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Timestamp: 2016-10-26 07:37:39
Document Index: 154489030

Matched Legal Cases: ['Art. 104', 'Art. 132', 'Art. 146', 'Art. 97', 'Art. 103', 'BGE', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 21', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'e contrario', 'Art. 18', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 153', 'Art. 159']

Eheleute X.________, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch F�rsprecher Hans Feldmann,
Postgeb�ude, 6371 Stans,
Die Eheleute X.________ f�hrten bis 2001 einen B�ckereibetrieb in der eigenen Liegenschaft an der W.________strasse in V.________/NW. Im Erdgeschoss der Liegenschaft befand sich der B�ckereibetrieb mit Backstube, VerkaufsIaden und Nebenr�umen. Die Obergeschosse umfassen drei Wohnungen: eine 7 1/2-Zimmer-Maisonette-Wohnung, die vom Eigent�mer selbst bewohnt wird, sowie eine 2 1/2-Zimmer- und eine 3-Zimmerwohnung, die an Dritte vermietet sind. Im Jahr 2001 stellten die Eheleute X.________ den B�ckereibetrieb ein und vermieteten auch die Gesch�ftslokalit�ten.
Das Kantonale Steueramt Nidwalden veranlagte in der Folge die Eheleute X.________ f�r die direkte Bundessteuer 2001 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 481'100.--. Darin enthalten ist ein Kapitalgewinn von Fr. 411'000.-- aus der �berf�hrung der Liegenschaft W.________strasse in V.________ vom Gesch�fts- in das Privatverm�gen im Zuge der Betriebsaufgabe (Veranlagungsverf�gung vom 31. Mai 2004; Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2004).
Das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden best�tigte die grunds�tzliche Steuerbarkeit des �berf�hrungsgewinns, erkannte aber, dass dieser um 10 % f�r AHV-Beitr�ge zu k�rzen sei. Dem entsprechend hiess es die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde teilweise gut und wies die Sache an das Kantonale Steueramt Nidwalden zur�ck (Urteil vom 17. Oktober 2005).
Die Eheleute X.________ haben am 6. Dezember 2005 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben. Sie beantragen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Nidwalden vom 17. Oktober 2005 sei aufzuheben, und das steuerbare Einkommen bei der direkten Bundessteuer 2001 sei um Fr. 411'000.-- zu reduzieren. Die Beschwerdef�hrer machen geltend, die Steuerbeh�rden und das Verwaltungsgericht h�tten die betreffende Liegenschaft zu Unrecht dem Gesch�ftsverm�gen zugeordnet; richtigerweise liege Privatverm�gen vor, weshalb die Besteuerung eines �berf�hrungsgewinns unzul�ssig sei. Sie r�gen damit sinngem�ss eine Verletzung von Bundesrecht (vgl. Art. 104 lit. a OG).
Das Kantonale Steueramt Nidwalden beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung schliesst ebenfalls auf Abweisung der Beschwerde.
Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Nidwalden datiert vom 17. Oktober 2005. Auf das vorliegende Verfahren findet somit noch das bis Ende 2006 geltende Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) Anwendung (vgl. Art. 132 Abs. 1 des am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht, BGG; SR 173.110).
2.1 Das kantonal letztinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Nidwalden vom 17. Oktober 2005 unterliegt der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer, DBG; SR 642.11; Art. 97 ff. OG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde der gem�ss Art. 103 lit. a OG legitimierten Beschwerdef�hrer ist grunds�tzlich einzutreten.
2.2 Das angefochtene Urteil schliesst das Verfahren nicht ab, vielmehr wird die Sache "zur Neuveranlagung im Sinne der Erw�gungen" an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Trotzdem handelt es sich nicht um einen Zwischenentscheid, denn nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein R�ckweisungsentscheid, der eine Grundsatz- oder Teilfrage abschliessend und f�r die Vorinstanz verbindlich beantwortet, als (Teil-)Endentscheid (BGE 124 II 409 E. 1f S. 420, mit Hinweisen).
Das hier angefochtene Urteil beantwortet die Grundsatzfrage des steuerbaren �berf�hrungsgewinns definitiv. Es ist deshalb prozessual einem Endentscheid gleichzustellen und kann selbst�ndig mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (vgl. BGE 130 II 321 E. 1 S. 324; 129 II 286 E. 4.2 S. 291, je mit Hinweisen). Auf die Beschwerde ist aber nur hinsichtlich derjenigen Fragen einzutreten, wor�ber im angefochtenen Urteil abschliessend entschieden wurde (vgl. auch Urteil 2A.468/2005 vom 7. April 2006, E. 1.2).
2.3 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde k�nnen die Beschwerdef�hrer die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts r�gen (Art. 104 lit. a und lit. b OG). Hat - wie hier - als Vorinstanz eine richterliche Beh�rde entschieden, ist das Bundesgericht allerdings an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, wenn der Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften ermittelt wurde (Art. 105 Abs. 2 OG).
3.1 Der Einkommenssteuer unterliegen alle wiederkehrenden und einmaligen Eink�nfte mit Ausnahme der Kapitalgewinne aus der Ver�usserung von Privatverm�gen (Art. 16 Abs. 1 und Abs. 3 DBG). Steuerbar sind alle Eink�nfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder anderen selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit (Art. 18 Abs. 1 DBG). Dazu z�hlen auch alle Kapitalgewinne aus Ver�usserung, Verwertung oder buchm�ssiger Aufwertung von Gesch�ftsverm�gen. Der Ver�usserung gleichgestellt ist unter anderem die �berf�hrung von Gesch�fts- in Privatverm�gen (Art. 18 Abs. 2 DBG).
3.2 Als Gesch�ftsverm�gen gelten alle Verm�genswerte, die ganz oder vorwiegend der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit dienen (Art. 18 Abs. 2 Satz 3 erster Teil DBG). Ob ein Wertgegenstand dem Privat- oder dem Gesch�ftsverm�gen zuzuordnen ist, entscheidet sich aufgrund einer W�rdigung aller in Betracht kommenden tats�chlichen Umst�nde. Ausschlaggebendes Zuteilungskriterium ist dabei, wie sich aus der zitierten gesetzlichen Begriffsumschreibung ergibt, die aktuelle technisch-wirtschaftliche Funktion des fraglichen Verm�gensgegenstands; massgebend ist also in erster Linie, ob der Gegenstand tats�chlich dem Gesch�ft dient (vgl. Martin Arnold, Gesch�fts- und Privatverm�gen im schweizerischen Einkommenssteuerrecht, in: ASA 75, 265 ff., insbesondere S. 274 und S. 281, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung).
Die buchm�ssige Behandlung eines Gegenstands insbesondere ist im Rahmen der Gesamtw�rdigung als Indiz zu werten. Vermag auf der einen Seite die Aufnahme in die Buchhaltung f�r sich allein die Zuteilung eines Verm�gensobjekts zum Gesch�ftsverm�gen nicht zu bewirken, so kann auf der anderen Seite ein Gegenstand - aufgrund seiner technisch-wirtschaftlichen Funktion - auch dann Gesch�ftsverm�gen darstellen, wenn er nicht in die Buchhaltung aufgenommen worden ist. Zu ber�cksichtigen ist also nicht nur die formelle Aufnahme (oder Nichtaufnahme) des Gegenstands in die Bilanz, sondern die konkrete buchhalterische Behandlung insgesamt (also etwa auch: die Vornahme von Abschreibungen oder die Verbuchungsweise von einschl�gigen Aufwands- und Ertragspositionen usw.). Von Bedeutung kann ebenfalls die Qualit�t der Buchf�hrung des Steuerpflichtigen sein (vgl. dazu Arnold, a.a.O., S. 280 f., mit Hinweis).
3.3 Auch bei Liegenschaften (oder Teilen davon), die sich grunds�tzlich sowohl f�r gesch�ftliche als auch f�r rein private Nutzung eignen, entscheidet in erster Linie deren konkrete technisch-wirtschaftliche Funktion dar�ber, ob sie zum Gesch�fts- oder zum Privatverm�gen des Steuerpflichtigen geh�ren. Das ergibt sich nunmehr, wie gesagt, aus der Legaldefinition des "Gesch�ftsverm�gens" in Art. 18 Abs. 2 DBG, galt aber schon nach altem Recht (Bundesratsbeschluss vom 9. Dezember 1940 �ber die Erhebung einer direkten Bundessteuer; BdBSt). Die massgebenden Zuteilungskriterien haben sich mit dem �bergang zum neuen Recht (DBG) nicht grundlegend ge�ndert (vgl. Arnold, a.a.O., S. 269 f., mit Hinweisen auf die Praxis zum BdBSt; Urteil 2A.700/2004 vom 26. Mai 2005, E. 4.4.2, mit Hinweisen).
Eine wesentliche Neuerung brachte hingegen der in Art. 18 Abs. 2 DBG begr�ndete Wechsel (von der Wertzerlegungs-) zur Pr�ponderanzmethode. Nach dieser werden ab dem 1. Januar 1995 diejenigen gemischt, d.h. teils gesch�ftlich, teils privat genutzten Objekte, die ganz oder vorwiegend der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit dienen, in ihrer Gesamtheit dem Gesch�ftsverm�gen zugewiesen. Die nicht vorwiegend gesch�ftlich genutzten Objekte geh�ren demgegen�ber gesamthaft zum Privatverm�gen, auch wenn sie teilweise gesch�ftlich genutzt werden.
Nach den Richtlinien der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung sind alle den gesch�ftlich genutzten Liegenschaftsteil betreffenden Ertr�ge ins Verh�ltnis zum Gesamtertrag aus der Liegenschaft zu setzen. Dieser umfasst s�mtliche auf die Liegenschaft entfallenden Eink�nfte gem�ss Art. 21 DBG, unter Einbezug des zum Marktwert festgesetzten Eigenmietwerts f�r den gesch�ftlich genutzten Teil. Betr�gt der so ermittelte Anteil der gesch�ftlichen Nutzung mehr als 50 %, liegt eine vorwiegend gesch�ftliche Nutzung vor und gilt die Liegenschaft insgesamt als Gesch�ftsverm�gen (vgl. Ziff. 2.1 des Merkblatts "Einkommen aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit nach Artikel 18 DBG. Ausdehnung der Kapitalgewinnsteuerpflicht, �bergang zur Pr�ponderanzmethode und deren Anwendung", Anhang zum gleichnamigen Kreisschreiben der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 12. November 1992, in: ASA 61, 507 ff.; vgl. auch Peter Locher, Kommentar zum DBG, Therwil/Basel 2001, Rz. 146 ff. zu Art. 18; Markus Reich, Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht [I/2a], Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer [DBG], Basel/Genf/M�nchen 2000, N 54 ff. zu Art. 18; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Handkommentar zum DBG, Z�rich 2003, N 81 f. zu Art. 18; vgl. auch Urteil 2A.700/2004 vom 26. Mai 2005, E. 3.3 und 3.4, mit Hinweisen).
Im vorliegenden Fall wurde die Liegenschaft der Beschwerdef�hrer an der W.________strasse in V.________ anerkanntermassen sowohl gesch�ftlich (B�ckereibetrieb) als auch privat (Mietwohnungen) genutzt. Allerdings gehen die Auffassungen bez�glich des Ausmasses der gesch�ftlichen und der privaten Nutzung auseinander. Dies deshalb, weil die Beschwerdef�hrer Marktwerte zu Grunde legen und dabei die von ihnen selbst bewohnte 7 1/2-Zimmer-Maisonette-Wohnung zum Privatverm�gen rechnen, wogegen die Steuerbeh�rden die Ausscheidung anhand der verbuchten Mietwerte und Mietzinseinnahmen vornehmen und dabei die Privatwohnung als Gesch�ftsverm�gen qualifizieren.
4.1 Nach der Berechnung der Beschwerdef�hrer betr�gt der privat genutzte Anteil im Zeitpunkt der Gesch�ftsaufgabe 66 %, womit die Liegenschaft in Anwendung der Pr�ponderanzmethode gesamthaft dem Privatverm�gen zuzuordnen w�re. F�r die Vorinstanzen �berwiegt demgegen�ber der gesch�ftlich genutzte Anteil (72 %), mit der Konsequenz, dass die gesamte Liegenschaft als Gesch�ftsverm�gen zu gelten h�tte. Ob das eine oder das andere zutrifft, h�ngt nach beiden Ausscheidungsmethoden letztlich davon ab, ob die von den Beschwerdef�hrern selbst bewohnte 7 1/2-Zimmer-Maisonette-Wohnung Gesch�fts- oder Privatverm�gen darstellt.
4.2 Die Vorinstanz rechnet die fragliche Wohnung zum einen deshalb zum Gesch�ftsverm�gen, weil die Beschwerdef�hrer aus gesch�ftlichen Gr�nden in besonderem Mass daran interessiert seien, im gleichen Haus zu wohnen, wo sie das Gesch�ft betreiben; sie verweist dabei auf die einschl�gige Praxis des Bundesgerichts zum BdBSt. Zum anderen wertet die Vorinstanz die ganze Liegenschaft W.________strasse als Gesch�ftsverm�gen, weil diese "seit 1992 und bis zur Gesch�ftsaufgabe per 31. Juli 2001 zu 100 % in der Gesch�ftsbuchhaltung als Aktivum (Anlageverm�gen) enthalten war".
4.3 Unter der Geltung des BdBSt hatte sich das Bundesgericht wiederholt mit der Frage zu befassen, ob die vom Betriebsinhaber im eigenen Haus selbst genutzte Wohnung zum Gesch�fts- oder zum Privatverm�gen geh�re:
Im Fall eines B�ckerei- und Gastwirtschaftsbetriebs beurteilte das Bundesgericht die zwei vom damaligen Betriebsinhaber und seiner Familie im Haus belegten Wohnungen als zum Gesch�ftsbetrieb geh�rend, weil diese Verwendung offensichtlich den Gesch�ftsinteressen entsprochen habe; denn die B�ckerei/Konditorei und die Wirtschaft w�ren weniger leicht zu f�hren gewesen, wenn der Inhaber und seine Angeh�rigen nicht in unmittelbarer N�he gewohnt h�tten (BGE 85 I 243 E. 3 S. 250 f.).
In einem Urteil aus dem Jahr 1986, wo ebenfalls die Zuordnung der Privatwohnung eines B�ckers umstritten war, erkannte das Bundesgericht, eine Zuteilung der privat genutzten Wohnung zum Gesch�ftsverm�gen k�nne "in den F�llen ausnahmsweise sachgerecht sein, wo der Steuerpflichtige aus gesch�ftlichen Gr�nden in besonderem Masse daran interessiert ist, im gleichen Haus zu wohnen, wo er beispielsweise sein Ladengesch�ft betreibt". Auf den Einwand des damaligen Betriebsinhabers hin, er habe die Broterzeugnisse schon seit mehreren Jahren von einer Gemeinschaftsb�ckerei bezogen und nicht mehr selbst hergestellt, r�umte das Bundesgericht ein, mit dem Wegfall der selbst�ndigen Brotherstellung sei in der Tat ein gewichtiger Grund f�r die Zuweisung der Privatwohnung zum Gesch�ftsverm�gen beim B�ckermeister weggefallen. Es liess aber die "Frage der sachlich richtigen Zuordnung" in jenem Fall ausdr�cklich offen, weil die gesamte Liegenschaft bis zur Gesch�ftsaufgabe zu 100 % in der Gesch�ftsbuchhaltung als Aktivum enthalten war und der betreffende Beschwerdef�hrer selber die Qualifikation der Privatwohnung als Gesch�ftsverm�gen bis zur Aufgabe der eigenen Brotherstellung als begr�ndet anerkannt hatte (ASA 57, 271 E. 3 S. 274 f.).
In einem Urteil aus dem Jahr 1998 best�tigte das Bundesgericht den Grundsatz, dass die Zuweisung des zu privaten Wohnzwecken genutzten Teils einer Liegenschaft zum Gesch�ftsverm�gen "nur ausnahmsweise" erfolge, wenn "das Wohnen im Gesch�ftsgeb�ude eine rationelle Gesch�ftsf�hrung erst erm�glicht oder wesentlich f�rdert". Diese restriktiven Voraussetzungen erachtete das Bundesgericht f�r die in jenem Fall von einem Gastwirt selbst genutzte Wohnung (2-Zimmerwohnung mit Kochnische) als erf�llt (Urteil 2A.391/1995 vom 2. September 1998, E. 3a, mit Hinweisen, in: StE 1999 B 23.2 Nr. 21).
4.4 Diese Kasuistik aus der Rechtsprechung zum alten Recht (BdBSt) belegt, dass die Zuteilung einer vom Betriebsinhaber selbst genutzten Wohnung zum Gesch�ftsverm�gen nur ausnahmsweise als sachgerecht erachtet wurde. Dabei wurden die Voraussetzungen f�r eine solche Zuweisung mit der Zeit tendenziell versch�rft: Gen�gte es anf�nglich, dass das "private" Wohnen in der Betriebsliegenschaft offensichtlich den Gesch�ftsinteressen entsprach, so wurde in der Folge verlangt, dass der Betriebsinhaber in besonderem Mass daran interessiert sein musste, und schliesslich, dass eine rationelle Gesch�ftsf�hrung dadurch erst erm�glicht oder wesentlich gef�rdert werde. So wurde etwa f�r Gastronomiebetriebe angenommen, das Wohnen in der Betriebsliegenschaft erleichtere dem Wirt eine den jeweiligen Bed�rfnissen angepasste, flexible Handhabung seiner Pr�senzzeiten (Urteil 2A.391/1995, a.a.O., E. 3b/aa).
Im Vergleich dazu umschreibt das neue Recht (Art. 18 Abs. 2 DBG) die Voraussetzungen nunmehr noch enger, indem Betriebswohnungen nur dann Gesch�ftsverm�gen darstellen, wenn sie "ganz oder vorwiegend der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit dienen". Zudem hat die Zuweisung zur einen oder anderen Verm�gensmasse steuerlich eine gr�ssere Tragweite erhalten, weil nach der nach neuem Recht geltenden Pr�ponderanzmethode der Kapital- oder �berf�hrungsgewinn auf der ganzen Liegenschaft entweder steuerbar oder steuerfrei ist (vgl. oben E. 3.3).
Der vorliegende Fall gibt Anlass, die aufgeworfene Frage unter Ber�cksichtigung der erw�hnten rechtlichen Neuerungen sowie der ge�nderten tats�chlichen Verh�ltnisse neu zu �berdenken und zu beantworten.
4.5 Als Grundsatz kann weiterhin gelten, dass eine vom Inhaber selbst genutzte Wohnung in einer Betriebsliegenschaft nur ausnahmsweise zu seinem Gesch�ftsverm�gen geh�rt. Das ist von Gesetzes wegen der Fall, wenn die Wohnung ganz oder vorwiegend der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit des Betriebsinhabers dient. Ob dies im Einzelfall zutrifft, ist aufgrund der konkreten Umst�nde zu entscheiden, in erster Linie aufgrund der technisch-wirtschaftlichen Funktion des betreffenden Objekts. Der Ansatzpunkt ist damit unter dem neuen Recht, wie gesagt, grunds�tzlich zwar der gleiche geblieben (vgl. oben E. 3.3); entscheidend gewandelt haben sich im Vergleich zu den unter der Geltung des BdBSt beurteilten F�llen jedoch die tats�chlichen Verh�ltnisse.
Es ist eine Erfahrungstatsache, dass etwa traditionelle B�ckereien oder vergleichbare Herstellungsbetriebe mehr und mehr die eigene Produktion eingestellt haben und die Verkaufsware nach Bedarf von Grosslieferanten beziehen (vgl. das erw�hnte Urteil in ASA 57, 271 E. 3b S. 275, wo dieser Vorgang bereits unter der Geltung des BdBSt als gewichtiges Indiz f�r die Zuteilung der Betriebsleiterwohnung gewertet worden ist). Ebenso l�sst sich feststellen, dass die Bedeutung kleinerer Betriebe verschiedener Branchen mit dem Aufkommen von Einkaufszentren zur�ckgegangen ist. Diese Entwicklungen haben sich auf die Art der Betriebsf�hrung und damit auch, was hier interessiert, auf die Funktion der Wohnung des Betriebsinhabers ausgewirkt.
Generell kann bei den heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten (Organisationsstrukturen, Mobilit�t etc.) nicht mehr behauptet werden, dass eine rationelle Betriebsf�hrung erst erm�glicht oder wenigstens wesentlich gef�rdert werde, wenn der Inhaber in der Betriebsliegenschaft wohne. Das gilt grunds�tzlich f�r jede Art von Betrieben (B�ckereien, Gastwirtschaften, Metzgereien, Hotels, Garagen, L�den etc.) und Praxen (�rzte, Apotheken etc.). In diesem Sinn hat sich aus steuerlicher Sicht mit dem Wegfall der betrieblichen Notwendigkeit gleichzeitig die technisch-wirtschaftliche Funktion der vom Inhaber (und seiner Familie) selbst genutzten Wohnung ge�ndert. Wohl mag es unter Umst�nden nach wie vor von Vorteil sein, in der Betriebsliegenschaft oder in der N�he zu wohnen (z.B. f�r einen Hotelier oder einen Wirt), doch d�rfte dies selbst dort eher privaten Kommodit�tsgr�nden als wirklichen betrieblichen Bed�rfnissen entsprechen; solche Gr�nde waren im �brigen schon nach der Rechtsprechung zum BdBSt nicht ausreichend f�r eine Zuordnung zum Gesch�ftsverm�gen (vgl. Fabian Amschwand, Gesch�ftsverm�gen oder Privatverm�gen? Eine �bersicht, in: StR 55 [2000], 480 ff., insbesondere S. 488 f.).
Die aufgezeigte gewandelte Funktion der Wohnung des Betriebsinhabers bringt es mit sich, dass diese unter der Geltung des Art. 18 Abs. 2 DBG in aller Regel dem Privatverm�gen zuzuordnen ist. Die bisherige Praxis ist in diesem Sinn den ver�nderten Verh�ltnissen anzupassen. Vorbehalten bleibt der (von den Steuerbeh�rden zu erbringende) Nachweis, dass das betreffende Objekt im konkreten (Ausnahme-)Fall vorwiegend tats�chlich der Erwerbst�tigkeit des Betriebsinhabers dient. Weiter schliesst das Gesagte nicht aus, dass eine Wohnung in gewissen F�llen aufgrund der konkreten Umst�nde und ihrer technisch-wirtschaftlichen Funktion Gesch�ftsverm�gen darstellen kann (z.B. Angestelltenwohnungen im Haus f�r Abwart, Sicherheitsdienst, Lehrlinge etc.).
Im vorliegenden Fall bewohnen die Beschwerdef�hrer in der Liegenschaft W.________strasse eine 7 1/2-Zimmer-Maisonette-Wohnung. Das Kantonale Steueramt Nidwalden schliesst in seiner Vernehmlassung unter Hinweis auf die Rechtsprechung (zu BdBSt-F�llen) auf Gesch�ftsverm�gen, weil ein "betriebliches Pr�senzinteresse" offensichtlich gegeben und der B�ckereibetrieb leichter zu f�hren gewesen sei. Zudem geht die Vorinstanz davon aus, dass die Beschwerdef�hrer manchmal gewisse administrative Arbeiten in einem Raum der Privatwohnung erledigen. Das alles mag zutreffen, gen�gt aber nach der oben dargelegten Pr�zisierung, die den ge�nderten rechtlichen und tats�chlichen Verh�ltnissen Rechnung tr�gt, nicht f�r eine Qualifikation als Gesch�ftsverm�gen. Dass eine sinnvolle F�hrung des B�ckereibetriebs ohne jene Wohnung nicht m�glich gewesen oder wesentlich erschwert worden w�re, wird zu Recht nicht behauptet.
Ist somit der Nachweis nicht erbracht, dass die Wohnung tats�chlich vorwiegend der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit der Beschwerdef�hrer gedient hat, so geh�rt sie zwingend zu ihrem Privatverm�gen (Art. 18 Abs. 2 Satz 3 erster Teil DBG e contrario).
Wo eine vom Betriebsinhaber selbst genutzte Wohnung nicht oder nicht vorwiegend der selbst�ndigen Erwerbst�tigkeit dient (im Sinn von Art. 18 Abs. 2 DBG), bleibt sie auch dann Privatverm�gen, wenn die gesamte Liegenschaft als Anlageverm�gen in der Gesch�ftsbuchhaltung aufgef�hrt wird. Wenn also vorliegend die Liegenschaft W.________strasse bis zur Gesch�ftsaufgabe unbestrittenermassen als Gesch�ftsverm�gen bilanziert war, so vermag das an der Qualifikation der Privatwohnung nichts zu �ndern; die buchm�ssige Behandlung ist bloss ein Hilfskriterium (vgl. oben E. 3.2 zweiter Absatz).
Zum gleichen Ergebnis k�me man im �brigen, wenn das buchhalterische Vorgehen insgesamt steuerlich gew�rdigt w�rde: Die Beschwerdef�hrer haben sich f�r eine Aufnahme der Liegenschaft in die Bilanz entschieden. Wollte man allein daraus auf die Gesch�ftsverm�gensqualit�t der Privatwohnung schliessen, so m�sste das auch f�r die beiden an Dritte vermieteten Wohnungen gelten. Das hat die Steuerverwaltung richtigerweise nicht getan, obwohl die Mietzinseinnahmen in der Erfolgsrechnung der Gesch�ftsbuchhaltung erfasst sind. Es kommt hinzu, dass auf jener "Gesch�ftsliegenschaft" nie Abschreibungen vorgenommen wurden, weder auf dem gesch�ftlich noch auf dem privat genutzten Teil. Daraus ist ersichtlich, dass die Beschwerdef�hrer selber die Liegenschaft - trotz deren Bilanzierung - insgesamt, und damit insbesondere auch die selbst genutzte Maisonette-Wohnung, materiell nie als Gesch�ftsverm�gen betrachtet haben.
Wie bereits erw�hnt, ist mit der Zuordnung der fraglichen 7 1/2-Zimmer-Maisonette-Wohnung zur einen oder anderen Verm�gensmasse zugleich die zentrale Frage beantwortet, ob die Liegenschaft an der W.________strasse �berwiegend gesch�ftlichen oder privaten Zwecken gedient hat. Dies unabh�ngig von der Ausscheidungsmethode: Die Beschwerdef�hrer, die nach Marktwerten ausscheiden, berechnen den privat genutzten Anteil auf 66 %; die Steuerbeh�rden gehen von den verbuchten Mietwerten und Mietzinseinnahmen aus. Werden ihre Zahlen zugrunde gelegt und wird gleichzeitig die umstrittene Wohnung sachlich richtig dem Privatverm�gen zugeordnet, so resultiert rechnerisch ein privat genutzter Anteil von (gerundet) 54 %.
�berwiegt beide Male die private Nutzung, so braucht die Frage der zutreffenden Ausscheidungswerte nicht weiter gepr�ft zu werden. Die Liegenschaft W.________strasse ist in Anwendung der Pr�ponderanzmethode insgesamt dem Privatverm�gen der Beschwerdef�hrer zuzuweisen. Eine �berf�hrung vom Gesch�fts- in das Privatverm�gen konnte insofern gar nicht stattfinden, und es gab folglich auch keinen �berf�hrungsgewinn.
Damit er�brigt sich der von der Vorinstanz angeordnete Abzug von AHV-Beitr�gen auf dem vermeintlichen �berf�hrungsgewinn.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demnach gutzuheissen und das angefochtene Urteil aufzuheben. Antragsgem�ss ist das f�r die direkte Bundessteuer 2001 massgebende Einkommen der Beschwerdef�hrer um Fr. 411'000.-- herabzusetzen. Die Sache ist an das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden zur�ckzuweisen zum Entscheid �ber die kantonalen Verfahrenskosten.
Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Kanton Nidwalden, der Verm�gensinteressen wahrnimmt, aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). Der Kanton Nidwalden hat den Beschwerdef�hrern zudem eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird gutgeheissen. Das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Nidwalden vom 17. Oktober 2005 wird aufgehoben. Das bei der direkten Bundessteuer steuerbare Einkommen der Beschwerdef�hrer f�r die Steuerperiode 2001 wird auf Fr. 70'100.-- festgesetzt. Die Sache wird zu neuem Entscheid �ber die kantonalen Kosten an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 3'500.-- wird dem Kanton Nidwalden auferlegt.
Der Kanton Nidwalden hat den Beschwerdef�hrern f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 3'000.-- auszurichten.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, dem Kantonalen Steueramt Nidwalden und dem Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.