Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202001,%20151
Timestamp: 2019-07-19 19:59:57
Document Index: 87476192

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BGH, 26.10.2000 - VII ZR 239/98 - dejure.org
https://dejure.org/2000,1062
BGH, 26.10.2000 - VII ZR 239/98 (https://dejure.org/2000,1062)
BGH, Entscheidung vom 26.10.2000 - VII ZR 239/98 (https://dejure.org/2000,1062)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 2000 - VII ZR 239/98 (https://dejure.org/2000,1062)
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Übliche Vergütung - Werkleistung - Werklohn - Vertragsschluss - Auffassung - Zeit - Ort
Vergütung, übliche - zur Zeit des Vertragsschlusses
Zum Begriff der üblichen Vergütung im Sinne des § 632 Abs. 2 BGB
VII. Zivilsenat des BGH urteilt zur Schätzpraxis in Werkvertragsangelegenheiten mit willkürlichen Kürzungen mit Urteil vom 26.10.2000 - VII ZR 239/98 -.
Bestimmung der üblichen Vergütung
Was heißt ortsübliche Vergütung? (IBR 2001, 5)
NJW 2001, 151
NZBau 2001, 17
WM 2001, 372
BauR 2001, 249
ZfBR 2001, 104
Das ist der Betrag, der nach Auffassung der beteiligten Verkehrskreise für eine nach Art, Güte und Umfang gleiche Leistung gewährt zu werden pflegt (BGH NJW 2001, 151).
Üblich ist der Einheitspreis, der zur Zeit des Vertragsschlusses für nach Art, Güte und Umfang gleiche Leistungen nach allgemeiner Auffassung der beteiligten Kreise am Ort der Werkleistung gewährt zu werden pflegt (BGH, Urteil vom 26. Oktober 2000 - VII ZR 239/98, BauR 2001, 249 = ZfBR 2001, 104).
Schließlich wird zu berücksichtigen sein, dass üblich diejenige Vergütung ist, die zur Zeit des Vertragsschlusses nach einer festen Übung am Ort der Werkleistung gewährt zu werden pflegt (BGH, Urt. v. 26.10.2000 - VII ZR 239/98, NJW 2001, 151, 152;… Staudinger/Peters, BGB Bearb. 2003, § 632 BGB Rdn. 38).
Üblich im Sinne des § 632 Abs. 2 BGB ist eine Vergütung, die zur Zeit des Vertragsschlusses nach allgemeiner Auffassung der beteiligten Kreise am Ort der Werkleistung gewährt zu werden pflegt, wobei Vergleichsmaßstab Leistungen gleicher Art, gleicher Güte und gleichen Umfangs sind und die Anerkennung der Üblichkeit gleiche Verhältnisse in zahlreichen Einzelfällen voraussetzt (BGH, Urteil vom 26. Oktober 2000 - VII ZR 239/98, NJW 2001, 151, 152).
Die Anerkennung der Üblichkeit setzt damit gleiche Verhältnisse in zahlreichen Einzelfällen voraus (BGH, Urt. v. 26.10.2000 - VII ZR 239/98, NJW 2001, 151, 152 m.w.N.;… MünchKomm./Soergel, BGB, 3. Aufl., § 632 Rdn.14).
Damit fehlt es an gleichen Verhältnissen in zahlreichen Einzelfällen, die Voraussetzung für die Anerkennung der Üblichkeit von Entgelten sind (vgl. BGH, Urteil vom 26. Oktober 2000 - VII ZR 239/98 - NJW 2001, 151, 152 unter III. 2).
OLG Dresden, 11.12.2009 - 4 U 1070/09
Einheitspreisvertrag; Sittenwidrigkeit; Einzelposition
Üblich ist der Einheitspreis, der zur Zeit des Vertragsschlusses für nach Art, Güte und Umfang gleiche Leistungen nach allgemeiner Auffassung der beteiligten Kreise am Ort der Werkleistung gewährt zu werden pflegt (BGH BauR 2001, 249).
Die Anerkennung der Üblichkeit setzt gleiche Verhältnisse in zahlreichen Einzelfällen voraus (BGH BauR 2001, 249, 250).
AG Halle/Saale, 19.12.2011 - 104 C 2173/11
Was sind übliche Nebenkosten?
LG Kempten, 08.04.2015 - 53 S 1028/13
AG Halle/Saale, 03.04.2012 - 104 C 2173/11
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Angemessenheit der Nebenkosten des …