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Timestamp: 2016-09-27 03:35:39
Document Index: 112628923

Matched Legal Cases: ['§ 73', '§ 73', '§ 73', '§ 73', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 73', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Verfall – und die erlangten Vermögenswerte | Rechtslupe
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Verfall – und die erlangten Vermögenswerte	27. April 2016 | StrafrechtGeschätzte Lesezeit: 2 Minuten	Aus der Tat sind alle Vermögenswerte erlangt, die dem Täter (oder Teilnehmer) unmittelbar aus der Verwirklichung des Tatbestandes selbst in irgendeiner Phase des Tatablaufs zufließen1.
Erlangt im Sinne von § 73 Abs. 1 Satz 1 und § 73a Satz 1 StGB ist ein Vermögenswert nur dann, wenn der Täter oder Teilnehmer die faktische Verfügungsgewalt über den entsprechenden Vermögensgegenstand erworben hat2.
Zwar kommt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein Erlangen im Sinne von § 73 Abs. 1 Satz 1, § 73a Satz 1 StGB in Bezug auf mehrere (als Mittäter) an der Tat Beteiligte auch dann in Betracht, wenn diese sich darüber einig waren, dass ihnen jeweils zumindest Mitverfügungsgewalt über Taterlöse zukommen sollte und sie diese auch tatsächlich innehatten3. Dies wird zwar grundsätzlich auch auf Teilnehmer, etwa Gehilfen, übertragen werden können4. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 17. März 2016 – 1 StR 628/15
st. Rspr.; etwa BGH, Urteile vom 22.10.2002 – 1 StR 169/02, NStZ-RR 2003, 10, 11; vom 22.10.2005 – 5 StR 119/05, BGHSt 50, 299, 309; vom 30.05.2008 – 1 StR 166/07, BGHSt 52, 227, 246 Rn. 92; Beschlüsse vom 29.06.2010 – 1 StR 245/09, NStZ 2011, 83, 85 Rn. 37; vom 13.02.2014 – 1 StR 336/13, wistra 2014, 354, 358 Rn. 73; und vom 11.06.2015 – 1 StR 368/14, ZWH 2015, 303, 304 Rn. 30↩
BGH, Beschlüsse vom 10.09.2002 – 1 StR 281/02, NStZ 2003, 198, 199; vom 01.03.2007 – 4 StR 544/06, BeckRS 2007, 04557 Rn. 8; und vom 12.05.2009 – 4 StR 102/09, NStZ-RR 2009, 320; siehe auch Fischer, StGB, 63. Aufl., § 73 Rn. 13 mwN↩
vgl. BGH, Beschluss vom 12.05.2009 – 4 StR 102/09, NStZ-RR 2009, 320 mwN; siehe auch BGH, Beschluss vom 22.07.2014 – 1 StR 53/14 Rn. 6↩
vgl. BGH, Beschluss vom 22.07.2014 – 1 StR 53/14 Rn. 6↩
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