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Timestamp: 2020-04-04 03:03:44
Document Index: 377874927

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 35', '§ 22', '§ 14', '§ 94', '§ 5', '§ 31', '§ 3', '§ 3', '§ 7']

Brandschutz | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Brandschutz
Sicheres Arbeiten in Laboren / 2 Rechtsgrundlagen
Labore sind Arbeitsstätten. Die Arbeitsstättenverordnung definiert die Anforderungen an die Ausstattung der Arbeitsplätze, die Fluchtwege, den Brandschutz etc. Konkretisiert werden die Forderungen in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR). Da Labore spezielle Arbeitsräume sind, gelten jedoch weitere Vorschriften. Achtung Nicht alles ist ein Labor! In einem Laborgebäud...mehr
Sicheres Arbeiten in Laboren / 2.2 TRBA 100
Die TRBA 100 "Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in Laboratorien" ist das Pendant zur TRGS 526. Sie beschreibt die Schutzmaßnahmen für gezielte und nicht gezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen einschließlich gentechnisch veränderter Organismen in Laboren. Sie konkretisiert v. a. die Vorgaben in Anhang II BioStoffV. Die TRBA 100 enth...mehr
Sicheres Arbeiten in Laboren / 5.2.2 Brandschutztüren
Im Rahmen des Brandschutzes wird ein Gebäude in Brandabschnitte unterteilt. Dabei werden Abschnitte festgelegt, die im Brandfall ausbrennen können, ohne dass das Feuer auf andere Bereiche übergreifen darf. Zu diesem Zweck müssen Brandabschnitte mit Brandschutztüren abschließen, deren Anzahl sich nach den örtlichen Gegebenheiten richtet. Brandschutztüren müssen auf Flucht- un...mehr
Gaststätten / 2.1.2 Brandschutz
Neben dem baulichen Brandschutz sind Einrichtungen zur Brandbekämpfung, z. B. Löschanlagen, -einrichtungen und -geräte, erforderlich. Es werden zunächst die Löschmitteleinheiten (LE) ermittelt, sie ergeben sich aus der Grundfläche des Raums und der Brandgefährdung. Die Brandklasse der vorhandenen Stoffe bestimmt die Art des Feuerlöschers, die Anzahl ergibt sich aus den ermittel...mehr
Gaststätten / 2.1.1 Bauliche Anforderungen
Die baulichen Anforderungen regeln i. W. die Bauordnungen der einzelnen Bundesländer. Vorgaben gibt es u. a. für: Arbeitsräume: ausreichende Grundfläche, Höhe und Luftraum für ausreichende Bewegungsfreiheit; für Arbeitsräume, in denen mit Lebensmitteln umgegangen wird, gelten weitergehende Anforderungen an Wände, Wandflächen, Decken, Fenster und Türen. Fußböden: sicher begehba...mehr
Fremde im Betrieb / 2.1.1 Auftraggeber
Vor der Vergabe eines Auftrages an eine Fremdfirma muss geklärt werden, welcher Arbeitsauftrag vergeben werden soll. Dazu muss eine exakte Beschreibung erstellt werden, die dann Bestandteil im jeweiligen Werk- oder Dienstvertrag ist. In vielen Betrieben wird dafür ein Pflichtenheft oder eine Zeichnung erstellt. Wenn der zu vergebende Arbeitsauftrag definiert wurde, muss geklä...mehr
Ordnungsgemäße Verwaltung / 3 Keine ordnungsgemäße Verwaltung
Nicht hierunter fallen also Maßnahmen, die ausschließlich Einzelinteressen dienen oder überwiegend Fremdinteressen berücksichtigen oder auch Entscheidungen der Wohnungseigentümer, in denen Grundlagen für eine Ermessensentscheidung nicht vorlagen oder das Ermessen überschritten wurde. Ob im Übrigen ein Beschluss ordnungsmäßiger Verwaltung entspricht, beurteilt sich im Rahmen ...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / 2 Aufgaben und Ausbildung der Akteure im Brandschutz
2.1 Unternehmer Der Unternehmer muss eine geeignete Notfallorganisation schaffen (§ 10 ArbSchG). Daraus ergibt sich die sog. Organisationsverpflichtung. In Abhängigkeit von den vorhandenen betrieblichen Gefährdungen muss er wirksame Maßnahmen zum abwehrenden Brandschutz für Beschäftigte und Dritte ableiten. Da der Brandfall nur einer der möglichen Notfälle im Unternehmen ist,...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Personal mit brandschutztechnischen Aufgaben
Zusammenfassung Überblick Der Unternehmer ist verpflichtet, für den Gefahrenfall eine geeignete betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation zu schaffen. Dazu gehören Vorkehrungen im Hinblick auf die Erste Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Mitarbeiter, aber auch die Einrichtung der erforderlichen Verbindungen zu außerbetrieblichen Stellen, v. a. in der Ersten Hilfe, m...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / 2.1 Unternehmer
Der Unternehmer muss eine geeignete Notfallorganisation schaffen (§ 10 ArbSchG). Daraus ergibt sich die sog. Organisationsverpflichtung. In Abhängigkeit von den vorhandenen betrieblichen Gefährdungen muss er wirksame Maßnahmen zum abwehrenden Brandschutz für Beschäftigte und Dritte ableiten. Da der Brandfall nur einer der möglichen Notfälle im Unternehmen ist, sollte sich di...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / 2.7 Mitarbeiter
Die Mitarbeiter haben die Aufgabe, jeden Brand zu melden und nach Möglichkeit zu bekämpfen. Diese Erstbrandbekämpfung eines Entstehungsbrands muss allerdings ohne Eigengefährdung möglich sein. Falls möglich sollten immer mehrere Beschäftigte die Brandbekämpfung durchführen (gefährliche Tätigkeit). Können die Mitarbeiter aufgrund der Situation und besonderen Gefährdungen keine...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / Zusammenfassung
Überblick Der Unternehmer ist verpflichtet, für den Gefahrenfall eine geeignete betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation zu schaffen. Dazu gehören Vorkehrungen im Hinblick auf die Erste Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Mitarbeiter, aber auch die Einrichtung der erforderlichen Verbindungen zu außerbetrieblichen Stellen, v. a. in der Ersten Hilfe, medizinischen No...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / 2.4 Brandschutzbeauftragter
Die Aufgaben des Brandschutzbeauftragten beruhen v. a. auf baurechtlichen Forderungen, insbesondere den Sonderbauverordnungen und den Industriebaurichtlinien der Bundesländer. Keine Forderung, jedoch eine Empfehlung zur Benennung eines Brandschutzbeauftragten, enthält die ASR A2.2 für Betriebe bzw. Bereiche mit erhöhter Brandgefährdung: "Ermittelt der Arbeitgeber eine erhöht...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / 2.3 Betriebsfeuerwehr
Die Aufgaben einer Betriebsfeuerwehr können analog einer Werkfeuerwehr sein. Der Sachversicherer kann hier Vorgaben bezüglich der Aufgaben und Ausstattung machen. Angehörige von Betriebsfeuerwehren können z. B. als Atemschutzgeräteträger ausgebildet eine Verstärkung der örtlichen Feuerwehr im Brandfall darstellen. Sie nehmen dann die Funktion eines Ortskundigen ein und können...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / 2.5 Brandschutzhelfer
Betriebliche Brandschutzhelfer werden in Abschn. 7.3 ASR A2.2 "Maßnahmen gegen Brände", aber z. B. auch in den Verkaufsstättenverordnungen der Bundesländer gefordert. Gemäß Abschn. 7.3 Abs. 2 ASR A2.2 ergibt sich die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern aus der Gefährdungsbeurteilung. I. d. R. ist ein Anteil von 5 % der Beschäftigten ausreichend. Eine größere Anzahl von B...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / 1 Aufbau der Brandschutzorganisation
Step by Step 10 Schritte zum Aufbau der Brandschutzorganisation Der Aufbau einer betrieblichen Organisation zum abwehrenden Brandschutz kann in folgenden Schritten erfolgen: Notfallorganisation festlegen, die den örtlichen und betrieblichen Gefährdungspotenzialen Rechnung trägt. Verantwortliche bestimmen und deren Aufgaben und Befugnisse im Rahmen der Notfallorganisation festle...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / 2.2 Werkfeuerwehr
Nur wenige große Unternehmen verfügen heute noch über eine eigene Werkfeuerwehr. Ihre Aufgaben und Ausbildung beruhen auf Vorgaben des Gesetzgebers und der Sachversicherer. Vor Aufnahme der Tätigkeiten einer Werkfeuerwehr sollten die Rahmenbedingungen mit den Sachversicherern und Genehmigungsbehörden einvernehmlich geklärt werden. Hier kann, bei berechtigtem Interesse von Sei...mehr
Abwehrender Brandschutz: Aufgaben und Ausbildung von Per ... / 2.6 Räumungshelfer
Die Benennung und Ausbildung von betrieblichen Evakuierungs-/Räumungshelfern (gelegentlich auch als Räumungs- oder Stockwerkbeauftragte bezeichnet) hat als rechtliche Grundlage § 10 ArbSchG. Ihre Aufgabe ist die Kontrolle der Räumung eines festgelegten Verantwortungsbereichs im Alarm- und Gefahrenfall. Sie kontrollieren die Vollständigkeit der Räumung und verlassen ihren Vera...mehr
Klimaschutzpaket: Energetische Sanierung von selbstgenut ... / 10.4 Erneuerung von Fenster oder Außentüren (§ 35c Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG)
Fenster/Außentüren Bei der Durchführung von Maßnahmen zur Erneuerung der Fenster oder Außentüren, kommt es auf die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) an. Dabei beziehen sich die gestellten Anforderungen nur auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche. Für Gebäude oder Gebäudeteilen die dem Denkmalschutz oder dem Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanzen i. S...mehr
Ortsbewegliche Behälter / 2.2 Druckgasbehälter
Zu besonderen ortsbeweglichen Behältern zählen Behälter und Gefäße unter Druck (Gasflaschen, Flaschenbündel, Druckgaskartuschen etc.). Von Druckgasbehältern gehen große Gefahren aus, wenn der Behälter oder Behälteranbauten (Ventile) beschädigt werden. Durch mechanische Beschädigungen (wie z. B. Umfallen) oder übermäßige Erhitzung des Behälters, können die im Behälter gespeic...mehr
Ortsfeste Druckanlagen für Gase / 2.4 Schutzmaßnahmen für den Brandfall
Besondere Maßnahmen zu Brandverhütung, Brandschutz und Brandbekämpfung müssen festgelegt und umgesetzt und im Brandfall ergriffen werden. Maßnahmen sind u. a. Feuerlöscheinrichtungen, Vorrichtungen zur Unterbrechung der Gaszufuhr, Kühlung. Wichtig Brennendes Gas nicht löschen Für entzündbare Gase gilt i. d. R.: Wenn ausströmendes Gas brennt und die Gaszufuhr nicht unterbrochen...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen
Zusammenfassung Überblick Besondere Brandlasten, also feste, flüssige oder gasförmige brennbare Stoffe, können das Brandrisiko eines Betriebs deutlich erhöhen. Dabei gibt es kaum einen Arbeitsbereich, in dem keine brennbaren Stoffe vorkommen. Deutlich erhöht ist das Risiko bei leicht entflammbaren, flüssigen oder gasförmigen brennbaren Stoffen, sodass in solchen Fällen besond...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / Zusammenfassung
Überblick Besondere Brandlasten, also feste, flüssige oder gasförmige brennbare Stoffe, können das Brandrisiko eines Betriebs deutlich erhöhen. Dabei gibt es kaum einen Arbeitsbereich, in dem keine brennbaren Stoffe vorkommen. Deutlich erhöht ist das Risiko bei leicht entflammbaren, flüssigen oder gasförmigen brennbaren Stoffen, sodass in solchen Fällen besondere Maßnahmen z...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 2 Brennbare Flüssigkeiten
2.1 Allgemeine Sicherheitsregeln zum Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten Weil das Gefahrenpotenzial von brennbaren Flüssigkeiten hoch ist, ist es wichtig, die allgemeinen Regeln zum Umgang mit Gefahrstoffen zu erfüllen: Gefährdungsbeurteilung erstellen: Welche Stoffe werden wo eingesetzt? Informationen vorhalten: Gefahrstoffverzeichnis, Sicherheitsdatenblätter, Betriebsanweisun...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 3.2 Rechtliche Regelungen zum Umgang mit brennbaren Gasen
Je nachdem, welcher Sachverhalt betrachtet wird (z. B. Gasart, Druckbehälter, Größe, Rohrleitung, ortsfest oder ortsbeweglich, Betrieb eines Gerätes, Lagerung usw.) unterliegt der Umgang mit brennbaren Gasen verschiedenen Vorschriften. Anforderungen, die den allgemeinen Explosionsschutz oder den Umgang mit Druckbehältern betreffen (Befüllen, Entnehmen, Verbrauchen), sind v. a...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 3.3.3 Lagerung von Aerosolpackungen und Druckgaskartuschen
Werden entzündbare Aerosole bzw. Gase in Spraydosen oder Einwegkartuschen in Mengen von mehr als 20 kg Nettomasse oder nicht kennzeichnungspflichtige Spraydosen und Einwegkartuschen in einer Menge von mehr als 200 kg gelagert, gilt u. a.: Es darf keine Erwärmung über 50 °C geben (durch Sonneneinstrahlung oder andere Wärmequellen). Lagerräume dürfen nur in nicht bewohnten Gebäu...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 3 Brennbare Gase
Der Bereich der brennbaren Gase ist noch mehr als der der brennbaren Flüssigkeiten in einzelne Fachgebiete unterteilt, die unterschiedlichen weitgehend unabhängigen Regelwerken unterliegen. Deswegen können hier nur einige Einblicke gegeben werden. In Betrieben, die nicht produktionsmäßig mit Gasen umgehen, kommen brennbare Gase v. a. vor als Flaschengas (für Handwerksarbeiten,...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 3.3.1 Lagerung von Kleinmengen
Wie auch für die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten gilt nach TRGS 510, dass in geeigneten Bereichen (in Arbeitsräumen, anderen Räumen im Betriebsgebäude oder im Freien) gefährdungsabhängig bestimmte Kleinmengen gelagert werden dürfen, wenn die in Abschn. 4.3.1 TRGS 510 angegebenen Bedingungen eingehalten sind. Die Mengenschwellen betragen: Für Gase in Druckbehältern bis 2,5 l...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 3.3 Lagerung von Druckgasbehältern (Flaschengas), Druckgaskartuschen ohne Entnahmeeinrichtung und Aerosolpackungen (Spraydosen)
Die allgemeinen Bestimmungen für Lagersicherheit und -organisation sind für Lager brennbarer Gase und Aerosole dieselben wie für brennbare Flüssigkeiten. 3.3.1 Lagerung von Kleinmengen Wie auch für die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten gilt nach TRGS 510, dass in geeigneten Bereichen (in Arbeitsräumen, anderen Räumen im Betriebsgebäude oder im Freien) gefährdungsabhängig besti...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 2.1 Allgemeine Sicherheitsregeln zum Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten
Weil das Gefahrenpotenzial von brennbaren Flüssigkeiten hoch ist, ist es wichtig, die allgemeinen Regeln zum Umgang mit Gefahrstoffen zu erfüllen: Gefährdungsbeurteilung erstellen: Welche Stoffe werden wo eingesetzt? Informationen vorhalten: Gefahrstoffverzeichnis, Sicherheitsdatenblätter, Betriebsanweisungen aktuell halten. Bei dieser Gelegenheit sollten Reste brennbarer Flüs...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 2.3.1 Lagern von Kleinmengen
In geeigneten Bereichen (in Arbeitsräumen, anderen Räumen im Betriebsgebäude oder im Freien) dürfen bestimmte Kleinmengen gelagert werden, wenn die in Abschn. 4.3.1 TRGS 510 angegebenen Bedingungen eingehalten sind. Für brennbare Flüssigkeiten sind das: nicht mehr als 20 kg extrem und leicht entzündbare Flüssigkeiten, davon nicht mehr als 10 kg extrem entzündbare Flüssigkeite...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 2.3.3 Prüfvorschriften
Nach Betriebssicherheitsverordnung gelten Lageranlagen mit einem Gesamtrauminhalt von > 10.000 l, Füll- und Entleerstellen mit einer Umschlagkapazität von > 1.000 l pro Stunde sowie Tankstellen, als erlaubnis- und anzeigepflichtige Anlagen, soweit entzündbare Flüssigkeiten betroffen sind. Dafür sind relativ konkrete Vorschriften, was z. B. Prüfintervalle angeht, in der BetrSichV ...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 3.1 Allgemeine Sicherheitsregeln zum Umgang mit brennbaren Gasen
Für das Verhalten eines Gases bzw. die erforderlichen Schutzmaßnahmen ist die Dichte von entscheidender Bedeutung. Die meisten brennbaren Gase sind schwerer als Luft und damit in der Gefahr, sich am Boden bzw. in Vertiefungen, Abläufen usw. zu sammeln statt zu verfliegen. Das gilt z. B. für Flaschengas (Propan, Butan), die Dämpfe brennbarer Flüssigkeiten (Benzin und andere L...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 1 Feste Stoffe
Besondere Brandlasten im Betrieb, auf die unter Brandschutzgesichtspunkten besonders zu achten ist, können z. B. sein: Papier/Pappe/Zellstoff (Papierlager, Archive/Aktenlager, Papier- und Verpackungsabfälle, Hygienepapiere, …), Holz (Möbel, Lagerregale, Palettenlager, Holzbauteile, …), Schaumstoff (Verpackungen, Polstermöbel), Textilien (Gardinen, Kleidung, Tisch-/Bettwäsche, …)...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 2.3 Lagern brennbarer Flüssigkeiten
In Anhang 1 Nr. 1 Gefahrstoffverordnung heißt es zur Lagerung von Gefahrstoffen allgemein: Zitat (1) Gefahrstoffe dürfen nur an dafür geeigneten Orten gelagert werden. Sie dürfen nicht an solchen Orten gelagert werden, an denen dies zu einer Gefährdung der Beschäftigten oder anderer Personen führt. (2) In Arbeitsräumen dürfen Gefahrstoffe nur gelagert werden, wenn die Lagerung ...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 2.3.2 Lagerräume
Werden die "Kleinmengen" überschritten, geht die TRGS 510 von einem "Lagerbetrieb" aus, für den eine Gefährdungsbeurteilung und eine Reihe allgemeiner Sicherheitsmaßnahmen gefordert sind, z. B.: geeignete Gebäudebeschaffenheit, sichere Lagerorganisation, z. B. sichere Aufbewahrung, Kennzeichnung, Zutrittsregelungen, Notfallorganisation (Feuerlöscheinrichtungen, Fluchtwege, Alar...mehr
Brandschutz beim Umgang mit brennbaren Stoffen / 3.3.2 Lagerräume für Druckgasbehälter
Die folgenden Anforderungen gelten für das Lagern von Druckgasbehältern mit brennbaren, oxidierenden und bei Erwärmung explodierenden Gasen (H220, H221, H270): Druckgasbehälter müssen stets gegen Umkippen gesichert und gegen Beschädigung des Ventils geschützt sein (durch Kappe, Kragen oder durch die Art der Aufstellung). Im Lagerraum darf nicht umgefüllt und es dürfen keine In...mehr
Instandhaltung und Instandsetzung (WEG) / 1.4.3 Beispiele
Praxis-Beispiel Blitzschutz-Erstmontage Eine Blitzschutz-Erstmontage wurde als Maßnahme einer modernisierenden Instandsetzung angesehen. Praxis-Beispiel Brandschutzsanierung Bei einer ordnungsbehördlich angeordneten umfassenden Sanierung des Brandschutzes einer Wohnungseigentumsanlage mit Wohn- und Teileigentumseinheiten wird es sich auch weiterhin um eine Maßnahme der Instandh...mehr
ABC Bauliche Veränderungen / Brandschutz
Bei einer ordnungsbehördlich angeordneten umfassenden Sanierung des Brandschutzes einer Wohnungseigentumsanlage mit Wohn- und Teileigentumseinheiten handelt es sich um eine Maßnahme der Instandhaltung und Instandsetzung und nicht um eine bauliche Veränderung i. S. d. § 22 WEG. Zweifelhaft ist, ob die Durchbrechung einer Brandschutzmauer zwecks Einbau einer feuerschützenden Tü...mehr
Bauliche Veränderung: Grundsätze / Zusammenfassung
Begriff Bauliche Veränderungen haben große Bedeutung im Rahmen der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums. Einem entsprechenden Genehmigungsbeschluss müssen sämtliche über das Maß des § 14 Nr. 1 WEG hinaus beeinträchtigten Wohnungseigentümer zustimmen. Bauliche Veränderungen sind dabei stets von Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung und auch der modernisierend...mehr
Niedenführ/Schmidt-Räntsch/Vandenhouten, WEG - Kommentar ... / 5. Sicherungsanlagen und -einrichtungen
Rz. 35 Ein Rauchwarnmelder, der nach seiner technischen Ausführung wesentlicher Gebäudebestandteil i.S.v. § 94 Abs. 2 BGB ist, kann nach § 5 Abs. 2 auch dann nicht Sondereigentum sein, wenn er im räumlichen Bereich eines Sondereigentums angebracht ist, da er alle Bewohner des Gebäudes vor den Folgen giftiger Gase schützen kann und damit für die Sicherheit des Gebäudes erford...mehr
A. Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und ener ... / § 31 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
1Diese Verordnung tritt am 1.10.2007 in Kraft. 2Gleichzeitig tritt die Energieeinsparverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 2.12.2004 (BGBl I S. 3146) außer Kraft. Anlage 1 (zu den §§ 3 und 9) Anforderungen an Wohngebäude 1 Höchstwerte des Jahres-Primärenergiebedarfs und des spezifischen Transmissionswärmeverlusts für zu errichtende Wohngebäude (zu § 3 Absatz 1 und 2...mehr
Löschwasser-Rückhaltung / 1 Betrieblicher Brandschutz
Es liegt in der Verantwortung des Unternehmers, dass gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Beim Lagern von Gefahrstoffen müssen wirksame Brandschutzmaßnahmen ermittelt und umgesetzt werden. Auch in Sammelstellen und Zwischenlagern für gefährliche Abfälle sind grundsätzlich Löschwasser-Rückhalteeinrichtungen erforderlich. Bei Bränden wird in den meisten Fällen Wasser als L...mehr
Sammelstellen / 5 Maßnahmen
Eine Übersicht über die unterschiedlichen Anforderungen an mobile Sammelstellen sowie stationäre Sammelstellen und Zwischenlager liefert Anlage 4 TRGS 520. Daraus ergeben sich u. a. folgende Maßnahmen: Technisch: Bauliche Ausführung: u. a. fugenfrei befestigte Wege, ausreichend breite Flucht- und Rettungswege (mind. 1 m), flüssigkeitsdichte, säure- und chemikalienfeste, elektr...mehr
Löschwasser-Rückhaltung / Zusammenfassung
Begriff Werden im Unternehmen Gefahrstoffe gelagert, so können sie im Brandfall mit dem Löschwasser in die Umwelt (Boden, Grundwasser, Oberflächengewässer) gelangen, wenn keine geeigneten Rückhalteeinrichtungen mit ausreichendem Fassungsvermögen vorhanden sind. Einrichtungen zur Löschwasser-Rückhaltung sind wesentlicher Teil des Brandschutzes. Ortsfeste Einrichtungen sind Bec...mehr
Flurförderzeuge / 4 Führen von Flurförderzeugen
Zum Führen von Flurförderzeugen sind nach § 7 DGUV-V 68 bestimmte Voraussetzungen erforderlich. Danach müssen Fahrer: mindestens 18 Jahre alt sein, körperlich und geistig geeignet und ausgebildet sein, ihre Befähigung nachgewiesen haben, schriftlich vom Unternehmer beauftragt sein, auf dem zu führenden Fahrzeug eingewiesen (unterwiesen) sein. Praxis-Tipp Arbeitsmedizinische Vorsor...mehr
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung / 1.1 Sicherheitszeichen
Sicherheitszeichen sind Zeichen mit Sicherheitsaussage und können sein: Verbotszeichen, Gebotszeichen, Warnzeichen, Rettungszeichen, Brandschutzzeichen.mehr
Räumungsübung / 1 Räumung sinnvoll – ja oder nein?
Vor allen anderen Überlegungen ist zunächst zu klären, ob eine komplette Räumung des Gebäudes im Notfall überhaupt sinnvoll ist oder ob das Notfallkonzept des betreffenden Gebäudes/der Anlage ganz anders aussehen sollte. Diese Frage ist letztlich mit der zuständigen Feuerwehr abzustimmen, die genau Auskunft geben kann, was die Einsatzplanung für den betreffenden Fall vorsieh...mehr