Source: http://jurabasic.de/aufruf.php?file=4&pp=4&art=6&find=Ladeschein
Timestamp: 2019-07-17 10:44:12
Document Index: 106766644

Matched Legal Cases: ['§ 407', '§ 444', '§ 444', '§ 408', '§ 444', '§ 444', '§ 438']

jura-basic (Ladeschein) - Grundwissen
Frachtvertrag (Frachtbrief und Ladeschein)
Durch den Frachtvertrag ist der Frachtführer verpflichtet, das Gut zu befördern und beim Empfänger abzuliefern (§ 407 Abs. 1 HGB@).
Über die Verpflichtung zur Ablieferung des Gutes kann der Frachtführer ein Ladeschein ausstellen (§ 444 Abs. 1 HGB@).
Der Ladeschein ist für das Rechtsverhältnis zwischen dem Frachtführer und dem Empfänger maßgebend (§ 444 Abs. 3 HGB@).
Der Inhalt des Ladeschein soll die in § 408 Abs. 1 HGB@ genannten Angaben enthalten, insbesondere der Name und die Anschrift des Absenders, des Frachführers und des Empfängers, die übliche Bezeichnung der Art des Gutes sowie die Anzahl der Frachtstücke.
Der Ladeschein ist vom Frachtführer zu unterzeichnen (§ 444 Abs. 1 HGB@).
Er begründet insbesondere die widerlegliche Vermutung, dass die Güter wie im Ladeschein beschrieben übernommen sind (§ 444 Abs. 3 HGB@). Zur Vermeidung von nachträglichen Streitigkeiten ist dienlich, dass der Empfänger beim Wareneingang die Ware auf Überseinstimmung mit dem Ladeschein überprüft. Davon zu unterscheiden ist die Überprüfung der Ware auf Transportschäden.
Die Untersuchungspflicht auf Transportschäden und die Schadensanzeige regelt § 438 HGB@ (siehe Transportschaden).
2. Frachtbrief
3. Ladeschein
Dokument-Nr. 000661, © jura-basic 2019
Dokument-Nr. 000661, Stand: 15.10.2009, Fachgebiet: Handelsrecht- u. Gesellschaftsrecht, © 2019