Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=12.12.1996&Aktenzeichen=IX%20ZR%2076/96
Timestamp: 2020-02-25 07:01:38
Document Index: 359949361

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 134']

BGH, 12.12.1996 - IX ZR 76/96 - dejure.org
https://dejure.org/1996,2341
BGH, 12.12.1996 - IX ZR 76/96 (https://dejure.org/1996,2341)
BGH, Entscheidung vom 12.12.1996 - IX ZR 76/96 (https://dejure.org/1996,2341)
BGH, Entscheidung vom 12. Dezember 1996 - IX ZR 76/96 (https://dejure.org/1996,2341)
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Konkurs - Freiwillige Zuwendung
Keine Schenkungsanfechtung einer freiwilligen Weihnachtsgratifikation zur Belohnung "überdurchschnittlichen Diensteifers" ("Schneider-Konkurs")
Konkursrecht; freiwillige Zuwendung zum Weihnachtsfest
Keine Unentgeltlichkeit bei arbeitsrechtlichen Sonderzuwendungen; Personengleichheit zwischen wirtschaftlichem Eigentümer und Arbeitgeber-AG
NJW 1997, 866
NJW-RR 1997, 496 (Ls.)
ZIP 1997, 247
WM 1997, 277
Die Angemessenheit der Gegenleistung bemisst sich primär nach objektiven Kriterien (…BGH v. 21.1. 1999 - IX ZR 429/97, NJW 1999, 1033, unter Rz. 11 [juris]; ferner BGH v. 12.12.1996 - IX ZR 76/96, NJW 1997, 866, unter Rz. 10 [juris]), wobei es keiner Einigung der Vertragsparteien über die Unentgeltlichkeit bedarf (…BGH v. 28.2. 1991 - IX ZR 74/90, NJW 1991, 1610, unter Rz. 11 [juris]).
Entscheidend für die Annahme der Entgeltlichkeit oder Unentgeltlichkeit ist, ob aufgrund oder wegen der Verfügung als Gegenleistung ein nach dem objektiven Sachverhalt zu beurteilender Gegenwert in das Vermögen des Verfügenden gelangt ist (vgl. BGH, NJW 1991, 1610; BGH, ZIP 1997, 247, 248; 1993, 1170;… Eickmann, InsO, 3. Auflage, § 134 Rdn. 9).
Aus dem Urteil des IX. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 12.12.1996 (NJW 1997, 866: Fall Sch), nach dem Sonderzuwendungen von Arbeitgebern nicht unentgeltlich sind, weil sie auf einer freiwillig übernommenen Fürsorge des Dienstherrn beruhen und um früher geleistete Dienste willen und als Ansporn für künftigen Einsatz erbracht werden, kann der Beklagte für den vorliegenden Fall nichts zu seinen Gunsten herleiten.