Source: https://www.lexetius.com/BGB/1629
Timestamp: 2018-07-21 02:11:26
Document Index: 330461096

Matched Legal Cases: ['§ 1629', '§ 1629', '§ 1629', '§ 1628', '§ 1795', '§ 1796', '§ 1598', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1629', '§ 1628', '§ 1629']

§ 1629 BGB. Vertretung des Kindes
[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 1629 BGB [>]
Paragraf 1629. Vertretung des Kindes
1§ 1629. 2Vertretung des Kindes.
(1) [1] Die elterliche Sorge umfaßt die Vertretung des Kindes. [2] Die Eltern vertreten das Kind gemeinschaftlich; ist eine Willenserklärung gegenüber dem Kind abzugeben, so genügt die Abgabe gegenüber einem Elternteil. 3[3] Ein Elternteil vertritt das Kind allein, soweit er die elterliche Sorge allein ausübt oder ihm die Entscheidung nach § 1628 übertragen ist. 4[4] Bei Gefahr im Verzug ist jeder Elternteil dazu berechtigt, alle Rechtshandlungen vorzunehmen, die zum Wohl des Kindes notwendig sind; der andere Elternteil ist unverzüglich zu unterrichten.
5(2) [1] Der Vater und die Mutter können das Kind insoweit nicht vertreten, als nach § 1795 ein Vormund von der Vertretung des Kindes ausgeschlossen ist. 6[2] Steht die elterliche Sorge für ein Kind den Eltern gemeinsam zu, so kann der Elternteil, in dessen Obhut sich das Kind befindet, Unterhaltsansprüche des Kindes gegen den anderen Elternteil geltend machen. 7[3] Das Familiengericht kann dem Vater und der Mutter nach § 1796 die Vertretung entziehen; dies gilt nicht für die Feststellung der Vaterschaft.
8(2a) Der Vater und die Mutter können das Kind in einem gerichtlichen Verfahren nach § 1598a Abs. 2 nicht vertreten.
9(3) 10[1] Sind die Eltern des Kindes miteinander verheiratet oder besteht zwischen ihnen eine Lebenspartnerschaft, so kann ein Elternteil Unterhaltsansprüche des Kindes gegen den anderen Elternteil nur im eigenen Namen geltend machen, solange
11[2] Eine von einem Elternteil erwirkte gerichtliche Entscheidung und ein zwischen den Eltern geschlossener gerichtlicher Vergleich wirken auch für und gegen das Kind.
[1. April 2008–26. November 2015]
[1. April 1986–13. Mai 1986]
[1. Januar 1980–1. April 1986]
[29. Juli 1959–1. Juli 1977]
[1. Juli 1958–29. Juli 1959]
3. 1. Juli 1998: Artt. 1 Nr. 12 Buchst. a Doppelbuchst. aa, 17 § 1 des Ersten Gesetzes vom 16. Dezember 1997.
4. 1. Juli 1998: Artt. 1 Nr. 12 Buchst. a Doppelbuchst. bb, 17 § 1 des Ersten Gesetzes vom 16. Dezember 1997.
5. 1. Juli 1977: Artt. 1 Nr. 26, 12 Nr. 13 Buchst. a des Gesetzes vom 14. Juni 1976.
6. 1. Juli 1998: Artt. 1 Nr. 12 Buchst. b Doppelbuchst. aa, 17 § 1 des Ersten Gesetzes vom 16. Dezember 1997.
7. 1. Juli 1998: Artt. 1 Nr. 12 Buchst. b Doppelbuchst. bb, 17 § 1 des Ersten Gesetzes vom 16. Dezember 1997.
8. 1. April 2008: Artt. 1 Nr. 5, 6 des Gesetzes vom 26. März 2008.
9. 1. Juli 1977: Artt. 1 Nr. 26, 12 Nr. 13 Buchst. a des Gesetzes vom 14. Juni 1976.
10. 26. November 2015: Artt. 18 Nr. 15, 33 des Ersten Gesetzes vom 20. November 2015.
11. 1. April 1986: Artt. 1 Nr. 8 Buchst. b, 8 Doppelbuchst. bb des Gesetzes vom 20. Februar 1986.
Umfeld von § 1629 BGB
§ 1628 BGB. Gerichtliche Entscheidung bei Meinungsverschiedenheiten der Eltern
§ 1629a BGB. Beschränkung der Minderjährigenhaftung