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Timestamp: 2019-06-26 13:15:42
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', '§ 249', 'BGH', '§ 286', '§ 287', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 11.05.1951 - I ZR 106/50 - dejure.org
BGH, 11.05.1951 - I ZR 106/50
https://dejure.org/1951,136
BGH, 11.05.1951 - I ZR 106/50 (https://dejure.org/1951,136)
BGH, Entscheidung vom 11.05.1951 - I ZR 106/50 (https://dejure.org/1951,136)
BGH, Entscheidung vom 11. Mai 1951 - I ZR 106/50 (https://dejure.org/1951,136)
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BGHZ 2, 138
NJW 1951, 711
MDR 1951, 476
a) Aufgrund dieser Feststellungen bejaht der Berufungsrichter rechtsfehlerfrei den Ursachenzusammenhang im natürlichen Sinne zwischen Amtspflichtverletzung und Schaden (vgl. dazu BGHZ 2, 138, 140 f.).
Nach der Äquivalenztheorie ist jede Bedingung kausal, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne daß der Erfolg entfiele (allgemeine Meinung; vgl. nur BGHZ 2, 138, 141;… Hermann Lange, Schadenersatz 2. Aufl. S. 79 f.;… Mertens in: Soergel, BGB 12. Aufl. Rdn. 117 vor § 249;… Palandt/Heinrichs, BGB 53. Aufl. Rdn. 57 vor § 249).
Ob ein Ereignis, insbesondere ein menschliches Verhalten, conditio sine qua non eines bestimmten Erfolgs ist, bestimmt sich allein danach, ob das Ereignis nicht hinweggedacht werden kann, ohne daß "der sich dann ergebende Zustand überhaupt nicht mehr in die für die rechtliche Wertung in Betracht kommende Erfolgskategorie fällt, oder ohne daß zum mindesten der konkrete Erfolg innerhalb dieser Kategorie in einer Weise verändert wird, die für die rechtliche Wertung erheblich ist" (BGHZ 2, 138 [141]).
Nach ständiger Rechtsprechung gilt hierfür nicht die strenge Beweisregel des § 286 ZPO, sondern diejenige des § 287 a.a.O. (Urt. des I. Zivilsenats vom 11. Mai 1951 - I ZR 106/50 - BGHZ 2, 138 [140]; des IV. Zivilsenats vom 13. Dezember 1951 - IV ZR 123/51 - BGHZ 4, 192 [196]; des erkennenden Senats vom 19. April 1951 - III ZR 186/50 - vom 30. April 1952 - III ZR 198/51 - BGHZ 6, 62; vom 30. Juni 1952 - III ZR 277/51 - und häufiger).
Danach ist eine psychische Ausnahmesituation für die Pflichtwidrigkeit kausal, wenn der Schockzustand nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass das Fehlverhalten entfiele (vgl. BGH, Urteil vom 28. September 1951 - 2 StR 391/51 - BGGSt 1, 332 >333<; Urteil vom 11. Mai 1951 - I ZR 106/50 - BGHZ 2, 138 >141<).
Die Frage der Kausalität von Produktmängeln, insbesondere bei mehreren möglichen Verursachungsbeiträgen, ist zunächst ausgehend von der auch im bürgerlichen Recht anzuwendenden sog. conditio sine qua non-Formel zu beurteilen, d.h. die pflichtwidrige Handlung darf nicht hinweggedacht werden, ohne dass der Erfolg entfiele (vgl. nur BGHZ 2, 138, 141;… MüKo-Oetker, BGB, 3. Auflage, § 249 Rdn. 97).
Dagegen kann ein juristischer Verursachungsbegriff nicht dazu führen, daß ein naturwissenschaftlich zu verneinender Verursachungszusammenhang "juristisch" bejaht wird (vgl. auch BGHZ 2, 138, 140 f) [BGH 11.05.1951 - I ZR 106/50] .
BGH, 14.02.1990 - IV ZR 286/88
BGH, 18.10.1951 - III ZR 138/50
Haftung mehrerer Unternehmer für das Verschulden eines jeden und seiner …
LAG Rheinland-Pfalz, 02.11.2000 - 9 Sa 841/00
Anspruch auf Zahlung von Schmerzensgeld wegen infolge der Inhalation von …
BGH, 07.02.1961 - VI ZR 108/60
BGH, 23.05.1957 - II ZR 336/55
BGH, 03.05.1956 - III ZR 254/54