Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%20RAr%2032/80
Timestamp: 2019-09-16 09:14:20
Document Index: 148629728

Matched Legal Cases: ['§ 59', '§ 294', 'BGH', '§ 418', '§ 59', '§ 294']

BSG, 23.06.1981 - 7 RAr 32/80 - dejure.org
https://dejure.org/1981,5733
BSG, 23.06.1981 - 7 RAr 32/80 (https://dejure.org/1981,5733)
BSG, Entscheidung vom 23.06.1981 - 7 RAr 32/80 (https://dejure.org/1981,5733)
BSG, Entscheidung vom 23. Juni 1981 - 7 RAr 32/80 (https://dejure.org/1981,5733)
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Anrechnung von Verletztenrente auf Übergangsgeld - Beweiskraft des gerichtlichen Eingangsstempels
Rehabilitationsmaßnahme - Verletztenteilrente - Übergangsgeld - Übergangsgeld - Arbeitsunfall
SG Ulm, 10.03.1977 - S 8 Ar 653/75
Dieser Gedanke liegt nahe, weil das BSG den gleichzeitigen Bezug einer Rente und dem Übg für unbillig gehalten hat, wenn beide Leistungen den gleichen Schaden abdecken (SozR 4100 § 59e Nr. 1).
Zur Widerlegung der Richtigkeit einer Urkunde genügt nicht die bloße Glaubhaftmachung i.S.d. § 294 Abs. 1 ZPO, sondern es ist der volle Gegenbeweis erforderlich; die Unrichtigkeit muss zur vollen Überzeugung des Gerichts bewiesen werden (…vgl. hierzu die Rechtsprechung zu gerichtlichen Eingangsstempeln, etwa LSG Sachsen-Anhalt, Urteil v. 13.8.2002 - L 2 AL 15/00 - juris unter Hinweis auf BGH, Urteil v. 30.3.2000 - IX ZR 251/99 - NJW 2000, S. 1872 f.;… OLG Frankfurt, Urteil v. 29.7.1993 - 15 U 231/91 - SozVers 1993, S. 305 ff.,307;… BFH, Urteil v. 19.7.1995 - I R 87 u.a. - NJW 1996, S. 679 m.w.N.; Thüringer OVG, Beschluss v. 2.11.1994 - 2 EO 42/94 - juris;… BVerwG, Beschluss v. 7.10.1993 - 4 B 166/93 - NJW 1994, S. 535 f., 536) bzw. es muss jede Möglichkeit der Richtigkeit der Urkunde ausgeschlossen sein (BSG, Urteil v. 23.6.1981 - 7 RAr 32/80 - juris; Thüringer OVG, Beschluss v. 12.5.1999 - 3 ZKO 196/99 - juris; LAG Schleswig-Holstein, Urteil v. 13.1.1995 - 6 Sa 202/94 - juris).
Der Eingangsstempel auf der bei Gericht eingegangenen Berufungsschrift des Klägers ist eine öffentliche Urkunde iS von § 418 Abs. 1 ZPO und erbringt damit grundsätzlich den vollen Beweis für den Zeitpunkt der Ausstellung (BSG SozR 4100 § 59e Nr. 1) .
LSG Bayern, 08.10.2008 - L 13 R 410/08
Begründung der widerlegbaren Vermutung einer wirksam erfolgten Beitragserstattung …
Zur Widerlegung der Richtigkeit einer Urkunde genügt nicht die bloße Glaubhaftmachung i.S.d. § 294 Abs. 1 Zivilprozessordnung (ZPO), sondern es ist der volle Gegenbeweis erforderlich; die Unrichtigkeit muss zur vollen Überzeugung des Gerichts bewiesen werden (…vgl. LSG Hamburg, a.a.O., m.w.N.) bzw. es muss jede Möglichkeit der Richtigkeit der Urkunde ausgeschlossen sein (BSG, Urteil vom 23. Juni 1981, Az.: 7 RAr 32/80).