Source: https://elibrary.verlagoesterreich.at/journal/oezk/2015/6
Timestamp: 2018-01-21 08:49:05
Document Index: 111574239

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'Art 102', 'Art 102', 'Art 102', '§ 19', '§ 19', 'Art 7']

Österreichische Zeitschrift für Kartellrecht, 2015, Band 2015, Heft 6
10 Jahre Österreichische Zeitschrift für Kartellrecht:
Die Verjährung von Geldbußen
33. Competition Talk der BWB zum Thema „Leitfaden zu Hausdurchsuchungen“
Die Entscheidung des EuGHs in der Rs Intel
https://elibrary.verlagoesterreich.at/journal/oezk/2015/6
S. 201-201, Editorial
S. 203-207, Abhandlungen
Vejseli, Marta
Regulatory and Competition Law Impacts of Telecoms Single Market (TSM) Regulation – Net Neutrality Part
On June 30, 2015, the European Parliament, the European Council and the European Commission (EC) reached a political agreement on a Telecoms Single Market Regulation. The old debate on whether specific regulation was needed for an open Internet has now resulted in a Telecoms Single Market (TSM) Regulation (hereinafter “Regulation”) See Regulation (EU) 2015/2120 of the European Parliament and of the Council of 25 November 2015 laying down measures concerning open internet access and amending Directive 2002/22/EC on universal service and users’ rights relating to electronic communications networks and services and Regulation (EU) No 531/2012 on roaming on public mobile communications networks within the Union. Also http://www.europarl.europa.eu/plenary/en/home.html .
S. 208-210, Abhandlungen
Maunz, Philipp | Tresnak, Sigrid
18. Competition Talk der BWB: „Aktuelles zum Kartellrecht aus Deutschland, Schweiz und Österreich“
Am 1. September 2015 fand in den Räumlichkeiten des Hotels Stefanie der bereits 18. Competition Talk, dieses Mal zum Thema „Aktuelles zum Kartellrecht aus Deutschland, Schweiz und Österreich“ statt. Als Gastredner fungierten die obersten Vertreter der Wettbewerbsbehörden Deutschlands, der Schweiz und Österreichs, Andreas Mundt (Präsident des deutschen Bundeskartellamtes), Prof. Dr. Vincent Martenet (Präsident der schweizerischen Wettbewerbskommission) sowie Dr. Theodor Thanner (Generaldirektor Bundeswettbewerbsbehörde). Sarah Fürlinger LL.B., LL.M. (Referentin Bundeswettbewerbsbehörde) moderierte die Veranstaltung.
S. 211-213, Entscheidungen
Rechtsprechungsübersicht 06/2015
S. 213-219, Entscheidungen
Innerhofer, Isabelle | Raab, Christoph
EuGH: „Post Danmark II“ – Rabattsysteme von Marktbeherrschern bleiben ein Balanceakt
Bei der Beurteilung, ob ein von einem Unternehmen in beherrschender Stellung angewandtes Rabattsystem wie das im Ausgangsverfahren in Rede stehende geeignet ist, auf dem Markt eine gegen Art 102 AEUV verstoßende Verdrängungswirkung zu entfalten, sind sämtliche Umstände, insbesondere die Kriterien und Modalitäten der Rabattgewährung, der Umfang der beherrschenden Stellung des betreffenden Unternehmens und die besonderen Wettbewerbsbedingungen auf dem relevanten Markt zu prüfen. Dass dieses Rabattsystem die Mehrheit der Kunden auf dem Markt erfasst, kann einen nützlichen Hinweis auf den Umfang dieser Praxis und ihre Auswirkungen auf den Markt darstellen, der die Wahrscheinlichkeit einer wettbewerbswidrigen Verdrängungswirkung erhöhen kann. Die Anwendung des Kriteriums des „ebenso leistungsfähigen Wettbewerbers“ stellt keine notwendige Voraussetzung dar, um den missbräuchlichen Charakter eines Rabattsystems im Hinblick auf Art 102 AEUV festzustellen. In einem Fall wie dem des Ausgangsverfahrens ist die Anwendung des Kriteriums des „ebenso leistungsfähigen Wettbewerbers“ nicht sachgerecht. Art 102 AEUV ist dahin auszulegen, dass die wettbewerbsschädigende Wirkung eines von einem Unternehmen in beherrschender Stellung angewandten Rabattsystems wie des im Ausgangsverfahren in Rede stehenden in den Anwendungsbereich dieser Vorschrift fällt, wenn sie wahrscheinlich ist, ohne dass nachgewiesen werden müsste, dass sie schwerwiegend oder bedeutend ist.
S. 220-234, Entscheidungen
Diem, Maximilian | Schicho, Luca | Schmid, Sebastian | Xeniadis, Anastasios
Geldbuße verzehnfacht: KOG bestätigt Unzulässigkeit und Schädlichkeit vertikaler Preisabsprachen und signalisiert höhere Geldbußen
S. 234-237, Entscheidungen
Bundesgerichtshof spricht über Netzentgeltbefreiung ab und erklärt § 19 Abs 2 Satz 2 StromNEV 2011 für nichtig
§ 19 Abs 2 Satz 2 Stromnetzentgeltverordnung (kurz: StromNEV) in der Fassung von Art 7 des am 4. August 2011 in Kraft getretenen Gesetzes zur Neuregelung energiewirtschaftsrechtlicher Vorschriften vom 26. Juli 2011 (BGBl I S 1554, 1594) ist nichtig.
S. 239-239, Personenverzeichnis