Source: http://www.zuhause-aufzack.de/pflegest%C3%A4rkung.html
Timestamp: 2017-06-27 17:17:56
Document Index: 276635532

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 36', '§ 41', '§ 45', '§ 45', '§ 39', '§ 45', '§ 36', '§ 123', '§ 38', '§ 36', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 41', '§ 42', '§ 45']

Pflegestärkungsgesetz 2015 - Ambulanter Pflegedienst Zuhause auf Zack in Dortmund
Informationen vom Pflegedienst Zuhause auf Zack	SACHLEISTUNGEN Pflegestufe 0 = 231 €; Pflegestufe 1 = 468 €; Stufe 2 = 1.144 €; Pflegestufe 3 = 1.612 €; Pflegestufe 3 + Härtefall = 1.995 €n Mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhöhen sich die Beträge in Stufe 1 um zusätzliche 221 € auf 689 € und in Stufe 2 um 154 € auf 1.298 €. PFLEGEGELD Pflegestufe 0 = 123 €; Pflegestufe 1 = 244 €; Pflegestufe 2 = 458 €; Pflegestufe 3 = 728 €; Für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhöhen sich die Leistungsbeträge in Pflegestufe 1 um zusätzliche 72 € auf 316 € und in Pflegestufe 2 um 87 € auf 545 €. Der Kostenersatz für die Beratungseinsätze wird bei Pflegestufe 1 und 2 von 21 € auf 22 € angehoben. In Pflegestufe 3 erfolgt eine Anhebung von 31 € auf 32 €. HÄUSLICHE PFLEGE BEI VERHINDERUNG DER PFLEGEPERSON Die Verhinderungspflege wurde auf 1.612 € angehoben und der Umfang von bislang 28 Tagen auf 42 Tage erweitert worden. Der Leistungsbetrag der Verhinderungspflege kann unter Anrechung auf den für die Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI) zustehenden Leistungsbetrag um bis zu 806 € auf insgesamt 2.418 € erhöht werden. Diese Möglichkeit besteht, soweit noch keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde und die Verhinderungspflege nicht durch Personen erbracht wird, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert sind bzw. mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben. Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege können also nun miteinander kombiniert werden, da eine ähnliche Wahlmöglichkeit auch bei der Kurzzeitpflege eingeräumt wird. HILFSMITTELVERBRAUCH + MASSNAHMEN ZUR VERBESSERUNG DES WOHNUMFELDES Der monatliche Erstattungsbetrag für den Verbrauch von Hilfsmittel wurde von 31 € auf nun 40 € erhöht. Der Zuschuss zur Verbesserung des Wohnumfeldes ist von bislang 2.557 € auf nun 4.000 € angehoben worden. Leben mehrere Pflegebedürftige in der Wohnung, so ist der Gesamtzuschuss auf 16.000 € (bislang 10.288 €) begrenzt. TAGES- UND NACHTPFLEGE Die Leistungsbeträge betragen ab dem 01.01.2015; Pflegestufe 0 (neu) = 231 €; Pflegestufe 1 = 468 €; Pflegestufe 2 = 1.144 €; Pflegestufe 3 = 1.612 €. Für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhöhen sich die Leistungsbeträge in Pflegestufe 1 um zusätzliche 221 € auf 689 € und in Pflegestufe 2 um 154 € auf 1.298 €. Damit gibt es ab 2015 zwischen der Sachleistung nach § 36 SGB XI und der Tagespflege nach § 41 SGB XI keinen Unterschied mehr bezüglich der Leistungshöhe. Eine wesentliche Änderung hat sich hinsichtlich der Anrechnung der Tagespflege auf andere Leistungen ergeben. Ab 2015 kann die Tagespflege ohne Anrechnung auf die Sachleistung bzw. das Pflegegeld bezogen werden. ZUSÄTZLICHE BETREUUNGS- UND ENTLASTUNGSLEISTUNGEN Die Leistungsbeträge der zusätzlichen Betreuungsleistungen wurden angehoben und betragen ab dem 01.01.2015 monatlich 104 € bzw. 208 € (bisher 100 € bzw. 200 €). Im § 45b SGB XI wird darüber hinaus eine eindeutige Regelung geschaffen, wonach eine Erstattung von Aufwendungen im Sinne des § 45b Abs. 1 Satz SGB XI auch erfolgt, wenn für die Finanzierung der Betreuungs- und Entlastungsleistungen Mittel der Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI eingesetzt werden.
Neu ist darüber hinaus, dass Pflegebedürftige, die nicht die Voraussetzungen des § 45a erfüllen (also keine Einschränkung in der Alltagskompetenz haben), ebenfalls zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen können. Die Kosten hierfür werden bis zu einem Betrag in Höhe von 104 € monatlich ersetzt.
Die außerdem wurde eine neue Kombinationsleistung eingeführt. Seit 2015 können 40 % der nach § 36 SGB XI bzw. § 123 SGB XI zustehenden Sachleistungsbeträge auch als niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote in Anspruch genommen werden - und zwar zusätzlich zu den ohnehin bestehenden Ansprüche von 104 € bzw. 208 €. Die Vergütung für ambulante Pflegesachleistungen sind dabei vorrangig abzurechnen. Im Rahmen der Kombinationsleistung nach § 38 SGB XI gilt die Erstattung der Aufwendungen als Inanspruchnahme der Sachleistung. Insofern werden Sachleistungen nach § 36 und die weitergehenden niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote nach dem neuen § 45b Abs. 3 SGB XI bei der Kombinationsleistung gemeinsam dem Pflegegeld gegenübergestellt. Zu beachten ist, dass die niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsleistungen vorrangig aus dem Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen (104 / 208 €) finanziert werden WEITERENTWICKLUNG DER VERSORGUNGSSTRUKTUREN Am 01.01.2015 wurde der der Begriff der "Niedrigschwelligen Entlastungsangebote" ins SGB XI eingeführt. Dabei handelt es sich um Angebote für Pflegebedürftige im Sinne von § 45a mit erheblichem Bedarf an Beaufsichtigung und Betreuung sowie für Pflegebedürftige, die nicht die Voraussetzungen des § 45a, aber mindestens Pflegestufe 1 erfüllen. Die Angebote dienen der Deckung des Bedarfs an Unterstützung im Haushalt, insbesondere bei der hauswirtschaftlichen Versorgung, bei der Bewältigung von allgemeinen oder pflegebedingten Anforderungen des Alltags oder bei der eigenverantwortlichen Organisation individuell benötigter Hilfeleistungen. Sie tragen dazu bei, Angehörige oder andere Nahestehende in ihrer Eigenschaft als Pflegende zu entlasten.
Die Leistungen beinhalten die Erbringung von Dienstleistungen, eine die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten stärkende oder stabilisierende Alltagsbegleitung, organisatorische Hilfestellungen, Unterstützungsleistungen für Angehörige und andere Nahestehende in ihrer Eigenschaft als Pflegende zur Bewältigung des Pflegealltags oder andere geeignete Maßnahmen. Als grundsätzlich förderungsfähige niedrigschwellige Entlastungsangebote kommen insbesondere Agenturen für haushaltsnahe Dienst- und Serviceleistungen, Alltagsbegleiter sowie Pflegebegleite in Betracht. Die Finanzierung dieser Leistungen erfolgt im Rahmen der Ansprüche nach § 45b SGB XI. VERBESSERTE PFLEGELEISTUNGEN FÜR PERSONEN MIT ERHEBLICH EINGESCHRÄNKTER ALLTAGSKOMPETENZ Versicherte mit eingeschränkter Alltagskompetenz ohne gleichzeitiger Pflegestufe (Pflegestufe 0) erhalten ab dem 01.01.2015 folgende Leistungen:
Pflegegeld = 123 € (zuvor 120 €)
Sachleistungen = 231 € (zuvor 225 €)
Tages- und Nachtpflege (§ 41 SGB XI) bis zu 231 € im Monat
Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI) zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen (§ 45b SGB XI) sowie