Source: https://dejure.org/BGBl/2013/BGBl._I_S._610
Timestamp: 2019-03-23 09:53:35
Document Index: 22913557

Matched Legal Cases: ['§ 118', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 1', 'Art. 8', '§ 42', 'Art. 5', '§ 20', 'Art. 8', '§ 7', '§ 4', '§ 5', '§ 9', '§ 13', '§ 19', 'EuG', '§ 20', 'Art. 8']

BGBl. I 2013 S. 610 - Gesetz zur Begleitung der Verordnung (EU) Nr. 260/2012 zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009... - dejure.org
BGBl. I 2013 S. 610
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 16, ausgegeben am 08.04.2013, Seite 610
26.06.2012 BT Alte Kontonummern sollen bis 1. Februar 2016 weitergelten
11.07.2012 BT SEPA-Begleitgesetz
16.10.2012 BT Öffentliches Fachgespräch zu Unisex-Tarifen
17.10.2012 BT Unisex-Urteil kann zu höheren Krankenversicherungsbeiträgen führen
17.10.2012 BT Versicherer warnen vor "unnötig hohen Beiträgen"
07.11.2012 BT Koalition macht Weg frei für Unisex-Tarife
08.11.2012 BT Überweisungen und Lastschriften in der EU (in: Die Beschlüsse des Bundestages am 8. und 9. November)
12.12.2012 BT Regierung kündigt kurzfristige Veränderungen bei Lebensversicherungen an
27.12.2012 BT Bewertungsreserven von Lebensversicherungen Thema im Vermittlungsausschuss
28.02.2013 BT Beteiligung von Versicherten an Bewertungsreserven der Lebensversicherer (in: Die Beschlüsse des Bundestages am 28. Februar und 1. März)
(5) Die nach dem hier entscheidungserheblichen Zeitraum erfolgte Änderung des § 118 Abs. 3 S 1 SGB VI durch Art. 9 Abs. 3 SEPA-Begleitgesetz (vom 3.4.2013, BGBl I 610, in Kraft ab 9.4.2013) zwingt ebenfalls nicht dazu, der Ansicht der Revision zu folgen.
Der Gesetzgeber wollte damit in Umsetzung von Art. 9 EUV 260/2012 sicherstellen, dass Zahlungsempfängern keine Vorgaben gemacht werden, in welchem Mitgliedstaat sie ihr Zahlungskonto zu führen haben (Gesetzentwurf der Bundesregierung zum vorgenannten Gesetz, BT-Drucks 17/10038 S 18 - zu Art. 6).
Um die unionsweite Zugänglichkeit von Zahlungskonten zu ermöglichen, sollten alle einschlägigen bundesgesetzlichen Regelungen, die bislang Überweisungen auf ein inländisches Konto vorgeschrieben hatten, dahingehend geändert werden, dass nunmehr auch Überweisungen auf Zahlungskonten in einem anderen Mitgliedstaat zugelassen sind (aaO BT-Drucks 17/10038 S 2, 3, 13).
Die Klägerin begehrt eine Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (Art. 1 des Gesetzes vom 14.08.2006, BGBl. I S. 1897, zuletzt geändert durch Art. 8 des Gesetzes vom 03.04.2013, BGBl. I S. 610, im folgenden AGG) wegen ihrer Nichtberücksichtigung in einem Bewerbungsverfahren der Beklagten aufgrund ihrer unter den aufgestellten Mindestanforderungen liegenden Körperlänge.
Vielmehr ist die Regelung nach der Rechtsfolge, abweichend an den Vermieter oder einen anderen Dritten "zu zahlen", systematisch Ausnahmetatbestand zu den allgemeinen Vorgaben zur "Auszahlung der Geldleistungen" nach § 42 SGB II (hier bis zum 8.4.2013 in der ab 1.4.2011 geltenden Fassung der Bekanntmachung vom 13.5.2011, BGBl I 850; danach idF des Gesetzes vom 3.4.2013, BGBl I 610).
Der deutsche Gesetzgeber hat als Reaktion auf die "Test-Achats"-Entscheidung mit Wirkung zum 21. Dezember 2012 - neben einzelnen Anpassungen im Versicherungsaufsichtsgesetz - den am Wortlaut von Art. 5 Abs. 2 der Gender-Richtlinie orientierten § 20 Abs. 2 Satz 1 AGG in der bis dahin bestehenden Fassung aufgehoben (Art. 8 des SEPA-Begleitgesetzes vom 3. April 2013, BGBl. I S. 610).
Die in § 7 Abs. 1 Nr. 2 HPPVO festgelegte Altersgrenze stellt zwar eine unmittelbare Benachteiligung wegen des Alters im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vom 14. August 2006 (BGBl. I S. 1897), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. April 2013 (BGBl. I S. 610), dar.
Gemäß § 4 Wohngeldgesetz (WoGG) in der hier anzuwenden Fassung des Gesetzes zur Neuregelung des Wohngeldrechts und zur Änderung des Sozialgesetzbuches vom 24. September 2008 (BGBl I S. 1856), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. April 2013 (BGBl I S. 610), richtet sich das Wohngeld (1.) nach der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder (§§ 5 bis 8), (2.) der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung (§§ 9 bis 12) und (3.) dem Gesamteinkommen (§§ 13 bis 18) und ist nach § 19 zu berechnen.
Der deutsche Gesetzgeber hat aufgrund des Urteils des EuGH § 20 Abs. 2 S. 1 AGG, wonach eine unterschiedliche Behandlung wegen des Geschlechts hinsichtlich privater Versicherungen bei Prämien und Leistungen zulässig waren, wenn dessen Berücksichtigung bei einer Risikobewertung ein bestimmender Faktor war, aufgehoben (Art. 8 Nr. 1 des SEPA-Begleitgesetzes vom 3. April 2013, BGBl. I S. 610).