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Timestamp: 2016-10-28 19:48:50
Document Index: 207088208

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 106', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 66']

8C_593/2014 (08.10.2014)
8C_593/2014 � � Urteil vom 8. Oktober 2014
Unfallversicherung (Invalidenrente, Valideneinkommen),
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 30. Juli 2014.
Mit Einspracheentscheid vom 15. Februar 2013 verneinte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) - in Best�tigung der Verf�gung vom 6. September 2012 - einen Anspruch der 1957 geborenen A.________ auf Invalidenrente, weil der nach der Methode des Einkommensvergleichs ermittelte Invalidit�tsgrad unter der Erheblichkeitsschwelle von 10 % lag.
In teilweiser Gutheissung der hiegegen eingereichten Beschwerde stellte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich fest, dass die Versicherte ab 1. Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 10 % hat (Entscheid vom 30. Juli 2014).
A.________ f�hrt Beschwerde und beantragt, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihr eine Rente basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 13 % zuzusprechen; eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.1.�Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262, 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.1.�Zu pr�fen ist das der Bestimmung des Invalidit�tsgrades gem�ss Art. 16 ATSG zugrunde zu legende hypothetische Valideneinkommen. Gem�ss den zutreffenden Erw�gungen des kantonalen Gerichts ist dabei an den zuletzt vor dem (ersten) Unfall vom 18. August 2009 bei der B.________ AG, als Pflegerin im Hausdienst in Teilzeitarbeit erzielten Lohn anzukn�pfen, der rechtsprechungsgem�ss (BGE 119 V 475 E. 2b S. 481) auf ein Vollzeitpensum bezogen auf den fr�hestm�glichen Rentenbeginn (1. Juni 2012) umzurechnen ist.
2.2.1.�Die Vorinstanz hat weiter richtig festgestellt, dass der Stundenlohn (inklusive Ferien- und Feiertageentsch�digung sowie Anteil des 13. Monatslohnes) bezogen auf das Jahr 2012 auf Fr. 31.60 zu beziffern war, und sich hochgerechnet auf ein Jahr ein Betrag von Fr. 60'108.90 ergab, dem f�r mutmasslich geleistete Sonntagseins�tze ein Zuschlag von insgesamt Fr. 1'171.- hinzuzuf�gen war (Fr. 61'279.90). Sodann hat sich die Vorinstanz mit der im bundesgerichtlichen Verfahren allein streitigen Frage befasst, in welchem Umfang die Versicherte Arbeitseins�tze unter zwei Stunden geleistet h�tte, die je zus�tzlich mit einer Fallpauschale von Fr. 15.- abgegolten worden w�ren; sie hat dazu darauf hingewiesen, dass die Versicherte w�hrend der ersten Monate des Jahres 2009 bis zum Unfall vom 18. August 2009 unbestritten 60 unter zwei Stunden liegende Eins�tze t�tigte, weshalb bezogen auf ein Jahr von einer Fallpauschale von Fr. 1'440.- auszugehen sei.
2.2.2.�Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die Anzahl der in den Monaten des Jahres 2009 bis zum Unfall vom 18. August 2009 get�tigten Kurzeins�tze, die unter zwei Stunden lagen, seien f�r ein Vollzeitpensum nicht repr�sentativ; es sei evident, dass Pflegerinnen im Hausdienst mit einem Vollzeitpensum mindestens einen unter zwei Stunden liegenden Einsatz pro Tag leisten w�rden.
2.2.3.�Die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin widersprechen dem von ihr im vorinstanzlichen Verfahren eingebrachten e-mail-Schriftenwechsel mit der ehemaligen Arbeitgeberin (B.________ AG). Danach hat die B.________ AG eindeutig klargestellt, dass die von der Versicherten get�tigten und unter zwei Stunden liegenden Arbeitseins�tze nicht von dem im Betrieb �blichen abwichen. Wohl mag zutreffen, dass eine vollzeitlich besch�ftigte "Spitex-Angestellte", wie sich die Beschwerdef�hrerin ausdr�ckt, t�glich damit rechnen muss, auch Patienten zu betreuen, die einen Einsatz unter zwei Stunden erfordern. Bezogen auf ihre vor dem Unfall ausge�bte T�tigkeit ist, wie die Vorinstanz mit nicht zu beanstandender Begr�ndung erkannt hat, davon auszugehen, dass dies jedenfalls bei der B.________ AG nicht �blich war. So hat diese sich in den erw�hnten e-mails gegen�ber der Beschwerdef�hrerin unmissverst�ndlich dahin gehend ausgesprochen, dass die das �bliche �bersteigenden Arbeitseins�tze, die jeweils unter zwei Stunden gelegen h�tten, nicht nachgewiesen werden k�nnten, jedenfalls aber nicht weiterhin toleriert w�rden.
2.3.�Insgesamt betrachtet ist die vorinstanzliche Bestimmung des Invalidit�tsgrades von 10 % zu best�tigen. Inwiefern von den eventualiter beantragten zus�tzlichen Abkl�rungen neue Erkenntnisse zu erwarten w�ren, wird in der Beschwerde nicht dargelegt und ist auch sonst nicht ersichtlich.
Die Beschwerdef�hrerin hat gem�ss Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG die Gerichtskosten zu tragen.
Luzern, 8. Oktober 2014