Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/arbmdfangausbv
Timestamp: 2019-12-09 02:57:20
Document Index: 143965974

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

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Auf Grund des § 4 Absatz 1 in Verbindung mit § 5 des Berufsbildungsgesetzes, von denen § 4 Absatz 1 durch Artikel 232 Nummer 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Ausbildungsberuf des Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen und der Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen wird nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.
§ 3 Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild
(1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 1, Sachliche Gliederung) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit). Eine von dem Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2, Zeitliche Gliederung) abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen und zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
Kundenorientierte Kommunikation:
Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation,
Klärung des Kundenanliegens,
Rechtsanwendungen;
Dienstleistungen des Arbeitsmarktausgleichs und der sozialen Sicherung:
Anliegensteuerung,
Beratung und Vermittlung sowie Integration,
Leistungen zur Förderung des Arbeitsmarktausgleichs,
Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch,
Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht;
Interne Dienstleistungen:
Personalsachbearbeitung,
Controlling und Finanzen;
Stellung, Rechtsform, Kernaufgaben und Organisationsstruktur,
Organisationsziele, Qualitäts- und Prozessmanagement,
Markt- und Wettbewerbssituation,
Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften,
Umweltschutz und nachhaltiges Handeln;
Arbeits- und Selbstorganisation,
Datenschutz und Datensicherheit.
§ 4 Durchführung der Berufsausbildung
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in Prüfungen nach den §§ 5 und 6 nachzuweisen.
(4) Zur Ergänzung der betrieblichen Berufsausbildung sind die im Ausbildungsrahmenplan bezeichneten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in einer überbetrieblichen Ausbildung von bis zu 16 Wochen systematisch zu vermitteln und zu vertiefen. Hierfür kommen insbesondere Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in Betracht, die nicht in allen Ausbildungsbetrieben vermittelt werden können. Die überbetriebliche Ausbildung ist inhaltlich und zeitlich mit dem Berufsschulunterricht abzustimmen.
§ 5 Zwischenprüfung
(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll zum Anfang des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Geschäftsprozesse der Leistungen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch,
Steuerung von Kundenanliegen
(4) Für den Prüfungsbereich Geschäftsprozesse der Leistungen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch bestehen folgende Vorgaben:
Beratungs- und Vermittlungsdienstleistungen darstellen,
arbeitsmarktpolitische Ziele der Leistungen zur Förderung des Arbeitsmarktausgleichs darstellen und
Ansprüche der sozialen Sicherung prüfen
(5) Für den Prüfungsbereich Steuerung von Kundenanliegen bestehen folgende Vorgaben:
Anliegen von Kunden klären,
Geschäftsprozesse kundenorientiert einleiten und
adressaten- und situationsgerecht kommunizieren
der Prüfling soll eine Gesprächssimulation durchführen;
die Prüfungszeit beträgt höchstens 15 Minuten.
§ 6 Abschlussprüfung
(1) Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen.
Arbeitsmarktbezogene Geschäftsprozesse,
Prozesse der Leistungsgewährung,
(3) Für den Prüfungsbereich Arbeitsmarktbezogene Geschäftsprozesse bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er Sachverhalte rechtlich beurteilen sowie kundenorientiert unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit bearbeiten kann;
dem Prüfungsbereich sind folgende Gebiete zugrunde zu legen:
Vorgänge der Beratung und Vermittlung sowie Integration,
Leistungen zur Förderung des Arbeitsmarktausgleichs;
(4) Für den Prüfungsbereich Prozesse der Leistungsgewährung bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er Sachverhalte der Leistungsgewährung rechtlich beurteilen sowie kundenorientiert unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit bearbeiten kann;
(5) Für den Prüfungsbereich Kundenkommunikation bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er Kundenanliegen erkennen, Lösungswege entwickeln und begründen sowie adressaten- und situationsgerecht kommunizieren kann; dabei soll er zeigen, dass er berufsspezifische Informationen einbeziehen und Arbeitsmittel zielgerichtet einsetzen kann;
der Prüfling soll eine Gesprächssimulation und hierüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch durchführen;
die Prüfungszeit beträgt höchstens 30 Minuten, die Vorbereitungszeit für den Prüfling höchstens 15 Minuten.
(6) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;
(7) Die Prüfungsbereiche sind wie folgt zu gewichten:
Arbeitsmarktbezogene Geschäftsprozesse 25 Prozent,
Prozesse der Leistungsgewährung 35 Prozent,
Kundenkommunikation 30 Prozent,
Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent.
(8) Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen
in mindestens drei der Prüfungsbereiche mit mindestens „ausreichend“ und
(9) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2:1 zu gewichten.
§ 7 Bestehende Berufsausbildungsverhältnisse
Diese Verordnung tritt am 1. August 2012 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsförderung vom 15. April 1999 (BGBl. I S. 739), die durch Artikel 55 des Gesetzes vom 24. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2954) geändert worden ist, außer Kraft.
Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1 Satz 1)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen und zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1209 - 1212)
– Sachliche Gliederung –
1 Kundenorientierte Kommunikation
(§ 3 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 1)
1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation
(§ 3 Absatz 2 Abschnitt A
Nummer 1.1)
eigene Rolle als Dienstleister und die kommunikativen Anforderungen im Kundenkontakt verstehen
Grundsätze der Kommunikation, Argumentationsstrategien und Gesprächstechniken adressaten- und situationsgerecht anwenden
Informationen aufbereiten und adressatengerecht kommunizieren
1.2 Klärung des Kundenanliegens
Nummer 1.2)
Anliegen und unterschiedliche Lebenslagen von Kunden erkennen und darauf angemessen reagieren
Möglichkeiten der Aufgabenerledigung den Kunden nachvollziehbar aufzeigen
aus mündlichen und schriftlichen Informationen den wesentlichen Sachverhalt ermitteln, Lösungsvorschläge entwickeln und weitere Handlungsschritte einleiten
1.3 Konfliktmanagement
Nummer 1.3)
Konflikte erkennen, analysieren, versachlichen und dabei emotionale Momente berücksichtigen
Konfliktlösungsstrategien anwenden
2 Rechtsanwendungen
(§ 3 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 2)
Rechtsgrundlagen bei der Wahrnehmung der Fachaufgaben anwenden; sich in neues Recht einarbeiten
Sachverhalte unter Tatbestandsmerkmale subsumieren und Rechtsfolgen feststellen
Rechtsfolgen bei der Erteilung von Auskünften beachten
Bearbeitungsreife von Vorgängen herstellen und Vorgänge abschließend bearbeiten oder weiterleiten
Bescheide erlassen
Rechtmäßigkeit von Verwaltungsakten und Möglichkeiten der Fehlerbeseitigung prüfen
Rechtsbehelfe hinsichtlich Form- und Fristeinhaltung prüfen, zur Niederschrift aufnehmen und weiterleiten
bei Leistungsmissbrauch und Ordnungswidrigkeiten erforderliche Maßnahmen veranlassen
3 Dienstleistungen des Arbeitsmarktausgleichs und der sozialen Sicherung
(§ 3 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 3)
3.1 Anliegensteuerung
Nummer 3.1)
bei Anträgen, Anzeigen und Erklärungen die örtliche und sachliche Zuständigkeit prüfen, Anliegen weiterleiten
Anliegen abschließend klären
Geschäftsprozesse kundenorientiert einleiten
3.2 Beratung und Vermittlung sowie
Nummer 3.2)
Kunden über das Beratungs- und Vermittlungsangebot und die entsprechenden Dienstleistungen informieren, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und dabei besondere Personengruppen berücksichtigen
Kunden über das Verfahren der Vermittlung sowie dessen rechtliche Auswirkungen informieren
Kunden bei der Nutzung von Möglichkeiten zur Selbstinformation unterstützen
Unterlagen vorbereiten, Kundendaten erfassen, Kunden über Formen ihrer Mitwirkung informieren
3.3 Leistungen zur Förderung des
Arbeitsmarktausgleichs
Nummer 3.3)
Kunden arbeitsmarktpolitische Ziele der Leistungen zur Förderung des Arbeitsmarktausgleichs erläutern
Antragsformulare vorbereiten und Kunden den Verfahrensablauf darstellen
allgemeine Anspruchs- und Fördervoraussetzungen prüfen
über Anträge entscheiden
Zahlungen veranlassen und gegenüber den Kunden begründen
3.4 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch
Nummer 3.4)
Kunden über Bedeutung und Zielsetzung von Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch informieren
Ansprüche prüfen, leistungsbeeinflussende Tatbestände feststellen
sich in dokumentierte Fälle einarbeiten, Bestandsarbeiten ausführen
3.5 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht
Nummer 3.5)
Kunden über Bedeutung und Zielsetzung von Leistungen der sozialen Sicherung nach Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie des Familienleistungsausgleichs informieren
4 Interne Dienstleistungen
(§ 3 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 4)
4.1 Personalsachbearbeitung
Nummer 4.1)
Personalangelegenheiten bearbeiten und dabei arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen sowie tarifliche und betriebliche Regelungen anwenden
Beteiligungsrechte beachten
Auskünfte zu Personalangelegenheiten erteilen
Maßnahmen der Personalrekrutierung, Personalentwicklung und Qualifizierung administrativ bearbeiten
4.2 Controlling und Finanzen
Nummer 4.2)
Zweck, Zustandekommen und Gliederung des Haushaltes beschreiben sowie Rechts- und Verfahrensvorschriften zur Haushaltsführung anwenden
Finanzierungsquellen des Ausbildungsbetriebes unterscheiden
Buchungs- und Zahlungssysteme anwenden
Controlling als Informations- und Steuerungsinstrument begreifen und das eigene Handeln an geschäftspolitischen Zielen, insbesondere an Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit, ausrichten
Zweck und Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung im Ausbildungsbetrieb begreifen
Abschnitt B: Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(§ 3 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 1)
1.1 Stellung, Rechtsform, Kernaufgaben und Organisationsstruktur
(§ 3 Absatz 2 Abschnitt B
Stellung des Ausbildungsbetriebes im System der sozialen Sicherung erfassen
Rechtsformen und Kernaufgaben von Ausbildungsbetrieben unterscheiden
Aufgaben der für den Ausbildungsbetrieb wichtigen Institutionen sowie Organisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer berücksichtigen
Bedeutung, Gliederung, Zusammensetzung und Aufgaben der zuständigen Organe unterscheiden
Aufbau- und Ablauforganisation beachten
1.2 Organisationsziele, Qualitäts- und Prozessmanagement
Organisationsziele und Geschäftsprozesse berücksichtigen
Bedeutung von Qualitätssicherung und Kundenzufriedenheit erkennen
Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung von Qualitätsstandards und wirtschaftlichem Ressourceneinsatz reflektieren und kundenorientiert gestalten
1.3 Markt- und Wettbewerbssituation
Stellung des Ausbildungsbetriebes im Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern beachten und das Handeln danach ausrichten
Marketing als Wettbewerbsfaktor und Element der Kundenorientierung bewerten und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zielgruppenorientiert einsetzen
1.4 Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften
Nummer 1.4)
betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichen
gesetzliche, tarifliche und betriebliche Arbeitszeitregelungen beachten
Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte personalvertretungsrechtlicher Organe nutzen
Positionen der eigenen Entgeltabrechnung verstehen
Bedeutung des lebenslangen Lernens für die berufliche und persönliche Entwicklung sowie die beruflichen Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten begreifen
Nummer 1.5)
Maßnahmen zur Stressbewältigung anwenden
1.6 Umweltschutz und nachhaltiges Handeln
Nummer 1.6) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
2 Arbeitsorganisation
(§ 3 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 2)
2.1 Arbeits- und Selbstorganisation
Nummer 2.1)
Lernformen der beruflichen Bildung und Lernstrategien anwenden
Arbeits- und Organisationsmittel effektiv und effizient nutzen
Möglichkeiten funktionaler und ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung nutzen
Instrumente der Projektarbeit anwenden
die eigene Arbeit systematisch und qualitätsbewusst planen, durchführen und kontrollieren
2.2 Teamarbeit und Kooperation
Nummer 2.2)
Aufgaben im Team planen, durchführen und reflektieren
Informationen über Arbeitsergebnisse austauschen und nutzen
interne Informationsprozesse teamübergreifend gestalten
2.3 Interkulturelle Kompetenz
Nummer 2.3)
kulturelle Hintergründe und sozioökonomische Situationen berücksichtigen
fremdsprachige Fachbegriffe anwenden
einfache Auskünfte in einer Fremdsprache erteilen
2.4 Informations- und Kommunikationssysteme
Nummer 2.4)
Standardsoftware und betriebsspezifische Software anwenden
Informations- und Kommunikationssysteme adressatengerecht einsetzen
Informationsquellen zielgerichtet und sachgerecht auswählen, auswerten und Ergebnisse aufbereiten
2.5 Datenschutz und Datensicherheit
Nummer 2.5)
gesetzliche und betriebliche Vorschriften des Datenschutzes, insbesondere hinsichtlich der Sozialdaten, einhalten
betriebliche Vorschriften der Datensicherheit einhalten
Anlage 2 (zu § 3 Absatz 1 Satz 2)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen und zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1213 - 1215)
– Zeitliche Gliederung –
Die nachfolgende zeitliche Gliederung nennt die Zeiträume des Abschnittes B nach § 3 Absatz 2, in denen die jeweiligen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erstmals schwerpunktmäßig vermittelt werden sollen; in der Regel ist eine Fortführung oder Vertiefung zum Erreichen der beruflichen Handlungsfähigkeit erforderlich. Die Fortführung der Inhalte des Abschnittes A nach § 3 Absatz 2 ist, abweichend davon, in den nachfolgend aufgeführten Zeiträumen in den jeweiligen Ausbildungsjahren gesondert dargestellt.
Während der gesamten Ausbildungszeit sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen aus § 3 Absatz 2
Abschnitt B Nummer 2.3 Interkulturelle Kompetenzen, Lernziel b,
Abschnitt B Nummer 2.4 Informations- und Kommunikationssysteme,
Abschnitt A Nummer 3.1 Anliegensteuerung
(1) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen aus § 3 Absatz 2
Abschnitt B Nummer 1.1 Stellung, Rechtsform, Kernaufgaben und Organisationsstruktur, Lernziele a und b,
Abschnitt B Nummer 1.4 Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften, Lernziele a und b,
Abschnitt B Nummer 1.5 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
Abschnitt B Nummer 1.6 Umweltschutz und nachhaltiges Handeln,
Abschnitt B Nummer 2.1 Arbeits- und Selbstorganisation, Lernziele a bis d,
(2) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen aus § 3 Absatz 2
Abschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation, Lernziele a und b,
Abschnitt A Nummer 1.2 Klärung des Kundenanliegens,
Abschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziele a bis c,
Abschnitt A Nummer 3.2 Beratung und Vermittlung sowie Integration, Lernziele a und b,
Abschnitt A Nummer 3.3 Leistungen zur Förderung des Arbeitsmarktausgleichs, Lernziele a und b,
Abschnitt A Nummer 4.2 Controlling und Finanzen, Lernziel a,
Abschnitt B Nummer 1.2 Organisationsziele, Qualitäts- und Prozessmanagement, Lernziele a, b und d,
Abschnitt B Nummer 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Lernziel a,
Abschnitt B Nummer 2.3 Interkulturelle Kompetenz, Lernziel a,
Abschnitt B Nummer 2.5 Datenschutz und Datensicherheit
(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen aus § 3 Absatz 2
Abschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation, Lernziele c und d,
Abschnitt A Nummer 3.4 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch, Lernziele a und b,
Abschnitt B Nummer 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Lernziel b,
Abschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziel d,
(1) In einem Zeitraum von insgesamt ein bis drei Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen aus § 3 Absatz 2
Abschnitt A Nummer 4.1 Personalsachbearbeitung, Lernziele a bis c,
Abschnitt A Nummer 4.2 Controlling und Finanzen, Lernziel b,
Abschnitt B Nummer 1.1 Stellung, Rechtsform, Kernaufgaben und Organisationsstruktur, Lernziele c bis e,
Abschnitt B Nummer 1.4 Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften, Lernziele c bis e,
Abschnitt B Nummer 2.1 Arbeits- und Selbstorganisation, Lernziel e,
zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildposition
Abschnitt A Nummer 1.2 Klärung des Kundenanliegens
(2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen aus § 3 Absatz 2
Abschnitt A Nummer 3.2 Beratung und Vermittlung sowie Integration, Lernziele c und d,
Abschnitt A Nummer 3.3 Leistungen zur Förderung des Arbeitsmarktausgleichs, Lernziele c bis e,
Abschnitt B Nummer 1.3 Markt- und Wettbewerbssituation, Lernziel a,
zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen aus
Abschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziele a bis d,
(3) In einem Zeitraum von insgesamt fünf bis sieben Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen aus § 3 Absatz 2
Abschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation, Lernziel e,
Abschnitt A Nummer 1.3 Konfliktmanagement,
Abschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziele e bis g,
Abschnitt A Nummer 3.4 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch, Lernziele c und d,
Abschnitt A Nummer 3.5 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht, Lernziele a und b,
Abschnitt A Nummer 4.2 Controlling und Finanzen, Lernziel c,
Abschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation,
Abschnitt A Nummer 4.1 Personalsachbearbeitung, Lernziel d,
Abschnitt A Nummer 4.2 Controlling und Finanzen, Lernziele d und e,
Abschnitt B Nummer 1.2 Organisationsziele, Qualitäts- und Prozessmanagement, Lernziel c,
Abschnitt B Nummer 1.4 Berufsbildung, arbeits-, sozial- sowie tarif- und dienstrechtliche Vorschriften, Lernziel f,
Abschnitt B Nummer 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Lernziel c,
zu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildposition aus
Abschnitt A Nummer 1.1 Adressaten- und situationsgerechte Kommunikation
Abschnitt B Nummer 1.3 Markt- und Wettbewerbssituation, Lernziel b,
Abschnitt B Nummer 2.3 Interkulturelle Kompetenz, Lernziel c,
Abschnitt A Nummer 3.2 Beratung und Vermittlung sowie Integration,
Abschnitt A Nummer 3.3 Leistungen zur Förderung des Arbeitsmarktausgleichs
(3) In einem Zeitraum von fünf bis sieben Monaten sind die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Berufsbildpositionen aus § 3 Absatz 2
Abschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziel h,
Abschnitt A Nummer 3.5 Leistungen der sozialen Sicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch sowie Auftragsleistungen nach dem Steuer- und Sozialrecht, Lernziel c,
Abschnitt A Nummer 2 Rechtsanwendungen, Lernziele a bis g,
2012, 1206: BGBl I