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Timestamp: 2018-07-21 13:31:48
Document Index: 365921978

Matched Legal Cases: ['§184', '§184', '§184', '§ 46', '§ 34', '§ 32', '§ 32', '§184']

Besitz kinderpornographischer Schriften §184 - frag-einen-anwalt.de
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Besitz kinderpornographischer Schriften §184
21.08.2008 22:23 |
wann wird eine Strafe von 20 Tagessätzen nach §184 Abs.1 Nr. 1 Nr. 2, rechtskräftig seit 21.10.2004, wieder aus dem Führungszeugnis bzw. dem Zentralregister und dem Erziehungsregister gelöscht? Inkl. der Nebenfolge, Verbot der Beschäftigung ... Jugendlicher?
Ab wann sind diese für einen Arbeitgeber in einem Führungszeugnis nicht mehr zu sehen, da ich einen Ausbilderschein machen möchte und evtl. später dort aktiv werden will? Aber dazu benötigt man auf jeden Fall ein Führungszeugnis oder auch Zentral- und Erz. Registerauszüge??
Dort werden die jeweiligen Vorstrafen in einem Register geführt. Ob und wie lange Vorstrafen in dem Register gespeichert und Auskünfte darüber erteilt werden, ergibt sich aus den Vorschriften zum Bundeszentralregistergesetz. Je nach Höhe des Urteils werden nach Ablauf der jeweiligen Fristen von 5, 10, 15 oder 20 Jahre die Eintragungen im Bundeszentralregister getilgt, vgl. § 46 BZRG (Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister).
Im Gegensatz zum Bundeszentralregister gelten für die Verurteilungen, die in das Führungszeugnis aufgenommen werden kürzere Tilgungsfristen von 3, 5 oder 10 Jahre, vgl. § 34 BZRG. Kommt vor der Löschung eines Urteilseintrags ein neues Urteil hinzu, bleiben alle Einträge erhalten, bis auch für das letzte Urteil der Löschzeitpunkt erreicht ist (Ausnahmen hiervon gelten für Geldstrafen bis zu 90 Tagessätzen und Freiheitsstrafen bis zu 3 Monaten, vgl. § 32 Abs.2 BZRG.
Zur Vorlage bei einem privaten Arbeitgeber genügt ein einfaches (privates) Führungszeugnis. Das Führungszeugnis wird dem Antragssteller (also Ihnen) zur Einsicht übersandt, Sie können dann selbst entscheiden, ob Sie es an Ihren zukünftigen Arbeitgeber weitergeben oder nicht.
Bitte beachten Sie, dass ein Führungszeugnis kostenpflichtig ist (13 Euro).
Die Anforderung des Bundeszentralregisterauszugs zur Einsichtnahme ist kostenlos
In Ihrem Fall gestalltet es sich gem. § 32 Abs.2 BZRG somit so, dass in einem privaten Führungszeugnis für den Arbeitgeber keine Eintragung vorhanden ist,
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