Source: https://faktum.at/category/reiseverkehr/taxi/
Timestamp: 2020-07-16 16:13:24
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Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

Das finnische Unternehmen MaaS Global hat bereits im Jahr 2015 die Mobilitäts-App Whim ins Leben gerufen. Sie ist in Städten wie Helsinki, Antwerpen, Singapur und Tokyo aktiv. Jetzt startet die Anwendung für verschiedene private und öffentliche Verkehrsmittel auch in Wien. Mit Whim können in Wien Fahrten mit den Wiener Linien, Taxi 31300, TIER, Hertz und dem City Airport Train gebucht werden. Der Vorteil für den User ist, dass zum gewünschten Ziel mehrere Routen und verschiedene Verkehrsmittel angeboten werden. Der Nutzer der App kann also, um von A nach B zu gelangen, unterschiedliche Transportmittel (z.B. U-Bahn und E-Scooter von TIER) verwenden, zahlt aber die ganze Fahrt über die App. Für Touristen beginnt es beispielsweise mit der Benutzung des City Airport Trains.
Zusätzlich bekommen alle Kunden von Whim in Wien mit dem Promo-Code „Vienna5“ in der App ein Fahrtguthaben von fünf Euro für TIER-Scooter, mit dem die nächsten fünf Fahrten entsperrt werden können. Der Code ist bis 30. Juni 2020 gültig, und das Guthaben ist bis 31. Dezember 2020 einlösbar.
In Finnland, wo die Whim-App startete, ist man noch einen Schritt weiter: In Helsinki können um 499 Euro pro Monat bereits öffentliche Verkehrsmittel, City Bikes, Mietautos, Taxis und E-Scooter nahezu unlimitiert zur Flat Rate genutzt werden.
OGH: Uber braucht Reisebürolizenz
Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat in einem jüngsten Urteil festgestellt, dass der Fahrdienstvermittler Uber eine Reisebürolizenz in Österreich benötigt. Die Uber B.V. hatten ihren Betrieb in Österreich im Juli 2019 eingestellt hat. Seitdem wird die Fahrdienstvermittlung in Österreich von der Uber Austria GmbH mit einer Reisebürolizenz betrieben.
„Für die Vermittlung von (durch andere Verkehrsunternehmen durchzuführenden) Personenbeförderungen ist eine Gewerbeberechtigung für das Reisebürogewerbe erforderlich“, erklärte der OGH. Die Wiener Taxifunkzentrale 40100 und das US-Unternehmen Uber liefern sich seit Jahren einen Rechtsstreit. Uber zeigte sich mit dem OGH-Urteil zufrieden. „Die aktuelle Entscheidung bestätigt, dass die von Uber vorgenommenen Anpassungen und damit das aktuelle Geschäftsmodell im Einklang mit den gewerberechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich stehen“, hieß es am Freitag (7.2.) in einer Stellungnahme.
Ein Nebensatz des OGH-Entscheids zeigt, wie lukrativ der heimische Markt für Uber ist. „Derzeit sind in Wien 2.800 Mietwägen unterwegs, die für die Beklagte Fahrten durchführen. Die Beklagte erzielt am österreichischen Markt einen Gewinn von monatlich 1,5 Mio. EUR“, heißt es in der OGH-Urteilsbegründung (4Ob206/19a).
Allerdings ist nach wie vor offen, wie es mit Uber in Österreich weitergeht, da es ab September 2020 nur mehr vom Gesetz her ein PKW-Personenbeförderungsgewerbe geben wird. In der Bestimmung sind einheitliche Tarife für Taxi und Mietwagen und ein verpflichtender Taxischein für alle vorgesehen.
https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/07/AAA4505-1.jpg 1000 1500 tl https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/07/faktum-web-3-300x115.jpg tl2020-02-07 14:36:522020-02-07 14:36:52OGH: Uber braucht Reisebürolizenz
Regelwerk für autonome Flugtaxis fehlt noch
Für die derzeit in Entwicklung befindlichen pilotenfreien Lufttaxis muss in Europa ein Regelwerk geschaffen werden. Bis wann genau die Regulierung steht, ist noch unklar. „Das lässt sich derzeit nicht wirklich konkret beantworten, weil hier noch einige Fragen offen sind“, hieß es von der Luftfahrtaufsichtsbehörde Austro Control auf APA-Anfrage.
Zuständig für die Entwicklung des Lufttaxi-Regulativs ist die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA). Derzeit liegen laut Austro Control „einige Anträge“ für Erprobungsbewilligungen in Österreich für unbemannte Luftfahrzeuge vor. „Die Verfahren dazu sind im Laufen und befinden sich derzeit in der Phase eines Safety und Risk-Assessments.“
Der oberösterreichische Flugzeugkomponentenhersteller FACC mit chinesischen Eigentümern und das chinesische Technologieunternehmen EHang entwickeln gemeinsam ein pilotenfreies E-Lufttaxi. Die Serienproduktion soll 2020 starten. Den ersten Testflug in Österreich absolvierte das von FACC produzierte autonome EHang-Luftfahrzeug im April in der Wiener Generali Arena. Die Linz AG will 2020 gemeinsam mit FACC und EHang über der Stadt mit einer Teststrecke für E-Lufttaxis starten.
Pilotenfreie Luftfahrzeuge würden nicht Autos, Busse oder Züge ersetzten, aber eine Transportalternative bieten, sagte FACC-Chef Robert Machtlinger bei der Digitalisierungskonferenz Darwin’s Circle am Donnerstag in Wien. „Es wird eine Ergänzung sein.“ Machtlinger sieht großes Potenzial für autonome Lufttaxis vor allem in dicht besiedelten Millionenstädten.
EHang rührt derzeit weltweit die Werbetrommel für seinen autonomen Multicopter. Die Betriebskosten seien im Vergleich zu Helikoptern deutlich niedriger, sagte EHang-Manager Felix Lee bei der Darwin’s-Circle-Konferenz. In China betreibe man bereits Teststrecken in größeren Städten. In Malaysia gebe es großes Interesse, Inseln mit autonomen Luftfahrzeugen zu verbinden.
Rund 300.000 Euro kostet das 360 Kilo schwere, mit 16 Elektromotoren und 16 Rotoren ausgestattete autonomes EHang-Fluggerät, das zwei Personen befördern kann. Die Akkus für diese achtarmige Drohne reichen für rund 50 Kilometer.
Noch zahlreiche Fragen offen
Für den Betrieb von autonomen Luftfahrzeugen in Europa wird laut Austro Control ein eigenes Verkehrsmanagementsystem benötigt und dazu wird auf europäischer Ebene derzeit geforscht. Die unbemannten Fluggeräte sollen sich zunächst in einer Höhe von bis zu 120 Metern bewegen. Laut Austro-Control sind noch zahlreiche Fragen offen, unter anderem zu Start-, Lande- und Sperrzonen und Betriebszeiten sowie der Erkennung von Hindernissen und anderen Verkehrsteilnehmer.
Ab dem Jahr 2035 soll laut dem Zeitplan der Europäischen Kommission die volle Integration von unbemannten Luftfahrzeugen in den kontrollierten Luftraum mit bemannter Luftfahrt abgeschlossen sein. Ab 2022 soll es Unterstützungsdienstleistungen für den Drohnen-Flug geben, etwa Flugplanung, Flugbewilligungen und -freigaben und dynamische Luftrauminformationen. Später sollen dann ab 2027 Services wie Kollisionsvermeidung und Kapazitätsmanagement in hochfrequentierten Gebieten folgen.
https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/09/4.jpg 779 1700 tl https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/07/faktum-web-3-300x115.jpg tl2019-09-20 12:54:262019-09-20 13:35:57Regelwerk für autonome Flugtaxis fehlt noch
Erster Test mit Flugtaxi war erfolgreich
Am Samstag (14.9.) flog ein als mögliches Flugtaxi gedachter Ultraleicht-Hubschrauber des deutschen Start-ups Volocopter erstmals vor Publikum in einer europäischen Stadt. Der Ultraleicht-Hubschrauber, der mit seinen 18 Rotoren aussieht wie eine Mischung aus Hubschrauber und Drohne, wird mit Strom angetrieben, verursacht also in der Stadt keine Abgase und ist deutlich leiser als normale Helikopter.
Bei dem Test am Samstag drehte das Fluggerät gut vier Minuten lang vor dem Mercedes-Museum in Stuttgart seine Runden. Der Volocopter flog dabei ohne Passagiere. Ein Pilot steuerte das Fluggerät vom Boden aus auf etwa 30 Meter Höhe und blieb etwa 100 Meter vor den etwa 12.500 Zuschauern in der Luft stehen.
Daimler-Chef Ola Källenius hält fliegende Taxis für eine Lösung der Verkehrsprobleme in den Städten. Er sei überzeugt, dass das Stauproblem auf bestimmten Strecken auf diese Art und Weise gelöst werden könne, sagte er am Samstag. Der Autobauer ist an dem Bruchsaler Start-up beteiligt. Insgesamt hat das Start-Up bisher 85 Millionen Euro von Investoren eingesammelt.
Wann allerdings tatsächlich Flugtaxis in Innenstädten unterwegs sein werden, ist noch völlig offen. Der Flughafen Frankfurt prüft gemeinsam mit Volocopter, wie das drohnenähnliche Verkehrsmittel in den Flughafenbetrieb integriert werden kann. Für einen kommerziellen Betrieb mit Passagieren – auch mit Pilot – fehlt Volocopter bisher noch die Genehmigung. Als nächstes sind Testflüge in Singapur geplant. Unter welchen Bedingungen – ob autonom oder mit Pilot – ist noch nicht bekannt.
16. September 2019 / tl
https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/09/VoloCity_takes_off_into_night.jpg 1017 1800 tl https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/07/faktum-web-3-300x115.jpg tl2019-09-16 11:18:402019-09-16 11:55:02Erster Test mit Flugtaxi war erfolgreich
© GoCubaGo
Mobilitätsangebot auf Kuba aus Österreich
Da Uber wegen den US-Sanktionen auf Kuba nicht tätig sein darf, hat die Wiener Agentur echonet communication für Kuba die Mobilitätsplattform „GoCubaGo“ ausgearbeitet. Über diese Website können vor allem Touristen Flughafen-Transfers oder andere Punkt-zu-Punkt-Fahrten im Voraus buchen. Die Buchungen erfolgen, da die Zahlungsabwicklung mit Kreditkarten auf dieser Insel nur beschränkt möglich ist, über PayPal. Denn nur so muss der in Havanna ankommende Gast nicht sofort eine Fahrt in der lokalen Touristenwährung Peso Convertible (CUC) bezahlen. Diese kann nämlich erst am Flughafen, nicht aber im Ausland, gewechselt werden. Das führt unter Umständen zu längeren Wartezeiten bei den Wechselstuben des Airports. Da die Taxipreise laut der Presseinformation in dem Karibikstaat zudem sehr volatil sind und sich nach dem Passagieraufkommen richten, ist ein System mit fixen und transparenten Preisen sinnvoll. Das bietet die neue Plattform „GoCubaGo“.
Da Kuba nur über eine eingeschränkte Mobilfunk-Abdeckung und über einen beschränkten Internetzugang verfügt, arbeitet „GoCubaGo“ mit einer lokalen Clearingstelle, um die Fahrten zu disponieren. Das Service ist in den Sprachen Englisch, Deutsch und Spanisch, teilweise auch in Niederländisch, Russisch, Italienisch, Französisch und Koreanisch buchbar.
Echonet communication ist 1999 in Wien gegründet worden. Die Agentur ist seit 2004 eine eigene GmbH und seit 2013 eigentümergeführt. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Internetauftritte und E-Commerce-Portale. Zu den Spezialgebieten zählen zudem barrierefreie, behindertengerechte Internet- und Onlineanwendungen und Suchmaschinenoptimierung.
27. August 2019 / tl
https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/08/01_GoCubaGo-Taxi-c-GoCubaGo.jpg 956 1700 tl https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/07/faktum-web-3-300x115.jpg tl2019-08-27 17:30:192019-08-28 08:38:08Mobilitätsangebot auf Kuba aus Österreich
Einheitliche Tarife für Taxi und Mietwagen
Mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Teilen von JETZT hat der Nationalrat am Mittwoch die Zusammenlegung von Taxi- und Mietwagen-Gewerbe („Lex Uber“) beschlossen. Ab September 2020 gibt es nur noch ein einheitliches „Personenbeförderungsgewerbe mit Pkw“. Eckpunkte der Reform sind einheitliche Tarife für Taxi und Mietwagen und ein verpflichtender Taxischein für alle.
Derzeit bestehen deutliche Unterschiede: Im Taxigewerbe gibt es fixe Preise mit Fahrpreisanzeiger (Taxameter), bei Mietwägen kann der Preis derzeit noch frei vereinbart werden. Mietwagenfirmen können damit deutlich niedrigere Preise anbieten als Taxis. Der US-Fahrdienstanbieter Uber arbeitet in Österreich mit Mietwagenfirmen zusammen und schließt nun einen Komplettrückzug aus Österreich im kommenden Jahr nicht aus.
Karl Ramharter, Obmann des Taxiverbands, meint dazu: „Jetzt müssen auch Lenker von Mietwagen entsprechend qualifiziert sein. Die Taxilenkerprüfung umfasst immerhin eine Ausbildung in Ortskunde, Fragen zur STVO, zum KFG, zur Betriebsordnung und zu den einschlägigen Sozialgesetzen. Und die Kontrolle der Vertrauenswürdigkeit im fünfjährigen Abstand – auch hinsichtlich unverhältnismäßig vielen Verkehrsdelikten – bringt Sicherheit.“
Laut einem aktuellen Bericht vom Standard (vom 4. Juli) ist das Reformvorhaben vor dem Verfassungsgerichtshof nach Meinung des Verfassungsrechtsexperten Gerhard Strejcek von der Universität Wien noch nicht gesichert. „Wenn der Gesetzgeber eine bestehende Erwerbstätigkeit in der Substanz zerstört, wird das Grundrecht auf Erwerbsfreiheit verletzt“, sagt Strejcek im Standard. Die Chancen für einen erfolgreichen Antrag beim VfGH schätzt der Jurist als „nicht schlecht“ ein.
Bereits letzte Woche startete Uber mit dem Vorarlberger Start-Up-Unternehmen Holmi eine Onlinepetition für „faire Wettbewerbschancen für alle Mobilitätsanbieter“. Laut deren Angaben haben bereits 41.000 Personen diese Petition unterschrieben.
https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/07/AAA4505-1.jpg 1000 1500 tl https://faktum.at/wp-content/uploads/2019/07/faktum-web-3-300x115.jpg tl2019-07-04 12:03:532019-07-04 12:03:53Einheitliche Tarife für Taxi und Mietwagen
© your-now.com
Mytaxi heißt ab sofort Free Now
Der Taxianbieter Mytaxi wird ab sofort zum Mobilitätsdienstleister Free Now. „Es ist nicht mehr nur Taxi, was wir anbieten“, sagte Sarah Lamboj, Geschäftsführerin von nunmehr Free Now. Noch heuer sollen die E-Scooter Hive in die App eingebunden werden.
In der Free-Now-App sollen künftig auch weitere Services angeboten werden. Die App muss nicht neu installiert werden. Der Wechsel erfolgt per Update. Aktuell fahren über 1.000 Taxler in Wien und über 200 in Salzburg für Free Now. Sie zahlen 15 Prozent vom Fahrpreis pro Fahrt an das Unternehmen, können aber auch bei anderen Vermittlern tätig sein, hieß es von Free Now.
Mytaxi wurde 2009 gegründet und ist seit 2011 in Österreich tätig. 2014 wurde die Taxivermittler-App von Daimler übernommen und ist nun Teil von Free Now, das aus dem Joint Venture von BMW und Daimler hervorgegangen ist. Insgesamt ist Free Now mit über 100.000 Fahrern in 9 Ländern vertreten.
Zu der Mobilitätsschmiede der beiden Autobauer gehören auch Share Now, mit den Marken Car2Go und Drive Now, Reach Now, Park Now und Charge Now. Die langfristige Vision sei eine einzige App für alle Mobilitätsdienste, auch Öffis. Über die soll dann gebucht und bezahlt werden können. „Der Kunde will keine 10 Apps haben“, so Lamboj.
Für die letzte Meile sei deshalb der Leihroller-Service Hive an Bord. Dieser ist 2018 in Lissabon gestartet, mittlerweile sind tausende Scooter in 6 Städten unterwegs. In Österreich sind die Roller derzeit nur in Wien verfügbar, man wolle aber auch in andere Städte expandieren, so Hive-Expansionschef, Thiago Ibrahim, am Dienstag. Einen konkreten Zeitpunkt nannte er nicht.
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© Nicolas Zangerle
Flugtaxis sollen künftig in Kärnten abheben
Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) sagte dazu: „Kärnten hebt als Mobilitäts-Innovationsregion ab“. Die ersten Passagierdrohnen könnten in Kärnten „in einigen Monaten“ zu Showzwecken abheben. Angedacht ist auch der allgemein zugängliche Einsatz als Flugtaxi. Dafür dürften die Genehmigungsverfahren auf nationaler wie auf EU-Ebene aber noch zwei bis drei Jahren dauern, sagte Albert Kreiner, Leiter der Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Mobilität in der Kärntner Landesregierung.
Lufttaxi über den Wörthersee zum Pyramidenkogel / © Martin Steinthaler | tinefoto.com
Einsatzorte wären möglicherweise Pörtschach oder der Klagenfurter Flughafen oder auch das Logistikzentrum Fürnitz. Ein Flug mit dem Lufttaxi soll dann nicht mehr kosten als eine reguläre Taxifahrt. Geschäftsmodelle müssten aber ebenfalls erst entwickelt werden, genau so wie die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden muss.
Passagierdrohnen aus Ried
Gebaut werden die mit 16 Propellern ausgestatteten Passagierdrohnen von der Firma FACC in Ried im Innkreis, deren Partner das chinesische Unternehmen eHang ist. Das aktuelle Modell, mit einem Wert von rund 300.000 Euro, hat zwei Sitzplätze und kann maximal 260 Kilogramm Last transportieren, erklärte Managing Director Felix Lee. Die Flugdauer betrage maximal 30 Minuten, mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde könne in der Zeit eine Strecke von 50 bis 70 Kilometern zurückgelegt werden. Der Elektroantrieb mache dabei soviel Lärm wie ein Staubsauger, so Lee. Die reguläre Ladezeit betrage zwei Stunden. Nachtflüge seien kein Problem, sagte Lee, mit Schneefall und starkem Regen komme das Fluggerät aber nicht zurecht. In drei chinesischen Städten seien derzeit 20 bis 30 Geräte im Testeinsatz. Testeinsätze gebe es unter anderem auch in den USA, in Kanada, in Katar und in den Niederlanden. Auch in Linz ist eine Teststrecke geplant.
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