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Timestamp: 2016-10-23 12:03:52
Document Index: 86620895

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 626', 'Art. 626', 'BGE', 'BGE', 'Art. 626', 'Art. 626', 'BGE', 'BGE', 'Art. 626', 'Art. 626', 'Art. 626', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 630', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_610/2009 (01.02.2010)
5A_610/2009
alle drei vertreten durch F�rsprech Franz Norbert Bommer,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 19. Februar 2009.
A.________, B.________ und C.________ (Beschwerdef�hrer) sowie K.________ (Beschwerdegegnerin) sind die Kinder und gesetzlichen Erben ihrer verstorbenen Eltern E.________ und F.________. In der Teilung der beiden Nachl�sse blieb unter anderem die Ausgleichung der Erbvorbez�ge der beiden S�hne von je Fr. 250'000.-- streitig. Mit Weisung vom 26. Februar 2002 leitete die Beschwerdegegnerin den Erbteilungsprozess ein.
Das Bezirksgericht G.________ und auf Berufung der Beschwerdef�hrer das Obergericht des Kantons Thurgau erachteten die Erbvorbez�ge als nachgewiesen und bejahten die Ausgleichungspflicht. Das obergerichtliche Urteil vom 19. Februar 2009 hat folgenden Wortlaut:
1. Es wird festgestellt, dass das teilbare Verm�gen der beiden Nachl�sse E.________,
geboren 1904, verstorben am 10. August 1992, sowie F.________,geboren 1910,
verstorben am 29. November 2000, Fr. 417'500.00 betr�gt und sich wie folgt
a) Zwei Bilder von Adolf Dietrich ("Marder", "Eisv�gel"), zwei Zeichnungen von
Adolf Dietrich ("Pappeln", "Eiche"), Goldm�nzen, vier Aktien der Schifffahrtsge-
sellschaft Untersee und Rhein, Kontokorrentguthaben (verwaltet durch
L.________); Wert insgesamt Fr. 283'000.00;
b) Anteil der Berufungsbeklagten am Erbvorbezug B.________ (insgesamt
Fr. 250'000.00) im Wert von Fr. 62'500.00;
c) Anteil der Berufungsbeklagten am Erbvorbezug C.________ (insgesamt
Fr. 288'000.00) im Wert von Fr. 72'000.00.
2. Der Erbteil der Berufungsbeklagten betr�gt Fr. 167'000.00 und ist ihr wie folgt aus-
a) Zwei Zeichnungen von Adolf Dietrich ("Pappeln", "Eiche"), Gold-
m�nzen, Aktien Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein Fr. 20'000.00
b) Anweisung auf Kontokorrent, verwaltet durch L.________ Fr. 13'000.00
c) Auszahlung durch B.________ Fr. 62'250.00
d) Auszahlung durch C.________ Fr. 71'750.00
3. Die �brigen Nachlasswerte, insbesondere die beiden Bilder "Marder" und "Eis-
v�gel" von Adolf Dietrich, werden den Berufungskl�gern insgesamt zugewiesen.
Das Obergericht best�tigte damit das bezirksgerichtliche Urteil vom 26. Oktober 2006, was die ausgleichungspflichtigen Zuwendungen an die Beschwerdef�hrer 2 und 3 und den Erbteil der Beschwerdegegnerin angeht, f�hrte die Teilung aber abweichend durch.
Dem Bundesgericht beantragen die Beschwerdef�hrer mit Beschwerde vom 14. September 2009, das obergerichtliche Urteil insoweit abzu�ndern, als der Anteil der Beschwerdegegnerin an einem Erbvorbezug des Beschwerdef�hrers 2 B.________ zu streichen und derjenige am Erbvorbezug des Beschwerdef�hrers 3 C.________ auf Fr. 9'500.-- zu reduzieren sei und als folglich der Erbteil der Beschwerdegegnerin auf Fr. 42'500.-- festzusetzen, die Auszahlung durch den Beschwerdef�hrer 2 zu streichen und diejenige durch den Beschwerdef�hrer 3 auf Fr. 9'500.-- zu reduzieren sei. Eventuell sei das angefochtene Urteil aufzuheben und die Streitsache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, unter Verzicht auf die Inanspruchnahme der Beschwerdef�hrer 2 und 3 f�r ausgleichungspflichtige Vorempf�nge im Betrag von je Fr. 62'500.-- (je ein Viertel von Fr. 250'000.--). Das Gesuch der Beschwerdef�hrer um aufschiebende Wirkung wurde f�r gegenstandslos erkl�rt, weil der Beschwerde, die sich gegen ein Gestaltungsurteil richtet, von Gesetzes wegen die aufschiebende Wirkung zukommt (Pr�sidialverf�gung vom 16. September 2009). Das Obergericht hat die kantonalen Akten zugestellt. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
Streitig ist die Ausgleichungspflicht lebzeitiger Zuwendungen des Erblassers an die Beschwerdef�hrer 2 und 3 von je Fr. 250'000.--. Die Beschwerde gem�ss Art. 72 ff. BGG ist grunds�tzlich zul�ssig.
Das Obergericht hat die Beweiserg�nzungsantr�ge der Beschwerdef�hrer betreffend die umstrittenen Zuwendungen bzw. Erbvorbez�ge abgewiesen mit der Begr�ndung, der daf�r relevante Sachverhalt sei aufgrund des Beweisverfahrens rechtsgen�glich gekl�rt und es sei nicht ersichtlich, inwiefern die zu edierenden Unterlagen daran etwas zu �ndern verm�chten (E. 3 S. 10 des angefochtenen Urteils). Entgegen der R�ge der Beschwerdef�hrer (S. 15 f. Ziff. 7c) ist der bundesrechtliche Beweisf�hrungsanspruch nicht verletzt, wenn das Gericht - wie hier - beantragte Beweiserhebungen ablehnt, weil es davon ausgeht, weitere Beweisabnahmen seien nicht geeignet, seine bereits aus anderen Beweisen gewonnene �berzeugung zu ersch�ttern (Art. 8 ZGB; vgl. BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 601 f.). Derart vorweggenommene Beweisw�rdigung pr�ft das Bundesgericht auf Willk�r hin (vgl. BGE 114 II 289 E. 2 S. 291; 131 I 153 E. 3 S. 157).
Die Ausgleichungspflicht der Erben ist in Art. 626 ZGB geregelt. Fallbezogen geht es um nachstehende Fragen:
3.1 Gem�ss Art. 626 Abs. 1 ZGB sind die gesetzlichen Erben gegenseitig verpflichtet, alles zur Ausgleichung zu bringen, was ihnen der Erblasser bei Lebzeiten auf Anrechnung an ihren Erbanteil zugewendet hat. Die Bestimmung regelt die sog. freiwillige Ausgleichung (vgl. BGE 124 III 102 E. 4a S. 104). Zur Ausgleichung kommt es nur, wenn der Erblasser sie gewollt ("auf Anrechnung an ihren Erbanteil zugewendet") und seinen Willen auch hinreichend klar ausgedr�ckt hat (vgl. BGE 118 II 282 E. 3 S. 285 f.). Die Beschwerdef�hrer (S. 13 ff. Ziff. 7) berufen sich auf diese Bestimmung, doch ist im kantonalen Verfahren weder behauptet noch bewiesen worden, der Erblasser habe die Ausgleichungspflicht einer Zuwendung positiv angeordnet. Art. 626 Abs. 1 ZGB ist hier somit nicht anwendbar.
3.2 Was der Erblasser seinen Nachkommen als Heiratsgut, Ausstattung oder durch Verm�gensabtretung, Schulderlass u. dgl. zugewendet hat, steht gem�ss Art. 626 Abs. 2 ZGB unter der Ausgleichungspflicht, sofern der Erblasser nicht ausdr�cklich das Gegenteil verf�gt. Zu dieser sog. gesetzlichen Ausgleichung (vgl. BGE 124 III 102 E. 4a S. 104) sind die Nachkommen verpflichtet, es sei denn, der Erblasser habe sie ausdr�cklich von der Ausgleichung befreit (vgl. BGE 118 II 282 E. 3 S. 285 f.). Die Frage nach einem Ausgleichungsdispens hat sich im kantonalen Verfahren noch gestellt (vgl. E. 5c/ff S. 15 und E. 5h S. 17 des angefochtenen Urteils), wird heute aber nicht mehr aufgeworfen.
3.3 In rechtlicher Hinsicht kann eine - lebzeitige, freiwillige und unentgeltliche - Zuwendung im Sinne von Art. 626 Abs. 2 ZGB in der Bezahlung von Schulden der Nachkommen durch den Erblasser bestehen (vgl. Escher/Escher, Z�rcher Kommentar, 1960, N. 39 zu Art. 626 ZGB; PIOTET, Erbrecht, SPR IV/1, Basel 1978, � 47/I/C S. 307 f.; EITEL, Berner Kommentar, 2004, N. 75 und N. 100 zu Art. 626 ZGB; Steinauer, Le droit des successions, Bern 2006, N. 186 S. 121). Von diesem Zuwendungstatbestand ist das Obergericht ausgegangen (E. 5c S. 12 ff. des angefochtenen Urteils), worauf die Beschwerdef�hrer zutreffend hinweisen (S. 14 Ziff. 7b).
3.4 Die Frage, ob der Erblasser eine Verpflichtung der Beschwerdef�hrer 2 und 3 zur Zahlung von je Fr. 250'000.-- f�r sie erf�llt hat, entscheidet sich zur Hauptsache auf der Ebene der Sachverhaltsfeststellung und der Beweisw�rdigung. Dagegen wenden sich die Beschwerdef�hrer. Sie r�gen die Feststellung des Sachverhalts als offensichtlich unrichtig, d.h. als willk�rlich (Art. 97 BGG; vgl. BGE 135 III 397 E. 1.5 S. 401; 135 II 145 E. 8.1 S. 153). Zur Begr�ndung reichen die Beschwerdef�hrer gest�tzt auf Art. 99 BGG dem Bundesgericht als neues Beweismittel eine Best�tigung des Grundbuchamtes und Notariats G.________ ein, die am 7. September 2009 und damit nach Ausf�llung des angefochtenen Urteils vom 19. Februar 2009 ausgestellt wurde und deshalb als echtes Novum nicht ber�cksichtigt werden kann (vgl. BGE 133 IV 342 E. 2 S. 343 f.; 134 IV 97 E. 5.1.3 S. 103; 135 I 221 E. 5.2.4 S. 229).
3.5 Den Beschwerdef�hrern obliegt gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG, Willk�r klar und detailliert und, soweit m�glich, belegt zu r�gen und im Einzelnen darzulegen, inwiefern die angefochtene Beweisw�rdigung an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.; 133 III 393 E. 6 S. 397) und sich deshalb im Ergebnis nicht mehr halten l�sst (BGE 131 I 217 E. 2.1 S. 219; 133 III 585 E. 4.1 S. 588 f.). Das Bundesgericht r�umt dem Sachgericht bei der Beweisw�rdigung einen weiten Ermessensspielraum ein (BGE 83 I 7 S. 9; 120 II 31 E. 4b S. 40). Willk�r in der Beweisw�rdigung liegt vor, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges Beweismittel, das f�r den Entscheid wesentlich sein k�nnte, unber�cksichtigt gelassen hat oder wenn es auf Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen getroffen hat (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Dass von Sachgerichten gezogene Schl�sse nicht mit der eigenen Darstellung �bereinstimmen, belegt keine Willk�r (Art. 9 BV; vgl. BGE 135 III 513 E. 4.3 S. 522).
Das Obergericht hat den Zuwendungstatbestand der Bezahlung von Schulden der Beschwerdef�hrer 2 und 3 durch den Erblasser als nachgewiesen betrachtet. Sein Urteil steht vor dem folgendem tats�chlichen Hintergrund und Beweisergebnis:
4.1 Der Erblasser und sein Bruder waren je zur H�lfte Inhaber aller Aktien der S.________ AG, die im Jahr 1979 saniert werden musste. Das Obergericht hat festgestellt, die Gl�ubigerbanken der Firma h�tten verlangt, dass das Aktienkapital von 1 Mio. Franken abgeschrieben und dass nochmals 1 Mio. Franken in die Gesellschaft eingebracht werden sollte. Die Million sollten L.________ (Ehemann der Beschwerdegegnerin), D.________ (Cousin der Parteien) sowie die Beschwerdef�hrer 2 und 3 zu gleichen Teilen aufbringen; diese vier sollten neu f�r den Erblasser und dessen Bruder die operative Leitung des Unternehmens �bernehmen (E. 5c/aa S. 12, Fn. 16 und 17 mit Hinweis auf die Aussagen der Beschwerdef�hrer 2 und 3, das Schreiben der Thurgauer Kantonalbank vom 17. April 1979, den Sanierungsvorschlag per 31. Dezember 1978 sowie die Aussage von L.________).
4.2 Das Obergericht ist beweisw�rdigend davon ausgegangen, weil die Beschwerdef�hrer 2 und 3, beides jung verheiratete Familienv�ter, nicht in der Lage gewesen seien, die Fr. 250'000.-- aufzubringen, weil also die beiden S�hne das Gesch�ft nicht mit einer �berschuldung �bernehmen sollten, habe der Erblasser die Hypothek von Fr. 147'000.-- auf Fr. 650'000.-- erh�ht und seinen beiden S�hnen die je ben�tigten Fr. 250'000.-- zur Verf�gung gestellt. Nicht gekl�rt sei, wie die Transaktion genau vor sich gegangen sei und ob die vier neuen "Aktion�re" formell tats�chlich Aktion�re geworden seien. Diese beiden Punkte spielten aber entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer, die ausdr�cklich bestritten, Aktien gezeichnet und liberiert zu haben, keine Rolle f�r die Qualifikation der geflossenen Geldbetr�ge als ausgleichungspflichtige Zuwendungen im Gesetzessinne. Entscheidend und gen�gend sei, dass zweimal je Fr. 250'000.-- erstens tats�chlich geflossen seien, dass zweitens die Zahlungen zugunsten der Beschwerdef�hrer 2 und 3 (als deren Beitr�ge zur Sanierung der S.________ AG) erfolgt seien und dass drittens diesen Zahlungen keine Gegenleistungen der Beschwerdef�hrer 2 und 3 gegen�ber gestanden seien. F�r die Beschwerdef�hrer sei klar gewesen, dass sie zusammen mit ihrem Schwager und ihrem Cousin f�r ihren Vater und Onkel entsprechend der Vorgabe der Banken die Leitung des Unternehmens �bernehmen und eigenes Geld einschiessen sollten und mussten, dies aber auch wollten (E. 5c/aa S. 12 f., Fn. 18 bis 22 mit Hinweis auf die Best�tigung der Thurgauer Kantonalbank vom 16. Februar 1979 sowie die Aussagen der Beschwerdef�hrer 2 und 3).
4.3 Auf entsprechende Einw�nde hat das Obergericht bekr�ftigt, entscheidend sei nur, dass die Beschwerdef�hrer 2 und 3 je Fr. 250'000.-- in das Unternehmen einschiessen mussten und dass ihr Vater diese Betr�ge f�r sie und in ihrem Interesse bezahlt und damit eine ihnen obliegende Verpflichtung f�r sie erf�llt habe. Dass sie nicht Aktion�re geworden seien, h�tten die Beschwerdef�hrer 2 und 3 selber zu vertreten (E. 5c/bb S. 13 f.). Sie seien mit der Transaktion einverstanden gewesen (E. 5e S. 15 des angefochtenen Urteils).
4.4 Erg�nzend hat das Obergericht sich auf ein Schreiben gest�tzt, das der damalige Anwalt der Beschwerdef�hrer 2 und 3 am 17. September 1993 verfasst hatte. Darin wurde festgehalten, bei den Betr�gen von je Fr. 250'000.-- handle es sich nicht um Darlehen, sondern um Erbvorbez�ge (E. 5c/ee S. 14 des angefochtenen Urteils).
4.5 In tats�chlicher Hinsicht steht fest, dass �ber die S.________ AG am 24. Februar 1981 der Konkurs er�ffnet wurde und die hier streitigen Sanierungsbeitr�ge verloren gegangen sind (vgl. E. 5e S. 15 des angefochtenen Urteils).
Die Beschwerdef�hrer r�gen die obergerichtliche Feststellung des Sachverhalts als offensichtlich unrichtig. Ihre Schl�sse aus dem Beweisverfahren lassen sich dahin gehend zusammenfassen, dass der Erblasser die urspr�nglich den Beschwerdef�hrern 2 und 3 zugedachte Nachfinanzierung nicht so wie geplant, sondern selbstst�ndig, in eigenem Namen und mit eigenen Mitteln durchf�hrt hat, was von Bankenseite so akzeptiert wurde, und zwar unter Verzicht auf die urspr�ngliche Vorstellung einer Mitbeteiligung der Beschwerdef�hrer 2 und 3 (S. 4 ff. Ziff. 1-6 [Ziff. 4 fehlt] und S. 15 Ziff. 7c der Beschwerdeschrift). Im Einzelnen ergibt sich Folgendes:
5.1 Die obergerichtliche Feststellung, dass ein Sanierungsplan f�r die Firma bestanden hat (E. 4.1), wird von den Beschwerdef�hrern anerkannt und l�sst sich auf die angef�hrten Belege st�tzen:
5.1.1 Der "2. VORSCHLAG ZUR SANIERUNG DER BILANZ PER 31. DEZEMBER 1978" nennt als Sanierungsmassnahme die Abschreibung des Aktienkapitals und die Zeichnung von Fr. 1'000'000.-- neuen Aktienkapitals durch die Herren L.________, D.________, B.________ und C.________ (S. 3, kl�g.act. 7).
5.1.2 An diese vier Personen ist das Schreiben vom 17. April 1979 gerichtet, in dem die Thurgauische Kantonalbank f�r die Gl�ubigerbanken festh�lt, die Adressaten h�tten in Gespr�chen, die sich �ber einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten erstreckt h�tten, �ber ein Massnahmenpaket zur Existenzsicherung ihres Unternehmens orientiert und insbesondere ihre ausdr�ckliche Solidarit�t mit der S.________ AG durch ihre pers�nliche Bereitschaft, substantielle Gelder zur Verf�gung zu stellen, bekundet. Es wird darin auf das Konzept f�r eine Bilanzsanierung eingegangen und unter "Kreditbedingungen" praktisch w�rtlich auf einzelne der vorgeschlagenen Massnahmen abgestellt. Die Bereitschaft der vier Adressaten, "substantielle Gelder zur Verf�gung zu stellen", wird dabei nicht n�her bestimmt, namentlich nicht unter Hinweis auf eine Verpflichtung, je Fr. 250'000.--, d.h. insgesamt 1 Mio. Franken zu bezahlen. Es heisst lediglich, die Adressaten h�tten Massnahmen zu "einer breiteren Eigenkapitalbasis" zu treffen (kl�g. act. 6). Dieses ausdr�cklich auch an die Beschwerdef�hrer 2 und 3 gerichtete Schreiben, auf das das Obergericht verwiesen hat, widerlegt die heutige Behauptung der Beschwerdef�hrer, sie seien �ber die Vorg�nge im Zusammenhang mit der Nachfinanzierung nur im Nachhinein und vom H�rensagen her orientiert gewesen. Unter Willk�rgesichtspunkten durfte vielmehr angenommen werden, die Gl�ubigerbanken seien davon ausgegangen, die Beschwerdef�hrer 2 und 3 h�tten sich gegen�ber der S.________ AG zu finanziellen Leistungen verpflichtet.
5.1.3 Worin die Leistungen bestanden haben, hat die Beschwerdegegnerin im kantonalen Verfahren zu belegen versucht. Das Obergericht hat die entsprechenden Beweisurkunden im Rahmen der ihm zustehenden freien Beweisw�rdigung nicht ber�cksichtigt. Unter Willk�rgesichtspunkten h�tte darauf abgestellt werden d�rfen und ist deshalb erg�nzend (Art. 105 Abs. 2 BGG) festzuhalten, dass der "Jahresbericht 1979", den die Generalversammlung der S.________ AG gem�ss Protokoll genehmigt hat (kl�g.act. 31), ausdr�cklich erw�hnt, es h�tten "die Herren L.________, B.________, D.________ und C.________, je Fr. 250'000.-- in die Firma eingebracht" (kl�g.act. 24), und dass die von den Beschwerdef�hrern ins Recht gelegten zwei Vereinbarungen vom 27. Juni 1979 zwischen den vier genannten Personen den Schluss nahelegen, die Vertragspartner h�tten je � des Aktienkapitals der S.________ AG �bernommen, wie das im Sanierungsplan auch so vorgesehen war (bekl.act. 6 und 7).
5.2 Entscheidendes Gewicht messen die Beschwerdef�hrer dem Schreiben der Thurgauischen Kantonalbank vom 16. Februar 1979 zu. Das Schreiben belege, dass der Erblasser den Beitrag von Fr. 500'000.-- selber und aus eigenen Mittel habe leisten wollen und geleistet habe. Aus dem Schreiben lasse sich entgegen der Annahme des Obergerichts nicht ableiten, der Erblasser habe mit der Erh�hung der Hypothek den Beschwerdef�hrern 2 und 3 die je ben�tigten Fr. 250'000.-- zur Verf�gung gestellt (vorab S. 4 ff. Ziff. 2 und 3 der Beschwerdeschrift).
5.2.1 Das Schreiben ist an den Erblasser gerichtet. Die Thurgauische Kantonalbank erkl�rt sich darin unter Bezugnahme auf die k�rzlichen Unterredungen bereit, dem Erblasser ein weiteres Hypothekardarlehen von Fr. 503'000.-- zur Verf�gung zustellen, und zwar durch Erh�hung der 1. Hypothek von bisher Fr. 147'000.-- auf neu Fr. 650'000.--. Es heisst dann weiter, den Erh�hungsbetrag werde der Erblasser in die Firma S.________ AG zur Verst�rkung der Betriebsmittel einschiessen.
5.2.2 Aus diesem Schreiben kann willk�rfrei abgeleitet werden, dass der Erblasser in eigenem Namen rund Fr. 500'000.-- aufgenommen hat, um sie in die Firma zu investieren. Davon ist auch das Obergericht ausgegangen (E. 5c/aa S. 12 bei/in Fn. 18 des angefochtenen Urteils). Mit ihrem unzul�ssigen neuen Beweismittel (E. 3.4) k�nnten die Beschwerdef�hrer zudem belegen, dass die Erh�hung der Hypothek tats�chlich stattgefunden hat und der Erblasser das Darlehen zu den Bedingungen der Bank erhalten hat. Dieser Sachverhalt ist im kantonalen Verfahren unbestritten geblieben. Ein Wille des Erblassers, dieses Geld als seinen eigenen Sanierungsbeitrag an die Firma zu leisten, wie ihn die Beschwerdef�hrer behaupten, muss unter Willk�rgesichtspunkten aus dem Schreiben hingegen nicht abgeleitet werden. Das Schreiben belegt lediglich, dass die obergerichtliche Darstellung �ber die Geldbeschaffung durch Hypothekenerh�hung zutrifft. Es kann zudem willk�rfrei als Indiz daf�r geltend, dass der Erblasser Fr. 500'000.-- f�r die Firma auch aufgewendet hat. Mehr ergibt sich daraus nicht.
5.2.3 Entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrer hat das Obergericht aus dem Schreiben nicht abgeleitet, der Erblasser habe die Hypothek erh�ht und seinen S�hnen die je ben�tigten Fr. 250'000.-- zur Verf�gung gestellt, weil die Beschwerdef�hrer 2 und 3, beides jung verheiratete Familienv�ter, nicht in der Lage gewesen seien, die Fr. 250'000.-- aufzubringen, weil also die S�hne das Gesch�ft nicht mit einer �berschuldung �bernehmen sollten. In der massgeblichen Fn. 18 wird nicht nur auf das Schreiben vom 16. Februar 1979 (bekl.act. 1) verwiesen, sondern auch auf die Aussage des Beschwerdef�hrers 2, Protokoll der Beweisverhandlung, S. I/10 f. (S. 12 des angefochtenen Urteils). An der zitierten Protokollstelle findet sich die Aussage, die das Obergericht praktisch w�rtlich im Urteil wiederholt hat.
5.3 Gegen das obergerichtliche Abstellen auf ihre Aussagen wenden die Beschwerdef�hrer ein, dass die Beschwerdef�hrer 2 und 3 von dieser Transaktion und den Einzelheiten derselben gar keine Kenntnis gehabt h�tten, �ber die �berweisung seitens der Thurgauer Kantonalbank an die Firma nur �ber den Gesch�ftsf�hrer L.________ nachtr�glich orientiert worden seien und nie irgendwelche schriftliche Unterlagen �ber die Einlage des Erblassers via Bank in die Firma zu Gesicht bekommen h�tten (vorab S. 8 ff. Ziff. 5 und 6 der Beschwerdeschrift).
5.3.1 Die obergerichtliche Beweisw�rdigung wird durch die Aussage von L.________, damaligem Gesch�ftsf�hrer der S.________ AG, gest�tzt (vgl. Protokoll vom 23. Juni 2005, S. I/2 ff.). Daraus kann insgesamt willk�rfrei geschlossen werden, dass (1.) die Gl�ubigerbanken verlangt haben, es m�sse neu 1 Mio. Franken in die Firma eingebracht werden, und zwar zu gleichen Teilen von L.________, D.________ und den Beschwerdef�hrern 2 und 3, die gemeinsam auch die operative Leitung der Firma �bernehmen sollten, dass (2.) die Beschwerdef�hrer 2 und 3 mit dieser Transaktion einverstanden waren und sich gemeinsam mit den anderen beiden zur Zahlung von je Fr. 250'000.-- an die Firma pers�nlich verpflichtet haben (S. I/3: "jeder ... einschiessen musste") und dass (3.) die Beschwerdef�hrer 2 und 3 ihre Anteile vom Erblasser durch Hypothekenerh�hung erhalten haben. Mit Bezug auf diesen dritten Punkt hat sich das Obergericht nicht auf die Aussage gest�tzt (vgl. Fn. 18 S. 12), weil der Gesch�ftsf�hrer von der Abwicklung der Zahlung offenbar keine genaue Kenntnis gehabt hat.
5.3.2 Die Darstellung, namentlich der erw�hnte dritte Punkt wird durch die inhaltlich �bereinstimmenden Aussagen des Beschwerdef�hrers 2 (vgl. Protokoll, S. I/10 ff.) und des Beschwerdef�hrers 3 (vgl. Protokoll, S. I/15 ff.) best�tigt. Die Fragen, ob sie 1 Mio. Franken anteilsm�ssig aufbringen mussten, ob der Erblasser bezahlt hat und ob das Geld tats�chlich geflossen ist, hat der Beschwerdef�hrer 2 allesamt klar bejaht (S. I/10 f.). Entgegen ihrer heutigen Darstellung hatten die Beschwerdef�hrer 2 und 3 nicht bloss Kenntnis vom H�rensagen, auf Grund der Informationen des Gesch�ftsf�hrers L.________. Sowohl der Beschwerdef�hrer 2 wie auch der Beschwerdef�hrer 3 haben erkl�rt, ihr Vater habe gesagt, er �bernehme die Zahlung der je Fr. 250'000.-- f�r sie (S. I/11 und S. I/15). Richtig ist, dass die Abwicklung der Zahlungen durch den Erblasser auch den Beschwerdef�hrern 2 und 3 nicht genau bekannt war, doch hat der Beschwerdef�hrer 2 - wohl zutreffend (E. 5.2) - angenommen, die Zahlungen des Erblassers seien direkt �ber die Bank gelaufen. Die Beschwerdef�hrer werfen dem Obergericht eine teilweise unvollst�ndige Wiedergabe der Aussagen vor, bezeichnen diese Unzul�nglichkeiten aber selber als von geringerer Tragweite (S. 11 f. Ziff. 6b der Beschwerdeschrift). F�r eine Berichtigung besteht auch kein Anlass. Denn willk�rfrei kann aus den Aussagen geschlossen werden, dass die Beschwerdef�hrer 2 und 3 sich gemeinsam mit ihrem Schwager und ihrem Cousin verpflichtet haben, auf Verlangen der Gl�ubigerbanken im Rahmen der Sanierung der Firma 1 Mio. Franken einzuschiessen und anteilsm�ssig zu �bernehmen und dass der Erblasser ihren Anteil von je Fr. 250'000.-- bezahlt hat.
5.3.3 Gegen�ber einem Abstellen auf die Aussagen der damals Beteiligten wenden die Beschwerdef�hrer die seit jenen Ereignissen im Jahre 1979 vergangene Zeit und damit das allenfalls fehlende oder getr�bte Erinnerungsverm�gen ein, namentlich mit Blick darauf, dass schriftliche Unterlagen �ber die Transaktion fehlten oder den Beschwerdef�hrern nie bekannt gegeben worden seien. Was das Fehlen schriftlicher Unterlagen zur Abwicklung der Geldzahlungen angeht, darf unter Willk�rgesichtspunkten angenommen, dass in der S.________ AG als eigentlichem Familienunternehmen der Erblasser und insbesondere sein Bruder, wie die Aussage des Beschwerdef�hrers 3 das belegt (S. I/15), das Sagen hatten und ihr Wort schriftliche Aufzeichnungen gesch�ftsintern �berfl�ssig machte. St�rken eines Familienunternehmens wie die Konzentration der Entscheidungsbefugnisse und kurze, unb�rokratische Entscheidungswege k�nnen sich auch als Schw�chen erweisen (vgl. zum Problem: Henry Peter, La forme juridique des entreprises de famille ou De la difficile coexistence entre corporate et family governance, in: Les successions dans les entreprises, Lausanne 2006, S. 49 ff., S. 56 ff.; CHRISTOPH B. B�HLER, "Family Business Governance". Zehn Leitlinien einer "Good Governance" in Familienunternehmen, AJP 2006 S. 317 ff.). Mit Bezug auf das Erinnerungsverm�gen steht fest, dass L.________ als Gesch�ftsf�hrer, der Beschwerdef�hrer 2 als Leiter der Wirkerei, Spulerei, F�rberei und N�herei und der Beschwerdef�hrer 3 als Leiter der Flach- und Rundstrickerei sowie der Interlock-Abteilung (vgl. Protokoll, S. I/12) in der F�hrungsverantwortung gestanden sind. Sie d�rften sich mit ihrem Unternehmen in der Wirtschaftskrise derart befasst haben, dass sich ihnen zumindest die Rettungsversuche in den Grundz�gen lebhaft und auf Grund der Verluste nachhaltig eingepr�gt haben. Willk�rfrei durfte auch angenommen werden, die Detaillierung, Individualit�t und Verflechtung ihrer Aussagen spreche f�r deren Glaubhaftigkeit (vgl. THOMAS ZWEIDLER, Die W�rdigung von Aussagen, ZBJV 132/1996 S. 105 ff., S. 120 ff. Ziff. 3.4.1). Dass sich die Beschwerdef�hrer 2 und 3 mit ihren Aussagen und Tatsachengest�ndnissen im Ergebnis selber belastet haben, spricht nach allgemeinen Kriterien wiederum eher f�r die Glaubhaftigkeit ihrer Aussage und f�r ihre Glaubw�rdigkeit (vgl. Urteil 5A_114/2008 vom 7. August 2008 E. 4.1.1, in: ZBGR 90/2009 S. 304 f., mit Hinweis auf Alfred B�hler, Die Beweisw�rdigung, in: Der Beweis im Zivilprozess, Bern 2000, S. 71 ff., S. 86, und Zweidler, a.a.O., S. 105 ff., S. 118). Die W�rdigung der Aussagen vermag der Willk�rpr�fung somit standzuhalten.
5.4 Eine Best�tigung seiner W�rdigung hat das Obergericht in einem Schreiben vom 17. September 1993 gesehen, in dem der damalige Anwalt der Beschwerdef�hrer festgehalten hat, bei den Betr�gen von je Fr. 250'000.-- handle es sich nicht um Darlehen, sondern um Erbvorbez�ge. Was die Beschwerdef�hrer gegen die Beweiskraft von sog. Anwaltskorrespondenz einwenden (S. 12 Ziff. 6c der Beschwerdeschrift), geht an der Sache vorbei. Zum einen hat das Obergericht dieses Schreiben lediglich als Best�tigung f�r die Richtigkeit des gefundenen Beweisergebnisses und nicht als f�rmliches Anerkenntnis oder rechtsgestaltende Erkl�rung gew�rdigt. Zum andern hat das Obergericht nicht die rechtliche Qualifikation "Darlehen" oder "Erbvorbezug" interessiert, sondern die Tatsache, dass die Beschwerdef�hrer damals wie selbstverst�ndlich davon ausgegangen sind, dass sie rund vierzehn Jahre zuvor vom Erblasser je Fr. 250'000.-- tats�chlich erhalten haben. Es entspricht den Gesetzen der Logik und der gerichtlichen Lebenserfahrung, dass die Beschwerdef�hrer nicht die rechtliche Qualifikation einer Zuwendung als Darlehen oder als Erbvorbezug diskutiert h�tten, wenn sie damals - wie heute - h�tten bestreiten wollen, �berhaupt und jemals eine Zuwendung des Erblassers in Geld erhalten zu haben. Die obergerichtliche W�rdigung erscheint nicht als willk�rlich (vgl. E. 5c/ee S. 14 des angefochtenen Urteils).
5.5 Unter Willk�rgesichtspunkten durfte das Obergericht aus den dargelegten Gr�nden zum Ergebnis gelangen, dass sich die Beschwerdef�hrer 2 und 3 verpflichtet haben, auf Verlangen der Gl�ubigerbanken im Rahmen der Sanierung der S.________ AG je Fr. 250'000.-- zu leisten und dass der Erblasser ihren Anteil von je Fr. 250'000.-- �bernommen und bezahlt hat. Erweist sich das Beweisergebnis des Obergerichts nicht als willk�rlich, kann die beschr�nkte Beweisabnahme den Beweisf�hrungsanspruch der Beschwerdef�hrer nicht verletzen (E. 2). Die Beschwerde ist insgesamt unbegr�ndet, soweit sie sich gegen die Tatsachengrundlage der Ausgleichungspflicht richtet.
Mit R�cksicht auf sein Beweisergebnis hat das Obergericht den Zuwendungstatbestand der Bezahlung von Schulden der Beschwerdef�hrer 2 und 3 durch den Erblasser als erf�llt betrachten d�rfen (E. 3.3). An diesem Beweisergebnis scheitern die weiteren Einw�nde der Beschwerdef�hrer aus rechtlicher Sicht (S. 13 ff. Ziff. 7a/b). Soweit sie behaupten, es habe mangels Verf�gungsbefugnis �ber die vom Erblasser bezahlten je Fr. 250'000.-- gar keine Zuwendung im Gesetzessinne vorliegen k�nnen, �bersehen sie, dass die Beschwerdef�hrer 2 und 3 gem�ss den verbindlichen Feststellungen mit der ganzen Transaktion einverstanden waren. Sie h�tten sich ihr widersetzen k�nnen, weshalb es auch an der Verf�gungsbefugnis nicht gefehlt hat. Der vorliegende Sachverhalt unterscheidet sich zudem wesentlich von dem im angerufenen BGE 71 II 69 beurteilten Tatbestand, wo der Vater nicht wie hier Schulden seiner Nachkommen, sondern eine Schuld seines Schwiegersohnes bezahlt und damit keine (mittelbare) Zuwendung an seine Tochter als seine Erbin gemacht hat (BGE 71 II 69 E. III/2 S. 81). Soweit die Beschwerdef�hrer bem�ngeln, es stehe nicht fest, wem gegen�ber die Beschwerdef�hrer 2 und 3 zur Zahlung von je Fr. 250'000.-- verpflichtet gewesen seien, verwechseln sie Gl�ubiger und Zahlungsempf�nger. Dass Gl�ubigerin die S.________ AG war, geht aus den obergerichtlichen Feststellungen klar hervor. Ob die Zahlungen des Erblassers f�r die Beschwerdef�hrer 2 und 3 allenfalls direkt an die Gl�ubigerbanken der S.________ AG geleistet wurden, spielt keine Rolle und beruht auf einer Entscheidung der Organe der S.________ AG. Der Ausgleichung unterliegen somit die - unstreitig lebzeitigen, freiwilligen und unentgeltlichen - Zuwendungen des Erblassers an die Beschwerdef�hrer 2 und 3 im Betrag von je Fr. 250'000.--, und zwar in dieser H�he nach dem hier massgebenden "Nominalwertprinzip" (Urteil 5C.174/1995 vom 29. Oktober 1996 E. 5a, in: AJP 1997 S. 1551; STEINAUER, a.a.O., N. 235 S. 145 mit Hinweisen; seither: FORNI/PIATTI, Basler Kommentar, 2007, N. 4 zu Art. 630 ZGB).
Aus den dargelegten Gr�nden muss die Beschwerde abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Die Beschwerdef�hrer werden damit kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG), hingegen nicht entsch�digungspflichtig, da keine Vernehmlassungen eingeholt wurden (vgl. Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 6'000.-- werden den Beschwerdef�hrern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.