Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/109974
Timestamp: 2019-12-07 15:08:50
Document Index: 323389170

Matched Legal Cases: ['§49', '§49', '§49', '§49', '§49', '§49', '§49', '§49', '§49', '§49', '§49', '§5', '§ 1', '§33', '§5', '§ 4', '§5', '§49', '§49', '§2', '§49', '§49', '§49', '§5', '§2', '§2', '§2', '§49', '§50', '§48', '§49', '§49', '§49', '§19', '§49', '§49', '§2', '§49', '§49', '§98', '§2', '§ 49', '§ 50', '§48', '§98', '§ 49', '§ 50', '§48', '§ 107', '§ 107', '§ 101', '§ 101', '§49', '§49']

Ergebnis: Umbau und Erweiterung Schulstandort Rudi-A...competitionline
(ID 3-109974)
Entscheidung 06.06.2013
Auslober/Bauherr Bezirksamt Pankow von Berlin, Berlin (DE)
Auftrag: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI §§49 ff
Siehe Ziff. II.1.1 sowie.
Der Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenkle-Straße in Berlin-Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg, besteht aus drei Schulgebäuden, einem fünfgeschossigen Gebäude an der Conrad-Blenkle-Straße (Bautyp SK Berlin) von 1973, einem viergeschossigen Mauerwerksbau mit Klinkerfassade und einem zugehörigen Rektorenwohnhaus von 1889, sowie einer Sporthalle (Typenbau KT 60L ‘Tonne‘). Die Schulbauten von 1889 stehen als Gesamtanlage unter Denkmalschutz (Hermann Blankenstein).
Zur Errichtung einer dreizügigen Gemeinschaftsschule (Klassen 1 - 10) mit ca. 800 Schülern soll dieser Schulstandort ausgebaut werden, wozu eine umfassende Sanierung der Bestandbauten und der Ersatz der Sporthalle durch einen Neubau vorgesehen ist. Zusätzlich ist die Anlage von Außensport- und Pausenflächen vorgesehen.
Für die Erlangung eines gleichermaßen städtebaulich wie architektonisch anspruchsvollen Entwurfs, der im Kontext mit den benachbarten Baudenkmälern den Standort stadträumlich und funktional aufwerten soll, wurde ein Planungswettbewerb für Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten durchgeführt.
Die hier zu vergebenden Fachplanungsleistungen betreffen folgende Maßnahmen: 1. Fünfgeschossiger Plattenbau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 3 800 qm: Grundinstandsetzung und energetische Optimierung sowie Erneuerung der haustechnischen Anlagen und barrierefreier Ausbau. Die Sanierung des in Stahlbeton-Skelettbauweise errichteten Schulgebäudes, Bautyp SK Berlin (1972), wird sowohl Grundrissveränderungen als auch eine Fassadenerneuerung beinhalten. Die geschätzten Gesamtbaukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 5 610 000 EUR brutto.
2. Neubau eines viergeschossigen Gebäudes mit einer Zwei-Feldsporthalle (22 x 44 m), einer Ein-Feldsporthalle (15 x 27 m) sowie einem Mehrzweckraum (Ganztagesbereich) einschließlich Verteiler- und Lehrküche.
Die BGF beträgt ca. 3 350 qm. Der Sporthallen-Neubau ist als Massivbau mit einer Fassade aus Verblendmauerwerk geplant. Das Untergeschoss und die Umfassungswände der Hallen sollen überwiegend in Stahlbeton, die Haupt- und Nebenträger der Zweifeldhalle als Stahlkonstruktion ausgeführt werden.
Die Zwei-Feldhalle soll über blendfrei verglaste, nach Norden orientierte Oberlichter belichtet werden, die Einfeldhalle erhält an den Längsseiten transparent verglaste Kastenfenster. Die geschätzten Gesamtbaukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 8 740 000 EUR brutto.
Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI §49 für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen: — Leistungsbereich A: Umbau und Sanierung Bestandsgebäude: Leistungsphasen 1 – 6 gemäß HOAI §49, — Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle: Leistungsphasen 2 – 6 gemäß HOAI §49 (Leistungsphase 1 wurde bereits durch den AG erbracht).
Zudem sollen folgende Besondere Leistungen gemäß HOAI Anlage 2.10 vergeben werden: Leistungsbereich A: Umbau und Sanierung Bestandsgebäude: — Leistungsphase 4: Bauphysikalische Nachweise zum Brandschutz, — Leistungsphase 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen, — Leistungsphase 8: Mitwirkung bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe.
Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle: — Leistungsphase 4: Bauphysikalische Nachweise zum Brandschutz, — Leistungsphase 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertiges Gebäudeensemble sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourceschonenden Betrieb ermöglichen. Die Planungen und energetischen Nachweise erfolgen nach gültiger EnEV.
Die Objektplanung und die in die Gesamtplanung zu integrierenden weiteren Fachplanungs-/ Beraterleistungen werden separat beauftragt.
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff.
Tragwerksplanung gem. HOAI §49, siehe Pkt.
Projektadresse DE-10407 Berlin
Bezirksamt Pankow von Berlin - Fachbereich Hochbau -
Zu Händen von: Herrn Wozniak
Telefon: +49 30902954143
E-Mail: MjE1VVpjXB9oYGtfWlJcMVNSHmFSX1xgaB9nVmNoUl1lHlNWY11aXx9VVg==
Fax: +49 30902954142
Weitere Auskünfte erteilen: Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur +
Zu Händen von: Frau Barbara Zimmer
Telefon: +49 302175-1920
E-Mail: MjE5Z1ZaWlJfLV1ZTltiW1RgWGJZYWJfG1FS
Fax: +49 302175-1859
Internet-Adresse: http://www.planungskultur.de
verschicken: Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Fiebig Schönwälder
Zimmer, Architektur + Stadtplanung
E-Mail: MjEybl1hYVlmNGRgVWJpYltnX2lgaGlmIlhZ
Projekt: Umbau und Erweiterung Schulstandort Rudi-Arndt-Straße /
Conrad-Blenke-Straße Berlin Pankow | Auftrag: Leistungen der
Tragwerksplanung gemäß HOAI §§49 ff.
Der Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenkle-Straße in
Berlin-Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg, besteht aus drei Schulgebäuden,
einem fünfgeschossigen Gebäude an der Conrad-Blenkle-Straße (Bautyp SK
Berlin) von 1973, einem viergeschossigen Mauerwerksbau mit Klinkerfassade
und einem zugehörigen Rektorenwohnhaus von 1889, sowie einer Sporthalle
(Typenbau KT 60L ‘Tonne‘). Die Schulbauten von 1889 stehen als
Gesamtanlage unter Denkmalschutz (Hermann Blankenstein).
Zur Errichtung einer dreizügigen Gemeinschaftsschule (Klassen 1 - 10) mit
ca. 800 Schülern soll dieser Schulstandort ausgebaut werden, wozu eine
umfassende Sanierung der Bestandbauten und der Ersatz der Sporthalle durch
einen Neubau vorgesehen ist. Zusätzlich ist die Anlage von Außensport- und
Pausenflächen vorgesehen.
Für die Erlangung eines gleichermaßen städtebaulich wie architektonisch
anspruchsvollen Entwurfs, der im Kontext mit den benachbarten
Baudenkmälern den Standort stadträumlich und funktional aufwerten soll,
wurde ein Planungswettbewerb für Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit
Landschaftsarchitekten durchgeführt.
Die hier zu vergebenden Fachplanungsleistungen betreffen folgende
1. Fünfgeschossiger Plattenbau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 3
800 qm: Grundinstandsetzung und energetische Optimierung sowie Erneuerung
der haustechnischen Anlagen und barrierefreier Ausbau. Die Sanierung des
in Stahlbeton-Skelettbauweise errichteten Schulgebäudes, Bautyp SK Berlin
(1972), wird sowohl Grundrissveränderungen als auch eine
Fassadenerneuerung beinhalten. Die geschätzten Gesamtbaukosten
Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 5 610 000 EUR brutto.
2. Neubau eines viergeschossigen Gebäudes mit einer Zwei-Feldsporthalle
(22 x 44 m), einer Ein-Feldsporthalle (15 x 27 m) sowie einem
Mehrzweckraum (Ganztagesbereich) einschließlich Verteiler- und Lehrküche.
Die BGF beträgt ca. 3 350 qm. Der Sporthallen-Neubau ist als Massivbau mit
einer Fassade aus Verblendmauerwerk geplant. Das Untergeschoss und die
Umfassungswände der Hallen sollen überwiegend in Stahlbeton, die Haupt-
und Nebenträger der Zweifeldhalle als Stahlkonstruktion ausgeführt werden.
Die Zwei-Feldhalle soll über blendfrei verglaste, nach Norden orientierte
Oberlichter belichtet werden, die Einfeldhalle erhält an den Längsseiten
transparent verglaste Kastenfenster. Die geschätzten Gesamtbaukosten
Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 8 740 000 EUR brutto.
Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung
gem. HOAI §49 für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen:
— Leistungsbereich A: Umbau und Sanierung Bestandsgebäude: Leistungsphasen
1 – 6 gemäß HOAI §49,
— Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle: Leistungsphasen 2 – 6 gemäß HOAI
§49 (Leistungsphase 1 wurde bereits durch den AG erbracht).
Zudem sollen folgende Besondere Leistungen gemäß HOAI Anlage 2.10 vergeben
Leistungsbereich A: Umbau und Sanierung Bestandsgebäude:
— Leistungsphase 4: Bauphysikalische Nachweise zum Brandschutz,
— Leistungsphase 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des
Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen,
— Leistungsphase 8: Mitwirkung bei der Überwachung der Ausführung der
Tragwerkseingriffe.
Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle:
Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertiges
Gebäudeensemble sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen,
welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourceschonenden
Betrieb ermöglichen. Die Planungen und energetischen Nachweise erfolgen
nach gültiger EnEV.
Die Objektplanung und die in die Gesamtplanung zu integrierenden weiteren
Fachplanungs-/ Beraterleistungen werden separat beauftragt.
II.2.2) ohne Rechtsanspruch auf
die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Aktueller Projektstand: Folgende Unterlagen liegen vor und können im Falle
der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden: Objektplanung
(Wettbewerbsergebnis); Bewilligtes Raum- und Bedarfsprogramm; Konzeption
zur Umgestaltung zu einer Gesamtschule sowie Sachstandsbericht zur
Standsicherheit der Außenhautkonstruktion (Verfasser: BBP Bauconsulting
mbH, Berlin, 12/2010).
1. Beauftragung der Planungsleistungen: voraussichtlich August 2012;
2. Geplanter Baubeginn: voraussichtlich Ende 2013;
3. Übergabe an den Nutzer: voraussichtlich 2015;
II.1.5) Beschreibung/Gegenstand
Beschreibung der Optionen: (1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne
Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem
Abschluss des Vertrages werden lediglich folgenden Leistungsphasen
1–2 gemäß HOAI §49,
— Leistungsbereich B: Neubau Sporthalle: Leistungsphase 2 gemäß HOAI §49.
Die weiteren Stufen entsprechend A-Bau werden einzeln oder im Ganzen
schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere
Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenze und
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogene
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 500 000,00
EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 300 000,00 EUR für sonstige
Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages
aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall
abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular).
2. Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) zu den Verträgen für freiberuflich
Tätige;
3. Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI; Stand: Juni 2009;
4. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB);
5. Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml),
u.a. A-Bau, LHO Berlin, BauOBln, Liste der Technischen Baubestimmungen
(keine abschließende Auflistung) sowie ergänzende Vorschriften und Regeln
(z.B. Schreiben Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und
Verbraucherschutz vom 21.04.09 mit Hinweisen zur Raumluftqualität)
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine
bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer
Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
(Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim
Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl.
VI.3) der Bekanntmachung abzugeben,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung
eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend
ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt).
Darlegung der besonderen Bedingungen: — Anforderungen nach dem Berliner
Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG),
— Der Bewerber muss bereit sein, im Falle der Angebotsabgabe eine
Erklärung gemäß § 1 Abs. 2 der Verordnung über die Förderung von Frauen
und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Vergabe öffentlicher
Aufträge (Frauenförderverordnung - FFV) abzugeben (wird den
Angebotsunterlagen beigefügt),
— Der Bewerber (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder
einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch
in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen(EG) Nr.
2580/2001 und 881/2002 haben. Eine Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung,
— Die örtliche Präsenz in Berlin während der Planungs- und Bauzeit ist in
engen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die personelle
Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen,
— Es ist beabsichtigt, die Baumaßnahmen im Leistungsbereich A (Umbau und
Sanierung Bestandsgebäude) und Leistungsbereich B (Neubau Sporthalle)
zeitgleich durchzuführen,
— Pflichtenheft der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM):
1. im Bestand: Rückgabe der Daten nach Bauabschluss entsprechend
Pflichtenheft inkl. verbale Dokumentation der Veränderungen;
2. im Neubaubereich: Erstellen der Bestandspläne (LPh 9 HOAI §33)
entsprechend Pflichtenheft.
Auflagen zu überprüfen: Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen – bei
Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert;
bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung
wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird
berücksichtigt):
(1) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem
Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des
Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des
Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
(2) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass:
a. keine Ausschlussgründe gem. VOF § 4 (6) vorliegen;
b. er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder
seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den
einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens
in einer entsprechenden Lage befindet;
c. er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft
worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen;
d. er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung
begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde;
e. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den
Rechtsvorschriften seines Heimatlandes ordnungsgemäß erfüllt hat;
f. er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem
Bewerberkreis zur Folge hat;
g. er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung
für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
(3) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers zu
wirtschaftlichen Verknüpfungen.
(4) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (s. Bewerbungsformular);
vgl. Ziff. III.3.1.
Auflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular) – bei
bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der
Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt):
(1) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) insgesamt, für Leistungen der
Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 gesamt und für Leistungen der
Tragwerksplanung im Sinne HOAI §49 im Bereich Bauen im Bestand (Umbau- /
Modernisierungs- / Instandhaltungs- / Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne §2
(2) Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Netto-Jahresumsatz in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) für
Leistungen der Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49: Mindestanforderung
größer/gleich 300 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind zwingend gefordert; bei
Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit der Bewerbung
(1) Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011, 2010, 2009) jahresdurchschnittlich
beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich
Führungskräfte), aufgeschlüsselt in:
— Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49
— Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 mit
mind. 3 Jahren Berufserfahrung.
(2) Darstellung (siehe Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu
vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf die
Projektleitung / Stellvertretende Projektleitung zu beschränken. Folgende
Angaben sind zu tätigen: Name, Akademischer Grad/Titel, Dauer der
Berufserfahrung, Erfahrung im Bereich Bauen im Bestand.
(3) Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen
Büro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren
Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis
seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu
verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot
zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten
Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten
Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung
gem. VOF §5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend
das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und
vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als
Anhang beizulegen.
(4) Für die in Ziffer II.1.5 aufgeführten Leistungsbereiche Angaben
mindestens zu je 1 und maximal zu je 3 Referenzprojekten aus dem Bereich
A-Bauen im Bestand (Umbau-/Modernisierungs- und/oder
Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne HOAI 2009 §2) bzw. aus
dem Bereich B-Neubau (Neubauten und Neuanlagen im Sinne HOAI 2009 §2), die
in den letzten 8 Jahren (06/2004 bis 05/2012) hinsichtlich der
rohbaurelevanten Arbeiten erfolgreich abgeschlossen wurden und bei denen
Ingenieurleistungen erbracht wurden, die mit den in Ziff. II.1.5
beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind.
Kosten, Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der
Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die
Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen bei
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. zwei
DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend
darstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu den
Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Subunternehmer,
sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende
Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bei Bietergemeinschaften/ Subunternehmern: Auftragnehmer (Mitglied der
Bietergemeinschaft bzw. Subunternehmer),
— Datum der Fertigstellung der rohbaurelevanten Maßnahmen,
— Art der Baumaßnahme (Umbau-/Modernisierungsmaßnahme und/oder
Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme bzw. Neubau / Neuanlage im Sinne
HOAI 2009 §2),
— Gebäudetypologie (Bildungsbauten [Bauwerkszuordnung Schule, d.h.
allgemeinbildende Schulen, Berufliche Schulen, Sonderschulen,
Kindertagesstätten, Weiterbildungseinrichtungen in Anlehnung an RBBau
Muster 6 oder Bauwerkszuordnung Gebäude für wissenschaftliche Lehre und
Forschung, d.h. Hörsaal- bzw. Institutsgebäude für Lehre und Forschung in
Anlehnung an RBBau Muster 6] bzw. Sportbauten [Hallen, Schwimmhallen in
Anlehnung an RBBau Muster 6] oder Gebäude mit vergleichbarer
Tragwerksstruktur),
— Bruttogrundfläche BGF,
— Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2009 §49,
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne HOAI 2009 §50),
— anrechenbare Kosten im Sinne HOAI 2009 §48 netto.
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das
entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind zusätzlich folgende Angaben
zu den Referenzprojekten zu tätigen, sofern im Bewerbungsformular
abgefragt (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit der
Referenzprojekte – die Abfragen im Bereich Bauen im Bestand bzw. im
Bereich Neubau sind nicht durchgehend identisch):
— Leistungsbereich A - Bereich Bauen im Bestand: Bauweise
[Plattenbauweise/Typenschulbau in Plattenbauweise]; [Ertüchtigungs-]
Maßnahmen zur Gewährleistung der Anforderungen an den konstruktiven
Brandschutz; Planung/Realisierung der Einpassung von
Personenaufzugsanlagen; Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des
Tragwerks/der Tragwerkseingriffe auf Übereinstimmung mit den geprüften
statischen Unterlagen; Prüfen und Bewerten der vorhandenen Bausubstanz,
— Leistungsbereich B - Bereich Neubau: konstruktive Ausführung in
Stahlbeton- bzw. in Stahlbetonverbundbauweise; Stahlbetonbau mit
überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche
Grundrisse in den Geschossen; Stahlbetonbau mit überdurchschnittlichem
Schwierigkeitsgrad durch weite Auskragung/en; Planung/Realisierung
weitgespannter Deckentragwerke; Planung/Realisierung der Abfangung
grundrisslich variierender lastabtragender Bauteile; Sporthalle mit
mindestens zwei koppelbaren Hallenteilen; Sporthalle mit Stapelung
ungleich großer Hallen; Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen als
Variantenuntersuchung zum Tragwerk; Ingenieurtechnische Kontrolle der
Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese
Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren
zwingend ausgeschlossen:
(1) Anzahl der festangestellten Ingenieure im Leistungsbild
Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 insgesamt im Durchschnitt der
letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer /gleich 3 pro Jahr im
(2) Anzahl der festangestellten Ingenieure im Leistungsbild
Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 mit Berufserfahrung größer/gleich
3 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung:
größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
(3) Für die Gesamtheit der zu benennenden Referenzprojekte (mindestens 2
und maximal 6 Referenzprojekte), die die o.g. Bedingungen erfüllen, gilt
die folgende Mindestanforderung:
— Mindestens ein Referenzprojekt für öffentliche Auftraggeber im Sinne GWB
(4) Für die mindestens 1 und maximal 3 zu benennenden Referenzprojekte im
Leistungsbereich A (Bauen im Bestand), die die o.g. Bedingungen erfüllen,
gelten zusätzlich folgende weitere Mindestanforderungen:
— Mindestens ein Referenzprojekt, das der Gebäudetypologie Bildungsbau
(Bauwerkszuordnung Schule, d.h. allgemeinbildende Schulen, Berufliche
Schulen, Sonderschulen, Kindertagesstätten, Weiterbildungseinrichtungen in
Anlehnung an RBBau Muster 6 oder Bauwerkszuordnung Gebäude für
wissenschaftliche Lehre und Forschung, d.h. Hörsaal- bzw. Institutsgebäude
für Lehre und Forschung in Anlehnung an RBBau Muster 6) zuzurechnen ist,
— Mindestens ein Referenzprojekt mit einer BGF größer/gleich 2 500 qm,
— Mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 6 im
Sinne HOAI 2009 §49 vollständig und durchgängig erbracht wurden.
(5) Für die mindestens 1 und maximal 3 zu benennenden Referenzprojekte im
Leistungsbereich B (Neubau), die die o.g. Bedingungen erfüllen, gelten
zusätzlich folgende weitere Mindestanforderungen:
— Mindestens ein Referenzprojekt, das der Gebäudetypologie Sportbauten
(d.h. Sporthallen, Schwimmhallen im Sinne RBBau Muster 6) zuzuordnen ist
oder ein Gebäude mit vergleichbarer Tragwerksstruktur darstellt,
— Mindestens ein Referenzprojekt, das einen Stahlbetonbau mit
Grundrisse in den Geschossen oder durch weite Auskragungen beinhaltete,
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: VOF §19
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure / Beratende Ingenieure:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der
Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder die
Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt
sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder Beratender
Ingenieur tätig zu werden.
2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung
der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem
vorstehenden Absatz benennen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die
Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und das
vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern III.1.3, III.2.1,
III.2.2 und III.2.3.
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der
Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem
Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen
erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl
Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (maximal erreichbare
Punkte / Wichtung / gewichtete Punkte): 1. Finanzielle und wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit (insg. max. 350 Pkt.) 1.1 Nettogesamtumsatz im Mittel
der letzten drei Geschäftsjahre (2011, 2010, 2009): 5 Pkt./ 20-fach/ 100
Pkt.; 1.2 Nettoumsatz für Leistungen der Tragwerksplanung im Sinne HOAI
2009 §49 im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2011, 2010, 2009): 5
Pkt./ 40-fach/ 200 Pkt.; 1.3 Anteil Nettoumsatz für Leistungen der
Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 im Bereich Bauen im Bestand
(Umbau- / Modernisierungs- / Instandhaltungs- / Instandsetzungsmaßnahmen
im Sinne HOAI 2009 §2) im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2011,
2010, 2009): 5 Pkt./ 10-fach/ 50 Pkt.; 2. Fachliche Eignung (insg. max.
1.335 Pkt.) 2.1 Referenzprojektunabhängige Kriterien (insg. max. 120 Pkt.)
2.1.1 festangestellte Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im
Sinne HOAI 2009 §49 im Mittel der letzten 3 Jahre (2011, 2010, 2009): 5
Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.1.2 festangestellte Ingenieure im Leistungsbild
Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2009 §49 mit Berufserfahrung ≥ 3 Jahre im
Mittel der letzten 3 Jahre (2011, 2010, 2009): 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.;
2.1.3 Existenzdauer des Büros: 5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.; 2.1.4
Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung als
Projektleiter/stellvertretender Projektleiter: 5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.;
2.1.5 Projektleitung: Erfahrung im Bereich Bauen im Bestand: 5 Pkt./
3-fach/ 15 Pkt.; 2.1.6 stellv. Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung
als Projektleiter/stellvertretender Projektleiter: 5 Pkt./ 3-fach/ 15
Pkt.; 2.1.7 stellv. Projektleitung: Erfahrung im Bereich Bauen im Bestand:
5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2 Referenzprojektabhängige Kriterien (insg.
max. 1.215 Pkt.) 2.2.1 Referenzprojektabhängige Kriterien im
Leistungsbereich A - Bauen im Bestand (max. 3 Referenzprojekte, je max.
180 Pkt., insg. max. 540 Pkt.) 2.2.1.1 Positive Referenzschreiben: 5 Pkt./
2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.1.2 Erfahrung mit öffentlichem Auftraggeber im Sinne
GWB §98: 5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.1.3 Erfahrung mit Umbau- /
Modernisierungsmaßnahmen im Sinne HOAI 2009 §2: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.;
2.2.1.4 Erfahrung mit der Gebäudetypologie Bildungsbau: 5 Pkt./ 3-fach/ 15
Pkt.; 2.2.1.5 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in
Bezug auf BGF: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.1.6 Erfahrung mit den
Leistungsphasen 1-9 im Sinne HOAI 2009 § 49 und Anlage 2.10: 5 Pkt./
4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.1.7 Schwierigkeitsgrad der Referenzprojekte im Sinne
HOAI 2009 § 50: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.1.8 Erfahrung mit Projekten
vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf anrechenbare Kosten im Sinne
HOAI 2009 §48: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.1.9 Erfahrung mit
Plattenbauweise: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.1.10 Erfahrung mit
Typenschulbau in Plattenbauweise (z.B. Typ SK Berlin): 5 Pkt./ 1-fach/ 5
Pkt.; 2.2.1.11 Erfahrung mit (Ertüchtigungs-) Maßnahmen zur Gewährleistung
der Anforderungen an den konstruktiven Brandschutz: 5 Pkt./ 3-fach/ 15
Pkt.; 2.2.1.12 Erfahrung mit Planung / Realisierung der Einpassung von
Personenaufzugsanlagen: 5 Pkt./ 1-fach/ 5 Pkt.; 2.2.1.13 Erfahrung mit
Ingenieurtechnischer Kontrolle der Ausführung des Tragwerks / der
Tragwerkseingriffe auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen
Unterlagen: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.1.14 Erfahrung mit Prüfen und
Bewerten der vorhandenen Bausubstanz: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2
Referenzprojektabhängige Kriterien im Leistungsbereich B - Neubau (max. 3
Referenzprojekte, je max. 225 Pkt., insg. max. 675 Pkt.) 2.2.2.1 Positive
Referenzschreiben: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.2.2 Erfahrung mit
öffentlichem Auftraggeber im Sinne GWB §98: 5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.;
2.2.2.3 Erfahrung mit der Gebäudetypologie Sportbauten (Hallen,
Schwimmhallen in Anlehnung an RBBau Muster 6) oder Gebäude mit
vergleichbarer Tragwerksstruktur: 5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.2.4
Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf BGF: 5
Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2.5 Erfahrung mit den Leistungsphasen 1-9 im
Sinne HOAI 2009 § 49 und Anlage 2.10: 5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.2.6
Schwierigkeitsgrad der Referenzprojekte im Sinne HOAI 2009 § 50: 5 Pkt./
3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2.7 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer
Größenordnung in Bezug auf anrechenbare Kosten im Sinne HOAI 2009 §48: 5
Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.2.8 Erfahrung mit konstruktiver Ausführung in
Stahlbeton- bzw. in Stahlbetonverbundbauweise: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.;
2.2.2.9 Erfahrung mit Stahlbetonbau mit überdurchschnittlichem
Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche Nutzungen in den Geschossen: 5
Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.; 2.2.2.10 Erfahrung mit Planung / Realisierung eines
Stahlbetonbaus mit überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad durch große
Auskragung/en: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2.11 Erfahrung mit Planung /
Realisierung von weitgespannten Deckentragwerken: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.;
2.2.2.12 Erfahrung mit Planung / Realisierung Abfangung grundrisslich
variierender lastabtragender Bauteile: 5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.2.13
Erfahrung mit Sporthalle mit mindestens zwei koppelbaren Hallenteilen: 5
Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; 2.2.2.14 Erfahrung mit Sporthalle mit Stapelung
ungleich großer Hallen: 5 Pkt./ 1-fach/ 5 Pkt.; 2.2.2.15 Erfahrung mit
Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen als Variantenuntersuchung zum Tragwerk: 5
Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.; 2.2.2.16 Erfahrung mit Ingenieurtechnischer
Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den
geprüften statischen Unterlagen: 5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.; Die maximal
erreichbare Punktzahl beträgt 1.685 Punkte (detaillierte Bewertungsmatrix
siehe Musterauswertung im Anhang zum Teilnahmeantrag).
(3) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht
zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich
im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen
erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde
Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der
an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den
Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden
1. Bearbeitendes Personal (projektspezifische Kapazitäten 5-fach,
persönlicher Eindruck Projektleitung 4-fach, persönlicher Eindruck
stellvertretende Projektleitung 2-fach). Gewichtung 11
2. Strukturelle Herangehensweise (Projektorganisation 2-fach,
Bearbeitungsmethodik 2-fach, Konzepte zur Qualitäts- und Kostensteuerung
1-fach). Gewichtung 5
3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen
(Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz 3-fach, Gewährleistung der
Anforderungen an den konstruktiven Brandschutz in Bestandsbauten 2-fach,
Planung weitgespannter Deckentragwerke 3-fach, kostenoptimierende
Maßnahmen bei weit auskragenden Bauteilen 3-fach). Gewichtung 11
4. Honorarangebot. Gewichtung 10
5. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 3
6.7.2012 - 12:00
Die in III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u.
a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und,
sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie
Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert
und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt
es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die
Bewerber, die im Internet
(http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html) heruntergeladen
werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1 genannten
Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „VOF
Tragwerksplanung - Umbau und Erweiterung Schulstandort
Rudi-Arndt-/Conrad-Blenke-Straße“ in Papierform angefordert werden. Die
Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung
zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den
entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer
und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten
wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens
für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur
ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der
Bewerbergemeinschaft füllt das Bewerbungsformular aus und unterschreibt
das Bewerbungsformular.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4 der Bekanntmachung ist
zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen
Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich
zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise
in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „VOF
Rudi-Arndt-/Conrad-Blenke-Straße – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“
gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziffer IV.3.4 genannten Frist
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,
Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der
Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei
der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter
Angabe der Projektbezeichnung „VOF Tragwerksplanung - Umbau und
Erweiterung Schulstandort Rudi-Arndt-/Conrad-Blenke-Straße“ per Telefax an
+49 (0) 30 21751859 oder per E-Mail an MjE3aVhcXFRhL19bUF1kXVZiWmRbY2RhHVNU zu senden.
Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet
(http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html) kontinuierlich
veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und
Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestens
bis 29.6.2012 um 12:00 Uhr eingegangen sind.
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits
erstellten Unterlagen (s.a. Ziff.
II.1.5) können im Falle der Einladung
zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie
des Schulstandorts einschließlich der Bestandsgebäude ist für das
Bewerbungsverfahren nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe kann nach
Voranmeldung außerdem eine geführte Besichtigung des Schulstandorts
Hinweis zu Ziff. IV.2.1 Zuschlagskriterien - Bewertung: je Kriterium
werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte: 0 Punkte: keine Angaben (Thema/Aspekt nicht
angesprochen bzw. bei Nichtanwesenheit der
Projektleitung/stellvertretenden Projektleitung); 1 Punkt: ausreichend
(wenig in die Tiefe gehende, nur allgemein gehaltene Aussagen, ohne
erkennbaren Projektbezug); 3 Punkte: befriedigend (zufrieden stellende /
plausible Aussagen); 5 Punkte: gut (überzeugende / projektspezifisch
angemessene / innovative Aussagen). Es können maximal 200 Punkte erreicht
werden. Beispiel: Kriterium Projektspezifische Kapazitäten: erreicht 5
Punkte / Gewichtung 5 / gewichtete Punkte 25.
Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert,
wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1
Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 %
des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und
105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der
Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot
E-Mail: MThoZ2tsa2xdZGRdOGtdZm9sXiZaXWpkYWYmXF0=
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Siehe
§ 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB:
— unverzüglich gegenüber dem Land Berlin nach Erkennen des Verstoßes gegen
Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen
Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
Vergabevorschriften in den Vergabeunterlagen,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Landes Berlin,
der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Eine Rüge nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB gilt in diesem Verfahren nur dann
als unverzüglich, wenn sie:
— während der Angebotsfrist spätestens am siebten Kalendertag nach Versand
der Angebotsaufforderung oder,
— während der Frist nach § 101a Abs. 1 GWB spätestens am 7 Kalendertag
nach Versand der Benachrichtigung über die Informations- und Wartepflicht
bei der Vergabekammer des Landes Berlin per Briefpost eingegangen ist.
siehe § 101b Abs. 2 GWB:
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs
Monate nach Vertragsschluss,
— Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30
Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der
E-Mail: MTJubXFycXJjampjPnFjbHVyZCxgY3BqZ2wsYmM=
+49 30902954143
MjExWV5nYCNsZG9jXlZgNVdWImVWY2BkbCNrWmdsVmFpIldaZ2FeYyNZWg==
+49 30902954142
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.berlin.de/ba-pankow/
Projekt: Umbau und Erweiterung Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenke-Straße Berlin Pankow; Auftrag: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI §§49 ff.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Deutschland, Berlin
Der Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenkle-Straße in Berlin-Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg, besteht aus drei Schulgebäuden, einem fünfgeschossigen Gebäude an der Conrad-Blenkle-Straße (Bautyp SK Berlin) von 1973, einem viergeschossigen Mauerwerksbau mit Klinkerfassade und einem zugehörigen Rektorenwohnhaus von 1889, sowie einer Sporthalle (Typenbau KT 60L ‘Tonne‘). Die Schulbauten von 1889 stehen als Gesamtanlage unter Denk-malschutz (Hermann Blankenstein).
Die hier zu vergebenden Fachplanungsleistungen betreffen folgende Maßnahmen:
1. Fünfgeschossiger Plattenbau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 3.800 qm: Grundinstandsetzung und energetische Optimierung sowie Erneuerung der haustechnischen Anlagen und barrierefreier Ausbau. Die Sanierung des in Stahlbeton-Skelettbauweise errichteten Schulgebäudes, Bautyp SK Berlin (1972), wird sowohl Grundrissveränderungen als auch eine Fassadenerneuerung beinhalten. Die geschätzten Gesamtbaukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 5,61 Mio. EUR brutto.
2. Neubau eines viergeschossigen Gebäudes mit einer Zwei-Feldsporthalle (22x44m), einer Ein-Feldsporthalle (15x27m) sowie einem Mehrzweckraum (Ganztagesbereich) einschließlich Verteiler- und Lehrküche. Die BGF beträgt ca. 3.350qm. Der Sporthallen-Neubau ist als Massivbau mit einer Fassade aus Verblendmauerwerk geplant. Das Untergeschoss und die Umfassungswände der Hallen sollen überwiegend in Stahlbeton, die Haupt- und Nebenträger der Zweifeldhalle als Stahlkonstruktion ausgeführt werden. Die Zwei-Feldhalle soll über blendfrei verglaste, nach Norden orientierte Oberlichter belichtet werden, die Einfeldhalle erhält an den Längsseiten transparent verglaste Kastenfenster. Die geschätzten Gesamtbaukosten Kostengruppe 200 bis 700 nach DIN 276 betragen 8,74 Mio. EUR brutto.
Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI §49 für die vorstehend beschriebenen Baumaßnahmen.
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.2) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
1. Bearbeitendes Personal (projektspezifische Kapazitäten 5-fach, persönlicher Eindruck Projektleitung 4-fach, persönlicher Eindruck stellvertretende Projektleitung 2-fach). Gewichtung 11
2. Strukturelle Herangehensweise (Projektorganisation 2-fach, Bearbeitungsmethodik 2-fach, Konzepte zur Qualitäts- und Kostensteuerung 1-fach). Gewichtung 5
3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz 3-fach, Gewährleistung der Anforderungen an den konstruktiven Brandschutz in Bestandsbauten 2-fach, Planung weitgespannter Deckentragwerke 3-fach, kostenoptimierende Maßnahmen bei weit auskragenden Bauteilen 3-fach). Gewichtung 11
AuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 109-181437 vom 9.6.2012
Bezeichnung: Umbau und Erweiterung Schulstandort Rudi-Arndt-Straße / Conrad-Blenke-Straße Berlin Pankow
MjEwX2RcZTZtamMjWCRaWw==
+49 3024084730
http://www.wtm-hh.de/
+49 3024084750
MjExZWRoaWhpWmFhWjVoWmNsaVsjV1pnYV5jI1la
http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
Wettbewerbs-ID 3-109974