Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20381/11
Timestamp: 2019-10-18 02:58:39
Document Index: 98199005

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', '§ 826', '§ 287', '§ 249', '§ 826', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VI ZR 381/11 - dejure.org
https://dejure.org/2012,41555
BGH, 04.12.2012 - VI ZR 381/11 (https://dejure.org/2012,41555)
BGH, Entscheidung vom 04.12.2012 - VI ZR 381/11 (https://dejure.org/2012,41555)
BGH, Entscheidung vom 04. Dezember 2012 - VI ZR 381/11 (https://dejure.org/2012,41555)
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§ 249 Abs 1 BGB, § 826 BGB, § 287 ZPO
Schadensersatzanspruch gegen einen Wirtschaftsprüfer wegen sittenwidriger Erteilung eines Bestätigungsvermerks: Qualifiziertes Bestreiten der Schadensentstehung; Beweislastverteilung
Höhe des Schadens beim Umtausch wertloser abgelaufener in neue Inhaberschuldverschreibungen auf Grund des fehlerhaften Bestätigungsvermerks eines Wirtschaftsprüfers
BGB § 249 Abs. 1; BGB § 826
Schadensersatzanspruch eines Anlegers wegen pflichtwidriger Erteilung eines Bestätigungsvermerks seitens eines Wirtschaftprüfers in einem für Inhaberschuldverschreibungen werbenden Prospekt; Darlegungs- und Beweislast für die Entstehung des Schadens aufgrund des Erwerbs ...
Schadensrecht - Vortrag: Schaden auch ohne angebliche Pflichtverletzung
LG Leipzig, 05.09.2008 - 2 O 4481/07
OLG Dresden, 30.06.2011 - 8 U 1603/08
BGH, 26.04.2012 - VI ZR 381/11
NJW-RR 2013, 536
(2) Die Annahme einer sekundären Darlegungslast setzt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs voraus, dass die nähere Darlegung dem Behauptenden nicht möglich oder nicht zumutbar ist, während der Bestreitende alle wesentlichen Tatsachen kennt und es ihm zumutbar ist, nähere Angaben zu machen (vgl. BGH, Urteil vom 17. März 1987 - VI ZR 282/85, BGHZ 100, 190, 196; Urteil vom 7. Dezember 1998 - II ZR 266/97, BGHZ 140, 156, 158; BGH, NJW 2000, 2669, 2672; BGH…, Urteil vom 4. Dezember 2012 - VI ZR 378/11, DStRE 2013, 702 Rn. 16; Urteil vom 4. Dezember 2012 - VI ZR 381/11, NJW-RR 2013, 536 Rn. 13).
Er ist nach § 249 Abs. 1 BGB so zu stellen, als hätte er die streitgegenständlichen Orderschuldverschreibungen nicht gezeichnet (Senat, Urteil vom 06.02.2014 - 8 U 1695/11 - juris; WM 2014, 598; vgl. BGH, NJW-RR 2013, 536; Urteil vom 19.11.2013 - VI ZR 411/12 - juris).
In rechtlicher Hinsicht handelt es sich bei dem Vortrag der Beklagten, das Sondereigentum der Klägerin wäre im fraglichen Zeitraum auch ohne die in ihrem Auftrag durchgeführten Sanierungsarbeiten unbewohnbar gewesen, nicht um den Einwand rechtmäßigen Alternativverhaltens, für das sie als Schädigerin darlegungs- und beweisbelastet wäre, sondern der Einwand ist als qualifiziertes Bestreiten der Schadensentstehung zu werten (vgl. BGH, Urteil vom 04.12.2012 - VI ZR 381/11, NJW-RR 2013, 656, Rn. 11, zitiert nach juris;… Palandt/Grüneberg, BGB, 76. Auflage, Vorb v § 249 Rdnr. 55).
Diese auf Tatsachenerfahrung beruhende Vermutung gilt für die quasi-vertragliche Prospekthaftung und für Schadensersatzansprüche wegen falscher Prospektangaben auf deliktischer Grundlage gleichermaßen (…BGH, Urt. v. 21.02.2013 - III ZR 94/12, Rn. 14; BGH, WM 2013, 689, 690 f. Tz. 15;… BGH, Urt. v. 04.12.2012 - VI ZR 378/11, DStRE 2013, 702, 704 Tz. 23; BGH, Urt. v. 04.12.2006 - VI ZR 381/11, DStRE 2013, 1214, 1216 Tz. 16; BGH, DB 2013, 2923, 2925 Tz. 25).
https://dejure.org/2012,11341
BGH, 26.04.2012 - VI ZR 381/11 (https://dejure.org/2012,11341)
BGH, Entscheidung vom 26.04.2012 - VI ZR 381/11 (https://dejure.org/2012,11341)
BGH, Entscheidung vom 26. April 2012 - VI ZR 381/11 (https://dejure.org/2012,11341)
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