Source: http://dtk-rheinland.de.w00c12e2.kasserver.com/lv-rheinland/lv/lvsatzungG.html
Timestamp: 2019-10-15 03:42:47
Document Index: 71930174

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 26', '§ 14', '§ 16', '§ 18']

LV Rheinland / Satzung
LV Rheinland Satzung
Satzung für den Landesverband Rheinland e.V. im Deutschen Teckelklub 1888 e.V. Dieser Satzungstext entspricht in den Folgeseiten dem Original Ausfertigung vom 5. Juni 2002
Auf der Grundlage der Satzung des Deutschen Teckelklubs 1888 e.V. (DTK) und der Ordnung für die Landesverbände gibt sich der Landesverband Rheinland diese Satzung. Satzung, Ordnung und Bestimmungen des DTK sowie Beschlüsse der DTK-Gremien werden in der jeweils gültigen Fassung anerkannt.
1. Der Verein führt den Namen Deutscher Teckelklub 1888 e.V. Landesverband Rheinland (nachstehend Landesverband). Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt sodann den Zusatz e.V. Sitz und Erfüllungsort ist Duisburg. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen dem Verein und den Mitgliedern wird das Amtsgericht in Duisburg. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
1. Der Landesverband ist ein Kleintierzuchtverein (Rassehundezuchtverein). Seine Mitglieder sind Teckelhalter, Teckelfreunde und nichtberufsmäßige Züchter. Der Landesverband fördert ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.
2. Mittel des Landesverbandes dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Niemand darf durch Verwaltungsaufgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, die dem Zweck des Landesverbandes fremd sind, begünstigt werden. Der Landesverband ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
3. Er fördert alle Bestrebungen, Teckel mit einem formvollendeten Körper zu züchten, sein ursprüngliches Wesen zu erhalten, seine jagdlichen Anlagen zu bewahren und zu fördern, im Sinne der Waidgerechtigkeit und des Tierschutzes gegenüber unseren Wildarten.
4. Der Landesverband unterstützt die Neugründung von Gruppen.
5. Er wahrt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder und unterstützt die nachgeordneten Gruppen.
§ 3 Mittel zum Vereinszweck
1. Veranstaltung von Ausstellungen und Gebrauchsprüfungen.
3. Verpflichtung seiner Mitglieder zur Zucht mit gesunden Hunden, Abgabe von gesunden Welpen, art und tierschutzgerechte Hundehaltung, wobei dem natürlichen Bewegungsdrang des Teckels Raum zu geben ist.
4. Zusammenarbeit mit kynologischen Organisationen, Tierschutz-, Jagdschutz- und Naturschutz- Verbänden.
5. Förderung des Richternachwuchses. Aus- und Fortbildung der Richter und Zuchtwarte.
§ 4 Gliederung des Landesverbandes
1. Vereinsgebiet ist der Teil Nordrhein des Landes Nordrhein-Westfalen.
2. Dem Landesverband gehören die im Vereinsgebiet bestehenden rechtsfähigen und nichtrechtsfähigen DTK-Gruppen an.
3. Der Landesverband hat am Vermögen der ihm angeschlossenen Gruppen keinen Anteil.
4. Der Landesverband haftet nicht für Verbindlichkeiten der ihm angeschlossenen Gruppen.
1. Die Mitglieder des Landesverbandes sind Mitglied des DTK sowie einer nachgeordneten Gruppe entsprechend der Regelung der DTK Satzung.
2. Ein Mitglied darf nicht gleichzeitig Mitglied eines dem DTK nicht angehörenden Teckelklubs in der Bundesrepublik Deutschland sein. Bei Mitgliedschaft in einem ausländischen Teckelklub ist die FCI - Anerkennung dieses Vereins erforderlich.
3. Die Mitglieder dürfen EDV -mäßig erfaßt und deren Daten bearbeitet werden. Die Weitergabe von Mitgliedsdaten außerhalb des DTK ist untersagt.
4. Nichtmitglieder haben keinen Anspruch auf Teilnahme an Veranstaltungen des DTK, des Landesverbandes oder deren Gruppen, ebensowenig Anspruch auf Nutzung deren Einrichtungen.
1. Die Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen und Veranstaltungen nach den Richtlinien des Landesverbandes zu nutzen und Rat, Auskunft und Beistand in Fragen der Teckelzucht, -Haltung und -Führung zu erhalten.
2.1 die Satzung und die satzungsmäßigen Beschlüsse der Vereinsorgane einzuhalten,
2.2 die Tätigkeit seiner Organe und seiner Gliederungen zu unterstützen und die Ziele des Landesverbandes zu fördern,
2.3 die festgesetzten Beiträge und Gebühren termingerecht abzuführen,
2.7 alles zu unterlassen, was Ansehen und Interessen des Landesverbandes zu schädigen vermag.
3. Die Verwendung der männlichen Form für Funktionsträger, die in ein Amt in diesem Landesverband gewählt sind, schließt die weibliche Form in dieser Satzung ein.
Wenn ein vereinswidriges Verhalten vorliegt, kann der Landesverband in dringenden Fällen das einstweilige Ruhen der Mitgliedsrechte und Funktionen beim Präsidenten des DTK beantragen.
2. durch schriftliche Austrittserklärung bis 30.09. zum 31.12. des laufenden Kalenderjahres und
3. durch Ausschluß, entsprechend der Regelungen der DTK-Satzung.
Zu Ehrenmitgliedern des Landesverbandes kann der Vorstand Personen ernennen, die sich hervorragend verdient gemacht haben. Der Mitgliedsbeitrag für den DTK ist vom Landesverband an die Gruppe abzuführen.
1. Zur Durchführung seiner Aufgaben und Bestreitung der Kosten erhebt der Landesverband von den nachgeordneten Gruppen einen Jahresbeitrag. Die Gruppen verpflichten sich, einen Betrag pro Mitglied an den Landesverband zu zahlen. Die Höhe des Beitrages wird von der Delegiertenversammlung des Landesverbandes, nach einem jährlich zu erstellenden Haushaltsplan, bestimmt. Beitragszahlungen der einzelnen Mitglieder an die Gruppen und an den DTK bleiben hiervon unberührt.
2. Der Beitrag ist fällig am 1. Januar eines jeden Geschäftsjahres und im ersten Quartal des Geschäftsjahres an den Landesverband abzuführen.
1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Sie sind, jeder für sich, berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Im Innenverhältnis ist der
2. Vorsitzende nur dann zur Vertretung berechtigt, wenn der 1.Vorsitzende verhindert ist.
2. Dem weiteren Vorstand gehören an:
2.1 der Schriftführer
2.2 der Schatzmeister
2.3 der Landeszuchtwart
3. Zur weiteren Besetzung gehören:
3.1 der Obmann für das Jagdgebrauchs- und Prüfungswesen
3.2 der Obmann für das Ausstellungswesen
3.3 der Obmann für das Zuchtrichterwesen
4.4 der Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit
4.5 der Obmann für die Jugendarbeit
4. Die weitere Besetzung des Vorstandes bleibt der Delegiertenversammlung des Landesverbandes überlassen.
Der 1. Vorsitzende gehört dem erweiterten Vorstand des DTK an und ist geborener Delegierter der Delegiertenversammlung des DTK.
1. Aufgaben des 1. Vorsitzenden:
1.1 Einberufung der Delegiertenversammlung des Landesverbandes und Erarbeitung der Tagesordnung.
1.2 Einberufung und Leitung der Vorstandssitzungen einschl. Festsetzung der Tagesordnungen.
1.3 Erledigung der laufenden Geschäfte, soweit er dafür verantwortlich ist und Information des Vorstandes über die laufenden Geschäfte und Ausführung der Beschlüsse der Beschlußorgane des Landesverbandes.
2. Die Aufgaben von Schriftführer, Schatzmeister, Landeszuchtwart und evtl. weiterer Vorstandsmitglieder sowie der Obleute werden in der Geschäftsordnung des Landesverbandes geregelt.
3. Dem Vorstand obliegen insbesondere:
3.1 Geschäftsführung,
3.2 Kassenführung,
3.3 Überwachung der Beschlüsse der Delegiertenversammlung,
3.4 Terminierung, Vorbereitung und ggf. Durchführung von Ausstellungen und Gebrauchsprüfungen.
3.5 Koordination und Kooperation der Gruppen,
3.6 Vorschlag von Richteranwärtern sowie Aus- und Fortbildung der Richter und Richteranwärter
3.7 Bestellung und Abberufung von Zuchtwarten, auf Vorschlag der Gruppen sowie ihre Aus- und Fortbildung,
3.8 Erlaß einer Geschäftsordnung.
3.9 Bearbeitung von Verstößen gegen die Satzung, Ordnungen, Bestimmungen und satzungsmäßige Beschlüsse des Landesverbandes und
4. Verstöße gegen Satzungen und Ordnungen des Landesverbandes regelt der Vorstand oder ein von der Delegiertenversammlung gewählter Ordnungsausschuß, der aus mindestens drei Mitgliedern
bestehen muß.
5. Der Ordnungsausschuß bestimmt aus seinen Reihen den Vorsitzenden und den Berichterstatter.
§ 14 Amtszeit und Wahl des Vorstandes
1. Die Mitglieder des Vorstandes, die Obleute und die Ausschüsse werden von der Delegiertenversammlung für die Dauer von vier Jahren in geheimer Wahl gewählt. Wiederwahl ist möglich. Gewählt ist, wer die einfache Stimmenmehrheit erreicht.
2. Der Vorstand ist beschlußfähig bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte seiner Mitglieder. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit.
3. Über die Vorstandssitzungen sind Niederschriften zu fertigen, die vom Sitzungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen sind. Die Niederschriften sind allen Vorstandsmitgliedern unverzüglich zuzustellen.
4. Die Ämter im Vorstand sind Ehrenämter. Den Vorstandsmitgliedern werden ihre Auslagen im Höchstfall nach den Richtlinien des VDH oder nach einer vom Vorstand festgelegten Regelung erstattet.
1. Die Delegiertenversammlung ist das oberste Beschlußorgan des Landesverbandes. Sie ist alljährlich vor der Delegiertenversammlung des DTK durchzuführen.
1.1 Sie ist vom Vorsitzenden mit einer Ladungsfrist von vier Wochen durch Bekanntgabe der Tagesordnung entweder schriftlich oder durch Veröffentlichung im „Der Dachshund“ einzuberufen.
1.2 Die Delegiertenversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Delegierten beschlußfähig.
1.3 Über die Delegiertenversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, in dem die Beschlüsse wörtlich festzuhalten sind und das vom Schriftführer und vom 1. Vorsitzenden zu unterschreiben ist.
2 Der Delegiertenversammlung obliegt:
2.1 Genehmigung der Satzung und Genehmigung von Satzungsänderungen,
2.2 Wahl und Abberufung des Vorstandes, der Obleute und der Ausschüsse des Landesverbandes,
2.3 Wahl und Abberufung der Mitglieder und Ersatzmitglieder in den Fachausschüssen für Zuchtwesen und für das Jagdgebrauchs- und Prüfungswesen des DTK,
2.4 Wahl der Mitglieder und deren Stellvertreter im Ordnungsausschuß des Landesverbandes,
2.5 Wahl der Kassenprüfer und deren Stellvertreter,
2.6 Wahl der Delegierten und deren persönliche Vertreter zur Delegiertenversammlung des DTK,
2.7 Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes,
2.8 Entgegennahme der Rechnungslegung und des Prüfungsberichtes,
2.9 Entlastung des Vorstandes,
2.10 Festsetzung des Jahresbeitrages, der Meldegelder und Gebühren und Beratung der gestellten An träge zur Delegiertenversammlung des DTK.
3. Die Delegiertenversammlung setzt sich zusammen:
3.1 aus geborenen Delegierten, das sind alle Mitglieder des Vorstandes des Landesverbandes;
3.2 aus gekorenen Delegierten, die wie auch ihre persönlichen Vertreter, in den Gruppen gewählt werden.
4. Der Delegierte bekleidet ein Vereinsamt, das ihm von der Gesamtheit der Mitglieder übertragen ist. Er tritt in ein auftragsähnliches Vertragsverhältnis zum Verein und ist diesem zur Erfüllung seiner Obliegenheiten, insbesondere zur Teilnahme an der Delegiertenversammlung, verpflichtet.
4.1 Ist eine Gruppe mit ihren Delegierten auf der Delegiertenversammlung unentschuldigt nicht vertreten, ist sie bis zur nächsten ordentlichen Delegiertenversammlung für alle Veranstaltungen innerhalb des DTK gesperrt.
5. Jeder Delegierte hat eine Stimme, die nur auf den für ihn gewählten Vertreter übertragbar ist.
6. Die Anzahl der gekorenen Delegierten muß mindestens das Doppelte der Anzahl der geborenen Delegierten ausmachen.
7. Das Stimmrecht der Mitglieder ist in der Delegiertenversammlung ausgeschöpft. Eine Rückübertragung eines Stimmrechts an ein Mitglied ist nicht möglich.
8. Ein Recht zur Teilnahme an der Delegiertenversammlung haben nur die Delegierten. Gäste sind willkommen.
9. Weitere Delegiertenversammlungen müssen einberufen werden, wenn mindestens 25 % der Delegierten des Landesverbandes dies schriftlich verlangen. Der Antrag muß den Zweck der Delegiertenversammlung eindeutig erkennen lassen. Außerdem müssen die Gründe angegeben werden, warum die Beschlußfassung der Delegiertenversammlung zu den vorher angegebenen Tagesordnungspunkten verlangt wird.
10. Die Delegierten und deren persönliche Vertreter werden in den Mitgliederversammlungen der Gruppen für die Dauer von zwei Jahren gewählt, Wiederwahl ist möglich, wählbar ist jedes volljährige Mitglied.
11. Die Anzahl der Delegierten richtet sich nach der Anzahl der wahlberechtigten Mitglieder am 1.Januar des Wahljahres.
12. Scheidet ein Delegierter während seiner Wahlperiode aus, so tritt an seine Stelle der gewählte persönliche Vertreter. Die Stimme des Delegierten darf nur an seinen persönlichen Vertreter übertragen werden.
13. Je angefangene 50 wahlberechtigte Mitglieder einer Gruppe ist ein Delegierter und sein persönlicher Vertreter zu wählen.
14. Die gewählten Delegierten und deren persönliche Vertreter sind unmittelbar nach ihrer Wahl listenmäßig mit Namen und Postanschrift zu erfassen und dem Landesverband aufzugeben.
15. Die Gruppen übernehmen die Spesen ihrer Delegierten analog der Spesenordnung des VDH.
16. Anträge für die Delegiertenversammlung können nur vom Vorstand des Landesverbandes und den Gruppen gestellt werden. Sie sind bis spätestens 31. Dezember des laufenden Kalenderjahres beim Vorsitzenden des Landesverbandes schriftlich einzureichen.
17. Auf Beschluß des Vorstandes können noch während der Delegiertenversammlung Dringlichkeitsanträge eingebracht werden. Über die Dringlichkeit entscheidet die Delegiertenversammlung.
§ 16 Ordnungsausschuß
Ordnungsaufgaben übernimmt der Vorstand oder ein gewählter Ordnungsausschuß
1. Der Vorstand/Ordnungsausschuß kann erkennen auf
1.1 Verwarnung
1.2 Verweis oder
1.3 Ausstellungs- und Prüfungssperre.
2. Entscheidungen sind mit ausführlicher Begründung schriftlich abzufassen und den Betroffenen mittels eingeschriebenem Brief zuzustellen. Je eine Kopie ist dem Vorsitzenden des Landes-verbandes und der Gruppe zu übermitteln.
3. Gegen die Entscheidung des Vorstandes/Ordnungsausschusses kann Beschwerde im Rahmen der Ehrengerichtsbarkeit des DTK eingelegt werden.
2. Die genehmigte Satzung des Landesverbandes sowie genehmigte Satzungsänderungen sind beim DTK zu hinterlegen.
§ 18 Auflösung des Landesverbandes
1. Der Landesverband kann nur und muß aufgelöst werden, wenn die Auflösung des DTK erfolgt ist.
2. Die letzte Delegiertenversammlung beschließt über die Verwendung des Vermögens des Landesverbandes. Vorhandenes Vermögen ist einem gemeinnützigen Zweck zuzuführen.
Diese Satzung wurde beschlossen in der Generalversammlung des Landesverbandes am 08. März 1998 in Overath-Wilkerath; zuletzt geändert in der Delegiertenversammlung des Landesverbandes am 10.03.2001 in Velbert. gez. Gert Stangenberg gez. Hans Lümen Der Eintragungsvermerk Nr. 23 VR 4029 des Amtsgerichts Duisburg vom 03. Juni 2002 befindet sich auf der Rückseite der Originalsatzung, die sich bei der Geschäftsstelle des LV befindet.