Source: https://www.forum-institut.de/seminar/1909303-virtuelle-waehrungen-geldwaesche
Timestamp: 2019-08-21 14:06:46
Document Index: 12129490

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 32', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2']

Seminar Virtuelle Währungen & Geldwäsche
Virtuelle Währungen als
2019-09-30 2019-09-30 Jumeirah Hotel Thurn-und-Taxis-Platz 2 60313 Frankfurt JFReservations@jumeirah.com +49 69 297 237 4444
Was müssen Institute beachten?
Die Themen des Seminars Virtuelle Währungen & GW
31.7. 2019: Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie Schaffung eines Erlaubnistatbestands in der AMLD 5 für Kryptowerte und Kryptoverwahrung
Bankaufsichtsrechtliche Regulierung virtueller Währungen in Deutschland und Europa
Geldwäscheprävention: Institutspflichten im Zusammenhang mit virtuellen Währungen
Einzelfälle aus der Praxis: Praktische Relevanz virtueller Währungen für Geldwäsche-Beauftragte
Security Token Offerings und blockchain-basierte Fundingmethoden - Welche Risiken stellen sich für begleitende Institute?
Ziel des Seminars Virtuelle Währungen & Geldwäsche
Erläuterung der möglichen Schnittstellen von Banken mit virtuellen Währungen im aktiven und passiven Tagesgeschäft
Verständnis der geldwäscherechtlichen Institutspflichten bei Sachverhalten mit Bezug zu Kryptowährungen
Praktische Kenntnisse für Geldwäsche-Beauftragte zu rechtlichen Problemstellungen im Zusammenhang mit virtuellen Währungen
Vermittlung grundlegender Kenntnisse zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Token Sales und zu Rechtsrisiken einbezogener Institute
Schon gewusst: Die Verdachtsmeldungen auf Geldwäsche mit Bezug auf virtuelle Währungen haben deutlich zugelegt. Im Jahr 2018 meldete die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) 573 solcher Verdachtsfälle.
Aber es scheint besser zu werden. Schauen Sie mal in dieser Studie: https://ciphertrace.com/crypto-aml-report-2018q4/
Das Seminar Virtuelle Währungen & Geldwäsche richtet sich an Geldwäschebeauftragte und Mitarbeiter der AML-Einheiten, ComplianceVerantwortliche, Mitarbeiter, die mit Fragen der Geldwäsche- und Betrugsbekämpfung betraut sind, sowie Mitarbeiter aus Recht, Compliance, Revision, Zahlungsverkehr, Finanzen sowie alle sonst Interessierten, wie z. B. Rechtsanwälte, Notare, WPs, Steuerberater sowie die sog. sonstigen Verpflichteten.
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Frankfurt am Main
Potentielle Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie im Finanzsektor
Kernstreitfragen der zivilrechtlichen Qualifizierung von virtuellen Währungen
Erforderlichkeit einer Regulierung blockchain-bezogener Sachverhalte
Aktueller Regulierungsansatz des deutschen Gesetzgebers
Aktuelle Verwaltungspraxis der BaFin
Aktueller Regulierungsansatz auf Ebene der Europäischen Union
Alternative Regulierungsansätze
Bisherige gerichtliche Bewertung der Verwaltungspraxis der BaFin und Auswirkungen auf die aufsichtliche Praxis
Sorgfaltspflichten von Instituten im Umgang mit virtuellen Währungen unter Diskussion der Verwaltungskonkretisierung der BaFin
Speziell: Geldwäscheprävention im Zusammenhang mit virtuellen Währungen
Regulatorische Institutspflichten nach aktueller Rechtslage
Diskussion und Darstellung von Rechtsfällen aus der Praxis im Zusammenhang mit virtuellen Währungen
Empfehlungen der Financial Action Task Force (FATF) zur Regulierung von "virtual assets"
Kapitalmarktrecht: Token Sales und Security Token Offerings
Regulierungssituation international
Regulierungspraxis der BaFin
Gesetzgebungsinitiativen des deutschen Gesetzgebers
Aufsichtliche und zivilrechtliche Kernprobleme von Security Token Offerings
Relevanz für Institute
Lutz Auffenberg https://www.forum-institut.de/seminar/1909303-virtuelle-waehrungen-geldwaesche/referenten/19/19_09/1909303-seminar-virtuelle-whrungen-geldwsche_auffenberg-lutz.jpg
International gefragter Referent für Bankaufsichtsrecht, digitale Währungen und FinTech: iX Payment Konferenz, Blockchain-Konferenzen Paris, Brüssel, Hong Kong, Bundesverband der Deutschen Banken, Commerzbank Berlin, Duale Hochschule Baden-Württemberg Fachbereich BWL-Bank etc.
GwGRefE 2019 & Kryptowährungen
Der seit 31. 7. als Regierungsentwurf vorliegende Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Fünften EU-Geldwäscherichtlinie (EU) 2018/843 soll zum 1.1.2020 in Kraft treten. Ein wichtiger Schritt ist die weitergehende Einbeziehung von Dienstleistern zu virtuellen Währungen in das GwG. Ergänzung des KWG um Kryptowerte und Kryptoverwahrgeschäfte: Durch die Änderungsrichtlinie sollen sämtliche aktuellen Verwendungsformen von virtuellen Währungen im Gesetz über das Kreditwesen (KWG) verankert werden, indem eine weite Definition des Kryptowertes im KWG n. F. geschaffen wird. Überdies werden das Kryptoverwahrgeschäft als neue Finanzdienstleistung sowie der Kryptowert als neues Finanzinstrument eingeführt. Hierdurch werden die Anbieter dieser Dienste als erlaubnispflichtige Finanzdienstleistungsinstitute zu Verpflichteten nach GwG. Entsprechende Dienstleister sind als Finanzdienstleistungsunternehmen bereits heute Verpflichtete. Durch die Ausweitung der Verpflichtetenstellung soll der Begünstigung der Anonymität virtueller Währungen und dem damit verbundenen Bedarf sowie der Verantwortung für die Einhaltung von geldwäscherechtlichen Sorgfaltspflichten Rechnung getragen werden. Die Regelungen sind von großer Bedeutung für das Tagesgeschäft von Verpflichteten des Finanzsektors, die sich bereits seit langem mit Fragestellungen zum geldwäscherechtlichen Risikoprofil dieser Geschäftsarten beschäftigen. Die Herausforderungen bei dem Erkennen virtueller Währungen im Zahlungsverkehr von Privat- und Firmenkunden und dem Umgang mit sich daraus ergebenden Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bestehen weiterhin.
BaFin konsultiert Rundschreiben zu Sorgfaltspflichten Teil I
Die BaFin hat den Entwurf eines Rundschreibens für einen angemessenen und risikoorientierten Umgang mit virtuellen Währungen zur Konsultation gestellt. Das geplante Rundschreiben richtet sich an Kredit-, Finanzdienstleistungs-, Zahlungs- und E-Geld-Institute. Der Entwurf des Rundschreibens empfiehlt unter anderem, die Herkunft der Beträge in virtuellen Währungen beziehungsweise der für ihren Kauf eingesetzten finanziellen Mittel zu eruieren. Es stellt zudem zusätzliche Identifizierungsanforderungen und fordert die Institute auf zu prüfen, ob eine geldwäscherechtliche Verdachtsmeldung gemäß § 43 Absatz 1 Geldwäschegesetz (GwG) in Erwägung zu ziehen ist. Es liegt in der Verantwortung der geldwäscherechtlich verpflichteten Institute, die Risiken, die mit Geschäften mit virtuellen Währungen einhergehen, zu bewerten und dafür geeignete und angemessene Maßnahmen zu ergreifen.
BaFin Konsultationen - Sorgfaltspflichten Teil II
In ihrem Rundschreiben weist die BaFin Institute auf ein angemessenes risikoorientiertes Vorgehen im Umgang mit virtuellen Währungen hin. Die Risiken, die aus Geschäften mit virtuellen Währungen entstehen, müssen von Instituten bewertet werden und ggfs. entsprechende Maß-nahmen zu einer Begrenzung des Risikos getroffen werden. Es soll in diesem Zusammenhang bestimmt werden, ob nach den geldwäsche-rechtlichen Vorschriften neben den allgemeinen Sorgfaltspflichten auch bestimmte verstärkte Sorgfaltspflichten zu erfüllen sind. Folgende Umstände sollen z.B. bei der Risikobewertung berücksichtigt werden: Im Falle von auf einem Konto eingehender Zahlungen, denen erkennbar ein Tausch von virtuellen Währungen zugrunde lag (z.B. Überweisung von einer Wechselstelle für virtuelle Währungen), kommt als mögliche Maßnahme die Anforderung zusätzlicher Angaben des Kontoinhabers hinsichtlich der Herkunft der zugrundeliegenden virtuellen Währungsbeträge in Betracht. Der gewerbsmäßige Tausch von virtuellen Währungen in Euro oder andere gesetzliche Zahlungsmittel und umgekehrt sowie von virtuellen Währungen untereinander steht grundsätzlich unter Erlaubnisvorbehalt nach § 32 Abs. 1 KWG. Risikofaktoren können auch im Grad der Pseudonymität bzw. Anonymität von Transaktionen mit den jeweiligen virtuellen Währungen sein, soweit dies für den Verpflichteten erkennbar ist. Ein risikoerhöhender Faktor kann die Inanspruchnahme von Diensten sogenannter Tumbler- oder Mixer-Services sein. Bei Transaktionen, die im Zusammenhang mit virtuellen Währungen stehen, kann ein Risikofaktor darin gesehen werden, ob ein vorheriger Tausch von virtuellen Währungen über eine regulierte Tauschbörse erfolgt ist oder nicht.
Typologien der Geldwäsche mit Kryptowährungen
Einzahlung von Bargeld an Bitcoin-Geldautomaten Unregulierte Umtauschplattformen / Exchanges (Kombination mit TOR-Browser) Auszahlung der virtuellen Währung über Finanztransferdienste (Western Union) Reine Kryptowährungs-Umtauschplattformen (Crypto-to-Crypto-Exchanges) Verwendung bestimmter Kryptowährungen, die auf Privacy setzen (Privacy Coins) Mixing / Tumbling
Überschneidung mit anderen Branchen außerhalb Banken
Hat ein Kreditinstitut nur dann Berührungspunkte mit virtuellen Währungen, wenn der Kunde eine Umtauschplattform betreibt? Inzwischen akzeptieren zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Branchen virtuelle Währungen zur Bezahlung ihrer Waren und Dienstleistungen: Einzelhändler, Online-Reiseveranstalter, Makler, Zeitungen, App Stores, Spendenseiten, etc.... Diese Unternehmen können zu jeder Zeit einen Umtausch ihrer virtuellen Währungsbestände vornehmen und auf dem Bankkonto einzahlen. Auch Privatkunden kaufen/verkaufen immer häufiger virtuelle Währungen. Wie ist damit umzugehen? Antworten erhalten Sie auf diesem Seminar Die BaFin verlangt keine Erlaubnispflicht für akzeptierende Händler oder bezahlende Kunden. siehe Rundschreiben zu Sorgfaltspflichten vom 18.10.2018 »Es liegt in der Verantwortung der geldwäscherechtlich Verpflichteten, im Rahmen eines risikoorientierten Vorgehens die mit Geschäften mit virtuellen Währungen verbundenen Risiken zu bewerten und geeignete und angemessene Maßnahmen zu ergreifen.« Hinweise auf mögliche Risikofaktoren? : Bezug zu Mixern, Regulierung der Tauschbörse, Festlegung, ob verstärkte Sorgfaltspflichten zu erfüllen sind etc.
1. Erweiterung des Kreises der geldwäscherechtlich Verpflichteten -Finanzsektor
Die jeweiligen Finanzdienstleister sind nach § 2 Absatz 1 GwG bereits geldwäscherechtlich Verpflichtete und unterfallen insofern der Überwachung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Geldwäscherechtlich bisher nicht erfasst sind hingegen der gewerbliche Handel von Kryptowerten, die keine Rechnungseinheiten sind und auch nicht unter die sonstigen Kategorien des § 1 Absatz 11 Satz 1 KWG fallen sowie die Verwahrung von kryptografischen Schlüsseln und Kryptowerten; im letzteren Fall jedoch nur insoweit wie § 1 Absatz 1a Satz 2 Nummer 12 KWG bzw. § 1 Absatz 1 Satz 2 Nummer 6 KWG nicht einschlägig sind. In Umsetzung der Änderungsrichtlinie sieht daher der Gesetzentwurf zur Erfassung aller Verwendungsformen von virtuellen Währungen die Schaffung einer weiten Definition des Kryptowertes vor. Weiterhin werden das Kryptoverwahrgeschäft als neue Finanzdienstleistung sowie der Kryptowert als neues Finanzinstrument eingeführt. Dies führt zusammen mit den bestehenden Regelungen in § 1 Absatz 1a KWG und § 2 Absatz 2 GwG dazu, dass die jeweiligen Dienstleistungsanbieter als erlaubnispflichtige Finanzdienstleistungsinstitute geldwäscherechtlich Verpflichtete werden, soweit sie nicht bisher bereits Verpflichtete sind.
Sehr praxisbezogen. Referent konnte Themen sehr umgänglich darlegen!
Gute Qualität & Kompetenz der Referenten & Inhalte
Gute Mischung aus Technik, Recht und Bankfachlichkeit
Der Deutsche Bundestag hat am 15. Mai 2019 eine Anfrage der Abgeordneten Fabio De Masi, Jörg Cezanne, Klaus Ernst, Ulla Jelpke, Michael Leutert, Thomas Lutze, Pascal Meiser, Petra Pau, Victor Perli, Bernd Riexinger, Alexander Ulrich, Hubertus Zdebel und der Fraktion DIE LINKE zum Thema "Geldwäscherisiken und Verbraucherschutz bei der Distributed-Ledger-Technologie und Initial Coin Offerings" veröffentlicht. Diese können Sie sich hier anschauen. (Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.)
Nummer: 1909303
Konkrete Umsetzungshinweise für die Praxis
Zahlreiche aktuelle Problemstellungen und Herausforderungen sowie die erwartete Umsetzung der 4. EU Anti-Geldwäscherichtlinie stellen Banken, Sparkassen und Finanzinstitute vor große Herausforderungen bei der Geldwäsche-, Terrorismus- und Betrugsprävention. Dieses Seminar bietet eine optimale Austauschplattform.
Studie: Digitale Trends 2018 im Finanzdienstleistungssektor
Erfahren Sie in der Umfrage inwiefern Finanzdienstleister und Versicherungen digitale Technologien nutzen und ihre Strategien und Ressourcen für das aktuelle Jahr und darüber hinaus entsprechend ausrichten. Jetzt gratis downloaden!