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Timestamp: 2018-06-20 08:44:21
Document Index: 209114076

Matched Legal Cases: ['§ 159', '§ 159', '§ 140', '§ 159', '§ 31', '§ 159']

Sperre wegen Ablehnung eines Jobangebots (Eigenbemügung) - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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21.02.2017, 16:01 #1
Holyshit->Emailproblem
Sperre wegen Ablehnung eines Jobangebots (Eigenbemügung)
ich habe schon ziemlich viel zu dem Thema recherchiert aber bin mir nach wie vor nicht ganz sicher, wie es nun läuft.
Ich habe mich eigeninitiativ bei einem Unternehmen beworben und kann dort auch nächste Woche anfangen. Nach einem Probetag bin ich mit einem sehr unguten Gefühl nach Hause gegangen. Ich habe mich demzufolge dazu entschlossen das Angebot abzulehnen. Die Arbeit wäre aber grundsätzlich zumutbar.
Jetzt hat der Arbeitgeber dies auch der AfA gemeldet und meine Beraterin möchte nun wissen aus welchem Grund etc. Ich habe am Freitag auch einen Termin bei ihr und bin mir unsicher, wie ich mich verhalten soll.
Zum einen die Frage: Darf ich das Angebot ablehnen, da Eigenbemühung? Oder droht mir eine 3-wöchige Sperrzeit, da es der AfA gemeldet wurde?
Zum anderen: Spielt meine Argumentation gegenüber meiner Betreuerin überhaupt eine Rolle? Kann ich ihr ehrlich sagen, dass ich ein ungutes Gefühl hatte? Oder muss ich mich im Falle einer Anhörung o.ä. bedeckt halten?
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21.02.2017, 16:24 #2
AW: Sperre wegen Ablehnung eines Jobangebots (Eigenbemügung)
Holyshit, Du beziehst ALG I, richtig? Dann mache Dir mal keine Sorgen.
Sperrzeiten bei Arbeitsablehnung dürfen nur dann durch die Agentur für Arbeit verhängt werden, wenn die angebotene Stelle in Form eines Vermittlungsvorschlags mit Rechtsfolgenbelehrung angeboten worden ist, siehe § 159 Abs. 1 Nr. 2 SGB III in Verbindung mit § 159 Abs. 4 SGB III.
Es könnte allerdings sein, falls Du die Probearbeit ohne Zustimmung/Kenntnis der Agentur für Arbeit durchgeführt hast, dass die Agentur von Dir für den Probearbeitstag das ALG I zurückfordert, weil Du an diesem Tag nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestanden hast.
21.02.2017, 17:05 #3
Was war denn der eigentliche Grund der Ablehnung? Je nachdem was es ist könnte man Empfehlungen aussprechen. "Sich bedeckt" zu halten -dafür ist es schon zu spät, denn man ist jetzt in der Defensive und da muss was kommen deinerseits. Ansonsten wird nach Aktenlage entschieden und das ist das schilmmste für dich, denn Arbeit ablehnen ....da ist die Rschtslage eindeutig.
21.02.2017, 17:08 #4
Ansonsten wird nach Aktenlage entschieden und das ist das schilmmste für dich, denn Arbeit ablehnen ....da ist die Rschtslage eindeutig.
Wie ist denn die Rechtslage?
21.02.2017, 17:32 #5
Hallo Holyshit,
Da setze ich mal an und es wäre nicht ganz unwichtig wie es zu diesem "Probetag" gekommen ist, in der Regel muss das von der AfA genehmigt werden und wird dann als "Maßnahme zur Eingliederung bei einem AG" getarnt, ansonsten wäre es nämlich "Schwarzarbeit" ...
Deutet zumindest darauf hin, dass es hier eine solche "Maßnahme" gegeben hat, denn sonst ist kein AG berechtigt "die AfA zu informieren", wenn du dich dort (ohne VV mit RFB) beworben hast.
Nun könnte es auf der Maßnahme-Zuweisung / Vereinbarung (wie auch immer man dir das schriftlich gegeben haben sollte von der AfA) natürlich entsprechende RFB geben, dass du eine Übernahme in ein Arbeitsverhältnis nicht mehr so einfach ablehnen darfst, wenn die Tätigkeit an sich nach § 140 SGB III zumutbar wäre.
Dieser Weg würde auch erklären warum der AG eine Rückmeldung an die AfA gibt, ob er dich einstellen würde oder nicht.
Ohne Erklärung dazu von dir dürfte es schwierig sein deine Frage zu beantworten, denn ab diesem Moment (die AfA "genehmigt" dir offiziell diesen Probetag) ändert sich die Rechtslage und deine Möglichkeiten selbst zu entscheiden weil es ja kein VV gewesen ist ... es war aber nun eine Maßnahme aus der sich nun ein Arbeitsvertrag ergeben könnte.
Ich denke nicht, dass deine persönlichen "Gefühle" dabei besondere Beachtung finden werden, wenn ansonsten Zumutbarkeit gegeben ist, es hat ja seinen Grund warum immer wieder vor (unbezahlter) "Probe-Arbeit" gewarnt wird.
Deine Gefühle kann ich sehr gut nachvollziehen aber ich bin ja keine AfA-SB die dich erfolgreich in Arbeit bringen soll ...
Man hat sich (gerne) bereit erklärt dich mit dieser "Maßnahme" zu unterstützen (dann entfällt natürlich eine Rückforderung von ALGI für diesen Tag) aber man erwartet da sicher mehr als nur "ungute Gefühle" wenn der AG nun bereit ist dich einzustellen.
Für mich wäre so ein AG schon keine Option, wenn ich erst mal ohne Bezahlung "probearbeiten" soll, dafür gibt es die gesetzliche Probezeit (bis zu 6 Monaten) und wenn es nicht passt zwischen AG und neuem Mitarbeiter kann man sich ja auch so recht schnell wieder voneinander trennen.
Auch bezahlte Probearbeit hättest du der AfA melden müssen (und das dabei erzielte Einkommen), aber ich denke mal darauf hätte der AG dann direkt verzichtet und so wäre deine Eigenbemühung auch geblieben was sie war, ein (leider) gescheiterter Versuch selber wieder einen Arbeitsplatz zu finden.
Du solltest dir also zunächst mal anhören was deine SB dir zu sagen hat und was du für diesen Probetag vielleicht unterschrieben hast, kannst du nur selber wissen.
21.02.2017, 17:50 #6
Okay ich schreib es noch einmal etwas genauer :)
Zum Bewerbungsgespräch fragte ich nach, ob es die Möglichkeit gibt mal einen Tag probeweise mit einer schon routinierten Kollegin "mitzulaufen".
Es war in diesem Sinne kein Tag Probearbeiten. Ich wurde an dem Tag sowieso sehr enttäuscht, da es sich lediglich um ein Gespräch mit einem Kollegen handelte, der mir nur näher meinen Aufgabenbereich erläuterte. Nach dem Gespräch war ich dann sehr ernüchtert.
Es spricht nichts gravierendes gegen den Job. Es sind mehre Kleinigkeiten:
- Ich habe mich auf eine andere Stelle beworben als die wo ich nun tätig sein soll
- Die Arbeitszeiten sind sehr unflexibel
- Es ist jetzt schon absehbar, dass ich Mehrarbeit leisten muss (aufgrund extremen Personalmangels)
- Und zu guter letzt: Mein Gefühl sagt mir einfach: Lass es bleiben. Aber darauf wird ja heutzutage eh kein Deut mehr gegeben. Es ist einfach keine Arbeit, die mir Freude bereitet.
Natürlich hätte ich mich aus der Arbeit heraus weiter bewerben können und dann kündigen können. Das wäre wohl aber für das Unternehmen noch mieser gewesen.
Die AfA weiß aus dem Grund Bescheid, da das Unternehmen sehr eng mit ihr zusammen arbeitet. Das ist der einzige Grund. Ich bin blauäugig einfach davon ausgegangen, dass bei einer Eigenbemühung ja nichts passieren kann. Aber es gibt dazu eben unterschiedliche Meinungen. (siehe auch: https://www3.arbeitsagentur.de/web/c...beit/index.htm)
Das war mir bis eben nicht bewusst. Es ist jedoch das erste Mal bei mir und da nehm ich die 3 Wochen gern in Kauf anstatt dass ich ne ganze Weile unglücklich jeden Tag dort hin watschel.
Wie kann ich das am besten meinem Arbeitsvermittler erklären?
21.02.2017, 18:10 #7
Vielleicht könnte man was über die Arbeitsklima-Schiene machen, sprich der Wille war ja deinerseits da (Probetag) aber von den Kollegen wurdest du sehr unkollegial behandelt und bist erschrekt. Das andere wäre das "mitlaufen" falls es sich um Entfernungen handelt -dass du da mit Kondition, Gesundheit usw argumentierst.
21.02.2017, 18:39 #8
Holyshit, zu Deinem Link:
https://www3.arbeitsagentur.de/web/c...beit/index.htm
1. Dir ist von der AfA diese Stelle nicht angeboten worden, Du hast also keinen Vermittlungsvorschlag für diese Stelle von der AfA erhalten.
2. Im Link wird nicht der Begriff "Rechtsfolgenbelehrung" genannt. Die dortige Information ist unvollständig und deswegen irreführend. Wie ich bereits schrieb: Nur wenn Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung ohne wichtigen Grund abgelehnt wurde bzw. das Zustandekommen des darauf beruhenden Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitslosen/Arbeitssuchenden vereitelt worden ist, tritt eine Sperrzeit ein.
21.02.2017, 19:05 #9
--> ich persönlich, finde es schon perfide vom Arbeitgeber deine Entscheidung dem AfA zu melden.
Ich denke, dass dich dein Gefühl nicht getäuscht hat bei diesem Unternehmen. Ich arbeite seit 3 Jahren in einer sozialpflichtigen Teilzeitarbeit. Und es ist die Hölle!
--> kann dir leider keinen Tip geben, wie man das dem AA erklären kann.
Vielleicht solltest du das nächste Mal die Dinge mehr laufen lassen und keinen Schnuppertag vorschlagen...
22.02.2017, 00:44 #10
Nein das trifft aber definitiv nicht zu und da bin ich auch ehrlich. Der Mitarbeiter hat sich Zeit für mich genommen und war höflich. Diese Option fällt weg.
Irgendwie kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, dass ich keine Sperrzeit bekomme auch wenn ich mich initiativ beworben habe und demzufolge die Rechtsfolgenbelehrung fehlt. Ich habe ja ein Angebot ausgeschlagen.
Aber umso besser (sollte es wirklich so sein), dann muss ich mir auch keinen Kopf machen, was ich meiner Vermittlerin sagen soll.
22.02.2017, 08:22 #11
Eins verstehe ich aber nicht -wieso meldet sich der Arbeitgeber beim AA? Ich meine, der kann doch nicht wissen ob du überhaupt beim AA gemeldet bist, wo du gemeldet bist usw. Eine formlose Email oder gar Schreiben dass ein Herr bzw. eine Frau xyz bei ihnen in der Firma was abgelehnt hat -erscheint mir skurril.
Dann deine Absage -wie hast du das gemacht, per Email, angerufen oder wie? Was hast du als Grund angegeben?
22.02.2017, 09:48 #12
Wie bereits oben erwähnt hat das Unternehmen regen Kontakt zur AfA. Die haben mit Sicherheit dort angerufen.
Im Vorstellungsgespräch habe ich natürlich erwähnt dass ich im Moment arbeitslos bin. Das ist ja dort bekannt.
Das Unternehmen sucht halt händeringend Personal aufgrund der momentanen Situation. Wahrscheinlich waren Sie sehr enttäuscht, dass ich das Angebot abgelehnt habe.
Ich habe eine E-Mail geschrieben und dort meine Beweggründe geschildert. Natürlich war ich da nicht ehrlich (wer ist das schon?). Man sieht sich immer 2x im Leben.
22.02.2017, 10:11 #13
Tja, das ist es ja...Dir muss man wirklich jedes Wort aus der Nase ziehen...
Wenn du schon was geschrieben hast, dann kann sich deine Argumentation beim AA NUR darauf beziehen! Und wenn du uns nicht sagst was du geschrieben hast -kann dir wahrscheinlich keiner was entlastendes empfehlen. Einzig auf das geschriebene mußt du deine Verteidigung aufbauen, sonst bist du unglaubwürdig und damit in der Schusslinie.
P.S. Es gab mal vor 1-2 Monaten ein ähnliches Thema aber im Bereich ALG 2 und da war der User in der gleichen Situation wie du -war zum Vorstellungsgespräch, aus Angst vor Sanktionen Job zugesagt und dann von zuhause per Mail Abgesagt. Der AG war natürlich wütend und auch auf meinen Ratschlag hin hat sich der User nochmal telefonisch bei der Personalchefin gemeldet, sich entschuldigt für die Erstzusage da unter Druck stand und ihr dann ehrlich gesagt dass man sich diese Arbeit nicht vorstellen kann. Die Chefin war darauf einsichtig und danach war Ruhe im Karton. Ist zwar keine Garantie -aber du hast jetzt nichts zu verlieren und könntest die Firma telefonisch (!) anrufen (ohne Beweise zu hinterlassen) und denen ganz ehrlich sagen in was für eine verlegene Situation sie dich gebracht haben und ob das jetzt beiden Seiten was hilft? Du sagst denen, dass sie dir großen Schaden einrichten wo du doch selbst motiviert genug warst um nach einen Tag Probearbeit zu fragen und nun sowas. Sag denen dass das nicht fair ist und du dich nur noch vorgeführt fühlst..
22.02.2017, 10:19 #14
dellir/Holyshit, lasst mich noch einmal auf Folgendes hinweisen, falls Ihr nicht den von mir verlinkten § 159 SGB III nicht gelesen habt:
Es liegt hier
1. kein Vermittlungsvorschlag vor, und
2. auch kein Vermittlungsvorschlag mit einer Rechtsfolgenbelehrung.
Ergo darf keine Sperrzeit verhängt werden.
dellir, hör bitte auf Holyshit weiter zu verunsichern.
22.02.2017, 10:40 #15
Und wieso wird er vom AG angepisst, wieso kriegt er kurzfristig einen Termin? Meinst du nicht auch, dass WENN ALLES so belanglos wäre jemand sich die Mühe machen würde diese zu verfolgen oder glaubst du im Ernst die machen das alles nur aus Spaß?
P.S. Da kannst du noch so mit §§ um sich werfen -JEDER muss ALLES tun um aus der Arbeitslosigkeit zu kommen und das wird kein Gericht anders sehen. Also hör du bitte auf sich auf so ein trügerisches Denken zu verlassen und die Beine hoch zu stellen..
22.02.2017, 10:42 #16
Okay dann ganz konkret :)
Ich habe sehr höflich den Job abgelehnt mit der Begründung, dass ich mich für ein anderes Unternehmen entschieden habe, dass im Moment besser zu meinen beruflichen Vorstellungen passt.
Darauf kann ich keine Argumentation bei der AfA aufbauen. Ich habe aktuell zwar mehrere Bewerbungen offen aber keine weitere Zusage. Das war schlicht gelogen.
Ich rufe dort auch nicht an um das zu erläutern. Das würde zu nichts führen. Die Meldung ist ja eh raus und meiner Sachbearbeiterin bekannt. Ich werde am Freitag einfach ehrlich sein, dass ich mir das in dem Unternehmen nicht vorstellen kann und ich mich auf eine andere Stelle beworben habe.
Danke erstmal für eure Rückmeldungen :)
Ich sag nochmal Bescheid was meine Vermittlerin am Freitag meint. Sie ist sicher not amused :D
Der Termin ist ein regulärer Termin. Also da geht es nur darum, dass meine Vermittlerin sehen will, wo ich mich beworben habe. Der wurde nicht deswegen anberaumt.
Geändert von TazD (22.02.2017 um 15:50 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt. Bitte den "Ändern"-Button nutzen. Der steht dir eine Stunde lang zur Verfügung. ;-)
22.02.2017, 11:03 #17
dellir, wir sind hier nicht im Rechtskreis des SGB II, in dem aufgrund des Sanktionsparagrafen § 31 SGB II Jobcenter meinen Sanktionen verhängen zu dürfen, wenn ein ALG-II-Bezieher ein selbst gesuchtes Stellenangebot, auf das er sich beworben hat, abgelehnt hat.
Sondern wir sind hier im Rechtskreis des SGB III. Der § 159 SGB III sagt eindeutig, wann genau ein sperrzeitverknüpftes versicherungswidriges Verhalten vorliegt, und im Umkehrschluss, wann nicht.
22.02.2017, 11:07 #18
Nun gut das könnte man jetzt so drehen, dass du behauptest dass du nochmal beim anderen Unternehmen nachgefragt hättest (die zentrale Nummer natürlich)und sie dir dort gesagt hätte dass deine Unterlagen noch gesichtigt werden und du darauf dir Hoffnungen gemacht hast. Sonst hätten sie dir ja gleich absagen können. Ist zwar nicht die beste Ausrede -aber immerhin eine.
P.S. Du schreibst aber weiter oben dass:
Jetzt hat der Arbeitgeber dies auch der AfA gemeldet und meine Beraterin möchte nun wissen aus welchem Grund etc.
..und daraus schließe ich also einen Bezug zum Gespräch am Freitag. Also " NUR" um die Floskel dass sie mit dir über "ihre berufliche Situation" reden will ist es ja nicht...
22.02.2017, 11:18 #19
Naja ich gehe einfach davon aus, dass meine Beraterin am Freitag natürlich wissen möchte wieso ich das Jobangebot abgelehnt habe.
Es ist ja ein reguläres Gespräch bzgl. meiner beruflichen Situation. Und da wird definitiv die Nachfrage kommen, wenn die AfA die Meldung von dem Unternehmen hat. Das habe ich damit lediglich gemeint.
Okay ja ich könnte sagen, dass ich eine andere Stelle in Aussicht habe, aber dann gibt es bestimmt auch wieder Nachfragen, wo etc. Das dann auch wieder ne heikle Angelegenheit, wenn sie dann dort telefonisch nachfragt.
Am liebsten wäre ich ehrlich und sag ihr so wie es eben war. Auch wenn ich dann mit ihr am Ende auf Kriegsfuß stehe. Und laut Schlaraffenland muss ich im Grunde ja nichts befürchten.
22.02.2017, 11:44 #20
P.S. Da kannst du noch so mit §§ um sich werfen -JEDER muss ALLES tun um aus der Arbeitslosigkeit zu kommen und das wird kein Gericht anders sehen.
Und jedes Gericht hat sich an die Gesetze zu halten. Und genau in so einen Fall wirft man halt mit Gesetze um sich um sich zu verteidigen. Dafür wurden irgendwann mal Gesetze erlassen. <in diesen Fall hat schlaraffenland die besagten Gesetze schon aufgeführt. Da wird auch kein Richter sagen "Ach, sch.. auf das SGB, geh gefälligst arbeiten." Wäre ja auch noch schöner, wenn es so einfach wäre wie im zitierten geschrieben.
22.02.2017, 12:46 #21
Mal eine andere Frage - wie sieht es denn mit Datenschutz aus?
Durfte das Unternehmen die AfA überhaupt informieren?
Darf die AfA die informatiopn dann weiterverwenden?
Musst Du also überhaupt ein "Aussage" dazu machen?
Könntest Du Dir nicht über das Datenschutzthema dieses aktuelle und leidige Thema vom Hals schaffen und in Zukunft passt Du besser auf Dich auf?
22.02.2017, 13:35 #22
Ich vermute ja mal ganz stark, dass das Unternehmen der AfA gemeldet hat, dass ich nächste Woche bei ihnen anfange. Ich kenne mich mit den rechtlichen Grundlagen nicht gut aus und weiß nicht ob das zulässig ist. Also ob ein Unternehmen dies melden darf, eigentlich bin ich ja selbst dazu verpflichtet.
Ich habe wie gesagt keinen Arbeitsvertrag o.ä. unterschrieben aber auch mündlich keine Bedenkzeit eingefordert. Abgesprochen war es, dass ich den Arbeitsvertrag an meinem ersten Arbeitstag unterzeichne (27.02.). Die Bedingungen waren soweit ausgehandelt (Lohn, Urlaub, Arbeitszeiten etc).
Ich habe eben noch einmal recherchiert und festgestellt, dass ein solcher Vertrag auch mündlich zustande kommen kann. Bei dem Gespräch waren aber keine Zeugen anwesend. Ich bin in der Hinsicht wirklich sehr unbedarft, entschuldigt bitte -,-
22.02.2017, 13:55 #23
Das Unternehmen ist nicht zufällig eine Zaf?
Weil enger Kontakt zum Amt ist doch oft bei Zaf´s so.
22.02.2017, 14:01 #24
Nein keine Zaf. Sie sind aber u.a. im Bereich der Arbeitsvermittlung tätig.
22.02.2017, 14:20 #25
Falsche Rücksicht, vergiss nicht ein Ag geht über Leichen wenn er damit mehr Profit erwirtschaften kann.
Kannst du nicht dem Ag aus irgendwelchen Gründen sagen das die Stelle um die es zuerst ging nur in frage kommt und nicht Stelle 2?
Einladung zum Vorstellungsgespräch, droht eine Sperre bei Ablehnung eines Angebots? xolo Zeitarbeit und -Firmen 6 30.08.2016 14:01
Sperre wegen Ablehnung eines Vermittlungsvorschlags mit Rechtsfolgenbelehrung? emma04 ALG 1 - Sanktion, Kürzung, Sperrzeit 15 30.03.2014 19:30
ALG I-Sperre aufgrund Ablehnung eines Vermittlungsvorschlags? Maria2011 ALG I 8 25.03.2011 22:40
Ablehnen eines Jobangebots Wildkatze ALG I 7 29.09.2009 15:07
Ablehnung eines Jobs - wie lange Sperre bzw. Kürzung? Pebbles ALG I 18 29.09.2009 07:49