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Timestamp: 2018-02-21 09:37:23
Document Index: 117742372

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 16', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26']

vom 17. September 2007 (Stand am 1. Januar 2013) Berufsbezeichnung und Berufsbild - PDF
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1 Verordnung des SBFI 1 über die berufliche Grundbildung Tiermedizinische Praxisassistentin/ Tiermedizinischer Praxisassistent mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 17. September 2007 (Stand am 1. Januar 2013) Tiermedizinische Praxisassistentin EFZ/ Tiermedizinischer Praxisassistent EFZ Assistante en médecine vétérinaire CFC/ Assistant en médecine vétérinaire CFC Assistente di studio veterinario AFC Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), im Einvernehmen mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft, gestützt auf Artikel 19 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember (BBG), auf Artikel 12 der Berufsbildungsverordnung vom 19. November (BBV) und auf Artikel 50 der Verordnung 1 vom 10. Mai zum Arbeitsgesetz (ArGV 1), verordnet: 1. Abschnitt: Gegenstand und Dauer Art. 1 Berufsbezeichnung und Berufsbild 1 Die Berufsbezeichnung ist «Tiermedizinische Praxisassistentin EFZ» oder «Tiermedizinischer Praxisassistent EFZ». 2 Tiermedizinische Praxisassistentinnen und -assistenten EFZ beherrschen namentlich folgende Tätigkeiten und zeichnen sich durch folgende Haltungen aus: a. Sie sind verantwortlich für die Organisation und Administration der tierärztlichen Praxis und zeigen Geschick für organisatorische Aufgaben. b. Sie bereiten die Praxisräume vor und helfen mit bei Untersuchungen, Behandlungen, Operationen sowie bei der medizinischen Bildgebung. AS Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov (SR ) auf den 1. Jan angepasst. 2 SR SR SR
2 Berufsbildung c. Sie führen Laboranalysen durch. d. Sie betreuen Kundinnen und Kunden und beraten sie umfassend. e. Sie können mit Patienten (Tieren) korrekt und passend umgehen. f. Sie arbeiten selbstständig und verfügen über soziales Engagement. Art. 2 Dauer und Beginn 1 Die berufliche Grundbildung dauert 3 Jahre. 2 Der Beginn der beruflichen Grundbildung richtet sich nach dem Schuljahr der zuständigen Berufsfachschule. 2. Abschnitt: Ziele und Anforderungen Art. 3 Kompetenzen 1 Die Ziele und Anforderungen der beruflichen Grundbildung werden in Form von Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 6 beschrieben. 2 Sie gelten für alle Lernorte. Art. 4 Fachkompetenz Die Fachkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Sprechstundenassistenz; b. Kommunikation und Kundenbetreuung; c. innerbetriebliche tiermedizinische Assistenz; d. Labor; e. medizinische Bildgebung; f. korrekter Umgang mit Tieren; g. Betriebsorganisation; h. naturwissenschaftliche Grundlagen; i. Unfallverhütung, Hygiene und Umweltschutz. Art. 5 Methodenkompetenz Die Methodenkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Arbeitstechniken und Problemlösen; b. prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln; c. Informations- und Kommunikationsstrategien; d. Lernstrategien; 2
3 Berufliche Grundbildung Tiermedizinische Praxisassistentin/ Tiermedizinischer Praxisassistent. V des SBFI e. Beratungs- und Verkaufsmethoden; f. Kreativitätstechniken; g. Präsentationstechniken; h. wirtschaftliches Handeln. Art. 6 Sozial- und Selbstkompetenz Die Sozial- und Selbstkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. eigenverantwortliches Handeln; b. lebenslanges Lernen; c. Kommunikationsfähigkeit; d. Konfliktfähigkeit; e. Teamfähigkeit; f. Umgangsformen; g. Belastbarkeit; h. ökologisches Verhalten; i. Sorgfalt. 3. Abschnitt: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Strahlenschutz Art. 7 1 Die Anbieter der Bildung geben den Lernenden zu Beginn der Bildung Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz ab und erklären sie ihnen. 2 Diese Vorschriften und Empfehlungen werden an allen Lernorten vermittelt und in den Qualifikationsverfahren berücksichtigt. 3 In Abweichung von Artikel 47 ArGV 1 lit. b können die Lernenden entsprechend ihrem Ausbildungsstand herangezogen werden für Tätigkeiten, bei denen eine erhebliche Brand-, Explosions-, Unfall-, Erkrankungs- oder Vergiftungsgefahr besteht. Voraussetzung dafür ist eine der erhöhten Unfallgefahr oder dem erhöhten gesundheitlichen Risiko angepasste verstärkte Ausbildung, Anleitung und Überwachung; diese müssen sich in Leistungszielen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz niederschlagen. 3
4 Berufsbildung 4 Die Vorschriften zum Strahlenschutz richten sich nach der Strahlenschutzverordnung vom 22. Juni (StSV) und der Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung vom 15. September Abschnitt: Anteile der Lernorte und Unterrichtssprache Art. 8 Anteile der Lernorte 1 Die Bildung in beruflicher Praxis erfolgt über die ganze Dauer der beruflichen Grundbildung im Durchschnitt an 4 Tagen pro Woche. 2 Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht erfolgt in 1080 Lektionen. Davon entfallen auf den Sportunterricht 120 Lektionen. 3 Die überbetrieblichen Kurse umfassen insgesamt mindestens 26 und höchstens 28 Tage zu 8 Stunden. Im letzten Semester der beruflichen Grundbildung finden keine überbetrieblichen Kurse mehr statt. Art. 9 Unterrichtssprache 1 Unterrichtssprache ist in der Regel die Landessprache des Schulortes. 2 Zweisprachiger Unterricht in der Landessprache des Schulortes und in einer weiteren Landessprache oder in Englisch ist empfohlen. 3 Die Kantone können andere Unterrichtssprachen zulassen. 5. Abschnitt: Bildungsplan und Allgemeinbildung Art. 10 Bildungsplan 1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung liegt ein Bildungsplan vor, der von der verantwortlichen Organisation der Arbeitswelt erarbeitet und vom SBFI genehmigt ist. 2 Der Bildungsplan führt die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 6 wie folgt näher aus: a. Er begründet sie in ihrer Wichtigkeit für die berufliche Grundbildung. b. Er bestimmt, welches Verhalten in bestimmten Handlungssituationen am Arbeitsplatz erwartet wird. c. Er differenziert sie in konkrete Leistungsziele aus. d. Er bezieht sie konsistent auf die Qualifikationsverfahren und beschreibt deren System. 5 SR SR
5 Berufliche Grundbildung Tiermedizinische Praxisassistentin/ Tiermedizinischer Praxisassistent. V des SBFI Der Bildungsplan legt überdies fest: a. die curriculare Gliederung der beruflichen Grundbildung; b. die Aufteilung der überbetrieblichen Kurse über die Dauer der Grundbildung und ihre Organisation; c. die Qualifikationsbereiche und die Erfahrungsnote, die im Notenausweis nach Artikel 22 Absatz 3 genannt werden und für die Wiederholungen nach Artikel 20 zählen; d. die Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz. e. die vom Bundesamt für Gesundheit anerkannten Bildungsinhalte der Sachkunde nach Artikel 15 Buchstabe d der Strahlenschutzverordnung vom 22. Juni (StSV) bei der Anwendung von ionisierenden Strahlen. 4 Dem Bildungsplan angefügt ist die Liste der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung für tiermedizinische Praxisassistentinnen und -assistenten EFZ mit Titel, Datum und Bezugsquelle. Art. 11 Allgemeinbildung Für den allgemein bildenden Unterricht gilt die Verordnung des SBFI vom 27. April über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung. 6. Abschnitt: Anforderungen an die Anbieter der betrieblich organisierten Grundbildung Art. 12 Fachliche Mindestanforderungen an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner Die fachlichen Mindestanforderungen im Sinne von Artikel 44 Absatz 1 Buchstaben a und b BBV an eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner erfüllt, wer über eine der folgenden Qualifikationen verfügt: a. tiermedizinische Praxisassistentin EFZ oder tiermedizinischer Praxisassistent EFZ mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet; 7 SR SR
6 Berufsbildung b. gelernte tiermedizinische Praxisassistentin oder gelernter tiermedizinischer Praxisassistent mit Röntgenberechtigung und mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet; c. einschlägiger Hochschulabschluss und mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet. Art. 13 Höchstzahl der Lernenden 1 Im Lehrbetrieb muss zusätzlich zu einer Tierärztin oder einem Tierarzt eine Berufsbildnerin oder ein Berufsbildner gemäss Artikel 12 beschäftigt werden. 2 In einem Betrieb darf eine lernende Person ausgebildet werden, wenn: a. eine entsprechend qualifizierte Berufsbildnerin oder ein entsprechend qualifizierter Berufsbildner zu 100 Prozent beschäftigt wird; oder b. zwei entsprechend qualifizierte Berufsbildnerinnen oder entsprechend qualifizierte Berufsbildner zu je mindestens 60 Prozent beschäftigt werden. 3 Tritt eine lernende Person in das letzte Jahr der beruflichen Grundbildung ein, so kann eine weitere lernende Person ihre Bildung beginnen. 4 Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung einer Fachkraft zu 100 Prozent oder von 2 Fachkräften zu je mindestens 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden. 5 Als Fachkraft gilt, wer über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis im Fachbereich der lernenden Person oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügt. 6 In besonderen Fällen kann die kantonale Behörde einem Betrieb, der seit mehreren Jahren Lernende mit überdurchschnittlichem Erfolg ausgebildet hat, die Überschreitung der Höchstzahl der Lernenden bewilligen. 7. Abschnitt: Lern- und Leistungsdokumentation Art. 14 Im Betrieb 1 Die lernende Person führt eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Fähigkeiten und ihre Erfahrungen im Betrieb festhält. 2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner kontrolliert und unterzeichnet die Lerndokumentation einmal pro Semester. Sie oder er bespricht sie mindestens einmal pro Semester mit der lernenden Person. 3 Sie oder er hält am Ende jedes Semesters den Bildungsstand der lernenden Person in einem Bildungsbericht fest. 6
7 Berufliche Grundbildung Tiermedizinische Praxisassistentin/ Tiermedizinischer Praxisassistent. V des SBFI Art. 15 In der schulischen Bildung und in der schulisch organisierten Grundbildung Die Anbieter der schulischen Bildung und die Anbieter schulisch organisierter Grundbildungen dokumentieren die Leistungen der Lernenden in den unterrichteten Bereichen und stellen ihnen am Ende jedes Semesters ein Zeugnis aus. Art. 16 Im überbetrieblichen Kurs Die Anbieter der überbetrieblichen Kurse dokumentieren die Leistungen der Lernenden in der Form von Kompetenznachweisen. 8. Abschnitt: Qualifikationsverfahren Art. 17 Zulassung zum Qualifikationsverfahren 1 Zum Qualifikationsverfahren wird zugelassen, wer die berufliche Grundbildung erworben hat: a. nach den Bestimmungen dieser Verordnung; b. in einer vom Kanton dafür zugelassenen Bildungsinstitution; oder c. ausserhalb eines geregelten Bildungsganges und glaubhaft macht, den Anforderungen der Abschlussprüfung gewachsen zu sein. 2 Von der beruflichen Praxis, die nach Artikel 32 BBV für die Zulassung zu einem Qualifikationsverfahren verlangt ist, müssen mindestens 3 Jahre im Bereich der tiermedizinischen Praxisassistentinnen und -assistenten EFZ erworben worden sein. Art. 18 Gegenstand, Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens 1 Im Qualifikationsverfahren ist nachzuweisen, dass die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 6 erworben worden sind. 2 In der Abschlussprüfung werden die nachstehenden Qualifikationsbereiche wie folgt geprüft: a. Praktische Arbeit im Umfang von 3½ 4 Stunden. Die lernende Person muss im Rahmen einer vorgegebenen Arbeit oder in gestellten Situationen zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfsund situationsgerecht auszuführen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden. b. Medizinische Bildgebung im Umfang von 1 Stunde. Die lernende Person wird sowohl praktisch wie schriftlich geprüft. 7
8 Berufsbildung c. Berufskenntnisse im Umfang von 3 3½ Stunden. Die lernende Person wird schriftlich oder sowohl schriftlich wie mündlich befragt. Wird eine mündliche Prüfung durchgeführt, so dauert diese höchstens 1 Stunde. d. Allgemeinbildung. Die Abschlussprüfung richtet sich nach der Verordnung des SBFI vom 27. April über die Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung. Art. 19 Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung 1 Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn: a. der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» mit der Note 4 oder höher bewertet wird; b. der Qualifikationsbereich «medizinische Bildgebung» mit der Note 4 oder höher bewertet wird; und c. die Gesamtnote 4 oder höher erreicht wird. 2 Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung sowie der gewichteten Erfahrungsnote. 3 Die Erfahrungsnote ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe aller Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts. 4 Für die Berechnung der Gesamtnote werden die einzelnen Noten wie folgt gewichtet: a. praktische Arbeit: 30 %; b. medizinische Bildgebung: 10 %; c. Berufskenntnisse: 20 %; d. Allgemeinbildung: 20 %; e. Erfahrungsnote: 20 %. Art. 20 Wiederholungen 1 Die Wiederholung des Qualifikationsverfahrens richtet sich nach Artikel 33 BBV. Muss ein Qualifikationsbereich wiederholt werden, so ist er in seiner Gesamtheit zu wiederholen. 2 Wird das Qualifikationsverfahren ohne erneuten Besuch der Berufsfachschule wiederholt, so wird die bisherige Erfahrungsnote beibehalten. Wird der berufskundliche Unterricht während mindestens 2 Semestern wiederholt, so zählt nur die neue Erfahrungsnote. 9 SR
9 Berufliche Grundbildung Tiermedizinische Praxisassistentin/ Tiermedizinischer Praxisassistent. V des SBFI Art. 21 Spezialfall Hat eine lernende Person die Vorbildung ausserhalb der geregelten beruflichen Grundbildung nach dieser Verordnung erworben, so wird statt der Erfahrungsnote der Qualifikationsbereich Berufskenntnisse eingesetzt. 9. Abschnitt: Ausweise und Titel Art Wer das Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ. 2 Das Fähigkeitszeugnis berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Tiermedizinische Praxisassistentin EFZ» oder «Tiermedizinischer Praxisassistent EFZ» zu führen. 3 Im Notenausweis werden aufgeführt: a. die Gesamtnote; b. die Noten jedes Qualifikationsbereichs der Abschlussprüfung sowie die Erfahrungsnote. 10. Abschnitt: Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für tiermedizinische Praxisassistentinnen und -assistenten EFZ Art Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für tiermedizinische Praxisassistentinnen und -assistenten EFZ setzt sich zusammen aus: a. 4 7 Vertreterinnen oder Vertretern der Organisation der Arbeitswelt der schweizerischen Tiermedizinischen Praxisassistenz OdA TPA 10 ; b. 1 2 Vertreterinnen oder Vertretern der Fachlehrerschaft; c. je mindestens 1 Vertreterin oder 1 Vertreter des Bundes und der Kantone. 2 Die Sprachregionen müssen gebührend vertreten sein. 3 Die Kommission konstituiert sich selbst Fassung vom 30. November Fassung vom 30. November
10 Berufsbildung 4 Die Kommission hat folgende Aufgaben: a. Sie passt den Bildungsplan nach Artikel 10 den wirtschaftlichen, technologischen, ökologischen 12 und didaktischen Entwicklungen laufend, mindestens aber alle 5 Jahre an. Dabei trägt sie allfälligen neuen organisatorischen Aspekten der beruflichen Grundbildung Rechnung. Die Anpassungen bedürfen der Zustimmung der Vertreterinnen und Vertreter des Bundes und der Kantone. b. Sie beantragt dem SBFI Änderungen dieser Verordnung, sofern die beobachteten Entwicklungen Regelungen dieser Verordnung, namentlich die Kompetenzen nach den Artikeln 4 6, betreffen. 11. Abschnitt: Schlussbestimmungen Art. 24 Aufhebung bisherigen Rechts 1 Es werden aufgehoben: a. das Reglement vom 15. August über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Tiermedizinischen Praxisassistentin/des Tiermedizinischen Praxisassistenten; b. der Lehrplan vom 15. August für den beruflichen Unterricht der Tiermedizinischen Praxisassistentin/des Tiermedizinischen Praxisassistenten. 2 Die Genehmigung des Reglements vom 10. Dezember 2002 über die Einführungskurse für Tiermedizinische Praxisassistentin/Tiermedizinischer Praxisassistent wird widerrufen. Art. 25 Übergangsbestimmungen 1 Lernende, die ihre Bildung als tiermedizinische Praxisassistentinnen und -assistenten vor dem 1. Januar 2008 begonnen haben, schliessen sie nach dem bisherigen Recht ab. 2 Wer die Lehrabschlussprüfung für Tiermedizinische Praxisassistentinnen und -assistenten bis zum 31. Dezember 2012 wiederholt, kann verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden. Art. 26 Inkrafttreten 1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2008 in Kraft. 2 Die Bestimmungen über Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel (Art ) treten am 1. Januar 2011 in Kraft. 12 Fassung vom 30. November BBl 2003 III BBl 1995 I