Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=30.07.2019&Aktenzeichen=2%20BvR%201685/14
Timestamp: 2019-11-15 08:32:52
Document Index: 112109837

Matched Legal Cases: ['Art 20', 'Art 20', 'Art 23', 'Art 38', 'Art 79', 'EuG', 'EuG']

BVerfG, 30.07.2019 - 2 BvR 1685/14, 2 BvR 2631/14 - dejure.org
BVerfG, 30.07.2019 - 2 BvR 1685/14, 2 BvR 2631/14
https://dejure.org/2019,22060
BVerfG, 30.07.2019 - 2 BvR 1685/14, 2 BvR 2631/14 (https://dejure.org/2019,22060)
BVerfG, Entscheidung vom 30.07.2019 - 2 BvR 1685/14, 2 BvR 2631/14 (https://dejure.org/2019,22060)
BVerfG, Entscheidung vom 30. Juli 2019 - 2 BvR 1685/14, 2 BvR 2631/14 (https://dejure.org/2019,22060)
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Regelungen zur Europäischen Bankenunion bei strikter Auslegung nicht kompetenzwidrig
Art 20 Abs 1 GG, Art 20 Abs 2 GG, Art 23 Abs 1 S 3 GG, Art 38 Abs 1 S 1 GG, Art 79 Abs 3 GG
Regelungen zur Europäischen Bankenunion bei strikter Auslegung nicht kompetenzwidrig - keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken gegen Mitwirkung von Bundesregierung und Deutschem Bundestag an der Errichtung der europäischen Bankenunion
Regelungen zur Europäischen Bankenunion
Mitwirkung von Bundesregierung und Deutschem Bundestag an der Errichtung der europäischen Bankenunion; Mindestmaß an demokratischer Legitimation und Kontrolle bei der Europäisierung der nationalen Verwaltungsorganisation und der Errichtung von unabhängigen Einrichtungen ...
Regelungen zur Europäischen Bankenunion bei strikter Auslegung der Vorschriften nicht kompetenzwidrig und damit verfassungskonform
faz.net (Pressemeldung, 30.07.2019)
Europäische Bankenunion verstößt nicht gegen das Grundgesetz
Europäische Bankenunion bei strikter Auslegung nicht kompetenzwidrig
Europäische Bankenunion verstößt nicht gegen Grundgesetz
Urteilsverkündung in Sachen Europäische Bankenunion am Dienstag, 30. Juli 2019, um 10.00 Uhr
lto.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 27.11.2018)
Zentrale Bankenaufsicht: Kontrolle oder Kontrollverlust?
Der Hund und die Macht über den Wurstvorrat
Auf der Suche nach rechtlichen Kontrollmaßstäben
Die Frankfurter Zähmung
Europäischer Bankenunion: Verfassungsbeschwerden gegen EZB-Bankenaufsicht erfolglos
lto.de (Interview mit Bezug zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)
juwiss.de (Aufsatz mit Bezug zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)
Ist es eine Komödie? Ist es eine Tragödie? Zum Karlsruher Schauspiel "Die EU-Bankenunion”
Bundesverfassungsgericht (Terminmitteilung)
Mündliche Verhandlung in Sachen Europäische Bankenunion am Dienstag, 27. November 2018, um 10.00 Uhr
BVerfG, 02.07.2019 - 2 BvR 1685/14
NJW 2019, 3204
aa) Die Maßstäbe für eine Ultra-vires-Kontrolle hat der Senat zuletzt im Urteil zur Europäischen Bankenunion dargelegt (BVerfG, Urteil des Zweiten Senats vom 30. Juli 2019 - 2 BvR 1685/14, 2 BvR 2631/14 -, Rn. 150-153): Danach kommt eine.
Ebenso offen ist, ob die von der Beurteilung der Zuständigkeitsverteilung zumindest teilweise abweichende Auffassung des EuGH in seinem Gutachten - ihre Fehlerhaftigkeit unterstellt - die in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts entwickelten Anforderungen an eine offensichtliche und strukturell bedeutsame Kompetenzüberschreitung (vgl. BVerfGE 123, 267 ; 126, 286 ; 134, 366 ; 142, 123 ; 146, 216 ; BVerfG, Urteil des Zweiten Senats vom 30. Juli 2019 - 2 BvR 1685/14, 2 BvR 2631/14 -, Rn. 150 ff.) erfüllt.
BVerfG, 28.10.2019 - 2 BvR 966/19
Verfassungsbeschwerde gegen Freihandelsabkommen nicht zur Entscheidung angenommen
Selbst wenn dies der Fall sein sollte, hätte es näherer Darlegung bedurft, inwieweit die von der Beurteilung der Zuständigkeitsverteilung durch den Senat in dieser - im einstweiligen Rechtsschutz ergangenen - Entscheidung zumindest teilweise abweichende Auffassung des EuGH in seinem Gutachten - ihre Fehlerhaftigkeit unterstellt - die in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts entwickelten Anforderungen an eine offensichtliche und strukturell bedeutsame Kompetenzüberschreitung (vgl. BVerfGE 123, 267 ; 126, 286 ; 134, 366 ; 142, 123 ; 146, 216 ; BVerfG, Urteil des Zweiten Senats vom 30. Juli 2019 - 2 BvR 1685/14, 2 BvR 2631/14 -, Rn. 150 ff.) erfüllt.
In Bezug auf die Identitätsrüge fehlt es an einer an den verfassungsrechtlichen Maßstäben (vgl. BVerfGE 123, 267 ; 126, 286 ; 134, 366 ; 140, 317 ; 142, 123 ; 146, 216 ; BVerfG, Urteil des Zweiten Senats vom 30. Juli 2019 - 2 BvR 1685/14, 2 BvR 2631/14 -, Rn. 120, 204 f.) orientierten substantiierten Darlegung, inwiefern das als "EU-only"-Abkommen konzipierte EUSFTA das Demokratieprinzip berühren kann.