Source: http://www.jurablogs.com/2013/01/17/derdoch-qualifizierte-berliner-mietspiegel
Timestamp: 2017-01-21 22:19:05
Document Index: 390570825

Matched Legal Cases: ['§ 558', '§ 558', '§ 558', '§ 560', '§ 558', '§ 286', '§ 558', 'BGH']

BlogsRechtslupeJanuar 2013Derdoch nicht qualifizierte Berliner MietspiegelAuf die Prüfung, ob ein Mietspiegel die Anforderungen des § 558d Abs. 1 BGB erfüllt, kann im Bestreitensfall nicht schon deswegen verzichtet werden, weil der Mietspiegel von seinem Ersteller als qualifizierter Mietspiegel bezeichnet oder von der Gemeinde und/oder von den Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter als solcher anerkannt und veröffentlicht worden ist. Die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen eines qualifizierten Mietspiegels trägt diejenige Partei, die sich die Vermutung des § 558d Abs. 3 BGB zu Nutze machen will.Ist ein formell wirksames Mieterhöhungsverlangen gegeben, so ist vom Tatrichter materiellrechtlich zu überprüfen, ob die konkret vom Vermieter verlangte Mieterhöhung nach § 558 BGB tatsächlich berechtigt ist, insbesondere ob die neue Miete innerhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Die ortsübliche Vergleichsmiete wird gebildet aus den üblichen Entgelten, die in der Gemeinde oder einer vergleichbaren Gemeinde für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage in den letzten vier Jahren vereinbart oder, von Erhöhungen nach § 560 BGB abgesehen, geändert worden sind (§ 558 Abs. 2 BGB). Nach diesen gesetzlichen Vorgaben ist ein objektiver Maßstab anzulegen, der einen repräsentativen Querschnitt der üblichen Entgelte darstellen soll. Die ortsübliche Vergleichsmiete darf im Prozess daher nur auf der Grundlage von Erkenntnisquellen bestimmt werden, die die tatsächlich und üblicherweise gezahlten Mieten für vergleichbare Wohnungen in einer für die freie tatrichterliche Überzeugungsbildung (§ 286 ZPO) hinreichenden Weise ermittelt haben.Der Tatrichter ist im Rahmen seiner freien Überzeugungsbildung nicht auf das im Erhöhungsverlangen des Vermieters genannte Begründungsmittel im Sinne des § 558a Abs. 2 BGB beschränkt. Existiert ein ordnungsgemäßer Mietspiegel, der Angaben für die in Rede stehende Wohnung enthält, so darf dieser vom Tatrichter berücksichtigt werden ...Zum vollständigen Artikel83 LeserRechtsanwalt Olaf Moegelin:Berliner Mietspiegel 2013 unwirksam – nicht nach wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt152 LeserFernsehanwalt:Berliner Mietspiegel ist (noch nicht) gekippt. Zum Urteil des Amtsgerichts Charlottenbu...91 LeserJuraRat - Die Ratgeber Community für alles rund...:Mietpreisbremse - das müssen Mieter und Vermieter wissen34 LeserMüller Müller Rößner:LG Berlin: Mietspiegel 2015 als Schätzgrundlage geeignet50 LeserWINTERSTEIN – Hamburg Ahrensburg Bargteheide Tr...:Mietpreisbremse111 LeserBau-BLawg:„Mietpreisbremse“ in Berlin ab 1.6. – politisch gewollter Rechtsbruch?94 LeserRING KÖLNER FACHANWÄLTE:Mietwohnung als Kapital18 LeserCMS Hasche Sigle:Die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete – in Geilenkirchen und anderswo10 verwandte ArtikelDer qualifizierte MietspiegelMietrecht – Zu den Voraussetzungen unter denen das Gericht bei Feststellung der ortsüblichen Miete die Vermutungswirkung eines
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