Source: https://ea-rlp.de/search/organigramm
Timestamp: 2020-05-28 22:34:06
Document Index: 337246721

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 21', '§ 4', '§ 4', '§ 23', '§ 5', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 54', '§ 12', '§ 13', '§ 14']

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Die rund 15 Ver­eins­mit­glie­der der Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz e.V. arbei­ten in Wis­sen­schaft, Ver­wal­tung, Lan­des- und Kom­mu­nal­po­li­tik oder in der Pla­nungs­pra­xis. Staats­se­kre­tä­rin Nico­le Stein­gaß ist seit 1.3.2019 Vor­sit­zen­de der Mit­glie­der­ver­samm­lung. Das Land Rhein­land-Pfalz ist insti­tu­tio­nel­les Mit­glied und hat den Vor­sitz der Mit­glie­der­ver­samm­lung. Der Mit­glie­der­ver­samm­lung oblie­gen ins­be­son­de­re die Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses und die Ent­las­tung des Vor­stan­des.
Die aktu­el­le Sat­zung vom 15.12.2016 fin­den Sie wei­ter unten.
Rai­ner Zei­mentz ist Vor­stand der Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz, er ver­tritt den Ver­ein gericht­lich und außer­ge­richt­lich und ist ver­ant­wort­lich für die lau­fen­den Geschäf­te.
In den Jah­ren 2019 und 2020 ist er auch ehren­amt­li­cher Geschäfts­füh­rer der Bun­des­gar­ten­schau Obe­res Mit­tel­rhein­tal 2029 GmbH.
Hier fin­den Sie das Orga­ni­gramm als PDF-Down­load: 20200511 Orga­ni­gramm EARLP
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§ 1 Name, Sitz, Geschäfts­jahr
Der Ver­ein führt den Namen Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz e.V. Er ist beim zustän­di­gen Gericht in das Ver­eins­re­gis­ter unter der Regis­ter­num­mer 41619 ein­ge­tra­gen. Der Ver­ein hat sei­nen Sitz in Mainz. Das Geschäfts­jahr des Ver­eins ist das Kalen­der­jahr.
§ 2 Auf­ga­ben, Zweck
(1) Zweck des Ver­eins ist in Rhein­land-Pfalz im Bereich der Kom­mu­nal- und Infra­struk­tur­ent­wick­lung bei der Erar­bei­tung
- stand­ort­be­zo­ge­ner oder stand­ort­über­grei­fen­der Stra­te­gien und Kon­zep­te
- zukunfts­ge­rich­te­ter und modell­haf­ter Lösun­gen und Instru­men­te
zu wir­ken.
(2) Mit den in Absatz 1 genann­ten Auf­ga­ben­stel­lun­gen dient der Ver­ein aus­schließ­lich und unmit­tel­bar dem Woh­le der All­ge­mein­heit. Der Ver­ein darf alle Geschäf­te wahr­neh­men, die der Errei­chung und För­de­rung des Sat­zungs­zwe­ckes die­nen.
(3) Da der Ver­ein kei­ne wirt­schaft­li­che Tätig­keit aus­übt, gilt er als Ide­al­ver­ein im Sin­ne des § 21 BGB. Die Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für sat­zungs­ge­mä­ße Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne durch die Mit­glied­schaft begrün­de­ten Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins.
(4) Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tung begüns­tigt wer­den.
(1) Mit­glie­der des Ver­eins kön­nen natür­li­che Per­so­nen und Hoch­schu­len des Lan­des Rhein­land-Pfalz sein, die aktiv im Auf­ga­ben­be­reich des Ver­eins tätig sind. Die Mit­glied­schaft ist auf drei Jah­re befris­tet und kann auf schrift­li­chen Antrag um drei Jah­re ver­län­gert wer­den. Die Mit­glied­schaft ist grund­sätz­lich bei­trags­frei.
(2) Das Land Rhein­land-Pfalz, ver­tre­ten durch das für Kom­mu­nal­ent­wick­lung zustän­di­ge Minis­te­ri­um ist als juris­ti­sche Per­son unbe­fris­tet Mit­glied solan­ge § 4 Absatz 1 Anwen­dung fin­det.
(3) Die Mit­glied­schaft endet
- durch Zeit­ab­lauf
- mit dem Tod des Mit­glieds
- durch schrift­li­che Aus­tritts­er­klä­rung, gerich­tet an den Vor­stand
- durch Aus­schluss aus dem Ver­ein.
(4) Ein Aus­schluss der Mit­glie­der kann durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung nach Anhö­rung des betref­fen­den Mit­glieds erfol­gen, wenn die­ses die Inter­es­sen des Ver­eins grob ver­letzt hat oder nicht mehr im Auf­ga­ben­be­reich des Ver­eins tätig ist.
§ 4 Finan­zie­rung
(1) Solan­ge das Land Rhein­land-Pfalz Mit­glied im Ver­ein ist, stellt das für Kom­mu­nal­ent­wick­lung zustän­di­ge Minis­te­ri­um dem Ver­ein die zur Erfül­lung der sat­zungs­ge­mä­ßen Auf­ga­ben erfor­der­li­chen Mit­tel und die Liqui­di­tät im Rah­men ver­füg­ba­rer Haus­halts­mit­tel- soweit eine Refi­nan­zie­rung der Auf­ga­ben durch Drit­te nicht mög­lich ist- als Zuwen­dun­gen im Sin­ne der §§ 23, 44 LHO sicher.
(2) Der Ver­ein kann dar­über hin­aus Mit­tel ein­wer­ben.
§ 5 Orga­ne
Orga­ne des Ver­eins sind
- die Mit­glie­der­ver­samm­lung
- der Vor­stand.
(1) Den Vor­sitz führt die Vertreterin/der Ver­tre­ter des Lan­des Rhein­land-Pfalz.
(2) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung tritt min­des­tens zwei­mal jähr­lich zusam­men. Auf Ver­lan­gen min­des­tens eines Drit­tels der Mit­glie­der kann sie zu wei­te­ren Sit­zun­gen zusam­men­tre­ten. Der Vor­stand lädt die Mit­glie­der schrift­lich (per Post oder per E‑Mail) unter Anga­be der Tages­ord­nung zu den Sit­zun­gen ein. Zwi­schen dem Tag der Absen­dung der Ein­be­ru­fung und dem Tag der Mit­glie­der­ver­samm­lung muss eine Frist von zwei Wochen lie­gen. Auf die Ein­hal­tung die­ser Vor­schrif­ten kann die Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­stim­mig ver­zich­ten.
(3) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist unmit­tel­bar, jedoch unter Ein­hal­tung der in Absatz 2 genann­ten Frist, ein­zu­be­ru­fen,
- wenn es das Ver­eins­in­ter­es­se erfor­dert,
- wenn min­des­tens ein Drit­tel der Mit­glie­der schrift­lich begrün­det die Ein­be­ru­fung for­dert,
- wenn es von der Vertreterin/dem Ver­tre­ter des Lan­des ver­langt wird.
(4) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist beschluss­fä­hig, wenn alle Mit­glie­der ord­nungs­ge­mäß gela­den und min­des­tens 1⁄3 der Mit­glie­der anwe­send sind.
(5) Bei Beschluss­un­fä­hig­keit ist unmit­tel­bar nach Fest­stel­lung der Beschluss­un­fä­hig­keit eine wei­te­re Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­zu­be­ru­fen wel­che ohne Rück­sicht auf die Zahl der erschie­ne­nen Mit­glie­der mit ein­fa­cher Mehr­heit beschluss­fä­hig ist. Für die­se Mit­glie­der­ver­samm­lung gilt Absatz 2 Satz 4 nicht.
(6) Jedes Mit­glied hat eine Stim­me.
(7) Die Stimm­ab­ga­be kann erfol­gen
- per­sön­lich in der Mit­glie­der­ver­samm­lung oder
- vor­ab schrift­lich an den Vor­stand
- mit schrift­li­cher Stimm­rechts­über­tra­gung auf ein ande­res (anwe­sen­des) Mit­glied. Jedes Mit­glied kann jeweils ein Mit­glied ver­tre­ten.
(8) Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det die Stim­me des Mit­glie­des Land Rhein­land-Pfalz.
(9) Finanz­wirk­sa­me Beschlüs­se erfor­dern stets das Ein­ver­neh­men des Lan­des Rhein­land-Pfalz.
§ 7 Auf­ga­ben
(1) Der Mit­glie­der­ver­samm­lung oblie­gen
a) die Bestel­lung und Abbe­ru­fung des Vor­stan­des,
b) die Beschluss­fas­sung über den Wirt­schafts­plan,
c) die Ent­las­tung des Vor­stan­des,
d) die Auf­lö­sung des Ver­eins
e) die Beschluss­fas­sung über Sat­zungs­än­de­run­gen,
f) die Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses,
g) die Wahl des Abschluss­prü­fers
h) die Beschluss­fas­sung über das Jah­res­ar­beits­pro­gramm,
i) die Zustim­mung zu Rechts­ge­schäf­ten, die über den Rah­men des lau­fen­den Geschäfts­be­triebs hin­aus­ge­hen
j) die Zustim­mung zur Auf­nah­me und Gewäh­rung von Kre­di­ten, Abga­be von Bürg­schaf­ten oder Garan­tien,
k) die Ertei­lung von Voll­mach­ten
(2) Die Beschlüs­se nach a) bis e) wer­den mit Drei­vier­tel­mehr­heit und im Ein­ver­neh­men mit dem Land Rhein­land-Pfalz gefasst. Die Beschlüs­se nach f) bis k) wer­den mit ein­fa­cher Mehr­heit gefasst.
(3) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung stellt den Jah­res­ab­schluss des Vor­jah­res in den ers­ten sechs Mona­ten des Fol­ge­jah­res fest.
(4) In Eil­fäl­len kann die Beschluss­fas­sung der Mit­glie­der­ver­samm­lung schrift­lich durch Umlauf­be­schluss (per Post oder per E‑Mail) erfol­gen.
(5) Über Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung sind Nie­der­schrif­ten anzu­fer­ti­gen, die von der Vorsitzenden/dem Vor­sit­zen­den und der Protokollführerin/dem Pro­to­koll­füh­rer zu unter­zeich­nen sind und den Mit­glie­dern zuge­sandt wer­den (per Post oder per E‑Mail).
(6) Per Eil­ver­fah­ren gefass­te Beschlüs­se sind in die Nie­der­schrift der nächs­ten Sit­zung der Mit­glie­der­ver­samm­lung auf­zu­neh­men.
(1) Die Auf­ga­ben des Vor­stan­des kön­nen haupt­amt­lich und neben­amt­lich wahr­ge­nom­men wer­den.
(2) Er führt die Bezeich­nung Vor­stand der Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz.
(3) Der Vor­stand besteht aus einer Per­son, die von dem für Innen zustän­di­gen Minis­te­ri­um vor­ge­schla­gen wird.
(4) Die Bestel­lung kann befris­tet wer­den. Wie­der­be­stel­lung ist mög­lich.
§ 9 Auf­ga­ben des Vor­stan­des
(1) Der Vor­stand ver­tritt den Ver­ein gericht­lich und außer­ge­richt­lich. Er ist ver­ant­wort­lich für den ord­nungs­ge­mä­ßen Geschäfts­ab­lauf. Er ist ver­pflich­tet die Mit­glie­der­ver­samm­lung über alle wich­ti­gen Ange­le­gen­hei­ten zu unter­rich­ten und in den Sit­zun­gen der Mit­glie­der­ver­samm­lung über die Arbeit des Ver­eins zu berich­ten.
(2) Dem Vor­stand oblie­gen ins­be­son­de­re:
a) die Lei­tung des Ver­eins,
b) die Auf­stel­lung und der Voll­zug des Wirt­schafts­plans,
c) die per­so­nal­recht­li­chen Befug­nis­se,
d) die recht­zei­ti­ge Vor­la­ge des Jah­res­ar­beits­pro­gramms an die Mit­glie­der­ver­samm­lung,
e) die Vor­la­ge des Jah­res­ab­schlus­ses, des Lage­be­richts und des Prüf­be­richts in den ers­ten acht Mona­ten des Fol­ge­jah­res an die Mit­glie­der­ver­samm­lung.
§ 10 Dritt­mit­tel­pro­jek­te
(1) Der Ver­ein ist berech­tigt im Rah­men sei­ner Auf­ga­ben­stel­lung mit Mit­teln Drit­ter Pro­jek­te durch­zu­füh­ren.
(2) Die­se Pro­jek­te sind im Wirt­schafts­plan des Ver­eins geson­dert aus­zu­wei­sen und in das Jah­res­ar­beits­pro­gramm auf­zu­neh­men.
§ 11 Haus­halts- und Wirt­schafts­füh­rung, Jah­res­ab­schluss
(1) Die Haus­halts- und Wirt­schafts­füh­rung des Ver­eins erfolgt ent­spre­chend den Vor­schrif­ten im 3.Buch des Han­dels­ge­setz­bu­ches.
(2) Der Vor­stand hat inner­halb der ers­ten sechs Mona­te eines Geschäfts­jah­res für das ver­gan­ge­ne Geschäfts­jahr den Jah­res­ab­schluss und den Lage­be­richt auf­zu­stel­len.
(3) Der Jah­res­ab­schluss und der Lage­be­richt sind in ent­spre­chen­der Anwen­dung der Vor­schrif­ten des 3. Buches des Han­dels­ge­setz­bu­ches für gro­ße Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten auf­zu­stel­len und zu prü­fen. Eine Ver­öf­fent­li­chung im Bun­des­an­zei­ger erfolgt nicht.
(4) Der Lan­des­re­gie­rung und dem Rech­nungs­hof Rhein­land-Pfalz ste­hen die Befug­nis­se nach § 54 HGRG zu.
§ 12 Auf­lö­sung des Ver­eins
Bei der Auf­lö­sung des Ver­eins fällt das nach Abzug der Ver­bind­lich­kei­ten ver­blei­ben­de Ver­mö­gen dem Land Rhein­land-Pfalz zu, das es aus­schließ­lich für gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke ver­wen­det.
§ 13 Schieds­klau­sel
Über alle Strei­tig­kei­ten zwi­schen dem Ver­ein und den Mit­glie­dern des Ver­eins, wel­che den Ver­ein betref­fen, ent­schei­det unter Aus­schluss des Rechts­we­ges die Direktorin/der Direk­tor des Amts­ge­richts Mainz.
§ 14 Bekannt­ma­chung, Inkraft­tre­ten
Die­se Sat­zung tritt mit dem Tag der Ein­tra­gung im Ver­eins­re­gis­ter in Kraft. Grün­dung und Ein­tra­gung des Ver­eins wer­den im Staats­an­zei­ger des Lan­des Rhein­land-Pfalz öffent­lich bekannt gemacht.