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Timestamp: 2020-02-17 22:24:16
Document Index: 373834624

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 16', '§16', '§ 16', '§ 10', '§ 18', '§1']

💨 Zwangsarbeit für Hartz 4 Empfänger, Einführung §§ 16i und 16e SGB II (Teilhabechancengesetz)Seite 2 | Erwerbslosenforum Deutschland
💨 Zwangsarbeit für Hartz 4 Empfänger, Einführung §§ 16i und 16e SGB II (Teilhabechancengesetz) (11 Betrachter)
Hallo, eine Freiwilligkeit ist ja schon vom Gesetz her nicht vorgesehen "kann zugewiesen werden". Eine Zustimmung des Leistungsempfängers ist also nicht vorgesehen und auch nicht gewollt, da diese Jobs ein weiteres Instrument der Jobcenter darstellen, um Druck auf die Leistungsempfänger ausüben zu können, um den Bezug von Hartz 4 auf eine gewisse Dauer zu begrenzen, nach der wieder ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis (egal ob freiwillig oder gezwungen) folgt.
Es können Maßnahmen vorgeschaltet werden (Dauer 6 Monate), um den Leistungsempfänger auf die subventionierten "Jobs" vorzubereiten. Dies ist aber keine unbedingte Voraussetzung.
damit zumindest keine Zwangsbetreuung, die ja in vielen Fällen auch unsinnig wäre.
Obwohl in §16e (3) SGB2 sehe ich folgenden Inhalt:
"sie für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten verstärkte vermittlerische Unterstützung nach § 16 Absatz 1 Satz 1 unter Einbeziehung der übrigen Eingliederungsleistungen nach diesem Buch erhalten hat,"
Das hört sich eher wieder danach an, als ob diese Vorbereitungsmaßnahme vorgeschaltet werden muß, bevor der Zwangsjob angetreten wird.
Dagegen waren die Bewerbungen auf ZAF-Bewerberpools ja noch harmlos gewesen.
Klingt ja alles nicht sonderlich gut. Ich falle auch unter dieser Regelung. Allerdings habe ich einige Einschänkungen (muß meine Frau Pflegen) und kann eigentlich nicht ca. 10 Std. täglich ausser Haus. Zudem sind da noch mindestens 6-8 Arzt und Rehatermine monatlich die dazu kommen, wo ich meine Frau begleiten muß und die schon mal 4-6 Stunden dauern können.
Ich bin echt gespannt, ob mein SB versuchen wird mich da ebenfalls unterzubringen. Da muß ich mir was einfallen lassen. Mein Frau hat momentan zwar nur Pflegegrad 1, aber das ist eher ein schlechter Witz.
Da werde ich wohl erstmal mit § 10 SGB II argumentieren müssen:
(5) Ist der Pflegeaufwand so gering, dass die erforderlichen Leistungen nicht von der Pflegeversicherung abgedeckt werden, ist grundsätzlich eine Arbeitsaufnahme zumutbar. Einschränkungen können sich aber auch aus einem Betreuungsaufwand ergeben, für den die Pflegeversicherung nicht eintritt.
(6) Eine Ausnahmeregelung kann auch notwendig sein, wenn der Pflegebedarf nicht täglich, sondern schubweise auftritt. Hier ist eine einzelfallbezogene Ermessensentscheidung zu treffen.
Bei Ausnahmeentscheidungen sind Art und Schwere der Erkrankung sowie die Möglichkeiten der pflegerischen Versorgung durch Dritte bzw. durch mehrere Personen im persönlichen Umfeld der zu pflegenden Person zu berücksichtigen bzw. zu prüfen.
Klingt ja alles nicht sonderlich gut. Ich falle auch unter dieser Regelung.
Was die Jobs angeht, müssen erstmal willige Arbeitgeber gefunden werden, die sich unwillige Arbeitslose ans Bein binden möchten (Blöd-Zeitung Speech ).
Wenn tatsächlich einer gefunden ist, wirds allerdings eng, da die wahrscheinlich sehr unschmackhaft sein werden.
Beunruhigender finde ich vielmehr die Vorspeise (Vorbereitungsmaßnahme), die ja schon angeleiert werden könnte, auch wenn die Hauptspeise (Zwangsjob) noch garnicht sicher ist, da hier häufig der Begriff "Poolbildung" herumgeistert.
Der könnte somit jeder anheimfallen, der die Kriterien erfüllt (mindestens 21 Monate ALG2 in den letzten 24 Monaten), also Maßnahme per Gesetz.
Da unterschreibt man nix, auch keinen Arbeitsvertrag bei so einer Zwangschancenjobmaßnahme und dann war es das wohl.
Das kann ich Dir zumindest schon für ein Jobcenter bestätigen, welches sehr genau Maßnahmen nach 16 I über die BA in Auftrag gegeben hat, wo die Zielgruppe sich an dem vorgenanntem Teil des Gesetzes orientiert:
Das zweite, neu gefasste, Instrument im SGB II mit dem Titel „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ soll eine Rechtsgrundlage für einen neuen Lohnkostenzuschuss schaffen. Es richtet sich an ALG-II-Bezieher, die seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind. Gefördert werden soll auch hier sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, für die es im ersten Jahr einen Lohnkostenzuschuss in Höhe von 75 Prozent und im zweiten Jahr mit der Hälfte des gezahlten Lohnes geben soll.
Quelle: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw41-de-teilhabechancengesetz/570754
Ich kenne die Details einer schon vollständig geplanten Umsetzung dazu aus der mir vorliegenden Ausschreibung der BA für das Jobcenter Rhein- Neckar -Kreis vom 26.02.2018, welches einen Start in 7 Städten vorsieht. Die Maßnahme nach 16 I nennt sich
Perspektive Sozialer Arbeitsmarkt
Als Zielgruppe gelten -laut Leistungsbeschreibung - Elos, die sich mindestens 2 Jahre im Langleistungsbezug befinden
Oder im Sinne des § 18 SGB III langzeitarbeitslos sind:
https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbiii/18.html
Orte / Anzahl Teilnehmer : Schwetzingen/16, Hockenheim/16, Heidelberg/16 -(ohne die Stadtteile Boxberg, Emmertsgrad, Ziegelhausen, Schlierbeck ), Neckargemünd/16, Wiesloch /30, Weinheim/28, Sinsheim/18
Die Maßnahme besteht aus 2 Phasen, die mit der Übergabe des Teilnehmers an einen AG des sozialen Arbeitsmarkt ihren Höhepunkt hat. Die Inhalte der Maßnahme sind sehr restriktiv -weil die sich auf die "Überwachung " des Teilnehmers bis auf die Begleitung des Teilnehmers zur Vertragsunterzeichnung beim AG für den sozialen Arbeitsmarkt erstrecken soll.
Sogar der dann übernehmende AG soll vom Träger beraten und unterstüzt werden, um eine reibungslose Beschäftigungsaufnahme sicherzustellen.
Die Teilnahme ist nicht freiwillig. wer teilnimmt, das entscheidet das Jobcenter. Ein Eintritt in die Maßnahme ist an jedem Tag möglich, kann man dort lesen.
Offensichtlich hat man hier eine Reihe Elos schon im Vorfeld im Blickpunkt, bei denen die Zuweisung so nicht klappen würde.
Daran anknüpfend hat das Jobcenter eine weitere Maßnahme als Allzweckwaffe gegen drohende Beendigungen von Beschäftigungen eingekauft:
Diese Maßnahme nennt sich Coaching Stunden-Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme
Hierbei könnten dann -bei Bedarf -für jeden Teilnehmer 2000 Coaching Stunden zur Stabilisierung abgerufen werden -im gesamten Rhein-Neckar -Kreis
Abgerufen werden die, wenn ein Abbruch einer geförderten oder ungeförderten Beschäftigung droht. Das betrifft dann die Betroffenen der Förderung nach 16e und sozialer Arbeitsmarkt und diejenigen, die (angeblich) elementare fachliche Defizite aufweisen, die durch eine Einarbeitung allein nicht zu beseitigen wären.
Es stehen für jeden Teilnehmer 2000 Stunden zur Verfügung
Die Betreuung findet dann jeweils mit Aufnahme der Beschäftigung statt. Unterschied: Diese Coaching Stunden sind als freiwillig gekennzeichnet. Dazu unterzeichnet der Träger eine Vereinbarung mit dem Betrieb und extra eine mit dem Teilnehmer.
Ich frage mich ernsthaft, wer eine solche Vereinbarung freiwillig unterzeichnet, die als Begründung der Erforderlichkeit diese Passagen zum Ankreuzen oder erweiterter Erklärung des Teilnehmers enthält:
Die Förderung zur Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses erscheint erforderlich, da sonst das
Fortbestehen des Beschäftigungsverhältnisses gefährdet ist und zwar durch:
 Defizite im allgemeinbildenden Bereich
 Defizite im sprachlichen Bereich
 Probleme im sozialen Bereich
 Probleme im persönlichen Bereich
 Lernbeeinträchtigung
 Soziale Beeinträchtigung
(ggf. gesondertes Blatt beifügen)
Quelle: anlage zur Maßnahme Coaching Stunden über das REZ Südwest der BA vom 25.05.2018, Geschäftszeichen 401-18-45ind-00298
Diese Kombination der beiden Maßnahmen ist die umfangreichste eines Jobcenters, die ich bislang ermitteln konnte. Gerade deswegen und wegen der umfangreichen Anzahl von vieleicht Betroffenen Elos dieses Jobcenter hielt ich diese Kurz- Info vorab für angebracht.
Was diese Maßnahme Perspektive Sozialer Arbeitsmarkt angeht, so lautet die Vorgabe an den Träger, via 2 Bausteinen :
1. Baustein Heranführung /Vermittlung
Ziel ist es, Transparenz über ein ggf. vorhandenes Netzwerk des Teilnehmers zu schaffen und/oder ein
neues Netzwerk des Teilnehmers aufzubauen sowie potentielle Arbeitgeber initiativ zur Heranführung an
eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Förderprogramm „soziale Teilhabe“ anzusprechen
und den Teilnehmer zu vermitteln.
Ansprache von potentiellen Arbeitgebern zur Vermittlung in ein entsprechend
den Förderrichtlinien des Förderprogramms „Sozialer Arbeitsmarkt“ passen-
des, sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis
• Aktivierung des träger- und teilnehmerseitig vorhandenen Netzwerkes
• Begleitung zu Vorstellungsgesprächen
• Vorbereitung der Vertragsunterzeichnung
• Wenn möglich Befähigung der Teilnehmer zur Eigenständigen Recherche und
Ansprache passender Arbeitgeber -Dauer 4 Wochen
Daran anschließend folgt
2. Baustein Anbahnung/Vorbereitung der Arbeitsaufnahme
Ziel ist es, auf Seiten der Arbeitgeber Vorurteile hinsichtlich der beruflichen Eingliederung von Teilnehmern
der vorliegenden Zielgruppe (vgl. oben, B.1.2) abzubauen, Arbeitgeber entsprechend zu beraten und zu
unterstützen, um so eine möglichst reibungslose Beschäftigungsaufnahme sicherzustellen.
• Information von Arbeitgebern über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des
Programms „Sozialer Arbeitsmarkt“, insbesondere mittels Projektflyer
• Beratung der Arbeitgeber zu den Anforderungen an die Arbeitsplätze und zu
Möglichkeiten der Schaffung solcher Arbeitsplätze
• Information über und ggf. Unterstützung bei der Abwicklung des Antragverfah-
rens auf Förderung im Rahmen des Programms „Sozialer Arbeitsmarkt“ im
Auftrag des Arbeitgebers und Teilnehmers
• Unterstützung bei der im Rahmen der Förderung ggf. entstehenden administra-
tiven Aufgaben des Arbeitgebers und des Teilnehmers
• Überwachung der Rückmeldung an Auftraggeber bzgl. Beginn der Beschäfti-
gungsaufnahme etc.
• Hilfe bei weiteren Behördengängen
• Beratung von Schlüsselpersonen im Umfeld des Teilnehmers bzgl. Fragen, die
zur Stabilisierung des Beschäftigungsverhältnisses erforderlich sind
• Sicherstellung, dass die Arbeitsfähigkeit aufgrund erforderlicher Arbeits- und
Schutzausrüstung gewährleistet ist
• Besprechung und falls erforderlich Simulation der An- und Abfahrt
• Besprechung von und ggf. Erinnerung an arbeitsplatz- und unternehmensspe-
zifische Besonderheiten wie z.B. Sicherheitsunterweisungen, Arbeitszeitrege-
lungen etc.
• Besprechung des betrieblichen Umfelds und der Anforderungen im Arbeitsall-
tag (pünktlicher Arbeitsbeginn, Erwartungen des Arbeitgebers und Ähnliches)
• Verhaltenstraining, z. B. Umgang mit dem Arbeitgeber/den Kollegen am Arbeitsplatz
Einzelgespräche: 2x wöchentlich á 2 Stunden und Begleitung des Teilnehmers zum Antritt des Arbeitsplatzes am ersten Arbeitstag. Individuelle Begleitung des Arbeitgebers nach Bedarf.
Betreuungsschlüssel von Coach zu Teilnehmer 1:8.
Personal mit Erfahrung im Umgang mit Arbeitgebern und insbesondere HR Prozes-
sen ist hierbei erforderlich.
Quelle: Maßnahme Perspektive Sozialer Arbeitsmarkt über REZ der BA Südwest vom 26.02.2018 -Geschäftszeichen :
401-18-45ind-00297
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator...: 17 Oktober 2018 ...
Die Stellungnahme vom SoVD ist erschreckend, die von den beiden anderen Vereinen nur marginal besser zu sehen.
Was mich wirklich schockiert, ist daß auch vollzeitarbeitende Selbstständige nun in solche Stellen gezwungen werden sollen.
Die Maßnahme besteht aus 2 Phasen, die mit der Übergabe des Teilnehmers an einen AG des sozialen Arbeitsmarkt ihren Höhepunkt hat.
Wahrscheinlich im Baströckchen und Fußfesseln.
Frage zu der "ssssimulierten An- und Abfahrt":
Ich habe ein wenig Probleme mit dem Vollzug von Urlaub und Päuschen, können wir die auch noch schnell simulieren?
Wertungen: Birt1959 und schwarzrot
Simulation der Anfahrt und Abfahrt - mit "Transport Tyccoon" oder mit "Stunts" in der DOS-Box oder mit neuen Spielen?
Mal im Ernst, die halten uns ELOS für grenzdebil oder wie? Nichts gelernt ... SPD in Bayern jetzt 9% - freu mich schon, wenn die bald unter 5% bekommen.
Hier einige SPD Stimmen auf YOUTUBE nach dem ich "Perspektive Sozialer Arbeitsmarkt" in Google gesucht habe:
https://www.youtube.com/results?search_query=Werkstattgespräch+"Perspektive+Sozialer+Arbeitsmarkt"
ich fürchte, Anfang 2019 rollt eine dicke Klagewelle auf die Sozialgerichte zu.
Das können die doch nicht ernst meinen mit den Inhalten der Vorbereitungsmaßnahme?
Wer unterschreibt denn freiwillig solchen Dünnsch...?
Wie willst du das vermeiden? Die Teilnahme ist doch nicht freiwillig. Da brauchts vermutlich keine Unterschrift. Und wenn man den o.a. Text ansieht, dann sind da ja schon reihenweise Teilnehmer zwangsverpflichtet worden.
Der Sozialpäda-Gogo kommt mit Sicherheit nicht mit zum Vorstellungsgespräch, zur "Begleitung der Vertragsunterzeichnung" und auch nicht zur "Begleitung des Teilnehmers zum Antritt des Arbeitsplatzes am ersten Arbeitstag" (Jeeessas! ).
Bei Letzterem würde ich zwar schmerzlich die Erste Schultüte vermissen, aber insgesamt wäre mir der Datenschutz schon wichtiger.
Also werden nicht nur die SGs stärker gefordert, sondern auch die Datenschutzbeauftragten.
Den Arbeitsvertrag müsste ich erst prüfen/prüfen lassen und es könnte gut sein, dass ich da noch Verhandlungsbedarf hätte, z. B. muss das Startgebot der Entlohnung nicht unbedingt den Endstand darstellen.
Darf man zumindest auch singen, wenn man die Ketten am Hals befestigt bekommt ?
https://historymatters.gmu.edu/d/5758/
Wertungen: Organismus und schwarzrot
iWer unterschreibt denn freiwillig solchen Dünnsch...?
Das werden sich die Bieter auch mehrheitlich gesagt haben. Mithin hat sich aber EIN EINZiGER Bieter beworben. Und hat am 08.10.2018 den Auftrag bekommen. Es handelt sich dabei um diesen Träger:
https://www.bbw-neckargemuend.de/#
Die Ausschreibungsunterlagen sind nicht mehr frei zugänglich -aber keine Bange -habe vorher alles gesichert -wenn die Abwehr dieser Maßnahme von betroffenen Usern dann notwendig werden sollte.
Eine Grund dafür findet sich mithin in der Beschreibung, wo dem Träger mitgeteilt wird, dass diese Kosten mit der Maßnahme abgegolten sind, also von ihm mitfinanziert werden sollen:
Diese Aufwendungen sind insbesondere:
• Kosten für Maßnahmeinhalte
• Aufwendungen des Auftragnehmers für
• Kosten für den Teilnehmer, die im Rahmen der Leistungserbringung (Konzept) entstehen und vom
Auftragnehmer veranlasst werden, z.B. Leistungen zur Unterstützung der Eigenbemühungen des Teil-
nehmers wie Bewerbungskosten, Reisekosten für Vorstellungsgespräche. Diese sind vom Auftragneh-
mer im Rahmen seiner Leistungserbringung zu übernehmen. Der Auftragnehmer soll den Teilnehmer
bei Maßnahmebeginn darauf hinweisen, dass diese Kosten vor ihrer Entstehung mit ihm abzustimmen sind.
• Notwendige Kosten für Maßnahmeteile, die bei einem Arbeitgeber durchgeführt werden, wenn diese
Bestandteil der Maßnahme sind (z.B. Arbeitsschutzbekleidung)
• Notwendige Kosten für Maßnahmeteile, die bei einem Arbeitgeber durchgeführt werden (z.B. Arbeits-
schutzbekleidung)
• Initiierung und Betreuung der Maßnahmeteile bei einem Arbeitgeber (betriebliche Erprobung)
• Absicherung (Versicherung) gegen Schäden (außer grober Fahrlässigkeit und Vorsatz), die durch die
Teilnehmer während der Maßnahmedauer verursacht werden
• Kosten für die Unfallversicherung.
Also -ein wohl rundum angedachtes billiges Vergnügen für die Jobcenter -weil die BA den Träger selbst entlohnt.
Für die Teilnehmer eher nicht. Denn dazu teile ich da eher insgesamt die Meinung des IW aus Köln vom 27.02.2018, auf Seite 10:
...Fünftens ist der Zweck der sozialen Grundsicherung die Stärkung der Eigenverantwortung der Hilfebedürftigen
(§1 (2) SGB II). Die Zuweisung in ein Beschäftigungsverhältnis, das keine echte Arbeit ist, sondern solche nur simuliert, schwächt dagegen die Eigenverantwortung. Vielmehr wird die Abhängigkeit von staatlichen Einrichtungen zementiert. Der „soziale Arbeits-markt“ erscheint wie der Versuch, das Arbeitslosenproblem dadurch zu lösen, dass man die Arbeitslosen faktisch in den Staatsdienst übernimmt. Dies stellt keine nach-
haltige Lösung dar, sondern eine Kapitulation.
Quelle: Holger Schäfer ·
:https://www.iwkoeln.de/studien/iw-policy-papers.html
Falls der Träger auch gleich die Maßnahme Coaching Stunden übernommen haben sollte. Herzlichen Glückwunsch. Dann stehen womoglich Besuche der Teilnehmer und Betriebe an -in bis zu 54 Städten -im Neckar Kreis. Denn so umfangreich ist das Einzugsgebiet via Netzwerk -von besagtem Jobcenter.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator...: 18 Oktober 2018 ...
2000 Stunden - ein Arbeitstag hat acht Stunden, es gibt Urlaub, Wochenenden und Feiertage - wenn ich mich da "elementare fachliche Defizite"-mäßig genug anstelle - kann ich dann mehr als ein Jahr lang für Grundrechenarten - und Rechtschreibübungen Mindestlohn beziehen?
Die Teilnahme ist doch nicht freiwillig. Da brauchts vermutlich keine Unterschrift.
Und der Arbeitsvertrag kommt in Zukunft per VA?!
Nein, nein! Wenn du den nicht unterschreibst, hast du bestimmt ein "elementares fachliches Defizit" was das Unterscheiben von Arbeitsverträgen angeht - da muß dann ein Coach ran!
Dann übst du deine Unterschrift!
Wie willst du das vermeiden? Die Teilnahme ist doch nicht freiwillig.
das gute ist, dass nur maximal 150000 Stellen geschaffen werden sollen, also nur für ein Bruchteil der möglichen Kandidaten.
Ich schätze, da betteln gerade wie bei den 1 Euro-Jobs eine Menge "Hauptsache Arbeit"-Elos beim SB um die Aufnahme in das Programm.
Da allerdings die willigen Arbeitgeber auch erst mal aquiriert werden müssen, fürchte ich, das nach der Bespaßungsmaßnahme der eine oder andere Elo ein langes Gesicht macht, da er erstmal nur im Bewerberpool vorgemerkt ist. Und wie man es vom ZAF-Bewerberpool ja sehr gut kennt, kann sich der Verbleib dort sehr sehr lange ausdehnen.
Das ist so dann wohl nicht angedacht. Jedenfalls ist die einzelne Betreuungszeit in der ergänzenden Maßnahme 2000 Coachingstunden -des Jobcenters Rhein-Neckar -Kreis anders und weitergehend konzipiert:
Das vorrangige Ziel der Maßnahme ist, durch intensive sozialpädagogische Begleitung die Beschäftigungs-
chancen für die Zielgruppe zu erhöhen, individuelle Hemmnisse der Teilnehmer, die einer Fortführung eines Beschäftigungsverhältnisses entgegenstehen zu beseitigen und somit die Beendigung von versiche-
rungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen zu verhindern.
Die Förderungsfähigkeit der Teilnehmer ist gegeben, wenn der Stabilisierungsbedarf festgestellt wurde.
Quelle: Maßnahme 2000 Coaching Stunden über das REZ Südwest der BA vom 25.05.2018, Geschäftszeichen 401-18-45ind-00298
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator...: 9 November 2018 ...
Die Betreuung ist i.d.R. außerhalb der betrieblichen Arbeitszeiten der Teilnehmer anzubieten, erforderli-
chenfalls auch samstags.
Aha. Coaching ist natürlich keine Arbeit. Wie beim Euro-Job. Ist ja auch keine "Arbeit".
In der einen Beschreibung die du gebracht hast, liest sich das Coaching aber nicht freiwillig.
Dann würde ich elementare fachliche Defizite beim Coaching-Versuch selbstverständlich konsequent bestreiten.
Boah, wie sich die Zeiten ändern..
Erst gab es die Ein-Euro-Jobs, die "gern" in Konflickte mit dem Gebot der Zusätzlichkeit gerieten..
Dann wurde sich darauf verbissen, das es "im Interesse der Allgemeinheit" liegen muss und später
3 Jahres Ein-Euro-Job oder gar Tagelöhner-Ein-Euro-Jobs, wo Obdachlose hin zitiert wurden..
Nu wird ja Nahles Bonbon sichtbar.. Umerziehung in anspruchsloser Arbeits-Simmulationsverhältnisse,
länger als 2 Jahre, also Neurologisch betrachtet mit einprägender Wirkung und wenn die 4 Milliarden nicht
mehr reichen, wird wahrscheinlich an den Einkommen der Betroffenen "gebastelt"..
Tja, da gibt es nur noch eine Weiche.. Sich wehren oder "Ran an die Arbeit und halte gefälligst den Mund"..
Das SG wird auch daran Wege finden, ihren Zeitbedarf zu schmälern..
Verlässt man sich auf andere, ist man schnell verlassen.
(Augenrollen)
Samstags und zuhause!
Die haben echt einen Knall. Zu wievielen tauchen die dann daheim bei den Leuten auf? Ich würd mich ehrlich gesagt da nicht in jemandes Hütte trauen, bei einem derartigen Schwachsinn...
Auch das DSGVO ist da ein nützliches Tool.
Übermittlung "Arbeitgeber"<->Jobcenter<->Träger.
Hier wird niemand zum Lesen der Beschreibung Coaching gezwungen. . Die Maßnahme Coaching ist als freiwillig gekennzeichnet. Natürlich -da der Träger dann auch eine Vereinbarung zum Coaching des Elo mit dem AG trifft -wird das Coaching nur so lange andauern, bis AG beispielsweise das Interesse oder die Geduld verliert.
Coaching ist frühestens erst mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages vorgesehen -also nach der verpflichtenden Maßnahme Perspektive sozialer Arbeitsmarkt. Bring da nichts durcheinander.