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Timestamp: 2020-02-29 10:37:56
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Matched Legal Cases: ['§ 41', '§ 41', '§ 41', '§45', '§ 41', '§ 41', '§ 41']

Meldung gem. § 41 WaffG. - IWÖ Forum
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Meldung gem. § 41 WaffG.
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Betreff des Beitrags: Meldung gem. § 41 WaffG.
BeitragVerfasst: 27. September 2006, 20:21
Registriert: 7. Juli 2006, 08:59
Als braver Bürger meldet man natürlich vermehrte Munitionslagerung.
Da wird dann natürlich auch gleich vom Administrationsbüro geprüft
Als ob jemand der keine, aus seiner Sicht, sichere Lagerung sich freiwillig melden würde
Na mal sehen was es zu kritisieren gibt.
Ich gehe aber davon aus, das ein Tresor mit 200kg ausreicht.
Habt Ihr damit bereits Erfarung sammeln dürfen/müssen?
Gruss Fun
BeitragVerfasst: 27. September 2006, 21:05
Ich gehe aber davon aus, das ein Tresor mit 200kg ausreicht
du kannst die Munition natürlich auch gleich in ein Bohrloch stecken ... und ordentlich verdämmen, damit die Sprengwirkung NOCH HÖHER wird....
BeitragVerfasst: 27. September 2006, 21:44
da muss ich wohl "EXPLOSIVES" draufschreiben
Tatsache ist jedoch, dass im Brandfall nicht die gesammte Munition zündet und somit "poppcornartig" verpufft. Da ist ein Schwarzpulvervorrat bei Schützen die solches laden gefährlicher wenn ein Schweißbrenner anrückt.
ifoundnoname
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 00:54
Registriert: 4. Januar 2006, 21:55
Wohnort: WGS84 80°19´00"N / 57°55´00"E
Einmal dumm nachgefragt: Was ist eine "vermehrte Munitionslagerung"?
Im Waffg. steht sehr kryptisch etwas von Munition in großem Umfang geschrieben, bei einem Sammeleinkauf für einen Verein (50.000 Schuß) hat der Händler nicht nachgefragt ob "Eigenbedarf" oder Sammeleinkauf und hat nicht auf eine Meldungspflicht hingewiesen.
Wer schreibt nun die Anzahl der Mun-Menge vor?
Gibt es gar einen Musterfall?
Hat Munition in großem Umfang in allen Bundesländern und Bezirken den gleichen radius?
Sind bei Personen mit Hang zu mehreren Kalibern mehrere Kreise zu mit gleichem Umfang zulässig oder muss man alle gem. Mengenlehre zusammenfassen?
Beispiel: Ein IPSC-ler will mit einem Revolver, in "Open-Class" mit Major-Faktor und in der Production-Class mit Minor-Faktor antreten und ernsthaft trainieren, muss er nun wöchentlich zum Büma laufen oder kann er 5000 Schuß daheim (ohne Meldung) lagern?
"The man to protect you is you. Not the state, not the agent of the state, and not your hired hand. YOU!"
Jeff Cooper 1920-2006
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 08:37
Laut Rund(kübel)erlaß ist eine "größere Menge" definiert als "mehr als 5000 Schuß, unabhängig vom Kaliber".
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 08:41
Ab 5000 Schuß (verwahrt am selben Ort), ist es ratsam, das zu melden. Kaliber egal.
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 09:28
Registriert: 14. Januar 2006, 13:29
Kaliber wirklich egal, auch Kleinkaliber?
Ich leben in einem Zweifamilienhaushalt mit einem zweiten Waffenbesitzer der seine Sachen einen Stock über mir verwahrt. Werden wir vor der Behörde in diesem Fall getrennt betrachtet?
IWÖ-Mitgliedsnummer: 5283
Einigkeit macht stark!
Vivat et res publica, gloriosa Austria.
Bin interessiert an österreichischen Ordonnanzwaffen & Zubehör, auch Exportmodelle (ab 1800)
BeitragVerfasst: 28. September 2006, 13:18
Ja. Wirklich.
Diabolos (und andere Munition für Waffen gemäß §45 WaffG 1996) fallen nicht darunter.
BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 21:01
Heute wurde die Kontrolle durchgeführt.
Ich war positiv überrascht, dass der Beamte nicht nur sehr pünklich sondern auch überaus kompetent und höflich war.
Wie auch immer meine Verwahrung der Munition und der Waffe ist in Ordnung.
BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006, 23:46
ist der runderlass jedem bürger im speziellem jedem waffendokumentinhaber denn frei zugänglich?!
auch in meinem haushalt wurde eine kontrolle durchgeführt.ich war eigentlich nicht überrascht, daß die beamten unangemeldet vorbeigeschneit sind und ich war auch nicht über die mangelnde fachkentniss überrascht. naja wenigstens waren sie ausgesprochen höflich, also keinerlei problem.
...... die haben allen ernstes deine munitionsvorräte überprüft? da die anforderung der überprüfung von der jeweils zuständigen waffenbehörde angeordnet wird, ist eine überprüfung/kontrolle des munitionsbestandes bzw. dessen verwahrung nur zulässig, wenn man zuvor eine meldung über größere mengen gemacht hat. ansonsten umfasst der überprüfungsauftrag nur die meldepflichtigen waffen sowie den nachweis einer schulung im umgang mit meldepflichtigen waffen, sprich waffenführerschein oder ergebnislisten. eine überprüfung der munitionsbestände wäre demnach unzulässig!?
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006, 08:32
Der Runderlaß ist jedem Bürger frei zugänglich, vorausgesetzt er schaut in die IWÖ-Homepage hinein.
Bei einer Überprüfung zeigt man das her, was verlangt wird. Das können höchstens die Kat A und B-Waffen sein. Bei einer vorangegangegen Meldung einer größeren Anzahl von Waffen und Munition natürlich auch diese soferne vorhanden. Die Munitionsmenge variiert ja stark, weil hoffentlich dauernd was verschossen wird.
Wer freiwillig mehr herzeigt, ist selber schuld.
jogi4u
Betreff des Beitrags: Runderlass 13.000-1184 - Stand 1.1.2005
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006, 10:22
Registriert: 6. Januar 2006, 13:12
Wohnort: Braunau (OÖ)
genauer gesagt:
Runderlass 13.000-1184 - Stand 1.1.2005
3. Munition in großem Umfang
Von einer nachgeordneten Behörde wurde die Frage aufgeworfen, ab welcher
Größenordnung von „Munition in großem Umfang“ im Sinne des § 41 Abs. 1 WaffG
gesprochen werden kann.
Dazu wird nachstehende Rechtsansicht vertreten:
Das Waffengesetz selbst und auch die Regierungsvorlage zum Waffengesetz 1996
geben keine Auskunft, ab welcher Stückanzahl eine Meldepflicht gem. § 41 WaffG
Ausgehend von der Intention dieser Gesetzesbestimmung wird von ho. die Ansicht
verteten, dass jedenfalls bei Bereithalten von zumindest 5.000 Schuss Munition,
unabhängig von Art und Kaliber, die Meldeverpflichtung gem. § 41 WaffG gegeben
Selbstverständlich ist Munition unabhängig von der Anzahl in jedem Fall sorgfältig zu
verwahren.
MfG - Jogi
... proud to be a part of it ...
- Waffengalerie
- Priv. Schützengesellschaft Braunau 1403
IWÖ-Mitlgliedsnummer: 5222
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006, 13:29
ok ok ....wir iwö`ler sind im vorteil. aber wie kommt max mustermann, der unglücklicherweise keine ahnung von der iwö hat, und über keinen internwtzugang verfügt zu dem runderlass?!
Betreff des Beitrags: IWÖ-Nachrichten
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006, 13:44
Problem --> Lösung ... indem es nette Leute (Schützenkollegen, Freunde, Waidmänner, ...) gibt, die bei der IWÖ sind und den Leuten das erklären. Und dabei ihnen vielleicht nahelegen, dass es für sie im eigenen Interesse am besten wäre, auch zur IWÖ zu gehen, weil derartige Fragen sehr oft in den Rechtsartikeln in den IWÖ-Nachrichten enthalten sind.
BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006, 13:54
...........trotzdem schlimm, wenn die behörde dem max mustermann dann ein waffenverbot erteilt nur weil er nicht in der lage war dem runderlass zu folgen, auf den er keinen zugriff hatte..............
ich hatte bis zu jenem runderlass keinerlei ahnung, daß es überhaupt sowas wie runderlässe gibt und ich möchte gar nicht wissen, für welche runderlässe zb. im hinblick auf die StVO oder was weiß ich was, ich bestraft werden könnte .... weil ich ja von diesen runderlässen ja gar keine ahnung habe..........