Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_bei_Gebaeuden_54296_Trier-13098016_3
Timestamp: 2018-06-24 18:57:57
Document Index: 61647341

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 46', '§ 46', '§ 45', '§ 46', '§49', '§ 46', '§ 49', '§ 56', '§ 160']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Trier (ID:13098016)
> DTAD-ID: 13098016
13098016
Beratung im Bereich Brand- und Explosionsschutz und -überwachung , Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Technische Beratung und Konstruktionsberatung
Der Auftrag umfasst Leistungen der Tragwerksplanung und der Bauphysik sowie des Brandschutzes für den Neubau eines Studentenwohnheims mit ca. 120 Zimmern.
E-Mail: ausschreibung@studiwerk.de
Hauptadresse: www.studiwerk.de
Statistik Studierendenwerk Trier
Architekten- und Ingenieurleistungen für die Tragwerksplanung, die Bauphysik und den Brandschutz.
227862-2017
2017/S 113-227862
1.) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV).
Zugelassen werden (Diplom-)Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Architektur, Bauingenieurewesen, Technische Gebäudeausrüstung, Elektrotechnik oder vergleichbarer Qualifikation.
4.) Erklärung zu wirtschaftlichen und/oder rechtliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
5.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV).
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Für die Erstellung der Angebote werden den Bietern keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Angebotsunterlagen.
Der Auftraggeber behält sich vor bei Relevanz für das Wertungsergebnis fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden diese bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen.
1.) Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre für das gesamte Büro des Bieters und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Dipl.-Ing., sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
2.) Erklärung des Bewerbers, durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden vorgelegt wird (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.2.7) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
3.) Beabsichtigt der Bewerber Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, so hat er die vorgesehenen Unterauftragnehmer (sowie den Umfang) zu benennen und für sie und ggf. noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
4.) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
1.) Zwei abgeschlossene Referenzprojekte aus den letzten 6 Geschäftsjahren (ab 2011 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).
1.) Darstellung von mindestens zwei, maximal vier abgeschlossenen Referenzprojekten je Teammitglied (1. Erste/r Projektingenieur/-in (Tragwerksplanung §49ff HOAI), 2. Erste/r Projektingenieur/-in (Bauphysik Anlage 1 HOAI), 3. Erste/r Projektingenieur/-in (Brandschutz) aus den letzten 6 Geschäftsjahren, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).
Die Baufertigstellung der beschriebenen Referenzobjekte darf nicht mehr als 6 Jahre zurückliegen. Ein Referenzprojekt dessen Baufertigstellung länger als 6 Jahre zurückliegt (ab 2011 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung) wird nicht gewertet. Referenzobjekte bei denen der Bau noch nicht fertiggestellt ist, werden ebenfalls nicht gewertet.
— die Referenzprojekte sind in vergleichbarer Größenordnung (anrechenbare Kosten gem. HOAI für die Tragwerksplanung von mind. 100 000 EUR sowie anrechenbare Kosten gem. HOAI für die Bauphysik von mind. 50 000 EUR) mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Schwierigkeit wie unter Ziffer II.2.4. beschrieben,
— dem Bieter wurden mindestens die Leistungsphasen 2-4 (gem. § 49ff HOAI und Anlage 1 HOAI, Ziff. 1.2 ff) beauftragt.
— Die Referenzprojekte wurden in Holzbauweise oder Holz-Hybrid-Bauweise errichtet.
— Projektgegenstand ( kurze, jedoch aussagekräftige Projektdarstellung),
— Netto-Baukosten KG 300-500 gem. DIN 276,
— erbrachte Architekten- und Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung, Bauphysik und des Brandschutzes,
— Honorar (netto) für die vergleichbaren Leistungen
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3) wird nur erreicht, wenn vier Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
2. Erläuterungsbericht zu einem vergleichbaren Projekt des Bewerbers (maximal 3 DIN A4 Seiten)
3. Erläuterungsbericht zur geplanten Projektabwicklung (maximal 4 DIN A4 Seiten).
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXPDYD3YRV7%22
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.vergabe.rlp.de
Andere Tätigkeit: Soziale Dienstleistungen im Hochschulbereich
Die Studierendenwohnanlage Martinskloster, Martinsufer 1-3, 54292 Trier liegt am Ufer der Mosel in der Nähe der Hochschule Trier und verfügt über 220 Zimmer. Die Anlage besteht aus einem ehemaligem Benediktinerkloster und einem Erweiterungsbau aus dem Jahr 1972, die sich um einen Innenhof gruppieren. Das Studierendenwerk Trier beabsichtigt, den bestehenden Erweiterungsbau aus den 70er Jahren abzubrechen und an seiner Stelle einen Neubau mit ca. 120 Zimmern zu errichten. Um eine kurze Bauzeit sicherzustellen und die Auswirkungen auf den durchgehenden Betrieb des Studierendenwohnheims im Altbau zu minimieren ist vorgesehen, den Neubau in Holz-Hybrid Systembauweise zu errichten. Das Studierendenwerk legt dabei größten Wert auf Energieeffizienz und niedrige Betriebskosten des neuen Gebäudes. Der Neubau soll mindestens den Standard KfW 40 erreichen. Für die Ausführung ist vorgesehen, einen Systemanbieter für Holz-Hybrid-Bauweise als Generalunternehmer zu beauftragen. Der Leistungsumfang des Generalunternehmers soll auch die Erstellung der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5 HOAI) und die Anpassung der Planung an die Anforderungen seines Systems umfassen. Die Vergabe der Generalunternehmerleistungen soll auf Grundlage der Genehmigungsplanung und einer ausführlichen funktionalen Leistungsbeschreibung mit Leitdetails erfolgen.
Das Projekt ist in 3 Stufen unterteilt. 1. Planungsphase (HOAI-Leistungsphasen 1-4): Erstellung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Definition der Qualitäten für die funktionale GU-Ausschreibung 2. Vergabephase (HOAI-Leistungsphasen 6-7): Erstellung der funktionalen Leistungsbeschreibung, Vergabeverfahren für GU-Leistungen 3. Generalunternehmerphase (HOAI-Leistungsphasen 5, 8 und 9): Ausführungsplanung des GU, Ausführung der Bauleistungen durch den GU. Das Projekt befindet sich in der Planungsphase. Eine Bauvoranfrage auf Grundlage des Vorentwurfs der Objektplanung wurde gestellt und positiv beschieden.
Der Auftragsumfang umfasst zunächst nur die Planungsphase (HOAI Leistungsphasen 1 bis 4). Verlängerungen sind möglich bei optionaler Beauftragung der Vergabephase (HOAI-Leistungsphasen 6-7) und der Generalunternehmerphase (HOAI-Leistungsphasen 5, 8).
Erste Stufe: Lph. 1 bis 4,
zweite Stufe: Lph. 6 und 7,
dritte Stufe: Lph. 5, 8.
Zudem: Optionale Beauftragung besonderer Leistungen gemäß Leistungsbild.
Die Beauftragung weiterer Leistungen bzw. Stufen besteht als Option ohne Anspruch darauf. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 22.09.2017
Die Angebote sind jeweils bis zum Ende der Angebotsfrist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche entsprechend zu kennzeichnen.
Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. Leitz-Ordner, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
Bei fehlenden Nachweisen und Erklärungen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt wurden, behält sich der Auftraggeber vor, diese gemäß § 56 Abs. 2 VgV mit einer von ihm gesetzten Frist nachzufordern. Bieter können aber nicht darauf vertrauen, dass eine Nachforderung erfolgt.
Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften. Wenn mehrere Bieter den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Angebote nicht ausgeschlossen.
Mit den Bietern, die die Mindeststandards erfüllt haben und deren Eignung anhand der mit dem Angebot eingereichten Unterlagen nachgewiesen wurde, werden ggf. Bietergespräche geführt.
Bekanntmachungs-ID: CXPDYD3YRV7.
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).