Source: http://www.bzo-wissen.de/wDefault/wissensdatenbank/1_BetrVG/1_InhaltBetrVG/BetrVG-111/index.php
Timestamp: 2020-01-27 03:59:50
Document Index: 257801500

Matched Legal Cases: ['§ 111', '§ 111', '§ 111', '§ 111', '§ 80', '§ 80']

§ 111 - Betriebsänderungen
§ 111 - Definitionen
§ 111 - Informationsrechte
§ 111 - Berater engagieren
Eine Veränderung oder Rationalisierungsmaßnahme ist immer dann eine "Betriebsänderung", wenn sie
mit "wesentlichen Nachteilen" für die ganze Belegschaft oder
mindestens für einen "erheblichen Teil" der Belegschaft verbunden ist.
Eine solche "Betriebsänderung", löst dann das übliche Informations- und Beratungsrecht des Betriebsrats aus (rechtzeitig, umfassend - siehe § 80 Abs. 2 BetrVG). Besonders wichtig ist aber, dass der Betriebsrat die wirtschaftliche Lage im Auge behält und selber systematisch Fragen stellt.
Dabei kann der Betriebsrat einen externen, unabhängigen Berater hinzuziehen (siehe § 80 Abs. 3 BetrVG). Sind im Unternehmen (das auch mehrere Betriebe umfassen könnte) mehr als 300 Arbeitnehmer beschäftigt, dann kann der Betriebsrat diesen Sachverständigen einschalten, ohne sich darüber vorher mit dem Arbeitgeber verständigen zu müssen.
Wann handelt es sich bei einer Veränderung / Rationalisierung um eine Betriebsänderung? (...)
Gesetzlich bereits definierte Betriebsänderungen (...)
Informationsrechte und -möglichkeiten bei Betriebsänderungen? (...)
In Unternehmen mit mehr als 300 Arbeitnehmern kann der Betriebsrat direkt einen Berater engagieren (...)