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Timestamp: 2016-10-25 01:18:57
Document Index: 317938625

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 45', 'Art. 45', 'BGE']

M._________, 1965, Beschwerdef�hrerin,
Mit Verf�gung vom 28. August 2000 stellte das Amt f�r Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Z�rich die 1965 geborene M._________ f�r 45 Tage ab 20. Juli 2000 in der Anspruchsberechtigung ein.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 28. August 2001 ab.
M._________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, die Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei aufzuheben.
1.- Das kantonale Sozialversicherungsgericht hat die gesetzlichen Vorschriften zur Pflicht der Arbeitslosen, eine vermittelte zumutbare Arbeit anzunehmen (Art. 17 Abs. 3 AVIG), zur Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei Nichtbefolgen der Kontrollvorschriften oder Weisungen des Arbeitsamtes (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG) und zur verschuldensabh�ngigen Dauer der Einstellung (Art. 30 Abs. 3 AVIG; Art. 45 Abs. 2 AVIV), namentlich bei Ablehnung einer zumutbaren Arbeit ohne entschuldbaren Grund (Art. 45 Abs. 3 AVIV), sowie die dazu ergangene Rechtsprechung (ARV 1986 Nr. 5 S. 22 f. Erw. 1a; vgl. ferner BGE 122 V 38 Erw. 3b mit Hinweisen) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.- Streitig und zu �berpr�fen ist die Einstellung in der Anspruchsberechtigung.
a) Gem�ss den Akten forderte das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) die Beschwerdef�hrerin am 12. und
19. Juli 2000 auf, sich innerhalb der n�chsten drei Arbeitstage schriftlich bei der Firma X._________ AG f�r je eine offene Stelle als kaufm�nnische Angestellte zu bewerben.
Zwar nahm die Versicherte mit der genannten Firma telefonisch Kontakt auf, verzichtete aber anschliessend auf ein Vorstellungsgespr�ch. Sie begr�ndete dies damit, beide Stellen seien f�r sie nicht zumutbar, da Fremdsprachenkenntnisse verlangt w�rden, �ber welche sie nicht verf�ge.
Hingegen habe sie der X._________ AG am 26. Juli 2000 ihre schriftlichen Unterlagen zugestellt, damit die Firma sich bei einer zumutbaren freien Stelle wieder melden k�nne.
Ferner macht die Beschwerdef�hrerin geltend, krank gewesen zu sein, wozu sie vorliegend neue �rztliche Zeugnisse einreicht.
Das AWA und die Vorinstanz hingegen hielten der Versicherten vor, sich trotz Zuweisung durch das RAV nicht ernsthaft um Vertragsverhandlungen bem�ht zu haben. Sie h�tte die beiden Stellen nicht von vornherein als unzumutbar einsch�tzen d�rfen, sondern dies mindestens in einem Vorstellungsgespr�ch n�her abkl�ren m�ssen. Derartige Gespr�che sollten gerade Aufschluss dar�ber geben, ob die bewerbende Person sich f�r eine zugewiesene Stelle wirklich eigne. Ausserdem h�tte dabei gepr�ft werden k�nnen, ob allenfalls eine andere verf�gbare Stelle in Frage gekommen w�re. Aus ihren Unterlagen ergebe sich zudem, dass ihre Fremdsprachenkenntnisse nicht derart schlecht sein k�nnten.
Mit ihrem Verhalten habe die Beschwerdef�hrerin eine eventuelle Anstellung verhindert und gegen die Schadenminderungspflicht verstossen.
b) Ob die Fremdsprachenkenntnisse der Beschwerdef�hrerin bei den zwei zugewiesenen Stellen ausgereicht h�tten, kann vorliegend offen bleiben. Es war der Versicherten zumutbar und konnte von ihr im Rahmen der Schadenminderungspflicht verlangt werden, dass sie sich zu einem abkl�renden Gespr�ch in die Firma X._________ AG begab. Indem sie beide Stellen voreilig als unzumutbar ablehnte, hat sie sich fehlerhaft verhalten. Auf die zutreffenden Erw�gungen im kantonalen Entscheid kann verwiesen werden. Die Hinweise auf den Gesundheitszustand entlasten die Beschwerdef�hrerin nicht: Aus den eingereichten �rztlichen Unterlagen ergibt sich einzig, dass die Versicherte von M�rz bis Ende Juni 2000 Psychopharmaka einnehmen musste. Eine Arbeitsunf�higkeit wird im entsprechenden Bericht von Dr. med.
B._________, Spezialarzt f�r Innere Medizin, vom 26. September 2001 nicht bescheinigt. Dr. med. O._________, Allgemeine Medizin FMH, gibt in allen seinen Berichten eine nicht n�her begr�ndete Arbeitsunf�higkeit erst ab 2. August 2000 an. In einem Schreiben vom 27. Juli 2000 an das RAV hatte die Beschwerdef�hrerin �berdies betont, sie habe zu keinem Zeitpunkt erw�hnt, krank zu sein oder die Wohnung nicht verlassen zu k�nnen. Ein Arztzeugnis, das f�r den hier relevanten Monat Juli 2000 eine Arbeitsunf�higkeit auswiese, welche auch ein Vorstellungsgespr�ch bei der X._________ AG verunm�glicht h�tte, liegt somit nicht vor.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie GBI, Sektion Meilen,