Source: http://www.lcwaldachtal.de/der-verein/satzung.html
Timestamp: 2019-06-24 19:50:45
Document Index: 307096242

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 670', '§ 6', '§ 5', '§ 2', '§ 11', '§ 11', '§ 2', '§ 4', '§ 15', '§ 2', '§ 3']

Leichtathletik Club Waldachtal e.V. - Satzung
Satzung des Leichtathletik Club Waldachtal e.V.
Der am 18.10.1991 gegründete Verein führt den Namen "Leichtathletik Club Waldachtal e.V."
Der Verein hat seinen Sitz in Waldachtal und ist in das Vereinsregister des Registergerichts Stuttgart (Register-Nr. VR 430286 ) eingetragen.
Die Vereinsfarben sind rot- weiß.
Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluß von parteipolitischen, rassistischen und konfessionellen Gesichtspunkten der Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend zu dienen. Die Vereinsjugend ist die Jugendorganisation des Vereins. Sie gibt sich eine Ordnung die der Zustimmung des Präsidiums bedarf.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig – er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins weder einbezahlte Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf Vereinsvermögen.
Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Das Präsidium kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr.26a EStG beschließen. Im Übrigen haben die Mitglieder des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrt- und Reisekosten, Porto, Telefon..u.s.w.
Mitglieder des Vereins können natürliche Personen (ordentliche Mitglieder), juristische Personen (außerordentliche Mitglieder) sein
Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu bestätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend.
Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch einen Beschluß des Präsidiums aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages, der an den Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.
Wenn die Mitgliedschaft vom Vorstand abgelehnt wird, muß der Grund genannt werden.
Die ordentliche Mitgliedschaft beginnt mit der Bestätigung des Aufnahmeantrages durch das Präsidium.
Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluß des Präsidiums zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds endet durch Austritt, Ausschluß oder Tod
Der Austritt eines ordentlichen Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand bis spätestens 30.09. und wird mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam, sofern die Mitgliedschaftsdauer von einem Jahr bis dahin erfüllt ist. Für die Austrittserklärung Minderjähriger gelten die für den Aufnahmeantrag geltenden Regelungen entsprechend.
Der Ausschuß eines ordentlichen Mitglieds kann durch das Präsidium beschlossen werden, wenn das Mitglied
die Bestimmungen der Satzung, Ordnungen oder die Interessen des Vereins verletzt.
Vor der Entscheidung über den Ausschuß hat das Präsidium dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluß ist schriftlich zu begründen und dem Betroffenen mittels eingeschriebenen Brief bekanntzugeben. Gegen den Ausschlußbeschluß steht dem Betroffenen kein Berufungsrecht zu.
Die ordentlichen Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe der Beiträge, der Aufnahmegebühr und der Umlagen wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Durch die Mitgliederversammlung können auch sonstige Dienstleistungen, die von den Mitgliedern zu erbringen sind, beschlossen werden. Einzelheiten regelt die Beitragsordnung des Vereins, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
Die Beiträge der außerordentlichen Mitglieder werden durch besondere Vereinbarungen zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem Präsidium festgesetzt.
Für die Mitglieder sind diese Satzung und die Ordnung des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, das dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
Jedes über 16 Jahre altes ordentliches Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts an Mitgliederversammlungen teilzunehmen.
Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu nutzen.
Die außerordentlichen Mitglieder sind berechtigt, nach Maßgabe der vom Präsidium gefaßten Beschlüsse bestimmte Einrichtungen des Vereins zu benutzen. Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht. Es steht ihnen das Recht zu, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Versicherungsschutz besteht wie bei ordentlichen Mitgliedern über den Württembergischen Landessportbund.
Die Mitgliederversammlung ist vom Präsidenten, bei Verhinderung vom Vize- Präsidenten durch Veröffentlichung im örtlichen Mitteilungsblatt unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen und unter Bekanntmachung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlußfassung zu bezeichnen sind, einzuberufen.
Entgegennahme der Jahresberichte des Präsidiums
Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren, Umlagen und sonstiger Dienstleistungspflichten gemäß § 6 der Vereinssatzung.
Beratung und Beschlußfassung über gemäß nachfolgender Ziff. 4 eingegangene bzw. vorliegende Anträge.
Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Präsidium und jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung beim Präsidenten eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn zweidrittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Die Beschlußfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit – ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von Dreiviertel der anwesenden stimmberechtigte Mitglieder.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom Protokollführer und vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vize- Präsidenten, zu unterschreiben.
Für die weiteren Förmlichkeiten des Ablaufs und der Beschlußfassung (einschließlich Wahlen) kann bei Bedarf eine Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung zu beschließen ist, aufgestellt werden.
Das Präsidium kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen.
Hierzu ist es verpflichtet, wenn es
das Interesse des Vereins erfordert,
die Einberufung von einem Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und des Grundes gegenüber dem Präsidium schriftlich verlangt wird.
der Vize- Präsident
der Lauftreff-Leiter
Das Präsidium wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Es bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Eine Ausnahme stellt der Jugendleiter dar, er wird von der Jugendversammlung gewählt und der Mitgliederversammlung bestätigt.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Präsidiumsmitglieds kann das Präsidium bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein neues Mitglied kommissarisch berufen.
Das Präsidium erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Es ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Die Zuständigkeiten der einzelnen Präsidiumsmitglieder können in einem Aufgabenverteilungsplan festgelegt werden.
Das Präsidium fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die seines Vertreters. Das Präsidium ist beschlußfähig wenn mehr als die Hälfte der Präsidiumsmitglieder anwesend sind.
Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Beitragsordnung, eine Ehrenordnung sowie eine Jugendordnung geben. Mit Ausnahme der Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung zu beschließen ist, ist das Präsidium für den Erlaß der Ordnungen zuständig.
Das Präsidium kann folgende Ordnungsmaßnahmen gegen die Mitglieder des Vereins verhängen, wenn sie gegen die Satzung oder die Ordnungen des Vereins verstoßen oder wenn sie das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereins schädigen:
Ausschluß gemäß § 5 Ziff. 3 der Satzung
Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer, die nicht dem Präsidium angehören dürfen.
Die Kassenprüfer sollten die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins sachlich und rechnerisch prüfen, dieses durch ihre Unterschrift bestätigen und der Mitgliederversammlung hierüber einen Bericht vorlegen.
Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem Präsidium berichten.
Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es a. das Präsidium mit einer Mehrheit von Dreivierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder b. von Zweidritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich angefordert wurde.
Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von Dreivierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
Bei Auflösung des Vereins, oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes, fällt das Vermögen an die Gemeinde Waldachtal, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sportes zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 18.10.1991 beschlossen. Sie tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.
21.11.1991: Inkrafttreten der Satzung durch Eintrag ins Vereinsregister
13.05.1994: Satzungsänderung gem. Beschluss der Mitgliederversammlung v. 15.01.1994
Änderung § 2 (Zweck, Aufgaben und Grundsätze) und § 11 (Präsidium) zur Einführung einer Jugendordnung.
05.04.2004: Satzungsänderung gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung v. 16.01.2004
Änderung § 11 (Präsidium) zur Erteilung eines Stimmrechts für den Lauftreffleiter und der Aufnahme eines Beisitzers mit Stimmrecht im Präsidium.
21.03.2005: Satzungsänderung gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung v. 22.01.2005
Änderung § 2 (Zweck), § 4 (Erwerb der Mitgliedschaft) und § 15 (Auflösung), auf Anraten des Finanzamtes Freudenstadt zum Erhalt der Gemeinnützigkeit
03.11.2010: Satzungsänderung gem. Beschluss in außerordentlichen Mitgliederversammlung am 10.09.2010
Änderung und Ergänzung § 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze, zur Anpassung an die aktuelle Gesetzgebung zu Aufwandsentschädigungen (Ehrenamtspauschale) nach § 3 Nr.26a EStG.