Source: https://www.wiwiweb.de/lernen/R%C3%BCckstellungen
Timestamp: 2020-01-25 14:01:02
Document Index: 97975638

Matched Legal Cases: ['§ 252', '§ 252', '§ 240', '§ 266', '§ 249', '§ 253', '§ 6', '§ 6', '§ 249']

Rückstellungen - online lernen auf wiwiweb.de
Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung
EinführungDas Video wird geladen...(bibu-konzernbilanzierung-nach-ifrs-vereinheitlichung)Bevor die Konsolidierung erfolgen kann, muss der Ansatz und die Bewertung vereinheitlicht werden. Die sog.Handelsbilanz I (also der Einzelabschluss des Konzernunternehmens) wird in dieHandelsbilanz IIüberführt. Bei dieser Handelsbilanz II handelt es sich um den Einzelabschluss, der aber angepasst wurde auf die Regeln des Ansatzes und der Bewertung der Mutter.Die Handelsbilanz II ist damit eine ...
Vorbereitung der Konsolidierung > Vereinheitlichung von Ansatz, Ausweis und Bewertung > Ansatz > Grundlegende Ansatzvorschriften
Die grundlegenden Ansatzvorschriften gliedern sich auf inerste Stufe- Definitionen von Assets und von Liabilitieszweite Stufe- Prüfung der Probability und der ReliabilityWenn beide Stufen erfüllt sind, besteht grundsätzlich für Assets eine Aktivierungspflicht und für Liabilities eine Passivierungspflicht. Für spezielle Posten (nämlich immaterielle Vermögenswerte, Forschungs- und Entwicklungskosten (research and development costs), Geschäfts- oder Firmenwert ...
ACHTUNG:Die speziellen Ansatzvorschriften komplett durchzugehen, würde den Rahmen dieses Kurses völlig sprengen. Wir empfehlen unseren Kurs zur „Internationalen Rechnungslegung nach IFRS“.Die grundlegenden Ansatzvorschriften sind, wie der Name schon sagt, lediglich „grundlegend“. Bei bestimmten (auf deutsch: leider sehr vielen) Positionen muss man zusätzlich noch gewisse postenspezifische Positionen prüfen. Erst dann dürfen diese aktiviert bzw. passiviert ...
Ermessensspielräume liegen bei vorder Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts (IFRS 3, IFRS 5, IAS 39, IFRS 9, IAS 40 und IAS 41)bei der Wahl der Abschreibung- Methode- DauerAbgrenzung der Leasing-Methoden- Operate-Leasing- Finance-LeasingLangfristfertigung- Bestimmung des FertigstellungsgradesBewertung von Rückstellungen (IAS 37)Wertminderungen- Beurteilung- Ermittlung des erzielbaren BetragsAuch für Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen ist eine Vereinheitlichung von ...
Die Zeitbezugsmethode funktioniert so:Bilanz und Umrechnung nach ZeitbezugsmethodeAktivaUmrechnungPassivaUmrechnungAnlagevermögen Eigenkapitalnicht-monetäre Posten = Umrechnung zum historischen Kurs Immaterielles Vermögennicht-monetäre Posten = Umrechnung zum historischen KursFremdkapital Sachanlagennicht-monetäre Posten = Umrechnung zum historischen Kurs Rückstellungenmonetäre Posten = Umrechnung zum Stichtagskurs Finanzanlagen Verbindlichkeitenmonetäre ...
Zunächst zur Vorgehensweise.KOCHREZEPT MODIFIZIERTE STICHTAGSKURSMETHODE:Hierbei rechnet man wie folgt um:1. Bilanz umrechnen. Vermögenswerte und Schulden zu Stichtagskursen, Eigenkapital (mit Ausnahme des Jahresüberschusses und mit Ausnahme der Umrechnungsdifferenz) zum historischen Kurs.2. GuV umrechnen. Alles zum Durchschnittskurs, insb. auch den Jahresüberschuss. Dieser ergibt sich also auch durch das Kalkül JÜ = alle Erträge – alle Aufwendungen. ...
Vorbereitung der Konsolidierung > Selbstkontrollaufgaben zu Vorbereitung der Konsolidierung > Aufgabe: Überprüfung des Konzernabschlusses
Der frischgebackene Düsseldorfer Absolvent Alexander L. muss zum 31.12.06 den Konzernabschluss der X-GmbH prüfen. Er entdeckt dabei mit Schrecken die folgenden Sachverhalte.a)Eine 100 %-ige Tochter der X-GmbH wendete in ihrem Einzelabschluss für die Vorratsbewertung das Fifo-Verfahren an, wohingegen die X-GmbH mit dem Durchschnittsverfahren bewertete.b)Die Pele S.A. mit Sitz in Rio de Janeiro, eine 80 %-ige Tochter der X-GmbH, hat für die Bilanzierung ihres Aktivvermögens ...
Schuldenkonsolidierung > Betroffene Positionen
Wir geben zunächst einen Überblick über die Positionen, die überhaupt von der Schuldenkonsolidierung betroffen sind:Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmeneingeforderte, ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapitalgeleistete und erhaltene AnzahlungenRechnungsabgrenzungspostenRückstellungenDas Video wird geladen...(bibu-konzernbilanzierung-nach-ifrs-schuldenkonsolidierung-betroffene-positionen)
Folgendes Beispiel soll die Vorgehensweise aufzeigen.Am 31.12.02 weist die M-AG die folgende Bilanz für 02 aus (Vorjahreswerte aus 01). Es sei weiterhin bekannt, dass der Jahresüberschuss bei 500 Mio. € gelegen hat und dass die Abschreibungen 200 Mio. € betrugen. Bilanzen der M-AG in Mio. € Aktiva PassivaPositionenBeträgePositionenBeträge2121AnlagevermögenEigenkapitalSachanlagevermögen15001000Gezeichnetes Kapital14001400Finanzanlagevermögen13001100Kapitalrücklage200200UmlaufvermögenGewinnrücklagen900300Vorräte350420FremdkapitalForderungen ...
RealisationsprinzipDas Realisationsprinzip ist in § 252 Abs.1 Nr. 4 HGB definiert. Demnach dürfen nur Gewinne im Jahresabschluss berücksichtigt werden, wenn diese bis zum Abschlussstichtag (meist der 31.12.) realisiert worden sind.Demzufolge dürfen Vermögensgegenstände in der Bilanz nur mit ihren Anschaffungskosten (AK) oder ihren Herstellungskosten (HK) bewertet werden. Eine Bewertung zu dem (vermuteten) Verkaufspreis ist nicht zulässig. Diese Wertobergrenze ist ...
Going concern PrinzipNach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ist eine Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going concern) durchzuführen, solange „dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen“.Somit wird angenommen, dass bei nicht vorliegen entsprechender Informationen, ein Unternehmen auf unbestimmte Zeit fortgeführt wird. Im Falle einer Insolvenz ist dies nicht mehr der Fall und die üblichen Bewertungsmethoden sind hinfällig. ...
Bei der „Bilanzierung dem Grunde nach“ stellt sich die Frage, ob ein Vermögensgegenstand, eine Schuld oder ein Rechnungsabgrenzungsposten (Abgrenzungsposten) bilanzierungsfähig ist, d.h. ob bilanziert werden muss, bilanziert werden darf oder nicht bilanziert werden darf. Im Falle von Vermögensgegenständen spricht man von der Aktivierungsfähigkeit und bei Schuldpositionen von der Passivierungsfähigkeit.Die Bilanzierungsfähigkeit ...
Nach dem die Bilanzierungsfähigkeit gegeben ist, erfolgt der nächste Schritt mit der Bewertung. Hierbei wird festgelegt, mit welchem Wert der Vermögensgegenstand bzw. die Schuldposition in der Bilanz beziffert wird. Das Video wird geladen...(wiwi-oi-externes-rechnungswesen-bewertung)Allgemeine BewertungsvorschriftenDie Bewertungsvorschriften für alle Kaufleute ergeben sich aus den §§ 240, 252 – 256 HGB. Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze sind ...
Die Passivseite der Bilanz gliedert sich nach § 266 HGB wie folgt:A. EigenkapitalB. RückstellungenC. VerbindlichkeitenD. RechnungsabgrenzungspostenE. Passive latente SteuernDas Eigenkapital einer GmbH setzt sich aus dem gezeichneten Kapital und den gebildeten Rücklagen sowie dem Gewinn-/Verlustvortrag und dem Jahresüberschuss/-fehlbetrag zusammen.Rückstellungen werden für zukünftige Aufwendungen und drohenden Verluste gebildet. Rückstellungen ...
Rückstellungen sind ungewisse Verbindlichkeiten, die hinsichtlich ihrer Höhe und/oder Fälligkeit noch nicht exakt bekannt sind, aber mit hinreichend großer Wahrscheinlichkeit eintreffen werden. nach § 249 HGB müssen Rückstellungen gebildet werden für:Ungewisse Verbindlichkeiten Drohende Verluste aus schwebenden GeschäftenUnterlasse Aufwendungen für Instandhaltung (bei Nachholung innerhalb der ersten drei Monaten des folgenden Geschäftsjahres)Abraumbeseitigung ...
Neben der Bilanz und der GuV (die bereits in Kapitel Buchführung erläutert wurden) ist der Anhang ein wichtiger Bestandteil des Jahresabschlusses, um die einzelnen Positionen der Bilanz und GuV genauer darzustellen. Ziel ist es, eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu gewährleisten - ergänzend zu den reinen Zahlen aus Bilanz und GuV.Die maßgeblichen Vorschriften für den ...
Die Strukturbilanz > Herleitung der Passivseite
Eigenkapital Gezeichnetes Kapital + Rücklagen + Bilanzgewinn - Ausschüttungen für das Geschäftsjahr - selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände - Disagio - Aktiv. Latente Steuern = Eigenkapital FremdkapitalZunächst gilt: KFK +MFK + LFK = FKFür die einzelnen Gruppen gilt dann: Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit ≤ 1 Jahr + Steuerrückstellungen + sonst. Rückstellungen + Rechnungsabgrenzungsposten ...
Normalerweise würde die Lösung der Aufgabe nicht ganz so viel Zeit und Platz in Anspruch nehmen. Damit Sie aber ein besseres Verständnis für die Strukturbilanz bekommen, ist diie Lösung hier sehr ausführlich.Aktivseite:Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände70+ Sachanlagen40+ Finanzanlagen200= Anlagevermögen (AV)310 Umlaufvermögen Scheck, Kasse, Bank, etc.10+ Wertpapiere25= Liquide Mittel35 Rechnungsabgrenzungsposten ...
Wirtschaftsgut > Bilanzierungsfähigkeit im Steuerrecht > Negatives Wirtschaftsgut
Ein Wirtschaftsgut wird negatives Wirtschaftsgut genannt, wenn mit seinem Erwerb zukünftige Ausgaben verbunden sind, die eine über die Abrechnungsperiode hinausgehende wirtschaftliche Last darstellen und selbstständig bewertbar sind. Hierzu gehörenVerbindlichkeiten undRückstellungen.
Eine Verbindlichkeit kommt dann in Betracht, wenndie Grundlagen der Schuld sicher undihr Betrag hinreichend bestimmt ist.Nach dem Handelsrecht sind Verbindlichkeiten zu ihrem Erfüllungsbetrag anzusetzen (§ 253 I 2 HGB). Im Steuerrecht sind Verbindlichkeiten mit ihren Anschaffungskosten zu passivieren (§ 6 I Nr. 3 EStG).Hierunter versteht man den Nennwert einer Verbindlichkeit, wobei zwischen dem Nennwert und dem Erfüllungsbetrag normalerweise kein Unterschied besteht (H 6.10 ...
Bei Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten spricht mehr dafür als dagegen, dass es im folgenden Geschäftsjahr zu einer Auszahlung kommen wird. Nach dem Imparitätsprinzip, nach dem Verluste zu antizipieren sind (Gewinne jedoch nach dem Realisationsprinzip nicht) müssen diese Auszahlungen der Zukunft heute bereits als Verlust geltend gemacht werden. Beispiele für Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind (R 5.7 II EStR):ProzessrückstellungenPensionsrückstellungenRückstellungen ...
Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Prozessrückstellungen
Zunächst zur Wiederholung das Ausgangsbeispiel zur Verdeutlichung der Prozessrückstellung. Beispiel: Ein Kunde der X-AG rutscht am 30.12.2015 beim Hereinkommen in das Verwaltungsgebäude auf einer Bananenschale aus und verklagt die X-AG vier Wochen später auf Schadenersatz. Der Prozess hierzu wird erst in 2016 zu Ende gehen, es spricht jedoch aus Sicht der X-AG vieles dafür, dass der Kunde den Prozess gewinnt und die X-AG Schadensersatz leisten muss.Das oben erwähnte ...
Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Pensionsrückstellungen - Bewertung
Die Bewertung von Pensionsrückstellungen ist in § 6a III EStG geregelt. Beispiel: Die X-AG macht ihrem Geschäftsführer, Herrn Alt, am 2.1.2001 eine Pensionszusage. An dem Ausscheiden am 2.1.2008 (er ist dann exakt 67 Jahre alt) erhält er jährlich vorschüssig eine Pensionszahlung in Höhe von 30.000 € ausbezahlt. Herr Alt ist seit dem 2.1.1998 bei der X-AG beschäftigt. Berechne für den Zeitraum 2001 – 2007 die Höhe der Zuführung ...
Wirtschaftsgut > Rückstellungen > Kulanzrückstellungen
Kulanzrückstellungenwerden gebildet für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtungen erbracht werden (§ 249 I 2 Nr. 2 HGB). Beispiel: Die oben erwähnte Elektrik-AG hat wie bereits erwähnt, eine Garantiezeit von einem Jahr vertraglich vereinbart. 15 Monate nach dem Kauf kommt nun ein Kunde mit einem kaputten Fernsehapparat und möchte das Gerät kostenfrei repariert bekommen. Wie ist die Lage, wie ist zu buchen?Die Gewährleistungen mit rechtlicher ...
Generell unterscheidet man bei den Rücklagen zwischen offenen und stillen Rücklagen.Offene Rücklagen Hierzu zählen Kapital- und Gewinnrücklagen, die offen in der Bilanz ausgewiesen werden. Eine Kapitalrücklage entsteht beispielsweise durch die Ausgabe neuer/junger Aktien. Zu den offenen Rücklagen zählen außerdem auch die gesetzlichen Rücklagen, d.h. der Unternehmer muss sie einrichten und in der Bilanz ausweisen.Stille RücklagenDiese Rücklagen ...
Im Folgenden findet ihr eine Zusammenfassung der verschiedenen Begrifflichkeiten übersichtlich zusammengefasst. Um mit den IFR-Standards richtig umgehen zu können, muss man sich insbesondere über die Kontenbezeichnungen im Klaren sein.Diese Auflistung ist selbstverständlich nicht abschließend, sie enthält jedoch die wichtigsten englischen Kontennamen.Die Bilanz nach IFRS1) Die Aktivseite der Bilanz nach IFRS: Vermögenswerte / Assets Anlagevermögen - Non current ...