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Timestamp: 2018-07-20 11:08:48
Document Index: 199383604

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 240', 'OGH', '§ 253', 'OGH', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 1']

VI. Verordnung Nr. 47 ...
126 Nr. 4: a) Die Vorschrift Art. IV 7 verbietet die Weitergeltung des § 20 des Reichsjugendgesetzes vom 6. November 1943. b) Das Urteil enthält nähere Ausführungen über das Verbot der Bestra- fung von Taten nach „gesundem Volksempfinden“. Die Strafbarkeit der Nötigung und der Erpressung nach §§ 240, 253 StGB bleibt bestehen. Urt. v. 7.6.1949 gegen M. – StS 51/49 (Hamm) – OGHSt 2, 73 Nr. 5: Die Vorschrift Art. III 4 verbietet, typisch nationalsozialistische Bestimmungen überhaupt anzuwenden (S. 7). Urt. v. 21.6.1949 gegen K. u.a. – StS 27/49 (Celle) – JR 1950, 116 f. Nr. 6: Die 1943 Vorschrift Art. IV 7 steht der Weitergeltung des § 253 Abs. 1 StGB in der Fassung der Verordnung vom 29. Mai 1943 nicht ent- gegen. Urt. v. 5.6.1949 gegen F. – StS 18/48 (Köln) – OGHSt 2, 103 VI. Verordnung Nr. 47 der Brit. Militärregierung (30.8.1946) Art. I. Gerichtsbarkeit 1. Die ordentlichen deutschen Gerichte haben in allen Fällen von Ver- brechen gegen die Menschlichkeit, wie sie in Ziffer c), § 1, Artikel II des Gesetzes Nr. 10 des Kontrollrats aufgeführt sind, die Gerichtsbarkeit, wenn das Verbrechen von deutschen Staatsangehörigen gegen deutsche Staatsangehörige oder Staatenlose begangen wurde. 2. In Ausübung der Gerichtsbarkeit gem. § 1 oben haben die ordentli- chen deutschen Gerichte die Vorschriften der §§ 2, 3, 4 und 5 des Arti- kels II des Gesetzes Nr. 10 des Kontrollrats anzuwenden. Art. II. Vergehen oder Verbrechen nach deutschem Recht 3. Ist ein Verbrechen gem. Ziffer c), § 1 Artikel II des Gesetzes Nr....