Source: https://www.vatersein.de/Forum-topic-32331-start-msg384908.html
Timestamp: 2019-02-15 22:47:22
Document Index: 147094414

Matched Legal Cases: ['§ 1686', '§ 1686', '§ 1686', '§ 1686', '§ 1686', '§ 1686', '§ 1686', '§ 1686']

vatersein.de - Forum 15. Februar 2019, 23:47:22
Autor Thema: Auskunftserteilung gem. § 1686 BGB - was beachten? (Gelesen 461 mal)
Auskunftserteilung gem. § 1686 BGB - was beachten?
« am: 05. Februar 2019, 12:17:07 »
ich möchte gerne über § 1686 BGB so einen Antrag auf Auskunft stellen. Die vom Gericht meinten ich kann das formlos stellen, jedoch möchte ich trotzdem keine Fehler machen. Kann mir hier jemand helfen mit einer Vorlage an die ich mich orientieren kann?
Kurz: habe vor nem Jahr erfahren dass ich Vater bin (Test wurde gemacht), und wie es der Zufall möchte will sich die Mutter zum Kind nicht äußern(es gibt da viel ungeklärtes). Der ASD und das Jugendamt waren dabei auch keine große Hilfe.
« Antwort #1 am: 05. Februar 2019, 12:35:22 »
prinzipiell kannst Du mit dem § 1686 nur Auskünfte über das Kind fordern, also ist das Kind normal entwickelt, ist es häufig krank, wer ist der Kinderarzt.
Da für diesen Antrag kein Anwaltszwang besteht kannst Du den Antrag auch in der Rechtsantragsstelle
zu Protokoll geben. Dabei erfolgt keine Rechtsberatung, es wird Dir aber durchaus geholfen die notwendigen Angaben zu machen und auch Dein Anliegen aufzuschreiben.
Mein Problem ist eher, dass Du mit dem § 1686 Deine Fragen auch nicht beantwortet bekommst. Da es ein zimelich formaler Weg ist und es dann eben auch nur sehr formale Antworten gibt.
Voraussetzung für einen solche Antrag ist, dass Du der rechtliche Vater bist, die Vaterschaft anerkannt ist. Ohne Vaterschaftsanerkennung läuft auch der § 1686 ins Leere.
« Antwort #2 am: 05. Februar 2019, 12:35:29 »
und herzlcih willkommen.
Bevor Du jetzt hier nach Munition sammelst, um mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, wäre ein paar Zusatzinformationen ziemlich hilfreich.
1. Lebt die Mutter in einer Partnerschaft (Ehe) und hat dieser die Vaterschaft anerkannt?
2. Weiß dieser Vater dass er nciht der Vater ist?
3. Wie alt ist das Kind jetzt?
4. Warum und wie hast Du jetzt davon erfahren?
4.1. Warum wurde ein Vaterschaftstest gemacht? Bzw. auf wessen Veranlassung?
Weitere Fragen kommen, wenn diese beantwrotet sind.
« Antwort #3 am: 05. Februar 2019, 12:36:12 »
Zitat von: Susi64 am 05. Februar 2019, 12:35:22
Damit steht und fällt das ganze Ansinnen!
« Antwort #4 am: 05. Februar 2019, 12:45:18 »
Über die Mutter und Ihre Verhältnisse ist nicht viel bekannt da sie sich seit Jahren zu nichts äußert. Das Kind ist 6 Jahre alt, habe kurz nach dem GV nie wieder was von der Mutter gehört und wusste somit auch nichts davon, bis eben der Brief vom JA kam. Der Test wurde auf meine Veranlassung gemacht, da das JA mir nahegelegt hat, dass ich die Vateraschaft "einfach so" akzeptieren kann Ja nee is klar, hahha. Ich bin in der Geburtsurkunde als Vater eingetragen.
Mod: Vollzitat gelöscht. Bitte nur zitieren, worauf Du Dich beziehst
« Letzte Änderung: 05. Februar 2019, 12:47:00 von Inselreif » Gespeichert
« Antwort #5 am: 05. Februar 2019, 13:05:09 »
Ok, und was will das JA?
Nur die Vaterschaftsanerkennung? Oder geht es auch um den zurückliegenden KU?
Wer war denn bisher der Vater? Oder war keiner eingetragen?
Welches Datum hat die Geburtsurkunde? Ist sie neueren Datums?
Wird Geld gebraucht?
« Antwort #6 am: 05. Februar 2019, 13:30:02 »
Hallo @diesdas
Zitat von: diesdas am 05. Februar 2019, 12:45:18
Über die Mutter und Ihre Verhältnisse ist nicht viel bekannt da sie sich seit Jahren zu nichts äußert. Das Kind ist 6 Jahre alt, habe kurz nach dem GV nie wieder was von der Mutter gehört und wusste somit auch nichts davon,...
Das Fettgedruckte irritiert (mich) ein wenig... -vor allem in dem nachstehenden Zusammenhang
Warum hätte sich die Mutter (wem gegenüber - und das seit Jahren) äußern sollen? Zumindest der Satz liest sich ja so, als ob Du schon länger um das/ Dein Kind weißt...
Und dann schreibst Du: Du hast nach 6 Jahren über das Jugendamt erfahren, daß Du "Vater" bist.
Nach durchführen eines Vaterschaftstestes hast Du beim JA die Vaterschaft anerkannt?
Wann und wie hast Du Kontakt zur KM aufgenommen, um an die gewünschten Infos über das Kind zu gelangen?
« Letzte Änderung: 05. Februar 2019, 13:31:34 von Kakadu59 » Gespeichert
« Antwort #7 am: 05. Februar 2019, 13:43:00 »
Wow..wo bin ich denn hier gelandet? Könnt ihr keine simpel formulierten Zusammenhänge verstehen? ich habe nie geschrieben dass ich nach 6 Jahren erst vom Kind erfahren habe Lasst mal diese James Bond **tsts - ID 36** daheim
Davon mal abgesehen geht es um Auskunftserteilung gem. § 1686 BGB. IUch erkenne aktuell keinerlei Zusammenhang zwischen der Auskunftserteilung dem Werdegang.
« Antwort #8 am: 05. Februar 2019, 13:49:32 »
Dabei erfolgt keine Rechtsberatung, es wird Dir aber durchaus geholfen die notwendigen Angaben zu machen und auch Dein Anliegen aufzuschreiben.
« Antwort #9 am: 05. Februar 2019, 13:50:23 »
Hast du denn die Mutter bisher nachweislich dazu aufgefordert dir an § 1686 BGB Auskunft zu erteilen? Möglichst mit genauen Fragen ,was du wissen möchtest.
Wenn du jetzt einen Antrag bei Gericht stellst, dann wird bei einer evtl. Verhandlung auch die Frage auftauche, was du bisher unternommen hast bzw. warum du erst jetzt entsprechendes Interesse zeigst
« Antwort #10 am: 05. Februar 2019, 14:00:52 »
Zitat von: midnightwish am 05. Februar 2019, 13:50:23
Mutter wurde mehrmals informiert, persönlich, JA und ASD. Interesse am Kind zeige ich seitdem ich überhaupt weiß, dass es dieses gibt.