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Timestamp: 2018-12-11 07:09:16
Document Index: 311239731

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 30', '§ 35', '§ 27', '§ 27', '§29']

Future e.V. - Hilfen zur Erziehung
Hilfen zur Erziehung § 27 ff SGB VIII
Bei uns erwartet Sie ein breites Angebot ausgewählter Produkte und Lösungen. Wir achten darauf, dass unsere Angebote stets in hoher Qualität abrufbar sind.
§ 27 ff SGB VIII / Hilfen zur Erziehung
§ 27 i.V.m. §§ 30 /31 flexible Einzelfallhilfen SGB VIII und §§ 35 bzw. 35a SGB VIII
Eine wesentliche Forderung, ist die nach der Entwicklung zukunftsgerichteter Perspektiven.
Deshalb ist es wichtig, die Betroffenen direkt und umfassend am Prozess der Analyse, Planung und Durchführung zu beteiligen und Transparenz des Prozesses zu gewährleisten. Klare Positionen, einfühlsame Reaktionen, Zulassen und Aushalten von Konflikten sowie nachvollziehbare Konsequenzen sind wesentliche Aspekte unserer pädagogischen Grundhaltung Dabei ist uns wichtig, die Lebensentwürfe und Lebensvorstellungen der Betroffenen zu beachten und zu würdigen.
Deutungs- und Handlungsmuster werden ernst genommen. Vorrang haben "alltagsentlastende" Hilfen des sozialen Umfeldes der Familien. Die Wahrung der Eigenständigkeit der Betroffenen wird stets gwährleistet und die eigenen Ressourcen, Kompetenzen und Aktionsmöglichkeiten werden genutzt. Die Wertschätzung und Empathie in Beratungsgesprächen soll die Familien zu mündigen Entscheidungen ermutigen und sie befähigen, eigene Lösungsstrategien zu entwickeln.
§ 27 Abs. 3 SGB VIII / Aufsuchende Familientherapie (AFT)
Die AFT definiert sich als systemisch-therapeutische und ressourcenorientiertes Hilfeangebot.
Dabei soll dieser Ansatz insbesondere vor dem Hintergrund einer drohenden Fremdunterbringung bzw. einer Rückführung in die Familie eingesetzt werden. Die Hilfe ist immer dann sinnvoll, wenn schwerwiegende familiäre Probleme vorliegen bzw. die Beteiligten keine entsprechende Mitwirkungsbereitschaft signalisieren.
Die Hilfeform kann einerseits sinnvoll sein, wenn ein hoher Bedarf an Unterstützung im Hinblick auf Erziehungskompetenzen besteht, eine echte Anbindung an eine Beratungsstelle aus verschiedensten Gründen aber bisher nicht bewerkstelligt werden konnte und andererseits die sozialpädagogische Familienhilfe nicht die geeignete Hilfeform ist, nicht angenommen wird oder sich auch durch langwierigen Einsatz dieser Hilfe bisher keine Veränderung ergeben hat.
§ 27 i.V.m. §29 SGBVIII / Soziale Gruppenarbeit
Die Teilnahme an sozialer Gruppenarbeit soll älteren Kindern und Jugendlichen bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen helfen. Soziale Gruppenarbeit soll auf der Grundlage eines gruppenpädagogischen Konzepts die Entwicklung älterer Kinder und Jugendlicher durch soziales Lernen in der Gruppe fördern.“
Somit soll Soziale Gruppenarbeit in der Regel Schulkindern, Jugendlichen oder jungen Volljährigen soziales Lernen in Gruppen ermöglichen. Als Angebot zum sozialen Lernen soll Soziale Gruppenarbeit positive Erfahrungen, Erlebnisse und Einsichten vermitteln, die zur Achtung des Anderen, zu Selbstbewusstsein und zur Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen verhelfen. Durch den Gruppenprozess wird dem jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, über gruppendynamische Erfahrungen Entwicklungsschritte zu machen. Unter sozialpädagogischer Anleitung und den entwickelten kommunikativen Strukturen der Gruppe werden gelingende Formen der Verständigung und Bewältigung erarbeitet, erprobt und eingeübt.
Niederschwellige ambulante Hilfen zur Erziehung
Das Konzept der Niederschwelligen ambulante Hilfe zur Erziehung basiert auf der Überzeugung, dass notwendige und geeignete Hilfen jeweils individuell entwickelt werden müssen. Das heißt, dass nicht für jeden denkbaren Hilfebedarf ein spezialisiertes Angebot vorgehalten werden muss. Es ist uns wichtig, dass nicht die Kinder, Jugendlichen und Familien ein bestehendes Jugendhilfeangebot anpassen müssen, sondern dass sich die Angebote an ihren Bedürfnissen orientieren.
Niederschwellige Hilfe zur Erziehung eröffnet die Möglichkeit, zeitnah auf sich verändernde Bedürfnisse und Bedarfe der Menschen zu reagieren, um die Alltagskompetenz zu erhöhen.
Das besondere an dieser Hilfeform ist der direkte Zugang zum Träger ohne Umwege über das Jugendamt.
· Einzelberatung: nicht länger als 4 Monate á 4 Stunden/ Monat
· Familienberatung nicht länger als 4 Monate á 4 Stunden/ Monat
Ihre Ansprechpartner sind Christin Stepputat und Falk Urzynicok
Tel. und Fax: 03362 27642 / Bitte nutzen Sie den angeschlossenen AB, da wir nur selten im Büro anzutreffen sind und es keine festen Büro- oder Öffnungszeiten gibt.
Mobil: 0177 69 69 697 / mail: christin&falk@future-ev.com
Ihr Ansprechpartner für die Soziale Guuppenarbeit ist Anna Becker und Nicole Ciensky
Tel. und Fax: 03362 27642
Mail: sga-erkner@future-ev.com