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Timestamp: 2018-06-21 08:29:30
Document Index: 26842430

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 2', 'Art. 9', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 39', 'Art. 61', 'Art. 27', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 8', 'Art. 54', 'Art. 49', 'Art. 11', 'Art. 50', 'Art. 12', 'Art. 84', 'Art. 85', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 73', 'Art. 17', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 61', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 61', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 16']

784.401.11
Ordonnance du DETEC du 5 octobre 2007 sur la radio et la télévision
Ordinanza del DATEC del 5 ottobre 2007 sulla radiotelevisione
1. Kapitel: Änderung meldepflichtiger Sachverhalte
1a. Kapitel: Verbreitungspflichten
Art. 1a Gegenstand
Art. 1b Begriffe
Art. 1c Bereitschaft
Art. 1d Entgegennahme des Verbreitungsauftrags
Art. 1e Verbreitungszeitpunkt
Art. 1f Verbreitungsart
Art. 1g Sprache
Art. 1h Trennung vom redaktionellen Teil des Programms
Art. 1i Verbreitungsregionen
Art. 1j Vermittlung
2. Kapitel: Rechnungslegung und Buchführung von konzessionie...
Art. 2 Anforderungen an die Jahresrechnung
Art. 3 Anforderungen an die Verbuchung von Leistungen
Art. 4 Bericht der Revisionsstelle
2. Abschnitt: Zusätzliche Vorschriften für Veranstalter mit ...
Art. 5 Betriebskosten
Art. 6 Buchführung
3. Kapitel: Verbreitung von zugangsberechtigten Programmen u...
1. Abschnitt: Verbreitungsbedingungen
Art. 7 Ausreichende Qualität
Art. 8 Gekoppelte Dienste
Art. 8a Verbreitungspflicht
2. Abschnitt: Unterstützung der Verbreitung von Radioprogram...
3. Abschnitt: Förderung neuer Verbreitungstechnologien und d...
Art. 11 Zeitraum der Förderung neuer Verbreitungstechnologie...
Art. 12 Anrechenbare Aufwendungen für den Aufbau neuer Verbr...
Art. 12a und 12b
Art. 13 Förderungswürdige Fernsehproduktionsverfahren
4. Kapitel: Veröffentlichung von Ergebnissen der Nutzungsfor...
Art. 15 Daten zur Empfangssituation
Art. 16 Daten zur Nutzung von Programmen
5. Kapitel: Ereignisse von erheblicher gesellschaftlicher Be...
Übergangsbestimmung der Änderung vom 16. September 2009
Übergangsbestimmung zur Änderung vom 7. November 2012
Übergangsbestimmung zur Änderung vom 13. Mai 2013
Übergangsbestimmung zur Änderung vom 10. Juni 2016
Zu veröffentlichende Daten zur Programmnutzung
1. Tagesablauf (Befragung)
2. Fernsehen (Messung)
3. Radio (Messung)
Ereignisse von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung
1. Olympische Sommer- und Winterspiele
4. Leichtathletik
8. Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest
Verordnung des UVEK über Radio und Fernsehen
vom 5. Oktober 2007 (Stand am 1. Juli 2016)
gestützt auf Artikel 73 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 24. März 20061 über Radio und Fernsehen (RTVG) und die Artikel 2 Absatz 4, 9 Absatz 5, 27 Absatz 5, 45 Absatz 2, 46 Absatz 3, 49 Absatz 2, 50 Absatz 2, 54 Absatz 1bis, 74 Absatz 3, 84 Absatz 2 und 85 Absatz 2 der Radio- und Fernsehverordnung 9. März 20072 (RTVV),3
(Art. 2 Abs. 4 RTVV)
1 Meldepflichtige Veranstalter müssen dem Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) Änderungen folgender Sachverhalte mitteilen:
Name des Programms;
Wohnsitz oder Sitz des Veranstalters;
Angaben zur Kontaktaufnahme mit dem Veranstalter;
Gebiet der technischen Verbreitung;
Beendigung der Programmveranstaltung.
2 Veranstalter, für deren Programm das BAKOM nach Artikel 60 RTVG eine Verpflichtung zur leitungsgebundenen Verbreitung verfügt hat, müssen das BAKOM zusätzlich über Änderungen des Programminhalts informieren, soweit dieser in der Aufschaltungsverfügung festgehalten ist.
3 Die Mitteilung muss innert 30 Tagen nach Eintreten der Änderung erfolgen.
4 Veranstalter von Programmen von einer Dauer von höchstens 30 Tagen sind von den Pflichten nach diesem Artikel ausgenommen.
1a. Kapitel:4 Verbreitungspflichten
(Art. 9 Abs. 1 Bst. b RTVV)
Dieses Kapitel regelt die Pflichten der Veranstalter nach Artikel 9 Absatz 1 RTVV in Bezug auf die von der nach Artikel 9 Absatz 1 der Alarmierungsverordnung vom 18. August 20101 (AV) zuständigen Fachstelle als verbreitungspflichtig eingestuften Warnungen und Entwarnungen.
In diesem Kapitel werden folgende Begriffe verwendet:
Warnungen sind von der nach Artikel 9 Absatz 1 AV1 zuständigen Fachstelle als verbreitungspflichtig eingestufte:
Warnungen der Stufe 4 und 5 nach Artikel 2 Absatz 2 der AV in Verbindung mit Artikel 10 Absatz 1 AV,
Erdbebenmeldungen nach Artikel 2 Absatz 2 in Verbindung mit Artikel 10 Absatz 3 AV.
Entwarnungen sind verbreitungspflichtige Informationen darüber, dass eine Warnung aufgehoben worden ist.
Ein Verbreitungsauftrag umfasst die Gesamtheit der für die Verbreitung einer Warnung beziehungsweise einer Entwarnung notwendigen Informationen. Er enthält insbesondere:
im Falle einer Warnung:
die bei nächster Gelegenheit verbreitet werden muss: die Standardfassung des Warntexts,
die so schnell als möglich verbreitet werden muss; zusätzlich eine Kurzfassung des Warntexts,
im Falle einer Entwarnung: den Text der Entwarnung.
Die Veranstalter gewährleisten die für die Verbreitung der Warnungen und der Entwarnungen notwendige Bereitschaft, indem sie insbesondere:
den betriebsinternen Prozess definieren;
die für den Eingang der Verbreitungsaufträge notwendigen Kontaktdaten definieren und aktualisieren und diese dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) bekanntgeben;
die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbilden.
1 Die Veranstalter nehmen den Verbreitungsauftrag entgegen, sofern und sobald ihre Redaktionen besetzt sind.
2 Sie verifizieren die Echtheit des Verbreitungsauftrags.
3 Sie bestätigen dem BABS unverzüglich den Eingang des Verbreitungsauftrags.
1 Die Veranstalter verbreiten eine Warnung in der Regel im Umfeld einer Nachrichtensendung.
2 Sie verbreiten eine bei nächster Gelegenheit zu verbreitende Warnung wie folgt:
erstmalig in der Regel innerhalb von zwei Stunden nach Eingang des Verbreitungsauftrags;
mittels zweier Wiederholungen in der Regel innerhalb der auf die erste Verbreitung folgenden zwei Stunden.
3 Sie verbreiten eine so schnell als möglich zu verbreitende Warnung wie folgt:
erstmalig in der Regel innerhalb von 30 Minuten nach Eingang des Verbreitungsauftrags;
mittels zweier Wiederholungen in der Regel innerhalb der auf die erste Verbreitung folgenden Stunde. Bei Erdbebenmeldungen erfolgen keine Wiederholungen.
4 Sie verbreiten Entwarnungen bei nächster Gelegenheit nach Absatz 2 Buchstabe a.
1 Radioveranstalter verlesen im Falle einer Warnung, die bei nächster Gelegenheit verbreitet werden muss, die Standardfassung des Warntexts in unveränderter Form.
2 Sie verlesen im Falle einer Warnung, die so schnell als möglich verbreitet werden muss, die Standardfassung des Warntexts nach einer redaktionellen Bearbeitung, wenn sich dies im Hinblick auf die Einbettung in eine laufende Sendung rechtfertigt.
3 Sie verlesen im Falle einer Entwarnung den Text der Entwarnung in unveränderter Form.
4 Fernsehveranstalter verbreiten im Falle einer Warnung, die bei nächster Gelegenheit verbreitet werden muss, die Standardfassung des Warntexts in Form einer Bild-Text-Tafel und sie verlesen den Warntext.
5 Sie verbreiten im Falle einer Warnung, die so schnell als möglich verbreitet werden muss, die Kurzfassung des Warntexts als Lauftext oder sie verlesen die Standardfassung des Warntexts nach einer redaktionellen Bearbeitung, wenn sich dies im Hinblick auf die Einbettung in eine laufende Sendung rechtfertigt.
6 Sie verbreiten im Falle einer Entwarnung den Text der Entwarnung in Form einer Bild-Text-Tafel und verlesen den Text der Entwarnung.
1 Die Veranstalter verbreiten den Warntext grundsätzlich in derjenigen Sprache, in der sie hauptsächlich senden.
2 Die SRG übersetzt den Warntext, wenn er in ihrem rätoromanischen Programm verbreitet wird. Sie ist dabei nicht verantwortlich für allfällige Übersetzungsfehler.
1 Eine Warnung wird vom redaktionellen Teil des Programms durch ein einheitliches akustisches beziehungsweise optisches Erkennungssignal getrennt.
2 Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) bestimmt das akustische und das optische Erkennungssignal in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern.
3 Absatz 1 gilt nicht für Warnungen, die so schnell als möglich verbreitet werden müssen.
1 Das BAKOM definiert in Zusammenarbeit mit dem BABS und den Fachstellen die Verbreitungsregionen.
2 Die Veranstalter verbreiten die Warnung, sofern sie einen Verbreitungsauftrag erhalten haben.
3 Die SRG verbreitet die Warnungen in folgenden Programmen:
in ihren ersten und dritten sprachregionalen Radioprogrammen1 sowie im rätoromanischen Radioprogramm2;
in ihren ersten und zweiten sprachregionalen Fernsehprogrammen sowie im Informationsprogramm der deutschsprachigen Schweiz.
1 Art. 4 Abs. 1 der Konzession SRG SSR idée suisse vom 28. Nov. 2007 (Konzession SRG; BBl 2007 8557).
2 Art. 4 Abs. 3 der Konzession SRG.
Das BAKOM vermittelt bei Streitigkeiten zwischen den Veranstaltern und dem BABS sowie bei Streitigkeiten zwischen den Veranstaltern und den zuständigen Fachstellen.
2. Kapitel: Rechnungslegung und Buchführung von konzessionierten Veranstaltern mit Ausnahme der SRG
(Art. 27 Abs. 6 RTVV)
1 Für die Erstellung der Jahresrechnung von konzessionierten Veranstaltern gelten die Bestimmungen des Obligationenrechts1 über die kaufmännische Buchführung für Aktiengesellschaften sinngemäss. Das BAKOM kann ergänzende Weisungen erlassen, namentlich zur Gewährleistung der Vollständigkeit und für die Bewertung von Vermögen und Geschäftsvorfällen.
2 Das BAKOM gibt für die Darstellung der Jahresrechnung einen verbindlichen Kontenplan vor. Es berücksichtigt dabei die Besonderheiten der Branche.
(Art. 27 Abs. 6 und 34 Abs. 1 RTVV)
1 Der Veranstalter muss den tatsächlich erzielten Ertrag verbuchen inklusive allfälliger Provisionen, die Dritte für die Akquisition von Werbung und Sponsoring erhalten. Kann er den tatsächlich erzielten Ertrag nicht nachweisen, so schätzt das BAKOM den Ertrag nach pflichtgemässem Ermessen.1
2 Ein Tauschgeschäft muss zum selben Wert verbucht werden, wie es bei einem Barverkauf an einen unabhängigen Dritten der Fall wäre.
3 Der Veranstalter oder ein von ihm beauftragter Dritter nach Artikel 17 Absatz 2 Buchstaben a-c RTVG muss die geleistete und verrechnete Ausstrahlung von Werbung und Sponsoring, auf die Ertragskonten abgestimmt, nachweisen können. Im Nachweis aufzuführen sind pro Kunde und pro Auftrag die im konzessionierten Programm tatsächlich ausgestrahlte Werbezeit und die eingeräumten Sponsoringrechte sowie die dafür geleistete Abgeltung.
4 Bietet ein Veranstalter oder ein von ihm beauftragter Dritter gemäss Artikel 17 Absatz 2 Buchstaben a-c RTVG Werbung oder Sponsoring zusammen mit weiteren Dienstleistungen zu einem Pauschalpreis an, so ist der Ertragsanteil, welcher der Konzessionsabgabe nach Artikel 22 RTVG unterliegt, getrennt zu bewerten und zu verbuchen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 10. Juni 2016, in Kraft seit 1. Juli 2016 (AS 2016 2169).
Die Revision der Jahresrechnung muss den Anforderungen des Obligationsrechts1 genügen.
2. Abschnitt: Zusätzliche Vorschriften für Veranstalter mit Abgabenanteil5
(Art. 39 Abs. 1 RTVV)
1 Als Betriebskosten eines Veranstalters anerkannt wird nur der tatsächlich erfolgte, wirtschaftlich begründete, zu marktüblichen Bedingungen geleistete und für die Erfüllung des Leistungsauftrags notwendige Aufwand. Verbuchte Leistungen müssen einem Vergleich mit ähnlichen Leistungen Dritter standhalten.
2 Nicht als Betriebskosten gelten Gemeinde-, Staats- und direkte Bundessteuern sowie die Konzessionsabgabe.
3 Die Anforderungen nach den Absätzen 1 und 2 gelten auch für den im Auftrag des Veranstalters geleisteten Aufwand von Personen nach Artikel 17 Absatz 2 Buchstaben b und c RTVG.
4 Der Austausch von Leistungen zwischen dem Veranstalter und Personen nach Artikel 17 Absatz 2 Buchstaben a-c RTVG muss in einer schriftlichen Vereinbarung geregelt werden, sofern der Wert der Leistungen 10 000 Franken pro Jahr übersteigt. Aus der Vereinbarung muss hervorgehen, welches die erbrachten und bezogenen Leistungen sind und wie diese bewertet werden.
Art. 61Buchführung
(Art. 27 Abs. 5)
1 Die konzessionierte Geschäftstätigkeit muss in der Buchhaltung und in der Jahresrechnung von anderen Tätigkeiten des Veranstalters getrennt werden.
2 Die Jahresrechnung muss ordentlich revidiert werden. Der Revisionsbericht muss alle Tätigkeiten des Veranstalters umfassen, aber gesondert auf die konzessionierte Tätigkeit Bezug nehmen. Der Revisionsbericht bestätigt ausdrücklich, dass:
die konzessionierte Geschäftstätigkeit korrekt ausgewiesen wurde;
keine offenen oder verdeckten Gewinnausschüttungen oder geschäftsmässig nicht begründete Zuwendungen an Dritte vorgenommen wurden.
3 Der Veranstalter sorgt dafür, dass die Anforderungen nach den Absätzen 1 und 2 auch von Unternehmen erfüllt werden, die von ihm wirtschaftlich beherrscht werden und Tätigkeiten in Zusammenhang mit seinem Programm ausüben.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 10. Juni 2016, in Kraft seit 1. Juli 2016 (AS 2016 2169). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss dieses Textes.
3. Kapitel: Verbreitung von zugangsberechtigten Programmen und gekoppelten Diensten
(Art. 45 RTVV)
1 Die Verbreitung eines zugangsberechtigten Programms darf von einer Fernmeldedienstanbieterin nur so weit verzögert werden, als es technisch unvermeidbar ist.
2 Bei der Verbreitung eines zugangsberechtigten Programms dürfen Fernmeldedienstanbieterinnen die Programmgestaltung des Veranstalters weder in inhaltlicher noch in formaler noch in zeitlicher Hinsicht ändern. Davon ausgenommen sind die Ausstrahlung von betriebsnotwendigen Mitteilungen und von behördlich angeordneten Bekanntmachungen nach Artikel 8 Absatz 3 RTVG.
3 Die Qualität von Bild und Ton eines zugangsberechtigten Programms muss bei der subjektiven Beurteilung nach den Empfehlungen ITU-R-BT.500-13 (Bild) und ITU-R-BS.1116-1 (Ton) der Internationalen Fernmeldeunion1 mindestens den Wert 3.6 erreichen. Ausgenommen sind Fernsehprogramme, die für den mobilen Empfang bestimmt sind.2
4 Bei Verdacht auf Nichterfüllung der Qualitätsanforderung nach Absatz 3 kann das BAKOM von der Fernmeldedienstanbieterin verlangen, dass sie die Signalqualität erhebt und die Ergebnisse der Erhebung vorlegt. Es kann der Fernmeldedienstanbieterin eine andere als die in Absatz 3 erwähnte Methode der Qualitätsmessung zugestehen und die Frist für die Berichterstattung vorschreiben.
5 Eine Fernmeldedienstanbieterin ist nur so weit für die Einhaltung der Verpflichtungen nach diesem Artikel verantwortlich, als sie tatsächlich Einfluss auf die technische Übertragung besitzt.
1 Der Text dieser Empfehlungen kann unter www.itu.int eingesehen werden.
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 7. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 2012 6095).
(Art. 46 Abs. 3 RTVV)
1 Die Funktionalität von gekoppelten Diensten muss von der Fernmeldedienstanbieterin bis zum Dienstzugriffspunkt vollumfänglich gewährleistet werden.
2 Keine Pflicht zur Verbreitung von gekoppelten Diensten besteht bei:
der für den mobilen Empfang bestimmten Verbreitung von Fernsehprogrammen;
der analogen Verbreitung über Leitungen von Radioprogrammen, die digital erstverbreitet werden.
2bis Das BAKOM kann eine Fernmeldedienstanbieterin auf Gesuch hin von der Verbreitung von gekoppelten Diensten entbinden, soweit ihr dies aus technischen Gründen nur mit unverhältnismässigem Aufwand möglich ist. Die von der Verbreitungspflicht befreite Fernmeldedienstanbieterin informiert das BAKOM jährlich über den Stand der Technik.1
3 Eine Fernmeldedienstanbieterin ist nur so weit für die Einhaltung der Verpflichtungen nach diesem Artikel verantwortlich, als sie tatsächlich Einfluss auf die technische Übertragung besitzt.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des UVEK vom 12. April 2010, in Kraft seit 1. Mai 2010 (AS 2010 1505).
Art. 8a1Verbreitungspflicht
(Art. 54 Abs. 1bis RTVV)
1 Verbreitet eine Fernmeldedienstanbieterin Programme über Leitungen digital, so muss sie alle Fernsehprogramme nach den Artikeln 59 und 60 RTVG digital anbieten.
2 Durch die analoge Verbreitung von Fernsehprogrammen über Leitungen entsteht ihr keine Verbreitungspflicht.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des UVEK vom 13. Mai 2013, in Kraft seit 1. Juni 2013 (AS 2013 1347). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.
1 Aufgehoben gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 10. Juni 2016, mit Wirkung seit 1. Juli 2016 (AS 2016 2169).
(Art. 49 Abs. 2 RTVV)
1 Ein Veranstalter hat Anrecht auf einen Beitrag nach Artikel 57 Absatz 1 RTVG, wenn sein jährlicher Betriebsaufwand für die Verbreitung des Programms und die Zuführung des Sendesignals mehr als 0.57 Franken je versorgte Person beträgt.1
2 Dieser Betriebsaufwand setzt sich zusammen aus den Kosten des Veranstalters für:
die Zuführung des Sendesignals vom Studioausgang zu den Sendeanlagen;
den Betrieb und den Unterhalt der Sendeanlagen;
die Miete und die Abschreibung der Sendeanlagen.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 16. Sept. 2009, in Kraft seit 1. Okt. 2009 (AS 2009 4737).
3. Abschnitt:6 Förderung neuer Verbreitungstechnologien und digitaler Fernsehproduktionsverfahren
Art. 11 Zeitraum der Förderung neuer Verbreitungstechnologien
(Art. 50 Abs. 2 RTVV)
1 Die Verbreitungstechnologie «Terrestrial Digital Audio Broadcasting (T-DAB)» gilt nach Artikel 50 Absatz 2 RTVV in der jeweiligen Sprachregion als finanzierbar, wenn dort:
mindestens die Hälfte der Radionutzung auf T-DAB entfällt; und
mehr als drei Viertel der Haushalte über ein für den Empfang von T-DAB geeignetes Gerät verfügen.
2 Massgebend für die Werte nach Absatz 1 sind:
für den Anteil der T-DAB-Nutzung: die Erhebung der GfK Switzerland AG;
für den Anteil der Haushalte mit einem für den Empfang von T-DAB geeigneten Gerät: die Erhebung der Stiftung für Nutzungsforschung.
3 Der Beitrag wird letztmals in dem Jahr ausbezahlt, in dem die in Absatz 1 festgelegten Grenzwerte erreicht werden.
Art. 12 Anrechenbare Aufwendungen für den Aufbau neuer Verbreitungstechnologien
(Art. 84 Abs. 2 RTVV)
Anrechenbar nach Artikel 84 Absatz 1 Buchstabe b RTVV sind Investitionen für die Aufbereitung von T-DAB-Sendesignalen. Die Aufbereitungstechnologie muss international anerkannten, geltenden Standards genügen.
(Art. 85 Abs. 2 RTVV)
1 Als förderungswürdig gelten Investitionen in Produktionsmittel, die der Herstellung (Produktion) und Bearbeitung (Postproduktion) von Fernseh-Programminhalten in Bild und Ton sowie von gekoppelten Diensten dienen.
2 Die damit hergestellten Programmsignale und Dienste müssen marktüblichen Technologien entsprechen und international anerkannten, geltenden Standards genügen.
3 Die Investitionen müssen:
der Erfüllung des Leistungsauftrags dienen;
im Verhältnis zum Nutzen angemessen sein; und
in direktem Zusammenhang mit dem Produktionsprozess stehen.
4. Kapitel: Veröffentlichung von Ergebnissen der Nutzungsforschung
(Art. 74 Abs. 2 Bst. a RTVV)
1 Die Stiftung für Nutzungsforschung muss die Zahl der Personen in der Schweiz veröffentlichen, die über geeignete Geräte zum Empfang von Radio- oder Fernsehprogrammen verfügen.
2 Die veröffentlichten Daten müssen nach Übertragungsweg und Verbreitungstechnologie für die ganze Schweiz und für jede Sprachregion der drei Amtssprachen ausgewiesen werden.
(Art. 74 Abs. 2 Bst. b RTVV)
1 Die Stiftung für Nutzungsforschung muss die Daten zur Nutzung von Radio- und Fernsehprogrammen für jede Sprachregion der drei Amtssprachen veröffentlichen.
2 Die veröffentlichten Daten müssen in den Masseinheiten absolute und relative Reichweite, Nutzungsdauer und Marktanteil ausgedrückt und nach den soziodemografischen Merkmalen Geschlecht, Alter und Ausbildung aufgeschlüsselt werden.
3 Für die konzessionierten lokalen und regionalen Radio- und Fernsehprogramme müssen absolute und relative Reichweite, Nutzungsdauer und Marktanteile zusätzlich nach dem jeweiligen Versorgungsgebiet ausgewiesen werden, ohne Aufschlüsselung nach soziodemografischen Merkmalen.
4 Anhang 1 hält fest, für welche Kombinationen von Masseinheiten und Merkmalen die Werte für welche Programme veröffentlicht werden müssen.
5 Nach Möglichkeit soll auch die zeitverschobene Nutzung von Radio- und Fernsehprogrammen ausgewiesen werden.
5. Kapitel: Ereignisse von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung
(Art. 73 Abs. 2 RTVG)
1 Die Liste der Ereignisse von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung wird im Anhang 2 geführt.
2 Das BAKOM sorgt für die Notifizierung der Liste und ihrer Änderungen beim Ständigen Ausschuss des Europarats.
Diese Verordnung tritt am 1. November 2007 in Kraft.
Übergangsbestimmung der Änderung vom 16. September 20097
Übergangsbestimmung zur Änderung vom 7. November 20128
Übergangsbestimmung zur Änderung vom 13. Mai 20139
Übergangsbestimmung zur Änderung vom 10. Juni 201610
Die ordentliche Revision gemäss Artikel 6 Absatz 2 gilt ab dem 1. Januar 2017.
Die Stiftung für Nutzungsforschung veröffentlicht die Werte in Tabellenform nach den folgenden Vorgaben. Die Werte sind nach Sprachregion anzugeben, wo besonders vermerkt, zusätzlich nach Versorgungsgebiet. In den eingangs der Zeile genannten Masseinheiten sind jeweils die Werte nach dem Merkmal 1 und nach jedem erwähnten Merkmal 2 auszuweisen. Wo nichts anderes angeben ist, beziehen sich die Werte auf einen durchschnittlichen Wochentag. Im Kopf der publizierten Tabellen müssen geografische Region, Erhebungszeitraum, Masseinheit, Grundgesamtheit und Stichprobe angegeben werden.
Tagesabschnitte in Viertelstunden
Tätigkeiten zuhause (einzeln und total) / Tätigkeiten ausser Haus (einzeln und total) / TV total / Radio total / Lesen total
Tagesreichweite in Tausend
Tagesreichweite in %
Kalenderjahr (ab 1985)
TV Total/SRG-Programme (einzeln und total) / Schweiz Private (einzeln und total) / Ausland (stärkere einzeln, gruppiert nach öffentlich-rechtlich und privat, total) / Schweiz Private mit Konzession (einzeln nach Versorgungsgebiet)
Rating in Tausend
TV Total/SRG-Programme (einzeln und total) / Schweiz Private (total) / Ausland (stärkere einzeln, gruppiert nach öffentlich-rechtlich und privat, total)
Wochentage einzeln / Mo-Fr / Sa-So / Mo-So
Total Personen / Geschlecht / Alter (5 Gruppen) / abgeschlossene Ausbildung (4 Gruppen) / Total Haushalte
Kalenderjahr (ab 2001)
Radio Total/SRG-Programme (einzeln und total) / Schweiz Private (kommerzielle einzeln, total) / Ausland (stärkere einzeln, gruppiert nach öffentlich-rechtlich und privat, total) / Schweiz Private mit Konzession (einzeln nach Versorgungsgebiet)
Radio Total / SRG-Programme (einzeln und total) / Schweiz Private (kommerzielle einzeln, total) / Ausland (stärkere einzeln, gruppiert nach öffentlich-rechtlich und privat, total)
(Art. 17 Abs. 1)
WM (Halbfinal- und Finalspiele sowie alle Spiele der schweizerischen Nationalmannschaft)
EM (Halbfinal- und Finalspiele sowie alle Spiele der schweizerischen Nationalmannschaft)
Qualifikationsspiele der schweizerischen Nationalmannschaft für die Fussball-WM und die Fussball-EM
Final des schweizerischen Fussball-Cups
Finalspiele der Europäischen Fussball-Vereinsmeisterschaften (Champions-League, UEFA-Cup1) bei schweizerischer Beteiligung
WM (alle Spiele der schweizerischen Nationalmannschaft)
Play-off-Finale der Schweizer Meisterschaft, ab viertem Spiel
LCZ-Meeting in Zürich
Davis-Cup (Halbfinal- und Finalspiele bei schweizerischer Beteiligung)
Fed-Cup (Finalturnier bei schweizerischer Beteiligung)
Ski-Weltcuprennen in der Schweiz
1 Heute: Europa League
AS 2007 4705
1 SR 784.402 SR 784.4013 Fassung gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 10. Juni 2016, in Kraft seit 1. Juli 2016 (AS 2016 2169).4 Eingefügt durch Ziff. I der V des UVEK vom 7. Jan. 2011, in Kraft seit 1. Febr. 2011 (AS 2011 297).5 Fassung gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 10. Juni 2016, in Kraft seit 1. Juli 2016 (AS 2016 2169).6 Fassung gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 10. Juni 2016, in Kraft seit 1. Juli 2016 (AS 2016 2169).7 AS 2009 4737. Aufgehoben durch Ziff. II der V des UVEK vom 7. Nov. 2012, mit Wirkung seit 1. Dez. 2012 (AS 2012 6095).8 AS 2012 6095. Aufgehoben gemäss Ziff. II der V des UVEK vom 10. Juni 2016, mit Wirkung seit 1. Juli 2016 (AS 2016 2169).9 AS 2013 1347. Aufgehoben gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 10. Juni 2016, mit Wirkung seit 1. Juli 2016 (AS 2016 2169).10 AS 2016 2169
Ordonnance du DETEC sur la radio et la télévision
du 5 octobre 2007 (Etat le 1er juillet 2016)
vu l'art. 73, al. 2, de la loi fédérale du 24 mars 2006 sur la radio et la télévision (LRTV)1, vu les art. 2, al. 4, 9, al. 5, 27, al. 5, 45, al. 2, 46, al. 3, 49, al. 2, 50, al. 2, 54, al. 1bis, 74, al. 3, 84, al. 2 et 85, al. 2, de l'ordonnance du 9 mars 2007 sur la radio et la télévision (ORTV)2,3
Chapitre 1 Modifications des éléments soumis à l'obligation d'annoncer
(art. 2, al. 4, ORTV)
1 Les diffuseurs soumis à l'obligation d'annoncer doivent informer l'Office fédéral de la communication (OFCOM) des modifications concernant:
le nom de la personne responsable sur le plan rédactionnel;
le domicile ou le siège du diffuseur;
les coordonnées permettant de prendre contact avec le diffuseur;
la zone de diffusion;
la fin de la diffusion du programme.
2 Les diffuseurs qui, en vertu de l'art. 60 LRTV, sont astreints par l'OFCOM à diffuser leur programme sur des lignes, doivent en outre informer l'OFCOM des modifications apportées au contenu du programme, pour autant que celui-ci soit défini dans la décision relative à l'obligation de diffuser.
3 L'annonce doit être faite dans les 30 jours à compter de la modification.
4 Les diffuseurs de programmes d'une durée de 30 jours au maximum ne sont pas soumis aux obligations énoncées dans le présent article.
Chapitre 1a4 Obligations de diffuser
(art. 9, al. 1, let. b, ORTV)
Art. 1a Objet
Le présent chapitre fixe les obligations des diffuseurs au sens de l'art. 9, al. 1, ORTV en ce qui concerne les alertes et les levées d'alerte émises par l'organe spécialisé compétent défini à l'art 9, al. 1, de l'ordonnance du 18 août 2010 sur l'alarme (OAL)1.
Art. 1b Définitions
Les termes suivants sont utilisés dans le présent chapitre:
Les alertes devant être diffusées, émises par l'organe spécialisé compétent défini à l'art. 9, al. 1, OAL1, sont:
des messages d'alerte pour des dangers de niveau 4 ou 5, tels que définis à l'art. 2, al. 2, OAL, en relation avec l'art. 10, al. 1, OAL;
des avis de séisme, tels que définis à l'art. 2, al. 2, OAL, en relation avec l'art. 10, al. 3, OAL.
Les levées de l'alerte sont des messages devant être diffusés pour avertir qu'une alerte a été levée.
L'ordre de diffusion comporte toutes les informations nécessaires à la diffusion d'une alerte ou d'un message de levée d'alerte. Il contient notamment:
s'il s'agit d'une alerte
devant être diffusée à la prochaine occasion: le libellé standard
devant être diffusée le plus rapidement possible: le libellé standard et une version abrégée;
s'il s'agit d'un message de levée d'alerte: le libellé de celui-ci.
Art. 1c Disponibilités
Les diffuseurs garantissent les disponibilités nécessaires à la diffusion des alertes et des messages de levée d'alerte, notamment:
en déterminant le processus interne;
en définissant et en actualisant les coordonnées nécessaires pour la remise des ordres de diffusion et en les transmettant à l'Office fédéral de la protection de la population (OFPP);
en formant les collaborateurs compétents.
Art. 1d Réception des ordres de diffusion
1 Les diffuseurs réceptionnent immédiatement l'ordre de diffusion, pour autant que la rédaction soit ouverte.
2 Ils vérifient l'authenticité de l'ordre de diffusion.
3 Ils confirment immédiatement à l'OFPP la bonne réception de l'ordre de diffusion.
Art. 1e Moment de la diffusion
1 Les diffuseurs diffusent généralement une alerte dans le cadre d'une émission d'information.
2 Si l'alerte doit être diffusée à la prochaine occasion, les diffuseurs le font:
une première fois, généralement dans les deux heures qui suivent la réception de l'ordre de diffusion;
par deux répétitions dans les deux heures suivant la première diffusion.
3 Si l'alerte doit être diffusée le plus rapidement possible, ils le font:
une première fois, généralement dans les 30 minutes qui suivent la réception de l'ordre de diffusion;
par deux répétitions dans l'heure suivant la première diffusion. Les annonces de tremblement de terre ne sont pas répétées.
4 Ils diffusent le message de levée d'alerte à la prochaine occasion, conformément à l'al. 2, let. a.
Art. 1f Mode de diffusion
1 S'il s'agit d'une alerte devant être diffusée à la prochaine occasion, les radios donnent lecture du libellé standard, sans modification.
2 S'il s'agit d'une alerte devant être diffusée le plus rapidement possible, elles donnent lecture du libellé standard après un éventuel remaniement rédactionnel, si l'insertion dans une émission en cours le justifie.
3 S'il s'agit d'une levée d'alerte, elles donnent lecture du libellé de la levée d'alerte, sans modification.
4 S'il s'agit d'une alerte devant être diffusée à la prochaine occasion, les diffuseurs de programmes TV diffusent le libellé standard sous la forme d'un tableau avec image et texte, et donnent lecture du libellé standard.
5 S'il s'agit d'une alerte devant être diffusée le plus rapidement possible, ils diffusent une version abrégée du message dans une barre défilante ou donnent lecture du libellé standard après un éventuel remaniement rédactionnel, si l'insertion dans une émission en cours le justifie.
6 S'il s'agit d'une levée d'alerte, ils diffusent le libellé du message sous la forme d'un tableau avec image et texte, et donnent lecture du libellé de la levée d'alerte.
Art. 1g Langue
1 Les diffuseurs diffusent l'alerte dans la langue principale du programme.
2 La SSR traduit le libellé de l'alerte qui est diffusée dans son programme en romanche. Elle n'est toutefois pas responsable d'éventuelles erreurs de traduction.
Art. 1h Séparation de la partie rédactionnelle du programme
1 L'alerte est séparée de la partie rédactionnelle du programme par un signal d'identification acoustique ou optique.
2 L'Office fédéral de la communication (OFCOM) détermine le signal d'identification acoustique ou optique en collaboration avec les diffuseurs.
3 L'al. 1 ne s'applique pas à une alerte devant être diffusée le plus rapidement possible.
Art. 1i Régions de diffusion
1 L'OFCOM définit les régions de diffusion, en collaboration avec l'OFPP et les organes spécialisés.
2 Les diffuseurs diffusent l'alerte seulement après avoir reçu un ordre de diffusion.
3 La SSR diffuse l'alerte:
dans ses premiers et troisièmes programmes de radio régionaux-linguistiques1, ainsi que dans le programme de radio en romanche2;
dans ses premiers et deuxièmes programmes de télévision régionaux-linguistiques ainsi que dans le programme d'information de Suisse alémanique.
1 Art. 4, al. 1, de la concession SRG SSR idée suisse du 28 nov. 2007 (Concession SSR; FF 2007 8023).
2 Art. 4, al. 3, de la concession SSR
Art. 1j Médiation
L'OFCOM fait office de médiateur en cas de litige entre des diffuseurs et l'OFPP ou entre des diffuseurs et les organes spécialisés compétents.
Chapitre 2 Présentation des comptes et tenue de la comptabilité par les diffuseurs concessionnaires, à l'exception de la SSR
Section 1 Prescriptions générales
Art. 2 Exigences en matière de comptes annuels
(art. 27, al. 6, ORTV)
1 Les diffuseurs concessionnaires établissent les comptes annuels selon les dispositions du code des obligations1 relatives à la comptabilité commerciale qui sont applicables aux sociétés anonymes. L'OFCOM peut édicter des directives complémentaires, notamment pour garantir l'intégralité des données ainsi que pour évaluer le patrimoine et les transactions commerciales.
2 L'OFCOM établit un plan comptable obligatoire pour la présentation des comptes annuels. Pour ce faire, il tient compte des particularités de la branche.
Art. 3 Exigences en matière de comptabilisation des prestations
(art. 27, al. 6, et 34, al. 1, ORTV)
1 Le diffuseur comptabilise le chiffre d'affaires tel qu'il a été effectivement obtenu, y compris les éventuelles provisions versées à des tiers pour l'acquisition de publicité et de parrainage. S'il ne peut le prouver, l'OFCOM procède, dans les limites de son pouvoir d'appréciation, à une estimation.1
2 Les opérations de troc doivent être comptabilisées à la valeur qu'elles auraient eue s'il s'était agi d'une vente au comptant à un tiers indépendant.
3 Le diffuseur ou un tiers mandaté par lui visé à l'art. 17, al. 2, let. a à c, LRTV doit pouvoir prouver, sur la base du compte d'exploitation, qu'il a comptabilisé les recettes de la publicité et du parrainage qu'il a diffusés. Il doit fournir, pour chaque client et chaque mandat, les justificatifs de la durée de la publicité effectivement diffusée dans le programme au bénéfice d'une concession, des droits de parrainage accordés et de la rémunération correspondante.
4 Si un diffuseur ou un tiers mandaté par lui visé à l'art. 17, al. 2, let. a à c, LRTV propose à un prix forfaitaire de la publicité ou du parrainage assortis d'autres prestations, la part du chiffre d'affaires soumise à la redevance de concession selon l'art. 22 LRTV doit être évaluée et comptabilisée séparément.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du DETEC du 10 juin 2016, en vigueur depuis le 1er juil. 2016 (RO 2016 2169).
Art. 4 Rapport de l'organe de révision
La révision des comptes annuels doit être conforme aux dispositions du code des obligations1.
Section 2 Prescriptions supplémentaires applicables aux diffuseurs ayant droit à une quote-part de la redevance
Art. 5 Coûts d'exploitation
(art. 39, al. 1, ORTV)
1 Seules sont admises au titre de coûts d'exploitation d'un diffuseur les prestations effectives, économiquement fondées, qui ont été fournies aux conditions usuelles du marché et qui sont nécessaires pour accomplir le mandat de prestations. Le prix des prestations comptabilisées doit correspondre à celui pratiqué par un tiers pour des prestations similaires.
2 Les impôts communaux et cantonaux, l'impôt fédéral direct et la redevance de concession ne sont pas considérés comme des coûts d'exploitation.
3 Les al. 1 et 2 s'appliquent également aux prestations fournies par des personnes visées à l'art. 17, al. 2, let. b et c, LRTV sur mandat du diffuseur.
4 L'échange de prestations entre le diffuseur et des personnes visées à l'art. 17, al. 2, let. a à c, LRTV doit faire l'objet d'un accord écrit si les prestations s'élèvent à plus de 10 000 francs par an. L'accord doit préciser la nature des prestations fournies et reçues ainsi que la manière dont elles sont valorisées.
Art. 61Tenue de la comptabilité
(art. 27, al. 5, ORTV)
1 Dans la comptabilité et les comptes annuels, les activités commerciales qui relèvent de la concession doivent être séparées des autres activités du diffuseur.
2 Les comptes annuels sont soumis à un contrôle ordinaire. Le rapport de révision doit porter sur toutes les activités du diffuseur, et un chapitre particulier doit porter sur celles qui sont réalisées dans le cadre de la concession. Le rapport de révision confirme expressément:
que les activités commerciales qui relèvent de la concession ont été correctement présentées;
qu'aucune distribution ouverte ou dissimulée de bénéfices ou avantage procuré à des tiers non justifié par l'usage commercial n'a eu lieu.
3 Le diffuseur veille à ce que les exigences fixées à l'al. 1 et 2 soient également remplies par les entreprises qui sont sous son contrôle économique et qui exercent des activités en rapport avec son programme.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du DETEC du 10 juin 2016, en vigueur depuis le 1er juil. 2016 (RO 2016 2169). Voir aussi la disp. trans. de cette mod. à la fin du texte.
Chapitre 3 Diffusion de programmes à accès garanti et de services associés
Section 1 Conditions de diffusion
Art. 7 Qualité suffisante
(art. 45 ORTV)
1 La diffusion d'un programme à accès garanti ne peut être différée par un fournisseur de services de télécommunication que si le retard est techniquement inévitable.
2 S'agissant de la diffusion d'un programme à accès garanti, les fournisseurs de services de télécommunication ne peuvent modifier ni le contenu, ni la forme, ni l'agencement du programme prévus par le diffuseur. Cette disposition ne s'applique ni à la diffusion de communications nécessaires à l'exploitation, ni aux communiqués émanant des autorités visés à l'art. 8, al. 3, LRTV.
3 La qualité de l'image et du son d'un programme à accès garanti doit atteindre au moins la valeur de 3,6 résultant de l'évaluation subjective effectuée selon les recommandations ITU-R-BT.500-13 (image) et ITU-R-BS.1116-1 (son) de l'Union internationale des télécommunications1. Sont exceptés les programmes de télévision destinés à la réception mobile.2
4 S'il suspecte que la condition de qualité énoncée à l'al. 3 n'est pas remplie, l'OFCOM peut exiger du fournisseur de services de télécommunication qu'il mesure la qualité des signaux et présente les résultats des mesures effectuées. Il peut autoriser les fournisseurs de services de télécommunication à utiliser une autre méthode de mesure de la qualité que celle mentionnée à l'al. 3 et fixer un délai pour la présentation des résultats.
5 Un fournisseur de services de télécommunication ne doit satisfaire aux obligations énoncées dans le présent article que dans la mesure où il possède une réelle influence sur la transmission technique.
1 Le texte de ces recommandations peut être consulté à l'adresse www.itu.int.
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du DETEC du 7 nov. 2012, en vigueur depuis le 1er déc. 2012 (RO 2012 6095).
Art. 8 Services associés
(art. 46, al. 3, ORTV)
1 La fonctionnalité des services associés doit être entièrement garantie par le fournisseur de services de télécommunication, jusqu'au point d'accès au service.
2 L'obligation de diffuser des services associés ne s'applique pas:
à la diffusion de programmes de télévision conçue pour la réception sur des appareils mobiles;
à la diffusion analogique sur des lignes de programmes de radio ayant été diffusés originellement en mode numérique.
2bis Sur demande, l'OFCOM peut dispenser un fournisseur de services de télécommunication de l'obligation de diffuser des services associés lorsque, pour des raisons techniques, cela nécessite un investissement disproportionné. Le fournisseur de services de télécommunication dispensé de l'obligation de transmettre informe annuellement l'OFCOM de l'état de la technique.1
3 Un fournisseur de services de télécommunication ne doit satisfaire aux obligations énoncées dans le présent article que dans la mesure où il possède une réelle influence sur la transmission technique.
1 Introduit par le ch. I de l'O du DETEC du 12 avr. 2010, en vigueur depuis le 1er mai 2010 (RO 2010 1505).
Art. 8a1Obligation de diffuser
(art. 54, al. 1bis, ORTV)
1 Les fournisseurs de services de télécommunication qui proposent des programmes numériques sur des lignes sont tenus de diffuser tous les programmes de télévision selon les art. 59 et 60 LRTV en mode numérique.
2 Ceux-ci ne sont soumis à aucune obligation en ce qui concerne la diffusion analogique de programmes de télévision sur des lignes.
1 Introduit par le ch. I de l'O du DETEC du 13 mai 2013, en vigueur depuis le 1er juin 2013 (RO 2013 1347).
1 Abrogé par le ch. I de l'O du DETEC du 10 juin 2016, avec effet au 1er juil. 2016 (RO 2016 2169).
Section 2 Soutien à la diffusion de programmes de radio
(art. 49, al. 2, ORTV)
1 Un diffuseur a droit à une contribution visée à l'art. 57, al. 1, LRTV lorsque la diffusion du programme et le transport du signal vers l'émetteur engendrent des coûts d'exploitation annuels supérieurs à 0,57 franc par personne desservie.1
2 Les coûts d'exploitation comprennent les coûts assumés par le diffuseur pour:
le transport du signal du studio aux stations émettrices;
l'exploitation et l'entretien des stations émettrices;
la location et l'amortissement des stations émettrices.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du DETEC du 16 sept. 2009, en vigueur depuis le 1er oct. 2009 (RO 2009 4737).
Section 35 Promotion des nouvelles technologies de diffusion et des processus numériques de production télévisuelle
Art. 11 Durée du soutien aux nouvelles technologies de diffusion
(art. 50, al. 2, ORTV)
1 En vertu de l'art. 50, al. 2, ORTV, la technologie de diffusion «Terrestrial Digital Audio Broadcasting (T-DAB)» est considérée comme rentable dans la région linguistique concernée lorsque, dans la région en question:
au moins la moitié des émissions radio sont transmises par T-DAB, et que
plus de trois quarts des ménages disposent d'un appareil adapté à la réception par T-DAB.
2 Les éléments suivants sont déterminants pour les valeurs mentionnées à l'al. 1:
pour évaluer l'utilisation du T-DAB: collecte de données réalisée par GfK Switzerland AG;
pour évaluer la proportion des ménages possédant un appareil adapté à la réception par T-DAB: collecte de données réalisée par la Fondation pour les études d'audience.
3 La contribution est versée la dernière fois dans l'année où les valeurs-limites fixées à l'al. 1 ont été atteintes.
Art. 12 Dépenses consenties pour le déploiement de nouvelles technologies de diffusion
(art. 84, al. 2, ORTV)
Sont imputables selon l'art. 84, al. 1, let. b, ORTV les investissements consentis pour le conditionnement technique de signaux T-DAB. La technologie de conditionnement utilisée doit satisfaire aux normes en vigueur reconnues au niveau international.
Art. 12a et 12b
Art. 13 Processus numériques de production télévisuelle soutenus
(art. 85, al. 2, ORTV)
1 Sont soutenus les investissements consentis dans des moyens de production servant à la fabrication (production) et au traitement (post-production) de contenus de programmes télévisés en image et en son, ainsi que de services associés.
2 Les signaux de programmes et les services ainsi produits correspondent aux technologies utilisées sur le marché et satisfont aux normes en vigueur reconnues au niveau international.
3 Les investissements doivent:
être destinés à l'exécution du mandat de prestations;
être proportionnelles à l'utilité, et
être directement liés au processus de production.
Chapitre 4 Publication des résultats des études d'audience
Art. 15 Données relatives à la réception
(art. 74, al. 2, let. a, ORTV)
1 La Fondation pour les études d'audience doit publier le nombre de personnes qui, en Suisse, disposent d'appareils aptes à la réception de programmes de radio ou de télévision.
2 Les données publiées doivent être établies par mode de transmission et par technologie de diffusion, pour toute la Suisse et pour chacune des trois régions des langues officielles.
Art. 16 Données relatives à l'utilisation des programmes
(art. 74, al. 2, let. b, ORTV)
1 La Fondation pour les études d'audience doit publier les données relatives à l'utilisation des programmes de radio et de télévision pour chacune des trois régions des langues officielles.
2 Les données publiées doivent être exprimées dans les unités de mesure en termes de pénétration, en valeur absolue et en valeur relative, et en termes de durée d'utilisation et de part du marché; elles doivent être classées selon les caractéristiques sociodémographiques que sont le sexe, l'âge et la formation.
3 Pour les programmes de radio ou de télévision régionaux ou locaux au bénéfice d'une concession, la pénétration en valeur absolue et en valeur relative, la durée d'utilisation et la part de marché doivent en outre être exprimées en fonction de la zone de desserte correspondante, sans classement selon des caractéristiques sociodémographiques.
4 L'annexe 1 indique les valeurs qui doivent être publiées, pour quels programmes et pour quelles combinaisons d'unités de mesures et de caractéristiques.
5 Dans la mesure du possible, l'utilisation différée de programmes de radio et de télévision doit également être indiquée.
Chapitre 5 Evénements d'importance majeure pour la société
(art. 73, al. 2, LRTV)
1 La liste des événements d'importance majeure pour la société figure à l'annexe 2.
2 L'OFCOM veille à la notification de la liste et de ses modifications au Comité permanent du Conseil de l'Europe.
La présente ordonnance entre en vigueur le 1er novembre 2007.
Disposition transitoire de la modification du 16 septembre 20096
Disposition transitoire de la modification du 7 novembre 20127
Disposition transitoire de la modification du 13 mai 20138
Disposition transitoire de la modification du 10 juin 20169
Le contrôle ordinaire selon l'art. 6, al. 2, s'applique dès le 1er janvier 2017.
Données à publier relatives à l'utilisation des programmes
La Fondation pour les études d'audience publie les valeurs sous forme de tableaux en fonction des instructions ci-dessous. Les valeurs doivent fournies par région linguistique; si cela est demandé, elles doivent également l'être par zone de desserte. Les valeurs selon la caractéristique 1 et selon chaque caractéristique 2 doivent être indiquées dans les unités de mesures inscrites en début de ligne. Sauf indication contraire, les valeurs correspondent à celles d'un jour de la semaine moyen. Doivent figurer dans les en-têtes des tableaux publiés la région géographique, la période de l'enquête, l'unité de mesure, l'univers et l'échantillon.
1. Activités journalières (enquête)
Parts journalières par quarts d'heure
Activités à la maison (détail et total) / activités à l'extérieur (détail et total) / total TV / total radio / total lecture
2. Télévision (mesure)
Pénétration quotidienne en milliers
Pénétration quotidienne en %
Utilisation en minutes
Parts de marché en %
Année civile (dès 1985)
Total TV / programmes SSR (détail et total) / privés suisses (détail et total) / étrangers (les plus importants: détail, séparé en publics et privés, total) / privés suisses avec concession (détail par zone de desserte)
Rating en milliers
Rating en %
Total TV / programmes SSR (détail et total) / privés suisses (total) / étrangers (les plus importants: détail, séparé en publics et privés, total)
Jours de la semaine: détail / lun-ven / sam-dim / lun-dim
Total personnes / sexe / âge (5 groupes) / formation terminée (4 groupes) / total foyers
3. Radio (mesure)
Année civile (dès 2001)
Total radio / programmes SSR (détail et total) / privés suisses (commerciaux: détail, total) / étrangers (les plus importants: détail, séparé en publics et privés, total) / privés suisses avec concession (détail par zone de desserte)
Total radio / programmes SSR (détail et total) / suisses privés (commerciaux: détail, total) / étrangers (les plus importants: détail, séparé en publics et privés, total)
Total personnes / sexe / âge (5 groupes) / formation terminée (4 groupes) / total ménages
(art. 17, al. 1)
Evénements d'importance majeure pour la société
1. Jeux Olympiques d'été et d'hiver
Coupe du monde (matchs de demi-finale et finale, ainsi que tous les matchs de l'équipe nationale suisse)
Coupe d'Europe (matchs de demi-finale et finale, ainsi que tous les matchs de l'équipe nationale suisse)
Matchs de qualification de l'équipe nationale suisse de football pour la Coupe du monde et pour la Coupe d'Europe
Finale de la Coupe suisse de football
Matchs de la finale des championnats européens des clubs (Champions League, Coupe UEFA)1 en cas de participation de clubs suisses
3. Hockey sur glace
Championnat du monde (tous les matchs de l'équipe nationale suisse)
Matchs de la finale des play-off du championnat suisse, à partir du 4e match
4. Athlétisme
LCZ-Meeting à Zurich
Championnat du monde et championnat d'Europe
Coupe Davis (matchs de la demi-finale et de la finale en cas de participation de la Suisse)
Fed Cup (finale en cas de participation de la Suisse)
Courses de coupe du monde en Suisse
7. Cyclisme
8. Fête fédérale de lutte et de jeux alpestres
1 Actuellement: UEFA Europa League.
RO 2007 4705
1 RS 784.402 RS 784.4013 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du DETEC du 10 juin 2016, en vigueur depuis le 1er juil. 2016 (RO 2016 2169).4 Introduit par le ch. I de l'O du DETEC du 7 janv. 2011, en vigueur depuis le 1er fév. 2011 (RO 2011 297).5 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du DETEC du 10 juin 2016, en vigueur depuis le 1er juil. 2016 (RO 2016 2169).6 RO 2012 4737. Abrogée par le ch. II de l'O du DETEC du 7 nov. 2012, avec effet au 1er déc. 2012 (RO 2012 6095).7 RO 2012 6095. Abrogée par le ch. I de l'O du DETEC du 10 juin 2016, avec effet au 1er juil. 2016 (RO 2016 2169).8 RO 2013 1347. Abrogée par le ch. I de l'O du DETEC du 10 juin 2016, avec effet au 1er juil. 2016 (RO 2016 2169).9 RO 2016 2169
Ordinanza del DATEC sulla radiotelevisione
del 5 ottobre 2007 (Stato 1° luglio 2016)
visto l'articolo 73 capoverso 2 della legge federale del 24 marzo 20061 sulla radiotelevisione (LRTV); visti gli articoli 2 capoverso 4, 9 capoverso 5, 27 capoverso 5, 45 capoverso 2, 46 capoverso 3, 49 capoverso 2, 50 capoverso 2, 54 capoverso 1bis, 74 capoverso 3, 84 capoverso 2 e 85 capoverso 2 dell'ordinanza del 9 marzo 20072 sulla radiotelevisione (ORTV),3
Capitolo 1: Modifica della fattispecie sottoposta all'obbligo di notificazione
(art. 2 cpv. 4 ORTV)
1 Le emittenti sottoposte all'obbligo di notificazione devono comunicare all'Ufficio federale delle comunicazioni (UFCOM) le modifiche riguardanti:
il nome del programma;
il nome del responsabile redazionale;
il domicilio o la sede dell'emittente;
le indicazioni che permettono di prendere contatto con l'emittente;
la zona della diffusione tecnica;
la conclusione dell'emittenza del programma.
2 Le emittenti cui l'UFCOM ha imposto di diffondere un programma su linea ai sensi dell'articolo 60 LRTV devono inoltre informare l'UFCOM delle modifiche del contenuto dei programmi, sempreché esso sia stato definito nella decisione di attivazione.
3 La comunicazione deve avvenire entro 30 giorni dalla modifica.
4 Le emittenti di programmi della durata di 30 giorni al massimo sono esonerate dalle disposizioni di questo articolo.
Capitolo 1a:4 Obblighi di diffusione
(art. 9 cpv. 1 lett. b ORTV)
Art. 1a Oggetto
Il presente capitolo disciplina gli obblighi delle emittenti di cui all'articolo 9 capoverso 1 ORTV in relazione ai comunicati e alle revoche d'allerta soggetti all'obbligo di diffusione secondo l'organo specializzato competente di cui all'articolo 9 capoverso 1 dell'ordinanza del 18 agosto 20101 sull'allarme (OAll).
Art. 1b Definizioni
Nel presente capitolo si intende per:
allerta soggetta all'obbligo di diffusione secondo l'organo specializzato competente di cui all'articolo 9 capoverso 1 OAll1:
allerta di livello 4 e 5 conformemente all'articolo 2 capoverso 2 OAll in combinato disposto con l'articolo 10 capoverso 1 OAll,
notifiche di terremoto conformemente all'articolo 2 capoverso 2 OAll in combinato disposto con l'articolo 10 capoverso 3 OAll;
revoca dell'allerta: informazioni relative alla revoca dell'allerta soggette all'obbligo di diffusione;
ordine di diffusione: ordine contenente tutte le informazioni necessarie per la diffusione o la revoca dell'allerta. In particolare:
in caso di allerta
da diffondere alla prossima occasione: la versione standard del testo dell'allerta
da diffondere il più presto possibile: anche la versione breve del testo dell'allerta,
in caso di revoca dell'allerta: il testo della revoca dell'allerta.
Art. 1c Prontezza
Le emittenti assicurano la prontezza necessaria per la diffusione o la revoca dell'allerta. In particolare:
definiscono le relative procedure interne;
definiscono e aggiornano le coordinate di contatto per l'inoltro degli ordini di diffusione e le trasmettono all'Ufficio federale della protezione della popolazione (UFPP);
provvedono alla formazione dei collaboratori incaricati.
Art. 1d Accettazione dell'ordine di diffusione
1 Le emittenti accettano l'ordine di diffusione nella misura in cui e non appena le loro redazioni siano operative.
2 Esse verificano l'autenticità dell'ordine di diffusione.
3 Esse confermano senza indugio all'UFPP il ricevimento dell'ordine di diffusione.
Art. 1e Momento della diffusione
1 Le emittenti diffondono i comunicati di allerta di norma in prossimità di una trasmissione d'informazione.
2 I comunicati di allerta da diffondere alla prossima occasione sono trasmessi come segue:
una prima diffusione di norma entro due ore dal ricevimento dell'ordine di diffusione;
due repliche di norma entro le due ore successive alla prima diffusione.
3 I comunicati di allerta da diffondere il più presto possibile sono trasmessi come segue:
una prima diffusione di norma entro 30 minuti dal ricevimento dell'ordine di diffusione;
due repliche di norma entro l'ora successiva alla prima diffusione. Nel caso di notifiche di terremoto non sono trasmesse repliche.
4 La revoca dell'allerta è diffusa alla prossima occasione conformemente al capoverso 2 lettera a.
Art. 1f Modalità di diffusione
1 In caso di comunicato di allerta da diffondere alla prossima occasione, le emittenti radiofoniche danno lettura della versione standard invariata del testo dell'allerta.
2 In caso di comunicato di allerta da diffondere il più presto possibile, danno lettura della versione standard del testo dell'allerta rielaborata dalla redazione qualora l'inserimento in una trasmissione in corso lo giustifichi.
3 In caso di revoca dell'allerta danno lettura del testo invariato della revoca dell'allerta.
4 In caso di comunicato di allerta da diffondere alla prossima occasione, le emittenti televisive trasmettono una schermata con il testo standard dell'allerta e ne danno contemporaneamente lettura.
5 In caso di comunicato di allerta da diffondere il più presto possibile, trasmettono la versione breve del testo dell'allerta sotto forma di testo scorrevole sullo schermo oppure danno lettura della versione standard del testo dell'allerta rielaborata dalla redazione qualora l'inserimento in una trasmissione in corso lo giustifichi.
6 In caso di revoca dell'allerta trasmettono una schermata con il testo della revoca dell'allerta e ne danno contemporaneamente lettura.
Art. 1g Lingua
1 In linea di massima le emittenti diffondono il testo dell'allerta nella lingua principale delle loro trasmissioni.
2 La SSR traduce il testo dell'allerta qualora esso sia trasmesso sul suo canale romancio. Non è responsabile di eventuali errori di traduzione.
Art. 1h Separazione dal programma redazionale
1 Un comunicato di allerta deve essere separato dal programma redazionale attraverso un segnale acustico e/o ottico uniforme.
2 LʼUfficio federale delle comunicazioni (UFCOM) sceglie il segnale acustico ed ottico d'intesa con le emittenti.
3 Il capoverso 1 non si applica nel caso di comunicati di allerta da diffondere il più presto possibile.
Art. 1i Regioni di diffusione
1 LʼUFCOM definisce le regioni di diffusione d'intesa con l'UFPP e gli organi specializzati.
2 Le emittenti trasmettono il comunicato di allerta solo se hanno ricevuto il relativo ordine di diffusione.
3 La SSR diffonde i comunicati di allerta nei seguenti programmi:
nel primo e terzo programma radiofonico1 di ciascuna regione linguistica e nel programma radiofonico di lingua romancia2;
nel primo e secondo programma televisivo di ciascuna regione linguistica e nel programma d'informazione della Svizzera tedesca.
1 Art. 4 cpv. 1 della concessione SSR SRG idée suisse del 28 nov. 2007 (concessione SSR; FF 2007 7709).
2 Art. 4 cpv. 3 della concessione SSR.
Art. 1j Mediazione
L'UFCOM funge da mediatore nelle controversie tra le emittenti e l'UFPP nonché nelle controversie tra le emittenti e gli organi specializzati competenti.
Capitolo 2: Presentazione dei conti e contabilità di emittenti concessionarie ad eccezione della SSR
Sezione 1: Prescrizioni generali
Art. 2 Requisiti per l'allestimento del conto annuale
(art. 27 cpv. 6 ORTV)
1 L'allestimento del conto annuale di emittenti concessionarie è retto per analogia dalle disposizioni del Codice delle obbligazioni1 sulla contabilità commerciale delle società anonime. L'UFCOM può emanare istruzioni complementari, in particolare per garantire la completezza dei dati e per valutare il patrimonio e le transazioni commerciali.
2 Per la presentazione del conto annuale, l'UFCOM stabilisce un piano contabile vincolante. Esso tiene conto delle specificità del settore.
Art. 3 Requisiti per la contabilizzazione di prestazioni
(art. 27 cpv. 6 e 34 cpv. 1 ORTV)
1 L'emittente deve contabilizzare i proventi effettivamente incassati, incluse eventuali provvigioni, che terzi ricevono per l'acquisizione di pubblicità e sponsorizzazioni. Qualora non sia in grado di comprovare i proventi effettivamente incassati, l'UFCOM stima i proventi nei limiti del suo potere d'apprezzamento.1
2 Un'operazione di scambio deve essere contabilizzata allo stesso valore di una vendita in contanti a un terzo indipendente.
3 L'emittente o un terzo da essa designato ai sensi dell'articolo 17 capoverso 2 lettere a-c LRTV deve poter attestare, in base ai conti d'esercizio, i proventi derivanti dalla pubblicità e dalle sponsorizzazioni che ha diffuso e fatturato. Per ogni cliente e per ogni mandato vanno indicati il tempo di pubblicità effettivamente diffuso nel programma concessionato, i diritti di sponsorizzazione conferiti nonché la retribuzione corrispondente.
4 Se un'emittente o un terzo da essa designato ai sensi dell'articolo 17 capoverso 2 lettere a-c LRTV propone a un prezzo forfetario pubblicità o sponsorizzazioni associate ad altre prestazioni, la quota dei proventi sottoposta alla tassa di concessione ai sensi dell'articolo 22 LRTV dev'essere calcolata e contabilizzata separatamente.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del DATEC del 10 giu. 2016, in vigore dal 1° lug. 2016 (RU 2016 2169).
Art. 4 Rapporto dell'ufficio di revisione
La revisione del conto annuale deve soddisfare i requisiti del Codice delle obbligazioni1.
Sezione 2: Prescrizioni supplementari per emittenti con partecipazione al canone
Art. 5 Costi d'esercizio
(art. 39 cpv. 1 ORTV)
1 Sono riconosciute come costi d'esercizio di un'emittente unicamente le spese effettive, economicamente giustificate, sostenute alle condizioni usuali del mercato e necessarie all'adempimento del mandato di prestazioni. I costi delle prestazioni contabilizzate devono corrispondere a quelli praticati da terzi per prestazioni analoghe.
2 Non sono considerate costi d'esercizio le imposte comunali e cantonali, l'imposta federale diretta e la tassa di concessione.
3 I requisiti di cui ai capoversi 1 e 2 sono applicabili anche per le spese sostenute su mandato dell'emittente da persone secondo l'articolo 17 capoverso 2 lettere b e c LRTV.
4 Lo scambio di prestazioni tra l'emittente e le persone secondo l'articolo 17 capoverso 2 lettere a-c LRTV dev'essere concordato per scritto se il valore delle prestazioni supera i 10 000 franchi all'anno. L'accordo deve precisare la natura delle prestazioni fornite e ottenute nonché il modo in cui esse sono valutate.
Art. 61Contabilità
(art. 27 cpv. 5 ORTV)
1 L'attività commerciale prevista nella concessione dev'essere separata nella contabilità e nel conto annuale dalle altre attività dell'emittente.
2 Il conto annuale deve essere sottoposto a revisione ordinaria. Il rapporto di revisione deve comprendere tutte le attività dell'emittente, ma menzionare separatamente l'attività prevista nella concessione. Il rapporto di revisione conferma espressamente che:
l'attività commerciale prevista nella concessione è stata presentata correttamente;
non sono state effettuate distribuzioni palesi o occulte di utili o liberalità non giustificate dall'uso commerciale a favore di terzi.
3 L'emittente provvede affinché i requisiti di cui ai capoversi 1 e 2 siano soddisfatti anche dalle imprese che essa controlla economicamente e che svolgono attività in relazione con il suo programma.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del DATEC del 10 giu. 2016, in vigore dal 1° lug. 2016 (RU 2016 2169). Vedi anche la disp. di detta mod. alla fine del presente testo.
Capitolo 3: Diffusione di programmi con diritto d'accesso e di servizi abbinati
Sezione 1: Condizioni di diffusione
Art. 7 Qualità soddisfacente
1 Il fornitore di servizi di telecomunicazione può ritardare la diffusione di un programma con diritto d'accesso soltanto se è tecnicamente inevitabile.
2 Nel diffondere un programma con diritto d'accesso, i fornitori di servizi di telecomunicazione non possono modificarne né il contenuto, né la forma, né i tempi previsti dall'emittente. Fa eccezione la diffusione di comunicazioni necessarie per l'attività e di comunicati ordinati dalle autorità ai sensi dell'articolo 8 capoverso 3 LRTV.
3 Il risultato della valutazione soggettiva della qualità delle immagini e dell'audio di un programma con diritti d'accesso effettuata conformemente alle raccomandazioni UIT-R-BT.500-13 (qualità immagini) e UIT-R-BS.1116-1 (qualità audio) dell'Unione internazionale delle telecomunicazioni1 deve corrispondere almeno a 3,6. Fanno eccezione i programmi televisivi destinati alla ricezione mobile.2
4 Se sospetta che i requisiti di qualità di cui al capoverso 3 non siano soddisfatti, l'UFCOM può pretendere che il fornitore di servizi di telecomunicazione misuri la qualità del segnale e presenti i risultati di tale misurazione. L'UFCOM può accordare al fornitore di servizi di telecomunicazione l'uso di un metodo di misurazione della qualità diverso da quello menzionato al capoverso 3 e prescrivere un termine per la presentazione dei risultati.
5 Il fornitore di servizi di telecomunicazione deve assicurare il rispetto delle disposizioni del presente articolo soltanto nella misura in cui abbia un reale influsso sugli aspetti tecnici della trasmissione.
1 Il contenuto delle raccomandazioni può essere consultato su: www.itu.int.
2 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del DATEC del 7 nov. 2012, in vigore dal 1° dic. 2012 (RU 2012 6095).
Art. 8 Servizi abbinati
(art. 46 cpv. 3 ORTV)
1 Il fornitore di servizi di telecomunicazione deve garantire la totale funzionalità dei servizi abbinati fino al punto di accesso al servizio.
2 Non vi è alcun obbligo di diffusione di servizi abbinati:
nella trasmissione di programmi televisivi destinata alla ricezione su apparecchi mobili;
nella trasmissione analogica su linea di programmi radiofonici diffusi originariamente in digitale.
2bis Su domanda, l'UFCOM può esonerare un fornitore di servizi di telecomunicazione dall'obbligo di diffondere servizi abbinati, nella misura in cui, per motivi tecnici, la diffusione richiede una spesa sproporzionata. Il fornitore di servizi di telecomunicazione esonerato da tale obbligo informa annualmente l'UFCOM sullo stato della tecnica.1
3 Il fornitore di servizi di telecomunicazione deve assicurare il rispetto delle disposizioni del presente articolo soltanto nella misura in cui abbia un reale influsso sugli aspetti tecnici della trasmissione.
1 Introdotto dal n. I dell'O del DATEC del 12 apr. 2010, in vigore dal 1° mag. 2010 (RU 2010 1505).
Art. 8a1Obbligo di diffusione
(art. 54 cpv. 1bis ORTV)
1 I fornitori di servizi di telecomunicazione che diffondono programmi in tecnica digitale su linea devono offrire in digitale tutti i programmi televisivi conformemente agli articoli 59 e 60 LRTV.
2 La diffusione analogica dei programmi televisivi su linea non comporta per loro alcun obbligo di diffusione.
1 Introdotto dal n. I dell'O del DATEC del 13 mag. 2013, in vigore dal 1° giu. 2013 (RU 2013 1347). Vedi anche la disp. di detta mod. alla fine del presente testo.
1 Abrogato dal n. I dell'O del DATEC del 10 giu. 2016, con effetto dal 1° lug. 2016 (RU 2016 2169).
Sezione 2: Contributi alla diffusione di programmi radiofonici
(art. 49 cpv. 2 ORTV)
1 Ha diritto a un contributo secondo l'articolo 57 capoverso 1 LRTV l'emittente le cui spese d'esercizio annue per la diffusione del programma e il trasporto del segnale d'emissione superano 0.57 franchi per utente.1
2 Queste spese d'esercizio comprendono i costi sostenuti dall'emittente per:
il trasporto del segnale d'emissione dallo studio agli impianti di trasmissione;
l'esercizio e la manutenzione degli impianti di trasmissione;
l'affitto e l'ammortamento degli impianti di trasmissione.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del DATEC del 16 set. 2009, in vigore dal 1° ott. 2009 (RU 2009 4737).
Sezione 3:5 Promozione di nuove tecnologie di diffusione e tecniche digitali di produzione televisiva
Art. 11 Periodo di promozione di nuove tecnologie di diffusione
(art. 50 cpv. 2 ORTV)
1 La tecnologia di diffusione «Terrestrial Digital Audio Broadcasting (T-DAB)» è ritenuta finanziabile ai sensi dell'articolo 50 capoverso 2 ORTV nella rispettiva regione linguistica, se nella regione in questione:
almeno la metà dei radioutenti ricorre alla tecnologia T-DAB; e
oltre i tre quarti delle economie domestiche di tipo privato e le collettività dispone di un apparecchio di ricezione T-DAB.
2 Per i valori di cui al capoverso 1 sono determinanti:
per la quota di utilizzo T-DAB: la rilevazione di GfK Switzerland AG;
per la quota delle economie domestiche di tipo privato e delle collettività con un apparecchio idoneo alla ricezione T-DAB: la rilevazione della Fondazione per la ricerca sull'utenza radiotelevisiva.
3 Il contributo viene versato per l'ultima volta nell'anno in cui sono raggiunti i valori limite fissati nel capoverso 1.
Art. 12 Spese computabili per lo sviluppo di nuove tecnologie di diffusione
(art. 84 cpv. 2 ORTV)
Secondo l'articolo 84 capoverso 1 lettera b ORTV sono computabili gli investimenti per l'approntamento di segnali di trasmissione T-DAB. La tecnologia di preparazione deve soddisfare gli standard vigenti, riconosciuti a livello internazionale.
Art. 12a e 12b
Art. 13 Tecniche di produzione televisiva degne di promozione
(art. 85 cpv. 2 ORTV)
1 Sono ritenuti degni di promozione gli investimenti in mezzi di produzione che servono alla fabbricazione (produzione) e all'elaborazione (postproduzione) di contenuti di programmi televisivi in immagini e suoni, nonché di servizi abbinati.
2 I segnali dei programmi e i servizi così prodotti devono essere conformi alle tecnologie usuali del mercato e soddisfare gli standard vigenti, riconosciuti a livello internazionale.
3 Gli investimenti devono:
contribuire all'adempimento del mandato di prestazioni;
essere commisurati all'utilità; ed
essere in relazione diretta con il processo di produzione.
Capitolo 4: Pubblicazione dei risultati delle ricerche sull'utenza radiotelevisiva
Art. 15 Dati sulla ricezione
(art. 74 cpv. 2 lett. a ORTV)
1 La Fondazione per la ricerca sull'utenza radiotelevisiva deve pubblicare il numero di persone che, in Svizzera, dispongono di apparecchi adatti alla ricezione di programmi radiotelevisivi.
2 I dati pubblicati devono essere classificati per modalità di trasmissione e tecnologia di diffusione, per l'intera Svizzera e per ognuna delle regioni delle tre lingue ufficiali.
Art. 16 Dati sul consumo di programmi
(art. 74 cpv. 2 lett. b ORTV)
1 La Fondazione per la ricerca sull'utenza radiotelevisiva deve pubblicare i dati relativi al consumo di programmi radiotelevisivi per ognuna delle regioni delle tre lingue ufficiali.
2 I dati pubblicati devono essere espressi in penetrazione, assoluta e relativa, durata di utilizzazione e quota di mercato e ripartiti secondo caratteristiche sociodemografiche quali il sesso, l'età e la formazione.
3 Per i programmi radiotelevisivi locali e regionali che dispongono di una concessione devono inoltre essere presentati i dati della penetrazione, assoluta e relativa, della durata di utilizzazione e della quota di mercato ripartiti per zona di copertura, ma non per caratteristiche sociodemografiche.
4 L'allegato 1 stabilisce le combinazioni di unità di misura e caratteristiche per le quali devono essere pubblicati i valori di determinati programmi.
5 Nel limite del possibile dev'essere indicato anche il consumo differito di programmi radiotelevisivi.
Capitolo 5: Avvenimenti di grande importanza sociale
(art. 73 cpv. 2 LRTV)
1 L'elenco degli avvenimenti di grande importanza sociale è riportato nell'allegato 2.
2 L'UFCOM provvede a notificare l'elenco e le relative modifiche al Comitato permanente del Consiglio d'Europa.
La presente ordinanza entra in vigore il 1° novembre 2007.
Disposizione transitoria della modifica del 16 settembre 20096
Disposizione transitoria della modifica del 7 novembre 20127
Disposizione transitoria della modifica del 13 maggio 20138
Disposizione transitoria relativa alla modifica del 10 giugno 20169
La revisione ordinaria ai sensi dell'articolo 6 capoverso 2 si applica a partire dal 1° gennaio 2017.
Dati da pubblicare sul consumo dei programmi
La Fondazione per la ricerca sull'utenza radiotelevisiva pubblica i valori, sotto forma di tabelle secondo il modello qui appresso, per regione linguistica e, se specificato, anche per zona di copertura. Nelle unità di misura indicate ad inizio riga vanno inseriti i valori in base alla caratteristica 1 e ad ogni caratteristica 2 menzionata. Salvo indicazioni diverse, i valori si riferiscono a un giorno medio della settimana. Nell'intestazione delle tabelle pubblicate devono essere riportati la regione geografica, il periodo di rilevazione, l'unità di misura, l'universo di base e il campione.
1. Decorso della giornata (sondaggio)
Penetrazione in %
Intervalli di un quarto d'ora
Attività in casa (singole e totali) / attività fuori casa (singole e totali) / TV totale / radio totale / lettura totale
2. Televisione (misura)
Penetrazione giornaliera in %
Consumo in minuti
Quote di mercato in %
(dal 1985)
TV totale / programmi SSR (singoli e totali) / svizzeri privati (singoli e totali) / esteri (singoli principali raggruppati per programmi pubblici e privati, totale) / svizzeri privati con concessione (singoli per zona di copertura)
Rating in migliaia
TV totale/programmi SSR (singoli e totali)/ svizzeri privati (totale)/esteri (singoli principali raggruppati per programmi pubblici e privati, totale)
Singoli giorni della settimana / lu-ve /sa-do /
Totale persone / sesso / età / (5 gruppi) / formazione conclusa (4 gruppi) / totale economie domestiche
3. Radio (misura)
Penetrazione giornaliera in migliaia
Anno civile (dal 2001)
Radio totale / programmi SSR (singoli e totali) / svizzeri privati (singoli commerciali, totale) / esteri (singoli principali raggruppati per programmi pubblici e privati, totale) / svizzeri privati con concessione (singoli per zona di copertura)
Penetrazione in migliaia
Radio totale / programmi SSR (singoli e totali) / svizzeri privati (singoli commerciali, totale) / esteri (singoli principali raggruppati per programmi pubblici e privati, totale)
Singoli giorni della settimana / lu-ve / sa-do /
(art.17 cpv. 1)
Avvenimenti di grande importanza sociale
1. Olimpiadi estive e invernali
Campionati mondiali (semifinali e finali nonché tutte le partite della squadra nazionale svizzera)
Campionati europei (semifinali e finali nonché tutte le partite della squadra nazionale svizzera)
Partite di qualificazione della squadra nazionale svizzera per i campionati mondiali e i campionati europei di calcio
Finale della coppa svizzera di calcio
Finali dei tornei europei di calcio per squadre di club (Champions League, Coppa Uefa1), in caso di partecipazione di una squadra svizzera
3. Hockey su ghiaccio
Campionati mondiali (tutte le partite della squadra nazionale svizzera)
Finali dei play-off del campionato svizzero, a partire dalla quarta partita
4. Atletica leggera
Meeting LCZ di Zurigo
Campionati mondiali e campionati europei
Coppa Davis (semifinali e finali, in caso di partecipazione della Svizzera)
Fed Cup (finale, in caso di partecipazione della Svizzera)
6. Sci alpino
Gare di coppa del mondo in Svizzera
8. Festa federale di lotta svizzera e dei giochi alpestri
1 Ora: Europa League
RU 2007 4705
1 RS 784.402 RS 784.4013 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del DATEC del 10 giu. 2016, in vigore dal 1° lug. 2016 (RU 2016 2169).4 Introdotto dal n. I dell'O del DATEC del 7 gen. 2011, in vigore dal 1° feb. 2011 (RU 2011 297).5 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del DATEC del 10 giu. 2016, in vigore dal 1° lug. 2016 (RU 2016 2169).6 RU 2009 4737. Abrogato dal n. I dell'O del DATEC del 7 nov. 2012, con effetto dal 1° dic. 2012 (RU 2012 6095).7 RU 2012 6095. Abrogato dal n. II dell'O del DATEC del 10 giu. 2016, con effetto dal 1° lug. 2016 (RU 2016 2169).8 RU 2013 1347. Abrogato dal n. II dell'O del DATEC del 10 giu. 2016, con effetto dal 1° lug. 2016 (RU 2016 2169).9 RU 2016 2169