Source: https://www.bmbwf.gv.at/service/juk/ausschr/a_bmbfw_se.html
Timestamp: 2020-08-05 17:10:11
Document Index: 1433813

Matched Legal Cases: ['§ 58', '§ 227', '§ 7', '§ 50', '§ 78', '§ 10', '§ 20', '§ 50', '§ 29']

Öffentliche Ausschreibung einer Planstelle in der externen Schulevaluation im BMBWF
Geschäftszahl: 2020-0.336.154
Gemäß § 58d Vertragsbedienstetengesetz 1948 (VBG) bzw. § 227b Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 (BDG) iVm § 7 Ausschreibungsgesetz 1989 (AusG) wird eine Planstelle in der externen Schulevaluation im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung öffentlich ausgeschrieben.
Das Dienstverhältnis wird zunächst im Wege einer Dienstzuteilung zur externen Schulevaluation in der Zentralstelle auf eine Dauer von sechs Monaten eingegangen, während der eine theoretische und praktische Ausbildung (Qualifizierungsphase) zu absolvieren ist. Erst nach Ablauf der sechs Monate und erfolgreicher Qualifizierung erfolgt eine dauerhafte Übernahme.
Wertigkeit: SQM bzw. sqm
Beginn der Tätigkeit: voraussichtlich 1. Jänner 2021
Monatsbezug/entgelt mindestens: EUR 5.569,70 brutto (nach dauerhafter Bestellung)
Mitwirkung am Aufbau der bundesweiten Pilotierung von externer Schulevaluation sowie kontinuierliche Weiterentwicklung von Verfahren und Instrumenten der externen Schulevaluation
Organisation und (leitende) Durchführung von externen Schulevaluationen mithilfe standardisierter Verfahren und Instrumente
Planung und Durchführung von (mehrtägigen) Evaluationsbesuchen an Schulstandorten oder Schulcluster-Standorten als Mitglied eines Schulevaluationsteams; Dokumenten- und Datenanalyse, Durchführung von standardisierten Interviews und Unterrichtsbeobachtungen
Selbständige und unabhängige Beurteilung der pädagogischen und organisatorischen Qualität von Schulstandorten (Erstellung von Evaluationsberichten) sowie Rückmeldung der Ergebnisse an die Schulleitung, die Schulpartner und die Schulaufsicht
Qualitätssicherung der Schulevaluationsberichte und der Evaluationsverfahren nach international geltenden Standards
Mitwirkung an der analytischen Aufbereitung von Evaluationsergebnissen und Berichterstattung für die strategische Schul- und Unterrichtsentwicklung auf Systemebene
Abgeschlossenes Hochschulstudium für Lehramt oder vergleichbare Qualifikation
Mindestens 10-jährige pädagogisch-praktische Erfahrung als Lehrkraft und/oder Schulleitung an Landes- oder Bundesschulen und/oder in den Verwendungsgruppen SQM, SI 1 und SI 2
1. Profunde Kenntnisse und langjährige, nachgewiesene Erfahrung in Prozessen
der Schul- und Unterrichtsentwicklung 25 %
2. Kenntnisse der wesentlichen Instrumente und Maßnahmen der schulischen Qualitätsentwicklung
und –sicherung in Theorie und Praxis 15 %
3. Umfassende Kenntnisse des österreichischen Schulwesens (schularten- und schulstufenübergreifend)
sowie Schulrechtskenntnisse 15 %
4. Hohe Sozialkompetenz und Konfliktfähigkeit, Verständnis für Diversität 15 %
5. Hohe Belastbarkeit und Flexibilität; Fähigkeit zu Selbstorganisation und eigenständigem Handeln;
strukturierte und genaue Arbeitsweise 10 %
6. Hohe kommunikative Kompetenz; exzellentes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift 10 %
7. Fähigkeit zu analytisch-abstraktem Denken, grundlegende Statistikkenntnisse 10 %
Bewerbungsgesuch, Lebenslauf sowie eine ausführliche Darlegung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Gründe, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.
Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung erfolgt die Tätigkeit in der Schulevaluation vorerst im Rahmen einer sechs Monate dauernden Dienstzuteilung zur Schulevaluationsstelle des BMBWF, während der eine umfassende theoretische und praktische Qualifizierung zur Schulevaluatorin bzw. zum Schulevaluator zu absolvieren ist. Die erfolgreiche Qualifizierung ist unter anderem durch das Verfassen einer Praxisarbeit nachzuweisen.
Während der sechsmonatigen Dauer der Dienstzuteilung (Qualifizierungsphase) an die Schulevaluationsstelle wird das bisherige Gehalt grundsätzlich weiter bezogen; ob allfällige Zulagen und Nebengebühren weiterhin gebühren, muss im Einzelfall geprüft werden. Bei Nichtvorliegen eines Bundes- bzw. Landesdienstverhältnisses wird ein Gehalt, das einer Einstufung in die Entlohnungsgruppe v1 (Ausbildungsphase) entspricht, ausbezahlt.
Erst nach erfolgter dauerhafter Bestellung zur Schulevaluatorin bzw. zum Schulevaluator beträgt der Monatsbezug / das Monatsentgelt mindestens EUR 5.569,70 brutto. Das Gehalt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten.
Die Tätigkeit als Schulevaluatorin bzw. Schulevaluator erfordert während des Schuljahres hohe Reisebereitschaft (auch mit dem eigenen PKW).
Für Schulevaluator/inn/en gelten die Urlaubszeitbestimmungen des BDG bzw. des VBG für den allgemeinen Verwaltungsdienst. Überdies sind die Bestimmungen gemäß § 50a, § 78a und §§ 10 – 12 BDG 1979 sowie § 20 Abs. 1 Z 1 VBG iVm § 50a BDG und § 29g VBG nicht anwendbar.
Bewerbungsgesuche sind innerhalb eines Monates nach Verlautbarung dieser Ausschreibung im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ unter Angabe der Gründe, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für die Ausübung dieser Funktion als geeignet erscheinen lassen, unmittelbar in der Abteilung Präs/6 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, 1010 Wien, Minoritenplatz 5 oder per E‑Mail an personalabteilung@bmbwf.gv.at unter Angabe der Geschäftszahl (GZ 2020-0.336.154) einzubringen.