Source: http://www.euroforum.de/veranstaltungen/kompaktwissen_geldwaesche_compliance_august2013/programm
Timestamp: 2018-09-22 13:24:31
Document Index: 392546628

Matched Legal Cases: ['§ 261', '§ 25', '§ 25', '§ 13', '§ 266', '§ 25']

Modul 1 (26. August 2013)
Anforderungen an die Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Finanzbereich
Hans-Martin Lang, Referatsleiter für Grundsatz-, Rechts- und Internationale Fragen, BaFin
Sebastian Glaab, Geldwäschebeauftragter, Compliance-Officer, VTB Bank (Deutschland) AG
Gesetzliche und aufsichtsrechtliche Anforderungen
Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung als Bestandteil des Risikomanagements
Letztverantwortlichkeit der Geschäftsleitung – Was bedeutet das konkret?
Überblick über die internationalen/europäischen Standards
Rechtliche Grundlagen und Pflichten für Ihre Arbeit:
StGB (§ 261 StGB; Strafvorschriften die Terrorismusfinanzierung betreffend)
Geldwäschegesetz als Rahmen- bzw. Auffanggesetz
Ergänzende/abweichende geldwäscherechtliche Vorschriften in den Fachgesetzen (KWG, VAG, InvG, ZAG)
Verpflichtetenkreis, Risikoorientierter Ansatz, Sorgfaltspflichten (allgemeine, erleichterte, erhöhte), Interne Sicherungsmaßnahmen (inkl. Aufgaben und Stellung des Geldwäschebeauftragten), Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht, Verdachtsmeldepflicht, Sonstige Pflichten, Bußgelder/sonstige Sanktionen
Pflichten aus der EU-Geldtransfer-VO
Ausblick: Künftige Anforderungen nach den neuen Standards der Financial Action Task Force (FATF)/Entwurf einer 4. EG-Geldwäscherichtlinie sowie einer neuen Geldtransfer-VO
Praktische und risikoorientierte Anforderungen im täglichen Business der Geldwäsche-Prävention
Aufbau und Umfang einer Gefährdungsanalyse – Rundschreiben 8/2005
Indizien und Parameter
Sind die Research- und Monitoringmaßnahmen aus der Gefährdungsanalyse ableitbar?
Inhalt und Adressat
Wer ist für die Erstellung/Aktualisierung verantwortlich?
Schulungsarten und -intervalle
Verdachtsmeldewesen: Schwellenwert der Verdachtsmeldung – Wann muss ich eine Verdachtsmeldung erstellen?
Interpretation der Gesetze anhand von Beispielen
Am ersten Abend laden wir Sie sehr herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk im Hotel ein. Nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Praxiserfahrungen auszutauschen und erste Kontakte zu knüpfen.
Modul 2 (27. August 2013)
Organisation von Compliance/Geldwäsche und Praxisbeispiele
Jochen Kindermann, Partner, Simmons & Simmons LLP
Die Vorgaben nach dem CRD-Umsetzungsgesetz
Was verlangt § 25a KWG von der Geschäftsleitung in Bezug auf die Compliance-Funktion?
Welche Vorgaben an die Compliance Funktion ergeben sich aus der geänderten MaRisk?
Welche Stellung hat der Compliance Officer im Lichte der neuen Vorgaben?
Was sind die organisatorischen Ausgestaltungsvarianten für die Compliance-Funktion?
Die WpHG-Compliance Funktion und KWG-Compliance Funktion
Wie verhalten sich die Vorgaben zueinander?
Welche Organisationsmöglichkeiten bestehen?
Die Einrichtung der zentralen Stelle
Anforderungen und Gestaltungsspielräume
Definition von sonstigen strafbaren Handlungen gemäß § 25c KWG
Zuständigkeiten – Zentrale Stelle
Auslegungs- und Anwendungshinweise der DK (Deutsche Kreditwirtschaft)
Managen von Risiken – Risikolagen am praktischen Beispiel einschätzen
Identifizierung und Analysieren von Risiken
Notwendiges Verständnis und Analyse von Prozessen
Gefährdungsanalyse zur Verhinderung sonstiger strafbarer Handlungen
Allgemeine und konkrete Sicherungsmaßnahmen
Austausch mit anderen Abteilungen und Weiterentwicklung des Compliance-Systems
Herangehensweise und praktische Umsetzung
Beispiele: Gift-Policy und Einladungen
Ethik, Verhaltenskodex und konkrete Richtlinien
Am Abend des zweiten Akademietages laden wir Sie sehr herzlich zu einer Stadtführung durch Mainz mit anschließendem Abendessen ein. Festigen Sie die neu gewonnenen Kontakte!
Modul 3 (28. August 2013)
Staatsanwaltliche, interne Ermittlungen und Haftung
Dr. Hans Ernst Richter, Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft Stuttgart
Organisation und Arbeitsweise der (Schwerpunkt-) Staatsanwaltschaften in Wirtschaftsstrafsachen
Justiz/Polizei/Aufsichtsbehörden – Aufgaben und Verantwortung
Legalitätsprinzip und Amtsermittlungen
Compliance und Strafrecht eine Standortbestimmung
als Pflichten-Kanon zur Rechtstreue
als strafrechtlicher Verantwortungsbereich des Kreditinstitutes
als Organisationsverantwortung des Kreditinstitutes
als Grundlage der Delegation strafrechtlicher Pflichten
Straftäter durch Unterlassen (§ 13 StGB)
Schutz des Vermögens (Untreue gem. § 266 StGB und existenzgefährdender Eingriff)
Compliance-Verantwortung des Aufsichtsrats und im Banken-Konzern
(geplante) Straftat des mangelhaften Risikomanagements bei Banken (RegE vom 04.03.2013 - BTDrucks. 17/12601 -§§ 25c Abs. 3a, 3b KWG-E, 64a Abs. 7 VAG-E)
Grenzen der strafrechtlichen Verantwortung aus Compliance
Betriebsbezogenheit zu verhindernder Straftaten
beim Compliance-Beauftragten
Straftaten durch Compliance
Zusammenarbeit Ermittlungsbehörden und Kreditinstitute
Unterstützung der Ermittlungen durch Compliance
der Compliance-Officer als Beweismittel im Strafverfahren
bei Schöpfung des Anfangsverdachtes
bei der Entscheidung über Durchsuchungsmaßnahmen
bei der Ausführung von Durchsuchungsmaßnahmen
bei der Entscheidung über Zeugenvernehmungen und deren konkrete Ausführung
im Hinblick auf weitere Maßnahmen zur Sicherung von Verfall/Vermögenssicherung und Unternehmens-Geldbußen
Investigation durch Externe
Entdecken Sie die historische Mainzer Altstadt, zum Beispiel den Mainzer Dom oder die vielen verwinkelten Gassen, die kuriose Namen wie Nasengässchen, Heringsbrunnengasse oder Leichhof tragen. In der Altstadt ist immer etwas los!
An allen Tagen sind flexible Kaffeepausen jeweils vor- und nachmittags eingeplant. Der letzte Tag endet gegen 16.30 Uhr, so dass eine entspannte Abreise möglich ist, oder verbringen Sie das Wochenende in Mainz.