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Timestamp: 2019-12-06 20:09:44
Document Index: 58543566

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 13', '§ 18']

Satzung des Pilzvereins
Erstellt: Samstag, 21. März 2009 21:24
Veröffentlicht: Samstag, 21. März 2009 21:24
Geschrieben von Volker Jödicke
Satzung des Vereins Pilzverein "Heinrich Sternberg" Rehna e.V.
Der Verein führt den Namen "Pilzverein Heinrich Sternberg Rehna" und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz "e.V.". Der Verein hat seinen Sitz in Rehna. 'Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes und der Landespflege im Sinne der Naturschutzgesetze des Bundes und des Landes Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere die Pflege und Erforschung des Pilzbestandes unserer heimischen Fluren und Wälder.
Die Verein setzt sich für die Verwirklichung seines Zweckes die folgenden inhaltlichen Schwerpunkte:
· Vermittlung von Wissen zur Bestimmung von Pilzen und über die Regeln sachgerechten Sammelns (volkstümlichen Pilzkunde)
· Aufklärung über die ökologische Bedeutung der Pilze im Haushalt der Natur Schutz und Schonung seltener Arten
· Erhaltung und Pflege der natürlichen Umwelt als Lebensraum der Pilze Aufklärung über Pilzgefahren Erforschung ausgewählter Biotope
· Förderung des Interesses am Umweltschutz und der Pilzkunde bei Kindern und Jugendlichen
· pilzkundliche Exkursionen
· Vortragsveranstaltungen
· Durchführung von Ausstellungen zu den Themen "Pilze" und "Umwelt(schutz)"
· Bestimmungsabende
· Erfassung von Standorten geschützter, gefährdeter, seltener Arten und pilzgeographisch bemerkenswerter Daten
· Aufbau einer pilzkundlichen Bibliothek
· Mitwirkung bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Landschafts- und Umweltschutz
· Erfahrungsaustausch mit anderen mykologischen Vereinen und Gesellschaften im In- und Ausland
· Internetpräsentationen
· Mitwirkung am Kartierprogramm "Pilze" des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Satzungsziele verfolgt. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand.
Der Antrag soll den Vornamen, den Namen, das Geburtsdatum und die Anschrift des Antragstellers enthalten. Anträgen von nicht volljährigen Personen ist die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern beizufügen.
Der Antrag juristischer Personen soll den Namen/die Firma, die Registernummer (falls vorhanden), die Angabe zum Registergericht (falls vorhanden) sowie die Anschrift enthalten.
· mit dem Tod des Mitglieds,
· durch freiwilligen Austritt,
· durch Streichung von der Mitgliederliste oder
· durch Ausschluss aus dem Verein.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres ohne Kündigungsfrist zulässig.
Ein- Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz dreimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der
Absendung des dritten Mahnschreibens ein Monat verstrichen ist und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied schriftlich bekanntzumachen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden.
Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von drei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
§ 7 Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühr
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
Näheres zur Höhe und Fälligkeit der Beiträge beschließt die Mitgliederversammlung durch eine Beitragsordnung.
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und ein weiteres Mitglied. Er leitet die Vereinsgeschäfte.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 500 € sind für den Verein nur verbindlich, wenn dem Rechtsgeschäft die Mitgliederversammlung zugestimmt hat.
§ 10 Die Zuständigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
1. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen;
2. Einberufung der Mitgliederversammlung;
3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
4. Erstellung einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für jedes Kalenderjahr
5. Erfüllung der steuerlichen Pflichten
6. Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen;
7. Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern.
§ 11 Amtsdauer des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
§ 12 Beschlussfassung des Vorstandes
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung dem stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden. Der Vorstand ist Beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende.
Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes;
2. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags;
3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
4. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
5. Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes;
In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereiches die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.
§ 14 Die Einberufung der Mitgliederversammlung
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
§ 15 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln erforderlich.
Ober die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:
· Ort und Zeit der Versammlung,
· die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers
· die Zahl der erschienenen Mitglieder
· die Tagesordnung
· die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung
· bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.
§ 16 Außerordentliche Mitgliederversammlungen
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Regelungen dieser Satzung zur Mitgliederversammlung entsprechend.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 13 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§ 18 Anheimfall
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Stadt Rehna als Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechts, welche es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, kirchliche oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 21. März 2003 errichtet und von den nachstehenden zwölf Gründungsmitgliedern wie folgt unterzeichnet:
gez. Volker Jödicke
gez. Torsten Richter
gez. Jörg Müller
gez. Katrin Richter
gez. Karin Markhoff
gez. Uwe Seemann
gez. Jens Markhoff
gez. Artur Nickel
gez. Kerstin Siedenschnur
gez. Christel Völzer
gez. Heinz Ulrich
gez. Frank Fischer
Satzung des Vereins (95.7 kB 2009-03-23 08:18:19)