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Timestamp: 2019-04-23 08:25:17
Document Index: 155418664

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 113', 'Art. 9', 'Art. 83', 'Art. 113', 'Art. 9', 'Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 113', 'Art. 9']

BGE-136-I-229 - 2010-05-14 - BGE - Verfassungsrecht - Art. 83 lit. t, Art. 113 und 115 lit. b BGG, Art. 9 und 29 Abs. 2 BV; Anfechtung eines...
Art. 83 lit. t , Art. 113 und 115 lit. b BGG, Art. 9 und 29 Abs. 2 BV; Anfechtung eines Prüfungsergebnisses (hier: Masterabschluss im Studium der Rechtswissenschaften) beim Bundesgericht. Ein Prüfungsergebnis (bzw. eine Note) kann mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde angefochten werden, wenn das Nichtbestehen, eine andere Rechtsfolge (wie der Ausschluss von der Weiterbildung) oder ein Prädikat in Frage steht, für das die Prüfungsordnung vorgibt, wie es zu bestimmen ist, bzw. dessen Festlegung nicht im Ermessen der Prüfungsbehörde liegt (Präzisierung der Rechtsprechung; E. 1-3). Verfahrensfragen, insbesondere rechtliches Gehör und Kognition der kantonalen richterlichen Behörde (E. 4 und 5). Überprüfung eines Examensentscheides durch das Bundesgericht (E. 6).
Art. 83 let. t, art. 113 et 115 let. b LTF, art. 9 et 29 al. 2 Cst.; recours contre un résultat d'examen (en l'espèce, le diplôme de master d'études en droit) auprès du Tribunal fédéral. Un recours constitutionnel subsidiaire peut être interjeté contre un résultat d'examen (ou une note), lorsqu'il est question, en application du règlement d'examens, de l'échec, d'une autre conséquence juridique (comme l'exclusion d'une formation ultérieure) ou d'une mention, dont le prononcé ne dépend pas de l'appréciation des autorités d'examen (précision de la jurisprudence; consid. 1-3). Questions de procédure, notamment en relation avec le droit d'être entendu et le pouvoir d'examen des autorités judiciaires cantonales (consid. 4 et 5). Contrôle par le Tribunal fédéral d'une décision d'examen (consid. 6).
Art. 83 lett. t, art. 113 e 115 lett. b LTF, art. 9 e 29 cpv. 2 Cost.; ricorso contro l'esito di un esame (nella fattispecie, per l'ottenimento del master in diritto) davanti al Tribunale federale. L'esito di un esame risp. una singola nota ricevuta possono essere oggetto d'impugnazione di un ricorso sussidiario in materia costituzionale quando è in discussione il superamento dell'esame stesso, un'altra conseguenza (quale l'esclusione da una formazione ulteriore) o il riconoscimento di un predicato, sulla base di un regolamento degli studi che non riconosce in merito facoltà d'apprezzamento all'autorità esaminatrice (precisazione della giurisprudenza; consid. 1-3). Questioni procedurali, segnatamente in relazione al diritto di essere sentito e al potere d'esame delle autorità giudiziarie cantonali (consid. 4 e 5). Controllo di una valutazione da parte del Tribunale federale (consid. 6).
F. Mit Eingabe vom 12. Februar 2010 äusserte sich die Beschwerdeführerin unter Beilage eines Kurzgutachtens nochmals zur Sache. (...) Das Bundesgericht weist die Beschwerde ab.
5.2 Das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt (BGE 124 I 49 E. 3a, BGE 124 I 241 E. 2; je mit Hinweisen). Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen). Inwiefern der angefochtene Entscheid ungenügend begründet sein sollte, ist nicht ersichtlich. Es ergibt sich daraus mit genügender Klarheit, weshalb die Vorinstanz in der Beurteilung der Masterarbeit keine Rechtsverletzung erkannte. Die Beschwerdeführerin vermochte das verwaltungsgerichtliche Urteil denn auch durchaus sachgerecht anzufechten.
Entscheid : 136 I 229
Status : 136 I 229
Regeste : Art. 83 lit. t, Art. 113 und 115 lit. b BGG, Art. 9 und 29 Abs. 2 BV; Anfechtung eines...
not • bundesgericht • examinator • kandidat • weiterbildung • rechtlich geschütztes interesse • vorinstanz • hoheitsakt • sachverhalt • mast • frage • ermessen • beschwerde in öffentlich-rechtlichen angelegenheiten • staatsrechtliche beschwerde • leiter • rechtsmittelinstanz • rechtsmittel • rechtsverletzung • wirkung • richterliche behörde
124-I-241 • 124-I-49 • 131-I-153 • 131-I-467 • 133-I-185 • 133-II-249 • 133-II-396 • 134-I-140 • 134-I-83 • 136-I-229
BGG: 42, 82, 83, 99, 100, 106, 113, 115, 117