Source: https://www.landwirtschaftslupe.de/page/4
Timestamp: 2019-12-07 15:04:57
Document Index: 298281304

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 24', 'Art. 295', '§ 24', '§ 24', '§ 163']

Ein land­wirtschaftlich­er Betrieb wird mit der Über­tra­gung sämtlich­er land­wirtschaftlich­er Nutzflächen an Dritte aufgegeben1. Land­wirtschaftliche Nutzflächen von mehr als 3 000 qm stellen nicht allein im Hin­blick auf ihre Größe land­wirtschaftliche Teil­be­triebe dar. Eine Betrieb­sauf­gabe i.S. von § 16 Abs. 3 EStG liegt vor, wenn der Steuerpflichtige den Entschluss gefasst hat,
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 UStG set­zen unter Berück­sich­ti­gung von Art. 295 Abs. 1 Nr. 1 MwSt­Sys­tRL voraus, dass es sich um eine Leis­tung han­delt, bei der jeden­falls typ­isierend davon auszuge­hen ist, dass ihre Erbringung zu ein­er (entsprechen­den) Mehrw­ert­s­­teuer-Vor­be­las­­tung führt oder zumin­d­est führen kann.
Ist der Inhab­er eines land­wirtschaftlichen Betriebs Organträger, so unter­liegen auch die Liefer­un­gen der Erzeug­nisse dieses Betriebs durch die Organge­sellschaft der Besteuerung nach Durch­schnittssätzen (§ 24 UStG). § 24 Abs. 1 Satz 1 UStG gilt für die im Rah­men eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs aus­ge­führten Umsätze. Als der­ar­tiger Betrieb gilt gemäß
Billigkeitsentscheidung beim Feldinventar — und der Gewerbesteuermessbetrag
Die im Rah­men der Gewin­n­fest­stel­lung getrof­fene Bil­ligkeits­maß­nahme, von der Aktivierung des Feld­in­ven­tars abzuse­hen, wirkt auch für die Ermit­tlung des Gewer­beer­trags als Grund­lage für die Fest­set­zung des Gewerbesteuer­mess­be­trags. Im vor­liegen­den Fall war durch kon­klu­dente, selb­ständi­ge Bil­ligkeit­sentschei­dung gemäß § 163 AO für die Ermit­tlung des maßge­blichen Gewinns in den Gewin­n­fest­stel­lungsver­fahren für die