Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_Konstruktions_und_Ingenieurbueros_und_Pruefstellen_55122_Mainz-7724405_3
Timestamp: 2018-04-24 09:16:03
Document Index: 168717335

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 107', '§ 101', '§ 101']

Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Mainz (ID:7724405)
> DTAD-ID: 7724405
12D0221 - 600 08 8016 Generalsanierung Kernchemie, Universität Mainz, Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 4 und 5 (Starkstrom und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) gemäß § 53 HOAI. Auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz soll im Bereich des Gebäudekomplexes des Institutes für Kernchemie das bestehende Laborgebäude (Geb. Nr. 1261) generalsaniert werden und im Innenhof ein unterirdisches Technikbauwerk (Zuluftzentrale) entstehen. Seit der Errichtung des Institutsgebäudes in den Jahren 1963-1965 wurden keine wesentlichen Baumaßnahmen in dem Gebäude durchgeführt, so dass ein massiver Instandhaltungsstau besteht. Lediglich die Fassade des Institutsgebäudes wurde im Jahr 2009 als vorgezogener Abschnitt der Sanierung erneuert. Im Gebäude bedarf es einer intensiven Verbesserung der labortechnischen, gebäudetechnischen, energetischen und brandschutztechnischen Situation. Die Sanierung ist unumgänglich um die Einhaltung der atom- und Strahlenschutzrechtlichen Vorschriften im Umgang mit Kernbrennstoffen und sonstigen radioaktiven Stoffen im Gebäude 1261 gewährleisten zu können. Das Gebäude mit 1 634,22 m² NF 1-6 wird schadstoffsaniert (konventionelle Schadstoffe und radioaktive Kontaminationen) und im Inneren auf den Rohbauzustand zurückgebaut. Der Innenbereich des Institutsgebäudes wird komplett saniert. Die bestehende Technikzentrale im Dachgeschoss wird abgebrochen und erneuert. Im Bereich des Innenhofes (Westseite) wird ein neues unterirdisches Technikbauwerk (neue. Zuluftzentrale, Elektroräume und Archivraum) errichtet. Die Grundleitungen werden unter Verwendung der Inline-Technik saniert. Während der Sanierungszeit ist der Betrieb im Reaktorgebäude und im Erweiterungsbau Aufrecht zu erhalten. Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt lediglich das Unterirdische Technikbauwerk im Rohbau ohne den Ausbau erstellt werden. Hier soll lediglich der spätere Archivraum für die Sanierungsbauzeit des Institutsgebäudes als Interims-Messraum hergerichtet werden, um den Betrieb des Reaktors während der Bauzeit zu gewährleisten. Nach Auszug des Institutes für Kernchemie in die Bauten J und I-West auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird in einem zweiten Bauabschnitt ein kerntechnisches Schadstoffkataster erstellt und das Gebäude schadstoffsaniert. Im Anschluss daran findet die Generalsanierung des Gebäudes 1261 statt. Grundlagen der Planung ist die HU-Bau aus dem Jahr 01/2010. Angestrebter Baubeginn: Unterirdisches Bauwerk: II Quart. 2013. Schadstoffsanierung (inkl. Erstellung kerntechnisches Schadstoffkataster): I Quart. 2014. Sanierung Gebäude 1261: IV Quart. 2016. Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt: Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 4 und 5 (Starkstrom und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) gemäß § 53 HOAI, Leistungen aus den Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9, Leistungen der LPH. 1 - 4 und 7 sowie Teile der Leistungen der LPH. 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht. Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zu besetzen. Zunächst werden nur Leistungen der LPH. 5 – Ausführungsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe, LPH. 8 - Objektüberwachung und der LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Die Leistungsphase 1 - 4 und 7, sowie Teile der Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Org. Dok.-Nr: 361833-2012
12D0221 - 600 08 8016 Generalsanierung Kernchemie, Universität Mainz, Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 4 und 5 (Starkstrom und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) gemäß § 53 HOAI.
Sanierung erneuert. Im Gebäude bedarf es einer intensiven Verbesserung der labortechnischen, gebäudetechnischen, energetischen und brandschutztechnischen Situation. Die Sanierung ist unumgänglich um die Einhaltung der atom- und Strahlenschutzrechtlichen Vorschriften im Umgang mit Kernbrennstoffen und sonstigen radioaktiven Stoffen im Gebäude 1261 gewährleisten zu können. Das Gebäude mit 1 634,22 m² NF 1-6 wird schadstoffsaniert (konventionelle Schadstoffe und radioaktive Kontaminationen) und im Inneren auf den Rohbauzustand zurückgebaut. Der Innenbereich des Institutsgebäudes wird komplett saniert. Die bestehende Technikzentrale im Dachgeschoss wird abgebrochen und erneuert. Im Bereich des Innenhofes (Westseite) wird ein neues unterirdisches Technikbauwerk (neue. Zuluftzentrale, Elektroräume und Archivraum) errichtet. Die Grundleitungen werden unter Verwendung der Inline-Technik saniert. Während der Sanierungszeit ist der Betrieb im Reaktorgebäude und im Erweiterungsbau Aufrecht zu erhalten. Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt lediglich das Unterirdische Technikbauwerk im Rohbau ohne den Ausbau erstellt werden. Hier soll lediglich der spätere Archivraum für die Sanierungsbauzeit des Institutsgebäudes als Interims-Messraum hergerichtet werden, um den Betrieb des Reaktors während der Bauzeit zu gewährleisten. Nach Auszug des Institutes für Kernchemie in die Bauten J und I-West auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird in einem zweiten Bauabschnitt ein kerntechnisches Schadstoffkataster erstellt und das Gebäude schadstoffsaniert. Im Anschluss daran findet die Generalsanierung des Gebäudes 1261 statt. Grundlagen der Planung ist die HU-Bau aus dem Jahr 01/2010. Angestrebter Baubeginn: Unterirdisches Bauwerk: II Quart. 2013. Schadstoffsanierung (inkl. Erstellung kerntechnisches Schadstoffkataster): I Quart. 2014. Sanierung Gebäude 1261: IV Quart. 2016. Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt: Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung - Anlagengruppen 4 und 5 (Starkstrom und Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen) gemäß § 53 HOAI, Leistungen aus den Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9, Leistungen der LPH. 1 - 4 und 7 sowie Teile der Leistungen der LPH. 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht. Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zu besetzen. Zunächst werden nur Leistungen der LPH. 5 – Ausführungsplanung beauftragt, mit der Absicht, weitere Leistungen der LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe, LPH. 8 - Objektüberwachung und der LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Die Leistungsphase 1 - 4 und 7, sowie Teile der Leistungen der Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
12D0221
Auftrags-Nr: 12D0302
Bezeichnung: Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4-5.
Zuschlag erteilt wurde Dipl.-Ing. E. Schönfeld, Ingenieurbüro für Elektrotechnik Berta-Cramer-Ring 24 65205 Wiesbaden - Delkenheim DEUTSCHLAND
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 (3) GWB. Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüberdem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen,vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.