Source: http://www.philprom.de/ordnungen/religionsphilosophie-master-ab-2018-19
Timestamp: 2018-10-20 06:14:29
Document Index: 322685666

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 14', '§ 24', '§ 29', '§ 25', '§ 30', '§ 26', '§ 31', '§ 27', '§ 32', '§ 28', '§ 33', '§ 29', '§ 34', '§ 30', '§ 35', '§ 31', '§ 36', '§ 32', '§ 40', '§ 33', '§ 42', '§ 34', '§ 43', '§ 35', '§ 44', '§ 36', '§ 45', '§ 37', '§ 46', '§ 38', '§ 47', '§ 39', '§ 48', '§ 40', '§ 49', '§ 41', '§ 50', '§ 42', '§ 51', '§ 43', '§ 52', '§ 44', '§ 53', '§ 45', '§ 54', '§ 20', '§ 37', '§ 8', '§ 11', '§ 20', '§ 11', '§ 14', '§ 14', '§ 23', '§ 33', '§ 33', '§ 24', '§ 26', '§ 27', '§ 18', '§ 32', '§ 45', '§ 22', '§ 20', 'Art. 12', '§ 22', '§ 33', '§13', '§ 28', '§ 31', '§ 32', '§ 22', '§ 24', '§ 43', '§ 28', '§ 30', '§ 22', '§ 24', '§ 2', '§ 6', '§ 19', '§ 33', '§ 19', '§ 33', '§ 19', '§ 33', '§ 22', '§ 24', '§ 41', '§ 36', '§ 45', '§ 24', '§ 37', '§ 33', '§ 46', '§ 56', '§ 26']

Religionsphilosophie, Master (ab WS 2018/19) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Religionsphilosophie, Master (ab WS 2018/19)
Masterstudiengang Religionsphilosophie (ab WS 2018/19)
Prüfungsordnung Masterstudiengang Religionsphilosophie, Master (ab WS 2018/19)
§ 10 Modulbeschreibungen (RO: § 14)
§ 24 Täuschung und Ordnungsverstoß (RO: § 29)
§ 25 Mängel im Prüfungsverfahren (RO: § 30)
§ 26 Anerkennung und Anrechnung von Leistungen (RO: § 31)
§ 27 Anrechnung von außerhalb einer Hochschule erworbenen Kompetenzen (RO: § 32)
§ 28 Modulprüfungen (RO: § 33)
§ 29 Mündliche Prüfungsleistungen (RO: § 34)
§ 30 Klausurarbeiten und sonstige schriftliche Aufsichtsarbeiten (RO: § 35)
§ 31 Hausarbeiten und sonstige schriftliche Ausarbeitungen (RO: § 36)
§ 32 Masterarbeit (RO: §§ 40, 41)
§ 33 Bewertung/Benotung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote (RO: § 42)
§ 34 Bestehen und Nichtbestehen von Prüfungen; Notenbekanntgabe (RO: § 43)
§ 35 Zusammenstellung des Prüfungsergebnisses (Transcript of Records) (RO: § 44)
§ 36 Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen (RO: § 45)
§ 37 Wiederholung von Prüfungen (RO: § 46)
§ 38 Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen (RO: § 47)
§ 39 Prüfungszeugnis (RO: § 48)
§ 40 Masterurkunde (RO: § 49)
§ 41 Diploma Supplement (RO: § 50)
§ 42 Ungültigkeit von Prüfungen (RO: § 51)
§ 43 Einsicht in Prüfungsakten; Aufbewahrungsfristen (RO: § 52)
§ 44 Einsprüche und Widersprüche (RO: § 53)
§ 45 Prüfungsgebühren (RO: § 54)
Anlage 1: Exemplarischer Studienverlaufsplan
M1 Religionsphilosophie und Theoretische Philosophie
M2 Klassische Religionsphilosophie (Antike und Mittelalter)
M3 Religionsphilosophie der Moderne
M4 Religionsphilosophie und praktische Philosophie
M5 Jüdische Religionsphilosophie
M6 „Kontinentale“ Ansätze der Religionsphilosophie
M7 Analytische Ansätze der Religionsphilosophie
M8a Religionsphilosophie im interkulturellen Vergleich
M8b Religionsphilosophie im interdisziplinären Kontext
M8c Religion in der säkularen Gesellschaft
M9 Masterarbeit/Kolloquium
Ordnung der Fachbereiche Evangelische Theologie, Katholische Theologie sowie Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Masterstudiengang Religionsphilosophie mit dem Abschluss „Master of Arts (M.A.)“ vom 4. Juli 2018
Genehmigt vom Präsidium am 24. Juli 2018
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Dezember 2018, haben der Fachbereichsrat des Fachbereichs Evangelische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, am 4. Juli 2018, der Fachbereichsrat des Fachbereichs Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, am 11. April und 13. Juni 2018 sowie der Fachbereichsrat des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main, am 4. Juli 2018 die folgende Ordnung für den Masterstudiengang Religionsphilosophie beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 24. Juli 2018 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
Diese Ordnung enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Masterstudiengang Religionsphilosophie. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt. Die Fachbereiche Evangelische Theologie, Katholische Theologie sowie Philosophie und Geschichtswissenschaften bieten den Masterstudiengang Religionsphilosophie gemeinsam an. Die organisatorische Federführung für diesen gemeinsamen Studiengang liegt bei dem Fachbereich Katholische Theologie. Die Immatrikulation erfolgt wahlweise am Fachbereich Evangelische Theologie, am Fachbereich Katholische Theologie oder am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften.
(1) Das Masterstudium schließt mit einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss ab. Die Masterprüfung dient der Feststellung, ob die Studierenden das Ziel des Masterstudiums erreicht haben. Die Prüfungen erfolgen kumulativ, das heißt die Summen der Modulprüfungen im Masterstudiengang Religionsphilosophie einschließlich der Masterarbeit bilden zusammen die Masterprüfung.
(2) Durch die kumulative Masterprüfung soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende gründliche Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Zusammenhänge des Faches überblickt, sowie ob sie oder er die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbstständig anzuwenden sowie auf den Übergang in die Berufspraxis vorbereitet ist.
Nach erfolgreich absolviertem Studium und bestandener Prüfung verleihen die Fachbereiche Evangelische Theologie, Katholische Theologie sowie Philosophie und Geschichtswissenschaften den akademischen Grad eines Master of Arts, abgekürzt als M.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Religionsphilosophie beträgt vier Semester. Das Masterstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Sind für die Herbeiführung der Gleichwertigkeit eines Abschlusses für den Zugang zum Masterstudiengang gemäß § 8 Abs. 3. Auflagen von mehr als 7 CP bis höchstens 37 CP erteilt worden, verlängert sich die Studienzeit um ein Semester, bei Auflagen von mehr als 37 CP bis höchstens 60 CP um zwei Semester.
(3) Bei dem Masterstudiengang Religionsphilosophie handelt es sich um einen konsekutiven Masterstudiengang. Bei konsekutiven Studiengängen beträgt die Gesamtregelstudienzeit im Vollzeitstudium fünf Jahre (zehn Semester).
(4) Im Rahmen des Masterstudiengangs Religionsphilosophie sind 120 Kreditpunkte – nachfolgend CP – gemäß § 11 zu erreichen.
(5) Die Fachbereiche Evangelische Theologie, Katholische Theologie sowie Philosophie und Geschichtswissenschaften stellen auf der Grundlage dieser Ordnung ein Lehrangebot bereit und sorgen für die Festsetzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
Es wird empfohlen, im Verlauf des Masterstudiums für mindestens ein Semester an einer Universität im Ausland zu studieren bzw. einen entsprechenden Auslandsaufenthalt einzuplanen. Dafür können die Verbindungen der Goethe-Universität mit ausländischen Universitäten genutzt werden, über die in der Studienfachberatung und im International Office Auskunft erteilt wird.
(1) Der Masterstudiengang Religionsphilosophie richtet sich an Bachelor-Absolventen der Philosophie, der evangelischen und katholischen Theologie und der Religionswissenschaften sowie an andere Absolventen berufsqualifizierender Studiengänge, sofern diese über philosophische Vorkenntnisse verfügen. Er dient dem Ziel, begriffliche und methodische Kenntnisse zu vermitteln, die zur qualifizierten Erschließung religionsphilosophischer Fragestellungen erforderlich sind. Der Studiengang ist interdisziplinär ausgerichtet und verstärkt forschungsorientiert.
Der Studiengang befähigt die Studierenden, die im religiösen Kontext auftretenden Phänomene und Traditionen auf der Basis allgemeiner philosophischer Rationalitätsstandards zu reflektieren. Sie werden in die Lage versetzt, eigenständig eine systematisch und historisch fundierte Position zu religionsphilosophischen Problemstellungen zu erarbeiten. Dies schließt die Schlüsselqualifikation einer ausgeprägten analytischen Urteilsfähigkeit mit ein. Dementsprechend qualifiziert der Studiengang sowohl für Berufsfelder im Bereich von Wissenschaft und Bildung, als auch für andere Aufgaben in Wirtschaft und Gesellschaft, in denen die Fähigkeit zur schlüssigen Beurteilung komplexer und abstrakter Zusammenhänge in einem interkulturellen und multireligiösen sozialen Kontext benötigt wird.
(2) Den Schwerpunkt des Studiengangs bildet das Studium religionsphilosophischer Positionen aus Geschichte und Gegen-wart, wobei die Auseinandersetzung mit historischen Texten unter dem Vorrang der systematischen Perspektive, d.h. der sachbezogenen Klärung des zugrunde gelegten Problems, erfolgt. Das Angebot zeichnet sich dabei dadurch aus, dass so-wohl der im angloamerikanischen Sprachraum vorherrschende analytische Ansatz, als auch die in Abgrenzung dazu sogenannte kontinentale Tradition als Perspektiven zur Geltung kommen.
(1) Bewerbungen auf Zulassung zum Masterstudiengang Religionsphilosophie sind beim Prüfungsausschuss oder einer von der Präsidentin oder dem Präsidenten der Goethe Universität näher bezeichneten Stelle einzureichen. Der Prüfungsausschuss regelt die Einzelheiten des Bewerbungsverfahrens und entscheidet über die Zulassung der Bewerberinnen und Bewerber. Sofern für den Masterstudiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, sind die Bestimmungen der Hochschulauswahlsatzung in der aktuell gültigen Fassung zu beachten.
a) der Nachweis eines Bachelorabschlusses in Philosophie oder in der gleichen Fachrichtung jeweils mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern oder
b) der Nachweis eines mindestens gleichwertigen Abschlusses einer deutschen Universität oder einer deutschen Fachhochschule in verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern oder
(3) In den Fällen des Abs. 2 b) und c) müssen die Studienbewerberinnen und Studienbewerber gute philosophische Grundkenntnisse nachweisen durch
a) den Erwerb von mindestens 10 CP durch Lehrveranstaltungen mit philosophischer Ausrichtung während des Bachelorstudiengangs bzw. des anderen berufsqualifizierenden Studiengangs und
b) einen deutlich erkennbaren philosophischen oder religionsphilosophischen Themenschwerpunkt der Bachelorarbeit oder einer vergleichbaren Abschlussarbeit.
(4) Werden die in Abs. 3 genannten Voraussetzungen nicht nachgewiesen, kann die Zulassung unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Studienleistungen und Modulprüfungen bis zur Gleichwertigkeit mit dem Bachelor-Hauptfach Philosophie an der Goethe-Universität im Umfang von maximal 60 CP erteilt werden.
Die zusätzlichen Leistungen sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Im Falle von Auflagen kann sich das Studium entsprechend verlängern. Der Prüfungsausschuss bestimmt die Frist, innerhalb derer der Nachweis der Auflagenerfüllung erbracht sein muss. Werden die Auflagen nicht pflichtgemäß erfüllt, ist die mit ihr verbundene Entscheidung zu widerrufen.
(5) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen entsprechend der „Ordnung der Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis auf der Niveaustufe C1 (DSH-2) vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(6) Weitere Zugangsvoraussetzung ist der Nachweis von Englischkenntnissen auf dem Sprachniveau B2 des „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen des Europarates“ vom September 2000. Die Sprachkenntnisse können nachgewiesen werden durch
a) fünf Jahre Englischunterricht an einer Schule bis zum Abschluss (letzte Zeugnisnote mindestens „ausreichend“) oder
b) UNI-CERT-Abschluss II oder
c) einen TOEFL-Test ab 87 iBT
Der Prüfungsausschuss kann weitere Sprachnachweise anerkennen, soweit sie gleichwertig sind
(8) Über das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen und ggf. die vorläufige Zulassung nach Abs. 7 entscheidet der Prüfungsausschuss.
(9) Liegen die Zugangsvoraussetzungen vor, wird die Studienbewerberin oder der Studienbewerber von der Präsidentin oder dem Präsidenten der Goethe-Universität zugelassen. Andernfalls erteilt der Prüfungsausschuss einen mit Rechtsbehelfsbelehrung versehenen schriftlichen Ablehnungsbescheid. Etwaige Auflagen nach Abs. 4 können entweder im Zulassungsbescheid oder mit gesondertem Bescheid des Prüfungsausschusses erteilt werden.
(10) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Masterprüfung sind in § 20 geregelt. Danach hat die oder der Studierende bei der Zulassung zur Masterprüfung insbesondere eine Erklärung darüber abzugeben, ob sie oder er bereits eine Zwischenprüfung, eine Diplom-Vorprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Diplomprüfung, eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im jeweiligen Fach oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an der Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig im jeweiligen Fach oder in einem solchen Studiengang in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet.
(1) Bei dem Masterstudiengang Religionsphilosophie handelt es sich um einen „Ein-Fach-Studiengang“.
(2) Der Masterstudiengang Religionsphilosophie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehr-veranstaltungen einschließlich Praxisphasen sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester.
(3) Der Masterstudiengang Religionsphilosophie gliedert sich in eine Basis-, Aufbau-, Vertiefungs- und Abschlussphase und umfasst insgesamt neun Module, davon ein Wahlpflichtmodul und ein Abschlussmodul Masterarbeit.
Die Basisphase dient der Ausbildung eines differenzierten Begriffsverständnisses im Bereich der Religionsphilosophie. Neben systematischen Problemstellungen werden historische Konzepte diskutiert. Die Aufbauphase führt auf dieser Basis zur Schärfung des kritischen Urteilsvermögens. In der Vertiefungsphase werden eigene Positionen im Kontext kontroverser religionsphilosophischer Ansätze und vor dem Horizont weltanschaulicher Pluralität zur Diskussion gestellt. Die Abschlussphase dient der Anfertigung der Masterarbeit.
(5) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 11 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für den Masterstudiengang Religionsphilosophie folgender Studienaufbau:
Basisphase PF 34
Modul 1 Religionsphilosophie und Theoretische Philosophie, PF, 10 CP
Modul 2 Klassische Religionsphilosophie (Antike und Mittelalter), PF, 12 CP
Modul 3 Religionsphilosophie der Moderne, PF, 12 CP
Aufbauphase 32 CP
Modul 4 Religionsphilosophie und Praktische Philosophie, PF, 10 CP
Modul 5 Jüdische Religionsphilosophie, PF, 10 CP
Modul 6 „Kontinentale“ Ansätze der Religionsphilosophie, PF, 12 CP
Vertiefungsphase 24 CP
Modul 7 Analytische Ansätze der Religionsphilosophie, PF, 12 CP
Modul 8a Religionsphilosophie im interkulturellen Vergleich, WP, 12 CP (8a oder 8b oder 8c)
Modul 8b Religionsphilosophie im interdisziplinären Kontext, WP, 12 CP (8a oder 8b oder 8c)
Modul 8c Religion in der säkularen Gesellschaft, WP, 12 CP (8a oder 8b oder 8c)
Abschlussphase 30 CP
Modul 9 Masterarbeit, PF, 30 CP
Summe 120 CP
(6) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Fachbereichsratsbeschluss eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat bekannt zu geben. § 14 Abs. 2 findet Anwendung.
(7) Sofern Lehrveranstaltungen eines Moduls aufeinander aufbauen, sind die Studierenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung an die dort angegebene Reihenfolge gebunden.
(8) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Masterstudiengangs Religionsphilosophie nach Maßgabe freier Plätze weiteren, als den in dieser Ordnung vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für die Masterprüfung nicht miteinbezogen.
Zu jedem Pflicht- und Wahlpflichtmodul enthält die Anlage 2 Modulbeschreibung eine Modulbeschreibung nach Maßgabe von § 14 Abs. 2 und Abs. 5 RO. Die Modulbeschreibungen sind Bestandteil dieser Ordnung.
(1) Jedem Modul werden in der Modulbeschreibung Kreditpunkte (CP) auf der Basis des European Credit Transfer Systems (ECTS) unter Berücksichtigung der Beschlüsse und Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz zugeordnet. Die CP ermöglichen die Übertragung erbrachter Leistungen auf andere Studiengänge der Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule beziehungsweise umgekehrt.
(3) Für den Masterabschluss Religionsphilosophie werden – unter Einbeziehung des vorangehenden Studiums bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss – 300 CP benötigt.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang Religionsphilosophie werden in den folgenden Formen durchgeführt:
b) Tutorium: Durcharbeitung und Vertiefung von Lehrstoffen sowie Schulung in der Fachmethodik und Vermittlung spezieller Fertigkeiten durch Bearbeitung und Besprechung exemplarischer Aufgaben;
c) Proseminar/Seminar: Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch, in der Regel von Studierenden vorbereitete, Beiträge, Erlernen und Einüben beziehungsweise Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken;
d) Directed Studies: Einzel- oder Kleingruppengespräch mit den Lehrenden zu den vom Studierenden erstellen Essays.
e) Kolloquium: Präsentation und Diskussion der Masterarbeit.
f) E-Learning: Fachspezifische Lehrformen können auch unter Verwendung elektronischer Medien zur Schulung der Medienkompetenz ergänzt oder durchgeführt werden.
g) Selbststudium: Erarbeitung von Forschungsinhalten und Debatten.
(2) Ist nach Maßgabe der Modulbeschreibung der Zugang zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls vom erfolgreichen Abschluss anderer Module oder vom Besuch der Studienfachberatung abhängig oder wird in der Modulbeschreibung die Teilnahme an einer einzelnen Lehrveranstaltung von einem Teilnahme- oder Leistungsnachweis für eine andere Lehrveranstaltung vorausgesetzt, wird die Teilnahmeberechtigung durch die jeweilige Lehrende oder den jeweiligen Lehrenden überprüft.
(1) Während des Studiums sind Studiennachweise (Leistungs- und Teilnahmenachweise) als Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums (Prüfungsvorleistungen) beziehungsweise, zusammen mit den CP für die bestandene Modulprüfung, als Voraussetzung für die Vergabe der für das Modul zu erbringenden CP vorgesehen. Es gelten folgende Regelungen:
(2) Sofern in der Modulbeschreibung die Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme für Veranstaltungen geregelt ist, wird diese durch Teilnahmenachweise oder durch Anwesenheitslisten dokumentiert. Über die Form der Dokumentation entscheidet die Veranstaltungsleitung. Die Bescheinigung der regelmäßigen Teilnahme gilt nicht als Studienleistung im Sinne des Abs.5.
(3) Die regelmäßige Teilnahme an einer Lehrveranstaltung ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen, von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Sie ist noch zu bestätigen, wenn die oder der Studierende bis zu drei Einzelveranstaltungen bei 15 Terminen oder 20 % der Veranstaltungszeit bei weniger Terminen versäumt hat. Bei Überschreitung der zulässigen Fehlzeit aus Gründen, die die oder der Studierende nicht zu vertreten hat, wie z.B. Krankheit, notwendige Betreuung eines im selben Haushalt lebenden Kindes oder Pflege eines nahen Angehörigen (Kinder, Eltern, Großeltern, Ehepartnerin/Ehepartner, Partnerin/Partner in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft) oder Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung, entscheidet die oder der Modulbeauftragte, ob und in welcher Art und Weise eine Äquivalenzleistung erforderlich und angemessen ist. Die Regelungen zum Nachteilsausgleich in § 23 sind zu beachten.
(4) Abweichend von Abs. 3(3) kann in der Modulbeschreibung für die Ausstellung eines Teilnahmenachweises auch festgelegt sein, dass die oder der Studierende nicht nur regelmäßig im Sinne von Abs. 3(3), sondern auch aktiv an der Lehrveranstaltung teilgenommen hat. Sie kann aber auch lediglich die aktive Teilnahme voraussetzen. Eine aktive Teilnahme beinhaltet je nach Festlegung durch die Veranstaltungsleitung die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Diese Aufgaben werden weder benotet noch mit bestanden/nicht bestanden bewertet.
(5) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 33 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote ein; § 33 Abs. 6 bleibt unberührt. Sofern dies die oder der Lehrende voraussetzt, ist für einen Leistungsnachweis auch die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung im Sinne von Abs. 3 erforderlich.
– Fachgespräch
(7) Nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Arbeiten sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde. § 24 Abs. 1 gilt entsprechend. Um die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis überprüfen zu können, sind die Lehrenden berechtigt, von den Studierenden die Vorlage nicht unter Aufsicht erbrachter schriftlicher Arbeiten auch in geeigneter elektronischer Form zu verlangen. Der Prüfungsausschuss trifft hierzu nähere Festlegungen.
(1) Der als Anlage 1 angefügte Studienverlaufsplan gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Er berücksichtigt inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Die beteiligten Fachbereiche richten für den Masterstudiengang Religionsphilosophie eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort sind auch der Studienverlaufsplan und, soweit Module im- und/oder exportiert werden, die Liste des aktuellen Im- und Exportangebots des Studiengangs veröffentlicht.
(3) Die beteiligten Fachbereiche erstellen für den Masterstudiengang Religionsphilosophie auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für den Masterstudiengang Religionsphilosophie der Fachbereiche Evangelische Theologie, Katholische Theologie oder Philosophie und Geschichtswissenschaften aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von Studiendekaninnen und Studiendekane beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(2) Neben der Studienfachberatung steht den Studierenden die Zentrale Studienberatung der Goethe-Universität zur Verfügung. Sie unterrichtet als allgemeine Studienberatung über Studiermöglichkeiten, Inhalte, Aufbau und Anforderungen eines Studiums und berät bei studienbezogenen persönlichen Schwierigkeiten.
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Masterstudiengangs Religionsphilosophie nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des federführenden Fachbereichs (Fachbereich Katholische Theologie) wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Masterstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von zwei Jahren übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
– Koordination des Lehr- und Prüfungsangebots des Studiengangs im Zusammenwirken mit den Modulbeauftragten;
– ggf. Bestellung der Modulbeauftragten (Abs. 2 bleibt unberührt).
(2) Für jedes Modul ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der Lehrenden des Moduls eine Modulbeauftragte oder einen Modulbeauftragten. Die oder der Modulbeauftragte muss Professorin oder Professor oder ein auf Dauer beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied der Lehreinheit sein. Sie oder er ist für alle, das Modul betreffenden, inhaltlichen Abstimmungen und die ihr oder ihm durch diese Ordnung zugewiesenen organisatorischen Aufgaben, insbesondere für die Mitwirkung bei der Organisation der Modulprüfung, zuständig. Die oder der Modulbeauftragte wird durch die akademische Leitung des Studiengangs vertreten.
(1) Die am Masterstudiengang Religionsphilosophie beteiligten Fachbereichsräte bilden für den Masterstudiengang einen gemeinsamen Prüfungsausschuss.
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören sieben Mitglieder an: zwei Professorinnen beziehungsweise Professoren aus dem Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften, je eine Professorin beziehungsweise ein Professor aus dem Fachbereich Evangelische Theologie und dem Fachbereich Katholische Theologie, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin beziehungsweise ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, abwechselnd aus jeweils einem der drei beteiligten Fachbereiche, zwei Studierende aus den beteiligten Fachbereichen, wobei jeder Fachbereich im regelmäßigen Turnus zu berücksichtigen ist.
(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden nebst einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter auf Vorschlag der jeweiligen Gruppen von den Fachbereichsräten der beteiligten Fachbereiche Evangelische Theologie, Katholische Theologie sowie Philosophie und Geschichtswissenschaften gewählt. Die Amtszeit der Studierenden beträgt ein Jahr, die der anderen Mitglieder zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.
(7) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsaus-schusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an die Philosophische Promotionskommission, welche die Aufgabe eines Prüfungsamtes ausübt (nachfolgend Prüfungsamt genannt), delegieren. Diese ist Geschäftsstelle des Prüfungs-ausschusses. Sie führt die laufenden Geschäfte nach Weisung des Prüfungsausschusses und deren beziehungsweise dessen Vorsitzenden.
(11) Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses oder der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses sind der oder dem Studierenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfs-belehrung zu versehen. Der oder dem Studierenden ist vor der Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(1) Der Prüfungsausschuss ist für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Masterstudiengang Religionsphilosophie verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
– die Entscheidung über die Anrechnungen gemäß §§ § 26, § 27 sowie die Erteilung von Auflagen zu nachzuholenden Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von Anrechnungen;
– die Berechnung und Bekanntgabe der Noten von Prüfungen sowie der Gesamtnote für den Masterabschluss;
– die Entscheidungen zur Ungültigkeit des Masterabschlusses;
– eine regelmäßige Berichterstattung in der Studienkommission über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten einschließlich der Bearbeitungszeiten für die Masterarbeit sowie über die Nachfrage der Studierenden nach den verschiedenen Wahlpflichtmodulen;
(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbstständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrene Personen, die von der Dekanin oder dem Dekan mit der Abnahme einer Prüfungsleistung beauftragt wurden, befugt (§ 18 Abs. 2 HHG). Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, die jeweils in den Prüfungs-fächern eine Lehrtätigkeit ausüben, sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, können durch den Prüfungsausschuss mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden.
Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall eine nicht der Goethe-Universität angehörende, aber nach Satz 1 prüfungsberechtigte Person als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter für die Masterarbeit bestellen. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. § 32 Abs. 16 bleibt unberührt. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(4) Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer bei mündlichen Prüfungen darf nur ein Mitglied oder eine Angehörige oder ein Angehöriger der Goethe-Universität bestellt werden, das oder die oder der mindestens den Masterabschluss oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat. Die Bestellung der Beisitzerin oder des Beisitzers erfolgt durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Sie oder er kann die Bestellung an die Prüferin oder den Prüfer delegieren.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Masterstudiengang Religionsphilosophie hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Masterprüfung beim Prüfungsamt für den Masterstudiengang Religionsphilosophie einzureichen. Sofern nicht bereits mit dem Zulassungsantrag zum Studium erfolgt, sind der Meldung zur Prüfung insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplomprüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung im Fach Religionsphilosophie oder Philosophie oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Religionsphilosophie der einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
b) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Masterstudiengang Religionsphilosophie oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
d) gegebenenfalls Nachweis über die Zahlung der nach § 45 zu entrichtenden Prüfungsgebühr.
b) die in Abs. 1(1) c) genannten Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind oder
c) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. 1 b)
oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. 1 a)
genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(3) Die exakten Prüfungstermine für die Modulprüfungen werden durch den Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit den Prüfenden festgelegt. Das Prüfungsamt gibt den Studierenden in einem Prüfungsplan möglichst frühzeitig, spätestens aber vier Wochen vor den Prüfungsterminen, Zeit und Ort der Prüfungen sowie die Namen der beteiligten Prüferinnen und Prüfer durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses möglich. Termine für die mündlichen Modulabschlussprüfungen werden von der oder dem Prüfenden gegebenenfalls nach Absprache mit den Studierenden festgelegt.
(5) Zu jeder Modulprüfung hat sich die oder der Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich oder, nach Festlegung durch das Prüfungsamt, elektronisch anzumelden. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden. § 22 Abs. 2 Satz 3 gilt entsprechend.
(6) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden und ablegen, sofern sie oder er an der Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 20 Abs. 2 bleibt unberührt. Für die Anmeldung bzw. Ablegung der betreffenden Modulprüfung muss die oder der Studierende zur Masterprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Weiterhin muss sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht haben. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(7) Die oder der Studierende kann bis eine Woche vor dem Prüfungstermin die Prüfungsanmeldung ohne Angabe von Gründen zurückziehen. Bei einem späteren Rücktritt gilt § 22 Abs. 1.
(1) Eine Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) gemäß § 33 Abs. 3, wenn die oder der Studierende einen für sie oder ihn verbindlichen Prüfungstermin ohne wichtigen Grund versäumt oder vor Beendigung der Prüfung die Teilnahme abgebrochen hat. Dasselbe gilt, wenn sie oder er eine schriftliche Modulprüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Modulprüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen hat.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die Prüfungs- oder Studien-leistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §13 Abs. 7, § 28 Abs. 7, § 31 Abs. 5, § 32 Abs. 15 abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungs-anspruch im Masterstudiengang Religionsphilosophie erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studierenden oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Mobiltelefone und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(4) Für die Anrechnung von Leistungen, die an ausländischen Hochschulen erbracht wurden, gilt Abs. 2 ebenfalls entsprechend. Bei der Anrechnung sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektoren-konferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschafts-verträgen zu beachten. Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Prüfungsausschuss. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit ist die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu hören.
(6) Abschlussarbeiten (z.B. Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des aktuellen Masterstudiengangs Religionsphilosophie der Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im selben Masterstudiengang Religionsphilosophie nicht möglich.
(9) Die Antragstellerin oder der Antragsteller legt dem Prüfungsausschuss alle die für die Anrechnung beziehungs-weise Anerkennung erforderlichen Unterlagen vor, aus denen die Bewertung, die CP und die Zeitpunkte sämtlicher Prüfungsleistungen hervorgehen, denen sie oder er sich in einem anderen Studiengang oder an anderen Hochschulen bisher unterzogen hat. Aus den Unterlagen muss sich auch ergeben, welche Prüfungen und Studienleistungen nicht bestanden oder wiederholt wurden. Der Prüfungsausschuss kann die Vorlage weiterer Unterlagen, wie die rechtlich verbindlichen Modulbeschreibungen der anzuerkennenden Module, verlangen.
(11) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 (4) i.V. mit Abs. 9 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und Absätze 6 und 10 bleiben unberührt.
Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Dies gilt für alle Module, außer dem Modul Masterarbeit. Die Anrechnung erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag der oder des Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
– schriftlichen Ausarbeitungen (z.B. schriftliche Referate);
– Kolloquien.
(5) Die Form und Dauer der Modulprüfungen und gegebenenfalls der Modulteilprüfungen sind in den Modulbeschreibungen geregelt. Sind in der Modulbeschreibung mehrere Varianten von Prüfungsformen vorgesehen, wird die Prüfungsform des jeweiligen Prüfungstermins von der oder dem Prüfenden festgelegt und den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls, spätestens aber bei der Bekanntgabe des Prüfungstermins, mitgeteilt.
(2) Erscheint die oder der Studierende verspätet zur Klausur, so kann sie oder er die versäumte Zeit nicht nachholen. Der Prüfungsraum kann nur mit Erlaubnis der aufsichtführenden Person verlassen werden.
(3) Die eine Klausur beaufsichtigende Person hat über jede Klausur ein Kurzprotokoll zu fertigen. In diesem sind alle Vorkommnisse einzutragen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind, insbesondere Vorkommnisse nach §§ § 22 und § 24.
(4) Die Bearbeitungszeit für die Klausurarbeiten und für die sonstigen schriftlichen Aufsichtsarbeiten soll sich am Umfang des zu prüfenden Moduls orientieren. Sie beträgt für Klausurarbeiten mindestens 60 Minuten und höchstens 240 Minuten. Die konkrete Dauer ist in den jeweiligen Modulbeschreibungen festgelegt.
(5) Die Klausurarbeiten und sonstigen schriftlichen Aufsichtsarbeiten werden in der Regel von einer oder einem Prüfenden bewertet. Sie sind im Falle des Nichtbestehens ihrer letztmaligen Wiederholung von einer zweiten Prüferin oder einem zweiten Prüfer zu bewerten. Die Bewertung ist schriftlich zu begründen. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note der Klausurarbeit oder der sonstigen schriftlichen Aufsichtsarbeit aus dem Durchschnitt der beiden Noten. Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll vier Wochen nicht überschreiten.
(6) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie dürfen ausschließlich unter Einsatz von in der Verwaltung der Universität stehender oder vom zuständigen Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem HRZ für diesen Zweck freigegebener DV-Systeme erbracht werden. Dabei ist die eindeutige Identifizierbarkeit der elektronischen Daten zu gewährleisten. Die Daten müssen unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder eines fachlich sachkundigen Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 43. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(5) Die Hausarbeit ist innerhalb der festgelegten Bearbeitungsfrist in einfacher Ausfertigung mit einer Erklärung gemäß § 28 Abs. 7 versehen, bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeit ist durch die oder den Prüfenden aktenkundig zu machen.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet § 30 Abs. 5 entsprechende Anwendung.
(7) Eine Studierende oder ein Studierender, deren oder dessen Hausarbeit mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet worden ist, kann bei der oder dem Prüfenden die Nachbesserung der Hausarbeit beantragen. Dies gilt nicht, wenn die Bewertung mit „nicht ausreichend“ (5,0) auf § § 22 oder auf § 24 beruht. Die oder der Prüfer setzt eine Frist für die Nachbesserung der Hausarbeit. Bei der Entscheidung über die nachgebesserte Hausarbeit wird lediglich darüber entschieden, ob die Hausarbeit mit der Note 4,0 oder schlechter bewertet wird. Wird die Frist für die Abgabe der nachgebesserten Hausarbeit nicht eingehalten, wird die Hausarbeit endgültig mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
(8) Für die sonstigen schriftlichen Ausarbeitungen gelten die Absätze 1 bis 6(6) entsprechend.
(1) Die Masterarbeit ist obligatorischer Bestandteil des Masterstudienganges. Sie bildet zusammen mit einem begleitenden Kolloqium ein eigenständiges Abschluss-Modul.
(2) Die Masterarbeit soll zeigen, dass die oder der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist entsprechend den Zielen gemäß §§ § 2, § 6 ein Thema umfassend und vertieft zu bearbeiten. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann.
(3) Der Bearbeitungsumfang der Masterarbeit beträgt 29 CP; dies entspricht einer Bearbeitungszeit von 22 Wochen.
(4) Die Zulassung zur Masterarbeit setzt den Nachweis von 60 CP aus dem Masterstudiengang Religionsphilosophie voraus.
(5) Die Betreuung der Masterarbeit wird von einer Person aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 19 übernommen. Diese hat die Pflicht, die Studierende oder den Studierenden bei der Anfertigung der Masterarbeit anzuleiten und sich regelmäßig über den Fortgang der Arbeit zu informieren. Die Betreuerin oder der Betreuer ist in der Regel Erstgutachterin oder Erstgutachter der Masterarbeit.
(8) Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema sind beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen. Die Masterarbeit darf vor der aktenkundigen Ausgabe des Themas nicht bearbeitet werden.
(9) Die Masterarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der oder des einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen und anderen objektiven Kriterien, die eine deutliche Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die Anforderungen nach Abs. 2 erfüllt sind.
(11) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß Abs. 12 Satz 3 ein neues Thema für die Masterarbeit ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(14) Die Masterarbeit ist in drei schriftlichen (gebundenen) Exemplaren und in elektronischer Form als PDF-Datei einzureichen. Wird die Masterarbeit innerhalb der Abgabefrist nicht in der vorgeschriebenen Form abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(15) Die Masterarbeit ist nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen. Insbesondere sind alle Stellen, Bilder und Zeichnungen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, als solche kenntlich zu machen. Die Masterarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen, dass sie oder er die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit sie ihre oder er seinen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit – selbstständig und ohne Benutzung anderer als der ange-gebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Masterarbeit nicht, auch nicht auszugsweise, für eine andere Prüfung oder Studienleistung verwendet worden ist.
(16) Der Prüfungsausschuss leitet die Masterarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 33 Abs. 3 zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 19 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren der drei am Masterstudiengang Religionsphilosophie beteiligten Fachbereiche angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Masterarbeit durch die beiden Prüfenden wird die Note für die Masterarbeit entsprechend § 33 Abs. 4 festgesetzt.
(17) Die Masterarbeit wird binnen weiterer zwei Wochen von einer oder einem weiteren nach § 19 Prüfungsberechtigten bewertet, wenn die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als 2,0 voneinander abweichen oder eine oder einer der beiden Prüfenden die Masterarbeit als „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt hat. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der Erstprüferin oder des Erstprüfers, der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers und der dritten Prüferin oder des dritten Prüfers gemäß § 33 Abs. 4 gebildet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 22 oder § 24 findet Satz 1 keine Anwendung.
(1) Studienleistungen werden in der Regel nach Maßgabe der Modulbeschreibung und von Abs. 3 benotet, die Noten gehen aber nicht in die Gesamtnote der Masterprüfung ein.
(5) Die Prüferinnen und Prüfer können von der rechnerisch ermittelten Note einer Modulprüfung abweichen, wenn dies aufgrund des Gesamteindrucks den Leistungsstand der Studierenden besser entspricht und die Abweichung keinen Einfluss auf das Bestehen hat (Bonusregelung). Hierbei sind insbesondere die während des Semesters in Übungen oder sonstigen Lehrveranstaltungen erbrachten Studienleistungen zu berücksichtigen, dies jedoch maximal bis zu einem Wert von 25 von 100 der Gesamtbewertung der entsprechenden Modulprüfung. Näheres regelt die Modulbeschreibung. Die zur Vergabe von Bonuspunkten führenden Studienleistungen sind spätestens zu Beginn eines Semesters in geeigneter Weise öffentlich bekanntzugeben. Erworbene Bonuspunkte verfallen nach Ablauf jenes Semesters, welches auf das Semester folgt, in welchem der Bonus vergeben worden ist.
(6) Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet, in welche alle Ergebnisse der Modulprüfungen des Studiengangs eingehen. Die Gesamtnote errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel aller Modulnoten, wobei die Note für die Masterarbeit dreifach und die Noten für die übrigen Module einfach gewichtet werden.
(8) Die Gesamtnote einer bestandenen Masterprüfung ergibt sich durch die folgende Abbildung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
(10) Bei einer Gesamtnote bis einschließlich 1,2 lautet das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: „excellent“.
(11) Zur Transparenz der Gesamtnote wird in das Diploma Supplement eine ECTS-Einstufungstabelle gemäß § 41 aufgenommen.
(2) Die Masterprüfung ist bestanden, wenn sämtliche in dieser Ordnung vorgeschriebenen Module erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennachweise vorliegen und die vorgeschriebenen Modul-prüfungen einschließlich der Masterarbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
(3) Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen werden unverzüglich bekannt gegeben. Die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse erfolgt durch das elektronische Prüfungsverwaltungssystem, wobei die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen zu wahren sind. Wurde eine Modulprüfung endgültig mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet oder wurde die Masterarbeit schlechter als „ausreichend“ (4,0) bewertet, erhält die oder der Studierende durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einen schriftlichen, mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen, Bescheid, der eine Belehrung darüber enthalten soll, ob und in welcher Frist die Modulprüfung beziehungsweise die Masterarbeit wiederholt werden kann.
§ 36 Wechsel von Wahlpflichtmodulen (RO: § 45)
Wird ein Wahlpflichtmodul endgültig nicht bestanden, kann in ein neues Wahlpflichtmodul gewechselt werden.
(3) Nicht bestandene Modulprüfungen können höchstens zweimal wiederholt werden. In maximal zwei Modulen können nicht bestandene Prüfungsleistungen ein drittes Mal wiederholt werden.
(4) Eine nicht bestandene Masterarbeit kann einmal wiederholt werden. Die Wiederholung der Masterarbeit muss innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses angemeldet werden. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Masterarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine wiederholte Rückgabe des Themas ist nicht zulässig.
(5) Fehlversuche derselben oder einer vergleichbaren Modulprüfung eines anderen Studiengangs der Goethe-Universität oder einer anderen deutschen Hochschule sind auf die zulässige Zahl der Wiederholungsprüfungen anzurechnen. Der Prüfungsausschuss kann in besonderen Fällen, insbesondere bei einem Studiengangwechsel, von einer Anrechnung absehen.
(8) Die Widerholungsprüfung ist jeweils innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Ergebnisses der vorangegangenen nicht bestandenen Prüfung abzulegen. Die erste Wiederholungsprüfung sollte am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters durchgeführt werden. Die zweite Wiederholung sollte zum nächsten regulären Prüfungstermin erfolgen. Der Prüfungsausschuss bestimmt die genauen Termine für die Wiederholung und gibt diese rechtzeitig bekannt. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht.
2. ein schwerwiegender Täuschungsfall oder ein schwerwiegender Ordnungsverstoß gemäß § 24 vorliegt,
3. eine Frist für die Wiederholung einer Modulprüfung gemäß § 37 überschritten wurde.
Über die bestandene Masterprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, jeweils nach den Vorgaben der Muster der Rahmenordnung auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der Module mit den Modulnoten (dabei werden diejenigen Module gekennzeichnet, welche nicht in die Gesamtnote für die Masterprüfung eingegangen sind), das Thema und die Note der Masterarbeit, die Regelstudienzeit und die Gesamtnote.
Das Zeugnis ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Goethe-Universität des federführenden Fachbereichs zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(1) Gleichzeitig mit dem Zeugnis der Masterprüfung erhält die oder der Studierende eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades beurkundet. Auf Antrag kann die Urkunde zusätzlich in Englisch ausgestellt werden.
(2) Die Urkunde wird von der Dekanin oder dem Dekan oder von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des federführenden Fachbereichs sowie der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Goethe-Universität des federführenden Fachbereichs versehen.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 33 Abs. 8 (8) zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
(1) Sofern das Präsidium der Goethe-Universität die Erhebung von Prüfungsgebühren aussetzt, finden die Absätze 2 und 3 keine Anwendung.
§ 46 In-Kraft-Treten [und Übergangsbestimmungen] (RO: § 56)
(1) Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport/Satzungen und Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Sie gilt für alle Studierenden, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2018/19 im Masterstudiengang Religionsphilosophie aufnehmen.
(2) Studierende, die das Studium im Masterstudiengang Religionsphilosophie vor Inkrafttreten dieser Ordnung aufgenommen haben, können die Masterprüfung nach der Ordnung vom 27. April 2011 bis spätestens zum Ablauf des Sommersemesters 2021 ablegen. Sie können jedoch auf Antrag an den Prüfungsausschuss nach dieser Ordnung ihr Studium absolvieren und die Masterprüfung ablegen. Bereits erbrachte Studien und Prüfungsleistungen werden nach § 26 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Frankfurt am Main, den 12.08.2018
Prof. Dr. Melanie Köhlmoos
Dekanin des Fachbereichs Evangelische Theiologie
Frankfurt am Main, den 08.08.2018
Dekan des Fachbereichs Katholische Theologie
Frankfurt, am Main, den 07.08.2018
Anlage 1: Exemplarischer Studienverlaufsplan Masterstudiengang Religionsphilosophie (ab WS 2018/19)
Anlage 1: Exemplarischer Studienverlaufsplan Master Religionsphilosophie
Fach- semester Titel der Veranstaltung Veranst.-Form Dauer (SWS) Dauer (CP) Modul-Nr.
1. Basisphase Pflichtmodul 1: S,S 4 10 M1
Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie oder Metaphysik, Rationalität religiöser Überzeugungen
Basisphase Pflichtmodul 2: S od. V, DS 2,5 12 M2
Religionsphilosophie bzw. Gotteslehre in Antike oder Mittelalter, Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie in Antike und Mittelalter
Basisphase Pflichtmodul 3: S od. V, DS 2,5 12 M3
Religionsphilosophie der Moderne, Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie der Moderne
1. Summe SWS bzw. CP 9 34
2. Aufbauphase Pflichtmodul 4: S,S 4 10 M4
Moralphilosophische Probleme in der Philosophie der Gegenwart, Religion und Moral
Aufbauphase Pflichtmodul 5: S od. V, S 4 10 M5
Jüdische Religionsphilosophie des Mittelalters oder der Neuzeit, Ausgewählte Texte der jüdischen Religionsphilosophie des Mittelalter oder der Neuzeit
Aufbauphase Pflichtmodul 6: S, DS 2,5 12 M6
Einschlägige Texte aus dem Bereich der „kontinentalen“ Philosophie, Ausgewählte Texte der „kontinentalen“ Religionsphilosophen
2. Summe SWS bzw. CP 9 32
3. Vertiefungsphase Pflichtmodul 7: S, DS 2,5 12 M7
Einschlägiger Texte aus dem Bereich der analytischen Philosophie, Ausgewählte Texte analytischer Religionsphilosophen: sieben Essays
Vertiefungsphase Wahlpflichtmodul 8a, 8b oder 8c S, DS 2,5 12 M8a od. M8b od. M8c
Summe SWS bzw. CP 5,5 24
4. Abschlussmodul 9: Masterarbeit MA, Koll 2 30 M9
Summe SWS bzw. CP 30
Summe 1.-4. Sem. 120
Anlage 2: Modulbeschreibungen Masterstudiengang Religionsphilosophie (ab WS 2018/19)
M1 – Religionsphilosophie und Theoretische Philosophie
Pflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 240 h – 4 SWS
• Ansätze aus Geschichte und Gegenwart im Bereich der Epistemologie und Wissenschaftstheorie sowie der Metaphysik
• grundlegende Fragen im Spannungsfeld zwischen Glaube und Vernunft, wie:
– Möglichkeiten und Grenzen philosophischer Gottesbeweise,
– Theodizeefrage
– philosophische Debatten um Eigenschaften Gottes
• Struktur der Geltung religiöser Überzeugungen im Kontext moderner Rationalitätsstandards
• Religionskritik und Atheismus
• Differenziertes Problembewusstsein im Hinblick auf Schlüsselbegriffe der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie (Wissen und Erkenntnis, Begründung und Rechtfertigung, Vernunft etc.)
• Fähigkeit zur Anwendung argumentativer Mittel der theoretischen Philosophie
• Fähigkeit zur Erörterung von Fragen hinsichtlich der rationalen Rechtfertigung religiöser Überzeugungen im Horizont aktueller erkenntnistheoretischer und metaphysischer Debatten
• Fähigkeit zur Verknüpfung der Grundproblematik „Glaube und Vernunft“ mit weiterführenden Problemen (religiöser Pluralismus, Säkularisierung etc.)
• Fähigkeit zur Erschließung religionsphilosophischer Begrifflichkeiten und Probleme aus systematischer Perspektive
MA Religionsphilosophie/ Fachbereich 6,7,8
jährlich (Wintersemester)
Referat und Hausarbeit im Umfang von 27.000 bis 36.000 Zeichen im Seminar: „Rationalität religiöser Überzeugungen“
Hausarbeit im Umfang von 27.000 bis 36.000 Zeichen (Bearbeitungszeit: 3 Wochen in Vollzeit) im Seminar: „Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie oder Metaphysik“
Erkenntnistheorie / Wissenschaftstheorie oder Metaphysik (FB 08) S 2 5 x
Rationalität religiöser Überzeugungen (FB 06/07/08) S 2 5 x
M2 – Klassische Religionsphilosophie (Antike und Mittelalter)
Pflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – Kontaktstudium 2,5 SWS / 37,5 h – Selbststudium 322,5 h – 2,5 SWS
• Analyse einschlägiger religionsphilosophischer Texte aus Antike und Mittelalter
• Ideengeschichtliche Voraussetzungen der verschiedenen religionsphilosophischen Positionen
• Systematischer Ertrag der jeweiligen Ansätze
• Kenntnis der für Antike bzw. Mittelalter charakteristischen inhaltlichen Fragestellungen und methodischen Zugänge
• Fähigkeit, philosophische Ansätze diachron miteinander in Beziehung zu setzen (Identifikation von Kontinuitäten und Brüchen/Innovationen)
• Fähigkeit zur differenzierten Einordnung zeitgenössischer religionsphilosophischer Ansätze vor dem Hintergrund der Geschichte der Religionsphilosophie
• Fähigkeit zur Erschließung religionsphilosophischer Begrifflichkeiten und Probleme aus historischem Blickwinkel
• Fähigkeit zur detaillierten und problemorientierten Beschäftigung mit einzelnen Positionen bei gleichzeitiger Fähigkeit zur Reduktion der Vielschichtigkeit des erworbenen Wissens auf die jeweils zugrundeliegende Problemstruktur
Die Directed Studies werden von jeweils einem Lehrenden der genannten Fachbereiche betreut werden. Die Festlegung auf den/die Betreuer/in u erfolgt in Absprache mit dem jeweiligen Modulbeauftragten.
7 Essays (18.000-27.000 Zeichen) im Rahmen der Directed Studies „Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie in Antike und Mittelalter“
Seminar oder Vorlesung, Directed Studies, Selbststudium
Prüfungsgespräch (15 Min.) im Rahmen der Directed Studies-Veranstaltung „Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie in Antike und Mittelalter“
Religionsphilosophie bzw. Gotteslehre in Antike oder Mittelalter (FB 06/07/08) S od. V 2 3 x
Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie in Antike und Mittelalter (FB 06/07/08) DS 0,5 9 x
Summe 2,5 12
M3 – Religions-philosophie der Moderne
• Analyse einschlägiger religionsphilosophischer Texte der Moderne
• Frage: Wie kann in einer von moderner Wissenschaft und kulturellem Pluralismus geprägten säkularen Welt noch philosophisch sinnvoll von Gott geredet werden?
• Kenntnis der für die Moderne charakteristischen inhaltlichen Fragestellungen und methodischen Zugänge
7 Essays (18.000-27.000 Zeichen) im Rahmen der Directed Studies „Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie der Moderne“
Prüfungsgespräch (15 Min.) im Rahmen der Directed Studies-Veranstaltung „Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie der Moderne“
Religionsphilosophie der Moderne (FB 06/07/08) S od. V 2 3 x
Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie der Moderne (FB 06/07/08) DS 0,5 9 x
M4 – Religions-philosophie und praktische Philosophie
Pflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Kontaktstudium 4 SWS / 60h – Selbststudium 240 h – 4 SWS
• Vertiefung der Grundfragen der praktischen Philosophie
• Theoretische Ansätze aus Geschichte und Gegenwart zur Verhältnisbestimmung von Religion und Moral
• Religionskritik in moralisch-praktischer Absicht
• Auseinandersetzung mit den für alle Bürger des Allgemeinwesens unterstellte Standards von Rationalität und Moralität hierdurch: Aneignung begrifflicher Normen, denen gesellschaftlicher Diskurs über Religion gerecht werden muss
• Fähigkeit zur Anwendung argumentativer Mittel der praktischen Philosophie
• Kenntnis der spezifischen Probleme im Spannungsfeld zwischen Religion und Moral
• vertieftes Bewusstsein über die Spezifika religiöser Überzeugungen in allgemeinen Begründungszusammenhängen
• Fähigkeit zum Transfer der Problemstruktur auf andere Problemkontexte (Verhältnis zwischen Religion und Staat usw.)
• in Verbindung mit Modul 1:
– Fähigkeit zur Hinterfragung der selbst entwickelten Position aus der Perspektive anderer wissenschaftlicher, aber auch politischer und ethischer Schwerpunktsetzungen (Reflexions- und Kritikkompetenz)
– Fähigkeit, diese Perspektivenvielfalt bereits im Zuge der eigenen Urteilsbildung zu antizipieren (Urteilsfähigkeit)
jährlich (Sommersemester)
Referat und Hausarbeit im Umfang von 27.000 bis 36.000 Zeichen im Seminar: Moralphilosophische Probleme in der Philosophie der Gegenwart
Hausarbeit im Umfang von 27.000 bis 36.000 Zeichen (Bearbeitungszeit: 3 Wochen in Vollzeit) im Seminar: „Religion und Moral“
Moralphilosophische Probleme in der Philosophie der Gegenwart (FB 08) S 2 5 x
Religion und Moral (FB 06/07/08) S 2 5 x
M5 – Jüdische Religions-philosophie
• Auseinandersetzung mit Ansätzen der jüdischen Religionsphilosophie sowie ihren historischen und gegenwärtigen Kontexten
• Beschäftigung mit verschiedenen jüdischen religiösen und säkularen Denktraditionen und Strömungen
• Vergleichende Betrachtung jüdischer und christlicher Positionen zu philosophischen Problemen des Monotheismus
• exemplarische Diskussion der philosophischen Ansätze anderer Weltreligionen
• Kontextualisierung der in der Basisphase erlangten Erkenntnisse
• Verständnis der eigenständigen jüdischen religionsphilosophischen Tradition in ihrem Dialog mit unterschiedlichen religiös-kulturellen Kontexten
• Kompetenz zur Relativierung der religionsphilosophischen Fragen und Ansätze aus dem christlichen Kontext angesichts vergleichbarer Konzepte aus der jüdischen Tradition
• Reflexion der Beziehung zwischen Judentum, Christentum und Islam auf Grundlage der Kenntnis ihrer jeweiligen philosophischen Tradition
• in Verbindung mit übrigen Modulen:
• Fähigkeit, die eigenständige wissenschaftliche Position im konfessionsübergreifenden Kontext zu vertreten
Referat und Hausarbeit im Umfang von 27.000 bis 36.000 Zeichen im Rahmen des Seminars „Ausgewählte Texte der jüdischen Religionsphilosophie des Mittelalters und der Neuzeit“
Seminar oder Vorlesung, Selbststudium
Mündliche Prüfung (30 Min.) oder Klausur (60 Min.) im Seminar oder der Vorlesung „Jüdische Religionsphilosophie des Mittelalters oder der Neuzeit“
Jüdische Religionsphilosophie des Mittelalters oder der Neuzeit (FB 06) S od. V 2 5 x
Ausgewählte Texte der jüdischen Religionsphilosophie des Mittelalters oder der Neuzeit (FB 06) S 2 5 x
M6 – „Kontinentale“ Ansätze der Religions-philosophie
• Thematische und methodische Charakteristika der sogenannten kontinentalen Philosophie, z.B.
– Phänomenologie,
– Hermeneutik,
– Strukturalismus
– und Existenzialismus
• Religionsphilosophische Positionen aus dem Umfeld der sogenannten kontinentalen Philosophie
• Verdeutlichung inhaltlichen Disparität religionsphilosophischer Zugänge der Gegenwart
• Fähigkeit zur Einordnung philosophischer Ansätze in den Kontext der sogenannten „kontinentalen“ Philosophie
• Fähigkeit zur Berücksichtigung und Kritik der für die diversen kontinentalen Ansätze spezifischen methodischen Prämissen
• Fähigkeit zur Verortung religionsphilosophischer Ansätze in die Landschaft gegenwärtiger philosophischer Richtungen
• Kompetenz zur Reflexion verschiedener Konzepte und Positionen der jeweiligen Richtung („kontinental“ und analytisch) als spezifische Orientierung
• Kompetenz zum Vergleich kontinentaler mit analytischen Ansätzen und zur Begründung einer Präferenz
• Kompetenz zur konstruktiven Entwicklung eigener Urteile
• Erweiterung des Repertoires an Kategorien zur philosophischen Kritik
• Fähigkeit, die eigenständige wissenschaftliche Position im methodenübergreifenden Kontext zu vertreten
7 Essays (18.000-27.000 Zeichen) im Rahmen der Directed Studies: „Ausgewählte Texte der „kontinentalen“ Religionsphilosophen“
Seminar, Directed Studies, Selbststudium
Prüfungsgespräch (15 Min.) im Rahmen der Directed Studies-Veranstaltung „Ausgewählte Texte der „kontinentalen“ Religionsphilosophen“
Einschlägiger Texte aus dem Bereich der „kontinentalen“ Philosophie (FB 08) S 2 3 x
Ausgewählte Texte der „kontinentaler“ Religionsphilosophen (FB 06/07/08) DS 0,5 9 x
M7 – Analytische Ansätze der Religions-philosophie
• Thematische und methodische Charakteristika der analytischen Philosophie
• Religionsphilosophische Positionen aus dem Umfeld der analytischen Philosophie
• Fähigkeit zur Einordnung philosophischer Ansätze in den Kontext der analytischen Philosophie
• Fähigkeit zur Berücksichtigung und Kritik der analytischen Philosophie spezifischen methodischen Prämissen
7 Essays (18.000-27.000 Zeichen) im Rahmen der Directed Studies „Ausgewählte Texte analytischer Religionsphilosophen“
Prüfungsgespräch (15 Min.) im Rahmen der Directed Studies-Veranstaltung „Ausgewählte Texte analytischer Religionsphilosophen“
Einschlägiger Texte aus dem Bereich der analytischen Philosophie (FB 08) S 2 3 x
Ausgewählte Texte analytischer Religionsphilosophen: sieben Essays (FB 06/07/08) DS 0,5 9 x
M8a – Religions-philosophie im interkulturellen Vergleich
Wahlpflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – Kontaktstudium 2,5 SWS / 37,5 h – Selbststudium 322,5 h – 2,5 SWS
• Exemplarische Auseinandersetzung mit religionsphilosophischen Positionen unterschiedlicher religiöser Traditionen
• Philosophische Probleme im Zusammenhang mit dem Phänomen des religiösen Pluralismus
• Prüfung der erworbenen religionsphilosophischen Einsichten im Licht anderer wissenschaftlicher Disziplinen (hier Religionswissenschaften)
• Fragen nach Relevanz der in den Religionen thematisierten Werte für die demokratische Gesellschaft
• Herausforderung der Einsichten über die Geltungsstruktur religiöser Aussagen durch ihre Anwendung auf andere religiöse Überzeugungssysteme
• Position wird Bewährungsprobe des interkulturellen Diskurses ausgesetzt
• Kompetenz zur Relativierung der religionsphilosophischen Fragen und Ansätze aus dem christlich-europäischen Kontext angesichts alternativer Konzepte
• Bewusstsein für das Problem des religiösen Pluralismus und Fähigkeit zu seiner Erörterung unter Berücksichtigung insbesondere der erkenntnistheoretischen und der metaphysischen Dimension
• Fähigkeit, die eigenständige wissenschaftliche Position im fächerübergreifenden Kontext zu vertreten
N.N. (Professur für Religionswissenschaft, Fachbereich 07)
7 Essays (18.000-27.000 Zeichen) im Rahmen der Directed Studies „Ausgewählte religionsphilosophische Texte aus der islamischen und einer nicht-monotheistischen Tradition“
Referat im Rahmen des Seminars „Interkulturelle Religionsphilosophie
Hausarbeit im Umfang von 27.000 bis 36.000 Zeichen (Bearbeitungszeit: 3 Wochen in Vollzeit) in Seminar: „Interkulturelle Religionsphilosophie“
Interkulturelle Religionsphilosophie (FB 06/07/08) S 2 5 x
Ausgewählte religionsphilosophische Texte aus der islamischen und einer nicht-monotheistischen Tradition (FB 06/07/08) DS 0,5 7 x
M8b – Religions-philosophie im interdisziplinären Kontext
• Exemplarische Auseinandersetzung mit Methoden und Ansätzen der an die Religionsphilosophie angrenzenden Disziplinen
• Prüfung der erworbenen religionsphilosophischen Einsichten im Licht anderer wissenschaftlicher Disziplinen (hier Theologie)
• Fähigkeit zur differenzierten Verhältnisbestimmung zwischen der Religionsphilosophie und den an sie angrenzenden Disziplinen
• Bewusstsein für die methodischen Spezifika religionsphilosophischen Argumentierens
• Herausforderung der Einsichten über die Geltungsstruktur religiöser Aussagen durch ihre Anbindung an andere religionsbezogene Methodologien
7 Essays (18.000-27.000 Zeichen) im Rahmen der Directed Studies „Ausgewählte Texte aus mindestens zwei der folgenden angrenzenden Disziplinen: Religionswissenschaft, Religionssoziologie, Religionsgeschichte, Theologie“
Referat im Rahmen des Seminars Vergleichende Religionswissenschaft oder Systematische Theologie
Hausarbeit im Umfang von 27.000 bis 36.000 Zeichen (Bearbeitungszeit: 3 Wochen in Vollzeit) in Seminar: „Vergleichende Religionswissenschaft oder Systematische Theologie“
Vergleichende Religionswissenschaft oder Systematische Theologie (FB 06/07) S 2 5 x
Ausgewählte Texte aus mindestens zwei der folgenden angrenzenden Disziplinen: Religionswissenschaft, Religionssoziologie, Religionsgeschichte, Theologie (FB 06/07) DS 0,5 7 x
M8c – Religion in der säkularen Gesellschaft
• Grundfragen der politischen Philosophie
• Problemstellungen im Kontext der Verhältnisbestimmung zwischen Religion und Politik (Verhältnis zwischen Religion und Recht; die Rolle der Religion in der säkularen Gesellschaft etc.)
• Frage nach der „Übersetzbarkeit“ religiöser Aussagen führt zu Fragen nach Relevanz der in den Religionen thematisierten Werte für die demokratische Gesellschaft
• Prüfung der erworbenen religionsphilosophischen Einsichten im Licht anderer wissenschaftlicher Disziplinen (hier Sozialwissenschaften)
• Kenntnis der Methoden und Fragestellungen der politischen Philosophie
• Fähigkeit zur differenzierten Verhältnisbestimmung zwischen Religion und Politik
• Kompetenz zur Beurteilung aktueller Fragen zur Rolle der Religion in der Gesellschaft unter Berücksichtigung der philosophischen Lösungsansätze aus Geschichte und Gegenwart
• Herausforderung der Einsichten über die Geltungsstruktur religiöser Aussagen durch ihre Einordnung in den Kontext der säkularen Gesellschaft
7 Essays (18.000-27.000 Zeichen) im Rahmen der Directed Studies „Ausgewählte Texte aus dem Themenbereich Religion und Politik und Referat im Seminar „Probleme der politischen Philosophie“
Hausarbeit im Umfang von 27.000 bis 36.000 Zeichen (Bearbeitungszeit: 3 Wochen in Vollzeit) in Seminar: „Probleme der politischen Philosophie“
Probleme der politischen Philosophie (FB 07/08) S 2 5 x
Ausgewählte Texte aus dem Themenbereich Religion und Politik (FB 06/07/08) DS 0,5 7 x
M9 – Masterarbeit
• Fähigkeit zur Erarbeitung, angemessenen Darstellung und argumentativen Beantwortung einer umfassenden wissenschaftlichen Fragestellung in Form einer Masterarbeit
• Fähigkeit zur Präsentation und Diskussion des eigenen Projekts in einem Forschungskolloquium
• Fähigkeit zu Vortrag und Diskussion des eigenen Forschungsergebnisses in einer mündlichen Aussprache
Erwerb von 60 CP im Masterstudiengang Religionsphilosophie
SS und WS
aktive Teilnahme am Kolloqium
Masterarbeit im Umfang von mind. 18.000 Wörtern / Bearbeitungszeitraum 22 Wochen
Kolloquium Koll 2 1 x
Modulabschlussprüfung, bestehend aus Masterarbeit 29 x
Anmeldung, Downloads, Prüfungstermine, Kurzfassung der Studienordnung, Modulschein
Religionsphilosophie (ab WS 2018/19), Master*