Source: https://www.pflegezuhause.info/ratgeber/service/pflegelexikon/
Timestamp: 2019-09-17 11:32:10
Document Index: 159778624

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 53', '§14', '§ 27', '§ 27', '§ 14', '§ 15']

Die Bezeichnungen „24h-Betreuung“, "24 Stunden Betreuung", "24h Pflege" oder "24 Stunden Pflege" sind branchenübliche Bezeichnungen, die sich im allgemeinen Sprachgebrauch für die von uns angebotene Dienstleistung etabliert haben. Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die von uns vermittelten Betreuungskräfte nicht ohne Unterbrechung tätig sind. Pausen- und Ruhezeiten sind bereits aufgrund von gesetzlichen Vorgaben, wie z.B. nach dem Arbeitsschutzgesetz, einzuhalten. Durch die gezielte Auswahl von zwei festen Betreuungskräften, die sich in regelmäßigen Zeitintervallen abwechseln, sorgt dieses Modell für „Kontinuität“ und „Vertrautheit“ in einer Betreuung. Wir möchten Sie höflich bitten, den Begriff „Betreuung in häuslicher Gemeinschaft“ stellvertretend für die o.g. Beschreibungen zu nutzen. Für weitere Erläuterungen steht Ihnen unser Team gern zur Verfügung.
Die 30 Grad Lagerung wird zur Dekubitusprophylaxe eingesetzt. Bei dieser Lagerungsvariante werden entweder die linke oder die rechte Körperhälfte belastet. Dabei werden jeweils nur die Körperteile belastet, die ziemlich Widerstandsfähig gegen Druckgeschwüre (Dekubiti) sind.
A1- Bescheinigung
Dieses Dokument bestätigt, dass die Betreuungskraft im Heimatland sozialversichert und somit legal beschäftigt und angemeldet ist. Im Falle einer möglichen Überprüfung durch Beamte der Zollbehörde, muss sich die entsendete Kraft mit dem sogenannten A1-Formular legitimieren.
1993 entwickelte Monika Krähwinkel dieses Pflegemodell. So lässt sich die Pflegebedürftigkeit und der Hilfebedarf eines Menschen aufgrund seiner „Aktivitäten und existenzielle(n) Erfahrungen des Lebens“ ermitteln. Dabei werden die Bereiche soziale Kommunikation, Ernährung, Motorik, Körperhygiene und Mobilität betrachtet und der jeweilige Hilfebedarf festgestellt. Dieses deutsche Pflegemodell dient den Pflegekassen als Grundlage zur Ermittlung des Pflegebedarfes. 1999 wurde das Modell um den Begriff Beziehung erweitert. Das ABEDL- Pflegekonzept wird deutschlandweit in den meisten Pflegebereichen angewandt.
Mobilisierung, Hilfe zur Selbsthilfe und Anleitung zur körperlichen Aktivität. Die aktivierende Pflege dient dem Erhalt oder der Verbesserung der bestehenden Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Aktivitäten des täglichen Lebens-Pflegemodell
Die 12 “Aktivitäten des täglichen Lebens“, auch ATL’s genannt, stellen Grundbedürfnisse des Menschen dar. Da es im Alter manchmal nicht mehr möglich ist diese Grundbedürfnisse selbstständig zu erfüllen, sind die ATL’s Bestandteil eines ganzheitliches Pflegemodells geworden. So kann man strukturiert feststellen, in welchen Lebensbereichen Hilfe benötigt wird und welche Aktivitäten noch selbständig ausgeführt werden können. Die 12 Aktivitäten des täglichen Lebens nach (Juchli/ Roper/ Henderson) sind: Die 12 ATL nach Juchli
1. ruhen und schlafen
9. waschen und kleiden
11. Sinn finden im Werden, Sein, Vergehen
12. Kind, Frau, Mann sein
Ein Mensch besitzt Alltagskompetenz, wenn er in der Lage ist, die alltäglichen Aufgaben innerhalb seiner Kultur selbständig und unabhängig in einer eigenverantwortlichen Weise zu erfüllen.
Wenn Menschen keinen eigenen Haushalt mehr führen können oder wollen, können sie in ein Altenheim ziehen. Dort werden sie haushaltlich und pflegerisch versorgt. Altenheime werden staatlich, gewerblich, privat oder gemeinnützig geführt. In einem Altenheim muss, im Gegensatz zu Pflegeheimen oder auch Altenpflegeheimen, keine pflegerische Versorgung gewährleistet sein.
In Deutschland versteht man unter dem Begriff Altenhilfe gesetzlich bestimmte Maßnahmen die zur Förderung und Unterstützung alter Menschen dienen. Auch eine Form der sozialen Betreuung und bestimmte Formen von finanzieller Unterstützung werden unter Altenhilfe verstanden.
Die Altenpflege als professionelles Berufsbild in der Altenhilfe, beschäftigt sich mit der Betreuung und Pflege alter Menschen. Ziel ist es, eine stabile Lebensqualität zu erhalten.
In einem Altenpflegeheim, oder auch Pflegeheim genannt, werden pflegebedürftige Menschen von professionellen Pflegekräften versorgt und verpflegt. Dies kann entweder nur tagsüber oder nachts erfolgen. Dies wird als teilstationär bezeichnet. Die ganztägige Unterbringung wird als vollstationär bezeichnet.
Wenn Menschen keinen eigenen Haushalt mehr führen können oder wollen, können sie in ein Altenheim ziehen. Dort werden sie haushaltlicht und pflegerisch versorgt. Altenheime werden staatlich, gewerblich, privat oder gemeinnützig geführt. In einem Altenheim muss, im Gegensatz zu Pflegeheimen oder auch Altenpflegeheimen keine pflegerische Versorgung gewährleistet sein.
Altersbedingter reduzierter Allgemeinzustand
Der Allgemeinzustand beschreibt grob die allgemeine körperliche und geistige Verfassung eines Menschen. Wirkt ein Patient kränklich, schwach oder etwa matt, spricht man von einem reduzierten Allgemeinzustand.
Trockene, dünne, faltige Haut, bezeichnet man als Altershaut. Die Haut neigt zu Rötungen, Juckreiz und Entzündungen.
Mit zunehmendem Alter kann es auch öfter mal zu kleineren Gedächtnispannen kommen. Das ist normal, denn auch unser Gehirn altert. Häufen sich diese Aussetzer oder beginnen sie den Alltag zu beeinträchtigen, sollte man besser einen Arzt aufsuchen. Ein kognitiver Leistungsabfall muss aber keineswegs stattfinden, nur weil man alt wird. Wer sein Gehirn immer wieder neuen Herausforderungen stellt, erhöht seine Chance, auch im hohen Alter geistig fit zu sein.
Alzheimer-Demenz ist die häufigste Form demenzieller Erkrankungen. Dabei handelt es sich um ein zunehmendes Absterben von Gehirnzellen. Patienten werden zunehmend vergesslich und verwirrt. Es können Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen auftreten. Orientierungslosigkeit und Unruhe, depressive Stimmungen und Aggression treten ebenso auf wie der Verlust des Urteilsvermögens und der Sprachfähigkeit. Das Fortschreiten der Krankheit kann behandelt werden. Heilbar ist sie derzeit nicht.
Der Begriff ambulant wird häufig bei ärztlichen Behandlungen aber auch in der Pflege verwendet, wenn sich der Patient nur für die Dauer der Behandlung maximal bis zum Ende des Tages in der Praxis, dem Krankenhaus oder der Pflegeeinrichtung aufhält und anschließend wieder nach Hause geht.
Eine ambulante Operation ist dadurch gekennzeichnet, dass der Patient im Anschluss an die Behandlung, also noch am selben Tag, die Klinik, oder Praxis verlassen kann um nach Hause zu gehen.
Wird ein Mensch ambulant gepflegt, bedeutet dies, dass er weiterhin zu Hause wohnen kann und dort von ambulanten Pflegediensten versorgt wird. Diese Art der Betreuung ist aber nur solange möglich, wie der Patient auch in Phasen des Alleinseins nicht gefährdet ist. Ist dies der Fall, ist eine intensivere Betreuung, wie unsere 24h Betreuung sinnvoll und notwendig. Der Vorteil daran ist, dass der Patient in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann und rundum versorgt wird.
Der Ambulante Pflegedienst besucht Pflegebedürftige Menschen im eigenen Heim und übernimmt dort die pflegerisch notwendigen und vereinbarten Tätigkeiten.
Die Antidekubitusmatratze – auch Dekubitusmatratze genannt, ist eine spezielle Matratze, die vorbeungend und zur Therapie von Dekubitalgeschwüren eingesetzt wird.
Auch Enterostoma genannt, bezeichnet einen künstlichen Darmausgang.
Als Aphasie bezeichnet man Sprachstörungen, die im Zentralen Nervensystem entstehen. Aphasien können durch Schlaganfall, Hirnblutungen, Aneurysmen, ein Schädel-Hirn-Trauma, Hirntumore, Entzündungen, Encephalitis oder Meningitis hervorgerufen werden.
Apoplex bzw. einer Apoplexie nennt man eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns. Durch die Durchblutungsstörung kommt es zu einer Sauerstoffunterversorgung mit anschließendem Gewebsuntergang. Ein Apoplex des Gehirns (Apoplexia cerebri) wird als Schlaganfall oder zerebrovaskulärer Insult bezeichnet.
Das apallische Syndrom ist ein Krankheitsbild, welches auch als Wachkoma bezeichnet wird.
Arteriosklerose nennt man Ablagerungen von z.B. Kalk oder Fett in den Blutgefäßen.
Als Arthritis bezeichnet man die Entzündung eines oder mehrerer Gelenke. Oft geht diese mit Gelenkschmerzen, Schwellungen und Rötungen einher.
Arthrose bezeichnet eine degenerative Veränderung in den Gelenken. Oft auch als Gelenkverschleiß bezeichnet, ist sie im Gegensatz zur Arthritis, in der Regel nicht entzündlich.
Englisch für Bewertung, Einschätzung, Beurteilung
Astma bezeichnet eine chronische und entzündliche Erkrankung der Atemwege. Dabei kommt es zu Luftnott, Kurzatmigkeit und einem Beklemmungsgefühl in der Brust.
Von Barrierefreiheit spricht man, wenn Menschen mit Beeinträchtigungen Angebote, Gebäude oder Einrichtungen ohne fremde Hilfe nutzen können.
Das deutsche Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) definiert die Barrierefreiheit (auch behindertengerecht genannt) in § 4 "Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig."
Atemnot, die bei körperlicher Belastung auftritt.
Schmerz, der unter Belastung auftritt.
Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden, haben Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen. Dazu gehören zum Beispiel Betreuungsgruppen für Demenzkranke, Helferkreise zur stundenweisen Entlastung pflegender Angehöriger, eine Tagesbetreuung in Kleingruppen oder Einzelbetreuung durch anerkannte Helfer. Auch Pflegebedürftige in voll- und teilstationären Einrichtungen haben Anspruch auf eine zusätzliche Betreuung und Aktivierung, die über die je nach Pflegebedürftigkeit notwendige Versorgung hinausgeht. Die Kosten dafür übernimmt die Pflegekasse, beziehungsweise das private Versicherungsunternehmen.
Das Gesetz zur Reform des Rechts der Vormundschaft und Pflegschaft für Volljährige (Betreuungsgesetz – BtG) vom 12. September 1990 (Bundesgesetzblatt Teil I S. 2002) ist am 1. Januar 1992 in Kraft getreten. Es regelt alle Angelegenheiten von Menschen, die rechtlicher Unterstützung bedürfen. Das können zum Beispiel behinderte oder demente Menschen sein. Ausführendes Organ ist das Betreuungsgericht - es bestellt einen Betreuer für den Patienten, entweder einen Angehörigen oder aber einen selbstständigen Berufsbetreuer.
Eine Betreuungskraft ist mit der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen beauftragt. Entweder in einer Einrichtung oder zu Hause beim Patienten und kümmert sich um das geistige Wohl des Patienten, im Gegensatz zur Pflegekraft, die die körperliche Pflege übernimmt. Die "Betreuungskraft nach § 53c, SGB XII „wird auch Präsenzkraft, Seniorenbetreuer, Alltagsbetreuer, Betreuungsassistent, Alltagsbegleiter oder zusätzliche Betreuungskraft" genannt.
Bei einem Blasenkatheter handelt es sich um einen Kunststoffschlauch der durch die Harnröhre oder die Bauchdecke in die Harnblase eingeführt wird. Er wird zur Harnableitung eingesetzt.
Ist der Blutdruck an mehreren Tagen und bei verschiedenen Messungen über der Grenze von 140 zu 90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Dabei genügt es wenn einer der beiden Werte den Grenzwert überschreitet. Es empfiehlt sich dann ein Arztbesuch, da Blutruck, auch wenn er selbst keine Schmerzen verursacht die Gefäße massiv schädigen kann.
Das Bobath Konzept wurde 1943 von Berta und Karl Bobath entwickelt. Dabei Handelt es sich um ein spezielles Rehabilitationskonzept für Patienten die z.B. nach einem Schlaganfall Lähmungserscheinungen haben. Durch krankengymnastische und pflegerische Maßnahmen sollen motorische psychische und besonders auch sensorische Funktionen des Patienten gefördert werden. Man geht davon aus, dass gesunde Gehirnregionen die Aufgaben der geschädigten Bereiche übernehmen können. Durch das spezielle Training und die Stimulation wird das Neuerlernen von Bewegungen auf diese Weise gezielt gefördert.
Chronische Erkrankungen entwickeln sich langsam und schleichend. Sie sind über einen langen Zeitraum vorhanden, in der Regel nicht heilbar und lassen sich of nur symptomatisch behandeln.
Gleichbedeutend mit Wachkoma.
Ein Dekubitus (auch Druckgeschwür oder Wundliegegeschwür genannt) ist ein geschädigter Hautbereich, der durch lang andauernde Druckbelastungen und die dadurch verursachten Durchblutungsstörungen verursacht wird. Er wird in verschiede Grade unterteilt, von leichten Hautrötungen bis hin zu offenen Stellen. Zur Vermeidung setzt man spezielle Dekubitusmatrazen und Lagerungstechniken ein.
Aus dem Lateinischen übersetzt, heißt Demenz: “Weg vom Geist/Verstand” oder “ohne Geist/Verstand”. Damit ist einfach erklärt, was Demenz bedeutet. Es geht um Störungen der Hirnfunktionen, wie Denken, Erinnern, Orientierung und Urteilsvermögen. Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen und die dazu führen, dass alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Die Krankheiten Alzheimer-Demenz, die Vaskuläre Demenz, Morbus Pick, Frontotemporale Demenz und weitere Demenzformen werden unter dem Oberbegriff Demenz zusammengeführt. Je nach Ursache und Ausprägung der jeweiligen Erkrankung sollt jedoch unterschieden und folgerichtig benannt werden.
Eine Depression ist eine psychische Störung. Typische Symptome sind Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Interessensverlust, Freudlosigkeit. Das Selbstwertgefühl, die Leistungsfähigkeit und das Interesse am Leben gehen verloren. Behandelt werden Depressionen mit Psychotherapie oder Antidepressiva.
Diabetes Mellitus bezeichnet eine Stoffwechselkrankheit, bei der der Blutzuckerspiegel chronisch erhöht ist. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Typen. Beim Typ1 Diabetes herrscht ein Insulinmangel auf Grund einer verminderten Körpereigenen Insulinprodunktion. Typ 2 Diebetes tritt auf, wenn die Körperzellen nicht mehr entsprechend auf das Insulin reagieren. Gründe sind sehr häufig Übergewicht, Bewegungsmangel und fettreiche Kost.
Dienstleistungenertrag DLV
Regelt alle Angelegenheiten, die das Anstellungsverhältnis einer Betreuungskraft im deutschen Privathaushalt umfassen. Der Dienstleistungsvertrag wird zwischen der Familie und der ausländischem Entsendefirma geschlossen. Er regelt u.a. Unterbringung, Verpflegung, Vergütung, Arbeitszeit (40 Stunden/wöchentlich), Freizeit der Betreuungskraft, Aufgabenbereich, Unterbrechung, Kündigung etc.
Eine Drehscheibe ist ein Pflegehilfsmittel, das für horizontale Transfers benutzt wird. Dabei Stellt sich der Patient auf die Drehscheibe und lässt sich nun ganz einfach um 360 Grad drehen, z.B. für den Transfer vom Bett zum Toilettenstuhl und zurück.
Pflegehilfsmittel zur Erleichterung des Duschganges.
Von einem Menschen mit eingeschränkter Alltgskompetenz spricht man, wenn dieser nicht mehr in der Lage ist, Alltäglichen Dinge zu verstehen und sinnvoll auszuführen. Oft ist eine Demenzerkrankung Grund dafür.
Epilepsie beschreibt eine Vielzahl von Hirnerkrankungen die sich in leichtem Muskelzucken, Kribbeln oder in kleinen Bewusstseinspausen zeigen. Diese Anfälle können sich bis hin zu heftigen, minutenlangen Muskelzuckungen, Krampfanfällen ausweiten und mit Bewussteinsverlust einhergehen.
Ersatzpfelge
Ersatzpflege ist ein anderer Begriff für Verhinderungspflege
Im Regelfall handelt es sich bei den von uns vermittelten Betreuungskräften, um nach polnischem Recht „freie Mitarbeiter“, die im Rahmen eines vereinbarten Auftragsverhältnisses durch das in Polen oder sonstige EU-Land in den jeweiligen deutschen Privathaushalt entsendet werden. Dies erfolgt nach der „Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen (kurz Entsenderichtlinie)“. Wir leiten diesen Absatz mit den Worten „Im Regelfall“ ein, was bedeutet, dass fast alle Betreuungskräfte im Rahmen des genannten Auftragsverhältnisses entsendet werden. Der Vollständigkeit halber möchten wir aber auch die Betreuungskräfte mit einbeziehen, die im Rahmen eines gängigen Arbeitsvertrages entsendet werden. Unsere Kooperationspartner im EU-Ausland nutzen derzeit beide Varianten zur Entsendung, der von uns vermittelten Betreuungskräfte. Grundsätzlich gilt: Alle von Pflege zu Hause vermittelten Betreuungskräfte sind sozialversichert (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung und Arbeitslosenversicherung) und verfügen über die zwingend erforderliche A1-Bescheinigung. Die A1-Bescheinigung ist der wichtigste Parameter in Bezug auf die Entsendung. Auch sämtliche Verbraucherschutzorganisationen (Stiftung Warentest, Verbraucherschutzzentralen etc.) weisen deutlich darauf hin. Die A1-Bescheinigung dient als wichtigster Nachweis für den Kunden und dessen Betreuungskraft. Wir von Pflege zu Hause verbürgen uns mit unserem Namen zur Einhaltung der erforderlichen Rechtsnormen und sichern Ihnen das Vorliegen der A1-Bestätigung schriftlich zu.
Um Angehörige bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu unterstützen wurde 2015 das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in Kraft gesetzt. Beschäftigte haben sei dem einen Rechtsanspruch, sich für die Pflege eines nahen Angehörigen bis zu 24 Monate teilweise von der Arbeit freistellen lassen.
Ein Gelkissen wird in der Stationären und Ambulanten Pflege zur Dekubitusprophylaxe eingesetzt. Es ist ein Pflegehilfsmittel und dient zur Verringerung des Auflagedrucks des Körpers.
Grundpflege beschreibt die grundlegenden, gewöhnlichen und wiederkehrenden Pflegeleistungen, zur Verrichtung des täglichen Lebens. Dazu gehören nach SGB XI §14 Abs. 4 Körperpflege, Ernährung, Mobilität und die Hauswirtschaftliche Versorgung. Auch nichtmedizinische Leistungen wie Vorbeugende Maßnahmen, Kommunikation und Förderung der Patienten zählen zur Grundpflege.
Übernahme sämtlicher grundpflegerischer Verrichtungen, Anleitung oder Übernahme der Körperpflege, Ankleiden, Vorbereitung und falls notwendig Anreichen der Mahlzeiten, Hilfestellungen beim Toilettengang, Versorgung mit Inkontinenzartikeln. Ausgeschlossen sind Leistungen der Behandlungspflege wie z.B. Injektionen, Verbandswechsel etc.
Wer einen Hausnotruf nutzt, trägt in der Regel immer einen kleinen, wasserfesten Sensor bei sich um, z.B. nach einem Sturz durch ein einfaches Drücken dieses Sensors eine Notrufzentrale rufen zu können ohne zum Telefon greifen zu müssen. Die Zentrale entschiedet dann nach einem kurzen Gespräch mit dem Patienten, ob ein Angehöriger oder der Rettungsdienst verständigt wird. Auch wenn nach dem Abgesetzten Hausnotruf auf Grund von Bewusstlosigkeit keine Kommunikation mit dem Patienten mehr möglich ist, wird der Rettungsdienst zur Hilfe gerufen.
Bei einem Herzinfarkt handelt es sich um eine Durchblutungsstörung von Teilen des Herzmuskels. Diese werden in der Regel von Blutgerinseln in „verkalkten“ Herzkranzgefäßen ausgelöst. Typische Symptome sind starke Brustschmerzen mit Engegefühl( Angina Pectoris), starke Schmerzen bis in die Arm und Beine, große Unruhe sowie kalter Schweiß.
Bei einer Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, kann das Herz den Organismus nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Typische Symptome sind Luftnot bei Belastungen, geschwollene Beine, Engegefühl in der Brust und die Unmöglichkeit des Flachliegens.
Der Hilfebedarf, für regelmäßige, sich wiederholende Verrichtungen im Tagesablauf, dient als Grundlage für die Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Unter den Begriff der Pflegebedürftigkeit nach SGB XI fallen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und Hauswirtschaftliche Versorgung wie z. B. Einkaufen, Kochen, Abspülen und Reinigungsarbeiten. Je nach dem wie hoch der Hilfebedarf bei diesen Aktivitäten ist, ist auch der Grad der Pflegebedürftigkeit. Der Medizinische dienst der Krankenkassen stuft die pflegebedürftige Person im Rahmen eines Pflegegutachtens dementsprechend ein und ordnet sie einer Pflegestufe zu. Die Pflegestufe ist die Grundlage auf der basierend die Pflegeleistungen und das Pflegegeld gezahlt wird.
Hilfebedürftige oder nach SGB XII -Leistungsberechtigte sind Personen, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln bestreiten können. Eigene Mittel sind insbesondere das eigene Einkommen und Vermögen (§ 27 SGB XII). Der notwendige Lebensunterhalt umfasst insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie, persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens sowie Unterkunft und Heizung und soll das Existenzminimum gewährleisten (§ 27a SGB XII). Über die ausgezahlten monatlichen Leistungen darf der Empfänger eigenverantwortlich entschieden.
Bei Demenzpatienten kommt es immer wieder vor, dass sie Ihr gewohntes Umfeld, ihre Wohnung verlassen und dann verwirrt umher irren, weil sie nicht mehr nach Hause finden. Da diese Personen in der Regel aber vor nichts weglaufen wollen, sonder hin zu einem bestimmten Ort, um dort etwas zu erledigen spricht man mittlerweile von einer Hinlauftendenz, Oft ist das Ihr alte Arbeitsplatz, oder z.B. die Wohnung eines Verwandten oder Bekannten.
Ein Hospiz ist eine Einrichtung, in der sterbenskranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet werden. Dabei wird der Sterbende umfassend pflegerisch und seelsorgerisch versorgt. Es gibt ambulante und stationär tätige Hospizvereinigungen sowie Kinderhospize.
Ist der Blutdruck an mehreren Tagen und bei verschiedenen Messungen über der Grenze von 140 zu 90 mmHg spricht man von Bluthochdruck oder Hypertonie. Dabei genügt es wenn einer der beiden Werte den Grenzwert überschreitet. Es empfiehlt sich dann ein Arztbesuch, da Blutruck, auch wenn er selbst keine Schmerzen verursacht die Gefäße massiv schädigen kann.
Von Hypotonie, oder Blutunterdruck spricht man, wenn der Systolische Blutdruck dauerhaft und in Ruhe unter 110mmHg liegt. Als Grenzwert wird auch ein arterieller Druck von unter 90/60mmHg angegeben. Ursachen können u.a. ein Missverhältnis zwischen Gefäß- und Blutvolumen sein, eine reduzierte Pumpfunktion des Herzens, oder geringes absolutes Blutvolumen. Symptome sind z.B. Blässe, kalte Hände und Füße, rasche Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern etc.
Inkontinenz bedeutet, dass man nicht erlernt hat oder die Fähigkeit verloren hat, Ort und Zeitpunkt der Entleerung von Blase oder Darm selbst zu bestimmen.
Die intensive Betreuung richtet sich vor allem an Personen, die in alltäglichen Situationen Unterstützung benötigen. Neben hauswirtschaftlichen Aufgaben sind damit vor allem auch die eigene Körperpflege, die Nahrungsaufnahme und weitere menschliche Grundbedürfnisse gemeint, die nicht mehr alleine bewältigt werden können. Je nach Wunsch zieht eine qualifizierte und deutschsprachige Betreuungskraft aus Polen direkt zu dem Patienten in die Wohnung, um so im Alltag und auch im Notfall vor Ort zu sein. Die Intensivpflege kann beispielsweise folgende Aufgaben umfassen: Unterstützung oder Übernahme der täglichen Körperpflege, Hilfe bei der Blasen- und Darmentleerung, Unterstützung bei der Aufnahme von Nahrung und Getränken, Versorgung bei auftretender Inkontinenz, Hilfe beim täglichen An- und Auskleiden, Wertvolle Gesellschaft der zu pflegenden Person, Individuell angepasste tägliche Pflege, Zubereitung von Nahrungsmitteln, Assistenz oder komplette Übernahmen aller grundpflegerichen Verrichtungen.
Kachetisch
Kachetisch bezeichnet einen sehr abgemagerten, ausgezehrten Körperzustand. Der MDK versteht unter Kachexie einen Body -Mass-Index von unter 18 kg/m²
Gleichbedeutend mit "in tiefer Bewusstlosigkeit" oder „im Koma befindlich".
Um eine optimale, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Pflege zu gewährleisten, ist es möglich, den Bezug von Pflegegeld mit der Inanspruchnahme von Sachleistungen zu kombinieren. Das Pflegegeld vermindert sich in diesem Fall anteilig um den Wert der in Anspruch genommenen Sachleistungen. Ein Pflegebedürftiger mit z. B. Pflegegrad 2 nimmt Sachleistungen durch einen Pflegedienst im Wert von 344,50 € in Anspruch. Der ihm zustehende Höchstbetrag beläuft sich auf 689 €. Er hat somit die Sachleistungen zu 50 Prozent ausgeschöpft. Vom Pflegegeld in Höhe von 316 € stehen ihm noch 50 %, also 158 €, zu.
Durchschnittliche Kosten für die Heimunterbringung im Zwei- oder Mehrbettzimmer bei Pflegegrad 3:
Gesamtkosten mtl.: 3.750 €
Der Arzt kann eine häusliche Krankenpflege als Krankenhausvermeidungspflege verordnen, wenn die Behandlung eines Patienten im Krankenhaus geboten wäre, aber nicht durchführbar ist - etwa weil der Patient die stationäre Behandlung aus nachvollziehbaren Gründen ablehnt. Außerdem kann eine Krankenhausvermeidungspflege verordnet werden, um einen Aufenthalt im Krankenhaus zu ersetzen oder zu verkürzen. Die Krankenhausvermeidungspflege umfasst die notwendige Behandlungs- und Grundpflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung. Ein Anspruch darauf besteht für bis zu vier Wochen pro Krankheitsfall (in Ausnahmefällen ist eine Verlängerung möglich).
Manchmal sind Pflegebedürftige, die sonst zuhause versorgt werden, vorübergehend auf eine stationäre Betreuung angewiesen - etwa aufgrund einer Krisensituation zuhause oder nach einem Krankenhausaufenthalt. Dann können sie eine Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen, also eine vorübergehende Unterbringung in einem vollstationären Heim.Die Leistungen der Kurzzeitpflege stehen allen Pflegebedürftigen der Pflegegrade 2 bis 5 in gleicher Höhe zur Verfügung (bis zu 1.612 Euro im Jahr, für bis zu acht Wochen pro Kalenderjahr). Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 können den Entlastungsbetrag (125 Euro pro Monat) verwenden, um Leistungen der Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen. Die Mittel der Verhinderungspflege, die im laufenden Kalenderjahr noch nicht beansprucht wurden, können ebenfalls für Leistungen der Kurzzeitpflege verwendet werden.
Lagerungshilfen sind Kissen, Decken oder Keile aus Schaumstoff, die die Pflegeperson in eine angenehme, entspannte und optimale Position bringen. So können z.B. Dekubitus Geschwüre verhindert werden und das Wohlbefinden des Patienten gesteigert werden.
Eine Magensonde ist ein Kunststoffschlauch, der meist durch die Nase entlang des Rachens und der Speiseröhre in den Magen geführt wird. Die Magensonde ermöglicht die Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr und Medikamentengabe bei Patienten die Schluckstörungen haben oder sich in Intensivmedizinischer Behandlung wie etwa im Koma befinden.
Die Altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD ist eine der Hauptursachen für Sehbehinderungen bis hin zur Erblindung im Alter. Dabei werden die Sinneszellen in der Augenmitte geschädigt. Es kommt zu einem verschwommenen Sehen bis hin zum dunklen Flek. Den Betroffenen Personen bleiben oft nur noch die Randbereiche des Sichtfeldes erhalten.
Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) ist der sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Er überprüft bei gesetzlich Versicherten die Pflegebedürftigkeit, wenn sie einen Antrag stellen, und legt dann den Pflegegrad fest. Bei privat Pflegeversicherten übernimmt die Firma Medicproof diese Aufgabe.Der MDK kontrolliert außerdem die Einhaltung von Qualitätsstandards in den verschiedenen Pflegeeinrichtungen.
Die Leistungen eines mobilen Pflegedienstes nach SGB XI können auch in Kombination mit selbstbeschaffter Pflege in sogenannter Kombinationsleistung in Anspruch genommen werden. Unabhängig davon werden von den mobilen Pflegediensten teilweise auch Medizinische Pflegeleistungen nach SGB V erbracht. Diese haben keine finanzielle Auswirkungen auf das Pflegegeld oder die Pflegesachleistungen da die medizinische Pflege von den Krankenkassen bezahlt wird.
Störung bei der Wortbildung.
Die Multiple Sklerose ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Dabei werden verschiedene Verlaufsformen unterschieden: schubförmig remittierende MS (90% der Patienten), chronisch progrediente MS, sekundär progrediente MS, fulminant verlaufende MS (selten). Die typischen Symptome der Multiplen Sklerose sind: Sehstörungen als Erstmanifestation bei ca. 30% der Patienten, allgemeine Schwäche, schnelle Ermüdung, Kribbeln, Spastiken, Lähmungen, Sensibilitätsstörungen
Die Nachtpflege gehört zusammen mit der Tagespflege zu den teilstationären Pflegeformen. Es sind Leistungen, die zusätzlich zum Pflegegeld bzw. zu den Pflegesachleistungen, zur Entlastung pflegender Angehöriger oder einer von PFLEGE ZU HAUSE vermittelten Betreuerin, bereitgestellt werden. Entsprechend der bestehenden Pflegegrade können Leistungen in speziellen Einrichtungen wahrgenommen werden. Beispielsweise werden Pflegebedürftige morgens abgeholt und verbringen einen Tag zusammen mit anderen Pflegebedürftigen. Die Angebote sind sehr umfangreich und bieten zahlreiche Freizeit- bzw. Unterhaltungsalternativen an. Der Transfer nach Hause wird in der Regel ebenfalls vom Träger organisiert. Eine Kürzung des Pflegegeldes bei Inanspruchnahme erfolgt nicht!
Eine Orthese ist ein medizinisches Hilfsmittel, zur Stabilisierung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur von Gliedmaßen. Eine Orthese muss vom Arzt verordnet werden.
Osteoporose ist eine Alterserkrankung, die mit einem Schwund der Knochendichte einhergeht. Sie wird auch als Knochenschwund bezeichnet.
Eine polnische Betreuerin ist eine gute und vor allem bezahlbare Alternative zur Heimunterbringung. Wir setzen für unsere Vermittlung nur auf ausgebildetes Fachpersonal, dessen Qualifikationen wir genau prüfen. Wir garantieren Ihnen so eine effektive Unterstützung für den Alltag
Palliativpflege steht im Gegensatz zu kursiver Pflege bei der eine Heilung angestrebt wird. Palliativpflege bekommen Menschen, bei denen kaum Aussicht auf eine Heilung der Krankheit besteht. Ziel der Palliativpflege ist es, größtmögliche Lebensqualität des Patienten zu gewährleisten. Dazu gehören eine weitgehende Schmerzfreiheit, so wie psychologische Unterstützung auch für die Angehörigen.
Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems. Typische Symptome sind Zittern (Tremor), langsame Bewegungen und versteifte Muskeln.
Die perkutane endoskopische Gastrostomie (abgekürzt PEG) ist künstlicher Magenzugang durch Haut und Bauchdecke in den Magen. Die Magensonde ermöglicht die Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr und Medikamentengabe bei Patienten die Schluckstörungen haben oder sich in Intensivmedizinischer Behandlung wie etwa im Koma befinden.
Ist unsere Haut sehr dünn, fast schon durchsichtig, so spricht man von Pergamenthaut. Das Fettgewebe der Haut ist den so gering, dass man die Adern sehr gut sehen kann. Die Pergamenthaut ist sehr empfindlich und bedarf besonderer Pflege.
24-Stunden-Pflege auf höchstem Niveau im eigenen Zuhause: Dieses Konzept erscheint vielen Menschen mit altersbedingten Krankheiten und Pflegebedürfnissen viel zu oft wie ein unerfüllbarer Traum. Selten haben Angehörige die nötige Zeit und Energie für eine angemessene Betreuung und so scheint die Heimunterbringung die einzige Lösung zu sein. Pflege zu Hause beweist, dass es anders geht. Mit unseren Leistungen ist eine individuelle Pflege zu Hause nicht nur möglich, sondern auch bezahlbar. Wir vermitteln Ihnen kompetente Pflegekräfte aus Polen, die mit Leidenschaft und Fachwissen die tägliche Pflege mit all ihren Facetten übernehmen. Zusätzlich stehen wir Ihnen auch im Rahmen der fachlichen Beratung zu allen pflegerelevanten Themen zur Seite.
§ 14 SGB XI Begriff der Pflegebedürftigkeit - Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere (Pflegegrad) bestehen.
Die Beratung und eine sehr individuelle Kundenbetreuung zeichnen uns aus. Als derzeit einzige Agentur stellen wir Ihnen zu Beginn unserer Betreuung unseren umfangreichen Betreuungsordner kostenlos zur Verfügung. Neben einer detaillierten Betreuungs- und Haushaltsplanung hält dieser viele weitere Informationen rund um das Betreuungsverhältnis für Sie bereit. Schritt für Schritt begleitet Sie unser Betreuungsordner durch die beginnende und fortlaufende Betreuung. Die Mitarbeiter von Pflege zu Hause verfügen über ein umfangreiches Know-How zu sämtlichen pflege- und betreuungsrelevanten Themenfeldern. Das Team wird ergänzt durch examiniertes Pflegepersonal. Hierdurch können wir Ihnen einen besonders hohen Standard im Bereich Pflegeplanung und Pflegeberatung gewährleisten.
Ein Pflegebett ist ähnlich einem Krankenhausbett und somit an die besonderen Bedürfnisse von Patienten und Pflegekräften angepasst.Ein Pflegebett kann über die Pflegekasse beantragt werden.
Ein Pflegedienst übernimmt ambulant die hauswirtschaftliche Versorgung sowie eine medizinische Versorgung von Pflegebedürftigen oder kranken Menschen. Benötigen Sie zusätzlich zu Ihrer 24h Betreuungskraft, die in der Regel keine medizinische Behandlungen durchführen darf medizinische Versorgung, so kann der Pflegedienst diese problemlos übernehmen. Die kosten werden meinst von der Krankenasse übernommen.
In unserem Betreuungsordner, den wir Ihnen zu Beginn der Betreuungsphase gerne kostenfrei und exklusiv zur Verfügung stellen, wird der Pflegeverlauf von der Betreuerin fortlaufend dokumentiert. Bei Bedarf können zusätzlich Protokolle zur Flüssigkeitsbilanzierung oder Lagerung ausgefüllt werden. In regelmäßigen Abständen werden die gemachten Aufzeichnungen von Pflege zu Hause ausgewertet und falls notwendig mit einem Angehörigen besprochen.
Pflegebedürftige sollen selbst darüber entscheiden, wie und von wem sie gepflegt werden möchten. Sie haben deshalb die Möglichkeit, Pflegegeld in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung für den Bezug von Pflegegeld ist, dass die häusliche Pflege selbst sicher- gestellt wird, z. B. durch Angehörige oder eine von uns vermittelte Betreuungskraft. Das Pflegegeld wird dem Betroffenen von der Pflegekasse überwiesen.
Jeder Pflegebedürftige wird je nach individuellen Beeinträchtigungen und Fähigkeiten in eine von fünf gesetzlich festgelegten Pflegegraden eingeteilt. Diese Pflegegrade ersetzen die früher geltenden drei Pflegestufen. Die Begutachtung und Einstufung in einen Pflegegrad erfolgt bei gesetzlich Versicherten durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen, bei privat Versicherten durch Medicproof. Die Höhe der Leistungen der Pflegekasse ist nach diesen fünf Graden gestaffelt. Gegen die Zuteilung eines bestimmten Pflegegrades kann gegebenenfalls Einspruch bei der Pflegekasse eingelegt werden.
Die Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen stellen ein unabhängiges Organ zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit dar. In der Regel wird im Rahmen eines Hausbesuches ein Gutachten erstellt, das den Grad der Selbstständigkeit in den Modulen 1 bis 6 erfasst und beschreibt. Bei jedem Modul werden dabei Punkte vergeben, die dann nach den oben genannten Prozentzahlen gewichtet werden. Je höher die Gesamtpunktzahl, umso höher ist der Pflegegrad.
Als Pflegehilfsmittel werden Hilfsmittel in der häuslichen Pflege genannt, die die Beschwerden der Pflegepersonen lindern oder dazu beitragen, dass deren Lebensqualität erhöht wird. Beispiele sind Pflegebett, Duschstuhl, Gehilfen etc.. Viele dieser Hilfsmittel können nach einer ärztlichen Verordnung bei der Pflegekasse beantragt werden. Die Kosten werden anteilig übernommen. Zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel wie Vorlagen, Einmalhandschuhe o.Ä. werden mit einem Betragen 40€ pro Monat von der Pflegeversicherung übernommen und können in einer Art Abo als wiederkehrende monatliche Lieferung im Sanitätshaus bestellt werden.
Die Pflegekassen sind die Träger der sozialen Pflegeversicherung. Sie sind den Krankenkassen angeschlossen.
Wenn Sie einen Angehörigen pflegen möchten, können Sie an einem kostenlosen Pflegekurs teilnehmen. In diesen Kursen lernen Sie beispielsweise die richtige Mundpflege oder den Gebrauch von Hilfsmitteln.
Pflegeleistungen sind alle Leistungen der Pflegekasse, die nach Anerkennung eines Pflegegrades in Anspruch genommen werden können.
Pflegeneuaausrichtungsgesetz PNG
Kernstück der Pflegereform 2012 sind die verbesserten Leistungen für Demenzkranke. Seit 1. Januar 2013 erhalten Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die keiner der drei Pflegestufen zugeordnet sind (Pflegestufe 0), zusätzlich zu dem bisherigen Betreuungsgeld in Höhe von EUR 100,- (Grundbedarf) beziehungsweise EUR 200,- (erhöhter Bedarf) im Monat, auch Geld- oder Sachleistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. So bekommen Demenzkranke, die von Angehörigen betreut werden, künftig Pflegegeld in Höhe von EUR 120,- im Monat. Übernimmt stattdessen ein Pflegedienst die Betreuung, stellt die Pflegekasse dafür EUR 225,- monatlich zur Verfügung. An Demenz erkrankte Personen in den Pflegstufen I und II profitieren ebenfalls: für Betroffene in der Pflegestufe I, die zu Hause betreut werden, erhalten künftig bis zu EUR 305,-. In der Pflegestufe II wird der Betrag auf EUR 525,- steigen. Für Pflegebedürftige in der Pflegestufe III ist dagegen keine Aufstockung vorgesehen.Seit 2013 können Pflegebedürftige und Demenzkranke neben den bisherigen Leistungen der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung auch häusliche Betreuung als Pflegesachleistung in Anspruch nehmen. Menschen mit Demenz, die keiner der drei Pflegestufen zugeordnet sind (Pflegestufe 0) können Betreuungsleistungen als von den Pflegediensten zu erbringende Sachleistung erhalten. Dazu zählen Hilfe, Unterstützung und Beaufsichtigung im häuslichen Umfeld und Aktivitäten zur Gestaltung des Alltags. Außerdem können mehrere Demenzkranke gemeinsam solche Leistungen in Anspruch nehmen.Neben der bisher üblichen Abrechnung nach Leistungskomplexen können Pflegedienste mit ihren Kunden seit 2013 auch Vergütungen nach Zeit vereinbaren. So kann der Pflegebedürftige die benötigten Leistungen nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen. Berechnet wird die Zeit, die ein Pflegedienst dafür aufwendet. Dabei ist jede Form von Pauschalen unzulässig, außer für hauswirtschaftliche Versorgung, Behördengänge und Fahrtkosten. Der Pflegebedürftige kann zwischen den beiden Vergütungssystemen wechseln. Welche Leistungen nach welchem System erbracht werden, vereinbaren die Pflegedienste gemeinsam mit den Pflegebedürftigen.Fällt bei häuslicher Pflege die Pflegeperson wegen Urlaub oder Krankheit aus und benötigt der Pflegebedürftige deshalb eine Kurzzeit- oder Verhinderungspflege, so wird in solchen Fällen künftig die Hälfte des Pflegegeldes weitergezahlt.Die verbesserten Leistungen für Demenzkranke sind laut Gesetz nur eine Übergangslösung auf dem Weg zu einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff. In einem gesonderten Gesetz will die Regierung dafür rechtliche Voraussetzungen schaffen. Daran arbeitet der vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetzte Expertenbeirat unter Vorsitz von Wolfgang Zöller und Klaus-Dieter Voß. Seine Aufgabe ist es, die noch offenen Umsetzungsfragen schnellstmöglich zu klären.
Auf die Planung der Pflege legen wir besonderen Wert. Zu Beginn der Betruungssituation erstellen wir gemeinsam mit unserem geschulten Fachpersonal, der Betreuerin und Ihnen eine Pflegeplanung. Dabei legen wir gemeinsam fest bei welchen Aktivitäten des täglichen Lebens Unterstützung benötigt wird aber auch welche Aktivitäten noch gerne selbständig von der Pflegeperson ausgeführt werden können. Unterstützt werden wir dabei von unserem Betreuungsorder, der einen ausführlichen und übersichtlichen Vordruck enthält.
Entsprechend des bestehenden Pflegegrades werden Leistungen bereitgestellt, die ausschließlich mit ambulanten Pflegediensten abgerechnet werden können.
Mit Wirkung zum 01.01.2015 trat im Rahmen des Pflege-Stärkungs-Gesetzes 1 eine weitere Novelle zur Entlastung von zu Pflegenden und deren Angehörigen in Kraft. Die wichtigsten Änderungen inkl. der gültigen Pflegegeldleistungen haben wir in die jeweiligen Punkte auf unserer Homepage bereits für Sie berücksichtigt. Im Wesentlichen wurden im Rahmen dieser Novelle die mtl. Geldleistungen angepasst. Ebenfalls kam es zu einer Verbesserung der bestehenden Betreuungsleistungen und um die Ergänzung der Entlastungsleistungen. Weiter Leistungen zur Entlastung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen sind im 2. Teil des Pflege-Stärkungs-Gesetzes geplant.
Das Pflegestärkungsgesetz 2 (2017) definiert den Begriff „Pflegebedürftigkeit“ neu. Eine Pflegebedürftigkeit liegt danach vor, wenn Fähigkeitsstörungen und/oder Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit vorliegen. Diese können in sechs Bereichen oder auch „Modulen“ vorliegen, die folgendermaßen definiert sind: 1. Selbstversorgung: Hierbei geht es um Ernährung, Körperpflege und ähnliche Bereiche, die bisher als „Grundpflege“ bezeichnet wurden. 2. Eigenständiger Umgang mit und Bewältigung von therapie- oder krankheitsbedingten Belastungen und Anforderungen: Hierbei geht es um die Versorgung von Wunden, Arztbesuche, Einhaltung von Therapieterminen und Maßnahmen sowie die zuverlässige Einnahme von Medikamenten usw. 3. Kommunikative und allgemeine kognitive Befähigung: Hierunter versteht man z.B. die Orientierung in Raum und Zeit sowie andere grundlegende Fähigkeiten. 4. Soziales Leben und Alltagsgestaltung: Hier geht es um die eigenständige Planung des Alltags und das Aufrechterhalten sozialer Kontakte. 5. Psychische Leiden und Verhaltensweisen: Hierunter sind z.B. autoaggressives Verhalten, starke Unruhe und ähnliche Belastungen zu verstehen. Mobilität: Hierbei geht es um die allgemeine Fähigkeit zur Fortbewegung, also Treppensteigen und ähnliches.
Mit dem 01.01.2017 entfällt die Härtefallregelung. Patienten, die bisher Pflegestufe 3 mit Härtefallregelung hatten, wurden im Januar 2017 in den Pflegegrad 5 eingestuft.
Mit dem 01.01.2017 wurden die bis dahin verwendeten Pflegestufen in die neu eingeführten Pflegegrade umgewandelt.
Wenn Sie einen Pflegestützpunkt aufsuchen, können Sie sich dort rund um das Thema Pflege informieren. Es handelt ich dabei um ein örtliches Informationszentrum der Pflegekassen.
Eine Pflegetagegeldversicherung ist eine private Versicherung, die im Leistungsfall nicht zweckgebundene Tagessätze monatlich auszahlt. Das heißt, das Pflegebedürftige kann das Geld so verwenden, wie er es möchte. z.B. für eine Haushaltshilfe, die Ihn zu Hause Betreut. Je nach Pflegegrad variiert dabei auch die höhe des Auszahlungsbetrages. Es gibt verschiedene Modelle bei diversen Anbietern.
Als 5. und somit jüngste Säule unseres sozialen Sicherungssystems wurde 1995 die Pflegeversicherung als Sozialgesetzbuch XI eingeführt. Die sich ständig wandelnde Struktur unserer Gesellschaft und die demographische Entwicklung erfordern immer wieder politische Reformen und Novellen der Pflegeversicherung. Weitere positive Neuerungen brachten bereits das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) und das Pflegestärkungsgesetz (PSG) für Betroffene und Angehörige.
Eine Prothese bezeichnet einen Ersatz von Gliedmaßen und Organen. Beispiel ist die allseits bekannte Zahnprothese.
Unter dem Begriff Rheuma werden in der Medizin über 100 Erkrankungen des Bewegungsapparates, also von Muskeln, Knochen, Gelenken und Bändern zusammengefasst. Am häufigsten tritt dabei die rheumatoide Arthritis auf. Dabei handelt es sich um schmerzhafte Gelenkentzündungen.
Atemnot die ohne körperliche Belastung, also bereits in Ruhe auftritt.
Ruheschmerzen treten ohne körperliche Belastungen auf.
Kommt es beim Schlafen zu Atemaussetzern, so spricht man von Schlafapnoe.
Ein Schlaganfall des Gehirns wird auch als Apoplex zerebrovaskulärer Insult bezeichnet. Apoplex bzw. einer Apoplexie nennt man eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns. Durch die Durchblutungsstörung kommt es zu einer Sauerstoffunterversorgung mit anschließendem Gewebsuntergang.
Die Altenpflege (Seniorenpflege) als professionelles Berufsbild in der Altenhilfe, beschäftigt sich mit der Betreuung und Pflege alter Menschen. Ziel ist es, eine stabile Lebensqualität zu erhalten.
Störung bei der Wortfindung.
Ist ein Mensch benommen und sehr schläfrig, aber ansprechbar oder weckbar, so spricht man von Somnolenz.
Beinhaltet alle Regelungen und Vorschriften zur gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland.
Beinhaltet alle Regelungen und Vorschriften zur soziale Pflegeversicherung in Deutschland.
Künstlicher Darmausgang oder Harnableitung.
Blasenkatheter, der durch die Bauchdecke in die Blase angeführt wird. Der eingeführte Kunststoffschlauch wird entweder durch eine Naht gesichert, oder durch einen Ballon in der Blase sicher geblockt.
Die Tagespflege gehört zusammen mit der Nachtpflege zu den teilstationären Pflegeformen. Es sind Leistungen, die zusätzlich zum Pflegegeld bzw. zu den Pflegesachleistungen, zur Entlastung pflegender Angehöriger oder einer von PFLEGE ZU HAUSE vermittelten Betreuerin, bereitgestellt werden. Entsprechend der bestehenden Pflegegrade können Leistungen in speziellen Einrichtungen wahrgenommen werden. Beispielsweise werden Pflegebedürftige morgens abgeholt und verbringen einen Tag zusammen mit anderen Pflegebedürftigen. Die Angebote sind sehr umfangreich und bieten zahlreiche Freizeit- bzw. Unterhaltungsalternativen an. Der Transfer nach Hause wird in der Regel ebenfalls vom Träger organisiert. Eine Kürzung des Pflegegeldes bei Inanspruchnahme erfolgt nicht!
Teilstaionäre Pflege
Ein Tracheostoma is ein durch einen chirurgischen Eingriff, künstlich hergestellter Zugang zur Luftröhre. Man spricht auch vom Luftröhrenschnitt.
Als Tremor bezeichnet man unwillkürliches und rhythmisches Zittern, wie es z.B. bei Parkinsonpatienten vorkommt.
Wenn der Gang zur Toilette zu anstrengend oder gar unmöglich wird, ist ein Toilettenstuhl die optimale Lösung. Dieses Pflegehilfsmittel wird von der Pflegekasse nach ärztlicher Verordnung zur Verfügung gestellt.
Der Anspruch auf Verhinderungspflege (bis zu sechs Wochen pro Kalenderjahr) besteht, wenn die Pflegeperson, die pflegt (auch neben einem Pflegedienst) wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert ist. Der Grund ist also letztlich unbedeutend. Das Pflegegeld wird während einer Verhinderungspflege anteilig zu 50 % weitergezahlt. Leistungen für Verhinderungspflege werden jährlich bis zu einer Höhe von 1.612 € von der Pflegekasse erstattet, wenn die Verhinderungspflege durch selbstbeschaffte Pflegepersonen sichergestellt wird. Soweit die Leistungen der Kurzzeitpflege noch nicht ausgeschöpft sind, können diese bis zu 50 % (806 €) bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von 2.418 € auch auf die Verhinderungspflege übertragen werden.
Regelt sämtliche Angelegenheiten in Bezug auf unsere Vermittlungs- und Beratungsleistungen. Dieser Vertrag wird zwischen dem Kunde und der Pflege zu Hause Küffel GmbH geschlossen.
Vigilant bedeutet in der Medizin Wachheit und Aufmerksamkeit eines Patienten.
Wechseldruckmatraze
Eine Wechseldruckmatraze kommt bei der Dekubitusprophylaxe zum Einsatz. Die Matratze besteht aus vielen kleine Luftkammern, die automatisch durch einen kleinen Motor mit Luft gefüllt und entleert werden. Auf diese Weise wird permanent unterschiedlicher Druck auf verschiedene Körperregionen ausgeübt, was ein Wundliegen verhindert.
Der Begriff der Weglauftendenz wurde in den letzten Jahren überholt. Bei Demenzpatienten kommt es immer wieder vor, dass sie Ihr gewohntes Umfeld, ihre Wohnung verlassen und dann verwirrt umher irren, weil sie nicht mehr nach Hause finden. Da diese Personen in der Regel aber vor nichts weglaufen wollen, sonder hin zu einem bestimmten Ort, um dort etwas zu erledigen spricht man mittlerweile von einer Hinlauftendenz, Oft ist das Ihr alte Arbeitsplatz, oder z.B. die Wohnung eines Verwandten oder Bekannten.
Wenn Sie mit der Beurteilung der Pflegebedürftigkeit und der Einstufung des Pflegegrades durch den MDK nicht einverstanden sind, da Sie den Eindruck haben, dass ein größerer Hilfebedarf besteht, als der festgestellte, so können Sie dagegen bei der Pflegekasse Widerspruch einlegen. Gerne beraten wir sie in diesem Fall persönlich über Ihre Möglichkeiten.
Voraussetzung hierfur ist, dass die hausliche Pflege entweder ermoglicht oder erheblich erleichtert wird und fur den Pflegebedurftigen eine moglichst selbststandige Lebensfuhrung wiederhergestellt werden kann. Unter wohnumfeldverbessernde Maßnahmen fallen entweder Umbaumaßnahmen oder technische Hilfen im Haushalt. Insgesamt wird ein Zuschuss in Hohe von max. 4.000 € je Maßnahme gewahrt.
Pflegebedurftige erhalten in allen Pflegegraden (1 bis 5) zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel, wie z.B. Handschuhe, Desinfektionsmittel, Bettschutzeinlagen etc. fur pauschal 40 € im Monat. Das Leistungssortiment und den Lieferanten erfahren Sie von Ihrer Pflegekasse.