Source: http://kunsthandwerk-nrw.de/satzung/
Timestamp: 2018-12-15 01:17:37
Document Index: 192052657

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 7', '§ 26', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 18', '§ 19', '§ 2']

Satzung – Kunsthandwerk NRW
den Nachwuchs im gestaltenden Handwerk zu fördern und durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwekke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
die Mitglieder folgender Bezirksgruppen: Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Ostwestfalen-Lippe Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Münster Arbeitsgemeinschaft Gestaltendes Handwerk Südwestfalen e.V. AKK Angewandte Kunst Köln Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks am Niederrhein e.V. mit ihren ordentlichen Mitgliedern.
Natürliche und juristische Personen, die den Vereinszweck zu fördern bereit sind, als weitere Mitglieder. Diese Mitglieder hab e n in der Mitgliederversammlung eine beratende Stimme, jedoch kein Stimmrecht.
Natürliche Personen, die ordentliche Mitglieder einer der 5 Bezirksgruppen sind, können auf schriftlichen Antrag hin ohne eine Vorprüfung durch Entscheidung des Vorstandes als Mitglieder aufgenommen werden.
Über die Aufnahme weiterer und außerordentlicher Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung aufgrund besonderer, von ihr festgesetzter Aufnahmebedingungen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
§ 6 – Kündigung der Mitgliedschaft
§ 7 – Ausschluß von Mitgliedern
Ein Mitglied kann durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der Anwesenden bei grober Verletzung der Satzung und Schädigung der Interessen des Vereins ausgeschlossen werden.
Vor dem Beschluß ist dem betreffenden Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben, hierfür ist eine angemessene Frist einzuräumen.
Der Verein erteilt den Mitgliedern Auskunft und gewährt Rat und Unterstützung im Rahmen seiner satzungsgemäßen Aufgaben.
Die Mitglieder erklären sich zur tätigen Mitarbeit und Förderung bei allen kulturellen Aufgaben des Vereins bereit.
Die Mitglieder zahlen die jeweils von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beiträge. Sonderumlagen für besondere Aktivitäten und Veranstaltungen sind zulässig.
Die Beiträge sind zu Beginn des Geschäftsjahres fällig.
Die Beiträge der ordentlichen Mitglieder der Bezirksgruppen für den ADK-NRW e.V. und den BK, Frankfurt werden durch die Bezirksgruppen eingezogen und nach Rechnungsstellung durch den ADK-NRW e.V. an diesen überwiesen.
Die Mitgliedschaft der Mitglieder, die mit der Beitragszahlung mehr als drei Monate im Rückstand sind, ruht bis zur vollständigen Bezahlung der Beiträge.
Bei Aufnahme eines neuen Mitgliedes während des Geschäftsjahres ist der volle Jahresbeitrag zu zahlen.
Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie besteht aus den ordentlichen Mitgliedern der Bezirksgruppen, die Vereinsmitglied im ADK-NRW sind, sowie den weiteren und außerordentlichen Mitgliedern des ADK-NRW e.V. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal, möglichst am Sitz des Vereins statt. Sie entscheidet über die Angelegenheiten des Vereins im Sinne der Satzung. Der Vorstand kann über unaufschiebbare, vordringliche Angelegenheiten des Vereins selbständig entscheiden. Die Mitgliederversammlung ist in jedem Fall baldmöglichst zu unterrichten.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung beim Vorstand schriftlich beantragt. Die Mitgliederversammlung hat in diesem Fall spätestens innerhalb 4 Wochen nach Antragstellung stattzufinden.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt mit einer Frist von 2 Wochen vor dem Zusammentritt unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung. Der Vorstand lädt sie zur Mitgliederversammlung ein. Der Vorstandsvorsitzende, im Verhinderungsfall sein Vertreter, leitet die Mitgliederversammlung. Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen zu werden.
Der Beschlußfassung der Mitgliederversammlung bleibt insbesondere vorbehalten
die Aufnahme und der Ausschluß von Mitgliedern
die Abnahme der Jahresrechnung sowie die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung
die Abberufung des Vorstandes oder einzelner Vorstandsmitglieder
die Beschlußfassung über Änderungen der Satzung
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorstandsvorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Die Mitgliederversammlung faßt, sofern nichts anderes bestimmt ist, ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungsändernde Beschlüsse sowie die Abberufung des Vorstandes oder einzelner seiner Mitglieder bedürfen der Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder. Über die Abberufung des Vorstandes oder eines Mitgliedes des Vorstandes kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn in der Einladung zur Mitgliederversammlung die Abberufung als Tagesordnungspunkt angekündigt ist.
Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, 1 Stellvertreter/in und 3 weiteren Mitgliedern. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahl der/ des Vorsitzenden und ihrer/seiner Stellvertreter/ innen erfolgt in einem besonderen Wahlgang. Die Wahl ist geheim und erfolgt auf 3 Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung für die satzungsgemäße Geschäftsführung verantwortlich. Zu seiner Entlastung kann er einen Geschäftsführer bestellen, dem die Geschäfte der laufenden Verwaltung obliegen. Die Bestellung ist durch die Mitgliederversammlung zu bestätigen.
Die/ der Vorsitzende beruft alle Vorstands-und Mitgliederversammlungen ein. Dabei führt sie/er oder ihr/sein Stellvertreter/in den Vorsitz.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist die/ der Vorsitzende bzw. bei ihrer/seiner Verhinderung die/der stellvertretende Vorsitzende. Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen zu werden.
§ 14 – Delegiertenversammlung
Zur Entlastung des Vorstandes und zum besseren Kontakt zu den Bezirksgruppen richtet der Verein eine Delegiertenversammlung ein. Die Bezirksgruppen entsenden jeweils zwei Delegierte, die Vereinsmitglieder im ADK-NRW e.V. sind, zur Delegiertenversammlung. Der/die Vorstandsvorsitzende und sein/ihr Stellvertreter/ in des ADK-NRW e.V. sind geborene Mitglieder der Delegiertenversammlung. Der/die Vorsitzende oder sein/ ihr Stellver-treter/ in des ADK-NRW e.V. leiten die Versammlung. Die Geschäftsführer der Bezirksgruppen und der Geschäftsführer des ADK-NRW e.V. sind zu den Versammlungen einzuladen. Sie haben beratende Stimme. Der Vorstandsvorsitzende des ADK-NRW e.V. oder sein/seine Stellvertreter/in lädt zu den Sitzungen der Delegiertenversammlung unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von einer Woche ein. Auf Antrag von mindestens drei Delegierten hat der/ die Vorsitzende eine Versammlung einzuberufen.
Die Delegiertenversammlung ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder der Delegiertenversammlung. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Die Delegiertenversammlung stimmt offen ab. Wenn ein Mitglied es beantragt, muß eine geheime Abstimmung stattfinden.
Die Aufgaben der Delegiertenversammlung werden vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung festgelegt.
Die Delegiertenversammlung kann zu ihren Sitzungen Gäste, Fachbeisitzer und Gutachter einladen und deren Rat anhören. Beschlüsse werden jedoch nur von den Delegierten gefaßt.
Über die Beschlüsse der Delegiertenversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem/ der Vorsitzenden und dem/der zu wählenden Schriftführer/in zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift ist den Bezirksgruppen innerhalb von 4 Wochen nach der Sitzung zur Kenntnis zu geben.
§ 15 – Geschäftsführer/in
§ 16 – Geschäftsstelle
Anträge auf Satzungsänderung sind bei der Geschäftsstelle schriftlich zu stellen, zu begründen und den Mitgliedern mit Einladung zur Mitgliederversammlung bekanntzugeben.
Satzungsänderungen können nur nach ausdrücklicher Vorankündigung mit 3/4- Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder in der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
§ 18 – Haushaltsplan, Jahresrechnung
Der Vorstand hat alljährlich über den zur Erfüllung der Vereinsausgaben erforderlichen Kostenaufwand einen Haushaltsplan für das folgende Rechnungsjahr aufzustellen und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.
Über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Rechnungsjahres hat der Vorstand eine Jahresrechnung aufzustellen. Diese ist der Mitgliederversammlung zur Beschlußfassung vorzulegen.
§ 19 – Kassen- und Rechnungsprüfung
Die Prüfung der Jahresrechnung erfolgt durch einen zweiköpfigen Kassen- und Rechnungsprüfungsausschuß, der von der Mitgliederversammlung für jeweils 3 Jahre gewählt wird. Die Mitglieder des Kassen-und Rechnungsprüfungsausschusses dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein.
Der Ausschuß hat in der Mitgliederversammlung über das Ergebnis seiner Prüfung zu berichten.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der Mitglieder beschlossen werden. Hierzu ist unter Angabe des Antrages 30 Tage vor der Mitgliederversammlung durch den Vorstandsvorsitzenden einzuladen. Ist die außerordentliche Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig, so lädt der Vorsitzende zu einer zweiten außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Frist von 14 Tagen ein. Diese Versammlung beschließt mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder.
Die Liquidation des Vereins erfolgt durch den Vorstandsvorsitzenden oder durch einen von den Mitgliedern bestellten Liquidator.
Das bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks vorhandene Vermögen, das nach Erfüllung aller bestehenden Verpflichtungen verbleibt, fällt an die Handwerkskammer Düsseldorf (Körperschaft des öffentlichen Rechts), die das Vermögen im Sinne des Vereinszwecks (§ 2) zu verwenden hat.
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