Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ-RR%202007,%20200
Timestamp: 2019-04-18 13:39:24
Document Index: 153699413

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 213', '§ 46', '§ 213', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NStZ-RR 2007, 200 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: LG Verden, 12.01.2006
BGH, 16.04.2007 - 5 StR 134/07
§ 213 1. Alt. StGB; § 46 StGB
Unterlassene Erörterung eines minder schweren Falles des Totschlages (Zorn; fortwirkende Gefühlswallung; Provokation)
Pflicht zur Erörterung der ersten Alternative des § 213 Strafgesetzbuch (StGB) bei der Festsetzung der Einsatzstrafe durch das Schwurgericht
Voraussetzung der Tatbegehung im Zorn
NStZ-RR 2007, 200
BGH, 19.09.2017 - 1 StR 436/17
Minderschwerer Fall des Totschlags (auf der Stelle zur Tat Hingerissen-Sein: …
Vielmehr kommt es darauf an, ob der durch eine schwere Provokation, die in Abhängigkeit von den Umständen des Einzelfalls auch in Ohrfeigen liegen kann (vgl. BGH, Beschluss vom 13. Januar 2016 - 1 StR 581/15, StraFo 2016, 167), hervorgerufene Zorn noch angehalten und als nicht durch rationale Abwägung unterbrochene Gefühlsaufwallung fortgewirkt hat (vgl. BGH, Beschlüsse vom 16. April 2007 - 5 StR 134/07, NStZ-RR 2007, 200 und vom 28. September 2010 - 5 StR 358/10, NStZ-RR 2011, 10).
BGH, 08.09.2016 - 1 StR 372/16
Minder schwerer Fall des Totschlags (Begriff der schweren Beleidigung; Begriff …
Maßgebend ist vielmehr, ob der bei einem Täter durch die Provokation hervorgerufene Zorn noch angehalten und ihn zu seiner Tat hingerissen hat (BGH, Beschlüsse vom 28. September 2010 - 5 StR 358/10, NStZ-RR 2011, 10 und vom 26. Juli 1994 - 1 StR 286/94, NStZ 1995, 83) und als nicht durch rationale Erwägung unterbrochene Gefühlsaufwallung fortgewirkt hat (BGH, Beschluss vom 16. April 2007 - 5 StR 134/07, NStZ-RR 2007, 200).
BGH, 25.10.2016 - 2 StR 176/16
Minder schwerer Fall des Totschlags (Begriff des Hingerissenseins; Fortwirkung …
Maßgeblich für das Hingerissensein zur Tat ist nicht, ob sich die Tat als Spontantat darstellt; vielmehr kommt es darauf an, ob der durch die Provokation hervorgerufene Zorn noch angehalten und den Angeklagten zu seiner Tat hingerissen hat, der Zorn also nicht durch rationale Abwägung unterbrochene Gefühlsaufwallung fortgewirkt hat (BGH, NStZ-RR 2007, 200; s. auch BGH, NStZ-RR 2011, 10, 11).
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LG Verden, 12.01.2006 - 1 KLs 18/05
NStZ-RR 2007, 200 (Ls.)
StV 2006, 696