Source: https://www.jusmeum.de/urteil/bgh/42be43b28e8927dc94f5983a43df77b658e851fddad527abf3177ee9dda873e2
Timestamp: 2018-05-25 07:15:42
Document Index: 333512505

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 321', '§ 78', '§ 321', '§ 321', 'BGH']

BGH, III ZR 111/12: BGH
Urteil des BGH vom 23.04.2013, III ZR 111/12
III ZR 111/12
Die als Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO anzusehende Eingabe der Klägerin vom 4. April 2013 („Beschwerde wegen Verletzung rechtlichen Gehörs“) gegen den Beschluss des Senats vom 27. März 2013 wird als unzulässig verworfen.
Die von der Klägerin persönlich erhobene Anhörungsrüge in ihrer Eingabe vom 4. April 2013 ist unzulässig; denn sie ist nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden. Im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (vgl. Zöller/Vollkommer, ZPO, 29. Aufl., § 321a Rn. 13; Saenger in Hk-ZPO, 5. Aufl., § 321a Rn. 8; vgl. auch BGH, Beschluss vom 18. Mai 2005 - VIII ZB 3/05, NJW 2005, 2017).
LG München II, Entscheidung vom 12.08.2010 - 3 O 5238/06 -
OLG München, Entscheidung vom 29.03.2012 - 1 U 4219/10 -