Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-quedlinburg-auftragsbekanntmachung-2/
Timestamp: 2019-02-19 08:34:34
Document Index: 370371870

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§36', '§36', '§47', '§ 160', '§ 160']

2019/S 029-064894
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2047522/zustellweg-auswaehlen
Mügelner Straße 40, Haus G
Planungsleistungen Tragwerksplanung Gebäude und Ingenieurbauwerke – EFRE-Projekt „Entwicklung und Neuausrichtung des Stiftsberges in Quedlinburg“
5.1) Nachweis der Befähigung der Berufsausübung
5.2) Ausschlussgründe
Als Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB wird vom Bieter / von den Mitgliedern der Bietergemeinschaft/vom Nachunternehmer mit dem Antragsformular die Ausfüllung einer diesbezügliche Eigenerklärung gefordert (siehe Anlage A-03).
5.3) Inanspruchnahme von Kapazitäten Dritter
5.3.1) Inanspruchnahme Kapazität Dritter
5.3.2) Inanspruchnahme Kapazität Nachunternehmer gemäß §36 Abs. 1 S.3 VgV
Sofern sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit auf die Kapazität von Nachunternehmern (§36 Abs. 1 S.3 VgV) beruft, ist mit dem Angebot anzugeben, inwiefern sich der Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft auf welche Kapazitäten welches Nachunternehmers berufen möchte(n). In diesem Fall muss der Bieter bereits mit Angebotsabgabe nachweisen, dass ihm die Kapazitäten des Nachunternehmers zur Verfügung stehen (beispielsweise durch eine Verpflichtungserklärung). Des Weiteren sind mit dem Angebot Unterlagen einzureichen, die belegen, dass der Nachunternehmer über diejenige Eignung, auf die sich der Bieter beruft, auch tatsächlich verfügt.
5.3.3) Eignungsleihe gemäß §47 VgV
5.4) Bietergemeinschaften
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Des Weiteren von allen Bietergemeinschaftsmitgliedern Angaben zu Firmierung, Rechtsform, Anschrift und Tätigkeit im Auftragsfall zu machen. Die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie die fachliche Eignung und Zuverlässigkeit ist für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft nachzuweisen, soweit zutreffend.
5.5.1) Haftpflichtversicherung
Personenschäden: 3,0 Mill. EUR mit 2-facher Maximierung
Sachschäden- und Vermögensschäden: 1,0 Mill. EUR mit 2-facher Maximierung
Nachweis einer Haftpflichtversicherung für o. g. Deckungssumme oder die Erklärung eines in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers im Auftragsfall den Bieter oder die Bietergemeinschaft in entsprechender Höhe zu versichern.
5.5.2) Gesamtumsatz vergleichbare Leistungen
Es werden Angaben zum Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre zu vergleichbaren Leistungen abgefragt. Der angegebene Jahresumsatz zu vergleichbaren Leistungen muss dabei im Durchschnitt mindestens 20 000 EUR/a betragen.
5.6.1) Anzahl Beschäftigte aktuell (2019) Es sind Angaben zu machen zu Anzahl der Beschäftigten und ihre Qualifikation und Position innerhalb des Büroteams.
5.6.2) Eignung des Unternehmens Der Bieter hat seine Organisation nebst den vorhandenen Betriebsmitteln vorzustellen. Das Unternehmen muss mindestens 3 Jahre am Markt tätig sein.
5.7.1) Referenz für Los 5
— Tragwerksplanung für Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes inklusive Instandsetzung eines hölzernen Dachtragwerkes,
— bei der Finanzierung des Vorhabens kam ein Förderprogramm eines Bundeslandes, des Bundes und/oder der EU zum Einsatz,
— mind. Lph 2-6 erbracht,
— Gesamtbaukosten (KG300+400) mindestens 1,5 Mill. EUR brutto,
— Inbetriebnahme durch den Nutzer nicht vor 2012,
— Maßnahme bereits abgeschlossen.
5.7.6) Referenz für Los 6
— Tragwerksplanung die Stabilisierung einer Stützwandkonstruktion,
— Gesamtbaukosten (KG300+400) mindestens 0,3 Mill. EUR brutto,
Bieter und/oder deren Bevollmächtigte sind nicht zugelassen
Es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen.
Angebote, die in anderer Form (z. B. schriftlich, per E-Mail oder auf einem Datenträger) eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt und vom Verfahren zwingend ausgeschlossen.s
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit: