Source: http://klinger-rieger.at/steuernews/steuernews_1403.htm
Timestamp: 2018-01-17 21:55:50
Document Index: 270316275

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 11', '§ 10', '§ 11', 'OGH', '§ 299', 'EuG', 'Art. 107', 'Art. 108', '§ 255', 'OGH', '§ 255', 'OGH', '§ 255', '§ 255', 'OGH', 'EuG', '§ 106', '§ 55', '§ 42', '§ 40', '§ 40', 'EuG', 'Art. 17', 'EuG', 'Art. 47', 'EuG', 'Art. 47', 'EuG', '§ 93', '§ 96']

Montag, 31. März 2014 - BMF veröffentlicht LStR-Wartungserlass 2014
Freitag, 28. März 2014 - KV-Abschluss für die Textilindustrie
Freitag, 28. März 2014 - Nationalrat beschließt Gratis-Zahnspangen für Kinder und Jugendliche ab Mitte 2015
Freitag, 28. März 2014 - Begriff der Zinsen für die Anschaffung von Kapitalanteilen iSd § 10 KStG 1988
(B. R.) – Zinsen sind Entgelt für die Nutzung von überlassenem Kapital. In Bezug auf § 11 Abs. 1 Z 4 KStG 1988 ist davon auszugehen, dass der Begriff der „Zinsen“ jegliches Entgelt für die Überlassung von Kapital erfasst. Auch Bereitstellungsgebühren für einen in der Folge tatsächlich in Anspruch genommenen Kredit zählen somit zum Entgelt für die Nutzung des kreditierten Kapitals. Die betrieblich veranlassten Bereitstellungsgebühren sind somit bei Inanspruchnahme des Kredites auch – trotz der Steuerneutralität der laufenden Beteiligungserträge – für die Anschaffung von Kapitalanteilen i. S. d. § 10 KStG 1988 aufgrund der Bestimmung des § 11 Abs. 1 Z 4 KStG 1988 abziehbar (VwGH 27. 2. 2014, 2011/15/0199; Abweisung einer Amtsbeschwerde zur UFS-Entscheidung vom 16. 11. 2011, RV/1351-L/10).
Donnerstag, 27. März 2014 - Try-out-Vereinbarung im Eishockeysport unzulässig
Eine in einem Spielervertrag vereinbarte Probezeit von zwei Monaten verbunden mit einem nur einseitigen Lösungsrecht des Vereins ist arbeitsrechtlich unzulässig. Auch wenn die zwischen den Parteien abgeschlossene sog. Try-out-Vereinbarung im Eishockeysport üblich sein mag und im Einzelfall nicht nur für den Verein, sondern auch für den Spieler von Vorteil sein kann, so widerspricht sie den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Zum einen kann – zur Umgehung des arbeitsrechtlichen Bestandschutzes – ein Dienstverhältnis auf Probe nur für die Höchstdauer von einem Monat vereinbart werden, zum anderen darf das einseitige Auflösungsrecht nicht nur dem Arbeitgeber zugestanden werden (OGH 29. 1. 2014, 9 ObA 118/13p).
Donnerstag, 27. März 2014 - Nationalrat beschließt Handwerkerbonus
Mittwoch, 26. März 2014 - Wiederaufnahme des Verfahrens nach unerledigter Berufung gegen zuvor erlassenen Aufhebungsbescheid
(A. B.) – War die Berufung des Beschwerdeführers gegen den Aufhebungsbescheid gemäß § 299 BAO betreffend Einkommensteuer 2010 mangels wirksamer Zustellung der Berufungsvorentscheidung (mit Ausfertigungsdatum 17. 7. 2013) noch nicht erledigt, befand sich der aufgehobene Einkommensteuerbescheid (vom 15. 5. 2012) nicht mehr im Rechtsbestand. Der mit Berufung bzw. (ab 1. 1. 2014) mit Beschwerde angefochtene Bescheid mit Ausfertigungsdatum 18. 7. 2013, mit dem das mit Bescheid vom 15. 5. 2012 abgeschlossene Verfahren hinsichtlich der Einkommensteuer 2010 wieder aufgenommen wurde, noch ehe die Berufung gegen den Aufhebungsbescheid vom 14. 1. 2013 wirksam erledigt worden war, erwies sich daher als rechtswidrig. Er war somit aufzuheben (BFG 17. 2. 2014, RV/3100422/2013; Revision nicht zulässig).
Mittwoch, 26. März 2014 - Mentoring als beziehungsorientiertes Konzept der Mitarbeiterentwicklung
Mittwoch, 26. März 2014 - Budgetbegleitgesetz 2014 bringt Gruppenanfragen gemäß OECD-Standard
Der Begutachtungsentwurf des BMF vom 25. 3. 2014 des (abgabenrechtlichen Teils des) Budgetbegleitgesetzes 2014 sieht u. a. auch eine Revision des Amtshilfe-Durchführungsgesetzes vor. Damit sollen die Voraussetzungen für eine dem OECD-Standard entsprechende Rechtsgrundlage der Amtshilfeleistung geschaffen werden. Durch die Neufassung wird die Zulässigkeit der ab Juli 2012 zum OECD-Standard zählenden „Gruppenanfragen“ geregelt. Gleichzeitig wird das derzeit nur im Bereich von Bankauskünften vorgesehene Notifikationsverfahren beseitigt.
Mittwoch, 26. März 2014 - Abgabenrechtlicher Teil des Budgetbegleitgesetzes 2014 in Begutachtung
Das BMF hat am 25. 3. 2014 ein Bundesgesetz, mit dem das Umsatzsteuergesetz 1994, das Stabilitätsabgabegesetz, das Grunderwerbsteuergesetz 1987, die Bundesabgabenordnung, das Gesundheits- und Sozialbereich-Beihilfengesetz und das Amtshilfe-Durchführungsgesetz geändert werden (Budgetbegleitgesetz 2014 – BudBG 2014), zur Begutachtung versendet. In diesem Gesetzespaket sind folgende Eckpunkte vorgesehen: Reparatur der Grunderwerbsteuerbemessungsgrundlage (siehe bereits SWK-News vom 25. 3. 2014); neue Leistungsortregelungen im Zusammenhang mit Telekommunikationsleistungen u. a. ab Anfang 2015; Anhebung der Buchführungsgrenze für Land- und Forstwirte von 400.000 Euro auf 550.000 Euro; Implementierung von Gruppenanfragen nach OECD-Standard im Zuge der Revision des Amtshilfe-Durchführungsgesetzes. Weitere Informationen zum Begutachtungsentwurf des BudBG 2014 finden sich auf der BMF-Homepage.
Mittwoch, 26. März 2014 - Erhöhung der Sachbezugsbewertung für Wohnraum ab 2015
(M. K.) – Durch Kundmachung des Bundesministers für Justiz, BGBl. II Nr. 55/2014, ausgegeben am 14. 3. 2014, wurden die neuen Richtwerte nach dem Richtwertgesetz, die mietrechtlich ab 1. 4. 2014 gelten, geändert. Diese Richtwerte bilden die Basis für die Sachbezugsbewertung für Wohnraum ab 1. 1. 2015 (da der jeweils am 31. Oktober des Vorjahres geltende Richtwert anzusetzen ist). Die für Lohnzahlungszeiträume ab 2015 anzusetzenden Sachbezugswerte betragen pro Quadratmeter des Wohnflächenausmaßes (in Klammern die bis Ende 2014 geltenden Werte) im Burgenland: 4,92 Euro (4,70 Euro); in Kärnten: 6,31 Euro (6,03 Euro); in Niederösterreich: 5,53 Euro (5,29 Euro); in Oberösterreich: 5,84 Euro (5,58 Euro); in Salzburg: 7,45 Euro (7,12 Euro); in der Steiermark: 7,44 Euro (7,11 Euro); in Tirol: 6,58 Euro (6,29 Euro); in Vorarlberg: 8,28 Euro (7,92 Euro); in Wien: 5,39 Euro (5,16 Euro). Die Beträge stellen den Bruttopreis (inklusive Betriebskosten und Umsatzsteuer, exklusive Heizkosten) dar.
Dienstag, 25. März 2014 - Gesetzesentwurf zur Reperatur der Grunderwerbssteuer
Montag, 24. März 2014 - EU-Ministerrat besiegelt Ende des Bankgeheimnisses für Ausländer
Montag, 24. März 2014 - Verbesserung beim Pendlerrechner
(BMF) - Aufgrund der zuletzt an die Finanzverwaltung herangetragenen Fragen zum Pendlerrechner hat das BMF eine Expertengruppe zusammengestellt. Diese hat einige Vorschläge zu Adaptierungen des Pendlerrechners vorgelegt, die bis Sommer evaluiert und schließlich umgesetzt werden sollen. Das Ziel ist, den Pendlerrechner realitätsnäher zu machen und eine einfache Handhabung zu garantieren. In diesem Zusammenhang wurde auch die Frist zur Abgabe des Formulars beim Arbeitgeber von 30. 6. 2014 auf 30. 9. 2014 verlängert. Das bedeutet, dass all jene, die noch kein Formular abgegeben haben, dies bis Ende September nachholen können. Diejenigen, die das Formular bereits abgegeben haben, von den Änderungen jedoch profitieren würden, können die Erklärung erneut abgeben.
Freitag, 21. März 2014 - Unangemessenes Mietverhältnis zwischen einer GmbH und einem Gesellschafter
Freitag, 21. März 2014 - Kein Teilabzug privater Gebäudekosten durch eine auf dem Hausdach installierte Photovoltaikanlange
(B. R.) Wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines im Übrigen privat genutzten Gebäudes betrieben, können anteilige Gebäudekosten nicht als Betriebsausgaben bei der Ermittlung der gewerblichen Einkünfte des Betriebs „Stromerzeugung“ berücksichtigt werden (BFH 17. 10. 2013, III R 27/12).
Donnerstag, 20. März 2014 - Arbeitsmarkttrends im Jahr 2013
Laut Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria waren im Jahr 2013 in Österreich 4.175.200 Personen erwerbstätig und 215.200 arbeitslos (internationale Definition). Mit einem leichten Minus von insgesamt 8.600 Erwerbstätigen und einem Plus von 26.100 Arbeitslosen gegenüber 2012 hat sich die Arbeitsmarktlage im Jahr 2013 verschlechtert. 45.000 Vollzeitarbeitsplätze gingen im Jahresvergleich verloren, 36.400 Teilzeitstellen kamen hinzu. Gleichzeitig mit dem Anstieg der Arbeitslosen sank die Zahl der offenen Stellen im Jahr 2013 leicht und betrug nunmehr im Jahresdurchschnitt 65.000 (2012: 69.500). Die Zahl der Selbständigen und Mithelfenden (2013: 555.000) blieb auf dem Niveau des Vorjahres, allerdings gingen auch hier Vollzeitstellen (–11.500) zugunsten von Teilzeitstellen (+10.000) verloren. Unselbständige verzeichneten, anders als in den Vorjahren (2012: +53.000, 2011: +41.400), ein leichtes Beschäftigungsminus (–7.100) gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 3.620.200. Dieses Minus basierte auf einem Abbau von 33.500 Vollzeitstellen, dem ein schwächerer Zuwachs von 26.400 Teilzeitstellen gegenüberstand. Der Rückgang von 2012 auf 2013 bei Vollzeit war auf Männer (–30.500) konzentriert, der Anstieg bei Teilzeit relativ gleich auf Frauen und Männer verteilt. Die Arbeitslosenquote stieg von 4,3 % (2012) auf 4,9 % (2013). Arbeitslosenzahl und Arbeitslosenquote erhöhten sich bei Frauen und Männern gleichermaßen (jeweils ca. +13.000 Personen auf 100.400 Frauen und 114.800 Männer bzw. +0,6 Prozentpunkte auf 4,9 %). Der Anstieg bei der Zahl an Arbeitslosen war bei älteren Erwerbspersonen und Personen mit höheren Bildungsabschlüssen überdurchschnittlich hoch.
Mittwoch, 19. März 2014 - EuGH- Vorlagebeschluss des VwGH zur Firmenwertabschreibung
1. Steht Art. 107 i. V. m. Art. 108 Abs. 3 AEUV einer nationalen Maßnahme entgegen, nach der eine – die Steuerbemessungsgrundlage und damit die Steuerlast verringernde – Firmenwertabschreibung bei Anschaffung einer inländischen Beteiligung im Rahmen der Gruppenbesteuerung vorzunehmen ist, während bei Anschaffung einer Beteiligung in anderen Fällen der Einkommens- und Körperschaftbesteuerung eine derartige Firmenwertabschreibung nicht zulässig ist?
Mittwoch, 19. März 2014 - (Un)wirksame Klausel in ABG für Kreditkarten
Dienstag, 18. März 2014 - Voraussetzungen für die Zuerkennung der Invaliditätspension (§ 255 Abs. 4 ASVG)
Bei Zeiten des Krankenstands, die nach dem rechtlichen Ende des Dienstverhältnisses liegen, kann nach Ansicht des OGH nicht von einer Ausübung der Tätigkeit i. S. d. § 255 Abs. 4 ASVG gesprochen werden. Im Einzelnen führt der OGH dazu aus: Seit der durch das Budgetbegleitgesetz 2011 erfolgten Novellierung des § 255 Abs. 4 Z 2 ASVG sollten zur Erleichterung der Erlangung des dort geregelten besonderen Tätigkeitsschutzes auf die erforderlichen 120 Kalendermonate auch Krankengeldbezugszeiten aus der Erwerbstätigkeit im Höchstausmaß von 24 Monaten angerechnet werden. Es sollten nunmehr nicht nur Zeiten eines Krankenstands berücksichtigt werden, in denen noch Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber geleistet wird, sondern im Höchstausmaß von 24 Monaten auch Zeiten, in denen der Entgeltfortzahlungsanspruch schon erschöpft ist und nur noch Krankengeldanspruch besteht. Eine Änderung der ständigen Rechtsprechung, wonach von einer „Ausübung“ einer Tätigkeit i. S. d. § 255 Abs. 4 ASVG aber nicht gesprochen werden kann, wenn das Dienstverhältnis schon rechtlich beendet ist, war offensichtlich nicht beabsichtigt. Daher ist auch nach dem Budgetbegleitgesetz 2011 zur Vermeidung von Wertungswidersprüchen die Rechtsprechung aufrechtzuerhalten, nach der für die Zeiten der Urlaubsersatzleistung, Kündigungsentschädigung und auch des Krankenstands, die nach dem Ende des Dienstverhältnisses liegen, schon deshalb nicht von einer „Ausübung“ der Tätigkeit gesprochen werden kann, weil das Dienstverhältnis rechtlich bereits beendet ist (OGH 28. 1. 2014, 10 ObS 189/13m).
Dienstag, 18. März 2014 - Strittiger Verfall von Entgelt für Überstunden, die nicht mit einer Überstundenpauschale abgegolten sind
Montag, 17. März 2014 - Inflation lag im Februar 2014 bei 1,5 %
Die Inflationsrate für Februar 2014 betrug nach Berechnungen der Statistik Austria +1,5 % und war damit etwas niedriger als im Jänner 2014 (1,6 % revidiert). Ausschlaggebend dafür waren Treibstoffe – sie verbilligten sich im Jahresabstand stärker (–5,3 %) als noch im Jänner (–3,7 %). Hauptpreistreiber blieb nach wie vor die Ausgabengruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“. Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2010 für den Monat Februar 2014 lag bei 108,5 (Jänner 2014: 108,3 revidiert). Gegenüber dem Vormonat (Jänner 2014) stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,2 %.
Freitag, 14. März 2014 - Anonyme Beleidigungen im Internet
Freitag, 14. März 2014 - KV-Abschluss für die Kaffeemittelindustrie
Donnerstag, 13. März 2014 - Verschärfte Regeln zum Schutz persönlicher Daten in Aussicht
Donnerstag, 13. März 2014 - Budgetausschuss gibt grünes Licht für Handwerkerbonus
Donnerstag, 13. März 2014 - Keine Beendigung der Unternehmensgruppe bei Upstream-Verschmelzung auf nicht gruppenzugehörige Tochtergesellschaft
Donnerstag, 13. März 2014 - Automatischer Ausschluss von Ausbildungskurs wegen Mutterschaftsurlaubs verstößt gegen Unionsrecht
Der automatische Ausschluss einer Arbeitnehmerin von einem Ausbildungskurs wegen der Inanspruchnahme eines obligatorischen Mutterschaftsurlaubs verstößt gegen das Unionsrecht. Der Ausschluss vom Kurs und das anschließende Verbot, an der abschließenden Prüfung teilzunehmen, bewirken im konkreten Fall den Verlust einer Chance der betroffenen Arbeitnehmerin, in gleicher Weise wie ihre Kollegen in den Genuss einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu kommen, und müssen daher als eine ungünstige Behandlung betrachtet werden. Der automatische Ausschluss, der weder berücksichtigt, in welchem Stadium des Kurses die Betroffene wegen Mutterschaftsurlaub abwesend ist, noch welche Ausbildung sie bereits absolviert hat, und sich darauf beschränkt, der Arbeitnehmerin das Recht auf Teilnahme an einem Ausbildungskurs einzuräumen, der zu einem späteren, jedoch ungewissen Zeitpunkt stattfindet, ist nicht mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vereinbar, zumal die zuständigen Behörden nicht verpflichtet sind, einen solchen Kurs zu bestimmten Zeitpunkten zu veranstalten (EuGH 6. 3. 2014, Rs. C-595/12, Loredana Napoli/Ministero della Giustizia - Dipartimento dell'Amministrazione penintenziaria).
Mittwoch, 12. März 2014 - Vorsteuerpauschale bei Pferdeeinstellung
Mittwoch, 12. März 2014 - Aktuelle Kundmachungen im Bundesgesetzblatt
Verordnung des Bundeseinigungsamtes beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, mit der der Kollektivvertrag für den Verein Sozialwirtschaft Österreich – Verband der österreichischen Sozial- und Gesundheitsunternehmen (SWÖ) zur Satzung erklärt wird, BGBl. II Nr. 49/2014.
Mittwoch, 12. März 2014 - Alleinerzieherabsetzbetrag trotz gemeinsamer Wohnung mit dem geschiedenen Gatten
(G. L.) Der Alleinerzieherabsetzbetrag steht Steuerpflichtigen zu, die „mit mindestens einem Kind (§ 106 Abs. 1 EStG) mehr als sechs Monate im Kalenderjahr nicht in einer Gemeinschaft mit einem (Ehe-)Partner“ leben. Um eine einvernehmliche Scheidung begehren zu können, müssen die Voraussetzungen des § 55a EheG erfüllt sein. Die Beschwerdeführerin wurde mit Beschluss des Bezirksgerichts im Jahr 2007 einvernehmlich geschieden, lebte mit ihrem geschiedenen Gatten jedoch weiterhin in derselben Wohnung. Da die Beschwerdeführerin ihr Beschwerdevorbringen, dass die Lebensbereiche der ehemaligen Gatten aus wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht vollständig getrennt seien, sie ein getrenntes Konto führten, jeder nur für sich selbst einkaufe, nur seine Wäsche wasche und auch die Räume der Wohnung aufgeteilt seien, glaubhaft machen konnte und auch die Behauptung, dass sie eine Wohnung suche, die jedoch erst ab Juli 2008 bezugsfertig sein solle, dadurch bestätigt wurde, dass sie zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich in eine andere Wohnung zog, war dem Beschwerdebegehren auf Gewährung des Alleinerzieherabsetzbetrags Folge zu geben (BFG 27. 2. 2014, RV/7101156/2010).
Dienstag, 11. März 2014 - Elektronische Zustellung an Anwaltskanzlei
Montag, 10. März 2014 - KV-Abschluss für das Papier und Pappe verarbeitende Gewerbe
Montag, 10. März 2014 - Unionsrechtswidrigkeit der Substanzbesteuerung ausländischer Fonds
(M. L.) – Während vor Inkrafttreten des Budgetbegleitgesetzes 2011 Substanzgewinne inländischer Fonds steuerfrei blieben, waren nach § 42 Abs. 1 InvFG die Bestimmungen des § 40 InvFG auch auf ausländische Kapitalanlagefonds anzuwenden. Substanzgewinne ausländischer Fonds galten als sonstige Erträge nach § 40 Abs. 2 Z 1 InvFG und damit als ausschüttungsgleiche Erträge. Diese Regelung stellte eine Behinderung des freien Kapitalverkehrs dar, für die kein Rechtfertigungsgrund gegeben war. Aufgrund des Anwendungsvorrangs des Unionsrechts waren die innerstaatlichen Bestimmungen nicht bzw. nur in dem Ausmaß anzuwenden, das dem Unionsrecht entsprach (BFG 7. 2. 2014, RV/5100472/2012).
Montag, 10. März 2014 - Kein Vorsteuerabzug bei nur aufgrund der Rechnung geschuldeter Umsatzsteuer
(M. M.) – Für den zeitlichen Geltungsbereich des UStG ist im Hinblick auf die Rechtsprechung des EuGH auch in richtlinienkonformer Interpretation davon auszugehen, dass sich der Anspruch auf Vorsteuerabzug nicht auf eine Steuer erstreckt, die ausschließlich deshalb geschuldet wird, weil sie in der Rechnung ausgewiesen wird. Danach kann der Leistungsempfänger nach Art. 17 der 6. MwSt-RL nur den Betrag an Mehrwertsteuer abziehen, den der leistende Unternehmer aufgrund der Leistung schuldet. Das Recht auf Vorsteuerabzug ist somit für eine Steuer ausgeschlossen, die – entweder weil sie höher ist als die gesetzlich geschuldete Steuer oder weil der betreffende Umsatz nicht der Mehrwertsteuer unterliegt – in keinem Zusammenhang mit einem bestimmten Umsatz steht, sondern nur aufgrund der Rechnungslegung geschuldet wird. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Abrechnung mittels Gutschrift oder durch Rechnungen anderer Art erfolgt ist (VwGH 18. 12. 2013, 2009/13/0195).
Freitag, 7. März 2014 - Ort von sonstigen Leistungen im Zusammenhang mit Grundstücken
Das deutsche Finanzministerium hält im Schreiben vom 28. 2. 2014, IV D 3 - S 7117-a/10/10002, folgende Grundsätze zum Ort von sonstigen Leistungen im Zusammenhang mit Grundstücken (insbesondere Windparks) fest: (...) Der EuGH hat in seinem Urteil vom 27. 6. 2013, Rs. C-155/12, RR Donnelley, die Voraussetzungen für die Anwendung der Ortsregelung des Art. 47 MwStSyst-RL für Dienstleistungen im Zusammenhang mit Grundstücken präzisiert. (...) Nach der Rechtsprechung des EuGH müssen Dienstleistungen, sofern sie nicht bereits zu den ausdrücklich aufgezählten Leistungen gehören, zur Anwendbarkeit des Art. 47 MwStSystRL einen ausreichend direkten Zusammenhang mit einem Grundstück aufweisen. Unter Anwendung der vom EuGH entwickelten Grundsätze sind für einen ausreichend direkten Zusammenhang mit einem Grundstück folgende zwei Voraussetzungen zu beachten: Die Dienstleistung muss mit einem ausdrücklich bestimmten Grundstück in Zusammenhang stehen. Zudem muss das Grundstück selbst Gegenstand der Dienstleistung sein. Dies ist u. a. dann der Fall, wenn ein ausdrücklich bestimmtes Grundstück als wesentlicher (= zentraler und unverzichtbarer) Bestandteil einer Dienstleistung anzusehen ist.
Freitag, 7. März 2014 - Entlassung und Sonderzahlungen
Freitag, 7. März 2014 - AuslBG gilt auch für kurzfristige Beschäftigung
Freitag, 7. März 2014 - Das erste BFG-Erkenntnis: Abfluss von Betriebsausgaben
Freitag, 7. März 2014 - Schwerpunkt AbgÄG 2014: Änderungen im GmbH-Gesetz
Zur Erinnerung: Mit dem GesRÄG 2013 wurde im Wesentlichen das gesetzliche GmbH-Mindeststammkapital von 35.000 Euro auf 10.000 Euro gesenkt, wodurch sich Österreich nach langjähriger Debatte dem europäischen Schnitt von 8.000 Euro angenähert hat. Aufgrund der Verknüpfung des KStG mit dem GmbHG sank auch die Mindestkörperschaftsteuer von 1.750 Euro auf 500 Euro pro Jahr. Mit dem Abgabenänderungsgesetz 2014 werden wesentliche Teile dieser maßgeblichen Reform wieder rückgängig gemacht – und dies ausdrücklich unter dem Titel „Rückgängigmachung des Steuerausfalls aus der GmbH-Reform“. Was bedeutet das AbgÄG 2014 für GmbHs? – In einem Beitrag in SWK-Heft 8/2014 erläutert Dr. Artur Schuschnigg die Konsequenzen.
Donnerstag, 6. März 2014 - Vorabentscheidungsersuchen des BFH zum Vorsteuerabzug einer Führungsholding und zur Organschaft
Donnerstag, 6. März 2014 - Steuertermine im April
•Umsatzsteuer, Vorauszahlung für den Monat Februar 2014;
•Normverbrauchsabgabe für den Monat Februar 2014;
•Elektrizitäts-, Erdgas- und Kohleabgabe für den Monat Februar 2014;
•Werbeabgabe für den Monat Februar 2014;
•Kapitalertragsteuer gemäß § 93 Abs. 3 i. V. m. § 96 Abs. 1 Z 3 EStG für den Monat Februar 2014;
•Lohnsteuer für den Monat März 2014;
•Dienstgeberbeitrag zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfen für den Monat März 2014;
•Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag für den Monat März 2014;
•Kommunalsteuer für den Monat März 2014.
Mittwoch, 5. März 2014 - Zur Situation der Frauen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt
Mittwoch, 5. März 2014 - Anforderungen an die Schlüssigkeit einer Begründung einer Erledigung einer Behörde bzw. eines Verwaltungsgerichts
Dienstag, 4. März 2014 - Anfrage zur Nachtarbeit
Dienstag, 4. März 2014 - Schweiz plant, OECD-Standard zum Informationsaustausch auf alle DBA anzuwenden
Dienstag, 4. März 2014 - Abgabenänderungsgesetz 2014 im Bundesgesetzblatt
Dienstag, 4. März 2014 - Keine Organschaft zwischen vermietender Tochter und Bankgeschäfte tätigender Mutter
Montag, 3. März 2014 - Anfechtung einer Übertrittsvereinbarung auf Abfertigung neu wegen arglistiger Täuschung durch den Arbeitnehmer
Montag, 3. März 2014 - Aktuelle Termine für die Personalverrechnung
– für Beitragskonten mit SEPA-Lastschrift-Mandat: 10. 3. 2014;
– für Beitragskonten ohne SEPA-Lastschrift-Mandat: 17. 3. 2014.
Montag, 3. März 2014 - Steuerliche Beurteilung von Photovoltaikanlagen
Montag, 3. März 2014 - Gemeinnützigkeit einer ausländischen Stiftung bei rein finanzieller Projektförderung
Zum Archiv: März 2010, April 2010, Mai 2010, Juni 2010, Juli 2010, August 2010, September 2010, Oktober 2010, November 2010, Dezember 2010, Jänner 2011, Februar 2011, März 2011, April 2011, Mai 2011, Juni 2011, Juli 2011, August 2011, September 2011, Oktober 2011, November 2011, Dezember 2011, Jänner 2012, Februar 2012, März 2012, April 2012, Mai 2012, Juni 2012, Juli 2012, August 2012, September 2012, Oktober 2012, November 2012, Dezember 2012, Jänner 2013, Februar 2013, März 2013, April 2013, Mai 2013, Juni 2013, Juli 2013, August 2013, September 2013, Oktober 2013, November 2013, Dezember 2013, Jänner 2014, Februar 2014