Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/ordnung/
Timestamp: 2019-04-26 06:14:43
Document Index: 102307833

Matched Legal Cases: ['§ 219', '§ 219', '§ 219', '§ 219', '§ 203', '§ 203', '§ 203', '§ 203', '§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 86', '§ 86', '§ 86', '§ 86']

Ordnung | Thomas Blechschmidt – Political author
John Locke, Two Tracts on Government, Tract I, Section 86, Absatz 86,
Tract I, Section 86, Absatz 86,
“1. That it is no absurdity at all that Princes should have no more power in ordering the things of God than God himself hath allowed them. And if God nowhere hath given them such an imposing power they must be content to go without it.”
If they have no imposing power till God by a positive express commission somewhere hath given it them, they will be found to have as little in civil as religious indifferent things and no right of tying up our liberty in either. But that they have a power in both and how they came by it I have shown above.
“But in this case where will the Christian magistrate find his warrant?”
In whatever text of Scripture the magistrate’s charter for jurisdiction in civil indifferent things is to be found, in the very same or next verse is his warrant for impositions in religious.
“The Scriptures being utterly silent that he is now to take such authority upon him which because the things concern not man but the worship of God had it been thought necessary and fit would certainly not have been omitted.”
The Scripture speaks very little of polities anywhere (except only the government of the Jews constituted by God himself over which he had a particular care) and God doth nowhere by distinct and particular prescriptions set down rules of governments and bounds to the magistrate’s authority, since one form of government was not like to fit all people, and mankind was by the light of nature and their own conveniences sufficiently instructed in the necessity of laws and government and a magistrate with power over them, who is no more to expect a commission from Scripture which shall be the foundation and bounds of his authority in every particular and beyond which he shall have none at all, than a master is to examine by Scripture what power he hath over his servant, the light of reason and nature of government itself making evident that in all societies it is unavoidably necessary that the supreme power (wherever seated in one or more) must be still supreme, i.e. have a full and unlimited power over all indifferent things and actions within the bounds of that society.
Whatever our author saith there ‚tis certain there be many particular things necessary and fit now, that are yet omitted in Scripture and are left to be determined by more general rules. Had the questions of paedo­-baptism, church government, ordination, excommunication etc. been as hotly disputed in the days of the Apostles as in ours, ‚tis very probable we should have had as clear resolutions of those doubts and as positive rules as about eating thing strangled and blood.
But the Scripture is very silent in particular questions, the discourses of Christ and his Apostles seldom going beyond the general doctrines of the Messiah or the duties of the moral law, but where either the condition of the persons or their enquiry made it necessary to descend to particulars and possibly had there not some miscarriages sprung up in the Church of Corinth we had never received that command of decency and order, and ‚twas their enquiry that occasioned Paul’s resolution of those their private doubts, I.Cor.c.7.,c. 8.
It was not therefore requisite that we should look for the magistrate’s commission to be renewed in Scripture who was before even by the law of nature and the very condition of government sufficiently invested with a power over all indifferent actions. Nor can we rationally conclude he hath none because we cannot find it in the Bible.
“1. Dass es alles andere als eine Absurdität ist anzunehmen, Fürsten hätten kein Stück mehr Macht, über Gottes Angelegenheiten zu verfügen als Gott persönlich ihnen gestattet hat. Und weil Gott ihnen an keiner Stelle eine derartige Verfügungsbefugnis gewährt hat, müssen sie sich damit zufrieden geben, ohne auszukommen.“
Sofern sie keinerlei Verfügungsbefugnis innehaben, als bis Gott ihnen eine solche expressis verbis zugestanden hat, wird man ihnen geradewegs eben so wenig bezüglich bürgerlicher wie religiöser unbestimmter und unbedeutender Gegebenheiten zubilligen und jedes Recht, unsere Freiheit in der einen wie der anderen Kategorie an die Leine zu legen, abstreiten. Allerdings habe ich ja bereits weiter oben bewiesen, dass sie betreffend beide Kategorien Macht haben und wie sie dazu gekommen sind.
“Doch wo will eine christliche Obrigkeit unter dieser Voraussetzung ihre Berechtigung finden?”
An welcher Stelle der Heiligen Schrift auch immer jeweils auf die Verbriefung der Rechtsprechung der Obrigkeit in bürgerlichen Angelegenheiten verwiesen wird, ebenda oder in benachbarten Zeilen findet sich ihre Berechtigung zur Verfügung auch über religiöse Belange.
“Da sämtliche Kapitel der Bibel sich vollkommen darüber ausschweigen, dass sie plötzlich eine derartige Autorität an sich ziehen könnte, wo es doch nicht um Angelegenheiten der Menschen sondern um die Huldigung Gottes geht, wäre dies wohl kaum übersehen worden, wenn es für notwendig und passend gehalten worden wäre.“
Die Heilige Schrift spricht allenthalben sehr spärlich über politische Ordnungen (abgesehen von den Regierungsformen der Juden, die Gott persönlich verfasst hatte und um die er sich in besonderer Weise kümmerte). Dabei legt Gott nirgends mittels gezielter und besonderer Vorschriften für Regierungsformen und Beschränkungen der Autorität für Obrigkeiten fest, seit klar ist, dass lediglich eine Form der Regentschaft unmöglich genügt, um zu allen Völkerschaften zu passen. Die Menschheit lernte mittels Aufklärung der Naturgegebenheiten und Erkenntnis der eigenen Annehmbarkeiten so ausreichend viel über die Notwendigkeit von Recht und Gesetz, Regierung und Obrigkeit dazu, wobei letztere auch über Macht über sie verfügen sollte, dass sie fürderhin auf keinen Auftrag seitens der Bibel mehr zu warten brauchte, welcher als Grundlage und Begrenzung der Autorität des Magistrats für jede Kleinigkeit gelten und über den hinaus die Obrigkeit keinerlei weitere Autorität haben sollte, als beispielsweise ein Herr über seinen Sklaven aus der Heiligen Schrift ableiten könnte. Die Erleuchtung durch Vernunft und das Wesen des Regierens selbst verdeutlichen klar, dass in allen Gesellschaften unabwendbar die höchste Macht (ob sie nun bei einem oder mehreren liegt), in jeder Hinsicht die höchste Macht bleibt, womit gemeint ist, dass die Obrigkeit stets volle und unbeschränkte Macht über alle ansonsten unbestimmten Angelegenheiten, Gegebenheiten, Belange, Dinge und Handlungen hat, die innerhalb der betreffenden Gesellschaft auftreten.
Was auch immer unser Autor hier angesprochen haben mag, es existieren mittlerweile unzählige individuelle Gegebenheiten, die notwendig und passend wären, aber dennoch in der Bibel unbeachtet geblieben sind und daher der Bestimmung durch allgemeine Regeln überlassen sind. Wären Fragen wie Kindstaufe, kirchliche Herrschaft, Ordination, Weihe, Exkommunikation usw. zur Zeit der Apostel ebenso heiß diskutiert worden wie heute, dann hätten wir sehr wahrscheinlich ebenso eindeutige Antworten und festgesetze Regeln auf diese Zweifel erhalten, als sie einst für den Verzehr erwürgter Tiere und von Blut galten.
Die Heilige Schrift aber schweigt sich sehr laut bezüglicher dieser speziellen Fragen aus. Die Vorträge von Jesus Christus oder seinen Aposteln gehen selten über die generelle Lehre des Messias oder sich ergebende Pflichten aus dem Gesetz der Moral hinaus. Doch weil weder die akute Situation der Leute oder deren hartnäckiges Nachfragen es erforderlich machten, in die Details zu gehen, und wären womöglich nicht einige Fälle von missbräuchlichem Verhalten in der Kirche von Korinth aufgetreten, dann hätten wir wohl niemals diese Anordnung zu Schicklichkeit und Ordnung erhalten. Schließlich war das hartnäckige Insistieren jener der Anlass für Paulus Beschluss bezüglich ihres persönlichen Zweifels. I.Cor.c.7.,c.8.
Dessentwegen war es nicht erforderlich, uns wegen der Erneuerung der Beauftragung für die Obrigkeit in der Heiligen Schrift umzutun, wo sie doch bereits zuvor schon durch das Naturrecht gegeben war. Die tatsächlichen Bedingungen für Regentschaft waren bereits ausreichend mit einer Macht über alle unbestimmten Handlungen ausgestattet. Deshalb können wir vernünftigerweise keinesfalls schlussfolgern, die Obrigkeit hätte keine Macht, weil wir darüber nichts in der Bibel lesen können.
abgesehenableitenAbsatz 86abstreitenAbsurditätabsurdityactionsakuteallenthalbenAllerdingsallgemeineallowedalsan die Leine legenan sich ziehenAngelegenheitenangesprochenAnlassAnnehmbarkeitenAnordnungansonstenAntwortenanywhereanzunehmenApostelApostelnApostlesaufgetretenAufklärungAuftragauftretenausgestattetausreichendausschweigenauszukommenauthorityAutoritätBagshawBeauftragungbecauseBedingungenbeforeBegrenzungbeidebeingbeispielsweiseBelangebenachbartenBerechtigungBereitsBeschlussBeschränkungenbesondererBestimmungbetreffendbetreffendenbewiesenbeyondbezüglichbezüglicherBibelBiblebloodBlutboundsbürgerlichenbürgerlichercarecertainlycharterChristChristianchristlicheChristuschurchcivilclearcommandcommissionconcernconcludeconditionconstitutedcontentconveniencesCorinthdamitdaysdecencydennochDerartigedescenddessentwegenDetailsdeterminedDingediscoursesdiskutiertdisputeddistinctdoctrinesdoubtsdutieseatingebenebendaebensoeigeneneindeutigeeinigeeitherenquiryerforderlichergebendeerhaltenErkenntnisErleuchtungErneuerungerwürgtereveneveryevidentexamineexcommunicationexistierenExkommunikationexpectexpressexpressis verbisFallefestfestgesetzefindenfindetfitFormfoundfoundationfragenFreiheitfullfürderhinFürstengaltengebengebliebengegebenGegebenheitengehaltenGehengekommengeltengeneralgenerellegenügtgeradewegsGesellschaftGesellschaftenGesetzgestattetgewährtgezielterGodgoingGottGottesgovernmentgovernmentsGrundlageHandlungenhartnäckigeshathHeilige SchriftHeiligen SchriftheißHerrHerrschafthimhimselfhinaushöchstehotlyHuldigungimposingin jeder HinsichtindifferentindividuelleinnehabeninnerhalbInsistiereninstructedinvestedJesusJewsJohn LockeJudenjurisdictionKapitelKategorieKategorienkein Stück mehrkeinenkeinerkeinerleikeinesfallsKindstaufeKirchekirchlicheklarKleinigkeitKorinthkümmertelautlawlawslediglichleftLehrelerntelesenLeutelibertylightlittlelookMachtmagistratemagistratesMagistratsmanmankindmasterMenschenMenschheitMessiahMessiasmiscarriagesmissbräuchlichemmittelsmittlerweilemoralmoreNachfragennatureNaturgegebenheitenNaturrechtnecessarynecessitynextniemalsnirgendsnoneNornotwendigNotwendigkeitnowhereObrigkeitObrigkeitenoccasionedomittedonlyorderorderingordinationOrdnungOrdnungenourour authoroursownpaedo­baptismparticularparticularspassenpassendPaul'sPauluspeoplepersönlichpersönlichenpersonsPflichtenplötzlichpolitiespolitischepositivepossiblypowerprescriptionsprincesprivateprobablequestionsQuotationrationallyreasonreceivedRechtRechtsprechungRegelnRegentschaftRegierensRegierungRegierungsformenreligiösereligiöserreligiousrenewedrequisiteresolutionresolutionsrightrulessamesämtlicheSchicklichkeitschließlichschlussfolgernschweigtscriptureScripturesseatedSection 86sehrseitensselbstseldomseltenservantset downsichsilentsinceSituationSklavensosocietiessocietysofernsomesomewheresondernspärlichspeziellensprichtsprungStellestillstrangledsufficientlysupremetatsächlichenTextthereforethingsthoseTieretillTract ITwo Tracts on Governmenttying upüberlassenübersehenumzutununabwendbarunavoidablyunbeachtetunbedeutenderunbeschränkteunbestimmteunbestimmterunlimitedunmöglichunser AutorunzähligeupuponutterlyVerbriefungverdeutlichenverfasstverfügenVerfügungVerfügungsbefugnisverhaltenVernunftvernünftigerweiseverseverwiesenveryVerzehrvielVölkerschaftenvollevollkommenVoraussetzungVorschriftenVorträgewahrscheinlichwarrantWeiheweisewenigWesenwhateverwomöglichworshipyetZeilenZeitZitatzubilligenzufriedenZugestandenZweifelZweifels
John Locke, Two Tracts on Government, Tract I, Section 50, Absatz 50,
Tract I, Section 50, Absatz 50,
“Decency and order when it is of constraint not of consent is nothing else but in the imposer tyranny, in the person imposed upon bondage, and makes him to be what in things appertaining to religion we are forbidden to be ‚the servants of another‘.” (Quotation Bagshaw)
Which text cannot without force be applied to any other but a civil bondage. The Apostle in that chapter gives them a resolution of some doubts which it seems they had proposed to him concerning the several relations and conditions of men, as the married and unmarried, the servant and the free and in general tells them, that conversion to Christianity did not dissolve any of those obligations they were tied in before but that the gospel continued them in the same condition and under the same civil obligations it found them.
The married were not to leave their consorts, nor the servant freed from his master, but because they were such as Christ had purchased with his blood and free men of his kingdom he thinks them fitter to be free, and advises them if they could to gain their liberty and not debase themselves to slavery and that too for the same reasons he counsels virgins to continue single, that they might the more freely attend the business of religion and not be entangled in the avocations and concernments of the world.
Nor can those words ‚be ye not the servants of men‘ be possibly understood of obedience to the injunctions of the magistrate in matters of religion or be any answer to their question, Christianity being scarce then known to the heathen magistrate, who was more likely to persecute the profession than prescribe forms of worship in a religion new and opposite to his own.
Nor could servant in this sense relate (as our author would have it) “to the master extending his rule over the conscience”, who, “if a heathen”, might possibly forbid, but would never fashion the worship of a Christian, “if a Christian”, the argument at best would be but against the master not against the magistrate in prescribing rules of worship.
Though it is very improbable that the Corinthians132 should at the very first approaches of this religion be so inquisitive after the smallest things of discipline, whereof all sects in their beginnings are not very curious as we find the first Christians were not, or that Paul in answer to their demands should provide against an evil wherewith they were not threatened, for who can think that masters that could not but know their servants‘ privileges and freedom in the gospel to be equal with their own should take upon them presently so magisterially to chalk out a way of worship to their servants, when yet they were scarcely acquainted with the particulars of the doctrine itself, and it is known that masters and servants, all the converts did usually assemble with their fellow Christians and join in the same worship with the church they were of; I shall not therefore fear to affirm the “be you not the servants of men”, is but repeating the advice he gave, “if thou mayst be made free use it rather”.
“Schicklichkeit und Ordnung aus Zwang statt aus Einvernehmen bedeuten nichts anderes als Tyrannei seitens dessen, der aufdrängt und Knechtschaft für den, dem derlei aufs Auge gedrückt wird. Es verwandelt letzteren, soweit es die religiösen Angelegenheiten betrifft, in eben den, der uns verboten wurde zu sein, ‚Sklave eines anderen‘.“ (Zitat Bagshaw)
Dieser Text kann sich ohne Einsatz verbaler Gewalt auf nichts anderes beziehen als staatliche Knechtschaft für die Bürger. Der Apostel gibt ihnen in diesem Kapitel eine erlösende Antwort bezüglich nagender Zweifel, die sie ihm offenbar vorgelegt hatten. Diese betrafen die verschiedenen Beziehungen und Bedingungen für Menschen, soweit es dabei um Verheiratete und Ledige oder Sklaven und Freie geht und er teilt ihnen in Form allgemeiner Begriffe mit, dass die Annahme des christlichen Glaubens keine dieser Pflichten auflöst, an die sie zuvor gebunden wurden, sondern dass das Evangelium diese unverändert und unter gleichen Bedingungen und bürgerlichen Pflichten, die sie beinhalten, fortgesetzt sehen will.
Verheiratete dürfen ihre Partner nicht verlassen, Sklaven werden nicht von ihrem Herrn befreit. Sondern weil sie zu denen gehören, die Jesus Christus durch sein Blut freigekauft hat und sie deshalb freie Menschen seines Königreichs sind, hält Paulus sie für geeigneter zur Freiheit und weist sie an, ihre Freiheit zu erwerben, falls sie können, und sich selbst niemals zur Sklaverei erniedrigen. Aus eben denselben Gründen rät er Jungfrauen ledig zu bleiben, damit sie sich dadurch umso freier der Religion widmen können und nicht in weltliche Attraktionen und Bedenklichkeiten verstrickt werden.
Ebenso wenig können besagte Worte ‘macht Euch nicht zu Sklaven von Menschen’ irgendwie in Bezug auf die Verfügungen der Obrigkeit über Fragen, die religiöse Angelegenheiten berühren, verstanden werden oder gar eine Antwort auf ihre Frage geben, wo doch das Christentum den heidnischen Obrigkeiten seinerzeit kaum bekannt war, die ohnehin bevorzugten, das Bekenntnis zu verfolgen, als sich mit Vorschriften über die Formen der Huldigung einer neuen und ihrer eigenen entgegengesetzten Religion aufzuhalten.
Ferner kann sich der Begriff Sklave in diesem Sinne nicht auf (auch wenn unser Autor das gern so hätte) „des Herrn Zuständigkeit, dessen Gewissen zu bestimmen“ beziehen, der „falls es sich um einen Heiden handelt“ möglicherweise verbieten, aber niemals die Form der Huldigung eines Christen gestalten würde. „Aber, wäre er Christ“, würde das Argument bestenfalls gegen den Herrn und keinesfalls gegen eine Obrigkeit sprechen, die Regeln für die Huldigung vorschreibt.
Von daher ist die Vorstellung ziemlich unwahrscheinlich, die Korinther132 wären bei den ersten Anflügen dieser Religion so wissbegierig auf die allerkleinsten Details der inneren Disziplin gewesen. Ebenso wie alle Sekten in ihren Anfängen nicht vorwiegend neugierig diesbezüglich sind, nehmen wir das auch bei den ersten Christen nicht wahr. Oder gar, dass Paulus in seinen Antworten gegen ein Übel vorgesorgt haben sollte, von dem sie gar nicht bedroht wurden. Wer kommt denn auf die absurde Idee, Herren, die doch noch kaum Bekanntschaft mit den Einzelheiten der neuen Lehre selbst gemacht hatten und gerade mal wussten, dass die Privilegien und Freiheiten ihrer Sklaven im Evangelium ihren eigenen gleich waren, würden es augenblicklich auf sich nehmen, einem Oberlehrer gleich ihren Sklaven einen Weg zur Huldigung mit Kreide auf Tafeln vorzuzeichnen?
Es ist doch bekannt, dass sich Herren und Sklaven, alle Konvertiten gemeinsam, gewöhnlich mit ihren Glaubensgenossen zur gemeinsamen Huldigung in der Kirche zusammenfanden, zu der sie sich gesellt hatten. Deshalb muss ich mich davor nicht fürchten zu bestätigen, der Satz ‚Macht Euch nicht zu Sklaven von Menschen‘ bedeute etwas anderes als die Anweisung zu wiederholen, die Paulus bereits gegeben hatte: ‚Solltest Du befreit werden können, nutze das soweit möglich. ‘
132https://en.wikipedia.org/wiki/First_Epistle_to_the_Corinthians
132https://de.wikipedia.org/wiki/1._Brief_des_Paulus_an_die_Korinther
Absatz 50absurdeacquaintedadviceadvisesaffirmagainstallerkleinstenallgemeineranAnfängenAnflügenAngelegenheitenAnnahmeanswerAntwortAntwortenAnweisungApostelapostleappertainingappliedapproachesargumentassembleattendAttraktionenaufdrängtauflöstaufs Auge gedrücktaugenblicklichavocationsBagshawBedenklichkeitenbedeutebedeutenBedingungenbedrohtbefreitbeginningsBegriffebeinhaltenbekanntBekanntschaftbereits befreitberührenbesagtebestätigenbestenfallsbestimmenbetrafenbetrifftbeziehenBeziehungenBezugbezüglichbloodBlutbondageBürgerbürgerlichenbusinesscannotchalkchapterChristChristenChristentumChristianChristianityChristianschristlichenChristuschurchcivilconcerningconcernmentsconditionconditionsconscienceconsentconsortsconstraintcontinuecontinuedconversionconvertsCorinthianscounselscuriousdebasedecencydemandsdenselbenderleidessenDetailsdiesbezüglichdisciplinedissolveDisziplindoctrinedoubtsebensoeigenenEinsatzEinvernehmenEinzelheitenelseentangledequalerlösendeerniedrigenerstenerwerbenEvangeliumevilextendingFallsfashionfearfellowfitterforbidforbiddenforceFormformsfortgesetztfragenfreefreedFreedomfreelyfreiefreierfreigekauftFreiheitFreiheitenfürchtengaingargebundengeeignetergegengehörengemachtgemeinsamgemeinsamengeneralGeradegeselltGestaltenGewaltGewissengewöhnlichgivesGlaubensGlaubensgenossengleichgleichengospelgründenhandeltheathenHeidenheidnischenHerrenHerrnHuldigungIdeeimposedimposerimprobableinjunctionsinnereninquisitiveirgendwieitselfJesusJohn LockejoinJungfrauenKapitelkaumkeinesfallskingdomKircheKnechtschaftknowknownKönigreichsKönnenKonvertitenKorintherKreideleaveledigLedigeLehreletzterenlibertylikelymagisteriallymagistratemakesMalmarriedmastermattersmaystmenMenschenmöglichmöglicherweisenagendernehmenneugierigNewniemalsnothingnutzeobedienceOberlehrerobligationsObrigkeitObrigkeitenoffenbaroppositeorderOrdnungour authoroutownparticularsPartnerPaulPauluspersecutePersonPflichtenpossiblyprescribeprescribingpresentlyprivilegesPrivilegienprofessionproposedprovidepurchasedquestionQuotationRatratherreasonsRegelnrelaterelationsReligionreligiösereligiösenrepeatingresolutionrulerulessameSatzscarcescarcelySchicklichkeitSection 50sectsseemssehenseinerzeitseitensSektenselbstsenseservantsseveralsingleSklaveSklavenSklavereislaverysmallestsondernsoweitsprechenstaatlichestattTafelnteilttellsTextthemselvesthereforethingsthreatenedtiedTract ITwo Tracts on GovernmentTyranneityrannyübelunderstoodunmarriedunverändertunwahrscheinlichusuallyverbalerverbietenverbotenVerfügungenVerheirateteverlassenverschiedenenverstandenverstricktverwandeltveryvirginsvorgelegtvorgesorgtvorschreibtVorstellungvorwiegendvorzuzeichnenwayWegweistweltlichewenigwerdenwherewithwidmenwiederholenWillwissbegierigwithoutwordsworldworshipWorteyetziemlichZitatzusammenfandenZwangZweifel
John Locke, Two Tracts on Government, Tract I, Section 12, Absatz 12,
Tract I, Section 12, Absatz 12,
But I shall not build upon this foundation, but allowing every man by nature as large a liberty as he himself can wish, shall yet make it appear that whilst there is society, government and order in the world, rulers still must have the power of all things indifferent which I hope (Reader) thou wilt find evident in the following pages whither I remit thee.
Only give me leave first to say that it would be a strange thing if anyone amongst us should question the obligation of those laws which are not ratified nor imposed on him but by his own consent in Parliament
(End of the Preface)
Dennoch werde ich nicht auf dieser Grundlage beharren, sondern jedem Menschen eine natürliche Freiheit zugestehen, weitreichend wie er sie sich nur wünschen kann, und trotzdem in Erscheinung treten lassen, dass, solange es Gesellschaft, Regierung und Ordnung auf der Welt gibt, weiterhin stets die Macht betreffend alle unbestimmten Dinge bei den Regenten liegen muss. Ein Umstand von dem ich hoffe, Ihr, lieber Leser, wolltet ihn nach Lektüre der folgenden Seiten, auf die ich nun verweise, als eindeutig beurteilen.
Gewährt mir vorab Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass es wohl sehr seltsam wäre, wenn irgendjemand unter uns die Verbindlichkeit von Gesetzen in Frage stellen würde, die ohne sein Einvernehmen über das Parlament als ihn verpflichtend weder ratifiziert noch erlassen wurden.
(Ende des Vorworts)
Absatz 12allowingbeharrenbeurteilenconsentDingeeindeutigEinvernehmenendEndeerlassenErscheinungevidentfoundationFrageFreiheitGelegenheitGesellschaftGesetzengewährtgovernmentGrundlageimposedindifferentJohn LockelassenlawsLektüreLeserlibertyMachtnaturenatürlicheobligationorderOrdnungParlamentparliamentpowerPrefaceratifiedratifiziertreaderRegentenRegierungrulersSection 12seltsamsocietyStrangethingsthings indifferentTract ItretenTwo Tracts on GovernmentUmstandunbestimmtenunbestimmten DingeVerbindlichkeitverpflichtendverweiseVorwortsWeltworldzugestehen
TToG II § 219
§ 219. There is one way more whereby such a government may be dissolved, and that is, when he who has the supreme executive power neglects and abandons that charge, so that the laws already made can no longer be put in execution.
This is demonstratively to reduce all to anarchy, and so effectually to dissolve the government: For laws not being made for themselves, but to be, by their execution, the bonds of the society, to keep every part of the body politic in its due place and function; when that totally ceases, the government visibly ceases, and the people become a confused multitude, without order or connexion.
Where there is no longer the administration of justice, for the securing of men’s rights, nor any remaining power within the community to direct the force, or provide for the necessities of the public, there certainly is no government left. Where the laws cannot be executed, it is all one as if there were no laws; and a government without laws is, I suppose, a mystery in politics, unconceivable to human capacity, and inconsistent with human society.
§ 219. Es gibt noch eine weitere Art, wie eine solche Regierung aufgelöst werden kann: Falls der, welcher die höchste exekutive Macht hat, dieses Amt dermaßen außer Acht lässt und vernachlässigt, dass bereits gegebene Gesetze nicht länger vollzogen werden können. Das bedeutet offenkundig alles in Anarchie zu versetzen und die Regierung womöglich tatsächlich aufzulösen.
Da Gesetze nicht um ihrer selbst Willen erlassen werden, sondern durch ihren Vollzug die Bande der Gesellschaft bilden, um jeden einzelnen Teil des politischen Körpers an seinem rechten Platz und bei seiner Aufgabe zu halten, dann endet, wenn die Exekutive komplett versagt, auch die Regierung offen sichtbar und die Bevölkerung wird zu einer chaotischen, wilden, Menge ohne Ordnung und Zusammenhalt. Wo es weder Verwaltung der Justiz gibt, um die Rechte der Menschen zu sichern, noch irgendeine Macht innerhalb des Gemeinwesens bestehen bleibt, die nackte Gewaltbereitschaft der Bevölkerung zu leiten oder für deren Bedürfnisse zu sorgen, da ist offenbar keine Regierung mehr vorhanden.
Wo Gesetze nicht mehr vollzogen werden können, ist es dasselbe. Als ob es überhaupt keine Gesetze gäbe. Eine Regierung ohne Gesetze ist, ich unterstelle das, ein Mysterium in der Politik, unbegreiflich für den Verstand und unvereinbar mit menschlicher Gesellschaft.
abandonsabsoluteadministrationalterationalteredAnarchieAnarchyAnsprucharbitraryAufgabeaufgelöstAuflösungaufzulösenaußer Acht lässtauthorityAutoritätBandeBedürfnisseBesitzBevölkerungbleibtbondscapacityceasescertainlychangechaotischenchargecommoncommonwealthcommunityconfusedconnexionconsentdemonstrativelydirectdissolutiondissolvedissolveddominioneffectuallyEigentumEinvernehmenestateexecutedexecutionexecutiveexekutiveforceFreedomFreiheitfunctionFürstGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährGewaltgoverngovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherhöchstehumaninconsistentinconvenienceJohn Lockejurisdictionjustjusticekomplettlawlaw of naturelawfulLebenlegislativeleitenLeutelibertylifelivelivesMachtmagistrateManipulationMengemenschlichermultitudeMysteriummysterynackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandnecessitiesneglectsObrigkeitoffenkundigorderOrdnungpeopleplacepoliticpoliticsPolitikpolitischpositivpossessionpowerprinceprivatprivatepropertyprovidingreasonRechtrechten PlatzrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungreduceRegelRegentenRegentschaftRegierenRegierungremainingrightrohe GewaltrulesecuringsicherlichsichernsichtbarsocietiessocietysorgenSouveränitätsovereignsovereigntyState of NaturesubjectsupposesupremetitletotallyTToG II § 219Two Treatises of GovernmentUnannehmbarkeitunbegreiflichunconceivableunjustunjustlyunlawfulunrechtmäßigunrechtmäßigeunrechtmäßigerunterstelleunvereinbarverändertVeränderungenVermögenvernachlässigtVernunftversagtversetzenVerwaltungviolencevisiblyVolkvollzogenVollzugwildenwillkürlicherwomöglichZusammenhalt
TToG II § 203
§ 203. May the commands then of a Prince be opposed? May he be resisted as often as anyone shall find himself aggrieved, and but imagine he has not right done him? This will unhinge and overturn all polities, and, instead of government and order, leave nothing but anarchy and confusion.
§ 203. Darf also den Anordnungen eines Fürsten Widerstand geleistet werden? Darf man sich ihm widersetzen, so oft sich einer über Gebühr belastet sieht und sich nur einbildet, man hätte ihm Unrecht angetan? Das würde jede Form von Regierung aus den Angeln heben und auf den Kopf stellen. An Stelle von Regierung und Ordnung bliebe nichts als Anarchie und Chaos übrig.
absoluteaggrievedAn StelleAnarchieAnarchyAngeln hebenAnordnungenAnsprucharbitraryauthorityAutoritätBesitzBevölkerungbliebeChaoscommandcommandscommoncommonwealthcommunityconfusionconsentdominionEigentumeinbildetEinvernehmenEinvernehmen TyrantendsErhaltestateforceFormFreedomFreiheitFürstenGebühr belastetGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgoverngovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherimagineinsteadJohn LockejurisdictionjustjusticeKopf stellenlawlaw of naturelawfulleaveLebenLeutelibertylifelivelivesMachtmagistratenackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandObrigkeitopposedorderOrdnungoverturnpeoplepoliticpolitiespolitischpositivpossessionpowerpreservationprinceprivatprivatepropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentenRegentschaftRegierenRegierungresistedrightrohe GewaltrulesocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of NaturesubjectsubjectionsubordinateTToG II § 203Two Treatises of GovernmentTyrannTyranneityrannyunhingeunjustunjustlyunlawfulunrechtmäßigunrechtmäßigeunrechtmäßigerUntergeordnetenUnterordnungVermögenVernunftviolenceVolkwidersetzenWiderstandwillkürlichenZiele
TToG II § 120
§ 120. To understand this the better, it is fit to consider, that every man, when he at first incorporates himself into any commonwealth, he, by his uniting himself thereunto, annexes also, and submits to the community, those possessions, which he has, or shall acquire, that do not already belong to any other government: For it would be a direct contradiction, for anyone to enter into society with others for the securing and regulating of property; and yet to suppose his land, whose property is to be regulated by the laws of the society, should be exempt from the jurisdiction of that government, to which he himself, the proprietor of the land, is a subject.
By the same act therefore, whereby anyone unites his person, which was before free, to any commonwealth; by the same he unites his possessions, which were before free, to it also; and they become, both of them, person and possession, subject to the government and dominion of that commonwealth, as long as it hath a being. Whoever therefore, from thenceforth, by inheritance, purchase, permission, or other ways, enjoys any part of the land, so annexed to, and under the government of that commonwealth, must take it with the condition it is under; that is, of submitting to the government of the commonwealth, under whose jurisdiction it is, as far forth as any subject of it.
§ 120. Um das gerade besser zu verstehen, passt es an Folgendes zu denken: Jeder Mensch, wenn er erstmals einem Gemeinwesen beitritt, überantwortet und unterstellt dadurch der Gesellschaft auch den Besitz den er schon hat oder später erwirbt, soweit dieser nicht bereits einer anderen Regierung untersteht. Es wäre ein direkter Widerspruch, wenn jemand zur Sicherung und Ordnung von Besitz eine Gemeinschaft mit Anderen eingeht und dennoch davon ausgeht, sein Land, dessen Besitz nach Gesetz der Gemeinschaft zu regeln ist, sei von der Rechtsprechung der Regierung ausgenommen, der sich unterzuordnen er, der Besitzer des Bodens, sich selbst entschieden hat.
Durch ein und dieselbe Handlung also, durch die jemand seine Person, die zuvor frei war, in ein Gemeinwesen einbringt, bringt er seinen Besitz ein, der vorher frei war. Beide, Person und Besitz, werden Regierung und Herrschaftsbereich des Staatswesens untergeordnet, solange es besteht. Wer durch Erbschaft, Kauf, Erlaubnis oder auf andere Art den Ertrag irgendeines Teils des Bodens tritt, der diesem Staatswesen hinzugefügt und seiner Regierung unterstellt wurde, hat ihn mit den ihm anhaftenden Bedingungen zu übernehmen. Das bedeutet es, es der
Regierung des Staatswesens, unter deren Jurisdiktion es steht, genauso weit zu unterstellen wie jeder andere ihrer Angehörigen.
absoluteacquireannexedannexesAnspruchArbeitausgenommenauthorityAutoritätBedingungenbeitrittBesitzBesitzerBevölkerungcommoncommonwealthcommunitycompactconditionconsidercontradictiondenkendirectdirekterdominionEigentumeinbringteingehtenjoysErbschaftErlaubnisErtragerwirbtexemptfar forthfitforceFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesengenauso weitGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorhereuntoHerrschaftHerrscherhinzugefügtincorporatesinheritanceJohn LockejudgejudgesjurisdictionjusticeKauflaborlawlaw of naturelawfulLeutelibertyMachtmagistratemankindMenschheitnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtObrigkeitOrdnungpasstpeoplepermissionpoliticpolitischpositivpossessionpowerprivatprivatepropertyproprietorpurchasereasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegelnRegentschaftRegierenRegierungregulatedregulatingRichterrightrohe GewaltrulesecuringSicherungsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntysubjectsubmitssubmittingsupposethenceforthTToG II § 120Two Treatises of GovernmentüberantwortetunderstandunitesunitingUnterstellenUnterstelltunterzuordnenVernunftverstehenVertragviolenceVolkWiderspruch
TToG II § 86
§ 86. Let us therefore consider a master of a family with all these subordinate relations of wife, children, servants, and slaves, united under the domestic rule of a family; which, what resemblance so ever it may have in its order, offices, and number too, with a little commonwealth, yet is very far from it, both in its constitution, power and end:
Or if it must be thought a monarchy, and the paterfamilias the absolute monarch in it, absolute monarchy will have but a very shattered and short power, when it is plain, by what has been said before, that the master of the family has a very distinct and differently limited power, both as to time and extent, over those several persons that are in it; for excepting the slave (and the family is as much a family, and his power as paterfamilias as great, whether there be any slaves in his family or no) he has no legislative power of life and death over any of them, and none too but what a mistress of a family may have as well as he.
And he certainly can have no absolute power over the whole family, who has but a very limited one over every individual in it. But how a family, or any other society of men, differ from that which is properly political society, we shall best see, by considering wherein political society itself consists.
§ 86. Betrachten wir daher den Herrn einer Familie mit allen diesen untergeordneten Beziehungen von Frau, Kindern, Dienern und Sklaven, alle vereinigt unter den häuslichen Regeln einer Sippe: Wie groß bezüglich Ordnung, Ämter und auch Anzahl ihre Ähnlichkeit mit einem kleinen Staatswesen sein mag, so ist sie doch betreffend Verfassung, Macht und ihren Zweck sehr deutlich verschieden zu einem solchen. Soll sie wie eine Monarchie und der Paterfamilias wie ein absoluter Monarch aufgefasst werden, so wird diese absolute Monarchie nur eine sehr zerbrechliche, geringe Macht haben.
Denn wie aus dem oben Gesagten deutlich wird, besitzt der Herr in der Sippe bezüglich Zeit und Reichweite eine sehr klar und unterschiedlich begrenzte Macht über die einzelnen Personen aus denen die Angehörigen seines Clans. Abgesehen von den Sklaven, (der Clan ist genauso sehr Familie und seine Macht als Paterfamilias gleich groß, egal ob es Sklaven im Verband gibt oder nicht), hat er keine gesetzliche Macht über Leben und Tod auch nur eines einzigen von ihnen, und keine andere als die, welche die Herrin einer Sippe ebenso gut haben kann wie er.
Niemand kann absolute Macht über den gesamten Clan haben, wer nur eine deutlich beschränkte Macht über jedes Individuum in ihr besitzt. Wie aber eine Sippe oder jede andere menschliche Gemeinschaft sich von dem unterscheidet, was wir im eigentlichen Sinn politische Gesellschaft nennen, werden wir am besten sehen, wenn wir betrachten, worin eine politische Gesellschaft selbst besteht.
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