Source: http://www.kleeblattregion.de/immobilien/beschreibung/view/id/495/kat_id/6/bebauungsgebiet-birkenweg.html
Timestamp: 2019-05-24 12:20:11
Document Index: 305642199

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 4', '§ 9', '§ 12', '§ 12', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 19']

NUR 35,- €/m²
Nachrichtliche Übernahme von Festsetzungen nach anderen Vorsschriften
Unzulässigkeit von Tankstellen (§ 1 Abs. 6 i.V. mit § 4 BauNVO)
Die Errichtung von Tankstellen ist im gesamten Baugebiet unzulässig.
Höhe der baulichen Anlagen (§ 9 Abs. 2 BauGB)
Der Erdgeschossfußboden darf auf allen Baufeldern im Mittel nicht höher als 0,00 - 0,80 m über der Oberfläche der nächstgelegenen Fahrspur (Planstraße) liegen. Die Traufhöhe (äußerer Schnittpunkt der Außenwand mit der Dachhaut) darf auf allen Baufeldern nicht höher als 4,50 m über der Oberfläche der nächstgelegenen Fahrspur (Planstraße) liegen.
Stellplätze und Garagen (§ 12 Abs. 6 BauNVO)
Stellplätze und Garagen nach § 12 Abs. 2 sind nur innerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen zulässig.
Nebenanlagen (§ 14 Abs. 1und 2 BauNVO)
Nebenanlagen nach § 14 Abs. 1, die der privaten Nutzung dienen und der Eigenart des Baugebietes nicht widersprechen, sind nur innerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen zulässig. Ausgenommen davon sind Terrassen, nicht unterkellert und nicht überdeckt, deren Oberfläche die Höhe des Erdgeschossfußbodens des Wohngebäudes nicht überschreitet. Nebenanlagen nach § 14 Abs. 2, die der Ver- bzw. Entsorgung des Baugebietes dienen, sind auf den dafür ausgewiesenen Flächen zulässig. Die Aufstellung von kleinteiligen Bedien- bzw. Kontrolleinheiten der Medienträger, wie Schalt- Verteiler- oder Zählerschränke, sind im öffentlichen Straßenraum zulässig.
Die Oberflächen der Außenwände sind zu verputzen oder in Verblendmauerwerk bzw. anteiligem Verblendmauerwerk auszuführen. Die Ausführung von einzelnen Fassadenteilen mit einer Verkleidung aus Holz bzw. Holzverbundstoffen zur Fassadengestaltung ist möglich. Komplette Fassadenverkleidungen aus Holz sowie Block - bzw. Blockbohlenhäuser sind nicht zulässig.
Dachformen und -neigungen
Die Dachformen sind als Satteldach oder Walmdach festgesetzt. Der Einbau von Gauben und Krüppelwalmen, die Errichtung von gegenläufigen Pultdächern als Sonderform der Satteldächer sowie die Errichtung von Zwerchgiebel ist zulässig. Bei den Wohngebäuden sind nur Dachneigungen von 30° bis 48° zulässig.
Für alle Dächer ist Harteindeckung vorgeschrieben. Der Einbau von technischen Einrichtungen zur Nutzung von Alternativenergien, wie Fotovoltaikanlagen und Sonnenkollektoren, ist zulässig. Der Einbau hat in einer Höhe, analog der Dachneigung, zu erfolgen.
Zur Einfriedung der einzelnen Baugrundstücke sind offene Einfriedungen an den seitlichen und rückwärtigen Grenzen mit einer maximalen Höhe bis 1,50 m über der anstehenden mittleren Geländehöhe und zum öffentlichen Straßenraum (außer Fußgängerbereiche) mit einer maximalen Höhe bis 1,00 m über der nächstgelegenen Fahrspur (Planstraße) zulässig.
Die Grundstücksgrenzen sind zu mindestens 50 % ihrer Gesamtlänge mit geschnittenen oder freiwachsenden Hecken zur Durchgrünung des Baugebietes zu bepflanzen. Die Mindestbreite der Pflanzfläche für die Hecke beträgt 1,50 m - 2,00 m. Die Sträucher sind in der Qualität 4 Triebe, Höhe 60 - 100 cm , 2 x verpflanzt o.B., mindestens 0,5 Stck./lfm. Hecke, zu pflanzen. (§ 9 Abs. 1 Nr. 25a BauGB) Als Straucharten sind zu verwenden:
Heckenkirsche - Lonicera xylasteum
Für die zu pflanzenden Hecken sind weiterhin folgende heimische Sträucher zulässig:
Wildrosen - Rosa tomentosa, Rosa corymbifera, Rosa canina, Rosa rugosa
Flieder - Syringa spec.
Auf jedem Grundstück sind 3 Obstbäume und 3 Laubbäume in der Qualität Hochstamm 3 x verpflanzt mit Drahtballierung zu pflanzen. (§ 9 Abs. 1 Nr. 25a BauGB) Als Baumarten sind zu verwenden :
Obstbäume - verschiedene Sorten, vorzugsweise heimische Obstgehölze
Walnuß - Juglans regia
Spitzahorn - Acer planatoides
Hainbuche - Carpiunus betulus
Esche - Fraxunus exelsior
Auf den öffentlichen Grünflächen und als Straßenbegleitgrün sind gemäß Planzeichnung 14 Obstbäume und 42 Laubbäume in der Qualität Hochstamm 3 x verpflanzt mit Drahtballierung zu pflanzen. (§ 9 Abs. 1 Nr. 25a BauGB) Als Baumarten sind zu verwenden :
Linde - Tilia spec. TS
Birke - Betula pendula BP
Rotdorn - Crataegus monogyna CM
Eiche - Quercus robur QR
Platane - Platanus acerifolia PA
An Nebengebäuden und Garagen sind fensterlose Flächen von mehr als 5,00 m Länge durch Kletterpflanzen zu begrünen. (§ 9 Abs. 1 Nr. 25a BauGB) Als Wandranker sind zu verwenden :
Wilder Wein - Parthenocissus tricuspidata
Kulturweinsorten
An Rankgerüsten sind zu verwenden :
Geißblattarten - Lonicera spec.
Maßnahmen zum Schutz und zur Pflege der Natur und Landschaft
Bei der Ausführung der öffentlichen Verkehrsflächen (Planstraßen) ist eine komplette Versiegelung durch Asphalt- oder Betondecken unzulässig. Ausgenommen hiervon ist die Herstellung einer Fahrspur in einer maximalen Breite von 3,50 m. Die Befestigung der verbleibenden Fahrbahnbereiche ist mit Pflasterbelägen aus Beton- bzw. Natursteinpflaster auszuführen. Bei der Anlage des Containerstellplatzes und des Pumpwerkbereiches ist die Versiegelung durch Asphalt- oder Betondecken unzulässig. Hier sind ein wasserdurchlässiges Pflastersystem mit einer anteiligen Sickerfläche von mindestens 8 % bzw. versickerungsfähige Dränbeläge vorzusehen. Die Befestigung der Stellplätze auf den privaten Grundstücken im Rahmen der zulässigen GRZ 0,3 ist mit Pflastersystemen in Öko-Verbänden mit einer anteiligen Sickerfläche von mindestens 30 % bzw. Rasengittersystemen mit einer anteiligen Sickerfläche von mindestens 40 % auszuführen. Weitere Befestigungen auf den privaten Grundstücken im Rahmen der zulässigen GRZ 0,3 für Terrassen, Zuwegungen, Standplätze für Abfallbehälter usw. sind mit einem wasserdurchlässigen Pflastersystem mit einer anteiligen Sickerfläche von mindestens 8 % bzw. versickerungsfähigen Dränbelägen auszuführen. Hiervon kann je Grundstück eine Fahrspur als Zufahrt mit einer maximalen Breite von 3,50 m ausgenommen werden. Die Tragschichten für diese Befestigungen sind mit Schotter herzustellen. Das auf den öffentlichen Verkehrsflächen anfallende Niederschlagswasser ist durch eine geeignete Flächenprofilierung der Beläge oberflächig zu sammeln und mittels Versickerung der Grundwasserneubildung zur Verfügung zu stellen. Zum Abfangen von kurzzeitigen Niederschlagsspitzen über den Bemessungswerten ist eine Entlastung der geplanten Versickerungsanlagen durch eine Überlaufanbindung an den östlich des Plangebietes vorhandenen Graben zulässig.
NACHRICHTLICHE ÜBERNAHME VON FESTSETZUNGEN NACH ANDEREN VORSCHRIFTEN
Schutz von Bodendenkmälern (§ 19 und 20 DSchG)
Sollten bei Erdarbeiten Bodendenkmale entdeckt werden (Scherben, Knochen, Metall, Steinsetzungen, Fundamentreste, Verfärbungen u.ä.) sind das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Abt. Bodendenkmalpflege, Außenstelle Brieselang, oder die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Ostprignitz-Ruppin unverzüglich zu benachrichtigen. Die Fundstätte ist für mindestens 5 Tage in unverändertem Zustand zu erhalten, die Funde sind ablieferungspflichtig. Die Bauausführenden sind über diese gesetzlichen Bestimmungen zu belehren.
Mögliche Kampfmittelbelastung des Plangebietes
Sollten im Verlauf der Bauarbeiten Kampfmittel gefunden werden, sind die Arbeiten sofort einzustellen. Die Kampfmittel sind in ihrer Lage nicht zu verändern, der Fundort ist zu sichern und das zuständige Ordnungsamt Wusterhausen / Dosse ist sofort über den Fund zu informieren.
Hier finden Sie eine Umgebungskarte!
Hier finden Sie die Karte der Anordnung der Grundstücke.
Gemarkung Wusterhausen Flur 10 - Flurstück 379
Grundstücksgröße: 735 m² voll erschlossen
Gemarkung Wusterhausen Flur10 - Flurstück 381
Grundstücksgröße: 720 m² voll erschlossen
Bauamt -Amtsleiterin Frau Füllgraf -
Tel: 033979/877-33
Fax: 033979/877-40
fuellgraf(at)wusterhausen.de