Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2033,%20189
Timestamp: 2019-09-16 15:22:37
Document Index: 311429594

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 181', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 181', 'BGH', 'BGH', '§ 47', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 181', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.10.1960 - II ZR 215/58 - dejure.org
https://dejure.org/1960,94
BGH, 06.10.1960 - II ZR 215/58 (https://dejure.org/1960,94)
BGH, Entscheidung vom 06.10.1960 - II ZR 215/58 (https://dejure.org/1960,94)
BGH, Entscheidung vom 06. Januar 1960 - II ZR 215/58 (https://dejure.org/1960,94)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1960,94) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Voraussetzungen an die Rechtmäßigkeit eines Selbstkontrahierens des Alleingesellschafters einer GmbH in gleichzeitiger Postion des alleinigen Geschäftsführers - Anwendbarkeit des § 181 BGB auf den Geschäftsführer einer GmbH - Voraussetzungen einer Erlaubnis zum ...
Anmeldung Handelsregister, Art und Umfang der Vertretungsbefugnis, Inhalt der Anmeldung, Verbot des Selbstkontrahierens, Vertretungsbefugnis
MDR 1961, 30
DNotZ 1961, 488
DB 1960, 1303
Deshalb kann sich ein Vertreter die Erlaubnis zum Selbstkontrahieren nicht namens des Vertretenen selbst erteilen (vgl. BGH, Urteil vom 6. Oktober 1960 - II ZR 215/58, BGHZ 33, 189, 191; Urteil vom 7. Februar 1972 - II ZR 169/69, BGHZ 58, 115, 118).
Demgegenüber verweist die Revision auf das vom Berufungsgericht nicht angeführte Urteil BGHZ 33, 189 = NJW 60, 2285.
Gewiß würde etwa die Notwendigkeit, die Befugnis zum Selbstkontrahieren durch Aufnahme in die Satzung offenkundig zu machen, manchen Alleingesellschafter zur Zurückhaltung veranlassen (BGHZ 33, 189, 192 = NJW 60, 2285).
Sie muß ebenso wie andere Rechtspersonen grundsätzlich die Möglichkeit haben, sich ungehindert im Rechtsverkehr zu betätigen, soweit dies für ihre wirtschaftliche Entfaltung notwendig ist; dazu kann auch der Abschluß von Geschäften mit dem Alleingesellschafter gehören (BGHZ 33, 189, 194 = NJW 60, 2285).
Erst recht entfiele jeder Anstoß zu einer aus den Registerakten ersichtlichen generellen Regelung, wie sie der Senat mit seinem Urteil BGHZ 33, 189 = NJW 60, 2285 im Auge hatte, wenn man es sogar für zulässig erachtet, daß ein Alleingesellschafter, der selber durch § 181 BGB an der Vertretung der Gesellschaft verhindert ist, für das beabsichtigte Geschäft eigens einen Bevollmächtigten bestellt (so BGHZ 49, 117, 120 = NJW 68, 398; dagegen Blomeyer, NJW 69, 127 ff. m.w. N.).
Damit erledigt sich die in BGHZ 33, 189 = NJW 60, 2285 verneinte, im Schrifttum gleichfalls überwiegend anders beurteilte Frage, ob sich der Einmann-Gesellschafter das Selbstkontrahieren durch einfachen Beschluß gemäß § 47 GmbHG gestatten könnte.
Dem einzigen Gesellschafter und Geschäftsführer können Rechtsgeschäfte mit sich selbst nur von vornherein im Gesellschaftsvertrag oder nachträglich durch Änderung der Satzung gestattet werden (BGHZ 33, 189, 194; Bericht des Rechtsausschusses des Bundestages, BT-Drucks. 8/3908, S. 74).
Anders als vom Senat im Jahre 1960 (BGHZ 33, 189, 191 f.) angenommen, ist die Gestattung des Selbstkontrahierens aber nunmehr eine eintragungspflichtige Tatsache.
Denn auch wenn es an den materiell-rechtlichen Voraussetzungen für eine Pflegschaft fehlt, berechtigt dies das Prozessgericht grundsätzlich nicht, die Befugnis des bestellten Pflegers zu verneinen, den Prozess für das Kind zu führen (vgl. BGHZ 33, 189, 201).
BGH, 27.09.1972 - IV ZR 225/69
Er hat unter Abweichung von seiner Entscheidung BGHZ 33, 189 ausgesprochen, daß § 181 BGB nicht für Rechtsgeschäfte des Alleingesellschafters einer GmbH mit sich selbst gilt.
BGH, Urteil vom 6. Oktober 1960 - II ZR 215/58 -, BGHZ 33, 189-194, juris Rn. 5 f.
Es liegt auf der Hand, daß der Rechtsausschuß dabei von der allein in seinem Blickfeld liegenden Situation einer bereits als Einmann-Gesellschaft bestehenden GmbH ausgegangen ist, in der dem Alleingesellschafter (erstmals) eine bisher noch nicht bestehende Ermächtigung zur Vornahme von Insichgeschäften mit der Gesellschaft erteilt werden soll, was in der Tat regelmäßig nur durch eine entsprechende Satzungsänderung (vgl. BGHZ 33, 189, 193) möglich ist.
OLG Hamm, 21.02.1983 - 15 W 87/82
Eintragung der Befreiung des Prokuristen und des Komplementärs einer KG von den …
BFH, 31.07.1974 - I R 42/72
OLG Düsseldorf, 16.12.1979 - 3 W 296/79
Gewährleistung der Lastenfreiheit des Kaufgrundbesitzes als Auffangbestimmung im …
OLG Düsseldorf, 17.12.1979 - 3 W 296/79