Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MDR%201985,%20847
Timestamp: 2019-09-18 20:47:49
Document Index: 74452110

Matched Legal Cases: ['§ 1151', '§ 19', '§ 800', '§ 22', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: MDR 1985, 847 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 24.04.1985
https://dejure.org/1985,1686
BayObLG, 17.05.1985 - BReg. 2 Z 35/85 (https://dejure.org/1985,1686)
BayObLG, Entscheidung vom 17.05.1985 - BReg. 2 Z 35/85 (https://dejure.org/1985,1686)
BayObLG, Entscheidung vom 17. Mai 1985 - BReg. 2 Z 35/85 (https://dejure.org/1985,1686)
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BGB § 1151; GBO § 19; ZPO §§ 800, 794
Beschränkt persönliche Dienstbarkeit; Verbot; Grundstück; Bewohnen; Sechs Wochen
NJW 1985, 2485
MDR 1985, 847
DNotZ 1986, 228
ZMR 1985, 269
BVerwG, 27.09.1995 - 4 C 12.94
Daran ändert sich auch nichts dadurch, daß die Kläger zur Sicherung ihrer erklärten Absicht, die Wohnungen nicht als Zweitwohnungen zu nutzen, die Eintragung einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit im Grundbuch angeboten haben (vgl. zu einer sog. Fremdenverkehrsdienstbarkeit insbesondere: BayObLG, Beschluß vom 17. Mai 1985 - BReg. 2 Z 35/85 - NJW 1985, 2485; BayVGH, Urteil vom 16. August 1993 - 26 B 92.2506 - BayVbl 1994, 17;… Odersky, Festschrift 125 Jahre Bayerisches Notariat, 1987, S. 213 ff.; Ertl, MittBayNot 1985, 177; Hiltl/Gerold, BayVBl 1993, 385/424 ff.;… Krautzberger in Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, 4. Aufl., Rn. 14 zu § 22 BauGB).
Nur dann, wenn der Inhalt der Dienstbarkeit keinen Bezug zum tatsächlichen Gebrauch des Grundstücks mehr hat, sondern nur noch die rechtliche Verfügungsfreiheit des Eigentümers beschränkt (BayObLG, NJW 85, 2485), ist die Dienstbarkeit nach ihrem Inhalt unzulässig.
OLG Hamm, 24.04.1985 - 13 U 2/84
https://dejure.org/1985,2525
OLG Hamm, 24.04.1985 - 13 U 2/84 (https://dejure.org/1985,2525)
OLG Hamm, Entscheidung vom 24.04.1985 - 13 U 2/84 (https://dejure.org/1985,2525)
OLG Hamm, Entscheidung vom 24. April 1985 - 13 U 2/84 (https://dejure.org/1985,2525)
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VersR 1985, 1072
Denn zum einen geht es nicht um einen gezielten Schlag oder eine ähnliche Tätlichkeit, die sich schon nach ihrem äußeren Bild auf eine Körperverletzung richtet (zu einem solchen Fall OLG Hamm, VersR 1985, 1072 ), sondern um eine 'Grätsche', die im Fußball üblich und durchaus auch erlaubt ist, solange sie dem Ball und nicht dem Gegner gilt (…vgl. nur OLG Stuttgart, a.a.O.).
Ein Schadensersatzanspruch kommt dagegen bei vorsätzlich und grob fahrlässigen Regelwidrigkeiten sowie dann in Betracht, wenn die Grenze zwischen noch gerechtfertigter Härte und unfairem Regelverstoß überschritten ist (OLG Stuttgart, NJW-RR 2000, 1043= MDR 2000, 1432; OLG Hamm, MDR 1985, 847).
bei kämpferischen Sportarten spricht viel dafür, eine rechtswidrige Verletzungshandlung bereits dann zu verneinen, wenn der Schädiger nur geringfügig gegen eine dem Schutz eines anderen Spielers dienende Regel verstoßen hat und dies aus Spieleifer, Unüberlegtheit, technischem Versagen, Übermüdung und dergleichen geschehen ist (offen gelassen von BGHZ 63, 140, 147; BGH NJW 76, 2161, OLG Hamm MDR 85, 847; NJW-RR 91, 150).
Deshalb ist es in der Rechtspr. auch anerkannt, daß nicht jede geringfügige Verletzung einer dem Schutz der Spieler dienenden Regel dafür spricht, daß sie fahrlässig geschehen ist, und die Wertung, bei Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt habe ein Spieler einen Regelverstoß vermeiden können, ist nur mit aller Zurückhaltung angebracht (vgl. BGH, NJW 1976,[957]; 2161; LAG Köln, VersR 1985, 649; OLG Hamm, MDR 1985, 847).