Source: https://www.sam-studien-akademie.de/2018/11/26/die-groessten-chancen-und-gefahren-bei-der-einbringung-in-eine-kapitalgesellschaft/
Timestamp: 2019-10-15 19:04:32
Document Index: 134134523

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 20', '§ 20', '§ 22', '§ 22', '§ 20', '§ 24']

Die größten Chancen und Gefahren bei der Einbringung in eine Kapitalgesellschaft – SAM
Die größten Chancen und Gefahren bei der Einbringung in eine Kapitalgesellschaft
In November 2019, Seminare
Seminar für Kolleginnen und Kollegen
Die Anwendung der Regelungen des Umwandlungssteuererlasses vom 11.11.2011 und die letzten Gesetzesänderungen in 2015 (!) zeigen in der Praxis mehr und mehr die Gefahren, aber auch Beratungschancen auf.
Darüber hinaus gibt es häufig Probleme bei der praktischen Umsetzung von Umwandlungen nach dem Umwandlungssteuergesetz. Die Umsetzung von Umwandlungen und Abbildung in den Bilanzen der beteiligten Unternehmen werden anhand von vielen Beispielen anschaulich, aber auch kontrovers dargestellt. Insbesondere die Umwandlungen „Rein in die Körperschaft“ sollten mit größter Vorsicht bearbeitet werden, da hier der Fehlerteufel im Detail steckt. Droht doch bei Nichtbeachtung dieser Grundsätze die Vollaufdeckung sämtlicher stiller Reserven im übertragenden Vermögen.
Viele Berater treten in tückische und kaum erkennbare Umstrukturierungsfallen – mit teilweise ganz verheerenden steuerlichen Folgen für die Mandanten! Damit Ihnen das nicht passiert, werden im Rahmen dieser Veranstaltung die größten Fallen und Gefahrenherde aus der bisherigen praktischen Anwendung aufgezeigt und Möglichkeiten der Vermeidung im Rahmen der Beratung dargestellt. Dabei werden die Inhalte des Seminars an die jeweiligen aktuellen Entwicklungen aus der Praxis, Verwaltung und Rechtsprechung ständig angepasst.
Das Seminar eignet sich besonders für Teilnehmer, die aktuell Umstrukturierungen beraten bzw. vorbereiten. Auch Teilnehmer, die Ihre Kenntnisse im Umwandlungssteuerrecht ergänzen bzw. aktualisieren wollen, sollten diese Veranstaltung nutzen.
I. Chancen und Gefahren durch das Wertansatzwahlrecht Buchwert / Zwischenwert / Gemeiner Wert und dessen Ausübung
1. Ausübung des Wertansatzwahlrechts nur mit der „steuerlichen Schlussbilanz“
2. Definition „Gemeiner Wert“ für die übergehende Sachgesamtheit
3. Nichtanwendung der steuerlichen Bilanzansatzverbote nach § 5 EStG
4. Nichtberücksichtigung der stillen Lasten aus einer Pensionsrückstellung
5. Verteilung des „Gesamt-Gemeinen-Werts“ auf die übergehenden Wirtschaftsgüter – Chance einer schnellen „Nutzung“
6. Begrenzung des „gewählten“ Buchwerts durch spätere Betriebsprüfung
II. Einbringung von Mitunternehmeranteilen – Schicksal des Sonderbetriebsvermögens I und II
III. Risiko durch Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum
1. Rückwirkungsfiktion § 20 Abs. 5 UmwStG
2. Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum
3. Einbringungsobjekt muss mindestens einen Buchwert von Null haben
4. Aufdeckung von stillen Reserven beim Einbringenden
5. Negative Anschaffungskosten und Folgen
IV. Einbringung in eine KapG durch eine natürliche Person = Gewerbesteuerpflicht des Einbringungsgewinns I
V. Chancen des Erwerbs von sperrfristbehafteten erhaltenen Anteilen nach § 20 UmwStG
1. Wirtschaftsgut-Step Up bei aufnehmender KapG + Anschaffungskosten der Beteiligung
2. Wirkung auf das steuerliche Einlagekonto
3. Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung nach § 22 Abs. 5 UmwStG
4. Berücksichtigung im Kaufpreis für die Anteile an der KapG
5. Absicherung im Anteilsübertragungsvertrag
VI. Risiko der Nichtbeachtung der Nachweispflichten nach § 22 Abs. 3 UmwStG
VII. Ersatzrealisationstatbestände als schädliche Ereignisse für die Auslösung der rückwirkenden Besteuerung
1. Umwandlungen, Einbringungen und Formwechsel als schädliche Veräußerungen
2. Anwendung der Billigkeitsregelungen des UmwStE (Rn. 22.23.)
3. Wegzug des Einbringenden nach unentgeltlicher Übertragung der erhaltenen Anteile in ein Drittland
VIII. Gewährung von sonstigen Gegenleistungen bei Einbringungen in Kapital- und Personengesellschaften
1. Gefahren bei Einbringungen nach §§ 20 und 21 UmwStG, insbesondere Folgen der Gewährung zu hoher Gegenleistungen
2. Anwendungsregelung
3. Chancen bei Einbringungen nach § 24 UmwStG (keine Versteuerung trotz Buchung auf Fremdkapital)
IX. Verlagerung von stillen Reserven auf andere Gesellschaftsanteile
X. Weitere Fallkonstellationen werden aktuell ergänzt und in der Veranstaltung berücksichtigt.
2 Zeitstunden werden als Pflichtfortbildung für den Fachberater Unternehmensnachfolge anerkannt
Dipl.-FinW. (FH) StOAR Dirk Krohn
06. November 2019 (Mittwoch) von 09:00 – ca. 17:00 Uhr
EUR 230,00 zuzüglich 19 % Umsatzsteuer
---06. November 2019 (Mittwoch) von 09:00 – ca. 17:00 UhrMagdeburg, Vortragssaal im HAUS DER STEUERBERATER, Zum Domfelsen 4, 39104 Magdeburg