Source: http://elibrary.verlagoesterreich.at/main/e-journals/zir-zeitschrift-fur-informationsrecht/2014/heft-3/zir-2014-3.html
Timestamp: 2017-04-29 05:35:55
Document Index: 187344989

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 4', '§ 7', '§ 11', 'EuG', 'EuG', 'Art 3', 'Art 2', 'Art 20', 'Art 4', 'Art 5', 'Art 56', 'Art 101', 'Art 102', '§ 20', '§ 25', '§ 25', 'Art 10', '§ 21', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 3', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 17', '§ 22', '§ 25', '§ 25', '§ 41', '§ 48', '§ 50', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 115', '§ 120', '§ 17', '§ 59', '§ 76', '§ 7', 'BGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'OGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'Art 3', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art 5', 'Art 8', 'Art 8', 'Art 8', 'Art 3', 'Art 8', 'Art 7', 'Art 8', 'Art 52', 'Art 13', '§ 107', '§ 863', '§ 5', '§ 9', '§ 5', '§ 5', '§ 2', '§ 2', 'Art 5', 'Art 6', 'Art 7', '§ 2', 'Art 5', '§ 5', 'Art 10', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 31', '§ 6', '§ 18', '§ 1330', '§ 31', '§ 18', '§ 9', '§ 13', '§ 13', 'Art 1', 'Art 40', '§ 823', '§ 1004', '§ 32', '§ 253', 'Art 1', 'Art 40', '§ 823', '§ 1004', '§ 32', '§ 253']

ZIR 2014/3 - Heft 3 - 2014 - ZIIR - Zeitschrift für Informationsrecht - e-Journals
/ ZIR 2014/3
Volltext Cover Download EditorialZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 173–173
„Rampenlicht-Entscheidungen“ des EuGH haben so manches verdeckt
ZIR 2014, 173 Der EuGH hat in jüngster Zeit einige Aufsehen erregende Entscheidungen... Der EuGH hat in jüngster Zeit einige Aufsehen erregende Entscheidungen gefällt, die ganz konkrete und zentrale Auswirkungen für die Rechtsordnungen der EU-Mitgliedstaaten haben: Beginnend mit der Entscheidung „UPC“ und Qualifikation eines Internetzugangsdiensteanbieters als urheberrechtlicher Vermittler Ende März, der Unwirksamerklärung der RL zur Vorratsdatenspeicherung insb wegen Verletzung der EU-Grundrechts-Charta sowie der Entscheidung zur Leerkassettenvergütungspflicht bei erlaubten, privaten Downloads aus legalen Quellen Anfang April und zuletzt die Verpflichtung für Google, bestimmte Informationen nicht mehr zu indexieren bzw den Index zu löschen, um die Auffindbarkeit der Information zu erschweren.
Mit diesen „Rampenlicht-Entscheidungen“ blieb aber mancher-/vielerorts unbemerkt, dass am 13.06.2014 im Bereich der Webshops vieles neu wurde: Mit dem VRUG und FAGG – ein Beauty-Contest lässt sich mit diesen Gesetzesabkürzungen freilich nicht gewinnen (darum solls aber auch nicht gehen) – beginnt ein neues Zeitalter für Webshops mit dem neuen Fern- und Auswärts-Geschäfte-Gesetz (= FAGG). Das Verbraucherrechte-Richtlinien-Umsetzungs-Gesetz (= VRUG) hat nämlich, mit kleiner Verspätung, die Verbraucherrechte-RL umgesetzt und neben kleineren Änderungen im ABGB und im Verbraucherbehörden-Kooperationsgesetz, zentrale Bestimmungen des KSchG aufgehoben und neu eingeführt bzw das FAGG neu etabliert.
Das FAGG bildet dabei den Kern der Umsetzung der VR-RL und regelt einerseits „Auswärtsgeschäfte-Verträge“ und andererseits „Fernabsatzverträge“, wobei für Webshops die Infopflichten nach § 4 und deren Zugänglichmachung nach §§ 7–10 sowie das Rücktrittsrecht nach §§ 11–18 im Zentrum stehen.
Volltext	KurznachrichtenZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 175–176
Aktuelle Ereignisse und Entwicklungen zum Informationsrecht ZIR 2014, 175 Die erste Live-Registrierung einer Städte-Domain (hier: .berlin) begann am... Die erste Live-Registrierung einer Städte-Domain (hier: .berlin) begann am 18.03.2014 und brachte mehr als 20.000 Registrierungen innerhalb weniger Minuten. Die geoTLDs dürften also die positiven Erwartungen jedenfalls erfüllen.
Das Österreichische Patentamt akzeptiert die Begriffe aus der harmonisierten Klassifikationsdatenbank, abrufbar unter www.tmdn.org. Damit leistet das ÖPA einen weiteren Beitrag zur europaweiten Harmonisierung im Markenbereich. Die Datenbank, die vom HABM und einigen nationalen Markenämter erstellt wurde, enthält mehr als 60.000 Waren- und Dienstleistungsbegriffen, abrufbar in 27 Sprachen, und erleichtert damit Auffinden und Einordnen von Waren- und Dienstleistungsbegriffen in das Nizzaer Klassifikationsabkommen. Die Datenbank ist als Baumstruktur organisiert, die die jeweiligen Begriffe in den einzelnen Klassen in immer allgemeiner formulierten Oberbegriffen zusammenfasst/zuordnet, sodass die oberste Ebene („class scope“) die Gesamtheit der darunterliegenden Einzelbegriffe abdeckt und unter Beachtung der EuGH-Entscheidung in IP-Translator (C-307/10) klassifiziert.
Das „Recht auf Vergessenwerden“ (siehe dazu aber EuGH in der E Google, ZIR-Slg und in der Rubrik „Datenschutzrecht“) wurde im Unterschied zum Kommissionsvorschlag ebensowenig in den gegenständlichen Vorschlag aufgenommen, wie die Pflicht zur Sicherstellung der Datenportabilität. Der nunmehrige Vorschlag sieht ein Konzernprivileg dahingehend vor, dass innerhalb eines Konzerns, in der EU, personenbezogene Daten zu internen administrativen Zwecken übermittelt werden dürfen, sofern nur ein angemessenes Datenschutzniveau sowie interne Datenschutzbestimmungen oder Codes of Conduct sichergestellt sind.
Volltext	AufsätzeZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 177–193
Feiel, Wolfgang | Truppe, Michael Der Beitrag der Rechtsordnung zur Netzneutralität
Inhalteanbieter, Internet, IPTV, Kommunikationsdienst, Kommunikationsnetz, Mediendienst, „Must Carry“-Verpflichtung, quality of service, Netzneutralität, Technologieneutralität, Zugangsanbieter, Art 3, 5 GenehmigungsRL 2002/20/EG idF RL 2009/140/EG, Art 2, 8, 9, 14, 15, 17 RahmenRL 2002/21/EG idF RL 2009/140/EG, Art 20, 21, 22, 31, 38 UniversaldienstRL 2002/22/EG idF RL 2009/136/EG, Art 4 WettbewerbsRL 2002/77/EG, Art 5, 6, 8, 9, 12 ZugangsRL 2002/19/EG idF RL 2009/140/EG, ZIR 2014, 177, Art 56 AEUV, Art 101 AEUV, Art 102 AEUV, § 20 AMD-G, § 25 AMD-G, § 25a AMD-G, Art I B-VG Rundfunk, Art 10 EMRK, § 21 KEM-V 2009, § 1 RGG, § 2 RGG, § 1 TKG 2003, § 3 TKG 2003, § 16 TKG 2003, § 16a TKG 2003, § 16b TKG 2003, § 17 TKG 2003, § 22 TKG 2003, § 25 TKG 2003, § 25b TKG 2003, § 41 TKG 2003, § 48 TKG 2003, § 50 TKG 2003, § 54 TKG 2003, § 55 TKG 2003, § 56 TKG 2003, § 115 TKG 2003, § 120 TKG 2003, § 17 UrhG, § 59a UrhG Die Debatte um das richtige Ausmaß an Netzneutralität wird auch in... Die Debatte um das richtige Ausmaß an Netzneutralität wird auch in Österreich lebhaft geführt. Die folgenden Ausführungen sollen Gedanken dafür liefern, welchen Beitrag die Rechtsordnung für ein „offenes Internet“ leistet.
Volltext	AufsätzeZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 194–198
Forgó, Nikolaus Onlinewechsel des Stromanbieters (leicht(er) gemacht)
Vollmacht, elektronische Willenserklärung, Identifizierung, Authentifizierung, Übermittlung personenbezogener Daten, Formerfordernisse, ZIR 2014, 194, § 76 ElWOG, § 7 Abs 2 DSG 2000 Nach der Liberalisierung des Strommarktes ist es volkswirtschaftlich wie auch... Nach der Liberalisierung des Strommarktes ist es volkswirtschaftlich wie auch aus Sicht der Kunden sinnvoll, den Wechsel des Stromanbieters einfach, insbesondere auch online vornehmen zu können. Jedoch muss auch mit ausreichend hoher Sicherheit garantiert werden können, dass der Wechsel nur durch den Berechtigten und nicht durch Dritte angestoßen wird, sodass Grundanforderungen hinsichtlich der Identifizierung und Authentifizierung erfüllt sein müssen.
Dieser Beitrag widmet sich den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen dieses Themas aus Anlass des soeben vorgestellten Begutachtungsentwurfs der Verordnung der E-Control über den Wechsel, die Anmeldung, die Abmeldung und den Widerspruch (Wechselverordnung 2014)
Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 199–199
LG Düsseldorf, Urteil 08.08.2014, 14c O 92/13 – Impressumspflicht und Aufsichtsbehörde
14c O 92/13, Impressumspflicht und Aufsichtsbehörde, ZIR 2014, 199, ZIR-Slg 2014/53 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 199–199
BGH, Beschluss 17.10.2013, I ZB 11/13 – ® als zur Täuschung geeignetes Symbol
I ZB 11/13, ® als zur Täuschung geeignetes Symbol, ZIR 2014, 199, ZIR-Slg 2014/54 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 199–199
BPatG, Beschluss 22.10.2013, 30 W (pat) 21/12 – beschreibendes Kennzeichen
30 W (pat) 21/12, beschreibendes Kennzeichen, ZIR 2014, 199, ZIR-Slg 2014/55 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 199–199
OLG München, Urteil 07.11.2014, 29 U 1883/13 – „Tradition seit 1843“
29 U 1883/13, „Tradition seit 1843“, ZIR 2014, 199, ZIR-Slg 2014/56 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 199–199
OGH 29.11.2013, 8 Ob 115/13i – Verdeckte Tonüberwachung als Eheverfehlung
8 Ob 115/13i, Verdeckte Tonüberwachung als Eheverfehlung, ZIR 2014, 199, ZIR-Slg 2014/57 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 199–199
OLG Hamm, Urteil 19.11.2013, 4 U 65/13 – „button-in“-Lösung
4 U 65/13, „buttonin“-Lösung, ZIR 2014, 199, ZIR-Slg 2014/58 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 199–200
LG Köln, Urteil 04.12.2013, 28 O 347/13 – Produktfotonutzung auf Amazon
28 O 347/13, Produktfotonutzung auf Amazon, ZIR 2014, 199, ZIR-Slg 2014/59 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 200–200
OGH, Beschluss 17.12.2013, 4 Ob 211/13b – Impressumspflichtverletzung
4 Ob 211/13b, Impressumspflichtverletzung, ZIR 2014, 200, ZIR-Slg 2014/60 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 200–200
OGH, Urteil 17.12.2013, 4 Ob 184/13g – Filmwerke und cessio legis
4 Ob 184/13g, Filmwerke und cessio legis, ZIR 2014, 200, ZIR-Slg 2014/61 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 200–200
OGH, Beschluss 17.12.2014, 4 Ob 176/13f – Nutzung bekannter Denkmäler zur Werbezwecken
4 Ob 176/13f, Nutzung bekannter Denkmäler zur Werbezwecken, ZIR 2014, 200, ZIR-Slg 2014/62 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 200–200
BGH, Urteil 08.01.2014, VIII ZR 63/13 – Angebotsrücknahme bei Internetauktion
VIII ZR 63/13, Angebotsrücknahme bei Internetauktion, ZIR 2014, 200, ZIR-Slg 2014/63 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 200–200
Audencia Provincial de Madrid, Urteil 14.01.2014, 505/2012 – Hoster und Kenntnis von offensichtlicher Rechtswidrigkeit
505/2012, Hoster und Kenntnis von offensichtlicher Rechtswidrigkeit, ZIR 2014, 200, ZIR-Slg 2014/64 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 201–201
OLG Wien, Beschluss 15.01.2014, 17 Bs 378/13g – Löschen von Facebook-Postings
17 Bs 378/13g, Löschen von Facebook-Postings, ZIR 2014, 201, ZIR-Slg 2014/65 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 201–201
OLG Hamm, Urteil 16.01.2014, I-4 U 102/103 – „Notebook – B-Ware“ muss nicht „Gebrauchtware“ sein
I-4 U 102/103, „Notebook – B-Ware“ muss nicht „Gebrauchtware“ sein, ZIR 2014, 201, ZIR-Slg 2014/66 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 201–201
EuGH, Urteil 23.01.2014, C-355/12 – keine technischen Schutzmaßnahmen gegen freie Werknutzung
C-355/12, keine technischen Schutzmaßnahmen gegen freie Werknutzung, ZIR 2014, 201, ZIR-Slg 2014/67 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 201–201
LG Köln, Beschluss 24.01.2014, 209 O 188/13 – Streaming ? Vervielfältigung
209 O 188/13, Streaming ? Vervielfältigung, ZIR 2014, 201, ZIR-Slg 2014/68 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 201–201
OLG Hamm, Urteil, 13.02.2014, I-22 U 98/13 – Lizenzhöhe für Fotos
I-22 U 98/13, Lizenzhöhe für Fotos, ZIR 2014, 201, ZIR-Slg 2014/69 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 201–201
EuGH, 13.02.2014, Rs C-466/12 – Hyperlinks
Rs C-466/12, Hyperlinks, ZIR 2014, 201, ZIR-Slg 2014/70 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 201–201
OGH, Urteil 17.02.2014, 4 Ob 124/13h – höchstpersönlicher Lebensbereich
4 Ob 124/13h, höchstpersönlicher Lebensbereich, ZIR 2014, 201, ZIR-Slg 2014/71 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 201–202
LG München, Urteil 25.02.2014, 1 HKO 1401/13 – „Musiksperrtafel“ auf YouTube
1 HKO 1401/13, „Musiksperrtafel“ auf YouTube, ZIR 2014, 201, ZIR-Slg 2014/72 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 202–202
VfGH, Erk. 06.03.2014, B 1035/2013 – kein Facebook-Verbot für den ORF
B 1035/2013, kein Facebook-Verbot für den ORF, ZIR 2014, 202, ZIR-Slg 2014/73 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 202–202
HG Wien, Urteil 27.03.2014, 11 Cg 17/14h – „unlimitiertes Surfen“
11 Cg 17/14h, „unlimitiertes Surfen“, ZIR 2014, 202, ZIR-Slg 2014/74 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 202–202
EuGH, Urteil 27.03.2014, C-314/12 – Anbieter eines Internetzugangsdienstes ist Vermittler iSd UrhG
C-314/12, Anbieter eines Internetzugangsdienstes ist Vermittler iSd UrhG, ZIR 2014, 202, ZIR-Slg 2014/75 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 202–202
EuGH, Urteil 08.04.2014, C-293/12, C-594/2012 – RL über die Vorratsspeicherung von Daten widerspricht EU-Grundrechtscharta
C-293/12, C-594/2012, RL über die Vorratsspeicherung von Daten widerspricht EU-Grundrechtscharta, ZIR 2014, 202, ZIR-Slg 2014/76 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 202–202
OLG Köln, Urteil 08.04.2014, 15 U 199/11 – Auto-complete-Funktion bei Google
15 U 199/11, Auto-complete-Funktion bei Google, ZIR 2014, 202, ZIR-Slg 2014/77 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 203–203
EuGH, Urteil 10.04.2013, C-435/12 – digitale Privatkopie und rechtmäßige Quelle (Download)
C-435/12, digitale Privatkopie und rechtmäßige Quelle (Download), ZIR 2014, 203, ZIR-Slg 2014/78 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 203–203
BGH, Urteil 17.04.2014, II ZR 182/13 – kostenloser Telefonbucheintrag
II ZR 182/13, kostenloser Telefonbucheintrag, ZIR 2014, 203, ZIR-Slg 2014/79 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 203–203
BGH, Urteil 30.04.2014, I ZR 224/12 – Screen-Scraping
I ZR 224/12, Screen-Scraping, ZIR 2014, 203, ZIR-Slg 2014/80 Volltext	JudikaturspiegelZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 203–203
EuGH, Urteil 13.05.2014, C-131/12 – Recht auf Löschung von Daten aus der Ergebnisliste von Google
C-131/12, Recht auf Löschung von Daten aus der Ergebnisliste von Google, ZIR 2014, 203, ZIR-Slg 2014/81 Volltext	JudikaturZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 204–218
Vorabentscheidung zum Recht auf Vergessenwerden gegenüber Google Spain SL und Google Inc.
Richtlinien 95/46/EG, Grundrecht zum Schutz personenbezogener Daten, räumlicher Anwendungsbereich, sachlicher Anwendungsbereich, Recht auf Löschung, Recht auf Widerspruch, Recht auf Vergessenwerden, Suchmaschine, Suchmaschinenbetreiber, C-131/12, Art 3, 4, 6, 7, 12 lit b, 14 lit a, 28 RL 95/46/EG., ZIR 2014, 204 Art. 2 Buchst. b und d der... Art. 2 Buchst. b und d der Richtlinie 95/46/EG ist dahin auszulegen, dass die Tätigkeit einer Suchmaschine, die darin besteht, von Dritten ins Internet gestellte oder dort veröffentlichte Informationen zu finden, automatisch zu indexieren, vorübergehend zu speichern und schließlich den Internetnutzern in einer bestimmten Rangfolge zur Verfügung zu stellen, sofern die Informationen personenbezogene Daten enthalten, als „Verarbeitung personenbezogener Daten“ im Sinne von Art. 2 Buchst. b der Richtlinie 95/46/EG einzustufen ist und dass der Betreiber dieser Suchmaschinen als für diese Verarbeitung „Verantwortlicher“ im Sinne von Art. 2 Buchst. d der Richtlinie 95/46/EG anzusehen ist.
Art. 4 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 95/46/EG ist dahin auszulegen, dass im Sinne dieser Bestimmung eine Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Tätigkeiten einer Niederlassung ausgeführt wird, die der für die Verarbeitung Verantwortliche im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats besitzt, wenn der Suchmaschinenbetreiber in einem Mitgliedstaat für die Förderung des Verkaufs der Werbeflächen der Suchmaschine und diesen Verkauf selbst eine Zweigniederlassung oder Tochtergesellschaft gründet, deren Tätigkeit auf die Einwohner dieses Staates ausgerichtet ist.
Art. 12 Buchst. b und Art. 14 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 95/46/EG sind dahin auszulegen, dass der Suchmaschinenbetreiber zur Wahrung der in diesen Bestimmungen vorgesehenen Rechte, sofern deren Voraussetzungen erfüllt sind, dazu verpflichtet ist, von der Ergebnisliste, die im Anschluss an eine anhand des Namens einer Person durchgeführte Suche angezeigt wird, Links zu von Dritten veröffentlichten Internetseiten mit Informationen zu dieser Person zu entfernen, auch wenn der Name oder die Informationen auf diesen Internetseiten nicht vorher oder gleichzeitig gelöscht werden und gegebenenfalls auch dann, wenn ihre Veröffentlichung auf den Internetseiten als solche rechtmäßig ist.
Art. 12 Buchst. b und Art. 14 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 95/46/EG sind dahin auszulegen, dass u. a. zu prüfen ist, ob die betroffene Person ein Recht darauf hat, dass die Information über sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr durch eine Ergebnisliste, die im Anschluss an eine anhand ihres Namens durchgeführte Suche angezeigt wird, mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird, wobei die Feststellung eines solchen Rechts nicht voraussetzt, dass der betroffenen Person durch die Einbeziehung der betreffenden Information in die Ergebnisliste ein Schaden entsteht. Diese Rechte überwiegen grundsätzlich nicht nur gegenüber dem wirtschaftlichen Interesse des Suchmaschinenbetreibers, sondern auch gegenüber dem Interesse der breiten Öffentlichkeit am Zugang zu der Information bei einer anhand des Namens der betroffenen Person durchgeführten Suche.
Volltext	JudikaturZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 219–226
Stadler, Arthur | Strass, Stephan Zur urheberrechtlichen Verantwortung von Vermittlern
Urheberrechtsverletzung, Veröffentlichung von Filmen auf Websites ohne Zustimmung der Inhaber, Rechtsdurchsetzung gegenüber Vermittlern, Zugriffsverbot auf Website, Grundrechtsabwägung, C-314/12, „UPC Telekabel Wien GmbH/Constantin Film Verleih GmbH, Wega Filmproduktionsgesellschaft mbH“, Art 5 Abs 1 und 2 Buchstabe b und Art 8 Abs 3 Richtlinie 2001/29/EG zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft., ZIR 2014, 219 Art 8 Abs 3 der Richtlinie... Art 8 Abs 3 der Richtlinie 2001/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft ist dahin auszulegen, dass eine Person, die ohne Zustimmung des Rechtsinhabers Schutzgegenstände im Sinne von Art 3 Abs 2 dieser Richtlinie auf einer Website öffentlich zugänglich macht, die Dienste des als Vermittler im Sinne von Art 8 Abs 3 der Richtlinie anzusehenden Anbieters von Internetzugangsdiensten der auf diese Schutzgegenstände zugreifenden Personen nutzt.
Volltext	JudikaturZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 227–228
Eingabe einer E-Mail-Adresse in ein öffentliches Online-Mitgliederverzeichnis stellt keine (konkludente) Zustimmung zum Empfang von elektronischer Post zu Werbezwecken dar
Direktwerbung, Spamming-Verbot, elektronische Post zu Werbezwecken, Grundrechtsschutz, 2011/03/0198, Art 7 Grundrechte Charta, Art 8 Grundrechte Charta, Art 52 Grundrechte Charta, Art 13 Richtlinie 2002/58/EG über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation), ZIR 2014, 227, § 107 Abs 2 TKG, § 863 ABGB, § 5 VStG, § 9 WKWO Die Eingabe einer E-Mail-Adresse in ein öffentliches... Die Eingabe einer E-Mail-Adresse in ein öffentliches Online-Mitgliederverzeichnis ist nicht als (konkludente) Zustimmung zum Empfang von elektronischer Post zu Werbezwecken zu verstehen, zumal daraus ein konkreter Rechtsfolgewille zum Erhalt elektronischer Post zu Werbezwecken (für ein bestimmtes Produkt, aber auch für eine bestimmte Idee einschließlich bestimmter politischer Anliegen samt der Weitergabe von Argumenten dafür) nicht ableitbar ist.
Volltext	JudikaturZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 229–232
Burgstaller, Peter § 5 ECG-Impressumspflichtverletzung
Impressum, Informationspflichten, 4 Ob 211/13b, Impressumspflicht, ZIR 2014, 229, § 5 ECG, § 2 Abs 5 UWG, § 2 Abs 4 UWG, Art 5 UGP-RL, Art 6 UGP-RL, Art 7 UGP-RL Der Umstand, dass die Beklagte an verschiedenen Stellen ihres... Der Umstand, dass die Beklagte an verschiedenen Stellen ihres Internetauftritts Abkürzungen ihres Firmenwortlauts verwendet, Firmenbestandteile in Fettdruck hervorhebt oder allgemein gebräuchliche Abkürzungen (Ges. für Gesellschaft) verwendet, gefährdet in keiner Weise die vom Gesetz angestrebte vollständige Information des Nutzers über Identität und Erreichbarkeit seines potentiellen Vertragspartners.
Es schadet nicht, dass die erforderlichen Daten (Name oder Firmenwortlaut einerseits und Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht andererseits) nicht im eigens hervorgehobenen Feld „Impressum“ zusammengefasst sind, wenn sie sonst im Rahmen des Internetauftritts ständig, leicht und unmittelbar zugänglich sind.
Dass die Verletzung der Informationspflichten des ECG (und auch des MedienG) geeignet sein kann, eine unsachliche Kaufentscheidung herbeizuführen, und so dem Rechtsverletzer einen sachlich nicht gerechtfertigten Vorsprung vor gesetzestreuen Mitbewerbern zu verschaffen, ist anerkannt.
Gemäß § 2 Abs 5 UWG (Art 5 RL-UGB) gelten die in § 5 ECG enthaltenen Informationspflichten jedenfalls als wesentlich. Das Rekursgericht hat daher zu Recht die gesonderte Prüfung der Irreführungseignung (Wesentlichkeit) unterlassen.
Volltext	JudikaturZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 233–237
Huber, Raphael | Strießnig, Susanne | Strobl, Walter Der Facebook Auftritt des ORF – 2.0
Meinungsäußerungsfreiheit, Rundfunkfreiheit, soziale Netzwerke, Foren, Chats, Facebook, Verbot der Bereitstellung eines eigenen Netzwerkes, Verlinkung zu und Beteiligung an sozialen Netzwerken zulässig, B 1035/2013, Kein Forenverbot für den ORF auf Facebook, ZIR 2014, 233, Art 10 EMRK, § 4f Abs 2 Z 23 ORF-G, § 4f Abs 2 Z 25 ORF-G Bei der Auslegung des § 4f... Bei der Auslegung des § 4f Abs 2 Z 23 ORF-G ist der systematische Zusammenhang mit § 4f Abs 2 Z 25 ORF-G zu berücksichtigen. § 4f Abs 2 Z 25 ORF-G – gleichsam als lex specialis zu § 4f Abs 2 Z 23 – lässt die Beteiligung des ORF an sozialen Netzwerken zu, sei es durch Bereitstellung einer Unternehmensseite (durch den ORF oder durch die Ausübung von Administratorrechten auf von Dritten erstellten Seiten), sei es durch die Präsenz einzelner Beiträge auf privaten Facebook-Profilen, sei es auf einer sogenannten generierten Facebook-Seite.
Ein gesetzlicher Zwang zur Deaktivierung der Beitrags- und Kommentarfunktion auf Facebook-Seiten wäre ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Meinungsäußerungs- und Rundfunkfreiheit, weil die Nutzung des sozialen Netzwerkes im Ergebnis ihres Zweckes, der wechselseitigen Kommunikation zwischen Rundfunkveranstalter und Hörerinnen und Hörern bzw. Seherinnen und Sehern, beraubt werden würde.
Leitsätze von Walter Strobl
Volltext	JudikaturZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 238–241
Rami, Michael Kein Redaktionsgeheimnis für Postings in unmoderierten Foren
Online-Diskussionforum, Postings, Auskunftsbegehren, Redaktionsgeheimnis, 6 Ob 133/13x, E-Mail-Adresse des Posters, ZIR 2014, 238, § 31 MedienG, § 6 Abs 2 MedienG, § 18 Abs 4 ECG, § 1330 ABGB Der Schutz des... Der Schutz des Redaktionsgeheimnisses setzt zumindest irgendeine Tätigkeit/Kontrolle/Kenntnisnahme eines Medienmitarbeiters voraus. Postings, die völlig ohne journalistische Kontrolle und Bearbeitung und allein aus dem eigenen Antrieb des Nutzers veröffentlicht werden, mangelt es am notwendigen Zusammenhang mit der journalistischen Tätigkeit der in § 31 Abs 1 MedienG genannten Personen.
Allein die durch das Zurverfügungstellen des Online-Forums erklärte Absicht, alles zu veröffentlichen, was die Nutzer posten, reicht nicht aus, um den notwendigen Mindestzusammenhang zur Tätigkeit der Presse herzustellen.
Eine Berufung auf das Redaktionsgeheimnis ist dann unzulässig, wenn ein Posting in keinerlei Zusammenhang mit einer journalistischen Tätigkeit steht. Ob dies auch für moderierte Diskussionsforen gilt, bleibt offen.
Bei einem Auskunftsbegehren nach § 18 Abs 4 ECG muss das überwiegende rechtliche Interesse an der Feststellung der Identität eines Nutzers glaubhaft gemacht werden.
Volltext	JudikaturZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 241–243
Höhne, Thomas Gegendarstellung: In der Kürze die Würze? Nicht immer!
Gegendarstellung, Knappheitsgebot, 15 Os 171/13f, 15 Os 172/13b, ZIR 2014, 241, § 9 MedienG, § 13 MedienG Ob eine Gegendarstellung... Ob eine Gegendarstellung (auch) dem Knappheitsgebot entspricht, ist eine Rechtsfrage.
Einer plakativ und überspitzt formulierten Ankündigung des Inhalts eines folgenden Artikels kommt eigener publizistischer Wert zu. Setzt der Medieninhaber dieses Mittel gezielt ein, um auch das Interesse des nur flüchtigen Lesers zu erwecken, so ist es dem Gegendarstellungswerber mit Blick auf den diesen Bestimmungen zugrundeliegenden Gedanken der publizistischen Wiedergutmachung (§ 13 Abs 3 erster Satz MedienG) durchaus gestattet, unbeschadet der damit verbundenen Wiederholung des wesentlichen Inhalts der Primärmitteilung diese Textpassagen ebenfalls in seine Gegendarstellung aufzunehmen, um seinerseits den Leser auf den folgenden aufmerksam zu machen.
Das Knappheitsgebot ist nicht kleinlich auszulegen. Insbesondere ist dem Darstellungswerber nicht abzuverlangen, die kürzest mögliche Form zu wählen; erst unnötige Ausdehnungen und Wiederholungen im Sinn einer exzessiven und schikanösen Ausübung des Gegendarstellungsrechts verletzen das Knappheitsgebot.
Wird das betreffende Medium als Beilage zu einem anderen Medium vertrieben, indem es in dieses eingelegt wird, so ist dem Gegendarstellungswerber – unbeschadet des Knappheitsgebots – zuzubilligen, im Text der Gegendarstellung nicht nur die Nummer des betreffenden Mediums einschließlich des Erscheinungsdatums anzuführen, sondern auch jene des „Trägermediums“. Auch insofern vollzieht der Gegendarstellungswerber nämlich bloß den Modus des Medieninhabers nach.
Volltext	JudikaturZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 244–244
Haftung einer Suchmaschine für Autocomplete-Vorschläge erst nach Kenntnis
VI ZR 269/12, ZIR 2014, 244 Nimmt ein Betroffener den... Nimmt ein Betroffener den Betreiber einer Internet-Suchmaschine mit Suchwortergänzungsfunktion auf Unterlassung der Ergänzung persönlichkeitsrechtsverletzender Begriffe bei Eingabe des Namens des Betroffenen in Anspruch, setzt die Haftung des Betreibers die Verletzung zumutbarer Prüfpflichten voraus.
Volltext	JudikaturZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 244–254
Haftung der Suchmaschine, Snippets, Suchvorschläge, Ergänzungssuchbegriffe, Predictions, Suggestions, Persönlichkeitsrecht, Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbetrieb, 15 U 199/11, ZIR 2014, 244, Art 1 Abs 1 GG, Art 40 Abs 1 EGBGB, § 823 BGB, § 1004 BGB, § 32 dZPO, § 253 Abs 2 dZPO Die Suchmaschine trifft nur... Die Suchmaschine trifft nur dann eine Haftung für die Anzeige rechtsverletzender Suchvorschläge ihrer Autocomplete-Funktion, wenn ihr die Verletzung einer reaktiven Prüfungspflicht vorzuwerfen ist, was wiederum voraussetzt, dass sie Kenntnis von der Rechtsverletzung erlangt hat.
Das Erfordernis der Prüfung einer zur Kenntnis gebrachten Rechtsverletzung ist kein Selbstzweck, sondern soll der Unterbindung weiterer Verstöße dienen, was aber eine Reaktion in angemessener Zeit voraussetzt.
Suchbegriffen wohnt ein eigenständiger, einen inhaltlichen Bezug zwischen einer mit dem Suchwort genannten Person und dem Ergänzungsvorschlag herstellender Aussagegehalt inne.
Die Aussage, dass eine Person Mitglied von Scientology sei (oder dieser religiösen Gruppierung zumindest nahe stehe), verletzt diese in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht, welches den Anspruch auf soziale Anerkennung umfasst.
Die Position des Admin-C und die daraus erwachsenen Befugnisse erstrecken sich allein auf dessen Verhältnis gegenüber dem Website-Inhaber in die Domain betreffenden Angelegenheiten. Der administrative Ansprechpartner nimmt nur im internen Verhältnis zwischen Vergabestelle und Domaininhaber die Stellung eines Bevollmächtigten ein. Mit einer für den Domaininhaber auch gegenüber außenstehenden Dritten wirkenden Vollmacht ist sie nicht verbunden.
Haftung der Suchmaschine, Snippets, Suchvorschläge, Ergänzungssuchbegriffe, Predictions, Suggestions, Persönlichkeitsrecht, Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbetrieb, VI ZR 269/12, 15 U 199/11, ZIR 2014, 244, Art 1 Abs 1 GG, Art 40 Abs 1 EGBGB, § 823 BGB, § 1004 BGB, § 32 dZPO, § 253 Abs 2 dZPO Nimmt ein Betroffener den... Nimmt ein Betroffener den Betreiber einer Internet-Suchmaschine mit Suchwortergänzungsfunktion auf Unterlassung der Ergänzung persönlichkeitsrechtsverletzender Begriffe bei Eingabe des Namens des Betroffenen in Anspruch, setzt die Haftung des Betreibers die Verletzung zumutbarer Prüfpflichten voraus.
Die Suchmaschine trifft nur dann eine Haftung für die Anzeige rechtsverletzender Suchvorschläge ihrer Autocomplete-Funktion, wenn ihr die Verletzung einer reaktiven Prüfungspflicht vorzuwerfen ist, was wiederum voraussetzt, dass sie Kenntnis von der Rechtsverletzung erlangt hat.
Volltext	PersonenverzeichnisZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 256–256
ZIR 2014, 256 Univ.-Prof. Mag. Dr. Eveline Artmann, FH-Prof. Dr. Peter Burgstaller, LL.M.... Univ.-Prof. Mag. Dr. Eveline Artmann, FH-Prof. Dr. Peter Burgstaller, LL.M. (London), Dr. Thomas Höhne, Mag. Dr. Gregor König, LL.M. MA, Univ.-Prof. Dr. Andreas Wiebe, LL.M. (Virginia), Hon.-Prof. Dr. Clemens Thiele, LL.M. Tax
ZIR 2014, 256 Dr. Clemens Appl, LL.M., Univ.-Prof. Dr. Walter Berka, Univ.-Prof. Dr.... Dr. Clemens Appl, LL.M., Univ.-Prof. Dr. Walter Berka, Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Dr. Roman Heidinger, M.A.
Volltext	PersonenverzeichnisZIR 2014/3, Jahrgang 2014, Heft 3, S. 257–257
ZIR 2014, 257 Mag. Dr. Wolfgang Feiel, Walter Strobl, Dr. Arthur Stadler, Mag. Susanne... Mag. Dr. Wolfgang Feiel, Walter Strobl, Dr. Arthur Stadler, Mag. Susanne Strießnig, Mag. Michael Truppe, Stephan Strass, Mag. Raphael Huber