Source: https://www.xn--grnderinnenagentur-n6b.de/browse?q=Haftung
Timestamp: 2019-12-13 00:36:47
Document Index: 169416970

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 43', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'Art. 9', 'Art. 43']

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Homeier, S: Haftung der Gründer in der Vorgesellschaft mit b
Erscheinungsdatum: 01.02.2010, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Haftung der Gründer in der Vorgesellschaft mit beschränkter Haftung, Titelzusatz: Vom Vorbelastungsverbot bis zur Verlustdeckungshaftung, Auflage: 1. Auflage von 2010 // 1. Auflage, Autor: Homeier, Sebastian, Verlag: GRIN Publishing, Sprache: Deutsch, Rubrik: Handels- und Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Seiten: 32, Gewicht: 60 gr, Verkäufer: averdo
Haftung der Gründer in der Vorgesellschaft mit beschränkter Haftung ab 8.99 € als epub eBook: Vom Vorbelastungsverbot bis zur Verlustdeckungshaftung. 1. Auflage. Aus dem Bereich: eBooks, Fachthemen & Wissenschaft, Recht,
Die Gründerhaftung in der Vor-GmbH ist gekennzeichnet durch eine lange, vielfältig konrovers diskutierte Rechtsfortbildung. Ziel der Arbeit ist es, die Haftungsverhältnisse der Gründer einer Vor-GmbH vor und nach deren Eintragung einer umfassenden Würdigung zu unterziehen, sowie deren dogmatische Grundlagen aufzuzeigen. Während die Vorbelastungshaftung zwar allgemein anerkannt wird, stehen deren dogmatische Grundlagen sowie der für die Haftung massgebliche Zeitpunkt im Mittelpunkt der Untersuchung. Daran anschliessend wird die Verlustdeckungshaftung behandelt. Ausgehend von der Rechtsnatur der Vor-GmbH werden die verschiedenen Haftungsformen diskutiert und geklärt. Die daran anknüpfende Untersuchung der Haftungsverhältnisse der Gesellschafter von Personengesellschaften und Vorgesellschaften anderer juristischen Personen sowie der natürlicher Personen belegen die dogmatische Grundlage der unbeschränkten Haftung. Die Frage einer einheitlichen Gründerhaftung wird durch Vergleich der Vorbelastungs- und der Verlustdeckungshaftung hinsichtlich ihrer dogmatischen Grundlagen, der Schutzzwecke, ihrer Haftungszeitpunkte sowie der Haftungssummen ermittelt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,3, Universität Lüneburg (Wirtschaftsrecht), Veranstaltung: Proseminar, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Bundesrepublik Deutschland wurde bis zu den EuGH-Entscheidungen 'Centros' bzw. 'Überseering' und später 'Inspire Art' die englische Limited nicht als Kapitalgesellschaft, sondern als Personengesellschaft anerkannt, die von Inländern in England gegründet wurde und deren Geschäftstätigkeit ausschliesslich in Deutschland lag. Durch die EuGH-Entscheidungsserien ist die bisher in Deutschland angewandte 'Sitztheorie' ad acta gelegt worden. Mit dem 'Inspire Art' Urteil entschied der EuGH, dass die Sitztheorie gegen die garantierte Niederlassungsfreiheit nach Art. 43 EG-Vertrag verstösst. Durch den Verstoss der Sitztheorie gegen die Niederlassungsfreiheit kam die 'Gründungstheorie' zum Einsatz. Diese EuGH-Entscheidungen ermöglichen es jedem Unternehmer der EU, eine Rechtsform eines anderen EU-Staates zu wählen, ohne einen Verlust der Rechtmässigkeit der Gesellschaft fürchten zu müssen. Ebenso hat sich der BGH in Karlsruhe in einem Folgeurteil zur 'Überseering'-Entscheidung des EuGH geäussert. Bisher fehlen allerdings gesicherte Erkenntnisse über die Ausbreitung der Limiteds in Deutschland, da die Publizitätspflichten häufig ausser Acht gelassen werden. Im Jahresbericht 2005 der veröffentlichten Gewerbestatistik vom Statistischen Bundesamt ist erstmals die Rechtsform Limited gesondert aufgeführt worden. Analysen zeigen aber, dass die tatsächlichen Gewerbeanmeldungen 2005 deutlich höher gewesen sein müssen. Gerade für Unternehmensgründer scheint die britische Limited eine interessante Alternative zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu sein. Bei der weitreichenden Entscheidung der Rechtsform übersehen aber viele Gründer die Nachteile, die eine Limited mit sich bringt. Auch der deutsche Bundestag beschäftigt sich seit dem Gründungsboom der Limited mit den Ursachen und hinterfragen die Wettbewerbsfähigkeit der GmbH. Deshalb hat die schwarz-rote Bundesregierung das 'Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen' (MoMiG) in diesem Jahr auf den Weg gebracht. Mit dem MoMiG soll die GmbH modernisiert werden, um im Konkurrenzkampf der Rechtsformen im europäischen Wettbewerb bestehen zu können. Im Zusammenhang mit dem MoMiG ist die Einführung des elektronischen Handelsregisters zu sehen. Im Anschluss wird auf die Ausbreitung der Limited, die Gründe und Gegengründe für die Wahl einer Auslandsgesellschaft und insbesondere auf die GmbH-Reform eingegangen. Zum Schluss werden die Pläne der GmbH-Reform kurz kritisch bewertet.
Masterarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 2,7, , Veranstaltung: EU-Gesellschaftsrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge des Inkrafttretens am 08.10.2004 der Verordnung (EG) Nr. 2157/2001 des Rates vom 08.10.2001 über das Statut der Europäischen Gesellschaft (lateinisch Societas Europaea, kurz SE) gewinnt die Europäische Gesellschaft zunehmend in Europa mehr an Beliebtheit. Begleitet wurde die Umsetzung in deutsches Recht durch das Gesetz zur Einführung der Europäischen Gesellschaft mit den Teilen des Ausführungsgesetzes der SE-VO (kurz: SEAG) und dem Gesetz über die Arbeitnehmerbeteiligung der SE (kurz: SEBG) vom 22.12.2004. Die Grundlage zur Gründung der SE stellt somit die SE-VO dar, wobei diese als ein Kompromiss zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zustande kam. Der Kompromiss sieht einen Rückgriff auf nationales Recht, im Falle von Deutschland auf das deutsche Aktiengesetz, des Sitzstaates der SE vor, sofern keine einschlägige Regelung in der Verordnung oder im Einführungsgesetz der SE vorhanden ist gemäss Art. 9 (1) SE-VO. Das Wahlrecht über die Organisationsform stellt dabei die Besonderheit des Kompromisses dar. Neben dem im Nord- und Mitteleuropäischen Raum verbreiteten dualistischen System mit Vorstand und Aufsichtsrat, können Gründer einer SE auch die im angloamerikanischen Raum und in anderen Teilen Europas verbreitete monistische Organstruktur mit einer einheitlichen Leitung des Verwaltungsrats wählen. Weitere Kompromisse und Wahlrechte, insbesondere über mitbestimmungs- und arbeitsrechtliche Thematiken durch die SE-Richtlinie und das SEBG werden im Rahmen dieser Thesis nicht weiter behandelt. Eine Rechtsgrundlage für das monistische System im deutschen Aktienrecht existierte nicht, da dem deutschen Gesetzgeber diese Struktur nicht bekannt war. Durch die Einführung der 20-49 SEAG, veranlasst durch die Möglichkeit in Art. 43 (4) SE-VO, reagierte der Gesetzgeber auf die Regelungslücke. Jedoch verwies er gemäss 39, 40 (8) SEAG bei der Innenhaftung der Verwaltungsratsmitglieder ausdrücklich auf die aktienrechtliche Norm des 93 AktG, nachdem die Leitungsorganmitglieder für die Verursachung der Schäden gegenüber der Gesellschaft haften. Die individuelle Gestaltung der Haftung nach 39, 40 SEAG soll eine Haftungsform, angepasst an die Aufgaben des Verwaltungsratsmitglieds, ermöglichen. Demnach würde eine Haftung nur für das eigene Verschulden in Betracht kommen. [...]
Gründungsbooms