Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/einbruch
Timestamp: 2019-12-07 14:25:12
Document Index: 307529987

Matched Legal Cases: ['§ 64', '§ 243', '§ 244', '§ 244', '§ 243', '§ 243', '§ 244']

Einbruch | Rechtslupe
Unter­brin­gung in der Psych­ia­trie – und die Beschaf­fungs­kri­mi­na­li­tät
Für den erfor­der­li­chen sym­pto­ma­ti­schen Zusam­men­hang zwi­schen Hang und Anlas­s­ta­ten ist es nicht erfor­der­lich, dass der Hang die allei­ni­ge Ursa­che oder "bestim­men­der Aus­lö­ser" für die Anlas­s­tat ist. Viel­mehr ist ein sol­cher Zusam­men­hang bereits dann zu beja­hen, wenn der Hang neben ande­ren Umstän­den mit dazu bei­getra­gen hat, dass der Ange­klag­te erheb­li­che rechts­wid­ri­ge
Für die Beja­hung eines sym­pto­ma­ti­schen Zusam­men­hangs zwi­schen Hang und Tat im Sin­ne des § 64 StGB ist es aus­rei­chend, dass der Hang – gege­be­nen­falls neben ande­ren Umstän­den – mit dazu bei­getra­gen hat, dass der Täter die Tat began­gen hat. Ein sol­cher Zusam­men­hang ist typi­scher­wei­se gege­ben, wenn die Straf­tat unmit­tel­bar oder
Wie darf ich mich gegen Angrei­fer und Ein­bre­cher weh­ren
Wenn Raub­tä­ter durch eine aus­ge­lös­te Alarm­an­la­ge bereits aus dem Haus flüch­ten, und der Eigen­tü­mer dabei auf einen Täter schießt und tötet, liegt kei­ne Not­wehr vor, wenn beim Eigen­tü­mer weder der Wil­le zur Ver­tei­di­gung des Eigen­tums vor­lag, noch die Not­wehr­hand­lung gebo­ten war. So hat der Bun­des­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall
§ 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB tritt hin­ter § 244 StGB zurück. Gewerbs­mä­ßig­keit der Tat­be­ge­hung kann aber gege­be­nen­falls als Straf­zu­mes­sungs­as­pekt berück­sich­tigt wer­den. Von Gewerbs­mä­ßig­keit ist aus­zu­ge­hen, wenn der Täter in der Absicht han­delt, sich durch wie­der­hol­te Tat­be­ge­hung eine fort­lau­fen­de Ein­nah­me­quel­le von eini­ger Dau­er und eini­gem Umfang zu ver­schaf­fen. Liegt die­se
Woh­nungs­ein­bruchs­dieb­stahl – und der Ver­suchs­be­ginn
Bei Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stän­den wie auch bei Tat­be­stän­den mit Regel­bei­spie­len ist grund­sätz­lich auf das Anset­zen zur Ver­wirk­li­chung des Grund­tat­be­stan­des abzu­stel­len . Dar­aus folgt, dass sich bei § 244 StGB wie bei § 243 StGB glei­cher­ma­ßen die ein­heit­lich zu beant­wor­ten­de Fra­ge stellt, ob mit den fest­ge­stell­ten Tat­hand­lun­gen zur Weg­nah­me im Sin­ne von §
Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahl – und der Zutritt durch die Tür
Wer eine Räum­lich­keit durch eine zum ord­nungs­ge­mä­ßen Zugang bestimm­te Tür betritt, steigt nicht im Sin­ne von § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, § 244 Abs. 1 Nr. 3 StGB ein, unab­hän­gig davon, auf wel­che Wei­se er die Tür geöff­net hat. Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te bereits frü­her ver­neint, dass auch der­je­ni­ge ein­stei­gen kann, der
Sind an einer Delikt­se­rie meh­re­re Per­so­nen als Mit­tä­ter, mit­tel­ba­re Täter, Anstif­ter oder Gehil­fen betei­ligt, ist die Fra­ge, ob die ein­zel­nen Taten tat­ein­heit­lich oder tat­mehr­heit­lich zusam­men­tref­fen, bei jedem Betei­lig­ten geson­dert zu prü­fen und zu ent­schei­den. Maß­geb­lich ist dabei der Umfang des erbrach­ten Tat­bei­trags. Leis­tet ein Mit­tä­ter für alle oder eini­ge Ein­zel­ta­ten