Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20StR%2024/04
Timestamp: 2020-02-20 09:14:41
Document Index: 219553947

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 73', '§ 58', '§ 56', '§ 58', '§ 56', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 58', 'BGH', '§ 58', 'BGH']

BGH, 17.06.2004 - 1 StR 24/04 - dejure.org
https://dejure.org/2004,5545
BGH, 17.06.2004 - 1 StR 24/04 (https://dejure.org/2004,5545)
BGH, Entscheidung vom 17.06.2004 - 1 StR 24/04 (https://dejure.org/2004,5545)
BGH, Entscheidung vom 17. Juni 2004 - 1 StR 24/04 (https://dejure.org/2004,5545)
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§ 73c Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 StGB; § 58 Abs. 2 Satz 2 StGB; § 56f Abs. 3 StGB
Anordnung von Wertersatzverfall (Darlegung der Ermessensentscheidung bei möglicher Entreicherung); ausdrückliche Anrechnung der Bewährungsauflage im Tenor
Tatrichterliche Ausübung des Ermessens hinsichtlich eines Wegfalls der Bereicherung aus Betäubungsmittelgeschäften - Aufnahme der Anrechnung von erbrachten Leistungen auf die Vollstreckungsdauer in die Urteilsformel
StGB § 58 Abs. 2 § 56f Abs. 3
NStZ 2005, 232
Anders als in der dem Beschluss des Senats vom 17. Juni 2004 (1 StR 24/04, NStZ 2005, 232) zugrunde liegenden Konstellation konnte angesichts der im vorstehenden Absatz genannten, vom Landgericht festgestellten Umstände eine Entreicherung des Angeklagten gerade nicht ohne weitere Feststellungen zu seinen Vermögensverhältnissen ausgeschlossen werden.
Die hier durch das Landgericht erfolgte Berücksichtigung bei der Bemessung der Gesamtfreiheitsstrafe (UA S. 147) genügt regelmäßig nicht (BGH, Beschlüsse vom 20. März 1990 - 1 StR 283/89, BGHSt 36, 378, 381 ff.;… vom 2. Februar 1994 - 3 StR 615/93, BGHR StGB § 58 Abs. 2 Satz 2 Anrechnung 3; vom 21. Mai 1996 - 4 StR 195/96, NStZ-RR 1996, 291; vom 17. Juni 2004 - 1 StR 24/04, BGHR StGB § 58 Abs. 2 Satz 2 Anrechnung 4 und vom 18. Februar 2014 - 3 StR 442/13, NStZ-RR 2014, 138 (nur Leitsatz)).
Die Entscheidung BGH NStZ 2005, 232 steht nicht entgegen.
Für den Fall, dass sich der Angeklagte in der erneuten tatrichterlichen Hauptverhandlung nicht zum Verbleib des Erlösten äußern oder dieser sonst unklar bleiben sollte, verweist der Senat auf die Ausführungen des 1. Strafsenats in seinem Beschluss vom 17. Juni 2004 (1 StR 24/04, NStZ 2005, 232).