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Timestamp: 2016-10-22 21:42:56
Document Index: 308104478

Matched Legal Cases: ['Art. 193', 'Art. 10', 'Art. 193', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 107', 'Art. 109', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 36', 'Art. 193', 'Art. 285', 'Art. 193', 'BGE', 'Art. 193', 'Art. 285', 'Art. 193', 'BGE', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 285', 'Art. 285', 'Art. 193', 'Art. 285', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 285', 'BGE', 'Art. 188', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 285', 'Art. 193', 'Art. 193', 'BGE', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 117', 'Art. 55', 'Art. 193', 'Art. 193', 'de lege ferenda', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 127', 'Art. 285', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'BGE', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 7', 'Art. 7', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 7', 'BGE', 'Art. 639', 'Art. 193', 'Art. 127', 'Art. 7', 'Art. 193', 'Art. 127', 'Art. 188', 'Art. 193', 'Art. 7', 'Art. 127', 'Art. 193', 'Art. 127', 'Art. 127', 'Art. 193', 'Art. 285', 'Art. 285', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 292', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 127', 'Art. 285', 'Art. 193', 'Art. 127', 'Art. 127', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 127', 'Art. 130', 'BGE', 'Art. 130', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 130', 'Art. 7', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 193', 'Art. 43', 'Art. 55', 'Art. 193', 'Art. 135', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 191', 'BGE', 'Art. 131', 'Art. 128', 'Art. 137', 'Art. 131', 'Art. 127', 'Art. 128', 'BGE', 'Art. 131', 'Art. 276', 'Art. 289', 'Art. 7', 'Art. 131', 'Art. 135', 'Art. 137', 'Art. 128', 'Art. 137', 'Art. 128', 'Art. 128', 'Art. 137', 'BGE', 'Art. 128', 'Art. 137', 'Art. 137', 'Art. 43', 'Art. 193', 'in casu', 'Art. 156', 'Art. 159', 'Art. 150']

5C.171/2000 (06.10.2000)
5C.171/2000/bnm
U.S.________, Beklagte und Berufungskl�gerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Romano Kunz, Ottoplatz 19, 7001 Chur,
G.P.________, Deutschland, Kl�gerin und Berufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Luzius Schmid, Villa Fontana, Obere Strasse 22B, Postfach, 7270 Davos Platz,
Widerspruchsklage; Art. 193 ZGB, Verj�hrung, hat sich ergeben:
A.- a) Der 1918 geborene und in Deutschland t�tig gewesene Fabrikant C.S.________ war pers�nlich haftender Gesellschafter der Kommanditgesellschaft B.________ & S.________ KG (nachstehend: KG). Diese fusionierte 1980 mit der K.________ GmbH zur B.________ & S.________ GmbH (nachstehend: GmbH) in der Weise, dass mit dem Betriebsverm�gen der KG ohne �nderung ihres Rechtskleides das Kapital der GmbH in Form einer Sacheinlage erh�ht wurde. Im Rahmen dieser Fusion wurde vereinbart, dass die GmbH in alle Rechte und Pflichten aus dem Gesch�ftsbetrieb der KG eintritt. Entsprechend dieser Vereinbarung �bernahm die GmbH auch die Pensionskasse der KG und entrichtete in der Folge die von ihr den ehemaligen Arbeitnehmern der KG geschuldeten Renten. Danach wurde die KG liquidiert und 1987 im Handelsregister gel�scht.
Zu den Rentenberechtigten, die ab 1981 von der GmbH versorgt wurden, geh�rte auch der 1976 pensionierte und mit G.P.________ verheiratete W.P.________, der leitender Angestellter der KG war. Auf Grund mehrerer Versorgungszusagen stand W.P.________ ein monatliches Ruhegehalt von DM 2'150.-- brutto zu; gem�ss derjenigen vom 15. Juni 1958 konnte die 1987 zur Witwe gewordene G.P.________ von der GmbH eine monatliche Witwenrente von DM 1'075.-- bis August 1993 beziehen.
Die GmbH stellte ihre Rentenzahlungen an G.P.________ ab September 1993 ein und fiel am 1. Oktober 1993 in Konkurs.
b) Mit Kaufvertrag vom 17. Dezember 1982 erwarb C.S.________ eine gr�ssere Eigentumswohnung in Z.________ (StWE-Blatt 51606, 364/1000 Miteigentum an GB-Nr. 1948).
Gem�ss notariell beurkundetem Ehevertrag vom 28. M�rz 1983, der dem schweizerischen Recht unterstellt und am 7. Juni 1983 vormundschaftsbeh�rdlich genehmigt wurde, vereinbarte er mit seiner Frau U.S.________ die G�tertrennung. Gest�tzt auf diesen Vertrag erhielt die Ehefrau zwecks Ausgleichs g�terrechtlicher Anspr�che die obgenannte Liegenschaft zu Alleineigentum.
Die auf ihr lastende Maximalhypothek von 0,9 Mio.
Fr. verblieb gem�ss Ehevertrag dem Ehemann als bisherigem Schuldner und wurde am 14. Juni 1996 gel�scht.
c) Auf Klage von G.P.________ gegen C.S.________ pers�nlich wurde dieser durch deutsche Gerichte verpflichtet, der Kl�gerin f�r die Monate September 1993 bis M�rz 1994 DM 7'525.-- nebst Zins zu bezahlen mit der Begr�ndung, die Fusion im Jahre 1980 habe bez�glich der Rentenverpflichtungen der KG nur zu einem Schuldbeitritt der GmbH zur KG und zu C.S.________ gef�hrt mit der Folge, dass dieser auch pers�nlich hafte (so das rechtskr�ftig gewordene Urteil des Arbeitsgerichts D�sseldorf vom 19. Juli 1994).
B.- Gest�tzt auf das Urteil des Arbeitsgerichts in Deuschland leitete G.P.________ gegen C.S.________ Betreibung f�r ausstehende Renten im Betrag von Fr. 7'078. 35 nebst 5 % Zins seit dem 15. September 1997 sowie Zahlungsbefehlskosten ein. In dieser Betreibung mit der Nr. x des Betreibungsamtes Z.________ erhob C.S.________ Rechtsvorschlag. Mit Entscheid vom 27. Mai 1998 erteilte der Bezirksgerichtspr�sident Y.________ Rechts�ffnung im Betrag von Fr. 6'160. 70. Auf Beschwerde von C.S.________ best�tigte der Kantonsgerichtsausschuss von Graub�nden die erteilte Rechts�ffnung mit Urteil vom 18. August 1998. Dieser Entscheid blieb unangefochten.
Nach Eingang des Fortsetzungsbegehrens von G.P.________ stellte das Betreibungsamt fest, C.S.________ verf�ge �ber kein pf�ndbares Verm�gen, und stellte der Gl�ubigerin am 9. Dezember 1998 einen Pf�ndungsverlustschein �ber Fr. 9'003. 05 aus. Mittels Nachpf�ndungsbegehren gest�tzt auf Art. 10 Abs. 1 Ziff. 2 VZG (SR 281. 42) und Art. 193 ZGB erwirkte die Gl�ubigerin mit Entscheid des Kantonsgerichtsausschusses als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs vom 9. M�rz 1999, dass das Betreibungsamt Z.________ angewiesen wurde, die gest�tzt auf den Ehevertrag vom 28. M�rz 1983 in das Alleineigentum von U.S._________ �bergegangene Eigentumswohnung in Z.________ zu pf�nden und die Einleitung des Widerspruchsverfahrens zu erm�glichen.
Auf Beschwerde von U.S._________ best�tigte das Bundesgericht mit Urteil vom 14. April 1999 den angefochtenen Entscheid. In der Folge wurde die Stockwerkeigentumseinheit unter Anmerkung des Drittanspruches mit Urkunde vom 27. April 1999 gepf�ndet und G.P._________ gem�ss Art. 108 Abs. 2 SchKG Frist angesetzt, Klage auf Aberkennung des Drittanspruches einzuleiten.
C.- G.P._________ verlangte mit Klage gegen U.S.________, deren Eigentumsanspruch sei im Sinne von Art. 108 SchKG abzuerkennen und das Pf�ndungsverfahren sei unter Einschluss der Eigentumswohnung der Beklagten weiterzuf�hren.
Mit Urteil vom 7. Oktober 1999 hiess das Bezirksgericht Y.________ die Klage gut und entschied, das Pf�ndungsverfahren sei ohne Ber�cksichtigung des Eigentumsanspruches der Beklagten an der Stockwerkeigentumseinheit weiterzuf�hren.
Die von der Beklagten eingelegte Berufung, mit der sie die Abweisung der Klage verlangte und ihre Eigentumswohnung von der Pf�ndung ausgenommen wissen wollte, wies das Kantonsgericht von Graub�nden mit Urteil vom 18. Januar 2000 ab.
D.- Die Beklagte beantragt dem Bundesgericht mit Berufung, das Urteil vom 18. Januar 2000 aufzuheben und die Rechtsbegehren der Kl�gerin vollumf�nglich abzuweisen.
Das Kantonsgericht schliesst auf Abweisung der Berufung und hat unter Hinweis auf die Urteilsbegr�ndung auf Gegenbemerkungen verzichtet.
1.- Kantonal letztinstanzliche Urteile, mit denen Widerspruchsklagen behandelt worden sind, k�nnen mit Berufung an das Bundesgericht weitergezogen werden, weil es sich bei der Klage nach Art. 107 Abs. 5 und Art. 109 Abs. 4 SchKG um eine betreibungsrechtliche Vorkehr mit Reflexwirkung auf das Zivilrecht handelt (BGE 93 II 436 E. 1 a.E., 81 II 82 E. 1 S. 84, 32 II 752 E. 2 f.; Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Aufl. , 1997, � 4 N. 53 ff.
und 71 S. 24 und 28; A. Staehelin, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. II, N. 3 und 29 zu Art. 109 SchKG). Ist auch der erforderliche Streitwert �berschritten (Art. 36 und 46 OG), steht dem Eintreten auf die Berufung nichts entgegen.
2.- Beide kantonalen Instanzen haben mit �ber weite Strecken vergleichbarer Begr�ndung die Frage nach der Verj�hrung auf der Basis von Art. 193 ZGB entschieden und die Anwendbarkeit von Art. 285 ff. SchKG ausgeschlossen mit den Begr�ndungen, die paulianischen Rechtsbehelfe seien gegen�ber Art. 193 ZGB subsidi�r bzw. diese Bestimmung gehe den Admassierungsklagen vor; diese seien in F�llen wie dem vorliegenden gar nicht anwendbar. In ihrer Berufungsschrift wendet die Beklagte gest�tzt auf zwei Gutachten ein, aus Gr�nden der Zweckm�ssigkeit seien allein die Anfechtungsklagen gegeben.
Die beiden Gutachten von Rechtsprofessoren aus Z�rich und aus St. Gallen kann das Bundesgericht in rechtlicher Hinsicht wie die Berufungsschrift selbst zur Urteilsfindung beiziehen (BGE 123 III 47 E. 1 mit Hinweisen; 94 II 5 E. 1 S. 9; vgl. 126 I 95 E. 4b S. 96).
a) In der Literatur wird die Ansicht vertreten, die Regel von Art. 193 ZGB sei lex specialis zu den Klagen nach Art. 285 ff. SchKG (D. Zobl, Fragen zur paulianischen Anfechtung, SJZ 96/2000 S. 27 bei Anm. 36; Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Aufl. , 1997, � 52 Rz. 26 a.E. S. 432; N�f-Hofmann, Schweizerisches Ehe- und Erbrecht, Z�rich 1998, Rz. 788 S. 232). Das ist insofern unzutreffend, als beide dem Gl�ubiger offen stehenden M�glichkeiten auf unterschiedlichen Voraussetzungen beruhen und andere Folgen zeitigen:
Wie das Kantonsgericht �berzeugend ausf�hrt, verpflichtet Art. 193 ZGB den Ehegatten, der beispielsweise vom Schuldnergatten ehevertraglich G�ter zugeteilt erhielt (Abs. 1), neben diesem dem Gl�ubiger subsidi�r bis zum Wert des empfangenen Gutes f�r die Schuld zu haften (Abs. 2), ohne dass dies etwas an der Berechtigung am Haftungssubstrat �ndert (BGE 123 III 438 E. 3b S. 440 f.; Hausheer/Reusser/Gei-ser, Berner Kommentar, Bern 1999, N. 8, 36, 48 und 50 zu Art. 193 ZGB; Deschenaux/Steinauer/Baddeley, Les effets du mariage, Bern 2000, Rz. 919 S. 371; Hausheer, Basler Kommentar, ZGB Bd. I, N. 28 zu Art. 193 ZGB). Dabei ist unerheblich, ob die ehevertragliche G�terzuweisung in der Absicht der Gl�ubigerbenachteiligung vorgenommen wurde. Dagegen dienen die Rechtsbehelfe nach Art. 285 ff. SchKG dem Gl�ubiger dazu, Werte, die dem Schuldnerverm�gen durch bestimmte Rechtshandlungen entzogen worden sind, dem Haftungssubstrat unter Beachtung unterschiedlicher zeitlicher Schranken wieder zuzuf�hren (Deschenaux/Steinauer/Baddeley, a.a.O., Rz. 804, 895 ff., 904 und 914 ff. S. 332, 362 ff. und 369 ff.; N�f-Hofmann, a.a.O., Rz. 773 ff. und 785 ff. S. 229 f. und 231 ff.; A. Staehelin, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. III, N. 21 zu Art. 285 SchKG).
Das Bundesgericht hat mit Zustimmung der herrschenden Lehre erkannt, dass nicht zur Anfechtungspauliana gegriffen werden kann, soweit der Haftungsanspruch nach Art. 193 ZGB offen steht. Obwohl die Bestimmungen von Art. 285 ff.
SchKG und Art. 193 ZGB aus der Sicht des Gl�ubigerschutzes betrachtet in einem erkennbaren Zusammenhang stehen und somit trotz unterschiedlichen Voraussetzungen von Anspruchskonkurrenz ausgegangen werden kann, muss die Anwendbarkeit von Art. 193 ZGB vor derjenigen der paulianischen Rechtsbehelfe gepr�ft werden. Denn Letztere sind offensichtlich nicht anwendbar, wenn der Gl�ubiger gest�tzt auf Art. 193 ZGB durchdringt, weil diesfalls auch der Nachteil, vor dem die Art. 285 ff. SchKG sch�tzen, wegf�llt (BGE 111 III 43 E. 1 S. 46; 100 Ia 18 E. 6 S. 27; 63 III 27 E. 2 S. 30 f.; 54 III 254 E. 1 f. S. 256 ff.; je zu aArt. 188 ZGB, den Art. 193 ZGB mit fast gleichem Wortlaut abl�ste; Hausheer/Reusser/Geiser, a.a.O., N. 3 f. und 61 zu Art. 193 ZGB; N�f-Hofmann, a.a.O., Rz. 785 f. und 788 S. 231 f.; Staehelin, a.a.O., N. 21 zu Art. 285 SchKG mit Hinweisen; Fritzsche/Walder, Schuldbetreibung und Konkurs nach schweizerischem Recht, Bd.
II, 3. Aufl. , 1993, � 66 Rz. 8 S. 552; Zobl, a.a.O., S. 27 bei Anm. 36).
b) Die Beklagte und der Z�rcher Gutachter f�hren aus, der Rentenanspruch der Kl�gerin sei erst anl�sslich des Todes ihres Ehegatten im Jahre 1987 entstanden. Somit k�nne Art. 193 ZGB nicht angewendet werden, weil die Rentenforderung zur Zeit des Abschlusses des Ehevertrages vom 28. M�rz 1983 und seiner Erf�llung noch nicht bestanden habe.
Art. 193 ZGB sch�tzt nur solche Gl�ubiger eines Ehegatten vor den Folgen ehevertraglicher Verschiebung von Verm�gen auf den anderen Gatten, die schon im Zeitpunkt des Vertragsschlusses Gl�ubiger waren. Das folgt aus der Verwendung des Begriffes "entzogen" in Abs. 1 a.E. Der dort stehende Begriff "Haftung" muss umfassend verstanden werden und setzt somit z.B. nicht voraus, dass die Forderung im Zeitpunkt des Wechsels des Haftungssubstrates auf den Gatten des Schuldners bereits f�llig war (BGE 54 III 254 E. 1 S. 257; Hausheer/Reusser/Geiser, a.a.O., N. 25 und 30 zu Art. 193 ZGB; Hausheer, a.a.O., N. 3 und 16 zu Art. 193 ZGB; Deschenaux/Steinauer/Baddeley, a.a.O., Rz. 898 S. 363 f.). Aus diesen Gr�nden scheitert der Einwand der Beklagten.
Das Kantonsgericht geht insoweit unangefochten (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 116 II 745 E. 3 S. 749) davon aus, der Witwenrentenanspruch in der H�he von DM 1'075.-- sei mit der Versorgungszusage vom 15. Juni 1958 der KG gegen�ber dem damals noch lebenden Ehegatten der Kl�gerin begr�ndet worden (s. lit. A/a Abs. 2 des Sachverhalts). Es liegt auf der Hand, dass dieser 1987 keine Rente ausbezahlt worden w�re, wenn die ihrem Rentenanspruch zu Grunde liegende Verpflichtung nicht schon fr�her eingegangen worden w�re. Die Pflicht zur Bezahlung der Witwenrente ist im Zeitpunkt ihrer Begr�ndung bloss an den Eintritt eines ungewissen Ereignisses gekn�pft worden; n�mlich an den Umstand, dass der Ehegatte der Kl�gerin vor dieser stirbt. Das �ndert jedoch nichts daran, dass der Rentenanspruch als solcher schon vorher bestand und nur das ungewisse Ereignis, das die F�lligkeit der Witwenrente ausgel�st hat, sp�ter eingetreten ist (so zum Versicherungsvertrag A. Maurer, Schweizerisches Privatversicherungsrecht,
3. Aufl. , 1995, S. 211 ff. und 223 f.; B. Viret, Privatversicherungsrecht, 3. Aufl. , 1991, S. 87, 95 und 138 f.; M. Kuhn, Grundz�ge des Schweizerischen Privatversicherungsrechts, S. 101 f., 126 f. und 197 f.). Im Weiteren war der Ehegatte der Beklagten zum Zeitpunkt des Abschlusses des Ehevertrages schon Schuldner der Renten. Denn deutsche Gerichte haben entschieden, dass der Ehegatte der Beklagten nach der Einbringung der Pensionskasse der KG in die GmbH 1980 auch pers�nlich f�r die Renten haftbar ist (s. lit. A/a Abs. 1 und lit. A/c des Sachverhalts). Auch insoweit fehlen die f�r eine �berpr�fung dieser Feststellungen erforderlichen R�gen (vgl. Art. 43a Abs. 1 OG und Art. 117 IPRG) und Begr�ndungen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Indem die kantonalen Gerichte davon ausgegangen sind, der Ehegatte der Beklagten sei im Zeitpunkt des Abschlusses des Ehevertrages am 28. M�rz 1983 schon Schuldner der Witwenrente gewesen, haben sie Art. 193 ZGB bundesrechtskonform angewendet.
c) Soweit die Beklagte die Existenzberechtigung von Art. 193 ZGB grunds�tzlich in Zweifel zieht, argumentiert sie de lege ferenda oder rechtsvergleichend. Mit beidem ist nicht gegen den angefochtenen Entscheid aufzukommen.
3.- Die kantonalen Gerichte haben den Eintritt der Verj�hrung des Haftungsanspruches nach Art. 193 ZGB verneint.
Zur Begr�ndung f�hren sie in grunds�tzlicher Hinsicht aus, Verj�hrungsfristen k�nnten erst ab Eintritt der F�lligkeit der Anspr�che zu laufen beginnen. Der Haftungsanspruch nach Art. 193 ZGB verj�hre gem�ss der allgemeinen Bestimmung von Art. 127 OR binnen zehn Jahren. Es k�nne nicht analog zu Art. 285 ff. SchKG auf eine nach vergleichbaren Kriterien zu berechnende f�nfj�hrige Frist abgestellt werden; f�r eine solche L�sung bestehe kein Interpretationsspielraum.
a) F�r den Fall, dass Art. 193 ZGB anwendbar sein sollte, macht die Beklagte zun�chst geltend, die Regelung von Art. 193 ZGB sei (zumindest was die Verj�hrung anbetreffe) an die Anfechtungsklagen anzugleichen. Ein solches Vorgehen widerspricht dem Gesetz:
aa) Art. 193 ZGB soll verhindern, dass die Ehegatten durch g�terrechtlich relevante Verm�gensverschiebungen vom Schuldner- zum Nichtschuldnergatten den Gl�ubigern Haftungssubstrat entziehen (BGE 119 Ia 445 E. 3c a.E. S. 457). Da diese Bestimmung somit bezweckt, den Gl�ubiger nicht anders zu stellen, als wenn der Schuldner die ehevertraglich �bertragenen Verm�genswerte noch h�tte, begr�ndet diese Bestimmung keine neue Forderung. Sie hat nur zur Folge, dass der mit ehelichem Verm�gen beg�nstigte Ehegatte neben dem Schuldner f�r eine von diesem begr�ndete Schuld subsidi�r und auf den empfangenen Wert beschr�nkt einstehen muss (Hausheer/ Reusser/Geiser, a.a.O., N. 5 und 8 zu Art. 193 ZGB; Hausheer, a.a.O., N. 1 und 8 zu Art. 193 ZGB).
Das bedeutet zun�chst, dass im Rahmen von Art. 193 ZGB nicht �ber die Verj�hrung der geltend gemachten Forderung selber, sondern �ber diejenige des Haftungsanspruches gegen den eheg�terrechtlich beg�nstigten Ehegatten zu befinden ist.
Die kantonalen Gerichte haben demnach mit Recht die Fragen sowohl nach der Verj�hrung des Haftungsanspruches gem�ss Art. 193 ZGB als auch der Witwenrentenforderung (dazu E. 5 f.
hiernach) gesondert gestellt und gepr�ft.
bb) Gem�ss Art. 7 ZGB finden die allgemeinen Bestimmungen des Obligationenrechts �ber die Entstehung, die Erf�llung und Aufhebung der Vertr�ge auch Anwendung auf andere zivilrechtliche Verh�ltnisse, wozu auf eheg�terrechtliche Vereinbarungen zur�ckgehende Haftungsanspr�che geh�ren.
Unter diese Bestimmung fallen insbesondere die Vorschriften �ber die Verj�hrung. Diese sind gem�ss Art. 7 ZGB analog anzuwenden, wobei darauf zu achten ist, dass das Zivilrecht mit den Regeln des Obligationenrechts sachlich richtig erg�nzt wird (BGE 124 III 370 E. 3a; H. Schmid, Basler Kommentar, ZGB Bd. I, N. 4 bis 6 und 9 zu Art. 7 ZGB; Lieber, Z�rcher Kommentar, N. 32 ff., 37 f. und 109 zu Art. 7 ZGB).
cc) Jede Haftungsbestimmung sollte nur w�hrend einer bestimmten Zeit angerufen werden k�nnen (BGE 90 II 428 E. 8 S. 437; vgl. Art. 639 Abs. 2 ZGB). Somit m�ssen die Verj�hrungsvorschriften des Obligationenrechts auch auf Art. 193 ZGB angewendet werden. Dabei kann offen bleiben, ob dies nicht auch direkt aus Art. 127 OR folgt, schreibt doch diese Bestimmung vor, dass alle Forderungen in zehn Jahren verj�hren, "f�r die das Bundeszivilrecht nicht etwas anderes vorschreibt" (vgl. Lieber, a.a.O., N. 81 zu Art. 7 ZGB). Denn so oder anders kann im Rahmen von Art. 193 ZGB nur die allgemeine Verj�hrungsfrist von zehn Jahren gem�ss Art. 127 OR zum Tragen kommen (so E. 4a des unver�ffentlichten Urteils des Bundesgerichts vom 15. September 1993 i.S. C. zu aArt. 188 ZGB). Wenn die Beklagte geltend macht, mangels klarer Vorschrift im Gesetz d�rfe Art. 193 ZGB bez�glich der zeitlichen Limitierung seiner Wirkungen frei interpretiert werden, verkennt sie (wie der Z�rcher Gutachter), dass Art. 7 ZGB und Art. 127 OR dies ausschliessen und die L�sung vorgeben.
Da sich der Haftungsanspruch nach Art. 193 ZGB nicht wie die ihm zu Grunde liegenden Forderungen im Sinne von Art. 127 f. OR in Anspr�che aufteilen l�sst, die entweder der zehn- oder der f�nfj�hrigen Verj�hrungsfrist unterstehen, kommt nur eine einzige und einheitliche Frist in Frage. Dass es sich dabei um die allgemeine von Art. 127 OR handeln muss, folgt nicht nur aus den vorstehenden Prinzipien, sondern auch aus der zutreffenden Ansicht des Kantonsgerichts, der Schutz von Art. 193 ZGB gehe weiter als derjenige von Art. 285 ff.
SchKG, weil Verm�gensverschiebungen unter Ehegatten leichter m�glich seien und weniger publik w�rden als die von Art. 285 ff. SchKG erfassten Vorf�lle. Dass der nach Art. 193 ZGB mithaftende Ehegatte sich erst nach Ablauf von zehn Jahren auf die Verj�hrung berufen kann, vertritt denn auch die Lehre (Hausheer/Reusser/Geiser, a.a.O., N. 56 zu Art. 193 ZGB; Haus-heer, a.a.O., N. 32 zu Art. 193 ZGB). Zwar verweisen die zitierten Autoren darauf, dass die Verj�hrung sehr sp�t eintreten kann, wenn die von Art. 193 ZGB erfasste Forderung lange nach der Verschiebung von ehelichem Verm�gen f�llig wird und erw�gen eine mit aArt. 292 SchKG vergleichbare Verwirkungsfrist (Hausheer/Reusser/Geiser, a.a.O., N. 59 zu Art. 193 ZGB; Hausheer, a.a.O., N. 32 zu Art. 193 ZGB), der zweitgenannte Autor freilich mit zu Recht negativem Ergebnis.
Denn ist auf Art. 193 ZGB die allgemeine Verj�hrungsfrist von zehn Jahren gem�ss Art. 127 OR anzuwenden, k�nnen aus Art. 285 ff. SchKG folgende Regeln entgegen der Ansicht der Beklagten und des Z�rcher Gutachters nicht zur Anwendung gelangen.
b) Es fragt sich weiter, ob im Zusammenhang mit Art. 193 ZGB nebst Verj�hrungs- auch Verwirkungsfristen greifen k�nnen.
W�hrend die Verj�hrung nur dazu f�hrt, dass die Forderung nach Erhebung der entsprechenden Einrede klageweise nicht mehr durchgesetzt werden kann, f�hrt die von Amtes wegen zu pr�fende Verwirkung zu deren Erl�schen (Gauch/Schluep/ Rey, Schweizerisches Obligationenrecht, Bd. II, 7. Aufl. , 1998, Rz. 3483 ff. und 3506 ff. S. 281 f. und 285 f.; Guhl/ Koller/Schnyder/Druey, Das Schweizerische Obligationenrecht,
9. Aufl. , 2000, � 38 Rz. 43 ff. S. 314 f. und � 39 Rz. 51 ff.
S. 327 f.; St. V. Berti, Basler Kommentar, OR Bd. I, 2.
Aufl. , 1996, N. 3 vor Art. 127 OR und N. 22 zu Art. 127 OR; vgl. BGE 126 II 145 E. 3b S. 152 ff.).
Da vorliegendenfalls weder rechtsgen�glich geltend gemacht (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) noch ersichtlich ist, dass ein Forderungsrecht verwirkt sein k�nnte, ist nur zu pr�fen, ob und innert welchen Fristen Verj�hrungen eingetreten sind.
c) Im Zusammenhang mit dem Beginn der zehnj�hrigen Verj�hrungsfrist f�r den Anspruch nach Art. 193 ZGB r�gt die Beklagte, das Kantonsgericht habe Bundesrecht dadurch verletzt, dass es die Verj�hrung erst mit Eintritt der F�lligkeit der Witwenrentenforderung habe beginnen lassen; im Ergebnis werde sie mehr als zehn Jahre nach der g�terrechtlichen Verm�gensverschiebung verpflichtet, f�r Forderungen gegen ihren Ehegatten einzustehen. F�r den Haftungsanspruch nach Art. 193 ZGB m�sse die Verj�hrungsfrist mit der g�terrechtlichen Verm�gensverschiebung beginnen; eine andere L�sung sei stossend und h�tte eine unabsehbar lange Mithaftung zur Folge, wie auch das Kantonsgericht selbst bemerkt habe.
Entsprechend dem St. Galler Gutachten rufe Art. 193 ZGB nach einer kurzen und m�glichst klar begrenzten Verj�hrungsfrist.
Die Beklagte �bersieht, dass die von ihr ger�gte zeitliche Ausdehnung mit der Natur der Forderung und den Grunds�tzen des Verj�hrungsrechts selbst zusammenh�ngt und keineswegs ein nur im Zusammenhang mit Art. 193 ZGB stehendes Problem ist:
aa) Weil Schuld- oder Vertragsverh�ltnisse als solche nicht der Verj�hrung unterliegen, k�nnen nur daraus fliessende Forderungsrechte verj�hren (Berti, a.a.O., N. 2 zu Art. 127 OR; Guhl/Koller/Schnyder/Druey, a.a.O., � 39 Rz. 3 f. S. 317; Gauch/Schluep/Rey, a.a.O., Rz. 3391 f. und 3402 ff. S. 265 ff.).
Nach Art. 130 OR l�uft jede Verj�hrungsfrist entweder ab dem Zeitpunkt, in dem die Forderung f�llig wird (Abs. 1; BGE 122 III 10 E. 5 S. 16 f.), oder ab demjenigen, in dem die F�lligkeit vom Gl�ubiger herbeigef�hrt werden kann (Abs. 2; Gauch/Schluep/Rey, a.a.O., Rz. 3438 ff. und 3442 ff.
S. 272 ff.; Berti, a.a.O., N. 1 f., 6 und 14 f. zu Art. 130 OR). Auf die F�lligkeit der Forderung stellen die Kommentatoren somit zu Recht auch f�r den Beginn der Verj�hrungsfrist des Haftungsanspruches von Art. 193 ZGB ab (Hausheer/Reusser/Geiser, a.a.O., N. 59 zu Art. 193 ZGB; Hausheer, a.a.O., N.
32 zu Art. 193 ZGB). W�re dem nicht so, k�nnte der Haftungsanspruch nach Art. 193 ZGB verj�hren, bevor die Forderung f�llig wird, f�r die der Ehegatte des Schuldners haften muss, was offensichtlich keinen Sinn h�tte und dem Zweck der Vorschrift widersprechen w�rde.
Abweichendes geht entgegen der Ansicht der Beklagten auch nicht aus dem unver�ffentlichten Urteil des Bundesgerichts vom 15. September 1993 i.S. C. hervor. Das Kantonsgericht stellt zu Recht fest, dass im damals beurteilten Fall einzig die Verj�hrung einer im Zeitpunkt der Verm�gensverschiebung unter den Ehegatten bereits f�lligen Forderung zu pr�fen war (a.a.O., Sachverhalt lit. A und E. 4). Soll Art. 193 ZGB nicht seines Gehalts entleert werden, muss Art. 130 Abs. 1 OR gem�ss Art. 7 ZGB auch f�r den Haftungsanspruch nach Art. 193 ZGB gelten. Andernfalls k�nnte Art. 193 ZGB gerade in F�llen wie dem vorliegenden, wo Rentenanspr�che in Frage stehen, die Jahrzehnte vor ihrer F�lligkeit begr�ndet wurden, kaum je angerufen werden.
bb) F�r den vorliegenden Fall ergibt sich aus dem vorstehend Dargelegten zun�chst, dass die zehnj�hrige Verj�hrungsfrist des Haftungsanspruches nach Art. 193 ZGB nicht mit dem Abschluss des Ehevertrages am 28. M�rz 1983 zu laufen begann. Zwar ist die Witwenrente als Ganzes (s. E. 5a hiernach) im Zeitpunkt des Todes des Ehegatten der Kl�gerin im Jahre 1987 f�llig geworden. Jedoch gen�gt dies entgegen der Ansicht der kantonalen Gerichte im konkreten Fall allein noch nicht, um die Verj�hrungsfrist f�r den Anspruch gem�ss Art. 193 ZGB beginnen zu lassen:
Aus Inhalt und Zweck von Art. 193 ZGB folgt, dass die Beklagte nicht vor ihrem Ehegatten haftpflichtig wird (vgl. E. 2b Abs. 2 und E. 3a/aa hiervor). Es muss die urspr�nglich gegen den Ehegatten der Beklagten gerichtete Forderung f�llig geworden sein, damit die Verj�hrungsfrist des Haftungsanspruches gegen die Beklagte zu laufen beginnen kann (Hausheer/Reusser/Geiser, a.a.O., N. 8 und 56 zu Art. 193 ZGB; vgl. Hausheer, a.a.O., N. 32 zu Art. 193 ZGB).
Wohl ist die Witwenrente 1987 f�llig geworden, aber bis und mit August 1993 von der danach in Konkurs gefallenen GmbH bezahlt worden. Erst geraume Zeit sp�ter wurde der Ehegatte der Beklagten pers�nlich f�r einzelne Witwenrenten ab September 1993 belangt mit der Folge, dass er auch erst ab diesem Zeitpunkt pers�nlich zu leisten hatte (vgl. lit. A/c des Sachverhalts). Da der Beklagte in diesem Punkt keine R�gen vorbringt (Art. 43a Abs. 1 und Art. 55 Abs. 1 lit. c OG), die ein Abweichen vom Ergebnis des vorinstanzlichen Urteils erlauben w�rden, hat es insoweit dabei zu bleiben, dass die Verj�hrungsfrist von zehn Jahren f�r den Haftungsanspruch gegen die Beklagte nicht vor September 1993 zu laufen begonnen hat. Infolgedessen hat die Kl�gerin sp�testens mit der Einleitung der Widerspruchsklage gegen die Beklagte die Frist gewahrt (s. lit. C des Sachverhalts) und die Verj�hrung des Haftungsanspruches nach Art. 193 ZGB unterbrochen (Art. 135 Ziff. 2 OR).
4.- Bez�glich der an zweiter Stelle zu pr�fenden Verj�hrung der Witwenrentenanspr�che selbst macht die Beklagte entsprechend dem Z�rcher Gutachten vorweg geltend, das angefochtene Urteil habe zur Folge, dass die Verj�hrung verfassungswidrig lange nicht eintreten k�nne (vgl. BGE 126 II 145 E. 2b S. 151 f.; 113 Ia 146 E. 3d S. 154; 107 Ia 121 E. 1a und b S. 123 f.). Obwohl diese R�ge grunds�tzlich mit staatsrechtlicher Beschwerde erhoben werden muss (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG), k�nnen die mit ihr vorgetragenen Argumente im Berufungsverfahren insoweit ber�cksichtigt werden, als Bundesrecht im Rahmen von Art. 191 BV verfassungskonform ausgelegt werden muss (BGE 122 III 469 E. 5a S. 474; 118 II 307 E. 3b/dd S. 312).
5.- Das Kantonsgericht f�hrt aus, das Rentenstammrecht verj�hre wohl unter Vorbehalt von Art. 131 Abs. 1 OR grunds�tzlich nicht. Nur die einzelnen Rentenleistungen verj�hrten regelm�ssig binnen f�nf Jahren nach Art. 128 Ziff. 1 OR; wenn sie aber gest�tzt auf ein Urteil zugesprochen worden seien, gelte die Urteilsverj�hrungsfrist von zehn Jahren nach Art. 137 Abs. 2 OR mit der Folge, dass auch hierf�r die Verj�hrung nicht eingetreten sei. Die Beklagte erhebt erneut die Einrede der Verj�hrung.
a) Das Rentenstammrecht ist unabh�ngig davon, ob es durch Leibrenten- oder durch Versicherungsvertrag entstanden ist, grunds�tzlich unverj�hrbar; es kann jedoch gem�ss Art. 131 Abs. 1 OR in analoger Anwendung von Art. 127 OR durch Zeitablauf dann untergehen, wenn f�llige Rentenleistungen zehn Jahre lang nicht geltend gemacht worden sind. Somit laufen bei Rentenvertr�gen zwei Fristen parallel: die f�nfj�hrige nach Art. 128 Ziff. 1 OR f�r die einzelnen Rentenzahlungen und die zehnj�hrige f�r den Rentenanspruch insgesamt (BGE 124 III 449 E. 3 S. 451 f.; 111 II 501 E. 2 S. 502 f.; Guhl/Koller/Schnyder/Druey, a.a.O., � 39 Rz. 26 f. S. 321 f.
und � 58 Rz. 6 S. 646; Berti, a.a.O., N. 2 zu Art. 131 OR; Gauch/Schluep/Rey, a.a.O., Rz. 3444 S. 273). Dagegen kann bei familienrechtlichen Unterhaltsforderungen das Stammrecht durch Zeitablauf nicht untergehen (Hegnauer, Berner Kommentar, N. 53 f. zu Art. 276 ZGB und N. 24 zu Art. 289 ZGB; Deschenaux/Steinauer/Baddeley, a.a.O., Rz. 579 und 583 S. 255 f. und 257 oben; Lieber, a.a.O., N. 82 [lemma 2] zu Art. 7 ZGB; Berti, a.a.O., N. 3 zu Art. 131 OR).
b) Steht vorliegendenfalls unbestritten fest, dass die Witwenrente erstmals f�r September 1993 nicht mehr bezahlt worden ist und dass die Kl�gerin gegen den Ehegatten der Beklagten in Deutschland mehrere Urteile erwirkt (s. lit. A/a a.E. und A/c des Sachverhalts) und ihn in der Schweiz betrieben hat (s. lit. B des Sachverhalts), kann das Rentenstammrecht als solches durch Zeitablauf nicht untergegangen sein. Es sind verschiedentlich unterbrechende Handlungen vorgenommen worden (Art. 135 Ziff. 2 OR), welche den Fristenlauf neu haben beginnen lassen (Art. 137 Abs. 1 OR).
6.- Das Kantonsgericht hat erkannt, es k�nne offen bleiben, ob einzelne Teilleistungen des Witwenrentenstammrechts nach Art. 128 Ziff. 1 OR verj�hrt sein k�nnten, weil die Urteilsverj�hrung von zehn Jahren gem�ss Art. 137 Abs. 2 OR greife. Denn hier sei die Pflicht des Ehegatten der Beklagten, der Kl�gerin eine Witwenrente zu bezahlen, vom Arbeitsgericht in Deutschland mit Urteil vom 19. Juli 1994 festgestellt worden (s. lit. A/c a.E. des Sachverhalts).
a) Einzelne Renten- oder Pensionsleistungen, die immer wieder kehrend aus ein- und demselben Rechtsgesch�ft geschuldet sind, verj�hren gem�ss Art. 128 Ziff. 1 OR binnen f�nf Jahren seit Eintritt der F�lligkeit der jeweiligen Rente (Berti, a.a.O., N. 2 f. zu Art. 128 OR; Guhl/Koller/Schnyder/ Druey, a.a.O., � 39 Rz. 8 f. S. 318; Gauch/Schluep/Rey, a.a.O., Rz. 3418 S. 268).
Nach f�nf Jahren verj�hrende Forderungen unterliegen der zehnj�hrigen Folgefrist von Art. 137 Abs. 2 OR nur, wenn sie schon im Zeitpunkt des Sachurteils f�llig gewesen sind (BGE 123 III 213 E. 5b/cc S. 219; Berti, a.a.O., N. 14 zu Art. 128 OR und N. 4 f. zu Art. 137 OR; Gauch/Schluep/Rey, a.a.O., Rz. 3479 f. S. 280).
b) Im Ergebnis hat das Kantonsgericht entschieden, das in Deutschland ergangene Urteil habe die fr�her f�llig gewordenen Renten erfasst und die am 19. Juli 2004 ablaufende Folgefrist von Art. 137 Abs. 2 OR sei auch durch das im Ausland ergangene Urteil ausgel�st worden. Da in der Berufungsschrift zu diesem Problemkreis rechtsgen�glich begr�ndete R�gen (Art. 43a Abs. 1 und 55 Abs. 1 lit. c OG) fehlen, bleibt die Berufung auch in diesem Punkt erfolglos.
7.- Die Verj�hrungsfrist von zehn Jahren (E. 3a hiervor) f�r den prim�r zu pr�fenden (E. 2a Abs. 3 hiervor) und hier anwendbaren Haftungsanspruch (E. 2b Abs. 3 hiervor) von Art. 193 ZGB hat vorliegendenfalls im September 1993 zu laufen begonnen und ist mit der Widerspruchsklage der Kl�gerin gegen die Beklagte gewahrt worden (E. 3c/bb hiervor). Die Witwenrentenforderung der Kl�gerin gegen den Beklagten ist ebenfalls nicht verj�hrt, weil das grunds�tzlich unverj�hrbare Rentenstammrecht (E. 5a hiervor) in casu nicht durch Zeitablauf (zehn Jahre) untergegangen ist (E. 5b hiervor) und auch die einzelnen, der Verj�hrungsfrist von f�nf Jahren unterliegenden monatlichen Witwenrenten nicht verj�hrt sind (E. 6 hiervor). Sind demnach weder der Haftungsanspruch der Kl�gerin gegen die Beklagte noch die Witwenrentenforderungen der Kl�gerin gegen den Ehegatten der Beklagten verj�hrt, hat das Kantonsgericht kein Bundesrecht verletzt, indem es das die Widerspruchsklage gutheissende erstinstanzliche Urteil best�tigt hat.
8.- Bleibt die Berufung somit erfolglos, wird die unterliegende Beklagte kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG); eine Parteientsch�digung schuldet sie jedoch nicht, weil keine Berufungsantwort eingeholt worden ist und der Kl�gerin somit auch keine Kosten entstanden sind (Art. 159 Abs. 2 OG).
Ohne Kostenfolgen bleibt der Umstand, dass mit Verf�gung vom 10. August 2000 zuerst versehentlich von der Kl�gerin ein Kostenvorschuss verlangt worden ist, worauf diese dem Bundesgericht ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege eingereicht hat: Zum einen h�tte der kl�gerische Anwalt ohne weiteres (Art. 150 Abs. 1 OG) feststellen k�nnen, dass ein Kostenvorschuss nur von der Beklagten erhoben werden darf.
Zum anderen hatte die Kl�gerin schon dem Kantonsgericht ein weitgehend identisches Gesuch eingereicht, weshalb ihr keine nennenswerten Kosten entstanden sind. Das Gesuch um Verfahrenshilfe wird entsprechend dem Ausgang des Verfahrens obsolet.
1.- Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, und das Urteil des Kantonsgerichts (Zivilkammer) von Graub�nden vom 18. Januar 2000 wird best�tigt.
2.- Das Gesuch der Kl�gerin um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird als gegenstandslos geworden erkl�rt.
3.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 3'000.-- wird der Beklagten auferlegt.