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Timestamp: 2016-10-22 01:59:45
Document Index: 243951844

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 5', 'Art. 97', 'Art. 98', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 103', 'Art. 88', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 5', 'Art. 15', 'BGE', 'BGE', 'Art. 11', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 156', 'Art. 159']

1A.96/2002 (12.02.2003)
Bundesgerichtspr�sident Aemisegger, Pr�sident, Bundesrichter F�raud, Ersatzrichter Loretan,
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christoph Kradolfer, Bahnhofstrasse 3, 8590 Romanshorn 1,
Fussballclub Arbon, c/o Peter K�nzi, Postfach, 9320 Arbon, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Michael Alde, Bahnhofstrasse 26, 9320 Arbon,
Verwaltungsgerichts- und staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 6. M�rz 2002.
Der Stadtrat Arbon erteilte dem Fussballclub Arbon am 2. April 2001 die baupolizeiliche Bewilligung f�r die Errichtung eines Klubhauses als Anbau zur seit 1970 bestehenden Sporthalle Stacherholz. Das Klubhaus enth�lt eine K�che sowie einen Gastraum mit 54 Sitzpl�tzen und einem Chemin�e. Gem�ss den Erw�gungen im Bewilligungsentscheid dient das Klubhaus zur Unterst�tzung der Infrastruktur des Sportplatzes. Es soll als Klubhaus mit Alkoholausschank genutzt werden, wobei eine Fremdvermietung durch den FC Arbon im Rahmen der �ffnungszeiten zul�ssig ist. Die �ffnungszeiten werden in den Erw�gungen wie folgt beschrieben:
Einmal w�chentlich ein beliebiger Wochentag: von 19.30 bis 23.30 Uhr Freitags: von 20.00 bis 24.00 Uhr
In Ziff. 3 des Dispositivs wird die w�chentliche �ffnungszeit auf maximal 28 Stunden begrenzt und auf einen beliebigen Wochentag sowie Freitag, Samstag und Sonntag verteilt. Die genaue Regelung der �ffnungszeiten wird der gastgewerblichen so genannten "Gelegenheitsbewilligung" vorbehalten. Diese Regelung ist in ein ebenfalls vorbehaltenes, vom Stadtrat Arbon zu genehmigendes Betriebsreglement zu �bernehmen, dessen Entwurf im Bewilligungszeitpunkt vorlag.
Mit dem Bewilligungsentscheid wies der Stadtrat Arbon eine gegen das Bauvorhaben gerichtete Einsprache von X.________, Eigent�mer der in der Nachbarschaft liegenden Parzelle Nr. yyy (Stacherholzstrasse zzz), ab.
X.________ gelangte gegen den Bauentscheid zun�chst an das Departement f�r Bau und Umwelt des Kantons Thurgau und anschliessend an das kantonale Verwaltungsgericht. Beide Instanzen wiesen das Rechtsmittel ab, nachdem sie einen Augenschein durchgef�hrt hatten.
X.________ hat am 30. April 2002 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 6. M�rz 2002 Verwaltungsgerichts- und staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Er beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben; eventuell sei die Baubewilligung mit Auflagen f�r den Immissionsschutz zu versehen.
Der Fussballclub Arbon, die Stadt Arbon, das Departement f�r Bau und Umwelt sowie das Verwaltungsgericht beantragen die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden k�nne.
Das Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) nahm am 9. September 2002 zur Beurteilung der L�rmimmissionen Stellung. Im anschliessenden zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Antr�gen und Standpunkten fest.
Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit auf ein Rechtsmittel eingetreten werden kann (BGE 127 I 92 E. 1 S. 93; 125 I 14 E. 2a S. 16, mit Hinweis).
1.1 Entsprechend der subsidi�ren Natur der staatsrechtlichen Beschwerde ist zun�chst zu pr�fen, ob die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offen steht.
1.1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist zul�ssig gegen Verf�gungen, die sich auf �ffentliches Recht des Bundes st�tzen oder h�tten st�tzen sollen (Art. 5 VwVG in Verbindung mit Art. 97 OG), sofern diese von einer in Art. 98 OG genannten Vorinstanz erlassen worden sind und keiner der in Art. 99 ff. OG oder in der Spezialgesetzgebung vorgesehenen Ausschlussgr�nde greift. Sodann unterliegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemischt-rechtliche Verf�gungen bzw. (auch) auf unselbst�ndiges kantonales Ausf�hrungsrecht zum Bundesrecht gest�tzte Anordnungen sowie auf �brigem kantonalem Recht beruhende Anordnungen, die einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit der im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden Frage des Bundesverwaltungsrechts aufweisen. Soweit dem angefochtenen Entscheid selbst�ndiges kantonales Recht ohne den genannten Sachzusammenhang zum Bundesrecht zugrunde liegt, steht die staatsrechtliche Beschwerde zur Verf�gung (BGE 128 I 46 E. 1b/aa S. 49; 123 II 359 E. 1a/aa S. 361).
1.1.2 Der angefochtene Entscheid ist praktisch nur in Anwendung von kantonalem bzw. kommunalem Recht ergangen. Indessen hat der Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren hinreichend deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er das Projekt in erster Linie wegen der erwarteten �berm�ssigen Immissionen ablehnt. Diesbez�glich hat das kantonale Recht seit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) und der zugeh�rigen Ausf�hrungsgesetzgebung, namentlich der L�rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41), seine selbst�ndige Bedeutung verloren, soweit sich sein Gehalt mit dem Bundesrecht deckt oder weniger weit geht als dieses; es hat sie nur dort behalten, wo es die bundesrechtlichen Normen erg�nzt oder - soweit erlaubt - versch�rft (BGE 118 Ia 112 E. 1b S. 114). Die vorliegend angewendeten Immissionsschutzvorschriften des Baureglementes der Stadt Arbon vom 13. Juni 1999 (BauR) haben in diesem Sinn keine selbst�ndige Bedeutung. Das Verwaltungsgericht, welches das Recht von Amtes wegen anzuwenden hat (� 16 Satz 2 in Verbindung mit � 62 des kantonalen Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Februar 1981 [VRG]), h�tte daher pr�fen m�ssen, ob das Vorhaben mit den einschl�gigen Bestimmungen des USG und der LSV vereinbar ist. Insofern liegt ein Entscheid vor, der sich auf Bundesverwaltungsrecht h�tte st�tzen sollen und mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten werden kann.
1.1.3 Gem�ss Art. 13 BauR ist die Zone f�r �ffentliche Bauten und Anlagen (Z�BA) f�r Bauten und Anlagen der �ffentlichen Hand oder von Tr�gerschaften bestimmt, die Aufgaben im �ffentlichen Interesse wahrnehmen. Die Frage, ob das umstrittene Klubhaus in der Z�BA zonenkonform sei, hat keinen Sachzusammenhang mit dem Bundesverwaltungsrecht, sondern stellt selbst�ndiges kantonales Recht dar. Die R�gen, die der Beschwerdef�hrer hinsichtlich der Anwendung von Art. 13 BauR vorbringt, sind daher im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde zu pr�fen.
1.1.4 Der Beschwerdef�hrer ist Eigent�mer und Bewohner einer Liegenschaft an der Stacherholzstrasse. Bei dieser handelt es sich um eine Quartierstrasse, welche unter anderem - und erg�nzend zur Standstrasse - die Sporthalle bzw. den Sportplatz erschliesst: Sie f�hrt zu einem der beiden Parkpl�tze, die den Ben�tzern der Sportanlage zur Verf�gung stehen. Ausserdem befindet sich an der Stacherholzstrasse gegen�ber der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers ein Velo- und Mofa-Unterstand, ebenfalls f�r die Ben�tzer der Sportanlage. Durch den bef�rchteten Mehrverkehr ist der Beschwerdef�hrer unmittelbar betroffen; er ist durch den angefochtenen Entscheid ber�hrt und hat ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung. Es ist daher zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Weil auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten.
1.2 Im Rahmen von Art. 88 OG sind Eigent�mer benachbarter Grundst�cke befugt, eine Baubewilligung mit staatsrechtlicher Beschwerde anzufechten, soweit sie die Verletzung baugesetzlicher Vorschriften geltend machen, die ausser den Interessen der Allgemeinheit auch oder in erster Linie dem Schutz der Nachbarn dienen. Zus�tzlich m�ssen sie dartun, dass sie sich im Schutzbereich dieser Vorschriften befinden und durch die behaupteten widerrechtlichen Auswirkungen der Bauten betroffen werden. Die Legitimation bestimmt sich dabei ausschliesslich nach Art. 88 OG. Der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren Parteistellung hatte, ist nicht entscheidend (BGE 118 Ia 112 E. 2a S. 116).
Bauvorschriften, welche die Frage regeln, ob eine Baute am vorgesehenen Ort erstellt und ihrer Zweckbestimmung �bergeben werden kann, d.h. Vorschriften, welche die Nutzungsart und -intensit�t betreffen, k�nnen mittelbar auch den Nachbarn vor �belst�nden der verschiedensten Art sch�tzen (BGE 118 Ia 112 E. 1b S. 115). Daher kann sich der Beschwerdef�hrer darauf berufen, das geplante Klubhaus - mit der hierf�r vorgesehenen Nutzung - entspreche dem Zweck der Z�BA nicht. Er w�rde, wie erw�hnt, von den bef�rchteten Immissionen in besonderer Weise betroffen und befindet sich im Schutzbereich der Norm, deren willk�rliche Anwendung er r�gt. Auf die staatsrechtliche Beschwerde, deren Voraussetzungen erf�llt sind, ist ebenfalls einzutreten.
Zun�chst ist - im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde - zu pr�fen, ob das Vorhaben beim Beschwerdef�hrer unzul�ssige L�rmeinwirkungen verursacht.
2.1 Das streitbetroffene Klubhaus stellt eine ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 7 Abs. 7 USG dar, bei deren Betrieb L�rmemissionen verursacht werden. Da das Klubhaus als Erweiterung einer Anlage geplant ist, die vor dem Inkrafttreten des USG errichtet wurde, die aber soweit ersichtlich in der Umgebung bisher keine nennenswerten Immissionen verursacht hat, ist das Projekt als �nderung einer nicht sanierungspflichtigen Altanlage zu qualifizieren. Als solches untersteht es den selben Anforderungen wie eine Neuanlage (Urteil des Bundesgerichts vom 20. November 1998, URP 1999 S. 264, E. 3a; Robert Wolf, Kommentar USG, N. 46 zu Art. 25).
Neue l�rmverursachende Anlagen haben in der Umgebung grunds�tzlich die Planungswerte der massgeblichen Empfindlichkeitsstufe (ES) einzuhalten (Art. 25 Abs. 1 USG). Die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers liegt in der Wohnzone mit der ES II (vgl. Art. 5 und 28 BauR). Da das L�rmschutzrecht f�r den L�rm von Gastst�tten bzw. von Sporthallen mit angebautem Klublokal keine Belastungsgrenzwerte kennt, hat die Vollzugsbeh�rde bzw. das Gericht die L�rmimmissionen direkt gest�tzt auf Art. 15 USG zu beurteilen. Im Rahmen dieser Beurteilung sind der Charakter des L�rms, Zeitpunkt und H�ufigkeit seines Auftretens sowie die L�rmempfindlichkeit bzw. L�rmvorbelastung der Zone, in der die Immissionen auftreten, zu ber�cksichtigen. Dabei ist nicht auf das subjektive L�rmempfinden einzelner Personen abzustellen, sondern eine objektivierte Betrachtung unter Ber�cksichtigung von Personen mit erh�hter Empfindlichkeit vorzunehmen (BGE 126 II 366 E. 2c S. 368; 126 III 223 E. 3c S. 225; 123 II 325 E. 4d/bb S. 335, je mit Hinweisen). Da die Planungswerte der ES II nicht angewendet werden k�nnen, hat die Anlage ein Immissionsniveau einzuhalten, bei welchem nach richterlicher Beurteilung h�chstens geringf�gige St�rungen auftreten (BGE 123 II 325 E. 4d/bb S. 335).
2.2 Gem�ss Baubewilligung kann das Klubhaus an drei Abenden pro Woche, darunter der Freitag- und der Samstagabend, nicht aber der Sonntagabend, sowie am Sonntag w�hrend des Tages als Restaurationsst�tte mit Alkoholausschank betrieben werden. Gem�ss den Akten weist das Lokal 54 Pl�tze auf. Diese werden je nach Anlass kaum vollst�ndig besetzt sein, w�hrend bei anderen Gelegenheiten auch noch mit zus�tzlichen Besuchern zu rechnen sein wird. Sitzpl�tze im Freien sind nicht vorgesehen; es ist aber anzunehmen, dass sich die Besucher bei sch�nem Wetter auch im Freien aufhalten werden. Vor der nach Nordosten gerichteten Hauptfassade des Klubhauses ist hierf�r ohne weiteres Platz vorhanden. Immerhin hat der Beschwerdegegner erkl�rt, es bestehe vor allem am Abend nicht die Absicht, den Restaurationsbetrieb ins Freie zu verlegen.
2.2.1 Das Klubhaus ist von der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers rund 100 m entfernt. Es wird aus der Sicht des Beschwerdef�hrers vom abfallenden Gel�nde und einem Erdwall weitgehend verdeckt (vgl. Beilagen zur Beschwerdeantwort). Die Hauptfassade des Klubhauses ist nicht gegen das Haus des Beschwerdef�hrers gerichtet.
Angesichts dieser r�umlichen Gegebenheiten, aber auch angesichts der Tatsache, dass die bisherigen vom Beschwerdegegner betriebenen Festwirtschaften offenbar nie zu st�renden Immissionen beim Beschwerdef�hrer f�hrten, darf auch ohne weitere Abkl�rungen angenommen werden, dass der Betrieb des Klubhauses selbst h�chstens zu geringf�gigen St�rungen beim Beschwerdef�hrer und den benachbarten Liegenschaften f�hren wird.
Unbegr�ndet erscheint insbesondere die Bef�rchtung des Beschwerdef�hrers, der Restaurationsbetrieb w�rde auch auf dem Weglein zur Stacherholzstrasse bzw. entlang derselben stattfinden. Hierf�r fehlen jegliche Anhaltspunkte. Falls w�hrend der Sch�nwetterperiode regelm�ssig im Freien gewirtet w�rde, schliesst das BUWAL in seiner Stellungnahme allerdings erheblichere St�rungen nicht aus. Da es eher unwahrscheinlich ist, dass solche St�rungen auftreten, da sie andererseits aber auch nicht ganz sicher ausgeschlossen werden k�nnen, rechtfertigt es sich, vorl�ufig auf Auflagen zu verzichten. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Baubeh�rde bei auftretenden St�rungen umgehend f�r die erforderlichen Betriebseinschr�nkungen zu sorgen hat. Diese k�nnten in einem Verbot der Bewirtung im Freien z.B. ab 22 Uhr oder, wenn n�tig, �berhaupt in einer Reduktion der �ffnungszeiten bestehen.
2.2.2 Zu den zurechenbaren Immissionen geh�rt auch der mit dem Betrieb des Klubhauses zusammenh�ngende Verkehrsl�rm. Selbst wenn anzunehmen ist, dass durch die gelegentliche Fremdvermietung des Klubhauses an andere Sportvereine oder weitere Gruppierungen ein gewisser Zusatzverkehr erzeugt wird, so erscheint doch die Darstellung des Beschwerdegegners plausibel, dass in erster Linie Personen das Klublokal aufsuchen werden, die sich als Sporttreibende oder Besucher eines Sportanlasses ohnehin zum Sportplatz begeben. Daher kann angenommen werden, dass die Er�ffnung des Klublokals nicht zu wesentlichem Zusatzverkehr f�hren wird. Hingegen bewirkt die Tatsache, dass anstelle des mobilen Festzeltes ein Klublokal vorhanden ist, zweifelsfrei eine Ausdehnung der Betriebszeiten und damit eine Verlagerung der R�ckfahrt auf eine sp�tere Stunde. Ausserdem werden die Betriebszeiten auf das ganze Jahr ausgedehnt, was gegen�ber dem heutigen mobilen Betrieb zweifellos eine betr�chtliche Erweiterung bedeutet.
Der Verkehr mit dem Sportplatz verteilt sich auf die Stacherholz- und die Standstrasse. Der Beschwerdegegner hat zugesagt, dass er bei gr�sseren Anl�ssen die Besucher dazu anhalten kann, den Parkplatz an der Standstrasse zu ben�tzen. Darauf ist er zu behaften. Gem�ss den Akten weist der Parkplatz an der Standstrasse zudem die gr�ssere Kapazit�t auf als jener an der Stacherholzstrasse. Insgesamt sind 110 Parkpl�tze vorhanden, was f�r die Besucher des Klubhauses mehr als gen�gt. Die Bef�rchtung des Beschwerdef�hrers, wegen des Klubhauses werde zunehmend auf der Stacherholzstrasse parkiert - wo ohnehin ein Parkverbot besteht - erscheint daher unbegr�ndet. Weiter kann in Rechnung gestellt werden, dass der Beschwerdegegner als Klub weit eher als der Betreiber einer herk�mmlichen Wirtschaft die M�glichkeit hat, das Verhalten der Klubmitglieder und deren Besucher zu beeinflussen. Das Betriebsreglement verpflichtet die Klubbesucher ausdr�cklich zu r�cksichtsvollem Benehmen und zur Vermeidung unn�tigen L�rms. Es spricht nichts daf�r, dass diese Regelung von vornherein missachtet w�rde.
Da sich der Verkehr vom und zum Klubhaus somit nur teilweise �ber die Stacherholzstrasse abwickelt und der Beschwerdegegner sich ausdr�cklich zu r�cksichtsvollem Verhalten verpflichtet hat, scheint es gerechtfertigt, der Beurteilung der kantonalen Instanzen zu folgen: Der Beschwerdef�hrer hat wegen des Klubhauses nicht mit mehr als h�chstens geringf�gigen St�rungen durch Verkehrsl�rm zu rechnen.
Ob die Stacherholzstrasse allenfalls ausgebaut wird, wie der Beschwerdef�hrer behauptet, spielt f�r die Beurteilung des umstrittenen Klubhauses keine Rolle. Die entsprechenden Hinweise des Beschwerdef�hrers sind zudem ungen�gend begr�ndet; aus der zu den Akten gegebenen Besprechungsnotiz lassen sich derartige Absichten jedenfalls nicht erkennen.
2.2.3 Wie das BUWAL grunds�tzlich zu Recht zu bedenken gibt, m�ssen die L�rmemissionen in Wahrung des Vorsorgegrundsatzes auf jeden Fall so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich m�glich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG; BGE 124 II 517 E. 4b S. 521).
In Frage kommen praktisch ausschliesslich Beschr�nkungen der Betriebszeit am Abend. Unter der Woche dauert der Trainings- und Spielbetrieb nach den unwidersprochenen Angaben des Beschwerdegegners bis ca. 22 Uhr. Wenn das Klublokal anschliessend bis 23 Uhr 30 oder, am Freitag, bis 24 Uhr ge�ffnet hat, so ist das angemessen. Eine fr�here Schliessung m�sste - gemessen am Ziel, dass Spieler und Besucher nach dem Spiel noch einen Moment zusammensitzen und etwas konsumieren k�nnen - als unverh�ltnism�ssige Einschr�nkung des Betriebes angesehen werden.
Am Samstag besteht allerdings ein gewisser Widerspruch zur Tatsache, dass der Sportplatz offenbar nur bis 20 Uhr offen ist. Wird der Spielbetrieb um 20 Uhr eingestellt, so scheint es zun�chst nicht unverh�ltnism�ssig, das Klublokal bereits um 22 Uhr zu schliessen. Das Klublokal soll aber unter anderem auch betrieben werden, um dem Beschwerdegegner zus�tzliche Einnahmen zu verschaffen. Unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Tragbarkeit stellt sich somit die Frage, ob der Einnahmenverlust bei fr�herer Schliessung in einem angemessenen Verh�ltnis zur erreichten St�rungsminderung steht. Nach der Praxis gelten vorsorgliche Emissionsbegrenzungsmassnahmen, die zus�tzlich zum ohnehin erforderlichen L�rmschutz angeordnet werden sollen, dann als wirtschaftlich tragbar, wenn sich mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zus�tzliche Reduktion der Emissionen erreichen l�sst (BGE 124 II 517 E. 5a S. 522). Vorliegend ist es keineswegs sicher, dass der Betrieb des Klublokals �berhaupt st�rende Immissionen verursachen wird. Das rechtfertigt es, vorl�ufig auf die Anordnung vorsorglicher Betriebseinschr�nkungen zu verzichten.
2.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass die erteilte Baubewilligung unter L�rmschutzgesichtspunkten nicht zu beanstanden ist. Einschr�nkungen im Interesse des L�rmschutzes sind allerdings anzuordnen, wenn sich zeigen sollte, dass die vorstehenden Annahmen �ber den k�nftigen Betrieb zu optimistisch waren.
Im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde ist entsprechend den R�gen des Beschwerdef�hrers zu pr�fen, ob das Verwaltungsgericht Art. 13 BauR willk�rlich angewendet hat.
Ein Entscheid ist nicht schon dann willk�rlich, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�r liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 208 E. 4a S. 211; 123 I 1 E. 4a S. 5, je mit Hinweisen).
3.1 Da das kantonale Recht keine n�heren Vorschriften �ber die Zone f�r �ffentliche Bauten und Anlagen enth�lt, bestimmt sich allein nach Art. 13 BauR, ob das umstrittene Klubhaus in der Z�BA zonenkonform ist oder nicht. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, die vorgesehenen �ffnungszeiten des Klubhauses seien in erster Linie auf den Spielbetrieb des Beschwerdegegners abgestimmt. Ausserdem stehe das Lokal auch anderen interessierten Sportvereinen, welche die Sportanlage Stacherholz n�tzen, zur Verf�gung. Schliesslich k�nne es f�r weitere Zwecke, etwa als Theorielokal, dienen.
3.2 Der Beschwerdef�hrer h�lt es f�r willk�rlich, dass das Verwaltungsgericht die �ffnungszeiten als dem Trainings- und Spielbetrieb des Beschwerdegegners angepasst bezeichnet hat. Indessen ist der Beschwerdegegner einer der gr�sseren Fussballclubs der Ostschweiz. Gem�ss seinen unwidersprochenen Darlegungen finden Trainings und Wettk�mpfe unter der Woche am sp�ten Nachmittag und am Abend statt. An Samstagen werden Matches an den Nachmittagen, an Sonntagen sowohl am Vor- wie am Nachmittag ausgetragen. Wie bereits in Erw�gung 2 festgehalten, ist die �ffnungszeit des Klubhauses grunds�tzlich auf diese Spielzeiten abgestimmt. Es ist weitgehend eine Ermessensfrage, ob die �ffnungszeit am Samstag (bis 24 Uhr) noch als auf den Spielbetrieb abgestimmt anzusehen ist. Wenn das Verwaltungsgericht dies - zur Erm�glichung des geselligen Teils des Klublebens - mit einer gewissen Grossz�gigkeit auch f�r den Samstagabend bejaht hat, so ist das jedenfalls nicht willk�rlich.
Was die Perioden des Jahres betrifft, w�hrend derer die Rasenfl�chen nicht bespielbar sind, so besteht in dieser Zeit doch jederzeit die M�glichkeit, in der Halle zu trainieren. Auch insofern kann nicht gesagt werden, die Beurteilung durch das Verwaltungsgericht sei in dieser Hinsicht willk�rlich.
3.3 Der Beschwerdef�hrer h�lt es auch f�r willk�rlich, dass das Verwaltungsgericht entsprechend den Aussagen des Pr�sidenten des Beschwerdegegners angenommen hat, der geplante Restaurationsbetrieb werde gegen�ber dem heute in Provisorien betriebenen nicht wesentlich ausgedehnt. Diese R�ge ist insofern verst�ndlich, als in der Tat keine gesicherten Angaben �ber den zeitlichen Umfang des bisherigen und des k�nftigen Restaurationsbetriebes vorliegen. Unter den gegebenen Umst�nden liegt die Vermutung nahe, dass der Restaurationsbetrieb k�nftig erweitert werden wird, namentlich im Winterhalbjahr. Dennoch kann dem angefochtenen Urteil in diesem Punkt zumindest im Ergebnis keine Willk�r vorgeworfen werden. Massstab f�r die Beurteilung ist allein Art. 13 BauR, nach welchem in der Z�BA Bauten und Anlagen von Tr�gerschaften zul�ssig sind, die Aufgaben im �ffentlichen Interesse wahrnehmen. Der Frage, ob das Verwaltungsgericht das Verh�ltnis zwischen der heutigen und der k�nftigen Betriebst�tigkeit korrekt festgestellt hat, kommt in diesem Zusammenhang nur untergeordnete Bedeutung zu.
3.4 Der Beschwerdef�hrer erachtet es �berdies als willk�rlich, dass das Verwaltungsgericht das �ffentliche Interesse am Klubhaus und die Allgemeinzug�nglichkeit des Klubrestaurantes bejaht hat.
Es besteht kein Zweifel, dass der Fussballplatz und die sportlichen Aktivit�ten des Beschwerdegegners - inklusive namentlich die Jugendarbeit - im �ffentlichen Interesse liegen. Dass zu diesem Sportplatz und der zugeh�rigen Halle ein Klubhaus geh�rt, entspricht einem berechtigten Bed�rfnis der Ben�tzer. Es kann auf das den Parteien bekannte Urteil des Bundesgerichts vom 29. M�rz 2001 (1P.498/2000, Steinhausen) verwiesen werden. Das �ffentliche Interesse erstreckt sich in diesem Sinn auch auf das Klubhaus. Dieses ist mit 54 Sitzpl�tzen und einer K�che angemessen dimensioniert, soll es doch auf jeden Fall zwei vollst�ndigen Fussballmannschaften und einer gewissen Anzahl Begleitpersonen und Matchbesuchern Platz bieten k�nnen. Dass das Klubhaus gelegentlich auch unabh�ngig von einem Training oder Sportanlass ge�ffnet sein wird, und dass der Beschwerdegegner mit seinem Betrieb zus�tzliche Einnahmen erzielen will, �ndert an der vorstehenden Beurteilung nichts. Der Beschwerdef�hrer stellt den Sachverhalt zu Unrecht so dar, als h�tte das Klubhaus mit dem Trainings- und Spielbetrieb kaum etwas zu tun und als w�rde es praktisch als selbst�ndiges Restaurant gef�hrt werden.
Wenn der Beschwerdef�hrer gleichzeitig r�gt, das Klubhaus sei f�r die Allgemeinheit nicht zug�nglich, weshalb ein �ffentliches Interesse zu verneinen sei, so widerspricht er sich selbst. Im �brigen bedeutet das Kriterium der Allgemeinzug�nglichkeit nicht, dass eine Anlage, um im �ffentlichen Interesse zu stehen, schlechthin jedermann zur Verf�gung zu stehen hat. Im Fall Steinhausen (1P.498/2000) hat es das Bundesgericht gen�gen lassen, dass der Beitritt zum fraglichen Verein, einem Tennisclub, finanziell verh�ltnism�ssig g�nstig war und dass die Tennisanlage dar�ber hinaus, unabh�ngig von der Vereinsmitgliedschaft, auch den Einwohnern der Gemeinde Steinhausen in einem gewissen Umfang offen stand. Im vorliegenden Fall gilt �hnliches. Der Beitritt zum Beschwerdegegner ist ohne Weiteres m�glich und mit einer m�ssigen Jahresgeb�hr verbunden. Ausserdem wird das Klubhaus jedenfalls zu denjenigen Zeiten, in denen Matches ausgetragen werden, gem�ss ausdr�cklicher Zusicherung des Beschwerdegegners auch dem interessierten Publikum offen stehen. Damit liegt, selbst wenn im Klubhaus teilweise auch geschlossene Veranstaltungen stattfinden, jene Allgemeinzug�nglichkeit vor, die im Hinblick auf das �ffentliche Interesse zu fordern ist.
3.5 Der Beschwerdef�hrer r�gt schliesslich, es sei willk�rlich, den Restaurationsbetrieb mit Alkoholausschank und Fremdvermietung w�hrend der n�chtlichen �ffnungszeiten als zonenkonformen, m�ssig st�renden Betrieb zu qualifizieren. In diesem Zusammenhang macht der Beschwerdef�hrer ausschliesslich �berm�ssige L�rmimmissionen geltend. Wie erw�hnt, hat Art. 13 Satz 2 BauR, wonach Bauten und Anlagen in der Z�BA h�chstens m�ssig st�ren d�rfen, neben den bundesrechtlichen Immissionsschutzvorschriften keine selbst�ndige Tragweite. Die Frage des Immissionsschutzes war im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu behandeln, weshalb darauf an dieser Stelle nicht mehr einzutreten ist.
Die Beschwerden erweisen sich als unbegr�ndet und sind abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Dieser hat zudem den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 159 Abs. 2 OG).
Der Beschwerdef�hrer hat den FC Arbon f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Stadt Arbon, dem Departement f�r Bau und Umwelt und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau sowie dem Bundesamt f�r Umwelt, Wald und Landschaft schriftlich mitgeteilt.