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Timestamp: 2017-11-21 00:33:56
Document Index: 264331834

Matched Legal Cases: ['Art. 92', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 108']

1B_187/2011 18.04.2011
1B_187/2011
X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Fürsprecher Friedrich Kramer,
Strafverfahren; Vorladung,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 24. März 2011 des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen.
Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland führt seit August 2007 gegen den in Pontresina wohnhaften X.________ eine Voruntersuchung wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung. Der Beschuldigte wurde bereits mehrere Male zur Einvernahme nach Bern vorgeladen; eine Einvernahme zur Sache konnte bisher aus verschiedenen Gründen nicht durchgeführt werden. Anlässlich des letzten Einvernahmetermins vom 24. Januar 2011 verweigerte X.________ die Aussage mit der Begründung, dass das Obergericht des Kantons Bern noch nicht über seine gegen die Vorladung hängige Beschwerde entschieden habe. Nach dem Einvernahmetermin zog X.________ die vorgenannte Beschwerde zurück. Nach Rücksprache mit dem Rechtsvertreter von X.________ legte der zuständige Staatsanwalt den nächsten Einvernahmetermin in Bern mit Verfügung vom 8. Februar 2011 auf den 20. April 2011 fest.
Gegen diese Vorladung erhob X.________ am 21. Februar 2011 Beschwerde. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern wies die Beschwerde mit Beschluss vom 24. März 2011 ab.
X.________ führt gegen den Beschluss der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern vom 24. März 2011 mit Eingabe vom 15. April 2011 (Postaufgabe 17. April 2011) Beschwerde in Strafsachen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Der angefochtene Beschluss schliesst das Verfahren gegen den Beschwerdeführer nicht ab. Es handelt sich somit nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenentscheid.
3.1 Gegen Vor- und Zwischenentscheide die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen (s. dazu Art. 92 BGG), ist die Beschwerde ans Bundesgericht gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder - was hier von vornherein nicht in Betracht fällt - wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b).
3.3 Im Verfahren der Beschwerde in Strafsachen setzt Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG das Vorliegen eines Nachteils rechtlicher Natur voraus, der auch durch einen günstigen Endentscheid nachträglich nicht mehr behoben werden könnte (BGE 134 IV 43 E. 2.1 S. 45). Der vom Beschwerdeführer geltend gemachte lange Reiseweg begründet keinen solchen Nachteil; ein solcher ist denn auch nicht ersichtlich. Die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG liegen offensichtlich nicht vor, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.