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Timestamp: 2016-10-26 15:18:34
Document Index: 157350826

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 91/02 (18.03.2003)
I 91/02
B.________, 1952, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch lic. iur. Pollux L. Kaldis, Sozialversicherungs- und Ausl�nderrecht, Solistrasse 2a, 8180 B�lach,
Mit Verf�gung vom 6. Januar 1999 lehnte die IV-Stelle des Kantons Z�rich das Leistungsbegehren der 1952 geborenen B.________ vom 30. M�rz 1998 ab. Nach wiedererw�gungsweiser Aufhebung dieser Verf�gung und nach Beizug eines Gutachtens der Medizinischen Abkl�rungsstelle der Invalidenversicherung (MEDAS), welches am 27. M�rz 2000 erstattet wurde, sprach sie der Versicherten bei einem Invalidit�tsgrad von 50 % mit Wirkung ab 1. M�rz 1997 eine halbe Invalidenrente zu (Verf�gung vom 5. September 2000).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 28. Dezember 2001 ab, nachdem es zuvor das Verfahren aufgrund des von der Versicherten in Auftrag gegebenen Gegengutachtens bei Dr. A.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH (vom 22. Juni 2001) sistiert hatte.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr ab 1. M�rz 1997 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), insbesondere bei Vorliegen eines geistigen Gesundheitsschadens (BGE 102 V 165; AHI 2000 S. 151 Erw. 2a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 298 Erw. 4c), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruches (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) sowie die Ermittlung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt f�r die Bedeutung �rztlicher Stellungnahmen im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) und den Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis; vgl. ferner RKUV 2000 Nr. KV 124 S. 214). Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 5. September 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
2.1 In sorgf�ltiger W�rdigung der umfassenden medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz zu Recht auf das schl�ssige Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle MEDAS (vom 27. M�rz 2000) welchem ein rheumatologisches Konsilium des Dr. C.________, Facharzt f�r Innere Medizin und Rheumatologie FMH und ein psychiatrisches Konsilium des Dr. D.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, beiliegt, abgestellt und ist gest�tzt darauf zutreffend davon ausgegangen, dass die Beschwerdef�hrerin aufgrund ihrer psychosomatischen St�rung seit 1. Januar 1996 im Rahmen einer ihrem Leiden angepassten T�tigkeit noch zu 50 % arbeitsf�hig ist. Dem kantonalen Gericht ist darin beizupflichten, dass das MEDAS-Gutachten alle Anforderungen erf�llt, welche die Rechtsprechung hinsichtlich Schl�ssigkeit und Beweiskraft verlangt (BGE 125 V 352 Erw. 3a und b) und das psychiatrische Gegengutachten des Dr. A.________ keine erheblichen Gesichtspunkte enth�lt, welche von den MEDAS-Experten nicht ebenfalls schon ber�cksichtigt worden sind.
2.2 S�mtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwendungen verm�gen zu keinem andern Ergebnis zu f�hren. Bei den Ausf�hrungen von Dr. A.________, welche auf der n�mlichen Diagnosestellung einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) basieren, handelt es sich lediglich um eine andere W�rdigung des an sich gleichen, vom MEDAS-Facharzt gr�ndlich abgekl�rten psychischen Gesundheitszustandes. Dies gen�gt nicht, um Zweifel an den schl�ssigen Ergebnissen der daf�r spezialisierten Stelle aufkommen zu lassen. Mit der Vorinstanz ist die von Dr. A.________ festgelegte Arbeitsunf�higkeit von mindestens 75 % nicht ausreichend begr�ndet. Festzustellen gilt zudem, dass der Gutachter seine abweichende Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit insofern relativiert, als er ausf�hrt, m�glicherweise habe sich in den 15 Monaten seit der Beurteilung in der MEDAS der Zustand der Explorandin weiter verschlechtert, sodass das Bild jetzt eindeutiger sei. Da der Sachverhalt bis zum Zeitpunkt des Verf�gungserlasses massgebend ist (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), vermag diese Einsch�tzung die Bewertung der Arbeitsf�higkeit im MEDAS-Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. Im �brigen ist eine im vorliegenden Verfahren in Aussicht gestellte erg�nzende Stellungnahme von Dr. A.________ zu seiner Arbeitsf�higkeitsbeurteilung nicht eingegangen. Nachdem sich das kantonale Gericht mit dem Gegengutachten eingehend auseinandergesetzt hat, kann von einer willk�rlichen W�rdigung des Beweismittels keine Rede sein.
2.3 Nicht zu beanstanden ist schliesslich der von der Vorinstanz vorgenommene Einkommensvergleich, woraus sich ein Invalidit�tsgrad unter 66 2/3 % ergab, und mithin die eine ganze Invalidenrente begr�ndende Grenze nicht erreicht wurde. Die Beschwerdef�hrerin bringt nichts dagegen vor, noch finden sich Anhaltspunkte in den Akten, die zu einer abweichenden Beurteilung f�hren k�nnten, womit sich weitere Ausf�hrungen er�brigen.
Luzern, 18. M�rz 2003