Source: https://www.mc-technik.de/beratung/
Timestamp: 2020-08-15 10:59:47
Document Index: 32777265

Matched Legal Cases: ['Art. 38', 'Art. 39', 'Art. 37', '§ 4', 'Art. 37', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 39', 'EuG']

Beratung – mc-Technik
„Daten sind der zentrale Faktor in modernen Wertschöpfungsketten.
Sie verdienen unsere Professionalität.“
(BvD e.V.)
Die Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten stellt einen eigenständigen Beruf dar, der sich neben den gesetzlichen Anforderungen (Art. 38 und 39 DSGVO) im Berufsverband BvD e.V. auch eine Selbstverpflichtung in einem Leitbild auferlegt hat. Gerade im Umgang mit sensiblen Daten ist persönliche Integrität neben den hohen Ansprüchen an die Fachkunde eine unabdingbare Voraussetzung für die Ausübung dieses Berufes.
Berufliches Leitbild des Datenschutzbeauftragten nach BvD
Die Ausübung des Berufs „Datenschutzbeauftragter“ setzt voraus, dass derjenige in der Regel
über eine angemessene Ausbildung (Hochschulstudium) in zumindest einer der Kategorien Organisation und Prozesse, Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) oder Recht besitzt und solide Grundkompetenzen in den beiden anderen Kategorien erworben hat
über eine mindestens 2-jährige Berufserfahrung in den genannten Bereichen verfügt und
eine anerkannte Qualifikation zum Datenschutzbeauftragten erlangt hat. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 5. Juni 2003, Az. : IV R 34/01
Notwendige Qualifikation und persönliche Voraussetzungen
Die DSGVO stellt folgende Anforderungen an die notwendige Qualifikation und persönlichen Voraussetzungen, die ein DSB mitzubringen hat:
>> Benennung auf Basis der beruflichen Qualifikation und insbes. des Fachwissens auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis sowie der Fähigkeit zur Erfüllung der in Art. 39 genannten Aufgaben (Art. 37 Abs. 5 DSGVO)
Wesentliche Unterschiede im Verhältnis zu den sich bislang aus § 4f Abs. 2 S. 1 BDSG (a. F.) ergebenden Fachkundeanforderungen, wonach eine Trias rechtlicher, technischer und organisatorischer Kenntnisse erforderlich ist, ergeben sich insofern nicht. Zu den Fachkundeanforderungen bislang vgl. Beschluss des Düsseldorfer Kreises vom 24./25. November 2010: Abrufbar unter:
PDF Mindestanforderungen an Fachkunde und Unabhängigkeit des Beauftragten für den Datenschutz nach Art. 37 sowie Erwägungsgrund 97 DSGVO
Die DSGVO (Art. 38 Abs. 6 S. 2) verbietet wie das BDSG Interessenkonflikte.
Diese Anforderungen sind insbesondere nach Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für die Mitarbeiter kleiner und mittlerer Unternehmen kaum noch überschau- und erfüllbar. Ein(e) externe(r) Datenschutzbeauftragte(r) (DSB) trägt dazu bei, die eigenen Mitarbeiter von fachfremden Belastungen freizuhalten und sich qualifizierten Rat ins Haus zu holen. Aufgrund unserer Expertise können wir auch großen Unternehmen die Möglichkeit bieten, den Datenschutz auszulagern, dabei Weiterbildungskosten und Fachkundenachweise zu sparen, sowie die arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu eliminieren. Denn ein bestellter DSB arbeitet nicht nur weisungsfrei, er genießt auch einen besonderen Kündigungsschutz (Art. 38 Abs. 3 DSGVO).
Als ausgebildete Ingenieure mit Zusatzausbildungen kennen wir nicht nur die einschlägigen Gesetze, sondern erkennen auch Sicherheitslücken in Ihrer IT-Organisation oder IT-Infrastruktur – eine Zusatzleistung, die Sie sonst anderweitig teuer einkaufen müssen.
Im Hinblick auf die neue Gesetzgebung (DSGVO sowie IT-Sicherheitsgesetz) werden die Anforderungen an eine transparente Dokumentation der Prozesse im Sinne eines verzahnten Qualitätsmanagements durch unsere bereichsübergreifenden Konzepte aus einer Hand kompetent und umfassend erfüllt.
PDF Vorteile externer DSB
Welche Aufgaben hat der betriebliche Datenschutzbeauftragte zu erfüllen?
Dabei trägt der Datenschutzbeauftragte bei der Erfüllung seiner Aufgaben dem mit den Verarbeitungsvorgängen verbundenen Risiko gebührend Rechnung, wobei er die Art, den Umfang, die Umstände und die Zwecke der Verarbeitung berücksichtigt. (Art. 39 Abs. 2 DSGVO)
Achten Sie auf eine Interessenkollision!
Dass man nicht den erstbesten Mitarbeiter zum Datenschutzbeauftragten machen kann, zeigt eine aktuelle Entscheidung des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht (BayLDA):
zur Pressemeldung des BayLDA
Wer zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden soll, muss vor allem über zwei Dinge verfügen: Fachkunde und Zuverlässigkeit. Eine Selbstkontrolle widerspricht der Funktion des Datenschutzbeauftragten. Nimmt ein Datenschutzbeauftragter zugleich operative Verantwortung wahr, fehle es an der erforderlichen Unabhängigkeit. Daraus ergibt sich eine Interessenkollision zwischen den Aufgaben eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten und der Bestellung von maßgeblichen Funktionsträgern im Unternehmen:
sonstige gesetzliche oder verfassungsmäßig berufenen Leiter
DV-Leiter (IT-Leiter), IT-Administratoren
Personalleiter und -sachbearbeiter
Leiter von Organisationseinheiten mit besonders umfangreichen oder sensitiven Verarbeitungen personenbezogener Daten
Compliance Officer und interne Revisoren: Einzelfallbetrachtung
Daneben ist auch die Bestellung von Betriebsratsvorsitzenden sowie von engeren Verwandten der Unternehmensleitung kritisch zu sehen.
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Leistungen im VdS-Kompetenzfeld
VdS 3473 (Cyber-Security)
NEU: VdS 10000
NEU: VdS 10010 (DSMS)
IT-Sicherheitsverordnung (ITSVO-EKD)