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Timestamp: 2013-05-23 16:25:59
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Rechtsprechung: NJW 1992, 238
Rechtsprechung BGH, 02.10.1991 - XII ZR 132/90 Volltextver�ffentlichungen
NJW 1992, 238
DNotZ 1992, 439
FamRZ 1992, 293
Wird zitiert von ... (16) BGH, 30.06.1999 - XII ZR 230/96 Abgrenzung zwischen ehebezogener unbenannter Zuwendung und …F�r die ehebezogene Zuwendung lie� es der Bundesgerichtshof daher dabei bewenden, da� die Zuwendung rechtlich die Gesch�ftsgrundlage habe, da� daf�r eine Verpflichtung eingegangen oder eine Leistung bewirkt werde, wobei diese auch immateriellen Charakter haben k�nne (…Senatsurteil vom 17. Januar 1990 aaO; vom 2. Oktober 1991 - XII ZR 132/90 - FamRZ 1992, 293, 294).Art und H�he dieses Billigkeitsanspruchs h�ngen von einer Gesamtw�rdigung aller Einzelfallumst�nde ab, z.B. Ehedauer, der Frage, wie lange und mit welchem Erfolg die Zuwendung ihrem Zweck gedient hat, Alter der Ehegatten, Art und Umfang der vom Zuwendungsempf�nger innerhalb seines Aufgabenbereichs erbrachten Leistungen, Einsatz eigenen Verm�gens, H�he der noch vorhandenen Verm�gensmehrung, dem Zuwendenden verbliebenes Verm�gen und anderes (vgl. BGHZ 84, 361, 368; Senatsurteil vom 2. Oktober 1991, aaO S. 294).
BGH, 28.03.2006 - X ZR 85/04 Ehescheidung - Schenkung oder ehebedingte Zuwendung?Darin liegt die Gesch�ftsgrundlage der Zuwendung (BGHZ 142, 137, 147 f.; BGHZ 127, 48, 52;… BGH, Urt. v. 23.04.1997 - XII ZR 20/95, NJW 1997, 2747; Urt. v. 02.10.1991 - XII ZR 132/90, NJW 1992, 238, 239;… Urt. v. 27.01.1988 - IVb ZR 82/86, FamRZ 1988, 482, 485;… Urt. v. 07.01.1972 - IV ZR 231/69, NJW 1972, 580).Das Berufungsgericht ist im Ansatz zu Recht davon ausgegangen, dass bei der Beurteilung, ob eine ehebedingte Zuwendung oder eine Schenkung gewollt war, der Wortwahl in einer notariellen Urkunde f�r die Einsch�tzung des rechtsgesch�ftlichen Inhalts der beurkundeten Erkl�rung erhebliches Gewicht zukommt, weil die notarielle Urkunde die Vermutung der Richtigkeit und Vollst�ndigkeit f�r sich hat (BGHZ 138, 49, 53;… BGH, Urt. v. 05.07.2002 - V ZR 143/01, NJW 2002, 3164 f.; Urt. v. 02.10.1991 - XII ZR 132/90, NJW 1992, 238, 239;… Urt. v. 10.07.1981 - V ZR 79/80, NJW 1981, 2687, 2688).Es hat auch zu Recht die von ihm zitierte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ber�cksichtigt, nach der bei Vertr�gen aus den 1970er Jahren allein aus der Bezeichnung des Rechtsgesch�fts als Schenkung nicht mit ausreichender Sicherheit geschlossen werden k�nne, dass die Parteien wirklich eine Schenkung gewollt h�tten, weil mangels Problembewusstseins von Notaren keine "Zuwendungsvertr�ge" beurkundet worden seien (BGH NJW 1992, 238, 239).
BGH, 28.05.2009 - Xa ZR 9/08 Schenkung oder doch nur Gegenleistung?Da die Gegenleistung des Empf�ngers der Zuwendung auch immaterieller Art sein kann, durfte das Berufungsgericht seine Annahme, es liege eine Schenkung vor, auch nicht auf die Erw�gung st�tzen, dass dem Beklagten aus dem Meistertitel keine unmittelbaren wirtschaftlichen Vorteile erwachsen seien (…vgl. BGH, Urt. v. 17.1.1990 - XII ZR 1/89, NJW-RR 1990, 386; v. 2.10.1991 - XII ZR 132/90, NJW 1992, 238, 239, jeweils zur ehebedingten Zuwendung).
OLG K�ln, 05.10.2005 - 2 U 19/05 Pflichtteilserg�nzungsanspruch und SchenkungAuch wenn letzteres in der Regel der Fall ist (BGHZ 87, 145, 146), liegt doch ausnahmsweise eine Schenkung vor, wenn sich feststellen l�sst, dass die Ehegatten inhaltlich wirklich eine Unentgeltlichkeit der Zuwendung im Sinne einer Schenkung wollten (BGHZ 87, 145, 146; BGH NJW-RR 1990, 386; BGH NJW 1992, 238, 239;… M�nchKomm/Kollhosser, aaO � 516 Rdn. 66).Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat zwar in der Vergangenheit wiederholt der ausdr�cklichen Bezeichnung durch den beurkundenden Notar f�r die Abgrenzung zwischen Schenkung und unbenannter Zuwendung keine entscheidende Bedeutung beigemessen (BGH NJW-RR 1990, 386, 387; BGH NJW 1992, 238, 239; so auch OLG D�sseldorf NJW-RR 1996, 467, 468; OLG M�nchen NJW-RR 2002, 3, 4; anders der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in seinem Urteil vom 24.03.1983, BGHZ 87, 145, 146; OLG Frankfurt FamRZ 1986, 576).Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat seine Entscheidungen damit begr�ndet, dass es zur damaligen Zeit herrschende notarielle Praxis gewesen sei, eine Zuwendung zwischen Ehegatten, die ohne direkte Gegenleistung erfolgte, ohne weiteres als Schenkung zu beurkunden (BGH NJW-RR 1990, 386, 387; BGH NJW 1992, 238, 239).
BGH, 23.09.1999 - X ZR 114/96 Begriff der Unentgeltlichkeit einer ZuwendungDie g�terrechtliche Behandlung und mithin auch die Einordnung als "unbenannte" Zuwendung im Verh�ltnis der Ehegatten zueinander (vgl. hierzu BGHZ 87, 145, 146; BGHZ 116, 167, 169 f.;… BGH, Urt. v. 17. Januar 1990 - XII ZR 1/89, NJW-RR 1990, 386 = FamRZ 1990, 600; Urt. v. 2. Oktober 1991 - XII ZR 132/90, NJW-RR 1992, 238, 239 reSp.;… Urt. v. 30. Juni 1993 - XII ZR 210/91, NJW-RR 1993, 1410) ist deshalb f�r die Frage der Anwendbarkeit des � 822 BGB auf Anspr�che Dritter gegen den Ehegatten in bezug auf Verm�gensgegenst�nde, die diesem unentgeltlich vom anderen Ehegatten zugewendet werden, nicht ausschlaggebend; ob der Empf�nger das Erlangte seinem Ehegatten unentgeltlich zugewendet hat, ist im Verh�ltnis zum au�erhalb der g�terrechtlichen Beziehung stehenden Gl�ubiger nicht nach g�terrechtlichen Gesichtspunkten zu beurteilen.
BGH, 24.10.1996 - IX ZR 4/96 Pflichten des Rechtsanwalts bei Entziehung des MandatsDas war nicht der Fall, wenn es sich, wie der Beklagte geltend macht, trotz der im Vertrag vom 8. November 1990 enthaltenen Bezeichnung der �bertragung als "unentgeltlich" um eine sogenannte ehebezogene Zuwendung handelte, f�r die das Schenkungsrecht nicht gilt (vgl. BGHZ 87, 145, 146; 116, 167, 170; 127, 48, 52; BGH, Urt. v. 2. Oktober 1991 XII ZR 132/90, NJW 1992, 238, 239); auf dem Grundst�ck befand sich nicht nur die Familienwohnung, sondern auch der nach der damaligen Darstellung des Ehemannes der Kl�gerin durch seine Arbeit und mit seinem Geld entstandene Kiosk.
OLG Hamm, 30.03.2000 - 22 U 112/99 Ehebedingte Zuwendung - R�ckwirkende Umdeutung in Schenkung bei einer Scheidung?Nach st. Rspr. des Bundesgerichtshofes sind Zuwendungen unter Ehegatten in der Regel nicht als Schenkungen i. S. der �� 516 ff. BGB zu qualifizieren, weil sie zumeist der ehelichen Lebensgemeinschaft dienen (vgl. BGHZ 82, 227 = NJW 1982, 1093; BGHZ 87, 145, 146 = NJW 1983, 1611; BGH, NJW-RR 1988, 962; BGH, NJW-RR 1990, 386; BGH, NJW 1992, 238).Hieraus ergibt sich, da� eine Zuwendung unter Ehegatten, der die Vorstellung oder Erwartung zugrunde liegt, dass die eheliche Lebensgemeinschaft Bestand haben werde, oder die sonst um der Ehe willen und als Beitrag zur Verwirklichung oder Ausgestaltung, Erhaltung oder Sicherung der ehelichen Lebensgemeinschaft erbracht wird und die darin ihre Gesch�ftsgrundlage hat, nicht unentgeltlich ist, mithin keine Schenkung, sondern eine ehebedingte Zuwendung darstellt (BGH, NJW 1992, 238; BGH, NJW-RR 1988, 962; BGH, NJW-RR 1990, 386; BGH, FamRZ 1982, 778 sowie schon NJW 1972, 580).
BGH, 18.01.2012 - XII ZB 213/11 Familienrecht - Private Lebensversicherung im VersorgungsausgleichDer am 9. November 1995 geschlossene Ehevertrag, dessen Wortlaut die Vermutung der Vollst�ndigkeit und Richtigkeit in sich tr�gt (vgl. Senatsurteil vom 1. Oktober 1992 - XII ZR 132/90 - FamRZ 1992, 293), enth�lt keine Regelung zum Versorgungsausgleich, sondern nur zum Zugewinnausgleich.
BGH, 30.03.2011 - XII ZB 54/09 Familienrecht - Versorgungsausgleich: Auch mit Verm�gen erworbene AnrechteDer am 17. Januar 2001 geschlossene Ehevertrag, dessen Wortlaut die Vermutung der Vollst�ndigkeit und Richtigkeit in sich tr�gt (vgl. Senatsurteil vom 1. Oktober 1992 - XII ZR 132/90 - FamRZ 1992, 293), enth�lt keine Regelung zum Versorgungsausgleich, sondern nur zum Zugewinnausgleich.
OLG Bamberg, 12.04.1995 - 2 W 5/95 BGB � 133, � 516Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
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