Source: http://www.jurablogs.com/2010/10/07/aktuelles-skimming
Timestamp: 2016-10-24 00:15:24
Document Index: 17736471

Matched Legal Cases: ['BGH', '§202', 'BGH', 'BGH', '§202', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 202', 'BGH', 'BGH', '§ 202', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§202', 'BGH', '§ 202', 'BGH']

BlogsInternet-Strafrecht.comOktober 2010Aktuelles zum SkimmingDas Skimming bei EC-Karten erfreut sich weiter hoher Beliebtheit – ein guter Grund, auf die aktuellen Entwicklungen zum Thema zu blicken. Noch im März 2010 hatte sich der 4. BGH-Strafsenat zu Wort gemeldet und verkündet, dass beim Auslesen von Daten, die in einem Magnetstreifen gespeichert sind, nicht automatisch der §202a StGB gegeben sein muss – ich hatte hier berichtet und kommentiert.Nun gab es dazu eine anders lautende Rechtsprechung des 3. Strafsenats beim BGH (3 StR 425/04) sowie Probleme mit Ansichten des 1. und 5. Strafsenats. Der 4. Strafsenat hat daher bei den anderen Senaten angefragt, ob diese ihre Auffassungen aufrecht erhalten – und von den Senaten die Antwort erhalten, das man der Rechtsprechung des 4. Strafsenats beitreten möchte. Das Ergebnis ist nunmehr ein aktueller Beschluss des 4. Senats beim BGH (4 StR 555/09), in dem die bisherige Auffassung “zementiert” wird: Alleine das auslesen der (evt. Verschlüsselten) Daten aus einem Magnetstreifen einer EC-Karte fällt nicht unter den Tatbestand des §202a StGB. Die Argumentation:Dass Daten magnetisch und damit nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind, stellt keine besondere Sicherung gegen unberechtigten Zu- gang dar. Vielmehr handelt es sich gemäß § 202 a Abs. 2 StGB nur bei Daten, die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespei- chert oder übermittelt werden, um Daten im Sinne des ersten Absatzes dieser Vorschrift. Demgemäß schützt § 202 a Abs. 1 StGB nur diejenigen nicht unmit- telbar wahrnehmbar gespeicherten Daten im Sinne des § 202 a Abs. 2 StGB, die darüber hinaus besonders gesichert sind ...Zum vollständigen Artikel10 verwandte ArtikelAuslesen einer Kreditkarte ist kein Ausspähen von Daten gem. § 202a StGBBGH: Datensätze und PIN einer EC-Karte an Geldautomaten abschöpfen, erfüllt nicht den Tatbestand des “Ausspähens von Daten”, bleibt aber
auch nicht straflos / SkimmingBGH: Kein Ausspähen von Daten im Sinne des § 202a StGB beim «Skimming»Einverständliche Lösung beim BGH zum Auslesen von Zählkarten/Ausspähen von Daten(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 17.2.2011 zu den Konkurrenzen bei der Verabredung mehrerer Verbrechen (3 StR 419/10)Skimming wird zum teuren ProblemDer Versuchsbeginn beim “Skimming”Auslesen von Zahlungskarten – einverständliche Lösung beim BGH?Zur Zugangssicherung im Rahmen des §202a StGB(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 27.1.2011 zum unmittelbaren Ansetzen beim sogenannten Skimming (4 StR 338/10)Verwandtes im Webstrafrecht-online.de: juris.bundesgerichtshof.de: Urteil des 3. Strafsenats10.5.2005 - 3 StR 425/04 -juris.bundesgerichtshof.de: Beschluss des 4. Strafsenats6.7.2010 - 4 StR 555/09 -hrr-strafrecht.de: HRRS April 2010: Tyszkiewicz - Skimming als Ausspähen von Daten gemäß § 202a StGB? - Zugl. Anm. zu BGH HRRS 2010 Nr. 173Über den ArtikelVeröffentlicht October 7, 2010 8:57am im Blog Internet-Strafrecht.com.ThemenStgb, Urteil, SkimmingTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteres„Schere, Stein, Papier“ bei der Polizei und vor Gerichtvon Stefan Maier / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenRechtskunde mit der Mausvon Alexandra Braun / Strafrecht in Hamburg und anderswoDie ultimative Alternative zu Wasserwerfernvon Carsten R. Hoenig / kanzlei-hoenig.de600 Mio. IP-Anschriften mit einer Farm verknüpftvon German American Law Journal :: US-Recht auf DeutschDas Grundgesetz, eine Verfassung?von SassenspegelAls nächstes lesen - bislang 70 Leser:Urteil Computerbetrug - Wenn man Dritten unverschlüsseltes Pay-TV ermöglicht...