Source: https://www.huesing-aktuar.de/news/in-eigener-sache/116-aktuelle-gutachterliche-untersuchung-ist-die-altersvorsorge-aus-dem-brutto-einkommen-entgeltumwandlung-der-privaten-vorsorge-unter-beruecksichtigung-der-steuerlichen-und-sozialversicherungsrechtlichen-auswirkungen-ueberlegen
Timestamp: 2019-07-17 02:56:47
Document Index: 118505071

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 22', '§ 10', '§ 10', '§ 22', '§ 19', '§ 24', '§ 22', '§ 22']

Aktuelle gutachterliche Untersuchung: Die betriebliche Entgeltumwandlung ist der privaten Altersversorgung deutlich überlegen.
Es ist hinlänglich bekannt, dass die Gesetzliche Rentenversicherung nicht ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Eine ergänzende Vorsorge jedes Einzelnen ist unverzichtbar.
Ausgehend von einem gewünschten Versorgungsniveau im Alter von 70 – 80 % der letzten Bruttobezüge ergibt sich eine Versorgungslücke von mindestens 20 – 30 % des Gehaltes.1
Ein gut verdienender Mitarbeiter muss sogar mit einer größeren Versorgungslücke rechnen.
Zu beachten ist, dass für Gehaltsteile oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze (2014 West: 5.950 EURO, Ost: 5.000 EURO monatlich) keine Rente aus der Gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt wird, da hierfür auch keine Beiträge entrichtet werden.
Soll nun jeder Mitarbeiter seine Altersversorgung ausschließlich in seiner privaten Sphäre absichern? Oder gibt es andere – vorteilhaftere – Lösungen?
Der Gesetzgeber fördert die eigenverantwortliche Altersvorsorge der Mitarbeiter durch die Brutto-Entgeltumwandlung über den Arbeitgeber.
Die Altersversorgung über den Arbeitgeber wird durch Entgeltumwandlung ausschließlich vom Mitarbeiter selber finanziert.
Der Mitarbeiter zahlt die Altersversorgungsbeiträge aus seinem Bruttoeinkommen, hat dadurch steuerliche Vorteile.
Bei einer Entgeltumwandlung unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung (BBG) sparen der Mitarbeiter und das Unternehmen außerdem Sozialversicherungsbeiträge (maximal für eine Umwandlung von 4 % der BBG in der gesetzlichen Rentenversicherung).2
Die spätere Versorgungsleistung ist beim Ruhegeldempfänger zwar als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit zu versteuern und ggfs. in der Kranken- und Pflegeversicherung 2 zu verbeitragen. Bei – im Regelfall – im Alter niedrigeren zu versteuernden Einkünften als während der aktiven Dienstzeit verbleibt aber häufig ein zum Teil deutlicher Steuervorteil zugunsten der Entgeltumwandlung.
Im Rahmen der Brutto-Entgeltumwandlung werden – für Gehaltsteile bis zur BBG – Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung eingespart. Auf der anderen Seite entstehen hierfür aber auch keine Rentenansprüche. Dies ist bei einem Vergleich alternativer Alterssicherungssysteme zu berücksichtigen.
Es rechnet sich in jedem Fall: Was bringt die Entgeltumwandlung konkret?
Für eine Modellrechnung wird unterstellt, dass ein Mitarbeiter im Rahmen einer neuen Vergütungsgestaltung sich zukünftig einen Bruttobetrag von jährlich 1.200 EURO nicht mehr als Barvergütung auszahlen lässt, sondern dass dieser Betrag in voller Höhe (Brutto-Entgeltumwandlung) in eine Betriebliche Altersversorgung eingebracht wird, d.h. er reduziert sein Bruttoeinkommen, spart dadurch Steuern und ggfs. Sozialabgaben, legt aber den vollen Bruttobetrag als Betriebliche Altersversorgung an. Als Vergleich dazu wird eine alternative Anlage als private Rentenversicherung dargestellt.
Bei der Betrieblichen Altersversorgung ist die spätere Versorgungsleistung als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit nach § 19 Abs. 1 Nr. 2 EStG zu versteuern. Bei einer Anlage als private Rentenversicherung steht dem Mitarbeiter nur der Nettogehaltsbetrag als Beitrag für die Lebensversicherung zur Verfügung; der spätere Rentenbetrag ist nach § 22 Nr. 1 Satz 3a EStG mit dem Ertragsanteil zu versteuern. Zur steuerlichen Betrachtung wurde für die Beispielrechnung zwar der derzeit geltende Steuertarif zugrunde gelegt. Allerdings wurden die heute noch gültigen Übergangsregelungen zum Abzug als Sonderausgaben (§ 10 Abs. 3 Sätze 4 ff EStG) und zur Günstigerprüfung nach § 10 Abs. 4a EStG, zur Besteuerung nach § 22 Nr. 1a EStG, zum Versorgungsfreibetrag nach § 19 Abs. 2 EStG und zum Altersentlastungsbetrag nach § 24a EStG nicht berücksichtigt, d.h. es wurde von einer 100 %-igen Steuerpflicht und Abzugsfähigkeit der Sonderausgaben (im Rahmen der Höchstbeträge) ausgegangen. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge wurden unter Berücksichtigung der heute geltenden Beitragsbemessungsgrenzen und der heutigen Beitragssätzen berücksichtigt3.
Die nachfolgende Übersicht zeigt ein Beispiel für einen Alleinverdiener (Ehefrau ist nicht berufstätig und erhält später auch keine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung):
Im folgenden Beispiel wurde unterstellt, dass auch die Ehefrau ein steuerpflichtiges Einkommen hat und auch später eine gesetzliche Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhält:
Durch die Steuervorteile und die volle Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen in der Aktivenphase ergibt sich ein sehr deutlicher Vorteil für die Brutto-Entgeltumwandlung und dies selbst bei vollständiger späterer Verbeitragung der zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung bei der Kranken- und Pflegeversicherung.
Bei zusätzlichen steuerpflichtigen Alterseinkünften ergibt sich eine höhere anfallende Steuer im Alter. Dies lässt sich recht gut an den Beispielen „Alleinverdiener" und „Doppelverdiener" mit zusätzlichen Alterseinkünften (Rente der Ehefrau) erkennen.
Weitere Verbesserung möglich:
Wenn ein Teil der Einsparung der Arbeitgebersozialversicherungsbeiträge (z.B. 10 % des Entgeltumwandlungsbetrages, maximal in Höhe des tatsächlich eingesparten Betrages – der Rest wird als Verwaltungskosten verwendet) als Zuschuss zur Altersversorgung verwendet werden kann, ergibt sich eine deutliche weitere Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung.
Die nachfolgende Übersicht zeigt die vorstehend dargestellten Beispiele des Alleinverdieners sowie des Doppelverdieners, jeweils mit einem Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 10 % des Entgeltumwandlungsbetrages, maximal in Höhe des tatsächlich eingesparten Betrages:
Wie verhält es sich nun bei höheren Einkünften?
Grundsätzlich gilt auch hier: Es ergeben sich für den Brutto-Entgeltumwandlungsbetrag als Aktiver die vollen Steuervorteile und zwar mit den jeweiligen Grenzsteuersätzen. Dies bedeutet, dass sich bei hoch zu versteuernden Einkommen auch sehr hohe Steuervorteile ergeben. Bei der Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen sind die jeweiligen Bemessungsgrenzen zu beachten.
In der nachfolgenden Übersicht wurden die folgenden Beispiele zusammengefasst:
Ehemann ist Alleinverdiener mit einem Jahreseinkommen in Höhe der BBG in der gesetzlichen Rentenversicherung (West 2014 = 71.400 EUR)
Wie (1) aber mit einem Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 10 % der Entgeltumwandlung maximal in Höhe der tatsächlichen Einsparung an Arbeitgebersozialversicherungsbeiträgen.
Wie (1) aber Ehefrau hat ebenfalls ein Einkommen und eine spätere Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung.
Wie (3) aber mit einem Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 10 % der Entgeltumwandlung maximal in Höhe der tatsächlichen Einsparung an Arbeitgebersozialversicherungsbeiträgen.
Auch bei höheren Einkünften ergeben sich deutliche Vorteile für die Brutto-Entgeltumwandlung. Dies gilt selbst dann, wenn keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge mehr eingespart werden, weil die jeweiligen Beitragsbemessungsgrenzen bereits überschritten sind. Die Vorteile der Brutto-Entgeltumwandlung bleiben auch bei einer vollen Verbeitragung der Rente aus der betrieblichen Altersversorgung erhalten.
Weitere Vorteile bei privater Kranken- und Pflegeversicherung:
Bei den bisher gezeigten Beispielen wurde jeweils berücksichtigt, dass im Alter eine volle Verbeitragung zu der betrieblichen Altersversorgung bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung erfolgt. Der hier heute gültige Beitragssatz beträgt bei der Krankenversicherung 15,5 % und bei der Pflegeversicherung 2,3 % (ohne Kinder), d.h. diese Beiträge wurden – zusätzlich zur Steuer - in voller Höhe von der Bruttorente in Abzug gebracht.2
Sollte ein Mitarbeiter privat kranken- und pflegeversichert sein, so fällt für die zusätzliche be-triebliche Altersversorgung kein zusätzlicher Beitrag an. In diesen Fällen würde sich die Vorteilhaftigkeit der Brutto-Entgeltumwandlung deutlich weiter erhöhen. Die Auswirkungen des Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrages werden auch bei den nächsten Beispielen für „höherverdienende Mitarbeiter" deutlich.
Die folgenden Beispiele zeigen die Auswirkungen bei einem jährlichen Aktiveneinkommen von 100.000 EUR bei einem „Alleinverdiener" und alternativ bei einem „Doppelverdiener". Ein Arbeitgeberzuschuss wurde nicht eingerechnet. Es wurde einmal unterstellt, dass der Mitarbeiter gesetzlich Kranken- und Pflegeversichert ist und alternativ wurde eine private Absicherung angenommen.
Die folgenden Beispiele zeigen die Auswirkungen bei einem jährlichen Aktiveneinkommen von 150.000 EUR bei einem „Alleinverdiener" und alternativ bei einem „Doppelverdiener". Ein Arbeitgeberzuschuss wurde nicht eingerechnet. Es wurde einmal unterstellt, dass der Mitarbeiter gesetzlich Kranken- und Pflegeversichert ist und alternativ wurde eine private Absicherung angenommen.
Drittes Zwischenfazit:
Die Beispiele zeigen, dass auch bei „höherverdienenden Mitarbeitern" die Vorteile der Brutto-Entgeltumwandlung immer überwiegen. Die Effizienz dieses Altersversorgungsmodells ist auch bei einer etwaigen Verbeitragung der betrieblichen Altersversorgung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung deutlich. Ganz besonders attraktiv wird die betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung dann, wenn ein Mitarbeiter privat Kranken- und Pflegeversichert ist und somit kein zusätzlicher Beitrag bei der gesetzlichen Versicherung anfällt. Hier ergeben sich außerordentlich große Vorteile für eine Entgeltumwandlung.
Die hier dargestellten Berechnungen beziehen sich auf einen Mitarbeiter im Alter 35. Im Rahmen unserer ausführlichen Analyse haben wir selbstverständlich alle Alter und auch eine Vielzahl weiterer Einkommenskonstellationen durchgerechnet. Die Brutto-Entgeltumwandlung bietet in allen untersuchten Fällen eine höhere - zum Teil sehr deutlich höhere - Nettoabsicherung als bei einer vergleichbaren Absicherung im privaten Bereich. Sollten Sie mehr Informationen (z. B. für bestimmte Alter oder andere Einkommenskonstellationen) benötigen, so sprechen Sie uns bitte an.
»Chancen nutzen: Mit der Altersversorgung durch Entgeltumwandlung hat ein Arbeitgeber das Instrument, seinem Mitarbeiter eine sehr attraktive Sozialleistung anzubieten. Wie soll nun weiter vorgegangen werden?«
Grundsätzlich gibt es eine sehr große Vielfalt an Konzepten zur Brutto-Entgeltumwandlung und zu deren Durchführung. Nicht jedes Konzept passt gleich gut zu den Anforderungen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter.
Hier empfiehlt sich eine Vorgehensweise in folgenden Schritten:
Festlegung der genauen Zielsetzung und Anforderungen an das Versorgungssystem (aus Sicht des Unternehmens, des Mitarbeiters) – auch unter Berücksichtigung des tarifvertraglichen Umfeldes
Auswahl der in Frage kommenden Vorsorgeprodukte / Produktanbieter (Festlegung der einzelnen Versorgungsbausteine) - ggfs. Ausschreibung der Produktanbieter
Entwicklung eines Grobkonzept des unternehmensspezifischen Versorgungsmodells (Auswahl des Durchführungsweges und Festlegungen zu den Durchführungsbestimmungen)
Diskussion des Modells mit den Mitarbeitern / Betriebsrat
Feinkonzept des konkreten Versorgungsmodells
Implementierung im Unternehmen inkl. aller Versorgungsdokumente und den Abstimmungen mit den ausgewählten Produktanbietern
Kommunikations- und Beratungskonzept für die Mitarbeiter (nur bei einer guten Kommunikation wird auch eine gute Akzeptanz des Versorgungsmodells erreicht – kein Mitarbeiter wird eine Sache wertschätzen, die er nicht kennt bzw. nicht versteht)
Die wichtigsten Anforderungen an Entgeltumwandlungsmodelle kann man wie folgt zusammenfassen:
Beitragsorientiertes Bausteinsystem
Hohe Flexibilität (Leistungen, Beiträge)
Wahlmöglichkeiten für einzelne Versorgungsbausteine
Wahlmöglichkeiten zur Kapitalanlage (bei Wertpapierorientierung)
Konkurrenzfähigkeit (Attraktives Preis-/Leistungsverhältnis)
Klare verständliche Regeln – Transparenz
Keine Finanzierungs- oder sonstige Risiken
Erfüllung der bilanzpolitischen Anforderungen
Weitere ausführliche Hinweise haben wir in unseren Informationen „Grundsätzliches zur Entgeltumwandlung" (hier downloaden) und „Hinweise für Arbeitgeber" (hier downloaden) zusammen gefasst.
Gerne entwickeln wir mit Ihnen gemeinsam das für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter optimale Konzept für eine Zusatzversorgung durch Entgeltumwandlung. Lassen Sie sich unverbindlich beraten. Sprechen Sie uns an!
1 Verwiesen wird hierzu auch auf eine Untersuchung der Allianz (Working Paper: Gasche, M. (2008a): Erwerbsbiografie, kohortenspezifische Versorgungsniveaus und Versorgungslücken in Deutschland, Allianz Dresdner Economic Research Working Paper Nr. 119, Frankfurt 2008)
2 Siehe Hinweise zur Kranken- und Pflegeversicherung in unserer separaten Information.
3 Die tatsächlich zu zahlende Steuer richtet sich nach dem jeweils gültigen Steuertarif und der individuellen steuerlichen Situation zum Zeitpunkt der steuerlichen Veranlagung; eine Gewähr für die dargestellten Beispielszahlen kann von daher nicht übernommen werden.
a) Die dargestellten Rentenanwartschaften basieren auf dem vom Bundesfinanzministerium entwickelten Näherungsverfahren. Entsprechend den Ergebnissen des Alterssicherungsberichtes 2012 wurden diese Renten dann pauschal um 10% gekürzt. Außerdem wur- den die Renten wegen der vorzeitigen Fälligke it im Pensionsalter 65 statt 67 um weitere 7,2 % (0,3% pro Monat) gekürzt.
Die angegebenen Renten zeigen anhand des derzeitigen Monatsverdienstes - unter allgemeneinen Annahmen - die voraussichtlich zu erwartende Bruttorente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die tatsächlichen Renten ergeben sich nach dem persönlichen Versicherungsverlauf, so dass die tatsächlichen Werte von den angegebenen Renten abweichen werden.
b) Die Steuer und die Sozialabgaben wurden nach dem heutigen Rechtsstand und den heute geltenden Beitragssätzen- z. T. näherungsweise - ermittelt. Hierbei wurden die heute noch geltenden Übergangsregelungen aufgrund des Alterseinkünftegesetzes (z. B. zu Sonderausgaben, Altersentlastungsbetrag, Versorgungsfreibetrag. Besteuerungsanteil der GRV gemäß§ 22 EStG usw.) nicht berücksicht ist. D. h. alle Berechnungen wurden so durchgeführt, als ob die Übergangsregelungen bereits ausgelaufen wären.
c) Es wurde der Versicherungstarif eines großen deutschen Lebensversicherers zugrunde gelegt (Altersrente mit 10 Jahre Garantie und Todesfallleistung vor Altersrentenbeginn in Höhe des gebildeten Kapitals.) Bei der Betrieblichen Altersversorgung wurden die Berechnungen für einen Gruppensondertarif durchgeführt. Im privaten Bereich wurden die Leistungen analog ermittelt, allerdings pauschal um 5 % gekürzt wegen des Wegfalls des Firmennachlasses.
d) Die Überschüsse wurden unter Zugrundelegung der für das Jahr 2014 deklarierten Überschussanteilsätze ermittelt; sie können für die Zukunft nicht garantiert werden.
e) Die hier angegebene fiktive GRV-Rente wurde aus dem Entgelt- umwandlungsbetrag ermittelt. Auf Basis des Entgeltumwandlungsbetrages und des allgemeinen Jahresarbeitsdurchschnittsverdienstes (2014= 34.857 EUR vorläufig) wurden für jedes Jahr bis zum Pensionsalter die jeweiligen Entgeltpunkte ermittelt. Die Summe der Entgeltpunkte wurde dann mit dem Rentenwert (2013=28,14 EUR) multipliziert und wie bei der o.a . GRV-Rente um 10% (Alterssicherungsbericht) und zusätzlich um 7,2 % (Fälligkeit im Alter 65) gekürzt.
f) Die Rente aus der BetrieblichenAltersversorgung und die zusätzliche Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind in voller Höhe steuerpflichtig. Zur Privatrente wurde unterstellt, dass hier nur der Ertragsanteil gemäß § 22 EStG steuerpflichtig ist; im Alter 65 beträgt der Ertragsanteil 18% der Rente.
Alle Hochrechnungen und Aussagen zu den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen sowie zu der voraussichtlichen Überschussbeteiligung des Lebensversicherers erfolgen nach bestem Wissen. Die Informationen sind nur unverbindlich; eine Garantie kann nicht übemommen werden.