Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201957,%2099
Timestamp: 2019-06-24 20:53:28
Document Index: 344491970

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 286', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 16.10.1956 - VI ZR 162/55 - dejure.org
https://dejure.org/1956,465
BGH, 16.10.1956 - VI ZR 162/55 (https://dejure.org/1956,465)
BGH, Entscheidung vom 16.10.1956 - VI ZR 162/55 (https://dejure.org/1956,465)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 1956 - VI ZR 162/55 (https://dejure.org/1956,465)
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NJW 1957, 99
VersR 1956, 732
DB 1956, 1231
Nach der Rechtsprechung des Senats kann die allgemeine Betriebsgefahr - wie das Berufungsgericht nicht verkennt - allerdings durch besondere Umstände erhöht sein, was bei der Schadensteilung mit zu berücksichtigen ist (BGHZ 12, 124, 128; Urteil vom 16. Oktober 1956 - VI ZR 162/55 - VersR 1956, 732).
Wollte man sie auf Unterstellungen und Vermutungen gründen, so würde man in unzulässiger Weise Gewisses mit Unbekanntem vergleichen und zu keinem gerechten Ergebnis gelangen (vgl. Senatsurteil vom 16. Oktober 1956 - VI ZR 162/55, aaO, 100).
Die Zahl der Haftungsgründe ist für die Abwägung ebenfalls grundsätzlich unerheblich (vgl. BGH, Urteil vom 16.10.1956, VI ZR 162/55, NJW 1957, 99; BGH, Urteil vom 03.06.1969, VI ZR 38/68, VersR 1969, 850).
Bei der Ausgleichspflicht mehrerer Unfallbeteiligter dürfen gemäß § 17 StVG nur tatsächlich bewiesene Umstände herangezogen werden; für Verschuldensvermutungen ist dabei kein Raum (BGH Urteile vom 16. Oktober 1956 VI ZR 162/55 VersR 1956, 732; vom 22. November 1960 VI ZR 23/60 VersR 1961, 69; vom 10. Januar 1995 VI ZR 247/94 VersR 1995, 357 m.w.N.).
Bei der Ausgleichspflicht mehrerer Unfallbeteiligter gem. § 17 1, 11 StVG dürfen nur zugestandene, unstreitige oder nach § 286 I ZPO bewiesene Umstände herangezogen werden; für Verschuldensvermutungen ist kein Raum (BGH NJW 1957, 99; 1996, 1405 [1406]; 2000, 3069 [3071];… Senat, Urt. v. 24.11.2006 - 10 U 2555/06 [Juris]; v. 01.12.2006-10 U 4707/06 [Juris]).
Dabei können nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH in VersR 1955, 310/1 = VRS 9, 112; VersR 1956, 732 = NJW 1957, 99 = VRS 12, 67; VersR 1957, 63; VersR 1961, 234, 236) in die Abwägung der zum Unfall führenden Umstände nur festgestellte Tatsachen einbezogen werden.
OLG Saarbrücken, 13.02.1976 - 3 U 23/75
Beweispflicht des Beschuldigten für das Mitverschulden eines Dritten; …
OLG Oldenburg, 17.02.1989 - 11 U 98/87
Fahrgeschwindigkeit, Lkw, Radfahrer, Idealkraftfahrer, Beweislast, Vermutung, …
BGH, 17.01.1967 - VI ZR 100/65
Haftungsverteilung bei Auffahren auf einen liegen gebliebenen Lastzug auf der …
BGH, 15.11.1960 - VI ZR 30/60
Kriterien für die Schadensabwägung nach §§ 17, 18 Abs. 3 Straßenverkehrsgesetz …
BGH, 24.01.1964 - VI ZR 77/63
BGH, 09.01.1959 - VI ZR 9/58
Haftungsverteilung bei Kollision einer Eisenbahn mit einer auf einem …
BGH, 13.11.1956 - VI ZR 241/55
BGH, 26.03.1957 - VI ZR 282/55
Beweisführung beim Zusammenstoß mit einem Fußgänger
BGH, 13.11.1956 - VI ZR 239/55
BGH, 22.03.1960 - VI ZR 54/59
BGH, 30.04.1963 - VI ZR 158/62