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Timestamp: 2016-10-22 19:46:54
Document Index: 236040857

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 95', 'Art. 89', 'Art. 111', 'Art. 89', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 21', 'Art. 58', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 95', 'Art. 46', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_300/2015 (14.03.2016)
1C_300/2015 � � Urteil vom 14. M�rz 2016
1. D.E.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Markus Fischer,
Einwohnergemeinde Bern, Bauinspektorat, Bundesgasse 38, Postfach 2731, 3001 Bern,
Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands,
Beschwerde gegen das Urteil vom 23. April 2015 des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung.
Am 10. Juni 2011 ging beim Bauinspektorat der Stadt Bern ein vom 31. Mai 2011 datiertes Baugesuch von B.A.________ und C.A.________ betreffend die in der Wohnzone liegenden, mit einem Reiheneinfamilienhaus �berbauten Parzelle Gbbl.-Nr. 3757 an der X.________strasse "..." in Bern ein. Damit ersuchten B.A.________ und C.A.________ um Erlaubnis f�r die Erstellung eines Abstellraums auf dem bestehenden Flachdach �ber dem ersten Obergeschoss, f�r das Anbringen von Sonnenkollektoren auf dem Flachdach sowie um eine nachtr�gliche Bewilligung f�r eine bereits errichtete Aussentreppe aus Metall an der Westfassade des Reiheneinfamilienhauses.
Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderem D.E.________ und E.E.________ als Eigent�mer bzw. Miteigent�mer von unmittelbar benachbarten Grundst�cken gemeinsam Einsprache. Die Baubewilligungsbeh�rde der Einwohnergemeinde Bern verweigerte die Bewilligung f�r das Bauprojekt und ordnete unter Androhung der Ersatzvornahme gleichzeitig den Abbruch der bereits errichteten Aussentreppe innert vier Monaten ab Rechtskraft ihres Entscheids an.
Gegen den Entscheid der Einwohnergemeinde Bern erhob A.A.________ - Sohn und Erbe der inzwischen verstorbenen B.A.________ und C.A.________ - Beschwerde an die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). W�hrend A.A.________ in der Beschwerdeschrift erkl�rte, dass er an der Errichtung der Dachaufbauten nicht festhalte, beantragte er die Aufhebung der Anordnung, die bereits errichtete Aussentreppe abzubrechen, sowie eine K�rzung der den Gesuchstellern neben den weiteren Verfahrenskosten auferlegten Fr. 350.-- f�r einen im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens eingeholten Fachbericht "Entw�sserung" des Tiefbauamts der Stadt Bern. Die BVE wies die Beschwerde von A.A.________ am 28. M�rz 2014 ab und auferlegte ihm die Verfahrenskosten in der H�he von Fr. 1'000.-- sowie eine Parteientsch�digung zugunsten der am Beschwerdeverfahren beteiligten D.E.________ und E.E.________.
Gegen den Entscheid der BVE erhob A.A.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht nahm die Einwohnergemeinde Bern Abstand von der Auferlegung von Fr. 350.-- f�r die Erstellung des Fachberichts "Entw�sserung" im Baubewilligungsverfahren, womit die Beschwerde insoweit gegenstandslos wurde. In seinem Urteil vom 23. April 2015 stellte das Verwaltungsgericht fest, die BVE habe sich in ihrem Entscheid zu Unrecht nicht mit der Parteistellung von D.E.________ und E.E.________ auseinandergesetzt, wobei dieser Mangel als im verwaltungsgerichtlichen Verfahren geheilt betrachtet werden k�nne. Es k�rzte die A.A.________ f�r das Verfahren vor der BVE auferlegten Kosten um Fr. 100.-- auf Fr. 900.--. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts hat A.A.________ am 4. Juni 2015 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht erhoben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Urteils sowie die Aufhebung der Anordnung, die bereits errichtete Aussentreppe abzubrechen, allenfalls verbunden mit Auflagen zur Verbesserung der Sicherheit.
Die Beschwerdegegner beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Einwohnergemeinde Bern hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die BVE beantragt unter Verweis auf ihren Entscheid vom 28. M�rz 2014 sowie auf das angefochtene Urteil, die Beschwerde sei abzuweisen. Die Vorinstanz beantragt ebenfalls Beschwerdeabweisung. Mit Eingabe vom 2. November 2015 hat der Beschwerdef�hrer an seinen Antr�gen festgehalten.
Beim angefochtenen Urteil, mit welchem das Verwaltungsgericht die Verweigerung der nachtr�glichen Baubewilligung f�r die Aussentreppe sowie die Anordnung des Abbruchs der Treppe zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands best�tigte, handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Endentscheid, gegen den die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grunds�tzlich offensteht (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Der Beschwerdef�hrer, welcher am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat, ist als Adressat des angefochtenen Urteils und Eigent�mer der Parzelle Gbbl.-Nr. 3757 beschwerdelegitimiert (vgl. Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist vorbeh�ltlich zul�ssiger und gen�gend begr�ndeter R�gen (vgl. Art. 95 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt qualifiziert falsch dargestellt.
2.2.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, anders als von der Vorinstanz festgestellt werde die Sicht von der benachbarten Parzelle Gbbl.-Nr. 207 nicht nur teilweise durch Vegetation beschr�nkt, sondern im Sommer vollst�ndig und im Winter weit �berwiegend. Nicht korrekt sei zudem, dass die Treppe auf einer Garage stehe.
Wie die Vorinstanz willk�rfrei festgestellt hat und vom Beschwerdef�hrer auch nicht in Zweifel gezogen wird, bietet die vom Beschwerdef�hrer angesprochene Vegetation nicht zu allen Jahreszeiten den gleichen Sichtschutz und kann sie leicht ver�ndert werden. Dass die umstrittene Aussentreppe von der Parzelle Gbbl.-Nr. 207 aus jedenfalls im Winter teilweise sichtbar ist, wird vom Beschwerdef�hrer denn auch nicht bestritten. Soweit er �berhaupt von der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz abweicht, sind seine tats�chlichen Vorbringen - wie sich aus den nachfolgenden Erw�gungen ergibt - f�r den Ausgang des Verfahrens nicht wesentlich. Die R�ge, die Vorinstanz habe den entscheidwesentlichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, ist unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer r�gt sinngem�ss, die BVE und die Vorinstanz h�tten ihm je zu Unrecht eine Parteientsch�digung zugunsten der Beschwerdegegner auferlegt, weil die Beschwerdegegner mangels Legitimation zur Einsprache gegen das umstrittene Bauvorhaben und namentlich gegen die bereits errichtete Aussentreppe am Verfahren zu Unrecht als Partei teilgenommen h�tten.
Soweit der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang �berhaupt in gen�gender Weise begr�ndet, inwiefern mit dem vorinstanzlichen Entscheid eine Verletzung im Sinne von Art. 95 BGG verbunden sein soll, vermag er damit nicht durchzudringen. Den Beschwerdegegnern wurde als Eigent�mer des unmittelbar benachbarten Grundst�cks Gbbl.-Nr. 3756 sowie als Miteigent�mer der ebenfalls unmittelbar benachbarten Grundst�cke Gbbl.-Nrn. 207 und 3753 von der Vorinstanz richtigerweise Parteistellung zuerkannt (vgl. Art. 89 Abs. 1 i.V.m. Art. 111 Abs. 1 BGG). Eine besondere Betroffenheit bzw. ein schutzw�rdiges Interesse im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG an der Anordnung des Abbruchs der bereits errichteten Aussentreppe kommt den Beschwerdegegnern schon deshalb zu, weil ihr Reiheneinfamilienhaus auf dem Grundst�ck Gbbl.-Nr. 3756 unmittelbar an dasjenige des Beschwerdef�hrers auf dem Grundst�ck Gbbl.-Nr. 3757 anschliesst, sodass die Aussentreppe auch den Aufstieg auf ihr eigenes Dach erm�glicht. Zudem ist die Aussentreppe von der im Miteigentum der Beschwerdegegner stehenden Parzelle Gbbl.-Nr. 207 zumindest teilweise sichtbar.
Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer sinngem�ss eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV).
4.1.�Er macht geltend, die Vorinstanz habe den von ihr festgestellten Begr�ndungsmangel seitens der BVE zu Unrecht als geheilt betrachtet.
Die Vorinstanz stellte im angefochtenen Entscheid fest, die BVE habe sich zu Unrecht nicht mit der vom Beschwerdef�hrer bem�ngelten Einsprachelegitimation der Beschwerdegegner auseinandergesetzt. Die Verletzung der Begr�ndungspflicht wiege aber nicht derart schwer, dass eine Heilung des Verfahrensmangels ausgeschlossen sei. Der Verfahrensmangel k�nne als im verwaltungsgerichtlichen Verfahren geheilt betrachtet werden, weil sie die Frage nach der Legitimation frei pr�fen k�nne und der Beschwerdef�hrer seine Rechte im verwaltungsgerichtlichen Verfahren umfassend habe wahrnehmen k�nnen.
Diese Ausf�hrungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden, namentlich auch nicht die Feststellung, wonach es sich bei der festgestellten Verletzung der Begr�ndungspflicht nicht um eine besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Geh�rs handelte. Die Voraussetzungen f�r eine Heilung des von der Vorinstanz festgestellten formellen Mangels waren erf�llt (vgl. BGE 138 II 77 E. 4 und 4.3 S. 84 f.; 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f. mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdef�hrer eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV �berhaupt in gen�gender Weise r�gt (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG), dringt er damit nicht durch.
4.2.�Die Vorinstanz auferlegte dem Beschwerdef�hrer f�r das vorinstanzliche Verfahren unter anderem wegen des festgestellten formellen Mangels nicht die vollen Verfahrenskosten und reduzierte ausserdem die ihm f�r das Verfahren vor der BVE auferlegten Kosten. Der Beschwerdef�hrer r�gt sinngem�ss, der von der Vorinstanz festgestellte formelle Mangel h�tte bei der Verteilung der Verfahrens- und Parteikosten st�rker ber�cksichtigt werden m�ssen. Darauf ist nicht weiter einzugehen, weil der Beschwerdef�hrer nicht in gen�gender Weise begr�ndet (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG), inwiefern die Vorinstanz in diesem Zusammenhang kantonales Recht willk�rlich angewendet, oder sonst eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG begangen haben sollte.
Der Beschwerdef�hrer macht sinngem�ss geltend, die bereits errichtete Aussentreppe h�tte nachtr�glich bewilligt werden m�ssen.
5.1.�In diesem Zusammenhang r�gt er auch eine falsche Anwendung von kantonalem Recht. Ob der angefochtene Entscheid kantonales (inklusive kommunales) Recht verletzt, pr�ft das Bundesgericht nur auf Willk�r hin und nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (vgl. Art. 95 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Willk�rlich ist ein Entscheid, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtssatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 141 I 70 E. 2.2 S. 72; 141 I 49 E. 3.4 S. 53; 140 I 201 E. 6.1 S. 205; je mit Hinweisen).
5.2.�Die Vorinstanz setzte sich im angefochtenen Urteil mit Art. 21 Abs. 1 des Baugesetzes des Kantons Bern vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0), Art. 58 Abs. 1 der Bauverordnung des Kantons Bern vom 6. M�rz 1985 (BauV; BSG 721.1) sowie erg�nzend mit der SIA-Norm 543 358 vom M�rz 2010 auseinander und kam gest�tzt darauf zum Schluss, die Treppe sei zu Recht nicht nachtr�glich bewilligt worden, weil die anwendbaren Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten w�rden.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es gebe in der Stadt Bern noch andere Aussentreppen, welche die Sicherheitsvorschriften nicht einhielten, womit er sinngem�ss eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) r�gt. Dass in der Stadt Bern hinsichtlich der Sicherheitsvorschriften bei Aussentreppen eine st�ndige rechtswidrige Praxis best�nde, von welcher die Baubewilligungsbeh�rde nicht abzuweichen gedenkt, ist aber weder dargetan noch ersichtlich, weshalb ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht nicht besteht (vgl. BGE 136 I 65 E. 5.6 S. 78 mit Hinweisen). Dar�ber hinaus setzt sich der Beschwerdef�hrer mit den erw�hnten Ausf�hrungen der Vorinstanz nicht substanziiert auseinander. Soweit er r�gen wollte, die Vorinstanz habe in diesem Zusammenhang kantonales Recht willk�rlich angewandt, ist darauf mangels einer gen�genden Begr�ndung nicht weiter einzugehen.
5.3.�Die Vorinstanz kam im angefochtenen Urteil weiter zum Schluss, die Treppe k�nne auch wegen der fehlenden Einordnung in das Stadt-, Quartier- und Strassenbild nicht nachtr�glich bewilligt werden.
5.3.1.�Art. 9 Abs. 1 BauG bestimmt, dass Bauten und Anlagen Landschaften, Orts- und Strassenbilder nicht beeintr�chtigen d�rfen. Gem�ss Art. 6 Abs. 1 der Bauordnung der Stadt Bern vom 24. September 2006 (BO) sind Bauten, Geb�udeteile und Gestaltungen des �ffentlichen sowie privaten Aussenraums, die sich in ihrer Erscheinung nicht in das Stadt-, Quartier- und Strassenbild sowie die Stadtsilhouette einf�gen oder die Einheitlichkeit der wesentlichen Merkmale der betreffenden Bebauung nicht wahren, unzul�ssig, auch wenn sie den �brigen Bauvorschriften entsprechen. Nach Art. 6 Abs. 2 BO sind f�r die Einordnung insbesondere die Gestaltung und Anordnung folgender Elemente massgebend: Standort, Stellung und Form (Baukubus und Dach) des Geb�udes (lit. a); Gliederung der Aussenfl�chen (Fassaden und Dach), insbesondere von Sockelgeschoss, Dachrand, Balkone, Erker und Attika (lit. b); Material und Farbe (lit. c); Eing�nge, Ein- und Ausfahrten (lit. d); Aussenraum, insbesondere die Begrenzung gegen�ber dem Strassenraum, die L�rmschutzmassnahmen, die Abstellpl�tze und die Bepflanzung (lit. e).
5.3.2.�Die Vorinstanz f�hrte im angefochtenen Urteil aus, der Regelungsgehalt und die Regelungsdichte von Art. 6 BO gehe �ber die Generalklausel von Art. 9 Abs. 1 BauG hinaus, weshalb der Vorschrift selbst�ndige Bedeutung zukomme. Bei der Auslegung und Anwendung von Art. 6 BO stehe der Gemeinde aufgrund der Gemeindeautonomie ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, w�hrend sich die kantonalen Rechtsmittelbeh�rden insoweit eine gewisse Zur�ckhaltung aufzuerlegen h�tten. Die Aussentreppe bestehe nebst den Stufen aus vertikal und horizontal angelegten, die Konstruktion tragenden Metallelementen. Prominent in Erscheinung trete das grosse Zwischenpodest, das auf sechs Metallpfosten stehe. Die Baute erscheine unfertig und erinnere an ein Bauger�st, woran auch die inzwischen vorgenommene �nderung der Farbe nichts �ndere. Die Einsch�tzung der Gemeinde, wonach die Treppe sich nicht im Sinne von Art. 6 BO in die Umgebung einf�ge, sei nicht zu beanstanden. Der Beschwerdef�hrer k�nne auch aus den Umst�nden, dass eines der Reiheneinfamilienh�user einen grossen Wintergarten und ein weiteres Reiheneinfamilienhaus eine Fassade in anderer Farbe bzw. aus anderem Material aufweise, nichts zu seinen Gunsten ableiten, da der Wintergarten und die Fassade nicht mit der Treppe zu vergleichen seien.
Der Beschwerdef�hrer wendet sinngem�ss ein, bei Art. 6 BO handle es sich um eine willk�rliche Bestimmung, welche nicht h�tte angewandt werden d�rfen. Aber selbst falls sie anwendbar sein sollte, erscheine die Nichterteilung der nachtr�glichen Bewilligung wegen fehlender Einordnung in die Umgebung willk�rlich. Zudem w�rden andernorts in der Stadt Bern insoweit ganz andere Massst�be angelegt.
5.3.3.�Ein Erlass ist willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV, wenn er sich nicht auf ernsthafte sachliche Gr�nde st�tzen l�sst oder sinn- und zwecklos ist (BGE 136 V 24 E. 7.1 S. 30; 134 I 23 E. 8 S. 42 mit Hinweisen). Art. 6 BO beinhaltet unbestimmte Rechtsbegriffe, welche von den rechtsanwendenden Beh�rden auszulegen sind. Er ist aber deswegen nicht willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV, sondern l�sst sich auf ernsthafte sachliche Gr�nde st�tzen und ist nicht sinn- und zwecklos.
5.3.4.�Inwiefern die Vorinstanz Art. 6 BO willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV angewendet haben sollte, ist ebenfalls nicht ersichtlich. Dass die umstrittene Treppe von der �ffentlichen Strasse aus nicht oder nicht ohne weiteres ersichtlich sein mag, �ndert daran nichts. Es ist auch nicht willk�rlich, wenn die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, hinsichtlich der Einf�gung in die Umgebung k�nne die umstrittene Aussentreppe nicht mit dem Wintergarten oder der Fassade von anderen Liegenschaften verglichen werden. Soweit der Beschwerdef�hrer eine willk�rliche Anwendung von Art. 6 BO durch die Vorinstanz �berhaupt in gen�gender Weise r�gt, dringt er damit nicht durch.
5.3.5.�Indem der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang sodann vorbringt, andernorts w�rden in der Stadt Bern ganz andere Massst�be angelegt, r�gt er sinngem�ss eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) ohne dies aber n�her auszuf�hren. Darauf ist mangels einer gen�genden Begr�ndung nicht weiter einzugehen.
5.4.�Zusammenfassend ergibt sich, dass der Vorinstanz keine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG vorzuwerfen ist, wenn sie zum Schluss gekommen ist, die umstrittene Aussentreppe sei wegen der Nichteinhaltung der anwendbaren Sicherheitsvorschriften sowie wegen der fehlenden Einordnung in das Stadt-, Quartier- und Strassenbild zu Recht nicht nachtr�glich bewilligt worden.
Der Beschwerdef�hrer macht schliesslich geltend, die Anordnung der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands liege nicht im �ffentlichen Interesse und sei unverh�ltnism�ssig.
6.1.�Gem�ss Art. 46 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 BauG setzt die Baupolizeibeh�rde dem jeweiligen Grundeigent�mer oder Baurechtsinhaber eine angemessene Frist zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes unter Androhung der Ersatzvornahme, wenn ein Bauvorhaben ohne Baubewilligung oder in �berschreitung einer Baubewilligung ausgef�hrt wurde oder bei der Ausf�hrung eines bewilligten Vorhabens Vorschriften missachtet wurden.
6.2.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Befugnis der Beh�rden, im Falle einer rechtswidrig errichteten bzw. genutzten Baute die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands anzuordnen, im Interesse der Rechtssicherheit grunds�tzlich auf 30 Jahre beschr�nkt (BGE 132 II 21 E. 6.3 S. 35 sowie mit gewissen Vorbehalten BGE 136 II 359 E. 8 S. 367). Auch vorher ist die Anordnung der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands im Einzelfall unzul�ssig, wenn sie allgemeinen Prinzipien des Verfassungs- und Verwaltungsrechts entgegensteht. Dazu geh�ren namentlich die in Art. 5 Abs. 2 und 3 sowie Art. 9 BV festgehaltenen Grunds�tze der Verh�ltnism�ssigkeit und des Schutzes des guten Glaubens (BGE 136 II 359 E. 6 S. 364 f.).
Die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands kann unterbleiben, wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder die Wiederherstellung nicht im �ffentlichen Interesse liegt, ebenso, wenn der Bauherr in gutem Glauben angenommen hat, die von ihm ausge�bte Nutzung stehe mit der Baubewilligung im Einklang, und ihre Fortsetzung nicht schwerwiegenden �ffentlichen Interessen widerspricht (BGE 132 II 21 E. 6 S. 35 mit Hinweis). Eine Berufung auf den guten Glauben f�llt nur in Betracht, wenn die Bauherrschaft bei zumutbarer Aufmerksamkeit und Sorgfalt annehmen durfte, sie sei zur Bauausf�hrung oder Nutzung berechtigt (BGE 136 II 359 E. 7.1 S. 365).
Auf die Verh�ltnism�ssigkeit berufen kann sich auch ein Bauherr, der nicht gutgl�ubig gehandelt hat. Er muss aber in Kauf nehmen, dass die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, namentlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beimessen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 132 II 21 E. 6.4 S. 39 f.).
6.3.�Als ehemalige Eigent�mer der Liegenschaft haben die Eltern des Beschwerdef�hrers die Aussentreppe erstellt, ohne vorg�ngig ein entsprechendes Baugesuch zu stellen. Dass es sich bei der Errichtung der Aussentreppe um eine bewilligungspflichtige bauliche Massnahme handelt, wussten sie oder h�tten sie bei der gebotenen Sorgfalt wissen m�ssen. Unter den gegebenen Umst�nden durften sie nicht in gutem Glauben annehmen, sie seien zur Bauausf�hrung erm�chtigt, was sich der Beschwerdef�hrer als ihr Rechtsnachfolger anrechnen lassen muss. Die Anordnung der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands dient der rechtsgleichen Anwendung und Durchsetzung der Bauvorschriften und stellt eine im �ffentlichen Interesse liegende, hierf�r geeignete Massnahme dar. Eine diesem Ziel dienende mildere Massnahme ist nicht ersichtlich. Der Beschwerdef�hrer, der sich nicht auf den guten Glauben berufen kann, legt nicht substanziiert dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern seine privaten Interessen an der Beibehaltung des rechtswidrigen Zustands die �ffentlichen Interessen an der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands aufwiegen sollten. Er dringt mit der R�ge, die Anordnung der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands sei unverh�ltnism�ssig, nicht durch.
Nach dem Ausgef�hrten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat den Beschwerdegegnern f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientsch�digung zu bezahlen (vgl. Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hat den Beschwerdegegnern f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 3'000.-- zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Einwohnergemeinde Bern, der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.