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Timestamp: 2016-10-21 11:31:39
Document Index: 345702860

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 90', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 55', 'Art. 229', 'Art. 229', 'Art. 55', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 154', 'Art. 163', 'Art. 164', 'Art. 154', 'Art. 76', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 229', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

4A_532/2015 � � Urteil vom 29. M�rz 2016
A.a.�Die B.________ AG (Kl�gerin, Beschwerdegegnerin) bezweckt Einkauf, Lagerung, Verkauf und Vermittlung von Artikeln f�r Sport, Freizeit und Bekleidung, prim�r f�r den schweizerischen Markt.
Die A.________ GmbH (Beklagte, Beschwerdef�hrerin) bezweckt den Handel mit und Reparaturen von Sportartikeln aller Art.
A.b.�Die B.________ AG und die A.________ GmbH schlossen am 20. Januar 2004 einen Franchisevertrag. Darin erlaubte die B.________ AG der A.________ GmbH, ihre Gesch�fte als Franchisenehmerin im Franchisemodell der B.________ AG zu f�hren. Die A.________ GmbH verpflichtete sich, ihre Waren gr�sstenteils bei Sportartikellieferanten zu kaufen, welche mit der B.________ AG einen Zentralregulierungs- und Delkrederevertrag abgeschlossen hatten (nachfolgend: ZR-Lieferanten). Die B.________ AG verpflichtete sich ihrerseits dazu, s�mtliche Rechnungen der ZR-Lieferanten f�r Bestellungen der A.________ GmbH zu bezahlen. Dazu stellten die ZR-Lieferanten der B.________ AG jeweils eine Rechnungskopie und zudem regelm�ssig ein Bordereau (f�r alle Franchisenehmer der B.________ AG) mit Rechnungsdatum, -nummer und -betrag der Bestellungen zu. Die B.________ AG bezahlte die ZR-Lieferanten aufgrund des Bordereaus. Im Franchisevertrag wurde festgehalten, dass die ZR-Lieferanten dann gem�ss dem Zentralregulierungs- und Delkrederevertrag mit der B.________ AG dieser nach Bezahlung der Rechnungen ihre Forderungen abtreten w�rden. Die B.________ AG sollte der A.________ GmbH alle zwei Wochen eine Zahlungsaufstellung mit Angabe der Bestellungen bei den ZR-Lieferanten zukommen lassen. Die A.________ GmbH sollte danach der B.________ AG den entsprechenden Betrag erstatten.
A.c.�Die A.________ GmbH bestellte in der Folge �ber mehrere Jahre Waren bei ZR-Lieferanten. Die ZR-Lieferanten sandten der B.________ AG regelm�ssig Bordereaus und diese liess der A.________ GmbH alle zwei Wochen eine Zahlungsaufstellung zukommen. F�llige Rechnungen, welche die A.________ GmbH nicht innert 10 Tagen beglich, �bertrug die B.________ AG in ein Kontokorrent-Konto.
A.d.�Nachdem es zu Zahlungsausst�nden der A.________ GmbH gekommen war, mahnte die B.________ AG diese erstmals mit Schreiben vom 3. Juni 2009 und verlangte die Zahlung von Fr. 261'806.38 bis am 15. Juni 2009. Im September 2009 vereinbarten die Parteien verschiedene Massnahmen f�r die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit in den n�chsten zw�lf Monaten. Unter anderem verpflichtete sich C.________ (Gesch�ftsf�hrer der A.________ GmbH) pers�nlich zur Unterzeichnung einer Solidarb�rgschaft.
A.e.�Mit Schreiben vom 25. M�rz 2010 k�ndigte die B.________ AG den Vertrag per 30. April 2010 "aufgrund der andauernden Zahlungsschwierigkeiten und der fehlenden Bereitschaft eine Solidarb�rgschaftserkl�rung zu unterzeichnen". Mit Schreiben vom 12. Mai 2010 teilte die A.________ GmbH der B.________ AG mit, aus ihrer Sicht bestehe kein wichtiger Grund f�r eine ausserordentliche K�ndigung und sie akzeptiere die K�ndigung des Franchisevertrags nicht. Sie nehme zur Kenntnis, dass die B.________ AG den Vertrag per 30. April 2010 einseitig beendet habe. Die noch bestehenden Schulden werde sie abtragen.
A.f.�Mit Zahlungsbefehl vom 12. Dezember 2011 liess die B.________ AG die A.________ GmbH f�r Fr. 548'639.05 plus Fr. 23'794.35 (Nebenforderung) plus Fr. 5'500.-- (Umtriebsspesen) nebst Zins zu 7 % seit dem 10. September 2010 abz�glich Fr. 325'000.-- (Teilzahlungen) betreiben. Die A.________ GmbH erhob Rechtsvorschlag. Sie leistete in der Folge weiterhin Zahlungen an die B.________ AG, letztmals am 27. Juli 2012. Die H�he des offenen Restbetrags ist zwischen den Parteien umstritten.
B.a.�Am 7. Dezember 2012 reichte die B.________ AG beim Handelsgericht des Kantons Bern Klage ein. Mit ihrem an der Hauptverhandlung abge�nderten Rechtsbegehren beantragte sie, die A.________ GmbH sei zur Zahlung von Fr. 129'207.70 (anl�sslich der Hauptverhandlung reduziert auf Fr. 119'382.85) und Fr. 203.-- (Kosten Zahlungsbefehl) nebst Zins zu verurteilen und der in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Winterthur-W�lflingen vom 12. Dezember 2011 von der Beklagten erhobene Rechtsvorschlag sei in diesem Umfang aufzuheben.
B.b.�Mit Entscheid vom 26. August 2015 stellte das Handelsgericht des Kantons Bern fest, dass die Kl�gerin ihre Klage im Umfang von Fr. 9'824.85 zur�ckgezogen habe und schrieb das Verfahren in diesem Umfang ab (Dispositiv-Ziff. 1). Das Handelsgericht verurteilte die Beklagte zur Zahlung von Fr. 106'521.10 zuz�glich Fr. 203.-- nebst Zins (Dispositiv-Ziff. 2). Den in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts Winterthur-W�lflingen erhobenen Rechtsvorschlag der Beklagten hob es in diesem Umfang auf (Dispositiv-Ziff. 3).
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 29. September 2015 beantragt die A.________ GmbH dem Bundesgericht, der Entscheid des Handelsgerichts des Kantons Bern vom 26. August 2015 sei aufzuheben und die Klage sei abzuweisen. Die Beschwerdef�hrerin beantragt zudem, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung (auch bereits superprovisorisch) zu erteilen und das Betreibungsamt Winterthur-W�lflingen sei anzuweisen, die Betreibung Nr. xxx bis zum rechtskr�ftigen Abschluss des Verfahrens einzustellen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt die Abweisung der Beschwerde und des Antrags um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung sinngem�ss die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist.
Die Beschwerdef�hrerin hat eine Replik eingereicht und sich darin nochmals zu ihrem Antrag auf Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung ge�ussert.
Mit Verf�gung vom 1. Oktober 2015 wurde der Beschwerde superprovisorisch die aufschiebende Wirkung erteilt.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 1. Dezember 2015 wurde das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.
Das angefochtene Urteil betrifft eine Zivilsache (Art. 72 BGG) und ist von einem oberen kantonalen Gericht erlassen worden, das als Fachgericht f�r handelsrechtliche Streitigkeiten als einzige kantonale Instanz eingesetzt ist (Art. 75 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist mit ihren Begehren im vorinstanzlichen Verfahren unterlegen (Art. 76 BGG), die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) und ist innert der Beschwerdefrist eingereicht worden (Art. 100 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde in Zivilsachen ist somit - unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. sogleich E. 2) - einzutreten.
2.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG hat die Rechtsschrift die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; im Rahmen der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), andernfalls wird darauf nicht eingetreten. Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die Beschwerdef�hrerin soll dabei mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Die Begr�ndung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen; der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 133 II 396 E. 3.2 S. 399 f.).
2.2.�Diese Anforderungen missachtet die Beschwerdef�hrerin, wenn sie unter dem Titel "Stellungnahme zum Entscheid des HGer Bern" den vorinstanzlichen Entscheid kommentiert und ihre eigene Sicht der Dinge darlegt. Es gen�gt auch nicht, die Erw�gungen der Vorinstanz lediglich als unzutreffend zu bezeichnen. Vielmehr k�nnen die Ausf�hrungen in der Beschwerde nur beachtet werden, soweit die Beschwerdef�hrerin klar aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz ihrer Ansicht nach Bundesrecht verletzt oder den Sachverhalt willk�rlich festgestellt hat.
2.3.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe den Zeugen D.________ �ber weite Strecken auch zu Beweisthemen befragt, zu denen seine Zeugenaussage von der Beschwerdegegnerin gar nicht als Beweismittel offeriert worden sei. Dadurch habe die Vorinstanz "die in Art. 9 BV und Art. 8 ZGB geregelte Beweislastverteilung", den Verhandlungsgrundsatz nach Art. 55 ZPO und das Novenverbot nach Art. 229 ZPO verletzt. Die Beschwerdef�hrerin habe die Vorinstanz vor der Zeugenbefragung umsonst darauf hingewiesen, eine "Befragung zum Prozessstoff nach Gutd�nken" w�rde eine unzul�ssige Umgehung des in Art. 229 ZPO verankerten Novenverbots darstellen.
Die Beschwerdef�hrerin verweist f�r ihre Behauptung, die Vorinstanz habe sich bei der Befragung des Zeugen D.________ nicht an den durch die Parteibehauptungen vorgegebenen Rahmen gehalten, einzig auf S. 207 ff. des Protokolls der Fortsetzungsverhandlung. Weder legt die Beschwerdef�hrerin dar, welche Fragen ihrer Ansicht nach unzul�ssig waren und was der Zeuge darauf antwortete, noch zeigt sie auf, dass die Vorinstanz in ihrem Urteil auf die angeblich �berschiessenden Beweisergebnisse abstellte. Die Beschwerdef�hrerin gen�gt damit den dargelegten Begr�ndungsanforderungen nicht. Auf die R�ge ist nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, sie habe entgegen der Ansicht der Vorinstanz die Teilnahme an der Fortsetzung der Hauptverhandlung im Januar 2015 zu Recht verweigert und es d�rften sie daher keine S�umnisfolgen treffen.
3.1.�Zur Begr�ndung bringt die Beschwerdef�hrerin erstens vor, die Vorinstanz habe zu Unrecht an der Parteibefragung von C.________ (Gesch�ftsf�hrer der Beschwerdef�hrerin) festgehalten, obwohl sie den entsprechenden Antrag zur�ckgezogen habe. Damit habe die Vorinstanz Art. 55, 191 und 229 ZPO sowie "die in Art. 9 BV und Art. 8 ZGB festgehaltenen Beweislastregeln" verletzt. Zweitens habe die Vorinstanz mangelhafte Beweisverf�gungen erlassen und damit gegen Art. 154 und 229 ZPO verstossen. Die vorinstanzlichen Beweisverf�gungen h�tten nicht bloss "Themen" enthalten sollen, sondern die nach Ansicht des Gerichts relevanten Tatsachenbehauptungen der Parteien mit den von ihnen je bezeichneten und vom Gericht zugelassenen Haupt- und Gegenbeweismitteln. Aufgrund der mangelhaften Beweisverf�gungen beruhe auch die Fortsetzung der Hauptverhandlung, an welcher C.________ als Partei h�tte befragt werden sollen, auf einer rechtswidrigen Grundlage.
3.2.�Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, das Gericht d�rfe eine Parteibefragung nicht nur auf Antrag durchf�hren, sondern auch von Amtes wegen anordnen. Da C.________ kein Verweigerungsrecht nach Art. 163 ZPO geltend gemacht habe und ein solches auch nicht ersichtlich sei, habe er seine Mitwirkung unberechtigterweise verweigert. Das Gericht ber�cksichtige dies bei der Beweisw�rdigung (Art. 164 ZPO).
Die Vorinstanz erwog im Rahmen der Beweisw�rdigung, grunds�tzlich sei eine unberechtigte Verweigerung als Indiz zu lesen, dass die Behauptungen der Beschwerdegegnerin richtig seien. Bei der Frage, ob die Parteien den Franchisevertrag per Ende Mai 2010 beendet h�tten, sah die Vorinstanz trotz verweigerter Mitwirkung der Beschwerdef�hrerin indessen ausdr�cklich davon ab, auf die Darstellung der Beschwerdegegnerin abzustellen. Sie kam zum Schluss, die Beschwerdegegnerin habe nicht nachweisen k�nnen, dass die Parteien eine Beendigung per Ende Mai 2010 vereinbart h�tten. Zwischen den Parteien ist weiter die H�he des Betrags umstritten, f�r den die Beschwerdef�hrerin Waren bei Lieferanten bestellt hat. Die Vorinstanz verwarf in W�rdigung der Beweise s�mtliche zu diesem Thema vorgebrachten Einw�nde der Beschwerdef�hrerin. Erst am Ende der Erw�gungen w�rdigte sie die unberechtigte Verweigerung der Parteiaussage durch die Beschwerdef�hrerin als lediglich "zus�tzliches Indiz" f�r die Richtigkeit der Behauptungen der Beschwerdegegnerin.
3.3.�Die Beschwerdef�hrerin zeigt in ihrer Beschwerde nicht auf, inwiefern sich die ger�gten, angeblichen Verletzungen von Bundesrecht f�r sie nachteilig auf den vorinstanzlichen Entscheid ausgewirkt h�tten. Angesichts der soeben wiedergegebenen Erw�gungen der Vorinstanz ist dies auch nicht ersichtlich. So wurde der Weigerung des Gesch�ftsf�hrers der Beschwerdef�hrerin, an der Fortsetzung der Hauptverhandlung teilzunehmen und sich befragen zu lassen, in der Beweisw�rdigung keine entscheidwesentliche Bedeutung zugemessen. Hat sich die ger�gte Rechtsverletzung aber nicht auf das Entscheidergebnis ausgewirkt, hat die Beschwerdef�hrerin kein schutzw�rdiges Interesse an der Behandlung ihrer R�gen. Denn zu pr�fen bliebe dann lediglich, ob eine Parteibefragung von Amtes wegen erfolgen darf und wie eine Beweisverf�gung auszugestalten ist, damit sie den Anforderungen von Art. 154 ZPO gen�gt. Zur Beantwortung bloss theoretischer Fragen ist die Beschwerde nicht gegeben (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 137 III 153 E. 5 S. 158; 135 III 513 E. 7.2 S. 525 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 4A_221/2015 vom 23. November 2015 E. 3.2). Auf die genannten R�gen der Beschwerdef�hrerin ist somit nicht einzutreten.
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz weiter vor, diese habe ein Beweisverfahren durchgef�hrt, obwohl die Voraussetzungen daf�r nicht erf�llt gewesen seien. Die Beschwerdegegnerin habe ihre Behauptungen nicht gen�gend substanziiert. Sie habe etwa keine Lieferantenrechnungen f�r von der Beschwerdef�hrerin bestellte und an sie gelieferte Waren vorgelegt. Zudem habe die Beschwerdef�hrerin keine einschl�gigen Urkunden zum Beweis angeboten, dass sie die angeblich offenen Lieferantenrechnungen ihrerseits bezahlt h�tte. Damit sei es der Beschwerdef�hrerin bis heute verwehrt geblieben, die angeblich noch offenen Betr�ge substanziiert zu bestreiten. Indem die Vorinstanz trotzdem ein Beweisverfahren durchgef�hrt habe, habe sie die Dispositions- und Verhandlungsmaxime gem�ss Art. 55 ZPO, die "bundesrechtlich in Art. 9 BV und Art. 8 ZGB geregelte Beweislastverteilung" und das Novenverbot nach Art. 229 ZPO verletzt.
4.2.�Die Vorinstanz hat festgestellt, die Beschwerdegegnerin habe das Abrechnungssystem detailliert dargelegt und die Beschwerdef�hrerin bestreite diese Ausf�hrungen nicht. Danach �bertrug die Beschwerdegegnerin f�llige, unbezahlte Rechnungen in ein Kontokorrent-Konto. Die Beschwerdegegnerin hat mit ihrer Klage zahlreiche Zahlungsaufstellungen eingereicht. Aus diesen ergeben sich die Rechnungsbetr�ge, welche die Beschwerdegegnerin nach eigenen Angaben bezahlt hat und deren R�ckerstattung sie von der Beschwerdef�hrerin fordert. Aufgef�hrt sind weiter jeweils der Lieferant, das Rechnungsdatum und die Belegnummer.
Damit hat die Beschwerdegegnerin gen�gend substanziiert behauptet, woraus sich ihr geltend gemachter Anspruch ihrer Ansicht nach ergibt. Tatsachenbehauptungen m�ssen so konkret formuliert sein, dass ein substanziiertes Bestreiten m�glich ist oder der Gegenbeweis angetreten werden kann (BGE 136 III 322 E. 3.4.2 S. 328 mit Hinweis; vgl. zur ZPO Urteil 4A_299/2015 vom 2. Februar 2016 E. 2.3 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen gen�gt, wenn die Tatsache in einer den Gewohnheiten des Lebens entsprechenden Weise in ihren wesentlichen Z�gen oder Umrissen behauptet worden ist (BGE 136 III 322 E. 3.4.2 S. 328). Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin war die Beschwerdegegnerin nicht gehalten, f�r jede der - nach Angaben der Beschwerdef�hrerin �ber 1'000 - Rechnungen noch detailliertere Angaben zu machen. Dies w�rde die Anforderungen an eine gen�gende Substanziierung �berspannen. Ob der Beschwerdegegnerin der Nachweis gelang, dass sie die Rechnungen bezahlt und die Beschwerdef�hrerin ihr nicht s�mtliche Betr�ge zur�ckerstattet hat, ist eine Frage der Beweisw�rdigung (dazu sogleich E. 5). Die R�ge, die Vorinstanz h�tte zu tiefe Anforderungen an die Substanziierung der Behauptungen gestellt, erweist sich somit als unbegr�ndet. Inwiefern die Vorinstanz in anderer Hinsicht gegen die von der Beschwerdef�hrerin als verletzt ger�gten Bestimmungen des Bundesrechts verstossen h�tte, tut die Beschwerdef�hrerin nicht ausreichend dar und ist auch nicht ersichtlich.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt schliesslich eine willk�rliche Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz.
5.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117, 264 E. 2.3 S. 266; 135 III 397 E. 1.5). Entsprechende R�gen sind �berdies bloss zul�ssig, wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erf�llt sein sollen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18, 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen). Soweit die Partei den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90). Die beschwerdef�hrende Partei soll in der Beschwerdeschrift zudem nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).
5.2.�Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, die Zahlungsaufstellungen der Beschwerdegegnerin und die Borderaus der ZR-Lieferanten w�rden dasselbe enthalten, n�mlich Bestellungen der Beschwerdef�hrerin bei ZR-Lieferanten �ber einen bestimmten Betrag. Inhaltlich f�nden die Zahlungsaufstellungen ihre Grundlage in den Borderaus der ZR-Lieferanten. Diese wiederum beruhten auf den Bestellungen der Kl�gerin (recte: der Beklagten, hier der Beschwerdef�hrerin) bei den ZR-Lieferanten mit den entsprechenden Rechnungen. Die Beschwerdef�hrerin habe die Bestellungen selbst get�tigt und Lieferungen selbst erhalten. Sie sei somit in der Lage gewesen, die Zahlungsaufstellungen zu pr�fen. Dass dies zutreffe, habe die Beschwerdef�hrerin selbst dargetan: In der Zahlungsaufstellung vom 25. Juni 2010 habe sie vier Rechnungsbetr�ge ausfindig gemacht, welche nicht auf Bestellungen ihrerseits zur�ckzuf�hren gewesen seien. Auf der dazu eingereichten Seite 2 dieser Zahlungsaufstellung seien diese vier Rechnungsbetr�ge jeweils mit einem Strich ("-") markiert. S�mtliche weiteren Rechnungsbetr�ge seien mit einem kleinen handschriftlichen H�kchen ("√") versehen. Da diese in der von der Beschwerdegegnerin erstellten Zahlungsaufstellung noch nicht vorhanden seien, sei anzunehmen, dass die Zeichen von der Beschwerdef�hrerin stammten. Dies zeige, dass die Beschwerdef�hrerin nicht nur in der Lage gewesen sei, die Zahlungsaufstellungen zu pr�fen, sondern dass sie eine solche Pr�fung auch tats�chlich vorgenommen habe. Zur bestrittenen Tatsache, ob die Beschwerdegegnerin die Forderungen der ZR-Lieferanten bezahlt habe, sei der Zeuge D.________ befragt worden, der �ber 25 Jahre lang Chefbuchhalter der Beschwerdegegnerin gewesen sei. Er habe ausgesagt, die Borderaus der ZR-Lieferanten seien kontrolliert und bei korrekter Rechnung sei die Zahlung sofort ausgel�st worden. Es seien nie Zahlungen an Lieferanten offen geblieben. Die Aussagen h�tten sehr zuverl�ssig und pr�zise gewirkt. Das Handelsgericht sei �berzeugt davon, dass die Beschwerdegegnerin die Rechnungen der ZR-Lieferanten f�r Bestellungen der Beschwerdef�hrerin bezahlt habe.
5.3.�Dagegen bringt die Beschwerdef�hrerin vor, die Vorinstanz h�tte die Borderaus und die Zahlungsaufstellung nach der durch eine Stichprobe nachgewiesenen Fehleranf�lligkeit nicht als gen�genden Beweis f�r den geltend gemachten Anspruch w�rdigen d�rfen. Die Annahme der Vorinstanz, die Beschwerdef�hrerin h�tte �ber s�mtliche Lieferantenrechnungen verf�gt und die Zahlungsaufstellungen stets auch tats�chlich �berpr�ft, sei aktenwidrig und damit willk�rlich. Eine solche �berpr�fung habe nur nachtr�glich und lediglich im Zusammenhang mit der ins Recht gelegten Stichprobe stattgefunden. Die Beschwerdef�hrerin habe stets bestritten, die Zahlungsaufstellungen fortlaufend �berpr�ft zu haben und sie habe klargestellt, dass sie von den Lieferanten nur vereinzelt Rechnungen erhalten habe.
5.4.�Mit diesen Ausf�hrungen vermag die Beschwerdef�hrerin keine Willk�r nachzuweisen. Die Feststellungen der Vorinstanz zur Frage, ob die Beschwerdef�hrerin die Zahlungsaufstellungen der Beschwerdegegnerin gepr�ft habe, sind im Zusammenhang mit den vier Rechnungsbetr�gen zu sehen, welche die Beschwerdef�hrerin als falsch identifiziert hat. Die Vorinstanz hat sich nicht dazu ge�ussert, ob die Beschwerdef�hrerin die Zahlungsaufstellungen stets bei Erhalt �berpr�ft habe. Vielmehr bezog sie sich auf das Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, sie k�nne die Zahlungsaufstellungen der Beschwerdegegnerin nicht �berpr�fen, und erwog sinngem�ss, dass die Beschwerdef�hrerin jedenfalls im Prozess eine Pr�fung vorgenommen habe. Im �brigen kann aus der Tatsache, dass die Beschwerdef�hrerin eine Pr�fung im Zeitpunkt des Erhalts der Zahlungsaufstellungen nach eigenen Angaben unterlassen habe, jedenfalls nichts zu Ungunsten der Beschwerdegegnerin abgeleitet werden. Die zu Unrecht aufgef�hrten vier Rechnungsbetr�ge hat die Vorinstanz bei ihrer Berechnung abgezogen. Die Tatsache alleine, dass bei einer Aufstellung Fehler unterlaufen, f�hrt nicht zwingend zum Schluss, dass die Aufstellung an sich fehlerhaft ist oder noch weitere Fehler enth�lt. Die Vorinstanz hat somit entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin die Beweise nicht willk�rlich gew�rdigt, indem sie trotz dieses - korrigierten - Fehlers auf die Zahlungsaufstellungen abgestellt hat. Die R�ge ist unbegr�ndet.