Source: https://www.datenschutz-kirche.de/der_ddsb
Timestamp: 2019-12-10 12:47:28
Document Index: 383674790

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 15', '§ 6', '§ 42', '§ 44', '§ 29', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 23', '§ 23', '§ 44', '§ 49', '§ 48', '§ 48', '§ 49', '§ 15']

Der Diözesandatenschutzbeauftragte | Datenschutz in der katholischen Kirche
Die norddeutschen Bistümer haben schon seit 1992 traditionell einen gemeinsamen Diözesandatenschutzbeauftragten bestellt, mit dem Auftrag die datenschutzgerechte Arbeit katholischer Dienststellen zu überwachen. Die (Erz-)Diözesen Hamburg, Hildesheim, Osnabrück und das Offizialat Vechta haben im Hinblick auf die gestiegenen Anforderungen durch das KDG seine Tätigkeit wesentlich verstärkt. War bisher nur eine Einzelperson mit der Wahrnehmung der Befugnisse beauftragt, stehen ihm jetzt noch ein weiterer Jurist, ein Techniker und eine Büroleiterin zur Unterstützung zur Verfügung. Als dauerhaften Sitz dieser Einrichtung wurde Bremen ausgewählt.
Der Diözesandatenschutzbeauftragte berichtet nach § 44 Absatz 6 KDG jährlich über seine Tätigkeit. Seine bisherigen Jahresberichte sind auf dieser Webseite in der Infothek unter dem Stichwort Tätigkeitsberichte zu finden. Sie sind darüber hinaus auch im Zentralarchiv für Tätigkeitsberichte (ZAfTDa) der von der Bundesregierung ins Leben gerufene „Stiftung Datenschutz“ veröffentlicht.
Juristischer Referent:
Andreas Bloms
0421 – 33 00 56 - 0
https://www.datenschutz-kirche.de
nach §§ 15 und 16 des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG)
Das Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) sieht vor, dass die oder der Verantwortliche Sie als betroffene Person über die Modalitäten, wie Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden und welche Rechte Ihnen in diesem Zusammenhang zustehen, informiert.
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten im erforderlichen Umfang zur Erfüllung unserer Aufgaben als Datenschutzaufsichtsbehörde nach § 6 Abs. 1 lit. f) i.V.m. §§ 42 ff. KDG, insbesondere § 44 und 47 KDG Die Verarbeitung erfolgt insbesondere durch Sachverhaltsaufklärung, Bewertung der Rechtmäßigkeit, Verhängung von Sanktionen oder die Abstimmung in Gremien der deutschen Aufsichtsbehörden.
Die Akten, welche Ihre personenbezogenen Daten enthalten, werden grundsätzlich 10 Jahre nach Schließung der Akte aufbewahrt. Anschließend sind die Akten dem Bischöflichen Archiv anzubieten. Unterlagen, die das Archiv nicht übernimmt, werden datenschutzgerecht gelöscht.
Der technische Betrieb für die Verarbeitung personenbezogener Daten, welche wir im erforderlichen Umfang zur Erfüllung unserer Aufgaben verarbeiten, erfolgt im Rahmen einer Auftragsverarbeitung nach § 29 KDG durch das Katholische Datenschutzzentrum (KdöR) und die itebo GmbH. Unsere Dienstleister sind uns gegenüber streng weisungsgebunden und entsprechend vertraglich verpflichtet. Sofern Sie um Überprüfung einer Datenverarbeitung bei einer anderen Person oder Stelle gebeten haben, werden Ihre Daten an diese Person oder Stelle übermittelt, wenn eine Überprüfung ansonsten nicht möglich wäre, es sei denn, Sie weisen uns darauf hin, dass Sie keinesfalls eine solche Übermittlung möchten. Insbesondere geben wir Ihre Daten dann an Verantwortliche oder Auftragsverarbeiter weiter, wenn Sie uns gebeten haben, Sie bei der Ausübung Ihrer folgenden Rechte zu unterstützen: Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch gegen die Verarbeitung. Darüber hinaus werden Ihre Daten ggf. an eine zuständige oder zu beteiligende Aufsichtsbehörde, Sachverständige, Organe der Rechtspflege oder Meldebehörden zur Adressermittlung übermittelt.
Hinweis zur Datenerhebung bei Dritten, § 16 KDG:
Im Rahmen der Sachverhaltsaufklärung kann nicht ausgeschlossen werden, dass uns die in Ihrer Eingabe genannte Stelle zusätzliche oder abweichende personenbezogene Daten über Sie zur Verfügung stellt. Hierüber würden Sie im Rahmen einer Antwort rechtzeitig informiert.
Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob personenbezogene Daten über ihre Person verarbeitet werden. In diesem Fall haben Sie ein Recht auf Auskunft über gespeicherten Daten, einschließlich der in § 17 KDG genannten Informationen.
Sie haben das Recht, unverzüglich die Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten und ggf. die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten, die Sie betreffen, zu verlangen (§ 18 KDG).
Sie haben das Recht, zu verlangen, dass personenbezogene Daten die Sie betreffen unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der in § 19 KDG im einzelnen aufgeführten Gründe zutrifft, z. B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden (Recht auf Löschung) und die gesetzlichen Aufbewahrungs- und Archivvorschriften einer Löschung nicht entgegenstehen.
Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der in § 20 KDG genannten Voraussetzungen vorliegt.
Wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, welche Ihren Interessen, Rechten und Freiheiten überwiegen (§ 23 Abs. 1 Satz 2 KDG) oder
die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (§ 23 Abs. 1 Satz 2 KGD) oder
die Verarbeitung erfolgt im Rahmen unserer aufsichtsrechtlichen Befugnisse (insbesondere §§ 44, 47 KDG).
Informationen nach § 49 Abs. 1 KDG (gilt nur für datenschutzrechtliche Beschwerden)
Wenn Sie eine datenschutzrechtliche Beschwerde eingereicht haben und die Datenschutzaufsicht sich nicht mit der Beschwerde nach § 48 KDG befasst oder die betroffene Person nicht innerhalb von drei Monaten über den Stand oder das Ergebnis der erhobenen Beschwerde gemäß § 48 KDG in Kenntnis gesetzt hat, haben Sie die Möglichkeit, einen Rechtsbehelf gemäß § 49 Abs. 1 KDG beim Datenschutzgericht einzulegen. Zuständig ist das Interdiözesane Datenschutzgericht (IDSG), welches unter Interdiözesanes Datenschutzgericht, Geschäftsstelle, Kaiserstraße 161, 53113 Bonn, erreichbar ist.
„Die Informationen nach §§ 15, 16 KDG können Sie hier herunterladen.“