Source: http://www.damm-legal.de/http:/damm-legal.de/newsletter-email-marketing/strafrecht
Timestamp: 2015-06-30 21:25:18
Document Index: 236748011

Matched Legal Cases: ['§ 73', '§ 285', '§ 73', '§ 10', '§ 10', '§ 27', '§ 130', '§ 10', 'BGH', 'BGH', '§ 74', 'BGH', '§ 106', '§ 108', 'BGH', '§ 263', 'BGH', 'BGH', '§ 263', '§ 74', '§ 74', '§ 353', '§ 25', '§ 27', '§ 56', '§ 263']

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Montag, 5. Januar 2015 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
§ 73 StGB, § 285 StGB
Das AG München hat entschieden, dass derjenige, der im Internet selbst an einem Glücksspiel (hier: Black Jack) teilnimmt, sich strafbar macht. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:§ 73 StGB, AG München, Amtsgericht München, Blackjack, Einziehung, Einzug, Glücksspiel, Strafbarkeit, Teilnahme, Urteil Veröffentlicht in Glücksspielrecht, Strafrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
KG Berlin: Hosting-Provider macht sich für unerkannte, strafbare Inhalte seiner Kunden auf seinen Servern nicht selbst strafbar / § 10 TMG
Mittwoch, 12. November 2014 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
KG Berlin, Beschluss vom 25.08.2014, Az. 4 Ws 71/14 - 141 AR 363/14
§ 10 S. 1 Nr. 1 TMG, § 27 StGB, § 130 StGB
Das KG Berlin hat entschieden, dass ein Hosting-Provider, der keine positive Kenntnis von Straftaten seiner Kunden auf den von ihm zur Verfügung gestellten Servern hat, nicht der Beihilfe zu einer Straftat belangt werden kann. Vielmehr profitiert der Provider auch im Strafrecht von der Privilegierung des § 10 S. 1 Nr. 1 TMG. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:fremde Inhalte, Haftung, Haftungsprivileg, Hosting, Kammergericht Berlin, KG Berlin, Privilegierung, Provider, Server, Straftat Veröffentlicht in Strafrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
Montag, 8. September 2014 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
BGH, Beschluss vom 18.06.2014, Az. 4 StR 128/14
Der BGH hat entschieden, dass ein Gericht, welches den für eine Straftat (hier: Anfertigung strafrechtlich verbotener Bilder) verwendeten Laptop beschlagnahmen lassen will, zuvor gemäß § 74b Abs. 2 StGB zu im Rahmen einer zwingenden Verhältnismäßigkeitsprüfung zu untersuchen hat, ob unter Anordnung des Vorbehalts der Einziehung eine weniger einschneidende Maßnahme zu treffen ist, sofern der Zweck der Einziehung auch dadurch erreicht werden kann. Im vorliegenden Fall sei zu prüfen gewesen, ob auch eine Löschung der Dateien auf der Festplatte des Laptops technisch möglich gewesen sei, die im Einzelnen die Videoaufnahmen enthielten. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:BGH, Bundesgerichtshof, Dateien, Einziehung, Löschung, Laptop, notebook, Strafrecht, Straftat, Verhältnismäßigkeit Veröffentlicht in Strafrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
Montag, 26. Mai 2014 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
AG Bochum, Urteil vom 15.04.2014, Az. 30 Ls 7/14
§ 106 Abs. 1 UrhG, § 108 UrhG
Das AG Bochum hat einen ohne Erlaubnis handelnden Betreiber von sog. Streaming-Websites (hier: diedreifragezeichen.net und ddf.to) wegen gewerbsmäßiger unerlaubter Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke in zwei Fällen zur Zahlung einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Dem Verfahren waren umfangreiche Ermittlungen zur Identität des Verantwortlichen vorausgegangen, der sich u.a. durch eine Scheinfirma in Kuala Lumpur (Malaysia) hatte decken lassen.
Schlagworte:AG Bochum, Amtsgericht Bochum, Anzeige, Die drei Fragezeichen, gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung, Strafrecht, Streaming, Urteil, Verurteilung Veröffentlicht in Strafrecht, Urheberrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
Dienstag, 22. April 2014 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
Die Stadt Köln bringt laut eines Berichts des “Stern” (hier) Personen wegen Sachbeschädigung strafrechtlich zur Anzeige, die verdreckte öffentliche Flächen mittels partieller Reinigung künstlerisch verwandeln. So wird etwa in die verstaubte Stadtmauer mittels Bürste und Spülmittel eine Blume “hineingereinigt”. Es handele sich laut des Ordnungsamtes der Stadt Köln um eine “unbefugte Veränderung des Erscheinungsbildes”. Dementsprechend werde eine Anzeige wegen des Putzens öffentlicher Wände erstattet und die betreffende Person für die Kosten der Gesamtreinigung in Anspruch genommen. Laut “Stern” soll es offiziell bereits zwei solcher Fälle geben.
Schlagworte:Köln, Kunstputzen, Reverse Graffiti Veröffentlicht in Sonstige, Strafrecht | Keine Kommentare »
Montag, 17. März 2014 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
BGH, Beschluss vom 19.11.2013, Az. 4 StR 292/13
§ 263a Abs. 1 StGB Der BGH hat entschieden, dass der Missbrauch des automatisierten Mahnverfahrens auf der Grundlage einer nicht bestehenden Forderung als Betrug strafbar ist. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:Automatisiertes Mahnverfahren, Beschluss, Betrug, BGH, Bundesgerichtshof, Mahnbescheid, Missbrauch, Vollstreckungsbescheid Veröffentlicht in Strafrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
Dienstag, 21. Januar 2014 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
Montag, 14. Oktober 2013 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
Das OLG Hamm hat entschieden, dass kein Computerbetrug begangen wird, wenn an einer sog. Selbstbedienungskasse, an welcher das Einscannen und Bezahlen der Ware durch den Kunden autonom vorgenommen werden, für eine Ware der Strichcode einer deutlich billigeren Ware vor den Preisscanner gehalten wird. Der Tatbestand des § 263 a StGB erfordere, dass die Manipulation des Datenverarbeitungsvorgangs unmittelbar eine vermögensrelevante Disposition des Computers verursache. Die Vermögensminderung müsse unmittelbar, also ohne weitere Zwischenhandlung des Täters, des Opfers oder eines Dritten durch den Datenverarbeitungsvorgang selbst eintreten. Daran fehle es, wenn durch die Manipulation der Datenverarbeitung nur die Voraussetzungen für eine vermögensmindernde Straftat geschaffen würden. Allerdings sah der Senat den Tatbestand des Diebstahls als erfüllt an. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:Abgrenzung von Diebstahl und Computerbetrug, Barcode, Beschluss, Computerbetrug, Diebstahl, EAN, Oberlandesgericht Hamm, OLG Hamm, Selbstbedienungskasse, Strichcode Veröffentlicht in Strafrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
Montag, 23. September 2013 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
LG Hamburg, Beschluss vom 02.09.2013, Az. 629 Qs 34/13
§ 74d StGB, § 74 StGB, § 353d Nr. 3 StGB
Das LG Hamburg hat entschieden, dass der Verteidiger des Gustl Mollath Dokumente, die zu einer Verurteilung Mollaths geführt haben und im Nachgang zu diesem Verfahren ergangen sind (z.B. ein Einstellungsbescheid und ein Wiederaufnahmeantrag der Staatsanwaltschaft sowie in einem Strafverfahren erstattete Sachverständigengutachten) öffentlich zugänglich gemacht werden dürfen. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:Beschluss, Computer, Dateien, Landgericht Hamburg, LG Hamburg, Server, Sicherstellung, Staatsanwaltschaft Veröffentlicht in Strafrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »
OLG Köln, Beschluss vom 14.05.2013, Az. III-1 RVs 67/13
Das OLG Köln hat mehrere Angeklagte, die eine rechtsmissbräuchliche Abmahnungswelle ausgelöst hatten, darunter auch den beteiligten abmahnenden Rechtsanwalt, vom Vorwurf des Betruges freigesprochen. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:Abmahnung, Abmahnungsmissbrauch, Abmahnungswelle, Betrug, Oberlandesgericht Köln, OLG Köln, rechtsmissbräuchlich, Rechtsmissbrauch, Urteil Veröffentlicht in Strafrecht, Urteile & Beschlüsse, Wettbewerbsrecht | Keine Kommentare »
Mittwoch, 19. Juni 2013 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt | Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz
LG Osnabrück, Urteil vom 06.03.2013, Az. 10 KLs 38/09, Az. 140 Js 2/07, 10 KLs, Az. 140 Js 2/07 - 38/09
§ 25 Abs. 2 StGB, § 27 StGB, § 56 StGB, § 263 Abs. 1StGB
Das LG Osnabrück hat entschieden, dass das computergesteuerte hunderttausendfache „Anpingen” von Handys mit dem Ziel, den Handy-Inhaber zu einem Anruf auf einer (unerkannt) kostenpflichtigen Mehrwertnummer zu veranlassen, strafbar ist. Bei Rückruf hörte der Handybesitzer eine für ihn sinnlose Bandansage und zahlte für den Anruf ein im Hinblick auf normale Telefonate erhöhtes Entgelt, von dem ein Teilbetrag dem Mieter der Mehrwertdienstenummer - dem „anpingenden” Täter - zugute kam. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:Anpingen, Anruf, Betrug, Landgericht Osnabrück, LG Osnabrück, Ping, Ping-Anruf, strafbar, Strafbarkeit, Strafrecht, Urteil Veröffentlicht in Strafrecht, Urteile & Beschlüsse | Keine Kommentare »