Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/portal/page/bsbawueprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=i&eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&showdoccase=1&doc.hl=0&doc.id=BJNR258700008BJNE001505125&doc.part=S&toc.poskey=
Timestamp: 2020-07-16 16:29:11
Document Index: 282359356

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 151', '§ 271', '§ 151', '§ 271', '§ 14', 'Art. 9', '§ 14', 'Art. 9', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 1']

Landesrecht BW § 14 FamFG | Bundesnorm | Elektronische Akte; elektronisches Dokument; Verordnungsermächtigung | Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit | gültig ab: 01.01.2020 gültig bis: 31.12.2025
Fassung vom: 12.12.2019
(4) Die Bundesregierung und die Landesregierungen bestimmen für ihren Bereich durch Rechtsverordnung den Zeitpunkt, von dem an elektronische Akten geführt werden können. Die Bundesregierung und die Landesregierungen bestimmen für ihren Bereich durch Rechtsverordnung die geltenden organisatorisch-technischen Rahmenbedingungen für die Bildung, Führung und Aufbewahrung der elektronischen Akten. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die jeweils zuständige oberste Landesbehörde übertragen. Die Zulassung der elektronischen Akte kann auf einzelne Gerichte oder Verfahren beschränkt werden; wird von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, kann in der Rechtsverordnung bestimmt werden, dass durch Verwaltungsvorschrift, die öffentlich bekanntzumachen ist, geregelt wird, in welchen Verfahren die Akten elektronisch zu führen sind. Akten in Verfahren gemäß § 151 Nummer 4 und § 271, die in Papierform angelegt wurden, können ab einem in der Rechtsverordnung bestimmten Zeitpunkt in elektronischer Form weitergeführt werden.
(4a) Die Gerichtsakten werden ab dem 1. Januar 2026 elektronisch geführt. Die Bundesregierung und die Landesregierungen bestimmen jeweils für ihren Bereich durch Rechtsverordnung die organisatorischen und dem Stand der Technik entsprechenden technischen Rahmenbedingungen für die Bildung, Führung und Aufbewahrung der elektronischen Akten einschließlich der einzuhaltenden Anforderungen der Barrierefreiheit. Die Bundesregierung und die Landesregierungen können jeweils für ihren Bereich durch Rechtsverordnung bestimmen, dass Akten, die in Papierform angelegt wurden, in Papierform oder in Verfahren gemäß § 151 Nummer 4 und § 271 ab einem bestimmten Stichtag in elektronischer Form weitergeführt werden. Die Landesregierungen können die Ermächtigungen nach den Sätzen 2 und 3 durch Rechtsverordnung auf die für die Zivilgerichtsbarkeit zuständigen obersten Landesbehörden übertragen. Die Rechtsverordnungen der Bundesregierung bedürfen nicht der Zustimmung des Bundesrates.
§ 14 Abs. 4 Satz 5: Eingef. durch Art. 9 Nr. 1 G v. 12.12.2019 I 2633 mWv 1.1.2020
§ 14 Abs. 4a Satz 3: IdF d. Art. 9 Nr. 2 G v. 12.12.2019 I 2633 mWv 1.1.2020
§ 14 FamFG, vom 12.12.2019, gültig ab 01.01.2026
§ 14 FamFG, vom 05.07.2017, gültig ab 01.01.2026 bis (gegenstandslos)
§ 14 FamFG, vom 05.07.2017, gültig ab 01.01.2018 bis 31.12.2019
BGAktFMantelV, gültig ab 02.04.2020
§ 1 BGAktFV, gültig ab 02.04.2020
WertGrReg/GerSpezAusb/uaÄndG, gültig ab 01.01.2020
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=BJNR258700008BJNE001505125&psml=bsbawueprod.psml&max=true