Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005412
Timestamp: 2020-04-03 18:32:28
Document Index: 219170635

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 9', '§ 4', '§ 5', '§ 122', '§ 5', '§ 6', '§ 11', '§ 122', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 12', '§ 8', '§ 23', '§ 18', '§ 23', '§ 19', '§ 1', '§ 7']

RIS - Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin - Ausbildungsordnung - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 03.04.2020
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin - Ausbildungsordnung, Fassung vom 03.04.2020
Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Berufsausbildung im Lehrberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin (Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin - Ausbildungsordnung)
StF: BGBl. II Nr. 190/2007
§ 1. (1) Der Lehrberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin ist mit einer Lehrzeit von drei Jahren und folgenden Schwerpunkten eingerichtet:
§ 2. Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der im Lehrberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin ausgebildete Lehrling allgemeine Kenntnisse in allen Schwerpunkten der Güter- und Personenbeförderung erwerben und befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht, selbstständig und eigenverantwortlich auszuführen:
Überprüfen der Kraftfahrzeuge auf Fahrbereitschaft, Betriebssicherheit und Verkehrssicherheit,
§ 3. (1) Für die Ausbildung im Lehrberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin wird folgender allgemeiner Teil festgelegt. Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, dass der Lehrling zur Ausübung qualifizierter Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließt.
1. Kenntnis über die Aufgaben und den –
organisatorischen Aufbau des Betriebes
sowie über die betrieblichen
2. Kenntnis über Marktstellung und Organisation des Betriebes
(Betriebsbereiche) sowie über das wirtschaftliche Umfeld und
den Markt (RL 2003/59/EG)
3. Handhaben und Instandhalten der berufsbezogenen Werkzeuge,
Maschinen, Vorrichtungen, Einrichtungen, Arbeitsbehelfe,
Messgeräte, Prüfgeräte und einfachen Testgeräte
4. Kenntnisse der Werkstoffe und Hilfsstoffe, ihrer
Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten; Grundkenntnisse
der Bearbeitungsmöglichkeiten
5. Einfache Einfache –
berufsbezogene berufsbezogene
Fertigkeiten der Fertigkeiten im
Metallbearbeitung Weichlöten,
und Elektroschweißen
6. Grundkenntnisse der Grundkenntnisse des -
Pneumatik und Aufbaus und der
Hydraulik Wirkungsweise der
hydraulischen und
7. Grundkenntnisse der Elektrik und -
8. Kenntnis der im – –
Betrieb verwendeten
Fahrzeugteile und
9. Kenntnis und Verwenden der einschlägigen -
Treibstoffe, Schmierstoffe,
Reinigungsmittel, Schutzmittel,
Pflegemittel und Frostschutzmittel
10. Kenntnis des Aufbaus und der Wirkungsweise –
der Kraftfahrzeugmotoren und der
Eigenschaften der kinematischen Kette für
eine optimierte Nutzung sowie der
elektrischen Kraftfahrzeuganlagen
11. Kenntnis des Fahrgestells, der –
Karosserie, der Lenksysteme, der
Bremssysteme (Bremsvorgänge) und anderer
Sicherheitsausstattungen (RL 2003/59/EG)
12. Grundkenntnisse der – –
13. Einfache Wartungsarbeiten an Fahrzeugen (wie Motor,
Auspuffanlage, Batterie, Lichtanlage, Filter, Reifen, Felgen,
Kraftübertragungsanlage, Bremsanlage)
14. Einführung in die Erkennen und Beurteilen von Störungen,
Fehlerfeststellung Beheben von einfachen Störungen
15. – Prüfen und Feststellen der
Fahrbereitschaft, Betriebssicherheit
und Verkehrssicherheit im Sommerbetrieb
und im Winterbetrieb
16. Ausführen von kaufmännischen Arbeiten für den Transport
(kaufmännisches Rechnen, Schriftverkehr, Ausfertigen von für
den Transport erforderlichen Papieren)
17. Kenntnis des einschlägigen –
18. – Handhaben der für die jeweilige
Beförderung erforderlichen Papiere
19. Lesen von Straßenkarten, Landkarten und Handhabung von
Stadtplänen, Kenntnis der wichtigsten Navigations-
inländischen und ausländischen systemen
(europäischen) Verkehrswege (stationär oder
20. – Strecken- und Terminplanung auch unter
Berücksichtigung von Alternativrouten
21. – Kenntnis der für das Lenken von
Kraftfahrzeugen erforderlichen
kraftfahrrechtlichen und
verkehrsrechtlichen Vorschriften
22. – – Kenntnis und
verkehrssicheren,
23. – – An- und
Einfahren in und
Ausfahren aus
Parklücken und
24. – Kenntnis der Richtiges
Berufsspezifischen Verhalten bei
Unfallrisken Verkehrsunfällen,
Zwischenfälle und
sowie Leistung
25. – – Erkennen und
Beurteilen von im
Fahrdienst sich
oder auftretenden
26. – – Richtiges
Abfassen und
Weitergeben von
Vorkommmnisse
27. – – Richtiges
28. – – Bedienen des
Kontrollgerätes;
Führens des
29. – Absolvierung von praktischen Stunden
unter Aufsicht eines Ausbilders/einer
Ausbilderin in einem Fahrtechnikzentrum
oder in einem leistungsfähigen
30. Kenntnis des kundengerechten Verhaltens und der
kundengerechten Kommunikation (RL 2003/59/EG)
31. Kenntnis der einschlägigen Beschäftigungs- und
Berufsvorschriften und Beförderungsbedingungen im
32. Berufsspezifische Grundkenntnisse des bürgerlichen Rechts und
Handelsrechts (unter besonderer Berücksichtigung des
Schadenersatzrechts und des Dienstnehmerhaftpflichtrechts),
der Zollvorschriften, des Strafrechts und des
Verwaltungsstrafrechts sowie der wesentlichen berufsbezogenen
33. Kenntnis und Anwendung von Vorbeugemaßnahmen um der
Kriminalität und der Schleusung illegaler Einwanderer
vorzubeugen, auch unter Verwendung von Checklisten
34. Grundkenntnisse der Ergonomie (RL 2003/59/EG)
35. Kenntnis der menschlichen Leistungsfähigkeit und möglicher
leistungsbeeinflussender Faktoren wie zB Stress, Krankheit,
Schlaf und Müdigkeit, Medikamente und Suchtmittel sowie der
daraus entstehenden Fehler und deren Auswirkungen
36. Die für den Beruf relevanten Maßnahmen und Vorschriften zum
Schutz der Umwelt: Grundkenntnisse der betrieblichen
37. Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der
Lebens und der Gesundheit (insbesondere der gültigen arbeits-
und sozialrechtlichen Vorschriften)
Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)
39. Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen
1. – Kenntnis der Behandeln von
Behandlung von Gütern beim
Gütern bei der Transport
Lagerung und (RL 2003/59/EG)
2. Kenntnis der Kenntnis der Laden, Stauen,
Ladehilfen Ladetechnik und Sichern des
(RL 2003/59/EG) der Stautechnik Ladegutes, auch
(RL 2003/59/EG) unter Verwendung
(wie Kipp-
Ladekran)
3. – – Kenntnis über
Güter auf der
4. Kenntnisse der wichtigsten Fachausdrücke -
für die Güterbeförderung
5. Kenntnisse der Beförderungsverträge –
6. – Kenntnis der für den
Straßengütertransport wesentlichen
Güterbeförderungsrechts (RL 2003/59/EG)
7. – Kenntnisse der für den
Versicherungen (Transport, Lagerung,
8. – Kenntnis der für das Lenken von
Lastkraftwagen, Kraftwagenzügen
und Sattelkraftfahrzeugen
erforderlichen kraftfahrtechnischen
9. – – Lenken von
(auch über 3,5 t
Gesamtgewicht),
Kraftwagenzügen
und Sattelkraft-
fahrzeugen sowie
das Ziehen von
Anhängern unter
kraftfahrrecht-
lichen und ver-
kehrsrechtlichen
10. – – Ladungsschonende
11. – Grundkenntnisse der wichtigsten
fremdsprachigen Fachausdrücke für die
2. Schwerpunkt Personenbeförderung:
1. Kenntnis über den Umgang mit Fahrgästen -
auch mit besonderen Fahrgastgruppen wie
zB Behinderten und Kindern (RL 2003/59/EG)
2. – – Verstauen und
3. Kenntnisse der wichtigsten Fachausdrücke -
4. Kenntnisse der Formulare und Verträge für -
5. – Kenntnis der für die
Personenbeförderung wesentlichen
Personenbeförderungsrechts (unter
Gelegenheits- und
Kraftfahrlinienrechtes) (RL 2003/59/EG)
6. – Kenntnisse der für die
Versicherungen (Personen, Unfall, usw.)
7. – Kenntnis der für das Lenken von
Omnibussen erforderlichen
kraftfahrtechnischen Vorschriften
8. – – Lenken von
Omnibussen sowie
9. – – Schonende
Fahrweise zur
und des Komforts
10. – Grundkenntnisse der wichtigsten
(5) Bei der Ausbildung in den fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten ist - unter besonderer Beachtung der betrieblichen Erfordernisse und Vorgaben - auf die Persönlichkeitsbildung des Lehrlings zu achten, um ihm die für eine Fachkraft erforderlichen Schlüsselqualifikationen bezüglich Sozialkompetenz (wie Offenheit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit), Selbstkompetenz (wie Selbsteinschätzung, Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Belastbarkeit), Methodenkompetenz (wie Präsentationsfähigkeit, Rhetorik in deutscher Sprache, Verständigungsfähigkeit in den Grundzügen der englischen Sprache) und Kompetenz für das selbstgesteuerte Lernen (wie Bereitschaft, Kenntnis über Methoden, Fähigkeit zur Auswahl geeigneter Medien und Materialien) zu vermitteln.
§ 4. (1) Dem Lehrling sind die im Berufsbild und im § 5 festgelegten Fertigkeiten und Kenntnisse derart zu vermitteln, dass er
spätestens zwei Monate nach Beginn des 3. Lehrjahres zur theoretischen Fahrprüfung zwecks Erwerb des Lernfahrausweises (§ 122a Abs. 1 des Kraftfahrgesetzes 1967, BGBl. Nr. 267, in der geltenden Fassung),
ab den letzten zwei Monaten der Lehrzeit, jedenfalls aber vor der Lehrabschlussprüfung, zur praktischen Fahrprüfung zumindest für die Klassen B und C oder D und
nach der erfolgreichen Ablegung der praktischen Fahrprüfung oder dem Erwerb der Lenkberechtigung, jeweils zumindest für die Klassen B und C oder D, zur Lehrabschlussprüfung antreten kann.
§ 5. Dem Berufskraftfahrerlehrling ist vom Lehrberechtigten im Laufe des 3. Lehrjahres im Rahmen der Ausbildungszeit Gelegenheit zu geben, eine Ausbildung in Erster Hilfe zu besuchen, sofern diese Unterweisung nicht von der Berufsschule vermittelt oder dort angeboten wird.
§ 6. (1) Die für die theoretische Fahrprüfung (§ 11 Abs. 2 des Führerscheingesetzes, BGBl. I Nr. 120/1997, in der geltenden Fassung) erforderliche Ausbildung und die praktische Fahrgrundausbildung sind im Rahmen eines Ausbildungsverbunds mit einer Fahrschule durchzuführen, sofern der Ausbildungsbetrieb keine Ermächtigung gemäß § 122a Abs. 4 des Kraftfahrgesetzes 1967 besitzt.
§ 7. (1) Die Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin gliedert sich in eine theoretische und in eine praktische Prüfung.
§ 8. (1) Vom Prüfungskandidat ist als besondere Voraussetzung für die Zulassung zur Lehrabschlussprüfung die erfolgreiche Ablegung der praktischen Fahrprüfung zumindest für die Klasse C (Schwerpunkt Güterbeförderung) oder zumindest für die Klasse D (Schwerpunkt Personenbeförderung) nachzuweisen. Erfüllt ein Prüfungskandidat diese Voraussetzung deswegen nicht, weil er das zur Ablegung der Fahrprüfung erforderliche Mindestalter nicht erreicht hat, so gilt die Verpflichtung des Lehrberechtigten gemäß § 9 Abs. 7 des Berufsausbildungsgesetzes zum Ersatz der Prüfungstaxe auch dann, wenn dadurch das erstmalige Antreten zur Lehrabschlussprüfung erst nach der Zeit der Weiterverwendung erfolgt.
§ 9. (1) Die theoretische Prüfung hat schriftlich zu erfolgen. Sie kann für eine größere Anzahl von Prüflingen gemeinsam durchgeführt werden, wenn dies ohne Beeinträchtigung des Prüfungsablaufes möglich ist. Die theoretische Prüfung kann auch in rechnergestützter Form erfolgen, wobei jedoch alle wesentlichen Schritte für die Prüfungskommission nachvollziehbar sein müssen.
§ 10. (1) Die Prüfung hat nach Angabe je eine Aufgabe aus vier der nachstehenden Bereiche zu umfassen:
§ 11. (1) Die Prüfung hat die stichwortartige Beantwortung von Aufgaben aus sämtlichen nachstehenden Bereichen zu umfassen:
§ 12. (1) Die Prüfarbeit umfasst das Prüfen und Feststellen der Fahrbereitschaft, der Betriebssicherheit und der Verkehrssicherheit eines Kraftfahrzeuges sowie Beheben einer einfachen Störung und Vornahme einer einfachen Wartungsarbeit oder Instandsetzungsarbeit an einem Kraftfahrzeug.
§ 13. (1) Die Prüfung hat schriftlich zu erfolgen.
Grundqualifikation - Theoretischer Teil I
gemäß der Richtlinie 2003/59/EG
§ 14. (1) Die Prüfung hat gemäß der Richtlinie 2003/59/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güter- und Personenkraftverkehr, Anhang 1, Abschnitt 2, Z 2.2. lit. a sublit. i, schriftlich mit Multiple-Choice-Fragen oder Fragen mit direkter Antwort oder mit einer Kombination beider Systeme zu erfolgen.
Grundqualifikation - Theoretischer Teil II gemäß
der Richtlinie 2003/59/EG
§ 15. (1) Die Prüfung hat gemäß der Richtlinie 2003/59/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güter- und Personenkraftverkehr, Anhang 1, Abschnitt 2, Z 2.2. lit. a sublit. ii, in Form eines Fachgespräches zu erfolgen.
§ 16. (1) Die Lehrabschlussprüfung kann wiederholt werden.
§ 17. (1) Nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlussprüfung in den Lehrberufen Baumaschinentechnik, Kraftfahrzeugelektriker, Kraftfahrzeugtechnik oder Landmaschinentechniker kann eine Zusatzprüfung im Lehrberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin abgelegt werden. Diese erstreckt sich auf die Gegenstände Prüfarbeit im Umfang des § 12 Abs. 1 ohne die Bereiche „Beheben einer einfachen Störung und Vornahme einer einfachen Wartungs- oder Instandsetzungsarbeit an einem Kraftfahrzeug“, Beförderungs-Geschäftsfall sowie auf die Gegenstände Grundqualifikation – Theoretischer Teil I und II gemäß der Richtlinie 2003/59/EG. Für diese Zusatzprüfung gelten die §§ 8 und 12 bis 16 sinngemäß.
gemäß § 23 Abs. 5 lit. a des Berufsausbildungsgesetzes
§ 18. (1) Ein Kurs zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung gemäß § 23 Abs. 5 lit. a des Berufsausbildungsgesetzes hat zumindest 280 Lehreinheiten zu je 50 Minuten zu umfassen.
Pos. Allgemeine Gegenstände Mindestanzahl
(Die in Klammer angeführten der
Berufsbildpositionen beziehen sich auf den Lehreinheiten
allgemeinen Teil des Berufsbildes.)
1. Einfache berufsbezogene Fertigkeiten der 40
(Berufsbildpositionen 3 bis 5)
2. Fahrzeugkunde und Fahrzeugwartung 60
(Berufsbildpositionen 6 bis 15 und 25)
3. Kaufmännische Tätigkeit und Administration 50
(Berufsbildpositionen 16 bis 20 und 26 bis 28)
4. Fachrechnen (Maß-, Volums- und 28
Masseberechnung, Achslast,
Kraftstoffverbrauch, Hubraum, Leistung und
Leistungsgewicht, geradlinige und
kreisförmige Bewegung, gleichförmige und
ungleichförmige Bewegung, Reibung und
Reibungskräfte, Kräfte- und Druckverhältnisse
an Brems- und Hebeanlagen, Steigung und
Neigung, Bremsweg, Anhalteweg, fachbezogene
Devisen- und Valutenrechnung)
5. Rechtsvorschriften, die für den 36
Berufskraftfahrer von Bedeutung sind
(Berufsbildpositionen 21, 31, 37 und 39)
6. Unfallverhütung und Gesundheitsschutz 8
(Berufsbildpositionen 24 und 36)
Pos. Gegenstände für den Schwerpunkt Mindestanzahl
Güterbeförderung der
(Die in Klammer angeführten Lehreinheiten
Berufsbildpositionen beziehen sich auf den
Schwerpunkt Güterbeförderung.)
7a. Ladegut und Ladetechnik (einschließlich 20
Gefahrgut) sowie Fahrdynamik
(Berufsbildpositionen 1 bis 3 und 10)
8a. Kaufmännische Tätigkeit und Administration 10
(Berufsbildpositionen 3 bis 5 und 7)
9a. Rechtsvorschriften, die für den 8
(Berufsbildpositionen 3, 6 und 8)
10a. Fremdsprachige Fachausdrücke für die 20
Güterbeförderung (Berufsbildposition 11)
Personenbeförderung der
Schwerpunkt Personenbeförderung.)
7b. Umgang mit Fahrgästen auch mit besonderen 10
Fahrgastgruppen wie Behinderten und Kindern
und Ladetechnik (Berufsbildpositionen 1, 2
und 9)
8b. Kaufmännische Tätigkeit und Administration 10
(Berufsbildpositionen 3, 4 und 6)
9b. Rechtsvorschriften, die für den 18
(Berufsbildpositionen 5 bis 7)
10b. Fremdsprachige Fachausdrücke für die 20
Personenbeförderung (Berufsbildposition 10)
(4) Für Kursbesucher, die den Erwerb einschlägiger Kenntnisse und Fertigkeiten der Metallbearbeitung nachweisen, entfällt der Gegenstand Pos. 1 „Einfache berufsbezogene Fertigkeiten der Metallbearbeitung“.
§ 19. (1) Die Bestimmungen der §§ 1 bis 6 und 18 betreffend die Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin sowie den Kurs zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung treten mit 1. Juli 2007 in Kraft.
(2) Die Bestimmungen der §§ 7 bis 17 betreffend die Lehrabschlussprüfung für den Lehrberuf erufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin treten mit 1. Jänner 2008 in Kraft.