Source: http://www2.bfn.de/0312_veroe.html
Timestamp: 2017-03-26 09:09:44
Document Index: 319396537

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 12', 'Art. 20', '§ 1', 'Art. 20', '§ 1']

Agro-GentechnikArtenschutzAWZ-Zulassungen in Nord- und OstseeBergbaufolge- landschaftenBiologische VielfaltBiotop- und LandschaftsschutzBlütenbestäuber und BiodiversitätCITESErneuerbare EnergienGebietsschutz / GroßschutzgebieteGesellschaftGewässer- und AuenschutzInternationaler NaturschutzKlimawandel und BiodiversitätLandwirtschaftMeeresnaturschutzMonitoringNagoya-Protokoll (Nutzung genetischer Ressourcen)Nationales NaturerbeNatura 2000ÖkonomiePlanungBundeskonzept Grüne InfrastrukturEingriffeLandschaftsplanungPlanungHerausforderungenAktivitätenExpertenworkshopVeröffentlichungenSiedlungsbereichRechtRote ListeTourismus & Sport
Den Landschaftswandel gestalten! Potentiale der Landschafts- und Raumplanung zur modellhaften Entwicklung und Gestaltung von Kulturlandschaften vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse.Band 1: Bundesweite Übersichten, 67 SeitenBand 2: Regionalplanung und Landschaftsrahmenplanung, 53 SeitenBand 3: Energiewende als Herausforderung für die Regionen, 63 Seiten
Bezug über Bundesamt für Naturschutz, Außenstelle Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 143, D-04277 Leipzig Broschüre, pdf-DateiKulturlandschaften gestalten! Zum zukünftigen Umgang mit Transformationsprozessen in der Raum- und Landschaftsplanung„Kulturlandschaften gestalten!“ lautete das Motto der vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesinstitut für Bauwesen, Stadt- und Raumforschung (BBSR) veranstalteten Tagung am 8./9. September 2010 in Erfurt. Vertreter beider Planungsdisziplinen hatten Gelegenheit zum Dialog über Kulturlandschaften und zum gemeinsamen Austausch über den Umgang mit Transformationsprozessen und dem Landschaftswandel in der Raum- und Landschaftsplanung gegeben. Fokussiert wurde vor allem, welche Prozesse unsere Landschaft verändern, ob sich der Landschaftswandel steuern lässt und mit welchen Qualitäten die Landschaften der Zukunft ausgestattet sein müssen.Impulse und Ergebnisse der Tagung wurden nun in der Broschüre „Kulturlandschaften gestalten!“ festgehalten, vertieft und anschaulich mit Bildern und Graphiken illustriert. Sie richtet sich an Aktive in der Raum- und Landschaftsplanung, die Fachöffentlichkeit und Interessierte. Die Broschüre beschreibt die Ausgangspunkte der Diskussion und stellt die jeweiligen Perspektiven der Raumordnung und Landschaftsplanung zum Thema (sub)urbane Landschaften sowie Energielandschaften gegenüber. Bereits umgesetzte, aber auch zukünftig geplante Projekte zeigen in der Broschüre beispielhaft neue Konzepte, Techniken und Prozesse – sie sind Antworten auf die zentralen Fragestellungen. Inspirierende Ideen und der Dialog unter den Akteuren und über die Fachgrenzen hinaus stehen im Vordergrund! Die dargestellten Handlungsansätze und Projekte sollen Mut machen, den Gestaltungsauftrag anzunehmen und „Transformation“ als Schlüsselbegriff im Umgang mit Kulturlandschaften zu begreifen.
Im „Dialog der Disziplinen“ zeigt sich, dass die dargestellten Herausforderungen in unseren urbanisierten Landschaften und Energielandschaften eine Neuorientierung und Neupositionierung der räumlichen Planung notwendig machen: Dies betrifft die Raum- und Landschaftsplanung gleichermaßen! Gerade der Dialog der Planungsdisziplinen ist notwendige Voraussetzung dafür, die verschiedenen Kompetenzen sinnvoller zu verschränken. Dieser hat zwar zweifelsohne seine Tradition, aber er gewinnt vor dem Hintergrund gänzlich neuer Dimensionen von Landschaftsveränderungen auch eine neue Bedeutung. Auf diesem Weg wird zudem eine größere Offenheit gegenüber anderen Raumakteuren eingefordert: Die räumliche Planung braucht Partner, will sie Transformationsprozesse erfolgreich (mit)gestalten.Herausgeber und BezugBundesamt für Naturschutz (BfN)Ansprechpartner: Jens Schiller und Alice SchroederBundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)Ansprechpartner: Dr. Fabian Doschdirekt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiWILKE, C., BACHMANN, J., HAGE, G., HEILAND, S. (2011)
Abschlussbericht zum F+E -Vorhaben " Planungs- und Managementstrategien des Naturschutzes im Lichte des Klimawandels " FKZ 3508 82 0800 Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 109 235 S. EUR 18,00 ISBN 978-3-7843-3997-9
Ein gewisser - allerdings nicht ausschließlicher - Schwerpunkt wird hier auf das Instrument der Landschaftsplanung gesetzt. Der Landschaftsplanung kommt eine besondere Stellung im Kanon der naturschutzrechtlichen Instrumente zu, da sie nicht nur als flächendeckende Fachplanung des Naturschutzes wirksam wird, sondern ebenso als Informations-, Bewertungs- und Entscheidungsgrundlage für die Raum- und Bauleitplanung, für umweltwirksame Fachplanungen sowie für Eingriffsregelung und Umweltprüfungen.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiMENGEL, A., REIß, A., THÖMMES, A., HAHNE, U., KAMPEN, S. VON UND KLEMENT, M. (2010)
Abschlussbericht zum F+E -Vorhaben "Naturschutzrelevanz raumbedeutsamer Auswirkungen der Energiewende" FKZ 806 82 110 Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 97 366 S. EUR 22,00 ISBN 978-3-7843-3997-9 Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist in Deutschland, insbesondere vor dem Hintergrund des dringend notwendigen Klimaschutzes, ein erklärtes umwelt- und energiepolitisches Ziel. Allerdings bleibt der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien nicht ohne Auswirkungen auf die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Daher wurden in dem vorliegenden Vorhaben Auswirkungen betrachtet, die für die Schutzgüter des Naturschutzes von Relevanz sind, die sich durch ihre Raumbedeutsamkeit auszeichnen und die von der Nutzung der Energieträger Biomasse, Wind und solare Strahlung ausgehen. Dabei wird die Vielfalt von Steuerungsansätzen deutlich, um die Auswirkungen auf Natur und Landschaft im Kontext und in der Kombination der genannten Energieträger zu minimieren. Das Heft ermöglicht einen schnellen und gezielten Zugriff auf die im F+E -Vorhaben erarbeiteten Empfehlungen zur Steuerung der räumlichen und naturschutzfachlichen Auswirkungen Erneuerbarer Energien.direkt bestellen beim LandwirtschaftsverlagSchmidt, C., Hage, G., Galanti, R., Hanke, R., Hoppenstedt, A., Kolodziej J. und Stricker, M. (2010)
Abschlussbericht und Arbeitsmaterial zum F+E -Vorhaben (FKZ 3508 82 0700) "Kulturlandschaft: Heimat als Identifikationsraum für den Menschen und Quelle der biologischen Vielfalt" Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 103 208 + 158 Seiten. EUR 28,00 ISBN 978-3-7843-4003-6
Von Kulturlandschaft wird aktuell zwar gern gesprochen, nur selten wird allerdings dasselbe darunter verstanden. Im Gegenteil: Vermutlich erfreut sich der Begriff gerade deshalb zunehmender Beliebtheit, weil er so vielfältig interpretierbar ist. Kulturlandschaft ist vor allem deshalb Diskussionsgegenstand, weil der Eindruck gewachsen ist, dass es nötig ist, sich über die Qualität von Kulturlandschaft im Sinne von Lebensumwelt und Heimat auseinanderzusetzen. Im Fokus der vorliegenden Veröffentlichung stehen deshalb die kulturellen Funktionen einer Landschaft, insbesondere die Identifikations- und Dokumentationsfunktion, und ihre planerische Handhabung in der Landschaftsrahmenplanung und nachfolgend der Regionalplanung sowie die Ausgestaltung der zugehörigen Partizipationsprozesse. In Band 1 werden Ausgangspunkte und Grundlagen einer planerischen Befassung mit der Identifikations- und Dokumentationsfunktion einer Landschaft aufbereitet, in dem rechtliche, insbesondere aber unterschiedliche fachliche Perspektiven auf Kulturlandschaft und die inhaltlichen Querbezüge zur biologischen Vielfalt beleuchtet werden. Band 2 beinhaltet praxisorientierte Arbeitsmaterialien, die entsprechend der maßgeblichen Phasen eines Planungsprozesses gegliedert und als Modulsystem aufgebaut sind. Die Methodenmodule zeigen dabei ebenso wie die Partizipationsmodule Beispiele und Optionen. Sie sind nicht als abschließend, idealtypisch oder als Mindestinhalt zu verstehen, sondern als Möglichkeitsfenster, die anregen wollen, sich planerisch intensiver mit der zukünftig gewollten "Kultur" einer Landschaft auseinanderzusetzen. Skript 266, pdf-Datei (3,6MB)HACHMANN, ROLAND; KLEINSCHMIT, BIRGIT; LIPSKI, ASTRID & THAMM, RAMONA (2010) Planzeichen für die Landschaftsplanung – Untersuchung der Systematik und Darstellungsgrundlagen von Planzeichen PDF-Datei (3,6 MB)
(BfN-Skripten; 266). – Bezug: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstr. 110, D-53179 Bonndirekt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiOPPERMANN, BETTINA (2008)
Kommentare zu Karten, Visualisierungen und vor allem ein ansprechendes Informationsangebot können in der Landschaftsplanung wertvolle Dienste leisten und für Landschaftsplanerinnen und Landschaftsplaner ein neues Geschäftsfeld werden. Das Königslutterprojekt hat die Tür für diese neue Planungshaltung erfolgreich weit geöffnet. Gleichzeitig entwickelt sich die Internetwelt höchst dynamisch, sodass die interaktive Landschaftsplanung der zweiten Generation schon heute Gestalt annimmt.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiBIELEFELD, U., HIERLMEIER, R. UND SCHÖNECKER, S. (2007) Beitrag der kommunalen Landschaftsplanung zur Umweltprüfung und -überwachung von FlächennutzungsplänenStudie im Rahmen der Landschaftsplanung/Flächennutzungsplanung der Verbandsgemeinde Obere Kyll/Eifel
Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 41 140 S. und 3 Falttafeln, EUR 14,00 ISBN 978-3-7843-3941-2
Nach Baugesetzbuch sollen die Bestandsaufnahmen und Bewertungen vorliegender Landschaftspläne in der Umweltprüfung von Bauleitplänen herangezogen werden. Darüber hinaus ist die Berücksichtigung der in Landschaftsplänen festgelegten Ziele festgesetzt. Landschaftspläne liefern daher umfassende Beiträge zum Umweltbericht für Bauleitpläne. In der Planungspraxis besteht ein intensiver Beratungsbedarf zum Zusammenspiel von kommunaler Landschaftsplanung und Flächennutzungsplanung mit SUP. Diese Studie liefert Praxiserfahrungen zu diesem Zusammenspiel und leistet damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen und umweltverträglichen Flächennutzungsplanung. Im Rahmen der Fortschreibung der Landschafts- und Flächenutzungsplanung der Verbandsgemeinde Obere Kyll bestand die Möglichkeit, die qualitativen und quantitativen Daten des Landschaftsplans von 1992 mit den aktuellen des Landschaftsplans von 2005 zu vergleichen und in Zusammenhang mit der Umweltüberwachung auf F-Planebene nach § 4c BauGB und der Umweltbeobachtung nach § 12 BNatSchG zu setzen. Damit wurde erprobt, wie in Zukunft mit der Fortschreibung von Landschaftsplänen ein Beitrag zur Umweltüberwachung, aber bottom-up auch zur übergeordneten Umweltbeobachtung, geleistet werden kann.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiOPPERMANN, B., SCHIPPER, S., HACHMANN, R., MEIFORTH, J., UND WARREN-KRETZSCHMAR, B. (2007) Leitfäden zur interaktiven Landschaftsplanung10 Hefte im Schuber und CD-ROM
Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 4010 Hefte im Schuber und CD-ROM, EUR 24,00ISBN 978-3-7843-3940-5
Das E+E -Vorhaben "Interaktiver Landschaftsplan Königslutter am Elm"
Auf der beiliegenden CD-ROM stehen die im E+E -Vorhaben entwickelten und getesteten Open - Source - Softwarebausteine für die Planungspraktiker in Verwaltungen und Planungseinrichtungen zur Verfügung.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiSCHÖPS, A., SZARAMOWICZ, M., BUSCH, D. UND GEßNER, J. (2007)
Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 55 99 S. EUR 14,00
ISBN 978-3-7843-3995-9 Bei der Weiterentwicklung der Eingriffsregelung im Naturschutz spielen Flächenpools eine wichtige Rolle: Sie bieten die Möglichkeit, anfallende Kompensationsmaßnahmen an geeigneter Stelle zu bündeln und sie im Zusammenwirken mit Landnutzern umzusetzen. Um Flächenpools qualifiziert vorzubereiten und langfristig zu betreuen, bedarf es qualifizierter Poolträger. Im Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben "Kulturlandschaft Mittlere Havel" ( E+E -Vorhaben) wurde dazu eine Flächenagentur aufgebaut und deren Tätigkeit wissenschaftlich und durch eine Rechts- und Wirtschaftsberatung begleitet. Nachdem in Band 33 dieser Reihe v. a. die naturschutzfachlichen Aspekte des Vorhabens und seine Integration in die regionalen naturräumlichen Gegebenheiten beschrieben wurden, präsentiert das vorliegende Handbuch Ergebnisse der Rechts- und Wirtschaftsberatung. Für den nachhaltigen Erfolg des Konzepts "Flächenpool" ist es wichtig, dass Flächenagenturen oder andere Poolbetreiber nicht nur ein naturschutzfachliches Konzept haben, sondern auch mit den rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen angemessen umgehen. Anhand der für die Flächenagentur in Brandenburg erarbeiteten Lösungen soll dieses Handbuch Poolträgern bundesweit Anregungen und Hilfestellungen für ihre Arbeit geben. Dies beinhaltet auch Muster für die wichtigsten Verträge, die eine Flächenagentur mit verschiedenen Partnern abzuschließen hat um ihre Aufgaben rechtssicher und langfristig erfüllen zu können.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiJESSEL, B., SCHÖPS, A., GALL, B. UND SZARAMOWICZ, M. (2006):
Flächenpools in der Eingriffsregelung und regionales Landschaftswassermanagementals Beiträge zu einer integrierten Landschaftsentwicklung am Beispiel der Mittleren Havel
Abschlussbericht zum E+E -Vorhaben "Entwicklung und modellhafte Umsetzung einer regionalen Konzeption zur Bewältigung von Eingriffsfolgen am Beispiel der Kulturlandschaft Mittlere Havel" des Bundesamtes für Naturschutz
Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 33410 S., EUR 22,00 ISBN 3-7843-3933-6
Vor diesem Hintergrund wurde über ein Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben in der Kulturlandschaft Mittlere Havel der Aufbau und die Entwicklung einer sog. Flächenagentur erprobt und wissenschaftlich begleitet. Die Agentur soll als Betreiberin eines regionalen Flächenpools für Kompensationsmaßnahmen zur effektiven und wirtschaftlichen Umsetzung der Eingriffsregelung beitragen. Parallel wurden am Beispiel des Landschaftswasserhaushalts sowie der Pflanzung autochthoner und allochthoner Gehölze die regionalen landschaftsräumlichen Rahmenbedingungen für Naturschutzmaßnahmen untersucht. Der vorliegende Bericht dokumentiert die Ergebnisse.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiBÖHME, C., BRUNS, E., BUNZEL, A., HERBERG, A., KÖPPEL, J. (2005):
Flächen- und Maßnahmenpools in Deutschland Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 6259 S., EUR 18.,00ISBN 3-7843-3906-9
Konzepte zur Bevorratung von Flächen und Maßnahmen zur Kompensation von Eingriffen haben sich in den letzten Jahren mehr und mehr durchgesetzt. In der vorliegenden Veröffentlichung werden die Erkenntnisse zur naturschutzfachlichen Validität sowie zur administrativen, finanziellen und rechtlichen Vorbereitung und Umsetzung von Poolkonzepten aus einer ersten Studie zum Thema vertieft und überprüft. Diese vorausgegangene Studie ist bereits im Jahr 2002 unter dem Titel "Interkommunales Kompensationsmanagement" als Heft 49 der BfN - Schriftenreihe "Angewandte Landschaftsökologie" veröffentlicht worden.
Wurden damals nur interkommunale Ansätze untersucht, so richtet sich der Fokus hier auf die kommunale bzw. privatwirtschaftlich motivierte und organisierte Poolpraxis. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren von Flächen- und Maßnahmenpools konnten durch eine bundesweite Umfrage bei Poolträgern sowie mit Hilfe von 10 Fallstudienanalysen identifiziert und analysiert werden, sodass letztlich zu allen für die Poolpraxis relevanten Themenfeldern auch konkrete Empfehlungen zur erfolgreichen Handhabung gegeben werden.
Besonderes Augenmerk wird dabei der Frage gewidmet, inwieweit die den Pools zugrunde liegenden, naturschutzfachlichen Flächenmanagementkonzepte einen Beitrag zur einer nachhaltigen Flächenhaushaltspolitik im Sinne einer dauerhaft ökologisch, ökonomisch und sozial ausgewogenen Landnutzung leisten können.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiBRUNS,D., MENGEL, A., WEINGARTEN, E. (2005):
Beiträge der flächendeckenden Landschaftsplanung zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 25393 S., EUR 22,00ISBN 3-7843-3925-5
Die Landschaftsplanung befindet sich in einer Situation, in der sowohl eine Konsolidierung des bisher Erreichten als auch eine perspektivische Weiterentwicklung notwendig sind. Die zu berücksichtigenden Aufgaben und die darauf bezogene Ausgestaltung der Landschaftsplanung sollten im Rahmen dieses Vorhabens untersucht werden. Hierfür waren zunächst die einschlägigen Anforderungen an die Landschaftsplanung im Einzelnen herauszuarbeiten, zu analysieren und zu bewerten. Die dabei gewonnenen Zwischenergebnisse dienten in Verbindung mit der Konsultation von Vertretern aus Wissenschaft und Praxis der Ableitung von Empfehlungen und Vorschlägen, die schließlich zu einem in sich schlüssigen Gesamtkonzept verdichtet wurden. Bei der Entwicklung dieses Gesamtkonzepts war der Beitrag der Landschaftsplanung im Kontext "Flächeninanspruchnahme durch Siedlung und technische Infrastruktur" von besonderem Interesse. Neben einer Einleitung und der Zusammenstellung der derzeitigen rechtlich - strukturellen Grundlagen der Landschaftsplanung umfasst die Arbeit vier Kern-Untersuchungskapitel mit den Hauptthemen "Vorbereitung des Instrumenteneinsatzes durch die Landschaftsplanung", "Zieldimensionen des Naturschutzes und Landschaftsplanung", "Übergreifende Qualitätsanforderungen an die Landschaftsplanung" sowie "Übergreifende Qualitätsanforderungen an die Landschaftsplanung". In dem abschließenden siebten Kapitel werden Empfehlungen zur künftigen Ausgestaltung und Anwendung der Landschaftsplanung gegeben.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiVON HAAREN, C., OPPERMANN, B., FRIESE, K.-I., HACHMANN, R., MEIFORTH, J., NEUMANN, A., , TIEDTKE, S., WARREN-KRETZSCHMAR, B., UND WOLTER, F.-E. (2005):
Interaktiver Landschaftsplan Königslutter am Elm Ergebnisse aus dem E+E -Vorhaben Interaktiver Landschaftsplan Königslutter am Elm des Bundesamtes für Naturschutz
Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 24289 S., EUR 22,00ISBN 3-7843-3924-7
Im Rahmen des vom Bundesamt für Naturschutz und dem Land Niedersachsen geförderten E+E - Vorhabens wurde der umfassende Einsatz von Neuen Medien über alle Planungsphasen von der Bestandserfassung und Bewertung über Ziel- und Maßnahmenfestlegung bis zur exemplarischen Umsetzung von Maßnahmen erfolgreich getestet. Ziel des Projekts war die Entwicklung eines bundesweit für verschiedene (Fach)Planungen einsetzbaren interaktiven Planungsunterstützungssystems. Zentrale Bausteine sind:
- die Internet-Plattform, die auf der Basis eines neu entwickelten Content Management Systems entwickelt wurde,- ein auf GIS aufbauender Mapserver, - Karten- und Textbasierte Beteiligungsmodule, die dem Bürger ermöglichen, sich über das Internet an der Planung zu beteiligen,- Auswertungskomponenten für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, - Visualisierungstechniken zur besseren Vermittlung von Planungsvorschlägen,- für bestimmte Altersgruppen aufbereitete Lernmodule, die die Planungsinhalte breiten Bevölkerungsschichten nahe bringen können.
Mit dem Abschlussbericht zum E+E -Hauptvorhaben steht nun neben dem Landschaftsplan ein umfassender Erfahrungsbericht der Projektbearbeiter zur Verfügung. Ferner wird für speziell interessierte Planungspraktiker eine anwenderorientierte Leitfadenreihe und die entsprechende Open - Source - Software bereitgestellt.V. HAAREN, C., SCHOLLES, F., OTT, S., MYRZIK, A., WULFERT, K. (2005):
Strategische Umweltprüfung und Landschaftsplanung Endbericht, pdf-Datei (10 MB) Zusammenfassung, pdf-Dateidirekt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiSCHEKAHN, A. UND GRUNDLER, H. (2004)
Nachhaltige Freiraumsicherung und -entwicklung in Verdichtungsräumen Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 5158 S., EUR 16,00ISBN 3-7843-3905-0
In der vorliegenden Veröffentlichung werden die diesbezüglichen Wirkungsweisen der für die Siedlungsentwicklung wesentlichen Planungs- und Prüfinstrumente analysiert. Dabei liegt der Fokus auf dem Naturschutz und der Landschaftspflege, aber auch auf den der Landwirtschaft zur Verfügung stehenden Instrumenten. Im Ergebnis werden, ausgehend von einer umfassenden Literaturanalyse, der Praxisanalyse in den zwei Beispielregionen Kassel und Leipzig sowie der Einbeziehung von Konzepten zur Freiflächenentwicklung aus anderen Regionen (z.B. Regionalparks), Ansatzpunkte für einen besseren Freiflächenschutz in Verdichtungsräumen vorgestellt.
Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, welche gemeinsamen Interessen und Zielkongruenzen von Naturschutz und Landwirtschaft beim Freiflächenschutz zu erkennen sind und welche Möglichkeiten zur Kooperation es diesbezüglich verstärkt zu nutzen gilt.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiBUNZEL, A. UND BÖHME, C. (2002):
Interkommunales Kompensationsmanagement
Angewandte Landschaftsökologie 49344 S., EUR 16.00ISBN 3-7843-3719-8 Die Frage, in welchem Umfang und in welcher Form sich interkommunale Konzepte zur Bevorratung von Flächen und Maßnahmen zur Kompensation von Eingriffen bundesweit tatsächlich etabliert haben, war bisher nur schwer zu beantworten. Entsprechend wurde über die Frage, welche Folgen derartige Ansätze für die Praxis der Eingriffsregelung haben würden, viel spekuliert. In dem F+E Vorhaben "Interkommunale Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zum Ausgleich", dessen Ergebnisse hier vorgelegt werden, wurden daher im Rahmen von Fallbeispielanalysen systematisch folgende Themenbereiche differenzierter untersucht: - Gründe und Restriktionen interkommunaler Kompensationsansätze
- Aufgabenstruktur und rechtliche Abwicklung
- Konzeptionelle Grundlagen der Flächenpools - Naturschutzfachliche Merkmale
- Formen der Flächenbereitstellung und Sicherung der Flächenverfügbarkeit - Kostenstruktur und Finanzierung - Interessen der Beteiligten - Management der Kooperation - Träger des Kompensationsmanagements - Effizienz interkommunaler Flächenpools
Erstmals werden damit verschiedene Herangehensweisen an ein interkommunales Kompensationsmanagement vergleichend gegenübergestellt. So können trotz der Einzelfallspezifik relevante und regelmäßig wiederkehrende Einflussgrößen und deren Auswirkungen auf die naturschutzfachliche Praxis der Eingriffsregelung identifiziert und erste Empfehlungen für Nachahmungsprojekte gegeben werden.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiGERHARDS, I. (2002):
Naturschutzfachliche Handlungsempfehlungen zur Eingriffsregelung in der Bauleitplanung.Auf der Grundlage der Ergebnisse des F+E -Vorhabens 899 82 100 "Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Kommunen zur Abarbeitung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung in der Bauleitplanung" des Bundesamtes für Naturschutz. 160 S.; EUR 12.00 ISBN 3-7843-3833-X Auch nach einigen Jahren Anwendungszeit handelt es sich bei der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung in der Bauleitplanung um ein vergleichsweise neues Instrument, welches in der Praxis z.T. noch sehr unterschiedlich gehandhabt wird. In der vorliegenden Veröffentlichung werden die naturschutzfachlichen Anforderungen der Eingriffsregelung in der Bauleitplanung gebündelt aufgearbeitet und prägnante Empfehlungen formuliert, die zu einer naturschutzfachlich korrekten Anwendung dieses Instrumentes beitragen sollen. Es werden die wesentlichen Arbeitsschritte mit einzelnen Handlungsempfehlungen, weiterführenden Erläuterungen, Beispielen und Arbeitsmaterialien dargestellt und erläutert. Die Veröffentlichung bietet damit eine Hilfestellung für die Gemeinden als Träger der Bauleitplanung und kann die Planungsverantwortlichen in der Verwaltung und den beauftragten Planungsbüros, aber auch die Naturschutzverwaltung und -verbände sowie die Rechtsprechung in ihrer Argumentation für eine naturschutzfachlich und rechtlich korrekte Anwendung der Eingriffsregelung unterstützen.GRUEHN, DIETWALD; KENNEWEG, HARTMUT (2002):
Wirksamkeit der örtlichen Landschaftsplanung im Kontext zur Agrarfachplanung: Abschlussbericht zum F+E -Vorhaben "Anforderungen und Perspektiven zur Weiterentwicklung der örtlichen Landschaftsplanung unter besonderer Berücksichtigung ihres Verhältnisses zur Agrarfachplanung"FKZ 898 82 021 des Bundesamtes für Naturschutz / Dietwald Gruehn ; Hartmut Kenneweg. - Bonn-Bad Godesberg : Deutschland / Bundesamt für Naturschutz, 2002. - 156 S. : Abb.; Tab.; Lit. - (BfN-Skripten ; 59) . - Bezug: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstr. 110, D-53179 Bonn Zusammenfassung, pdf-Dateidirekt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiVON HAAREN, CHR., KNICKREHM, B., KUNZE, K. UND REDSLOB, M. (2002):
Interaktiver LandschaftsplanVerbesserungsmöglichkeiten für die Akzeptanz und Umsetzung von Landschaftsplänen. Angewandte Landschaftsökologie 43138 S., EUR 14.00ISBN 3-7843-3717-1
Die Umsetzung landschaftsplanerischer Ziele und Maßnahmen leidet häufig an einer mangelnden Akzeptanz der Planungsbeteiligten und -betroffenen. Gründe hierfür sind in unzureichenden Informationsflüssen, Kommunikations- und Beteiligungsprozessen zu suchen. Im Rahmen des vorliegenden F+E -Vorhabens wurden die Rahmenbedingungen für den Einsatz eines interaktiven und multimedialen Landschaftsplanes untersucht, sowie ein Grobkonzept für ein solches datenverarbeitungsgestütztes System der Information und Entscheidungsunterstützung erarbeitet. Zu diesem Zweck wurden zum einen die Bedürfnisse der unterschiedlichen Akteure in der Landschaftsplanung hinsichtlich Information und Beteiligung soweit derzeit bekannt dargestellt; zum anderen wurden vorhandene Computertechniken in Bezug auf ihre Eignung zur Unterstützung der Information, Partizipation und Kooperation im Rahmen der Landschaftsplanung bewertet. Der Bericht stellt Einsatzbereiche der digitalen Techniken dar und erörtert die mit einer Anwendung in der Landschaftsplanung verbundenen Optimierungspotenziale sowie Umsetzungsprobleme. Die Vorbedingungen für die Entwicklung eines multimedialen interaktiven Landschaftsplanes werden skizziert und ein konzeptioneller Entwurf für ein Informationssystem im Rahmen der kommunalen Landschaftsplanung unter Anwendung von GIS und Multimedia erarbeitet. Eine Beta-Version mit Beispielen für Bausteine eines interaktiven multimedialen Landschaftsplanes liegt dem Bericht als CD-ROM bei.GRUEHN, D. UND KENNEWEG, H. (2001):
Leitbilder und Mehrzieloptimierung in der örtlichen LandschaftsplanungErgebnisbericht zur gleichnamigen Fachveranstaltung zum F+E -Vorhaben "Anforderungen und Perspektiven zur Weiterentwicklung der örtlichen Landschaftspläne", FKZ 800 82 006 des Bundesamtes für Naturschutz
(BfN-Skripten; 71) . - Bezug: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstr. 110, D-53179 BonnGRUEHN, D. UND KENNEWEG, H. (2001):
Landschaftsplanung als Steuerungs- und Koordinierungsinstrument zur räumlichen Lenkung von Fördermitteln. Ergebnisbericht der Fachveranstaltung zum F+E -Vorhaben "Anforderungen und Perspektiven zur Weiterentwicklung der örtlichen Landschaftspläne", FKZ 800 82 006 des Bundesamtes für Naturschutz
(BfN-Skripten; 48) . - Bezug: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstr. 110, D-53179 Bonndirekt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiVON DRESSLER, H., HOPPENSTEDT, A., LANGER, H., MÜLLER, B., MURKEN, K., JANSSEN, G. UND ERBGUTH, W. (2000):
Weiterentwicklung der Landschaftsrahmenplanung und ihre Integration in die Regionalplanung.
Angewandte Landschaftsökologie 29340 S., EUR 20.00ISBN 3-7843-3701-5 Basis der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und entscheidende Voraussetzung für eine nachhaltige Raumentwicklung, wie sie im politischen und fachpolitischen Rahmen verstärkt eingefordert wird und im neuen Raumordnungsgesetz bereits ihren Niederschlag gefunden hat, ist die dauerhafte Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen. Wesentliche Instrumente, diesem auch im Grundgesetz (Art. 20 a) verankerten Prinzip der nachhaltigen Sicherung auf der regionalen Ebene Geltung zu verschaffen, sind der Landschaftsrahmenplan - als Fachplan des Naturschutzes und der Landschaftspflege - und der Regionalplan.
Die Veröffentlichung beinhaltet die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens, dessen Ziel darin bestand, die Wirksamkeit des Landschaftsrahmenplans durch bessere Umsetzung seiner Aussagen mit regionalplanerischen Instrumenten zu erhöhen und so wesentlich zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung beizutragen.
Die bundesweit relevanten Ergebnisse, die aktuelle Fragen unter fachlichen und rechtlichen Aspekten behandeln, geben allen an der Planung auf Landes- sowie regionaler und kommunaler Ebene Beteiligten und Interessierten Anregungen und Unterstützung.
Die dem Heft beiliegende Broschüre "Landschaftsrahmenplanung in Westsachsen" liefert ein anschauliches Beispiel aus der Planungsregion, die als wesentliche Basis des Forschungsvorhabens diente.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiVON ANDRIAN-WERBURG, F., JORDAN, R., KÜTTNER, A., NIEMANN, N. B., SCHILLER, J., TOBIAS, K. UND WINKELBRANDT, A. (BEARB.) (2000):
Planzeichen für die örtliche Landschaftsplanung.
26 S., EUR 12.00ISBN 3-7843-3805-4 Eine einheitliche Darstellungsweise planerischer Inhalte ist ein Schritt zur Stärkung der Landschaftsplanung. Aus diesem Grund wurden bereits 1979 Planzeichen für die (örtliche) Landschaftsplanung als Katalog mit empfehlendem Charakter veröffentlicht. Dieser Katalog fand sehr schnell Eingang in die Planungspraxis. Die Weiterentwicklung der Landschaftsplanung in den letzten Jahren erforderte eine umfangreiche Überarbeitung des Planzeichenkataloges. Der nunmehr vorliegende neu überarbeitete Katalog "Planzeichen für die örtliche Landschaftsplanung" gibt allen mit der Landschaftsplanung Befassten eine praktische Arbeitshilfe an die Hand, welche die rechtliche und fachliche Entwicklung der letzten Jahre berücksichtigt und gleichzeitig eine Fortentwicklung entsprechend der länderrechtlichen Regelungen ermöglicht.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiPLANUNGSGRUPPE ÖKOLOGIE UND UMWELT & W. ERBGUTH (1999): Möglichkeiten der Umsetzung der Eingriffsregelung in der Bauleitplanung. Angewandte Landschaftsökologie 26237 S., EUR 12.00ISBN 3-89624-323-3
Als Voraussetzung für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung, so wie sie § 1 des novellierten Baugesetzbuchs fordert, sind die Gemeinden auch verpflichtet, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln. Ein wesentliches Instrument dazu ist die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung, deren Anwendung in der Bauleitplanung nunmehr durch das BauGB geregelt ist. In dieser Veröffentlichung eines Forschungsvorhabens werden die aktuellen rechtlichen und fachlichen Anforderungen an den Vollzug der Eingriffsregelung in der Bauleitplanung erstmals umfassend und an Beispielen erläutert. Darüber hinaus werden praxisorientierte Empfehlungen gegeben, wie die mit der Baurechtsnovelle erweiterten instrumentellen Möglichkeiten von den Gemeinden für eine optimale Berücksichtigung der Belange von Naturschutz und Landschaftspflege genutzt werden können. Für alle mit städtebaulichen Eingriffen in Natur und Landschaft befassten Stellen und Personen klärt die vorliegende Arbeit die aktuellen rechtlichen Fragen und gibt Hilfen für die Anwendung des baurechtlichen und naturschutzrechtlichen Instrumentariums auf den Ebenen der vorbereitenden und der verbindlichen Bauleitplanung.direkt bestellen beim Landwirtschaftsverlag Zusammenfassung, pdf-DateiGRUEHN, D. UND KENNEWEG, H. (1998):
Berücksichtigung der Belange von Naturschutz und Landschaftspflege in der Flächennutzungsplanung. Angewandte Landschaftsökologie 17492 S., EUR 20.00ISBN 3-89624-313-6 Die nachhaltige Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes ist eine Aufgabe, die sich unmittelbar aus dem Grundgesetz (Art. 20a) sowie dem Bundesnaturschutzgesetz (§ 1) ableitet und somit gleichermaßen den Naturschutz als auch den Städtebau und die Bauleitplanung betrifft.
Die hier vorgestellte Arbeit beinhaltet die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens, in dem erstmals auf breiter und repräsentativer Basis für die gesamte Bundesrepublik untersucht wurde, inwieweit die Belange von Naturschutz und Landschaftspflege in der Flächennutzungsplanung Berücksichtigung finden. Es zeigt sich, dass insgesamt die Belange von Naturschutz und Landschaftspflege in der Flächennutzungsplanung nur auf sehr niedrigem Niveau behandelt werden. Festgestellt wurde aber auch, dass ein deutlicher Einfluss vorhandener, vor allem guter Landschaftspläne auf die Berücksichtigung der Naturschutzziele in den Flächennutzungsplänen gegeben ist. Der Forschungsbericht enthält bundesweite und länderbezogene interessante Vergleiche und Analysen sowie eine Fülle an fachlichem, rechtlichem und testtheoretisch-statistischem Material für alle am Naturschutz, der Landschaftsplanung und der Bauleitplanung Interessierten.
Letzte Änderung: 27.10.2015 Artikel drucken