Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-05/49660007-dgap-hv-bauer-aktiengesellschaft-bekanntmachung-4-015.htm
Timestamp: 2020-07-14 16:39:29
Document Index: 364046773

Matched Legal Cases: ['§121', '§ 1', '§ 4', '§ 186', '§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 67', '§ 125', '§ 3', '§ 49', '§ 3', '§ 3', '§ 16', '§ 123', '§ 16', '§ 123', '§ 67', '§ 67', '§ 123', '§ 16', '§ 16', '§ 118', '§ 16', '§ 16', '§ 203', '§ 4', '§ 4', '§ 186', '§ 71', '§\n186', '§ 186', '§ 186', '§ 53', '§ 16']

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DJ DGAP-HV: BAUER Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 25.06.2020 in Schrobenhausen mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
Hauptversammlung am 25.06.2020 in Schrobenhausen mit dem Ziel der
2020-05-14 / 15:05
BAUER Aktiengesellschaft Schrobenhausen - ISIN DE
0005168108 / WKN 516810 -
Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie und des Ziels
der Vermeidung von Gesundheitsrisiken hat der Vorstand
mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, von der
Möglichkeit der virtuellen Hauptversammlung nach dem
Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-,
der COVID-19-Pandemie ('_C-19 AuswBekG'_) Gebrauch zu
*Donnerstag, 25. Juni 2020, um 10.00 Uhr*
stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung der BAUER
Aktiengesellschaft ein. Die Versammlung findet *ohne
Bevollmächtigten* (ausgenommen die von der Gesellschaft
benannten Stimmrechtsvertreter) am Firmensitz der BAUER
Schrobenhausen, Deutschland statt. Die gesamte
Versammlung wird nach § 1 Abs. 2 C-19 AuswBekG als
virtuelle Hauptversammlung in einem internetgestützten
Online-Portal ('*HV-Portal*') unter der Internetadresse
www.bauer.de/hauptversammlung
BAUER Aktiengesellschaft, des gebilligten
Lageberichts der BAUER Aktiengesellschaft und des
Konzerns, des Berichts des Aufsichtsrats, jeweils
für das Geschäftsjahr 2019, sowie des
Der Jahresabschluss wurde am 07. April 2020 durch
den Aufsichtsrat festgestellt und der
Der festgestellte Jahresabschluss der BAUER
Aktiengesellschaft zum 31.12.2019 weist einen
Bilanzverlust aus. Daher enthält die Tagesordnung
der diesjährigen Hauptversammlung keinen
Gegenstand, der eine Beschlussfassung der
Hauptversammlung über die Verwendung eines
Bilanzgewinns vorsieht.
beschließen, die im Geschäftsjahr 2019
4. *Beschlussfassung über die Aufhebung des
bestehenden genehmigten Kapitals (§ 4 Abs. 4 der
Satzung der Gesellschaft), die Schaffung eines
neuen genehmigten Kapitals mit der Möglichkeit
zum Bezugsrechtsausschluss und die entsprechende
Die von der Hauptversammlung am 23. Juni 2016
erteilte und bisher nicht ausgenutzte
Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals um
bis zu 7.300.000,00 EUR läuft am 22. Juni 2021
und damit voraussichtlich vor der ordentlichen
Hauptversammlung 2021 aus. Daher soll ein neues
genehmigtes Kapital geschaffen werden, damit die
Gesellschaft auch in den kommenden Jahren
hierdurch bei Bedarf ihre Eigenmittel verstärken
a) Die von der Hauptversammlung am 23. Juni
2016 dem Vorstand erteilte Ermächtigung,
das Grundkapital bis zum 22. Juni 2021 mit
mehrmals um bis zu insgesamt 7.300.000,00
EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber
lautender Stammaktien gegen Bar- und/oder
Kapital 2016), wird mit Wirkung auf den
Zeitpunkt der Eintragung des nachfolgend
unter lit. b) und lit. c) zu
beschließenden neuen genehmigten
Kapitals in das Handelsregister aufgehoben.
b) Der Vorstand wird ermächtigt, das
Grundkapital bis zum 24. Juni 2025 mit
grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Das
Bezugsrecht kann den Aktionären auch
mittelbar gewährt werden gemäß § 186
- bei Kapitalerhöhungen gegen
Sacheinlagen, insbesondere zum Zweck
Vermögensgegenständen oder Ansprüchen
auf den Erwerb von
einschließlich Forderungen gegen
die Gesellschaft oder ihre
Konzerngesellschaften oder zum Zwecke
des Zusammenschlusses von Unternehmen,
Geldeinlagen, wenn der Ausgabebetrag
bereits börsennotierten Aktien zum
unterschreitet und die unter
Aktien insgesamt 10 % des vorhandenen
Ausübung dieser Ermächtigung
überschreiten. Auf diese Begrenzung
sind Aktien anzurechnen, die in
Ermächtigung bis zum Zeitpunkt ihrer
Ermächtigungen unter
Bezugsrechtsausschluss veräußert
oder ausgegeben wurden bzw. auszugeben
- zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, die
sich bei Kapitalerhöhungen gegen Geld-
und/oder Sacheinlagen aufgrund des
Bezugsverhältnisses ergeben,
- zur Durchführung einer sogenannten
Aktiendividende (scrip dividend), bei
der den Aktionären angeboten wird,
ihren Dividendenanspruch wahlweise
(ganz oder teilweise) als Sacheinlage
gegen Gewährung neuer Aktien aus dem
Genehmigten Kapital 2020 in die
Gesellschaft einzulegen.
Bezugsrechts bei Kapitalerhöhungen gegen
Bar- und/oder Sacheinlagen ausgegebenen
Aktien dürfen 20 % des vorhandenen
Der Vorstand wird ermächtigt, den weiteren
Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen
der Aktienausgabe mit Zustimmung des
Aufsichtsrats festzulegen.
Fassung des § 4 der Satzung entsprechend
Kapitals 2020 und, falls das Genehmigte
Kapital 2020 bis zum 24. Juni 2025 nicht
oder nicht vollständig ausgenutzt sein
sollte, nach Fristablauf der Ermächtigung
c) § 4 Abs. 4 der Satzung wird wie folgt
vollständig neu gefasst:
Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren
zu ändern.'
5. *Beschlussfassung über Satzungsänderungen*
a) *Änderung von § 3 der Satzung
(Bekanntmachungen, Informationen)*
§ 3 Abs. 2 der Satzung sieht noch vor,
dass die Gesellschaft unter den
gesetzlichen Voraussetzungen berechtigt
ist, Aktionären mit deren Zustimmung
Informationen im Wege der
Datenfernübertragung zu übermitteln. Die
Datenfernübermittlung ist mittlerweile
gesetzlich weitgehend vorgesehen. Dies
Übermittlung von Informationen und
Mitteilungen nach den § 67a AktG und § 125
AktG (in der durch das Gesetz zur
Umsetzung der zweiten
geänderten Fassung), welche auf den Weg
beschränkt ist. § 3 der Satzung soll
dementsprechend durch Abänderung dessen
Abs. 2 und Streichung von dessen Abs. 3
neugefasst werden. Diese Satzungsänderung
trägt auch § 49 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 des
Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) Rechnung.
§ 3 der Satzung der BAUER
Aktiengesellschaft wird insgesamt wie
'*§ 3 Bekanntmachungen, Informationen*
Anderweitige zwingende gesetzliche
Veröffentlichungspflichten bleiben
2. Informationen an die Inhaber
zugelassener Wertpapiere der
Gesellschaft können auch im Wege der
Datenfernübertragung übermittelt
b) *Änderung von § 16 Abs. 2 der Satzung
zum Nachweis des Anteilsbesitzes*
Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) wurden
des Stimmrechts zu erbringenden Nachweise
geändert. Nach § 123 Abs. 4 Satz 1 AktG
neue Fassung soll bei Inhaberaktien
börsennotierter Gesellschaften für die
Nach § 16 Abs. 2 Satz 2 der Satzung der
Gesellschaft ist entsprechend den Vorgaben
der alten Fassung des § 123 Abs. 4 Satz 1
AktG zur Teilnahme an der Hauptversammlung
und zur Ausübung des Stimmrechts ein in
Institut erforderlich.
geschaffene § 67c AktG finden erst ab dem
3. September 2020 einberufen werden. Um
ein ab diesem Zeitpunkt mögliches
'2. Die Aktionäre haben ihre
des Stimmrechts nachzuweisen. Hierzu
ist ein in Textform erstellter
Nachweis ihres Anteilsbesitzes nach
§ 67c Abs. 3 AktG erforderlich. Der
Nachweis muss sich auf den
Anteilsbesitz im gesetzlich
benannten Zeitpunkt (§ 123 Abs. 4 S.
2 AktG) beziehen und der in der
Hauptversammlungseinladung näher
bestimmten Stelle mindestens sechs
Tage vor dem Tag der
Hauptversammlung zugehen. Der Tag
der Hauptversammlung und der Tag des
Zugangs sind nicht mitzurechnen. Die
Gesellschaft ist berechtigt, bei
Zweifeln an der Richtigkeit oder
Echtheit des Nachweises einen
geeigneten weiteren Nachweis zu
verlangen. Bestehen auch an diesem
Zweifel oder wird der Nachweis nicht
erbracht, kann die Gesellschaft die
Berechtigung des Aktionärs zur
zurückweisen.'
Änderung von § 16 Abs. 2 der Satzung
c) *Ergänzung eines § 16 Abs. 5 der Satzung
zur Online-Teilnahme*
Nach § 118 Abs. 1 AktG kann die Satzung
vorsehen oder den Vorstand dazu
ermächtigen vorzusehen, dass die Aktionäre
an der Hauptversammlung auch ohne
Bevollmächtigten teilnehmen und sämtliche
oder einzelne ihrer Rechte ganz oder
teilweise im Wege elektronischer
Kommunikation ausüben können. Um den
Aktionären zukünftig - insbesondere auch
nach Ablauf der Geltungsdauer des C-19
AuswBekG _-_ neben einer Präsenzteilnahme
auch eine Online-Teilnahme ermöglichen zu
können, wird die Aufnahme einer
entsprechenden Ermächtigung in die Satzung
Dem § 16 Abs. 4 der Satzung wird ein neuer
§ 16 Abs. 5 angefügt und wie folgt
'5. Der Vorstand ist ermächtigt
Hauptversammlung auch ohne
Anwesenheit an deren Ort und ohne
einen Bevollmächtigten teilnehmen
und sämtliche oder einzelne ihrer
Rechte ganz oder teilweise im Wege
elektronischer Kommunikation ausüben
können (Online-Teilnahme). Der
Vorstand ist ferner ermächtigt,
Bestimmungen zum Umfang und zum
Verfahren der Teilnahme und
Rechtsausübung nach Satz 1 zu
treffen. Die Bestimmungen werden mit
6. *Wahl des Abschlussprüfers und
II. *Bericht des Vorstandes gemäß §§ 203
Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2
Aktiengesetz zu Tagesordnungspunkt 4*
Die von der Hauptversammlung am 23. Juni 2016 erteilte,
in § 4 Abs. 4 der Satzung eingetragene und bisher nicht
ausgenutzte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals
um bis zu 7.300.000,00 EUR läuft am 22. Juni 2021 und
damit voraussichtlich vor der ordentlichen
Hauptversammlung 2021 aus. Um dem Vorstand der
Gesellschaft auch in zeitlicher Hinsicht die volle
Flexibilität zur Nutzung der Ermächtigungsgrundlage
einzuräumen, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor,
die Ermächtigung zur Kapitalerhöhung in § 4 Abs. 4 der
Satzung aufzuheben und durch eine neue Ermächtigung mit
einer Laufzeit bis zum 24. Juni 2025 zu ersetzen. Der
Vorstand der Gesellschaft soll hierdurch ermächtigt
werden, das Grundkapital mit Zustimmung des
Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu
insgesamt 7.300.000,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den
Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020).
Hierdurch bleibt der Vorstand in einem angemessenen
Rahmen in der Lage, auch über den 22. Juni 2021 hinaus
anzupassen und kurzfristig auf auftretende
Finanzierungserfordernisse im Zusammenhang mit der
Umsetzung von strategischen Entscheidungen zu
reagieren. Dazu muss die Gesellschaft - unabhängig von
konkreten Ausnutzungsplänen - stets über die
notwendigen Instrumente der Kapitalbeschaffung
verfügen. Gängige Anlässe für die Inanspruchnahme eines
genehmigten Kapitals sind die Stärkung der
Eigenkapitalbasis und die Finanzierung von
Beteiligungserwerben. Da Entscheidungen über die
Deckung eines Kapitalbedarfs in der Regel kurzfristig
zu treffen sind, ist es wichtig, dass die Gesellschaft
hierbei nicht vom Rhythmus der jährlichen
genehmigten Kapitals hat der Gesetzgeber diesem
Erfordernis Rechnung getragen.
Bei der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2020 haben
die Aktionäre grundsätzlich ein Bezugsrecht. Die Aktien
können im Rahmen eines gesetzlichen Bezugsrechts den
Aktionären auch gemäß § 186 Abs. 5 AktG mittelbar
gewährt werden. Bei dem zur Beschlussfassung
vorgeschlagenen Genehmigten Kapital 2020 ist jedoch mit
Zustimmung des Aufsichtsrats ein Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre in den nachfolgend
erläuterten Fällen möglich:
- Das Bezugsrecht der Aktionäre soll mit
Zustimmung des Aufsichtsrats bei
ausgeschlossen werden können. Damit wird der
Vorstand in die Lage versetzt, Aktien der
Gesellschaft in geeigneten Einzelfällen
insbesondere zum Zweck des Erwerbs von
Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen
an Unternehmen oder sonstigen
Vermögensgegenständen oder Ansprüchen auf den
Erwerb von Vermögensgegenständen
einschließlich Forderungen gegen die
Gesellschaft oder ihre Konzerngesellschaften
oder zum Zwecke des Zusammenschlusses von
Unternehmen oder anderen Wirtschaftsgütern
einzusetzen. In Verhandlungen kann sich die
Notwendigkeit ergeben, als Gegenleistung für
solche Geschäfte nicht Geld, sondern Aktien
anzubieten. Durch das genehmigte Kapital
gekoppelt mit einem entsprechenden
Bezugsrechtsausschluss soll die BAUER
Aktiengesellschaft in die Lage versetzt
Fremdkapitallinien und liquiditätsschonend in
Unternehmensteile, Beteiligungen an anderen
Unternehmen oder andere Wirtschaftsgüter oder
Ansprüche von Dritten gegen Ausgabe von Aktien
zu erwerben, wodurch der Handlungsspielraum
des Vorstands im internationalen Wettbewerb
deutlich erhöht wird. Gerade bei den immer
größer werdenden Unternehmenseinheiten,
die bei derartigen Geschäften betroffen sind,
können die Gegenleistungen oft nicht in Geld
erbracht werden, ohne die Liquidität der
Gesellschaft zu strapazieren oder den Grad der
Es kommt bei einem Bezugsrechtsausschluss zwar
zu einer Verringerung der relativen
Stimmrechtsanteils der vorhandenen Aktionäre.
Bei Einräumung eines Bezugsrechts wäre aber
der Erwerb von Unternehmen,
Wirtschaftsgütern gegen Gewährung von Aktien
nicht möglich und die damit für die
Gesellschaft und die Aktionäre verbundenen
Vorteile wären nicht erreichbar. Im Einzelfall
wird der Vorstand sorgfältig prüfen, ob er von
dem Genehmigten Kapital 2020 Gebrauch machen
soll. Er wird dies nur dann tun, wenn der
betroffene Erwerb im Interesse der
Gesellschaft erforderlich ist. Die Emission
von Aktien gegen Sacheinlagen setzt voraus,
dass der Wert der Sachleistung in einem
der Bewertungsrelation sicherstellen, dass die
Aktionäre angemessen gewahrt bleiben und ein
angemessener Ausgabebetrag erzielt wird.
- Mit Zustimmung des Aufsichtsrats soll das
Bezugsrecht zudem ausgeschlossen werden
können, wenn die neuen Aktien bei
Satz 4 AktG zu einem Betrag ausgegeben werden,
der den Börsenpreis nicht wesentlich
unterschreitet. Diese Möglichkeit des
Börsensituationen auszunutzen und dabei durch
die marktnahe Preisfestsetzung einen möglichst
hohen Ausgabebetrag und damit eine
größtmögliche Stärkung der Eigenmittel zu
erreichen. Eine derartige Kapitalerhöhung
führt wegen der schnelleren
Handlungsmöglichkeit grundsätzlich zu einem
höheren Mittelzufluss als eine vergleichbare
Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre,
weil es in der Regel zu einem geringeren
Abschlag als bei einer Bezugsrechtsemission
kommt. Sie liegt somit im Interesse der
Gesellschaft. Zusätzlich kann mit einer
derartigen Kapitalerhöhung auch die Gewinnung
neuer Aktionärsgruppen angestrebt werden.
ausgegebenen Aktien dürfen insgesamt 10 % des
vorhandenen Grundkapitals nicht überschreiten,
und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens
noch im Zeitpunkt der Ausnutzung der
Ermächtigung. Auf diese Begrenzung ist die
gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs.
3 Satz 4 AktG erfolgt. Ferner sind auf diese
Begrenzung diejenigen Aktien anzurechnen, die
zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit
Wandlungs- oder Optionsrechten bzw. einer
Wandlungspflicht ausgegeben werden bzw.
auszugeben sind, sofern die
Schuldverschreibungen während der Laufzeit
Bezugsrechts in entsprechender Anwendung des §
186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden.
Durch diese Vorgaben wird dem Bedürfnis der
Aktionäre nach einem Verwässerungsschutz ihres
Bei der Ausnutzung der vorgeschlagenen
Ermächtigung wird der Vorstand mit der
Zustimmung des Aufsichtsrats den Ausgabebetrag
so nahe am aktuellen Börsenkurs festlegen wie
unter Berücksichtigung der jeweiligen
Situation am Kapitalmarkt möglich. Aufgrund
der Anbindung an den Börsenkurs wird ein
die vom Bezugsrecht ausgeschlossenen Aktionäre
verhindert. Die Aktionäre haben aufgrund des
börsenkursnahen Ausgabepreises der neuen
Aktien und aufgrund der
bezugsrechtsfreien Kapitalerhöhung
grundsätzlich die Möglichkeit, ihre
Beteiligungsquote durch Erwerb der
erforderlichen Aktien zu annähernd gleichen
Bedingungen über die Börse aufrechtzuerhalten.
Der Vorstand wird sich bei der Inanspruchnahme
der Ermächtigung um eine den Kapitalmarkt
schonende Ausgabe der neuen Aktien aus der
Kapitalerhöhung bemühen. Die Vermögens- wie
auch die Stimmrechtsinteressen der Aktionäre
bleiben bei einer Ausnutzung des Genehmigten
Kapitals 2020 unter Ausschluss des
Bezugsrechts damit angemessen gewahrt, während
der Gesellschaft im Interesse aller Aktionäre
- Falls der Vorstand von den vorgenannten
Ermächtigungen zum Bezugsrechtsausschluss
keinen Gebrauch macht, soll der Vorstand auch
im Rahmen des genehmigten Kapitals ermächtigt
sein, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das
Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge
auszuschließen, die aufgrund der
Festlegung des Bezugsverhältnisses entstehen.
Dies ermöglicht die erleichterte Abwicklung
einer Bezugsrechtsemission, wenn sich aufgrund
des Emissionsvolumens oder zur Darstellung
Spitzenbeträge ergeben. Die als freie Spitzen
vom Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossenen
Aktien werden entweder durch Verkauf an der
Börse oder in sonstiger Weise bestmöglich für
die Gesellschaft verwertet. Der mögliche
Beschränkung auf Spitzenbeträge gering und
- Der Vorstand soll mit Zustimmung des
Aufsichtsrats auch ermächtigt sein, das
gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre
auszuschließen, um eine sogenannte
Aktiendividende (scrip dividend) zu
flexibleren Bedingungen durchführen zu können.
Bei der Aktiendividende wird den Aktionären
angeboten, ihren mit dem
Gewinnverwendungsbeschluss der
Hauptversammlung entstandenen Anspruch auf
Auszahlung der Dividende als Sacheinlage in
die Gesellschaft einzulegen, um neue Aktien
der Gesellschaft zu beziehen. Die Durchführung
einer Aktiendividende ist zwar grundsätzlich
als echte Bezugsrechtsemission möglich, jedoch
kann es im Hinblick auf die jeweils gegebene
Kapitalmarktsituation im Interesse der
Gesellschaft liegen, insbesondere nicht an die
Beschränkungen des § 186 Abs. 1 AktG
(Mindestbezugsfrist von 2 Wochen) und § 186
Abs. 2 AktG (Bekanntgabe des Ausgabebetrags
spätestens drei Tage vor Ablauf der
Bezugsfrist) gebunden zu sein. Zudem werden
den Aktionären nur jeweils ganze Aktien zum
Bezug angeboten, hinsichtlich des Teils des
Dividendenanspruchs, der den Bezugspreis für
eine ganze Aktie nicht erreicht, verbleibt der
Bezug einer Bardividende und ein Bezug von
Teilrechten oder die Einrichtung eines Handels
von Bezugsrechten oder Bruchteilen davon ist
nicht vorgesehen. Der Vorstand soll deshalb
auch ermächtigt sein, zwar allen Aktionären,
die dividendenberechtigt sind, unter Wahrung
des allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatzes
(§ 53a AktG) neue Aktien zum Bezug gegen
Einlage ihres Dividendenanspruchs anzubieten,
jedoch mit Zustimmung des Aufsichtsrats formal
auszuschließen. Unter Berücksichtigung,
dass allen Aktionären die neuen Aktien
angeboten werden und überschießende
Dividendenteilbeträge durch Zahlung der
Bardividende abgegolten werden, ist der
Bezugsrechtsausschluss sachlich gerechtfertigt
Der Nennbetrag des Genehmigten Kapitals 2020 beträgt
insgesamt bis zu 7.300.000,00 EUR. Dies entspricht
insgesamt bis zu rund 10 % des zum Zeitpunkt der
Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals der
Gesellschaft. Mit Blick auf entsprechende Erwartungen
internationaler Investoren ist jedoch gleichwohl eine
ausdrückliche Begrenzung auf 20 % des vorhandenen
Grundkapitals für Kapitalerhöhungen mit
Bezugsrechtsauschlüssen vorgesehen.
Pläne für eine Ausnutzung des genehmigten Kapitals
bestehen derzeit nicht. Der Vorstand wird in jedem
Einzelfall sorgfältig prüfen, ob er von der
Ermächtigung zur Kapitalerhöhung unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre Gebrauch machen wird. Er
wird dies nur dann tun, wenn es nach Einschätzung des
Vorstands und des Aufsichtsrats im Interesse der
Gesellschaft und damit ihrer Aktionäre liegt. Die
vorgeschlagene Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2020
entspricht dem gesetzlich zulässigen Rahmen. Im Falle
der konkreten Ausnutzung der vorgeschlagenen
Ermächtigung wird der Vorstand in der auf die
Ausnutzung folgenden ordentlichen Hauptversammlung
*Virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der
Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten*
auf Grundlage des C-19 AuswBekG als virtuelle
und ihrer Bevollmächtigten durchgeführt. Die Aktionäre
und ihre Bevollmächtigten (ausgenommen die von der
Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) können
daher nicht physisch an der Hauptversammlung
Angemeldete Aktionäre und ihre Bevollmächtigten können
die gesamte Hauptversammlung jedoch per Bild- und
Tonübertragung unter der Internetadresse
verfolgen und sich über das unter derselben
Internetadresse zugängliche Online-Portal der
Gesellschaft (HV-Portal) zur Hauptversammlung,
insbesondere zur Ausübung ihres Stimmrechts,
zuschalten. Den ordnungsgemäß angemeldeten
Aktionären wird anstelle der herkömmlichen
Eintrittskarte eine Stimmrechtskarte mit weiteren
Informationen zur Rechtsausübung zugeschickt. Die
Stimmrechtskarte enthält unter anderem den Zugangscode,
mit dem die Aktionäre das HV-Portal nutzen können.
*Internetgestütztes HV-Portal und Aktionärs-Hotline*
unterhält die Gesellschaft ab dem 4. Juni 2020 ein
internetgestütztes Online-Portal (HV-Portal). Über
dieses können die ordnungsgemäß angemeldeten
Aktionäre (und ggf. deren Bevollmächtigte) unter
anderem ihr Stimmrecht ausüben, Vollmachten erteilen,
Fragen einreichen oder Widerspruch zu Protokoll
erklären. Um das HV-Portal nutzen zu können, müssen Sie
sich mit dem Zugangscode, den Sie mit Ihrer
Stimmrechtskarte erhalten, einloggen. Die verschiedenen
Möglichkeiten zur Ausübung Ihrer Rechte erscheinen dann
in Form von Schaltflächen und Menüs auf der
Nutzungsbedingungen erhalten die Aktionäre zusammen mit
ihrer Stimmrechtskarte bzw. im Internet unter
Bitte beachten Sie auch die technischen Hinweise am
Ende dieser Einladungsbekanntmachung.
Bei Fragen zur virtuellen Hauptversammlung und zur
Nutzung des HV-Portals können Sie sich an unsere
Aktionärs-Hotline unter der Nummer +49 89 21027 220
(Montag bis Freitag, 9.00 - 17.00 Uhr) wenden.
Zur Teilnahme durch elektronische Zuschaltung zur
Hauptversammlung und zur Ausübung der Aktionärsrechte,
insbesondere des Stimmrechts, sind gemäß § 16 Abs.
1 der Satzung nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die
sich in Textform bei nachfolgender Stelle angemeldet
und ihre Berechtigung nachgewiesen haben. Zum Nachweis
reicht ein in Textform erstellter besonderer Nachweis
aus. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des 21. Tages
vor der Versammlung, das ist der 4. Juni 2020, 0.00
Uhr, (Record Date) zu beziehen. Die Anmeldung und der
*18. Juni 2020, 24.00 Uhr*, unter folgender Adresse in
geeigneten weiteren Nachweis zu verlangen. Wird dieser
Nachweis nicht oder nicht in gehöriger Form erbracht,
kann die Gesellschaft den Aktionär zurückweisen.
somit nicht an der Hauptversammlung teilnehmen, wenn
sie sich nicht von dem bisherigen Aktionär
bevollmächtigen lassen. Aktionäre, die sich
berechtigt, wenn sie die Aktien nach dem Record Date
veräußern. Der Nachweisstichtag hat keine
Auswirkungen auf die Veräußerbarkeit der Aktien
und ist kein relevantes Datum für eine eventuelle
*Ausübung des Stimmrechts durch Briefwahl*
Stimmberechtigte Aktionäre können ihre Stimmen, auch
ohne an der Hauptversammlung teilzunehmen, in Textform
oder im Wege elektronischer Kommunikation abgeben
(Briefwahl).
Vor der Hauptversammlung steht Ihnen dafür zum einen
das mit der Stimmrechtskarte übersandte
Briefwahlformular zur Verfügung. Das Briefwahlformular
kann zudem postalisch unter der Adresse BAUER
Aktiengesellschaft, Investor Relations,
BAUER-Straße 1, 86529 Schrobenhausen, Deutschland,
BAUER-Aktie jetzt für 0€ handeln - auf Smartbroker.de
06.07. Van Oord Selects BAUER Spezialtiefbau for Piling Works for Saint-Brieuc Offshore Wind Farm
03.07. German crew on board for Saint-Brieuc piling work: German outfit Bauer Spezialtiefbau has been contracted by Van ...
25.06. DGAP-News: BAUER Aktiengesellschaft: BAUER AG führt erste virtuelle Hauptversammlung durch (deutsch) BAUER Aktiengesellschaft: BAUER AG führt erste virtuelle Hauptversammlung durch DGAP-News: BAUER Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Dividende BAUER Aktiengesellschaft: BAUER AG führt...
18.06. Bauer: Die nächste Zielrevision Der Tiefbauspezialist Bauer nimmt die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 (per 31.12.) zurück. Das ist angesichts der Unabwägbarkeiten durch Corona nicht dramatisch. Vor dem Hintergrund, dass die Prognose...
17.06. Bauer: Abschied von der Prognose Bauer zieht die Prognose für 2020 zurück. Das Unternehmen hatte diese mit dem Geschäftsbericht am 9. April publiziert. Die Pandemie hat aber zu viel Einfluss auf das Geschäft, daher sind die bisherigen...
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