Source: http://wiete.de/beamtenstrafrecht.html
Timestamp: 2019-05-26 05:20:51
Document Index: 355851143

Matched Legal Cases: ['§ 331', '§ 332', '§ 335', '§ 266', '§ 263', '§ 353', '§ 340', '§ 332', '§ 334', '§ 332']

Beamtenstrafrecht | Rechtsanwalt und Strafverteidiger Wiete in Nordhorn (Grafschaft Bentheim)
Stehen Angehörige des öffentlichen Dienstes im Fokus staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen, handelt es sich oftmals um Vorwürfe der Vorteilsannahme (§ 331 StGB) und Bestechlichkeit (§ 332 StGB) nebst den besonders schweren Fällen (§ 335 StGB), Untreue (§ 266 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Verletzung des Dienstgeheimnisses (§ 353b StGB) sowie Körperverletzung im Amt (§ 340 StGB). Neben Tatvorwürfen im Zusammenhang mit dienstlicher Tätigkeit können auch Straftaten eines Beamten außerhalb seines Dienstes folgenschwere Disziplinarmaßnahmen nach sich ziehen. Bei einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe (auch wenn diese zur Bewährung ausgesetzt wird) kann der vollständige Verlust des Beamtenstatus drohen.
Straftaten im Amt können häufig nicht nur von Amtsträgern, sondern auch von für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten begangen werden.
a) § 332 Abs. 1 Satz 1, auch in Verbindung mit Abs. 3, und
b) § 334 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 3,
2. eine Tat nach § 332 Abs. 2, auch in Verbindung mit Abs. 3,
mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft.
2. der Täter fortgesetzt Vorteile annimmt, die er als Gegenleistung dafür gefordert hat, daß er eine Diensthandlung künftig vornehme, oder