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Timestamp: 2016-10-26 00:40:18
Document Index: 159374397

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'Art. 82', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 34', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 53', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 31', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 46', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 34', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 106', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 2', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 34', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 10', 'Art. 64']

2C_30/2011 (12.01.2012)
2C_30/2011
2C_543/2011
Fina Vorsorge AG,
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Dr. Michael Winkler und Dr. Dimitri Santoro, Rechtsanw�lte,
Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht FINMA, Einsteinstrasse 2, 3003 Bern.
1. IBPV-Investmentgesellschaft f�r die berufliche
und private Vorsorge AG,
2. Acento Swiss Investment Company Ltd., British Virgin Islands, Zweigniederlassung Z�rich,
Beschwerdef�hrer, alle vier vertreten durch Dr. Michael Winkler und Dr. Dimitri Santoro,
Entgegennahme von Publikumseinlagen, Liquidation, Werbeverbot,
Beschwerde gegen die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung II, vom 18. November 2010 und vom 19. Mai 2011.
A.a Ab Juli 2009 ermittelte die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (FINMA) gegen die Infina GmbH sowie andere Gesellschaften im Umfeld von C.A.________ und C.B.________ wegen m�glicherweise bewilligungspflichtiger Aktivit�ten. Gegenstand der Abkl�rungen bildeten auch die Fina Freiz�gigkeitsstiftung (FFZ), die Fina Vorsorgestiftung, die Fina Vorsorge AG sowie die Pensionskasse Fina Interessenverband KMU (PK-FIV). Mit Verf�gung vom 3. Dezember 2009 stellte die FINMA fest, dass die beteiligten Gesellschaften als Gruppe bewilligungslos gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegengenommen und damit gegen das Bundesgesetz vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen (Bankengesetz, BankG; SR 952.0) verstossen h�tten. Sie er�ffnete �ber die Infina GmbH und die Fina Freiz�gigkeitsstiftung den aufsichtsrechtlichen Konkurs; die Fina Vorsorge AG versetzte sie in aufsichtsrechtliche Liquidation. Die FINMA ging davon aus, dass die Infina GmbH im Rahmen eines schneeball�hnlichen Systems rund 30 Mio. Fr. Publikumseinlagen entgegengenommen hat. Die Fina Freiz�gigkeitsstiftung habe im Rahmen eines Verm�gensverwaltungsvertrags Vorsorgegelder in der H�he von �ber 5 Mio. Fr. zur Infina-Gruppe transferiert. Sie sei "als verl�ngerter Arm" der Infina GmbH benutzt worden und habe eine blosse Fassade gebildet, um weitere Mittel - unter dem Deckmantel von "Freiz�gigkeitsgeldern" - entgegenzunehmen und an die Infina Verm�gensverwaltungs AG bzw. mittelbar an die Infina GmbH weiterzuleiten. Die Fina Vorsorge AG habe, obwohl noch im Aufbau begriffen, Teil dieser Aktivit�ten gebildet, weshalb sie ebenfalls zu liquidieren sei.
A.b Das Bundesverwaltungsgericht best�tigte am 18. November 2010 diese Verf�gung (Urteil B-277/2010): Die beschwerdef�hrende Fina Vorsorge AG habe zusammen mit der Fina Freiz�gigkeitsstiftung und der Pensionskasse Fina Interessenverband KMU (PK-FIV) eine Fina-Untergruppe gebildet, die organisatorisch wie personell eng mit der durch die Gebr�der C.________ beherrschten Infina-Gruppe verbunden gewesen sei. Zwar habe ihre Mittelaufnahme, die der beruflichen Vorsorge gedient habe, keine Entgegennahme von Publikumseinlagen gebildet, doch seien die Verflechtungen zur Infina-Gruppe benutzt worden, um mit diesen Geldern deren bewilligungspflichtigen Aktivit�ten zu f�rdern. Die Gesch�ftsmodelle der Infina-Gruppe (im engeren Sinn) einerseits und der Fina-Gruppe andererseits wiesen augenf�llige Gemeinsamkeiten auf: Sowohl die Mitglieder der Fina-Gruppe wie auch die Infina GmbH h�tten ihren Kunden eine seri�se, legale Gesch�ftst�tigkeit vorget�uscht, um von ihnen Gelder zu erhalten, welche in der Folge in erheblichem Masse und ohne jede Sicherung den Br�dern �berantwortet worden seien. Diese wiederum h�tte die Mittel ben�tzt, um damit Zinsen, vermeintliche Renditen und Kapitalr�ckzahlungen an fr�here Anleger zu finanzieren, um das von ihnen betriebene Schneeballsystem fortf�hren und weitere Anleger anlocken zu k�nnen.
B.a Aufgrund des Berichts der Untersuchungsbeauftragten vom 23. September 2009 hatte die FINMA am 11. November 2009 erg�nzende Abkl�rungen bei weiteren Gesellschaften und Privatpersonen im Umfeld der Infina GmbH und der Gebr�der C.________ angeordnet. Hiervon betroffen waren auch die Investmentgesellschaft f�r die berufliche und private Vorsorge AG (IBPV AG), die Acento Swiss Invest Company Ltd. British Virgin Islands, Zweigniederlassung Z�rich (Acento Ltd.), sowie die Organe und Gesch�ftsf�hrer der Fina-Gesellschaften A.________ und B.________. Mit Verf�gung vom 3. Mai 2011 stellte die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht fest, dass die IBPV AG und die Acento Ltd. ebenfalls als Teil der Infina-Gruppe zu gelten h�tten und aufsichtsrechtlich zu liquidieren seien. A.________ und B.________ verbot sie unter Strafandrohung, k�nftig selbst oder �ber Dritte Publikumseinlagen gewerbsm�ssig entgegenzunehmen oder f�r die Entgegennahme von Publikumseinlagen in irgendeiner Form zu werben; diese Massnahme werde auf Kosten der Betroffenen auf der Internetseite der Aufsichtsbeh�rde sowie in anderen geeigneten Medien ver�ffentlicht.
B.b Am 19. Mai 2011 wies das Bundesverwaltungsgericht die von der IBPV AG und der Acento Ltd. hiergegen eingereichte Beschwerde ab; soweit die Eingabe A.________ und B.________ betraf, hiess es sie teilweise gut und wies die Sache zur Pr�zisierung der Frage an die Vorinstanz zur�ck, in welchen anderen Medien das Werbeverbot publiziert werden soll (Urteil B-4066/2010). Es begr�ndete seinen Entscheid erg�nzend zum Urteil vom 18. November 2010 damit, dass die Art und Weise, wie erhebliche Mittel der Fina-Gesellschaften im Allgemeinen und der IBPV AG bzw. der Acento Ltd. im Besonderen an die Br�der C.________, die Infina-Gruppe im engeren Sinn oder dieser nahestehende Personen �bertragen worden seien, sich offensichtlich wesentlich von Transaktionen unterscheide, wie sie zwischen voneinander unabh�ngigen Gesellschaften vorkommen w�rden ("dealing at arm's length"), was ein "typisches" Merkmal f�r eine Gruppe im aufsichtsrechtlichen Sinn darstelle. Die Ver�ffentlichung der Werbeverbote gegen A.________ und B.________ falle als solche nicht im Sinne einer strafrechtlichen Anklage in den Anwendungsbereich von Art. 6 EMRK. Verglichen mit allf�lligen fahrl�ssigen Verst�ssen gegen eher untergeordnete Bestimmungen stelle eine unbewilligte gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen - wie sie von A.________ und B.________ gef�rdert worden sei - praktisch immer eine schwere Verletzung von Aufsichtsbestimmungen dar. Die FINMA m�sse mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (Urteil 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.3) jedoch noch den Umfang der geplanten Publikation pr�zisieren.
C.a Am 10. Januar 2011 beantragte die Fina Vorsorge AG dem Bundesgericht, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. November 2010 aufzuheben (Verfahren 2C_40/2011). Sie macht geltend, die Vorinstanz habe den relevanten Sachverhalt unrichtig festgestellt, die Beweise falsch gew�rdigt und mit ihrer Liquidation den Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz verletzt. Die Fina-Gruppe sei im Rahmen ihrer vorsorgerechtlichen Aktivit�ten den betr�gerischen Machenschaften der Gebr�der C.________ zum Opfer gefallen. Sie habe ihrerseits nicht Teil der Infina-Gruppe gebildet.
Die FINMA beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Das Bundesverwaltungsgericht hat darauf verzichtet, sich vernehmen zu lassen. Die Fina Vorsorge AG hat davon abgesehen, sich zu den Vernehmlassungen zu �ussern.
C.b Am 27. Juni 2011 gelangten die IBPV-Investmentgesellschaft f�r die berufliche und private Vorsorge AG, die Acento Swiss Investment Company Ltd., British Virgin Islands, Zweigniederlassung Z�rich, sowie A.________ und B.________ mit dem Antrag an das Bundesgericht, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Mai 2011 aufzuheben (Verfahren 2C_543/2011). A.________ und B.________ sei f�r das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren. Die IBPV AG, die Acento sowie A.________ und B.________ machen geltend, nie Teil der Infina-Gruppe gebildet und einer von dieser getrennten Aktivit�t ausserhalb des finanzmarktrechtlichen Aufsichtsbereichs nachgegangen zu sein.
Die FINMA beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Sie erkl�rt, darauf zu verzichten, wie von ihr urspr�nglich verf�gt, das Werbeverbot gegen A.________ und B.________ "in anderen geeigneten Medien" zu ver�ffentlichen; zudem beschr�nke sie die Publikation des Werbeverbots auf die Dauer von f�nf Jahren. Das Bundesverwaltungsgericht hat davon abgesehen, sich vernehmen zu lassen. Die IBPV AG, die Acento Ltd. sowie A.________ und B.________ haben auf eine Stellungnahme zu den Vernehmlassungen verzichtet.
1.1 Den Beschwerden der Fina Vorsorge AG (2C_30/2011) und der IBPV AG, der Acento Ltd. sowie von A.________ und B.________ (2C_543/2011) liegt der gleiche Sachverhalt zugrunde. Sie betreffen beide die Frage, ob die Fina-Gruppe als Untergruppe der Infina-Gesellschaften finanzmarktrechtlich deren Schicksal zu teilen hat und welche Rolle A.________ bzw. B.________ im Infina-Geflecht gespielt haben. Die Beschwerdef�hrer erheben diesbez�glich die gleichen oder �hnliche R�gen. Es rechtfertigt sich deshalb, die Verfahren 2C_30/2011 und 2C_543/2011 zu vereinigen und mit einem gemeinsamen Entscheid zu erledigen (vgl. das Urteil 2C_89/2010 vom 10. Februar 2011 E. 1.1 mit weiteren Hinweisen, nicht publ. in: BGE 137 II 284; 128 V 192 E. 1 S. 194).
1.2.1 Gegen Urteile des Bundesverwaltungsgerichts im vorliegend umstrittenen Bereich der Finanzmarktaufsicht kann mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gelangt werden (vgl. Art. 82 ff. BGG). Die Organe der durch die FINMA in Liquidation versetzten Gesellschaft sind trotz Entzugs bzw. Dahinfallens ihrer Vertretungsbefugnis hierzu berechtigt (BGE 132 II 382 E. 1.1). Soweit das Bundesverwaltungsgericht gegen�ber A.________ und B.________ das gegen sie ausgesprochene Werbeverbot und dessen Publikation best�tigt hat, sind diese in schutzw�rdigen eigenen Interessen betroffen und deshalb auch befugt, den entsprechenden Entscheid pers�nlich anzufechten (Urteil 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 1.1; Urteil 2C_89/2010 vom 10. Februar 2011 E. 1.2.1 mit weiteren Hinweisen, nicht publ. in: BGE 137 II 284).
1.2.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat die Sache bez�glich der Ver�ffentlichung des Werbeverbots nicht abschliessend beurteilt, sondern sie zur Erg�nzung an die FINMA zur�ckgewiesen und damit einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG getroffen (vgl. BGE 135 III 212 E. 1.2, 329 E. 1.2; 135 V 141 E. 1.1 mit Hinweis). Ein solcher ist, soweit er selbst�ndig er�ffnet wird, regelm�ssig nur anfechtbar, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirkt (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Das Bundesverwaltungsgericht hat die Zul�ssigkeit der Publikation des Werbeverbots umfassend gepr�ft und die Angelegenheit in Anwendung des bundesgerichtlichen Urteils 2C_929/2010 vom 13. April 2011 (dort E. 5.2.3) in dem Sinn an die FINMA zur�ckgewiesen, dass sie noch zu pr�zisieren habe, in welchen anderen Medien sie die Publikation vorsehe. Nachdem die FINMA diesbez�glich im vorliegenden Verfahren erkl�rt hat, auf andere Publikationen als auf ihrer Internetseite zu verzichten und die entsprechende Ver�ffentlichung zudem auf 5 Jahre zu beschr�nken, rechtfertigt es sich aus verfahrens�konomischen Gr�nden, den angefochtenen Entscheid auch in diesem Punkt als verfahrensabschliessend zu werten und die Frage der Rechtm�ssigkeit der Ver�ffentlichung des Werbeverbots gest�tzt auf Art. 34 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 2007 �ber die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (FINMAG; SR 956.1) unter diesen Vorgaben zu pr�fen. Der Anspruch der Beschwerdef�hrer auf rechtliches Geh�r wird dadurch nicht verletzt, da sie in Kenntnis des modifizierten Standpunkts der Beschwerdegegnerin darauf verzichtet haben, sich noch einmal zu �ussern und den Erlass einer entsprechenden neuen, erstinstanzlichen Verf�gung seitens der FINMA zu verlangen. Auf die frist- und formgerecht eingereichten Eingaben der Beschwerdef�hrer ist deshalb auch in diesem Punkt einzutreten.
2.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, wie die Vorinstanz ihn festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen grunds�tzlich bloss berichtigen oder erg�nzen, wenn er offensichtlich unrichtig ist oder in Verletzung wesentlicher Verfahrensrechte ermittelt wurde (Art. 105 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer muss rechtsgen�gend darlegen, dass die Sachverhaltsfeststellung klar und eindeutig mangelhaft erscheint (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4). In Auseinandersetzung mit der Begr�ndung im angefochtenen Urteil muss er im Einzelnen aufzeigen, inwiefern sich diese oder die Beweisw�rdigung als willk�rlich erweist. Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid geht das Bundesgericht nicht ein (vgl. BGE 136 II 101 E. 3 S. 104 f.).
2.2 Die Beschwerdef�hrer machen geltend, dass eine W�rdigung des beigebrachten Beweismaterials zum Schluss f�hre, "dass die von der Vorinstanz getroffenen Sachverhaltsfeststellungen nicht rechtsgen�gend erstellt" seien und die "Beweislage d�rftig" erscheine. Ein "strikter Beweis" ihrer Beteiligung an der Infina-Gruppe sei nicht erbracht; es best�nden "ernsthafte Zweifel" an den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz. F�r deren Richtigkeit spr�chen nicht "derart gewichtige Gr�nde", "als dass vern�nftigerweise keine anderen denkbaren M�glichkeiten in Betracht k�men". Die relevanten Sachverhaltsumst�nde, aus denen die Vorinstanz ein aufsichtsrechtlich relevantes Gruppenverhalten ableite, seien nicht "nachgewiesen".
2.3 Die Beschwerdef�hrer �bersehen, dass der Vorinstanz im Bereich der Beweisw�rdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zukommt (vgl. BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Das Bundesgericht greift in diesen nur ein, wenn ihre Annahmen willk�rlich sind, offensichtlich unhaltbar erscheinen, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, auf einem offensichtlichen Versehen beruhen oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211; 120 Ia 31 E. 4b S. 40; 118 Ia 28 E. 1b S. 30). Nur soweit dies der Fall ist, kann es im Rahmen von Art. 105 Abs. 2 BGG den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auch berichtigen. Willk�r liegt dabei praxisgem�ss nicht schon dann vor, wenn bloss eine andere Beweisw�rdigung ebenfalls denkbar w�re, wie die Beschwerdef�hrer dies geltend machen (vgl. BGE 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; 129 I 8 E. 2.1). Soweit sie den Feststellungen des Bundesverwaltungsgerichts nur ihre (abweichende) Sicht der Dinge gegen�berstellen, ohne darzulegen, inwiefern dessen Feststellungen und Schl�sse offensichtlich unhaltbar bzw. fehlerhaft sind, ist auf ihre Ausf�hrungen nicht weiter einzugehen (vgl. BGE 136 II 101 E. 3 S. 104 f.). Ob ihre Aktivit�ten - aufgrund der sachverhaltsm�ssigen Feststellungen der Vorinstanz - in den Anwendungsbereich der Finanzmarktgesetzgebung fallen bzw. ihre Beitr�ge zur Gesch�ftst�tigkeit der "Infina"-Gruppe aufsichtsrechtlich dieser zuzurechnen sind, ist als Rechtsfrage hingegen frei zu pr�fen (vgl. das Urteil 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 1.3.2). Das Bundesgericht bel�sst der FINMA als Fachbeh�rde diesbez�glich jedoch einen gewissen Beurteilungsspielraum (technisches Ermessen; BGE 133 II 232 E. 4.1 mit Hinweisen; 121 II 147 E. 3a; vgl. auch das Urteil 2C_552/2007 vom 11. Juni 2008 E. 1.2).
3.1.1 Eine finanzmarktrechtlich bewilligungspflichtige Aktivit�t kann praxisgem�ss auch im Rahmen einer Gruppe ausge�bt werden (BGE 136 II 43 E. 4.3.1 mit Hinweisen): Die Bewilligungspflicht und die finanzmarktrechtliche Aufsicht sollen nicht dadurch umgangen werden k�nnen, dass jedes einzelne Unternehmen bzw. die dahinter stehenden Personen f�r sich allein nicht alle Voraussetzungen f�r die Unterstellungspflicht erf�llen, im Resultat aber gemeinsam dennoch eine bewilligungspflichtige T�tigkeit aus�ben. Der Schutz des Marktes, des Finanzsystems und der Anleger rechtfertigt in solchen F�llen trotz formaljuristischer Trennung der Strukturen finanzmarktrechtlich eine einheitliche (wirtschaftliche) Betrachtungsweise, falls zwischen den einzelnen Personen und/oder Gesellschaften enge wirtschaftliche (finanzielle/gesch�ftliche), organisatorische oder personelle Verflechtungen bestehen und vern�nftigerweise einzig eine Gesamtbetrachtung den faktischen Gegebenheiten und der Zielsetzung der Finanzmarktaufsicht gerecht wird.
3.1.2 Das Erfassen von bewilligungslos t�tigen Intermedi�ren im Rahmen einer Gruppe mit den entsprechenden aufsichtsrechtlichen Konsequenzen soll verhindern, dass Akteure, die in Umgehung der finanzmarktrechtlichen Auflagen handeln, besser gestellt sind, als wer sich gesetzeskonform der Aufsicht der staatlichen Beh�rden unterwirft (BGE 136 II 43 E. 4.3.3 S. 51). Ein gruppenweises Vorgehen liegt nach der Rechtsprechung insbesondere dann vor, wenn die Beteiligten gegen aussen als Einheit auftreten oder aufgrund der Umst�nde (Verwischen der rechtlichen und buchhalterischen Grenzen zwischen den Beteiligten; faktisch gleiche Gesch�ftssitze; wirtschaftlich unbegr�ndete, verschachtelte Beteiligungsverh�ltnisse; zwischengeschaltete Treuhandstrukturen usw.) davon auszugehen ist, dass koordiniert - ausdr�cklich oder stillschweigend arbeitsteilig und zielgerichtet - eine gemeinsame Aktivit�t im aufsichtsrechtlichen Sinn ausge�bt oder wesentlich gef�rdert wird (vgl. das Urteil 2C_89/2010 vom 10. Februar 2011 E. 3.1 und 3.2, nicht publ. in BGE 137 II 284; BGE 136 II 43 E. 4.3, je mit Hinweisen). Ein blosses Parallelverhalten gen�gt f�r die Annahme, es werde gruppenweise gehandelt, nicht. Umgekehrt ist nicht erforderlich, dass eine gemeinsame Umgehungsabsicht besteht, da die von der Gruppe ausgehende Gefahr nicht von den Intentionen der einzelnen Gruppenmitglieder abh�ngt (Urteil 2C_898/2010 vom 29. Juni 2011 E. 2.2; vgl. BENJAMIN BLOCH/HANS CASPAR VON DER CRONE, Begriff der Gruppe in F�llen unbewilligter Effektenh�ndlert�tigkeit, in: SZW 2010 S. 161 ff., dort S. 169).
3.1.3 Die verschiedenen in der Rechtsprechung genannten Kriterien m�ssen nicht notwendigerweise kumulativ erf�llt sein; je mehr Indizien vorliegen, umso eher darf die FINMA in der jeweiligen Gesamtw�rdigung ein aufsichtsrechtlich gruppenweise zu erfassendes Handeln bejahen (vgl. das Urteil 2C_565/2010 vom 14. April 2011 E. 3.2). Erforderlich ist eine faire Gesamtsicht. Das Vorliegen enger wirtschaftlicher Verflechtungen, aus denen sich einseitige oder weitgehende gegenseitige wirtschaftliche Abh�ngigkeiten ergeben, kann darauf hinweisen, dass das Zusammenwirken von mehreren Gesellschaften aufsichtsrechtlich als Einheit zu sehen ist. Als Konsequenz hieraus treffen die aufsichtsrechtlichen Folgen die Mitglieder der Gruppe unabh�ngig davon, ob sie selber alle Tatbestandselemente erf�llen oder nicht, solange sie im Gesamtplan koordiniert und wesentlich zur bewilligungspflichtigen T�tigkeit beigetragen haben. In dieser Situation ist nicht das von den Beteiligten gew�hlte mehr oder weniger �berzeugend aufgebaute formelle vertrags- oder gesellschaftsrechtliche Konstrukt entscheidend, sondern die wirtschaftlich tats�chlich bezweckte bzw. ausge�bte Gesamtaktivit�t. Treuhand-, Agentur- und Aktienkaufvertr�ge sind aufsichtsrechtlich nicht ausgeschlossen, rufen aber nach klaren und eindeutigen Grundlagen und nachvollziehbaren, getrennten Gesch�ftsabl�ufen; andernfalls bilden sie zusammen mit verschachtelten Strukturen, hinter denen die gleichen (wirtschaftlich oder juristisch) berechtigten Personen stehen, einen Hinweis darauf, dass die Gesch�ftsvorg�nge aufsichtsrechtlich gruppenweise zu erfassen sein k�nnten (vgl. die Urteile 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 3.2.3 und 2C_898/2010 vom 29. Juni 2011 E. 2.3.3).
3.2.1 Die Gebr�der C.________ haben �ber die Infina GmbH bzw. weitere Gesellschaften in ihrem Einflussbereich im Rahmen von rund 900 Verm�gensanlagevertr�gen mit Renditeversprechungen von 12.5 bis 40 % pro Jahr von ca. 600 Anlegern Publikumsgelder im Umfang von rund 30 Mio. Fr. entgegengenommen; diese sind weitgehend verloren. Sie haben dabei - wie rechtskr�ftig festgestellt ist - gegen Art. 1 Abs. 2 BankG (Verbot der gewerbsm�ssigen Entgegennahme von Publikumseinlagen) verstossen. Mittels gef�lschten Performance-Reports und falschen Zwischenabrechnungen sind die Anleger zudem dar�ber get�uscht worden, dass die investierten Mittel einem schneeball�hnlichen System zugef�hrt und nicht wie versprochen tats�chlich investiert wurden.
3.2.2 Wenn die Vorinstanzen davon ausgegangen sind, die Fina Vorsorge AG habe zusammen mit der Fina Freiz�gigkeitsstiftung und der Pensionskasse Fina Interessenverband KMU (PK-FIV) bzw. der Investmentgesellschaft f�r berufliche und private Vorsorge AG (IBPV AG) und der Acento Swiss Investment Company Ltd, British Virgin Islands, Zweigniederlassung Z�rich (Acento Ltd.), eine Fina-Untergruppe gebildet, die ihrerseits organisatorisch wie personell eng mit der durch die Gebr�der C.________ beherrschten Infina-Gruppe verbunden gewesen sei und aufsichtsrechtlich als Teil von dieser zu gelten habe, ist dies nicht bundesrechtswidrig: Die Fina-Gesellschaften sind aus der Infina-Gruppe herausgewachsen. Die verschiedenen Firmen wurden weitgehend von Mitarbeitern der Infina GmbH an deren Sitz verwaltet. Unter den Fina- und Infina-Gesellschaften erfolgte ein "Cross-Selling"; wechselseitig wurden - zumindest einem gemeinsamen Auftritt nach aussen �hnlich - die jeweiligen Leistungen im Verm�gensverwaltungssektor bzw. im Bereich der beruflichen Vorsorge angepriesen und gef�rdert, wobei Teile der (Freiz�gigkeits-)Gelder der Fina-Gesellschaften bzw. Stiftungen direkt (vgl. die rechtsgrundlose �berweisung von Fr. 558'677.07 von der FFZ an die Infina GmbH) oder indirekt (�ber einen Verm�gensverwaltungsvertrag mit der Infina Verm�gensverwaltungs AG, welche die Gelder ihrerseits an die Infina GmbH weiterleitete) in die Infina-Gruppe flossen und dort dazu dienten, diese bzw. deren illegalen Aktivit�ten mitzufinanzieren. C.A.________ war Organ der Infina GmbH und der Infina Verm�gensverwaltungs AG, (zumindest vor�bergehend) aber auch der Fina Freiz�gigkeitsstiftung und der Fina Vorsorgestiftung. Sowohl A.________, der als Organ bei der Fina Freiz�gigkeitsstiftung, der Fina Vorsorgestiftung, der Fina Vorsorge AG, der PK-FIV und der IBPV AG sowie als Fondsmanager der Acento Ltd. amtete, als auch B.________, der seinerseits Organfunktionen bei der Fina Vorsorge, der PK-FIV, der IBPV AG wahrnahm bzw. f�r die Acento Ltd. handelte, waren bei der Infina GmbH angestellt und verf�gten in diesem Rahmen �ber nahe Beziehungen zu den Gebr�dern C.________ und ihren Firmen, nachdem etwa B.________ bei der Infina GmbH immerhin als Personal- und designierter "Finanzchef" eingesetzt war. Zwar hat das Bundesverwaltungsgericht offen gelassen, ob sie von den (betr�gerischen) Machenschaften der Gebr�der C.________ Kenntnis hatten; auf jeden Fall konnten sie aber - entgegen ihren Einwendungen - als Angestellte der Infina GmbH aufgrund der irrealistischen Renditeversprechungen nicht in Unkenntnis um die gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen gewesen sein. Dass sie die Anlagevertr�ge nicht gekannt h�tten, wie sie geltend machen, erscheint - wie die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht annehmen durfte - wenig glaubw�rdig, nachdem �ber Internet im "Cross-Selling"-Verfahren daf�r geworben wurde. Ohne die besonderen Beziehungen und Verflechtungen zwischen den Organen der Infina- und der Fina-Gesellschaften sowie den pers�nlichen Bindungen zwischen den Gebr�dern C.________ und A.________ bzw. B.________ w�ren kaum Vorsorgegelder von den Fina-Gesellschaften/Stiftungen in der durch die Akten erstellten Weise ohne Sicherungen und angemessene Kontrollen in Millionenh�he direkt oder indirekt in die Infina-Strukturen und deren illegale T�tigkeit geflossen.
3.2.3 Die IBPV AG, welche der Fina Freiz�gigkeitsstiftung (1400 Aktien) und der PK-FIV (600 Aktien) geh�ren soll, wobei der Verbleib der Aktien nicht ganz klar erscheint und ein Teil davon durch andere Gesellschaften im Einflussbereich der Gebr�der C.________ gehalten werden k�nnten, bezweckte gem�ss Handelsregisterauszug "die kollektive Kapitalanlage in gem�ss Art. 53 der Verordnung �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge zul�ssige Anlageformen ausschliesslich f�r steuerbefreite Einrichtungen der beruflichen Vorsorge und f�r steuerbefreite Anlagefonds". Sie wurde mit dem Ziel gegr�ndet, bestehende vorsorgerechtlich unzul�ssige Darlehensverh�ltnisse von der Fina Vorsorgestiftung und von der Fina Freiz�gigkeitsstiftung zu �bernehmen; gef�hrt wurde sie von A.________, B.________ und weiteren Angestellten der Infina GmbH an deren Sitz oder von B.________ zu Hause aus. Die von der IBPV AG ausge�bte Anlaget�tigkeit bestand im Wesentlichen in der Gew�hrung von Darlehen an die Gebr�der C.________, A.________ und an Personen, die der Infina GmbH nahestanden. Der gr�sste Teil der Gelder gingen an die Gebr�der C.________. Die von der IBPV AG gew�hrten Kredite wurden teilweise wieder direkt oder indirekt bei der Infina GmbH angelegt, wobei dahingestellt bleiben kann, ob und wieweit A.________ als Pr�sident der IBPV AG Bez�ger tats�chlich, was die Beschwerdef�hrer bestreiten, "�berredet" hat, ein Darlehen aufzunehmen und sofort zinstragend in die Infina GmbH zu investieren. Im Sommer 2009, nachdem die Br�der C.________ bereits mit Blick auf ihr Gesch�ftsgebaren Selbstanzeige bei den Strafuntersuchungsbeh�rden erstattet hatten, gew�hrte die IBPV AG C.A.________ aufgrund einer m�ndlichen Absprache noch ein Darlehen von Fr. 721'645.--, wobei die Auszahlung zur Befriedigung von Anspr�chen gegen die Infina GmbH direkt an einen Dritten ging. Nachdem ein Teil dieser Mittel �ber eine andere Firma des Infina-Geflechts wieder zur�ckgeflossen war, wobei es sich nach dem Zahlungsvermerk aber um das Entgelt f�r den Kauf von Aktien gehandelt haben soll, gew�hrte die IBPV AG C.A.________ ein weiteres ungesichertes Darlehen von Fr. 483'856.15, welches wiederum gr�sstenteils direkt diversen Gl�ubigern der Infina GmbH �berwiesen wurde. Die Untersuchungsbeauftragten hielten zur IBPV AG zusammenfassend fest, dass sie im Ergebnis "offensichtlich" als "Vehikel" dazu gedient habe, um die Infina GmbH mit neuem Geld zu versorgen, das von der Fina FZ und der Fina Vorsorgestiftung stammte; in der letzten Phase habe C.A.________ ihr schliesslich alle noch vorhandenen liquiden Mittel entzogen. Unter diesen Umst�nden und gest�tzt auf das wenig seri�s anmutende Gesch�ftsgebaren der IBPV AG ist der Schluss der Vorinstanzen, dass dieser trotz formeller Eigenst�ndigkeit und teilweise finanzmarktrechtlich zul�ssiger Aktivit�ten wirtschaftlich weitgehend unter dem Einfluss der Infina-Gruppe und der hinter dieser aktiven Gebr�der C.________ gestanden habe, weshalb sie finanzmarktrechtlich dieser zuzurechnen sei und deren aufsichtsrechtliches Schicksal zu teilen habe, nicht zu beanstanden.
3.2.4 Das Gleiche gilt f�r die Acento Ltd.: Dabei handelt es sich um einen sogenannten Closed-Fund mit Sitz auf den British Virgin Islands (BVI). Anteile haben ausschliesslich die Fina Freiz�gigkeitsstiftung und die PK-FIV in der H�he von Fr. 400'000.-- bzw. 900'000.-- gezeichnet. Als Investment-Fondsmanager war B.________ auf Anfrage von A.________ hin t�tig, der diese Aufgabe seinerseits zuvor wahrgenommen hatte. B.________ verwaltete die Acento Ltd. weitgehend von zu Hause aus. Soweit ersichtlich hat diese auf den British Virgin Islands nie eine eigenst�ndige Gesch�ftst�tigkeit entwickelt. Ihr einziges Bankkonto in der Schweiz wurde durch Stevens&Rosenberg economic research and consulting limited, Birmingham, Zweigniederlassung Z�rich, gef�hrt, hinter der wiederum die Gebr�der C.________ standen. C.A.________ verf�gte �ber ein Login, um �ber das entsprechende Konto der Acento Ltd. E-Banking-Auftr�ge erteilen zu k�nnen. Die von der Fina FZ und der PK-FIV von November 2008 bis anfangs 2009 zugef�hrten Mittel dienten dazu, sukzessive die Betriebskosten von Gesellschaften der Infina-Gruppe (Infina GmbH/Kaycrown GmbH) nach deren Finanzbedarf zu decken bzw. deren Gl�ubiger zu befriedigen. Aus den Akten ergibt sich kein Hinweis darauf, dass die Acento Ltd. je ihre im Anlagereglement umschriebene T�tigkeit aufgenommen bzw. ihre Anlageziele umgesetzt h�tte. Auch sie befand sich trotz formaljuristischer Eigenst�ndigkeit und Zwecksetzung im Einflussbereich der Gebr�der C.________ und der Infina-Gruppe, deren Bed�rfnissen sie - wie die Vorinstanz willk�rfrei annehmen durfte - diente.
3.2.5 Die Fina Vorsorge AG wurde am 12. M�rz 2009 gegr�ndet und geh�rte A.________ (51%) und B.________ (49%). Zwar ist sie bis zum Einschreiten der FINMA kaum aktiv geworden, doch sollte sie die administrative Verwaltung der PK-FIV und der Fina Freiz�gigkeitsstiftung �bernehmen, zudem initiierte sie einen Fonds, in den Fina-Gelder fliessen sollten. Es war beabsichtigt, ihr im Rahmen der Fina-Gruppe k�nftig eine zusehends aktivere Rolle zukommen zu lassen. Zwar waren die Gebr�der C.________ an ihr selber nicht direkt beteiligt und bestand (noch) keine unmittelbare wirtschaftliche Verbindung von ihr zur Infina-Gruppe, doch durfte sie als Teil der Fina-Untergruppe aufgrund deren personeller und organisatorischer Verflechtungen aufsichtsrechtlich dennoch dieser zugerechnet werden.
3.2.6 Die Fina-Gesellschaften haben als Ganzes objektiv wesentlich zur Aufrechterhaltung des auf die Bed�rfnisse der Gebr�der C.________ ausgerichteten Infina-Systems beigetragen. Zwar hat ihre Entgegennahme von Geldern, welche der beruflichen Vorsorge dienen sollten, keine Entgegennahme von Publikumseinlagen dargestellt (vgl. Art. 3a Abs. 3 lit. d BankV [SR 952.02]), doch sind die Verflechtungen zur Infina-Gruppe benutzt worden, um damit deren bewilligungspflichtigen Aktivit�ten zu f�rdern. Auch wenn es sich bei den dokumentierten F�llen von kooperativem Zusammenwirken im Hinblick auf die Entgegennahme von Publikumseinlagen zahlenm�ssig - wie die Beschwerdef�hrer einwenden - nur um sehr wenige konkret belegte F�lle handelt, stellen diese doch, wie die Vorinstanz zu Recht ausgef�hrt hat, zusammen mit dem Auftreten nach aussen klare Indizien daf�r dar, dass ein "Cross-Selling", d.h. eine gegenseitige Unterst�tzung in Bezug auf die jeweiligen Gesch�ftst�tigkeiten, nicht nur durch die Infina GmbH zugunsten der Fina-Gruppe, sondern auch durch die Fina-Gruppe zugunsten der Infina GmbH erfolgt ist. Sowohl die Mitglieder der Fina-Gruppe wie auch die Infina GmbH haben �ber formell getrennte, inhaltlich zum Teil aber verschachtelte Strukturen Gelder entgegengenommen, welche in erheblichem Umfang und weitgehend ohne jede Sicherung und damit gegen den Fremdvergleichsgrundsatz (ALP: "Arm's length principle") den Br�dern C.________ �berantwortet wurden, welche diese benutzten, um damit Zinsen, vermeintliche Renditen und Kapitalr�ckzahlungen zu finanzieren, was erlaubte, das von ihnen betriebene Schneeballsystem weiterzuf�hren und zus�tzliche Anleger zu werben. Bei einer gesamthaften, wirtschaftlichen Betrachtung ist die Annahme der Vorinstanz, die Art der Geldbeschaffung der "Fina-Gruppe" sei eine von mehreren Varianten innerhalb der koordinierten Gesch�ftst�tigkeit der "Infina-Gruppe" im weiteren Sinn, vertretbar. Die "Fina-Gesellschaften" haben sich trotz formaljuristischer Trennung von den Infina-Strukturen durch die Br�der C.________ mit Blick auf die verschiedenen Vernetzungen zumindest instrumentalisieren lassen und im Ergebnis der "Infina-Gruppe" (im engeren Sinn) zugedient und deren Fortbestand und finanzmarktrechtlich illegalen Aktivit�ten in wesentlichem Masse gef�rdert, auch wenn sie ihrerseits nicht unmittelbar selber Publikumseinlagen im Sinn von Art. 1 Abs. 2 BankG bzw. Art. 3a BankV entgegengenommen haben. Dass nicht alle von den Fina-Stiftungen und Gesellschaften verwalteten Vorsorgegelder in die Infina-Gruppe geflossen sind, schliesst deren Einbezug in diese nicht aus. Eine finanzmarktrechtliche Erfassung in einer Gruppe ist auch m�glich, wenn teilweise eine selbst�ndige, von der Finanzmarktaufsicht losgel�ste Gesch�ftst�tigkeit ausge�bt wird (vgl. BGE 131 II 306 E. 3.3), falls die bewilligungspflichtige T�tigkeit im Rahmen personeller und organisatorischer Verflechtungen bzw. einem gemeinsamen Auftritt nach aussen - wie hier - wesentlich gef�rdert bzw. ihr in Kenntnis der finanzmarktrechtlich relevanten Aktivit�ten wesentlich zugedient wird. Das koordinierte zielgerichtete Handeln lag vorliegend in der organisatorischen und personellen Einbindung der Fina-Gesellschaften in die Strukturen der Infina-Gruppe und deren Instrumentalisierung (bzw. diejenige der Fina-Organe) f�r die unzul�ssigen Aktivit�ten und die Zwecke der Gebr�der C.________ bzw. des Infina-Konstrukts. Eine gemeinsame Umgehungsabsicht war dabei, entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer, wie bereits dargelegt (Urteil 2C_898/2010 vom 29. Juni 2011 E. 2.2), nicht erforderlich. Dass der geplante R�ckzug der Fina-Gelder zum Zusammenbruch des Infina-Systems gef�hrt hat - wie die Beschwerdef�hrer behaupten -, ist nicht erstellt und �nderte im �brigen nichts am vorher geleisteten Beitrag der Fina-Gesellschaften an die Aktivit�ten der Infina-Gruppe. Im �brigen hat die IBPV AG noch nach der Selbstanzeige C.A.________ ohne Sicherheiten Gelder zur Verf�gung gestellt, um Gl�ubigeranspr�che gegen die Infina GmbH zu befriedigen. Die Tatsache, dass die Fina Freiz�gigkeitsstiftung bzw. PK-FIV anderweitig (vorsorge- bzw. stiftungsrechtlich) beaufsichtigt wurden, stand einer Zust�ndigkeit der FINMA von dem Zeitpunkt an nicht (mehr) entgegen, als sich Hinweise daf�r ergeben hatten, dass sie im Rahmen einer Gruppe finanzmarktrechtlich unzul�ssigen Aktivit�ten nachgegangen sein k�nnten. Die FINMA hat ihr Vorgehen mit den Straf- wie mit den anderen Aufsichtsbeh�rden koordiniert; es kann auch deshalb nicht gesagt werden, sie habe ausserhalb ihrer Zust�ndigkeiten und in Verkennung der Interessenlagen der anderen Beh�rden gehandelt.
4.1 Entgegen den weiteren Vorbringen der Fina Vorsorge AG, der IBPV AG und der Acento Ltd. ist bei dieser Ausgangslage ihre aufsichtsrechtliche Liquidation auch nicht unverh�ltnism�ssig: Zur Beseitigung von Missst�nden und zur Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustands kann die FINMA alle "notwendigen Verf�gungen" treffen (Art. 31 FINMAG). Die entsprechenden Anordnungen m�ssen indessen - wie jedes staatliche Handeln - verh�ltnism�ssig sein. Zwar hat das Bundesgericht festgestellt, dass die sch�rfste Massnahme der aufsichtsrechtlichen Liquidation Gesellschaften treffen soll, die vorwiegend von finanzmarktrechtlich illegalen T�tigkeiten leben und Gl�ubiger gef�hrden und nicht Unternehmen, die (allenfalls) in punktueller Verkennung finanzmarktrechtlicher Pflichten eine legale T�tigkeit aus�ben, doch hat es ausdr�cklich den Fall vorbehalten, dass ihnen unzweifelhaft nachgewiesen werden kann, dass sie einen wesentlichen Teil eines gr�sseren bewilligungspflichtigen Ganzen gebildet haben (BGE 136 II 43 E. 7.3.4; Urteil 2C_571/2009 vom 5. November 2010 E. 4.1). Geht eine Gesellschaft sowohl einer bewilligungspflichtigen als auch einer finanzmarktrechtlich unbedenklichen Aktivit�t nach, ist nur der bewilligungspflichtige Teil zu liquidieren, falls dies technisch m�glich ist und der (erlaubten) Gesch�ftst�tigkeit eigenst�ndige Bedeutung zukommt (BGE 136 II 43 E. 3.3). Es d�rfen keine buchhalterisch nicht abgrenzbare finanziellen Mittel, die in Verletzung finanzmarktrechtlicher Bestimmungen generiert wurden, in die nicht bewilligungspflichtige T�tigkeit geflossen sein; zudem muss davon ausgegangen werden k�nnen, dass k�nftig kein relevantes Risiko mehr besteht, dass wiederum gesetzeswidrig bewilligungspflichtige Aktivit�ten entfaltet werden k�nnten (BGE 136 II 43 E. 3.3 S. 47 mit Hinweisen; vgl. auch das Urteil 2C_101/2011 vom 21. September 2011 E. 3.3).
4.2 Die Fina AG ist noch keinen wesentlichen Gesch�ftsaktivit�ten nachgegangen, sollte aber k�nftig eine zentrale Rolle bei der Verwaltung der Fina-Gesellschaften �bernehmen. Die IBPV AG und die Acento Ltd. haben ihrerseits einzelne Gesch�fte auch ausserhalb der Infina-Gruppe abgewickelt. Das Bundesverwaltungsgericht hat angenommen, dass bei keiner dieser Gesellschaften legale Gesch�ftst�tigkeiten bestanden h�tten, die von der illegalen T�tigkeit abzugrenzen w�ren, da es sich bei ihnen um reine "Umgehungskonstrukte" handle, mit deren Hilfe die fehlende Rechtskonformit�t der �brigen Anlagen der Fina Freiz�gigkeitsstiftung, welche nicht direkt bei der Infina GmbH erfolgt seien, verschleiert werden sollte. Ob das in dieser allgemeinen Weise zutrifft, kann dahingestellt bleiben. Auf jeden Fall war die FINMA befugt, die Liquidation der drei Gesellschaften anzuordnen, um k�nftigen weiteren Verletzungen finanzmarktrechtlicher Bestimmungen vorzubeugen, zumal �ber die IBPV AG noch nach der Selbstanzeige der Gebr�der C.________ - wie bereits dargelegt - Gelder in das Infina-System flossen. Mit Blick auf die Art und den Grad der Implikation der drei Firmen in die bewilligungspflichtige Gesamtaktivit�t kann - entgegen ihrer Kritik - nicht gesagt werden, es habe sich bei ihrem Beitrag an die Infina-Gruppe um eine untergeordnete punktuelle Verkennung der gesetzlichen Vorschriften von schwergewichtig in bewilligungslosen Bereichen t�tigen Betrieben gehandelt. Aufgrund der organisatorischen und personellen Verflechtungen zwischen den Fina-Gesellschaften/Stiftungen und den Infina-Strukturen im engeren Sinn war nicht hinreichend ausgeschlossen, dass es ohne ihre aufsichtsrechtliche Liquidation nicht zu einer Fortf�hrung der bisherigen bewilligungspflichtigen Aktivit�ten kommen w�rde; nur die Liquidation erschien aufgrund der konkreten Umst�nde geeignet, dieser Gefahr zum Schutz des Finanzplatzes und der Anleger wirksam vorzubeugen. Wie das Bundesverwaltungsgericht zu Recht festgestellt hat, muss die FINMA mit ihren Massnahmen gegen eine Gesellschaft, die einer aufsichtsrechtlich als Gruppe zu erfassenden Struktur angeh�rt, nicht zuwarten, bis ein Schaden eingetreten oder es zu einer erneuten Verletzung von finanzmarktrechtlichen Regeln gekommen ist. Die Aufsichtsbeh�rde ist befugt und verpflichtet, m�glichst fr�hzeitig und effizient zu handeln; liegen aufgrund der gesamten Umst�nde und der bisherigen Verhaltensweisen - wie hier - hinreichend konkrete Anhaltspunkte daf�r vor, dass die bewilligungspflichtige T�tigkeit in anderer Form weitergef�hrt werden k�nnte, darf sie diesem Umstand bei der Wahl ihrer Massnahmen Rechnung tragen und diese auch vorbeugend hierauf ausrichten. F�r den Verzicht auf die Liquidation m�sste finanzmarktrechtlich sichergestellt sein, dass k�nftig keinerlei relevantes Risiko mehr besteht, dass erneut gesetzeswidrig bewilligungspflichtige Aktivit�ten entfaltet werden (vgl. das Urteil 2C_101/2011 vom 21. September 2011 E. 3.3.1).
5.1 A.________ und B.________ machen geltend, das gegen sie unter Hinweis auf die strafrechtlichen Bestimmungen des Finanzmarktgesetzes ausgesprochene Verbot, unter jeglicher Bezeichnung selbst oder �ber Dritte Publikumseinlagen entgegenzunehmen oder f�r die Entgegennahme von Publikumseinlagen in irgendeiner Form zu werben, sei unverh�ltnism�ssig. Das Verbot sei "naturgem�ss rufsch�digend" und k�nne ihr berufliches Fortkommen "signifikant erschweren". Sie verkennen, dass ihnen mit dem ausdr�cklichen Verbot, zuk�nftig ohne Bewilligung gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegenzunehmen, lediglich in Erinnerung gerufen wird, was bereits von Gesetzes wegen gilt. Es handelt sich dabei um eine Warnung bzw. Ermahnung als "Reflexwirkung" der aufsichtsrechtlichen Massnahmen, die gegen die von ihnen als Organe und Angestellte der Infina GmbH geleiteten Fina-Gesellschaften im Rahmen der Infina-Gruppe getroffen wurden (vgl. Urteil 2C_106/2010 vom 10. Februar 2011 E. 3.4, nicht publ. in: BGE 137 II 284; 135 II 356 E. 5 sowie die Urteile 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.1 und 2C_324/2009 vom 9. November 2009 E. 3.3 mit Hinweisen). Die Beschwerdef�hrer werden durch die entsprechende Anordnung kaum wesentlich ber�hrt, nachdem sie selber einwenden, sich den aus dem Gesetz ergebenden Pflichten bewusst zu sein und nicht dagegen verstossen zu wollen. Sollten sie k�nftig als Gew�hrstr�ger eine Funktion in einem �berwachten Institut wahrnehmen, m�sste die Frage, ob sie im finanzmarktrechtlichen Sinn hinreichende "Gew�hr f�r eine einwandfreie Gesch�ftst�tigkeit" bieten, in Bezug auf die konkreten Aufgaben und Funktionen so oder anders neu gepr�ft werden. Allf�llige strafrechtliche Konsequenzen bei einem (erneuten) Verstoss gegen das Verbot der gewerbsm�ssigen Entgegennahme von Publikumseinlagen w�ren in einem eigenst�ndigen Verfahren zu pr�fen, womit den Beschwerdef�hrern auch diesbez�glich im Wesentlichen nur in Erinnerung gerufen wird, was bereits ohne das beanstandete Werbeverbot gilt (vgl. das Urteil 2C_324/2009 vom 9. November 2009 E. 3.3). Die Beschwerdef�hrer bringen Nichts vor, was es rechtfertigen w�rde, auf diese Rechtsprechung zur�ckzukommen.
5.2.1 Wie das Bundesgericht festgestellt hat, liegt ein wesentlicher Eingriff in die allgemeinen wie die wirtschaftlichen Pers�nlichkeitsrechte der Betroffenen indessen dann vor, wenn - wie hier - mit dem Werbeverbot gleichzeitig gest�tzt auf Art. 34 FINMAG auch dessen Ver�ffentlichung angeordnet wird ("naming and shaming"; ZUFFEREY/CONTRATTO, FINMA, 2011, S. 135). Nach dieser Bestimmung kann die FINMA ihre Endverf�gung nach Eintritt der Rechtskraft unter Angabe von Personendaten in elektronischer oder gedruckter Form publizieren, wenn eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen vorliegt und die Publikation in der Verf�gung selber angeordnet wird. Die entsprechende verwaltungsrechtliche Massnahme setzt eine Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen von einer gewissen Schwere voraus und muss im Einzelfall verh�ltnism�ssig sein. Eine einmalige, punktuelle und untergeordnete Verletzung finanzmarktrechtlicher Pflichten gen�gt nicht. Die Regelungszwecke des Finanzmarktgesetzes - die Sicherstellung der Funktionsf�higkeit der Finanzm�rkte (Funktionsschutz) einerseits bzw. die Gew�hrleistung des Schutzes der Gl�ubiger, der Anleger und der Versicherten andererseits (Individualschutz) - m�ssen die Sanktion (vgl. HSU/BAHAR/RENNINGER, in: BSK BEHG/FINMAG, 2. Aul. 2011, N. 9 zu Art. 34 FINMAG) rechtfertigen und die dem Betroffenen daraus entstehenden Nachteile in seinem wirtschaftlichen Fortkommen mit Blick auf die Schwere der aufsichtsrechtlichen Verletzung �berwiegen (Urteil 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.1). Das Bundesgericht hat sich bisher erst einmal mit der Anwendung von Art. 34 FINMAG auseinandergesetzt. Es wies die Sache dabei zur Erg�nzung der Verf�gung an die FINMA zur�ck, da diese ihren Entscheid nicht hinreichend begr�ndet hatte. Die Verh�ltnism�ssigkeit und damit die Zul�ssigkeit der Massnahme h�nge - so das Bundesgericht in jenem Fall - wesentlich von ihrer konkreten Ausgestaltung ab und k�nne nicht abschliessend gepr�ft werden, da nicht klar sei, wo, was, unter welchen Bedingungen, wie lange publiziert werde und was die Aufsichtsbeh�rde k�nftig als schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen werten wolle (Urteil 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.3; vgl. auch THOMAS ISELI, Ver�ffentlichung von Verf�gungen durch die FINMA, in: Jusletter 17. Oktober 2011).
5.2.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat bei seinem im vorliegenden Verfahren zu pr�fenden Entscheid dieses Urteil mitber�cksichtigt und sich vertieft mit der Frage der Auslegung von Art. 34 FINMAG auseinandergesetzt. Wenn es zum Schluss gekommen ist, dass sich die Ver�ffentlichung des Werbeverbots hier rechtfertigt, ist dies nicht zu beanstanden: Die Beschwerdef�hrer haben als Organe der Fina-Gesellschaften/Stiftungen und Angestellte der Infina GmbH den Gebr�dern C.________ zugedient. Zwar kam ihnen in der Gesamtgruppe nicht die gleich priorit�re Rolle zu wie diesen und kann auch nicht als erstellt gelten, dass sie um die Verwendung der Gelder in einem schneeball�hnlichen System wussten, doch konnten sie die bewilligungspflichtige T�tigkeit als solche (gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen) vern�nftigerweise nicht ignorieren. Die Vorinstanzen durften ihren Beitrag ohne Verletzung von Bundesrecht als wesentlich f�r die Gruppent�tigkeit und damit als schwere Verletzung finanzmarktrechtlicher Regeln werten. Wie das Bundesverwaltungsgericht zu Recht festh�lt, bildet Art. 34 FINMAG in erster Linie Grundlage, um Verst�sse gegen aufsichtsrechtliche Vorgaben beaufsichtigter Betriebe zu sanktionieren; bei einer illegalen gewerbsm�ssigen Entgegennahme von Publikumseinlagen ist deshalb regelm�ssig bereits schon von der Sache her von einer gewissen Schwere der Verletzung auszugehen (vgl. Art. 46 BankG und BBl 2006 2901), wobei jedoch eine bloss untergeordnete Implikation oder besondere Umst�nde, die darauf hinweisen, dass es k�nftig zu keiner weiteren Verletzung finanzmarktrechtlicher Pflichten kommen wird ("t�tige Reue"), der Publikation dennoch entgegenstehen k�nnen. Im vorliegenden Zusammenhang kommt als Konsequenz der Verletzung der aufsichtsrechtlichen Pflichten die Gr�sse des durch die Gruppe verursachten Schadens hinzu: Die Infina-Gruppe hat im Rahmen von rund 900 Verm�gensanlagevertr�gen Publikumsgelder von rund 30 Mio. Fr. entgegengenommen, welche weitgehend verloren sind. Der Gesamtschaden soll sich auf rund 50 Mio. Fr. belaufen. Die Beschwerdef�hrer haben als Organe der Fina-Gesellschaften das Infina-System mit Vorsorgegeldern gest�tzt und gef�rdert bzw. die Fina-Gesellschaften zu diesem Zweck ausgeh�hlt bzw. aush�hlen lassen. Sie waren dabei nicht untergeordnete Bedienstete, sondern - wie das "Cross-Selling" belegt - (wenn auch eher passive) Partner der Infina-Gesellschaften. Die FINMA hat erkl�rt, die Publikation des Werbeverbots auf ihre Internetseite und auf 5 Jahre zu beschr�nken. Entgegen den Einw�nden der Beschwerdef�hrer ist die Massnahme damit - anders als dies beim Urteil 2C_929/2010 vom 13. April 2010 der Fall war - hinreichend bestimmt und verh�ltnism�ssig (vgl. zur neuen Begr�ndungspraxis der FINMA deren Verf�gung vom 1. Juli 2011 "Schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen und Ver�ffentlichung eines Werbeverbots" Rz. 47-48): Zwar machen sie geltend, dass keine Gefahr bestehe, dass sie wieder in einer bewilligungspflichtigen Art am Finanzmarkt t�tig w�rden, gest�tzt auf ihr bisheriges Verhalten und Gesch�ftsgebaren muss der mit der Ver�ffentlichung nach Art. 34 FINMAG verbundene Schutz der Anleger ihrem Interesse jedoch vorgehen, dass das Werbeverbot nicht bekannt wird. Dessen Publikation hat Sanktionscharakter (vgl. HSU/BAHAR/RENNINGER, a.a.O., N. 9 zu Art. 34 FINMAG mit zahlreichen Hinweisen), dient jedoch in teilweiser �berschneidung mit Art. 22 Abs. 2 lit. a FINMAG zumindest indirekt auch vorbeugend dem Schutz des Publikums vor Aktivit�ten von Finanzintermedi�ren, die bereits einmal in schwerwiegender Weise gegen aufsichtsrechtliche Pflichten verstossen haben (zur Abgrenzung vgl. RAYROUX/DU PASQUIER, in: BSK BEHG/FINMAG, 2. Aufl. 2011, N. 17 zu Art. 22 FINMAG; HSU/BAHAR/RENNINGER, A.A.O., N. 28 f. zu Art. 34 FINMAG). Die Verfahren um die Infina-Gruppe haben bereits ein gewisses mediales Aufsehen erregt und f�r Publizit�tswirkung gesorgt, was die Vorinstanz bei ihrer Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung mitber�cksichtigen durfte; die auf 5 Jahre beschr�nkte offizielle Publikation stellt sicher, dass die Information w�hrend dieser Zeit zum Schutz des Marktes auch offiziell greifbar bleibt. Ob die Ver�ffentlichung eines Werbeverbots unter Art. 6 EMRK f�llt, was das Bundesverwaltungsgericht verneint hat, braucht hier nicht entschieden zu werden: Zwar behaupten die Beschwerdef�hrer abstrakt, Art. 6 EMRK sei anwendbar, sie setzen sich mit den gegenteiligen Ausf�hrungen des Bundesverwaltungsgerichts indessen nicht auseinander und legen nicht dar, welche Konsequenzen sich in ihrem Fall hieraus konkret erg�ben. Ihre R�ge ist damit nicht den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG gen�gend begr�ndet.
6.1 Die Beschwerdef�hrer kritisieren, dass ihnen die Untersuchungskosten, deren H�he sie nicht bestreiten, solidarisch auferlegt wurden. Soweit sie sich diesbez�lich �berhaupt sachbezogen mit den �berlegungen der Vorinstanz auseinandersetzen, verm�gen ihre Ausf�hrungen nicht zu �berzeugen: Die Verfahrenskosten wurden gem�ss Art. 8 der Verordnung vom 15. Oktober 2008 �ber die Erhebung von Geb�hren und Abgaben durch die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (SR 956.122; FINMA-GebV) festgelegt (vgl. auch den Erl�uterungsbericht der Eidgen�ssischen Finanzverwaltung zur FINMA-Geb�hrenordnung vom 6. M�rz 2008, S. 4 f.). Soweit diese keine besondere Regelung enth�lt, gelten die Bestimmungen der Allgemeinen Geb�hrenverordnung vom 8. September 2004 (AllgGebV; SR 172.041.1; vgl. Art. 6 FINMA-GebV). Nach deren Art. 2 Abs. 2 haften mehrere Personen solidarisch, falls sie eine Verf�gung - wie hier - gemeinsam veranlasst oder eine Dienstleistung gemeinsam beansprucht haben. Die beschwerdef�hrenden Gesellschaften sind aufsichtsrechtlich der Infina-Gruppe zuzuordnen und haben sich deren bewilligungspflichtigen Aktivit�ten anrechnen zu lassen. Aufgrund ihrer personellen und organisatorischen Verflechtungen mit bzw. ihren Gesch�ftsbeziehungen zu den Infina-Gesellschaften und den Gebr�dern C.________ bestand ein objektiv begr�ndeter Anlass, ihre Aktivit�ten n�her zu untersuchen. Sie haben deshalb auch die Gesamtkosten der jeweiligen Untersuchungsbeauftragten bzw. die jeweiligen Verfahrenskosten solidarisch mit den anderen in die entsprechenden Verfahren einbezogenen Gesellschaften und Privatpersonen zu tragen (vgl. Art. 36 Abs. 4 FINMAG; BGE 132 II 382 E. 5 S. 389; 130 II 351 E. 4 S. 360 ff. mit Hinweisen). Rechtfertigt es sich wie hier, eine Aktivit�t gruppenweise zu erfassen, ist es regelm�ssig konsequent, den einzelnen Mitgliedern auch die entstandenen Kosten solidarisch aufzuerlegen, andernfalls es zu einem ungerechtfertigten Wertungswiderspruch zwischen dem Sach- und dem Kostenentscheid k�me. Die interne Aufteilung ist in der Folge eine Frage des Regresses (vgl. BGE 135 II 356 E. 6.2.1; Urteil 2C_89/2010 vom 10. Februar 2011 E. 4.3.2, nicht. publ. in BGE 137 II 284 ff.).
6.2 Soweit A.________ und B.________ einwenden, sie seien zu Unrecht mit Untersuchungskosten belastet worden, verkennen sie, dass die FINMA hiervon gerade abgesehen hat. Sie hat sie weder pers�nlich der Gruppe zugerechnet, noch ihnen unter Solidarhaft die entsprechenden Untersuchungs- oder Verfahrenskosten auferlegt. Die FINMA hat ihnen gegen�ber in Rz. 131 der Begr�ndung und in Ziff. 27 der Verf�gung vom 3. Mai 2010 vielmehr einen separaten Entscheid getroffen und ihnen je Verfahrenskosten von Fr. 5'000.-- auferlegt. Nach Art. 8 Abs. 1 FINMA-GebV i.V.m. Ziff. 8.1 des Anhangs zu dieser k�nnen f�r eine Verf�gung gest�tzt auf Art. 34 FINMAG Geb�hren in der H�he von Fr. 5'000.-- bis Fr. 50'000.-- erhoben werden, womit die FINMA den Minimalansatz zur Anwendung gebracht hat, was die Beschwerdef�hrer zu Recht nicht kritisieren.
7.1 Die Beschwerden erweisen sich damit als unbegr�ndet und sind deshalb abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dies hat im Sinne der Erw�gungen zu geschehen, da die FINMA im Rahmen des vorliegenden Verfahrens die Modalit�ten zur Ver�ffentlichung des Werbeverbots pr�zisiert und die Beschwerden unter Ber�cksichtigung dieser Erg�nzungen abgewiesen werden.
7.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend haben die unterliegenden Beschwerdef�hrer die Kosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). A.________ und B.________ ersuchen darum, ihnen die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung durch die Rechtsanw�lte Michael Winkler und Dimitri Santoro zu gew�hren (Art. 64 BGG). Da ihre Bed�rftigkeit als ausgewiesen gelten kann und ihre Eingabe nicht zum Vornherein aussichtslos erschien, ist dem Gesuch zu entsprechen. Ihre Anw�lte machen f�r das Verfahren 2C_543/2011 f�r alle vier Beschwerdef�hrer Aufwendungen von insgesamt Fr. 14'596.00 geltend. Es rechtfertigt sich, ihnen f�r die unentgeltliche Vertretung von A.________ und B.________ im Rahmen von Art. 10 des Reglements vom 31. M�rz 2006 �ber die Parteientsch�digung und die Entsch�digung f�r die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht (SR 173.110.210.3) hieran gesamthaft eine Entsch�digung von Fr. 6'000.-- aus der Bundesgerichtskasse auszurichten. Von den Gerichtskosten im Verfahren 2C_543/2011 von insgesamt Fr. 10'000.-- wird die eine H�lfte auf die Gerichtskasse genommen und die andere der IBPV und der Acento Ltd. (jeweils in Liquidation) unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. Die Beschwerdef�hrer A.________ und B.________ haben der Gerichtskasse Ersatz zu leisten, sollten sie sp�ter dazu in der Lage sein (Art. 64 Abs. 4 BGG).
Die Verfahren 2C_30/2011 und 2C_543/2011 werden vereinigt.
Die Beschwerden werden im Sinne der Erw�gungen abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Gerichtskosten im Verfahren 2C_30/2011 von Fr. 3'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
4.1 Die Gerichtskosten im Verfahren 2C_543/2011 von Fr. 10'000.-- werden im Umfang von Fr. 5'000.-- der IBPV Investmentgesellschaft f�r die berufliche und private Vorsorge AG (in Liquidation) und der Acento Swiss Investment Company Ltd., British Virgin Islands, Zweigniederlassung Z�rich (in Liquidation), unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
4.2 Das Gesuch von A.________ und B.________ um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung wird gutgeheissen:
4.2.1 Die Gerichtskosten im Verfahren 2C_543/2011 von Fr. 10'000.-- werden im Umfang von Fr. 5'000.-- A.________ und B.________ auferlegt, indes vorl�ufig auf die Gerichtskasse genommen.
4.2.2 Die Rechtsanw�lte Dr. Michael Winkler und Dr. Dimitri Santoro werden als unentgeltliche Anw�lte von A.________ und B.________ bestellt. Es wird ihnen f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von insgesamt Fr. 6'000.-- ausgerichtet.