Source: https://www.mietrecht.org/mietvertrag/mietvertrag-nicht-von-allen-mietern-unterschrieben/
Timestamp: 2018-07-16 03:01:31
Document Index: 178508464

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 1357', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 147']

Mietvertrag nicht von allen Mietern unterschrieben - Mietrecht.org
Auch bei einem Vertrag gibt es immer zwei Parteien. Ob und inwieweit ein Vertrag zu Stande kommt, richtet sich nach allgemeinen vertraglichen Regeln des Bürgerlichen Rechts.
Wie jeder Vertrag bedarf auch der Mietvertrag des Angebots und der Annahme. Stehen auf einer Seite oder auf beiden Seiten des Vertrages mehrere Personen, müssen alle Personen den Vertrag unterzeichnen. In der Praxis können sich je nach Fallgestaltung erhebliche Probleme ergeben. Im ungünstigsten Fall ergibt sich die Unwirksamkeit des Mietvertrages. Verträge werden oft leichtfertig unterschrieben, hinterher will es keiner gewesen sein.
Stehen auf der Mieterseite mehrere Personen, unterzeichnen im Idealfall alle den Mietvertrag. Wird der Mietvertrag nicht von allen Mietern unterschieden, kommt es auf weitere Umstände an.
Dabei spielt die Frage eine entscheidende Rolle, ob ein Unterzeichner vertretungsberechtigt ist und für einen anderen Mieter den Mietvertrag mitunterzeichnen kann, ohne dass dieser selbst unterschreiben muss.
Gleichermaßen stellt sich die Frage dann, wenn eine Person, die in der Wohnung gewohnt hat, aus der Wohnung auszieht und eine andere Person in der Wohnung verbleibt: Muss die ausziehende Person dann ausdrücklich das Mietverhältnis kündigen oder kann sie ohne Kündigung ausziehen, weil sie nicht mit Vertragspartei ist? Kann der Vermieter diese Person weiterhin auf Zahlung der Miete in Anspruch nehmen? Oder kann der verbleibende Mieter darauf bestehen, dass die ausziehende Partei für einen gewissen Zeitraum noch einen Anteil an der Miete übernimmt? Alle Fragen beurteilen sich danach, wie die vertragliche Situation bei Abschluss des Mietvertrages ausgesehen hat.
Inhalt: Wenn einer nicht unterschreibt
Mietvertrag unter Beteiligung von Eheleuten
Unterschrift ohne Vertretungshinweis
Beteiligung eigenständiger Personen (Wohngemeinschaft, WG)
Beteiligung eigenständiger Personen (Partnerschaft, Lebensgemeinschaft)
Mit „i.V.“ unterschreiben, „i.A.“ vermeiden
Minderjährige als Vertragspartei
Konsequenzen fehlender Unterschriften
A. Folgen für den Mieter, der den Mietvertrag unterzeichnet
B. Folgen für den Mieter, der den Mietvertrag nicht unterzeichnet
C. Folgen für den Vermieter
1. Mietvertrag unter Beteiligung von Eheleuten
Die Problematik, dass der Mietvertrag nicht von allen Mietern unterschrieben wird, ergibt sich regelmäßig dann, wenn Ehepartner eine Wohnung mieten wollen.
Im Idealfall unterschreiben beide Ehepartner den Mietvertrag. Dann gibt es keine Probleme. Treten die Eheleute Hans und Erna Müller als Mieter auf, sollten sie beide den Mietvertrag unterschreiben. Verweigert Hans Müller die Unterschrift, weil er beispielsweise die Trennung von Erna beabsichtigt und nicht mehr in die neue Wohnung einziehen möchte, kommt der Mietvertrag alleine mit Erna Müller nicht zu Stande. Will Erna Müller in diese Wohnung einziehen, muss sie mit dem Vermieter besprechen, dass der Mietvertrag ausschließlich auf ihren Namen abgestellt wird. Ist der Vermieter damit nicht einverstanden, weil ihm die Bonität von Erna Müller nicht genügt, kommt der Mietvertrag nicht zu Stande.
Nicht immer müssen alle Mieter tatsächlich unterschreiben. In der Praxis unterzeichnet eine Vertragspartei oft in Stellvertretung für eine andere. Beispiel: Hans Müller unterzeichnet auch für seine Ehefrau den Mietvertrag. Im Idealfall verfügt Hans Müller über eine schriftliche Vollmacht seiner Ehefrau, in der sie ihn ermächtigt, den Mietvertrag auch für sie zu unterschreiben.
Will Hans Müller den Mietvertrag stellvertretend auch für seine Ehefrau unterschreiben, muss er im Mietvertrag hinreichend deutlich machen, dass er als Vertreter handelt (BGH NZM 2010, 82; ZMR 2004, 19). Dies geschieht dadurch, dass er selbst für sich unterschreibt und zusätzlich mit seinem Namen für seine Ehefrau unterschreibt und durch einen Vertreterzusatz (i.V. oder i.A.) bei der Unterschrift erkenntlich macht, dass er auch für seine Ehefrau Erna Müller handelt.
Die Grundsätze gelten gleichermaßen für die eingetragene Lebenspartnerschaft.
Unterzeichnet ein alleinstehender Mieter den Mietvertrag und zieht später ein Ehepartner oder Lebenspartner in die Wohnung ein, wird dieser nicht zum Vertragspartner des Vermieters. Allein der Umstand, dass der Mieter Familienangehörige in die Wohnung aufnimmt, macht diese nicht zum Vertragspartner des Vermieters. Im Mietvertrag ergibt sich allenfalls eine Beschränkung daraus, dass der Mietvertrag ursprünglich in Bezug auf eine bestimmte Personenzahl abgeschlossen wurde. Soweit Ehepartner einziehen oder Kinder geboren werden, ergeben sich daraus regelmäßig aber keine Probleme.
2. Unterschrift ohne Vertretungshinweis
Sind im Vertrag Eheleute als Mieter bezeichnet, unterschreibt aber nur einer den Mietvertrag, kann sich das Vertrauen des Vermieters aus dem Gesichtspunkt einer stillschweigenden Vertretung des Nichtunterzeichners ergeben. Voraussetzung ist aber, dass bei den Vertragsverhandlungen hinreichend deutlich geworden ist, dass die Eheleute gemeinsam Mieter werden wollen. Dies setzt jedoch voraus, dass der Nichtunterzeichner jedenfalls an den Vertragsverhandlungen beteiligt war (LG Marburg WuM 2000, 680; OLG Schleswig GE 1993, 371). In einem Fall des OLG Düsseldorf (WuM 19989, 362) wurde die Stellvertretungsbefugnis deshalb bejaht, weil die Eheleute bereits einen vorhergehenden Mietvertrag für dieselben Räume gemeinsam unterzeichnet hatten.
Allein aus dem Umstand, dass die Eheleute verheiratet sind, ist kein Anhaltspunkt dafür, dass der Mietvertrag ein Geschäft zur Deckung des Lebensbedarfs sei, zu dessen Abschluss gemäß § 1357 BGB jeder Ehegatte berechtigt ist (LG Berlin GE 2004, 1096).
Ist umgekehrt im Mietvertrag nur ein Ehepartner als Vertragspartei bezeichnet, wird der Vertrag aber von beiden Ehepartnern als Vermieter oder Mieter unterschrieben, wird nur der bezeichnete Ehepartner Vertragspartei. Wollte man dies anders sehen (so LG Schweinfurt WuM 1989, 362), käme dies der
3. Beteiligung eigenständiger Personen (Wohngemeinschaft, WG)
Wollen zwei Personen als Wohngemeinschaft in eine Wohnung einziehen, sollte jeder für sich unterschreiben. Stellvertretung ist zwar möglich und erlaubt, sollte aber im Hinblick auf klare Verhältnisse vermieden werden.
Unterschreibt ein Mieter den Mietvertrag nicht, fehlt es an einer ordnungsgemäßen Annahme des Vertragsangebots des Vermieters. Dann muss der Mietvertrag auf den unterzeichnenden Mieter ausschließlich abgestellt werden. Nur dann kann der Mietvertrag wirksam werden.
Im Verhältnis zum nicht unterzeichnenden Mietinteressenten kann der unterzeichnende Mieter dann einen Untermietvertrag eingehen, zu dessen Abschluss er allerdings der Zustimmung des Vermieters bedarf. Der Untermietvertrag begründet keine vertragliche Beziehung des Untermieters zum Vermieter.
4. Beteiligung eigenständiger Personen (Partnerschaft, Lebensgemeinschaft)
Sind zwei Mieter nicht miteinander verheiratet und leben in einer bloßen Partnerschaft oder Lebensgemeinschaft miteinander zusammen, wenn sie wie eigenständige Person betrachtet. Ohne ausdrückliche Vertretungsbefugnis ist eine nicht berechtigt, den andern rechtsgeschäftlich zu vertreten.
Unterschreibt ein im Mietvertrag bezeichneter Partner den Mietvertrag nicht, muss der Mietvertrag auf die unterzeichnete Person abgeändert werden. Nur dann wird er wirksam. Auch hier kommt dann der Abschluss eines Untermietverhältnisses zwischen Hauptmieter und dem nicht unterzeichnenden Mietinteressenten in Betracht.
5. Mit „i.V.“ unterschreiben, „i.A.“ vermeiden
Der Zusatz „i.A.“ ist als Vertretungshinweis problematisch und sollte vermieden werden. Er deutet nämlich in der Regel auf eine bloße Botenstellung hin und nicht auf eine eigene Erklärung aufgrund einer erteilten Vollmacht.
Um sicher zu gehen, sollte also Hans Müller vor seiner Unterschrift für seine Ehefrau also unbedingt den Zusatz „i.V.“ verwenden, auch wenn der BGH einmal entschieden hat, dass bei Abschluss eines Mietvertrages durch eine natürliche Person auf Mieter- oder Vermieterseite (entsprechend § 164 BGB) dem Vertretungserfordernis konkludent genügend getan sein kann, wenn eine andere Person den Mietvertrag ohne diesen Vertreterzusatz unterschreibt (BGH NJW 2008, 2178).
6. Minderjährige als Vertragspartei
Minderjährige Mietinteressenten können keinen Mietvertrag abschließen. Sie bedürfen immer der Zustimmung ihrer Eltern oder des sorgeberechtigten Elternteils. Solange die Zustimmung fehlt, ist der Mietvertrag unwirksam. Der Vermieter kann aus dem Vertrag keinerlei Rechte herleiten. Der Mietvertrag wird erst mit der Zustimmung wirksam.
Auch der Abschluss eines Untermietvertrages zwischen dem Hauptmieter und dem minderjährigen Mietinteressenten bedarf der Zustimmung der Eltern.
7. Konsequenzen fehlender Unterschriften
Unterzeichnet ein Mieter den Mietvertrag allein, ist er alleiniger Vertragspartner des Vermieters und allein für die Zahlung der Miete und alle anderen Verpflichtungen verantwortlich. Eine weitere Person wird nur bei wirksamer Vertretungsbefugnis in das Mietverhältnis einbezogen und haftet dann gleichermaßen.
Zieht die nicht unterzeichnende Person dann aus, haben weder Vermieter noch der verbleibende Mieter irgendwelche Ansprüche. Einer Kündigung bedarf es nicht. Der verbleibende Mieter hat allenfalls einen Anspruch, wenn er eine Abrede über die Beteiligung der Miete getroffen hat.
Wer im Mietvertrag als Mieter bezeichnet ist, ohne diesen zu unterzeichnen, wird nur Vertragspartner des Vermieters, wenn der unterzeichnende Mieter vertretungsberechtigt war. Ohne Unterschrift und ohne Vollmacht wird der nicht unterzeichnende Mieter nicht verpflichtet. Ihm verbleibt die Möglichkeit, mit dem Hauptmieter mit Zustimmung des Vermieters ein Untermietverhältnis zu vereinbaren.
Zieht diese Person aus der Wohnung aus, bleibt sie mietvertraglich nur verpflichtet, wenn sie Vertragspartei geworden ist. Ist sie dieses nicht, kann sie ohne weiteres ausziehen. Einer Kündigung bedarf es nicht.
Unterzeichnen nicht alle Mieter den Mietvertrag, trägt der Vermieter das Risiko, dass er im Streitfall nur auf den Unterzeichner zurückgreifen kann. Allein der Umstand, dass eine weitere Person in der Mietwohnung wohnt und den Mietvertrag nicht unterzeichnet hat, macht diese Person nicht zum Vertragspartner. Sie braucht das Mietverhältnis bei Auszug nicht formal zu kündigen.
Zieht diese Person aus der Wohnung dann aus, kann sich der Vermieter nur an den verbleibenden Mieter als Vertragspartei halten. Auch eventuelle Ansprüche aus einem Untermietverhältnis stehen ihm mangels vertraglicher Beziehung nicht zu.
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73 Antworten auf "Mietvertrag nicht von allen Mietern unterschrieben"
03.12.2013 - 21:55 Antworten
Der Mieter wohnte vor der Wende bereits inder gleichen Wohnung.(hatte einen DDR Mietvertrag)
Den BRD Mietvertrag hat er nie unterschrieben.Heute am 1.Dezember ist er ohne Kündigung ausgezogen.
Kann er sich auf den DDR vertrag berufen?
04.12.2013 - 17:57 Antworten
der Mieter kann sich auf die Regelungen des bestehenden Mietvertrages berufen, worauf auch sonst. Wenn nie ein anderer Mietvertrag abgeschlossen wurde, kam auch kein neuer Vertrag zu Stande. Fragen Sie im Zweifel bitte einen Anwalt.
16.01.2014 - 01:54 Antworten
Der Artikel ist sehr aufschlussreich! Wie verhält es sich jedoch im Falle einer Bürgschaft? Also wenn ein Mietvertrag zwischen einem Vermieter und einem Mieter abgeschlossen wird, wobei beide Parteien unterschreiben, jedoch die Unterschrift des Bürgen fehlt, die ebenfalls im Mietvertrag vorgesehen ist. Ist der Mietvertrag dennoch gültig?
16.01.2014 - 14:45 Antworten
lassen Sie Ihren persönlichen Sachverhalt am besten von einem Anwalt prüfen. Ansonsten in dieser Satz „Unterzeichnet ein Mieter den Mietvertrag allein, ist er alleiniger Vertragspartner des Vermieters und allein für die Zahlung der Miete und alle anderen Verpflichtungen verantwortlich.“ auf dem Artikel sicherlich interessant für Sie.
23.02.2014 - 17:22 Antworten
Wenn ich WG-Mitglied bin und alle Mitbewohner den Vertrag unterzeichnet haben muss ich doch irgendeine Möglichkeit haben auch wieder aus dem Vertrag zu kommen. Also auch wenn sowohl Vermieter (lässt mich nicht aus dem Vertrag) wie auch Mitbewohner (wollen nicht gemeinschaftlich kündigen) mich quasi blockieren. Sonst bleibe ich ja ewig in diesem Vertrag selbst wenn ich schon Jahre nicht mehr in der Wohnung wohne. Da muss es doch eine Lösung geben auch wenn weder Vermieter noch Mitbewohner kooperieren (und auch keine vertragliche Regelung zu Ausscheiden eines Mieters getroffen wurde).
24.02.2014 - 16:58 Antworten
ich habe hier den passenden Artikel für Sie: Gemeinsamer Mietvertrag: Ausscheiden eines Mieters (Trennung, Scheidung, WG-Auflösung)
15.04.2014 - 13:00 Antworten
Ich habe einen Mietvorvertrag unterschrieben. Meine Frau steht auch auf dem Vorvertrag aber sie hat nicht unterschrieben. Wir wollen den Vorvertrag stornieren. Könnten wir es ohne Schadensersatz von dem Vorvertrag rauskommen.
Der Vorvertrag ist grundsätzlich ein Blatt, wo steht, dass wir die Wohnung ab X Datum mieten wollen.
15.04.2014 - 14:10 Antworten
ich kann Ihnen nur empfehlen das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen und den Mietvorvertrag im Zweifel rechtlich prüfen zu lassen.
01.05.2014 - 11:44 Antworten
Im letzten Abschnitt steht – folgen für den Vermieter und es wird nur darauf eingegangen, an wen der Vermieter seine Forderungen richten kann.
Bei mir habe ich den Fall, dass der Mieter im Mieterselbstauskunft (Teil des Vertrages) angegeben hat, alleine einziehen zu wollen und diesen unterschrieben. Mietvertrag läuft auch nur auf ihn.
Dann zogen jedoch noch seine Ehefrau und 2 Kinder ein.
Jetzt ist der Ehemann ausgezogen – neue Partnerin – und die Ehefrau mit 2 Kinder sind noch drin und wollen nicht ausziehen….ihre Bonität erlaubt das jedoch nicht.
Wie bekomme ich nun eine Person (mit 2 Kindern) aus meiner Wohnung, die weder Mieterin ist noch einen Vertrag mit dem Vermieter hat?
10.05.2014 - 11:50 Antworten
lassen Sie sich bei Ihrem Fall auf jeden Fall rechtlich beraten. Gerade wenn Sie selbst bucht 100% mit dem Mietrecht vertraut sind, sollten Sie einen Profi beauftragen. Ein erster Schritt könnte die Prüfung sein, ob Sie den Bewohnern der Wohnung Kündigen können.
25.11.2014 - 13:49 Antworten
Ich möchte noch einmal sicherheitshalber genau nachfragen:
Ist ein Mietvertrag unter folgenden Bedingungen wirksam?:
Mietvetrag soll zwischen Vermieter und ZWEI Mietern, die eigenständig zu betrachten sind, erfolgen.
Der Mietvertrag wird jedoch nur von einem Mieter unterschrieben!
25.11.2014 - 14:16 Antworten
Vertragspartner ist der Mieter, der unterschrieben hat.
25.11.2014 - 14:48 Antworten
Also ungeachtet dessen, ob im Rubrum zwei Vertragspartner (Mieter) aufgeführt sind, wird derjenige Vertragspartner, der unterschrieben hat?
26.11.2014 - 04:37 Antworten
ich kann und darf Sie hier nicht zu Ihren Einzelfall beraten. Wenn Sie Ihren Vertrag prüfen lassen wollen, sollten Sie sich rechtlich beraten lassen.
22.12.2014 - 10:32 Antworten
wie sieht das Ganze denn aus, wenn die Mieter einen Mietvertrag unterschreiben (2 Monate vor Mietbeginn), und nach fast 7 Wochen (also bis kurz vor tatsächlichem Mietbeginn) noch keinen vom Vermieter unterschriebenen Mietvertrag zurück erhalten haben?
Ist dann ein Mietverhältnis zustande gekommen?
Vielen Dank schon mal und liebe Grüße…
22.12.2014 - 11:58 Antworten
lesen Sie im BGB „§ 147 Annahmefrist“. In meinen Augen sind 7 Wochen deutlich zu lange, sodass der Mieter nicht mehr mit der Annahme des Mietvertrages durch den Vermieter rechnen kann.
15.01.2015 - 02:37 Antworten
Ist es möglich, dass der Vermieter verlangen kann, dass jeder in einer 3er WG (kein partnerschaftliches oder familiäres Verhältnis) einen eigenständigen Mietvertrag für das GANZE Wohnungsobjekt unterzeichnet? Dabei sollen die Mieter unter sich ausmachen, wer wieviel für sein Zimmer zur Gesamtmiete beiträgt. Ist dies möglich, weil normalerweise, wenn der Vermieter jeden Mieter als Gesamtschuldner belangen können möchte, doch alle Parteien EINEN Mietvertrag gemeinsam unterschreiben müssen?
Liebe Grüße und danke für die Antowort!
15.01.2015 - 13:18 Antworten
es ist mir Sicherheit höchst problematisch, wenn der Vermieter mit jedem (WG)Mieter einen Mietvertrag für die gesamte Wohnung schließt (er würde die Wohnung mehrfach vermieten). Damit tun sich Mieter und Vermieter bestimmt keinen Gefallen. Ein Vertrag der von allen Mieter unterzeichnet wird, ist der übliche Weg.
15.01.2015 - 19:18 Antworten
Dankeschön, wurde letztendlich auch wie von Ihnen vermutet gehandhabt.
25.01.2015 - 09:13 Antworten
Meine Lebensgefährtin und ich haben gestern den Vertrag unterzeichnet. Besser gesagt meine Lebensgefährtin hat dies getan. Als sie unser beider Namen hineinschreiben wollte sagte der Vermieter er wolle ihn nur mit einem Vertragspartner ausfüllen.
Welche Vorteile hat dies für ihn?
Bzgl. uns sehen wir nur Nachteile.
Bei der Wohnungsbesichtigung hatte er ausdrücklich gefragt ob wir uns beide als Mieter zeigen wollen. Und auch bei der Selbstauskunft stehen wir als erster und zweiter Mieter fest.
Können wir uns darauf rechtlich berufen?
Logischerweise müsste der Vermieter meinen Teil der Selbstauskunft doch vernichten da ich kein Mieter bin oder?
Weiterhin hat er einfach die Kaltmiete von 750 auf 780 erhöht und eine Kaution von 2000 anstatt von 1500 verlangt.
Im Standardvertrag steht, dass Untervermietung nicht gestattet ist (folglich dürfte ich meiner Partnerin nichts bezahlen)
Gibt es einen rechtlich sicheren Weg diesen Untermietvertrag zu machen?
27.01.2015 - 08:05 Antworten
für den Vermieter ist es immer besser mehrere Parteien als Mieter zu haben, so hat man bei Schäden und Problemen immer mehrere Ansprechpartner, die auch haften. Wenn es jetzt schon zu Schwierigkeiten kommt, solchen Sie sich überlegen, ob Sie dort überhaupt Mieter werden möchten.
04.02.2015 - 00:33 Antworten
Ich habe ein sehr großes Problem. Im August unterschrieb ich alleine einen Mietvertrag, weil meine Kollegin mit mir zusammenziehen wollte, da es sich bei mir privat anders ergab, bin ich nicht eingezogen, sie wohnte allerdings seit August in der Wohnung, für die ich nur anteilig die Miete beglichen habe. Jetzt zieht sie aus und lässt mich auf den Kosten alleine sitzen. Ich aber habe den Vertrag in dem Glauben unterschrieben, dass sie mit in der Wohnung wohnt. Habe heute schon mit einem Anwalt telefoniert und der meinte, es ist schwierig. Was kann ich tun? Habe noch zwei volle Mieten zu begleichen.
04.02.2015 - 09:16 Antworten
ja, es ist schwierig, Sie haften als Mieter gemeinsam und der Vermieter wird sich an den Teil wenden, der im Zweifel die Schulden besser begleichen kann. Haken Sie denFall als Erfahrung ab, das ist mein Tipp.
04.02.2015 - 23:29 Antworten
Vielen Dank für die Auskunft. Also schmeiße ich das gute Geld dem schlechten nach sozusagen.
27.02.2015 - 15:39 Antworten
ich habe eine Frage dazu. Ich habe meine Wohnung jetzt gekündigt (Kündigung wird zum 31.5. wirksam). Beim Umzugskisten packen habe ich mir meinen Mietvertrag für die gekündigte Wohnung angeschaut und bemerkt, dass weder der Vermieter noch ich auf meinem Exemplar unterschrieben haben. Es sind allerdings beide Unterschriften auf dem Exemplar vom Vermieter. Hat dies jetzt irgendwelche Auswirkungen?
02.03.2015 - 15:19 Antworten
grundsätzlich reicht auch ein Exemplar aus, der Vermieter wird schon auf die Vereinbarungen im Mietvertrag achten, schließlich liegt ihm der Vertrag vor.
28.02.2015 - 20:37 Antworten
ich wohne in einer Wohnung, deren Vertrag ich alleine unterschrieben habe. vor kurzem ist mein Freund und Vater unserer Tochter dazugezogen. Nun habe ich mich von ihm getrennt und möchte, dass er auszieht so schnell wie möglich. Er weigert sich allerdings. Im Mietvertrag stehe nur ich als Mieterin. Welche Möglichkeiten habe ich ihn aus der Wohnung zu bekommen?
02.03.2015 - 15:17 Antworten
geben Sie Ihm eine angemessene Frist und verweisen Sie darauf, dass Sie alleine Mieterin sind. Holen Sie bei Bedarf rechtlichen Rat ein.
30.04.2015 - 08:38 Antworten
Mietvertrag ohne Unterschrift des Mieters.
Unter „B“ „Folgen für den Mieter, der den Mietvertrag nicht unterzeichnet“ wird mir nicht klar, welche Folgen dies nun wirklich hat ?
Wenn es nur einen Mieter in der Wohnung gibt und der sich weigert, den Mietvertrag zu unterschreiben ?
Der Mietvertrag wurde nur vom Vermieter unterschrieben.
Welche Folgen hat dies für den Mieter und den Vermieter ?
30.04.2015 - 11:10 Antworten
hier geht es um mehrere Mieter, wobei einer nicht unterzeichnet. In Ihrem Fall liegt sicher ein konkludenter / mündlicher Mietvertrag vor.
Mehr dazu z.B. hier: https://www.mietrecht.org/kuendigung/kuendigungsfrist-kein-mietvertrag-oder-muendlicher-mietvertrag/
04.08.2015 - 01:05 Antworten
wie verhält es sich, wenn eine Mutter mit ihrer 19 jährigen Tochter eine Wohnung anmietet, die Tochter aber lediglich genannt wird und die Mutter unterschreibt?
Ist die Tochter nach Auszug aus der Wohnung der Mutter, haftbar zu machen wenn die Mutter Probleme mit dem Vermieter hat??
05.01.2016 - 12:09 Antworten
wohne in einer WG, nur der Hauptmieter hat unterschrieben. Möchte jetzt ausziehen, aber die anderen haben keinen Nachmieter gefunden. Bin ich verpflichtet den nächsten Monat trotzdem Miete zu zahlen? Habe Ende November bescheid gegeben, dass ich ausziehen möchte, leider ohne schriftlichen Verkehr, hatte wohl zu viel Vertrauen. Und wie ist es mit der Kaution? Müssen die WG-Bewohner mir die Kaution geben oder muss ich mich da an den Vermieter wenden?
05.01.2016 - 14:04 Antworten
Sie müssen prüfen, wer ihr Mietvertragspartner ist, die WG oder der Wohnungsvermieter. Eine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen.
Saeideh Wesemann
28.04.2016 - 13:02 Antworten
wir haben als Eheleute einen Mietvertrag unterschrieben. Zu Ende Februar 2016 haben wir das Haus gekündigt. Die Kündigung ist nur von einem Ehepartner unterschrieben. Nun haben wir erfahren, dass der Vermieter davon ausgeht, dass die Ehefrau wohnen bleibt, da sie nicht explizit gekündigt hat. Wir haben jedoch mündlich kommuniziert, dass wir gemeinsam ausziehen. Besteht für mich noch weiter der Mietvertrag oder hätte der Vermieter einen weiteren neuen Vertrag mit mir aufstellen müssen?
28.04.2016 - 21:14 Antworten
Hallo Frau Wesemann,
genau genommen kann Ihr „alter“ Mietvertrag nur mit der Unterschrift aller Mieter gekündigt werden.
01.05.2016 - 11:59 Antworten
Meine Frau und ich haben einen 2jahres Vertrag außerordentlich gekündigt.
Bei Abschluss des Vertrages waren wir noch nicht verheiratet. Nun auf der Kündigung habe ich mit meinem Nachnamen unterschrieben (meine Frau hat den gleichen) mit dem Zusatz Familie xy.
Wie verhält sich das?Ich habe stellvertretend für meine Frau mit unterschrieben. Nun klagt die Vermieterin. Sie wusste aber bis zur Klage nicht das wir verheiratet sind, da sie seit 7 Monaten jeglichen Kontakt mit uns unterbindet. Dazu kommt noch das in der Klageschrift die Daten von eingegangener Post bei Ihr nachweislich (Einschreiben mit Datum) verkehrt sind. Wir haben mittlerweile 40Interessenten für die Wohnung gestellt. Alle wurden abgelehnt.Oftmals aus Gründen die die Herkunft betreffen. Wie viele müssen wir denn noch stellen?
Wir haben wirklich alles mögliche in Bewegung gesetzt um einen Nachmieter zu finden und einen Übergabe hin zu bekommen.
Der Grund des Wechsels ist unser Sohn (6). Wenn wir die Wohnung nicht wechseln würden wäre es eine zusätzliche Belastung von etwa 300€ im Monat und mein Sohn müsste jeden Tag um 5 aufstehen. Erst in den Kindergarten und dann in die Schule. Der wäre schon geschafft, wenn er in der Schule ankommt. Beim Abschluss des Vertrages waren diese Dinge noch nicht abzusehen. Es war knapp ein Jahr vor der Einschulung. Zwischendurch haben sich dann auch einige berufliche Veränderungen ergeben.
09.05.2016 - 11:35 Antworten
Hallo …benötige mal Hilfe…
habe eine Wohnung an 2 Personen (nicht verheiratet …so zusammenlebend) vermietet. Beide haben den Mietvertrag unterschrieben. Jetzt hat die eine Person gekündigt und die andere wollte drin wohnen bleiben. Es ist noch kein neuer Mietvertrag mit dieser einen Person gemacht worden. Jetzt beruft diese sich darauf, weil wir nicht sofort einen neuen Mietvertrag gemacht, das der bestehende für ihn auch keine Gültigkeit hat und will ebenfalls zum 01.06.2016 ausziehen.
10.05.2016 - 03:12 Antworten
ein Mieter alleine kann den Mietvertrag nicht kündigen, siehe: Kündigung eines gemeinsamen Mietvertrages (mehrere Mieter)
24.06.2016 - 07:57 Antworten
Ein Freund möchte den Studienort wechseln und kann beim Besichtigungstermin selber nicht vor Ort sein. Er hat mich gebeten den Mietvertrag für ihn zu unterschreiben.
Könnte der Vermieter bei einem unwirksamen Vertrag Schadenersatz von mir verlangen? So rein theoretisch?
24.06.2016 - 14:29 Antworten
ich kann Ihnen nur raten, dass auch der eigentliche Mieter den Mietvertrag unterschreibt. Im Zweifel kann man das auch auf dem Postweg erledigen. Alles andere für m.E. nur zu Problemen.
13.07.2016 - 18:54 Antworten
mein Fall ist wie folgt.
Ich bin selbstständig und leider ist es, durch Mittellosigkeit, bei mir in der Vergangenheit immer wieder zum Zahlungsverzug meiner Miete gekommen.
Nun wurde mir vor 14 Monaten zum ersten Mal fristlos gekündigt, was durch Zahlung unwirksam wurde.
Nun hat mir mein Vermieter nochmals wegen unregelmäßiger Mietzahlung gekündigt .
Ich zahlte die Mieten nicht immer zum Anfang des Monats und manchmal auch zwei Monate rückwirkend – je nachdem wie das Geld auf mein Konto einging.
Das Ärgernis des Vermieters ist verständlich. Leider gab es für mich keine andere Lösung.
Nun habe ich in Kürze eine Güteverhandlung beim Landgericht.
Ich habe eine Verteidigung eingereicht in der ich lediglich meine Situation und die Gründe für mein Handeln dargelegt habe. Es sind alle Mietrückstände ausgeglichen und ich habe sogar die nächste Miete im Voraus bezahlt. Was mein Vermieter bzw. sein Anwalt bisher nicht wusste ist, dass meine Frau seit fast drei Jahren auch in der Wohnung lebt. Jetzt schon und es wurde beantragt, uns als Gesamtschuldner zur Räumung zu verurteilen. Die Kündigungen wurden aber nur mir ausgestellt. Der Mietvertrag besteht nur zwischen dem Vermieter und mir. Ist das gesamte Verfahren von der Form her in Ordnung . Besteht noch eine Chance das Schlimmste abzuwenden?
Ich danke im Voraus – Mariano
02.11.2016 - 11:53 Antworten
meine Tochter und ihre Freundin haben eine Wohnung gemietet.Meine Tochter will jetzt ausziehen hat auch schon ein Nachmieter gefunden. Kann sie trotzdem in der Wohnung angemeldet bleiben. Sie haben beide den Mietvertrag unterschrieben.
03.11.2016 - 13:40 Antworten
wenn Ihre Tochter umzieht, muss Sie sich auch ummelden.
05.12.2016 - 11:51 Antworten
ich habe eine Frage zum Thema Lebenspartner/Mietvertrag.
Wir sind nicht verheiratet und haben ein gemeinsames Kind.
Da ich noch keinen Arbeitsvertrag hatte, hat mein Partner den Mietvertrag zunächst unterschrieben (wir sind aber beide genannt).
Jetzt sind wir gerade eingezogen, und ich möchte den Mietvertrag – zu meiner Absicherung – auch noch unterschreiben. Muss mein Partner da einwilligen, bzw. muss der Vermieter dessen Einverständnis einholen? Könnte mein Partner sich ggfs. dagegen wehren? Hätte der Vermieter einen Nachteil, wenn ich unterschreiben möchte?
(Ich bin deswegen verunsichert, weil mein Partner schon einige dumme Bemerkungen gemacht hat im Hinblick darauf, dass er mich jederzeit „hinauswerfen“ könnte. Finde ich leider nicht witzig.)
06.12.2016 - 11:10 Antworten
der Mietvertrag ist zwischen den Personen entstanden, die den Vertrag unterzeichnet haben. Wenn Sie einen neuen Vertrag oder einen Nachtrag wünschen, müssen m.E. alle Vertragspartner zustimmen. Lassen Sie Ihren Einzelfall bitte bei Bedarf rechtlich bewerten.
06.12.2016 - 11:16 Antworten
ich bin nicht sicher ob nur Sie alleine Mieter sind oder ob es sich um einem gemeinsamen Mietvertrag handelt.
07.12.2016 - 14:28 Antworten
Mein erster Versuch einer Frage, wurde gelöscht, aber ich versuche es nochmal :-)
Fragen zu folgendem Sachverhalt. Meine Ehefrau trennt sich und hat die Absicht bekundet, in eine andere Wohnung zu ziehen. Wir wohnen seit 6 Jahren in der jetzigen, noch gemeinsamen Wohnung zur Miete, aber ich habe den Vertrag alleine unterschrieben, auch nicht zusätzlich i.V. meiner Frau. Es war allerdings klar, dass die ganze Familie einzieht, ist aber nicht schriftlich dokumentiert.
1) Ist es nach 6 Jahren noch erheblich, ob meine Frau auch unterschrieben hat, oder wird sie nach einer gewissen Wohnzeit automatisch zur Mitmieterin?
2) Meine Frau lässt sich sehr viel Zeit bei der Suche nach einer neuen Wohnung. Habe ich rechtliche Möglichkeiten, Sie innerhalb einer Frist zum Auszug zu zwingen?
3) Welche Verpflichtung hat meine Frau in Bezug auf die gemeinsame Wohnung gegenüber dem Vermieter und gegenüber mir? Rennovierung, Mietaval, evtl. Schäden etc. und wie lange besteht eine Verpflichtung für die Zukunft? Muss Sie für Ihren Teil kündigen?
08.12.2016 - 10:37 Antworten
Mieter ist derjenige, der den Mietvertrag unterschreibt. Gegenüber dem Vermieter kann kein neuer Vertrag mit weiteren Mietern entstehen, nur weil jemand mit in der Wohnung lebt.
Ich würde mich an Ihrer Stelle mit dem Thema Untervermietung beschäftigen. Für alle anderen Fragen kann ich Sie leider nur zur individuellen Beratung an einen Anwalt verweisen.
13.12.2016 - 22:46 Antworten
ich habe mit meiner Freundin eine Wohnung gemietet. Der Mietvertrag läuft gemeinsam auf unsere Namen. Aus Zeitgründen habe ich den Mietvertrag bis jetzt nicht unterschrieben. Wir leben seit ein paar Monaten zusammen in der Wohnung. Jetzt will sie raus und mich vor die Türe setzen (Vertrag ist schon von uns beiden gekündigt). Ich habe bisher alles bezahlt. Mieten, Kaution, Einrichtung.
Ich habe angekündigt, die letzten Mieten nicht mehr zu zahlen. Wenn ich nicht zahle, will sie mich als alleinige Mieterin in ein paar Tagen aus der Wohnung werfen.
Ist das rechtens? Ich stehe ja auf dem Mietvertrag, nur die Unterschrift fehlt. Wenn ja, wie schnell darf sie mich „rausschmeissen“? Was passiert mit der Kaution, die von meinem Konto überwiesen wurde?
14.12.2016 - 17:41 Antworten
Sie sprechen hier rechtliche Fragen an, die vor allem die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrer Freundin und weniger das Mietrecht betreffen. Bitte lassen Sie sich ggf. dazu rechtlich beraten.
02.02.2017 - 14:47 Antworten
beide Ehegatten stehen im Mietvertrag und beide haben unterzeichnet. Nach der Ehescheidung ist der Mann ausgezogen und die Frau in der Wohnung verblieben. Am Mietvertrag wurde nichts korrigiert. Später hat die Frau eine Nachtragsvereinbarung zum Mietvertrag mit dem Vermieter geschlossen und alleine unterschrieben.
Haftet der ausgezogene Ex-Ehemann auch noch für die Pflichterfüllung aus dieser Nachtragsvereinbarung?
Wilfried PU
06.02.2017 - 00:13 Antworten
Meine noch Ehefrau und Ich leben noch in der gemeinsam angemieteten Wohnung.Jetzt hat sie die Scheidung eingereicht,und will das Ich ausziehe.Ich habe jetzt im Mietvertrag festgestellt das der Mietvertrag auf meine Frau und mich läuft,aber nur von Mir und nicht von meiner Frau unterschrieben wurde.Wer ist jetzt eigentlich der Mieter der Wohnung?
07.02.2017 - 17:39 Antworten
mit genau diesen Fragen befasst sich der Artikel oben.
06.02.2017 - 21:36 Antworten
mir ist etwas unklar.
So wie ich das verstehe wird der Vertrag laut Punkt 4 unswirksam, sobald der Partner zwar im Mietvertrag als Mieter gelistet ist, diesen aber nicht unterzeichnet.
Aus den Punkten A und B geht jedoch hervor, dass der Unterzeichner alleiniger Vertragspartner wird, somit also der Vertrag wirksam ist.
Dies ist bei mir der Fall. Habe ich nun einen wirksamen Vertrag oder muss dieser neu geschlossen werden?
13.02.2017 - 14:27 Antworten
Ich stehe alleine im Mietvertrag, den ich vor der Ehe schloss. Nun möchte ich gerne die Wohnung einfach kündigen und Umziehen, da ich mich von meinem Mann trennen möchte. Ich weis, dass er Wohn- & Nutzungsrechte hat. Er ist bis Dato arbeitssuchend und lebt von mir.
14.02.2017 - 08:59 Antworten
Sie sollten dafür sorgen, dass Ihr Ex-Mann die Wohnung verlässt, bevor die Kündigungsfrist bei Ihrem Vermieter ausläuft. Alles andere bringt Ihnen nur sehr große Probleme.
14.02.2017 - 09:34 Antworten
kann ich Ihn rausklagen, falls er in dieser Kündigungsfrist nicht die Wohnung verlässt?
14.02.2017 - 15:16 Antworten
hier für Sie die 15 wichtigsten Fragen und Antworten zur Räumungsklage.
01.03.2017 - 16:02 Antworten
ich suche nun schon länger nach einer Regelung, die auf mich zutrifft.
Wie schaut es denn aus, wenn der Nutzungsvertrag (da Wohnungsverein) von meiner damaligen Lebensgefährtin alleine unterzeichnet wurde und ich, da ich damals kurz vor der Insolvenz stand, nicht unterzeichnet habe. Stattdessen haben wir einen Untermietvertrag geschlossen ( Lebensgefährtin und ich).
Wir sind mittlerweile verheiratet und stehen jetzt vor den Scherben des Glücks. Ist der Mietvertrag beim WV nur gegenüber meiner Ehefrau gültig ? Ist der UNtermietvertrag durch die Eheschließung überhaupt noch gültig oder gar nichtig ?
Jörrg
09.03.2017 - 09:58 Antworten
ich bin in eine bestehende WG eingezogen. Die Vormieterin hat zum 1.12. gekündigt und ich bin zum 1.12. eingezogen. Der Vermieter will den Mietvertrag nicht auf meine Person anpassen und sagt zudem, ich wäre am 01.03 folgenden Jahres eingezogen (dies hat Betrugshintergründe des Vermieters).
Wie muss ein WG-Mietvertrag bei Wechsel der Mieter rechtlich angepasst werden? Habe ich das Recht auf einen Mietvertrag mit meinem Namen? Welche Rechte hat ein dazugekommener Mieter in einer bestehenden WG?
29.05.2017 - 12:00 Antworten
Ich habe auch eine Frage und wäre für eine konstruktive Antwort sehr dankbar:
Eine Mutter und ihre minderjährige Tochter mit Baby (alle leben von Hartz4) werden beide auf Wunsch des Amtes im Mietvertrag als Mieter benannt, den Mietvertrag hat allerdings nur die Mutter – und auch nur einmal – mit ihrem Namen ohne weitere Zusätze (i. V. oder ähnliches) unterschrieben.
Wer ist nun Vertragspartner gegenüber dem Vermieter? Es geht mir darum dass ich wissen möchte, ob es sich hierbei um einen gemeinsamen Mietvertrag handelt oder ob die Mutter als alleinige Mieterin gilt.
29.05.2017 - 12:18 Antworten
Ihre Frage wird im Artikel beantwortet.
Irene Demmig
27.06.2017 - 14:02 Antworten
Wir haben ein Haus gemietet (4 Pers.), wobei nur eine Person den Mietvertrag unterschrieben hat und 3 Personen als Mitbewohner aufgeführt sind. Bisher war in Ihren Kommentaren nichts von irgedwelchen Nachteilen für die Mitbewohner zu lesen, die nicht den Mietvertrag unterzeichnet haben.
20.07.2017 - 12:48 Antworten
ich habe da eine Frage. Ich habe nie einen unterschriebenen Mietvertrag von meinem Vermieter erhalten. Also ich habe einen unterschrieben und ihm zugesendet, aber im Gegenzug habe ich nie einen unterschrieben Vertrag erhalten.
Nun möchte ich aus meinem Mietvertrag raus und mein Vermieter erpresst mich mit der Kaution. Habe ich irgendwelche Rechte?
22.07.2017 - 13:00 Antworten
kündigen Sie Ihren Mietvertrag. Wie „erpresst“ Sie Ihr Vermieter denn?
28.09.2017 - 12:29 Antworten
Mein Freund und ich ziehen nächsten Monat in die erste gemeinsame Wohnung.
Der Vermieter hat beide Namen und Daten von uns beiden in den Mietvertrag aufgenommen. Nun habe ich gehört, dass allein der Vermieter einen Vorteil hat, wenn wir beide unterschreiben. Es wäre aber für uns von Vorteil, es würde nur einer unterschreiben. Wie sieht es diesbezüglich rechtlich aus?
28.09.2017 - 12:45 Antworten
wenn die Mieter den Vertrag nicht unterschreiben, dann kommt dieser im Zweifel nicht zustande. Antworten auf Ihre Bedenken finden Sie z.B. hier: https://www.mietrecht.org/mietschulden/gemeinsamer-mietvertrag-mietrueckstaende/
09.11.2017 - 12:52 Antworten
Und zwar geht es darum das ich noch kein eigenes Einkommen habe und mein Freund somit den Mietvertrag alleine unterschreiben muss. (Er hat ein festes Einkommen)
Wäre es dann möglich das ich den Anteil an Miete an meinen Freund gebe und er dann die gesamt Miete an den Vermieter geben kann ?
Oder besteht der Vermieter darauf das ich mein eigenen Anteil überweise?
Das kann ich doch sicherlich mit meinem Freund dann besprechen denn die Vermieter bekommen dann ja ihre Miete von einer Person.
02.01.2018 - 09:04 Antworten
Ich habe vor knapp 3 Jahren den Mietvertrag für meine Wohnung unterschrieben. In die Wohnung bin ich damals allein eingezogen. Vor etwa anderthalb Jahren ist mein Freund bei mir eingezogen. Wir haben dem Vermieter mitgeteilt, dass er ab …. Tag mit in der Wohnung wohnt und er hat es abgesegnet. Nun haben wir eine größere Wohnung gefunden und wollen kündigen. Muss mein Freund die Kündigung unterschreiben oder reicht es wenn ich allein unterschreibe? Es wurde nach Einzug meines Freundes kein neuer Mietvertrag geschlossen. D. h. der Mietvertrag wurde ja eigentlich nur zwischen mir und dem Vermieter geschlossen oder hat die Einzugsmitteilung einen Einfluss darauf?
16.05.2018 - 16:15 Antworten
Ich würde gerne noch einen Fall erfragen.
Wie sieht es aus wenn in dem Mietvertrag beide Mieter drinstehen, jedoch nur einer (nicht vertretungsberechtigt) unterschrieben hat. Kommt dennoch ein mündlicher Mietvertrag mit dem Mieter der nicht unterschrieben hat zustande?
17.05.2018 - 07:21 Antworten
mit genau dieser Frage befasst sich der Artikel oben.
08.07.2018 - 10:41 Antworten
ich wohne jetzt seit knapp 2 Jahren in einer WG. Wir haben zunächst nur zu zweit hier gewohnt und auch beide unterschrieben. Dann ist vor etwa einem Jahr eine dritte Person hinzugezogen. Vermieter hat neuen Mietvertrag geschickt, wir haben auch unterschrieben und es dann der dritten Person überlassen, ihn auch zu unterschreiben und zurückzuschicken. Nun möchte die dritte Person plötzlich fristlos ausziehen und beruft sich darauf, dass sie ihn offenbar doch nie unterschrieben hat.
Nach Ihrem Artikel würde ich jetzt meinen, die Person wäre im Recht, was mir aber komplett falsch vorkommt. Immerhin hat sie hier ein Jahr gelebt und auch Miete mitgezahlt und uns in dem Glauben gelassen, alles wäre geregelt. Ist da wirklich nichtmal ein mündlicher Vertrag zustande gekommen?
09.07.2018 - 13:30 Antworten
Sie sollten prüfen (lassen) ob in Ihrem Fall nicht ein konkludenter Mietvertrag zustande gekommen ist.
⇐ Zeitmietvertrag – Was müssen Mieter und Vermieter wissen?
Mehrwertsteuer in der Nebenkostenabrechnung ⇒