Source: https://www.stadtwerkekoeln.de/gb2018/digitaler-jahresbericht-stadtwerke-koeln/koelnbaeder/jahresabschluss/anhang/
Timestamp: 2020-07-03 16:51:51
Document Index: 183091615

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 42', '§ 6', '§ 253', '§ 42', '§ 42']

Entwicklung des Anlagevermögens der KölnBäder Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Geschäftsjahr 2018
Anschaffungs- und Herstellungs- kosten 1.1.2018
Anschaffungs- und Herstellungs- kosten 31.12.2018
Summe Anlagevermögen 154.340 1.230 120 0 -5 155.455
Nutzungsrechte (Software) 455 8 0 0 0 463
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließl. der Bauten auf fremden Grundstücken 103.696 297 13 0 0 103.980
Technische Anlagen und Maschinen 32.953 213 0 0 -10 33.176
Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.280 509 71 100 5 16.813
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 806 203 7 -100 0 902
153.735 1.222 91 0 -5 154.871
Sonstige Ausleihungen 150 0 29 0 0 121
Summe Anlagevermögen 59.068 4.486 89 63.465 91.990 95.272
Nutzungsrechte (Software) 245 55 0 300 163 210
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 27.817 2.287 2 30.102 73.878 75.879
Technische Anlagen und Maschinen 17.927 1.159 0 19.086 14.090 15.026
Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.019 985 72 13.932 2.881 3.261
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 902 806
58.763 4.431 74 63.120 91.751 94.972
Sonstige Ausleihungen 60 0 15 45 76 90
Der Jahresabschluss für das Jahr 2018 wurde nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Um die Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC) bei einem Rechnungszinsfuß von 3,21 % (10 Jahre) und 2,33 % (7 Jahre) ermittelt worden. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages wurde mit einem Gehalts- und Rententrend von 2,5 % gerechnet. Dabei wurden die Richttafeln 2018G nach Prof. Dr. Heubeck angewandt.
Die in der Bilanz zusammengefassten Anlagenposten und ihre Entwicklung im Jahr 2018 ergeben sich aus dem vorangestellten Anlagenspiegel.
Es handelt sich um Material- und Warenvorräte in Höhe von 113 Tsd. €.
Gesamt 729 649
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 421 413
Forderungen gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG 264 201
Sonstige Vermögensgegenstände 44 35
Die Forderungen gegen Gesellschafter gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG beinhalten 159 Tsd. € Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und 105 Tsd. € sonstige Vermögensgegenstände, überwiegend aus der Weiterberechnung von Energiekosten an die Stadt Köln.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind bis auf 4 Tsd. € innerhalb eines Jahres fällig.
Gesamt -182 -205
Anlagevermögen 12 16
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 101 95
Sonstige Rückstellungen 51 37
Sonderposten mit Rücklageanteil (§ 6 b EStG) -346 -353
Gesamt 4.373 6.440
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 691 721
Steuerrückstellungen 44 446
Sonstige Rückstellungen 3.638 5.273
In den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind Pensions- und Deputatverpflichtungen enthalten. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 und 6 HGB. Der 10-Jahres-Zinssatz beträgt 3,21 % und der 7-Jahres-Zinssatz beträgt 2,33 %. Der Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 41 Tsd. €.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellung für Energie- und Wasserkosten (1.119 Tsd. €), Personal- und Sozialkosten (999 Tsd. €), noch nicht veranlagte Grundbesitzabgaben (607 Tsd. €), noch nicht abgerechnete Fremdleistungen (119 Tsd. €), Prozesskosten (44 Tsd. €), unterlassene Instandhaltung (615 Tsd. €), Jahresabschlusskosten (50 Tsd. €), Zinsen (75 Tsd. €) sowie übrige Rückstellungen (10 Tsd. €).
Gesamt 41.358 8.370 3.000 52.728 54.726 13.113
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 30.639 4.303 3.000 37.942 43.035 5.780
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.542 – – 1.542 1.399 1.399
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 930 126 – 1.056 1.388 1.172
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.421 3.941 – 11.362 8.147 4.005
davon gegenüber Gesell­schaf­tern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG (201) (3.941) – (4.142) (4.335) (193)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG 21 – – 21 62 62
Sonstige Verbindlichkeiten 805 – – 805 695 695
davon aus Steuern (214) – – (214) (199) (199)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (163) – – (163) (148) (148)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften der Stadt Köln und der Stadtwerke Köln GmbH in Höhe von 28.360 Tsd. € gesichert.
Die Verbindlichkeiten des Vorjahres mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren betrugen 38.113 € und die mit einer Restlaufzeit mehr als 5 Jahren 3.500 Tsd. €.
Unter diesem Posten werden im Wesentlichen die vorausgezahlten Beiträge für den Fitnessbereich in Höhe von 439 Tsd. € (Vorjahr 417 Tsd. €), eine Vorausmiete für die Nutzung von Räumlichkeiten in Höhe von 110 Tsd. €, Vorauszahlungen für Kurse in Höhe von 137 Tsd. € und in Höhe von 116 Tsd. € aus verkauften und noch nicht in Anspruch genommenen Gutscheinen ausgewiesen.
Das Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen umfasst 237 Tsd. €.
Auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens bei einem Rechnungszinssatz von 3,21 % und einer systemkonformen Anwartschaftsdynamik sowie einer Rentendynamik von 1 % nach den Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bestehen Fehlbeträge aus den Versorgungsverpflichtungen der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) gegenüber den versicherten Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern in Höhe von 9,3 Mio. € (Vorjahr 8,6 Mio. €).
Gesamt 1.064 1.886
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 609 1.304
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen 15 20
Übrige betriebliche Erträge 440 562
Unter „Übrige betriebliche Erträge“ werden unter anderem Erträge aus der Weiterberechnung von Energiekosten (91 Tsd. €) und Erstattungen Stromsteuern (222 Tsd. €) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insgesamt 907 Tsd. € periodenfremde Erträge enthalten (davon Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 609 Tsd. €).
Gesamt 10.144 10.102
für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.890 4.843
für bezogene Leistungen 5.254 5.259
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beinhalten im Wesentlichen die Kosten für Energie- und Wasserbezüge und für Verbrauchsmaterialien. Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen handelt es sich überwiegend um Instandhaltungsaufwendungen.
Gesamt 15.097 14.150
Entgelte an Mitarbeiter 11.753 11.013
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.344 3.137
In den Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ist die Altersversorgung mit 1.014 Tsd. € (Vorjahr 943 Tsd. €) enthalten.
Gesamt 318 286
Arbeitnehmer 306 277
Auszubildende 12 9
Die Abschreibungen betragen 4.486 Tsd. €.
Gesamt 3.926 4.512
Öffentliche Abgaben 749 718
Jahresabschluss- und Beratungskosten 485 389
Sonstige Aufwendungen der Verwaltung 645 614
Verwaltungskostenumlagen 929 1.457
Public-Relations-Kosten 467 371
Versicherungen 154 156
Reise-, Fahrt- und Bildungskosten 153 149
Zahlungsausfälle aus Forderungen 4 7
Verluste aus Anlagenabgängen 10 386
Übrige Aufwendungen 330 265
Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren 55 Tsd. € aus dem Vorjahr.
Finanzergebnis -1.691 -1.757
Abschreibungen auf Finanzanlagen – -13
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.692 -1.745
Das Finanzergebnis enthält Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 262 Tsd. € (Vorjahr 254 Tsd. €).
Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen im Jahr 2018 betragen 47 Tsd. € und sind in der Position „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“ enthalten. In den Zinsaufwendungen sind keine periodenfremden Zinsen enthalten.
Franz Philippi, MdR Oberstudienrat a.D., Land NRW
Heiko Seifert *) Bereichsleiter Köln-Mitte, KölnBäder GmbH
Nikolaj Simanko *) Schichtleiter, KölnBäder GmbH
(bis 14.02.2019)
(seit 01.02.2019)
Geschäftsbereiche Personalangelegenheiten und Organisation, IT, Betriebsrat, Betriebsärztlicher Dienst
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden insgesamt 63 Tsd. € (Vorjahr 37 Tsd. €) vergütet. Auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder verteilten sich die Gesamtbezüge wie folgt:
Peter Kron 12,8
Alexandra von Wengersky 10,0
Ulrich Breite 2,8
Jürgen Kircher 2,6
Dr. Agnes Klein 2,0
Claus Ludwig 2,6
Horst Noack 2,6
Peter Pfeifer 2,8
Franz Philippi 2,6
Monika Roß-Belkner 2,8
Tobias Scholz 2,3
Nikolaj Simanko 4,6
Elisabeth Thelen 7,2
Henk van Benthem 2,6
Firat Yurtsever 2,3
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer bestehen aus dem Jahresfestgehalt, einer leistungsabhängigen Tantiemezahlung, einer Versorgungsregelung inklusive einer Hinterbliebenenversorgung sowie sonstigen Vergütungsbestandteilen, insbesondere Dienstwagen (nur Herr Schmitt) und Versicherungsbeiträgen.
Seit dem 01.10.2018 ist Herr Reinke als hauptamtlicher Geschäftsführer tätig. Dadurch ergibt sich eine Änderung in der Vergütung.
Die Geschäftsführung erhielt im Berichtsjahr eine Gesamtvergütung in Höhe von 151.946,87 €. Diese setzt sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung gesamt 152,0 263,5
Berthold Schmitt ** 25,6 153,3 57,5 42,5 11,7 31,7 94,8 227,5
Gerhard Reinke 35,9 14,8 21,3 21,2 – – 57,2 36,0
** bis 28.02.2018
Wegen der Beendigung seiner Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres kam es bei Herrn Schmitt zu einem Sonderfall: Da Herrn Schmitt laut „Zielvereinbarung zur Tantieme“ die Ausschüttung der noch offenen Tranchen des auf Nachhaltigkeit und Mehrjährigkeit angelegten Teils der Tantieme zum Zeitpunkt des Ausscheidens zusteht, sind ihm die entsprechenden Tantiemeanteile – abzüglich der bisher geleisteten Abschlagszahlungen für die Jahre 2016 und 2017 – ebenfalls ausgezahlt worden. Der anteilige Anspruch für 2018 kommt in 2019 zur Auszahlung.
Die betriebliche Altersversorgung von Herrn Schmitt sowie die Versorgung seiner versorgungsberechtigten Hinterbliebenen erfolgt durch die Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit einer Direktzusage (Gehaltsumwandlung aus der Prämie).
Die betriebliche Altersversorgung von Herrn Reinke sowie die Versorgung seiner versorgungsberechtigten Hinterbliebenen erfolgt durch die unmittelbare Versorgungszusage der KölnBäder GmbH für Herrn Reinke in Form einer Entgeltumwandlung aus seinen laufenden Bezügen.
Wesentliche, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen bestanden im Wirtschaftsjahr 2018 keine.
Gerhard Reinke Claudia Heckmann