Source: http://docplayer.org/16381729-Anlagerichtlinien-awi-immobilien-schweiz.html
Timestamp: 2018-03-18 11:58:46
Document Index: 224415749

Matched Legal Cases: ['Art. 11', 'Art. 56', 'Art. 56', 'Art. 56', 'Art. 56', 'Art. 56']

Anlagerichtlinien AWi Immobilien Schweiz - PDF
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1 Anlagestiftung Winterthur AWi Anlagestiftung Winterur AWi Anlagestif-tung Winterthur AWi Anlagestiftung Winterthur für Personalvorsorge AWi Anlagestiftung Anlagerichtlinien AWi Immobilien Schweiz Winterthur AWi Anlagestiftung Winterthur AWi Anlagestiftung interthur AWi Anlagestiftung Win-
2 Gestützt auf Art. 11 der Statuten und auf das Reglement der Anlagestiftung Winterthur für Personalvorsorge werden für die Anlagegruppe AWi Immobilien Schweiz folgende Anlagerichtlinien erlassen: Anlagerichtlinien 1 2 Die Anlage des Vermögens der Anlagegruppe erfolgt unter Beachtung der Kriterien Sicherheit, Ertrag und Liquidität. Es ist auf eine angemessene Verteilung der Risiken zu achten. Für die Anlagegruppe gelten sinngemäss die rechtlichen Bestimmungen zur Vermögensanlage der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) beziehungsweise die diesbezügliche Praxis der Aufsichtsbehörde. In Ausnahmefällen sind Abweichungen von den Anlagerichtlinien vorübergehend zulässig, wenn: 1. besondere Verhältnisse dies dringend erfordern und 2. durch die Abweichung die Interessen der Anleger nicht gefährdet werden. Die Abweichungen sind durch das zuständige Anlagekomitee und den Stiftungsratspräsidenten zu genehmigen sowie in der Berichterstattung zu begründen Die Anlagegruppe investiert indirekt in Immobilienwerte, und zwar in kollektive Kapitalanlagen nach Art. 56 BVV 2. Direktanlagen in Immobilienwerte sind ausgeschlossen. Das Vermögen wird zu mindestens 50% in kollektive Kapitalanlagen angelegt, die in Immobilienwerte der Nutzungsart Wohnen investieren. Dabei kann die Anlagegruppe bis zu 100% in ein und dieselbe kollektive Kapitalanlage investieren. Beteiligungen an kollektiven Kapitalanlagen gemäss Art. 56 Absatz 1 BVV 2 sind zugelassen, wenn sie wirtschaftlich einer Direktanlage gleichgestellt werden können und die Interessen der Anleger nachvollziehbar gewahrt sind (siehe Art. 56 Absatz 2 BVV 2). Insbesondere müssen sie transparent, diversifiziert angelegt, nicht mit unverhältnismässigen Gebühren belastet und dokumentiert sein. Als kollektive Kapitalanlagen zugelassen sind insbesondere: - Schweizerische, von der FINMA beaufsichtigte Immobilienfonds oder ausländische Immobilienfonds, welche gemäss der Länderliste der FINMA einer gleichwertigen Aufsicht unterstehen - Anlagegruppen einer Schweizerischen Anlagestiftung, inklusive anderer Anlagegruppen der AWi Von den zugelassenen kollektiven Kapitalanlagen ausgenommen sind kollektive Kapitalanlagen ohne mindestens jährliche Rückgabemöglichkeit, mithin unkotierte, geschlossene kollektive Kapitalanlagen (z.b. Partnerships). Diese erfüllen die Vorgaben von Art. 56 Absatz 2 Buchstabe b BVV 2 nicht. 6 7 Die Anlage in Einrichtungen, bei denen eine Nachschusspflicht besteht, ist nicht gestattet. Die Anlagegruppe investiert in kollektive Kapitalanlagen, welche jeweils die Anlagepolitik und beschränkungen gemäss nachfolgenden Ziffern 8 bis 18 einhalten müssen. AWi Immobilien Schweiz Anlagerichtlinien - 2 -
3 Als Anlagen in den berücksichtigten kollektiven Kapitalanlagen sind zugelassen: a) Grundstücke einschliesslich Zugehör Als Grundstücke gelten: - Wohnbauten - Kommerziell genutzte Liegenschaften - Bauten mit gemischter Nutzung - Stockwerkeigentum - Bauland (inkl. Abbruchobjekte) und angefangene Bauten; Unbebaute Grundstücke müssen erschlossen und für eine umgehende Überbauung geeignet sein. - Baurechtsgrundstücke Gewöhnliches Miteigentum an Grundstücken ist zulässig, sofern die Fondsleitung/Stiftung der entsprechenden kollektiven Kapitalanlage einen beherrschenden Einfluss ausüben kann, d.h. wenn sie über die Mehrheit der Miteigentumsanteile und Stimmen verfügt. b) Beteiligungen an und Forderungen gegen Immobiliengesellschaften mit Sitz in der Schweiz, deren Zweck einzig der Erwerb und Verkauf oder die Vermietung und Verpachtung eigener Grundstücke ist, sofern mindestens zwei Drittel ihres Kapitals und der Stimmen in der kollektiven Kapitalanlage vereinigt sind. c) Anteile an andern Immobilienfonds sowie Immobilieninvestmentgesellschaften und -zertifikate, die an einer Börse oder an einem anderen geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt gehandelt werden und diversifiziert sind. Der Emittent der Zertifikate hat ein Mindest-Rating einer anerkannten Rating-Agentur von «A» (Standard & Poor s) aufzuweisen. d) Schuldbriefe oder andere vertragliche Grundpfandrechte. e) Derivate zur Absicherung von Markt-, Zins- oder Währungsrisiken, sofern die Vorgaben von Art. 56a BVV2 eingehalten werden. Kapitalanlage Bauten erstellen lassen. Sie darf in diesem Fall für die Zeit der Vorbereitung, des Baus oder der Gebäudesanierung der Ertragsrechnung der kollektiven Kapitalanlage für Bauland und angefangene Bauten einen Bauzins zum marktüblichen Satz gutschreiben, sofern dadurch die Kosten den geschätzten Verkehrswert nicht übersteigen. Die Anlagen sind nach Objekten, deren Nutzungsart, Alter, Bausubstanz und Lage zu verteilen. Die Anlagen sind auf mindestens zehn Grundstücke zu verteilen. Siedlungen, die nach den gleichen baulichen Grundsätzen erstellt worden sind, sowie aneinander grenzende Parzellen gelten als ein einziges Grundstück. Der Verkehrswert eines Grundstücks darf nicht mehr als 25% des Gesamtvermögens der kollektiven Kapitalanlage betragen. AWi Immobilien Schweiz Anlagerichtlinien - 3 -
4 13 Im weiteren beachtet die Fondsleitung/Stiftung bei der Verfolgung der Anlagepolitik folgende Anlagebeschränkungen bezogen auf das Gesamtvermögen der kollektiven Kapitalanlage (Kategorie- und Gesamtbegrenzungen): a) Bauland, einschliesslich Abbruchobjekte, angefangene Bauten bis höchstens 30%; b) Baurechtsgrundstücke bis höchstens höchstens 20%; c) Schuldbriefe und andere vertragliche Grundpfandrechte bis höchstens 10%; d) Anteile an anderen kollektiven Kapitalanlagen und Immobilieninvestmentgesellschaften bis höchstens 25%; e) Die Anlagen nach Buchstaben a und b vorstehend zusammen bis höchstens 30%. 14 Zur Sicherstellung von bevorstehenden Bauvorhaben können festverzinsliche Effekten mit einer Laufzeit oder Restlaufzeit von bis zu 24 Monaten gehalten werden. Der Emittent der Effekten hat ein Mindest-Rating einer anerkannten Rating-Agentur von «A» (Standard & Poor's) aufzuweisen. Die Sicherstellungen dürfen nur in CHF und in von Schweizer Emittenten ausgegebenen Effekten gehalten werden Kapitalanlage keine Kredite gewähren, mit Ausnahme von Forderungen gegen Immobiliengesellschaften der kollektiven Kapitalanlage. Kapitalanlage Kredite aufnehmen, soweit dadurch die Gesamtschuldenbelastung der kollektiven Kapitalanlage 50% des Verkehrswertes der Direktanlagen nicht überschreitet. Immobiliengesellschaften, Immobilienfonds oder Immobilieninvestmentgesellschaften, in welche die kollektive Kapitalanlage gemäss Ziffer 8 Buchstaben b und c investieren kann, dürfen ihrerseits eine Gesamtschuldenbelastung von 50% des Verkehrswertes der Direktanlagen nicht überschreiten Die Fondsleitung/Stiftung darf Grundstücke verpfänden und die Pfandrechte zur Sicherung übereignen. Die Fondsleitung/Stiftung ernennt durch die Aufsichtsbehörde anerkannte Schätzungsexperten. Die Schatzungen erfolgen aufgrund einer zuverlässigen, in der Schweiz anerkannten Schatzungsmethode. Die Anlagegruppe muss zur Sicherstellung der Verbindlichkeiten einen angemessenen Teil des Vermögens in kurzfristig verfügbaren Mitteln halten. Als Verbindlichkeiten gelten Verpflichtungen aus dem Geschäftsgang, aufgenommene Kredite sowie sämtliche Verpflichtungen aus gekündigten Anteilen. Als kurzfristig verfügbare Mittel gelten Kasse, Post- und Bankguthaben auf Sicht und Zeit, festverzinsliche Effekten mit Laufzeiten bis zu 12 Monaten sowie fest zugesagte Kreditlimiten einer Bank in der Rechnungseinheit der Anlagegruppe. Der Emittent der Effekten hat ein Mindest-Rating einer anerkannten Rating- Agentur von «A» (Standard & Poor s) aufzuweisen. Die AWi Immobilien Schweiz Anlagerichtlinien - 4 -
5 Anlagegruppe darf bis zu 5% des Vermögens der Anlagegruppe Kredite aufnehmen Die Anlagegruppe muss die Anlagebeschränkungen zwei Jahre nach Ablauf der Zeichnungsfrist (Lancierung) erfüllen. Werden die Beschränkungen durch Marktveränderungen überschritten, so müssen die Anlagen unter Wahrung der Interessen der Anleger innerhalb einer angemessenen Frist auf das zulässige Mass zurückgeführt werden. Die Mitstifter können die Auszahlung aller oder eines Teils ihrer Ansprüche jährlich jeweils auf den 30. September unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten kündigen und die Auszahlungen innerhalb einer Frist von drei Monaten in bar verlangen. Der Nettoertrag der Anlagegruppe wird jährlich spätestens innerhalb von vier Monaten nach Abschluss des Rechnungsjahres ausgeschüttet. Bis zu 30% des Nettoertrages können auf die neue Rechnung vorgetragen werden. Beträgt der Nettoertrag eines Rechnungsjahres inklusive vorgetragene Erträge aus früheren Rechnungsjahren weniger als 5% des Nettovermögens, so kann auf eine Ausschüttung verzichtet und der gesamte Nettoertrag auf die neue Rechnung vorgetragen werden. Realisierte Kapitalgewinne können ausgeschüttet oder zur Wiederanlage zurückbehalten werden. 24 Die Anlagegruppe wird in Schweizer Franken geführt. Der Abschluss des Rechnungsjahres ist jeweils der Diese Anlagerichtlinien treten am 1. April 2010 in Kraft und ersetzen die Version vom 1. Dezember Der Stiftungsrat AWi Immobilien Schweiz Anlagerichtlinien - 5 -
CREDIT SUISSE ANLAGESTIFTUNG CSA Real Estate Switzerland Prospekt der Anlagegruppe Die in diesem Prospekt enthaltenen Angaben beruhen auf den Statuten, dem Reglement und den Anlagerichtlinien der Credit