Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/520
Timestamp: 2019-09-19 10:52:54
Document Index: 201473396

Matched Legal Cases: ['§ 520', '§ 531', '§ 521', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', '§ 511', 'BGH', 'BGH', '§ 520', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 574', '§ 520', 'BGH', '§574', '§ 520', '§ 519', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', '§ 520', 'BGH', '§ 520', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', '§ 234', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 85', 'BGH', 'BGH', '§520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 520', '§ 529', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', '§ 520', 'BGH', '§ 520', '§ 520', 'BGH', '§ 520', '§ 520', '§ 520', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 520', '§514']

§ 520 ZPO: Berufungsbegründung
1.die Erklärung, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Abänderungen des Urteils beantragt werden (Berufungsanträge);
2.die Bezeichnung der Umstände, aus denen sich die Rechtsverletzung und deren Erheblichkeit für die angefochtene Entscheidung ergibt;
3.die Bezeichnung konkreter Anhaltspunkte, die Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der Tatsachenfeststellungen im angefochtenen Urteil begründen und deshalb eine erneute Feststellung gebieten;
4.die Bezeichnung der neuen Angriffs- und Verteidigungsmittel sowie der Tatsachen, auf Grund derer die neuen Angriffs- und Verteidigungsmittel nach § 531 Abs. 2 zuzulassen sind.
1.die Angabe des Wertes des nicht in einer bestimmten Geldsumme bestehenden Beschwerdegegenstandes, wenn von ihm die Zulässigkeit der Berufung abhängt;
2.eine Äußerung dazu, ob einer Entscheidung der Sache durch den Einzelrichter Gründe entgegenstehen.
§ 521 ZPO
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2016, Az. IX ZB 88/15 Entsprechendes gilt für die Bezeichnung der konkreten Anhaltspunkte, die Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der Tatsachenfeststellung im angefochtenen Urteil begründen und deshalb eine erneute Feststellung gebieten (§ 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 3 ZPO; vgl. BGH, Beschluss vom 20. Oktober 2015 -VI ZB 18/15, VersR2016, 616 Rn. 8).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2016, Az. IX ZB 88/15 Ein zusätzlicher Rechtsbehelf im Wege der Rechtsbeschwerde ist danach nur erforderlich, wenn eine neue und eigenständige Verletzung durch das Berufungsgericht gerügt werden könnte; dies ist aber im Hinblick auf die ordnungsgemäße Anwendung des § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 ZPO durch das Berufungsgericht zu verneinen (BGH, Beschluss vom 22. Mai 2014 -IXZB 46/12, nv Rn. 11).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2016, Az. IX ZB 88/15 16	c)	Der	Vortrag der Klägerin im Schriftsatz vom 14. September 2015 er- folgte erst nach Ablauf der Berufungsbegründungsfrist (§ 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO) und konnte die Berufung nicht mehr zulässig machen (vgl. BGH, Beschluss vom 27. Januar 2015 -VIZB 40/14, VersR 2015, 728 Rn. 15; vom 20. Oktober 2015 - VI ZB 18/15, VersR 2016, 616 Rn. 9 aE).
BGH, URTEIL vom 2.6.2015, Az. II ZR 163/15 Enthält die Berufungsbegründung zu einem Streitpunkt eine § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 ZPO genügende Begründung, ist die Berufung insgesamt zulässig, wenn der bezeichnete Umstand geeignet ist, der angegriffenen Entscheidung insgesamt die Grundlage zu entziehen (BGH, Beschluss vom 28. Mai 2013 - II ZR 207/12, juris Rn. 5; Urteil vom 23. Juni 2015 - II ZR 166/14, WM 2015, 1679 Rn. 12, beide mwN).
LG Nürnberg, Beschluss vom 3.3.2015, Az. 8 S 9557/14 Leitsatz: 1. 'Wird eine Berufug, die sich gegen mehrere selbstständige Ansprüche richtet nur hinsichtlich eines Anspruchs ausreichend i.S. d. § 520 Abs.3 S. 2 Nr. 2 ZPO begründet und erreicht sie im Übrigen nicht die Mindestbeschwer nach § 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO, so ist sie insgesamt unzulässig (Anschluss an BGH, Beschluss vom 16.10.2007 - VIII ZB 26/07, NJW-RR 2008, 584).'
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2015, Az. VII ZB 62/14 ZPO § 520 Abs. 2 Satz 2, Satz 3 Beantragt der Prozessbevollmächtigte des Berufungsklägers, die Frist für die Berufungsbegründung 'um einen Monat bis zu dem 22.09.2014 zu verlängern', obgleich die Monatsfrist nach § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO bis zu dem 29. September 2014 läuft, und verlängert der Vorsitzende auf diesen Antrag hin die Frist für die Berufungsbegründung bis zu dem 22. September 2014, so ist diese Fristverlängerungsverfügung in aller Regel nach ihrem objektivem Inhalt dahin zu verstehen, dass damit die Frist für die Berufungsbegründung - unter abschließender Ver-bescheidung des Fristverlängerungsantrags - lediglich bis zu dem 22. September 2014 verlängert und ein etwa weitergehender Antrag stillschweigend abgelehnt worden ist (Fortführung von BGH, Beschluss vom 21. Juni 1989 -VIII ZB 5/89, NJW-RR 1989, 1278).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. XII ZB 684/14 7	Die gemäß §§ 574 Abs. 1 Nr. 1, 522 Abs. 1 Satz 4, 238 Abs. 2 Satz 1 ZPO statthafte Rechtsbeschwerde ist zulässig, weil die Rechtssache im Hinblick auf die Frage, ob die Berufungsbegründungsfrist nach § 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO auch mit der Zustellung einer beglaubigten Abschrift statt einer Ausfertigung des Berufungsurteils zu laufen beginnt (vgl. Senatsbeschluss BGHZ 186, 22 = FamRZ 2010, 1246), grundsätzliche Bedeutung hat (§574 Abs. 2 Nr. 1 ZPO).
VerfGH München, Beschluss vom 1.2.2014, Az. 13 U 4068/11 Zu diesen Prozessvorschriften gehört etwa der gesetzliche Begründungszwang für zivilrechtliche Berufungen (§ 520 Abs.3 ZPO), welcher eine Zusammenfassung und Klarstellung des Streitstoffs im Sinn der Verfahrenskonzentration bezweckt (vgl. BVerfG vom 3.7.2001 NJW-RR 2002, 135 zu § 519 Abs.3 Nr. 2 ZPO a. F.; BGH vom 5.12.2006 NJW-RR 2007, 414 Rn. 10 zu § 520 Abs.3 Nrn. 2 - 4 ZPO n.F.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2013, Az. IX ZB 291/11 Dadurch, dass nunmehr gemäß § 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO nF die Berufungsbegründungsfrist mit der Zustellung des in vollständiger Form abgefassten erstinstanzlichen Urteils beginnt, hat sich an der Pflicht des Rechtsanwalts, die Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Berufung insgesamt zu prüfen, wenn ihm die Handakten zur Fertigung der Berufungsbegründung vorgelegt werden, nichts geändert (BGH, Beschluss vom 16. Oktober 2008, aaO Rn. 9).
BGH, URTEIL vom 4.10.2013, Az. IX ZR 215/12 Eine ausschließlich für die Abtretungsempfängerin (die J	GmbH)	eingereichte Begründung hätte den Klägern nicht als eigene zugerechnet werden können und wäre nicht geeignet gewesen, die Begründungsfrist des § 520 Abs. 2 ZPO zu wahren (vgl. BGH, Beschluss vom 29. November 2001 - II ZB 13/01, NJW-RR 2002, 646).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2013, Az. VI ZB 6/13 Einem berechtigten Vertrauen stünde allerdings nicht schon entgegen, dass die erforderliche Einwilligung des Gegners nach § 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO für eine Fristverlängerung in der beantragten Weise nicht Vorgelegen hat, weil auch ohne die Einwilligung eine bewilligte Fristverlängerung wirksam wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 9. November 2004 -XIZB 6/04, BGHZ 161, 86, 89).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2013, Az. II ZR 207/12 -4- immerhin zu einem Streitpunkt eine § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 ZPO genügende Begründung, ist die Berufung insgesamt zulässig, wenn die bezeichneten Umstände geeignet sind, der angegriffenen Entscheidung insgesamt die Grundlage zu entziehen (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 2002 - XIZR 25/00, ZIP 2003, 160, 162; Beschluss vom 6. Dezember 2011 - II ZB 21/10, ZIP 2012, 794 Rn. 7 mwN).
BGH, URTEIL vom 4.3.2013, Az. IX ZR 49/12 Der Senat weist vorsorglich darauf hin, dass der Berufungskläger die Berufung nach dem Ablauf der Begründungsfrist (§ 520 Abs. 2 ZPO) nur insoweit noch erweitern kann, als die fristgerecht vorgetragenen Berufungsgründe die Antragserweiterung decken (vgl. BGH, Urteil vom 28. September 2000 -IXZR 6/99, NJW 2001, 146; Beschluss vom 9. November 2004 -VIII ZB 36/04, NJW-RR 2005, 714, 715; vom 14. Mai 2009 -1 ZR 98/06, BGHZ 181, 98 Rn. 16).
BGH, URTEIL vom 3.1.2013, Az. I ZR 146/12 -5- schrift des § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 ZPO genügende Begründung, ist die Berufung insgesamt zulässig, wenn die bezeichneten Umstände geeignet sind, der angegriffenen Entscheidung insgesamt die Grundlage zu entziehen (BGH, Beschluss vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08, juris Rn. 14; BGH, NJW-RR 2012, 440 Rn. 7).
BGH, URTEIL vom 5.10.2012, Az. V ZR 234/11 18	aa) Dass der Kläger in seiner den Anforderungen nach § 520 ZPO genügenden Berufungsbegründung nicht auch auf diesen Gesichtspunkt ausdrücklich zurückgekommen ist, entbindet das Berufungsgericht unabhängig von einer Rüge nicht von einer Berücksichtigung dieses Parteivortrags (grundlegend Senat, Urteil vom 12. März 2004 -V ZR 257/03, BGHZ 158, 269, 278 ff.; BGH, Urteil vom 22. Mai 2012 - II ZR 35/10, WM 2012, 1692, 1694 mwN; Hk-ZPO/ Wöstmann, ZPO, 4. Aufl., § 520 Rn. 28 mwN; vgl. auch Zöller/Heßler, ZPO, 29. Aufl., § 520 Rn 40).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2012, Az. III ZB 24/12 a) Wendet sich der Berufungskläger - wie hier - gegen die Beweiswürdigung des erstinstanzlichen Gerichts, so kann als Maßstab für den erforderlichen Inhalt der Berufungsbegründung neben § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 3 ZPO auch - etwa, soweit Verfahrensfehler in Rede stehen - § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 ZPO in Betracht zu ziehen sein (vgl. dazu BGH, Urteil vom 12. März 2004 -VZR 257/03, BGHZ 158, 269, 276 f; Hk-ZPO/Wöstmann, 4. Aufl., § 520 Rn. 25; Musielak/Ball, ZPO, 9. Aufl., § 520 Rn. 34).
BGH, URTEIL vom 4.5.2012, Az. IX ZR 150/11 Betrifft die erstinstanzliche Entscheidung mehrere prozessuale Ansprüche, so ist für jeden Anspruch eine den Anforderungen des § 520 Abs.3 Nr. 2 ZPO genügende Begründung der Berufung erforderlich (BGH, Urteil vom 20. Juni 1991 -IXZR 226/90, NJW 1991, 2833, 2834; vom 26. Januar 2006 -1 ZR 121/03, NJW-RR 2006, 1044 Rn. 22).
BGH, URTEIL vom 3.4.2012, Az. IV ZR 250/11 Gemäß § 520 Abs.3 ZPO muss die Berufungsbegründung bei mehreren prozessualen Ansprüchen eine Begründung für jeden der Ansprüche enthalten (BGH, Urteil vom 29. November 1956 - III ZR 4/56, BGHZ 22, 272, 278; Zöller/ Heßler, ZPO 29. Aufl. § 520 Rn. 27, 37 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2012, Az. VI ZB 74/11 Aus diesem Grunde ist, wie das Berufungsgericht unter Bezug auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Beschluss vom 16. Oktober 2007 -VIII ZB 26/07, aaO Rn. 11) zutreffend ausgeführt hat, die Berufung schon dann als unzulässig zu verwerfen, wenn der Berufungskläger - wie hier - zwar einen Berufungsantrag angekündigt hat, der die Berufungssumme erreicht, die Berufung aber bis zu dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist nur hinsichtlich eines Teils der beantragten Abänderung des angefochtenen Urteils, der die Berufungssumme nicht erreicht, in einer den Anforderungen des § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 ZPO genügenden Weise begründet hat.
LAG Hamm, Urteil vom 5.2.2012, Az. 18 Sa 1176/11 Es reicht jedoch aus, wenn aus der Berufungsschrift oder aus der Berufungsbegründung zu entnehmen ist, in welchem Umfang die erstinstanzliche Entscheidung angegriffen wird (BGH, Urteil vom 29.01.1987 - IX ZR 36/86; Heßler, in: Zöller, 28. Auflage 2010, § 520 ZPO Rn. 32, 28).
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.2012, Az. VIII ZB 3/12 -4- § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO unmissverständlich geregelt sind (vgl. BGH, Beschluss vom 4. März 2004 - IX ZB 121/03, NJW 2004, 1742 unter 2) und sich die vom Beklagten zu 2 weiter aufgeworfene Frage, ob im Falle einer vom Berufungsgegner rechtsmissbräuchlich verweigerten Zustimmung zur Fristverlängerung etwas anders zu gelten habe, einer generalisierenden Betrachtung entzieht.
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2011, Az. II ZB 21/10 Enthält die Berufungsbegründung immerhin zu einem Streitpunkt eine § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 ZPO genügende Begründung, ist die Berufung insgesamt zulässig, wenn die bezeichneten Umstände geeignet sind, der angegriffenen Entscheidung insgesamt die Grundlage zu entziehen (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 2002 -XI ZR 25/00, ZIP 2003, 160, 162; Beschluss vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08 Rn. 14 m.w.N., juris).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2011, Az. III ZB 34/11 weist der Senat lediglich darauf hin, dass er keine Bedenken sieht, wenn der Prozessbevollmächtigte - unter Beachtung der Anforderungen des § 520 Abs.3 ZPO - zur Begründung seines Rechtsmittels auf eine von ihm gefertigte Begründung eines Prozesskostenhilfeantrags Bezug nimmt, und dass in Fällen, in denen dem Berufungskläger nach Bewilligung von Prozesskostenhilfe Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsfrist gewährt wird, die Monatsfrist des § 234 Abs. 1 Satz 2 ZPO zur Nachholung der Berufungsbegründung erst mit der Mitteilung der Wiedereinsetzungsentscheidung beginnt (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Juni 2007 -XIZB 40/06, BGHZ 173, 14).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2011, Az. VIII ZB 81/10 Denn der Beklagte konnte im Hinblick auf die Bestimmung des § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO von vornherein nicht darauf vertrauen, dass ihm ohne Einwilligung der Gegenseite eine zweite Fristverlängerung gewährt würde (vgl. BGH, Beschluss vom 4. März 2004 - IX ZB 121/03, NJW 2004, 1742 unter 2).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2011, Az. VIII ZB 25/10 13	dd)	Auch	der Umstand, dass die Kläger angekündigt haben, ihre Anträge und die Begründung ihres Begehrens in einem späteren Schriftsatz nachzureichen, ist nur vor dem Hintergrund der Bestimmung des § 520 Abs. 2 ZPO verständlich (vgl. hierzu auch BGH, Beschluss vom 30. April 2003 -VZB 71/02, aaO unter II 2 b cc).
LAG Düsseldorf, vom 2.11.2010, Az. 11 Sa 615/10 Damit korrespondiert der notwendige Inhalt einer Berufungsbegründung nach den Bestimmungen in § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 und 3 ZPO (BGH 28.05.2003 - XII ZB 165/02 - MDR 2003, 1192).
BGH, URTEIL vom 3.10.2010, Az. VIII ZR 277/09 Allerdings hat das Berufungsgericht dabei übersehen, dass den nach § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 3 ZPO bestehenden Anforderungen an die Berufungsbegründung, nämlich den Rechtsfehler und dessen Entscheidungserheblichkeit zu bezeichnen, bei einer auf zwei selbstständige Gründe gestützten erstinstanzlichen Entscheidung genügt ist, wenn ein nur auf eine Begründung bezogener Angriff aus Rechtsgründen auch den anderen Grund im angefochtenen Urteil zu Fall bringt (BGH, Beschluss vom 28. Februar 2007 - V ZB 154/06, NJW 2007, 1534 Rn. 12 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.2010, Az. VIII ZB 55/10 Dass die wünschenswerte Begründung des Prozesskostenhilfeantrags (vgl. BGH, Beschluss vom 11. November 1992 -XIIZB 118/92, NJW 1993, 732 unter II 2) den Umfang einer Berufungsbegründung erreichte, ändert ebenfalls nichts daran, dass eine Berufungsbegründung im Sinne von § 520 Abs.3 ZPO erst mit Schriftsatz vom 11. Januar 2010 und damit nach Fristablauf erfolgt ist.
BGH, BESCHLUSS vom 1.8.2010, Az. II ZR 185/09 -5- 9	Eine solche Erweiterung der Berufungsanträge ist allerdings bis zu dem Schluss der mündlichen Verhandlung zulässig, soweit die erweiterten Anträge durch die fristgerecht eingereichten Berufungsgründe (§ 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 bis 4 ZPO) gedeckt sind (BGH, Versäumnisurteil vom 6. Juli 2005 -XII ZR 293/02, NJW 2005, 3067; Musielak/Ball, ZPO, 7.Aufl„ §520 Rn. 25, jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. I ZR 39/08 Gilt ein Urteil als nicht mit Gründen versehen, kann sich die notwendige Begründung einer Berufung (§ 520 Abs.3 Satz 2 ZPO) allerdings nur auf den Hinweis beschränken, eine Begründung der anzugreifenden Entscheidung liege nicht vor (vgl. BGH, Beschl. v. 15.10.2003 - XII ZB 102/02, NJW-RR 2004, 361, 362).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2009, Az. III ZB 30/09 Da im Allgemeinen keine Partei die mit einer Fristversäumung verbundenen Nachteile in Kauf nehmen will, ist deshalb im Zweifel anzunehmen, dass ein inhaltlich den Anforderungen des § 520 Abs.3 ZPO genügender, von einem beim Oberlandesgericht zugelassenen Rechtsanwalt Unterzeichneter Schriftsatz schon als formelle Berufungsbegründung dienen soll, sofern nicht ein entgegenstehender Wille des Rechtsmittelführers deutlich erkennbar wird (vgl. BGHZ aaO; BGH, Beschlüsse vom 5. März 2008 - XII ZB 182/04 - NJW2008, 1740, 1741, Rn. 12, vom 19. Mai 2004, aaO und vom 16. August 2000 -XII ZB 65/2000 - NJW-RR 2001, 789).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2009, Az. VIII ZB 55/06 Denn ein Anwalt kann bei einem ersten Verlängerungsantrag regelmäßig darauf vertrauen, dass die beantragte Fristverlängerung um drei Wochen erfolgt, wenn - wie hier - einer der Gründe des § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO dargelegt wird (Senatsbeschluss vom 11. September 2007, aaO, Tz. 7 f.; BGH, Beschluss vom 18. September 2001 -VI ZB 26/01, VersR2001, 1579, unter 1).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2009, Az. III ZB 67/08 Wegen der grundsätzlichen Bindung des Berufungsgerichts an die vom Gericht des ersten Rechtszuges festgestellten Tatsachen muss der Berufungskläger konkrete Anhaltspunkte nach § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 3 ZPO bezeichnen, die Zweifel an der Richtigkeit und Vollständigkeit der Tatsachenfeststellungen im angefochtenen Urteil begründen und deshalb ausnahmsweise eine erneute Feststellung gebieten (BGH, Urteil vom 28. Mai 2003 -XIIZB 165/02- NJW 2003, 2531, 2532 unter II. 2. b).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2009, Az. V ZB 168/08 10	a) Zwar ist dann, wenn - wie hier - die Berufungsbegründungsfrist nach § 520 Abs. 2 ZPO deshalb nicht gewahrt worden ist, weil innerhalb der Frist nur ein nicht unterschriebener, zur Einhaltung der Frist nicht geeigneter Schriftsatz (BGHZ 37, 156, 157) bei dem Gericht eingegangen ist, grundsätzlich von einem dem Berufungskläger nach § 85 Abs. 2 ZPO zuzurechnenden Anwaltsverschulden auszugehen (vgl. BGH, Beschl. v. 27. März 1980, VII ZB 1/80, VersR 1980,
BGH, URTEIL vom 3.0.2009, Az. XII ZR 119/07 Zutreffend ist daran zwar, dass eine Berufungsbegründung, die lediglich pauschal auf den Sachvortrag in erster Instanz verweist, die Voraussetzung des §520 ZPO nicht erfüllt (BGH Urteil vom 9. März 1995 - IX ZR 143/94 - NJW 1995, 1560 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2008, Az. III ZB 85/07 Dabei ist es unerheblich, ob die erforderliche Einwilligung des Gegners nach § 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO für eine Fristverlängerung in der beantragten Weise Vorgelegen hat, denn auch ohne sie ist eine bewilligte Fristverlängerung wirksam (Anschluss an BGHZ 161, 86, 89).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2008, Az. III ZB 85/07 4	Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts ist es auch unerheblich, ob die erforderliche Einwilligung des Gegners (§ 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO) für eine Fristverlängerung in der beantragten Weise Vorgelegen hat, denn auch ohne sie ist eine bewilligte Fristverlängerung wirksam (vgl. BGHZ 161, 86, 89 m.w.N.).
LAG Hamm, Urteil vom 3.3.2008, Az. 6 Sa 1800/07 § 520 Abs.3 Satz 2 ZPO unterscheidet insoweit zwischen den Berufungsgründen und bestimmt dafür jeweils unterschiedliche Mindestanforderungen an die Rechtsmittelbegründung (BGH Beschl. v. 26.06.2003 - III ZB 71/02; BGH Beschl. v. 29.05.2003 - XII ZB 165/02).
LAG Hamm, Urteil vom 3.3.2008, Az. 6 Sa 1853/07 § 520 Abs.3 Satz 2 ZPO unterscheidet insoweit zwischen den Berufungsgründen und bestimmt dafür jeweils unterschiedliche Mindestanforderungen an die Rechtsmittelbegründung (BGH Beschl. v. 26.06.2003 - III ZB 71/02; BGH Beschl. v. 29.05.2003 - XII ZB 165/02).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2007, Az. VIII ZB 26/07 Aus diesem Grunde ist, wie das Berufungsgericht unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 19. Februar 1976 -VII ZR 90/74, BB 1976, 815 f.) zutreffend erkannt hat, die Berufung - schon dann - als unzulässig zu verwerfen, wenn der Berufungskläger - wie hier - zwar einen Berufungsantrag angekündigt hat, der die Berufungssumme erreicht, die Berufung aber bis zu dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist nur hinsichtlich eines Teils der beantragten Abänderung des angefochtenen Urteils, der die Berufungssumme nicht erreicht, in einer den Anforderungen des § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 ZPO genügenden Weise begründet hat.
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2007, Az. VIII ZB 114/05 13	Schließlich	durfte	die	Beklagte auch darauf vertrauen, dass die erstmalig beantragte Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist gemäß § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO gewährt werden würde (BGH, Beschluss vom 18. September 2001 -VI ZB 26/01, MDR 2001, 1432, unter II 1; vgl. auch Senatsbeschluss vom 11. September 2007 - VIII ZB 73/05, nicht veröffentlicht).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2007, Az. VIII ZB 73/05 Denn ein Anwalt kann bei einem ersten Verlängerungsantrag regelmäßig darauf vertrauen, dass die beantragte Fristverlängerung von einem Monat erfolgt, wenn einer der Gründe des § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO dargelegt wird (BGH, Beschluss vom 18. September 2001 -VI ZB 26/01, MDR 2001, 1432, unter II 1).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2007, Az. XII ZB 82/07 Wenn das Berufungsgericht die Begründungsfrist - wie grundsätzlich nach § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO möglich - um einen Monat verlängert hätte, hätte der verlängerte Teil der Frist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs erst mit Ablauf des dem Feiertag folgenden nächsten Werktages, hier also mit Ablauf des 4. Oktober 2006 begonnen (BGH Beschluss vom 14. Dezember 2005 -IXZB 198/04-NJW 2006, 700) und wäre deswegen erst am Montag, dem 6. November 2006 abgelaufen.
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2007, Az. XII ZB 82/07 10	a) Zwar weist die Rechtsbeschwerde zu Recht darauf hin, dass ein Rechtsanwalt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich darauf vertrauen darf, dass seinem ersten Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist um einen Monat stattgegeben wird, wenn die Voraussetzungen des § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO hinreichend vorgetragen sind (BVerfG NJW 1989, 1147; Senatsbeschluss vom 11. Februar 1998 -XII ZB 184/97- NJW-RR 1998, 787, 788; BGH Beschlüsse vom 23. Oktober 2003 - VZB 44/03 - NJW-RR 2004, 785, vom 7. Juni 1999 - II ZB 25/98 - NJW 1999, 3051, 3052, vom 11. November 1998 -VIII ZB 24/98 - NJW 1999, 430 und vom 17. Dezember 1997 - IV ZR 93/97 - NJW-RR 1998, 1140).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2007, Az. V ZB 154/06 12	b) § 520 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 ZPO erfordert indes weder, dass der Berufungskläger in der Begründung des Rechtsmittels zu allen für ihn nachteilig beurteilten Streitpunkten im erstinstanzlichen Urteil Stellung nimmt (BGH, Urt. v. 5. Okt. 1983, VIII ZR 224/82, NJW 1984, 177, 178; Urt. v. 8. April 1991, II ZR 35/90, NJW-RR 1991, 1186, 1187), noch gebietet die Vorschrift eine inhaltliche
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.8.2006, Az. 23 S 137/05 Förmliche Berufungsanträge sind hierfür jedoch entbehrlich, wenn nur der Berufungsschrift oder der Berufungsbegründung zu entnehmen ist, in welchem Umfang das erstinstanzliche Urteil angegriffen wird und welche Abänderungen erstrebt werden (BGH, NJW-RR 1999, 211; Zöller-Gummer/Heßler, 25. Aufl., § 520 ZPO, Rn. 32).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2006, Az. VII ZB 166/05 Sowohl nach der bis zu dem 31. Dezember 2001 geltenden Zivilprozessordnung als auch nach der Neufassung in § 520 Abs.3 Nr. 2 ZPO muss die Berufungsbegründung auf den Streitfall zugeschnitten sein und erkennen lassen, aus welchen tatsächlichen oder rechtlichen Gründen das angefochtene Urteil unrichtig ist (BGH, Beschlüsse vom 25. November 1999 - III ZB 50/99, BGHZ 143, 169, 171; vom 28. Mai 2003 -XII ZB 165/02, NJW2003, 2531; vom 18. Oktober 2005 -VI ZB 81/04, NJW-RR 2006, 285).
BGH, URTEIL vom 3.2.2006, Az. VIII ZR 212/04 Darauf kommt es jedoch im Rahmen der Auslegung, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Abänderungen des Urteils beantragt werden, nicht an; insoweit dürfen die Anforderungen an den Berufungsantrag (§ 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 1 ZPO) nicht in unzulässiger Weise mit den inhaltlichen Anforderungen an die Berufungsgründe nach § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 2 bis 4 ZPO vermengt werden (vgl. BGH, Urteil vom 31. Mai 1995, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2005, Az. V ZB 111/05 Das Berufungsgericht ist davon ausgegangen, dass der mit der Anfertigung einer Berufungsbegründung beauftragte Rechtsanwalt die Pflicht zur eigenverantwortlichen Prüfung der Frist des § 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO (dazu: BGH, Beschl. v. 19. Februar 1991, VI ZB 2/91, NJW-RR 1991, 827, 828; v. 14. Januar 1997, VI ZB 24/96, NJW 1997, 1311; und v. 5. November 2002, VI ZB 40/02, NJW 2003, 437) bereits am Tage der Vorlegung nach dem Ablauf einer Vorfrist vorzunehmen habe.
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2004, Az. VI ZB 30/04 3.	Im Hinblick auf die Ausführungen des Berufungsgerichts zu dem Antrag des Klägers auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, auf den es im Falle der Rechtzeitigkeit des Antrags auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist ankäme, weil zu dem Zeitpunkt der Berufungsbegründung die Frist mangels einer Verlängerung verstrichen wäre, weist der Senat auf folgendes hin: Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann ein Rechtsanwalt in aller Regel erwarten, daß seinem ersten Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist entsprochen wird, wenn ein erheblicher Grund im Sinne des § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO geltend gemacht wird (vgl. dazu insbesondere BGH, Beschluß vom 5. Juli 1989 - IVbZB 53/89- VersR 1989, 1064; vom 2. November 1989 - III ZB 49/89 = BGHR ZPO § 233, Fristverlängerung 3 und 4 und vom 28. November 2002 - III ZB 45/02 - BGHReport 2003, 459).
LAG Hamm, Urteil vom 4.3.2004, Az. 16 Sa 2112/03 Durch die Berufungsbegründung soll eine Zusammenfassung und Beschränkung des Rechtsstoffs im Berufungsverfahren erreicht werden (vgl. aus jüngerer Rechtsprechung BAG vom 06.03.2002 – 2 AZR 569/02 – BB 2003, 1561; vom 21.11.2002 – 6 AZR 82/01 – EzA § 520 ZPO 2002 Nr. 1; BGH vom 28.05.2003 – VII ZB 165/02 – NJW 2003, 2531, jeweils mit weiteren Nachweisen).
LAG Hamm, Urteil vom 4.3.2004, Az. 16 Sa 2040/03 Durch die Berufungsbegründung soll eine Zusammenfassung und Beschränkung des Rechtsstoffs im Berufungsverfahren erreicht werden (vgl. aus jüngerer Rechtsprechung BAG vom 06.03.2002 – 2 AZR 569/02 – BB 2003, 1561; vom 21.11.2002 – 6 AZR 82/01 – EzA § 520 ZPO 2002 Nr. 1; BGH vom 28.05.2003 – VII ZB 165/02 – NJW 2003, 2531, jeweils mit weiteren Nachweisen).
BGH, URTEIL vom 5.2.2004, Az. V ZR 257/03 Zur ordnungsgemäßen Begründung der Berufung muß er deshalb gemäß § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 3 ZPO die Voraussetzungen darlegen, unter denen nach § 529 Abs. 1 Nr. 1 Halbs. 2 ZPO die Bindung des Berufungsgerichts an die vom Eingangsgericht getroffenen Feststellungen entfällt (BGH, Beschl. v. 28. Mai 2003, XII ZB 165/02, NJW 2003, 2531, 2532).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2004, Az. VIII ZB 77/03 Da im allgemeinen keine Partei die mit der Fristversäumung verbundenen Nachteile in Kauf nehmen will, ist anzunehmen, daß ein inhaltlich den Anforderungen des § 520 Abs.3 ZPO entsprechendes Prozeßkostenhilfegesuch auch als Berufungsbegründung dienen soll, sofern nicht ein anderer Wille des Rechtsmittelführers zu erkennen ist (vgl. BGH, Beschluß vom 9. November 1988 - IVbZB 154/88, NJW-RR 1989, 184 unter II 2; BGH, Urteil vom 5. Mai 1993 -XII ZR 124/92, NJW-RR 1993, 1091 unter 2 b aa).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2003, Az. VI ZB 46/03 b)	Die Rechtsbeschwerde weist zutreffend darauf hin, daß ein inhaltlich den Anforderungen des § 520 Abs.3 ZPO entsprechendes Prozeßkostenhilfegesuch auch als Berufungsbegründung dienen soll, wenn nicht ein anderer Wille des Rechtsmittelführers erkennbar ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 16. August 2000 - XII ZB 65/00- NJW-RR 2001, 789; vom 10. März 1998 - XI ZB 1/98 - NJW 1998, 1647; vom 15. Februar 1995 - XII ZB 7/95 - NJW 1995, 2112, 2113; vom 6. Dezember 1991 - VZR 229/90 - NJW 1992, 556, 557 und vom 9. November 1988 - IVb ZB 154/88 - NJW-RR 1989, 184; Zöl-ler/Gummer/Heßler ZPO, 24. Aufl. § 520 Rdn. 6).
LAG Köln, Urteil vom 3.8.2003, Az. 3 Sa 232/03 Denn in einem solchen Fall reicht die Auseinand ersetzung mit den hypothetischen Entscheidungsgründen aus, um den Anforderungen des § 520 Abs.3 Nr. 2 ZPO zu genügen (vgl. BAG, Urteil vom 06.03.2002 - 2 AZR 596/02, NZA 2003, 814).
LAG Hamm, Urteil vom 4.8.2003, Az. 8 Sa 183/03 Stützt das Arbeitsgericht seine Entscheidung auf mehrere tragende Erwägungen, so bedarf es einer Auseinandersetzung mit sämtlichen tragenden Entscheidungsgründen, da andernfalls der Subsum-tionsschluss des angegriffenen Urteils nicht vollständig in Frage gestellt ist (BGH NJW 1990, 1184; Zöller/Gummer, 23. Aufl., § 520 ZPO Rz. 37 a).
LG Arnsberg, Urteil vom 2.4.2003, Az. 3 S 33/03 Jedoch schleißt sich die Kammer der in Rechtsprechung und Literatur herrschenden Auffassung an, dass es - um der Formvorschrift des § 520 Abs.3 Satz 2 Nr. 1 ZPO Genüge zu tun - nicht unbedingt bestimmt gefaßter Anträge bedarf, wenn nur die innerhalb der Frist eingegangenen Schriftsätze ein bestimmtes Begehren eindeutig aufzeigen (so BGH, NJW-RR 1999, 211; NJW 1987, 3265; FamRZ 1987, 59 und 1985, 631; Versicherungsrecht 1987, 101 m. w. N.; Baumbach/Lauterbach/Albers, ZPO, 60. Aufl., § 520 Rd.-Nr. 17).
LAG Hamm, Urteil vom 4.11.2002, Az. 11 Sa 757/02 Leitsätze: Der nicht vorherzusehende Umstand, dass Reno-Auszubildende bei einer externen Schu-lung zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung unzutreffend über die neue Berufungsbe-gründungsfrist informiert werden (,,Begründungsfrist: § 520 ZPO: 2 Monate ab Einlegung der Berufung (Neu!!),,), und die daraufhin von den Kanzleiangestellten eigenständig und ohne Rückfrage vorgenommene Umstellung der Grundsätze der Fristenberechnung rechtfertigen keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsbegrün-dungsfrist, wenn die Anwälte der Sozietät ihre Angestellten weder zu der neuen Berufungs-begründungsfrist nach §§ 520 II ZPO, 66 I ArbGG geschult haben noch glaubhaft gemacht haben, dass sie den Angestellten die eigenmächtige Änderung der Grundsätze der Fristen-berechnung ausdrücklich untersagt haben (im Anschluss an BGH AP Nr. 48 zu § 233 ZPO 1977).
BGH, URTEIL vom 4.10.1972, Az. II ZR 126/70 Soweit die Revision meint, der Tatbestand gebe das Berufungsvorbringen der Klägerin nur unvollständig wieder, scheitern ihre Angriffe schon daran, daß die Klägerin einen solchen aus der Sitzungsniederschrift nicht ersichtlichen Mangel nur im Wege eines Berichtigungsantrags nach § 520 ZPO hätte geltend machen können (§514 ZPO; BAG NJW I960, 166).