Source: http://schornsteinfegermeister.de/index.php?menuid=22&reporeid=68&getlang=de
Timestamp: 2018-02-21 03:04:14
Document Index: 341760062

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 66', '§ 43', '§ 16', '§ 11', '§ 43', '§43']

Mittwoch, 21.02.2018 Schriftgröße:
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Ein gängiger Fehler:Der Brandschutzabstand vomSchornstein zum Holzbalkenist zu gering!
Niemand ist vollkommen - auch der beste Fachhandwerker nicht. Aber gerade bei einem so wichtigen Bauteilen wie Feuerstätten, Schornsteinen und Abgasleitungen sollte alles richtig und sicher eingebaut werden. Falsche Bauteile oder ein fehlerhafter Einbau kann Ärger oder Schäden an dem Gebäude verursachen, aber auch der erhöhte Zeitdruck auf der Baustelle führt dazu das Montage-Fehler gemacht werden. Im schlimmsten Fall kann sogar Ihre Gesundheit Schaden nehmen (Spiegel-Online: Selbst gebaute Heizung verursacht Familientragödie ). Spätere Nachbesserungen verursachen zudem meist zusätzlichen Ärger und Kosten.
Laut den Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks für 2006 (Größe: 1.12 MB; Downloads bisher: 18049; Letzter Download am: 20.02.2018) (Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks für 2007) (Größe: 1.06 MB; Downloads bisher: 12295; Letzter Download am: 21.02.2018) (Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks für 2008) (Größe: 5.45 MB; Downloads bisher: 19505; Letzter Download am: 21.02.2018) wurden an neu gebauten Feuerungsanlagen bei der Prüfung und Begutachtung nach den jeweiligen Landesbauordnungen etwa 194.000 Mängel und an wesentlich geänderten Feuerungsanlagen wurden fast 321.000 Mängel festgestellt.
Deshalb hat der Gesetzgeber in der Landesbauordnung Nordrhein Westfalen (BauO NW) unter § 43 Abs. 7 festgelegt, das für jede neue oder erneuerte Feuerungsanlage, wie z.B. die Erneuerung oder der Neueinbau einer Feuerstätte, eines Schornsteines/Abgasleitung, eine Schornsteinsanierung, eine Bescheinigung vom Bezirksschornsteinfegermeister notwendig ist. Zudem fordern fast alle Hersteller von Feuerstätten, Abgasleitungen und Schornsteine, sowie die Technischen Regelwerke, vor Inbetriebnahme einer Feuerstätte eine Begutachtung durch den Bezirksschornsteinfegermeister. Auch achten die Versicherungen in einem Schadensfall auf eine mängelfreie Bescheinigung des Bezirksschornsteinfegermeisters.
Darum prüft Ihr Bezirksschornsteinfegermeister zu Ihrer Sicherheit - er begutachtet und bewertet:
ob die Verbrennungsluftversorgung der Feuerstätte ausreichend ist,
ob die Feuerstätte ausreichend dicht, betriebs- und brandsicher ist,
ob die Verbrennungsgase einwandfrei und gefahrlos abziehen können,
ob der Schornstein/Abgasanlage ausreichend dicht, betriebs- und brandsicher ist,
ob am Schornstein/Abgasanlage keine Versottung oder Durchfeuchtung entstehen kann.
Hier wurde ein Schornstein mit einemEdelstahl-Rohr saniert. Dem Fachhand-werker, der diese Abgasanlage montierthat, ist entgangen, das die Rohreauseinander gerutscht sind.
Bitte bewahren Sie die genannte Bescheinigung sorgfältig auf, sowie auch die notwendigen Bescheinigungen nach § 66 BauO NW (Fachbauleitererklärung) und andere zur Feuerstätte bzw. Schornstein/Abgasanlage gehörenden Unterlagen (Zulassungen, Montage-, Betriebsanleitungen, Rechnungen usw.). Sie könnten eventuell bei einem Garantie- oder gar Schadensfall für Sie von Wichtigkeit sein.
Die Rechnung für die beschriebene Beurteilung und Bescheinigung wird gemäß der Kehr- und Überprüfungsordnung (Anlage 3 ) erstellt. Sie beruht auf der Grundlage eines unabhängigen Wirtschaftsgutachtens. In regelmäßigen Abständen wird die KÜGebO vom zuständigen Behörde in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Haus- und Grundbesitzervereinigung, dem Mieterschutzbund und dem Schornsteinfegerhandwerk überarbeitet. Die Rechnungsstellung sowie auch die durchgeführten Arbeiten werden regelmäßig von den zuständigen Ordnungsbehörden kontrolliert.
Im Rechnungsbetrag sind sämtliche Aufwendungen und Zeiten enthalten, die für die Durchführung einer Begutachtung und deren Bescheinigung notwendig sind. Dazu gehören z.B.: Anmeldezeiten und Anfahrten, die Aufwendungen und Zeiten für die direkte Begutachtung vor Ort, notwendige Funktionsberechnungen nach EN 13.384 bzw. DIN 4705, Bearbeitung der notwendigen Unterlagen und Gesetzestexte, bearbeiten und erstellen der Bescheinigung, Datenaufnahme und -verwaltung, Statistiken, Rechnungsstellung und -verwaltung, Portokosten, sowie gegebenenfalls die notwendige Mängelbearbeitung.
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Ich habe einen neuen Kaminofen von einem Fachbetrieb bauen lassen. Von Anfang an habe ich den Bezirksschornsteinfeger informiert und einbezogen und er hat das Bauvorhaben und den Baufortschritt auch 3 Mal inspiziert und auch gute Tipps gegeben. Es gab seinerseits keine Einwände. Nun kam die Endabnahme mit einer Mängelmitteilung. Der Schornstein hätte einen zu großen Durchmesser!
Jetzt, wo alles fertig ist stellt er diesen Mangel fest. Vorher war nie die Rede davon. Für die Verkleinerung des Schornsteins ist es jetzt zu spät, da der Kamin gemauert ist und der Anschluß nicht mehr erreichbar ist. Was nun? Die Versicherung lehnt aufgrund der Mängelbescheinigung den Versicherungsschutz ab. Soll ich nun gegen den Schornsteinfeger klagen! Die Kaminanlage hat über 12000 Euro gekostet. Wer kommt für den Teilabriss auf?
Hallo Herr Nemenz,
Die Kernfragen lauten wohl:
Trägt derjenige, der Ihnen den zu großen Schornstein verkauft/gebaut hat, die Verantwortung oder derjenige der anscheinend nicht festgestellt hat das man Ihnen einen zu großen Schornstein verkauft/gebaut hat? Und konnten beide überhaupt wissen was für eine Feuerstätte an dem Schornstein mal angeschlossen wird.
In Nordrhein-Westfalen werden zwei Dinge vom zuständigen Schornsteinfeger bei der Abnahme (§ 43 Abs. 7) bescheinigt:
einmal das die "Abgasanlage sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befindet"
und "für die angeschlossenen Feuerstätten geeignet ist"
Das führt manchmal dazu das ein Schornstein sich zwar im ordnungsgemäßen Zustand befindet, aber dennoch für die angeschlossene Feuerstätte nicht geeignet ist. Hört sich im ersten Moment verrückt an, oder?
Man kann es am Besten am folgenden Beispiel beschreiben:
Es gibt Schornsteine die aufgrund ihrer Bauart nur für Feuerstätten für gasförmige Brennstoffe geeignet sind! So ein "Gas"-Schornstein kann sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden. Aber dennoch darf man keinen Kaminofen (Festbrennstoff-Feuerstätte) an diesem Schornstein anschließen, denn er ist nicht für die angeschlossene Feuerstätte geeignet.
Mit netten Grüßen aus Lünen
"Alles kein Problem, Kamin ist in Ordnung so wie er ist" "Lediglich Abdeckung Schornstein und gut ist". So wa die Aussage. Nun habe ich den Kamin dennoch ebenfalls sanieren lassen (V2A Rohr) und einen Ofen nschliesen lassen. Alles in Absprache mit dem Schornstfg - uber Kaminbau Firma.
Jetzt lehnt er - der Schstfeger - die Abnahme ab da keine Bilder der Sanierung gemacht wurden und ja Holz im Kamin oder Kaminnaehe verbaut sein koennte - und rotzt massiv ueber die Firma ab.
ich kann nachvollziehen das Sie ungehalten über Ihren Schornsteinfeger sind, halte es aber grundsätzlich für problematisch von einem Einzelfall, wie Ihrem, auf die Allgemeinheit zu schließen.
Meiner Meinung nach hinkt der Vergleich mit der HU oder AU und eigentlich möchte ich so etwas nicht haben.
ich kann nachvollziehen das Sie ungehalten über den Schornsteinfeger sind, halte es aber grundsätzlich für problematisch von einem Einzelfall, wie Ihrem, auf die Allgemeinheit zu schließen.
Obwohl ich sagen muß, das wir einen
total korrekten schornsteinfeger haben, der sogar für ihn neue Arten des Brandschutzes annimmt. Wenn sie auch ein korrekter sind was ich ihnen einfach mal unterstelle, ist das ja in Ordnung und wünschenswert.
es liegt in der Natur der Dinge, dass sich Leute öfters beschweren. Ein Lob wird eher selten ausgesprochen.
Sie können ja durchaus der Meinung sein das es sich nicht um Einzelfälle handelt, wobei Sie dann natürlich den Beweis schuldig bleiben. Wenn man sich mal vorstellt das alle Schornsteinfeger, in den letzten Jahren, Millionen von Abnahmen gemacht haben!
Hallo Herr Frau Vollbrecht,
Kaminöfen die nach Inkrafttreten der neuen Bundes-Immissionsschutzverordnung für Kleinfeuerungsanlagen (1.BImSchV) in Betrieb genommen werden (seit dem 22.März 2010) müssen die Grenzwerte der Stufe 1 einhalten. (2000 Milligramm CO/Kubikmeter und 75 mg Staub/Kubikmeter).
Grundsätzlich stellen Schornsteinfeger für die ausgeführten Arbeiten auch Rechnungen aus. Da unterscheiden sich der Beruf des Schornsteinfegers nicht von anderen Berufen, insofern kann man das als normal bezeichnen.
im März 2010 ist ein Gesetz inkraft getreten das folgendes besagt:
1. bei Dachneigungen
a) bis einschließlich 20 Grad den First um mindestens 40 Zentimeter überragen oder von der Dachfläche mindestens 1 Meter entfernt sein,
b) von mehr als 20 Grad den First um mindestens 40 Zentimeter überragen oder einen horizontalen Abstand von der Dachfläche von mindestens 2 Meter und 30 Zentimeter haben;
2. bei Feuerungsanlagen mit einer Gesamtwärmeleistung bis 50 Kilowatt in einem Umkreis von 15 Metern die Oberkanten von Lüftungsöffnungen, Fenstern oder Türen um mindestens 1 Meter überragen; der Umkreis vergrößert sich um 2 Meter je weitere angefangene 50 Kilowatt bis auf höchstens 40 Meter.
Ich werde in Kürze ein Haus mit einem einzugigen Kamin bauen. An diesen soll ein relativ kleiner Holzofen angeschlossen werden( um die 6KW).
Mein Hausanbieter legte mir nahe vorher alles mit dem örtlichen Kaminkehrer durchzusprechen( Reinigung,Betrieb, Abnahme).
das hängt davon ab wie aufwendig es wird.
"Stilllegung" hört sich nach "Gefahr im Verzug" an.
Die gefahr soll nur bei einem schornsteinbrand sein, der doppelwandige edelstahlschornstein geht durch den dachboden, es wurden dabei aber alle brandbestimmungen mit den abstaenden eingehalten, die zu dem holzbalken und zu den holzlatten!
es ist ja nun echt schon so abgennommen gewesen und geplant gewesen mit dem letzten sch.meister.
was soll jemand anderes antworten wenn nicht geschrieben wird was bemängelt worden ist? Ist ein Lösungsvorschlag gemacht worden? Was soll an dem Schornstein geändert werden?
man kann eine Ausnahme bei der zuständigen Behörde beantragen/erfragen oder Sie verwenden eine Gas-Kaminofen.
Die zuständige Behörde muß zwar keine Ausnahme zulassen, aber beides wäre eine Möglichkeit den Traum zu realisieren.
Die Abnahme kann mangelfrei ausgehen oder auch nicht.
Ich würde mir lieber Gedanken darüber machen was passiert falls ein Unfall, mit der nicht "abgenommnenen" Anlage, geschieht.
habe folgende Frage. Wir haben vor einem Jahr ein Haus aus dem Jahre 1973 gekauft indem sich von Anfang an ein Kaminofen befunden hat. Dieser war die ganze Zeit in Betrieb, wurde also ständig genutzt. Wir haben jetzt einen neuen Kaminofen angeschaft (in Absprache mit dem Schornsteinfeger, der auch neu ist). Dieser hat den Ofen und den Kamin abgenommen. Alles Prima. Nun zu unserem Problem: Er hat bemängelt das im 1. Stock eine Vertäfelung an der Schornsteinwand ist mit 2,5 cm Abstand (Tanne/Fichte). ??? Diese Vertäffelung ist seit über 10 Jahren an der Wand und es ist nie bemängelt worden. Nun sollen wir die Vertäfelung entfernen, obwohl es die Jahre vorher immer so abgenommen wurde von dem vorrigen Schornsteinfegermeister. Das erscheint uns etwas merkwürdig. Klar, wollen wir nicht das etwas passiert, aber der Ofen hat den kompletten Winter Tag und Nacht durch gebrannt und es war ja vorher auch ok. Die Wände im 1.Stock (auch die Vertäfelung) werden zwar warm, aber man kann sie beruhigt mit der Hand anfassen... Was kann man in so einem Fall machen?
Jautzer
Hallo Herr Jautzer,
es können u.U. auch beide recht haben. Hört sich im ersten Moment verwirrend an, oder?
Wenn in dem einen Gesetz "2,30m bzw. 15m" steht, dann kann es trotzdem noch ein anderes Gesetz oder Verordnung mit weiteren Anforderungen geben.
Ihr zuständiger Schornsteinfeger muß sich diesbezüglich nach allen hierfür geltenden Gesetzen (Vorschriften) richten.
Der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister muß Ihnen die Anlage "abnehmen".
"es können u.U. auch beide recht haben. Hört sich im ersten Moment verwirrend an, oder?".Uberspitz formuliert würde mein Haus(gleiche Voraussetzungen) ein Kilometer weiter im anderen Betzirk stehen wäre es OK? Kann da jeder die Normen selbst auslegen wie er sie braucht?
sorry, ich habe mich wohl nicht richtig ausgedrückt.
Es gibt auch weitere Gesetze/Verordnungen, nur weil ein Gesetz/Verordnung erfüllt wird bedeutet das nicht das andere Gesetze/Verordnungen auch gleichzeitig erfüllt sind.
Das ist immer dasselbe, der Bund erläßt eine Gesetz/Verordnung aber auch das Bundesland! Inhaltlich können die unterschiedlich sein! Der eine Schornsteinfeger (so wie Sie sagen) hat nur das Bundesgesetz zitiert, aber was sagt das Landesrecht zum selben Sachverhalt?
Das bedeutet je nachdem in welchem Bundesland sie sich befinden, gelten geringfügig andere Regeln. Das nennt sich Föderalismus, es gelten in Deutschland nicht einheitliche Regeln, 16 Bundestaaten 16 geringfügig andere Regeln!
Ich möchte meine 25 Jahre alte Gastherme im Keller erneuern. Heute geht das Abluftrohr waagerecht durch die Kellerwand nach draußen auf unseren Hof. Mein Installateur meint das es eine neue EU-Norm gibt, wonach das Abluftrohr am kompletten Haus senkrecht nach oben aufs Dach geführt werden müsste.
Stimmt das, und wenn es wirklich so ist, gibt es Alternativen ??
In NRW gibt es eine Passus in der Bauordnung, der besagt das Abgase von Gasfeuerstätten über Dach geführt werden MÜSSEN.
Wenn die Nennwärmeleistung der Feuerstätte 11kW zur Beheizung und 28 kW zur Warmwasserbereitung nicht überschreitet.
wir mieten ab Januar 2011 ein freistehendes Haus und möchten in einen Raum im EG einen Schwedenofen stellen.
Das Rohr würden wir durch die Außenwand führen wollen.
Ist das umsetzbar und wird das abgenommen?
im Prinzip ist alles möglich, es ist immer nur eine Frage von Aufwand und finanziellen Mitteln.
Bitte fragen Sie vorher Ihren dort zuständigen Schornsteinfeger. Ferndiagnosen sind nicht leider unmöglich.
es ist durchaus möglich das bei der Aufstellung eines Kaminofens/Schornsteins Überprüfungen nach zwei oder mehreren verschiedenen Gesetzen durchgeführt werden müssen, in solchen Fällen ist es durchaus korrekt auch zwei Rechnungen auszustellen.
schlimm.....schlimm, aber was lehrt uns das? Immer alles schriftlich geben lassen!
ich habe eine Frage zum Anschluss eines alten Ofens.
Der zuständige Bezirksschornsteinfeger verlangt für das ältere Modell (Geja Modell Helsinki - BJ 1999) einen Nachweis für die Emissionsbegrenzungen. Leider habe ich zum Ofen keinerlei Papiere lediglich die Informationen, die auf der Rückseite des Ofens genannt werden. (DIN 18891 B1 und Prüfbericht Nr. S/059917 z/jn) Der Hersteller des Ofens sitzt im Ausland und ist telefonisch nicht zu erreichen.
Welche Möglichkeiten habe ich noch, wenn der Bezirksschornsteinfeger nicht weiterhelfen kann/will?
Der Fortbetrieb der Feuerstätte ohne Einschränkung ist gestattet, wenn sie einer der folgenden Kategorien zuzuordnen ist:
Feuerstätte wurde vor dem 01.01.1950 errichtet (historische Öfen)
Wohnung wird ausschließlich mit Einzelraumfeuerungsanlagen beheizt
Grundöfen (individuell gefertigte Einzelraumfeuerstätte als Wärmespeicherofen)
nicht gewerblich genutzte Herde und Backöfen
Feuerstätten, die nicht unter die obigen Kategorien fallen, dürfen die Emissionsgrenzwerte von 0,15 Gramm je Kubikmeter Staub und 4 Gramm je Kubikmeter CO nicht überschreiten. Der Nachweis darüber muss durch die Vorlage einer Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers oder durch eine Messung des Schornsteinfegers vor Ort erbracht werden.
Kann der geforderte Nachweis nicht bis zum 31.12.2013 erbracht werden, bleiben drei Möglichkeiten:
Nachrüstung der Anlage mit einer Einrichtung zur Reduzierung der Staubemissionen nach dem Stand der Technik
Austausch der alten durch eine neue, emissionsarme Feuerstätte
Befristeter Weiterbetrieb der Feuerstätte in Abhängigkeit des jeweiligen Jahres der Typprüfung
Es gelten folgende Übergangsregelungen:
Zeitpunkt Nachrüstung/Außerbetriebnahme
bis einschl.31.12.1974 bzw. Datum nicht feststellbar
31.12. 2014
31.12. 2020
1995 bis Inkrafttreten der Verordnung
31.12. 2024
der entsprechende Gesetzestext hierzu lautet:
"Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger dürfen keine Bescheinigungen nach § 16 Satz 1 für Anlagen in ihrem Bezirk ausstellen, die sie oder andere Angehörige ihres Betriebs verkauft oder eingebaut haben. § 11 gilt entsprechend."
Problem ist weiterhin das der Kamin schon abgebaut wurde zwecks Renovierungs Arbeiten. Erlischt dann der Bestandsschutz oder kann ich den wieder am Alten Kamin anschliessen??
Ziel des Ganzen ist es das Öfen, die die Grenzwerte nicht erfüllen, außer Betrieb genommen werden oder gegen bessere Öfen ausgetauscht werden. Ihr Ofen kann, so wie Sie schreiben, die Grenzwerte nicht erfüllen. Es bleibt Ihnen noch die Möglichkeit ein entsprechend zugelassenes Filtersystem zu installieren.
kommt darauf an welche Leistungen dafür erbracht werden.
Kurz ausgedrückt je nachdem kann es zuviel, zu wenig oder auch richtig sein.
Laut Verordnung muss bei Austausch oder Neuinstallation eines Kaminofens ein Schornsteinfeger diesen abnehmen.
Gibt es eine Strafe, wenn man den Ofen vor Abnahme in Betrieb nimmt ?
2. Frage: Gilt Holzparkett als "leicht brennbares" Material ? Der Ofen steht auf einer Granitplatte, allerdings fehlen 20 cm von den geforderten 50 cm Abstand brennbarer Materialien vor der Brennkammer. 30 Cm wird von der Marmorplatte abgedeckt, 20 cm ist Holzparkett. Muss man für die restlichen 20 cm ein Schutz bauen ?
Hallo Morrison,
Frage 1: Das kann u.U. versicherungstechnisch ein Problem geben. Man stelle sich vor es kommt zu einem Brand und es stellt sich heraus das die Feuerstätte (noch) nicht abgenommen wurde.
Frage 2: Zu den MINDEST-Abständen/Größe schauen Sie bitte in der Montageanleitung Ihrer Feuerstätte nach. Diese Abstände dienen dem Brandschutz. Antwort: ja!
Mein Rat: Lassen Sie gefundenen Mängel beheben!
Der Schornsteinfeger soll Ihnen doch nicht tatsächlich die Mangelfreiheit bescheinigen obwohl er diese Mängel festgestellt hat?
Hallo Herr Wadehn,
Ich denke Sie kennen die Antwort schon.
Bestandsschutz gilt für Feuerungsanlagen die vor der Gesetzesänderung schon im Bestand waren und nicht für welche die danach erst aufgestellt werden.
Alternativ sollte entweder
a) das Abgasrohr entfernt,der Kamin ausgefraest und das Abgasrohr wieder eingefuehrt werden;
Wir sind voellig ratlos und ueberfordert in der Einschaetzung, welche Massnahme denn nun wirklich notwendig ist.
Wer kann mir da einen Rat geben ??
ich würde die Feuerstätte auf "raumluftABhängig" umbauen lassen, das ist die Lösung "b" (wenn ich das richtig verstehe)!
Unser Bezirksschornsteinfeger hat uns mitgeteilt, dass wir den Ofen noch bis Ende 2014 betreiben dürfen. Am neuen Wohnort verweigert uns der Schornsteinfeger die Betriebserlaubnis, da nach dem BISchG keine Grenzwerte für den Ofen vorliegen. Auf unseren Vorschlag, eine Messung vorzunehmen, ging er nicht ein, da es keine Meßgeräte gebe.
Gilt dann nicht die Übergangsregelung, dass der Ofen bis Ende 2014 gefeuert werden kann, wie es unser BSchF geäußert hatte?
es gibt eine Übergangsregelung (in Ihrem Fall 2014) die hat aber nur Gültigkeit für Feuerstätten die vor der Gesetzesänderung schon im Bestand waren und unverändert so weiter betrieben werden. Feuerstätten die neu installiert/montiert werden (auch wenn sie gebraucht sind) müssen seit der Gesetzesänderung vom 22.03.2010 nachweisen das sie die Grenzwerte (Feinstaub / CO) einhalten!
Immer, wirklich immer, vorher den zuständigen Schornsteinfeger dazu befragen!
die Pflicht, in Nordrhein-Westfalen, ergibt sich aus der Bau-Ordung § 43 Abs.7.
"Bei der Errichtung oder Änderung von Schornsteinen sowie beim Anschluss von Feuerstätten an Schornsteine oder Abgasleitungen hat die Bauherrin oder der Bauherr sich von der Bezirksschornsteinfegermeisterin oder dem Bezirksschornsteinfegermeister bescheinigen zu lassen, dass die Abgasanlage sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befindet und für die angeschlossenen Feuerstätten geeignet ist."
zeigen Sie ihm einfach die mangelfreie Bescheinigung der Abnahme des Holzofens.
lesen Sie bitte meinen Kommentar vom "Mittwoch, 14. Dezember 2011; 14:42:39 Uhr" (etwas weiter oben auf dieser Seite), dort können Sie nachlesen das in NRW auch nur bei einer Änderung eine sogenannte Abnahme vorgeschrieben ist.
Kommentar von _ am Mittwoch, 28. Dezember 2011; 00:44:31 Uhr
Manchmal sieht man "den Wald vor lauter Bäumen" nicht. Geht mir genauso.
Einfach die deutsche Anleitung vom Importeur besorgen und dem BSM zeigen. Wenn diese Feuerstätten in Deutschland vertrieben werden dann gibt es auch eine deutschsprachige Anleitung.
Hallo Herr Hans Georg D.,
Ich soll Ihnen ("gelernter Ofenbauer") doch nicht ernsthaft erklären, welche Weiterentwicklungen es in den letzten 100(!) Jahren in Ofentechnik gegeben hat.
Neu installierte Öfen müssen nachweisen das Sie die neuen Grenzwerte der 1.BImSchV. einhalten.
die Anforderungen an einen Schornstein für feste Brennstoffe sind höher wie an einen Öl-Heizungs-Schornstein.
Verbindlich wird Ihnen das nur der dort zuständige Schornsteinfeger sagen können.
Hallo Luckfiel,
u.U. auf beide,
je nachdem ob es sich um eine Feuerstätte im Bestand (Stichwort: Übergangsregeln) oder um eine Feuerstätte, die nach dem 22.02.2010 auf gestellt wurde, handelt.
1. Frage: Ich finde es nicht ungewöhnlich wenn verschiedene Person, zu einer Sache, unterschiedlich Meinungen haben. So lange kein Mangelbericht des BSM vorliegt lassen Sie doch beiden Ihre Meinung. Falls ein Mangelbericht schon vorliegt ist darin ja erklärt worin die Gefahr besteht und wie man den Mangel behebt.
das hängt davon ab wer Ihnen was vertraglich zugesagt hat. Wenn Ihnen jemand die Benutzbarkeit mit festen Brennstoffen schriftlich zugesagt hat, dann halten Sie sich am besten an diese Person/Firma. Falls nicht, werden Sie wohl niemand zur Verantwortung ziehen können.
Nur so nebenbei bemerkt, die Beschränkung (15m) besteht nur bei festen Brennstoffen, es gibt ja auch Gas-Kaminöfen.
1. Frage: Sie meinen wahrscheinlich die sogenannte "Abnahme", nein das muss der zuständige Schornsteinfegermeister durchführen. Im Feuerstättenbescheid stehen die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeiten die Sie von einem anderen dafür zugelassenen Schornsteinfeger durchführen lassen können.
2. Frage: Wenn ich das auf Grunde der wenigen und ungenauen Angaben per Ferndiagnose verbindlich beantworten könnte, dann würde ich wahrscheinlich reich werden. Vertrauen Sie Ihrem Schornsteinfeger, er hat sich das offensichtlich angesehen.
eine Vorschrift die das generell ausschließt ist mir nicht bekannt.
Ob das in Ihrem Fall möglich ist kann ich nicht beantworten.
Wir haben vor einem Jahr ein Haus mit einem schwedischen Kachelofen gekauft. Das Haus und der Ofen wurden 2002 gebaut, und laut Vorbesitzer vom Schornsteinfeger abgenommen. Der zugehoerige Kamin ist ein Edelstahlrohr, das außen an der Hauswand entlang nach oben zieht, im Durchtritt durchs Dach ist eine Metallplatte eingearbeitet.
Der neue Schornsteinfeger bemängelt nun den Abstand des Kamins zur Hauswand (soll min.10cm sein). Der alte Sch.feger ist verstorben und es gibt angeblich keine Unterlagen mehr. Muss nicht erst die Bausubstanz untersucht werden auf brennbarkeit? Wieso soll ich bei einem genehmigten Kamin plötzlich etwas ändern? Wer bezahlt das dann?
ich gehe mal davon aus das es sich um Brandschutzabstände handelt. Also um Mindestabstände zu brennbaren Bauteilen.
Das für sich gesehen ist ja erstmal nicht schlechtes, zumal sie zu Ihrem Schutz sind.
Es gibt in solchen Fällen nur zwei Möglichkeiten, entweder die Abstände sind eingehalten (dann ist alles o.k.) oder Sie sind nicht eingehalten (dann besteht Brandgefahr).
Und um es vorwegzunehmen:"...der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrlang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss" <-- Zitat eines Richters.
Hallo Herr Theis
das kann man pauschal nicht beantworten. Dafür werden ja zwischen den beiden Parteien (Vermieter und Mieter) (Miet-)Verträge abgeschlossen.
erlauben Sie mir eine Nachfrage.
Die alte Heizung war defekt weshalb eine neue Gasheizung eingebaut wurde.
ich kann Ihre Frage weder mit "ja" noch mit "nein" beantworten.
der Schornsteinfeger vermerkt das Datum auf der Bescheinigung, bei der sogenannten Abnahme. Eine Kopie der Bescheinigung erhält der Eigentümer.
ich habe ein kleines Problem in meiner Mietwohnung. In der Wohnung ist ein Kaminofen installiert. Dieser befand sich schon vor unserem Einzug an diesem Platz. Da der Vormieter ihn bezahlt hatte, wir wir den Kamin von diesem Abgekauft. Der Vermieter wohnt unter uns. Nun gingen wir die ganze Zeit davon aus, dass dieser Kamin abgenommen und genähmigt wurde. Gestern hat sich der Schornsteinfeger angemeldet und unsere Vermieter hat uns gebeten die Türen zum Wohnzimmer zu schließen, damit der Kamin nicht sichtbar ist. Somit gehen wir jetzt davon aus, dass dieser Kamin nicht abgenommen ist. Wie sieht es mit der Haftung bei einem Schaden aus? Ist der Aufsteller (oder ggf. der Vermieter) nicht verpflichtet den Ofen abnehmen zu lassen? Oder müssten wir als Mieter uns die Aufstellung bestättigen lassen?
Vielen Dank schonmal für Ihre Bemühungen.
Feuerstätten müssen vom zuständigen Schornsteinfeger abgenommen werden. Haftungsfragen kann man schwer beantworten, aber vielleicht schauen Sie sich mal diesen Artikel an:
Einen Holzofen sollten besser Fachleute installieren
ich würde mich an den Verursacher wenden. Der Gutachter hat offensichtlich festgestellt das Ihr Bekannter beim einbauen unsachgemäß vorgangen ist.
hat ein bisschen was von dem "Henne und das Ei Problem"! Ich bin nicht dafür zuständig Ihnen zu sagen was Sie zutun haben, aber ich an Ihrer Stelle würde erstmal mit dem Nachbar sprechen. Vielleicht kann man sich ja die Kosten teilen.
bei dem dort zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger.
bitte sprechen Sie diesbezüglich den dort zuständigen Schornsteinfeger an, er kann Ihnen nach Prüfung sagen ob der Schornstein etc. dafür geeignet ist.
es ist immer möglich das ein Schornstein für eine Feuerstätte nicht geeignet ist, das wird Ihnen aber der zuständige Schornsteinfeger, nach Prüfung, sagen können.
Danke für Ihre hoffentlich baldige Antwort!
nicht Sie sondern sondern der Unternehmer, als gelernter Kaminbauer sollte ihm das bekannt sein.
Guten Tag sehr geehrter Herr Gärtner,
in ein neu zu bauendes Einfamilienhaus haben wir einen 110 Jahre alten restaurierten Prachtofen aus dem deutschen Ofen Museum in Landau (mit schriftlicher Bestätigung der Emissionswerte ab 2015)gekauft. habe meinen zuständigen Schornsteinfegermeister schon vor dem Kauf drei Mal gebeten, sich in der Sache zu melden. Zuletzt wurde dieser auch von Landratsamt zur Stellungsnahme aufgefordert. Auch dies brachte keine Reaktion. Ein mit mir befreudeter (aber leider nicht mein Bezirk)Schornsteinfegermeister sah nach Studium des Sachverhaltes keine bedenken. Ich müsse aber das I:O seines zuständigen Kollegen einholen, wogegen ich nichts habe. Mittlerweile hat sich auch die Innung hinter mich gestellt, und Ihr Mitgleid zu einer Stellungsnahme "gebeten". Auch wieder keine Reaktion. Einem örtlichen Schornsteinbauer will ich die Installation des "richtigen" Kamines auch nicht so "auf Verdacht" anvertrauen, da der Schornsteinfeger meines Bezirkes sich ohne weiteres weigern kann den Ofen, abzunehmen.
Der Ofen ist ein wichtiges Teil meines Heizkonzeptes. Wie soll ich mich weiter verhalten. Mit freundlichen Grüßen & Dank für Ihre Mühe.
Andreas Nann
Hallo Herrn Nann
Ihren Schilderungen zufolge haben Sie ja schon alles, was in Ihrer Macht steht, getan. Insofern kann ich Ihnen auch keinen anderen Rat geben.
wenn den Auftrag dafür hat, warum nicht?
kann ich Ihnen nicht sagen, da mehre Ursachen in Betracht kommen können (zu geringer Brandschutzabstand, Rußbrand, unsachgemäße Benutzung der Feuerungsanlage, etc.).
das ist in der jeweiligen Bauordnung des Bundeslandes geregelt. Es gibt 16 Bundesländer und 16 ähnliche, aber im Detail unterschiedliche, Bauordnungen.
In NRW ist es im §43 Abs. 7 geregelt, dort steht ´Bei der Errichtung oder Änderung...´ das ist nicht dasselbe wie ´spaetestens 6 Wochen nach Anschluss...´
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