Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZB%2040/02
Timestamp: 2020-05-28 15:53:09
Document Index: 36817392

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 233', '§ 574', '§ 233', '§ 574', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', '§ 574', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 574', 'BGH', '§ 517', 'BGH', 'BGH']

BGH, 05.11.2002 - VI ZB 40/02 - dejure.org
https://dejure.org/2002,408
BGH, 05.11.2002 - VI ZB 40/02 (https://dejure.org/2002,408)
BGH, Entscheidung vom 05.11.2002 - VI ZB 40/02 (https://dejure.org/2002,408)
BGH, Entscheidung vom 05. November 2002 - VI ZB 40/02 (https://dejure.org/2002,408)
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ZPO § 233 B, Fa; § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2
Pflicht des Rechtsanwalts zur Prüfung der Berufungsbegründungsfrist - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Sorgfaltspflichtverletzung eines Rechtsanwalts bei der Fristenkontrolle - Rechtsfortbildung
Berufungsbegründungsfrist, Prüfungspflicht des Rechtsanwalts zur -; Sorgfaltspflichten, - des Rechtsanwalts bei Fristkontrolle
ZPO § 233 § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2
Verfahrensrecht - Prüfung der Berufungsbegründungsfrist durch den Rechtsanwalt
NJW 2002, 437
NJW 2003, 437
MDR 2002, 299
MDR 2003, 299
Nur wenn sie ihm in dieser Zeit oder jedenfalls vor Ablauf der Begründungsfrist zusammen mit der Handakte zum Entwurf der Beschwerdebegründung vorgelegt worden wären, hätte er den Ablauf der Begründungsfrist und deren zutreffende Eintragung auf der Handakte sogleich selbständig überprüfen müssen (vgl. BGH, Beschluss vom 5. November 2002 - VI ZB 40/02 - FamRZ 2003, 369, 370 m.N.).
BGH, 21.05.2003 - VIII ZB 133/02
Inhaltliche und formale Anforderungen an die Auseinandersetzung mit dem …
Die Frage, welche inhaltlichen Anforderungen an eine Berufungsbegründung nach dem reformierten Zivilprozeßrecht gemäß § 520 Abs. 3 Nr. 2 ZPO zu stellen sind, ist bisher vom Bundesgerichtshof noch nicht entschieden worden und stellt sich in einer unbestimmten Vielzahl weiterer Fälle (vgl. BGH, Beschluß vom 4. Juli 2002 - V ZB 16/02, NJW 2002, 3029 unter II 1; BGH, Beschluß vom 5. November 2002 - VI ZB 40/02, NJW 2003, 437 unter II 1).
Eine Sache hat grundsätzliche Bedeutung i.S.d. § 574 Abs. 2 Nr. 1 ZPO, wenn eine bestimmte höchstrichterlich noch ungeklärte und für die Entscheidung erhebliche Rechtsfrage klärungsbedürftig ist, die sich allgemein, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen stellt (BGH Beschl. v. 05.11.2002 NJW 2003, 437 m.w.N.).
Eine andere Rechtsauffassung ist auch dem Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 5. November 2002 (VI ZB 40/02 - NJW 2003, 437 unter II 3 b) nicht zu entnehmen, auf den sich das Berufungsgericht stützt.
Dieses verbietet es den Gerichten, den Parteien den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. dazu BVerfGE 77, 275, 284; 74, 228, 234; BVerfG, NJW 2005, 814, 815; BVerfG, NJW 2003, 281; BVerfG NJW 1991, 3140; Senatsbeschluss vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775, unter II 1; BGHZ 151, 221, 227; BGH, Beschluss vom 23. Oktober 2003 - V ZB 28/03, NJW 2004, 367, unter II 1 bb; BGH, Beschluss vom 5. November 2002 - VI ZB 40/02, NJW 2003, 437, unter II 3 b).
Grundsätzliche Bedeutung hat eine Sache, wenn eine bestimmte, höchstrichterlich noch ungeklärte und für die Entscheidung erhebliche Rechtsfrage klärungsbedürftig ist, die sich in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen stellt (BGH, Beschluß vom 5. November 2002 - VI ZB 40/02 - NJW 2003, 437 unter II 1; BGHZ 151, 221, 223 = NJW 2002, 3029 unter II 1 jeweils m.w.N.).
Die Rechtsbeschwerde zeigt nicht auf, daß der Fall in diesem Sinne eine verallgemeinerungsfähige rechtliche Frage aufwirft, für deren rechtliche Beurteilung eine richtungsweisende Orientierungshilfe ganz oder teilweise fehlt (vgl. BGH, Beschluß vom 5. November 2002 aaO unter II 2).
BGH, 08.11.2004 - II ZB 41/03
Lauf der Frist zur Einlegung der Berufung durch den nicht beigetretenen …
Nicht von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von § 574 Abs. 2 Nr. 1 ZPO bzw. nicht klärungsbedürftig (vgl. z.B. BGH, Beschl. v. 5. November 2002 - VI ZB 40/02, NJW 2003, 437) ist die von der Rechtsbeschwerde aufgeworfene Rechtsfrage, ob die Streithelferin als streitgenössische Nebenintervenientin bereits in erster Instanz von Amts wegen hätte geladen und das erstinstanzliche Urteil auch ihr hätte zugestellt werden müssen, um die Berufungsfrist des § 517 Halbs. 1 ZPO in Lauf zu setzen.
Danach darf einer Partei die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht aufgrund von Anforderungen an die Sorgfaltspflichten ihres Prozessbevollmächtigten versagt werden, die nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht verlangt werden und den Parteien den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschweren (vgl. Senatsbeschlüsse vom 5. November 2002 - VI ZB 40/02, NJW 2003, 437;… vom 12. April 2011 - VI ZB 6/10, VersR 2012, 506 Rn. 5;… vom 17. Januar 2012 - VI ZB 11/11, VersR 2012, 1009 Rn. 6;… vom 8. Januar 2013 - VI ZB 78/11, juris Rn. 6).
Danach darf einer Partei die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht aufgrund von Anforderungen an die Sorgfaltspflichten ihres Prozessbevollmächtigten versagt werden, die nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht verlangt werden und den Parteien den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschweren (vgl. Senatsbeschlüsse vom 5. November 2002 - VI ZB 40/02, NJW 2003, 437;… vom 12. April 2011 - VI ZB 6/10, NJW 2011, 2051 Rn. 5 mwN;… vom 17. Januar 2012 - VI ZB 11/11, juris Rn. 6).
Danach darf einer Partei die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht aufgrund von Anforderungen an die Sorgfaltspflichten ihres Prozessbevollmächtigten versagt werden, die nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht verlangt werden und den Parteien den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschweren (vgl. Senatsbeschlüsse vom 5. November 2002 - VI ZB 40/02, NJW 2003, 437;… vom 12. April 2011 - VI ZB 6/10, VersR 2012, 506 Rn. 5 mwN).
Sparbuch als einziger Nachlassgegenstand: Kündigung des Sparguthabens durch …
BGH, 30.09.2003 - X ZB 48/02
Versäumung der Berufungsfrist wegen Unmöglichkeit der Übertragung der …
OLG Köln, 21.02.2011 - 18 U 149/10
Anspruch der sich als Treugeber an einer Publikumsgesellschaft in Form einer …
OLG Brandenburg, 17.12.2003 - 7 U 188/03
Disziplinarrecht; Versäumung der antragsgemäß verlängerten Frist für die …
BGH, 01.06.2004 - VIII ZB 144/03
OVG Hamburg, 20.08.2018 - 4 Bf 59/16
Zugang eines Rechtsbehelfs beim (Ober-)Verwaltungsgericht per Telefax; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 02.06.2014 - 15 A 628/14
Zustellung eines Urteils zur Unzeit; Verpflichtung eines Rechtsanwalts zur …
LAG Köln, 12.02.2003 - 7 Sa 325/02
Anwendung des bis zum 31.12.2001 geltenden "alten" Prozessrechts; …
BPatG, 17.02.2011 - 10 W (pat) 15/08
Patentbeschwerdeverfahren - Wiedereinsetzung in die Frist zur Einreichung der …