Source: http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_19880628_pastor-bonus-roman-curia_ge.html
Timestamp: 2014-09-15 04:26:40
Document Index: 164813674

Matched Legal Cases: ['Art. 46', 'Art. 78', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 83', 'Art. 21', 'Art. 139', 'Art. 133', 'Art. 176']

II.STAATSSEKRETARIAT
Das Staatssekretariat hilft dem Papst unmittelbar bei der Aus�bung seines h�chsten Amtes.
Ihm steht der Kardinalstaatssekret�r vor. Es umfa�t zwei Sektionen, n�mlich die Sektion f�r die allgemeinen Angelegenheiten, unter der unmittelbaren Leitung des Substituten, dem ein Assessor zur Seite steht, und die Sektion f�r die Beziehungen mit den Staaten, unter der F�hrung eines eigenen Sekret�rs, dem ein Subsekret�r zur Seite steht. Diese zweite Sektion unterst�tzt ein bestimmter Kreis von Kardin�len und einigen Bisch�fen.
� 1. Aufgabe der ersten Sektion ist es insbesondere, die Angelegenheiten zu erledigen, die den t�glichen Dienst des Papstes betreffen; solche Angelegenheiten zu behandeln, die au�erhalb der ordentlichen Zust�ndigkeit der Dikasterien der R�mischen Kurie und der anderen Einrichtungen des Apostolischen Stuhls behandelt werden m�ssen; die Beziehungen zu diesen Dikasterien zu f�rdern ohne jede Beeintr�chtigung ihrer Autonomie sowie deren T�tigkeiten zu koordinieren; den Dienst der Gesandten des Heiligen Stuhls und deren T�tigkeit verantwortlich zu leiten, besonders, was die Teilkirchen betrifft. Es ist auch ihre Aufgabe, alles zu erledigen, was die Gesandten der Staaten beim Heiligen Stuhl angeht.
� 2. Nach Abstimmung mit den �brigen zust�ndigen Dikasterien k�mmert sie sich um alles, was die Pr�senz des Heiligen Stuhls bei den internationalen Organisationen betrifft, unbeschadet der Bestimmung des Art. 46. Ebenso verf�hrt sie im Hinblick auf die internationalen katholischen Organisationen.
1�: die Apostolischen Konstitutionen, die Dekrete, die Apostolischen Schreiben, die Briefe und die �brigen Dokumente, die der Papst ihr anvertraut, abzufassen und zu verschicken;
2�: alle Vorg�nge zu erledigen, die Ernennungen betreffen, welche in der R�mischen Kurie und in den anderen zum Heiligen Stuhl geh�renden Einrichtungen entweder vom Papst vollzogen oder best�tigt werden m�ssen;
3�: das Bleisiegel und den Fischerring aufzubewahren.
1�: die Herausgabe der Akten und �ffentlichen Dokumente des Apostolischen Stuhls in der amtlichen Ver�ffentlichung zu besorgen, die den Titel Acta Apostolicae Sedes tr�gt;
2�: die amtlichen Nachrichten, welche sich entweder auf Akte des Papstes oder auf die T�tigkeit des Heiligen Stuhls beziehen, mittels eines eigenen, ihr unterstellten Amtes, das allgemein Vatikanisches Presseamt genannt wird, �ffentlich zu machen und zu verbreiten;
3�: nach Abstimmung mit der zweiten Sektion �ber die Zeitung, die Osservatore Romano genannt wird, sowie �ber Radio Vatikan und das Vatikanische Fernsehzentrum zu wachen.
Mit Hilfe des Zentralamts f�r kirchliche Statistik sammelt, koordiniert und ver�ffentlicht sie alle Daten, die nach den statistischen Regeln erarbeitet worden sind, welche sich auf das Leben der Universalkirche auf der ganzen Welt beziehen.
Besondere Aufgabe der zweiten Sektion f�r die Beziehungen zu den Staaten ist es, all das zu erledigen, was mit den Verantwortlichen der Staaten zu behandeln ist.
1�: vor allem die diplomatischen Beziehungen zu den Staaten und zu den anderen Zusammenschl�ssen �ffentlichen Rechts zu f�rdern und gemeinsame Angelegenheiten zu behandeln, damit das Wohl der Kirche und der b�rgerlichen Gesellschaft gef�rdert werde, auch, wo es m�glich ist, durch Konkordate und andere Vertr�ge dieser Art, und unter Beachtung des Votums der betreffenden Bischofskonferenzen;
2�: nach Beratung mit den zust�ndigen Dikasterien der R�mischen Kurie den Heiligen Stuhl bei den internationalen Einrichtungen und bei Konferenzen �ber Fragen �ffentlichen Interesses zu vertreten;
3�: das zu behandeln, was innerhalb ihres spezifischen Zust�ndigkeitsbereiches die p�pstlichen Gesandten anbelangt.
� 1. In besonderen F�llen erledigt diese Sektion im Auftrag des Papstes und nach Beratung mit den zust�ndigen Dikasterien der R�mischen Kurie alles, was die Besetzung der Teilkirchen sowie die Errichtung und Ver�nderung von Teilkirchen und ihrer Zusammenschl�sse anbelangt.
� 2. In den �brigen F�llen und besonders dort, wo ein Konkordat gilt, kommt es ihr zu, alles zu erledigen, was mit den Regierungen der Staaten verhandelt werden mu�, unbeschadet der Norm des Art. 78.
III.KONGREGATIONEN
Die besondere Aufgabe der Kongregation f�r die Glaubenslehre ist es, die Lehre �ber Glaube und Sitten auf dem ganzen katholischen Erdkreis zu f�rdern und zu sch�tzen; ferner kommt ihr alles zu, was diese Materie in irgendeiner Weise ber�hrt.
Bei der Erf�llung ihrer Aufgabe, die Glaubenslehre zu f�rdern, unterst�tzt sie solche Studien, die darauf gerichtet sind, da� das Glaubensverst�ndnis wachse und da� auf die aus dem Fortschritt der Wissenschaften und der menschlichen Kultur entstandenen Fragen eine Antwort im Licht des Glaubens gegeben werden kann.
Sie unterst�tzt die Bisch�fe, und zwar als einzelne wie auch in ihren Zusammenschl�ssen, bei der Aus�bung ihres Dienstes, durch den sie als authentische Lehrer und Verk�nder des Glaubens eingesetzt sind, und wodurch sie gehalten sind, die Unversehrtheit dieses Glaubens zu sch�tzen und zu f�rdern.
Um die Wahrheit des Glaubens und die Unversehrtheit der Sitten zu sch�tzen, tr�gt sie daf�r Sorge, da� nicht Glaube und Sitten durch allgemein verbreitete Irrt�mer irgendeinen Schaden nehmen.
1� ist es ihre Pflicht, zu verlangen, da� B�cher und andere Schriften, die Gl�ubige herausgegeben wollen und welche Glauben und Sitten ber�hren, der vorg�ngigen Pr�fung durch die zust�ndige Autorit�t vorgelegt werden;
2� pr�ft sie Schriften und Lehrmeinungen, die als dem rechten Glauben entgegengesetzt und gef�hrlich erscheinen, und, wenn feststeht, da� sie der Lehre der Kirche entgegen, weist sie diese rechtzeitig zur�ck, nachdem sie ihrem Urheber die Gelegenheit gegeben hat, seine Auffassung umfassend darzulegen, und nachdem sie den Ordinarius, in dessen Zust�ndigkeitsbereich das f�llt, vorher benachrichtigt hat, und, wenn es denn gelegen sein sollte, sorgt sie f�r geeignete Abhilfe;
3� sorgt sie schlie�lich daf�r, da� es nicht an einer geeigneten Widerlegung falscher und gef�hrlicher Lehren fehlt, wenn sich solche m�glicherweise im christlichen Volk verbreitet haben.
Sie urteilt �ber Straftaten gegen den Glauben und �ber schwerwiegendere Straftaten gegen die Sitten und solche, die bei der Feier der Sakramente begangen wurden, wenn diese ihr angezeigt wurden, und, wo es angebracht ist, wird sie nach Ma�gabe des allgemeinen oder des besonderen Rechts kanonische Strafen feststellen oder verh�ngen.
In gleicher Weise hat sie �ber alles zu urteilen, was, sei es rechtlich, sei es tats�chlich, das Privilegium fidei betrifft.
Ihrem vorg�ngigen Urteil m�ssen alle Dokumente vorgelegt werden, die von anderen Dikasterien der R�mischen Kurie herausgegeben werden sollen, sofern sie die Glaubens- und Sittenlehre ber�hren.
Bei der Kongregation f�r die Glaubenslehre sind die P�pstliche Bibelkommission und die Internationale Theologische Kommission errichtet, die gem�� ihren eigenen approbierten Normen t�tig werden und denen der Kardinalpr�fekt dieser Kongregation vorsteht.
� 1. Ihre Mitglieder sind von Rechts wegen die Patriarchen und die Gro�erzbisch�fe der Orientalischen Kirchen sowie der Pr�sident des P�pstlichen Rates zur F�rderung der Einheit der Christen.
� 2. Die Berater und die Beamten sollen m�glichst so ausgew�hlt werden, da� der Verschiedenheit der Riten Rechnung getragen wird.
� 1. Die Zust�ndigkeit dieser Kongregation erstreckt sich auf alle Angelegenheiten, die den Orientalischen Kirchen eigen sind und die dem Apostolischen Stuhl vorgelegt werden m�ssen, sei es, was die Struktur und die Ordnung dieser Kirchen betrifft, sei es, was die Aus�bung des Dienstes der Verk�ndigung, der Heiligung und der Leitung betrifft, sei es, was die Personen, ihren Status, ihre Rechte und ihre Pflichten anbelangt. Sie erledigt auch alles, was im Hinblick auf die Quinquennalberichte und die Ad-limina-Besuche gem�� den Normen der Art. 31 und 32 zu tun ist.
� 2. Unbeschadet bleibt aber die besondere und ausschlie�liche Zust�ndigkeit der Kongregationen f�r die Glaubenslehre und f�r die Seelig- und Heiligsprechungsprozesse, der Apostolischen P�nitentiarie, des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur und des Gerichts der R�mischen Rota, sowie der Kongregation f�r den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, was die Dispens f�r eine geschlossene, aber nicht vollzogene Ehe angeht.
Bei Angelegenheiten, welche auch Gl�ubige betreffen, die der Lateinischen Kirche angeh�ren, soll die Kongregation t�tig werden, nachdem sie sich, wenn es die Bedeutung der Angelegenheit erfordert, mit dem Dikasterium beraten hat, das in dieser Sache f�r die Gl�ubigen der Lateinischen Kirche zust�ndig ist.
Die Kongregation verfolgt gleichfalls mit gro�er Sorgfalt die Gemeinschaften von orientalischen Gl�ubigen, die sich in den Gebieten der Lateinischen Kirche befinden, und sorgt f�r deren geistliche Erfordernisse durch Visitatoren, oder, wo die Zahl der Gl�ubigen und die Verh�ltnisse das erfordern, soweit m�glich, auch durch eine eigene Hierarchie, nachdem sie sich mit der f�r die Errichtung von Teilkirchen in diesem Gebiet zust�ndigen Kongregation beraten hat.
Die pastorale und missionarische Aktivit�t in Gebieten, in denen seit alters her die orientalischen Riten �berwiegen, h�ngt ausschlie�lich von dieser Kongregation ab, auch wenn sie von Missionaren der Lateinischen Kirche ausge�bt werden.
Die Kongregation mu� im gegenseitigen Einvernehmen vorgehen mit dem Rat zur F�rderung der Einheit der Christen in den Belangen, welche die Beziehungen zu den nichtkatholischen Orientalischen Kirchen betreffen k�nnen, sowie mit dem Rat f�r den interreligi�sen Dialog in einer Materie, die dessen Zust�ndigkeit ber�hrt.
Kongregation f�r den Gottesdienst und die Sakramentenordnung
Die Kongregation behandelt das, was unbeschadet der Zust�ndigkeit der Kongregation f�r die Glaubenslehre dem Apostolischen Stuhl zukommt in Hinsicht auf die rechtliche Gestaltung und F�rderung der heiligen Liturgie, insbesondere der Sakramente.
Sie f�rdert und sch�tzt die Ordnung der Sakramente, insbesondere, was deren g�ltige und erlaubte Feier angelangt; sie gew�hrt dar�ber hinaus Gnadenerweise und Dispensen, welche die Vollmachten der Di�zesanbisch�fe in diesem Bereich �berschreiten.
� 1. Die Kongregation f�rdert mit wirksamen und geeigneten Mitteln die liturgische und pastorale Aktivit�t, besonders, was die Feier der Eucharistie anbelangt; sie unterst�tzt die Di�zesanbisch�fe, damit die Gl�ubigen immer aktiver an der heiligen Liturgie teilnehmen.
� 2. Sie sorgt f�r die Erstellung oder die Herausgabe der liturgischen Texte; sie �berpr�ft die teilkirchlichen liturgischen Kalender und die Proprien der Messen und Feiern der Teilkirchen sowie der Einrichtungen, die sich dieses Rechts erfreuen.
� 3. Sie �berpr�ft die �bersetzungen der liturgischen B�cher und ihre Anpassung, die von den Bischofskonferenzen rechtm��ig vorbereitet wurden.
Sie unterst�tzt die Kommissionen oder Institute, die zur F�rderung des liturgischen Apostolats oder der Musik oder des Gesangs oder der religi�sen Kunst gegr�ndet wurden und pflegt Beziehungen zu ihnen; sie errichtet Vereinigungen dieser Art mit internationalem Charakter nach Ma�gabe des Rechts und genehmigt und �berpr�ft deren Statuten; schlie�lich unterst�tzt sie Zusammenk�nfte aus verschiedenen Regionen mit der Aufgabe, das liturgische Leben zu f�rdern.
Sie wacht aufmerksam dar�ber, da� die liturgischen Ordnungen genau beachtet werden, und, da� Mi�br�uchen vorgebeugt und dort, wo solche entdeckt wurden, abgeholfen werde.
Es ist Aufgabe dieser Kongregation, �ber die Tatsache des Nichtvollzugs der Ehe zu urteilen und dar�ber, ob ein gerechter Grund besteht, eine Dispens zu gew�hren. Daher empf�ngt sie alle Akten zusammen mit dem Votum des Bischofs und den Anmerkungen des Ehebandverteidigers, pr�ft sie aufmerksam entsprechend dem besonderen Verfahren und legt, wenn es der Fall ist, dem Papst die Bitte um Erteilung der Dispens vor.
Sie ist auch daf�r zust�ndig, nach Ma�gabe des Rechts �ber die F�lle der Ung�ltigkeit von heiligen Weihen zu befinden.
Sie ist zust�ndig f�r den Kult der heiligen Reliquien, die Best�tigung der himmlischen Patrone und f�r die Gew�hrung des Titels einer Basilika minor.
Die Kongregation unterst�tzt die Bisch�fe, damit, �ber die liturgische Feier hinaus, die Gebete und die frommen �bungen des christlichen Volkes in voller �bereinstimmung mit den Normen der Kirche gef�rdert und in Ehren gehalten werden.
Die Kongregation behandelt alles, was nach der festgelegten Vorgehensweise zur Kanonisierung der Diener Gottes hinf�hrt.
� 1. Sie unterst�tzt die Di�zesanbisch�fe, denen die Einleitung eines Prozesses zukommt, mit speziellen Normen und mit geeigneten Beratungen.
� 2. Sie pr�ft die bereits eingeleiteten Prozesse, und forscht nach, ob alles nach Ma�gabe des Rechts vollzogen wurde. Die so �berpr�ften Prozesse erforscht sie bis zum Grund, um ein Urteil dar�ber f�llen zu k�nnen, ob alles Erforderliche feststeht, so da� dem Papst die zustimmenden Voten vorgelegt werden k�nnen, entsprechend den vorher festgelegten Stufen der Prozesse.
�berdies kommt es der Kongregation zu, �ber den Titel Kirchenlehrer zu befinden, der Heiligen verliehen werden soll, nachdem sie das Votum der Kongregation f�r die Glaubenslehre bez�glich deren herausragender Glaubenslehre erhalten hat.
Dar�ber hinaus ist es ihre Aufgabe, �ber alles zu entscheiden, was die Erkl�rung �ber die Echtheit der heiligen Reliquien und deren Aufbewahrung anbelangt.
Kongregation f�r die Bisch�fe
Die Kongregation behandelt alles, was die Errichtung und Besetzung der Teilkirchen sowie die Aus�bung des bisch�flichen Dienstes in der Lateinischen Kirche angeht, unbeschadet der Zust�ndigkeit der Kongregation f�r die Evangelisierung der V�lker.
Aufgabe dieser Kongregation ist es, alles zu behandeln, was die Errichtung der Teilkirchen und ihrer Zusammenschl�sse, ihre Teilung, Vereinigung, Aufhebung sowie andere Ver�nderungen betrifft. Ihre Aufgabe ist es auch, Milit�rordinariate f�r die Seelsorge der Milit�rangeh�rigen zu errichten.
Sie behandelt alles, was die Ernennung der Bisch�fe, auch der Titularbisch�fe, betrifft und im allgemeinen auch, was die Besetzung der Teilkirchen anbelangt.
Immer, wenn mit den Verantwortlichen der Staaten verhandelt werden mu� bez�glich der Errichtung oder Ver�nderung von Teilkirchen und ihrer Zusammenschl�sse oder ihrer Besetzung, darf sie nur t�tig werden, nachdem sie sich mit der Sektion des Staatssekretariats f�r die Beziehungen mit den Staaten beraten hat.
Der Kongregation obliegt ferner alles, was die rechte Aus�bung des pastoralen Dienstes der Bisch�fe betrifft, wobei sie ihnen jedwede Unterst�tzung gew�hrt; es ist n�mlich ihre Aufgabe, wenn es der Fall ist, in gemeinsamer Abstimmung mit den betreffenden Dikasterien allgemeine apostolische Visitationen anzusetzen und, gleicherma�en vorgehend, deren Ergebnisse auszuwerten sowie dem Papst vorzuschlagen, was demzufolge zweckm��ig zu entscheiden ist.
Diese Kongregation ist f�r alles zust�ndig, was den Heiligen Stuhl hinsichtlich der Personalpr�laturen angeht.
Hinsichtlich der Teilkirchen, die ihrer Sorge anvertraut sind, besorgt die Kongregation alles, was die Ad-limina-Besuche angeht; von daher pr�ft sie auch die Quinquennalberichte entsprechend der Bestimmung des Art. 32. Sie unterst�tzt die Bisch�fe, die nach Rom kommen, vor allem, damit sowohl die Begegnung mit dem Papst als auch die �brigen Gespr�che sowie die Wallfahrten in geeigneter Weise vorbereitet werden. Nach Beendigung des Besuchs �bermittelt sie den Di�zesanbisch�fen schriftlich ihre Schlu�folgerungen, die sich auf deren jeweilige Di�zesen beziehen.
Die Kongregation erledigt alles, was die Feier von Partikularkonzilien sowie die Errichtung von Bischofskonferenzen und die �berpr�fung ihrer Statuten betrifft; sie nimmt die Akten dieser Versammlungen entgegen und �berpr�ft deren Dekrete, soweit sie der �berpr�fung bed�rfen, nach Beratung mit den betreffenden Dikasterien.
P�pstliche Kommission f�r Lateinamerika Art. 83
� 1. Aufgabe der Kommission ist es, die Teilkirchen Lateinamerikas mit Rat und Tat zu unterst�tzen, auch, indem sie aufmerksam die Fragen studiert, die das Leben und die Entwicklung dieser Kirchen betreffen, um vor allem den Dikasterien der Kurie, deren Zust�ndigkeitsbereich ber�hrt ist, aber auch den Kirchen selbst bei der L�sung dieser Fragen helfen zu k�nnen.
� 2. Es ist auch ihre Aufgabe, zwischen den internationalen und nationalen kirchlichen Einrichtungen, die f�r die Regionen Lateinamerikas arbeiten, und den Dikasterien der R�mischen Kurie Beziehungen zu f�rdern.
� 1. Pr�sident dieser Kommission ist der Pr�fekt der Kongregation f�r die Bisch�fe, der von einem Bischof als Vizepr�sident unterst�tzt wird. Diese werden unterst�tzt von einigen Bisch�fen als Beratern, die entweder aus der R�mischen Kurie oder aus den Kirchen Lateinamerikas ausgew�hlt werden.
� 2. Die Mitglieder dieser Kommission werden ausgew�hlt aus den Dikasterien der R�mischen Kurie, aus dem Lateinamerikanischen Bischofsrat, aus den Regionen Lateinamerikas sowie aus den Einrichtungen, von denen der vorhergehende Artikel handelt.
� 3. Die Kommission hat ihre eigenen Mitarbeiter.
Kongregation f�r die Evangelisierung der V�lker
Der Kongregation obliegt es, auf der ganzen Welt das Werk der Evangelisierung der V�lker und die missionarische Zusammenarbeit zu leiten und zu koordinieren, unbeschadet der Zust�ndigkeit der Kongregation f�r die Orientalischen Kirchen.
Die Kongregation f�rdert die Forschungen zur missionarischen Theologie, Spiritualit�t und Pastoral, und legt gleichfalls, angepa�t an die Erfordernisse von Ort und Zeit, Normen und Leitlinien f�r das Handeln vor, nach denen die Evangelisierung wirksam durchgef�hrt werden soll.
Die Kongregation bem�ht sich darum, da� das Volk Gottes, durchdrungen von missionarischem Geist und eingedenk seiner Verantwortung, zum missionarischen Werk durch Gebete, mit dem Zeugnis des Lebens, durch konkretes Handeln sowie mit finanziellen Hilfen wirksam beitr�gt.
� 1. Sie bem�ht sich, missionarische Berufungen zu wecken, und zwar sowohl solche von Priestern als auch von Ordensleuten wie auch von Laien, und sorgt f�r eine angemessene Verteilung der Missionare.
� 2. In den ihr unterstehenden Gebieten sorgt sie gleichfalls f�r die Ausbildung des weltlichen Klerus wie auch der Katechisten, unbeschadet der Zust�ndigkeit der Kongregation f�r das Katholische Bildungswesen (f�r die Seminare und Studieneinrichtungen) hinsichtlich der allgemeinen Studienordnung sowie der Universit�ten und der �brigen Einrichtungen f�r h�here Studien.
Derselben unterstehen die Missionsgebiete, deren Evangelisierung sie geeigneten Ordensgemeinschaften, Gesellschaften und nicht zuletzt Teilkirchen anvertraut, und f�r die sie alles behandelt, was sowohl die Errichtung von kirchlichen Verwaltungsbezirken oder deren Ver�nderung, als auch was deren Besetzung betrifft, und sie erledigt alle �brigen Aufgaben, die auch die Kongregation f�r die Bisch�fe innerhalb ihres Zust�ndigkeitsbereichs aus�bt.
� 1. Was aber die Mitglieder von Instituten des geweihten Lebens angeht, die in Missionsl�ndern errichtet oder dort t�tig sind, erfreut sich die Kongregation der Zust�ndigkeit in allen Belangen, die diese in ihrer Eigenschaft als Missionare betreffen, und zwar sowohl als einzelne wie auch gemeinschaftlich, unbeschadet der Vorschrift des Art. 21 � 1.
� 2. Dieser Kongregation unterstehen die Gemeinschaften des apostolischen Lebens, die f�r die Mission errichtet wurden.
Um die missionarische Zusammenarbeit zu f�rdern, und zwar auch durch eine wirksame Sammlung und gerechte Verteilung von finanziellen Mitteln, bedient sich die Kongregation vor allem der P�pstlichen Missionswerke, d. h. der Werke der Glaubensverbreitung, des hl. Apostels Petrus, der hl. Kindheit sowie der P�pstlichen Missionsvereinigung der Kleriker.
Die Kongregation verwaltet ihr eigenes Verm�gen sowie die �brigen f�r die Missionen bestimmten G�ter durch ein eigenes Amt, unbeschadet der bleibenden Verpflichtung, geb�hrende Rechenschaft gegen�ber der Pr�fektur f�r die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls zu geben.
Unbeschadet des Rechts der Bisch�fe und ihrer Konferenzen behandelt die Kongregation alles, was die Priester und die Diakone des weltlichen Klerus betrifft, und zwar sowohl im Hinblick auf die Personen als auch auf deren pastoralen Dienst wie auch auf die Mittel, die ihnen f�r die Aus�bung dieses Dienstes hilfreich sind; und in allen diesen Fragen leistet sie den Bisch�fen angemessene Hilfe.
Entsprechend ihrer Aufgabenstellung sorgt sie f�r die F�rderung der religi�sen Bildung der Gl�ubigen jeden Alters und jeden Standes; sie erl��t geeignete Normen, damit die katechetische Unterweisung in rechter Weise geschieht; sie wacht �ber die rechte Ausf�hrung der katechetischen Unterweisung; sie erteilt, nach Zustimmung der Kongregation f�r die Glaubenslehre, die vorgeschriebene Genehmigung des Heiligen Stuhls f�r die Katechismen und die �brigen f�r die katechetische Unterweisung vorgesehenen Schriften; sie unterst�tzt die katechetischen �mter und Unternehmungen zur religi�sen Bildung, soweit sie internationalen Charakter haben, koordiniert deren T�tigkeit und bietet ihnen Hilfe an, sofern es n�tig ist.
� 1. Sie ist zust�ndig f�r alles, was das Leben, die Disziplin, die Rechte und die Pflichten der Kleriker anbelangt.
� 2. Sie trifft Vorsorge f�r eine geeignetere Verteilung der Priester.
� 3. Sie f�rdert die st�ndige Bildung der Kleriker, vor allem was deren Heiligung und die fruchtbare Aus�bung ihres pastoralen Dienstes anbetrifft, und in spezieller Weise hinsichtlich der w�rdigen Predigt des Wortes Gottes.
Diese Kongregation hat alles, was den Status der Kleriker als solchen anbelangt, und zwar aller Kleriker, die Ordensleute nicht ausgenommen, zu behandeln, und zwar nach Absprache mit den zust�ndigen Dikasterien, wo die Sache es erfordert.
Die Kongregation behandelt alles, was in die Zust�ndigkeit des Heiligen Stuhls f�llt:
1� sei es bez�glich der Priesterr�te, der Konsultorenkollegien, der Domkapitel, der Pastoralr�te, der Pfarreien, Kirchen und Heiligt�mer, sei es bez�glich der Klerikervereinigungen, sei es bez�glich der kirchlichen Archive und Registraturen;
2� bez�glich der Me�stiftungen und der frommen Verf�gungen im allgemeinen sowie der frommen Stiftungen.
Die Kongregation �bt alles aus, was hinsichtlich der Verwaltung der kirchlichen G�ter dem Heiligen Stuhl zukommt, und besonders, was die rechte Verwaltung dieser G�ter anbelangt, und sie gew�hrt die erforderlichen Genehmigungen und �berpr�fungen; dar�ber hinaus k�mmert sie sich darum, da� f�r den Lebensunterhalt und die soziale Vorsorge des Klerus Sorge getragen wird.
P�pstliche Kommission f�r die Kulturg�ter der Kirche
Bei der Kongregation f�r den Klerus ist eine Kommission eingerichtet, deren Aufgabe es ist, sich um das historische und k�nstlerische Erbe der gesamten Kirche zu k�mmern.
Zu diesem Erbe geh�ren vor allem alle Werke jedweder Kunst vergangener Zeit, die mit h�chster Sorgfalt bewacht und erhalten werden m�ssen. Was aber nicht mehr benutzt wird, soll in geeigneter Weise in kirchlichen Museen oder an anderen Orten aufbewahrt werden.
� 1. Unter den geschichtlichen G�tern ragen alle Dokumente und Rechtsurkunden hervor, die das Leben und die Seelsorge sowie die Rechte und Pflichten der Di�zesen, der Pfarreien, der Kirchen sowie der �brigen juristischen Personen in der Kirche betreffen und bezeugen.
� 2. Dieses historische Erbe soll in Registraturen oder Archiven oder auch in Bibliotheken aufbewahrt werden, und es mu� �berall sachkundigem Personal anvertraut werden, damit Zeugnisse dieser Art nicht verloren gehen.
Die Kommission bietet den Teilkirchen und den Zusammenschl�ssen der Bisch�fe ihre Hilfe an und, wenn es der Fall sein soll, arbeitet sie mit ihnen zusammen, damit Museen, Archive und Bibliotheken eingerichtet werden und damit die Sammlung und Aufbewahrung des gesamten k�nstlerischen und historischen Erbes im gesamten Gebiet in geeigneter Weise zur Wirkung gebracht wird und allen zur Verf�gung stehe, die daran Interesse haben.
Es ist Aufgabe derselben Kommission, im Einvernehmen mit den Kongregationen f�r das Katholische Bildungswesen (f�r die Seminare und Studieneinrichtungen) und f�r den Gottesdienst und die Sakramentenordnung darauf hinzuarbeiten, da� das Volk Gottes sich mehr und mehr der Bedeutung und der Notwendigkeit bewu�t wird, da� das historische und k�nstlerische Erbe der Kirche gesch�tzt werden mu�.
Ihr steht der Kardinalpr�fekt der Kongregation f�r den Klerus vor, der dabei unterst�tzt wird vom Sekret�r derselben Kommission. Die Kommission hat au�erdem ihre eigenen Mitarbeiter.
Kongregation f�r die Institute geweihten Lebens und f�r die Gesellschaften apostolischen Lebens
Vorrangige Aufgabe der Kongregation ist es, die Praxis der evangelischen R�te, wie sie in approbierten Formen des geweihten Lebens ausge�bt wird, und zugleich die Aktivit�t der Gesellschaften des apostolischen Lebens in der gesamten Lateinischen Kirche zu f�rdern und verantwortlich zu lenken.
� 1. � 1. Die Kongregation errichtet demnach Ordensinstitute und S�kularinstitute sowie Gesellschaften des apostolischen Lebens, approbiert sie oder gibt ein Urteil ab �ber die Zweckm��igkeit ihrer Errichtung von Seiten eines Di�zesanbischofs. Ihr kommt es auch zu, Institute und Gesellschaften dieser Art aufzuheben, wenn dies n�tig sein sollte.
� 2. Ihr kommt es auch zu, Unionen und F�derationen von Instituten und Gesellschaften zu errichten oder, falls notwendig, solche aufzuheben.
Die Kongregation sorgt ihrerseits daf�r, da� die Institute des geweihten Lebens sowie die Gesellschaften des apostolischen Lebens entsprechend dem Geist der Gr�nder sowie gem�� den gesunden �berlieferungen wachsen und bl�hen, und da� sie getreu ihr besonderes Ziel verfolgen und die Heilssendung der ganzen Kirche wirklich unterst�tzen.
� 1. Sie erledigt alles, was nach Ma�gabe des Rechts bez�glich des Lebens und der T�tigkeit der Institute und Gesellschaften beim Heiligen Stuhl liegt, insbesondere hinsichtlich der Genehmigung der Konstitutionen, der Leitung des Apostolats, der Aufnahme und der Ausbildung der Mitglieder, ihrer Rechte und Pflichten, der Dispens von den Gel�bden und der Entlassung von Mitgliedern und auch der Verwaltung der G�ter.
� 2. Was aber die Ordnung der philosophischen, theologischen und akademische Studien anbelangt, ist die Kongregation f�r das Katholische Bildungswesen (f�r die Seminare und Studieneinrichtungen) zust�ndig.
Au�erdem ist es Aufgabe der Kongregation, Konferenzen der h�heren Oberen der Ordensm�nner und Ordensfrauen zu errichten, deren Statuten zu genehmigen sowie dar�ber zu wachen, da� deren Aktivit�t auf das Erreichen der eigenen Zielsetzungen ausgerichtet ist.
Der Kongregation sind auch das eremitische Leben, der Stand der Jungfrauen und deren Vereinigungen und alle �brigen Formen des geweihten Lebens unterstellt.
Ihre Zust�ndigkeit erstreckt sich auch auf die Dritten Orden sowie auf solche Vereinigungen von Gl�ubigen, die mit der Absicht errichtet werden, da� sie nach der erforderlichen Vorbereitungszeit eines Tages zu Instituten des geweihten Lebens oder zu Gesellschaften des apostolischen Lebens werden.
Kongregation f�r das Katholische Bildungswesen (f�r die Seminare und Studieneinrichtungen)
Die Kongregation bringt die Sorge des Apostolischen Stuhls um die Ausbildung derer, die zu den heiligen Weihen berufen sind, sowie um die F�rderung und Ordnung der katholischen Erziehung zum Ausdruck und �bt diese auch aus.
� 1. Sie unterst�tzt die Bisch�fe, damit in deren Kirchen die Berufungen zu den geistlichen Diensten sorgf�ltigst gepflegt und damit in den Seminaren, die nach Ma�gabe des Rechts einzurichten und zu leiten sind, die Alumnen mit einer gediegenen menschlichen und geistlichen, wissenschaftlichen und pastoralen Bildung erzogen werden.
� 2. Sie wacht eifrig dar�ber, da� das Zusammenleben und die Leitung der Seminare der Erfordernis der Priesterausbildung voll entsprechen und auch die Oberen sowie die Lehrenden durch das Beispiel ihres Lebens und die rechte Lehre soweit als m�glich zur Pers�nlichkeitsbildung der geistlichen Hirten beitragen.
� 3. Ihre Aufgabe ist es ferner, interdi�zesane Seminare zu errichten und deren Statuten zu genehmigen.
Die Kongregation bem�ht sich darum, da� die grundlegenden Prinzipien der katholischen Erziehung, wie sie vom Lehramt der Kirche vorgetragen werden, vom Volk Gottes immer mehr erforscht, verteidigt und anerkannt werden. Gleichfalls tr�gt sie Sorge daf�r, da� in dieser Materie die Gl�ubigen ihre Aufgaben erf�llen k�nnen, sich M�he geben und sich daf�r einsetzen, da� auch die b�rgerliche Gesellschaft ihre Rechte anerkennt und sch�tzt.
Die Kongregation legt die Normen fest, nach denen eine katholische Schule geleitet werden soll; sie unterst�tzt die Di�zesanbisch�fe, damit katholische Schulen, wo es m�glich ist, errichtet und mit h�chster Aufmerksamkeit gef�rdert werden, und damit in allen Schulen den christlichen Sch�lern katechetische Erziehung und Seelsorge mittels geeigneter Ma�nahmen gew�hrt werden.
� 1. Die Kongregation setzt sich daf�r ein, da� es in der ganzen Kirche eine gen�gende Anzahl von Kirchlichen und Katholischen Universit�ten sowie anderen Studieneinrichtungen gibt, in denen die theologischen Wissenschaften tiefer erforscht und solche humanistischen und wissenschaftlichen Studien gef�rdert werden, die der christlichen Wahrheit Rechnung tragen, und da� dort die Gl�ubigen in geeigneter Weise dazu ausgebildet werden, da� sie ihre eigenen Aufgaben erf�llen k�nnen.
� 2. Sie errichtet und genehmigt kirchliche Universit�ten und Studieneinrichtungen, �berpr�ft deren Statuten, �bt gegen�ber diesen die oberste Leitung aus und wacht dar�ber, da� in den zu vermittelnden Lehren die Unversehrtheit des katholischen Glaubens gewahrt wird.
� 3. Was die Katholischen Universit�ten anbelangt, nimmt sie die Aufgaben wahr, die dem Heiligen Stuhl zustehen.
� 4. Sie f�rdert die gegenseitige Zusammenarbeit und Hilfe zwischen den Universit�ten und deren Vereinigungen und sch�tzt diese.
IV.GERICHTSH�FE
Die Zust�ndigkeit der Apostolischen P�nitentiarie erstreckt sich auf das, was das Forum internum sowie die Abl�sse anbelangt.
F�r das Forum internum, sei es sakramental, sei es nicht sakramental, gew�hrt sie Absolutionen, Dispense, Umwandlungen, Heilungen, Verzeihungen und andere Gnadenerweise.
Sie sorgt daf�r, da� in den Patriarchalbasiliken der Stadt Rom eine gen�gende Zahl von P�nitentiaren vorhanden ist, die mit den erforderlichen Befugnissen ausgestattet sind.
Demselben Dikasterium ist alles anvertraut, was die Gew�hrung und den Gebrauch von Abl�ssen anbelangt, unbeschadet des Rechts der Kongregation f�r die Glaubenslehre, alles zu pr�fen, was die dogmatische Lehre �ber diese betrifft. Oberster Gerichtshof der Apostolischen Signatur
Dieses Dikasterium sorgt neben seiner Aufgabe, die Funktion des obersten Gerichts auszu�ben, daf�r, da� die Gerechtigkeit in der Kirche auf rechte Weise gepflegt wird.
Es befindet �ber:
1� Nichtigkeitsbeschwerden und Antr�ge auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen Urteile der R�mischen Rota;
2� Beschwerden in Personenstandssachen gegen die Ablehnung einer neuen Behandlung der Klage durch die R�mischen Rota;
3� Befangenheitseinreden und andere Einwendungen gegen die Richter der R�mischen Rota wegen ihrer Amtsaus�bung;
4� Kompetenzstreitigkeiten zwischen Gerichten, die nicht demselben Berufungsgericht unterstehen.
� 1. Dar�ber hinaus entscheidet es �ber Beschwerden, die innerhalb der Nutzfrist von drei�ig Tagen eingelegt worden sind, und die sich gegen einzelne Verwaltungsakte richten, die entweder von Dikasterien der R�mischen Kurie gesetzt oder von diesen gebilligt wurden, und zwar jedesmal dann, wenn fraglich ist, ob der beanstandete Akt, als er gesetzt oder ausgef�hrt wurde, irgendein Gesetz verletzt hat.
� 2. In diesen F�llen kann es auch, neben dem Urteil �ber die Unrechtm��igkeit, sofern der Beschwerdef�hrer das verlangt, �ber die Wiedergutmachung von Sch�den entscheiden, die durch den unrechtm��igen Akt entstanden sind.
� 3. Es entscheidet auch in sonstigen Verwaltungsstreitigkeiten, die ihm vom Papst oder von Dikasterien der R�mischen Kurie �bertragen werden sowie �ber Zust�ndigkeitsstreitigkeiten zwischen diesen Dikasterien.
Weiterhin geh�rt zu seinem Aufgabenbereich:
1� die geordnete Amtsf�hrung im Gerichtsbereich zu �berwachen und gegen Anw�lte oder Proze�bevollm�chtigte einzuschreiten, wenn es erforderlich ist;
2� �ber die an den Apostolischen Stuhl gerichteten Bitten zu entscheiden, mit denen die �berweisung einer Sache an die R�mische Rota erreichen werden soll, oder einen anderen Gnadenerweis bez�glich der Rechtspflege;
3� die Zust�ndigkeit der untergeordneten Gerichte zu verl�ngern;
4� die dem Heiligen Stuhl vorbehaltene Genehmigung eines Berufungsgerichts zu gew�hren sowie die Errichtung von interdi�zesanen Gerichten zu f�rdern und zu genehmigen.
Gericht der R�mischen Rota
Dieses Gericht, das gew�hnlich als h�here Instanz im Fall der Berufung an den Apostolischen Stuhl t�tig wird, um die Rechte der Kirche zu sch�tzen, sorgt f�r die Einheitlichkeit der Rechtsprechung und hilft durch die eigenen Urteile den untergeordneten Gerichten.
Die Richter dieses Gerichtes, ausgewiesen durch rechten Glauben und Lebenserfahrung und vom Papst aus verschiedenen Gegenden der Erde ausgew�hlt, bilden ein Kollegium; diesem Gericht steht der Dekan vor, der vom Papst aus diesem Kreis der Richter f�r eine bestimmte Zeit ernannt ist.
1� in zweiter Instanz �ber Sachen, die von ordentlichen Gerichten in erster Instanz entschieden wurden und die aufgrund rechtm��iger Berufung an den Heiligen Stuhl herangetragen wurden;
2� in dritter oder h�herer Instanz �ber Sachen, die von demselben Apostolischen Gericht und von anderen Gerichten schon entschieden wurden, aber noch nicht rechtskr�ftig sind.
� 1. Dasselbe Gericht urteilt in erster Instanz:
1� �ber Bisch�fe in Streitsachen, sofern es sich nicht um Rechte oder Verm�gen einer juristischen Person handelt, die vom Bischof vertreten wird;
2� �ber die Abtprimaten oder h�heren �bte einer monastischen Kongregation oder die obersten Leiter von Ordensinstituten p�pstlichen Rechts;
3� �ber Di�zesen und sonstige physische oder juristische kirchliche Personen, die keinen Oberen unterhalb des Papstes haben;
4� in allen Sachen, die der Papst diesem Gericht �berwiesen hat.
� 2. Sofern nichts anderes festgelegt ist, handelt es in diesen Sachen auch in zweiter und h�herer Instanz.
Das Gericht der R�mischen Rota richtet sich nach seinem besonderen Gesetz.
V.P�PSTLICHE R�TE
P�pstlicher Rat f�r die Laien
Die Zust�ndigkeit dieses Rat ist in allen Angelegenheiten gegeben, in denen der Apostolische Stuhl zust�ndig ist hinsichtlich der F�rderung und der Koordination des Laienapostolats sowie, ganz generell, was das christliche Leben der Laien als solcher anbelangt.
Dem Pr�sidenten steht ein Pr�sidium zur Seite, das sich aus Kardin�len und Bisch�fen zusammensetzt; unter die Mitglieder des Rates werden vor allem Gl�ubige aufgenommen, die in verschiedenen Bereichen des Apostolats t�tig sind.
� 1. Seine Aufgabe besteht darin, die Laien anzuregen und zu st�rken, damit sie sich in der ihnen eigenen Weise am Leben und an der Sendung der Kirche beteiligen, und zwar sowohl als einzelne wie auch in Vereinigungen zusammengeschlossen, und besonders, da� sie ihre spezifische Aufgabe erf�llen, die weltliche Ordnung mit dem Geist des Evangeliums zu durchdringen.
� 2. Er f�rdert die Mitarbeit der Laien bei der katechetischen Unterweisung, im liturgischen und sakramentalen Leben sowie bei den Werken der Barmherzigkeit, der Caritas und der Entwicklungshilfe.
� 3. Derselbe nimmt an internationalen Kongressen und Initiativen teil, die sich auf das Laienapostolat beziehen, und leitet sie.
Innerhalb seines Zust�ndigkeitsbereiches behandelt er alles, was sich auf die Vereinigungen von Laien bezieht; diejenigen aber, die internationalen Charakter haben, errichtet und genehmigt er oder �berpr�ft ihre Statuten, unbeschadet der Zust�ndigkeit des Staatssekretariats; hinsichtlich der Dritten Orden k�mmert er sich nur um das, was deren apostolische T�tigkeit anbelangt.
Aufgabe des Rates ist es, sich mit geeigneten Ma�nahmen und Aktivit�ten der �kumenischen Aufgabe zu widmen, mit dem Ziel, die Einheit unter den Christen wieder herzustellen.
� 1. Er sorgt daf�r, da� die Dekrete des II. Vatikanischen Konzils, die sich auf �kumenische Belange beziehen, in die Praxis umgesetzt werden.
Er besch�ftigt sich mit der rechten Interpretation der �kumenischen Prinzipien und sorgt f�r deren Ausf�hrung.
� 2. Er f�rdert nationale und internationale katholische Kreise, die sich dem Fortschritt der Einheit der Christen widmen, stellt zwischen ihnen Verbindungen her, koordiniert sie und wacht �ber deren Initiativen.
� 3. Nachdem er die entsprechenden Angelegenheiten zuvor dem Papst vorgelegt hat, sorgt er sich um die Beziehungen zu den Br�dern der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die noch nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, und er regt besonders den Dialog und die Gespr�che zur F�rderung der Einheit mit diesen an, wobei er sich der Mitarbeit von theologisch ausgewiesenen Fachleuten bedient. Er benennt die katholischen Beobachter f�r Zusammenk�nfte von Christen und l�dt auch Beobachter aus anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften zu katholischen Zusammenk�nften ein, sooft das sinnvoll erscheint.
� 1. Da der Gegenstand, den dieses Dikasterium zu behandeln hat, aufgrund seiner Natur oft Fragen des Glaubens ber�hrt, mu� es in enger Zusammenarbeit mit der Kongregation f�r die Glaubenslehre vorgehen, besonders wenn es sich darum handelt, Dokumente oder Erkl�rungen zu ver�ffentlichen.
� 2. Bei der Behandlung von Fragen gr��erer Bedeutung, welche die getrennten Orientalischen Kirchen betreffen, mu� es vorher die Kongregation f�r die Orientalischen Kirchen h�ren.
Bei dem Rat besteht eine Kommission zum Studium und zur Behandlung der Fragen, die sich aus religi�ser Sicht auf die Juden beziehen; die Kommission wird vom Pr�sidenten desselben Rates geleitet.
P�pstlicher Rat f�r die Familie Art. 139.
Der Rat f�rdert die Seelsorge f�r die Familien und unterst�tzt deren Rechte und W�rde in der Kirche wie auch in der weltlichen Gesellschaft mit dem Ziel, da� diese ihre eigenen Aufgaben immer besser erf�llen k�nnen.
Dem Pr�sidenten steht ein Pr�sidium aus Bisch�fen zur Seite; in den Rat sollen vornehmlich Laien aufgenommen werden, M�nner und Frauen, vor allem Verheiratete, die aus verschiedenen Teilen der Erde kommen.
� 1. Der Rat sorgt daf�r, da� die Lehre der Kirche �ber die Familie in vertiefter Weise bekannt und durch eine geeignete Katechese verbreitet wird; er f�rdert vor allem Studien �ber die Spiritualit�t der Ehe und der Familie.
� 2. Er k�mmert sich in engem Einvernehmen mit den Bisch�fen und ihren Konferenzen darum, da� die menschlichen und sozialen Bedingungen des Instituts der Familie in den verschiedenen Gegenden der Welt sorgf�ltig erforscht werden, und er sorgt gleichfalls daf�r, da� Initiativen, die der Familienpastoral f�rderlich sind, allgemein bekannt gemacht werden.
� 3. Er engagiert sich daf�r, da� die Rechte der Familie auch im sozialen und politischen Leben anerkannt und verteidigt werden; er unterh�lt und f�rdert auch die Ma�nahmen zum Schutz des menschlichen Lebens von der Empf�ngnis an und zur verantwortlichen Fortpflanzung.
� 4. Unbeschadet der Vorschrift des Art. 133 begleitet er die T�tigkeit der Einrichtungen und Vereinigungen, welche sich dem Wohl der Familie widmen.
Der Rat trachtet danach, da� Gerechtigkeit und Frieden in der Welt gem�� dem Evangelium und der Soziallehre der Kirche gef�rdert werden.
� 1. Er erforscht vertieft die Soziallehre der Kirche und setzt sich daf�r ein, da� sie immer weiter verbreitet und bei den Menschen und Gemeinschaften in die Praxis des t�glichen Lebens �bergef�hrt wird, besonders, da� die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern immer mehr vom Geist des Evangeliums durchdrungen werden.
� 2. Er sammelt und stellt Nachrichten und Ergebnisse von Forschungen �ber Gerechtigkeit und Frieden, die Entwicklung der V�lker und die Verletzung von Menschenrechten zusammen, wertet diese aus und bringt die daraus abgeleiteten Schlu�folgerungen den Bischofskonferenzen zur Kenntnis zur deren weiterer Verwendung; er f�rdert auch die Beziehungen zu internationalen katholischen Vereinigungen und anderen Einrichtungen, auch solchen au�erhalb der Kirche, die sich ernsthaft darum bem�hen, da� die Werte der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt verwirklicht werden.
� 3. Er arbeitet vor allem in Zusammenhang mit dem Welttag des Friedens darauf hin, da� zwischen den V�lkern das Bewu�tsein bez�glich der Verpflichtung, den Frieden zu f�rdern, w�chst.
Er pflegt enge Beziehungen zum Staatssekretariat, vor allem dann, wenn es darum geht, Fragen der Gerechtigkeit und des Friedens durch Dokumente oder Erkl�rungen �ffentlich zu behandeln.
P�pstlicher Rat „Cor unum“
Der Rat bringt die Sorge der katholischen Kirche gegen�ber den Hilfsbed�rftigen zum Ausdruck und verfolgt das Ziel, da� die Br�derlichkeit unter den Menschen gef�rdert und die Liebe Christi zum Vorschein kommt.
1� die Gl�ubigen dazu anzuhalten, da� sie ein Zeugnis evangeliumsgem��er Liebe geben und auf diese Weise an der Sendung der Kirche teilnehmen, und sie in dieser Sorge zu best�rken;
2� die Initiativen katholischer Einrichtungen zu f�rdern und zu koordinieren, die sich der Hilfe notleidender V�lker widmen, vor allem derer, die in dringenderen Notf�llen und bei Sch�den zu Hilfe kommen, sowie die Beziehungen zwischen diesen katholischen Einrichtungen und den �ffentlichen internationalen Organisationen zu erleichtern, die in diesem Feld der Wohlfahrt und der Entwicklung t�tig sind;
3� die Projekte und Werke gegenseitiger Sorge und br�derlicher Hilfe engagiert zu begleiten und zu f�rdern, die auf den menschlichen Fortschritt ausgerichtet sind.
Der Pr�sident dieses Rates ist derselbe, der dem P�pstlichen Rat f�r Gerechtigkeit und Frieden vorsteht; er sorgt daf�r, da� die Aktivit�ten beider Dikasterien in enger Verbindung zueinander stehen.
Unter die Mitglieder des Rates sollen auch M�nner und Frauen aufgenommen werden, die katholische Wohlfahrtseinrichtungen gleichsam repr�sentieren sollen, damit desto wirkungsvoller die Vorschl�ge des Rates in die Tat umgesetzt werden k�nnen.
P�pstlicher Rat der Seelsorge f�r die Migranten und Menschen unterwegs
Der Rat wendet die pastorale Sorge der Kirche den besonderen Erfordernissen jener zu, die gezwungen wurden, die eigene Heimat zu verlassen oder die eine solche gar nicht haben; gleichfalls sorgt er daf�r, da� die diesbez�glichen Probleme mit der erforderlichen Sorgfalt bedacht werden.
� 1. Der Rat setzt sich daf�r ein, da� in den Teilkirchen, wenn n�tig auch durch geeignete pastorale Strukturen, den Fl�chtlingen und Asylsuchenden, den Migranten, den Nomaden und den Schaustellern eine wirkungsvolle und spezielle Seelsorge angeboten wird.
� 2. Er f�rdert gleicherma�en bei diesen Kirchen die pastorale Sorge f�r die Seeleute, sei es auf See, sei es in den H�fen, vor allem durch das Apostolat des Meeres, dessen Oberleitung er aus�bt.
� 3. Dieselbe Sorge tr�gt er gegen�ber denjenigen, die auf Flugh�fen und in Flugzeugen angestellt sind oder dort arbeiten.
� 4. Er wirkt darauf hin, da� das christliche Volk, besonders anl��lich der Feier des Welttages f�r die Migranten und die Fl�chtlinge, sich deren N�te bewu�t wird und die eigene br�derliche Haltung diesen gegen�ber wirkungsvoll zum Ausdruck bringt.
Er arbeitet darauf hin, da� Wallfahrten, Studienreisen und Erholungsreisen zur moralischen und religi�sen Bildung der Christen beitragen, und er unterst�tzt die Teilkirchen bei ihrem Bem�hen, da� alle Gl�ubigen, die sich au�erhalb ihres eigenen Wohnsitzes aufhalten, eine geeignete Seelsorge in Anspruch nehmen k�nnen.
Der Rat bringt die Sorge der Kirche f�r die Kranken zum Ausdruck, indem er denen hilft, die ihren Dienst an den Kranken und Leidenden erf�llen, damit ihr Apostolat der Barmherzigkeit, das sie aus�ben, immer besser den neuen Erfordernissen entspricht.
� 1. Aufgabe des Rates ist es, die Lehre der Kirche bez�glich der spirituellen und moralischen Aspekte der Krankheit sowie der Bedeutung des menschlichen Leidens zu verbreiten.
� 2. Er hilft den Teilkirchen, damit die im Gesundheitsdienst T�tigen bei ihrem Bem�hen, ihre T�tigkeit nach Ma�gabe der christlichen Lehre auszu�ben, geistliche Begleitung finden und damit dar�ber hinaus denen, die in diesem Bereich seelsorglich t�tig sind, nicht die geeigneten Mittel zur Verwirklichung ihrer eigenen Aufgabe fehlen.
� 3. Er f�rdert die theoretischen und praktischen Aktivit�ten, die von den internationalen katholischen Vereinigungen oder auch von anderen Einrichtungen in diesem Bereich in verschiedener Weise unternommen werden.
� 4. Er verfolgt aufmerksam die neue Gesetzgebung und neue Forschungsergebnisse bez�glich der Gesundheit mit dem vordringlichen Ziel, da� diesen im pastoralen Handeln der Kirche in geeigneter Weise Rechnung getragen wird.
P�pstlicher Rat f�r die Interpretation von Gesetzestexten
Dem Rat kommt es zu, die mit p�pstlicher Vollmacht bekr�ftigte authentische Interpretation der universalkirchlichen Gesetze vorzutragen, nachdem er in den Angelegenheiten von gr��erer Bedeutung die Dikasterien angeh�rt hat, die f�r die zu pr�fende Materie zust�ndig sind.
Dieses Dikasterium steht den �brigen R�mischen Dikasterien zur Verf�gung, um ihnen dabei zu helfen, da� allgemeine Ausf�hrungsdekrete und Instruktionen, die von diesen herausgeben werden sollen, mit den geltenden Gesetzesvorschriften �bereinstimmen und in der rechten juristischen Form abgefa�t werden.
Demselben m�ssen dar�ber hinaus von dem f�r die �berpr�fung zust�ndigen Dikasterium die allgemeinen Dekrete der Zusammenschl�sse von Bisch�fen vorgelegt werden, damit sie unter juristischem Gesichtspunkt gepr�ft werden.
Auf Antrag der Betroffenen entscheidet er dar�ber, ob partikulare Gesetze und allgemeine Dekrete, die von Gesetzgebern unterhalb der h�chsten Autorit�t erlassen wurden, mit den gesamtkirchlichen Gesetzen �bereinstimmen oder nicht.
Der Rat f�rdert und regelt die Beziehungen mit den Mitgliedern und Gruppierungen von Religionen, die nicht unter dem christlichen Namen zusammengefa�t werden, sowie mit jenen, die in irgendeiner Weise mit einem religi�sem Sinn ausgestattet sind.
Der Rat ist darum bem�ht, da� der Dialog mit den Angeh�rigen anderer Religionen in geeigneter Weise stattfindet und er f�rdert andere Formen der Beziehung zu diesen; er f�rdert geeignete Studien und Zusammenk�nfte mit dem Ziel, da� daraus eine gegenseitige Kenntnis und Wertsch�tzung entsteht, und da� durch das gemeinsame Bem�hen die W�rde des Menschen wie auch seine geistlichen und moralischen Werte gef�rdert werden; er widmet sich auch der Bildung derjenigen, die in diesem Dialog engagiert sind.
Sobald der gegebene Gegenstand das erfordert, mu� er bei der Verwirklichung seiner eigenen Aufgabe in Abstimmung mit der Kongregation f�r die Glaubenslehre vorgehen, und, soweit erforderlich, mit den Kongregationen f�r die Orientalischen Kirchen und f�r die Evangelisierung der V�lker.
Bei diesem Rat besteht eine Kommission, welche die Beziehungen zu den Moslems unter religi�sem Gesichtspunkt f�rdern soll; sie steht unter der Leitung des Pr�sidenten desselben Rates.
P�pstlicher Rat f�r den Dialog mit den nicht Glaubenden
Er f�rdert das Studium des Atheismus als auch des Mangels eines Glaubens und einer Religion, indem er nach deren Ursachen und Folgen in Beziehung zum christlichen Glauben forscht, mit der Zielsetzung, geeignete Hilfsmittel f�r das pastorale Handeln daraus gewinnen zu k�nnen, besonders mit Hilfe katholischer Studieneinrichtungen.
P�pstlicher Rat f�r die Kultur
Der Rat f�rdert die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Bereich der menschlichen Kultur, er unterst�tzt vor allem das Gespr�ch mit den verschiedenen Wissenschafts- und Lehreinrichtungen unserer Zeit, mit dem Ziel, da� sich die weltliche Kultur mehr und mehr dem Evangelium �ffne und die Wissenschaftler, Literaten und Kunstschaffenden sich von der Kirche zum Wahren, Guten und Sch�nen gerufen wissen.
Der Rat hat eine besondere Struktur, bei der zusammen mit dem Pr�sidenten ein Pr�sidium besteht sowie ein weiterer Kreis von Kulturschaffenden aus verschiedenen Bereichen und aus mehreren Regionen der Welt.
Der Rat f�hrt von sich aus geeignete Initiativen durch, die sich auf die Kultur beziehen; er begleitet jene, die von den verschiedenen kirchlichen Einrichtungen initiiert werden, und gew�hrt ihnen, soweit erforderlich, seine Hilfe. Ferner verfolgt er in Abstimmung mit dem Staatssekretariat aufmerksam Aktionsprogramme, welche die Staaten und die internationalen Organisationen unternehmen, um die menschliche Kultur zu f�rdern, und er beteiligt sich und f�rdert je nach Gelegenheit vor allem Zusammenk�nfte und Kongresse im Bereich der Kultur.
� 1. Der Rat besch�ftigt sich mit den Fragen, welche die sozialen Kommunikationsmittel betreffen, mit dem Ziel, da� auch mit deren Hilfe die Heilsbotschaft und der menschliche Fortschritt zur F�rderung der weltlichen Kultur und der Sitten beitragen k�nnen. � 2. Bei der Erf�llung seiner Aufgaben mu� er in enger Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat vorgehen.
� 1. � 1. Dem Rat obliegt die haupts�chliche Aufgabe, in geeigneter und angemessener Form das Handeln der Kirche und der Christen in den vielf�ltigen Formen der sozialen Kommunikationsmittel anzuregen und zu unterst�tzen; und dabei zu helfen, da� Tageszeitungen und Periodica, Kinofilme, Radiosendungen und Fernsehsendung immer mehr von einem christlichen Geist durchdrungen werden. � 2. Mit besonderer Sorge begleitet er die katholischen Tageszeitungen, Periodica, Radiosender und Fernsehsender, damit sie tats�chlich ihrer besonderen Eigenart und Aufgabe entsprechen, indem sie besonders die Lehre der Kirche, wie sie vom Lehramt vorgetragen wird, sowie Nachrichten aus dem religi�sen Bereich richtig und zuverl�ssig verbreiten. � 3. Er f�rdert die enge Verbindung mit den katholischen Vereinigungen, die im Bereich der sozialen Kommunikationsmittel t�tig sind. � 4. Er sorgt daf�r, da� das christliche Volk, insbesondere anl��lich der Feier des Welttags der sozialen Kommunikationsmittel, sich der Aufgabe bewu�t wird, durch die ein jeder gehalten ist, dazu beizutragen, da� diese Mittel die pastorale Sendung der Kirche unterst�tzen.
VI.�MTER
� 1. Die Apostolische Kammer, der ein Kardinal als Camerlengo der hl. R�mischen Kirche vorsteht, den der Vize-Camerlengo gemeinsam mit den �brigen Pr�laten der Kammer unterst�tzt, erf�llt vor allem die Aufgaben, die ihm in dem Spezialgesetz �ber die Sedisvakanz zugewiesen werden. � 2. Bei Sedisvakanz ist es das Recht und die Pflicht des Camerlengo der Heiligen R�mischen Kirche, von allen Verwaltungen, die vom Heiligen Stuhl abh�ngen, auch durch seinen Delegaten Berichte �ber den Verm�gens- und Verwaltungshaushalt anzufordern sowie Informationen �ber au�ergew�hnliche Gesch�fte, die m�glicherweise zu diesem Zeitpunkt im Gange sind, und gleichfalls von der Pr�fektur f�r die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls den abgeschlossenen Gesamthaushalt des vergangenen Jahres sowie den Haushaltsvoranschlag f�r das kommende Jahr zu fordern. Von Amts wegen ist er gehalten, diese Berichte und Berechnungen dem Kardinalskollegium vorzulegen.
Verwaltung der G�ter des Apostolischen Stuhls
Diesem Amt kommt es zu, die G�ter im Eigentum des Heiligen Stuhls zu verwalten, die daf�r bestimmt sind, da� die n�tigen Mittel f�r die Erf�llung der Aufgaben der R�mischen Kurie zur Verf�gung stehen.
Ihm steht ein Kardinal vor, der von einer Gruppe von Kardin�len unterst�tzt wird, und das Amt besteht aus zwei Sektionen, n�mlich der ordentlichen und der au�erordentlichen, die unter der verantwortlichen Leitung eines Pr�laten als Sekret�r steht.
Die ordentliche Sektion verwaltet die G�ter, deren Verwaltung ihr anvertraut sind, wobei sie sich, wenn es gelegen ist, des Rates von Fachleuten bedient; und sie regelt alles, was den juristischen und wirtschaftlichen Stand der Mitarbeiter des Heiligen Stuhls anbelangt; sie wacht �ber die Einrichtungen, die ihrer Verwaltungsleitung unterstellt sind; sie sorgt daf�r, da� alles zur Verf�gung steht, was die ordentliche T�tigkeit der Dikasterien zur Erf�llung ihrer eigenen Zielsetzungen erfordert; sie ist verantwortlich f�r die laufende Buchf�hrung und erstellt den Jahresabschlu� und den Haushaltsvoranschlag.
Die au�erordentliche Sektion verwaltet besondere bewegliche G�ter und hat die Gesch�ftsf�hrung von beweglichen G�tern, die ihr von anderen Einrichtungen des Heiligen Stuhls anvertraut werden.
Pr�fektur f�r die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls
Aufgabe der Pr�fektur ist es, alle G�terverwaltungen, die vom Heiligen Stuhl abh�ngen oder die ihm unterstellt sind, verantwortlich zu leiten, wie autonom sie m�glicherweise auch sind.
Ihr steht ein Kardinal vor, der von einer Gruppe von Kardin�len unterst�tzt wird, und es arbeiten ein Pr�lat als Sekret�r sowie ein oberster Rechnungsf�hrer mit.
� 1. Sie pr�ft die Aufstellungen �ber den Verm�genshaushalt und den Verwaltungshaushalt sowie die j�hrlichen Haushaltsabschl�sse und Haushaltsvoranschl�ge der Verwaltungen, von denen in Art. 176 die Rede ist, und kontrolliert, wo sie es f�r richtig h�lt, Rechnungsb�cher und Belege. � 2. Sie erstellt den Voranschlag sowie die Bilanz f�r den Gesamthaushalt des Heiligen Stuhls und legt beides innerhalb des festgelegten Zeitraums der obersten Autorit�t zur Genehmigung vor.
� 1. Sie wacht �ber die �konomischen Vorhaben der einzelnen Verwaltungen; sie nimmt Stellung zu den Voranschl�gen f�r Aufgaben von gr��erer Bedeutung. � 2. Sie forscht bez�glich der Verm�genssch�den nach, die dem Heiligen Stuhl in irgendeiner Weise entstanden sind, mit dem Ziel, sofern erforderlich den zust�ndigen Gerichten strafrechtliche oder zivilrechtliche Ma�nahmen vorzuschlagen.