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Timestamp: 2016-10-23 00:10:52
Document Index: 54888919

Matched Legal Cases: ['Art. 103', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

⭐Rechtlich interessante Fälle aus der Praxis:
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1 Rechtlich interessante Fälle aus der Praxis: 1. Handy am Steuer, oder doch besser: Hände am Steuer? (S. 2) 2. Ist ein bei ebay eingestelltes Angebot immer verbindlich? (S. 5) 3. ebay - Was bedeutet die unter Privatleuten getroffene Vereinbarung versicherter Versand"? (S. 7) 4. Autokauf vom Händler: Wer wird Vertragspartner? (Bedeutung des Gewerberegisters) (S. 8) 5. Wie lange dauert ein Fahrverbot? Verkürzung der Frist? (S. 11) 6. Besteht ein Zurückbehaltungsrecht an Haustieren? Oder wartet der Staatsanwalt? (S. 12) 7. Ist die fristlose Kündigung eines Fitnessvertrages aus wichtigem Grund, z. B. wegen einer Erkrankung, zulässig? (Teil I - S. 14) 8. Ich bin ja versichert! Auch gegen die eigene Versicherung? (S. 17) 9. Ein Joint zu viel? - 24a Abs. 2 StVG (S. 21) 10. Ist das eine Verkehrsunfallflucht? (S. 24) 11. Die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis (der sog. 111a- Beschluss) (S. 26) 12. Rücktritt vom Pkw-Kaufvertrag - Wann ist ein Mangel erheblich? (S. 27) 13. Alkohol und/oder Fahrerlaubnis? (S. 29) 14. Ist die fristlose Kündigung eines Fitnessvertrages aus wichtigen Grund zulässig? (Teil II - S. 30) 12 1. Handy am Steuer, oder besser: Hände am Steuer? Schon vor der Einführung des bedingten Handynutzungsverbotes am Steuer eines Kraftfahrzeuges galt, dass jede Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht erfordert ( 1 Abs.1 StVO = Straßenverkehrsordnung) und dass kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet werden darf (Abs. 2). Diese Grundregeln werden u. a. in der StVO in weiteren Paragraphen konkretisiert. So in 23 StVO - Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers. Danach ist es z. B. verboten, sein Gehör durch Geräte" zu beeinträchtigen, worunter das Hören von lauter Musik, etwa vom Walk- oder Discman oder dem MP3-Player per Kopfhörer verstanden wird (Abs. 1 Satz 1). Durch die 33. Änderungs-VO zur StVO hat der Gesetzgeber dann im Jahre 2000 in 23 Abs. 1a StVO (eine Verfassungsbeschwerde gegen die Anwendung dieser Norm hat das Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen: BVerfG, Beschluss vom , BvR 525/08) die Benutzung von Mobil- und Autotelefonen unter bestimmten Bedingungen verboten: Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgestellt ist. Für wen gilt diese dann zum in Kraft getretene Verordnung? Wie der Wortlaut sagt, für den Fahrzeugführer". Da in Satz 2 zudem zwischen Fahrzeugen" und Kraftfahrzeugen" ausdrücklich unterschieden wird, sind damit auch Radfahrer betroffen. Fahrräder dienen der rollenden Fortbewegung und gelten damit als Fahrzeuge i. S. der StVO. Gilt das Verbot auch für die Nutzung anderer Geräte? Da das Bestimmtheitsgebot (Art. 103 Abs. 2 GG - Wortlaut einer Vorschrift muss eindeutig und für den Bürger zu verstehen sein) auch für Bußgeldtatbestände gilt, ist die Benutzung anderer, in der Vorschrift nicht genannter (mobiler) Geräte, wie etwa der eines reinen Diktier- oder 23 Navigationsgerätes (vgl. OLG Bamberg NJW 2008, 599 für das in die Hand Nehmen einer Freisprecheinrichtung), nicht verboten, obwohl diese auch in der Hand gehalten werden und deren Nutzung die Aufmerksamkeit des Fahrzeugführers genauso beeinträchtigen kann wie ein Handy (wie auch die Vertiefung" des Fahrers in die Anzeigen eines Bordcomputers auf einem im Armaturenbrett (zu) tief platzierten Display). Daher hat das OLG Celle das in die Hand Nehmen eines Funkgerätes als verboten angesehen, weil man mit diesem auch telefonieren konnte (Beschluss vom , 311 Ss Rs 29/09). Welche Konsequenzen hat ein Verstoß? Ein solcher Verstoß ist zunächst einmal Bußgeld bewehrt und kostet den Kraftfahrer 60,00 und einen Punkt in Flensburg (Radfahrer 25,00 ; Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog, Nummern bzw ). Zudem kann es auch im Falle eine Unfalles zu haftungsrechtlichen Konsequenzen führen (z. B. Mithaftung des Vorfahrtsberechtigten in Höhe von 20 %, der versucht hat, mit Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung zu telefonieren, OLG Köln SP 02, 263). Zudem droht die Kürzung des Kasko-Versicherungsschutzes ( 81 Abs. 2 VVG nf). Bedingtes" Handyverbot? Was genau ist verboten, was erlaubt? Mittlerweile gibt es zahlreiche Entscheidungen der Gerichte, die zum Teil das Nutzungsverbot sehr weit ausdehnen, was im Einzelnen nicht immer nachvollziehbar erscheint. Sinn und Zweck der Regelung ist nach dem Willen des Gesetzgebers zu gewährleisten, dass der Fahrzeugführer während der Fahrt beide Hände zur Bewältigung seiner eigentlichen Fahraufgaben frei hat (aber: Zigarette halten erlaubt). Daher soll er das Mobil- oder den Hörer des Autotelefons während der Fahrt/Laufens des Motors nicht halten oder aufnehmen. Dann kann ich ja das Handy oder den Hörer zwischen Kopf und Schulter einklemmen und habe damit die Hände frei! Nein, auch das setzt ja ein (wenn auch kurzes) vorheriges in die Hand Nehmen voraus. Danach gehört zur verbotenen Nutzung i. S. v. 23 Abs.1a StVO: Nicht nur das Telefonieren mit dem Handy in der Hand, sondern bereits das Einlegen der Telefonkarte (OLG Hamm NJW 2007, 1078) sowie die Nutzung der weiteren Funktionen des Handys, z. B. als Organisator (OLG Hamm NJW 2005, 2469), als Diktiergerät (OLG Jena NJW 34 2006, 3734), zum Abfragen von Daten aus der Datenbank, zum Versenden einer SMS (AG Ratzeburg NZV 2005, 431), als Navi (OLG Köln NJW 2008, 3368; OLG Hamm, Beschl. v III-5 Rbs 11/13) oder die Nutzung als Musik Player. Schon das bloße Wegdrücken eines Anrufes soll eine Nutzung darstellen; auch das bloße Ablesen der Uhrzeit vom Display, wenn das Handy dafür in die Hand genommen wird (OLG Hamm aao). Erlaubt ist, das Handy lediglich aufzunehmen, um es woanders hinzulegen (OLG Köln NJW 2005, 3366) oder an den Beifahrer weiter zu geben (OLG Köln, NJW 2015, 361) bzw. das in den Fußraum gefallene Handy aufzuheben (OLG Bamberg, Beschluss v , 3 Ss Owi 452/07). Schließlich soll auch erlaubt sein, das Handys ans Ohr zu halten, um es als Wärmeakku zu nutzen (OLG Hamm VRR 2008, 37 - wobei allerdings das Gericht dem Beschuldigten diese Einlassung nicht glaubte). Zwar würde auch in diesen Fällen das Handy in der Hand gehalten, dieses aber nicht im Sinne der Vorschrift genutzt, so die Richter. Das Telefonieren unter Nutzung einer Freisprecheinrichtung ist erlaubt, wenn das Handy vorher zur Vorbereitung nicht während der Fahrt in die Hand genommen werden muss, wie auch ausdrücklich das Telefonieren beim Halt und für Pkw bei abgestelltem Motor (für den Halt an roter Ampel: OLG Bamberg NJW 2006,3732; OLG Hamm, Beschluss v , 2 Ss Owi 190/07). Aber: Der bloße Halt an einer roten Ampel ohne Abstellen des Motors reicht nicht aus (OLG Hamm NStZ 2006, 358). Nach dem eindeutigen Wortlaut der Vorschrift ist es im Rahmen des Erlaubnisvorbehaltes unerheblich, ob der Halt kurzfristig (rote Ampel, stop+go Verkehr) oder von längerer Dauer (Stau, geschlossene Bahnschranke) ist. Der Motor muss jeweils abgestellt sein. Dafür reicht das Abstellen per Start-Stopp-Automatik aus (OLG Hamm, Beschl. v Rbs 1/14). Das Handy-Nutzungsverbot gilt nach einer Entscheidung des OLG Bamberg (NJW 2009, 2393) auch für den beifahrenden Fahrlehrer während der Fahrschulübungsfahrt, da dieser während dieser Zeit als Fahrzeugführer gilt. Auf Vorlage des OLG Karlsruhe hat der BGH aber entschieden, dass der Fahrlehrer zumindest bei einem fortgeschrittenen Fahrschüler nicht als Führer des Kfz gilt und somit mit dem Handy telefonieren darf (Beschluss vom StR 92/14). Ein Richter des Amtsgerichts Gummersbach hat nunmehr dem Bundesverfassungsgericht die Frage zur Entscheidung vorgelegt, ob dieses Handy Verbot überhaupt verfassungsgemäß ist. Es sei schließlich nicht einzusehen, so der Richter, warum nur dieses verboten sein solle, wenn andere Handlungen, die gleichsam ablenken können bzw. gefährlich seien, nicht verboten sind, wie z. B. freihändiges Fahren oder das einverständliche intensive Befummeln einer Beifahrerin unter deren Kleidung während der Fahrt (Beschluss v , 85 Owi 196/09). 45 2. Ist ein bei ebay eingestelltes Angebot immer verbindlich? Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg in Berlin - 15 C 221/07 - hatte folgenden Sachverhalt zu beurteilen: Die Beklagte hatte im Rahmen einer privaten ebay-auktion einen 15 Jahre alten Autotransportanhänger zum Verkauf angeboten. Zu diesem Angebot fand sich folgender Text: Zwischenverkauf vorbehalten....bieten Sie nur, wenn Sie mit den hier aufgeführten Klauseln einverstanden sind." Hintergrund dieser Einschränkung durch die Beklagte war, dass sie den Anhänger gleichzeitig über die Internetplattform Auto-Scout 24" zum Verkauf anbot.tatsächlich wurde sie sich auch mit einem Interessenten, der ihr Angebot dort gesehen hatte einig und verkaufte den Anhänger an diesen für 1.100,00. Sie bat daraufhin ihren Lebensgefährten, ihr Angebot bei ebay wegen dieses Zwischenverkaufes zurück zu nehmen. Dieser klickte dann fälschlich einen Button an, mit dem die Auktion zwar auch vorfristig, aber mit dem Abschluss eines Verkaufes endete. Zu diesem Zeitpunkt - die Auktion hätte bei regulärem Lauf noch drei Tage gedauert - gab es mehrere Gebote. Das Höchstgebot mit 560,00 stammte vom Kläger. Der Lebensgefährte bemerkte seinen Irrtum und erzählte dies der Beklagten. Diese schrieb dann dem Kläger sofort folgende Lieber Erwerber, wie in meinem Auktionstext beschrieben (Zwischenverkauf vorbehalten) wurde der Anhänger gestern verkauft. Vielen Dank für Dein Angebot. Leider ist bei der Beendigung der Auktion ein Fehler aufgetreten, so dass Du als Erwerber benachrichtigst wirst. Dem ist aber nicht so, also bitte die Kaufoption nicht nutzen, da das Angebot hinfällig ist. Mit freundlichen Grüßen...." Ungeachtet dessen forderte der Kläger über seinen Anwalt zunächst außergerichtlich und dann mit seiner Klage von der Beklagten Schadensersatz - die Beklagte konnte den Anhänger ja nun nicht mehr liefern - den er wie folgt berechnete: Vom Kläger behaupteter Wert des Anhängers 2.000,00 minus erspartem Auktionspreis von 560,00 = Klageforderung 1.440,00. Die Beklagte bestritt nicht nur ihre Verpflichtung zur Zahlung von Schadensersatz an den 56 Kläger, sondern auch und den vom diesem behaupteten Wert des Anhängers. Nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von ebay, denen sich alle Nutzer der Plattform unterwerfen müssen, ist die Abgabe eines Angebotes verbindlich und kann nur in Ausnahmefällen rückgängig gemacht werden ( 9 Nr. 11, 10 Nr. 1). Eine der dort benannten Ausnahmen lag hier nicht vor. ebay ist natürlich daran interessiert, dass die eingestellten Sachen nicht woanders verkauft werden. Danach wäre also auf den ersten Blick eine Rücknahme des Angebotes nicht möglich und die Beklagte schadensersatzpflichtig. In diese Richtung gehen auch die Urteile des Landgerichts Berlin (NJW 2004, 2831) und des Kammergerichts Berlin (NJW 2005,1053), welches die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts mit Beschluss wegen mangelnder Erfolgsaussicht zurück gewiesen hat. Beide Gerichte betonen, dass ein solches Verkaufsangebot verbindlich sei. Sie entnehmen dies bereits den allgemeinen Regeln des BGB. Zudem sei eine solche Verbindlichkeit durch die ebay- AGB für jedermann erkennbar nochmals klargestellt worden. Ein Anbieter könne sich somit allenfalls durch eine Anfechtung seiner Willenserklärung vom Vertrage lösen, wenn er denn einen Anfechtungsgrund hätte.andernfalls sei ja jeder Bieter der Willkür des Anbieters ausgesetzt (in diesem Sinne auch das OLG Oldenburg, Urteil v U 93/05). Auf diese Rechtsprechung hat sich der Kläger dann im Verfahren auch berufen. Ungeachtet dessen hat das Amtsgericht die Klage abgewiesen: Zum einen habe die Beklagte ihr Angebot in zulässiger Weise unter eine Bedingung gestellt, die dann eingetreten sei. Auch wenn sie mit dieser Bedingung gegen die Nutzungsregeln von ebay verstoßen haben sollte, so sei die Bedingung im Verhältnis zum Bieter aber wirksam geblieben. Die Bedingung sei schließlich auch vom Wortlaut her klar und eindeutig. Der Kläger wusste somit, worauf er sich beim Bieten eingelassen habe. Diese von ihm hingenommene Einschränkung war nicht willkürlich und unangemessen. Zum anderen sei in ihrer E- Mail eine wirksame Anfechtungserklärung zu sehen. Ein Anfechtungsgrund läge zudem vor. Damit liegt dieses Urteil auf der Linie der Entscheidung des LG Darmstadt (Urt. v O 289/01). Auch dieses geht davon aus, dass der Verstoß gegen Auktionsbestimmungen keinen Einfluss auf das Rechtsverhältnis zwischen Anbieter und Bieter, sondern lediglich auf das Verhältnis zwischen ebay und Bieter hat. Der Anschein eines verbindlichen Angebotes könne somit durch entsprechend klare die Verbindlichkeit ausschließende Gestaltungen ausgeschlossen werden (dort wollte ein Anbieter zunächst nur eine unverbindliche Umfrage starten, um die Möglichkeiten eines noch nicht entschiedenen Verkaufes auszuloten). 67 Der Kläger legte gegen das amtsgerichtliche Urteil Berufung ein. Diese Berufung hat das Landgericht Berlin - 52 S 135/07- gemäß 522 Abs. 2 ZPO zurückgewiesen. Anders als das Amtsgericht geht dieses aber davon aus, dass der Vertrag zwischen den Parteien zunächst zu Stande gekommen war. Die Vereinbarung Zwischenverkauf vorbehalten" könne möglicherweise eine Rechtfertigung sein, um vor Vertragsschluss sich einseitig von dem Angebot zu lösen, jedoch nicht Rechtfertigung dafür sein, einen geschlossenen Vertrag nicht zu erfüllen. Allerdings läge in der fraglich eine ausreichende Anfechtungserklärung der Beklagten vor. Ein Schadensersatzanspruch des Klägers gemäß 122 BGB komme nicht in Betracht, da dieser für einen allein geltend zu machenden Vertrauensschaden nicht dargelegt habe, dass ihm wegen des Zuschlages ein anderes Geschäft entgangen sei. 3. ebay - Was bedeutet die unter Privatleuten getroffene Vereinbarung versicherter Versand"? Das - nicht gewerbliche - ebay Angebot lautete: Eine gebrauchte TV-Karte für den PC, Hersteller/Typ. Versandkosten: EUR 6,90 versicherter Versand".Der Kläger erwarb diese Karte und überwies dem Anbieter den Versteigerungspreis von 40,00 sowie die geforderten 6,90 Versandkosten und wartete auf die Lieferung, die dann nie ankam. Nachfolgende Kontakte ergaben: Der Verkäufer hatte die Karte nur mit einfachem Brief an den Käufer versandt. Er konnte aber eine Bestätigung des DPD-Zustellers über den Einwurf der Postsendung in den Briefkasten des Käufers vorlegen. In dem nachfolgenden Zivilprozess vor dem Amtsgericht München (251 C 17243/05) trug der auf Rückzahlung des Kaufpreises und der Versandkosten verklagte Verkäufer/Beklagte vor, mit der Übergabe der Ware an die Fa. DPD alles Erforderliche getan zu haben. Schließlich habe diese ja nachweislich die Karte auch in die Sphäre des Klägers ( Briefkasten ) gebracht. Mehr schulde er nicht. Der Kläger - der den Einwurf in den Briefkasten nicht konkret bestreiten konnte, da eine solche Karte der Größe nach dort gerade noch herein passen würde - ist der Ansicht, dass allein ein 78 Einwurf in den Briefkasten nicht ausreiche. Der vereinbarte versicherter Versand" bedeute nämlich, dass der Verkäufer mehr schulde: Dessen Verpflichtung aus dem Kaufvertrag sei erst dann erfüllt, wenn der Käufer die Karte persönlich, quasi in die Hand geliefert bekommen hätte. Da dies nicht geschehen sei, habe der Beklagte das Geschäft nicht erfüllt bzw. den Verlust der Karte zu vertreten. Dies ergäbe sich aus folgenden Gesichtspunkten: Der sog. versicherte Versand" sei ausdrücklich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Zustellfirmen, etwa der Deutschen Post (Nr. 4 Abs. 3, 4 AGB/Post) oder gleich lautend in den AGB der Fa. DPD geregelt. Danach erfolge für den erhöhten Betrag von 6,90 - also genau dem vereinbarten - eine Zustellung und Aushändigung nur an den Empfänger persönlich oder an eine von diesem bevollmächtigte Person. Da der hiesige Verkäufer schon länger Mitglied bei ebay sei, müsse davon ausgegangen werden, dass er dies auch wisse. Die dann folgende Vereinbarung eines versicherten Versandes" stelle somit auch aus Sicht des Verkäufers die Vereinbarung einer Bringschuld dar. Zwar hatte der Bundesgerichtshof (in NJW 2003, 3341) entschieden, dass im Versandhandel regelmäßig nur von einer Schickschuld auszugehen sei, doch einfache Absprachen einer Bringschuld als möglich und ausreichend angesehen. Schließlich, so der Kläger weiter, habe er auch ganz bewusst mehr für den Versand bezahlt, um den Erhalt der Ware sicher zu stellen. Der Briefkasten sei sehr unsicher und für wertvolle Lieferungen eben nicht geeignet. Das Amtsgericht München hat mit seinem Urteil vom die Klage jedoch abgewiesen: Eine über den Einwurf der Karte in den Briefkasten des Klägers hinausgehende Verpflichtung treffe den Beklagten nicht. Die Vereinbarung versicherter Versand" könne nicht so weit ausgelegt werden, dass damit gemeint sei, dass die Sache per Paket persönlich zu übergeben sei. Diese Auslegung ginge weit über den Wortlaut der Vereinbarung hinaus.der Beklagte habe damit seine Verpflichtung aus dem Vertrag erfüllt und den Verlust der Karte nicht zu vertreten. 4. Autokauf vom Händler: Wer wird Vertragspartner? (Bedeutung des Gewerberegisters) In einem (Kostenschluss-)Urteil des Amtsgerichts Berlin-Wedding vom (4 C 42/2004) ging es um die Frage, wer Vertragspartner des Klägers geworden war und welche Bedeutung dabei 89 die Eintragung der Beklagten im Gewerberegister als Inhaberin hat. Der Kläger war auf der Suche nach einem gebrauchten Pkw an einen dubiosen Händler geraten. Nach dem Abschluss des Vertrages weigerte sich dieser, dem Kläger eine Abschrift des Kaufvertrages auszuhändigen. Der Kläger nahm somit die im Gewerberegister als Inhaberin des Auto-Centers eingetragene Beklagte auf Gewährung einer Einsichtnahme in den Kaufvertrag gemäß 810, 811 BGB in Anspruch. Die Beklagte berief sich jedoch darauf, nur Strohfrau zu sein. Eigentlicher Inhaber sei der X. Diesem sollten auch alle Pkw gehören. Dieser wurde daraufhin vom Kläger als Gesamtschuldner mitverklagt. Nachdem die Beklagte an Eides Statt erklärt hatte, nicht im Besitz des Kaufvertrages zu sein und der Beklagte sich nicht zur Sache gemeldet und verteidigt hatte, erklärten der Kläger und die Beklagte den Rechtsstreit in der Hauptsache für erledigt. Im Übrigen beantragten beide, der jeweils anderen Seite die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen. Gegen den Beklagten erging das beantragte Versäumnisurteil. In seinem Kostenurteil gemäß 91a ZPO hatte das Gericht zunächst keinen Zweifel daran, dass der Kläger das von ihm geltend gemachte Einsichtsrecht in den Kaufvertrag habe. Die Überbürdung der gesamten Gerichtskosten sowie der außergerichtlichen Kosten (im Wesentlichen Anwaltskosten) auf die Beklagten begründete das Amtsgericht dann wie folgt: Soweit die Beklagte zu 1. ihre Passivlegitimation bestreitet, ist ihr Vorbringen unbegründet. Zwischen ihr und dem Kläger ist ein gegenseitiger Kaufvertrag ( 433 BGB) geschlossen worden. Für den Vertragsabschluss ist es auf der Seite des Klägers unschädlich, dass er sich dabei keine konkreten Vorstellungen über die Person seines Kontrahenten machte. Er wollte mit einem Anderen Geschäftsbeziehungen aufnehmen. Dabei kam es ihm auf die Person an sich nicht an. Genügend für ihn im Besonderen, wie auch für den Rechtsverkehr im Allgemeinen war, dass sein Vertragspartner ausreichend bestimmt war. Diese Bestimmtheit war gegeben. Der Kläger wollte das Fahrzeug von dem Inhaber des Betriebes X erwerben; dieser Betrieb ist per Stempel als Händler in der Garantievereinbarung vom genannt. Die Erklärung aber, mit dem Inhaber eines näher bezeichneten Gewerbebetriebs einen Vertrag schließen zu wollen, ist eine hinlängliche Konkretisierung des Vertragspartners, da Inhaber eines Betriebes immer nur eine bestimmte Person oder Personengruppe ist.es kommt für den Abschluss ferner nicht darauf an, dass der Kläger sich Gedanken darüber machte, ob er auf der gegnerischen Seite mit dem Inhaber selbst oder mit einem Vertreter verhandelte. Verpflichten wollte er jedenfalls den Inhaber, unabhängig davon, mit wem er die Verhandlungen führte. In ständiger Rechtsprechung und in der Literatur ist seit langem anerkannt, dass derjenige, der mit einem Gewerbebetrieb in geschäftliche Beziehung tritt, mit dem 910 abschließen will, der in Wirklichkeit der rechtliche Inhaber des Betriebes ist, und dass es für ihn regelmäßig gleichgültig ist, ob sein Verhandlungspartner der Inhaber selbst oder dessen Vertreter ist (OLG Köln BB 1977, 467 mwn). Der von der herrschenden Meinung vertretene Standpunkt zum sog. Unternehmens bezogenen Geschäft entspricht den praktischen Bedürfnissen des Geschäftslebens. Es würde zu unerträglichen Erschwernissen im Wirtschaftsleben führen, sollte derjenige der erkennbar nicht mit einer Person als solcher, sondern mit ihr als Inhaber eines Gewerbetriebes den Vertrag schließen will, sich zunächst Gewissheit darüber verschaffen müssen, ob sein Verhandlungspartner nun der Inhaber oder dessen Vertreter ist. Wer der rechtliche Inhaber ist, kann zunächst zweifelhaft erscheinen, wenn - wie hier von der Beklagten zu 1. behauptet - der im Gewerberegister eingetragene und der wirtschaftliche Inhaber verschiedene Personen sind. Es erhebt sich dann die Frage, mit wem von beiden der Vertragspartner - hier der Kläger - abschließen wollte. Nach Ansicht des Gerichts geht der Wille des Gegners auch in einem solchen Falle dahin, den Vertrag mit dem eingetragenen Inhaber zu schließen. Dabei handelt es sich nicht um eine Frage des Rechtsscheins und des Gutglaubensschutzes, deren Beantwortung im Hinblick auf die Bedeutung des Gewerberegisters Zweifel aufwerfen könnte. Es geht vielmehr allein darum, den im Vertragsschluss mit einem Gewerbetrieb zum Ausdruck kommenden Willen des Klägers zu ermitteln. In diesem Zusammenhang ist davon auszugehen, dass es ihm wie jedem Vertragschließenden in ähnlicher Lage darauf ankam, den für ihn am leichtesten identifizierbaren und damit notfalls auch gerichtlich belangbaren Inhaber" zum Vertragspartner zu haben. Das aber ist der, der objektiv aus öffentlichen Registern festzustellen ist, sei es nun das Handelsregister oder sei es bei Nichtkaufleuten auch das Gewerberegister. Dass dieses öffentlich-rechtlichen Zwecken dient und keinen öffentlichen Glauben genießt, ist für die Ermittlung des Willens des Klägers unerheblich, gilt doch nach der Verkehrsanschauung auch das Gewerberegister als eine zuverlässige Quelle zur Feststellung des Inhaber eines Gewerbetriebes. Hierbei wird nicht verkannt, dass es für einen Vertragspartner auch von Interesse sein könnte, mit demjenigen den Vertrag zu schließen, der wirtschaftlich der eigentliche Inhaber eines Gewerbetriebes ist. Es trifft zu, dass dieser in nicht wenigen Fällen eher in der Lage wäre, finanzielle Forderungen zu erfüllen, als der im Gewerberegister Eingetragene. Andererseits entspricht es der Erfahrung, dass Personen, die einen Gewerbebetrieb wirtschaftlich beherrschen, ohne jedoch dessen Geschäftspartnern gegenüber hervorzutreten, leicht geneigt sind, sich den 1011 Gewerbebetrieb betreffenden Forderungen unter Hinweis darauf zu entziehen, dass sie nicht Inhaber seien. In solchen Fällen fällte es den Berechtigten nicht selten schwer nachzuweisen, dass der in Anspruch genommene tatsächlich als Inhaber zu gelten habe. Darum wird in der Regel der Vertragspartner eines Gewerbetriebes um der Sicherheit, d. h. hier der Durchsetzbarkeit seiner Ansprüche willen mit dem in einem öffentlichen Register feststellbaren Inhaber abschließen wollen, auch wenn ein vielleicht leistungsfähigerer wirtschaftlicher Inhaber in Betracht kommt (ebenso OLG Köln a. a. O.: vgl. auch OLG Köln BB 1988, 1993, wonach derjenige, der zum Schein für einen anderen einen Gewerbebetrieb anmeldet, sich aber um die Führung des Betriebs nicht kümmert, im Rechtsverkehr gegenüber Dritten kraft Rechtsschein als Inhaber des Betriebes zu behandeln ist)." 5. Wie lange dauert ein Fahrverbot? Verkürzung der Frist? Die Amtsanwaltschaft Berlin warf dem Beschuldigten vor, am beim Ausparken einen Verkehrsunfall verursacht und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt zu haben ( 142 StGB). Der Schaden am gegnerischen Pkw betrug rund 2.200,00. Ein Unfallzeuge meinte, der Anstoß sei sowohl akustisch wie auch optisch (das angestoßene Fahrzeug habe gewackelt") wahrnehmbar gewesen. Am erließ dann das Amtsgericht Tiergarten einen sog. 111a-Beschluss" (vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis gem. 111 a StPO i. V. m. 142, 69 StGB). Die Zustellung desselben an den Verteidiger erfolgte am Am gab dann der Beschuldigte seinen Führerschein in sog. amtliche Verwahrung. In einem Verteidigergespräch mit der zuständigen Amtsanwältin konnte erreicht werden, dass diese im Rahmen eines Strafbefehlsverfahrens auf den Antrag auf Entziehung der Fahrerlaubnis verzichten würde. Dafür müsse der Beschuldigte aber ein Fahrverbot von drei Monaten gem. 44 StGB akzeptieren. Da ein Fahrverbot (= 1-3monatige - mithin befristete - Untersagung, ein Kfz im Straßenverkehr zu führen) gegenüber einer unbedingten Entziehung der Fahrerlaubnis (mit der Möglichkeit, nach Ablauf einer vom Gericht festgesetzten Sperrfrist eine neue Fahrerlaubnis zu erlangen) das weit geringere Übel ist (gesetzliche Mindestsperrfrist für eine Neuerteilung nach einer Entziehung = 6 Monate; in der Praxis bei Alkoholdelikten je nach Promille im Erstfall 9-12 Monate), akzeptierte der Beschuldigte dieses Angebot. 1112 Mit Beschluss vom hob dann das Amtsgericht Tiergarten den 111a- Beschluss Antrags gemäß wieder auf, da nach dem gleichzeitig beantragten und dann auch erlassenen Strafbefehl es nicht mehr zu einer Entziehung der Fahrerlaubnis, sondern nur noch zu einem Fahrverbot kommen sollte. Die Frage war nunmehr: Wann läuft eigentlich das dreimonatige Fahrverbot ab? Gemäß 44 Abs. 2 StGB wird das Fahrverbot mit der Rechtskraft des Urteils, hier des Strafbefehls, wirksam. Ungeachtet der Wirksamkeit beginnt jedoch die Verbotsfrist erst mit dem Tag an zu laufen, an dem der Führerschein in so genannte amtliche Verwahrung kommt (Abs. 3 Satz 1). Vorliegend befand er sich aber bereits seit dem in amtlicher Verwahrung. Herausgabe also drei Monate danach? Nein! Gemäß 51 Abs. 5 StGB ist die Dauer einer vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis ( 111 a StPO) auf das Fahrverbot anzurechnen. Sofern das Gericht nichts anderes anordnet ( 51 Abs. 1 Satz 2 StGB) wird die Zeit ab Bekanntgabe des Beschlusses über die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis angerechnet, und zwar selbst dann, wenn der Führerschein zu diesem Zeitpunkt noch nicht amtlich verwahrt war (vgl. LG Frankenthal, DAR 79, 341; Hentschel, Trunkenheit/Fahrerlaubnisentziehung/Fahrverbot, 8. Aufl., 2000, Rdnr. 947; Maatz, StV 88, 84). Wie vieles im Strafrecht ist auch diese Ansicht nicht unbestritten, stellt jedoch die sog. herrschende Meinung dar. Da hier die Bekanntgabe bereits am erfolgte, war der Führerschein am wieder herauszugeben. Im Ergebnis führte dies vorliegend also nur zu einem wirksamen Fahrverbot von rund 3 Wochen. 6. Besteht ein Zurückbehaltungsrecht an Haustieren? Oder wartet der Staatsanwalt? Mit Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten von Berlin wurde dem Beschuldigten vorgeworfen, er habe als Tierarzt eine Hundehalterin rechtswidrig genötigt, in dem er die Herausgabe des von ihm behandelten Tieres von der vorherigen mindestens hälftigen Bezahlung der entstandenen Kosten abhängig gemacht habe. Dabei - so dass Gericht - ergäbe sich die Rechtswidrigkeit dieses Handelns aus 811 c Zivilprozessordnung (ZPO): 1213 Abs. 1 Tiere, die im häuslichen Bereich und nicht zu Erwerbszwecken gehalten werden, sind der Pfändung nicht unterworfen. Abs. 2 Auf Antrag des Gläubigers lässt das Vollstreckungsgericht eine Pfändung wegen des hohen Wertes zu, wenn die Unpfändbarkeit für den Gläubiger eine Härte bedeuten würde, die auch unter Würdigung der Belange des Tierschutzes und der berechtigten Interessen des Schuldners nicht zu rechtfertigen ist. Der Beschuldigte ließ gegen diesen Strafbefehl Einspruch einlegen und begründen: Die Nichtherausgabe des Hundes stelle keine Pfändung im Sinne des 811 c ZPO dar, was sich bereits aus 803 Abs. 1, 808 Abs. 1 ZPO ergäbe, da es sich dabei nicht um eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme eines Gerichtsvollziehers handele. Die Nichtherausgabe stelle vielmehr die zulässige Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts im Sinne des 273 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) dar, wie es auch anderen Dienstleistern (z.b. Steuerberatern oder Rechtsanwälten bei ausstehenden Gebühren) zustehe. Zivilrechtlich ist anerkannt, dass die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts unter Berücksichtigung der Natur des konkreten Schuldverhältnisses ausgeschlossen sein kann, hier etwa wegen der Eigenart des Gegenstandes, der zurückbehalten werden soll (Rechtsgedanke des 242 BGB - Treu und Glauben). Ob dies etwa auch für Hunde gilt, ist umstritten (vgl. AG Bad Homburg NJW-RR, 02, 849; LG Mainz NJW-RR, 02, 1181; OLG München RdL 2000, 27, 28). Befürworter eines Ausschlusses des Zurückbehaltungsrechts in solchen Fällen berufen sich auf den Tierschutzgedanken. Ein Haustier gehöre eben in seine angestammte Umgebung. Eine rein sachenrechtliche Betrachtungsweise des Tieres als Mitgeschöpf sei nicht mehr sachgerecht. Dies habe auch der Gesetzgeber in 90 a BGB klargestellt: Sätze 1 und 2 Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. 1314 Nach anderer Ansicht ist ein genereller Ausschluss eines Zurückbehaltungsrechtes in diesen Fällen nicht zulässig. Dies ergäbe sich aus 90 a Satz 3 BGB: Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist. Prof. Heinrichs schreibt im Palandt - dem zivilrechtlichen Standardkommentar - zu 90 a BGB: Die Vorschrift beruht auf dem Gedanken, dass das Tier als Mitgeschöpf nicht der Sache gleichgestellt werden dürfe. Die vorgesehene entsprechende Anwendung der für Sachen geltenden Vorschriften bringt aber gegenüber der unmittelbaren Anwendbarkeit keinerlei Änderung. Im Ergebnis ist 90 a eine gefühlige Deklamation ohne wirklichen rechtlichen Inhalt." (Palandt-Heinrichs, BGB, 65. Aufl., 2006, 90 a Anm. 1) Ein genereller Ausschluss eines Zurückbehaltungsrechtes lässt sich somit aus dem Gesetz nicht ableiten. So wollen denn auch einige Gerichte die Entscheidung jeweils im Einzelfall treffen, so u. a. nach dem Verhältnis und der Bedeutung des Tieres zum bzw. für den Halter auf der einen, der Höhe der angefallenen Behandlungskosten auf der anderen Seite. Ersteres erscheint indes schwierig feststellbar und mag zudem je nach Tierart mehr oder weniger nachvollziehbar sein. Vorliegend gab der Beschuldigte in der Hauptverhandlung - nicht widerlegbar - an, von diesem zivilrechtlichen (Juristen-)Streit nichts gewusst zu haben. Er sei vielmehr davon ausgegangen, im Recht zu sein. Wer aber das - hier vermeintliche - Unrecht seiner Tat nicht kennt, handelt nicht schuldhaft ( 17 StGB). Da ihm dieser Irrtum auch nicht vorgeworfen werden konnte, hat ihn das Amtsgericht letztlich freigesprochen. 7. Ist die fristlose Kündigung eines Fitnessvertrages aus wichtigem Grund, z. B. wegen einer Erkrankung, zulässig? Frau K. hat nach ihrer Schwangerschaft neben Gewichtsproblemen auch solche mit ihrem Rücken. Der Hausarzt rät zur Fitness: Schwimm- und Ausdauertraining. K. sucht sich daraufhin einen entsprechenden Fitnessclub mit Schwimmhalle und legt mit dem dortigen Trainer das Fitnessprogramm fest. Nach kurzer Zeit hat sie jedoch beim Schwimmen und allen anderen Übungen Schmerzen im Knie und muss diese jeweils abbrechen. Der daraufhin konsultierte 1415 Orthopäde stellt bei ihr irreparable Abnutzungsschäden im Knie fest und rät vom weiteren Fitnesstraining ab. Daraufhin kündigt Frau K. den Fitnessvertrag unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und eines sog. MRT's (Magnetresonanztomograhie) fristlos. Das Fitnessstudio akzeptiert die fristlose Kündigung nicht, ist aber bereit, zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist den Vertrag zu beenden. Die von Frau K nicht weiter gezahlten Mitgliedsbeiträge klagt das Fitnessstudio dann vor dem Amtsgericht ein. Mit Recht?Ein Fitnessvertrag wird regelmäßig für eine unbestimmte Dauer geschlossen. Ein solches Dauerschuldverhältnis kann ordentlich/fristgemäß (nicht, wenn es auf bestimmte Dauer geschlossen worden ist), aber auch außerordentlich/fristlos gekündigt werden. Wie bei allen solchen Rechtsverhältnissen kann eine außerordentliche Kündigung nicht ausgeschlossen werden. Es bedarf jedoch für die Begründetheit einer solchen eines sog. wichtigen Grundes. Ein solcher wäre etwa der Umzug in eine andere Stadt oder aber auch eine Erkrankung des Teilnehmers. Wie eine solche Erkrankung geartet und nachgewiesen sein muss, und ob dies dann tatsächlich auch zu einer abschließenden Beendigung des Vertrages führt, ist umstritten. Hier kommt es jeweils auf den zuständigen Richter und dessen subjektive Wertungen an. Wie heißt es doch so schön: Auf hoher See und vor deutschen Gerichten hilft nur Gottvertrauen". Zu berücksichtigen ist jedenfalls auch die Restlaufzeit des Vertrages. Wenn also der Vertrag vom Zeitpunkt der Feststellung der Erkrankung und der daraufhin ausgesprochenen fristlosen Kündigung (Frist: 2 Wochen; LG Hamburg 313 S 77/90) bis zum Zeitpunkt des wirksam Werdens einer ordentlichen Kündigung ohnehin nur noch z. B. 3 Monate dauern würde, wäre dem Teilnehmer ein weiteres Festhalten an dem Vertrage eher zuzumuten, als wenn der Vertrag noch 6 oder mehr Monate laufen würde. Aber der Reihe nach: Das grundsätzliche Recht eines jeden Teilnehmers zur Kündigung eines Fitnessvertrages aus wichtigem Grund wegen einer (neuen, also nicht bereits bei Abschluss des Vertrages vorliegenden, sich verschlimmernden; vgl. AG Hamburg, AZ: 20 b C 367/97) Erkrankung ist als solches in der Rechtsprechung weitgehend anerkannt. Grundsätzlich gilt zwar auch hier der alte römische Rechtssatz: pacta sund servanda ( Verträge sind einzuhalten"). Daraus abgeleitet könnte einer solchen fristlosen Kündigung entgegen gehalten werden, dass ja hier die Störung der Geschäftsgrundlage dieser Vertragsbeziehung, nämlich der Wegfall der Möglichkeit des Teilnehmers, Fitness zu betreiben, allein aus seiner Sphäre kommt. Der Gesundheitszustand 1516 des Teilnehmers ist aber - auch für den Fitnessclub erkennbar - konkludent erklärte und entsprechend akzeptierte Grundlage der gemeinsamen vertraglichen Beziehung (vgl. AG Hamburg, AZ: 13 b C 96/90). Bei einer erheblichen Veränderung bzw. Verschlechterung des Gesundheitszustandes entfällt somit auch die Grundlage eines solchen Vertrages. Welches Ausmaß eine Erkrankung haben muss, ob also z. B. eine nur vorübergehende Erkrankung ausreicht (in solchen Fällen kommt wohl eher eine der Dauer der Erkrankung entsprechende Vertragsverlängerung unter gleichzeitiger Beitragsfreistellung für den Erkrankungszeitraum in Betracht), oder ob sie dauerhaft sein muss, ist ebenfalls umstritten. Regelmäßig wird man aber eine erhebliche"erkrankung für die Annahme eines wichtigen Grundes fordern müssen (vgl. AG Frankfurt/Main, NJW-RR 1993, 758; AG Hamburg, AZ: 4 C 411/970). Zum Nachweis einer solchen lassen einige Gerichte die oftmals wenig aussagekräftigen Atteste von Hausärzten nicht ausreichen (AG Bad Homburg, NJW- RR 2003, 1994; vgl. aber auch LG Düsseldorf, AZ: 12 O 271/85). Also: Attest, wenn möglich, vom Facharzt, z. B. eines Orthopäden, vorlegen. In diesem sollte die Erkrankung als solche, deren Beginn und Dauer beschrieben und insbesondere dargelegt werden, warum die weitere Teilnahme am Fitness (insgesamt; s. unten) nicht mehr möglich ist. Nehmen wir also mal an, die Erkrankung sei erheblich und dauerhaft und ausreichend nachgewiesen worden. Selbst dann sind einige Richter noch der Ansicht, dass in diesen Fällen der Vertrag nicht vollständig beendet werden kann. Für den Teilnehmer sei es vielmehr zumutbar, wenn er z. B. nicht mehr schwimmen, Rad fahren oder Gewichte bewegen könne, andere Angebote des Clubs anzunehmen. In unserem Falle - Frau K. hatte weiterhin Rückenprobleme; mittlerweile waren beide Knie so erheblich abgenutzt, dass diese sich nach bloßem 2-stündigen Laufen versteiften - meinte die Richterin, die Teilnehmerin könne ja z. B. Yoga-Übungen machen. Wer noch 2 Stunden spazieren gehen könne, könne auch schonende Gymnastik betreiben (Amtsgericht Berlin Tempelhof/Kreuzberg, 6 C 487/06; Urteil vom ). In diesem Sinne auch das Amtsgericht Berlin-Lichtenberg (12 C 215/06; Urteil vom ): Man könne ja schließlich dafür im Club in die Sauna oder in das Solarium gehen. Anders das Amtsgericht Rastatt (NJW-RR 02, 1280): 1617 ... Bei einem Fitnessvertrag mit einem Gesunden gehen die Vertragsparteien davon aus, dass dem Kunden des Fitnesscenters sämtliche Trainingsmöglichkeitengrundsätzlich offen stehen.... Wenn diese - für jedes Fitnesscenter essentiellen - Trainingsmöglichkeiten für den Kunden aus gesundheitlichen Gründen wegfallen, verliert der Fitnessvertrag für den Kunden in der Regel jegliche Bedeutung.... Ein gesunder Mensch schließt einen Fitnessvertrag normalerweise nicht ab, um im Falle der Erkrankung gänzlich andere, auf ganz geringe Möglichkeiten reduzierte Trainingsangebote wahrzunehmen. Die Erkrankung stellt für den Kunden des Fitnesscenters eine völlig neue Situation dar." Ich bin ja versichert! Auch gegen die eigene Versicherung? Der Mandant ist Kunde einer großen deutschen Autoversicherung. Bei dieser hatte er seinen Volvo Baujahr 1995 seit nunmehr rund 7 Jahren Haftpflicht und Kasko versichert. Beide hatte er bis dahin noch nicht in Anspruch nehmen müssen. Da dieses Auto während seiner längeren Auslandsaufenthalte nicht bewegt wurde, gab es danach immer wieder Startprobleme. Daher sollte der Wagen zur Sicherheit vor der mit der Familie geplanten Urlaubsreise durch Polen in einer Werkstatt durchgesehen werden. Da der Mandat in Polen einen Zweitwohnsitz hat und die Werkstattpreise dort noch moderat sind, fragte er bei einem Aufenthalt in seiner Zweitwohnung rund einen Monat vor seinem Urlaub bei der Werkstatt nach einem Termin an. Diese hatte jedoch kurzfristig keinen frei. Tage darauf erkrankte er und musste mit einem Freund nach Berlin zurück fahren, um sich dort in ärztliche Behandlung zu begeben. Der Volvo blieb in Polen nahe der Wohnanschrift auf der Straße geparkt stehen. Nach seiner Wiedergenesung fuhr er mit seiner Familie mit dem Zug nach Polen zur Zweitwohnung, von wo aus es mit dem Volvo weiter durchs Land gehen sollte. Am Pkw Abstellort konnte er jedoch seinen Wagen nicht wiederfinden. Er ging daraufhin zur örtlichen Polizei und erstattete Anzeige. Dort beruhigte man ihn, schließlich könne der Wagen ja auch abgeschleppt worden sein. Er möge erst mal in seinen 14- tägigen Urlaub fahren und solle sich dann wieder melden. Vielleicht habe sich ja bis dahin alles aufgeklärt. So mietete sich der Mandant einen Kleinwagen und fuhr mit seiner Familie in den Urlaub. Aus diesem zurück ging er wieder zur Polizei, die nichts zum Verbleib des Pkw sagen konnte. Tags darauf, zurück in Berlin, rief der Mandant seine Autoversicherung an, erzählte das 1718 Geschehene und fragte, wie es denn jetzt weiter gehe. Die Dame am Telefon der Versicherung fragte zurück: Wo gestohlen? In Polen?!", und legte auf. Zwei Tage später erhielt er von seiner Versicherung nicht wie in solchen Fällen üblich die entsprechenden Fragebögen zum Ausfüllen und Zurücksenden, sondern gleich ein schriftliches Ablehnungsschreiben: Der Diebstahl sei zu spät gemeldet worden. Frist nach 7 AKB: eine Woche nach Entdeckung desselben. Wir haben die Akte geschlossen. Mit freundlichen Grüßen." Schön, wenn man versichert ist. Weitere außergerichtliche Regulierungsversuche verhallten im Raum, so dass Klage erhoben werden musste. Immerhin war der Mandant Rechtsschutz versichert. Also Klage gegen die eigene Versicherung, Schadenhöhe: Wiederbeschaffungswert, abzüglich Selbstbeteiligung = 3.500,00. In dem folgenden Zivilprozess vor dem Amtsgericht Tiergarten (Az. 2 C 463/06) ließ dann die Versicherung durch ihre Anwälte kein Argument" aus, um ihre fehlende Eintrittspflicht für den vorliegenden Diebstahlschaden zu belegen. Der Richter lud dann zu einem der ungewöhnlich zahlreichen Termine den Sachbearbeiter der Versicherung. Er wolle doch einmal die Person kennen lernen, die die Ablehnung der Versicherungsleistung im vorliegenden Fall zu verantworten habe. Dieser erschien jedoch nicht. Auch auf die mehrfachen Vergleichsvorschläge des Amtsrichters ging die Versicherung nicht ein. Sie wolle eine Entscheidung, ließ sie über ihre Anwälte vortragen. Dies trieb dann den Richter zu der Frage: Worum geht's denn hier eigentlich? Ist das eine Polen- Verfolgung?" Die Versicherung bekam dann ihre Entscheidung: Der Amtsrichter gab der Klage statt und verurteilte die Versicherung zur Zahlung. Nach der Vehemenz ihres Vorgehens musste man dann davon ausgehen, dass die Versicherung den Fall durch die Instanzen treiben und gegen die Entscheidung Berufung einlegen würde. Doch diese zahlte umgehend die ausgeurteilte Forderung und die entstandenen Kosten. Zurück bleibt nach diesem Prozess Unverständnis und Kopfschütteln ob der Art und Weise des Umganges der Versicherung mit einem ihrer Kunden. Der Fall bot an sich durchaus rechtlich interessante Aspekte, obwohl diese erkennbar nicht den Hintergrund des Vorgehens der Versicherung bildeten. 1819 Die Versicherung hatte wie dargelegt dem Versicherungsnehmer vorgeworfen, er habe den Versicherungsfall zu spät gemeldet und sich dazu auf 7 AKB (Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung), mithin auf eine sog. Obliegenheitsverletzung berufen. Danach wäre die Versicherung leistungsfrei gewesen, wenn diese Vertragspflicht durch den Versicherungsnehmer vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt worden wäre ( 7 Abs. 4 AKB i. V. m. 6 Abs. 3 VVG a. F. - nachdem das Versicherungsvertragsgesetz zum geändert worden ist, gilt jetzt für den Bereich der groben Fahrlässigkeit, dass bei entsprechenden Obliegenheitsverletzungen für die Versicherung nicht mehr eine volle, sondern nur noch eine teilweise Leistungsfreiheit besteht, 28 Abs. 2 VVG n. F.). Schließlich war fraglich, ob und wie der Kläger beweisen konnte, dass sein Volvo tatsächlich gestohlen worden war, nachdem die Versicherung dies natürlich bestritten hatte. Obliegenheitsverletzung Der Kläger trug insoweit schriftsätzlich vor, dass er davon ausgegangen sei, mit der unmittelbaren Anzeige des Vorfalles vor Ort gegenüber der polnischen Polizei alles Erforderliche getan zu haben. Er habe nicht gewusst, dass er noch mehr habe tun müssen. Dementsprechend habe er ja bei der Versicherung angerufen und nachgefragt, was denn jetzt passieren würde. In der Rechtsprechung ist anerkannt (vgl. BGH VersR 67, 547; 81, 321; OLG Hamm VersR 82, 865; 97, 1341), dass zunächst einmal grundsätzlich davon auszugehen ist, dass ein Versicherungsnehmer seinen Versicherungsschutz nicht durch eine vorsätzliche Verzögerung der Anzeige gefährden will. Zudem würde dies voraussetzen, dass der Versicherungsnehmer die fragliche Obliegenheit positiv kennt (BGH VersR 69, 1107, 1108; 67, 547, 548). Wer schon einmal eine Autoversicherung abgeschlossen hat, kennt dies: Neben der Versicherungspolice erhält man viel Kleingedrucktes, in unseren Falle über 20 Seiten. Der Amtsrichter fragte dann entsprechend den Kläger, ob er dieses Kleingedruckte mit in den Urlaub genommen hätte oder die fragliche Fristbestimmung kenne. Beides verneinte der Kläger: Ich hätte doch sonst gleich bei der Versicherung angerufen!" Eben (siehe die zitierte Rechtsprechung). Eine vorsätzliche Obliegenheitsverletzung war danach nicht gegeben (so auch OLG Düsseldorf VersR 95, 1301 in einen ähnlich gelagerten Fall). Blieb die Frage nach einer grob fahrlässigen Obliegenheitsverletzung. Grob fahrlässig handelt ein Versicherungsnehmer, wenn er die erforderliche Sorgfalt in besonders hohem Maße, in einer jedem Betrachter ohne weiteres einleuchtenden Weise verletzt und dies unentschuldbar ist (ständige 1920 Rechtsprechung des BGH, z. B. in NJW 1989, 1613). Musste sich also vorliegend dem Kläger aufdrängen, dass er seine Versicherung hätte binnen einer Woche anrufen müssen? Nein, denn was hätte es denn tatsächlich geändert? Bei einem derart alten Pkw hätte die Versicherung ohnehin nichts veranlasst, da die für eine mögliche Wiederbeschaffung entstehenden Kosten in keinem Verhältnis zum Wert des Pkw standen. Darüber hinaus gab es auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Versicherung im Hinblick auf eine Aufklärung des Falles oder einer Wiederbeschaffung des Pkw über mehr oder bessere Mittel als die polnische Polizei verfügen würde. Dementsprechend konnte die Versicherung im Prozess dafür auch nichts Konkretes vortragen. Damit wäre zudem eine mögliche Obliegenheitsverletzung im konkreten Fall auch nicht für die Schadensabwicklung relevant geworden. Die Versicherung war damit nicht wegen einer Obliegenheitsverletzung des Klägers von ihrer Leistungspflicht befreit. Beweisproblem Hier stellte sich wie fast bei jedem Autodiebstahl ein grundsätzliches Problem für den Versicherten: Im Zivilprozess muss jeder alle Voraussetzungen für den von ihm geltend gemachten Anspruch zunächst nicht nur konkret als gegeben behaupten, sondern im Bestreitensfalle mit den klassischen Beweismitteln auch beweisen. Wie will oder kann man aber beweisen, dass man seinen Pkw zu einem bestimmtem Zeitpunkt an einem bestimmten Ort abgestellt, ihn dann dort später aber nicht mehr vorgefunden hat. Da der Kläger vorliegend keine Zeugen hatte (war beim Abstellen und wieder aufsuchen allein) und grundsätzlich als Kläger nicht gleichzeitig sein Zeuge sein konnte, würde der Versicherungsschutz nicht nur vorliegend, sondern eben in vielen derartigen Fällen leer laufen. Dieses Problem hatte der Bundesgerichtshof seit langem erkannt und handhabt Fälle wie den vorliegenden wie folgt: Nach der von ihm entwickelten sog. Zwei-Stufen-Lehre (vgl. z. B. BGH VersR 84, 29; 95, 909) braucht der Versicherungsnehmer lediglich das äußere Bild" eines Diebstahls beweisen, wofür eine hinreichende Wahrscheinlichkeit ausreicht. In der zweiten Stufe müsste dann die Versicherung den Gegenbeweis" erbringen, an den sich höhere Anforderungen stellen ( erhebliche Wahrscheinlichkeit"). Die dabei beiden Beteiligten regelmäßig nicht mögliche direkte Beweisführung wird dann dergestalt ersetzt/erleichtert, dass der Versicherungsnehmer im Prozess gemäß 141 ZPO persönlich angehört wird (1. Stufe). Hält das Gericht ihn dann für glaubwürdig, müsste die Versicherung alle Indizien (z. B., dass der Hauptnutzer eines Kfz die eidesstattliche Versicherung 20 Mehr anzeigen
Versicherungsrecht. c) Speziell: Obliegenheitsverletzung in der Kraftfahrtversicherung... 95
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