Source: https://www.lecturio.de/jura/beteiligung-an-einer-schlaegerei-231.vortrag
Timestamp: 2019-12-07 01:01:10
Document Index: 255659765

Matched Legal Cases: ['§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 25', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231', '§ 231']

Beteiligung an einer Schlägerei – Online Jura Video | Lecturio
Beteiligung an einer Schlägerei (§ 231 StGB) von RA Stefan Koslowski
Der Vortrag „Beteiligung an einer Schlägerei (§ 231 StGB)“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
§ 231 StGB – Rechtswidrigkeit und Schuld
Fallbeispiel: Die Kneipennacht
Welchen Deliktscharakter besitzt § 231 StGB?
Es handelt sich bei § 231 StGB um ein abstraktes Gefährdungsdelikt.
Es handelt sich bei § 231 StGB um ein konkretes Gefährdungsdelikt.
Es handelt sich bei § 231 StGB um ein Dauerdelikt.
Es handelt sich bei § 231 StGB um eine Erfolgsqualifikation.
Was ist das besondere am Aufbauschema des § 231 StGB?
Im Rahmen des § 231 StGB existiert eine sog. objektive Bedingung der Strafbarkeit.
Bei § 231 StGB ist gar kein Vorsatz erforderlich
Bei § 231 StGB muss der Täter mit dolus directus 2. Grades handeln.
Bei § 231 StGB muss der Täter mit dolus directus 1. Grades handeln.
Was versteht man unter einer Schlägerei i.S.d. § 231 StGB?
Unter Schlägerei versteht man einen tätlichen Streit von mindestens drei Personen mit gegenseitigen Körperverletzungen.
Unter Schlägerei versteht man einen tätlichen Streit von mindestens zwei Personen mit gegenseitigen Körperverletzungen.
Unter Schlägerei versteht man einen tätlichen Streit von mindestens vier Personen mit gegenseitigen Körperverletzungen.
Unter Schlägerei versteht man einen tätlichen Streit von mindestens fünf Personen mit gegenseitigen Körperverletzungen.
Was versteht man unter einem "von mehreren verübter Angriff" i.S.d. Norm?
Ein von mehreren verübter Angriff liegt dann vor, wenn mindestens zwei Personen eine auf eine Körperverletzung eines anderen gerichtete Handlung unternehmen, wobei ein einheitlicher Angriffsgegenstand, ein einheitliches Angriffsziel und einheitlicher Angriffswille bestehen muss.
Ein von mehreren verübter Angriff liegt dann vor, wenn mindestens drei Personen eine auf eine Körperverletzung eines anderen gerichtete Handlung unternehmen, wobei ein einheitlicher Angriffsgegenstand, ein einheitliches Angriffsziel und einheitlicher Angriffswille bestehen muss.
Ein von mehreren verübter Angriff liegt dann vor, wenn mindestens vier Personen eine auf eine Körperverletzung eines anderen gerichtete Handlung unternehmen, wobei ein einheitlicher Angriffsgegenstand, ein einheitliches Angriffsziel und einheitlicher Angriffswille bestehen muss.
Ein von mehreren verübter Angriff liegt dann vor, wenn mindestens fünf Personen eine auf eine Körperverletzung eines anderen gerichtete Handlung unternehmen, wobei ein einheitlicher Angriffsgegenstand, ein einheitliches Angriffsziel und einheitlicher Angriffswille bestehen muss.
Wer ist Beteiligter i.S.d. Norm?
Beteiligt ist jeder, der am Tatort zu den Auseinandersetzungen irgendwie beiträgt (psychische Mitwirkung ausreichend).
Beteiligt ist jeder, der am Tatort zu den Auseinandersetzungen körperlich beiträgt (physische Mitwirkung erforderlich).
Beteiligt ist jeder, der die Voraussetzungen der Mittäterschaft i.S.d. § 25 II StGB erfüllt.
Der Begriff der Beteiligung im Rahmen des § 231 StGB meint die Eigenschaft als Teilnehmer, wie es sonst im Strafrecht der Fall ist.
Wie ist nach vorzugswürdiger Ansicht das Problem des frühzeitigen Aussteigens (vor Eintritt der schweren Folge) oder das nachträgliche Hinzutreten (nach Eintritt der schweren Folge) einzelner Personen behandelt?
Das frühzeitige Aussteigen (vor Eintritt der schweren Folge) hindert die Strafbarkeit aus § 231 StGB nicht.
Das frühzeitige Aussteigen (vor Eintritt der schweren Folge) hindert die Strafbarkeit aus § 231 StGB.
Das frühzeitige Aussteigen (vor Eintritt der schweren Folge) hindert die Strafbarkeit aus § 231 StGB, wenn der Täter sich nicht um den Erfolgseintritt bemüht hat.
Das nachträgliche Hinzutreten (nach Eintritt der schweren Folge) hindert die Strafbarkeit aus § 231 StGB.
Welche Anforderungen sind an den subjektiven Tatbestand des § 231 StGB zu stellen?
Es ist Dolus Directus 2. Grades erforderlich
In Bezug auf die objektiven Bedingung der Strafbarkeit ist kein Vorsatz erforderlich
Wo wird eine objektive Bedingung der Strafbarkeit geprüft?
Nach dem subjektiven Tatbestand
Nach dem objektiven Tatbestand
In der Rechtswidrigkeit
Dozent des Vortrages Beteiligung an einer Schlägerei (§ 231 StGB)