Source: http://www.ethikakademie.de/printable/acp-beraterausbildung/index.php
Timestamp: 2017-11-24 20:30:38
Document Index: 175441812

Matched Legal Cases: ['§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132']

EthikAkademie.de ACP Beraterausbildung
Die gesundheitliche Versorgungsplanung ist mit § 132 g SGB V durch das Hospiz- und Palliativstärkungsgesetz (HPG) 2015 eingeführt worden.
ACP ist ein andauernder "Kommunikationsprozess zwischen Individuen, ihren gesetzlichen Vertretern und Behandelnden und Betreuenden. Es verfolgt das Ziel, möglichst künftige Behandlunsentscheidungen für den Fall, dass die Betroffenen selbst nicht entscheiden können, zu verstehen, zu überdenken, zu erörtern und vorauszuplanen" (ACPEL-Society 2016).
Damit Vorsorgedokumente und Willenserklärungen auch valide sind und beachtet werden, ist eine Unterstützung beim Entstehen sinnvoll. Diese Unterstützungsleistung kann durch Gesprächsbegleiterinnen oder Gesprächsbegleiter erfolgen. Im Zusammenhang mit der Unterstützung von Patientenverfügung hat sich in den letzten Jahren dazu die Bezeichnung Berater etabliert. Das Beratungsselbstverständnis ist Gegenstand der Ausbildung.
Aktuell wird eine Rahmenvereinbarung zwischen Kostenträgern und Leistungserbringern verhandelt, in der die genauen Verfahren, Voraussetzungen und Vergütungsmöglichkeiten festgelegt sein werden.
Diese Weiterbildung berücksichtigt den aktuellen Stand der Diskussion und mit Besuch der Weiterbildung können Sie mit dem von uns erstellten Zertifikat und dem Konzept zur Umsetzung des § 132 g SGB V in der entsprechenden Einrichtung unmittelbar Ihre Anerkennung bei den Krankenkassen beantragen.
Sie möchten in Ihrer Einrichtung eine gesundheitliche Versorgungsplanung gem. § 132 g SGB V anbieten.
Als Beraterinnen bzw. Gesprächsbegleiterinnen können insbesondere unterschiedliche Berufsgruppen beitragen.
Kinderkrankenpfleger(in)
staatlich anerkannte(r) Heilerziehungspfleger(in)
einschlägiger Studienabschluss im Bereich
Geistes-, Sozial und Erziehungswissenschaften
Anforderungen gem. § 132 g SGB V
Die gesetzliche Regelung des § 132 g SGB V sieht keine detaillierten Anforderungen an die Qualifikation der Beraterinnen und Berater vor. Dies könnte in einer Rahmenvereinbarung geregelt werden.
Dennoch ist eine berufliche Tätigkeit im Gesundheitswesen förderlich.
Die Weiterbildung umfasst zwei Teile.
Der erste Teil umfasst 40 Lehreinheiten von je 45 Minuten und einen praktischen Teil.
Im zweiten Teil wird es um ergänzende Praxisfälle gehen. Insbesondere werden die eigenständig durchgeführten Beratungen begleitet.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer führen unter Begleitung Beratungsprozesse zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase durch.
Die Beratungsprozesse werden mit einer anschließenden Reflexion ausgewertet.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer führen alleinverantwortlich geplante, vorbereitete, durchgeführte und dokumentierte Beratungsprozesse zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase durch.
Es erfolgt ein Austausch und eine Reflexion der Weiterbildungsteilnehmer.
2000 Promotion zu Patientenverfügungen (Autonomie und Fremdbestimmung bei medizinischen Entscheidungen für Nichteinwilligungsfähige, Münster: LIT-Verlag 2000, 3. Auflage 2005)
Mitarbeit im Forschungsprojekt „Patiententestament und Patientenanwalt. Advanced Directives and Durable Power of Attorney”, Ruhr-Universität Bochum (Leitung: Prof. Dr. Hans-Martin Sass), gefördert durch die Volkswagen Stiftung (1994-1997)
Jahrelange Erfahrung in der Beratung zu Vorsorgedokumenten, der Implementierung von Vorsorgedokumenten in Einrichtungen des Gesundheitswesens mit dem Schwerpunkt Alten- und Behindertenhilfe
Persönlich berufenes Mitglied der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Selbstbestimmung am Lebensende” des Bundesministeriums der Justiz (2003-2004) und Sachverständiger des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages 2009 zur gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen
Initiator der "Standards für die Beratung zu Patientenverfügungen" (May A, Niewohner S, Bickhardt J, Kreß H, Rothärmel S) in Ethik in der Medizin 2005, 332-336 als Beitrag zur Qualitätsdiskussion zur Beratung zu Patientenverfügungen
1.390,00 Euro zuzüglich MwSt.
Das Seminar ist als Kompaktseminar konzipiert.
Anmeldung zum Kurs ACP - Erfurt
ACP-Erfurt (Nr. 1)
ACP (Nr. 1) 2018 in Erfurt
ACP-Erfurt (Nr. 2)
ACP (Nr. 2) 2018 in Erfurt
Das Hospiz- und Palliativstärkungsgesetz 2015 hat mit § 132 g SGB V einen Beratungsanspruch für Bewohner in Pflegeeinrichtungen zur "gesundheitlichen Versorgungsplanung" geschaffen.
Der § 132 g SGB V sieht weiterhin Fallbesprechungen vor, damit auf individuelle Bedürfnisse der Bewohnerin bzw. der Patientin besprochen werden für die letzte Lebensphase und Sterbephase. Dabei sollen Notsituationen besprochen werden und auf Maßnahmen der palliativ-medizinischen, palliativ-pflegerischen und psychosozialen Versorgung eingegangen werden.
Diese beiden Bereiche Beratung und Fallbesprechung werden ausführlich behandelt.
Dies Zertifikat dient zur Anerkennung als Beraterin nach § 132 g SGB V durch die Krankenkasse.
Die Weiterbildung wird unterstützt durch:
(c) 2017, Stand: 11.2017