkung zumutbar (Gutachten vom 20. Februar 2001).
Dr. med. X.________ erhebt in seinem Gutachten vom 26. Februar 2001 einen unauff�lligen psychiatrischen Befund.
Die Beschwerdef�hrerin sei �ber ihre fr�heren Depressionen hinweggekommen. Es sei kaum etwas Psychopathologisches nachzuweisen; zumindest berichte sie nicht �ber entsprechende Symptome. Sie sei auf die k�rperlichen Beschwerden fixiert. Es liege keine psychosomatische Krankheit vor.
Die bei Somatisierungsst�rungen in der Regel vorhandenen Depressionen und �ngste seien hier nicht gegeben. Die von dritter Seite erw�hnte psychosoziale Problematik sei zwar teilweise vorhanden, doch d�rfte sich diese nicht massgeblich auf die Arbeitsf�higkeit auswirken. Die Probleme w�rden sich in erster Linie auf die finanzielle Lage beziehen, ansonsten gehe es ihr sozial gut und sie sei im Kontakt stets aufgeschlossen geblieben.
In seinem Bericht vom 14. Dezember 2001 schliesst Dr.
med. W.________ auf eine Pers�nlichkeitsst�rung mit �ngstlichen, asthenischen und depressiven Z�gen (IDC-10 F 61.0). Mindestens seit Dezember 2000 sei die Arbeitsf�higkeit zu 50 % aus psychischen Gr�nden eingeschr�nkt.
Die Versicherte sei sehr verunsichert und verletzlich und nehme vor allem gegen�ber M�nnern eine �ngstlich-f�gsame Haltung ein. Ihre emotionale Grundverfassung sei schon 1989 und 1994, besonders aber im Jahr 2001 depressiv gewesen.
Sie f�hle sich ohnm�chtig und entkr�ftet infolge der seelischen Beschwerden, welche in den letzten Jahren zunehmend von den k�rperlichen �berlagert und verst�rkt worden seien.
Zeitweise gebe sie sich auf, ziehe sich zur�ck und verfalle bohrenden Suizidgedanken.
Dr. med. V.________ bezweifelt in seinem Bericht vom 27. Dezember 2001, ob die Versicherte weiterhin auf die Erwerbst�tigkeit von 25 % angewiesen sei. Die Einsch�tzung der Einschr�nkung im Haushalt sei schwierig, da bekanntlich divergierende Beurteilungen best�nden. Eine 50 %-Berentung k�nne aus neurologischer Sicht nicht ohne Vorbehalt bef�rwortet werden, da zweifellos noch andere Elemente zu ber�cksichtigen w�ren. Er empfehle eine polydisziplin�re Abkl�rung und Behandlung.
4.- a) Bei der Beurteilung der Invalidit�t der Beschwerdef�hrerin ist nicht massgebend, in welchem Ausmass sie ihre bisherige Arbeit auch weiterhin aus�ben kann, sondern inwiefern ihr eine T�tigkeit aus dem gesamten Spektrum des Arbeitsmarktes auf Grund ihres Gesundheitszustandes und ihrer Ausbildung zumutbar ist.
b) Gem�ss den Berichten des Dr. med. Z.________ sowie des Gutachtens der Frau Dr. med. Y.________ ist erstellt, dass die Versicherte im massgebenden Zeitpunkt, dem 6. April 2001, aus somatischer Sicht die Arbeit als Raumpflegerin auch weiterhin zu 25 % aus�ben kann. Streitig ist jedoch, inwieweit ihr auch eine leichte wechselbelastende T�tigkeit ohne Heben von Gewichten zumutbar ist. W�hrend Frau Dr. med. Y.________ in einer angepassten T�tigkeit volle Arbeitsf�higkeit bejaht, �ussert sich Dr. med.
Z.________ nicht explizit dazu und Dr. med. U.________ macht keinerlei Angaben �ber die zumutbare Arbeitsf�higkeit.
Dr. med. Z.________ h�lt im Bericht vom 20. September 2000 lediglich fest, Arbeiten, welche Kraft erforderten, seien nicht m�glich; bez�glich Sitzdauer und Gehstrecke sei die Versicherte nicht eingeschr�nkt. Insoweit stimmt seine Beurteilung mit jener von Frau Dr. med. Y.________ �berein.
Nachdem das Gericht der Erfahrungstatsache, wonach Haus�rzte in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung tragen soll, verm�gen die dar�ber hinausgehenden Aussagen des Dr. med. Z.________ die begr�ndete und nachvollziehbare Einsch�tzung der Gutachterin Y.________ nicht in Zweifel zu ziehen.
Anzuf�gen bleibt, dass der Bericht des Dr. med.
V.________ lange nach dem massgebenden Zeitpunkt erstellt worden ist; aus diesem Grund und angesichts des Umstands, dass Dr. med. V.________ nach eigenen Angaben seit November 1995 keine Kenntnis der medizinischen Akten mehr hatte, kann vorliegend nicht darauf abgestellt werden.
c) Dr. med. X.________ und Dr. med. W.________ weichen in ihrer Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes stark voneinander ab. Der Ansicht des Dr. med. X.________, wonach bei der Versicherten keine Anzeichen f�r eine Depression vorliegen, kann auf Grund der �brigen Akten und des Umstands, dass sie zur Zeit der Begutachtung Antidepressiva erhielt, nicht gefolgt werden. Allerdings hat die Beschwerdef�hrerin diese Medikamente gegen�ber dem Gutachter X.________ nicht erw�hnt. Dr. med. W.________, bei welchem sie seit 1989 mit Unterbr�chen immer wieder in Behandlung war, h�lt hingegen eine Pers�nlichkeitsst�rung fest und schliesst auf eine Arbeitsf�higkeit von 50 %. Die psychischen Probleme beruhen jedoch vor allem auf famili�ren sowie finanziellen Problemen, und auch Dr. med.
W.________ betrachtet die k�rperlichen Beschwerden als im Vordergrund stehend. Weiter ist nicht ersichtlich, auf welche T�tigkeit sich seine Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit bezieht und ob - sofern er vom angestammten Beruf ausgegangen ist - der Versicherten eine ihren Leiden angepasste Arbeit allenfalls zu einem h�heren Prozentsatz zumutbar w�re. Zudem erstattete er seinen Bericht nach dem
6. April 2001, sodass sich seine Schlussfolgerungen zum Teil auf einen hier nicht mehr zu beurteilenden Zeitpunkt beziehen. Insgesamt ist festzuhalten, dass auch mit dem Bericht des Dr. med. W.________ kein psychisches Leiden nachgewiesen ist, welches im Sinne der Rechtsprechung (Erw. 2a) eine wesentlich eingeschr�nkte Erwerbsf�higkeit und somit eine Invalidit�t zu begr�nden verm�chte.
d) Nachdem bei der Versicherten keine massgebliche Invalidit�t vorliegt, haben Verwaltung und Vorinstanz das Leistungsbegehren zu Recht abgewiesen.