Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202011,%201686
Timestamp: 2020-01-20 11:31:27
Document Index: 136664899

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 20.07.2011 - XII ZB 139/11 - dejure.org
https://dejure.org/2011,6902
BGH, 20.07.2011 - XII ZB 139/11 (https://dejure.org/2011,6902)
BGH, Entscheidung vom 20.07.2011 - XII ZB 139/11 (https://dejure.org/2011,6902)
BGH, Entscheidung vom 20. Juli 2011 - XII ZB 139/11 (https://dejure.org/2011,6902)
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Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Versehentliches Einlegen eines fristgebundenen Schriftsatzes in den falschen Postversandumschlag
Vertrauendürfen eines Rechtsanwalts auf das Einlegen eines postfertig zu machenden Schriftsatzes in die korrekte Versandtasche durch eine zuverlässige Büroangestellte
Wie muss der Postausgang organisiert/kontrolliert werden?
Zur Anwaltshaftung
Zur Ausgangskontrolle in Kanzleien: Der Anwalt kann sich darauf verlassen, dass sein Büro seine Schriftsätze richtig eintütet.
Fristversäumnis: Wiedereinsetzung, wenn ein Schriftsatz in den falschen Umschlag gerät? (IBR 2011, 671)
AG Kleve, 24.08.2010 - 4 F 433/06
OLG Düsseldorf, 21.02.2011 - 3 UF 191/10
NJW-RR 2011, 1686
FamRZ 2011, 1727
Die Rechtsbeschwerde weist insoweit zutreffend darauf hin, dass das Einlegen dieser Sendung in die korrekte Versandtasche nicht durch den Rechtsanwalt zu kontrollieren ist und ein Fehler hierbei ein schlichtes Büroversehen darstellt (vgl. BGH, Beschluss vom 20. Juli 2011 - XII ZB 139/11, NJW-RR 2011, 1686 Rn. 7).
War vorgesehen, die Berufungsbegründung auch auf dem Postweg an das Berufungsgericht zu übermitteln, handelte es sich bei der Übersendung per Telefax um eine überobligatorische Maßnahme, für die keine besonderen Sorgfaltsanforderungen aufgestellt werden dürfen (vgl. BGH, Beschluss vom 20. Juli 2011 - XII ZB 139/11, NJW-RR 2011, 1686, 1687 Rn. 9; siehe auch Senat, Beschluss vom 13. Mai 2004 - V ZB 62/03, NJW-RR 2004, 1217, 1218).