Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:385265-2019:TEXT:NL:HTML&tabId=1
Timestamp: 2020-01-23 15:55:47
Document Index: 141252684

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 55', '§ 124', '§ 19', '§ 55', '§ 134']

Diensten - 385265-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Diensten - 385265-2019
Deutschland-Wissen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2019/S 156-385265
Offizielle Bezeichnung: Verbandsgemeinde Wissen
Postanschrift: Rathausstraße 75
E-Mail: marc.eichhorn@rathaus-wissen.de
Hauptadresse: www.wissen.eu
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK7DY1H/documents
Offizielle Bezeichnung: Webeler Rechtsanwälte
Postanschrift: Löhrstraße 99
Telefon: +49 2619886620
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK7DY1H
Neues Rathaus Wissen; Planungsleistungen für Umbau, Sanierung und Erweiterung Los 2 - Fachplanungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung Heizung - Lüftung - Sanitär
Referenznummer der Bekanntmachung: 006
Die Auftraggeberin plant den Umbau, die Sanierung und die Erweiterung eines bestehenden Verwaltungsgebäudes zur Nutzung als Rathaus und zur Unterbringung der Verbandsgemeindeverwaltung. Die hierfür erforderlichen Planungsleistungen sollen in vier Losen vergeben werden. Gegenstand dieser Bekanntmachung ist Los 2 - Fachplanungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung Heizung - Lüftung - Sanitär.
Als zukünftiges Rathaus und Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung soll ein bestehendes Verwaltungsgebäude dienen. Es ist an die neue Nutzung und den aktuellen Stand von Technik und baurechtlichen Vorgaben anzupassen. Zu planen ist die TGA für eine Hauptnutzfläche von 1 085 m2 und einen Anbau als Neubau von ca. 237 m2 Nutzfläche.
Die Maßnahme wird öffentlich gefördert.
Wegen der Förderbedingungen ist eine stufenweise Beauftragung, zunächst bis zur Leistungsphase 3, erforderlich. Auf die weitere Beauftragung besteht kein Rechtsanspruch.
Als zukünftiges Rathaus und Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung soll ein Verwaltungsgebäude der Vermessungs- und Katasterverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz dienen. Das Verwaltungsgebäude ist Baujahr 1998 und hat derzeit eine Nutzfläche von 1 114,42 m2. Raumbestand, Verkehrsflächen und Rettungswege sowie sanitäre Einrichtungen sind an die neue Nutzung und den aktuellen Stand von Technik und baurechtlichen Vorgaben anzupassen. Das Gebäude befindet sich in einem altersentsprechenden, befriedigenden bis guten Zustand.
Es gibt eine Machbarkeitsstudie, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Die Studie ist in Teilen überholt; auf die Leistungsbeschreibung wird verwiesen. Zu planen ist eine Hauptnutzfläche von 1 085 m2 und ein Anbau von 237 m2 (NUF gemäß DIN 277). Eine Änderung des Fenster-/ Raum Rasters auf die nach der VV-I Stock zulässigen Raumgrößen für Einzel und Doppelbüros nur im baulich erforderlichen und wirtschaftlich sinnvollen Umfang erfolgen.
Die Auftraggeberin ist dem Klimaschutz in besonderer Weise verpflichtet. Für die Planung ist zunächst davon auszugehen, dass die Fassade bestehen bleiben und lediglich neu verputzt werden soll. Der vorhandene Wärmestandard soll unter Beachtung des Bestandsschutzes grundsätzlich beibehalten werden; es sei denn, es ergeben sich Änderungen aufgrund von gesetzlichen Vorgaben oder durch notwendige bauliche Änderungen am Bestandsgebäude.
Im Rahmen der Architektenplanungsleistungen wird eine Variantenuntersuchung zur Energieeffizienz beauftragt, wodurch sich der Leistungsumfang verändern kann. In der Wahl der Variante ist der Auftraggeber frei.
Die bestehende Zaunanlage ist zu erweitern und in sensiblen Bereichen mit Videoüberwachung zu versehen. Es ist eine neue elektronische Schließanlage mit Chipkartensystem vorzusehen.
Eine Glasfaserverbindung zu den Stadtwerken Wissen GmbH ist vorzusehen. Die Telekommunikation ist zu erneuern und zukunftsfähig auszubauen, zum Beispiel geeignet für Videotelefonie.
Bezüglich weiterer Einzelheiten wird verwiesen auf die Leistungsbeschreibung, die ebenfalls Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Die Planungsleistungen müssen die Entscheidungen des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Bauausschusses der Auftraggeberin vom 4.10.2018 umsetzen.
Für 2020 wird ein Antrag auf Zuschussgewährung aus Mitteln des Investitionsstocks des Landes Rheinland-Pfalz gestellt werden. Der Abschluss der Leistungsphase 3 hat daher zwingend bis zum 31.3.2020 zu erfolgen. Die VV-I Stock, das Rundschreiben des Ministeriums des Innern und für Sport vom 26.9.2002 sowie die Ermittlung des Raumbedarfs für Dienstgebäude vom 30.6.2017 sind Bestandteil der Vergabeunterlagen. Die Voraussetzungen für die Gewährung der Fördermittel sind zu jeder Zeit einzuhalten.
Die anrechenbaren Kosten werden voraussichtlich betragen:
Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen Bestandsgebäude 57 305,92 EUR netto Anbau 43 136,67 EUR netto,
Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen Bestandsgebäude 125 356,70 EUR netto Anbau 58 490,40 EUR netto,
Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen Bestandsgebäude 134 310,75 EUR netto Anbau 54 834,75 EUR netto.
1) Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung HLS (40 %);
2) Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Jahren (Projektleitung und Stellvertretung) (20 %);
3) Einhaltung von Bauzeit und Baukosten bei den eingereichten Referenzprojekten (20 %);
4) nachgewiesene gesammelte Erfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen, (Projektleitung und Stellvertretung) (20 %);
1., 3. und 4. bewertet jeweils anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen.
Wegen der Förderbedingungen ist eine stufenweise Beauftragung erforderlich. Zunächst werden in einer ersten Leistungsstufe die Planungsleistungen von der Grundlagenermittlung bis zur Entwurfsplanung, Leistungsphasen 1 - 3 nach § 55 HOAI, beauftragt; sodann in der Leistungsstufe 2 die weiteren Leistungsphasen von der Genehmigungsplanung bis zur Objektüberwachung, Leistungsphasen 4 bis 8 nach § 55 HOAI.
1) Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 124, 123 GWB und § 19 MiLoG begründet sind.
3) Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.
4) Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.
5) Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
6) Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
4) Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3,0 Mio EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1,0 Mio EUR beträgt. Dies kann durch eine Bescheinigung der Versicherung nachgewiesen werden, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung steht. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.
3) Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung.
5) Die geforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.
I) Mindestanforderung an die Bürogröße
Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber mindestens über einen Vertreter mit mindestens vergleichbarer beruflicher Qualifikation verfügen. Im Hinblick auf diese Anforderungen wird kleineren Büros empfohlen, eine Bietergemeinschaft einzugehen.
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung und Bauüberwachung der Technischen Gebäudeausstattung vergleichbarer Gebäude durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
Es sind mindestens zwei Referenzobjekte anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen:
Planungsleistungen einer Technischen Gebäudeausrüstungen nach § 55 HOAI mit Baukosten für die TGA HLS von mindestens 200 000,00 EUR netto.
Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 1 bis 3 und 8 erbracht worden sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln über öffentliche Ausschreibungen erfolgt sein und die Fertigstellung (d. h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) muss nach dem 1.1.2011 erfolgt sein. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Zu den Referenzen hat der Bewerber mitzuteilen, inwieweit sie von den zur Ausführung vorgesehenen Personen erbracht worden sind; ebenso Namen, Anschrift und Kontaktdaten des Referenzgebers. Empfehlungsschreiben sind wünschenswert. Der Bewerber hat für die jeweilige Referenz eine kurze Beschreibung der Maßnahme zu machen (max. 3 DIN A4-Seiten).
Zusätzliche Referenzen erhöhen die Eignung.
1) Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur - unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YK7DY1H/documents einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden.
2) Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB wird ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer verwendet. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Partners der Arbeits-/ Bietergemeinschaft.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YK7DY1H
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle innerhalb von 10 Kalendertagen schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI.4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.