Source: http://www.koch-anger.de/leistungen/trinkwasserhygiene.html
Timestamp: 2017-06-26 03:36:34
Document Index: 326003111

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 4', '§ 5']

Trinkwasserhygiene durch die Firma Koch in Anger
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Stellen Sie als Hausbesitzer die gesundheitlich und hygienisch einwandfreie Qualität des Trinkwassers in Ihrer Hausinstallation sicher – lassen Sie ihr Trinkwasser untersuchen. Schützen Sie sich, Ihre Mieter und Ihre Gäste vor Krankheiten, die durch Legionellen und andere Mikroorganismen verursacht werden.
Haufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit der Tinkwasserverordung (FAQ)
Wer ist von der gesetzlichen Untersuchungspflicht auf Leginoellen-Befall betroffen?
•die eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung betreiben und
•die Trinkwasser im Rahmen einer gewerblichen oder öffentlichen Tätigkeit abgeben und
•die Duschen oder ähnliche Einrichtungen vorhalten, in denen es zu einer Vernebelung des Trinkwassers kommt.(siehe § 14 Abs.3 TrinkwV 2001).
In Trinkwasserinstallationen, die nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen, können sich Legionellen stark vermehren. Es ist besonders dann gegeben, wenn Wasser tagelang in Leitungen bei Temperaturen zwischen 25 und 55 Grad Celsius (°C) stagniert. Dies ist häufig der Fall, wenn selten oder gar nicht genutzte endständige Leitungen noch am Netz hängen oder andere technische Mängel vorliegen. Ein Risiko kann deshalb auch durch längere Zeit leerstehende Mietwohnungen drohen. Hier kann im schlimmsten Fall das Trinkwassersystem des ganzen Hauses kontaminiert werden. Die in den vergangenen Jahren gemeldeten Legionellose Fälle zeigen, dass das Infektionsrisiko keineswegs nur auf öffentlich genutzte Gebäude wie Schulen, Krankenhäuser oder Altenheime beschränkt ist. Daher erweitert die geänderte Trinkwasserverordnung die Untersuchungspflicht auch auf Mietshäuser und andere gewerblich genutzte Gebäude.
Sie haben zu prüfen, ob für die Trinkwasser-Installation eine Untersuchungspflicht besteht.
Vermieter müssen ihre Anlagen auf Legionellen untersuchen lassen und haben damit ein Labor zu beauftragen. Sie tragen auch die Kosten der Untersuchung (siehe dazu § 14 Abs. 3 in Verbindung mit Anlage 3 Teil II und Anlage 4 Teil II Buchstabe b TrinkwV 2001).
Vermieter müssen dem Gesundheitsamt das Ergebnis der Untersuchung nicht melden, so lange der technische Maßnahmenwert nicht überschritten wurde (§ 15 Abs.3 TrinkwV 2001). Falls der technische Maßnahmenwert von 100 Legionellen in 100 ml Trinkwasser überschritten wird (§ 16 Abs. 1 TrinkwV 2001) ist der Vermieter verpflichtet, dies dem zuständigen Gesundheitsamt unverzüglich anzuzeigen. Zudem hat der Vermieter unverzüglich (§ 16 Abs. 7 TrinkwV 2001):
1.selbst Untersuchungen zur Aufklärung der Ursachen durchzuführen oder durchführen zu lassen; diese Untersuchungen müssen eine Ortsbesichtigung sowie eine Prüfung der Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) einschließen,
3. die Maßnahmen durchzuführen oder durchführen zu lassen, die nach den a.a.R.d.T. zum Schutz der Gesundheit
der Verbraucher erforderlich sind,
4. das zuständige Gesundheitsamt des Bezirks über die ergriffenen Maßnahmen zu unterrichten und
Zu diesen Maßnahmen hat der Vermieter Aufzeichnungen zu führen oder führen zu lassen, die zehn Jahre lang aufzubewahren und dem Gesundheitsamt nach Anforderung vorzulegen sind. Empfehlungen zur Durchführung einer eefährungsanalyse gemäß Trinkwasserverordnung hat das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht.
Ihr Vorteil: Gewissheit über den Zustand Ihres Trinkwassers
In jeder Trinkwasser-Installation sind im Rahmen einer systemischen Untersuchung (entspricht einer orientierenden Untersuchung DVGW Arbeitsblatt W 551 Abschnitt 9.1) am Abgang der Leitung vom Trinkwassererwärmer sowie am Wiedereintritt in den Trinkwassererwärmer (Zirkulationsleitung) Proben zu entnehmen. Zusätzlich sind Proben in der Peripherie zu entnehmen, so dass jeder Steigstrang erfasst wird. Dies bedeutet nicht, dass Proben aus allen Steigsträngen zu entnehmen sind. Voraussetzung für die Auswahl ist, dass die beprobten Steigstränge eine Aussage über die nicht beprobten Steigstränge zulassen (z. B. weil sie ähnlich gebaut sind, gleichartige Gebäudebereiche versorgen und gleich genutzt werden oder möglichst hydraulisch ungünstig liegen). Bei Trinkwasser-Installationen mit vielen Steigsträngen sind primär die Bereiche zu berücksichtigen, in denen das Wasser zum Duschen entnommen wird. Alternativ können auch alle Steigstränge beprobt werden.[2] Die Untersuchungen sind mindestens alle drei Jahre durchzuführen. Die erste Untersuchung
muss bis zum 31.12.2013 abgeschlossen sein (Anlage 4 Teil II Buchstabe b TrinkwV 2001). Die Probenahme erfolgt durch Fachleute (d.h. ausschließlich akkreditierte Probenehmer des Labors).
Zusätzlich zu den Angaben in der TrinkwV mit Hervorhebung von untersuchungspflichtigen Anlagen auf Legionellen ist darauf zu verweisen, dass auch die dort (vermeintlich) nicht mit einbezogenen Anlagen, so in Ein- und Zweifamilienhäusern (beispielsweise auch zutreffend im Zusammenhang mit "Ferien auf dem Bauernhof"), Bürogebäuden, Werkstätten u.a.m. mit auch nicht gewerblicher Wasserabgabe über Zapfhähne und Duschen dem zentralen Anspruch der TrinkwV unterliegen. Dort heißt es in § 4 Allgemeine Anforderungen unter (1): Trinkwasser muss so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit insbesondere durch Krankheitserreger nicht zu besorgen ist. Es muss rein und genusstauglich sein. Diese Anforderung gilt als erfüllt, wenn bei der Wasseraufbereitung und der Wasserverteilung mindestens die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden und das Trinkwasser den Anforderungen der §§ 5 bis 7 entspricht. Für alle Großanlagen, auch wenn diese nicht im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit Trinkwasser abgeben, sehen die technischen Regeln neben den Anforderungen an Planung, Ausführung und Betrieb auch regelmäßige Untersuchungen vor.
1.Wassertemperaturen an der Zapfstelle prüfen, am besten mit Thermometer!
a. Warmwasser = 55°C nach max. 3 Liter Ablauf b. Kaltwasser = 25 °C
2.Anlagentemperaturen der Warmwasserbereitung prüfen!
a.Warmwasser-Vorlauf (Leitung, die oben aus dem Warmwasserspeicher kommt) = 60°C?
b.Zirkulations-Rücklauf (Leitung mit Pumpe, die meist mittig in den Warmwasserspeicher geht) = 55°C? Achtung: Fest eingebaute Thermometer sind oft ungenau. Im Zweifelsfall die Wassertemperatur in einer Probe messen!
3.Sind alle Zirkulationsleitungen gleichmäßig heiß?
4.Läuft die Zirkulationspumpe mindestens 16 Stunden am Tag?
5.Erfolgt eine jährliche Wartung der Trinkwasser-Installation?
Wenn Sie die vorgenannten Fragen alle mit Ja beantworten können, wird auch die nächste Laboruntersuchung wahrscheinlich ein erfreuliches Ergebnis bringen. Auch dezentrale Warmwasserbereitung über Durchlauferhitzer oder Wärmetauscher sind i.d.R. unkritisch, wenn sie mit Temperaturen über 50°C betrieben werden. Kurzzeitige Unterschreitungen der Temperaturen bei hohem Warmwasserverbrauch sind meist unbedenklich. Andernfalls sollten Sie, ggf. zusammen mit Ihrem Installateur, die Anlage optimieren, selbst wenn diesmal die Laboruntersuchung noch kein auffälliges Ergebnis gebracht hat.
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