Source: http://gesetze.recht-gehabt.de/hwo/22b-verfahren-ueber-eine-einheitliche-stelle.html
Timestamp: 2020-06-03 13:08:37
Document Index: 362907093

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 22', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 30', '§ 51', '§ 7', '§ 30']

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Erster Abschnitt - Berechtigung zum Einstellen und Ausbilden
(1) Fachlich geeignet ist, wer die beruflichen sowie die berufs- und arbeitspÃ¤dagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und FÃ¤higkeiten besitzt, die fÃ¼r die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erforderlich sind.
die MeisterprÃ¼fung in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem ausgebildet werden soll, oder in einem mit diesem verwandten Handwerk bestanden hat oder
die Voraussetzungen zur Eintragung in die Handwerksrolle nach Â§ 7 erfÃ¼llt oder
eine AusÃ¼bungsberechtigung nach Â§ 7a oder Â§ 7b erhalten hat oder
eine Ausnahmebewilligung nach Â§ 8 oder nach Â§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 erhalten hat
und den Teil IV der MeisterprÃ¼fung oder eine gleichwertige andere PrÃ¼fung, insbesondere eine AusbildereignungsprÃ¼fung auf der Grundlage einer nach Â§ 30 Abs. 5 des Berufsbildungsgesetzes erlassenen Rechtsverordnung, bestanden hat.
(3) In einem zulassungsfreien Handwerk oder einem handwerksÃ¤hnlichen Gewerbe besitzt die fÃ¼r die fachliche Eignung erforderlichen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und FÃ¤higkeiten, wer
die MeisterprÃ¼fung in dem zulassungsfreien Handwerk oder in dem handwerksÃ¤hnlichen Gewerbe, in dem ausgebildet werden soll, bestanden hat,
die Gesellen- oder AbschlussprÃ¼fung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden hat,
eine anerkannte PrÃ¼fung an einer AusbildungsstÃ¤tte oder vor einer PrÃ¼fungsbehÃ¶rde oder eine AbschlussprÃ¼fung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Schule in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden hat,
eine AbschlussprÃ¼fung an einer deutschen Hochschule in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden hat oder
eine Gleichwertigkeitsfeststellung nach Â§ 51e oder einen Bildungsabschluss besitzt, dessen Gleichwertigkeit nach anderen rechtlichen Regelungen festgestellt worden ist
und im Falle der Nummern 2 bis 5 eine angemessene Zeit in seinem Beruf praktisch tÃ¤tig gewesen ist. Der AbschlussprÃ¼fung an einer deutschen Hochschule gemÃ¤ÃŸ Satz 1 Nr. 4 gleichgestellt sind Diplome nach Â§ 7 Abs. 2 Satz 4. FÃ¼r den Nachweis der berufs- und arbeitspÃ¤dagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und FÃ¤higkeiten finden die auf der Grundlage des Â§ 30 Abs. 5 des Berufsbildungsgesetzes erlassenen Rechtsverordnungen Anwendung.
(4) Das Bundesministerium fÃ¼r Wirtschaft und Technologie kann nach AnhÃ¶rung des Hauptausschusses des Bundesinstituts fÃ¼r Berufsbildung durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmen, dass der Erwerb berufs- und arbeitspÃ¤dagogischer Fertigkeiten, Kenntnisse und FÃ¤higkeiten gesondert nachzuweisen ist. Dabei kÃ¶nnen Inhalt, Umfang und Abschluss der MaÃŸnahmen fÃ¼r den Nachweis geregelt werden. Das Bestehen des Teils IV der MeisterprÃ¼fung gilt als Nachweis.
(5) Die nach Landesrecht zustÃ¤ndige BehÃ¶rde kann Personen, die die Voraussetzungen der AbsÃ¤tze 2, 3 und 4 nicht erfÃ¼llen, die fachliche Eignung nach AnhÃ¶ren der Handwerkskammer widerruflich zuerkennen.