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Timestamp: 2017-11-19 19:58:39
Document Index: 91888903

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 58', '§ 8', '§ 8', '§ 2', '§ 33', 'EuG', '§ 8', '§ 34', '§ 52', 'Art. 20', 'Art. 2', '§ 34', '§ 24', 'Art. 4', '§ 15', '§ 105', '§ 15', '§ 175', '§ 175', '§ 171', '§ 68', '§ 170', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4']

SteuLi - Ausgabe 158 vom 20.10.2006 (Themen u.a. Bewertung von Jahreswagenrabatten)
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Online-Ausgabe Nr. 158 vom 20.10.2006
Die E-Mail-Ausgabe ging an 14.889 Empfänger
Arbeit wird in Deutschland verboten
Bewertung von Jahreswagenrabatten
Kein ermäßigter Umsatzsteuersatz für "Essen auf Rädern"
Ist die Nichtberücksichtigung ausländischer Betriebsstättenverluste mit EU-Recht vereinbar?
Rechnungen über Kleinbeträge ab 1. Januar 2007
Aussetzung der Hinzurechnung nach § 8 Nr. 7 GewStG
Übersicht: DBA - sowie weitere staatenbezogene Veröffentlichungen
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Das war eine Aussage eines Umfrageteilnehmers die ich in der letzten Ausgabe durchgeführt habe. Diese Meinung spiegelt in etwa die allgemeine Tendenz wieder. An alle die mitgemacht haben sage ich vielen Dank.
Ihr Benjamin Hirth
Nachfolgend nun das Ergebnis dieser Umfrage:
Einem Steuerberater ist es nicht erlaubt eine gewerbliche Tätigkeit nachzugehen. Genausowenig ist es einem Steuerberater gestattet eine Tätigkeit als Arbeitnehmer nachzugehen, es sei denn, die Art des Arbeitgebers ist in § 58 StBerG (Steuerberatungsgesetz) ausdrücklich erlaubt. Erlaubte Arbeitgeber sind z.B. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälten oder auch genossenschaftlichen Prüfungsverbänden.
Was meinen Sie, halten Sie es für richtig das der Gesetzgeber diese genannten Beschränkungen in das Steuerberatungsgesetz aufgenommen hat?
Nein, halte ich nicht für in Ordnung
Ja, halte ich für in Ordnung
Verraten Sie mir Ihr Geschlecht?
Ihr derzeitiger oder zuletzt ausgeübter Beruf?
Rentner(in), Pensionär(in)
Auszubildende(er)
Die Teilnehmer hatten auch die Möglichkeit Bemerkungen zu dieser Umfrage zu hinterlassen. Hierzu eine Auswahl von Bemerkungen der Teilnehmer (PDF - 13 Seiten - 163 KB)
Mit Urteil vom 5. September 2006 VI R 41/02 hat der Bundesfinanzhof (BFH) über die Bewertung geldwerter Vorteile bei der verbilligten Überlassung eigener Produkte des Arbeitgebers (hier: sog. Jahreswagen) entschieden. Ein geldwerter Vorteil ist als Arbeitslohn vom Arbeitnehmer zu versteuern. Für die Berechnung des geldwerten Vorteils aus der verbilligten Überlassung von Produkten des Arbeitgebers gibt es zwei Methoden, zwischen denen der Arbeitnehmer nach dem Urteil des BFH grundsätzlich wählen darf.
Ausgangsbetrag der Bewertung nach § 8 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ist grundsätzlich der günstigste Preis am Markt, also der um marktübliche Preisnachlässe geminderte Endpreis. Die andere Bewertungsmethode (§ 8 Abs. 3 EStG) geht von dem Preis aus, zu dem die betreffende Ware fremden Letztverbrauchern im allgemeinen Geschäftsverkehr angeboten wird, also grundsätzlich der vor Gewährung von Preisnachlässen auszuzeichnende Preis. Dieser Wert ist ggf. höher, als der nach der ersten Methode ermittelte Betrag. Von ihm sind aber ein Bewertungsabschlag in Höhe von 4 % des Angebotspreises und ein Rabatt-freibetrag von bis zu 1 080  abzuziehen.
Quelle: Bundesfinanzhof, 11.10.2006
Urteil vom 5. September 2006 VI R 41/02
Mit zwei Urteilen vom 10. August 2006 entschied der Bundesfinanzhof (BFH), dass weder sog. "Essen auf Rädern" noch ein Menü-Service in einer Schule dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % unterliegen.
Für die Lieferung bestimmter Lebensmittel wie z.B. Backwaren (auch sog. Lebensmittelzubereitungen) gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7%. Diese Begünstigung ist auf den Handel mit Lebensmitteln zugeschnitten. Werden dagegen Speisen und Getränke mit Dienstleistungen gastronomischer Art abgegeben, ist die gesetzliche Voraussetzung der bloßen "Lieferung" regelmäßig nicht mehr gegeben. Diese Umsätze unterliegen dem Regelsteuersatz von z. Zt. 16% (ab 1. 1. 2007: 19%). Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften und des BFH liegt dann eine Dienstleistung vor, wenn im jeweiligen Fall das Dienstleistungselement der Abgabe von fertig zubereiteten Speisen das Lieferelement qualitativ überwiegt. Im Rahmen dieser Abwägung dürfen nur solche Dienstleistungen berücksichtigt werden, die sich von denen unterscheiden, die notwendig mit der Vermarktung der Speisen verbunden sind. Allerdings kommt den zusätzlichen Leistungen aller Art regelmäßig ausschlaggebendes Gewicht zu. Betroffen sind insbesondere Imbisseinrichtungen aller Art, sog. Caterer andere mobile Essensdienste.
Das sog. "Essen auf Rädern" war Gegenstand des Urteils vom 10. August 2006 V R 55/04. Ein Mahlzeitendienst gab fertig zubereitete Mittagessen portioniert auf eigenem Geschirr ohne Besteck an Einzelabnehmer in deren Wohnung aus. Der BFH bestätigte die Auffassung von Finanzamt und Finanzgericht, dass die Leistungen des Mahlzeitendienstes nicht als Lieferungen, sondern als sonstige Leistungen (Dienstleistungen) anzusehen und deshalb mit dem Regelsteuersatz zu besteuern seien. Der Mahlzeitendienst hatte nicht nur die Speisen nach Hause geliefert, sondern darüber hinaus auf eigenen Tellern bereitgestellt sowie die Teller wieder abgeholt und gereinigt.
Das Urteil vom 10. August 2006 V R 38/05 betraf einen "Menü-Service", der die Kinder mehrer Schulen mit Mittagessen versorgte. Der Menü-Service brachte die in seiner Großküche zubereiteten Speisen heiß in Transportbehältern in die Schulen und gab sie durch seine Mitarbeiter portioniert auf Schulgeschirr in Schulräumen an die Kinder aus. Geschirr, Besteck und Mobiliar wurden anschließend durch den Menü-Service gereinigt. Auch hier bestätigte der BFH die Beurteilung der Vorinstanz, dass das - durch diese Zusatzleistungen gebildete - Dienstleistungselement die Essensausgabe prägte. Die Umsätze unterlagen dem Regelsteuersatz.
Urteil vom 10. August 2006 V R 55/04
Urteil vom 10. August 2006 V R 38/05
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in mehreren Revisionsverfahren, in denen die Kläger ihre im Vergleich zu Abgeordneten des Deutschen Bundestages gleichheitswidrige Benachteiligung bei der Besteuerung ihres Einkommens behaupten, das Bundesministerium der Finanzen (BMF) mit Beschlüssen vom 21. September 2006 (VI R 81/04; u.a.) um den Verfahrensbeitritt ersucht. Im Falle eines Beitritts hat das BMF die verfahrensrechtliche Stellung eines Verfahrensbeteiligten und kann sich in den Verfahren äußern und eigene Anträge stellen.
Im Hinblick auf die verfassungsrechtlichen Vorgaben hat der BFH das BMF gebeten, zu einer Reihe von Fragen Stellung zu nehmen. So insbesondere, ob und ggfs. an Hand welcher Erfahrungswerte der Gesetzgeber von einem jährlichen Erwerbsaufwand eines Abgeordneten in Höhe der steuerfreien Kostenpauschale von derzeit 43 764  ausgehe, ob sich die Pauschale angesichts weiterer Kostenerstattungen auf bestimmte Kostenarten beziehe, aus welchen Gründen die Pauschale im Gegensatz zu anderen Steuerpauschalen indexiert sei und Kosten für Repräsentation und Einladungen abgelte, obwohl solche Aufwendungen für andere Steuerpflichtige nur beschränkt abziehbar sind. Auch Unterschiede bei der einkommensteuerlichen Behandlung des Verpflegungsmehraufwandes im Rahmen doppelter Haushaltsführung und Auswärtstätigkeit sowie bei der privaten Nutzung der zur Verfügung gestellten Beförderungsmöglichkeiten gaben ebenso wie die ungekürzte Pauschale trotz Beurlaubung oder Arbeitsunfähigkeit zu Fragen Anlass. Schließlich wurde auch um Stellungnahme dazu gebeten, ob es Steuerpflichtigen möglich sein müsse, einen gleichheitswidrigen Begünstigungsausschluss zur Überprüfung zu stellen und ob es dabei bedeutsam sein könne, dass die gleichheitswidrig begünstigte Gruppe als Gesetzgeber diese Begünstigung selbst für sich geschaffen habe.
Quelle: Bundesfinanzhof, 18.10.2006
Beschluss vom 21. September 2006 VI R 81/04
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Erzielt ein Inländer aus einer ausländischen Betriebsstätte Verluste, dann kann er diese negativen Einkünfte im Inland mit steuerpflichtigen positiven Einkünften nicht oder nur unter eingeschränkten Voraussetzungen ausgleichen: Entweder sind die betreffenden negativen Einkünfte ebenso wie positive ausländische Einkünfte aufgrund von Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) im Inland steuerfrei oder aber sie sind den Abzugsbeschränkungen des § 2a des Einkommensteuergesetzes (EStG) unterworfen.
Konkret geht es dabei zum einen um die negativen Einkünfte aus einer in Luxemburg unterhaltenen Betriebsstätte (I R 84/04), zum anderen um die negativen Einkünfte aus einer Betriebsstätte in den Vereinigten Staaten von Amerika (I R 116/04).
In beiden Fällen waren die Einkünfte aufgrund der einschlägigen DBA im Inland nicht in die Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer einzubeziehen. Nach Ansicht des BFH könnte dies gegen die gemeinschaftsrechtlich garantierte Niederlassungs- sowie die Kapitalverkehrsfreiheit verstoßen. Der Schutzbereich der Kapitalverkehrsfreiheit erstrecke sich dabei nicht nur auf Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften, sondern grundsätzlich auch auf sog. Drittstaaten wie hier in dem einen der beiden Streitfälle die Vereinigten Staaten. Eine Rechtfertigung für die Ungleichbehandlung zu inländischen negativen Einkünften sei nicht ohne weiteres ersichtlich. Der BFH verweist allerdings auf die drohenden Steuerausfälle sowie die Ertragshoheiten der Mitgliedstaaten.
Beschluss vom 28. Juni 2006 I R 84/04
Beschluss vom 22. August 2006 I R 116/04
Über ein solches Modell hatte der I. Senat des Bundesfinanzhofs in seinem Urteil vom 28. Juni 2006 I R 97/05 zu entscheiden. Er kam dabei zu dem Ergebnis, dass kein Gestaltungsmissbrauch vorliege. Das Steuergesetz werde durch den gewählten Gestaltungs-weg nicht in missbräuchlicher Weise umgangen; es werde lediglich genutzt, um einem andernfalls drohenden Verlust der Körperschaftsteuerguthaben entgegenzuwirken. Der Senat erinnerte ausdrücklich daran, dass er die gesetzlichen Übergangsvorschriften vom Anrechnungs- zum Halbeinkünfteverfahren in seinem Urteil vom 31. Mai 2005 I R 107/04 nur mit Blick auf solche Gestaltungsmöglichkeiten für verfassungsmäßig gehalten habe.
Das zu Beurteilung stehende Modell war folgendermaßen gestaltet: Mit der Klägerin wurde eigens eine Kapitalgesellschaft gegründet, die in einem ersten Schritt mit einer Bank die Vermittlung neu auszugebender Beteiligungen an Kapitalgesellschaften vereinbarte. Diese Vereinbarung sicherte der Bank eine Provision (von 16% der Zeichnungsbeträge) und der Gesellschaft die Finanzierung der Beteiligungskäufe. Sodann erwarb die Kapitalgesellschaft in einem zweiten Schritt Beteiligungen an Kapitalgesellschaften mit hohen Gewinnrücklagen. Dem Erwerb ging jeweils eine Kapitalerhöhung bei den Beteiligungsgesellschaften und damit verbunden die Schaffung eines Vorzugsgeschäftsanteils voraus, der zwischen 0,0001% und 0,29% des Stammkapitals ausmachte. Für diese Vorzugsgeschäftsanteile zahlte der Erwerber einen deutlich über den Nominalwert liegenden Ausgabepreis (für die erworbenen Stammeinlagen von insgesamt nominal rund 36 000 DM betrug der Zeichnungspreis rund 1,075 Mio. DM). Die Vorzugsgeschäftsanteile verschafften satzungsgemäß einen Anspruch auf eine "disquotale" oder "inkongruente" Vorzugsdividende in Höhe von jeweils 93,3% des Ausgabepreises sowie den Anspruch auf das Körperschaftsteuerguthaben. Zur Sicherung der Ausschüttung gewährten die erworbenen Anteile bis zum zeitnahen Ausschüttungsbeschluss die Stimmrechtsmehrheit für alle Gesellschafterbeschlüsse. Anschließend vermittelten die Anteile nur noch Stimm- und Gewinnbezugsrechte entsprechend der Beteiligungsquote. Zugleich wurden in einem dritten Schritt auf die erworbenen Anteile von der beteiligten Gesellschaft Teilwertabschreibungen vorgenommen. Das Finanzamt hatte die Gestaltung nicht anerkannt und sie statt dessen in Darlehensverhältnisse umgedeutet.
Urteil vom 28. Juni 2006 I R 97/05
Urteil vom 31. Mai 2005 I R 107/04
Beschluss vom 2. August 2006 XI R 30/03
Beschluss vom 2. August 2006 XI R 34/02
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Mit dem BMF-Schreiben werden die Vordruckmuster für die Abgabe der Umsatzsteuererklärung für die Fahrzeugeinzelbesteuerung eingeführt.
BMF-Schreiben vom 09.10.2006 (PDF - 3 Seiten - 36 KB)
Muster Umsatzsteuererklärung für die Fahrzeugeinzelbesteuerung (PDF - 3 Seiten - 129 KB)
BMF-Schreiben vom 22.09.2006 (PDF - 2 Seite - 35 KB)
Durch Artikel 9 des Ersten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft, BGBl. I S. 1970, wird die für die Rechnungen über Kleinbeträge i.S.d. § 33 UStDV maßgebliche Grenze auf 150 EUR angehoben. Die Änderung tritt zum 1. Januar 2007 in Kraft (Artikel 16 des Ersten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft). Das BMF-Schreiben nimmt zur Frage der Anwendung der Neuregelung Stellung.
BMF-Schreiben vom 18.10.2006 (PDF - 2 Seite - 35 KB)
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Mit gleichlautendem Ländererlassen vom 18. Oktober 2006 (IV B 7 - G 1422 - 16/06) werden die gleichlautenden Ländererlasse vom 26. April 2000 (BStBl I S. 486) zu den Auswirkungen des Urteils des EuGH vom 26. Oktober 1999, C-294/97, aufgehoben und die Hinzurechnung nach § 8 Nr. 7 GewStG in den einschlägigen Fällen abschließend geregelt.
BMF-Schreiben vom 18.10.2006 - IV B 7 - G 1422 - 16/06 - (PDF - 3 Seite - 9 KB)
DBA-Übersicht beim BMF (HTML)
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 5. September 2006 VI R 41/02)
Erhöhung eines Betriebsaufgabegewinns durch Zahlungen auf Grund einer Nachforderungsklausel - Fehlen von Entscheidungsgründen
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 31. August 2006 IV R 53/04)
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 23. August 2006 II R 41/05)
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 10. August 2006 V R 38/05)
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 10. August 2006 V R 55/04)
Zum Beschluss im Volltext (BFH vom 2. August 2006 XI R 30/03)
Es wird die Entscheidung des BVerfG darüber eingeholt, ob die zu § 34 Abs. 1 i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 vom 24. März 1999 (BGBl I 1999, 402) ergangene Anwendungsregelung des § 52 Abs. 47 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 mit Art. 20 Abs. 3 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 GG insoweit vereinbar ist, als Ent­schädigungen i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 2 i.V.m. § 24 Nr. 1 EStG, die vor der Verkündung des StEntlG 1999/2000/2002 am 31. März 1999 vereinbart und ausgezahlt worden sind, mit einer höheren Steuer belegt werden, als es das im Zeitpunkt der Auszahlung geltende Gesetz vorgesehen hat.
Zum Beschluss im Volltext (BFH vom 2. August 2006 XI R 34/02)
b) eine Verkaufsstelle i.S. des Art. 4 Abs. 5 Unterabs. 3, An­hang D Nr. 12 der Richtlinie 77/388/EWG?
Zum Beschluss im Volltext (BFH vom 13. Juli 2006 V R 40/04)
Keine Abfärbewirkung nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG der gewerblichen Einkünfte im Sonderbereich eines Gesellschafters auf die freiberuflichen Einkünfte der Gesellschaft
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. Juni 2006 XI R 31/05)
Als Anfechtungsklage fortgeführte Untätigkeitsklage - Sog. Rücklagenmanagement zur "Mobilisierung" von Körperschaftsteuerguthaben nicht rechtsmissbräuchlich
1. Wird im Falle einer sog. doppelten Untätigkeit im zeitlichen Zusammenhang mit einem Untätigkeitseinspruch beim FA eine Untätigkeitsklage bei Gericht erhoben und ergeht daraufhin zunächst ein Steuerbescheid und anschließend eine (abweisende) Einspruchsentscheidung, kann die Untätigkeitsklage als Anfechtungsklage fortgeführt werden (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 3. August 2005 I R 74/02, BFH/NV 2006, 19).
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. Juni 2006 I R 97/05)
Feststellung des verrechenbaren Verlustes eines Kommanditisten als Grundlagenbescheid für die Gewinnfeststellung - Verstoß gegen § 105 Abs. 2 Nr. 1 FGO - Klagebefugnis einer Personengesellschaft gegen die Verlustfeststellung nach § 15a EStG
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 22. Juni 2006 IV R 31, 32/05 )
1. Ein Anspruch auf Korrektur eines Folgebescheids nach Maßgabe des § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO 1977 muss im gerichtlichen Verfahren im Wege der Verpflichtungsklage geltend gemacht werden.
2. Die Aufhebung eines Feststellungsbescheids (Grundlagenbescheid) führt nur dann dazu, dass der bisher in diesem Bescheid beurteilte Sachverhalt nunmehr unmittelbar im Einkommensteuerbescheid (Folgebescheid) beurteilt werden kann, wenn sie als Erlass eines negativen Feststellungsbescheids zu werten ist. Anderenfalls bleibt der betreffende Sachverhalt einer Überprüfung im Einkommensteuerverfahren entzogen.
3. Wird ein als Grundlagenbescheid wirkender Feststellungsbescheid aufgehoben, ohne dass damit der Erlass eines negativen Feststellungsbescheids verbunden ist, so muss eine von dem Feststellungsbescheid ausgelöste Änderung des Folgebescheids rückgängig gemacht werden.
4. Ein Antrag auf Änderung eines Folgebescheids nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO 1977 hemmt den Ablauf der Festsetzungsfrist nach Maßgabe des § 171 Abs. 3 AO 1977.
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 24. Mai 2006 I R 93/05)
Keine abgeltende Bewertung der Nutzungsentnahme zur Erzielung anderweitiger außerbetrieblicher Einkünfte nach der 1 v.H.Regelung
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 26. April 2006 X R 35/05)
Zum Beschluss im Volltext (BFH vom 21. September 2006 VI R 81/04)
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 5. September 2006 VI R 38/04)
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 22. August 2006 I R 116/04)
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 2. August 2006 XI R 44/05)
Zum Beschluss im Volltext (BFH vom 28. Juni 2006 I R 84/04)
Milchgarantiemengenabgabe; Verrechnung von Überlieferung bzw. Unterlieferung; Berechnung des Saldierungsschlüssels; keine nachträgliche Änderung
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 31. Mai 2006 VII B 48/05 )
Die Mitteilung über Änderungen in den für das Kindergeld erheblichen Verhältnissen, zu welcher der Kindergeldberechtigte nach § 68 Abs. 1 Satz 1 EStG verpflichtet ist, ist keine "Anzeige" i.S. von § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO 1977, die zu einer Anlaufhemmung der Festsetzungsfrist für den Anspruch auf Kindergeld führt.
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 18. Mai 2006 III R 80/04)
Leistungsort der in § 3a Abs. 4 Nr. 10 UStG 1993 bezeichneten Vermittlungsleistungen - Begriff "Geldforderungen" in § 4 Nr. 8 Buchst. c UStG 1993
1. Der Leistungsort der in § 3a Abs. 4 Nr. 10 UStG 1993 bezeichneten Vermittlungsleistungen bestimmt sich nicht nach § 3a Abs. 2 Nr. 4 Satz 1, sondern nach § 3a Abs. 3 UStG 1993.
2. Der Begriff "Geldforderungen" in § 4 Nr. 8 Buchst. c UStG 1993 umfasst bei richtlinienkonformer Auslegung auch Geschäfte mit Warenforderungen wie Optionen im Warentermingeschäft.
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 30. März 2006 V R 19/02)
Die Private Company Limited by Shares (»Limited«) nach englischem Recht erscheint auch deutschen Unternehmern zunehmend attraktiv als Alternative zur GmbH. Den Vorteilen einer Limited (kein Mindestkapital, geringer Gründungsaufwand) stehen jedoch auch Risiken (u.U. Durchgriffshaftung der Gesellschafter) gegenüber.
Das Werk hilft seinem Benutzer, Unternehmer differenziert und interessengerecht zu beraten. Auch Juristen, die mit dem britischen Recht noch wenig oder gar nicht vertraut sind, finden einen raschen und praxisorientierten Einstieg in die Materie. Viele praktische Hinweise und Gestaltungsvorschläge unterstützen sie dabei. Der Formularteil enthält 12 Gestaltungsmuster und Vordrucke für die Errichtung, Registeranmeldung und Änderung einer Limited, überwiegend in englischer Sprache.
Die Neuauflage behandelt zusätzlich die Limited & Co., die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. So firmiert etwa eine große deutsche Drogeriemarktkette neuerdings als Limited & Co. KG. Aufgenommen wurde auch ein neues Muster zur Registeranmeldung.
Dr. Clemens Just, LL.M., Solicitor (England und Wales), Rechtsanwalt 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage 2006. XXIV, EUR 32,00 - 147 Seiten- ISBN 3-406-55290-0