Source: https://360.lexisnexis.at/d/rechtsnorm-ris/azg_9_/L-10008238-P9
Timestamp: 2018-05-26 23:45:57
Document Index: 10607368

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 13', '§ 4', '§ 18', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 13', '§ 19']

§ 9 AZG | Lexis 360®
§ 9 AZG
1.1.2018 (BGBl. I Nr. 127/2017)
1.1.2017 bis 31.12.2017 (BGBl. I Nr. 114/2016)
1.1.2008 bis 31.12.2016 (BGBl. I Nr. 61/2007)
1.7.2006 bis 31.12.2007 (BGBl. I Nr. 138/2006)
1.1.2000 bis 30.06.2006 (BGBl. I Nr. 88/1999)
1.1.1998 bis 31.12.1999 (BGBl. I Nr. 46/1997)
1.5.1997 bis 31.12.1997 (BGBl. I Nr. 46/1997)
1.1.1997 bis 30.04.1997 (BGBl. I Nr. 8/1997)
1.7.1994 bis 31.12.1996 (BGBl. Nr. 446/1994)
​Höchstgrenzen der Arbeitszeit
​(1) Die Tagesarbeitszeit darf zehn Stunden und die Wochenarbeitszeit 50 Stunden nicht überschreiten, sofern die Abs. 2 bis 4 nicht anderes bestimmen. Diese Höchstgrenzen der Arbeitszeit dürfen auch beim Zusammentreffen einer anderen Verteilung der wöchentlichen Normalarbeitszeit mit Arbeitszeitverlängerungen nicht überschritten werden.
​(2) Die Tagesarbeitszeit darf im Falle des ​§ 13b Abs. 2 und ​3 (Verlängerung der Arbeitszeit für Lenker) zehn Stunden überschreiten und in den Fällen der ​§§ 4a Abs. 3 und ​4 (Normalarbeitszeit bei Schichtarbeit), 5 (Arbeitsbereitschaft), 5a (besondere Erholungsmöglichkeiten), 7 Abs. 3 bis 6 (erhöhter Arbeitsbedarf),8 Abs. 2 und 4 (Vor- und Abschlussarbeiten), 18 Abs. 2 (Betriebe des öffentlichen Verkehrs), ​§ 18b Abs. 6 (Schiffsdienst von Schifffahrtsunternehmen) und 19a Abs. 2 (Apotheken) zehn Stunden insoweit überschreiten, als dies nach diesen Bestimmungen zulässig ist.
​(3) Die Wochenarbeitszeit darf im Fall des ​§ 4c (Dekadenarbeit) 50 Stunden überschreiten und in den Fällen der ​§§ 4a Abs. 4 (Schichtarbeit), 5 (Arbeitsbereitschaft), 5a (besondere Erholungsmöglichkeiten), 7 Abs. 2 bis 5 (erhöhter Arbeitsbedarf), 13b Abs. 2 und 3 (Verlängerung der Arbeitszeit für Lenker), 18 Abs. 3 (Betriebe des öffentlichen Verkehrs) und 19a Abs. 2 und 6 (Apotheken) 50 Stunden insoweit überschreiten, als dies nach diesen Bestimmungen zulässig ist.
​(4) Ist nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes eine Wochenarbeitszeit von mehr als 48 Stunden zulässig, darf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von 17 Wochen 48 Stunden nicht überschreiten. Der Kollektivvertrag kann eine Verlängerung des Durchrechnungszeitraumes bis auf 26 Wochen zulassen. Der Kollektivvertrag kann eine Verlängerung des Durchrechnungszeitraumes bis auf 52 Wochen bei Vorliegen von technischen oder arbeitsorganisatorischen Gründen zulassen.
​(5) Abs. 4 ist nicht anzuwenden bei
1. ​Verlängerung der Arbeitszeit bei Arbeitsbereitschaft (​§§ 5 und ​7 Abs. 3),
2. ​Verlängerung der Arbeitszeit bei besonderen Erholungsmöglichkeiten (​§§ 5a und ​8 Abs. 4),
3. ​Verlängerung der Arbeitszeit gemäß ​§ 13b Abs. 3 und
4. ​Verlängerung der Arbeitszeit gemäß ​§ 19a Abs. 2 Z 4.
​Vorarbeit
​10008238
​NOR40196088