Source: http://london-consulting.org/bank.htm
Timestamp: 2020-04-02 16:21:39
Document Index: 367895214

Matched Legal Cases: ['§53', '§ 25', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 3', '§ 11', '§ 14', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 37', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 17', '§ 3', '§ 23', '§ 37', '§ 44', '§ 17']

﻿ bank gründen
Bank gründen - Banklizenz - Finanzdienstleistungen- Vermögensverwaltungsgesellschaft gründen
Erbringen von Finanzdienstleistungen- Eigene Bank gründen- Banklizenz
Eigene Bank gründen- Banklizenz (Deutschland,AU,Schweiz,USA, Neuseeland,Belize,Cayman Islands und St.Vincent)
Übersicht: Vermögensverwaltungsgesellschaft - Kapitalverwaltungsgesellschaft
Grundsätzliche Überlegungen bei der Gründung einer Bank
Gründung einer Kapitalanlagegesellschaft im In-und Ausland
Wir gründen für unsere Mandanten Gesellschaften mit Bank- und/oder Finanzdienstleistungslizenz,mithin Vermögensverwaltungsgesellschaften, vorwiegend in folgenden Ländern:
Schweden (Schwedische Creditunion)
Schweiz und USA: Vollbank (Einlagenkredit-Institute)
Vollbank (A-Lizenz) Cayman Islands, Belize (Einlagenkredit-Institute)
Bank-Lizenz St.Vincent
Bank-Lizenz Nevis
Deutschland: Wertpapierhandelsbank, Investmentbank, Vollbank, E-Geld-Institut (Einlagenkredit-Institute und deren zentralen Kontrahenten, Institute des E-Geld-Geschäftes,Finanzdienstleistungsinstitute die nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln,Anlagevermittler/Finanzportfolioverwalter)
Darüber hinaus offerieren wir Finanzdienstleistern die Auflage eines eigenen Fonds im Offshore-Bereich. Mehr zu diesem Thema finden Sie auf unserer Webseite zum Thema. Eine allgemeine Übersicht zum Thema Vermögensverwaltungsgesellschaften und Banken finden Sie im Exposee zur Gründung von internationalen Vermögensverwaltungsgesellschaften und Banken. Bitte lesen Sie auch unsere Einlassungen zum Thema: Grundsätzliche Überlegungen bei der Gründung einer Bank.
IBAN- SWIFT
IBAN ist die Abkürzung für "International Bank Account Number", auf deutsch "internationale Bankkontonummer". Sie enthält alle notwendigen Angaben, um eine Kontoverbindung im Auslandszahlungsverkehr eindeutig zu identifizieren und stellt damit sicher, dass Ihr Geld sein Ziel sicher erreicht.
Was ist der BIC/SWIFT-Code?
BIC bedeutet "Bank Identifier Code" und ist auch als BIC/SWIFT-Code bekannt. Dieser Code ist eine Art internationale Bankleitzahl und dient der weltweit eindeutigen Identifizierung von Kreditinstituten. Der BIC/SWIFT-Code ist 8- oder 11-stellig.
Finanzdienstleistungsgesellschaften im Sinne der Einlagenkreditinstitute, die der Aufsicht und Regulierung der jeweiligen Zentralbank unterliegen, ergänzend die Erlaubnis innehaben,können bei SWIFT den BIC-Code beantragen.
Bankensoftware- Onlinebanking
Wir bieten unseren Mandanten z.B. im Rahmen der Gründung einer Neuseeland Finanzdienstleistungsgesellschaft mit Genehmigung für Bankdienstleistungen, Installation einer Vermögensverwaltungsgesellschaft und/oder Schwedischer Creditunion die NexorOne Onlinebanking-Software an. Die Software erfüllt in der Vollversion die kompletten Leistungen des Onlinebankings, ist allerdings ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. Für Vollbanken im Sinne vermitteln wir gern an entsprechende Anbieter für Bankensoftware, inkl. elektronischer Schnittstelle für den automatisierten Zahlungsverkehr.
Zulassungsgebühren, anwaltliche Gebühren: Informationen auf unseren Internetseiten
Erforderliche Eigenmittel: Ca. 5 Mio USD/CHF, je nach Sitzstaat. USA: 10 Mio USD bei der FED.
Erforderlich-oder sinnvoll- ist die Gründung einer US INC bzw. Schweizer AG als Gesellschaft der Bank.
Die Direktoren/Geschäftsführer müssen über eine entsprechende Ausbildung im Bankwesen (z.B. Bankkaufmann) und Erfahrung im Management einer Bank verfügen. Eine Treuhandstellung der Direktoren ist nicht möglich, mithin müsste der Mandant seinen Lebensmittelpunkt in den Sitzstaat verlagern bzw. einen im Sitzstaat ansässigen als Direktor einstellen. Die weiteren Zulassungsvoraussetzungen sind ähnlich wie in Deutschland, also u.a. der tragfähige Geschäftsplan,Plan G&V für die ersten drei Jahre, AGBs der Bank gemäß den gesetzlichen Vorschriften, Beitritt im Anlagensicherheitsfonds, erforderliche Versicherungen usw..
Neben den reinen Gründungs-und Zulassungsgebühren können noch folgende Kosten relevant sein:
Erstellung der Geschäftsbedingungen (AGBs),Verträge zwischen Kunden und Bank, Kreditverträge
Homepage der Bank, Online-Banking-System
SWIFT Code, IBAN, internationaler Zahlungsverkehr, elektronische Kommunikationswege und Schnittstellen
Anbindung an Kreditkartenprovider, Visa-MasterCard usw..
Mehr zum Thema Bankgründung in Deutschland lesen Sie auf unserer Webseite zum Thema
Wir bieten Ihnen eine Firmenkonstellation bestehend aus einer Panama S.A. mit Lizenz zur Vereinnahmung und Verwaltung (Investieren) von Kundenvermögen.
Hiermit ermöglichen wir Ihnen die klassische Vermögensverwaltung oder Finanzdienstleistungen ohne Publikumsverkehr und Bankschalter, mit allen Genehmigungen zur Treuhandverwaltung von Kundengeldern.
Eine Schwedische Credit Union kann legal Dienstleistungen in der EU anbieten, welche normalerweise nur von voll lizenzierten Banken angeboten werden können, wie z.B. Einlagen annehmen, Darlehen geben, etc., so lange wie sie diese Dienste ausschließlich Mitgliedern der Credit Union gewährt. Ein möglicher Kunde kann automatisch Mitglied werden, wenn er ein Konto eröffnen will, ein Darlehen beantragt oder jeden anderen Service der Credit Union in Anspruch nimmt. Allerdings hat sich die Gesetzeslage in Schweden aufgrund der Einlassungen auf EU-Ebene geändert: Mitglieder einer Schwedischen Credit Union dürfen nur noch einer Berufsgruppe angehören und dürfen nur natürliche Personen sein. Die maximale Einlage pro Mitglied darf nur ca. 7.000 Euro betragen.
-Neuseeland Finanzdienstleistungsgesellschaft mit Genehmigung für Bankdienstleistungen
Eine Neuseeland Finanzdienstleistungsgesellschaft mit Genehmigung für Bankdienstleistungen kann sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen weltweit Bankdienste anbieten ohne Einschränkung der Kundenzahl, der Höhe der Einlagen oder der Anzahl der Währungen. Im Rahmen der Konstellation sind allerdings die Gesetze der Länder, insbesondere das deutsche Kreditwesengesetz (KWG) zu beachten.
Die Neuseeland Bank kann fast alle Serviceleistungen zur Verfügung stellen, die auch von einer Bank mit A-Lizenz angeboten werden, allerdings darf das Wort „Bank“ nicht im Namen geführt werden. Zu den Tätigkeiten einer Finanzgesellschaft können folgende Serviceleistungen gehören, sie sind aber nicht auf diese begrenzt:
Die Gesellschaft unterliegt nicht den Bestimmungen zur Schaffung von Kapitalrücklagen. Direktoren und Aktionäre können jede Nationalität haben, und ihr Wohnsitz kann sich in einem beliebigen Land befinden. Dienstleistungen und Gebühren im Exposee.
-Banken Belize und Cayman Islands
Insbesondere Cayman Island ist ein interessanter Standort zur Gründung einer Bank mit A-Lizenz. Das Stammkapital (Einlagekapital) beträgt CI$400,000. Die Bank fungiert als Vollbank im Sinne und darf alle Bankdienstleistungen anbieten. Sie unterliegt der Aufsicht der Zentralbank und Regulierungsbehörde. Zunächst wird eine Kapitalgesellschaft auf Cayman Islands gegründet, als Gesellschaft der Bank. Diese Kapitalgesellschaft beantragt dann die Zulassung als Bank bei der Regierungsbehörde (Zentralbank/Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen,analog dem Banks and Trust Companies Law). Erforderlich ist ein qualifizierter Geschäftsbetrieb auf Cayman Islands, also ein voll eingerichtetes Büro und mindestens ein Mitarbeiter. Auch ein Geschäftsgebäude mit "Bankschaltern" kann entsprechend eröffnet werden. Im Geschäftsführungsbereich der Bank wird eine Person benötigt, die eine anerkannte Ausbildung als Bänker und Berufserfahrung im Bankengeschäft hat. Es ist keine Treuhand-Lösung möglich. Die Zulassung dauert ca. 3 Monate. Die Gebühren richten sich den Dienstleistungen und betragen minimal 150.000,00 Euro zzgl. der staatlichen Gebühr. Für die Bank können wir eine Internetpräsenz erstellen mit einer Online Banking-Software. Die Banking-Software kostet zwischen 14.000,00 bis 65.000,00 Euro, je nach Leistung. Wir vermitteln hier an einen entsprechenden Anbieter. Bei einem "Auftritt" der Bank in Deutschland (Repräsentanz oder Niederlassung) sind die Bestimmungen des Deutschen KWGs zu beachten, hier §53 a//FF. Soll die Bank als reine Onlinebank fungieren, haben wir Lösungen hinsichtlich des qualifizierten Geschäftsbetriebes (Business Center Lösung).
-Bankgründung Belize
Über unsere Kooperationskanzlei auf Belize können wir für unsere Mandanten die Bankgründung (A-Lizenz) auf Belize realisieren. Wie auf den Cayman Islands unterliegt eine Bankgründung der Regulierung und Aufsicht der Zentralbank.
Auch hier erfolgt zunächst die Gründung einer Kapitalgesellschaft mit Betriebsstätte Belize als Gesellschaft der Bank. Die Gebühren zur Gründung einer Bank richten nach den Dienstleistungen, ca. 120.000,00 Euro zzgl. der staatlichen Gebühr (Minimum 25.000 B$). Auf Wunsch übernehmen wir auch hier die kompletten Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit unserer Kooperationskanzlei im Sitzstaat:
-Gründung der Gesellschaft,Eintrag ins Register,Domizilierung,Kontoeröffnung
-Antrag auf Zulassung als Bank, Einreichung aller Anträge bei der zuständigen Behörde, direkte Kommunikation mit den zuständigen Regierungsstellen
-Homepage der Bank
-Online Banking-Software
-Vorauswahl geeigneter Büroflächen
-Visa-Regelungen, Aufenthaltserlaubnis
Auftritt einer "ausländischen Finanzdienstleistungsgesellschaft/Bank" in Deutschland gemäß KWG
Ergänzend: KWG und Sondertatbestände.......
-Institute im Drittland oder EWR
-Auftritt in Deutschland als Niederlassung oder Repräsentanz: Eine Repräsentanz betreibt nur beratende Tätigkeiten und/oder Werbung und Marketing. Sie ist keine eigene Rechtspersönlichkeit im Sinne und hat keine Geschäftsführungsbefugnisse.
(1) 1 Unterhält ein Unternehmen mit Sitz im Ausland eine Zweigstelle im Inland, die Bankgeschäfte betreibt oder Finanzdienstleistungen erbringt, gilt die Zweigstelle als Kreditinstitut oder Finanzdienstleistungsinstitut. 2 Unterhält das Unternehmen mehrere Zweigstellen im Inland, gelten sie als ein Institut.
Als Eigenmittel des Instituts gilt die Summe der Beträge, die in dem Monatsausweis nach § 25 als dem Institut von dem Unternehmen zur Verfügung gestelltes Betriebskapital und ihm zur Verstärkung der eigenen Mittel belassene Betriebsüberschüsse ausgewiesen wird, abzüglich des Betrags eines etwaigen aktiven Verrechnungssaldos. Außerdem ist dem Institut Kapital, das gegen Gewährung von Genußrechten oder auf Grund der Eingehung längerfristiger nachrangiger Verbindlichkeiten oder kurzfristiger nachrangiger Verbindlichkeiten eingezahlt ist, und Nettogewinne (§ 10 Abs. 2c Satz 1 Nr. 1) als haftendes Eigenkapital oder Drittrangmittel zuzurechnen, wenn die gemäß § 10 Abs. 5, 5a oder 7 geltenden Bedingungen sich jeweils auf das gesamte Unternehmen beziehen; § 10 Abs. 1, 2b Satz 2 und 3, Abs. 2c Satz 2 bis 5, Abs. 3b, 6 und 9 gilt entsprechend mit der Maßgabe, daß die Eigenmittel nach Satz 1 als Kernkapital gelten. Maßgebend für die Bemessung der Eigenmittel ist der jeweils letzte Monatsausweis.
(5) 1 Ist ein Beschluss über die Auflösung der Zweigstelle gefasst worden, so ist dieser zur Eintragung in das Handelsregister des Gerichts der Zweigstelle anzumelden und der Vermerk "in Abwicklung" im Rechtsverkehr zu führen. 2 Die erteilte Erlaubnis ist an die Bundesanstalt zurückzugeben.
(6) 1 Die ebenfalls eintragungspflichtige Aufhebung der Zweigstelle darf nur mit Zustimmung der Bundesanstalt erfolgen. 2 Die Zustimmung ist in der Regel zu verweigern, wenn nicht nachgewiesen ist, dass sämtliche Geschäfte der Zweigstelle abgewickelt worden sind.
Repräsentanzen von Instituten mit Sitz im Ausland
1 Ein Institut mit Sitz im Ausland darf eine Repräsentanz im Inland errichten oder fortführen, wenn es befugt ist, in seinem Herkunftsstaat Bankgeschäfte zu betreiben oder Finanzdienstleistungen zu erbringen und dort seine Hauptverwaltung hat. 2 Das Institut hat die Absicht, eine Repräsentanz zu errichten, und den Vollzug einer solchen Absicht der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank unverzüglich anzuzeigen. 3 Die Bundesanstalt bestätigt dem Institut den Eingang der Anzeige. 4 Die Repräsentanz, einschließlich ihrer Leiter, darf ihre Tätigkeit erst aufnehmen, wenn dem Institut die Bestätigung der Bundesanstalt vorliegt. 5 Das Institut hat der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank die Verlegung oder Schließung der Repräsentanz unverzüglich anzuzeigen.
(3) 1 Auf Zweigniederlassungen im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 und 2 sind die §§ 3 und 6 Abs. 2, der, sofern es sich um ein Einlagenkreditinstitut handelt, § 11, die §§ 14, 22 und 23, der, sofern es sich um ein Einlagenkreditinstitut oder Finanzdienstleistungsinstitut handelt, § 23a, der § 24 Abs. 1 Nr. 6, 8 und 9, die §§ 24b, 24c, 25 und 25a Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 und 6, die §§ 37, 39 bis 42 und 43 Abs. 2 und 3, § 44 Abs. 1 und 6, § 44a Abs. 1 und 2 sowie die §§ 44c, 46 bis 49 und § 17 des Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetzes mit der Maßgabe entsprechend anzuwenden, dass eine oder mehrere Zweigniederlassungen desselben Unternehmens als ein Kreditinstitut, E-Geld-Institut oder Finanzdienstleistungsinstitut gelten. 2 Änderungen des Geschäftsplans, insbesondere der Art der geplanten Geschäfte und des organisatorischen Aufbaus der Zweigniederlassung, der Anschrift und der Leiter sowie der Sicherungseinrichtung im Herkunftsstaat, dem das Institut angehört, sind der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank mindestens einen Monat vor dem Wirksamwerden der Änderungen schriftlich anzuzeigen. 3 Für die Tätigkeiten im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs nach Absatz 1 Satz 1 und 2 gelten der § 3, der, sofern es sich um ein Einlagenkreditinstitut oder Finanzdienstleistungsinstitut handelt, § 23a, die §§ 37, 44 Abs. 1 sowie die §§ 44c und 49 und der § 17 des Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetzes entsprechend.