Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=26.08.2016&Aktenzeichen=2%20BvQ%2046/16
Timestamp: 2019-05-21 07:59:53
Document Index: 46747322

Matched Legal Cases: ['Art 3', 'Art 21', '§ 23', '§ 32', '§ 92', 'Art 21', 'Art 3']

BVerfG, 26.08.2016 - 2 BvQ 46/16 - dejure.org
https://dejure.org/2016,26319
BVerfG, 26.08.2016 - 2 BvQ 46/16 (https://dejure.org/2016,26319)
BVerfG, Entscheidung vom 26.08.2016 - 2 BvQ 46/16 (https://dejure.org/2016,26319)
BVerfG, Entscheidung vom 26. August 2016 - 2 BvQ 46/16 (https://dejure.org/2016,26319)
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Eilantrag der NPD auf Verpflichtung des Landes Berlin zur Überlassung einer Gymnastikhalle erfolglos
Art 3 Abs 1 GG, Art 21 Abs 1 S 1 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 32 Abs 1 BVerfGG, § 92 BVerfGG
Ablehnung des Erlasses einer einstweiligen Anordnung: Antrag mangels hinreichender Substantiierung unzulässig - Zur Chancengleichheit politischer Parteien im Wahlkampf (Art 21 Abs 1 S 1 GG iVm Art 3 Abs 1 GG) hinsichtlich der Überlassung öffentlicher Einrichtungen für Wahlkampfveranstaltungen
Antrag auf einstweilige Anordnung der Überlassung einer Gymnastikhalle zur Durchführung einer politischen Informationsveranstaltung im Wahlkampf; Herstellung des verfassungsrechtlichen Bezugs unter Rückgriff auf die vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) entwickelten Maßstäbe; Gewährleistung der Chancengleichheit der Parteien; Sicherung des freien Wettbewerbs der Parteien und der Teilnahme an der politischen Willensbildung
Der verfassungsrechtliche Bezug ist unter Rückgriff auf die vom Bundesverfassungsgericht entwickelten Maßstäbe herzustellen (vgl. BVerfGE 77, 170 ; 99, 84 ; 101, 331 ; 123, 186 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 26. August 2016 - 2 BvQ 46/16 -, Rn. 5).
Das Recht auf Chancengleichheit der Parteien ist verletzt, wenn ein Träger öffentlicher Gewalt die Nutzung einer öffentlichen Einrichtung einer Partei verweigert, obwohl er sie anderen Parteien einräumt oder eingeräumt hat (vgl. BVerfGK 10, 363 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 26. August 2016 - 2 BvQ 46/16 -, Rn. 7).
Dabei ist es nicht Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts, die Würdigung der Beweisaufnahme und die tatsächlichen Feststellungen zu überprüfen, soweit hierbei keine Willkür erkennbar ist (vgl. BVerfGE 4, 294 ; 34, 384 ; BVerfGK 10, 363 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 26. August 2016 - 2 BvQ 46/16 -, Rn. 8).