Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LG%20Hamburg&Datum=14.06.2018&Aktenzeichen=333%20S%2028/17
Timestamp: 2020-08-06 00:40:27
Document Index: 173601122

Matched Legal Cases: ['§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 556']

LG Hamburg, 14.06.2018 - 333 S 28/17 - dejure.org
https://dejure.org/2018,15686
LG Hamburg, 14.06.2018 - 333 S 28/17 (https://dejure.org/2018,15686)
LG Hamburg, Entscheidung vom 14.06.2018 - 333 S 28/17 (https://dejure.org/2018,15686)
LG Hamburg, Entscheidung vom 14. Juni 2018 - 333 S 28/17 (https://dejure.org/2018,15686)
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Wirksamkeit der Mietpreisbegrenzungsverordnung in Hamburg: Erfordernis der Veröffentlichung der Verordnungsbegründung zum Zeitpunkt des Verordnungserlasses; Heilung durch Nachschieben der Veröffentlichung
Zur Geltung der Mietpreisbremse für einen Mietvertrag aus 2015
Mietpreisbremse: Ohne Begründung kann nicht gebremst werden
Mietrecht - Geltung der "Mietpreisbremse" für einen Mietvertrag von 2015?
Geltung der "Mietpreisbremse" für einen Mietvertrag aus 2015
Mietpreisbremse gekippt
Mietpreisbremse für einen Mietvertrag aus 2015 nicht anwendbar
Mietpreisbremse in Hamburg teilweise unwirksam
LG Hamburg zur "Mietpreisbremse" für Mietvertrag aus dem Jahr 2015 - Mietpreisbegrenzungsverordnung ohne Begründung veröffentlicht
Mietpreisbremse: Nun auch in Hamburg unwirksam! (IMR 2018, 319)
NJW-RR 2018, 1358
NZM 2018, 745
Dies entspricht auch der durchgängigen Auffassung der Berufungsgerichte und des Schrifttums (vgl. nur LG Hamburg, NZM 2018, 745 Rn. 47 ff.; LG Berlin [Zivilkammer 64], WuM 2018, 502, 503;… LG Stuttgart, NZM 2019, 290 Rn. 19 ff.;… Schuldt, aaO S. 262 f.;… Schmidt-Futterer/Börstinghaus, Mietrecht, 13. Aufl., § 556d BGB Rn. 39;… BeckOGK-BGB/Fleindl, Stand: 1. April 2019, § 556d Rn. 43;… BeckOK-Mietrecht/Theesfeld, Stand: 1. Juni 2019, § 556d BGB Rn. 34d; siehe auch Zuck, NJW 2016, 3573, 3577).
Die Begründung soll den Verordnungsgeber zur Selbstkontrolle anhalten sowie eine Kontrolle durch den Betroffenen (LG Hamburg, Urteil vom 14.06.2018, 333 S 28/17) und letztlich auch durch die Zivilgerichte (Börstinghaus in Schmidt-Futterer § 556d BGB Rn 39; Emmerich in Staudinger § 556d BGB Rn 28a) ermöglichen.
Mit anderen Worten: bei einer nicht veröffentlichten Begründung weiß man nicht, ob es sie überhaupt gibt, und ob ihr Inhalt den gesetzlichen Vorgaben entspricht (vgl. Landgericht Hamburg, Urteil vom 14.06.2018 - 333 S 28/17).
Da die Begründungspflicht in § 556d Abs. 2 Satz 5 BGB als Transparenzgebot bzw. -pflicht die Entscheidung der Landesregierungen nachvollziehbar machen soll (vgl. LG Hamburg, Urteil vom 14.06.2018 - 333 S 28/17, NZM 2018, 745, Rn. 43), ist sie zugleich Ausprägung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes.