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Timestamp: 2016-10-25 03:15:20
Document Index: 305438406

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 64']

6B_1049/2014 (27.11.2014)
6B_1049/2014 � � Urteil vom 27. November 2014
Sachbesch�digung,
�Am 20. Dezember 2012, um ca. 22.40 Uhr, wurde in Egnach beim parkierten Fahrzeug der Beschwerdegegnerin 2 mit einem Hammer die Heckscheibe eingeschlagen. Die Beschwerdegegnerin 2 gab an, ihren ehemaligen Freund, den Beschwerdef�hrer, als T�ter erkannt zu haben. Auf dem Hammer wurden DNA-Spuren sichergestellt, die dem Beschwerdef�hrer zugeordnet werden konnten. Dieser bestreitet die Tat.
�Das Obergericht des Kantons Thurgau verurteilte den Beschwerdef�hrer am 18. August 2014 im Berufungsverfahren wegen Sachbesch�digung zu einer Geldstrafe von 30 Tagess�tzen zu Fr. 90.--, unter Gew�hrung des bedingten Vollzugs bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 1'000.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von 12 Tagen.
�Der Beschwerdef�hrer beantragt beim Bundesgericht unter anderem, der Entscheid vom 18. August 2014 sei aufzuheben und er freizusprechen.
�Die Beweisw�rdigung durch die kantonalen Richter kann vor Bundesgericht ger�gt werden, wenn die Vorinstanz sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV vorgenommen hat. Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass eine andere L�sung ebenfalls m�glich ist, gen�gt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1, 137 I 1 E. 2.4). Die angebliche Willk�r ist in der Beschwerde pr�zise zu r�gen, und die R�ge ist zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht stellt insoweit strenge Anforderungen. Appellatorische Kritik, wie sie vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, ist vor Bundesgericht unzul�ssig.
�Die Beschwerde beschr�nkt sich auf appellatorische und damit unzul�ssige Kritik am angefochtenen Entscheid. So stellt die Vorinstanz z.B. fest, es sei m�glich, dass der Beschwerdef�hrer vor der Tat seine Wohnung nach der R�ckkehr von einer Fahrt zum Bahnhof Wil, wohin er eine Bekannte auf den Zug gebracht hatte, sofort wieder unbemerkt verliess, um die Tat zu begehen, sofern er denn tats�chlich zuerst in die Wohnung zur�ckgekehrt sein sollte (Entscheid S. 12). Dagegen bringt der Beschwerdef�hrer vor, dass seine Mutter ihn h�tte bemerken m�ssen, wenn er tats�chlich die Wohnung wieder verlassen h�tte (Beschwerde S. 2 Ziff. 2). Indessen ist es gem�ss Darstellung der Vorinstanz, wie soeben zitiert, aus zeitlichen Gr�nden auch m�glich, dass sich der Beschwerdef�hrer nach der Verabschiedung der Bekannten direkt zum Tatort begab, ohne vorher zur Wohnung zur�ckzukehren. Aus welchem Grund diese Variante ausgeschlossen sein k�nnte, vermag der Beschwerdef�hrer nicht zu sagen. Folglich ist sein Vorbringen von vornherein nicht geeignet, der Vorinstanz Willk�r nachzuweisen.
�Den Beschwerdef�hrer belastet die auf dem Hammer gefundene DNA-Spur. Dagegen bringt er vor, da der Hammer sich zwar mit anderen Sachen bei der Beschwerdegegnerin 2 befunden habe, es sich dabei aber um sein Werkzeug handle, sei klar, dass sich haupts�chlich seine Spuren darauf bef�nden (Beschwerde S. 3 Ziff. 5). Wie es sich damit verh�lt, kann offenbleiben. Die Vorinstanz machte zu Recht stutzig, dass der Beschwerdef�hrer der Staatsanwaltschaft gegen�ber bereits zu einem Zeitpunkt von einem Hammer als Tatwerkzeug sprach, als die Untersuchungsbeh�rden ihn �ber das Tatwerkzeug noch gar nicht informiert hatten (angefochtener Entscheid S. 13 lit. e mit Hinweis auf KA act. A/17). Zu diesem merkw�rdigen Umstand, der f�r die T�terschaft des Beschwerdef�hrers spricht, �ussert er sich vor Bundesgericht nicht.
�Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Ausf�hrungen der Beschwerde ausdr�cklich �ussern m�sste, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
�Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachtr�glich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da der Beschwerdef�hrer nur behauptet, arbeitslos und ohne Verm�gen zu sein, dies indessen nicht nachweist, kommt eine Herabsetzung der Gerichtskosten nicht in Betracht. Die Beschwerdegegnerin 2 hatte vor Bundesgericht keine Umtriebe, weshalb ihr keine Entsch�digung auszurichten ist.