Source: http://www.stbv-bremen.de/das-institut/seminare-lehrgaenge-veranstaltungen/seminare-und-lehrgaenge-einzelsicht/termin/tx_cal_phpicalendar/steuerrecht-spezial/2018/11/23/?no_cache=1&cHash=311dc378cbd1df172946e2b6363b221d
Timestamp: 2018-06-20 01:26:58
Document Index: 67204562

Matched Legal Cases: ['EuG', '§ 13', '§ 42', '§ 6', '§ 24', '§ 6', '§ 13', '§ 42']

(2018/04/11) Mittwoch, 11. April 2018
RDATE;VALUE=DATE:20180724,20180906,20181123
Themen für den 11.04.2018:
Teil I - Prof. Dr. Jörg Knies
Im Rahmen des Vormittags werden zunächst neue Entscheidungen des BFH zu Fragen der Betriebsaufspaltung erläutert und Fallstricke beleuchtet, die insbesondere beim Beenden der Betriebsaufspaltung zu beachten sein können. Zudem wird auf die BFH-Rechtsprechung im Bereich der geschlossenen Immobilienfonds und auf besondere Fragen aus dem Bereich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung eingegangen werden. Die neue Anlage BEG zur GewSt-Erklärung 2017 findet ebenso wie das BMF-Schreiben Finanzverwaltung vom 04.04.2018 zur lohnsteuerlichen Behandlung der U?berlassung eines betrieblichen Kfz an Arbeitnehmer Beachtung.
Rückgängigmachung eines Investitionsabzugsbetrags bei Nichtinvestition; BFH-Beschluss vom 05.02.2018 – X B 161/17
BMF zu Sanierungsgewinnen: Nichtanwendungserlass BMF-Schreiben vom 29.03.2018, DB 2018 S. 800
BFH bestätigt seine Rechtsprechung zum Pensionsverzicht; BFH-Urteil vom 23.08.2017 – VI R 4/16, DB 2017 S. 2782
Geschlossener Immobilienfonds / Veräußerung; BFH-Urteil vom 11.7.2017 – IX R 27/16, DStR 2018 S. 856, sowie vom 6.9.2016 – IX R 44/14
Aktuelle Entscheidungen zur Betriebsaufspaltung; wie beispielsweise die Begründung einer Betriebsaufspaltung bei Verpachtung des Mandantenstamms eines Freiberuflers
BFH-Urteil vom 21.11.2017 – VIII R 17/15, DStR 2018 S. 667
Die neue Anlage BEG zur GewSt- Erkla?rung 2017
Rückdeckungsversicherung bei einem 4/3-Rechner BFH-Urteil vom 12.12.2017 – VIII R 9/14, DStR 2018 S. 854
Übungsleiterpauschale: Abzug tatsächlicher Aufwendungen BFH-Urteil vom 20.12.2017 – III R 23/15, DB 2018 S. 867
Werbungskostenabzug bei beruflicher Nutzung einer im Miteigentum von Ehegatten stehenden Wohnung; BFH-Urteil vom 06.12.2017 – VI R 41/15, BB 2018 S. 868
Abzug von nachträglichen Schuldzinsen als Werbungskosten bei V+V; BFH-Urteil vom 06.12.2017 – IX R 4/17, DStR 2018 S. 518
Teil II - Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke
Zunächst werden aktuelle Entscheidungen des EuGH, des BFH und die darauf folgende Reaktion der Finanzverwaltung zum Umsatzsteuerrecht dargestellt.
Ist die sog. Gesamtplanrechtsprechung bei der Übertragung von Betriebsvermögen überholt?
Eine aktualisierte Darstellung der Problematik ist dringend geboten.
Die Übertragung von Betriebsvermögen auf die nächste Generation hat bei der Erbschaft-und Schenkungsteuer ihre Tücken. Dabei steht im besonderen Blickpunkt der neue Finanzmittel- und Verwaltungsvermögenstest, bevor ermittelt werden kann, ob das zu übertragende Vermögen den Begünstigungen nach §§ 13a, 13b ErbStG unterliegt.
Der Gestaltungsmissbrauch nach § 42 AO bei steuerorientierten Gestaltungen stellt ein Beratungsrisiko dar. Welche Gestaltungen sind nach höchstrichterlichen Entscheidungen des BFH aber unbedenklich?
I.	Umsatzsteuer:
Nachträgliche Rechnungsberichtigung und Vorsteuerabzug
Vorsteueraufteilung bei Gebäudeherstellungskosten
Umsatzsteuersatz in Fahrschulen
Umsatzsteuer bei Hotelübernachtungen, Frühstück, Parkgebühren
II.	Die Grenzen der Anwendung der sog. Gesamtplanrechtsprechung des BFH bei der Übertragung von Betriebsvermögen:
Bei der Übertragung von Einzelunternehmen und Mitunternehmeranteilen (§ 6 Abs. 3 EStG)
Bei Einbringungen in Personengesellschaften (§ 24 UmwStG)
Bei Übertragungen nach § 6 Abs. 5 EStG
III.	Erbschaft- und Schenkungsteuer:
Der sog. Finanzmitteltest und sich anschließende Verwaltungsvermögenstest bei der Ermittlung des begünstigten Vermögens nach §§ 13a/13b ErbStG.
IV.	Verfahrensrecht:
Der Gestaltungsmissbrauch nach § 42 AO
Überblick über Entscheidungen des BFH, in denen kein Gestaltungsmissbrauch vorliegt.
Ihre Referenten am 24.07.2018:
Prof. Dr. Jörg Knies, Bremen
Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke
Prof. Dr. Jörg Knies war im Anschluss an seine Tätigkeit als Referent bei der Oberfinanzdirektion Stuttgart seit 2006 als Dozent an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg tätig. Er wechselte zum 01.01.2017 an die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Er lehrt und im Bereich des Ertragsteuerrecht mit den Schwerpunkten im Einkommensteuer- und Internationales Steuerrecht
Vorsteher Finanzamt Zschopau (seit 2007), Lehrbeauftragter an der Fachhochschule der sächsischen Verwaltung im Fach Umsatzsteuer seit 1993.
Herr Dipl.-Fw. Hans Dieter Gehrke ist als Leiter der Groß-und Konzernbetriebsprüfung mit allen wesentlichen Fragen des Unternehmenssteuerrechts befasst. Zuvor hat er als Referatsleiter im Finanzministerium Schleswig-Holstein auf Bundesebene u.a. an der Fassung des aktuellen Umwandlungssteu-ergesetzes bzw. Umwandlungssteuer-Erlasses mitgewirkt. Innerhalb und außerhalb der Finanzverwaltung referiert er zudem auf dem Gebiet der Besteu-erung von Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften, des Gesellschaftsrechts, Um-wandlungssteuerrechts bzw. Internationalem Steuerrechts.
Preis - Abo für 4 Termine
840,00 EUR für Mitglieder / / Ab dem 4. Teilnehmer einer Kanzlei 50 % Rabatt
1.100,00 EUR für Nichtmitglieder
Preis-Einzeltermin
240,00 EUR für Mitglieder
340,00 EUR für Nichtmitglieder