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Timestamp: 2016-10-24 23:51:32
Document Index: 386437075

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 135', 'BGE']

Der 1968 geborene C.________ war seit 1. April 2002 bei der Firma X.________ AG als Sachbearbeiter angestellt und damit bei der Z�rich-Versicherungsgesellschaft (nachfolgend Z�rich) unfallversichert. In der Unfallmeldung, die bei der Z�rich am 11. Juni 2003 einging, gab die Arbeitgeberin an, der Versicherte habe sich am Samstag, den 31. Mai 2003, durch einen Zusammenprall beim Fussball eine Thrombose am linken Bein zugezogen. Am 4. Juni 2003 war er im Spital Y.________ in Behandlung, das im Bericht vom 16. Juli 2003 als Befund eine R�tung und Schwellung aszendierend am linken Bein beschrieb und eine Thrombophlebitis der vena saphena magna links diagnostizierte. Der behandelnde Hausarzt Dr. med. R.________, Allgemeine Medizin FMH, stellte am 6. Juni 2003 einen deutlich geschwollenen linken Unterschenkel, Umfangdifferenz von 2,5 cm links gegen�ber rechts (5 cm ab Patellaunterrand), sowie einen diskreten Wadendruckschmerz fest. Im Frageblatt der Z�rich zur Verletzung f�hrte der Versicherte am 27. Juni 2003 Folgendes aus: "W�hrend eines Fussballspiels am 31.5.03 Schlag ans Knie ohne grosse gegnerische Einwirkung [kein Foulspiel]". Mit Verf�gung vom 16. Oktober 2003 verneinte die Z�rich ihre Leistungspflicht f�r das Ereignis vom 31. Mai 2003. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie ab. Es werde nicht bestritten, dass die Verletzung allenfalls durch diverse Schl�ge der anderen Fussballer entstanden sei. Nicht erf�llt sei aber das Element der Ungew�hnlichkeit. Schl�ge und Fouls seien nichts Ungew�hnliches w�hrend eines Fussballspiels. Aus der Sachverhaltsschilderung ergebe sich nichts, was das Allt�gliche und �bliche in einem Fussballspiel �berschreite, weshalb kein Unfall im Rechtssinne vorliege (Entscheid vom 21. Oktober 2004).
In Gutheissung der hiegegen von der Swica Gesundheitsorganisation (Krankenversicherer des C.________), Winterthur, eingereichten Beschwerde hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich den Einspracheentscheid auf und verpflichtete die Z�rich, die gesetzlichen Leistungen f�r den Unfall vom 31. Mai 2003 zu erbringen (Entscheid vom 30. Oktober 2005).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Z�rich die Aufhebung des kantonalen Entscheides.
Die Swica schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend der als Mitbeteiligter beigeladene Versicherte und das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichten.
1.1 Die Vorinstanz hat die gesetzliche Bestimmung �ber den Unfall (Art. 4 ATSG) und die Rechtsprechung zum Unfallbegriffsmerkmal der Ungew�hnlichkeit des �usseren Faktors (BGE 129 V 404 Erw. 2.1, 122 V 233 Erw. 1, 121 V 38 Erw. 1a), insbesondere bei einer Sportverletzung (BGE 130 V 118 Erw. 2.1 und 2.2 Ingress; RKUV 1999 Nr. U 333 S. 199 Erw. 3c/dd, 1993 Nr. U 165 S. 58; Urteil E. vom 16. August 2005 Erw. 3.4, U 127/05), zutreffend dargelegt. Gleiches gilt zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 153 Erw. 2.1 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
1.2 Zu erg�nzen ist, dass, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunf�llen, Nichtberufsunf�llen und Berufskrankheiten gew�hrt werden (Art. 6 Abs. 1 UVG).
Mit In-Kraft-Treten des ATSG am 1. Januar 2003 beh�lt die bisherige Rechtsprechung zum Unfallbegriff und zu den einzelnen begriffscharakteristischen Merkmalen weiterhin Geltung (RKUV 2004 Nr. U 530 S. 576 [Urteil F. vom 5. Juli 2004, U 123/04]).
1.3 Sportunf�lle erf�llen infolge mechanischer Einwirkung eines �usseren Faktors auf den K�rper (Sturz, Zusammenstoss etc.) in der Regel den Unfallbegriff. Ohne solche Einwirkung kommt es auf die Programmwidrigkeit des Bewegungsablaufs sowie die sportliche Erfahrung an (RKUV 1999 Nr. U 333 S. 199 Erw. 3c/dd).
Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungew�hnlichen �usseren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei K�rperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der �usseren Einwirkung lediglich dann erf�llt ist, wenn ein in der Aussenwelt begr�ndeter Umstand den nat�rlichen Ablauf einer K�rperbewegung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungew�hnliche �ussere Faktor zu bejahen; denn der �ussere Faktor - Ver�nderung zwischen K�rper und Aussenwelt - ist wegen der erw�hnten Programmwidrigkeit zugleich ein ungew�hnlicher Faktor. Ohne besonderes Vorkommnis ist bei einer Sportverletzung das Merkmal der Ungew�hnlichkeit und damit das Vorliegen eines Unfalls zu verneinen (BGE 130 V 118 Erw. 2.1 f. mit Hinweisen; erw�hntes Urteil U 127/05 Erw. 3.2).
2.1 Der Unfallversicherer hat die Pflicht zur Abkl�rung der Umst�nde eines Unfalles (oder einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung; Untersuchungsgrundsatz; BGE 130 V 68 f. Erw. 5.2.5 mit Hinweisen). Das Gegenst�ck dazu ist die Mitwirkungspflicht der versicherten Person. Aus dem Zusammenspiel der beiden Pflichten ergibt sich, dass die versicherte Person dem Unfallversicherer all jene Umst�nde anzugeben hat, die f�r die Beurteilung des Falles von Bedeutung sind. Sind die Angaben der versicherten Person unklar oder f�r die Beurteilung der Leistungsanspr�che unzureichend, so hat der Unfallversicherer nachzufragen und Unklarheiten nachzugehen. Er ist jedoch nicht gehalten, die versicherte Person im Nachgang zu seinen Erhebungen zur weiteren Substantiierung des Geschehnisses aufzufordern (RKUV 2004 Nr. U 515 S. 422 f. Erw. 2.2.3 [Urteil L. vom 26. Februar 2004, U 64/02]; Urteil H. vom 3. Januar 2006 Erw. 3.2, U 233/05).
2.2.1 Der Hausarzt Dr. med. R.________, bei dem der Versicherte seit 6. Juni 2003 in Behandlung war, f�hrte im Bericht gleichen Datums aus, der Versicherte habe ihm angegeben, er habe am 31. Mai 2003 einen "Schlag Knieregion links bekommen". In der bei der Z�rich am 11. Juni 2003 eingegangenen Unfallmeldung wurde als Unfallbeschreibung "Zusammenprall beim Fussball" am 31. Mai 2003 um 16.30 Uhr auf dem Fussballplatz Z.________ angegeben. Im Bericht vom 13. Juni 2003 legte Dr. med. R.________ zum Unfallhergang dar: "Am 31.5.2003 Schlag im Bereiche des Knies links. Seither Entz�ndung, Schwellung, Schmerzen". Im Frageblatt der Z�rich zur Verletzung gab der Versicherte am 27. Juni 2003 Folgendes an: "W�hrend eines Fussballspiels am 31.5.03 Schlag ans Knie ohne grosse gegnerische Einwirkung [kein Foulspiel]". Das erstbehandelnde Spital Y.________ f�hrte im Bericht vom 16. Juli 2003 zum Unfallhergang Folgendes aus: "Zusammenstoss beim Fussballspiel am 2.6.03", Sch�rfung, seit 4. Juni 2003 ansteigende R�tung und Schwellung. Es diagnostizierte eine Thrombophlebitis der vena saphena magna links.
Einspracheweise legte der Versicherte am 10. November 2003 dar, vor dem Fussballspiel vom 31. Mai 2003 habe er keine Schmerzen am linken Bein gehabt. W�hrend des Spiels habe er mehrere Schl�ge an das linke Bein erhalten. Er sei mehrmals gefoult worden, ohne dass ein Gegenspieler verwarnt worden sei. Deshalb k�nne er nicht sagen, welches Foul oder welcher Schlag durch welchen Spieler der Gegenmannschaft zur Verletzung gef�hrt habe. Tatsache sei, dass er das Spiel trotz Schmerzen beendet und erst nachher die Verletzung festgestellt habe. Dies sei nicht aussergew�hnlich. Im Spielgeschehen bemerke man die Schmerzen nicht ausreichend und messe der Art der Verletzung keine grosse Bedeutung zu. Man sei durch das Spielgeschehen zu fest abgelenkt, was auch bei ihm der Fall gewesen sei. Bereits Minuten nach dem Match habe er gemerkt, dass mit dem Knie etwas nicht stimme. Er habe Schmerzen gehabt und habe nicht ohne Humpeln herumlaufen k�nnen. Diese Tatsache k�nne durch mehrere seiner Mitspieler best�tigt werden. Am n�chsten Tag habe er kaum noch gehen k�nnen und erste �usserliche Merkmale der Verletzung seien sichtbar geworden. Die Schmerzen seien gross gewesen und er habe die Verletzung mit Salben behandelt. Am Montag, den 2. Juni 2003, seien die Schmerzen immer gr�sser geworden, er habe kaum noch laufen k�nnen. Dort wo er getroffen worden sei, sei eine bl�uliche Verf�rbung aufgetreten. Er habe das Bein weiter mit Salben behandelt. Am 4. Juni 2003 habe er sich notfallm�ssig ins Spital Y.________ begeben.
2.2.2 Die Z�rich macht letztinstanzlich geltend, gem�ss der vom Versicherten im Spital geschilderten Anamnese solle sich das Leiden erstmals am 2. Juni 2003 (Montag) anl�sslich eines Zusammenstosses beim Fussballspiel, der zu einer Sch�rfung gef�hrt habe, manifestiert haben. Laut der Unfallmeldung habe jedoch das fragliche Spiel am Samstag den 31. Mai 2003 stattgefunden. Wie sich der Vorfall im Einzelnen abgespielt habe, sei nicht bekannt. Der Versicherte habe lediglich angegeben, nach dem Match Schmerzen versp�rt zu haben. An ein Foul oder einen einzelnen spezifischen Schlag in die Knie-/Unterschenkelregion habe er sich nicht mehr erinnern k�nnen. Da der Versicherte keine ungew�hnliche �ussere Einwirkung namhaft machen und sich an keinen entsprechenden Vorfall w�hrend des Fussballspiels erinnern k�nne, stehe fest, dass nicht einmal ein sinnf�lliges, geschweige denn ein aussergew�hnliches Ereignis stattgefunden habe. Ein Anspruch auf UVG-Leistungen sei schon aus diesem Grund nicht gegeben.
2.3.1 Aus den Angaben des Versicherten gegen�ber dem Hausarzt Dr. med. R.________ (Berichte vom 6. und 13. Juni 2003), der Arbeitgeberin (Unfallmeldung vom 11. Juni 2003) und dem Spital Y.________ (Bericht vom 16. Juli 2003) sowie im Frageblatt der Z�rich vom 27. Juni 2003 und in der Einsprache vom 10. November 2003 geht �bereinstimmend hervor, dass er am 31. Mai 2003 beim Fussballspielen durch Dritte mehrere Schl�ge ins linke Bein bzw. in die linke Knieregion erhalten und schon w�hrend des Spiels Schmerzen versp�rt hat (vgl. Erw. 2.2.1 hievor). Auf Grund dieser Unterlagen kann nicht von Ungereimtheiten oder Widerspr�chen in den Angaben des Versicherten zum Unfallhergang gesprochen werden. Hieran �ndert nichts, dass in der Unfallmeldung und im Bericht des Spitals Y.________ nicht von einem Schlag, sondern von einem Zusammenprall bzw. Zusammenstoss gesprochen wurde. Die Z�rich hat denn auch weder im Einspracheentscheid vom 21. Oktober 2004 noch in der vorinstanzlichen Vernehmlassung vom 21. Februar 2005 in Abrede gestellt, dass die erlittene Verletzung von diversen Schl�gen w�hrend des Fussballspiels vom 31. Mai 2003 herr�hrt. Auf das Beweisangebot des Versicherten in der Einsprache, mehrere Mitspieler k�nnten best�tigen, dass er unmittelbar nach dem Spiel wegen Knieschmerzen links gehumpelt habe (Erw. 2.2.1 hievor), ist die Z�rich nicht eingegangen.
Nichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Z�rich aus dem Umstand, dass sich der Versicherte nicht mehr erinnern konnte, welcher konkrete Schlag zur Verletzung gef�hrt hat. Weder Dr. med. R.________ noch das Spital Y.________ haben in Zweifel gezogen, dass die Verletzung des Versicherten von einem Schlag bzw. Zusammenstoss beim Fussballspiel stammt. Unfallfremde Faktoren wurden vielmehr sowohl von Dr. med. R.________ (Berichte vom 6. und 13. Juni sowie 11. Juli 2003) als auch vom Spital Y.________ (Bericht vom 16. Juli 2003) ausgeschlossen.
2.3.2 Soweit die Z�rich letztinstanzlich vorbringt, der Versicherte habe angegeben, sich nicht an ein Foul zu erinnern und erst nach dem Match Schmerzen versp�rt zu haben, st�tzt sich auf Aktennotizen ihrer Mitarbeiter vom 16. Juni und 11. Juli 2003, welche auf Telefonaten mit ihm basieren. Dies widerspricht indessen den Angaben des Versicherten in der Einsprache, wonach er mehrmals gefoult worden sei sowie Schl�ge ans linke Bein erhalten und das Spiel trotz Schmerzen beendet habe (Erw. 2.2.1 hievor).
Diesbez�glich ist zu beachten, dass eine formlos eingeholte und in einer Aktennotiz festgehaltene m�ndliche oder telefonische Auskunft nur insoweit zul�ssig ist, als damit blosse Nebenpunkte, namentlich Indizien oder Hilfstatsachen, festgestellt werden. Dagegen kommt grunds�tzlich nur die Form einer schriftlichen Anfrage und Auskunft in Betracht, wenn Ausk�nfte zu wesentlichen Punkten des rechtserheblichen Sachverhaltes einzuholen sind (BGE 117 V 285 Erw. 4c mit Hinweis). H�lt ein Mitarbeiter eines Versicherers den Inhalt eines Telefongespr�chs schriftlich fest und best�tigt die befragte Person mit ihrer Unterschrift ausdr�cklich, dass die Wiedergabe des Gespr�chs korrekt ist, ist diesem Schriftst�ck unter Umst�nden Beweiswert zuzuerkennen (RKUV 2003 Nr. U 473 S. 49 Erw. 3.2 mit Hinweisen [Urteil R. vom 6. November 2002, U 131/02]). Ein solcher ist auch mit Blick auf Art. 43 Abs. 1 ATSG gegeben (Urteil W. vom 7. Juni 2005 Erw. 5, H 163/04, mit Hinweis).
Da die telefonischen Ausk�nfte des Versicherten den Unfallhergang und damit wesentliche Punkte des rechtserheblichen Sachverhalts beschlagen, aber von ihm nicht unterschriftlich best�tigt wurden, kann darauf nicht abgestellt werden.
2.3.3 Der Z�rich ist beizupflichten, dass im Bericht des Spitals Y.________ vom 16. Juli 2003 als Unfalldatum der 2. Juni 2003 vermerkt ist. Hiebei handelt es sich offensichtlich um einen Verschrieb, da in allen anderen Unfallunterlagen der 31. Mai 2005 (Samstag) als Unfalldatum figuriert (vgl. Erw. 2.2.1 hievor). Die Z�rich hat denn auch selber in ihrem Formular, das sie dem Spital Y.________ zum Verfassen des Berichts vom 16. Juli 2003 zugesandt hat, den 31. Mai 2003 als Unfalldatum angegeben.
2.4 Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass der Versicherte am 31. Mai 2003 �berwiegend wahrscheinlich beim Fussballspielen durch einen oder mehrere Schl�ge eines Dritten am linken Bein (Knieregion) verletzt wurde.
3.1 Bez�glich der "Ungew�hnlichkeit" des �usseren Faktors bringt die Z�rich vor, von einem eigentlichen Foul oder einem besonderen Schlag mit Spielunterbruch und zumindest vor�bergehender schmerzhafter Funktionsbeeintr�chtigung des Versicherten sei nie die Rede gewesen. Es habe sich somit schon rein �usserlich, gleichsam vom Spielfeldrand aus gesehen, nichts Aussergew�hnliches ereignet. Sicher k�nne die Ungew�hnlichkeit einer �usseren Einwirkung nicht mit der �berlegung verneint werden, sie sei per definitionem einem Regelverstoss gleichzusetzen, aber dennoch deshalb nicht ungew�hnlich, weil Regelverst�sse h�ufig vork�men. Fouls geh�rten nicht zum Regelspielablauf und erschienen daher als ungew�hnlich, obwohl sie, wie z.B. Strassenverkehrsunf�lle, h�ufig vork�men. Entgegen der Vorinstanz sei jedoch ein Schlag ans Bein, der nicht von auff�lliger Heftigkeit sei, im Fussballspiel kein ungew�hnlicher �usserer Faktor. Unsanfte Ber�hrungen von Fussballer-Beinen mit Beinen von Gegenspielern, mit dem Ball und dem Rasen (die sich allenfalls auch in Sch�rfungen manifestieren k�nnten), seien durchaus �blich. Daher seien denn auch die Spieler verpflichtet, Schienbeinschoner zu tragen. Als ungew�hnlich mag wohl ein direkter Schlag eines Gegenspielers ans Bein statt in Richtung Ball gewertet werden, was denn auch als Foul (mit gelber oder roter Karte) geahndet werde. Hingegen seien Beinkollisionen, die bloss indirekte Folge des Tretens nach dem Ball seien, wie Wegsticheln des Balls, in die Flugbahn des Balls hineingr�tschen etc., unumg�ngliche Begleiterscheinungen des Spiels und als solche nicht ungew�hnlich. Selbst wenn sie - wie �blich - zu (programmgem�ss ablaufenden) echten St�rzen oder sog. "Schwalben" f�hrten, k�nnten diese Vorg�nge nicht als ungew�hnliche �ussere Einwirkungen bezeichnet werden.
3.2 Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat entschieden, dass Sportunf�lle infolge mechanischer Einwirkung eines �usseren Faktors auf den K�rper (Sturz, Zusammenstoss etc.) in der Regel den Unfallbegriff erf�llen (Erw. 1.3 hievor). Im erw�hnten Urteil U 127/05 Erw. 3.4 Ingress und 3.5 hat es erwogen, ein Schlag eines Mitspielers in den R�cken sei beim Fussballspielen als ungew�hnlicher �usserer Faktor zu qualifizieren, da solch heftige K�rperkontakte zwar vorkommen m�gen, aber nicht zum Spiel geh�ren und daher als ungew�hnlich zu bezeichnen seien.
Vorliegend hat der Versicherte beim Fussballspielen einen oder mehrere Schl�ge eines Dritten ins Bein auf der H�he des Knies erhalten und sich dabei verletzt (Erw. 2.4 hievor). Es sind keine Gr�nde ersichtlich, dies anders zu beurteilen als bei einem Schlag in den R�cken. Auch im Urteil H. vom 26. Juli 2001 Erw. 3b, U 376/00, wurde ein Schlag unterhalb des linken Knies w�hrend eines Fussballspiels ohne Weiteres als Unfall qualifiziert.
Die Ungew�hnlichkeit eines Schlages ins Bein kann nicht deshalb verneint werden, weil es sich dabei um einen im Fussballsport verbreiteten Regelverstoss handelt, f�r den die Spielregeln Sanktionen vorsehen, da mit einer solchen Sichtweise die Annahme eines Unfalles in vielen F�llen fast zwangsl�ufig ausser Betracht fiele (RKUV 1999 Nr. U 333 S. 199 Erw. 3c/dd mit Hinweis).
Irrelevant ist entgegen der Auffassung der Z�rich, ob es sich um einen direkten Schlag eines Gegenspielers ans Bein statt in Ballrichtung oder um eine indirekte Folge des Tretens nach dem Ball (wie Wegsticheln des Balls, Hineingr�tschen in die Ballflugbahn etc.) handelte.
Nach dem Gesagten stellt das Ereignis vom 31. Mai 2003 einen Unfall im Rechtssinne dar, weshalb der kantonale Entscheid nicht zu beanstanden ist. S�mtliche Einwendungen der Z�rich verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern.
Streitigkeiten zwischen Versicherungstr�gern �ber Leistungen aus Unfallfolgen f�r einen gemeinsamen Versicherten sind kostenpflichtig (BGE 126 V 192 Erw. 6 mit Hinweisen). Die unterliegende Z�rich hat demnach die Gerichtskosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Da die Swica eine mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betraute Organisation ist, steht ihr trotz Obsiegens keine Parteientsch�digung zu (BGE 128 V 133 Erw. 5b). Dem beigeladenen Versicherten steht ebenfalls keine Parteientsch�digung zu, da er sich nicht vernehmen liess (SVR 1995 AHV Nr. 70 S. 214 Erw. 6b).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherten, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich und dem Bundesamt f�r Gesundheit zugestellt.