Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=19.02.2013&Aktenzeichen=VI%20ZR%20401/12
Timestamp: 2020-08-13 20:50:43
Document Index: 15117917

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 19.02.2013 - VI ZR 401/12 - dejure.org
https://dejure.org/2013,5294
BGH, 19.02.2013 - VI ZR 401/12 (https://dejure.org/2013,5294)
BGH, Entscheidung vom 19.02.2013 - VI ZR 401/12 (https://dejure.org/2013,5294)
BGH, Entscheidung vom 19. Februar 2013 - VI ZR 401/12 (https://dejure.org/2013,5294)
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Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Berücksichtigung fiktiver Sozialabgaben und Lohnnebenkosten bei einer "fiktiven" Reparaturkostenabrechnung
Zur Berücksichtigung fiktiver Sozialabgaben und Lohnnebenkosten bei einer fiktiven Reparaturkostenabrechnung
Berücksichtigung von Sozialabgaben und Lohnnebenkosten bei einer "fiktiven" Schadensabrechnung i.R.e. Schadensersatzes nach Verkehrsunfall
Sozialabgaben bzw. Lohnnebenkosten bei der fiktiven Abrechnung
AG Kempten, 15.03.2012 - 5 C 1455/11
LG Kempten, 10.08.2012 - 53 S 553/12
b. Nach Auffassung des Berufungsgerichts ist diese Rechtsprechung indes nicht in Einklang zu bringen mit den Ausführungen des Bundesgerichtshofs in seinem Urteil vom 19.02.2013 (Az. VI ZR 401/12), wonach § 249 II S. 2 BGB, der eine Pflicht zur Erstattung der Umsatzsteuer nur dann vorsieht, wenn sie tatsächlich angefallen ist, nicht analogiefähig ist.
Das Berufungsgericht ist wie dargelegt insbesondere der Auffassung, dass durch die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 19.02.2013 (Az. VI ZR 401/12) hinreichend geklärt ist, dass auch UPE-Aufschläge und Verbringungskosten im Rahmen einer fiktiven Abrechnung grundsätzlich erstattungsfähig sind.
Dies wäre in der Rechtspraxis nicht handhabbar und würde dem Geschädigten sowohl die Ersetzungsbefugnis als auch die Dispositionsfreiheit im Sinne des § 249 Abs. 2 S. 1 BGB nehmen" (BGH VI ZR 401/12; BGH VI ZR 69/12).
AG Soest, 12.12.2019 - 14 C 2/19
Kosten statt (BGH, Urteil vom 19.02.2013, VI ZR 401/12; AG München, Urteil vom.