Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/hzinstrmmausbv
Timestamp: 2019-04-23 22:03:07
Document Index: 333495828

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 24', '§ 25', '§ 2', '§ 4', '§ 1', '§ 8', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

Verordnung über die Berufsausbildung zum Handzuginstrumentenmacher/zur Handzuginstrumentenmacherin
Auf Grund des § 25 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch § 24 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBl. I S. 2525) geändert worden ist, und des § 25 der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung von 28. Dezember 1965 (BGBl. 1966 I S. 1), der zuletzt durch Artikel 1 Nr. 63 des Gesetzes vom 20. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2256) geändert worden ist, in Verbindung mit Artikel 56 des Zuständigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlaß vom 17. November 1994 (BGBl. I S. 3667) verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie:
Diese Verordnung gilt für die Berufsausbildung in dem Ausbildungsberuf Handzuginstrumentenmacher/Handzuginstrumentenmacherin nach der Handwerksordnung und für die Berufsausbildung in dem nach § 2 anerkannten Ausbildungsberuf.
Der Ausbildungsberuf Handzuginstrumentenmacher/Handzuginstrumentenmacherin wird staatlich anerkannt.
Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufs sowie Kontrollieren und Bewerten des Arbeitsergebnisses; Qualitätssicherung,
Bestimmen und Zuordnen von Instrumenten,
Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken,
manuelles und maschinelles Bearbeiten von Metallen,
Auswählen, Bestimmen und Lagern von Hölzern und Holzwerkstoffen,
Be- und Verarbeiten von Holz und Holzwerkstoffen,
Warten und Pflegen von Betriebsmitteln,
Verarbeiten von Zelluloid,
Be- und Verarbeiten von Leder, Pappe, Stoff und Kunstleder zu Bälgen,
Montieren von Baßmechanik und Schaltgruppen,
Montieren und Einbauen der Klaviatur,
Einbauen der Stimmplatten,
Stimmen von Instrumenten,
Endmontage,
Endkontrolle,
Reparieren von Handzuginstrumenten.
(1) Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 4 sollen nach der in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, daß der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren an seinem Arbeitsplatz einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 und 9 nachzuweisen.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für das erste Ausbildungsjahr und unter laufender Nummer 6 Buchstabe c bis d, laufender Nummer 7 Buchstabe b, laufender Nummer 8 Buchstabe c, laufender Nummer 12 Buchstabe c, laufender Nummer 13 Buchstabe c, laufender Nummer 14 Buchstabe g bis n, laufender Nummer 15 Buchstabe b bis e, laufender Nummer 18 Buchstabe b und laufender Nummer 21 Buchstabe a bis f für das zweite Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung in höchstens sieben Stunden zwei Arbeitsproben anfertigen. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:
Herstellen eines Werkstückes aus Metall durch manuelles und maschinelles Spanen sowie Biegen und
Herstellen eines Werkstückes aus Holz durch manuelles Spanen und unter Anwendung von Holzverbindungen.
Eigenschaften und Verwendung der Werk- und Hilfsstoffe,
Fertigungsverfahren der spanenden und spanlosen Bearbeitung von Hölzern, Metallen und Kunststoffen,
Fügetechniken, insbesondere Löten, Kleben und Holzverbindungen,
Prüftechniken bei Längen, Formen und Oberflächen,
Berechnen von Längen, Winkeln, Flächen, Volumina und Massen,
(2) Der Prüfling soll in der praktischen Prüfung in insgesamt höchstens 14 Stunden zwei Arbeitsproben durchführen und ein Prüfungsstück anfertigen. Als Arbeitsproben kommen insbesondere in Betracht:
Herstellen von Teilen eines Handzuginstruments durch manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstoffen und
Einpassen und Zusammenbauen von Teilen eines Handzuginstruments.
Bei der Anfertigung des Prüfungsstückes sollen Bauteile eines Handzuginstruments hergestellt werden und dabei mindestens vier der folgenden Arbeiten durchgeführt werden:
Ventilieren und Einlegen der Stimmplatten,
Einbauen und Richten der Klaviatur,
Montieren und Richten der Baßmechanik und der Schaltgruppen,
Einbauen der Stimmstöcke,
Fertigstellen und Anbringen des Balges sowie Prüfen auf Luftdichtheit,
Stimmen des Instruments,
Einpassen und Montieren des Verdecks.
Beim Anfertigen des Prüfungsstückes können vorgefertigte Teile verwendet werden. Die Arbeitsproben insgesamt und das Prüfungsstück sollen jeweils mit 50 vom Hundert gewichtet werden.
(3) Der Prüfling soll in der schriftlichen Prüfung in den Prüfungsfächern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. Es kommen Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
Werkstoffe, Werkzeuge, Geräte und Maschinen,
Fertigungsverfahren und Fertigungsplanung,
Klangerzeugung, Musik und Musikinstrumente;
Längen, Flächen, Volumina, Massen, Kräfte und Geschwindigkeiten,
Material- und Energieverbrauch, Material- und Energiekosten,
Fertigungszeiten und -kosten;
Zeichnungen normgerecht anfertigen und lesen,
spezielle Teile von Handzuginstrumenten zeichnen;
Die bisher festgelegten Berufsbilder, Berufsbildungspläne und Prüfungsanforderungen für den Ausbildungsberuf Handzuginstrumentenmacher/Handzuginstrumentenmacherin sind nicht mehr anzuwenden.
Anlage (zu § 5 Abs. 1) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Handzuginstrumentenmacher/zur Handzuginstrumentenmacherin
(Fundstelle: BGBl. I 1997, S. 103 - 108)
1 Berufsbildung
Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungsrechtlichen bzw. personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben
3 Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
Aufgaben des betrieblichen Arbeitsschutzes sowie der zuständigen Berufsgenossenschaft und der Gewerbeaufsicht erläutern
wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Arbeitsschutzgesetze nennen
4 Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
berufsbezogene Vorschriften der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, insbesondere Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und Merkblätter, beachten und anwenden
Gefahren am Arbeitsplatz, insbesondere durch fehlerhaften Umgang mit Betriebs- und Hilfsmitteln, erkennen und berufsbezogene Arbeitssicherheitsvorschriften bei den Arbeitsabläufen anwenden
Verhaltensweisen bei Unfällen und Bränden, insbesondere in elektrischen Anlagen, beschreiben sowie Maßnahmen der Schadensminderung und der Ersten Hilfe einleiten oder veranlassen
Gefahren beim Lagern, Verwenden und Beseitigen gefährlicher Arbeitsstoffe, insbesondere Reinigungs-, Lösungs- und Schmiermittel, beachten
Bestimmungen über gefährliche Arbeitsstoffe und Umweltschutz einhalten
für den ausbildenden Betrieb geltende wesentliche Vorschriften über den Immissions- und Gewässerschutz sowie über die Reinhaltung der Luft nennen
zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen sowie Möglichkeiten der rationellen und umweltschonenden Materialverwendung, insbesondere durch Wiederverwendung und Entsorgung von Werk- und Hilfsstoffen, nutzen
im Ausbildungsbetrieb verwendete Energiearten nennen und Möglichkeiten rationeller Energieverwendung im beruflichen Einwirkungs- und Beobachtungsbereich anführen
5 Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufs sowie Kontrollieren und Bewerten des Arbeitsergebnisses; Qualitätssicherung
Arbeitsschritte unter Beachtung mündlicher und schriftlicher Vorgaben abstimmen und festlegen sowie Arbeitsablauf sicherstellen
Materialbedarf abschätzen und bereitstellen
Arbeitsplatz an Werkbank oder Werkzeugmaschine einrichten
durch ständiges Kontrollieren und Bewerten des Arbeitsergebnisses insbesondere Qualität sichern
6 Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
Skizzen und Stücklisten anfertigen, lesen und anwenden
Grundbegriffe der Normung anwenden
Tabellen, Diagramme, Handbücher und Bedienungshinweise lesen und anwenden
spezielle Merkmale von Instrumenten zeichnerisch darstellen
7 Bestimmen und Zuordnen von Instrumenten
Instrumente mit durchschlagenden Zungen, insbesondere nach musikalischer Funktion und Bauweise, auswählen
Instrumente mit durchschlagenden Zungen im Hinblick auf Konstruktionsmerkmale der Mechanik und Klangerzeugung bestimmen
8 Anwenden von Leimen und Klebern
Leime und Kleber nach ihren Eigenschaften und ihrem Verwendungszweck auswählen
Einzelteile zum Leimen vorbereiten und verleimen
Kanten und Korpusse durch Leimen oder Kleben verbinden
9 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
Eisen- und Nichteisenmetalle unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnen
Holz und Holzwerkstoffe unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnen
Pappe, Leder, Papier und Stoff nach den Eigenschaften unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnen
Hilfsstoffe nach den Eigenschaften unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnen
Kunststoffe im Handzuginstrumentenbau nach den Eigenschaften und dem Verwendungszweck auswählen und produktbezogen verarbeiten
10 Prüfen, Messen und Kennzeichnen
Längen unter Beachtung von systematischen und zufälligen Meßfehlermöglichkeiten messen
mit Winkeln lehren und mit Winkelmessern messen
Bezugslinien, Bohrungsmitten und Umrisse an Werkstücken unter Berücksichtigung der Werkstoffeigenschaften und nachfolgender Bearbeitung anzeichnen
ebene und gewölbte Flächen auf Formgenauigkeit prüfen
11 Anfertigen und Instandhalten von Werkzeugen
Spezialwerkzeuge, insbesondere durch Sägen, Feilen und Schleifen, herstellen und auf Maßgenauigkeit prüfen
Schnittwerkzeuge schärfen
Werkzeuge, insbesondere Reißnadel, Körner und Bohrer, am Schleifblock schärfen
12 Trennen
Hand- und Handhebelschere, insbesondere unter Berücksichtigung des Werkstoffes, der Blechdicke und des Kraftbedarfs, auswählen
Papier, Stoff, Pappe, Leder, Kunstleder und Filz manuell und maschinell schneiden
Feinbleche mit Hand- und Handhebelscheren nach Anriß scheren
13 Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken
Spannzeuge unter Berücksichtigung der Größe, der Form, des Werkstoffs und der Bearbeitung von Werkstücken auswählen und befestigen
Werkstücke mit Spannzeugen, insbesondere unter Beachtung der Werkstückstabilität und des Oberflächenschutzes, ausrichten und spannen
Werkzeuge mittels Spannfutter oder Spannzange spannen und Meißelhalter ausrichten
14 manuelles und maschinelles Bearbeiten von Metallen
Werkzeuge unter Berücksichtigung der Verfahren und der Werkstücke auswählen
Flächen und Formen an Werkstücken aus Nichteisen- und Eisenmetallen glatt, eben, winklig und parallel auf Maß feilen
Bleche, Rohre und Profile aus Nichteisen-, Eisenmetallen und Kunststoffen nach Anriß mit Handbügelsäge trennen
Innen- und Außengewinde an Nichteisen- und Eisenmetallen unter Anwendung der Kühlschmierstoffe mit Gewindebohrern und Schneideisen herstellen
Eisen- und Nichteisenmetalle von Hand nach Schablone biegen
Betriebsbereitschaft der Werkzeugmaschine herstellen
Bohrungen in Werkstücken aus Nichteisen- und Eisenmetallen auf Maßgenauigkeit reiben
Werkzeuge unter Berücksichtigung der Verfahren, der Werkstoffe und der Schneidengeometrie auswählen
Maschinenwerte an Werkzeugmaschinen für Bohr- und Drehoperationen mit Hilfe von Tabellen und Diagrammen bestimmen und einstellen
Bohrungen in Werkstücken aus Nichteisen- und Eisenmetallen unter Beachtung der Kühlschmierstoffe an Bohrmaschinen durch Reiben herstellen
Werkstücke aus Nichteisen- und Eisenmetallen mit unterschiedlichen Drehmeißeln durch Quer-Plan-Drehen und Längs-Runddrehen herstellen
Eisen- und Nichteisenmetalle maschinell nach Zeichnung und Biegeformen biegen
Federn wickeln
Flächen an Werkstücken aus Nichteisen- und Eisenmetallen schaben
15 Fügen
Bauteile mit Schrauben, Muttern und Sicherungselementen unter Beachtung der Reihenfolge und des Anzugsdrehmoments sowie der Werkstoffpaarung verbinden und sichern
Funktion, Maß- und Lagetoleranzen gefügter Bauteile prüfen
Bauteile auf Oberflächenbeschaffenheit der Fügeflächen und Formtoleranz prüfen, sowie in lötgerechter Lage fixieren
Lötwerkzeuge, Lote und Flußmittel nach Eigenschaften und Verwendungszweck auswählen
Bauteile aus Eisen- und Nichteisenmetallen weichlöten
Bauteile aus Eisen- und Nichteisenmetallen hartlöten
16 Auswählen, Bestimmen und Lagern von Hölzern und Holzwerkstoffen
Hölzer nach Eigenschaften, Wirtschaftlichkeit und Verwendungszweck auswählen
Hölzer und Holzwerkstoffe stapeln und lagern
17 Be- und Verarbeiten von Holz und Holzwerkstoffen
Fehler des Holzes erkennen und bei der Bearbeitung berücksichtigen
natürliche und technische Holztrocknung unterscheiden und bei der Verarbeitung der Hölzer die Holzfeuchte beachten
von Holzstäuben ausgehende Gefahren beachten und Maßnahmen für den Gesundheitsschutz ergreifen
Säge-, Hobel-, Schleif-, Bohr-, Stemm-, Raspel- und Feilarbeiten mit Handwerkzeugen ausführen
Holzverbindungen durch Nuten, Zinken und Dübeln herstellen
elektrisch getriebene Maschinen, insbesondere Kreissäge, Bohrmaschine, Schleifmaschine und Hobelmaschine, einrichten und unter Beachtung der Arbeitsschutzvorschriften anwenden
vorgefertigte Bauteile verleimen, verkitten und formen
18 Warten und Pflegen von Betriebsmitteln
Betriebsmittel, insbesondere Maschinen, warten und pflegen
Betriebsstoffe, insbesondere Öle, Kühl- und Schmierstoffe, nach Betriebsvorschriften wechseln oder auffüllen
19 Verarbeiten von Zelluloid
Zelluloid mit Lösungsmittel weich machen und unter Beachtung der von ihnen ausgehenden Gefahren bearbeiten
Zelluloid nach Schablone zuschneiden
Gehäuse von Handzuginstrumenten mit Zelluloid überziehen
Gehäuse ebenschneiden, verputzen, schleifen und schwabbeln
20 Behandeln von Oberflächen
Maßnahmen für den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, insbesondere zur Vermeidung von Emissionen und Abfall, nach Betriebsanweisung ergreifen
Beschichtungsmaterialien sowie Auftrags- und Beschichtungstechniken bei Teilen und Erzeugnissen, insbesondere zur Verwendung in Innenräumen, auswählen sowie nach Verarbeitungsvorschriften anwenden
Eigenschaften und Reaktionen von Lösungsmitteln, Harzen und Farbstoffen beachten
Oberflächen behandeln, insbesondere durch Schleifen, Beizen, Mattieren, Lackieren und Polieren
21 Be- und Verarbeiten von Leder, Pappe, Stoff und Kunstleder zu Bälgen
Werkstoffe zuschneiden, stanzen und zu Balgteilen plissieren
Balgteile aufspannen, kleben und abdichten
Eckenschoner anbringen, pressen und anreißen
Balgstreifen aufkleben
Balgrahmen aufkleben
Balg auf Luftdichtheit prüfen
22 Montieren von Baßmechanik und Schaltgruppen
Bauteile der Baßmechanik aufnieten, Sattel einfädeln sowie Walzen und Akkordschieber einlegen
Baßmechanik einbauen und justieren
Bauteile aufnieten, Schieber montieren sowie Schaltgruppe auf Dichtheit prüfen
Schaltgruppe einbauen und abdichten
23 Montieren und Einbauen der Klaviatur
Klaviatur montieren und einbauen
Ventilklappen untersetzen und justieren
24 Einbauen der Stimmplatten
(§ 4 Nr. 24)
Stimmplatten unter Berücksichtigung von Material und Herstellungsart bearbeiten
Stimmzungen auf Stimmplatten aufnieten
Stimmplatten vorstimmen
Stimmplatten ventilieren und auf dem Stimmstock einwachsen
Stimmstock in Diskant und Baßteil einbauen
25 Stimmen von Instrumenten
(§ 4 Nr. 25)
Grundtöne durch Feilen und Schaben nach Gehör und mit Hilfsmitteln stimmen
Tremolo durch Feilen und Schaben stimmen
26 Endmontage
(§ 4 Nr. 26)
Diskant, Balg und Baßteil bereitstellen und montieren
Verdeck anpassen und montieren
27 Endkontrolle
(§ 4 Nr. 27)
Instrument auf Funktion kontrollieren
musikalische und optische Kontrolle durchführen
28 Reparieren von Handzuginstrumenten
(§ 4 Nr. 28)
Modelle und Bauweisen erkennen und bei der Reparatur berücksichtigen
im Gespräch mit dem Kunden Mängel erfassen, beurteilen und dokumentieren
Reparaturumfang festlegen
Instrument demontieren
Defekte beseitigen
Instrument zusammenbauen und prüfen
1997, 100: BGBl I