Source: https://gesetze-in-app.de/GmbHG/15
Timestamp: 2019-03-19 17:36:36
Document Index: 181897455

Matched Legal Cases: ['§ 15', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 125', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 15', 'BGH', 'BGH', '§15', 'BGH', 'BGH', '§15', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 15', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'Art. 28', 'BGH', '§ 15', '§ 16', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'Art. 11', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 15', '§ 15', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 54', 'BGH', '§ 15', 'BGH', 'BGH', '§ 15', '§15', 'BGH', 'BGH', '§ 15', '§ 16', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 15', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 15', '§ 15', 'BGH']

§ 15 GmbHG: Übertragung von Geschäftsanteilen
BGH, vom 4.0.1961, Az. II ZH 217/58 Die Vereinbarung vom 3* August 1955 bedurfte nicht der durch § 15 Abs.4 GmbHG vorgeschriebenen Form, wenn der Klägei’ seinen Geschäftsanteil lediglich treuhänderisch innehat (BGHZ 19, 69)» Hatte sie dagegen die Verpflichtung zur Übertragung des Geschäftsanteils zu dem Inhalt, so war die Abrede über das Ausscheiden des Klägers aus der Gesellschaft wegen Forramangels nichtig (§ 125 BGB).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1992, Az. VIII ZR 95/91 Die Heilung tritt deshalb selbst dann ein, wenn formnichtiges Verpflichtungsgeschäft und formgültige Abtretung in derselben notariellen Urkunde enthalten sind (BGH, Urteil vom 23, Februar 1983 - IVa ZR 187/81, NJW 1983, 1843 unter II 1 a; Hachenburg/Zutt, GmbHG, 8. Aufl., Rdnr. 65; Bäumbach/Hueck, GmbHG, 15, Aufl., Rdnr. 35, je zu § 15 GmbHG; Wiesner, NJW 1984, 95, 97 unter II 3b), und erstreckt sich auf den ge-
BGH, URTEIL vom 3.10.1988, Az. VIII ZR 262/87 II. 1. a) Im Ergebnis zutreffend ist das Berufungsgericht allerdings davon ausgegangen, daß die Beklagten zu 2) bis 5) die Zahlung für den Verkauf sämtlicher Geschäftsanteile ohne rechtlichen Grund erhalten haben, denn der Kaufvertrag ist nach § 15 Abs.4 GmbHG nichtig, weil ein Kaufpreis von 100.000 DM in der notariellen Urkunde protokolliert ist, die Vertragsparteien nach der Feststellung des Berufungsgerichts jedoch einen Kaufpreis von 300.000 DM vereinbart haben (vgl. BGH, Urteil vom 23. Februar 1983 - IVa ZR 187/81, WM 1983, 565, 566 unter II. 1 a).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1974, Az. II ZB 1/74 Deshalb hat der Senat in Übereinstimmung mit dem Reichsgericht (RGZ 142, 36, 39) eine Zusammenlegung von Geschäftsanteilen entgegen dem Wortlaut des §15 Abs. 2 GmbHG für zulässig erachtet, wenn die Stammeinlagen auf diesen Anteil voll geleistet sind und die Satzung keine Nachschußpflicht vorsieht (BGHZ 42, 89,
BGH, URTEIL vom 3.1.2009, Az. VIII ZR 328/07 Ob sie wegen eines engen inhaltlichen und zeitlichen Zusammenhangs mit dem zwischen dem Kläger und dem Beklagten zu 2 geschlossenen Kaufvertrag über die Geschäftsanteile ebenfalls notariell hätte beurkundet werden müssen (§15 Abs.4 Satz 1 GmbHG; vgl. BGH, Urteil vom 23. Februar 1983 - IV a ZR 187/81, NJW 1983, 1843, unter II 1 a), kann dahinstehen.
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1997, Az. TII ZR 75/96 Lediglich die Abtretung des Anspruchs auf Übertragung eines Geschäftsanteils hat der Bundesgerichtshof der Form des § 15 Abs.3 GmbHG unterworfen, weil die Abtretung des Übertragungsanspruchs geeignet ist, einen Markt aufzubauen, der wirtschaftlich auf den Umsatz von Geschäftsanteilen geht (BGHZ 75, 352, 354 f).
BGH, URTEIL vom 4.10.2004, Az. III ZR 172/03 Das Berufungsgericht hat die Auffassung vertreten, das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. April 1999 (BGHZ 141, 207) über den Formzwang von Treuhandabreden nach § 15 Abs.4 GmbHG sei nicht einschlägig.
BGH, URTEIL vom 4.10.2004, Az. III ZR 172/03 dung des § 15 Abs.4 GmbHG (BGHZ 141, 207, 211 f).
BGH, URTEIL vom 4.10.2004, Az. III ZR 172/03 Die Revisionserwiderung meint, auch bei Anwendung deutschen Rechts als Geschäftsstatut sei die auf die deutsche GmbH zugeschnittene Vorschrift des § 15 Abs.4 GmbHG auf den in Rede stehenden Treuhandvertrag nicht anwendbar (vgl. auch Gätsch/Schulte, ZIP 1999, 1909, 1913 f; OLG München, NJW-RR 1993, 998, 999 zu einer kanadischen Limited; ähnlich KG, JW 1932, 3822, zu einer polnischen Gesellschaft mit dem Argument, es könne nur das Gesellschaftsstatut zur Beurteilung herangezogen werden; anders OLG Celle, NJW-RR 1992, 1126, 1127 f bei Annahme deutschen Schuldstatuts nach Art. 28 EGBGB für den Kauf polnischer GmbH-Geschäftsanteile).
BGH, BESCHLUSS vom 1.11.2005, Az. II ZR 330/04 -3- 3	§ 15 Abs.4 GmbHG zielt nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wie schon des Reichsgerichts nicht nur darauf ab, den im Hinblick auf § 16 GmbHG besonders wichtigen Beweis der Anteilsinhaberschaft zu gewährleisten, sondern soll auch verhindern, dass GmbH-Geschäftsanteile Gegenstand des freien Handelsverkehrs werden (Senat, BGHZ 141, 207, 211).
BGH, URTEIL vom 1.4.1989, Az. II ZR 211/88 Unabhängig davon, ob zur Wahrung der Form des § 15 Abs.3 GmbHG gemäß Art. 11 Abs. 1 EGBGB die Ortsform genügt, ist jedenfalls bei der Beurkundung durch einen Schweizer Notar auch das in deutschen Gesetzesvorschriften aufgestellte Formerfordernis der notariellen Beurkundung erfüllt (vgl. BGHZ 80, 76, 78).
BGH, Urteil vom 3.5.2001, Az. Notarieller Beurkundung bedurfte nicht nur die Verpflichtung des Klägers zur Übertragung der Gesellschaftsanteile an die Schiffswerft GmbH & Co. in Nr. 3 und 4 Satz 1 des Vertrages, sondern auch die Vereinbarung der Freistellungsverpflichtung; denn das Formerfordernis des § 15 Abs.4 Satz 1 GmbHG erstreckt sich auf alle Nebenabreden, die nach dem Willen der Parteien Bestandteil der Vereinbarung über die Verpflichtung zur Abtretung sein sollen (vgl. BGH, Urteile vom 23. Februar 1983 - IVaZR 187/81, NJW 1983, 1843 unter II 1 a und vom 30. Juni 1969 - II ZR 71/68, WM 1969, 1257 unter III; Scholz/Winter, GmbHG, 9. Aufl., § 15 Rdnr. 69; Hachenburg/Schilling, GmbHG, 8. Aufl., § 15 Rdnr. 48 f).
BGH, URTEIL vom 4.2.1996, Az. III ZR 106/95 Damit haben die Erwerber bereits durch diesen Vertrag, vergleichbar der Situation beim Kauf einer beweglichen Sache unter EigenturnsVorbehalt, bezüglich der Geschäftsanteile eine gesicherte Rechtsposition erlangt, die ihrerseits veräußerlich und vererblich ist (Anwartschaftsrecht; vgl. speziell zu dem Anwartschaftsrecht an GmbH-Geschäftsanteilen Wolf, An. zu dem Urteil des BGH vom 21. September 1994 - VIII ZR 257/93 - in LM § 15 GmbHG Nr. 28).
BGH, Urteil vom 1.0.1999, Az. II ZR 170/98 Es handelt sich nicht um einen Austauschvertrag wie bei der Veräu- ßerung eines Geschäftsanteils (§ 15 Abs.4GmbHG), sondern um einen Vertrag mit körperschaftlichem Charakter (Sen., BGHZ 49, 117, 119), weil das von dem Übernehmer erstrebte Mitgliedschaftsrecht nicht von der Gesellschaft 'geliefert' wird, sondern auf der Grundlage des (satzungsändernden) Kapitalerhöhungsbeschlusses und des Übernahmevertrages kraft Gesetzes mit der Eintragung im Handelsregister entsteht (vgl. §§ 54 Abs. 3, 57 GmbHG; Lutter, Festschrift für Schilling, S. 217; ders.
BGH, BESCHLUSS vom 1.2.2006, Az. II ZR 270/04 Auf die angesprochenen Grundsatzfragen kommt es nicht an, weil der Treuhandvertrag ersichtlich formunwirksam war (§ 15 Abs.4 GmbHG; vgl. BGHZ 141, 207) und G.H. deshalb nicht den Regeln des Eigenkapitalersatzes unterlag.
BGH, URTEIL vom 1.10.1979, Az. II ZR 83/79 GmbHG § 15 Die Abtretung des Anspruchs auf Übertragung eines Geschäftsanteils bedarf grundsätzlich der Ferm des §15 Abs.3 GmbHG (Weiterführung von BGHZ 19» 69).
BGH, URTEIL vom 1.2.2008, Az. II ZR 312/06 14	aa) Die Wahrung der Form des § 15 Abs.4 GmbHG dient zwei Zielen: Da das Mitgliedschaftsrecht in einer GmbH in der Regel einer besonderen Ver-briefung in Gestalt eines Anteilsscheins ermangelt, dient es im Hinblick auf § 16 GmbHG der Beweiserleichterung, wenn die Rechtsübertragung dem Formzwang unterstellt ist (BGHZ 13, 49, 52).
BGH, vom 3.0.1992, Az. 1 PBvU 1/79 Die Heilung tritt deshalb selbst dann ein, wenn formnichtiges Verpflichtungsgeschäft und formgültige Abtretung in derselben notariellen Urkunde enthalten sind (BGH, Urteil vom 23. Februar 1983 - IVa ZR 187/81, NJW 1983, 1843 unter II 1 a; Hachenburg/Zutt, GmbHG, 8. Aufl., Rdnr. 65; Baumbach/Hueck, GmbHG, 15. Aufl., Rdnr. 35, je zu § 15 GmbHG; Wiesner, NJW 1984, 95, 97 unter II 3b), und erstreckt sich auf den ge-
BGH, Urteil vom 1.2.2000, Az. Zwar erfaßt die Formvorschrift des § 15 Abs.3 GmbHG auch Nebenabreden (BGH, Urt. v. 25. September 1996 - VIII ZR 172/95, ZIP 1996, 1901).
BGH, URTEIL vom 4.10.1988, Az. VIII ZR 263/87 11 II. 1. a) Im Ergebnis zutreffend ist das Berufungsgericht allerdings davon ausgegangen, daß die Beklagten zu 1) bis 4) die zusätzliche Zahlung von 51.080,10 DM für den Verkauf sämtlicher Geschäftsanteile ohne rechtlichen Grund erhalten haben, denn der Kaufvertrag ist nach § 15 Abs.4 GmbHG nichtig, weil ein fester Kaufpreis von 100.000 DM in der notariellen Urkunde protokolliert ist, die Vertragsparteien nach der Feststellung des Berufungsgerichts jedoch einen Kaufpreis von 300.000 DM vereinbart haben (vgl. BGH, Urteil vom 23. Februar 1983 - IVa ZR 187/81, WM 1983, 565, 566 unter II. 1 a).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.3.2008, Az. 40 O 02/08 Die Veräußerung eines Anteils und damit auch die Zustimmung zu ihr ist aber gerade ein Recht aus der Mitgliedschaft, welches typischerweise aus ihr erwächst, und über das der betroffene Gesellschafter mit abstimmen darf (vgl. BGHZ 48, 163; OLG Düsseldorf NJG 2000, 1181; Baumbach/ Hueck/ Fastrich, § 15 GmbHG, Rn. 43).
FG Düsseldorf, Urteil vom 3.11.2002, Az. 16 K 4425/97 BGH-Urteil vom 19.4.1999; Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 22.3.2001 18 U 69/00, Rechtsprechungsdatei Juris) nicht unmittelbar unter den Formzwang des § 15 Abs.4 GmbH-Gesetz (GmbHG) fielen, aus dem rechtlichen Aspekt des zusammenhängenden Vertrags herzuleiten wäre (in diesem Sinne Wilken, Kurzkommentar zu dem o.a.
FG Münster, Urteil vom 5.1.2008, Az. 11 K 500/05 146In diesem Zusammenhang kann der Senat dahingestellt lassen, ob diese Verträge allein schon deshalb als zivilrechtlich unwirksam anzusehen sind, weil sie – wofür gewichtige Anhaltspunkte sprechen – erst nach Gründung der F-GmbH geschlossen wurden und daher zu ihrer zivilrechtlichen Wirksamkeit gemäß § 15 Abs.4 GmbHG der notariellen Beurkundung bedurft hätten (vgl. Urteil des BGH vom 19.04.1999 – II ZR 367/97, NJW 1999, 2594).