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Timestamp: 2016-10-27 12:57:21
Document Index: 157976690

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 7', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 49', 'BGE']

9C_602/2012 (04.12.2012)
Der 1949 geborene G.________ meldete sich am 10. April 2007 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach diversen Abkl�rungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht, der mehrfachen Stellungnahme durch den Regionalen �rztlichen Dienst, RAD, sowie nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle Bern mit Verf�gung vom 24. Januar 2012 einen Rentenanspruch mangels rentenbegr�ndender Invalidit�t ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst G.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter sei eine erneute multidisziplin�re Begutachtung vorzunehmen.
Streitig ist der Anspruch des Beschwerdef�hrers auf eine Invalidenrente.
2.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze zum Begriff der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG) und der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG), zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 2 IVG [vor 1. Januar 2008: Art. 28 Abs. 1 IVG]) und zur Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG [bis 31. Dezember 2007 in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG]) sowie zur Aufgabe medizinischer Fachleute bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) und zum Beweiswert und zur W�rdigung medizinischer Unterlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.2 Weiter hat das kantonale Gericht die umfangreichen medizinischen Unterlagen umfassend wiedergegeben und einl�sslich gew�rdigt. Es ist gest�tzt darauf, insbesondere auch auf Grund der verschiedenen Stellungnahmen der RAD-�rztinnen Dres. med. M.________, Fach�rztin FMH f�r Innere Medizin, und F.________, Fach�rztin FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, zum Ergebnis gelangt, ein psychiatrischer Gesundheitsschaden des Beschwerdef�hrers sei nicht ausgewiesen. Aus somatischer Sicht bestehe bei einer vollen Arbeitsf�higkeit lediglich eine Einschr�nkung in Bezug auf die Gewichtsbelastung von 10 kg, was im Rahmen der Invalidit�tsbemessung einen rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad ergebe.
2.3 Den gegen den vorinstanzlichen Entscheid erhobenen Einw�nden kann nichts entnommen werden, was die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts als offensichtlich unrichtig (unhaltbar, willk�rlich; BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356) oder unvollst�ndig (BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62) erscheinen l�sst (E. 1).
Der Beschwerdef�hrer bringt im Wesentlichen vor, sein Gesundheitsschaden m�sse aus diagnostischer Sicht als ungekl�rt bezeichnet werden. Wenn er deshalb weitere Abkl�rungen fordert, so ist dieser Einwand unter den gegebenen besonderen Umst�nden nicht stichhaltig. Die Vorinstanz hat einl�sslich dargetan, dass die IV-Stelle unter Beachtung des ihr obliegenden Untersuchungsgrundsatzes umfassende medizinische Untersuchungen und Begutachtungen (polydisziplin�r, neurologisch, allgemeinmedizinisch, mehrfach psychiatrisch sowie auch im Zentrum X.________ am Spital Y.________) veranlasst hat, dass aber gleichwohl keine plausible und �berzeugende psychiatrische Diagnose mit Krankheitswert gestellt werden konnte (wie die �rztinnen des RAD ausgef�hrt haben, keine Demenz, keine relevante Depression, keine Psychose und anamnestisch keine Hinweise auf eine Pers�nlichkeitsst�rung). Entgegen seiner Auffassung kann der Beschwerdef�hrer aus dem Fehlen einer psychiatrischen Diagnose nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wenn sich widersprechende medizinische Beurteilungen gegen�berstehen und das Krankheitsbild nicht gekl�rt werden kann, ist - wie die Vorinstanz bereits dargetan hat - nicht zum Vornherein von einer ungen�genden Sachverhaltsabkl�rungen auszugehen, sondern gerade bei solch umfassend vorgenommenen Abkl�rungen wie vorliegend eine besonders sorgf�ltige Beweisw�rdigung durch das Gericht vorzunehmen. Dies hat die Vorinstanz hier einl�sslich getan und auch nachvollziehbar ausgef�hrt, weshalb in antizipierter Beweisw�rdigung auf weitere Abkl�rungen zu verzichten ist, zumal sich das kantonale Gericht auf mehrere Berichte des RAD st�tzen konnte, dessen gesetzliche Aufgabe gerade darin besteht, die medizinischen Verh�ltnisse zu beurteilen (Art. 59 Abs. 2bis IVG, Art. 49 IVV; BGE 137 V 210 E. 1.2.1 S. 219; 135 V 254 E. 3.3.2 S. 257; Urteil 9C_999/2010 vom 14. Februar 2011 E. 5.1.2). Zu dieser Beweisw�rdigung �ussert sich der Beschwerdef�hrer jedoch nicht; eine konkrete Auseinandersetzung mit den Ausf�hrungen der Vorinstanz fehlt. Damit bleiben seine R�gen weitestgehend appellatorisch, was im Rahmen der gesetzlichen Kognition (E. 1) nicht ausreicht (vgl. Urteile 9C_706/2011 vom 26. September 2011 und 9C_366/2011 vom 31. Mai 2011). Schliesslich ist seine pauschale Kritik nicht geeignet, die vorinstanzliche Beweisw�rdigung als willk�rlich zu werten.