Source: https://wordpress.nibis.de/stslgso/fragen-und-antworten-zur-apvo-lehr/
Timestamp: 2018-12-14 03:24:55
Document Index: 72420299

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', '§5', '§ 7', '§ 7', '§ 24', '§ 6', '§ 10', '§ 9', '§ 10', '§ 13', '§ 3', '§3']

Fragen und Antworten zur APVO-Lehr |
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Fragen und Antworten zur APVO-Lehr
Wie lautet die genaue Dienstbezeichnung während des Vorbereitungsdienstes?
Wer sind Ausbildende?
Wer sind Vorgesetzte?
Welche Aufgaben haben die Fachseminarleiter?
Welche Aufgaben haben Schulleiter?
Was sind Mentoren / Fachlehrkräfte?
Wie sieht die Ausbildung im pädagogischen Seminar aus?
Wie sieht die Ausbildung in den fachdidaktischen Seminaren aus?
Was ist betreuter Unterricht?
Wie viel eigenverantwortlicher Unterricht ist zu erteilen?
Wie viel Stunden können AnwärterInnen außerhalb der Förderschule unterrichten?
Wie ist der Ausbildungsunterricht vorzubereiten?
Wie oft finden Gespräche über den Ausbildungsstand statt?
Wie entsteht die Ausbildungsnote?
Was ist zu Pausenaufsichten und Vertretungsstunden geregelt?
Wie werden Termine und Themen für Unterrichtsbesuche abgesprochen?
Welche Themen dürfen in der schriftlichen Arbeit bearbeitet werden?
Wie kann die Bearbeitungszeit für die schriftliche Arbeit verlängert werden?
Welchen Umfang hat die schriftliche Arbeit?
Wer bildet die Prüfungskomission?
In welchen Fächern wird der Prüfungsunterricht gezeigt?
Welche Themen kommen in der Mündlichen Prüfung dran?
Wie werden die verschiedenen Ausbildungs- und Prüfungsteile in der Gesamtnote gewichtet?
Im Downloadbereich gibt es die APVO-Lehr im Wortlaut. Im Teil Informationen für Schulen detaillierte Kommentare.
1. Wie lautet die genaue Dienstbezeichnung während des Vorbereitungsdienstes?
(…) 3. „Anwärterin des Lehramts für Sonderpädagogik” oder „Anwärter des Lehramts für Sonderpädagogik”
2. Wo erfolgt die Ausbildung?
§ 5 Struktur der Ausbildung, Ausbildungseinrichtungen, Vorgesetzte, Ausbildende:
(…) (5) Die Ausbildung erfolgt an
1. Studienseminaren und
2. öffentlichen Schulen oder anerkannten Ersatzschulen der jeweiligen Schulform.
1. Wenn es die Ausbildung erfordert, können die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst an mehreren Schulen unterrichten; ein Wechsel der Schule ist aus diesem Grund zulässig.“
3. Wer sind Ausbildende?
§ 5 (7) : Ausbildende sind die Leiterinnen und Leiter der pädagogischen und fachdidaktischen Seminare. Sie sind in ihrem Bereich der Ausbildung verantwortlich und weisungsberechtigt.
zu § 5: „2. Ausbildende sind
a) die Leiterinnen und Leiter des Studienseminars sowie deren oder dessen ständige Vertreterinnen und ständige Vertreter, (…)
c) für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, das Lehramt an Realschulen sowie das Lehramt für Sonderpädagogik die Fachseminarleiterinnen und Fachseminarleiter.“
4. Wer sind Vorgesetzte?
§5 (6): Die Leiterin oder der Leiter des Studienseminars trägt die Gesamtverantwortung für die Ausbildung einschließlich Qualitätsentwicklung und -sicherung an dem Studienseminar. Sie oder er ist Vorgesetzte oder Vorgesetzter der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst.
(7) Ausbildende sind die Leiterinnen und Leiter der pädagogischen und fachdidaktischen Seminare. Sie sind in ihrem Bereich der Ausbildung verantwortlich und weisungsberechtigt.
5. Welche Aufgaben haben die Fachseminarleiter?
2.3 Der Ausbilderin oder dem Ausbilder für „besondere Aufgaben” können zur Entlastung der Seminarleitung weitere Aufgaben übertragen werden. Außerdem übernimmt sie oder er die Ausbildung in einem Seminar, in der Regel in einem pädagogischen Seminar.
§ 7: (8) Jede und jeder Ausbildende besucht die Lehrkraft im Vorbereitungsdienst im Ausbildungsunterricht. An mindestens einem Unterrichtsbesuch je Fach nehmen die Ausbildenden für das jeweilige Fach und für Pädagogik gemeinsam teil.
6. Welche Aufgaben haben Schulleiter?
Bei gemeinsamen Unterrichtsbesuchen KANN der Schulleiter anwesend sein. (vgl: zu § 7 Nr 5.1)
(2) Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sind an der Ausbildungsschule in die schulpraktische Arbeit, auch im Hinblick auf die Eigenverantwortlichkeit der Schule, einzuführen. Hierfür trägt die Schulleiterin oder der Schulleiter die Verantwortung.
3. Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat gegenüber den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst dieselben Rechte und Pflichten wie gegenüber den Lehrkräften; dabei sind die Belange der Ausbildung zu berücksichtigen.
(2) Am Ende des vierzehnten Ausbildungsmonats werden die Leistungen der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst
3. in der Ausbildungsschule von deren Schulleiterin oder Schulleiter mit einer Note (…) bewertet.
Erteilen die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst Ausbildungsunterricht an mehreren Schulen, so erfolgt die Bewertung durch die Schulleiterin oder den Schulleiter der Ausbildungsschule mit dem überwiegenden Ausbildungsanteil.
3. Die Note der Schulleiterin oder des Schulleiters bezieht sich nur auf Aussagen zur schulischen Arbeit der Lehrkraft im Vorbereitungsdienst, insbesondere auf die Mitarbeit in Konferenzen, Umgang mit Schülerinnen und Schülern, Teamfähigkeit, Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und ggf. auf außerunterrichtliche Aktivitäten und Engagement in Schulprojekten im Rahmen der Eigenverantwortlichkeit der Schule. Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann bei der Notenfindung die ständige Vertreterin oder den ständigen Vertreter sowie Studiendirektorinnen und Studiendirektoren, die mit der Koordinierung schulfachlicher Aufgaben beauftragt wurden, einbeziehen. Wird die Lehrkraft im Vorbereitungsdienst an zwei oder mehr Schulen ausgebildet, soll die Schulleiterin oder der Schulleiter der Schule die Benotung abgeben, an der die Lehrkraft im Vorbereitungsdienst den Ausbildungsunterricht überwiegend erteilt. Die Schulleiterin oder der Schulleiter der anderen Schule kann Bewertungsbeiträge abgeben.
(§ 24 Übergangsvorschriften
(2) Für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die vor dem 1.August 2011 in den Vorbereitungsdienst eingestellt worden sind, ist eine Bewertung (…) nicht abzugeben. Stattdessen hat die Schulleiterin oder der Schulleiter der Ausbildungsschule einen Bewertungsbeitrag zu fertigen, der in die Bewertung (des pädagogischen Seminars A.d.V.) eingeht.)
Dem Prüfungsausschuss gehören vier Mitglieder an. Mitglieder des Prüfungsausschusses sind die Ausbildenden des Prüflings und die Schulleiterin oder der Schulleiter der Schule, an der der Prüfling den überwiegenden Teil seines Ausbildungsunterrichts erteilt hat.
7. Was sind Mentoren / Fachlehrkräfte?
Der Begriff „Mentor“ oder „Fachlehrkraft“ ist in der APVO-Lehr nicht zu finden. Es ist von „betreuender“ Lehrkraft und „verantwortlicher“ Lehrkraft die Rede.
(1) Satz 2: „Betreuter Unterricht wird bei ständiger oder gelegentlicher Betreuung durch die für den Unterricht verantwortliche Lehrkraft erteilt.“
(1) 1Jede Lehrkraft an der Ausbildungsschule ist verpflichtet, in ihren Fächern Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst zu betreuen. 2Sie ist bei der Betreuung weisungsberechtigt.“
(2) Wird der Prüfungsunterricht in einer Klasse oder Lerngruppe erteilt, in der der Prüfling betreuten Unterricht erteilt, so kann die für den Unterricht verantwortliche Lehrkraft anwesend sein.
(5) Wird der Prüfungsunterricht in einer Klasse oder einer Lerngruppe erteilt, in der der Prüfling betreuten Unterricht erteilt, so soll sich die für den Unterricht verantwortliche Lehrkraft vor der Bestimmung des Themas oder des Themenbereichs äußern.
8. Wie sieht die Ausbildung im pädagogischen Seminar aus?
§ 6 Seminarlehrplan, Veranstaltungen des Studienseminars
(5) Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst für das Lehramt für Sonderpädagogik werden monatlich acht Stunden im pädagogischen Seminar, vier Stunden in dem fachdidaktischen Seminar der ersten sonderpädagogischen Fachrichtung, vier Stunden in dem fachdidaktischen Seminar der zweiten sonderpädagogischen Fachrichtung und vier Stunden im fachdidaktischen Seminar des Unterrichtsfachs ausgebildet. Jeweils ein Viertel der Stunden wird für die Ausbildung in der sonderpädagogischen Förderung an allgemein bildenden Schulen verwandt.
9. Wie sieht die Ausbildung in den fachdidaktischen Seminaren aus?
(5) 1Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst für das Lehramt für Sonderpädagogik werden monatlich acht Stunden im pädagogischen Seminar, vier Stunden in dem fachdidaktischen Seminar der ersten sonderpädagogischen Fachrichtung, vier Stunden in dem fachdidaktischen Seminar der zweiten sonderpädagogischen Fachrichtung und vier Stunden im fachdidaktischen Seminar des Unterrichtsfachs ausgebildet. 2Jeweils ein Viertel der Stunden wird für die Ausbildung in der sonderpädagogischen Förderung an allgemein bildenden Schulen verwandt.
10. Was ist betreuter Unterricht?
(1) Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst erteilen Ausbildungsunterricht, der aus betreutem und eigenverantwortlichem Unterricht besteht. Betreuter Unterricht wird bei ständiger oder gelegentlicher Betreuung durch die für den Unterricht verantwortliche Lehrkraft erteilt.
(2) Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, das Lehramt an Realschulen und das Lehramt für Sonderpädagogik erteilen durchschnittlich wöchentlich zwölf Stunden Ausbildungsunterricht.
(5) (…) Die Lehrkräfte für das Lehramt für Sonderpädagogik erteilen Ausbildungsunterricht an einer Förderschule oder an einer anderen allgemein bildenden Schule, wenn dort eine sonderpädagogische Ausbildung sichergestellt ist.
11. Wie viel eigenverantwortlicher Unterricht ist zu erteilen?
4.2 Eigenverantwortlicher Unterricht soll nur in den Fächern erteilt werden, in denen im Seminar ausgebildet wird. (…)
4.3 Durch die neue Ausbildungsstruktur kann der eigenverantwortliche Unterricht in geringem Umfang von Anfang an beginnen.
Beispielhaft werden folgende Verteilungsmöglichkeiten, bezogen auf die drei Ausbildungshalbjahre, vorgeschlagen:
– Lehramt an Grund- und Hauptschulen, Lehramt an Realschulen sowie Lehramt für Sonderpädagogik bei einer Dauer von 18 Monaten: insgesamt 20 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht (z.B. 4 Std./10 Std./6 Std.),
(…) Andere Modelle, z.B. eine gleichmäßige Verteilung auf die drei Ausbildungshalbjahre, sind möglich.
12. Wie viel Stunden können AnwärterInnen außerhalb der Sonderschule unterrichten?
Abs. 5 Satz 3: „Die Lehrkräfte für das Lehramt für Sonderpädagogik erteilen Ausbildungsunterricht an einer Förderschule oder an einer anderen allgemein bildenden Schule, wenn dort eine sonderpädagogische Ausbildung sichergestellt ist.“
13. Wie ist der Ausbildungsunterricht vorzubereiten?
„4.7 Der Ausbildungsunterricht ist schriftlich vorzubereiten; die schriftliche Vorbereitung ist auf Verlangen vorzulegen.“
14. Wie oft finden Gespräche über den Ausbildungsstand statt?
„Zu § 10 (Gespräch über den Ausbildungsstand, Ausbildungsnote):
1. Die Leiterin oder der Leiter des Studienseminars kann an dem Gespräch über den Ausbildungsstand teilnehmen. Der festgestellte Ausbildungsstand und ggf. die Hinweise auf die Konsequenzen (Entlassung durch Verwaltungsakt wegen Nichteignung) sind aktenkundig zu machen. Ein Exemplar ist der Lehrkraft im Vorbereitungsdienst auszuhändigen.“
15. Wie entsteht die Ausbildungsnote?
1. Note: Pädagogik 2,0
2. Note: Mittelwert aus den beiden Förderschwerpunkten 3,0
3. Note des ersten Unterrichtsfachs 4,0
4. Note Schulleitung 3,0 (erst ab 1. 8. 2011)
5. Note schriftliche Arbeit (doppelt gewichtet) (Punktwert § 9 Abs. 3) 1,5
Der Punktwert der Ausbildungsnote (hier: 2,5) entspricht der Ausbildungsnote „befriedigend“ (3) nach § 10 Abs. 3 Satz 5 i. V. m. § 13 Abs. 2 Satz 4.
16. Was ist zu Pausenaufsichten und Vertretungsstunden geregelt?
17. Wie werden Termine und Themen für Unterrichtsbesuche abgesprochen?
18. Welche Themen dürfen in der schriftlichen Arbeit bearbeitet werden?
ein Thema aus der schulischen Praxis anzufertigen, das sich auf in der Anlage genannte Kompetenzen bezieht.
19. Wie kann die Bearbeitungszeit für die schriftliche Arbeit verlängert werden?
5. Die schriftliche Arbeit ist spätestens am letzten Tag des zweiten Ausbildungshalbjahres in zwei Exemplaren bei der Leiterin oder dem Leiter des Studienseminars abzugeben. Wird die schriftliche Arbeit nicht fristgerecht oder gar nicht abgegeben, ist sie mit „ungenügend” zu bewerten.
20. Welchen Umfang hat die schriftliche Arbeit?
21. Wer bildet die Prüfungskomission?
2) Dem Prüfungsausschuss gehören vier Mitglieder an. Mitglieder des Prüfungsausschusses sind die Ausbildenden des Prüflings und die Schulleiterin oder der Schulleiter der Schule, an der der Prüfling den überwiegenden Teil seines Ausbildungsunterrichts erteilt hat.
Für das Lehramt für Sonderpädagogik gehören dem Prüfungsausschuss die oder der Ausbildende für das Unterrichtsfach und die oder der Ausbildende für ein weiteres Fach (§ 3 Abs. 1 Satz 3) nicht an.
22. In welchen Fächern wird der Prüfungsunterricht gezeigt?
7. Der Prüfungsunterricht für das Lehramt für Sonderpädagogik kann in zwei Formen stattfinden:a)
Prüfungsunterricht I:
Erste sonderpädagogische Fachrichtung, kombiniert mit dem Unterrichtsfach,Prüfungsunterricht II:
Zweite sonderpädagogische Fachrichtung, kombiniert mit dem Unterrichtsfach oderb)
Zweite sonderpädagogische Fachrichtung, kombiniert mit dem weiteren Unterrichtsfach nach Nummer 4.3 der Durchführungsbestimmungen zu §3 (viertes Fach).
23. Welche Themen kommen in der Mündlichen Prüfung dran?
24. Wie werden die verschiedenen Ausbildungs- und Prüfungsteile in der Gesamtnote gewichtet?
(1) Für die Bildung der Gesamtnote der Staatsprüfung errechnet das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses das arithmetische Mittel des Punktwerts der Ausbildungsnote und des Punktwerts der Prüfungsnote. (…) Die errechnete Zahl (Punktwert der Gesamtnote) ist entsprechend (…) einer Note (Gesamtnote) zuzuordnen.
Beispiel: Prüfung bestanden:
Prüfungsnote: 2,8 (Punktwert), Note „befriedigend“ (3)
Insgesamt: 7,6 : 2 = 3,8 (Punktwert)
Der Punktwert der Gesamtnote (hier: 3,8) entspricht der Gesamtnote „ausreichend“ (4)
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