Source: https://www.agfw.de/technik-sicherheit/begriffe/letter/a/
Timestamp: 2020-06-06 21:16:36
Document Index: 282813377

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§640', '§ 7', '§ 2', '§ 2']

Das A/V-Verhältnis beschreibt das Verhältnis von Gebäudeoberfläche zu dem beheizten Volumen.
ANMERKUNG: Der Wärmebedarf eines Gebäudes ist von der Oberfläche abhängig: Eine größere Gebäudeoberfläche verursacht größere Wärmeverluste. Ein niedriges A/V-Verhältnis bedeutet, dass das Gebäude kompakt und die Energieverluste geringer sind. Ein schlechteres (also hohes) A/V-Verhältnis führt zu einem höheren Energieverbrauch bei gleicher Brutto-Grundfläche (BGF).
Bautechnische Maßnahme zur Herstellung der Dichtheit eines Bauwerkes. Bestandteil der Abdichtung sind auch die Ausbildungen von Anschlüssen, Abschlüssen, Durchdringungen und Abdichtungen über Fugen.
abgedichtete Verbindung
Ableitschläuche
Schlauchleitungen, die zur Ableitung von Medien und Wässern dienen
Anmerkung zum Begriff: Ableitschläuche werden z. B. bei Entlüftungs- und Entleerungsarbeiten verwendet.
Die Abnahme ist die Entgegennahme durch den Auftraggeber des vom Auftragnehmer im Wesentlichen fertig gestellten Gewerkes und dessen Billigung als im Wesentlichen vertragsgerechte Leistung.
Informativ: Die rechtlichen Abnahmewirkungen treten erst ein, wenn das Gesamtwerk nach § 12 Nr. 1 oder selbständige Teilleistungen nach § 12 Nr. 2a VOB/B abgenommen werden.
Bei der Abnahme treten folgende Rechtsfolgen ein:
- Anspruch auf Vergütung
- Gewährleistung statt Erfüllung
- Gefahrenübergang
- Verlust des Anspruchs auf Vertragsstrafe
Entgegennahme durch den Auftraggeber des vom Auftragnehmer im Wesentlichen fertig gestellten Gewerkes und dessen Billigung als im Wesentlichen vertragsgerechte Leistung
Anmerkung 1 zum Begriff: Die rechtlichen Abnahmewirkungen treten erst ein, wenn das Gesamtwerk z. B. nach § 12 Nr. 1 oder selbständige Teilleistungen nach § 12 Nr. 2a VOB/B oder BGB §640 abgenommen werden.
Bei der Abnahme treten folgende Rechtsfolgen ein: Anspruch auf Vergütung, Gewährleistung statt Erfüllung, Beweislastumkehr, Gefahrenübergang, Verlust des Anspruchs auf Vertragsstrafe
Abplanung
allseitige Einrüstung des Arbeitsbereiches mit dichten und festen Böden sowie Wänden und Decken aus dichten, zerreißfesten Planen mit Stoßüberdeckungen und Anschlüssen zur baulichen Anlage
Wärme, die in einem Prozess entsteht, dessen Hauptziel die Erzeugung eines Produktes oder die Erbringung einer Dienstleistung (inkl. Abfallentsorgung) oder einer Energieumwandlung ist, und die dabei als ungenutztes Nebenprodukt an die Umwelt abgeführt werden müsste.
Produktion (z. B. Raffinerien, Stahlverarbeitung, Chemische Industrie)
Dienstleistung (z. B. Rechenzentren, Wäscherein, Datenverarbeitung, Kühlhäuser, Abwasser)
Abfallentsorgung (z. B. Thermische Abfallentsorgung, Abwasserentsorgung)
Energieumwandlung (z. B. Kondensationskraftwerke, Abgaswärme, Bereitstellung von Systemdienstleistungen)
Abwärme-Kondensator
sind Abweichungen vom Sollzustand, wie z. B.:
– Undichtigkeiten an den Medienrohren
– Schädigung der Wärmedämmungen
– Schädigungen des Rohrsystems durch zum Beispiel Bauarbeiten in der Nähe
– Wanddickenveränderungen
FW 435-1 2010-04
Gesamtheit der aktuell geltenden AGFW-Arbeitsblätter
AGFW-Regelwerks-Ergänzung
Vor-Arbeitsblatt nach Abschnitt 3.6, Beiblatt nach Abschnitt 3.7, Fachbericht nach Abschnitt 3.8
Akteure in der Stadtentwicklung
Natürliche oder juristische Personen, die durch ihr Wirken Stadtentwicklung beeinflussen können
ANMERKUNG: Hierzu zählen insbesondere Vertreter der Stadtverwaltung, Behörden, politische Parteien/Fraktionen, Stadtwerke/Energieversorger, Vertreter der (regionalen) Wirtschaft und Wohnungswirtschaft, lokal tätige Verbände und Kammern, Vereine, sowie Einzeleigentümer von Gebäuden und Mieter.
Analogiemessstrecke
ist eine Verbindung zwischen der Vor- und Rücklaufleitung des Wärmesystems, durch die mit Hilfe von Drosselorganen oder elektrischen Schaltungen die Abbildung des Druckverlustes im Wärmesystem erfolgt und die die Regelgröße für die Druckhaltung bereitstellt.
Analogiestrecke
ist eine Verbindung zwischen der Vor- und Rücklaufleitung des Wärmesystems, bei der die Einstellung und Abbildung des Druckverlustes im Wärmesystem durch mindestens zwei Drosselorgane erfolgt und die von der zur Kompensation von Dichteänderungen notwendigen Ausgleichmasse direkt durchströmt wird.
technische Einrichtung, die durch ein spanabhebendes Verfahren, wie Bohren und Fräsen, eine definierte Öffnung in Rohrleitungen herstellt
Anbohrkugelhahn
Anbohrsperre
auf ein Hauptrohr aufgeschweißte Absperrvorrichtung, durch die eine Anbohrung des Hauptrohres für den Anschluss eines neuen Rohrabzweiges erfolgt
Anschweißen eines Stutzens oder einer Absperreinrichtung an unter Druck stehende und/oder heißes Medium führende Mediumrohre, die Montage des Anbohrgerätes und die Durchführung der Anbohrung
technische Festlegung, die von einer Mehrheit repräsentativer Fachleute als Wiedergabe des Standes der Technik angesehen wird [QUELLE: DIN EN 45020:2007-03, Begriff 1.5]
Anmerkung zum Begriff: Ein normatives Dokument zu einem technischen Gegenstand wird zum Zeitpunkt seiner Annahme als der Ausdruck einer anerkannten Regel der Technik anzusehen sein, wenn es in Zusammenarbeit der betroffenen Interessen durch Umfrage- und Konsensverfahren erzielt wurde.
vom Betreiber beauftragte Personen, die die unmittelbare Verantwortung für den ordnungsgemäßen Zustand von Anlagen tragen
Definition nach BGR 119: Anlagenverantwortliche sind vom Unternehmer beauftragte Personen, die die unmittelbare Verantwortung für den sicheren Betrieb von Anlagen oder Anlagenteilen tragen.
Informativ: Dies können z. B. Schichtleiter, Fernwärmemeister oder Leiter Fernwärmeverteilungsanlagen sein.
vom Unternehmer beauftragte Person, die die unmittelbare Verantwortung für den sicheren Betrieb von Anlagen oder Anlagenteilen tragen [Quelle: DGUV Regel 103-002: 2011, Abschnitt 2, Pkt. 1]
Anmerkung 1 zum Begriff: Dies können z. B. Schichtleiter, Fernwärmemeister oder Leiter Fernwärmeverteilungsanlagen sein.
vom Betreiber beauftragte Person, die die unmittelbare Verantwortung für den ordnungsgemäßen Zustand von Wärmeverteilungsanlagen trägt
FW 432 Entwurf 2018-08
Nach DGUV Regel 103-002: vom Unternehmer beauftragte Personen, welche die unmittelbare Verantwortung für den sicheren Betrieb von Anlagen oder Anlagenteilen tragen
Definition nach DGUV Regel 103-002 [1]: vom Unternehmen beauftragte Person, die die unmittelbare Verantwortung für den sicheren Betrieb von Anlagen oder Anlagenteilen trägt
Informativ 1: Dies können z. B. Schichtleiter, Fernwärmemeister oder Leiter Fernwärmeverteilungsanlagen sein.
Informativ 2: In vielen Fernwärmeversorgungsunternehmen sind die Aufgaben und Verantwortungen zwischen in rechtlich eigenständigen Gesellschaften (Betreiber, Eigentümer, Betriebsführer etc.) vertraglich individuell festgelegt. Für den sicheren Betrieb der Fernwärmeversorgungsanlagen sollte jede rechtlich eigenständige Gesellschaft für die von ihr wahrzunehmenden Aufgaben und Verantwortungen ein technisches Sicherheitsmanagement eingeführt haben. Der Nachweis kann z. B. durch eine Zertifizierung nach AGFW FW 1000 erfolgen.
Informativ 3: Vom Unternehmen bzw. dem Anlagenverantwortlichen können Arbeitsverantwortliche und Baubeauftragte benannt und diesen entsprechende Aufgaben und Verantwortungen übertragen werden.
vom Unternehmen beauftragte Person, die die unmittelbare Verantwortung für den sicheren Betrieb von Anlagen oder Anlagenteilen trägt [QUELLE: DGUV Regel 103-002 [1], modifiziert]
ANMERKUNG 2 zum Begriff: In vielen Fernwärmeversorgungsunternehmen sind die Aufgaben und Verantwortungen zwischen in rechtlich eigenständigen Gesellschaften (Betreiber, Eigentümer, Betriebsführer etc.) vertraglich individuell festgelegt. Für den sicheren Betrieb der Fernwärmeversorgungsanlagen sollte jede rechtlich eigenständige Gesellschaft für die von ihr wahrzunehmenden Aufgaben und Verantwortungen ein technisches Sicherheitsmanagement eingeführt haben. Der Nachweis kann z. B. durch eine Zertifizierung nach AGFW FW 1000 erfolgen.
ANMERKUNG 3 zum Begriff: Vom Unternehmen bzw. dem Anlagenverantwortlichen können Arbeitsverantwortliche und Baubeauftragte benannt und diesen entsprechende Aufgaben und Verantwortungen übertragen werden.
FW 446 Entwurf 2019-11
– Verantwortung für die Anlage auf gesetzlicher Grundlage (u. a. BImSchG, BetrSichV, VAWS)
– Verantwortung für die technische Verfügbarkeit der Anlage
– Verantwortung für die Verkehrssicherheit (auch im Rahmen der Instandhaltung) der Anlage
– Bewertung der Anlagenrisiken durch nachvollziehbare Verfahren
– Erstellung der Betriebsanweisung der Anlage (u. a. auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung, Festlegung der Einsatzgrenzen, Festlegung technischer Rahmenparameter)
– Verantwortung für die verfahrenstechnische Übernahme der Anlage in den Betrieb.
Annahme-Protokoll
Protokoll, das für den gegebenen Prüfplan die Ergebnisse der durchgeführten Prüfungen für ein gegebenes Merkmal darstellt
Anmerkung zum Begriff: Muster für ein Annahmeprotokoll siehe Anhang 1
größte zugelassene Zahl von Defekten in einer Anzahl geprüfter Elemente
Eine wasserdichte Verbindung von Abdichtungen mit Einbauteilen oder eine wasserdichte Verbindung an vorhandene Abdichtungen.
Der Anschlussgrad bezeichnet das Verhältnis von tatsächlichen Anschlüssen (nach Anzahl, Leistung, Arbeit) zu maximal erschließbaren Grundstücken/Gebäuden in einem definierten Gebiet. Angabe i.d.R. in Prozent.
vertraglich vereinbarte max. Wärmeleistung zur Versorgung eines Gebäudes
FW 515 Beiblatt 1 2019-11
Ein Flansch, der gas- und wasserdicht mit einer Durchdringung verbunden ist. Dieser dient dazu, Abdichtungsbahnen so anzuschließen, dass Gas und Wasser sie nicht hinter- oder unterlaufen können.
Anzapf-Kondensationsturbinenanlage
Arbeitsbereitschaft ist neben der so genannten Vollarbeit zur Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes zu rechnen. Sie wird von einem Arbeitnehmer dann geleistet, wenn dieser während seiner regelmäßigen Arbeitszeit keine volle, seine gesamte Aufmerksamkeit beanspruchende Tätigkeit zu entfalten hat. Das BAG hat dies mit dem Ausdruck „Zeit wacher Aufmerksamkeit im Zustand der Entspannung“ umschrieben (BAG 30.01.1985 – 7 AZR 446/82, DB 86, 232). Da bei Tätigkeiten, die der Arbeitsbereitschaft zuzurechnen sind, nur eine geringe geistige und körperliche Anforderung an den Arbeitnehmer gestellt wird, kann durch Tarifvertrag oder aufgrund eines Tarifvertrags in einer Betriebsvereinbarung die tägliche Arbeitszeit auf über 10 Stunden hinaus verlängert werden, wenn Arbeitsbereitschaft regelmäßig und in erheblichem Umfang anfällt (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 a ArbZG). Folglich ist für die Abgrenzung zur Vollarbeit nicht die geschuldete Arbeitsleistung entscheidend, sondern der Grad der Beanspruchung des Arbeitnehmers. Danach beurteilt sich ausschließlich, ob eine Ausweitung der täglichen Arbeitszeit gerechtfertigt ist (BAG 28.01.1981 – 4 AZR 892/78, DB 81, 1195).
Beispiele für Arbeitsbereitschaft: auf Kunden wartendes Verkaufspersonal, Taxifahrer, Telefonisten, soweit sie nur Gespräche vermitteln und von anderen Aufgaben freigestellt sind, Pförtner, die das geschlossene Werkstor nur auf akustisches oder optisches Signal zu öffnen haben, Wachpersonal, das sich zur Abschreckung ohne weitere Kontrollaufgaben im Wachraum aufhält.
Vollarbeit hingegen erbringen z. B. Maschinenführer, die anhand von Schalttafeln oder auch unmittelbar den Maschinenlauf überwachen, Wachpersonal, das über Bildschirm vom Wachraum aus Räume und Zugänge kontrolliert, Pförtner, die ein geöffnetes Werkstor im Auge behalten müssen.
Dokument, das mit Konsens erstellt und vom AGFW angenommen wurde und das für die allgemeine und wiederkehrende Anwendung Regeln, Leitlinien oder Merkmale für Tätigkeiten oder deren Ergebnisse festlegt, wobei ein optimaler Ordnungsgrad in einem gegebenen Zusammenhang angestrebt wird
Anmerkung zum Begriff: Arbeitsblätter sollten auf den gesicherten Ergebnissen von Wissenschaft, Technik und Erfahrung basieren.
Werkzeuge, Geräte, Maschinen oder Anlagen, die für die Arbeit verwendet werden, sowie überwachungsbedürftige Anlagen (gemäß § 2 Abs. 1 Betriebssicherheitsverordnung)
vom Betriebsführer beauftragte Personen, die als Aufsichtführende die unmittelbare Verantwortung für die Ausführung der Arbeit vor Ort tragen
Definition nach DVUV Regel 103-002 [1]: vom Unternehmer beauftragte Person, die als Aufsichtsführende die unmittelbare Verantwortung für die Ausführung der Arbeit vor Ort trägt
Informativ: Dies kann z. B. der Fernwärmemonteur sein.
vom Unternehmer beauftragte Person, die als Aufsichtsführender die unmittelbare Verantwortung für die Ausführung der Arbeit vor Ort trägt
[DGUV Regel 103-002 [1], modifiziert]
ANMERKUNG 1 zum Begriff: Dies kann z. B. der Fernwärmemonteur sein.
Definition nach BGR 119: Arbeitsverantwortliche sind vom Unternehmer beauftragte Personen, die als Aufsichtsführende die unmittelbare Verantwortung für die Ausführung der Arbeit vor Ort tragen.
vom Unternehmer beauftragte Personen, die als Aufsichtsführende die unmittelbare Verantwortung für die Ausführung der Arbeit vor Ort tragen [Quelle DGUV Regel 103-002: 2011, Abschnitt 2, Pkt. 2]
Arbeitszeit im arbeitsrechtlichen Sinne ist die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen, § 2 Abs. 1 Satz 1 ArbZG. Maßgebend für die Festlegung von Beginn und Ende der Arbeitszeit sind im Allgemeinen die konkreten betrieblichen Verhältnisse, d. h. in der Regel also das Betreten oder Verlassen des Betriebsgeländes, teilweise auch die Benutzung von Kontrolleinrichtungen, wie Stechuhr oder Torkontrolle. Von den betrieblichen Verhältnissen hängt es auch ab, ob das An- und Auskleiden zur Arbeitszeit zu zählen ist oder nicht.
Vertragsrechtlich ist Arbeitszeit die Zeit, die der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber aufgrund der einzelvertraglichen oder kollektivvertraglichen Vereinbarung schuldet. Sie dient in erster Linie als Berechnungsfaktor für das Arbeitsentgelt.
Armatur-Verlängerungsrohr
Armaturenbaueinheit
atmosphärische Speicher
In atmosphärischen Speichern befindet sich das Speichermedium Wasser ohne Berücksichtigung des durch die Wassersäule verursachten Drucks auf Umgebungsdruckniveau. Um eine Verdampfung auszuschließen, sind Maximaltemperaturen von 98°C nicht zu überschreiten.
Brenner, bei dem Verbrennungsluft frei zuströmt
Attributprüfung
Prüfung, bei der gewisse Merkmale der geprüften Elemente beurteilt werden, klassifiziert als übereinstimmend oder nicht übereinstimmend mit den Anforderungen, wobei die Anzahl defekter Elemente gezählt und als Grundlage für die Beurteilung des Loses verwendet wird
Sofern Messwerte zur Attributprüfung einzelner Elemente verwendet werden, ist jedes Element gegen das Annahmemaß für die Attribut-Prüfung (TA) zu vergleichen.
Verhältnis von aufzuwendender Energie zu dem theoretisch notwendigen Nutzenergiebedarf.
wiederherstellen des Korrosionsschutzes durch Aufbringen geeigneter Korrosionsschutzsysteme an kleinflächigen Fehlstellen
Ein Ausfall ist das Versagen eines Betriebsmittels, das zu dessen Nichtverfügbarkeit führt.
Informativ: Ein Ausfall eines Betriebsmittels liegt vor, wenn dieses seine bestimmungsgemäße Aufgabe nicht mehr erfüllt.
Zeitspanne in der ein Betriebsmittel nicht verfügbar ist
Ausfalldauer eines Betriebsmittels in einem Zeitraum
Nicht-Zuverlässigkeit
(en: probability of failure)
Höhe der Wahrscheinlichkeit der Nichtverfügbarkeit eines Betriebsmittels
Informativ: Der Betrachtungszeitraum beträgt üblicherweise ein Jahr, also 8760 Stunden Der Wert der Zuverlässigkeit liegt zwischen 1 und 0. Ein Wert von 1 bedeutet eine 100%ige Verfügbarkeit, der Wert 0 den Ausfall des Betriebsmittels über den gesamten Betrachtungszeitraum.
Die Ausfallwahrscheinlichkeit wird aus Bestandsdaten (Störungen, Schäden, Befunden) geeignet abgeleitet.
Im Ausgleichsbehälter wird das zur Kompensation von Kontraktion oder Expansion benötigte Volumen, der im Wärmesystem vorhandenen Wassermenge, gespeichert. Er kann auch das erforderliche Volumen für Entleerungen von Trassenabschnitten bzw. für deren Füllung vorhalten.
Ausgleichsvolumenstrom
VD [m³/a]
Massestrom der Druckhaltung zum Ausgleich temperaturbedingter Kontraktion oder Expansion des Kreislaufwassers
Anmerkung zum Begriff: Die Berechnung des Ausgleichsvolumens in Wärmeversorgungssystemen ist AGFW FW 442 zu entnehmen.
DP (design pressure)
Druck, auf dem die Auslegungsberechnungen basieren. Es ist der für den jeweiligen Anlagenbereich maßgebliche Berechnungsdruck, der im Regelfall dem zulässigen Druck (PS) nach Druckgeräterichtlinie (PED) entspricht. Der Berechnungsdruck darf nicht kleiner sein als der zugehörige Betriebsdruck.
Ein Ereignis, das direkt oder indirekt zum Eintreten einer Gefährdung des Versorgungssystems führt.
Eine Querschnittsschwächung bei Bauteilen bzw. Bauwerkskörpern, deren Tiefe gleich der Bauteiltiefe ist. Aussparungen entstehen durch Öffnungen oder Durchbrüche (z. B. Kernbohrung).