Source: http://www.captain-huk.de/urteile/ag-heinsberg-verurteilt-zur-zahlung-der-sachverstaendigenkosten-und-der-kosten-fuer-die-sachverstaendige-stellungnahme-mit-urteil-vom-16-12-2015-18-c-3715/
Timestamp: 2017-11-21 08:01:39
Document Index: 187794215

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 115', '§ 288', '§ 249', '§ 288', '§ 7', '§ 115', '§ 92', '§ 708', '§ 287', 'BGH', 'EuG', '§ 79', '§ 287', '§ 79', '§ 1136']

AG Heinsberg verurteilt zur Zahlung der Sachverständigenkosten und der Kosten für die sachverständige Stellungnahme mit Urteil vom 16.12.2015 – 18 C 37/15 -. | Captain HUK
Start » DEKRA » AG Heinsberg verurteilt zur…
AG Heinsberg verurteilt zur Zahlung der Sachverständigenkosten und der Kosten für die sachverständige Stellungnahme mit Urteil vom 16.12.2015 – 18 C 37/15 -.
Mittwoch, 02.03.2016 um 11:20 von Willi Wacker | · Gelesen: 56205 · heute: 18 | 3 Kommentare
heute gebe ich Euch hier ein Urteil aus Heinsberg zu den Kosten für die gutachterliche Stellungnahme bekannt. Leider ist uns die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung unbekannt. Wir finden, dass über die Sachverständigenkosten sowie die Kosten für die Beilackierung top entschieden wurde, während über die fiktive Abrechnung zur Erneuerung der Türdichtung schlecht geurteilt wurde. Das Prognoserisiko liegt beim Schädiger. Dieses Urteil zeigt auch wieder einmal, dass gerichtliche Sachverständige der DEKRA grundsätzlich abzulehnen sind, da zu vermuten ist, dass ihre gerichtlich bestellten Gutachten „Gefälligkeitsgutachten“ für die Versicherungswirtschaft sind. Da die DEKRA zu einem erheblichen Teil Aufträge von der Versicherungswirtschaft erhält, kann sie augenscheinlich nicht neutral Schadensgutachten oder Beweisgutachten für das Gericht erstellen? Was denkt Ihr?
18 C 37/15 Verkündet am 18.12.2015
im schriftlichen Verfahren mit einer Schriftsatzeinreichungsfrist bis zum 09.12.2015
durch die Richterin am Amtsgericht L.
für Becht erkannt:
Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 382,56 € nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 24.01.2015 zu zahlen.
Die Beklagte wird verurteilt, den Kläger gegenüber dem Sachverständigen Dipl.-Ing. … zu RechnungsNr. … einer Forderung in Höhe von 471 s24 € freizustellen.
Die Beklagte wird verurteilt, den Kläger von restlichen Rechtsanwaltsvergütungsansprüchen in Höhe von 78,89 € freizustellen.
Die Kosten des Rechtestreite trägt der Kläger zu 15%, die Beklagte zu 85%.
Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Beklagten bleibt nachgelassen, die Vollstreckung des Klägers durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110% des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrags abzuwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110% des jeweils zu vollstreckenden Betrags leistet.
Der Kläger macht gegen den Beklagten restliche Schadensersatzansprüche geltend nach einem Verkehrsunfall vom 23.12.2014 in Heinsberg.
Der Kläger ist Eigentümer des Pkw mit dem amtlichen Kennzeichen … . Der klägerische Pkw wurde am 23.12.2014 bei einem Verkehrsunfall in Heinsberg, der allein schuldhaft durch einen Versicherungsnehmer der Beklagten verursacht worden ist, beschädigt. Der Kläger beauftrage den Kfz-Sachverständigen Dipi.-Ing. H. mit der Erstellung eines Gutachtens bzgl. der unfallbedingten Schäden seines Pkw. Der Sachverständige bezifferte in seinem Gutachten die Reparaturkosten mit 2.030,41 € netto sowie die merkantile Wertminderung des klägerischen Pkw mit 100 €. Für das Gutachten zahlte der Kläger einen Betrag in Höhe von 524,79 € an den Sachverständigen. Die Beklagte zahlte lediglich Reparaturkosten von 1.519,58 € an den Kläger. In ihrem Abrechnungsschreiben vom 09.01.2015 begründete sie den Abzug mit einem Verweis auf den beigefügten Prüfbericht vom 08.01.2015 (Bl. 11 d.A.), aus dem sich ergibt, dass der Abzug sich zusammensetzt aus den Kosten für die Erneuerung einer Türdichtung von 125,78 € netto (+ 2,51 € netto Anteil Kleinersatzteile 2%) und Beilackierkosten in Höhe von 382 ,58 €. Der Kläger beauftragte nach Erhalt des Abrechnungsschreibens nebst Prüfbericht den Sachverständigen Dipl.-Ing. H. mit der Erstellung einer ergänzenden Stellungnahme zu den in Abzug gebrachten Positionen. Der Sachverständige erstellte die ergänzende Stellungnahme unter dem 15.01.2015 (Bl. 16 ff. d.A) und stellte dem Kläger insoweit einen weiteren Betrag von 471,24 € brutto in Rechnung (Bl. 21 d.A.). Diesen Betrag erstattete die Beklagte nicht an den Kläger. Die Klageforderung entspricht der Summe aus den in Abzug gebrachten Reparaturkosten von 510,85 € und den weiteren Sachverständigenkosten von 471,24 €.
Der Kläger behauptet, die Türdichtung sei bei der unstreitig erforderlichen Erneuerung einer Tür stets auszuwechseln. Eine Beilackierung sei vorliegend in jedem Fall erforderlich, um Farbschattierungen und Farbunterschiede zu vermeiden. Die von dem Sachverständigen abgerechnete Vergütung von 108,00 € / Stunde sei ortsüblich und angemessen.
1.) die Beklagte zu verurteilen, an den Kläger 987,09.€ nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 24.01.2015 zu zahlen;
2.) die Beklagte zu verurteilen, den Kläger von restlichen Rechtsanwaltsvergütungsansprüchen in Höhe von 78,89 € freizustellen.
Dm Beklagte beantragt,
Die Beklagte bestreitet mit Nichtwissen, dass der Kläger den Betrag von 471,24 € an den Sachverständigen H. gezahlt hat.
Das Gericht hat Beweis erhoben durch Einholung: eines Sachverständigengutachtens. Hinsichtlich des Ergebnisses der Beweisaufnahme wird Bezug genommen auf das Gutachten des Sachverständigen L. vom 03.10.2015. Bl. 79 ff. d.A..
Hinsichtlich des Sach- und Streitstandes im Übrigen wird Bezug genommen auf die von den Parteien gewechselten Schriftsätze nebst Anlagen.
Die Klage ist im tenorierten Umfang begründet.
Der Kläger hat gegen die Beklagte einen Anspruch auf Zahlung von 382,56 € sowie Freistellung von Sachverständigenkosten in Höhe von 471,24 € aus §§ 7 Abs. 1, 17 Abs. 1, 2 StVG in Verbindung mit § 115 VVG.
Es ist unstreitig, dass der klägerlsche Pkw bei einem allein schuldhaft von einem Versicherungsnehmer der Beklagten verursachten Verkehrsunfall beschädigt worden ist.
Der Höhe nach besteht eine weitere Schadensersatzforderung des Klägers von 853,80 €:
Der Kläger hat gegen die Beklagte einen Anspruch auf Erstattung weiterer Reparaturkosten in Höhe von 382,56 €. Dieser Betrag ist von der Beklagten ausweislich des Prüfberichts vom 08.01.2015 mit der Begründung in Abzug gebracht worden, dass die von dem Sachverständigen Dipl.-Ing. H. einkalkulierte Beilackierung der hinteren linken Türe und des Kotflügels nicht zwingend erforderlich sei. Die Erforderlichkeit lasse sich erst im Rahmen der Reparaturdurchführung verbindlich beurteilen. Das Gericht hat nach Durchführung der Beweisaufnahme durch Einholung eines Gutachtens des Sachverständigen L. die Überzeugung gewonnen, dass vorliegend für eine sach- und fachgerechte Reparatur der unfallbedingten Schäden des klägerischen Pkw in jedem Fall eine Beilackierung der hinteren linken Türe und des Kotflügels erforderlich ist. Der Sachverständige L. ist in seinem Gutachten vom 03.10.2015 in nachvollziehbarer Weise zu dem Ergebnis gekommen, dass es vorliegend nicht möglich sei, den Farbton der komplett zu erneuernden Türe so zu treffen, dass ein Farbtonunterschied bei der Betrachtung der angrenzenden Teile nicht erkennbar ist. Deshalb ist bei Ausführung einer Reparatur des klägerischen Pkw in jedem Fall eine Beilackierung der hinteren linken Türe und des Kotflügels vorzunehmen. Deshalb sind diese Kosten auch bei der vorliegend erfolgenden fiktiven Schadensabrechnung erstattungsfähig.
Die Zinsforderung beruht auf §§ 288, 288 BGB, Der Kläger hat die Beklagte mit Schreiben vom 08.12.2014 unter Fristsetzung bis zum 23.01.2015 zur Zahlung aufgefordert.
Dagegen hat der Kläger gegen die Beklagte keinen Anspruch auf Erstattung weiterer Reparaturkosten in Höhe von 128,29 €, entsprechend den Kosten für die Erneuerung der Türdichtung von 128,29 € zzgl. 2% für Kleinersatzteile (= 2,51 €).
Das Gericht hat nicht die Überzeugung gewonnen, dass ein Austausch der Türdichtung vorliegend für eine sach- und fachgerechte Reparatur des klägerischen Pkw in jedem Fall erforderlich ist. Der Sachverständige L. hat in seinem Gutachten vom 08.01.2015 ausgeführt, dass die Kalkutationssoftware bei einer Demontage einer Türdichtung nur ein Erneuern vorsehe und keinen Aus- und Einbau. Zudem zeige die Praxis, dass eine gebrauchte Dichtung oftmals nach dem Umbau an ein neues Teil nicht mehr die einwandfreie Abdichtung gewährleiste. Die Kalkulationssoftware beruht nach Angabe des Sachverständigen auf Herstellervorgaben. Allein die Tatsache, dass die Hersteller bei der Demontage einer Türdichtung allein Erneuern der Dichtung empfehlen, ergibt sich jedoch nicht, dass zwingend eine Erneuerung erforderlich ist und kein Aus- und Einbau erfolgen kann. Allein aus der Angabe des Sachverständigen L. , dass gebrauchte Dichtungen nach einem Umbau „oftmals“ nicht mehr die einwandfreie Funktion gewährleisten, ergibt sich ebenfalls nicht, dass bei Ausführung der Reparatur des klägerischen Pkw in jedem Fall eine Erneuerung der streitgegenständlichen Türdichtung erforderlich ist. „Oftmals“ bedeutet gerade nicht in jedem Fall und deutet darauf hin, dass Dichtungen auch nach einem Aus- und Einbau durchaus noch ihre Funktion ordnungsgemäß erfüllen können. Kosten für die Ausführung von Reparaturarbeiten, die nicht in jedem Fall erforderlich sind, sondern deren Notwendigkeit sich erst im Rahmen der tatsächlichen Reparaturausführung zeigen, sind jedoch bei fiktiver Schadensabrechnung nicht erstattungsfähig. Dies ist auch nicht unbillig, da der Geschädigte nach erfolgter Reparatur zur konkreten Schadensabrechnung übergehen und den Ersatz der tatsächlich angefallenen Kosten verlangen kann (so auch LG Aachen, Urteil vom 24.08.2012, Az. 6 S 60/12).
Der Klager hat zudem gegen die Beklagte einen Anspruch auf Freistellung von weiteren Sachverständigenkosten in Höhe von 471,14 € für die für die Einholung der ergänzenden Stellungnahme des Sachverständigen H. vom 15.01.2015 angefallen sind.
Ob die Kosten für die Einholung eines solchen Ergänzungsgutachtens zu dem nach § 249 BGB ersatzfähigen Schaden zählen, beurteilt sich nach den Grundsätzen über die Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten. Danach sind die Kosten dann ersatzfähig, wenn die Begutachtung zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung erforderlich gewesen ist.
Diese Voraussetzung ist vorliegend erfüllt. Der seitens der Beklagten vorgelegte Prüfbericht vom 08.01.2015 hat technische Einwände beinhaltet, und zwar bzgl. der Erforderlichkeit einer Erneuerung der Türdichtung und einer Beilackierung. Dementsprechend hat der Sachverständige H. in seinem Ergänzungsgutachten vom 08.01.2015 zu diesen technischen Fragen Stellung genommen. Diese Angaben sind für den Kläger erforderlich gewesen, um beurteilen zu können, inwieweit die Einwände der Beklagten berechtigt sind und eine weitere Rechtsverfolgung erfolgsversprechend ist. Der Kläger als technischem Laien ist eine eigene Beurteilung nicht möglich gewsen. Es ist ihm auch aufgrund des dann bestehenden Kostenrisikos nicht zumutbar gewesen, ohne weitere Beauftragung des Sachverständigen H. Klage zu erheben und die Einschätzung eines gerichtlich bestellen Sachverständigen abzuwarten.
Die von dem Sachverständigen Dipl.-lng. H. abgerechneten Kosten von
471,24 € brutto sind auch insgesamt erstattungsfähig. Zwar darf ein Geschädigter auf Kosten des Schädigers nicht jeden beliebigen Preis vereinbaren. So lange für ihn allein als Laien jedoch nicht erkennbar ist, dass der Sachverstänüge sein Honorar geradezu willkürlich festsetzt, Preis und Leistung in einem auffälligen Missverhältnis zueinander stehen oder dem Geschädigten selbst ein Auswahlverschulden zur Last fällt, kann der Geschädigte vom Schädiger den Ausgleich gezahlter Aufwendungen bzw. Freistellung hiervon verlangen. Es ist einem Geschädigten vor Erteilung des Gutachterauftrags nicht zuzumuten, „Marktforschung“ zu betreiben und in jedem Fall mehrere Kostenvoranschläge von Sachverständigen einzuholen. Ein Preisvergleich dürfte ohne vorherige Begutachtung des Fahrzeugs durch mehrere Sachverständige auch nur schwer möglich sein. Zudem fehlen Tarifübersichten anhand derer der Kunde sich informieren könnte. Der Streit übeer die Höhe der geltend gemachten Sachverständigenkosten kann daher nicht auf dem Rücken des Geschädigten ausgetragen werden (OLG Sachsen Anhalt, Urteil vom 20.01.2006, Az. 4 U 49/05, zit nach juris). Vorliegend ist eine willkürliche Festsetzung des Honorars nicht ersichtlich; insbesondere ist es üblich, dass Sachveständige ihr Honorar nach Zeitaufwand abrechnen und Schreib- und Telefonkosten zusätzlich in Rechnung stellen. Auch die Höhe des Honorars von 108,00 € überschreitet den Betrag von 100,00 €, der noch dem JVEG für die Honorierung der Sachverständigentätigkeit im Bereich Kraftfahrzeugschäden und -bewertung vorgesehen ist, nur geringfügig und ist daher nicht als willkürliche Festsetzung einzustufen.
Den Kläger hat trotz ausdrücklichen Bestreiten der Beklagten nicht vorgetragen und unter Beweis gestellt, dass er die Rechnung des Sachverständigen H. vom 15.01.2015 ausgeglichen hat. Es besteht daher lediglich ein Freistellungsanspruch.
Bei diesem handelt es sich nicht um eine Geldschuld im Sinne von § 288 BGB, so dass er nicht verzinslich ist.
Zudem hat der Kläger gegen die Beklagte einen Anspruch auf Freistellung von weiteren vorgerichtlichen Rechtsanwaltsgebühren in Höhe von 78,98 € aus §§ 7 Abs. 1, 17 Abs. 1, 2 StVG in Verbindung mit § 115 VVG für das anwaltliche Aufforderungsschreiben vom 16.01.2015. Der Betrag entspricht einer 1,3 Geschäftsgebühr nach einem Streitwert von 3.028,15 €, entsprechend der gesamten berechtigten Schadensersatzforderung des Klägers, zzgl. Auslagenpauschale und MwSt sowie abzüglich von der Beklagten gezahlter 334,75 €.
Die Kostenentscheidung; folgt aus § 92 Abs. 1 ZPO, die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit aus §§ 708 Nr. 11, 711 ZPO.
Streitwert: 987,00 €.
AG Düsseldorf entscheidet im Fiktivabrechnerurteil vom 2.8.2013 – 36 C 10926/12 – gegen die AXA Vers. AG zur Frage der Verweisung und zur Zahlung weiterer fiktiver Reparaturkosten sowie zu Stellungnahmekosten des Sachverständigen.
AG Frankfurt am Main entscheidet im Rechtsstreit mit der HUK-COBURG zu den restlichen Schverständigenkosten aus der Schadensbegutachtung, zu den Stellungnahmekosten des Sachverständigen zum DEKRA-Prüfbericht, zur fiktiven Schadensabrechnung, zur gleichwertigen Reparatur einer Referenzwerkstatt, zu der merkantilen Wertminderung und zu den Anwaltskosten nach unverschuldetem Verkehrsunfall mit Urteil vom 14.4.2015 – 31 C 1609/14 (74) -.
AG Frankfurt am Main zum fünften Male: Mit Urteil vom 22.7.2015 – 31 C 2011/14 (17) – wurde die HUK 24 AG verurteilt, vollständigen Schadensersatz nach einem vom VN der HUK 24 AG verursachten Verkehrsunfall zu zahlen.
AG Fürth spricht gegen Allianz Vers. AG sämtliche Sachverständigenkosten (Gutachtenkosten, Stellungnahmekosten und Kosten der Reparaturbestätigung) zu und urteilt zur fiktiven Abrechnung mit Urteil vom 22.8.2013 – 340 C 2493/12 -.
AG München richtet sich mit Urteil vom 11.6.2015 – 332 C 9334/15 – bei den Reparaturkosten der fiktiven Abrechung nach OLG München sowie bei den Sachverständigenkosten nach dem Beschluß des OLG München vom 12.3.2015 – 10 U 579/15 -.
3 Responses to AG Heinsberg verurteilt zur Zahlung der Sachverständigenkosten und der Kosten für die sachverständige Stellungnahme mit Urteil vom 16.12.2015 – 18 C 37/15 -.
RA Frese says:
2. März 2016 at 12:31
die Versicherung lässt sich im von mir veröffentlichten Urteil auch nicht identifizieren… 😉
http://ra-frese.de/2015/12/17/urteil-des-ag-heinsberg-zur-beilackierung-erneuerung-einer-tuerdichtung-sowie-kosten-der-ergaenzenden-sachverstaendigen-stellungnahme/
„die HD V AG,“
SV-F.Hiltscher says:
2. März 2016 at 13:42
@ RA Frese
“ „Oftmals“ bedeutet gerade nicht in jedem Fall und deütet darauf hin, dass Dichtungen auch nach einem Aus- und Einbau durchaus noch ihre Funktion ordnungsgemäß erfüllen können. Kosten für die Ausführung von Reparaturarbeiten, die nicht in jedem Fall erforderlich sind, sondern deren Notwendigkeit sich erst im Rahmen der tatsächlichen Reparaturausführung zeigen, sind jedoch bei fiktiver Schadensabrechnung nicht erstattungsfähig. “
Werte SV,
in so einem Fall mag es durchaus so sein, wenn die Dichtung wieder die unveränderte Lage einnimmt, dass sie wieder ordentlich abdichtet.
Wenn schon in Kauf genommen wird, dass Wassereintritt zu Korrosion und Verrottung führt, dann kann es doch für den Geschädigten nicht verwehrt sein eine Dichtheitsprüfung zu veranlassen.
Ich kenne die Probleme mit den Wassereintritt. Bei Verweigerung einer neuen Dichtung veranlasse ich den Geschädigten sein Fahrzeug bei mir untersuchen zu lassen.
Ein PC geführtes Programm, mit 16 Feuchtesonden ausgestattet, alle 500ms zeitgesteuert mit nachweisbaren Stellen des Feuchteeintritt darstellbar.
Da länger gebrauchte Dichtungen Druckstellen bei bestimmten Ausbuchtungen der Karosserieteile bekommen, ist es auch oft so, dass sie nicht mehr richtig dicht werden.
Selbst konstruiert und gebaut, aber mit Spitzenergebnissen kostet die Wassereintrittsprüfung (bei Berieselung) ca. 1 bis 6 Stunden a. € 145,00 netto. Man beachte den Wirtschaftlichkeitsfaktor im Vergleich einer sofort zu erneuernden Dichtung.
Zweite Chefin says:
2. März 2016 at 14:02
HDI VvAG (Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit), ähnliche „Splittergruppe“ wie von HUK gewohnt.
Kategorien Kategorie auswählen 130%-Regelung (137) Aachen Münchener Versicherung (47) Abschleppkosten (26) Abtretung (2.005) ADAC (39) ADAC Versicherung (20) Admiral Direkt Versicherung (5) Aioi Nissay Dowa Versicherung (1) Allgemein (813) Allianz Versicherung (330) AllSecur Versicherung (11) Alte Leipziger Versicherung (1) Asstel Versicherung (3) Audatex (23) AUTOonline (60) Auxilia Versicherung (2) Axa Versicherung (72) Öffentliche Feuerversicherung (1) ÖSA Versicherung (2) BAG-Urteile (1) Bagatellschaden (133) Barmenia Versicherung (8) Basler Securitas Versicherung (7) BAV (1) Bayerische Versicherungsbank (2) Bayerischer Versicherungsverband (9) BDSG – Bundesdatenschutzgesetz (13) Befangenheit (29) Benzinrest (5) Beweiserleichterung – § 287 ZPO (56) Bewertungsreserven (31) BGH-Urteile (338) BGV Versicherung (4) Bruderhilfe (42) BTA Versicherung (1) BVerfG-Urteile (31) BVSK (68) car.casion (25) car.tv (43) carexpert (37) Chartis S.A. Versicherung (2) ClaimsControlling (1) Concordia Versicherung (12) Condor Versicherung (3) Continentale Versicherung (5) Control-Expert (82) Cosmos Direct Versicherung (3) DA Allgemeine/DA direkt Versicherung (58) Das Allerletzte! (449) DAS Versicherung (5) Datenschutzgesetz (31) DAV (10) DBV Winterthur Versicherung (15) DEBEKA Versicherung (16) DEKRA (140) Der Sachverständige (DS) (14) Deutsche Herold Versicherung (1) Deutsche Internet Versicherung (1) Deutsche Post AG (1) Deutsches Büro Grüne Karte (36) DEVK Versicherung (139) Direct Line (10) eCall (27) Erfüllungsgehilfe (252) Erfreuliches (299) ERGO (38) Ersatzteilzuschläge (367) EUCON – check-it (33) EuGH-Urteile (6) Europa Versicherung (1) EurotaxGlass´s (2) Fairplay (31) Fiktive Abrechnung (754) Frankfurter Versicherung (5) Fraunhofer IAO/IPA (9) FSP (1) Garanta Versicherung (2) GDV (127) Generali Versicherung (86) GKK Gutachtenzentrale (13) Gleichwertigkeit (114) Gothaer Versicherung (34) GVV Versicherung (1) Haftpflichtschaden (5.761) Haftungsteilung (82) Hannoversche Direkt Versicherung (3) HDI-Gerling Versicherung (228) HDNA Versicherung (2) Helvetia Versicherung (4) HIS – Uniwagnis (29) HP Claim Controlling (25) HUK-Coburg Versicherung (2.476) IfS (2) In eigener Sache (107) INEAS Versicherung (6) Innovation Group (18) Integritätsinteresse (131) Itzehoer Versicherung (8) Karlsruher Versicherung (1) Kartellrecht (12) Kaskoschaden (381) KÜS (2) KRAVAG Versicherung (71) Lackangleichung (37) Lady Car Online Versicherung (3) Landschaftliche Brandkasse Hannover (10) Live-Expert (7) Lohnkürzungen (572) Lustiges (45) LVM Versicherung (150) Mahnbescheid (21) Mannheimer Versicherung (1) Mecklenburgische Versicherung (19) Mehrwertsteuer (49) Mietwagenkosten (1.277) Nachbesichtigung (63) Nürnberger Versicherung (13) net.casion (7) Netzfundstücke (577) NfA (40) Nutzungsausfall (160) Onlinegutachten (7) Ontos Versicherung (2) Optima Versicherung (2) Patria Versicherung (1) Personenschäden (121) Prognoserisiko (105) Provinzial Versicherung (30) Prozessvollmacht § 79 ZPO (33) Quotenschaden (64) R+V Versicherung (75) RDG (390) Rechnungsprüfung (14) Rechtliches Gehör (30) Rechtsanwaltskosten (1.236) Rechtsschutzanfrage (59) Reparaturbestätigung (71) Restwert – Restwertbörse (281) Rheinland Versicherung (3) S-Direkt (1) Saarland Feuerversicherung (2) Sachverständigenhonorar (3.435) Sachverständigenverfahren (15) Signal Iduna Versicherung (12) SilverDAT (1) Sparkassen Versicherung (20) SSH (33) SSV (1) Stellungnahme (80) Streitverkündung (24) Stundenverrechnungssätze (560) Subvenio e.V. (10) Talanx Versicherung (8) TÜV (8) Thuringia Versicherung (2) TV – Presse (147) Ueberprüfungskosten (14) Umbaukosten (4) Unglaubliches (674) Universa Versicherung (2) Unkostenpauschale (223) Unterlassung (116) UPE-Zuschläge (373) Urheberrecht (153) Urteile (5.208) Urteile gegen Dr. Zinn (132) Urteile gegen Fraunhofer (671) Urteile Mietwagen (1.142) Urteile Mittelwert (77) Urteile pro Schwacke (1.009) Urteilslisten (67) UWG (unlauterer Wettbewerb) (80) Verbringungskosten (356) Vereinte Versicherung (4) Verfassungsbeschwerde (16) Verjährung (4) VERSICHERUNGEN >>>> (886) VGH Hannover (9) VGH Sachsen (1) VHV Versicherung (220) Victoria Versicherung (8) VKS (9) Volksfürsorge Versicherung (3) Volkswohl Bund Versicherung (2) VVD Versicherung (2) W.O.M. (23) Württembergische Versicherung (96) Werkstattrisiko (79) Wertm. ältere Fahrzeuge (28) Wertminderung (169) WGV Versicherung (36) Wichtige Verbraucherinfos (2.118) Wiederbeschaffungswert (54) Willkürliches (431) Wintec (1) WinValue (23) WWK Versicherung (6) Zentralruf der Autoversicherer (19) ZPO § 287 (72) ZPO § 79 (34) Zurich Versicherung Gruppe (116)
Archiv Wähle den Monat November 2017 (25) Oktober 2017 (49) September 2017 (68) August 2017 (49) Juli 2017 (39) Juni 2017 (40) Mai 2017 (51) April 2017 (40) März 2017 (61) Februar 2017 (38) Januar 2017 (46) Dezember 2016 (42) November 2016 (41) Oktober 2016 (31) September 2016 (46) August 2016 (43) Juli 2016 (36) Juni 2016 (37) Mai 2016 (48) April 2016 (54) März 2016 (46) Februar 2016 (75) Januar 2016 (57) Dezember 2015 (63) November 2015 (57) Oktober 2015 (64) September 2015 (67) August 2015 (55) Juli 2015 (65) Juni 2015 (45) Mai 2015 (53) April 2015 (63) März 2015 (56) Februar 2015 (51) Januar 2015 (63) Dezember 2014 (49) November 2014 (60) Oktober 2014 (55) September 2014 (48) August 2014 (45) Juli 2014 (43) Juni 2014 (42) Mai 2014 (52) April 2014 (59) März 2014 (39) Februar 2014 (31) Januar 2014 (41) Dezember 2013 (40) November 2013 (55) Oktober 2013 (43) September 2013 (40) August 2013 (37) Juli 2013 (47) Juni 2013 (45) Mai 2013 (44) April 2013 (33) März 2013 (32) Februar 2013 (32) Januar 2013 (41) Dezember 2012 (49) November 2012 (28) Oktober 2012 (50) September 2012 (61) August 2012 (38) Juli 2012 (30) Juni 2012 (36) Mai 2012 (58) April 2012 (70) März 2012 (43) Februar 2012 (50) Januar 2012 (59) Dezember 2011 (51) November 2011 (60) Oktober 2011 (75) September 2011 (60) August 2011 (42) Juli 2011 (44) Juni 2011 (43) Mai 2011 (51) April 2011 (47) März 2011 (45) Februar 2011 (47) Januar 2011 (45) Dezember 2010 (44) November 2010 (54) Oktober 2010 (49) September 2010 (50) August 2010 (78) Juli 2010 (84) Juni 2010 (86) Mai 2010 (99) April 2010 (115) März 2010 (83) Februar 2010 (66) Januar 2010 (74) Dezember 2009 (51) November 2009 (61) Oktober 2009 (77) September 2009 (54) August 2009 (40) Juli 2009 (100) Juni 2009 (101) Mai 2009 (98) April 2009 (67) März 2009 (91) Februar 2009 (56) Januar 2009 (72) Dezember 2008 (82) November 2008 (72) Oktober 2008 (45) September 2008 (52) August 2008 (68) Juli 2008 (57) Juni 2008 (48) Mai 2008 (40) April 2008 (38) März 2008 (27) Februar 2008 (35) Januar 2008 (25) Dezember 2007 (23) November 2007 (12) Oktober 2007 (21) September 2007 (14) August 2007 (14) Juli 2007 (8) Juni 2007 (13) Mai 2007 (20) April 2007 (11) März 2007 (13) Februar 2007 (19) Januar 2007 (20) Dezember 2006 (16) November 2006 (20) Oktober 2006 (12) September 2006 (16) August 2006 (22) Juli 2006 (10) Juni 2006 (17) Mai 2006 (30) April 2006 (29) März 2006 (9)
Juri: #Elisabeth Schwabe. Ja – da gibt es ganz üble Dreckecken die von interessierten Ratten gehegt und...
Hans Albert Goergen Hubertusstr.16: Warum funktioniert das „raetsel@adac.de“ nicht.Soll man aus dem...
Elisabeth Schwabe: Davon kann ich ein Lied singen! Sittenwidrig gemäß BGB § 1136 erkenne ich inzwischen die gesamte...
Willi Wacker: @ virus Ich verstehe zwar den ersten Satz nicht. Aber sei es drum! Du stellst völlig zu Recht fest,...
virus: Willi Wacker, heute so und morgen so? BLD und Richter Wellner wird es freuen. Das Unfallopfer hat Anspruch auf...
Willi Wacker: Ich glaube, dass die Zweite Chefin auf dem richtigen Wege ist. Man muss unterscheiden zwischen dem...
A. Oberländer: Aus kaufmännischer Sicht mag es nachvollziehbar sein ein Gutachten in einen zeitlichen Rahmen pressen...