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Timestamp: 2016-10-23 01:28:36
Document Index: 254550004

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 93/06 (29.11.2006)
U 93/06
K.________, 1965, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Andrea M�ller-Ranacher, R�mistrasse 3, 8024 Z�rich,
SWICA Versicherungen AG, R�merstrasse 38, 8400 Winterthur, Beschwerdegegnerin
K.________, geboren 1965, stammt aus dem Kosovo, ist mit einem Landsmann verheiratet, welcher eine Rente der Invalidenversicherung bezieht, hat einen Adoptivsohn (geboren 1992) und erwarb 1999 das Schweizer B�rgerrecht. Sie war als Verkaufsmitarbeiterin von Coop, (nachfolgend: Arbeitgeberin), bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend: SWICA oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unf�lle versichert, als der von ihr gelenkte Opel Vectra am 14. April 2003 auf der Autobahn A1 bei einer signalisierten H�chsgeschwindigkeit von 60 km/h im Sch�neich-Tunnel in Z�rich von einem Lastwagen beim Spurwechsel (von der mittleren auf die rechte Fahrspur) touchiert wurde. Der Personenwagen geriet auf der rechten Fahrspur ins Schleudern, drehte sich vor dem Lastwagen zweimal um die eigene Achse und kam an der Tunnel-Wand auf der linken Fahrspur zum Stillstand. Dabei hielt die Versicherte den Kopf gerade in Fahrtrichtung, ohne diesen bei der Kollision anzuschlagen. Der Airbag �ffnete sich nicht. Obwohl ihr Auto fahrbar blieb, liess sie sich von der Polizei an ihren Wohnort fahren. Der noch am Unfalltag wegen Kopf-, Bauch- und R�ckenschmerzen mit Ausstrahlung in die Nacken- und Schulterregion konsultierte Dr. med. S.________ fand keine �usseren Verletzungen und keine Einschr�nkungen der Beweglichkeit der Halswirbels�ule (HWS) bei wenig Schmerzen in der mittleren und unteren HWS sowie der oberen Brustwirbels�ule (BWS). Er konnte keine neurologischen Defizite feststellen, diagnostizierte ein "kranio-cervicales Beschleunigungstrauma", attestierte eine volle Arbeitsunf�higkeit f�r die Dauer vom 14. bis 21. April 2003 und verordnete eine medikament�se Therapie. Die SWICA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Ab 22. April 2003 war K.________ wieder voll arbeitsf�hig. Es folgten weitere Arztkonsultationen. Am 27. Oktober 2003 k�ndigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis mit der Versicherten zum 31. Dezember 2003. Vom 10. November bis 4. Dezember 2003 bescheinigte ihr Dr. med. S.________ wegen Krankheit sowie ab 5. Dezember bis auf weiteres wegen Unfall eine volle Arbeitsunf�higkeit (Zwischenbericht vom 7. Juni 2004). Mit R�ckfallmeldung vom 27. Februar 2004 liess K.________ die SWICA um �bernahme ihrer erneut geklagten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen als Folge des Unfalles vom 14. April 2003 ersuchen. Nach verschiedenen Abkl�rungen, unter anderem einer polydisziplin�ren Begutachtung durch die Dres. med. M.________ und H.________ (die Expertise datiert vom 23. Februar 2005; nachfolgend: polydisziplin�res Gutachten), verneinte die SWICA mit Verf�gung vom 23. M�rz 2005 r�ckwirkend die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges der �ber den 31. Oktober 2003 hinaus anhaltend geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 14. April 2003, stellte s�mtliche Versicherungsleistungen ein und verzichtete ausdr�cklich auf eine R�ckforderung der seit November 2003 ausgerichteten Taggelder und Heilungskosten. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 7. Juni 2005).
Die hiegegen erhobene Beschwerde der K.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 27. Dezember 2005 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst K.________ unter Aufhebung des kantonalen Gerichts- und des Einspracheentscheides beantragen, "es sei festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin �ber den 31. Oktober 2003 hinaus und bis auf weiteres Leistungen aus der Unfallversicherung zu erbringen habe."
W�hrend die SWICA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung. Am 25. August 2006 l�sst die Versicherte eine Stellungnahme zur Vernehmlassung der SWICA einreichen.
Fest steht, dass die volle Arbeitsunf�higkeit und Behandlung zwischen 10. November und 4. Dezember 2003 gem�ss Bericht des Dr. med. S.________ vom 7. Juni 2004 wegen Krankheit erfolgte. Unbestritten ist sodann, dass die SWICA mit Blick auf die am 27. Februar 2004 r�ckfallweise zum Unfall vom 14. April 2003 angemeldeten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen die Leistungspflicht anerkannte, ab 5. Dezember 2003 bis Ende Februar 2005 ein Taggeld ausrichtete und bis M�rz 2005 die Heilbehandlung �bernahm. Mit Verf�gung vom 23. M�rz 2005 stellte sie s�mtliche Leistungen ein und verneinte r�ckwirkend die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges zwischen Unfall und den ab 1. November 2003 geklagten Gesundheitsst�rungen. Dennoch verzichtete die Beschwerdegegnerin ausdr�cklich auf eine R�ckforderung der seither erbrachten Versicherungsleistungen. Verf�gungsgegenstand bildet folglich - wie das kantonale Gericht richtig erkannt hat - nur die Leistungseinstellung ab M�rz 2005 mit Wirkung ex nunc et pro futuro, zumal erst nach Abschluss des normalen, unfallbedingt erforderlichen Heilungsprozesses zu pr�fen ist, ob die geklagten Beschwerden zum Unfall ad�quat kausal sind (vgl. BGE 130 V 384 Erw. 2.3.1 mit Hinweisen).
Streitig und zu pr�fen ist daher, ob die Vorinstanz mit angefochtenem Entscheid zu Recht die Einstellung s�mtlicher Versicherungsleistungen ab M�rz 2005 best�tigt hat.
3.1 Das kantonale Gericht hat die nach der Rechtsprechung f�r den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) geltenden Voraussetzungen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden im Allgemeinen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 und 3.2) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt hinsichtlich der Ausf�hrungen zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Besonderen bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) und Folgen eines Unfalles nach Schleudertrauma der HWS (BGE 117 V 359 ff.) bzw. einer diesem �quivalenten Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle, soweit nicht eine ausgepr�gte psychische Problematik vorliegt (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Darauf wird verwiesen.
3.2 Erg�nzend ist auf die Ausf�hrungen des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts in Erw�gung 1.2.2 des Urteils O. vom 23. Mai 2006, U 5/06, hinzuweisen:
Die Ad�quanzbeurteilung nach HWS-Distorsionen (ohne organisch nachweisbare Unfallfolgesch�den) hat grunds�tzlich nach der in BGE 117 V 366 ff. Erw. 6a und 6b sowie 382 ff. Erw. 4b dargelegten Rechtsprechung mit ihrer fehlenden Differenzierung zwischen k�rperlichen und psychischen Beschwerden zu erfolgen (zum Ganzen: BGE 123 V 99 Erw. 2a, 119 V 335, 117 V 359 und 382 ff. Erw. 4b; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 [Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01], 2000 Nr. U 395 S. 317 f. Erw. 3 [Urteil Z. vom 2. Juni 2000, U 160/98]; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2). Von diesem Grundsatz ist abzuweichen, wenn die zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur ausgepr�gten psychischen Problematik aber unmittelbar nach dem Unfall ganz in den Hintergrund treten oder die physischen Beschwerden im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben. Diesfalls ist die Pr�fung der ad�quaten Kausalit�t praxisgem�ss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall gem�ss BGE 115 V 133 ff. vorzunehmen (BGE 123 V 99 Erw. 2a; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 [Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01]). Ebenfalls nach BGE 115 V 133 ff. vorzugehen ist, wenn bei einer versicherten Person bereits vor dem Unfall psychische Beschwerden vorlagen, die durch das Unfallereignis verst�rkt wurden. Denn diesfalls kann nicht von einem vielschichtigen somatisch-psychischen Beschwerdebild - d.h. einem komplexen Gesamtbild von aus dem Unfall hervorgehenden psychischen Beschwerden und von ebenfalls (nat�rlich) unfallkausalen organischen Beschwerden - gesprochen werden, welches einer Differenzierung kaum zug�nglich ist, weshalb die Voraussetzungen f�r die Rechtsprechung zum ad�quaten Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen der HWS oder �quivalenten Verletzungsmechanismen (BGE 117 V 359) nicht erf�llt sind (RKUV 2000 Nr. U 397 S. 327 [Urteil F. vom 8. Juni 2000, U 273/99]). Schliesslich gelangt die Rechtsprechung zu psychogenen Unfallfolgen trotz erlittener HWS-Distorsion auch dann zur Anwendung, wenn die (erst) im Anschluss an den Unfall aufgetretenen psychischen St�rungen nicht zum typischen, auch depressive Entwicklungen einschliessenden (BGE 117 V 360 Erw. 4b; Urteil A. vom 21. M�rz 2003, U 335/02, Erw. 3.2 [in HAVE 2003 S. 339]) Beschwerdebild eines HWS-Traumas geh�ren, sondern vielmehr als eine selbstst�ndige, sekund�re - mithin von blossen (Langzeit-)Symptomen der anl�sslich des Unfalls erlittenen HWS-Distorsion zu unterscheidende - Gesundheitssch�digung zu qualifizieren sind, wobei f�r die Abgrenzung insbesondere Art und Pathogenese der St�rung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren oder der Zeitablauf von Bedeutung sind (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80 Erw. 2b [Urteil B. vom 12. Oktober 2000, U 96/00]). W�rden psychische Beschwerden, die im Anschluss an einen Unfall mit Distorsionsverletzung der HWS auftreten, ungeachtet ihrer Pathogenese stets nach den Kriterien gem�ss BGE 117 V 366 f. Erw. 6a auf ihre Ad�quanz hin �berpr�ft, best�nde die Gefahr, identische nat�rlich kausale psychische Unfallfolgen ad�quanzrechtlich allein deshalb unterschiedlich zu beurteilen, je nachdem, ob beim Unfall zus�tzlich eine Distorsionsverletzung der HWS (oder ein �quivalenter Verletzungsmechanismus) auftrat oder nicht, was nicht angeht (Urteil P. vom 30. September 2005, U 277/04, Erw. 2.2 und Erw. 4.2.2, insbesondere mit Hinweis auf RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79 ff. Erw. 2b [Urteil B. vom 12. Oktober 2000, U 96/00]); siehe auch Urteil R. vom 25. Januar 2005, U 106/03, Erw. 5.3; zum Ganzen: Urteil A. vom 13. Februar 2006, U 462/04, Erw. 1.2).
Gem�ss polydisziplin�rem Gutachten (S. 17) bestanden - jedenfalls im Begutachtungszeitpunkt (die spezialmedizinischen Untersuchungen fanden zwischen 22. November 2004 und 4. Januar 2005 statt) - aus somatischer Sicht (neurologisch und rheumatologisch) keine objektivierbaren Unfallfolgen mehr. Bildgebende Untersuchungen der Hals- und Lendenwirbels�ule sowie eine cranio-cerebrale MRI-Abkl�rung zeigten kein objektivierbares Substrat f�r die subjektiv geklagten Beschwerden. Hinsichtlich fehlender, somatisch erkl�rbarer Unfallfolgen hat die SWICA gest�tzt auf das polydisziplin�re Gutachten zu Recht mit vorinstanzlich best�tigtem Einspracheentscheid an der Einstellung s�mtlicher Versicherungsleistungen ab M�rz 2005 festgehalten. Soweit die Beschwerdef�hrerin unter Berufung auf Berichte der Dres. med. E.________ und L.________ sinngem�ss behauptet, es sei eine anhaltende Behandlung somatischer Unfallfolgen erforderlich, legten die behandelnden �rzte nicht dar, worin die angeblich behandlungsbed�rftigen K�rpersch�digungen im Einzelnen best�nden. Es finden sich in den umfangreichen medizinischen Unterlagen auch keine Hinweise darauf, dass ab M�rz 2005 somatisch klar fassbare Gesundheitsst�rungen vorhanden waren, welche mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) in einem urs�chlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 14. April 2003 standen.
Von keiner Seite wird bestritten, dass die Beschwerdef�hrerin am 14. April 2003 ein sogenanntes Schleudertrauma der HWS erlitt und nach diesem Unfall psychisch erkrankte. Sie umschrieb die direkt nach dem Unfall geklagten Gesundheitsst�rungen als "Schock, Unwohlsein, nachtr�gliches Kopfweh [und] R�ckenbeschwerden" (Angaben vom 30. Juni 2003). Erg�nzend wies Dr. med. S.________ auf Nacken-, Schulter- und Bauchschmerzen sowie eine vermehrte Vergesslichkeit hin (Bericht vom 29. August 2003). Ab dem Unfalltag war die Versicherte w�hrend acht Tagen voll arbeitsunf�hig. Anschliessend konnte sie ihre angestammte T�tigkeit ab 22. April 2003 mit dem bisherigen Vollpensum wieder aufnehmen. Nach den zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid (S. 7), welche zu Recht unbestritten blieben, kam es in der Folge des Unfalles und der Wiederaufnahme der Arbeit zun�chst zu einer Besserung der Beschwerden, welche ab Ende April 2003 eine Verl�ngerung der Intervalle zwischen den weiteren Arztkonsultationen auf fast zwei Monate erm�glichte. Laut den ausf�hrlich und sorgf�ltig dargestellten Angaben der Beschwerdef�hrerin im Rahmen der psychiatrischen Teilbegutachtung durch Dr. med. M.________ k�ndigte die Arbeitgeberin gegen Ende Oktober 2003 den Arbeitsvertrag wegen angeblich - von der Versicherten jedoch bestrittener - ungen�gender Arbeitsleistung. Das nach eigener Wahrnehmung der Beschwerdef�hrerin als ausserordentlich unehrlich und herabw�rdigend empfundene Verhalten ihrer Chefin am Tag der K�ndigung kr�nkte die Versicherte so sehr, dass sie in dieser Situation "explodieren" wollte und am folgenden Tag den Hausarzt konsultieren musste. Dieser behandelte in der Folge eine krankheitsbedingte Bronchopneumonie. Nebst einer zum gr�ssten Teil unfallfremd vorbestehenden morbiden Adipositas, einem massiven Nikotinabusus und erheblichen psychosozialen Belastungsfaktoren (invalider Ehemann, Infertilit�t, Zuzug des nach kosovarischer Sitte von einer Schw�gerin f�r die Versicherte geborenen Neffen, welchen die Beschwerdef�hrerin ab Geburt adoptieren konnte, Arbeitsplatzverlust und fehlende Berufsbildung) wurden gem�ss polydisziplin�rem Gutachten (S. 11) unter anderem folgende, psychisch bedingte Diagnosen (alle nach ICD-10) gestellt:
- �ngstlich-depressive posttraumatische Anpassungsst�rung mit erheblichem somatischem Syndrom bzw. vegetativer Dysfunktion sowie dissoziativen Ph�nomenen (F43.25) und Verdacht auf posttraumatische Belastungsst�rung (F43.1),
- aktuell anhaltende Depression etwa mittleren Schweregrades (F34.8),
- Panikst�rung (F41.0) und
- chronisches Schmerzsyndrom mit erheblichem psychischem Anteil (F54).
Fest steht, dass die Infertilit�t der Versicherten nicht in einem urs�chlichen Zusammenhang mit dem Unfall steht und sie unter den Folgen dieser Unfruchtbarkeit schon vor dem Unfall litt. Gleiches gilt in Bezug auf die k�rperlich stark belastenden Faktoren einer vorbestehenden massiven Adipositas (Gewicht von 119 kg bei einer Gr�sse von 175 cm) und eines ebensolchen Nikotinabusus (40-50 Zigaretten t�glich). Den bereits 1992 ab Geburt adoptierten Sohn konnte sie erst im Mai 2004 - rund ein halbes Jahr vor der psychiatrischen Begutachtung - in die Schweiz zu sich holen. Traten bis dahin im Sinne eines psychisch belastenden Vorzustandes Suizidgedanken auf, bestand nach dem Zuzug ihres Adoptivsohnes in die Schweiz keine aktive Suizidalit�t mehr (psychiatrisches Teilgutachten S. 9). Dr. med. M.________ vertrat die Auffassung, dass im Anschluss an den Unfall von Anfang an eine psychiatrische Behandlung indiziert gewesen sei. Mit nachvollziehbarer und �berzeugender Begr�ndung legten die Spezial�rzte im polydisziplin�ren Gutachten dar, dass betreffend die mannigfaltigen psychosomatischen Beschwerden viele Anzeichen auf nicht-organisches Krankheitsverhalten hindeuteten, so zum Beispiel nebst der diffusen Symptombeschreibung die hohe Schmerzbewertung, die weitgehende Erfolglosigkeit der bisherigen Behandlungen, das nicht plausible Ausmass der demonstrierten Behinderung im Vergleich zu den klinischen und bildgebenden Befunden sowie die sehr tiefe Bewertung der eigenen Leistungsf�higkeit im PACT-Test. Zudem wiesen die Gutachter ausdr�cklich auf Compliance-Probleme hin, da gem�ss negativem Serumspiegel die �rztlich verordneten und angeblich regelm�ssig angewendeten Medikamente Mefenacid und Zoloft nicht oder nur sehr unregelm�ssig eingenommen w�rden. Demnach steht gest�tzt auf das polydisziplin�re Gutachten fest, dass die seit 5. Dezember 2004 anhaltende Arbeitsunf�higkeit im Wesentlichen psychisch bedingt ist und seit dem Unfall von Anfang an eine psychiatrische Behandlung indiziert war. Dieses Gutachten ist f�r die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, ber�cksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden; zudem ist es in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge sowie der medizinischen Situation einleuchtend und enth�lt begr�ndete Schlussfolgerungen (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Somit kommt dieser Expertise grunds�tzlich volle Beweiskraft zu.
Aus dem Gesagten folgt, dass die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur vorliegenden ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, weshalb hier - wie das kantonale Gericht im Ergebnis richtig erkannt hat - die Pr�fung der ad�quaten Kausalit�t praxisgem�ss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall gem�ss BGE 115 V 133 ff. vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen; Erw. 3.2 hievor).
7.1 Nach der Rechtsprechung werden einfache Auffahrunf�lle in der Regel als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen qualifiziert (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237 Erw. 5.1.2 mit Hinweisen [Urteil C. vom 15. M�rz 2005, U 380/04]). Im vorliegenden Fall handelt es sich indessen nicht um einen Auffahrunfall, sondern um eine Streifkollision anl�sslich eines Fahrspurwechsels. Diese brachte den Personenwagen der Versicherten ins Schleudern. Nach zweifacher Drehung um die eigene Achse ohne weitere Kollisionen kam das Fahrzeug seitlich an der Tunnel-Wand auf der dritten Fahrspur zum Stillstand, ohne dass sich dabei ein Airbag �ffnete. Die am Unfallfahrzeug ersichtlichen Sch�den (Kotfl�gel vorne links und Fahrert�re im Bereich der B-S�ule wurden besch�digt) sowie die nach polizeilicher Einsch�tzung erhaltene Fahrbarkeit des Autos der Beschwerdef�hrerin (ein Abschleppwagen war nicht n�tig) lassen eine sehr heftige Kollision ausschliessen. Der Unfall ist daher - im Rahmen der nach objektiven Gesichtspunkten (BGE 124 V 44 Erw. 5c/aa, 115 V 139 Erw. 6) und ohne Ber�cksichtigung der Pers�nlichkeitsstruktur der Versicherten (RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313 [Urteil S. vom 31. Mai 2000, U 248/98]; Urteil A. vom 13. Februar 2006, U 462/04, Erw. 2.3 mit diversen Hinweisen) vorzunehmenden Kategorisierung - als mittelschwer zu bezeichnen, was zu Recht von keiner Seite bestritten wird. Die Ad�quanz w�re daher zu bejahen, wenn ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt w�re oder mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben w�ren (BGE 115 V 140 f. Erw. 6c/bb). Bei der Pr�fung der einzelnen Kriterien sind nur die organisch bedingten Beschwerden zu ber�cksichtigen, w�hrend die psychisch begr�ndeten Anteile, deren hinreichender Zusammenhang mit dem Unfall den Gegenstand der Pr�fung bildet, ausgeklammert bleiben (Urteile O. vom 23. Mai 2006, U 5/06, Erw. 4.1 und P. vom 30. September 2005, U 277/04, Erw. 4.3).
7.2 Der Unfall vom 14. April 2003 hat sich - wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid korrekt ausf�hrte - weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet, noch war er - objektiv betrachtet - von besonderer Eindr�cklichkeit. Die hiegegen bereits mit vorinstanzlicher Beschwerde erhobenen Einw�nde sind unbegr�ndet. Ferner vermag die Diagnose eines Schleudertraumas sowie einer HWS-Distorsion das Kriterium der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzung f�r sich allein nicht zu begr�nden (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 238 Erw. 5.2.3 mit Hinweisen [Urteil C. vom 15. M�rz 2005, U 380/04]). In Anbetracht des Umstandes, dass das Schleudertrauma der HWS, welches weder oss�re L�sionen noch objektivierbare neurologische Ausfallerscheinungen zur Folge hatte, sondern sich im Wesentlichen nebst den geklagten Nacken- und Schulterschmerzen im typischen Beschwerdebild (vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b) ersch�pfte, muss das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung als nicht erf�llt qualifiziert werden. Im Rahmen der die psychischen Faktoren ausblendenden Ad�quanzpr�fung nach BGE 115 V 133 ff. sind sodann eine ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung, ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen sowie eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, ohne weiteres auszuschliessen. Es kann diesbez�glich vollumf�nglich auf die Erw�gungen im kantonalen Entscheid verwiesen werden. Zwar l�sst sich alsdann in W�rdigung der �rztlichen Angaben die Annahme einer bez�glich Grad und Dauer erheblichen Arbeitsunf�higkeit sowie von Dauerschmerzen rechtfertigen. Da hierf�r aber sp�testens ab November 2003 �berwiegend psychische Gr�nde verantwortlich zeichneten, k�nnen auch diese Ad�quanzkriterien nicht als erf�llt betrachtet werden, zumal die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen erst ab M�rz 2005 eingestellt hat.
Selbst wenn mit der Beschwerdef�hrerin die Eindr�cklichkeit des Unfallgeschehens als - wenn auch nicht in besonders ausgepr�gter Form - gegeben zu erachten w�re, reichte dies nach dem Gesagten nicht aus, um die ad�quanzrechtlich massgebende Bedeutung des Unfalles vom 14. April 2003 in Bezug auf die ab M�rz 2005 anhaltende Behandlungsbed�rftigkeit der subjektiv weiter geklagten Beschwerden sowie die fortdauernde Arbeitsunf�higkeit zu bejahen. Dementsprechend hat das kantonale Gericht die ab M�rz 2005 verf�gte Leistungseinstellung zu Recht best�tigt.