Source: http://www.uckermark.de/index.phtml?mNavID=1897.97&sNavID=1897.101&La=1
Timestamp: 2018-01-20 22:58:33
Document Index: 320969134

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 45', '§ 16', '§ 88', '§ 16', '§ 54']

Landkreis Uckermark - Informationen für Arbeitgeber
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03984 70-4752
(Frau Helena Ferapontow)
03984 70-4952
jobcenter@uckermark.de
Die Mitarbeiter des Arbeitgeberservice stehen allen Arbeitgebern zur Verfügung. Wir nehmen Ihre Stellenangebote entgegen und helfen bei der Besetzung dieser Stellen durch passgenaue Vermittlung. Gern beraten wir Sie über Fördermöglichkeiten bei Einstellung von ALG-II-Empfängern und stehen auch als Vermittler zwischen Arbeitgeber und Fallmanager zu Ihrer Verfügung.
Ihre Ansprechpartner in den Geschäftsstellen sind folgendermaßen für Sie erreichbar:
Arbeitgeberservice Geschäftsstelle Prenzlau
03984 70-4652
(Herr Martin Röthke)
03984 70-4356
(Herr Olaf Hinz)
03984 70-3856
(Herr Axel Schöning)
Arbeitgeberservice Geschäftsstelle Schwedt/Oder
03332 208-271
(Herr Ralf Werner)
03332 208-272
(Frau Alrun Lang)
Arbeitgeberservice Geschäftsstelle Templin
Friedrich-Engels-Straße 11
03987 413-452
(Herr Klaus Gärtner)
03987 413-552
(Herr Dieter Tramp)
Arbeitgeberservice Geschäftsstelle Angermünde
03331 268-142
(Herr Hartmut Lerche)
Arbeitgeberservice – Service aus einer Hand
Die Mitarbeiter des Arbeitgeberservice bieten u. a. folgende Dienstleistungen an:
Entgegennahme von Stellenangeboten/Ausbildungsplatzangeboten und Übermittlung passgenauer Bewerbervorschläge
Beratungsleistungen zu Eingliederungsinstrumenten nach SGB II und SGB III sowie zu Bundes- und Landesprogrammen
Die wichtigsten Eingliederungsinstrumente sollen im Folgenden kurz erläutert werden:
(§ 16 Abs. 1 S. 2 SGB II i. V. m. § 45 SGB III)
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung dienen u. a. der Feststellung, der Verringerung oder der Beseitigung von Vermittlungshemmnissen. Finden sie in einem Unternehmen statt, besteht damit die Möglichkeit, die Eignung eines bestimmten Arbeitsuchenden für eine bestimmte Arbeitsaufgabe festzustellen. Im Maßnahmezeitraum fallen für den Unternehmer keine Personalkosten an; der Arbeitsuchende erhält seine ALG-II-Leistungen während des Maßnahmezeitraums weiter und kann ihm zusätzlich entstehende Kosten beim Leistungsträger geltend machen.
(§ 16 Abs. 1 S. 2 SGB II i. V. m. §§ 88 ff SGB III)
Der EGZ soll die Einrichtung eines dauerhaften Arbeitsverhältnisses ermöglichen. Er stellt einen finanziellen Ausgleich für den Arbeitgeber dar, der einen erwerbsfähigen ALG-II-Empfänger mit Vermittlungshemmnissen einstellt. Vermittlungshemmnisse können in der Person des Arbeitsuchenden bzw. in seiner Qualifikation liegen. Höhe und Dauer der EGZ-Förderung bemessen sich grundsätzlich an der Quantität und Ausprägung der zugrunde liegenden Vermittlungshemmnisse (Einzelfallprüfung). Grundsätzlich besteht nach Beendigung des Förderzeitraumes eine Nachbeschäftigungspflicht des Arbeitgebers. Ein EGZ kann nicht gezahlt werden, wenn der Arbeitnehmer in den letzten vier Jahren länger als drei Monate bei dem Arbeitgeber, der die Förderung beantragen möchte, sozialversicherungspflichtig beschäftigt war. Sonderregelungen zur Förderung gibt es bei Einstellung von behinderten und schwerbehinderten Personen sowie älteren Personen.
(§ 16 Abs. 1 S. 2 SGB II i. V. m. § 54a SGB III)
Eine EQ ist ein Langzeitpraktikum, mit dem Jugendlichen mit eingeschränkten Vermittlungschancen der Einstieg in die berufliche Ausbildung erleichtert werden soll. EQ werden vorrangig Jugendlichen angeboten, die bis zum 30.09. des Ausbildungsjahres noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Eine EQ soll auf die Übernahme in eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf vorbereiten. Die Tätigkeiten einer EQ werden deshalb aus den entsprechenden Ausbildungsordnungen abgeleitet. Arbeitgeber, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung durchführen, können durch Zuschüsse zur Vergütung bis zu einer Höhe von 216 Euro monatlich zuzüglich eines pauschalierten Anteils am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag des Auszubildenden gefördert werden. Diese Leistungen werden auf Antrag des Ausbildungsbetriebes gewährt.
Entsprechende Formulare werden derzeit überarbeitet und zeitnah zur Verfügung gestellt.
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