Source: http://www.buergerhilfe-berlin.de/ueber-uns/selbstdarstellung.html
Timestamp: 2017-09-23 00:03:53
Document Index: 36970815

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 30', '§ 67', '§ 67', '§ 53', '§ 67', '§ 67']

Buergerhilfe Berlin: Selbstdarstellung
Die Bürgerhilfe ist ein Träger der Freien Wohlfahrtspflege und professioneller Erbringer sozialer Dienstleistungen im Sinne des Sozialgesetzbuches. Als kieznahes Selbsthilfeprojekt wurde der gemeinnützige Verein Bürgerhilfe am 10.04.1989 von sozial engagierten Personen im Kiez SO 36 gegründet. Seit mehr als 25 Jahren bietet die Bürgerhilfe stadtweit anerkannt qualifizierte soziale Dienstleistungen im Bereich der Obdachlosen-, Wohnungslosen- und Suchtkrankenhilfe an.
Ziel der Bürgerhilfe ist es, Menschen, die durch Verlust von Arbeit, von Wohnraum oder durch Suchtkrankheit in Not geraten sind, zu unterstützen und zu fördern, sie zu beraten und ihnen bei ihren Problemen konkret zu helfen.
Das gesamte Hilfe- und Beratungsspektrum erbringt die Bürgerhilfe im Verbund ihrer Einrichtungen gemäß §§ 53/54 sowie 67/68 SGB XII bedarfsgerecht mit qualifizierten Fachkräften. Flankierend zu den gesetzlichen Anforderungen, arbeitet die Bürgerhilfe seit 2003 nach der Qualitätsmanagement Norm DIN EN ISO 9001 sowie nach Bürgerhilfe Leitbild und dem DPW - Nonprofit Governance Codex. Freiwillig lassen wir uns seit 2003 durch unabhängige Wirtschaftsprüfer prüfen und veröffentlichen ebenso feiwillig unsere Jahresabschlüsse. Unsere hochmotivierten Sozialarbeiter/-innen und Suchttherapeuten/-innen betreuen heute in vier großen Versorgungsregionen des Landes Berlin täglich mehr als 360 bedürftige Menschen in den jeweiligen Gliederungen.
Struktur Bürgerhilfe
Das Leistungsspektrum der Bürgerhilfe Kultur des Helfens gGmbH beinhaltet innerhalb eines abgestuften Hilfesystems berlinweit Hilfemaßnahmen gemäß §§ 53/54, 67/68 SGB XII sowie §§ 30/35 SGB VIII, die in folgenden Einrichtungen an verschiedenen Standorten erbracht werden.
In unseren Bürgerhilfe Einrichtungen ...
Übergangshaus Kiefholzstraße
Kriseneinrichtung für Frauen
Verbund therapeutischer Wohngemeinschaften
... beraten und unterstützen wir Hilfebedürftige, wenn soziale Schwierigkeiten so stark geworden sind, dass die Betroffenen aus eigener Kraft es nicht mehr schaffen.
wenn die Vielzahl sozialer Probleme über den Kopf wachsen
um betreuend auf ein eigenverantwortliches Leben in der eigenen Wohnung vorzubereiten
wenn die Wohnverhältnisse unzumutbar sind
wo nach einer Strafverbüßung der Neuanfang zu schaffen ist
nachbarschaftliche Leistungen verschiedenster Art anzubieten und zu helfen (Gemeinwesen- arbeit und Wohnungsrenovierungen)
mehrfach geschädigten suchtkranken Männern und Frauen zu helfen
Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten betreutes Wohnen anzubieten
Obdachlose in unserer Wohnungslosentagesstätte zu betreuen
Details zu unseren Einrichtungen
Wohnungslosen- tagesstätte
-Träger der Wärmestube ist der Verein Bürgerhilfe-
Die Wohnungslosentagesstätte für Erwachsene bietet die Möglichkeit der sozialpädagogischen Beratung, der Unterstützung nach dem SGB und Hilfe bei der Wohnungs- und ggf. Arbeitssuche. Des Weiteren werden warme Speisen und Getränke bereitgestellt, und es besteht die Möglichkeit zur Körperhygiene und Kleiderpflege. Finanzierung: Zuwendungen des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg.
Das Übergangshaus Kiefholzstraße nimmt Menschen auf, die besondere soziale Schwierigkeiten im Sinne der Definition der §§ 67/68 SGB XII haben. Ziele der Betreuung: Aufbau eines selbständigen Lebens, Erlernen alltagspraktischer Fähigkeiten, Reintegration in Arbeit und Entwicklung eines Problembewusstseins und Lösungsstrategien für bestehende soziale, gesundheitliche, wirtschaftliche und rechtliche Schwierigkeiten.
Die Kriseneinrichtung für Frauen nach §§ 67,68 SGB XII bietet Sofortaufnahme (-hilfe), Unterbringung, Krisenintervention, Beratung, Betreuung, Unterstützung und Übernahme in einem Leistungsangebot. Die Kriseneinrichtung für Frauen ergänzt somit das bestehende Leistungsspektrum der Bürgerhilfe gGmbH durch den speziellen Fokus auf frauenspezifische Arbeit im Sinne eines abgestuften Hilfesystems.
Die Kriseneinrichtung bietet Frauen in Krisensituationen einen geschützten Rahmen. Dies ist bei Mädchen und Frauen, die sich gegenüber Männern nicht abgrenzen können und unter Umständen in Abhängigkeiten begeben, unabdingbar zur Bearbeitung und Überwindung ihrer komplexen Problemsituation. Gerade in diesen Fällen ist eine frauenspezifische Betreuung notwendig.
Verbund therapeutischer Wohn- gemeinschaften
Therapeutische Wohngemeinschaft I für chronisch mehrfachgeschädigte Abhängigkeitskranke (CMA).
Therapeutische Wohngemeinschaft II für CMA mit Doppeldiagnosen bzw. alkoholbedingten hirnorganischen Schädigungen. Im Laufe des Betreuungsaufenthaltes in der TWG sollen die Klienten mit therapeutischer Hilfe und Begleitung Kompetenzen erwerben, die eine größtmögliche Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben zulassen. Humanistisches Anliegen ist ein selbstbestimmtes Leben in Abstinenz und Zufriedenheit. Die suchttherapeutische Versorgung der Bewohner erfolgt auf Grundlage der §§ 53/54 SGB XII.
Therapeutische Wohngemeinschaft III bietet Wohnplätze für nichtabstinente Frauen und Männer und für leicht geistig und/oder Lernbehinderte mit einer Suchterkrankung.
(4 x in Berlin)
Das Betreute Gruppenwohnen (BGW) ergänzt durch den konzeptionellen Fokus auf Gruppenarbeit und Gruppenprozesse sowie eine inhaltliche Gewichtung auf die Probleme junger Erwachsener zielorientiert die Angebote der Bürgerhilfe. Unser Angebot richtet sich vorrangig an junge Erwachsene von 18-27 Jahren sowie an Erwachsene von 28-35 Jahren mit entsprechendem Unterstützungsbedarf.
Wir bieten Information, Beratung, Anleitung, Unterstützung und ggf. Übernahme für Frauen und Männer, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind und deren besondere Lebenssituation in Verbindung mit sozialen Schwierigkeiten steht, die sie aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Die Hilfe des Betreuten Gruppenwohnens (BGW) soll Frauen und Männer dahingehend in den wesentlichen Lebensbereichen unterstützen, adäquate Fähigkeiten zum eigenständigen Wohnen zu entwickeln und diese zu stabilisieren. Ein Mindestmaß an selbständiger Lebens- und Haushaltsführung u. die Bereitschaft, bei der Neugestaltung der Lebenssituation aktiv mitzuarbeiten, sollten vorhanden sein."
(6 x in Berlin)
Das Betreute Einzelwohnen (BEW) richtet sein Leistungsangebot an Personen, die in besonderen Lebensverhältnissen leben, die mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind und bei denen der Betreuungsbedarf dieser Maßnahme nach §§ 67/68 SGB XII ausreichend ist, um den notwendigen Hilfebedarf zu gewährleisten. Die Maßnahme soll mit Hilfe von Beratung und Anleitung dem Hilfeberechtigten perspektivisch eine eigenverantwortliche Lebensführung, beispielsweise in einer eigenen Wohnung, ermöglichen.
Wohnungserhalt und Wohnungs- erlangung
Bei Wohnungserhalt und Wohnungserlangung (WuW) handelt es sich, um präventive Beratungsangebote innerhalb unserer Beratungsstellen. Betreute mit verdichteter sozialer Problemlage erfahren eine sozialpädagogische Einzelbetreuung, Beratung, Begleitung und Vermittlung nach §§ 67/68 SGB XII. Die Maßnahmen im Leistungsangebot sollen zur Wohnungsanmietung und / oder zum Wohnraumerhalt beitragen und zu einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebens- und Haushaltsführung in eigenem Wohnraum befähigen.