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Timestamp: 2019-08-17 20:33:20
Document Index: 268178366

Matched Legal Cases: ['Art. 610', 'BGE', 'Art. 610', 'Art. 607', 'Art. 610', 'Art. 612', 'BGE', 'Art. 610', 'BGE', 'BGE', 'Art. 610', 'BGE', 'BGE']

Successione: chi decide in caso di disaccordo nella divisione dei beni? Assistenza Legale ch
In principio, salvo alcune limitate eccezioni, gli eredi sono liberi di dividere tra loro i beni di una successione come meglio credono. Molto spesso però, la conseguenza di questa libertà che viene loro garantita dalla legge, conduce a dei vicoli cechi che sfociano in disaccordi e in interminabili discussioni e litigi.
Come si sbroglia quindi la matassa? Chi decide?
Secondo il Tribunale federale (e anche il legislatore), non decide il giudice, ma la sorte!
Nella sentenza 5A_396/2015 del 22 giugno 2017, la Massima istanza svizzera ha infatti annullato la decisione di un giudice grigionese che, di fronte al disaccordo degli eredi, aveva arbitrariamente deciso di procedere personalmente alla divisione dei beni secondo il suo apprezzamento.
In proposito il Tribunale federale ha ricordato che la linea direttrice principale in ambito del diritto successorio è data dal principio secondo cui, nella divisione dell’eredità, ogni erede dispone di un egual diritto su tutti i beni della successione e che proprio per mettere in opera tale principio (senza contaminazioni soggettive), il legislatore ha previsto (precisamente all’art. 611 cpv. 3 CC) l’attribuzione dei lotti per sorteggio in caso si disaccordo tra gli eredi. Il giudice deve quindi procedere al sorteggio e non può decidere come meglio gli pare.
Per chi fosse interessato ad approfondire il tema, riportiamo di seguito il testo integrale (in tedesco) della succitata sentenza del Tribunale federale:
4.3. Die Erben haben bei der Teilung, wenn keine andern Vorschriften Platz greifen, alle den gleichen Anspruch auf die Gegenstände der Erbschaft (Art. 610 Abs. 1 ZGB). Dieser Grundsatz der Anspruchsgleichheit ist die oberste Richtschnur für die Erbteilung (BGE 112 II 206 E. 2b S. 211 mit Hinweis auf Peter Tuor/Bernhard Schnyder, Das schweizerische Zivilgesetzbuch, 9. Aufl. 1979, S. 466; vgl. auch Andreas Kuoni, Das schweizerische Erbrecht, insbesondere das Übergangsrecht, 1911, S. 257). Andreas Kuoni beschreibt kurz nach Inkrafttreten des ZGB den Geist des "neuen" Erbrechts wie folgt: "Alle Erben sind einander gleich. Keiner soll bevorzugt, keiner benachteiligt werden. Diesen Grundsatz stellt der Gesetzgeber an die Spitze des Erbrechts". Auf S. 259 bekräftigt er dann unter dem Titel der Durchführung der Teilung: "Der gleiche Anspruch aller Erben auf alle Gegenstände der Erbschaft ist der Hauptgrundsatz des Teilungsrechtes." Alfred Escher, Zürcher Kommentar, 2. Aufl. 1943, hält in N. 1 zu Art. 610 ZGB fest, der Grundsatz sei eine Spezialanwendung des bereits in Art. 607 Abs. 1 ZGB enthaltenen Grundsatzes der Gleichbehandlung aller Erben; grundsätzlich habe jeder Erbe den gleichen Anspruch auf die Erbschaft und die einzelnen Gegenstände wie der andere, auch wenn sein Erbanteil kleiner sei als der des anderen; der Unterschied zwischen den Ansprüchen sei nur ein quantitativer, nicht ein qualitativer - und zwar bestehe der Anspruch grundsätzlich in natura. Ebenso hielt Peter Tuor, Berner Kommentar, 1929, N. 2 zu Art. 610 ZGB fest, es gebe prinzipiell nicht Sachen, die mehr dem einen als dem anderen Erben gebühren.
4.4. Ein weiterer Teilungsgrundsatz folgt aus Art. 612 Abs. 1 ZGB, wonach eine Erbschaftssache, die durch Teilung an Wert wesentlich verlieren würde, einem der Erben ungeteilt zugewiesen werden soll. Erbschaftssachen sollen, wenn immer möglich, in natura unter die Erben verteilt werden (BGE 97 II 11 S. 16; vgl. auch Alfred Escher, a.a.O., N. 1 zu Art. 610 ZGB). Der Grundsatz der Naturalteilung erfährt insbesondere bei einer Versilberung/Versteigerung eine Einschränkung (siehe nachfolgend E. 4.6).
In BGE 137 III 8 E. 3.4.1 S. 14 f. wurde BGE 101 II 41 insofern bestätigt, als das Bundesgericht festhielt, "Im Rahmen der Rechtsbegehren hat das Erbteilungsgericht ein vollstreckbares Urteil zu fällen, d.h. die Teilung durchzuführen und die Erbbetreffnisse konkret zuzuweisen. Es entscheidet über sämtliche Streitfragen und hat umfassende Teilungs- und Zuweisungskompetenz." Daraus kann indes nicht geschlossen werden, das Bundesgericht habe eine über die in Art. 610 ff. ZGB genannten Vorkehren hinaus gehende Kompetenz des Erbteilungsgerichts bejaht, nach eigenem Ermessen bestimmte Erbschaftsgegenstände bestimmten Erben zuzuweisen. In BGE 137 III 8 ging es hauptsächlich um die Frage, ob die Teilungsbehörde vorfrageweise auch Fragen beantworten darf, die in die Zuständigkeit des Teilungsgerichts fallen, und ob nach Rechtshängigkeit der Erbteilungsklage noch die Teilungsbehörde angerufen werden kann. Die " umfassende Teilungs- und Zuweisungskompetenz" des Teilungsgerichts ist als Gegenstück zur beschränkten Kompetenz der Teilungsbehörde zu verstehen, die weder Nachlassgegenstände zuweisen noch sonstwie in die Rechte der Erben eingreifen und beispielsweise auch nicht verbindlich einen Verkaufserlös verteilen kann, weshalb während eines Verfahrens vor der Behörde die Anrufung des Teilungsgerichts möglich bleibt (E. 3.4.2 S. 15).
Das spä ter ergangene Urteil 5A_372/2011 vom 4. Oktober 2011 E. 2.1.1 führt sodann unter Hinweis auf BGE 101 II 41 E. 4b S. 45; 69 II 357 E. 7 S. 369 aus: "L'action en partage (art. 604 CC) tend à ce que le juge ordonne le partage de la succession, auquel les défendeurs s'opposent, et/ou attribue sa part au demandeur. (...) Le juge devra, notamment, déterminer la masse à partager et arrêter les modalités du partage; son jugement (formateur) remplace le contrat de partage que les héritiers concluent normalement." Auch hier wird zwar von Zuweisung g
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