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Timestamp: 2016-04-30 13:09:05
Document Index: 258873906

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 14', '§ 65', '§ 66', '§ 66', '§ 67', '§ 67', '§ 67', '§ 68', '§ 2', '§ 130', 'Art. 12', '§ 284']

OVG-BERLIN-BRANDENBURG - 16.11.2006, OVG 5 B 2.05 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg > Urteil vom 16.11.2006, Aktenzeichen: OVG 5 B 2.05 OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Aktenzeichen: OVG 5 B 2.05Urteil vom 16.11.2006
Rechtsgebiete:VGebO, AO 1977, VwGOVorschriften:§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 VGebO, § 14 AO 1977, § AO 1977, § 65 AO 1977, § 66 AO 1977, § 66 Abs. 3 Satz 2 AO 1977, § 67 AO 1977, § 67 Abs. 1 AO 1977, § 67 Abs. 2 AO 1977, § 68 AO 1977, § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 VwGO, § 130 b Satz 2 VwGOVerfahrensgang:VG Berlin VG 23 A 69.03 vom 09.03.2005VolltextUm den Volltext vom OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Urteil vom 16.11.2006, Aktenzeichen: OVG 5 B 2.05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom OVG-BERLIN-BRANDENBURGOVG-BERLIN-BRANDENBURG – Urteil, OVG 4 B 14.05 vom 08.11.2006Kosten für eine am Dienstort angemietete Unterkunft sind keine notwendigen und damit erstattungsfähigen Kosten im Sinne des Trennungsgeldrechts, wenn der Bedienstete eine in seinem Eigentum stehende Wohnung am Dienstort oder in dessen Nähe beziehen kann.OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Urteil, OVG 2 B 13.04 vom 08.11.2006Bei einem Denkmalbereich in Form eines Ensembles von städtebaulicher Bedeutung ist es für die Prüfung der denkmalschutzrechtlichen Genehmigungsfähigkeit unerlässlich, die Frage einer etwaigen Minderung der Schutzwürdigkeit durch bereits erfolgte Veränderungen nicht nur "kategorienadäquat", sondern auch beschränkt auf die durch die beabsichtigten baulichen Maßnahmen betroffenen Bauteile zu beantworten. Schutzmindernde Vorbelastungen durch andere Bestandteile des Bauwerks sind dabei nicht zu berücksichtigen, solange sie sich nicht auf die von den beabsichtigten Änderungen betroffenen Bauteile auswirken.OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Beschluss, OVG 1 S 90.06 vom 25.10.20061. Die sofortige Vollziehung der Untersagung weiterer Vermittlung privater Sportwetten ist bei summarischer Prüfung nicht zu beanstanden.
2. Das landesrechtliche Sportwettenmonopol der Deutschen Klassenlotterie Berlin ist in seiner derzeitigen normativen Ausgestaltung mit Art. 12 Abs. 1 GG nicht vereinbar, aber bis zu seiner gesetzgeberischen Neuregelung spätestens am 31. Dezember 2007 weiter anwendbar.
3. Die darin liegende Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit des Vermittlers privater Sportwetten ist durch zwingende Gründe des Allgemeininteresses gerechtfertigt; der Anwendungsvorrang des Gemeinschaftsrechts führt für die Zeit nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28. März 2006 nicht zur Unanwendbarkeit des § 284 StGB und der landesrechtlichen Normen über das staatliche Sportwettenmonopols.
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