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Timestamp: 2016-10-28 06:35:59
Document Index: 97545250

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 44', 'Art. 108', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 66']

Swisscom (Schweiz) AG, Wireless Access, Aargauerstrasse 10, 8048 Z�rich, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Wipf,
Beschwerde gegen das Urteil vom 9. Mai 2012 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer.
Die Planungs- und Baukommission der Gemeinde Thalwil erteilte der Swisscom (Schweiz) AG Wireless Access mit Beschluss vom 20. April 2011 die baurechtliche Bewilligung f�r die Erstellung einer Mobilfunkantennenanlage auf dem Dach des Mehrfamilienhauses an der Kirchbodenstrasse 11 in Thalwil. Die hiergegen von X.________ und Y.________ sowie von weiteren Anwohnern erhobenen Rekurse wies das Baurekursgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 6. Dezember 2011 ab, soweit es darauf eintrat. X.________ und Y.________ erhoben gegen den Entscheid des Baurekursgerichts Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 9. Mai 2012 abwies. Die Beschwerdef�hrer nahmen das Urteil am 29. Mai 2012 in Empfang.
Mit Schreiben vom 20. Juni 2012 �usserten X.________ und Y.________ ihr Erstaunen dar�ber, dass das ihnen zugestellte Urteil einen gravierenden Fehler aufweise. Sie w�rden ein Urteil mit richtigen Angaben, ein neues Versanddatum und eine neue Rekursfrist erwarten, damit sie beim Bundesgericht Beschwerde einreichen k�nnten. Das Verwaltungsgericht teilte ihnen hierauf mit, dass Beschwerde gegen das beanstandete Urteil beim Bundesgericht erhoben werden k�nne und die Frist hiezu noch laufe. Mit Schreiben vom 24. Juni 2012 wiederholten X.________ und Y.________ ihr Anliegen. Am 25. Juni 2012 teilten sie dem Leitenden Gerichtsschreiber der 1. Abteilung des Verwaltungsgerichts telefonisch mit, dass im Urteil vom 9. Mai 2012 die Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Kilchberg (statt der Gemeinde Thalwil) aufgef�hrt sei. Mit pr�sidialem Schreiben vom 26. Juni 2012 wurde dieses Versehen best�tigt und darauf hingewiesen, dass f�r einen neuen fristausl�senden Versand des Urteils in einer korrigierten Version keine Rechtsgrundlage bestehe. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Frist f�r eine Beschwerde an das Bundesgericht weiterhin laufe, n�mlich bis 28. Juni 2012.
X.________ und Y.________ teilten dem Verwaltungsgericht mit Schreiben vom 28. Juni 2012 mit, dass sie mit dem Urteil einverstanden seien; nur mit dem Verwechseln der �rtlichkeiten k�nnten sie sich nicht abfinden. Es w�rde sie freuen, wenn ihnen ein bereinigtes Urteil unter Ansetzung einer neuen Frist f�r eine Beschwerde an das Bundesgericht zugestellt werden k�nnte. Dieses Gesuch wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Beschluss vom 4. Juli 2012 ab.
X.________ und Y.________ f�hren mit Eingabe vom 15. August 2012 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Das Bundesgericht verzichtete auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Die Beschwerdef�hrer legen in ihrer Beschwerde nicht ausdr�cklich dar, gegen welchen Entscheid des Verwaltungsgerichts sich ihre Beschwerde richten sollte.
3.1 Das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 9. Mai 2012 ist den Beschwerdef�hrern am 29. Mai 2012 zugestellt worden. Die 30-t�gige Beschwerdefrist gem�ss Art. 100 Abs. 1 BGG begann somit am 30. Mai 2012 zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG) und endete am 28. Juni 2012. Soweit sich die vorliegende Beschwerde gegen das Urteil vom 9. Mai 2012 richten sollte, kann darauf wegen offensichtlich versp�teter Beschwerdeeinreichung im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.
3.2 Soweit sich die Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 4. Juli 2012 richten sollte, mit welchem das Gesuch der Beschwerdef�hrer um Zustellung eines bereinigten Urteils unter Ansetzung einer neuen Beschwerdefrist abgewiesen wurde, fehlt jegliche Auseinandersetzung mit der verwaltungsgerichtlichen Begr�ndung. Die Beschwerdef�hrer legen nicht dar, inwiefern die dem angefochtenen Beschluss zugrunde liegende Begr�ndung bzw. der Beschluss selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde gen�gt somit den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) offensichtlich nicht, weshalb auch insoweit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.
Die Gerichtskosten sind entsprechend dem Verfahrensausgang den Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der Planungs- und Baukommission der Gemeinde Thalwil und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.