Source: https://www.kolping-glandorf.de/satzung/
Timestamp: 2020-02-17 07:53:34
Document Index: 212005828

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 58', '§ 2', '§ 5', '§ 9', '§ 9', '§ 8', '§ 3', '§ 11', '§ 6']

Satzung | Kolpingsfamilie Glandorf
Überarbeiteter Satzungsentwurf für die KF Glandorf:
– Beschlussvorschlag zur Mitgliederversammlung der Kolpingfamilie Glandorf am 24.01.2020
Die Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland hat am 27.10.2012 die Satzung unseres Bundesverbandes neu beschlossen und den einzelnen Kolpingfamilien empfohlen, ihre Satzungen anzupassen.
Daraufhin hat die Mitgliederversammlung der Kolpingfamilie am 27.01.2017 eine neue Satzung verabschiedet.
Die Prüfung dieser Satzung erfolgte durch das Kolpingwerk Deutschland im August 2019.
Folgende wesentliche Änderungen sind aufgrund der Prüfung von der Mitgliederversammlung zu beschliessen:
Die Vereinszwecke müssen so ausgewählt sein, dass sie den formellen Vorgaben zur Gemeinnützigkeit lt. Abgabenordnung (AO) entsprechen.
Unter Abstimmung mit dem Diözesanverband Osnabrück wurden die entsprechenden Änderungen vorgenommen und dem Finanzamt Osnabrück-Land zur Prüfung vorgelegt.
Dieses hat mit Schreiben vom 24.10.2019 bestätigt, dass der eingereichte Satzungsentwurf den formellen Vorgaben der Vorschriften zur Gemeinnützigkeit entspricht.
Die Höhe des Betrages der hier als Vermögensangelegenheit festgelegt ist muss auf € 5.000,- festgeschrieben werden (statt € 25.000,-)
zu § 8 Abs. 6g):
Folgenden Satz einfügen: Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder.
Zur Information unserer Mitglieder haben wir den überarbeiteten Satzungsentwurf auf der Homepage der Kolpingfamilie Glandorf (also hier) veröffentlicht.
Die Mitgliederversammlung beschließt die korrigierte Satzung.
Beschlussvorschlag Satzung als PDF
-SATZUNGSENTWURF-
Satzung der Kolpingsfamilie Glandorf im Kolpingwerk Deutschland
Die Kolpingsfamilien im Kolpingwerk Deutschland sind familienhafte und generationsübergreifende Gemeinschaften, in denen sich Christinnen und Christen engagieren.
Sie sind offen für alle Menschen, die auf der Grundlage des Evangeliums und der katholischen Soziallehre / christlichen Gesellschaftslehre Verantwortung übernehmen wollen.
Kolpingsfamilien leiten sich von dem Priester und Sozialreformer Adolph Kolping her und
berufen sich auf ihn. Als Teil einer weltweiten Gemeinschaft fördern sie im Sinne Adolph
Kolpings Bewusstsein für ein verantwortliches Leben und solidarisches Handeln.
Kolpingsfamilien verstehen sich als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft und geben Menschen Orientierung und Lebenshilfe. Schwerpunkte des Handelns sind: Die Arbeit mit jungen und für junge Menschen, das Engagement in der Arbeitswelt, die Arbeit mit der und für die Familie sowie das Engagement für die Eine Welt. Als Teil eines katholischen
Sozialverbandes gestalten sie bewusst Gesellschaft und Kirche mit.
(1) Der Verein trägt den Namen Kolpingsfamilie Glandorf.
(2) Die Kolpingsfamilie Glandorf ist ein nicht eingetragener Verein.
(3) Sitz der Kolpingsfamilie Glandorf ist Glandorf.
(4) Die Kolpingsfamilie gehört dem Kolpingwerk Deutschland als selbstständige Untergliederung und damit zugleich dem Internationalen Kolpingwerk an. Die Kolpingsfamilie Glandorf ist Mitglied im Diözesanverband Osnabrück.
(1) Die Kolpingsfamilie Glandorf verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO), und zwar im Einzelnen:
a) Förderung der Religion
c) Förderung der Altenhilfe
d) Förderung des Schutzes von Ehe und Familie
e) Förderung der Volks- und Berufsausbildung
Die Satzungszwecke werden verwirklicht -ausgerichtet am Programm / Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland sowie an den Bestimmungen des Generalstatuts des Internationalen Kolpingwerkes- insbesondere durch
zu a) Durchführung von Maßnahmen und Veranstaltungen zur Besinnung und religiöser Orientierung
zu b) Aktivitäten der Kolpingjugend, pädagogische und freizeitorientierte Angebote für Kinder und Jugendliche
zu d) Familienspezifische Freizeitangebote und Vermittlung sozialer/christlicher Werte für die Familie
zu e) Jedermann zugängliche Bildungsangebote als Einzelveranstaltungen, Kurse oder Bildungsreisen
(2) Daneben ist weiterer Zweck der Kolpingsfamilie (§ 58 Ziffer 1 AO) die Beschaffung von Mitteln, im Wesentlichen durch Einwerbung von Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen zur Verwirklichung der in § 2 Absatz 1 Buchstaben a) bis e) genannten steuerbegünstigten Zwecke durch steuerbegünstigte Körperschaften, insbesondere
b) zur Unterstützung von gemeinnützigen Personalverbänden, Rechtsträgern und Einrichtungen im Kolpingwerk Deutschland sowie zur Verwirklichung der Förderung der Entwicklungszusammenarbeit durch steuerbegünstigte Körperschaften.
a) an Veranstaltungen und Bildungsangeboten der Kolpingsfamilie Glandorf und aller Untergliederungen des Kolpingwerkes Deutschland teilzunehmen,
(3) Ein Mitglied, das nachweisbar schwerwiegend gegen seine Pflichten verstößt, kann durch Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden. Dieser Beschluss bedarf der 2/3- Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Das Mitglied ist von einem vorgesehenen Ausschluss unter Angabe der Gründe schriftlich in Kenntnis zu setzen. Es muss Gelegenheit erhalten, seine Ansicht dem Vorstand vorzutragen. Erst dann kann der Beschluss über den Ausschluss erfolgen. Gegen einen solchen Beschluss steht der / dem Betroffenen ein Einspruchsrecht bei ihrem / seinem Diözesanverband innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beschlusses zu. Im Falle eines Einspruchs hat der Diözesanvorstand die Begründung für den Ausschluss seitens des Vorstands der Kolpingsfamilie sowie die Beschwerdegründe der / des Betroffenen zu prüfen und innerhalb von zwei Monaten nach Eingang eine endgültige Entscheidung zu treffen. Bei Ausschluss hat das ehemalige Mitglied unverzüglich etwaig noch ausstehende Verpflichtungen nach § 5 Abs. 1 Buchstaben b) und c) zu leisten und den Mitgliedsausweis zurückzugeben.
(3) Die Mitglieder der Kolpingjugend ab dem vollendeten 12. Lebensjahr wählen in geheimer Wahl die Leitung der Kolpingjugend für ein Jahr. Diese trägt die Verantwortung für die Ausgestaltung der Arbeit der Kolpingjugend und hat Finanzverantwortung über einen Etat im Rahmen des Gesamtetats der Kolpingsfamilie. Die Leitung der Kolpingjugend nimmt die Interessen der Kolpingjugend auf überörtlichen Ebenen wahr und ist den Mitgliedern der Kolpingjugend verantwortlich. Sie ist zur rechtsgeschäftlichen Vertretung des Vereins nicht berechtigt.
(4) Die Leitung der Kolpingjugend wählt aus ihrer Mitte für ein Jahr die Vorstandsmitglieder gemäß § 9 Absatz 2 Buchstabe f).
d) Beschlussfassung darüber, ob der Vorstand einen Etat aufzustellen hat, sowie gegebenenfalls über den vom Vorstand vorgelegten Etat. Die Aufstellung eines Etats soll beschlossen werden, wenn die Ausgaben der Kolpingsfamilie im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr € 25.000,00 überschritten haben,
h) Wahl der Mitglieder des Vorstands gem. § 9 Absatz 2 Buchstaben a) bis e), g) und h).
Die Mitglieder des Vorstands werden in geheimer Wahl für ein Jahr gewählt.
(8) Beschlüsse der Mitgliederversammlung dürfen dem Programm / Leitbild sowie den Satzungen und Beschlüssen des Kolpingwerkes Deutschland oder dem Generalstatut des Internationalen Kolpingwerkes nicht widersprechen. Ist ein Widerspruch gegeben, muss die / der Vorsitzende unverzüglich Einspruch erheben. Die Mitgliederversammlung kann dem Einspruch durch Beschluss abhelfen; in diesem Fall tritt der fragliche Beschluss außer Kraft. Hilft die Mitgliederversammlung dem Einspruch nicht ab, muss die / der Vorsitzende den Beschluss dem Bundesvorstand zur Entscheidung vorlegen. Stellt der Bundesvorstand die Unvereinbarkeit fest, kann jedes Mitglied der Kolpingsfamilie binnen zwei Monaten ab Kenntnis von der Entscheidung das Schiedsgericht des Kolpingwerkes Deutschland anrufen.
f) mindestens zwei und bis zu 4 Mitglieder der Leitung der Kolpingjugend,
h) bis zu 12 weitere Mitglieder gemäß § 8 Absatz 4 Buchstabe a).
(4) Die Vorstandssitzung soll monatlich durchgeführt werden. Eine Vorstandssitzung muss abgehalten werden, wenn 1/3 der Vorstandsmitglieder unter Angabe des Grundes schriftlich eine solche verlangt. Die / Der Vorsitzende oder in ihrer / seiner Abwesenheit die / der stellvertretende Vorsitzende beruft die Vorstandssitzungen ein und leitet diese. Sie / Er sorgt für die Durchführung der Beschlüsse.
(10) Der Vorstand hat Anspruch auf Erstattung seiner nachgewiesenen Auslagen. Die Auslagen müssen angemessen sein und dürfen die Grenzen der Einkommensteuer- / Lohnsteuerrichtlinien nicht übersteigen. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass der Vorstand zusätzlich zur Auslagenerstattung für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhält. Die Vergütung darf die Ehrenamtspauschale gemäß § 3 Ziffer 26 a Einkommensteuergesetz nicht überschreiten.
(2) Die / Der Vorsitzende und die / der stellvertretende Vorsitzende/n sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Die/ Der stellvertretende Vorsitzende/n darf / dürfen ihre / seine Vertretungsmacht nur ausüben, wenn die / der Vorsitzende verhindert ist oder zugestimmt hat; die Wirksamkeit der Vertretung durch die / den stellvertretende/n Vorsitzende/n nach außen bleibt hiervon unberührt. Die Verhinderung oder Zustimmung der / des Vorsitzenden ist im Außenverhältnis nicht nachzuweisen.
(1) Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer/innen. Die Kassenprüfer/innen sollen über entsprechende Sachkunde verfügen. Stehen keine Kassenprüfer/innen mit entsprechender Sachkunde zur Verfügung, stellt die Kolpingsfamilie den Kassenprüfer/innen / Kassenprüfern eine/n Steuerberater/in, vereidigte/n Buchprüfer/in oder Wirtschaftsprüfer/in bei.
(2) Die Kassenprüfer/innen müssen Vereinsmitglieder sein. Sie dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein.
4) Für die Kassenprüfung, die Aufstellung des Jahresabschlusses und ggf. eine externe Prüfung gelten die §§ 11 bis 13 Organisationsstatut des Kolpingwerkes Deutschland.
(4) Bei Auflösung der Kolpingsfamilie oder bei Wegfall ihrer steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an den gemeinnützigen Rechtsträger des Diözesanverbandes, den Kolpingwerk Diözesanverband Osnabrück e.V., ersatzweise an den Diözesanverband Osnabrück selbst oder – sofern der Diözesanverband beziehungsweise der Rechtsträger nicht mehr besteht oder die Gemeinnützigkeit nicht mehr gegeben ist – an den Deutsche Kolpingsfamilie e.V. mit Sitz in Köln. Das Vermögen ist von diesen jeweils ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden.
(1) Der Vereinsname Kolpingsfamilie Glandorf ist aus der Zugehörigkeit des Vereins zum Kolpingwerk Deutschland abgeleitet. Es gelten sämtliche Bestimmungen des Namensstatuts des Kolpingwerkes Deutschland in der Fassung vom 25.10.2008.
(2) Der Erwerb von Grundstücken, Häusern oder grundstücksähnlichen Rechten sowie der Verkauf oder die Begebung des gesamten oder eines größeren Teils des Vermögens des Vereins unterliegen der schriftlichen Genehmigung des Kolpingwerkes Deutschland gemäß § 6 Generalstatut des Internationalen Kolpingwerkes. Dies gilt auch bei Neu- und Umbauten sowie für die über die erste Hypothek hinausgehende Beleihung. Die Genehmigung setzt die Vorlage der Bau- und Finanzierungsplanungen voraus. Eine eventuelle Genehmigung oder Versagung kann eine Ersatzpflicht des Kolpingwerkes Deutschland beziehungsweise des Internationalen Kolpingwerkes und deren jeweiliger Organe nicht begründen.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am xx.xx.2020 in Glandorf beschlossen.
Stellvertr. Vorsitzender: Burkhard Beckmann
Präses: Pastor Stephan Höne
Satzungsentwurf als PDF