Source: http://www.jurablogs.com/2012/12/05/die-einzugsermaechtigung-insolvenzverwalters
Timestamp: 2018-02-19 22:17:28
Document Index: 378966180

Matched Legal Cases: ['§ 166', '§ 166', '§ 168', '§ 90', '§ 166', '§ 168', '§ 166']

Die Einzugsermächtigung des Insolvenzverwalters
Die gesetzliche Ermächtigung des Insolvenzverwalters zur Verwertung sicherungshalber abgetretener Forderungen des Schuldners (§ 166 Abs. 2 InsO) schließt die Möglichkeit ein, Dritten eine Einziehungsermächtigung zu erteilen.
Das Gesetz selbst bringt im Wortlaut des § 166 Abs. 2 InsO klar zum Ausdruck, dass der Insolvenzverwalter Forderungen, die der Schuldner zur Sicherung eines Anspruchs abgetreten hat, auch in anderer Weise verwerten kann als sie selbst einzuziehen.
Nach § 168 Abs. 1 InsO darf der Insolvenzverwalter unter den dort bezeichneten Voraussetzungen sicherungshalber abgetretene Forderungen unter anderem verkaufen. Denn unter diese Vorschrift fallen nicht nur körperliche Gegenstände (vgl. § 90 BGB), sondern im Einklang mit dem allgemeinen juristischen Gegenstandsbegriff auch Forderungen, nämlich alle Sachen und Rechte, zu deren Verwertung der Insolvenzverwalter nach § 166 InsO berechtigt ist.
Die Vorschrift des § 168 Abs. 1 InsO lässt demnach keinen Zweifel daran, dass die Verwertungsermächtigung des Insolvenzverwalters nach § 166 Abs ...
Forderungseinzug durch den vorläufigen Insolvenzverwalter
Verwertung des sicherungsübereigneten Fahrzeugs durch den Insolvenzverwalter
Forderungsabtretung in der Insolvenz des Schuldners
Veröffentlicht December 5, 2012 5:52am im Blog Rechtslupe.
Zivilrecht, Insolvenzverwalter, Insolvenzverfahren, Einzugsermächtigung