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Timestamp: 2017-06-24 05:54:01
Document Index: 79559647

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 64']

8C_108/2014 (24.09.2014)
8C_108/2014 {T 0/2} Urteil vom 24. September 2014
A. Die 1980 geborene A.________ bezog ab 1. September 1999 eine ganze Rente der Invalidenversicherung. Mit Verfügung vom 24. November 2009 hob die Verwaltung diese Rente auf, da sich der Gesundheitszustand soweit verbessert habe, dass der Invaliditätsgrad nur noch 23 % betrage. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit unangefochten gebliebenem Entscheid vom 22. Dezember 2010 ab.
B. Die von A.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern nach Einholen des psychiatrischen Gerichtgutachtens des Dr. med. C.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie vom 24. Juli 2013 mit Entscheid vom 7. Dezember 2013 ab.
C. Mit Beschwerde beantragt A.________, ihr sei unter Aufhebung der Verfügung vom 13. März 2012 und des kantonalen Gerichtsentscheides vom 7. Dezember 2013 ab 1. Januar 2010 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen.
2. 2.1. Invalidität nach Art. 8 Abs. 1 ATSG ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 Abs. 1 ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind in Anwendung von Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.
4. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Beschwerdeführerin grundsätzlich die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ihrem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung - im Sinne der Kostenbefreiung - kann jedoch entsprochen werden (Art. 64 BGG). Sie hat der Gerichtskasse Ersatz zu leisten, wenn sie später dazu in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).