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Timestamp: 2016-10-23 03:15:16
Document Index: 163627259

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'BGE', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 13', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 960', 'Art. 665', 'Art. 665', 'Art. 31', 'Art. 15', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 15', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 960', 'Art. 665', 'BGE', 'Art. 960', 'Art. 665', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 15', 'BGE', 'BGE', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 91', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 26', 'Art. 19', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 26', 'Art. 33', 'Art. 26', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 960', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 33', 'Art. 31', 'Art. 13', 'Art. 91', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 13']

140 II 41537. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. EnAlpin AG und Mitb. gegen Swissgrid AG und Eidgen�ssische Elektrizit�tskommission ElCom sowie Swissgrid AG gegen EnAlpin AG und Mitb. und Eidgen�ssische Elektrizit�tskommission ElCom (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
Art. 15 al. 3 LApEl; art. 13 al. 2, 2e phrase, OApEl; �valuation des co�ts de capital imputables sur la base des co�ts initiaux d'achat et de construction des installations existantes. Il d�coule de l'interpr�tation litt�rale (consid. 5.5), respectivement de l'historique, du sens et du but de la r�glementation (consid. 5.6) que par "co�ts initiaux d'achat ou de construction" au sens de l'art. 15 al. 3 LApEl, il faut entendre les co�ts qui ont �t� d�bours�s en relation avec la cr�ation initiale des installations, et non pas les prix de vente qui ont �t� pay�s par un acheteur ult�rieur (consid. 5.9). L'art. 13 al. 2, 2e phrase, OApEl s'av�re sur le principe conforme � la loi, mais la limitation aux "co�ts de construction" est trop �troite et doit �tre �tendue aux prix de vente qui ont �t� pay�s dans le cadre de la cr�ation de l'installation (consid. 5.5.3 et 5.9). Faits � partir de page 416
A. Am 29. April 2011 ver�ffentlichte die nationale Netzgesellschaft Swissgrid AG (Swissgrid) die Tarife 2012 f�r das �bertragungsnetz (Netzebene 1). Diese umfassten einen Arbeitstarif von 0,18 Rappen pro Kilowattstunde (kWh), einen Leistungstarif von Fr. 29'100.- pro Megawatt (MW) sowie einen Grundtarif pro gewichteten Ausspeisepunkt von Fr. 269'000.-.
In der Folge er�ffnete die ElCom von Amtes wegen ein Verfahren betreffend die Kosten und Tarife 2012 der Netzebene 1 und zog neben der Swissgrid auch die Eigent�merinnen des �bertragungsnetzes in das Verfahren ein.
Am 9. Juni 2011 verf�gte die ElCom vorsorglich eine Absenkung der Tarife ab 1. Januar 2012 auf das Niveau der verf�gten Tarife 2011, d.h. den Arbeitstarif auf 0,15 Rp./kWh, den Leistungstarif auf Fr. 23'500.-/MW und den Grundtarif pro gewichteten Ausspeisepunkt auf Fr. 225'000.-.
Am 12. M�rz 2012 verf�gte die ElCom wie folgt:
2. F�r das Jahr 2012 kommen die in diesem Verfahren am 9. Juni 2011 vorsorglich verf�gten Tarife (Arbeitstarif: 0,15 Rappen/kWh; Leistungstarif: 23'500 Franken/MW; Grundtarif pro gewichteter Ausspeisepunkt: 225'000 Franken) zur Anwendung.
Die Verf�gung wurde der Swissgrid als Verf�gungsadressatin sowie den beteiligten Parteien er�ffnet, u.a. der EnAlpin AG, der ALENA Aletsch Energie Netz AG (im Folgenden: ALENA) sowie der LENA Lonza Energie Netz AG (im Folgenden: LENA).
Die Tarife beruhten u.a. darauf, dass f�r die Anlagen der ALENA ein Anlagerestwert von Fr. 1'903'713.- anerkannt wurde, f�r die Anlagen der LENA ein solcher von Fr. 14'108'511.-. Von diesen Werten wurden die anrechenbaren Kapitalkosten (kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen sowie betriebsnotwendiges Netto-Umlaufverm�gen samt Zinsen) und die Unterdeckungsdifferenzen abgeleitet.
Nach einem Hinweis auf einen Rechnungsfehler er�ffnete die ElCom am 16. April 2012 eine teilweise Wiedererw�gung ihrer Verf�gung vom 12. M�rz 2012 und setzte den Leistungstarif gem�ss Ziffer 1 neu auf 24'900 Franken/MW fest.
B. Gegen die Verf�gung einschliesslich der Wiedererw�gung erhoben am 7. Mai 2012 die EnAlpin AG, die ALENA sowie die LENA Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragten zun�chst (Rechtsbegehren Ziff. 1), Ziff. 1 der Verf�gung sei aufzuheben und die Tarife seien aufgrund eines Anlagerestwertes von Fr. 3'803'937.- (anstatt Fr. 1'903'713.-) f�r die Anlagen der ALENA und von Fr. 20'177'154.- (anstatt Fr. 14'108'511.-) f�r diejenigen der LENA (sowie von diesen Werten abgeleiteten �brigen Werten) neu festzusetzen. Weiter beantragten sie (Rechtsbegehren Ziff. 2), Ziff. 3 der angefochtenen Verf�gung sei aufzuheben und die Swissgrid sei zu verpflichten, der EnAlpin AG Fr. 346'297.- betreffend ALENA sowie Fr. 1'175'877.- betreffend LENA zu bezahlen, beides zuz�glich Zins zu 5 % seit Beschwerdeerhebung; diese Forderungen entsprachen der Differenz zwischen den unter Ber�cksichtigung von Rechtsbegehren Ziff. 1 errechneten anrechenbaren Netzkosten und den von der ElCom in der Verf�gung vom 9. Juni 2011 anerkannten Netzkosten. Schliesslich beantragten sie (Rechtsbegehren Ziff. 3) die Aufhebung der angefochtenen Verf�gung im Kostenpunkt.
1. Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen, als in Erg�nzung von Dispositiv-Ziffer 3 der Verf�gung der ElCom vom 12. M�rz 2012 die Beschwerdegegnerin verpflichtet wird, der Beschwerdef�hrerin 3 die Differenz zwischen den geschuldeten und tats�chlich bezahlten Netzkosten zu 5 % pro Jahr zu verzinsen, und zwar den Betrag von Fr. 8'864 ab 8. Mai 2012, den Betrag von Fr. 2'216 ab 1. Juni BGE 140 II 415 S. 4182012, den Betrag von Fr. 2'216 ab 1. Juli 2012, den Betrag von Fr. 2'216 ab 1. August 2012, den Betrag von Fr. 2'216 ab 1. September 2012, den Betrag von Fr. 2'216 ab 1. Oktober 2012, den Betrag von Fr. 2'216 ab 1. November 2012, den Betrag von Fr. 2'216 ab 1. Dezember 2012 sowie den Betrag von Fr. 2'216 ab 1. Januar 2013.
Die Verfahrenskosten auferlegte es im Umfang von Fr. 13'000.- den Beschwerdef�hrerinnen und im Umfang von Fr. 2'000.- der Swissgrid (Ziff. 3); diese wurde zudem verpflichtet, den Beschwerdef�hrerinnen eine Parteientsch�digung von Fr. 3'000.- zu bezahlen (Ziff. 4).
C. C.a Die EnAlpin AG (Beschwerdef�hrerin 1), die ALENA (Beschwerdef�hrerin 2) sowie die LENA (Beschwerdef�hrerin 3) erheben gemeinsam Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Verfahren 2C_1055/2013). Sie beantragen, Ziff. 1 des angefochtenen Urteils sei in Bezug auf die H�he der Differenz zwischen den geschuldeten und tats�chlich bezahlten Netzkosten aufzuheben (Rechtsbegehren Ziff. 1). Ebenso seien die Ziff. 2-4 des angefochtenen Entscheids aufzuheben (Rechtsbegehren Ziff. 2-4). Die Sache sei zur Neubeurteilung an die ElCom, eventualiter an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventualiter seien die Tarife 2012 neu zu verf�gen, jeweils unter Beachtung von Anlagerestwerten von Fr. 3'803'937.- (f�r die Beschwerdef�hrerin 2) bzw. von Fr. 20'177'154.- (f�r die Beschwerdef�hrerin 3) sowie den davon abgeleiteten �brigen Werten (kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen, betriebsnotwendiges Netto-Umlaufverm�gen und Zins sowie Unterdeckung der anrechenbaren Deckungsdifferenzen) (Rechtsbegehren Ziff. 5). Zudem sei die Swissgrid zu verpflichten, der Beschwerdef�hrerin 2 den Betrag von Fr. 346'297.- nebst Zins und der Beschwerdef�hrerin 3 den Betrag von Fr. 1'175'877.-, jeweils nebst Zins zu 5 % (Rechtsbegehren Ziff. 6), zu bezahlen.
D. D.a Die Swissgrid erhebt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Verfahren 2C_1056/2013) mit dem Antrag, Ziff. 1 des Urteils sowie Ziff. 3 und 4 in Bezug auf die ihr auferlegten Kosten und Entsch�digungen seien aufzuheben.
(...)BGE 140 II 415 S. 419
E. Mit Eingabe vom 17. M�rz 2014 beantragten die EnAlpin AG, die ALENA und die LENA, die Verfahren 2C_1055/2013 und 2C_1056/2013, eventuell nur das Verfahren 2C_1055/2013, seien zu sistieren. Nach Anh�rung der �brigen Verfahrensbeteiligten wies der Instruktionsrichter mit Verf�gung vom 30. Mai 2014 das Sistierungsgesuch ab und vereinigte die beiden Verfahren.
5. Streitig ist, wie die anrechenbaren Kapitalkosten zu ermitteln sind, konkret, wie hoch die daf�r massgebenden Anlagerestwerte der Anlagen der Beschwerdef�hrerinnen sind.
5.1 Nach Art. 15 Abs. 3 des Stromversorgungsgesetzes vom 23. M�rz 2007 (StromVG; SR 734.7) m�ssen die Kapitalkosten "auf der Basis der urspr�nglichen Anschaffungs- bzw. Herstellkosten der bestehenden Anlagen" ermittelt werden ("sur la base des co�ts initiaux d'achat ou de construction des installations existantes"; "in base ai costi iniziali di acquisto e di costruzione degli impianti esistenti"). Art. 13 Abs. 2 Satz 2 der Stromversorgungsverordnung vom 14. M�rz 2008 (StromVV; SR 734.71) konkretisiert dies wie folgt: "Als Anschaffungs- bzw. Herstellkosten gelten nur die Baukosten der betreffenden Anlagen" ("Seuls sont consid�r�s comme co�ts d'acquisition ou de fabrication les co�ts de construction des installations concern�es"; "Per costi di acquisto e di costruzione si intendono esclusivamente i costi sostenuti per la costruzione degli impianti in questione"). Die Vorinstanzen sind der Auffassung, diese Verordnungsbestimmung entspreche dem Sinn von Art. 15 Abs. 3 des Gesetzes. Massgebend seien anlagebezogen die Kosten, welche bei der anf�nglichen Errichtung der Anlage bezahlt wurden. Sie haben demzufolge diese Werte der Berechnung der Kapitalkosten zugrunde gelegt. Die Beschwerdef�hrerinnen verstehen demgegen�ber den Begriff der urspr�nglichen Anschaffungskosten eigent�merbezogen als diejenigen Anschaffungskosten, die der jeweilige Eigent�mer bei seinem Erwerb bezahlt hat; soweit die Verordnung nur die BGE 140 II 415 S. 420 Baukosten anerkenne, sei sie gesetzwidrig. Sie erachten deshalb die h�heren Kaufpreise als massgebend, die sie beim Erwerb der Anlagen im Jahre 2002 bzw. in den Folgejahren bezahlt haben.
5.2 Die Terminologie von Art. 15 Abs. 3 StromVG lehnt sich offensichtlich an die Bewertungsvorschriften im Rechnungslegungsrecht an, wo von Anschaffungs- oder Herstellungskosten die Rede ist (Art. 960a OR, in der Fassung vom 23. Dezember 2011, in Kraft seit 1. Januar 2013 [AS 2012 6679], bzw. der bis Ende Dezember 2012 in Kraft gestandene aArt. 665 OR [AS 1992 733]). W�hrend sich der Begriff der Herstellungskosten vern�nftigerweise nur auf die Kosten der anf�nglichen Herstellung beziehen kann, meint der Begriff der Anschaffungskosten in diesem Sinne den Kaufpreis, den der aktuelle Erwerber bezahlt hat, zumindest soweit der Kauf zu Marktbedingungen abgewickelt wurde, und nicht den Preis, den der erste Erwerber bzw. Hersteller bezahlt hat (Urteile 2C_309/2013 vom 18. September 2013 E. 2, in: ASA 82 S. 305; 2A.458/2002 vom 15. Oktober 2004 E. 4.2, in: StE 2005 B 72.15.2 Nr. 6; 2A.157/2001 vom 11. M�rz 2002 E. 3a, in: StE 2002 B 72.13.1; PASSARDI/SAHLI, Kaufpreise von Netzen und Strommarktliberalisierung, Der Schweizer Treuh�nder 12/2012 S. 934 f.; WOLFHART B�RGI, in: Z�rcher Kommentar, 1957, N. 3 zu Art. 665 OR). Das StromVG erg�nzt nun aber diesen Begriff um den Zusatz der "urspr�nglichen" Anschaffungskosten. Streitig ist die Bedeutung dieses Adjektivs.
5.3 Das Bundesgericht hat im Urteil 2C_222/2011 vom 3. Juli 2012 in E. 5.4 im Zusammenhang mit der Frage nach der Anwendung des h�heren Zinssatzes nach Art. 31a Abs. 2 StromVV ausgef�hrt,
"dass das Gesetz nicht auf den Kaufpreis abstellt, welchen ein Netzbetreiber bezahlt hat, sondern auf die urspr�nglichen Anschaffungskosten unter Abzug der kalkulatorischen Abschreibungen (Art. 15 Abs. 3 StromVG; Art. 13 Abs. 1 und Abs. 2 StromVV). Dieser Grundsatz w�rde unterlaufen, wenn im Falle von Hand�nderungen jeweils der Kaufpreis als Kalkulationsbasis genommen w�rde, k�nnten doch dadurch die anrechenbaren Kosten beliebig in die H�he getrieben werden".
Im gleichentags ergangenen BGE 138 II 465 E. 6.2 S. 480 f. hat das Bundesgericht sodann erwogen, mit dem Wortlaut von Art. 15 Abs. 3 StromVG seien die effektiven historischen Anschaffungskosten gemeint; es liege nahe, den urspr�nglichen Anschaffungswert anhand historischer Belege (Bauabrechnungen usw.) zu ermitteln. Es sei davon auszugehen, dass das Stromversorgungsgesetz prim�r auf die effektiven, beim Bau der Anlage entstandenen Kosten abstelle. Das BGE 140 II 415 S. 421setze allerdings voraus, dass diese Unterlagen noch vorhanden seien. Bei �lteren Anlagen sei dies nicht mehr unbedingt sichergestellt, u.a. weil die Anlagen im Laufe der Zeit teilweise die Hand gewechselt h�tten, wobei dem Erwerber m�glicherweise nicht immer die vollst�ndige Dokumentation �bergeben worden sei. F�r solche F�lle m�sse eine andere Bewertungsmethode zul�ssig sein, n�mlich der in Art. 13 Abs. 4 StromVV vorgesehene sog. synthetische Anlagewert; dieser sei nicht ein grunds�tzlich anderer Wert als der urspr�ngliche Anschaffungswert, sondern vielmehr eine Methode, um diesen zu ermitteln, wenn die historischen Belege nicht komplett seien. Das Bundesgericht ist somit damals bereits davon ausgegangen, dass die urspr�nglichen Herstellungskosten des anf�nglichen Eigent�mers massgebend sind und nicht die Anschaffungskosten des aktuellen Eigent�mers. Allerdings hat das Bundesgericht diese Auffassung in den beiden zitierten Entscheiden nicht ausdr�cklich begr�ndet. Es ist zu pr�fen, ob an diesen Aussagen festzuhalten ist.
5.4 Auszulegen ist somit der Begriff der "urspr�nglichen Anschaffungs- bzw. Herstellkosten" im Sinne von Art. 15 Abs. 3 StromVG. Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der Bestimmung. Ist der Text nicht ganz klar und sind verschiedene Auslegungen m�glich, so muss nach seiner wahren Tragweite gesucht werden unter Ber�cksichtigung aller Auslegungselemente, namentlich von Sinn und Zweck sowie der dem Text zugrunde liegenden Wertung. Wichtig ist ebenfalls der Sinn, der einer Norm im Kontext zukommt. Vom klaren, d.h. eindeutigen und unmissverst�ndlichen Wortlaut darf nur ausnahmsweise abgewichen werden, wenn triftige Gr�nde daf�r vorliegen, dass der Wortlaut nicht den wahren Sinn der Bestimmung wiedergibt. Solche Gr�nde k�nnen sich aus der Entstehungsgeschichte der Bestimmung, aus ihrem Sinn und Zweck oder aus dem Zusammenhang mit andern Vorschriften ergeben (BGE 140 II 129 E. 3.2 S. 131; BGE 139 V 66 E. 2.2 S. 68; BGE 138 V 86 E. 5.1 S. 94 mit Hinweisen).
5.5.1 Der Begriff der "urspr�nglichen Anschaffungskosten" ist nicht legaldefiniert und kommt auch sonst in der schweizerischen Gesetzgebung nicht vor. Offenbar ist damit aber etwas anderes gemeint als mit den blossen "Anschaffungskosten" im Sinne von Art. 960a OR bzw. aArt. 665 OR. Die Wortbedeutung von "urspr�nglichen" BGE 140 II 415 S. 422("initiaux"; "iniziali") legt nahe, dass damit diejenigen Kosten gemeint sind, die am Ursprung bzw. am Anfang der Anlage standen. W�ren diejenigen Kosten gemeint, die der aktuelle Eigent�mer beim Kauf bezahlt hat, w�re kein Unterschied ersichtlich zwischen den "Anschaffungskosten" und den "urspr�nglichen Anschaffungskosten". F�r eine anlagenbezogene und nicht eigent�merbezogene Betrachtung spricht auch, dass das Gesetz von den Kosten "der bestehenden Anlagen" spricht, und nicht von den Kosten des Eigent�mers. Wenig plausibel ist demgegen�ber die beschwerdef�hrerische Argumentation, eine eigent�merbezogene Sichtweise ergebe sich daraus, dass die Regulierung immer beim Eigent�mer ansetze. Zwar werden die Tarifverf�gungen an die Eigent�mer adressiert, aber das ergibt sich nur daraus, dass Anlagen als solche nicht Parteien in einem Verwaltungsverfahren sein k�nnen. Daraus folgt aber nicht, zu welchem Wert die den Verf�gungsadressaten geh�renden Anlagen zu bewerten sind.
5.5.2 Die Beschwerdef�hrerinnen weisen zwar unter Hinweis auf Literatur zum Rechnungslegungsrecht (BEHR/LEIBFRIED, Rechnungslegung, 2. Aufl. 2010, S. 351 ff.; Treuhand-Kammer, Schweizer Handbuch der Wirtschaftspr�fung, Bd. 1: Buchf�hrung und Rechnungslegung, 2. Aufl. 2009, S. 198 f.) darauf hin, dass in der Betriebswirtschaft der Begriff der "urspr�nglichen Anschaffungskosten" ebenfalls eigent�mer- und nicht anlagenbezogen verwendet werde, in Abgrenzung zu Wiederbeschaffungswerten oder nachtr�glich aufgewerteten Buchwerten. Indessen k�nnen Wiederbeschaffungswerte oder nachtr�glich aufgewertete Buchwerte ohnehin nicht als Anschaffungskosten bezeichnet werden, so dass zur Abgrenzung das Adjektiv "urspr�nglich" entbehrlich ist. Bei dieser von den Beschwerdef�hrerinnen vertretenen Interpretation w�rde somit "urspr�ngliche Anschaffungskosten" dasselbe bedeuten wie "Anschaffungskosten"; das Adjektiv "urspr�nglich" h�tte keine eigene Bedeutung. Wenn der Gesetzgeber mit dem StromVG wirklich dasselbe gemeint h�tte wie in Art. 960a OR bzw. aArt. 665 OR, ist schwer erkl�rbar, weshalb er dieses Adjektiv hinzugef�gt hat.
5.5.3 Die Beschwerdef�hrerinnen machen geltend, wenn nur die Baukosten gemeint w�ren, h�tte das Gesetz dies auch so gesagt; wenn das Gesetz neben den Herstellkosten auch die Anschaffungskosten nenne, so m�sse damit auch etwas anderes gemeint sein. Zutreffend ist, dass der Wortsinn von "Anschaffung" etwas anderes meint als derjenige von "Herstellung". Daraus ist aber entgegen der BGE 140 II 415 S. 423Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen nicht zwingend zu folgern, dass die Anschaffungskosten eigent�mer- und nicht anlagenbezogen zu verstehen sind. Dass das Gesetz neben den Herstell- auch die Anschaffungskosten nennt, kann sich auch darauf beziehen, dass bestimmte Anlagen schon zu Beginn nicht hergestellt (im Sinne einer Werkerstellung), sondern fertig gekauft werden. Insoweit ist die Einschr�nkung auf "Baukosten" in Art. 13 Abs. 2 StromVV wohl zu eng und muss erweitert werden auf Kaufpreise, die im Rahmen der Erstellung der Anlage bezahlt wurden. Daraus folgt aber nicht, dass auch ein nachtr�glicher Kaufpreis massgebend w�re.
5.5.4 Insgesamt spricht damit die w�rtliche Auslegung f�r die anlagenbezogene Betrachtungsweise.
5.6.1 Nach der Botschaft vom 3. Dezember 2004 zur �nderung des Elektrizit�tsgesetzes und zum Stromversorgungsgesetz (BBl 2005 1611) sollen die urspr�nglichen Anschaffungswerte Grundlage sein f�r die Bemessung der kalkulatorischen Abschreibungen. Diese werden j�hrlich linear auf Grundlage der jeweiligen betriebs�blichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlageguts vorgenommen, wobei die betriebs�bliche Nutzungsdauer pro Anlagegut definiert und mit einer zul�ssigen Schwankungsbreite von f�nf Jahren versehen werden soll. Kalkulatorische Abschreibungen sollen von den nach steuerlichen und finanziellen Aspekten ermittelten Abschreibungen der Finanzbuchhaltung unterschieden werden (BBl 2005 1653 f. zu Art. 15). Die Botschaft geht also offenbar davon aus, dass der anf�ngliche Wert �ber eine �bliche Nutzungsdauer der Anlage abgeschrieben wird und nicht die Werte massgebend sind, die der Eigent�mer in seine Finanzbuchhaltung aufgenommen hat. Auch das spricht f�r eine anlagen- und nicht eigent�merbezogene Betrachtungsweise. In der Bundesversammlung wurde diese Betrachtungsweise zwar nicht diskutiert; es ergeben sich somit keine konkreten Anhaltspunkte, wie das Parlament die Bestimmung verstanden hat, aber damit jedenfalls auch keine Gr�nde, um vom Wortlaut (vgl. E. 5.5 hiervor) abzuweichen.
5.6.2 Das Bundesgericht hat bereits in BGE 138 II 465 E. 4.6.2 S. 476 f. aufgrund der Entstehungsgeschichte festgestellt, die Regelung von Art. 15 Abs. 3 StromVG sei ein Kompromiss zwischen den Wiederbeschaffungswerten und den Buchwerten. Daraus ergibt sich allerdings noch nicht, ob anlagenbezogene oder eigent�merbezogene Anschaffungswerte massgebend sind. Klar ersichtlich ist aber die BGE 140 II 415 S. 424Stossrichtung des Gesetzgebers, die Netznutzer vor �berh�hten Netzpreisen zu sch�tzen, namentlich vor Monopolrenten (vgl. auch BGE 138 II 465 E. 6.2 S. 480 f.). Die gesetzliche Regelung ist vom Anliegen gepr�gt, solche �berh�hten Werte zu vermeiden. W�ren ohne weiteres die effektiv bezahlten Kaufpreise massgebend, so k�nnten die Elektrizit�tsversorgungsunternehmen durch wiederholte Verk�ufe und K�ufe die anrechenbaren Kapitalkosten in die H�he treiben (vgl. zit. Urteil 2C_222/2011 E. 5.4). Den Beschwerdef�hrerinnen ist zwar zuzustimmen, dass Kaufpreise nicht zwingend missbr�uchlich sind, jedenfalls wenn sie unter Marktbedingungen zustande gekommen sind. Die Beschwerdef�hrerinnen machen denn auch geltend, der Kaufpreis habe sich aus einem Bieterverfahren ergeben. Ohne den Beschwerdef�hrerinnen ein missbr�uchliches Konstrukt zu unterstellen, ist hier zu bemerken, dass auch ein aus einem Bieterverfahren resultierender Kaufpreis f�r Netzanlagen von den Erwartungen eines Ertrags getragen sein wird, der angesichts der nat�rlichen Netzmonopole die M�glichkeit einer Monopolrente enth�lt.
5.6.3 Aus dem Gesetz ergibt sich freilich auch, dass die Netzkosten im Interesse eines sicheren, leistungsf�higen und effizienten Netzes kostendeckend sein sollen (Art. 15 Abs. 1 StromVG). Die Beschwerdef�hrerinnen berufen sich auf das Kostendeckungsprinzip und machen geltend, wenn die von ihnen get�tigten Kaufpreise nicht anerkannt w�rden, k�nnten sie ihre tats�chlich angefallenen Kosten nicht decken, was mit dem Gesetz und der Eigentumsgarantie nicht vereinbar w�re.
5.6.3.1 Es trifft zu, dass das anlagenbezogene Abstellen auf urspr�ngliche Anschaffungskosten dazu f�hrt, dass die Netzeigent�mer ihre Kapitalkosten nicht voll decken k�nnen, wenn sie die Anlagen zu einem h�heren Preis gekauft haben. Das Abstellen auf die urspr�nglichen Kosten macht damit den Kauf einer Netzanlage zu einem erheblichen regulatorischen Risiko (WALDNER/RECHSTEINER, Investitionen in erneuerbare Energien und Grundversorgung, Jusletter 23. April 2012 Rz. 39).
5.6.3.2 Indessen ist das Netznutzungsentgelt nach der klaren gesetzlichen Regelung nicht ein frei festgesetzter bzw. ein sich nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten ergebender, sondern ein beh�rdlich regulierter Preis. Der Grund daf�r liegt darin, dass die Netznutzung aufgrund des nat�rlichen Monopols der Netzbetreiber nicht einer funktionierenden marktwirtschaftlichen Preisbildung unterliegt und BGE 140 II 415 S. 425daher eine Preisregulierung zum Schutze der Stromkonsumenten auch verfassungsrechtlich zul�ssig ist (Art. 91 Abs. 1 BV; BBl 2005 1674 f. Ziff. 5.1). Es liegt im Wesen regulierter Preise, dass - auch wenn die Regulierung kostenbasiert ist - nicht ohne weiteres s�mtliche aufgewendeten Kosten anerkannt werden (vgl. etwa Art. 13 Abs. 1 lit. c des Preis�berwachungsgesetzes vom 20. Dezember 1985 [P�G; SR 942.20] und dazu BGE 130 II 449 E. 6.6 S. 464 ff.). Dem Gesetzgeber steht es dabei frei, nur einen Teil der effektiven Kosten als anrechenbar zu bezeichnen. Aus dem blossen Grundsatz der Kostendeckung (Art. 15 Abs. 1 StromVG) kann daher nicht geschlossen werden, dass die Kaufpreise angerechnet werden.
5.6.3.3 Auch die Eigentumsgarantie bzw. der daraus folgende Anspruch auf volle Entsch�digung (Art. 26 Abs. 2 BV) gibt keinen Anspruch auf die Anrechnung beliebiger Kaufpreise. Nach enteignungsrechtlichen Grunds�tzen wird grunds�tzlich der Verkehrswert in einem enteignungsnahen Zeitpunkt verg�tet (vgl. Art. 19 lit. a und Art. 19bis des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1930 �ber die Enteignung [EntG; SR 711]; BGE 122 II 246 E. 4 S. 249 ff.; BGE 113 Ib 39 E. 2 S. 41 ff.). Dieser kann auch tiefer sein als der Kaufpreis, den der Eigent�mer seinerzeit bezahlt hat (vgl. Urteile 1P.645/2006 vom 22. Januar 2007 E. 7; 1E.11/2003 vom 22. April 2004 E. 3.2). 5.6.3.4 Zutreffend ist, dass die Ermittlung der anlagenbezogenen urspr�nglichen Anschaffungskosten aufwendig und mit Unsicherheiten behaftet sein kann, namentlich bei �lteren Anlagen. Das trifft allerdings auch und vor allem auf die Herstellkosten zu, die sich zweifellos auf die anf�ngliche Erstellung der Anlagen beziehen, und kann kein Argument sein, um bei den Anschaffungskosten nicht auf den Beginn der Anlage abzustellen. Im �brigen enth�lt Art. 13 Abs. 4 StromVV eine Alternativregelung f�r den Fall, dass die urspr�nglichen Anschaffungs- oder Herstellkosten nicht mehr festgestellt werden k�nnen (vgl. dazu BGE 138 II 465 E. 6 S. 479 ff.). Zudem kann auch die Feststellung des sp�teren Kaufpreises umstritten und schwierig sein, vor allem dann, wenn Netzanlagen im Rahmen einer Ver�usserung ganzer Unternehmen �bertragen werden.
5.7 Die Beschwerdef�hrerinnen erblicken einen Zusammenhang zwischen dem hier streitigen Tarif f�r das Jahr 2012 und der �bertragung der Netze auf die Swissgrid.
5.7.1 Nach Art. 33 Abs. 4 StromVG �berf�hren die Elektrizit�tsversorgungsunternehmen bis sp�testens f�nf Jahre nach Inkrafttreten BGE 140 II 415 S. 426des Gesetzes (d.h. bis sp�testens Ende 2012) das �bertragungsnetz auf die Swissgrid. Daf�r werden ihnen Aktien an der Swissgrid und allenfalls andere Rechte zugewiesen. Dar�ber hinausgehende Wertverminderungen werden von der Swissgrid ausgeglichen.
5.7.2 Die ElCom hatte in ihrer Verf�gung 928-10-002 vom 20. September 2012 betreffend �bertragungsnetz/massgeblicher Wert verf�gt, der f�r die �berf�hrung bzw. die Zuteilung von Aktien und zus�tzlich allenfalls anderen Rechte massgebende Wert des zu �berf�hrenden �bertragungsnetzes richte sich bis auf Weiteres nach der Verf�gung 952-10-017 vom 11. November 2010; der definitive Wert werde in einem separaten Verfahren nach Abschluss s�mtlicher Beschwerdeverfahren gegen (u.a.) die hier Streitgegenstand bildende Verf�gung 952-11-018 vom 12. M�rz 2012 festgelegt. Die ElCom ging dabei davon aus, dass der �berf�hrungswert nicht h�her sein k�nne als der f�r die Tarifberechnung anerkannte Wert, weil sonst der Swissgrid durch die Transaktion Kosten entstehen w�rden, welche f�r ihre Netznutzungstarife nicht anrechenbar seien. Daraus ergab sich eine pr�judizielle Bedeutung der in den Tarifverf�gungen anerkannten Anlagewerte f�r die �berf�hrungswerte. Die Beschwerdef�hrerinnen gehen ebenfalls davon aus, dass die �berf�hrungswerte und die im Rahmen des Tarifs anerkannten Anlagewerte zusammenh�ngen. Sie machen aber geltend, die �berf�hrungswerte m�ssten einer vollen Entsch�digung entsprechen (Art. 26 Abs. 2 BV), weshalb auch die Tarifwerte auf dieser Grundlage festgelegt werden m�ssten.
5.7.3 Inzwischen wurde allerdings die Verf�gung vom 20. September 2012 vom Bundesverwaltungsgericht mit Urteil A-5581/2012 vom 11. November 2013 ge�ndert und die Angelegenheit im Sinne der Erw�gungen zur neuen Festsetzung des massgeblichen Werts f�r die �berf�hrung an die ElCom zur�ckgewiesen. Das Bundesverwaltungsgericht erwog, aus Art. 33 Abs. 4 StromVG und Art. 26 BV ergebe sich ein Anspruch der bisherigen Netzeigent�mer auf volle Entsch�digung. Daf�r k�nnten die nach Art. 15 Abs. 3 StromVG anerkannten Anlagewerte nicht massgeblich sein (vgl. E. 6.6.2.3 und 6.7 des Urteils A-5581/2012). Insoweit ist der direkte Einfluss der im Tarifverfahren anerkannten Anlagewerte auf die den bisherigen Netzeigent�mern zu verg�tenden �berf�hrungswerte aufgehoben. Allerdings k�nnte sich umgekehrt ein Einfluss ergeben, worauf die Beschwerdef�hrerinnen hinweisen: Wenn die Swissgrid h�here �berf�hrungswerte bezahlen muss als die bisher in den Tarifverfahren BGE 140 II 415 S. 427anerkannten Anlagewerte, aber ihre k�nftigen Tarifeinnahmen trotzdem nur auf der Basis der urspr�nglichen Baukosten (und nicht auf der Basis der �berf�hrungswerte, die sie den bisherigen Eigent�mern verg�ten muss) berechnen kann, so erg�ben sich daraus f�r die Swissgrid Kosten, die sie nicht finanzieren k�nnte.
5.7.4 Darauf braucht hier jedoch nicht n�her eingegangen zu werden: Erstens hat die ElCom gem�ss ihrer Stellungnahme zum Sistierungsgesuch das Verfahren zur Festlegung des massgeblichen Werts f�r die Transaktion des �bertragungsnetzes noch nicht wieder er�ffnet. Es ist zur Zeit noch unklar, wie hoch diese Transaktionswerte effektiv sein werden. Zweitens betrifft das Problem in erster Linie nicht die Beschwerdef�hrerinnen, sondern die Swissgrid. Diese hat sich im vorliegenden Verfahren nicht materiell zu dieser Frage ge�ussert. Sollten wirklich durch Diskrepanzen zwischen �bernahmekosten und sp�ter anrechenbaren Kapitalkosten f�r die Swissgrid Probleme entstehen, w�re es in erster Linie Sache der ElCom und allenfalls des Gesetzgebers, angemessene L�sungen zu finden, damit die Swissgrid ihre Aufgaben wahrnehmen kann. Ein rechtliches Argument f�r einen h�heren Anlagerestwert f�r das Tarifjahr 2012 l�sst sich daraus jedoch nicht ableiten.
5.8 Die Beschwerdef�hrerinnen bringen vor, der Bau eines Netzes und dessen k�uflicher Erwerb m�ssten rechtlich und �konomisch als gleichwertig betrachtet werden. Es sei Sache des betroffenen Unternehmens, nach Kriterien der wirtschaftlichen G�nstigkeit zu entscheiden, ob es ein Netz erstellen oder kaufen wolle. W�re der Kauf die wirtschaftlich sinnvollere Alternative als der Bau, so k�nne es nicht sein, dass zwar die h�heren Bauwerte anerkannt w�rden, nicht aber die tieferen Kaufpreise. Diese �berlegung ist theoretisch richtig. Praktisch wird aber kaum ein potenzieller Erwerber eine neue Anlage einzig deshalb teurer bauen als kaufen, damit er einen h�heren Anlagewert anrechnen kann. Die Beschwerdef�hrerinnen machen denn auch nicht geltend, es w�re f�r sie eine reale Alternative gewesen, die Anlagen neu zu erstellen, anstatt sie zu kaufen.
5.9 Insgesamt ergibt somit die Auslegung von Art. 15 Abs. 3 StromVG, dass mit den "urspr�nglichen Anschaffungs- und Herstellkosten" diejenigen Kosten gemeint sind, welche im Zusammenhang mit der anf�nglichen Errichtung der Anlagen aufgewendet wurden, und nicht die von einem sp�teren K�ufer bezahlten Kaufpreise. Bei diesem Ergebnis erweist sich Art. 13 Abs. 2 Satz 2 StromVV - mit der in E. 5.5.3 hiervor genannten Pr�zisierung - als gesetzeskonform.
Art. 15 al. 3 LApEl,
Art. 960a OR,
Art. 13 Abs. 4 StromVV,
Art. 15 Abs. 1 StromVG suite... ,
Art. 33 Abs. 4 StromVG,
Art. 31a Abs. 2 StromVV,
Art. 13 Abs. 1 und Abs. 2 StromVV,
Art. 91 Abs. 1 BV,
Art. 19 lit. a und Art. 19bis des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1930 �ber die Enteignung [EntG; SR 711],
Art. 13 Abs. 2 Satz 2 StromVV