Source: http://www.ziwa-wambach.de/hilfen-zur-erziehung.html
Timestamp: 2018-01-21 08:43:21
Document Index: 214890696

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 31', '§ 30', '§ 41', '§ 1', '§ 27', '§ 31', '§ 30', '§ 41']

ZIWA - Hilfen zur Erziehung
ZiWa Ziele. Impulse. Wandel. ist seit mehr als 12 Jahren in der Jugendhilfe tätig.
Wir bieten Erziehungshilfen nach § 27 ff SGB VIII in Form von Sozialpädagogischer Familienhilfe (§ 31 SGB VIII), Erziehungsbeistandschaft (§ 30 SGB VIII) und Hilfe für junge Volljährige (§ 41 SGB VIII) an.
Schwerpunkt unserer Arbeit ist die frühzeitige Erkennung von Kommunikationsstörungen und innerfamiliären Belastungen. Durch die Unterstützung der Fachkraft ist es möglich, Fehlentwicklungen und Verhaltensauffälligkeiten zu erkennen und den betreffenden Personen aufzuzeigen. Maßnahmen zur Vorbeugung und Hilfestellungen zum adäquaten Handeln werden hierdurch ermöglicht. Die Vernetzung mit öffentlichen Institutionen und informellen Kontakten rundet das Angebot im Hinblick auf eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe ab.
Für die von uns angebotenen Hilfen ist eine Geh-Struktur charakteristisch. In der Regel kommt eine Fachkraft mehrmals pro Woche in die Wohnung der Familie, um vor Ort eine Kombination aus Beratung und Begleitung der Familien anzubieten. Hierzu stehen uns verschiedenste methodische Möglichkeiten zur Verfügung, so dass ganzheitliche Arbeitsformen gewählt werden können, die sich an der Lebenssituation der KlientInnen orientieren. Dies zeichnet unsere Flexibilität im Hinblick auf das Setting und die zeitliche Gestaltung der Arbeit aus.
Zielgruppe unserer Arbeit sind junge Menschen und Familien in besonderen krisenhaften / belastenden Lebenssituationen. Bei der Bewältigung dieser Lebensumstände bieten wir kompetente Hilfe zur Erziehung innerhalb der Familie an.
Im nachfolgenden Text benutzen wir die Bezeichnung „Familie“ sinngemäß auch für den Jugendlichen und den jungen Volljährigen.
Förderung der erzieherischen Kompetenzen
Hilfestellungen bei der Bewältigung und Organisation des Alltags
Verminderung belastender Lebensumstände
Unterstützung zur Erkennung und Nutzung eigener Fähigkeiten und Ressourcen, um die Eigenkräfte der Familie und der jungen Menschen zu aktivieren
Erweiterung der eigenverantwortlichen Handlungskompetenzen und Aufbau alternativer Lösungsstrategien
Netzwerkintervention und Unterstützung zur Herstellung und Ausweitung formeller und informeller Kontakte
Prävention von familienersetzenden Maßnahmen durch frühzeitigen Einsatz oben genannter Hilfen
Es muss sichergestellt sein, dass eine ausreichende Motivation der Familie zur Mitarbeit vorhanden ist oder entwickelt werden kann. Hierbei sind die Bereitschaft zur freiwilligen Zusammenarbeit mit der Fachkraft und ein Mindestmaß an Änderungsbereitschaft und Einsicht in die schwierige Familiensituation bzw. emotionale Bindungen untereinander unabdingbar.
Im Allgemeinen wird die SPFH in den §§ 1 und 27 SGB VIII geregelt. § 27 SGB VIII regelt den Rechtsanspruch eines Personensorgeberechtigten auf Hilfe zur Erziehung. Nach § 31 SGB VIII ist eine SPFH eine Unterstützung von Familien, durch intensive Betreuung und Begleitung
SPFH soll Hilfe zur Selbsthilfe leisten und steht der gesamten Familie zu.
Nach § 30 SGB VIII soll das Kind oder der Jugendliche unterstützt werden
bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen
bei der Erhaltung des Lebensbezuges zur Familie
Das soziale Umfeld soll möglichst miteinbezogen werden.
§ 41 SGB VIII regelt die Hilfe für junge Volljährige
Hilfe für die Persönlichkeitsentwicklung
Hilfe für eigenverantwortliche Lebensführung
Auch nach Beendigung der vorgenannten Erziehungshilfen soll der junge Volljährige bei der Verselbstständigung im notwendigen Umfang beraten und unterstützt werden. Absatz zwei gilt entsprechend.