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Timestamp: 2018-10-22 16:51:29
Document Index: 129545469

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 43', 'Art. 58', 'Art. 61', 'Art. 66', 'Art. 63']

3 Zugangsvoraussetzungen - PDF
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1 Studien- und Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut in der konsolidierten, nicht amtlichen Fassung der Ersten Änderungssatzung Vom 14. August 2014 Auf Grund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2, Art. 43 Abs. 5, Art. 58 Abs. 1 Satz 1, Art. 61 Abs.2, Abs. 8 Satz 2 und Art. 66 Abs. 1 Satz 3 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) vom 23. Mai 2006 (GVBl S.245, BayRS WFK), zuletzt geändert durch 2 des Gesetzes vom 07. Mai 2013 (GVBl S. 251) erlässt die Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut (Hochschule Landshut) folgende Satzung: 1 Zweck der Studien- und Prüfungsordnung Diese Studien- und Prüfungsordnung dient der Ausfüllung und Ergänzung der Rahmenprüfungsordnung für die Fachhochschulen (RaPO) vom 17. Oktober 2001 (GVBl S. 686, BayRS WFK) und der Allgemeinen Prüfungsordnung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut (APO) vom 21. Juni 2012 in der jeweils gültigen Fassung. 2 Studienziel (1) Der Masterstudiengang Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik ermöglicht besonders befähigten Studierenden, die bereits ein technisches Hochschulstudium erfolgreich abgeschlossen haben, eine Weiterentwicklung ihrer Qualifikation und den Erwerb des international kompatiblen Abschlussgrades Master of Engineering. (2) Die Studierenden erwerben auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden vertiefte Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen im technischen Bereich (CAE Entwicklungsmethoden und -werkzeuge, Energiebedarf und -flüsse in Fahrzeugen, neue Antriebstechnik) und im Bereich des Projektmanagements (inklusive Lieferantensteuerung), die sie für eine Tätigkeit als Fachspezialist oder als Führungskraft speziell im Bereich der Entwicklung von Fahrzeugen und Bau-, Forst- und Landmaschinen oder für eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung im Rahmen einer Promotion befähigen.
2 (3) Neben Fach- und Methodenkenntnissen auf den Gebieten Antriebstechnik, Fahrwerkstechnik und der Assistenzsysteme erwerben die Absolventen auch fachübergreifendes Wissen, soziale Kompetenzen und Führungswissen. 3 Zugangsvoraussetzungen (1) 1 Der Zugang zum Masterstudiengang setzt einen Hochschulabschluss in einem Studium der Fahrzeugtechnik, des Maschinenbaus oder einem artverwandten technischen oder naturwissenschaftlichen Studiengang oder einen gleichwertigen in- oder ausländischen Abschluss mit 210 ECTS-Punkten und der Note gut (gemäß RaPO) oder besser voraus, wobei in Summe mindestens 30 ECTS-Punkte aus den Bereichen Physikalische Grundlagen (technische Mechanik, Thermodynamik), Maschinenbau (CAD-Grundlagen, Maschinenkonstruktion) beziehungsweise Fahrzeugtechnik (Karosserie, Antrieb, Fahrwerk) erbracht sein müssen. ²Auf Antrag an die Prüfungskommission kann die Zulassung zum Studium bereits vor Erwerb der Zugangsvoraussetzungen nach Satz 1 erfolgen, wenn die Studierenden in ihrem noch nicht erfolgreich abgeschlossenen einschlägigen Bachelorstudiengang mindestens 180 ECTS-Punkte erworben und die Abschlussarbeit angemeldet haben; das sich aus den zum Immatrikulationszeitpunkt bereits vorliegenden Bewertungen ergebene Prüfungsgesamtergebnis soll mindestens 2,8 betragen. ³ Der Erwerb der Zugangsvoraussetzungen ist bis zum Abschluss des ersten Fachsemesters im Masterstudiengang nachzuweisen. (2) 1 Soweit Bewerber ein abgeschlossenes Hochschulstudium nachweisen, für das weniger als 210 ECTS-Punkte (jedoch mindestens 180 ECTS-Punkte) vergeben werden, können die fehlenden (bis zu maximal 30) ECTS-Punkte durch außerhalb des Hochschulbereichs erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten nachgewiesen werden. ²Die Kompetenzen können auch studienbegleitend - nachgewiesen werden durch einschlägige berufliche Erfahrungen mit ingenieur- oder naturwissenschaftlichem Hintergrund mit einem Mindestumfang von zusammenhängenden 6 Monaten, die den Anforderungen an das praktische Studiensemester eines Bachelorstudiengangs in einem Studium der Fahrzeugtechnik, des Maschinenbau oder einem artverwandten technischen oder naturwissenschaftlichen Studiengang entsprechen. ³Der Nachweis erfolgt auf Antrag mit Vorlage eines qualifizierten Arbeitszeugnisses. 4 Daneben haben die Bewerber/ Bewerberinnen die Möglichkeit, die fehlenden ECTS-Punkte aus dem grundständigen Studienangebot der Hochschule Landshut zu erbringen. Die Prüfungskommission legt im Einzelfall fest, welche Studien-, Prüfungs- und /oder Praktikumsleistungen erbracht werden müssen. Die Leistungen müssen spätestens zum Abschluss des zweiten Fachsemesters nachgewiesen werden. 2
3 (3) Über die Einschlägigkeit und/oder Gleichwertigkeit des Abschlusses sowie die Gleichwertigkeit von Abschlüssen aus einem abweichenden Notensystem sowie an ausländischen Hochschulen erworbenen Abschlüsse entscheidet die Prüfungskommission unter Beachtung des Art. 63 BayHSchG (4) Im Einzelfall entscheidet die Prüfungskommission. (5) Ein Anspruch darauf, dass der Masterstudiengang bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl durchgeführt wird, besteht nicht. 4 Regelstudienzeit, Aufbau des Studiums (1) 1 Das Studium wird als Vollzeitstudium durchgeführt; die Regelstudienzeit beträgt drei Semester. ²Für das erfolgreiche Studium werden insgesamt 90 ECTS-Punkte entsprechend dem European Credit Transfer and Accumulation System vergeben. (2) Das Studium schließt mit einer Masterarbeit ab. 5 Modularisierung, Module (1) 1 Das Studium ist modular aufgebaut. ²Ein Modul ist ein Verbund aus zeitlich zusammenhängenden und in sich geschlossenen Lehr- und Lerneinheiten, die unter fach- und methodenspezifischen Aspekten zusammengestellt wurden. ³Die Module sind mit ECTS-Punkten versehen. (2) Die Pflicht- und Wahlpflichtmodule, ihre Semesterwochenstunden, die ECTS-Punkte, die Art der Lehrveranstaltung, die Prüfungen und die studienbegleitenden Leistungsnachweise sind in der Anlage zu dieser Studien- und Prüfungsordnung festgelegt. (3) Alle Module sind entweder Pflichtmodule oder Wahlpflichtmodule: 1. Pflichtmodule sind Module, die für alle Studierenden des Studiengangs verbindlich sind Wahlpflichmodule sind Module, die alternativ angeboten werden. ²Jeder/ jede Studierende muss nach Maßgabe dieser Studien- und Prüfungsordnung und des Studienplans eine bestimmt Auswahl an fachwissenschaftlichen Wahlpflichtmodulen treffen. ³Die gewählten Module werden wie Pflichtmodule behandelt. (4) 1 Es besteht kein Anspruch auf Teilnahme an den Wahlpflichtmodulen, wenn die im Modulhandbuch festgelegte Teilnehmerzahl überschritten wird; ggf. entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen. ²Ein Anspruch darauf, dass sämtliche Wahlpflichtmodule tatsächlich angeboten und durchgeführt werden, besteht nicht. 3
4 6 Studienplan, Modulhandbuch (1) 1 Die Fakultät Maschinenbau erstellt zur Sicherstellung des Lehrangebots und zur Information der Studierenden einen Studienplan mit Modulhandbuch, der vom Fakultätsrat beschlossen und hochschulöffentlich bekannt gemacht wird. ²Änderungen müssen spätestens zu Beginn der Vorlesungszeit des Semesters, für das sie erstmals zutreffen, hochschulöffentlich bekannt gegeben werden. (2) Aus dem Studienplan mit Modulhandbuch ergibt sich der Ablauf des Studiums im Einzelnen. Er enthält insbesondere Regelungen und Angaben über 1. Die Aufteilung der Semesterwochenstunden und ECTS-Punkte je Modul und Semester, 2. nähere Bestimmungen zu Prüfungen, Leistungs- und Teilnahmenachweisen. 3. Die Lehrveranstaltungsart in den einzelnen Modulen, 4. nähere Bestimmungen zu den Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung bzw. Leistungsnachweisen sowie zu den Prüfungen der einzelnen Module, 5. die Unterrichts- und Prüfungssprache. 7 Prüfungskommission 1 Es wird eine Prüfungskommission mit einem vorsitzenden Mitglied und zwei weiteren Mitgliedern sowie einem Vertreter oder einer Vertreterin gebildet, die vom Fakultätsrat bestellt werden. ²Die Prüfungskommission kann für weitere Studiengänge der Fakultät zuständig sein. 8 Masterarbeit (1) Mit der Masterarbeit sollen die Studierenden die Fähigkeit nachweisen, anspruchsvolle und komplexe Aufgabenstellungen aus dem Gebiet Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik selbständig wissenschaftlich bearbeiten sowie praxisrelevante Lösungsstrategien entwickeln zu können. (2) 1 Die Ausgabe des Themas der Masterarbeit erfolgt frühestens zu Beginn des dritten Semesters; Voraussetzung ist, dass mindestens 50 ECTS-Punkte erworben wurden. 2 Die Frist von der Themenstellung bis zur Abgabe der Masterarbeit muss dem Umfang des Themas angemessen sein. 3 Sie soll 6 Monate nicht überschreiten. (3) 1 Die Masterarbeit besteht aus einer schriftlichen Arbeit und einem Kolloquium, in dem die Eigenständigkeit der erbrachten Leistung überprüft wird. ² Eine nicht fristgerecht abgegebene Masterarbeit wird mit ungenügend bewertet. 4
5 (4) Einer der beiden Prüfer der Masterarbeit muss hauptamtlicher Professor der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Landshut sein. 9 Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen, Bildung von Endnoten (1) 1 Für die Bewertung werden nur ganze Noten vergeben. 2 Abweichend hiervon wird die Note der Masterarbeit, des Kolloquiums und der Projektarbeit um 0,3 erniedrigt oder erhöht. 3 Die Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind ausgeschlossen. 4 Auf der Grundlage der Bewertungen werden Endnoten gebildet. 5 Prüfungsleistungen, die nicht in die Endnote eingehen, werden mit dem Prädikat mit Erfolg abgelegt oder ohne Erfolg abgelegt bewertet. (2) 1 Besteht die Prüfungsleistung für ein Modul aus einer gemeinsamen schriftlichen Prüfung, so sind die Inhalte aller Lehrveranstaltungen dieses Moduls Gegenstand der Prüfung. 2 Dabei sollen die Anteile der einzelnen Lehrveranstaltungen an der Prüfung dem Anteil an Semesterwochenstunden nach der Anlage entsprechen. (3) 1 Die Prüfungsleistungen für das Modul Masterarbeit setzt sich zusammen aus der schriftlichen Masterarbeit und einem Kolloquium von 60 Minuten Dauer. 2 Im Kolloquium haben die Studierenden in einem Vortrag (30 Minuten Dauer) und einer sich anschließenden Diskussion (30 Minuten Dauer) über ihre Masterarbeit nachzuweisen, dass sie in der Lage sind, fächerübergreifend und problembezogen Fragestellungen selbstständig auf wissenschaftlicher Grundlage zu bearbeiten und in das Gesamtgebiet der Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik einzuordnen. 3 Die Einzelnoten der Masterarbeit und des Kolloquiums werden zu einer Endnote zusammengefasst, wobei die Einzelnoten der schriftlichen Masterarbeit mit 75 % und des Kolloquiums mit 25 % gewichtet, das arithmetische Mittel daraus gebildet und das Ergebnis auf eine Nachkommastelle abgerundet wird. 10 Ermittlung des Prüfungsgesamtergebnisses 1 Das Prüfungsgesamtergebnis ergibt sich aus dem auf eine Nachkommastelle abgerundeten Mittel aus den Endnoten und der Endnote der Masterarbeit. ²Zur Bildung des Mittels werden die Endnoten der Module entsprechend ihrer ECTS-Punkte gewichtet und das Ergebnis auf eine Nachkommastelle abgerundet. 11 Akademischer Abschluss Nach erfolgreichem Abschluss der Masterprüfung wird der akademische Grad 5
6 verliehen. Master of Engineering, Kurzform M.Eng., 12 Inkrafttreten Diese Studien- und Prüfungsordnung tritt am 01. Oktober 2014 in Kraft. 6