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Timestamp: 2016-10-25 03:05:50
Document Index: 134615460

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 95', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE']

In Nachachtung des Urteils I 667/99 des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts vom 8. Mai 2000 (Dispositiv-Ziffer I) sprach die IV-Stellle Zug mit Verf�gung vom 9. November 2000 dem 1952 geborenen H.________ ab 1. Juli 1991 eine halbe und ab 1. April 1993 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Anl�sslich einer revisionsweisen �berpr�fung gelangte sie zum Schluss, der Invalidit�tsgrad von 72 % habe sich nicht ver�ndert (Mitteilung vom 30. Mai 2007).
Gest�tzt auf ein von der AXA Winterthur eingeholtes Gutachten des Prof. Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, vom 10. M�rz 2008 (mit Erg�nzung vom 4. Juli 2008) leitete die IV-Stelle im M�rz 2009 erneut ein Revisionsverfahren ein. Sie t�tigte zus�tzliche Abkl�rungen (worunter der Bericht des Dr. med. L.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 25. November 2009 und das Gutachten des Dr. med. I.________, FMH Psychiatrie/Psychotherapie, vom 1. Juli 2010), f�hrte das Vorbescheidverfahren durch und setzte mit Verf�gung vom 5. Januar 2011 die ganze Invaliden- auf eine Viertelsrente mit Wirkung ab 1. M�rz 2011 herab.
Mit Beschwerde l�sst H.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm ab 1. M�rz 2011 weiterhin eine ganze Invalidenrente auszurichten; eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen und diese anzuweisen, ein unabh�ngiges interdisziplin�res medizinisches Obergutachten einzuholen und dieses der Neubeurteilung zugrunde zu legen sowie das mutmassliche Valideneinkommen neu festzulegen. Mit einer weiteren Eingabe zieht H.________ das beschwerdeweise eingereichte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zur�ck.
1.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 134 IV 36 E. 1.4.1 S. 39). Zu den Rechtsverletzungen im Sinne von Art. 95 lit. a BGG geh�ren die unvollst�ndige Feststellung der rechtserheblichen Tatsachen, die Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes bzw. der Beweisw�rdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG sowie die Missachtung der Anforderungen an den Beweiswert �rztlicher Ausk�nfte (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232).
2.1 �ndert sich der Invalidit�tsgrad einer Rentenbez�gerin oder eines Rentenbez�gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin f�r die Zukunft entsprechend erh�ht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen �nderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes sich erheblich ver�ndert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 mit Hinweisen).
2.2 Zeitliche Vergleichsbasis f�r die Beurteilung einer anspruchserheblichen �nderung des Invalidit�tsgrades bilden die letzte rechtskr�ftige Verf�gung oder der letzte rechtskr�ftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Pr�fung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabkl�rung, Beweisw�rdigung und Invalidit�tsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3 S. 75 ff.). Im vorliegenden Fall erstreckt sich daher der Pr�fungszeitraum vom 9. November 2000 (Rentenverf�gung) bis 5. Januar 2011 (Revisionsverf�gung), und nicht, wie das kantonale Gericht unrichtig festgehalten hat, bis zum Zeitpunkt des von der IV-Stelle am 19. M�rz 2009 eingeleiteten Revisionsverfahrens.
3.1 Prozessthema bildet zun�chst die Frage, ob die vorinstanzliche Auffassung, die medizinischen Akten wiesen eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsf�higkeit aus, vor Bundesrecht standh�lt. Dabei ist zu beachten, dass die unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts revisionsrechtlich unbeachtlich ist (in BGE 136 V 216 nicht publizierte E. 3.2, publiziert in: SVR 2011 IV Nr. 1 S. 1, 8C_972/2009). Die auf der W�rdigung der �rztlichen Befunde beruhende vorinstanzliche Feststellung, ob seit der Rentenzusprechung eine Ver�nderung der gesundheitlichen Verh�ltnisse bzw. der Arbeitsf�higkeit eingetreten ist, bindet das Bundesgericht grunds�tzlich (E. 1). Insoweit hat die Frage, ob im Einzelfall eine substanzielle Ver�nderung der Faktenlage oder aber eine abweichende Beurteilung vorliegt, tats�chlichen Charakter. Rechtlicher Natur ist hingegen, welchen Anforderungen der (gutachtliche) Beweis einer solchen Feststellung gerecht werden muss. Dementsprechend ist letztinstanzlich frei �berpr�fbar, ob die vorinstanzliche Beweisw�rdigung diese beweisrechtlichen Vorgaben beachtet (Urteil 8C_567/2011 vom 3. Januar 2012 E. 5.1).
3.2.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, ausschlaggebend f�r die Zusprechung der ganzen Invalidenrente (Verf�gung vom 9. November 2000) seien die im Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle Zentralschweiz (MEDAS) vom 6. September 1996 genannten psychopathologischen Befunde gewesen. Hiegegen bringt der Beschwerdef�hrer vor, der Rentenverf�gung seien in erster Linie die neurologischen Befunde zugrunde gelegt worden. Aus dem Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts vom 8. Mai 2000 (I 667/99) geht hervor (E. 3a), dass der Versicherte gem�ss Gutachten der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Spitals X.________ vom 2. April 1993 wegen des Schiefhalses in seinem bisherigen Beruf als Marketingleiter und Aussendienstmitarbeiter (zuletzt als Ladenchef in einem Uhren- und Bijouteriegesch�ft; E. 4d) in Anbetracht des damit verbundenen intensiven Kundenkontaktes und der �brigen repr�sentativen Verpflichtungen r�ckwirkend ab 1. Januar 1990 als vollst�ndig arbeitsunf�hig anzusehen war. Diesem Gutachten ist zudem zu entnehmen, dass der diagnostizierte Torticollis spasmodicus unwillk�rliche Kopfwendungen nach links zur Folge hatte, die der Explorand nur durch Anlegen eines Fingers an die Wange oder das Kinn (sog. "geste antagoniste") einigermassen kontrollieren und daher allt�gliche Verrichtungen, die den Gebrauch beider H�nde erforderten (wie Essen mit Messer und Gabel, Arbeiten am Computer), nicht ausf�hren konnte. Mithilfe eines hochlehnigen B�rosessels, der die abnormen Nackenbewegungen verringern oder gar vollst�ndig verhindern k�nnte, waren hiegegen T�tigkeiten im Hintergrund ("hinter den Kulissen"), wie im erlernten Beruf als Betriebs�konom oder im Innendienst einer Versicherung, zeitlich und leistungsm�ssig uneingeschr�nkt m�glich. Diese neurologische Beurteilung bildete Ausgangspunkt des MEDAS-Gutachtens, nach dessen Ergebnis wegen der psychopathologischen Befunde (neurotische Pers�nlichkeit mit zwanghaften, narzisstischen und selbstunsicheren Z�gen; somatoforme St�rung) T�tigkeiten, die Teamf�higkeit und hierarchische Unterordnung voraussetzten, nur zu 25 %, solche ohne Kundenkontakt mit der M�glichkeit, den eigenen Arbeitsrythmus einhalten zu k�nnen, zu 50 % zumutbar waren. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers l�sst sich somit den Akten klar entnehmen, welche medizinische Gr�nde im Einzelnen der urspr�nglichen Arbeitsf�higkeitsbeurteilung (Verf�gung vom 9. November 2000) zugrunde lagen.
3.2.2.1 Die Vorinstanz hat im Hinblick auf die Revisionsverf�gung erkannt, dass gem�ss Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ vom 10. M�rz und dessen Erg�nzung vom 4. Juli 2010 der Torticollis spasmodicus nunmehr in einer um 30 � nach links gewendeten Kopfstellung fixiert, die "geste antagoniste" nicht mehr notwendig und der Explorand daher im Gebrauch beider H�nde nicht mehr eingeschr�nkt war. Diese revisionsrechtlich erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustands stellt der Beschwerdef�hrer nicht in Frage. Er macht aber geltend, Prof. Dr. med. M.________ habe die mit Schmerzen verbundenen Muskelverkrampfungen, die regelm�ssige Entspannungs�bungen und damit Arbeitspausen notwendig machten, nicht ber�cksichtigt. Der Gutachter hielt dazu im Erg�nzungsbericht vom 4. Juli 2008 fest, der Explorand habe diese Beschwerden anl�sslich der ausf�hrlichen Anamneseerhebung nicht erw�hnt und aufgrund seiner langj�hrigen Erfahrung mit Torticollis-Patienten seien solche auch nicht in einer die Arbeitsf�higkeit oder den Alltag beeintr�chtigenden Weise zu erwarten. Der Beschwerdef�hrer �bersieht, dass sich diese Darlegungen sowohl mit seinen im Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ festgehaltenen Angaben deckten, wonach er seit l�ngerer Zeit wegen des Torticollis keine medizinische Behandlung mehr ben�tigte, als auch mit denjenigen im Gutachten der MEDAS vom 6. September 1996, wonach bereits im damaligen Zeitpunkt keine wesentlich beeintr�chtigende, schmerzhafte Nackenverspannungen mehr aufgetreten waren. Inwiefern von weiteren medizinischen Abkl�rungen zu diesem Punkt zus�tzliche Erkenntnisse zu erwarten w�ren, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar. Ferner beanstandet er, entgegen der Auffassung der Vorinstanz habe Prof. Dr. med. M.________ die von ihm eingesch�tzte Arbeitsunf�higkeit von 40 % nicht gen�gend spezifiziert, sondern vor allem mit dem im Stehen und Gehen etwas auff�lligen �usseren und den Publikumsverkehr daher einschr�nkenden Erscheinungsbild begr�ndet. Auch zu diesem Vorbringen fehlen Ausf�hrungen, inwiefern daraus etwas zu Gunsten des Beschwerdef�hrers abgeleitet werden k�nnte, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat.
3.2.2.2 Das kantonale Gericht hat weiter erkannt, zur Beurteilung des psychiatrischen Gesundheitszustands sei auf das in allen Teilen beweiskr�ftige Gutachten des Dr. med. I.________ vom 1. Juli 2010 abzustellen. Danach war zwar eine akzentuierte Pers�nlichkeitsstruktur mit zwanghaften und narzisstischen Z�gen gem�ss ICD-10: Z73.1 (Differentialdiagnostisch: Paranoide Veranlagung oder Entwicklung) bei Status nach Depression zu diagnostizieren. Eine krankheitswertige Pers�nlichkeitsst�rung sowie eine depressive Anpassungsst�rung, die sich auf die Arbeitsf�higkeit auswirkten, lagen jedoch im Zeitpunkt der Exploration nicht bzw. nicht mehr vor.
Was der Beschwerdef�hrer im Wesentlichen in Wiederholung der kantonalen Beschwerde vorbringt, dringt nicht durch. Er zieht das psychiatrische Gutachten zun�chst mit dem Hinweis auf den darin enthaltenen Satz, "bei der abschliessenden Diskussion sind sich der Untersucher und der Versicherte einig, dass zur Zeit keine psychische Erkrankung mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit vorliege", in Frage. Dr. med. I.________ folgte damit, wie sich klar aus dem Kontext ergibt, den (laufend weiterentwickelten) Qualit�tsleitlinien f�r psychiatrische Gutachten in der Eidgen�ssischen Invalidenversicherung der Schweizerischen Gesellschaft f�r Versicherungspsychiatrie (SGPP), Bern, Februar 2012, S. 13 (download unter http://www.psychiatrie.ch), wonach (explizit) die Vorstellungen der zu explorierenden Person bez�glich ihrer Entwicklung (mit der Krankheit) und vor allem die eigene Einsch�tzung ihrer Arbeitsf�higkeit zu erfragen ist, damit allf�lligen Diskrepanzen zwischen berichteter und beobachteter Psychopathologie weiter nachgegangen werden kann. F�r seine fach�rztliche Beurteilung des psychopathologischen Befundes und die daraus zu ziehenden Schl�sse hatte die Auffassung des Versicherten, wie die Vorinstanz richtig erwogen hat, keine Relevanz. Nach deren weiter zutreffenden Erw�gungen legte Dr. med. I.________ sodann im Einzelnen dar, weshalb dem Bericht des von Dr. med. L.________ delegierten Psychotherapeuten lic. phil. F.________ vom 25. November 2009, der eine invalidisierende kombinierte Pers�nlichkeitsst�rung (ICD-10: F61.0) mit Anpassungsst�rung und l�ngeren rezidivierenden depressiven Reaktionen verschiedener Schweregrade diagnostizierte, nicht gefolgt werden konnte. Der Beschwerdef�hrer �bersieht zum einen, dass sich Dr. med. I.________ eingehend mit der Frage befasste, ob die langj�hrige versicherungsrechtliche Auseinandersetzung zu einer paranoiden Entwicklung f�hrte, was aus psychiatrischer Sicht zu verneinen war. Zum anderen entging Dr. med. I.________ nicht, dass sich die auff�lligen zwanghaften und narzisstischen Pers�nlichkeitsmerkmale "wie ein roter Faden durch die medizinischen Akten" zog und teilweise bis in die Jugend zur�ckverfolgt werden konnten. Indessen belegten der eingeschlagene aussergew�hnliche Ausbildungsweg zusammen mit den dabei und danach erbrachten Leistungen und tolerierten Belastungen, dass keine namhafte Einschr�nkung der pers�nlichen oder sozialen Leistungsf�higkeit vorgelegen haben konnte, welche die Diagnose einer Pers�nlichkeitsst�rung gem�ss ICD-10-Kriterien erlaubten. Dies schloss nicht aus, dass bei Ausbruch der Krankheit (des Torticollis spasmodicus) die akzentuierte Pers�nlichkeitsstruktur zun�chst zu einem psychopathologisch schwerwiegenden, die Arbeitsf�higkeit erheblich beeintr�chtigenden Beschwerdebild massgeblich beitrug. Indessen zeigte der weitere Verlauf, dass dem Exploranden die F�higkeit und Flexibilit�t, sich an die Krankheit anzupassen und diese zu bew�ltigen, nicht verloren ging, weshalb im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung nicht von einer f�r die Diagnostizierung einer (narzisstischen) Pers�nlichkeitsst�rung erforderlichen Erstarrung gesprochen werden konnte. Die schl�ssigen Darlegungen des Dr. med. I.________ gen�gen den in E. 3.1 hievor genannten Anforderungen an den Beweis einer revisionsrechtlich erheblichen Ver�nderung des Gesundheitszustands ohne Weiteres. Unter diesen Umst�nden ist auf die gest�tzt auf BGE 137 V 210 vorgebrachte R�ge der Verletzung von Art. 6 Abs. 1 EMRK nicht n�her einzugehen. Der Beschwerdef�hrer verkennt, dass nach altem Verfahrensstand eingeholte medizinische Gutachten ihren Beweiswert nicht per se verlieren (E. 6 Ingress S. 266 des zitierten BGE 137 V).
3.3 Insgesamt verletzt die vorinstanzliche Feststellung, gest�tzt auf die Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ vom 10. M�rz 2008 (mit Erg�nzung vom 4. Juli 2008) und des Dr. med. I.________ vom 1. Juli 2010 sei eine revisionsrechtlich erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustands anzunehmen, Bundesrecht nicht.
Zu pr�fen sind weiter die der Bestimmung des Invalidit�tsgrades zugrunde zu legenden Vergleichseinkommen (Art. 16 ATSG; Art. 28a Abs. 1 IVG).
4.1.1 Welche berufliche T�tigkeit die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung aus�ben w�rde, ist als Beurteilung hypothetischer Geschehensabl�ufe eine Tatfrage, soweit sie auf Beweisw�rdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung ber�cksichtigt werden (SVR 2010 IV Nr. 49 S. 151, 9C_85/2009 E. 3.4 mit Hinweisen). Die diesbez�glichen Feststellungen des kantonalen Gerichts sind daher f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich, ausser sie seien offensichtlich unrichtig oder beruhten auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (E. 1.2).
4.1.2 Das kantonale Gericht hat die Voraussetzungen f�r die Ber�cksichtigung einer beruflichen Weiterentwicklung beim Valideneinkommen zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Sie hat den beruflichen Werdegang des Versicherten einl�sslich dargestellt und gest�tzt darauf erkannt, dass die geltend gemachte Spitzenkarriere als Gemmologe zwar nicht auszuschliessen, insgesamt betrachtet aber nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen sei. Dieser zutreffenden Beurteilung ist umso mehr zu folgen, als nach der Rechtsprechung theoretisch vorhandene berufliche Entwicklungs- oder Aufstiegsm�glichkeiten nur dann beachtlich sind, wenn sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eingetreten w�ren (Urteil U 25/91 vom 22. Oktober 1991 E. 1a, publ. in: SUVA-Bericht 1991, Heft Nr. 8, S. 15). Hinsichtlich der Vorbringen des Beschwerdef�hrers ist in Erg�nzung der vorinstanzlichen Erw�gungen darauf hinzuweisen, dass die von Dr. med. I.________ im Gutachten vom 1. Juli 2010 beschriebenen auff�lligen zwanghaften und narzisstischen Pers�nlichkeitsmerkmale gegen die geltend gemachten Aufstiegschancen in eine hohe Kaderposition mit F�hrungsaufgaben sprechen. Er legte dar, dass die aktuell ausge�bte selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit als Gemmologie-Experte ideal sei, weil der Versicherte seine Arbeit weitgehend frei einteilen k�nne und er in der Annahme, Ablehnung und Gestaltung von Kundenbeziehungen frei sei sowie sich nicht in ein Team integrieren und mit betrieblichen oder Beziehungsproblemen am Arbeitsplatz auseinandersetzen m�sse.
4.1.3 Die Vorinstanz ist in Best�tigung der Rentenherabsetzungsverf�gung vom 5. Januar 2011 bei der Bestimmung des hypothetischen Valideneinkommens vom Lohn ausgegangen, den der Versicherte in der zuletzt ausge�bten Anstellung als Verk�ufer und Verkaufschef-Assistent bei der Firma Y.________ im Jahre 1991 verdient h�tte (Fr. 101'400.-), und passte diesen an den Nominallohnindex des Jahres 2010 an (Fr. 134'657.-). Nach st�ndiger Rechtsprechung ist bei Arbeitnehmenden, wenn Ankn�pfungspunkt der zuletzt vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielte Lohn bildet, dieser auch an die Reallohnentwicklung anzupassen (SVR 2008 IV Nr. 4 S. 9, I 732/06 E. 2.2 mit Hinweis; vgl. auch RKUV 2006 Nr. U 568 S. 65, U 87/05 E. 2 Ingress mit Hinweis und BGE 137 V 20 E. 5.2.3.1 S. 28 mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer r�gt diese Rechtsfrage (vgl. dazu Urteil 9C_361/2009 vom 19. August 2009 E. 4.1) zwar nicht explizit, sie kann jedoch von Amtes wegen ber�cksichtigt werden (E. 1.1 in fine). Wird das vorinstanzlich festgestellte Valideneinkommen an die Reallohnentwicklung von 1991 bis 2010 (Entwicklung der Nominall�hne, der Konsumentenpreise und der Reall�hne, Schweiz 1990-2011; abrufbar unter http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/ 03/04/blank/key/lohnentwicklung/nominal_und_real.html) angepasst, ergibt sich ein in die Vergleichsrechnung einzusetzender Betrag von Fr. 144'866.-.
4.2.1 Hinsichtlich der Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens beanstandet der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz nicht vom tats�chlich erzielten Verdienst in der seit etwa 1995 ausge�bten, selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit als Gemmologe ausgegangen sei. Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen des kantonalen Gerichts sch�pft der Beschwerdef�hrer indessen damit die verbliebene Arbeitsf�higkeit nicht aus, denn diese T�tigkeit w�re ihm zeitlich und leistungsm�ssig uneingeschr�nkt zumutbar.
4.2.2 Die Vorinstanz ist gest�tzt auf die Methode des Prozentvergleichs (vgl. dazu BGE 114 V 310 E. 3b S. 313 f., 104 V 135 E. 2b S. 137) davon ausgegangen, der Beschwerdef�hrer verm�chte in der angestammten T�tigkeit 60 % des Validenlohnes zu erzielen. Dieses Vorgehen weckt Bedenken, zumal damit der fehlenden Berufserfahrung, die einen erheblichen Einfluss auf die Lohnh�he hat (vgl. Pressemitteilung Nr. 0350-0311-70 des BFS vom 18. November 2003, download unter http://www.bfs.admin.ch/bfs.de/tools/search.html), als auch dem Umstand, dass teilzeitlich angestellte M�nner in der Regel tiefer entl�hnt werden als Vollzeitbesch�ftigte (SVR 2012 IV Nr. 17 S. 78, 8C_379/2011 E. 4.2.2.1 mit Hinweisen), unzureichend Rechnung getragen wird. Die Frage kann indessen offenbleiben. Wie sich aus dem Folgenden ergibt, l�sst sich selbst dann kein Invalidit�tsgrad ermitteln, der einen �ber der revisionsweise zugesprochenen Viertelsrente liegenden Anspruch begr�ndete, wenn das Invalideneinkommen anhand der vom BFS herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2010 (LSE; download a.a.O.) festgelegt w�rde. Der Beschwerdef�hrer ist, wie das kantonale Gericht richtig erwogen hat, laut Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ vom 10. M�rz 2008 und dessen Erg�nzung vom 4. Juli 2008 f�r Erwerbst�tigkeiten ohne Publikumsverkehr grunds�tzlich uneingeschr�nkt einsetzbar. Angesichts seiner Qualifikationen (u.a. erfolgreich abgeschlossene Handelsschule sowie Ausbildung zum Betriebs�konom HWV) stehen ihm auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt an sich auch T�tigkeiten im kaufm�nnischen Bereich im Rahmen des Anforderungsniveaus 2 (Verrichtung selbstst�ndiger und qualifizierter Arbeiten; LSE 2010, Tabelle TA1 unten) offen. Allerdings liegt der Abschluss der HWV �ber drei Jahrzehnte zur�ck und der Beschwerdef�hrer hat als Betriebs�konom eher wenig einschl�gige Berufserfahrung erworben. Wird zu seinen Gunsten auf das Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) abgestellt und vom standardisierten Bruttomonatslohn der Tabelle TA1 der LSE 2010, Total, M�nner (Fr. 5'909.-) ausgegangen, l�sst sich, angepasst an die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2012, BFS, T 3.2.4.19, S. 102) ein j�hrliches Invalideneinkommen von Fr. 73'744.- und dem Validenlohn von Fr. 144'662.- gegen�bergestellt, ein Invalidit�tsgrad von (gerundet; BGE 130 V 121) 49 % ermitteln. Damit ist der vorinstanzliche Entscheid im Ergebnis zu best�tigen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, der Ausgleichskasse Zug und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.