Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20StR%20229/04
Timestamp: 2020-08-15 02:27:06
Document Index: 167926502

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

https://dejure.org/2005,1531
BGH, 12.01.2005 - 2 StR 229/04 (https://dejure.org/2005,1531)
BGH, Entscheidung vom 12.01.2005 - 2 StR 229/04 (https://dejure.org/2005,1531)
BGH, Entscheidung vom 12. Januar 2005 - 2 StR 229/04 (https://dejure.org/2005,1531)
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Anforderungen an den Vorsatz des Anstifters bei der Anstiftung zum Heimtückemord; Anwendbarkeit der sonstigen niedrigen Beweggründe als Mordmerkmal bei fehlender Bewusstseinsdominanz des Handelns aus Habgier neben anderen Motiven beim Auftragstäter; Fehlender Vorsatz des ...
Wie macht sich der Anstifter eines Auftragsmordes strafbar?
Das Attentat wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit aus niedrigen Beweggründen verübt, mithin aus einem nach allgemeiner sittlicher Anschauung verachtenswerten und auf tiefster Stufe stehenden Motiv (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 2005 - 2 StR 229/04, BGHSt 50, 1, 8).
Fortdauer der Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts eines aus …
Das Attentat wurde aus niedrigen Beweggründen verübt, mithin aus einem nach allgemeiner sittlicher Anschauung verachtenswerten und auf tiefster Stufe stehenden Motiv (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 2005 - 2 StR 229/04, BGHSt 50, 1, 8).
(a) Das Attentat wurde aus niedrigen Beweggründen verübt, mithin aus einem nach allgemeiner sittlicher Anschauung verachtenswert und auf tiefster Stufe stehenden Motiv (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 2005 - 2 StR 229/04, BGHSt 50, 1).
Offen bleiben kann, ob auch der Angeschuldigte selbst aus politischer Motivation handelte, denn mit hoher Wahrscheinlichkeit wusste er zumindest um die Tatmotivation seiner Vorgesetzten und des ausführenden Attentäters (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 2005 - 2 StR 229/04, BGHSt 50, 1, 5).
LG Berlin, 12.02.2010 - 1 Kap Js 2129/08
Verwirklichung des Mordmerkmals der Heimtücke durch Ausnutzen der Arg- und …
Bei Auftragstötungen geschieht es in aller Regel, dass der Täter in irgendeiner Weise heimtückisch vorgeht, statt die offene Konfrontation mit dem Opfer zu suchen und so das Risiko eines Fehlschlages oder der Entdeckung zu erhöhen, weshalb der Anstifter bedingten Vorsatz auch dann hat, wenn er aus Gleichgültigkeit mit jeder eintretenden Möglichkeit einverstanden ist (vgl. BGH 2 StR 229/04).
Bei einem solchen kommt eine Lockerung der streng akzessorischen Bestrafung des Teilnehmers nicht in Betracht (vgl. BGH 2 StR 229/04), vielmehr erfolgt die Bestrafung ohne Milderung aus dem Strafrahmen der verwirklichten Haupttat, soweit sich der Vorsatz des Teilnehmers auf sie bezieht.