Source: https://www.coeln.immobilien/de/impressum_0__8_sp8_1.html
Timestamp: 2019-07-21 23:07:27
Document Index: 302003518

Matched Legal Cases: ['§27', '§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9', '§10', '§11', '§12', '§13', '§14', '§15', '§16', '§17']

Impressum - www.cöln.immobilien
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§1 Maklervertrag bei Kauf/Verkauf bzw. Miete/Vermietung Mit der Inanspruchnahme der Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit des Immobilienmaklers bzw. mit der Anforderung von Informationen, eines Exposés, der Durchführung von Objektbesichtigungen oder mit der Aufnahme von Verhandlungen mit dem Verkäufer oder dem Vermieter oder deren Stellvertretern kommt der Maklervertrag mit dem Miet- oder Kaufinteressenten zu den nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen zustande. §2 Maklervertrag bei Auktionen Mit dem durch den Immobilienmakler veranlassten Erwerb im Wege der (Zwangs-) Versteigerung kommt der Maklervertrag mit dem Kaufinteressenten zu den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustande. §3 Maklercourtage Soweit nicht anders vereinbart beträgt die Höhe der Maklercourtage: Bei Abschluss eines Kaufvertrages einer Privat- oder Gewerbeimmobilie 7,14 % (inkl. MwSt.) der notariell beurkundeten Kaufpreissumme. Bei Abschluss eines Wohnraummietvertrages 2,38 (inkl. MwSt.) Monatsmieten der vertraglich vereinbarten Netto-(Kaltmiete). Bei Ersteigerungen einer Immobilie 7,14 % (inkl. MwSt.) des Zuschlagpreises. Bei Gewerbeobjekten 3,57 (inkl. MwSt.) Monatsmieten der vertraglich vereinbarten Netto- (kalt-) miete. Bei Erbbaurechten den 2,38- fachen Jahresbauzins (inkl. MwSt.). Sie wird –sofern nicht anders vereinbart – vom Käufer bzw. Mieter getragen. Das Exposé der Immobilie kann abweichende Regelungen treffen. Für den Fall, dass die Courtage nicht im Exposé ausgewiesen ist, gelten die Regelcourtagesätze für den Käufer, Mieter oder Ersteigerer. Falls die Courtage ganz oder teilweise vom Verkäufer bzw. Vermieter getragen wird, reduziert sie sich im gleichen Maße für den Käufer bzw. Mieter. Dieses ist aus dem Immobilienangebot (z.B. Exposé, Internetdatenbank, Zeitungsanzeige, schriftliches Angebot) ersichtlich. Der im Angebotsschreiben genannte Preis für ein Objekt (Mietzins, Kaufpreis, usw.) ist nur ein Richtwert, daher absolut freibleibend Der Anspruch auf Maklerprovision bleibt auch dann bestehen, wenn die vertragsschließenden Parteien einen höheren oder niedrigeren Preis für das Objekt vereinbaren, der von dem von uns angegebenen Preis abweicht. §4 Fälligkeit der Maklercourtage Mit der Unterzeichnung des notariell beurkundeten Kaufvertrages. Mit Unterzeichnung des Wohnraummietvertrages durch den Mieter und den Vermieter. Mit der Zuschlagserteilung. Sie ist zahlbar binnen 14 Tagen nach dem Fälligkeitstermin. Danach tritt Verzug ein, ohne dass dieser Verzug gegenüber dem Schuldner separat erklärt werden muss. §5 Fälligkeit der Maklercourtage in besonderen Fällen Sofern an die Stelle des gewollten (durch Vermittlung oder Nachweis des Immobilienmaklers) ein anderer wirtschaftlich gleichwertiger Vertrag (Ersatzgeschäft) tritt, wird ebenfalls eine Maklercourtage in entsprechender Höhe fällig. Sofern es mit einem nachgewiesenen Interessen oder Vertragspartner zu einem Vertragsabschluss kommt, obwohl die Vertragsverhandlungen zwischenzeitlich unterbrochen wurden und der Immobilienmakler zu späteren Verhandlungen nicht mehr hinzugezogen wird oder eine andere Person die Verhandlungen fortführt, ist ebenfalls eine entsprechende Maklercourtage fällig. Die Maklercourtage ist auch fällig, wenn die Tätigkeit des Maklers nur mitursächlich zur Unterzeichnung des Vertrages war. Die Maklercourtage wird auch fällig, wenn es zu einem Kauf ohne Besichtigung mit den Makler kommt oder wenn es zu einem Kauf ganz ohne Besichtigung kommt. §6 Vertragsabschluss Der Makler hat Anspruch auf Anwesenheit bei der Unterzeichnung des Kauf-, Miet- oder Pachtvertrages sowie auf ein Exemplar der jeweiligen Verträge. Bei Kaufverträgen hat der Makler das Recht, seinen Courtageanspruch durch eine Maklerklausel im Vertrag mit beurkunden zu lassen. §7 Vorkenntnis Ist dem Empfänger eines Exposés das vom Immobilienmakler nachgewiesene Objekt bereits bekannt, hat er dies dem Immobilienmakler innerhalb von 3 Werktagen schriftlich unter Angabe der Quelle mitzuteilen. Es gilt das Datum des Poststempels. Wird innerhalb dieser Frist kein Vorkenntnisnachweis erbracht, so gilt das Objekt als unbekannt. §8 Doppeltätigkeit Der Immobilienmakler darf auch für die jeweils andere Vertragspartei entgeltlich tätig werden. §9 Eigentümerangaben / Irrtümer / Zwischenveräußerung Die vom Immobilienmakler weitergegebenen Objektinformationen stammen vom Eigentümer, einer von ihm beauftragen Person oder anderen Dritten. Sie können vom Immobilienmakler nur bedingt überprüft werden. Insofern haftet der Immobilienmakler nicht für die Richtigkeit der Angaben bzw. lediglich für offenkundig unrichtige Angaben. Irrtümer, Änderungen und Auslassungen bleiben somit vorbehalten. Es ist Sache des Kunden, diese Angaben auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen. Auch Zwischenverkauf bzw. Zwischenvermietung ist möglich, insbesondere bei Gemeinschaftsprojekten im Rahmen einer Maklerkooperationen. Ein Rechtsanspruch auf eine angebotene Immobilie hat der Kauf- bzw. Mietinteressent nicht. §10 Informationspflicht und Vollmachterteilung Der Auftraggeber (Eigentümer) wird verpflichtet, vor Abschluss des beabsichtigten Kauf- oder Mietvertrages unter Angabe des Namens und der Anschrift des vorgesehenen Vertragspartners beim Immobilienmakler anzufragen, ob die Zuführung des vorgesehenen Vertragspartners durch dessen Tätigkeit veranlasst wurde. Der Auftraggeber erteilt hiermit dem Immobilienmakler Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch, in behördliche Akten, insbesondere Bauakten sowie alle Informations- und Einsichtsrechte gegenüber dem WEG-Verwalter, wie sie dem Auftraggeber als Wohnungseigentümer zustehen. §11 Weitergabeverbot Sämtliche Informationen einschließlich der Objektnachweise des Immobilienmaklers sind ausdrücklich nur für den entsprechenden Kunden bestimmt. Diesem ist es ausdrücklich untersagt , die Objektnachweise und Objektinformationen ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Maklers an Dritte weiter zu geben. Verstößt ein Kunde gegen diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder andere Personen, an die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Kunde verpflichtet, dem Makler die mit ihm vereinbarte Provision zuzüglich der Mehrwertsteuer zu entrichten. §12 Datenschutz Alle personen- und objektbezogenen Daten werden ausschließlich nur für die Bearbeitung des Auftrages verwendet. Der Auftraggeber willigt der Weitergabe an Dritte zu, sofern dies für die Erfüllung des Auftrages erforderlich ist. Eine andere Weitergabe der Daten erfolgt nicht. Die Daten werden automatisch in Datenbanken verarbeitet. Dabei kann es auch um internetbasierte Cloudanwendungen handeln. Der Kunde stimmt dieser Datenverarbeitung zu. Es werden die Datenschutzbestimmungen der Bundesrepublik Deutschland beachtet. §13 Verjährung Die Verjährungsfrist für alle Schadenersatzansprüche des Kunden gegen den Immobilienmakler beträgt drei Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die Schadenersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Immobilienmakler zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese. §14 Gerichtsstand Als Gerichtsstand wird der Firmensitz des Immobilienmaklers (Stadt Erftstadt) vereinbart, sofern eine Vereinbarung über den Gerichtsstand zulässig ist. §15 Zahlungen und Annahme bzw. Verwaltung von Vermögensgegenständen für Auftraggeber Der Auftragnehmer nimmt vom Auftraggeber keine Barzahlungen entgegen. Alle Zahlungen werden unbar durch Überweisung nach Rechnungslegung durchgeführt. Der Auftragnehmer nimmt keine für den Auftraggeber bestimmten Vermögenswerte entgegen und lässt sich nicht zur Entgegennahme ermächtigen. §16 Änderungen und Ergänzungen Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Mündliche Nebenabreden sind unwirksam. Auch die Abänderungen des Schriftformerfordernisses Kann nur schriftlich erfolgen. §17 Salvatorische Klausel Die Unwirksamkeit einer oder mehrerer vorstehender Klauseln berührt die Wirksamkeit der gesamten AGB / des Gesamtvertrages nicht. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.
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