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Timestamp: 2018-03-22 19:59:18
Document Index: 104023517

Matched Legal Cases: ['§ 1', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 6', 'Art. 3', 'Art. 3', '§ 2', '§ 3', '§ 1570', '§ 1571', '§ 1572', '§ 1573', '§ 1575', '§ 1576', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 159', '§ 156', '§ 155', '§ 12', '§ 1666', '§ 158', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18']

von Münder, Johannes ; Ernst, Rüdiger ; Behlert, Wolfgang Fach: Recht/ Jura;
Das Buch wendet sich an alle, die sich systematisch mit dem Familienrecht befassen. Es stellt das Familienrecht umfassend und sozialwissenschaftlich reflektiert dar.
Der Schwerpunkt liegt bei den Regelungen der BGB. Es macht die für das Zusammenleben der Geschlechter sowie für die Sozialisation und Erziehung von Kindern relevanten rechtlichen Regelungen verständlich.
Einführung	17
I. Das Ziel: Grundstrukturen verstehen, wichtige Details kennen,
Zusammenhänge erfassen, die soziale Wirklichkeit des Rechts im Blick behalten	17
II. Hinweise auf Lern- und Arbeitsmaterialien	19
Teil 1 Annäherungen	23
§ 1. Familien – Lebensverhältnisse, Verfassung, Politik	23
I. Familien- und Lebensformen im Überblick	23
II. Ehe, Familie, Kinder und Verfassung	29
1. Der Schutz von Ehe und Familie – Art. 6 Abs. 1 GG	30
2. Elternrechte, Kinderrechte und Kindeswohl –
Art. 6 Abs. 2, 3; Art. 1 Abs. 1; Art. 2 Abs. 1 GG	32
3. Die Gleichstellung von nichtehelichen und ehelichen Kindern – Art. 6 Abs. 5 GG	36
4. Gleichberechtigungsgrundsatz (Art. 3 Abs. 2 GG) und
Diskriminierungsverbot (Art. 3 Abs. 3 GG)	37
III. Familie und Politik	38
1. Orientierungen in der Familienpolitik	39
2. Felder von Familienpolitik	41
§ 2. Familienrecht	42
I. Was und wo?	42
1. Das materielle Recht	42
2. Das Verfahrensrecht	44
II. Für wen? Hinweise zum internationalen Familienrecht	45
1. Internationale Abkommen, Gemeinschaftsrecht der EU	47
a) Internationale Abkommen	47
b) EU-Verordnungen	49
2. Überblick über die wichtigsten Begriffe des IPR	50
3. Welches Gericht ist zuständig, welches Recht ist maßgebend?	52
a) Zuständigkeit	52
b) Anwendung des materiellen Rechts	52
III. Das Familienrecht – eine Geschichte der Veränderungen	53
IV. Lässt sich überhaupt noch von einem Familienrecht reden?	58
Teil 2 Partnerschaftsbeziehungen – Von der vorgegebenen Institution zur freien Assoziation	59
§ 3. Die Ehe	59
I. Ehe zwischen Gesetz und Partnerschaftsvereinbarung	60
1. Eheschließung	60
2. Während der Ehe	62
II. Von der gesetzlichen Rollenzuweisung zur Gleichberechtigung	67
III. Internationales Eherecht	69
1. Eheschließung	69
2. Ehewirkungen	69
IV. Trennung und Scheidung	70
1. Trennung und Trennungsfolgen	72
2. Scheidung	73
V. Scheidungsfolgen: Der nacheheliche Unterhalt	75
1. Der Grundsatz: Jeder sorgt für sich selbst	77
2. Die einzelnen Unterhaltstatbestände – ein geschlossener Katalog	77
a) Unterhalt wegen Betreuung eines gemeinsamen Kindes – § 1570 BGB	77
b) Unterhalt wegen Alters – § 1571 BGB	80
c) Unterhalt wegen Krankheit, Gebrechen oder Schwächen – § 1572 BGB	80
d) Unterhalt bis zur Erlangung angemessener Erwerbstätigkeit – § 1573 BGB	80
e) Unterhalt bei Ausbildung, Fortbildung, Umschulung – § 1575 BGB	82
f) Unterhalt aus Billigkeitsgründen – § 1576 BGB	82
3. Begrenzung und Ausschluss des Unterhaltsanspruchs	82
4. Einige allgemeine Grundsätze und ihre Modifizierung	84
VI. Weitere Scheidungsfolgen	85
VII. Hinweise zum Scheidungsverfahren	88
VIII. Internationales Trennungs- und Scheidungsrecht	90
1. Zuständigkeit	90
2. Anwendbares Recht	91
3. Die eingetragene Lebenspartnerschaft – (Kein) Ende der Diskriminierung?	92
I. Die Entstehungsgeschichte	93
II. Grundsätzliches, Begründung der Lebenspartnerschaft	95
III. Wirkungen der Lebenspartnerschaft	96
IV. Trennung, Aufhebung der Lebenspartnerschaft	98
V. Verfahren	98
VI. Internationales Lebenspartnerschaftsrecht	98
VII. Wichtige Fragen außerhalb des LPartG	99
4. Die nichtformalen Lebensgemeinschaften – gesetzliche Vorgaben oder frei gestaltbar?	101
I. Ehemals diskriminiert, heute rechtlich akzeptiert	104
II. Rechtsbeziehungen während der nichtehelichen oder
nichteingetragenen Lebensgemeinschaft	106
1. Die Partner untereinander: Vorrang von Vereinbarungen	106
2. Die Partner im Verhältnis zu Dritten	108
III. Rechtsbeziehungen nach dem Ende nichtehelicher oder nichteingetragener Lebensgemeinschaften	109
IV. Verfahren	111
V. Zukünftiger Gestaltungsbedarf?	112
Teil 3 Rechtliche Verknüpfung der Generationen – Verwandtschaft und Abstammung	113
§ 6. Die Abstammung	113
I. Verwandtschaft, Schwägerschaft: eindeutige Begriffe	114
II. Die Abstammungsregelungen des Gesetzes: Weitgehend plausibel und praktikabel	116
1. Wer ist Mutter, wer ist Vater?	117
a) Ehemann der Mutter	117
b) Freiwillige Anerkennung	118
c) Gerichtliche Feststellung der Vaterschaft	120
2. Anfechtung der Vaterschaft	121
3. Verfahrensrecht	122
III. Recht auf Kenntnis der Abstammung	123
IV. Künstliche Befruchtung und Zeugung: Auflösung naturwüchsiger Vorgaben	125
V. Internationales Abstammungsrecht	127
1. Internationale Zuständigkeit	127
2. Anwendbares Recht	127
Teil 4 Verwandtenunterhalt und öffentliche Sozialleistungen –
schwerpunktmäßig für Kinder, aber auch für (alt gewordene) Eltern	130
§ 7. Der Verwandtenunterhalt	130
I. Grundstrukturen des privaten Verwandtenunterhalts	132
1. Voraussetzungen: Verwandtschaft in gerader Linie, Bedürftigkeit, Leistungsfähigkeit	132
a) Verwandtschaft in gerader Linie	132
b) Bedürftigkeit des Unterhaltsberechtigten	133
c) Die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsverpflichteten	134
2. Die Höhe des Unterhalts – der Bedarf	136
3. Gestaltung, Beginn und Ende des Unterhaltsanspruches	136
4. Reihenfolge: der Unterhaltsverpflichteten, der Unterhaltsberechtigten	138
II. Die „Besonderheit“: Unterhalt gegenüber Kindern	140
1. Bei minderjährigen und unverheirateten Kindern	140
2. Bei volljährigen unverheirateten Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres	141
3. Bei unverheirateten Kindern	141
4. Erziehungs- und Ausbildungskosten	142
III. Die „Besonderheit“: minderjährige Kinder in Einelternfamilien	143
1. Gleichberechtigung ehelicher/nichtehelicher Kinder, Regelbetrag, Dynamisierung	143
2. Mindestunterhalt minderjähriger Kinder: sächliches Existenzminimum statt Regelbetrag	144
3. Verfahren über den Unterhalt – vereinfachtes Verfahren	145
4. Die Anrechnung von Kindergeld und kindbezogener Leistungen auf den Unterhalt	146
IV. Die „Besonderheit“: Unterhalt der (alten) Eltern gegen die (mittelalten) Kinder	147
V. Betreuungsunterhalt zwischen nicht miteinander verheirateten Eltern	148
VI. Internationales Unterhaltsrecht	149
1. Zuständigkeit	149
2. Anwendbares Recht	150
§ 8. Die Berechnung, Geltendmachung und Durchsetzung von Unterhalt	151
I. Die Düsseldorfer Tabelle	151
Düsseldorfer Tabelle (Stand: 1.1.2013)	154
II. Durchsetzung und praktische Realisierung: Einige Verfahrenshinweise	163
III. Das Unterhaltsvorschussgesetz	165
IV. Unterstützung durch die Jugendhilfe	166
§ 9.Öffentliche Sozialleistungen für Kinder – ein Familienleistungsausgleich?	167
I. Kinder und Sozialversicherung	169
1. Rentenversicherung	169
2. Kranken- und Pflegeversicherung	171
3. Unfallversicherung	172
4. Arbeitslosenversicherung	172
II. Entlastung durch Sozialeinkommen	172
1. Mutterschaftsgeld	173
2. Elterngeld, Betreuungsgeld	174
III. Entlastung durch Steuerrecht	176
1. Am Wichtigsten: Kindergeld und Kinderfreibetrag	176
2. Ehegattensplitting – eher Eheförderung statt Elternentlastung	177
IV. Bedürftigkeitsabhängige Sozialleistungen und privatrechtlicher Unterhalt	178
V. Kinder- und Jugendhilfe: Unterstützung der Erziehung, Infrastrukturleistungen	180
VI. Kosten der Aufziehung: die Notwendigkeit von Zukunftsperspektiven	181
Teil 5 Die Erziehung der Kinder	186
§ 10. Das Rechtsverhältnis Eltern-Kinder – Allgemeines und elterliche Sorge	186
I. Allgemeine Rechtsbestimmungen des Eltern-Kind-Verhältnisses –
Geburtsname, Beistandschaftspflicht	187
1. Geburtsname	187
2. Namensänderungen	188
3. Beistands- und Rücksichtspflicht	190
II. Elterliche Sorge – die Inhaber der elterlichen Sorge	190
1. Ausgangspunkt: gemeinsame elterliche Sorge bei Verheirateten	191
2. Die Sorgeerklärung nicht miteinander verheirateter Eltern	191
III. Elterliche Sorge – Inhalt, Ausübung, Beginn und Ende	193
1. Inhalt: Personen- und Vermögenssorge	193
2. Beginn, Ende, Ruhen, Entzug der elterlichen Sorge	194
3. Ausübung: Konsens und Einigung	195
4. Unterstützung für einen Konsens	196
IV. Minderjährige als eigenständige Rechtssubjekte	197
V. Internationales Recht im Eltern-Kind-Rechtsverhältnis	200
1. Zuständigkeit deutscher Gerichte	201
2. Anwendbares Recht	201
§ 11. Die Erziehung – das Personensorgerecht	202
I. Personensorge: allgemeine Regelungen, kaum Details	203
II. Aufenthaltsbestimmungsrecht, Herausgabeverlangen, Verbleibensanordnung	205
1. Die allgemeine Regelungsstruktur	205
2. Herausgabeverlangen bei internationalen Kindesentführungen	207
III. Aufsicht: Erziehung zur Mündigkeit	209
IV. Verfahrenshinweise	210
1.Allgemeine Verfahrenshinweise in Personensorgerechtsangelegenheiten	211
2. Persönliche Anhörung – §§ 159 ff. FamFG	212
3. Gutachten	213
4. Einvernehmen der Beteiligten – § 156 FamFG	214
5. Verfahrensdauer – Vorrang- und Beschleunigungsgebot – § 155 FamFG	215
§ 12. Der zivilrechtliche Kindesschutz – das Wohl des Kindes	216
I. Struktur und Voraussetzungen	216
II. Die realen Gefährdungslagen	219
1. Vernachlässigung	220
2. Körperliche Misshandlung	220
3. Seelische Misshandlung	221
4. Autonomiekonflikte	221
5. Sexueller Missbrauch	222
6. Erwachsenenkonflikte ums Kind/Zuordnungskonflikte	223
III. Die gerichtliche Entscheidung	223
IV. Die Stellung des Jugendamtes	228
V. Die Sicherung des Kindeswohls im Verfahren	229
1. Verfahrenshinweise bei § 1666 BGB	229
2. Der Verfahrensbeistand – Anwalt des Kindes - § 158 FamFG	231
VI. Internationales Recht und Kindeswohlgefährdung	233
1. Zuständigkeit	233
2. Anwendbares Recht	233
§ 13. Elterliche Sorge bei Trennung	233
I. Von der Starrheit zur Flexibilität	235
II. Das Wohl des Kindes als Entscheidungskriterium	237
1. Von der „richtigen“ zur „einvernehmlichen“ Entscheidung	238
2. Wichtige Aspekte bei streitigen Entscheidungen	239
III. Gemeinsame elterliche Sorge und Erziehung bei Getrenntleben	243
IV. Verfahrenshinweise, Konfliktlösung durch Verfahren	245
V. Internationales Recht und elterliche Sorge bei Trennung/Scheidung	246
§ 14. Besonders konfliktträchtig: das Umgangsrecht	248
I. Wessen Recht: Recht des Kindes, Recht des Elternteils?	248
II. Aspekte gerichtlicher Entscheidungen	251
1. Wille des Kindes	251
2. Ausschluss und Einschränkung des Umgangs	253
III. Umgangsrechte dritter Personen	255
IV. Verfahrenshinweise	257
V. Internationales Recht und Umgang	259
§ 15.Die „kleinen Sorgerechte“ – Beteiligung Dritter bei der Erziehung der Kinder	260
I. Stiefeltern – Stiefkinder	261
II. „Stieflebenspartner – Stieflebenspartnerkinder“	263
III. „Nichteheliche Stiefpartner-Kinderverhältnisse“	263
IV. Erziehung außerhalb des Elternhauses: Die rechtliche Bedeutung sozialer Beziehungen	265
§ 16. Auf dem Weg zum Jugendhilferecht: das Eltern-Kind-Verhältnis
unterstützt, ergänzt, ersetzt	268
I. Beistandschaft: Unterstützung der elterlichen Sorge	270
II. Vormundschaft: vollständige Ersetzung der elterlichen Sorge	272
1. Die Voraussetzungen der Vormundschaft und die Bestellung des Vormundes	272
2. Rechtsstellung des Vormunds	274
3. Die Aufgaben des Familiengerichts	275
III. Pflegschaft: Teilweise Ersetzung der elterlichen Sorge	276
IV. Adoption: Von der Erbenverschaffung zum Wohl des Kindes	277
1. Voraussetzung der Adoption	279
2. Einwilligungen, ihre Ersetzung – Zwangsadoption?	281
3. Wirkungen	283
4. Adoption als Jugendhilfe: Vorbereitung, Vermittlung	284
V. Internationales Recht	285
1. Internationales Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht	285
2. Internationales Adoptionsrecht	286
Teil 6 Behinderte und psychisch kranke Volljährige zwischen
Hilfebedürftigkeit und Autonomie	288
§ 17. Das Betreuungsrecht	288
I. Voraussetzungen für eine Betreuung	290
II. Wer wird Betreuer?	292
III. Aufgaben und Rechtsstellung des Betreuers	294
1. Aufgabenkreis	294
2. Die Rechtsstellung des Betreuers	298
3. Finanzielle Ansprüche des Betreuers	300
IV. Verfahrensfragen	301
Ausklang	303
§ 18. Von der gesetzgeberischen Bevormundung zur Mündigkeit – alles in Ordnung?	303
Stichwortverzeichnis	315
Aus: Fachbuch journal 2/2014
[…] Unbeschadet seiner sehr gelungenen sozialwissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Rahmungen enthält das Lehrbuch fraglos auch alles, was man für eine juristische Prüfung im Familienrecht benötigt. […]
Aus: ZKJ - Dr. Martin Menne - 7/2014
Bei dem vorliegenden Band handelt es sich um ein hervorragend eingeführtes, bewährtes Lehrbuch [...] Studierenden und Praktikern der Sozialen Arbeit bietet es einen hervorragenden ersten Einblick in die gesamte Breite des Familienrechts, dessen aktuelle "Baustellen" und seine Handhabung in der Praxis.
Prof. Dr. Johannes Münder war Inhaber des Lehrstuhls für Sozialrecht und Zivilrecht an der Technischen Universität Berlin.
Weitere Titel von Münder, Johannes; Ernst, Rüdiger; Behlert, Wolfgang
Ich hatte mir einen mehr anwendungsbezogenen Charakter gewünscht, es enthält viel theoretisches sozialwissenschaftliches Palaver. Mehr wissenschaftliche und sozialtheoretische Lektüre als Lehrbuch.
Der Stoff ist verständlich erklärt und grafisch gut dargestellt. Obwohl die Materie tiefer bearbeitet werden konnte, hat es mir geholfen und ich kann es empfehlen.
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