Source: https://wertevollfuehren.at/de/ueber-uns/unsere-statuten
Timestamp: 2019-10-19 18:41:57
Document Index: 358386264

Matched Legal Cases: ['§3', '§4', '§ 6', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 34']

§3 Tätigkeiten zu Verwirklichung des Vereinszwecks
a. Organisation und Koordination von Projekten und Veranstaltungen, insbesondere des „Kongresses christlicher Führungskräfte“
b. Vorträge und Diskussionsveranstaltungen
c. Herausgabe von gedrucktem Informationsmaterial und Websites
§4 Aufbringungen der finanziellen Mittel
- Evangelische Akademie Wien
- Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs
6.2. Weitere ordentliche und außerordentliche Mitglieder treten dem Verein durch Abgabe einer entsprechenden Willenserklärung bei. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann vom Vorstand ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
6.3. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung
7.2. Der Austritt kann zum jeweiligen Quartalsende erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens drei Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.
7.3. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung von Mitgliedspflichten oder Schädigung des Ansehens des Vereins nach vorheriger Anhörung des/der Betroffenen verfügt werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.
7.5. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 3 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.
8.1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern zu.
8.2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Höhe verpflichtet.
10.5. Gültige Beschlüsse, ausgenommen zur Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung, können nur zu inhaltlich bestimmten Punkten der Tagesordnung gefasst werden.
12.1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei, maximal neun Personen. Er setzt sich zusammen aus mindestens je einer von den Gründungsorganisationen (siehe § 6.1.) bzw. von weiteren Körperschaften, denen die Generalversammlung ein oder mehrere Vorstandsmandate zuerkannt hat (§ 11.3.), entsandten Personen, sowie bis zu fünf weiteren persönlichen Vereinsmitgliedern, die von der Generalversammlung zu wählen sind.
12.2. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den/die Präsidenten/in und seinen/ihren Stellvertreter/innen, den/die Schriftführer/in, den/die Kassier/in und deren Stellvertreter/innen (= "Organschaftliche Vertretung" gemäß VerG). Jedes Vorstandsmitglied kann neben einer Hauptfunktion zusätzlich die Stellvertretung einer anderen Funktion oder – ohne Hauptfunktion – die Stellvertretung zweier Funktionen innehaben. Kein Vorstandsmitglied kann jedoch gleichzeitig in zwei Funktionen tätig sein. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer alleine für sich berechtigt und verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
12.3. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt vier Jahre; Wiederwahl ist möglich. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.
12.4. Der Vorstand wird vom Präsidenten/ von der Präsidentin, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, postalisch, per E-Mail oder mündlich einberufen.
12.6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden.
12.7. Den Vorsitz führt der/die Präsident/Präsidentin, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.
- Bestellung der organschaftlichen Vertretung (§ 12.2.) Sicherung und Verfolgung des Vereinszweckes;
- Abfassung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses (= Rechnungslegung);
- Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung;
- Durchführung sonstiger von der Generalversammlung beschlossener Aufträge
14.1. Der/die Präsident/Präsidentin führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Präsidenten/Präsidentin bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
14.4. Bei Gefahr in Verzug ist der/die Präsident/Präsidentin berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
14.5. Der/die Präsident/Präsidentin führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
14.6. Der/Die Schriftführer/in ist für die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes verantwortlich.
14.7. Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
15.1. Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
15.2. Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.
15.3. Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 12 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.
16.1. Alle Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis sind zunächst vor dem Schiedsgericht des Vereins auszutragen.
16.2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird in einem konkreten Streitfall derart gebildet, dass ein Streitteil gegenüber dem Vorstand das Schiedsgericht anruft und gleichzeitig ein Mitglied des Schiedsgerichts schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von sieben Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Mitglieder des Schiedsgerichts binnen weiterer vierzehn Tage ein drittes Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
17.1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
17.2. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen.
17.3. Im Falle der freiwilligen Auflösung, bei behördlicher Aufhebung des Vereins sowie auch bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das etwaig verbleibende Vereinsvermögen von der gemeinnützigen Einrichtung ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu verwenden.