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Timestamp: 2016-10-22 13:41:32
Document Index: 143240203

Matched Legal Cases: ['Art. 276', 'Art. 72', 'Art. 98', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 75', 'Art. 51', 'Art. 90', 'Art. 75', 'BGE', 'Art. 100', 'Art. 98', 'Art. 106', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 163', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 66']

5A_323/2014 (15.10.2014)
5A_323/2014 � � Urteil vom 15. Oktober 2014
Annegret Lautenbach-Koch,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 14. M�rz 2014 und den Berichtigung des Kantonsgerichts Schwyz, 2. Zivilkammer, vom 14. April 2014.
A.a.�X.________ (Jg. 1976; �sterreichischer Staatsangeh�riger) und Y.________ (Jg. 1979; US-amerikanische Staatsangeh�rige) haben am 27. April 2012 in A.________ geheiratet. Die Eheleute sind die Eltern der Tochter B.________, die 2012 zur Welt kam. Mit Eingabe vom 23. August 2012 verklagte X.________ seine Frau auf Scheidung. Tags darauf stellte Y.________ am Bezirkgericht H�fe ein Gesuch um Anordnung von Eheschutzmassnahmen. Das Gericht nahm das Gesuch als Begehren um Anordnung vorsorglicher Massnahmen entgegen. Per 31. August 2012 meldete Y.________ sich und B.________ in der Wohnsitzgemeinde A.________ ab. Frau und Kind leben seither in den USA.
A.b.�Mit Verf�gung vom 4. September 2013 nahm der Einzelrichter des Bezirks H�fe von der Trennung seit dem 10. August 2012 Vormerk. Er stellte B.________ unter die Obhut der Mutter und regelte den pers�nlichen Verkehr zwischen Vater und Tochter. X.________ verurteilte er, an den Unterhalt der Tochter mit Wirkung ab 10. August 2012 pro Monat Fr. 3'000.-- (inkl. Kinder- und Familienzulagen) zu bezahlen. Die monatlich geschuldeten Frauenalimente bestimmte der Einzelrichter auf Fr. 13'600.--. �berdies wurde X.________ verpflichtet, Y.________ "unter dem Titel Prozesskostenvorschuss" Fr. 25'000.-- zu bezahlen.
B.a.�Beide Parteien legten gegen die Massnahmeverf�gung Berufung ein. Vor dem Kantonsgericht Schwyz forderte die Frau f�r die Tochter monatliche Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 5'800.-- und f�r sich selbst solche von Fr. 16'100.--. Der Mann beantragte, soweit vor Bundesgericht noch streitig, die monatlichen Unterhaltsbeitr�ge f�r B.________ auf Fr 2'500.-- (inkl. Kinder- und Familienzulagen) und diejenigen f�r die Frau auf Fr. 3'500.-- festzusetzen; von der Verpflichtung zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses sei abzusehen.
B.b.�Das Kantonsgericht vereinigte die beiden Berufungsverfahren und verurteilte X.________ mit Beschluss vom 14. M�rz 2014, seiner Frau "mit Wirkung ab 10. August 2013" Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 12'641.-- zu bezahlen. F�r das erstinstanzliche Massnahmeverfahren und f�r das erstinstanzliche Scheidungsverfahren sprach das Kantonsgericht Y.________ einen Prozesskostenvorschuss in der H�he von Fr. 25'000.-- zu, f�r das Berufungsverfahren einen solchen von Fr. 10'000.--. In einer Berichtigung vom 14. April 2014 �nderte das Kantonsgericht den Beschluss vom 14. M�rz 2014 dahin gehend, dass X.________ die erw�hnten Frauenalimente ab 10. August 2012 zu bezahlen hat.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 17. April 2014 gelangt X.________ (Beschwerdef�hrer) an das Bundesgericht. Was die Alimente angeht, h�lt er an den vor Kantonsgericht gestellten Antr�gen fest (s. Bst. B.a). �berdies stellt er das Begehren, er "sei zu keinem Prozesskostenvorschuss zu verpflichten". Gest�tzt auf ein Gesuch des Beschwerdef�hrers hat der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung der Beschwerde mit Verf�gung vom 14. Mai 2014 hinsichtlich der Unterhaltsbeitr�ge vom 10. August 2012 bis und mit April 2014 die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Im �brigen hat sich das Bundesgericht die kantonalen Akten �berweisen lassen, in der Sache aber keine Vernehmlassung eingeholt.
Der Beschwerdef�hrer wehrt sich gegen vorsorgliche Massnahmen, die f�r die Dauer seines Scheidungsprozesses angeordnet wurden (Art. 276 Abs. 1 ZPO). Das ist eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) betreffend eine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG (Urteil 5A_725/2012 vom 18. Februar 2013 E. 2 mit Hinweis). Im �brigen sind solche Massnahmeentscheide Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG (BGE 134 III 426 E. 2.2. S. 431 mit Hinweisen). Das Kantonsgericht hat als letzte kantonale Instanz entschieden (Art. 75 BGG). Streitig sind vor Bundesgericht nur mehr Unterhaltsbeitr�ge. Die Angelegenheit ist also verm�gensrechtlicher Natur (Urteil 5A_705/2013 vom 29. Juli 2014 E. 1.1). Die gesetzliche Streitwertgrenze ist erreicht (Art. 51 Abs. 1 Bst. a und Abs. 4; 74 Abs. 1 Bst. b BGG).
Der Beschwerdef�hrer will seiner Frau auch die Prozesskostenvorsch�sse nicht bezahlen, zu denen er in erster und zweiter Instanz verurteilt wurde. Nach der Rechtsprechung (Urteil 5A_247/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 1.3) ist auch die Verpflichtung zur Leistung eines solchen Vorschusses ein Endentscheid (Art. 90 BGG) �ber eine w�hrend des Scheidungsverfahrens angeordnete vorsorgliche Massnahme. Dass das Kantonsgericht mit Bezug auf den Vorschuss f�r das Berufungsverfahren nicht als Rechtsmittelinstanz im Sinne von Art. 75 Abs. 2 BGG entschieden hat, steht der Zul�ssigkeit der Beschwerde nicht entgegen (vgl. BGE 137 III 424 E. 2.2 S. 426 f.). Auf die rechtzeitig (Art. 100 BGG) eingereichte Beschwerde ist demnach einzutreten.
Betrifft der angefochtene Entscheid vorsorgliche Massnahmen (E. 1), so kann nur die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (Art. 98 BGG). Es gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen. Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Wer sich auf eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) beruft, kann sich daher nicht darauf beschr�nken, die Rechtslage aus seiner Sicht darzulegen und den angefochtenen Entscheid als willk�rlich zu bezeichnen. Vielmehr ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht willk�rlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Auch eine Berichtigung oder Erg�nzung der Sachverhaltsfeststellungen kommt nur in Frage, wenn die kantonale Instanz verfassungsm�ssige Rechte verletzt hat (BGE 133 III 585 E. 4.1 S. 588), was die rechtsuchende Partei wiederum pr�zise geltend zu machen hat.
Der Beschwerdef�hrer wirft dem Kantonsgericht vor, es sei seiner Begr�ndungspflicht nicht nachgekommen. Die Vorinstanz habe es n�mlich unterlassen, die H�he des ihrer Ansicht nach erzielten monatlichen Nettoeinkommens des Beschwerdef�hrers zu beziffern. Der Vorwurf ist unbegr�ndet. Um dem verfassungsm�ssigen Geh�rsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) Gen�ge zu tun, muss die Beh�rde ihren Entscheid dergestalt abfassen, dass sich der Betroffene �ber seine Tragweite Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88). Zu begr�nden ist das Ergebnis des Entscheides, das im Urteilsspruch zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung des Betroffenen ber�hrt. Die Begr�ndung ist also nicht an sich selbst, sondern am Rechtsspruch zu messen (Urteil 5A_382/ 2013 vom 12. September 2013 E. 3.1). Eingedenk dessen ist der angefochtene Entscheid unter dem Gesichtspunkt von Art. 29 Abs. 2 BV nicht zu beanstanden. Die vorinstanzlichen Erw�gungen lassen hinreichend erkennen, wie das Kantonsgericht zum Ergebnis seines Entscheids, das heisst zu den zugesprochenen Frauen- und Kinderalimenten gelangt. Was es mit der Vorgehensweise des Kantonsgerichts bei der Unterhaltsbemessung auf sich hat, ist nicht eine Frage des rechtlichen Geh�rs, sondern eine solche der Rechtsanwendung, die das Bundesgericht nur auf ihre Verfassungsm�ssigkeit hin pr�ft (E. 2).
Was die Unterhaltsbemessung angeht, r�gt der Beschwerdef�hrer zun�chst Willk�r in der W�rdigung seiner "finanziellen Verh�ltnisse". Er beteuert, s�mtliche Einkommensquellen deklariert und damit belegt zu haben, dass er in den Jahren 2012 und 2013 als Angestellter der C.________ AG ein monatliches Durchschnittseinkommen von Fr. 9'300.-- netto erzielt hat. Dass der angefochtene Entscheid nicht darauf abstelle, sei "nicht plausibel". Die Vorinstanz bediene sich in willk�rlicher Weise diverser Mutmassungen �ber seinen Lebensstandard und folgere sinngem�ss daraus, dass ein solcher Bedarf unm�glich mit monatlichen Eink�nften von Fr. 9'300.-- bestritten werden k�nne. Entgegen dem, was der Beschwerdef�hrer glauben machen will, l�sst sich dem angefochtenen Entscheid aber keine Folgerung in dem Sinne entnehmen, dass von der tats�chlichen Lebenshaltung bzw. vom gelebten Bedarf auf das effektiv erzielte Einkommen geschlossen werden kann. Das Kantonsgericht kommt vielmehr zum Schluss, dass die tats�chlichen Einnahmen des Beschwerdef�hrers gerade�
nicht�bekannt sind, dieser aber �ber das erw�hnte Erwerbseinkommen hinaus augenscheinlich�
auf Verm�gen oder andere Einkommensquellen�zur�ckgreifen m�sse, um die laufenden Ausgaben zu begleichen. Gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen z�hlen zu diesen Ausgaben der Mietzins f�r die Wohnung in D.________ in der H�he von monatlich Fr. 9'264.--, der Unterhalt f�r diverse Luxusfahrzeuge, f�r ein Privatflugzeug und f�r eine Villa auf E.________ sowie die Begleichung von Kreditkartenrechnungen von mindestens Fr. 10'000.-- pro Monat.
Dass diese Auslagen tats�chlich anfallen und er daf�r aufkommt, stellt der Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht nicht in Abrede. Ebenso wenig widerspricht er der Erkenntnis des Kantonsgerichts, er habe seinen pers�nlichen Bedarf im erstinstanzlichen Verfahren selbst auf insgesamt Fr. 18'772.70 beziffert und sei in der Lage gewesen, seiner Frau alle ein bis zwei Monate Fr. 15'000.-- an Bargeld zu �bergeben, mit dem sie insbesondere die unumg�nglichen Bedarfspositionen wie Wohnung, Nahrung und Versicherung�
nicht�begleichen musste. Und schliesslich hat er auch nichts gegen den vorinstanzlichen Hinweis einzuwenden, wonach er sp�testens seit dem Erhalt der ersten Tranche des Kaufpreises f�r die C.________ AG in der H�he von 19 Mio. Euro verm�gend sei. Gewiss ist dem Beschwerdef�hrer darin beizupflichten, dass der Bedarf "nicht zwingend mit Eink�nften bestritten" werden muss. Die wirtschaftliche Leistungsf�higkeit, die bei der Bemessung des Unterhalts zu ber�cksichtigen ist, richtet sich nun aber nicht nur nach dem Einkommen, sondern auch nach dem Verm�gen des Unterhaltspflichtigen (BGE 123 III 1 E. 3b/aa S. 4). Bestreitet der Beschwerdef�hrer aber zugleich, dass "das Verm�gen [...] zur st�ndigen Finanzierungsquelle des ehelichen Unterhalts geworden" sei, so verstrickt er sich in Ungereimtheiten, und es bleibt in der Tat im Dunkeln, mit welchen Mitteln er den Unterhalt f�r sich und seine Familie finanziert. An der Sache vorbei geht schliesslich der Einwand, die Beschwerdegegnerin habe nicht darauf vertrauen k�nnen, dass der Unterhalt durch Verm�gensverzehr sichergestellt wird. Die Frage nach dem Schutz des Vertrauens auf den Weiterbestand der Ehe stellt sich erst bei der Bemessung des�
nachehelichen Unterhalts (vgl. Urteil 5A_512/2008 vom 4. September 2008 E. 4), nicht aber im Rahmen der vorsorglichen Massnahmen: Solange die Ehe besteht, bleibt Art. 163 ZGB die Rechtsgrundlage der gegenseitigen Unterhaltspflicht der Ehegatten, auch wenn mit einer Wiederaufnahme des Zusammenlebens nicht mehr zu rechnen ist. Festzusetzen ist in dieser Phase der Verbrauchsunterhalt. Ausgangspunkt f�r die Ermittlung des Beitrags an den Unterhalt des fordernden Ehegatten ist der w�hrend des gemeinsamen Haushalts zuletzt gelebte Standard, auf dessen Fortf�hrung bei gen�genden Mitteln beide Teile Anspruch haben (BGE 119 II 314 E. 4b/aa S. 318). Auch unter diesem Blickwinkel vermag der Beschwerdef�hrer die Beurteilung des Kantonsgerichts, wonach seine wirtschaftlichen Verh�ltnisse "�berdurchschnittlich" sind, nicht als verfassungswidrig auszuweisen.
Weiter st�rt sich der Beschwerdef�hrer an der Art und Weise, wie die Vorinstanz die Kinderalimente festsetzt. So erh�he das Kantonsgericht den monatlichen Bedarf, der sich f�r ein Einzelkind im fraglichen Alter gem�ss Z�rcher Tabelle auf Fr. 2'025.-- bel�uft, zuerst um 25 % auf Fr. 2'531.25. "In widerspr�chlicher Weise" schreite die Vorinstanz "nur wenige Zeilen" sp�ter zu einer weiteren Erh�hung um Fr. 2'375.--, indem sie im Bedarf der Tochter zus�tzlich ein Drittel der Wohnkosten von Frau und Kind einsetze. Das Kantonsgericht f�hrt in diesem Zusammenhang aus, als besonderer Bedarf seien die luxuri�sen Wohnverh�ltnisse der Familie in D.________ mit weiteren Domizilen im Ausland erstellt, weshalb zur Festlegung des individuellen Bedarfs von B.________ die der obhutsberechtigten Beschwerdegegnerin zugestandenen Wohnkosten heranzuziehen seien. Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass die Wohnverh�ltnisse "besonders luxuri�s waren oder sind". Allein derlei Gegenbehauptungen gen�gen nicht, um die separate Ber�cksichtigung von Wohnkosten im Bedarf der Tochter als willk�rlich auszuweisen. Auf den weiteren Einwand, die fraglichen Wohnkosten w�rden am neuen Wohnort von Frau und Kind in den USA gar nicht anfallen, ist im Zusammenhang mit den Frauenalimenten zur�ckzukommen (E. 6). Im �brigen verstrickt sich der Beschwerdef�hrer wiederum in Widerspr�che, anerkennt er in seinen Rechtsbegehren vor Bundesgericht gegen�ber seiner Tochter doch eine Unterhaltspflicht in der H�he von Fr. 2'500.--
einschliesslich�Kinderzulagen, w�hrend er in der Beschwerdebegr�ndung ausf�hren l�sst, ein monatlicher Kinderunterhaltsbeitrag von Fr. 2'500.--�
zuz�glich�Kinderzulagen erscheine angemessen. Soweit er sich das letztgenannte Zugest�ndnis entgegenhalten lassen m�sste, tut der Beschwerdef�hrer jedenfalls nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid, der die Kinderalimente auf Fr. 3'000.--
einschliesslich�Kinderzulagen festsetzt, auch im Ergebnis gegen das Willk�rverbot (Art. 9 BV) verst�sst.
Anlass zur Beschwerde gibt alsdann eine Reihe von Positionen in der vorinstanzlichen Berechnung des monatlichen Bedarfs der Beschwerdegegnerin. Streitig ist der Grundbetrag, den das Kantonsgericht verdreifacht und auf Fr. 4'050.-- festsetzt. Auch die Wohnkosten von Fr. 7'125.-- und die Auslagen f�r ein Privatfahrzeug von Fr. 1'000.-- will der Beschwerdef�hrer nicht gelten lassen. Angefochten sind �berdies die Betr�ge von Fr. 200.-- f�r Babysitting, von Fr. 1'000.-- f�r eine Haushalthilfe, von Fr. 200.-- f�r Fitness sowie die Fr. 1'500.--, die das Kantonsgericht der Beschwerdegegnerin unter dem Titel "Ferien/Freizeit" zugesteht. Was der Beschwerdef�hrer gegen diese Einzelposten ins Feld f�hrt, ist jedoch nicht geeignet, der Vorinstanz eine Verletzung seiner verfassungsm�ssigen Rechte nachzuweisen:
So beruft sich der Beschwerdef�hrer darauf, dass diese Kosten �berhaupt nicht anfallen, weil die Beschwerdegegnerin bei ihren Eltern wohne (Betr�ge f�r Wohnung, Kinderbetreuung und Haushaltshilfe), bzw. dass sie wegen der geringeren Lebenshaltungskosten am neuen Wohnort der Beschwerdegegnerin in der N�he von Atlanta (Georgia, USA) bedeutend tiefer ausfallen (Grundbetrag sowie Auslagen f�r das Privatfahrzeug und f�r Fitness). Das Kantonsgericht kommt gest�tzt auf die Feststellungen �ber die bisherigen Ausgaben der Familie (s. E. 4) indessen zur Erkenntnis, dass die Parteien einen luxuri�sen Lebensstandard pflegten. Was den Grundbetrag, die Wohnkosten und die Auslagen f�r Kinderbetreuung und Haushaltshilfe angeht, erinnert das Kantonsgericht an die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach es in sehr guten finanziellen Verh�ltnissen, in denen die durch das Getrenntleben verursachten Mehrkosten ohne Weiteres gedeckt werden k�nnen, f�r die Festlegung des Unterhalts einzig auf den Lebensstandard ankomme, den die Ehegatten w�hrend des Zusammenlebens gef�hrt haben. Deshalb bestimmte sich der Unterhaltsanspruch direkt nach dem Bedarf der unterhaltsberechtigten Partei f�r die Weiterf�hrung ihrer bisherigen Lebenshaltung. Auch wenn diese Partei den Nachweis f�r den bisher gelebten Standard zu erbringen habe, m�sse sie nicht alle Ausgaben einzeln belegen. Vielmehr m�sse es den Parteien bei Vorliegen extrem g�nstiger Verh�ltnisse weitgehend freistehen, wie sie ihre Mittel verwenden wollen, weshalb die Forderung nach der Vorlage von Quittungen sachfremd sei und f�r die Ermittlung des Bedarfs der unterhaltsberechtigten Partei verschiedene Pauschalierungen gemacht werden d�rften. Gest�tzt darauf h�lt das Kantonsgericht dem Beschwerdef�hrer entgegen, sein Verweis auf das amerikanische Durchschnittseinkommen sei unbehelflich, es komme nicht darauf an, dass die Beschwerdegegnerin zurzeit bei ihren Eltern wohne, und die Beschwerdegegnerin sei nicht verpflichtet, die Kinderbetreuung durch ihre Familie und damit am kosteng�nstigsten zu organisieren.
Mit all diesen vorinstanzlichen Erw�gungen setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht in einer Weise auseinander, die den strengen Anforderungen des R�geprinzips (E. 2) gen�gt. Insbesondere stellt er nicht in Abrede, mit seiner Familie ein Leben in Luxus gef�hrt zu haben. Ebenso wenig behauptet er, dass die Vorinstanz mit den res�mierten Erw�gungen die bundesgerichtliche Praxis betreffend "extrem g�nstige Verh�ltnisse" verkannt oder in offensichtlich unrichtiger und damit willk�rlicher Weise auf den konkreten Fall angewendet h�tte. Vielmehr gibt er sich damit zufrieden, unreflektiert die Behauptungen und Einwendungen zu wiederholen, die er bereits vor der Vorinstanz vorgetragen hat und die das Kantonsgericht im angefochtenen Entscheid entkr�ftet.
Bez�glich der Kosten f�r das Privatfahrzeug der Beschwerdegegnerin kommt das Kantonsgericht zur Einsicht, die Beschwerdegegnerin habe glaubhaft gemacht, dass sich die monatlichen Kosten f�r den Betrieb eines Fahrzeugs der Luxuskategorie auf USD 930.-- belaufen, weshalb der Betrag von Fr. 1'000.--, den die erste Instanz unter diesem Titel ermessensweise ber�cksichtigt habe, nicht zu beanstanden sei. Gegen dieses Beweisergebnis kommt der Beschwerdef�hrer nicht auf, wenn er einfach weiterhin auf dem Betrag von Fr. 100.-- beharrt, den schon das Kantonsgericht als offensichtlich ungen�gend erachtet. Das Gesagte gilt sinngem�ss, was die Betr�ge f�r Fitness und Ferien/Freizeit angeht. Der Beschwerdef�hrer begn�gt sich damit, dem angefochtenen Entscheid seine eigene Sichtweise gegen�berzustellen, wenn er einfach behauptet, dass ein Fitnessabonnement in Atlanta f�r USD 39.-- zu haben sei, und sich auf den Standpunkt stellt, die Beschwerdegegnerin habe ihre Auslagen f�r Ferien und Freizeit nicht substantiiert dargelegt. Auch das Kantonsgericht h�lt der Beschwerdegegnerin entgegen, keine Angaben zu den �blichen Reisezielen der Parteien und zur H�ufigkeit ihrer Ferienaufenthalte gemacht zu haben. Immerhin erachtet es die Vorinstanz aber als glaubhaft gemacht, dass die Parteien f�r Flugreisen das Privatflugzeug des Beschwerdef�hrers benutzten und die Ferienunterk�nfte eher luxuri�s waren, weshalb der erstinstanzlich eingesetzte Betrag von Fr. 1'500.-- als angemessen erscheine. Inwiefern sich dieser Betrag mit dem bisher gelebten Lebensstandard nicht vertr�gt, zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf. Auch bez�glich dieser Bedarfspositionen erweist sich die Beschwerde deshalb als unbegr�ndet.
F�r willk�rlich h�lt der Beschwerdef�hrer im Unterhaltsstreit schliesslich den Prozentsatz von 30 %, den das Kantonsgericht vom Bedarf der Beschwerdegegnerin von Fr. 17'970.-- in Abzug bringt, um dem gegen�ber Schweizer Verh�ltnissen niedrigeren Preisniveau in den USA Rechnung zu tragen. Entgegen dem, was der Beschwerdef�hrer anzunehmen scheint, l�sst sich dem angefochtenen Entscheid aber nicht entnehmen, dass das Kantonsgericht die Lebenshaltungskosten in Atlanta denjenigen in Chicago, Miami und Los Angeles gleichsetzt. Vielmehr kommt die Vorinstanz in tats�chlicher Hinsicht gerade zum Schluss, es l�gen�
keine�verl�sslichen Angaben zur Kaufkraft in Atlanta und Umgebung vor. Das Kantonsgericht h�lt es lediglich f�r "plausibel", dass die Lebenshaltungskosten in Atlanta nicht h�her sind als in den anderen erw�hnten St�dten, wo die Ausgaben f�r G�ter und Dienstleistungen gem�ss dem Kaufkraftvergleich der UBS bei 70 % von jenen in Z�rich liegen. Diese Beurteilung l�sst sich auch nicht dadurch in Zweifel ziehen, dass der Beschwerdef�hrer weiterhin auf den von ihm eingereichten Internetausdrucken beharrt, aus denen sich ergebe, dass das Preisniveau in Atlanta im Vergleich zu New York um 45-50 % tiefer ist. Das Kantonsgericht h�lt die Verl�sslichkeit dieser Unterlagen f�r nicht nachpr�fbar, weil die Herkunft der Angaben unbekannt sei. Die blosse Gegenbehauptung, es handle sich um "einschl�gige Quellen", taugt nicht dazu, eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte darzutun. Der Vorwurf, dass das Kantonsgericht mit dem erw�hnten Abzug von 30 % "klare Fakten" verkannt h�tte, ist unbegr�ndet.
In der Auseinandersetzung �ber die Prozesskostenvorsch�sse (s. Sachverhalt Bst. B.b und C) bestreitet der Beschwerdef�hrer, dass seine Frau nicht in der Lage ist, f�r die Kosten des vorliegenden Prozesses vor den kantonalen Instanzen aufzukommen. Er verweist auf seine monatlichen Zahlungen von USD 6'000.--, die er seiner Frau seit Januar 2013 leiste, und beruft sich darauf, dass seine Frau seit der Trennung im Sommer 2012 "nur sehr geringe Lebenshaltungskosten" habe und noch immer unentgeltlich bei ihren Eltern wohne. Deshalb verf�ge sie �ber eine "ausreichende Sparquote", die es ihr erlaube, die anfallenden Prozesskosten zu bestreiten. Damit wiederholt der Beschwerdef�hrer erneut eine Argumentation, die bereits die Vorinstanz zur�ckweist: Schon das Kantonsgericht h�lt dem Beschwerdef�hrer n�mlich entgegen, dass die Beschwerdegegnerin hinsichtlich ihrer finanziellen Verh�ltnisse und insbesondere der H�he der vom Beschwerdef�hrer zurzeit geleisteten Unterhaltszahlungen allein von dessen Wohlwollen abh�ngig sei. Angesichts dieser Umst�nde sei der Beschwerdegegnerin nicht zuzumuten, die aufgelaufenen Anwalts- und Gerichtskosten ratenweise zu begleichen, zumal aus der Bedarfsrechnung erhelle, dass die erfolgten Zahlungen den Bedarf von Frau und Kind nicht decken. Schliesslich k�nne es der Beschwerdegegnerin auch nicht zum Nachteil gereichen, dass sie mit B.________ bis dato bei ihren Eltern wohne; vielmehr sei nachvollziehbar, dass die Beschwerdegegnerin angesichts der Ungewissheit �ber die H�he der ihr monatlich zur Verf�gung stehenden Geldmittel keine eigene Unterkunft miete. Inwiefern sich das Kantonsgericht damit in verfassungswidriger Weise �ber die gesetzlichen Voraussetzungen des Anspruchs auf einen Prozesskostenvorschuss hinwegsetzt, tut der Beschwerdef�hrer nicht dar.
In gleicher Weise scheitert der Beschwerdef�hrer auch mit seinem weiteren Einwand, dass die Beschwerdegegnerin mit der �berweisung eines Geldbetrages in sechsstelliger H�he rechnen k�nne, falls ihr schliesslich r�ckwirkend monatliche Alimente in der Gr�ssenordnung von Fr. 12'500.-- zugesprochen werden sollten. Dem angefochtenen Entscheid zufolge sind Unterhaltsbeitr�ge, die ein Ehegatte erst aufgrund des Massnahmeentscheids zugesprochen erh�lt, nur insoweit zu ber�cksichtigen, wie sie vor der Einreichung des Gesuchs mit einer gewissen Dauer und Regelm�ssigkeit tats�chlich erf�llt worden sind. Der Beschwerdef�hrer zeigt weder auf, inwiefern sich diese Rechtsauffassung des Kantonsgerichts nicht mit der Verfassung vertr�gt, noch macht er geltend, dass er seiner Frau �ber die schon ber�cksichtigten USD 6'000.-- hinaus bereits fr�her dauerhaft und regelm�ssig Geldbetr�ge ausbezahlt hat. F�r den nun eingetretenen Fall, dass er mit seinem Antrag auf Befreiung von der Vorschusspflicht nicht durchdringen sollte, stellt der Beschwerdef�hrer weder die H�he der Kostenvorsch�sse noch die vorinstanzliche Erkenntnis in Frage, wonach der Prozesskostenvorschuss von Fr. 25'000.-- auch zur Finanzierung des erstinstanzlichen Scheidungsprozesses dient.
Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen. Der Beschwerdef�hrer unterliegt. Er hat f�r die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegnerin, die sich lediglich zum Gesuch um aufschiebende Wirkung zu vernehmen hatte, in jenem Verfahren aber keine f�rmlichen Antr�ge gestellt hat, ist keine Parteientsch�digung geschuldet.