Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202007,%203130
Timestamp: 2020-02-22 20:47:50
Document Index: 333274041

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Außerdem muss die Anrechnung dem Zweck des Schadensersatzes entsprechen und darf weder den Geschädigten unzumutbar belasten noch den Schädiger unbillig entlasten (vgl. BGH, Teilurteil vom 15. Juli 2010 - III ZR 336/08, BGHZ 186, 205; BGH, Versäumnisurteil vom 12. März 2007- II ZR 315/05, ZIP 2007, 1060; BGH, Urteil vom 22. März 1979 - VII ZR 259/77 - BGHZ 74, 103, 113 f; BGH, Urteil vom 21. Dezember 1989 - III ZR 118/88 - BGHZ 109, 380, 392).
Vor- und Nachteile müssen bei wertender Betrachtungsweise mithin gleichsam zu einer Rechnungseinheit verbunden sein (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 12. März 2007- II ZR 315/05, ZIP 2007, 1060).
Der Bundesgerichtshof führt dazu aus (BGH NJW 2007, 3130, 3132 Rn. 20):.
BGH, 19.11.2019 - II ZR 53/18
Vorliegen des objektiven und subjektiven Tatbestands einer Insolvenzverschleppung …