Source: https://steuerberaterspanien.com/doppelbesteuerungsabkommen_spanien_deutschland_miete_steuer.html
Timestamp: 2019-10-15 23:26:50
Document Index: 371362754

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art.22', 'Art.34', '§ 34', '§ 32', '§ 32', '§ 34', '§ 32', '§ 50']

Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland - Spanien -Mieteinnahmen
Versteuerung Mieteinkünfte als Nichtssteuerresident in Spanien
Regelt das deutsch-spanische DBA die Versteuerung von Mieteinkünften in Spanien?
Der häufigste Praxisfall ist, dass Sie eine Ferienwohnung in Mallorca haben, dauerhaft in Deutschland leben und damit in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpfllichtig sind, und in Spanien beschränkt einkommensteuerpflichtig. Die Wohnung in Mallorca wird touristisch vermietet.
Diese beschränkte Einkommensteuerpflicht in Spanien regelt das deutsch-spanische Doppelbesteuerungsabkommen.
Wenn es einen Sachverhalt gibt, der mit 2 Staaten befasst ist, wie hier, da der Immobilieneigentümer in Deutschland voll und ganz steuerlich einkommensteuerpflichtig ist, aber die Immobilie auf Mallorca im Eigentum hat, dann muss das Doppelbesteuerungsabkommen, welches zwischen Deutschland und Spanien vereinbart wurde und in der letzten aktuellen Fassung vom 01.01.2013 auch im Jahre 2018/2019 fortgilt, entscheiden, welcher Staat besteuern darf.
Spanien darf die Mieteinkünfte aus Mallorca besteuern und zwar den Gewinn mit 19% und Deutschland muss sich gemäss dem deutsch-spanischen Doppelbesteuerungsabkommen die Anrechnung dieser in Spanien bezahlten Steuerlast gefallen lassen.
Steuertipp Mallorca
Folglich muss der Immobilieneigentümer auf Mallorca folgende Steuererklärungen abgeben
Quartalsmeldung im Modell 210 für den positiven Üeberschuss aus Vermietung auf Mallorca
Jahresmeldung im Modell 210, im Folgejahr für die Leerstandszeiten.
RA D.Luickhardt, ordentlich zugelassener Steuerberater in Spanien und sein Legalium Team erledigen Ihre Steuererklärung im Modell 210 auf elektronischem Wege, unkompliziert und preiswert in ganz Spanien, insbesondere auf Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, Ibiza, Barcelona, Madrid, Denia, Malaga, Marbella
Rechtsgrundlage Spanien Nichtresidentenbesteuerung Mieteinkünfte Spanien:
Doppelbesteuerungsabkommen Spanien Deutschland:
(1) Einkünfte, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person (hier Deutschland) aus unbeweglichem Vermögen (einschließlich der Einkünfte aus land- und forstwirtschaftlichen Betrieben) bezieht, das im anderen Vertragsstaat liegt, können im anderen Staat (hier Spanien) besteuert werden.
(2) Der Ausdruck „unbewegliches Vermögen” hat die Bedeutung, die ihm nach dem Recht des Vertragsstaats zukommt, in dem das Vermögen liegt.
Der Ausdruck umfasst in jedem Fall das Zubehör zum unbeweglichen Vermögen, das lebende und tote Inventar land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die Rechte, für die die Vorschriften des Privatrechts über Grundstücke gelten, Nutzungsrechte an unbeweglichem Vermögen sowie Rechte auf veränderliche oder feste Vergütungen für die Ausbeutung oder das Recht auf Ausbeutung von Mineralvorkommen, Quellen und anderen natürlichen Ressourcen; See-, Binnenschiffe und Luftfahrzeuge gelten nicht als unbewegliches Vermögen.
Kommentar: Der Begriff „können“, gibt dem spanischen Staat das Besteuerungsrecht bei Mieteinkünften aus Immobilien, die in Spanien, hier Mallorca, gelegen sind. Der spanische Staat nimmt sich dieses Besteuerungsrecht, indem in der spanischen Steuergesetzbuch, und konkret im Nichtresidentensteuergesetz, in Art. 13 g., .h LIRNR
Artículo 13. Rentas obtenidas en territorio español – Einkünfte, die in Spanien bezogen werden.
(Einnahmen aus Immobilien – dies ist die gesetzliche Grundlage für die Besteuerung von Mieteinkünften in Spanien)
h) Las rentas imputadas a los contribuyentes personas físicas titulares de bienes inmuebles urbanos situados en territorio español no afectos a actividades económicas. (Einnahmen Vermutung – dies ist die gesetzliche Grundlage für die pauschale Besteuerung der Eigennutzung der Immobilie in Spanien, wenn sie nicht vermietet wird)
Besteuerung in Deutschland der spanischen Mieteinkünfte aus Mallorca, Spanie
Durch die unbeschränkte Einkommensteuerpflicht in Deutschland, müssen die Mieteinkünfte aus Spanien auch in der deutschen Einkommensteuererklärung angegeben werden und die in Spanien bezahlte Steuer, kann angerechnet werden.
Erstellung deutscher und spanischer Einkommensteuererklärung:
Wir bieten Ihnen die Erstellung der Steuererklärung in Spanien und Deutschland an. Ihr Vorteil ist, dass es keinen Datenverlust zwischen dem deutschen und spanischen Steuerberater gibt und auch keine Missverständnisse und Sie müssen nicht zweimal die Daten aufbereiten.
Zudem ist zu beachten, dass in Deutschland erst im Folgejahr die Einkommensteuer zu erklären ist, aber in Spanien schon im laufenden Steuerjahr in den Quartalen. Diese zeitliche Verschiebung wird durch unseren Service in Deutschland und Spanien kompensiert.
Deutsch-spanisches Doppelbesteuerungsabkommen:
Art.22 DBA Spanien Deutschland
2) Bei einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt:
ii)Einkünfte, die nach Artikel 13 Absätze 2 und 3 im Königreich Spanien besteuert werden können; (Mieteinnahmen)
Im deutschen Steuerrecht wurde die Anrechnung und die Besteuerungspflicht in Art.34 c Einkommensteuergesetz geregelt.
§ 34c [Steuerermäßigung bei ausländischen Einkünften]
(1) Bei unbeschränkt Steuerpflichtigen, die mit ausländischen Einkünften in dem Staat, aus dem die Einkünfte stammen, zu einer der deutschen Einkommensteuer entsprechenden Steuer herangezogen werden, ist die festgesetzte und gezahlte und um einen entstandenen Ermäßigungsanspruch gekürzte ausländische Steuer auf die deutsche Einkommensteuer anzurechnen, die auf die Einkünfte aus diesem Staat entfällt.
Das gilt nicht für Einkünfte aus Kapitalvermögen, auf die § 32d Absatz 1 und 3 bis 6 anzuwenden ist. Die auf die ausländischen Einkünfte nach Satz 1 erster Halbsatz entfallende deutsche Einkommensteuer ist in der Weise zu ermitteln, dass der sich bei der Veranlagung des zu versteuernden Einkommens, einschließlich der ausländischen Einkünfte, nach den §§ 32a, 32b, 34, 34a und 34b ergebende durchschnittliche Steuersatz auf die ausländischen Einkünfte anzuwenden ist.
Bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens und der ausländischen Einkünfte sind die Einkünfte nach Satz 1 zweiter Halbsatz nicht zu berücksichtigen; bei der Ermittlung der ausländischen Einkünfte sind die ausländischen Einkünfte nicht zu berücksichtigen, die in dem Staat, aus dem sie stammen, nach dessen Recht nicht besteuert werden.
Gehören ausländische Einkünfte der in § 34d Nummer 3, 4, 6, 7 und 8 Buchstabe c genannten Art zum Gewinn eines inländischen Betriebes, sind bei ihrer Ermittlung Betriebsausgaben und Betriebsvermögensminderungen abzuziehen, die mit den diesen Einkünften zugrunde liegenden Einnahmen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Die ausländischen Steuern sind nur insoweit anzurechnen, als sie auf die im Veranlagungszeitraum bezogenen Einkünfte entfallen.
(6) Die Absätze 1 bis 3 sind vorbehaltlich der Sätze 2 bis 6 nicht anzuwenden, wenn die Einkünfte aus einem ausländischen Staat stammen, mit dem ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung besteht.
Soweit in einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung die Anrechnung einer ausländischen Steuer auf die deutsche Einkommensteuer vorgesehen ist, sind Absatz 1 Satz 2 bis 5 und Absatz 2 entsprechend auf die nach dem Abkommen anzurechnende ausländische Steuer anzuwenden.
Das gilt nicht für Einkünfte, auf die § 32d Absatz 1 und 3 bis 6 anzuwenden ist; bei nach dem Abkommen als gezahlt geltenden ausländischen Steuerbeträgen sind Absatz 1 Satz 3 und Absatz 2 nicht anzuwenden. Absatz 1 Satz 3 gilt auch dann entsprechend, wenn die Einkünfte in dem ausländischen Staat nach dem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung mit diesem Staat nicht besteuert werden können.
Bezieht sich ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung nicht auf eine Steuer vom Einkommen dieses Staates, so sind die Absätze 1 und 2 entsprechend anzuwenden. In den Fällen des § 50d Absatz 9 sind die Absätze 1 bis 3 und Satz 6 entsprechend anzuwenden.
Absatz 3 ist anzuwenden, wenn der Staat, mit dem ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung besteht, Einkünfte besteuert, die nicht aus diesem Staat stammen, es sei denn, die Besteuerung hat ihre Ursache in einer Gestaltung, für die wirtschaftliche oder sonst beachtliche Gründe fehlen, oder das Abkommen gestattet dem Staat die Besteuerung dieser Einkünfte.
1.die Anrechnung ausländischer Steuern, wenn die ausländischen Einkünfte aus mehreren fremden Staaten stammen,
2.den Nachweis über die Höhe der festgesetzten und gezahlten ausländischen Steuern,
3.die Berücksichtigung ausländischer Steuern, die nachträglich erhoben oder zurückgezahlt werden.
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