Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=Slg.%202001,%20I-3121
Timestamp: 2019-11-22 17:54:02
Document Index: 295908470

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

EuGH, 11.04.2001 - C-479/00 P (R) - dejure.org
EuGH, 11.04.2001 - C-479/00 P (R)
https://dejure.org/2001,5660
EuGH, 11.04.2001 - C-479/00 P (R) (https://dejure.org/2001,5660)
EuGH, Entscheidung vom 11.04.2001 - C-479/00 P (R) (https://dejure.org/2001,5660)
EuGH, Entscheidung vom 11. April 2001 - C-479/00 P (R) (https://dejure.org/2001,5660)
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Rechtsmittel - Beschluss des Präsidenten des Gerichts erster Instanz in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes - Rücknahme der Zulassung von Humanarzneimitteln, die den Stoff "Phentermin" enthalten - Zweite Richtlinie 75/319/EWG - Dringlichkeit - ...
Rechtsmittel gegen die Aussetzung des Vollzugs der Rücknahme der Zulassung von Humanarzneimitteln, die den Stoff "Phentermin" enthalten; Festlegung von Gemeinschaftsverfahren für die Genehmigung und Überwachung von Human- und Tierarzneimitteln und zur Schaffung einer ...
EuG, 05.09.2001 - T-132/00
EuG, 24.09.2002 - T-132/00
Slg. 2001, I-3121
11: - Ständige Rechtsprechung, siehe z. B. den Beschluss des Gerichtshofes vom 11. April 2001 in der Rechtssache C-479/00 P (R) (Kommission/Gerot, Slg. 2001, I-3121).
DieWürdigung der Tatsachen ist, sofern die dem Gericht vorgelegten Beweismittel nicht verfälscht werden, daher keine Rechtsfrage, die als solche der Kontrolle des Gerichtshofes im Rechtsmittelverfahren unterliegt (vgl. insbesondere Beschluss des Präsidenten des Gerichtshofes vom 11. April 2001 in der Rechtssache C-479/00 P[R], Kommission/Gerot Pharmazeutika, Slg. 2001, I-3121, Randnr. 45).
Daher trug die Verspätung des Bericht erstattenden Mitgliedstaats offensichtlich zur Erhöhung der Dringlichkeit bei, die zu den Unternehmensrisiken zu rechnen ist und die daher auch die Maßnahmen betonte, die die Antragstellerin zu treffen hatte, um sie zu begrenzen, zumal die Antragstellerin in einem sehr stark reglementierten Sektor tätig ist, was sie dazu zwingt, sich durch eine geeignete Geschäftspolitik gegen die schädigenden Folgen eines eventuellen Eingriffs der öffentlichen Hand zu schützen (siehe analog den Beschluss des Präsidenten des Gerichtshofes vom 11. April 2001 in der Rechtssache C-479/00 P [R], Kommission/Gerot Pharmazeutika, Slg. 2001, I-3121, Randnr. 97).
Vielmehr beschränkt sie sich auf das Vorbringen, dass die Rückgewinnung der Marktanteile aufgrund eines möglichen Vertrauensverlusts in ihre Produkte schwierig sei, ohne aber Hürden struktureller oder rechtlicher Art nachzuweisen, die sie hinderten, dieses Vertrauen sowohl bei ihren Kunden als auch bei den Verbrauchern zurückzugewinnen und so einen nennenswerten Teil dieser Marktanteile zurückzuerobern, nachdem bei diesen geeignete Werbemaßnahmen durchgeführt wurden (vgl. in diesem Sinne Beschluss vom 11. April 2001, Kommission/Gerot Pharmazeutika, C-479/00 P[R], EU:C:2001:224, Rn. 92).
16: - Ständige Rechtsprechung, siehe z. B. den Beschluss des Gerichtshofes vom 11. April 2001 in der Rechtssache C-479/00 P (R) (Kommission/Gerot, Slg. 2001, I-3121).