Source: https://www.jusline.at/entscheidung/373439
Timestamp: 2020-05-29 19:54:51
Document Index: 380767691

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 290', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

Rechtssatz RS OGH 2005/8/9 14Os55/05b, 13Os93/05h, 11Os117/06z, 15Os56/06h, 13Os122/06z, 12Os154/07z, 14Os30/08 - JUSLINE Österreich
RS OGH 2005/8/9 14Os55/05b, 13Os93/05h, 11Os117/06z, 15Os56/06h, 13Os122/06z, 12Os154/07z, 14Os30/08
Einer Tat für schuldig befunden oder von der Anklage freigesprochen zu werden, ist von der StPO als kontradiktorisches Gegensatzpaar angelegt; eine dritte Möglichkeit soll für Endurteile logisch ausscheiden. Schuld- und Freispruch beziehen sich demnach nicht auf die rechtliche Kategorie (strafbare Handlung), sondern auf die Tat, also das unter Anklage gestellte historische Geschehen. Das ist der Grund, warum nach stRsp ein Subsumtionsfreispruch (sog Qualifikationsfreispruch) nicht in Frage kommt. Umso mehr ist ein Freispruch wegen eines bloßen Strafzumessungsaspektes unangebracht.
14 Os 55/05b
Entscheidungstext OGH 09.08.2005 14 Os 55/05b
13 Os 93/05h
Entscheidungstext OGH 28.09.2005 13 Os 93/05h
Vgl; Beisatz: Betrifft die unrichtige rechtliche Beurteilung bloß einen Strafzumessungsaspekt, so bietet sie keinen Anlass zu amtswegigem Einschreiten nach § 290 Abs 1 zweiter Satz StPO. (T1)
Auch; nur: Schuld- und Freispruch beziehen sich nicht auf die rechtliche Kategorie (strafbare Handlung), sondern auf die Tat, also das unter Anklage gestellte historische Geschehen. (T2)
Auch; nur: Einer Tat für schuldig befunden oder von der Anklage freigesprochen zu werden, ist von der StPO als kontradiktorisches Gegensatzpaar angelegt; eine dritte Möglichkeit soll für Endurteile logisch ausscheiden. Schuld- und Freispruch beziehen sich demnach nicht auf die rechtliche Kategorie (strafbare Handlung), sondern auf die Tat, also das unter Anklage gestellte historische Geschehen. Das ist der Grund, warum nach stRsp ein Subsumtionsfreispruch (sog Qualifikationsfreispruch) nicht in Frage kommt. (T3)
13 Os 122/06z
Entscheidungstext OGH 20.12.2006 13 Os 122/06z
Auch; nur: Einer Tat für schuldig befunden oder von der Anklage freigesprochen zu werden, ist von der StPO als kontradiktorisches Gegensatzpaar angelegt; eine dritte Möglichkeit soll für Endurteile logisch ausscheiden. Schuld- und Freispruch beziehen sich demnach nicht auf die rechtliche Kategorie (strafbare Handlung), sondern auf die Tat, also das unter Anklage gestellte historische Geschehen. Das ist der Grund, warum nach stRsp ein Subsumtionsfreispruch (sog Qualifikationsfreispruch) nicht in Frage kommt. (T4)
14 Os 30/08f
Entscheidungstext OGH 15.04.2008 14 Os 30/08f
14 Os 54/09m
Entscheidungstext OGH 23.06.2009 14 Os 54/09m
13 Os 75/09t
Entscheidungstext OGH 15.10.2009 13 Os 75/09t
15 Os 51/10d
Entscheidungstext OGH 11.08.2010 15 Os 51/10d
15 Os 79/11y
Entscheidungstext OGH 29.06.2011 15 Os 79/11y
14 Os 14/13k
Entscheidungstext OGH 09.04.2013 14 Os 14/13k
12 Os 168/11i
Entscheidungstext OGH 31.01.2013 12 Os 168/11i
11 Os 59/14g
Entscheidungstext OGH 26.08.2014 11 Os 59/14g
14 Os 108/14k
Entscheidungstext OGH 28.10.2014 14 Os 108/14k
Vgl; Beisatz: Ein Qualifikationsfreispruch von der Annahme der Gewerbsmäßigkeit ist unzulässig. (T5)
20 Os 26/15x
Entscheidungstext OGH 10.06.2016 20 Os 26/15x
Vgl auch; Beisatz: Hier: Disziplinarverfahren gegen einen Rechtsanwalt. (T6)
15 Os 124/16y
Entscheidungstext OGH 14.12.2016 15 Os 124/16y
22 Os 2/16h
Entscheidungstext OGH 07.12.2016 22 Os 2/16h
ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120128