Source: https://gesetze-in-app.de/ZVG/180
Timestamp: 2019-03-23 00:52:04
Document Index: 370647809

Matched Legal Cases: ['§ 180', 'BGH', '§ 180', 'BGH', '§ 2042', 'BGH', '§ 43', '§ 2038', 'BGH', '§ 180', 'BGH', '§ 180', 'BGH', 'BGH', '§ 180', 'BGH', '§ 180', 'BGH', 'BGH', '§180', 'BGH', '§ 180', '§ 33', '§ 180', '§ 30', '§ 180', '§ 180', '§ 30']

§ 180 ZVG:
BGH, URTEIL vom 3.8.2005, Az. IV ZR 82/04 Auch § 180 ZVG, der jedem Erben das Recht einräumt, zur Vorbereitung der Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft selbständig einen Antrag auf Teilungsversteigerung zu stellen (vgl. BGH, Urteil vom 19. November 1998 - IX ZR 284/97 - NJW-RR 1999, 504 unter II 2; MünchKomm-BGB/Heldrich, 4. Aufl. § 2042 Rdn. 65) verdeutlicht, dass Verfügungen, die einer Erbauseinandersetzung vorangehen und sie eventuell vorbereiten sollen - einschließlich solcher über Nachlassgrundbesitz -, Verwaltungsmaßnahmen sein können (vgl. BGHZ 101, 24, 26 f.; 140, 63, 68 f.; ebenso Lange/Kuchinke, Erbrecht 5. Aufl. § 43 I 3 a; Staudinger/Werner, BGB [2002] § 2038 Rdn. 6 f.).
BGH, URTEIL vom 5.0.1981, Az. V ZR 200/79 6 Voraussetzungen hierfür (§ 180 Abs. 2 ZVG) hätte er herbeiführen können, indem er zuvor den Versteigerungsantrag der Klägerin zurücknahm und ihr dadurch rückwirkend die Rechtsstellung eines das Verfahren nicht selbst betreibenden Miteigentümers verschaffte (Hinweis auf OLG Stuttgart, OLGZ 1970, 361).
BGH, URTEIL vom 5.0.1981, Az. V ZR 200/79 Das Antragsrecht nach § 180 Abs. 2 ZVG kann daher nicht als das für den Regelfall geeignete Mittel angesehen werden, um bei unzureichenden Geboten eine Wiederholung des Versteigerungstermins zu erzwingen (vgl. auch Stöber, Rpfleger I960, 253, 254; a.A. OLG Hamm OLGZ 1972, 316 = JMB1 NRW 1972, 203).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2013, Az. XII ZB 333/12 Da sich die an dem Grundstück bestehende Bruchteilsgemeinschaft mit dem Zuschlag im Teilungsversteigerungsverfahren im Wege der dinglichen Surrogation an dem Versteigerungserlös fortsetzt (Senatsurteil BGHZ 175, 297 = FamRZ 2008, 767 Rn. 22; Stöber ZVG 20. Aufl. § 180 ZVG Rn. 17.5), steht den Miteigentümern des Grundstücks zur Zeit des Zuschlags die Forderung auf Zahlung des Versteigerungserlöses gemeinschaftlich in ih-
BGH, Urteil vom 3.4.2001, Az. Hierzu wäre sie als Miterbin und Antragsgegnerin gemäß § 180 Abs. 2 ZVG berechtigt gewesen (vgl. BGHZ 79, 249, 254 ff.).
BGH, URTEIL vom 3.11.2009, Az. XII ZR 124/06 Die Bestimmung gilt auch für die Zwangsversteigerung zur Aufhebung einer Gemeinschaft - Teilungsversteigerung - (§180 Abs. 1 ZVG; BGHZ 64, 170, 172; 133, 51, 53).
BVerfG, , Az. 1 BvR 787/78 Für zulässig angesehen wird ein Einstellungsantrag nach § 180 Abs 2 ZVG mit dem Ziel der Versagung des Zuschlags nach § 33 ZVG; diesem Antrag sollen zeitliche Schranken (§ 180 Abs 2 Satz 3, § 30b Abs 1 Satz 1 ZVG) oder eine frühere rechtskräftige Ablehnung eines Einstellungsantrags nicht entgegenstehen, da das unzureichende Höchstgebot früher nicht geltend gemacht werden konnte (OLG Hamm, RPfleger 1960, S 253, und OLGZ 1972, S 316; OLG Oldenburg, KTS 1974, S 240; LG Augsburg, MDR 1976, S 231; Mohrbutter-Drischler, Die Zwangsversteigerungspraxis und Zwangsverwaltungspraxis, 6. Aufl, Bd 2, 1978, Muster 179 Anm 10; Steiner-Riedel, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, 8. Aufl, Bd III, 1976, § 180 Anm 18 (6); aA: Dassler-Schiffhauer-Gerhardt, Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung, 11. Aufl, 1978, § 180 Anm VII 9a; Zeller, Zwangsversteigerungsgesetz, 9. Aufl, 1974, § 30b Anm 21).