Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ-RR%201999,%2057
Timestamp: 2019-11-12 08:24:58
Document Index: 200565277

Matched Legal Cases: ['§ 80', '§ 80', '§ 80', '§ 80', '§ 80', 'BGH', '§ 80', '§ 79', '§ 46']

OLG Hamburg, 07.10.1998 - II - 141/98 - 3 Ss 11/98 OWi, II - 141/98, 3 Ss... - dejure.org
OLG Hamburg, 07.10.1998 - II - 141/98 - 3 Ss 11/98 OWi, II - 141/98, 3 Ss 11/98 OWi
https://dejure.org/1998,12692
OLG Hamburg, 07.10.1998 - II - 141/98 - 3 Ss 11/98 OWi, II - 141/98, 3 Ss 11/98 OWi (https://dejure.org/1998,12692)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 07.10.1998 - II - 141/98 - 3 Ss 11/98 OWi, II - 141/98, 3 Ss 11/98 OWi (https://dejure.org/1998,12692)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 07. Januar 1998 - II - 141/98 - 3 Ss 11/98 OWi, II - 141/98, 3 Ss 11/98 OWi (https://dejure.org/1998,12692)
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OWiG § 80a Abs. 1, Abs. 2 S. 1 Nr. 1
NStZ-RR 1999, 57
Die Dreierbesetzung gilt nämlich einheitlich auch dann, wenn wegen unzulänglicher Feststellungen - wie hier; siehe dazu nachstehend III. 1., 2.a) - unklar ist, ob mehrere in der Summe 5.000,-- EUR übersteigende Geldbußen wegen einer oder mehrerer Taten im prozessualen Sinn verhängt worden sind (vgl. Senat, NStZ-RR 1999, 57; BayObLGSt 1999, 25;… Seitz in Göhler, OWiG, 16. Aufl., § 80 a Rdn. 3); Entsprechendes gilt mit Rücksicht auf Nebenfolgen vermögensrechtlicher Art (…vgl. Seitz, a.a.O.).
Die Dreierbesetzung gilt einheitlich selbst dann, wenn wegen unzulänglicher Feststellungen unklar ist, ob mehrere in der Summe 5.000 Euro übersteigende Geldbußen wegen einer oder mehrerer Taten im prozessualen Sinn verhängt worden sind (vgl. Senat in NStZ-RR 1999, 57;… Seitz in Göhler § 80a Rn. 3 m.w.N.).
Werden für mehrere Ordnungswidrigkeiten Geldbußen verhängt, deren Summe 5000 Euro übersteigt, so führt dies dann zur Besetzung mit drei Richtern, wenn die Geldbußen wegen einer prozessualen Tat verhängt wurden oder unklar bleibt, ob ihnen eine prozessuale Tat zu Grunde lag (OLG Hamburg NStZ-RR 1999, 57;… Göhler-Seitz OWiG 15. Aufl. § 80a Rdn. 3).
Die Zuständigkeit des Einzelrichters ist - ohne Widerspruch gegen das aus § 80 a Abs. 1, Abs. 2 OWiG ablesbare Regel-Ausnahme-Verhältnis zu Gunsten des vollbesetzten Bußgeldsenats (hierzu vgl. BGH in NJW 1998, 3209, 3210; HansOLG Hamburg in NStZ-RR 1999, 57, 58) - für andere, vom Wortlaut des § 80 a Abs. 2 OWiG nicht erfasste Verfahrensgestaltungen anerkannt (vgl. zu §§ 79 Abs. 3 S. 1 OWiG, 346 Abs. 2 StPO BayObLG in NStZ-RR 2001, 23, 24 und OLG Hamm in NJW 2000, 451, 452; zu §§ 46 Abs. 1 OWiG, 310 Abs. 2 StPO HansOLG Hamburg, Beschluss vom 20. März 2001, Az.: 2 Ws 74/01).