Source: http://www.raumplanung.steiermark.at/cms/beitrag/10207039/55323233/
Timestamp: 2018-01-23 21:49:25
Document Index: 170218887

Matched Legal Cases: ['§3', '§3', '§3', '§3', '§3', '§3', '§3', '§3', '§3', '§3', '§3', '§3', '§3', '§3']

Grundlagenkarten Regionales Entwicklungsprogramm Knittelfeld - Raumplanung - Land Steiermark
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Grundlagenkarten Regionales Entwicklungsprogramm Knittelfeld
Durch eine Reihe von räumlich differenziert ausgeprägten Indikatoren wie Verkehrsbelastung, Verkehrsanbindung, ökologische Wertigkeit etc. werden die abstrakten Grundsätze und Ziele des Raumordnungsgesetztes auf die Planungsregion heruntergebrochen und die bestgeeignetsten Flächen für verschiedene Bodennutzungen ermittelt.
Indikator Flächenkonfiguration/Zerschneidung
Indikator Wald/Waldfunktionen
Indikator Landschaftsräume - Landschaftsschutzgebiete
Indikator seltene Arten/hochwertige Pflanzen- und Tierlebensräume
Indikator hochwertige Lagerstätten mineralischer Rohstoffe
Indikator ÖV Erschließung
Indikator Verkehrserschließung
Indikator Verkehrsbelastung
Indikator Baulandwidmungen
Indikator Grundwasserschutz
Eignungsflächen/Flächenanspruch
Eignungsflächen/Flächenanspruch Industrie/Gewerbe
Bauland und Infrastrukturen segmentieren Räume und beeinflussen damit ihre Funktionalität und Nutzbarkeit.
Zielformulierungen:
Die Nutzung von Grundflächen hat unter Beachtung eines sparsamen Flächenverbrauches, einer wirtschaftlichen Aufschließung sowie weitgehender Vermeidung gegenseitiger nachteiliger Beeinträchtigungen zu erfolgen. Die Zersiedelung der Landschaft ist zu vermeiden. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F.; §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 2)
Gestaltung und Erhaltung der Landschaft sowie Schutz vor Beeinträchtigungen, insbesondere von Gebieten mit charakteristischer Kulturlandschaft oder ökologisch bedeutsamen Strukturen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 4)
Waldflächen erfüllen regional bedeutsame wirtschaftliche und überwirtschaftliche Funktionen.
Die Qualität der natürlichen Lebensgrundlagen ist durch sparsame und sorgsame Verwendung der natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft zu erhalten und soweit erforderlich nachhaltig zu verbessern. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 1)
Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere (...) für eine leistungsfähige Land- und Forstwirtschaft (...). (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6e)
Die Eigenart und Schönheit besonderer Landschaften ist bei allen raumbedeutsamen Maßnahmen zu berücksichtigen.
Zielformulierung:
Gestaltung und Erhaltung der Landschaft sowie Schutz vor Beeinträchtigungen, insbesondere in Gebieten mit charakteristischer Kulturlandschaft oder ökologisch bedeutsamen Strukturen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 4)
Wichtige und seltene Tier- und Pflanzenlebensräume haben eine hohe ökologische Ausgleichsfunktion und dienen der Erhaltung des Landschaftscharakters.
Entwicklung der Siedlungsstruktur (...) unter Berücksichtigung der ökologischen (...) Tragfähigkeit (...). (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2)
Gebiete mit Rohstoffvorkommen, die unter den heutigen Bedingungen für eine wirtschaftliche Nutzung in Frage kommen.
Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere (...) mit überörtlich bedeutsamen Rohstoffvorkommen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6f)
Große Teile der Bevölkerung verfügen über kein eigenes KFZ. Sie sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen.
Entwicklung der Siedlungsstruktur (...) im Einzugsbereich öffentlicher Verkehrsmittel (...).
(Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 2)
Die (hochrangige) Verkehrsinfrastruktur wirkt sich auf die Standortqualität aus.
Die Ordnung benachbarter Räume sowie raumbedeutsame Planungen und Maßnahmen aller Gebietskörperschaften sind aufeinander abzustimmen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 3)
(Hochrangige) Verkehrsinfrastruktur führt zu Lärmbelastung in umliegenden Gebieten.
Die Nutzung von Grundflächen hat unter Beachtung (...) weitgehender Vermeidung gegenseitiger nachteiliger Beeinträchtigungen zu erfolgen. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 2)
Auf die bestehende Verteilung der Baugebiete ist bei allen Neuausweisungen als Nachbarschaftsindikator zu achten.
Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere für Wohnsiedlungen (...). (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6a)
Die Zersiedlung der Landschaft ist zu vermeiden. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 1 Ziffer 2)
Entwicklung der Siedlungsstruktur
nach dem Prinzip der gestreuten Schwerpunktbildung (dezentrale Konzentration)
im Einklang mit der anzustrebenden Bevölkerungsdichte eines Raumes,
unter Berücksichtigung der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Tragfähigkeit,
von innen nach außen,
unter Wiedernutzbarmachung von abgenutzten Baugebieten,
durch Ausrichtung an der Infrastruktur,
im Einzugsbereich öffentlicher Verkehrsmittel,
unter Berücksichtigung sparsamer Verwendung von Energie und vermehrten Einsatz erneuerbarer Energieträger,
unter Vermeidung von Gefährdung durch Naturgewalten und Umweltschäden durch entsprechende Standortauswahl.
Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser wird durch die Ausweisung von Schon- und Schutzgebieten gesichert.
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Großflächig ebene Bereiche mit hochwertiger Infrastruktur und keinen Nachbarschaftskonflikten weisen gute Standortvoraussetzungen für Industrie und Gewerbe auf.
Freihalten von Gebieten mit der Eignung für eine Nutzung mit besonderen Standortansprüchen von anderen Nutzungen, die eine standortgerechte Verwendung behindern oder unmöglich machen, insbesondere (...) Gewerbe- und Industriebetriebe (...). (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 6b)
Entwicklung der Wirtschafts- und Sozialstruktur der Regionen des Landes unter Bedachtnahme auf die jeweiligen räumlichen und strukturellen Gegebenheiten. (Stmk. Raumordnungsgesetz 1974 i.d.g.F. §3 Raumordnungsgrundsätze Abs. 2 Ziffer 1)
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