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Timestamp: 2019-11-16 01:36:44
Document Index: 173357838

Matched Legal Cases: ['§ 132', '§ 92', '§ 302', '§ 302', '§ 89', '§ 129', '§ 71', '§ 275', '§ 114', '§ 132', 'Art. 1', 'Art. 17', '§ 132', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 1', '§ 132', 'Art. 13', 'Art. 1', '§ 132', 'Art. 1', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 3', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 13', 'Art. 7', '§ 132', 'Art. 3', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 3', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 1', '§ 132', 'Art. 13', '§ 132', 'Art. 7', '§ 132', 'Art. 7', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132', '§ 132']

Landesrecht BW § 132a SGB 5 | Bundesnorm | Versorgung mit häuslicher Krankenpflege | Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477) | gültig ab: 11.05.2019
(1) Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die für die Wahrnehmung der Interessen von Pflegediensten maßgeblichen Spitzenorganisationen auf Bundesebene haben unter Berücksichtigung der Richtlinien nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 gemeinsam Rahmenempfehlungen über die einheitliche und flächendeckende Versorgung mit häuslicher Krankenpflege abzugeben; für Pflegedienste, die einer Kirche oder einer Religionsgemeinschaft des öffentlichen Rechts oder einem sonstigen freigemeinnützigen Träger zuzuordnen sind, können die Rahmenempfehlungen gemeinsam mit den übrigen Partnern der Rahmenempfehlungen auch von der Kirche oder der Religionsgemeinschaft oder von dem Wohlfahrtsverband abgeschlossen werden, dem die Einrichtung angehört. Vor Abschluß der Vereinbarung ist der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Stellungnahmen sind in den Entscheidungsprozeß der Partner der Rahmenempfehlungen einzubeziehen. In den Rahmenempfehlungen sind insbesondere zu regeln:
Grundsätze der Vergütungen und ihrer Strukturen einschließlich der Transparenzvorgaben für die Vergütungsverhandlungen zum Nachweis der tatsächlich gezahlten Tariflöhne oder Arbeitsentgelte sowie erstmals bis zum 30. Juni 2019 Grundsätze für die Vergütung von längeren Wegezeiten, insbesondere in ländlichen Räumen, durch Zuschläge unter Einbezug der ambulanten Pflege nach dem Elften Buch und
Um den Besonderheiten der intensivpflegerischen Versorgung im Rahmen der häuslichen Krankenpflege Rechnung zu tragen, sind in den Rahmenempfehlungen auch Regelungen über die behandlungspflegerische Versorgung von Versicherten, die auf Grund eines besonders hohen Bedarfs an diesen Leistungen oder einer Bedrohung ihrer Vitalfunktion einer ununterbrochenen Anwesenheit einer Pflegekraft bedürfen, vorzusehen. In den Rahmenempfehlungen nach Satz 4 Nummer 6 können auch Regelungen über die nach § 302 Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 in Richtlinien geregelten Inhalte getroffen werden; in diesem Fall gilt § 302 Absatz 4. Die Inhalte der Rahmenempfehlungen sind den Verträgen nach Absatz 4 zugrunde zu legen.
(2) Kommt eine Rahmenempfehlung nach Absatz 1 ganz oder teilweise nicht zu Stande, können die Rahmenempfehlungspartner die Schiedsstelle nach Absatz 3 anrufen. Die Schiedsstelle kann auch vom Bundesministerium für Gesundheit angerufen werden. Sie setzt innerhalb von drei Monaten den betreffenden Rahmenempfehlungsinhalt fest.
(3) Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die für die Wahrnehmung der Interessen von Pflegediensten maßgeblichen Spitzenorganisationen auf Bundesebene bilden erstmals bis zum 1. Juli 2017 eine gemeinsame Schiedsstelle. Sie besteht aus Vertretern der Krankenkassen und der Pflegedienste in gleicher Zahl sowie aus einem unparteiischen Vorsitzenden und zwei weiteren unparteiischen Mitgliedern. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Über den Vorsitzenden und die zwei weiteren unparteiischen Mitglieder sowie deren Stellvertreter sollen sich die Rahmenempfehlungspartner einigen. Kommt eine Einigung nicht zu Stande, gilt § 89 Absatz 6 Satz 3 entsprechend. Das Bundesministerium für Gesundheit kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates das Nähere über die Zahl und die Bestellung der Mitglieder, die Erstattung der baren Auslagen und die Entschädigung für den Zeitaufwand der Mitglieder, das Verfahren sowie über die Verteilung der Kosten regeln. § 129 Absatz 9 und 10 Satz 1 gilt entsprechend.
(4) Über die Einzelheiten der Versorgung mit häuslicher Krankenpflege, über die Preise und deren Abrechnung und die Verpflichtung der Leistungserbringer zur Fortbildung schließen die Krankenkassen Verträge mit den Leistungserbringern. Wird die Fortbildung nicht nachgewiesen, sind Vergütungsabschläge vorzusehen. Dem Leistungserbringer ist eine Frist zu setzen, innerhalb derer er die Fortbildung nachholen kann. Erbringt der Leistungserbringer in diesem Zeitraum die Fortbildung nicht, ist der Vertrag zu kündigen. Die Krankenkassen haben darauf zu achten, dass die Leistungen wirtschaftlich und preisgünstig erbracht werden. Verträge dürfen nur mit Leistungserbringern abgeschlossen werden, die die Gewähr für eine leistungsgerechte und wirtschaftliche Versorgung bieten. Die Bezahlung von Gehältern bis zur Höhe tarifvertraglich vereinbarter Vergütungen sowie entsprechender Vergütungen nach kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen kann dabei nicht als unwirtschaftlich abgelehnt werden; insoweit gilt § 71 nicht. Der Leistungserbringer ist verpflichtet, die entsprechende Bezahlung der Beschäftigten nach Satz 6 jederzeit einzuhalten und sie auf Verlangen einer Vertragspartei nachzuweisen. Im Fall der Nichteinigung wird der Vertragsinhalt durch eine von den Vertragspartnern zu bestimmende unabhängige Schiedsperson innerhalb von drei Monaten festgelegt. Einigen sich die Vertragspartner nicht auf eine Schiedsperson, so wird diese von der für die vertragschließende Krankenkasse zuständigen Aufsichtsbehörde innerhalb eines Monats nach Vorliegen der für die Bestimmung der Schiedsperson notwendigen Informationen bestimmt. Die Kosten des Schiedsverfahrens tragen die Vertragspartner zu gleichen Teilen. Bei der Auswahl der Leistungserbringer ist ihrer Vielfalt, insbesondere der Bedeutung der freien Wohlfahrtspflege, Rechnung zu tragen. Die Leistungserbringer sind verpflichtet, an Qualitäts- und Abrechnungsprüfungen nach § 275b teilzunehmen; § 114 Absatz 2 des Elften Buches bleibt unberührt. Der Leistungserbringer hat der Krankenkasse anzuzeigen, dass er behandlungspflegerische Leistungen im Sinne des Absatzes 1 Satz 5 erbringt, wenn er diese Leistungen für mindestens zwei Versicherte in einer durch den Leistungserbringer oder einen Dritten organisierten Wohneinheit erbringt. Abweichend von Satz 1 kann die Krankenkasse zur Gewährung von häuslicher Krankenpflege geeignete Personen anstellen.
§ 132a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 48 nach Maßgabe d. Art. 17 G v. 23.6.1997 I 1520 mWv 1.7.1997
§ 132a Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 2 Nr. 19a G v. 26.3.2007 I 378 mWv 1.7.2008, d. Art. 3 Nr. 18 Buchst. a G v. 23.10.2012 I 2246 mWv 30.10.2012 u. d. Art. 1 Nr. 13 Buchst. a G v. 4.4.2017 I 778 mWv 11.4.2017
§ 132a Abs. 1 Satz 4 Nr. 1: Frühere Nr. 1 aufgeh., frühere Nr. 2 jetzt Nr. 1 gem. Art. 13 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa aaa u. bbb G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017; idF d. Art. 1 Nr. 13 Buchst. b G v. 4.4.2017 I 778 mWv 11.4.2017
§ 132a Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 (früher Nr. 3): IdF d. Art. 1 Nr. 97 Buchst. a G v. 14.11.2003 I 2190 mWv 1.1.2004; jetzt Nr. 2 gem. gem. Art. 13 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa bbb G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 1 Satz 4 Nr. 3: Früher Nr. 4 gem. gem. Art. 13 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa bbb G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 1 Satz 4 Nr. 4 (früher Nr. 5): IdF d. Art. 3 Nr. 18 Buchst. b G v. 23.10.2012 I 2246 mWv 30.10.2012; jetzt Nr. 4 gem. gem. Art. 13 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa bbb G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 1 Satz 4 Nr. 5 (früher Nr. 6): IdF d. Art. 3 Nr. 18 Buchst. b G v. 23.10.2012 I 2246 mWv 30.10.2012 u. d. Art. 1 Nr. 6d Buchst. a DBuchst. aa G v. 21.12.2015 I 2408 mWv 29.12.2015; jetzt Nr. 5 gem. Art. 13 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa bbb G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017; idF d. Art. 7 Nr. 10 Buchst. a G v. 11.12.2018 I 2394 mWv 1.1.2019
§ 132a Abs. 1 Satz 4 Nr. 6 (früher Nr. 7): Eingef. durch Art. 3 Nr. 18 Buchst. b G v. 23.10.2012 I 2246 mWv 30.10.2012; jetzt Nr. 6 gem. gem. Art. 13 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa bbb G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 1 Satz 5: IdF d. Art. 13 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. bb G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 1 Satz 6: Eingef. durch Art. 3 Nr. 18 Buchst. c G v. 23.10.2012 I 2246 mWv 30.10.2012; idF d. Art. 13 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. cc G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 1 Satz 7: Eingef. durch Art. 13 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. dd G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 2: IdF d. Art. 13 Nr. 4 Buchst. b G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 3: Eingef. durch Art. 13 Nr. 4 Buchst. c G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 3 Satz 5: IdF d. Art. 1 Nr. 72 G v. 6.5.2019 I 646 mWv 11.5.2019
§ 132a Abs. 4: Eingef. durch Art. 13 Nr. 4 Buchst. c G v. 23.12.2016 I 3191 mWv 1.1.2017
§ 132a Abs. 4 Satz 7 u. 8: Eingef. durch Art. 7 Nr. 10 Buchst. b G v. 11.12.2018 I 2394 mWv 1.1.2019
§ 132a Abs. 4 Satz 9 bis 15: Früher Satz 7 bis 13, jetzt Satz 9 bis 15 gem. Art. 7 Nr. 10 Buchst. b G v. 11.12.2018 I 2394 mWv 1.1.2019
§ 132a SGB 5, vom 11.12.2018, gültig ab 01.01.2019 bis 10.05.2019
§ 132a SGB 5, vom 04.04.2017, gültig ab 11.04.2017 bis 31.12.2018
§ 132a SGB 5, vom 23.12.2016, gültig ab 01.01.2017 bis 10.04.2017
§ 132a SGB 5, vom 21.12.2015, gültig ab 29.12.2015 bis 31.12.2016
§ 132a SGB 5, vom 23.10.2012, gültig ab 30.10.2012 bis 28.12.2015
§ 132a SGB 5, vom 26.03.2007, gültig ab 01.07.2008 bis 29.10.2012
§ 132a SGB 5, vom 14.11.2003, gültig ab 01.01.2004 bis 30.06.2008
§ 132a SGB 5, vom 23.06.1997, gültig ab 01.07.1997 bis 31.12.2003
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