Source: http://www.juraforum.de/urteile/lag-nuernberg/lag-nuernberg-urteil-vom-26-07-2006-az-4-9-sa-92705
Timestamp: 2017-03-30 16:52:01
Document Index: 308291787

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 1', '§ 4', '§ 7', '§ 9', '§ 42']

LAG-NUERNBERG - 26.07.2006, 4 (9) Sa 927/05 - JuraForum.de
LAG-NUERNBERG – Aktenzeichen: 4 (9) Sa 927/05Urteil vom 26.07.2006
Leitsatz:Auch die von einem Rechtsanwalt eingereichte Kündigungsschutzklage muss noch keinen ausformulierten Klageantrag enthalten, um die Klagefrist des § 4 Satz 1 KSchG zu wahren.Rechtsgebiete:KSchGVorschriften:§ 1 KSchG, § 4 KSchG, § 7 KSchGStichworte:vom Rechtsanwalt eingereichte Klage ohne ausdrücklichen KlageantragVerfahrensgang:ArbG Nürnberg 4 Ca 1741/05 vom 19.10.2005
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:43 + S;i.eben = Weitere Entscheidungen vom LAG-NUERNBERGLAG-NUERNBERG – Beschluss, 6 Ta 108/06 vom 14.07.20061. Das Verbot der reformatio in peius gilt nicht bei der Streitwertbeschwerde eines Rechtsanwaltes, wenn das Gericht den Streitwert nach §§ 9 Abs. 2 BRAGO, 25 GKG festgesetzt hat.
3. Dies gilt auch dann, wenn der Kläger zusätzlich zum Antrag auf künftige Gehaltszahlungen rückständige Gehaltszahlungen, die der Höhe nach nicht streitig sind, mit einklagt (hier: durch zeitabschnittsweise Umstellung des Klageantrags).LAG-NUERNBERG – Beschluss, 6 Ta 102/06 vom 13.07.20061. Die Streitwertfestsetzung auf 3 Bruttomonatsgehälter unter Berücksichtigung der Wertbegrenzung des § 42 Abs. 4 Satz 1 GKG ist nicht zu beanstanden, auch wenn der Kläger neben dem gegen den kündigenden Insolvenzverwalter gerichteten Klageantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit der Kündigung den behaupteten Betriebsübernehmer auf Fortbestehen des Arbeitsverhältnisses bei diesem verklagt hat.
LAG-NUERNBERG - 26.07.2006, 4 (9) Sa 927/05 © JuraForum.de — 2003-2017