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Timestamp: 2019-09-18 03:51:03
Document Index: 50168355

Matched Legal Cases: ['§ 87', '§ 62', '§ 4', '§ 8', '§ 20', '§ 2', '§ 27', '§ 6']

Transparenzportal Bremen - Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ an der Universität Bremen vom 30. Mai 2018
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ an der Universität Bremen vom 30. Mai 2018
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ an der Universität Bremen
Veröffentlichungsdatum:13.06.2018 Inkrafttreten01.10.2018 FundstelleBrem.ABl. 2018, 496
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ an der Universität Bremen vom 30. Mai 2018 (Brem.ABl. 2018, 496)"
juris-Abkürzung: KFWissMAfPO BR
Fundstelle: Brem.ABl. 2018, 496
Der Fachbereichsrat des Fachbereichs 9 (Kulturwissenschaften) hat auf seiner Sitzung am 30. Mai 2018 gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) i.V.m. § 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung des Bremischen Hochschulgesetzes vom 8. Mai 2018 (Brem.GBl. S. 168), folgende Prüfungsordnung beschlossen:
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ sind insgesamt 120 Leistungspunkte (Credit Points = CP) nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 4 Fachsemestern.
(abgekürzt M.A.)
(1) Der Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ wird gemäß § 4 Absatz 1 AT MPO studiert.
Pflichtbereich im Umfang von 93 CP (exkl. Modul Masterarbeit) mit:
Kunst- und filmwissenschaftlicher Kernbereich im Umfang von 45 CP,
Praxisbereich im Umfang von 18 CP,
Integrationsbereich im Umfang von 21 CP sowie
Ergänzungsbereich im Umfang von 9 CP.
(3) Die Anlagen 1 und 2 stellen den empfohlenen Studienverlauf dar und regeln die zu erbringenden Prüfungsleistungen.
(4) Module werden als Pflichtmodule durchgeführt.
(5) Die im Studienverlaufsplan vorgesehenen Pflichtmodule werden mindestens im jährlichen Turnus angeboten.
(6) Die Module des Pflichtbereichs werden in deutscher Sprache durchgeführt. Innerhalb der Module können einzelne Veranstaltungen optional in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden.
(9) Das Studium beinhaltet ein obligatorisches Praktikum im Umfang von 9 CP. Näheres regelt die Praktikumsordnung des Fachbereichs 9.
(1) Prüfungen werden in den Formen gemäß §§ 8 ff. AT MPO durchgeführt. Darüber hinaus können Prüfungen in den im Folgenden aufgeführten Formen erfolgen:
praktische Arbeit im Feld der Kunstwissenschaft und/oder Filmwissenschaft mit schriftlicher Ausarbeitung, zum Beispiel Erstellung eines Werkverzeichnisses in Kooperation mit einer Institution oder Archiv, als angewandte wissenschaftliche Arbeitsform.
Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin oder eines Prüfers weitere Prüfungsformen zulassen.
(2) Eine erneute Prüfung kann gemäß § 20 Absatz 4 AT MPO in einer anderen als der ursprünglich durchgeführten Form erfolgen.
(1) Das Modul Masterarbeit (27 CP) setzt sich zusammen aus der Masterarbeit im Umfang von 25 CP und einem begleitenden (unbenoteten) Seminar im Umfang von 2 CP.
(2) Voraussetzung für die Anmeldung zur Masterarbeit ist der Nachweis von mindestens 81 CP.
(3) Die Bearbeitungszeit der Masterarbeit beträgt 20 Wochen. Der Prüfungsausschuss kann auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal 6 Wochen genehmigen.
(4) Die Masterarbeit wird als Einzel- oder als Gruppenarbeit mit bis zu 4 Personen erstellt. Bei einer Gruppenarbeit muss der Beitrag jedes einzelnen Gruppenmitglieds klar erkennbar, abgrenzbar und bewertbar sein.
(5) Die Masterarbeit wird in deutscher oder englischer Sprache angefertigt. Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag andere Sprachen zulassen, sofern die Betreuung und Bewertung gewährleistet sind.
(6) Zur Masterarbeit findet kein Kolloquium statt.
Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch die Rektorin oder den Rektor am 1. Oktober 2018 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2018/19 erstmals im Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ ihr Studium aufnehmen.
Studienverlaufsplan Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“
Anlage 1: Studienverlaufsplan des Masterstudiengangs „Kunstwissenschaft und
Filmwissenschaft“
Struktur entlang
Belegregelung ?
Pflichtbereich inkl. Masterarbeit (120 CP)
? 120 CP-
Studienabschnitte gemäß
§ 2 Absatz 2 ?
(45 CP)
(18 CP)
(21 CP)
(27 CP)
Theorie und methodische Grundlagen,
Archive, Sammlungen und Ausstellungen,
Projektarbeit im Praxisfeld,
Kulturelles Feld, Kultur- und Vermittlungstheorie,
Kunstwissenschaft, Kunstgeschichte und Visuelle Kultur,
Filmwissenschaft und globale Filmkultur,
Forschungsformate,
Modul Masterarbeit,
Anlage 2.1: Masterarbeit (Master Thesis)
CP bei TP
(unbenotet)
Anlage 2.2: Kunst- und filmwissenschaftlicher Kernbereich (Art History and Film Studies Core area)
Theorie und methodische Grundlagen
Kunstwissenschaft, Kunstgeschichte und Visuelle Kultur
Filmwissenschaft und globale Filmkultur
Film Studies and Global Film Culture
Forschungsformate
Anlage 2.3: Ergänzungsbereich (Supplementary area)
Archive, Sammlungen und Ausstellungen
Archives, Collections and Exhibitions
Anlage 2.4: Praxisbereich (Practical area)
Projektarbeit im Praxisfeld
Practical Work in Institutions
Anlage 2.5: Integrationsbereich (Integration area)
Kulturelles Feld, Kultur-, Vermittlungstheorie
Cultural Field, Cultural and Mediation Theory
Anlage 4: Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren und Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur“
(1) Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren liegt vor, wenn die für das Bestehen der Prüfung mindestens erforderliche Leistung der Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten ausschließlich durch Markieren oder Zuordnen der richtigen oder der falschen Antworten erreicht werden kann. Prüfungen bzw. Prüfungsfragen im Antwort-Wahl-Verfahren sind nur zulässig, wenn sie dazu geeignet sind, den Nachweis zu erbringen, dass die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden kann. Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren ist von einer Prüferin oder einem Prüfer gemäß § 27 AT MPO vorzubereiten. Die Prüferin oder der Prüfer wählt den Prüfungsstoff aus, formuliert die Fragen und legt die Antwortmöglichkeiten fest. Ferner erstellt sie oder er das Bewertungsschema gemäß Absatz 4 und wendet es im Anschluss an die Prüfung an. Der Abzug von Punkten innerhalb einer Prüfungsaufgabe im Mehrfach-Antwort-Wahl-Verfahren ist zulässig.
(6) Besteht nur ein Teil einer Klausur aus Prüfungsaufgaben im Antwort-Wahl-Verfahren, so gilt diese Anlage mit Ausnahme von Absatz 5 Satz 5, zweiter Halbsatz nur für den im Antwort-Wahl-Verfahren erstellten Klausurteil.
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ an der Universität Bremen vom 30. Mai 2018 01.10.2018
§ 6 - Modul Masterarbeit 01.10.2018
Anlage 1 - Anlage 1: Studienverlaufsplan des Masterstudiengangs „Kunstwissenschaft und Filmwissenschaft“ 01.10.2018