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Timestamp: 2018-04-23 05:55:12
Document Index: 95787164

Matched Legal Cases: ['§ 28', '§ 11', '§ 662', '§ 86', '§ 15', '§ 15', '§ 27', '§ 65', '§ 64', '§ 1']

Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 46/2014
Eingetragen oder aktualisiert am 10.11.2014
Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 46/2014
Das Jobcenter (JC) muss für den Rechtsschutz eines Hartz-IV-Klägers zahlen.
2.1 - BSG, Urteil vom 06.08.2014 - B 4 AS 55/13 R
3.1 - Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 23.10.2014 - L 7 AS 253/14 - Die Revision wird zugelassen.
Schülerbeförderungskosten - gesonderte Beantragung - Recht auf freie Schulwahl - nicht nächstgelegene Schule - Notwendigkeit der Übernahme von Schülerbeförderungskosten zusätzlich zum Regelbedarf - § 28 Abs. 4 SGB II muss im Sinne der vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Grundsätze verfassungskonform ausgelegt werden (BVerfG Beschluss vom 23.07.2014, Az 1 BvL 10/12, 1 BvL 12/12, 1 BvR 1691/13)
4. Schülerbeförderungskosten sind zusätzlich zum Regelbedarf zu gewähren ((vgl. allgemein zur Übernahme von Mobilitätskosten auch BVerfG Beschluss vom 23.07.2014, Az 1 BvL 10/12, 1 BvL 12/12, 1 BvR 1691/13).
3.2 - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 24.10.2014 - L 4 AS 423/14 B ER - rechtskräftig
4.1 - SG Dresden, Beschluss vom 10.10.2014 - S 20 AS 5639/14 ER (rechtskräftig)
4.2 - Sozialgericht Dresden, Urteil vom 10.03.2014 - S 7 AS 1973/11
4.3 - Sozialgericht Dresden, Urteil vom 02.06.2014 - S 7 AS 510/12 - Die Berufung wird zugelassen.
2. Es gibt keinen allgemeingültigen Grundsatz, dass jedem Kind ein eigenes Kinderzimmer zusteht. Einen generellen Grundsatz dahingehend, dass jedem Kind unabhängig von seinem Alter, insbesondere wenn es sich – wie hier bei den Antragstellern – um Kinder gleichen Geschlechts und annähernd gleichen Alters handelt, ein eigenes Zimmer zur Verfügung stehen müsste und dementsprechend schon aus diesem Grunde der Umzug als notwendig anzusehen wäre, ist nicht anzuerkennen (LSG NSB, Beschluss vom 26.10.2007 – L 13 AS 168/07 ER).
Ebenso LSG Thüringen, Urteil vom 06.06.2013 – L 9 AS 1301/11; anderer Auffassung SG Aachen, Urteile vom vom 21.10.2014 - S 11 AS 25/14 - und - S 11 AS 714/14 - Die Frage ist derzeit beim Bundessozialgericht anhängig (B 14 AS 7/14 R).
4.4 - Sozialgericht Dresden, Urteil vom 25.08.2014 - S 20 AS 2476/13 - Die Berufung wird zugelassen.
1. Verfügt der Grundsicherungsträger nicht über ein schlüssiges Konzept, kann dieses auch nicht mehr entwickelt werden; es handelt sich vielmehr um einen Ausfall von lokalen Erkenntnismöglichkeiten (vgl. BSG, Urteil vom 12. Dezember 2013 – B 4 AS 87/12 R).
Ebenso SG Dresden, Urteil vom 18. Februar 2014 – S 38 AS 3442/13
4.5 - Sozialgericht Dresden, Urteil vom 14.07.2014 - S 20 AS 1356/14 - Die Berufung wird zugelassen.
4.6 - Sozialgericht Detmold, Beschluss vom 27.10.204 - S 18 AS 1733/14 ER
4.7 - Sozialgericht Detmold, Urteil vom 18.09.2014 - S 18 AS 871/12 - Die Berufung wird zugelassen.
1. Von den Zahlungen des Arbeitgebers an die Leistungsbezieherin (LB) sind die als Spesen (Portokosten) und die als Fahrtkosten bezeichneten Teile der Zahlungen nicht als Einkommen im Sinn von § 11 SGB II anspruchsmindernd zu berücksichtigen (vgl. BSG, Urteil vom 23.08.2011, B 14 AS 185/10 R). Die von der LB aus ihrem Regelbedarf vorverauslagten Kosten wurden durch den Arbeitgeber als Auftraggeber im Sinn von § 662 BGB auf Nachweis hin erstattet.
Anderer Auffassung SG Neubrandenburg, Beschluss vom 11.10.2012 - S 11 AS 1602/12 ER
4.8 - Sozialgericht Wiesbaden, Beschluss vom 05.11.2014 - S 5 AS 834/14 ER
4.9 - SG Marburg, Urteil vom 14.10.2014 - S 8 AS 159/14 – n. v., Die Berufung war zugelassen.
4.10 - Sozialgericht Stuttgart, Beschluss vom 07.07.2014 - S 18 AS 3048/14 ER – anhängig beim LSG Baden-Württemberg - L 9 AS 3351/14 ER-B -
Die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs bzw. der Klage ist nach § 86b Abs 1 Satz 1 Nr. 2 SGG grundsätzlich ganz anzuordnen, wenn sich einzelne Regelungen eines Eingliederungsverwaltungsakts nach § 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II als rechtswidrig erweisen. Eine Eingliederungsvereinbarung bzw. ein sie ersetzender Verwaltungsakt stellt sich als das Instrument einer auf den Einzelfall angepassten Eingliederungsstrategie mit einer Vielzahl aufeinander abgestimmter Maßnahmen dar, so dass die für die Teilbarkeit eines derartigen Verwaltungsakts erforderliche Annahme, dass dieser von der Behörde auch ohne die als rechtswidrig erkannten Regelungen erlassen worden wäre, grundsätzlich nicht gerechtfertigt ist (SG Stuttgart, Beschluss vom 27.09.2013 - S 24 AS 4816/13 ER - n. v. ; LSG Hessen, Beschluss vom 30.07.2013 - L 9 AS 490/13 B ER -; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 4. April 2012 L 15 AS 77/12 B ER - info also 2012, 220; a. M. LSG Hamburg, Beschluss vom 10. April 2013 - L 4 AS 93/13 B ER -; SG Stuttgart, Beschluss v. 06.11.2012 - S 23 AS 5701 /12 ER - n. v. und Beschluss vom 24. Januar 2013 - S 4 AS 6914/12 - n. v. ; Berlit in LPK-SGB II, 4. Aufl. 2011, § 15 Rdnr. 61).
5.1 - LSG Schleswig-Holstein, Urteil vom 30. Juli 2014 (Az.: L 9 SO 11/12 KL)
5.2 - Landessozialgericht Hamburg, Urteil vom 01.10.2014 - L 4 SO 103/13
5.3 - Landessozialgericht Hamburg, Urteil vom 01.10.2014 - L 4 SO 42/10
5.4 - Landessozialgericht Hamburg, Urteil vom 01.10.2014 - L 4 SO 41/10
Antragstellerin hat keinen Anspruch auf Leistungen für eine Haushaltshilfe nach §§§ 27 Abs. 3, 70, 61 und § 65 Abs. 1 Satz 2 SGB XII - sozialrechtlicher Herstellungsanspruch - keinen Anspruch auf die Bewilligung von Pflegegeld durch die Sozialhilfeträger(§ 64 SGB II)
6.1 - Sozialgericht Kassel, Beschluss vom 28. Oktober 2014 (Az.: S 11 SO 33/14 ER):
7.1 - Sozialgericht Hildesheim, Beschluss vom 20.10.2014 - S 42 AY 26/14 ER
Volljähriger Antragsteller, der mit seiner Mutter und Geschwistern in einem Haushalt zusammenlebt und diesen mit führt, hat Anspruch auf ungekürzte Grundleistungen gemäß §§ 1, 3 AsylbLG nach Maßgabe der Regelbedarfsstufe 1 (BSG, Urteil vom 23.07.2014 - B 8 SO 14/13 R).
8. SG Regensburg, Urteil 06.08.2014, Az. S 9 AS 191/13
Jobcenter Landkreis Regensburg verfügt nicht über schlüssiges Konzept zur Bestimmung der KdU im SGB II, ein Beitrag von RA Mathias Klose: sozialrecht-aktuell.blogspot.de