Source: http://www.jurablogs.com/2011/12/07/setzen-hyperlinks-zu-eigenmachen
Timestamp: 2016-10-25 14:16:00
Document Index: 129496088

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Setzen von Hyperlinks kein &quot;zu Eigenmachen&quot;
Blogskanzlei.bizDezember 2011Setzen von Hyperlinks kein "zu Eigenmachen"Eigener Leitsatz:Das Setzen eines Hyperlinks ist stets unproblematisch, wenn der Inhalt auf den verwiesen wird, zulässig ist. Trotz rechtswidrigen Inhalts vermag das Setzen des Hyperlinks zulässig sein, wenn ein überwiegendes Informationsinteresse besteht und der Verfasser sich den verlinkten Inhalt nicht zu Eigen gemacht hat.Landgericht BraunschweigUrteil vom 05.10.2011Az.: 9 O 1956/11In dem einstweiligen Verfügungsverfahren ... hat die 9. Zivilkammer des Landgerichts Braunschweig auf mündliche Verhandlung vom 14.09.2011 durch die Richter ... für R e c h t erkannt: I. Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wird zurückgewiesen. II. Der Verfügungskläger trägt die Kosten des Verfahrens. III. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Verfügungskläger darf die Vollstreckung gegen Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe von 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die Verfügungsbeklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet. IV. Der Streitwert wird auf 20.000,00 � festgesetzt.Tatbestand:Der Verfügungskläger (im Folgenden: Kläger) begehrt von der Verfügungsbeklagten (im Folgenden: Beklagte) die Unterlassung der Veröffentlichung eines Hyperlinks im Rahmen eines Onlineartikels über den E-Mails des Klägers auf einer lnternetdomain aufgerufen werden können. Der Kläger ist Mitglied des Vereines Burschenschaft ... Er hat über seine lnternetadresse ... nachfolgende E-Mail Korrespondenz mit drei verschiedenen Mitgliedern anderer Vereine geführt, welche ebenfalls dem Verband ... angehören.(Abdruck E-Mails)Die Beklagte, ein Nachrichtenmagazin, hat auf ihrer Internethomepage unter ... am 15.07.2011 einen Artikel mit der Überschrift "..." veröffentlicht. Im Rahmen des Satzes "Mehr als 3000 Seiten aus Sitzungsprotokollen, internen Berichten und Strategiepapieren konnte .. ...Zum vollständigen Artikel72 LeserRecht am Bild:BGH: Gestohlene E-Mails von Politiker dürfen veröffentlicht werden65 Leserkanzlei für it-recht & datenschutz:BGH: Verwertung rechtswidrig beschaffter E-Mails zum Zwecke der Presseberichterstattung42 Leserexamensrelevant:BUNTE-Artikel über Joschka Fischer war zulässig54 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Keine Geldentschädigung für Vater des Amokläufers von Winneden aufgrund der Veröffentli...51 LeserKurz Pfitzer Wolf & Partner:Pressebericht mit gestohlenen Beweisen erlaubt?49 LeserKurz Pfitzer Wolf & Partner:Kachelmann erstreitet Rekord-Schmerzensgeld!149 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:BGH: Presse als „Wachhund der Öffentlichkeit“ – Mails von geklautem Politiker-Laptop dü...304 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Fernsehmoderator wieder im Gerichtssaal – und täglich grüßt das Murmeltier10 verwandte ArtikelLG Braunschweig: Verlinkung auf rechtswidrig vorgehaltene Inhalte ist nicht rechtswidrig / Nach der BGH-Entscheidung “AnyDVD”LG Braunschweig: Keine Haftung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung für Linksetzung auf private E-MailsLG Braunschweig: Hyperlink-Setzung durch das Magazin „Spiegel“ auf Internet-Portal „indymedia“ rechtmäßigZulässige Berichterstattung anhand rechtswidrig erlangter Emails bei hohem ÖffentlichkeitswertBGH: Presse darf aus gestohlenen eMails eines Politikers zitierenBGH: Verwertung rechtswidrig beschaffter Emails zum Zwecke der Presseberichterstattung kann zulässig sein - Pressefreiheit vs Persönlichkeitsrecht und Recht auf informationelle SelbstbestimmungVerwertung rechtswidrig beschaffter E-Mails zum Zwecke der PresseberichterstattungVerwertung rechtswidrig beschaffter E-Mails zum Zwecke der PresseberichterstattungVerwertung rechtswidrig beschaffter E-Mails zum Zwecke der PresseberichterstattungOLG München: Ist eine Website verlinkt, hat sich der Linksetzer dort nachträglich auftretende Rechtsverstöße nicht ohne weiteres zurechnen
zu lassenÜber den ArtikelVeröffentlicht December 7, 2011 10:57am im Blog kanzlei.biz.KategorienMedienrechtThemenHaftung, Medienrecht, Persönlichkeitsrecht, Urteile, Presserecht, Richter, Braunschweig, Linkhaftung, Korrespondenz, Burschenschaft, Internetrecht /Online RechtTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresGeldschein-Fallvon Jura Online Geschenke für den Lehrervon Sie hören von meinem Anwalt!Ganz Gallien? Fehlschlüsse aus dem wallonischen CETA-Vetovon VerfassungsblogStaatsanwalt als Opfer einer Misshandlungvon Ulrich Dost Roxin / Rechtsanwalt Ulrich Dost-RoxinDas Horroclown-Phänomenvon Bernd von Heintschel-Heinegg / beck-blogAls nächstes lesen - bislang 83 Leser:Mitarbeiter zeigt vor dem Betriebsrat Hitlergruß