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Timestamp: 2020-06-01 02:49:34
Document Index: 51349099

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 47', '§ 47', '§ 123', '§ 36', '§ 36', '§ 123', '§ 47', '§ 47', '§ 123', '§ 36', '§ 36', '§ 123', '§ 47', '§ 47', '§ 35', '§ 150']

Dienstleistungen - 237587-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 237587-2020
Deutschland-Dresden: Dienstleistungen in Verbindung mit der Personalentwicklung
2020/S 099-237587
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/392b14d4-df36-4f38-aa7f-16ffb23ab1dd
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/392b14d4-df36-4f38-aa7f-16ffb23ab1dd
Moderation Teamdialoge (03/PE/2020)
In der zweiten Jahreshälfte 2020 führt die Auftraggeberin eine Mitarbeiterbefragung durch. Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung werden in den Teamdialogen je Team individuell thematisiert und bearbeitet.
Gegenstand der zu erbringenden Leistung ist die Durchführung von 200-300 Teamdialogen auf der Basis des von der Auftraggeberin festgelegten standardisierten Ablaufs. Die durchschnittliche Teamgröße besteht aus 12 bis 16 Beschäftigten.
Die Durchführung des Teamdialogs obliegt dem Auftragnehmer. Basis ist ein von der Auftraggeberin entwickeltes Konzept nach systemischen Grundsätzen. Bei einer Teamgröße >15 Personen hat der Auftragnehmer die Maßnahme im Tandem mit einem weiteren Moderator durchzuführen. Der weitere Moderator kann auch ein interner Mitarbeiter der Auftraggeberin (Trainer, Personalentwickler) sein.
Mit der Ausschreibung der Dienstleistung Moderation von Teamdialogen verfolgt die Auftraggeberin das Ziel ihre Führungskräfte bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Teamdialogen zum Teil durch externe Moderatoren zu unterstützen.
Die Durchführung des Teamdialogs hat auf Basis des systemischen Ansatzes zu erfolgen. Der Auftragnehmer stellt durch zertifizierte und zielgerichtete Maßnahmen ein hohes Niveau der Leistungserbringung sicher. Entscheidende Ressource hierfür sind die Qualifikationen der eingesetzten Moderatoren des Auftragsnehmers.
Die von dem Auftragnehmer eingesetzten Moderatoren müssen folgende Anforderungen erfüllen sowie über Qualifikationen verfügen:
— systemische Ausbildung als Coach, Mediator, Teamentwickler oder Berater;
— mindestens einjährige Berufserfahrung als Teamentwickler;
— alle eingesetzten Teamentwickler beherrschen die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend sowie
— Lehren des oder nach L. Ron Hubbard dürfen nicht vermittelt werden.
Leistungsbeginn für die Durchführung der Moderationen ist Januar 2021.
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Konzepts zur Durchführung von Teamworkshops / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualtiät der Arbeitsprobe „Vorbereitung, Ablauf und Ergebnisbericht eines Workshops“ / Gewichtung: 15
— Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung des Bieters darüber abzugeben, dass keine Ausschlussgründe insbesondere nach §§ 123, 124 GWB vorliegen („Eigenerklärung zu Ausschlussgründen“).
— Bietergemeinschaften haben die „Eigenerklärung Umsatz“, die „Eigenerklärung zu vorhandenen Referenzen“ und die „Eigenerklärung zu Ausschlussgründen“ dem Angebot für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesondert beizufügen.
— Für Unterauftragnehmer sind die „Eigenerklärung Umsatz“ und/oder „Eigenerklärung zu vorhandenen Referenzen“ nur dann mit dem Angebot vorzulegen, wenn sich der Bieter gemäß § 47 VgV der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit oder der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Unterauftragnehmers bedient (Eignungsleihe). In diesem Fall ist mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung dieses Unterauftragnehmers darüber abzugeben, dass sich dieser gegenüber der Auftraggeberin verpflichtet, im Fall der Auftragsvergabe an den Bieter, dem Bieter mit den Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) des Unterauftragnehmers zur Verfügung zu stehen („Verpflichtungserklärung Unter-AN nach § 47 VgV“).
Gleichzeitig ist eine Erklärung dieses Unterauftragnehmers darüber vorzulegen, dass auf ihn bezogen keine Ausschlussgründe insbesondere nach §§ 123, 124 GWB vorliegen („Eigenerklärung zu Ausschlussgründen unter-AN“).
— Für andere Unterauftragnehmer sind die geforderten Erklärungen/Nachweise nur auf Verlangen der Auftraggeberin vorzulegen. Auf Verlangen der Auftraggeberin ist eine Verpflichtungserklärung nach § 36 Absatz 1 VgV vorzulegen, in der sich das andere Unternehmen (Unterauftragnehmer) verpflichtet, im Fall der Auftragsvergabe an den Bieter, dem Bieter mit den Fähigkeiten des Unterauftragnehmers tatsächlich zur Verfügung zu stehen („Verpflichtungserklärung Unter-AN nach § 36 VgV“). Gleichzeitig ist eine Erklärung dieses Unterauftragnehmers darüber vorzulegen, dass auf ihn bezogen keine Ausschlussgründe insbesondere nach §§ 123, 124 GWB vorliegen („Eigenerklärung zu Ausschlussgründen Unter-AN“).
— Dem Angebot ist eine Eigenerklärung zur finanziellen Leistungsfähigkeit beizufügen, in welcher jeweils der Gesamtumsatz des Bieters sowie der Umsatz des Bieters der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019), soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung übereinstimmen oder vergleichbar sind, anzugeben ist („Eigenerklärung Umsatz“).
— Bietergemeinschaften haben die vorgenannten Erklärungen/Nachweise dem Angebot für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesondert beizufügen.
— Für Unterauftragnehmer sind die vorgenannten Erklärungen/Nachweise nur dann mit dem Angebot vorzulegen, wenn sich der Bieter gemäß § 47 VgV der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Unterauftragnehmers bedient (Eignungsleihe). In diesem Fall ist mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung dieses Unterauftragnehmers darüber abzugeben, dass dieser sich gegenüber der Auftraggeberin verpflichtet, im Fall der Auftragsvergabe an den Bieter, dem Bieter mit den Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) des Unterauftragnehmers zur Verfügung zu stehen ("Verpflichtungserklärung Unter-AN nach § 47 VgV"). Gleichzeitig ist eine Erklärung dieses Unterauftragnehmers darüber vorzulegen, dass auf ihn bezogen keine Ausschlussgründe insbesondere nach §§ 123, 124 GWB vorliegen („Eigenerklärung zu Ausschlussgründen unter-AN“).
— Für andere Unterauftragnehmer sind die geforderten Erklärungen/ Nachweise nur auf Verlangen der Auftraggeberin vorzulegen. Auf Verlangen der Auftraggeberin ist eine Verpflichtungserklärung nach § 36 Absatz 1 VgV vorzulegen, in der sich das andere Unternehmen (Unterauftragnehmer) verpflichtet, im Fall der Auftragsvergabe an den Bieter, dem Bieter mit seinen Fähigkeiten tatsächlich zur Verfügung zu stehen („Verpflichtungserklärung Unter-AN nach § 36 VgV“). Gleichzeitig ist eine Erklärung dieses Unterauftragnehmers darüber vorzulegen, dass auf ihn bezogen keine Ausschlussgründe insbesondere nach §§ 123, 124 GWB vorliegen („Eigenerklärung zu Ausschlussgründen Unter-AN“).
— Dem Angebot ist eine Eigenerklärung über bereits erbrachte, mit der hier ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Aufträge (Referenzen) der letzten 3 Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019) beizufügen, in welcher der Auftraggeber (Name und Anschrift, Kontaktdaten des Ansprechpartners), der Ort derLeistungserbringung, der Leistungszeitraum und der Nettoauftragswert anzugeben ist. Weiter ist dabei jeweils anzugeben, ob der Bieter die Leistung als Haupt- oder Unterauftragnehmer oder als Mitglied einer Bietergemeinschaft erbracht hat sowie welche besonderen Anforderungen der jeweilige Auftrag stellte („Eigenerklärung Referenzen“).
— Für Unterauftragnehmer sind die vorgenannten Erklärungen/Nachweise nur dann mit dem Angebot vorzulegen, wenn sich der Bieter gemäß § 47 VgV der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Unterauftragnehmers bedient (Eignungsleihe). In diesem Fall ist mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung dieses Unterauftragnehmers darüber abzugeben, dass dieser sich gegenüber der Auftraggeberin verpflichtet, im Fall der Auftragsvergabe an den Bieter, dem Bieter mit den Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) des Unterauftragnehmers zur Verfügung zu stehen („Verpflichtungserklärung Unter-AN nach § 47 VgV“).
Für die Referenzen aus den letzten 3 Jahren (2017, 2018 und 2019) gelten die Mindestanforderungen (Ausschlusskriterium) in der Eigenerklärung Referenzen (38):
1. Es ist vom Bieter ein Referenzauftrag anzugeben, bei dem er Dialoge von Führungskräften untereinander erfolgreich moderiert hat.
2. Es sind vom Bieter 2 Referenzaufträge anzugeben, in denen er Dialoge von Mitarbeitenden mit ihrer Führungskraft im Rahmen von Teamentwicklungsmaßnahmen/Veränderungsprozessen/Change Management mit einer Durchführungs-/Umsetzungslaufzeit von nicht mehr als sechs Monaten erfolgreich moderiert hat.
3. Es sind vom Bieter 2 Referenzaufträge anzugeben, in denen er Dialoge von Mitarbeitenden mit ihrer Führungskräfte erfolgreich moderiert hat, die dezentral an verschiedenen Orten arbeiten. Der Dialog hat im Rahmen eines persönlichen Treffens statt gefunden.
Da sich ein Referenzauftrag aus fachlicher Sicht zur Abdeckung mehrerer, der geforderten Referenzen eignen kann, kann eine solche auch mehrfach als Referenz angeben werden.
Zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen an Referenzen sind mindestens drei unterschiedliche Referenzen anzugeben und damit die Anforderungen der Ziffern 1-3 abzudecken.
— Es müssen qualifizierte Personen für die Dienstleistung bei der Auftraggeberin zur Verfügung stehen.
—— Der Auftragnehmer darf ausschließlich Personen für die Durchführung der Dienstleistung einsetzen, welche die Anforderungen der Eigenerklärung zum Einsatz Moderatoren (42) erfüllen.
— Alle eingesetzten Personen beherrschen die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend.
— Der Auftragnehmer hat zu versichern, keine Scientology−Techniken oder L. Ron Hubbard−Technologie anzuwenden (44).
IKK classic, Vergabestelle, Mittelhäuser Str. 68, 99089 Erfurt
— Mit dem Angebot sind folgende weitere Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
—— Datenschutz Auftragsverarbeitung:
——— „Datenschutzvereinbarung Auftragsverarbeitung“ (60);
——— ein Datensicherheitskonzept, in dem der Bieter die bei ihm vorhandenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz und zur Datensicherheit unter Beachtung von § 35 SGB I und des 2. Kapitels des SGB X darzustellen hat. Es sind insbesondere die entsprechenden Maßnahmen betreffend die Kontrolle des Zutritts, des Zugangs, des Zugriffs, der Weitergabe und der Eingabekontrolle sowie der Einhaltung des Trennungsgebotes darzustellen (Formblatt „Sicherheitskonzept Auftragsverarbeitung" (61));
——— Formblatt „Standorte der Geschäftsräume des Auftragsverarbeiters“ (62);
——— Formblatt „Auflistung der bestehenden UAN-Verhältniss“ (63);
——— Formblatt „Auflistung der bestehenden Wartungsverträge“ (64);
——— Formblatt „Datenschutzbeauftragter/Ansprechpartner“ (65) und ein vom Bieter erstelltes Löschkonzept, in welchem der Prozess der Datenlöschung dargestellt wird.
— Mit dem Angebot hat der Bieter ein schriftliche Kurzkonzept und Arbeitsprobe gemäß Ziffer 3 derBewerbungsbedingungen vorzulegen.
— Es ist darüberhinaus mit dem Angebot eine kurze Unternehmensdarstellung gemäß Ziffer 4 der Bewerbungsbedingung vorzulegen.
— Weiterhin hat der Bieter eine Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung sowie Vermögensversicherung und Versicherung gegen Datenverstoß (41) vorzulegen.
— Außerdem ist eine Eigenerklärung des Bieters zu vorgesehenen verantwortlichen Personen zur Ausführung des Auftrags mit jeweiliger Qualifikation für die Auftragserfüllung (43) vorzulegen.
— Der Bieter hat dem Angebot die Eigenerklärung zur „Technologie von L. Ron Hubbard“ (44) sowie die Eigenerklärung zum Einsatz Moderatoren (42) vorzulegen.
— Bei Aufträgen ab einer Höhe von 30 000 EUR (exkl. Umsatzsteuer) holt die Vergabe-stelle für den Bieter, der im Rahmen des Vergabeverfahrens den Zuschlag erhalten soll, vor der Zuschlagsentscheidung die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung beim Bundesamt für Justiz ein. Die für die Abfrage notwendigen Daten sind vom Bieter in der Eigenerklärung Gewerbezentralregisterabruf (40) anzugeben.
Möchte ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat, eine Verletzung der Bestimmungen über das Vergabeverfahren geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zu Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden. Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei dem Bundeskartellamt stellen.