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Timestamp: 2020-07-15 04:44:25
Document Index: 315249498

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 9', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 10', '§ 10']

... Humanbiologie; Medizin; Zahnmedizin
Humanbiologie; Medizin ...
Doktorgrad(e) Dr. med.; Dr. med. dent.; Dr. rer. biol. hum.
1. für den Dr. med.
die bestandene ärztliche Prüfung an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes sowie ein Nachweis nach Abs. 2,
2. für den Dr. med. dent.
die bestandene zahnärztliche Prüfung an einer wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes sowie ein Nachweis nach Abs. 2,
3. für den Dr. rer. biol. hum....
3. für den Dr. rer. biol. hum. ein Studienabschluss nach Abs. 3 Satz 1, der Nachweis nach Abs. 4 und nach Maßgabe von Abs. 3 Sätzen 4 und 7 und die bestandene Promotionseignungsprüfung nach § 7.
(2) 1Weitere Zulassungsvoraussetzung zum Promotionsvorhaben für den Dr. med. und den Dr. med. dent. ist der Nachweis über ein Studium der entsprechenden Fachrichtung (Humanmedizin oder Zahnmedizin) von mindestens zwei Semestern an der FAU oder eine wissenschaftliche Mitarbeit von mindestens einem Jahr in einem Institut oder einer Klinik der FAU. 2Die Dekanin bzw. der Dekan kann in begründeten Sonderfällen auf Antrag der Kandidatin bzw. des Kandidaten und nach Anhörung einer Fachvertreterin bzw. eines Fachvertreters auf diese Zulassungsvoraussetzung verzichten.
(3) 1Voraussetzung für die Zulassung zum Promotionsverfahren für den Dr. rer. biol. hum. im Sinne von Abs. 1 Nr. 3 ist ein mit einem der folgenden Abschlüsse erfolgreich absolviertes Hochschulstudium:
1. Master, Diplom, Magister, Staatsexamen oder vergleichbarer Hochschul-abschluss aufgrund eines i. S. d. Sätze 2 und 3 fachlich einschlägigen Studiums an einer deutschen Universität bzw. ein im Hinblick auf die Qualifikation nicht wesentlich unterschiedlicher gleichwertiger in- oder ausländischer Abschluss
2. das Erreichen einer Gesamtnote von mindestens 2,5 (gut).
2Vorbehaltlich der Regelung in Satz 3 gelten als fachlich einschlägig i. S. d. Satz 1 insbesondere Abschlüsse in einem mathematisch-naturwissenschaftlichen, biomedizinischen, tiermedizinischen, pharmazeutischen, technischen, gesundheitswissenschaftlichen oder psychologischen Studiengang. 3Über die fachliche Einschlägigkeit des Studiums entscheidet der Promotionsausschuss nach Stellungnahme der Betreuerin bzw. des Betreuers zur Beziehung zwischen dem absolvierten Studiengang und dem Fachgebiet des Promotionsvorhabens der Kandidatin bzw. des Kandidaten. 4Weist der Studienabschluss der Kandidatin bzw. des Kandidaten eine Gesamtnote von schlechter als 2,50 aus, so kann die Kandidatin bzw. der Kandidat auf Antrag von der Voraussetzung nach Satz 1 Nr. 2 befreit werden, sofern eine Gesamtnote von mindestens 3,0 nachgewiesen und die Promotionseignungsprüfung nach § 7 bestanden wird. 5Beantragt die Kandidatin bzw. der Kandidat mit einem an einer ausländischen Universität oder ihr gleichgestellten Hochschule erworbenen i. S. d. Sätze 2 und 3 fachlich einschlägigen Studienabschluss die Zulassung zum Promotionsverfahren, so ist für die Beurteilung der Anerkennbarkeit der im Ausland erworbenen Qualifikation in der Regel die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) hinzuzuziehen. 6Kann die Anerkennbarkeit festgestellt werden, so wird auf der Basis der mittels modifizierter bayerischer Formel umgerechneten Gesamtnote des ausländischen Abschlusses i. S. d. Sätze 1 und 4 entschieden, ob eine Zulassung zum Promotionsverfahren erfolgen kann. 7Kann keine eindeutige Feststellung der Anerkennbarkeit getroffen werden und beträgt die mittels modifizierter bayerischer For-mel umgerechnete Gesamtnote des ausländischen Abschlusses mindestens 3,0, so ist in diesen Fällen eine Promotionseignungsprüfung nach § 7 abzulegen; bei umgerechneten Gesamtnoten von schlechter als 3,0 scheidet eine Zulassung zum Promotionsverfahren aus. 8Wer im Anschluss an einen Studienabschluss nach Satz 1 Nr. 1 eine Promotion erfolgreich absolviert und die Berechtigung zur Führung des Doktorgrades erworben hat, kann zum Promotionsverfahren zum Dr. rer. biol. hum. nur zugelassen werden, wer ein zusätzliches Studium entsprechend Satz 1 abgeschlossen hat oder in ein strukturiertes Promotionsprogramm der Medizinischen Fakultät aufgenommen wurde.
(4) 1Die Zulassung zum Promotionsvorhaben nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 setzt den Nachweis über eine mindestens zweijährige hauptberufliche Tätigkeit an einer Einrichtung der Medizinischen Fakultät der FAU oder eine Förderung als Promotionsstipendiatin oder -stipendiat unter der Verantwortung einer Hochschullehrerin bzw. eines Hochschullehrers der Medizinischen Fakultät der FAU voraus. 2Sofern der Nachweis bei der Zulassung zum Promotionsverfahren noch nicht erbracht werden kann, besteht die Möglichkeit, diesen bis zur Eröffnung des Promotionsverfahrens nach § 9 nachzureichen. 3Im Falle des Satz 2 ist zum Zeitpunkt der Zulassung stattdessen eine Erklärung der Betreuerin bzw. des Betreuers zur Beschäftigungssituation der Kandidatin bzw. des Kandidaten während der Laufzeit des Promotionsvorhabens einzureichen. 4Der Promotionsausschuss kann auf Antrag der Kandidatin bzw. des Kandidaten Tätigkeitszeiten von bis zu maximal ei-nem Jahr, die an anderen Universitäten, gleichgestellten Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Max-Planck- oder Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Helmholtz- oder Leibniz-Gemeinschaft erbracht wurden, anerkennen. 5Der Promoti-onsausschuss kann ferner auf begründeten Antrag der Betreuerin bzw. des Betreuers auch Beschäftigungsverhältnisse an einer Einrichtung der Medizinischen Fakultät der FAU anerkennen, deren Beschäftigungsumfang nicht die Hälfte der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit erreicht.
(5) Die Berechtigung zur Führung des akademischen Grades eines Doktors der Medizin, der Zahnheilkunde, der Humanbiologie bzw. eines zu den vorgenannten akademischen Graden fachverwandten Grades schließt die Promotion zur Erlangung desselben bzw. eines fachverwandten akademischen Grades aus.
(1) 1Für Promotionsverfahren zum Doktor der Humanbiologie findet nach Maßgabe von § 6 Abs. 3 Sätzen 4 und 7 eine Promotionseignungsprüfung statt. 2Sie dient der Feststellung der wissenschaftlichen Befähigung der Kandidatin bzw. des Kandidaten zur erfolgreichen Bearbeitung eines entsprechenden Promotionsvorhabens.
(2) 1Der Promotionsausschuss bestimmt nach Anhörung der Kandidatin bzw. des Kandidaten und unter Berücksichtigung eines ggf. vorliegenden Vorschlags der Betreuerin bzw. des Betreuers die Prüfenden. 2Es werden
1. eine Prüfende bzw. ein Prüfender aus der Einrichtung, an der die Kandidatin bzw. der Kandidat tätig ist oder gefördert wird,
2. eine Prüfende bzw. ein Prüfender aus dem Kreis der zur Abnahme von Promoti-onsprüfungen Befugten sowie
3. das Mitglied nach § 4 Abs. 1 Satz 3 als weitere bzw. weiterer Prüfender bestellt.
(3) 1Die Promotionseignungsprüfung findet als Kollegialprüfung in Form eines Kolloquiums statt; sie soll innerhalb von drei Monaten nach Eingang des Antrags auf Zulassungzum Promotionsverfahren durchgeführt werden. 2Das Kolloquium, das von der Kandidatin bzw. dem Kandidaten durch einen Vortrag von maximal 20 Minuten Dauer eingeleitet wird, erstreckt sich auf die Grundlagen des beabsichtigten Promotionsthemas. 3Die Kandidatin bzw. der Kandidat muss erkennen lassen, dass sie bzw. er über die grundlegenden wissenschaftlichen Kompetenzen des Fachgebietes verfügt und damit eine erfolgreiche Bearbeitung des Themas der Dissertation zu erwarten ist. 4Jeder bzw. jedem der Prüfenden ist nach dem einleitenden Vortrag der Kandidatin bzw. des Kandidaten aus-reichend Gelegenheit zu geben, um eine Beurteilung nach Satz 3 treffen zu können. 5Die Dauer der Promotionseignungsprüfung soll 60 Minuten nicht überschreiten.
(4) 1Die Prüfenden bewerten unmittelbar nach der Prüfung die Gesamtleistung der Kandidatin bzw. des Kandidaten mit dem Urteil "bestanden" oder "nicht bestanden". 2Votieren wenigstens zwei Prüfende für "bestanden", wobei das Mitglied der Prüfungskommission nach § 4 Abs. 1 Satz 3 zu diesen beiden Prüfenden gehören muss, so ist die Promotionseignungsprüfung bestanden.
(1) 1Eine auf Deutsch verfasste Dissertation muss von einer Zusammenfassung auf Englisch begleitet sein. 2Dies gilt in den Fällen des Abs. 2 und 3 entsprechend, soweit die bereits veröffentlichten Arbeiten in deutscher Sprache abgefasst sind.
(2) 1Anstelle der Dissertationsschrift kann für Promotionsverfahren zur Erlangung des Dr. med. oder des Dr. med. dent. auch eine bereits veröffentlichte wissenschaftliche Ar...
(2) 1Anstelle der Dissertationsschrift kann für Promotionsverfahren zur Erlangung des Dr. med. oder des Dr. med. dent. auch eine bereits veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit der Kandidatin bzw. des Kandidaten angenommen werden, bei der diese bzw. dieser die Erstautorenschaft innehat, und die in einem anerkannten Publikationsorgan des jeweiligen Fachgebiets mit Kennzeichnung ihrer Verwendung als Bestandteil einer Dissertationsschrift erschienen ist (andere schriftliche Promotionsleistung). 2Im Falle einer geteilten Erstautorenschaft kann die Arbeit, die in einem anerkannten Publikationsorgan erschienen ist, angenommen werden, wenn die Kandidatin bzw. der Kandidat betreffend die Autorenschaft an erster Stelle genannt ist. 3Publikationsorgane gelten i. S. d. dieser FPromO als anerkannt, sofern sie in einer anerkannten Zitationsdatenbank des jeweiligen Fachgebiets, insbesondere SCI bzw. PubMed, oder in von wissenschaftlichen Fachgesellschaften veröffentlichten Aufstellungen anerkannter Publikationsorgane aufgeführt sind. 4Die anstelle der Dissertationsschrift eingereichte Veröffentlichung muss eine in deutscher Sprache abgefasste Darstellung im Umfang von 10 bis 25 Seiten enthalten, durch die die Arbeit in den fachwissenschaftlichen Kontext eingeordnet wird; § 10 Abs. 5 RPromO bleibt unberührt. 5In Ausnahmefällen kann anstelle der Bestätigung gemäß § 10Abs. 3 Satz 3 RPromO eine Bestätigung der Betreuerin bzw. des Betreuers zu den geleisteten Beiträgen der Kandidatin bzw. des Kandidaten im Verhältnis zu den weiteren Ko-Autorinnen bzw. Ko-Autoren eingereicht werden.
(3) 1Anstelle der Dissertationsschrift kann für Promotionsverfahren zur Erlangung des Dr. rer. biol. hum. auch eine Mehrzahl bereits in wissenschaftlichen Publikationsorganen publizierter oder zur Publikation angenommener wissenschaftlicher Arbeiten eingereicht werden (kumulative Dissertation). 2Die in einer kumulativen Dissertation zusammengefassten Arbeiten müssen in der im Publikationsorgan veröffentlichten Version als Bestandteil einer Dissertationsschrift gekennzeichnet sein. 3Ausschließlich in anerkannten Publikationsorganen des jeweiligen Fachgebiets veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten können in einer kumulativen Dissertation zusammengefasst werden. 4Publikationsorgane gelten i. S. d. FPromO als anerkannt, sofern sie in einer einschlägigen Zitationsdatenbank des jeweiligen Fachgebiets, insbesondere SCI, SSCI, A&HCI bzw. PubMed, oder in von wissenschaftlichen Fachgesellschaften veröffentlichten Aufstellungen anerkannter Publikationsorgane aufgeführt sind. 5Mindestens zwei Publikationen müssen von der Kandidatin bzw. dem Kandidaten in Erstautorenschaft verantwortet werden. 6Abs. 2 Sätze 4 und 5 gelten entsprechend, wobei im Falle des Satzes 4 zusätzlich der thematische Zusammenhang der publizierten Schriften dargelegt werden muss.