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Timestamp: 2019-10-15 11:22:06
Document Index: 316113054

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 4', '§ 6', '§ 5', '§ 52', '§ 5', '§ 5', 'Art. 11', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Landesrecht BW § 5 EStG | Bundesnorm | Gewinn bei Kaufleuten und bei bestimmten anderen Gewerbetreibenden | Einkommensteuergesetz | gültig ab: 28.11.2013
(1) 1Bei Gewerbetreibenden, die auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen, oder die ohne eine solche Verpflichtung Bücher führen und regelmäßig Abschlüsse machen, ist für den Schluss des Wirtschaftsjahres das Betriebsvermögen anzusetzen (§ 4 Absatz 1 Satz 1), das nach den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung auszuweisen ist, es sei denn, im Rahmen der Ausübung eines steuerlichen Wahlrechts wird oder wurde ein anderer Ansatz gewählt.2Voraussetzung für die Ausübung steuerlicher Wahlrechte ist, dass die Wirtschaftsgüter, die nicht mit dem handelsrechtlich maßgeblichen Wert in der steuerlichen Gewinnermittlung ausgewiesen werden, in besondere, laufend zu führende Verzeichnisse aufgenommen werden.3In den Verzeichnissen sind der Tag der Anschaffung oder Herstellung, die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die Vorschrift des ausgeübten steuerlichen Wahlrechts und die vorgenommenen Abschreibungen nachzuweisen.
(1a) 1Posten der Aktivseite dürfen nicht mit Posten der Passivseite verrechnet werden.2Die Ergebnisse der in der handelsrechtlichen Rechnungslegung zur Absicherung finanzwirtschaftlicher Risiken gebildeten Bewertungseinheiten sind auch für die steuerliche Gewinnermittlung maßgeblich.
(4a) 1Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften dürfen nicht gebildet werden.2Das gilt nicht für Ergebnisse nach Absatz 1a Satz 2.
(4b) 1Rückstellungen für Aufwendungen, die in künftigen Wirtschaftsjahren als Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts zu aktivieren sind, dürfen nicht gebildet werden.2Rückstellungen für die Verpflichtung zur schadlosen Verwertung radioaktiver Reststoffe sowie ausgebauter oder abgebauter radioaktiver Anlagenteile dürfen nicht gebildet werden, soweit Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bearbeitung oder Verarbeitung von Kernbrennstoffen stehen, die aus der Aufarbeitung bestrahlter Kernbrennstoffe gewonnen worden sind und keine radioaktiven Abfälle darstellen.
(7) 1Übernommene Verpflichtungen, die beim ursprünglich Verpflichteten Ansatzverboten, -beschränkungen oder Bewertungsvorbehalten unterlegen haben, sind zu den auf die Übernahme folgenden Abschlussstichtagen bei dem Übernehmer und dessen Rechtsnachfolger so zu bilanzieren, wie sie beim ursprünglich Verpflichteten ohne Übernahme zu bilanzieren wären.2Dies gilt in Fällen des Schuldbeitritts oder der Erfüllungsübernahme mit vollständiger oder teilweiser Schuldfreistellung für die sich aus diesem Rechtsgeschäft ergebenden Verpflichtungen sinngemäß.3Satz 1 ist für den Erwerb eines Mitunternehmeranteils entsprechend anzuwenden.4Wird eine Pensionsverpflichtung unter gleichzeitiger Übernahme von Vermögenswerten gegenüber einem Arbeitnehmer übernommen, der bisher in einem anderen Unternehmen tätig war, ist Satz 1 mit der Maßgabe anzuwenden, dass bei der Ermittlung des Teilwertes der Verpflichtung der Jahresbetrag nach § 6a Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 so zu bemessen ist, dass zu Beginn des Wirtschaftsjahres der Übernahme der Barwert der Jahresbeträge zusammen mit den übernommenen Vermögenswerten gleich dem Barwert der künftigen Pensionsleistungen ist; dabei darf sich kein negativer Jahresbetrag ergeben.5Für einen Gewinn, der sich aus der Anwendung der Sätze 1 bis 3 ergibt, kann jeweils in Höhe von vierzehn Fünfzehntel eine gewinnmindernde Rücklage gebildet werden, die in den folgenden 14 Wirtschaftsjahren jeweils mit mindestens einem Vierzehntel gewinnerhöhend aufzulösen ist (Auflösungszeitraum).6Besteht eine Verpflichtung, für die eine Rücklage gebildet wurde, bereits vor Ablauf des maßgebenden Auflösungszeitraums nicht mehr, ist die insoweit verbleibende Rücklage erhöhend aufzulösen.
(+++ § 5: Zur Anwendung vgl. § 52 +++)
§ 5: Neugefasst durch Bek. v. 8.10.2009 I 3366
§ 5 Abs. 7: Eingef. durch Art. 11 Nr. 3 G v. 18.12.2013 I 4318 mWv 28.11.2013
§ 5 EStG, vom 08.10.2009, gültig ab 01.09.2009 bis 27.11.2013
§ 5 EStG, vom 25.05.2009, gültig ab 29.05.2009 bis 31.08.2009
§ 5 EStG, vom 13.12.2006, gültig ab 01.01.2007 bis 28.05.2009
§ 5 EStG, vom 28.04.2006, gültig ab 06.05.2006 bis 31.12.2006
§ 5 EStG, vom 19.10.2002, gültig ab 21.09.2002 bis 05.05.2006
§ 5 EStG, vom 20.12.2001, gültig ab 23.12.2001 bis 20.09.2002
§ 5 EStG, vom 22.12.1999, gültig ab 01.01.2000 bis 22.12.2001
§ 5 EStG, vom 24.03.1999, gültig ab 01.01.1999 bis 31.12.1999
§ 5 EStG, vom 29.10.1997, gültig ab 01.11.1997 bis 31.12.1998
§ 5 EStG, vom 16.04.1997, gültig ab 29.04.1997 bis 31.10.1997
§ 5 EStG, vom 22.12.1989, gültig ab 30.12.1989 bis (gegenstandslos)
§ 5 EStG, vom 07.09.1990, gültig ab 30.12.1989 bis 28.04.1997
§ 5 EStG, vom 25.07.1988, gültig ab 03.08.1988 bis 29.12.1989
§ 5 EStG, vom 27.02.1987, gültig ab 10.03.1987 bis 02.08.1988
§ 5 EStG, vom 15.04.1986, gültig ab 15.04.1986 bis 09.03.1987
§ 5 EStG, vom 12.06.1985, gültig ab 12.06.1985 bis 14.04.1986
§ 5 EStG, vom 24.01.1984, gültig ab 31.01.1984 bis 11.06.1985
§ 5 EStG, vom 20.12.1982, gültig ab 24.12.1982 bis 30.01.1984
§ 5 EStG, vom 06.12.1981, gültig ab 06.12.1981 bis 23.12.1982
§ 5 EStG, vom 20.08.1980, gültig ab 29.08.1980 bis 05.12.1981
§ 5 EStG, vom 21.06.1979, gültig ab 30.06.1979 bis 28.08.1980
§ 5 EStG wird von folgenden Dokumenten zitiert
StEindämmG, gültig ab 06.05.2006
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