Source: https://www.diekmann-rechtsanwaelte.de/news/select_category/fluggastrecht-1/
Timestamp: 2017-11-23 16:38:19
Document Index: 227348928

Matched Legal Cases: ['EuG', '§ 307', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Der EuGH hat entschieden, dass Fluggesellschaften verpflichtet sind, neben dem endgültigen Flugpreis auch die Steuern, Gebühren und sonstigen Zuschläge auszuweisen. Sofern eine Fluggesellschaft Stornierungsgebühren in allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) verlangt, können die nationalen Gerichte diese zudem (in Deutschland nach § 307 BGB) auf Missbräuchlichkeit prüfen und für nichtig erklären....
EuGH | Fluggesellschaft | Flugpreis | Steuern | Gebühren | Zuschläge | Stornierungsgebühren | AGB | Missbräuchlichkeit | Verordnung (EG) Nr. 1008/2008 | Preisfestsetzung | Preisfreiheit | Bearbeitungsgebühren | Verbraucherschutzweiter lesen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass selbst das von der Bundesdruckerrei verschuldete Abhandenkommen eines Reisepasses, der für eine Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika benötigt wird, keinen Fall höherer Gewalt darstellt, der zur Kündigung des Reisevertrages berechtigt.BGH, Urteil vom 16. Mai 2017 - X ZR 142/15 Die Klägerin buchte bei der beklagten Reiseveranstalterin für...
Kündigung | Reisevertrag | höhere Gewalt | Abhandenkommen | Reisepass | Bundesdruckerei | Bundesgerichtshof | BGH | Ereignis weiter lesen
Der EuGH hat entschieden, dass ein Vogelschlag, aufgrund dessen es zu einer Annullierung oder einer großen Verspätung eines Fluges kommt, einen außergewöhnlichen Umstand im Sinne des Fluggastrechteverordnung darstellt, der die ausführende Fluggesellschaft von deren Verpflichtung zur Zahlung einer Entschädigung befreit. Diese Entscheidung ist insoweit überraschend, als der Generalanwalt beim EuGH...
EuGH | Vogelschlag | Flugverspätung | Flugannullierung | Entschädigung | Ausgleichszahlung | Außergewöhnlicher Umstand | Fluggastrechteverordnung | Urteil | Yves Botweiter lesen
Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 20.04.2017, Az. 30 C 2105/16 (71) entschieden, dass eine Maus die in die Kabine eines Flugzeuges gelangt ist, keinen außergewöhnlichen Umstand im Sinne der Fluggastrechteverordnung darstellt, der die Fluggesellschaft von ihrer Verpflichtung einer Entschädigung befreit, wenn der Maus-Vorfall eine Annullierung oder größere Verspätung eines Fluges...
Amtsgericht | Frankfurt am Main | Flugverspätung | Annullierung | Maus | Kabine | Flugzeug | aussergewöhnlicher Umstand | Entschädigung | Ausgleichsanspruch | Schadensersatz | Fluggastrechteverordnungweiter lesen