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Timestamp: 2018-04-24 14:15:58
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Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

Freiwillige Feuerwehr Springe - Sitzungsprotokoll 14.01.2014
Förderverein FF Springe - Sitzungsprotokoll 14.01.2014
Der 1. Vorsitzende Jürgen Merbt eröffnet die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Springe -Ortsfeuerwehr Springe- e.V. um 19.35 Uhr, zu der er 51 Mitglieder, den stellv. Vorsitzenden kraft Amtes Florian Doege, den stellv. Vorsitzenden kraft Amtes Dirk Berneisen sowie den Schriftführer Sebastian Tschöpe begrüßen kann. Die Kassenwartin Brigitte Merbt lässt sich krankheitsbedingt entschuldigen.
Jürgen Merbt bittet die Versammlung, sich zu Ehren der im Berichtsjahr 2013 verstorbenen Mitglieder zu erheben.
Die Einladung der Mitgliederversammlung ist den Mitgliedern rechtzeitig zugesendet worden. An der Versammlung nehmen 51 stimmberechtigte Mitglieder teil. Die Beschlussfähigkeit ist demnach gegeben.
TOP 3 Genehmigung des Protokolls der 2. Mitgliederversammlung vom 08.01.2013
Das Protokoll lag zur Einsicht seit der Einladung zur Versammlung im Büro des Ortsbrandmeisters sowie vor Beginn der Sitzung aus.
Der 1. Vorsitzende Jürgen Merbt trägt den Rechenschafts-/Tätigkeitsbericht 2013 für den Förderverein der Ortsfeuerwehr Springe e.V. vor.
Durch die Erkrankung der Kassiererin Brigitte Merbt trägt Jürgen Merbt den Kassenbericht des Jahres 2013 vor.
Der Kassenbericht ist als Anlage dem Protokoll beigefügt.
Am 12.01.2014 wurde durch die gewählten Kassenprüfer Simon Paulig und Herbert Tschöpe die Kasse geprüft. Es wurden keine Beanstandungen festgestellt.
Herbert Tschöpe bittet die anwesenden Mitglieder um Entlastung der Kassenwartin sowie des gesamten Vorstandes.
TOP 8 Änderung der Satzung (§ 8 Abs. 2 Satz 2 – Form der Einladung)
Der Vorstand schlägt vor, § 8 Abs. 2 Satz 2 der Satzung wie folgt zu ändern.
„Die Einberufung erfolgt mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung durch Veröffentlichung im Verkündungsblatt der Stadt Springe, der Neuen Deister Zeitung“
Die Versammlung beschließt einstimmig die Änderung der Satzung.
TOP 9 Änderung des Termins der Mitgliederversammlung
Der ursprünglich beschlossene Termin für die Mitgliederversammlung soll nicht mehr der 2. Dienstag im Januar sein, sondern der 4. Dienstag im Januar. Dieser Termin ist sinnvoller, da es durch die Feiertage im Dezember immer schwierig ist, Dinge vorzubereiten bzw. einzuladen.
Der Vorschlag wird durch die Versammlung einstimmig beschlossen.
TOP 10 Verfügungsrahmen
Der 1. Vorsitzende gibt nach Ablauf der Probejahre bekannt, dass der beschlossene Verfügungsrahmen für den Vorsitzenden und den Vorstand völlig ausreicht.
Er schlägt vor, den Verfügungsrahmen so zu belassen.
Die Versammlung ist einstimmig für die Belassung des Verfügungsrahmens.
TOP 11 Wahl Kassenprüfer
Vorgeschlagen werden Herbert Tschöpe und Simon Paulig.
Die Vorgeschlagenen werden beide einstimmig gewählt und nehmen das Amt an.
Herbert Tschöpe merkt an, dass laut Satzung auch die Kassenprüfer entlastet werden müssten.
In der nächsten Einladung zur Mitgliederversammlung soll TOP 7 dann um das Wort Kassenprüfer erweitert werden. Evtl. wird die Satzung 2015 nochmals geändert.
Da es keine weiteren Wortmeldungen gibt, wird die Sitzung durch den 1. Vorsitzenden Jürgen Merbt um 20.23 Uhr geschlossen.
Hier nun also der Bericht über die Vorstands- und Vereinstätigkeiten des abgelaufenen Jahres 2014.
An Vereinsveranstaltungen fand die Mitgliederversammlung am 14.01.statt und der Vorstand traf sich zu insgesamt 3 Sitzungen, um die aktuellen Zuschussanträge der Wehr zu besprechen, Anträge auf Mitgliedschaft zu beschließen und alle finanziellen und organisatorischen Dinge zu besprechen. Wie auch in den Vorjahren wurden eigentlich alle Dinge im Vorstand beschlossen, auch finanzielle Angelegenheiten, die eigentlich alleine vom Vorsitzenden hätten entschieden werden können. Sämtliche Beschlüsse und Entscheidungen wurden nach oftmals eingehenden Beratungen und Vorbesprechungen stets einvernehmlich gefasst, denn Ziel ist immer das Vorankommen der Wehr im Allgemeinen.
Die Mitgliederzahl ist nochmals angewachsen. Hatten wir Ende 2013 noch 517 Förderer, sind es nunmehr 533 Personen, die dem Verein angehören. Und das, obwohl leider 12 Abgänge durch Austritt oder Tod zu verzeichnen waren, wobei in vier Fällen die verbliebenen Personen die Mitgliedschaft wie selbstverständlich übernommen haben, dafür meinen speziellen Dank und auch den des Vorstandes.
In diesem Atemzuge möchte ich nun auch gleich auf die schwierigste und zeitaufwändigste Aufgabe des Jahres 2014 eingehen, das Zauberwort heißt: SEPA……. Insbesondere für jeden Kassierer (und auch Vorsitzenden) eines Vereins eine mittelgroße Katastrophe. Grund für graue oder endgültig ausfallende Haare, Stress über Wochen, obwohl eigentlich zeitig mit allen möglichen vorbereitenden Arbeiten angefangen wurde mit einem Male Zeitdruck, usw., usw. . In diesem Zusammenhang von meiner Seite ein ganz, ganz großes Dankeschön an den Mitarbeiter der Bank unseres Vertrauens, der uns hervorragend unterstützt hat.
Ohne den Ausführungen meiner Frau vorzugreifen sei gesagt, dass die Mitgliedsbeiträge der Förderer und Spenden von Gönnern, die der Feuerwehr schon immer wohl gesonnen waren, mehr als 17.000,-- € in die Kasse brachten, als Besonderheit sei hierbei erwähnt, dass am 28. Dezember, dem Tag unserer letzten Vorstandsitzung 2014 eine Spende „von den Anonymen XXX….“ im Briefkasten der Ortsfeuerwehr lag, eindeutig für den Förderverein adressiert, ohne jeglichen Absender oder Hinweis. So etwas kann gerne immer wieder geschehen, vielleicht werden meine Bitten und Wünsche ja noch ein drittes Mal erhört.
Aber es gab aber natürlich auch Ausgaben, wie die laufenden Zuschüsse für Ausbildung der Jugend im Musikzug sowie für Notenbeschaffung, die Unterhaltung des Mannschaftstransportwagens (MTW), der ja von der Ortswehr selbst beschafft wurde, Unterhaltung des kombinierten Fax- und Kopiergerätes, Zuschüsse für die Jugend für das alljährliche Zeltlager. Größere Brocken waren der Zuschuss für die Neubeschaffung einer Batterie für den Elektro-Deichsel-Stapler und die Beschaffung von Spezialleuchten für das neue Fahrzeug, welches der Ortsfeuerwehr wahrscheinlich am 14.03. übergeben wird. Alles Dinge, die für einen „normalen Ablauf“ in der Wehr einer solchen Größenordnung sehr wünschenswert sind, jedoch nicht zum Pflichtprogramm der Stadt gehören und auch nicht bezahlt werden.
Und weiterhin konnte auch die auf Grund eines Beschlusses der Versammlung gebildete Rücklage für die anstehende Beschaffung eines MTW erhöht werden. Und diese Beschaffung genießt schon eine gewisse Priorität, mögen da auch diese oder jene Wünsche bestehen. Bevor nicht auch im Kommando der Ortsfeuerwehr Einmütigkeit in einer Sache besteht, wird auch nichts an den Vorstand herangetragen.
Alle Ausgaben wären ohne die Förderer und Spender nicht möglich gewesen. Ich bedanke mich bei meiner Vorstandscrew für die gute Zusammenarbeit und das gedeihliche Zusammenwirken und wiederum im Namen des Vorstandes bei allen, die den Verein in welcher Form auch immer unterstützt haben. Innerhalb des Vorstandes herrscht eine sehr gute Zusammenarbeit und es wird das Prinzip der kurzen Wege durchgeführt. Es gibt Diskussionen, die letzten Endes aber immer zu einvernehmlichen Beschlüssen geführt haben. Alle Ausgaben, die getätigt wurden, sind quasi „Eigenleben“ der Ortsfeuerwehr, die Stadt würde und könnte all diese Dinge nicht beschaffen bzw. unterstützen oder leisten, da sie eben auch nicht zu den Pflichtaufgaben gehören. Und genau diese Dinge, die der Feuerwehr eben manche Dinge erleichtern , die Fahrzeugunterhaltung für den MTW, der quer durch die Wehr benötigt wird, jedoch kein Pflichtfahrzeug ist, können halt nur durch das Geld der Förderer und Spender finanziert werden. Ganz, ganz herzlichen Dank dafür im Namen des ganzen Vorstands.
Ich möchte nun abschließend noch kurz auf dieses Jahr kommen und auch in diesem Kreise erwähnen, dass die Ortsfeuerwehr Springe in diesem Jahr auf ihr 125 – jährigen Bestehen zurückblicken kann und wird. Es sind zahlreiche Veranstaltungen geplant und in Vorbereitung und ich weiß aus eigener Erfahrung, was das für die Wehrführung, das Kommando und auch alle Aktiven an Arbeit und Zeitaufwand bring und bedeutet. Von Seiten des Vorstandes und im Namen aller Mitglieder viel Kraft und Erfolg für all diese Vorhaben und Veranstaltungen, die dann wohl in der Ausrichtung des Stadtfeuerwehrfestes vom 19. – 21.06. ihren Höhepunkt haben werden.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Förderverein insbesondere punkto Förderung der Partnerschafts- und Kameradschaftspflege mit der Gessertshäusener Wehr einen Obolus dazu beisteuern könnte…..
Vielen Dank für eure/Ihre Aufmerksamkeit, ich hoffe, dass ich nicht zu langatmig war und möchte jetzt nahtlos übergehen zum TOP 5 und gebe das Wort weiter an meine Frau für den Vortrag des Kassenberichtes für das abgelaufene Jahr 2014.
zu meinem Bedauern kann ich den Kassenbericht aus gesundheitlichen Gründen leider auch in diesem Jahr nicht selber vortragen und bitte dies zu entschuldigen.
Nachdem ich im letzten Jahr über Gesamteinnahmen in Höhe von ~ 14.500,00 € berichten konnte, haben sich die Einnahmen durch weitere Mitgliederwerbung, vor allem durch viele Übertritte von den ehemaligen Förderern in den Förderverein, noch weiter gesteigert.
Die Gesamteinnahmen im abgelaufenen Jahr betrugen insgesamt 20.700,52 €. Diese Einnahmen setzen sich zusammen aus
den Mitgliedsbeiträgen in Höhe von 12.747,99 € (im Vorjahr 4.789,56 €)
den Geldspenden von Privatpersonen und ortsansässigen Firmen in Höhe von insgesamt 7.882,00 € (im Vorjahr 8.628,37 €)
Sachspenden im Wert von 0,00 € (im Vorjahr 1.120,01 €)
Zinsen Giro- und Sparkonto in Höhe von 70,53 € (im Vorjahr 23,07 €)
Diesen Einnahmen stehen natürlich auch Ausgaben gegenüber. Diese beliefen sich auf insgesamt 10.895,57 € und setzen sich wie folgt zusammen:
An reinen Sachkosten für die Vereinsarbeit wurden rund 800,00 € u. a. für die Zeitungsanzeige für die Mitgliederversammlung, Porto, Druckkosten, Notarkosten durch Wechsel im Vorstand und das Sammelwerk „Vereinsvorsitzender“ ausgegeben. Außerdem wurde zum Jahresende ein Laptop und Internetstick für die Vereinsarbeit im Wert von 515,97 € angeschafft, da ab 2014 u. a. die Beiträge mit VR-Networld abgebucht werden und der bislang genutzte private Laptop dafür nicht geeignet ist. Die Anschaffung wurde auch für sinnvoll erachtet, damit bei einem evtl. Wechsel des Kassenwartes alle erforderlichen Unterlagen und Dateien mit dem Laptop weitergegeben werden können.
Für die Jugendarbeit (§ 2 Abs. 1 e der Satzung) wurde ein Zuschuss für das in den Sommerferien durchgeführte Zeltlager in Höhe von 300,00 € gezahlt sowie die jährlich anfallenden Kosten für das Abo der Zeitschrift „Lauffeuer“ übernommen. Für die Jahresversammlung der Jugendgruppe wurden die Kosten für zwei Kisten Cola usw. übernommen.
Und auch der Musikzug (§ 2 Abs. 1 f der Satzung) ging nicht leer aus. Hier wurde die Arbeit mit rund 3.000,00 € gefördert. Dazu zählt u. a. der seit Juli 2012 mtl. Zuschuss zu den Ausbildungskosten in Höhe von 125,00 €. Weiter wurden die Kosten für die Gruppenunfall- und Haftpflichtversicherung in Höhe von 555,00 € durch den Förderverein übernommen. Auch der Noteneinkauf wurde mit 150,00 € bezuschusst. Und anlässlich des 140jährigen Bestehens der befreundeten Feuerwehr Gessertshausen, zu dem der Musikzug eingeladen war und am Abend aufgespielt hat, wurde die Busfahrt mit 800,00 € bezuschusst.
Für den Musikzug wurden im September 53 Multifunktionsjacken angeschafft, deren Kosten in Höhe von 2.392,00 € zunächst vom Förderverein komplett vorfinanziert wurden. Unter dem Punkt Spendeneinnahmen befinden sich auch ein zweckgebundener Zuschuss des Ortsrates Springe in Höhe von 1.250,00 € und der Volksbank in Höhe von 490,00 € für die Multifunktionsjacken, sodass letztendlich der Förderverein „nur“ die restlichen 652,00 € übernommen hat. Ein besonderer Dank gilt daher auch dem Ortsrat Springe und der Volksbank, die der Feuerwehr immer positiv gegenüber stehen.
Als Werbung für den Brandschutz (§ 2 Abs. 1 g der Satzung) wurden die Kosten für die Werbefolien Feuerwehr in Höhe von 174,99 € übernommen.
Unter der Rubrik materielle Hilfe für den Dienstbetrieb (§ 2 Abs. 1 i der Satzung) wurden u. a. wie im letzten Jahr auch die „Bürokosten“ in der Feuerwache (Telefon, Kopierer, usw.) in Höhe von ~ 800,00 € übernommen, da dies nicht zu den Aufgaben der Stadt gehört.
Weiter wurden auch für den MTW die Inspektions- und Instandhaltungskosten in Höhe von 1.898,38 € sowie die TÜV- und ASU-Gebühren in Höhe von 142,58 vom Förderverein übernommen. Hierzu sei noch einmal erklärt, dass auch der Betrieb des MTW nicht zu der Pflichtausstattung der Freiwilligen Feuerwehr gehört und daher auch die Kosten nicht von der Stadt übernommen werden.
Für die Reparatur des Kolbenverdichters wurden 111,96 € aufgewendet. Weiter wurden auf Wunsch der Feuerwehr im März 25 Türkeile im Wert von 124,95 € angeschafft.
Im Juni wurden 12.000 € als Rücklage für die Anschaffung eines neuen MTW auf ein Dax-Cash-Konto angelegt, die natürlich auch zum Bestand zählen.
Abschließend ergibt sich ein Bestand in Höhe von 20.072,08 €.
Anfangsbestand (incl. Handkasse) 01.01.2013
10.267,13 €
20.700,52 €
30.967,65 €
10.895,57 €
20.072,08 €
Für das kommende Jahr sind uns nach dem derzeitigen Stand Mitgliedsbeiträge in Höhe von rd. 13.000,00 € sicher. Dieser Betrag wird sich durch Spendeneinwerbungen sicher noch erhöhen.
Nach der Abbuchung der Mitgliedsbeiträge im Mai 2014 sollten weitere 12.000 € in die Rücklage überführt werden.