Source: https://lp.shipnoski-behnke.de/koerperverletzung/
Timestamp: 2019-06-19 21:01:26
Document Index: 146718053

Matched Legal Cases: ['§ 223', '§ 223', '§ 223', '§ 223', '§ 331', '§ 35', '§ 35']

Körperverletzung1 - Shipnoski & Behnke
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Ihnen wird vorgeworfen, dass Sie eine Körperverletzung begangen haben sollen? Sie sind Beschuldigter in einem Strafverfahren? Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft erhebt Vorwürfe gegen Sie? Wurden Sie bereits angeklagt und suchen einen Verteidiger oder wurde ein Strafbefehl gegen Sie wegen einer Körperverletzung erlassen? Bei uns sind Sie mit Ihren Problemen im Strafrecht richtig!
Als erfahrene Anwaltskanzlei für Strafrecht stehen wir Ihnen als kompetenter Ansprechpartner stets zur Seite! Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Wir helfen Ihnen, sich erfolgreich gegen den Vorwurf der Körperverletzung zu verteidigen.
Ob Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung mit dem Vorwurf Körperverletzung, Strafanzeige wegen Körperverletzung, Anklage, Strafbefehl oder Ladung zur Hauptverhandlung. Als Strafverteidiger befassen wir uns täglich mit den Problemen des allgemeinen Strafrechts, und insbesondere mit Körperverletzungen.
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Ob Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung mit dem Vorwurf Körperverletzung, Strafanzeige wegen Körperverletzung, Anklage oder Ladung zur Hauptverhandlung. Als Strafverteidiger befassen wir uns täglich mit den Problemen des allgemeinen Strafrechts.
Eine fundierte Rechtsberatung in Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ist selbstverständlich nur bei exakter Sachverhaltskenntnis und der Beantragung von Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft möglich. Durch die Akteneinsicht gewinnen wir als Strafverteidiger bei dem Vorwurf einer Körperverletzung wichtige Informationen, welche für die anwaltliche Beratung entscheidend sind. Aus der Akte wird auch ersichtlich, ob es bereits Zeugen gibt und ob bzw. was diese bereits ausgesagt haben. Gemeinsam mit Ihnen wird sodann der wesentliche Akteninhalt erörtert und eine optimale Taktik zur Strafverteidigung vorbereitet, um Ihr Ziel zu erreichen.
Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung – Effektive Strafverteidigung
Je schneller wir als Rechtsanwälte und Verteidiger mit der strafrechtlichen Bearbeitung mandatiert wird, desto eher können wir auf den Ausgang Ihres Verfahrens Einfluss nehmen. Bereits im polizeilichen Ermittlungsverfahren stellen wir die Weichen für einen erfolgreichen Ausgang des Verfahrens.
Was droht bei Körperverletzung; § 223 StGB?
Ermittlungsverfahren Körperverletzung – Körperliche Misshandlung
Eine Körperverletzung im Sinne des § 223 StGB ist von Gesetztes wegen durch zwei unterschiedliche Tatmodalitäten möglich: Es handelt sich dabei um die „körperliche Misshandlung“ bzw. eine „Gesundheitsschädigung“.
Der juristischen Definition nach ist eine körperliche Misshandlung jede üble, unangemessene Behandlung, durch die das Opfer in seinem körperlichen Wohlbefinden oder in seiner körperlichen Unversehrtheit mehr als nur unerheblich beeinträchtigt wird. Eine solche Beeinträchtigung wird unstreitig bei „substanzverletzenden“ Einwirkungen wie Beulen, Wunden, Einbußen von Gliedern, Organen oder Zähnen gegeben sein. Daneben kann u. a. auch das Hervorrufen körperlicher Funktionsstörungen wie z. B. Erbrechen oder Schlaf- und Konzentrationsstörungen den Straftatbestand des § 223 StGB erfüllen. Entscheidend ist alleine der Einzelfall, weshalb eine genaue Prüfung der konkreten Fallumstände unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechungsentwicklung erforderlich ist.
Unter einer Gesundheitsschädigung im Sinne des Körperverletzungsstraftatbestandes gem. § 223 StGB versteht der Strafjurist jedes Hervorrufen oder Steigern eines pathologischen (krankhaften) Zustandes, wobei die Art der Schädigungshandlung grundsätzlich gleichgültig ist.
Eine Gesundheitsschädigung kann daher durch eine Infektion, wie etwa Anstecken mit einer Geschlechtskrankheit oder AIDS geschehen, durch das nicht ärztlich begründete Verschreiben bzw. Verabreichen von Medikamenten, durch exzessive Anwendung von Röntgenstrahlung oder aber auch durch eine Beleidigung oder Mitteilung einer (fingierten) Schreckensnachricht.
Darüber hinaus ist die Tatmodalität der Gesundheitsschädigung, anders als die Variante der körperlichen Misshandlung, nicht auf Beeinträchtigungen des körperlichen Zustandes beschränkt. Auch die Erregung oder Steigerung einer psychischen Störung kann daher eine Gesundheitsschädigung darstellen, sofern diese einen medizinisch bedeutsamen Krankheitswert besitzt, was im Einzelfall zu prüfen ist.
Das allgemeine Strafrecht ist im Strafgesetzbuch (StGB) geregelt und beinhaltet die in der Praxis häufigsten Straftatbestände, wie beispielsweise:
Das allgemeine Strafrecht stellt in der Praxis unser Hauptarbeitsgebiet dar. Bei den Ermittlungsbehörden und Gerichten werden die allgemeinen Strafsachen meist durch entsprechende Abteilungen bearbeitet. Die Staatsanwälte, Amtsanwälte und Richter sind sehr erfahren und kompetent auf dem jeweiligen Rechtsgebiet. Zudem ist das allgemeine Strafrecht sehr sehr komplex. Die Strafandrohungen der Straftatbestände und die sonstigen Rechtsfolgen bei Verurteilungen wegen eines Deliktes aus dem allgemeinen Strafrecht sind gravierend und reichen von Geldstrafen bis zu mehrjährigen Haftstrafen, teilweise ohne Bewährungsmöglichkeit. Wird gegen Sie wegen des Verdachts eines voranstellend genannten Deliktes aus dem allgemeinen Strafrecht ein Ermittlungs- bzw. Strafverfahren gegen Sie geführt oder wurde bereits ein Strafbefehl erlassen, sollten Sie sich daher auch unbedingt durch einen erfahrenen und kompetenten Strafverteidiger beraten und verteidigen lassen.
Berufung, Revision, Einspruch
Die Berufung ist im Strafrecht ausschließlich gegen Urteile möglich, die in erster Instanz vor einem Amtsgericht (Strafrichter oder Schöffengericht) verhandelt worden sind. Es besteht mit Ausnahme von Jugendstrafverfahren die Möglichkeit, erst Berufung und dann Revision einzulegen.
Die Berufungsverhandlung ist eine komplett neue Tatsacheninstanz, in der das Strafverfahren völlig neu verhandelt wird. Die Uhr wird quasi auf Null gestellt. Das Berufungsgericht ist weder an das Urteil des Amtsgerichts gebunden und kann gänzlich anders entscheiden als das erstinstanzliche Gericht. Alle Zeugen werden noch einmal gehört und alle Beweise müssen erneut in den Prozess eingeführt und bewertet werden. Im Einzelfall kann die Berufung auf bestimmte Beschwerdepunkte beschränkt werden, zum Beispiel auf einzelne Taten oder das Strafmaß.
In der Berufung gilt grundsätzlich das Verbot der Verschlechterung. Das bedeutet, dass sofern nicht auch die Staatsanwaltschaft Berufung einlegt, das gegen Sie gefällte Urteil nicht schlechter werden kann, es kann somit nicht zu Ihren Lasten abgeändert werden.
Legt lediglich der Angeklagte gegen das Urteil Berufung ein – dann gilt das Verbot der Verschlechterung (sog. reformatio in peius), gem. § 331 Abs. 1 StPO – darf das Urteil aus der ersten Instanz in der Berufung nicht zum Nachteil des Angeklagten abgeändert werden, es kann in dem Fall also nur besser werden.
Dieses Spezialgebiet regelt Vergehen im Zusammenhang mit Drogen.
Gesetzlich geregelt ist das Betäubungsmittelstrafrecht im Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln(Betäubungsmittelgesetz – BtMG). Dieses Gesetz definiert, welche Drogen illegal sind und welche Handlungen unter Strafe gestellt ist. In der täglichen Praxis besonders relevante Drogen sind Cannabisprodukte (Marihuana und Haschisch), Kokain, Heroin oder auch sog. „Partydrogen“, wie bspw. Amphetamin („Speed“) oder „Ecstasy“. Strafbarer kann hier insbesondere der Anbau, das Herstellen, der Handel, die Einfuhr nach und die Ausfuhr aus Deutschland, das Veräußern, die Abgabe, das sonstige in den Verkehr bringen, der Erwerb und das sonstige sich Verschaffen und der bloße Besitz sein. Der reine Eigenkonsum ohne Beteiligung am Betäubungsmittelverkehr ist hingegen nicht strafbar.
Besonderheiten des Betäubungsmittel-Strafrechts:
Teilweise sehr hohe Strafandrohungen:
Die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss kann eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit darstellen, was zu einem Verlust der Fahrerlaubnis oder einem Fahrverbot führen kann. Aber auch der bloße Umgang mit Betäubungsmitteln kann bereits Auswirkungen auf den Erwerb oder den Besitz der Fahrerlaubnis haben, wenn sich hieraus – wie etwa beim straflosen Konsum von Betäubungsmitteln oder gar einer an sich ebenfalls straflosen Betäubungsmittelabhängigkeit – Anhaltspunkte für eine Ungeeignet zum Führen von Kraftfahrtzeugen ergeben.
Sehr häufig sind Beschuldigte in Betäubungsmittelstrafverfahren auch drogenabhängig. Hier besteht unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, die Vollstreckung einer drohenden oder bereits erlassenen Freiheitsstrafe von max. (noch) 2 Jahren zurückzustellen oder gar von einer Anklage abzusehen, wenn sich der Beschuldigte in einer Drogentherapie befindet oder sich in eine solche begibt („Therapie statt Strafe“ – §§ 35, 37 BtMG). Die Zeit der Therapie kann auf die Freiheitsstrafe bis auf einen Rest von zwei Dritteln angerechnet werden; dieser Rest kann dann i.d.R. zur Bewährung ausgesetzt werden. Ist eine Freiheitsstrafe im Einzelfall ggf. nicht mehr zu verhindern, bildet der § 35 BtMG nicht selten die einzige Chance, die Verbüßung im Strafvollzug ganz oder zumindest teilweise zu verhindern.
Neben den vorgenannten Besonderheiten werden in Betäubungsmittelstrafsachen nicht selten Haftbefehle vollstreckt sowie Durchsuchungen, Telefonüberwachungen und andere verdeckte Ermittlungen, wie u.a. Observationen, der Einsatz von „Lockspitzeln“ und andere – stark in Grundrechte eingreifende – Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt.
All diese und zahlreiche weitere Besonderheiten machen das Betäubungsmittelstrafrecht zu einem in der Praxis nicht nur sehr bedeutsamen, sondern vor allem auch sehr schwierigen Rechtsgebiet, welches auch in besonderem Maße Anforderungen an die Erfahrung und Kompetenz des Verteidigers stellt.
Wird gegen Sie der Tatvorwurf einer Verkehrsstraftat oder Verkehrsordnungswidrigkeit erhoben, sollten Sie dies daher nicht auf die „leichte Schulter“ nehmen. Erhalten Sie einen Anhörungsbogen, eine Vorladung von der Polizei oder gar eine Anklageschrift, einen Strafbefehl, einen Bußgeldbescheid o.ä., ist Ihnen daher zu empfehlen, sich schnellstmöglich an einen erfahrenen Anwalt für Strafrecht zu wenden.
Sexual-Strafrecht
Ermitteln die Strafverfolgungsbehörden gegen eine Person wegen des Verdachts eines Sexualdeliktes so hat dies häufiger als in allen anderen strafrechtlichen Deliktsbereichen traumatische Folgen für das Leben der beschuldigten Person. Die Erfahrung zeigt, dass die Mandanten mit der Situation zunächst meist völlig überfordert, hilflos und blockiert sind. Wird z.B. der Vorwurf einer sexuellen Nötigung, Vergewaltigung, eines sexuellen Missbrauchs von Kindern, des Besitzes von Kinderpornografie oder eines anderen Sexualdeliktserhoben, so kann allein der Verdacht erhebliche negative Auswirkungen auf weite Lebensbereiche des Beschuldigten haben, unabhängig davon, ob die Beschuldigung zu Recht oder zu Unrecht erhoben wird. Nicht selten ist die berufliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche/soziale Existenz des Beschuldigten allein durch den Verdacht einer Sexualstraftat bedroht. Problematisch ist oft auch, dass dieser Bereich mit einer hohen Emotionalisierung einhergeht und in hohem Maße schambesetzt ist und sich die um Rat suchenden Mandanten weder an Freunde, Familienangehörige oder sonstige Vertraute wenden können oder wollen. Nicht selten scheuen sich die Mandanten auch, sich an einen Strafverteidiger zu wenden bzw. mit diesem offen zu reden. Kommt es – was in Fällen des Sexualstrafrechts nicht selten geschieht – zu vorläufigen Festnahmen, Verhaftungen und Untersuchungshaft, so sind die Folgen für den Beschuldigten natürlich noch ungleich schwerer.
Zentrale Strafvorschriften sind :
nach dem Gesetz nur Freiheitsstrafen bis zu 15 Jahren in Betracht. Bei nicht wenigen Delikten beträgt schon die gesetzliche Mindeststrafe zwei oder mehr Jahre, so dass auch in vielen Fällen keine Bewährungsstrafen mehr in Betracht kommen. U.a. wegen der hohen Strafandrohung bei Sexualdelikten werden in Sexualstrafverfahren nicht selten auch Haftbefehle erlassen und Beschuldigte in Untersuchungshaft genommen. Wie hoch die Strafe im Falle einer Verurteilung wegen eines Sexualdeliktes genau ist, hängt aber von vielen Einzelfaktoren ab, die das Gericht bei der Strafzumessung im Rahmen einer Gesamtwürdigung berücksichtigen muss. Wenn man sich als Beschuldigter an einen erfahrenen und kompetenten Strafverteidiger und Spezialisten für Sexualstrafrecht (Fachanwalt für Strafrecht) wendet, kann in
vielen Fällen durch eine geeignete Verteidigungsstrategie auf die für eine Strafzumessung relevanten Umstände positiv Einfluss genommen werden.
die Allgemeinheit gefährlich ist. Bei der freiheitsentziehenden Maßregel der Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus handelt es sich um eines der „schärfsten Schwerter“ des Strafrechts überhaupt, da die Einweisung zeitlich unbefristet ist und eine Entlassung erst in Betracht kommt, wenn das Gericht der Auffassung ist, dass die Gründe für die Anordnung nicht mehr vorliegen und von dem Beschuldigten
keine Gefahr mehr ausgeht. Die Verweildauer ist unterschiedlich, beträgt in NRW aber im Durchschnitt mehr als 8 Jahre, bei etwa einem Drittel aller Fälle sogar 10 Jahre und länger.
Aufgrund der beschriebenen und weiteren zahlreichen Besonderheiten im Bereich des Sexualstrafrechts ist es besonders wichtig, dass man sich umgehend an einen erfahrenen und kompetenten Rechtsanwalt und Verteidiger wendet. Erlangt man Kenntnis davon, dass gegen einen wegen eines Sexualdeliktes ermittelt wird, z.B. durch eine Vorladung zur Vernehmung bei Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gericht oder durch eine Anklageschrift bzw. einen Strafbefehl oder schlimmstenfalls durch eine Durchsuchung oder Verhaftung, sollte man umgehend einen Strafverteidiger kontaktieren. Das Recht hierzu steht dem Beschuldigten immer zu. In jedem Falle sollte man von seinem Schweigerecht Gebrauch machen und ohne vorherige Rücksprache mit dem Verteidiger keinerlei Aussage machen.
Selbstverständlich übernehmen wir Pflichtverteidigungen. Gerne beraten wir Sie bei der Frage, ob in Ihrem Fall die Voraussetzungen einer Pflichtverteidigung vorliegen. Haben Sie von einem Gericht – meist direkt zusammen mit einer Anklageschrift – die Aufforderung erhalten, innerhalb einer Frist einen Pflichtverteidiger zu benennen, melden Sie sich unverzüglich bei uns. Wir zeigen direkt gegenüber dem Gericht Ihre Verteidigung an und beantragen die Beiordnung als Pflichtverteidiger.
Überlassen Sie die wichtige Frage, wer Sie in einem Strafverfahren verteidigen soll, nicht Anderen. Auch ein Pflichtverteidiger sollte stets der „Anwalt des Vertrauens“ sein!