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Timestamp: 2016-10-24 01:53:46
Document Index: 352317555

Matched Legal Cases: ['Art. 126', 'Art. 17', 'Art. 8', 'Art. 13', 'BGE', 'BGE', 'Art. 113', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 99', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 13', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 14', 'Art. 16', 'Art. 5', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 16', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 97', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 64']

2C_364/2010 (23.09.2010)
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 24. M�rz 2010.
Die kosovarische Staatsangeh�rige AX.________ (geb. 1976) reiste am 18. November 2003 in die Schweiz ein und ersuchte unter dem Namen AY.________ um Asyl. Mit Entscheid vom 19. Mai 2004 lehnte das Bundesamt f�r Fl�chtlinge (heute: Bundesamt f�r Migration) das Gesuch ab. Nachdem die Asylrekurskommission (heute: Bundesverwaltungsgericht) eine dagegen erhobene Beschwerde abgelehnt hatte, wurde AX.________ am 25. Oktober 2004 nach Pristina (Kosovo) ausgeschafft. Am 27. Oktober 2004 heiratete sie den �ber eine Niederlassungsbewilligung f�r den Kanton Z�rich verf�genden BX.________ (geb. 1956), welcher ebenfalls aus dem Kosovo stammt.
Am 29. Januar 2005 reiste AX.________ erneut in die Schweiz ein, worauf ihr das Migrationsamt des Kantons Z�rich eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleib beim Ehegatten erteilte, welche letztmals bis zum 28. Januar 2007 verl�ngert wurde. Noch bevor am 17. April 2006 ihr gemeinsamer Sohn C.________ zu Welt kam, trennten sich die Ehegatten X.________ im November 2005. C.________ wurde in die Niederlassungsbewilligung des Vaters einbezogen. Mit Verf�gung vom 27. September 2006 stellte der zust�ndige Eheschutzrichter fest, dass die Eheleute vorl�ufig zum Getrenntleben berechtigt seien. C.________ wurde zudem unter die elterliche Obhut der Mutter gestellt und BX.________ ein eingeschr�nktes Besuchsrecht einger�umt.
Mit Verf�gung vom 9. August 2007 wies das Migrationsamt des Kantons Z�rich das Gesuch von AX.________ vom 17. November 2006 um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab, verweigerte ihr den weiteren Aufenthalt und setzte ihr eine Frist bis 10. Oktober 2007 zum Verlassen des z�rcherischen Kantonsgebiets. Das beim Regierungsrat des Kantons Z�rich hiergegen erhobene Rechtsmittel blieb erfolglos. Mit Urteil vom 24. M�rz 2010 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den Regierungsratsentscheid erhobene Beschwerde hinsichtlich der Kostenauflage und Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege gut. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 28. April 2010 beantragt AX.________ die Aufhebung des Entscheids des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 24. M�rz 2010 "betreffend Widerruf der Aufenthaltsbewilligung/Wegweisung". Eventualiter sei die Sache "im Sinne der gutzuheissenden R�gen" an das Verwaltungsgericht zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen. Falls auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtliche Angelegenheiten nicht eingetreten werden k�nne, sei die Eingabe subeventualiter als subsidi�re Verfassungsbeschwerde zu pr�fen. Sie beantragt zudem, es sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht zu gew�hren. Ger�gt wird die Verletzung von Bundes- und V�lkerrecht.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich verzichtet auf eine Vernehmlassung und das Bundesamt f�r Migration beantragt die Abweisung der Beschwerde, w�hrenddem sich der Regierungsrat und die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich nicht ge�ussert haben.
Mit Verf�gung vom 6. Mai 2010 hat der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde antragsgem�ss aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.2 Das streitige Gesuch um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung wurde vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder (AuG; SR 142.20) am 1. Januar 2008 eingereicht und beurteilt sich daher noch nach dem inzwischen aufgehobenen Bundesgesetz vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121) und seinen Ausf�hrungserlassen (Art. 126 Abs. 1 AuG).
1.3 Da die Beschwerdef�hrerin getrennt von ihrem Ehemann lebt und die Ehe mittlerweile rechtskr�ftig geschieden ist, hat sie keinen Bewilligungsanspruch (mehr) gest�tzt auf Art. 17 Abs. 2 ANAG. Hingegen verf�gt der Sohn der Beschwerdef�hrerin �ber eine Niederlassungsbewilligung und damit �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz. Die Beziehung zu ihrem Sohn ist intakt und wird tats�chlich gelebt, nachdem sie das Sorgerecht �ber diesen aus�bt. Gest�tzt darauf kann die Beschwerdef�hrerin aus dem gem�ss Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) gew�hrleisteten Recht auf Achtung des Familienlebens einen potentiellen Bewilligungsanspruch ableiten (so genannter "umgekehrter Familiennachzug"; vgl. BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146; Urteil 2C_174 vom 14. Juli 2009 E. 2.3.3; je mit Hinweisen).
Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist demzufolge einzutreten. Ob die Bewilligung verweigert werden durfte, betrifft nicht das Eintreten, sondern bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 128 II 145 E. 1.1.5 S. 150 mit Hinweisen).
1.4 Die Verfassungsbeschwerde ist im Verh�ltnis zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten subsidi�r (Art. 113 BGG). Da hier die Letztere zur Verf�gung steht, ist auf die von der Beschwerdef�hrerin - subeventualiter - erhobene Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten.
1.5 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden. Immerhin pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt u.a. hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten. Das Bundesgericht pr�ft solche R�gen nur, wenn sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen).
1.6 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge, welche rechtsgen�glich substantiiert vorzubringen ist (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.), setzt zudem voraus, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
1.7 Nicht zu h�ren ist die Beschwerdef�hrerin mit ihren Beweisantr�gen, soweit sie die Befragung von Zeugen bzw. den Beizug von Berichten durch das Bundesgericht verlangt. Der rechtserhebliche Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus den Akten (vgl. auch E. 4.2 hiernach).
2.1 Der Beschwerdef�hrerin obliegt das Sorgerecht �ber ihren minderj�hrigen Sohn; die beiden bilden zusammen eine Familiengemeinschaft. Der Vater hat gegen�ber dem niederlassungsberechtigten Sohn ein Besuchsrecht, und er kann die Vater-Sohn-Beziehung nicht im Rahmen eines famili�ren Zusammenlebens in enger Gemeinschaft pflegen; als ehemaliger Ehemann der Beschwerdef�hrerin hat er sodann zu dieser nach der Scheidung keine in fremdenpolizeirechtlicher Hinsicht massgebliche Beziehung mehr. Das Verwaltungsgericht geht davon aus, dass es unter solchen Umst�nden f�r ein niedergelassenes Kleinkind zumutbar ist, der Mutter in deren Heimatland zu folgen; die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdef�hrerin sei daher nicht geboten, und die Bewilligungsverweigerung verletze Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV nicht.
2.2.1 Kann sich die Beschwerdef�hrerin auf Art. 8 EMRK berufen, kommt die Verweigerung einer Anwesenheitsbewilligung einem Eingriff in den darin gew�hrleisteten Anspruch auf Achtung des Familienlebens gleich. Dieser Anspruch gilt jedoch nicht absolut. Vielmehr ist nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK ein Eingriff in das durch Ziff. 1 gesch�tzte Rechtsgut statthaft, soweit er eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft f�r die nationale Sicherheit, die �ffentliche Ruhe und Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutze der Gesellschaft und Moral sowie der Rechte und Pflichten anderer notwendig ist. Die Konvention verlangt insofern eine Abw�gung der sich gegen�berstehenden Interessen an der Erteilung der Bewilligung und der �ffentlichen Interessen an deren Verweigerung, wobei letztere in dem Sinne �berwiegen m�ssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist (vgl. BGE 122 II 1 E. 2 S. 6 mit Hinweis; 116 Ib 353 E. 3 S. 357 ff.). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV im Hinblick auf einen Eingriff in Art. 13 BV.
2.2.2 Nach der langj�hrigen Rechtsprechung des Bundesgerichts f�llt als zul�ssiges �ffentliches Interesse insbesondere das Durchsetzen einer restriktiven Einwanderungspolitik in Betracht. Eine solche ist im Hinblick auf ein ausgewogenes Verh�ltnis zwischen schweizerischer und ausl�ndischer Wohnbev�lkerung, die Schaffung g�nstiger Rahmenbedingungen f�r die Eingliederung der in der Schweiz fest ans�ssigen Ausl�nder und die Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur sowie eine m�glichst ausgeglichene Besch�ftigung im Lichte von Art. 8 Ziff. 2 EMRK zul�ssig (BGE 120 Ib 1 E. 4b S. 5, 22 E. 4a S. 25). Nach einer lange ge�bten Praxis liegt eine Verletzung von Art. 8 EMRK nicht vor, wenn es (auch) den fest anwesenheitsberechtigten Familienmitgliedern zumutbar ist, ihr Familienleben im Ausland zu f�hren. Grunds�tzlich hat dabei auch ein schweizerisches oder ausl�ndisches Kind, namentlich ein solches im Kleinkindalter, als Konsequenz der in einem Eheschutz- oder Scheidungsverfahren getroffenen Regelung das Lebensschicksal des sorge- bzw. obhutsberechtigten Elternteils zu teilen und ihm gegebenenfalls ins Ausland zu folgen (vgl. BGE 127 II 60 E. 2a S. 67; 122 II 289 E. 3c S. 298).
Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht - mit Blick auf die Kinderrechtskonvention und verfassungsrechtliche Zusammenh�nge (vgl. Art. 24 und 25 Abs. 1 BV) - f�r Aufenthaltsbewilligungen im "umgekehrten Familiennachzug" an den ausl�ndischen, sorgeberechtigten Elternteil eines Schweizer Kindes pr�zisiert: Allein die Zumutbarkeit der Ausreise und das �ffentliche Interesse, eine restriktive Einwanderungspolitik betreiben zu k�nnen, gen�gen danach f�r die Verweigerung einer Bewilligung nicht (mehr), sondern es braucht besondere, namentlich ordnungs- und sicherheitspolizeiliche Gr�nde, welche diese Folgen zu rechtfertigen verm�gen (BGE 135 I 143 E. 3 und 4 S. 148 ff; 135 I 153 E. 2.2.4 S. 158). Hingegen hat sich durch die Neuausrichtung der bundesgerichtlichen Praxis die Rechtslage bei der analogen Situation eines anwesenheitsberechtigten, selbst niedergelassenen, ausl�ndischen Kindes nicht wesentlich ver�ndert: Diesfalls kann die Zumutbarkeit der Ausreise weiterhin f�r eine Bewilligungsverweigerung an den sorge- bzw. obhutsberechtigten Elternteil gen�gen (vgl. Urteil 2A.508/2005 vom 16. September 2005 E. 2.2), wobei immerhin f�r die Beurteilung der Zumutbarkeit die M�glichkeit und Ernsthaftigkeit der Aus�bung des Besuchsrechts des in der Schweiz anwesenheitsberechtigten anderen Elternteils mit zu ber�cksichtigen ist (Peter Uebersax, Die EMRK und das Migrationsrecht aus der Sicht der Schweiz, in: Breitenmoser/Ehrenzeller [Hrsg.], EMRK und die Schweiz, 2010, S. 228 f.).
2.2.3 Die Beschwerdef�hrerin befindet sich seit etwas mehr als f�nf Jahren mit einer Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz. Sie hat ihre Heimat erst im Alter von fast 29 Jahren verlassen, womit davon ausgegangen werden darf, dass sie mit den dortigen Verh�ltnissen noch vertraut ist, zumal das Zusammenleben mit ihrem ebenfalls aus dem Kosovo stammenden Ehegatten nicht einmal ein Jahr gedauert hat. Ihr in der Schweiz geborener Sohn, welcher erst nach der Trennung von ihrem Ehemann zur Welt kam und f�r welchen sie sorgt, ist vier Jahre alt und befindet sich somit noch in einem anpassungsf�higen Alter; es ist ihm - wie die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht annehmen durfte - grunds�tzlich zumutbar, seiner Mutter in die Heimat zu folgen, nachdem diese als Sorgeberechtigte ihre Hauptbezugsperson bildet.
2.2.4 Zwar trifft es zu, dass das Besuchsrecht des in der Schweiz niederlassungsberechtigten Vaters zu seinem Sohn durch die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung der Mutter beeintr�chtigt werden k�nnte; dennoch muss deren Bewilligung nicht erneuert werden: Wie das Bundesgericht festgestellt hat, gelten in solchen F�llen analog die Voraussetzungen, unter denen nach der Rechtsprechung dem nicht sorgeberechtigten Ausl�nder eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden muss, wenn diesem gegen�ber seinem Kind, das mit dem anderen Elternteil in der Schweiz bleibt und hier ein gefestigtes Bleiberecht hat, ein Besuchsrecht zusteht. Erforderlich ist danach, dass eine intensive Beziehung in affektiver und wirtschaftlicher Hinsicht zwischen dem hier anwesenden besuchsberechtigten Elternteil und dem Kind besteht und sich der obhutsberechtigte Elternteil, welcher um die Bewilligung ersucht, tadellos verhalten hat. Dabei ist mit noch gr�sserer Zur�ckhaltung auf eine Pflicht zur Bewilligungserteilung zu schliessen als im Falle des besuchsberechtigten Ausl�nders, der selber, im Hinblick auf die Aus�bung seines Besuchsrechts, um die Bewilligung ersucht; der obhutsberechtigte Elternteil, der die Bewilligung einzig zur Erleichterung der Aus�bung des Besuchsrechts zwischen dem Kind und dem anderen Elternteil erh�ltlich machen will, soll dies nur bei Vorliegen besonderer Umst�nde tun k�nnen (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 2C_372/2008 vom 25. September 2008 E. 3.2.1; 2A.508/2005 vom 16. September 2005 E. 2.2.3 mit Hinweisen).
2.2.5 Solche besonderen Umst�nde liegen hier nicht vor. Gem�ss den f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. dazu auch E. 4 hiernach) wurde die Beziehung zwischen C.________ und BX.________ - wie auch die Beschwerdef�hrerin einr�umt - lange nicht gelebt. Dieser dr�ngte die Beschwerdef�hrerin zun�chst sogar, das Kind abzutreiben. Noch vor der Geburt von C.________ kam es zur Trennung der Eltern, so dass BX.________ gar nie mit seinem Sohn zusammengewohnt hat. Die Klage auf Anfechtung der Vaterschaft zog BX.________ erst zur�ck, als ein Test vorlag, der seine Vaterschaft als praktisch erwiesen bezeichnete. Dazu kommen weitere Zweifel an der Glaubw�rdigkeit BX.________ im Zusammenhang mit Erkl�rungen �ber seine Kinder aus fr�heren Beziehungen. Selbst wenn es zutreffen sollte, dass mittlerweile eine intakte und gelebte Beziehung zwischen C.________ und seinem Vater besteht, lassen weder Ausmass noch Ausgestaltung des Besuchsrechts noch andere Umst�nde auf eine aussergew�hnlich intensive Beziehung schliessen, die �ber das hinausginge, was im Falle getrennt lebender Eltern �blich ist. Dazu kommt, dass gem�ss Ehescheidungsurteil des Bezirksgerichts Hinwil vom 11. Juni 2008 sich die Unterhaltsverpflichtung von BX.________ in der Weiterleitung der ihm zustehenden Kinderrenten ersch�pft und dieser nicht in der Lage ist, weitere Unterhaltsbeitr�ge zu bezahlen.
2.2.6 Die Beschwerdef�hrerin f�hrt mit Bezug auf BGE 135 I 153 aus, f�r den Zwang zur Ausreise eines Kindes sei das Argument der restriktiven Einwanderungspolitik grunds�tzlich nicht mehr zul�ssig; vielmehr seien neu die Kindesinteressen vorrangig zu ber�cksichtigen. Die neue Praxis m�sse auch f�r ein niedergelassenes Kind in Analogie gelten (vgl. Beschwerdeschrift Ziff. 18.1.3.1.6). Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin ist die oben zitierte bundesgerichtliche Rechtsprechung jedoch nur in Bezug auf Kinder mit schweizerischer Staatsangeh�rigkeit pr�zisiert worden. F�r ein anwesenheitsberechtigtes ausl�ndisches Kind l�sst sich - wie erw�hnt - aus der neuen Praxis nichts zu seinen Gunsten ableiten, da es von Art. 24 BV (Niederlassungsfreiheit) und Art. 25 Abs.1 BV (Verbot der Ausweisung von Schweizer B�rgern) grunds�tzlich nicht erfasst wird (vgl. auch E. 2.2.2 hiervor). Anders als in BGE 135 I 143 und 135 I 153 w�re es hier auch nicht m�glich, dass das Kind bei Erreichen der Vollj�hrigkeit selbst�ndig wieder in die Schweiz zur�ckkehren k�nnte, da es nicht �ber die Schweizer Staatsb�rgerschaft verf�gt. Damit liegen die - auch im vorliegenden Fall zu ber�cksichtigenden - Kindesinteressen gerade anders als in der Konstellation eines Kindes mit Schweizer Staatsangeh�rigkeit.
2.2.7 Soweit die Beschwerdef�hrerin noch geltend macht, durch Nichtbeachtung von Beweisantr�gen seien die familienrechtlichen Grundrechtsanspr�che der Familie X.________, welche ebenfalls aus Art. 8 EMRK abzuleiten seien, verletzt worden, erweisen sich die entsprechenden R�gen als zu wenig substantiiert (vgl. E. 1.5 hiervor sowie E. 4 hiernach).
2.2.8 Im Ergebnis �berwiegen damit die Gr�nde, welche gegen die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung f�r die Mutter sprechen, die gegenl�ufigen privaten Interessen. Das (fast immer gegebene) Interesse, die besseren wirtschaftlichen Verh�ltnisse in der Schweiz bzw. die hiesigen Sozialleistungen zu nutzen, kann f�r die Abw�gung nicht entscheidend sein. Die Berufung auf Art. 8 EMRK vermag daher nicht durchzudringen.
Nichts anderes ergibt sich in diesem Zusammenhang aus der in der Beschwerde ebenfalls angerufenen Bestimmung von Art. 14 EMRK in Verbindung mit dem UNO-�bereinkommen vom 18. Dezember 1979 zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (SR 0.108).
3.1 Die Beschwerdef�hrerin schliesst aus Art. 16 Abs. 1 lit. c und d bzw. Art. 5 lit. b des Abkommens in Verbindung mit Art. 14 EMRK, dass der angefochtene Entscheid diskriminierend sei und vorliegend die "frauenspezifische Problematik der h�uslichen Gewalt" der Beschwerdef�hrerin Anspr�che vermitteln k�nne (vgl. Beschwerdeschrift Ziff. 19.2.10).
3.2 Dem in Art. 14 EMRK verankerten Diskriminierungsverbot kommt kein selbst�ndiger Charakter zu, sondern es setzt die Anwendbarkeit einer anderen Grundrechtsgarantie der EMRK voraus (BGE 134 I 257 E. 3 S. 260; 130 II 137 E. 4.2 S. 146). Ob hier eine andere EMRK-Garantie in ihrem Geltungsbereich betroffen ist, kann aber offen gelassen werden: Die von der Beschwerdef�hrerin in Verbindung mit Art. 14 EMRK genannten Bestimmungen des UNO-�bereinkommens (Art. 16 Abs. 1 lit. c und d bzw. Art. 5 lit. b) verpflichten die Vertragsstaaten lediglich, "alle geeigneten Massnahmen zu treffen". Damit enth�lt das �bereinkommen - zumindest im Bereich der genannten Artikel - keine konkreten Verpflichtungen, sondern �berl�sst den Vertragsstaaten die Mittel, mit denen sie die Diskriminierung von Frauen beseitigen wollen. Die Bestimmungen haben somit vor allem programmatischen Charakter (vgl. BGE 125 I 21 E. 4b S. 36; vgl. auch Hausammann/Schl�ppi, Menschenrechte und Frauenrechte: Das UNO-�bereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau und seine Bedeutung in der Schweiz, AJP 1995 S. 38 und 42). Die Beschwerde wegen Verletzung von Staatsvertragsrecht (vgl. Art. 95 lit. b BGG) setzt jedoch voraus, dass die staatsvertragliche Bestimmung, deren Verletzung ger�gt wird, direkt anwendbar ("self-executing") ist. Dies trifft nur zu, wenn die Bestimmung inhaltlich hinreichend bestimmt und klar ist, um im Einzelfall Grundlage eines Entscheides zu bilden. Die Norm muss mithin justiziabel sein, d.h. es m�ssen die Rechte und Pflichten des Einzelnen umschrieben und der Adressat der Norm die rechtsanwendenden Beh�rden sein (BGE 133 I 286 E. 3.2 S. 291 mit Hinweis). Diese Voraussetzungen sind hier in Bezug auf die geltend gemachten Bestimmungen - wie oben dargelegt - nicht erf�llt.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt schliesslich die Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV (Anspruch auf rechtliches Geh�r), welche zu einer unrichtigen Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG und folglich zu einer Verletzung der Rechtsweggarantie gem�ss Art. 29a BV gef�hrt habe. Der Vorinstanz wird unter anderem vorgeworfen, in Bezug auf die Befragung des Kindsvaters, das Vorliegen von massiver h�uslicher Gewalt sowie die berufliche Integration der Beschwerdef�hrerin wichtige prozessuale Grunds�tze verletzt bzw. kantonale prozessuale Bestimmungen willk�rlich angewendet und insbesondere Beweisofferten und Beweisantr�ge �bergangen zu haben.
4.2 Der Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt (BGE 124 I 49 E. 3a S. 51, 241 E. 2 S. 242; je mit Hinweisen). Daraus folgt die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen).
Keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind vorliegend erf�llt: Die Vorinstanz durfte aufgrund der bereits get�tigten, umfangreichen Sachverhaltsermittlungen davon ausgehen, dass die Anh�rung des Vaters bzw. der Beizug weiterer Berichte zu keinen neuen Erkenntnissen in Bezug auf die Intensit�t der Beziehung zu seinem Sohn in affektiver und wirtschaftlicher Hinsicht f�hren w�rde. Dies umso weniger, als davon ausgegangen werden kann, der Vater sei - im Hinblick auf die m�gliche Beeintr�chtigung seines Besuchsrechts - den ersuchenden Personen gegen�ber wohlwollend eingestellt und beabsichtige, diesen zu helfen. Dass das Verwaltungsgericht in dieser Situation auf die beantragten Einvernahmen verzichtet hat, ist daher nachvollziehbar und stellt - ebenso wie die Beweisw�rdigung in Bezug auf die geltend gemachte massive h�usliche Gewalt bzw. das Vorliegen der sozialen und beruflichen Integration - keine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV dar. Unter diesen Umst�nden liegen weder eine Geh�rsverletzung noch eine unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts und auch keine Verletzung der Rechtsweggarantie vor. Ebensowenig ist eine willk�rliche, Art. 9 BV verletzende Sachverhaltsfeststellung oder eine willk�rliche Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz auszumachen.
Soweit die Beschwerdef�hrerin schliesslich neu erstmals vorbringt, die Eltern h�tten sich im April 2010 um einen neuen Beistand f�r ihren Sohn bem�ht, handelt es sich um ein unzul�ssiges Novum; der Protokollauszug der Vormundschaftsbeh�rde der Stadt Z�rich vom 15. April 2010 sowie das Schreiben des neu ernannten Beistandes vom 23. April 2010 sind als unzul�ssige "echte" Noven aus dem Recht zu weisen (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344 mit Hinweisen).
5.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nicht einzutreten (vgl. E. 1.4). Bei diesem Ergebnis besteht auch kein Anlass, dem Eventualantrag (R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung) stattzugeben.
5.2 Damit wird die Beschwerdef�hrerin an sich kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde aber nicht gerade als von vornherein aussichtslos zu bezeichnen ist und die Bed�rftigkeit der Beschwerdef�hrerin als erstellt gelten kann, was das Verwaltungsgericht auch f�r das vorinstanzliche Verfahren und dasjenige vor dem Regierungsrat angenommen hat, ist dem Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Beiordnung der beigezogenen Rechtsanw�ltin zu entsprechen (Art. 64 BGG). Dabei ist f�r die Festsetzung der Entsch�digung jedoch zu ber�cksichtigen, dass sich die Rechtsschrift als �berm�ssig weitschweifig erwiesen hat.
Der Beschwerdef�hrerin wird f�r das Verfahren vor Bundesgericht die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt.
b) Rechtsanw�ltin Caterina N�geli, Z�rich, wird zur unentgeltlichen Rechtsbeist�ndin bestellt und aus der Bundesgerichtskasse mit Fr. 2'000.-- entsch�digt.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich, dem Regierungsrat des Kantons Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer, und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.