Source: http://www.philprom.de/ordnungen/geschichte-hf-bachelor-ab-ws-2011-12/
Timestamp: 2018-09-18 23:56:29
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Geschichte HF, Bachelor (ab WS 2011/12) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Geschichte hf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Geschichte HF
Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität für den Teilstudiengang Geschichte mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach.
§ 4 Struktur und Umfang des Studiums sowie Fächerkombinationen
§ 7 Module, Kreditpunkte
§ 8 Studien- und Prüfungsaufbau
§ 9 Lehr- und Lernformen
§ 10 Zugangsvoraussetzungen und Teilnahmebeschränkungen für einzelne Module und Lehrveranstaltungen
§ 11 Sprachanforderungen
§ 12 Lehr- und Prüfungssprache
§ 13 Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise
§ 14 Studienverlaufsplan und Studienberatung
§ 15 Prüfungsausschuss und Prüfungsamt
§ 16 Akademische Leitung und Modulkoordination
§ 17 Prüfungsbefugnis; Beisitz bei mündlichen Prüfungen
§ 18 Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen
§ 19 Prüfungstermine, Meldefristen und Meldeverfahren für die Modulprüfungen
§ 20 Versäumnis, Rücktritt
§ 23 Modulprüfungen, Prüfungsformen
§ 25 Klausurarbeiten
§ 26 Hausarbeiten und schriftliche Prüfungsarbeiten
§ 28 Bewertung der Prüfungsleistungen und Bildung der Noten
§ 29 Nichtbestehen und Wiederholung von Prüfungen, Fristen für die Wiederholung
III. Organisation der kumulativen Bachelorprüfung
§ 30 Meldung und Zulassung zu den Bachelorprüfungen
§ 31 Umfang und Aufbau der Bachelorprüfung
§ 33 Ungültigkeit von Prüfungen, Behebung von Prüfungsmängeln
§ 34 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung
§ 35 Zeugnis, Hochschulgrad, Urkunde und Diploma-Supplement
§ 36 Einsicht in die Prüfungsunterlagen, Aufbewahrungsfristen
§ 37 Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren und gegen Prüfungsentscheidungen
§ 38 Wechsel in den Bachelorstudiengang, Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen
Modul: Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen
(2) Diese Ordnung regelt nach Maßgabe der Allgemeinen Bestimmungen für Bachelor- und Masterstudiengänge an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der jeweils gültigen Fassung (nachfolgend Allg. Best.) das Studium und die Modulprüfungen in dem vom Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften angebotenen Teilstudiengang Bachelor of Arts (Hauptfach).
(3) Der Bachelorstudiengang Geschichte umfasst das Hauptfach Geschichte und zwei Nebenfächer. Die Nebenfächer werden parallel zum Hauptfach Geschichte studiert. Zu den möglichen Fächerkombinationen und dem Umfang des Studiums in den Nebenfächern siehe § 4. Das Studium und die Modulprüfungen in den Nebenfächern sind nach den für diese Fächer maßgeblichen Ordnungen zu absolvieren.
(1) Das Studium der Geschichte zielt auf einen Gegenstand, der, wie die Mehrdeutigkeit des Worts „Geschichte“ verdeutlicht, weder unmittelbar erfahrbar ist, noch abgeschlossen vorliegt. Vielmehr muss er, ausgehend von den Erfahrungen, Problemen und Orientierungsbedürfnissen einer jeden Gegenwart, immer aufs neue konstituiert und erschlossen werden. Dies erfordert ein hohes Maß an begrifflich-methodischer Bewusstheit (Kritik); zugleich zwingt es zur Reflexion und Relativierung des eigenen Standpunkts. Wissenschaftliche Arbeit führt hier zu einer Bewusstwerdung des eigenen Orts – insofern besitzt sie auch allge-meinbildende Kraft.
(2) Gegenstand der Geschichtswissenschaft sind die Zeugnisse menschlichen Handelns, Leidens und Denkens, die von einer Gegenwart als bedeutsam angesehen werden. Für deren Erschließung bedient die Historie sich eines Instrumentariums hochdifferenzierter und immer neuer wissenschaftlicher Methoden. Zeitlich gliedert die Geschichtswissenschaft sich in die Alte Geschichte (vom Beginn der Schriftlichkeit im Mittelmeerraum bis ins 6. Jh. n. Chr.), in die Mittlere (vom 5. bis zum 16. Jh.) und in die Neuere Geschichte (vom 16. Jh. bis in die Gegenwart), die sich wiederum in die Frühe Neuzeit (vom 16. Jh. bis zum 18. Jh.) und die Moderne (von der Französischen Revolution bis in die neueste Zeit) aufteilt. Räumlich umfasst sie alle Kontinente und Kulturen, wobei sich in Frankfurt am Main ein Schwerpunkt in der Geschichte Mittel- und Westeuropas her-ausgebildet hat.
(4) Fachwissenschaftliche Ziele: Der Studiengang Bachelor Geschichte (Hauptfach) soll den Studierenden kritische Einsichten in die Grundlagen und Methoden des Faches vermitteln, ein fundiertes Wissen von seinen Gegenständen sowie die Befähigung, wissenschaftliche Erkenntnisse sachlich und sprachlich angemessen darzustellen. Dabei sollen Kenntnisse epochenspezifischer und epochenübergreifender Entwicklungen verbunden werden. Angesichts der Methodenvielfalt der historischen Fächer ergibt sich bereits daraus eine interdisziplinäre Anlage des Studiengangs.
(5) Berufspraktische Ziele: Der Studiengang Bachelor Geschichte (Hauptfach) soll die Studierenden befähigen, Themen der Alten, der Mittleren und der Neueren Geschichte selbständig wissenschaftlich zu erarbeiten und im Berufsleben mit historischen Gegenständen wissenschaftlich reflektiert umzugehen. Auf berufliche Tätigkeiten bereitet das Geschichtsstudium in zweierlei Hinsicht vor: zum einen auf die spezifische Arbeit des Fachhistorikers bzw. der Fachhistorikerin an Universitäten, Weiterbildungseinrichtungen, Archiven, Museen und sonstigen kulturellen Institutionen; zum anderen auf Berufsfelder, in denen Historikerinnen und Historiker wie andere Kultur- und Geisteswissenschaftler tätig sind, vor allem im Medienbereich wie dem Verlagswesen oder dem Journalismus, aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit oder der Unternehmensberatung. Hierfür vermittelt das Geschichtsstudium fortlaufend Schlüsselqualifikationen wie den Umgang mit fremdsprachlichen Texten, Recherche in unterschiedlichen Medien, schriftliche, mündliche und visuelle Präsentationstechniken, Analyse komplexer Sachverhalte, Operationalisierung von Fragestellungen, kritisch-historische Reflexion gegenwärtiger kultureller Sachverhalte u.a.
Aufgrund der an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main bestandenen kumulativen Bachelorprüfung verleiht der Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften den akademischen Grad eines Bachelor of Arts (B.A.).
(1) Der Studiengang Bachelor Hauptfach Geschichte ist Bestandteil eines konsekutiven Studiengangs, in dem Bachelor und Master direkt auf einander aufbauen. Der erfolgreiche Abschluss des Bachelor Geschichte berechtigt zur Fortsetzung des Studiums im Masterstudiengang Geschichte.
(2) Im Studiengang Bachelor werden nach Wahl des oder der Studierenden ein Hauptfach und zwei Nebenfächer studiert. Das Studium umfasst im Hauptfach 120 CP bis zur Feststellung des Bachelor of Arts. Inklusive Nebenfächer (à 60 CP) umfasst das Studium 240 CP bis zur Erlangung des Bachelor of Arts.
(3) Als Nebenfächer zum Bachelor-Hauptfach Geschichte sind alle Bachelor-Nebenfächer ohne gesonderte Beantragung zugelassen. Die Nebenfächer müssen so gewählt werden, dass sie in einem sinnvollen Zusammenhang zum Hauptfach Geschichte stehen und ein angemessen weites Wissensgebiet sichern. Nicht als Bachelor-Nebenfächer eingeführte Fächer kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften im Einzelfall auf Antrag der oder des Studierenden im Einvernehmen mit der Dekanin oder dem Dekan der für diese Fächer zuständigen Fachbereiche als Nebenfächer zulassen, wenn die Fächer das Hauptfach Geschichte in sinnvoller Weise ergänzen und in ihrem Umfang den Anforderungen nach § 5 Abs.1 genügen.
(4) Die Fächerkombination Hauptfach Geschichte mit den Nebenfächern Philosophie und ‚Geschichte und Philosophie der Wissenschaften’ ist ausgeschlossen. Die Fächerkombination Hauptfach Geschichte mit den Nebenfächern Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike und Geschichte der römischen Provinzen ist ebenfalls ausgeschlossen.
(5) Jedes Nebenfach kann zweimal gewechselt werden.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Geschichte beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Hauptfach und in den Nebenfächern acht Semester. Das Studium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(1) Das Studium kann zum Wintersemester und zum Sommersemester begonnen werden. (2) In den Bachelorstudiengang kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für den entsprechenden Bachelorstudiengang noch bestehen. Zum Beispiel darf die Bachelorprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 30 Abs. 1 a) vorzulegen. § 30 Abs. 3 b) gilt entsprechend. (3) Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen einen Sprachnachweis entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 vorlegen, sofern sie nach § 1 Abs. 3 der DSH-Ordnung nicht von der Sprachprüfung freigestellt sind.
(1) Das Studium ist modular aufgebaut. Es gliedert sich in Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule. Die zu absolvierenden Module sind im Studienplan (vgl. Anhang) festgelegt.
(3) Die Lehrveranstaltungen in den Modulen werden hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit in Pflicht- und Wahlpflicht-veranstaltungen unterschieden. Pflichtveranstaltungen sind nach Inhalt und Form der Veranstaltung in der Modulbeschreibung eindeutig bestimmt. Wahlpflichtveranstaltungen sind Lehrveranstaltungen, die Studierende innerhalb eines Moduls aus einem bestimmten Fachgebiet oder zu einem bestimmten Themengebiet auszuwählen haben.
(6) Für jede Studentin und jeden Studenten des Bachelorstudiengangs Geschichte wird beim Prüfungsamt ein Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten kann die oder der Studierende jederzeit in den Stand des Kontos Einblick nehmen.
(1) Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist der Besuch der obligatorischen Studienberatung gemäß § 14, Abs. 5.
(2) Das Studium im Bachelor Hauptfach ist in vier Phasen gegliedert: Zunächst erwirbt die oder der Studierende in drei Basismodulen (à 8 CP) Grundlagenkenntnisse. Diese werden in vier Aufbaumodulen (à 7 CP) erweitert. Zugleich werden im Pflichtmodul ‚Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen’ die für den Studiengang notwendigen Sprachanforderungen nachgewiesen (8 CP). In drei epochenspezifischen Vertiefungsmodulen (à 15 CP) erfolgt die hauptsächliche wissenschaftliche Ausbildung. In einem Wahlpflichtmodul wird eine systematische Profilbildung gewährleistet (9 aus 15 CP). Aus dem Seminar im Profilmodul bezieht die oder der Studierende auch das Thema ihrer oder seiner Bachelorarbeit (6 aus 15 CP).
a) die Modulnoten aus drei der vier Aufbaumodule (21 CP);
b) die Modulnoten aus zwei der drei Vertiefungsmodule (30 CP). In zwei der drei Module der Vertiefungsphase besteht die Abschlussprüfung aus einer Hausarbeit, in einem aus einer mündlichen Prüfung.
c) Die Bachelorarbeit (6 CP); diese wird für die Bildung der Endnote doppelt gewertet (12 CP).
In die Endnote gehen nicht ein:
a) die Noten der Basismodule;
b) das Pflichtmodul ‚Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen’;
c) das Profilmodul außer der Bachelorarbeit.
(4) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums für mindestens ein Semester an einer Universität im Ausland zu studieren. Dafür können die Verbindungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ausländischen Universitäten genutzt werden, über die in den Studienfachberatungen Auskunft erteilt wird. Die Anerkennung von Studienleistungen an ausländischen Universitäten und dabei erbrachte Leistungen erfolgen nach Maßgabe von § 18. Ein Auslandssemester ist jederzeit einplanbar.
a) Vorlesung (V),
b) Tutorium (T),
c) Übung (Ü),
d) Lektorium (L),
e) Kurs (K),
f) Proseminar (PS),
g) Seminar (S),
h) Exkursion (Ex),
i) Studiengruppe (StG).
e) Kurs: Hier werden systematische grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, u.a. Fremdsprachenkenntnisse, vermittelt und eingeübt.
f) Proseminar: Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch in der Regel von Studierenden vorbereitete Beiträge; Erlernen und Einüben bzw. Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken.
g) Seminar: Weiterführende Lehrveranstaltung zu speziellen Themen, die intensives Selbststudium verlangen. Die aktive Beteiligung der Studierenden ist erforderlich.
h) Exkursion: Vorbereitete Veranstaltung außerhalb der Hochschule.
i) Studiengruppe: Hier arbeiten Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Qualifikationsstufen semesterübergreifend an Projekten zu einem Forschungsfeld.
(3) Die Modulbeschreibungen können Freie Veranstaltungen vorschreiben. Der oder die Studierende kann hier im Rahmen der Anforderungen an Leistungs- und/oder Teilnahmenachweise und gebunden an das Modulthema eine Lehrveranstaltung auswählen. Die Freie Veranstaltung muß eine den individuellen Studieninteressen entgegen kommende und geeignete Veranstaltung sein. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute in Betracht. Über die Anerkennung der Veranstaltung entscheidet der/die Modulkoordinator(in).
(1) Im Bachelor (Hauptfach) sind erforderlich: Latein, Englisch und eine weitere studienrelevante Fremdsprache. Dringend empfohlen wird die Beherrschung des Französischen, bei einer Schwerpunktbildung in Alter Geschichte Altgriechisch.
(2) Für Latein ist der Nachweis des Latinums erforderlich. Der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse in Latein erfolgt entweder durch das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Verordnung über den Nachweis von Kenntnissen in Lateinisch und Griechisch <Latinum und Graecum> des HKM in der jeweils gültigen Fassung, sowie Verordnung über die Ergänzungsprüfungen im Lateinischen und Griechischem des HKM in der jeweils gültigen Fassung).
(3) Für den Nachweis der Kenntnisse der englischen Sprache ist die Stufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich.
(4) Für den Nachweis der Kenntnisse der dritten Fremdsprache ist bei modernen Sprachen die Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich.
(5) Ist die dritte Fremdsprache Altgriechisch, sind Kenntnisse im Umfang des Graecums nachzuweisen. Der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse erfolgt in der Regel entweder durch das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Verordnung über den Nachweis von Kenntnissen in Lateinisch und Griechisch <Latinum und Graecum> des HKM in der jeweils gültigen Fassung, sowie die Verordnung über die Ergänzungsprüfungen im Lateinischen und Griechischem des HKM in der jeweils gültigen Fassung) oder durch einen anderen vom Prüfungsausschuss anerkannten Nachweis.
(6) Der Nachweis der modernen Fremdsprache erfolgt durch:
(7) Der Erwerb von Sprachkenntnissen erfolgt im Pflichtmodul ‚Erwerb von Sprachkenntnissen’. Bereits vorhandene Sprachkenntnisse werden anerkannt und mit höchstens 8 CP angerechnet. Das Pflichtmodul geht nicht in die Bachelornote ein. Über den Kreditierungsrahmen des Pflichtmoduls hinausgehende Anforderungen an den Spracherwerb sind entsprechend Absatz (1) bis (5) zu erfüllen.
(8) Die geforderten Sprachnachweise müssen spätestens nach Abschluss der letzten Prüfungsleistung der Aufbaumodule (vgl. Anhang II) bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses vorgelegt werden.
(2) Die Prüfungen werden in der Regel in Deutsch abgenommen, sofern sie nach den Regelungen in der Modulbeschreibung (Anhang) nicht in einer Fremdsprache durchzuführen sind. § 27 Abs. 5 bleibt davon unberührt.
(3) Die Bachelorarbeit ist in der Regel in deutscher Sprache abzufassen. In Ausnahmefällen kann auf Antrag der bzw. des Studierenden die Arbeit auch in einer Fremdsprache geschrieben werden. Ist die Arbeit in einer Fremdsprache verfasst, muss sie als Anhang eine Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten. Über den Antrag entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Anhörung des Betreuers oder der Betreuerin.
(4) Teilnahmenachweise werden am Ende der Veranstaltungszeit durch die Lehrende oder den Lehrenden ausgestellt.
(5) Für den Leistungsnachweis ist die erfolgreiche und regelmäßige Teilnahme (gemäß Abs. 2 und 3) an der Lehrveranstaltung erforderlich. Die erfolgreiche Teilnahme ist gegeben, wenn eine durch die Lehrende oder den Lehrenden positiv bewertete (nach der Modulbeschreibung benotete oder unbenotete) individuelle Studienleistung erbracht wurde. Die Lehrende oder der Lehrende kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der erfolgreichen Erbringung mehrerer Studienleistungen abhängig machen, sofern dies die Modulbeschreibung zulässt. Werden Studienleistungen nach Maßgabe der Modulbeschreibung benotet, gelten § 28 Abs. 1 und 2.
(12) Das Prüfungsamt für den Bachelorstudiengang Geschichte (Hauptfach) ist die Philosophische Promotionskommission. Das Prüfungsamt berichtet dem Fachbereichsrat aufgrund der erfassten Prüfungsdaten regelmäßig, mindestens einmal jährlich, über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten, die Nachfrage nach Modulen, die Verteilung der Fach- und Gesamtnoten.
(4) Abschlussarbeiten, die nicht mehr wiederholt werden können, und schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen werden in der Regel nur angerechnet, wenn sie nicht mehr als fünf Kalenderjahre vor der Aufnahme des Studiums im Studiengang Bachelor Geschichte (Hauptfach) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main erbracht worden sind. Über Ausnahmen entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses unter Berücksichtigung des aktuellen Wissenstandes und im Benehmen mit der zuständigen Modulkoordination.
(11) Bei Fach- oder Hochschulwechsel erfolgt auf der Grundlage der Anrechnung die Einstufung in das Fachsemester des Studiengangs Bachelor Geschichte (Hauptfach) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(4) Zu jeder Modulprüfung ist eine schriftliche Meldung innerhalb der Meldefrist (in der Regel zwei Wochen) erforderlich. Andernfalls ist die Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt bei der Veranstaltungsleitung. Diese leitet die Meldung an das Prüfungsamt weiter. § 27 Abs. 3 Satz 2 bleibt davon unberührt. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung entscheidet in begründeten Fällen der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag des oder der Studierenden.
(5) Der oder die Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden, soweit er oder sie zur Bachelorprüfung zugelassen ist und die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat.
(6) Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss.
(8) Die Meldung zu einer Modulprüfung gilt als endgültig, wenn sie nicht durch schriftliche Erklärung bis zum Rücktrittstermin beim Prüfungsamt zurückgezogen wird. Meldetermine und Rücktrittstermine werden durch den Prüfer oder die Prüferin zu Beginn eines jeden Semesters, spätestens jedoch vier Wochen vor dem Prüfungstermin am Historischen Seminar, beim Prüfungsamt oder durch andere geeignete Maßnahmen bekannt gegeben. Wird die Anmeldung bis zum festgelegten Rücktrittstermin nicht zurückgenommen, wird die versäumte Prüfungsleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. § 20 Abs. 2 und Abs. 3 gelten entsprechend. § 20 Abs. 6 findet mit der Maßgabe Anwendung, dass der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses möglichst vor dem Prüfungstermin entscheidet, ob die Gründe anerkannt werden.
(2) Eine Prüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn der oder die Studierende einen für ihn oder sie bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund versäumt oder wenn er oder sie nach Beginn der Prüfung ohne triftigen Grund zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird, wenn als Prüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prü-fung geschwiegen wurde.
(1) Versucht der oder die Studierende das Ergebnis einer Studien- oder Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt auch dann vor, wenn der oder die Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel während und nach Austeilung von Klausuraufgaben oder einer vergleichbaren Aufgabenstellung bei sich führt oder eine falsche Erklärung nach Absatz 4 abgibt.
(6) Die oder der Studierende kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen schriftlich verlangen, dass Entscheidungen nach Abs. 1 und Abs. 2 vom Prüfungsausschuss überprüft werden.
(1) Die Module werden in der Regel durch Prüfungen abgeschlossen, deren Ergebnisse nach Maßgabe von §§ 8 Abs. 3 und 28 Abs. 6 i.V. mit Anhang I in die Gesamtbewertung der Bachelorprüfung im Hauptfach Geschichte eingehen. In den Prüfungen zu den Modulen werden deren Inhalte und methodischen Grundlagen abgeprüft.
c) Hausarbeiten
(5) Das Ergebnis der Modulprüfung ist durch den Prüfer oder die Prüferin schriftlich festzuhalten und dem Prüfungsamt unverzüglich zuzuleiten. Das Prüfungsdatum, die Prüfungsform und die Prüfungsdauer sowie die dazugehörige Bezeichnung des Moduls sind aufzunehmen. Weiterhin sind alle Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnisse nach §§ 20 und 21 mitzuteilen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind.
(1) Klausurarbeiten beinhalten die Beantwortung einer Aufgabenstellung oder mehrerer Fragen. In der Klausurarbeit soll der oder die Studierende nachweisen, dass er oder sie eigenständig, in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln ein Problem mit den geläufigen Methoden des studierten Faches erkennen und Wege zu einer Lösung finden kann.
(5) Mit „nicht ausreichend“ bewertete Klausurarbeiten sind im Falle ihrer letztmaligen Wiederholung von einem zweiten Prüfer oder einer zweiten Prüferin zu bewerten. Bei Abweichung der Noten der beiden Prüfer oder Prüferinnen errechnet sich die Note der Klausurarbeit in entsprechender Anwendung von § 28 Abs. 3 aus dem Durchschnitt der beiden Noten.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein. Die Beurteilung ist schriftlich zu begründen.
(8) Mit „nicht ausreichend“ bewertete Arbeiten sind im Falle ihrer letztmaligen Wiederholung von einem zweiten Prüfer oder einer zweiten Prüferin zu bewerten. Bei Abweichung der Noten der beiden Prüfer oder Prüferinnen errechnet sich die Note der Hausarbeit in entsprechender Anwendung von § 28 Abs. 3 aus dem Durchschnitt der beiden Noten.
(2) Der Umfang der Bachelorarbeit beträgt ca. 48.000 bis 60.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext (6 CP). Die Bearbeitungszeit beträgt neun Wochen.
(3) Um die Zulassung für die Bachelorarbeit beantragen zu können, müssen zwei der drei Vertiefungsmodule abgeschlossen sein. Die Zulassung ist beim Prüfungsamt zu beantragen. Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit ist im Sommersemester bis zum ersten Werktag nach dem 01. Mai des Jahres, im Wintersemester bis zum 01. November (bzw. bis zum ersten Werktag nach dem 01. November) des Jahres zu stellen. Über die Zulassung zur Bachelorarbeit entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.
(4) Die Bachelorarbeit wird von der Dozentin oder dem Dozenten des Seminars im Profilmodul ausgegeben und betreut. Diese oder dieser ist Gutachterin oder Gutachter der Bachelorarbeit. Das Thema der Bachelorarbeit muss sich auf das Seminar im Profilmodul beziehen. Der oder die Studierende kann ein Thema vorschlagen. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses sorgt dafür, dass die oder der Studierende rechtzeitig ein Thema und die erforderliche Betreuung erhält. Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer über das Prüfungsamt. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann. Der Zeitpunkt der Ausgabe und des Themas sind beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen. Das Thema der Bachelorarbeit darf vor der aktenkundigen Ausgabe des Titels nicht bearbeitet werden.
(5) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden.
(6) Kann der Abgabetermin aus von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung der oder des Studierenden beziehungsweise eines von ihr oder ihm allein zu versorgenden Kindes), nicht eingehalten werden, so verlängert das Prüfungsamt einmal die Bearbeitungszeit, wenn die oder der Studierende dies vor dem Ablieferungstermin beantragt. Maximal kann eine Verlängerung um drei Wochen eingeräumt werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die oder der Studierende von der Prüfungsleistung zurücktreten.
(7) Die Bachelorarbeit ist fristgemäß in dreifacher Ausfertigung maschinengeschrieben bzw. als Ausdruck in vier gebundenen und paginierten Exemplaren im Prüfungsamt einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, gilt sie als nicht bestanden.
(8) Zusätzlich zur schriftlichen Einreichung ist die Bachelorarbeit der Prüferin oder dem Prüfer in der Abgabefrist auch in digitaler Form zugänglich zu machen, um die Überprüfbarkeit auf etwaige Verstöße gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis hin zu gewährleisten.
(9) Die Bachelorarbeit ist nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis zu erstellen. Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, müssen durch Angabe der Quellen kenntlich gemacht werden. Bei der Ablieferung von Zeichnungen, Skizzen, Plänen und bildlichen Darstellungen ist außerdem anzugeben, ob sie selbstständig oder nach eigenen Angaben durch andere ausgeführt oder von anderen übernommen worden sind.
(10) Mit der Bachelorarbeit ist eine Versicherung nach § 21, Absatz 4 abzugeben. Diese Versicherung ist in die Bachelorarbeit einzubinden.
(11) Die Bachelorarbeit ist von der Erstgutachterin oder dem Erstgutachter und der Zweitgutachterin oder dem Zweitgutachter schriftlich zu begutachten und zu bewerten. § 18 Abs. 4 bleibt unberührt. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich, spätestens sechs Wochen nach Einreichung, erfolgen. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Bei unterschiedlicher Bewertung der Bachelorarbeit wird von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Note entsprechend § 28 Abs. 3 festgesetzt.
(12) Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal wiederholt werden. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Bachelorarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine zweite Wiederholung ist nicht zulässig. Die Bearbeitungszeit der Wiederholung beträgt neun Wochen. Eine Verlängerungsmöglichkeit gemäß Abs. 6 besteht. Die Wiederholung muss zum nächsten Prüfungszyklus angemeldet werden.
(2) Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können einzelne Noten um 0,3 auf Zwischenwerte angehoben oder abgesenkt werden. Die Noten 0,7, 4,3, 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen.
(3) Wird eine Prüfungs- oder Studienleistung von zwei oder mehr Prüfern oder Prüferinnen bewertet (z.B. bei der letztmaligen Wiederholung von schriftlichen Prüfungsleistungen), errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der Noten der Prüfenden. Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt. Alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestri-chen. Die Note lautet:
(4) Die Gesamtnote im Hauptfach Geschichte errechnet sich aus dem Durchschnitt der Modulnoten nach Maßgabe des § 8 Abs.3 i.V. mit dem Anhang I, wobei die Note für die Bachelorarbeit doppelt gewichtet wird. Bei der Berechnung der Note wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprüfung im Hauptfach Geschichte lautet:
bei einem Durchschnitt von 1,6 bis einschließlich 2,5: gut;
bei einem Durchschnitt von 2,6 bis einschließlich 3,5: befriedigend;
bei einem Durchschnitt von 3,6 bis einschließlich 4,0: ausreichend.
(5) Für die Bildung der Gesamtnote für die Nebenfächer gelten die Vorgaben der betreffenden Ordnungen.
(6) Ist die Bachelorprüfung im Hauptfach Geschichte und in den beiden Nebenfächern bestanden, wird durch das Prüfungsamt eine Gesamtnote für den Bachelorabschluss gebildet. Das Hauptfach wird bei der Bildung der Gesamtnote doppelt gewichtet. Bei der Bildung der Gesamtnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt. Alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprüfung lautet:
(7) In der englischsprachigen Übersetzung des Zeugnisses werden die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen sowie die Gesamtnote entsprechend folgender Notenskala abgebildet:
bis 1,5: sehr gut very good;
über 1,5 bis einschließlich 2,5: gut good;
über 2,5 bis einschließlich 3,5: befriedigend satisfactory;
über 3,5 bis einschließlich 4,0: ausreichend sufficient;
über 4,1: nicht ausreichend fail.
A = die Note, die die besten 10% derjenigen erzielen, die die Bachelorprüfung bestanden haben;
E = die Note, die die nächsten 10 % in der Vergleichsgruppe erzielen;
(9) Werden alle für die Gesamtnote anzurechnenden Prüfungsleistungen zu den Modulen mit der Note „sehr gut“ (1,0) bestanden, wird für die Bachelorprüfung das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ erteilt. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet „excellent“.
(1) Prüfungsleistungen zu Modulen, die mit „nicht ausreichend“ bewertet wurden oder nach § 19 Abs. 8 sowie § 20 und 21 als mit „nicht ausreichend“ bewertet gelten, sind nicht bestanden.
(4) Eine erstmalig nicht bestandene Modulprüfung ist am nächsten Prüfungstermin zu wiederholen, ansonsten gilt die erste Wiederholung als nicht bestanden. § 19 Abs. 1 bis 4 gelten entsprechend.
(9) Für die Wiederholung von Bachelorarbeiten gilt § 27 Abs. 12.
Paragraphenteil - III. Organisation der kumulativen Bachelorprüfung
Abschnitt III: Organisation der kumulativen Bachelorprüfung
c) Nachweis über die nach § 11 geforderten Fremdsprachenkenntnisse. § 11 Abs. 8 bleibt unberührt;
d) die Nennung der Nebenfächer und/oder der Antrag auf Zulassung eines Nebenfaches oder von Nebenfächern;
e) ggf. Nachweis über die Zahlung der Prüfungsgebühr. § 32 Abs. 3 bleibt unberührt.
a) der oder die Studierende die in Abs.1 genannten Nachweise nicht erbringt;
b) der oder die Studierende die Bachelorprüfung in demselben oder in einem verwandten Studiengang beziehungsweise Studienfach an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat;
c) der oder die Studierende wegen der Anrechnung von Fehlversuchen gemäß § 29 keine Möglichkeit mehr zur Erbringung von Prüfungsleistungen hat, die für das Bestehen der Bachelorprüfung erforderlich sind.
(1) Das Studium im Bachelor of Arts (Hauptfach) ist erfolgreich abgeschlossen, wenn alle Module erfolgreich absolviert und die entsprechenden CP nachgewiesen sind.
(2) Die Prüfung zur Erlangung des Abschlusses Bachelor of Arts im Hauptfach und in den beiden Nebenfächern wird in voneinander unabhängigen Prüfungsverfahren studienbegleitend als Abschluss der Module durchgeführt. In der Beschreibung der Modulstruktur und in den Modulbeschreibungen (Anhang I-III) ist festgelegt, welche Module und welche Prüfungs- und Studienleistungen zu den einzelnen Modulen für den erfolgreichen Abschluss notwendig sind.
(1) Die Prüfungsgebühren betragen für die Bachelorprüfung bei einer Regelstudienzeit von acht Semestern insgesamt 200,- Euro.
(2) Die Gebühren werden in zwei hälftigen Raten fällig, und zwar die erste Rate bei der Anmeldung zur Bachelorprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung zur Bachelorarbeit. Die Entrichtung der Prüfungsgebühren ist beim Prüfungsamt nachzuweisen.
(3) Sofern das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität die Erhebung von Prüfungsgebühren aussetzt, finden die Absätze 1 und 2 keine Anwendung.
(1) Hat der oder die Studierende bei einer Prüfung oder Studienleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses nachträglich die betreffenden Noten entsprechend berichtigen und die Prüfungs- oder Studienleistung für „nicht ausreichend“ (5,0) bzw. die Bachelorprüfung für „nicht bestanden“ erklären. Entsprechendes gilt für die Bachelorarbeit.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Ablegung einer Prüfungs- oder Studienleistung nicht erfüllt, ohne dass der oder die Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfungs- oder Studienleistung geheilt. Hat der oder die Studierende vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass er oder sie die Prüfungs- oder Studienleistung ablegen konnte, so kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Prüfungs- oder Studienleistung für „nicht ausreichend“ (5,0) und die Bachelorprüfung für „nicht bestanden“ erklären.
(1) Die Bachelorprüfung im Bachelorstudiengang Geschichte ist endgültig nicht bestanden, wenn
a) im Bachelor Hauptfach Geschichte eine Modulprüfung endgültig mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder als endgültig mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
b) die Bachelorarbeit auch in der Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
c) der Prüfungsanspruch ggf. wegen Überschreitens der Wiederholungsfristen erloschen ist.
(2) Die Bachelorprüfung ist auch dann endgültig nicht bestanden, wenn die oder der Studierende die Bachelorprüfung in einem der gewählten Nebenfächer oder in beiden gewählten Nebenfächern endgültig nicht bestanden hat und die oder der Studierende nicht mehr in ein anderes Nebenfach oder in andere Nebenfächer wechseln kann.
(3) Ist die Bachelorprüfung im Bachelorstudiengang Geschichte endgültig nicht bestanden, erteilt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses des Bachelorstudiengangs Geschichte hierüber einen schriftlichen Bescheid mit Angaben der Gründe für das endgültige Nichtbestehen der Gesamtprüfung. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen und dem oder der Studierenden bekannt zu geben.
(4) Hat der oder die Studierende die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden, ist der oder die Studierende zu exmatrikulieren. Auf Antrag erhält sie oder er gegen Vorlage der Exmatrikulationsbescheinigung eine Bescheinigung des Prüfungsamtes, die die bestandenen Modulprüfungen, deren Noten und die erworbenen Kreditpunkte enthält und erkennen lässt, dass die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden ist.
(1) Über die bestandene Bachelorprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der Module mit den Modulnoten, das Thema und die Note der Bachelorarbeit, die Gesamtnote und die insgesamt erreichten CP. Das Zeugnis ist von der Studiendekanin oder dem Studiendekan zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Studienleistungen und CP werden in einer besonderen Rubrik in das Zeugnis oder in eine dem Zeugnis beizufügende Anlage aufgenommen.
(2) Gleichzeitig mit dem Zeugnis der Bachelorprüfung erhält die oder der Studierende eine Bachelorurkunde mit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades beurkundet. Auf Antrag kann die Urkunde zusätzlich in Englisch ausgestellt werden.
(3) Die Urkunde wird von der Dekanin oder dem Dekan des Fachbereichs sowie der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen.
(4) Der akademische Grad darf erst nach Aushändigung der Urkunde geführt werden.
(5) Mit dem Zeugnis und der Urkunde wird ein Diploma-Supplement in Deutsch und Englisch entsprechend den Regelungen zwischen Kultusministerkonferenz und Hochschulkonferenz in der jeweils geltenden Fassung ausgestellt.
(1) Der Magisterstudiengang mit dem Hauptfach Geschichte wird zum Wintersemester 2011/2012 eingestellt. Gleichzeitig treten die in der „Ordnung für die modularisierten Magisterteilstudiengänge der Fachbereiche Philosophie und Geschichtswissenschaften und Sprach- und Kulturwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 12.07.2006“ für das Magister-Hauptfach und das Magister-Nebenfach Geschichte enthaltenen fachspezifischen Bestimmungen sowie die betreffenden Studienordnungen außer Kraft.
(2) Studierende, die ihr Studium im Magisterstudiengang mit Geschichte im Hauptfach oder Nebenfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vor dem Wintersemester 2011/2012 aufgenommen haben, können in den Bachelorstudiengang Geschichte wechseln. Äquivalente Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 18 anerkannt.
(4) Für Studierende, die das Studium gemäß Abs. 3 nach den bisherigen Bestimmungen fortsetzen, berechnet sich die Gesamtnote für das Hauptfach Geschichte als nach Kreditpunkten gewichteter Mittelwert aus den drei besten in Aufbaumodulen erzielten Bewertungen und den drei besten in Vertiefungsmodulen erzielten Bewer-tungen, wobei das mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossene Vertiefungsmodul gewertet werden muss. Die Berechnung der Gesamtnote des Magisterabschlusses bleibt davon unberührt.
(5) Diese Prüfungsordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UNI-Report in Kraft.
Anhang 1: Studienphasen und Module Bachelorstudiengang Geschichte HF
• Teilnahme Obligatorische Studienberatung
• Pflichtmodul Basismodul 1: Alte Geschichte (8 CP)
• Pflichtmodul Basismodul 2: Mittelalterliche Geschichte (8 CP)
• Pflichtmodul Basismodul 3: Neuere Geschichte (8 CP)
Die Noten der Basismodule gehen nicht in die Endnote ein.
Kreditierung: 3 x 8 CP = 24 CP
Anrechnung auf die Endnote: 0 CP
• Pflichtmodul Aufbaumodul Alte Geschichte (7 CP)
• Pflichtmodul Aufbaumodul Mittelalterliche Geschichte (7 CP)
• Pflichtmodul Aufbaumodul Neuere Geschichte (7 CP)
• Pflichtmodul Aufbaumodul Theorie und Geschichte der Geschichtswissenschaft bzw. -kultur (7 CP)
Drei der vier Aufbaumodule gehen in die Endnote ein.
• Pflichtmodul: Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen (8 CP)
Das Pflichtmodul geht nicht in die Endnote ein.
Kreditierung: 4 x 7 CP + 8 CP = 36 CP
Anrechnung auf die Endnote: 3 x 7 = 21 CP
• Pflichtmodul Vertiefungsmodul 1: Alte Geschichte (15 CP)
• Pflichtmodul Vertiefungsmodul 2: Mittelalterliche Geschichte (15 CP)
• Pflichtmodul Vertiefungsmodul 3: Neuere Geschichte (15 CP)
In die Endnote gehen die Modulnoten aus zwei der drei Vertiefungsmodule ein. In zwei der drei Module der Vertiefungsphase besteht die Abschlussprüfung aus einer Hausarbeit, in einem aus einer mündlichen Prüfung.
Kreditierung: 3 x 15 CP = 45 CP
Anrechnung auf die Endnote: 2 x 15 = 30 CP
4. Profilbildung und Bachelorarbeit
1 Profilmodul (Wahlpflicht) zur Schwerpunktbildung in einem bevorzugten Forschungsfeld:
• Wahlpflichtmodul Profilmodul 1: Politikgeschichte (9 + 6 CP)
• Wahlpflichtmodul Profilmodul 2: Ideengeschichte (9 + 6 CP)
• Wahlpflichtmodul Profilmodul 3: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (9 + 6 CP)
• Wahlpflichtmodul Profilmodul 4: Wissenschaftsgeschichte (9 + 6 CP)
• Wahlpflichtmodul Profilmodul 5: Dimensionen des Religiösen (9 + 6 CP)
Das Profilmodul geht nicht in die Endnote ein. Das Thema der Bachelorarbeit (6 CP) bezieht sich auf das Seminar im Profilmodul. Der Dozent oder die Dozentin des Seminars im Profilmodul ist Betreuer bzw. Betreuerin und Erstgutachter bzw. Erstgutachterin der Bachelorarbeit.
Kreditierung: 9 CP + 6 CP = 15 CP
Anrechnung auf die Endnote (Bachelorarbeit): 6 CP x 2 = 12 CP
Summe Kreditpunkte: 120 CP
Summe Anrechnung auf die Endnote: 63 CP
Anhang 2: Modulbeschreibungen Bachelorstudiengang Geschichte HF
Das Basismodul vermittelt anhand exemplarischer Gegenstände der Alten Geschichte Grundlagen des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens.
• die rekonstruierende Vorgehensweise der Geschichtswissenschaft und den perspektivischen Charakter historischer Überlieferungen und Erkenntnisse zu verstehen;
• das Instrumentarium in Form von Quellen- und Bücherkunden, fachspezifischen Lexika und Zeitschriften zu den verschiedenen Epochen zu benutzen;
• fachspezifische Termini, Theorien und Methoden zu den verschiedenen Epochen zu gebrauchen;
Schlüsselqualifikationen: Fertigkeiten im Recherchieren, Informieren, Auswerten sowie Präsentieren. Auf die hier erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten bauen das gesamte spätere Studium sowie die Berufstätigkeit auf.
BA Geschichte NF (mit VL)
Teilnahmeschein: Darin gehen neben der regelmäßigen Teilnahme mehrere kleinere Aufgaben ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden müssen (Protokoll, Exzerpt, Rezension, Kurzreferat, Biblio-graphie o.a.).
Klausur (120 Min.) im Anschluss an das Proseminar. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prüfung ist eine mündliche Prüfung (30 Min.) möglich. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Proseminars. Die Modulnote des Basismoduls geht nicht in die Endnote für den Bachelor of Arts ein.
Proseminar Alte Geschichte (3 SWS) 45 h 105 h 3 5 CP
Das Basismodul vermittelt anhand exemplarischer Gegenstände der Mittelalterlichen Geschichte Grundlagen des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens.
Teilnahmeschein: Darin gehen neben der regelmäßigen Teilnahme mehrere kleinere Aufgaben ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden müssen (Protokoll, Exzerpt, Rezension, Kurzreferat, Bi-bliographie o.a.).
Proseminar Mittelalterliche Geschichte 45 h 105 h 3 5 CP
GE-BA-HF-BM3 – Basismodul 3: Neuere Geschichte
Das Basismodul vermittelt anhand exemplarischer Gegenstände der Neueren Geschichte Grundlagen des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens.
Teilnahmeschein: Darin gehen neben der regelmäßigen Teilnahme mehrere kleinere Aufgaben ein, die zusätzlich zum normalen Selbst-studium erbracht werden müssen (Protokoll, Exzerpt, Rezension, Kurzreferat, Bibliographie o.a.).
Hausarbeit (18.000 Zeichen) im Anschluss an das Proseminar. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prüfung ist eine mündliche Prüfung (30 Min.) möglich. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Proseminars.Die Modulnote des Basismoduls geht nicht in die Endnote für den Bachelor of Arts ein.
Proseminar Neuere Geschichte 45 h 105 h 3 5 CP
Das epochenbezogene Aufbaumodul vermittelt Kenntnisse über einen größeren Bereich der Alten Geschichte und Erfahrung im Umgang mit antiken Quellen.
Fachbezogene Fähigkeiten: In der Vorlesung erwerben die Studierenden die Fähigkeit, einen größeren Bereich der Alten Geschichte methodenbewusst und problemorientiert zu überblicken. Die Übung trainiert den Umgang mit antiken Quellen unter Zuhilfenahme von Übersetzungen und die Befähigung, diese Quellen adäquat zu erschließen und in den historischen Zusammenhang einzubetten.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben die Fähigkeit zum aktiven Zuhören und, herausgefordert durch die antiken Quellen, ein Bewusstsein für verschiedene Methoden der Sinnerschließung.
Erfolgreicher Besuch des Proseminars Alte Geschichte
Leistungsnachweis Übung: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muß (z.B. Referat auf der Grundlage einer Materialvorlage).
Quellenbasierte Hausarbeit (im Umfang von 18.000 Zeichen) oder Klausur (90 Min.) im Anschluss an die Übung. Die Prüfung ist modulbezogen. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter der Übung.
Modulprüfung 60 h 2 CP
Das epochenbezogene Aufbaumodul vermittelt Kenntnisse über einen größeren Bereich der Mittelalterlichen Geschichte und Erfahrung im Umgang mit mittelalterlichen Quellen.
Fachbezogene Fähigkeiten: In der Vorlesung erwerben die Studierenden die Fähigkeit, einen größeren Bereich der mittelalterlichen Geschichte zu überblicken. Die Übung trainiert den praktischen Umgang mit mittelalterlichen Quellen und die Befähigung, diese Quellen adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren.
Erfolgreicher Besuch des Proseminars Mittelalterliche Geschichte; fortgeschrittene Lateinkenntnisse werden dringend empfohlen.
Leistungsnachweis Übung: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss (z.B. Referat).
Klausur (90 Min.) oder Hausarbeit (im Umfang von 18.000 Zeichen) im Anschluss an die Übung. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prüfung ist eine mündliche Prüfung (20 Min.) möglich. Die Prüfung ist modulbezogen. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter der Übung.
GE-BA-HF-AM3 – Aufbaumodul 3: Neuere Geschichte
Das epochenbezogene Aufbaumodul vermittelt Kenntnisse über einen größeren Bereich der Neueren Geschichte und Erfahrung im Umgang mit neuzeitlichen Quellen.
Fachbezogene Fähigkeiten: In der Vorlesung erwerben die Studierenden die Fähigkeit, einen größeren Bereich der Neueren Geschichte zu überblicken. Die Übung trainiert den praktischen Umgang mit neuzeitlichen Quellen in englischer, französischer oder einer anderen neueren Fremdsprache und die Befähigung, diese Quellen adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren.
Erfolgreicher Besuch des Proseminars Neuere Geschichte
GE-BA-HF-AM4 – Aufbaumodul 4: Theorie und Geschichte der Geschichtswissenschaft bzw. -kultur
Das Aufbaumodul vermittelt Kenntnisse der Geschichtstheorie, Historiographiegeschichte, Wissenschaftsgeschichte oder Geschichtskultur (z.B. Historie und Politik, Objektivität, Historismus, historiographische Textsorten, Geschichte im Museum etc.) und Erfahrung im praktischen Umgang mit Geschichte.
Fachbezogene Fähigkeiten: In der Vorlesung erwerben die Studie-renden die Fähigkeit, unterschiedliche Positionen der Geschichtstheorie, Epochen der Historiographiegeschichte, der Wissenschaftsgeschichte oder Manifestationen der Geschichtskultur zu überblicken. In der Übung trainieren sie den praktischen Umgang mit Geschichte an Orten wie Museen, Gedenkstätten, Archiven, Bibliotheken, Gemeinden, Wirtschaftsunternehmen u.a.
Teilveranstaltungen: BA Geschichte NF (PM6)
Erfolgreicher Abschluss der Basismodule.
Leistungsnachweis Übungsschein: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss (z.B. Referat).
Klausur (90 Min.) oder Hausarbeit (im Umfang von 18.000 Zeichen) oder Ergebnispräsentation (z.B. Führung, Verzeichnis von Archivalien, Gestaltung von Internet-Seiten) im Anschluss an die Übung. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prüfung ist eine mündliche Prüfung (20 Min.) möglich. Die Prüfung ist modulbezogen. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter der Übung.
GE-BA-HF-FS – Modul: Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen
Das Modul dient zum nachholenden Erwerb der von dieser Ordnung (§ 11) geforderten Sprachkenntnisse. Bei Studienbeginn nachgewiesene Sprachkenntnisse werden anerkannt.
Die Studierenden erwerben Fremdsprachenkenntnisse, die gleichermaßen für das weitere Studium wie die Berufspraxis von zentraler Bedeutung sind.
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der Alten Geschichte methodenbewußt und problemorientiert zu überblicken. Im Seminar und in der Übung erarbeiten sich die Studierenden den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie vertiefen ihre Befähigung, antike Quellen adäquat zu erschließen und in den historischen Zusammenhang einzubetten.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang auch mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlicher und mündlicher Präsentation. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt. Im Lektorium üben die Studierenden den vertieften analytischen Umgang mit wissenschaftlichen Texten. Insbesondere für eine Schwerpunktbildung in Alter Geschichte wird die Möglichkeit eröffnet, sich durch entsprechende Übungen im Umgang mit griechischen bzw. lateinischen Quellen zu schulen.
BA Geschichte NF (Wahlpflicht)
Erfolgreicher Abschluss der Basismodule, des AM 1 und zweier weiterer Aufbaumodule; Vorliegen der Sprachnachweise gemäß § 11 dieser Ordnung.
1. Leistungsnachweis Seminar: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss (z.B. Referat auf der Grundlage einer Materialvorlage).
2. Leistungsnachweis Übung: Empfohlen wird eine „Übung mit griechischen bzw. lateinischen Quellen“, die mit einer Sprachklausur (90 Min.) bestanden werden muß. Sie kann ersetzt werden durch eine Übung, die den Umgang mit antiken Quellen unter Zuhilfenahme von Übersetzungen trainiert. Für sie muß ein mündlich präsentierter Quellenkommentar und seine schriftliche Ausarbeitung im Umfang von 18.000 Zeichen erstellt werden. Falls eine dieser Übungsformen als Freie Veranstaltung belegt wird, ist der Studiennachweis im geringeren Umfang zu erbringen.
3. Leistungsnachweis über die Freie Veranstaltung: Die Freie Veranstaltung muß eine den individuellen Studieninteressen entgegenkommende und geeignete Veranstaltung mit altertumswissenschaftlichem Inhalt sein. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars, Abteilung für Alte Geschichte (Lektorium, Übung des VM 1 oder „Übung mit griechischen bzw. lateinischen Quellen“) als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute mit altertumswissenschaftlichen Anteilen in Betracht. Über die Anerkennung der Veranstaltungen außerhalb der Abteilung für Alte Geschichte entscheidet der/die Modulkoordinator(in).
Hausarbeit (36.000 Zeichen) oder mündliche Prüfung (30 Min.) im Anschluß an das Seminar. Die Prüfung ist modulbezogen. Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Seminars.
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der Mittelalterlichen Geschichte zu überblicken. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, Quellen zur Mittelalterlichen Geschichte adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt. Im Lektorium üben die Studierenden den vertieften analytischen Umgang mit wissenschaftlichen Texten.
Erfolgreicher Abschluss der Basismodule, des AM 2 und zweier weiterer Aufbaumodule; Vorliegen der Sprachnachweise gemäß § 11 dieser Ordnung.
1. Leistungsnachweis Seminar: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss (z.B. Referat).
2. Leistungsnachweis Übung: Für ihn muss eine Klausur (90 min) bestanden oder ein Kurztext (z.B. Essay, Rezension, Quellenkommentar, Regest, Abstract oder Katalogtext) erarbeitet werden.
Hausarbeit (36.000 Zeichen) oder mündliche Prüfung (30 Min.) im Anschluss an das Seminar. Die Prüfung ist modulbezogen. The-menstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Seminars.
Lektorium 6 h 54 h 2 CP
GE-BA-HF-VM3 – Vertiefungsmodul 3: Neuere Geschichte
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der Neueren Geschichte kritisch und im Spiegel aktueller, häufig auch unabgeschlossener For-schungsdebatten zu überblicken und einzuordnen. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich darüber hinaus tiefergehendes Spezialwissen zu einzelnen Forschungsfragen sowie die Befähigung, Quellen zur Moderne adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt. Sie werden geschult in der Entwicklung kritischer Diskussionsfähigkeit und im argumentativen Einsatz von Theorien und empirischem Wissen. Im Lektorium üben die Studierenden den vertieften analytischen Umgang mit wissenschaftlichen Texten.
Erfolgreicher Abschluss der Basismodule, des AM 3 und zweier weiterer Aufbaumodule; Vorliegen der Sprachnachweise gemäß § 11 dieser Ordnung.
2. Leistungsnachweis Übung: Für ihn muss eine Klausur (90 Min.) bestanden oder ein Kurztext (z.B. Essay, Rezension, Quellenkommentar, Regest, Abstract oder Katalogtext) erarbeitet werden.
Hausarbeit (36.000 Zeichen) oder mündliche Prüfung (30 Min.) im Anschluss an das Seminar. Die Prüfung ist modulbezogen. Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Seminars.
Wahlpflichtmodul – 15 (9 + 6) CP
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der politischen Geschichte zu überblicken. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, Quellen zur Geschichte der Herrschaft adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren.
450 (270 + 180) h
teilweise: BA Geschichte NF (Wahlpflicht)
Erfolgreicher Abschluss der Aufbaumodule und zweier Vertiefungsmodule, Vorliegen der Sprachnachweise gemäß § 11 dieser Ordnung.
Eine Modulprüfung erfolgt nicht. Statt dessen wird die Bachelorarbeit thematisch und organisatorisch auf das Seminar im Profilmodul bezogen und studienbegleitend verfasst (schriftliche Hausarbeit im Umfang von 48.000 bis 60.000 Zeichen Fließtext).
Bachelorarbeit 180 h 6 CP
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der Ideengeschichte kritisch und im Spiegel aktueller, häufig auch unabgeschlossener Forschungsdebatten zu überblicken und einzuordnen. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich vertiefte Kenntnisse zu speziellen Themen (z.B. zu einzelnen Theorien oder Denkern) sowie die Befähigung, Quellen zur Ideengeschichte in ihrer Originalsprache adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren. Auf die Rückbindung der Ideengeschichte an die allgemeine Geschichte wird hier insbesondere geachtet. Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt. Sie werden geschult in der Entwicklung kritischer Diskussionsfähigkeit und im argumentativen Einsatz von Theorien und empirischem Wissen.
1. Leistungsnachweis Seminar: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss (z.B. Re-ferat).
Im Modul werden Problembereiche der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte thematisiert, die sich epochenübergreifend mit langfristigen ökonomischen und sozialen Strukturveränderungen beschäftigen. Neben den klassischen Themen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte von der Hanse über die Industrielle Revolution bis hin zu ökonomischen Konjunkturen und Krisen des 20. Jahrhunderts sind auch die Unternehmensgeschichte und die Geschichte des Ökonomischen Denkens Gegenstand der Lehrveranstaltungen. Im Rahmen der Sozialgeschichte steht vor allem die Entstehung und Entwicklung sozialer Schichten und Klassen im Vordergrund der Ver-anstaltungen.
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte zu überblicken. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, Quellen zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in der Auswertung von Tabellen, Graphiken und quantitativen Daten und in Recherchemethoden bzw. in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt. Durch den epochenübergreifenden und interdisziplinären Ansatz wird ihre Fähigkeit zu vernetztem Denken gestärkt.
Das Modul thematisiert Gegenstände der vormodernen und modernen Wissenschaftsgeschichte. Dabei stehen die Herausbildung wis-senschaftlicher Wissenssysteme in antiken Kulturen, Migrationsprozesse wissenschaftlichen Wissens zwischen verschiedenen Kulturen aller Epochen, der Aufstieg der europäischen Wissenschaft in der frühen Neuzeit und die Entwicklung der Naturwissenschaften in Aufklärung, Industrialisierung und kultureller Moderne im Zentrum.
2. Leistungsnachweis Übung: Für ihn muss eine Klausur (90 Min.) bestanden oder ein Kurztext (Umfang: 18.000 Zeichen) erarbeitet werden.
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema der Religionsgeschichte kritisch und im Spiegel aktueller, häufig auch unabgeschlossener Forschungsdebatten zu überblicken und einzuordnen. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, originalsprachige Quellen zur Religionsgeschichte adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Insbesondere wird der kritische Umgang mit der Forschungsmeinung geübt. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände ver-mittelt. Durch den epochenübergreifenden Ansatz wird ihre Fähigkeit zu vernetztem Denken gestärkt.
Anhang 3: Exemplarischer Studienverlaufsplan Bachelorstudiengang Geschichte HF
Sem. Basisphase Aufbauphase Vertiefungsphase Profilbildung und
1 Studien-
beratung Basismodule 1, 2 u. 3 (je 3 SWS, je 8 CP) Modul Fremdsprachen (8 CP)
2 Aufbaumodule 1, 2 u. 3 (je 4 SWS, 7 CP)
4 Aufbaumodul 4 (4 SWS, 7 CP)
5 Vertiefungsmodule 1, 2 und 3 (je 8 SWS, je 15 CP)
7 Veranstaltungen des Profilmoduls (6 SWS, 9 CP)
8 Bachelorarbeit (6 CP)
Geschichte (HF), Bachelor (ab WS 2011/12)*