Source: http://www.ipo.coop/ueber-ipo/satzung/
Timestamp: 2017-06-23 06:42:54
Document Index: 392234060

Matched Legal Cases: ['§4', '§7', '§8', '§ 47', '§11', '§ 21', '§21', '§12', '§ 13', '§ 13', '§15']

Satzung | IPO - Internationale Produzenten Organisation
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(1) Die Genossenschaft heißt Internationale Produzenten Organisation eG.
(2) Der Sitz der Genossenschaft ist Bonn.
(1) Die Genossenschaft bezweckt die Förderung der Wirtschaft oder des Erwerbs der Mitglieder oder die Förderung der sozialen oder kulturellen Belange der Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes.
(2) Der Gegenstand der Genossenschaft ist die Produktion, die Weiterverarbeitung und der Handel von nachhaltig produzierten Tropen- und anderen Hölzern sowie die Produktion, die Weiterverarbeitung und der Handel mit Waldprodukten wie Kakao, Honig und anderen Erzeugnissen aus Agrar-Forst-Systemen.
§4 Geschäftsanteil, Nachschusspflicht, Eintrittsgeld
(1) Der Geschäftsanteil beträgt 50,00 €. Er ist sofort in voller Höhe einzuzahlen. Für die Hälfte des Geschäftsanteils kann der Vorstand Ratenzahlung binnen zwei Jahren zulassen.
(2) Die Mitglieder sind nicht zur Leistung von Nachschüssen verpflichtet.
(3) Die Mitglieder können sich mit mehreren Geschäftsanteilen beteiligen.
e) sich auf Verlangen von einem Zehntel der Mitglieder auf Einberufung der Generalversammlung oder Ankündigung von Beschlussgegenständen zu beteiligen,
§7 Übertragung des Geschäftsguthabens
(1) Jedes Mitglied kann sein Geschäftsguthaben jederzeit durch schriftliche Vereinbarung einem anderen ganz oder teilweise übertragen und hierdurch seine Mitgliedschaft ohne Auseinandersetzung beenden oder die Anzahl seiner Geschäftsanteile verringern, sofern der Erwerber Mitglied der Genossenschaft wird oder bereits ist und das zu übertragende Geschäftsguthaben zusammen mit dem bisherigen Geschäftsguthaben den Gesamtbetrag der Geschäftsanteile, mit denen der Erwerber beteiligt ist oder sich zulässig beteiligt, nicht überschritten wird. Eine teilweise Übertragung von Geschäftsguthaben ist unwirksam, soweit das Mitglied zur Beteiligung mit mehreren Geschäftsanteilen verpflichtet ist.
§8 Tod / Auflösung einer juristischen Person oder Personengesellschaft
(2) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das Mitglied muss vorher angehört werden, es sei denn, dass der Aufenthalt eines Mitgliedes nicht ermittelt werden kann. Der Beschluss, durch den das Mitglied ausgeschlossen wird, ist dem Mitglied vom Vorstand unverzüglich durch eingeschriebenen Brief an die letzte bekannte Adresse mitzuteilen. Das Mitglied verliert ab dem Zeitpunkt der Absendung der Mitteilung das Recht auf Teilnahme an der Generalversammlung oder der Vertreterversammlung sowie seine Mitgliedschaft im Vorstand oder Aufsichtsrat.
(1) Das Ausscheiden aus der Genossenschaft hat die Auseinandersetzung zwischen dem ausgeschiedenen Mitglied bzw. dessen Erben und der Genossenschaft zur Folge. Die Auseinandersetzung unterbleibt im Falle der Übertragung von Geschäftsguthaben.
(5) Jedes Mitglieder hat eine Stimme.
(6) Die Mitglieder können Stimmrechtsvollmachten erteilen. Kein Bevollmächtigter darf mehr als zwei Mitglieder vertreten. Bevollmächtigte können nur Mitglieder der Genossenschaft, Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Eltern oder Kinder eines Mitglieds oder Angestellte von juristischen Personen oder Personengesellschaften sein.
(9) Die Beschlüsse werden gem. § 47 GenG protokolliert. §11a Investierende Mitglieder
(1) Mit Zustimmung des Aufsichtsrats ist die Aufnahme investierender Mitglieder (im Folgenden Fördermitglieder genannt) zulässig.
(2) Die Geschäftsguthaben der Fördermitglieder werden mit mindestens 0,5% verzinst(§ 21a Abs. 1 GenG). Fällt die Zahlung ganz oder teilweise wegen unzureichenden Jahresabschlusses aus (§21a Abs. 2 Geng), so ist die Verzinsung in den Folgejahren angemessen zu erhöhen.
(3) Fördermitglieder müssen jährlich in Textform über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Genossenschaft unterrichtet werden.
(4) Fördermitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie die anderen Genossenschaftsmitglieder. Sie haben jedoch kein Stimmrecht in der Generalversammlung.
(5) Fördermitglieder können in den Aufsichtsrat gewählt werden. Die Zahl der Fördermitglieder im Aufsichtsrat darf jedoch ¼ der Aufsichtsratsmitglieder nicht überschreiten.
§12 Aufsichtsrat
(2) Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder an der Beschlussfassung teilnimmt. Der Aufsichtsrat kann schriftlich, telefonisch und auf elektronischem Wege Beschlüsse fassen, wenn kein Aufsichtsratsmitglied diesem Weg der Beschlussfassung widerspricht.
(1) Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. Ein Vorstandsmitglied wir durch die Gründungsmitglieder gewählt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat bestellt. Die Amtszeit beträgt drei Jahre.
(2) Gründungsmitglieder sind Olaf van Meegen, Christiane Pindur, Harry Assenmacher, Iris Gerritsen, Jan Fockele und die Forest Finance Service GmbH. Ihr Recht nach § 13 Absatz 1 Satz 2 besteht solange, wie mindestens noch zwei Gründungsmitglieder Mitglied der Genossenschaft sind. Ist das Recht nach § 13 Absatz 1 Satz 2 entfallen, werden alle Mitglieder des Vorstands durch den Aufsichtsrat bestellt.
(3) Der Vorstand kann vorzeitig nur von der Generalversammlung abberufen werden. Der Aufsichtsrat ist befugt, nach seinem Ermessen Mitglieder des Vorstands vorläufig, bis zur Entscheidung der unverzüglich einzuberufenden Generalversammlung, von ihren Geschäften zu entheben.
(4) Der Vorstand kann auch schriftlich, telefonisch und auf elektronischem Wege Beschlüsse fassen, wenn kein Vorstandsmitglied diesem Weg der Beschlussfassung widerspricht.
(5) Die Genossenschaft wird durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.
(6) Der Vorstand führt die Genossenschaft in eigener Verantwortung. Er bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrates für
a) Investitionen oder Aufnahme von Krediten ab einer Summe von 50.000 €,
b) Abschlüsse von Miet-, Pacht- oder Leasingverträgen, sowie anderen Verträgen mit wiederkehrenden Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als 3 Jahren und/oder einer jährlichen Belastung von mehr als 15.000 €,
(7) Der Vorstand hat mit dem Aufsichtsrat den Wirtschafts- und Stellenplan zu beraten. Er hat dem Aufsichtsrat mindestens vierteljährlich, auf Verlangen oder bei wichtigem Anlass unverzüglich, über die geschäftliche Entwicklung der Genossenschaft zu berichten. Dabei muss er auf Abweichungen vom Wirtschafts- und Stellenplan eingehen.
§15 Gewinnverteilung, Verlustdeckung, Rückvergütung und Rücklagen
(1) Über den bei der Feststellung des Jahresabschlusses sich ergebenden Gewinn oder Verlust des Geschäftsjahres entscheidet die Generalversammlung. Die Generalversammlung kann einen Verlust aus Rücklagen decken, auf neue Rechnung vortragen oder auf die Mitglieder verteilen. Bei einem Gewinn kann sie diesen in die gesetzliche Rücklage und freie Rücklage einstellen, auf neue Rechnung vortragen oder diesen nach Zuführung in die gesetzliche Rücklage an die Mitglieder verteilen. Die Verteilung geschieht im Verhältnis des Standes der Geschäftsguthaben am Schluss des vorhergegangenen Geschäftsjahres.
(3) Der gesetzlichen Rücklage sind mindestens 20% des Jahresüberschusses zuzuführen, bis mindestens 100% der Summe der Geschäftsanteile erreicht sind.
(4) Die Mitglieder haben Anspruch auf die vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossene Rückvergütung.
Bekanntmachungen, deren Veröffentlichung vorgeschrieben ist, erfolgen unter der Firma der Genossenschaft im Bonner Generalanzeiger.
Bonn, 22. April 2016