Source: http://www.colloquium.at/veranstn.htm
Timestamp: 2013-05-22 07:00:59
Document Index: 259594418

Matched Legal Cases: ['EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'Art. 18']

Veranstaltungen des Vereins COLLOQUIUM:
Bisherige Veranstaltungen des Vereins:
27./28.5.2010
UNI Graz Meerscheinschloss
Religi�se Intoleranz und Diskriminierung in ausgew�hlten L�ndern Europas
Prof. Dr. Gerhard Besier,
Univ.-Prof. Dr. Christian Br�nner,
Univ.-Prof. Dr. Yvonne Schmidt,
Dr. Reinhard Kohlhofer
19.11.2009, 18.00 Uhr
Buchhandlung Jurbooks
Diskriminierung aus religiösen Gründen
Univ.-Prof. Dr. Christian Brünner,
Univ.Prof. Dr. Silvia Ulrich,
Mag. Damaris Schwebisch,
21.04.2009, 18.00 Uhr Buchhandlung Jurbooks
Buchpräsentation: Religionsgemeinschaftenrecht und EGMR
Univ.-Prof. Dr. Richard Potz Univ.Prof. DDr. Herbert Kalb,
Univ.-Prof. Dr. Manfred Stelzer,
Univ.-Lektor Dr. Brigitte Schinkele
14.11.2008, 17.30 Uhr Medizinische Universität Wien
Arzt und Gewissen - Handlungspflicht versus Ablehnungsfreiheit
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal,
OMR Mag. Dr. Leopold-Michael Marzi,
Mag. Dr. Maria Kletecka-Pulker,
Dipl.-Math. Julia Inthorn,
Dr. Gerson Kern,
Prof. Dr. med. Jochen Walter Erhard
07.11.2008, 17.30 Uhr UNI Wien - Juridicum Der Status von Religionsgemeinschaften im Lichte europäischer Menschenrechte
Univ.-Prof. DDr. Herbert Kalb
Univ.-Prof. Dr. Richard Potz
Prof. Dr. Hermann Weber
03.03.2006, 16.00 Uhr UNI Wien - Juridicum Das geplante Patientenverf�gungs- Gesetz
St�rkung oder Schw�chung der Patientenrechte?
Hon. Prof. MR Dr. Gerhard Aigner
Hon. Prof. Dr. Georg Kathrein
Univ.-Prof. Dr. Michael Memmer
Dr. Gertraud Kalchschmid
wHR Dr. Gerald Bachinger
Dr. Gerson Kern Mediator
11.03.2005, 18.00 Uhr UNI Wien - Juridicum Kriegsdienstverweigerung aus religiösen Gründen
Univ.-Prof. Dr. Reinhard MoosMarcus Herrberger Johannes Wrobel Heide Gsell Univ.-Prof. Dr. Walter Manoschek Dr. Reinhard Kohlhofer
UNI Wien - Juridicum Mosaisches Recht im Licht moderner Oekonomie
Univ.-Ass. DDr. J�rgen Noll
VHS Inzersdorf
Von der Bluttransfusion zum Blutmanagement - ein Paradigmenwechsel? Mag. Axel Hofmann
UNI Wien - Juridicum Patientenrechte in der Praxis
Univ.-Prof. DDr. Christian Kopetzki, Patientenanwalt Dr. Bachinger,
Rechtsanwalt Gerhard Hessler, Dr. Gerson Kern 08.10.2003
Johannes- Kepler- Universität
Linz Mediation im Gesundheitsbereich
Dr. Gertrud Kalchschmid,
Dr. Gerson Kern
Opfer der NS-Milit�rgerichtsbarkeit
Univ.-Prof. Dr. Reinhard Moos
Mag. Dr. Brigitte Bailer-Galanda
Univ.-Prof. Dr. Heinz Fischer
Sektionschef Dr. Roland Miklau
Buchpr�sentation�
�Grenzen der Selbstbestimmung�
�Was die Welt zusammenh�lt�
Univ.-Prof. DI Dr. Roland Schmid
�Die �Anerkennung� von�
Univ.-Prof. Dr. Christian Br�nner
�Recht auf Gesundheit�
Univ.-Prof.Dr. Heinz Barta
Dr. Elisabeth Schwab
Die �Anerkennung� von
Univ.-Prof. Dr. Martin Binder
Univ.-Prof. Dr. Frank H�pfel
Dr. Gertrud Kalchschmid
Zukunftsorientierte Medizin � f�r alle?
Staatliche Sekteninformation
RA Alain Garay
Univ.-Doz. Dr. Alfred Noll
Gewissensfreiheit und Milit�rdienst
Univ.-Ass. Mag. Dr. Alois Birklbauer
W�stenbegr�nung
DI Dr. Nabeel Badawy
DI Sabine Wieseneder
Symposion aus Medizinrecht
Geb�rdensprache und Geh�rlosigkeit
Mag. Petra Peinfalk
Die rechtliche Situation religi�ser�Minderheiten in �sterreich in Theorie�und Praxis
23. Veranstaltung:
Diskriminierung aus religiösen Gründen 19. November 2009, 18.00 Uhr
Wollzeile 16, 1010 Wien
Begrüßung Mag. Richard Kopschar (Verlag)
Moderation o.Prof. Dr. Christian Brünner (Hrsg.)
o.Prof. Dr. Christian Brünner
Mag. Damaris Schwebisch
Univ. Prof. Dr. Silvia Ulrich
Ende der Veranstaltung Diskriminierung aus religiösen Gründen ist ein uraltes Phänomen. Viele der entsetzlichsten
Gräueltaten der Menschheitsgeschichte sind auf religiös motivierten Hass zurück zu führen.
Im 21. Jahrhundert nimmt die Polarisierung auf religiöse Unterschiede weltweit zu.
Diskriminierung aus religiösen Gründen ist eine Realität auch in Österreich, nachweisbar
sowohl in staatlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten.
Der vorliegende Band stellt den völkerrechtlichen Schutz vor Diskriminierung aus religiösen
Gründen und die schrittweise Umsetzung der Richtlinien der Europäischen Union in Österreich dar.
Viele konkrete Beispiele zum Umgang mit religiösen Minderheiten sowie mit der Gleichbehandlung verbundene Probleme in der Praxis werden aufgezeigt.
22. Veranstaltung:
Religionsgemeinschaftenrecht und EGMR 21. April 2009, 18.00 Uhr
Begr��ung Mag. Richard Kopschar (Verlag)
Einleitung Dr. Reinhard Kohlhofer (Hg.)
Univ.-Lektor Dr. Brigitte Schinkele Ende der Veranstaltung Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat kürzlich fünf grundlegende Entscheidungen zum österreichischen Religionsgemein-schaftenrecht getroffen. In allen Verfahren wurde Österreich der Verletzung der Menschenrechte schuldig erkannt und zu Entschädigungszahlungen verurteilt. Mit diesen Urteilen ist wieder deutlich Bewegung in das österreichische Religionsrecht gekommen. Man kann sie wohl als ersten Schritt einer lange erwarteten Weichenstellung bezeichnen, dem eine Reihe weiterer einschlägiger Urteile folgen wird. Dabei geht es um die grundsätzliche Frage der sachlichen Rechtfertigung einer unterschiedlichen Behandlung von gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften auf der einen und staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaften auf der anderen Seite. Der vorliegende Band beleuchtet die Konsequenzen für das Religionsgemeinschaftenrecht in Österreich und vielen anderen europäischen Staaten. Die Autorenschaft setzt sich aus Experten aus dem Religions- und Verfassungsrecht zusammen.
21. Veranstaltung:
Arzt und Gewissen Handlungspflicht versus Ablehnungsfreiheit
14. November 2008, 17.30 Uhr
Leitstelle 8L, Hörsaal 5
Begr��ung Dr. Reinhard Kohlhofer 17.40 Ärztliche Behandlungsverweigerung zwischen Diskriminierung und Gewissensfreiheit
Patienten mit limitierter Einwilligung im Krankenhaus - Patientengewissen versus Arztgewissen
OMR Mag. Dr. Leopold-Michael Marzi
Patientenverfügung in der medizinischen Praxis
Mag. Dr. Maria Kletecka-Pulker Dipl.-Math. Julia Inthorn
Patienten mit limitierter Einwilligung - Wege zur vorurteilslosen Behandlung
Behandlungspflicht und Patientenwunsch - Erfahrungen aus der ärztlichen Praxis
Diskussion 20.30
Ende der Veranstaltung REFERENTEN:
lehrt am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien. Prof. Mazal ist Mitherausgeber der Schriftenreihe “Recht der Medizin“ und Schriftleiter der Fachzeitschrift “Recht der Medizin“ (RdM)
ist Leiter der Rechtsabteilung des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien
Mag. Dr. Maria Kletecka-Pulker
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Geschäftsführerin am Institut für Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Wien und Vorsitzende der nationalen Plattform Patientensicherheit des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend
Dipl.-Math. Julia Inthorn
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Wien
ist Mediator und Präsident des Colloquium, Dr. Kern verfügt über langjährige Erfahrung bei Konfliktlösungen im Medizinbereich und ist Autor sowie Herausgeber einschlägiger medizinrechtlicher Publikationen
ist Facharzt für Chirurgie und chirurgische Intensivmedizin sowie u.a. Mitglied der Gutachterkommission ärztliche Behandlungsfehler der Ärztekammer Westfalen-Lippe
Das neue Patientenverfügungs-Gesetz sollte, wie in der Regierungsvorlage ausgeführt, die Patientenautonomie fördern und sicherstellen, dass die Patientenverfügung Ausfluss einer selbstbestimmten und überlegten Entscheidung des Patienten ist und auch klare und eindeutige Handlungsanweisungen für die Ärzte enthält.
Im Gegensatz zu diesen rechtstheoretischen Intentionen haben seit Inkrafttreten dieses Gesetzes Patienten, die ihre Einwilligung in die Behandlung limitieren, vermehrt mit Problemen zu kämpfen. Patienten etwa, die ihre Behandlungseinwilligung nicht auf Fremdblutgaben und die Verwendung von gelagertem Eigenblut ausdehnen können, sehen sich mit krankenhausinternen Anweisungen konfrontiert, die eine Weiterbehandlung nur dann erlauben, wenn der Patient seine Einwilligungslimitierung fallen lässt. Begründet wird dies ua damit, dass man keinen Patienten verbluten lässt. Das Gewissen der behandelnden Ärzte würde eine solche Vorgehensweise nicht zulassen.
Die Verweigerung der Behandlung durch eine große Anzahl von Ärzten bringt den Patienten in eine schwierige Situation. Der Patient will keinesfalls, dass er nicht behandelt wird. Würde er das wollen, hätte er nicht medizinische Hilfe gesucht. Die Behandlung ist auch notwendig und würde durchgeführt, wenn der Patient auf seine Einwilligungslimitierung verzichtet. Er kann also nur wählen zwischen dem Verzicht auf eine notwendige Behandlung oder dem Verzicht auf sein Selbstbestimmungsrecht. Beides ist unbefriedigend. Wie kann eine für Arzt und Patienten gleichermaßen befriedigende Lösung gefunden werden? In den Referaten werden verschiedene Blickwinkel des dargestellten Problems beleuchtet. Anschließend diskutieren die Referenten gerne mit Ihnen über Lösungsansätze.
20. Veranstaltung:
Der Status von Religionsgemeinschaften im Lichte
europäischer Menschenrechte
7. November 2008, 17.30 Uhr
Universit�t Wien - Juridicum
Saal M 20, 2. Stock
He�gasse 1, 1010 Wien
Begr��ung Dr. Reinhard Kohlhofer 18.00 Kollektive Aspekte der Religions- freiheit
Univ.-Prof. Dr. Manfred Stelzer 18.30
Die Judikatur des EGMR im Kontext der österreichischen und europäischen Entwicklung des Religionsrechtes
Univ.-Prof.DDr. Herbert Kalb 19.30
Die Rechtsprechung des EGMR zur religiösen Vereinigungsfreiheit und das deutsche Staatskirchenrecht
Prof. Dr. Hermann Weber 20.00
Diskussion 21.00
lehrt Staats- und Verfassungsrecht am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien.
ist Vizerektor und Vorstand des Instituts für Kanonistik, Europäische Rechtsgeschichte und Religionsrecht der Johannes Kepler Universität Linz
ist Vorstand und Vizedekan des Instituts für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht der Universität Wien
ist Rechtsanwalt, Hon.-Prof. für Öffentliches Recht an der Universität Frankfurt und einer der profiliertesten Staatskirchenrechtler Deutschlands.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 31. Juli 2008 im Fall Religionsgemeinschaft der Jehovas Zeugen and others v. Austria Österreich wegen mehrfacher Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention verurteilt. Die Entscheidung bestätigt seine bisherige Judikatur zu einer konventionsgerechten Regelung des Religionsgemeinschaftenrechtes und prangert die jahrzehntelange Diskriminierung der Zeugen Jehovas in Österreich als schwere Verletzung der Menschenrechte an.
Von grundsätzlicher Bedeutung sind seine Ausführungen zu dem in Österreich neu geschaffenen System einer stufenweisen Anerkennung von Religionsgemeinschaften. Eine Gesetzesänderung und völlige Neuorientierung der Praxis scheinen unumgänglich.
Diese Entscheidung des EGMR ist aber auch weit über Österreich hinaus bedeutsam, zumal das österreichische System in vielen benachbarten Staaten bei der notwendigen Neugestaltung des Religionsrechtes nach Überwindung der Teilung Europas nachgeahmt wurde.
Welche Entwicklung wird das Religionsrecht Österreichs und der anderen europäischen Staaten vor dem Hintergrund der neuen Judikatur des EGMR nehmen? Die Referenten werden dazu - ausgehend von der jüngsten Österreich betreffenden Entscheidung aus Strasbourg - Stellung nehmen.
19. Veranstaltung:
Das geplante Patientenverf�gungs-Gesetz St�rkung oder Schw�chung der
Patientenrechte?
3. M�rz 2006, 16.00 Uhr
Begr��ung Dr. Reinhard Kohlhofer 16.10 Das neue Gesetz aus der Sicht der Legistik Hon. Prof. MR Dr. Gerhard Aigner (BMGF) Hon. Prof. Dr. Georg Kathrein (BMJ) 16.30
Das Patientenverf�gungsgesetz
Analyse der St�rken/Schw�chen
Univ. Prof. Dr. Michael Memmer 16.50
Was bringt das neue Gesetz den Patienten und den �rzten?
Dr. Gertraud Kalchschmid 17.05
Das neue Gesetz aus der Sicht der Patientenvertretungen
wHR Dr. Gerald Bachinger 17.20
Religi�s motivierte Patientenverf�gungen
Dr. Gerson Kern 17.35
Das neue Gesetz aus der Sicht der Notare Dr. Georg Zakrajsek 17.45
Stand der Diskussion in Deutschland 18.00
Diskussion 19.00
Schluss der Veranstaltung REFERENTEN:
Hon. Prof. MR Dr. Gerhard Aigner Leiter der Gruppe B der Sektion I im Bundesministerium f�r Gesundheit und Frauen Hon. Prof. Dr. Georg Kathrein Leiter der Abteilung 2 der Zivilrechtssektion im Bundesministerium f�r Justiz Univ.-Prof. Dr. Michael Memmer Universit�t Wien, Institut f�r R�misches Recht und Antike Rechtsgeschichte Dr. Gertraud Kalchschmid Rechtsabteilung der Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH wHR Dr. Gerald Bachinger Patienten- und Pflegeanwalt der Nieder�sterreichischen Patienten- und Pflegeanwaltschaft Dr. Gerson Kern Mediator, Pr�sident des Colloquium Dr. Georg Zakrajsek Notar in Wien Jeder Mensch hat das Recht, �ber an ihm vorzunehmende medizinische Behandlungen selbst zu bestimmen. Jede Behandlung bedarf daher zwingend der Einwilligung des Patienten. In Art. 18 der Patientencharta haben sich Bund und L�nder wechselseitig verpflichtet, Folgendes sicherzustellen:
"Patienten und Patientinnen haben das Recht, im Vorhinein Willens�u�erungen abzugeben, durch die sie f�r den Fall des Verlustes ihrer Handlungsf�higkeit das Unterbleiben einer Behandlung oder bestimmter Behandlungsmethoden w�nschen, damit bei k�nftigen medizinischen Entscheidungen soweit wie m�glich darauf Bedacht genommen werden kann." Im welchem Ausma� "darauf Bedacht" zu nehmen ist, soll in einem Patientenverf�gungs- Gesetz (PatVG) geregelt werden. Die Bundesregierung hat einen Vorschlag hierzu am 2. Februar 2006 dem Parlament zugeleitet. Wird diese Regierungsvorlage dem hohen Ziel der St�rkung des Selbstbestimmungsrechtes der Patienten dienen? Ist die Unterscheidung in "verbindliche" und "beachtliche" Patientenverf�gungen gerechtfertigt? Sind die vorgesehenen hohen H�rden zur Durchsetzung des Patientenwillens praktikabel? Welchen Einfluss hat die geplante Regelung auf die tausenden bestehenden Patientenverf�gungen? Die 19. Colloquium Veranstaltung "Das geplante Patientenverf�gungs-Gesetz - St�rkung oder Schw�chung der Patientenrechte?" geht der Frage nach, wie das Recht auf Selbstbestimmung durch eine gesetzliche Regelung zur Patientenverf�gung f�r Patient und Arzt gleicherma�en befriedigend abgesichert werden kann. > nach oben
18. Veranstaltung:
"Kriegsdienstverweigerung aus religiösen Gründen"
SAMT BUCHPR�SENTATION
11. M�rz 2005, 18.00 Uhr Universit�t Wien - Juridicum Dachgescho� 1010 Wien, Schottenbastei 10-16 Der Verlag �sterreich und Colloquium
freuen sich Band 12 der Schriftenreihe Colloquium Herrberger, Denn es steht geschrieben: "Du sollst nicht t�ten!" Die Verfolgung religi�ser Kriegsdienstverweigerer unter dem NS-Regime mit besonderer Ber�cksichtigung der Zeugen Jehovas (1939-1945) mit einem Vorwort von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Moos der �ffentlichkeit vorzustellen. PROGRAMM: 17.30 EINLASS 18.00
BEGR�SSUNG UND PR�SENTATION BAND 12 DER SCHRIFTENREIHE COLLOQUIUM Herrberger, Denn es steht geschrieben: "Du sollst nicht t�ten!" Die Verfolgung religi�ser Kriegsdienstverweigerer unter dem NS-Regime mit besonderer Ber�cksichtigung der Zeugen Jehovas (1939-1945) 18.10 GERECHTIGKEIT F�R KRIEGSDIENST- VERWEIGERER Univ.-Prof. Dr. Reinhard Moos 18.20 DIE VERFOLGUNG DER KRIEGSDIENSTVER- WEIGERER AUS RELIGI�SEN GR�NDEN DURCH DIE NS-MILIT�RJUSTIZ Marcus Herrberger 18.40 GLAUBENSZEUGNISSE UND W�RDIGUNG DER OPFER Johannes Wrobel 18.50 W�RDIGUNG �STERREICHISCHER OPFER Heide Gsell 19.00 REHABILITIERUNG DURCH DAS OFFIZIELLE �STERREICH Univ.-Prof. Dr. Walter Manoschek 19.10 KRIEGSDIENSTVERWEIGERUNG INTERNATIONAL Dr. Reinhard Kohlhofer 19.20 DISKUSSION 20.00 ENDE DER VERANSTALTUNG DIE REFERENTEN: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Moos
Johannes Kepler Universit�t Linz, Institut f�r Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie, 4040 Linz, Enzm�llnerweg 23, E-Mail: reinhard.moos@jku.at Marcus Herrberger Handelsfachwirt, erforschte seit 1998 mit der Heidelberger Publizistin Hermine W�llner (1929-2002) die milit�rgerichtliche Verfolgung der Zeugen Jehovas im Zweiten Weltkrieg. Er arbeitete bei verschiedenen regionalgeschichtlichen Studien zum Thema mit. Johannes Wrobel Leiter des Geschichtsarchivs der Zeugen Jehovas in Deutschland (Selters/Taunus). Er ver�ffentlichte bereits zahlreiche Aufs�tze zur Thematik und referierte im In- und Ausland. Heide Gsell Lehrerin, leitete von 1997-2002 hauptamtlich das Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas in �sterreich (Wien) und war ma�geblich an dessen Aufbau beteiligt. Sie arbeitete an mehreren Projekten zur Verfolgung religi�ser Minderheiten mit, betreut NS-Opfer bei der Antragstellung bei diversen Opferfonds und unterst�tzt Buchautoren, Diplomanten und Dissertanten bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten. Univ.-Prof. Dr. Walter Manoschek Universit�t Wien, Institut f�r Staatswissenschaft und vergleichende Gesellschaftswissenschaft, 1010 Wien, Hohenstaufengasse 9/7, E-Mail: walter.manoschek@univie.ac.at Dr. Reinhard Kohlhofer Rechtsanwalt, Generalsekret�r des Colloquium, A-1130 Wien, Fasangartengasse 35, E-Mail: kanzlei@kohlhofer.at Dieses Buch ist den Kriegsdienstverweigerern aus religi�sen Gr�nden gewidmet, die von der NS-Milit�rjustiz zum Tode verurteilt wurden, weil sie selbst nicht t�ten wollten. Die Menge des verarbeiteten Materials, die wissenschaftliche Methode der Auswertung, des Aufbaues, der sachlichen Darstellung und der reichen Dokumentation, die Gr�ndlichkeit und die klare, gepflegte Sprache machen diese Abhandlung zu dem Standardwerk der Forschung auf diesem Gebiet.
(Univ.-Prof. Dr. Reinhard Moos) Zur Aufarbeitung der NS-Zeit und zur Verfolgung religi�s motivierter Kriegsdienstverweigerer unter dem NS-Regime wurde bereits viel geschrieben. Warum noch ein weiteres Werk zu diesem Thema? Band 12 der Schriftenreihe Colloquium behandelt die Thematik nicht nur in umfassender Weise und auf h�chstem wissenschaftlichen Niveau, sondern ist insbesondere auch deshalb sehr wertvoll, weil er Einblick in die innere Person vieler Verfolgten gibt - in ihre Beweggr�nde, �berlegungen und Gef�hle. Wie bei der Vielzahl der Verfolgten zu erwarten, sind diese keineswegs einheitlich. Jeder Einzelne war ein Individuum, keinem gefiel es, verfolgt zu werden, und jeder versuchte auf seine ganz pers�nliche Weise mit der schwierigen Situation zurechtzukommen. F�r jeden moralisch handelnden Menschen macht das den Band zu einem au�erordentlich interessanten, inspirierenden und lesenswerten Werk.
(Mag. Florian Bartl) > nach oben
17. Veranstaltung:
�Mosaisches Recht im Licht moderner Oekonomie� 15.10.2004, 19.00 Uhr an der Uni Wien, im Juridicum Univ.-Ass. DDr. J�rgen Noll ist derzeit am Institut f�r Betriebswirtschaftslehre, an der Universit�t Wien t�tig. Schwerpunkt seiner dortigen Arbeiten ist die �konomische Analyse des Rechts. Das im Pentateuch niedergelegte mosaische Recht stellt eine einzigartige Rechtsordnung dar. Dies betrifft sowohl ihr Alter, ihren Ursprung und vor allem ihre Wirkung auf die Rechtssysteme anderer V�lker bis in unsere Zeit. Welche Schlussfolgerungen sind aus einer Analyse dieser Rechtsnormen zu ziehen? Wie wirken sich einzelne Regelungen - insbesondere im Vergleich mit modernen Rechtsordnungen - auf den Rechtsfrieden sowie das soziale und gesellschaftliche Zusammenleben der Rechtsunterworfenen aus? Wie effizient waren dieser Normen f�r das gesellschaftliche Leben und seine Entwicklung im alten Volk Israel? F�r alle an dieser Gesetzessammlung interessierten Personen bietet der Vortrag ausgezeichnete Einsichten.
16. Veranstaltung:
�Von der Bluttransfusion zum Blutmanagement - ein Paradigmenwechsel?� Freitag, 24. September 2004 um 18.30 Uhr in der Volkshochschule Inzersdorf, VHI-Da Capo in 1230 Wien, Putzendoplergasse 4 (Nebenfahrbahn der Altmannsdorferstra�e, U6-Station Alt Erlaa) Mag. Axel Hofmann ist vorwiegend mit Gesundheits�konomie befasst, und Vorstandsmitglied der (�sterreichischen) Medizinischen Gesellschaft f�r Blutmanagement sowie der (amerikanischen) Society for the Advancement of Blood Management - SABM. Der Referent steht nach dem Vortrag f�r Fragen zur Verf�gung. > nach oben
13. Veranstaltung:
��sterreichische Opfer der NS-Milit�rgerichtsbarkeit - Rehabilitation und Entsch�digung�
gemeinsam mit Bundesministerium f�r Bildung, Wissenschaft und Kultur
Institut f�r Staatswissenschaft und vergleichende Gesellschaftswissenschaft der Universit�t Wien
6. Juni 2003, um 13.30 Uhr, Parlament Wien
13.30 Uhr Begr��ung Pr�sident des Nationalrates Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol
Dr. Ilse K�nig, Bundesministerium f�r Bildung, Wissenschaft und Kultur
Rechtsanwalt Dr. Reinhard Kohlhofer, Generalsekret�r des Colloquium
13.50 Uhr �sterreichische Opfer der NS-Milit�rgerichtsbarkeit � Ergebnisse des Forschungsprojektes Ao. Univ.-Prof. Dr. Walter Manoschek
Mag. Maria Fritsche
Mag. David Forster
Mag. Thomas Geldmacher Institut f�r Staatswissenschaft und vergleichende Gesellschaftswissenschaft der Universit�t Wien
15.30 Uhr Die juristische Rehabilitierung der Opfer der NS-Milit�rjustiz Univ.-Prof. Dr. Reinhard Moos, Linz
15.55 Uhr Die Ergebnisse des Forschungsprojektes aus der Sicht des Bundesministeriums f�r Justiz
Sektionschef Dr. Roland Miklau, Bundesministerium f�r Justiz
Oberstaatsanwalt Mag. Thomas Gr�newald, Bundesministerium f�r Justiz
16.20 Uhr Zur Entsch�digung von NS-Opfern und Kriegsopfern � ein Vergleich Mag. Dr. Brigitte Bailer-Galanda, Mitglied der Historikerkommission, Mitarbeiterin des Dokumentationsarchivs des �sterreichischen Widerstandes 16.45 Uhr Die Bem�hungen �sterreichs um die Opfer der NS-Milit�rgerichtsbarkeit
Zweiter Pr�sident des �sterreichischen Nationalrates
17.00 Uhr Fragen und Antworten
11. und 12. Veranstaltung:
28. September 2001 Wien
18. Oktober 2002 Kulturzentrum Paschinger Hof
24. Februar 2003 �sterr. Akademie der Wissenschaften, Forschungszentrum Graz
Vortrag �Was die Welt zusammenh�lt�
mit PowerPoint Pr�sentation
Univ.-Prof. DI. Dr. Roland Schmid
�Und sehe, da� wir nichts wissen k�nnen! Das will mir schier das Herz verbrennen.�
Die Beschr�nktheit unseres Wissens l��t Goethe seinen Faust mit gro�em Pathos beklagen (Faust, Der Trag�die erster Teil, Szene: Nacht). Faust hat sich in seiner Verzweiflung sogar der Magie ergeben in der Hoffnung mit ihrer Hilfe weiter in die Geheimnisse der Natur einzudringen, damit er �erkenne, was die Welt im Innersten zusammenh�lt�.
Die Frage, was die Welt im Innersten zusammenh�lt, ist in unseren Tagen jedoch weder vollst�ndig beantwortet noch uninteressant geworden.
Welche Kr�fte bestimmen den Aufbau des Universums und unserer Welt? Wie entstehen chemische Elemente? Ist unsere Erde und das Leben auf ihr wirklich einzigartig? Welche Schlu�folgerungen sind aus den neuesten Erkenntnissen der Naturwissenschaft zu ziehen?
Die PowerPoint Pr�sentation in Verbindung mit den herausragenden didaktischen F�higkeiten des Referenten verschaffen auch dem naturwissenschaftlichen �Laien� tiefe Einblicke in die gro�en Zusammenh�nge im Universum.
Roland Schmid erl�utert die Feinabstimmung der vier Fundamentalkr�fte, die Entstehung chemischer Elemente sowie die Einzigartigkeit des Aufbaus unserer Erde und liefert �berzeugende Gr�nde zur Annahme, da� die Welt von einem �berragenden Weltenbaumeister �zusammengehalten� wird.
Univ.-Prof. DI Dr. techn. Roland Schmid, geboren am 2.7.1945, ist seit 1.10.1982 Universit�tsprofessor f�r Anorganische Chemie und am Institut f�r Angewandte Synthesechemie an der Technischen Universit�t Wien t�tig.
Roland Schmid ist als Autor und Co-Autor von �ber 130 wissenschaftlichen Publikationen sowie durch sein Buch �Nonformal Kinetics� (in englischer Sprache) der wissenschaftlichen Fachwelt gut bekannt. Der Referent besch�ftigt sich speziell mit den Prinzipien der Chemie sowie mit der Rolle des L�sungsmittels f�r chemische Reaktionen, wof�r er auch von der �sterreichischen Akademie der Wissenschaften den Rudolf-Wegscheider-Preis erhalten hat.
H�hepunkte des Vortrages von Univ.-Prof. Dr. Schmid wurden in der Zeitschrift Plattform Colloquium Nr. 7 ver�ffentlicht.
30. November 2001, Karl-Franzens-Universit�t Graz
Mit dem KindR�G 2001 wurde hinsichtlich der Einwilligung in medizinische Behandlungen auf die Urteils- und Einsichtsf�higkeit abgestellt. Gem. � 146 c Abs 1, 1. Satz ABGB kann nunmehr das einsichts- und urteilsf�hige Kind Einwilligungen in medizinische Behandlungen nur selbst erteilen; im Zweifel wird das Vorliegen dieser Einsichts- und Urteilsf�higkeit bei m�ndigen Minderj�hrigen (Personen, die das 14. Lebensjahr schon vollendet haben) vermutet.
�In der Gesellschaft hat sich die �berzeugung verfestigt, dass die Rechtsordnung dem Menschen die verfassungsrechtlich garantierte Selbstbestimmung auch im t�glichen Leben gew�hrleisten muss, und zwar � in der Terminologie des Pflegschaftsrechts � grunds�tzlich unabh�ngig von Alter, geistiger Behinderung und psychischer Krankheit, sofern nur die sogenannte nat�rliche Einsichts- und Urteilsf�higkeit gegeben ist. Ordnet das Gesetz anstelle m�glicher Eigenbestimmungen Fremdbestimmungen ohne sachliche Rechtfertigung an, so ger�t es mit dem modernen Grundrechtsverst�ndnis zunehmend in Konflikt� (EB zu 296 der Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates XXI. GP).
Referat �Grundfragen der Einwilligungsf�higkeit und Vetom�ndigkeit nach Inkrafttreten des KindR�G 2001�
Univ.-Prof. Dr. BERNAT lehrt an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Karl-Franzens-
Universit�t Graz B�rgerliches Recht sowie �sterreichisches und vergleichendes Medizinrecht. Durch seine Forschungst�tigkeit im In- und Ausland, sowie als Autor und Mitautor zahlreicher juristischer Fachb�cher und -artikel , insbesondere auch auf dem Gebiet des Medizinrechts, ist er der internationalen Fachwelt gut bekannt. Forschungsaufenthalte: Institut suisse de droit compar�, Lausanne � 1986; Kennedy Institute of Ethics, Georgetown University, Washington D.C. � 1989/90; Centre for Human Bioethics, Melborne (Victoria, Australien) - 1992. Visiting Professor an der Rutgers University (Campus at Camden, N.J., USA), School of Law (August � Oktober 1992). Gastprofessuren: Institut f�r Technik und Gesellschaft (TU Wien) � 1996; State University of New Jersey, School of Law, Campus at Camden (USA) � 2001 .
Referat �Einwilligungsf�higkeit von Minderj�hrigen aus psychologischer Sicht�
Dr. SCHWAB ist Klinische und Gesundheitspsychologin, sowie Sachverst�ndige f�r Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie. Ausbildung zur �Guardian ad litem� (Kinderanw�ltin) in den USA; Publikation des Konzepts �ProKids� f�r die Prozessbegleitung minderj�hriger Zeugen vor Gericht.
Die Referate dieser Veranstaltung wurden in Band 7 der Schriftenreihe Colloquium �Grenzen der Selbstbestimmung� ver�ffentlicht.
Die �Anerkennung� von Religionsgemeinschaften
17. Oktober 2001 Universit�t Wien, Juridicum
Die Beziehungen zwischen Staat und Religionsgemeinschaften waren in �sterreich jahrhundertelang durch ein System staatlicher Bevormundung gepr�gt. Ausgehend von einer vergleichbaren verfassungsrechtlichen Grundlage wurde in Deutschland ein zweistufiges System religi�ser Vereinigungsfreiheit geschaffen. Religionsgemeinschaften erlangen die Rechtsf�higkeit grunds�tzlich ohne besonderes Anerkennungsverfahren nach den f�r alle Vereine geltenden Vorschriften des b�rgerlichen Rechts. Daneben steht die Anerkennung bestimmter hervorgehobener Religionsgemeinschaften durch die Verleihung der Rechte einer K�rperschaft des �ffentlichen Rechts. Die individuelle und kollektive Religionsaus�bungsfreiheit ist unabh�ngig vom Status der Religionsgemeinschaft garantiert. Das �sterreichische Staatskirchrecht befindet sich � ausgehend von mehreren durch die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas erwirkten h�chstgerichtlichen Entscheidungen � in einem gravierenden Umbruch. Ein Anspruch auf Anerkennung ist seit kurzem durchsetzbar. Mit dem Bekenntnisgemeinschaftengesetz wurde legistisches Neuland betreten, mit dem unverkennbaren Ziel, weitere Anerkennungen zu verhindern. Angeh�rige nicht anerkannter Kirchen bleiben vielfach benachteiligt.
Welche Entwicklung wird das Religionsrecht der beiden Nachbarstaaten vor dem Hintergrund der Europ�ischen Integration nehmen? Die Referenten haben dazu � ausgehend von zwei neuen Entscheidungen der Verfassungsgerichte �sterreichs und Deutschlands � Stellung genommen.
Referat �Die �Anerkennung� von Religionsgemeinschaften in �sterreich�
Univ.-Prof. DDr. KALB ist Vorstand des Instituts f�r Kirchenrecht der Johannes Kepler Universit�t Linz
Referat �Die Religionsgemeinschaften als K�rperschaften �ffentlichen Rechts�
Univ. Prof. Dr. Richard POTZ
Univ.-Prof. Dr. POTZ ist Vorstand des Instituts f�r Recht und Religion der Universit�t Wien und Vorsitzender der Studienkommission der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Wien.
Prof. Kalb und Prof. Potz sind gemeinsam mit Dr. Schinkele Herausgeber des �sterreichischen Archivs f�r Recht und Religion und � neben vielen Einzelver�ffentlichungen � Autoren des Standardwerks Religionsgemeinschaftenrecht � Anerkennung und Eintragung, Wien 1998
Referat �Die �Anerkennung� von Religionsgemeinschaften durch Verleihung von K�rperschaftsrechten�
Prof. Dr. WEBER ist Rechtsanwalt, Hon.-Prof. f�r �ffentliches Recht an der Universit�t Frankfurt und einer der profiliertesten Staatskirchenrechtler Deutschlands.
Prof. Weber ist Schriftleiter (u.a.) der Neuen Juristischen Wochenschrift und der Neuen Zeitschrift f�r Verwaltungsrecht. Daneben viele Ver�ffentlichungen zum Staatskirchenrecht (Die Religionsgemeinschaften als K�rperschaften des �ffentlichen Rechts im System des Grundgesetzes, Berlin 1966; Grundprobleme des Staatskirchenrechts, 1970, uva).
Die Referate dieser Veranstaltung, vermehrt um einen Beitrag von Gajus Glockentin, MBL-
HSG, sowie ein Geleitwort von Univ.-Prof. Dr. Christian Br�nner wurden in Band 6 der Schriftenreihe Colloquium ver�ffentlicht.
8. Veranstaltung:
28. Mai 2001, Universit�t Innsbruck
�Die Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht blo� das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.
Der Genuss des h�chsten erreichbaren Gesundheitsstandards ist eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens ohne Unterschied von Rasse, Religion, politischer Anschauung, wirtschaftlichen und sozialen Verh�ltnissen.�
WHO � Satzung � Pr�ambel
Wie man sagt, ist die Gesundheit neben dem Leben das h�chste Gut des Menschen. Mit Gesundheit wird Wohlbefinden, Lebensqualit�t und Gl�cksempfindung assoziiert. Gesundheit wird in erster Linie individuell empfunden und bewertet. In welchem Umfang ist dieses �h�chste Gut� rechtlich abgesichert und gesch�tzt? Darf der Einzelne erwarten, dass ihm die Gemeinschaft hilft, Bedrohungen seiner individuellen Gesundheit zu bek�mpfen? Inwieweit muss die Gemeinschaft das selbstbestimmte Gesundheitsbild des Individuums respektieren?
Diese und �hnliche Fragen, die sich im Kontext eines Rechts auf Gesundheit ergeben, wurden im Rahmen der Tagung er�rtert und mit dem Auditorium diskutiert.
Referat: �Recht auf Gesundheit - zivilrechtliche Reflexionen�
Pr�sident des Colloquium
Referat �Schutz der Gesundheit durch Strafrecht?�
Univ. Prof. Dr. Frank H�pfel
Institut f�r Strafrecht u. Kriminologie
Referat �Patientenautonomie - aus der Sicht der Patientenvertretung�
Referat �Kernbereich und Randzonen des sozialen Krankheitsbegriffs�
Univ. Prof. Dr. Martin Binder
Referat �Verfassungsrechtliche und verfassungspolitische Aspekte des Rechts auf Gesundheit�
Univ. Prof. Dr. Karl Weber
Institut f�r �ffentliches Recht Universit�t Innsbruck
Alle Beitr�ge dieser Veranstaltung wurden in Band 5 der Schriftenreihe Colloquium �Recht auf Gesundheit� ver�ffentlicht.
7. Veranstaltung:
22. September 2000, Johannes-Kepler-Universit�t Linz
�Salus aegroti suprema lex.� Schon seit Hippokrates versucht die Medizin dieser Maxime gerecht zu werden.
Heilen ist meist jedoch mit einem Eingriff in den K�rper des Patienten verbunden. Damit wird unweigerlich die Integrit�t dieser Person verletzt. Jedem medizinischen Eingriff muss somit eine Nutzen-Risiko-Analyse vorausgehen. Ziel einer zukunftsorientierten Medizin kann nur sein, den Nutzen zu vergr��ern und das Risiko zu minimieren.
Andererseits werden neue Methoden anf�nglich von Ungewissheiten begleitet. Ein m�glicher zus�tzlicher Nutzen steht einem m�glichen zus�tzlichen Risiko gegen�ber.
Kann man dem Patienten zutrauen, dass er nach hinreichender Aufkl�rung die richtige Wahl trifft und sein individuelles Heil findet?
Darf der Patient sich f�r eine zukunftsorientierte Methode entscheiden, insbesondere dann, wenn bisher bekannte Methoden in seinem Fall kontraindiziert sind? Da das Heil des Patienten sehr eng mit dessen Willen und dessen Selbstbestimmung verkn�pft ist, kann dieses nur gef�rdert werden, wenn der Patient in den invasiven Eingriff auch tats�chlich eingewilligt hat.
Auf dem Gebiet der Transfusionsmedizin wurden in den letzten Jahren gro�e Fortschritte erzielt.
Transfusionsbedingte Gefahren gebieten jedoch die Suche nach Alternativen.
Dar�ber hinaus ist die Medizin immer wieder mit der religi�s motivierten Ablehnung von Bluttransfusionen konfrontiert. Der starke Wunsch nach transfusionsloser Behandlung seitens dieser Patientengruppe hat den medizinischen Fortschritt auf diesem Gebiet durchaus befl�gelt.
Das Symposion �Zukunftsorientierte Medizin � f�r alle?� hat einerseits die tats�chlichen M�glichkeiten transfusionsloser Medizin erl�utert, andererseits rechtlich beleuchtet, inwieweit der Wunsch nach derartiger zukunftsorientierter Medizin seitens Minderj�hriger oder besachwalterter Personen zu ber�cksichtigen ist und inwieweit generell ein sozialversicherungsrechtlicher Anspruch auf Finanzierung einer derartigen Behandlung besteht.
Referat: �Zukunftsorientierte Medizin braucht zukunftsorientierte Patienten�
Dr. Kern befasst sich seit vielen Jahren mit Fragen des Medizinrechtes; Autor des Buches �Limitierte Einwilligung � zum Ausschluss von Behandlungsmethoden�, erschienen als Band 8 der Schriftenreihe Recht der Medizin, Manz 1999
Im Rahmen des Einleitungsreferates wird auch eine Kurzpr�sentation des Videos �Transfusion-Alternative Strategies: Simple-Safe-Effective� zu sehen sein. Das von Donat R. Spahn, Professor f�r An�sthesie (Z�rich), und Peter Earnshaw, Mitglied des Royal College of Surgeons, Chefarzt f�r orthop�dische Chirurgie (London), am 1st European Congress on Bloodless Health Care in Genf (11. und 12.05.2000) erstmals pr�sentierte Video stellt alternative Konzepte zu Bluttransfusionen vor, zukunftsorientierte Medizin, deren Ziel es ist, �einfach-sicher-effektiv� zu sein. Referat: �Die Einwilligungsf�higkeit bei Minderj�hrigen und Besachwalterten�
Institut f�r Arbeits- und Sozialrecht der Universit�t Wien
Prof. Mazal ist Mitherausgeber der Schriftenreihe �Recht der Medizin� und Schriftleiter der Fachzeitschrift �Recht der Medizin� (RdM) sowie des arbeitsrechtlichen Teiles von �ecolex�, der Fachzeitschrift f�r Wirtschaftsrecht. Referat: �Zukunftsorientierte Medizin � was bezahlt die Sozialversicherung?�
Institut f�r Arbeitsrecht und Sozialrecht der Johannes-Kepler-Universit�t Linz
Prof. Resch ist fachkundiger Laienrichter am OLG Linz. Gastprofessuren an den Universit�ten Klagenfurt und Glasgow; zahlreiche Publikationen und Vortr�ge im In- und Ausland.
Die Beitr�ge dieser Veranstaltung wurden zum Teil im Band 7 der Schriftenreihe Colloquium �Die Grenzen der Selbstbestimmung� ver�ffentlicht.
6. Veranstaltung:
�Staatliche Sekteninformation und Rechtsschutz�
29. Mai 2000, Universit�t Wien, Juridicum
Das Auftreten einer Vielzahl neuer religi�ser Bewegungen in den letzten Jahrzehnten f�hrte nicht nur zu heftigen Reaktionen der etablierten Kirchen und Religionsgemeinschaften und zum Auftreten privater �Anti-Sekten-Bewegungen�, sondern in einigen europ�ischen L�ndern, namentlich in Frankreich, Belgien, Deutschland und �sterreich, zu staatlichen Untersuchungen dieses Ph�nomens. Zum Teil wurden durch staatliche Dienststellen oder auch halbstaatliche Einrichtungen Warnungen vor neuen religi�sen Bewegungen im allgemeinen und einzelnen namentlich genannten �Sekten� ver�ffentlicht. Die Zul�ssigkeit derartiger Warnungen bzw. ihre v�lker- und verfassungs-rechtlichen Grenzen sind umstritten und derzeit Gegenstand h�chstgerichtlicher Verfahren in �sterreich, aber auch � und insbesondere � in Frankreich.
Das Symposion hat diese Problematik aus �sterreichischer und franz�sischer Sicht beleuchtet, den verfassungs- und v�lkerrechtlichen Rahmen aufgezeigt und die aktuelle Judikatur �sterreichischer Gerichte kommentiert.
Referat: �Staatliche Warnungen vor �Sekten� und Rechtsschutz � aus verfassungsrechtlicher Sicht�
Institut f�r Staats- und Verwaltungsrecht der Universit�t Wien
Verfasser zahlreicher Publikationen auf dem Gebiet des Verfassungsrechts sowie des Grundrechtsschutzes
Prof. Mayer hat sich im Rahmen seiner Lehr- und Forschungst�tigkeit intensiv mit den verfassungs- und v�lkerrechtlichen Grenzen staatlicher Eingriffe in die Grundrechte befa�t und insbesondere zur Reichweite des Grundrechtes auf Religionsfreiheit vor dem Hintergrund der j�ngsten Gesetzgebung Stellung genommen.
Referat: �Staatliche Warnungen vor �Sekten� und Rechtsschutz � aus zivilrechtlicher Sicht�
Rechtsanwalt in Wien und Universit�tsdozent f�r �ffentliches Recht u. Rechtslehre Umfangreiche Publikationst�tigkeit zur Verfassungsgerichtsbarkeit sowie zum Medienrecht Gr�nder und Herausgeber des �Journal f�r Rechtspolitik� und der Schriftenreihe �Texte zur Rechtspolitik�
Dozent Noll betreut im Rahmen seiner anwaltlichen T�tigkeit religi�se Minder- heiten und hat zuletzt in einem medienrechtlichen Verfahren vor den �sterreichischen Zivilgerichten die vom Familienministerium herausgegebene Sektenbrosch�re bis zum Obersten Gerichtshof bek�mpft.
Referat: Staatliche Warnungen vor �Sekten� und Rechtsschutz � in Frankreich
Rechtsanwalt in Paris und Sachverst�ndiger der OSCE und des Europarats zu Menschenrechtsfragen.
Neben vielen Publikationen zu den Grundfreiheiten zuletzt �L�activisme anti-sectes - de l�assistance � l�amalgame�; New York 1999
Alain Garay befa�t sich als Mitglied internationaler Organisationen mit dem Schutz der Menschenrechte in Europa und vielen Teilen der Welt.
Er nimmt zur aktuellen Situation in Frankreich Stellung, welche durch eine besonders rigide Haltung des Staates gegen�ber religi�sen Minderheiten gekennzeichnet ist.
Die Referate dieser Veranstaltung wurden zusammen mit Beitr�gen von Univ.-Ass. DDr. J�rgen Noll, Univ.-Prof. Dr. Christian Br�nner, Armin Pikl und Dr. Gerson Kern in Band 3 der Schriftenreihe Colloquium, Staat und Sekten - staatliche Information und Rechtsschutz� ver�ffentlicht.
5. Veranstaltung:
�Gewissensfreiheit und Milit�rdienst�
4. Februar 2000, Karl-Franzens-Universit�t Graz
Es ist keineswegs ein neuzeitliches Ph�nomen, die Ableistung des Milit�rdienstes aus innerer Gewissens�berzeugung zu verweigern. Bereits der in �sterreich weithin verehrte Hl. Florian, Schutzpatron der Feuerwehren, erlitt das Martyrium auf Grund seiner Weigerung, als Christ Milit�rdienst zu leisten. Daran erinnert nicht zuletzt seine Darstellung in r�mischer Soldatenuniform an vielen Feuerwehrgeb�uden.
Neuzeitliche Repr�sentanten konsequenter Wehrdienstverweigerung, wie der Ober�sterreicher Franz J�gerst�tter und vor allem die Zeugen Jehovas, stellen den modernen Rechtsstaat vor Herausforderungen.
In den letzten Jahren hat sich speziell die historische Wissenschaft in einer Vielzahl von Ver�ffentlichungen mit dem Schicksal dieser Personen besch�ftigt. Die Verfassungsordnung der meisten modernen Rechtsstaaten nimmt auf die Gewissensnot von Wehrdienstverweigerern R�cksicht. Internationale Dokumente mahnen die Staaten zu einer menschenrechtskonformen Behandlung von Personen, die den Milit�rdienst aus Gewissensgr�nden ablehnen.
In �sterreich erregten in den Jahren 1996 bis 1999 einige Strafverfahren gegen Wehrdienstverweigerer �ffentliches Aufsehen. Insbesondere der Fall dreier junger Steirer aus dem Jahre 1998 f�hrte zu Debatten hinsichtlich der Praxis der Milit�rbeh�rden und Gerichte. Die Frage der Rechtm��igkeit einer Inhaftierung von Personen, deren einziges �Verbrechen� darin besteht, aus ihrer Gewissens�berzeugung den Milit�rdienst zu verweigern, wurde sogar vom Obersten Gerichtshof behandelt.
Das Symposion �Gewissensfreiheit und Milit�rdienst� hat diese Problematik aus historischer Sicht beleuchtet, den verfassungs- und v�lkerrechtlichen Rahmen aufgezeigt, und die aktuelle Judikatur �sterreichischer Gerichte kommentiert.
Referat: �Milit�rdienstverweigerung aus der Sicht des Historikers�
Studium der Geschichte und Germanistik an der Universit�t Wien; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dokumentationsarchiv des �sterreichischen Widerstandes in Wien; ao. Univ.-
Prof. an der Johannes Kepler Universit�t Linz.
Neben vielen anderen Schwerpunkten engagiert sich Prof. Hautmann auch f�r die justizgeschichtliche Forschung mit den Schwerpunkten Geschichte des Strafrechts, der Strafjustiz und des Strafvollzuges, Milit�rgerichtsbarkeit in �sterreich-Ungarn. Umfangreiche Publikationen zu diesem Themenbereich.
Referat: �Gewissensfreiheit und Milit�rdienst aus verfassungsrechtlicher Sicht�
Studium der Rechtswissenschaften an der Universit�t Graz; seit 1980 o.Univ.-Prof. f�r �ffentliches Recht an der Karl-Franzens- Universit�t Graz; 1985 � 1989 Rektor der Universit�t Graz und Vorsitzender der �sterreichischen Rektorenkonferenz. Prof. Br�nner war von 1990 � 1994 Abgeordneter zum Nationalrat; seit 1996 Abgeordneter zum Steierm�rkischen Landtag.
Referat: �Gewissensfreiheit und Milit�rdienst � strafrechtliche Aspekte�
Studium der katholischen Theologie an der Katholisch-Theologischen Hochschule Linz und Studium der Rechtswissenschaften an den Universit�ten Linz und Wien; seit 1994 Universit�tsassistent am Institut f�r Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie der Johannes Kepler Universit�t Linz.
Dr. Birklbauer besch�ftigt sich derzeit schwerpunktm��ig mit dem Einflu� der Grundfreiheiten und Menschenrechte, insbesondere der Europ�ischen Menschenrechtskonvention, auf das �sterreichische Strafrecht.
Die Referate dieser Veranstaltung, vermehrt um 2 Beitr�ge von Dr. Reinhard Kohlhofer und Univ.-Prof. Dr. Reinhard Moos wurden in Band 2 der Schriftenreihe Colloquium �Gewissensfreiheit und Milit�rdienst� ver�ffentlicht.
�W�stenbegr�nung�
Referat ��kologie und Pflanzenentwicklung�
DI. Sabine Wieseneder
Frau DI. Wieseneder absolvierte ihr Studium an der Wiener Universit�t f�r Bodenkultur mit dem Schwerpunkt Pflanzenproduktion und ist seit Jahren in der technischen Kundenberatung f�r Membranfilter und Laborwasseraufbereitungssysteme f�r die Wissenschaft und Forschung t�tig.
Referat �W�stenbegr�nung�
Dr. Nabeel Badawy
In vielen Gebieten der Erde geht die Verbreitung der W�ste sehr rasch vor sich. Weltweit sind Organisationen entschlossen, die W�stenbildung zu bek�mpfen. Sie versuchen, die Ausbreitung durch physikalische, infrastrukturelle und Rekultivierungsma�nahmen zu verhindern. Neue L�sungen zur erneuten Nutzbarmachung von W�stengebieten sind in �gypten, Mauretanien, Senegal, Marokko und auf der Arabischen Halbinsel erfolgreich angewandt worden. Zu Einzelheiten des Vortrages von Dipl.-Ing. Dr. Nabeel Badawy siehe den Artikel Die W�ste wird bl�hen in der Zeitschrift Plattform Colloquium Nr. 4.
9. J�nner 1999, Kulturzentrum Paschinger Hof
Welche Behandlungsw�nsche darf bzw. mu� der Arzt ber�cksichtigen? Was passiert, wenn ein Patient der vom Arzt vorgeschlagenen Behandlung nicht voll zustimmt und eine alternative Behandlung w�nscht? Diese im Zentrum der Patientenrechte stehenden Fragen beschreiben eines der aktuellsten und derzeit intensiv diskutierten Probleme des Medizinrechtes. Ein Beispiel, das die Aktualit�t der aufgeworfenen Fragen verdeutlicht, findet man in der gro�en Patientengruppe der Zeugen Jehovas, die f�r ihren Wunsch nach einer blutlosen medizinischen Behandlung bekannt ist.
Inwieweit ist der Wunsch des Patienten rechtlich abgesichert?
Ist der Arzt zur Behandlung verpflichtet, wenn er vom Patienten nur eine limitierte Einwilligung erh�lt? Welche Rechtsfolgen ergeben sich aus verfassungsrechtlicher, zivil- und strafrechtlicher Sicht, sowie vor dem Hintergrund des Krankenanstalten- und Sozialversicherungsrechtes?
Ziel der Veranstaltung ist die Verbesserung des Verst�ndnisses zwischen Arzt und Patient. Auch soll dadurch vor allem den Mitgliedern der Krankenhausverbindungskomitees und des Informationsdienstes Hilfe bei der Bew�ltigung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe geboten werden.
Referat �Die Patientenrechte auf dem Pr�fstand� Dr. Reinhard Kohlhofer, Rechtsanwalt
Referat �Der Behandlungswunsch des Patienten und seine Folgen�
mit Powerpoint - Pr�sentation
Mitglied des Krankenhausverbindungskomitees der Zeugen Jehovas, Linz, sowie Mitarbeiter des Informationsdienstes der Zeugen Jehovas, Ober�sterreich, Pr�sident des COLLOQUIUM.
Dr. Kern ist seit Jahren als Rechtsreferent des Krankenhausinformationsdienstes im Rahmen der �sterreichischen Juristengruppe t�tig und hat sich auf das Gebiet des Medizinrechtes spezialisiert.
Eine Zusammenfassung des Vortrages von Dr. Gerson Kern wurde in der Zeitschrift Colloquium Nr. 3 ver�ffentlicht.
�Geb�rdensprache und Geh�rlosigkeit�
21. November 1998, Saal der �sterreichischen Gesellschaft f�r Musik, Wien
Referat: �Situation Geh�rloser in der Organisation der Zeugen Jehovas� Mag. Peter Kienzl
Referat: �Kultur der Geb�rdensprache�
(Definition von Geh�rlosigkeit, �Deaf Culture�, Beispiele f�r Geh�rlosentheter/Filmbeispiele)
Mag. Petra Preinfalk
Gespr�ch zur erg�nzenden Darstellung der Situation Geh�rloser
Diskussion im Plenum Diskussionsteilnehmer:
Maximilian M�ller Mag. Petra Preinfalk Monika Princz
Monika Rainer
Eine Zusammenfassung des Referates wurde in der Zeitschrift Colloquium Nr. 2 ver�ffentlicht.
�Die rechtliche Situation religi�ser Minderheiten in �sterreich in Theorie und Praxis�
22. August 1998, Wien
Referat: Dr. Reinhard Kohlhofer
Eine gek�rzte Fassung des Vortrages wurde in Plattform Colloquium Nr. 1 ver�ffentlicht.