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Timestamp: 2016-10-27 07:07:51
Document Index: 225560548

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 99', 'Art. 99', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 25', 'Art. 36', 'Art. 6', 'Art. 107', 'Art. 109', 'Art. 66']

8C_636/2011 (09.03.2012)
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 31. Juli 2011.
Die 1966 geborene S.________ war seit 1. Mai 2003 in einem 45%igen Pensum als K�chenmitarbeiterin f�r das Heim Y.________ t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Basler) gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 6. Juli 2007 klemmte sie sich bei der Arbeit in einer Liftt�r die Finger II, III und IV der rechten Hand ein. Dr. med. R.________, Facharzt FMH f�r Neurologie, diagnostizierte am 2. Oktober 2007 ein ausgepr�gtes Carpaltunnelsyndrom (CTS) rechts wahrscheinlich traumatischer Genese bei Status nach Fingerquetschung II - IV rechts am 6. Juli 2007. Am 14. November 2007 wurde im Spital X.________ eine operative Carpaltunnelspaltung rechts durchgef�hrt. Persistierender Beschwerden wegen erfolgte am 8. September 2008 eine Revision des Carpalkanals rechts (Operationsbericht des Spitals B.________, Chirurgie, vom 3. November 2008). Die Basler kam f�r die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Da S.________ ihre T�tigkeit als K�chenhilfe seit 2. Oktober 2007 nicht mehr aus�ben konnte, l�ste das Heim Y.________das Arbeitsverh�ltnis durch K�ndigung per 31. Dezember 2008 auf. Sie nahm in der Folge keine neue Erwerbst�tigkeit mehr auf, da sich der Gesundheitszustand auch nach dem zweiten operativen Eingriff nicht gebessert hatte. Die behandelnde Psychologin stellte zudem in ihrem Bericht vom 20. November 2008 eine Anpassungsst�rung mit Angst und depressiver Reaktion fest. Gest�tzt auf ein bidisziplin�res Gutachten des Instituts W.________ vom 12. Februar/16.M�rz 2009 k�rzte die Basler das bisher auf der Basis einer 100%igen Arbeitsunf�higkeit im bisherigen Pensum ausgerichtete Taggeld per 1. Mai 2009 um 50 % (Verf�gung vom 28. April 2009). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2009).
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Beschwerde ab (Entscheid vom 31. Juli 2011).
S.________ l�sst am 6. September 2011 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, die Basler sei zu verpflichten, ihr ab 1. Mai 2009 weiterhin das volle Taggeld auszurichten. Ihrer Beschwerde liegen unter anderem die Expertise des Zentrums A.________ vom 12. Juli 2011, eingeholt von der Invalidenversicherung, und ein Schreiben des behandelnden Dr. med. D.________, Facharzt FMH Handchirurgie und Chirurgie, vom 25. August 2011 bei. Mit Eingaben vom 13. September und 18. November 2011 reicht sie zudem einen Bericht des Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, vom 7. September 2011 sowie eine Stellungnahme des Zentrums A.________ vom 28. September 2011 zur Arbeitsf�higkeit aus rein orthop�discher Sicht zu den Akten.
Die Basler schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Am 29. November 2011 �ussert sie sich zur nachtr�glichen Eingabe der S.________ vom 18. November 2011. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389 mit Hinweisen; Urteil 8C_934/2008 vom 17. M�rz 2009 E. 1, nicht publ. in: BGE 135 V 194, aber in: SVR 2009 UV Nr. 35 S. 120).
Im Verfahren vor Bundesgericht d�rfen gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG neue Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (BGE 135 V 194). Werden Tatsachen etwa erst durch den vorinstanzlichen Entscheid rechtswesentlich, so sind die im letztinstanzlichen Verfahren neu dazu eingereichten Belege als zul�ssige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG zu qualifizieren (NICOLAS VON WERDT, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 6 zu Art. 99 BGG). Das Vorbringen von Tatsachen oder Beweismitteln, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereigneten oder entstanden sind (sog. echte Noven), ist vor Bundesgericht unzul�ssig (Urteil 8C_502/2010 vom 21. Juli 2010 E. 3). Der letztinstanzlich eingereichten Beschwerde und den nachfolgenden Eingaben liegen ein neues Gutachten des Zentrums A.________ und diverse �rztliche Stellungnahmen bei, welche dem kantonalen Gericht nicht bekannt waren. Die Versicherte macht f�r die Nachreichung dieser Unterlagen aber keine im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG relevanten Gr�nde geltend. Nachdem das kantonale Gericht vorliegend in nicht zu beanstandender Weise keinen Anlass f�r zus�tzliche Abkl�rungen in medizinischer Hinsicht gesehen hat, kann nicht davon ausgegangen werden, dass erst der Entscheid der Vorinstanz zur Einreichung der neuen Aktenst�cke Anlass gegeben hat. Diese Berichte sind mithin nicht zu ber�cksichtigen.
Streitig und zu pr�fen ist einzig, ob die Basler das Taggeld ab 1. Mai 2009 zu Recht um 50 % gek�rzt hat.
Anspruch auf ein Taggeld der Unfallversicherung haben Versicherte, die infolge eines Unfalles voll oder teilweise arbeitsunf�hig sind (Art. 16 Abs. 1 UVG). Das Taggeld betr�gt bei voller Arbeitsunf�higkeit 80 % des versicherten Verdienstes und wird bei teilweiser Arbeitsunf�higkeit entsprechend gek�rzt (Art. 17 Abs. 1 UVG). Die Unfallversicherung erbringt die ganze Leistung, wenn die Arbeitsunf�higkeit eines arbeitslosen Versicherten mehr als 50 % betr�gt, und die halbe Leistung, wenn die Arbeitsunf�higkeit mehr als 25, aber h�chstens 50 % betr�gt; bei einer Arbeitsunf�higkeit von 25 % und weniger besteht kein Taggeldanspruch (Art. 25 Abs. 3 UVV). Gem�ss Art. 36 Abs. 1 UVG wird das Taggeld nicht gek�rzt, wenn die Gesundheitssch�digung nur teilweise Folge eines Unfalles ist.
5.1 Die Vorinstanz geht in pflichtgem�sser W�rdigung der medizinischen Akten, insbesondere gest�tzt auf das Gutachten des Instituts W.________ vom 12. Februar/16. M�rz 2009, davon aus, dass im zuletzt ausge�bten Teilzeitpensum als K�chenhilfe eine 50%ige Arbeitsf�higkeit bestehe. Deshalb habe die Basler das Taggeld ab 1. Mai 2009 zu Recht um 50 % gek�rzt.
5.2 Die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Soweit sie vor Bundesgericht die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkr�fteten R�gen wiederholt, kann auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Gerichtsentscheid verwiesen werden. Das kantonale Gericht hat ausf�hrlich aufgezeigt, aus welchen Gr�nden auf die von den behandelnden �rzten vorgenommenen Einsch�tzungen der Arbeitsunf�higkeit nicht abgestellt werden kann. Soweit die Versicherte auf neue Stellungnahmen dieser medizinischen Fachpersonen und die Expertise des Zentrums A.________ vom 12. Juli 2011 verweist, kann darauf nicht weiter eingegangen werden (E. 2 hiervor). Es f�llt immerhin auf, dass sowohl im Gutachten des Instituts W.________ als auch im Gutachten des Zentrums A.________ f�r leidensangepasste Besch�ftigungen eine 50 % betr�chtlich �bersteigende Arbeitsf�higkeit angegeben wird. Arbeitsunf�higkeit ist die durch eine Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unf�higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare T�tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich ber�cksichtigt (Art. 6 ATSG). Deshalb stellt sich die Frage, ab welchem Zeitpunkt allenfalls von der Beschwerdef�hrerin erwartet werden konnte, ihre Restarbeitsf�higkeit in einem anderen T�tigkeitsbereich zu verwerten, nachdem das Arbeitsverh�ltnis mit dem Heim Y.________bereits durch schriftliche K�ndigung vom 24. September 2008 per 31. Dezember 2008 aufgel�st worden war. Da das Bundesgericht nicht �ber die Begehren der Parteien hinausgehen darf (Art. 107 Abs. 1 BGG), er�brigen sich allerdings diesbez�gliche Weiterungen. Eine 50 % �bersteigende Arbeitsunf�higkeit in der teilzeitlichen Besch�ftigung als Hilfsk�chin kann jedenfalls f�r die vorliegend relevante Zeit der Taggeldk�rzung ab 1. Mai 2009 (bis zum Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2009) nicht angenommen werden.
Da die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG, mit summarischer Begr�ndung, erledigt.
Die Gerichtskosten sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend von der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).