Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20U%2047/01
Timestamp: 2019-10-18 17:55:54
Document Index: 298804427

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 8', 'BGH', '§ 7', 'BGH', '§ 7', 'BGH', '§ 7', 'BGH', '§ 7', 'BGH', '§ 7', '§ 839', '§ 847', 'Art. 34', '§ 543', '§ 823', '§ 839']

Rechtsprechung: 2 U 47/01 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Brandenburg, 18.06.2002
https://dejure.org/2002,4617
OLG Stuttgart, 01.08.2002 - 2 U 47/01 (https://dejure.org/2002,4617)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 01.08.2002 - 2 U 47/01 (https://dejure.org/2002,4617)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 01. August 2002 - 2 U 47/01 (https://dejure.org/2002,4617)
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Wettbewerbsrechtliche Störerhaftung: Verantwortlichkeit eines Resellers von 0190-Rufnummern für Wettbewerbsverstöße seiner Kundinnen im Rahmen der Teilnahme an einer "Power-Flirt-Line"; Voraussetzungen eines Unterlassungs- und eines Schadenersatzanspruchs
Wettbewerbswidrigkeit des Besprechens einer "Flirt-Line"; Verantwortlichkeit für wettbewerbswidriges Verhalten bei Anbietern von Telefonmehrwertdiensten; Berücksichtigung der Haftungsprivilegierung im Teledienstegesetz (TDG); Berücksichtigung der Verpflichtungen zur ...
LG Stuttgart, 06.02.2001 - 1 KfH O 142/00
Aber auch bei Anwendung des Maßstabs der §§ 8 ff. TDG, würde sich nichts ändern, weil es angesichts der Formulierung des Klageantrags nicht um Überwachungspflichten ging ( § 8 Abs. 2 Satz 1 TDG) und die Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen unberührt bleiben ( § 8 Abs. 2 Satz 2 TDG -vgl. auch OLG Stuttgart, CR 2002, 911, 912).
Der in der Rechtsprechung kontrovers diskutierten Frage, ob und in welchem Umfang den "Reseller" von 0190-Rufnummern Prüfungspflichten treffen (vgl. einerseits OLG Stuttgart, CR 2002, 911 und OLG Karlsruhe, WRP 2002, 1090 sowie andererseits OLG Stuttgart, MMR 2001, 398 und LG Hamburg, GRUR-RR 2003, 155), muß daher nicht weiter nachgegangen werden.
Nummer bzw., den Telefaxanschluß jeweils sperren lassen, nachdem sie von der wettbewerbswidrigen Nutzung erfahren hatte (vgl. OLG Stuttgart, CR 2002, 911, 912 und MMR 2001, 398; OLG Karlsruhe, WRP 2002, 1090, 1092).
Im Gegensatz zu dem von der Bezirksregierung E zur Begründung einer Störereigenschaft der Klägerin in der Ordnungsverfügung herangezogenen Störerbegriff im Zivil- und Wettbewerbsrecht, welchem die Rechtsfigur des Nichtstörers unbekannt ist und welcher im Kern im Sinne einer Äquivalenz jegliche Mitverursachung erfasst, vgl. Bundesgerichtshof (BGH), Urteil vom 18. Oktober 2001 - I ZR 22/99 -, GRUR 2002, 618; Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart, Urteil vom 1. August 2002 - 2 U 47/01 -, NJW-RR 2003, 1273; Hanseatisches OLG, Urteil vom 4. November 1999 - 3 U 274/98 -, MMR 2000, 92; Billmeier, in: Manssen, Telekommunikations- und Multimediarecht, Loseblattwerk (Stand: 7/2010), D § 7 TMG Rn. 147 ff., m. w. N., ist die Zurechnung im Polizei- und Ordnungsrecht nach der in Rechtsprechung und Schrifttum herrschenden Theorie der unmittelbaren Verursachung auf Ursachen zu begrenzen, welche unmittelbar die Gefahr oder Störung setzen und so die Gefahrengrenze überschreiten.
"Im Gegensatz zu dem (...) Störerbegriff im Zivil- und Wettbewerbsrecht, welchem die Rechtsfigur des Nichtstörers unbekannt ist und welcher im Kern im Sinne einer Äquivalenz jegliche Mitverursachung erfasst, vgl. Bundesgerichtshof (BGH), Urteil vom 18. Oktober 2001 - I ZR 22/99 -, GRUR 2002, 618; Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart, Urteil vom 1. August 2002 - 2 U 47/01 -, NJW-RR 2003, 1273; Hanseatisches OLG, Urteil vom 4. November 1999 - 3 U 274/98 -, MMR 2000, 92; Billmeier, in: Manssen, Telekommunikations- und Multimediarecht, Loseblattwerk (Stand: 7/2010), D § 7 TMG Rn. 147 ff., m. w. N., ist die Zurechnung im Polizei- und Ordnungsrecht nach der in Rechtsprechung und Schrifttum herrschenden Theorie der unmittelbaren Verursachung auf Ursachen zu begrenzen, welche unmittelbar die Gefahr oder Störung setzen und so die Gefahrengrenze überschreiten.
Im Gegensatz zu dem von der Bezirksregierung Düsseldorf zur Begründung einer Störereigenschaft der Klägerin in der Ordnungsverfügung herangezogenen Störerbegriff im Zivil- und Wettbewerbsrecht, welchem die Rechtsfigur des Nichtstörers unbekannt ist und welcher im Kern im Sinne einer Äquivalenz jegliche Mitverursachung erfasst, vgl. Bundesgerichtshof (BGH), Urteil vom 18. Oktober 2001 - I ZR 22/99 -, GRUR 2002, 618; Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart, Urteil vom 1. August 2002 - 2 U 47/01 -, NJW-RR 2003, 1273; Hanseatisches OLG, Urteil vom 4. November 1999 - 3 U 274/98 -, MMR 2000, 92; Billmeier, in: Manssen, Telekommunikations- und Multimediarecht, Loseblattwerk (Stand: 7/2010), D § 7 TMG Rn. 147 ff., m. w. N., ist die Zurechnung im Polizei- und Ordnungsrecht nach der in Rechtsprechung und Schrifttum herrschenden Theorie der unmittelbaren Verursachung auf Ursachen zu begrenzen, welche unmittelbar die Gefahr oder Störung setzen und so die Gefahrengrenze überschreiten.
Im Gegensatz zu dem von der Bezirksregierung E zur Begründung einer Störereigenschaft der V in der Ordnungsverfügung herangezogenen Störerbegriff im Zivil- und Wettbewerbsrecht, welchem die Rechtsfigur des Nichtstörers unbekannt ist und welcher im Kern im Sinne einer Äquivalenz jegliche Mitverursachung erfasst, vgl. Bundesgerichtshof (BGH), Urteil vom 18. Oktober 2001 - I ZR 22/99 -, GRUR 2002, 618; Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart, Urteil vom 1. August 2002 - 2 U 47/01 -, NJW-RR 2003, 1273; Hanseatisches OLG, Urteil vom 4. November 1999 - 3 U 274/98 -, MMR 2000, 92; Billmeier, in: Manssen, Telekommunikations- und Multimediarecht, Loseblattwerk (Stand: 7/2010), D § 7 TMG Rn. 147 ff., m. w. N., ist die Zurechnung im Polizei- und Ordnungsrecht nach der in Rechtsprechung und Schrifttum herrschenden Theorie der unmittelbaren Verursachung auf Ursachen zu begrenzen, welche unmittelbar die Gefahr oder Störung setzen und so die Gefahrengrenze überschreiten.
Im Gegensatz zu der von der Antragsgegnerin zur Begründung einer Störereigenschaft der Antragstellerin in der Ordnungsverfügung vom 15. Januar 2010 herangezogenen Störerhaftung im Zivil- und Wettbewerbsrecht, welcher die Rechtsfigur des Nichtstörers unbekannt ist und welche im Kern jegliche Mitverursachung erfasst, vgl. Bundesgerichtshof (BGH), Urteil vom 18. Oktober 2001 - I ZR 22/99 -, GRUR 2002, 618; Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart, Urteil vom 1. August 2002 - 2 U 47/01 -, NJW-RR 2003, 1273; Hanseatisches OLG, Urteil vom 4. November 1999 - 3 U 274/98 -, MMR 2000, 92; Billmeier, in: Manssen, Telekommunikations- und Multimediarecht, Loseblattwerk (Stand: Dezember 2009), D § 7 Rdnr. 147 ff., m. w. N., ist die Zurechnung im Polizei- und Ordnungsrecht nach der in Rechtsprechung und Schrifttum herrschenden Theorie der unmittelbaren Verursachung auf Ursachen zu begrenzen, welche unmittelbar die Gefahr oder Störung setzen und so die Gefahrengrenze überschreiten.
OLG Frankfurt, 23.01.2003 - 6 U 148/02
Daher stellt sich im vorliegenden Fall nicht die von den Parteien gleichwohl diskutierte Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Serviceprovider für eine irreführende oder mißbräuchliche Verwendung der von ihm "vermieteten" 0190-Telefaxabruf-Nummern durch die Unternutzer als Störer einzustehen, hat (vgl. hierzu OLG Stuttgart, MMR 2002, 746; Spindler/Volkmann, WRP 2003, 1).
Soweit das OLG Stuttgart in einer ähnlichen Konstellation eines Weiterverkaufs von 0190-Nummern (Urteil vom 1.8.2002, Az. 2 U 47/01) eine Störerhaftung verneint hat, beruhte dies u. a. darauf, dass die dortigen Kläger die Möglichkeit hatten, gegen die unmittelbar Handelnden vorzugehen, anders als dies vorliegend der Fall ist, weil der Kläger die unmittelbar Handelnden nicht ermitteln kann.
LG Hamburg, 13.05.2003 - 312 O 165/03
Störereigenschaft bei 0190-Fax-Spam
Zum einen ist bereits fraglich, ob das TDG im vorliegenden Fall überhaupt anwendbar ist (vgl. OLG Stuttgart, MMR 2002, 746 ff. -Verantwortlichkeit von Resellern; Spindler, Das Gesetz zum elektronischen Geschäftsverkehr - Verantwortlichkeit der Diensteanbieter und Herkunftslandprinzip, NJW 2002, 921 ff.).
https://dejure.org/2002,12978
OLG Brandenburg, 18.06.2002 - 2 U 47/01 (https://dejure.org/2002,12978)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 18.06.2002 - 2 U 47/01 (https://dejure.org/2002,12978)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 18. Juni 2002 - 2 U 47/01 (https://dejure.org/2002,12978)
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Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld aus Amtshaftung; Schaffung abgestreuter Übergänge über Straßen zum Schutz von Fußgängern; Für Fußgänger verkehrsbedeutende Wege; Streupflicht bei ständigem lebhaften Fußgängerverkehr; Anforderungen an die Erfüllung der ...
BGB § 839; BGB § 847; GG Art. 34; ZPO § 543
Haftung der verkehrssicherungspflichtigen Gebietskörperschaft aus Amtshaftung für Glätteunfall
LG Frankfurt/Oder, 29.06.2001 - 11 O 67/01
Fußgängerüberwege sind damit bei Glatteis nur unter der einschränkenden Voraussetzung zu streuen, dass sie belebt und unentbehrlich sind (…vgl. auch Staudinger/Hager, BGB, Neubearbeitung 2009, § 823 Rn. E 137;… MüKoBGB/Papier, 6. Aufl., § 839 Rn. 201;… Wellner in Geigel, Der Haftpflichtprozess, 27. Aufl., Kap. 14 Rn. 147, 159; OLG Hamm VersR 1978, 950, 951; OLG Brandenburg OLGR 2002, 335, 336 …und Urteil vom 30. September 2014 - 2 U 7/14, juris Rn. 39; OLG München…, Urteil vom 26. April 2007 - 1 U 5742/06, juris Rn. 31 ff; OLG Koblenz MDR 2012, 1226).
OLG Brandenburg, 15.08.2018 - 2 U 46/17
Bei der Beurteilung der Frage, ob auf einer Straßenquerung ständig erheblicher Fußgängerverkehr herrscht, der eine Streupflicht bei Eisglätte zur Folge hat, kommt es nicht darauf an, wie viele Fußgänger zu Spitzenzeiten den Überweg nutzen (Senat, Urteile vom 18.06.2002 - 2 U 47/01 - und 17.01.2017 - 2 U 19/16; vgl. auch OLG München, Urteil vom 26.04.2007 - 1 U 5742/06 -, juris).