Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:199202-2020:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-08-08 04:25:35
Document Index: 243835571

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 21', '§ 134', '§ 62', '§ 155', '§ 160']

Dienstleistungen - 199202-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 199202-2020
Deutschland-Augsburg: Hilfstätigkeiten für den Landverkehr
2020/S 084-199202
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Augsburg, Landkreis Aichach-Friedberg, Landkreis Dillingen a.d.Donau, Stadt Augsburg, vertreten durch die Augsburger Verkehrs-und Tarifverbund GmbH
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E63897414
Vergabe Qualitätskontrollen
Qualitätskontrollen auf den in den Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund integrierten AVV-Regionalbuslinien.
Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg, Landkreis Aichach-Friedberg, Landkreis Dillingen a.d.Donau
Kostenkriterium - Name: Anzahl an Projektstunden / Gewichtung: 100
Angaben zu Inhaber, Gesellschafter und zur Führung der Geschäfte bestellten Personen des Bieters
Der Bieter erklärt, dass keine zwingenden Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen.
Der Bieter macht Angaben zum Vorliegen von fakultativen Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB.
Der Bieter hat auf Anforderung der Vergabestelle unverzüglich aktuelle Führungszeugnisse der betreffenden Personen vorzulegen.
Mit dem Angebot ist zudem eine Eigenerklärung vorzulegen, in welcher der Bieter erklärt, ob in den letzten 3 Jahren Vertragsverhältnisse mit öffentlichen Auftraggebern über vergleichbare Leistungen vom Auftraggeber außerordentlich gekündigt wurden und benennt ggf. die betreffenden Auftraggeber mit Ansprechpartner und die geltend gemachten Kündigungsgründe. Er erklärt zudem, dass er seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mindestens den gesetzlichen Mindestlohn zahlt und in einem Zeitraum von 24 Monaten vor Ende der Angebotsfrist der gegenständlichen Ausschreibung nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist.
Bei Bietergemeinschaften finden diese Regelungen auf jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft Anwendung. Eine fehlende Eignung eines einzelnen Mitglieds kann zum Ausschluss der gesamten Bietergemeinschaft führen.
Die finanzielle Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet anzusehen, wenn nach der Einschätzung des Auftraggeber anzunehmen ist, dass der Bieter seinen laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag erfüllen wird. Es dürfen keine Umstände vorliegen, die die finanzielle Zuverlässigkeit des Unternehmens in Frage stellen könnten.
Der Bieter gibt mit seinem Angebot eine Erklärung ab, dass er in den letzten 3 Jahren vergleichbare Leistungen erbracht hat.
Um eine objektive Qualitätskontrolle zu gewährleisten und Interessenkonflikte zu vermeiden, sind Bieter, die unter dem beherrschenden Einfluss eines für die Auftraggeber tätigen Busunternehmen stehen, an der Teilnahme des Vergabeverfahrens ausgeschlossen. Der Bieter gibt eine entsprechende Erklärung ab.
1. Bietergemeinschaften sind zulässig. Näheres findet sich in den Vergabeunterlagen.
2. Die Bieter können Teile der Leistungen an Subunternehmer übertragen. Näheres findet sich in den Vergabeunterlagen. Für Subunternehmer sind die unter Ziffer III. 1 genannten Unterlagen ebenfalls zu erbringen.
Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 134 GWB und § 62 VgV.
Postanschrift: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern 80534 München
Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 155 ff GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass im Fall einer Nichtabhilfe von einem Bieter erhobenen Rüge ein entsprechender bei der unter Ziffer VI. 4.1) genannten Vergabekammer eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).