Source: https://massagenberlin.com/agb-massagen-berlin/
Timestamp: 2019-07-18 12:02:27
Document Index: 375887321

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§4', '§611', '§7', '§4', '§6', '§4', '§4']

AGB - Massagen Berlin - Massagen Berlin Prenzlauer Berg
§1 Preise:
Als Heilpraktiker rechne ich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker ab. Einen überblick über die Preisgestaltung finden Sie in der Preisliste.
§2 Behandlungsdauer:
Die Behandlungsdauer laut Preisliste gilt als Behandlungszeit. Zur Behandlungszeit zählt auch die Ananmnese, Diagnosestellung und Befundung. Für das Aus- und Ankleiden, Terminabsprache, Bezahlung u. ä. plane ich max. 15 weitere Minuten ein.
§3 Verspätungen:
Bei Verspätungen des Patienten verkürzt sich die Behandlungsdauer um die Verspätungszeit. Zu zahlen ist der volle vereinbarte Termin.
§4 Absageregelung / Ausfallhonorarvereinbarung
Bei nicht in Anspruch genommenen, fest vereinbarten Terminen, die nicht binnen einer Frist von 24 Stunden vorab abgesagt, bzw. verschoben wurden (telefonisch, Kundenprofil oder per Email), ist ein Ausfallhonorar in Höhe des vereinbarten Sitzungspreises zu zahlen, bzw. verfällt eine Einheit bei einem laufenden Paket.
Sagt der/die KlientIn mindestens 24 Stunden vorher ab, tritt die Zahlungsverpflichtung nicht ein. Die Absageregelung gilt auch im Falle eines Behandlungsabbruchs.
In Einzelfällen können vor Therapiebeginn Sonderregelungen vereinbart werden.
a) Die AGB regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen Heilpraktiker und Patient als Behandlungsvertrag im Sinne der §§611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien Abweichendes nicht schriftlich vereinbart wurde.
b) Der Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn der Patient das generelle Angebot des Heilpraktikers, die Heilkunde gegen jedermann auszuüben, annimmt und sich an den Heilpraktiker zum Zwecke der Beratung, Diagnose oder Therapie wendet.
Der Heilpraktiker erbringt seine Dienste gegenüber dem Patienten in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten der Ausübung der Heilkunde zur Beratung, Diagnose und Therapie beim Patienten anwendet. Dabei werden in der Regel Methoden angewendet, die schulmedizinisch nicht anerkannt sind und nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Diese Methoden sind allgemein auch nicht kausal-funktional erklärbar und insofern nicht zielgerichtet. Insofern kann ein subjektiv erwarteter Erfolg der Methode weder in Aussicht gestellt noch garantiert werden.
Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Patient nicht verpflichtet. Der Heilpraktiker ist jedoch berechtigt, die Behandlung abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben erscheint, ins besondere wenn der Patient Beratungsinhalte negiert, erforderliche Auskünfte zur Anamnese und Diagnose nicht zutreffend oder lückenhaft erteilt oder Therapiemaßnahmen vereitelt.
a) Der Heilpraktiker hat für seine Dienste Anspruch auf ein Honorar, welches individuell vereinbart wird.
b) Die Honorare sind für jeden Behandlungstag vom Patienten in bar oder nach Vereinbarung per Überweisung an den Heilpraktiker zu bezahlen. Nach Abschluss einer Behandlungsphase erhält der Patient auf Wunsch eine Rechnung nach §7
c) Vermittelt der Heilpraktiker Leistungen Dritter, die er nicht fachlich überwacht (z.B. Laborleistungen analog M III-IV, N der GOÄ) ist der Heilpraktiker berechtigt, die von dem Dritten in Rechnung gestellten Beträge als eigene Honorarbestandteile geltend zu machen und mit dem Patienten in der voraussichtlichen Höhe gemäß Absatz b) abzurechnen.
Soweit der Patient Anspruch auf Erstattung oder Teilerstattung des Honorars durch Dritte hat oder zu haben glaubt, wird §4 hiervon nicht berührt.
§6 Vertraulichkeit der Behandlung
c) Der Heilpraktiker führt Aufzeichnungen über seine Leistungen (Handakte). Dem Patienten steht eine Einsicht in diese Handakte nicht zu; er kann diese Handakte auch nicht heraus verlangen. Absatz b) bleibt unberührt.
e) Handakten werden vom Heilpraktiker 10 Jahre nach der letzten Behandlung oder 10 Jahre nach dem Tod des Patienten vernichtet. Die Vernichtung unterbleibt, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, daß die Akten für Beweiszwecke in Frage kommen könnten.
Neben den Quittungen nach §4 erhält der Patient nach Abschluß der Behandlungsphase auf Verlangen eine Rechnung. Die Rechnung enthält Namen und Anschrift des Heilpraktikers, den Namen und die Anschrift und auf Wunsch das Geburtsdatum des Patienten. Sie spezifiziert den Behandlungszeitraum und die bezahlten Honorare, Dritt- und Nebenleistungen. Auf Wunsch der Patienten kann eine Rechnung mit Therapie bzw. Diagnosespezifikation ausgestellt werden.
Informationen zur Honorarregelung
Als Privatversicherte(r) erhalten Sie eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GBüH), die Sie bei Ihrer Versicherung einreichen.
Die Honorarvereinbarung §4a bleibt davon unberührt. Es kann in Einzelfällen möglich sein, dass die Versicherung nicht das vollständige vereinbarte Honorar übernimmt.
Als Angehörige(r) einer gesetzlichen Versicherung können Sie im Normalfall NICHT mit einer Übernahme der Behandlungskosten durch Ihre Kasse rechnen.
Für Befundungen, Atteste, Begründungen für Privatkassen zu Verordnungen oder Krankheitsprognosen usw. erlaube ich mir je nach Zeitaufwand eine entsprechende Gebühr zu erheben.