Source: https://www.bmtd.de/satzung.html
Timestamp: 2019-04-25 00:55:34
Document Index: 278571919

Matched Legal Cases: ['§9', '§ 26', '§ 2', '§12', '§13', '§ 2', '§14', '§15', '§ 10', '§ 11']

BMTD // Satzung
Bundesverband der Medientrainer in Deutschland e.V. (BMTD)
Der Verein führt den Namen: Bundesverband der Medientrainer in Deutschland e.V. Der Verein soll in das Vereinsregister Bonn als rechtsfähiger Verein eingetragen werden. Der Verein hat seinen Sitz in Bonn, Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Bonn. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Mit den in dieser Satzung verwendeten Personenbegriffen sind in jedem Falle Personen weiblichen und männlichen Geschlechts angesprochen.
Ziele des Berufsverbandes sind
die Förderung des Berufsstandes der Medientrainer und die Kontaktpflege zu Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit
die Inhalte und Arbeitsweise von Medientraining publik zu machen, dem Berufsstand ein eindeutiges Profil zu geben und die Wertigkeit und Vertrauenswürdigkeit von Medientrainern und ihrer Arbeit bei Kunden und in der Öffentlichkeit zu fördern
die Entwicklung und Angebot von Zertifizierungen für die Mitglieder des BMTD
die Mitglieder zur Teilnahme an den Zertifizierungen zu motivieren
und die Qualität und Kompetenz der BMTD-Mitglieder und damit auch die Akzeptanz von Medientraining bei Kunden und in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Der Berufsverband will außerdem als Mittler zwischen Mitgliedern und Kunden fungieren. Der Berufsverband kann zur Durchführung dieser Aufgaben organisatorische Voraussetzungen schaffen.
Der Berufsverband verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Die Mittel des Berufsverbandes dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Berufsverbandes. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zielen und Aufgaben des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Berufsverband finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, durch Erträge aus Veranstaltungen und Veröffentlichungen, durch Spenden, Vermächtnisse und durch sonstige Zuwendungen.
Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Der Berufsverband hat ordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder. Ordentliches Mitglied können persönliche und juristische Personen werden, wenn zu erwarten ist, dass sie bereit und in der Lage sind, den Bundesverband in seinen Aufgaben und Zielen zu stärken und zu unterstützen. Förderndes Mitglied kann jede juristische oder natürliche Person werden, die bereit ist, die Ziele des Verbandes ideell und materiell zu unterstützen. Eine Zertifizierung von juristischen Personen ist nicht möglich; die Zertifizierung ist an natürliche Personen gebunden.
Der Antrag auf Mitgliedschaft erfolgt schriftlich beim Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Gegen die Ablehnung ist die Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet endgültig. Mitglieder verpflichten sich, den Ehrenkodex des Bundesverbandes zu unterschreiben, anzuerkennen und sich danach zu richten. Jedes Mitglied erhält bei der Aufnahme ein Exemplar des aktuellen Ehrenkodex sowie ein Exemplar dieser Satzung.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Wegfall der Aufnahmevoraussetzungen, Austrittserklärung oder Ausschluss. Der Austritt aus dem Berufsverband ist nur zum Ende eines Jahres zulässig. Die Austrittserklärung muss der Geschäftsführung / dem Vorstand spätestens drei Monate vor Ablauf des betreffenden Jahres schriftlich zugegangen sein.
Ein Mitglied kann aus dem Berufsverband nach vorheriger Gewährung des Anspruchs auf Anhörung beim geschäftsführenden Vorstand auf Beschluss desselben ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt durch schriftlichen Bescheid. Gegen den Ausschluss ist die Anrufung der Mitgliederversammlung möglich; bis zu ihrer endgültigen Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte. Ausschlussgründe sind: Grober Verstoß gegen die Ziele des Berufsverbandes; schwere Schädigung des Ansehens und der Belange des Berufsverbandes und / oder des Berufsstandes; grobe Verletzung der Interessen des Berufsverbandes; ein Beitragsrückstand von zwei Jahren.
Jedes Mitglied des Berufsverbandes hat das Recht, in den Organen und Einrichtungen des Berufsverbandes im Rahmen dieser Satzung mitzuwirken. Jedes Mitglied kann die Unterstützung des Berufsverbandes nach dessen satzungsgemäßen Aufgaben in Anspruch nehmen. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Berufsverband bei der Durchführung der ihm satzungsgemäß obliegenden Aufgaben zu unterstützen, ihm die hierfür erforderlichen Erklärungen und Informationen zu geben, die Satzung und die Beschlüsse des Berufsverbandes einzuhalten und die Beiträge ordnungsgemäß zu leisten.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Jahresbeiträge und deren Fälligkeiten werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
§9 Organe und Einrichtungen des Berufsverbandes
Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Berufsverbandes. Sie legt die Arbeitsinhalte fest, wählt den Vorstand und eventuell weitere Amtsinhaber und entlastet den Vorstand. Sie entscheidet über die Voraussetzungen, die für die Aufnahme von Mitgliedern gelten sollen. Sie setzt die Höhe und Fälligkeit der Jahresbeiträge fest, beschließt Änderungen der Satzung und behandelt Anrufungen. Die ordentliche Mitgliederversammlung soll einmal pro Jahr stattfinden.
Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen und geleitet.Jedes Mitglied ist zur Mitgliederversammlung schriftlich unter Mitteilung einer vorläufigen Tagesordnung einzuladen. Die Einladungsfrist beträgt vier Wochen. Anregungen und Anträge zur Tagesordnung sind bis zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung bei der Geschäftsführung einzureichen, damit sie in der der Versammlung vorzulegenden Tagesordnung berücksichtigt werden können. Nachträgliche Anträge sind unzulässig. Dringlichkeitsanträge können gestellt werden. Die Mitgliederversammlung beschließt die endgültige Tagesordnung. Satzungsänderungen und der Antrag zur Auflösung des Berufsverbandes sind in den mit der Einladung zu verschickenden Anlagen zur Tagesordnung explizit aufzuführen und eingehend zu erläutern.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der stimmberechtigten Anwesenden beschlussfähig. Zu einem Beschluss ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich und ausreichend. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen; gleiches gilt für Beschlüsse über die Auflösung des Berufsverbandes.
Über die Mitgliederversammlung einschließlich der gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen. Dieses Protokoll kann von einem zuvor gewählten Schriftführer oder von einem Mitglied der Mitgliederversammlung angefertigt werden. Das Protokoll ist vom Protokollanten und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich und unter Angabe von Gründen fordern. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können zudem vom Vorstand einberufen werden.
Der Vorstand ist für alle grundsätzlichen Angelegenheiten des Berufsverbandes zuständig. Er entscheidet in allen Belangen des Berufsverbandes, soweit sie nicht in die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen.
Der Vorstand des Berufsverbandes besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden sowie dem Schatzmeister. Die Vorsitzenden sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB (gerichtliche und außergerichtliche Vertretung). Jeder von ihnen hat Alleinvertretungsrecht. Intern gilt als verabredet, dass der 2. Vorsitzende von seinem Vertretungsrecht nur Gebrauch macht, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist oder der Vertretung zustimmt.
Die Wahlen zum Vorstand erfolgen in der Mitgliederversammlung durch eine geheime Wahl. Das Vorschlagsrecht zur Kandidatenbenennung hat jedes Mitglied. Die Ergebnisse der Wahlen werden in der Mitgliederversammlung bekannt gegeben. Ein vom Vorstand zu benennender oder von der Mitgliederversammlung zu bestimmender Wahlleiter bereitet die Wahlen vor und führt sie durch, insbesondere stellt er Kandidatenlisten auf. Er holt die schriftliche Zustimmung von den benannten Kandidaten zur Kandidatur ein, verschickt mindestens vier Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung die Wahlunterlagen mit den Kandidatenlisten, organisiert die Wahl, zählt die Stimmen aus und nennt das Wahlergebnis.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit der Vorstände beträgt jeweils zwei Geschäftsjahre. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtszeit aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die Dauer der verbleibenden Amtszeit. Diese Wahl muss durch die nächste Mitgliedversammlung bestätigt werden.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Verbandes. Die Arbeitsinhalte ergeben sich vorwiegend aus den in § 2 genannten Zielen. Darüber hinaus erstellt der Vorstand einen Wirtschaftsplan. Er kann eine Geschäftstelle einrichten und einen Geschäftsführer bestellen. Der Vorstand bereitet die Sitzungen der Mitgliederversammlung vor, leitet sie und veranlasst und überwacht die durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse. Der Vorstand vertritt den Bundesverband nach außen und spricht für den Bundesverband. Die Tätigkeit im Vorstand ist ehrenamtlich. Die Mitgliederversammlung kann über eine Aufwandsentschädigung beschließen.
§12 Wahlberechtigung
Ordentliche Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt.
§13 Landesvertretungen
In einem oder mehreren Bundesländern gemeinsam können Landesvertretungen gebildet werden. Die Bildung erfolgt auf einer Gründungsversammlung, die auf Einladung eines Mitglieds des geschäftsführenden Vorstands aller im Land bzw. den Ländern wohnhaften Mitgliedern zustande kommt. Auf Beschluss der jeweiligen Mitgliederversammlungen der Landesvertretungen können mehrere Landesvertretungen zusammengelegt werden. Die Aufgaben der Landesvertretungen ergeben sich aus den in § 2 genannten Zielen. Die Landesvertretungen handeln im Auftrag und unter Wahrung der Gesamtvertretung durch den Vorstand. Landesvertretungen berichten dem Vorstand laufend über ihre Arbeiten. Die Berichte sind dem Vorstand zuzuleiten. Der Vorstand wird zu allen Veranstaltungen der Landesvertretungen eingeladen und kann daran teilnehmen.
§14 Kommissionen
Der Vorstand kann zur Durchführung spezieller Aufgaben Kommissionen einsetzen. Die Mitglieder der Kommissionen werden durch den Vorstand benannt und um Mitwirkung gebeten. Kommissionen legen die Ergebnisse ihrer Arbeit dem Vorstand vor.
§15 Auflösung des Berufsverbandes
Im Falle der Auflösung des Berufsverbandes ist der Vorstand der vertretungsberechtigte Liquidator. Bei der Auflösung des Verbandes ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Die Mitgliederversammlung beschließt den Verwendungszweck. Diese Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Diese Satzung wurde am 13. Juni 2008 von der Gründungsversammlung beschlossen, in § 10 und § 11 am 16. - 19. 2008 Dezember durch die Mitgliederversammlung geändert. Sie trat in dieser Version mit der Eintragung des BMTD in das Vereinsregister am 30. Dezember 2008 in Kraft.