Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MDR%201989,%20897
Timestamp: 2019-10-23 01:25:24
Document Index: 199447186

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1154', '§ 305', '§ 1154', '§ 1192', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 543', 'BGH', 'BGH', '§ 19', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 543', 'BGH', 'BGH', '§ 543', '§ 314', 'BGH', 'BGH', '§ 543', 'BGH', 'BGH', '§ 543', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: MDR 1989, 897 - dejure.org
OLG Saarbrücken, 22.07.2019 - 5 W 32/19
https://dejure.org/1989,448
BGH, 12.05.1989 - V ZR 128/88 (https://dejure.org/1989,448)
BGH, Entscheidung vom 12.05.1989 - V ZR 128/88 (https://dejure.org/1989,448)
BGH, Entscheidung vom 12. Mai 1989 - V ZR 128/88 (https://dejure.org/1989,448)
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BGB § 1154 Abs. 1 S. 1, § 305
BGB § 1154, § 1192, § 305
Abtretung einer Grundschuld - Abtretungserklärung - Beurkundung der Abtretung - Abtretungsempfänger - Bezeichnung des Empfängers - Bauherrengemeinschaft - Abtretung einer Hypothek - Anspruch auf Ergänzung der Abtretungsurkunde - Zedent - Zessionar
NJW 1989, 3151
DNotZ 1990, 737
WM 1989, 995
Rpfleger 1989, 449
Sollte die Zweckerklärung, was der Tatrichter für möglich hält, die am Dezember 1983 bestellte, aber mangels Gültigkeit der dinglichen Einigung nicht eingetragene Grundschuld von 600.000 DM sichern, so war die AKV aus der schuldrechtlichen Vereinbarung verpflichtet, an der nachholbaren Bestellung einer eintragungsfähigen Grundschuld mitzuwirken (Senatsurt. v. 12. Mai 1989, V ZR 128/88, WM 1989, 995, 996/997 für den vergleichbaren Fall der mißlungenen Erfüllung einer Verpflichtung zur Grundschuldabtretung).
Von einer Aufhebung kann ausnahmsweise abgesehen werden, wenn das Ziel, die Anwendung des Rechts auf den festgestellten Sachverhalt nachzuprüfen, im Einzelfall erreicht werden kann, weil sich der Sach- und Streitstand aus den Entscheidungsgründen in einem für die Beurteilung der aufgeworfenen Rechtsfrage ausreichenden Umfang ergibt (vgl. BGH GRUR 1987, 65 - Aussageprotokollierung; BGH, Urt. v. 12.5.1989 - V ZR 128/88, BGHR ZPO § 543 Abs. 2 - Fehlender Tatbestand 5).
BGH, 28.01.1997 - XI ZR 168/96
Dies ist nur dann möglich, wenn auch die jeweiligen Abtretungsempfänger in der Urkunde selbst bestimmt und zweifelsfrei bezeichnet sind (BGH, Beschluß vom 12. Mai 1989 - V ZR 128/88, NJW 1989, 3151, 3152).
OLG München, 13.12.2010 - 34 Wx 153/10
Grundbuchverfahren: Notwendiger Inhalt Eintragungsbewilligung bei …
14 b) Unabhängig von diesen Bedenken erfordert die Eintragungsbewilligung neben der Person des Bewilligenden auch die Bezeichnung des Berechtigten, und zwar so, wie dieser in das Grundbuch einzutragen ist (…vgl. Demharter § 19 Rn. 35; zum materiellen Geschäft siehe BGH NJW 1989, 3151).
Die nachträglich vorgelegte Erklärung der Gesellschafter vermag die Bewilligung durch den bisherigen Gläubiger nicht zu ergänzen; dies kann nur der Bewilligende selbst, worauf der Neugläubiger ggf. einen schuldrechtlichen Anspruch hat (vgl. BGH NJW 1989, 3151/3152).
Es bedarf daher auch keiner Entscheidung, ob es ausreicht, wenn das Revisionsgericht etwa verbleibende Zweifel anhand des Protokolls der mündlichen Verhandlung ausräumen könnte (vgl. BGH, Urteil vom 12. Mai 1989 - V ZR 128/88 - BGHR ZPO § 543 Abs. 2 Tatbestand, fehlender 5).
Davon kann nur dann abgesehen werden, wenn sich aus den Entscheidungsgründen der Sach- und Streitstand so deutlich erschließt, daß eine revisionsrechtliche Prüfung des Berufungsurteils möglich ist (…BGH, Urt. v. 20. Januar 1983, VII ZR 210/81, NJW 19.03.1901; v. 19. Juni 1986, IX ZR 141/85 und v. 12. Mai 1989, V ZR 128/88, BGHR ZPO § 543 Abs. 2 - Tatbestand, fehlender 2 und 5).
Selbst wenn diese aus dem Sitzungsprotokoll des Berufungsgerichts festzustellen wären (§§ 314 Satz 2, 165, 561 Abs. 1 ZPO; vgl. BGH, Urt. v. 12. Mai 1989, V ZR 128/88, BGHR ZPO § 543 Abs. 2 - Tatbestand, fehlender 5), ließe sich der für das Revisionsverfahren maßgebliche Sach- und Streitstand insoweit nicht in ausreichendem Umfang den Entscheidungsgründen entnehmen.
Allerdings hat der Bundesgerichtshof von der Aufhebung eines nicht mit einem Tatbestand versehenen Berufungsurteils in Einzelfällen dann abgesehen, wenn die Anwendung des Rechts auf den festgestellten Sachverhalt deshalb nachgeprüft werden konnte, weil sich der Sach- und Streitstand in einem für die Beurteilung der aufgeworfenen Rechtsfragen ausreichenden Umfang aus den Entscheidungsgründen ergab (…Senatsurteil vom 1. Oktober 1986 aaO; BGH, Urteile vom 12. Februar 1987 - III ZR 148/85 -, vom 12. Mai 1989 - V ZR 128/88 - und 22. September 1992 - VI ZR 4/92 - BGHR ZPO § 543 Abs. 2 Tatbestand, fehlender 4, 5 und 8 jeweils m.N.).
Von einer Aufhebung kann ausnahmsweise lediglich dann abgesehen werden, wenn das Ziel, die Anwendung des Rechts auf den festgestellten Sachverhalt nachzuprüfen, im Einzelfall erreicht werden kann, weil sich der Sach- und Streitstand aus den Entscheidungsgründen in einem für die Beurteilung der aufgeworfenen Rechtsfrage ausreichenden Umfang ergibt (…BGH, Urt. v. 21. Februar 1983 - VIII ZR 102/82, ZIP 1983, 493; Urt. v. 12. Mai 1989 - V ZR 128/88, WM 1989, 995; Urt . v. 20. Mai 1994 - V ZR 292/92, WM 1994, 1824;… Urt. v. 1. Oktober 2003 - VIII ZR 326/02, BGHReport 2004, 51).
BGH, 30.06.1994 - VII ZR 122/93