Source: http://www.pusteblume-raubling.de/index.php?option=com_content&task=view&id=85&Itemid=248
Timestamp: 2018-07-23 17:36:31
Document Index: 177623026

Matched Legal Cases: ['§1', '§1', '§8', '§22', '§45', '§1', '§ 14']

Evangelischer Kindergarten Pusteblume Raubling - Organisatorische Konzeption
Startseite Das Konzept Organisatorische Konzeption
a) die Zielgruppe unseres Angebotes
Aufgenommen werden Kinder, die beim Eintritt in den Kindergarten das 3.Lebensjahr vollendet haben.
b) Bedarfssituation im Einzugsgebiet
Die Einrichtung liegt sehr zentral in der Ortsmitte Raublings. Unsere Kinder kommen hauptsächlich aus dem Ortskern und den angrenzenden Eigenheimgebieten, sowie umliegenden Ortsteilen der Gemeinde.
Charakteristisch ist Raubling ist ein Ort mit zwei Gesichtern. Zum einen Land, kennzeichnend dafür ist, dass wir in einer traditionsgebundenen Gemeinde leben, die durch Kontinuität im täglichen Familienleben und in der Gesellschaft geprägt ist. Darunter viele Familien ein Eigenheim besitzen und die Kinder jede Menge Möglichkeiten haben sich in der freien Natur zu bewegen. Zusätzlich stehen allen viele verschiedene Freizeitangebote zur Verfügung und eine permanente Anbindung zu Angeboten außerhalb der Gemeinde.
Zum anderen ist Raubling ein Gewerbegebiet, welches den Eltern viele Arbeitsmöglichkeiten bietet. Daher erleben wir zeitgleich seit Jahren eine Zuzug auf hohem Niveau. Beide Lebenssituationen erfahren Veränderungen in Familie und Beruf.
Schnelllebigkeit und permanente Neuorientierung sind zentrale Herausforderungen für Eltern, Kind und Erziehungswesen.
Zusätzlich stehen allen viele verschiedene Freizeitangebote zur Verfügung (z.B. Sportverein, Spielplätze, andere Vereine…).
c) Gesetzliche Grundlagen und Kinderschutz
Unsere pädagogische Arbeit basiert auf der Grundlage des VIII. Sozialgesetzbuches:
§1 Allgemeiner Schutzauftrag
Allgemeine Aufgabe der KInder- und Jugendhilfe ist es, Kinder und Jugendliche davor zu bewahren, dass sie in ihrer Entwicklung durch den Missbrauch elterlicher Rechte oder einer Vernachlässigung Schaden erleiden. Kinder und Jugendliche sind vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen (§1 Abs.3 Nr.3 SGB VIII)
konkretisiert diesen allgemeinen staatlichen Schutzauftrag als Aufgabe der Jugendämter , verdeutlicht die Beteiligung der freien Träger an dieser Aufgabe und beschreibt Verantwortlichkeiten der beteiligten Fachkräfte der Jugendhilfe.
Der Träger stellt durch geeignete betriebliche Maßnahmen sicher, dass die Fachkräfte im Rahmen ihrer Tätigkeit gewichtige Anhaltspunkte für eine Gefährdung das Kindeswohls erkennen und dabei das Verfahren zur Risikoeinschätzung Anwendung findet (Orientierungshilfe Kreisjugendamt Rosenheim).
Liegt ein begründeter Verdacht der Kindeswohlgefährdung vor, kommt es zu folgendem Verfahren:
Begründete Anhaltspunkte der Kindeswohlgefährdung werden der Leitung umgehend mitgeteilt, im Gesamtteam besprochen und gewissenhaft geprüft, sowie dem Träger mitgeteilt.
Sind wir der Meinung, dass eine Gefährdung des Wohls des Minderjährigen vorliegt, wird eine erfahrene Kinderschutzkraft hinzugezogen.
Der Träger stellt sicher, dass die Erziehungsberechtigten sowie das Kind in die Gefährdungseinschätzung einbezogen werden, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes nicht in Frage gestellt wird.
§8 Abs.2 SGB VIII - Fachliche Beratung und Begleitung zum Schutz von KIndern und Jugendlichen:
Träger und Einrichtung haben ein Recht auf Beratung bei der Entwicklung und Anwendung von Leitlinien zur Sicherung des Kindeswohls und zum Schutz vor Gewalt.
Weiterhin arbeiten wir auf der gesetzlichen Grundlage der §22, 22a (Fördermaßnahmen in Tageseinrichtungen) sowie §45 (Betriebserlaubnis von Tageseinrichtungen) SGB VIII.
BayKiBiG §1 - Recht auf Erziehung, Betreuung und Bildung in Kindertageseinrichtungen
Unsere pädagogische Arbeit, wie unsere Konzeption basieren auf den gesetzlichen Grundlagen des Bayerischen Kinderbildungs-und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) und dessen Ausführungsverordnung. Im täglichen Betreuen, Bilden und Erziehen der KInder orientieren wir uns an den Inhalten des Bayerischen Bildungs-und Erziehungsplanes (BEP).
d) Rechtsträger
Träger unserer Einrichtung ist die evangelisch – lutherische Kirchengemeinde Brannenburg / Raubling, vertreten durch den Pfarrer.
Um die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Träger zu optimieren, treffen sich alle Leitungen der evangelischen Einrichtungen in Raubling regelmäßig alle zwei Wochen um mit dem Pfarrer Informationen auszutauschen, gemeinsame Projekte zu entwickeln und entsprechende Arbeitsstrukturen zu regeln.
Der Träger stellt das Personal ein und ist zuständig für die Umsetzung der Rahmenbedingungen. Er nimmt an Elternbeiratssitzungen teil, ist informiert über Aktivitäten und geplante Vorhaben und unterstützt uns bei der Verwirklichung unserer Arbeit.
e) Mitarbeitende
Gruppe I: eine pädagogische Fachkraft und eine pädagogische Ergänzungskraft
Erzieherin (Zusatzausbildung in
Religionspädagogik) Kinderpflegerin
pädagogische Gruppenleiterin
Gruppe II: eine pädagogische Fachkraft und eine pädagogische Ergänzungskraft
Erzieherin / Leitung Kinderpflegerin
(Zusatzausbildung als Familienmoderatorin)
Gruppenleitung pädagogische
Leitung Personalführung
verantwortung Organisations- / verwaltungs-
technische Leitung Vertretung nach Außen
Aufgaben des pädagogischen Personals nach § 14 BayKiBiG:
Absatz (1): Das pädagogische Personal hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Kinder die Bildungs- und Erziehungsziele vor allem durch angeleitetes und freies Spiel erreichen. Hierzu gehören insbesondere sinnliche Anregungen und Bewegung, Begegnungen mit der Buch-, Erzähl- und Schriftkultur, der darstellenden Kunst und der Musik, Experimente und der Vergleich und die Zählung von Objekten, umweltbezogenes Handeln und die Heranführung an unterschiedliche Materialien und Werkzeug für die gestalterische Formgebung.
Verfügungszeiten des Personals:
Dem Kindergartenpersonal stehen je nach Qualifikation unterschiedlche Verfügungszeiten zu. In der Verfügungszeit planen wir gezielte Angebote und den pädagogischen Alltag.In wöchentlichen Teamsitzungen finden Fallbesprechungen, Wochen- und Projektplanungen, sowie weitere organisatorische Abläufe statt. Das Führen von Beobachtungsbögen, sowie deren Auswertung gehören zu unserem Auftrag. Daraus ergeben sich, wenn notwendig, Gespräche mit Fachdiensten.
f) Gebäude und Außenflächen
g) allgemeine Regelungen
Anmelde- und Aufnahmemodalitäten
Vor den Anmeldungen , werden interessierte Eltern eingeladen die Einrichtung in einer Einzelführung mit dem Kind anzusehen. Inhalte der Führung sind das „dabei sein“ während dem Morgenkreis um einen konkreten Bestandteil und somit Teile des Konzeptes kennen zu lernen und hautnah zu erleben. Anschließend wird in einer Hausführung der Tagesablauf, Raumkonzepte und Schwerpunkte erläutert.
Nach den regulären Anmeldungen im Rathaus werden angemeldete Kinder mir ihren Eltern zu einer Schnupperstunde mit Anmeldegespräch eingeladen. Während des Anmeldegespräches mit den Eltern, darf das Kind in seiner zukünftigen Gruppe schnuppern und einen Teil des Tagesablaufes miterleben.
Das Anmeldegespräch wie die Schnupperstunde beginnt für beide (Eltern und Kind) gemeinsam mit dem Morgenkreis.
Im Anmeldegespräch werden Inhalte wie das pädagogisches Konzept, Buchungsverfahren und die Kindergartenordung besprochen. Ein wichtiger Teil des Gespräches ist, das Kind und seine Vorerfahrungen kennen zu lernen um dann angemessen pädagogisch Handeln zu können. Aber auch die Einschätzung der Eltern über ihr Kind sowie die sensible Gestaltung der Eingewöhungsphase in den ersten Wochen ist Bestandteil des Anmeldegespräches.
Dienstag 7.00 – 16.30 Uhr
Mittwoch 7.00 – 16.30 Uhr
Schließungstage / Ferien
Der Kindergarten schließt bis zu 27 Tagen im Jahr – Fasching, Betriebsausflug, Fenstertag, zwei Wochen in den Weihnachtsferien und drei Wochen in den Sommerferien.
Zusätzlich stehen der Einrichtung gesetzlich vorgeschrieben, weitere fünf Schließungstage als Fortbildungsmaßnahme zu. In den Ferienzeiten orientieren wir uns an den Bedarfsanfragen und passen so die Betreuungszeiten dem Bedarf an.
Schließungstage werden zu Beginn des jeweils neuen Kindergartenjahres bekannt gegeben.
Kosten – Betreuungsplatz
Sie haben die Möglichkeit an entsprechenden Wochentagen die Betreuungsdauer variabel zu wählen bzw. so zu buchen, wie Sie es für Ihr Kind benötigen. Anhand Ihrer gebuchten Wochenbetreuung errechnen wir einen durchschnittlichen Tagesbedarf.
68,75 EU
75,-- EU
81,25 EU
87,50 EU
93,75 EU
5,00 EU
Das Mittagessen wird von Montag bis Donnerstag von geliefert. Das Mittagessen ist frisch zubereitet und ausgewogen.
Die Kinder haben täglich die Möglichkeit aus folgenden Getränken auszuwählen – Milch, Kaba, Saft, Wasser und Tee.