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Timestamp: 2020-02-19 20:54:36
Document Index: 363875349

Matched Legal Cases: ['BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH']

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Insgesamt 62486 Treffer
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Wettbewerbsrecht/Markenrecht: Grenzbeschlagnahmte Modellautos (Urteil vom 05.12.2019, 29 U 3149/18)
Einschränkungslose Grenzbeschlagnahmeanträge eines Automobilherstellers und Markeninhabers nach der VO (EU) Nr. 608/2013, in denen die Zollbehörden nicht auf die europäische und deutsche Rechtsprechung zu die Herstellermarken nicht verletzenden originalgetreuen Spielzeugmodellen (EuGH GRUR 2007, 318 [= WRP 2007, 299] – Opel/Autec; BGH GRUR 2010, 726 [= WRP 2010, 1039] – Opel-Blitz II) hingewiesen werden, …
OLG München, WRP 2020, 366-369 (Urteil vom 05.12.2019, 29 U 3149/18)
Verfahrensrecht/Persönlichkeitsrecht: Wegfall der Dringlichkeitsvermutung durch Verletzung einer „Nachfrageobliegenheit“ bei Gericht und unberechtigte Verwarnung aus postmortalem Persönlichkeitsrecht (Beschluss vom 28.11.2019, 6 W 82/19)
Die Dringlichkeitsvermutung wird grundsätzlich nicht dadurch widerlegt, dass der Antragsteller es unterlässt, sich bei Gericht nach dem Stand seines Verfahrens zu erkundigen. Eine „Nachfrageobliegenheit“, die zum Verlust des Verfügungsgrundes führt, besteht erst dann, wenn die festzustellende Dauer der Untätigkeit des Gerichts nach den Gesamtumständen nicht mehr mit Überlastung oder sonstigen nachvollziehbaren Gründen, …
OLG Frankfurt a. M., WRP 2020, 365-366 (Beschluss vom 28.11.2019, 6 W 82/19)
Kostenrecht/Markenrecht: Erstattungsfähigkeit der Reisekosten des Rechtsanwalts in Markensachen (Beschluss vom 05.12.2019, 6 W 103/19)
Markenstreitsachen sind für eine rechtsunkundige Partei grundsätzlich nicht so einfach gelagert, dass es ihr zugemutet werden könnte, ihren Prozessbevollmächtigten schriftlich oder fernmündlich zu informieren; zu den erstattungsfähigen Kosten gehören daher regelmäßig auch die Reisekosten des Anwalts zum Verhandlungstermin.
OLG Frankfurt a. M., WRP 2020, 363-365 (Beschluss vom 05.12.2019, 6 W 103/19)
Verfahrensrecht/Markenrecht: Widerlegung der Dringlichkeitsvermutung im Verfügungsverfahren durch Untätigkeit bei Erstbegehungsgefahr (Urteil vom 05.12.2019, 6 U 151/19)
Die Dringlichkeitsvermutung ist widerlegt, wenn der Antragsteller auf eine Berühmung des Verletzers hin, sich in der beanstandeten Weise zu verhalten, längere Zeit untätig geblieben ist. Verhält sich der Verletzer später tatsächlich in dieser Weise, lebt die Dringlichkeit nur dann wieder auf, wenn damit ein „Qualitätssprung“ im Vergleich mit der Situation nach der Berühmung verbunden ist (im Streitfall verneint).…
OLG Frankfurt a. M., WRP 2020, 362-363 (Urteil vom 05.12.2019, 6 U 151/19)
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