Source: http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.7.5598.10006
Timestamp: 2015-03-31 01:59:22
Document Index: 233306144

Matched Legal Cases: ['§ 91', '§ 91', '§ 91', '§ 1', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 7', '§ 5', '§ 5', '§ 7']

Bundesärztekammer - Stellungnahme der Bundesärztekammer gemäß § 91 bs. 5 SGB V zur Änderung von Anlage I der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung (MVV-RL): Neuropsychologische Therapie
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Stellungnahme der Bundesärztekammer gemäß § 91 bs. 5 SGB V zur Änderung von Anlage I der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung (MVV-RL): Neuropsychologische Therapie [PDF]���
„5. bei Kindern und Jugendlichen ausschließlich genetisch angelegte oder entwicklungsbedingte Hirnfunktionsstörungen ohne nach der Geburt erworbene Hirnschädigung, wie z. B. bei Aufmerksamkeitsdefizit-Syndromen oder Lese-Rechtschreib-Schwäche vorliegen.“ 3.) Zu § 1 Präambel und 2 Definition
„§ 2 DefinitionDie ambulante neuropsychologische Therapie umfasst Diagnostik und Therapie von komplexen geistigen (kognitiven) …“
5.) Zu § 6 Qualifikation der Leistungserbringer a) Zu § 6 Abs. 1
„(2) Zur neuropsychologischen Diagnostik gemäß § 5 Absatz 3 und zur neuropsychologischen Therapie gemäß § 7 sind berechtigt:1. Fachärztinnen und Fachärzte gemäß Absatz 1,2. ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten,sowie
jeweils mit neuropsychologischer Zusatzqualifikation inhaltsgleich oder gleichwertig der jeweiligen Zusatzbezeichnung für Neuropsychologie gemäß Weiterbildungsordnung der Landespsychotherapeutenkammern oder, soweit eine solche nicht besteht, gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer:3. Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten,4. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten.jeweils mit neuropsychologischer Zusatzqualifikation inhaltsgleich oder gleichwertig der jeweiligen Zusatzbezeichnung für Neuropsychologie gemäß Weiterbildungsordnung der Landespsychotherapeutenkammern oder, soweit eine solche nicht besteht, gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer.
„1. zur restitutiven Therapie Maßnahmen mit dem Ziel einer Wiederherstellung geistiger (kognitiver) Funktionen Reorganisation, z. B. spezifische Übungen zum Training kognitiver Funktionen unspezifische und spezifische Stimulation, Beeinflussung inhibitorischer Prozesse, Aktivierung, (…)“.
Fazit: Die Aufnahme der ambulanten neuropsychologischen Therapie als Methode für die vertragsärztliche Versorgung wird von der Bundesärztekammer begrüßt.
(1) Zur Feststellung der Indikation gemäß § 5 Absatz 2 sind berechtigt: Fachärztinnen und Fachärzte für Neurologie, Nervenheilkunde, Psychiatrie, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neuropädiatrie, Neurochirurgie und Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.
(2) Zur neuropsychologischen Diagnostik gemäß § 5 Absatz 3 und zur neuropsychologischen Therapie gemäß § 7 sind berechtigt:1. Fachärztinnen und Fachärzte gemäß Absatz 1,2. ärztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten,sowie jeweils mit neuropsychologischer Zusatzqualifikation inhaltsgleich oder gleichwertig der jeweiligen Zusatzbezeichnung für Neuropsychologie gemäß Weiterbildungsordnung der Landespsychotherapeutenkammern oder, soweit eine solche nicht besteht, gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer:3. Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten,4. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten.
Weitere Informationen zur Veröffentlichung des Gemeinsamen Bundesausschusses:www.g-ba.de/informationen/beschluesse/1415/ Bookmarkservice
© Bundesärztekammer · letzte Änderung 18.01.2012