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Timestamp: 2016-10-27 22:46:36
Document Index: 391297992

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 40', 'Art. 19', 'Art. 95', 'Art. 113', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 16', 'Art. 15', 'Art. 18', 'in fine', 'Art. 10', 'Art. 31', 'Art. 31', 'Art. 134', 'Art. 135', 'Art. 159']

J.________, 1954, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Roland Gfeller, Florastrasse 44, 8008 Z�rich,
A.- Der 1954 geborene J.________ leidet seit 1987 an R�ckenbeschwerden. Im Jahre 1996 kam es zu einer Verst�rkung der Beschwerden, welche dazu f�hrte, dass J.________ seit dem 30. September 1996 nicht mehr arbeitst�tig ist. In der Folge verlor er die Stelle als Vorarbeiter in einem Gartenbaubetrieb nach 26j�hriger T�tigkeit. Vom 17. Oktober 1996 bis zum 8. November 1996 befand sich J.________ wegen dieser Beschwerden in der Klinik f�r Rheumatologie und Rehabilitation im Spital X.________. Bei Austritt wurde eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % f�r eine Woche, anschliessend volle Arbeitsf�higkeit angenommen. Ein in der Folge durchgef�hrter Arbeitsversuch mit einer 50 %igen T�tigkeit scheiterte. Eine weitere Hospitalisation zu Abkl�rungs- und Therapiezwecken erfolgte in der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 16. April bis 7. Mai 1998. F�r die Zeit nach der Spitalentlassung wurde eine Arbeitsf�higkeit von 100 % f�r leichte und von 50 % f�r schwere T�tigkeiten attestiert.
Nachdem dieses Gesuch infolge Nichtablaufes der Wartezeit abgewiesen worden war, meldete er sich am 16. Juni 1998 erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich t�tigte Erkundigungen bei der Arbeitgeberin, zog verschiedene Arztberichte bei und gab ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, welches keine Befunde von Krankheitswert ergab. Gest�tzt auf diese Unterlagen ermittelte die IV-Stelle einen Invalidit�tsgrad von 26 % und lehnte den Anspruch auf eine Invalidenrente ab (Verf�gung vom 8. M�rz 1999).
B.- Die von J.________ hiegegen erhobene Beschwerde mit den Antr�gen, die angefochtene Verf�gung sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen, mithin eine Invalidenrente, zu erbringen, eventualiter notwendige Eingliederungsmassnahmen durchzuf�hren, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 18. Januar 2001 ab. Ebenfalls abgelehnt wurde der Antrag auf unentgeltliche Verbeist�ndung.
Das Gericht hielt daf�r, dass die IV-Stelle zu Recht auf den Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 13. Mai 1998 abgestellt habe und von der darin ausgewiesenen Arbeitsf�higkeit von 100 % f�r leichte T�tigkeiten ausgegangen sei.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde verlangt J.________ die Aufhebung der Verf�gung vom 8. M�rz 1999 und die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen, mithin eine Invalidenrente, eventualiter die Durchf�hrung notwendiger Eingliederungsmassnahmen. Sodann l�sst er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ersuchen. In der Begr�ndung wird im Wesentlichen geltend gemacht, es k�nne nicht einzig auf den Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 13. Mai 1998 abgestellt werden, weil bis zum Erlass der Verf�gung am 8. M�rz 1999 eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei, welche durch aktuellere Arztberichte best�tigt w�rde. Verwiesen wird insbesondere auf einen Bericht des Zentrums f�r Wirbels�ulenleiden vom 16. M�rz 1999 sowie den Bericht des Hausarztes Dr. med. M.________ vom 25. Oktober 1998, welche beide �rztlichen Beurteilungen durch Berichte, welche im letztinstanzlichen Verfahren eingereicht wurden, best�tigt bzw. erg�nzt werden (�rztliches Zeugnis von Dr. med.
P.________ vom 27. Februar 2001 sowie �rztliche Berichte des Hausarztes Dr. med. M.________ vom 16. Januar 2001 und vom 21. Februar 2001).
Weder die IV-Stelle noch das Bundesamt f�r Sozialversicherung reichen eine Vernehmlassung ein.
In der Verf�gung der IV-Stelle vom 8. M�rz 1999 wird der Anspruch auf eine Invalidenrente abgelehnt. Die Verf�gung erging - ausdr�cklich - im Rahmen der Behandlung des am 16. Juni 1998 gestellten Gesuchs. Darin werden folgende Versicherungsleistungen beansprucht: Berufsberatung, Umschulung auf eine neue T�tigkeit, Arbeitsvermittlung sowie besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen (Ziff. 7.8 der Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen f�r Erwachsene vom 16. Juni 1998). Die Ausrichtung einer Rente wird nicht beantragt. In der ablehnenden Verf�gung der IV-Stelle wird lediglich der Rentenanspruch abgelehnt, zu den ausdr�cklich beantragten Leistungen, insbesondere zur verlangten Umschulung, wird nicht Stellung genommen. Der Beschwerdef�hrer verlangte bereits im Vorbescheidverfahren, dann im vorinstanzlichen Verfahren und schliesslich im Verwaltungsgerichtsverfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht jeweils eventualiter die Durchf�hrung notwendiger Eingliederungsmassnahmen. Es stellt sich somit die Frage, ob die Durchf�hrung von Eingliederungsmassnahmen, insbesondere Massnahmen beruflicher Art (Umschulung), zu pr�fen ist. Sie ist zu bejahen. Angesichts der unterschiedlichen Anspruchsvoraussetzungen f�r Eingliederungsmassnahmen und Invalidenrente kann zwar nicht davon ausgegangen werden, dass mit der Ablehnung der Rente implizit auch die Ablehnung von Eingliederungsmassnahmen verf�gt worden sei; insofern ist die Frage der Eingliederungsmassnahmen nicht Anfechtungsgegenstand und somit auch nicht Streitgegenstand.
Mit Beschwerde und Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann im Sozialversicherungsprozess aber ger�gt werden, dass ein gestellter Antrag nicht behandelt wurde. Vorliegend hat der Beschwerdef�hrer diese R�ge erhoben, weshalb die Frage der Durchf�hrung von Eingliederungsmassnahmen schon unter dem Aspekt der Verletzung des rechtlichen Geh�rs zu pr�fen ist.
Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs f�hrt in der Regel zwar zur Aufhebung der angefochtenen Verf�gung. Unter gewissen Voraussetzungen, die vorliegend als gegeben erscheinen (vgl. BGE 126 I 72 Erw. 2, 126 V 132 Erw. 2b, je mit Hinweisen), kann die Verletzung des rechtlichen Geh�rs jedoch als geheilt gelten. Die Annahme einer Heilung verlangt aber selbstverst�ndlich, dass der urspr�nglich nicht oder nicht richtig gepr�fte Antrag im Beschwerdeverfahren tats�chlich beurteilt wird.
Im �brigen kann mit der Vorinstanz davon ausgegangen werden, dass die Voraussetzungen zur Ausdehnung des Anfechtungs- bzw. Streitgegenstandes infolge Sachzusammenhangs gegeben sind. Diesbez�glich ist darauf hinzuweisen, dass sich sowohl die IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung vom 17. Mai 1999 im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens als auch die Vorinstanz im Entscheid vom 18. Januar 2001 zu den Eingliederungsmassnahmen ge�ussert haben. Im vorliegenden Verfahren ist deshalb die Durchf�hrung von Eingliederungsmassnahmen zu pr�fen.
d) Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu w�rdigen sind. F�r das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweisw�rdigung (Art. 40 BZP in Verbindung mit Art. 19 VwVG; Art. 95 Abs. 2 OG in Verbindung mit Art. 113 und 132 OG). Danach haben Versicherungstr�ger und Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an f�rmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgem�ss zu w�rdigen. F�r das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabh�ngig davon, von wem sie stammen, objektiv zu pr�fen und danach zu entscheiden hat, ob die verf�gbaren Unterlagen eine zuverl�ssige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu w�rdigen und die Gr�nde anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begr�ndet sind. Ausschlaggebend f�r den Beweiswert ist somit grunds�tzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen).
Die Rechtsprechung hat es mit dem Grundsatz der freien Beweisw�rdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien f�r die Beweisw�rdigung aufzustellen. Diese Rechtsprechung wurde - soweit hier von Interesse - in BGE 125 V 352 Erw. 3b wie folgt zusammengefasst:
Gr�nde von der Einsch�tzung der medizinischen
Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verf�gung zu
die Gerichtsexpertise widerspr�chlich ist oder wenn ein
vom Gericht eingeholtes Obergutachten in �berzeugender
Beurteilung kann ferner gerechtfertigt sein, wenn gegens�tzliche
Meinungs�usserungen anderer Fachleute dem Gericht
als triftig genug erscheinen, die Schl�ssigkeit des
die �berpr�fung durch eine Oberexpertise f�r angezeigt
h�lt, sei es, dass es ohne eine solche vom Ergebnis des
-In Bezug auf Berichte von Haus�rzten darf und soll das
Haus�rzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche
Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten
ihrer Patienten aussagen (unver�ffentlichte Urteile
B. vom 11. Juni 1997, B. vom 22. Februar 1994 und P. vom 22. Oktober 1984; Pl�doyer 6/94 S. 67; Meyer-Blaser, Die
allein, dass eine �rztliche Stellungnahme von einer Partei
�rztinnen und �rzte kommt schliesslich Beweiswert
zu, sofern sie als schl�ssig erscheinen, nachvollziehbar
begr�ndet sowie in sich widerspruchsfrei sind und
keine Indizien gegen ihre Zuverl�ssigkeit bestehen. Die
Anstellungsverh�ltnis zum Versicherungstr�ger steht,
l�sst nicht schon auf mangelnde Objektivit�t und auf
Umst�nde, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit
der Beurteilung objektiv als begr�ndet erscheinen lassen.
3.- Zun�chst ist auf Grund der �rztlichen Gutachten und Berichte zu pr�fen, ob eine Invalidit�t vorliegt.
a) Zum Gesundheitszustand und zur Erwerbs- bzw. Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers �usserte sich der zuhanden des Hausarztes Dr. med. M.________ verfasste �rztliche Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 13. Mai 1998, erstellt von den Dres. med.
A.________ und B.________. In diesem Bericht wurde die Diagnose eines chronischen lumbospondylogenen Syndroms links mehr als rechts bei anlagebedingt engem Spinalkanal, Wirbels�ulen-Fehlform und -haltung und Status nach Morbus Scheuermann im thorako-lumbalen �bergang gestellt. Klinisch wurden eine stark eingeschr�nkte Beweglichkeit der LWS und ausgepr�gte Druckdolenzen gluteal beidseits und im Bereich der HWS erhoben. In einem so genannten "PACT-Selbsteinsch�tzungstest" zeigte sich, dass der Beschwerdef�hrer seine Arbeitskraft tiefer einsch�tzte, als sie seinen objektiven, ergonomisch festgestellten M�glichkeiten entsprach.
Im Rahmen dieser ergonomischen Abkl�rungen ergab sich, dass die Verrichtung von leichten Arbeiten mit wechselnder Position w�hrend einer Stunde problemlos m�glich war. Die untersuchenden �rzte kamen zum Schluss, der Beschwerdef�hrer sei aus rheumatologischer Sicht f�r leichte bis mittelschwere T�tigkeiten vollumf�nglich arbeitsf�hig.
F�r schwere Arbeiten, wie die bisherige T�tigkeit als G�rtner, wurde eine 50 %ige Arbeitsf�higkeit angenommen.
Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Wiedereingliederung wurde allerdings als gering eingesch�tzt. Auf entsprechende Anfrage der IV-Stelle best�tigten die beiden �rzte die vorstehend dargestellten Diagnosen und Befunde sowie die Angaben zur Arbeitsf�higkeit auf dem Formular "Arztbericht" bzw. in einer Erg�nzung zu demselben, datierend vom 17. Juli 1998. Zu letzterem Bericht ist zu erw�hnen, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers als "besserungsf�hig" bezeichnet wurde, medizinische Massnahmen als nicht n�tig, hingegen berufliche Massnahmen insofern als angezeigt erachtet wurden, als eine Arbeit mit weniger schwerer Hebet�tigkeit zu finden sei.
Im psychiatrischen Gutachten von Dr. med. S.________ vom 18. November 1998, welches von der IV-Stelle in Auftrag gegeben worden war, wurde das Vorliegen einer psychischen St�rung mit Krankheitswert und Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit verneint. Der Gutachter f�hrte die wesentlichen medizinischen Vorakten auf, hielt fest, dass der Beschwerdef�hrer seine R�ckenschmerzen mit Ausstrahlungen in beide Beine "ohne jegliche Tendenz zur Aggravation oder demonstrativem Verhalten" schildere und schloss mit der Aussage, die grosse Diskrepanz zwischen der Befindlichkeit des Beschwerdef�hrers und der zumutbaren Arbeitsf�higkeit lasse sich nicht mit der psychischen Situation erkl�ren.
Medizin FMH, sowie verschiedene Schreiben und Berichte dieses Hausarztes, insbesondere dessen Arztbericht an die IV-Stelle vom 30. Juni 1998. Der Bericht der Klinik Z.________ enth�lt im Wesentlichen die gleiche Diagnose wie sie ein halbes Jahr sp�ter im Bericht der Dres. med.
A.________ und B.________ gestellt wird. Allerdings nahm Dr. med. P.________ f�r eine leichte, die Wirbels�ule nicht belastende T�tigkeit nicht eine 100 %ige, sondern eine mindestens 75 %ige Arbeitsf�higkeit an. Der Hausarzt Dr.
med. M.________ best�tigte die schubweise auftretenden starken Schmerzen und verwies auf die gescheiterten Therapieversuche; bez�glich der Reintegration in den Arbeitsprozess stellte er eine schlechte Prognose, entsprechend best�tigte er jeweils in den Arbeitszeugnissen eine "dauernde" Arbeitsunf�higkeit.
In etwa im gleichen Zeitpunkt, in welchem die angefochtene Verf�gung erlassen wurde - n�mlich am 16. M�rz 1999 - erstellte das Zentrum f�r Wirbels�ulenleiden, Spital C.________ offenbar auf Verlangen des Anwaltes des Beschwerdef�hrers einen weiteren Arztbericht. Dieser wurde wiederum von Dr. med. P.________ verfasst, welcher zwischenzeitlich von der Klinik Z.________ zum Zentrum f�r Wirbels�ulenleiden gewechselt hatte. Dieser Arztbericht wurde erst im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren ins Recht gelegt, er stand also der IV-Stelle bei ihrem Entscheid nicht zur Verf�gung; allerdings hat der Beschwerdef�hrer durch seinen Vertreter im Beschwerdeverfahren weitere medizinische Abkl�rungen beantragt bzw. die Einreichung eines Arztberichtes von sich aus in Aussicht gestellt. Weil sich dieser Arztbericht auf die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verf�gung bezieht, ist er - wie auch die Vorinstanz zu Recht festh�lt - zu beachten.
Dr. med. P.________ nahm in seinem zweiten Bericht lediglich noch eine Arbeitsf�higkeit von 50 % f�r leichte T�tigkeiten an, f�r die T�tigkeit als G�rtner verneinte er jegliche Arbeitsf�higkeit. Vor Erlass der angefochtenen Verf�gung wurde auch der Bericht von Dr. med. M.________ vom 25. Oktober 1998 zuhanden des Vertrauensarztes der Berner Versicherung verfasst, welcher ebenfalls im vorinstanzlichen Verfahren eingereicht wurde und insofern von Interesse ist, als der Hausarzt die Einsch�tzung, der Beschwerdef�hrer k�nne in einer leichten Arbeit zu 100 % t�tig sein, "als schlicht unrealistisch" bezeichnete. Zudem wies Dr. med. M.________ darauf hin, dass sich die Schmerzen bei geringer Belastung verst�rkten.
Im Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht wurden - wie bereits erw�hnt - drei weitere �rztliche Berichte, zwei des Hausarztes Dr. med. M.________ und einer von Dr. med. P.________, eingereicht. Soweit in diesen Berichten eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach dem 8. M�rz 1999 festgestellt wird, sind sie f�r das vorliegende Verfahren nicht von Belang; nicht beachtlich ist demnach die zwischenzeitlich diagnostizierte depressive �berlagerung. Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach Erlass der abweisenden Verf�gung ist allenfalls im Rahmen des Erlasses einer neuen Verf�gung zu pr�fen. Soweit sich die nachgereichten Arztberichte allerdings zum Gesundheitszustand im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses �ussern bzw. bereits bei den Akten liegende Berichte erl�utern und erg�nzen, sind auch diese Berichte in die Beurteilung einzubeziehen.
b) Die vorgestellten �rztlichen Berichte und Gutachten sind nach den vorstehend (vgl. Erw. 2d) dargestellten Grunds�tzen zu w�rdigen. Die Vorinstanz stellt weitgehend auf den Bericht der Dres. med. A.________ und B.________ vom 13. Mai 1998 ab. Dieser dreiseitige Bericht ist allerdings kein Gutachten. Er setzt sich mit abweichenden Meinungen, insbesondere der Auffassung des Hausarztes, nicht auseinander. Es wird darin auch nicht auf die Berichte vom 21. November 1996 und Juli 1997 (von dem sich bei den Akten nur ein unvollst�ndiges Exemplar findet) �ber fr�here Hospitalisationen in der Klinik f�r Rheumatologie und Rehabilitation des Spitals X.________ oder den Bericht der Klinik Z.________ vom 31. Oktober 1997 eingegangen; es ist unklar, ob den beiden �rzten diese Berichte und die sonstigen medizinischen Akten �berhaupt zur Verf�gung standen. Anzumerken ist dazu, dass der erste Bericht der Dres. med. A.________ und B.________ nicht im Auftrage der IV-Stelle verfasst wurde, die Zuweisung erfolgte vielmehr durch den Hausarzt.
Beweism�ssig auf die gleiche Stufe wie der Bericht der Dres. med. A.________ und B.________ ist der Bericht der Klinik Z.________ von Dr. med. P.________ zu stellen. Auch dieser Bericht erf�llt die Anforderungen an ein Gutachten nicht, auch er ist nicht als solches konzipiert. Inhaltlich stimmen die beiden Berichte hinsichtlich der Diagnose weitgehend �berein, eine Divergenz besteht aber beim angenommen Grad der Arbeitsf�higkeit. W�hrend Dr. med. P.________ schon in Herbst 1997 eine gewisse Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit auch bei leichten T�tigkeiten annimmt, bejahen die Dres. med. A.________ und B.________ im Sommer 1998 eine vollumf�ngliche Arbeitsf�higkeit f�r leichte T�tigkeiten.
Die Divergenz kann f�r den Grad der Invalidit�t von Belang sein. Es kommt hinzu, dass Dr. med. P.________ in seinem zweiten Bericht, welcher vom 16. M�rz 1999 datiert und also in etwa im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses (8. M�rz 1999) verfasst wurde, auch f�r leichte T�tigkeiten eine 50 %ige Arbeitsunf�higkeit postulierte. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist die ver�nderte Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit durch den gleichen Arzt durch eine mittlerweile eingetretene Verschlechterung erkl�rbar. Die Berichte des Hausarztes best�rken den Eindruck, dass eine betr�chtliche Arbeitsunf�higkeit in Frage kommt. Der Hausarzt liefert auch eine Erkl�rung f�r die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers, indem er auf die Belastung durch die chronischen Schmerzen hinweist. Auch wenn die Berichte eines Hausarztes gem�ss der Rechtsprechung (vgl. Erw. 2d) mit einer gewissen Zur�ckhaltung zu w�rdigen sind, sind sie im vorliegenden Fall doch in die Beurteilung einzubeziehen, weil sie einen fundierten Eindruck vermitteln und zeigen, dass der Hausarzt nicht einfach eine Arbeitsunf�higkeit bescheinigte, sondern sich intensiv um Abkl�rung und Therapie - bis anhin leider ohne Erfolg - bem�hte. Im Bericht der Dres. med. A.________ und B.________ wird umgekehrt der vom Hausarzt angesprochenen Schmerzproblematik kaum Raum einger�umt; aus der Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer w�hrend einer Stunde anscheinend ohne Probleme leichte Arbeiten ausf�hren konnte, wird einfach abgeleitet, er k�nne vollschichtig t�tig sein; eine m�gliche Beeintr�chtigung der Leistungsf�higkeit wegen der unterschiedlichen, manchmal sehr starken Schmerzen wird gar nicht diskutiert. Weil die Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit im letztgenannten Bericht nicht �berzeugend begr�ndet ist, insbesondere die Auswirkungen der geklagten Beschwerden (Schmerzen) nicht untersucht wurden, und weil zudem bez�glich der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit ein Widerspruch zum Bericht Dr. med. P.________ besteht, ist als Zwischenergebnis festzuhalten, dass lediglich gest�tzt auf den Bericht der Dres. med. A.________ und B.________ die Annahme einer Arbeitsf�higkeit von 100 % f�r leichte T�tigkeiten nicht ang�ngig ist.
Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. S.________ ist zwar umfassend und gibt die wesentlichen medizinischen Vorakten wieder, kann aber zur Kl�rung der Frage nach dem Grad der Arbeitsunf�higkeit wenig beitragen, da dieser Arzt das Vorliegen einer psychischen Krankheit und dementsprechend eine psychisch bedingte Arbeitsunf�higkeit klar verneint und sich zur somatisch bedingten Arbeitsunf�higkeit richtigerweise nicht �ussert. Festzuhalten ist immerhin, dass jede Demonstrations- oder Aggravationstendenz entschieden verneint wird und dass gem�ss diesem Bericht die Diskrepanz zwischen der subjektiven Befindlichkeit des Patienten und der ihm zugeschriebenen Arbeitsunf�higkeit nicht mit der psychischen Situation des Versicherten erkl�rt werden kann.
Angesichts dieser sich teilweise widersprechenden und auch nicht durchwegs nachvollziehbaren Arztberichte kann der Invalidit�tsgrad mangels zuverl�ssiger Aussagen �ber den Umfang der verbleibenden Arbeitsf�higkeit nicht abschliessend bestimmt werden. Immerhin ist davon auszugehen, dass mindestens ein Invalidit�tsgrad von 26 % vorliegt, wie dies die IV-Stelle unter Annahme einer 100 %igen Arbeitsf�higkeit f�r leichte T�tigkeiten berechnet hat. Wie sich aus den nachstehenden Erw�gungen (Erw. 4) ergibt, kann vorl�ufig offen gelassen werden, ob ein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad vorliegt.
4.- a) Nach dem Grundsatz "Eingliederung vor Rente" (vgl. Erw. 2b) ist vor der Pr�fung der Rentenfrage die M�glichkeit einer Eingliederung zu pr�fen. Im Folgenden ist also zu untersuchen, ob Eingliederungsmassnahmen in Frage kommen. Im Vordergrund stehen Massnahmen beruflicher Art.
Medizinische Massnahmen stehen gem�ss den Arztberichten nicht zur Diskussion. Bei den beruflichen Massnahmen geht es in erster Linie um eine Umschulung gem�ss Art. 17 IVG, denn f�r die �brigen beruflichen Massnahmen fehlen entweder die Voraussetzungen (erstmalige berufliche Ausbildung bei Art. 16 IVG), oder sie erweisen sich angesichts der Schwere der Eingliederungsproblematik als ungen�gend (Berufsberatung, Arbeitsvermittlung; Art. 15 bzw. Art. 18 IVG). Es ist deshalb zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer Anspruch auf Umschulung hat, wie er dies im Eventualstandpunkt beantragt.
b) Die �rzte empfehlen - in diesem Punkt �bereinstimmend - die Durchf�hrung einer Umschulung; nach Auffassung aller �rzte kommt die bisherige T�tigkeit als G�rtner nicht mehr oder h�chstens - so die Dres. med. A.________ und B.________ ohne Begr�ndung - im Umfang einer Teilerwerbst�tigkeit in Frage. Angesichts der belastungsabh�ngigen, vor allem in geb�ckter Haltung auftretenden R�ckenbeschwerden ist tats�chlich davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer eine allenfalls noch vorhandene Erwerbsf�higkeit nicht mehr in seinem angestammten Beruf verwerten kann.
c) Bei einem Invalidit�tsgrad von mindestens 26 % (vgl. Erw. 3b in fine) ist die von der Rechtsprechung verlangte Erheblichkeitsschwelle f�r die Durchf�hrung einer Umschulung erreicht (AHI 2000 S. 62 Erw. 1 mit Hinweisen).
d) Die Vorinstanz lehnte Massnahmen beruflicher Art mit der kurzen Begr�ndung ab, der Beschwerdef�hrer zeige keine Motivation zur Aufnahme einer Berufst�tigkeit. Damit fehle es an der f�r berufliche Massnahmen notwendigen Voraussetzung der Eingliederungsbereitschaft. Den Akten der IV-Stelle ist zu entnehmen, dass diese berufliche Massnahmen lediglich im Rahmen des ersten, am 4. Dezember 1996 gestellten Gesuches pr�fte. Weil sich der Beschwerdef�hrer anl�sslich des Erstgespr�ches vom 3. M�rz 1997 "zur Zeit aus f�r uns unerkl�rlichen Gr�nden noch nicht motiviert" zeigte, wurde die Frage der beruflichen Massnahmen nicht weiterverfolgt. Obwohl gleichzeitig festgehalten wurde, der Beschwerdef�hrer k�nne sich vorstellen, in Zukunft wieder berufst�tig zu sein, wurden Massnahmen beruflicher Art im Rahmen des zweiten vom Beschwerdef�hrer am 16. Juni 1998 gestellten Gesuches nicht mehr neu gepr�ft; dies, obgleich das vorstehend erw�hnte Erstgespr�ch im Zeitpunkt der zweiten Ablehnung bereits zwei Jahre zur�cklag.
A.________ und B.________ sowie M.________ verwiesen. Im erstgenannten Bericht vom 13. Mai 1998 wird tats�chlich von fehlender Motivation gesprochen, allerdings bezieht sich diese auf weitere Abkl�rungsmassnahmen im Rahmen des Klinikaufenthaltes.
Im Fragebogen vom 17. Juli 1998 bejahen dieselben �rzte die Frage nach der Indikation f�r berufliche Massnahmen. Dr. med. M.________ bejaht nicht nur im Formular "Arztbericht" vom 28. Dezember 1996 die Frage, ob berufliche Massnahmen angezeigt seien, er regt solche in seinem Schreiben vom 25. Februar 2001 ausdr�cklich noch einmal an. Indem die �rzte eine Umschulung empfehlen, scheinen sie immerhin davon auszugehen, dass eine entsprechende Motivation besteht oder zumindest geschaffen werden kann. Einzur�umen ist, dass aus �rztlicher Sicht der Erfolg einer Umschulung als unsicher erscheint. Anderseits ist darauf hinzuweisen, dass sich die IV-Stelle ihre Meinung zur Frage der Umschulung zu einem Zeitpunkt gebildet hat, in welchem die vorerw�hnten medizinischen Berichte und insbesondere auch das Gutachten von Dr. med. S.________ vom 18. November 1998 noch nicht vorlagen. Die IV-Stelle f�llte ihren Entscheid also ohne Kenntnis der sich auf Grund der medizinischen Berichte ergebenden eigenartigen Diskrepanz zwischen subjektiver Befindlichkeit und objektiven Befunden, welche sich offenbar nicht psychiatrisch erkl�ren l�sst. Bei einer solchen besonderen Problematik bedarf die Frage der Umschulung einer vertieften Abkl�rung.
Nach Art. 10 Abs. 2 IVG kann die Versicherung ihre Leistungen einstellen, wenn der Anspruchsberechtigte die Eingliederung erschwert oder verunm�glicht. Bevor eine solche Einstellung der Leistung erfolgt, muss die versicherte Person auf diese Folge hingewiesen werden. Art. 31 Abs. 1 IVG sieht vor, dass eine Rente vor�bergehend oder dauernd verweigert oder entzogen werden kann, wenn sich eine versicherte Person einer angeordneten, zumutbaren Eingliederungsmassnahme, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsf�higkeit erwarten l�sst, entzieht. Bevor diese Sanktion Platz greift, muss die versicherte Person "unter Ansetzung einer angemessenen Frist und unter Androhung der S�umnisfolgen zur Mitwirkung bei der Eingliederung" aufgefordert werden. Der in Art. 31 IVG vorgesehene Sanktionsmechanismus hat in analoger Weise auch vor Erl�schen eines anderen invalidenversicherungsrechtlichen Anspruches Platz zu greifen. Bevor ein Gesuch betreffend Umschulung abgelehnt wird, ist der Gesuchssteller - vorliegend der Beschwerdef�hrer - auf konkrete, zumutbare Umschulungsm�glichkeiten hinzuweisen und es ist ihm anzudrohen, dass das Gesuch abgelehnt wird, wenn er an der Umschulung nicht in zumutbarer Weise mitwirkt. Mit einem solchen Vorgehen wird sichergestellt, dass sich ein Gesuchssteller der sozialversicherungsrechtlichen Folgen der Verletzung der Mitwirkungspflicht bewusst wird. Auf diese Weise kann die Motivation zur Teilnahme an Eingliederungsmassnahmen, insbesondere einer Umschulung, von der Verwaltung in einem gewissen Masse herbeigef�hrt bzw. gef�rdert werden; zumindest ist ein entsprechender Versuch zu unternehmen. Es geht nicht an, auf Grund einer einmaligen Meinungs�usserung eines Versicherten, er f�hle sich nicht arbeitsf�hig, die Pr�fung der Umschulung ergebnislos abzuschliessen.
Gerade im vorliegenden Fall w�re es besonders angebracht gewesen, dem Beschwerdef�hrer konkrete Umschulungsm�glichkeiten aufzuzeigen und ihn zur Mitwirkung zu motivieren.
Der Beschwerdef�hrer wird als arbeitswillig und grunds�tzlich kooperationsbereit bezeichnet; die festgestellte Diskrepanz zwischen subjektiver Einsch�tzung des Leistungsverm�gens und dem anscheinend gegebenen Leistungspotenzial bleibt auf Grund der �rztlichen Berichte ungekl�rt.
Bei dieser Ausgangslage m�sste zumindest ein ernsthafter, konkreter Versuch zu einer Umschulung unternommen werden.
Insgesamt erweist sich, dass die M�glichkeit der Umschulung zu wenig abgekl�rt ist, eine aktuelle Beurteilung - auch auf Grund der zwischenzeitlich ergangenen �rztlichen Berichte - nicht erfolgte und schliesslich der Beschwerdef�hrer nicht in gen�gender Form auf seine Mitwirkungspflicht sowie die Folgen der Verletzung derselben hingewiesen worden ist. Die Sache ist deshalb an die IV-Stelle zur�ckzuweisen, damit diese die Umschulung nach diesen Massgaben neu pr�ft und gegebenenfalls in die Wege leitet.
5.- Sollte sich die Umschulung als nicht m�glich erweisen, w�re die Rentenfrage neu zu pr�fen. Auf Grund der vorstehenden Erw�gungen (vgl. Erw. 3) m�sste in diesem Fall eine umfassende medizinische Begutachtung stattfinden und die IV-Stelle h�tte anschliessend �ber den Rentenanspruch neu zu verf�gen.
6.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens entsprechend steht dem Versicherten eine Parteientsch�digung zu (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 1 OG); damit erweist sich sein Antrag auf Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung als gegenstandslos.
des Kantons Z�rich vom 18. Januar 2001
und die Verf�gung vom 8. M�rz 1999 aufgehoben werden
und die Sache an die IV-Stelle des Kantons Z�rich zur�ckgewiesen
wird, damit diese im Sinne der Erw�gungen
eine Umschulung pr�fe und dar�ber neu verf�ge.
G�rtner und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.