Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=JurB%C3%BCro%202005,%2034
Timestamp: 2019-12-13 16:10:06
Document Index: 113231677

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 140', '§ 11', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 11', '§ 140', '§ 11', '§ 140', 'BGH', 'BGH']

BGH, 12.08.2004 - I ZB 6/04 - dejure.org
https://dejure.org/2004,1561
BGH, 12.08.2004 - I ZB 6/04 (https://dejure.org/2004,1561)
BGH, Entscheidung vom 12.08.2004 - I ZB 6/04 (https://dejure.org/2004,1561)
BGH, Entscheidung vom 12. August 2004 - I ZB 6/04 (https://dejure.org/2004,1561)
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MarkenG § 140 Abs. 3; BRAGO § 11 Abs. 1 Satz 4, Satz 5
Höhe der Prozeßgebühr des im Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof mitwirkenden Patentanwalts; Erhöhung der Prozeßgebühr, wenn sich die Parteien im Revisionsverfahren nur durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen können; ...
Patentanwaltskosten im Kennzeichenstreit
"Mitwirkender Patentanwalt"; Höhe der Prozessgebühr im Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof
Mitwirkender Patentanwalt
Markenrecht - Prozeßgebühr für Patentanwalt vor dem BGH
Kurznachricht zu "Beraterhinweis zum Beschluss des BGH vom 12.08.2004, Az.: I ZB 6/04 (Gebühr für den Patentanwalt im Revisionsverfahren)" von RiLG Dr. Julia Bettina Onderka, original erschienen in: RVG-B 2005, 113 - 114.
GRUR 2004, 1062
Rpfleger 2005, 51
JurBüro 2005, 34
Nr 3208 RVG-VV nicht im Rahmen der Gebührenberechnung in …
Wie sich aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 12. August 2004 ergebe (Hinweis auf BGH, Beschluss vom 12. August 2004 - I ZB 6/04 -, JurBüro 2005, S. 34 f.), rechtfertige sich die Erhöhung der Verfahrensgebühr für lediglich beim Bundesgerichtshof zugelassene Rechtsanwälte nicht wegen deren Singularzulassung, sondern wegen des mit der Reduzierung der mündlichen Verhandlungen vor dem Bundesgerichtshof einhergegangenen regelmäßigen Entfalls der Verhandlungsgebühr in Verfahren vor dem Bundesgerichtshof.
In dem von dem Prozessbevollmächtigten der Beschwerdeführerin zur Begründung dieser Ansicht in Bezug genommenen Beschluss vom 1. Juli 2004 hat der Bundesgerichtshof sich mit der Frage der Zubilligung des erhöhten Gebührensatzes an nicht lediglich beim Bundesgerichtshof zugelassene Rechtsanwälte befasst (vgl. BGH, Beschluss vom 12. August 2004 - I ZB 6/04 -, JurBüro 2005, S. 34 f.).
In dem Beschluss hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, dass die Erhöhung der Verfahrensgebühr in Verfahren vor dem Bundesgerichtshof für lediglich beim Bundesgerichtshof zugelassene Rechtsanwälte ihrer besonderen Stellung und ihrem besonderen Aufgabenbereich geschuldet sei (vgl. BGH, Beschluss vom 12. August 2004 - I ZB 6/04 -, JurBüro 2005, S. 34 ).
Zwar hat der Bundesgerichtshof - wie seitens des Prozessbevollmächtigten der Beschwerdeführerin insoweit zutreffend angeführt - darauf hingewiesen, dass die Änderungen durch das Gesetz zur Entlastung des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen vom 15. August 1969 zu einer erheblichen Reduzierung mündlicher Verhandlungen und damit zu einem regelmäßigen Entfall der Verhandlungsgebühr geführt hätten, welche durch die Erhöhung der Verfahrensgebühr auszugleichen sei (vgl. BGH, Beschluss vom 12. August 2004 - I ZB 6/04 -, JurBüro 2005, S. 34 ).
Kostenfestsetzung: Erstattungsfähigkeit von Patentanwaltskosten im …
Diese Grundsätze gelten auch für das Revisionsverfahren (vgl. BGH GRUR 2004, 1062 [BGH 12.08.2004 - I ZB 6/04] ).
OLG Düsseldorf, 15.05.2013 - 2 W 12/12
Höhe der Gebühren des Patentanwalts im Revisionsverfahren
Seit der BGH-Entscheidung "Mitwirkender Patentanwalt" (GRUR 2004, 1062) entspricht es höchstrichterlicher Rechtsprechung, dass die ursprünglich in § 11 Abs. 1 Satz 5 RVG und jetzt in Nr. 3208 RVG-VV vorgesehene Anhebung des Gebührensatzes für das Revisionsverfahren ausschließlich dem am Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt, nicht aber dem mitwirkenden Patentanwalt zugute kommt.
Kennzeichenstreitsachen: Erstattungsfähigkeit der Gebühren eines Patentanwalts
Nachdem früher die Erstattungsfähigkeit der Patentanwaltskosten im Gesetz (§ 140 Abs. 5 MarkenG in der bis zum 31.12.2001 geltenden Fassung) ausdrücklich auf die Höhe einer vollen Gebühr nach § 11 BRAGO beschränkt war, hat der Gesetzgeber diese Beschränkung mit der am 01.01.2002 in Kraft getretenen Regelung in § 140 Abs. 3 MarkenG aufgehoben und die Patentanwaltskosten in gleichem Umfang wie die entsprechenden Rechtsanwaltskosten für erstattungsfähig erklärt (vgl. allgemein hierzu BGH GRUR 04, 1062, 1063 - Mitwirkender Patentanwalt).
OLG Frankfurt, 21.01.2005 - 6 W 219/04
Patentanwaltskosten: Erstattungsfähige 1,3-Gebühr des Patentanwalts
Ihre Tätigkeit ist von Gesetzes wegen eng begrenzt, im übrigen besteht ein besonderes Interesse an der Erhaltung einer leistungsfähigen Rechtsanwaltschaft beim Bundesgerichtshof (vgl. zur ausführlichen Begründung BGH Beschluss vom 12. August 2004 in WRP 2004, 1490 ff, auf die der Senat ergänzend Bezug nimmt).