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Timestamp: 2020-03-29 03:31:41
Document Index: 349586401

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', 'Art. 15', 'Art. 258', 'Art. 260', 'Art. 20', 'Art. 266', 'Art. 264']

009_2013 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 9 I 168. Jahrgang I Freitag, 1. Februar 2013
Silber gestohlen
In Mettmenstetten werden öffentliche und private Abwasseranlagen geprüft. > Seite 3
Bei einem Einbruch in Obfelden beläuft sich das Deliktsgut auf gegen 20 000 Franken. > Seite 3
Plattform Kunstschaffende präsentieren sich dieses Jahr an der Ausstellung Ämtler Künstler. > Seite 8
Wahlkampf Bezirksrat: Drei Kandidierende für zwei Sitze – Start mit den Porträts: Ruth Früh (FDP). > Seite 9
Baubewilligung für Hornbach Eröffnung eines Bau- und Gartenmarkts mit 13 000 m² Verkaufsfläche in Affoltern Die Gemeinde Affoltern hat Hornbach die Baubewilligung für einen Bau- und Gartenmarkt mit knapp 13 000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf der Fabrikbrache an der Obfelderstrasse 37 erteilt. Seit heute Freitag läuft das Rechtsmittelverfahren – bis zum 4. Februar. ................................................... von werner schneiter Rund sechs Jahre sind verstrichen, seit der «Anzeiger» die Pläne für einen Bau- und Gartenmarkt von Hornbach Bezirkshauptort publik gemacht hat. Den ersten Schritt für eine Realisierung legte die Gemeindeversammlung am 29. November 2010 mit der Festsetzung einer neuen Zone für publikumsintensive Vorhaben. Nun ist das Vorhaben am Autobahnanschluss baureif: Die Gemeinde Affoltern hat dem deutschen Baumarktriesen die Baubewilligung erteilt – dies auch, nachdem die in der Gesamtbewertung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) festgehalten wird: «Das Projekt hat in einigen Bereichen relevante Auswirkungen auf die Umwelt. Mit der Umsetzung und der Einhaltung aller Richtlinien wird es als umweltverträglich bewertet. Es erfüllt die Anforderungen aus den massgebenden Gesetzen und Verordnungen.»
Täglich 2600 Fahrten Gemäss UVP wird im Verkehr mit Hornbach mit täglich rund 2600 Fahrten gerechnet – eine Zahl, die unter der im Rahmen des Entwicklungskonzepts der Gemeinde angegebenen liegt
Auf der Industriebrache an der Obfelderstrasse 37 in Affoltern fahren bald die Baumaschinen auf: Hornbach realisiert auf 13 000 Qudratmetern einen Bau- und Gartenmarkt. (Bild Werner Schneiter) (3000). Die Verkehrszunahme, die mit der Eröffnung des Bau- und Gartenmarkts verbunden ist, wird auf plus 8 Prozent angegeben, die Zunahme der Fahrkilometer innerhalb des Verkehrsperimeters auf plus 1,3 Prozent. «Das Strassennetz kann den Hornbach-Verkehr bewältigen», heisst es in der UVP – dies auch unter dem Hinweis, dass die allgemeine Verkehrszunahme bis im Jahr 2020 rund 22 Prozent beträgt. Im Weiteren wird damit gerechnet, dass rund 80 Prozent des Verkehrs zum Hornbach-Areal aus westlicher Richtung kommt, davon zirka 50 Prozent direkt ab der Autobahn. Die UVP enthält die Auflage, dass Hornbach in Phasen von Mehrbelastungen bei der (von der Bauherrschaft finan-
zierten) Kreiselzufahrt eine Lichtsignalanlage und Linksabbiegespur in Betrieb nimmt. Hornbach verkauft viel sperriges Material. Entsprechend gering ist der Anteil jener Kunden, die mit öffentlichem Verkehr anreisen: maximal 5 Prozent.
Pro Öffnungstag 1650 zahlende Kunden Auf dem insgesamt 30 000 Quadratmeter grossen Areal beansprucht der Bauund Gartenmarkt mit knapp 13 000 Quadratmetern den Löwenanteil. Das Baustoff- und Abhollager umfasst 1520 Quadratmeter, die Gartenfläche gut 1000 Quadratmeter, die Verkehrsfläche 11 600 und die Grünfläche 3000 Quadratmeter. Geplant sind 428 Parkplät-
ze, die bewirtschaftet werden müssen – darunter auch jene für das Personal. Hornbach führt über 50 000 Artikel: von Baustoffen über Eisenwaren bis zu Farben und Tapeten, von Elektro- und Sanitärmaterialien über Werkzeug bis zu Arbeitsgeräten und Gartenbedarf. Pro Öffnungstag wird mit 1650 zahlenden Kunden gerechnet – Kunden, die zu 85 Prozent private Endverbraucher und zu 15 Prozent Gewerbetreibende sind. Die Zahlen basieren auf einem Vergleich mit Hornbach in Etoy zwischen Morges und Nyon. Gemäss früheren Angaben will Hornbach in Affoltern mit 110 bis 120 Mitarbeitenden starten und rund 50 Mio. Franken investieren. Zur Baubewilligung will sich Hornbach erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist äussern.
Tierisch gut Lesewinter: Drei Wochen Lesemarathon in Wettswil. > Seite 10
Dorfkern von Ottenbach wird umgestaltet Falls alles nach Plan läuft und keine wesentlichen Einsprachen mehr eingereicht werden, kann die Umfahrung von Obfelden und Ottenbach gebaut werden. Im optimalen Fall wird die neue Strasse allerdings erst 2018 fertiggestellt werden. Jedenfalls wird im Reussdorf eine Arbeitsgruppe reaktiviert, und vor Jahren erarbeitete Pläne zur Gestaltung des Dorfkerns sollen überarbeitet und konkretisiert werden. Damit bietet sich eine einmalige Gelegenheit, das Dorfbild umfassend neu zu gestalten. Der Besitzer des geschichtsträchtigen Gasthofes Engel beabsichtigt, die Renovation voranzutreiben. Ausserdem will der Investor in unmittelbarer Nähe des «Engels» weitere Gebäulichkeiten erstehen und renovieren. Das Restaurant Funk soll zugunsten des wiederauferstehenden Gasthauses Engel geschlossen werden. Das Gasthaus mit dem wunderschönen Riegel soll, sobald ein geeigneter Wirt gefunden ist, wiedereröffnet werden. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5
Investitionen im zweistelligen Millionen-Bereich Kolb und Mutterfirma KLK bekennen sich zum Produktionsstandort Hedingen
«Die Auftragslage ist sehr gut.» Caroline Schweisgut, Werkleiterin von Kolb in Hedingen vor der Tank-Anlage. (Bild Thomas Stöckli)
«Es ist nicht einfach, in der Schweiz chemische Industrie mit Gewinn zu betreiben», verrät Caroline Schweisgut, Werkleiterin von Kolb in Hedingen. Und doch gelingt dies dem Ämtler Traditionsunternehmen. Ein Stellenabbau wie etwa bei Lonza oder Merck Serono ist deshalb kein Thema. Im Gegenteil: «Wir bauen eher aus», so Caroline Schweisgut. Neue Projekte sind in der Pipeline und Jolanda Kohler, Kommunikationsverantwortliche bei Kolb, spricht von «Meilensteinen», die im laufenden Jahr zu erwarten seien. Klar ist: Das Mutterhaus Kuala Lumpur Kepong Berhad (KLK) will in den Standort Hedingen investieren – und zwar einen zweistelligen Millionen-Betrag. Seit Herbst 2012 ist CEO Sven Abend bei Kolb am Ruder und bringt neue Prioritäten, dazu kamen oder kommen noch einige neue Geschäftsleitungs-Mitglieder. «Wenn
man sieht, wie sich die chemische Industrie in der Schweiz entwickelt, sind wir schon eine Ausnahmeerscheinung», ist sich Caroline Schweisgut bewusst. Im Gegensatz zum zweiten Werk in Moerdijk, Holland, wo effizient in Massen produziert wird, stehen in Hedingen Flexibilität und ein anspruchsvolles Produktportfolio im Vordergrund. «Wir können auf Kundenwünsche eingehen», so die Werkleiterin, «und das wollen wir auch verstärken.» Andere Unternehmen blicken derweil verhalten optimistisch in die Zukunft. Die Schmidlin AG in Affoltern hofft auf eine regelmässige Auslastung, die Hawa AG in Mettmenstetten will den Heimmarkt gegenüber Billigimporten aus dem Ausland verteidigen. (tst.) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7
Einstellung des Konkurses Über die Dine 4 You GmbH, Metzgerweg 7, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 3. Dezember 2012 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 23. Januar 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 13. Februar 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 24. Januar 2012 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren
Bezirk Affoltern Friedhof Affoltern am Albis
Grabräumung Die Ruhefrist für die • Urnengräber Nrn. 334 bis 348 (Bestattungsjahr 1992) • Erdgräber Nrn. 127 bis 144 (Bestattungsjahre 1991 bis 1992) • Gemeinschaftsgrab Nrn. 1 bis 8 Bestattungsjahre 1987 bis 1992) • Kindergrab Nr. 88 (Bestattungsjahr 1992) ist abgelaufen. Diese Grabfelder werden im Frühling 2013 aufgehoben. Angehörige der verstorbenen Personen erhalten die Möglichkeit, Grabsteine und Bepflanzungen bis spätestens 30. April 2013 wegzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde Affoltern am Albis über die verbliebenen Grabdenkmäler und Bepflanzungen verfügen und die Abräumung auf Kosten der Gemeinde veranlassen. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Nutzungsplanung Privater Gestaltungsplan Lindenmoos II (mit Umweltverträglichkeitsbericht UVB)
Gemeindeabstimmung am Sonntag, 3. März 2013 Zusätzlich zu den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen und zu den Wahlen im Bezirk Affoltern findet in der Gemeinde Maschwanden am 3. März 2013 folgende Urnenabstimmung statt: – Sanierung Schwimmbad Maschwanden Antrag des Gemeinderates betreffend Bewilligung der Sanierungsvariante Chlorbad (konventionelles Bad) mit Bruttokosten von Fr. 1 320 000.–. Die Weisung wird (mit den Unterlagen der weiteren Vorlagen) allen Stimmberechtigten zugestellt. Bezüglich Ausübung des Stimmrechts wird auf die Informationen auf dem Stimmrechtausweis verwiesen. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von politischen Rechten und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Maschwanden, 1. Februar 2013 Gemeinderat Maschwanden
Nutzungsplanung Aufhebung Privater Gestaltungsplan Chrämerhoger Öffentliche Auflage Affoltern am Albis. Mit Beschluss vom 21. Januar 2013 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis die Unterlagen zur Aufhebung des Privaten Gestaltungsplanes Chrämerhoger bestehend aus: a) Aufhebungsbestimmungen, Stand 20. Dezember 2012 b) Planungsbericht, Stand 17. Dezember 2012 zur Anhörung und öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) verabschiedet. Die Auflage- und Anhörungsfrist von 60 Tagen beginnt am 1. Februar 2013 und endet am 2. April 2013. Während dieser Zeit liegen die Unterlagen zum Privaten Gestaltungsplan Chrämerhoger bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, auf und können während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Innert dieser Auflagefrist ist jedermann berechtigt, sich zur Aufhebung des Privaten Gestaltungsplanes Chrämerhoger zu äussern. Einwendungen sind dem Gemeinderat Affoltern am Albis, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens 2. April 2013 schriftlich einzureichen. Über nicht berücksichtigte Einwendungen wird gesamthaft bei der Gestaltungsplanaufhebung durch den Gemeinderat entschieden. Affoltern am Albis, 21. Januar 2013 Gemeinderat Affoltern am Albis
Betriebsferien vom 11. bis 18. Februar Damensalon Grubenmann E. Bournarie Dorfstrasse 42  8912 Obfelden Telefon 044 761 43 55
Affoltern am Albis. Mit Beschluss vom 21. Januar 2013 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis die Unterlagen zum Privaten Gestaltungsplan Lindenmoos II (mit Umweltverträglichkeitsbericht UVB) bestehend aus: – Situation Lindenmoos_II 1:500, Stand 9. Januar 2013 – Vorschriften Lindenmoos_II, Stand 9. Januar 2013 – Planungsbericht Lindenmoos_II, Stand 9. Januar 2013 – Fachbericht Verkehr Lindenmoos_II, Stand 21. Dezember 2012 – Umweltverträglichkeitsbericht Lindenmoos_II, Stand 9. Januar 2013 zur Anhörung und öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) bzw. Art. 15 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) verabschiedet. Das Zentrum von Affoltern am Albis soll im heutigen Gestaltungsplangebiet Lindenmoos um ein urbanes Areal mit gemischter Nutzung weiterentwickelt werden. Der neue Gestaltungsplan umfasst fünf Baubereiche und zwei Zusammenbaubereiche. Insbesondere im südlichen Perimeterbereich soll der Anteil der Wohnnutzung erhöht werden. Der bestehende Coopark wird erhalten und erhält mit dem Plan Erweiterungsmöglichkeiten. Im südlichen Teil des Areals sollen Wohnnutzungen sein. Aufgrund der erhöhten Verkaufsfläche und der grösseren Parkierungsanlage musste ein Umweltverträglichkeitsbericht erstellt werden. Dieser wird zusammen mit den Gestaltungsplanunterlagen auf der Hochbauabteilung aufgelegt. Die Auflage- und Anhörungsfrist von 60 Tagen beginnt am 1. Februar 2013 und endet am 2. April 2013. Während dieser Zeit liegen die Unterlagen zum Privaten Gestaltungsplan Lindenmoos II (mit Umweltverträglichkeitsbericht UVB) bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, auf und können während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Innert dieser Auflagefrist ist jedermann berechtigt, sich zum Privaten Gestaltungsplan Lindenmoos II zu äussern. Einwendungen sind dem Gemeinderat Affoltern am Albis, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens 2. April 2013 schriftlich einzureichen. Über nicht berücksichtigte Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden. Affoltern am Albis, 21. Januar 2013 Gemeinderat Affoltern am Albis
Gerichtliches Verbot Der Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 27. November 2012 nach Einsicht in das Gesuch der Haab Immobilien AG, Zugerstrasse 92b, 6318 Walchwil, in Anwendung von Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) verfügt: Unberechtigten ist das Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf den Parkplätzen der Liegenschaft Bahnhofstrasse 6/8, 8932 Mettmenstetten, Kat.-Nr. 3357 und 4052, untersagt. Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse bis maximal Fr. 200.– bestraft. Als Berechtigte gelten ausschliesslich die Kunden der SPAR Filiale, welche jeweils für maximal 2 Stunden berechtigt sind, ihre Fahrzeuge abzustellen. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO) Hausen am Albis, 1. Februar 2013 Gemeindeammannamt Hausen am Albis V. Moroff, Gemeindeammann
Abstimmungen und Wahlen In den Gemeinden des Bezirkes Affoltern finden am
Sonntag, 3. März 2013 folgende Abstimmungen und Wahlen statt: a) Eidgenössische Abstimmungen 1. Bundesbeschluss vom 15. Juni 2012 über die Familienpolitik (BBI 2012, 5923) 2. Volksinitiative vom 26. Februar 2008 «gegen die Abzockerei» (BBI 2008, 2577) 3. Änderung vom 15. Juni 2012 des Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG, BBI 2012, 5987) b) Kantonale Abstimmungen 1. A. Beschluss des Kantonsrates Gesetz über die Anpassung des Personalrechts bei Lehrpersonen an der Volksschule (vom 6. Februar 2012) (ABI 2012, 266) B. Gegenvorschlag von Stimmberechtigten (ABI 2012, 1170) 2. Steuergesetz (Änderung vom 2. April 2012; Steuersätze der Grundstückgewinnsteuer) (ABI 2012, 1172) 3. Mittelschulgesetz (Änderung vom 27. August 2012; Hauswirtschaftskurse an Mittelschulen) (ABI 2012-08-31, Meldung Nr. 10461) 4. Beschluss des Kantonsrates über die Behandlung der Einmaleinlage und der Arbeitgeber-Beiträge zur Sanierung der Versicherungskasse für das Staatspersonal beim mittelfristigen Ausgleich (vom 2. April 2012) (ABI 2012, 725) c) Bezirksvorlage Erneuerungswahlen der Bezirksbehörden des Bezirkes Affoltern für die Amtsdauer 2013 bis 2017 – Wahl von zwei Mitgliedern des Bezirksrates Affoltern – Wahl eines Ersatzmitgliedes des Bezirksrates Affoltern d) Allfällige Gemeindeabstimmungen oder -wahlen gemäss den speziellen Ankündigungen Massgebend für die Durchführung der Abstimmungen und Wahlen sind – das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte mit der Verordnung des Bundesrates vom 24. Mai 1978 – das Bundesgesetz vom 19. Dezember 1975 über die politischen Rechte der Auslandschweizer mit der Verordnung des Bundesrates vom 25. August 1976 und das Kreisschreiben des Eidgenössischen Politischen Departements vom 30. August 1976 – das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 und die Verordnung über die politischen Rechte (VPR) vom 27. Oktober 2004 Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimm- und Wahlzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (1. März 2013) mitteilen. Stimmberechtigten wird auf Verlangen Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person erteilt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gemeindevorsteherschaften im Bezirk Affoltern
Kontrolle der öffentlichen und privaten Abwasseranlagen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Entsprechend dem gesetzgeberischen Auftrag, dass die Abwasseranlagen einen einwandfreien Zustand aufzuweisen haben, hat der Gemeinderat entschieden, über die öffentlichen und privaten Abwasseranlagen eine bauliche Zustandserhebung durchzuführen. Neben periodisch zu erfolgenden Untersuchungen des öffentlichen Kanalisationsnetzes müssen insbesondere auch die privaten Abwasseranlagen periodisch auf deren Zustand hin überprüft werden. Die Leitungen sollten baulich und betrieblich in einem einwandfreien Zustand gehalten werden. Die Praxis zeigt aber, dass dieser Unterhaltspflicht in der Regel nicht überall nachgekommen wird. Im Auftrage des Awel sind im Rahmen einer Zustandserfassung 45 Hausanschlüsse in unserer Gemeinde kontrolliert worden. Mehr als ein Drittel der untersuchten Leitungen wiesen Schäden auf, bei anderen Städten/Gemeinden lag die Quote sogar bei zwei Dritteln! Die Tatsache, dass die Hausanschlussleitungen etwa die Hälfte des gesamten Kanalisationsnetzes ausmachen, verdeutlicht das beträchtliche Sanierungsvolumen. Die Liegenschaftenentwässerung ist ein massgebender Faktor für einen erfolgreichen Gewässerschutz. In den nächsten Jahren wird daher durch die Gemeinde die Zustandserhebung der öffentlichen wie privaten Abwasseranlagen mittels Kanalfernsehen zulasten des Gebührenhaushalts organisiert. Das voraussichtliche Investitionsvolumen dürfte sich über 1 Million Franken bewegen.
Gefahrenkartierung Naturgefahren Knonaueramt Naturgefahren gefährden weltweit Mensch und Infrastruktur. Auch in unserer Gemeinde kommt es jedes Jahr zu Schadenereignissen, insbesondere durch Hochwasser. Daher besteht der gesetzliche Auftrag, Gefahrenkarten
zu erstellen und diese bei raumwirksamen Tätigkeiten zu berücksichtigen. Die behördenverbindliche Gefahrenkarte gibt im Detail darüber Auskunft, wo eine Gefährdung aufgrund von «erwarteten» Hochwasserereignissen besteht. Es werden verschiedene Gefahrenstufen definiert. In Gebieten mit erheblichem Gefährdungspotenzial kann dies sogar zu einem Verbotsbereich führen (Bauverbot, Auszonungen). In den übrigen definierten Bereichen müssen je nach Einstufung unterschiedliche Vorsorgemassnahmen getroffen werden. Es muss davon ausgegangen werden, dass auf unsere Gemeinde in Vollzug der Gefahrenkarte in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen zukommen werden. Im Rahmen des von der Baudirektion angeordneten Vernehmlassungsverfahrens hat der Gemeinderat darum ersucht, die für unsere Gemeinde gemachten Festlegungen nochmals einer Überprüfung/Bearbeitung zu unterziehen.
Liegenschaften Die im Jahre 2011 am Gemeindehaus ausgeführte Sanierungstätigkeit, de-
ren hauptsächliches Ziel die Verbesserung des energetischen Gebäudezustandes beinhaltete, ist dem im Untergeschoss, neben der Tiefgarage liegenden Archivraum (Nachisolation) offenbar nicht gut bekommen. Ein grosser Teil der in einer geschlossenen Rollregalanlage untergebrachten Archivschachteln weist im Bereich der daran angebrachten Gewebestreifen einen Schimmelpilzbefall auf. Die Abklärungen für eine fachgerechte Sanierung sind eingeleitet. Die der Turnhalle Wygarten angegliederte Bühne fällt ebenso wie die Küche in den Zuständigkeitsbereich der Politischen Gemeinde, da die Anlagen hauptsächlich für «nicht-schulische» Zwecke benützt werden. An Beleuchtung/Technik sind Unterhaltsarbeiten angezeigt, da die Anlagen nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen, was zu Störungsanfälligkeit und Betriebsausfällen führt. Ersatzteile sind nicht mehr beschaffbar. Für die Projektierung der Sanierung ist ein Kredit von 7560 Franken gesprochen worden. In der Investitionsrechnung sind für die nötigen Arbeiten, Ausführungszeitpunkt Sommer 2013, 100 000 Franken eingestellt. Mit der Arbeitsausführung der weiteren Architektur-
öffnen. Der Sachschaden beläuft sich auf 500 Franken. Auch in Affoltern mussten Einbrecher am Mittwoch zwischen 8 und 13.15 Uhr unverrichteter Dinge abziehen. In einem Café misslang der Versuch, die hintere Eingangstüre mittels Flachwerkzeug zu öffnen. Schmuck und elektronische Geräte von noch unbekanntem Wert wurden am Dienstag in Rifferswil erbeutet. Unbekannte öffneten zwischen 13.30 und 18.45 Uhr das Bürofenster eines Einfamilienhauses auf, hinter-
Die derzeitigen Wetterverhältnisse verleiten wohl dazu, in Gedanken Badiwetter herbeizusehen. Damit der Badibetrieb 2013 denn auch wirklich gewährleistet ist, hat der Gemeinderat dringend nötige Unterhaltsarbeiten an den technischen Anlagen im Umfange von ca. 110 000 Franken freigegeben: Ersatz Schwimmbadapparate sowie Steuerschrank. Aufgrund der langjährigen Nutzungsdauer kann kein reibungsloser Dienst der störungsanfällig gewordenen technischen Einrichtungen mehr gewährleistet werden. Ferner wurden auch die als sehr günstig zu bezeichnenden Eintrittspreise moderat angepasst, nachdem
die letzte Erhöhung auf das Jahr 1993 zurückgeht. Eine Saisonkarte für Erwachsene kostet zum Beispiel neu 30 statt bisher 25 Franken. Zudem wurde festgelegt, dass auch Jugendliche mit einem reduzierten Ansatz kostenpflichtig werden. Kinder dürfen die Badi nach wie vor gratis besuchen. Zugestimmt ist dem von vielen Badibesuchern geäusserten Anliegen, die abendliche Öffnungszeit an Wochenenden geringfügig anzupassen. Tarife und Öffnungszeiten werden wie gewohnt rechtzeitig publiziert.
Grüngutverwertung Die Feldrandkompostierung hat in unserer Gemeinde eine lange Tradition, obwohl dieses Entsorgungsprinzip offenbar einem Auslaufmodell entspricht (Anteil: 3%). Der Gemeinderat hat die bisherige Verwertung mit dem auf Bezirksebene bestehenden Modell der Vergäranlage Ökopower AG, Ottenbach, verglichen und ist zum Schluss gekommen, zukünftig diese Lösung zu beanspruchen. Die mit Ronald Suter, Mettmenstetten (Verwertung) beziehungsweise Heggli AG, Kriens (Einsammlung, Abfuhr, Wägung) über den Bereich Grüngut bestehenden Vertragsverhältnisse sind daher auf den 31. Dezember 2013 gekündigt worden.
Personelles – den Abschluss einer Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Kanton im Bereich E-Government gutgeheissen. – von gesezlich vorgeschriebenen, wiederum positiv ausgefallenen Prüfungen des Gemeindehaushaltes (Bereich Geldverkehr/Grundsteuern/Ergänzungsleistungen) Kenntnis genommen. – entsprechend den Bestimmungen der kommunalen Siedlungsentwässerungsverordnung auf Gesuch hin ein ca. 7 m langes, privat erstelltes, in der Wissenbacherstrasse liegendes Kanalisationsleitungsteilstück ins öffentliche Eigentum übernommen.
– vom überarbeiteten, mit Wirkung per 1. Januar 2013 in Kraft tretenden Reglement für die Schul- und Gemeindebibliothek zustimmend Kenntnis genommen. – für verschiedene, im Bereich der Zürichstrasse im Zuge der flankierenden Massnahmen ausgeführte bauliche Tätigkeiten einen Nachtragskredit von 36 668 Franken bewilligt. – entsprechend der in den Vorjahren gemachten Auflagen Polizeibewilligungen an die Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon (Fasnachtsumzug, 17. Februar 2013, nachmittags) sowie an das Jumpin (freestyle-night 2013, 15. Juni 2013, Polizeistundenverlängerung bis 4 Uhr) erteilt.
Deliktsgut gegen 20 000 Franken – weitere Einbrüche
Bei Einbruch in Obfelden 18 kg reines Silber gestohlen Von Freitag auf Samstag haben Unbekannte in Obfelden in einen Galvanik-Betrieb eingebrochen und dabei rund 18 kg reines Silber erbeutet. Wert: gegen 20 000 Franken. Durch Aufwuchten eines Fensters und einer Sicherheitstüre verschafften sich die Diebe Zutritt und richteten dabei gemäss Kantonspolizei einen Sachschaden von zirka 2500 Franken an. In einem Restaurant, ebenfalls in Obfelden, blieb es am Sonntagmorgen zwischen 1.30 und 7.30 Uhr beim Versuch: Das Seitenfenster liess sich nicht
leistungen (Projektphase 2) des von der Stimmbürgerschaft im vergangenen November gutgeheissenen Projekts Sanierung/Neubau Gemeinschaftsraum Alterssiedlung, Schulhausstrasse 2, ist der Projektverfasser, Architekturbüro fsp Fugazza Steinmann Partner, Wettingen beauftragt worden. In den zu bildenden Bauausschuss wurden der Hochbauvorstand (Vorsitz), der Gemeindepräsident sowie der Finanzvorstand delegiert.
liessen aber zumindest keinen Sachschaden. Geringer Sachschaden – etwa 400 Franken – entstand beim Brand einer Bettdecke in Hausen. Diese entzündete sich an der Nachttischlampe. Die Bewohner konnten den Brand selber löschen; die Feuerwehr rückte nicht aus. Und schliesslich noch eine Nachtruhestörung: Am Sonntagmorgen um 2 Uhr rückte die Kapo zu einer Wohnung in Affoltern aus – und musste zwei junge Männer ermahnen. (-ter.)
– der vom Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern unterbreiteten Leistungsvereinbarung per 1. Januar 2013 zugestimmt. – entsprechend der bisherigen Praxis, wonach sich die Politische Gemeinde in der Vergangenheit an Unterhaltsarbeiten am ref. Kirchenturm/-geläute beteiligt hat, wiederum eine Kostenbeteiligung von einem Drittel der veranschlagten Kosten von 23 000 Franken für den Ersatz der Glockenklöppel zugesichert.
Als Lernende Kauffrau mit Stellenantritt per 19. August 2013 ist Lisa Meier, Ottenbach, und als Sachbearbeiterin Steueramt mit Stellenantritt per 1. Februar 2013 ist Anja Prelicz, Arth, gewählt worden. Letztere ersetzt Sandra Scherer, welche im Jahre 2007 ursprünglich als Lernende bei der Gemeindeverwaltung eingetreten ist. Ferner sind die der offenen Jugendarbeit zur Verfügung stehenden Stellenprozente per 1. Januar 2013 von 100 auf 110% angehoben und der Beschäftigungsumfang der Stellenleiterin, Chantal Kamm, von 40% auf 50% angepasst worden. (Ga.)
Zwei Schwerverletzte Bei einem Unfall haben sich ein Autolenker und sein Beifahrer am Mittwochnachmittag im Islisbergtunnel schwere Verletzungen zugezogen.
musste der Verkehr einstreifig geführt werden. Dabei bildete sich ein Rückstau von einigen Kilometern. anzeige
Ein 51-jähriger Lenker war zusammen mit seinem 20-jährigen Beifahrer um 13.15 Uhr mit seinem Personenwagen im Islisbergtunnel in Richtung Zürich unterwegs. Ungefähr in der Mitte des Tunnels lenkte er sein Fahrzeug aus unbekannten Gründen in eine Pannen-Nische (Ausstellbucht) und prallte frontal in die Wand am Ende der Nische. Der Lenker sowie der Beifahrer verletzten sich dabei schwer. Sie wurden mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Während der Unfallaufnahme
Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Flavio De Luigi, Im Rebberg 5, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Ringger Tanner Partner AG Architekturbüro Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Abbruch Wohnhaus Vers.-Nr. 221 mit Nebengebäuden Vers.-Nrn. 217 und 3537, Neubau Mehrfamilienhaus und Wohn- und Gewerbehaus mit Tiefgarage, Kat.-Nrn. 1420 und 90, Zürichstrasse/Giessenstrasse, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3
Mettmenstetten Bauherrschaft: Albis Nova AG, Soodring 21, 8134 Adliswil Vertreter: Arinova AG, Soodring 21, 8134 Adliswil Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus und 2 Doppeleinfamilienhäuser mit Tiefgarage auf Kat.-Nr. 3434, Böniweg 7a bis 7e (Wohnzone W2a)
Mettmenstetten Aeugst am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Neubau Fahrtgastunterstand bei Bushaltestelle, Kat.-Nr. 1974, Zone: Freihaltezone, Dorfstrasse, Grossacher, Gemeinde Aeugst am Albis
Aeugst am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis Grundeigentümerin: Erben des Eugen Schneebeli sel., c/o Barbara Kleinlercher, Sprecherhüser 7, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Neubau Fahrtgastunterstand bei Bushaltestelle, Kat.-Nr. 1931, Zone: Freihaltezone, Reppischtalstrasse, Obertal, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis
Bauherrschaft: Politische Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: roos architekten gmbh, Zürcherstrasse 102, 8640 Rapperswil Bauprojekt: Umbau Wohnhausteil Albisstrasse 12, Abbruch und Ersatzbau Wohn-/Gewerbehaus Albisstrasse 14, Vers.-Nr. 513, Abbruch Nebengebäude Vers.-Nrn. 515 und 720, Neubau Mehrfamilienhaus sowie Neubau Unterniveaugarage auf Kat-Nr. 1901, Albisstrasse 12 bis 16 (Kernzone KA)
Beerdigung am Donnerstag, 7. Februar 2013, von
Vetsch, Walter geboren am 10. August 1938, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugstertal, Seidenhofweg 4, verstorben am 27. Januar 2013. Abdankung 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. 13.45 Uhr Besammlung beim Gemeinschaftsgrab.
Die Auflage findet über die ganze Frist während den ordentlichen Öffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung (2. Stock), Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, statt. Rechtsmittel gegen den baurechtlichen Entscheid können nur ergriffen werden, wenn bereits gestützt auf die Publikation des Baugesuchs (erste öffentliche Auflage) um Zustellung des Entscheids ersucht wurde. Gemeinderat Affoltern am Albis
In grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter
Rosmarie Imhof-Wolff 4. Juli 1927 – 24. Januar 2013
Du durftest nach kurzer Krankheit friedlich einschlafen.
Affoltern am Albis In Liebe und Dankbarkeit:
Am 27. Januar 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Erwin Imhof-Wolff Maja und Hans-Peter Imhof-Bachmann mit Sandra und Matthias Rosmarie Allenbach-Imhof mit Christoph
Olga Spörri geb. 22. März 1930, von Hochdorf LU, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Obere Seewadelstrasse 12. Beisetzung findet am Dienstag, 5. Februar 2013, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH statt.
Im Sinne der Verstorbenen haben wir im engsten Familienkreis Abschied genommen. Traueradresse: Hans-Peter Imhof-Bachmann, Morgenhölzlistrasse 20, 8912 Obfelden
Affoltern am Albis Am 28. Januar 2013 ist in Zürich ZH gestorben:
Doris Leupp geb. 24. Februar 1942, Witwe des Urs Leupp, von Zürich ZH und Beggingen SH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Wolhausenstrasse 19.
Der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und die Baugesuchsunterlagen wurden bereits vom 30. April 2010 bis 20. Mai 2010 öffentlich aufgelegt. Das Vorhaben wurde inzwischen durch die zuständigen Behörden geprüft. Im Sinne von Art. 20 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) werden nun vom 1. Februar 2013 bis 4. März 2013 öffentlich aufgelegt [Dauer 30 Tage]: – Baugesuchsunterlagen; – Umweltverträglichkeitsbericht (UVB); – Beurteilung des UVB durch die Koordinationsstelle für Umweltschutz (KofU); – Kantonale Entscheide; – kommunaler Baurechtsentscheid;
Beisetzung findet am Mittwoch, 6. Februar 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH statt.
Bauherrschaft: Hornbach Baumarkt Schweiz AG, Schellenrain 9, 6210 Sursee Projektverfasser: Mossdorf Architektur + Projektentwicklung GmbH, Oerlikonerstrasse 88, 8057 Zürich Bauprojekt: Neubau Bau- und Gartenmarkt, Obfelderstrasse 37, Kat.-Nr. 5901, Industriezone, mit Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), öffentliche Auflage
Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen
TODESANZEIGE Wir nehmen Abschied von unserer Schwester, unserer Tante, unserem lieben Gotti
Olga Spörri
Am 24. Januar 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:
22. März 1930 – 27. Januar 2013
Imhof-Wolff, Rosmarie Martha
Nach langer Leidenszeit hat sich heute Nacht ihr Lebenskreis geschlossen.
geb. 4. Juli 1927, von Zürich ZH und Romanshorn TG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Poststrasse 5; Ehefrau des Imhof-Wolff Erwin.
8910 Affoltern am Albis, 27. Januar 2013 In stiller Trauer: Marie Frisch-Spörri, Thalwil Hermine Spörri, Cham Nichten und Neffen
Die Trauerfeier findet am Dienstag, 5. Februar 2013, um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt; anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Traueradresse: Elsbeth Borer, Flüelistrasse 11, 6064 Kerns
Walter (Walti) Vetsch 10. August 1938 – 27. Januar 2013
52 gemeinsame Jahre gelebt, geliebt, genossen, gelacht und geweint – eine wunderschöne Zeit. Nun ist sie vorbei. Es war ein erfülltes Leben. Ich han Di gärn. In Liebe Annegret Vetsch-Rathmann Heidi und Hannes Vetsch Elsa und Geni Kirchhoff Alice Bollinger Ueli und Theres Vetsch Charly und Ueli Rathmann Anverwandte und Freunde Die Abdankung in der Kirche Aeugst am Albis findet am Donnerstag, 7. Februar 2013, um 14.00 Uhr statt. Traueradresse: Annegret Vetsch-Rathmann, Seidenhofweg 4, 8914 Aeugstertal
Uwe Rose geb. 28. Oktober 1942
ist am 23. Januar 2013 nach kurzer schwerer Krankheit unerwartet schnell im Kantonsspital Aarau verstorben. Uwe hat seit Januar 2009 unser Hausdienst-Team unterstützt und mitgeholfen, unser Schulhaus sauber und gepflegt zu halten. Mit seiner offenen und humorvollen Art hat er viel zum guten Klima an unserer Schule beigetragen. Wir denken gerne an die fröhlichen Begegnungen mit Uwe zurück. Wir entbieten der Trauerfamilie unsere herzliche Anteilnahme. Sekundarschulpflege Bonstetten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Aufbruchstimmung in Ottenbach nach dem Ja zur Umfahrung Jetzt können Pläne für eine Gestaltung des Dorfkerns an die Hand genommen werden Der Souverän des Kantons Zürich hat im September 2012 der Umfahrung von Obfelden und Ottenbach deutlich zugestimmt. Noch steht die definitive Umsetzung der neuen Strasse nicht endgültig fest. Erste Schritte zur Planung einer Dorfkerngestaltung werden jedoch bereits von Behörden sowie Grundstück- und Hausbesitzern unternommen. ................................................... von martin mullis Seit dem Abstimmungssonntag vom 23. September 2012 sehen die verkehrsgeplagten Ottenbacher Einwohnerinnen und Einwohner einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Der Weg zur Realisierung der neuen Strasse ist allerdings lang und mit einigen Stolpersteinen gepflastert. Laut dem Mediensprecher des Tiefbauamtes des Kantons Zürich, Thomas Maag, kann frühestens 2018 mit einer Realisierung der Umfahrungsstrasse gerechnet werden. Dies jedoch lediglich bei einem absolut optimalen Verlauf und ohne jegliche Einsprachen. Die Frage, ob Einwände zu erwarten sind, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden, so Maag. Im September dieses Jahres erfolgt die Planauflage und im Herbst 2014 dann die sogenannte Projektfestsetzung durch den Regierungsrat. Wenn dann sämtliche Rechtsmittelverfahren und allenfalls Enteignungen abgeschlossen sind, kann gebaut werden. Im Dorf herrscht dennoch ein bisschen Aufbruchstimmung. Noch sind aber längst nicht alle Hürden für die Verwirklichung der geplanten Dorfumfahrung beseitigt. Immerhin werden von Investoren, Hausbesitzern und Behörden bereits vorsichtig Pläne
Umfassende Gestaltung des Dorfbildes, von links: Gemeindepräsident Kurt Weber, Hochbauvortsteherin Regula Noser und Investor Urs Räbsamen. (Bilder Martin Mullis)
Rolf Funk, Vertreter der Erbengemeinschaft.
Für den Investor sind drei Wirtshäuser im Dorfkern derart nahe beieinander eindeutig zu viel. Sobald der Besitzer für den «Engel» einen geeigneten Wirt gefunden hat, soll mindestens das Restaurant im alten Riegelhaus neu eröffnet werden.
kerns von Ottenbach. Der Gemeinderat wird demnächst die ehemalige Arbeitsgruppe reaktivieren und ergänzen, welche die vor einigen Jahren ausgearbeiteten drei Varianten konkretisieren wird. Das sind eher Visionen als konkrete Pläne, welche zum Teil kleinere bauliche Massnahmen bis hin zum Abbruch der gemeindeeigenen Liegenschaften «Besmerhaus» und Restaurant Post als Möglichkeiten in Betracht ziehen. Obwohl die neue Gemeinderätin Gabi Noser die Planung der Verkehrsführung im Dorfkern als eigentliche Herkulesaufgabe sieht, freut sie sich auf die Arbeiten. Immerhin bietet sich dem Dorf eine einmalige und wohl äusserst seltene Gelegenheit, eine doch umfassende Gestaltung des Ortsbildes in Angriff zu nehmen.
für eine Dorfkerngestaltung geschmiedet.
Restaurant Funk soll zugunsten des «Engels» geschlossen werden So haben die Zwillingsbrüder Ezio und Ferruccio Geretto, Wirte im Restaurant Funk, ihren Vertrag nach drei Jahren mit dem Eigentümer nicht mehr erneuert. Sie wissen, dass für die Gebäulichkeiten auf dem Areal sowie für das alte aber heimelige Lokal Renovations- und Umbaupläne bestehen. Da sich den beiden Gastwirten die Gelegenheit bietet, ein Restaurant in der Nachbargemeinde zu übernehmen, zügeln sie im April ins Wirtshaus Rütli nach Obfelden. Nachdem lange Zeit nicht klar war, wie und wie viel Verkehr künftig durch Ottenbach fliessen wird, legte
der Zürcher Bauingenieur Urs Räbsamen, Besitzer des markanten Gasthofs Engel mitten im Dorfkern Ottenbach, die Renovationsarbeiten vorläufig still. Mit dem Ja zur Umfahrung soll die Renovation zusammen mit weiteren Investitionen weitergehen. Bauingenieur Räbsamen plant zur nachhaltigen Wiederbelebung des altehrwürdigen Wahrzeichens von Ottenbach noch weitere Investitionen. So führt er momentan mit den Besitzern des Restaurants Funk Kaufverhandlungen. Die Erbengemeinschaft Funk veräussert die Liegenschaft zwar ungern, infolge der seit Jahren ungelösten Nachfolgeprobleme sehen sie den Verkauf aber als beste Lösung. Die älteren Gebäulichkeiten sollen renoviert und umgebaut, das alte Gasthaus zugunsten des «Engels» geschlossen und als Wohnhaus umgebaut werden.
Dorfkerngestaltung – eine Herkulesaufgabe Die Wohnungen in den oberen Stockwerken sollen ebenfalls sobald als möglich vermieten werden. Urs Räbsamen spricht von einem Zeithorizont von einem Jahr bis der «Engel» in Ottenbach wieder in altem Glanz mitten im Dorf erstrahlt. Für Gemeindepräsident Kurt Weber und Tiefbauvorsteherin Regula Noser bedeuten solche Pläne den Startschuss für die Gestaltung des Dorf-
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Aeugst ................................................... von gemeindeschreiber thomas holl Schlachtlokal: Neuer Boden Im Schlachtlokal Aeugst am Albis betreibt Urs Meier eine Kundenmetzgerei. Der Boden (Platten) ist defekt und muss repariert werden. Da dieses Lokal auch weiterhin ein Bedürfnis darstellt und genutzt wird sowie auch aus Gründen der Lebensmittelhygiene hat der Gemeinderat beschlossen, im Schlachtlokal einen neuen Boden (ausgiessen) einzubringen. Dafür wurde ein Kredit von maximal 7500 Franken bewilligt.
ling 2013 dauert, mussten diese Arbeiten auf den Sommer 2013 verschoben werden.
Revision: Gutes Zeugnis Das Gemeindeamt des Kantons Zürich, Abteilung Revisionsdienste, hat auf der Finanzabteilung der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis eine Geldverkehrsrevision durchgeführt. Aufgrund des erstellten Revisionsberichtes kann dieser Abteilung ein gutes Zeugnis ausgestellt werden. Der Gemeinderat bedankt sich bei der Leiterin Finanzen für die pflichtbewusste und den Vorschriften entsprechende Amtsführung.
Baubewilligungen – Abbruch EHF – Neubau EHF auf Parzelle Kat.-Nr. 270, Ruchacherstrasse 9, Zone: W1, Gestaltungsplangebiet Stümel (Gp3), Daniel und Tiziana Keller, Bergstrasse 4, 6074 Giswil.
Chöliholzbach: Instandstellung, Verschiebung Im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat beschlossen, den Chöliholzbach instand zu stellen und hat die entsprechenden Arbeiten vergeben. Diese Arbeiten waren noch für den Winter 2012/13 vorgesehen. Da für dieses Gewässer sowie den Habersaatbach aufgrund des Fischvorkommens eine Schonzeit besteht, die bis zum Früh-
Breitenstrasse: Rückschnitt der Bäume Der Gemeinderat hat beschlossen, die Birken entlang der Breitenstrasse – soweit fachmännisch vertretbar – zurückzuschneiden bzw. unter Schnitt zu halten. Diese Arbeiten werden durch die Mitarbeitenden des Werkhofes mit Unterstützung von Blaser Gartenpflege vorgenommen. Die Birken bilden seit geraumer Zeit Gegenstand von Diskussionen. Der Gemeinderat hat sich dafür ausgesprochen, diese Thematik im Rahmen einer Gesamtbetrachtung für die Breitenstrasse (inkl. allfälliger Verkehrsberuhigungsmassnahmen, Tempo 30 etc.) im Verlauf dieses Jahres anzugehen.
Oberdorfstrasse: Deckbelag, Verschiebung
Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern: Sockelbeitrag
Für das Jahr 2013 war vorgesehen die Oberdorfstrasse mit einem Deckbelag zu versehen, wozu im Voranschlag 2013 finanzielle Mittel von 40 000 Franken bereitgestellt wurden. Im Jahre 1994 wurde auf eine Strassenentwässerung verzichtet, um das bestehende Strassenbild zu schützen. Seither haben sich die gesetzlichen Grundlagen verändert, womit öffentliche Strassen eine Strassenentwässerung aufweisen müssen. Da der aktuelle Strassenzustand noch für einige Zeit so belassen werden kann, hat sich der Gemeinderat dafür ausgesprochen, die Einbringung des Deckbelages zu verschieben. Somit kann im Rahmen einer nächsten Sanierung eine Strassenentwässerung – ohne Beeinträchtigung des Strassenbildes – für die Oberdorfstrasse eingeplant werden.
Die Sozialvorständekonferenz des Bezirks Affoltern hat empfohlen, dem Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern für das Jahr 2013 gemeindeweise einen Sockelbeitrag auszurichten. Dieser beträgt für die Gemeinde Aeugst am Albis 700 Franken. Der Gemeinderat hat davon zustimmend Kenntnis genommen.
Klassisches Konzert: Gemeindebeitrag Am Karfreitag, 29. März 2013, findet in der Kirche Aeugst am Albis ein Konzert des «Sonor Quartett» statt. Da es sich um ein hochkarätiges Konzert handelt und dieser Anlass einen wertvollen Beitrag zur Kultur in der Gemeine Aeugst am Albis leistet, hat der Gemeinderat – im Rahmen des Kulturbudgets – beschlossen, eine Defizitgarantie von maximal 500 Franken an diesen Anlass zu leisten.
Villa Rosa: Wechsel im Leitungsteam Auf den 31. Dezember 2012 ist Werner Brandt als Leiter des Betreuungsteams der Villa Rosa (Jugendtreff) zurückgetreten. Seine zehnjährige Tätigkeit für die Jugend von Aeugst am Albis wird bestens verdankt. Neu wird die Leitung durch Fabienne Dubs, Aeugst am Albis, wahrgenommen. Sie ist langjähriges Mitglied des Betreuungsteams und für diese Funktion bestens geeignet. Der Gemeinderat wünscht ihr einen guten Start und viel Erfolg. anzeige
Fallstudie ETH: Abschluss Behördenvertreter und die Mitglieder der Arbeitsgruppe Energiekonzept wurden am Freitag, 11. Januar 2013 an der ETH über die Ergebnisse der Fallstudie orientiert. Verschiedene Vorschläge wurden von Studenten der Abteilung Umweltnaturwissenschaften präsentiert, wie die Gemeinde Aeugst am Albis ihre energiepolitischen Ziele 2020 erreichen kann. Mehr Informationen zu diesem Thema werden im Aeugster Nr. 4 (erscheint Ende April) publiziert.
Durchführung eines Umwelttages Am 25. Mai 2013 führt die Umweltkommission zusammen mit der Arbeitsgruppe Energiekonzept einen Umwelttag im Kulturraum und auf dem Gelände der Schulanlage Gallenbüel durch. Weitere Informationen zum Programm, Zeitplan etc. werden später bekannt gegeben.
Wem gehört der schöne, eher kleine, nicht kastrierte Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer mir Vertrauen schenkt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Berta Schüpbach Herzlichen Dank
– allen Menschen, die Berta in ihrem Leben Liebe entgegengebracht, für sie gebetet und an den Trauerfeierlichkeiten teilgenommen haben. – Pfarrerin Bettina Gerber, Angela Bozzola und Siddique für die tröstlichen Abschiedsworte, die Musik und den Gesang. – den Ärzten Frau Dr. Roth und Herrn Dr. Minder sowie dem Pflegepersonal von der Langzeitpflege Sonnenberg im Haus Pilatus Nord und Rigi 3 in Affoltern am Albis für die liebevolle Betreuung und Pflege. – unseren Verwandten, Freunden und Bekannten für die anteilnehmenden Worte auf Karten, Mails, am Telefon, für die Blumen, die grosszügigen Zuwendungen für Grabschmuck und für unser Hilfswerk «Nambikkai» in Südindien.
TODESANZEIGE Am Montag ist unsere geliebte
Doris Leupp-Weber 24. Februar 1942 – 28. Januar 2013
überraschend für immer eingeschlafen. In tiefer Trauer: Remo Leupp, New York, USA Rico Leupp, Affoltern am Albis Geschwister, Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung: Mittwoch, 6. Februar 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Gottesdienst in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizerischen Lungenliga, Postkonto 30-882-0. Trauerfamilie Leupp, Wolhausenstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis
HERZLICHEN DANK Tiefe Dankbarkeit und Trost erfüllen uns durch die grosse Anteilnahme beim Heimgang meiner innigst geliebten Mame, unserer unvergesslichen Oma, Gotte, Schwester und Tante
Die vielen Beileidsbekundungen des Trostes und Mitgefühles haben uns sehr bewegt. Herzlich danken wir Herrn Pfarrer Christof Menzi für seine Kraft gebenden, einfühlsamen und tröstenden Abschiedsworte. Danken möchten wir auch allen unseren Verwandten, ihren Freunden, Nachbarn, der Betreuung im Altersheim Bahnmatt Baar und Bekannten. Eine Fülle von Freundschaft und Sympathie, die Trudy Frick bis zu ihrem letzten Gang erfahren durfte und sie dabei begleitet haben. Ebenfalls sehr herzlichen Dank für die schönen Kranz- und Blumenspenden sowie die Grab-, Spitex- und weiteren Zuwendungen. 8926 Kappel am Albis, im Januar 2013
HERZLICHEN DANK allen Verwandten, Bekannten und Nachbarn für die Anteilnahme beim Abschied von
Margrit Baur-Schmutz Von Herzen danken wir – Herrn Pfarrer Kuttler für seine tröstenden Abschiedsworte – dem Pflegepersonal des Spitals Affoltern – für die tröstenden Worte, die vielen Briefe und Karten sowie für die Spenden für späteren Grabschmuck – sowie für die Spenden an die Spitex Bonstetten Stallikon, im Januar 2013
In grosser Dankbarkeit, die Trauerfamilie Eggenberger-Schüpbach Obfelden, im Januar 2013
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«Die Herausforderung besteht darin, immer am Ball zu bleiben» Ämtler Unternehmen blicken verhalten optimistisch in die Zukunft Frankenstärke und Preiskampf lassen die Margen schrumpfen und die Aufträge kommen kurzfristiger. Ämtler Unternehmen stellen sich diesen und anderen Herausforderungen mit Engagement und hochwertigen Produkten. ................................................... von thomas stöckli «Moderat positive Perspektiven» prognostizierte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) der Schweiz noch vor Weihnachten, diese trübten sich zum Jahreswechsel nochmals merklich, wie die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich Anfang Januar vermeldete.
Schmidlin AG: «Für uns sind Chancen da» «Es wird ähnlich schwierig wie vergangenes Jahr», erwartet Jürg Schmidlin, Geschäftsleiter Finanzen bei der Schmidlin AG. Das Unternehmen ist seit über 40 Jahren führender Hersteller von hochwertigen Kanal- und Rohrsystemen und beschäftigt am Hauptsitz in Affoltern und in drei Filialen insgesamt an die 200 Personen. Aufträge seien zwar vorhanden, würpublireportage
den aber hart umkämpft. Eine regelmässige Auslastung erreichen – so lautet deshalb eines der grossen Ziele. «Das lässt sich nur teilweise beeinflussen», weiss Jürg Schmidlin aus Erfahrung. Aufträge erhalten ist das eine, oft weiss man aber erst kurzfristig, wann diese zur Umsetzung kommen. Es gilt, die Termine mit der Kundschaft abzustimmen. Nicht nur der Preiskampf und das immer hektischer werdende Geschäft werden die Schmidlin AG im laufenden Jahr fordern. «Auf dem Bau wird immer mehr gefrevelt», nennt Jürg Schmidlin eine Tendenz, die den Lüftungsbauern das Leben schwer macht: «Man muss viel improvisieren, um Probleme zu lösen.» Alles in allem blickt er allerdings zuversichtlich in die Zukunft: «Für uns sind Chancen da. Man muss aber aktiv bleiben und darf sich nicht zurücklehnen.»
Hawa AG: «Hohe Innovationstätigkeit sichert das Überleben» «Die Herausforderung besteht darin, immer am Ball zu bleiben», sagen auch Gregor und Heinz Haab, Geschäftsleiter der Hawa AG. Das Mettmenstetter Familienunternehmen gehört weltweit zu den bedeutenden Anbietern von hochwertigen, designorientierten Schiebelösungen am Bau
und im Möbel. Das Jahr 2012 konnte die Hawa den Umständen entsprechend gut abschliessen. «Für 2013 erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen, weder nach oben noch nach unten», erklären die Haabs. Aufgrund intensivierter Marktanstrengungen prognostizieren sie einen leichten Umsatzzuwachs. Weiter sorgen erfolgversprechende aktuelle Projekte und neue Produkte für verhaltenen Optimismus. «Die weitere erfolgreiche Entwicklung der Unternehmung wird jedoch anspruchsvoll bleiben», so die Geschäftsleiter. Eine grosse Herausforderung bleibt – vor allem wegen der Stärke des Frankens – der Export. Um weiterhin gute Zahlen erzielen zu können, müssen Prozesse optimiert werden. «Es geht darum, den Heimmarkt gegenüber Billigimporten aus dem Ausland zu verteidigen», so Gregor und Heinz Haab. Nur eine hohe Innovationstätigkeit könne das Überleben langfristig sichern. Durch die Neulancierung eines innovativen Produkts im Bereich Beschattung im Frühling 2013 erwartet die Hawa etwa im Bereich «Fassade» gute Steigerungen. Und wie steht es um die Auftragslage? Seit Ausbruch der Finanzkrise treffen Bestellungen sehr kurzfristig ein, weshalb der Auftragsbestand seit vielen Jahren chronisch tief sei, verra-
ten die beiden Haabs. Jedoch sei die Pipeline von bearbeiteten Projekten voll – ein gutes Zeichen.
Kolb AG: gute Auftragslage Auf vollen Touren läuft die Produktion bei Kolb in Hedingen. «Die Auftragslage ist sehr gut, wir haben die Anlage voll», verrät Caroline Schweisgut, die seit einem Jahr das Werk in Hedingen leitet. Dabei sei die Ausgangslage nicht ganz einfach: Rohstoffe sind teilweise knapp und unterliegen starken Preisschwankungen. Weiter leidet das Export-Geschäft unter der Stärke des Frankens. Sei es ein Marken-Crèmebad, ein beliebtes Spülmittel oder HautpflegeProdukte – «wahrscheinlich hat jeder etwas zu Hause, in dem unsere Produkte stecken», vermutet Caroline Schweisgut. Die Hauptbereiche bei Kolb sind Papierchemikalien sowie Spezialitäten, die in Endprodukten wie Wasch- und Reinigungsmitteln, Körperpflegemitteln oder Schmierstoffen ihre erwünschte, ganz spezifische Wirkung entfalten. Je nach Kundenwunsch soll etwa eine waschaktive Substanz mehr oder weniger schäumen, Kolb liefert dann die massgeschneiderte Lösung. Während sich im Papier-Segment der Markt in Europa konsolidiert, sieht Caroline Schweis-
Hoher Sicherheitsstandard bei den Reaktoren von Kolb. (Bild Thomas Stöckli) gut im ungleich vielseitigeren Spezialitäten-Bereich noch Potenzial. 270 Mitarbeiter beschäftigt Kolb insgesamt, 160 davon am Hauptsitz und Produktionsstandort Hedingen. «Als Chemieunternehmen sind wir uns bewusst, dass wir eine grosse Verantwortung gegenüber der Umwelt und unseren Anwohnern haben und wir nehmen diese Verantwortung wahr», unterstreicht Caroline Schweisgut. Immer mehr werden bei Kolb natürliche Rohstoffe verarbeitet, etwa das Palmöl aus der Produktion der Mutterfirma KLK. Nachhaltig produziertes Palmöl, versteht sich. Das lässt sich die Firma mittels RSPO-Zertifikat bestätigen.
Seide und Holz im Kunstforum Stallikon Bilder von Sonja Hess erfreuen Kinder und Erwachsene Letzten Donnerstag lud das Kunstforum zur Vernissage der Ausstellung von Bildern von Sonja Hess in die Bibliothek Stallikon ein. Die Verschiedenartigkeit der Werke passt zu einer Schul- und Gemeindebibliothek, die sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern besucht wird. ................................................... von regula zellweger Primarlehrerin Judith Kern besuchte mit ihrer ersten Klasse die Bibliothek, als Sonja Hess und die Leiterin des Kunstforums, Ariane Biele Buffat, die Bilder in der Bibliothek aufhängten. «Wow, so schön!» begeisterten sich die Kinder. Judith Kern schätzt, dass die Bibliothek es den Kindern ermöglicht, durch die wechselnden Ausstellungen einen Zugang zu Kunst und zu den unterschiedlichsten Techniken zu bekommen, bisher Bilder, Fotografien, Keramiken, Strohgeflechte, Skulpturen oder Filzobjekte.
Seidenmalerei Zur Seidenmalerei kam Sonja Hess bereits 1984, als sie in Kenia in einem Hotel arbeitete. Nur wenige Farben standen zur Verfügung, um auszuprobieren. Zuerst übernahm sie traditionelle Muster der afrikanischen Volkskunst, dann malte sie frei, was ihr in den Sinn kam. «Querbeetein», sagt sie lachend. Später arbeitete sie sieben Jahre in einem Hotel in Spanien. Hier wurde
ihr ein Atelier zur Verfügung gestellt, wo sie grosse und kleine Hotelgäste im Seidenmalen unterrichtete und eigene Seidenmalprodukte wie Bilder, Tischsets, Kissen und Foulards verkaufen konnte. Heute lebt Sonja Hess auf dem Islisberg. In Ottenbach besucht sie seit 2006 wöchentlich Kurse bei Gitte Bachmann, um neue Techniken zu erlernen und Gelerntes zu vertiefen. Gitte Bachmann ist überzeugt: «Kein anderes Material bringt die Farben in solcher Intensität zum Leuchten und ist dank unterschiedlichster Techniken so vielseitig verwendbar wie die Seide.»
Freude bereiten Sonja Hess ist bescheiden. Sie sieht im Seidenmalen eine sehr schöne Beschäftigung, mit denen sie anderen Menschen Freude bereitet. So fertigt sie auch Bilder auf Bestellung an und erfüllt die Wünsche der Auftraggeber betreffend Sujet, Format und Farbpalette. Besonders gern malt sie Bilder für Kinder, beispielsweise als persönliche Geschenke zu Geburten. An Ideen fehlt es ihr nie. In der Bibliothek Stallikon sind auch bemalte Holztafeln zu sehen, die in Gruppen auf Stoff geklebt sind. Tiere sind immer wieder Motive. Sonja Hess hat beispielsweise während ihres Aufenthalts in Spanien ehrenamtlich in einem Tierheim gearbeitet. Sonja Hess strahlt Zufriedenheit aus, denn nun ist sie nicht mehr erwerbstätig und kann nach Lust und Laune malen und Neues ausprobieren.
Sonja Hess mit ihrem Lieblingsbild: Mohnblumen. (Bild Regula Zellweger)
Ausstellung dauert bis 27. März Seide und Holz, Bilder und Objekte von Sonja Hess. Öffnungszeiten Bibliothek Stallikon – Montag: 19 bis 20.30 Uhr, Dienstag: 9 bis 11 Uhr
und 19 bis 20.30 Uhr, Mittwoch: 15.30 bis 17 Uhr, Donnerstag: 9 bis 11 Uhr und 15.30 bis 17 Uhr, Samstag: 10 bis 12 Uhr. Sonntagsapéro: 3. Februar
Plattform für das Kunstschaffen im Säuliamt
2013 von 11 bis 13 Uhr. Die Ausstellung im Kunstforum dauert bis am 27. März 2013. Seidenmalkurse Gitte Bachmann: www.seidenmalen.ch.
Ausstellung Ämtler Künstler in Affoltern – Anmeldung bis 25. Februar 2013 Dieses Jahr ist es wieder soweit: Im Herbst findet die Ausstellung Ämtler Künstler im Kasinosaal in Affoltern statt. Künstlerinnen und Künstler, die ihre Werke gerne präsentierten möchten, sind eingeladen, sich bis zum 25. Februar 2013 für die offene oder jurierte Ausstellung zu bewerben.
lung vom 24. bis 27. Oktober 2013. Die Ausstellung wird unter den Künstlerinnen und Künstlern der Region ausgeschrieben und soll einen breiten Einblick ins Kunstschaffen des Knonauer Amtes bieten. Teilnahmeberechtigt sind alle Kunstschaffenden, die im Bezirk wohnhaft sind, aus dem Amt stammen oder einen direkten Bezug zum Bezirk haben. Zugelassen sind alle Sparten der bildenden Kunst: Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Video-Installationen. Die ausgestellten Werke müssen aus den letzten fünf Jahren stammen und noch nicht an der letzten Ausstellung der GGA gezeigt worden sein.
Die Ausstellung Ämtler Künstler wird organisiert von der Kunstkommission der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern und findet alle drei Jahre statt. Noch in bester Erinnerung sind die Ausstellungen im Jahr 2010, an denen rund 70 Kunstschaffende aus dem Amt ihre Werke ausgestellt haben.
Jury entscheidet im April Die Werke der jurierten Ausstellung werden im April durch eine unabhängige Fachjury begutachtet und ausgewählt. Bei der offenen Ausstellung ist der Eingang der Anmeldung für die Zulassung entscheidend. Nicht zugelassen sind Kunsthandwerk oder Kopien.
Beide Ausstellungen im Oktober im Kasinosaal Ziel der Kunstkommission ist es, Kunstschaffende in und aus dem Knonauer Amt zu fördern und ihnen eine Plattform für die Präsentation ihrer Werke zu bieten. Diese Gelegenheit bieten im Herbst 2013 eine offene und eine jurierte Ausstellung Kasinosaal. Im Gegensatz zu früheren Durchführungen
Impression von der Ausstellung 2010: Holzplastiken von Noldi Vogler. Im Hintergrund Bilder von Monika Biermann. (Bild Heiner Stolz)
Interessierte Künstlerinnen und Künstler finden das detaillierte Reglement und das Anmeldeformular auf
finden dieses Jahr beide Ausstellungen im Kasinosaal in Affoltern am Albis
statt: Die Offene Ausstellung vom 18. bis 21. Oktober. Die jurierte Ausstel-
Hauseigene Papeterie Habe eine Papeterie auf zwölf Quadratmetern, mein Büro – Regale bis hoch an die Decke: Stifte, Blöckli, Hefte, Farben Kulis, Bücher, Arbeitsmappen Mandalas und Manuskripte Fotos, Bilder, Zeichnungen Gartenratgeber und Plakate Geschenkpapier samt Bändeli Portfolios und Bankbelege Computerschachtel und Atlanten Drahtvogel, Kerzen, Bilderrahmen Plastik-Ostereier zum Bemalen Pinsel, Becher, Blumenvasen Sichtmäppli, Keramikteller Bilderbücher, Briefpapier Ordner Theorie und Praxis Tipps zum Schreiben, Basteln, für den Fall eines Falles und: Meine Tochter erbt mal alles!
der Homepage der GGA. http://www.ggaffoltern.ch. Anmeldeschluss ist der 25. Februar 2013.
Nach fast 15-jähriger Behördentätigkeit Zeit für etwas Neues Ruth Früh, FDP-Gemeinderätin aus Bonstetten, kandidiert für den Bezirksrat Affoltern Nach fast 15-jähriger Behördentätigkeit, davon fast drei Amtsdauern im Gemeinderat Bonstetten, ist nun für Ruth Früh die Zeit für etwas Neues gekommen: Sie kandidiert für den Bezirksrat. Die Aufsichts- und Rekursinstanz wird am 3. März neu bestellt. ................................................... von werner schneiter Sie hat sich in Schulfragen engagiert, gehörte der Primarschulpflege an. Sie ist Verwaltungsratspräsidentin der interkommunalen Anstalt Dileca (früher Kehrichtzweckverband), Mitglied des Aufsichtsorgans Limeco (KVA Limmattal, Dietikon), Delegierte der Vormundschaftsbehörde, Solvita-Stiftungsrätin. Und sie befindet sich bald am Ende ihrer dritten Amtsperiode im Bonstetter Gemeinderat, wo sie in diversen Ressorts gearbeitet hat: Ruth Früh verfügt über einen breiten Hintergrund in Sachen Behördentätigkeit – als Vizepräsidentin und Interims-Präsidentin des Gemeinderates von Bonstetten auch über Führungserfahrung. Als Mitglied der Exekutive und insbesondere als Sozialvorsteherin hat sie viel erlebt, auch stark belastendes, zieht man die Ereignisse des sogenannten «Falls Bonstetten» herbei. «Wir haben stark mitgelitten mit unserem medial angeschossenen Kollegen, das hat uns betroffen gemacht», fügt Ruth Früh bei. Selber von den Ereignissen betroffen, hat sie gleichwohl nie daran gedacht, «den Bettel hinzuschmeissen» – auch nicht angesichts der zahlreichen Drohungen, die sie als «Sozialministerin» erlebt hat. Durch offenen Umgang habe sie hier durch-
aus auch diverse positive Erfahrungen gemacht, sagt Ruth Früh und nennt ein Beispiel: Als ihr ein Mandant mit dem Gang an die Presse gedroht hat, hat sie ihm am Telefon die Leviten gelesen – mit dem Resultat, dass der Mann ihr Blumen schickte und sich entschuldigte. Zupasskommt ihr auch, dass sie nach negativen Ereignissen immer wieder Abstand nehmen kann.
Wechsel mit Chancen verbunden Durch die Rücktritte von Bezirksrätin Ruth Scriba und Bezirksrat Franz Leutert eröffnet sich nun Ruth Früh eine Möglichkeit, etwas Neues anzupacken. Wegen der Unvereinbarkeit ist damit ein Rücktritt aus dem Gemeinderat wie aus den anderen Gremien verbunden. Und das hat sich die FDP-Vertreterin natürlich gut überlegt: Eine Kandidatur für das Bonstetter Gemeindepräsidium kommt aus Zeitgründen nicht infrage, denn Ruth Früh will weiterhin zu zirka 65 Prozent berufstätig sein. «Beides zusammen geht in einer so stark gewachsenen Gemeinde nicht», fügt die Mutter von zwei erwachsenen Kindern bei. Zum anderen ist ab Januar 2013 die kommunale Vormundschaft an die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESP) übergegangen. Den Zeitpunkt für eine Bezirksratskandidatur erachtet sie deshalb als ideal. Und sie spricht auch davon, dass Wechsel in einer Behörde auch immer mit neuen Chancen verbunden sind – für bisherige und neue Mitglieder.
Voraussetzungen für den Bezirksrat Was hat Ruth Früh zu einem so langen Engagement im Dienst der Öffent-
Das Wissen aus langjähriger Behördenerfahrung im Bezirksrat einbringen: Kandidatin Ruth Früh vor dem Bezirksgebäude in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) lichkeit angetrieben? Ihre Antwort kommt spontan: «Ich kenne keine klare Trennung zwischen Freizeit und Arbeit, die ich als sehr spannend empfinde. Ich bin neugierig, bewege gerne und stelle mich Herausforderungen – dazu zählt auch der Umgang mit schwierigen Menschen.» Ruth Früh arbeitet sehr viel, und deshalb hat sie einige regelmässige Hobbys – zum Beispiel Singen – zurückstecken müssen. Gleichwohl braucht sie Erholung. Und
Aufsicht über die Gemeinden Das Tätigkeitsgebiet des Bezirksrates – Aufgaben des Statthalters Der nebenamtliche Bezirksrat ist eine selbstständige Verwaltungsbehörde, welche die Aufsicht über die Gemeinden ausübt. Der vollamtlich tätige Statthalter ist im Bezirk Vertreter des Regierungsrates. Er übt eine Doppelfunktion aus: Einerseits ist er Präsident des Bezirksrates, andererseits vollzieht er das Übertretungsstrafrecht von Bund und Kanton in seinem Bezirk. Der Bezirksrat ist eine nebenamtlich tätige Kollegialbehörde. Im Bezirk Affoltern besteht er aus zwei Mitgliedern (bis Ende Amtsdauer Ruth Scriba, Hedingen, und Franz Leutert, Obfelden) und dem Statthalter (Claude Schmidt) als Präsidenten. Der Bezirksrat wird alle vier Jahre von den Stimmbürgern des Bezirks gewählt.
Rekurs- und Beschwerdeinstanz Der Bezirksrat ist als selbstständige Verwaltungsbehörde dezentraler Teil der kantonalen Verwaltung. Er übt die Aufsicht über die Gemeinden (politische Gemeinden, Schulgemeinden, Kirchgemeinden und Zweckverbände) aus und wirkt in zahlreichen Bereichen als Rekursund Beschwerdeinstanz (Sozialhilfe, Vormundschaftswesen, Kindesschutz, Jugendhilfe, Schulwesen,
Personalrecht, Wahlen und Abstimmungen, Gemeinderecht allgemein, Gebühren, Einbürgerungen, Gesundheitswesen, Gewässerschutz, Enteignungen usw.). Er fällt erstinstanzliche Entscheide (Adoptionen, Vormundschaftswesen, Stiftungswesen, Grunderwerb durch Personen im Ausland, Bezirkswahlen, Gemeindebehörden) und visitiert Alters-, Invaliden- und Pflegeheime. Die Bezirksratskanzlei unterstützt den Bezirksrat. In der Affoltemer Bezirksratskanzlei sind zwei hauptberuflich tätige Mitarbeiter beschäftigt, die nicht vom Volk gewählt, sondern durch den Bezirksrat eingesetzt werden. Dieser besorgt die dafür notwendige Geschäfts- und Aktenführung. Sie erteilt zudem Rechtsauskünfte und berät die Gemeindebehörden.
Die Aufgaben des Statthalters Der Statthalter ist im Bezirk der Vertreter des Regierungsrates. Er vollzieht dessen Aufträge und präsidiert von Amtes wegen den Bezirksrat. Er übt im Kanton Zürich eine Doppelfunktion aus: Der Statthalter leitet als Einzelfunktionär vollamtlich das Statthalteramt mit eigenem Aufgabenbereich. Daneben ist er auch Präsident des Bezirksrates, also Mitglied einer Kollegialbehörde. Der Tätigkeitsbereich des Statthalteramtes ist jedoch vollständig von demjenigen des Bezirksrates getrennt. Das Statthalteramt vollzieht generell das Übertretungsstrafrecht
von Bund und Kanton in seinem Bezirk. Dies soweit die Strafkompetenz von Gemeindebehörden von maximal 500 Franken Busse überschritten wird. Als Rechtsmittel-, Beschwerde- und Aufsichtsinstanz erledigt der Statthalter Rekurse in Polizei- und Feuerwehrangelegenheiten sowie Aufsichtsbeschwerden gegen Gemeinden in diesen Bereichen. Die Aufsichtstätigkeit umfasst zudem die Kontrolle der feuerpolizeilichen Arbeiten der Gemeinden sowie die Inspektion der Feuerwehren. Zur Verwaltungstätigkeit zählen im Wesentlichen das Ausstellen von Invalidenbegleitkarten, die Ausgabe von Mofavignetten und die Abnahme von Handgelübden. Dabei nimmt er Funktionäre in Pflicht, die im Bereich von Eisenbahn, Jagd und Fischerei mit Polizeigewalt ausgestattet werden oder aber im Mess- und Waagwesen aktiv werden. Im Weiteren nimmt das Statthalteramt Meldungen von Brand- und Elementarschäden für die kantonale Gebäudeversicherung entgegen. Der Statthalter wirkt zudem als Präsident der Schätzungskommission bei der Abschätzung grösserer Schadenereignisse mit. Im Bereich des Waffenrechtes ist das Statthalteramt für das Ausstellen von Waffentragscheinen und die vorsorgliche Beschlagnahmung von Waffen zuständig. Siehe auch: www.bezirke.zh.ch
diese sucht sie sich in der Natur – sei es durch Joggen oder Wandern. «Die Wanderschuhe von Herbert und mir sind immer im Kofferraum unseres Autos. Wann immer wir können, sind wir mit Rucksack zu Fuss unterwegs – und zwar dort, wo keine Seilbahnen transportieren ... Dort geniesse ich Ruhe, tanke auf, hole Inspiration und bereite ganz viele Sitzungen und anderes gedanklich vor», hält Ruth Früh fest. Ihre langjährige Behördenarbeit er-
achtet sie als grossen Vorteil für eine Tätigkeit im Bezirksrat, dessen Arbeit sie deswegen kennt – sei es von ihrer Schulpflegezeit, als Gemeinderätin und dort insbesondere als Sozialvorsteherin. «Nach fast 15 Jahren Behördenerfahrung würde mich die herausfordernde, spannende und vielfältige Tätigkeit im Bezirksrat Affoltern freuen, und ich würde das erworbene Wissen und Verständnis gerne zur Verfügung stellen», hält sie fest.
Zwei Sitze – drei Kandidaturen Die Bezirksratswahlen vom 3. März 2013 Nach dem Rücktritt der beiden langjährigen Bezirksratsmitglieder Ruth Scriba (SVP, Hedingen) und Franz Leutert (EVP, Obfelden) kommt es zum Wahlkampf. Es gibt zwei Kandidatinnen und einen Kandidaten für die beiden frei werdenden Sitze im Aufsichtsgremium über die Gemeinden: Ruth Früh (FDP, Bonstetten), Hanni Stutz (BDP, Stallikon) und John Appenzeller (SVP, Stallikon). Alle drei verfügen über einige Behördenerfahrung. Die Stimmberechtigten des Bezirks Affol-
tern entscheiden am 3. März 2013 an der Urne.
Kleine Serie über Kandidierende Die Parteien marschieren in diesem Wahlkampf getrennt. In einer kleinen Serie stellt der «Anzeiger» in den kommenden Ausgaben die beiden Kandidatinnen und den Kandidaten vor. Den Auftakt macht heute die Bonstetter Gemeinderätin Ruth Früh (vgl. Artikel oben). (-ter.)
Plädoyer für die Grautöne
Eine Aktion drei Mal Weihnachten Bei der ersten Feier denken wir an unsere Lieben, beim zweiten Mal beschenken wir «Menschen in Not», und weil Weihnachten so schön ist, feiert der Kantonsrat gleich ein drittes Mal. Bevor Sie aufschrecken und sich darüber empören, dass sich die Politiker selber beschenken – nein, so ist das nicht. Diese Weihnacht kommt ganz ohne Geschenke aus, es geht nur ums Wünschen. Das Parlament schreibt nämlich dem Weihnachtsmann einen Wunschzettel. Der Weihnachtsmann trägt in diesem Fall keinen weissen Bart und nennt sich denn auch ganz bescheiden «Regierung». Die sieben Weihnachtsmänner und -damen hören nun ganz nett zu, um dann im Frühling mitzuteilen, welche Wünsche sie nach ihrem Gutdünken erfüllen möchten und welche nicht. Denn wie das bei Wünschen ist, man darf sie haben, aber es gibt kein Recht auf deren Erfüllung. So war das auch bei dieser Kantonsrats-Weihnacht, die gut getarnt unter der Bezeichnung «Erklärung zum Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan 2014 bis 2017» daherkommt. Diese sogenannte «KEF-Debatte» soll über das Budget hinaus eine Diskussion um die Finanzentwicklung des Kantons ermöglichen. Wünsche verraten viel über die
Absender. In diesem Jahr war die FDP ganz giggerig und wünschte sich gleich sieben Mal dasselbe: Die Bildungsausgaben sollen nur noch mit den Schülerzahlen wachsen dürfen. Und weil copy-paste heute so einfach funktioniert, sollte dies für die Volksschule, die Mittel- und Berufsschulen, die Universität und gleich für alle Fachhochschulen gelten. Das ist nichts anderes als Zechprellerei, will doch die FDP die Rechnung nicht bezahlen für die von ihr mitgetragenen Gesetzesänderungen und Beschlüsse, die zu Mehrkosten führten. Wo ist es geblieben, das liberale Gedankengut, das einst die Volks- und Mittelschule und die Universität gegen die finanziellen Interessen der eigenen Wählerschaft begründete und mit nicht weniger als dem Anspruch angetreten war, das Volk mit Bildung zu befreien («Volksbildung ist Volksbefreiung»)? – Sicher nicht beim heutigen Freisinn. Dem Idealismus von einst folgt der Kleingeist, dem Aufbruch folgt der Abbruch. Die Schule ist scheinbar gebaut und ausfinanziert. Im digitalen Zeitalter betreibt der Freisinn Bildungspolitik mit der Copy-paste-Taste – sinnentleert und ohne Anspruch auf die eigenen emanzipatorischen Ursprünge des Liberalismus. Bildungspolitik wird als
Finanzpolitik gedacht und damit zu einer störenden Kostenstelle. Hoffentlich wird die Regierung die zum Teil überwiesenen Wünsche ablehnen. Aber das grosse Ungemach folgt im März. Dann (w)irren die anderen Liberalen: Zusammen mit der SVP möchten die Grünliberalen den Staat zu einer brutalen Diät zwingen. Wird die ausserordentliche Ausgabe zur Sanierung der Pensionskasse BVK nicht mit dem vorhandenen Nationalbankgold beglichen, folgen bis 2016 wiederkehrende Sparpakete von jährlich 430 Millionen. Magersucht bekommt auch dem Staat nicht gut: Polizei, Gesundheitsversorgung und Unterricht – alle wären unmittelbar und spürbar betroffen. Diäten passen auch nicht wirklich zu Weihnachten. Die KEF-Debatte ist im Grunde eine gute Sache: mit Blick in die Zukunft können die Diskussionen der Regierung Perspektiven eröffnen. Tragisch nur, wenn als Resultat die Begrenzung der Bildung herauskommt. Ist der Liberalismus tot? – Dank der FDP und GLP wenigstens mit positivem Kontostand. Nein, nur sind die Sozialdemokraten die besseren Liberalen!
Schwarz und Weiss! Genau, ganz einfach zu unterscheiden, aber? Es ist nicht immer alles so einfach, wie wir es gerne hätten. Zum Beispiel das Thema «Abzocker». Wir alle mögen keine Abzocker, seien es Manager mit überrissenen Löhnen, seien es Sozialhilfebezüger ohne legitimen Anspruch. Schnell werden mit pauschalen Verunglimpfungen Urteile gefällt und mit einfachen Rezepten rasche Patentlösungen verkauft. Die Schweiz ist eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder der Welt. In den letzten 100 Jahren haben wir uns aus einem AlpenAgrarstaat ohne wesentliche Bodenschätze, zu einem hochindustrialisierten modernen Staat entwickelt. Die Schweiz hat sich im Wettbewerb mit dem Ausland ausgezeichnet entwickelt. Seien wir doch stolz darauf! Die Schweiz ist aber auch ein Land voller Selbstzweifel. Wir sind gut darin, uns dauernd zu entschuldigen und uns schlechter zu machen als wir sind. Basis unseres Staates sind das Vertrauensprinzip, Treu und Glauben und der gesunde Menschenverstand. Dies bedingt aber, dass wir umsichtig und vernünftig mit Fragestellungen und Problemen umgehen. 100% richtig und 100% falsch gibt es oft nicht. Zugegeben, es ist schwieriger Grautöne zu definieren als Schwarz und Weiss auseinanderzuhalten. Aber genau das machte und macht die Schweiz noch immer stark. Die Minder-«Abzockerinitiative» ist ein Paradefall für den Schwarz/Weiss-Lösungsansatz und eine vermeintlich rasche Patentlösung.
Diese Initiative überzeichnet das Problem von zu hohen Managerlöhnen massiv, wirft praktisch alle Manager in einen Topf und präsentiert eine Lösung, welche keine ist und zu guter Letzt dem Wirtschaftsstandort Schweiz und dem ganzen Land Schaden zufügt. Mit den vorgeschlagenen Bestimmungen in der Verfassung wird kein einziger überrissener Managerlohn gekürzt. Aber es werden Regeln festgeschrieben, welche die vielen Unternehmen einschränken, welche gar kein «Abzockerproblem» haben. Eine freie liberale Gesellschaft muss immer mit sogenannten «Ausreissern» leben können. Eine Gesellschaft ist dann stark, wenn ihre inneren Grundwerte, Moral und Ethik intakt sind. Darauf müssen wir Acht geben, und an diesen Grundwerten müssen wir arbeiten. Wir dürfen es nie so weit kommen lassen wie beispielsweise in Griechenland. Vereinfacht dargestellt macht es den Anschein, dass dort die eine Hälfte der Bevölkerung der Ansicht ist, der Staat müsste ihr alles bezahlen und die andere Hälfte, dass sie ihre Einkünfte vor dem Staat verstecken müsste, um keine Steuern zu bezahlen. Eine solche Einstellung muss zwangsläufig zum Ruin des Systems führen. Nehmen wir unsere Verantwortung wahr, halten unsere Grundwerte hoch und kämpfen für den Wirtschaftsstandort Schweiz und lehnen vermeintliche Patentlösungen, welche keine sind, ab. Hans-Peter Schwald, Wettswil
Tierisch gut – drei Wochen Lesemarathon in Wettswil Beim Lesewinter 2013 fanden Bücher grossen Zuspruch
Eine Postagentur im «Volg» statt der bisherigen Poststelle in Aeugst. (Archivbild)
Postagentur in Aeugst Eröffnung am Donnerstag, 21. Februar Wegen tiefer Nutzung und ungenügender Zahl an Postgeschäften wird die Poststelle in Aeugst in eine Postagentur umgewandelt – mit reduzierten Öffnungszeiten. Eröffnung ist am Donnerstag, 21. Februar. SMS, E-Mail und Internetbanking verdrängen die herkömmlichen Postdienstleistungen zusehends. Die Folge: Immer weniger Briefe, Pakete und Einanzeige
zahlungen gehen über den klassischen Postschalter – auch in Aeugst. Angesichts der Entwicklung drängt sich eine deutliche Reduktion der Öffnungszeiten auf. Die Reduktion der Öffnungszeiten sei keine ideale Lösung. Im Fall von Aeugst bedürfe es einer einfachen, praktischen und bewährten Alternative, schreibt die Post. Der Gemeinderat Aeugst hatte sich für die Weiterführung der Poststelle eingesetzt, sieht nun aber in der Agentur die bestmögliche Alternative.
Wenn der Winter draussen kalt und eisig ist, dann ist es genau die richtige Zeit, um Geschichten zu lesen oder sich vorlesen zu lassen! Dem Aufruf zum Lesen, ausgesprochen von der Bibliothek Wettswil, kamen die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen und Eltern (in der Funktion als Vorleser) in grossem Umfang nach: in einem Zeitraum von nur 2 ½ Wochen brachten sie gemeinsam sage und schreibe 606 Kilogramm Bücher auf die Waage. Das entspricht ungefähr dem Gewicht einer jungen, weiblichen Giraffe.
Konkretes Ziel vor Augen Jede Klasse der Primarschule hat sich anfangs ein Tier ausgewählt, dessen Gewicht es zu erlesen galt. Die kleinen gingen mutig und selbstbewusst mit gutem Beispiel voran und wählten zum Beispiel einen Geparden, einen Kaiserpinguin oder auch einen Luchs. Die Tiere erwiesen sich als wunderbarer Ansporn und am Ende der Aktion konnte jede Klasse stolz von sich behaupten, das erwünschte Gewicht erreicht zu haben. Bei manchen entsprach das Endgewicht gar ganzen Tierfamilien!
Das war eine Belohnung wert Zum Abschluss der Aktion am letzten Freitag wurden alle teilnehmenden 13 Klassen ganz besonders für ihre Leseleistung belohnt: Jürg Obrist, Zürcher Illustrator von Kinderbüchern und Autor von Rätselkrimis, war zu Gast und setzte alle Tiere mit schnellem, gekonnten Strich in Szene. Ehrensache, dass der Zoo nun erst einmal in der Bibliothek einkehrt und dort ausgestellt wird. Besucher sind herzlich willkommen. Simone Eutebach
Ausstellung der «erlesenen» Tiere: Jürg Obrist zeichnet. (Bild zvg.)
Raumplanung ist nicht Christina Kienberger als Selbstzweck Schulpräsidentin Es ist leider eine Tatsache, dass die Bevölkerung unseres kleinen Landes durch die enorm hohe Einwanderung ständig wächst. Und es ist eine Binsenwahrheit, dass mehr Leute einfach mehr Raum brauchen. Wir müssen sicher gegen wuchernde Überbauungen à la Monaco etwas unternehmen – aber bitte mit der nötigen Sorgfalt. Diese fehlt leider bei der Revision des Raumplanungsgesetzes, welche die unheilvolle Entwicklung mit ihren Zwangsmassnahmen nicht stoppen kann. Dafür werden wegen der höheren Bodenpreise viele Mieter und Pächter unter den Gewerbetreibenden finanziell zusätzlich belastet. Seien wir ehrlich: die Raumplanung ist nicht Selbstzweck, sondern hat sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung
und der Wirtschaft auszurichten Sie darf nicht einseitig dem Schutzgedanken verpflichtet sein und sie muss nachhaltig sein. Dazu gehört neben den beiden Faktoren Sozial- und Umweltverträglichkeit auch die Wirtschaftlichkeit. Man sollte auch nicht verschweigen, dass es – glücklicherweise – sehr wohl noch viele unberührte Landschaften und immer mehr Naturparks gibt. Die wenigsten Leute wissen, dass die Waldfläche in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten massiv zugenommen hat. Es wächst mehr Holz nach, als in der Industrie Verwendung findet. Nur mit einem Nein am 3. März lenken wir die Entwicklung in die richtigen Bahnen. René Homberger, Präsident HEV-Albis
Keine Bevormundung der Aktionäre Nein zur Minder-Initiative und damit Ja zum Gegenvorschlag. Die FDP setzt sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik ein und verteidigt den Werk- und Finanzplatz. Die Initiative «gegen die Abzockerei» gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz und setzt Arbeitsplätze aufs Spiel. Ohne Arbeitsplätze gibt es jedoch keinen Wohlstand! Die FDP lehnt daher die Minder-Initiative ab und bevorzugt den wirkungsvollen indirekten Gegenvorschlag. Aus welchen weiteren Gründen ist die Minder-Initiative abzulehnen? Die Initiative «gegen die Abzockerei» will über eine Stärkung der Aktionärsrechte hohe Löhne und Boni verhindern. Dazu sieht sie 24 Verfassungsbestimmungen vor, von denen viele nichts mit der Vergütungsfrage zu tun haben. Die Schweiz hätte damit das starrste Aktienrecht der Welt. Zudem ist die Initiative bürokratisch und teil-
weise nicht umsetzbar. Der indirekte Gegenvorschlag wäre da deutlich besser. Er bringt zwar ebenfalls strenge Regeln mit sich, doch mit ihm werden die Aktionärsrechte wirksam gestärkt, ohne die gefährlichen Schwächen der Initiative zu übernehmen. Eine Lösung ohne Überreglementierung, ohne Beschneidung der Freiheit der Aktionäre und ohne Schwächung des Wirtschaftsstandorts bringt nur der indirekte Gegenvorschlag. Nur bei einem Nein zur Minder-Initiative tritt der breit abgestützte Gegenvorschlag des Parlaments in Kraft. Der indirekte Gegenvorschlag steht nicht auf dem Stimmzettel. Wenn Sie Nein zur Initiative «gegen die Abzockerei» sagen, wird der Gegenvorschlag des Parlaments per 1. Januar 2014 automatisch in Kraft gesetzt. Olivier Hofmann, Präsident FDPBezirkspartei
Primarschule Bonstetten: Ersatzwahl Präsidium am 3. März 2013 Der amtierende Schulpräsident Jürg Flückiger tritt per 3. März 2013 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig als Mitglied und Präsident der Primarschulpflege Bonstetten zurück. Mit Katja Geldard wurde am 15. Januar 2013 in stiller Wahl bereits ein neues Mitglied in die Schulpflege gewählt. Nun ist es an den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Bonstetten, am 3. März eine neue Schulpräsidentin, einen neuen Schulpräsidenten aus dem Kreise der fünf gewählten Mitglieder für den Rest der Amtszeit 2010 bis 2014 zu bestimmen. Christina Kienberger, vierfache Mutter und zweifache Pflegemutter, ist seit 2002 Mitglied der Primarschulpflege, seit gut zwei Jahren amtet sie als Vize-Präsidentin. In dieser Zeit übernahm sie mehrmals und für geraume Zeit die Stellvertretung des Präsidenten. In den vergangenen Jahren konnte Christina Kienberger einen reichen Schatz an Erfahrungen sammeln. Sie war in verschiedenen Bereichen an der Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes beteiligt und leitete dazu diverse Arbeitsgruppen. In ihrem Ressort «Schülerbelange» engagierte sie sich stets für eine gute Primarschule, an der sich sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Lehrpersonen wohlfühlen können.
Soziales Denken und Handeln gegenüber den Eltern, Kindern und Arbeitnehmenden sind ihr wichtig.
Bevölkerungswachstum: Neuer Schulraum nötig In der näheren Zukunft stehen für die Primarschule Bonstetten beträchtliche Herausforderungen an: Das Bevölkerungswachstum der Gemeinde hat zur Folge, dass neuer Schulraum gebaut werden muss. Christina Kienberger ist Mitglied der Baukommission, nahm Einsitz in der Jury, die ein konkretes Projekt auswählte, und vertrat das Geschäft an der Gemeindeversammlung im Dezember 2011. Hier war und ist es ihr ein grosses Anliegen, vorausschauend zu denken, um die Qualität der Primarschule hoch halten zu können. Gleichzeitig müssen Steuergelder wirtschaftlich und vernünftig eingesetzt werden. Christina Kienberger möchte ihre Erfahrungen und ihr Wissen ins Amt als Schulpräsidentin einbringen. Sie ist bereit, die Verantwortung zu übernehmen und die neue Herausforderung anzunehmen. Christina Kienberger ist motiviert, sich weiter für eine attraktive Schule für alle zu engagieren, und kann neben der Familienarbeit ihre Zeit und Energie flexibel für dieses Ziel einsetzen.
Auch 25 Jahre nach der Vereinigung von Deutschland muss die DDR als Schreckbild herhalten. Staatskinder, welche nach den Vorstellungen von Staatsfunktionären erzogen werden und ein Staat, der den Familien alle Verantwortung abnimmt, das droht unserem Lande, wenn in der Abstimmung vom 3. März der neue Familienartikel angenommen wird. Das will uns Nationalrat Bortoluz-
zi in seinem Beitrag im Anzeiger vom Dienstag weismachen. In der Familie, unabhängig von ihrer Zusammensetzung und Lebensform, wachsen Kinder heran. Die Bundesverfassung bekräftigt die Bedeutung der Kinder für unsere Gesellschaft, indem sie ihren Anspruch auf Schutz, Förderung und Entwicklung betont. Vor diesem Hintergrund ist es stossend, dass Familien und Kinder in der Schweiz zu den wichtigsten Gruppen von Armutsbetroffenen gehören.
John Appenzeller, SVP-Kandidat für den Bezirksrat Affoltern. Am 3. März 2013 wählen die Säuliämter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Mitglieder des Bezirksrates. Für das Säuliamt ist es von grösster Bedeutung, dass besonnene, glaubwürdige und erfahrene Persönlichkeiten in dieses Amt gewählt werden. Mit John Appenzeller stellt sich ein politisch er-
fahrener und hervorragender Kandidat für dieses Amt zur Verfügung. Als ehemaliger Kantonsrat und Gemeinderat von Aeugst verfügt der junge, innovative dynamische John Appenzeller. und Familienvater über (Bild zvg.)
Als unabhängige Kandidatin kann Christina Kienberger Themen pragmatisch angehen und geniesst die volle Unterstützung von Schulleitung, Schulpflege und Lehrpersonen. Sie ist aus der bestehenden Schulpflege die einzige Person, welche das Präsidialamt übernehmen möchte. (e.k.)
Kinder als Armutsrisiko, das ist im reichen Lande Schweiz ein Skandal! Der neue Verfassungsartikel zur Familienpolitik, über den wir abstimmen, schafft die vielfältigen Probleme im Zusammenhang mit Familienarmut nicht aus der Welt. Doch Bund und Kantone erhalten die Möglichkeit, gemeinsam eine zukunftsweisende und koordinierte Familienpolitik zu fördern. Eine zeitgemässe Familienpolitik bedeutet auch Armutspolitik. Langfristig muss es das Ziel sein, allen Fa-
Jetzt kommt Bewegung ins Projekt «Albis Park», «Anzeiger» vom 25. Januar.
Droht zum «My Flop» zu werden: My Stop. (Bild -ter.)
Scientology-Sekte finanziert) beglückt werden. Wahrlich, wir können uns in Affoltern fast im Schlaraffenland wähnen! Fragt sich nur, ob auch das Marktpotenzial für vier Baumärkte vorhanden ist. Auch die Vermietung der bisherigen Migros-Ladenfläche wird nicht ganz einfach sein, denn sie ist zu klein für einen Grossen und zu gross für einen
eine breite Erfahrung in verschiedensten Fachgebieten. Mit seiner verlässlichen und überlegten Art zu politisieren, hat der «zupackende» Bewerber das nötige Rüstzeug für das anspruchsvolle Amt des Bezirksrates. Man gehe am 3. März 2013 wählen und schreibe John Appenzeller auf seinen Wahlzettel! SVP Obfelden
milien und Kindern, unabhängig von ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation, faire Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Um das zu erreichen, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen. Ein Ja zum Familienartikel hat nichts zu tun mit Gleichmacherei durch staatliche Erziehungsfunktionäre aber viel mit Chancengleichheit und mit Vertrauen in die Kräfte der Familie. Georges Köpfli, Hausen am Albis
Affoltern: Es leben die Märkte! Nun soll es also endlich vorwärtsgehen mit dem «Albis Park» in Affoltern, und mit dem Obi-Baumarkt wird eine weitere Konsumlücke geschlossen. Ein Alt-Gemeinderat hat seinerzeit ja das armselige Angebot in Affoltern beklagt. Bis jetzt gibt es bekanntlich nur den Jumbo und den Coop Bau- und Hobby-Markt. Zum Glück kommt dann auch noch Hornbach, damit wir eine anständige Auswahl haben. Auch der Migros-Markt im Zentrum Oberdorf wird neu erstehen, bestimmt schöner und besser – bis auf die Anlieferung. Und obendrein sollen wir noch mit einem Ramsch-Laden namens Lidl (über den sich angeblich die
Kandidat mit grosser Erfahrung
Für eine zeitgemässe Familienpolitik Ja zum neuen Verfassungsartikel «Familienpolitik» am 3. März.
Christina Kienberger. (Bild zvg.)
Kleinen. Nachdem die Raststätte «My Stop» zum «My Flop» zu werden droht, tut der Gemeinderat gut daran, frühzeitig eine Kommission zu berufen, die sich mit künftigen Leerständen auseinandersetzt. Ach ja: Was noch fehlt, ist ein grosser Erotik-Markt. Dann könnte der Alt-Gemeinderat in Affoltern wirklich alles kaufen. Und auch die Albis-Sauna liesse sich bestimmt reaktivieren. Und noch ein Letztes: Freuen wir uns auf den zusätzlichen Verkehr, den die Konsumtempel generieren werden. Damit kann sich die Standortförderung immerhin die Broschüre sparen, die den Bezirkshauptort als Luftkurort propagiert. Paul Waldburger, Zwillikon
Oehri, nicht Gehri. «Marktbeherrschung schamlos ausgenützt? Unter diesem Titel haben wir am letzten Dienstag einen Leserbrief publizeirt. Der Autor ist Josef Oehri aus Wettswil, nicht Josef Gehri. (Red.)
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«Neuland» begeistert
Gezerre um hauswirtschaftliche Kurse für Mittelschüler geht weiter. > Seite 15
Die Orchestergesellschaft Affoltern erntete unter neuer Leitung viel Applaus. > Seite 17
Hohes Niveau Der FC Wettswil-Bonstetten steckt in der Vorbereitungsphase für die Rückrunde. > Seite 21
«Bester Makler 2012» Remax-Auszeichnung geht an Paul Stöckli Remax Schweiz lud am Freitag 370 Maklerinnen und Makler zur grossen Preisverleihung mit Gala-Dinner in die Stage One Event Hall Zürich. Gewohnt locker und unterhaltsam führte Sven Epiney durch den Abend, unterbrochen nur durch einen Show-Act mit
viel Feuer und Flammen. Höhepunkt des Anlasses war die Verleihung des ersten Preises an Paul Stöckli von Remax Plus Affoltern als erfolgreichster Makler 2012. Ein guter Grund, um an der Bar und auf der Tanzfläche zu feiern. (pd.)
Eine illustre Schar begleitete die Sommer Holzwerkstatt aus Rifferswil zur Vergabe des ZKB-Nachhaltigkeitspreises.
Engagement gewürdigt ZKB-Nachhaltigkeitspreis: 10 000 Franken für Sommer Holzwerkstatt Die Zürcher Kantonalbank verleiht jährlich einen Nachhaltigkeitspreis an kleine und mittlere Schweizer Unternehmen, welche einen herausragenden Beitrag im Bereich der nachhaltigen Entwicklung leisten. Unter den Ausgezeichneten ist auch die Sommer Holzwerkstatt, Rifferswil. ................................................... von thomas stöckli
Paul Stöckli (links) darf den Preis von Sven Epiney entgegennehmen. (Bild zvg.)
Herzlich grüsst der Valentinstag Coopark Affoltern verwöhnt mit Schokolade Den Tag der Liebenden feiert das Einkaufszentrum Coopark Affoltern mit viel Herz: Am 14. Februar erwarten Besucher neben herzlichen Angeboten auch herzhafte Schokolade.
Romantisches Geschenk Christ, Interdiscount, Qualipet und viele weitere Geschäfte stehen der Suche nach einem romantischen Geschenk mit Rat und Tat zur Seite. Doch auch jene, die (noch) nicht verliebt sind, gehen am Valentinstag nicht leer aus, denn auf alle Besucher wartet herzhafte Schokolade.
Alles, was das Herz begehrt – unter diesem Motto feiert das Einkaufszentrum Coopark Affoltern den Tag der Liebenden. Kunden profitieren von einem abwechslungsreichen Couponheft, das viele verschiedene Valentinstag-Angebote bereithält. So findet sich für jedes Herzblatt mühelos die richtige Aufmerksamkeit – ob ein Parfum für die Liebste, romantische Musik für einen Abend in Zweisamkeit oder etwas Gutes für den geliebten Vierbeiner. Coopark Affoltern feiert den Tag der Liebenden. (Bild zvg.)
Schon 2009 hatte sich Daniel Sommer für den ZKB-Nachhaltigkeitspreis beworben. Diesmal hat es geklappt: Seine Holzwerkstatt in Rifferswiler wird – gemeinsam mit einem anderen Bewerber – mit dem Sonderpreis für Kleinstunternehmen ausgezeichnet. «Mir hat es fast die Sprache verschlagen», verrät Sommer. Die unspektakulären Geschäftszahlen, die bei der ersten Bewerbung kritisiert worden waren, haben sich zwar nicht grundlegend verändert, doch die Erklärung des Ämtlers scheint Gehör gefunden zu haben: «Wir haben jeden Franken in Ökologie investiert», sagt dieser nämlich.
Auf diesem Weg weiter gehen Sparsame Lieferwagen mit zusätzlichen Partikelfiltern, Briefversand konsequent in Recycling-Couverts, Mitfinanzierung eines E-Bikes für einen Mitarbeiter, der seinen Arbeitsweg neu nicht mehr motorisiert zurücklegt – mit vielen kleinen Massnahmen wurde in den letzten Jahren die Umweltbelastung kontinuierlich gesenkt. Schon seit Beginn seiner Geschäftstätigkeit setzt Daniel Sommer auf Öl statt Lack, auf Massivholz statt Verbundplatten. Dieses Engagement wird anzeige
nun gewürdigt. «Für uns ist das eine Motivation, auf diesem Weg weiter zu gehen», so Daniel Sommer. Eine neue Idee ist etwa, «Abfall» vermehrt in die Wertstoffkette zurückzubringen. «Wir streben an, dass möglichst wenig verloren geht.» In ihrer Bewerbung für den Nachhaltigkeitspreis hat die Sommer Holzwerkstatt drei Schwerpunkte gesetzt: Produktionsstil, sozialer Bereich und Solarkocher. So arbeitet Daniel Sommer fast ausschliesslich mit Holz aus der Region, wenn möglich FSC-zertifiziert. Das Label steht für verantwortungsvolle Wald-Bewirtschaftung. Bei der Oberflächenbehandlung kommen Öle, Wachse und Seifen zum Zug. «Als Schreiner lernt man das anders», so Sommer. Er und seine Frau haben sich diesbezüglich autodidaktisch schlau gemacht und weitergebildet. Eine kleine Produktionsfläche bringt es zudem mit sich, dass weniger Strom und Heizenergie verbraucht werden.
Daniel und Christine Sommer. (Bilder zvg.) on pour le Développement de l’Energie Solaire Suisse-Madagascar» (ADES). Produziert werden die edlen Kochkisten in Zusammenarbeit mit Jugendlichen der Institution «Einstieg in die Berufswelt» in Baar. 40 Stück sind bereits verkauft und im Frühling ist ein weiterer Workshop geplant, wo Interessierte ihren Kocher selber zusammenbauen können.
Solarkocher für ADES Nachhaltigkeit im sozialen Bereich, dafür stehen etwa die flexiblen Arbeitszeiten, Lehrlingsausbildung und Praktikumsplätze, aber auch die verhältnismässig hohe Frauenquote: «50% der Geschäftsleitung sind bei uns Frauen», verrät Sommer und fügt lachend an: «Zu Hause sind es teilweise sogar 100%.» Die Geschäftsleitung besteht nämlich aus ihm und Ehefrau Christine Sommer. Und schliesslich sind da noch die Solarkocher. «Über 20 000 Franken haben wir in dieses Projekt investiert», verrät Daniel Sommer. Geld, das hilft, die Tropenwald-Abholzung in Madagaskar zu stoppen, denn der Reinerlös aller verkauften Kocher geht in die gemeinnützige Organisation «Associati-
Galaabend in der Umwelt Arena Um die 45 Leute – aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, Familienmitglieder und gute Kunden sowie Behördenvertreter – haben Christine und Daniel Sommer am Mittwochabend zur Preisübergabe in die Umwelt Arena Spreitenbach begleitet. Moderator Stefan Klapproth führte dort mit viel Witz und Frische durch den Galaabend. Der Sonderpreis für Kleinstunternehmen ist mit 20 000 Franken dotiert, die Sommer Holzwerkstatt bekommt die Hälfte davon. Das Geld will Daniel Sommer vorerst auf einem Spezialkonto parkieren: «Für zukünftige nachhaltige Projekte», betont er. Weitere Informationen: www.sommerholz.ch.
Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisa Maria Jodl Huppenbauer Mittwoch, 6. Februar 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger in der Chilestube Donnerstag 7. Februar Seniorenwanderung Dorf Aeugst a. A. ab 10.09 Uhr Billette werden abgegeben
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 3. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Donnerstag, 7. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli
Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 1. Februar 17.00 Kolibri im Chilehuus Samstag, 2. Februar 10.00 Geschichtengottesdienst in der Kirche für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit ihren Eltern, Pfr. W. Schneebeli M. Süess und Team 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon, «Vom Unsichtbaren» (Johannes 4, 12) Pfr. W. Schneebeli 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.00 Gottesdienst im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock Pfrn. V. Hofer Musik: C. Schulthess, Drehorgel Donnerstag, 7. Februar 18.00 Jugendgottesdienst Freitag, 8. Februar 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der reformierten Kirche
Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 2. Februar 10.00 Fiire mit de Chliine in der katholischen Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschliessend Znüni Sonntag, 3. Februar 19.00 Abendgottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Die «Harfe», ihre berühmten Spieler/-innen und was sie zusammen bewirken. Von der Antike über biblische Geschichten . . . (bis zu Troubadix) Mitwirkung: Consuelo Giulianelli, Harfe und Urs Egli, Orgel/Piano
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. Februar 10.00 familien-kirche Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet und Gschichte-Chischte für die Kinder während der Predigt Es singen die Jungjodler ab 8.30 Uhr Chilezmorge Freitag, 8. Februar 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser Kollekte für die Menschenrechte Anschliessend Chilekafi
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 3. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer «Vom Feschthebe, em Loslah und de Suechi nach de Ewigkeit» (Hebräer 13, 14) Montag, 4. Februar 13.30 Kolibri Dienstag, 5. Februar 14.00 Bibelstunde
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 3. Februar 17.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Taufe Jonathan Elias Hegedüs aus Oerlikon
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Predigt: Pfr. Ruedi Kleiner Orgel: Marianne Rutscho Freitag, 8. Februar 20.00 Gebetsabend in der Kirche
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Taufe von Svea Anna Widmer Orgel: Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Freitag, 1. Februar 13.30 Freitagstreff Senioren «Jassen für alle», kath. Chilehuus Sonntag, 3. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfr. Walter Hauser Fahrdienst Martha Fischer Telefon 044 761 03 55 18.30 Konfirmanden: Besuch Street Church-Gottesdienst in Zürich www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 3. Februar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Pfarrer Walter Hauser Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47
Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 2. Februar 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 3. Februar 17.00 Familien-Gottesdienst «Wow – Wunder vo de Schöpfig» Pfrn. Yvonne Schönholzer Kinder der minichile Montag, 4. Februar 15.45 Kolibri
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 3. Februar 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung 2. Februar Telefon 044 700 09 91 11.15 Kirche Wettswil: Jugendgottesdienst Mittwoch, 6. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 Chor Probe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 7. Februar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 8. Februar 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli
Samstag, 2. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 3. Februar 10.30 Eucharistiefeier mit Blasiussegen und Kerzenweihe zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 10.30 Chinderchile 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Mittwoch, 6. Februar 9.15 Eucharistiefeier mit Brotsegnung Donnerstag, 7. Februar 17.00 Anbetung Freitag, 8. Februar 9.15 Eucharistiefeier, anschl. Frauenund Männerkaffee (anstatt am Mittwoch, 6. Februar) 20.00 Taizéfeier in der ref. Kirche
Samstag, 2. Februar 10.00 Liederprobe mit allen 6.-Klässlern 10.15 Eucharistiefeier, speziell für 6.-Klässler. Alle sind herzlich eingeladen Sonntag, 3. Februar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Weihen der neuen Pfarreikerzen Nach dem Gottesdienst wird der Blasiussegen gespendet
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 2. Februar 10.00 Fiire mit de Chliine 18.00 Vorabendmesse mit Blasiussegen und Kerzenweihe Sonntag, 3. Februar 10.00 Euchristiefeier mit MauritiusChor anschl. MauritiusChor-Brunch Montag, 4. Februar 19.30 Monatsandacht Dienstag, 5. Februar 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 6. Februar 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 7. Februar 19.00 Rosenkranz
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 3. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Blasiussegen und Kerzenweihe Donnerstag, 7. Februar 9.00 Eucharistiefeier mit Brotsegnung anschl. Chilekafi
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 3. Februar 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger «Family Tree» Kinderhüeti, Kids-Treff anschliessend Picknick Montag, 4. Februar 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 6. Februar 14.15 Kleingruppe Senioren Donnerstag, 7. Februar 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch
Kath. Kirche Hausen a. A. Samsatg, 2. Februar 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 3. Februar 11.00 Generationen-Gottesdienst zu Maria-Lichtmess
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 3. Februar 9.45 Gottesdienst (Brigitte Wettstein) Kinderhort
Freitag, 1. Februar 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst mit Andy Fuhrer Hort und KingsKids
Sonntag, 3. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 3. Februar 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht
Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 3. Februar 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen
Alles andere als brav ... Den neuen pastelligen Frühlingslook hautnah erleben: bis zum 9. Februar steht die Topwell Drogerie Pfister im Zentrum Oberdorf, Affoltern, ganz im Zeichen von Estée Lauder. Der neue Frühlings-Look von Estée Lauder ist romantisch und gewagt zugleich. Creative Make-up Director Tom Pecheux liess sich diesmal von der Unschuld zarter Pastelltöne inspirieren. Und wie man es von ihm gewohnt ist, bekommen diese Pastells noch einen Schuss französischer Raffinesse: Ein Hauch matter, dunkler Pigmente zaubert einen sinnlichen Look und plötzlich wirken die sonst so sanften Farben alles andere als brav sondern ziemlich sexy. Die Augen strahlen in soften Nuancen von Aquamarin über Lavendel bis Anthrazit. Abgerundet wird der Trendlook mit einem rosigen Teint und verführerisch seidig schimmernden Lippen in Tönen von kräftigem Rosé bis zu hellem Korallenrot. «Da ich beruflich viel mit allen Arten von Frauen zu tun habe, weiss ich, dass sie sich ein sexy Make-up wünschen. Der Pretty Naughty-Look wird zwar von romantischen Pastelltönen dominiert, wirkt jedoch auf subtile Art auch ein wenig provokant: «Etwas Sexiness steht jeder Frau!» findet der Star-Visagist von Lauder. (pd.) Den neuen Frühlingslook hautnah erleben: bis zum 9. Februar steht die Topwell Drogerie Pfister in Affoltern ganz im Zeichen von Estée Lauder. Es erwartet jede Kundin beim Kauf von Estée-Lauder-Produkten im Wert von 80 Franken ein schickes violettes Necessaire im trendigen Reptil-Design. Freuen darf sich frau ausserdem auf wertvolle Proben von hochwirksamen Pflege- und Make-up-Highlights.
Erneut an der «Husi» sparen? Das Gezerre um die hauswirtschaftlichen Kurse für Mittelschüler geht weiter Erst 2011 wurde die Wiedereinführung der Hauswirtschaft für Mittelschüler in Kraft gesetzt. Mit der «Änderung des Mittelschulgesetzes», über die der Souverän am 3. März an der Urne abstimmt, droht der erneute Rückbau. Dagegen wehren sich die Hauswirtschaftslehrerinnen. Am Mittwoch, 6. Februar, stellen sie von 15 bis 18 Uhr in den Schwanden 1 in Affoltern ihre Arbeit vor. ................................................... von martin platter Im Zuge von Sparmassnahmen hatte der Regierungsrat die Hauswirtschaft im Sommer 2004 ganz aus dem Lehrplan der Gymnasien gestrichen. Mit der Befürwortung der Volksinitiative «Ja zur Husi» erzwang der Kantonsrat 2007 mit 112 zu 35 Stimmen die Wiedereinführung. Aus einer Sparabsicht in Höhe von 4,2 Millionen Franken wurden so jährlich wiederkehrende Kosten von beinahe doppelter Höhe, da neu auch Kurzzeitgymnasiasten, die in der Sekundarschule bereits Hauswirtschaftsunterricht gehabt hatten, die «Rüebli-RS» absolvieren sollten. Nach Pilotkursen 2009 führte die Zürcher Bildungsdirektion im Folgejahr 33 Kurse an vier verschiedenen Standorten durch. Das Angebot hätte in vier Stufen bis 2013/14 auf 126 Kurse ausgebaut werden sollen. Sämtliche Absolventen der 20 Mittelschulen im
Kanton wären dann in Genuss der «Husi» gekommen. So weit der ursprüngliche Plan.
Langzeitgymnasiasten bevorzugt Mit seinen erneuten Sparabsichten will der Regierungsrat mit dem Segen des Zürcher Stimmvolkes nun wieder den Status von 2003 herstellen – bevor er aus Spargründen die Husi aus dem Lehrplan streichen liess. Nur die Jugendlichen der Langzeitgymnasien sollen mit der vorgeschlagenen «Änderung des Mittelschulgesetzes» in Genuss der «Husi» kommen. Nicht wie bisher 16- bis 18-jährige Gymnasiasten beiderlei Geschlechts, sondern 12- bis 14-Jährige sollen künftig mit der Haushaltführung vertraut gemacht werden. Während der Kurse wird nicht nur theoretisch geübt: Neben Kochen, Waschen, Putzen, Sport und Handwerklichem gehört auch Budgetplanung, Einkaufen für die Selbstversorgung und das selbstständige Führen des Haushalts zum Pflichtprogramm. Ob dem bereits 12- bis 14-Jährige gewachsen sind? Werden 12- bis 14-Jährige bereits während der facettenreichen Ausbildung den zeitlichen und finanziellen Wert der elterlichen Betreuungsleistung erkennen? Die Gegner der Gesetzesänderung sind skeptisch. «Auf politischer Ebene werden in schneller Folge Entscheide getroffen, ohne dass auf schulischer Ebene eingehend evaluiert wurde. Nur die nackten Zahlen und die Meinung der starken Lehrerverbände zählen», sagt Angelika Wiesner. Die Ernährungsberaterin und Mutter von drei bald erwach-
Ernährungsberaterin Angelika Wiesner. (Bild Martin Platter) senen Kindern würde es bedauern, wenn das hauswirtschaftliche Angebot für Mittelschüler erneut beschnitten würde. Die Bonstetterin engagiert sich deshalb im gegnerischen Komitee.
Nur Internatsbetrieb ist wie das reale Leben «Man spürt nur bei wenigen, besonders interessierten Kurzzeitgymnasiasten, ob sie schon Hauswirtschaftslektionen besucht haben. Drei Lektionen pro Woche in der ersten Sek können keinen dreiwöchigen Intensivkurs ersetzen, in dem selbstständig ein kompletter Haushalt geführt wird», ist Wiesner überzeugt. Im Unterricht der
Sek sehe man auch nicht, welche Folgen es für die Gemeinschaft habe, wenn man Aufgaben im Haushalt nicht wahrnehme. Das könne nur der Internatsbetrieb aufzeigen. Bei den 16- bis 18-Jährigen kam der Abstecher ins reale Leben jedenfalls gut an, wie sich in Gesprächen mit den Jugendlichen anlässlich eines Besuchs im Januar 2010 herausgestellt hatte. Das Internatsleben machte den jungen Erwachsenen sichtlich Spass. Auch die meisten Eltern begrüssten die Husi, erklärte damals Projektleiterin Anny Murpf-Zweifel, die in Affoltern Schulleiterin ist. Bedenken würden von Lehrkräften einzig bezüglich des Zeitaufwandes geäussert. Der dreiwöchige Hauswirtschaftskurs findet während der regulären Unterrichtszeit statt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Mittelschullehrer geben zu bedenken, dass die Zeit für den Pflichtstoff immer knapper werde – selbst wenn der Zeitaufwand für die Hauswirtschaftskurse gemäss Wiesner nur zwei Prozent der gesamten Unterrichtszeit ausmache. Um die hauswirtschaftlichen Kurse einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, organisiert die Schule in Affoltern in den Schwanden 1 am Mittwoch, 6. Februar, einen Nachmittag der offenen Tür. Von 15 bis 18 Uhr kann man sich persönlich in den Räumen der früheren Landwirtschaftsschule von der Vielseitigkeit der Hauswirtschaftskurse überzeugen. Weitere Informationen gegen die Gesetzesänderung: husimussbleiben.ch. Für die Gesetzesänderung: prohusi.ch.
Verstärkt und an neuer Adresse
Thema «Säulibrunnen»
ParaMediForm Affoltern ist seit Jahresbeginn an der Spittelstrasse
Dossier im Dorfmuseum Affoltern, Zwillikon
Vor einem Monat hat ParaMediForm an der Spittelstrasse 9 ein neues Zuhause gefunden. Silvia Buchschacher ergänzt das Angebot mit verschiedenen Therapien und ganzheitlicher Energiearbeit.
Im Juli vergangenen Jahres wurde sie entwendet, die Bronzeskulptur auf dem Brunnen an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Dass der Säulibrunnen mit seiner langen Entstehungsgeschichte die Gemüter der Gemeinde bereits viel früher beschäftigt hatte, zeigt die untenstehende Fasnachtsglosse, erschienen am 20. Februar 1956 im «Anzeiger». Die Kommission Dorfgeschichte hat ein Dossier zur Entstehungsgeschichte des Brunnens zusammengestellt, das im Dorfmuseum aufliegt. Das Dossier ist nicht abgeschlossen. Ergänzende Fakten werden gerne aufgenommen.
Eine warme Farbenwelt strahlt einem in den neuen Räumlichkeiten von ParaMediForm im Wohn- und Geschäftshaus an der Mühleberg-/Spittelstrasse in Affoltern entgegen. Die Kunden sollen sich wohlfühlen, sollen herunterfahren können. Schon acht Jahre steht Sonja Humbel mit Leib und Seele für ParaMediForm Affoltern. Das bereits 20-jährige Konzept aus Schweizer Hand ist einfach: Eine Ernährungsumstellung, die individuell auf die Person abgestimmt ist. Selber hat sie schon seit der Pubertät verschiedenste Diäten ausprobiert. «Abgenommen habe ich immer, aber halten konnte ich das Gewicht nicht», erinnert sie sich. ParaMediForm habe ihr erstmals eine Methode geboten, die nicht nur für den Moment, sondern fürs ganze Leben wirkt, ohne zu hungern und ohne Jojo-Effekt. Gearbeitet wird mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Individualität des Stoffwechsels. So unterscheidet man 284 Ernährungsprofile. Das Erfolgsrezept ist die ausgewogene und individuelle Ernährung: Stimmt das Verhältnis der verschiedenen Nahrungsmittelgruppen untereinander, kann der Körper das Aufgenommene besser verbrennen. Das verleiht mehr Energie und vermeidet Hungergefühle. «Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse», betont Sonja Humbel. «Es ist immer alles eine Frage des Masses und die Methode muss im Alltag praktikabel sein, ansonsten fällt man schnell wieder in die alten Essund Lebensgewohnheiten», stellt die
Von links: Silvia Buchschacher, Sonja Humbel, Esther Stamm und Susanne Weiss. (Bild Thomas Stöckli) Inhaberin von ParaMediForm Affoltern fest. Mindestens ein Jahr lang begleitet sie ihre Kunden. «Das ist nötig, um alle saisonalen Schwankungen sowie andere Herausforderungen abdecken und das Gewicht halten zu können», erklärt sie und fügt an: «Wir sprechen von 95prozentiger Erfolgsquote!» «Mehr Zeit für meine Tochter», nennt Sonja Humbel den wichtigsten Grund, weshalb sie mit ParaMediForm Affoltern von der Betpur- an die Spittelstrasse umgezogen ist. Hier kann sie unter einem Dach wohnen und arbeiten – ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die alleinerziehende Mutter. Sie gewinnt dadurch Lebensqualität, aber auch Flexibilität. Flexibilität, die schliesslich auch der Kundschaft zugute kommt. Aus dem medizinischen Bereich kommend und mit Erfahrung als Personalfachfrau und Coach kann Sonja Humbel nicht nur beim Abnehmen unterstützen. So kann es auch darum gehen, sich in privaten wie auch geschäftlichen Bereichen abzugrenzen, durchsetzen, Nein sagen zu lernen und sich auch mal Zeit für sich selber zu nehmen. «Wenn Störfaktoren da sind, ist der Mensch nicht im Gleichgewicht – da kann er sich noch so gut ernähren», weiss sie aus eigener Erfahrung.
Verschiedene Techniken vereint Was weiter in den Therapie-Bereich geht, dazu hat sich Sonja Humbel nun Unterstützung aus der Komplementärmedizin ins Haus geholt: Silvia Buchschacher hilft bei Migräne, Verspannungen, Rückenschmerzen, Erkältungen, Lernschwierigkeiten und vielem mehr. «Wir können gegenseitig voneinander lernen», sagt sie. «In Bewegung kommen», ist die Idee hinter der VitaflexTherapie. Diese Methode beruht auf einem eigenen Reflexzonensystem und harmonisiert den Energiefluss im ganzen Körper. Über der Kleidung arbeitet sich Silvia Buchschacher mit Druck- und Drehbewegungen über Füsse und Hände, Rücken, Nacken, Kopf und Gesicht. Weiter bedient sich Silvia Buchschacher einer von Andrea Mayerhofer entwickelten Form der ganzheitlichen Energiearbeit. Diese vereint verschiedene neue Techniken und richtet sich an Menschen, die lernen wollen, sich selber ganzheitlich zu verstehen. «Einen Weg der Selbsterkenntnis und Selbstheilung gehen», bringt es Silvia Buchschacher auf den Punkt. (tst.) ParaMediForm Affoltern, Mühleberg-Spittelstrasse 9, Tel. 043 817 16 61, affoltern@paramediform.ch; Silvia Buchschacher, Tel. 044 761 03 92.
Fasnacht 1956: «Von gut unterrichteter Seite wird mitgeteilt, dass heute Nachmittag 4 Uhr auf dem Mozart-Hans-Sachs-Platz (gegenüber dem Merkur) in einer bescheidenen Feier die Übergabe der Brunnenanlage an die Bevölkerung stattfindet. Angesichts der immer noch anhaltenden Kältewelle wird auf eine Ansprache verzichtet, dagegen muss die Anwesenheit sämtlicher Behördenmitglieder die Teilnahme davon überzeugen, dass die Förderung der Kunst für die hohe Obrigkeit ein ernstes Anliegen bedeutet. Das bescheidene Ausmass der den Brunnen krönenden Plastik entspricht unserem Gesamtsteueransatz und verpflichtet übrigens den Beschauer zum Nähertreten, womit er vertiefte Eindrücke gewinnt. Vielleicht wird dann der genaue Beobachter auch erkennen, dass die Kleintiere einer überaus wächsigen Zucht entstammen und in ihrer Entwicklung bereits erhebliche Fortschritte gemacht haben. Ein bisher sorgfältig gehütetes Geheimnis dürfte daher nun einer weiteren Öffentlichkeit preisgegeben werden: die Rassentierchen werden entsprechend der Bevölkerungsvermehrung wachsen, so dass sie selbst dann nicht übersehen werden, wenn unsere Gemeinde einmal den 10 000. Einwohner registriert und damit das Recht zum Eintritt in den schweizerischen Städteverbund erwirbt. (...)»
Der Säulibrunnen 1960. (Archivbild) Immer am 1. Samstag des Monats Dies und vieles mehr sammelt das Dorfmuseum. Vielfältig sind die Objekte und Fotos, die dort eingesehen werden können zum Beispiel morgen Samstag, 1. Februar. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Tel. 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob). (UG)
Der Bezirksrat ist Aufsichtsbehörde über die Gemeinden des Bezirkes Affoltern und Rechtsmittelinstanz in öffentlich-rechtlichen Streitfällen zwischen den Gemeinden und deren Einwohner/innen. Wir suchen per 1. Juli 2013 oder nach Vereinbarung einen/eine
Juristischen Sekretär/ Juristische Sekretärin (100 %) für den Einsatz als ausserordentlicher Bezirksratsschreiber/ausserordentliche Bezirksratsschreiberin für den ganzen Kanton Zürich. Der Aufgabenbereich umfasst die Bearbeitung von Rechtsmittelverfahren aus dem gesamten Bereich der bezirksrätlichen Tätigkeit (unter anderem Sozialhilferecht, Personalrecht, Gemeinderecht, Kindes- und Erwachsenenschutzrecht). Sie verfügen über ein abgeschlossenes juristisches Studium sowie über eine gewisse Berufserfahrung, idealerweise in der öffentlichen Verwaltung oder an einem Gericht. Ihr Interesse sowie Ihre rasche Auffassungsgabe befähigen Sie, sich das benötigte Fachwissen speditiv anzueignen sowie selbstständig und mit sprachlicher Gewandtheit auch anspruchsvollere Rechtsmittelfälle problemlos zu meistern. Anstellungsbedingungen und Besoldung richten sich nach den kantonalen Vorschriften. Der Arbeitsort liegt zentral, wenige Gehminuten vom Bahnhof Affoltern am Albis entfernt. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Foto bis 28. Februar 2013 an die Bezirksratskanzlei Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis. Für Auskünfte steht Ihnen die Bezirksratsschreiberin lic. iur. T. Pfiffner gerne zur Verfügung (043 258 13 60). Näheres zu den Aufgaben der Bezirksräte erfahren Sie auch unter www.bezirke.zh.ch
«Neuland» begeisterte das Publikum Die Orchestergesellschaft Affoltern erntete unter neuer Leitung viel Applaus Seit Hugo Bollschweiler die Leitung der Orchestergesellschaft übernommen hat, ist vieles in Veränderung. Dass sich diese Veränderungen positiv auf das Laienorchester auswirken, hat das Winterprogramm «Neuland» gezeigt. ................................................... von salomon schneider Die Performance der Musiker unter der Leitung von Hugo Bollschweiler wurde von einer abwechslungsreichen Auswahl der Stücke unterstützt. Am Ende des Abends dankte ihnen das Publikum für ihren Einsatz mit stehenden Ovationen. Das Konzert in der voll besetzten reformierten Kirche in Affoltern begann mit François-Joseph Gossecs «Pastorella». Melancholische Töne in D-Dur steigerten sich ins Lebhafte bis hin zum fulminanten Furioso. «Die Auswahl der Stücke ist bei der Orchestergesellschaft Affoltern besonders schwierig. Wir haben zwei Hörner, aber keine Holzbläser. Dadurch wird unser Repertoire stark eingeschränkt. Deshalb wagten wir die Flucht nach vorne. Nach dem Artikel im ‹Anzeiger› haben sich gleich fünf Holzbläser bei uns gemeldet. Wenn wir noch drei weitere finden, werden sich unsere Möglichkeiten noch einmal vervielfa-
Die Orchestergesellschaft Affoltern spielte in der voll besetzten reformierten Kirche Affoltern Stücke von Gossec, Foote, Herbert und Mozart. (Bild Salomon Schneider) chen», erklärte Hugo Bollschweiler die Situation des Orchesters. Als nächstes spielte das Orchester ein Stück aus «Air & Gavotte» von Arthur Foote, das eine klassische Liebesgeschichte erzählt. Zaghaftes Abtasten wird von frechem Kennenlernen abgelöst. Die stürmischen Jugendjahre bilden den Höhepunkt, während das Stück entsprechend dem gemeinsamen Altern langsam abklingt, bis es schliesslich sanft verstummt. «Das
Schwierigste bei der Leitung eines Laienorchesters ist die Abstimmung des Repertoires auf die unterschiedlichen Fähigkeitslevels der Musikerinnen und Musiker. Eine Möglichkeit wäre das Zuziehen einiger auswärtiger Musiker. Das wollte ich jedoch nicht. Mindestens im ersten Jahr will ich primär mit der sich hoffentlich bald erweiternden Stammbesetzung arbeiten», meinte Bollschweiler zur Auswahl des Repertoires.
Dankbares Ämtler Publikum Im Anschluss spielte das Orchester «five pieces for violoncello and strings» von Victor Herbert. Diese brachten die Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle, was insbesondere der emotional überzeugend spielenden Solo-Cellistin Cécile Grüebler zu verdanken war. Die fünf Stücke schlugen einen Bogen von Sehnsucht über Glück zu Spannung und Fröhlichkeit.
Das Publikum reagierte so begeistert, dass das Orchester das sechste Stück gleich als Zugabe spielte. Im letzten Teil wurde ein Auszug aus Mozarts 14. Symphonie aufgeführt. Filigrane Geigentöne wurden von kräftigen Hörnern untermalt, was an das Treiben einer kaiserlichen Jagdgesellschaft erinnerte. Am Schluss blieben die Zuschauer einige Zeit auf ihren Stühlen sitzen und liessen die Musik nachwirken.
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Freitag, 1. Februar Affoltern am Albis 20.15: Weltmusik mit «Scala Nobile»: Brasilien, Argentinien, Indien und Spanien. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Hausen am Albis 20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Hausen unter dem Motto «Magic Moments». Leitung: Rägle Brawand. Festwirtschaft und Tanz mit dem Duo Galaxis. Gemeindesaal Weid.
So breit ist das Spektrum Musik Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern «Scala Nobile» Sandro Schneebeli ist einer der talentiertesten Gitarristen und Komponisten der Schweiz. Seit Jahren sorgt sein Trio «Scala Nobile» für Furore. Die Arrangements lassen viel Freiraum und laden die Musiker zu solistischen Höhenflügen und virtuosen Improvisationen mit unglaublichen Effekten ein. Das Merel Quartett von links: Julia Schröder, Rafael Rosenfeld, Ilvaly Ziliacus, Mary Ellen Woodside. (Bild zvg.) Heute Freitag, 1. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr,
Hedingen 20.00: Vollgas-Party. Infos unter www.vollgashoeckler.ch. Schachensaal.
Wettswil 20.00-21.30: 200 Jahre Giuseppe Verdi: «Sein Leben und seine Opern». Multimedialer Vortrag von Hugo Kaspar. Anschliessend Apéro. Bibliothek.
Samstag, 2. Februar Aeugstertal 20.00: «Musig i de Beiz»: Echo vom Locherguet - «Hauptsach es fäderet». Reservieren unter Telefon 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli (Alte Post).
Eintritt 40/30 Franken.
Jazz am Donnerstag mit der «Alex Felix Dream Band» Das vielseitige Repertoire der Alex Felix Dream Band (mit Hans Meier, Vince Benedetti, Martin Müller, Christoph Mohler) bringt mit Jazz-Standards und Klassikern den Groove der 30er-, 40erund 50er-Jahre zurück – «jazz as it once was». Alex Felix, Mitbegründer der PS Corporation, hat sich mit der hochkarätigen Besetzung seinen eigenen Jazz-Traum erfüllt.
don, die Tonhalle Zürich, ans Lucerne Festival, an die Salzburger Festspiele, ans Menuhin Festival Gstaad. Seit seiner Gründung vor 10 Jahren erhielten Julia Schröder und Mary Ellen Woodside (Violinen), Ylvali Zilliacus (Viola) und Rafael Rosenfeld (Violoncello) ausnahmslos überwältigende Kritiken. Für seinen dritten Auftritt im LaMarotte wählte das Ensemble die Mozart Quartette KV 421 und KV 387 und stellt diese dem 2. Streichquartett des 1949 in die Schweiz emigrierten ungarischen Komponisten Sándor Veress (1907–1992) gegenüber. Freitag, 8. Februar, Bar und Abendkasse ab 18.30,
Donnerstag, 7. Februar, Bar ab 18.30, Musik ab
Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40/30 Franken.
Ab 19 Uhr kleines Essen: Makkaroni-Gratin (Reser-
«Hallo, Frau Müller»
Das Merel Quartett gehört zu den besten Streichquartetten der Schweiz. Seine rege, europaweite Konzerttätigkeit führt es in die renommiertesten Konzertsäle wie die Wigmore Hall in Lon-
Wer kennt sie nicht, die Schlieremer Chind? Seit mehr als 50 Jahren singen und erzählen immer wieder neue Kinder Geschichten. Und das in Mundart, also so wie ihnen der Schnabel ge-
Affoltern am Albis 13.15: «Einheimische Spechte und ihre Lebensräume kennenlernen». Ein Anlass des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern speziell für Familien mit Kindern. Auskunft: Roland Temperli, Telefon 044 767 02 60. Treffpunkt 200 m unterhalb der Bushaltestelle Lilienberg. Mühlebergstrasse. 20.15: «Martin O. ... der mit der Stimme tanzt». Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Schulhaus Ennetgraben. Aula. Zwillikerstrasse.
wachsen ist. Seit Herbst 2011 ist Martin von Aesch – Leiter des legendären Chores und Sohn dessen Gründers Werner von Aesch – vermehrt auch ausserhalb Schlieren unterwegs, denn begeisterungsfähige Kinder gibt es überall. So sind nun die «Affoltemer Chind» zu hören. Erst- und Fünftklässler des Schulhauses Semper singen über vergessene Hausaufgaben, Heimweh im Klassenlager, die erste grosse, leider unerwiderte Liebe, das peinliche Blackout vor der ganzen Klasse: vertrackte Situationen eben, die mit einem Augenzwinkern besungen werden. Dazwischen erzählen Martin von Aesch und Dani Solimine auch Geschichten, die sich zu eigentlichen Cabaret-Nummern entwickeln.
mit einem Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde: Am Eingang zur Silohalle Andermatt wachte damals eine gigantische Jokermaske über die Besucher. Unglaublich und sehr erfreulich ist auch die 15-jährige Zusammenarbeit mit Rosi & Vit Andermatt, die ihre Silohalle zur Verfügung stellen. Der Ball 2013 steht unter dem Motto «1973» und ist zugleich die Jubiläumsparty! Auf dem grossen Vorplatz
Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Antlitz». Thema der aktuellen Ausstellung von Jana Kurth ist das Entgegenblickende. Es steht für Frauenportraits und die bildliche Auseinandersetzung mit dem Thema Weiblichkeit. Die Ausstellung dauert bis 18. April. Infos unter www.aeugstalbis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15. Uhr, Di/Do, 811.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.
Aeugstertal Pegasus Small World, Spielzeugmuseum, Habersaat: Papierkrippen: 1910 bis 1930 und viele weitere Xmas-Accessoires. Die Ausstellung dauert bis 3. Februar. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.
Samstag, 9. Februar, und Sonntag, 10. Februar,
Türöffnung 15 Uhr, Beginn 15.30 Uhr. Eintritt
Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse, Kunstforum: Seide & Holz, Bilder und Objekte von Sonja Hess, Isllisberg. die Ausstellung dauert bis 27. März. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.
Kinder 10/Erwachsene 15 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.
Fasnachtsball und Jubiläumsparty Seit Wochen verbringen die Mery-Güüger ihre kostbare Freizeit mit den Vorbereitungen für den «Joker» in Merenschwand. Um einen Fasnachtsball zu organisieren, braucht es viel Einsatz mit Liebe zum Detail. Das Jahr 2013 ist sowohl für die Mery-Güüger mit ihren 40 Jahren, wie auch für den Ball ein besonderer Jahrgang. Vor 15 Jahren wurde der erste «Joker» durchgeführt und dies gleich
startet das Monsterkonzert am 8. Februar um 19 Uhr. Bis und mit 20 Uhr ist es möglich den traditionellen «Gratisstempel» abzuholen und ab Jahrgang 1963 gibt es freien Eintritt. Bis 4 Uhr früh gibt es dann Guggenpower, Schlager und Stimmungsmusik, dazu «kurze hässliche Shots» und köstliche Grilladen. Ab 2 Uhr stehen die 5-LiberBusse bereit, diese führen sicher in die umliegenden Gemeinden nach Hause.
Hausen am Albis anzeige
20.00: Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Hausen unter dem Motto «Magic Moments». Leitung: Rägle Brawand. Festwirtschaft und Tanz mit dem Duo Galaxis. Gemeindesaal Weid.
Hedingen 20.00: Höckler-Ball unter dem Motto «Mir schwinged s’Lasso und schüssed scharf!». Infos unter www.vollgashoeckler.ch. Schachensaal.
Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche. Zwinglistube.
Dienstag, 5. Februar Affoltern am Albis 09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Akkordeon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin, und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Telefon 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.
Affoltern am Albis 15.00: Dialekt-Märchenmusical «Dörnrösli» von Andrew Bond mit dem MärliMusicalTheater. Schulhaus Ennetgraben. Aula. Zwillikerstrasse.
09.00: Leichte Wanderung: Besuch im Technorama Winterthur. Anmeldung und Auskunft: Werner Bühlmann, Telefon 044 700 01 92, und Edith Koch, Telefon 044 700 02 93. Bahnhof. Treffpunkt.
14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04.
Affoltern am Albis 19.30: Storchenkafi des Spitals Affoltern präsentiert - Kurzvortrag für werdende Eltern zum Thema: «Stil-
len» mit Nadine Eimbeck, Stillberaterin. Jeden ersten Mittwoch im Monat. Im Haus Rigi. Spital. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.00: Dialekt-Komödie «Letschti Liebi» mit Jörg Schneider uva. Tickets unter Telefon 044 955 04 02 (10 bis 15 Uhr) oder www.starticket.ch. Schulhaus Ennetgraben. Aula. Zwillikerstrasse.
Lunch-Kino/Premiere!
Donnerstag, 7. Februar Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Alex Felix Dream Band». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Ottenbach 13.00 Uhr: Wanderung über den Steg nach Obfelden. Kaffeehalt im «Pöschtli». Zurück zu Fuss oder mit dem Postauto. Postautohaltestelle. Treffpunkt.
Mi 12.15 h, E/d/f, 96 Min.
HYDE PARK ON HUDSON So 11.45 h, Mo/Di/Mi 14.30 h, D gespr. MORE THAN HONEY ab 10, in Begl. ab 7 J. Von Markus Imhoof 2. Woche! Do/Fr 18 h, Sa/So 14.30 h Mo/Di/Mi 18 h QUARTET E/d/f, ab 10/8 J. 3. Woche! Tägl. 20.15 h, Sa/So auch 16.45 h DJANGO UNCHAINED E/d/f, ab 16/14 J. Von Quentin Tarantino, mit Leonardo DiCaprio uva. 15. Woche!
MEIN ERSTER BERG – Dialekt EIN RIGI FILM ab 10, in Begl. ab 7 J. Von Erich Langjahr 6. Woche/3D-Proj.!
Ab Sa tägl. 14.30 h, D gespr. Ab 12, in Begl. ab 9 J.
Von Ang Lee CH-Premiere!
Do/Fr 18 h, Sa/So 17.30 h Mo/Di/Mi 18 h DÄN/d/f, ab 16/14 J. Von Thomas Vinterberg, mit Mads Mikkelsen uva. CH-Premiere! Tägl. 20.30 h ZERO DARK THIRTY E/d/f, ab 16/14 J. Von Kathryn Bigelow, mit Jessica Chastain uva.
Von David Sieveking 2. Woche! Tägl. 20.15 h, Sa/So auch 16.45 h
Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h CH-Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Ab Sa tägl. 14.30 h D gespr., ab 6, in Begl. ab 4 J.
5 FREUNDE 2 Do/Fr 20.15 h. ab Sa tägl. 17 h D gespr., ab 14/12 J. Mit Arnold Schwarzenegger CH-Vorpremiere! Mi 20.15 h, D gespr., ab 8/6 J. CH-Premiere!
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Sa/So/Mo/Di 20.15 h E/d/f, ab 16/14 J. Von Quentin Tarantino, mit Leonardo DiCaprio uva.
Rico Schuler: Triumph in Österreich Der Ebertswiler setzt sich am Mayrhofen Freeski Open erfolgreich in Szene
Petra Klingler. (Archivbild)
Petra Klingler in der Weltspitze Am Wochenende fand am Rabenstein im Passeiertal (ITA) ein EiskletterWeltcup statt. Ausgetragen wurde ein Lead- und ein Speed-Wettkampf. Am Start waren rund siebzig Athletinnen und Athleten aus gut einem Dutzend Länder. Aus der Schweiz waren vier Herren und zwei Damen am Start. Mit dabei waren auch die beiden U22Weltmeister und amtierende Schweizer Meister, Petra Klingler (Bonstetten) und Kevin Huser (Widen). Am besten gelang der Wettkampf der Bonstetterin Petra Klingler. Als Einzige der Schweizer Delegation erreichte sie den Halbfinal. Mit dem 10. Rang verpasste sie den Finaldurchgang nur ganz knapp.
Knapp 100 Freeskier reisten vom 23. bis 26. Januar aus ganz Europa nach Mayrhofen, Österreich, um bei der vierten Auflage des Freeski Slopestyle Wettbewerbs «Mayrhofen Freeski Open 2013» dabei zu sein. Der Ebertswiler Rico Schuler gewann das Finale in der Open Class vor dem Österreicher Luca Tribondeau und seinem Teamkollegen und Landsmann Jonas Hunziker. Der jüngere der Brüder Schuler, Luca, erreichte am Donnerstag den etwas unglücklichen aber dennoch guten 5. Rang im Final der besten acht «Rookies». Er musste sich neben seinen Dauerkonkurrenten Andri Ragettli (1.) und Fabian Bösch (2.) diesmal auch von einem Österreicher und einem Finnen geschlagen geben. Am zweiten Tag der MFO 2013 hatte das Wetter kein Erbarmen mit den Ridern und Zuschauern. Leichter Schneefall und ein paar Grade unter Null waren nicht das, was man sich für einen Weltklasse-Contest wünscht. Flaches Licht und leichter Schneefall erschwerten die Bedingungen am Freitag, was den Sportlern jedoch nichts auszumachen schien, denn auch hier war der Fahrerlevel extrem hoch.
Sieger Rico Schuler aus Ebertswil, flankiert von Luca Tribondeau (links) und Jonas Hunziker. (Bild Christoph Schöch) In einem packenden Finale konnte sich die Schweiz hauchdünn vor Österreich durchsetzen. Aus den zwei Qualifikationsläufen zogen jeweils die besten Fünf in das Finale ein. Nachdem er bereits den zweiten Lauf der Qualifikationsrunde gewonnen hatte, setzte der Schweizer Rico Schuler auch im Finale seinen Erfolgskurs fort. Sein Programm aus 270 On 270 Off, Switch Right 720, Switch Left Double 900, Dub 10 und Backside 450 Off the Highrail konnte keiner übertrumpfen.
Der erst 16-jährige Österreicher Luca Tribondeau zeigte seine starke Show und wurde mit Rang zwei belohnt. Jonas Hunziker hatte im ersten Qualifikationslauf die Führung übernommen. Im Finale schaffte er es mit einer Vorstellung als Dritter aufs Podium und komplettierte die hervorragenden Leistungen der Schweizer. Die letzte Woche lief für die Schweizer Freeskier sowieso überzeugend: Ränge zwei und drei an den XGames in Aspen/USA, die hier erwähn-
Neuer Look für den Turnverein Obfelden Aus- und Rückblick auf das Turnerjahr an der Generalversammlung An der 132. Generalversammlung des Turnvereins Obfelden konnte auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückgeblickt und auf ein spannendes Jahr vorausgeschaut werden. Mit unter anderem einem neuen Trainingsanzug bereitet man sich auf das Eidgenössische Turnfest in Biel vor. An der gut besuchten Generalversammlung vom letzten Freitag konnte Präsident Dominik Stierli auf ein erfolgreiches Turnerjahr zurückblicken. Mit der durchgeführten Veteranentagung im Juli, einem Schweizer Meistertitel der Geräteriege in der höchsten Kategorie und einem sehr erfolgreichen Turner-Chränzli mit über 1000 Besuchern in der Mehrzweckhalle Zendenfrei erlaubte sich Präsident Dominik Stierli 2012 als etwas verrücktes Jahr zu bezeichnen, das lange in Erinnerung bleiben wird. Aber auch der Ausblick lohnte sich. So ist 2013 ist ein besonderes Turnerjahr. Im Juni findet das Eidge-
ten starken Resultate in Österreich und in Polen gewann ebenfalls ein Schweizer – gelungenes Händchen des Mettmenstetter Nati-Trainers Misra Noto, der seine Pferde am richtigen Ort einsetzte. Es könnte durchaus sein, dass die Freeskier-Brigade den Alpinen bezüglich TV-Präsenz bald den Rang ablaufen werden. Sotschi 2014 ist nah und die Freeskier zum ersten Mal olympisch. Das könnten spannende und erfolgreiche Winterspiele werden. (spe)
cher blau-schwarzer Farbe.
Vorstand bestätigt Die weiteren Geschäfte an der Generalversammlung gingen ohne Probleme über die Bühne. Der Vorstand wurde in seiner jetzigen Zusammensetzung bestätigt, Abrechnung und Budget von der Versammlung gutgeheissen und auch Lob für das aktive und Der aktuelle Vorstand des Turnvereins Obfelden. Von links: Dominik Stierli, Davide Anderegg, Mirco nachwuchsförKurt, Patrik Etterlin, René Grünenwald, Lukas und Martin Häberling. (Archivbild) dernde Vereinslenössische Turnfest in Biel statt. Dieses ten Zusammenarbeit werden die Da- ben ausgesprochen. Der Turnverein aus der ganzen Schweiz besuchte Fest men-, Frauen- und Männerriege mit Obfelden steht auf gesunden Beinen findet nur alle sechs Jahre statt und neuen Trainingsanzügen ausgestattet. und ist für das neue Turnerjahr gerüszieht jeweils über 100 000 Besucher Zusammen mit der Geräteriege und tet. (dst) an. Passend dazu kleidet sich der Turn- den Jugendriegen zeigt sich so der Ververein neu ein. Dank einer vereinswei- ein ab diesem Frühling in einheitli- Weitere Infos unter www.tvobfelden.ch.
Das Damen 1 von Volley Obfelden hat in einem spannenden Kampf in 3:1 Sätzen gegen Volley Wald verloren. Das ehrgeizige Ämtler Damenteam führte im ersten Satz lange Zeit und verlor ihn am Schluss 24:26. Im 2. Satz dominierte Obfelden ganz klar und siegte 25:14. Im 3. Satz lag die Führung wieder klar bei Volley Obfelden, doch reichten am Schluss die Nerven nicht mehr und Volley Obfelden verlor den Satz 24:26. Das Resultat hätte 3:0 heissen sollen, das Team kämpfte und dominierte den Gegner, nur die entsprechende Coolness fehlte, um den Sieg sicher in der Tasche zu haben. Volley Wald ist der Absteiger von der 3. Liga und hatte die nötige Routine, zu gewinnen, auch wenn es knapp wird. Im 4. Satz verlor Obfelden dann deutlicher 16:25. Ein Sieg für Volley Obfelden hätte den sicheren Aufstieg in die 3. Liga bedeutet, jetzt haben die Damen den Aufstieg nicht mehr selber in der Hand und sie müssen abwarten welche Resultate die anderen Teams noch erreichen. Es bleibt spannend!
Siege für Nathalie Oliveri und Barbara Speichalova Ämtler Amazonen am CSI Zürich
Nathalie Oliveri mit Vie CH. (Bild K. Stuppia)
Die Leistung von Andreas Ott mit seinem Loxley de Reselle in der Hauptprüfung vom Sonntag war so überragend, dass eine erneute Erwähnung zwingend ist. Dennoch macht es Freude zu berichten, wie erfolgreich die Ämtler Amazonen und Reiter im Helfer- und im Equipenspringen waren. Für das Familienspringen kann man sich jeweils in Elgg am Hallenspringen qualifizieren. Am Freitag ist der Auftakt jeweils den vielen ehrenamtlichen Helfern gewidmet, in zwei Abteilungen gibt es einen Sieger und 9 Klassierte. Diese 20 Teilnehmer qualifizieren sich für das Equipenspringen am Samstag. Zu dritt mit einem Internationalen Reiter wird dreimal der Parcours in einem Zeitspringen überwunden, wobei die Verstärkung jeweils das Pferd eines Helfers auswählt.
Die erste Abteilung dominierte Nathalie Oliveri mit Vie, auf den Rängen 5 Ariane Frommenwiler mit Partout du Monde, 6 Marion Kuhn mit Lionell’s Cliff, 8 Barbara Speichalova mit Carthago von Kappensand und 9 Kaya Veltz mit Carola. In der 2. Abteilung platzierte sich Lea Baur mit La Donna auf dem 5. Platz. Im Equipenspringen folgte der tolle Sieg für Barbara Speichalova. Lea Baur und Beat Mändli. 6. wurde das Team Nathalie Oliveri, Andrea Bärtschi und Anne-Julia Kontio und 8. Ariane Frommenwiler, Caroline Bleuel und Hendrik von Eckermann. Ein weiterer Publikumserfolg ist das Familienspringen. Hier brillierten auf dem 3. Rang Merel Ott mit Quelinda de Villars und Elin Ott mit Lorina V, 11. wurden Julie und Daniel Müller mit Jump de Verpilliers und Cellino,
Barbara Speichalova mit Carthago von Kappensand. (Bild zvg.)
Ein Ehepaar holt die Tagessiege Ideale Bedingungen am 24. Reppischtallauf Temperaturen knapp über 0 Grad und vor allem beim Hauptlauf Sonnenschein, idealer hätten die Bedingungen beim 24. Reppischtallauf Ende Januar kaum sein können. Trotzdem waren klar weniger Läufer- und Läuferinnen am Start.
Rang 3: Das FCZ Damenteam stellte manches Herrenteam vor grosse Probleme. (Bilder zvg.)
Wieder Fussball im «Zendenfrei» Premiere geglückt: Erstes Hallenturnier FC Knonau-Mettmenstetten Am Wochenende des 19. und 20. Januar fand in Obfelden, nach ein paar Jahren Unterbruch, wieder ein Hallenfussballturnier statt. Dieses wurde zum ersten Mal vom FC Knonau-Mettmenstetten organisiert. Über das ganze Wochenende spielten total 72 Mannschaften um den jeweiligen Turniersieg. Am Samstagmorgen waren die G- und F-Junioren dran. Vor prall gefüllten Rängen, spielten die Kleinsten faszinierenden Hallenfuss-
ball. Bei den G-Junioren endete das Turnier mit einem Dreifachsieg des FC Affoltern, belegten doch die FCAMannschaften die Ränge 1 bis 3. Auch die Kategorie F-Junioren wurde von einem Ämtler Team gewonnen, dem FC Hausen. Am Nachmittag ging es mit der Kategorie E-Junioren weiter. Auch da war der Publikumsandrang sehr gross. Auf den Podesten der zwei E-JuniorenKategorien fanden sich keine Zürcher Vereine. Die Kategorie E1 wurde vom FC Rotkreuz vor dem FC Bremgarten und dem FC Merenschwand gewon-
Feiern wie die Grossen.
Aufstiegsplatz ist in Sichtweite
nen. Die zweite E-Kategorie war in Zuger Hand, mit dem SC Cham vor dem FC Aegeri und dem FC Rotkreuz als Sieger. Am Abend waren die Aktiven dran. Da in dieser Altersklasse keine Mamis, Papis, Omas und Opas mehr mitgehen, hielt sich auch die Fankulisse in Grenzen. Gewonnen wurde das Turnier vom FC Racing Club Zürich vor dem FC Wädenswil und dem FC Lachen Altendorf. Der Sonntag begann mit dem Auftritt der D-Junioren. Wieder waren überraschend viele Zuschauer anwesend. Die über die ganze Halle spielenden D-Junioren boten sehr guten Hallenfussball. Der Sieg in dieser Kategorie ging an den FC Muri vor dem FC Wettswil-Bonstetten und dem FC Adliswil. Die D-Jungs des FCKM konnten das Turnier auf dem guten 5. Platz beenden. Das am Nachmittag ausgetragene C-Junioren-Turnier wurde von der Teilnahme der FC-Zürich-U16-Frauen bereichert. Das FCZ-Damenteam stellte manches Herrenteam vor grosse Probleme und beendete das Turnier als hervorragende Dritte. Gewonnen wurde diese Kategorie von BC Albisrieden vor dem FC Dielsdorf. Es war das erste Hallenturnier des FC Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten, es wird aber sicher nicht das letzte bleiben. (P.b)
Sekunden. Lars benötigte für die 950 m 3.10,22 und Joana 3.19,61. Zum ersten Mal in der Geschichte des Reppischtallaufes gingen die Tagessiege an ein Ehepaar. Bei den Damen durfte Jutta Brod aus Konstanz den Siegesstrauss entgegennehmen. Sie benötigte 30.07,91 für die 8080 m. Ihr Mann Carsten legte die Strecke in 26.47,19 zurück und erhielt für die Tagesbestzeit zusätzlich zwei Flaschen feinen Rotwein.
Die Zuschauer konnten sich spannender Wettkämpfe erfreuen und in 3 Kinderkategorien wurden, trotz Schnee auf einem kürzeren Abschnitt, Alle Resultate unter www.reppischtallauf.ch. Streckenrekorde aufgestellt. Bei den Piccolo II benötigte Lea Madleine Ammann aus Oberrieden für die 500 m nur 1.48,37 Minuten und war damit eine Sekunde schneller als der bisherige Rekord. Ihre eigenen Bestleistungen unterboten Lars Widmer, Langnau am Albis, bei den Schülern I um drei Sekunden und Joana Pani, Bülach, bei den Mädchen I um super sieben Tagessieger: Jutta und Carsten Brod aus Konstanz. (Bild zvg.)
Turnier-Wochenenden FC Affoltern lädt in die Stigelihalle Am kommenden Wochenende findet in der Stigelihalle das alljährliche FCA-Juniorenhallenturnier statt. Besonders freut sich der Verein, dass man am darauffolgenden Wochenende ein Frauen- und Juniorinnenturnier durchführen darf. Am Freitagabend liefern sich die B-Junioren einen Wettkampf am sehr beliebten Abendturnier, das jeweils bis kurz vor Mitternacht dauert. Der Samstag liegt dann fest in der Hand der D-Junioren am Nachmittag und der C-Junioren, die ebenfalls in den Genuss eines Abendturniers kommen. Am Sonntag gilt es früh aufzustehen, stehen sich doch die E-Junioren bereits um 7.30 Uhr gegenüber, damit der Nachmittag für die F-Junioren verfügbar ist. Unter anderem befinden
sich unter den angemeldeten Mannschaften einige Hochkaräter wie GC U12 und die FCZ Frauen U16, die übrigens bei den Jungs auflaufen. Das Damenturnier wird am Samstagmorgen von den C-Juniorinnen eröffnet, gefolgt von den B-Juniorinnen am Nachmittag, und anschliessend von den 2./3.-Liga-Damen, die sich auch an einem Abendturnier messen. Der Sonntag steht im Zeichen der DJuniorinnen am Morgen und der 4. Liga/U23 Damen am Nachmittag, die ein hoffentlich gelungenes Turnierwochenende abschliessen. Die Spielpläne beider Turniere sind auf der FCA-Homepage abrufbar. Während beider Turniere haben die Zuschauer und die Mannschaften die Möglichkeit sich in der Festwirtschaft kulinarisch verwöhnen zu lassen, um die Spiele mit vollem Magen und frohem Gemüt zu geniessen.
Testspiele auf hohem Niveau FC Wettswil-Bonstetten bereitet sich auf die Rückrunde vor
FC Affoltern: erstes Trainingsspiel 2013 Am heutigen Freitag, 1. Februar, absolviert die 1. Mannschaft des FCA ihr erstes Vorbereitungsspiel im neuen Jahr.
Stratege, Trainer und Antreiber: Trainer Filipovic. (Bild zvg.)
Gegner im heimischen Stadion ist der FC Adliswil. Die Adliswiler spielen eine Klasse tiefer als der FCA, nämlich in der 3. Liga. Zur Erinnerung: Die FCA-ler liegen zurzeit mit 24 Punkten auf dem 4. Platz in der zweiten Liga. Das Torverhältnis der Hinrunde beträgt 24:15. Gewonnen haben die Säuliamt-Buben sieben Spiele und jeweils drei gingen verloren und unentschieden aus. Gerade mal vier Pünktchen trennen den Ämtler Verein vom 1. Tabellenplatz. Eine Herausforderung für die Rückrunde, die durchaus machbar ist.
Gute Chancen, jedoch kein Torerfolg; die Rotschwarzen unterlagen Zürich U21 aus der 1. Liga Promotion. (Bild Kaspar Köchli) Der Fussballclub Wettswil-Bonstetten steckt in der Vorbereitungsphase für die Anfang März beginnende Rückrunde in der 1. Liga Classic. Etliche Testspiele stehen auf dem Programm. Dem 3:1-Erfolg gegen United Zürich
(2. Liga) folgten Begegnungen mit wesentlich stärkeren Kalibern aus der 1. Liga Promotion. Gegen Zürich U21 setzte es ein 0:4 ab, Tuggen hingegen wurde nach gutem Spiel sicher mit 2:0 bezwungen. Heute Freitagabend gas-
tiert um 19.30 Uhr auf dem Wettswiler Moos bereits der nächste Klub aus der dritthöchsten Liga, der renommierte SC YF Juventus aus Zürich, welcher an der Schwelle zur Challenge League steht. (kakö)
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Vorzeitige Kündigung eines Geschäftslokals?
Diar, Tom, Gemma und Andrej, sie alle haben gemäss den im «Anzeiger» publizierten Föteli in der ersten Hälfte Januar im Spital Affoltern das Licht der Welt erblickt. Vermutlich handelt es sich um drei Knaben und ein Mädchen. Alle vier Namen widerspiegeln die gesellschaftliche Entwicklung und Strömungen unserer Zeit. Lang, lang ists her, seit über Jahrzehnte die altbekannten Vornamen wie Hans, Paul, Max, Otto, Werner, Ruth, Esther usw. verwendet wurden. Nicht in allen Fällen ist heute auf den ersten Blick jeweils klar, ob ein Vorname auf ein männliches oder weibliches Wesen hinweist. Das gabs zwar früher schon vereinzelt, aber viel weniger. Damals konnte man das Geschlecht noch von der Frisur ableiten. Doch heute sind die Zeiten, wo Männlein kurze und Weiblein längere Haare tragen, vorbei. Auch Heinrich, Walter und Mina gehörten früher zu den traditionellen Vornamen. Davon konnte man dä Heiri, dä Wädi und das Mineli ableiten. Wie lauten wohl solche Abwandlungen von Diar, Tom, Gemma und Andrej? Bewegung ist auf Jahresanfang bei den Familiennamen entstanden. Neu gibt es bei Ehepaaren keine Doppelnamen mehr. Bei einer Heirat können Mann und Frau ihren Namen behalten. Sie dürfen jedoch einen Familiennamen bestimmen, der dann auch für die Kinder gilt. Die bisherigen Bürgerorte werden beibehalten. Hinter den Kraft in getretenen Neuerungen steht die totale Gleichberechtigung in Partnerschaften. Für die Zivilstandsämter wird die Arbeit mit den Neuerungen nicht einfacher. Es dürfte künftig auch schwieriger sein, Nachforschungen über gesetzliche Erben anzustellen. Vielleicht kommt bald einmal der Tag, an dem die Bürgerrechte ganz aufgehoben und die Personendaten einfach nur noch gesamtschweizerisch zentral verwaltet werden. Fehlt eigentlich nur noch ein Gesetz, das urteilsfähige Kinder so ab 12 Jahren ermächtigt, ihren Vornamen nachträglich zu ändern, falls ihnen der bei der Geburt verliehene Titel nicht zusagt. Solche Wünsche gab es zwar schon zu Adolf Hitlers Zeiten. Da fragte ein Adolf Stink den Führer, ob er seinen Namen ändern könne. Und zwar hätte er gerne Walter Stink geheissen. NB. Meine fünf Enkelkinder heissen übrigens Nadine, Corinne, Luis, Maurice und Dylan. (rf.)
Frage: Ich habe ein Geschäftslokal gemietet. Der Mietvertrag kann erst nach fünf Jahren gekündigt werden. Nun habe ich beschlossen, das Geschäft wieder aufzugeben. Der Mietvertrag würde aber noch rund zwei Jahre laufen. Gibt es eine Möglichkeit, dass ich vorzeitig aus dem Mietvertrag aussteigen kann oder muss ich wirklich noch für zwei Jahre den Mietzins bezahlen? Antwort: Offenbar haben Sie einen Geschäftsmietvertrag mit einer Mindestdauer von fünf Jahren abgeschlossen. Eine Kündigung vor Ablauf einer vereinbarten Mindestdauer kommt nur in Betracht, wenn die Vertragserfüllung für den Mieter aus wichtigen Gründen unzumutbar ist (Art. 266 g Abs. 1 OR). Es muss sich hierbei jedoch um gravierende Gründe handeln. Finanzielle Schwierigkeiten einer Firma stellen gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts z.B. keinen wichtigen Grund für eine ausserordentliche Kündigung dar. Die Anforderungen für die Zulässigkeit einer ausserordentlichen
Kündigung sind hoch. Für den Mieter besteht jedoch die Möglichkeit, einen Ersatzmieter für die verbleibende Mietdauer zu stellen. Gemäss Art. 264 Abs. 1 OR wird der Mieter von sei- Alexandra Imhof. nen mietvertraglichen Verpflichtungen befreit, wenn er dem Vermieter einen zumutbaren Ersatzmieter präsentiert, welcher bereit ist, das Mietverhältnis zu den gleichen Bedingungen zu übernehmen. Es genügt, wenn ein einziger Ersatzmieter vorgeschlagen wird. Zumutbar ist ein Ersatzmieter, wenn er zahlungsfähig ist und Gewähr für die vertragsgemässe Benützung der Sache bietet. Was die Zahlungsfähigkeit angeht, so muss diese mit entsprechenden Dokumenten belegt werden (zum Beispiel Betreibungsregisterauszug, bei Firmen Geschäftsabschlüsse usw.). Bei Geschäftsräumen ist ferner die Zweckbestimmung ein wichti-
ger Punkt. Der Vermieter muss einen Ersatzmieter, welcher die Räume zu einem komplett anderen Zweck als der bisherige Mieter nutzen will, nicht akzeptieren. Der Vermieter muss die vorgeschlagenen Ersatzmieter prüfen. Abgelehnt werden darf ein Ersatzmieter nur, wenn er nicht zumutbar ist. Die Ablehnung des Ersatzmieters muss vom Vermieter begründet werden. Erfolgt die Ablehnung zu Unrecht, wird der Mieter trotzdem von seinen mietvertraglichen Verpflichtungen befreit, und zwar ab dem Zeitpunkt, ab welchem der Ersatzmieter bereit gewesen wäre, das Mietobjekt zu übernehmen. Ich würde Ihnen empfehlen, einen Ersatzmieter für die verbleibende Mietdauer zu suchen und diesen der Vermieterschaft vorzuschlagen, am besten in schriftlicher Form mit den erforderlichen Belegen. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch.
Die Welt kommt zu Besuch Während zwei Tagen, dem 22. und dem 23. Januar, waren 100 AFS-Schüler eingeladen, das Bundeshaus in Bern zu besuchen. Für viele Gastkinder, welche am 22. Februar in Zürich ankommen, werden noch Gastfamilien gesucht. «Als wir in dieses fantastische Gebäude eintraten, wussten wir nur wenig darüber, wie viel wir über das politische System und die Schweizer Kultur lernen werden.» Andrea aus der Dominikanischen Republik lebt seit bald einem halben Jahr als Austauschschülerin in der Schweiz, wohnt bei einer Schweizer Gastfamilie und besucht das Gymnasium. Mit 99 anderen Gastschülern und -schülerinnen hat sie die Möglichkeit nutzen können, das Bundeshaus in Bern zu besuchen.
AFS-Gastschüler in Bern. (Bild zvg.) Jährlich besuchen rund 250 Schüler und Schülerinnen aus aller Welt die Schweiz, um unsere Kultur und Sprache kennenzulernen und spannende Erfahrungen zu machen. Damit dies überhaupt möglich ist, braucht je-
des dieser Gastkinder eine Gastfamilie, welche offen für neue Kulturen und junge Menschen ist. AFS sucht für viele Gastkinder, welche am 22. Februar in Zürich ankommen, noch Gastfamilien. Die Kinder sind zwischen 15 und 18 Jahre alt, kommen vorwiegend aus Asien und Südamerika und warten zu Hause schon ganz ungeduldig auf eine Familie, welche sie für ein halbes oder für ein Jahr aufnimmt. Infos unter Telefon 044 218 19 19, afs.ch oder bei Sabine Herbst, sherbst@afs.ch.
Immer noch im Säuliamt Der berühmte Waldrapp «Shorty» verweilte am 28. Januar einen ganzen Nachmittag in der Baaregg in Knonau. Mirjam Schüpfer und Markus Gut haben ihn dort beobachtet und fotografiert. «Shorty» ist ein Nachkomme von handaufgezogenen Tieren aus Zoos, die in einem Wiederaussiedlungsprojekt zum Zug über die Alpen trainiert wurden. Im Säuliamt wurde er vor Weihnachten in Uerzlikon erstmals erkannt, am 30. Dezember dann bei Uerzlikon erneut gesichtet.
bauernregel «Ists an Lichtmess (2. Februar) hell und rein, wirds ein langer Winter sein.»
Rindsplätzli im Saft. (Bilder zvg.) Für 4 Personen 1 Zwiebel 2 Fenchel 2 Rüebli 800 g Rindsplätzli Salz, Pfeffer aus der Mühle Olivenöl 4 Thymianzweige 1 dl Gemüsebouillon
Zubereitung Zwiebel fein hacken, Fenchel und Rüebli fein schneiden. Plätzli beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen. Boden des Schmortopfs mit wenig Olivenöl einpinseln. Gemüse mit Fleisch lagenweise einschichten. Thymian darauflegen und Bouillon dazu giessen. Alles bei grosser Stufe erhitzen. Bei kleiner Hitze 1 Std. schmoren. – Zubereitung ca. 15 Min. + 1 Std. schmoren.
Rotweinbirnen mit Honignüssen. Für 4 Personen 4 dl Rotwein 4 EL Rohzucker 1 dl Orangensaft 1 Zimtstange 4 Birnen 4 EL Honig, flüssig 1 Msp. Zimt 4 EL Baumnusskerne, grob gehackt Pfefferminze
Zubereitung Rotwein mit Zucker, Orangensaft und Zimtstange aufkochen. Birnen samt Stil streifenweise schälen und im Sud ca. 15 Min. weichpochieren. Im Sud auskühlen lassen. Honig mit Zimt und Baumnüssen mischen. Verbliebene Schale wegschälen, Birnen anrichten und Honignüsse darübergeben. Mit Pfefferminzblatt garnieren. – Zubereitung ca. 20 Min. + auskühlen.
Veranstaltungen Klein openArt Gastausstellung mit 28 Kunstschaffenden Noch bis 24. Februar 2013
Kalbssteak «Morilles»
Heute letzter Tag Metzgete von Hansheiri Weiss
vom Grill mit Morchelrahmsauce grünen Spargeln und Frischeiernüdeli 130 g Fr. 39.90 180 g Fr. 46.90 220 g Fr. 54.90
Musik mit Dölf. Auf Ihre Reservierung freuen sich Renata Schönbächler und Team Telefon 044 764 18 40 P. S. Am Samstag, 9. Februar, 15.30 Uhr, wird bei uns die Schnitzelbank gesungen mit der Songgruppe TV Adliswil, sowie am Fasnachtsumzug, 17. Februar, 14.30 Uhr. Kommen Sie vorbei, es lohnt sich.
Möchten Sie wissen, wer die ehemalige Landwirtschaftsschule neu belebt? Verschaffen Sie sich einen Einblick – lernen Sie die «Husi-Kurse» kennen. Die Lehrpersonen, Schüler und Schülerinnen der Hauswirtschaft an Mittelschulen laden Sie herzlich zu einer Besichtigung mit Hausführung, Getränken und Gebäck ein. Termin: Mittwoch, 6. Februar, von 15.00 bis 18.00 Uhr Veranstaltungsort: In den Schwanden 1, 8910 Affoltern am Albis.
Preis-Jassen Samstag, 2. Februar 2013, ab 14.00 Uhr. Gejasst wird der Schieber mit zugelostem Partner. Kosten: Fr. 25.– (inkl. Nachtessen).
Restaurant Aemtlerstübli Zürichstrasse 54, 8910 Affoltern a. A. Telefon 044 761 08 15 www.aemtlerstuebli.ch info@aemtlerstuebli.ch Fredy und Team freuen sich auf Ihren Besuch!
Es freut uns, dass auch dieses Jahr Rolf Beeler und Ruedi Müller mit uns das einmalige
Käse-, Fisch-, Fleischund Weinvergnügen durchführen. Rolf Beelers Rohmilchkäse, in Kombination mit Fleisch, Fisch und exzellenten Weinen ist einfach göttlich.
Der Anlass findet am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr statt. Das komplette 6-Gang-Menü ist auf unserer Homepage aufgeführt. Wir freuen uns, den interessanten Anlass mit Ihnen geniessen zu dürfen. Els Imhof und das Central-Team Gerne nehmen wir Ihre Reservierung entgegen. Telefon 044 761 61 15 www.central-affoltern.ch info@central-affoltern.ch