Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/lernwerk-bocholt-14480
Timestamp: 2019-02-23 08:57:07
Document Index: 184481369

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 34', '§ 33', '§ 15', '§ 34', '§ 33', '§ 15']

Ergebnis: LernWerk Bocholt
Deutschland 3/0 Schulen Allgemein 3 Schulen 5/2 Bau- und Denkmalspflege 5 Kultur Nicht offener Wettbewerb
Christian Schlüter
20/06/2015 S118 Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Bocholt: Dienstleistungen von Architekturbüros 2015/S 118-215747 Wettbewerbsbekanntmachung Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Stadt Bocholt – Rechtsreferat – Zentrale Vergabestelle Berliner Platz 1Zu Händen von: Herrn Ingenhaag 46395 Bocholt DEUTSCHLAND Telefon: +49 2871953453 E-Mail: rechtsreferat@mail.bocholt.de Fax: +49 2871953190 Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.bocholt.de Elektronischer Zugang zu Informationen: www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
Umnutzung eines ehemaligen Spinnereigebäudes zu einem Bildungs- und Kulturhaus im Rahmen des Gesamtkonzeptes KuBAaI in Bocholt; nichtoffener Wettbewerb gem. Verdingungsordnung für freiberufliche Dienstleistungen (VOF) und RPW 2013 Die Stadt Bocholt plant im Rahmen des Gesamtprojektes KuBAaI das „LernWerk“ als Zentrum für Begegnung, Bildung und Kultur in den Räumen des ehemaligen Spinnerei-Gebäudes der Firma Herding zu entwickeln. Zielsetzung ist es, verschiedene Akteure in einem Haus zusammen zu führen. Durch die gemeinsame Nutzung von Flächen sollen sich die verschiedenen Nutzergruppen gegenseitig fördern, unterstützen und inspirieren. Das „LernWerk“ soll zukünftig einen wichtigen kulturellen Schwerpunkt der Stadt Bocholt bilden und als Impulsgeber für die Ansiedlung weiterer Kunst- und Kulturschaffender dienen. Die Kommunikation zwischen den Akteuren soll durch ein offenes Haus mit gemeinsam genutzten Flächen angeregt und gefördert werden. Als Akteure sind derzeit geplant:— Gruppierungen freier Kunst- und Kulturschaffender— die Bocholter Lernwerkstatt— das zentrale Bildungs- und Kulturbüro— das Stadtarchiv— die Volkshochschule— die Musikschule Das Bestandsgebäude weist eine BGF von ca. 5.200 qm auf. Zudem ist eine enge Kooperation mit dem bereits realisierten „Textilwerk“, dass sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet, geplant. Der Eigenname KuBAaI steht für das „Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“, ein Projekt in der Stadt Bocholt zur Errichtung eines Lebens-, Lern- und Kulturquartiers der Regionale 2016 – ZukunftsLAND. Das elementare Ziel von KuBAaI ist es, das historische Industriequartier zwischen der Bocholter Innenstadt und dem Freizeitgelände Aasee zu einem attraktiven Bildungs-, Kultur-, Wohn- und Wirtschaftsstandort zu entwickeln – zu einem Lebens-, Lern- und Kulturort am Fluss. Beabsichtigt ist seitens der Stadt Bocholt mit den Entwicklungen im KuBAaI die Bildungs- und Kulturlandschaft der Region entscheidend mit zu prägen und eine kreative Verbindung von kommunalen und privaten Trägern sicher zu stellen. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das gesamte Quartier bildet den Grundstein für die weiteren Entwicklungen. Hieraus ergeben sich Städtebauliche Entwicklungspotentiale. Folgende Leistungen werden im Anschluss an den Wettbewerb vergeben:Planungsleistungen für Gebäude (Leistungsphasen 1 – 9 gem. HOAI 2013 § 34 i.V.m. Anlage 10 Nr. 10.1). Die geforderten Planungsleistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI 2013. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor.
1) Nachweis der Berufszulassung (vgl. auch Abschnitt III.2) 2) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 2 Abs. 3 VOF, dass keine Interessenskollisionen bestehen.3) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen.4) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 Buchst. a) bis g) VOF und nach § 4 Abs. 9 Buchst. a bis e) VOF vorliegen.5) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art (Umfang sowie Gesellschaftsform) Dritte bei der Ausführung des Auftrages beteiligt werden.6) Aktueller Handelsregisterauszug bzw. bei Einzelkaufleuten, GbR oder sonstigen nicht im Handelsregister Eingetragenen die Gewerbeanmeldung oder der Nachweis des zuständigen Finanzamtes, in dessen Bezirk das Unternehmen den Sitz hat.7) Referenzliste bzw. Aufstellung von Referenzobjekten, die eine der folgenden Mindestbedingungen erfüllen:a) für Lostopf Nr.1: mind. ein unter eigenem Namen eigenverantwortlich realisiertes Referenzprojekt (Umbau / Umnutzung von historischen Gebäuden zu Gebäuden für Schulungszwecke oder kulturelle Einrichtungen (Schulen, Bildungszentren, Hörsaal- und Kongresszentren, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Ausstellungsgebäuden, Lichtspielhäusern, Museen, Theatern, Opern-, Konzertgebäuden); Honorarzone III oder höher; BGF größer | gleich 2.500 qm; Leistungsphasen 2 – 8 gem. HOAI § 34 [HOAI 2013] bzw. HOAI § 33 / § 15 [a.F.], bzw. vergleichbarer Regelung des Herkunftslandes, Inbetriebnahme im Jahr 2008 oder später) ODERb) für Lostopf Nr. 1: mind. ein unter eigenem Namen eigenverantwortlich realisiertes Referenzprojekt (Neubau von Gebäuden für Schulungszwecke oder kulturelle Einrichtungen (Schulen, Bildungszentren, Hörsaal- und Kongresszentren, Büro- und Verwaltungsgebäude, Ausstellungsgebäude, Lichtspielhäuser, Museen, Theater, Opern-, Konzertgebäude); Honorarzone III oder höher; BGF größer | gleich 2.500 qm; Leistungsphasen 2 – 8 gem. HOAI § 34 [HOAI 2013] bzw. HOAI § 33 / § 15 [a.F.], bzw. vergleichbarer Regelung des Herkunftslandes, Inbetriebnahme im Jahr 2008 oder später) ODERc) für Lostopf Nr. 2: Teilnahmeberechtigt sind Bewerber deren sämtliche Inhaber / Geschäftsführer zum Zeitpunkt für den Eingang der Teilnahmeanträge jünger als 40 Jahre sind (Nachweis durch Kopie der Personalausweise sämtlicher Inhaber / Geschäftsführer sowie Nennung sämtlicher Inhaber / Geschäftsführer als Eigenerklärung). Darüber hinaus ist ein Wettbewerbserfolg (Preis oder Anerkennung in einem nach RPW / RAW / GRW ausgeschriebenen Wettbewerb oder einem Wettbewerb nach den in einem anderen Herkunftsland geltenden Regeln) oder eine besondere Auszeichnung (Auszeichnung für ein realisiertes Bauprojekt) des Büros oder einer der Inhaber / Geschäftsführer nachzuweisen. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften: Jedes Mitglied hat die Erklärungen und Nachweise nach Ziffer 1 bis 6 zu erbringen, die Erklärungen bzw. Nachweise nach Ziffer 7 a) und b) sind nur von einem Mitglied zu erbringen. Die Erklärungen und Nachweise nach Ziffer 7 c) sind von allen Mitgliedern zu erbringen, ausgenommen hiervon ist lediglich der Nachweis eines Wettbewerbserfolges / einer besonderen Auszeichnung, diese ist nur von einem Mitglied zu erbringen.