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Timestamp: 2016-10-28 21:45:49
Document Index: 242298797

Matched Legal Cases: ['Art. 81', 'Art. 81', 'BGE', 'Art. 146', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 397', 'Art. 398', 'Art. 29', 'Art. 158', 'Art. 158', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 158', 'BGE', 'BGE', 'Art. 158', 'Art. 158', 'BGE', 'Art. 398', 'BGE', 'Art. 158', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 158', 'Art. 333', 'Art. 66', 'BGE', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 66', 'Art. 68']

6B_1216/2015 (21.09.2016)
6B_1216/2015; 6B_1248/2015 � � Urteil vom 21. September 2016
6B_1216/2015
6B_1248/2015
Gehilfenschaft zum Betrug bzw. zur qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung (Freispruch), Schadenersatz,
Betrug bzw. ungetreue Gesch�ftsbesorgung (Freispruch), Schadenersatz,
Beschwerden gegen die Urteile des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 15. September 2015.
A.a.�Z.________ wurde im September 2005 telefonisch von einem Mitarbeiter der A.________ GmbH kontaktiert und nach Zustellung von Informationsmaterial �ber die Finanzdienstleistungen dieser Gesellschaft und weiteren sporadischen Kontakten w�hrend eines Jahres als Kunde akquiriert. Die A.________ GmbH, B.________, wurde am 29. August 2002 gegr�ndet und am 3. Juli 2007 infolge Konkurser�ffnung aufgel�st. Zweck der Gesellschaft war u. a. die Anlageberatung, die Verm�gensverwaltung und die nicht bewilligungspflichtige Vermittlung von Anlagegesch�ften. Y.________ war einziger und allein zeichnungsberechtigter Gesch�ftsf�hrer und Gesellschafter. X.________ war vom 1. September 2005 bis Juni 2007 bei der A.________ GmbH als Telefonverk�ufer/Kundenbetreuer angestellt.
Z.________ unterzeichnete am 29. September 2006 einen Antrag f�r eine Kontoer�ffnung bei der C.________ Trading Corporation, Chicago/USA, einem an der B�rse in Chicago zugelassenen amerikanischen Brokerhaus (im folgenden: C.________), und bevollm�chtigte die A.________ GmbH als externe Verm�gensverwalterin, nach eigenem Ermessen mit den deponierten Geldern auf seine Rechnung und sein Risiko Handel mit Futures zu treiben.
Am 29. September 2006 �berwies Z.________ USD 50'000.-- auf ein Konto bei der C.________. Am 12. Oktober, 27. Oktober und 21. November 2006 leistete er zur Absicherung seiner vorg�ngigen Einzahlungen und zur Vermeidung eines Totalverlusts seiner Anlage Nachzahlungen in der H�he von USD 32'000.--, USD 60'000.-- und USD 87'520.--. In der Folge betrieb Y.________ als allein f�r den Handel und die Marktanalysen verantwortliche Person mit den von Z.________ insgesamt zur Verf�gung gestellten USD 229'520.- (zuz�glich einer Gutschrift von USD 5'000.--) auf einer Online-Handelsplattform, welche der A.________ GmbH von der C.________ zur Verf�gung gestellt worden war, intensiv Handel mit Futures. Dadurch fielen an 34 von 54 m�glichen Handelstagen Transaktionskosten (Kommissionen und B�rsennutzungsgeb�hren, sog. "Exchange Fees") von USD 169'900.18 an. F�r jede Transaktion belastete die C.________ Z.________ eine Kommission von USD 59 (f�r Day-trade roundturn, d.h. Kauf und Verkauf eines Futures am selben Tag) bzw. USD 99.-- (f�r Overnight-trade roundturn, d.h. Kauf und Verkauf eines Futures an verschiedenen Tagen), wovon die C.________ der A.________ GmbH USD 50.-- bzw. 90.-- r�ckverg�tete, so dass von den gesamten Kommissionen in der H�he von USD 161'557.-- ein Betrag von insgesamt USD 136'600.-- an die A.________ GmbH zur�ckfloss. X.________ erhielt f�r jeden gehandelten Kontrakt eine Provision von USD 10.--.
In der Handelszeit vom 3. Oktober bis 20. Dezember 2006 wurde das durchschnittliche Nettoverm�gen von Z.________ mit einer Vielzahl von Kontrakten (insgesamt 2'453 Futures mit Day Trades und 155 Futures Overnight) 54 Mal umgesetzt. Am Ende der Handelszeit verblieb von dem von Z.________ einbezahlten Verm�gen von insgesamt rund USD 230'000.-- auf seinem Konto bei der C.________ noch ein Betrag von USD 459.52. Das von diesem einbezahlte Verm�gen wurde mithin durch die Transaktionskosten von USD 169'900.-- und den Handelsverlust von USD 64'194.-- praktisch vollst�ndig aufgezehrt.
A.b.�Y.________ wird in der Hauptsache vorgeworfen, er habe Z.________ in mehrfacher Hinsicht, namentlich �ber die H�ufigkeit der Handelstransaktionen get�uscht und ihm mit Hilfe von X.________ arglistig die absehbare Kommissionsh�he und die Retrozessionen verheimlicht und ihm dadurch eine realistische Gewinnm�glichkeit und die Werthaltigkeit seiner Investition vorgespiegelt, weshalb jener irrt�mlich mehrmals der A.________ GmbH Gelder einbezahlt und sich als Folge der ausge�bten Handelsstrategie der A.________ GmbH gesch�digt habe. In der Eventualanklage wird Y.________ vorgeworfen, er habe mit seiner Handelst�tigkeit seine Treue- und Sorgfaltspflichten gegen�ber Z.________ verletzt, indem er seine eigenen Interessen vor diejenigen des Kunden gesetzt und durch das Ausreizen der im Kommissionssystem liegenden M�glichkeiten und das Absch�pfen der generierten Kommissionen dessen Grundkapital aufgebraucht habe, wodurch dieser am Verm�gen gesch�digt worden sei.
X.________ wird vorgeworfen, er habe als f�r die telefonische Akquisition und Betreuung der Kunden nach Vertragsschluss zust�ndige Person zu der pflichtverletzenden Handelst�tigkeit von Y.________ Hilfe geleistet, wobei er namentlich Z.________ bewogen habe, unter dem Vorwand der Absicherung seiner bestehenden Geldanlage Nachsch�sse zu leisten.
Das Bezirksgericht B�lach erkl�rte mit Urteilen vom 18. September 2014 Y.________ der qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung und X.________ der Gehilfenschaft dazu schuldig. Es verurteilte Y.________ zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten, mit bedingtem Strafvollzug bei einer Probezeit von 3 Jahren. X.________ verurteilte es zu einer Geldstrafe von 330 Tagess�tzen zu Fr. 60.-, unter Anrechnung von einem Tag Haft, unter Gew�hrung des bedingten Vollzugs unter Auferlegung einer Probezeit von 2 Jahren. Y.________ sprach es in einem Punkt von der Anklage der qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung frei. Ferner verpflichtete es beide Beurteilten unter solidarischer Haftung zur Zahlung von CHF 6'000.-- an Z.________, wovon Y.________ zwei Drittel und X.________ ein Drittel zu �bernehmen hatte. Im Mehrbetrag wies es das Schadenersatzbegehren ab bzw. verwies es auf den Zivilweg. Schliesslich entschied das Bezirksgericht �ber die Herausgabe der beschlagnahmten Unterlagen und verurteilte die Beurteilten unter solidarischer Haftung zur Bezahlung einer Parteientsch�digung an Z.________.
Gegen diesen Entscheid erhoben Y.________ und X.________ Berufung, der sich die Staatsanwaltschaft III des Kantons Z�rich und Z.________ anschlossen. Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach Y.________ und X.________ mit Urteilen vom 15. September 2015 von der Anklage des Betruges, eventualiter der qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung bzw. der Gehilfenschaft zum Betrug, eventualiter der Gehilfenschaft zur qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung frei. Die Zivilklage von Z.________ verwies es auf den Zivilweg.
Z.________ f�hrt Beschwerden in Strafsachen, mit denen er beantragt, die angefochtenen Urteile seien aufzuheben und es seien Y.________ und X.________ des Betruges, eventualiter der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung schuldig zu sprechen. Ferner seien Y.________ und X.________ unter solidarischer Haftbarkeit zu verpflichten, ihm den Betrag von CHF 289'619.-- (USD 229'110.48), eventualiter CHF 171'105.16 (USD 136'600.--) oder subeventualiter CHF 183'820.54 (USD 146'751.19), je zuz�glich Zins zu 5% seit dem 20. Dezember 2006 zu bezahlen. Schliesslich seien Y.________ und X.________ unter solidarischer Haftbarkeit zur Bezahlung seiner Anwaltskosten in der H�he von CHF 43'449.45 zu verpflichten. Eventualiter sei die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Y.________ und X.________ beantragen in ihren Vernehmlassungen die Abweisung der Beschwerden, soweit darauf einzutreten sei; beide ersuchen �berdies um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Obergericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Z�rich haben auf Stellungnahme zu den Beschwerden verzichtet.
Gem�ss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ist der Privatkl�ger zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wenn sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung seiner Zivilanspr�che auswirken kann. Als Zivilanspr�che im Sinne dieser Bestimmung gelten solche, die ihren Grund im Zivilrecht haben und deshalb ordentlicherweise vor dem Zivilgericht durchgesetzt werden m�ssen. Der Beschwerdef�hrer hat sich am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und Zivilforderungen geltend gemacht. Er legt auch hinreichend dar, aus welchen Gr�nden sich der angefochtene Entscheid auf seine Schadenersatzforderung auswirken kann (vgl. Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 5 BGG; BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 4 f. mit Hinweisen). Auf die Beschwerde ist grunds�tzlich einzutreten.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich zun�chst gegen den Freispruch der Beschwerdegegner von der Anklage des Betruges. Die Vorinstanz nimmt in diesem Punkt an, dem Beschwerdef�hrer seien ab dem 18. Oktober 2006 die sein Konto betreffenden Ausz�ge der C.________, welche die belasteten Kommissionen ausgewiesen h�tten, per E-Mail zugestellt worden. Die sch�digende Kommissionsbelastung sei daher f�r den Beschwerdef�hrer grunds�tzlich erkennbar gewesen. Es k�nne den Beschwerdegegnern somit weder eine T�uschung des Beschwerdef�hrers �ber die Verwendung seiner Verm�gensanlagen und die H�ufigkeit der Handelstransaktionen noch eine Verheimlichung der erfolgsunabh�ngigen Kommissionen vorgeworfen werden. Insbesondere seien auch die Gesch�ftsbezogenheit der Kommissionen, d.h. der Konnex zwischen der Handelsintensit�t und der resultierenden Gesch�ftslast sowie die sukzessive Verringerung der Guthaben durch die repetitive Kommissionsbelastung ersichtlich gewesen (angefochtene Urteile je S. 18 ff.). Selbst wenn eine T�uschung zu bejahen w�re, fehle es jedenfalls an der Arglist. Es l�gen weder ein L�gengeb�ude noch betr�gerische Machenschaften vor, zumal die Parteien weitestgehend m�ndlich verkehrt h�tten und ein schriftlicher Verm�gensverwaltungsvertrag nicht vorgelegen habe. Gesch�ftsmodell und Vorgehen der A.________ GmbH seien bei entsprechender Aufmerksamkeit und, wo n�tig, erg�nzendem Nachfragen jedenfalls in groben Z�gen erkennbar gewesen. Im Weiteren seien die Angaben der Beschwerdegegner bzw. der A.________ GmbH auch ohne besonderen Aufwand �berpr�fbar gewesen. Namentlich sei f�r den Beschwerdef�hrer m�helos erkennbar gewesen, dass regelm�ssig Kommissionen im Umfang von deutlich mehr als 15% erhoben worden seien. Der Beschwerdef�hrer habe sich prim�r indes lediglich f�r den jeweiligen Saldo auf den Abrechnungen interessiert und nie Rechenschaft �ber die Handelst�tigkeit verlangt oder sich �ber die Kommissionsbelastung erkundigt. Die konkrete H�he der Kommissionen habe ihn offensichtlich nicht interessiert. Schliesslich habe zwischen dem Beschwerdef�hrer und den Beschwerdegegnern auch kein besonderes Vertrauensverh�ltnis bestanden. Der Tatbestand des Betruges sei daher nicht erf�llt (angefochtene Urteile je S. 12 ff., 30 ff.). Dabei erachtete es die Vorinstanz als fraglich, ob bei der vorliegenden Konstellation Retrozessionen vorlagen. Die C.________ habe der A.________ GmbH kein Entgelt f�r ihre Dienste (aus ihrem eigenen Verm�gen) entrichtet, sondern habe lediglich die mit dem Beschwerdegegner Y.________ vereinbarten Abz�ge dem Konto des Beschwerdef�hrers belastet. Es habe sich mithin nicht um indirekte Vorteile gehandelt, die dem Beauftragten infolge der Auftragserteilung von Dritten, im vorliegenden Fall der C.________, zugekommen seien, sondern um die Entsch�digung f�r die T�tigkeit der A.________ GmbH. Selbst wenn man annehmen wollte, es habe sich um Retrozessionen gehandelt, sei es im Jahre 2006 branchen�blich gewesen, dieselben dem Auftraggeber nicht auszuliefern, weswegen den Beschwerdegegnern kein strafrechtlicher Vorwurf gemacht werden k�nne (angefochtene Urteile S. 24 ff., 28 [Y.________] bzw. S. 25 ff., 28 [X.________]; vgl. auch erstinstanzliche Urteile S. 12 f. [X.________] bzw. 14 f. [Y.________]).
3.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Beschwerdegegner h�tten ihm verschleiert, dass sie an einer m�glichst hohen Anzahl Transaktionen interessiert gewesen seien, um damit Kommissionen zu generieren, die gr�sstenteils in ihre Taschen geflossen seien und ihm jegliche Gewinnchancen verunm�glicht h�tten. Er habe keinerlei Kenntnis von der Kommissionsstruktur und von einem Verteilschl�ssel gehabt. Insbesondere habe er nicht gewusst, wie hoch der Anteil der Kommissionen war, der an die Beschwerdegegner gegangen sei. Er sei sich mithin insbesondere nicht dar�ber im Klaren gewesen, dass von den Kosten in der H�he von USD 59.-- bwz. 99.-- pro Transaktion ein Betrag von USD 50.-- bzw. 90.-- an die A.________ GmbH geflossen sei und der Beschwerdegegner X.________ jeweils USD 10.-- als Provision erhalten habe. Die Beschwerdegegner h�tten sich somit in einem erheblichen Interessenkonflikt befunden, zumal sie offensichtlich an einer m�glichst hohen Anzahl Transaktionen interessiert gewesen seien. Indem sie ihm den hohen Anteil der an sie geflossenen Kommissionen verschwiegen und ihr Interesse an einer m�glichst hohen Anzahl an Transaktionen verschleiert h�tten, h�tten sie ihn arglistig get�uscht. Er habe keinen Anlass gehabt, sich bei den Beschwerdegegnern �ber die Kommissionsstruktur zu informieren. Aus den Kontoausz�gen habe er nicht ersehen k�nnen, dass die Kommissionen f�r die A.________ GmbH eingezogen worden seien. In den vom Beschwerdegegner Y.________ unterzeichneten "Guidelines for discretionary accounts" seien Transaktionskosten von mehr als 15% des monatlichen durchschnittlichen Werts des Kontos als �berm�ssig bezeichnet worden. Die effektiv erhobenen Transaktionskosten von USD 169'000.-- bei einem durchschnittlichen Nettoverm�gen von USD 32'901.82 im fraglichen Handelszeitraum h�tten diese Vorgabe um ein Mehrfaches �berschritten. Auf das entsprechende Vorbringen sei die Vorinstanz nicht eingegangen. Sie habe auch ausser Acht gelassen, dass der Beschwerdegegner Y.________ im sog. "Third Party Controller Statement" best�tigt habe, dass er keine Geb�hren erhebe. Er habe daher annehmen d�rfen, dass weder die A.________ GmbH noch die Beschwerdegegner Geb�hren kassierten. Vor diesem Hintergrund erscheine seine eigene Darstellung, wonach er angenommen habe, die Kommissionen beliefen sich auf 15% des erzielten Gewinns, als durchaus plausibel (Beschwerden S. 4 ff.).
4.1.�Gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betruges schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt oder ihn in einem Irrtum arglistig best�rkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt.
Angriffsmittel beim Betrug ist die T�uschung. Als solche gilt jedes Verhalten, das darauf gerichtet ist, bei einem andern eine von der Wirklichkeit abweichende Vorstellung hervorzurufen. Sie ist eine unrichtige Erkl�rung �ber Tatsachen, d.h. �ber objektiv feststehende, vergangene oder gegenw�rtige Geschehnisse oder Zust�nde. Zuk�nftige Ereignisse sind, soweit sie jedenfalls ungewiss sind, keine Tatsachen (BGE 135 IV 76 E. 5.1). Die Erf�llung des Tatbestandes erfordert dar�ber hinaus Arglist. Betr�gerisches Verhalten ist strafrechtlich nur relevant, wenn der T�ter mit einer gewissen Raffinesse oder Durchtriebenheit t�uscht. Arglist wird in st�ndiger Rechtsprechung bejaht, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient. Arglist wird aber auch bei einfachen falschen Angaben angenommen, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist oder wenn der T�ter das Opfer von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieses die �berpr�fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde. Der Gesichtspunkt der �berpr�fbarkeit der Angaben erlangt nach der neueren Rechtsprechung auch bei L�gengeb�uden und besonderen Machenschaften und Kniffen Bedeutung. Auch in diesen F�llen ist somit das T�uschungsopfer zu einem Mindestmass an Aufmerksamkeit verpflichtet (BGE 135 IV 76 E. 5.2; 128 IV 18 E. 3a; je mit Hinweisen). Keine Arglist liegt vor, wenn das T�uschungsopfer den Irrtum mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit h�tte vermeiden k�nnen. Dies beurteilt sich unter Ber�cksichtigung der jeweiligen Lage und Schutzbed�rftigkeit des Betroffenen im Einzelfall, wobei einerseits auf besonders schutzbed�rftige Opfer R�cksicht zu nehmen und andererseits deren gegebenenfalls vorhandene besondere Fachkenntnis und Gesch�ftserfahrung in Rechnung zu stellen ist. Der Tatbestand erfordert indes nicht, dass das T�uschungsopfer die gr�sstm�gliche Sorgfalt walten l�sst und alle erdenklichen Vorkehren zu seinem Schutz trifft. Arglist scheidet lediglich aus, wenn es die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet (BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 80 f.; 128 IV 18 E. 3a; 126 IV 165 E. 2a; je mit Hinweisen).
4.2.�Die angefochtenen Urteile verletzen in diesem Punkt kein Bundesrecht. Zun�chst ist nicht erstellt, dass die Beschwerdegegner den Beschwerdef�hrer bereits im Zeitpunkt des Abschlusses des Verm�gensverwaltungsvertrages �ber ihre Absicht get�uscht haben, durch das Eingehen wirtschaftlich unsinniger Gesch�fte hohe Kommissionen zu erwirtschaften (Churning, vgl. unten E. 6.3; BGE 135 IV 76 E. 5.3 [T�uschung �ber die Belastung mit Kommissionen]; ferner FRANK ZIESCHANG, in: Kapitalmarktstrafrecht, Handkommentar, hrsg. von Tido Park, 3. Aufl. 2013, Teil 3 Kap. 1 � 263 N 98 f., Kap. 2 � 266 N 54).
Sodann ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz annimmt, die Beschwerdegegner h�tten den Beschwerdef�hrer nicht �ber die Verwendung seiner Verm�genseinlagen und �ber die H�ufigkeit der Handelstransaktionen sowie das Ausmass der totalen Kommissionsh�he get�uscht. Soweit eine T�uschung zu bejahen w�re, w�re sie jedenfalls nicht arglistig. Die Vorinstanz st�tzt sich hief�r zu Recht auf den Umstand, dass dem Beschwerdef�hrer ab dem 18. Oktober 2006 per E-Mail die Kontoausz�ge der C.________ betreffend sein Konto zugestellt worden sind, welche die belasteten Kommissionen korrekt auswiesen. Die Belastung durch die Kommissionen war somit f�r den Beschwerdef�hrer ohne weiteres erkennbar, auch wenn er nur wenig Englisch verstanden und keine Erfahrungen mit dem Handel von Futures gehabt haben sollte. Dabei war aufgrund der Abrechnungen insbesondere auch ersichtlich, dass die Kommissionen nicht nur bei Gewinn, sondern auch bei erlittenem Verlust verrechnet wurden, und dass die Kommissionen nicht einem festen Satz von bloss 15 % entsprachen (angefochtene Urteile S. 18 ff.). Dass die Geb�hren mit dem Beschwerdef�hrer nicht vertraglich vereinbart waren und der Beschwerdegegner Y.________ die Kommissionsans�tze selbstst�ndig festgelegt hat, �ndert daran ebensowenig wie der Umstand, dass sie von der C.________ eingezogen und der A.________ GmbH ausbezahlt wurden (Beschwerden S. 5). Die Vorinstanz verneint schliesslich auch zu Recht ein besonderes Vertrauensverh�ltnis zwischen dem Beschwerdef�hrer und den Beschwerdegegnern, aufgrund dessen diese die begr�ndete Erwartung h�tten haben k�nnen, jener werde jegliche �berpr�fung unterlassen. Die Gesch�ftsbeziehung erstreckte sich nur �ber wenige Wochen und f�r die Beschwerdegegner war nicht voraussehbar, dass sich der Beschwerdef�hrer nie nach den Verg�tungen erkundigen und die Abrechnungen in dieser Hinsicht nicht kontrollieren w�rde. Daran �ndern, wie die kantonalen Instanzen zutreffend annehmen, auch die vom Beschwerdef�hrer geleisteten Nachsch�sse nichts, mit denen dieser offenbar offene Positionen absichern oder die eingefahrenen Verluste wieder wettmachen wollte. Der in relativ kurzer Zeit wiederholt stark gefallene Kontostand und die darauf basierende Frage nach weiteren Geld�berweisungen h�tten jedenfalls im Kontext des Betruges vielmehr Anlass zu Misstrauen bieten m�ssen. Zwar mag zutreffen, dass die Beschwerdegegner sich in einem erheblichen Interessenkonflikt befanden, weil sie einerseits die Interessen des Beschwerdef�hrers an einem m�glichst hohen Gewinn zu wahren hatten und andererseits von einer m�glichst hohen Anzahl Transaktionen profitierten (vgl. Beschwerden S. 5), doch ist dies im Rahmen des Betruges nicht von Belang (vgl. aber unten E. 6 und 7). Der Umstand, dass dem Beschwerdef�hrer nicht bekannt war, in welcher H�he Kommissionen von der C.________ an die A.________ GmbH flossen, �ndert nichts daran, dass in den Abrechnungen die Erhebung der Kommissionen korrekt dokumentiert war. Dementsprechend l�sst sich in diesem Kontext weder etwas aus den "Guidelines for discretionary accounts", welche Transaktionskosten von mehr als 15% des monatlichen durchschnittlichen Wertes des Kontos als �berm�ssig bezeichnen, noch aus dem "Third Party Controller Statement" ableiten, in welchem der Beschwerdegegner Y.________ offenbar namens der A.________ GmbH best�tigt hat, er erhebe keine Geb�hren irgendwelcher Art (Beschwerden S. 7). Dass die Vorinstanz den Dokumenten in diesem Kontext keine Bedeutung beigemessen hat, ist nicht zu beanstanden. Jedenfalls ist das angefochtene Urteil in diesem Punkt nicht willk�rlich. Schliesslich l�sst sich auch aus der Aussage des Beschwerdegegners Y.________ in der polizeilichen Einvernahme, wonach 99% aller Investoren am Schluss einen Verlust erleiden w�rden (Beschwerden S. 8), nichts f�r einen Schuldspruch wegen Betruges ableiten.
Die Beschwerden erweisen sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich ferner gegen den Freispruch der Beschwerdegegner von der Anklage der qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung bzw. der Gehilfenschaft zur ungetreuen Gesch�ftsbesorgung. Den Beschwerdegegnern wird in diesem Punkt vorgeworfen, sie h�tten mit ihrer Handelst�tigkeit die Treue- und Sorgfaltspflichten gegen�ber dem Beschwerdef�hrer verletzt, indem sie das Anlagekapital des Kunden durch die generierten Kommissionen abgesch�pft und letztlich aufgebraucht h�tten. Damit h�tten die Beschwerdegegner pflichtwidrig die eigenen Interessen vor diejenigen des Kunden gesetzt. Die Vorinstanz nimmt in dieser Hinsicht an, die A.________ GmbH bzw. der Beschwerdegegner Y.________ sei auftragsrechtlich verpflichtet gewesen, das vom Beschwerdef�hrer eingebrachte Kapital f�r den Handel mit Futures zu verwenden, wobei er die Anweisungen des Beschwerdef�hrers zu befolgen gehabt habe (Art. 397 Abs. 1 OR). Als Beauftragter sei er zur getreuen und sorgf�ltigen Ausf�hrung des ihm �bertragenen Gesch�fts verpflichtet gewesen (Art. 398 Abs. 2 OR). Die A.________ GmbH sei indes nicht nur deswegen an einem h�ufigen Handel interessiert gewesen, um f�r jeden Kauf/Verkauf Kommissionen in Rechnung stellen zu k�nnen. Sie sei vielmehr auch bestrebt gewesen, ein gutes Resultat f�r den Beschwerdef�hrer zu erzielen. Dem Beschwerdef�hrer habe klar sein m�ssen, dass jeder Handel auf diesem Gebiet mit Kommissionen belastet werde. Die H�he der Transaktionskosten von USD 59.-- roundturn habe sich im Rahmen des Branchen�blichen gehalten. Zudem habe der Beschwerdef�hrer ab dem 18. Oktober 2006 s�mtliche Abrechnungen der C.________ erhalten. Im �brigen seien die eingefahrenen Verluste nicht nur auf die Kommissionen zur�ckzuf�hren, sondern seien auch Resultat vom sinkenden Kurs der gehandelten Kontrakte gewesen. Damit k�nne die H�ufigkeit der Bewegungen nicht als Churning qualifiziert werden. Eine strafrechtlich relevante Pflichtverletzung der Beschwerdegegner liege daher nicht vor (angefochtenes Urteile S. 51 f. [Y.________] bzw. 52 f. [X.________]).
Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf die Entwicklung der Anlagen des Beschwerdef�hrers an, sein Nettoverm�gen habe in der Zeit vom 18. Oktober 2006 bis zum 23. Oktober 2006 stetig zugenommen. Am 23. Oktober 2006 habe es USD 82'973.40 betragen. An diesem Tag sei mithin das ganze vom Beschwerdef�hrer bis zu diesem Zeitpunkt investierte Kapital (USD 50'000.-- [urspr�nglich Einlage] und USD 32'000.-- [erste Nachzahlung]) vorhanden gewesen und dies, obwohl auch bis zu diesem Tag etliche Kommissionen angefallen seien, welche vom Verm�gen in Abzug gebracht worden seien. Dies zeige, dass der Beschwerdegegner Y.________ erfolgreich gesch�ftet habe. Auch am 25. Oktober 2006 sei - nach Abzug der Kommissionen von �ber USD 46'000.-- - noch ein Betrag USD 80'522.20 vorhanden gewesen. Bei dieser Sachlage k�nne dem Beschwerdegegner Y.________ nicht vorgeworfen werden, er habe nicht im Interesse des Kunden gehandelt, zumal die A.________ GmbH beauftragt gewesen sei, das eingebrachte Kapital f�r den Handel mit hochrisikobehafteten Papieren einzusetzen. In Anbetracht des Umstands, dass der Beschwerdef�hrer bereit gewesen sei, mit der ersten Zahlung von USD 50'000.-- zu "gamblen", d.h. etwas zu riskieren, sei das von der A.________ GmbH bis 25. Oktober 2006 erreichte Nettoverm�gen geradezu sensationell. Auch nach der zweiten, am 27. Oktober 2006 geleisteten Nachzahlung von USD 60'000.-- seien - nachdem zwischen dem 25. und dem 26. Oktober 2006 das Nettoverm�gen von USD 80'522.20 auf USD 15'160.60 geschmolzen war, wiederum Erfolge erzielt worden. So habe am 3. November 2006 das Nettoverm�gen gar USD 99'844.-- betragen, was einem Zuwachs von �ber USD 16'000.-- entsprochen habe. An jenem 3. November 2006 seien also die zwei Nachzahlungen von USD 60'000.-- und USD 32'000.-- trotz der abgezogenen hohen Kommissionen komplett gedeckt gewesen. In der Anfangsphase der Handelst�tigkeit h�tten somit durchaus reale Gewinnchancen bestanden und seien trotz der verrechneten Kommissionen durchaus auch Gewinne erzielt worden. Im Weiteren sei der Beschwerdef�hrer aufgrund der ihm ab 18. Oktober 2006 t�glich zugestellten Abrechnungen durchaus in der Lage gewesen, das Kommissionsrisiko zu erkennen. Er habe vor dem zweiten Nachschuss auch nicht die R�ckzahlung des Kapitals oder wenigstens der ersten Nachzahlung verlangt. Auch nach dem zweiten Nachschuss habe er keine R�ckzahlung verlangt. Dies komme zumindest einer konkludenten Genehmigung der Handelsaktivit�t gleich. Es treffe daher nicht zu, dass der Beschwerdef�hrer der Kommissionslast nie zugestimmt habe. Schliesslich habe er auch mit der dritten Nachzahlung vom 21. November 2006 in der H�he von USD 87'520.--, die er trotz der bis zum 20. November 2006 eingetretenen Verluste von USD 142'000.-- geleistet habe, gezeigt, dass er nicht aus dem Handel habe aussteigen, sondern bar jeglicher Vernunft im Gesch�ft habe bleiben wollen. Es h�tte ihm jederzeit frei gestanden, kein Geld nachzuschiessen und seine bereits entstandenen Verluste hinzunehmen. Insgesamt stehe somit fest, dass dem Beschwerdef�hrer die Kommissionsh�he aufgrund der ihm t�glich zugestellten Abrechnungen der C.________ bekannt gewesen sei und er diese durch sein Stillschweigen genehmigt habe (angefochtene Urteile S. 37 ff. [Y.________] bzw. 35 ff. [X.________]).
5.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Beschwerdegegner h�tten die ihnen obliegende Treue- und Sorgfaltspflicht verletzt, indem sie durch eine unsinnig hohe Anzahl von Transaktionen Geb�hren und Kommissionen generiert h�tten, die zum gr�ssten Teil �ber die A.________ GmbH in ihre eigene Tasche geflossen seien. Soweit die Vorinstanz annehme, es liege kein Churning vor, verletze sie Bundesrecht. Im Weiteren bringt der Beschwerdef�hrer vor, den Beschwerdegegner Y.________ habe in seiner Funktion als Gesch�ftsf�hrer eine Verm�gensf�rsorgepflicht getroffen. Daraus ergebe sich auch die Pflicht zur unaufgeforderten Rechenschaftsablegung. Die Verg�tungen, welche die A.________ GmbH von der C.________ erhalten habe, seien als Retrozessionen zu qualifizieren. Dass die C.________ die vereinbarten Abz�ge f�r die A.________ GmbH lediglich eingetrieben habe, lasse sich nicht sagen, zumal dies aus den Kontoausz�gen nicht hervorgehe. Er habe zudem nie auf die Herausgabe von Retrozessionen verzichtet und sei auch nie �ber die H�he der Retrozessionen, welche die A.________ GmbH kassiert habe, informiert worden. Dass er sich nie �ber die konkrete H�he der Kommissionen erkundigt habe, sei ohne Bedeutung, da es am Empf�nger der Retrozessionen sei, den Auftraggeber unaufgefordert �ber die H�he der erhaltenen Betr�ge zu informieren. Er habe daher �berhaupt keine M�glichkeit gehabt, den Interessenkonflikt der Beschwerdegegner zu erkennen und auf die Gesch�ftsbeziehung zur A.________ GmbH zu verzichten. Der Beschwerdef�hrer r�gt ferner, die Auffassung der Vorinstanz, wonach das von der A.________ GmbH bis zum 25. Oktober erreichte Ergebnis geradezu sensationell sei, sei abwegig. Die Vorinstanz blende dabei aus, dass das Nettoverm�gen zwischen dem 25. und dem 26. Oktober 2006 von USD 80'522.20 auf USD 15'160.60 geschmolzen sei, was dem Beschwerdegegner X.________ dazu veranlasst habe, eine zweite Nachzahlung von USD 60'000.-- anzufordern, um die bereits investierte Summe zu retten. Soweit die Vorinstanz annehme, er h�tte jederzeit aussteigen k�nnen, verkenne sie, dass der Beschwerdegegner X.________ ihn insgesamt dreimal angehalten habe, Geld nachzuschiessen, um nicht sein ganzes Investment zu verlieren (Beschwerden S. 9 ff.).
6.1.�Gem�ss Art. 29 lit. a und b StGB wird eine besondere Pflicht, deren Verletzung die Strafbarkeit begr�ndet oder erh�ht, und die nur der juristischen Person obliegt, einer nat�rlichen Person zugerechnet, wenn diese als Organ oder als deren Mitglied oder als Gesellschafter handelt.
6.2.�Nach dem Treubruchtatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer auf Grund des Gesetzes, eines beh�rdlichen Auftrages oder eines Rechtsgesch�fts damit betraut ist, das Verm�gen eines andern zu verwalten oder eine solche Verm�gensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zul�sst, dass der andere am Verm�gen gesch�digt wird (Abs. 1). Handelt der T�ter in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu 5 Jahren erkannt werden (Abs. 3).
Gesch�ftsf�hrer im Sinne von Art. 158 StGB ist, wer in tats�chlich oder formell selbstst�ndiger und verantwortlicher Stellung im Interesse eines anderen f�r einen nicht unerheblichen Verm�genskomplex zu sorgen hat. Die Stellung als Gesch�ftsf�hrer fordert ein hinreichendes Mass an Selbstst�ndigkeit, mit welcher dieser �ber das fremde Verm�gen oder �ber wesentliche Bestandteile desselben, �ber Betriebsmittel oder das Personal eines Unternehmens verf�gen kann. Der Tatbestand ist namentlich anwendbar auf selbstst�ndige Gesch�ftsf�hrer sowie auf operationell leitende Organe von juristischen Personen bzw. Kapitalgesellschaften. Gesch�ftsf�hrer ist aber auch, wem die Stellung nur faktisch zukommt und ihm nicht formell einger�umt worden ist (BGE 129 IV 124 E. 3.1; 123 IV 17 E. 3b; 120 IV 190 E. 2b; 105 IV 106 E. 2; 100 IV 113 f.).
Der Tatbestand setzt einen Verm�gensschaden voraus. Ein solcher kann in einer tats�chlichen Sch�digung durch Verminderung der Aktiven, Vermehrung der Passiven, Nicht-Verminderung der Passiven oder Nicht-Vermehrung der Aktiven liegen. Ein Schaden liegt bereits vor, wenn das Verm�gen in einem Masse gef�hrdet wird, dass es in seinem wirtschaftlichen Wert vermindert ist. Dies ist der Fall, wenn der Gef�hrdung im Rahmen einer sorgf�ltigen Bilanzierung durch Wertberichtigung oder R�ckstellung Rechnung getragen werden muss (BGE 129 IV 124 E. 3.1; 123 IV 17 E. 3d; 122 IV 279 E. 2a; 121 IV 104 E. 2c, mit Hinweisen). Zwischen der Verletzung der Treuepflicht und dem Verm�gensschaden muss ein Kausalzusammenhang bestehen.
Die im Gesetz nicht n�her umschriebene Tathandlung der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung besteht in der Verletzung jener spezifischen Pflichten, die den T�ter in seiner Stellung als Gesch�ftsf�hrer generell, aber auch bez�glich spezieller Gesch�fte zum Schutz des Auftraggebers bzw. des Gesch�ftsherrn treffen (BGE 120 IV 190 E. 2b; 118 IV 244 E. 2b). Die entsprechenden Pflichten ergeben sich aus dem jeweiligen Grundverh�ltnis. Pflichtwidrig im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB handelt, wer als Verm�gensverwalter ein unerlaubtes Gesch�ftsrisiko eingeht, indem er Weisungen des Klienten missachtet (BGE 120 IV 190 E. 2b S. 193). T�tigkeiten, die sich im Rahmen einer ordnungsgem�ssen Gesch�ftsf�hrung halten, sind nicht tatbestandsm�ssig, selbst wenn die gesch�ftlichen Dispositionen zu einem Verlust f�hren. Strafbar ist einzig das Eingehen von Risiken, die ein umsichtiger Gesch�ftsf�hrer in derselben Situation nicht eingehen w�rde. Es ist daher in einem solchen Fall ex ante zu bestimmen, ob die eingegangenen Risiken den getroffenen Vereinbarungen oder Weisungen des Auftraggebers zuwiderlaufen (Urteile des Bundesgerichts 6B_824/2011 vom 17. August 2012 E. 4.2; 6B_446/2010 vom 14. Oktober 2010 E. 8.2 und 8.4 mit Hinweisen).
Subjektiv ist Vorsatz erforderlich. Dieser muss sich auf die Pflichtwidrigkeit des Handelns oder Unterlassens, die Verm�genssch�digung und den Kausalzusammenhang zwischen dem pflichtwidrigen Verhalten und dem Schaden beziehen. Eventualvorsatz gen�gt. An dessen Nachweis sind hohe Anforderungen zu stellen, da der objektive Tatbestand, namentlich das Merkmal der Pflichtverletzung, relativ unbestimmt ist (BGE 120 IV 190 E. 2b mit Hinweisen). Der qualifizierte Treubruchtatbestand gem�ss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB setzt die Absicht unrechtm�ssiger Bereicherung voraus. Eventualabsicht gen�gt.
6.3.�Unter "Churning" (Geb�hrenreiterei; Spesenschinderei) wird das dem Interesse des Kunden zuwiderlaufende h�ufige Umschichten eines Depots ohne wirtschaftlichen Grund verstanden, mit dem der Verm�gensverwalter oder Broker Provisionen, Geb�hren oder Kommissionen generieren kann. Im Einzelnen wird bei dieser Vorgehensweise das betreute Anlagekonto unter Ausnutzung einer erteilten Vollmacht in sachwidriger H�ufigkeit und Frequenz zu dem Zweck umgeschichtet, den variablen handelsumsatzabh�ngigen Verg�tungsanteil (Kommissionen) zu erh�hen, wodurch in der Regel innerhalb kurzer Zeit ein erheblicher Teil des eingesetzten Kapitals aufgezehrt (leer getradet) und dem Anleger durch die Steigerung der Umschlagh�ufigkeit die Chance entzogen wird, einen Gewinn zu erzielen (Rundschreiben der FINMA 2009/1 "Eckwerte zur Verm�gensverwaltung" S. 4 Rz 14; JEAN-MARC SCHALLER, Handbuch des Verm�gensverwaltungsrechts, 2013, N 301, 834; DANIEL STOLL, Le mandat de l'introducing broker: un contrat "p�nalement r�pr�hensible"?, in: M�langes en l'honneur de Fran�ois Dessemontet, 2009, S. 361 f.; Ralf K�lbel, in: Handbuch Wirtschaftsstrafrecht, hrsg. von Hans Achenbach et al., 4. Aufl. Heidelberg 2015, 5/1 N 252 f.; Frank Zieschang, in: Kapitalmarktstrafrecht, Handkommentar, 3. Aufl. Baden-Baden 2013, 3/1 A. � 263 N 97 f. und 3/2 A. � 266 N 51; Manuel Lorenz, Churning, Das Ph�nomen der kapitalmarkt- und b�rsenrechtlichen Spesenschinderei und die Sanktionierung im Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht, Heidelberg 2015, N 5 ff., 115; Nina Nestler, Churning, Frankfurt a.M. 2009, S. 30 f.). Das als "Churning" bezeichnete Verhalten verletzt die dem Beauftragten obliegende Pflicht zur Wahrung der Interessen des Auftraggebers. Diese Pflichtverletzung erf�llt nach einem fr�heren Rechtshilfeentscheid des Bundesgerichts den Tatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung gem�ss Art. 158 StGB, wenn sie von Personen begangen wird, die auf Grund des Gesetzes, eines beh�rdlichen Auftrags oder eines Rechtsgesch�fts damit betraut sind, das Verm�gen eines anderen zu verwalten oder eine solche Verm�gensverwaltung zu beaufsichtigen, und der andere dadurch am Verm�gen gesch�digt wird (Urteil 1A.247/1999 vom 24. Januar 2000 E. 3d; vgl. auch Urteile 4C.149/1998 vom 28. Juli 1998 E. 3b, in: SJ 1999 I 126 und 6B_967/2013 vom 21. Februar 2014 E. 3.2.1, je mit Hinsweisen; ferner BGE 137 III 393 E. 2.3). Soweit der Verm�gensverwalter nicht jedes einzelne Gesch�ft mit dem Anleger abzusprechen hat, sondern im Rahmen eines Verm�gensverwaltungsvertrages jeweils eigenst�ndig Anlagegesch�fte vornehmen darf, stellt Churning eine typische Verletzung der Verm�gensbetreuungspflicht dar (Zieschang, a.a.O., 3/2 A. � 266 N 51 und 53).
Objektives Merkmal von Churning ist das Vorliegen einer �berm�ssigen Handelst�tigkeit (excessive trading) bzw. die �berproportional h�ufige Umschichtung des Anlagekontos. Meist tritt auch eine - nicht bloss durch Kursverluste bedingte - Verringerung des Kontovolumens beim Anleger ein. Indiz f�r eine �berm�ssige Handelst�tigkeit bildet eine besonders hohe Anzahl von Transaktionen innerhalb einer kurzen Zeitspanne (Day Trades). Dabei ist die �berm�ssigkeit des Handels an den Anlagezielen des Kunden, namentlich seiner Bereitschaft zu Risikogesch�ften, zu messen. Churning liegt jedenfalls dann vor, wenn das Anlageverhalten des Verm�gensverwalters oder Brokers nicht mehr mit der Anlagestrategie und den Zielen des Anlegers �bereinstimmt bzw. nicht mehr von diesen gedeckt ist (Nestler, a.a.O., S. 31 ff.; Lorenz, a.a.O., N 71).
7.1.�Im zu beurteilenden Fall ist in tats�chlicher Hinsicht davon auszugehen, dass der Beschwerdegegner Y.________ im Zeitraum vom 3. Oktober bis 20. Dezember 2006 mindestens mit 2'608 Kontrakten roundturn, wovon 2'453 im Daytrading, gehandelt und damit in der Handelszeit von weniger als drei Monaten das vom Beschwerdef�hrer zur Verf�gung gestellte durchschnittliche Nettoverm�gen (Mittelwert aller t�glichen Nettoverm�gen) �ber 54 Mal umgesetzt hat. Dadurch hat er Transaktionskosten von insgesamt USD 169'900.-- generiert. Innerhalb der Transaktionskosten entfallen USD 161'557 (95%) auf Kommissionen, wovon USD 136'600.-- an die A.________ GmbH zur�ckgeflossen sind. Die restlichen 5% betreffen �brige Fees. Der reine, auf Marktrisiken zur�ckzuf�hrende Handelsverlust betrug USD 64'193.90. Dieser macht gemessen am Gesamtverlust rund 27% des eingesetzten Verm�gens aus, die Transaktionskosten belaufen sich auf rund 73% des Gesamtverlusts. Nach Beendigung des Verm�gensverwaltungsmandats verblieb dem Beschwerdef�hrer von seiner Einlage in der H�he von insgesamt USD 234'520.-- (Einzahlungen inkl. Nachsch�ssen von USD 229'520.-- und Gutschrift von USD 5'000.--) noch ein Betrag von USD 459.52. Die A.________ GmbH hat mit ihrer Handelst�tigkeit mithin 99,82% des vom Beschwerdef�hrer einbezahlten Verm�gens verloren, wobei der Verm�gensverlust in erster Linie durch die Transaktionskosten bedingt war.
7.2.�Die angefochtenen Urteile halten in diesem Punkt vor Bundesrecht nicht stand. Nach den tats�chlichen Feststellungen der kantonalen Instanzen verpflichtete sich die A.________ GmbH bzw. der Beschwerdegegner Y.________ gegen�ber dem Beschwerdef�hrer zur Verwaltung des zur Verf�gung gestellten Verm�gens. Inhalt des Vertrages bildete der Handel mit Futures auf Rechnung und Risiko des Beschwerdef�hrers (zum Verm�gensverwaltungsvertrag vgl. Urteil 4A_364/2013 vom 5. M�rz 2014 E. 5.1, mit Hinweisen; ferner ELIANE HIESTAND, Strafrechtliche Risiken von Verg�tungszahlungen [Retrozessionen etc.] im Verm�gensverwaltungsgesch�ft, Z�rich 2014, S. 176 f.). Futures sind an Terminb�rsen gehandelte, standardisierte Kontrakte, bei welchen sich der K�ufer verbindlich verpflichtet, bei der in der Zukunft liegenden F�lligkeit des Kontrakts eine bestimmte Menge eines Basiswertes zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Im Rahmen dieses Verm�gensverwaltungsvertrages war der Beschwerdegegner Y.________ verpflichtet, das ihm �bertragene Gesch�ft getreu und sorgf�ltig auszuf�hren (Art. 398 Abs. 2 OR; BGE 138 III 755 E. 4.2; 137 III 393 E. 2.1; 124 III 155 E. 2). Insofern traf ihn f�r das Verm�gen des Beschwerdef�hrers eine F�rsorgepflicht (angefochtene Urteile S. 38 [Y.________] bzw. 40 [X.________]; erstinstanzliches Urteil S. 21). Er verf�gte selbstst�ndig und nach eigenem Ermessen im Rahmen der generellen Weisungen �ber das einbezahlte Verm�gen und bestimmte namentlich allein und nach seinem Gutd�nken �ber die einzuschlagende Strategie, die konkreten Anlageentscheide und die Anzahl Kontrakte (angefochtene Urteile S. 37 [Y.________] bzw. 38 [X.________]). Der Beschwerdegegner Y.________ war somit zweifellos Gesch�ftsf�hrer im Sinne von Art. 158 StGB (vgl. auch Urteil 6B_967/2013 vom 21. Februar 2014 E. 3.1).
Ausgangspunkt f�r die Beurteilung der Pflichtwidrigkeit der Gesch�ftsbesorgung bildet der Umstand, dass der Beschwerdegegner Y.________ durch den Handel mit dem zur Verf�gung gestellten Verm�gen von rund USD 230'000.-- Transaktionskosten von rund USD 170'000.-- generierte und einen Handelsverlust von USD 64'000.-- verursachte. Der Beschwerdef�hrer musste somit f�r die Erzielung eines Handelsverlustes von USD 64'194.-- Transaktionskosten von USD 169'900.-- bezahlen. Dabei hatte der Beschwerdef�hrer von der Kommissionsstruktur und von einem allf�lligen Verteilschl�ssel keine Kenntnis, da die Kommissionen zwischen der A.________ GmbH und der C.________ vereinbart worden waren (angefochtene Urteile S. 26 [Y.________] bzw. 27 [X.________]).
Wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, ist es �blich, dass beim An- und Verkauf von Wertpapieren oder Terminkontrakten zugunsten des Brokers oder der Bank Kommissionen anfallen (angefochtene Urteile S. 51 [Y.________] bzw. 53 [X.________]). Ein grunds�tzliches Interesse an der Erzielung von Kommissionen ist denn auch durchaus legitim. Dem Beschwerdegegner Y.________ wird indes nicht vorgeworfen, dass er f�r seine T�tigkeit �berhaupt Kommissionen erhoben hat. Es wird auch nicht deren H�he beanstandet. Dass sich die Transaktionskosten von USD 59.-- im Rahmen des Branchen�blichen bewegten (angefochtene Urteile S. 49/50 [Y.________] bzw. 50/51 [X.________]), ist daher f�r den zu beurteilenden Fall ohne Bedeutung. Gegenstand der Anklage bildet in diesem Punkt allein die exzessive H�ufigkeit der Transaktionen durch den Beschwerdegegner Y.________, wodurch das Anlageverm�gen wegen der H�he der erhobenen Kommissionen weitgehend aufgezehrt wurde. Dabei kann nicht ernsthaft in Frage stehen, dass sich der Einsatz des Verm�gens durch den Beschwerdegegner Y.________ nicht mehr innerhalb einer pflichtgem�ssen Verm�gensverwaltung hielt. Hief�r ist ausschlaggebend, dass nach den Berechnungen der Anklagebeh�rde auf dem durchschnittlichen Nettoverm�gen des Beschwerdef�hrers - berechnet �ber die gesamte Dauer der Verm�gensverwaltung - eine Rendite von 516,39% oder hochgerechnet auf das ganze Jahr eine solche von 2'399,56% bzw. von 9.56% an jedem der 54 m�glichen Handelstage notwendig gewesen w�re, nur um die Transaktionskosten zu decken, ohne dass sich dadurch das durchschnittliche Anlagekapital ver�ndert h�tte (angefochtene Urteile S. 10 [Y.________] bzw. 9 [X.________]; Anklageschrift S. 13 f.; Bericht des dipl. Wirtschaftspr�fers der Staatsanwaltschaft III des Kantons Z�rich, act. 18-0900 004, S. 6 ff.; vgl. zur Break-even Kennzahl vgl. Nestler, a.a.O., S. 40; Lorenz, a.a.O., N 97). Die Aufzehrung des Verm�gens wurde demnach nicht in erster Linie durch die Marktentwicklung, sondern durch die Transaktionskosten verursacht. Bei dieser Art der Handelst�tigkeit war es somit realistischerweise nicht mehr m�glich, einen Gewinn zu erzielen oder selbst bloss das Verm�gen zu erhalten. Davon ist jedenfalls bei einem Verh�ltnis, bei welchem die Verluste im Umfang von 73% auf die anfallenden Kosten, einschliesslich Kommissionen und Geb�hren, entfallen, ohne weiteres auszugehen. Ein derart hoher Anteil an dem durch die Kommissionen verursachten Gesamtverlust spricht f�r ein exzessives Handeltreiben des Verm�gensverwalters (vgl. Nestler, a.a.O., S. 46 f.). In diesem Zusammenhang verweist der Beschwerdef�hrer zu Recht auf die zwischen der C.________ und der A.________ GmbH vereinbarten "Guidelines for discretionary accounts", nach welchen bereits bei Transaktionskosten von mehr als 15% des monatlichen durchschnittlichen Kontowertes eine �berm�ssige Handelst�tigkeit anzunehmen ist (Beschwerden S. 6). Es ist daher davon auszugehen, dass der einzige Grund f�r die Fortf�hrung der Handelst�tigkeit im vorliegenden Fall die Generierung von Kommissionen zugunsten der Beschwerdegegner war. Die Annahme der Vorinstanz (angefochtene Urteile S. 41 [Y.________] bzw. 43 [X.________]), es h�tten durchaus reale Gewinnchancen bestanden, l�sst sich bei dieser Sachlage nicht aufrecht erhalten. Der Beschwerdegegner Y.________ hat somit eine Handelsstrategie gew�hlt, mit welcher die im Kommissionssystem liegenden M�glichkeiten in einem Masse ausgereizt wurden, dass keine realen Gewinnchancen mehr bestanden.
Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist f�r die Beantwortung der Frage, ob ein h�ufiges Umschlagen des Verm�gens als Churning beurteilt werden muss, von einer Gesamtbetrachtung der Handelst�tigkeit auszugehen (vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 22). Denn die Pflichtwidrigkeit liegt bei der Kommissionsschinderei in der sachwidrigen H�ufigkeit von Transaktionen, die f�r sich allein betrachtet nicht unangemessen sein m�ssen. Aus der Aufgliederung der gesamten Handelsaktivit�ten in einzelne Gesch�fte l�sst sich f�r die Frage der Pflichtwidrigkeit der Gesch�ftsbesorgung insgesamt nichts ableiten. Insofern ist irrelevant, dass f�r den Entscheid zu einer einzelnen Transaktion nur der Break-even dieses einen Trades entscheidend ist (angefochtene Urteile S. 50 [Y.________] bzw. 51 [X.________]). Von daher ist auch ohne Bedeutung, dass im vorliegenden Fall einzelne Transaktionen zu Beginn der Handelst�tigkeit der A.________ GmbH offenbar Gewinn abwarfen. Ob die Vorinstanz dabei das vom 18. bis zum 25. Oktober 2006 erzielte Ergebnis angesichts der angefallenen Kommissionen von USD 46'000.-- zu Recht als "geradezu sensationell" bewertet (angefochtene Urteile S. 40), kann dabei offenbleiben. In der Gesamtbetrachtung erscheint das Ergebnis der Verm�gensverwaltung jedenfalls in einem anderen Licht (zur Entwicklung der Anlagen des Beschwerdef�hrers vgl. angefochtene Urteile S. 40 f. [Y.________] bzw. 41 f. [X.________]; Bericht des dipl. Wirtschaftspr�fers der Staatsanwaltschaft III des Kantons Z�rich, act 18-0900 004, S. 9 ff.). Zu keinem anderen Ergebnis f�hrt sodann, dass der Beschwerdef�hrer mit seinem Geld spekulieren und bewusst mit Termingesch�ften innert kurzer Zeit Gewinne machen wollte. Denn die Bereitschaft des Kunden, risikoreiche Gesch�fte einzugehen, und der Umstand, dass der Handel mit Futures mit hohen Risiken behaftet ist und auch bei einer sorgf�ltigen Handelsstrategie die Gefahr erheblicher Verluste bis hin zum Totalverlust droht, bedeutet f�r den Verm�gensverwalter keinen Freipass daf�r, das Geld mittels durch exzessive Handelst�tigkeit generierter Kommissionen abzusch�pfen und das Kundenkonto zu pl�ndern. Das Einverst�ndnis des Kunden richtet sich allein auf das Eingehen von Marktrisiken, bezieht sich mithin auf allf�llige Verluste des eingesetzten Kapitals am Markt aufgrund von Kursverlusten im Rahmen einer ordnungsgem�ssen Gesch�ftsf�hrung.
7.3.�Die angefochtenen Urteile verletzen auch insofern Bundesrecht, als die Vorinstanz weiter annimmt, der Beschwerdef�hrer habe die Handelsaktivit�t der A.________ GmbH gebilligt. Sie leitet dies daraus ab, dass der Beschwerdef�hrer t�glich die Kontoausz�ge der C.________ erhalten hat, aus denen die Belastung mit Kommissionen ersichtlich war, und dass er nie - auch nicht nach kurzfristigen Handelserfolgen - R�ckzahlungen verlangt, sondern im Gegenteil mehrfach Nachzahlungen geleistet hat. Durch sein Schweigen in Kenntnis des Handels und der erzielten Resultate habe er das Tun der Beschwerdegegner zumindest konkludent genehmigt (angefochtene Urteile S. 42/43 [Y.________] bzw. 43/44 [X.________]). Entgegen der Auffassung der Vorinstanz entlastet die Beschwerdegegner im Kontext der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung nicht, dass dem Beschwerdef�hrer jeweils die Abrechnungen der C.________ zugestellt worden sind und er dagegen keine Einw�nde erhoben hat. Angesichts der desastr�sen Entwicklung der Handelst�tigkeit ist der Vorinstanz zweifellos zuzustimmen, wenn sie annimmt, das Beharren des Beschwerdef�hrers auf die Weiterf�hrung des Handels sei unvern�nftig gewesen (angefochtene Urteile S. 43 f. [Y.________] bzw. 44 f. [X.________]). Es trifft auch zu, dass der Beschwerdef�hrer trotz den bedenklichen Ergebnissen keine R�ckzahlungen verlangt, sondern gar noch Nachzahlungen geleistet hat. Daraus l�sst sich aber nicht ableiten, dass er darin eingewilligt h�tte, dass sein Anlageverm�gen zum gr�ssten Teil durch die Erhebung von Kommissionen aufgezehrt wird. Die berufsm�ssig mit Anlagegesch�ften befassten Personen treffen bei der Anbahnung und Abwicklung von Vertr�gen �ber die Verm�gensverwaltung besondere Aufkl�rungs-, Beratungs- und Warnpflichten (BGE 124 III 155 E. 3a). Namentlich muss der Klient �ber wesentliche Verm�gensverluste oder Interessenkonflikte informiert werden. Dazu geh�rt auch ein entsprechender Hinweis, wenn der Umfang der Entsch�digung des Beauftragten das Resultat der Verm�gensverwaltung massgeblich beeinflusst (Urteil 6B_967/2013 vom 21. Februar 2014 E. 3.2.1). Eine derartige Aufkl�rung haben die Beschwerdegegner unbestrittenermassen nicht geleistet. Zudem gen�gen die blosse Zustellung der Abrechnung oder die M�glichkeit, den Kontostand im Internet zu �berpr�fen, nach der Rechtsprechung f�r die Annahme einer konkludenten Genehmigung der Gesch�ftst�tigkeit nicht (Urteil 6B_967/2013 vom 21. Februar 2014 E. 3.2.1 a.E.). Hier l�ge ohnehin lediglich eine nachtr�gliche Genehmigung vor. Eine tatbestandsausschliessende Einwilligung m�sste indes jeweils�
vor�der Tat, d.h. der einzelnen Order zum An- oder Verkauf eines Kontraktes erkl�rt worden sein. Soweit der Verm�gensverwalter bevollm�chtigt ist und �ber eine Dispositionsbefugnis verf�gt, ist es dem Anleger daher grunds�tzlich gar nicht m�glich, sein Einverst�ndnis mitzuteilen, da er keine Kenntnis vom Zeitpunkt eines konkreten Kaufs hat (Lorenz, a.a.O., N 167). Daraus ergibt sich, dass bei der Konstellation des Churning grunds�tzlich ein Einverst�ndnis nur sehr eingeschr�nkt denkbar ist. Der Umstand, dass Kontoausz�ge �ber die Gesch�ftsabschl�sse versandt werden, gegen die der Anleger keine Einw�nde erhebt, kann jedenfalls nicht als Einverst�ndniserkl�rung verstanden werden. Im Rahmen exzessiver Handelst�tigkeit kann in der blossen nachtr�glichen Kenntnisnahme bereits abgewickelter Gesch�fte schon deshalb keine Genehmigung derselben liegen, weil die Zustimmung das Bewusstsein des Kunden voraussetzt, dass die �berm�ssige Umschichtung des Verm�gens seinen eigenen Interessen zuwiderl�uft und nur den Kommissionsinteressen des Verwalters dient, was kaum je anzunehmen sein wird (Lorenz, a.a.O., N 168; Nestler, a.a.O., S. 56 f.; Anke Hadamitzky, in: Wirtschaftsstrafrecht, Handbuch des Wirtschaftsstraf- und ordnungswidrigkeitenrechts, hrsg. von Christian M�ller-Gugenberger, 6. Aufl. K�ln 2015 � 32 Rz. 141h). Dass der Beschwerdef�hrer nicht�
vorg�ngig�in die Handelst�tigkeit der Beschwerdegegner eingewilligt hat, weil er keine Kenntnis von der Kommissionsstruktur hatte, so dass er nicht von Anbeginn weg eine f�r ihn hinsichtlich der Kommissionen nachteilige vertragliche Abmachung erkennen und von einem Abschluss absehen konnte, r�umt auch die Vorinstanz ein (angefochtene Urteile S. 26/27 [Y.________] bzw. 27 [X.________]). Insgesamt ist es daher lebensfremd anzunehmen, der Beschwerdef�hrer habe allein aufgrund des Umstands, dass er die Kontoausz�ge erhielt, in eine Handelsstrategie eingewilligt, bei welcher infolge der Belastung durch Kommissionen unter Umst�nden das gesamte investierte Kapital aufgezehrt w�rde (vgl. auch erstinstanzliche Urteile je S. 27). Vor diesem Hintergrund kommt der Erfahrung des Beschwerdef�hrers im Handel mit risikoreichen Handelspapieren keine besondere Bedeutung zu. Es mag zutreffen, dass der Beschwerdef�hrer Bauingenieur und Gesch�ftsf�hrer einer Filiale seiner Arbeitgeberfirma war und bei seiner Hausbank schon mit Lombardkrediten spekuliert hat (angefochtene Urteile S. 43 f. [Y.________] bzw. 45 [X.________]). Ob er schon allein deshalb "mitnichten ein gew�hnlicher Anleger" war, wie die Vorinstanz meint (angefochtene Urteile S. 44 [Y.________] bzw. 45 [X.________]), scheint allerdings fraglich. Wie es sich damit im Einzelnen verh�lt, kann indes offenbleiben. In jedem Fall ging im zu beurteilenden Fall das eigentliche pflichtwidrige Verhalten nicht, wie von der Vorinstanz mehrfach suggeriert, vom Beschwerdef�hrer, sondern von den Beschwerdegegnern aus. Selbst wenn das Verhalten des Beschwerdef�hrers als leichtfertig zu beurteilen w�re, kommt dem im Rahmen der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung anders als beim Betrug keine Bedeutung zu (vgl. BGE 135 IV 76 E. 5.3; Urteil 6P.133/2005 vom 7. Juni 2006 E. 15.4.4 und 15.4.6). Im �brigen schliesst nach der Rechtsprechung auch die Genehmigung der einzelnen Transaktionen eine Pflichtverletzung nicht aus, soweit der Kunde deren Tragweite im Rahmen der gesamten Gesch�ftsabwicklung nicht zu �berblicken vermag (Urteil 1A.247/1999 24. Januar 2000 E. 3d; vgl. Urteile 6B_1070/2014 vom 14. Juli 2015 E. 2.1.2 und 6P.37/2007 vom 24. August 2007 E. 7.5 [ad Wucher]).
Insgesamt haben die Beschwerdegegner das Verm�gen des Beschwerdef�hrers nicht ordungsgem�ss verwaltet, sondern ihr eigenes Interesse an der Generierung m�glichst hoher Kommissionen �ber dasjenige des Beschwerdef�hrers gestellt. Der Freispruch der Beschwerdegegner von der Anklage der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung verletzt daher Bundesrecht. Die Beschwerden erweisen sich als begr�ndet. Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob es sich bei den von der C.________ an die A.________ GmbH weitergeleiteten Kommissionen um Retrozessionen (vgl. BGE 132 III 460 E. 4.5; 137 III 393 E. 2; 138 III 755 E. 5.5) gehandelt hat und ob gegebenenfalls auch die R�ckbehaltung der Verg�tungszahlungen unter den Tatbestand von Art. 158 Ziff. 1 StGB f�llt (angefochtene Urteile je S. 28 f.; Beschwerden je S. 9 ff.; vgl. hiezu HIESTAND, a.a.O., S. 177 ff.).
Die Beschwerden erweisen sich in diesem Punkt als begr�ndet.
Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob es die Vorinstanz zu Unrecht unterlassen hat, der Staatsanwaltschaft gest�tzt auf Art. 333 Abs. 1 StPO Gelegenheit zu geben, die Anklage zu �ndern, da verschiedene Sachverhaltselemente darauf hindeuteten, dass der Tatbestand des gewerbsm�ssigen Wuchers erf�llt sein k�nnte (Beschwerde S. 13 f.).
Aus diesen Gr�nden sind die Beschwerden teilweise gutzuheissen, die angefochtenen Urteile aufzuheben und ist die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; im �brigen werden die Beschwerden abgewiesen. Die Vorinstanz wird in ihrer neuen Entscheidung auch �ber die geltend gemachten Schadenersatzforderungen zu entscheiden haben (Beschwerden S. 14 ff.).
Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Parteien im Umfang ihres Unterliegens kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegner stellen indes ein Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege. Dieses kann bewilligt werden, da von ihrer Bed�rftigkeit auszugehen und diese ausreichend belegt ist (vgl. BGE 125 IV 161 E. 4) und ihre Rechtsbegehren auf Abweisung der Beschwerde nicht von vornherein als aussichtslos erschienen (vgl. BGE 138 III 217 E. 2.2.4). Es sind ihnen somit keine Kosten aufzuerlegen. Ihren Vertretern wird aus der Bundesgerichtskasse eine angemessene Entsch�digung ausgerichtet (Art. 64 Abs. 2 BGG). Soweit sie mit ihren Antr�gen durchdringen, ist ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. Der Beschwerdef�hrer unterliegt im Wesentlichen mit seiner R�ge in Bezug auf den Freispruch der Beschwerdegegner von der Anklage des Betruges. Die Beschwerdegegner obsiegen im Umfang, in welchem der Beschwerdef�hrer unterliegt. Es rechtfertigt sich, dem Beschwerdef�hrer die Kosten im Umfang von einem Drittel aufzuerlegen. Der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin sind keine Kosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 4 BGG). Der Kanton Z�rich hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren im Umfang seines Obsiegens angemessen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Soweit dieser unterliegt, hat er den Beschwerdegegnern die durch den Rechtsstreit verursachten Kosten zu ersetzen.
Die Verfahren 6B_1216/2015 und 6B_1248/2015 werden vereinigt.
Die Beschwerden werden teilweise gutgeheissen, die Urteile des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 15. September 2015 werden aufgehoben und die Sache wird zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen; im �brigen werden die Beschwerden abgewiesen.
Die Gesuche der Beschwerdegegner um unentgeltliche Rechtspflege werden gutgeheissen.
Die Gerichtskosten werden im Umfang von CHF 750.-- dem Beschwerdef�hrer auferlegt. Den Beschwerdegegnern werden keine Kosten auferlegt.
Der Kanton Z�rich hat dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Entsch�digung von Fr. 2'000.-- auszurichten.
Der Beschwerdef�hrer hat den Beschwerdegegnern f�r das bundesgerichtliche Verfahren Parteientsch�digungen von je Fr. 1'000.-- zu bezahlen. Ihren Rechtsvertretern wird f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Entsch�digung von je Fr. 2'000.-- aus der Bundesgerichtskasse ausgerichtet.