Source: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/226995
Timestamp: 2018-02-25 01:52:08
Document Index: 267636664

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 55', '§ 51', '§ 39', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 1', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 66', '§ 34', '§ 51', '§ 19', '§ 107', '§ 107', '§ 107', '§ 107']

Wohnhausgruppe 749, Architekten- und Ingenieurleistu...competitionline
(ID 2-226995)
Wohnhausgruppe 749, Architekten- und Ingenieurleistungen für den Neubau eines Studentenwohnheimes
Entscheidung 25.07.2016
Gebäudetyp Hochschulen, Wissenschaft und Forschung / Wohnungsbau
Art der Leistung Studien, Gutachten / Objektplanung Gebäude / Kostenmanagement / Ausschreibung, Vergabe / Bauleitung, Objektüberwachung / Objektplanung Freianlagen / Objektplanung Ingenieurbauwerke / Tragwerksplanung / Sicherheits-/ Gesundheitsschutz / Dokumentation / Schallschutz, Raumakustik / Brandschutz / Technische Ausrüstung / Vermessung / Bodenmechanik, Erd-/ Grundbau / Umweltverträglichkeitsstudie
Baukosten 5.363.000	EUR	inkl. USt.
Auslober/Bauherr GESOBAU AG, Berlin (DE)
Das Projekt Nordbahnstraße wird als Studentenwohnprojekt mit dem Ziel der Bereitstellung kostengünstigen Wohnraumes realisiert.
Die GESOBAU AG plant den Neubau eines Studentenwohnheims in Berlin-Mitte, Ortsteil Wedding auf dem Grundstück Nordbahnstraße 12-14 in 13359 Berlin, Flurstück 430.
In der Umgebung befinden sich überwiegend drei bis füngeschossige Wohnhäuser, teilweise mit ausgebautem Dachgeschoss. Der Bestand weist meist Bauten aus den 1950er und 1960er Jahren auf.
Das Baugrundstück ist eine Teilfläche des Flurstücks 430 mit einer Größe von ca. 2 489 m2.
Die Grundstücksfläche befindet sich im Geltungsbereich des Baunutzungsplans, Baustufe IV3.
Geplant sind ca. 49 Wohnungen mit einer durchschnittlichen Größe von 67 m2 für ca. 140 Studenten. Die Grundrisse sind hierbei so zu konzipieren, dass das Wohnheim ebenso als klassischer Geschosswohnungsbau funktioniert.
Die Zielkosten betragen ca. 1 625,- EUR/m2 brutto (Kostengruppe 200 – 600) bezogen auf die vermietbare Wohnfläche unter der Maßgabe einer Minimierung der Baukosten bezogen auf EUR/m2 Wohnfläche und einer Erhöhung der zu erzielenden Wohnfläche.
Es werden derzeit Baukosten (Kostengruppe 200 – 600) von ca. 5 363 000 EUR brutto bei einer geplanten Wohnfläche von 3.300 m2 angenommen.
In diesen Kosten ist der Abbruch der Bestandsgebäude enthalten.
Die Planungsdaten sind als Mindestdaten benannt und basieren auf einer noch weiter zu entwickelnden Machbarkeitsstudie.
Bei den zu erbringenden Leistungen handelt es sich um:
A: Grundleistungen
(1) Architektenleistungen- und Ingenieurleistungen für die Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, Anlage 10, LP 1-9
(2) Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlage 15, LP 1-9
— Gas-, Wasser- und Abwasser- und Feuerlöschtechnik
— Wärmeversorgungs-, Brauchwassererwärmungs- und Raumlufttechnik
— Förderanlagen
(3) Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Anlage 14, LP 1-6
(4) Architektenleistungen- und Ingenieurleistungen für Freianlagen gemäß § 39 HOAI, Anlage 11, LP 1-9.
B: Besondere Leistungen
— Fotodokumentation des Bestandes und des Neubaus
— Koordination aller Planungsbeteiligten
— Mitwirkung bei der Aufsetzung/Abstimmung von nachbarschaftlichen Zustimmungen, soweit bei diesem Projekt erforderlich
— Baugrubenplanung, einschl. der Beantragung und Berechnung von Wasserhaltungen, soweit für das Projekt erforderlich
— Erarbeitung von Energiekonzepten auf der Grundlage der zurzeit geltenden Energieeinsparverordnung; Ausweisen des Energiepasses nach EnEV, zu Beginn der Konzeptphase, Planungsphase und mit Projektabschluss, Berechnung des Wärmebedarfes nach EN 12831
— Zuarbeit zur Beantragung von Fördermöglichkeiten und Darlehen (z.B. KfW-Mitteln), die optimale Förderung ist zu ermitteln
— Ornithologische Begleitung: Begutachtung und ornithologische Stellungnahme, behördliche Beantragungen und Festlegungen von Maßnahmen
— Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen auf der Senatsplattform
— Ausschreibung der erforderlichen Wartungsverträge als Anhang an die LV's
— Vorlage des monatlichen Mittelabflusses bis zum 28. eines Monats nach Vorgabe der Auftraggebers
— Koordinierung der Installationen der Verbrauchszähler Heizung, Warm- und Kaltwasser durch ein von der GESOBAU gebundenes Unternehmen
— Kontrolle und Koordination der Mängelabarbeitung während und nach der Baumaßnahme
— Bearbeitung der Gewährleistungsmängel (LP 9) zentral über das GESOBAU-interne SAP-System, zu dem der Planer einen Zugang per Internet erhält
— Abwicklung des gesamten Projekts in einem von der GESOBAU eingerichteten virtuellen Projektraum
— Rechnungsbearbeitung mittels digitalem Rechnungsworkflow.
Von der GESOBAU wird ein Zugang zur Verfügung gestellt.
C: Beratungsleistungen
— Thermische Bauphysik gemäß § 3 HOAI, Anlage 1, Punkt 1.2, Leistungen der Phase 1-5, soweit für das Projekt erforderlich.
— Schallschutz gemäß § 3 HOAI, Anlage 1, Punkt 1.2, Leistungen der Phase 1-5, soweit für das Projekt erforderlich
— Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung, § 3 HOAI, Anlage 1, Punkt 1.3, Grundleistungen a-c, soweit für das Projekt erforderlich
— Baustoffliche Untersuchungen hinsichtlich Schadstoffen, soweit im Rahmen von Abbruchmaßnahmen für das Projekt erforderlich
— Vermessungstechnische Leistungen gemäß § 3 HOAI, Anlage 1, Punkt 1.4, Phase 1-5 einschließlich Zusammenlegung der Grundstücke, Höhenaufmaß der umgebenden Bebauung, soweit für das Projekt erforderlich
— Brandschutz, soweit für das Projekt erforderlich.
Leistungen siehe II.1.5 dieser Veröffentlichung.
Die Beauftragung erfolgt in nachfolgend genannten Abschnitten:
Abschnitt 1: Das sind die Leistungen der Bestandsaufnahme und Planung bis zur Erarbeitung einer Entwurfsplanung.
Abschnitt 2: Das sind die Leistungen zur Erarbeitung einer Genehmigungsplanung.
Abschnitt 3: Das sind die Leistungen zur Erarbeitung der Ausführungsplanung bis zur Mitwirkung bei der Vergabe.
Abschnitt 4: Das sind die Leistungen zur Objektüberwachung, Objektbetreuung / Gewährleistung und Dokumentation.
Adresse des Bauherren DE-13439 Berlin
TED Dokumenten-Nr. 104960-2016
Zu Händen von: Frau Erika Hockauf
Telefon: +49 304073-1786
E-Mail: MTNib2ZoXitlbGBoXnJjPWRicGxfXnIrYWI=
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.gesobau.de
Wohnhausgruppe 749, Architekten- und Ingenieurleistungen für den Neubau eines Studentenwohnheimes.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 13359 Berlin.
71000000, 71240000, 71241000, 71242000, 71243000, 71244000, 71245000, 71246000, 71247000, 71248000
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung umfasst zunächst nur den Abschnitt I.
Die Übertragung einzelner nachfolgender Abschnitte ist für den Auftraggeber optional.
Beginn 1.9.2016. Abschluss 31.3.2019
Mindestdeckungssummen der Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung:
— für Personenschäden: 3 000 000 EUR,
— für sonstige Schäden (inkl. Umwelthaftpflicht): 2 500 000 EUR.
Unterschreitet die vorhandene Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung die vor genannten Mindestdeckungssummen, so ist bei Vertragsabschluss eine Versicherung mit den geforderten Werten nachzuweisen.
Die wesentlichen Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, die die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten.
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Anlage 4 zum Bewerbungsbogen VOF) abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen sind grundsätzlich unzulässig und führen zum Ausschluss aller hiervon betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften, es sei denn die betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften weisen nach Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Aufforderung substantiiert und nachvollziehbar nach, dass eine Verletzung vergabe- und wettbewerbsrechtlicher Grundsätze durch die Mehrfachbewerbung insbesondere im Hinblick auf eine etwaige Teilnahme an den Vergabeverhandlungen ausgeschlossen ist. Eine Mehrfachbewerbung liegt beispielsweise vor, wenn einzelne Mitglieder von Bewerbergemeinschaften sich zusätzlich als Einzelbewerber oder an mehr als einer Bewerbergemeinschaft beteiligen. Auch eine Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers ist eine Mehrfachbewerbung.
Eine Änderung der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmefrist ist dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss nachweisen, dass durch den Austausch von Unternehmen die nachgewiesene Eignung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht nachteilig geändert wurde. Die vorgenannten Ausführungen gelten entsprechend im Hinblick auf benannte Drittunternehmen, wie Nachunternehmer, verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die sich der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages zum Nachweis seiner Eignung berufen hat.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498) müssen Bieter mit Abgabe des Angebots eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
Der Bieter (einschließlich eventueller Drittunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung durch die Vergabestelle.
Die zu Vergabeverhandlungen aufgeforderten Bieter haben sich zu verpflichten, im Fall der Auftragserteilung einen Integritätsvertrag mit der GESOBAU AG abzuschließen sowie die GESOBAU-Eigenerklärung/Verpflichtungserklärung zu unterschreiben. Auf Angebote von Bietern, die den Abschluss einer derartigen Vereinbarung und die Unterzeichnung der Eigenerklärung/Verpflichtungserklärung verweigern, kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Allgemeine Informationen:
Die in den Ziffern III.2.1 (Punkte 1. bis 6.), III.2.2 (Punkte 7. bis 9.) und III.2.3 (Punkte 10. bis 17.) aufgeführten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind zwingend gefordert. Angaben, Erklärungen und Nachweise des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gem. Ziff. III.2.3 dieser Bekanntmachung können zum Ausschluss oder zu einer Abwertung im Rahmen der Bewerberauswahl führen.
Die nachstehend unter III.2.1, III.2.2 und III.2.3 geforderten Eignungsnachweise sind auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bezieht sich der Bewerber hinsichtlich seiner Eignung auf Ressourcen eines Nachunternehmers, so sind die nachstehend unter III.2.1, III.2.2 und III.2.3 geforderten Eignungsnachweise auch vom Nachunternehmer auf einem separaten Bewerbungsbogen einzureichen. Zudem ist eine Erklärung des Nachunternehmers beizufügen, wonach dieser dem Bewerber im Auftragsfall seine Ressourcen zur Verfügung stellt (Verpflichtungserklärung gem. Anlage 3 zum Bewerbungsbogen VOF). Gleiches gilt für verbundene Unternehmen.
1. Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit der Bewerber im Handelsregister eingetragen ist; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens (z.B Architektenkammer).
2. Auskunftserklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Auskunftserklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
3. Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
4. Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt hat und erfüllt (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
5. Eigenerklärung, dass der Bewerber gem. § 66 Landesbauordnung Berlin bauvorlageberechtigt ist (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
6. Gegebenenfalls Bewerbergemeinschaftserklärung, gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.3) dieser Bekanntmachung (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 7.Nachweis einer bestehenden aktuellen Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssummen [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung].
8. Angaben zum Gesamtumsatz in den Geschäftsjahren 2012, 2013, 2014 [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung].
9. Angaben zum Umsatz in den Geschäftsjahren 2012, 2013, 2014 mit den Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind [Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung].
10. Angaben zu vergleichbaren Referenzobjekten (gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III), welche im Zeitraum 01.01.2008 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden [Abnahme durch den Auftraggeber] (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
11. Angaben zur Qualität zu vergleichbaren Referenzobjekten (gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III), welche im Zeitraum 01.01.2008 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden [Abnahme durch den Auftraggeber] (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
12. Angaben zu Referenzobjekten mit einem Auftragsvolumen in Höhe von ≥ 3 000 000 EUR brutto für die Leistungsphasen 6 – 7 (KG 300), welche für Öffentliche Auftraggeber erbracht wurden und bei welchen im Zeitraum 01.01.2009 bis zum Ende der Bewerbungsfrist die LP 7 abgeschlossen wurde.
13. Angaben zum Energiestandard zu vergleichbaren Referenzobjekten (gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III), welche im Zeitraum 01.01.2008 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden [Abnahme durch den Auftraggeber] (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
14. Angaben zur Architekturqualität zu Referenzobjekten (Architektenleistungen gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III), im Zeitraum 01.01.2005 bis zum Ende der Bewerbungsfrist (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
15. Angaben zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bewerbers hinsichtlich des ingenieurtechnischen Personals insgesamt (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
16. Angaben zum Prozentsatz der Architekten in Bezug zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft (ohne Nachunternehmer) hinsichtlich des ingenieurtechnischen Personals insgesamt (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
17. Angaben zu den vorgesehenen Projektbeteiligten des Bewerbers (ingenieurtechnisches Personal) für die zu vergebenen Leistungen (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
1.) Mindestens eine Referenz mit den Leistungsphasen 2 – 8 §§ 34, 55 HOAI 2013 und Leistungsphasen 2 – 5 § 51 HOAI 2013
zu 12. Mindestens eine Referenz für die Leistungsphasen 6 – 7 (KG 300), welche für Öffentliche Auftraggeber erbracht wurde, mit einem Auftragsvolumen in Höhe von ≥ 3.000.000 EUR brutto
Die zu 12. benannte Referenz kann zugleich für 10.1) benannt werden.
Zu 15. Mindestens zwei Personen (ingenieurtechnisches Personal).
Zu 16. Mindestens ein Architekt je Bewerber/Bewerbergemeinschaft.
Zu 17. Mindestens 2 Projektbeteiligte je Bewerber / Bewerbergemeinschaft davon
17.1 Mindestens ein Bearbeiter als Projektverantwortlicher für die Leistungsphasen 1-5.
17.2 Mindestens ein Bearbeiter als Projektverantwortlicher für die Leistungsphase 6-8.
Die Leistungsphasen 1-5 sowie 6-8 können auch von einem Projektbeteiligten erbracht werden.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekten – und Ingenieure gem. § 19 VOF.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. III.2) der Bekanntmachung; 2. Prüfung auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe; 3. Prüfung der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Sollten danach mehr als fünf Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektive Kriterien anwenden: *1) Referenzen (gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III) und deren wirtschaftliches Volumen, Energiestandard sowie Qualität in den nachfolgend genannten Zeiträumen (50 Pkt) a) Anzahl der vergleichbaren Referenzen, welche im Zeitraum 01.01.2008 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden (Abnahme durch den Auftraggeber) (10 Pkt), b) wirtschaftliches Volumen der vergleichbaren Referenzen, welche im Zeitraum 01.01.2008 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden (Abnahme durch den Auftraggeber) (16 Pkt.), c) Qualität der vergleichbaren Referenzen, welche im Zeitraum 01.01.2008 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden (Abnahme durch den Auftraggeber) (12 Pkt.), d) Energiestandard der vergleichbaren Referenzen, welche im Zeitraum 01.01.2008 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden (Abnahme durch den Auftraggeber) (6 Pkt.), e) Architekturqualität von Referenzen (Architektenleistungen gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III), im Zeitraum 01.01.2005 bis zum Ende der Bewerbungsfrist (6 Pkt.); *2) Personelle Ausstattung des Bewerbers (50 Pkt.) a) Anzahl der derzeitigen Mitarbeiter (ingenieurtechnisches Personal) insgesamt (15 Pkt.), Prozentsatz der Architekten des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft ohne Nachunternehmer in Bezug auf das ingenieurtechnische Personal insgesamt (15 Pkt.), c) Berufserfahrung in der Planung (LP 1-5) der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) im Durchschnitt (10 Pkt.), d) Berufserfahrung in der Bauleitung (LP 6-8) der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) im Durchschnitt (10 Pkt.). Die Auswahlmatrix kann über den Link zum Verfahren auf www.gesobau.de/unternehmen/ausschreibungen/aktuelle-ausschreibungen eingesehen werden.
GP/749/2016
2.5.2016 - 12:00
1. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens (einschl. Anlagen) zulässig, der beim Auftraggeber (siehe Ziffer I.1) schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden kann. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse.
2. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben in einem Umschlag mit der gut lesbaren Aufschrift „VOF Vergabeverfahren – GP/749/2016“ einzureichen.
3. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
4. Anfragen werden nur beantwortet, wenn Sie mindestens 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail eingehen. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens 7 Kalendertage nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Ergebnis veröffentlicht 09.08.2016
Zuletzt aktualisiert 15.06.2017
Wettbewerbs-ID 2-226995 Status Kostenpflichtig
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