Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20242/16
Timestamp: 2019-07-21 20:16:14
Document Index: 361018182

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 540', '§ 26', '§ 540', '§ 545', '§ 562', '§ 563', '§ 563', '§ 21', '§ 323', '§ 313', '§ 540', '§ 540', '§ 540', '§ 545', 'BGH', '§ 323', 'BGH', 'BGH']

BGH, 18.10.2017 - VIII ZR 242/16 - dejure.org
https://dejure.org/2017,42696
BGH, 18.10.2017 - VIII ZR 242/16 (https://dejure.org/2017,42696)
BGH, Entscheidung vom 18.10.2017 - VIII ZR 242/16 (https://dejure.org/2017,42696)
BGH, Entscheidung vom 18. Januar 2017 - VIII ZR 242/16 (https://dejure.org/2017,42696)
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§ 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § ... 540 Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 26 Nr. 8 EGZPO, § 540 Abs. 2 ZPO, §§ 545, 559 ZPO, § 562 Abs. 1, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 563 Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 21 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB
§ 313 Abs 1 ZPO, § 540 Abs 1 S 1 Nr 1 ZPO, § 540 Abs 1 S 2 ZPO, § 540 Abs 2 ZPO, § 545 ZPO
Notwendige Darlegung eines Mangels im Rahmen eines Nachbesserungsverlangens
Nicht behebbare Blendwirkung der Scheinwerfer kann zum Rücktritt vom Pkw-Kaufvertrag berechtigen
Rückabwicklungsbegehren eines Kaufvertrages über ein geleastes Fahrzeug nach erklärtem Rücktritt wegen Mangelhaftigkeit (hier: Mangel der Frontbeleuchtung); Beurteilung der Erheblichkeit eines Mangels; Ersetzung des Tatbestands durch die Bezugnahme auf die tatsächlichen Feststellungen im Urteil der ersten Instanz in einem Berufungsurteil
Autohändler muss Unerheblichkeit des Mangels beweisen
Rückabwicklung des Neuwagenkaufs: Der Verkäufer muss die Unerheblichkeit des Mangels beweisen
LG Köln, 22.12.2015 - 27 O 447/14
OLG Köln, 07.10.2016 - 25 U 3/16
Außerdem muss das Berufungsurteil erkennen lassen, von welchem Sach- und Streitstand das Berufungsgericht ausgegangen ist, und die Anträge, die die Parteien im Berufungsverfahren gestellt haben, müssen zumindest sinngemäß deutlich werden (BGH, Urteile vom 18. Oktober 2017 - VIII ZR 242/16, juris Rn. 3 f.;… vom 21. September 2016 - VIII ZR 188/15, NJW 2016, 3787 Rn. 4 f.; jeweils m.w.N.).
Die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass der Mangel einer Kaufsache unerheblich im Sinne des § 323 Abs. 5 S. 2 BGB ist, trägt die Verkäuferseite, hier also die Beklagte (BGH, Urteil vom 18. Oktober 2017, Gz. VIII ZR 242/16, juris).
Aufgrund der gebotenen Interessenabwägung kann im Einzelfall bei sehr geringfügiger Gebrauchsbeeinträchtigung ein Mangel auch dann unerheblich sein, wenn der Mängelbeseitigungsaufwand mehr als 5 % des Kaufpreises beträgt (BGH, Urteil vom 18.10.2017 - VIII ZR 242/16, juris Rn. 13).