Source: https://www.dtad.de/details/Beseitigung_und_Behandlung_von_Siedlungsabfaellen_93309_Kelheim-10833901_3
Timestamp: 2017-12-15 23:49:05
Document Index: 161523503

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 19', '§ 21', '§ 56']

Ausschreibung - Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen in Kelheim (ID:10833901)
> DTAD-ID: 10833901
Es wird der Auftrag zur Verwertung von Altpapier (PPK) aus folgenden beiden Gebietskörperschaften vergeben: Landkreis Eichstätt und Landkreis Kelheim. Des Weiteren werden die Bereitstellung und...
Kontaktstelle: Landkreis Kelheim, Zi. 237
Herrn Pirthauer
Herrn Jörg Zablonski
Fax: +49 62115044899
E-Mail: j.zablonski@timconsult.de
Statistik Landkreis Kelheim Landratsamt...
Gemeinsame Ausschreibung der Verwertung von Altpapier (PPK).
Es wird der Auftrag zur Verwertung von Altpapier (PPK) aus folgenden beiden Gebietskörperschaften vergeben: Landkreis Eichstätt und Landkreis Kelheim. Des Weiteren werden die Bereitstellung und der Betrieb einer Übergabestelle für den Landkreis Kelheim ausgeschrieben. Die Ausschreibung der Leistungen erfolgt in Losen.
Das Altpapier (PPK) wird von beauftragten Dritten (private Sammelunternehmen) oder durch die Entsorgungsbetriebe der genannten Gebietskörperschaften selbst gesammelt. Die Anlieferung des gesammelten Altpapiers erfolgt durch die Sammelfahrzeuge entweder an die vom zukünftigen Auftragnehmer bereitzustellenden Übergabestellen (Landkreis Kelheim) oder an Übergabestellen, die die Gebietskörperschaften durch Dritte betreiben lassen (Landkreis Eichstätt). Näheres ergibt sich aus der jeweiligen Losbeschreibung.
Hierbei ist zu beachten, dass jeweils die gesamten Mengen der genannten Gebietskörperschaften inklusive der lizenzierten Verpackungsabfälle aus Papier nach § 6 Absatz 3 der Verpackungsverordnung zur Ausschreibung kommen.
ca. 9 300 Mg Altpapier (PPK) pro Jahr (17,94 % Verkaufsverp.).
CPV-Codes: 90510000
Landkreis Eichstätt;Landkreis Kelheim.
Bezeichnung: Landkreis Eichstätt: Verwertung Altpapier
Verwertung von ca. 9 300 Mg Altpapier (PPK) pro Jahr (17,94 % Verkaufsverp.) aus dem Landkreis Eichstätt.
Bezeichnung: Landkreis Kelheim: Verwertung Altpapier
Verwertung von ca. 9 400 Mg Altpapier (PPK) pro Jahr (17,94 % Verkaufsverp.) aus dem Landkreis Kelheim.
9 400 Mg Altpapier (PPK) pro Jahr (17,94 % Verkaufsverp.).
Bezeichnung: Landkreis Kelheim: Umladung von Altpapier
Umladung von ca. 9 400 Mg Altpapier (PPK) pro Jahr (17,94 % Verkaufsverp.) aus dem Landkreis Kelheim.
ca. 9 400 Mg Altpapier (PPK) pro Jahr (17,94 % Verkaufsverp.).
200037-2015
Die Vergabeunterlagen sind auf Antrag zu erhalten bei TIM Consult GmbH,L 15, 12-13 in 68161 Mannheim gegen Zahlung von 25,21 EUR (netto) zuzüglich 19 % Umsatzsteuer = 30,00 EUR (brutto) per Verrechnungsscheck. Eine gesonderte Rechnung wird nicht ausgestellt. Die Versendung der Unterlagen erfolgt nach Eingang des Verrechnungsschecks. Bitte das Stichwort „Landkreise Eichstätt und Kelheim“ auf dem Scheck und ggfs. dem Begleitschreiben angeben.
Schloßweg 3, 93309 Kelheim.
Nur für Lose 1 und 2:
Für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen in den Losen 1 und 2 wird eine Sicherheit in Höhe von 5 % der Netto-Auftragssumme, bezogen auf die Vertragslaufzeit (Basislaufzeit ohne Verlängerungsoption) gefordert, die spätestens eine Woche vor Leistungsbeginn vorzulegen ist. Die Bürgschaft ist getrennt zugunsten jedes einzelnen Vertragspartners zu stellen, auch wenn die Vergabe in Loskombinationen erfolgt.
Für die Bemessung der Sicherheitsleistung sind die in den Preisblättern genannten Mengen- und Preisangaben je Vertragspartner maßgeblich.
Für die Verwertung von Altpapier gilt (Lose 1 und 2): Aufwendungen (Kosten) und eventuelle Erstattungen (beispielsweise Entgelt für PPK) werden hierfür jeweils als positive Summanden addiert und anschließend mit den Mengengerüst und der Laufzeit in Jahren (ohne Verlängerungsoption) multipliziert.
Eventuelle Rabatte aufgrund der Vergabe einer Loskombination werden bei der Bemessung der Sicherheitsleistung berücksichtigt.
Im Fall der Sicherheitsleistung durch Bürgschaft hat der Bieter nach Aufforderung durch den Auftraggeber durch ein in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenes und anerkanntes Kreditinstitut oder Kreditversicherer nachzuweisen, dass ihm im Fall einer Auftragserteilung von dem Kreditinstitut oder Kreditversicherer eine selbstschuldnerische Bürgschaft in der geforderten Höhe gestellt wird. Das Formblatt EFB-Sich 1 ist als Anlage 4 den Vergabeunterlagen beigefügt.
Die Vertragserfüllungssicherheit wird freigegeben nach Ende der Vertragslaufzeit und wenn alle vertraglichen Verpflichtungen erfüllt sind. Weitere Regelungen befinden sich in den Vertragsentwürfen (siehe Anlagen 1 bis 2 der Vergabeunterlagen).
Die Zahlungsbedingungen sind in den Verträgen geregelt. Eventuelle Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers sind gegenstandslos.
— dass keiner der Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A vorliegt, d. h., dass weder ich/wir, noch eine Person, deren Verhalten meinem/unserem Unternehmen zugerechnet werden kann, rechtskräftig für eine der Straftaten verurteilt ist, die in § 6 EG Abs. 4 VOL/A aufgeführt sind (Eignungskriterium: Zuverlässigkeit). Die Mitglieder einer Arbeits- und Bietergemeinschaft haben diese Erklärung auf Anlage B zu den Vergabeunterlagen zwingend mit dem Angebot einzureichen;
— dass keiner der Ausschlussgründe nach § 19 Abs. 1 MiLoG vorliegt, d. h., dass mein/unser Unternehmen nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt ist (Eignungskriterium: Zuverlässigkeit). Die Mitglieder einer Arbeits- und Bietergemeinschaft haben diese Erklärung auf Anlage B zu den Vergabeunterlagen zwingend mit dem Angebot einzureichen;
Zur Prüfung der Richtigkeit der Erklärung des Bieters in Bezug zum MiLoG behält sich der Auftraggeber vor, für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister anzufordern bzw. einen gleichwertigen Nachweis aus dem Herkunftsland des Bieters. Sofern eine Arbeits- und Bietergemeinschaft den Zuschlag erhalten soll, behält sich der Auftraggeber für jedes Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft vor, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister anzufordern bzw. einen gleichwertigen Nachweis aus dem jeweiligen Herkunftsland des Mitglieds der Arbeits- und Bietergemeinschaft.
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Eignungskriterien: wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, Fachkunde). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.
— Nur für die Verwertung von Altpapier (Lose 1 und 2): dass mein/unser Unternehmen über eine aktuelle Zulassung zum Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG oder über einen gleichwertigen Nachweis des Landes, in dem der Bieter ansässig ist, verfügt, das den für die Auftragsausführung notwendigen Umfang hat oder das auf den für die Auftragsausführung notwendigen Umfang im Zugschlagsfall bis 2 Wochen vor Auftragsbeginn erweitert wird. Falls der notwendige Umfang zum Angebotszeitpunkt noch nicht besteht, ist dies dem Auftraggeber im Angebot anzuzeigen und dem Auftraggeber spätestens 2 Wochen vor Auftragsbeginn ohne Aufforderung das Zertifikat mit dem notwendigen Umfang zuzusenden. Im Falle eines gleichwertigen Nachweises ist dieser dem Auftraggeber mit dem Angebot zu benennen und auf Verlangen vorzulegen (Eignungskriterien: Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit) vorzulegen.
— Erklärung, ob und wenn ja bzgl. welcher Leistungsbestandteile der Bieter Leistungen an Unterauftragnehmer übertragen will. Diese Unterauftragnehmer sind zu benennen, falls sie zum Angebotszeitpunkt bereits bekannt sind (Eignungskriterien: Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit).
— Referenzliste, der bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Auftragswertes, des Leistungsumfangs (Menge), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber (Eignungskriterien: Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.
— Nur für die Verwertung von Altpapier (Lose 1 und 2): Darstellung der zur Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehenden technischen Ausstattung des Betriebes. Anzahl und Typ (z. B. Abrollcontainer oder Schubboden) der ggf. für den Transport vorgesehenen Fahrzeuge sind anzugeben. (Eignungskriterien: Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit).
— Nur für die Verwertung von Altpapier (Lose 1 und 2): Beschreibung der technischen und organisatorischen Konzeption zur Abwicklung beginnend bei der Annahme bzw. Abholung des Altpapiers an den Umladeanlagen bis zu den ggf. notwendigen Transporten zu den Verwertungsanlagen mit Angabe der durchschnittlichen Auslastung (Mg/Fahrzeug) (Eignungskriterien: Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit).
— Nur für die Verwertung von Altpapier (Lose 1 und 2): falls zum Angebotszeitpunkt bekannt: Standort der Sortier- bzw. Verwertungsanlage(n) (Beförderungsziel der Transportfahrzeuge) (Eignungskriterien: Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit).
— Nur für die Umladung von Altpapier (Los 3): Beschreibung der technischen und organisatorischen Konzeption der Umladung von Altpapier an der jeweiligen Umladeanlage. Falls die Übergabestelle erst eingerichtet werden muss, so ist dies vom Bieter im Angebot anzuzeigen und es sind entsprechende Nachweise zu erbringen, wie der ordnungsgemäße Betrieb bis zum Leistungsbeginn sichergestellt wird. (Eignungskriterien: Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit).