Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20010426_OGH0002_0060OB00333_00I0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2019-12-16 10:53:49
Document Index: 142556223

Matched Legal Cases: ['OGH', '§1326', '§ 1326', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1326', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1326', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1326', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§879', '§31', '§ 31', '§ 6', '§ 879', '§ 864', '§ 6', 'OGH', 'OGH', '§ 1313', '§ 1315', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 6Ob333/00i - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob287/59 (2Ob288/59) 8O...
RS0031385
2Ob287/59 (2Ob288/59); 8Ob22/72; 2Ob15/74; 8Ob170/77; 6Ob597/78; 1Ob736/78; 2Ob102/80; 2Ob147/81; 8Ob44/87; 1Ob2227/96y; 1Ob161/00h; 6Ob333/00i; 2Ob111/04v
ABGB §1326 B3
Nach § 1326 ABGB kann ein Schadenersatzbetrag auch dann zugesprochen werden, wenn die Verletzung bloß möglicherweise das bessere Fortkommen verhindert.
2 Ob 287/59
Entscheidungstext OGH 07.10.1959 2 Ob 287/59
Veröff: ZVR 1960/238 S 162
8 Ob 22/72
Entscheidungstext OGH 08.02.1972 8 Ob 22/72
2 Ob 15/74
Entscheidungstext OGH 07.02.1974 2 Ob 15/74
Veröff: ZVR 1974/70 S 114
8 Ob 170/77
Entscheidungstext OGH 09.11.1977 8 Ob 170/77
6 Ob 597/78
Entscheidungstext OGH 15.06.1978 6 Ob 597/78
Entscheidungstext OGH 08.11.1978 1 Ob 736/78
2 Ob 102/80
Entscheidungstext OGH 16.09.1980 2 Ob 102/80
2 Ob 147/81
Entscheidungstext OGH 01.12.1981 2 Ob 147/81
Beisatz: Ausreichend ist eine auch nur geringe Wahrscheinlichkeit eines Schadeneintrittes. (T1) Veröff: ZVR 1988/132 S 283
Auch; Beisatz: Auch wenn noch ungewiß ist, ob eine Verhinderung des besseren Fortkommens überhaupt eintreten wird, kann bereits eine Entschädigung gemäß § 1326 ABGB begehrt werden. (T2)
Beisatz: Der Zuspruch einer Verunstaltungsentschädigung ist schon dann geboten, wenn das durch die Verunstaltung hervorgerufene äußere Erscheinungsbild das bessere Fortkommen beeinträchtigen kann. (T3)
Auch; Beisatz: Das Ausmaß richtet sich stets nach den Umständen des Einzelfalles. (T4)
2 Ob 111/04v
Entscheidungstext OGH 18.05.2004 2 Ob 111/04v
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0031385
JJR_19591007_OGH0002_0020OB00287_5900000_003
Rechtssatz für 2Ob104/70 2Ob90/72 2Ob2...
RS0031229
2Ob104/70; 2Ob90/72; 2Ob2/73; 2Ob15/74; 2Ob149/74; 2Ob278/75; 2Ob25/76; 8Ob178/76; 2Ob254/76; 8Ob88/77; 2Ob172/77; 8Ob170/77; 8Ob15/78; 8Ob76/78; 6Ob705/78; 2Ob206/78; 7Ob552/79; 8Ob98/79; 8Ob264/79; 8Ob262/79; 7Ob515/80; 8Ob75/80; 2Ob74/80; 2Ob182/80; 8Ob28/81; 8Ob211/81; 2Ob136/81; 8Ob260/81; 2Ob10/82; 2Ob73/82; 4Ob31/82; 2Ob24/85; 1Ob715/86; 7Ob555/87; 2Ob147/88; 2Ob53/88; 9ObA2153/96z; 6Ob333/00i; 9Ob278/00y; 10Ob86/01x
ABGB §1326 B2
Verunstaltungsentschädigung wegen verminderter Heiratsaussicht auch bei Männern.
2 Ob 104/70
Entscheidungstext OGH 30.04.1970 2 Ob 104/70
2 Ob 90/72
Entscheidungstext OGH 12.05.1972 2 Ob 90/72
2 Ob 149/74
Entscheidungstext OGH 09.05.1974 2 Ob 149/74
Veröff: SZ 47/60 = ZVR 1975/63 S 83
2 Ob 278/75
Entscheidungstext OGH 18.12.1975 2 Ob 278/75
Veröff: ZVR 1976/322 S 343
2 Ob 25/76
Entscheidungstext OGH 27.02.1976 2 Ob 25/76
8 Ob 178/76
Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 178/76
Veröff: ZVR 1977/170 S 211
2 Ob 254/76
Entscheidungstext OGH 02.12.1976 2 Ob 254/76
Veröff: ZVR 1977/216 S 245
8 Ob 88/77
Entscheidungstext OGH 29.06.1977 8 Ob 88/77
2 Ob 172/77
Entscheidungstext OGH 06.10.1977 2 Ob 172/77
Veröff: ZVR 1978/290 S 347
8 Ob 15/78
Entscheidungstext OGH 14.03.1978 8 Ob 15/78
Veröff: ZVR 1978/291 S 347
8 Ob 76/78
Entscheidungstext OGH 31.05.1978 8 Ob 76/78
Veröff: ZVR 1979/159 S 169
6 Ob 705/78
Entscheidungstext OGH 19.10.1978 6 Ob 705/78
Beisatz: 12 1/2 jähriger Schüler (T1)
2 Ob 206/78
Entscheidungstext OGH 09.01.1979 2 Ob 206/78
Vgl; Beisatz: Ledigenstand muß behauptet werden, die bloße Angabe des Familienstandes in der Parteienvernehmung genügt hiefür nicht. (T2) Veröff: ZVR 1979/266 S 311
7 Ob 552/79
Entscheidungstext OGH 19.04.1979 7 Ob 552/79
Veröff: EFSlg 33776
8 Ob 264/79
Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 264/79
8 Ob 262/79
Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 262/79
7 Ob 515/80
Entscheidungstext OGH 31.01.1980 7 Ob 515/80
8 Ob 75/80
Entscheidungstext OGH 22.05.1980 8 Ob 75/80
2 Ob 74/80
Entscheidungstext OGH 24.06.1980 2 Ob 74/80
2 Ob 182/80
Entscheidungstext OGH 10.02.1981 2 Ob 182/80
Veröff: ZVR 1982/141 S 113
2 Ob 136/81
Entscheidungstext OGH 06.10.1981 2 Ob 136/81
8 Ob 260/81
Entscheidungstext OGH 19.11.1981 8 Ob 260/81
2 Ob 10/82
Entscheidungstext OGH 26.01.1982 2 Ob 10/82
Veröff: ZVR 1982/333 S 282
2 Ob 73/82
Entscheidungstext OGH 23.03.1982 2 Ob 73/82
2 Ob 24/85
Entscheidungstext OGH 08.10.1985 2 Ob 24/85
1 Ob 715/86
Entscheidungstext OGH 04.03.1987 1 Ob 715/86
Veröff: ZVR 1987/127 S 373 = EvBl 1987/159 S 588
2 Ob 147/88
Entscheidungstext OGH 06.12.1988 2 Ob 147/88
9 ObA 2153/96z
Entscheidungstext OGH 04.09.1996 9 ObA 2153/96z
Auch; Beisatz: Bei aufrechter Ehe gebührt sie nicht. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0031229
JJR_19700430_OGH0002_0020OB00104_7000000_001
Rechtssatz für 8Ob98/79 2Ob86/81 2Ob14...
RS0031203
8Ob98/79; 2Ob86/81; 2Ob142/81 (2Ob143/81); 2Ob149/88; 2Ob58/89; 2Ob8/90; 2Ob57/91; 9ObA2153/96z; 1Ob161/00h; 6Ob333/00i; 9Ob278/00y; 2Ob218/17y; 4Ob156/18x
Die Verhinderung des besseren Fortkommens stellt einen besonderen Vermögensschaden dar, der im Entfall einer Verbesserung der Lebenslage besteht; dazu gehören vor allem verschlechterte Berufsaussichten, aber auch der Entgang von Heiratschancen.
Veröff: EFSlg 33772
2 Ob 86/81
Entscheidungstext OGH 28.04.1981 2 Ob 86/81
Auch; Veröff: ZVR 1984/90 S 84
2 Ob 8/90
Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 8/90
2 Ob 57/91
Entscheidungstext OGH 11.11.1991 2 Ob 57/91
Auch; Beisatz: Unter der Behinderung des besseren Fortkommens im Sinne des § 1326 ABGB ist nicht bloß die Verhinderung des beruflichen Aufstiegs, sondern ganz allgemein die konkrete Gefahr zu verstehen, dass eine sonst mögliche Verbesserung der Lebenslage infolge der nachteiligen Veränderung der äußeren Erscheinung entfallen könnte, wie etwa eine vorteilhafte Eheschließung. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0031203
JJR_19790913_OGH0002_0080OB00098_7900000_001
Rechtssatz für 1Ob508/79 1Ob738/83 8Ob...
6 Ob 553/86
Entscheidungstext OGH 27.08.1987 6 Ob 553/86
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0023427
JJR_19800116_OGH0002_0010OB00508_7900000_001
Rechtssatz für 1Ob400/97y 1Ob93/00h 6O...
RS0109752
1Ob400/97y; 1Ob93/00h; 6Ob160/00y; 6Ob333/00i; 6Ob55/02k; 6Ob304/02b; 1Ob216/04b; 2Ob144/08b
ABGB §879 Abs3 BIIc
KSchG §31f
Der Ausschluss der Haftung für leicht fahrlässige Beeinträchtigung in AGB von Leben und Gesundheit war seit jeher sittenwidrig und damit schon vor Inkrafttreten des § 31 f KSchG unwirksam.
Auch; Beisatz: Die Freizeichnung von der Haftung für Personenschäden in AGBs ist auch insoweit, als sie sich auf leichte Fahrlässigkeit bezieht, schon ganz allgemein als Verstoß gegen die guten Sitten zu beurteilen, sie war deshalb auch schon vor dem Inkrafttreten des § 6 Abs 1 Z 9 KSchG als gröbliche Benachteiligung des anderen Teils unwirksam. (T1); Beisatz: Hier: Haftungsfreizeichnung in der Badeordnung eines Schwimmbadbetreibers. (T2)
Beis wie T1; Beisatz: Was die Rechtsprechung zu Freizeichnungsklauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen judiziert, muss wegen der im gegebenen Zusammenhang bestehenden Gleichbehandlung im Gesetz (§ 879 Abs 3 ABGB; vgl auch § 864a ABGB, § 6 Abs 3 KSchG) auch für Vertragsformblätter gelten. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109752
JJR_19980324_OGH0002_0010OB00400_97Y0000_001
Rechtssatz für 7Ob51/00a 6Ob314/00w 6O...
RS0113602
7Ob51/00a; 6Ob314/00w; 6Ob333/00i; 9Ob19/05t; 1Ob114/08h; 5Ob52/09x; 2Ob7/10h
Entsteht, durch das Lösen einer Eintrittskarte zum Besuch einer Eisbahn zwischen deren Betreiber und die Besucher ein Vertragsverhältnis, besteht für den Betreiber die vertragliche Nebenpflicht, die dem Besucher zur Ausübung des Eislaufsports überlassene Anlage in verkehrssicherem und gefahrlosem Zustand zu erhalten. Für die Verletzung dieser Schutzpflicht hat der Betreiber nach Vertragsgrundsätzen einzustehen. Er haftet demnach für das allfällige Fehlverhalten eines Gehilfen gemäß § 1313a ABGB und nicht bloß nach § 1315 leg cit.
Vgl auch; nur: Es besteht für den Betreiber die Nebenpflicht, die dem Besucher überlassene Anlage in verkehrssicherem und gefahrlosem Zustand zu erhalten. (T1); Beisatz: Jeden, der eine seiner Verfügung unterliegende Anlage dem Zutritt eines Personenkreises eröffnet, trifft eine Verkehrssicherungspflicht. Er muss die Anlage für die befugten Benützer in einem verkehrssicheren und gefahrlosen Zustand erhalten und vor erkennbaren Gefahren schützen. (T2)
Ähnlich; nur: Entsteht, durch das Lösen einer Eintrittskarte zum Besuch einer Eisbahn zwischen deren Betreiber und die Besucher ein Vertragsverhältnis, besteht für den Betreiber die vertragliche Nebenpflicht, die dem Besucher zur Ausübung des Eislaufsports überlassene Anlage in verkehrssicherem und gefahrlosem Zustand zu erhalten. Für die Verletzung dieser Schutzpflicht hat der Betreiber nach Vertragsgrundsätzen einzustehen. (T3); Beis wie T2
Ähnlich; nur T3; Beisatz: Hier: Boxautomat in einem Vergnügungspark. (T4)
Vgl auch; nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Wasserrutsche im Schwimmbad. (T5)
Vgl auch; Beisatz: Auch wenn durch das Lösen einer Karte oder Zahlung einer Benützungsgebühr ein Vertragsverhältnis begründet wird, besteht für den Betreiber eine vertragliche Nebenpflicht, nicht nur die Anlage in betriebssicherem Zustand zu erhalten, sondern die befugten Benützer vor erkennbaren Gefahren zu schützen. (T6); Beisatz: Schon die Unterlassung von Maßnahmen zur Schadensabwendung ist deshalb rechtswidrig, ohne dass es allein auf die Verletzung eines besonderen Schutzgesetzes ankäme. (T7); Bem: Hier: Sommerrodelbahn. (T8)
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113602
JJR_20000329_OGH0002_0070OB00051_00A0000_001