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Timestamp: 2017-03-30 04:52:25
Document Index: 102117354

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 98', 'Art. 145', 'Art. 145', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 66']

5A_260/2015 (30.03.2015)
5A_260/2015 Urteil vom 30. März 2015
Obergericht des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz.
Kostenvorschuss im Beschwerdeverfahren (Prüfung einer erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 20. März 2015 des Obergerichts des Kantons Aargau (Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz).
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 20. März 2015 des Obergerichts des Kantons Aargau, das den Beschwerdeführer (in einem Beschwerdeverfahren betreffend Prüfung einer erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme) zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.-- aufgefordert hat,
in das Ablehnungsbegehren des Beschwerdeführers gegen den Präsidenten der II. zivilrechtlichen Abteilung sowie in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren,
dass das Obergericht erwog, dem Beschwerdeführer werde eine Frist von 10 Tagen seit Zustellung der Verfügung zur Bezahlung des Kostenvorschusses angesetzt (Art. 98 ZPO), der Fristenstillstand nach Art. 145 Abs. 1 ZPO gelte nicht (Art. 145 Abs. 2 ZPO), bis zur Vorschusszahlung bleibe das Verfahren eingestellt, schliesslich sei der Beschwerdeführer über die Prozesskosten und den Anspruch auf die unentgeltliche Rechtspflege aufzuklären (Art. 97 ZPO), hinsichtlich der Prozesskosten werde auf das Dekret über die Verfahrenskosten und den Anwaltstarif verwiesen (SAR 221.150 und 291.150),
dass sich das allein zum Zweck der Blockierung der Justiz gestellte Ablehnungsbegehren gegen den Abteilungspräsidenten als missbräuchlich erweist, weshalb darauf nicht einzutreten ist (BGE 111 Ia 148 E. 2; 105 Ib 301 E. 1c und d), zumal die Mitwirkung des Präsidenten an früheren Urteilen ohnehin nicht geeignet wäre, diesen bei objektiver Betrachtung als befangen erscheinen zu lassen,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer Anträge stellt und Rügen erhebt, die über den Gegenstand der Verfügung des Obergerichts vom 20. März 2015 hinausgehen oder damit in keinem Zusammenhang stehen,
dass insbesondere die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht Gegenstand der obergerichtlichen Verfügung vom 20. März 2015 bildete,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), ebenso unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer den (im kantonalen Beschwerdeverfahren angefochtenen) erstinstanzlichen Entscheid mitanficht,
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die obergerichtliche Verfügung vom 20. März 2015 eingeht,
dass es insbesondere nicht genügt, kantonale Gerichtspersonen als befangen zu bezeichnen und ohne nachvollziehbare Begründung zahlreiche Rechts- und Verfassungsverletzungen zu behaupten ("schwerste Folter", "verbotene Hausgerichtsbarkeit", "Foltermord-Vergeiselungs-Versklavung", verbotene "Pflicht- oder Zwangsarbeit"),
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Verfügung vom 20. März 2015 aufzeigt, inwiefern diese Verfügung rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG) und keine Parteientschädigung zugesprochen erhält,
1. Auf das Ablehnungsbegehren wird nicht eingetreten.
4. Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.