Source: http://www.vienna-divers.at/statuten.html
Timestamp: 2019-10-18 15:46:23
Document Index: 257295235

Matched Legal Cases: ['§3', '§ 9', '§ 5', '§ 21', '§9', '§13', '§14', '§ 34']

Hier kannst du die Statuten des Tauchclubs Vienna Divers nachlesen.
Tauchclub Vienna Divers
Der Verein führt den Namen "Tauchclub Vienna Divers".
Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit über ganz Österreich sowie auf das europäische und außereuropäische Ausland.
Der Verein strebt die Mitgliedschaft in anderen Organisationen (z.B Dachverbänden) an.
Der ideelle Verein, dessen Zweck nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die Aus-, Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet des Tauchsportes und dessen gemeinschaftliche Ausübung für Mitglieder aus dem In- und Ausland.
§3 Mittel zur Verwirklichung des Vereinszweckes
Pflege des Tauchsports
Durchführung von Wettkämpfen und Teilnahme an diesen, Sportfesten und anderen sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen
Tauchfahrten im in und Ausland, Ausflüge, Wanderungen und gesellige Zusammenkünfte
Erwerb von gemeinsamer Ausrüstung
Erwerb bzw. Errichtung einer vereinseigenen Tauchbasis
Kooperationen mit anderen Tauchvereinen und Tauchbasen
Einschreibegebühren / Beitrittsgebühren
Ausflugsgebühren
Verleih von Equipment und Flaschenfüllungen
Mitglieder können physische und juristische Personen ohne Unterschied werden. Sie gliedern sich, in provisorische, ordentliche, außerordentliche, zeitlimitierte und Ehrenmitglieder.
Provisorische Mitglieder befinden sich in einem Probejahr und werden nach Ablauf desselben automatisch ordentliche Mitglieder.
Zeitlimitierte Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit nur für einen bestimmten Zweck auf eine bestimmte Zeit in Anspruch nehmen (Gäste).
Über die Aufnahme von provisorischen, ordentlichen, außerordentlichen und zeitlimitierten Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
Ein Eintritt in den Verein beginnt mit einer provisorischen Mitgliedschaft, welche nach einem Probejahr endet und automatisch in eine ordentliche Mitgliedschaft übergeht. Davon ausgenommen sind die Gründungsmitglieder, deren ordentliche Mitgliedschaft ab dem Zeitpunkt des Zahlungseingangs der Einschreibegebühr beginnt.
Zeitlimitierte Mitglieder erwerben kurzfristig die Mitgliedschaft für den bei Abschluss festgelegten Zeitraum (i.d.Regel ein Kalendertag).
Innerhalb des Probejahres kann die provisorische Mitgliedschaft sowohl seitens des Mitgliedes als auch des Vereins jederzeit und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Bereits einbezahlte Einschreibungsgebühren und Mitgliedsbeiträge werden nicht refundiert.
Die zeitlimitierte Mitgliedschaft endet automatisch nach Ablauf des bei Abschluss festgelegten Zeitraumes (i.d. Regel ein Kalendertag).
Der freiwillige Austritt von außerordentlichen und ordentlichen Mitgliedern ist jeweils zum Ende eines Kalenderjahres zulässig und erfolgt durch schriftliche Anzeige an den Vorstand. Diese muss mindestens 1 Monat vor dem Austrittstermin zugegangen sein; erfolgt sie später, ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich. Zum Zeitpunkt des Austritts dürfen keine Schulden an den Verein bestehen (z.B. ausständige Mitgliedsbeiträge) ansonsten wird die Kündigung unwirksam.
Der Ausschluss eines außerordentlichen oder ordentlichen Mitgliedes kann vom Vorstand nur aus wichtigen Gründen mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden. Wichtige Gründe sind insbesondere:
Gegen den Ausschluss ist innerhalb eines Monats nach Zustellung der schriftlichen Mitteilung die Berufung an die nächste Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen. Gegen den Beschluss der Generalversammlung ist ein vereinsinternes Rechtsmittel nicht zulässig.
Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 5 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden. Gegen diesen Beschluss ist ein vereinsinternes Rechtsmittel nicht zulässig.
Das Mitglied hat bis zum Ende der Mitgliedschaft die festgesetzten Beiträge zu entrichten sowie den Mitgliedsausweis und sonstige vom Verein zur Verfügung gestellte Utensilien (Schlüssel zu Vereinsgrundstücken, Sportgeräte, Kleidung, Abzeichen, etc.) zurückzustellen.
Jedes Mitglied ist berechtigt aber nicht verpflichtet, für die Dauer seiner Mitgliedschaft zu den in diesem Statut oder von den Vereinsorganen festgelegten Bedingungen an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und seine Einrichtungen zu benutzen.
Stimmrecht und aktives sowie passives Wahlrecht in der Generalversammlung richten sich nach § 9 Abs. 5.
Mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
Die Funktionsperiode der Organe nach Abs. 1 lit. b, c, beträgt fünf Jahre, sie dauert jedenfalls bis zur Wahl der neuen Organe. Die Wiederwahl ist möglich.
Eine außerordentliche Generalversammlung ist vom Vorstand innerhalb von vier Wochen einzuberufen
auf schriftlichen und begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel aller stimmberechtigten Mitglieder (§ 5 Abs 2 VerG), d) auf Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs 5 VerG).
Zu allen Generalversammlungen hat der Vorstand sämtliche Mitglieder mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung elektronisch (z.B. per E-Mail) bzw. in Ausnahmefällen schriftlich einzuladen.
Anträge an die Generalversammlung sind mindestens eine Woche vorher beim Vorstand schriftlich und von mindestens fünf stimmberechtigten Mitgliedern unterschrieben einzureichen. Ordnungsgemäß eingebrachte Anträge müssen in Beratung genommen werden.
Bei der Generalversammlung sind sämtliche Mitglieder teilnahmeberechtigt.
Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht haben nur folgende Mitglieder:
ordentliche und außerordentliche Mitglieder, die am 1. Jänner des Jahres, in dem die Generalversammlung stattfindet, das 14. Lebensjahr vollendet und ihren Mitgliedsbeitrag ordnungsgemäß entrichtet haben.
Ehrenmitglieder, die am 1. Jänner des Jahres, in dem die Generalversammlung stattfindet, das 14. Lebensjahr vollendet haben.
Jedes Mitglied hat nur eine Stimme; das Stimmrecht ist persönlich auszuüben. Für die Funktionen eines Präsidenten, Finanzreferenten, Schriftführers und deren Stellvertreter ist Volljährigkeit erforderlich.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident oder sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, führt das an Lebensjahren älteste anwesende Mitglied den Vorsitz.
Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung des Rechnungsprüfers
Eventuelle Beschlussfassung über die Erstellung des Voranschlags
Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge für provisorische, ordentliche, außerordentliche und zeitlimitierte Mitglieder
Die Generalversammlung ist befugt, Angelegenheiten gem. lit. d dem Vorstand zu übertragen.
Finanzreferent (Kassier) und sein Stellvertreter
Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
Der Vorstand wird vom Präsidenten, bei Verhinderung vom Stellvertreter/von der Stellvertreterin schriftlich oder mündlich einberufen.
Außer durch Tod oder Ablauf der Funktionsperiode (Abs.3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs.9) und Rücktritt (Abs.10).
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes i.d.g.F. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen §9 Abs.1 und Abs.2 lit. a dieser Statuten
Information der Mitglieder über Vereinstätigkeit, die Gebarung des Vereines und den geprüften Rechnungsabschluss
Veranstaltungen zu organisieren und anzuzeigen
Änderungen der Statuten anzuzeigen
Der Vorstand hat in berechtigten Einzelfällen die Möglichkeit, den Mitgliedsbeitrag teilweise bzw. zur Gänze zu erlassen.
§13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vereinsmitglieder
Dem Präsident, im Verhinderungsfalle seinem Stellvertreter, obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und Dritten sowie die Vorsitzführung in der Generalversammlung und im Vorstand.
Schriftstücke, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Präsident und einem weiteren stimmberechtigten volljährigen Vorstandsmitglied, in vermögensrechtlichen Angelegenheiten vom Präsident und dem Finanzreferenten gemeinsam zu unterfertigen. Im Verhinderungsfalle hat der jeweilige Stellvertreter zu unterfertigen.
Der Schriftführer hat den Präsident bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt insbesondere die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
Der Finanzreferent ist für die ordnungsgemäße Vermögensgebarung des Vereines verantwortlich. Er ist dem Präsident und/oder seinen Stellvertretern sowie den Rechnungsprüfern (bzw. dem Abschlussprüfer) gegenüber verpflichtet, jederzeit Auskunft zu geben und Einsicht in die Unterlagen zu gewähren.
Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle der oben genannten Funktionäre deren Stellvertreter.
§14 Rechnungsprüfer, Abschlussprüfer
Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von fünf Jahren gewählt; Wiederwahl ist zulässig. Sie dürfen dem Vorstand nicht angehören.
Den Rechnungsprüfern obliegt die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben die Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu unterrichten.
Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff. BAO zu verwenden.