Source: http://www.juraforum.de/gesetze/stvg/30a-abruf-im-automatisierten-verfahren
Timestamp: 2013-06-20 06:37:02
Document Index: 64060148

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 94', '§ 30', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 30', '§ 4', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30']

§ 30a StVG - Abruf im automatisierten Verfahren - Gesetze - JuraForum.de
JuraForum.de > Gesetze > StVG > § 30a StVG - Abruf im automatisierten Verfahren Stand: 17.06.2013§ 30a StVG - Abruf im automatisierten VerfahrenStraßenverkehrsgesetz
IV. (Verkehrszentralregister)(1) Den Stellen, denen die Aufgaben nach § 30 Abs. 1, 3 und 4a obliegen, dürfen die für die Erfüllung dieser Aufgaben jeweils erforderlichen Daten aus dem Verkehrszentralregister durch Abruf im automatisierten Verfahren übermittelt werden.
(2) Die Einrichtung von Anlagen zum Abruf im automatisierten Verfahren ist nur zulässig, wenn nach näherer Bestimmung durch Rechtsverordnung (§ 30c Abs. 1 Nr. 5) gewährleistet ist, dass 1.dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende Maßnahmen zur Sicherstellung von Datenschutz und Datensicherheit getroffen werden, die insbesondere die Vertraulichkeit und Unversehrtheit der Daten gewährleisten; bei der Nutzung allgemein zugänglicher Netze sind Verschlüsselungsverfahren anzuwenden und2.die Zulässigkeit der Abrufe nach Maßgabe des Absatzes 3 kontrolliert werden kann.
(5) Durch Abruf im automatisierten Verfahren dürfen aus dem Verkehrszentralregister für die in § 30 Abs. 7 genannten Maßnahmen an die hierfür zuständigen öffentlichen Stellen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum übermittelt werden: 1.die Tatsache folgender Entscheidungen der Verwaltungsbehörden:a)die unanfechtbare Versagung einer Fahrerlaubnis, einschließlich der Ablehnung der Verlängerung einer befristeten Fahrerlaubnis,b)die unanfechtbaren oder sofort vollziehbaren Entziehungen, Widerrufe oder Rücknahmen einer Fahrerlaubnis,c)die rechtskräftige Anordnung eines Fahrverbots,2.die Tatsache folgender Entscheidungen der Gerichte:a)die rechtskräftige oder vorläufige Entziehung einer Fahrerlaubnis,b)die rechtskräftige Anordnung einer Fahrerlaubnissperre,c)die rechtskräftige Anordnung eines Fahrverbots,3.die Tatsache der Beschlagnahme, Sicherstellung oder Verwahrung des Führerscheins nach § 94 der Strafprozessordnung,4.die Tatsache des Verzichts auf eine Fahrerlaubnis und5.zusätzlicha)Klasse, Art und etwaige Beschränkungen der Fahrerlaubnis, die Gegenstand der Entscheidung nach Nummer 1 oder Nummer 2 oder des Verzichts nach Nummer 4 ist, undb)Familiennamen, Geburtsnamen, sonstige frühere Namen, Vornamen, Ordens- oder Künstlernamen, Tag und Ort der Geburt der Person, zu der eine Eintragung nach den Nummern 1 bis 3 vorliegt.Der Abruf ist nur zulässig, soweit 1.diese Form der Datenübermittlung unter Berücksichtigung der schutzwürdigen Interessen der Betroffenen wegen der Vielzahl der Übermittlungen oder wegen ihrer besonderen Eilbedürftigkeit angemessen ist und2.der Empfängerstaat die Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 (ABl. EG Nr. L 281 S. 31) anwendet.Die Absätze 2 und 3 sowie Absatz 4 wegen des Anlasses der Abrufe sind entsprechend anzuwenden.
Weitere Vorschriften um § 30a StVG§ 28 - Führung und Inhalt des Verkehrszentralregisters§ 28a - Eintragung beim Abweichen vom Bußgeldkatalog§ 28b § 29 - Tilgung der Eintragungen§ 30 - Übermittlung§ 30a - Abruf im automatisierten Verfahren§ 30b - Automatisiertes Anfrage- und Auskunftsverfahren beim Kraftfahrt-Bundesamt§ 30c - Ermächtigungsgrundlagen, Ausführungsvorschriften§ 31 - Registerführung und Registerbehörden§ 32 - Zweckbestimmung der Fahrzeugregister§ 33 - Inhalt der FahrzeugregisterEntscheidungen zu § 30a StVGBVERWG, 15.12.2006, BVerwG 3 B 49.06Die Unterrichtung nach § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 StVG entfaltet im Hinblick auf den darin mitgeteilten Punktestand keine Bindungswirkung für nachfolgende Maßnahmen der Straßenverkehrsbehörde.OLG-STUTTGART, 13.12.2000, 5 Ws 53/2000Die Beschwerde gegen das Anhalten eines eingehenden Briefes an einen Untersuchungsgefangenen ist wegen prozessualer Überholung gegenstandslos, wenn die Untersuchungshaft vor der Entscheidung über die Beschwerde in Strafhaft übergegangen ist.Erwähnungen von § 30a StVG in anderen VorschriftenFolgende Vorschriften verweisen auf § 30a StVG:
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