Source: http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsanwalt/zivilrecht/geschaeftsunfaehigkeit
Timestamp: 2017-01-20 07:53:39
Document Index: 331197371

Matched Legal Cases: ['§ 104', '§ 105', '§ 105', '§ 105', '§11', '§11']

Geschäftsunfähigkeit - Infos und Rechtsberatung
Durchwahl Zivilrecht 0900-1 875 004-639 (1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.
GeschäftsunfähigkeitStand: 30.04.2015 Die Geschäftsfähigkeit spielt beim Abschluss von Verträgen eine Rolle. Man unterscheidet die beschränkte Geschäftsfähigkeit und die Geschäftsunfähigkeit.Die zivilrechtliche Geschäftsunfähigkeit ist in § 104 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) definiert. Danach ist geschäftsunfähig 1. wer nicht das siebente Lebensjahr vollendet hat, 2. wer sich in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustande krankhafter Störung der Geistestätigkeit befindet, sofern nicht der Zustand seiner Natur nach ein vorübergehender ist.Somit sind zum einen alle Kinder, die noch keine sieben Jahre alt sind, geschäftsunfähig. Eine "krankhafte Störung der Geistestätigkeit" liegt u. a. bei einer Geisteskrankheit oder Geistesschwäche vor. Es muss sich darüber hinaus um einen Dauerzustand handeln. Eine volltrunkene oder bewusstlose Person ist daher nicht automatisch geschäftsunfähig. In diesen Fällen greift § 105 Abs. 2 BGB ein, der besagt, dass lediglich die beispielsweise von einem Volltrunkenen abgegebenen Willenserklärungen nichtig sind. Ein Volltrunkener kann daher keine wirksamen Verträge schließen und somit auch nicht "aus Versehen" sein Hab und Gut verkaufen, verpfänden o. ä..In den §§ 105 ff. BGB sind weitere Details zu den Fragen der fehlenden Geschäftsfähigkeit geregelt. So hat die Geschäftsunfähigkeit gemäß § 105 Abs. BGB rechtlich zur Folge, dass die Willenserklärung eines Geschäftsunfähigen nichtig ist und somit mit einem Geschäftsunfähigen keine wirksamen Verträge geschlossen werden können.Die Geschäftsunfähigkeit eines Erwachsenen kann dazu führen, dass derjenige für seine Vermögensangelegenheiten einen Betreuer bestellt bekommt, der sodann für den Geschäftsunfähigen wirksam Verträge abschließen kann. Dann wird die Geschäftsunfähigkeit gerichtlich festgestellt. In Zweifelsfällen helfen Ihnen unsere auf Zivilrecht spezialisierten Rechtsanwälte/innen gerne weiter!
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu GeschäftsunfähigkeitAusländerrecht: Voraussetzungen für einen PassersatzMeister Bafög abgelehntVaterschaft aus Geburtsregister löschen lassenRecht des Betreuers zur Rücknahme eines Scheidungsantrags der BetreutenHausfriedensbruch durch nächtlichen Besuch eines Freundes in betrunkenem Zustand?Doppelte Staatsbürgerschaft von Deutschland und ThailandKann die Schwiegermutter daran gehindert werden ihre Rente auszugeben?
Interessante Beiträge zu GeschäftsunfähigkeitPassive Sterbehilfe ohne Patientenverfügung
Der direkte Draht zum Anwalt:0900-1 875 004-639(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)Durchwahl Zivilrecht *inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.
Rechtsanwalt für Zivilrecht | Mietrecht | Nachbarrecht | Zivilrecht | Altersgrenze | beschränkte Geschäftsfähigkeit | Betreuungsverfügung | Geschäftsfähigkeit | Haftung Kinder | Krankenhausverfügung | Lebensjahr | Minderjährigkeit | Mindestalter | Patientenverfügung | Psychiatrie | Rechtsfähigkeit | Taschengeldparagraph | Vollendung Lebensjahr | volljährig | Volljährigkeit | §11 | §11 BGB | 16 Jahre Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:
Verträge zum Thema Geschäftsunfähigkeit