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Timestamp: 2016-12-10 22:20:45
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Matched Legal Cases: ['Art. 140', 'Art. 137', 'Art. 5', 'Art. 140', 'Art. 137', 'Art. 5']

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Quelle:Tr/Gersdorf 2008
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Titel Zur rundfunkrechtlichen Lizenzfähigkeit der Deutschen Telekom AG
Zeitschrift AfP Medien und Kommunikationsrecht (vormals Archiv für Presserecht)
Anmerkung Die Seitenangaben in den Fragmenten beziehen sich auf die online-Ausgabe (S. 1-25)
URL http://www.wiso-net.de
[2.] Tr/Fragment 249 06 - DiskussionZuletzt bearbeitet: 2012-08-19 21:47:10 HindemithBauernOpfer, Fragment, Gersdorf 2008, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr
[3.] Tr/Fragment 250 01 - DiskussionZuletzt bearbeitet: 2012-08-20 06:37:42 PlagProf:-)BauernOpfer, Fragment, Gersdorf 2008, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr
Untersuchte Arbeit:Seite: 250, Zeilen: 1-3
Quelle: Gersdorf 2008Seite(n): 3, Zeilen: 32-38
[Diese grundrechtlich geschützte Funktion soll unbeein]flusst vom Staat ausgeübt werden.932 Daher soll der Staat erstens weder selbst Rundfunkveranstalter sein933 noch zweitens beherrschenden Einfluss auf das Programm der von ihm unabhängigen Veranstalter gewinnen dürfen.934
932 BVerfGE 83, 238, 322.
933 BVerfGE 12, 205, 263; 83, 238, 330; BVerfG, AfP 2008, 174, Rn. 95.
934 BVerfGE 73, 118, 165; BVerfGE 83, 238, 330; BVerfG, NVwZ 2007, 1304, 1305; zuletzt BVerfG, AfP 2008, 174, Rn. 96. vgl. auch Jarass, Die Freiheit des Rundfunks vom Staat, 36.
Diese grundrechtlich geschützte Funktion soll unbeeinflusst vom Staat ausgeübt werden[11].
Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bedeutet der Grundsatz der
Staatsfreiheit des Rundfunks,
dass der Staat weder selbst Rundfunkveranstalter ist[12]
noch beherrschenden Einfluss auf das Programm der von ihm unabhängigen Veranstalter gewinnen darf[13].
[12] BVerfGE 12 S. 205 (263); 83 S. 238 (330) = AfP 1991 S. 389; BVerfG, AfP 2008 S. 174, Rdn. 95.
[13] BVerfGE 73 S. 118 (165) = AfP 1986 S. 314 ff.; BVerfGE 83 S. 238 (330) =
AfP 1991 S. 389; BVerfG, NVwZ 2007 S. 1304 (1305); zuletzt BVerfG, AfP 2008 S. 174, Rdn. 96.
Direkter Anschluss an Fragment_249_06. Es folgt ein Satz, für den korrekt auf die Quelle verwiesen wird (deshalb Wertung als Bauernopfer), danach direkter Anschluss zu Fragment_250_05.
[4.] Tr/Fragment 250 05 - DiskussionZuletzt bearbeitet: 2012-08-20 08:50:31 KlickenFragment, Gersdorf 2008, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung
Untersuchte Arbeit:Seite: 250, Zeilen: 05-16
Quelle: Gersdorf 2008Seite(n): 3, 4, Zeilen: 44-49, 1-13
(2) Adressatenkreis
Dieser Grundsatz der Staatsfreiheit des Rundfunks bezieht sich zunächst einmal auf die hierarchisch aufgebaute und durch ministerielle Weisungsunterworfenheit gekennzeichnete Exekutive. Hierzu gehören die Staatsregierung sowie die unmittelbare und mittelbare Staatsverwaltung.936 Daneben unterliegt der Gesetzgeber dem Strukturprinzip der Staatsfreiheit des Rundfunks.937 Auch für Gemeinden und Gemeindeverbände gilt der Grundsatz der Staatsfreiheit des Rundfunks.938 Als Träger öffentlicher Gewalt sind sie selbst ein Stück Staat.939 Die Einordnung politischer Parteien bereitet wegen der ihnen nach der Verfassung zukommenden Doppelfunktion Schwierigkeiten.940 Die als öffentlich-rechtliche Körperschaften organisierten Religionsgesellschaften (vgl. Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 137 Abs. 5 WRV), Universitäten und sonstige Hochschulen [zählen allerdings unstreitig nicht zu den Adressaten des Grundsatzes der Staatsfreiheit des Rundfunks.941]
936 Zum Adressatenkreis des Grundsatzes der Staatsfreiheit des Rundfunks Gersdorf Staatsfreiheit des Rundfunks, 104 ff.; ders., Rundfunkrecht, Rn. 145; siehe auch Hoffmann-Riem, Rundfunkaufsicht, 22 f.; Wilhelmi, Verfassungsrechtliche Probleme, 200 ff.
937 BVerfGE 73, 118, 182 f.; 83, 238, 323 f.; 90, 60, 89 f.; Bethge, in: Sachs (Hrsg.), GG, Art. 5 Rn. 96; Gersdorf, Staatsfreiheit des Rundfunks, 105; ders., Rundfunkrecht, Rn. 142; Linck, NJW 1984, 2433, 2436; Starck, Rundfunkfreiheit, 17; Wufka, Rundfunkfreiheit, 98.
938 BVerfGE 73, 118, 191; 83, 238, 330; BayVerfGH, NJW 1990, 311, 313; Schuster, Meinungsvielfalt, 148 f.; Gersdorf, Staatsfreiheit des Rundfunks, 108 f.; ablehnend Jarass, Die Freiheit des Rundfunks vom Staat, 42.
939 BVerfGE 73, 118, 191.
940 Bejahend wohl BVerfGE 73. 118, 190; BVerfG, AfP 2008, 174, Rn. 98, hierzu eingehend Gersdorf, Staatsfreiheit des Rundfunks, 106 ff.; Held/Sankol, Staatsfreiheit, 9, 10 ff.
Der Grundsatz der Staatsfreiheit des Rundfunks bezieht sich zunächst einmal auf die hierarchisch aufgebaute und durch ministerielle Weisungsunterworfenheit gekennzeichnete Exekutive. Hierzu gehören die Staatsregierung sowie die unmittelbare und mittelbare Staatsverwaltung[23]. Daneben unterliegt der Gesetzgeber dem Strukturprinzip der Staatsfreiheit des Rundfunks[24]. Auch für Gemeinden und Gemeindeverbände gilt der [Grundsatz der Staatsfreiheit des Rundfunks[25].]
Als Träger öffentlicher Gewalt sind sie selbst ein Stück Staat[26]. Die Einordnung politischer Parteien bereitet wegen der ihnen nach der Verfassung zukommenden Doppelfunktion Schwierigkeiten. [...] Die als öffentlich-rechtliche Körperschaften organisierten Religionsgesellschaften (vgl. Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 137 Abs. 5 WRV) zählen wegen ihrer Grundrechtsfähigkeit nicht zu den Adressaten des Grundsatzes der Staatsfreiheit des Rundfunks[29]. Das Gleiche gilt für Universitäten und sonstige Hochschulen[30].
[23] Zum Adressatenkreis des Grundsatzes der Staatsfreiheit des Rundfunks Gersdorf, Staatsfreiheit des Rundfunks in der dualen Rundfunkordnung der Bundesrepublik Deutschland, 1991, S. 104 ff.; ders., Grundzüge des Rundfunkrechts, 2003, Rdn. 145; siehe auch Hoffmann-Riem, a.a.O. (Fn. 16), S. 22 f.; Wilhelmi, Verfassungsrechtliche Probleme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den neuen Bundesländern, 1995, S. 200 ff.
[24] BVerfGE 73 S. 118 (182 f.) = AfP 1986 S. 314 ff.; BVerfGE 83 S. 238 (323 f.) = AfP 1991 S. 389; BVerfGE 90 S. 60 (89 f.) = AfP 1994 S. 32; BVerfG, NVwZ-RR 1993 S. 549; aus dem Schrifttum Bethge, in: Sachs (Hrsg.), Grundgesetz Kommentar, 2003, Art. 5 Rdn. 96; Gersdorf, Staatsfreiheit des Rundfunks in der dualen Rundfunkordnung der Bundesrepublik Deutschland, 1991, S. 105; ders., Grundzüge des Rundfunkrechts, 2003 Rdn. 142; Linck, NJW 1984 S. 2433 (2436); Starck, Rundfunkfreiheit als Organisationsproblem, 1973, S. 17; Wufka, Die verfassungsrechtlich-dogmatischen Grundlagen der Rundfunkfreiheit, 1971, S. 98.
[25] BVerfGE 73 S. 118 (191) = AfP 1986 S. 314 ff.; BVerfGE 83 S. 238 (330) = AfP 1991 S. 389; BayVerfGH, NJW 1990 S. 311 (313); Lerche, in: Bullinger/Kübler (Hrsg.), Rundfunkorganisation und Kommunikationsfreiheit, 1979, S. 77; Schuster, Meinungsvielfalt in der dualen Rundfunkordnung, 1990, S. 148 f.; Gersdorf, Staatsfreiheit des Rundfunks in der dualen Rundfunkordnung der Bundesrepublik Deutschland, 1991, S. 108 f.; ablehnend Jarass, Die Freiheit des Rundfunks vom Staat, 1981, S. 42.
[26] BVerfGE 73 S. 118 (191) = AfP 1986 S. 314 ff.
[29] Gersdorf, Staatsfreiheit des Rundfunks in der dualen Rundfunkordnung der Bundesrepublik Deutschland, 1991, S. 111 f.
[30] Gersdorf, Staatsfreiheit des Rundfunks in der dualen Rundfunkordnung der Bundesrepublik Deutschland, 1991, S. 110 f.
Anschluss an Fragment_250_01, nachfolgend Anschluss in Fragment_251_01. In diesem Abschnitt ist kein Verweis auf die Quelle zu finden.
[5.] Tr/Fragment 251 01 - DiskussionZuletzt bearbeitet: 2012-08-20 09:25:53 PlagProf:-)Fragment, Gersdorf 2008, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung
Untersuchte Arbeit:Seite: 251, Zeilen: 1-2, 101-108
Quelle: Gersdorf 2008Seite(n): 4, Zeilen: 18-23
[Die [...] Universitäten und sonstige Hochschulen] zählen allerdings unstreitig nicht zu den Adressaten des Grundsatzes der Staatsfreiheit des Rundfunks.941
941 BVerfG, NVwZ 2007, 1304, 1305; Gersdorf, Staatsfreiheit des Rundfunks, 110 f. Darüber hinaus hat das Bundesverfassungsgericht die Landesrechnungshöfe nicht dem staatlichen Einflussbereich i. S. d. Grundsatzes der Staatsfreiheit des Rundfunks zugerechnet, da die Mitglieder der Landesrechnungshöfe wegen ihrer Unabhängigkeit von Parlament und Regierung geeignet seien, fachliche Kontrollaufgaben im Verfahren der Festsetzung der Rundfunkgebühren zu übernehmen (vgl. 114 Abs. 2 GG), BVerfGE 90, 60, 103. Siehe auch Wilhelmi, Verfassungsrechtliche Probleme, 196; Gersdorf, Chancengleicher Zugang, 173.
Darüber hinaus hat das Bundesverfassungsgericht die Landesrechnungshöfe nicht dem staatlichen Einflussbereich i.S. des Grundsatzes der Staatsfreiheit des Rundfunks zugerechnet. Das Gericht hat in seiner (ersten) Gebührenentscheidung im Jahr 1994 ausgeführt, dass die Mitglieder der Landesrechnungshöfe "wegen ihrer Unabhängigkeit von Parlament und Regierung" geeignet seien, fachliche Kontrollaufgaben im Verfahren der Festsetzung der Rundfunkgebühren zu übernehmen[32].
[32] BVerfGE 90 S. 60 (103) = AfP 1994 S. 32.
Direkter Anschluss an Fragment_250_05. Im Original wird das Zitat aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts korrekt ausgewiesen. Bei Tr verschwinden diese Anführungszeichen.
[6.] Tr/Fragment 251 15 - DiskussionZuletzt bearbeitet: 2012-08-20 09:30:52 PlagProf:-)Fragment, Gersdorf 2008, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung
[7.] Tr/Fragment 256 01 - DiskussionZuletzt bearbeitet: 2012-08-20 09:51:42 PlagProf:-)Fragment, Gersdorf 2008, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung
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