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Timestamp: 2018-02-17 21:43:33
Document Index: 275530184

Matched Legal Cases: ['§ 20', 'EuG', '§ 8', '§ 8', '§ 8', 'EuG', 'EuG', '§ 42', '§ 138', '§ 138', '§ 16', 'BGH', '§ 171', '§ 110']

Inhaltsverzeichnis - Wirtschaftsprüfer Der Betrieb - Handelsblatt Online
M1, DB1262153
RiBFH Prof. Dr. Matthias Loose
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M5, DB1261351
Optimierung der Liquiditätsplanung durch den Einsatz von Prozessanalyse und deskriptiver Statistik
Prof. Dr. Wolfgang Sattler / Katharina Kolb, B.A.
wolfgang_sattler
katharina_kolb
Die hohe Komplexität und Ungewissheit über zukünftige Entwicklungen erschweren eine gelungene Liquiditätsplanung ebenso wie ein Mangel an Zeit, Information und Kooperation. Das in diesem Beitrag vorgestellte PIDA-Modell findet einen direkten Zugriff auf die Problemfelder, indem es mit einer Vier-Schritte-Methodik Instrumente der Prozessanalyse mit deskriptiver Statistik verbindet. So gelingt es dem Controller geeignete Planungsmethoden zu identifizieren und Zahlungsströme individuell zu planen.
329 ‑ 334, DB1235603
Die Urteile des BFH vom 11.07.2017 und vom 24.10.2017 haben erhebliche Bedeutung für den Ausfall von Gesellschafterdarlehen und von Regressforderungen aus Gesellschafter-Bürgschaften. Nachträgliche Anschaffungskosten auf die Beteiligung entstehen nicht mehr, jedoch fällt der Verlust unter § 20 Abs. 2 EStG, sofern die Forderung des Gesellschafters nach dem 31.12.2008 erworben wurde. In welchen Fällen dies von besonderer Bedeutung ist und in welchen Fällen es sinnvoll ist, sich im Rahmen der Vertrauensschutzregelung noch auf die alten Rechtsprechungsgrundsätze des BFH zur Rechtslage vor Inkrafttreten des MoMiG zu berufen, zeigt der folgende Beitrag.
336 ‑ 343, DB1259257
Schlussanträge des Generalanwalts in der Rs. Heitkamp
RA/FAStR Dr. Sebastian Benz
sebastian_benz
Der schwedische Generalanwalt am EuGH, Nils Wahl, hat am 20.12.2017 seine Schlussanträge in der Rechtssache „Heitkamp BauHolding GmbH (nunmehr Dirk Andres) ./. EU-Kommission“ (Rs. C-203/16 P) vorgelegt. Er folgt darin der vielfach im Schrifttum vertretenen Auffassung, dass das maßgebliche Referenzsystem für die von der EU-Kommission aufgegriffene Sanierungsklausel des § 8c Abs. 1a KStG nicht der Wegfall des körperschaftsteuerlichen Verlusts gem. § 8c Abs. 1 KStG sei, sondern der uneingeschränkte Verlustabzug. Damit kehre § 8c Abs. 1a KStG nur zu diesem Grundsystem zurück, was keine Selektivität im Rahmen der europäischen Beihilferegeln begründen und damit auch keinen Verstoß gegen diese bilden könne. Ob der EuGH entgegen der Entscheidung des EuG dieser Auffassung folgen wird, bleibt abzuwarten.
343 ‑ 346, DB1260279
Lohnsteuer / Abgabenordnung
Anmerkungen zum BMF-Schreiben vom 12.12.2017 zur LSt-Anrufungsauskunft (§ 42e EStG)
StB Dipl.-Kfm. Godehard Krause
godehard_krause
Mit Schreiben vom 12.12.2017 ersetzt das BMF sein bisheriges Schreiben vom 18.02.2011. Es ergänzt die dortigen Einzelregelungen zur LSt-Anrufungsauskunft um Aussagen der übrigen Verwaltungsanordnungen und passt überholte Inhalte an die neuere BFH-Rspr. an. Zusätzlich enthält es einige Neuregelungen.
346 ‑ 347, DB1259069
Anrechnung oder Abzug ausländischer Steuern im Organkreis
347 ‑ 348, DB1261560
Gemeiner Wert von Erfindungen und Urheberrechten
348, DB1260066
Mitteilungspflichten bei Auslandsbeziehungen nach § 138 Abs. 2 und § 138b AO i.d.F. des StUmgBG
348 ‑ 351, DB1261610
Gewillkürtes Betriebsvermögen einer teilweise betrieblich genutzten Doppelgarage nur bei entsprechender Widmung
351 ‑ 353, DB1260932
353 ‑ 357, DB1261691
357 ‑ 361, DB1261688
Mittelbare Anteilsvereinigung bei einer zwischengeschalteten PersGes. („RETT-Blocker“)
361 ‑ 363, DB1260930
Risiken veralteter GmbH-Gesellschafterlisten
RA Dr. Jan-Henric M. Punte, LL.M. (Hull) / RA Dr. Richard Stefanink
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richard_stefanink
Das MoMiG vollzog bezüglich der Legitimation des Gesellschafters gegenüber der GmbH einen Konzeptionswechsel: hatte sich der Gesellschafter nach einer Veränderung der Beteiligungsverhältnisse gem. § 16 GmbHG a.F. bei der Gesellschaft durch Anmeldung zu legitimieren, ist nach geltendem Recht seine Eintragung in die im Handelsregister aufgenommene Gesellschafterliste erforderlich. Wegen ihrer geringen Bedeutung vor der Reform wies die Gesellschafterliste in vielen Fällen nicht den aktuellen Gesellschafterbestand aus; eine notwendige Aktualisierung zum Inkrafttreten des MoMiG am 01.11.2008 unterblieb häufig. Im Folgenden wird untersucht, welche Auswirkungen sich daraus für die formale Gesellschafterstellung der Anteilsinhaber ergeben, die sich zwar gemäß altem Recht bei der Gesellschaft angemeldet hatten, aber aktuell nicht in der Gesellschafterliste enthalten sind. In Rspr. und Literatur werden unterschiedliche Ansichten vertreten; die Rechtslage ist unsicher. Aus der Analyse der Risiken für Gesellschafter und Geschäftsführer leiten sich Hinweise für die Praxis ab.
364 ‑ 368, DB1258195
Zur Haftung des Kommanditisten in der Insolvenz der KG: Befriedigung nicht werthaltiger Forderungen der Gesellschaftsgläubiger
RA Dr. Christoph Niemeyer
christoph_niemeyer
Mit Urteil vom 25.07.2017 hatte der BGH erneut Gelegenheit, sich mit der Innen- und Außenhaftung eines Kommanditisten im Falle der Insolvenz einer KG zu befassen. Er bestätigt seine Rspr. und h.L., dass sich der Kommanditist durch Leistung an Gesellschaftsgläubiger vor Insolvenzeröffnung von seiner Außenhaftung nach § 171 Abs. 1 HGB befreit, und zwar in Höhe des Nennwerts der getilgten Forderungen. Auf einen eventuellen Wertverlust der Gläubigerforderungen infolge des Vermögensverfalls der KG kommt es nicht an. Die Einlagepflicht gegenüber der KG erlischt durch die Befriedigung der Gesellschaftsgläubiger grundsätzlich nicht. Vielmehr erhält der Kommanditist dadurch einen Erstattungsanspruch gem. § 110 HGB gegen die KG, der auch nach Insolvenzeröffnung gegen die Einlageforderung in Höhe des Nennwerts der getilgten Gläubigerforderungen aufgerechnet werden kann.
368 ‑ 369, DB1258034
369 ‑ 373, DB1261591
Insolvenzrecht / Wirtschaftsprüferrecht
Sanierungsberatung durch Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: Zur Haftung wegen unterbliebenen Hinweises zur Insolvenzreife
373 ‑ 380, DB1261728
Meinungsfreiheit vs. Betriebsrats(wahl)behinderung
RA/FAArbR Dr. Joachim Wichert
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Kritik am Betriebsrat ist verpönt, jedenfalls wenn sie von Arbeitgebern oder leitenden Angestellten ausgeübt wird. Schnell ist dann von strafbarer Betriebsratsbehinderung die Rede. Ähnlich sieht es bei betriebsöffentlichen Äußerungen von Arbeitgebern und leitenden Angestellten zu den Betriebsratswahlen aus. Das verstoße gegen ein Neutralitätsgebot, welches aber in keinem Gesetz aufzufinden ist. Auf der Strecke bleibt die Meinungsfreiheit, auf die sich auch Arbeitgeber und leitende Angestellte berufen können.
381 ‑ 386, DB1259841
Einfluss eines betrieblichen Eingliederungsmanagements auf die Ausübung des Weisungsrechts
RA/FAArbR Dr. Gerald Peter Müller / RA/FAArbR Dr. Thomas Barthel
gerald_peter_müller
Die Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) ist auch weiterhin keine formelle oder unmittelbare materielle Voraussetzung für die Wirksamkeit einer Versetzung oder einer anderen Ausübung des arbeitgeberseitigen Weisungsrechts. Dies gilt auch in den Fällen, in denen die Anordnung des Arbeitgebers (auch) auf Gründe gestützt wird, die im Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Arbeitnehmers stehen.
387, DB1261245
388, DB1261518
Voraussetzungen der Allgemeinverbindlichkeitserklärung eines Tarifvertrags und Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen auf „Phantomlohn“
FAArbR Dr. Matthias Köhler, LL.M. (Sydney)
matthias_köhler
Die Wirksamkeit der Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) eines Tarifvertrags ist sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber vom Abschluss über die Durchführung bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses von großem praktischem Interesse. Besonders mit Blick auf mögliche, nachteilige finanzielle Folgen kann es sich für Arbeitgeber lohnen, die Wirksamkeit der AVE zu hinterfragen.
389, DB1260321
390 ‑ 392, DB1257358