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Timestamp: 2017-11-23 05:37:39
Document Index: 3993229

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 11', '§ 15', 'Art. 1', 'Art. 2', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28']

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN - 13.02.2009, 16 A 844/08 - JuraForum.de
OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Aktenzeichen: 16 A 844/08
Beschluss vom 13.02.2009
Leitsatz: Der Anspruch des Betroffenen aus § 15 Abs. 1 BVerfSchG auf Auskunft über beim Bundesamt für Verfassungsschutz zu seiner Person gespeicherte Daten beschränkt sich auf Informationen, die gezielt zu der Person erfasst sind.
Rechtsgebiete: BVerfSchG, GG
Vorschriften: § 11 Abs. 1 Satz 1 BVerfSchG, § 15 Abs. 1 BVerfSchG, § GG Art. 1 Abs. 1, § GG Art. 2 Abs. 1
Verfahrensgang: VG Köln, 20 K 6242/03
75 - S ec hs =
OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil, 13 A 977/07 vom 11.02.2009
Für die Annahme einer "bei der Anwendung des Arzneimittels" drohenden Gefährdung der Gesundheit von Mensch oder Tier i. S. v. § 28 Abs. 2 Nr. 1 lit. a) AMG ist ausreichend, dass die Anwendung des Arzneimittels die in Rede stehende Gefahr hervorruft oder mehr als unwesentlich erhöht, auch wenn zur Realisierung der Gefahr weitere Umstände hinzutreten müssen; unter dieser Voraussetzung kommt die Anordnung eines "differentialdiagnostischen Hinweises" durch Auflage zum (Nach-) Zulassungsbescheid - auch bei freiverkäuflichen Arzneimitteln - in Betracht (wie Urteile vom 11.2.2009 - 13 A 2150/06, 13 A 2446/06 und 13 A 976/07 -).
Ist die Forderung nach einem "differentialdiagnostischen Hinweis" im Einzelfall auf der Grundlage von § 28 Abs. 2 Nr. 2 lit. a) i. V. m. Nr. 1 lit. a) AMG gerechtfertigt, so kann die konkrete Gestaltung gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 3 AMG entsprechend einem für die Wirkstoffkombination erstellten Muster verlangt werden (wie Urteil vom 11.2.2009 - 13 A 976/07 -).
OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil, 13 A 976/07 vom 11.02.2009
Für die Annahme einer "bei der Anwendung des Arzneimittels" drohenden Gefährdung der Gesundheit von Mensch oder Tier i. S. v. § 28 Abs. 2 Nr. 1 lit. a) AMG ist ausreichend, dass die Anwendung des Arzneimittels die in Rede stehende Gefahr hervorruft oder mehr als unwesentlich erhöht, auch wenn zur Realisierung der Gefahr weitere Umstände hinzutreten müssen; unter dieser Voraussetzung kommt die Anordnung eines "differentialdiagnostischen Hinweises" durch Auflage zum (Nach-) Zulassungsbescheid - auch bei freiverkäuflichen Arzneimitteln - in Betracht (wie Urteile vom 11.2.2009 - 13 A 2150/06, 13 A 2446/06 und 13 A 977/07 -).
Ist die Forderung nach einem "differentialdiagnostischen Hinweis" im Einzelfall auf der Grundlage von § 28 Abs. 2 Nr. 2 lit. a) i. V. m. Nr. 1 lit. a) AMG gerechtfertigt, so kann die konkrete Gestaltung gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 3 AMG entsprechend einem für die Wirkstoffkombination erstellten Muster verlangt werden (wie Urteil vom 11.2.2009 - 13 A 977/07 -).
OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil, 13 A 385/07 vom 11.02.2009
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