Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_2_ZensG_2011_Erhebungseinheiten_und_Begriffsbestim-d3788691,3.html
Timestamp: 2016-10-28 02:48:26
Document Index: 200687258

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 25', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 5', '§ 1', '§ 3']

§ 2 ZensG 2011, Erhebungseinheiten und Begriffsbestimmungen | Gesetze auf anwalt24.de
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Gesetz über den registergestützten Zensus im Jahre 2011 (Zensusgesetz 2011 - Zen...…§ 2 ZensG 2011, Erhebungseinheiten und Begriffsbestimmungen§ 3 ZensG 2011, Übermittlung von Daten durch die Meldebehörden und durch oberste...§ 4 ZensG 2011, Übermittlung von Daten durch die Bundesagentur für Arbeit§ 5 ZensG 2011, Übermittlung von Daten durch die nach dem Finanz- und Personalst...§ 6 ZensG 2011, Gebäude- und Wohnungszählung§ 7 ZensG 2011, Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis§ 8 ZensG 2011, Erhebungen an Anschriften mit Sonderbereichen§ 9 ZensG 2011, Zusammenführung der Datensätze und Haushaltegenerierung§ 10 ZensG 2011, Erhebungsstellen§ 11 ZensG 2011, Erhebungsbeauftragte§ 12 ZensG 2011, Zentrale Datenverarbeitung und -aufbereitung§ 13 ZensG 2011, Ordnungsnummern§ 14 ZensG 2011, Ergänzende Ermittlung von Anschriften von Gebäuden mit Wohnraum...§ 15 ZensG 2011, Mehrfachfalluntersuchung§ 16 ZensG 2011, Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten§ 17 ZensG 2011, Bewertung der Qualität der Zensusergebnisse§ 18 ZensG 2011, Auskunftspflicht und Form der Auskunftserteilung§ 19 ZensG 2011, Löschung§ 20 ZensG 2011, Datenübermittlungen§ 21 ZensG 2011, Information der Öffentlichkeit§ 22 ZensG 2011, Übermittlung von Tabellen und Einzelangaben an oberste Bundes- ...…§ 25 ZensG 2011, Finanzzuweisung
§ 2 ZensG 2011, Erhebungseinheiten und Begriffsbestimmungen
§ 2 ZensG 2011Gesetz über den registergestützten Zensus im Jahre 2011 (Zensusgesetz 2011 - ZensG 2011)BundesrechtAbschnitt 1 – Allgemeine RegelungenTitel: Gesetz über den registergestützten Zensus im Jahre 2011 (Zensusgesetz 2011 - ZensG 2011)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: ZensG 2011Gliederungs-Nr.: 29-37Normtyp: Gesetz(1) Erhebungseinheiten der Bevölkerungszählung sind Personen und Haushalte. Zur Bevölkerung zählen1.die nach den melderechtlichen Vorschriften zum Berichtszeitpunkt meldepflichtigen Personen,2.die im Ausland tätigen Angehörigen der Bundeswehr, der Polizeibehörden und des Auswärtigen Dienstes (§ 2 des Gesetzes über den Auswärtigen Dienst) sowie ihre dort ansässigen Familien.Nicht zur Bevölkerung zählen Angehörige ausländischer Streitkräfte, diplomatischer und berufskonsularischer Vertretungen. Einen Haushalt bilden alle Personen, die gemeinsam wohnen. Wer allein wohnt, bildet einen eigenen Haushalt. Personen mit mehreren Wohnungen werden an jedem Wohnort erfasst und einem Haushalt zugeordnet.(2) Die amtliche Einwohnerzahl einer Gemeinde ist die Gesamtzahl der Personen, die ihren üblichen Aufenthaltsort in der Gemeinde haben. Der übliche Aufenthaltsort einer Person ist der Ort, an dem sie nach den melderechtlichen Vorschriften mit nur einer alleinigen Wohnung oder mit ihrer Hauptwohnung gemeldet sein sollte. Bei den im Ausland tätigen Angehörigen der Bundeswehr, der Polizeibehörden und des Auswärtigen Dienstes sowie ihrer dort ansässigen Familien ist anstelle des Aufenthaltsortes der Staat des Aufenthaltes anzugeben.(3) Erhebungseinheiten der Gebäude- und Wohnungszählung sind Gebäude mit Wohnraum, bewohnte Unterkünfte und Wohnungen. Ausgenommen sind Gebäude, Unterkünfte und Wohnungen, die von ausländischen Staaten oder Angehörigen ausländischer Streitkräfte, diplomatischer oder berufskonsularischer Vertretungen genutzt werden und auf Grund internationaler Vereinbarungen unverletzlich sind.(4) Unter "Wohnung" sind nach außen abgeschlossene, zu Wohnzwecken bestimmte, in der Regel zusammenliegende Räume zu verstehen, die die Führung eines eigenen Haushalts ermöglichen und zum Berichtszeitpunkt nicht vollständig für gewerbliche Zwecke genutzt werden. Zur Wohnung gehören auch gesondert liegende zu Wohnzwecken ausgebaute Keller- oder Bodenräume (zum Beispiel Mansarden). Eine Wohnung muss nicht notwendigerweise eine Küche oder Kochnische enthalten. Wohnungen haben einen eigenen Eingang unmittelbar vom Treppenhaus, von einem Vorraum oder von außen, das heißt, dass die Bewohner ihre Wohnung betreten und verlassen können, ohne durch die Wohnung eines anderen Haushalts gehen zu müssen.(5) Sonderbereiche sind Gemeinschafts-, Anstalts- und Notunterkünfte, Wohnheime und ähnliche Unterkünfte. Unter Gemeinschafts- und Anstaltsunterkünften sind Einrichtungen zu verstehen, die der in der Regel längerfristigen Unterbringung und Versorgung von Personen mit einem spezifischen Unterbringungsbedarf dienen. Anschriften, unter denen Wohnungslose gemeldet sind, werden als Notunterkünfte gezählt. Sensible Sonderbereiche sind Bereiche, bei denen die Information über die Zugehörigkeit für Betroffene die Gefahr einer sozialen Benachteiligung hervorrufen könnte. Anschriften, unter denen Personen auf Grund der Meldepflichten für Personen in Krankenhäusern, Heimen und ähnlichen Einrichtungen gemeldet sind, werden den Sonderbereichen zugeordnet.(6) Soweit Erhebungen auf Kreise, Gemeindeverbände unterhalb der Kreisebene und Gemeinden sowie Teile von Städten Bezug nehmen, werden der Gebietsstand und die in § 5 des Bevölkerungsstatistikgesetzes geregelte Bevölkerungsfortschreibung mit Stand vom 31. Dezember 2009 zugrunde gelegt. Davon kann abgewichen werden, wenn und soweit es innerhalb der Länder bis zur Stichprobenziehung zu Gebietsreformen kommt.
§ 1 ZensG 2011, Art, Zwecke und Berichtszeitpunkt des Zensus§ 3 ZensG 2011, Übermittlung von Daten durch die Meldebehörden und durch…