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Timestamp: 2018-02-24 22:17:23
Document Index: 64564274

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 6', '§ 28', '§ 34', '§ 6', '§ 28', '§ 6', '§ 28', '§ 34', '§ 56']

Maßnahmebogen erhalten - Bitte um Prüfung - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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habe eine Art Bogen für eine Maßnahme erhalten. Bitte um Prüfung was ok ist, was unterschrieben werden muss. Siehe Anhang. (Im Kopf steht überall Maßnahmedauer Gesamt 2 Jahre -Ob für einen persönlich oder das die Maßnahme solange geht weiß ich nicht - etwas unklar daher kA ob normal - wurde von mir unkenntlich gemacht)
Desweiteren wie bereits im Forum vorgeschlagen...Widerrufe für JC/AfA/Maßnahmeträger wie unten zu sehen so in Ordnung ohne Sanktion, Mitwirkungspflicht oder ähnliches zu stören/ zu erhalten ? Will nur wissen was nun genau das JC/AfA brauch und was es weitergeben muss laut Gesetz an Dritte (was ich nicht verbieten darf).
Das untere Muster hier aus dem Forum ist ja schon krass formuliert. Fliegt man bei sowas aus der Maßnahme inkl. Sanktion ?
AfA/JC:
ich untersage Ihnen hiermit ausdrücklich die Weitergabe meiner personenbezogen Daten an Dritte (Maßnahmeträger). Sollten Sie dennoch unerlaubt Daten weitergeben, werde ich mich unverzüglich an den Datenschutz wenden.
Alte Maßnahme:
ein außerhalb des Sozialrechts stehender Dritte (XXX) kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und Verwerten (§ 4a BDSG).
Ich fordere Sie auf (§ 6 Abs.2, § 28 Abs.4, § 34 Abs. 1-3 BDSG), mir Auskunft über die bereits gespeicherten Daten, aus meiner oben genannten Adresse, wie auch meiner alten Adresse XXX, zu erteilen und bestehe auf sofortige Löschung dieser.
Hiermit wiederrufe ich mit sofortiger Wirkung alle von mir Ihnen gegenüber abgegeben Erklärungen der Maßnahme ‚‘‘XXX‘.
•	Untersage ich Ihnen, aus Gründen des Datenschutzes und auf Basis meines Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung, hiermit ausdrücklich jedwede Speicherung meiner personenbezogenen Daten - außer Namen und Anschrift - sowie jede Weitergabe an Dritte. Für bereits an Dritte übermittelte Daten fordere ich eine umgehende Sperrung (§ 6 Abs. 2, § 28 Abs. 4 BDSG) sowie eine schriftliche Bestätigung über diese Maßnahme.
Sollten Sie meinen Forderungen bzgl. Datenschutzes nicht unverzüglich nachkommen, werde ich mich umgehend an den Datenschutz wenden.
Maßnahme2 alt + neu3
Ich fordere Sie auf (§ 6 Abs.2, § 28 Abs.4, § 34 Abs. 1-3 BDSG), mir Auskunft über die bereits gespeicherten Daten, aus meiner oben genannten Adresse, zu erteilen und bestehe auf sofortige Löschung dieser.
Hiermit wiederrufe ich mit sofortiger Wirkung alle von mir Ihnen gegenüber abgegeben Erklärungen der Maßnahme ‚‚XXX‘‘.
•	Ich werde Bewerbungsformbesprechungen usw. nur anhand anonymisierter, fotoloser Musterbewerbungen zulassen.
•	Ich werde meine Daten nicht auf Ihren oder anderen fremden Rechnern, Speichergeräten, Druckern oder Kopierern verwenden.
•	Ich werde mein eigenes, nicht mit dem Internet oder anderen Netzen verbundenes Gerät zum Erstellen anonymisierter Musterbewerbungen - die auf diesen Geräten angezeigt und besprochen werden können - verwenden.
•	Ich werde keinerlei Speichermedien austauschen.
•	Ich werde keine Suchvorgänge etc. im Internet vornehmen, da dieses Verhalten getrackt und gespeichert wird, was Rückschlüsse auf bzw. Prognosen bzgl. meiner Person zulassen könnten.
•	Ich werde auch sonst keine fremden Rechner oder speicherfähigen Geräte, einschließlich; Telefon, Faxgerät, Drucker, Kopierer usw., benutzen.
•	Ich untersage jegliche Bild- und/oder Videoaufnahmen und/oder -speicherungen meiner Person, durch; Webcams, Überwachungskameras, Kameras, Kommunikationsgeräten u. Ä. , von Mitarbeitern oder anderen Teilnehmern usw. Im Falle jeglicher Zuwiderhandlung werde ich zivil- wie strafrechtlich - mit allen Mitteln - dagegen vorgehen.
Bogen.pdf (2,26 MB, 77x aufgerufen)
12.02.2018, 21:13 #2
Bitte um Prüfung was ok ist, was unterschrieben werden muss.
Das Eintragen von Name, Vorname und Anschrift im Teilnehmerbogen sollte hier völlig ausreichen.
Weitere Daten würde ich nur insofern eintragen, wie sie im anonymisierten Bewerberprofil der Jobbörse bereits vorhanden sind.
Damit sollte ein Widerruf gegenüber dem MT erst erfolgen, wenn Indizien vorliegen, daß dieser überhaupt in Besitz weiterer Daten ist.
Wenn Du keine Erklärungen unterschreibst, brauchst Du dieselben nicht widerrufen.
Eine Maßnahmeteilnahme verpflichtet nicht dazu, Verträge mit Dritten zu schließen.
Wenn der Dritte die vom JC "versprochene" Leistung nicht erbringen kann, ist das sein Problem.
Denke daran, die Fahrtkosten zum VG beim MT sind nicht Bestandteil der Maßnahme. Deren Erstattung also vorher beim JC beantragen.
Ansonsten mußt Du unbedingten Willen zeigen, an der Maßnahme teilnehmen zu wollen, sofern sie Dir per VA zugewiesen wurde.
Daß man Dich bei der Wahrnahme Deiner Rechte sanktionieren wird, sollte Dir ebenfalls bewußt sein.
12.02.2018, 22:20 #3
was unterschrieben werden muss.
Es muss nichts unterschrieben werden. Man unterschreibt Dinge, die man zum eigenen Vorteil nutzen kann oder die einem zustehen, wie bei Anträgen.
Die ganzen Angaben und Fragen in den Bögen sind für mich persönlich unglaublich und greifen viel zu weit in Deine Rechte ein! Egal wo man guckt, es wird übertrieben. Einschätzungen von Fremden, den Teilnehmer gegenüber? Begleitungen zu allen möglichen Terminen und Dingen? Mitverantwortlich für Sauberkeit? Unterschriften eingescannt? Weisungen des Trägers nachkommen? Handy ausschalten? Egal wo man guckt, geht es viel zu weit in das eigene Recht auf irgendwas!
Alle Zettel zuhause lassen, damit man ggf. die weitreichenden Aussagen und Fragen der Zettel nachweisen kann. Ich würde nur anmerken, dass sie geprüft werden und es dauern wird.
Ich würde hier sehr sehr mager mit meinen Daten und Angaben umgehen! Denn man kann hier genau erkennen, wie was zu was führen soll, da der Träger den Teilnehmer zu den AG scheuchen soll. Und er wird das alles gut vorbereiten, wenn er erst einmal alle Daten des Teilnehmers hat.
Ich würde in der gesamten Maßnahme nur Name und Beruf angeben. Und falls LL geschrieben wird, dann nicht auf Stick oder PC, sondern auf Papier und zu Hause ausdrucken. Mit Musterdaten, Echtdaten braucht man nicht. Steht sogar auf dem einen Zettel.
13.02.2018, 12:16 #4
Ich habe jetzt sogar erfahren das es richtig Stress gab wegen dieser Zettel...
Ehm die behaupten trotz Barrieren bei psyche und körper darf man alles zumuten. Der Zumutbarkeitsparagraph ist etwas falsch. Nur bei Sittenwidrigkeiten, langer Weg und Unterzahlung greift dieser.
Das ist doch blödsinn oder? Ohne Atteste beim Amt wäre alles ok.
Deren Ziel ist es uns innerhalb der Maßnahme in Arbeit zu bringen. Das ist deren Job. Ob du zwei Tage später krank bist und gekündigt wirst interessiert nicht.
Jedenfalls haben die noch Daten von mir gespeichert wie Lebenslauf und Foto. Sonst angeblich nichts neues. Auch nix vom JC erhalten. Dort ist aber ein neuer.
Komisch ist das wir nichts mitnehmen sollen bei Reisen zu Zeitarbeit da man alles vorher klarmacht.
Geändert von ardakop (13.02.2018 um 12:49 Uhr)
13.02.2018, 12:46 #5
Antwort auf Deinen Text, bevor Du ihn geändert hast:
Nein, die Widerrufe sind für Deinen Fall nicht passend und meiner Einschätzung nach auch etwas zu allgemein. Du kannst Daten nicht generell verbieten, man muss immer schreiben, dass man die Speicherung, Weitergabe oder Nutzung verbietet, die über das vom Gesetzgeber geforderte Mindestmaß hinausgehen. Wenn Du nämlich generell etwas versagst, dann kann das JC Dich z.B. abmelden, weil es Dich nicht vermitteln oder maßnehmen kann. Dem Träger werden vom Gesetzgeber bereits Rechte zum Datenaustausch zugestanden. Auch in in den Verträgen. Es ist aber nur Name ggf. Geburtsdatum und Adresse. Deshalb hat das Amt ja auch nichts weiter gegeben, weil die das nicht dürfen! Das was Du angeben willst, gibst Du an. Also den Beruf oder das Alter z.B. aber meinen Lebenslauf, Familienstand, Kinder, Auto, Telefon, E-Mail usw. behalte ich für mich, mit dem Blick auf die Maßnahme, da man zu den Arbeitgebern laufen soll.
@Zeitkind hat geschrieben, dass Du nichts einschränken musst, da Du noch nichts angegeben hast und der Träger nicht viel hat.
Du musst Dir einfach bewusst machen, Dass der Träger, wenn er viel weiß, auch damit dann Druck auf Dich ausüben kann. Z.B.: warum? Sie haben doch ein Auto? Oder: ich habe der Firma Ihre Telefonnummer gegeben. Rufen Sie dort an, Sie haben ja ein Telefon. Bewerben Sie sich per Mail, Sie haben doch Mail! Sie sind nicht verheiratet? Dann können Sie ja nach Bayern umziehen! Dortn' is Vollbeschätigungn'
drängen zu personalfirmen zu gehen
Man geht heute nirgends hin. Das ist unüblich. Stellen werden ausgeschrieben und man bewirbt sich, wenn sie passt. Ausflüge zu Dienstleistern können nur Informationsveranstaltungen sein ohne Weitergabe Deiner Daten oder Zwangsbewerbungen.
Bei Maßnahmen arbeitet man am einfachsten mit dem eigenen Datenschutz! Damit kann man vieles steuern.
13.02.2018, 12:53 #6
Bitte um Enschuldigung, ich bin gerade heimgekommen und stand ziemlich unter Strom, daher alles vllt. etwas unverständlich geschrieben am Handy. War wieder heftig...
Nach einer Runde Progessive Muskelentspannung und nem Tee bin ich etwas ruhiger.
Was genau wären z.B. Daten dessen Speicherung, Weitergabe oder Nutzung man verbieten kann, die über das vom Gesetzgeber geforderte Mindestmaß hinausgehen?
Lebenslauf kann ich also entfernen lassen beim Maßnahmeträger richtig?
Aufjedenfall haben die noch alte Daten von mir wie einen kompletten Lebenslauf den wir alle per Stick damals geben sollten oder vorab per Mail. Ich bin unsicher was wir damals unter Druck unterschrieben haben. Ich möchte gerne das die nichts haben außer eben dem geforderten Mindestmaß. Dann kann man nicht vorwerfen ich verweigere mich in irgendeiner Form. Ich bin bereit alles soweit wie mir gerade möglich mitzumachen. Probleme sind eben der Kopf und abgesehen davon der Body.
Ich kann dann ja bei Vorstellungen (Informationsveranstaltung In- und Auswärts) meine Unterlagen kurz zeigen und wieder mitnehmen. Ohne das man mich in den Bewerberpool nehmen muss oder ich gezwungen werde zu unterschreiben.
Und danke für eure Rückmeldungen/Hilfe!!! Am liebsten hätte ich einen von euch direkt neber mir dabei. Schon heftig alles!
Geändert von ardakop (13.02.2018 um 13:46 Uhr)
13.02.2018, 13:12 #7
Wie bist du denn mit diesem Maßnahmeheini verblieben? Wann mußt du dort wieder hingehen?
Und denk dran: Das Sozialgericht kann dich jederzeit aus dieser Lage befreien, indem es deinem ER-Antrag stattgibt. Also Kopf hoch! Du hast es bald geschafft!
drei bis vier tage in der woche müssen wir/ich hin je nachdem wie diese sich die zeit einplanen. mal so mal so.
Es steht an Personaldienstleister mit anderen zur Vorstellung. Erläutern wohin man will. Um Unterlagen muss man sich nicht kümmern das machen Maßnahmelehrer.
Habe klar gemacht wie es momentan aussieht. So gut wie möglich mitarbeiten und mitkommen. Hoffe das beweist guten willen.
das wäre super! ich hoffe es wird schnell und gut ausgehen :)
wie soll ich antworten bei einem Dienstleister wenn man etwas anbietet wo ich nicht arbeiten kann ? habe eine indirekte Andeutung erhalten mich erwartet etwas vorab besprochenes/beschlossenes ohne meine Kenntnis.
Geändert von ardakop (13.02.2018 um 14:01 Uhr)
13.02.2018, 14:04 #9
Aufjedenfall haben die noch alte Daten von mir wie einen kompletten Lebenslauf
den wir alle per Stick damals geben sollten oder vorab per Mail.
Ich bin unsicher was wir damals unter Druck unterschrieben haben.
Mit dieser Information sieht der Handlungsbedarf schon wieder ganz anders aus.
Hier solltes Du bei MT und JC jeweils schriftlich nachweisbar einer Weitergabe widerrufen.
Erst vor einigen Wochen haben wir die beiden Vorlagen dafür komplett überarbeitet.
Was genau wären z.B. Daten dessen Speicherung, Weitergabe oder Nutzung man verbieten kann,
die über das vom Gesetzgeber geforderte Mindestmaß hinausgehen?
In erster Linie persönliche Daten, die zur Zweckerfüllung der Maßnahme nicht notwendig sind.
Lese dazu bitte folgende Informationen:
► Bfdi Bund - Datenschutzrechtliche Informationen ALG 2
► Sozialdatenschutz - Rechte der Versicherten (Info 3) - Broschüre des BfDI
► Sozialdatenschutz in der Beratung und Vermittlung (Broschüre der BfA Dezember 2014)
► Sozialdatenschutz von Bewerberdaten in der JOB-BÖRSE
PS: Alle o.g. Informationen und Vorlagen sind im ► Leitfaden abrufbar.
Also dort einfach mal im Glossar blättern.
13.02.2018, 15:56 #10
Deren Ziel ist es uns innerhalb der Maßnahme in Arbeit zu bringen. Das ist deren Job.
vom Jobcenter beauftragt, Sie bei der Eingliederung in Arbeit zu unterstützen.
Nicht mehr, nicht weniger. Unterstützen, nicht Zwangsverfrachten. Träger kann zwar Arbeitsangebote unterbreiten aber das war es auch schon. Unterbreiten, nicht mehr.
...Hier ergeben sich neben den oben geschilderten Sozialdaten weitere vielfältige Informationen zu Ihren persönlichen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen. Diese Daten unterliegen ... der Schweigepflicht
Punkt. Die Daten unterliegen nicht ohne Grund der Schweigepflicht, weitere Daten außer Name+Anschrift werden nicht preisgegeben. Vorhandene Daten einer vorangegangenen Maßnahme sollten unverzüglich gelöscht werden. Warum haben die die Daten überhaupt noch?
Ach, da steht es ja:
...während der Teilnahme an der Maßnahme erhoben und drei Jahre nach Beendigung der Maßnahme gespeichert und verarbeitet werden. Mir steht ein Recht auf jederzeitigen Widerruf dieser Erklärung... zu.
Also gleich Widerruf für die bereits vorhandenen Daten.
Weiter unten wird ja noch aufgeführt, daß man auch ein Kreuzchen bei "Nein" bez. "nicht damit einverstanden" tätigen kann. Das erübrigt sich aber, da man das gar nicht unterschreibt. Die auszufüllende Liste ist damit obsolet.
Das die AU beim Träger abzugeben ist, kollidiert mit:
§ 56 Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit SGB II.
AU geht zum Amt, der Träger darf sich dahingehend beim Amt kundig machen, wo denn der TL abgeblieben sei. Sonstige Angelegenheiten die eine Teilnahme verhindern (Behördengänge etc. pp.) bekommt das Amt, nicht der Träger. Persönlich würde ich dort auch nicht Bescheid geben.
Jeder Dozent ist gemeinsam mit Ihnen für die Sauberkeit des genutzten Raumes...verantwortlich.
Alleinig der Träger ist dafür verantwortlich, mit Nichten aber der Teilnehmer. Für Lau putzen, soweit kommt es noch.
Eine Teilnehmervereinbarung bedarf es Regelmäßig nicht, da man von Amtswegen her zugewiesen ist. Sonder-Zusatz-Verträge sollten den Elo nicht tangieren.
Ziel der Maßnahme... Teilnehmer zu aktivieren...eigenständig... selbstständig… auf der Suche nach einer Beschäftigung... .
Eben, eigen und selbstständig macht der mündige Bürger das und nicht mit zu Hilfenahme eines Trägers. Rechenschaft über jedwede Bewerbungsbemühungen obliegen dem Amt. Das Amt kann nicht die Hauptaufgabe (Vermittlung in Arbeit) bei einem Träger auslagern, dazu von 0zymandias:
unter: https://www.elo-forum.org/2199585-post38.html
Inhalte: Gemeinsam gehen wir raus auf die Straße (Demo?) und zu den Arbeitgebern.
Kollidiert mit eigen und selbstständig oder? Eine Begleitung zu einem Vorstellungsgespräch kommt gar nicht in die Tüte, wo sind wir denn hier. Akquise, also Bewerbungsbemühungen obliegen dem mündigen Bürger selbst! Rechenschaft darüber wird nicht abgelegt. Ob Elo zu einen Arbeitgeber marschiert, entscheidet man eigen und selbstständig, außer es trudelt ein VV mit RfB ein.
Berufliche Interessen, gepaart mit Qualifikationen und Fähigkeiten, unterliegen den Datenschutz und gehen dem Träger nichts an.
Erarbeiten einer langfristigen beruflichen Perspektive
Träger: Vollzeit?
Elo: Jo
Träger: Dann haben wir das auch
Verbesserung des Bewerbungs- und Stellensuchverhaltens
Gerne kann der Träger mal einen fiktiven Lebenslauf/Anschreiben begutachten, was der Träger davon aber hält, sollte einem nicht tangieren!
Fahrtkosten... werden durch den Träger nachträglich und bargeldlos erstattet.
Nachträglich, zu einer Zwangsveranstaltung?
Fahrtkosten werden vom Jobcenter vorab erstattet und zwar via Überweisung. Der Träger (bargeldlos) erhält keine Kontostammdaten!
Der TL ist für die Zeiten beim Träger im Rahmen der Maßnahme unfallversichert
Gut merken, falls man auf den Schmu kommen sollte, ohne Unterschrift ist keine Versicherung gewährleistet. Bekannter Trick zur Einschüchterung des Elo.
Jibbet net
Wurden Rettungswege, verhalten im Gefahrensfall, Feuerlöscher, Ansprechpartner bei Unfällen, Erste-Hilfe-Einrichtung vor Beginn der Maßnahme, erläutert und durchgespielt?
Ja wichtig und zwar für den Elo, nicht für den Träger, der bekommt gar nichts. Was tangiert dem Träger meine Lohnsteuerkarte, Sozialversicherungsausweis, Krankenversicherung, Personalausweis (wird bestimmt gescannt!) und so weiter. Richtig, nichts.
Du bist zugewiesen? Man ist vor Ort, man möchte gerne mitwirken, wann geht es los. Leider hat dir dein Rechtsbeistand energisch von einer Unterschrift abgeraten, da man mit Unterschrift zugestandene Rechte unnötig abgibt.
Träger: Aber aber, wie wollen wir dann mit Ihnen arbeiten?
Elo: Was geht mich fremdes Elend an oder auch PAL (Problem Anderer Leute von Pixelschieberin) Bez. ist der Träger zur Unterstützung da.
Träger: Aber
Elo: Ich bin vor Ort und wirke aktiv an der Maßnahme mit (Endlosschleife)
13.02.2018, 16:17 #11
Es ist schon mal gut, dass Du diese Unterlagen nicht linksblind unterschrieben hast. Dafür gibt es auch gar keinen rechtlichen Zwang. Die Angst vor Sanktionen lösen sich in Luft auf, wenn man sich verinnerlicht daß der SB dafür bezahlt wird zu sanktionieren. Dem ist es oft sogar völlig Käse, ob die Sanktion gerechtfertigt war oder nicht. SB sein Hinterteil bleibt schön im warmen und sein Geld landet auf seinem Konto.
Warum? Weil leider 90% die Sanktion geflissentlich über sich ergehen lassen und dabei noch der Meinung sind im Unrecht zu sein.
Was Du für dich und Deine Zukunft jetzt tun kannst, ist Dich quer zu stellen, den ganzen Zauber keinen Glauben mehr zu schenken und alles auf die Prüfbarierre zu setzen. Man sagt dass Du das machen musst, dann lass Dir die §§§ dafür vom SB zeigen, stelle zur Not schriftlich und nachweisbar entsprechende Forderungen. Lege etwas Geld zur Seite falls Du Opfer einer unrechtmäßigen Sanktion wirst, damit Du mit einem Lächeln vor dem SG Anträge stellen kannst und am Ende nicht hungern musst.
Aber so ganz nagelneu bist du ja hier nun auch wieder nicht, also hast Du bestimmt schon viel gelernt und ich frage mich gerade wie der letzte Termin beim SB abgelaufen ist?
Warst Du mit einem Beistand anwesend?
Hast Du dich vorbereitet mit einer Fragebogenliste die Du dem SB stellst und ausführlich beantwortet haben willst, sobald dieser auch nur das Wort Maßnahme in den Mund nimmt?
Wie verlief die EGV-Verhandlung, hast Du die EGV unterschrieben, oder zur Prüfung mitgenommen?
Gabs einen VerwaltungsAkt (VA), oder Zuweisung zur MN?
Wie kam es überhaupt zu dieser Maßnahme, da muss es doch noch sehr viel Unterlagen (EGV, EGV-VA, Angebot, Zuweisung) geben, sei aktiv und lade diese ausreichend anonymisiert hoch. Beschreibe bitte auch was Du sonst noch so unterschrieben hast dem JC gegenüber.
13.02.2018, 18:35 #12
Der MT lässt sich mehrmals Reinigungsarbeiten versprechen, ohne eine entsprechende Gegenleistung im Austausch anzubieten.
(Für die Maßnahme selber wird er schon bezahlt mit mehreren Hundert Euro pro Mann und Monat, dafür kann er also keine Gegenleistung mehr erwarten.)
Blatt 7, 1.1 Inhalte (Das Wort Inhalte hätte eigentlich in Anführungszeichen gehört, aber die Ironie sollte so schon wahrnehmbar dick genug sein. ):
"Gemeinsam gehen wir raus auf die Straße und zu den Arbeitgebern
Das Vermittlungscoaching (In der Gruppe und individuell)"
Ersteres wird kaum passieren, da in der Zuweisung ein Maßnahmenort angegeben sein muss und nicht ein Wanderweg verzeichnet sein wird.
Befehl ist Befehl, also bleibt man ordnungsgemäß am vorgeschrieben Ort. Ortsfest, damit das klar ist.
Darüber hinaus dürften solvente Arbeitgeber kaum auf der Straße residieren und der Sozialdatenschutz recht kritisch betrachtet werden, wenn z.B. Außenstehenden die Hintergründe dieser Wandervögelei bekannt geworden sind.
In der Gruppe wird man nicht gecoacht, nur gecoucht. Einerseits Datenschutz und andererseits sehe ich keinerlei Veranlassung, anderen Nichtschwimmern mehr Expertise als mir selbst einzuräumen.
Ist natürlich schade, wenn der Gruppendruck in Zeitarbeit so gar nicht aufgebaut werden kann, aber was will man machen.
15.02.2018, 11:30 #13
Der Termin war so etwas komisch. Man wollte alles aufheben wenn im Gegenzug eine neue EGV an Ort und Stelle gemacht wird. Ich habe keine erhalten. Will weitermachen so wie ich kann mit laufenden VA inkl. Maßnahme. Beistand war dabei.
Frageliste habe ich, allerdings wird das Gespräch ziemlich schlau direkt geführt. Daher keine Chance.
Was genau ich vor Jahren unterschrieben habe weiß ich nicht mehr genau. Aber glaube nix schlimmes.
15.02.2018, 13:44 #14
15.02.2018, 19:45 #15
Bei SB, Maßnahme läuft auch. Aber da weiß ich ja nun dank euch was Sache ist.
Man soll wie ich hier im Forum gelesen habe seine Unterlagen zur Infoveranstaltung selber mitnehmen. Vorstellen, Unterlagen wieder mitnehmen und bei entsprechender Stellenausschreibung sagen werde man sich bewerben. Dazu klar formulieren was man sucht und wo man kann. Meistens erledigt sich es schon von selbst. Interesse besteht seitens der Dienstleister nicht nachdem diese den Lebenslauf und die privaten Umstände erfahren.
Geändert von ardakop (15.02.2018 um 19:57 Uhr)
17.02.2018, 13:10 #16
@ Zeitkind und andere
Muss man den Arbeitgeberservice auch bei dem Dokument Widerspruch - Datenweitergabe JC Fensterbrief angeben sowie Widerspruch quasi als MT erheben wenn dieser durch eine EGV als Maßnahme beschlossen war ? Gehört zwar zur AfA/JC aber wenn ich richtig verstehe ohne jetzt eine alte EGV gelesen zu haben erklärt man sich automatisch meistens dazu bei Unterschrift Daten weiterzugeben.
Geändert von ardakop (17.02.2018 um 13:23 Uhr)
17.02.2018, 14:08 #17
Gehört zwar zur AfA/JC aber wenn ich richtig verstehe ohne jetzt eine alte EGV gelesen zu haben erklärt man sich automatisch meistens dazu bei Unterschrift Daten weiterzugeben.
Wie willst Du überhaupt irgendwas wissen, ohne es gelesen zu haben? ..und wolltest Du nicht die unterschriebene EGV mal hochladen? Meistens ist die Glaskugel kaputt, oder aber beschlagen
Muss man den Arbeitgeberservice auch bei dem Dokument Widerspruch - Datenweitergabe JC Fensterbrief angeben sowie Widerspruch quasi als MT erheben wenn dieser durch eine EGV als Maßnahme beschlossen war ?
Wie meinen? *MT bedeutet jedenfalls nicht MaßnahmeTourist
17.02.2018, 14:24 #18
Habe doch einen EGV VA erhalten. Dazu gibt es nen anderen Thread. MT= Maßnahmeträger.
Lese am besten selbst nochmal was in der Vergangenheit war und ob es nötig ist. Sry für Verwirrung :)
erhalten, maßnahmebogen, prüfung
EGV erhalten - bitte um Prüfung (ALG1) eloelo1 Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 8 28.04.2017 08:32