Source: http://www.itv-altlasten.de/der-itva/fachausschsse/ak-ied-richtlinie.html
Timestamp: 2018-01-23 14:11:27
Document Index: 83840457

Matched Legal Cases: ['Art. 80', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art22', 'Art. 22', 'Art. 22']

Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA): AK IED-Richtlinie
Dipl.-Ing. Christoph Wortmann
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E-Mail: Christoph Wortmann
Die Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates vom 24. November 2010 über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltver­schmutzung) - (IED) ist am 6. Januar 2011 in Kraft getreten. Sie musste bis zum 7. Januar 2013 in nationales Recht umgesetzt werden (Art. 80 Abs. 1 IED). Die IED ersetzt die bishe­rige IVU-Richtlinie.
In der Richtlinie 2010/75/EU sind in Artikel 22 Anforderungen an die Stilllegung von Anlagen enthalten. Art. 22 IED sieht vor, dass Betreiber bestimmter Industrieanlagen, von denen rele­vante gefährliche Stoffe verwendet, erzeugt oder freigesetzt werden, vor Inbetriebnahme bzw. vor Erneuerung der Genehmigung - erstmals nach dem 7. Januar 2013 - einen Bericht über den Ausgangszustand mit Blick auf eine mögliche Verschmutzung des Bodens und Grundwassers auf dem Gelände der Anlage zu erstellen haben, der Bestandteil der Antrags­unterlagen wird. Hierdurch lässt sich - entsprechende neue Untersuchungen vorausgesetzt - ein Vergleich mit dem Zustand bei der endgültigen Einstellung der Tätigkeiten herstellen.
Wird die Anlage endgültig stillgelegt, hat der Anlagenbetreiber den Stand der Boden- und Grundwasserverschmutzung durch bestimmte Stoffe ("relevante gefährliche Stoffe") zu be­werten. Wurden durch die Anlage erhebliche Boden- oder Grundwasserverunreinigungen im Vergleich zu dem im Bericht über den Ausgangszustand angegebenen Zustand verursacht, so hat der Betreiber entsprechende Maßnahmen zur Sanierung zu ergreifen, um das Grund­stück in jenen Zustand zurückzuführen. Die Pflicht zur Erstellung eines Ausgangszustands­berichtes gilt lediglich bei Tätigkeiten mit "relevanten gefährlichen Stoffen".
Der Arbeitskreis IED thematisiert alle mit Art. 22 der Richtlinie über Industrieemissionen zu­sammenhängenden Aspekte und bringt sich in den Fachdialog und in die Erarbeitung von fachli­chen Leitlinien ein.
Stellungnahme des ITVA zum Entwurf der Arbeitshilfe (Stand 29.12.2015) zur Rükcführungspflicht
ITVA-Stellungnahme AHR 20160624.pdf
EU-Kommission Leitlinien zum Ausgangsszustandsbericht nach Art. 22 Abs.2 IED
2014 5 6 EUKommission Leitlinien Ausgangszustandsbericht Art22Abs2 IED.pdfEU-Leitlinien zum AZB575 K
LABO-Arbeitshilfe zum Ausgangszustandsbericht nach Art. 22 Abs. 2 IED
LABO Arbeitshilfe AZB Stand 2013-08-07 finalisiert.pdfLABO-Arbeitshilfe zum AZB789 K
ArtG-Reinschrift-25-11-2011.pdfReferentenentwurf Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IED), Stand: 25.11.2011458 K
ArtV-Reinschrift-25-11-2011.pdfReferentenentwurf 1. Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IED), Stand: 25.11.20110.9 M
ITVA Stellungnahme IED 01.pdfITVA-Stellungnahme zum Gesetz sowie zur 1. Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IED), Stand: 25.11.20112.5 M
Positionspapier IED Stand 17.01.2012 01.pdfPositionspapier des Ingenieurtechnischen Verbandes für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) zu den stilllegungsbezogenen Pflichten des Art. 22 der Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IED)198 K
ITVA IED-position paper final EN 01.pdfITVA-IED_position paper174 K