Source: http://docplayer.org/44102981-Reglement-ueber-die-ausbildung-und-die-lehrabschlusspruefung.html
Timestamp: 2018-11-18 14:07:36
Document Index: 230139704

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19']

Hannah Melsbach
1 39904 Betonwerker/Betonwerkerin Constructeur d'éléments préfabriqués/ Constructrice d'éléments préfabriqués Produttore di elementi prefabbricati A. Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung B. Lehrplan für den beruflichen Unterricht Betonwerker/Betonwerkerin A Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung vom 19. Dezember 2000 Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement, gestützt auf die Artikel 12 Absatz 1, 39 Absatz 1 und 43 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 19. April über die Berufsbildung (im Folgenden Bundesgesetz genannt) und die Artikel 1 Absatz 1, 9 Absätze 3 6, 13 und 32 der zugehörigen Verordnung vom 7. November , und Artikel 50 der Verordnung 1 vom 10. Mai 2000 zum Arbeitsgesetz 3, verordnet: 1 Ausbildung 11 Lehrverhältnis Art. 1 Berufsbezeichnung, Beginn und Dauer der Lehre 1 Die Berufsbezeichnung ist Betonwerker/Betonwerkerin. 2 Der Betonwerker/die Betonwerkerin befasst sich mit den einschlägigen handwerklichen Arbeiten in Produktionsstätten, in denen Betonfertigteile hergestellt werden und bedient die hiezu erforderlichen Geräte und Maschinen. Die wichtigsten Tätigkeiten sind: Fabrikationstechniken Spezialarbeiten an Elementen Allgemeine Arbeiten 1 SR SR SR
2 3 Die Lehre dauert drei Jahre. Sie beginnt mit dem Schuljahr der zuständigen Berufsschule. Art. 2 Anforderungen an den Lehrbetrieb 1 Lehrlinge dürfen nur in Betrieben ausgebildet werden, die gewährleisten, dass das ganze Ausbildungsprogramm nach Artikel 5 vermittelt wird und die über die hierfür notwendigen Einrichtungen verfügen 4. 2 Lehrbetriebe, die einzelne Teile des Ausbildungsprogramms nach Artikel 5 nicht vermitteln können, dürfen Lehrlinge nur ausbilden, wenn sie sich verpflichten, ihnen diese Teile in einem andern Betrieb vermitteln zu lassen. Dieser Betrieb, der Inhalt und die Dauer der ergänzenden Ausbildung werden im Lehrvertrag festgelegt. 3 Um eine methodisch richtige Instruktion sicherzustellen, erfolgt die Ausbildung nach einem Modelllehrgang 5, der auf Grund von Artikel 5 dieses Reglements ausgearbeitet worden ist. 4 Die Eignung eines Lehrbetriebes wird durch die zuständige kantonale Behörde festgestellt. Vorbehalten bleiben die allgemeinen Bestimmungen des Bundesgesetzes. Art. 3 Ausbildungsberechtigung und Höchstzahl der Lehrlinge 1 Zur Ausbildung von Lehrlingen sind berechtigt: a. gelernte Betonwerker mit mindestens zweijähriger Berufspraxis b. gelernte Zementer mit mindestens zweijähriger Berufspraxis c. gelernte Angehörige verwandter Berufe mit mindestens dreijähriger Berufspraxis d. Fachleute, die mindestens fünf Jahre in diesem Beruf tätig gewesen sind. 2 Ein Lehrbetrieb darf ausbilden: Einen Lehrling, wenn ständig mindestens eine Fachperson beschäftigt ist; ein zweiter Lehrling darf seine Ausbildung beginnen, wenn der erste ins letzte Lehrjahr eintritt; zwei Lehrlinge, wenn ständig mindestens drei Fachleute beschäftigt sind; einen weiteren Lehrling auf je weitere drei ständig beschäftigte Fachleute. 3 Als Fachleute für die Festsetzung der Höchstzahl der Lehrlinge gelten gelernte Betonwerker, Zementer, Maurer sowie Fachleute, die mindestens fünf Jahre in diesem Beruf tätig gewesen sind. 4 Die Lehrlinge sollen so eingestellt werden, dass sie sich gleichmässig auf die Lehrjahre verteilen. 4 Ein Verzeichnis der Mindesteinrichtungen kann bei SwissBeton bezogen werden. 5 Der Modelllehrgang kann bei SwissBeton bezogen werden. 2
3 12 Ausbildungsprogramm für den Betrieb Art. 4 Allgemeine Richtlinien 1 Die Lehrlinge werden fachgemäss, systematisch und verständnisvoll ausgebildet. Die Ausbildung vermittelt berufliche Fertigkeiten und Kenntnisse und fördert die Aneignung berufsübergreifender Fähigkeiten und die Persönlichkeitsentfaltung. Sie verschafft den Lehrlingen Handlungskompetenzen für die nachfolgende Berufsausübung und die berufliche Fort- und Weiterbildung. 2 Der Lehrbetrieb stellt einen geeigneten Arbeitsplatz sowie die erforderlichen Ausbildungseinrichtungen zur Verfügung. 3 Massnahmen zur Arbeitssicherheit, zur Unfallverhütung sowie zum Gesundheitsund Umweltschutz sind mit Beginn der Ausbildung zu beachten und einzuhalten. Entsprechende Vorschriften und Empfehlungen werden den Lehrlingen rechtzeitig abgegeben und erklärt. 4 Im Ausbildungsprogramm nach Artikel 5 sind Tätigkeiten enthalten, die nach Artikel 47 und 48 der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz für Jugendliche als verboten gelten. Die Ausübung dieser Tätigkeiten im Rahmen der beruflichen Ausbildung wird hiermit gestützt auf Artikel 50 der genannten Verordnung bewilligt. 5 Zur Förderung der beruflichen Fertigkeiten werden alle Arbeiten abwechselnd wiederholt. Die Lehrlinge müssen so ausgebildet werden, dass sie am Ende alle im Ausbildungsprogramm aufgeführten Arbeiten selbstständig und in angemessener Zeit ausführen können. 6 Die Lehrlinge führen ein Arbeitsbuch 6, in dem sie laufend alle wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Berufskenntnisse und ihre Erfahrungen festhalten. Die Ausbilder kontrollieren und unterzeichnen das Arbeitsbuch jeden Monat. An der Lehrabschlussprüfung kann es bei den praktischen Arbeiten als persönliches Hilfsmittel verwendet werden. 7 Die Lehrmeister halten den Ausbildungsstand der Lehrlinge periodisch, in der Regel jedes Semester, in einem Ausbildungsbericht 7 fest, den sie mit ihnen besprechen. Der Bericht ist der gesetzlichen Vertretung zur Kenntnis zu bringen. Art. 5 Praktische Arbeiten und Berufskenntnisse 1 Die Lernziele sind in der nachfolgenden Lernzielmatrix umschrieben: Beim Anspruchsniveau des Inhalts bedeuten: a. einfach, grundlegend, b. mittleres Anspruchsniveau, c. schwierig. 6 Das Arbeitsbuch sowie Musterblätter können bei SwissBeton bezogen werden. 7 Formulare für den Ausbildungsbericht können bei SwissBeton und der DBK bezogen werden. 3
4 Beim Anspruchsniveau des Verhaltens bedeuten: 1. aufzählen, nennen, verdeutlichen 2. begründen, ausführen unter Aufsicht 3. selbstständiges Ausführen. 2 Lernziele für die einzelnen Lehrjahre: Praktische Arbeiten und Berufskenntnisse im Lehrbetrieb Anspruchsniveau des Inhalts Lehrjahr Inhalt Anspruchsniveau des Verhaltens Lehrjahr Fabrikationstechniken A B C Schalung A B B Bewehrung A B C Beton A B C Vorsatz A B B Oberflächenbearbeitung A B C Nachbehandlung Spezialarbeiten an Elementen A B C Oberflächenbehandlung A B B Verputzarbeiten A B Betonsanierung 1 2 A B Dämmen und Sperren 1 2 A B Versetzarbeiten 2 3 A B Kanalisationen 2 3 Allgemeine Arbeiten B B Gerüstarbeiten 2 3 B B Vermessungsarbeiten 2 2 A B C Werkzeuge und Maschinen A B Rapportwesen 2 3 A B C Umwelt und Sicherheit, Vorschriften A B C Arbeitsbuch Ausbildung in der Berufsschule Art. 6 Die Berufsschule erteilt den Pflichtunterricht nach dem Lehrplan des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie 8. 8 Anhang zu diesem Reglement. 4
5 2 Lehrabschlussprüfung 21 Durchführung Art. 7 Allgemeines 1 An der Lehrabschlussprüfung sollen die Lehrlinge zeigen, ob sie die im Ausbildungsreglement und im Lehrplan umschriebenen Lernziele erreicht haben. 2 Die Kantone führen die Prüfung durch. Art. 8 Organisation Die Prüfung wird im Lehrbetrieb, in einem andern geeigneten Betrieb oder in einer Berufsschule durchgeführt. Den Lehrlingen müssen ein Arbeitsplatz und die erforderlichen Einrichtungen in einwandfreiem Zustand zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Aufgebot wird bekannt gegeben, welche Materialien sie mitbringen müssen. Art. 9 Expertentätigkeit 1 Die Ernennung zum Experten oder zur Expertin erfolgt durch die kantonale Behörde. In erster Linie werden Absolventen und Absolventinnen von Expertenkursen beigezogen. 2 Mindestens ein Mitglied des Expertenteams überwacht gewissenhaft die Ausführung der Prüfungsarbeiten und hält die Beobachtungen schriftlich fest. Es sorgt dafür, dass sich die Lehrlinge mit allen vorgeschriebenen Arbeiten während einer angemessen Zeit beschäftigen, damit eine zuverlässige und vollständige Beurteilung möglich ist. Es macht darauf aufmerksam, dass nicht bearbeitete Aufgaben mit der Note 1 bewertet werden. 3 Mindestens zwei Mitglieder des Expertenteams beurteilen und bewerten die Prüfungsarbeiten. 4 Mindestens zwei Expertenmitglieder nehmen die mündlichen Prüfungen ab und bewerten die Leistungen. 5 Das Expertenteam prüft die Lehrlinge ruhig und wohlwollend und bringt Bemerkungen sachlich an. 6 Einwendungen der Lehrlinge, in grundlegende Fertigkeiten und Kenntnisse nicht eingeführt worden zu sein, können nicht berücksichtigt werden. Dieser Sachverhalt sowie an der Prüfung festgestellte Mängel in der betrieblichen oder schulischen Ausbildung werden aber im Prüfungsbericht festgehalten. 7 Notenformular und Prüfungsbericht werden unterzeichnet und der zuständigen kantonalen Behörde nach der Prüfung unverzüglich zugestellt. 5
6 22 Prüfungsfächer und Prüfungsstoff Art. 10 Prüfungsfächer Die Prüfung ist in folgende Fächer unterteilt und dauert zirka: a. Praktische Arbeiten 19 Stunden b. Berufskenntnisse 1 4 Stunden c. Berufskenntnisse 2 2 Stunden Allgemeinbildung (nach dem Reglement vom 1. Januar 1997 über das Fach Allgemeinbildung an der Lehrabschlussprüfung in den gewerblich-industriellen Berufen). Art. 11 Prüfungsstoff 1 Die Prüfungsanforderungen bewegen sich im Rahmen der Lernzielmatrizen von Artikel 5 und des Lehrplans. Diese dienen als Grundlagen für die Aufgabenstellung. Praktische Arbeiten 2 Die Lehrlinge müssen folgende Aufgaben selbstständig ausführen: 1 Fabrikationstechniken 2 Spezialarbeiten an Elementen 18 Stunden 3 Allgemeine Arbeiten 4 Prüfungsgespräch nach Anspruchsniveau gemäss Artikel 5 1 Stunde Berufskenntnisse 3 Die Prüfung ist unterteilt in: Berufskenntnisse 1 1 Baustoffkunde mündlich und/oder schriftlich 2 Baukonstruktion mündlich und/oder schriftlich 4 Stunden 3 Fachrechnen schriftlich 4 Fachzeichnen Berufskenntnisse 2 1 Spezielle Fachkenntnisse mündlich und/oder schriftlich 2 Stunden Für die mündlichen Prüfungen wird Anschauungsmaterial verwendet. 23 Beurteilung und Notengebung Art. 12 Beurteilung 1 Die Prüfungsarbeiten werden in folgenden Fächern und Positionen bewertet: 6
7 Prüfungsfach: Praktische Arbeiten Pos. 1 Fabrikationstechniken zählt doppelt Pos. 2 Spezialarbeiten an Elementen Pos. 3 Allgemeine Arbeiten Pos. 4 Prüfungsgespräch Prüfungsfach: Berufskenntnisse 1 Pos. 1 Baustoffkunde Pos. 2 Baukonstruktion Pos. 3 Fachrechnen Pos. 4 Fachzeichnen Prüfungsfach: Berufskenntnisse 2 Pos. 1 Spezielle Fachkenntnisse 2 Die Leistungen in jeder Prüfungsposition werden nach Artikel 13 bewertet. Werden zur Ermittlung der Positionsnote vorerst Teilnoten gegeben, so werden diese entsprechend ihrer Wichtigkeit im Rahmen der Position berücksichtigt 9. 3 Die Fachnoten sind die Mittel aus den Positionsnoten. Sie werden auf eine Dezimalstelle gerundet. Art. 13 Notenwerte 1 Die Leistungen werden mit Noten von 6 bis 1 bewertet. Die Note 4 und höhere bezeichnen genügende Leistungen; Noten unter 4 bezeichnen ungenügende Leistungen. Andere als halbe Zwischennoten sind nicht zulässig. 2 Notenskala Note Eigenschaften der Leistungen 6 Qualitativ und quantitativ sehr gut 5 Gut, zweckentsprechend 4 Den Mindestanforderungen entsprechend 3 Schwach, unvollständig 2 Sehr schwach 1 Unbrauchbar oder nicht ausgeführt Art. 14 Prüfungsergebnis 1 Das Ergebnis der Lehrabschlussprüfung wird in einer Gesamtnote ausgedrückt. Diese wird aus den folgenden Fachnoten ermittelt: Praktische Arbeiten (zählt doppelt), Berufskenntnisse 1, Berufskenntnisse 2, Allgemeinbildung. 9 Notenformulare können bei SwissBeton bezogen werden. 7
8 2 Die Gesamtnote ist das Mittel aus den Fachnoten ( 1 /5 der Notensumme) und wird auf eine Dezimalstelle gerundet. 3 Die Prüfung ist bestanden, wenn weder die Fachnote Praktische Arbeiten noch die Gesamtnote den Wert 4,0 unterschreiten. 4 Wer die Berufsmaturitätsprüfung bestanden hat, ist von der Prüfung im Fach Allgemeinbildung befreit. Das Prüfungsergebnis nach Absatz 1, die Gesamtnote nach Absatz 2 sowie die Bedingungen für das Bestehen der Prüfung nach Absatz 3 gelten somit ohne die Fachnote Allgemeinbildung. Art. 15 Fähigkeitszeugnis Wer die Prüfung bestanden hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und ist berechtigt, die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung «Gelernter Betonwerker/ Gelernte Betonwerkerin» zu führen. Art. 16 Rechtsmittel Beschwerden betreffend die Lehrabschlussprüfung richten sich nach kantonalem Recht. 3 Schlussbestimmungen Art. 17 Aufhebung bisherigen Rechts Das Reglement vom 14. Oktober über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Zementer wird aufgehoben. Art. 18 Übergangsrecht 1 Lehrlinge, die ihre Lehre vor dem 1. Januar 2001 begonnen haben, schliessen sie nach bisherigem Reglement ab. 2 Wer die Prüfung wiederholt, wird bis am 31. Dezember 2006 auf sein Verlangen nach dem bisherigen Reglement geprüft. Art. 19 Inkrafttreten Die Bestimmungen über die Ausbildung treten am 1. Januar 2001 in Kraft, diejenigen über die Lehrabschlussprüfung am 1. Januar Dezember 2000 Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement: Pascal Couchepin 10 BBl 1986 III 958 8
9 Betonwerker/Betonwerkerin B Lehrplan für den beruflichen Unterricht vom 19. Dezember 2000 Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), gestützt auf Artikel 28 des Bundesgesetzes vom 19. April über die Berufsbildung und Artikel 16 Absatz 1 der Verordnung vom 14. Juni über Turnen und Sport an Berufsschulen, verordnet: 1 Grundsätze 11 Allgemeine Bildungsziele Die Berufsschule vermittelt den Lehrlingen die notwendigen theoretischen Berufskenntnisse, die Allgemeinbildung sowie Turnen und Sport. Sie fördert berufsübergreifende Fähigkeiten und unterstützt die Persönlichkeitsentfaltung. Berufsschule, Lehrbetrieb und Einführungskurse streben auf allen Ebenen eine enge Zusammenarbeit in fachlicher und organisatorischer Hinsicht an. 12 Organisation Die Berufsschule unterrichtet nach diesem Lehrplan und berücksichtigt bei der Gestaltung des Unterrichts die in Artikel 5 des Ausbildungsreglements den einzelnen Lehrjahren zugeordneten Lernziele. Die auf dieser Grundlage erstellten schulinternen Arbeitspläne werden den Lehrbetrieben auf Verlangen zur Verfügung gestellt. Die Klassen werden nach Lehrjahren gebildet. Ausnahmen von dieser Regel bedürfen der Zustimmung der kantonalen Behörde und des BBT. Der Pflichtunterricht wird nach Möglichkeit auf ganze Tage angesetzt. Ein ganzer Schultag darf, einschliesslich Turnen und Sport, nicht mehr als neun, ein halber nicht mehr als fünf Lektionen umfassen SR SR Wird der berufliche Unterricht an interkantonalen Fachkursen erteilt, richtet sich die Schulorganisation nach dem Reglement über die Durchführung dieser Kurse. 9
10 Die Berufsschule wird wie bisher zusammen mit dem Maurer besucht. Für das Fach Spezielle Fachkenntnisse werden in jedem Lehrjahr Blockkurse durchgeführt. Der Besuch des Berufsmaturitätsunterrichtes während der Lehre muss bei der Ansetzung des Fachkundeunterrichts auf die einzelnen Lehrjahre gewährleistet sein. 13 Lektionentafel Die Zahl der Lektionen ist verbindlich. Die Verteilung auf die Lehrjahre erfolgt nach regionalen Gegebenheiten und grundsätzlich in Absprache mit den zuständigen Behörden und Lehrbetrieben. Fächer Lehrjahre Total Lektionen 1 Baustoffkunde 2 Baukonstruktion Fachrechnen Fachzeichnen Spezielle Fachkenntnisse* Allgemeinbildung Turnen und Sport Total Anzahl Schultage/Woche * Blockkurse 14 Unterricht Der Lehrplan ist lernzielorientiert formuliert. Die Lernziele sind in der nachfolgenden Lernzielmatrix umschrieben. Beim Anspruchsniveau des Inhalts bedeuten: a: einfach, grundlegend, b: mittleres Anspruchsniveau, c: schwierig. Beim Anspruchsniveau des Verhaltens bedeuten: 1. aufzählen, nennen, 2 erklären, begründen, 3. ausführen unter Aufsicht. 10
11 Anspruchsniveau des Inhalts Lehrjahr Inhalt Anspruchsniveau des Verhaltens Lehrjahr Baustoffkunde B Grundlagen 2 A Natursteine, Kies und Sand 1 B Künstliche Bausteine und Elemente 2 B Bindemittel 2 C C Beton und Mörtel 2 2 A Bauholz und Holzwerkstoffe 2 A Baustahl und Baumetalle 2 B Kunst-, Dämm- und Sperrstoffe 2 2 Baukonstruktion A Grundlagen 1 A Grundbau und Erdbau 1 A Wasserversorgung und Entsorgung 1 B Bauwerksgründung 2 C Beton- und Stahlbetonbau 2 C Mauerwerksbau 2 A Umgebung und Erschliessung 1 B Bautenschutz 2 3 Fachrechnen B Grundlagen 2 B Verhältnisrechnungen 3 B Abmessungen von Bauteilen 3 B Materialmengen 3 4 Fachzeichnen A Grundlagen 1 A B Projektives Zeichnen 1 2 B Planlesen und Planbearbeiten 3 B Werkzeichnen 3 5 Spezielle Fachkenntnisse A B C Versetzarbeiten A B C Betonsanierung A B C Elementbau A B C Werkzeuge und Maschinen A B C Arbeitsvorbereitung A B C Rapportwesen Hinweis: Der Unterricht im Fach Spezielle Fachkenntnisse wird in Form von Blockkursen erteilt. 11
12 2 Allgemeinbildung, Turnen und Sport Für die Allgemeinbildung sowie für Turnen und Sport gelten die Lehrpläne des BI- GA. 3 Schlussbestimmungen 31 Übergangsrecht Lehrlinge, die ihre Lehre vor dem 1. Januar 2001 begonnen haben, werden wie bisher nach dem Lehrplan der Maurer vom 15. Februar 1996 unterrichtet. 32 Inkrafttreten Dieser Lehrplan tritt auf den 1. Januar 2001 in Kraft. 19. Dezember 2000 Bundesamt für Berufsbildung und Technologie Der Direktor: Eric Fumeaux 12
51400 Berufsfeld: Verkehrswegbauer/Verkehrswegbauerin Constructeur/constructrice de voies de communication Costruttore/Costruttrice delle vie di traffico Schwerpunktrichtungen: 51402 Strassenbauer/Strassenbauerin;
Orthopädie-Schuhmacher/Orthopädie-Schuhmacherin. Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung
36103 Orthopädie-Schuhmacher/Orthopädie-Schuhmacherin Bottier-orthopédiste/Bottière-orthopédiste Calzolaio ortopedico/calzolaia ortopedica A. Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung
Matrosen der Binnenschifffahrt: R 47.800 Reglement über die Ausbildung und Lehrabschlussprüfung für gelernte Matrosen und Matrosinnen der Binnenschifffahrt Vom 1. Mai 00 Das Wirtschafts- und Sozialdepartement
52001 Gipser Plâtrier Gessatore A. Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung B. Lehrplan für den beruflichen Unterricht Gipser A Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung
Bahnbetriebsdisponent/Bahnbetriebsdisponentin. Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung
740 Bahnbetriebsdisponent/Bahnbetriebsdisponentin Agent du mouvement ferroviaire/agente du mouvement ferroviaire Dirigente d esercizio ferroviario/dirigente d esercizio ferroviario A. Reglement über die