Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=03.03.2014&Aktenzeichen=1%20BvR%201128/13
Timestamp: 2018-04-27 08:10:21
Document Index: 193034260

Matched Legal Cases: ['§ 60', 'Art 1', 'Art 2', 'Art 103', '§ 29', '§ 60', '§ 60', 'Art 103', 'Art. 2']

BVerfG, 03.03.2014 - 1 BvR 1128/13 - dejure.org
Keine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Veröffentlichung eines letztinstanzlichen berufsgerichtlichen Urteils gem § 60 Abs 3 HeilBerG NW unter Namensnennung des Verurteilten
Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, Art 103 Abs 2 GG, § 29 Abs 1 HeilBerG NW, § 60 Abs 1 HeilBerG NW
Nichtannahmebeschluss: Keine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Veröffentlichung eines letztinstanzlichen berufsgerichtlichen Urteils gem § 60 Abs 3 HeilBerG NW unter Namensnennung des Verurteilten - zudem keine Verletzung des Bestimmtheitsgebots des Art 103 Abs 2 GG
Publikation einer berufsrechtlichen Verurteilung mit Namensnennung
Veröffentlichung eines nichtanonymisierten Urteils
Berufsrecht - Arztname darf nach schweren Verfehlungen veröffentlicht werden
Urteile dürfen unter gewissen Umständen auch nicht-anonymisiert veröffentlicht werden
Ärzte-Pranger im Ärzteblatt nicht verfassungswidrig
Berufsgerichtliches Urteil darf bei besonders schwerwiegender berufsrechtlicher Verfehlung auch nichtanonymisiert im Ärzteblatt veröffentlicht werden - Verfassungsbeschwerde gegen die Veröffentlichung des Urteils erfolglos
Ärztekammer darf berufsgerichtliches Urteil gegen Arzt unter Namensnennung veröffentlichen!
In diesem Sinne gewährleistet Art. 2 Abs. 1 GG den Schutz vor Äußerungen, die geeignet sind, sich abträglich auf das Ansehen des Einzelnen in der Öffentlichkeit auszuwirken (BVerfG-Beschluss vom 3. März 2014 1 BvR 1128/13, Neue Juristische Wochenschrift 2014, 2019).