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Timestamp: 2016-10-28 00:54:58
Document Index: 168240523

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 137', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 48']

Der 1947 geborene M.________ war als Hilfsschreiner bei der Z.________ AG, angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 24. Oktober 1996 st�rzte er auf einer Treppe und zog sich eine Fraktur des linken Fusskn�chels zu. Im Spital L.________ wurden am 6. Mai 1998 eine Fragmentexzision medial und eine talocalcaneare Arthrodese durchgef�hrt. In der Folge klagte M.________ �ber anhaltende Fuss- und Kniebeschwerden sowie �ber Atemst�rungen und R�ckenschmerzen. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) und stellte die Taggeldzahlungen am 23. September 1998 mit der Feststellung ein, die weiterbestehende Arbeitsunf�higkeit sei krankheitsbedingt (Schreiben vom 12. Oktober 1999). Ab 24. September 1998 bezog M.________ bei vollst�ndiger Vermittlungsf�higkeit Arbeitslosenentsch�digung. Am 14. Oktober 1998 ersuchte er die Invalidenversicherung, ihm eine Umschulung auf eine neue Erwerbst�tigkeit zu gew�hren. Die IV-Stelle Luzern wies das Gesuch mit der Begr�ndung ab, nach den Unterlagen der SUVA bestehe keine Erwerbsunf�higkeit von mindestens 20 % (Verf�gung vom 10. Juni 1999). Hiegegen reichte M.________ Beschwerde ein und beantragte, es seien ihm berufliche Eingliederungsmassnahmen sowie eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Dabei machte er unter anderem geltend, er leide neben den Unfallfolgen auch an R�cken- und H�ftbeschwerden. Die IV-Stelle hob die Verf�gung pendente lite auf und ordnete eine Abkl�rung in der Beruflichen Abkl�rungsstelle (BEFAS) X.________ an, wo sich der Versicherte vom 31. Januar bis 25. Februar 2000 aufhielt. Die BEFAS schlug ein sechsmonatiges Arbeits- und Aufbautraining an einem gesch�tzten Arbeitsplatz vor (Bericht vom 21. M�rz 2000). Die Durchf�hrung dieses Vorschlags erwies sich wegen der starken Fixierung des Versicherten auf die Beschwerden als nicht m�glich. Da Hinweise auf eine psychische �berlagerung bestanden, veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplin�re Begutachtung in der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) Y.________. In dem durch ein psychiatrisches und rheumatologisches Konsilium erg�nzten Gutachten vom 4. Mai 2001 gelangten die untersuchenden �rzte zum Schluss, dem Versicherten sei die fr�her ausge�bte T�tigkeit als Hilfsschreiner in einer B�rom�belfabrik nicht mehr zumutbar, wogegen f�r eine k�rperlich leichte, wechselbelastende, vorzugsweise vorwiegend sitzend zu verrichtende T�tigkeit (ohne Arbeiten �ber Kopf) eine Arbeitsf�higkeit von 50 % bestehe. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens sprach die IV-Stelle M.________ eine halbe Invalidenrente auf Grund eines ermittelten Invalidit�tsgrades von 61 % mit Beginn ab 1. November 2001 zu (Verf�gung vom 13. November 2001) mit dem Hinweis, dass �ber die Rentennachzahlung f�r die Zeit von Mai 2000 bis Oktober 2001 separat verf�gt werde. Hiegegen reichte M.________ Beschwerde ein mit dem Rechtsbegehren, es sei ab 1. November 2001 eine ganze Rente auszurichten. Am 15. Januar 2002 erliess die IV-Stelle die angek�ndigte Nachzahlungsverf�gung und sprach dem Versicherten ab 1. Mai 2000 bis 30. Juni 2001 eine ganze und vom 1. Juli 2001 bis 31. Oktober 2001 eine halbe Invalidenrente zu. M.________ reichte auch gegen diese Verf�gung Beschwerde ein und beantragte, es sei ihm ab 1. Juli 2001 bis 31. Oktober 2001 eine ganze Rente auszurichten.
Am 27. Mai 2002 machte das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern den Rechtsvertreter des Versicherten auf eine drohende reformatio in peius (halbe Rente auch f�r die Zeit vom 1. Mai 2000 bis 30. Juni 2001) aufmerksam und gab ihm Gelegenheit, sich hiezu zu �ussern und allenfalls die Beschwerde zur�ckzuziehen. Mit Eingabe vom 10. Juli 2002 liess M.________ an seinen Antr�gen in der Beschwerde festhalten. Zur Begr�ndung wurde ausgef�hrt, die Verf�gung vom 15. Januar 2002 sei hinsichtlich der ab 1. Mai 2000 bis 1. Juli 2001 zugesprochenen Rente teilrechtskr�ftig geworden, weshalb darauf nicht zur�ckgekommen werden d�rfe. Die angedrohte Herabsetzung der Rente sei zudem materiell unbegr�ndet.
Das kantonale Gericht vereinigte die Verfahren und hiess die Beschwerde gegen die Verf�gung vom 10. Juni 1999 in dem Sinne gut, dass zwar kein Anspruch auf Umschulung, jedoch auf Arbeitsvermittlung bestehe. Die Verf�gung vom 15. Januar 2002 hob es insoweit auf, als dem Versicherten vom 1. Mai 2000 bis 30. Juni 2001 eine ganze Rente zugesprochen wurde, und stellte fest, dass lediglich Anspruch auf eine halbe Rente bestehe. Im �brigen wies sie die Beschwerden ab (Entscheid vom 5. August 2002).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst M.________ die Rechtsbegehren stellen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Sache zur Neubeurteilung an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen; eventuell sei ihm eine ganze Rente ab 1. Januar 1992 zuzusprechen. Sodann ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
Die IV-Stelle Luzern beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1 Der Anspruch auf Umschulung ist nicht mehr streitig. Anfechtungs- und Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren bilden somit lediglich noch die Verf�gungen vom 13. November 2001 und 15. Januar 2002, soweit damit �ber den Rentenanspruch entschieden wurde.
1.2 Im vorinstanzlichen Entscheid werden die f�r den Rentenanspruch geltenden Voraussetzungen (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) und die f�r die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten massgebenden Regeln (Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 13. November 2001 und 15. Januar 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden formelle Einwendungen erhoben, welche vorab zu pr�fen sind.
2.1 Zun�chst macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Verf�gung vom 15. Januar 2001 (recte: 15. Januar 2002) enthalte keine nachvollziehbare Begr�ndung zur Ermittlung des Invalideneinkommens und das kantonale Gericht habe dieses ohne vorangegangene Anh�rung auf Fr. 23'125.- festgelegt sowie das von der IV-Stelle bestimmte Valideneinkommen von Fr. 59'100.-, was ebenfalls nicht begr�ndet worden sei, auf Fr. 54'377.05 herabgesetzt. Soweit sich die R�ge der Verletzung des Anspruchs aufs rechtliche Geh�r gegen die Verf�gung vom 15. Januar 2002 richtet, ist festzustellen, dass diese zwar keine n�heren Angaben zum Einkommensvergleich enth�lt. Aus dem Vorbescheid vom 27. August 2001 und der Verf�gung vom 13. November 2001, welche auf dem gleichen Invalidit�tsgrad (61 %) wie die mit Verf�gung vom 15. Januar 2002 zugesprochene halbe Rente mit Beginn ab 1. Juli 2001 beruhen, waren dem Beschwerdef�hrer die massgebenden Vergleichseinkommen indessen bekannt. Er h�tte daher schon in jenem Verfahren erg�nzende Angaben verlangen k�nnen, wenn er die von der Verwaltung genannten Grundlagen als mangelhaft erachtet h�tte. Nachdem er dies unterlassen und die Begr�ndung des Verwaltungsentscheids auch im kantonalen Beschwerdeverfahren nicht beanstandet hat, ist das Recht auf Geltendmachung einer allf�lligen Verletzung des Anspruchs aufs rechtliche Geh�r verwirkt (vgl. BGE 121 I 38 Erw. 5f, 119 Ia 228 f., je mit Hinweisen). Fehl geht der Einwand, die Vorinstanz h�tte den Beschwerdef�hrer vor Erlass des angefochtenen Entscheides �ber die vorgesehene Festsetzung der Vergleichseinkommen in Kenntnis setzen m�ssen. Zu einer vorg�ngigen Anh�rung w�re das kantonale Gericht nur gehalten gewesen, wenn es seinen Entscheid mit einer Rechtsnorm oder einem Rechtsgrund h�tte begr�nden wollen, die oder der im bisherigen Verfahren nicht herangezogen wurde, auf die sich die beteiligten Parteien nicht berufen haben und mit deren Erheblichkeit im konkreten Fall sie nicht rechnen konnten (BGE 128 V 278 Erw. 5b/bb). So verh�lt es sich hier jedoch nicht.
2.2 Der Beschwerdef�hrer beanstandet weiter die vorinstanzliche reformatio in peius und bringt vor, die mit Verf�gung vom 15. Januar 2002 zugesprochene ganze Rente ab 1. Mai 2000 bis 30. Juni 2001 sei unangefochten geblieben und habe daher nicht Streitgegenstand gebildet. Wegen des engen Sachzusammenhangs der fraglichen Leistungen ist die Verf�gung indessen nicht in Teilrechtskraft erwachsen, soweit sie unangefochten blieb (vgl. BGE 119 V 347 ff. und RKUV 1999 Nr. U 323 S. 98) und die Vorinstanz war daher befugt, das Verfahren im Rahmen des Anfechtungsgegenstandes �ber die streitigen Punkte hinaus auszudehnen (BGE 125 V 415 Erw. 1b mit Hinweisen; vgl. auch Meyer-Blaser, Streitgegenstand im Streit - Erl�uterungen zu BGE 125 V 413, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Aktuelle Rechtsfragen in der Sozialversicherungspraxis, St. Gallen 2001, S. 33 f.). Sie hat den Beschwerdef�hrer praxisgem�ss (BGE 122 V 167 Erw. 2) auf die M�glichkeit einer reformatio in peius aufmerksam gemacht und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum R�ckzug der Beschwerde gegeben. Mit Eingabe vom 10. Juli 2002 hat er an den Antr�gen in der Beschwerde festgehalten und damit auch das (in der Androhung n�her umschriebene) Risiko einer Ab�nderung der Verwaltungsverf�gung zu seinen Ungunsten in Kauf genommen.
3.1 Im Gutachten der MEDAS vom 4. Mai 2001 werden folgende Diagnosen gestellt: Anpassungsst�rung mit Beeintr�chtigung der Emotionalit�t und des Sozialverhaltens (ICD-10 F43.23), chronische Fussbeschwerden links (bei beginnender Arthrose des oberen Sprunggelenks und Status nach Distorsionsunfall am 24. Oktober 1996 sowie talocalcanearer Arthrodese 5/1998 wegen sekund�rer Arthrose), chronisches lumbales Schmerzsyndrom bei Fehlhaltung und Fehlform der LWS (mit kleiner medio-linkslateraler Diskushernie L4/5 und kleiner medio-rechtslateraler Diskushernie L5/S1 sowie muskul�rer Dysbalance), Schulterbeschwerden links (bei leichter Impingement-Symptomatik und leichter subluxierter Arthrose des Acromioclaviculargelenks) sowie chronisches, diffuses, generalisiertes Schmerzsyndrom links. Nach fach�rztlicher Auffassung sind dem Beschwerdef�hrer weder die fr�her ausge�bte T�tigkeit als Hilfsschreiner in einer B�rom�belfabrik noch andere mittelschwere Arbeiten zumutbar. Dagegen ist er f�r k�rperlich leichte, wechselbelastende, vorzugsweise vorwiegend sitzend zu verrichtende T�tigkeiten im Umfang von 50 % einsetzbar unter der einschr�nkenden Bedingung, dass keine Arbeiten �ber Kopf zu erledigen sind. Im rheumatologischen Untergutachten veranschlagt Dr. med. M.________, Facharzt FMH Rheumatologie und innere Medizin, vom 24. April 2001 die Arbeitsf�higkeit f�r eine leichte, vorwiegend sitzend auszuf�hrende T�tigkeit auf 70 %. Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie, sch�tzt die Leistungsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht auf 50 % f�r jede in Betracht fallende berufliche Besch�ftigung ein (Bericht vom 19. April 2001).
Es besteht kein Anlass, von diesen fach�rztlichen Angaben abzugehen. Sie beruhen auf umfassenden Untersuchungen und erf�llen die f�r den Beweiswert medizinischer Berichte geltenden Anforderungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c). Sie stehen zudem in Einklang mit den �brigen in den Akten enthaltenen Arztberichten. Zwar hat Dr. med. G.________, FMH Innere Medizin, eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit ab Februar 1997 bis Ende Juli 2001 best�tigt (Bericht vom 5. Juni 2001). Dabei handelt es sich jedoch um ein nicht begr�ndetes Arztzeugnis, welches zudem im Widerspruch zu den Angaben des gleichen Mediziners in einer Stellungnahme an die IV-Stelle vom 10. Juni 2000 steht, wonach der Beschwerdef�hrer jedenfalls in gesch�tztem Rahmen zu arbeiten und unter Einschaltung vermehrter Pausen eine Arbeitsf�higkeit von maximal 50 % zu erreichen verm�chte. Aus diesem Bericht geht zudem hervor, dass der Versicherte erst seit 5. Oktober 1999 bei Dr. med. G.________ in Behandlung stand, die Beurteilung somit teilweise retrospektiv erfolgte. F�r den vorangegangenen Zeitraum hat der behandelnde Arzt, Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH f�r Innere Medizin, wiederholt eine durch kurze Intervalle unterbrochene h�lftige Arbeitsf�higkeit angegeben, eine Einsch�tzung, die von der Klinik H.________ best�tigt wurde (Bericht vom 31. Mai 1999). Weiter ergeben sich hinsichtlich der psychischen Beeintr�chtigungen keine Anhaltspunkte f�r eine andere Beurteilung. Dr. med. V.________, Spezialarzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, welcher eine Anpassungsst�rung (ICD-10 F43.2) und eine Dysthymie (ICD-10 F34.1) diagnostizierte, verneinte eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht (Bericht vom 13. Juni 2000). Sowohl unter Ber�cksichtigung der somatischen als auch der psychischen Behinderungen ist gest�tzt auf die MEDAS-Expertise davon auszugehen, dass der Versicherte in einer geeigneten leichten T�tigkeit im Umfang von 50 % arbeiten kann. Soweit nach der Begutachtung neue gesundheitliche St�rungen (Polydipsie) aufgetreten sind, haben sie zu keiner dauernden zus�tzlichen Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit gef�hrt. Schliesslich vermag auch der vom Versicherten im letztinstanzlichen Verfahren aufgelegte Bericht der Klinik H.________ vom 21. M�rz 2003, gem�ss welchem er bis Ende M�rz 2003 vollst�ndig arbeitsunf�hig gewesen sei, zu keiner andern Beurteilung zu f�hren. Nach Ablauf der Beschwerdefrist oder eines allf�lligen zweiten Schriftenwechsels eingereichte Akten k�nnen nur soweit ber�cksichtigt werden, als sie neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen (BGE 127 V 353 ff.), was hier nicht zutrifft. Der Bericht, welcher im Anschluss an einen vom 4. bis 24. M�rz 2003 dauernden Rehabilitationsaufenthalt verfasst wurde, betrifft zudem tats�chliche Verh�ltnisse, die sich nach Erlass der angefochtenen Verf�gungen entwickelt haben, was nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein kann (BGE 121 V 360 Erw. 1b).
3.2 Nicht stichhaltig ist sodann das Vorbringen, die restliche Arbeitsf�higkeit sei auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht verwertbar, weshalb eine vollst�ndige Invalidit�t angenommen werden m�sse. Wohl hat die BEFAS eine Eingliederung in den Arbeitsprozess und anschliessender Vermittelbarkeit in der privaten Wirtschaft (mit einem Leistungsanteil von 50 %) von einem vorg�ngigen Arbeitstraining abh�ngig gemacht und ist ein entsprechender Versuch gescheitert. Hief�r waren zumindest teilweise invalidit�tsfremde Gr�nde urs�chlich. W�hrend der BEFAS-Abkl�rung fiel eine massive psychische �berlagerung auf, welche sich auf die Leistungsbereitschaft negativ auswirkte. Dem Beschwerdef�hrer fehlte es am Leistungswillen und es machten sich starke Zukunfts�ngste und Depressionen bemerkbar. Er f�hlte sich fast in allem �berfordert und es bestand ein ausgepr�gtes "Nicht-weiter-wollen" und eine Arbeitsst�rung. Laut Verlaufsprotokoll der IV-Stelle war der Versicherte dermassen auf seine Beschwerden fixiert, dass seine durch die somatischen Befunde bedingte verbliebene Arbeitsf�higkeit erheblich einschr�nkt war. Zufolge seines Schonverhaltens sei er in der freien Wirtschaft nicht vermittelbar, weshalb er eines Arbeitstrainings bed�rfe. Auf Grund dieser Feststellungen ist anzunehmen, dass es dem Beschwerdef�hrer zumindest teilweise am n�tigen Willen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess fehlte, wof�r auch der Umstand spricht, dass er das angeordnete Arbeitstraining abgebrochen hat, ohne auch nur einen Versuch unternommen zu haben. Anhaltspunkte, dass ihm aus psychischen Gr�nden keine Willensanstrengung zur Eingliederung zumutbar ist, bestehen nicht. Wenn der Beschwerdef�hrer gem�ss MEDAS-Gutachten aus psychiatrischer Sicht selbst ohne vorg�ngige Behandlung zu 50 % arbeitsf�hig ist, ist ihm zumindest in diesem Umfang auch ein Arbeitstraining zumutbar. Ziel einer solchen Massnahme w�re laut BEFAS-Bericht gewesen, den Versicherten in den Arbeitsprozess einzugliedern mit sp�terer Vermittelbarkeit in der privaten Wirtschaft bei einem Leistungsverm�gen von mindestens 50 %. Es spricht nichts daf�r, dass dieses Ziel von vorneherein unrealistisch war. Weiter ist mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass dem Beschwerdef�hrer nach einer solchen Massnahme auf dem in Betracht fallenden allgemeinen (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt zahlreiche T�tigkeiten offen st�nden, in denen er die verbliebene Arbeitsf�higkeit verwerten k�nnte. Aus dem BEFAS-Bericht ist zu schliessen, dass ihm leichte T�tigkeiten in der industriellen Montage und serielle Maschinenarbeiten (insbesondere im elektrotechnischen Bereich, wo er �ber gewisse Kenntnisse verf�gt) m�glich und zumutbar w�ren, ferner etwa Kontroll-, Sortier- und Verpackungsarbeiten in Gewerbe und Industrie.
4.1 Die Verwaltung hat das f�r die Invalidit�tsbemessung nach Art. 28 Abs. 2 IVG massgebende Valideneinkommen auf Fr. 59'130.- festgesetzt. Eine Begr�ndung hief�r l�sst sich den Akten nicht entnehmen. Nach den Erw�gungen der Vorinstanz sind die Angaben �ber den vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Verdienst widerspr�chlich, weshalb die Tabellenl�hne gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik (BFS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) heranzuziehen sind. Dabei ging das kantonale Gericht vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Wochenarbeitszeit von 40 Stunden) der im Sektor "Be- und Verarbeitung von Holz" mit einfachen und repetitiven Arbeiten besch�ftigten M�nner von Fr. 4064.- aus (LSE 1996, Tabelle TA1 Ziff. 20) und ermittelte unter Ber�cksichtigung einer betriebs�blichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden im Jahre 2000 und einer in den Jahren 1997 bis 2000 eingetretenen Nominallohnentwicklung von 2,1 % ein Einkommen von Fr. 52'157.30, das der Versicherte ohne Gesundheitsschaden zu erzielen verm�chte. Der Beschwerdef�hrer h�lt dem entgegen, das Valideneinkommen sei so konkret wie m�glich zu ermitteln, weshalb vom zuletzt erreichten Lohn in H�he von Fr. 60'423.24 auszugehen sei.
Nach den Angaben der Arbeitgeberin (Unfallmeldung UVG vom 25. Oktober 1996) wurde dem Versicherten vor Eintritt des Gesundheitsschadens ein Stundenlohn von Fr. 27.- (einschliesslich Ferienentsch�digung und Anteil des 13. Monatslohns) bezahlt. Umgerechnet auf ein Jahr und entsprechend der eingetretenen Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2000 angepasst ergibt sich daraus tats�chlich ein Einkommen von Fr. 60'423.24. Das kantonale Gericht hat darauf nicht abgestellt, weil der Versicherte gem�ss Unfallschein nur tempor�r bei dieser Firma angestellt gewesen sei. Aus der Unfallmeldung geht hervor, dass es sich um ein vom 20. August bis 25. Oktober 1996 befristetes Arbeitsverh�ltnis gehandelt hatte. Anderseits steht fest, dass der Beschwerdef�hrer seit 1986 f�r denselben Betrieb t�tig gewesen ist. Er hat dabei jedoch nie Eink�nfte in dieser H�he erzielt. In den Individuellen Konten (IK) sind beitragspflichtige Einkommen der Jahre 1990 bis 1995 von Fr. 47'393.-, Fr. 49'685.-, Fr. 51'722.-, Fr. 53'299.-, Fr. 56'039.- und Fr. 49'457.- eingetragen, w�hrend von Januar bis Juni 1996 noch ein Einkommen von Fr. 27'023.- ausgewiesen ist. Die Vorinstanz hat unter diesen Umst�nden zu Recht nicht auf die zuletzt als Tempor�rangestellter erzielten Eink�nfte abgestellt. Nicht zu �bersehen ist aber, dass der vom kantonalen Gericht gest�tzt auf die Tabellenwerte ermittelte Validenlohn von Fr. 52'157.30 den tats�chlichen Verh�ltnissen nicht hinreichend Rechnung tr�gt. Der Beschwerdef�hrer hat bereits in den Jahren 1993 und 1994 h�here Einkommen erzielt und auch der im ersten Halbjahr vor dem Unfall vereinnahmte Verdienst ergibt bezogen auf ein Jahr und der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2000 angepasst einen Betrag, der deutlich �ber dem vorinstanzlich angenommenen statistischen Wert liegt. Angesichts der stark schwankenden L�hne rechtfertigt es sich, auf die w�hrend der letzten drei Jahre vor dem Unfall (1993 bis 1995) bezogenen beitragspflichtigen Einkommen abzustellen (ZAK 1985 S. 464 ff.). Unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung im Bereich der Holzverarbeitung von 0,7 % (1994), 1,8 % (1995 und 1996), 0,1 % (1997), 0,5 % (1998), 0,1 % (1999) und 1,4 % (2000) (BFS, Lohnentwicklung 2000, S. 38 T1P.39, 1995 S. 15 T1.1) resultieren Einkommen von Fr. 56'795.80, Fr. 59'300.46 und Fr. 51'410.01 oder durchschnittlich von Fr. 55'835.42 j�hrlich.
4.2 Das kantonale Gericht bestimmte das hypothetische Invalideneinkommen gest�tzt auf die Tabellenl�hne der LSE 1998 (TA1, Anforderungsniveau 4, M�nner, Fr. 4'268.- im privaten Sektor). Diesen Wert hat es auf die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Jahr 2000 von 41,8 Stunden hochgerechnet sowie an die Nominallohnentwicklung von 0,3 % im Jahr 1999 und von 1,3 % im Jahr 2000 angepasst und somit einen Jahreslohn von Fr. 54'377.05 ermittelt, den sie entsprechend dem Grad der Arbeitsunf�higkeit um 50 % herabsetzte (Fr. 27'188.50) und den pers�nlichen und beruflichen Umst�nden des Versicherten Rechnung tragend um 15 % k�rzte (Fr. 23'110.25). Der Beschwerdef�hrer beantragt eine Herabsetzung des Invalideneinkommens um 25 % mit der Begr�ndung, er sei Ausl�nder und verf�ge �ber keinen in der Schweiz g�ltigen Lehrabschluss. Dazu k�men sprachliche Schwierigkeiten, welche sich auf die Vermittelbarkeit negativ auswirkten. Auch bei leichten Arbeiten sei er gem�ss BEFAS-Bericht auf die Hilfe Dritter beim Zu- und Wegf�hren von Waren angewiesen. Vor allem aber werde die Vermittelbarkeit durch den krankhaften psychischen Zustand massiv verschlechtert, was von der Vorinstanz �bersehen worden sei.
Praxisgem�ss h�ngt die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenl�hne herabzusetzen sind, von s�mtlichen pers�nlichen und beruflichen Umst�nden des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad), welche nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen sind, wobei der maximal zul�ssige Abzug 25 % betr�gt (BGE 126 V 79 Erw. 5b). Im vorliegenden Fall sind die Voraussetzungen f�r einen leidensbedingten Abzug gegeben, weil sich der Beschwerdef�hrer wegen des bestehenden Gesundheitsschadens auch im Rahmen einer angepassten T�tigkeit m�glicherweise mit einem geringeren Lohn zu begn�gen hat. Erf�llt ist auch das Kriterium des Besch�ftigungsgrades, da Teilzeit arbeitende M�nner im Vergleich zu gesunden Vollbesch�ftigten proportional weniger verdienen (vgl. LSE 2000 S. 24 Tabelle 9). Keinen Einfluss haben im vorliegenden Fall die Kriterien des Alters, der Dienstjahre sowie der Nationalit�t und Aufenthaltskategorie, weil nicht anzunehmen ist, dass sich diese Faktoren (Alter 53 Jahre, Ausl�nderausweis C seit 1984) in erheblichem Masse lohnsenkend auswirken (vgl. BGE 126 V 78 Erw. 5a/cc und dort zitierte Rechtsprechung). Die vom Beschwerdef�hrer genannten weiteren Einschr�nkungen verm�gen keine zus�tzliche Herabsetzung zu begr�nden und sind, soweit es sich nicht um invalidit�tsfremde Faktoren handelt, bei der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit ber�cksichtigt worden. Wenn die Vorinstanz den Abzug in W�rdigung s�mtlicher in Betracht fallender Kriterien auf insgesamt 15 % veranschlagt hat, so hat sie damit ihr Ermessen nicht rechtsfehlerhaft ausge�bt. Das Invalideneinkommen betr�gt demnach Fr. 23'110.25, was dem Valideneinkommen von Fr. 55'835.42 gegen�bergestellt einen Invalidit�tsgrad von 58,61 % ergibt, der keinen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begr�ndet. Im �brigen w�rde auch bei einer Herabsetzung des Invalideneinkommens um 25 % die erforderliche Zweitdrittelsgrenze nicht erreicht.
5.1 Der Vorinstanz ist auch darin beizupflichten, dass die Verwaltung bei der Zusprechung einer ganzen Rente vom 1. Mai 2000 bis 30. Juni 2001 zu Unrecht auf eine Erwerbsunf�higkeit von 75 % abgestellt hat. F�r eine solche Annahme fehlen die Grundlagen. Die Experten der MEDAS legten den Zeitpunkt des Eintritts der 50 %igen Arbeitsunf�higkeit wegen der nicht �bereinstimmenden �rztlichen Angaben im vorangegangen Zeitraum auf den 25. April 2001 fest, den Tag der Schlussbesprechung im Rahmen der Begutachtung. Dr. med. C.________ hielt den Beschwerdef�hrer in einer wechselbelastenden T�tigkeit ab 23. September 1998 f�r vollst�ndig, unter g�nstigen Bedingungen (Arbeit in Werkstatt) auch als Schreiner einsatzf�hig (Bericht vom 23. Oktober 1998) und bezeichnete eine ganzt�gige Besch�ftigung in sitzend-wechselnder Stellung als zumutbar (Bericht vom 5. Februar 1999). In Ber�cksichtigung der inzwischen objektivierten R�ckenbeschwerden gelangte dieser Arzt zum Schluss, es bestehe eine Arbeitsf�higkeit in der bisherigen T�tigkeit von h�chstens 50 % (Bericht vom 21. Juni 1999). In der Folge best�tigte er ab 30. Juni 1999 mit Intervallen vollst�ndiger Arbeitsunf�higkeit (vom 30. Juni bis 4. Juli und vom 1. bis 15. September 1999), dass der Versicherte im Umfang eines halben Pensums arbeitsf�hig sei (�rztliche Zeugnisse vom 7. Juli, 1. und 6. September sowie 12. Oktober 1999). Die Klinik H.________, wo sich der Beschwerdef�hrer vom 20. April bis 14. Mai 1999 aufgehalten hatte, sch�tzte die Arbeitsf�higkeit ab 17. Mai 1999 ebenfalls auf 50 % ein (Bericht vom 31. Mai 1999). Auf die davon abweichende Beurteilung des Dr. med. G.________ kann, wie in Erw�gung 3.1 dargelegt worden ist, nicht abgestellt werden. Auf Grund der �rztlichen Angaben ist davon auszugehen, dass der Versicherte vom 1. Mai 2000 bis 30. Juni 2001 zu 50 % arbeitsf�hig war. Ein Anspruch auf eine ganze Rente ist folglich auch f�r diesen Zeitraum nicht gegeben, weshalb die vorinstanzlich vorgenommene reformatio in peius der Verf�gung vom 15. Januar 2002 nicht zu beanstanden ist.
5.2 Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen, ohne dass es weiterer Abkl�rungen bed�rfte. F�r das Bestehen einer rentenbegr�ndenden Invalidit�t in der Zeit vor dem 1. Mai 2000, wie mit dem Antrag auf Zusprechung einer Invalidenrente ab 1. Januar 1992 geltend gemacht wird, fehlen jegliche Anhaltspunkte und es wird denn auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde diesbez�glich nichts vorgebracht. Zudem ist auf Art. 48 Abs. 2 IVG hinzuweisen, wonach die Leistungen lediglich f�r die zw�lf der Anmeldung des Versicherten vorangehenden Monate ausgerichtet werden.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Peter von Moos, Luzern, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Coop AHV-Ausgleichskasse, Basel, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.