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Timestamp: 2016-10-24 22:02:29
Document Index: 295535339

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 19', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE']

8C_37/2015 (07.12.2015)
8C_37/2015 {T�0/2} � � Urteil vom 7. Dezember 2015
(Kausalzusammenhang; Arbeitsf�higkeit),
Die 1963 geborene A.________ war seit November 2007 als Leiterin des Kurswesens bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (heute AXA Versicherungen AG, nachfolgend AXA) angestellt und bei der gleichen Gesellschaft obligatorisch unter anderem gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 27. M�rz 2008 verletzte sie sich beim Wandern am linken Handgelenk. Es wurde eine Bandruptur radio-lun�r und eine TFCC-L�sion (triangular fibrocartilage complex) diagnostiziert. Die Unfallversicherung leistete Heilbehandlung und richtete Taggeld aus. In der Folge entwickelte sich ein mildes CRPS I/II (Komplexes regionales Schmerzsyndrom: CRPS I veraltet: Morbus Sudeck, Trauma ohne Nervenverletzung; CRPS II veraltet: Kausalgie, Trauma mit Nervenverletzung). Die Versicherte wurde im Auftrag der AXA von Dr. med. B.________, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie und Handchirurgie FMH, begutachtet (Expertise vom 20. November 2009) und mehrfach von Dr. med. C.________, Chefarzt Orthop�die/Handchirurgie an der Klinik D.________, operiert (Ulnaverk�rzungsosteotomie am 23. Dezember 2010, Metallentfernung am 13. Dezember 2011). Gest�tzt auf einen Aktenbericht ihres Dr. med. E.________, Facharzt FMH f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation, spez. Rheumaerkrankungen FMH, vom 9. Februar 2012 kam die AXA zum Schluss, es liege sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten anderen T�tigkeit wieder eine 100 %ige Arbeitsf�higkeit vor. Mit Verf�gung vom 15. Februar 2012 stellte sie ihre Leistungen per 29. Februar 2012 ein. Daran hielt sie auch auf Einsprache hin fest (Entscheid vom 11. Oktober 2012).
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 19. November 2014 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und des Einspracheentscheides vom 11. Oktober 2012 seien ihr �ber den 29. Februar 2012 hinaus Versicherungsleistungen zu gew�hren. Die Sache sei zur Vornahme weiterer Sachverhaltsabkl�rungen und neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ck zu weisen.
Das Begehren um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege zog die Beschwerdef�hrerin mit Schreiben vom 9. Februar 2015 zur�ck.
2.1.�Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid die Grundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausf�hrungen zum im Sozialversicherungsrecht �blicherweise massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125) sowie zum Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 252). Darauf wird verwiesen.
2.2.�Zu erg�nzen ist, dass im Sozialversicherungsrecht die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle spielt, da sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt. Anders verh�lt es sich bei nat�rlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier bedarf es einer besonderen Ad�quanzbeurteilung (zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen).
2.3.�Weiter ist die Anerkennung der Leistungspflicht durch den Unfallversicherer in rechtlicher Hinsicht von Belang. Ist die Unfallkausalit�t einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, entf�llt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die nat�rliche und ad�quate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsm�ssigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegr�ndende nat�rliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse M�glichkeit nunmehr g�nzlich fehlender urs�chlicher Auswirkungen des Unfalls gen�gt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatsache handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegr�ndender nat�rlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Diese Beweisgrunds�tze gelten sowohl im Grundfall als auch bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen und sind f�r s�mtliche Leistungsarten massgebend (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2 mit Hinweisen; vgl. auch SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12, 8C_901/2009 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).
Streitig und zu pr�fen ist die Leistungspflicht der AXA ab dem 1. M�rz 2012.
3.1.�Das kantonale Gericht f�hrte vorerst aus, beim geltend gemachten Unfall vom 27. M�rz 2008 habe es sich - entgegen den Ausf�hrungen im Einspracheentscheid - um ein sinnf�lliges Ereignis ausserhalb eines normalen Bewegungsablaufes gehandelt, bei dem sich die Versicherte eine Bandruptur und damit eine sogenannte Listenverletzung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. g UVV zugezogen habe. Damit sei eine unfall�hnliche K�rpersch�digung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV und eine grunds�tzliche Leistungspflicht der Unfallversicherung zu bejahen.
Weiter pr�fte die Vorinstanz die Frage, ob der Fall in Anwendung von Art. 19 UVG hatte abgeschlossen werden k�nnen. Dabei erwog sie, gem�ss den medizinischen Akten habe nach der Metallentfernung ein problemloser Heilungsverlauf vorgelegen, weshalb die Arbeitsf�higkeit sp�testen zwei Monate nach dem Eingriff als wieder gegeben erachtet werden k�nne und die Leistungseinstellung per Ende Februar 2012 gerechtfertigt sei. Das kantonale Gericht kam zudem zum Schluss, im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 29. Februar 2012 habe kein CRPS mehr vorgelegen. Die von der Versicherten weiterhin geklagten Beschwerden seien nicht mehr auf diese Diagnose zur�ckzuf�hren gewesen, weshalb diese sp�testens im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organische Ursache mehr gehabt h�tten. Da f�r die persistierenden Schmerzen nach Erkenntnis der Vorinstanz kein organisches Korrelat mehr bestand, pr�fte sie schliesslich den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen den geltend gemachten Beschwerden und dem versicherten Ereignis und verneinte diesen.
3.2.�Die Beschwerdef�hrerin macht insbesondere geltend, entgegen den vorinstanzlichen Erw�gungen sei das CRPS �ber das Datum der Leistungseinstellung hinaus aktiv gewesen. F�r eine Ad�quanzbeurteilung, die rechtsprechungsgem�ss nur bei psychischen Gesundheitssch�digungen - wozu das CRPS nicht geh�re - zur Anwendung komme, habe keine Veranlassung bestanden. Das kantonale Gericht habe bei sich widersprechenden medizinischen Berichten einseitig auf die Ausf�hrungen des Arztes der AXA abgestellt, der sich einzig auf Akten und die allgemeine medizinische Erfahrung st�tzte. Damit l�gen ungen�gende Abkl�rungen vor. Zusammenfassend sei Ende Februar 2012 noch eine Besserung des Gesundheitszustandes m�glich gewesen, weshalb der Fallabschluss durch die Unfallversicherung zu fr�h erfolgt sei. Da dannzumal in der angestammten kaufm�nnischen T�tigkeit noch eine volle Arbeitsunf�higkeit bestanden habe, h�tte der Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen, beispielsweise in Form einer Rente, gepr�ft werden m�ssen.
Vorerst ist zu pr�fen, ob im Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch die AXA von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der Versicherten erwartet werden konnte (Art. 19 UVG).
4.1.�Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten zu verstehen ist, umschreibt das Gesetz nicht n�her. Mit Blick darauf, dass die soziale Unfallversicherung ihrer Konzeption nach auf die erwerbst�tigen Personen ausgerichtet ist, wird sich dies namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit unfallbedingt beeintr�chtigt, bestimmen. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen gen�gen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115 mit Hinweisen). In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil 8C_836/2013 vom 27. M�rz 2014 E. 4.3 mit Hinweisen).
4.2.�Mit der Metallentfernung am 13. Dezember 2011 und der darauf folgenden Rehabilitation, die gem�ss operierendem Arzt, Dr. med. C.________, ca. zwei Monate dauern sollte, war die eigentliche Behandlung beendet. In der Folge wurde der Beschwerdef�hrerin vor allem Ergotherapie/Spiraldynamik verschrieben. Ein medizinischer Handlungsbedarf bestand nicht mehr. Eine eigentliche �rztliche Behandlung fand denn auch nicht mehr statt. Damit steht fest, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung am 29. Februar 2012 von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden konnte. Der Fallabschluss erfolgte somit grunds�tzlich zu Recht.
Es bleibt weiter zu pr�fen, ob im Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch ein unfallbedingter Gesundheitsschaden vorlag, f�r welchen die AXA eventuell Leistungen, insbesondere in Form einer Invalidenrente, zu erbringen hatte.
5.1.�Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsanspr�che bedarf es verl�sslicher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Wie die einzelnen Beweismittel zu w�rdigen sind, ist in BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff. festgelegt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis).
Anspruch auf ein Gerichtsgutachten besteht rechtsprechungsgem�ss, wenn die Abkl�rungsergebnisse aus dem Verwaltungsverfahren in rechtserheblichen Punkten nicht ausreichend beweiswertig sind (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.5 S. 265). Zu beachten ist diesbez�glich, dass Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgem�ss nicht dieselbe Beweiskraft zukommt wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungstr�ger in Auftrag gegebenen Gutachten. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweisw�rdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen, so sind erg�nzende Abkl�rungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229, 135 V 465 E. 4.4 S. 470).
5.2.1.�Das kantonale Gericht zeigte auf, dass bez�glich des Gesundheitszustandes und der Arbeitsf�higkeit ab dem 1. M�rz 2012 verschiedene �rztliche Stellungnahmen vorliegen. Zum einen f�hrt der Arzt der AXA, Dr. med. E.________, in seiner Aktenbeurteilung vom 9. Fe-bruar 2012 aus, die vor der Metallentfernung am 13. Dezember 2011 vorgenommene Einsch�tzung des behandelnden Handchirurgen, sowie die allgemeine Erfahrung nach der Entfernung von Osteosynthesematerial, erm�glichten eine Einsch�tzung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit aufgrund der Akten. Demnach sei die Versicherte ab Mitte Februar 2012 in der Lage, ein volles Pensum als Kursleiterin wahrzunehmen. Sie sei ab diesem Datum uneingeschr�nkt f�hig, zu dozieren, zu instruieren und sich entsprechend vorzubereiten. Sie k�nne w�hrend eines normalen Arbeitstages von 8.4 Stunden w�hrend mindestens 2.5 Stunden an einem modernen Schreibger�t t�tig sein, soweit sie nach jeweils 30 Minuten entsprechende Pausen einlege. Aufgrund der Einschr�nkungen im Bereiche des linken Vorderarmes seien ihr handwerkliche oder anderweitige T�tigkeiten, die mit einer wesentlichen mechanischen Belastung der linken oberen Extremit�t einhergehen, nicht zumutbar. Der behandelnde Handchirurge, Dr. med. C.________, berichtet am 5. M�rz 2012, die Patientin leide immer noch an relevanten Beschwerden, die weiterhin therapierbar seien. Es liege eine komplexe, leider chronische Situation mit residuellen, an ein CRPS erinnernden Restbeschwerden vor. Im Bericht desselben Arztes vom 8. Mai 2012 wird bekr�ftigt, die Versicherte leide an chronischen Schmerzen aufgrund des CRPS. Diese �usserungen bewegen den Arzt der Unfallversicherung am 18. Mai 2012 zu einer Intervention beim behandelnden Arzt. Dr. med. E.________ empfiehlt in der Folge, bis Ende Oktober 2012 weiterhin konservative Therapiemassnahmen zu gew�hren.
5.2.2.�Aufgrund der von ihm angef�hrten Akten geht das kantonale Gericht davon aus, dass nach dem Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine Hinweise f�r ein CRPS vorhanden gewesen seien. In seinem Bericht vom 8. Mai 2012 habe Dr. med. C.________ auf ein vor der Metallentfernung durchgemachtes, bereits im September 2010 remittiertes CRPS Bezug genommen. Nunmehr werde die Diagnose eines CRPS nicht mehr gestellt. Auch im Bericht des Dr. med. F.________, Spitaldynamik Med Center an der Klinik G.________, vom 31. Mai 2012 w�rden keine Befunde erw�hnt, welche auf ein manifestes CRPS hindeuteten.
5.3.1.�Dem kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz �bersieht, dass letzterer Arzt die Arbeitsf�higkeit f�r einen PC-Arbeitsplatz unter anderem wegen "Sudeck-Schmerz" als eingeschr�nkt erachtet. Als Therapieziel wird denn auch eine "Verbesserung der trophischen Situation M. Sudeck" angef�hrt. Das kantonale Gericht ber�cksichtigt zudem ein ausf�hrliches Zeugnis des Dr. med. C.________ vom 25. Mai 2012 nicht. Darin f�hrt der Arzt aus, dass "die Hauptkomponente des CRPS" in chronischen Schmerzen bestehe, die medikament�s schwierig einzustellen seien. Die linke Hand sei nur partiell, im Sinne einer Hilfshand einsetzbar. Es liegen somit nach der Leistungseinstellung verschiedene �rztliche Zeugnisse vor, die auch nach dem 1. M�rz 2012 von einem CRPS und damit von einer organischen Ursache der Handgelenksbeschwerden der Versicherten berichten.
5.3.2.�Zur widerspr�chlichen Aktenlage kommt schliesslich hinzu, dass der Arzt der AXA offensichtlich davon ausgeht, die Beschwerdef�hrerin habe als "Kursleiterin" und damit dozierend gearbeitet. Damit unterliegt er indessen einem Irrtum. In der Unfallmeldung wird die �bliche T�tigkeit als "Leiterin Kurswesen" bezeichnet. Gegen�ber dem Gutachter Dr. med. B.________ (Expertise vom 20. November 2009) gab die Versicherte an, ihre T�tigkeit habe praktisch ausschliesslich aus Computer-Arbeit bestanden. Der Einsch�tzung einer vollen Arbeitsf�higkeit durch Dr. med. E.________ kann somit nicht gefolgt werden, f�hrt dieser doch selbst an, die zumutbare Arbeit an modernen Schreibger�ten sei auf 2.5 Stunden im Tag limitiert.
5.4.1.�Damit liegen sich widersprechende medizinische Feststellungen bez�glich der Organizit�t der �ber den 29. Februar 2012 hinaus geklagten Beschwerden am linken Handgelenk und die der Versicherten ab diesem Zeitpunkt zumutbare Arbeitsf�higkeit vor. Diese begr�nden zumindest geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen. Der Aktenbericht des Dr. med. E.________, den dieser in einer sp�teren versicherungsinternen Stellungnahme vom 18. Mai 2012 noch wesentlich relativierte, indem er �ber den Zeitpunkt der verf�gten Leistungseinstellung hinaus die �bernahme der Spiraldynamik bef�rwortete, vermag den rechtsprechungsgem�ssen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470; vgl. auch Urteil 8C_721/2014 vom 27. April 2015 E. 4.4) Beweisanforderungen nicht zu gen�gen. Aufgrund dieser ungen�genden beweiswertigen Beurteilungsgrundlage steht daher entgegen des vorinstanzlichen Entscheides nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 29. Februar 2012 keine auf den Unfall zur�ckzuf�hrende organische Gesundheitssch�digung mehr vorlag.
5.4.2.�Die Sache ist zur Kl�rung des medizinischen Sachverhaltes an die Unfallversicherung zur�ck zu weisen. Ein anzuordnendes Gutachten wird dar�ber Auskunft zu geben haben, ob die Versicherte im Zeitpunkt des zu Recht verf�gten Fallabschlusses noch an einem organischen Gesundheitsschaden - namentlich an einem CRPS - gelitten hatte. Weiter soll der Expertise auch entnommen werden k�nnen, ob die Beschwerdef�hrerin in ihrer Arbeitsf�higkeit in einer adaptierten T�tigkeit (vgl. Art. 6, 2. Satz ATSG) eingeschr�nkt war und welches Zumutbarkeitsprofil gegebenenfalls einem festgestellten organischen Leiden entsprochen h�tte.
Das kantonale Gericht erwog, f�r die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch vorhandenen Beschwerden habe es keine organische Ursache gegeben. In der Folge pr�fte es nach Massgabe der Rechtsprechung zur Ad�quanz bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133), ob die Unfallversicherung f�r allf�llige psychische Beschwerden Leistungen zu erbringen hat und verneinte dies. Die Beschwerdef�hrerin argumentiert, es fehle an einer Abkl�rung ihres psychischen Gesundheitszustandes. Zudem deute nichts darauf hin, dass sie an einer psychischen Krankheit leide.
Sollten die von der Unfallversicherung in Auftrag zu gebenden weiteren Abkl�rungen (vgl. E. 5.4) ergeben, dass die ab dem 1. M�rz 2012 geklagten Beschwerden psychischer Natur waren, ist indessen der Argumentation der Vorinstanz zu folgen. Das Geschehen, bei dem sich die Beschwerdef�hrerin am 27. M�rz 2008 verletzte, ist als banal oder leicht einzustufen, weshalb der ad�quate Kausalzusammenhang mit einer eventuellen psychischen Gesundheitsst�rung ohne weiteres verneint werden kann (BGE 115 V 133 E. 6a S. 139). Die Unfall-versicherung hat daher nur f�r die Folgen eines �ber den 29. Februar 2012 hinaus bestehenden somatischen Leidens einzustehen. Sie wird nach Vorliegen der weiteren Sachverhaltsabkl�rung �ber den Anspruch der Beschwerdef�hrerin ab dem 1. M�rz 2012 neu verf�gen.
Die R�ckweisung der Sache an die Unfallversicherung zu erneuter Verf�gung (mit noch offenem Ausgang) gilt f�r die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientsch�digung als vollst�ndiges Obsiegen im Sinne von Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG, unabh�ngig davon, ob sie beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wird (BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235; Urteil 8C_671/2007 vom 13. Juni 2008 E. 4.1). Demgem�ss sind die Prozesskosten der Beschwerdegegnerin zu �berbinden. Ferner hat sie der anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrerin eine Parteientsch�digung auszurichten.
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 19. November 2014 und der Einspracheentscheid der AXA Versicherungen AG vom 11. Oktober 2012 werden aufgehoben. Die Sache wird an die AXA Versicherungen AG zur�ckgewiesen, damit sie �ber den Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf Versicherungsleistungen neu verf�ge.