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Timestamp: 2020-03-31 01:10:00
Document Index: 39821920

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 50', '§ 40', '§ 41', '§ 46', '§ 5']

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Verleger • Humanist Homme de Lettres: 8. August 1912 – 2. März 2001
Professor Dr.-Ing. E.h. Dr.-Ing. Wolfgang Beitz zum Gedenken: Sein Wirken und Schaffen
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Wenn er gegen zwingende Vorschriften des Körperschaftsteuerrechts (Einkommensteuerrechts) oder des Handelsrechts oder gegen die einkommensteuerrechtlich zu beachtenden handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung verstößt. Ein solcher unrichtiger Bilanzansatz kann, wenn die Bilanz dem Finanzamt bereits ein60 gereicht ist, nach § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG durch eine entsprechende Mitteilung an das Finanzamt berichtigt werden (Bilanzberichtigung). Wegen der Zweischneidigkeit der Bilanz (Bilanzenzusammenhang) ist die Berichtigung eines unrichtigen Bilanzansatzes in einer Anfangsbilanz aber nicht zulässig, wenn diese Bilanz als Schlußbilanz der Veranlagung eines früheren Jahres zugrunde gelegen hat, die nach den Vorschriften der AO nicht mehr berichtigt werden kann, oder wenn der sich bei einer Berichtigung dieser Veranlagung ergebende höhere Steueranspruch wegen Verjährung erloschen wäre (BFH-Beschluß vom 29.
DM und mehr). Außer den regulären Betriebsprüfungen werden noch Sonderprüfungen, wie z. B. Lohnsteuerprüfungen, Kapitalverkehrsteuerprüfungen durchgeführt. Für diese Sonderprüfungen gelten die einschlägigen Vorschriften (z. B. §§ 50 ff. LStDV; §§ 40 ff. KVStDV). Bilanz Die Geschäftsführer einer GmbH sind verpflichtet, Jahresbilanzen nach handelsrechtliehen Vorschriften aufzustellen (§§ 41, 42 GmbHG), die von den Gesellschaftern festzustellen sind (§ 46 GmbHG). Das in den Handelsbilanzen ausgewiesene Betriebsvermögen ist nach den §§ 5 und 6 KStG i.
1961, BStBl. 1961 III S. 483). Eine Gewinnausschüttung ist "vorgenommen", wenn der Tatbestand der nach handelsrechtliehen Grundsätzen beschlossenen Gewinnausschüttung vollzogen ist. Das ist bereits mit der Beschlußfassung über die Gewinnverteilung der Fall, weil durch den Gewinnverteilungsbeschluß der Mitgliedschaftsanspruch auf Beteiligung am Jahresgewinn in ein echtes, unentziehbares Gläubigerrecht umgewandelt wird, das wie jede andere Forderung übertragbar, verpfändbar, pfändbar oder klagbar ist.
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