Source: https://gesetze-in-app.de/HGB/28
Timestamp: 2019-03-25 05:53:23
Document Index: 213299206

Matched Legal Cases: ['§ 28', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 7', '§ 28', '§ 28', 'BGH', '§ 28', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 28', '§ 128', '§ 130', 'BGH', 'BGH', '§ 28', 'BGH', 'BGH', '§ 28', '§ 2', '§ 25', '§ 28', '§ 2', 'BGH', '§ 28', 'de lege ferenda', '§ 28', 'BGH', '§ 28', 'BGH', 'BGH', '§ 28', '§ 130', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 28', 'BGH', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 8', '§ 28', 'BGH', '§ 28', '§ 28', '§ 28', 'BGH', 'BGH', '§ 28', 'BGH', '§28', 'BGH', '§ 28', 'BGH']

§ 28 HGB:
BGH, URTEIL vom 4.0.2004, Az. IX ZR 65/01 bb) Nach seinem Wortlaut und nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 31, 397, 400 f; BGH, Urt. v. 29. November 1971 - II ZR 181/68, WM 1972, 21, 22; v. 25. Juni 1973 - II ZR 133/70, WM 1973, 896, 899) setzt § 28 Abs. 1 Satz 1 HGB jedoch voraus, daß jemand in das Geschäft eines Einzelkaufmanns eintritt (ebenso die herrschende Meinung im Schrifttum vgl. Ammon aaO § 28 Rdn. 9 Fn.16; Baumbach/Hopt aaO § 28 Rdn. 2; Canaris aaO § 7 Rdn. 88, 92; Ensthaler/Nickel, GK-HGB § 28 Rdn. 3; Roth, in: Koller/ Roth/Morck, HGB 4. Aufl. § 28 Rdn. 5).
BGH, URTEIL vom 4.0.2004, Az. IX ZR 65/01 Rechtsanwalt K. war bei Begründung der Sozietät mit dem Beklagten nicht Einzelkaufmann im Sinne des § 28 Abs. 1 Satz 1 HGB, da er kein Handelsgewerbe betrieb, § 2 Abs. 2 BRAO (vgl. BGHZ 72, 282, 287).
BGH, URTEIL vom 4.0.2004, Az. IX ZR 65/01 dd) Eine entsprechende Anwendung des § 28 Abs. 1 Satz 1 HGB folgt auch nicht daraus, daß nach der neueren Rechtsprechung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs die Haftung des Gesellschafters einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts nicht nur derjenigen eines Handelsgesellschafters nach §§ 128, 129 HGB entspricht, sondern der in eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts eintretende Gesellschafter wie der Handelsgesellschafter nach § 130 Abs. 1 HGB für vor seinem Eintritt begründete Verbindlichkeiten der Gesellschaft grundsätzlich auch persönlich und als Gesamtschuldner mit den Altgesellschaftern einzustehen hat (BGH, Urt. v. 7. April 2003 aaO).
BGH, URTEIL vom 4.0.2004, Az. IX ZR 65/01 Kommt aber eine entsprechende Anwendung des § 28 Abs. 1 Satz 1 HGB aus den genannten Gründen in Bezug auf das hier in Rede stehende Vertragsverhältnis nicht in Betracht, weil es sowohl im Falle eines Anwaltsdienstvertrages als auch im Falle eines Treuhandvertrages nach dem Willen der Vertragsparteien persönlicher Natur sein sollte, so ist dieses Rechtsverhältnis wie ein zweites, von dem bisherigen Geschäftsinhaber selbständig weiter geführtes Geschäft (vgl. dazu BGHZ 31, 397, 399) von dem
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2009, Az. II ZR 7/03 5	a) Es ist zweifelhaft, ob § 28 HGB auf die Partnerschaftsgesellschaft bereits deshalb nicht anwendbar ist, weil § 2 Abs. 2 PartGG zwar eine Reihe von Vorschriften des 3. Abschnitts des HGB ausdrücklich für anwendbar erklärt, aber neben § 25 HGB und einigen anderen Vorschriften auch den § 28 HGB nicht aufführt (vgl. dazu Ulmer/Schäfer in MünchKommBGB 5. Aufl. 2009, § 2 PartGG Rdn. 2).
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2009, Az. II ZR 7/03 7	Eine	vom	Beklagten	und	der	Drittwiderklägerin	befürwortete	Anwendung des § 28 Abs. 1 HGB auf den Beitritt in eine bestehende Gesellschaft mit der Folge der Haftung der Gesellschaft für die Altverbindlichkeiten des Beitretenden (so allerdings in einem allenfalls de lege ferenda tauglichen Ansatz Lieb in MünchKommHGB 2. Aufl. § 28 Rdn. 6) verlässt den Boden einer zulässigen Analogie, also die Anwendung einer im Gesetz geregelten Rechtsfolge auf einen vergleichbaren Fall.
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2009, Az. II ZR 7/03 8	Dies	wäre	zudem	mit dem vom Senat vertretenen Grundsatz einer not- wendigerweise engen Auslegung des § 28 HGB nicht vereinbar (BGH, Urt. v. 7. Januar 1960 - II ZR 228/59, NJW 1960, 624, 625; Urt. v. 14. Juni 1961 - VIII ZR 73/60, NJW 1961, 1765, 1767).
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2009, Az. II ZR 7/03 Da sich die Verhältnisse bei einem Zusammenschluss eines Einzelkaufmanns mit einem Teilhaber und der daraus erst entstehenden Gesellschaft und die Verhältnisse bei einem Beitritt in eine bereits bestehende Gesellschaft ähneln und eine 'grundsätzlich verschiedene Behandlung sachlich nicht' zu rechtfertigen ist, hat der Gesetzgeber den § 28 HGB als Ergänzung zu § 130 HGB geschaffen (BGH, Urt. v. 6. Juli 1966 - VIII ZR 92/64, NJW 1966, 1917, 1918).
BGH, Urteil vom 2.10.1999, Az. a)	Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 31, 397, 400 f.; Urteile vom 29. November 1971 - II ZR 181/68, WM 1972, 21, 22 und vom 25. Juni 1973 - II ZR 133/70, WM 1973, 896, 899) setzt die Vorschrift des § 28 HGB die Kaufmannseigenschaft des Einzelunternehmers im Rechtssinne voraus.
BGH, Urteil vom 2.10.1999, Az. Wird ein Einzelunternehmen dagegen in eine neu gegründete GmbH oder Aktiengesellschaft eingebracht, so findet § 28 HGB keine Anwendung (Baumbach/Hopt, HGB 29. Aufl. § 28 Rdn. 2; Roth, in Koller/Roth/Morck, HGB 2. Aufl. § 28 Rdn. 9; Karsten Schmidt, Handelsrecht aaO § 8 III 1 b bb, S. 258 f.; Ammon, in Röhricht/Graf von Westphalen, HGB § 28 HGB Rdn. 26).
BGH, Urteil vom 2.10.1999, Az. Auch kann eine entsprechende Anwendung des § 28 HGB im Wege richterlicher Rechtsfortbildung (dafür Hüffer aaO § 28 Rdn. 30; MünchKomm/Lieb aaO § 28 Rdn. 5) nicht in Betracht kommen.
BGH, vom 2.6.1961, Az. Auch hier aber schließen sowohl der gesetzgeberische Grund der Bestimmung (vgl. dazu BGHZ 29, 1, 3 m.w.Nachw. sowie Fischer in LM Nr. 3 zu § 28 HGB) als auch die Einzelheiten der gesetzlichen Regelung (gesamtschuldnerische Haftung des früheren Inhabers und des Erwerbers des Handelsge-
BGH, BESCHLUSS vom 1.10.2011, Az. II ZR 215/11 2	1. Die Frage der Anwendbarkeit des §28 HGB auf den Zusammenschluss von Freiberuflern außerhalb des anwaltlichen Bereichs, deretwegen das Berufungsgericht (OLG Schleswig, Urteil vom 11. März 2011 -17 U 38/10, juris) die Revision zugelassen hat, erfordert die Zulassung der Revision nicht; sie ist nicht entscheidungserheblich.
BGH, , Az. Zwar scheitert die Anwendung des § 28 HGB nicht schon daran, daß der Beklagte in ein ruhendes Unternehmen eingetreten ist, das nicht mehr als einen Firmenmantel darstellte, (vgl. Urteil des BGH vom 30. Juni 1955-1 ZR 186/53 = BB 1955, 877 * Betrieb 1955, 942), mit Recht hat aber das Berufungsgericht die Haftung des Beklagten um deswillen verneint, weil die Klägerin weder dargetan noch nachgewiesen habe, der Beklagte sei in das Geschäft der bisherigen Schuldnerin eingetreten, in welchem die Forderungen der Klägerin entstanden waren.