Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=26.06.1989&Aktenzeichen=AnwZ%20(B)%2035/88
Timestamp: 2019-07-19 09:03:13
Document Index: 79397803

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 227', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 26.06.1989 - AnwZ (B) 35/88 - dejure.org
BGH, 26.06.1989 - AnwZ (B) 35/88
https://dejure.org/1989,9531
BGH, 26.06.1989 - AnwZ (B) 35/88 (https://dejure.org/1989,9531)
BGH, Entscheidung vom 26.06.1989 - AnwZ (B) 35/88 (https://dejure.org/1989,9531)
BGH, Entscheidung vom 26. Juni 1989 - AnwZ (B) 35/88 (https://dejure.org/1989,9531)
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Zulassung eines Rechtsanwalts zu zwei Landgerichten - Antrag auf Verlängerung der Simultanzulassung zu zwei Landgerichten - Zulassung zu zwei Landgerichten zur Vermeidung einer besonderen Härte - Zugrundelegung der Tatsachen im Zeitpunkt einer Verwaltungsentscheidung bei der Überprüfung ihrer Rechtmäßigkeit - Begriff der besonderen Härte im Sinne des § 227a Abs. 5 Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO)
BGH, 30.11.1992 - AnwZ (B) 33/92
Im Vordergrund stehen die wirtschaftlichen Einbußen, die dem Rechtsanwalt durch den Verlust von Mandaten drohen, die aus den durch die Gebietsänderung abgetrennten Teilen des Bezirks der Erstzulassung stammen (st. Rspr., vgl. Senatsbeschlüsse vom 17. Dezember 1990 - AnwZ (B) 55/90 und vom 2. Dezember 1991 - AnwZ (B) 36/91) und für deren Wahrnehmung die Doppelzulassung Voraussetzung ist (st. Rspr., vgl. Senatsbeschlüsse vom 26. Juni 1988 - AnwZ (B) 35/88 und vom 17. Februar 1992 - AnwZ (B) 18/91).
BGH, 02.12.1991 - AnwZ (B) 43/91
Bei der Feststellung, welche wirtschaftlichen Einbußen der Rechtsanwalt durch die unterbleibende Verlängerung der Zweitzulassung erleidet, kommt es nach der Rechtsprechung des Senats (Senatsbeschluß vom 26. Juni 1989 - AnwZ (B) 35/88) wesentlich auf den Umsatzanteil an, der sich aus Mandaten ergibt, die der Antragsteller ohne die Zweitzulassung nicht wahrnehmen könnte.
BGH, 02.12.1991 - AnwZ (B) 35/91
Bei der Feststellung, welche wirtschaftlichen Einbußen der Rechtsanwalt durch die unterbleibende Verlängerung der Zweitzulassung erleidet, ist nach der Rechtsprechung des Senats (Senatsbeschluß vom 26. Juni 1989 - AnwZ (B) 35/88) nur der Umsatzanteil maßgeblich, der sich aus Mandaten ergibt, die der Antragsteller ohne die Zweitzulassung nicht wahrnehmen könnte.