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Timestamp: 2017-02-22 10:57:33
Document Index: 340827925

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 239', 'Art. 239', 'Art. 72', 'Art. 75']

5A_64/2012 (23.01.2012)
5A_64/2012
vertreten durch Rechtsanwältin Stefanie Wagner,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 17. November 2011 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 2. Zivilkammer).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 17. November 2011 des Obergerichts des Kantons Bern, das auf eine Berufung des Beschwerdeführers gegen ein erstinstanzliches Scheidungsurteil nicht eingetreten ist, den Rechtskraftseintritt dieses Urteils festgestellt und dem Beschwerdeführer die obergerichtlichen Gerichtskosten von Fr. 300.-- auferlegt hat,
in das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren,
dass das Obergericht erwog, die rechtshilfeweise Zustellung des Dipositivs des erstinstanzlichen Urteils sei am 27. September 2011 erfolgt, die 10-tägige Frist zur Anforderung einer schriftlichen Entscheidbegründung (Art. 239 Abs. 2 Satz 1 ZPO) habe somit am 7. Oktober 2011 geendet, der Beschwerdeführer habe innerhalb dieser Frist keine Entscheidbegründung verlangt und damit gemäss Art. 239 Abs. 2 Satz 2 ZPO auf die Berufung verzichtet, auf diesen Verzicht könne der Beschwerdeführer nicht zurückkommen, die Berufung erweise sich daher als offensichtlich unzulässig, der unterliegende Beschwerdeführer werde kostenpflichtig,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer auch das erstinstanzliche Scheidungsurteil anficht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 17. November 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
Dieses Urteil wird den Parteien (dem Beschwerdeführer auf dem Weg der internationalen Rechtshilfe) und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.