Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NuR%201999,%20704
Timestamp: 2020-01-25 10:21:05
Document Index: 384865005

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 24', '§ 24', '§ 7', '§ 24', '§ 24', '§ 3', '§ 24', '§ 16', '§ 7', '§ 1', '§ 1', '§ 16']

OVG Nordrhein-Westfalen, 11.01.1999 - 7 A 2377/96 - dejure.org
https://dejure.org/1999,1519
OVG Nordrhein-Westfalen, 11.01.1999 - 7 A 2377/96 (https://dejure.org/1999,1519)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 11.01.1999 - 7 A 2377/96 (https://dejure.org/1999,1519)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 11. Januar 1999 - 7 A 2377/96 (https://dejure.org/1999,1519)
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Genehmigung einer Flächenplannutzungsänderung; Berücksichtigung von Raumordnungs- und Landesplanungszielen
Bauleitplanung: Berücksichtigung von Zielen der Raumordnung und Landesplanung, Rangverhältnis zwischen Landschafts- und Flächenplannutzungsplan, Fehlerhafte Berufung auf Landschaftsschutz zum Zwecke der Steuerung der Bebauung
Flächennutzungsplan; Darstellung von Bauflächen; Genehmigung der höheren Verwaltungsbehörde; Bedingung; Aufhebung des Landschaftsschutzes; Zusage; Zusicherung; Anpassung von Planungen; Höherrangiges Recht; Landesplanerische Vorstellungen; Landesentwicklungsplan; LEP; ...
Welches Rangverhältnis besteht zwischen Flächennutzungsplan und Landschaftsschutzverordnung? (IBR 1999, 593)
VG Köln, 28.02.1996 - 8 (13) K 4908/93
BVerwG, 04.05.1999 - 4 C 1.99
BVerwG, 21.10.1999 - 4 C 1.99
BauR 2000, 62
NuR 1999, 704
vgl. zur bisherigen Rspr.: OVG NRW, Urteil vom 22. Juni 1998 - 7a D 108/96.NE -, BRS 60 Nr. 1, Urteil vom 11. Januar 1999 - 7 A 2377/96 -, BRS 62 Nr. 39, Urteil vom 6. April 2000 - 7a D 132/97.NE -, nicht veröffentlicht und Urteil vom 7. Dezember 2000 - 7a D 60/99.NE -, BRS 63 Nr. 34.
vgl. BVerwG, Urteil vom 2. Juli 1992 - 5 C 39.90 -, BVerwGE 90, 275 = DVBl 1992, 1487 (zur Auslegung einer Soll-Vorschrift im verwaltungsrechtlichen Sinne); Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 15. Aufl. 2004, § 7 Rn 11 (S. 136); vgl. zur bisherigen Rechtsprechung zu § 24 Abs. 3 LEPro NRW: OVG NRW, Urteile vom 22. Juni 1998 - 7a D 108/96.NE -, vom 11. Januar 1999 - 7 A 2377/96 -, vom 6. April 2000 - 7a D 132/97.NE - und vom 7. Dezember 2000 - 7a D 60/99.NE -, jeweils a.a.O.
Der Senat käme im Übrigen auch dann, wenn er entgegen den vorstehenden Ausführungen die bisherige Rechtsprechung des erkennenden Gerichts zur Zielqualität des § 24 Abs. 3 LEPro NRW für maßgeblich ansähe, vgl. OVG NRW, Urteile vom 22. Juni 1998 - 7a D 108/96.NE -, a.a.O., vom 11. Januar 1999 - 7 A 2377/96 -, a.a.O., vom 6. April 2000 - 7a D 132/97.NE -,a.a.O. und vom 7. Dezember 2000 - 7a D 60/99.NE -, a.a.O., die vor den erwähnten Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts zu Raumordnungsvorschriften mit Regel-Ausnahme- Struktur ergangen sind, insgesamt zu demselben Ergebnis.
Flächennutzungsplan, Genehmigungsfähigkeit, Gemeinde, Naturschutzgebiet, …
BVerwG 4 C 1.99 OVG 7 A 2377/96.
Der dagegen eingelegten Berufung gab das Berufungsgericht mit Urteil vom 11. Januar 1999 für die im Revisionsverfahren noch umstrittene Teilfläche Nr. 2 statt (UPR 1999, 359 ).
vgl. BVerwG, Urteil vom 2. Juli 1992 - 5 C 39.90 -, BVerwGE 90, 275 = DVBl 1992, 1487 (zur Auslegung einer Soll-Vorschrift im verwaltungsrechtlichen Sinne); Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 15. Aufl. 2004, § 7 Rn 11 (S. 136); vgl. zur bisherigen Rechtsprechung zu § 24 Abs. 3 LEPro NRW: OVG NRW, Urteile vom 22. Juni 1998 - 7a D 108/96.NE -, vom 11. Januar 1999 - 7 A 2377/96 -, vom 6. April 2000 - 7a D 132/97.NE und vom 7. Dezember 2000 - 7a D 60/99.NE -, jeweils a.a.O.
Weiter ist auf die langjährige Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Münster zu der entsprechenden nordrhein-westfälischen Raumordnungsregelung hinzuweisen, wonach § 24 Abs. 3 LEPro NW als Ziel der Raumordnung grundsätzlich bindet (…Urt. v. 22.6.1998 - 7 a D 108/96.NE -, NVwZ 1999, 79 = BRS 60 Nr. 1 = BauR 1998, 1198;… Urt. v. 7.12.2000 - 7 a D 60/99.NE -, BRS 63 Nr. 34 = BauR 2001, 1054; insoweit auch Urt. v. 11.1.1999 - 7 A 2377/96 - BRS 62 Nr. 39).
vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. Januar 1999 - 7 A 2377/96 -, UPR 1999, 359 unter Bezug auf Hoppe, Ziele der Raumordnung (§ 3 Nr. 2 ROG 1998) und Allgemeine Ziele der Raumordnung und Landesplanung im Landesentwicklungsprogramm - LEPro - des Landes Nordrhein-Westfalen, NWVBl. 1998, 461.
Der Senat käme im Übrigen auch dann, wenn er entgegen den vorstehenden Ausführungen die bisherige Rechtsprechung des erkennenden Gerichts zur Zielqualität des § 24 Abs. 3 LEPro NRW für maßgeblich ansähe, vgl. OVG NRW, Urteile vom 22. Juni 1998 - 7a D 108/96.NE -, a.a.O., vom 11. Januar 1999 - 7 A 2377/96 -, a.a.O., vom 6. April 2000 - 7a D 132/97.NE -,a.a.O. und vom 7. Dezember 2000 - 7a D 60/99.NE -, a.a.O., die vor den erwähnten Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts zu Raumordnungsvorschriften mit Regel- Ausnahme-Struktur ergangen sind, insgesamt zu demselben Ergebnis.
VG Düsseldorf, 26.10.2006 - 4 K 4356/05
Streit um die Erforderlichkeit einer landschaftsrechtlichen Befreiung für die …
Der Landschaftsplan darf sich grundsätzlich nicht in Widerspruch zu einer bestehenden Flächennutzungsplanung setzen; er steht in der Planungshierarchie unter dem Flächennutzungsplan (OVG NRW, Urt. vom 11. Januar 1999, 7 A 2377/96, NWVBl. 2000, 56, 59; Stollmann, Landschaftsgesetz NW, Loseblattkommentar, § 16 Anmerkung 4.1.2).
Die landschaftsrechtliche Beachtenspflicht zu Gunsten des Flächennutzungsplans und zu Lasten der Landschaftsplanung geht als Sonderregelung dem § 7 BBauG 1976 vor (vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. Januar 1999, a.a.O.), der öffentliche Planungsträger verpflichtete, ihre Planung dem Flächennutzungsplan anzupassen, allerdings nur insoweit, als sie ihm nicht widersprochen hatten.
Ein echter Gültigkeitskonflikt zwischen diesen Regelungen besteht allerdings von vornherein nicht (OVG NRW vom 11. Januar 1999, a.a.O.).
Selbst wenn sich daraus eine Anpassungspflicht für die Beigeladene ergäbe (§ 1 Abs. 4 BauGB; vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. Januar 1999, a.a.O., anders möglicherweise: Jäde, Dirnberger, Weiss, BauGB, BauNVO, Kommentar, 4. Aufl., § 1 Rdn. 64) und dies zur Folge hätte, dass die Landschaftsplanung nach heute geltendem Recht (§ 16 Abs. 2 Satz 2 LG in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. Juli 2000) an die durch neue Ziele der Raumordnung überholte Flächennutzungsplanung nicht mehr gebunden wäre, würde das die anfänglich nichtige Verbotsregelung für Wassersportanlagen in dem Landschaftsplan 1982 nicht heilen.
VG Saarlouis, 09.08.2011 - 5 L 579/11
Untersagung der Nutzung einer als "Nebenraum" einer bestehenden Gaststätte …