Source: https://schwerinerschuetzenzunft.de/satzung.html
Timestamp: 2020-03-28 09:18:08
Document Index: 283051092

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 670', '§ 26', '§13', '§ 15', '§19', '§20']

Satzung Schweriner Schützenzunft - schuetzenzunft
Satzung der Schweriner Schützenzunft von 1640 e.V als PDF.
Er hat seinen Sitz in Schwerin – Krösnitz.
a) die Pflege und Förderung des Schießsportes nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes,
Die Mitglieder des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die satzungsgemäß bestellten Amtsträger des Vereins können eine pauschale Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG in angemessener Höhe erhalten. Über die Höhe entscheidet nach Antragstellung des Vorstandes die Mitgliederversammlung. Die steuer- und abgabenrechtlichen Vorschriften sind dabei einzuhalten.
Die pauschale Aufwandsentschädigung ist im Haushaltsplan für das jeweilige Geschäftsjahr zu beschließen.
Sofern Haushaltspläne nach dem Beginn des Geschäftsjahres genehmigt werden, gilt der Beschluss rückwirkend ab Beginn des Geschäftsjahres
Aufwendungen gemäß § 670 BGB, sind zu erstatten.
Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen und die Wertgegenstände, wie Fahnen und Königsbilder des Vereins, an die Stadt Schwerin, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat oder an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung und Wahrung des Schützenbrauchtums.
Der Verein hat: Aktive Mitglieder, Fördermitglieder und Ehrenmitglieder
Fördermitglieder sind diejenigen, die sich dem Verein verbunden fühlen, aber den Schießsport nicht ausüben wollen.
Der Austritt aus dem Verein ist schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer Frist von einem Monat und nur zum Ende eines Quartals, für Kinder und Jugendliche, zulässig. Für Erwachsene ist der Austritt nur zum Ende des Jahres, unter Einhaltung einer Frist von einem Monat, zulässig.
an der Willensbildung des Vereins durch Ausübung des Antrags-, Diskussions-, Wahl- und Stimmrechts teilzunehmen, wobei das Wahl- und Stimmrecht erst ab vollendetem 18. Lebensjahr möglich ist.
den Schießsport zu betreiben und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
eine Aufnahmegebühr in Höhe des durch die Mitgliederversammlung festgelegten Betrages zu zahlen.Diese geht in die Vereinsfinanzen zur satzungsgemäßen Verwendung ein.
die Beiträge gemäß der Finanzordnung des Vereines zu entrichten und entsprechen den Beschlüssen Arbeitsstunden bzw. den dafür vorgesehenen finanziellen Ausgleich zu leisten,
die Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen des Vereins geschädigt und / oder der Zweck des Vereins gefährdet werden könnte.
Die Organe des Vereins sind: Die Mitgliederversammlung, der Vorstand, der Ältestenrat und die Revisionskommission.
Das oberste Vereinsorgan ist die Mitgliederversammlung, die einmal jährlich zu Beginn des Geschäftsjahres, spätestens bis zum 31. März, stattfindet.
Bei Bedarf können weitere Mitgliederversammlungen einberufen werden. Sie sind innerhalb von zwei Wochen einzuberufen, wenn dies von zwei Dritteln der Vorstandsmitglieder oder einem Viertel der Vereinsmitglieder unter Angabe der Gründe verlangt wird.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Aushang im Verein und schriftlich mit Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens 14 Tage vor der Durchführung per E-Mail oder per Post. Umfangreiche Informationen werden im Verein öffentlich zugänglich gemacht und müssen nicht jedem Mitglied persönlich zugehen.
Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Versammlungsleiter. Dieser wird, auf Vorschlag des Vorstandes bestimmt, durch die Mitgliederversammlung bestätigt.
Entgegennahme der Berichte des Vorstandes einschließlich des Rechnungsabschlusses und des Kassenprüfberichts,
Festsetzung von Beiträgen und zur Deckung außerplanmäßigen Finanzbedarfs über die gewöhnliche Geschäftstätigkeit hinaus die Erhebung von Umlagen. Diese Umlagen können jährlich bis zur Höhe eines normalen Jahresmitgliedsbeitrags betragen,
die Entscheidung über Satzungsänderungen und Satzungsneufassung,
die Entscheidung über Beschwerden gegen den Ausschluss eines Mitglieds,
die Wahrnehmung aller sonstigen Aufgaben, die sich durch diese Satzung ergeben,
Anträge zur Mitgliederversammlung, die zu einem eigenen Tagesordnungs­punkt führen, müssen mindestens vier Tage vor der Versammlung beim Vor­sitzenden eingehen Satzungsänderungen sind mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich zu beantragen.
Der Vorstand besteht aus:dem Vorsitzender der Zunft , 1. Stellvertreter des Vositzenden, 2. Stellverter des Vorsitzenden, Schatzmeister und Schriftführer.
Dem Vorstand können bis zu 12 Mitglieder angehören. Ihm obliegt die Geschäftsführung des Vereins. Er ist insbesondere zuständig fürh
die Festlegung der Veranstaltungen des Vereines und deren Koordinierung,
Die Befugnisse aus § 26 (2) BGB den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten und damit die Stellung eines Gesetzlichen Vertreters, haben die unter 1.a, 1.b und 1.d genannten Vorstandsmitglieder. Je zwei der genannten Mitglieder sind gemeinschaftlich zur Vertretung des Vereins erforderlich, wobei jeweils der Vorsitzende oder der 1. Stellvertreter mitzuwirken haben
Der Vorstand wird entsprechend der Kandidatur von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt und ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig. In den Vorstand sind nur Mitglieder wählbar, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig. Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Der Vorstand ist ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger dauernder Verhinderung von Mitgliedern des Vorstandes deren verwaiste Ämter bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch geeignete Mitglieder zu ersetzen. Kann die Funktion aus dem Mitgliedsbestand nicht besetzt werden, ist der Vorstand berechtigt, andere geeignete Personen zu benennen. Der Vorstand ist darüber hinaus berechtigt, Mitglieder in den Vorstand zu kooptieren.
Die Verfahrensweise bei Sitzungen des Vorstandes und des Ältestenrates regelt die Geschäftsordnung. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn 50% seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder seine Stellvertreter, anwesend sind
Der Vorstand ist ermächtigt, Änderungen dieser Satzung, die vom Registergericht verlangt werden, selbstständig vorzunehmen, sofern diese Änderungen materiell unerheblich sind. Die Mitglieder sind darüber unverzüglich, durch Aushang im Verein, zu informieren.
§13 Vereinsstrafen und Vereinsstrafverfahren
Vor einem Ausschluss sind nachfolgende Vereinsstrafen zulässig: :
die Erbringung zusätzlicher gemeinnütziger Arbeitsleistungen zwischen fünf und zehn Stunden,
der befristete Ausschluss von der Benutzung der Vereinseinrichtungen,
der Entzug des Stimmrechtes (zeitweilig oder dauernd),
das Aussetzen der Mitgliedschaft,
der Verlust einer Wahlfunktion,
ein Ordnungsgeld zwischen 50,00 € und 100,00 €.
Das Mitglied kann gegen den Ausspruch einer Vereinsstrafe innerhalb von vier Wochen ab Zustellung des Beschlusses Widerspruch einlegen. Der Ältestenrat prüft den Widerspruch und falls er dem Widerspruch nicht entspricht, hat er die Sache zur Entscheidung der Mitgliederversammlung vorzulegen. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig.
Wahlen und Abstimmungen werden in der Wahlordnung der Zunft geregelt.
Gewählt ist, wer die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist die Wahl zu wiederholen. Ergibt sich erneut Stimmengleichheit, so entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.
Beschlüsse der Organe werden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt oder gesetzlich keine anderen Mehrheiten vorgeschrieben sind, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen (Mehrheit der auf Ja oder Nein lautenden Stimmen) gefasst. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Die Stimmabgabe muss persönlich erfolgen, in Ausnahmefällen kann die Stimmabgabe schriftlich erfolgen.
§ 15 Revisionskommissiont
Die Revisionskommission wird von der Mitgliederversammlung für 4 Jahre gewählt und besteht aus bis zu drei Mitgliedern. Aus ihrer Mitte bestimmen sie den Vorsitzenden. Diese dürfen nicht dem Vorstand oder eines von ihm eingesetzten Gremiums angehören. Ihre Wiederwahl ist zulässig.
Die Revisionskommission hat die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Jahr sachlich und rechnerisch zu prüfen. Die Revisionskommission erstattet der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht.
Der Prüfungstermin ist mit dem Schatzmeister abzustimmen. Bei vermuteten Unregelmäßigkeiten können auch kurzfristig unangekündigte Kassenprüfungen durchgeführt werden.
Zur Durchsetzung der Satzung hat der Vorstand eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung,eine Jugendordnung, eine Wahlordnung sowie eine Ordnung zur Benutzung der Sportstätten zu erlassen. Weiter sind darüber hinaus notwendige Ordnungen durch den Vorstand zu erlassen. Diese Ordnungen besitzen nur Gültigkeit, wenn sie mit einer Mehrheit von zwei Drittel der Mitglieder des Vorstandes beschlossen werden.
Die Auflösung des Vereines kann nur in einer besonders zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Diese Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Mitglieder anwesend sind. Kommt wegen Fehlens von Mitgliedern der Beschluss zur Auflösung des Vereins nicht zustande, ist binnen vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die endgültig mit einer Stimmenmehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitgliedern beschließt.
§19 Funktionsbezeichnungen
§20 Inkrafttreteng
Diese Satzung tritt mit der Beschlussfassung am 03.03.2019 in Kraft. Die bisherige Satzung tritt zum gleichen Zeitpunkt außer Kraft. Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am: 03. März 2019