Source: https://www.bundesimmobilien.de/11391068/ausschreibung?vid=303388
Timestamp: 2020-02-18 14:09:15
Document Index: 258978167

Matched Legal Cases: ['§ 48', '§ 56', '§ 155', '§ 160', '§ 160', '§ 134']

Sanierung Haus der Berliner Festspiele (HdBF) Los 1 Abbruch, Los 2 Rohbau, Los 3 Betonsanierung; VOEK 561-19
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=303388
VOEK 561-19
Sanierungsarbeiten (45453100)
Energetische Sanierung der Gebäudehülle des denkmalgeschützten Hauses der Berliner Festspiele (HdBF).
Die Sanierung ist in 3 Bauabschnitten in den Jahren 2019, 2020 und 2021 geplant, da die Bauleistungen nur in der spielfreien Zeit des HdBF stattfinden können.
Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen. Im Rahmen des zweiten Bauabschnittes sind u.a. Abruch-, Maurer-, Beton-, Stahl-, Putzarbeiten erforderlich.
Los 1 "Abbrucharbeiten"
Abbrucharbeiten (45111100)
Haus der Berliner Festspiele (HdBF),
Schaperstraße 24 in 10719 Berlin
Erweiterte Rohbauarbeiten in 3 Fachlosen:
Los 1: Abbrucharbeiten mit Abtransport und Entsorgung
Los 2: Mauerer-, Beton-, Stahl-und Putzarbeiten
Los 3: Betonsanierung -> Sanierung Stahlbetonskelett der Fassade
Das Zuschlagskriterium Preis errechnet sich aus dem nachgerechneten Angebotspreis des Leistungsverzeichnisses.
Angebote können für ein oder mehrere Lose abgegeben werden.
Los 2 "Mauerer-, Beton-, Stahl-und Putzarbeiten"
Maurerarbeiten (45262500)
Betonarbeiten (45262300)
Baustahlmontagearbeiten (45262400)
Putzarbeiten (45410000)
Los 3 "Betonsanierung -> Sanierung Stahlbetonskelett der Fassade"
Stahlbetonkonstruktionen (45223500)
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen (Unterauftragnehmer, Eignungsentleiher) sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Unterauftragnehmen/Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Im VHB-Vordruck 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ sind folgende Angaben zu machen:
1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen;
2. Umsatzangaben zu den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Wenn das Angebot in die engere Wahl kommt: Bestätigung der Umsatzangaben;
3. Angaben zur Eintragung in das Berufsregister/Handelsregister. Wenn das Angebot in die engere Wahl kommt: Bestätigung durch Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
4. Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. Wenn das Angebot in die engere Wahl kommt: Vorlage einer qualifizierten Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen.
Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist in den Vergabeunterlagen erhältlich. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) steht im Internet als Online-Formular zur Verfügung.
1. Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation;
2. Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
3. Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung. Wenn das Angebot in die engere Wahl kommt: Vorlage von Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
(1.-3. im VHB-Vordruck 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ enthalten).
4. Angaben zur Preisermittlung (Formblatt VHB 221 oder 222);
5. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle: Aufgliederung der Einheitspreise (Formblatt 223)/Urkalkulation.
6. Eigenerklärung Betriebs-/Berufshaftplichtversicherung.
7. Los 2: Es ist eine Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von 5 % der
Auftragssumme zu leisten. die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt 3 % der
Summe der Abschlagszahlung zum Zeitpunkt der Abnahme.
Eintrag in einem amtlichen Präqualifikationsverzeichnis oder ausgefüllter Vordruck VHB-Vordruck 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ oder ausgefüllte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) sowie Angaben zur Versicherung.
1. Wenn das Angebot in die engere Wahl kommt: Eigenerklärung 3 vergleichbare Referenzen (im Vordruck VHB 124 enthalten). Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahe kommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen. Die vergleichbare Leistungen müssen sich auf den Zeitraum der letzten 5 Jahre beziehen;
2. Angaben zu Arbeitskräften (im VHB-Vordruck 124 enthalten). Wenn das Angebot in die engere Wahl gelangt: Angabe der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal;
3. Beim geplanten Einsatz von Unterauftragnehmern/Nachunternehmern bzw. bei geplanter Eignungsleihe: Verzeichnis der Leistungen anderer Unternehmen/Unterauftragnehmer (Formblatt 235) ausgefüllt. Wenn das Angebot in die engere Wahl kommt: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236);
Eignungsnachweis des Unterauftragnehmers durch Eintragung in ein PQVerzeichnis oder durch Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124);
4. Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung für Bieter-/Arbeitsgemeinschaften (Formblatt 234) ausgefüllt einzureichen.
5. Ausgefülltes Tabelle Entsorgungskonzept;
6. Gültiger Fachkundenachweis gem. DGUV Regel 101-004 (BGR 128 bzw. TRGS 524) oder gleichwertig;
7. Gültiger Fachkundenachweis Qualifikation gemäß TRGS 519 Asbest und TRGS 521 KMF oder gleichwertig;
8. Zertifikat Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 und 57 KrWG.
9. Los 2: gültiger Schweißeignungsnachweis nach DIN EN 1090-2 für Ausführungsklasse EXC2 oder gleichwertig.
10. Los 3: Nachweis über aktuelle Mitgliedschaft in einer Gütegemeinschaft für Erhalt und Instandsetzung von Betonbauwerken.
11. Los 3: ein gültiger SIVV-Lehrgangsnachweis (Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen) von einer zertifizierten Ausbildungsstätte von dem geplanten Personal
Nummer: 1. bis 11.
Die Teilnahme der Bieter am Öffnungstermin ist nicht gestattet. Die Zuschlagserteilung erfolgt aufelektronischem Weg.
(1) Die Bewerbungsunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) heruntergeladen werden. Für das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
(2) Der Vordruck „Angebotsschreiben“ VHB 213 ist in Textform mit dem Namen der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt oder elektronisch signiert einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist das Angebotsschreibenentweder von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter sowie dasFormblatt VHB 234 in gleicher Form einzureichen. Auf gesonderte Anforderung der Vergabestelle sind von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft jeweils das Formblatt VHB 124 und etwaige Nachweise vorzulegen.
(3) Das Angebot ist in elektronischer Form bis zum Ende der Frist für die Abgabe der Angebote auf der e-Vergabe-Plattform www.evergabe-online.de einzureichen.
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit„Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzugehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten undInteressensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattformund die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- undZeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der
Elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
(4) Geforderte Erklärungen und Nachweise sind mit dem Angebot, spätestens zu dem in IV.2.2) genanntenTermin vorzulegen. Geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der in IV.2.2) genanntenFrist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung des Auftraggebers innerhalb von sechs Kalendertagen nachgereicht werden. Werden auf diese Weise nachgeforderte Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb der Nachforderungsfrist vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.
(5) Datenschutzinformation für am Verfahren beteiligte Dritte
Nimmt der Bieter Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch (Unterauftragnehmer, Eignungsleihe), ister verpflichtet, diesen Unternehmen die Datenschutzinformation der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben(Anhang Datenschutz-Info) vor Angebotsabgabe zu übermitteln. In gleicher Weise sind die Ansprechpersonender Referenzgeber vom Bieter vorab zu informieren.
(6) Die Anforderungsfrist für zusätzliche Auskünfte (Bewerberfragen), die elektronisch über die e-Vergabe-Plattform an die unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle zu stellen sind, endet am 24.02.2020, 12.00 Uhr. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ausschließlich über die eVergabe-Plattform. Telefonische Auskünftewerden nicht erteilt.
(7) Bei technischen Fragen zur e-Vergabeplattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk:
(8) Preisnachlässe: Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Angebotssumme gewährt werden und an der im Angebotsschreiben (Formblatt 213) bezeichneten Stelle aufgeführt sind. Die Einhaltung allgemeinverbindlicher tarifrechtlicher Regelungen ist zu beachten. Nicht zuwertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt.
Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs.3 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,