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Timestamp: 2016-10-23 20:23:50
Document Index: 191572718

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 58', 'Art. 108', 'Art. 72', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 64']

5A_582/2010 (27.08.2010)
5A_582/2010
vertreten durch Rechtsanwalt Roger Lerf,
Sorge und Obhut.
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 27. Juli 2010 des Obergerichts des Kantons Bern (Appellationshof, 1. Zivilkammer).
in die Beschwerde gem�ss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 27. Juli 2010 des Obergerichts des Kantons Bern, das u.a. eine Weiterziehung des Beschwerdef�hrers gegen einen (die gemeinsame elterliche Sorge �ber das Kind Y.________ aufhebenden, die elterliche Sorge und Obhut auf den Beschwerdef�hrer �bertragenden, der Beschwerdegegnerin ein Besuchsrecht einr�umenden, ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abweisenden und den Parteien die Verfahrens- und Gutachterkosten je h�lftig auferlegenden) Entscheid des Regierungsstatthalters von Bern-Mittelland abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, und dem Beschwerdef�hrer die unentgeltliche Rechtspflege auch f�r das obergerichtliche Verfahren verweigert hat, unter Best�tigung der erstinstanzlichen Kostenregelung, anteilsm�ssiger Verlegung der obergerichtlichen Kosten und Wettschlagung der zweitinstanzlichen Parteikosten,
in das sinngem�sse Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege auch f�r das bundesgerichtliche Verfahren,
dass die Beschwerde zum Vornherein unzul�ssig ist, soweit der Beschwerdef�hrer gegen�ber der Beschwerdegegnerin Alimenten- und andere Geldforderungen (u.a. �ber Fr. 100'000.--) erhebt, weil diese Forderungen weder Gegenstand des kantonalen Verfahrens bildeten noch Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens sein k�nnen,
dass sodann das Obergericht, soweit f�r das bundesgerichtliche Verfahren erheblich, erwog, als Kindesvater habe der Beschwerdef�hrer das Verfahren mitverursacht, mit Blick auf Art. 58 Abs. 3 ZPO/BE und Art. 108 Abs. 1 VRPG sei die h�lftige Kostenteilung zwischen den Eltern vertretbar, der Beschwerdef�hrer habe sodann seine Bed�rftigkeit nicht nachgewiesen, obgleich er zweimal (erfolglos) zur Nachreichung eines uP-Zeugnisses aufgefordert worden und ihm ausserdem eine Fristverl�ngerung gew�hrt worden sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begr�ndung zu enthalten hat, in welcher in gedr�ngter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass auch Verfassungsr�gen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begr�nden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287f.),
dass der Beschwerdef�hrer in seiner Eingabe an das Bundesgericht (abgesehen von den erw�hnten Geldforderungen) zwar die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege und die Kostenverlegung beanstandet,
dass er jedoch nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der erw�hnten Erw�gungen des Obergerichts aufzeigt, inwiefern dessen Entscheid vom 27. Juli 2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass dem Beschwerdef�hrer in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht gew�hrt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),