Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%20III%201953,%20332
Timestamp: 2019-02-22 03:17:06
Document Index: 280414992

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 131', '§ 24', '§ 25', '§ 24', '§ 25']

Rechtsprechung: BStBl III 1953, 332 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 25.09.1953
BFH, 25.09.1953 - V 24/53 U
Berücksichtigung nicht greifbarer, aber vorhandener Belege bei späterer Nachreichung - Einordnung als ausreichender Ausfuhrnachweis
BFHE 58, 108
Der BFH hat aber anerkannt, daß vorhandene, aber zur Zeit der Prüfung vorübergehend nicht greifbare Belege ein ausreichender Ausfuhrnachweis sein können, wenn diese Belege nachgereicht werden (BFH-Urteil V 24/53 U vom 25. September 1953, BStBl 1953 III S. 332, Slg. Bd. 58 S. 108; Hübschmann-Grabower-Beck-v. Wallis, Kommentar zum Umsatzsteuergesetz, § 16 Anm. 9 S. 25 Abs. 4).
BFH, 25.01.1962 - V 138/59 U
Zulässigkeit der Beantragung einer Umsatzsteuervergünstigung, die im …
Später vorgelegte Belege können in der Tatsacheninstanz nur dann noch berücksichtigt werden, wenn sie nicht greifbar, aber bereits vorhanden waren (Urteil des Bundesfinanzhofs V 24/53 U vom 25. September 1953, BStBl 1953 III S. 332, Slg. Bd. 58 S. 108).
BFH, 22.12.1960 - V 1/59 S
Anwendbarkeit des § 131 AO (Abgabenordnung) im Umsatzsteuervergütungsrecht
Die bisherigen Urteile des erkennenden Senats, der in ständiger Rechtsprechung auf den materiell-rechtlichen Charakter des Ausfuhr- und Buchnachweises hingewiesen und betont hat, daß es in erster Linie Sache des Antragstellers ist, sich um die Voraussetzungen des Vergütungsanspruchs wie jeder anderen Steuervergünstigung zu kümmern, bietet die Gewähr, daß ein Billigkeitsgrund, der zur Gewährung von Vergütungen führen könnte, nicht allein deshalb angenommen werden kann, weil etwa nur eine förmliche Voraussetzung nicht gegeben ist (vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs V 24/53 U vom 25. September 1953, BStBl 1953 III S. 332, Slg. Bd. 58 S. 108, und V 26/56 U vom 27. Juni 1957, BStBl 1957 III S. 281, Slg. Bd. 65 S. 126).
BFH, 29.01.1959 - V 43/58 U
Auwirkungen des Fehlens des Ausfuhrnachweises für die Gewährung einer …
Das Urteil des Bundesfinanzhofs V 24/53 U vom 25. September 1953 (Bundessteuerblatt - BStBl - 1953 III S. 332, Slg. Bd. 58 S. 108), auf das sich Rechtsbeschwerde und Anschlußbeschwerde berufen, ist dahin zu verstehen, daß die im Augenblick einer Prüfung nicht greifbaren aber als Bestandteil der Buchführung bereits gekennzeichneten Belege nachgereicht werden können.
BFH, 22.06.1961 - V 2/59 U
Anforderungen an den Ausfuhrnachweis im Rahmen einer …
Zutreffend sind auch die Ausführungen des Finanzgerichts, daß in den streitigen Fällen diesen Voraussetzungen nicht genügt ist, insbesondere entsprechen sie der Rechtsprechung des erkennenden Senats in den Urteilen V 24/53 U vom 25. September 1953 (BStBl 1953 III S. 332, Slg. Bd. 58 S. 108) und V 43/58 U vom 29. Januar 1959 (BStBl 1959 III S. 121, Slg. Bd. 68 S. 310).
BFH, 30.10.1953 - V 199/53 U
Möglichkeit einer Umsatzsteuervergütung, wenn der ausländische Abnehmer die Ware …
Der im § 24 (§ 25) a.a.O. geforderte Belegnachweis gehört nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil V 24/53 U vom 25. September 1953) zu den sachlichen Voraussetzungen der Steuerbefreiung und damit des Vergütungsanspruchs und kann auch bei zweifelsfreier Erfüllung aller sonstigen Voraussetzungen nicht durch andere Nachweise ersetzt werden.
BFH, 30.10.1953 - V 199 /53
Anforderungen an Ausfuhrlieferungen nach dem Umsatzsteuergesetz
Der im § 24 (§ 25) a. a. O. geforderte Belegnachweis gehört nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil V 24/53 U vom 25. September 1953) zu den sachlichen Voraussetzungen der Steuerbefreiung und damit des Vergütungsanspruchs und kann auch bei zweifelsfreier Erfüllung aller sonstigen Voraussetzungen nicht durch andere Nachweise ersetzt werden.