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Timestamp: 2016-10-25 12:00:55
Document Index: 355810148

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 135', 'Art. 152', 'BGE']

S.________, 1955, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Petra Oehmke, Bahnhofplatz 9, Affoltern am Albis,
Mit Verf�gung vom 18. Mai 2000 lehnte es die IV-Stelle Schwyz ab, dem 1955 geborenen S.________ eine Invalidenrente auszurichten.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ die Anordnung einer umfassenden interdisziplin�ren Untersuchung, eventuell die Zusprechung einer ganzen Rente f�r die Zeit vom 1. September 1995 bis 31. Januar 1999 und einer Viertelsrente ab 1. Februar 1999 beantragen. Ferner l�sst er um unentgeltliche Verbeist�ndung ersuchen.
1.- Das kantonale Gericht hat die vorliegend relevanten gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG) und die Ermittlung des Invalidit�tsgrads nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausf�hrungen zur Massgeblichkeit der Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Erlasses der Verwaltungsverf�gung (BGE 121 V 366 Erw.
1b) und zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen).
2.- a) Die Vorinstanz hat in W�rdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere gest�tzt auf das Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle Zentralschweiz, Luzern (MEDAS), vom 4. Januar 1999, zu Recht festgehalten, dass die angestammte T�tigkeit als Verputzer und Bauarbeiter dem Beschwerdef�hrer auf Grund der rheumatologischen Befunde nicht mehr zugemutet werden kann, dass er jedoch in einer leichten bis mittelschweren T�tigkeit - ohne Arbeiten �ber Kopf - zu 100% arbeitsf�hig ist.
b) Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen nicht zu einer abweichenden Beurteilung zu f�hren.
Die Gutachter der MEDAS ber�cksichtigten im Rahmen der Festlegung der Arbeitsf�higkeit sowohl die R�cken- als auch die Schulterproblematik. Den weiteren somatischen Beschwerden (insbesondere Diabetes mellitus, Nephrolitiasis und [allenfalls chronische] Pankreatitis) wurde Krankheitswert beigemessen; eine erhebliche Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus diesen Gr�nden wurde jedoch verneint. Es besteht kein Anlass, diesen Befund in Frage zu stellen. Auch die Hospitalisation vom 27./28. November 2000 zur Behandlung eines Ureterkonkrements vermag die Beurteilung der Verh�ltnisse bis zum Zeitpunkt des Verf�gungserlasses nicht zu �ndern. In Bezug auf das psychische Beschwerdebild gelangte der durch die MEDAS beigezogene Dr. med. M.________, Spezialarzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, zum Ergebnis, die Arbeitsf�higkeit werde durch die festgestellte subdepressive Stimmungslage nicht beeintr�chtigt (Bericht vom 26. Oktober 1998). Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, der den Beschwerdef�hrer im Sommer 1999 behandelte, widersprach dieser Einsch�tzung nicht und verwies die IV-Stelle auf die Frage, ob eine Ver�nderung des Beschwerdebildes eingetreten sei, an Dr.
med. M.________ (�rztlicher Zwischenbericht vom 23. Oktober 1999 und Antwort an die IV-Stelle vom 30. Dezember 1999).
Laut dem �rztlichen Zeugnis der Fachstelle f�r Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, vom 14. September 2000 ist der Beschwerdef�hrer seit 17. Juli 2000 bei der Fachstelle in Behandlung und leidet an einem psychiatrischen Zustandsbild mit Krankheitswert, das eine reduzierte Arbeitsf�higkeit zur Folge hat. Das Attest �ussert sich aber nicht dazu, seit wann, in Bezug auf welche T�tigkeiten und in welchem Ausmass der Beschwerdef�hrer arbeitsunf�hig ist. Zudem bleibt unklar, auf welchen Grundlagen die Stellungnahme beruht.
Diese vermag daher - selbst wenn, abweichend von der Vorinstanz, angenommen wird, sie beziehe sich auch auf den Zeitraum vor dem Erlass der Verf�gung vom 18. Mai 2000 - die Beweiskraft des Gutachtens der MEDAS nicht zu ersch�ttern.
c) Nicht zu beanstanden ist auch, dass das kantonale Gericht bereits f�r den Zeitraum vor der Begutachtung durch die MEDAS auf deren Beurteilung der Arbeitsf�higkeit ab
4. November 1998 abgestellt hat. Es bestehen keine Hinweise darauf, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers vor der Erstattung des Gutachtens verbessert h�tte.
Vielmehr weisen die Berichte des Hausarztes und die aktenkundigen medizinischen Untersuchungen auf ein seit l�ngerer Zeit weitgehend konstantes Beschwerdebild hin.
3.- Selbst wenn der Invalidit�tsbemessung die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten Vergleichseinkommen zu Grunde gelegt werden, ist ein Rentenanspruch zu verneinen.
Wird zur Bestimmung des Invalideneinkommens, entsprechend der Argumentation in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, von einem Betrag von Fr. 52'816.- (Fr. 4294.- x12 : 40 x 41) ausgegangen, ergibt sich bei Vornahme des maximal zul�ssigen Abzugs von 25 % (BGE 126 V 80 Erw. 3b/cc) ein Betrag von Fr. 39'612.-. Wird dieser Vergleichsgr�sse das vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte Valideneinkommen von Fr. 65'000.- gegen�ber gestellt, resultiert ein Invalidit�tsgrad von weniger als 40 %. Unter diesen Umst�nden kann offen bleiben, ob von einem tieferen Valideneinkommen und einem h�heren Invalideneinkommen auszugehen w�re.
b) Dem Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung kann nicht stattgegeben werden, da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als aussichtslos bezeichnet werden muss (Art. 135 in Verbindung mit Art. 152 OG; BGE 125 II 275 Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c mit Hinweis).