Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-mainz-bekanntmachung-vergebener-auftraege-12/
Timestamp: 2020-07-12 16:46:22
Document Index: 252874734

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 123', '§ 124', '§ 123', '§ 124', '§ 126']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Mainz: Bekanntmachung vergebener Aufträge - arcguide.de
2020/S 104-251804
Offizielle Bezeichnung: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Fritz-Kohlstraße 9
Kontaktstelle(n): LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabstelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
19 D 0374 – Neubau Medienhaus auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz, Tragwerksplanung gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI für den Neubau eines Medienhauses auf dem Campus der JGU Mainz u. die Baugrubenumschließung/den Verbau, Leistungsphasen (LPH) 2-8 § 51 HOAI (aufgr. von Eigenleistungen in Teilbereichen Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Ergänzend zu den Grundleistungen werden für Neubau u. Verbau insbes. folgende Besondere Leistungen optional beauftragt u. nach Erfordernis abgerufen:
— Vorgezogene, prüfbare u. für die Ausführung geeignete Berechnung wesentl. tragender Teile;
— Mitwirkung bei Prüfung u. Wertung der Angebote u. Nebenangebote;
— Ingenieurtechn. Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften stat. Unterlagen.
Zusätzl. optionale Bes. Leistungen nur für Neubau sind insbes.
— Nachweise zum konstruktiven Brandschutz u. zur Erdbebensicherung;
— Erschütterungsminimierung;
— Stat. Nachweise an nicht zum Tragwerk gehörende Konstruktionen.
Wert ohne MwSt.: 538 990.59 EUR
Um die derzeit noch über 7 Standorte verteilten Institutionen der Medienforschung der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität und der Hochschule Mainz an einem Standort zu konzentrieren, soll ein neues Medienhaus auf dem Campus der JGU errichtet werden. Standort hierfür ist das Grundstück neben der Philosophischen Fakultät (Geb. 1141). Das Grundstück grenzt an die vielbefahrene Haupteinfallsstraße von Mainz (Saarstr.) und an die Straßenbahnlinie Mainzelbahn.
Die derzeit auf dem betreffenden Baufeld befindlichen Bestandsgebäude werden komplett zurückgebaut. Der Rückbau ist nicht Teil dieser Ausschreibung.
Im Neubau sollen im Wesentlichen folgende Nutzungen untergebracht werden:
— Produktionsräume, Studios (Audio, Video) mit zugehörigen Lagerräumen
— Bluescreen- oder Daylightstudio
— Werkstatträume mit zugehörigen Lagerräumen
— Schnitt- und Sichtplätze (Film und Ton)
— Multimedialabore
— Multimediahörsaal mit Abstellraum (ca. 220 qm)
— PC-Pool/E-Klausuren Raum
— Konferenz- und Seminarräume
— Büroräume.
Aktuell genehmigte HNF/NUF 1-6: ca. 6 563 m2
Grob geschätzte Baukosten nach DIN 276:
— KG 300: ca. 30 Mio. EUR brutto;
— KG 400: ca. 15 Mio. EUR brutto.
— Erstellung HU-Bau: bis 31.7.2021;
— Baubeginn: Juni 2023;
— Fertigstellungstermin: Mai 2026.
Eine Machbarkeitsstudie liegt vor, welche die Grundlage für die weitere Planung durch den AN bildet. Das Flächenlayout mit den funktionalen Zusammenhängen ist verbindlich.
Da sich im geplanten Neubau eine große Anzahl erschütterungsempfindlicher Räume befinden wird, wird im Vorfeld ein Erschütterungsgutachten erstellt. Sich daraus ergebende Anforderungen hinsichtlich einer erschütterungsfreien Lagerung des Gebäudes sind in die Planung und Ausführung aufzunehmen.
Baugrubenumschließung/Verbau:
Aufgrund der beengten Bereiche insbesondere zum Gebäude der Phil.-Fakultät 1 und 2 und zum Wittichweg hin ist eine Baugrubenumschließung/ein Verbau erforderlich.
Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, an der Baustelle ein Baustellenbüro zu unterhalten. Er hat jedoch ausreichende Kontrollen vorzunehmen, deren Häufigkeit sich nach ihrer Notwendigkeit und nach dem Fortgang der Arbeiten richtet.
Das Gebäude soll nachhaltig geplant und gebaut werden. Der Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundes soll sinngemäß angewendet werden (BNB Unterrichtsgebäude-Neubau UN 2017).
Es sollen folgende Teilaspekte des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen BNB betrachtet werden/
Referenzgebäude Unterrichtsgebäude-Neubau UN 2017:
— BNB Steckbrief Nr. 1.2.3 – Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen;
— BNB Steckbrief Nr. 2.2.2 – Anpassungsfähigkeit;
— BNB Steckbrief Nr. 3.2.1 – Barrierefreiheit;
— BNB Steckbrief Nr. 4.1.6 – Bedienungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der TGA;
— BNB Steckbrief Nr. 5.2.3 – Systematische Inbetriebnahme.
Die Einschaltung eines BNB – Koordinators ist nicht vorgesehen.
Der Auftraggeber behält sich vor, für die Ausführung der Baumaßnahme einen Generalunternehmer zu beauftragen.
Die Einschaltung eines Inbetriebnahmemanagers ist vorgesehen.
Qualitätskriterium – Name: Vorstellung des Büros, Angaben zur geplanten Projektorganisation und zum geplanten Projektablauf / Gewichtung: 17
Qualitätskriterium – Name: Angaben zur Arbeitsweise und zur konzeptionellen Vorgehensweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung, vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme / Gewichtung: 55
Qualitätskriterium – Name: Qualität der Präsentation / Gewichtung: 8
Kostenkriterium – Name: Honorar / Gewichtung: 20
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 51 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 1, 2, und 3), Leistungsstufe 2 (LPH 4 und 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und Besondere Leistungen der LPH 7 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI), Leistungsstufe 4 (Besondere Leistungen der LPH 8 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI) und Leistungsstufe 5 (Besondere Leistungen der LPH 9 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI).
Die Bes. Leistungen werden optional beauftragt und nach Erfordernis gesondert abgerufen..
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 188-457693
Offizielle Bezeichnung: Mathes Beratende Ingenieure GmbH
Postanschrift: Emil-Rosenow-Straße 3
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 538 990.59 EUR
1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BG sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2)) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP.