Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_25_01_2012_IX_ZB_210_11_Geltendmachung_des_Verkennens_eines_Rechtsbegrif_-d4777344.html
Timestamp: 2013-06-19 03:13:36
Document Index: 241837676

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 574', 'BGH', 'BGH', '§ 574', '§ 7', '§ 289', 'Art. 103', '§ 574', '§ 577', '§ 4', '§ 114', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 25.01.2012, IX ZB 210/11 - Geltendmachung des Verkennens eines Rechtsbegriffs durch ein Gericht im Falle des Bejahens der erforderlichen Voraussetzungen i.R.e. einzelfallbezogenen Würdigung des Verfahrensstoffes durch das Gericht | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 25.01.2012, IX ZB 210/11 - Geltendmachung des Verkennens eines Rechtsbegriffs durch ein Gericht im Falle des Bejahens der erforderlichen Voraussetzungen i.R.e. einzelfallbezogenen Würdigung des Verfahrensstoffes durch das Gericht Gericht: BGH Datum: 25.01.2012 Aktenzeichen: IX ZB 210/11 Entscheidungsform: Beschluss JURION Fundstelle: JurionRS 2012, 11080 Rechtsgrundlage: § 574 Abs. 2 ZPO Verfahrensgang: 1. AG Wuppertal - 03.04.2009 - AZ: 145 IN 759/05 2. LG Wuppertal - 25.06.2009 - AZ: 6 T 305/09 3. BGH - 18.04.2011 - AZ: IX ZB 161/09 4. LG Wuppertal - 04.07.2011 - AZ: 6 T 302/11 5. BGH - 25.01.2012 - AZ: IX ZB 210/11 — — — — — Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, den Richter Raebel, die Richterin Lohmann, den Richter Dr. Pape und die Richterin Möhring am 25. Januar 2012 beschlossen: Tenor: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 6. Zivilkammer des Landgerichts Wuppertal vom 4. Juli 2011 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen. Der Antrag des Schuldners auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Verfahren der Rechtsbeschwerde wird abgelehnt. Der Wert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 5.000 EUR festgesetzt. Gründe 1 Die gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, §§ 7, 6 Abs. 1, § 289 Abs. 2 Satz 1 InsO, Art. 103f Satz 1 EGInsO statthafte Rechtsbeschwerde ist unzulässig. Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung und weder die Fortbildung des Rechts noch die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erfordert eine Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts (§ 574 Abs. 2 ZPO). 2 1. Die geltend gemachten Verfahrensgrundrechtsverletzungen hat der Senat geprüft. Sie liegen nicht vor. 3 2. Entgegen der Ansicht der Rechtsbeschwerde hat das Beschwerdegericht den Rechtsbegriff der groben Fahrlässigkeit nicht verkannt. Es hat seiner Beurteilung diesen Rechtsbegriff ausdrücklich zugrunde gelegt und die danach erforderlichen Voraussetzungen im Rahmen einer einzelfallbezogenen Würdigung des Verfahrensstoffes bejaht, was unter zulässigkeitsrelevanten Gesichtspunkten nicht zu beanstanden ist. Gleiches gilt für den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. 4 3. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 577 Abs. 6 Satz 3 ZPO abgesehen. 5 4. Mangels hinreichender Aussicht auf Erfolg der Rechtsbeschwerde ist der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe abzulehnen (§ 4 InsO, § 114 Satz 1 ZPO). Kayser Raebel Lohmann Pape Möhring Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet. BGH, 25.01.2012, XII ZB 461/11BGH, 25.01.2012, 4 StR 507/11
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