Source: http://dedocz.com/doc/702071/dab-regional-2015-januar---bayerische-architektenkammer
Timestamp: 2017-01-24 09:21:22
Document Index: 122312287

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 16']

DAB Regional 2015 Januar - Bayerische Architektenkammer
Broschüre "BAU 2015"Reisenpdf1 653 Кб
DAB_Regional_2015_März - Bayerische Architektenkammer pdf1 254 Кб
Wie baut man eine neue Stadtteil-Mitte? - IBA HamburgKunst und Fotospdf11 303 Кб
Was bringt das neue Versorgungsstrukturgesetz den Ärzten?Seele and Geistpdf8 208 Кб
Gröhe startet durch: Finanzierungsreform 2015 Gröhe startet durchKunst und Fotospdf1 850 Кб
wie fabelhaft - BräustüberlSeele and Geistpdf6 189 Кб
DAB Regional 2015 Januar - Bayerische ArchitektenkammerEinbettenкод для вставки на сайт или в блогШирина: (aвто)
Seitenthema | Bayern
DABregional 01 &middot; 15
2. Januar 2015, 47. Jahrgang
Offizielles Organ der Bayerischen Architektenkammer | K&ouml;rperschaft des &ouml;ffentlichen Rechts
8. Vertreterversammlung der XI. Wahlperiode
3 Honig, Haushalt, Honorare
4 Festsetzung des Mitgliedsbeitrags
f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2015
4 2. &Auml;nderung der Gesch&auml;ftsordnung der Vertreterversammlung der Bayerischen Architekenkammer
5 Die Bayerische Architektenkammer auf der BAU 2015
6 Summary „Architektouren 2014“
8 Langsam pressiert‘s! – Anmeldeschluss
zu den Architektouren 2015: 31. Januar!
6 Abendstunden zum Kennenlernen
7 Die architektonische Gewissensfrage
8 Bedingungen erschwert, Nachfrage ungebrochen
9 Neues von WECOBIS
10 Durchstarten – Die Bayerische Architektenkammer
unterst&uuml;tzt beim Wunsch nach Ver&auml;nderung
12 Architektur und Nachhaltigkeit
13 Arbeitgeberseitiger Schutz von Gesch&auml;ftsund Betriebsgeheimnissen
13 „Lernhauskonzepte“ und deren Auswirkung
auf die Grundrisstypologie von Schulen
14 Die Bayerische Kompensationsverordnung
15 Handbuch Bauzeit
15 Privates Baurecht
15HOAI
16 VOB-Kommentar Teil B
16 Handbuch des Vergaberechts
Aus den Verb&auml;nden und Netzwerkgruppierungen
17 Alte und Neue Architektur im Blauen Land
17 BAU 2015: Holz bewegt die Zukunft des Bauens
19 BIN ICH SCH&Ouml;N?
18 Lesung – Niklas Maak: Wohnkomplex.
Warum wir andere H&auml;user brauchen
19 Seit 10 Jahren f&uuml;r den guten Zweck
20 Fortbildungsveranstaltungen der ByAK
22 Beratungstermine der Beratungsstelle
22 Veranstaltungskalender der Treffpunkte Architektur
Zum n&auml;chstm&ouml;glichen Zeitpunkt sucht die Bayerische Architektenkammer
f&uuml;r den Gesch&auml;ftsbereich Architektur und Technik – zun&auml;chst befristet f&uuml;r
•eine/n Diplom-Ingenieur/in der Fachrichtung Architektur als Referent/
in „Technik“ in Vollzeit
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Weitere Informationen unter: www.bit.ly/1tddV1a
14 Jetzt anmelden: GAM open 2015
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Waisenhausstra&szlig;e 4, 80637 M&uuml;nchen
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Bayerische Architektenkammer, Kd&Ouml;R
Dr. Eric-Oliver Mader, Dipl.-Ing. Katharina Matzig,
Sabine Picklapp M. A., Alexandra Seem&uuml;ller
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Verantwortlich nach Art. 8 des Bayerischen
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Sabine Fischer, M&uuml;nchen
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DABregional wird allen Mitgliedern der Bayerischen Architektenkammer zugestellt. Der Bezug ist durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten.
DABregional | 01/15
8. Vertreterversammlung der XI. Wahlperiode | Bayern
Honig, Haushalt, Honorare
Die Vertreterversammlung kam
am 21. November zu ihrer
Herbstsitzung 2014 zusammen
Foto: Picklapp, ByAK
ans D&ouml;rr, 1. Vizepr&auml;sident der Bayerischen Architektenkammer, sah sich in
der 8. Sitzung der amtierenden Vertreterversammlung in einer ganz neuen Rolle: In
Vertretung von Pr&auml;sident Lutz Heese, der im
Rahmen einer Delegationsreise nach China
unter der Leitung von Ministerpr&auml;sident Horst
Seehofer die Interessen der bayerischen Architektenschaft vertrat, leitete er die Versammlung.
Bevor sich die Vertreter intensiv den aktuellen berufspolitischen Themen widmeten, erhielten sie ein kleines Glas Honig vom Dach
des Hauses der Architektur – s&uuml;&szlig;es Ergebnis
einer Kooperation der Bayerischen Architektenkammer mit der Initiative „M&uuml;nchen summt“,
die drei Bienenst&ouml;cke auf dem Dach des Hauses der Architektur platziert und durch einen
Imker professionell betreut hat. Die intensive
Lindenbl&uuml;te am Nymphenburger Kanal im Sommer sorgte f&uuml;r einen (aroma-)reichen Ertrag.
In der Diskussion standen zun&auml;chst Fragen der
Vergabe &ouml;ffentlicher Auftr&auml;ge im Mittelpunkt:
Von der anstehenden Umsetzung der EU-Ver-
gaberichtlinie &uuml;ber die Frage, wie die Chancen
junger und kleiner B&uuml;ros in VOF-Verfahren erh&ouml;ht werden k&ouml;nnen, bis hin zur HOAI-konformen Verg&uuml;tung von Entwurfsleistungen im Auswahlverfahren reichte die Bandbreite der Themen. Mit gro&szlig;er Mehrheit beschloss die
Versammlung, im Zuge der Neuregelung des
Vergaberechts auf Bundesebene im Besonderen darauf hinzuwirken, dass kleinere B&uuml;roorganisationen und Berufsanf&auml;nger in Vergabeverfahren angemessen zu beteiligen sind.
F&uuml;r die Arbeitsgruppe „Junge Architekten“ berichtete deren Vorsitzender David Meuer &uuml;ber
die erfolgreiche Fachtagung „Startklar!“, die
sich jedes Jahr im Herbst speziell an Berufseinsteiger wendet, sowie den Begr&uuml;&szlig;ungsabend f&uuml;r neue Mitglieder am 24. November
2014 (siehe auch S. 4 in dieser Ausgabe). Johannes Berschneider stellte die zahlreichen
Projekte der Arbeitsgruppe „&Ouml;ffentlichkeitsarbeit“ vor; sie reichen von den „Architektouren“ (die &uuml;brigens n&auml;chstes Jahr ihr 20-j&auml;hriges Jubil&auml;um feiern) &uuml;ber das Kinderprojekt
„Architektur auf dem Bierfilzl“ bis hin zu den
Messeauftritten der Kammer. Aus dem Treffpunkt Niederbayern-Oberpfalz ist die Initiative Berschneiders zum Wiederaufbau des sogenannten Obsth&auml;usls in Neumarkt/Opf. hervorzuheben, das er sogar in einem Video auf
Youtube virtuell wieder auferstehen l&auml;sst...
Traditionell widmete sich die Herbst-Versammlung anschlie&szlig;end der Haushaltsplanung 2015.
Der Vorsitzende des Ausschusses Finanzen
und F&uuml;rsorge, Johannes Steinhauser, machte
deutlich, dass die Zukunftsthemen, denen sich
die Kammer im Interesse aller Mitglieder widmen muss, nur dann mit Aussicht auf Erfolg
in Angriff genommen werden k&ouml;nnen, wenn
die hierzu erforderlichen finanziellen Mittel
bereitgestellt werden. In diesem Zusammen-
Bayern | 8. Vertreterversammlung | Bekanntmachungen
hang hob er die Initiative „Bayern Barrierefrei 2023“ ebenso hervor wie die
Anforderungen durch die Energiewende und die Notwendigkeit, sich als
bundesweit federf&uuml;hrende Kammer des Normwesens verst&auml;rkt anzunehmen. Weiterhin soll die Homepage der Kammer grundlegend &uuml;berarbeitet
werden; der Auftritt der Akademie f&uuml;r Fort- und Weiterbildung macht hier
2015 den Anfang. Um all diese Aufgaben bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen
1,5 hauptamtliche Stellen geschaffen und einige Haushaltstitel aufgestockt
werden. Nach ausf&uuml;hrlicher Diskussion beschloss die Vertreterversammlung schlie&szlig;lich mit gro&szlig;er Mehrheit die entsprechende Haushaltsplanung
f&uuml;r 2015 sowie die daf&uuml;r notwendige Erh&ouml;hung der Mitgliedsbeitr&auml;ge um
15 % (siehe auch unten).
Weiterhin sprach sich die Versammlung daf&uuml;r aus, die „wettbewerbsinitiative e. V.“ zu unterst&uuml;tzen, deren Ziel es u. a. ist, den Architektenwettbewerb gegen&uuml;ber den reinen VOF-Verfahren zu st&auml;rken und f&uuml;r eine breitere Architektenschaft zu &ouml;ffnen. Schlie&szlig;lich wurde der Vorstand beauftragt,
einen Aktionsplan vorzuschlagen, wie die Qualit&auml;t im gesamten Bau- und
Planungsprozess sowie die Wettbewerbsf&auml;higkeit des Berufsstandes langfristig gesichert werden k&ouml;nnen. Dieses Thema steht – zusammen mit den
Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen der Umfrage des Instituts HommerichForschung (siehe DAB-BY 11/2014, S. 12 ff.) – auf der Agenda des Vorstands f&uuml;r 2015.
nnnFis
Die Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer vom 21.
November 2014 hat gem. Art. 16 Abs. 1 Nr. 1, Art. 18 Abs. 2 Nr. 5 BauKaG
in Verbindung mit Ziff. 1.1 Satz 2 der Beitragsordnung der Bayerischen Architektenkammer
den vollen Jahresbeitrag 2015 mit € 369,-- festgesetzt.
Der von der Vertreterversammlung verabschiedete Haushaltsplan f&uuml;r das
Gesch&auml;ftsjahr 2015 kann in der Zeit vom 12. bis 23. Januar 2015 in der Gesch&auml;ftsstelle der Bayerischen Architektenkammer, Waisenhausstra&szlig;e 4,
80637 M&uuml;nchen, eingesehen werden.
2. &Auml;nderung der Gesch&auml;ftsordnung
der Bayerischen Architekenkammer
Die achte Vertreterversammlung der XI. Wahlperiode der
Bayerischen Architektenkammer hat am 21. November 2014
gem. Art. 16 Abs. 1, Nr. 1, Art. 18, Abs. 2, Nr. 3 BauKaG mit
der nach Art. 16 Abs. 4 notwendigen Mehrheit folgende &Auml;nderung der Gesch&auml;ftsordnung der Vertreterversammlung der
Bayerischen Architektenkammer beschlossen:
Die Gesch&auml;ftsordnung der Vertreterversammlung wird wie folgt
Ziff. 4.4.5 erh&auml;lt folgende Fassung:
4.4.5 Die Beratungsgegenst&auml;nde werden entsprechend der
Tagesordnung behandelt, sofern nicht die Vertreterversammlung &uuml;ber Antr&auml;ge auf &Auml;nderung und/oder Erg&auml;nzung der Tagesordnung vor Eintritt in die Tagesordnung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vertreter anderes beschlie&szlig;t.
Ziff. 5.2.3 erh&auml;lt folgende Fassung:
5.2.3Der Fragesteller kann zum Thema seiner Frage nach Beantwortung bis zu zwei Zusatzfragen stellen. Eine Aussprache
&uuml;ber die Fragen findet nicht statt.
Ziff. 5.2.4 erh&auml;lt folgende Fassung:
5.2.4 Die Frage sowie die Antwort des Vorstands werden den
Mitgliedern der Vertreterversammlung als Tischvorlage vorgelegt.
Ziff. 5.4.3 erh&auml;lt folgende Fassung:
M&uuml;nchen, den 21. November 2014
Pr&auml;sident, vertreten durch
Dipl.-Ing. Hans D&ouml;rr, 1. Vizepr&auml;sident
5.4.3Die Abstimmung erfolgt in der Regel durch Handzeichen.
Auf Antrag von mindestens drei Vertretern erfolgt geheime, auf
Beschluss der Mehrheit der anwesenden Vertreter namentliche
Abstimmung. Dies gilt nicht f&uuml;r Antr&auml;ge nach Ziffer 4.4.5 auf
&Auml;nderung oder Erg&auml;nzung der Tagesordnung.
Hinweis: Die Beitragsbescheide werden Ende Januar 2015 versandt. Kammermitglieder, die das 75. Lebensjahr bereits vollendet haben, erhalten
einen gesonderten Beitragsbescheid.
Die Bayerische Architektenkammer
Foto: Matzig, ByAK
Rendering: REITER ARCHITEKTEN
uf der alle zwei Jahre in M&uuml;nchen stattfindenden Messe BAU, der „Weltleitmesse f&uuml;r Architektur, Materialien, Systeme“
(19. bis 24. Januar 2015, Mo-Fr 9.30-18.00
Uhr, Sa 9.30-17.00 Uhr) wird die Bayerische
Architektenkammer wieder mit einem eigenen
Stand vertreten sein. Und der ist nicht zu verfehlen, denn wie schon beim letzten Mal pr&auml;sentiert sich die Kammer gleich in der Eingangshalle West auf 70 m&sup2; mit einem in ihrer Signalfarbe „Kammerblau“ gehaltenen Stand.
„Die BAU hat die in die Messe gesetzten hohen
Erwartungen voll erf&uuml;llt. Mit 50.000 Architekten und Planern ist sie dem Anspruch als weltweit wichtigste Architektenmesse absolut gerecht geworden“ freute sich Messe-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Reinhard Pfeiffer im Schlussbericht zur
BAU 2013, die insgesamt 235.000 Besucher
besucht hatten. Die Erwartungen f&uuml;r die BAU
2015 liegen &auml;hnlich hoch.
Die Bayerische Architektenkammer ist nicht
nur mit ihrem Stand vertreten, sondern bietet
auch im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen
Informationen f&uuml;r den Berufsstand und (potenzielle) Bauherren. Als Kooperationspartner des
Bundesministeriums f&uuml;r Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beteiligen
wir uns am 19. Januar am Kongress „Sparst Du
noch oder baust Du schon? Aktuelle Fragen des
kostenbewussten und nachhaltigen Planen und
Bauens“ (u.a. mit Bauministerin Dr. Barbara
Hendricks und dem Pr&auml;sidenten der Bayerischen Architektenkammer Lutz Heese) sowie
am 21. Januar am Workshop „Die Qual der Baustoffwahl. &Ouml;kologische Baustoffe suchen und
finden“ (u.a. mit MR Hans-Dieter Hegner vom
BMUB und Rudolf Scherzer, dem Vizepr&auml;sidenten der Bayerischen Architektenkammer).
Au&szlig;erdem bieten wir im Rahmen des Vortragscampus‘ iforum in Zusammenarbeit mit dem
bauforumstahl am 22. Januar eine Vortragsreihe zu architektonisch spannenden Stahlbauprojekten: Die referierenden Architekten und
Projektleiter (der B&uuml;ros Ackermann Architekten, Auer Weber Assoziierte, Uta Graff Architekten sowie Henn Architekten) erm&ouml;glichen
Einblicke in die Konzeption und Umsetzung zeitgem&auml;&szlig;er, innovativer Bauaufgaben mit dem Material Stahl.
Nicht zuletzt bieten wir t&auml;glich um 14.00 Uhr
an unserem Stand einen Kurzvortrag: potenzielle Bauherren erfahren dann Wissenswertes zu
den Themen Innen- und Landschaftsarchitektur, barrierefreie Wohnkonzepte sowie energieeffizientes Bauen. Der Stand-Vortrag am 19.
Januar richtet sich an Architekten und informiert
&uuml;ber das Webportal www.wecobis.de – ein Ko-
operationsprojekt des BMUB und der Bayerischen Architektenkammer, das bereits seit Jahren umfassende, strukturiert aufbereitete und
herstellerneutrale Informationen zur Umweltund Gesundheitsrelevanz von Baustoffen bietet. Rechtzeitig zur Bau 2015 wird das neue
Online-Modul „Planungs- &amp; Ausschreibungshilfen“ vorgestellt (siehe auch Seite 10 in diesen
Heft), das Planer und Architekten noch konkreter und praxisbezogener bei ihrer Arbeit, insbesondere bei der richtigen Material- und Produktauswahl, unterst&uuml;tzten soll.
Auch bei der Langen Nacht der Architektur,
www.lange-nacht-der-architektur.de, ist die
Kammer wieder dabei: im Rahmen dieses von
der Messe M&uuml;nchen veranstalteten „n&auml;chtlichen Streifzugs durch die M&uuml;nchner Architekturwelt“ &ouml;ffnet das vom Architekturb&uuml;ro Drescher &amp; Kubina geplante und 2002 in Betrieb
genommene Haus der Architektur, Waisen-hausstr. 4, am 23. Januar von 19.00 bis 22.00 Uhr
seine T&uuml;ren. Architekt Dieter Kubina f&uuml;hrt selbst
N&auml;here Informationen zu allen genannten Veranstaltungen finden Sie selbstverst&auml;ndlich auf
unserer Website www.byak.de und der Messeseite www.bau-muenchen.de. Wir freuen uns
auf Ihren Besuch – im Haus der Architektur und
auf der BAU 2015!
nnnPic
Bayern | Architektourenausstellung | Begr&uuml;&szlig;ungsabend
Abendstunden zum Kennenlernen
beendet offiziell ihre Tour durch Bayern
Begr&uuml;&szlig;ungsabend f&uuml;r neue Mitglieder
Die Oberste Baubeh&ouml;rde im Bayerischen Staatsministerium des
Innern, f&uuml;r Bau und Verkehr, war am 2. Dezember 2014 erneut
Gastgeber der Abschlussveranstaltung der Wanderausstellung
der Bayerischen Architektenkammer „Architektouren 2014 –
Qualit&auml;tvolles Planen und Bauen in Bayern“. Mit dem seit 2010
fest eingeplanten und nun zum 4. Mal durchgef&uuml;hrten Summary-Abend beendet die Wanderausstellung ihre Tour durch Bayern. Sie war seit Juni in verschiedenen bayerischen St&auml;dten zu
sehen, beispielsweise in N&uuml;rnberg, Traunstein, F&uuml;rth und M&uuml;nchen. Im Forum 4 der Obersten Baubeh&ouml;rde wird sie nun noch
bis zum 16. Januar 2015 zu Gast sein. Gezeigt wird dort knapp
ein Drittel der insgesamt 324 Architektouren-Projekte, die in
diesem Jahr von einem unabh&auml;ngigen Beirat ausgew&auml;hlt wurden, allesamt Projekte der Staatsbauverwaltung in Bayern. Sie
werden jeweils auf einer Ausstellungstafel mit Informationen,
Pl&auml;nen und Fotos dargestellt.
Die lebendige Abschlussveranstaltung informierte rund 80 Teilnehmer &uuml;ber das vielf&auml;ltige Angebot der Architektouren als dem
gr&ouml;&szlig;ten &ouml;ffentlichkeitswirksamen Projekt der Bayerischen Architektenkammer. Ministerialdirigent Geiger dankte der Bayerischen Architektenkammer f&uuml;r die anregende Kooperation und
betonte, dass Architekten immer wieder Herausforderungen
begegneten, die den Beruf spannend machen. Unter dem Motto „Bauverwaltung trifft Architektur“ berichteten an diesem
Abend Architekt Eberhard Schmid vom Staatlichen Bauamt
M&uuml;nchen 2 und Architekt Christoph Nagel-Hirschauer vom B&uuml;ro Architekten SSP GmbH M&uuml;nchen &uuml;ber die Sanierung der
Anatomischen Anstalt der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen. Das Projekt wurde vom Beirat der „Architektouren 2014“
ausgew&auml;hlt und k&uuml;rzlich mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis 2014 ausgezeichnet. Der kurzweilige und informative
Abend endete mit Gespr&auml;chen und einem Umtrunk im Forum
4. Fortsetzung folgt.
nnn See
Wanderausstellung „Architektouren 2014 –
Qualit&auml;tvolles Planen und Bauen in Bayern“
f&uuml;r Bau und Verkehr , Franz-Josef-Strau&szlig;-Ring 4, Forum 4 (4. OG.),
Bis 16. Januar 2015, &Ouml;ffnungszeiten: Mo – Fr. 8 – 18 Uhr, Eintritt frei
Fotos: Blomeyer, ByAK
Summary „Architektouren 2014“
Am 24. November 2014 folgten rund 120 neue Kammermitglieder der
Einladung zum Begr&uuml;&szlig;ungsabend im Haus der Architektur. Im
Mittelpunkt standen die in diesem bzw. im letzten Jahr neu in die
Architektenliste eingetragenen Kolleginnen und Kollegen.
Foto: Seem&uuml;ller, ByAK
er oder was ist die Kammer?
Was kann sie f&uuml;r mich leisten?
An wen kann ich mich wenden? Diese und andere Fragen schwirrten durch den Raum und wurden im
Laufe des Abends zielgerichtet beantwortet: Nach einer kurzen Begr&uuml;&szlig;ung
durch Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Sabine
Fischer (Foto oben links) bekamen die
neuen Mitglieder zun&auml;chst einen Einblick in die Organisation und Struktur
der Bayerischen Architektenkammer.
Um bei eventuellen Fragen und Problemen des beruflichen Alltags den richtigen Ansprechpartner zu finden, wurden insbesondere die einzelnen Referate mit ihren Schwerpunkten vorgestellt.
Nach dieser ersten Einordnung der Arbeit der Bayerischen Architektenkammer gab der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bereichs Recht und Verwaltung, Fabian
Blomeyer, den Anwesenden einen kurzen &Uuml;berblick und wichtige Hinweise
zum Umgang mit der aktuell bestehenden Problematik zur Befreiung von der
gesetzlichen Rentenversicherungspflicht.
Dass neben der Arbeit der Gesch&auml;ftsstelle auch die ehrenamtliche T&auml;tigkeit
zur Bew&auml;ltigung der Aufgaben erforderlich ist, verdeutlichten David Michael Meuer, Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Junge Architekten“, und Johann
Haidn, Mitglied der Arbeitsgruppe „Belange der angestellten und beamteten
Architekten“ im Rahmen eines Interviews. Zur Abrundung des ersten Teils
des Abends gab Julia Mang-Bohn, Vorsitzende des Ausschusses f&uuml;r Berufsordnung, einen kurzen Einblick in die
Entstehungsgeschichte der architektonischen Gewissensfrage und stellte
einige der im Deutschen Architektenblatt ver&ouml;ffentlichten Fragen an Dr.
D&uuml;chs als kleinen berufsethischen Denkansatz vor.
Im Anschluss an den formellen Teil der
Veranstaltung, die bei Getr&auml;nken und
einem kleinen Imbiss im Foyer im Haus
der Architektur erst am sp&auml;ten Abend
ausklang, hatten die Neumitglieder Gelegenheit mit den anwesenden Ansprechpartnern der Gesch&auml;ftsstelle direkt und unkompliziert ins Gespr&auml;ch
zu kommen und nat&uuml;rlich auch Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen zu
kn&uuml;pfen. nnn Gri
Die architektonische Gewissensfrage | Bayern
architektonische Gewissensfrage
Ich soll im Umland einer gr&ouml;&szlig;eren Stadt f&uuml;r eine bekannte Firma ein Entwicklungszentrum bauen. Mein nach den Vorgaben des Bauherren gestalteter Entwurf entspricht allen Vorschriften und vor allem auch dem Bebauungsplan. Trotz der Konformit&auml;t mit dem Gesetz und trotz der Tatsache, dass das Bauvorhaben zahlreiche
hochqualifizierte Arbeitspl&auml;tze in den Ort bringen w&uuml;rde, regt sich im Gemeinderat
Widerstand, weil das Projekt „den Ma&szlig;stab sprengen“ w&uuml;rde. Mein Problem ist nun,
dass ich dieser Kritik aus gestalterischer Sicht eigentlich zustimmen m&uuml;sste, aber
damit handele ich mir und meinem Bauherrn sehr wahrscheinlich gro&szlig;e Probleme ein.
Was meinen Sie dazu? F. M., Architekt
Dr. D&uuml;chs antwortet:
„Wer zahlt, schafft an!“ Das ist ein – auch auf
Baustellen – oft geh&ouml;rter Satz, der eine ganz
selbstverst&auml;ndliche Wahrheit zu verk&uuml;nden
scheint. Wenn man das Ganze etwas dezenter
ausdr&uuml;cken m&ouml;chte, kann man sagen: „Der
Kunde ist K&ouml;nig!“ oder „Der Kunde hat immer
Recht!“ Gemeint ist immer das Gleiche, n&auml;mlich, dass eine Kritik an den Vorstellungen und
W&uuml;nschen des Kunden weder sinnvoll noch
statthaft ist. Nun mag das – obwohl ich auch
dies bezweifeln w&uuml;rde – im klassischen Dienstleistungssektor auch so sein. Die interessante
und in Ihrem Fall auch relevante Frage aber
ist, ob die genannten S&auml;tze auch in der Architektur gelten.
Zun&auml;chst mag das durchaus so scheinen, denn
schlie&szlig;lich ist es nicht der Architekt, sondern
der Bauherr, der am Ende die Rechnungen der
Handwerker und der Planer bezahlt. Insofern
ist es nur recht und billig, wenn er auch derjenige ist, der „anschafft“, was geschehen soll.
In der moralischen Dimension dr&uuml;ckt sich dieser Umstand in der Betonung der besonderen
Verantwortung des Architekten gegen&uuml;ber dem
Bauherrn aus: „Der Architekt wahrt die Rechte des Bauherrn gegen&uuml;ber den anderen am
Bau Beteiligten und vertritt sie im Rahmen seiner Berufsaufgaben sachlich, sachgerecht und
nach den Grunds&auml;tzen von Treu und Glauben.“
(BO) F&uuml;r den Fall, den Sie schildern, k&ouml;nnte
man daraus folgern, dass es Ihre Aufgabe ist,
das Bauvorhaben f&uuml;r Ihren Bauherren beim Gemeinderat „durchzudr&uuml;cken“.
Dagegen sprechen allerdings zwei &Uuml;berlegun-
gen: Zum einen ist Architektur kein Dienstleistungsgesch&auml;ft im klassischen Sinn, bei dem
der Kunde immer K&ouml;nig ist. Es klingt im Deutschen nicht nur komisch, vom Bauherrn als
Kunden des Architekten zu sprechen – es ist
auch inhaltlich eine Vorstellung, die dem Selbstverst&auml;ndnis des Berufsstands widerspricht.
Hier wird betont, dass der Architekt nicht der
Knecht des Bauherrn sei, sondern dass sich
beide auf Augenh&ouml;he und in einem partnerschaftlichen Verh&auml;ltnis begegnen. Dabei erkennt der Bauherr die Kompetenzen des Architekten an und verl&auml;sst sich auch auf dessen Urteil.
Umgekehrt verfolgt der Architekt nat&uuml;rlich konsequent die Interessen des Bauherrn. Aber –
und das f&uuml;hrt mich direkt zum zweiten Punkt
– er tut das eben nicht r&uuml;cksichtslos. Denn er
hat eben nicht nur eine Verantwortung gegen&uuml;ber dem Bauherrn, sondern auch f&uuml;r die Allgemeinheit, die Nutzer und die Natur. Man ist
also als Architekt immer gleichzeitig „Diener
mehrerer Herren“, und genau deshalb entstehen im Berufsalltag viele moralische Probleme.
In Ihrem Fall kollidiert Ihre Verantwortung gegen&uuml;ber dem Bauherrn mit der f&uuml;r die Allgemeinheit; aber welche hat Vorrang? Wenn man
dazu die Berufsordnung genau liest, ist der Fall
relativ eindeutig. Denn hier hei&szlig;t es zu den
Motiven des Architekten: „Das wohlverstandene Interesse der Allgemeinheit an der menschenw&uuml;rdigen Umwelt hat Vorrang unter allen Motiven […].“ So gesehen sollten Sie Ihren
Bauherrn unbedingt mit der unbequemen Wahr-
heit konfrontieren, dass sein Projekt den Ma&szlig;stab sprengt. Das hei&szlig;t aber nicht, dass Sie
direkt zur Seite des Gemeinderates „&uuml;berlaufen“ sollten, denn mit einer Konfrontation ist
im Zweifel keiner der beiden Parteien geholfen und Ihnen sowieso nicht.
Aus ethischer Sicht w&uuml;rde ich Ihre Aufgabe
darin sehen, wie ein Mediator zu versuchen,
alle Beteiligten (Gemeinde, Bauherr, Nachbarn)
ins Boot zu holen, miteinander statt gegeneinander zu reden und nach alternativen L&ouml;sungen zu suchen. Im – zugegebenerma&szlig;en oft
utopischen – Idealfall schaffen Sie es so, die
divergierenden Interessen zu vers&ouml;hnen und
zu einer neuen L&ouml;sung zu vereinen, mit der alle leben oder sogar gl&uuml;cklich sein k&ouml;nnen. Dieses Ideal l&auml;sst sich allerdings nur verwirklichen,
wenn auch der Bauherr ein Gesp&uuml;r f&uuml;r seine
mit dem Bauen einhergehende Verantwortung
hat. Dann wird er merken, dass nicht die Devise „Wer zahlt, schafft an“ gilt, sondern eher:
„Wer zahlt, hat das Recht, einen Architekten
zu bekommen, der &uuml;ber den Tellerrand des
Bauherrn hinausschauen und ihm auch unbequeme Wahrheiten mitteilen kann.“ nnn
eine architektonische Gewissensfrage?
Dr. Martin D&uuml;chs
Waisenhausstr. 4, 80637 M&uuml;nchen
Fax: 089-139880-99;
E-Mail: dr.duechs@byak.de
Bayern | Architekturclub | Architektouren 2015
Bedingungen erschwert, Nachfrage ungebrochen
Ludwig Wappner lud J&oacute;runn Ragnasd&oacute;ttir und Arno Lederer in den Architekturclub ein, um
sich gemeinsam der Frage zu widmen, wie es um den Traumberuf des Architekten steht.
Foto: Heiss, ByAK
raumberuf oder Beruf f&uuml;r Tr&auml;umer? Mit
dieser Frage besch&auml;ftigten sich auf Anregung und Einladung des M&uuml;nchner Architekten Professor Ludwig Wappner (Allmann
Sattler Wappner Architekten) J&oacute;runn Ragnasd&oacute;ttir und Professor Arno Lederer (Lederer
Ragnasd&oacute;ttir Oei), die ihr B&uuml;ro in Stuttgart seit
vielen Jahren erfolgreich betreiben.
Die Gespr&auml;chspartner legten zu Beginn der
Veranstaltung eine Reihe von Fakten dar. Im
europ&auml;ischen Vergleich sei die Architektendichte in Deutschland relativ hoch. Der durchschnittliche Jahresverdienst sei allerdings relativ gering, was nicht zuletzt auch die diesj&auml;hrigen Ergebnisse der Hommerich-Umfrage
wieder nachgewiesen haben (s. a. DAB 11/14).
Zus&auml;tzlich sei der Haftungsumfang in Deutschland nicht zu vergleichen mit den Situationen
im europ&auml;ischen Ausland. All dies seien Indikatoren, die es zunehmend schwerer machten,
nachfolgenden Generationen unumwunden
zum Beruf des Architekten zu raten und sie zu
solchen auszubilden.
Trotzdem sei die Nachfrage nach Studienpl&auml;tzen der Architektur ungebrochen. Das Interesse an diesem Beruf, in Kenntnis der dargestellten Alltagsrealit&auml;ten, sei erstaunlich. Der
Nimbus, der dem Beruf anhafte, fordere sicherlich Menschen heraus, die mit gro&szlig;er Leiden-
schaft Energie investieren wollen, um Orte
„zum Besseren“ zu ver&auml;ndern.
Nur diese Leidenschaft erkl&auml;re auch ein Ph&auml;nomen, das mit Regularien der Wettbewerbsordnung und des Vergabewesens zusammenh&auml;ngt. N&auml;mlich den ungebrochenen Willen,
auch bei relativ geringen Gewinnchancen (bei
einem offenen Wettbewerb f&uuml;r ein Opernhaus
in Helsinki wurden mehr als 1.700 Arbeiten
eingereicht) einen r&auml;umlich- architektonischen
Beitrag zur Verbesserung der Situation zu leis-
ten - in der Regel ohne Aufwandsentsch&auml;digung.
Die drei Diskutanten sprachen sich trotz der
bestehenden Konkurrenzsituation f&uuml;r eine notwendige, gr&ouml;&szlig;ere Solidarit&auml;t innerhalb des Berufsstands aus. Ebenso appellierten sie an alle beruflich und berufspolitisch Aktiven, mit
gr&ouml;&szlig;erem Selbstbewusstsein die urspr&uuml;nglichen Leistungen der Architektenschaft zu vermitteln und auch eindeutig Grenzen dessen zu
formulieren, was im Rahmen einer Auftragsvergabe und -erf&uuml;llung leistbar sei.
Insgesamt wurde an diesem Abend deutlich,
welch gro&szlig;er Leidenschaft es bedarf, den Beruf des Architekten auszu&uuml;ben. Die G&auml;ste selbst
beklagten sich nicht &uuml;ber die aktuellen Zust&auml;nde. Sie riefen vielmehr dazu auf, gemeinsam
&uuml;ber ein k&uuml;nftiges Berufsbild nachzudenken.
Dieser Appell sollte ernst genommen werden.
Der n&auml;chste Architekturclub findet am 2. Februar 2015, 19.00 Uhr im Haus der Architektur statt. Der Architekt, Landschaftsarchitekt
und Stadtplaner Tilman Latz hat sich den Professor f&uuml;r Kunstgeschichte Dr. Florian Matzen
als Gespr&auml;chspartner eingeladen, um &uuml;ber
Kunst, Freiraum und die Stadt zu sprechen.
&Uuml;ber Ihr Kommen w&uuml;rden wir uns sehr freuen.
nnnHe
Langsam pressiert‘s!
Anmeldeschluss zu den Architektouren 2015: 31. Januar!
Wie jedes Jahr endet die Anmeldefrist zu den kommenden Architektouren am 31. Januar um 24 Uhr. Die
Anmeldung erfolgt &uuml;ber unser Online-Anmeldeportal http://architektouren.byak.de, das Ihnen folgende
•bequemes Versenden Ihres Architektouren-Beitrags am Computer
•keine Material- und Portokosten
•Abgabe in letzter Minute m&ouml;glich
Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass wir f&uuml;r &Uuml;berlastungen des Servers, die vor allem gegen Ende der
Anmeldefrist auftreten k&ouml;nnen, keine Haftung &uuml;bernehmen! Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen.
WECOBIS | Bayern
Neues von WECOBIS
Das Informationssystem f&uuml;r
eine &ouml;kologische Baustoffwahl bietet jetzt
ein Modul Planungs- &amp; Ausschreibungshilfen
Das Webportal WECOBIS – ein Kooperationsprojekt des Bundesministeriums f&uuml;r Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
(BMUB) und der Bayerischen Architektenkammer (ByAK) – liefert
seit Jahren umfassende Informationen zur Umwelt-, Gesundheitsrelevanz und Nachhaltigkeit von Baustoffen.
NEU – Modul Planungs- &amp; Ausschreibungshilfen
Mit dem neuen Modul Planungs- &amp; Ausschreibungshilfen sollen Architekten, Planer und Bauherren konkret, effektiv und praxisbezogen bei
einer nachhaltigen Material- und Produktauswahl unterst&uuml;tzt werden.
In einem allgemeinen Infoteil werden daher zun&auml;chst die Einsatzm&ouml;glichkeiten der WECOBIS-Informationen in den verschiedenen Leistungsphasen der Planung dargestellt.
Kernst&uuml;ck der neuen Planungs- und Ausschreibungshilfen sind die neu
gestalteten Datenbl&auml;tter mit material&ouml;kologischen Anforderungen zu
verschiedenen Materialgruppen. Die dort genannten Anforderungen werden in Form von &Uuml;bersichtstabellen sowie als Textbausteine f&uuml;r Planung
und Ausschreibung dargestellt. Alle Textbausteine stehen auch als rtfDokumente zum Download zur Verf&uuml;gung. Um eine effektive Pr&uuml;fung
der Anforderungen bei der Materialvorauswahl bzw. beim R&uuml;cklauf der
Angebote zu erm&ouml;glichen, werden f&uuml;r jede Anforderung auch die zugeh&ouml;rigen Nachweise genannt.
Neben den material&ouml;kologischen Anforderungen gibt es auch zahlreiche Hilfetexte zum Umgang mit den Textbausteinen, viele neue Lexikonbegriffe zum Stoffrecht und Links zu externen Seiten, die weiterhelfen.
Die ersten Materialgruppen sind bereits online (z.B. Bodenbel&auml;ge, Verlegwerkstoffe), weitere sind in Arbeit und werden in den n&auml;chsten Monaten regelm&auml;&szlig;ig ver&ouml;ffentlicht werden.
Die in WECOBIS dargestellten material&ouml;kologischen Anforderungen basieren unter anderem auf dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen
(BNB), insbesondere auf Kriteriensteckbrief 1.1.6 „Risiken f&uuml;r die lokale Umwelt“. Die Erg&auml;nzung um weitere Kriterien, auch &uuml;ber BNB hinaus,
Auch wenn ein Geb&auml;ude nicht im Rahmen eines Bewertungssystems
zertifiziert werden soll, bilden die einzelnen Kriteriensteckbriefe eine gute Grundlage, Orientierung und Hilfestellung f&uuml;r die Umsetzung &ouml;kologischer Aspekte in der Geb&auml;udeplanung. Die verschiedenen Qualit&auml;tsniveaus in Kriteriensteckbrief 1.1.6 bieten zudem die M&ouml;glichkeit, sich
– abh&auml;ngig von den projektspezifischen Anforderungen und M&ouml;glichkeiten - f&uuml;r ein Anforderungsniveau zu entscheiden.
NEU – Reiter Ausschreibung + Reiter Zeichen &amp; Deklarationen
Auch in den Produktgruppen-Datenbl&auml;ttern gibt es viele Neuerungen.
Die Reiter Ausschreibung, sowie Zeichen &amp; Deklarationen wurden vollst&auml;ndig umgestaltet. Dort finden sich nun neue &Uuml;bersichtstabellen mit
grundlegenden Informationen, die durch die material&ouml;kologischen Anforderungen im Modul Planungs- &amp; Ausschreibungshilfen folgerichtig erg&auml;nzt werden.
Ganz neu dazugekommen ist der Reiter Bewertungssysteme. Dieser gibt
Informationen zu verschiedenen materialrelevanten Kriteriensteckbriefen des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB). Die jeweilige
Produktgruppe wird hinsichtlich dieser Steckbriefe eingeordnet.
Datenbl&auml;tter zum Bestand
Bisher hat WECOBIS nur &uuml;ber Materialien informiert, die sich auch aktuell noch auf dem Markt befinden. Neu sind nun auch Datenbl&auml;tter zum
Bestand, die &uuml;ber m&ouml;gliche Schadstoffe in der Bausubstanz im Zusammenhang mit der jeweiligen Produktgruppe informieren.
Die langj&auml;hrige erfolgreiche Kooperation zwischen BMUB und Bayerischer Architektenkammer wird auch in Zukunft eine anwenderorientierte Weiterentwicklung sichern.
Konkrete Anregungen der Architekten zur Weiterentwicklung von WECOBIS sind deshalb immer erw&uuml;nscht.
Die neuen Planungs- &amp; Ausschreibungshilfen werden auf der BAU 2015
im Rahmen eines Symposiums am 21.01.2015 von 14:00 – 17:30 Uhr
im Internationalen Congress Center München (ICM), Saal 2 mit dem
Titel „Die Qual der Baustoffwahl – &ouml;kologische Baustoffe suchen und
finden“ vorgestellt. Kurzfristige Anmeldungen sind noch m&ouml;glich.
Weitere Informationen zum Symposium unter www.wecobis.de sowie
nnn Petra Wurmer-Weiss, Architektin
Bayern | Ombudsstelle
Durchstarten – Die Bayerische Architektenkammer
„Der Weg zum Gl&uuml;ck braucht Entschlossenheit,
Anstrengung und Zeit“. Dass diese weisen Worte des Dalai Lamas nicht nur f&uuml;r das innere
Gl&uuml;ck, sondern auch f&uuml;r eine kluge berufliche
Orientierung Geltungsanspruch erheben, ist
vielen bei ihrem Wunsch nach Ver&auml;nderung
nicht immer bewusst – gerade in einer Zeit, in
der alles schnell gehen muss, &Auml;nderungen sofort Wirkung zeigen und sich Resultate unmittelbar einstellen sollen. Die eine perfekte und
sich sofort auszahlende Formel zum beruflichen
Erfolg, den K&ouml;nigsweg, das Patentrezept gibt
es leider nicht und dennoch: Beruflicher Erfolg,
oder vielleicht eher berufliche Erf&uuml;llung, ist realisierbar. Was man braucht? Vor allem sich
selbst: Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und
Authentizit&auml;t, aber eben auch Entschlossenheit, Geduld sowie Durchhalteverm&ouml;gen und
vielleicht etwas Unterst&uuml;tzung, Ermutigung und
Der Wunsch oder die Notwendigkeit, sich beruflich zu ver&auml;ndern, kann viele Ursachen haben, z.B. neue pers&ouml;nliche Rahmenbedingungen oder sich wandelnde individuelle Vorstellungen und Ziele. Oftmals ist es der
Wiedereinstieg nach der Familienzeit oder die
(Wieder-)Aufnahme einer Vollzeitbesch&auml;ftigung,
der Wunsch nach einer Neuausrichtung der beruflichen Orientierung oder die R&uuml;ckkehr in den
urspr&uuml;nglich angestrebten Beruf. Vielleicht beruht der Ver&auml;nderungswunsch aber auch auf
&ouml;konomischen &Uuml;berlegungen oder er ist schlicht
Konsequenz einer Wohnort&auml;nderung.
Bei all den verschiedenen Ursachen und momentan vielleicht gegebenen oder empfundenen Schwierigkeiten ist es wichtig zu wissen,
dass niemand ohne eine fundierte Basis in eine neue Richtung aufbricht: Jeder hat bereits
einen Weg zur&uuml;ckgelegt, auf dem er sehr viele
Erfahrungen gesammelt und dabei sowohl fachliche wie auch pers&ouml;nliche Kompetenzen erworben hat.
Was aber tun mit der Wegstrecke, die vor einem liegt - ungewiss, gestaltbar?
Gestaltbar. Wo Gestaltung erforderlich ist, befinden sich die Architektin oder der Architekt
auf gewohntem Terrain. Dies k&ouml;nnen sie nutzen. Der prim&auml;re Ausgangspunkt ist die eigene
Person. Denn wo das pure Betrachten und sorgf&auml;ltige Analysieren von Zahlen und Statistiken
der x-ten unwahrscheinlichen M&ouml;glichkeit nicht
wirklich weiterf&uuml;hren, ist Konzentration auf die
eigene Pers&ouml;nlichkeit, die eigenen Kompetenzen, die eigenen Vorstellungen gefragt. Es gilt
ein Konzept zu entwerfen, Alternativen zu skizzieren, Pl&auml;ne zu erarbeiten und sich schlie&szlig;lich
an die Umsetzung zu machen: „Step by step“.
LPH 1 - Grundlagenermittlung/
Um sich des momentanen eigenen Ist-Zustandes bewusst zu werden und sich diesen vor Augen zu f&uuml;hren, bietet sich das Zusammenstellen der eigenen Vita mit s&auml;mtlichen fachlichen
aber auch pers&ouml;nlichen Lebensstationen an.
Der hierbei entstehende „Lebensweg zum Anfassen“ ist eine hervorragende Arbeitsgrundlage; schwarz auf wei&szlig; ist so dokumentiert (und
immer wieder nachlesbar), &uuml;ber welchen reichhaltigen Schatz jeder verf&uuml;gt. Vielleicht entsteht auf Basis dieser Inhalte ein eigener Internetauftritt? Vielleicht entstehen Bewerbungsunterlagen?
LPH 2 - Vorplanung/
Pers&ouml;nliche „Feldforschung“
Aus der pers&ouml;nlichen „Bestandsaufnahme“ wird
nicht nur der Anlass f&uuml;r den Wunsch nach Ver&auml;nderung deutlich, sondern es ergeben sich
auch weitere Fragen und Reflektionen, die der
Beginn einer Weichenstellung oder detaillierteren Ausdifferenzierung sein k&ouml;nnen:
•Was macht mich aus? Was bin ich f&uuml;r ein Typ?
Wie sehe ich mich selbst? Wie sieht mich mein
Umfeld? Meine Familie, meine Freunde oder
•Was sind meine St&auml;rken, meine Potentiale?
Womit hatte ich Erfolg?
•Welche Kompetenzen habe ich? Welche F&auml;higkeiten? Was sind meine Schw&auml;chen? Gibt
es „wunde Punkte“, Unsicherheiten? Wie reagiere ich auf Stress?
•Was m&ouml;chte ich auf keinen Fall? Wovor habe
ich vielleicht sogar Angst? Warum?
•Was macht mir Spa&szlig;? Woher beziehe ich meine Motivation? Meine Kraft? Meine Best&auml;tigung?
•Gibt es fachliche, soziale, pers&ouml;nliche Kompetenzen, die ich in meiner Vita vergessen habe?
LPH 3 - Entwurfsplanung/
Rahmenbedingungen setzen,
Umfeld definieren
Neben der Selbstanalyse sind sodann auch die
von au&szlig;en beeinflussenden Faktoren zu ber&uuml;cksichtigen und in das Konzept einzustellen:
•Was braucht der Markt?
•Welche Kontakte habe ich? Welche Multiplikatoren kenne ich? Mit wem kann ich ein Netzwerk aufbauen?
•Kann – soll – m&ouml;chte ich ein B&uuml;ro &uuml;bernehmen? In eine B&uuml;rogemeinschaft oder Partnerschaft eintreten?
•Welche finanziellen, r&auml;umlichen oder sonstige M&ouml;glichkeiten stehen mir zur Verf&uuml;gung?
Wie viel Arbeitszeit? Gibt es &auml;u&szlig;ere Gegebenheiten oder gar Zw&auml;nge, die mir einen Rahmen
Bei der Beantwortung der Fragen an sein eigenes Ich sowie bei der Erstellung des Konzepts
f&uuml;r die angestrebte Ver&auml;nderung ist es unabdingbar, realistisch zu sein. Hin und wieder an
seine eigenen Grenzen zu gehen ist gut. Denn
sich selbst zu fordern und Herausforderungen
anzunehmen bringt neue Impulse, Entwicklung
und Fortschritt. Sich jedoch st&auml;ndig jenseits
seiner Grenzen zu bewegen, birgt gro&szlig;e Gefahren. Auch sollte jeder darauf achten, sich bei
aller Freude und Begeisterung f&uuml;r den Beruf
pers&ouml;nlichen Freiraum zu erhalten.
•Wo liegen meine Grenzen? Wo die Grenzen,
die mir mein Umfeld setzt?
Ombudsstelle | Bayern
LPH 4 - Genehmigungsplanung/
Dem aus den inneren und &auml;u&szlig;eren Faktoren
zusammengestellten Konzept sind nun die eigenen Zielvorstellungen hinzuzuf&uuml;gen:
•Wohin m&ouml;chte ich? Wohin m&ouml;chte ich mich
•Was sind meine W&uuml;nsche, Vorstellungen, Visionen? Was ist mir wichtig? Was ist meine „Philosophie“?
•Wie sehe ich mich selbst? Mein Selbstbild?
Mein Image? Jetzt? Sp&auml;ter?
•Aber auch: Bin ich eher der Einzelk&auml;mpfer
oder Teamarbeiter? Unternehmer? Kommunikator? Der Entwerfer? K&uuml;nstler? Der Manager,
Organisator? Der Umsetzer? Der Vision&auml;r? Der
Detailfreak?
Hilfreich ist es, ein Bild zu entwerfen, wie und
wo man sich in zwei, in f&uuml;nf, in zwanzig Jahren
sieht. Hierbei sollte man sich des nahezu unersch&ouml;pflichen Spektrums des Berufsbildes bewusst sein und daraus sch&ouml;pfen, Kreativit&auml;t ist
gefragt! Ein Weg ist, all diese &Uuml;berlegungen und
Gedanken konkret zu formulieren und aufzuschreiben. Konkrete Gestalt nehmen diese auch
an, wenn sie ausgesprochen werden. Sich mit
seinem Umfeld auszutauschen ist wichtig; in
der Kommunikation erschlie&szlig;en sich weitere
•Welches Bild hat mein Umfeld von mir? Wie
sieht es mich? Sch&auml;tzt mich ein? Was wird an
mir besonders gesch&auml;tzt? Was wird mir zugetraut?
Denn oftmals ist man sich selbst gegen&uuml;ber
viel zu kritisch, zu streng. Und – es wird wahrgenommen, dass man sucht, sich bewegt; sehr
oft er&ouml;ffnen sich so Wege und M&ouml;glichkeiten.
Zu diesem entworfenen Bild kann nun eine auf
die eigene Pers&ouml;nlichkeit und die individuellen
Rahmenbedingungen abgestimmte Idee entwickelt werden. Aus dieser Idee resultiert schlie&szlig;lich eine Zielvorstellung.
Oberstes Gebot ist auch hierbei: Authentizit&auml;t
und Ehrlichkeit zu sich selbst. Es ist wichtig,
hinter der Idee, den Zielen und der Strategie
mit seiner ganzen Pers&ouml;nlichkeit zu stehen. Je
klarer die eigenen Vorstellungen sind, je pr&auml;gnanter deren Profil und Kontur erkennbar sind,
desto besser k&ouml;nnen diese nach au&szlig;en kommuniziert werden. Hierdurch gewinnt die Idee
an St&auml;rke und &Uuml;berzeugungskraft. Die Idee beginnt Realit&auml;t zu werden.
LPH 5 - Ausf&uuml;hrungsplanung/
Viele neue Fragen stellen sich:
•Was ist notwendig, um die Idee zu verwirklichen? Das Ziel zu erreichen? Ben&ouml;tige ich Fortbildungen? Eine weitere Ausbildung? Suche ich
Partner? R&auml;umlichkeiten?
•Welche weiteren Fragen m&uuml;ssen gekl&auml;rt werden? Aufnahme eines Kredits? Haftung? Kooperationsformen? Altersvorsorge? Sonstige
Hierbei unterst&uuml;tzendes Instrument ist, analog
zu jeder Ausf&uuml;hrungsplanung, ein mit einer Zeit-
Sprechstunden: Jeden zweiten Donnerstag im Monat, 16.00 -18.00 Uhr nach Anmeldung.
Anmeldung: Bayerische Architektenkammer, RAin Kerstin Grigat: 089 -13 98 80 22 oder
grigat@byak.de.
Auswahl weiterer Informationen:
Ideen zu ungew&ouml;hnlichen Wegen finden Sie auf den Seiten der Architektenkammer NRW: www.aknw.
de/bauherren/publikationen/neue-wege-architekten-in-ungewoehnlichen-berufsfeldern/
Fort- und Weiterbildungsm&ouml;glichkeiten finden Sie im Programmheft der Akademie f&uuml;r Fort- und Weiterbildung oder direkt auf der Homepage der Bayerischen Architektenkammer:www.byak.de/start/
akademie-fur-fort-und-weiterbildung
Bitte beachten Sie auch die aktuellen Stellenausschreibungen der Bayerischen Architektenkammer:
www.byak.de/start/informationen-fur-mitglieder/service/stellenmarkt
schiene hinterlegter Ablaufplan. Die Definition
von Inhalten, aber auch Stationen, Meilensteinen und Teilzielen hilft, den eingeschlagenen
Kurs im Auge zu behalten und zielstrebig zu
verfolgen. Auf diese Weise kann alles Erforderliche, wie z. B. Fortbildungen oder Beh&ouml;rdeng&auml;nge, optimal getaktet werden. Und die Gefahr ist gebannt, zu lange – vielleicht aus Respekt vor dem Kommenden – in einer Teilphase,
wie beispielsweise dem „Grundlagenstudium“,
•Wie viel pers&ouml;nlichen Raum habe ich tats&auml;chlich? Wie viel Raum ben&ouml;tige ich f&uuml;r mich?
Wie viel Kraft habe ich? Aktuell? In zwei Jahren?
In f&uuml;nf Jahren?
Unterst&uuml;tzung in Situationen, die eine Ver&auml;nderung erforderlich machen, finden Sie auch
bei der Bayerischen Architektenkammer und
deren Ombudsstellen in Augsburg, M&uuml;nchen,
N&uuml;rnberg und W&uuml;rzburg. Insbesondere in F&auml;llen von Arbeitslosigkeit stehen die Ombudspersonen den Mitgliedern der Bayerischen Architektenkammer als pers&ouml;nliche Ansprechpartner zur Verf&uuml;gung, um Problempunkte zu
er&ouml;rtern, Impulse zu geben und Kontakte zur
Arbeitsagentur, zur Architektenversorgung, zur
Deutschen Rentenversicherung, zu den Krankenkassen und zu anderen beh&ouml;rdlichen Einrichtungen zu erleichtern.
Selbstverst&auml;ndlich werden die den Ombudspersonen zur Kenntnis gebrachten Informationen vertraulich behandelt und die Belange des
Datenschutzes gewahrt. Nur mit Zustimmung
der Mitglieder d&uuml;rfen sie ggf. in Gespr&auml;chen
mit den Arbeitsagenturen, der Bayerischen Architektenversorgung oder anderen &ouml;ffentlichen
nnnGri/Hei
Bayern | Fortbildung
DGNB Ausbildung
Die Module zum Grundlagenwissen
sind thematisch auf das Ausbildungskonzept
der DGNB abgestimmt, vermitteln wichtige
Kerninhalte und k&ouml;nnen unabh&auml;ngig von einer
eventuellen Ausbildung mit DGNB Abschluss
jederzeit auch einzeln gebucht werden.
Sie sind ein Angebot zur Steigerung der
Fachkompetenz im Bereich der Nachhaltigkeit.
Jeder Teilnehmer durchl&auml;uft entsprechend
seinem Ausbildungsziel die f&uuml;r ihn relevanten
Module und Pr&uuml;fungen.
Anmeldung M&uuml;nchen
Akademie f&uuml;r Fort- und
Weiterbildung der Bayerischen
Waisenhausstra&szlig;e 4
Tel. 089 139880-75
Fax 089 139880-33
akademie@byak.de
f&uuml;r Nachhaltiges Bauen e.V.
T&uuml;binger Stra&szlig;e 43
Tel. 0711 722322-0
Fax 0711 722322-99
Der modulare Aufbau des
DGNB Ausbildungskonzepts
Die gro&szlig;e St&auml;rke des Ausbildungskonzepts ist dessen modularer Aufbau.
seiner Vorkenntnisse und seinem
Ausbildungsziel die jeweils relevanten Module.
Modul Systemwissen – DGNB Kriterien
Teil A und B (Nachhaltigkeit Planen) bildet
den Auftakt zur DGNB Consultant Ausbildung
und bietet zudem eine profunde Basis f&uuml;r die
optionalen Module des Grundlagenwissens.
Hinweis: Um den qualifizierten Abschluss
zum DGNB Consultant zu erhalten, muss
Teil C und D dieses Moduls sowie die Pr&uuml;fung
P 2 absolviert werden.
Modul Praxiswissen –
DGNB Zertifizierungen durchf&uuml;hren
Im einem Projektaudit werden ausgew&auml;hlte
DGNB Kriterien konkret angewendet und
in einem Ergebnis-Workshop (Pr&uuml;fung P 3)
ausf&uuml;hrlich diskutiert und evaluiert.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an
dem Modul Praxiswissen und der Pr&uuml;fung zum
DGNB Auditor Geb&auml;ude den erfolgreichen
Abschluss der Pr&uuml;fung zum DGNB Registered
Professional und der Pr&uuml;fung zum
DGNB Consultant voraussetzt.
Der DGNB Auditor bildet damit den Abschluss
und das h&ouml;chste Ausbildungsziel des
modularen Ausbildungskonzepts.
Projektsteuerung, Inbetriebnahme,
Betreiben, Monitorieren, Optimieren 8 h
Teil I: Schadstoffe und Risikostoffe
Teil II: Komfort und Behaglichkeit
Teil I: LCA und &Ouml;kobilanzierung
Teil II: Ressourcenschonendes Bauen 8 h
Zertifizierungsprozess,
Konformit&auml;tspr&uuml;fung
und Systemsoftware
f&uuml;r Consultants
Teil I: Standortfaktoren
Teil II: LCC und Lebenszykluskostenplanung
Pr&uuml;fung P 1
zum DGNB Registered Professional
Pr&uuml;fung P 2
Teil I: Energiekonzepte
Teil II: Geb&auml;udeh&uuml;lle und
Pr&uuml;fung P 3
Ausgew&auml;hlte DGNB Kriterien
in der konkreten Anwendung
Vorstellung Projektaudit,
Ergebnis pr&auml;sentation und Evaluation 16 h
zum DGNB Auditor
Akademie f&uuml;r Fort- und Weiterbildung
Florian Rohwetter, Telefon: 089-13 98 80 -75,
E-Mail: rohwetter@byak.de
Infoveranstaltung Architektur und Nachhaltigkeit
Teil A: DGNB Kriterien im
Teil B: Architekturspezifische
Module Grundlagenwissen –
individuell aneignen
Die einzelnen Module vermitteln das Grundlagenwissen zum
Nachhaltigen Bauen des DGNB
Systems. Jede Veranstaltung
ist einzeln modular buchbar und
ohne besondere Zulassungsvoraussetzungen frei zug&auml;nglich.
Mit der Pr&uuml;fung P1 zum
besteht als erstes Ausbildungsziel die M&ouml;glichkeit, sich mit
dem erworbenen Wissen zum
nachhaltigen Bauen als Nachhaltigkeitsexperte auszeichnen
N&auml;here Informationen hierzu
erhalten Sie unter Auftakt
hierzu bildet der Informationsabend am 19.03.2015, in
dem die M&ouml;glichkeiten der
Kompetenzbildung durch den
Abschluss DGNB Registered
Professional von der DGNB
selbst dargestellt werden
und die T&auml;tigkeitsfelder und
Perspektiven im Bereich
Nachhaltiges Bauen vorgestellt
Die Veranstaltungen finden von M&auml;rz bis Juni 2015
in Stuttgart im Haus der Architekten
und / oder in M&uuml;nchen im Haus der Architektur statt.
Dipl.-Ing. Michael Dax, Architekt, Gesch&auml;ftsf. DGNB GmbH, Stuttgart
Dipl.-Ing. ETH Andrea Georgi-Tomas, Architektin, Darmstadt
Do. 19. 03. 2015, 17.00 – 19.00 Uhr Stuttgart, Haus der Architekten
Energie Teil I – Energiekonzepte
Nachhaltigkeit Planen Teil A + B
Energie Teil II – Geb&auml;udeh&uuml;lle und Geb&auml;udetechnik
Ressourcen Teil I – LCA und &Ouml;kobilanzierung
Dr.-Ing. Matthias Fuchs, Freier Architekt, Darmstadt
Di. 28. 04. und Mi. 29. 04. 2015, jew. 9.30 – 17.00 Uhr
Projekt- und Facilitymanagment
Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Kr&ouml;n, M. Eng., Architektin, M&uuml;nchen
Do. 30. 04. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr Stuttgart, Haus der Architekten
Prof. Dipl.-Ing. Michaela Hoppe, Architektin, M&uuml;nchen
Fr. 12. 06. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr M&uuml;nchen, Haus der Architektur
Wertstabilit&auml;t Teil I – Standortfaktoren
Prof. Dr.-Ing. Natalie E&szlig;ig, Architektin, M&uuml;nchen
Do. 11. 06. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr Stuttgart, Haus der Architekten
Ressourcen Teil II – Ressourcenschonendes Bauen
Fr. 17. 04. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr M&uuml;nchen, Haus der Architektur
Mi. 20. 05. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr M&uuml;nchen, Haus der Architektur
Prof. Dipl.-Ing. Sebastian Fiedler, Architekt, Frankfurt a. M.
Do. 21. 05. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr Stuttgart, Haus der Architekten
Mi. 15. 04. und Do. 16. 04. 2015, jew. 9.30 – 17.00 Uhr
M&uuml;nchen, Haus der Architektur
Tajo Friedemann, Frankfurt
Mi. 24. 06. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr Stuttgart, Haus der Architekten
Wertstabilit&auml;t Teil II – LCC u. Lebenszykluskostenplanung 15221
Gesundheit Teil I – Schadstoffe und Risikostoffe
Dipl.-Ing. Holger K&ouml;nig, Architekt, M&uuml;nchen
Do. 07. 05. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr Stuttgart, Haus der Architekten
Gesundheit Teil II – Komfort und Behaglichkeit
Dipl.-Ing. Martin Kusic, Architekt, Pirna
Fr. 08. 05. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr Stuttgart, Haus der Architekten
Die Architektenkammer Baden-W&uuml;rttemberg
und die Bayerische Architektenkammer wurden
aus diesen Gr&uuml;nden Mitglieder der Deutschen
Gesellschaft f&uuml;r Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB),
die neben den bereits international agierenden
Systemen wie z. B. BREEAM, LEED oder
MINERGIE auf der Basis der nationalen Vorgaben
das deutsche DGNB Zertifizierungssystem
f&uuml;r den nationalen und internationalen Markt
Das modulare Ausbildungskonzept
besteht inhaltlich aus den Modulen Grundlagenwissen, Systemwissen und Praxiswissen.
Von der DGNB selbst werden das Systemwissen
und das Praxiswissen durchgef&uuml;hrt, die Module
zum Grundlagenwissen werden von den Fortbildungseinrichtungen der Kammern angeboten.
Eine Anmeldung zu den Abschl&uuml;ssen selbst
(Registered Professional, Consultant oder Auditor)
und die damit zusammenh&auml;ngende Pr&uuml;fung der
Zulassungsvoraussetzungen sowie die Pr&uuml;fungen
sind nur direkt bei der DGNB m&ouml;glich.
dungsziel die f&uuml;r ihn relevanten Module um sich
f&uuml;r die entsprechenden Pr&uuml;fungen vorzubereiten.
Nun wurden neben den klassischen linearen
Ausbildungsstrukturen neue Wege der Qualifikation erm&ouml;glicht.
Nach dem Besuch der Ausbildungsteile A und
B k&ouml;nnen nun zur weiteren Qualifikation unterschiedliche Wege eingeschlagen werden. Entweder &uuml;ber den Besuch der Module, die Grundlagenwissen vermitteln, oder &uuml;ber Selbststudium verbunden mit entsprechendem praktischen
Die Termine und Inhalte f&uuml;r die Seminarveranstaltungen (Grundlagenwissen) entnehmen Sie
bitte der nachfolgenden Aufstellung. F&uuml;r weitere Informationen stehen wir Ihnen gern telefonisch oder pers&ouml;nlich zur Verf&uuml;gung. nnn
wesentliche Aspekte zum Nachhaltigen Bauen
DGNB Kriterien im
N&auml;here Informationen erhalten Sie unter
„Akademie“ unter www.dgnb.de
system f&uuml;r den nationalen und internationalen
Markt entwickelt hat.
Das modulare Ausbildungskonzept besteht inhaltlich aus den Modulen Grundlagenwissen,
Systemwissen und Praxiswissen. Von der DGNB
selbst werden das Systemwissen und das Praxiswissen durchgef&uuml;hrt, die Module zum Grundlagenwissen werden von den Fortbildungseinrichtungen der Kammern angeboten. Eine Anmeldung zu den Abschl&uuml;ssen selbst (Registered
Professional, Consultant oder Auditor) und die
damit zusammenh&auml;ngende Pr&uuml;fung der Zulassungsvoraussetzungen sowie die Pr&uuml;fungen sind
nur direkt bei der DGNB m&ouml;glich.
Die Module zum Grundlagenwissen sind thematisch auf das Ausbildungskonzept der DGNB
abgestimmt, vermitteln wichtige Kerninhalte
und k&ouml;nnen unabh&auml;ngig von einer eventuellen
Ausbildung mit DGNB Abschluss jederzeit auch
einzeln gebucht werden. Sie sind ein Angebot
zur Steigerung der Fachkompetenz im Bereich
der Nachhaltigkeit. Jeder Teilnehmer besucht
entweder lediglich einzelne Veranstaltungen,
oder durchl&auml;uft entsprechend seinem Ausbil-
Module zum
Abbildung Innenseite:
DGNB Zertifikat in Gold (Gewerbeteil)
Systemwissen und Grundlagenwissen
Abbildung Titelseite:
Architekten: Allmann Sattler Wappner, M&uuml;nchen
Module zum Grundlagenwissen
ertifizierungssysteme f&uuml;r Geb&auml;ude sollen
Mietern, Nutzern und der &Ouml;ffentlichkeit
Nachhaltigkeitsaspekte transparent sowie Investoren bzw. k&uuml;nftigen Eigent&uuml;mern gegen&uuml;ber &ouml;konomisch verwertbar machen. Die
Nachfrage nach Zertifizierungssystemen ist in
den letzten Jahren deutlich angestiegen. Hierdurch ergeben sich f&uuml;r die verantwortlichen Planer unterschiedliche Herausforderungen. Es
stellt sich die Frage der Kompetenzbildung im
Planerteam und der damit verbundenen Verantwortung. Gegebenenfalls ist sogar die Bereitschaft zur weiteren Spezialisierung erforderlich,
beispielsweise in Form einer DGNB Ausbildung
zum Registered Professional, Consultant oder
und die Bayerische Architektenkammer wurden aus diesen Gr&uuml;nden Mitglieder der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Nachhaltiges Bauen e.
V. (DGNB), die neben den bereits international
agierenden Systemen wie z. B. BREEAM, LEED
oder MINERGIE auf der Basis der nationalen
Vorgaben das deutsche DGNB Zertifizierungs-
Zertifizierungssysteme f&uuml;r Geb&auml;ude
sollen Mietern, Nutzern und der &Ouml;ffentlichkeit
Nachhaltigkeitsaspekte transparent sowie
Investoren bzw. k&uuml;nftigen Eigent&uuml;mern gegen&uuml;ber &ouml;konomisch verwertbar machen.
Die Nachfrage nach Zertifizierungssystemen
ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen.
Hierdurch ergeben sich f&uuml;r die verantwortlichen
Planer unterschiedliche Herausforderungen.
Es stellt sich die Frage der Kompetenzbildung
im Planerteam und der damit verbundenen
Verantwortung. Gegebenenfalls ist sogar
die Bereitschaft zur weiteren Spezialisierung
erforderlich, beispielsweise in Form einer
DGNB Ausbildung zum Registered Professional,
Consultant oder Auditor.
Danneckerstra&szlig;e 56
Tel. 0711 248386-310
Fax 0711 248386-324
Prof. Dr.-Ing. Christian Stoy, Stuttgart
Do. 25. 06. 2015, 9.30 – 17.00 Uhr Stuttgart, Haus der Architekten
Tagesveranstaltung in Stuttgart 235,- Euro*, in M&uuml;nchen 195,- Euro
Zweitagesveranstaltung in Stuttgart 420,- Euro*, in M&uuml;nchen 350,- Euro
Informationsveranstaltung kostenlos
* AiP-, SiP-Gutscheine, incl. Mittagessen und Tiefgaragengutschein
Fortbildung | Bayern
it der fortschreitenden Technisierung
des Wirtschafts- und Arbeitslebens gewinnt der Geheimnisschutz auch im Arbeitsverh&auml;ltnis immer mehr an Bedeutung. Die
Arbeitnehmer kommen am Arbeitsplatz immer
h&auml;ufiger und umfangreicher in Kontakt mit Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnissen, also mit Tatsachen, die in Zusammenhang mit dem Gesch&auml;ftsbetrieb stehen, nicht offenkundig und nur einem
eng begrenzten Personenkreis bekannt sind und
nach dem berechtigten Willen des Arbeitgebers
geheim gehalten werden sollen.
Die Verletzung von Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnissen, also das unbefugte Verschaffen, Verwerten oder Weitergeben der Geheimnisse ist in
etwa 70 % aller F&auml;lle auf aktuell besch&auml;ftigte oder
ausgeschiedene Arbeitnehmer zur&uuml;ckzuf&uuml;hren
und nicht etwa auf technische Angriffe von au&szlig;en.
Hieraus ergeben sich sowohl w&auml;hrend als auch
nach Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses rechtliche Probleme. F&uuml;r den Arbeitgeber wird es immer wichtiger, ob und wie er seine Geheimnisse
vor unberechtigter Nutzung und Weitergabe durch
(ehemalige) Arbeitnehmer wirksam sch&uuml;tzen kann.
Neben Ma&szlig;nahmen wie z.B. dem Einsatz technischer Sicherungsmittel er&ouml;ffnet das Arbeitsrecht
insbesondere bei der Arbeitsvertragsgestaltung
einige M&ouml;glichkeiten. Zu nennen sind hier prim&auml;r
vertragliche und nachvertragliche Verschwiegenheitsverpflichtungen und Wettbewerbsverbote sowie Vertragsstrafenregelungen. Diese m&uuml;ssen jedoch den strengen Anforderungen der aktuellen
Rechtsprechung und Rechtslage entsprechen.
Zum optimalen Schutz von Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisseen sollten Arbeitgeber also bereits
bei der Gestaltung der Arbeitsvertr&auml;ge einen wichtigen Grundstein legen.
nnnRA Dr. Robert K. Strecker
Arbeitgeberseitiger Schutz
von Gesch&auml;fts- und Betriebsgeheimnissen
Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisse
richtig sch&uuml;tzen - Was kann das Unternehmen aus arbeitsrechtlicher Sicht
21.01.2015, 10.00 Uhr bis 11:30 Uhr
Ref.: Dr. Robert K. Strecker, Fachanwalt f&uuml;r
www.akademie.byak.de
„Lernhauskonzepte“ und deren Auswirkung
oeben wurde die Grundschule am Arnulfpark, M&uuml;nchen, des Architekturb&uuml;ros Hess
Talhof Kusmierz mit dem Preis f&uuml;r Architektur des Deutschen Architekturmuseums ausgezeichnet. In der Begr&uuml;ndung der Jury hei&szlig;t es
u.a., „dass ein innovatives r&auml;umlich-p&auml;dagogisches Konzept f&uuml;r eine der wichtigsten sozialen Bauaufgaben der Zukunft in herausragender
Qualit&auml;t umgesetzt“ worden sei. Bei diesem p&auml;dagogischen Konzept handelt es sich um das der
sogenannten Lernh&auml;user.
Dieses Konzept, so Stadtschulrat Rainer Schweppe, soll Grundlage s&auml;mtlicher M&uuml;nchner Schulen werden. Ob und wie sich dieses Modell nicht
nur in Grundschulneubauten, sondern auch in
Bestandsbauten, in weiterf&uuml;hrenden Schulen im
Neubau wie Bestand umsetzen l&auml;sst, soll durch
das Seminar vermittelt werden. Um Auswirkungen
auf Grundrissordnungen beurteilen zu k&ouml;nnen,
ist ein Verst&auml;ndnis der p&auml;dagogischen Vermittlungskonzepte unerl&auml;sslich. Aktuell mischen sich
Ganztagsmodelle mit Lernhauskonzepten. Haben diese Entwicklungen lediglich Modellcharakter und sind singul&auml;re, kurzlebige Experimente,
oder l&auml;sst sich feststellen, dass Teile dieser Diskussion langfristig Auswirkungen auf die Planung
und den Betrieb p&auml;dagogischer Einrichtungen
Diese Fragestellungen sollen im Rahmen des Seminars behandelt werden. Der Stadtschulrat der
Landeshauptstadt M&uuml;nchen, Rainer Schweppe,
wird Tendenzen der ehrgeizigen weiteren Entwicklung der M&uuml;nchner Schullandschaft vorstellen.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem
Schulreferat der LH M&uuml;nchen, der Montag Stiftung Urbane R&auml;ume und dem BDA durchgef&uuml;hrt.
Seminar der Akademie am 5. Februar 2015 im Haus der Architektur
„Lernhauskonzepte“ und
deren Auswirkung auf
die Grundrisstypologie von Schulen
05.02.2015, 9.30 - 17.00 Uhr
Haus der Architektur, M&uuml;nchen
• Rainer Schweppe, Stadtschulrat und
Schulreferent LH M&uuml;nchen; Dirk Haas, Essen; Dipl.-Ing. Johannes Talhof, Architekt,
Stadtplaner, M&uuml;nchen; Moderation Oliver
Heiss, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Aus-, Fort- und Weiterbildung, ByAK
Geb&uuml;hr: 130,-€ Kammermitglieder/
Absolventen; 200,-€ f&uuml;r G&auml;ste
Anmeldung unter www.akademie.byak.de
Bayern | Fortbildung | GAM
Marion Linke + Klaus Kerling, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten
Die Bayerische Kompensationsverordnung
20.01.2015, 09.30 - 17.30 Uhr
Bayerische Architektenkammer HdA
Dipl.-Geograph Dr. Ingo Hetzel, Bosch und Partner GmbH, Herne
Dr. Monika Marzelli, Institut f&uuml;r Umweltplanung
und Raumentwicklung (ifuplan), M&uuml;nchen
Dipl.-Ing. Andreas P&ouml;llinger, Landschaftsarchitekt
Dr. H. M. Schober mbH, Freising
Ursula Schuster, Bayerisches Staatsministerium
f&uuml;r Umwelt und Verbraucherschutz, M&uuml;nchen
Dipl.-Ing. Marion Linke, Landschaftsarchitektin,
Stadtplanerin, Landshut
ie Bayerische Kompensationsverordnung von der schutzgutbezogenen AusgIeichsermittist seit dem 01.09.2014 f&uuml;r s&auml;mtliche lung und der W&auml;hrung Fl&auml;che (vgl. Leitfaden
Bauvorhaben in Bayern au&szlig;erhalb der „Bauen im Einklang mit Natur und Landschaft“)
Bauleitplanung und des Windkrafterlasses an- hin zu einem Biotopwertverfahren mit Punktezuwenden. Vorgezogen war eine Anwendung Bewertung handelt, wurden viele Verfahren in
zum Teil bereits ab 01.09.2013 zul&auml;ssig.
2014 noch nach der alten Methodik durchgeAls fachliche Hilfsmittel liegen die Biotopwert- f&uuml;hrt. Daher liegen derzeit auch erst wenige
liste und eine erl&auml;uternde Arbeitshilfe des Bay- R&uuml;ckl&auml;ufe aus der Praxis vor. W&auml;hrend im Straerischen Landesamtes f&uuml;r Umwelt vor. Zum &szlig;enbau die neue Regelung eine WeiterentwickStra&szlig;enbau, zu Hochwasserschutzma&szlig;nahmen lung des bisherigen Stra&szlig;enbau-Konventionsund Produktionsintegrierten Ma&szlig;nahmen so- papiers darstellt, sind in anderen Bereichen
wie den Durchschnittswerten der Acker- und hier grunds&auml;tzliche Neubewertungen vorzunehGr&uuml;nlandzahlen sind inzwischen weiterf&uuml;hren- men. Die Themenbereiche Kompensation bei
de Anwendungshinweise auf der Internetseite Abbau- und Leitungsbauvorhaben, Gew&auml;hrleisdes LfU abrufbar (Vollzugshinweise). Auch zum tung der Rechtssicherheit der Bestandserhegewerblichen Betreiben von &Ouml;kokonten sind bung sowie die besondere Situation im alpinen
hier die Anforderungen f&uuml;r eine Anerkennung Raum sind hier Aufgabenfelder, die es noch zu
konkretisieren gilt. Der bdla Bayern wird in den
Ziel des Verordnungsgebers ist das Fl&auml;chen- kommenden Monaten Anwendungserfahrunsparen bei gleichzeitiger Verbesserung der Qua- gen aus der Praxis sammeln und in einer Stellit&auml;t der Ausgleichsfl&auml;chen durch Nutzung von lungnahme zusammenfassen, um diese dann
mit dem Verordnungsgeber konstruktiv zu disSynergien und Mehrfachfunktionen.
Nachdem es sich bei dieser neuen Verordnung kutieren.
nnnMarion Linke
um einen grundlegenden Methodenwechsel
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem BDLA Bayern und dem Institut f&uuml;r St&auml;dtebau und Wohnungswesen (ISW) durchgef&uuml;hrt. Wir bitten um Anmeldung unter www.akademie.byak.de
Jetzt anmelden: GAM open 2015
Foto: Mader, ByAK
Die Architektenmeisterschaften in Ski und Snowboard finden
vom 6. – 8. Februar 2015 im &ouml;stereichischen Dam&uuml;ls statt.
Die Bayerische Architektenkammer ist auch
in diesem Jahr Schirmherrin der „German Architects Masters“, der „GAM open 2015“. Die
Architektenmeisterschaften werden im Parallelslalom in den Disziplinen Ski und Snowboard
ausgetragen und finden in diesem Jahr zum
12. Mal statt. Sie werden in bew&auml;hrter Weise
von der Agentur ap35 organisiert.
Als Schirmherrin unterst&uuml;tzen wir die Idee,
sich mit Kolleginnen und Kollegen nicht nur
sportlich zu messen, sondern sich abseits des
B&uuml;roalltags auszutauschen und weiter zu vernetzen. Wir w&uuml;rden uns freuen, wenn m&ouml;glichst viele bayerische Architekturb&uuml;ros mit
ihren B&uuml;ro-Mannschaften an den „GAM open
2015“ teilnehmen. Jede Mannschaft geht dabei mit bis zu 6 Personen an den Start. Die
vier besten Ergebnisse flie&szlig;en dann in die Gesamtwertung ein.
nnnSee
Anmeldung und Information: www.gam-open.com
Literaturtipps | Bayern
Roquette/Viering/Leupertz
Die bekannte fachliche Kapazit&auml;t der Autoren
gew&auml;hrleistet zuverl&auml;ssig, dass das Werk sich
auch in der 2. Auflage als herausragend darstellt.
nnnRA Erik Budiner
Werner Verlag: 2013
2. Aufl., 504 S.
ISBN 978-3-8041-4656-3,
Sonntag/R&uuml;tten
in besonderes Werk f&uuml;r ein besonderes
Thema ist nun in 2. Auflage erschienen.
Nach wie vor ist das Thema Bauzeit und
gest&ouml;rte Bauabl&auml;ufe virulent, zumal sich dadurch die Kosten eines Vorhabens betr&auml;chtlich
erh&ouml;hen k&ouml;nnen. Die Gr&uuml;nde hierf&uuml;r sind vielf&auml;ltig und h&auml;ufig im Zusammentreffen und Zusammenwirken unterschiedlicher Fachdisziplinen zu finden.
Das vorliegende Werk hat es sich zur Aufgabe
gemacht, das Thema Bauzeit und alle daraus
resultierenden Problemstellungen &uuml;bergreifend
darzustellen. Sie werden also aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Planer, Kalkulatoren und Betriebswirten, Sachverst&auml;ndigen
und Juristen behandelt. Diese Art der Darstellung macht das umfassende Werk in erster Linie f&uuml;r Praktiker interessant, die f&uuml;r die t&auml;glichen Problemstellungen verl&auml;ssliche Informationen, Antworten und Hilfestellungen finden
Teil 1 des Handbuchs befasst sich mit Terminplanung und Bauablauf, inklusive Hinweisen zu
Terminkontrolle und Terminsteuerung. Die gest&ouml;rten Bauabl&auml;ufe und daraus resultierende
Anspr&uuml;che werden in Teil 2 behandelt. In Teil
3 des Werks werden die zuvor theoretischen
Darstellungen in Praxisbeispiele &uuml;bertragen.
Der nicht immer zu vermeidenden Auseinandersetzung vor Gericht widmet sich Teil 4.
Das Werk verdeutlicht eindrucksvoll, dass nur
durch interdisziplin&auml;res Zusammenwirken aller
an der Planung und &Uuml;berwachung von Bauwerken Beteiligten Termine und Kosten im Sinne
des Bauherrn kontrolliert werden k&ouml;nnen. Nur
wenn die Terminplanung so gestaltet ist, dass
alle Vorg&auml;nge rechtzeitig und aufeinander abgestimmt koordiniert ablaufen k&ouml;nnen, wird der
angestrebte Erfolg ungest&ouml;rt eintreten k&ouml;nnen.
Vertragsgestaltung und Vertragsabwicklung | Mustersammlung
Nomos: 2014, CD-ROM, 459 S.,
ISBN 978-3-8487-0675-4, € 88,-
ie Konzeption von Bauvertr&auml;gen weist
gegen&uuml;ber der Gestaltung anderer Vertragswerke zahlreiche Besonderheiten
auf. So betreffen Bauvertr&auml;ge in der Regel einmalig herzustellende, individuelle Objekte und,
da das Werk zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch nicht existiert, ist dessen Realisierung Unw&auml;gbarkeiten ausgesetzt, die zum Zeitpunkt der Vertragsgestaltung nicht kalkuliert
werden k&ouml;nnen. Zudem betrifft ein Bauvorhaben in der Regel mehrere Beteiligte und die
Bauausf&uuml;hrung dauert meist mehrere Monate,
wenn nicht gar Jahre. Dies f&uuml;hrt letztendlich
dazu, dass der Konzeption eines zur Bauma&szlig;nahme passenden Bauvertrages zahlreiche
&Uuml;berlegungen vorangehen m&uuml;ssen.
Mit dem in der 1. Auflage vorliegenden Werk
haben die Verfasser zahlreiche Handreichungen f&uuml;r Praktiker entwickelt, die Muster f&uuml;r nahezu alle erdenklichen Fallgestaltungen bei der
Abwicklung eines Bauvorhabens behandeln.
Nach einer kurzen Einleitung, in der Grundfragen eines jeden Bauvorhabens dargestellt werden, befassen sich die Autoren in drei weiteren
Kapiteln mit der Gestaltung und der Abwicklung
von Bauvertr&auml;gen sowie mit Nachtrags- und
Vergleichsvereinbarungen.
N&auml;her erl&auml;utert werden folgende VOB/B-Bauvertr&auml;ge: Einzelgewerkvergabe auf Einheitspreis,
(Detail-)Pauschalpreisvertrag, Einzelgewerkvergabe, Generalunternehmervertrag (ohne &Uuml;bertragung von Planungsleistungen) und General-
&uuml;bernehmervertrag (schl&uuml;sselfertig). Zudem die
Beauftragung von Leistungen auf der Grundlage eines Verhandlungsprotokolls und Zuschlages, der BGB-Bauvertrag und das Abnahmeprotokoll.
Rechtsprechung und Literatur sind auf dem
Da sich das vorliegende Werk im Wesentlichen
aus Elementen der Formularbibliothek Zivilprozess und Vertragsgestaltung zusammensetzt,
ist es f&uuml;r die gesamte au&szlig;ergerichtliche Rechtsberatung im Bereich des privaten Baurechts anwendbar. Als Hilfestellung f&uuml;r die Vertragsgestaltung ist das Werk nur f&uuml;r den juristisch besonders versierten Architekten geeignet.
nnnMoe
Heinlein/Hilka (Hrsg.)
Honorarordnung f&uuml;r Architekten
und Ingenieure Kommentar
Werner Verlag: 2014
ISBN 978-3-8041-5134-5, € 69,-
n der Reihe der Werner Taschenkommentare
ist nun ein weiteres Werk zur HOAI 2013 erschienen. Es bietet in &uuml;bersichtlicher Form
und klar verst&auml;ndlicher Sprache alle wesentlichen Basisinformationen f&uuml;r die Handhabung
der novellierten HOAI in der t&auml;glichen Berufspraxis. Die Neuerungen, insbesondere im Bereich der modernisierten Leistungsbilder, werden vollst&auml;ndig behandelt, auch die Bereiche
der Fl&auml;chenplanung und Ingenieurdisziplinen.
Die Hinweise sind so gestaltetet, dass sie bei
Fragestellungen in Bezug auf Anwendungsprobleme mit der HOAI 2013 gezielt Auskunft geben.
Die praxisbezogene und &uuml;bersichtliche Darstellung mit Tipps und Beispielen macht das Werk
besonders f&uuml;r Praktiker interessant, die im beruflichen Alltag schnell und zuverl&auml;ssig Honorarprobleme kl&auml;ren wollen. Anzuerkennen ist
Bayern | Literaturtipps
zudem, dass auch stets der Vergleich mit den
Vorfassungen der HOAI, insbesondere der Fassung von 2009, hergestellt wird.
Das Autorenteam, bestehend aus mit der HOAI
befassten Praktikern (Fachanw&auml;lte f&uuml;r Bau- und
Architektenrecht, Honorarsachverst&auml;ndige, Richter), gew&auml;hrleistet diesen Praxisbezug. Die Herausgeber sind auch Betreiber der Internetplattform HOAI.de. nnnRA Erik Budiner
VOB-Kommentar Teil B
Ganten/Jansen/Voit (Hrsg.)
Beck`scher VOB-Kommentar
C. H. Beck: 3. Aufl. 2013.,
ISBN 978-3-406-61344-9,
bwohl es sich nach der Rechtsnatur der
„Allgemeinen Vertragsbedingungen f&uuml;r
die Ausf&uuml;hrung von Bauleistungen
(VOB/B)“ tats&auml;chlich nicht um ein Gesetzesoder Verordnungswerk handelt, sondern um
Allgemeine Gesch&auml;ftsbedingungen, ist dieser
Bereich, der das Fehlen von speziellen Regeln
f&uuml;r Bauvertr&auml;ge innerhalb des Werkvertragsrechts ersetzen soll, besonders von der hierzu
ergangenen, &auml;u&szlig;erst umfangreichen Rechtsprechung gepr&auml;gt. Dies wiederum schl&auml;gt sich in
der t&auml;glichen Berufspraxis nieder; eine umfassende Kenntnis der VOB/B Vorschriften und
deren Anwendung ist unerl&auml;sslich und wird bei
Architekten durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als berufsspezifisch vorausgesetzt. Eine umfassende und permanent zu aktualisierende Information &uuml;ber die Anwendung
der VOB/B ist daher erforderlich
Ein hervorragendes Mittel hierf&uuml;r ist der
Beck`sche VOB-Kommentar Teil B, der als Gro&szlig;kommentar auf nun 2.760 Seiten die komplexe Materie umfassend darstellt und behandelt.
Er besticht durch den strikten Aufbau, der sich
an den Abs&auml;tzen der einzelnen Paragraphen
orientiert. Sichergestellt sind damit hohe &Uuml;bersichtlichkeit und der schnelle Zugriff auf die ge-
suchte Problemstellung, was angesichts der
F&uuml;lle der enthaltenen Informationen auch f&uuml;r
die Handhabung des umfangeichen Werkes unerl&auml;sslich ist. Der Kommentar ber&uuml;cksichtigt
ca. 500 Entscheidungen und stellt deren Auswirkungen auf die Baupraxis und die Vertragsgestaltung pr&auml;zise dar.
Besondere Erw&auml;hnung verdient die Behandlung
von generellen Anwendungsfragen von VOB/B
und Werkvertragsrecht nach BGB, die sich nach
der Rechtsprechung ergeben haben und in der
Praxis h&auml;ufig zu Schwierigkeiten und Unsicherheiten f&uuml;hren.
In der nun 3. Auflage haben sich die Herausgeber und Verfasser erneut als versierte Kenner der Materie erwiesen, was sich deutlich an
der intensiven Durchdringung der Einzelfragen
Nicht nur Baujuristen, sondern allen, die sich
intensiv mit der VOB/B und ihren umfangreichen Problemstellungen in der t&auml;glichen Berufspraxis befassen m&uuml;ssen, bietet der Kommentar ein wichtiges Werkzeug. Er ist Teil eines
vom Beck Verlag herausgegebenen Gesamtwerkes, bestehend aus 3 B&auml;nden zu VOB/A,
VOB/B, und VOB/C.
Gabriel/Krohn/Neun (Hrsg.)
C.H. Beck: 2014, 1774 S.
ISBN 978-3-406-62859-7,
it einer v&ouml;llig neuen Konzeption bereichern die Herausgeber und Verfasser
des soeben erschienenen „Handbuchs
des Vergaberechts“ die bereits durchaus breite Palette der Literatur zu dieser Thematik. Sie
erreichen damit f&uuml;r ihr Werk ein Alleinstellungsmerkmal. So wurde konsequent auf eine paragrafentreue Kommentierung der in den verschiedenen Gesetze und Verordnungen enthaltenen Vorschriften verzichtet. Stattdessen
werden in logischer und chronologischer Folge
die ma&szlig;geblichen Phasen und Stufen von &ouml;ffentlichen Vergabeverfahren dargestellt und
die jeweils immanente Problemstellung umfassend und &uuml;bergreifend erl&auml;utert. Die zentrale
Behandlung aller Fragestellungen, die sich aus
den Verfahrensabl&auml;ufen und zu Einzelproblemen ergeben k&ouml;nnen, erfolgt in transparenter
und &uuml;bersichtlicher Weise. Die wiederholte Behandlung gleichartiger Problemstellungen bei
den unterschiedlichen Vergabeordnungen wird
&uuml;berfl&uuml;ssig, da aufgrund des Kaskadenprinzips
des Vergaberechts die jeweiligen Rechtsprobleme und damit verbundene Fragestellungen
bei allen Vergabeordnungen in gleicher Form
Neben dieser bestechenden Konzeption ist
durch ein spezielles Vorschriftenverzeichnis
daf&uuml;r Sorge getragen, dass auch eine Kommentierung zu einer bestimmten Einzelvorschrift
sofort aufgefunden werden kann. Damit ist das
Handbuch auch wie ein herk&ouml;mmlicher Kommentar nutzbar und die Zitierf&auml;higkeit ist sichergestellt.
Die inhaltliche Darstellung ist nicht nur vollst&auml;ndig, sondern hoch kompetent und umfassend. Die pr&auml;zise Sprache macht das Werk
nicht nur f&uuml;r spezialisierte Vergaberechtler relevant, sondern vor allem auch f&uuml;r Architekten
und Ingenieure verst&auml;ndlich und nutzbar, die
regelm&auml;&szlig;ig mit Vergabeproblemen im Zusammenhang mit &ouml;ffentlichen Auftr&auml;gen befasst
sind. Zudem ist f&uuml;r Architekten die ausf&uuml;hrlich
behandelte Problematik der Auftragsvergabe
im Bereich der VOF interessant. Auch Anwendungsfragen der RPW im Rahmen von Architektenwettbewerben sind Gegenstand der Kommentierung.
Besondere Erw&auml;hnung verdient die umfassende Darstellung der Rechtsmittelverfahren, die
sich als ausgezeichnete Hilfestellung f&uuml;r die
Praxis erweist.
Es bleibt zu w&uuml;nschen, dass der Mut der Herausgeber und des Verlages, dieses Werk angesichts der bereits bestehenden Konkurrenz zu
ver&ouml;ffentlichen, mit entsprechender Resonanz
von den angesprochenen Vergaberechtlern und
Praktikern sowie von Architekten und Ingenieuren, honoriert wird.
Aus den Verb&auml;nden und Netzwerkgruppierungen | Bayern
Der Wessobrunner Kreis bereitet derzeit die zweite einer geplanten Reihe von
Ausstellungen &uuml;ber Beispiele historischer und zeitgen&ouml;ssischer Architektur in
seinem Wirkungsbereich vor.
nitiiert von der Architektin Mechtild Friedrich-Schoenberger fand die erste Ausstellung der Serie „Alte und Neue Architektur“
im Juni 2013 in der Gemeinde M&uuml;nsing am
Starnberger See statt. Sie hat beim Publikum, in der Presse und in der Kollegenschaft
gro&szlig;e Anerkennung gefunden und wurde an
mehreren Orten gezeigt.
Vom 23. Januar bis 8. Februar 2015 ist nun
eine neue Ausstellung im Kultur- und Tagungszentrum Murnau zu sehen: Gezeigt werden
42 beispielhafte Geb&auml;ude aus dem „Blauen
Land“ zwischen Staffel- und Kochelsee. Die
Ausstellungsreihe „Alte und Neue Architektur“ pr&auml;sentiert qualit&auml;tsbewusste Architektur in Form von instandgesetzten Geb&auml;uden
aus alter Zeit sowie von Neubauten der letzten Jahrzehnte. Der Wessobrunner Kreis m&ouml;chte damit das Bewusstsein f&uuml;r die Qualit&auml;t lokaler Architektur f&ouml;rdern, die unser Leben im
Alltag bestimmt. Ortskundige Besucher der
Ausstellung k&ouml;nnen erstmals genauere Eindr&uuml;cke von einigen Bauten ihrer Umgebung
gewinnen. Die Ausstellungsbeitr&auml;ge wurden
von den Urhebern der gezeigten Bauten selbst
erarbeitet und auf Tafeln pr&auml;sentiert. nnn
BAU 2015: Holz bewegt die Zukunft des Bauens
Gemeinsam mit proHolz Bayern und TUM.wood pr&auml;sentiert sich der Bund Deutscher
Architekten BDA Bayern vom 19. bis 24. Januar auf der Messe BAU 2015. Unter dem
Motto „Bauen mit Holz ist aktiver Klimaschutz“ geht es w&auml;hrend der Leitmesse f&uuml;r
Architektur in M&uuml;nchen um die Verwendung des nachhaltigen Bau- und Werkstoffes
Holz als Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende. Holz ist ressourcenschonend, energieeffizient und klimaschonend – und damit der Baustoff des 21.
23. Januar bis 8. Febraur 2015
Ausstellungser&ouml;ffnung, 23. Januar 2015, 19.00 Uhr
Finissage, 7. Februar ab 18.00 Uhr
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein
ca. 100-seitiger Katalog.
Highlights auf der Messe BAU 2015
zum Thema Bauen mit Holz:
HOLZBAUTEN – kreativ, innovativ und nachhaltig
Der BDA Bayern, TUM.wood und proHolz Bayern pr&auml;sentieren mit t&auml;glich wechselnden Fachvortr&auml;gen am
Gemeinschaftsstand in Halle B5/126 das Know-how
bayerischer Architekturb&uuml;ros im Bereich Holzbau. Programm unter www.proholz-bayern.de
HOLZBAUPREIS BAYERN 2014 – Preisverleihung
Durch die regionale Verf&uuml;gbarkeit von Holz
dank einer nachhaltigen Forstwirtschaft und
vieler bautechnischer Innovationen avanciert
eines der &auml;ltesten Baumaterialen der Menschheit zum Hochleistungsbaustoff der Zukunft.
Neuartige Verbindungsmittel, neue Produktionstechnologien und hoher Vorfertigungsgrad haben die Einsatzm&ouml;glichkeiten des
Rohstoffes in den letzten Jahren vervielfacht.
Es sind viele innovative und hochwertige
Holzbauten in enger Zusammenarbeit von
Planern, Architekten und Fachleuten aus
Zimmereien und Holzbaubetrieben entstanden. Einige dieser architektonisch und handwerklich herausragenden Holzbaul&ouml;sungen
werden auf der Messe BAU am Gemeinschaftstand 126 in Halle B5 aus erster Hand
in Fachvortr&auml;gen vorgestellt, werden paral-
lel im ICM mit dem Holzbaupreis Bayern 2014
ausgezeichnet oder sind w&auml;hrend der „Langen Nacht der Architektur“ in M&uuml;nchen zu
sehen. Seitens des BDA Bayern pr&auml;sentieren sich auf dem Messestand folgende B&uuml;ros: 03 architekten, Adrianowytsch Architekten BDA, Arc Architekten, atelier hybride,
Beer Architektur St&auml;dtebau, Bemb&eacute; Dellinger Architekten BDA, Berschneider +
Berschneider GmbH, bogevischs buero, bosch
schmidt architekten, Br&uuml;ckner &amp; Br&uuml;ckner,
Deppisch Architekten, Holzfurtner + Bahner,
karl + probst architekturb&uuml;ro, kuchenreuther
architekten, lattkearchitekten, Lichtblau Architekten, Nuyken von Oefele Architekten
BDA, ssp planung GmbH, Architekten Wollmann &amp; Mang BDA, zillerplus Architekten.
nnnKarlheinz Beer, Landesvorsitzender BDA
Welches gestalterische Potenzial der moderne Holzbau bietet, zeigt auch die Verleihung des Bayerischen
Holzbaupreises 2014 am 22. Januar 2015 im ICM Saal
13. Das Bayerische Staatsministerium f&uuml;r Ern&auml;hrung,
Landwirtschaft und Forsten zeichnet dort in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat Holz Bayern und proHolz Bayern sowie der Bayerischen Architektenkammer und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau vorbildlich in Holz konstruierte, klimaschonende und
wirtschaftliche Bauten aus.
Preisverleihung 22. Januar 2015 I 14 bis 17 Uhr I Saal
13 I Messe M&uuml;nchen I ICM – Internationales Congress
Center M&uuml;nchen
Zutritt nur mit gesonderter Einladung
Der Holzbau ist in der Stadt angekommen. Auch in
M&uuml;nchen gibt es einige Objekte. W&auml;hrend der Langen
Nacht der Architektur werden dazu drei Vorzeigeobjekte pr&auml;sentiert.
Nr. 25 Holzbau-Passivhaus, ROUTE ORANGE
Nr. 28 Holzbauprojekt Kinderkrippe, ROUTE PINK
Nr. 40 Michaeli Gymnasium, ROUTE BLAU
Bayern | Aus den Verb&auml;nden und Netzwerkgruppierungen
BIN ICH SCH&Ouml;N?
ANDERE AUGEN – ANDERE SICHTWEISEN EIN DISPUT ZUR STADTBAUKUNST
Foto: BDA Bayern
in ich sch&ouml;n? Unter diesem Titel fand am
10. November im Haus der Architektur in
M&uuml;nchen eine Veranstaltung des BDA Bayern zum Thema Sch&ouml;nheit im St&auml;dtebau und
deren Wahrnehmung statt. Der Landesvorsitzende Karlheinz Beer begr&uuml;&szlig;te die zahlreichen
G&auml;ste mit der Feststellung, dass es wieder an
der Zeit sei, mutiger und fundierter &uuml;ber Sch&ouml;nheit in der Architektur zu reden. Beer erhoffe
sich hierzu von dem Podiumsgespr&auml;ch Reflexion, Inspiration und Tatkraft.
Wer ist verantwortlich f&uuml;r die Stadtgestalt? Wie
kommt Sch&ouml;nheit in die Stadt? Was bleibt jenseits &ouml;konomischer, juristischer und politischer
Sachzw&auml;nge, um dem urspr&uuml;nglichen Begriff
der „Stadtbaukunst“ wieder Geltung zu verschaffen? K&ouml;nnen die Erwartungen der Gesellschaft an eine qualit&auml;tvoll gebaute Umwelt, die
auch emotionale Bed&uuml;rfnisse nach Sch&ouml;nheit
und &auml;sthetischer Befriedigung erf&uuml;llt, eingel&ouml;st
Seit einiger Zeit besteht im BDA Bayern eine
kleine, aktive Arbeitsgruppe St&auml;dtebau, die diese Veranstaltung vorbereitet hat. Vor einem
Jahr wurde ein Aufruf zum Thema „STADTBAUKUNST – Der BDA Bayern formuliert Positionen
im St&auml;dtebau“ unter den BDA-Mitgliedern ge-
startet, mit dem eine Sammlung realisierter Beispiele neuerer Zeit im In- und Ausland zusammengestellt wurde. Aus diesen st&auml;dtebaulichen
Realisationen wurden drei Beispiele ausgew&auml;hlt,
die im Podiumsgespr&auml;ch jeweils anhand einer
vorformulierten These und einer Fragestellung
• Kabelwerk, Wien 1996 - 2007
Planung: dyn@mosh&auml;re, ARCHItexture team
+ the POOR BOYs ENTERPRISE
•Scharnhauser Park, Ostfildern 1993 - 2006
•Barbican Centre, London 1963 - 1976
Planung: Chamberlin, Powell und Bon
•Robert Arsenscheck, Journalist,
M&uuml;nchner Merkur
• Gudrun Grieser, Oberb&uuml;rgermeisterin a.D.,
•Gerhard Matzig, Journalist,
•Bj&ouml;rn Severin, Architekt und Stadtplaner, BDA,
Martin Karsten vom Forum Bremen moderierte
die anschlie&szlig;enden lebhaften Diskussionen.
Die Beispiele erm&ouml;glichten einerseits einen kritischen R&uuml;ckblick auf das, was unter dem schon
klassischen Begriff der „Moderne“ in Architektur und St&auml;dtebau firmiert, als auch einen hoffnungsvollen Ausblick hinsichtlich ihrer zuk&uuml;nftigen Bewertung. So kann manches Ensemble
im Laufe der Zeit eine v&ouml;llige Neubewertung erfahren, wie beispielsweise das Londoner Barbican-Gebiet, das sich zu einem begehrten Wohnviertel im Zentrum Londons entwickelt hat und
bereits Denkmalschutz genie&szlig;t. Auch der Wechsel der Aneignung von Stadtgebieten &uuml;ber die
Zeiten wurde als wichtiger Aspekt herausgestellt. Die Veranstaltung gibt Mut f&uuml;r weitere
Unternehmungen dieser Art.
Wolfgang Kuchtner f&uuml;r die AG St&auml;dtebau im BDA
mit Christian Bodensteiner, Michael Gebhard,
Fritz Hubert, Josef Rott
Lesung – Niklas Maak: Wohnkomplex. Warum wir andere H&auml;user brauchen
arum erf&uuml;llt Stadtplanung und Architektur – nicht nur in M&uuml;nchen – in
der &ouml;ffentlichen Diskussion selten
die Bed&uuml;rfnisse der B&uuml;rger? &raquo;Welche Machtstrukturen, welche Interessengruppen verhindern,
dass sich eine Gesellschaft die R&auml;ume bauen
kann, die sie gern h&auml;tte?&laquo;, fragt der FAZ-Architekturkritiker Niklas Maak in seinem aktuellen
Buch „Wohnkomplex. Warum wir neue H&auml;user
brauchen“ (Hanser, 2014). &raquo;Wer wissen will,
warum die H&auml;user so aussehen, wie sie aussehen, und warum es scheinbar keine Alternativen gibt, muss nach den politischen Instanzen
fragen, die f&uuml;r Genehmigungen und Bauverordnungen zust&auml;ndig sind, nach den Interes-
sen der Akteure des Baubetriebs, also der Investoren, Bauunternehmer und der mit ihnen
komplex verwobenen Industrie, die eigene
kommerzielle Ziele verfolgt. [...] Welche Lobbys bilden sich in den Bauformen ab? Wie
kommt es, dass so viele neue Stadtviertel entstehen, f&uuml;r die sp&auml;ter niemand verantwortlich
sein will und die jenseits von Geschmacksdifferenzen wirklich niemandem gefallen? Warum
ist nichts dar&uuml;ber zu erfahren, welche Lobbys
das Land so kaputtbauen?&laquo;
Zum Jahresauftakt liest Niklas Maak im BDA
Landesverband Bayern aus seinem neuen Buch.
Er benennt Problemfelder, die jeden angehen,
der im Bereich des St&auml;dtebaus t&auml;tig ist –Archi-
tekten, Bauherren oder Stadtverwaltung und
B&uuml;rger. &raquo;Alle neuen Denkans&auml;tze werden die
Architektur der St&auml;dte nicht &auml;ndern, wenn die
politischen Bedingungen des Bauens sich nicht
&auml;ndern&laquo;, schreibt Maak. Wir freuen uns auf seine Lesung und auf eine spannende Diskussion
im Anschluss. Herzlich Willkommen!
Einf&uuml;hrung: Karlheinz Beer
Moderation: Frank Kaltenbach
15. Januar 2015, 19.00 Uhr
BDA Bayern, T&uuml;rkenstrasse 34
Anmeldung unter sekretariat@bda-bayern.de bis
zum 9. Januar 2015.
Aus den Verb&auml;nden und Netzwerkgruppierungen | Fortbildungsveranstaltungen der ByAK | Bayern
Seit 10 Jahren f&uuml;r den guten Zweck
Kripperlversteigerung 2014 des Architekturforums Passau
Nachdem im letzten Jahr keine Kripperlversteigerung stattgefunden hatte, war am 1. Advent 2014 wieder soweit: Das Architekturforum Passau e. V. lud in die Heilig-Geist-Kirche,
um insgesamt 24 individuelle Kripperl der etwas anderen Art zu versteigern. Empf&auml;nger
des gesamten Versteigerungserl&ouml;ses ist diesmal das Frauenhaus Passau. Einschlie&szlig;lich
privater Spenden sind diesmal 10.000 Euro
zusammen gekommen. Damit wurden die Hoffnungen von Alexander Kain, der die Veranstaltung moderierte, bei weitem &uuml;bertroffen.
Zu verdanken ist dieser Erfolg nicht nur der
Tatsache, dass das Architekturforum Passau
mit dem Kabarettisten Wolfgang Krebs, der in seiner Paraderolle als „Dr. Edmund
Stoiber“ jedes einzelne Kripperl vorstellte, einen zugkr&auml;ftigen „Laudator“ gefunden
hat, sondern auch der hervorragenden Organisation
der Veranstaltung durch die
Mitglieder des Architekturforums Passau. Initiatorin
und Organsatorin war Architektin Bettina Denz. Sie konnScheck&uuml;bergabe - v. l. n. r. Alexander Kain, stv. Chefredakteur PNP,
te sich ein Team um GabriWolfgang Krebs, Kabarettist, Christine Eichinger, Frauenhaus Passau,
Peter Koller, Vorsitzender Architekturforum Passau
ele Brandstetter verlassen,
Krippe „Licht am Ende des Tunnels“ oder Maria im
Rohr, Bettina und Martin Denz Architekten
Fotos: Architekturforum Passau
eit 2004 organisiert das Architekturforum Passau Auktionen. Oft werden Kripperl versteigert, manchmal aber auch
Vogelh&auml;userl, wie Bettina Denz, Beir&auml;tin des
Architekturforums Passau zu berichten wei&szlig;.
Die Auktionserl&ouml;se kamen schon einmal der
Wittwe eines jung verstorbenen Architekten
zugute. Ein anderes Mal erhielten die Streetworker in Passau eine Spende, weil sie einen
Bus ben&ouml;tigten. Immer hat das Architekturforum Passau, das zu den &auml;ltesten und aktivsten
lokalen Initiativen in Bayern geh&ouml;rt, die sich
der F&ouml;rderung der Baukultur verschrieben haben, f&uuml;r einen guten Zweck gespendet.
„Kortenstahlkrippe als Scherenschnitt“, Jochen Jarzombeck, Architekt und Di&ouml;zesanbaumeister
das hinter den Kullissen f&uuml;r einen reibungslosen Ablauf sorgte. Nicht zuletzt sorgten die
ausgezeichneten Einf&auml;lle der Kripperl-Planer
daf&uuml;r, dass die diesj&auml;hrige Versteigerung die
Erwartungen des Veranstalterteams &uuml;bertraf.
nnnMad
Die 24 versteigerten Kripperl k&ouml;nnen auf der
Homepage des TANO besichtigt werden:
www.bit.ly/1upylVU
Weiterbildung, Veranstaltungen, Beratungen
Fortbildungsveranstaltungen der Bayerischen Architektenkammer
Kontakt | Haus der Architektur, Waisenhausstra&szlig;e 4, 80637 M&uuml;nchen,
Telefon: (089) 13 98 80-0, Telefax (089) 13 98 80-33, E-Mail: akademie@byak.de.
19.01.-26.01.2015
M&uuml;nchner Nachkriegsmoderne: Wiederaufbau nach 1945
Ref.: Prof. Dipl.-Ing. Andreas Hild, Architekt, TUM | Prof. Dr.(I)-Ing.
Elisabeth Merk, Stadtbaur&auml;tin der Landeshauptstadt M&uuml;nchen |
Dipl.-Ing. Mathias Pfeil, Architekt, Generalkonservator BLfD, M&uuml;nchen
Kooperation mit der M&uuml;nchner Volkshochschule und dem Referat
f&uuml;r Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt M&uuml;nchen
€155,Ref.: Prof. Dipl.-Ing. Ludwig Schegk, Landschaftsarchitekt, Stadtplaner, G&auml;ste
Die Bayerische Architektenkammer auf der BAU 2015
Siehe auch Seite 5 in dieser Ausgabe
Bayern | Fortbildungsveranstaltungen der ByAK
Geb&uuml;hr Veranstalter und
€ 150,G&auml;ste
Ref.: Dipl.-Geograph Dr. Ingo Hetzel, Bosch und Partner GmbH, Herne
| Dr. Monika Marzelli, Institut f&uuml;r Umweltplanung und Raumentwicklung (ifuplan), M&uuml;nchen | Dipl.-Ing. Andreas P&ouml;llinger, Landschaftsarchitekt, Dr. H. M. Schober mbH, Freising | Ursula Schuster,
Bayerisches Staatsministerium f&uuml;r Umwelt und Verbraucherschutz,
M&uuml;nchen | Moderation: Dipl.-Ing. Marion Linke, Landschaftsarchitektin, Stadtplanerin, Landshut
Siehe auch Seite 14 in dieser Ausgabe
Controlling im Architekturb&uuml;ro
Ref.: Dipl.-Bankbetriebswirt (ADG) Wilhelm Frenz, Germering,
Germering | Dipl.-Kauffrau Evelyn Saxinger
€ 155,G&auml;ste
Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisse richtig sch&uuml;tzen - Was kann das
Unternehmen aus arbeitsrechtlicher Sicht tun?
Ref.: Dr. Robert K. Strecker, Fachanwalt f&uuml;r Arbeitsrecht, Berlin
21.01./22.01.2015
Ref.: Dipl.-Ing. Univ. Christian K&ouml;hler, Architekt, M&uuml;nchen |
Dr.-Ing. Wilfried Zahnmesser, Welden
Der Bebauungsplan: Fachliche Inhalte - Rechtliche Grundlagen Beispiele aus der Praxis
Ref.: BOR Dipl.-Ing. Univ. Thomas Harant, Oberste Baubeh&ouml;rde |
MR Dipl.-Ing. Stephan Lintner, Architekt, Stadtplaner, Leiter Referat
St&auml;dtebau der Obersten Baubeh&ouml;rde
€ 190,G&auml;ste
€ 280,€ 130,G&auml;ste
Der Architekt als Honorarsachverst&auml;ndiger
€ 2.450,- www.ifbau.de
Frau am Bau Teil I - Diversity und Umgang mit Heterogenit&auml;t am Bau
Ref.: Dipl.-Ing. Gerhild Burkard, Architektin, K&ouml;ln
Frau am Bau Teil II - Souver&auml;n f&uuml;hren, &uuml;berzeugend handeln
€ 155,www.akademie.byak.de
€ 225,€ 1.105,- www.akademie.byak.de
Beginn 23.01.2015
Teil 2 in Benediktbeuern
Ref.: Dr. Peter Eichhorn, Fachanwalt f&uuml;r Verwaltungsrecht, M&uuml;nchen |
Dr. Martin Krus, Fraunhofer-Institut f&uuml;r Bauphysik IBP, Valley |
Dipl.-Ing. Julia Ludwar, Bayerisches Landesamt f&uuml;r Denkmalpflege |
Dipl.-Ing. (FH) M.A. J&ouml;rg Rehm, Architekt, M&uuml;nchen | Dr. Britta von
Rettberg, Fraunhofer-Institut f&uuml;r Bauphysik IBP, Valley | Dr. Dipl.-Ing.
(FH) Bernd Vollmar, stellv. Generalkonservator BLfD, M&uuml;nchen |
Leitung: Prof. Dipl.-Ing. Univ. Karl Zankl, Architekt, M&uuml;nchen/W&uuml;rzburg
| Prof. Dipl.-Ing. Friedemann Zeitler, Architekt, Sachverst&auml;ndiger &sect; 2
ZVEnEV, Penzberg/Coburg
Vortragsraum 0.117
M&uuml;nchner Nachkriegsmoderne: die 1960er und 1970er-Jahre
Ref.: Prof. Dr.(I)-Ing. Elisabeth Merk, Stadtbaur&auml;tin der Landeshauptstadt M&uuml;nchen | Dipl.-Ing. Muck Petzet, Architekt, M&uuml;nchen |
Dr. Dipl.-Ing. (FH) Bernd Vollmar, stellv. Generalkonservator BLfD,
Kooperation mit dem Schulereferat der LH M&uuml;nchen, der Montag
Stiftung Urbane R&auml;ume und dem BDA Bayern
Partnerschaft mit beschr&auml;nkter Berufshaftung (Part mbB)
Ref.: Dr. jur. Fritz-Eckehard Kempter, Rechtsanwalt,
Mitglied des Vorstands der Rechtsanwaltskammer M&uuml;nchen
€ 65,G&auml;ste
Ref.: Dr. Robert Biedermann, Fachanwalt f&uuml;r Verwaltungsrecht,
Stadtplaner, M&uuml;nchen | Peter G&auml;nslmayer, Richter am Bayerischen
Verwaltungsgerichtshof, M&uuml;nchen
28.01./29.01.2015
Presseclub N&uuml;rnberg
Waisenhausstr. 4 80637
Objekt&uuml;berwachung und Sicherheit am Bau
Ref.: Dipl.-Ing. Univ. Christian K&ouml;hler, Architekt, M&uuml;nchen
€ 280,€ 65,G&auml;ste
€ 95,€ 190,G&auml;ste
€ 330,€ 155,G&auml;ste
€ 225,€ 150,G&auml;ste
29.01./30.01.2015
DIN 18040 – Teil 3 &Ouml;ffentlicher Verkehrs- und Freiraum
Ref.: Dipl.-Ing. (FH) Christine Degenhart, Architektin, Rosenheim,
Beratungsstelle Barrierefreies Bauen, ByAK
Buchf&uuml;hrung im Architekturb&uuml;ro und steuerrechtliche Grundlagen
Ref.: Dipl.-Betriebswirtin (FH) Evi Lang, Wirtschaftspr&uuml;ferin,
Steuerberaterin, M&uuml;nchen
Optimales B&uuml;romanagement und Mitarbeiterf&uuml;hrung
Ref.: Dipl.- Ing. Heidi Tiedemann, Architektin, Hamburg
HOAI 2013 – Honorarnachteile vermeiden
Ref.: Fabian Blomeyer, Rechtsanwalt, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Recht und
Verwaltung, Bayerische Architektenkammer | Erik Budiner,
Rechtsanwalt, M&uuml;nchen | Dipl.-Ing. Rudolf Scherzer, Architekt,
Stadtplaner, N&uuml;rnberg, Vizepr&auml;sident Bayerische Architektenkammer
Ref.: BR Dipl.-Ing (FH) Klaus Eggebrecht,
Staatliches Bauamt M&uuml;nchen 2
04.02.+11.02.2015
Presseclub N&uuml;rnberg Gewerbemuseumsplatz 2
Abstandsfl&auml;chenrecht und &ouml;ffentliches Baunachbarrecht
Ref.: Prof. Dr. Michael Hauth, Fachanwalt f&uuml;r Verwaltungsrecht,
M&uuml;nchen/Weimar
06.-17.02.2015
und Er&ouml;ffnung
€ 90,G&auml;ste
„Lernhauskonzepte“ und deren Auswirkung auf die Grundrisstypologie € 130,von Schulen
Ref.: Rainer Schweppe, Stadtschulrat und Schulreferent der LH
€ 200,M&uuml;nchen | Dirk Haas, Essen | Johannes Talhof, Architekt, Stadtplaner,
M&uuml;nchen | Moderation: Dipl.-Ing. (FH) Oliver Heiss, Architekt, Stadtplaner, ByAK, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Aus-, Fort- und Weiterbildung
Siehe auch Seite 13 in dieser Ausgabe
Havanna &amp; Cuba
Ref.: Dipl.-Ing. Martin Hirner, Architekt, Stadtplaner, M&uuml;nchen |
Dr. Erich Trefftz, Stadtplaner, Havanna |
Dipl.-Ing. (FH) Oliver Heiss, Architekt, Stadtplaner, ByAK,
Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Aus-, Fort- und Weiterbildung
€ 3.024,- www.akademie.byak.de
Ref.: MR Dipl.-Ing. Hans-Dieter Hegner, Leiter des Referats Bauingenieurwesen, Nachhaltiges Bauen, Bauforschung, BMUB, Berlin |
Dipl.-Ing. Waltraud Vogler, Architektin, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Ziegel
Zentrum S&uuml;d, M&uuml;nchen | u. a. | Gru&szlig;wort: Dipl.-Ing. Lutz Heese,
Architekt, Stadtplaner, M&uuml;nchen, Pr&auml;sident Bayerische Architektenkammer, M&uuml;nchen
Ausstellungdauer Montag, 09.02.2015, bis Freitag 27.02.2015 | MoDo, 9.00 -17.00 Uhr, Fr, 9.00 -15.00 Uhr, feiertags und am Wochenende
Kooperation mit dem Ziegelzentrum S&uuml;d, dem BUMB sowie weiteren
DIN 18040 - Teil 3 &Ouml;ffentlicher Verkehrs- und Freiraum
Ref.: Dipl.-Ing. (FH) Christine Degenhart, Architektin, Rosenheim, Beratungsstelle Barrierefreies Bauen, ByAK
Die Pr&uuml;ff&auml;hige Honorarrechnung - Fehler bei der Honorarabrechnung
Ref.: Erik Budiner, Rechtsanwalt, M&uuml;nchen
€ 95,€ 90,G&auml;ste
L&uuml;ftungskonzepte f&uuml;r Wohngeb&auml;ude
Ref.: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Phys. Harald Krause,
Samerberg/Rosenheim
€ 130,G&auml;ste
Erg&auml;nzende aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.byak.de sowie im Akademieprogramm 2/2014.
Bayern | Beratungstermine der Beratungsstelle Barrierefreies Bauen | Termine der Treffpunkte Architektur
Beratungstermine im Januar 2015
Do. 08.01., 16.00 – 18.00 Uhr, N&uuml;rnberg
Di. 13.01., 15.00 – 17.00 Uhr, M&uuml;nchen
Do. 15.01., 14.30 – 16.30 Uhr, Landshut
Di. 20.01., 15.00 – 17.00 Uhr, M&uuml;nchen
Do. 22.01., 16.00 – 18.00 Uhr, N&uuml;rnberg
Di. 27.01., 15.00 – 17.00 Uhr, M&uuml;nchen
Mi. 28.01., 14.00 – 16.00 Uhr, W&uuml;rzburg
Tel. 089 139880-31
Mo. – Do. 8.00 – 13.00 Uhr
Beratungsstelle M&uuml;nchen
Telefon (089) 13 98 80 – 31
Beratungsstelle N&uuml;rnberg
Baumeisterhaus der Stadt N&uuml;rnberg
Bauhof 9, 90402 N&uuml;rnberg
Telefon (0911) 231 49 96
nur w&auml;hrend der Beratungsstunden
Beratung Landshut
Besprechungsraum E45
Beratung W&uuml;rzburg
Besprechungsraum H94
Peterplatz 9, 97070 W&uuml;rzburg
Eine Anmeldung ist m&ouml;glich, jedoch nicht erforderlich.
Treffpunkt Architektur Oberfranken und Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer
Veranstaltungskalender der ober- und mittelfr&auml;nkischen Architektenverb&auml;nde und -gruppierungen
Neues Museum in
Arbeitstreffen: „Malstunde“ im Kollegenkreis, Zeichnen und
Werkberichtsreihe: „Wie weiter bauen?“
Amunt Architekten Martenson und Nagel Theissen, Aachen,
Ref.: Sonja Nagel, Architektin
ByAK, Anmeldung:
089/139880-31, w&auml;hrend
der Termine: 0911/2314996
BDA, Kreisverband N&uuml;rnberg,
Neues Museum in N&uuml;rnberg
Treffpunkt Architektur der
ByAK; Anmeldung: malstunde@arc-he.de
Termine der Treffpunkte Architektur | Bayern
Treffpunkt Architektur Niederbayern und Oberpfalz (TANO)
Veranstaltungskalender der Architektenverb&auml;nde und -gruppierungen
im Hofberg
Architekturfilmreihe im Kinoptikum
Max Bill – Das absolute Augenma&szlig;
Architekt, erster Rektor der Hochschule f&uuml;r Gestaltung in Ulm
Vortrag: Stadt zweier Geschwindigkeiten
Prof. Dr. Tomas Valena, Fakult&auml;t f&uuml;r Architektur Hochschule
M&uuml;nchen, Verfasser von Stadt und Topographie, entwickelt seine „Vision Stadt“.
Architekturfilmreihe: Berlin East Side Gallery
Dokumentarfilm &uuml;ber die East Side Gallery in Berlin zum 25. Jahrestag des Berliner Mauerfalls.
Regisseurin Karin Kaper kommt zum Filmgespr&auml;ch.
Veranstaltungskalender der unterfr&auml;nkischen Architektenverb&auml;nde und -gruppierungen
Am Buderhof 1
Herzogenstra&szlig;e 13 1/2
Walhalla-Haus,
Mergentheimer Stra&szlig;e 32
Bauteilaktivierung in der Denkmalpflege – Teil 1
Baustellenbesichtigung „St. Burkardus-Haus“
Das temperierte Haus
Niklas Maak, Leiter des Kunstressort der FAZ
Lesung „Wohnkomplex. Warum wir andere H&auml;user brauchen“
Aktuelle Themen rund um die Berufshaftpflicht
BHV Wissen
Alle Angaben der Veranstaltungskalender ohne Gew&auml;hr. Die Treffpunkt-Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit.
Bitte informieren Sie sich zus&auml;tzlich unter „Treffpunkte Architektur“ auf unserer Website www.byak.de