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Timestamp: 2016-10-22 09:03:23
Document Index: 132240968

Matched Legal Cases: ['Art. 40', 'Art. 42', 'Art. 117', 'Art. 106', 'Art. 116', 'BGE', 'Art. 117', 'Art. 108', 'Art. 47', 'Art. 100', 'Art. 117', 'Art. 108', 'Art. 66']

5D_202/2015 (24.11.2015)
5D_202/2015 � � Urteil vom 24. November 2015
Unentgeltliche Rechtspflege (Abschreibung, Nachbarrecht),
Verfassungsbeschwerde gegen die Verf�gung vom 28. September 2015 des Kantonsgerichts von Graub�nden (I. Zivilkammer).
in die (als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene, am letzten Tag der Beschwerdefrist eingereichte) Eingabe ("vorsorgliche Beschwerde") gegen die Verf�gung vom 28. September 2015 des Kantonsgerichts von Graub�nden, das ein Gesuch der Beschwerdef�hrer um unentgeltliche Rechtspflege (in einem Beschwerdeverfahren gegen die erstinstanzliche Abschreibung eines gegenstandslos gewordenen nachbarrechtlichen Verfahrens betreffend Zur�ckschneiden einer Hecke durch die Beschwerdef�hrer samt Kostenauflage an diese) abgewiesen hat,
dass in Anbetracht der offensichtlichen Unzul�ssigkeit der Verfassungsbeschwerde davon abzusehen ist, die (entgegen Art. 40 Abs. 1 BGG nicht durch einen Anwalt vertretene) Beschwerdef�hrerin A.A.________ zur Mitunterzeichnung der von B.A.________ unterzeichneten Beschwerde aufzufordern (Art. 42 Abs. 5 BGG),
dass n�mlich in einer subsidi�ren Verfassungsbeschwerde die R�ge der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte vorzubringen und zu begr�nden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG), d.h. anhand der Erw�gungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass das Kantonsgericht in der Verf�gung vom 28. September 2015 im Wesentlichen erwog, die Beschwerde der Beschwerdef�hrer erscheine aussichtslos, weshalb die unentgeltliche Rechtspflege nicht gew�hrt werden k�nne,
dass die Beschwerdef�hrer in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht anhand der kantonsgerichtlichen Erw�gungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigen, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch die Verf�gung des Kantonsgerichts vom 28. September 2015 verletzt sein sollen,
dass die von den Beschwerdef�hrern (als m�gliche Alternative zu einem eventuellen Beschwerder�ckzug) in Aussicht gestellte Beschwerdebegr�ndung zufolge Ablaufs der gesetzlichen und damit nicht erstreckbaren (Art. 47 Abs. 1 BGG) Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) ausgeschlossen ist und daher ebenso wenig abgewartet zu werden braucht wie ein allf�lliger Beschwerder�ckzug,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung enthaltende und nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht verbesserbare - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegenden Beschwerdef�hrer unter Solidarhaft kostenpflichtig werden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG), wobei die Kosten auf denjenigen Betrag zu beschr�nken sind, der im Falle eines Beschwerder�ckzugs auferlegt worden w�re,