Source: http://www.frauen-im-oeffentlichen-dienst.de/frauen-im-oeffentlichen-dienst/frauenratgeber/arbeitsplatzausschreibung_in_bund_und_laendern_frauensache
Timestamp: 2018-09-22 13:34:15
Document Index: 23989635

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 9', '§ 38', '§ 97', '§ 48', '§ 221']

Ausschreibung für Teilzeitarbeitsplätze mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben, soweit zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen;
Für von Frauen unterrepräsentierte Bereiche öffentliche Ausschreibung zur Erhöhung der Bewerbungen von Frauen, wenn hausinterne oder dienstübergreifende Ausschreibungen dieses Ziel verfehlen. § 8 Abs. 2 BBG ist davon ausgenommen: Übereinstimmung mit dem Anforderungs- und Qualifikationsprofil;
Öffentliche Auschreibung, wenn Frauen unterrepräsentiert sind, mit besonderer Aufforderung an Frauen, sich zu bewerben;
Soweit keine zwingenden dienstlichen Belange entgegenstehen, sind Vollzeitstellen grundsätzlich teilbar, auch mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben;
Besondere Aufforderung an Frauen, sich zu bewerben
Interne Ausschreibung, öffentliche Ausschreibung oberhalb der Besoldungsgruppe A9 bzw. der entsprechenden Vergütungsgruppe des BAT/BAT-O bzw. Entgeltgruppe des TVöD, in denen Frauen unterrepräsentiert sind;
Ausschreibung in Tagespresse u.ä. möglich, um Frauen gezielt anzusprechen;
Die Qualifikation bemisst sich ausschließlich an den Anforderungen des Berufs, der zu besetzenden Stelle oder der Laufbahn;
Ausschreibungspflicht, auch öffentlich, wenn Frauen unterrepräsentiert sind;
Besondere Aufforderung an Frauen, sich zu bewerben; erneute Ausschreibung auf Verlangen der Gleichstellungsbeauftragten, wenn keine weibliche Bewerbung mit entsprechender Qualifikation
Ausschreibung muss Frauen ausdrücklich ansprechen; Hinweis auf ihre Bevorzugung bei gleichwertiger Qualifikation, wenn sie unterrepräsentiert sind;
Ausschreibung intern und öffentlich, wenn Frauen unterrepräsentiert sind mit Hinweis auf erwünschte Bewerbungen von Frauen;
Ausschreibungspflicht (ausgenommen § 9 Abs. 2 Landesbeamtengesetz), auch öffentlich, wenn Frauen unterrepräsentiert sind;
Hinweis auf Erhöhung des Frauenanteils und darauf, dass sie bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt werden, „... sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen".
Erneute Ausschreibung auf Verlangen der Gleichstellungsbeauftragten, wenn keine weibliche Bewerbung mit entsprechender Qualifikation vorliegt;
Qualifikation ausschließlich nach Anforderungen der Beschäftigungsgruppe zu messen;
Ausschreibung in allen Dienststellen, wenn Frauen unterrepräsentiert sind. Stellen, die aufgrund besonderer Anforderungen mit Absolventinnen und Absolventen einschlägiger Ausbildungsgänge besetzt werde müssen, die nicht in allen Dienststellen beschäftigt sind, muss die Ausschreibung in der jeweiligen Dienststelle erfolgen. Gilt auch für befristete Beschäftigungsverhältnisse des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen. Von dienststellenübergreifender Ausschreibung kann mit Zustimmung der Gleichstellungsbeauftragten abgesehen werden;
Erneute Ausschreibung, wenn keine weibliche Bewerbung mit entsprechender Qualifikation vorliegt und eine interne Besetzung nicht zwingend vorgeschrieben ist. Die Gleichstellungsbeauftragte muss mit dem Verzicht darauf einverstanden sein;
Öffentliche Ausschreibung von Ausbildungsplätzen, Hinweis auf Erhöhung des Frauenanteils bei einem Frauenanteil von weniger als 20 vom Hundert eines Ausbildungsgangs;
Ausschreibung nicht nur für ein Geschlecht, außer es ist unverzichtbare Voraussetzung; Hinweis darauf, dass Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht sind und sie bevorzugt berücksichtigt werden, „... sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen".
Ausnahmen: „... Stellen für Beamtinnen und Beamte nach § 38 Landesbeamtengesetz, Stellen, die Anwärterinnen und Anwärtern oder Auszubildenden vorbehalten sind, Stellen, deren Besetzung nicht mit der Übertragung eines höherbewerteten Dienstpostens verbunden sind, Stellen der kommunalen Wahlbeamtinnen und - beamten."
Ausschließliche Orientierung an den Anforderungen des zu besetzenden Arbeitsplatzes oder übertragenden Amtes;
Ausschreibungen müssen Frauen ausdrücklich ansprechen;
Ausschreibung von Stellen für Beamtinnen und Beamte, Angestellte, Arbeiterinnen und Arbeiter sowie Stellen mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben auch als Teilzeitangebot, soweit dem keine zwingenden dienstlichen Belange entgegenstehen;
Nach Geschlechtern aufgeschlüsselte Bewerbungs- und Einstellungsstatistik;
Übereinstimmung mit den Anforderungen der zu besetzenden Stelle oder des zu vergebenden Amtes;
Ausschreibungspflicht in von Frauen unterrepräsentierten Bereichen. Nach Anhörung der Frauenbeauftragten kann darauf verzichtet werden: bei Rückkehr nach Beurlaubung, wenn Arbeitsplätze Anwärterinnen bzw. Auszubildenden vorbehalten sein sollen, durch Umstrukturierung oder Stellenabbau Beschäftigten vorbehaltenen Stellen, bei ausreichender Bewerbung von Frauen. Vor jeder Ausschreibung ist die Teilbarkeit der Stelle mit existenzsicherndem Einkommen zu prüfen;
Ausdrückliche Aufforderung an Frauen, sich zu bewerben mit Hinweis auf Frauenförderplan;
Ausschließliche Orientierung am Anforderungsprofil der zu besetzenden Stelle oder dem zu vergebenden Amt;
Ausschreibungspflicht bei Unterrepräsentanz von Frauen, nicht nur für ein Geschlecht, aber mit Hinweis auf Vorrang für Frauen mit gleichwertiger Qualifikation, mindestens dienststellenübergreifend, bei Führungspositionen grundsätzlich öffentlich. – Gilt auch für Ausbildungsplätze;
Ausschreibungen für freie Arbeitsplätze durch Beurlaubung ohne Dienstbezüge oder Teilzeit, Versetzung, Abordnung, Zuweisung oder Umsetzung und für Führungspositionen können mit Zustimmung der Gleichstellungsbeauftragten oder Frauenbeauftragten der Hochschulen (§ 97 des Hochschulgesetzes bleibt unberührt) entfallen;
Ausnahmen: Beamtinnen und Beamte nach § 48 Abs. 1, §§ 221/222 Abs. 1 des Landesbeamtengesetzes, Arbeitsplätze, die für Beschäftigte vorgesehen sind: die nach Beurlaubung, Abordnung oder Zuweisung zurückkehren, erfolgreich Auswahlverfahren hinter sich gebracht haben, deren Arbeitsplatz abgebautwerden soll, die aufgrund von Personalentwicklungskonzepten versetzt, abgeordnet, zugewiesen oder umgesetzt werden;
In von Frauen unterrepräsentierten Bereichen ausdrückliche Aufforderung an Frauen, sich zu bewerben;
Ausschreibung auch in Teilzeit, soweit gesetzliche Bestimmungen dies zulassen, auch bei Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben;