Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=20%20BV%2007.2359
Timestamp: 2019-06-25 06:48:29
Document Index: 141010389

Matched Legal Cases: ['Art. 14', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 13', '§ 16']

VGH Bayern, 13.03.2008 - 20 BV 07.2359 - dejure.org
https://dejure.org/2008,38054
VGH Bayern, 13.03.2008 - 20 BV 07.2359 (https://dejure.org/2008,38054)
VGH Bayern, Entscheidung vom 13.03.2008 - 20 BV 07.2359 (https://dejure.org/2008,38054)
VGH Bayern, Entscheidung vom 13. März 2008 - 20 BV 07.2359 (https://dejure.org/2008,38054)
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Unbegründete Fortsetzungsfeststellungsklage; Abhol- und Bereitstellungsanordnung nach dem ElektroG für Elektro-Altgeräte; Rücknahmepflicht für historische Altgeräte; geteilte Produktverantwortung; Verursacherprinzip als Kostentragungsgrundsatz; Darstellung der Berechnungsweise für Abholpflich
VG Ansbach, 08.08.2007 - AN 11 K 06.2472
BVerwG, 11.09.2008 - 7 B 34.08
Darüber hinaus hat die Kammer in ständiger Rechtsprechung wie auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (vgl. hierzu insbesondere Urteil vom 13.3.2008, 20 BV 07.2359 ) entschieden, dass das ElektroG als Rechtsgrundlage der im Streit stehenden Abhol- und Bereitstellungsanordnung verfassungsgemäß und mit übergeordnetem, europäischem Recht vereinbar ist.
Dass der Beklagten auf Grund eigener Geheimhaltungspflichten möglicherweise eine Weitergabe bestimmter Daten im Wege einer "transparenten" Begründung der angegriffenen Verfügungen überhaupt nicht möglich gewesen wäre, wird im Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 13. März 2008 (20 BV 07.2359 , dort RdNr. 41 ff.) näher ausgeführt.
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof betont in seinem Urteil vom 13. März 2008 (20 BV 07.2359 ) u.a. folgende Aspekte zu Abhol- und Bereitstellungsverfügungen:.
Nach ständiger Rechtsprechung der Kammer wie auch des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (vgl. hierzu insb. Urteil vom 13.3.2008, 20 BV 07.2359 ) ist das ElektroG als Rechtsgrundlage der im Streit stehenden Abhol- und Bereitstellungsanordnung verfassungsgemäß und mit übergeordnetem, europäischem Recht vereinbar.
Im von der Beklagten zutreffend in Bezug genommenen Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 13. März 2008 (Az. 20 BV 07.2360 ; vgl. ferner das Urteil vom gleichen Tag Az.: 20 BV 07.2359, ) wird festgestellt, dass ein Eingriff in das Herstellergrundrecht aus Art. 14 GG durch Rücknahme-, Beseitigungs- und Kostentragungspflichten nach dem ElektroG ausscheidet.
Dies habe der Bayerische Verwaltungsgerichtshof mit Urteil vom 13. März 2008 (20 BV 07.2359) festgestellt.
Die Klägerin als Herstellerin von Elektrogeräten, nämlich batteriebetriebener Luxusuhren (§ 3 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 11 ElektroG; s. a. BVerwG vom 21.2.2008 NVwZ 2008, 697 sowie BayVGH vom 22.3.2007 Az. 23 BV 06.3012), ist verpflichtet, sich bei der Beklagten registrieren zu lassen und markenbezogene Garantienachweise und Mengenmitteilungen zu erbringen (§ 3 Abs. 1, Abs. 2, § 6 Abs. 2, Abs. 3 Satz 1, § 13 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3, § 16 Abs. 2 ElektroG; vgl. auch BayVGH vom 2.10.2008 Az. 20 BV 08.1023; vom 13.3.2008 Az. 20 BV 07.2360 und Az. 20 BV 07.2359).
VGH Bayern, 02.02.2012 - 20 CS 11.2956
Aufschiebende Wirkung der Klage gegen Abholungsanordnungen
Zu Recht weist die Antragsgegnerin in diesem Zusammenhang auf die Senatsentscheidungen vom 13. März 2008, Az. 20 BV 07.2359 und 20 BV 07.2360, hin und der vorliegende Fall gibt keinen Anlass, den dort - wenngleich eher am Rande - geäußerten Standpunkt zu überdenken.
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof betont in seinem Urteil vom 13. März 2008 (20 BV 07.2359) u.a. folgende Aspekte zu Abhol- und Bereitstellungsverfügungen:.
VGH Bayern, 25.03.2009 - 20 C 09.518
Streitwertbeschwerde; Abholungs- und Bereitstellungsanordnungen nach dem ElektroG
Der Senat hält es für sachgerecht, den Streitwert in Höhe dieser Aufwendungen zu bestimmen, deren Plausibilität von der Beklagten nicht durchgreifend in Frage gestellt worden ist (vgl. BayVGH vom 13.3.2008 Az. 20 BV 07.2359 und 2360).
VGH Bayern, 25.03.2009 - 20 C 09.517