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Timestamp: 2020-05-30 21:52:46
Document Index: 373390205

Matched Legal Cases: ['§ 2247', '§ 2270', '§ 2042', '§ 2270', '§ 2077', '§ 2268']

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Fachartikel zum Thema Erbrecht
Bibliothek "Erbrecht"
25.09.2017 17:07 Uhr Krau Rechtsanwälte Von Rechtsanwalt und Notar Andreas Krau
In der EU gibt es jährlich etwa 450.000 Erbfälle mit einem Nachlassvermögen von etwa 120 Milliarden Euro. 2012 gab es in der EU 27 unterschiedliche Rechtsordnungen. Ein Teil dieser Erbfälle berührt das Recht mehrerer Mitgliedsstaaten, sei es, weil der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort in einem anderen Mitgliedstaat hatte, sei es, weil der Erblasser Vermögen in mehreren Mitgliedstaaten hatte. Am 16.08.2012 ist deswegen die neue EU-Erbrechtsverordnung in Kraft getreten. Sie gilt ab dem 17.08.2015. Die Verordnung will vor allem folgende Aspekte regeln:
- Anwendbar ist das Recht des Mitgliedstaates, in dem der Erblasser seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte – allerdings kann der Erblasser in seiner letztwilligen Verfügung die Rechtswahl treffen, wonach auf seinen gesamten Nachlass das Recht seiner Staatsangehörigkeit anwendbar ist;
Erbrecht, EU-ErbVO, europäisches Erbrecht, Nachlasszeugnis, Testament
25.09.2017 17:05 Uhr Krau Rechtsanwälte Von Rechtsanwalt und Notar Andreas Krau
Erbrecht, Nachlass, Pflichtteilsanspruch, Testament
25.09.2017 17:02 Uhr Krau Rechtsanwälte Von Rechtsanwalt und Notar Andreas Krau
Erbrecht, Pflichtteilsergänzung, Schenkung, Testament
Das teure Nudelholz - Erbrechtliche Fehler und ihre Folgen
25.09.2017 17:00 Uhr Krau Rechtsanwälte Von Rechtsanwalt und Notar Andreas Krau
Erblasser E. hatte im Laufe seines Lebens ein schönes Vermögen aufgebaut. Seine Ehefrau hatte ein etwa gleich hohes eigenes Vermögen. Die Eheleute lebten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Ein Zugewinn war nicht vorhanden.
E. ging zum Notar, um seine Tochter zur Alleinerbin einzusetzen. „Die Ehefrau soll nichts erben, sie weiß, warum!“ sagte E. Der Notar belehrte E. über den Pflichtteilsanspruch der Ehefrau. Murrend nahm E. dies zur Kenntnis. Dann fiel ihm aber noch eine kleine Gehässigkeit ein. „Nein,“ sagte der E, „meine Frau soll doch etwas kriegen, ich vermache ihr das Nudelholz, dass sie immer nach mir geschwungen hat, wenn ich spät abends vom Skat nach Hause kam!“.
Erbrecht, Erbrecht, Pflichtteil, Testament
Wie man durch Fehler im Erbfall viel Geld vernichten kann
25.09.2017 16:58 Uhr Krau Rechtsanwälte Von Rechtsanwalt und Notar Andreas Krau
Erbrecht ist nicht einfach. Die Rechtsprechung entwickelt sich fort. Verwandte Rechtsmaterien wie Sozialrecht und Steuerrecht ändern sich häufig. Die Gerichte müssen sich daher oft mit Schadensersatzfällen befassen, in denen Berater sich für fehlerhafte Gestaltungen zu verantworten haben.
Nachfolgend möchte ich Ihnen einige Fälle vorstellen, in denen Erblasser unberaten oder durch falsche Beratung Schiffbruch erlitten haben. Vielleicht hilft Ihnen das, solche Fehler zu vermeiden.
Beispielsfall 1: Das Berliner Testament ist nicht immer das Richtige
Wir schreiben das Jahr 1975. Die Eheleute Sparsam, 42 und 45 Jahre alt, haben ein Haus und ein wenig Erspartes, Wert zusammen DM 300.000. Für ihre Nachfolgeplanung habe sie zwei Wünsche:
Der überlebende Ehegatte soll seinen bisherigen Lebensstandard beibehalten können.
Handschriftliches Testament - Veränderungen, Ergänzungen
15.03.2017 11:02 Uhr Fachanwalt für Erbrecht Dr. Stefan Günther Von Rechtsanwalt Dr. Stefan Günther
In der Regel hat das handschriftliche Testament entsprechend § 2247 BGB für dessen Wirksamkeit mit dem Namenszug des Testators abzuschließen. Andere Formen der Zeichnung mit der Unterschrift, gleich ob am Rand oder oberhalb des Textes reichen nicht aus, um den Urheber mit dem Inhalt der Erklärung rechtssicher in Übereinstimmung bringen zu können. Andernfalls könnte es rein theoretisch möglich sein, dass eine Divergenz zwischen dem Urheber und dem Unterzeichner der Erklärung entsteht.
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Die Freistellungsklausel und das Berliner Testament
27.07.2016 19:24 Uhr Fachanwalt für Erbrecht Dr. Stefan Günther Von Rechtsanwalt Dr. Stefan Günther
Meist ist die Verfügung der Ehepartner nach dem Tod des überlebenden Teils im Hinblick auf die Schlusserben bindend ( § 2270 Abs. 2 BGB), dies gilt insbesondere dann, wenn die gemeinsamen Kinder als Schlusserben vorgesehen sind. Der verbliebene Ehegatte kann in diesem Fall nicht mehr neu testieren. Diese strenge Auslegungsregel bzw. Rechtsfolge ist vielen Ehepaaren zu eng. Eine sog. Freistellungsklause wird dann als der Königsweg angesehen. D.h. durch eine Klausel bleibt es dem zweitversterbenden Ehepartner überlassen, eine neue testamentarische Bestimmung zu treffen.
Das OLG Bamberg hatte nun die Entscheidung (OLG Bamberg, Az: 4 W 105/15, vom 06.11.2015) zu treffen, was bei einer unklaren Klausel gelten soll. Deren Text wie folgt lautete:
Die Verfügungsgewalt über das gemeinsame Vermögen soll der überlebende Ehegatte haben".
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Elternunterhalt durch die Kinder
27.07.2016 19:28 Uhr Fachanwalt für Erbrecht Dr. Stefan Günther Von Rechtsanwalt Dr. Stefan Günther
Gerade wenn die Eltern pflegedürftig sind oder dieser Zustand droht, stellt ist nach der finanziellen Verantwortlichkeit der Kinder zu fragen. Müssen diese schlimmstenfalls für die Unterhaltung der Eltern haften ?
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Anfechtung des Erbes - Bundesgerichtshof zum Nachschieben von Gründen im Erbscheinsverfahren
27.07.2016 19:29 Uhr Fachanwalt für Erbrecht Dr. Stefan Günther Von Rechtsanwalt Dr. Stefan Günther
Fachanwalt Erbrecht, Dr. Stefan Günther, Frankfurt teilt mit:
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27.07.2016 19:31 Uhr Fachanwalt für Erbrecht Dr. Stefan Günther Von Rechtsanwalt Dr. Stefan Günther
Erbrecht, Fachanwalt für Erbrecht, Frankfurt, Scheidung, Testament
5 wichtige Fragen zur Erbengemeinschaft
1. Ist es möglich eine Erbengemeinschaft zu verhindern ?
Das geht entweder durch ein Testament oder einen Erbvertrag. Die Erbengemeinschaft entsteht nur in den Fällen gesetzlicher Erbfolge, wenn keine letztwillige Verfügung vorliegt.
2. Welche Auswirkung hat die Erbengemeinschaft bei einem Unternehmen (Gmbh, OHG, etc.) ?
Wahrscheinlich führt dies zu dessen Untergang, denn bei den Entscheidung können jetzt völlig fremde Personen beteiligt sein. Sind diese unauffindbar im Ausland, ist der Niedergang nur noch eine Fragen von Tagen. Überdies kann jeder Erbe zu jeder Zeit die Auseinandersetzung verlangen (§ 2042 BGB), dabei kommt es unter Umständen zu der steuerschädlichen Aufdeckung stiller Reserven an den Grundstücken des Betriebes.
3. Welchen Zweck hat eine Testamentsvollstreckung bei der Erbauseinandersetzung ?
Erb- und Familienrecht, Erbengemeinschaft, Erbrecht, Fragen, Frankfurt am Main
27.07.2016 19:30 Uhr Fachanwalt für Erbrecht Dr. Stefan Günther Von Rechtsanwalt Dr. Stefan Günther
Fachanwalt für Erbrecht in Frankfurt, Dr. Stefan Günther, teilt eine Entscheidung des OLG Hamm (Beschluss vom 28.10.2014, Az: 15 W 14/14) mit. Danach kann das einst mit dem geschiedenen Ehegatten errichtete gemeinschaftliche Testament sogar über den Zeitpunkt der Scheidung hinaus Gültigkeit behalten (§ 2270 BGB). Als zusätzliche Folge daraus besteht keine Testierfreiheit mehr, d.h. mit dem neuen Ehepartner kann ebenso wenig wirksam ein anderes gemeinschaftliches Testament oder Erbvertrag errichtetet werden, das den vor der Scheidung manifestierten Willen außer Kraft setzt. Auch ein Einzeltestament ist nicht mehr möglich.
Im Regelfall tritt mit der Scheidung gem. § 2077 Abs. 1 S. 2 BGB die Unwirksamkeit der letztwilligen Verfügungen ein. Bei dem gemeinschaftlichen Testaments kann aber gem. § 2268 Abs. 2 BGB - im Zweifel - eine Ausnahme vorliegen.
Dr. Stefan Günther, Erbrecht, Fachanwalt Erbrecht, Fachanwalt für Erbrecht, Familienrecht, Frankfurt
29.10.2014 16:34 Uhr Dr. Gaupp & Coll. Von Rechtsanwalt Michael Henn
Der Erbvertrag–Rechtsanwalt Dr. St. Günther,Frankfurt
27.07.2016 19:32 Uhr Fachanwalt für Erbrecht Dr. Stefan Günther Von Rechtsanwalt Dr. Stefan Günther
Der Erbvertrag ist für Rechtsanwalt und Fachanwalt Erbrecht, Dr. Stefan Günther, Frankfurt am Main, nicht ohne Nachteile. Er kommt überwiegend in den Fällen in Betracht, bei denen die Vertragsparteien nicht miteinander verheiratet sind, jedoch gleichwohl eine verbindliche Wirkung gelten soll. D.h.es soll danach keine neue, abändernde letztwillige Verfügung mehr geben dürfen
Erbrecht, Erbvertrag, Erbvertrag, Fachanwalt für Erbrecht, Frankfurt am Main, Rechtsanwalt
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