Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202002,%20713
Timestamp: 2013-05-19 09:53:59
Document Index: 70636722

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 101', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW-RR 2002, 713
Rechtsprechung BGH, 13.11.2001 - X ARZ 266/01 Volltextver�ffentlichungen (6)
GVG � 17 a; ZPO � 36 Abs. 1 Nr. 1
Bestimmung des zust�ndigen Gerichts in einem Kompetenzkonflikt zwischen Arbeits- und ordentlicher Gerichtsbarkeit
Verfahrensrecht - Zust�ndigkeit
Ausspruch zur Zul�ssigkeit des Rechtswegs entsprechend � 36 ZPO
GVG � 17 a; ZPO � 36 Abs. 1 Nr. 6
NJW-RR 2002, 713
WM 2002, 406
BB 2002, 276 (Ls.)
JR 2002, 459
NZA 2002, 637
Wird zitiert von ... (32) BGH, 09.04.2002 - X ARZ 24/02 Prozessrecht - rechtsweg�bergreifender Zust�ndigkeitskonfliktHinsichtlich der Zul�ssigkeit des beschrittenen Rechtswegs trifft � 17 a GVG eine eigenst�ndige Regelung, die einen Streit von Gerichten verschiedener Rechtswege von vornherein ausschlie�en soll (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 - X ARZ 266/01, WM 2002, 406, 407; Sen.Beschl. v. 12.3.2002 - X ARZ 314/01, zur Ver�ffentlichung vorgesehen).Die Regelung in � 17 a Abs. 5 GVG best�tigt dies (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO).Dem tr�gt � 36 ZPO Rechnung, der eine Bestimmung durch ein Obergericht im Falle eines Streits zwischen Gerichten unterschiedlicher Rechtswege �ber die Zul�ssigkeit des Rechtswegs nicht vorsieht (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO;… Sen.Beschl. v. 12.3.2002, aaO).Im vorliegenden Fall kann unentschieden bleiben, ob trotz des in � 17 a Abs. 4 GVG eigens vorgesehenen Instanzenzuges ein rechtskr�ftiger Beschlu� nach � 17 a Abs. 2 GVG ausnahmsweise das Gericht, an das der Rechtsstreit verwiesen worden ist, hinsichtlich des Rechtswegs nicht bindet (vgl. Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO; BAG, Beschl. v. 22.7.1998 - 5 AS 17/98, NZA 1998, 1190, 1191).Eine Durchbrechung der gesetzlichen Bindungswirkung w�re in Anbetracht der durch � 17 a GVG selbst er�ffneten �berpr�fungsm�glichkeit allenfalls bei "extremen Verst��en" denkbar (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO; vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 8.11.1994 - 9 AV 1.94, DVBl. 1995, 572), etwa wenn die Verweisung bei der Auslegung und Anwendung der Zust�ndigkeitsnormen sich soweit von dem diese beherrschenden verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) entfernt hat, da� sie nicht mehr zu rechtfertigen ist, wenn sie also objektiv oder auch verfahrensrechtlich willk�rlich zustande gekommen ist (BGHZ 144, 21, 25; BVerfG NJW 1992, 359, 361).Zwar ist ein solcher Ausspruch zu der sich aus � 17 a GVG ergebenden Rechtswegzust�ndigkeit m�glich, wenn es innerhalb eines Verfahrens zu Zweifeln �ber die Bindungswirkung von rechtskr�ftigen Verweisungsbeschl�ssen kommt und keines der in Frage kommenden Gerichte bereit ist, die Sache zu bearbeiten (Sen.Beschl. v. 26.7.2001 - X ARZ 69/01, NJW 2001, 3631, 3632) oder die Verfahrensweise eines Gerichts die Annahme rechtfertigt, da� der Rechtsstreit von diesem nicht proze�ordnungsgem�� betrieben werden wird, obwohl er gem�� � 17 b Abs. 1 GVG vor ihm anh�ngig ist (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 - X ARZ 266/01, WM 2002, 406, 407).
BGH, 12.03.2002 - X ARZ 314/01 Verfahrensrecht - sachliche Zust�ndigkeitHinsichtlich der Zul�ssigkeit des beschrittenen Rechtswegs trifft � 17 a GVG eine eigenst�ndige und abschlie�ende Regelung, die einen Streit von Gerichten verschiedener Rechtswege von vornherein ausschlie�en soll (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 - X ARZ 266/01, WM 2002, 406, 407).Die Regelung in � 17 a Abs. 5 GVG best�tigt dies (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO).Dem tr�gt � 36 ZPO Rechnung, der eine Bestimmung durch ein Obergericht im Falle eines Streits zwischen Gerichten unterschiedlicher Rechtswege �ber die Zul�ssigkeit des Rechtswegs nicht vorsieht (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO).Vorliegend besteht keine Veranlassung, dazu Stellung zu nehmen, ob trotz des in � 17 a Abs. 4 GVG eigens vorgesehenen Instanzenzugs ein rechtskr�ftiger Beschlu� nach � 17 a Abs. 2 GVG ausnahmsweise das Gericht, an das der Rechtsstreit verwiesen worden ist, hinsichtlich des Rechtswegs nicht bindet (vgl. Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO; BAG, Beschl. v. 22.07.1998 - 5 AS 17/98, NZA 1998, 1190, 1191).Eine Durchbrechung der gesetzlichen Bindungswirkung w�re in Anbetracht der durch � 17 a GVG selbst er�ffneten �berpr�fungsm�glichkeit allenfalls bei "extremen Verst��en" denkbar (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO; vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 08.11.1994 - 9 AV 1.94, DVBl. 1995, 572), etwa wenn die Verweisung bei der Auslegung und Anwendung der Zust�ndigkeitsnormen sich so weit von dem diese beherrschenden verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) entfernt hat, da� sie nicht mehr zu rechtfertigen ist, wenn sie also objektiv oder auch verfahrensrechtlich willk�rlich zustande gekommen ist (BGHZ 144, 21, 25; BVerfG NJW 1992, 359, 361).Zwar ist ein solcher Ausspruch zu der sich aus � 17 a GVG ergebenden Rechtswegzust�ndigkeit m�glich, wenn es innerhalb eines Verfahrens zu Zweifeln �ber die Bindungswirkung von rechtskr�ftigen Verweisungsbeschl�ssen kommt und keines der in Frage kommenden Gerichte bereit ist, die Sache zu bearbeiten (Sen.Beschl. v. 26.07.2001 - X ARZ 69/01, NJW 2001, 3631, 3632) oder die Verfahrensweise eines Gerichts die Annahme rechtfertigt, da� der Rechtsstreit von diesem nicht proze�ordnungsgem�� betrieben werden wird, obwohl er gem�� � 17 b Abs. 1 GVG vor ihm anh�ngig ist (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 - X ARZ 266/01, WM 2002, 406, 407).
BGH, 08.07.2003 - X ARZ 138/03 Verfahrensrecht - Verweisung an anderes GerichtF�r Entscheidungen �ber die Zul�ssigkeit des beschrittenen Rechtswegs trifft � 17 a GVG eine eigenst�ndige Regelung, die einen Streit zwischen Gerichten verschiedener Rechtswege von vornherein ausschlie�en soll (Sen.Beschl. v. 9.4.2002 - X ARZ 24/02, NJW 2002, 2474; v. 12.3.2002 - X ARZ 314/01, BGH-Report 2002, 749; v. 13.11.2001 - X ARZ 266/01, WM 2002, 406).Dem tr�gt � 36 ZPO Rechnung, der eine Bestimmung durch ein Obergericht oder eines Obersten Gerichtshof im Falle eines Streits zwischen Gerichten unterschiedlicher Rechtswege �ber die Zul�ssigkeit des Rechtswegs nicht vorsieht (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 aaO;… v. 12.3.2002 aaO).Im vorliegenden Fall kann wie bislang in der Rechtsprechung des Senats unentschieden bleiben, ob trotz des in � 17 a Abs. 4 GVG vorgesehenen Instanzenzuges ein rechtskr�ftiger Beschlu� nach � 17 a Abs. 2 GVG ausnahmsweise das Gericht, an das der Rechtsstreit verwiesen worden ist, hinsichtlich des Rechtswegs nicht bindet (vgl. dazu Sen.Beschl. v. 13.11.2001 aaO; BAG, Beschl. v. 22.7.1998 - 5 AS 17/98, NZA 1998, 1190).Eine Durchbrechung der gesetzlichen Bindungswirkung ist in Anbetracht der durch � 17 a GVG selbst er�ffneten �berpr�fungsm�glichkeit allenfalls bei "extremen Verst��en" denkbar (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 aaO; vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 8.11.1994 - 9 AV 1.94, DVBl. 1995, 572), etwa wenn sich die Verweisungsentscheidung bei der Auslegung und Anwendung der Zust�ndigkeitsnormen soweit von dem diese beherrschenden verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) entfernt hat, da� sie schlechthin nicht mehr zu rechtfertigen ist (BGHZ 144, 21, 25; BVerfG, Beschl. v. 26.8.1991 - 2 BvR 121/90, NJW 1992, 359, 361).Zwar ist ein solcher Ausspruch zu der sich aus � 17 a GVG ergebenden Rechtswegzust�ndigkeit m�glich, wenn es innerhalb eines Verfahrens zu Zweifeln �ber die Bindungswirkung von rechtskr�ftigen Verweisungsbeschl�ssen kommt und keines der in Frage kommenden Gerichte bereit ist, die Sache zu bearbeiten (Sen.Beschl. v. 26.7.2001 - X ARZ 69/01, NJW 2001, 3631) oder die Verfahrensweise eines Gerichts die Annahme rechtfertigt, da� der Rechtsstreit von diesem nicht proze�ordnungsgem�� gef�rdert werden wird, obwohl er gem�� � 17 b Abs. 1 GVG vor ihm anh�ngig ist (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 - X ARZ 266/01, WM 2002, 406, 407).
BAG, 28.02.2006 - 5 AS 19/05 Rechtswidrige RechtswegverweisungAuch ein rechtskr�ftiger Verweisungsbeschluss, der nicht h�tte ergehen d�rfen, ist grunds�tzlich einer weiteren �berpr�fung entzogen (Senat 19. M�rz 2003 - 5 AS 1/03 - BAGE 105, 305, 307, zu B I 1 der Gr�nde; 22. Juli 1998 - 5 AS 17/98 - AP ZPO � 36 Nr. 55 = EzA ZPO � 36 Nr. 28, zu B III 1 der Gr�nde; BGH 13. November 2001 - X ARZ 266/01 - AP GVG � 17a Nr. 46, zu B 1 der Gr�nde; 8. Juli 2003 - X ARZ 138/03 - NJW 2003, 2990, zu II 1 der Gr�nde; BFH 26. Februar 2004 - VII B 341/03 -BFHE 204, 413, 415, zu 1 b der Gr�nde).Dies ist etwa anzunehmen, wenn der Beschluss dazu f�hrt, dass sich die Verweisung bei Auslegung und Anwendung der ma�geblichen Normen in einer nicht mehr hinnehmbaren, willk�rlichen Weise von dem verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters entfernt oder auf der Versagung rechtlichen Geh�rs gegen�ber den Verfahrensbeteiligten beruht (ebenso BGH 13. November 2001 - X ARZ 266/01 - aaO;… einschr�nkend nunmehr insoweit BGH 8. Juli 2003 - X ARZ 138/03 - aaO, zu II 2 der Gr�nde) und damit unter Ber�cksichtigung elementarer rechtsstaatlicher Grunds�tze nicht mehr verst�ndlich erscheint und offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGH 9. April 2002 - X ARZ 24/02 - NZA 2002, 813, zu II 2 der Gr�nde).In entsprechender Anwendung von � 36 Abs. 1 Nr. 6 ZPO hat die Bestimmung des zust�ndigen Gerichts zu erfolgen, wenn dies zur Wahrung einer funktionierenden Rechtspflege und der Rechtssicherheit notwendig ist (Senat 19. M�rz 2003 - 5 AS 1/03 - BAGE 105, 305, 307, zu B I 2 der Gr�nde; BGH 11. November 2003 - X ARZ 197/03 - FamRZ 2004, 434, zu II 2 der Gr�nde; 8. Juli 2003 - X ARZ 138/03 - NJW 2003, 2990, zu II 3 der Gr�nde; 13. November 2001 - X ARZ 266/01 - AP GVG � 17a Nr. 46, zu B 2 der Gr�nde; BFH 26. Februar 2004 - VII B 341/03 - BFHE 204, 413, 416, zu 1 d der Gr�nde).
BGH, 09.12.2010 - Xa ARZ 283/10 Verfahrensrecht - Durchbrechung der Bindungswirkung eines VerweisungsbeschlussesEtwas anderes gilt allerdings dann, wenn es innerhalb eines Verfahrens zu Zweifeln �ber die Bindungswirkung von unanfechtbaren Verweisungsbeschl�ssen kommt und keines der in Frage kommenden Gerichte bereit ist, die Sache zu bearbeiten (BGH…, Beschluss vom 26. Juli 2001 - X ARZ 69/01 aaO) oder die Verfahrensweise eines Gerichts die Annahme rechtfertigt, dass der Rechtsstreit von diesem nicht prozessordnungsgem�� gef�rdert werden wird, obwohl er gem�� � 17b Abs. 1 GVG vor ihm anh�ngig ist (BGH, Beschluss vom 13. November 2001 - X ARZ 266/01, NJW-RR 2002, 713, 714).Die Unanfechtbarkeit des finanzgerichtlichen R�ckverweisungsbeschlusses hat damit Vorrang vor der Bindungswirkung der durch das Amtsgericht ausgesprochenen urspr�nglichen Verweisung (BGH, Beschluss vom 24. Februar 2000 - III ZB 33/99, BGHZ 144, 21, 24 f. = NJW 2000, 1343, 1344; Beschluss vom 13. November 2001 - X ARZ 266/01, NJW-RR 2002, 713).Nach der st�ndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist eine Durchbrechung der gesetzlichen Bindungswirkung allenfalls bei "extremen Verst��en" denkbar (BGH, Beschluss vom 13. November 2001 - X ARZ 266/01, NJW-RR 2002, 713; Beschluss vom 8. Juli 2003 - X ARZ 138/03, NJW 2003, 2990, 2991), etwa wenn sich die Verweisungsentscheidung bei der Auslegung und Anwendung der Zust�ndigkeitsnormen so weit von dem diese beherrschenden verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) entfernt hat, dass sie schlechthin nicht mehr zu rechtfertigen ist, d.h. wenn sie unverst�ndlich und offensichtlich unhaltbar ist (BVerfGE 29, 45, 49; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2000 - III ZB 33/99, BGHZ 144, 21, 25; Beschluss vom 5. Oktober 1982 - X ZB 4/82, BGHZ 85, 116, 118 f.).� 17a Abs. 4 GVG bietet den Parteien eine �berpr�fungsm�glichkeit (BGH, Beschluss vom 13. November 2001 - X ARZ 266/01 aaO;… Beschluss vom 8. Juli 2003 - X ARZ 138/03 aaO).Denn wenn ein R�ckverweisungsbeschluss missachtet, dass das beschlie�ende Gericht bereits seinerseits unanfechtbar im Sinn des � 17a GVG als das zust�ndige des zul�ssigen Rechtswegs bestimmt worden ist, muss das hingenommen werden, weil entweder die Parteien nicht durch Einlegung des zul�ssigen Rechtsmittels eine Korrektur erm�glicht haben oder der Fehler trotz Rechtsmittels in dem vom Gesetz hierf�r vorgesehenen Instanzenzug nicht korrigiert worden ist (BGH, Beschluss vom 13. November 2001 - X ARZ 266/01 aaO).
BGH, 15.04.2008 - X ARZ 79/08 Voraussetzungen der Bestimmung des zust�ndigen Gerichts bei Entscheidung �ber den …Hinsichtlich der Zul�ssigkeit des beschrittenen Rechtswegs trifft � 17 a GVG eine eigenst�ndige und abschlie�ende Regelung, die einen Streit von Gerichten verschiedener Rechtswege von vornherein ausschlie�en soll (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 - X ARZ 266/01, WM 2002, 406, 407; Sen.Beschl. v. 9.4.2002 - X ARZ 24/02, NJW 2002, 2474).Die Regelung in � 17 a Abs. 5 GVG best�tigt dies (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO).Dem tr�gt � 36 ZPO Rechnung, der eine Bestimmung durch ein Obergericht im Falle eines Streits zwischen Gerichten unterschiedlicher Rechtswege �ber die Zul�ssigkeit des Rechtswegs nicht vorsieht (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO).Eine Durchbrechung der gesetzlichen Bindungswirkung ist, worauf der Senat mehrfach hingewiesen hat, in Anbetracht der durch � 17 a GVG selbst er�ffneten �berpr�fungsm�glichkeiten allenfalls bei "extremen Verst��en" denkbar (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO und v. 9.4.2002, aaO; vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 08.11.1994 - 9 AV 1.94, DVBl. 1995, 572).Zwar ist ein solcher Ausspruch zu der sich aus � 17 a GVG ergebenden Rechtswegzust�ndigkeit m�glich, wenn es innerhalb eines Verfahrens zu Zweifeln �ber die Bindungswirkung von rechtskr�ftigen Verweisungsbeschl�ssen kommt und keines der in Frage kommenden Gerichte bereit ist, die Sache zu bearbeiten (Sen.Beschl. v. 26.07.2001 - X ARZ 69/01, NJW 2001, 3631, 3632) oder die Verfahrensweise eines Gerichts die Besorgnis begr�ndet, dass der Rechtsstreit von diesem nicht prozessordnungsgem�� betrieben wird, obwohl er gem�� � 17 b Abs. 1 GVG vor ihm anh�ngig ist (Sen.Beschl. v. 13.11.2001, aaO und v. 8.4.2002, aaO).
BFH, 26.02.2004 - VII B 341/03 Zust�ndigkeit - Negativer KompetenzkonfliktSo ist in der h�chstrichterlichen Rechtsprechung allgemein anerkannt, dass auch ein rechtskr�ftiger Verweisungsbeschluss, der sachlich nicht h�tte ergehen d�rfen, das Gericht, an das verwiesen worden ist, hinsichtlich des Rechtswegs bindet und insoweit grunds�tzlich keine weitere �berpr�fung erlaubt (Bundesarbeitsgericht --BAG--, Beschluss vom 19. M�rz 2003 5 AS 1/03, H�chstrichterliche Finanzrechtsprechung --HFR-- 2003, 917, m.w.N.; Bundesgerichtshof --BGH--, Beschluss vom 13. November 2001 X ARZ 266/01, Neue Juristische Wochenschrift - Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 2002, 713).Der Grund hierf�r ist in der h�chstrichterlichen Rechtsprechung zu sehen, die in F�llen krasser Rechtsverletzung eine Durchbrechung der gesetzlichen Bindungswirkung zugelassen hat, etwa wenn der Verweisungsbeschluss dazu f�hrt, dass sich die Verweisung bei Auslegung und Anwendung der ma�geblichen Normen in einer nicht mehr hinnehmbaren, willk�rlichen Weise von dem verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters entfernt oder auf der Versagung rechtlichen Geh�rs gegen�ber den Verfahrensbeteiligten beruht und damit unter Ber�cksichtigung elementarer rechtsstaatlicher Grunds�tze nicht mehr verst�ndlich erscheint und offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BAG in HFR 2003, 917; BGH in NJW-RR 2002, 713, und vom 9. April 2002 X ARZ 24/02, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2002, 2474, m.w.N.).d) Bei negativen Kompetenzkonflikten zwischen Gerichten der ordentlichen Gerichtsbarkeit und der Arbeitsgerichtsbarkeit wird daher in derartigen Ausnahmef�llen zur Wahrung einer funktionierenden Rechtspflege und der Rechtssicherheit eine entsprechende Anwendung des � 36 Abs. 1 Nr. 6 ZPO zugelassen, um den Streit �ber die Rechtswegzust�ndigkeit schnellstm�glich zu beenden (BAG-Beschl�sse vom 13. Januar 2003 5 AS 7/02, NJW 2003, 1068, und in HFR 2003, 917; BGH-Beschl�sse vom 26. Juli 2001 X ARZ 69/01, NJW 2001, 3631, und in NJW-RR 2002, 713, jeweils m.w.N.).
BAG, 19.03.2003 - 5 AS 1/03 Bestimmung des zust�ndigen GerichtsAuch ein rechtskr�ftiger Verweisungsbeschlu�, der nicht h�tte ergehen d�rfen, ist grunds�tzlich einer weiteren �berpr�fung entzogen (Senat 22. Juli 1998 - 5 AS 17/98 - AP ZPO � 36 Nr. 55 = EzA ZPO � 36 Nr. 28; BGH 24. Februar 2000 - III ZB 33/99 - NJW 2000, 1343; 13. November 2001 - X ARZ 266/01 - AP GVG � 17 a Nr. 46).Dies ist etwa anzunehmen, wenn der Beschlu� dazu f�hrt, da� sich die Verweisung bei Auslegung und Anwendung der ma�geblichen Normen in einer nicht mehr hinnehmbaren, willk�rlichen Weise von dem verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters entfernt oder auf der Versagung rechtlichen Geh�rs gegen�ber den Verfahrensbeteiligten beruht (ebenso BGH 13. November 2001 - X ARZ 266/01 - aaO) und damit unter Ber�cksichtigung elementarer rechtsstaatlicher Grunds�tze nicht mehr verst�ndlich erscheint und offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGH 9. April 2002 - X ARZ 24/02 - NZA 2002, 813).In entsprechender Anwendung von � 36 Abs. 1 Nr. 6 ZPO hat die Bestimmung des zust�ndigen Gerichts zu erfolgen, wenn dies zur Wahrung einer funktionierenden Rechtspflege und der Rechtssicherheit notwendig ist (Senat 22. Juli 1998 - 5 AS 17/98 - AP ZPO � 36 Nr. 55 = EzA ZPO � 36 Nr. 28; BGH 26. Juli 2001 - X ARZ 69/01 - NJW 2001, 3631; 13. November 2001 - X ARZ 266/01 - AP GVG � 17 a Nr. 46).
BAG, 09.02.2006 - 5 AS 1/06 Rechtswidrige RechtswegverweisungAuch ein rechtskr�ftiger Verweisungsbeschluss, der nicht h�tte ergehen d�rfen, ist grunds�tzlich einer weiteren �berpr�fung entzogen (Senat 19. M�rz 2003 - 5 AS 1/03 - BAGE 105, 305, 307, zu B I 1 der Gr�nde; 22. Juli 1998 - 5 AS 17/98 - AP ZPO � 36 Nr. 55 = EzA ZPO � 36 Nr. 28, zu B III 1 der Gr�nde; BGH 13. November 2001 - X ARZ 266/01 - AP GVG � 17a Nr. 46, zu B 1 der Gr�nde; 8. Juli 2003 - X ARZ 138/03 - NJW 2003, 2990, zu II 1 der Gr�nde; BFH 26. Februar 2004 - VII B 341/03 -BFHE 204, 413, 415, zu 1 b der Gr�nde).Dies ist etwa anzunehmen, wenn der Beschluss dazu f�hrt, dass sich die Verweisung bei Auslegung und Anwendung der ma�geblichen Normen in einer nicht mehr hinnehmbaren, willk�rlichen Weise von dem verfassungsrechtlichen Grundsatz des gesetzlichen Richters entfernt oder auf der Versagung rechtlichen Geh�rs gegen�ber den Verfahrensbeteiligten beruht (ebenso BGH 13. November 2001 - X ARZ 266/01 - aaO;… einschr�nkend nunmehr insoweit BGH 8. Juli 2003 - X ARZ 138/03 - aaO, zu II 2 der Gr�nde) und damit unter Ber�cksichtigung elementarer rechtsstaatlicher Grunds�tze nicht mehr verst�ndlich erscheint und offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGH 9. April 2002 - X ARZ 24/02 - NZA 2002, 813, zu II 2 der Gr�nde).In entsprechender Anwendung von � 36 Abs. 1 Nr. 6 ZPO hat die Bestimmung des zust�ndigen Gerichts zu erfolgen, wenn dies zur Wahrung einer funktionierenden Rechtspflege und der Rechtssicherheit notwendig ist (Senat 19. M�rz 2003 - 5 AS 1/03 - BAGE 105, 305, 307, zu B I 2 der Gr�nde; BGH 11. November 2003 - X ARZ 197/03 - FamRZ 2004, 434, zu II 2 der Gr�nde; 8. Juli 2003 - X ARZ 138/03 - NJW 2003, 2990, zu II 3 der Gr�nde; 13. November 2001 - X ARZ 266/01 - AP GVG � 17a Nr. 46, zu B 2 der Gr�nde; BFH 26. Februar 2004 - VII B 341/03 - BFHE 204, 413, 416, zu 1 d der Gr�nde).
BGH, 11.11.2003 - X ARZ 197/03 Bestimmung des zul�ssigen Rechtswegs durch den BGHF�r Entscheidungen �ber die Zul�ssigkeit des beschrittenen Rechtswegs trifft � 17a GVG eine eigenst�ndige Regelung, die einen Streit zwischen Gerichten verschiedener Rechtswege von vornherein ausschlie�en soll (Sen.Beschl. v. 9.4.2002 - X ARZ 24/02, NJW 2002, 2474; v. 12.3.2002 - X ARZ 314/01, BGH-Report 2002, 749; v. 13.11.2001 - X ARZ 266/01, WM 2002, 406).Dem tr�gt � 36 ZPO Rechnung, der eine Bestimmung durch ein Obergericht oder eines Obersten Gerichtshofs im Falle eines Streits zwischen Gerichten unterschiedlicher Rechtswege �ber die Zul�ssigkeit des Rechtswegs nicht vorsieht (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 aaO;… v. 12.3.2002 aaO).Zwar ist ein solcher Ausspruch zu der sich aus � 17a GVG ergebenden Rechtswegzust�ndigkeit m�glich, wenn es innerhalb eines Verfahrens zu Zweifeln �ber die Bindungswirkung von rechtskr�ftigen Verweisungsbeschl�ssen kommt und keines der in Frage kommenden Gerichte bereit ist, die Sache zu bearbeiten (Sen.Beschl. v. 26.7.2001 - X ARZ 69/01, NJW 2001, 3631) oder die Verfahrensweise eines Gerichts die Annahme rechtfertigt, da� der Rechtsstreit von diesem nicht proze�ordnungsgem�� gef�rdert werden wird, obwohl er gem�� � 17b Abs. 1 GVG vor ihm anh�ngig ist (Sen.Beschl. v. 13.11.2001 - X ARZ 266/01, WM 2002, 406, 407).
BAG, 12.07.2006 - 5 AS 7/06 Rechtswidrige Rechtswegverweisung
BGH, 16.12.2003 - X ARZ 363/03 Verfahrensrecht - Bindungswirkung einer Verweisung
BGH, 03.02.2009 - Xa ARZ 409/08 Bindungswirkung einer Rechtswegverweisung nach � 17a GVG
BAG, 17.06.2004 - 5 AS 3/04 Bestimmung des zust�ndigen Gerichts
BGH, 03.02.2009 - Xa ARZ 7/09 Arbeit
BFH, 20.12.2004 - VI S 7/03 Grenzen der Bindungswirkung eines Verweisungsbeschlusses
BAG, 21.11.2002 - 6 AZR 53/01 Umfang der Freistellung einer Frauenvertreterin
BVerwG, 15.04.2008 - 9 AV 1.08 Bestimmung des zust�ndigen Gerichts; Rechtsweg; Verwaltungsgericht; Zivilgericht; …
BGH, 30.07.2009 - Xa ARZ 167/09 Verfahrensrecht - Rechtswegzust�ndigkeiten im PKH-Verfahren
BGH, 25.05.2004 - X ARZ 101/04 Bindungswirkung einer Verweisung an ein Gericht eines anderen Rechtsweges
BAG, 13.01.2003 - 5 AS 7/02 Rechtswegszust�ndigkeit
BGH, 10.08.2011 - X ARZ 263/11 Verfahrensrecht - Klage an nicht existentes "Arbeitsgericht"
LAG K�ln, 22.11.2007 - 7 Ta 309/07 �rtliche Zust�ndigkeit; Verweisungsbeschluss; Bindungswirkung; "greifbare …
BGH, 26.02.2002 - X ARZ 9/02 Zivilverfahrensrecht - Bestimmung des zust�ndigen Gerichts
BGH, 18.05.2011 - X ARZ 95/11 Verfahrensrecht - Fehlerhafte Verweisung des Amtsgerichts an Insolvenzgericht
FG Baden-W�rttemberg, 22.06.2009 - 4 K 2089/09 Zul�ssigkeit des Finanzrechtswegs bei Vorliegen einer Abgabenangelegenheit; …
BGH, 25.09.2007 - X ARZ 256/07 Verfahrensrecht - Bestimmung des richtigen Gerichts
OLG Schleswig, 23.10.2008 - 11 W 49/08 Urteilsberichtigung bei erkennbarer unrichtiger Fassung der verk�ndeten …
FG M�nchen, 13.05.2004 - 14 K 3814/02 Pflicht zur Erteilung einer Rechnung mit Mehrwertsteuerausweis beim …
BayObLG, 08.04.2004 - 2Z AR 1/04 Verfahrensrecht - Fehlerhafter Verweisungsbeschluss
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BGH, 30.07.2009 - 5 AS 5/92 Was ist dejure.org?