Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/1/81160000064.htm
Timestamp: 2018-11-20 16:32:09
Document Index: 254516775

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 58', '§ 64', '§ 2', '§ 22', '§ 3']

1.16.064 Albtrauf Kohlberg
Verordnung des Landratsamtes Esslingen als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Albtrauf Kohlberg" vom 10. Juli 1984 (Mitteilungsblatt der Gemeinde Kohlberg vom 03.08.1984).
Auf Grund von § 22, § 58 Abs. 3 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Stuttgart verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Kohlberg werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Albtrauf Kohlberg".
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rund 29 ha.
(2) Das Schutzgebiet umfaßt nach dem Stand vom Juli 1984 im wesentlichen die Gewanne "Lange Wiesenäcker, Hobeläcker, Kummetholz und Vorderer Berg" am Fuße des Jusi.
(3) Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes sind in einer Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25 000 und in einer Flurkarte im Maßstab 1 : 2 500 schwarz umgrenzt und grün angeschummert eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Esslingen in Esslingen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
Wesentlicher Schutzzweck ist die Sicherung und langfristige Erhaltung des Jusihangfußes in seiner natürlichen Eigenart und damit der typischen Erscheinungsform dieses weithin sichtbaren und geologisch wertvollen Berges vulkanischen Ursprunges.
3. Verlegung oder Änderung oberirdischer Leitungen;
1. entgegen § 22 Abs. 3 des NatSchG in Verbindung mit § 3 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen,
Esslingen am Neckar, den 10. Juli 1984