Source: http://florian-vollmers.de/agb/
Timestamp: 2018-01-23 23:32:45
Document Index: 99631480

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 34', '§ 34', '§ 14', '§ 13', '§ 25', '§ 13', '§ 14']

AGB - Florian Vollmers | Journalist
Die­se Ge­schäfts­be­din­gun­gen fin­den An­wen­dung auf Text- und Bild­bei­trä­ge(Ma­te­rial). Ge­lie­fer­tes Ma­te­rial bleibt stets Ei­gen­tum des Jour­na­lis­ten Flo­rian Voll­mers. Es wird vor­über­ge­hend zur Aus­übung der Rech­te für die auf dem Lie­fer­schein an­ge­ge­be­nen Nut­zungs­ar­ten über­las­sen. Die Ver­wen­dung als Ar­chiv­ma­te­rial ist ge­son­dert zu ver­ein­ba­ren. Die Lie­fe­rung des Ma­te­ri­als und die Ein­räu­mung von Nut­zungs­rech­ten er­folgt zu den nach­ste­hen­den Ge­schäfts­be­din­gun­gen, so­weit im Lie­fer­schein nichts Ab­wei­chen­des an­ge­ge­ben oder sonst schrift­lich ver­ein­bart ist. Ab­wei­chen­de Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Be­stel­lers gel­ten nur, wenn sie schrift­lich be­stä­tigt sind. All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Be­stel­lers wird hier­mit wi­der­spro­chen. Auch für Lie­fe­run­gen ins Aus­land gilt deut­sches Recht.
Je­de ver­ein­bar­te und je­de wei­te­re Nut­zung des Ma­te­ri­als ist ho­no­rar­pflich­tig. Die Hö­he des Ho­no­rars rich­tet sich nach Art und Um­fang der Nut­zung und ist vor­her zu ver­ein­ba­ren. Der ge­setz­li­che Min­dest­an­spruch auf an­ge­mes­se­ne Ver­gü­tung (§ 32 Ur­hG) bleibt un­be­rührt. Ho­no­ra­re sind stets Net­to-Ho­no­ra­re oh­ne Mehr­wert­steu­er. Ho­no­ra­re sind so­gleich nach der Ver­öf­fent­li­chung zur Zah­lung fäl­lig, spä­tes­tens ei­nen Mo­nat nach der Er­klä­rung, dass der Bei­trag an­ge­nom­men ist. Hat der Be­stel­ler nicht in­ner­halb von zwei Wo­chen nach Lie­fe­rung des Ma­te­ri­als die An­nah­me er­klärt, kann das Ma­te­rial oh­ne wei­te­re Bin­dung an den Be­stel­ler an­der­wei­tig an­ge­bo­ten wer­den.
Für je­de Nut­zung gel­ten ne­ben den ge­trof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen die Be­stim­mun­gen des Ur­he­ber­rechts­ge­set­zes. Die ein­ge­räum­ten Rech­te gel­ten nur für den ver­ein­bar­ten Zweck, Sprach­raum und Um­fang zur ein­ma­li­gen Nut­zung. Je­de er­neu­te Nut­zung oder sons­ti­ge Aus­wei­tung des ur­sprüng­lich ein­ge­räum­ten Nut­zungs­rechts ist nur mit der vor­he­ri­gen, schrift­li­chen Zu­stim­mung des Jour­na­lis­ten er­laubt. Dies gilt ins­be­son­de­re für die Frei­ga­be des Ma­te­ri­als zu Zwe­cken der Wer­bung. Ein­ge­räum­te Nut­zungs­rech­te kön­nen oh­ne Zu­stim­mung des Jour­na­lis­ten auch dann nicht über­tra­gen wer­den, wenn die Über­tra­gung im Rah­men der Ge­samt­ver­äu­ße­rung ei­nes Un­ter­neh­mens oder der Ver­äu­ße­rung von Tei­len ei­nes Un­ter­neh­mens ge­schieht (§ 34 Abs. 3 Uhr­hG). Die­se Klau­sel ist als ge­son­der­te Ver­ein­ba­rung gem. § 34 Abs. 4 Ur­hG an­zu­se­hen. Ex­klu­si­vrech­te oder Sperr­fris­ten müs­sen ge­son­dert ver­ein­bart wer­den. Die Wei­ter­ga­be des Ma­te­ri­als oder die Über­tra­gung von Rech­ten an Drit­te durch den Be­stel­ler darf oh­ne vor­he­ri­ge, schrift­li­che Zu­stim­mung des Jour­na­lis­ten nicht er­fol­gen. Das Ma­te­rial darf oh­ne vor­he­ri­ge, schrift­li­che Zu­stim­mung des Jour­na­lis­ten nicht in ein Da­ten­bank­sys­tem ein­ge­spei­chert oder sonst elek­tro­nisch ver­wer­tet oder be­ar­bei­tet wer­den, ins­be­son­de­re auch nicht in On­li­ne­sys­te­men (In­ter­net, In­tra­net, Lie­fe­rungs- und Mail­sys­te­men etc.). Ver­fäl­schen­de oder sinn­ent­stel­len­de Ver­än­de­run­gen von Bil­dern durch Hin­zu­fü­gen oder Weg­las­sen nicht ge­stat­tet. Das Ma­te­rial darf im Sin­ne des § 14 Ur­hG we­der ent­stellt, noch sonst be­ein­träch­tigt wer­den. Dies gilt ins­be­son­de­re für die Be­ar­bei­tung des Ma­te­ri­als durch den Ein­satz elek­tro­ni­scher Hilfs­mit­tel. Das Ma­te­rial darf nur re­dak­tio­nell ver­wen­det wer­den. Es darf in der Ten­denz nicht ver­frem­det und nicht ver­fälscht wer­den. Der Be­stel­ler ist zur Be­ach­tung der pu­bli­zis­ti­schen Grund­sät­ze des Deut­schen Pres­se­ra­tes (Pres­se­ko­dex und Richt­li­ni­en) ver­pflich­tet. Ein Ur­he­ber­ver­merk im Sin­ne des § 13 Ur­hG wird stets ver­langt und zwar in ei­ner Wei­se, die kei­nen Zwei­fel an der Iden­ti­tät des Ur­he­bers und der Zu­ord­nung zum ein­zel­nen Bei­trag lässt. Sam­mel­nach­wei­se rei­chen nur aus, so­fern sich aus ih­nen die zwei­fels­freie Zu­ord­nung des Ur­he­bers zum Bei­trag ent­neh­men lässt. Die Über­tra­gung von Zweit­rech­ten an Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten bleibt vor­be­hal­ten. Mit der An­nah­me des Ho­no­rars ist die Er­laub­nis zur Wahr­neh­mung wei­te­rer Rech­te durch den Be­stel­ler nicht ver­bun­den. Der Be­stel­ler ist ver­pflich­tet, dem Jour­na­lis­ten ein Be­leg­ex­em­plar gem. § 25 Ver­lags­ge­setz kos­ten­los zu lie­fern.
Der Be­stel­ler haf­tet für das über­las­se­ne Ma­te­rial bis zur un­ver­sehr­ten Rück­lie­fe­rung. Er trägt Kos­ten und Ri­si­ko für die Rück­lie­fe­rung. Die Rück­lie­fe­rung hat durch Ein­schrei­ben zu er­fol­gen. Die Zah­lung be­grün­det kei­ne Nut­zungs- oder Ei­gen­tums­rech­te. Bei un­be­rech­tig­ter Nut­zung oder Wei­ter­ga­be des Ma­te­ri­als wird vor­be­halt­lich wei­te­rer Scha­den­er­satz­an­sprü­che ein Min­dest­ho­no­rar in Hö­he des zwei­fa­chen Nut­zungs­ho­no­rars fäl­lig. Be­ab­sich­tigt der Be­stel­ler ei­ne an­de­re (z.B. werb­li­che) als die ver­ein­bar­te Nut­zung des Ma­te­ri­als, so hat er vor die­ser Nut­zung die Zu­stim­mung der ab­ge­bil­de­ten oder ge­nann­ten Per­so­nen ein­zu­ho­len. Holt der Be­stel­ler die Zu­stim­mung nicht ein, hat er den Jour­na­lis­ten Flo­rian Voll­mers von in die­sem Zu­sam­men­hang gel­tend ge­mach­ten Scha­denser­satz­an­sprü­chen Drit­ter frei­zu­stel­len. Un­ter­bleibt die Na­mens­nen­nung des Jour­na­lis­ten nach § 13 Ur­hG, oder ver­stößt der Be­stel­ler ge­gen § 14 Ur­hG, so hat der Jour­na­list Flo­rian Voll­mers An­spruch auf Scha­den­er­satz in Form ei­nes Zu­schla­ges von 100 % zum je­wei­li­gen Nut­zungs­ho­no­rar zu­züg­lich evtl. Ver­wal­tungs­kos­ten, so­fern nicht der Be­stel­ler dem­ge­gen­über nach­weist, dass ein Scha­den oder ei­ne Wert­min­de­rung über­haupt nicht ent­stan­den oder we­sent­lich nied­ri­ger ist als der Zu­schlag nebst Ver­wal­tungs­kos­ten. Der Be­stel­ler hat den Jour­na­lis­ten von aus der Un­ter­las­sung des Ur­he­ber­ver­mer­kes oder Ent­stel­lung des Wer­kes re­sul­tie­ren­den An­sprü­chen Drit­ter frei­zu­stel­len.
So­weit durch die Mit­ar­beit ein be­stimm­ter Er­folg ge­schul­det wird (Werk­ver­trag), gilt hin­sicht­lich der Ge­währ­leis­tung: So­fern das ge­lie­fer­te Ma­te­rial man­gel­haft ist, kann der Auf­trag­ge­ber zu­nächst nur ei­ne Nach­bes­se­rung ver­lan­gen. Der Man­gel ist in­ner­halb von zwei Werk­ta­gen nach Er­halt der Sen­dung te­le­fo­nisch und nach wei­te­ren drei Werk­ta­gen schrift­lich mit­zu­tei­len; bei tech­ni­schen und sons­ti­gen ver­deck­ten Män­geln in­ner­halb von zehn Ta­gen ab Ent­de­ckung in schrift­li­cher Form. So­weit ei­ne Nach­bes­se­rung nicht mög­lich oder kos­ten­mä­ßig un­ver­hält­nis­mä­ßig ist, kann der Auf­trag­ge­ber nur das Ho­no­rar hin­sicht­lich des je­wei­lig man­gel­haf­ten Bei­trags min­dern oder vom ein­zel­nen Auf­trag zu­rück­tre­ten, wei­ter­ge­hen­de Scha­denser­satz­an­sprü­che sind aus­ge­schlos­sen. Die glei­chen Re­ge­lun­gen gel­ten, wenn ein Nut­zungs­recht an ei­nem be­reits er­stell­ten Bei­trag ein­ge­räumt wird (Kauf­ver­trag). So­weit durch die Mit­ar­beit ein be­stimm­ter Dienst ge­schul­det wird (Dienst­ver­trag), ist ei­ne Ge­währ­leis­tung aus­ge­schlos­sen. Der Auf­trag­ge­ber trägt die al­lei­ni­ge pres­se-, zi­vil- und straf­recht­li­che Ver­ant­wor­tung für die Ver­öf­fent­li­chung von Bei­trä­gen. Der Jour­na­list über­nimmt da­her oh­ne wei­te­re Ab­re­de kei­ne Ge­währ für die Rech­te Drit­ter we­gen ei­ner Ver­öf­fent­li­chung durch den Auf­trag­ge­ber, wenn die­se Drit­ten in ver­öf­fent­lich­ten Bei­trä­gen er­wähnt oder ab­ge­bil­det wer­den, wei­ter­hin auch kei­ne aus­drück­li­che oder still­schwei­gen­de Ge­währ für de­ren Per­sön­lich­keits-, Mar­ken-, Ur­he­ber­rechts- und Ei­gen­tums­rech­te so­wie sons­ti­ge An­sprü­che in­fol­ge ei­ner Ver­öf­fent­li­chung durch den Auf­trag­ge­ber. Für die Klä­rung sol­cher Rech­te ist re­gel­mä­ßig der Auf­trag­ge­ber ver­ant­wort­lich; der Auf­trag­ge­ber muss die even­tu­el­len Kos­ten ei­ner recht­li­chen Prü­fung der Zu­läs­sig­keit ei­ner Ver­öf­fent­li­chung tra­gen. So­fern zwi­schen dem Jour­na­lis­ten und dem Auf­trag­ge­ber strei­tig ist, ob ei­ne Ge­währ für be­stimm­te Rech­te Drit­ter über­nom­men wur­de oder was als be­stim­mungs­mä­ßi­ge Ei­gen­schaft des Ma­te­ri­als und zu­läs­si­ger Ver­wen­dungs­zweck ver­ein­bart wur­de, ist der Auf­trag­ge­ber be­weis­pflich­tig für den In­halt der Ab­re­den, die­se sind stets schrift­lich zu tref­fen. So­weit Drit­te bzw. staat­li­che Ein­rich­tun­gen im In- und Aus­land we­gen der Ver­wen­dung des Ma­te­ri­als durch den Auf­trag­ge­ber An­sprü­che er­he­ben oder pres­se- und straf­recht­li­che Sank­tio­nen ein­lei­ten oder durch­set­zen, hat der Auf­trag­ge­ber den Jour­na­lis­ten Flo­rian Voll­mers von al­len da­mit ver­bun­de­nen Kos­ten frei­zu­stel­len, es sei denn, den Jour­na­lis­ten trifft die Haf­tung ge­gen­über dem Auf­trag­ge­ber nach den vor­ste­hen­den Ab­sät­zen. Das gilt auch dann, wenn der Auf­trag­ge­ber die Rech­te am Bei­trag an Drit­te über­trägt. Der Auf­trag­ge­ber wird auf die Mög­lich­keit hin­ge­wie­sen, ei­ne Ver­mö­gens­scha­dens­haft­plicht­ver­si­che­rung für Be­richt­er­stat­tung ab­zu­schlie­ßen. Al­ter­na­tiv kann der Auf­trag­ge­ber mit dem Jour­na­lis­ten ver­ein­ba­ren, dass die­ser für ei­nen zu ver­ein­ba­ren­den Auf­schlag auf das Ho­no­rar das Ri­si­ko hin­sicht­lich ei­nes genau de­fi­nier­ten Ver­wen­dungs­zweck über­nimmt, ei­ne sol­che Ver­ein­ba­rung ist stets schrift­lich fest­zu­hal­ten. Der Jour­na­list Flo­rian Voll­mers haf­tet nicht für Schä­den, die beim Auf­trag­ge­ber im Zu­sam­men­hang mit der Nut­zung der vom Jour­na­lis­ten an­ge­lie­fer­ten Da­tei­en ein­tre­ten, sei dies durch Com­pu­ter­vi­ren in oder an E-Mails oder ver­gleich­ba­ren Über­mitt­lun­gen oder die­sen bei­ge­füg­ten An­hän­gen, in oder in Ver­bin­dung mit an­ge­lie­fer­ten Da­ten­trä­gern oder aus/in an An­la­gen des Auf­trag­ge­bers an­ge­schlos­se­nen Ge­rä­ten des Jour­na­lis­ten. Der Auf­trag­ge­ber ist ver­pflich­tet, sei­ne Com­pu­ter- und sons­ti­gen Di­gi­tal­sys­te­me durch Vi­ren­schutz­pro­gram­me und wei­te­re bran­chen­üb­li­che Maß­nah­men zu schüt­zen und die­se Schutz­sys­te­me je­weils auf dem neues­ten Stand zu hal­ten, so­weit dies tech­nisch um­setz­bar und zu­mut­bar ist. Der Auf­trag­ge­ber wird durch den Jour­na­lis­ten dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Auf­trag­ge­ber ge­gen das Ri­si­ko von Be­triebs­stö­run­gen oder -aus­fall we­gen Com­pu­ter­vi­ren oder ver­gleich­ba­ren Stö­run­gen ei­ne Be­triebs­aus­fall­ver­si­che­rung oder ei­ne ver­gleich­ba­re Ver­si­che­rung ab­schlie­ßen kann. Von den Ein­schrän­kun­gen der Ge­währ­leis­tung bei Werk- und Dienst­leis­tun­gen bzw. Kauf­ge­gen­stän­den (Rech­ten) aus­ge­nom­men sind Män­gel und Man­gel­fol­ge­schä­den, die der Jour­na­list oder sei­ne Er­fül­lugs­ge­hil­fen durch ei­ne vor­sätz­li­che oder grob fahr­läs­si­ge Pflicht­ver­let­zung her­bei­ge­führt ha­ben oder wenn der Jour­na­list Män­gel arg­lis­tig ver­schwie­gen hat oder aber die Män­gel­frei­heit ga­ran­tiert hat. Fer­ner sind aus­ge­nom­men Schä­den für Le­ben, Kör­per oder Ge­sund­heit auf­grund vor­sätz­li­cher und fahr­läs­si­ger Pflicht­ver­let­zung durch den Jour­na­lis­ten oder sei­ne Er­fül­lungs­ge­hil­fen.
Falls kei­ne ab­wei­chen­de Ver­ein­ba­rung ge­trof­fen wur­de oder kei­ne ta­rif­ver­trag­li­chen Be­stim­mun­gen gel­ten, sind für die Ho­no­rie­rung und die Mie­te bei Fri­st­über­schrei­tung so­wie die Be­ar­bei­tungs­kos­ten bei Bild­bei­trä­gen die je­weils aus der Über­sicht der marktüb­li­chen Ho­no­ra­re für die Ver­ga­be von Bild­nut­zungs­rech­ten er­sicht­li­chen Ho­no­ra­re der Mit­tel­stands­ge­mein­schaft Fo­to-Mar­ke­ting (MFM) bzw. bei Text­bei­trä­gen die Emp­feh­lun­gen der Mit­tel­stands­ge­mein­schaft Wort (MFJ) an­zu­wen­den.
Für die Lie­fe­rung ist es der Sitz des Be­stel­lers, für die Rück­lie­fe­rung der Sitz des Jour­na­lis­ten.