Source: https://www.neubrandenburg.ihk.de/aus-und-weiterbildung/ausbildung/ausbildung-von-a-bis-z/
Timestamp: 2017-02-27 18:07:28
Document Index: 376219824

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 22', '§ 20', '§ 22', '§ 32', '§ 111']

> IHK> Aus- und Weiterbildung> Ausbildung> Ausbildung von A bis Z
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Wann ist ein Betrieb zur Ausbildung geeignet? Auszubildende dürfen nur eingestellt werden, wenndie Ausbildungsstätte nach Art und Einrichtung für die Berufsausbildung geeignet ist unddie Zahl der Auszubildenden in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der beschäftigten Fachkräfte steht, es sei denn, dass anderenfalls die Berufsausbildung nicht gefährdet ist.Eine Ausbildungsstätte ist der Einrichtung nach zur Berufsausbildung in einem bestimmten Beruf geeignet, wenn aufgrund der Räume und Ausstattung die Berufsausbildung durchgeführt werden kann. Kann eine Ausbildungsstätte die Anforderungen der jeweiligen Ausbildungsordnung nicht in vollem Umfang erfüllen, kann dieser Mangel durch Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte behoben werden (siehe "Ausbildungsverbund"). Eine entsprechende Festlegung muss ergänzend im Ausbildungsvertrag festgehalten werden. Eventuell anfallende Kosten für diese Maßnahmen trägt der Ausbildungsbetrieb.Die zuständigen Ausbildungsberater der IHK vereinbaren mit Ihnen gern einen Besuch vor Ort, um die Eignung der Ausbildungsstätte festzustellen.
Diese schriftlichen Ausbildungsnachweise geben dem Ausbildenden und Auszubildenden einen Überblick über die vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten. Es ist unzulässig, hier den betrieblichen Ausbildungsplan als Form des schriftlichen Ausbildungsnachweises vorzulegen. Vielmehr ist hier einzutragen, was tatsächlich gelernt und gelehrt wurde. Ein schriftlicher Ausbildungsnachweis ist geführt, wenn ein gewisses Maß an inhaltlicher Gestaltung und Regelmäßigkeit sowie Sauberkeit der Eintragung gegeben ist. Den Auszubildenden ist Gelegenheit zu geben, die schriftlichen Ausbildungsnachweise während der Ausbildungszeit zu führen. Die Ausbildungsnachweise sind regelmäßig vom Ausbilder zu kontrollieren und zu unterschreiben.
Das Berufsbildungsgesetz verlangt, dass Ausbildende den Auszubildenden eine angemessene Vergütung zahlen. Sie soll eine fühlbare finanzielle Unterstützung und zugleich eine Vergütung für die Leistung der Auszubildenden sein. Eine „angemessene“ Ausbildungsvergütung:
Hinterlegen Sie die relevanten Daten lediglich auf den ersten beiden Seiten (Antrag auf Eintragung des Berufsausbildungsverhältnisses). Alle weiteren Seiten werden automatisch generiert. Drucken Sie das Formular vollständig aus. Sie erhalten sechs Blätter, bestehend aus zwei Blättern mit dem Antrag auf Eintragung und vier Blättern mit zwei Verträgen. Sofern Ihr Drucker zweiseitigen Druck ermöglicht, können Sie das einstellen. Sie erhalten somit drei Blätter mit Vorder- und Rückseite. Falls Sie bei minderjährigen Auszubildenden eine dritte Vertragsausfertigung benötigen, drucken Sie Seite fünf und sechs noch einmal. Versehen Sie alle Seiten mit den entsprechenden Unterschriften und Stempeln und senden Sie uns den Antrag auf Eintragung des Berufsausbildungsverhältnisses zusammen mit allen Vertragsausfertigungen auf dem Postwege zu. Nach Prüfung und Eintragung erhalten Sie die Berufsausbildungsverträge gesiegelt zurück. Sie können nun das Formular auf dem eigenen PC speichern oder weitere Verträge durch Überschreiben der zu ändernden Daten bearbeiten. Eine Speicherung inklusive aller eingearbeiteten Daten ist mit dem Programm Adobe Reader ab Version 7.0 möglich.
In welcher Berufsschule müssen Auszubildende angemeldet werden? Für Mecklenburg-Vorpommern wurde vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur die "Berufliche Schulen Organisationsverordnung" erlassen. Für viele Ausbildungsberufe findet der Unterricht in den zum jeweiligen Landkreis gehörenden Berufsschulen statt, so dass die Auszubildenden relativ nah zum Unternehmen beschult werden. Teilweise findet die Beschulung in Landesfachklassen statt. Sie finden dieses Dokument auf den Internetseiten der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern über diesen Link.
Am 01.09.2015 ist die neue „Richtlinie zur Gewährung von Zuschüssen des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen zu den Kosten der Unterbringung sowie zu Fahrtkosten bei notwendiger auswärtiger Unterkunft“ in Kraft getreten. Die Richtlinie richtet sich an Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen, denen der tägliche Weg zur Schule nicht zuzumuten ist und die daher am Beschulungsort untergebracht werden müssen. Eine auswärtige Unterkunft ist notwendig, wenn die benötigte Zeit für das Zurücklegen der Strecke zwischen Wohnung und beruflicher Schule und zurück mit öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Wege- und Wartezeiten mehr als drei Stunden beträgt. Der Zuschuss wird Schülerinnen und Schülern gewährt, wenn deren Ausbildungsvergütung regelmäßig nicht über 500 Euro brutto liegt. Im Weiteren wird der regelmäßige Besuch der Schule vorausgesetzt. Das in der Vorgängerrichtlinie enthaltene Erfordernis der Arbeitgeberbeteiligung ist nicht in die Neufassung übernommen worden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Richtlinie. Anmeldung zur Beruflichen Schule
Ein Auszubildender kann drei Zeugnisse erhalten:von der IHK über das Bestehen seiner Abschlussprüfung,vom Ausbildungsbetrieb über seine Leistungen während der Ausbildungszeit,von der Berufsschule über seine schulischen Leistungen.Der Ausbildende muss dem Auszubildenden mit Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses ein Zeugnis ausstellen. Es enthält folgende Mindestangaben:Art,Dauer,Ziel der Berufsbildung,die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse.Das einfache Zeugnis gibt an, dass der Auszubildende in einem Betrieb ausgebildet wurde. Beginn und Ende der Ausbildungszeit sind datumsmäßig zu bezeichnen. Angegeben werden auch der gewählte Ausbildungsberuf und eine schwerpunktmäßige Darstellung der erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse unter Berücksichtigung des Ausbildungsganges.Der Auszubildende kann verlangen, dass ihm ein qualifiziertes Zeugnis ausgestellt wird, dieser Anspruch ist unverzichtbar. Es enthält zusätzlich Angaben zu folgenden Punkten:Führung,Leistung,besondere fachliche Fähigkeiten.Beim Ausstellen von Zeugnissen sind folgende Rechtsgrundsätze zu beachten:Klarheit - Der Leser muss einen genauen Überblick über den Ausbildungsgang gewinnen können.Wahrheit - Das Zeugnis muss alle wesentlichen Tatsachen und bei einem qualifizierten Zeugnis auch Wertungen enthalten, die für die Gesamtbeurteilung des Auszubildenden von Bedeutung sind. Die Wortwahl darf nicht zu Irrtümern oder Mehrdeutigkeiten führen.Wohlwollen - Um dem Arbeitnehmer sein weiteres Fortkommen nicht unnötig zu erschweren, muss das Zeugnis von verständigem Wohlwollen für den Auszubildenden getragen sein
Es gibt mehrere Möglichkeiten Bewerber für eine Ausbildungsstelle zu gewinnen:Registrierung der Ausbildungsstelle(n) in der IHK-Lehrstellenbörse und auf den Seiten unserer Fachkräftekampagne Durchstarten in M-V.Werben Sie für Ihr Ausbildungsplatzangebot auf Ausbildungsmessen oder direkt in den Schulen. Termine erhalten Sie bei Ihren zuständigen Ausbildungsberatern.Veröffentlichung der Ausbildungsstelle in den Medien und ggf. sozialen NetzwerkenMeldung der Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit (Nennen Sie der Agentur ein möglichst genaues Anforderungsprofil).Veröffentlichung der Ausbildungsstellen auf weiteren überregionalen Lehrstellenbörsen2. Abschluss des Berufsausbildungsvertrages
Der Unfallversicherungsschutz beginnt mit der Aufnahme der Berufsausbildung im Betrieb. Die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung hat der Betrieb unabhängig von der Höhe der Ausbildungsvergütung allein aufzubringen. 5. Lohnsteuerkarte, Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis
Die Anmeldung erfolgt in der Regel durch den Ausbildungsbetrieb. Die zuständige Berufsschule können Sie bei den zuständigen Ausbildungsberatern erfragen. 7. Bereitstellung der Arbeitsmittel
Der jugendliche Auszubildende (bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres) ist verpflichtet, sich vor Beginn der Ausbildung gemäß § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz untersuchen zu lassen und die Bescheinigung über die Erstuntersuchung dem Ausbildenden vorzulegen. Diese ärztliche Erstuntersuchung ist der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern mit dem Berufsausbildungsvertrag einzureichen, da sonst keine Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse erfolgen darf. Legt der Auszubildende nicht bis spätestens bei Aufnahme der Beschäftigung diese Bescheinigung vor, so muss der Arbeitgeber die Beschäftigung ablehnen.
Wie überall im Leben, kann es auch in der Ausbildung zu Schwierigkeiten kommen. Wichtig ist es, diese zu lösen. Der Erfolg hängt oftmals davon ab, dass Auszubildende und Ausbilder Probleme schnell erkennen und nach Lösungsmöglichkeiten und Partnern suchen. Gern stehen Ihnen die zuständigen Ausbildungsberater als Ansprechpartner zur Verfügung. Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) sind ein Förderinstrument der Bundesagentur für Arbeit. Sie helfen, schulische Defizite auszugleichen oder soziale Benachteiligungen zu überwinden. Ziel ist es, den erfolgreichen Berufsabschluss zu sichern. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit.
Während der Probezeit kann jede Vertragspartei den Ausbildungsvertrag jederzeit ohne Angaben von Gründen fristlos kündigen (§ 22 Abs. 1 BBiG). Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen (§ 20 BBiG). Kündigung nach Ablauf der Probezeit
Nach der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis nur außerordentlich (fristlos) und bei Vorliegen eines wichtigen Grundes gekündigt werden (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG), da die Erfüllung des Berufsausbildungszieles eine besonders starke Bindung der Vertragsparteien verlangt. Eine ordentliche Kündigung des Ausbildungsverhältnisses (mit Festlegung einer Kündigungsfrist) ist nicht möglich, sie kann auch nicht wirksam vertraglich vereinbart werden. Ein wichtiger Grund ist gegeben, wenn dem Kündigenden die Fortsetzung des Ausbildungsverhältnisses bis zum Ablauf der Ausbildungszeit unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung des Interesses beider Vertragsparteien nicht länger zuzumuten ist.
Im Idealfall endet die Schlichtung mit einer Einigung zwischen Auszubildendem und Ausbildendem. Pflichten von Auszubildenden und Ausbildenden
soweit auf ihn/sie die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes Anwendung finden, sich gemäß §§ 32 und 33 dieses Gesetzes ärztlich a) vor Beginn der Ausbildung untersuchen zu lassen,
Das dieser Tage aktualisierte Handbuch vermittelt interessierten Ausbildungsbetrieben einen Überblick zu den folgenden Inhalten:Schnelleinstieg - das Wichtigste auf einen BlickProjektverlauf im Detail,Formalitäten,Netzwerkpartner.Broschüre: Cleveres Köpfchen – Główka pracuje - Polnische Bewerber als Auszubildende in Deutschland
Bundesagentur für Arbeit Agentur für Arbeit Pasewalk EURES-T, Löcknitzer Str. 10, 17309 PasewalkTelefon: 03973 202 209 oder 210; Telefax: 03973 202 496 229
E-Mail: Pasewalk.EURES(at)arbeitsagentur(dot)deInternet: www.arbeitsagentur.de www.cleveres-köpfchen.de (deutsch – für Unternehmen)www.glowka-pracuje.eu (polnisch – für polnische Bewerber)
Im Ausbildungsvertrag ist grundsätzlich eine Probezeit zu vereinbaren. Sie muss mindestens 1 Monat bzw. darf höchstens 4 Monate betragen. Nutzen Sie die Probezeit dafür, sich ein klares Urteil über Eignung und Neigung zu bilden. Gleiches gilt auch für den Auszubildenden.Zu beachten: In der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis von beiden Vertragsparteien ohne Angabe von Gründen gelöst werden.Tipp: Beobachten Sie während der Probezeit daher ihren Auszubildenden genau, um festzustellen, ob eine ausreichende Eignung des Auszubildenden vorliegt.Eine Verlängerung der Probezeit ist nur im Ausnahmefall möglich. Das Bundesarbeitsgericht hat hierzu folgende Definition als zulässig erklärt: „Wird die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit unterbrochen, so verlängert sich die Probezeit um den Zeitraum der Unterbrechung.“ Bei kurzfristigen Unterbrechungen kommt damit eine Verlängerung der Probezeit ausdrücklich nicht in Frage. Eine automatische Verlängerung um die Dauer der Unterbrechung, gleich aus welchem Grund, tritt nicht ein. Sprechen Sie mit Ihren zuständigen Ausbildungsberatern der IHK und setzen Sie sie schriftlich davon in Kenntnis. Schlichtung
Mitunter lässt sich Streit in einem Ausbildungsverhältnis nicht vermeiden. Bei der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern besteht gemäß § 111 Abs. 2 des Arbeitsgerichtsgesetzes ein Ausschuss zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Ausbildenden und Auszubildenden. Tritt der Fall ein, dass die Vertragsparteien aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage sind, das Problem zu lösen, um zu der notwendigen Vertrauensbasis zurückzufinden, kann der Schlichtungsausschuss zur Beilegung von Streitigkeiten aus Ausbildungsverhältnissen weiterhelfen.Zuvor sollten jedoch die Ausbildungsberater eingeschaltet werden, die Auskünfte erteilen oder aber auf Wunsch auch direkt in die Betriebe kommen. Häufig gelingt es den Beratern der IHK bereits bei ersten gemeinsamen Gesprächen, die streitenden Parteien wieder zusammenzuführen, so dass eine gemeinsame Basis für die erfolgreiche Fortsetzung der Ausbildung gefunden wird.Der eventuell spätere Weg zum Arbeitsgericht führt jedoch zunächst über den Schlichtungsausschuss der Industrie- und Handelskammer. Der Schlichtungsausschuss kann nur Streitigkeiten aus bestehenden Berufsausbildungsverhältnissen verhandeln. Weitere Informationen erhalten Sie über diesen Link.
Hinterlegen Sie die relevanten Daten lediglich auf der ersten und zweiten Seite (Antrag auf Eintragung des Berufsausbildungsverhältnisses). Alle weiteren Seiten werden automatisch generiert. Drucken Sie das Formular vollständig aus. Sie erhalten sechs Blätter, bestehend aus zwei Blättern mit dem Antrag auf Eintragung und vier Blättern mit zwei Verträgen. Sofern Ihr Drucker zweiseitigen Druck ermöglicht, können Sie das einstellen. Sie erhalten somit drei Blätter mit Vorder- und Rückseite. Falls Sie für Dritte eine weitere Vertragsausfertigung benötigen, drucken Sie Seite fünf und sechs noch einmal. Versehen Sie alle Seiten mit den entsprechenden Unterschriften und Stempeln und senden Sie uns den Antrag auf Eintragung des Berufsausbildungsverhältnisses zusammen mit allen Vertragsausfertigungen auf dem Postwege zu. Nach Prüfung und Eintragung erhalten Sie die Umschulungsverträge gesiegelt zurück.
Auf der Seite Ausbildungsberufe stellen wir Ihnen aktuelle Formulare zu den Wahlqualifikationseinheiten zur Verfügung, die Sie jeweils als Zusatzvereinbarung zusammen mit dem Ausbildungsvertrag abschließen. Bitte reichen Sie das ausgefüllte Formular zusammen mit dem Antrag auf Eintragung des Ausbildungsverhältnisses bei der IHK ein. Zusatzqualifikationen
Für besonders leistungsstarke Auszubildende gibt es Zusatzqualifikationen, die bereits während der Ausbildung erworben werden können. Hinweise finden Sie in unserer Übersicht zu den IHK-Ausbildungsberufen. Ansprechpartner