Source: http://du-schrobenhausen.de/seite4_3.htm
Timestamp: 2018-03-20 15:30:19
Document Index: 351601368

Matched Legal Cases: ['§136', '§136', '§149', '§136', '§136', '§149']

Stadtentwicklungskonzept 1997
1. 2. 3. 4. 4.1 4.1.1 4.1.2 4.1.3 4.2 4.2.1 4.2.2 4.2.3 4.2.4 4.2.5 4.2.6 5. 5.1 5.2 6. 7. 8.
1. Vorwort Die Stadt ist Lebensgrundlage, Umwelt und Heimat ihrer Bürger. Zum Amtsantritt eines neuen Stadtrates ist deshalb der richtige Zeitpunkt für die Fortschreibung und gegebenenfalls auch für Änderungen des Konzeptes zur Stadtentwicklung. Daran arbeiten wir als kleines Team bereits. Wir laden alle Interessierten und Kompetenten zur Mitarbeit ein. 2. Bisherige Konzepte zur Entwicklung von Schrobenhausen Ein Konzept zur Stadtentwicklung aus den Jahren 1390 - 1447 war 378 Jahre lang bestimmend für Schrobenhausen. Entwicklungsrahmen war die Stadtbefestigungsanlage. Nach Überschreitung der zugrunde gelegten 1800 Einwohner 1767 wurde die Stadtbefestigungsanlage zum Korsett. Der Stadt fehlte dann ein langfristig wirksames Entwicklungskonzept. Um ein solches Entwicklungskonzept bemühen wir uns. Den erreichten Stand dürfen wir Ihnen heute vorstellen. 3. Konzeptvoschlag für die Stadtentwicklung, bestehend aus vier Säulen; Konzept: Entwicklungsnetz Schrobenhausen Fig.1 Konzeptsäule 1 Vorgabe eines Verkehrswegenetzes als Entwicklungsnetz, bestehend aus: Äußerer Ring Radialen Zubringerstraßen von Äußerer Ring nach Bgm.-Stocker-Ring Bahnunterführung und Bahnüberführung Verbindungsstraßen Verkehrskreisel an Knotenpunkten Konzeptsäule 2 : Standortsicherung großer örtlicher Betriebe durch: Verbesserung der Verkehrsanbindung Bereitstellung von Erweiterungsfläche Verbesserung der Infrastruktur Konzeptsäule 3 : Vorgabe der Nutzung für die durch dieses Entwicklungsnetz erschlossenen Flächen aus den Nutzungsarten: Industrie-und Gewerbebauland Periphere Flächen für Altstadt-Parkplätze Ausweitung Innenstadtbereich Wohnbauland Hochwasserrückstauflächen (Retentionsflächen)/O:P Erholungsbereiche Jugend- und Sportbereiche Konzeptsäule 4 : Durchführung als “Städtebauliches Sanierungsprogramm“ nach §136 BauGB (Laufzeit 50 Jahre): Zur Erzeugung von Planungssicherheit für Lastenträger, Wirtschaft, Grundbesitzer und Bürger. Zur Vorbeugung gegen Spekulation und überhöhte Preise Als Grundlage für die Planung und Realisierung der Maßnahmen Zur fundierten und zeitgerechten Beantragung der Fördermittel bei den Lastenträger
Vorwort Bisherige Konzepte zur Entwicklung von Schrobenhausen Konzeptvorschlag für die Stadtentwicklung,bestehend aus vier Säulen Maßnahmenvorschläge Wirtschaft und Verkehr fördern Verkehrserschließung Bereitstellung von Industrie-und Gewerbeland Fremdenverkehrswirtschaft stärken Städtebau Altstadt Ausweisung des Innenstadtbereiches Hochwasserbedrohung der Stadt verringern Wohnbauland schaffen Erholungsbereiche schaffen Konzentration Jugend- und Sporthilfe Realisierungsrahmen Sanierungsprogramm (§136 BauGB) Vorüberlegungen zu "Kosten- und Finanzierungsübersicht (§149 BauGB) Schlusswort Anlagen Referenzen
4. Maßnahmenvorschläge 4.1 Wirtschaft und Verkehr fördern: 4.1.1 Verkehrserschließung durch Realisierung der Maßnahmen: Fig.2 Äußerer Ring zur Lösung der Aufgaben gemäß Text auf Fig.2: Radiale Zubringerstraßen zum Bürgermeister-Stocker-Ring zur Lösung der Aufgaben gemäß Text auf Fig.2: - Mühlrieder Weg-Ingolstädter-Straße Ref.04 - Schleifmühlweg-Georg-Leinfelder-Straße - Jahnweg-Georg-Leinfelder-Straße - St. Florian Str.-Schäfflerstr. - Weitere siehe Ref.04 Bahnunterführung bei Südstärke-Kreiskrankenhaus zur Lösung der Aufgaben gemäß Text auf Fig.2: Bahnüberführung am Äußeren Ring Südwest zur Lösung der Aufgaben gemäß Text auf Fig.2: B300-Überführungsanschlüsse (2x) im Äußeren Ring zur Lösung der Aufgaben gemäß Text auf Fig.2: Verbindungsstraßen zur Lösung der Aufgaben gemäß Text auf Fig.2: - Königslachener Weg-Äußerer Ring - Mühlried Ost-Äußerer Ring - Weitere siehe Ref.04 Verkehrskreisel an Knotenpunkten zur Lösung der Aufgaben gemäß Text auf Figur.2: - Äußerer Ring-Königslacher Weg-Alte Dorfstraße -Äußerer Ring-Altenfurter Str.-Pfaffenhofener Str. Fig.2 (rot) Ref. 04
4.1.2 Bereitstellung von Industrie- und Gewerbeland
Erweiterungsflächen ausweisen zur Lösung der Aufgaben gemäß Text auf Fig.3 für örtliche Betriebe und Anlagen: - Bauer KG - Leinfelder KG (bisher: Nordwest /neu: +Süd) - Südstärke - Ytong - Kreiskrankenhaus - Neuer Friedhof - Kläranlage -3.Stufe Kläranlage (Stickstoffentzug) Industrie- und Gewerbeland schaffen zur Lösung der Aufgaben gemäß Text auf Fig.3: - Land durch die Stadt unter 50%-Modell-Vertrag nehmen oder kaufen - Bebauungspläne erstellen, Erschließung durchführen - Bauland der Privatwirtschaft zum Vertrieb bereitstellen - Innerhalb Äußerer Ring (S=10): - Industriegebiet Sandhof Nord - Gewerbegebiet an B300 (B300-Anschluß) - Weitere siehe Ref.04 -Ausserhalb Äußerer Ring (S=10): - Gewerbegebiet B300-Ost (B300-Anschluß) - Gewerbegebiet B300-Südwest (B300-Anschluß) - Weitere siehe Ref.04 4.1.3 Fremdenverkehrswirtschaft stärken: 100 Betten-Hotelprojekt realisieren zur Lösung der Aufgaben: * Übernachtung von Gruppen ermöglichen * Steueraufkommen mehren * 15 direkte Arbeitsplätze schaffen -Realisierungsort: Am äußeren Ring-B300-Ost oder -B300-Südwest - Weitere Realisierungsmaßnahmen: siehe Ref.04 Raststätte mit Großtankstelle realisieren zur Lösung der Aufgaben: * Steueraufkommen mehren. * 30 direkte Arbeitsplätze schaffen -Realisierungsort: Am äußeren Ring-B300-Ost oder -B300-Südwest -Weitere Realisierungsmaßnahmen: siehe Ref.04 Raststätten mit Großtankstelle realisieren zur Lösung der Aufgabe: Steueraufkommen mehren. 30 direkte Arbeitsplätze schaffen Realisierungsort: Am äußerenRing-B300-Ost oder -B300- Südwest Weitere Realisierungsmaßnahmen: Ref.04 4.2 Städtebau: 4.2.1 Altstadt Fehlende Parkplätze realisieren auf den Flächen gemäß Ref.02 zur Lösung der Aufgabe: Kurzzeitparken für Kunden im mittleren Abstand von kleiner 150 m Langzeitparken für Kunden, Beschäftigte und Bürger, kurzum für alle im mittleren Abstand von kleiner 300 m Mit den Eigenschaften: o Mittlerer Abstand Kurzzeitparkplatz zum Zielort: kleiner 150 m o Mittlerer Abstand Langzeitparkplatz zum Zielort: kleiner 300 m o Anordnung ringsum zur Altstadt o Auf kurzem Wege und flüssig anfahrbar o Wegweiser zu Parkplätzen o Anzeige freier Parkplätze Erhaltung und Besserung des Altstadtverkehrs zur Lösung der Aufgabe: o Flüssiger Verkehr in der Altstadt o Alle dringenden Bedürfnisse respektieren o Kaufkraftzufluss mehren Erhaltung- und Besserungsmaßnahmen: o Verkehrsführung für KFZ vorgeben und markieren o Rechts vor links o Abstand öffentlicher WC`s kleiner als 150 m o Kein Verkehrsverbot Fortschreibung "Städtebaulicher Rahmenplan Altstadt" zur Lösung der Aufgaben: o Historische Baukultur bewahren o Wohnkultur und Wohnwert in der Altstadt mehren o Altstadt beleben Besserungsmaßnahmen o Einbindung der Bürger in Stand und Fortschreibung "Städtebaulicher Rahmenplan Altstadt" durch das Stadtbauamt o keine sinnwidrigen Abweichungen mehr o Keine unverhältnismäßigen Neubauten mehr o Anordnung zur Fehlerbeseitigung für Bauten mit groben Baufehlern o Stadt verschönern 4.2.2 Ausweitung des Innenstadtbereiches: Straßen und Gebiete gemäß Fig.5 als Innenstadtbereich ausbauen zur Lösung der Aufgaben: o Anpassung Innenstadtbereich an die achtfachte Einwohnerzahl o Kaufkraftabfluss in die Nachbarstädte rückgängig mache o Trend zum Fachgeschäft benötigt mehr Innenstadt o Trend zur Dienstleistung benötigt mehr Innenstadt 4.2.3 Hochwasserbedrohung der Stadt verringern (letztes Hochwasser: 13.4.1994): o Anstreben der Ziele zur Lösung der Aufgaben (*) durch Realisierung der Maßnahme (-) gemäß Fig.6 4.2.4 Wohnland schaffen zur Lösung der Aufgabe (*) gemäß Fig.3 Wohngebiete innerhalb des äußeren Ringes: o Land durch die Stadt unter 50%-ModellVertrag nehmen oder kaufen Wohnbauland ausweisen: o Wohnbauland-Bereich Steingriff o Wohnbauland Mühlried-Nordost o Weitere Wohnbauland-Bereiche siehe Ref.04Bebauungspläne erstellen, Erschließung durchführen o Wohnbauland der Privatwirtschaft zum Vertrieb bereitstellen 4.2.5 Erholungsbereiche schaffen zur Lösung der Aufgabe (*) gemäß Figur3: Landwirtschaftliche Flächen extensivieren und als Erholungsbereich aussatten: o Nur Landwirtschaftliche Nutzung o Extensivierung fördern o Ertragausgleich fördern o Ertragsausgleich für Grndbesitzer durch vertragliche Regelung o Einbeziehung in Gartenschau-Projekt Hochwasserrückstaubecken renaturieren und aals Erholungsbereich ausstatten: o In Alte Paar 10% Paarwasser speisen o Wasserspiegel Alte Paar naheben o Flächen naturschutzgerecht abernten o Ertragsausgleich für Grundbesitzer durch vertragliche Regelung o Einbeziehng in Gartenschau-Projekt o Stadtpark fördern: ▪ Stadtpark in Flächennutzungsplan und Planung Stadtpark ▪ Einbeziehung in Gartenschau-Projekt 4.2.6 Konzentration Jugend- und Sportbetrieb zur Lösung der Aufgabe (*) gemäß Fig.3: Sportzentrum aufbauen: o Sportzentrum im FN-Plan ausweisen o Im Sportzentrum gilt Förderpriorität (Sportförderrichtlinien ändern) o Bed.-Plan für SportzentrumNeuanlagen nur im Sportzentrum o Auslagerungen nur ins Sportzentrum • Jugend-Bereich fördern ▪ Jugend-Bereich im FN Plan ausweisen ▪ Beb.-Plan für Jugend-Bereich Disco fördern ▪ Bauland für Disco bereitstellen Camping-Anlage fördern ▪ Bauland für Camping-Anlage bereitstellen o Beteiligung an "Jugend forscht" unterstützen 5.Realisierungsrahmen Die Stadtentwicklung soll im Rahmen eines "Städtebaulichen Sanierungsprogramm" gemäß §136 BauGB erfolgen. 5.1 Sanierungsprogramm (§136 BauGB) Sanierung zur Lösung der Aufgabe: o Verbesserung der Wirtschaft- und verkehrsstruktur o Verbesserung des Verkehrs zur und in die Arbeit o Fortentwicklung Innenstadtbereich o Hochwasserbedrohung der Stadt verringern o Fortentwicklung der Wohn- und Erholungsbereiche o Fortentwicklung der Sport- und Jugendförderbereiche o Sanierungsmaßnahmen: Maßnahmenvorschläge gemäß Punkt 4 5.2 Vorüberlegungen zu "Kosten- und Finanzierungübersicht (§149 BauGB): Bedarf an Teilen des Verkehrswegenetzes: Zeitplan zukünftiger Bedarf an Teilen des Verkehrswegenetzes: o Ermittlung aus: ▪ Verkehrszählung (Istzustand) ▪ Raumordnung- und Wirtschaftanalyse ▪ Raumordnungs- und Wirtschaftsanalyse ▪ Silmulation mit Verkehrsmodel ▪ Umfrage Lastenträger für Teile des Verkehrswegenetzes: o Grundbesitzer o Anlieger o Stadt o Kreis o Land o Bund o EG 3.Finanzplanung für Teile des Verkehrswegenetzes: o Zuschüsse von den Lastenträger o Überschüsse aus Realisierung Wohnbauland (4.2) o Eigenmittel o Kredite Prioritätenplanung für Teile des Verkehrswegenetzes o Zeitplan zukünftiger Bedarf an Teilen des Verkehrswegenetzes o Finazplanung für Teile des Verkehrswegenetzes Bedarf an erschlossenen Flächen: Zeitplan zukünftiger Bedarf an erdchlossenen Flächen: Ermittelt aus: o Marktanalyse o Raumordnungs- und Wirtschaftsanalyse  Lastenträger für erschlossene Flächen: ▪ Grundbesitzer ▪ Wohnbauwillige Bürger ▪ Gewerbe ▪ Industrie ▪ Stadt ▪ Kreis ▪ land ▪ Bund ▪ EG Finanzplanung für Teile des Verkehrswegenetzes: ▪ Zuschüsse von den Lastenträger ▪ Überschüsse aus Realisierung Wohnbauland (4.2) ▪ Eigenmittel ▪ Kredite Prioritätenplanung für Teile des Verkehrwgenetzes: ▪ Zeitplan zukünftiger Bedarf an erschlossenen Flächen ▪ Finanzplanung für erschlossene Flächen 6. Schlusswort 7. Anlagen: Fig.: Titel: Schrobenhausen im Korsett Fig.1 Entwicklungsnetz Schrobenhausen (Farbbild) Fig.2 Verkehrserschließung (Farbbild) Fig.3 Flächennutzung Fig.4 Schaffung zusätzlicher Parkplätze für die Altstadt Fig.5 Ausweitung des Innenstadtbereiches Fig.6 Hochwasserbedrohung der Stadt verringern Fig.7 Schlusswort 8.Referenzen: Historische Entwicklung von Schrobenhausen (REF01.doc) Mögliche Flächen zur Parkplatzschaffung für die Altstadt (REF02.doc) Stadtentwicklung in Schwabach (REF03.doc) Einzelmaßnahmenliste (REF04) Diskussionsprozess Maßnahmenvorschläge (REF05)
Stadtentwicklungskonzept Ausgabe 1997 Erstellt: Franz Appel und Alfons Wöhrl