Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_06_10_2010_IX_ZB_197_10_Notwendigkeit_einer_ausdruecklic-d4148493.html
Timestamp: 2017-01-23 15:36:56
Document Index: 7750092

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 237', 'BGH', '§ 237']

BGH, 06.10.2010 - IX ZB 197/10 - Notwendigkeit einer ausdrücklichen Bezeichnung als "Rechtsbeschwerde" für die Einlegung einer Rechtsbeschwerde | Urteile auf anwalt24.de
BGH, 29.10.2010 - IX ZB 206/10 - Voraussetzungen für die Bejahung der Erfolgsaus...…BGH, 06.10.2010 - IX ZB 197/10 - Notwendigkeit einer ausdrücklichen Bezeichnung ...BGH, 06.10.2010 - VIII ZB 15/10 - BeschlussberichtigungBGH, 06.10.2010 - VIII ZR 209/07 - Ausschluss des Ausgleichsanspruchs eines Hand...BGH, 06.10.2010 - VIII ZR 210/07 - Einstufung des Leasingnehmers als Kunde des H...BGH, 06.10.2010 - VIII ZB 23/10 - Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahr...BGH, 06.10.2010 - 4 StR 315/10 - Einstellung eines Verfahrens mangels Erheblichk...BGH, 06.10.2010 - VIII ZR 183/09 - Einheitliche Umlage der Kosten der Wasservers...BGH, 06.10.2010 - XII ZR 202/08 - Berücksichtigung von einer Befristung des nach...BGH, 06.10.2010 - XII ZB 22/10 - Wiedereinsetzung in die schuldlos versäumte Wie...BGH, 06.10.2010 - XII ZB 66/10 - Anforderungen an die organisatorischen Maßnahme...BGH, 06.10.2010 - XII ZB 67/10 - Anforderungen an die organisatorischen Maßnahme...BGH, 06.10.2010 - 2 ARs 360/10; 2 AR 214/10 - Zuständigkeit für die Entscheidung...BGH, 06.10.2010 - 2 StR 354/10 - Begründung einer Bindungswirkung durch eine inf...BGH, 06.10.2010 - 2 StR 451/10 - Nachprüfung eines Urteils auf RechtsfehlerBGH, 06.10.2010 - VIII ZR 15/10 - Fortbestand eines vor Inkrafttreten des Gesetz...BGH, 06.10.2010 - XII ZR 10/09 - Maßgeblichkeit der Realisierbarkeit einer Ausgl...BGH, 06.10.2010 - VIII ZR 271/09 - Anspruch eines gewerblichen Großvermieters au...BGH, 06.10.2010 - 2 StR 394/10 - Herabsetzung der Anforderungen an die Abfassung...BGH, 05.10.2010 - VI ZA 27/09 - Geltung der bisherigen Rechtsprechung zur Wissen...BGH, 05.10.2010 - V ZB 222/10 - Aussetzung der Vollziehung einer Haftungsanordnu...BGH, 05.10.2010 - 1 StR 478/10 - Anwendbarkeit der Vorschrift über den mindersch...…BGH, 01.10.2010 - V ZR 220/09 - Gesteigerte Inanspruchnahme des Gemeinschaftseig...
BGH, 06.10.2010 - IX ZB 197/10 - Notwendigkeit einer ausdrücklichen Bezeichnung als "Rechtsbeschwerde" für die Einlegung einer Rechtsbeschwerde
BundesgerichtshofBeschl. v. 06.10.2010, Az.: IX ZB 197/10Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 06.10.2010Referenz: JurionRS 2010, 25443Aktenzeichen: IX ZB 197/10 Verfahrensgang:vorgehend:AG Karlsruhe - 12.05.2009 - AZ: 1 C 55/09LG Karlsruhe - 25.08.2009 - AZ: 9 S 342/09Rechtsgrundlage:§ 237 ZPODer IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter, die Richter Raebel und Vill, die Richterin Lohmann und den Richter Dr. Pape am 6. Oktober 2010 beschlossen: Tenor:Die Sache wird an die 9. Zivilkammer des Landgerichts Karlsruhe zur weiteren Sachbehandlung zurückgegeben. Gründe1 Dem Antrag des Beklagten vom 30. Juli 2010 kann nicht entnommen werden, dieser habe beim Berufungsgericht die Wiedereinsetzung in die Frist zur Einlegung einer Rechtsbeschwerde beantragen wollen. Es ergibt sich aus dem Vorbringen des Beklagten nicht, dass dieser überhaupt eine Rechtsbeschwerde hat einlegen wollen. Zwar erfordert die Einlegung einer Rechtsbeschwerde nicht die ausdrückliche Bezeichnung als "Rechtsbeschwerde", sofern sich aus dem Schreiben der Partei nach allgemeinem Sprachgebrauch ergibt, dass eine Überprüfung durch das im Instanzenzug übergeordnete Gericht begehrt wird (vgl. BGH, Beschl. v. 21. März 2002 - IX ZB 18/02, WM 2002, 1512). Vorliegend ist jedoch weder aus dem Schreiben vom 30. Juli 2010 noch aus sonstigen Umständen zu entnehmen, dass der Beklagte die übergeordnete Instanz hat anrufen wollen. 2 Das Wiedereinsetzungsgesuch des Beklagten ist daher in der Weise auszulegen, dass die Wiedereinsetzung in die versäumte Berufungsfrist beantragt wird. Über diesen Wiedereinsetzungsantrag hat das Berufungsgericht zu entscheiden (§ 237 ZPO). Ganter Raebel Vill Lohmann Pape Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.