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Timestamp: 2016-12-10 05:33:32
Document Index: 274911663

Matched Legal Cases: ['Art 20', 'Art 21', 'Art 12', 'Art 716', 'Art 7', 'Art 716', 'Art 12', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 49', 'Art. 1', 'Art. 22', 'Art. 1', 'Art. 716', 'Art. 716', 'Art. 716', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1']

⭐4 Die Baloise 16 Geschäftsgang 36 Nachhaltige Geschäftsführung 48 Corporate Governance 92 Finanzbericht 246 Bâloise Holding AG 260 Anhang
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1 4 Die Baloise 16 Geschäftsgang 36 Nachhaltige Geschäftsführung 48 Corporate Governance 92 Finanzbericht 246 Bâloise Holding AG 260 Anhang Corporate Governance CORPORATE-GOVERNANCE-BERICHT INKLUSIVE VERGÜTUNGSBERICHT 48 Konzernstruktur und Aktionariat 48 Kapitalstruktur 49 Verwaltungsrat 50 Konzernleitung 57 Vergütungsbericht 61 Bericht der Revisionsstelle an die Generalversammlung 84 Mitwirkungsrechte der Aktionäre 86 Kontrollwechsel und Abwehrmassnahmen 87 Revisionsstelle 87 Wesentliche an der Generalversammlung 2015 beantragte Statutenänderungen 88 Informationspolitik 88 CORPORATE GOVERNANCE2 Transparente Unternehmensführung Die Baloise als wertschaffendes Unternehmen legt stets grosses Gewicht auf eine gute Unternehmensführung im Sinne einer verantwortungsvollen Corporate Governance und führt diese Tradition weiter. Vor dem Hintergrund des Swiss Code of Best Practice und der SIX-Corporate-Governance-Richtlinie steht für die Baloise vor allem der Anspruch auf eine Unternehmenskultur mit hohen ethischen Standards im Vordergrund, welche die Integrität der Gesellschaft und der Mitarbeitenden betont Die Baloise ist überzeugt, dass eine qualitativ hochstehende Corporate Governance einen positiven Einfluss auf die langfristige Performance der Gesellschaft hat Aus diesem Grund hat die Baloise die neuen Anforderungen der Vergütungsverordnung (VegüV) rasch und transparent umgesetzt und den Aktionären ermöglicht, bereits im Geschäftsjahr 2014 über die Gesamtsummen der Vergütung des Verwaltungsrats und der Konzernleitung verbindlich abzustimmen Dieses Kapitel folgt dem Aufbau der SIX-Corporate- Governance-Richtlinie in der Fassung vom 1 September 2014, um die Transparenz und damit die Vergleichbarkeit mit den Vorjahren sowie mit anderen Gesellschaften zu erhöhen Berücksichtigung findet ebenfalls der Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance der economiesuisse und insbesondere dessen Anhang 1 mit den Empfehlungen zu den Vergütungen von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung Die Baloise veröffentlicht einen eigentlichen Vergütungsbericht als Ziffer 5 des s, der den Vorgaben des Rundschreibens 2010 / 1 der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA entspricht 1. KONZERNSTRUKTUR UND AKTIONARIAT Konzernstruktur Die Bâloise Holding ist als Holding in Form einer Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht mit Sitz in Basel organisiert und an der SIX Swiss Exchange börsenkotiert Per 31 Dezember 2014 hatte die Baloise Group eine Börsenkapitalisierung von Mio CHF Informationen zur Baloise-Aktie finden sich ab Seite 8 Im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung im Kapitel Finanzbericht ab Seite 238 finden sich bedeutende Tochtergesellschaften und Beteiligungen per 31 Dezember 2014 Die Segmentberichterstattung nach Regionen und Geschäftsbereichen findet sich im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung im Kapitel Finanzbericht ab Seite 165 Die operative Konzernführungsstruktur ist auf Seite 60 dargestellt Aktionariat Als Publikumsgesellschaft mit breit gestreutem Aktionariat ist die Bâloise Holding ein Teil des SMIM (SMI Mid) sowie des SLI (Swiss Leader Index) Aktionärsstruktur Im Aktienregister der Bâloise Holding waren per 31 Dezember 2014 insgesamt Aktionäre eingetragen Gegenüber dem Vorjahr nahm die Anzahl eingetragener Aktionäre um 5 5 % ab Über die Zusammensetzung des Aktionärskreises per 31 Dezember 2014 gibt der Abschnitt «Bedeutende Aktionäre» auf Seite 253 Aufschluss Die Meldungen, die während des Geschäftsjahrs gemäss Art 20 BEHG dem Emittenten und der Offenlegungsstelle der SIX Swiss Exchange AG gemeldet und gemäss Art 21 BEHG über deren elektronische Melde- und Veröffentlichungsplattform veröffentlicht wurden, können via Suchfunktion auf six-exchange-regulation com/obligations/disclosure/major_ shareholders_de html eingesehen werden 483 Eigene Aktien Per 31 Dezember 2014 hielt die Bâloise eigene Aktien (4 5 % des ausgegebenen Aktienkapitals) Kreuzbeteiligungen Es bestehen weder kapital- noch stimmenmässige Kreuzbeteiligungen 2. KAPITALSTRUKTUR Ausschüttungspolitik Die Bâloise Holding verfolgt eine Politik ertragsorientierter, kontinuierlicher Ausschüttungen Klassische Bardividenden werden durch den Einsatz weiterer Ausschüttungsinstrumente wie zum Beispiel Aktienrückkäufe und Optionen ergänzt In den letzten fünf Jahren flossen mittels Bardividenden und Aktienrückkäufen Mio CHF an die Aktionäre Die jährliche Ausschüttungsquote der Baloise beträgt damit in der Summe in den letzten Jahren % VERÄNDERUNGEN DES EIGENKAPITALS DER BÂLOISE HOLDING (VOR GEWINNVERWENDUNG) in Mio. CHF Aktienkapital Allgemeine Reserve Reserve für eigene Aktien Andere Reserven Bilanzgewinn Eigenkapital der Bâloise Holding Jeweils per 31. Dezember Das Aktienkapital der Bâloise Holding beträgt seit 29 April Mio CHF und ist eingeteilt in dividendenberechtigte Namenaktien mit einem Nennwert von 0 10 CHF Jahr in Mio. CHF Bardividenden Aktienrückkäufe Total Total Jeweils per 31. Dezember. Eigenkapital der Bâloise Holding Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Eigenkapitals in den letzten drei Berichtsjahren Genehmigtes und bedingtes Kapital, weitere Finanzierungsinstrumente Genehmigtes Kapital Der Verwaltungsrat ist gemäss Beschluss der Generalversammlung vom 2 Mai 2013 bis zum 2 Mai 2015 ermächtigt, das Aktienkapital um maximal CHF durch Ausgabe von maximal vollständig zu liberierenden Namenaktien von je 0 10 CHF Nennwert zu erhöhen (vgl 3 Absatz 4 der Statuten) Bedingtes Kapital Die Generalversammlung 2004 schuf bedingtes Kapital Durch dieses Kapital kann sich das Aktienkapital um höchstens Namenaktien von je 0 10 CHF Nennwert erhöhen (vgl 3 Absatz 2 der Statuten) Dies entspricht einer nominellen Aktienkapitalerhöhung von maximal CHF Das bedingte Kapital dient der Sicherstellung allfälliger Options- oder Wandelrechte, die in Verbindung mit Anleihensoder ähnlichen Obligationen eingeräumt werden Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen Zum Bezug der neuen 494 Namenaktien sind die jeweiligen Inhaber der Options- und Wandelrechte berechtigt Der Verwaltungsrat kann zur Emission von Options- und Wandelanleihen auf internationalen Kapitalmärkten das Vorwegzeichnungsrecht der Aktionäre einschränken oder ausschliessen Weitere Eigenkapitalinstrumente Es bestehen keine Partizipationsscheine oder Genussscheine Konsolidiertes Eigenkapital der Baloise Group Am 31 Dezember 2014 betrug das konsolidierte Eigenkapital der Baloise Group Mio CHF Details zur Entwicklung in den Jahren 2013 und 2014 sind im Kapitel «Finanzbericht» auf den Seiten 98 und 99 im Nachweis über die Veränderung des konsolidierten Eigenkapitals in der Konzernrechnung ersichtlich Zum Jahr 2012 befinden sich Details über die Veränderung des konsolidierten Eigenkapitals auf Seite 96 des Kapitels «Finanzbericht» im Geschäftsbericht 2013 Ausstehende Anleihen Die Bâloise Holding und eine weitere Konzerngesellschaft haben Anleihen öffentlich emittiert Zum Jahresende 2014 hatten die Bâloise Holding und eine weitere Konzerngesellschaft insgesamt neun öffentliche Anleihen ausstehend Details über die ausstehenden Anleihen der Bâloise Holding befinden sich auf Seite 215 und 251 sowie im Internet Rating Am 27 Juni 2014 hat die Ratingagentur Standard & Poor s das Rating der Basler Versicherung AG auf «A» mit stabilem Ausblick erhöht Standard & Poor s würdigt die sehr starke Kapitalisierung, die hohe operative Ertragskraft und die starke Wettbewerberposition in den Kernmärkten der Baloise Zudem bewertet die Ratingagentur das Risikomanagement als stark Das Rating gilt der Schweizer Tochtergesellschaft der Bâloise Holding AG der Basler Versicherung AG Die Basler Versicherung AG ist eine Kerngesellschaft der Baloise Group 3. VERWALTUNGSRAT Wahl und Amtszeit Der Verwaltungsrat besteht per Ende 2014 aus neun Mitgliedern Sämtliche Verwaltungsräte sind seit der Generalversammlung 2014 jährlich für eine Amtsdauer von einem Jahr zu wählen Das Durchschnittsalter im Verwaltungsrat liegt zurzeit bei 60 Jahren Mitglieder des Verwaltungsrats Alle Mitglieder des Verwaltungsrats inklusive Präsident sind nicht exekutiv; sie waren in den drei der Berichtsperiode vorangegangenen Geschäftsjahren nicht mit der Geschäftsführung einer Konzerngesellschaft betraut und unterhalten keine wesentlichen geschäftlichen Beziehungen zur Baloise Group Im Berichtsjahr wurden Dr. Michael Becker, Dr. Andreas Beerli, Dr. Georges-Antoine de Boccard, Dr. Andreas Burckhardt, Karin Keller-Sutter, Werner Kummer, Thomas Pleines und Dr. Eveline Saupper als Mitglieder des Verwaltungsrats für eine Amtsdauer von einem Jahr bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung wiedergewählt. Dr. Georg F. Krayer hat auf die Generalversammlung 2014 hin seinen Rücktritt aus dem Verwaltungsrat erklärt. Neu wurde Christoph B. Gloor in den Verwaltungsrat gewählt. An der Generalversammlung 2015 sind sämtliche Mitglieder des Verwaltungsrats zu wählen, sofern sie nicht aus dem Gremium ausscheiden. Sämtliche Verwaltungsratsmitglieder stellen sich für eine Wiederwahl zur Verfügung. Weitere Informationen über die Mitglieder des Verwaltungsrats befinden sich im Internet. Statutarische Regeln in Bezug auf die Anzahl der zulässigen Tätigkeiten Gemäss Art 12 Abs 1 Ziff 1 VegüV müssen die Statuten Bestimmungen enthalten über die Anzahl der zulässigen Tätigkeiten der Mitglieder des Verwaltungsrats in den obersten Leitungs- oder Verwaltungsorganen von Rechtseinheiten, die verpflichtet sind, sich ins Handelsregister oder in ein entsprechendes ausländisches Register eintragen zu lassen, und die nicht durch die Gesellschaft kontrolliert werden oder die 505 Gesellschaft nicht kontrollieren Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung 2015 vorschlagen, eine entsprechende Bestimmung in die Statuten aufzunehmen Kreuzverflechtungen Es bestehen keine Kreuzverflechtungen MITGLIEDER Präsidialausschuss Prüfungsund Risikoausschuss Vergütungsausschuss Anlageausschuss Nationalität Jahrgang Im VR seit Dr. Andreas Burckhardt, Präsident, Basel P V CH Werner Kummer, Vizepräsident, Küsnacht VP V CH Dr. Michael Becker, Darmstadt stv. V M D Dr. Andreas Beerli, Oberwil-Lieli M M CH Dr. Georges-Antoine de Boccard, Conches M M CH Christoph B. Gloor, Riehen stv. V CH Karin Keller-Sutter, Wil M CH Thomas Pleines, München M stv. V D Dr. Eveline Saupper, Zürich M V CH P: Präsident, VP: Vizepräsident, V: Vorsitz, stv. V: stellvertretender Vorsitz, M: Mitglied TEILNAHME AN DEN SITZUNGEN DES GESAMTVERWALTUNGSRATS Dr. Andreas Burckhardt, Präsident x x x x x x x x x Dr. Georg F. Krayer, Vizepräsident (bis 24. April 2014) x x n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a Werner Kummer, Vizepräsident x x x x x x x x x Dr. Michael Becker x x x x x x x x x Dr. Andreas Beerli x x x x x x x x x Dr. Georges-Antoine de Boccard x x x 0 x x x x x Christoph B. Gloor n/a n/a 0 x x x x x x Karin Keller-Sutter x x x x x x x x x Thomas Pleines x x x x x x x x x Dr. Eveline Saupper x x x x x x x x x x = anwesend, 0 = abwesend, n / a = nicht anwendbar An den Ausschuss-Sitzungen waren jeweils alle Mitglieder anwesend. 516 Eveline Saupper (1958, CH, Dr iur, Rechtsanwältin) ist seit 1999 Mitglied des Verwaltungsrats Sie studierte an der Universität St Gallen Jurisprudenz Sie ist Rechtsanwältin und diplomierte Steuerexpertin Von 1983 bis 1985 war sie bei Peat Marwick Mitchell (heute KPMG Fides), Zürich, und von 1985 bis 1992 bei Baker & McKenzie, Zürich und Chicago, tätig Bis Mitte 2014 war sie Partnerin, heute ist sie Of Counsel bei Homburger AG, Zürich Dr Eveline Saupper ist Mitglied des Verwaltungsrats der hkp group AG, Zürich, der Syngenta AG, Basel, der Stäubli Holding AG, Pfäffikon SZ, und Verwaltungsratspräsidentin der Mentex Holding AG, Schwyz Seit dem 18 März 2015 ist sie Mitglied des Verwaltungsrats der Georg Fischer AG, Schaffhausen Dr Eveline Saupper ist unabhängig und nicht exekutiv Dr. Andreas Burckhardt, Präsident des Verwaltungsrats (rechts), Dr. Eveline Saupper (links). Andreas Burckhardt (1951, CH, Dr iur, Advokat) ist seit 1999 Mitglied und seit dem 29 April 2011 Präsident des Verwaltungsrats Er studierte Jurisprudenz an den Universitäten Basel und Genf Von 1982 bis 1987 war er in der Rechtsabteilung der Fides Treuhandgesellschaft tätig und von 1988 bis 1994 Generalsekretär der Baloise Group Von 1994 bis April 2011 führte er als Direktor die Handelskammer beider Basel In dieser Funktion wirkte er in verschiedenen Leitungsgremien nationaler und regionaler Wirtschaftsorganisationen mit Dr Andreas Burckhardt war von 1981 bis 2011 in politischen Funktionen in Basel-Stadt tätig, von 1997 bis 2011 als Mitglied des Grossen Rates (Präsident 2006/2007) Er ist Mitglied des Verwaltungsrats der Carl Spaeter AG Ferner ist er Vizepräsident des Kuratoriums des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts, Basel Dr Andreas Burckhardt ist Mitglied des Vorstandsausschusses von economiesuisse und hat Einsitz im Vorstand des Arbeitgeberverbandes Basel und der Regio Basiliensis Als Präsident des Verwaltungsrats der Baloise ist Dr Andreas Burckhardt nicht exekutiv Werner Kummer, Vizepräsident des Verwaltungsrats (links), Dr. Andreas Beerli (rechts). 527 Dr. Michael Becker (links), Christoph B. Gloor (rechts). Werner Kummer (1947, CH, Dipl -Ing ETH, MBA Insead) ist seit 2000 Mitglied und seit 2014 Vizepräsident des Verwaltungsrats Er war von 1990 bis 1994 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schindler Aufzüge AG und danach bis 1998 Mitglied der Konzernleitung des Schindler-Konzerns, verantwortlich für Asia Pacific Bis 2013 gehörte er dem Aufsichtsratsausschuss der Schindler Deutschland Holding GmbH an Von 1998 bis 2004 war er Vorsitzender der Konzernleitung der Forbo Holding AG Werner Kummer ist selbstständiger Unternehmensberater, Präsident des Verwaltungsrats der Gebrüder Meier AG und Mitglied weiterer Aufsichtsgremien nichtkotierter Gesellschaften im In- und Ausland sowie Vorstandsmitglied der Zürcher Handelskammer Er ist unabhängig und nicht exekutiv Andreas Beerli (1951, CH, Dr iur ) ist seit 2011 Mitglied des Verwaltungsrats Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Basel Von 1979 an arbeitete er bei Swiss Re als Underwriter für den deutschen Markt Von 1985 bis 1993 war er in verschiedenen Managementfunktionen bei der Baloise tätig, wobei der Aufgabenschwerpunkt in der Betreuung verschiedener Auslandeinheiten lag Anschliessend wechselte er zur Swiss Re; dort war er ab 2000 Mitglied der Konzernleitung, zuerst in den USA als Leiter von Swiss Re Americas und zuletzt in Zürich als Chief Operating Officer für den gesamten Konzern Seit 2009 ist er unabhängiger Berater mit Einsitz in Verwaltungs- und Beiräten von Unternehmen und Standesorganisationen Dr Andreas Beerli ist Mitglied des Verwaltungsrats der Ironshore Europe Inc, Dublin, Mitglied des Advisory Board von Accenture Schweiz und Präsident des Swiss Advisory Council der American Swiss Foundation Er ist unabhängig und nicht exekutiv Michael Becker (1948, D, Dr iur ) ist seit 2010 Mitglied des Verwaltungsrats Er studierte Rechtswissenschaften in Hamburg und Tübingen und übernahm 1998 die Leitung Rechnungswesen und Controlling bei Merck KGaA, Darmstadt Von 2000 bis zum Jahresende 2011 war er Mitglied der Geschäftsleitung und persönlich haftender Gesellschafter der börsennotierten Merck KGaA und ab 2002 Mitglied des Vorstands und persönlich haftender Gesellschafter der E Merck KG, Darmstadt, die 70 % der Anteile an der Merck KGaA hält Dr Michael Becker ist zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Symrise AG, Deutschland Er ist unabhängig und nicht exekutiv Christoph B. Gloor (1966, CH) ist seit 2014 Mitglied des Verwaltungsrats Er ist Betriebsökonom HWV und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Basler Privatbank La Roche & Co AG Bevor er am 1 Dezember 1998 in die Bank La Roche & Co AG eintrat, arbeitete er zunächst beim Schweizerischen Bankverein und dann bei Vitra (International) Christoph B Gloor präsidierte von November 2013 bis Februar 2015 die Vereinigung Schweizerischer Privatbanken und war von September 2013 bis Februar 2015 Mitglied des Verwaltungsrats der Schweizerischen Bankiervereinigung Christoph B Gloor ist designiertes Mitglied der Geschäftsleitung der künftigen Notenstein La Roche Privatbank AG Er ist unabhängig und nicht exekutiv 538 Dr. Georges-Antoine de Boccard, Karin Keller-Sutter, Thomas Pleines (von links). Georges-Antoine de Boccard (1951, CH, Dr med ) ist seit 2011 Mitglied des Verwaltungsrats Er studierte Medizin an der Universität Genf Seit 1987 praktiziert er selbstständig als urologischer Chirurg in Genf Dr Georges-Antoine de Boccard ist Präsident des Verwaltungsrats der Citadel Finance SA und war von 2005 bis 2006 Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Urologie Er ist Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Urologie, Mitglied der European Association of Urology, Mitglied weiterer berufsspezifischer Gesellschaften und Verbände sowie verschiedener Stiftungsräte Dr Georges-Antoine de Boccard ist unabhängig und nicht exekutiv Karin Keller-Sutter (1963, CH, dipl Übersetzerin, dipl Konferenzdolmetscherin, Nachdiplomstudium in Pädagogik) ist seit 2013 Mitglied des Verwaltungsrats Sie war seit 1996 Kantonsrätin und Präsidentin der FDP des Kantons St Gallen und wurde 2000 in die St Galler Regierung gewählt Bis Mai 2012 stand sie dem Sicherheits- und Justizdepartement vor und war 2006/2007 sowie 2011/2012 Regierungspräsidentin Im Herbst 2011 wurde sie in den Ständerat gewählt Karin Keller-Sutter ist Mitglied des Verwaltungsrats der NZZ-Mediengruppe sowie der Pensimo Fondsleitung AG Sie ist zudem Verwaltungsrätin der ASGA Pensionskasse und präsidiert die Anlagestiftung Pensimo Sie ist Präsidentin der Swiss Retail Federation und ist im Vorstandsausschuss des Schweizerischen Arbeitgeberverbands Sie ist unabhängig und nicht exekutiv Thomas Pleines (1955, D, Rechtsanwalt) ist seit 2012 Mitglied des Verwaltungsrats Von 2003 bis 2005 war er CEO und Delegierter des Verwaltungsrats der Allianz Suisse, Zürich, und von 2006 bis 2010 Vorsitzender des Vorstands der Allianz Versicherungs-AG, München, sowie Mitglied des Vorstands der Allianz Deutschland AG, München Von 1998 bis 2013 war Thomas Pleines Mitglied des Aufsichtsrats der Bilfinger SE, Mannheim Seit 2011 ist er Präsident des Präsidialrats der DEKRA e V, Stuttgart, Vorsitzender des Aufsichtsrats der DEKRA SE, Stuttgart, sowie Vorsitzender des Aufsichtsrats der SÜDVERS Holding GmbH & Co KG, Au bei Freiburg, und Mitglied des Verwaltungsrats der KABA Holding AG, Rümlang bei Zürich Er ist unabhängig und nicht exekutiv Sekretär des Verwaltungsrats: Andreas Eugster, Oberwil BL (bis ) Dr Philipp Jermann, Buus BL (ab ) Leiter des Konzern-Revisorats: Rolf-Christian Andersen, Meilen 549 Interne Organisation Aufgaben des Verwaltungsrats Unter Vorbehalt der Entscheidungskompetenz der Aktionäre an der Generalversammlung ist der Verwaltungsrat das oberste Entscheidungsgremium der Gesellschaft Entscheide werden grundsätzlich vom Verwaltungsrat getroffen, es sei denn, Kompetenzen werden aufgrund des Organisationsreglements an den Präsidenten des Verwaltungsrats, die Ausschüsse oder den Vorsitzenden der Konzernleitung respektive die Konzernleitung delegiert Die Hauptaufgaben des Verwaltungsrats sind gemäss Art 716a OR und Ziffer A3 des Organisationsreglements die Oberleitung sowie die Oberaufsicht und Finanzaufsicht der Gesellschaft und die Festlegung der Organisation Ausschüsse des Verwaltungsrats Dem Verwaltungsrat stehen vier Ausschüsse zur Verfügung, die ihn in seiner Tätigkeit unterstützen Die Ausschüsse erstatten dem Verwaltungsrat Bericht und stellen die ihre Tätigkeit betreffenden notwendigen Anträge Insbesondere der Anlageausschuss und der Vergütungsausschuss haben eigene Entscheidungskompetenz Die vom Verwaltungsrat bestellten Ausschüsse bestehen in der Regel aus vier Mitgliedern, die jährlich vom Verwaltungsrat neu gewählt werden Gemäss Art 7 VegüV werden die Mitglieder des Vergütungsausschusses seit 2014 von der Generalversammlung gewählt Der Präsident und der Vizepräsident des Verwaltungsrats gehören von Amtes wegen dem Präsidialausschuss an Der Präsident des Verwaltungsrats kann nicht Mitglied des Prüfungs- und Risikoausschusses sein Die grundlegenden Aufgaben der Ausschüsse ergeben sich aus dem Organisationsreglement Für einzelne Ausschüsse geltenden zusätzliche spezifische Reglemente, die insbesondere auch administrative Belange regeln Aufgaben der Ausschüsse Dem Präsidialausschuss obliegt die Beratung besonders wichtiger Geschäfte, insbesondere bei wichtigen strategischen und personellen Entscheiden Der Präsidialausschuss übt auch die Funktion eines Nominationsausschusses aus und bereitet personelle Fragen, die in die Kompetenz des Verwaltungsrats fallen, zu dessen Händen vor Der Anlageausschuss nimmt insbesondere die Aufsicht über die Kapitalanlagetätigkeit der Baloise Group wahr, definiert die Grundsätze der Anlagepolitik, legt die strategische Asset Allocation für alle strategischen Geschäftseinheiten und den Anlageplan fest Der Vergütungsausschuss schlägt dem Verwaltungsrat zuhanden der Generalversammlung die Struktur sowie die Höhe der Entschädigungen der Verwaltungsratsmitglieder sowie der Gehälter der Konzernleitungsmitglieder vor Gemäss VegüV sind seit 2014 die Vergütungen an Verwaltungsrat und Konzernleitung durch die Generalversammlung zu genehmigen Der Vergütungsausschuss genehmigt die für die variable Vergütung massgeblichen Zielvereinbarungen und Leistungsbeurteilungen der Mitglieder der Konzernleitung Sodann genehmigt er die für die Mitglieder der Konzernleitung gültigen Reglemente über Entschädigungen und macht sich ein Bild von deren korrekter Anwendung Er genehmigt die individuelle Zuteilung der variablen Vergütung für die Mitglieder der Konzernleitung; dies ab Geschäftsjahr 2014 im Rahmen des von der Generalversammlung genehmigten Maximalbetrags Zudem legt er die Gesamtsumme des Performance Pools fest Der Prüfungs- und Risikoausschuss unterstützt den Verwaltungsrat in seinen nicht delegierbaren Aufgaben für Oberaufsicht und Finanzkontrolle (Art 716a OR), indem er sich ein eigenes Urteil bildet über die Organisation und das Funktionieren des internen und externen Kontroll systems mit Einbezug des Risikomanagements, den Stand der Einhaltung der Normen (Compliance) in der Gesellschaft sowie über die Jahres- und Konzernrechnung Er lässt sich regelmässig über die Tätigkeit und Ergebnisse des Konzernrevisorats und die Zusammenarbeit mit der externen Revisionsstelle informieren 5510 Sitzungen des Verwaltungsrats und der Ausschüsse Der Gesamtverwaltungsrat versammelt sich gemäss Organisationsreglement, sooft es die Geschäfte erfordern, mindestens aber viermal jährlich tagte der Gesamtverwaltungsrat der Bâloise Holding neunmal Die Teilnahme der Verwaltungsratsmitglieder an diesen Sitzungen des Gesamtverwaltungsrats ist in der Tabelle auf Seite 51 ersichtlich An den zusätzlich total 15 Ausschusssitzungen waren immer alle Mitglieder der jeweiligen Ausschüsse anwesend Der Verwaltungsrat erreichte somit eine gesamthafte Sitzungsbeteiligung von 99 % Eine Sitzung des Gesamtverwaltungsrats diente insbesondere der Weiterbildung der Mitglieder zu dem Thema Entwicklungen und Trends im Vertrieb der Versicherungsprodukte Die Sitzungen des Gesamtverwaltungsrats und seiner Ausschüsse dauern in der Regel je einen halben Arbeitstag Der Präsidialausschuss versammelte sich im letzten Jahr sechsmal, davon einmal zu einer zweitägigen Strategiesitzung Der Anlageausschuss tagte dreimal Der Prüfungs- und Risikoausschuss traf sich zu vier und der Entschädigungsausschuss zu zwei Sitzungen An den Sitzungen des Gesamtverwaltungsrats sind regelmässig die Mitglieder der Konzernleitung und der Sekretär des Verwaltungsrats anwesend An den Sitzungen des Präsidialausschusses nehmen in der Regel der Group CEO, der Chief Financial Officer sowie der Sekretär des Verwaltungsrats teil An den Sitzungen des Prüfungs- und Risikoausschusses sind vor allem der Chief Financial Officer, der Leiter Corporate Center, der Leiter Group Internal Audit, der Sekretär des Verwaltungsrats und Vertreter der externen Revision sowie teilweise der Chief Risk Officer, der Chief Investment Officer und der Group Compliance Officer anwesend An den Sitzungen des Vergütungsausschusses sind vor allem der Group CEO, der Leiter Corporate Center und der Leiter Group Human Resources anwesend Bei den Sitzungen des Anlageausschusses nehmen in der Regel der Group CEO, der Chief Investment Officer und der Sekretär des Verwaltungsrats teil Kompetenz- und Aufgabenteilung zwischen Verwaltungsrat und Konzernleitung Die Kompetenz- und Aufgabenteilung zwischen dem Verwaltungsrat und der Konzernleitung richtet sich nach Gesetz, Statuten und Organisationsreglement Letzteres wird laufend überprüft und bei Bedarf den veränderten Bedingungen angepasst Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber der Konzernleitung Dem Präsidenten des Verwaltungsrats direkt unterstellt ist das Konzernrevisorat Ein effektives Risikomanagement ist von zentraler Bedeutung für eine Versicherungsgruppe Deshalb ist dem Management der finanziellen Risiken ab Seite 42 und im Kapitel «Finanzbericht» ab Seite 120 ein Kapitel gewidmet Die Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten die Protokolle der Konzernleitungssitzungen zur Einsicht Der Präsident des Verwaltungsrats kann den Sitzungen der Konzernleitung jederzeit beiwohnen 5611 Dr. Martin Strobel, Vorsitzender der Konzernleitung der Baloise Group (links), Dr. Thomas Sieber, Leiter Corporate Center (rechts). 4. KONZERNLEITUNG Martin Strobel (1966, D / CH, Dr rer pol ) studierte Informatik, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an den Universitäten von Kaiserslautern, Windsor (Kanada) und Bamberg Von 1993 bis 1999 hatte er bei der Boston Consulting Group, Düsseldorf, verschiedene Funktionen für Fragen des strategischen IT-Managements im Banken- und Versicherungssektor inne Seit Anfang 1999 ist er bei der Baloise Group Er war Leiter Informatik der Basler Schweiz und innerhalb der Baloise Group verantwortlich für geschäftsübergreifende Grossprojekte im Versicherungs- und Finanzbereich Von 2003 bis 2008 war er als Mitglied der Konzernleitung verantwortlich für den Konzernbereich Schweiz Am 1 Januar 2009 hat Dr Martin Strobel die Funktion als Vorsitzender der Konzernleitung (Chief Executive Officer) übernommen Ab 2013 bis Ende 2014 leitete er zusätzlich den Konzernbereich International Thomas Sieber (1965, CH, Dr iur, M B L, Rechtsanwalt, Mediator SDM) studierte an der Universität St Gallen Rechtswissenschaften Anfang 1994 erwarb er das Rechtsanwaltspatent des Kantons Zürich Von 1999 bis 2002 wirkte er als Lehrbeauftragter für Gesellschaftsrecht an der Universität St Gallen Nach Stationen bei Landis & Gyr und Siemens kam Dr Thomas Sieber 1997 zur Baloise Group als stellvertretender Leiter des Bereichs Recht und Steuern Ab 2001 leitete er diesen Bereich und war zusätzlich bis April 2012 Sekretär des Verwaltungsrats der Bâloise Holding Seit dem 6 Dezember 2007 ist Dr Thomas Sieber Mitglied der Konzernleitung und als Leiter des Konzernbereichs Corporate Center verantwortlich für die Bereiche Group Human Resources, Recht und Steuern, Group Compliance, Corporate Development, Run Off und seit 2009 ebenfalls für Group Procurement Thomas Sieber ist zudem Mitglied des Verwaltungsrats des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg 5712 Jan De Meulder, Leiter Basler Deutschland (links), Michael Müller, Leiter Basler Schweiz (rechts). Jan De Meulder (1955, B) studierte Mathematik und Versicherungsmathematik an den Universitäten Antwerpen und Löwen, Belgien Von 1978 bis 1992 arbeitete er in der ING-Gruppe für die Versicherung De Vaderlandsche in Antwerpen Im Bereich Leben war er unter anderem für die Produktentwicklung sowie die Produktion verantwortlich Nach zwei Jahren als General Manager bei der Life Association of Scotland wechselte Jan De Meulder 1994 zur Fortis-Gruppe, Brüssel, und bekleidete dort verschiedene hohe Führungspositionen, zuletzt als CEO der Fortis Corporate Insurance 2004 stiess er zur Baloise Group als CEO der belgischen Tochter Mercator Verzekeringen (heute: Baloise Belgium NV) in Antwerpen Seit 1 Januar 2009 ist Jan De Meulder Mitglied der Konzernleitung In dieser Funktion war er von 2009 bis 2012 Leiter des Konzernbereichs International Seit 1 Januar 2013 ist er Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgesellschaften in Deutschland Jan De Meulder hat sich entschieden, per 30 April 2015 in den Ruhestand zu treten Michael Müller (1971, CH, lic oec publ ) studierte Nationalökonomie an der Universität Zürich mit Vertiefung in Versicherungsökonomie sowie Accounting und Finanzierung 1997 begann er seine Karriere bei den Basler Versicherungen, zunächst als Trainee, dann im Konzerncontrolling, später als stellvertretender Leiter und ab 2004 als Leiter im Financial Accounting der Baloise Group 2009 wurde er als Leiter Finanzen und Risiko Mitglied der Geschäftsleitung des Konzernbereichs Schweiz mit Schwerpunkt für Reporting und Controlling, die aktuarielle Steuerung der Versicherungsgesellschaften, das Risikomanagement sowie die Verantwortung für die Logistikprozesse und den Pool der Projektleiter Seit März 2011 ist Michael Müller Mitglied der Konzernleitung und CEO des Konzernbereichs Schweiz 5813 Martin Wenk (1957, CH, lic iur ) war nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Basel von 1982 bis 1992 in einer Grossbank in verschiedenen Funktionen tätig Zunächst war er Anlageberater für institutionelle Kunden, dann Gruppenleiter im Private Banking in New York und später Sektionsleiter Wertschriftenverkauf mit Schwerpunkt Betreuung institutioneller Grosskunden Er war von 1992 bis 2000 Leiter des Portfolio-Managements Schweiz in der Baloise Group mit Verantwortung für das Asset Management diverser Gesellschaften der Schweiz inklusive der Pensionskassen Seit 2001 ist er als Mitglied der Konzernleitung (Leiter des Konzernbereichs Asset Management) verantwortlich für das Asset Management der Gruppe mit den Einheiten Anlagestrategie und Investment Controlling, Baloise Asset Management, Immobilien und Baloise Investment Services (Fondsgeschäft) Martin Wenk ist Mitglied des Verwaltungsrats der Unigestion Holding, Genf, und des Ausgleichsfonds AHV/IV/EO, Genf German Egloff (1958, CH, lic oec HSG) studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität St Gallen Seit 1985 war er in verschiedenen leitenden Funktionen bei den Winterthur Versicherungen Schweiz tätig 1997 wurde er als Geschäftsleitungsmitglied verantwortlich für die Einzelpersonenversicherungen, was auch die Leitung der Wincare und als Verwaltungsratspräsident der Sanacare umfasste Von 1998 bis 2002 war German Egloff Chief Financial Officer der Winterthur Schweiz und Verwaltungsrat der Wincare, ab 2000 deren Präsident Von 2002 bis 2004 amtete er als Chief Financial Officer bei Zurich Financial Services Schweiz Sein Verantwortungsbereich umfasste neben den Finanzen Human Resources, Informatik, Logistik und Procurement Seit dem 1 Dezember 2004 ist German Egloff als Mitglied der Konzernleitung (Leiter des Konzernbereichs Finanzen) verantwortlich für Corporate Communications & Investor Relations, Group Risk Management und Group Accounting & Controlling sowie für Corporate-IT Der verantwortliche Aktuar des Schweizer Geschäfts der Baloise rapportiert ebenfalls an German Egloff Weitere Informationen über die Mitglieder der Konzernleitung sind im Internet aufgeführt Die Mitglieder der Konzernleitung haben mit Ausnahme von Dr Thomas Sieber und Martin Wenk keine Verwaltungsratsmandate bei Gesellschaften ausserhalb der Baloise Group Martin Wenk, Leiter Konzernbereich Asset Management (links), German Egloff, Leiter Konzernbereich Finanz (rechts). Statutarische Regeln in Bezug auf die Anzahl der zulässigen Tätigkeiten Gemäss Art 12 Abs 1 Ziff 1 VegüV müssen die Statuten Bestimmungen enthalten über die Anzahl der zulässigen Tätigkeiten der Mitglieder der Konzernleitung in den obersten Leitungs- oder Verwaltungsorganen von Rechtseinheiten, die verpflichtet sind, sich ins Handelsregister oder in ein entsprechendes ausländisches Register eintragen zu lassen, und die nicht durch die Gesellschaft kontrolliert werden oder die Gesellschaft nicht kontrollieren Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung 2015 vor, entsprechende Bestimmungen in die Statuten aufzunehmen Es bestehen keine Managementverträge, in denen Führungsaufgaben an Dritte übertragen werden 5914 Führungsstruktur (Stichtag: 31. Dezember 2014) VORSITZENDER DER KONZERNLEITUNG Martin Strobel, Dr rer pol * Konzernsekretär Markus von Escher, Dr iur SCHWEIZ Michael Müller * INTERNATIONAL (bis ) Martin Strobel, Dr rer pol * FINANZEN ASSET MANAGEMENT CORPORATE CENTER German Egloff * Martin Wenk * Thomas Sieber, Dr iur * Produktmanagement Unternehmenskunden Clemens Markstein Produktmanagement Privatkunden & Fokussierter Finanzdienstleister Wolfgang Prasser Vertrieb & Marketing Bernard Dietrich Baloise Bank SoBa Jürg Ritz Deutschland Jan De Meulder * Belgien Gert De Winter Luxemburg Romain Braas Group Accounting & Controlling Pierre Girard Corporate Communications & Investor Relations Marc Kaiser Group Risk Management Stefan Nölker, Dr rer nat Corporate IT Olaf Romer Anlagestrategie & Investment Controlling Thomas Schöb Baloise Asset Management Matthias Henny, Dr phil Immobilien Renato Piffaretti Baloise Investment Services Robert Antonietti Corporate Development Sybille Fischer Group Human Resources Stephan Ragg, Dr iur Recht und Steuern Andreas Burki Group Compliance Peter Kalberer Run Off Bruno Rappo Operations & IT Urs Bienz Finanzen & Risiko Carsten Stolz, Dr rer pol Verantwortlicher Aktuar Schweiz Thomas Müller, Dr sc math Einkauf Konzern Manfred Schneider, Dr rer nat Schaden Mathias Zingg * Mitglied der Konzernleitung. 6015 5. VERGÜTUNGSBERICHT: VERGÜTUNGEN, BETEILIGUNGEN UND DARLEHEN AN MITGLIEDER DES VERWALTUNGSRATS UND DER KONZERNLEITUNG Der vorliegende Vergütungsbericht bezieht sich auf das Berichtsjahr 2014 Er beschreibt die Vergütungspolitik und das in Kraft stehende Vergütungssystem und legt die für 2014 ausgerichteten Vergütungen von Verwaltungsrat und Konzernleitung offen Massgebend für Inhalt und Umfang dieser Offenlegung sind die Artikel der Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV), Artikel 663c Abs 3 des Schweizerischen Obligationenrechts, die Richtlinie betreffend Informationen zur Corporate Governance der SIX Swiss Exchange, der Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance sowie das Rundschreiben 10/1 der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) über die Vergütungssysteme 5.1. Vergütungsausschuss des Verwaltungsrats In Übereinstimmung mit dem Swiss Code of Best Practice hat der Verwaltungsrat 2001 den Vergütungsausschuss (bis 2013 als Entschädigungsausschuss bezeichnet) geschaffen, der den Verwaltungsrat bei der Ausgestaltung der Vergütungspolitik unterstützt Der Vergütungsausschuss ist mit besonderen Entscheidungskompetenzen ausgestattet und wacht unter anderem darüber, dass die von der Baloise angebotenen Vergütungen markt- und leistungsgerecht sind, um Personen mit den nötigen Fähigkeiten und Charaktereigenschaften zu gewinnen und zu halten; die Vergütungen nachvollziehbar vom nachhaltigen Erfolg des Unternehmens und vom persönlichen Beitrag abhängig sind und keine falschen Anreize schaffen; die Struktur und die Höhe der Gesamtvergütungen mit der Risikopolitik der Baloise übereinstimmen und das Risikobewusstsein fördern Zu den Aufgaben des Ausschusses gehören insbesondere, dem Verwaltungsrat Vorschläge zu unterbreiten zur Struktur der Vergütungen in der Baloise Group, insbesondere für den Präsidenten und die Mitglieder des Verwaltungsrats sowie die Mitglieder der Konzernleitung; dem Verwaltungsrat zu Händen der Generalversammlung Vorschläge zu unterbreiten über die Höhe der Vergütungen für den Präsidenten und die Mitglieder des Verwaltungsrats sowie die Mitglieder der Konzernleitung; die Grundgehälter und die individuelle Zuteilung der variablen Vergütung für die Mitglieder der Konzernleitung zu genehmigen (unter Beachtung der von der Generalversammlung vorgegebenen Maximalsummen); die Gesamtsumme des Performance Pools festzulegen und die für die Zuteilung von Performance Share Units (PSU) reservierte Gesamtsumme festzulegen; Antritts- und Abgangsentschädigungen zu genehmigen, die das oberste Kader betreffen und deren Summe im Einzelfall CHF übersteigt (unter Beachtung, dass Abgangsentschädigungen für Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung unzulässig sind) Der Vergütungsausschuss besteht aus mindestens drei unabhängigen Mitgliedern des Verwaltungsrats, die jährlich von der Generalversammlung gewählt werden Dr Eveline Saupper (Vorsitz), Thomas Pleines (stv Vorsitz), Dr Georges-Antoine de Boccard und Karin Keller-Sutter wurden von der Generalversammlung vom 24 April 2014 als Mitglieder des Vergütungsausschusses gewählt Der Ausschuss pflegt über das ganze Jahr einen intensiven Austausch mit dem Management und hält in der Regel jährlich mindestens zwei Sitzungen ab, an denen neben dem Sekretär des Ausschusses in der Regel auch der Vorsitzende der Konzernleitung, der Leiter Corporate Center und der Leiter Group Human Resources in beratender Funktion teilnehmen Die Mitglieder der Konzernleitung verlassen jeweils die Sitzung, wenn über ihre eigene Vergütung beraten und entschieden wird Die Vorsitzende des Vergütungsausschusses erstattet dem Verwaltungsrat an seiner jeweils nächsten Sitzung Bericht über die Tätigkeit des Ausschusses Zudem stehen die Sitzungsprotokolle dem gesamten Verwaltungsrat zur Verfügung 6116 5.2. Vergütungspolitik Grundsätze Der Erfolg des Unternehmens hängt wesentlich von den Fähigkeiten und der Leistung der Mitarbeiter ab Daher ist entscheidend, gut qualifizierte, leistungsfähige und hoch motivierte Mitarbeiter und Führungskräfte zu gewinnen, zu entwickeln und an das Unternehmen zu binden Die von der Baloise ausgerichteten Vergütungen sind marktkonform und leistungsgerecht ausgestaltet Mit eindeutig definierten und von der Generalversammlung genehmigten Obergrenzen für Mitglieder der Konzernleitung werden gleichzeitig übermässige Vergütungen ausgeschlossen Vergütungsrichtlinie und -reglement Der Verwaltungsrat hat 2010 auf Antrag des Vergütungsausschusses eine Vergütungsrichtlinie verabschiedet, in der die für die Baloise Group geltenden Grundsätze und Eckwerte der Vergütung festgehalten sind Die Vergütungsrichtlinie gilt für alle Mitarbeiter der gesamten Baloise Group Sie widerspiegelt die Grundsätze und Werte des Unternehmens und basiert auf folgenden Prinzipien: Wettbewerbsfähigkeit im Markt die Baloise strebt an, Basisgehälter zu bezahlen, die marktgerecht sind, das heisst im Median des Markts liegen, und bei der variablen Vergütung bei sehr guter individueller Leistung und Unternehmensleistung den Markt zu übertreffen; Berücksichtigung der Unternehmens- und der individuellen Leistung Leistung ist die Grundlage für Weiterentwicklung und Förderung; Fairness und Transparenz externe Vergleiche am Markt und Lohngerechtigkeit, keine Diskriminierung; Nachhaltigkeit hohe Übereinstimmung von Management- und Aktionärsinteressen, langfristige Bindung, hoher Anteil an gesperrten Aktien Basierend auf dieser Vergütungsrichtlinie hat der Verwaltungsrat gleichzeitig ein Vergütungsreglement erlassen, das für alle Mitarbeiter in der Schweiz und sinngemäss auch für alle Mitarbeiter der Baloise Group gilt Mit der Vergütungsrichtlinie und dem Vergütungsreglement sind alle Elemente der Vergütungspolitik zentral geregelt Das Regelwerk bildet die Basis für ein Vergütungssystem, das auch die Anforderungen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht vollumfänglich abdeckt und insbesondere die variable Vergütung noch stärker an die Wertschöpfung des Unternehmens knüpft 5.3. Vergütungssystem Zielsetzung Zielsetzung des Vergütungssystems ist, die Leistungsorientierung in der Baloise zu unterstützen sowie die Bindung von Fach- und Führungskräften an die Organisation zu stärken Die Vergütungspolitik der Baloise stellt darauf ab, marktgerechte Basisgehälter zu bezahlen Darüber hinaus sind die variablen Vergütungskomponenten so gestaltet, dass in einem bezüglich der individuellen Leistung und des Unternehmenserfolgs guten Jahr auch Zahlungen über dem Marktmedian möglich sind, genauso wie in einem schwachen Jahr der Median des Markts unterschritten werden kann Als leistungsorientiertes Unternehmen stellt die Baloise eine klare und nachvollziehbare Verbindung zwischen den Zielen der Mitarbeiter und den Unternehmenszielen her, die sich aus den strategischen Prioritäten ableiten Zielvereinbarung, Leistungsbeurteilung und Vergütung sind eng miteinander verbunden Die Gesamtvergütung, bestehend aus Grundgehalt und variabler Vergütung, zeigt eine differenzierte Verbindung und Anerkennung der erbrachten Leistung des Einzelnen und des Erfolgs der Baloise und soll Mitarbeiter für herausragende Leistungen belohnen, ohne Anreize zu schaffen, unangemessene Risiken einzugehen Die erbrachte Leistung dient als Grundlage für Weiterentwicklung, Karriereplanung und Förderung unserer Talente Die Baloise legt grossen Wert auf die Bindung von Leistungsträgern und auf eine nachhaltige Führung des Unternehmens Neben der markt- und leistungsgerechten Entlöhnung ist der Baloise ein langfristiger, an den Interessen der Aktionäre orientierter Fokus der Führungskräfte wichtig Daher werden auch namhafte Teile der variablen Vergütung in Aktien ausbezahlt, die für drei Jahre gesperrt sind Die obersten drei Führungsstufen beziehen darüber hinaus mit den Performance Share Units eine weitere Gehaltskomponente in Form von Aktien, die ebenfalls im Sinne einer aufgeschobenen Zahlung erst nach drei Jahren in Aktien gewandelt werden Mit zunehmender strategischer 6217 Verantwortung und Wirkung wird die Höhe der variablen Vergütung wesentlich durch das Gesamtergebnis des Unternehmens beziehungsweise durch die ökonomische Wertschöpfung bestimmt unter Berücksichtigung des eingegangenen Risikos Der Anteil kurzfristiger variabler Vergütung im Verhältnis zur Gesamtvergütung wie auch der Anteil, der in gesperrten Aktien (im Sinne einer aufgeschobenen Zahlung) zu beziehen ist, nehmen dementsprechend zu Performance Management-System Die Baloise hat 2011 ein neues Performance Management-System für die kurzfristige variable Vergütung eingeführt Ausgehend von der Zielsetzung, eine hohe Leistungs- und Resultatsorientierung bei den Mitarbeitern zu fördern und gleichzeitig den Unternehmenserfolg einzubeziehen, besteht das System aus zwei klar voneinander getrennten Instrumenten: Leistungsvergütung und Performance Pool Die Leistungsvergütung belohnt die individuell erbrachte Leistung des Mitarbeiters Der Performance Pool als Gesamtes berücksichtigt die Leistung beziehungsweise die Wertschöpfung des Unternehmens Das Performance Management-System gilt konzernweit für das oberste Kader sowie für die Mehrheit der übrigen Kaderangehörigen In der Praxis hat sich gezeigt, dass die individuellen Ziele für die Mitglieder der Konzernleitung hauptsächlich in der erfolgreichen Führung ihres Bereichs bestehen und somit zu einem grossen Teil mit den Unternehmenszielen identisch sind Aus diesem Grund wurde der Zielvereinbarungs- und Leistungsbeurteilungsprozess vereinfacht und die Leistungsvergütung für die Mitglieder der Konzernleitung ab 2014 abgeschafft Die individuelle Leistung wird bei der Bemessung des Performance Pools in den Entscheid einbezogen Marktvergleiche Die Baloise vergleicht die Gehälter der oberen Führungskräfte regelmässig mit dem Marktumfeld Es werden funktionsspezifische Vergleichsgruppen herangezogen Jede zu vergleichende Funktion wird einer von drei verschiedenen Vergleichsgruppen zugeordnet Diese Zuordnungen berücksichtigen die Frage, mit welchen Unternehmen die Baloise um die jeweils notwendigen Qualifikationen und Fähigkeiten konkurriert (Rekrutierungsmarkt) und welche alternativen Arbeitgeber grundsätzlich für ein bestimmtes Funktionsprofil existieren (Konkurrenz) Die erste Vergleichsgruppe bildet den Kernmarkt der Baloise ab und beinhaltet Erstversicherungsunternehmen im jeweiligen Land Diese Vergleichsgruppe findet Anwendung für klassische Versicherungs- und Vertriebsfunktionen sowie für die lokalen CEOs, Vorstände und Geschäftsführerfunktionen Für die zweite Vergleichsgruppe wird die Gruppe Kernmarkt um weitere Unternehmen aus dem Banken- und Finanzdienstleistersektor des jeweiligen Landes ergänzt Diese Gruppe ist auf den Vergleich von Funktionen zugeschnitten, die hohe Anforderungen an das Finanz-Know-how stellen, aber nicht zwingend einen Versicherungshintergrund benötigen Die dritte Vergleichsgruppe besteht aus Unternehmen vergleichbarer Grösse und Struktur aus verschiedenen Industrien und findet Anwendung für so genannte Querschnittsfunktionen In der Schweiz vergleicht die Baloise die Gehälter der versicherungsspezifischen beziehungsweise der versicherungsnahen Funktionen regelmässig mit den relevanten Wettbewerbern und nimmt an dem von Kienbaum seit 1995 durchgeführten Club- Survey-Salärvergleich in der Schweizer Assekuranz teil Dieser Salärvergleich wird laufend optimiert, um dem hohen professionellen Standard und den Qualitätsanforderungen der Teilnehmer gerecht zu werden Der Vergleich umfasst überwiegend versicherungsspezifische Funktionen bis zum mittleren Management Zudem werden auch versicherungsnahe Funktionen, Führungs- und Spezialistenfunktionen des oberen Managements verglichen Die Ergebnisse dieses Vergleichs fliessen in die regelmässige Überprüfung der Gehaltsstrukturen ein Im Ausland werden nach Bedarf ebenfalls lokal Marktvergleiche für die lokalen Funktionen durchgeführt 5.4. Vergütungskomponenten Die Baloise betrachtet ihre Vergütung gesamtheitlich und berücksichtigt unter diesem Gesichtspunkt das Grundgehalt, die kurz- und langfristige variable Vergütung, aber auch andere materielle und nicht materielle Leistungen wie Vorsorgebeiträge, Zusatzleistungen oder Mitarbeiterentwicklung und -förderung 6318 Grundgehalt Das Grundgehalt repräsentiert die Entlöhnung entsprechend den Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Position und den für die Erreichung der Geschäftsziele notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen des Mitarbeiters Die Baloise strebt bei der Festlegung des Grundgehalts eine Positionierung im Median des Markts an, wobei die Umsetzung aufgrund lokaler Geschäftsund Marktanforderungen erfolgt Die Auszahlung erfolgt bar Im Sinne der Fairness und des Baloise Code of Conduct gelten bei der Festlegung des Grundgehalts der Grundsatz gleicher Lohn bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit sowie die Berücksichtigung der internen Lohngerechtigkeit Interne und externe Lohngerechtigkeit werden durch klare und marktorientierte Gehaltsstrukturen unterstützt Kurzfristige variable Vergütung Zentrale Einflussfaktoren für die Höhe der kurzfristigen variablen Vergütung sind die individuell erbrachte Leistung und das Gesamtergebnis beziehungsweise die ökonomische Wertschöpfung des Unternehmens Die so geschaffene Verbindung zwischen der erbrachten Leistung und dem Unternehmenserfolg soll die Mitarbeiter dazu motivieren, herausragende Resultate zu erzielen Die Bemessung der variablen Vergütung von Mitarbeitern mit Kontrollfunktionen (Riskmanagement, Compliance, Konzernrevisorat) ist so ausgestaltet, dass sie nicht vom Resultat der zu überwachenden Einheit, einzelner Produkte und Transaktionen abhängt Die Vergütung der Mitarbeiter im Aussendienst ist mit dem in der Versicherungsbranche allgemein üblichen Provisionierungssystem naturgemäss stark leistungsabhängig Diese Provisionen werden jedoch nicht als variable Vergütung im engeren Sinne betrachtet, sondern stellen Vertriebskosten dar Sie sind aus diesem Grund auch nicht Gegenstand dieses Vergütungsberichts Die kurzfristige variable Vergütung wird grundsätzlich mit dem Märzgehalt des Folgejahrs ausbezahlt Die Baloise legt grossen Wert auf eine nachhaltige Führung des Geschäfts und auf eine hohe Übereinstimmung zwischen Aktionärs- und Managementinteressen Aus diesem Grund werden namhafte Teile der variablen Vergütung in Aktien ausgerichtet Die Kadermitarbeiter haben grundsätzlich die Wahl, welchen Teil sie sich bar auszahlen lassen und welchen Teil sie in Form von Aktien beziehen möchten Beim obersten Kader ist diese Wahlmöglichkeit eingeschränkt; hier besteht eine abgestufte Verpflichtung zum Bezug von Aktien: Mitglieder der Konzernleitung müssen mindestens 50 % ihrer kurzfristigen variablen Vergütung in Form von Aktien beziehen (unter Einbezug der langfristig wirkenden Performance Share Units [vgl Seite 66] beträgt der Anteil Aktien an der gesamten variablen Vergütung mindestens 70 %) Die so bezogenen Aktien bleiben während dreier Jahre gesperrt und unterliegen während dieser Frist den Marktrisiken Insbesondere die Pflichtbezüge bewirken, dass mit steigender Verantwortung und höherer Gesamtvergütung auch ein bedeutender Anteil der Vergütung mit aufgeschobener Wirkung ausbezahlt wird Sie fördern nicht zuletzt auch das Risikobewusstsein der Mitarbeiter und halten diese zu nachhaltigem Wirtschaften an Für den Bezug von Aktien stehen zwei Pläne zur Auswahl: Aktienbezugsplan und Aktienbeteiligungsplan (vgl 5 6 Aktienbezugsplan und Aktienbeteiligungsplan) Bei der kurzfristigen variablen Vergütung stehen die nachfolgend beschriebenen Instrumente Leistungsvergütung und Performance Pool zur Verfügung Leistungsvergütung Die Leistungsvergütung berücksichtigt die individuell erbrachte Leistung des Mitarbeiters und vergütet die entsprechende Zielerreichung Die Vorgesetzten definieren dazu mit ihren Direktunterstellten jährlich die massgebenden individuellen Ziele und bewerten bis spätestens im Februar des Folgejahrs den Zielerfüllungsgrad Die Skala der Zielerfüllung erstreckt sich von 0 % (nicht erfüllt) bis maximal 150 % (erheblich übererfüllt) Bei der Festlegung der individuellen Ziele wird sichergestellt, dass keine der Geschäftsstrategie widersprechenden Ziele vereinbart werden Der Zielwert für die Leistungsvergütung ist abhängig vom Grundgehalt und variiert je nach hierarchischer Stellung Anspruch auf eine Leistungsvergütung haben grundsätzlich das oberste Kader der gesamten Gruppe (mit Ausnahme der Mitglieder der Konzernleitung), die Mehrheit der Kadermitarbei- 6419 ter in der Schweiz sowie die entsprechenden Funktionen im Ausland Die Mitglieder der Konzernleitung partizipieren nicht an der Leistungsvergütung Die individuelle Leistung wird stattdessen so berücksichtigt, dass der Beitrag jedes einzelnen Mitglieds der Konzernleitung zur Erreichung der Unternehmensziele bei der Bemessung des Performance Pools in den Entscheid einbezogen wird Performance Pool Der Performance Pool berücksichtigt die Leistung der gesamten Baloise Group; seine Höhe wird vom Vergütungsausschuss ex post festgelegt, wobei er anhand einer systematischen Analyse folgende Indikatoren berücksichtigt: Geschäftserfolg Messgrösse für dieses Kriterium ist insbesondere das Konzernergebnis Eingegangene Risiken Der Geschäftserfolg wird unter Einbezug folgender Elemente aus Risikosicht kalibriert: Solvency I-Quote, SST- Quote, Economic Profit, Rating von Standard & Poors, Einschätzung durch Chief Risk Officer und Head Group Compliance Kapitalmarktsicht im Vergleich zu Wettbewerbern Hier wird als Beurteilungsgrösse primär die Entwicklung des Aktienkurses im Vergleich mit den im STOXX Europe 600 Insurance Index vertretenen knapp 40 europäischen Versicherungsunternehmen herangezogen (Zusammensetzung des Index: vgl Tabelle auf Seite 66) Umsetzung der Strategie Als Indikatoren werden hier die Entwicklung der Combined Ratio und des MCEV-Ergebnisses (Market Consistent Embedded Value) sowie der Stand wichtiger strategischer Initiativen und Projekte herangezogen Insbesondere bei der Einschätzung durch den Chief Risk Officer und den Head Group Compliance sowie bei der Beurteilung der Strategieumsetzung fliessen auch qualitative Elemente beziehungsweise nicht finanzielle Indikatoren in die Betrachtung mit ein: Risikoverhalten des Managements, Einhalten von Vorschriften und Leben einer Compliance-Kultur, Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, Anstrengungen hinsichtlich Talentmanagement und Mitarbeiterengagement usw Die individuelle Zuteilung an die Mitarbeiter erfolgt nach Ermessen des Vorgesetzten; es sind keine reglementarischen Zielwerte festgelegt Als wesentliche Richtschnur für die Höhe der einzelnen Zuteilung dient eine Gesamtbeurteilung aus Zielerreichung (gemessen am individuellen Zielerfüllungsgrad) sowie Führung und Verhalten des Mitarbeiters Der Vorschlag des Vorgesetzten zur individuellen Zuteilung wird im jeweiligen Führungskreis diskutiert und bereichs- und abteilungsübergreifend verglichen und gegebenenfalls angepasst Damit wird sichergestellt, dass Verhaltenskomponenten, die auch risikorelevant sind, bei der individuellen Zuteilung ebenfalls berücksichtigt werden Das gewählte System stellt die Gesamteinschätzung der Führungskräfte sowie die Validierung der einzelnen Zuteilungen im Rahmen von Roundtables in den Vordergrund Ziel ist es, alle Aspekte der Leistung angemessen zu würdigen und nicht nur anhand weniger Parameter eine Einschätzung vorzunehmen, die andere wichtige Aspekte unter Umständen nicht berücksichtigt Die individuelle Zuteilung für die Mitglieder der Konzernleitung wird durch den Vergütungsausschuss festgelegt Der durchschnittliche Erwartungswert beträgt 60 % des Grundgehalts Für den Performance Pool berücksichtigt werden grundsätzlich das oberste Kader der gesamten Gruppe, die Mehrheit der Kadermitarbeiter in der Schweiz sowie die entsprechenden Funktionen im Ausland Es besteht aber grundsätzlich kein Anspruch auf eine Zuteilung aus dem Performance Pool Für das Berichtsjahr 2014 hat der Vergütungsausschuss für den Performance Pool einen Faktor von 137 % des normalen Erwartungswerts festgelegt Folgende Faktoren haben zu diesem Entscheid geführt: sehr gute Gewinnentwicklung, die von einem sehr guten operativen Geschäft getragen wurde; zusätzlich positive Einmaleffekte aus dem Verkauf der Gesellschaft in Österreich und der Veräusserung von Nationale Suisse und Helvetia Aktien; gutes Wachstum in den Zielsegmenten; 6520 wichtige Projekte und Initiativen auf Zielkurs; solide Bilanz trotz negativer Effekte aus dem niedrigen Zinsniveau Der Vergütungsausschuss nimmt jedes Jahr eine eingehende Beurteilung der Unternehmensleistung vor und passt die Höhe des Performance Pools entsprechend an, wie die nachfolgende Tabelle im Vergleich mit dem konsolidierten Konzerngewinn beispielhaft aufzeigt: Performance Pool (in % des normalen Erwartungswerts) Konsolidierter Konzerngewinn (in Mio. CHF) % % % % Langfristige variable Vergütung: Performance Share Units Die Baloise richtet dem obersten Kader als langfristige variable Vergütungskomponente zusätzlich Performance Share Units (PSU) aus Das PSU-Programm lässt das oberste Kader verstärkt an der Wertentwicklung des Unternehmens teilhaben und unterstützt eine langfristige Anbindung von Leistungsträgern an das Unternehmen Zu Beginn einer Leistungsperiode werden den teilnehmenden Mitarbeitern Anrechte in Form von Performance Share Units (PSU) zugeteilt, die nach Ablauf der Leistungsperiode zum kostenlosen Bezug einer bestimmten Anzahl Aktien berechtigen Der Vergütungsausschuss legt den Zuteilungstag fest und bestimmt im freien Ermessen innerhalb des obersten Kaders die Programmteilnahmeberechtigten Er bestimmt die Gesamtzahl zur Verfügung stehender PSU und legt die individuelle Zuteilung an die Mitglieder der Konzernleitung fest Bei den übrigen Planteilnehmern erfolgt die Zuteilung aufgrund eines Vorschlags des Vorgesetzten, der vom jeweiligen Vorvorgesetzten zu genehmigen ist Die Anzahl Aktien, die nach drei Jahren, das heisst am Ende der Leistungsperiode, bezogen werden kann, hängt von der Entwicklung der Baloise-Aktie relativ zu einer Vergleichsgruppe ab Dieser komparative Leistungsmultiplikator kann dabei Werte zwischen 0 5 und 1 5 annehmen Die Vergleichsgruppe umfasst die im STOXX Europe 600 Insurance Index enthaltenen wichtigsten europäischen Versicherungsunternehmen Ein PSU gibt grundsätzlich Anrecht, eine Aktie zu beziehen Dies ist dann der Fall, wenn die Wertentwicklung der Baloise-Aktie dem Median der Vergleichsgruppe entspricht Der Leistungsmultiplikator beträgt in diesem Fall 1 0 Der Programmteilnehmer erhält für seine PSU mehr Aktien, wenn sich die Baloise-Aktie relativ zur Vergleichsgruppe besser entwickelt Gesellschaften im STOXX 600 Europe Insurance Index (per 31. 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