Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2095/13
Timestamp: 2017-12-18 11:03:02
Document Index: 390223938

Matched Legal Cases: ['§ 249', '§ 823', '§ 7', '§ 11', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH']

BGB § 249 Abs. 2 Satz 1 Ga; § 823 Abs. 1 F; StVG § 7 Abs. 1, § 11 Satz 1
Gleiches gilt für den bloßen Verletzungsverdacht aufgrund eines solchen Unfalls; auch dieser steht einer Verletzung im haftungsrechtlichen Sinne nicht gleich (vgl. BGH NJW 2013, 3634, 3635;… Lemcke, NZV 1996, 337, 338, 339, 342).
Entgegen den Ausführungen der Beklagtenseite hinsichtlich eines zusätzlich durch Gutachten zu erbringenden positiven Vollbeweises als unbedingte Voraussetzung für die gerichtliche Überzeugungsbildung gemäß§ 286 ZPO ist diese (auch) auf Grundlage der vernommenen Zeugen ohne weiteres statthaft (…vergleiche Urteil des Landgerichts Mannheim vom 12.09.2013, Geschäftsnummer 10 S 101/11), was spätestens seit der Entscheidung des BGH NJW 2013, 3634 umso mehr gilt, als der BGH in dieser Entscheidung selbst nach Einholung eines biomechanischen und medizinischen Gutachtens gleichwohl eine richterliche Überzeugungsbildung von der Unfallkausalität entsprechender Verletzungen allein gestützt auf die Basis von Zeugenaussagen für zulässig, ja sogar notwendig erachtet.