Source: http://www.derinnenspiegel.de/taxitarife/bayern/st_schweinfurt_tt.php
Timestamp: 2018-09-23 04:20:35
Document Index: 379015187

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 51', '§ 9', '§ 1', '§ 8', '§ 61']

st schweinfurt tt
Infos zu Taxen und Tarifen in Schweinfurt
Taxiordnung Schweinfurt
Das Pflichtfahrgebiet umfasst die Stadt Schweinfurt und den Landkreis Schweinfurt.
(1) Beförderungsleistungen mit Taxen im Pflichtfahrgebiet sind mit Ausnahme der Fahrten nach § 8 mit eingeschaltetem Fahrpreisanzeiger (Taxameteruhr) durchzuführen. Der Fahrpreisanzeiger wird am Einsteigeort des Fahrgastes eingeschaltet. Dies gilt auch bei bestellten Anfahrten im Auftrag des Fahrgastes vom Standplatz der Taxe zum Einsteigeort.
(2) Abweichend von Abs. 1 wird bei Fahrtaufträgen aus dem Landkreis Schweinfurt, wenn die Rückfahrt nicht bis zum Stadtgebiet erfolgt, neben dem Fahrpreis nach § 3 eine Anfahrtsgebühr erhoben. Bei Fahrten von einer Ortschaft des Landkreises Schweinfurt in eine andere Ortschaft des Landkreises Schweinfurt wird immer die niedrigere Anfahrtsgebühr berechnet. Die Anfahrtsgebühr beträgt bei der Anfahrt von Schweinfurt nach (hier nicht abgedruckt - Red.)
Grundgebühr 2,50 EUR (In diesem Betrag ist der Fahrpreis für eine Wegstrecke von 80 m enthalten).
PKW-Tarif (Tarif 1): 2,50 EUR pro Kilometer bis zu einer Wegstrecke von 1 Kilometer (Das entspricht je angefangene 80 m Wegstrecke einem Fahrpreis von 0,20 EUR).
Jeder weitere Kilometer kostet 1,10 EUR je Kilometer (Das entspricht je angefangene 181,1 m Wegstrecke einem Fahrpreis von 0,20 EUR).
Großraum-Tarif (Tarif 2): Für Großraumfahrzeuge mit mindestens 5 Fahrgästen
Grundgebühr 3,70 EUR (In diesem Betrag ist der Fahrpreis für eine Wegstrecke von 125 m enthalten) - 1,60 EUR pro Kilometer Fahrstrecke (Das entspricht je angefangene 125 m Wegstrecke einem Fahrpreis von 0,20 EUR).
(2) Der eingeschaltete Fahrpreisanzeiger weist bei allen Fahrten die Grundgebühr von 2,50 EUR und bei Großraumfahrzeugen mit mindestens 5 Fahrgästen die Grundgebühr von 3,70 EUR aus. Die entsprechende Grundgebühr wird während der Dauer eines Beförderungsauftrages nur einmal berechnet.
(4) Wird eine bestellte Taxe ohne Benutzung aus der Bestellung entlassen, so hat der Auftraggeber ein Entgelt von 3,50 € zu entrichten. Bei Fahrtaufträgen aus dem Landkreis wird zusätzlich die in § 2 Abs. 2 festgesetzte Anfahrtsgebühr erhoben.
Für die Wartezeiten während der Dauer des Beförderungsauftrages werden bei allen Tarifen sowie Großraumfahrzeugen mit mindestens 5 Fahrgästen 18,00 EUR je Stunde berechnet (Das entspricht je 40 Sekunden einer Schalteinheit). Die Vergütung für die Wartezeit ist in dem vom Fahrpreisanzeiger ausgewiesenen Gesamtentgelt enthalten.
(2) Für die Beförderung eines Fahrrades, Kühlschrankes oder eines ähnlich sperrigen Gegenstandes wird ein Zuschlag von 3,00 EUR erhoben.
Beschmutzt ein Fahrgast den Innenraum der Taxe derart, dass eine sofortige Reinigung zur Aufrechterhaltung des Betriebes erforderlich ist, hat er entsprechend Schadenersatz zu leisten. Das Entgelt für den Schadenersatz setzt sich aus den nachgewiesenen Reinigungskosten und der Fahrzeugstandzeit zusammen. Führt das geschädigte Taxiunternehmen die Reinigungsarbeiten selbst durch, hat der Fahrgast einen Betrag von 30,00 EUR zu entrichten. Muss die Reinigung der Taxe von einer Firma durchgeführt werden, so hat der verursachende Fahrgast die von der Firma in Rechnung gestellten Kosten zu tragen.
(1) Bei Störungen des Fahrpreisanzeigers wird der Beförderungspreis nach § 3 Abs. 1 mit der Maßgabe berechnet, dass als Wegstrecke der Unterschied zwischen dem Kilometerstand am Einsteigeort und dem Kilometerstand am Aussteigeort des Fahrgastes gilt.
Fahrten ohne Fahrpreisanzeiger sind nur aufgrund von Sondervereinbarungen für den Pflichtfahrbereich gestattet, die den Vorschriften des § 51 Abs. 2 PBefG entsprechen. Sondervereinbarungen sind der Stadt Schweinfurt anzuzeigen.
§ 9 Abwesenheits- und Unkostenvergütung
Die Vergütung, die dem Fahrer bei Abwesenheit vom Standort über Nacht zu zahlen ist, unterliegt der freien Vereinbarung.
(1) Die Entgelte nach §§ 1 bis 7 und § 8 sind gleichmäßig anzuwenden. Sie dürfen weder über– noch unterschritten werden.
(2) Der Fahrgast muss den vom Fahrpreisanzeiger ausgewiesenen Beförderungspreis jederzeit ablesen können. Bei Dunkelheit ist der Fahrpreisanzeiger zu beleuchten.
(3) Dem Fahrgast ist auf Verlangen eine Quittung auszuhändigen, die folgende Angaben enthalten muss:
(4) Der Taxifahrer hat den kürzesten Weg zum Fahrtziel zu wählen, es sei denn, dass der Fahrgast etwas anderes bestimmt.
Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieser Verordnung können gemäß § 61 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 2 des PBefG als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00 EUR geahndet werden.
Schweinfurt, 26.06.2002