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Timestamp: 2016-10-21 18:33:49
Document Index: 4373701

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 5', 'Art. 27', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 348/01 (16.11.2001)
I 348/01 Vr
M.________, 1949, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, 8001 Z�rich,
A.- M.________, geboren 1949, arbeitete bis zu ihrem krankheitsbedingten Ausscheiden 1997 als teilzeitbesch�ftigte Verdrahterin in der Firma S.________ AG. Am 26. Januar 1998 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, worauf die IV-Stelle des Kantons Z�rich einen Arbeitgeberbericht vom 14. Mai 1998 sowie je einen Arztbericht des Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, vom 18. M�rz 1998 und der Frau Dr. med. F.________, Neurologie, EEG, vom 2. Februar 1998 einholte. Weiter wurde eine Begutachtung in der Rheumaklinik des Spitals X.________ (Gutachten vom 25. August 1998) und bei Dr. med.
S.________, Spezialarzt Psychiatrie und Psychotherapie (Gutachten vom 3. M�rz 1999) veranlasst, sowie ein Bericht des Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH f�r physikalische Medizin und Rehabilitation, spez. Rheumaerkrankungen, vom 23. Juli 1999 zu den Akten genommen. Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren lehnte die IV-Stelle mit Verf�gung vom 3. August 1999 den Rentenanspruch der M.________ ab, da ihr aus medizinischer Sicht eine behinderungsangepasste T�tigkeit vollst�ndig zumutbar sei und somit ein Invalidit�tsgrad von nur 5 % vorliege; auf eine Haushaltsabkl�rung k�nne deshalb verzichtet werden. Im Weiteren lehnte die IV-Stelle den Anspruch auf berufliche Massnahmen ab, da M.________ sich als nicht mehr eingliederungsf�hig betrachtet habe.
B.- Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 29. M�rz 2001 ab.
C.- M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Antr�gen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und der Verwaltungsverf�gung sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter seien ein neurologisches und psychiatrisches Obergutachten einzuholen und konkrete berufliche Abkl�rungen zu veranlassen; subeventualiter seinen berufliche Massnahmen und Arbeitsvermittlung zu gew�hren.
1.- Die Vorinstanz hat die vorliegend massgebenden Bestimmungen �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 IVG) sowie die Invalidit�tsbemessung bei Teilerwerbst�tigen nach der gemischten Methode (Art. 27bis Abs. 1 IVV in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 IVG und Art. 27 IVV sowie Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausf�hrungen zur Aufgabe des Arztes bei der Festlegung des Invalidit�tsgrades und �ber die dabei den �rztlichen Stellungnahmen zur Arbeitsf�higkeit zukommende Bedeutung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden.
2.- Unbestritten ist die Ermittlung des Invalidit�tsgrades anhand der gemischten Methode mit Anteilen von 70 % im Erwerbs- und von 30 % im Haushaltf�hrungsbereich. Streitig ist dagegen die H�he des Invalidit�tsgrades und insbesondere - als dessen Teilelement - das Mass der Arbeitsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin im Erwerbsbereich.
a) Das kantonale Gericht ist davon ausgegangen, dass die Versicherte aus somatischer und psychiatrischer Sicht in einer leidensangepassten T�tigkeit zu 100 % arbeitsf�hig sei. Unter Hinweis auf die Dres. med. K.________ und R.________ ist die Beschwerdef�hrerin dagegen der Auffassung, dass sie auch f�r leichte Arbeiten vollst�ndig arbeitsunf�hig sei.
b) Gem�ss Gutachten der Rheumaklinik und des Instituts f�r Physikalische Medizin des Spitals X.________ vom 25. August 1998 leidet die Versicherte an einem generalisierten fibromyaligeformen Schmerzsyndrom bei muskul�rer Dekonditionierung, Adipositas und Husten unklarer �tiologie; sie sei f�r jede leichte bis mittelschwere wechselpositionierte und wechselbelastende T�tigkeit ohne repetitives Heben von Lasten �ber 15 kg vollst�ndig arbeitsf�hig, was insbesondere auch f�r die T�tigkeit als Verdrahterin und f�r Haushaltarbeiten gelte. Dr. med. S.________ erachtet in seinem Gutachten vom 3. M�rz 1999 die Versicherte f�r psychisch nicht dekompensiert und in der Folge auch nicht f�r arbeitsunf�hig. Die Gutachten des Spitals X.________ und des Dr. med. S.________ sind umfassend, beruhen auf allseitigen Untersuchungen, ber�cksichtigen die geklagten Beschwerden, sind in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden und in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge sowie der medizinischen Situation einleuchtend; zudem sind die Schlussfolgerungen begr�ndet (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Sie werden indirekt durch den Bericht der Frau Dr. med. F.________ vom 2. Februar 1998 best�tigt, welche ausf�hrt, dass im Januar 1997 im Neurostatus keine von der Norm abweichenden Befunde vorgelegen und sich im Standard-EEG keine pathologische Ver�nderung gezeigt habe.
Damit ist von einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit der Versicherten in einer leidensangepassten T�tigkeit auszugehen.
Weder der Bericht des Hausarztes Dr. med. K.________ vom 18. M�rz 1998 noch das Zeugnis des Dr. med. R.________ vom 23. Juli 1998 verm�gen daran etwas zu �ndern, da es sich dabei nur um kurze Berichte ohne Begr�ndung handelt.
c) Die Versicherte macht geltend, dass die IV-Stelle die Unzumutbarkeit als Verdrahterin anerkannt habe; wenn schon diese leichte Arbeit unzul�ssig sei, dann k�nne ihr eine andere T�tigkeit erst recht nicht zugemutet werden.
Auch wenn die IV-Stelle in ihren internen Akten eine Arbeitsunf�higkeit als Verdrahterin angenommen hat, kann die Beschwerdef�hrerin daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten.
Im Bereich der Sozialversicherung ist der Sachverhalt von Amtes wegen abzukl�ren (BGE 125 V 195 Erw. 2), wobei sich eine - auch auf die Besch�ftigung als Verdrahterin bezogene - vollst�ndige Arbeitsf�higkeit ergeben hat (vgl. Erw. 2b hievor).
d) Weder nach den Akten noch nach den Vorbringen der Parteien besteht Anlass, auf die von der Vorinstanz ermittelten hypothetischen Einkommen (Validen- und Invalideneinkommen) zur�ckzukommen, nachdem die Arbeitsf�higkeit als einziges strittiges Rentenelement letztinstanzlich nach der Sachlage nicht zu beanstanden ist. Damit ist der festgestellte Invalidit�tsgrad im Erwerbsbereich von 5 % rechtens.
e) Bei einem Invalidit�tsgrad von 5 % im zu 70 % gewichteten Erwerbsbereich (was einen gewichteten Invalidit�tsgrad von 3,5 % ergibt) er�brigt sich eine Haushaltabkl�rung, da selbst bei einer - nicht anzunehmenden - vollst�ndigen Einschr�nkung im zu 30 % gewichteten Haushaltsbereich maximal eine Gesamtinvalidit�t von 33,5 % vorliegen kann, die einen Rentenanspruch ausschliesst.
3.- Schliesslich ist das Begehren um berufliche Eingliederungsmassnahmen abzulehnen, weil es der Beschwerdef�hrerin bei Erlass der entsprechenden Verwaltungsverf�gung vom 3. August 1999 an der Eingliederungsbereitschaft fehlte (vgl. ZAK 1991 S. 179 Erw. 3 mit Hinweisen). So hat denn die Versicherte im Rahmen der Berufsberatung ausgef�hrt, dass sie sich in keiner T�tigkeit mehr sehe und auch in der anwaltlichen Stellungnahme zum Vorbescheid wird die Eingliederung gar nicht erw�hnt.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Ausgleichskasse der Schweizer Maschinenindustrie und dem Bundesamt f�r