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Timestamp: 2016-12-03 16:05:16
Document Index: 394456157

Matched Legal Cases: ['Art. 431', 'Art. 432', 'Art. 434', 'Art. 433', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 437', 'Art. 438', 'Art. 442', 'Art. 444', 'Art. 447', 'Art. 453', 'Art. 445', 'Art. 448', 'Art. 439', 'Art. 446', 'Art. 443', 'Art. 450', 'Art. 431', 'Art. 19', 'Art. 432', 'Art. 440', 'Art. 441', 'Art. 449', 'Art. 451', 'Art. 452', 'Art. 454', 'Art. 455', 'Art. 434', 'Art. 433', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 438', 'Art. 438', 'Art. 438', 'Art. 438', 'Art. 442', 'Art. 442', 'Art. 442', 'Art. 442', 'Art. 442', 'Art. 442', 'Art. 444', 'Art. 447', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 437', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 431', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 435', 'Art. 431', 'Art. 435', 'Art. 437', 'Art. 435', 'Art. 437']

⭐Offenlegungsbericht der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
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1 Offenlegungsbericht der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg Offenlegung gemäß CRR zum Stand Seite: 1 von 322 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Informationen Einleitung und allgemeine Hinweise Anwendungsbereich (Art. 431, 436 und 13 CRR, 26a KWG) Einschränkungen der Offenlegungspflicht (Art. 432 CRR) Medium der Offenlegung (Art. 434 CRR) Häufigkeit der Offenlegung (Art. 433 CRR) 5 2 Risikomanagement (Art. 435 CRR) Angaben zum Risikomanagement und zum Risikoprofil (Art. 435 (1) CRR) Angaben zur Unternehmensführung (Art. 435 (2) CRR) 6 3 Eigenmittel (Art. 437 CRR) Eigenkapitalüberleitungsrechnung Hauptmerkmale sowie vollständige Bedingungen der begebenen Kapitalinstrumente Art und Beträge der Eigenmittelelemente 9 4 Eigenmittelanforderungen (Art. 438 CRR) 10 5 Kreditrisikoanpassungen (Art. 442 CRR) Angaben zur Struktur des Kreditportfolios Angaben zu überfälligen sowie notleidenden Positionen und zur Risikovorsorge 16 6 Inanspruchnahme von ECAI und ECA (Art. 444 CRR) 19 7 Beteiligungen im Anlagebuch (Art. 447 CRR) 21 8 Kreditrisikominderungstechniken (Art. 453 CRR) 23 9 Marktrisiko (Art. 445 CRR) Zinsrisiko im Anlagebuch (Art. 448 CRR) Gegenparteiausfallrisiko (Art. 439 CRR) Operationelles Risiko (Art. 446 CRR) Belastete und unbelastete Vermögenswerte (Art. 443 CRR) Vergütungspolitik (Art. 450 CRR) 32 Anlage 1 Stand Seite: 2 von 323 Abkürzungsverzeichnis a. F. Alte Fassung BaFin CRR GuV HGB Instituts- VergV Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Capital Requirements Regulation Gewinn- und Verlustrechnung Handelsgesetzbuch Instituts-Vergütungsverordnung k. A. keine Angabe (ohne Relevanz) KSA KWG MaRisk SolvV Kreditrisiko-Standardansatz Gesetz über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz) Mindestanforderungen an das Risikomanagement der Kreditinstitute Solvabilitätsverordnung Stand Seite: 3 von 324 1 Allgemeine Informationen 1.1 Einleitung und allgemeine Hinweise Seit der Überarbeitung der aufsichtsrechtlichen Regelungen zur angemessenen Eigenkapitalausstattung international tätiger Banken durch den Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht im Jahr 2004 besteht das Grundkonzept aus drei sich ergänzenden Säulen. Die dritte Säule ergänzt die quantitativen Vorgaben der ersten Säule (insbesondere Mindestkapitalanforderungen) und das interne Risikomanagement sowie Überprüfungsverfahren der Bankenaufsicht (zweite Säule). Mit der dritten Säule verfolgt die Aufsicht das Ziel, die Marktdisziplin zu erhöhen, indem Marktteilnehmern umfassende Informationen zum Risikoprofil eines Instituts zugänglich gemacht werden. In Deutschland wurden die erweiterten Offenlegungsanforderungen der dritten Säule zum 1. Januar 2007 mit dem neuen 26a KWG und der Einführung der Solvabilitätsverordnung (SolvV) in nationales Recht umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2014 gelten in der gesamten Europäischen Union die Offenlegungsanforderungen der Capital Requirements Regulation (CRR), die die bisherigen SolvV-Vorgaben ablösen. Die bislang in 7 InstitutsVergV a. F. geregelte Offenlegung von Informationen zur Vergütungspolitik findet sich nun ebenfalls in der CRR wieder. Die im Bericht enthaltenen quantitativen Angaben entsprechen grundsätzlich dem Stand des Meldestichtags zum Ultimo Dezember des Berichtsjahres. Davon abweichend erfolgen die Angaben zu Kreditrisikoanpassungen auf Basis des festgestellten Jahresabschlusses. 1.2 Anwendungsbereich (Art. 431, 436 und 13 CRR, 26a KWG) Qualitative Angaben Die nachfolgenden Ausführungen enthalten die Angaben zum Anwendungsbereich der Offenlegung gemäß Artikel 431, 436 und 13 CRR sowie 26a (1) Satz 1 KWG. Die Offenlegung erfolgt auf Einzelinstitutsebene. Für den aufsichtsrechtlichen Konsolidierungskreis wendet die Sparkasse die Ausnahmeregelungen nach Art. 19 CRR an. Demnach erfolgen die Angaben im Offenlegungsbericht ausschließlich einzelinstitutsbezogen. 1.3 Einschränkungen der Offenlegungspflicht (Art. 432 CRR) Die macht von den Ausnahmeregelungen gemäß Artikel 432 CRR Gebrauch, bestimmte nicht wesentliche und vertrauliche Informationen bzw. Geschäftsgeheimnisse von der Offenlegung auszunehmen. Eine Erläuterung zur Nicht-Offenlegung von nicht wesentlichen oder vertraulichen Informationen bzw. Geschäftsgeheimnissen wird im Folgenden entsprechend dokumentiert. Stand Seite: 4 von 325 Folgende Ausnahmen wurden angewendet: Quantitative Offenlegungsinhalte, wie z. B. Risikopositionen, die weniger als 5 % der Gesamtposition ausmachen, sind als "sonstige Posten" ausgewiesen. Bei Positionen unterhalb der 5 %-Grenze ist eine weitere Aufschlüsselung unter Materialitätsgesichtspunkten nicht erforderlich. Kundenbezogene Informationen, die Rückschlüsse auf Kunden zulassen könnten, wurden nicht offengelegt. Begründung: Es werden vertragliche, datenschutzrechtlich relevante Inhalte geschützt. Davon unabhängig besitzen folgende Offenlegungsanforderungen der CRR aktuell keine Relevanz: Art. 440 CRR (Antizyklische Kapitalpuffer sind erst ab dem Jahr 2016 aufzubauen.) Art. 441 CRR (Die Sparkasse ist kein global systemrelevantes Institut.) Art. 449 CRR (Verbriefungspositionen sind nicht vorhanden.) Art. 451 (Angaben zur Verschuldung sind im Bericht für das Jahr 2014 noch nicht offenzulegen.) Art. 452 (Für die Ermittlung der Kreditrisiken wird nicht der IRB-Ansatz, sondern der KSA zugrunde gelegt.) Art. 454 (Die Sparkasse verwendet keinen fortgeschrittenen Messansatz für operationelle Risiken.) Art. 455 (Die Sparkasse verwendet kein internes Modell für das Marktrisiko.) 1.4 Medium der Offenlegung (Art. 434 CRR) Die offen zu legenden Informationen gemäß Artikel 434 CRR werden auf der Homepage der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg veröffentlicht. Der Offenlegungsbericht bleibt bis zur Veröffentlichung des folgenden Offenlegungsberichtes auf der Homepage der Sparkasse jederzeit zugänglich. Der elektronische Zugang zum Offenlegungsbericht ist ohne namentliche Registrierung möglich. Ein Teil der gemäß CRR offenzulegenden Informationen findet sich im Geschäftsbericht / Lagebericht der. In diesen Fällen enthält der Offenlegungsbericht gemäß Artikel 434 (1) Satz 3 CRR einen Hinweis auf die Veröffentlichung der Informationen im Geschäftsbericht / Lagebericht. 1.5 Häufigkeit der Offenlegung (Art. 433 CRR) Gemäß Artikel 433 CRR müssen die nach Teil 8 CRR (Artikel 431 bis 455) erforderlichen Angaben mindestens einmal jährlich offen gelegt werden. Die Sparkasse hat anhand der in Artikel 433 Satz 3 CRR dargelegten Merkmale geprüft, ob die Offenlegung mehr als einmal jährlich ganz oder teilweise zu erfolgen hat. Die Prüfung hat ergeben, dass eine jährliche Offenlegung ausreichend ist. Stand Seite: 5 von 326 2 Risikomanagement (Art. 435 CRR) 2.1 Angaben zum Risikomanagement und zum Risikoprofil (Art. 435 (1) CRR) Die Informationen gemäß Art. 435 (1) CRR hinsichtlich der Risikomanagementziele und -politik einschließlich der Risikomanagementverfahren und -systeme sind im Lagebericht nach 289 HGB unter Gliederungspunkt Risikomanagement offengelegt. Der Lagebericht wurde vom Vorstand genehmigt und ist auf der Homepage der Sparkasse veröffentlicht. Außerdem wird er im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 2.2 Angaben zur Unternehmensführung (Art. 435 (2) CRR) Informationen zu Mandaten des Leitungsorgans Anzahl der Leitungsfunktionen Anzahl der Aufsichtsfunktionen Ordentliche Mitglieder des Vorstands 0 0 Ordentliche Mitglieder des Verwaltungsrats 0 0 Tabelle: Anzahl der von Mitgliedern des Leitungsorgans bekleideten Leitungs- und Aufsichtsfunktionen zum 31. Dezember 2014 (Art. 435 (2) Buchstabe a) CRR) In den Angaben sind die Mandate aufgeführt, für deren Wahrnehmung gemäß 25c und 25d KWG Beschränkungen bestehen. Die jeweiligen Leitungs- und Aufsichtsfunktionen im eigenen Institut sind nicht mitgezählt. Auswahl- und Diversitätsstrategie für die Mitglieder des Leitungsorgans (Art. 435 (2) Buchstaben b) und c) CRR) Die Regelungen für die Auswahl der Mitglieder des Vorstands sowie des Verwaltungsrats sind - neben den gesetzlichen Regelungen im KWG und im Niedersächsischen Sparkassengesetz - in der Satzung der Sparkasse enthalten. Danach bestellt der Verwaltungsrat die Mitglieder des Vorstands in der Regel für fünf Jahre und bestimmt den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Aus wichtigem Grund kann der Verwaltungsrat die Bestellung widerrufen. Für die Bestellung, die Bestimmung des Vorsitzenden sowie den Widerruf der Bestellung ist die Zustimmung des Sparkassenzweckverbandes Gifhorn-Wolfsburg als Träger der Sparkasse erforderlich. Bei der Neubesetzung des Vorstands achtet der Verwaltungsrat darauf, dass die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen der Mitglieder des Vorstands ausgewogen sind. Darüber hinaus werden bei den Entscheidungen die Vorgaben des Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) beachtet. Der regionale Sparkassenverband oder ein externes Beratungsunternehmen unterstützen den Verwaltungsrat bei der Ermittlung von geeigneten Bewerbern für die Besetzung des Vorstandspostens. Dabei wird insbesondere Wert auf die persönliche Zuverlässigkeit sowie die fachliche Eignung gelegt. Die fachliche Eignung setzt voraus, dass in ausreichendem Maß theoretische (z. B. Lehrinstitut oder vergleichbares Studium, Verbandsprüferausbildung) und praktische (z. B. Kreditentscheidungskompetenz, eigenverantwortliche Mitwirkung Gesamtbanksteuerung) Kenntnisse in den betreffenden Geschäften sowie Leitungserfahrung vorhanden ist. Die Vorgaben des BaFin-Merkblatts für die Prüfung Stand Seite: 6 von 327 der fachlichen Eignung und Zuverlässigkeit von Geschäftsleitern werden beachtet. Die Mitglieder des Vorstands verfügen über eine langjährige Berufserfahrung sowie umfangreiche Fachkenntnisse und Fähigkeiten in der Kreditwirtschaft. Die Mitglieder des Verwaltungsrats der Sparkasse werden im Wesentlichen durch den Sparkassenzweckverband Gifhorn-Wolfsburg als Träger der Sparkasse berufen. Daneben werden weitere Mitglieder des Verwaltungsrats (Beschäftigtentenvertreter) auf der Grundlage des Niedersächsischen Personalvertretungsgesetzes durch die Arbeitnehmer gewählt und von der Trägervertretung bestätigt. Die Mitglieder des Verwaltungsrats sind ehrenamtlich tätig. Vorsitzender des Verwaltungsrats ist der Hauptverwaltungsbeamte des Landkreises Gifhorn. Die Mitglieder des Verwaltungsrats haben Qualifizierungsprogramme und Schulungen an den regionalen Akademien der Sparkassenfinanzgruppe besucht bzw. verfügen über langjährige Berufserfahrung als Mitarbeiter der Sparkasse, so dass ausreichende Kenntnisse und Sachverstand für die Tätigkeit im Verwaltungsrat der Sparkasse vorhanden sind. Die Vorgaben des BaFin-Merkblatts zur Kontrolle der Mitglieder von Verwaltungs- und Aufsichtsorganen werden beachtet. Aufgrund dieser sparkassenrechtlichen Gegebenheiten ist die Festlegung und Umsetzung einer eigenständigen Diversitätsstrategie für den Verwaltungsrat nicht möglich. Angaben zum Risikoausschuss (Art. 435 (2) Buchstabe d) CRR) Aus Proportionalitätsgründen wurde kein separater Risikoausschuss gebildet. Informationsfluss an das Leitungsorgan bei Fragen des Risikos (Art. 435 (2) Buchstabe e) CRR) Die Informationen zur Risikoberichterstattung an den Vorstand sowie den Verwaltungsrat sind im Lagebericht nach 289 HGB unter Gliederungspunkt Risikomanagement - Berichtswesen offengelegt. Stand Seite: 7 von 328 3 Eigenmittel (Art. 437 CRR) 3.1 Eigenkapitalüberleitungsrechnung (Angaben gemäß Art. 437 (1) Buchstabe a) CRR i. V.m. Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1423/2013) Die in der CRR geforderte vollständige Abstimmung der aufsichtsrechtlichen Kapitalposten mit den relevanten Bilanzposten ist in der folgenden Tabelle dargestellt: Überleitung Eigenmittel zum Meldestichtag Handelsbilanz zum Passivposition Bilanzwert Hartes Zusätzliches Ergänzungskapital Kernkapital Kernkapital 9. Nachrangige Verbindlichkeiten 10. Genussrechtskapital 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 12. Eigenkapital , ,00 1) ,00 a) gezeichnetes Kapital b) Kapitalrücklage c) Gewinnrücklagen ca) Sicherheitsrücklge , ,00 1) ,45 cb) andere Rücklagen d) Bilanzgewinn , ,91 1) 0,00 Sonstige Überleitungskorrekturen: Allgemeine Kreditrisikoanpassungen (Artikel 62 CRR): ,16 Unternehmen der Finanzbranche (Artikel 66 CRR): ,00 Immaterielle Vermögensgegenstände (Artikel 4, 36, 37 CRR): ,53 Übergangsvorschriften (Artikel 476 bis 478, 481 CRR): 0,00 0, ,84 Tabelle: Eigenkapital-Überleitungsrechnung ,92 0, ,00 1) Abzug der Zuführung wegen Anrechnung als Eigenmittel nach Feststellung der Bilanz im Folgejahr (Artikel 26 (1) Buchst. f) CRR) Stand Seite: 8 von 329 Die Daten entstammen den Bilanzpositionen des geprüften Jahresabschlusses 2014 sowie den aufsichtsrechtlichen Meldungen zu den Eigenmitteln per Hauptmerkmale sowie vollständige Bedingungen der begebenen Kapitalinstrumente (Angaben gemäß Art. 437 (1) Buchstaben b) und c) CRR i. V. m. Anhang II der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1423/2013) Die hat keine i. S. der CRR bzw. von Altbestandsregelungen anerkennungsfähigen Kapitalinstrumente begeben. 3.3 Art und Beträge der Eigenmittelelemente (Angaben gemäß Artikel 437 (1) Buchstaben d) und e) CRR i. V. m. Anhang VI der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1423/2013) Eine detaillierte Aufstellung der Eigenmittelelemente ist dem Anhang 1 zum Offenlegungsbericht zu entnehmen. Art. 437 (1) Buchstabe f) CRR findet keine Anwendung. Stand Seite: 9 von 3210 4 Eigenmittelanforderungen (Art. 438 CRR) Qualitative Angaben (Art. 438 Buchstabe a) CRR) Die Angaben zur Angemessenheit der Eigenmittel finden sich im Lagebericht nach 289 HGB unter dem Punkt Darstellung, Analyse und Beurteilung der Vermögenslage wieder. Der Lagebericht wurde vom Vorstand genehmigt und ist auf der Homepage der Sparkasse veröffentlicht. Außerdem wird er im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Art. 438 (1) Buchstabe b) CRR besitzt für die keine Relevanz. Quantitative Angaben (Art. 438 Buchstaben c) bis f) CRR) Standardansatz Kreditrisiko Betrag per (EUR) Zentralstaaten oder Zentralbanken 0,00 Regionale oder lokale Gebietskörperschaften 2.071,42 Öffentliche Stellen ,66 Multilaterale Entwicklungsbanken 0,00 Internationale Organisationen 0,00 Institute ,04 Unternehmen ,86 Mengengeschäft ,62 Durch Immobilien besicherte Positionen ,29 Ausgefallene Positionen ,22 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen ,16 Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen ,39 Verbriefungspositionen 0,00 Institute und Unternehmen mit kurzfristiger Bonitätsbeurteilung Investmentfonds (OGAW-Fonds) ,53 Beteiligungspositionen ,65 Sonstige Posten ,96 Marktrisiko des Handelsbuchs Standardansatz 0,00 Interner Modellansatz 0,00 Fremdwährungsrisiko Netto-Fremdwährungsposition 0,00 Abwicklungsrisiko Abwicklungs- / Lieferrisiko 0,00 0,00 Stand Seite: 10 von 3211 Warenpositionsrisiko Laufzeitbandverfahren 0,00 Vereinfachtes Verfahren 0,00 Erweitertes Laufzeitbandverfahren 0,00 Operationelle Risiken Basisindikatoransatz ,90 Standardansatz 0,00 Fortgeschrittener Messansatz (AMA) 0,00 CVA-Risiken Standardansatz ,18 Tabelle: Eigenmittelanforderungen nach Risikoarten und Risikopositionsklassen Stand Seite: 11 von 3212 5 Kreditrisikoanpassungen (Art. 442 CRR) 5.1 Angaben zur Struktur des Kreditportfolios (Angaben gemäß Art. 442 Buchstaben c) bis f) CRR) Gesamtbetrag der Risikopositionen Die Ermittlung des Gesamtbetrags der Risikopositionen erfolgt nach aufsichtlichen Vorgaben. Die bilanziellen und außerbilanziellen Geschäfte werden jeweils mit ihren Buchwerten (nach Abzug der Risikovorsorge und vor Kreditrisikominderung) gemäß Artikel 111 CRR ausgewiesen, die derivativen Instrumente mit ihren Kreditäquivalenzbeträgen. Der Gesamtbetrag der Risikopositionen zum Meldestichtag in Höhe von 1.343,6 Mio. Euro setzt sich aus sämtlichen bilanziellen Geschäften mit den Risikopositionsklassen gemäß Artikel 112 CRR sowie den außerbilanziellen nicht derivativen Positionen wie unwiderruflichen Kreditzusagen und derivativen Positionen mit Ausnahme der Beteiligungspositionen zusammen. Die nachfolgende Übersicht enthält den Gesamtbetrag der Risikopositionen aufgeschlüsselt nach den für den KSA vorgegebenen Risikopositionsklassen. Die Aufschlüsselung des Gesamtbetrags der Risikopositionen ist in Jahresdurchschnittswerten angegeben Mio. EUR Jahresdurchschnittsbetrag der Risikopositionen Öffentliche Stellen 19,0 Institute 7,0 Unternehmen 301,5 Mengengeschäft 454,3 Durch Immobilien besicherte Positionen 333,8 Ausgefallene Positionen 34,0 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen 38,4 Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen 35,3 Investmentfonds (OGAW-Fonds) 145,8 Sonstige Posten 32,9 Gesamt 1.402,0 Tabelle: Gesamtbetrag der Risikopositionen nach Risikopositionsklassen Stand Seite: 12 von 3213 Geografische Verteilung der Risikopositionen Die Zuordnung der Risikopositionen zu den geografischen Gebieten (Art. 442 Buchstabe d) CRR) erfolgt anhand des Landes, dem die wirtschaftlichen Risiken der an den Kreditnehmer gewährten Kredite zuzuordnen sind. Die geografische Verteilung des Portfolios spiegelt die mit der regionalen Ausrichtung der Sparkasse einhergehende Konzentration auf den Heimatmarkt wider Mio. EUR Deutschland EWR Sonstige Zentralstaaten oder Zentralbanken 33,1 0,0 0,0 Regionale oder lokale Gebietskörperschaften 119,1 0,0 0,0 Öffentliche Stellen 39,8 79,1 0,0 Institute 446,2 10,1 0,0 Unternehmen 343,6 6,4 0,0 Mengengeschäft 935,4 1,1 1,8 Durch Immobilien besicherte Positionen 1.139,0 0,9 2,0 Ausgefallene Positionen 27,8 0,0 0,1 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen 70,4 0,0 0,0 Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen 182,5 99,3 0,0 Investmentfonds (OGAW-Fonds) 257,0 0,0 0,0 Gesamt 3.593,9 196,9 3,9 Tabelle: Risikopositionen nach geografischen Gebieten Stand Seite: 13 von 3214 Aufschlüsselung der Risikopositionen nach Hauptbranchen Die Sparkasse ordnet jedem Kunden eine Branche nach der Systematik der Wirtschaftszweige zu. Diese Branchen werden gruppiert und zu Hauptbranchen zusammengefasst offengelegt (Art. 442 Buchstabe e) CRR) Mio. EUR Finanzinstitute und öffentlicher Sektor Banken Offene Investmentvermögen inkl. Geldmarktfonds Öffentliche Haushalte Organisationen ohne Erwerbszweck Zentralstaaten oder Zentralbanken 33,1 0,0 0,0 0,0 0,0 Regionale oder lokale Gebietskörperschaften 0,0 0,0 118,9 0,2 0,0 Öffentliche Stellen 0,0 0,0 1,0 0,3 117,6 Multilaterale Entwicklungsbanken 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Internationale Organisationen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Institute 446,2 0,0 0,0 0,0 0,0 Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen 281,8 0,0 0,0 0,0 0,0 Investmentfonds (OGAW-Fonds) 0,0 257,0 0,0 0,0 0,0 Sonstige Posten 10,1 53,5 0,0 0,0 0,0 Gesamt 771,2 310,5 119,9 0,5 117,6 Tabelle: Risikopositionen nach Branchen - Finanzinstitute und öffentlicher Sektor Mio. EUR Industrieunternehmen Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden Verarbeitendes Gewerbe Unternehmen 8,5 12,5 42,5 2,9 0,0 Davon: KMU 8,5 12,5 9,1 1,0 0,0 Mengengeschäft 33,6 5,8 13,6 27,4 0,7 Davon: KMU 33,6 5,8 13,2 27,3 0,7 Durch Immobilien besicherte Baugewerbe Sonstige Sonstige 7,3 0,6 4,0 18,6 0,7 Positionen Davon: KMU 7,3 0,6 3,8 18,0 0,7 Ausgefallene Positionen 0,3 0,0 0,5 1,9 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen 0,0 0,0 0,0 70,4 0,0 Gesamt 49,7 18,9 60,6 121,2 1,4 Tabelle: Risikopositionen nach Branchen - Industrieunternehmen Stand Seite: 14 von 3215 Mio. EUR Dienstleistungsunternehmen und Privatpersonen Organisationen ohne Erwerbszweck Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonstiges Dienstleistungsgewerbe Unternehmen 8,7 24,3 0,0 29,3 119,5 45,0 3,4 Davon: KMU 8,2 2,8 0,0 2,8 39,1 16,1 0,0 Mengengeschäft 5,3 33,4 4,9 5,0 26,0 51,4 731,2 Davon: KMU 5,3 33,4 4,9 5,0 26,0 51,3 0,0 Durch Immobilien besicherte Positionen 0,1 16,0 2,3 3,9 66,0 37,0 985,5 Davon: KMU 0,1 16,0 2,3 3,9 28,6 37,0 0,0 Ausgefallene Positionen 3,3 0,6 0,2 0,8 6,2 13,9 Gesamt 14,1 77,0 7,8 38,4 212,3 139, ,0 Tabelle: Risikopositionen nach Branchen - Dienstleistungsunternehmen und Privatpersonen Privatpersonen Aufschlüsselung der Risikopositionen nach Restlaufzeiten Bei den Restlaufzeiten (Offenlegung gemäß Art. 442 Buchstabe f) CRR) handelt es sich um vertragliche Restlaufzeiten Mio. EUR < 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre Zentralstaaten oder Zentralbanken 0,0 0,0 33,1 Regionale oder lokale Gebietskörperschaften 0,0 20,4 98,7 Öffentliche Stellen 20,2 39,6 59,1 Institute 121,4 99,7 235,2 Unternehmen 92,1 38,9 219,0 Mengengeschäft 21,7 86,5 830,1 Durch Immobilien besicherte Positionen 14,9 90, ,1 Ausgefallene Positionen 0,6 3,4 23,9 Mit besonders hohen Risiken verbundene Positionen 12,6 39,3 18,5 Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen 30,4 110,4 141,0 Investmentfonds (OGAW-Fonds) 0,0 0,0 257,0 Gesamt 313,9 529, ,7 Tabelle: Risikopositionen nach Restlaufzeiten Stand Seite: 15 von 3216 5.2 Angaben zu überfälligen sowie notleidenden Positionen und zur Risikovorsorge (Angaben gemäß Art. 442 Buchstaben a) und b) sowie g) bis i) CRR) Definition überfälliger und notleidender Forderungen Eine Forderung gilt als überfällig, wenn Verbindlichkeiten eines Schuldners mehr als 90 aufeinander folgende Tage in Verzug sind. Dieser Verzug wird bei der Sparkasse nach Artikel 178 CRR für alle Risikopositionsklassen kreditnehmerbezogen ermittelt. Notleidende Kredite sind Forderungen, für die Maßnahmen der Risikovorsorge wie Wertberichtigungen oder Teilabschreibungen getroffen wurden bzw. die sich in Abwicklung befinden. Ansätze und Methoden zur Bestimmung der Risikovorsorge Die Sparkasse verfügt über Steuerungsinstrumente, um frühzeitig Adressenausfallrisiken bei Kreditengagements zu erkennen, diese zu steuern und zu bewerten sowie im Jahresabschluss durch Risikovorsorge (Einzelwertberichtigungen, Rückstellungen) abzuschirmen. Hinsichtlich der handelsrechtlichen Bewertung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zum Jahresabschluss vom 31. Dezember 2014 sowie auf den Risikobericht im Lagebericht. Die Kreditengagements werden regelmäßig dahingehend überprüft, ob Risikovorsorgebedarf, d. h. Bedarf an spezifischen Kreditrisikoanpassungen, besteht. Eine außerordentliche Überprüfung erfolgt, wenn der Sparkasse Informationen vorliegen, die auf eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse hinweisen. Die Höhe der im Einzelfall zu bildenden spezifischen Kreditrisikoanpassungen orientiert sich zum einen an der Wahrscheinlichkeit, mit der der Kreditnehmer seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Basis hierfür ist die Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse und das Zahlungsverhalten des Kunden. Darüber hinaus erfolgt eine Bewertung der Sicherheiten mit ihren wahrscheinlichen Realisationswerten, um einschätzen zu können, welche Erlöse nach Eintritt von Leistungsstörungen noch zu erwarten sind. Die Angemessenheit der spezifischen Kreditrisikoanpassungen wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Eine Auflösung der spezifischen Kreditrisikoanpassungen erfolgt bei nachhaltiger Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers, d. h. wenn die Kapitaldienstfähigkeit wieder erkennbar ist, oder wenn die Kreditrückführung aus vorhandenen Sicherheiten möglich ist. Für latente Ausfallrisiken bildet die Sparkasse Pauschalwertberichtigungen. Darüber hinaus bestehen allgemeine Kreditrisikoanpassungen in Form von Vorsorgereserven für allgemeine Bankrisiken nach 340f HGB. Berechnungsweisen sowie die Prozesse zur Genehmigung der Risikovorsorge sind in den Organisationsrichtlinien der Sparkasse geregelt. Stand Seite: 16 von 3217 Notleidende und überfällige Risikopositionen nach Branchen und nach geografischen Gebieten Die Nettoauflösung bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug gemäß festgestelltem Jahresabschluss 2014 im Berichtszeitraum 1,1 Mio. Euro und setzt sich zusammen aus Zuführungen und Auflösungen. Direkt in die GuV übernommene Direktabschreibungen betrugen im Berichtszeitraum 0,4 Mio. Euro, die Eingänge auf abgeschriebene Forderungen 0,4 Mio. EUR Mio. EUR Gesamtbetrag notleidender Forderungen Bestand EWB Bestand PWB Bestand Rückstellungen Aufwendungen für EWB, PWB und Rückstellungen Direktabschreibungen abzgl. Eingänge auf abgeschriebene Forderungen Gesamtbetrag überfälliger Forderungen Banken 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Öffentliche Haushalte 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Privatpersonen 15,0 7,4 0,0 0,0 0,4 0,0 8,2 Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Privatpersonen, davon 16,3 6,4 0,0 0,6-0,9 0,0 5,1 Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,3 Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Berg bau und Gewinnung von 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Steinen und Erden Verarbeitendes Gewerbe 0,7 0,2 0,0 0,4-0,5 0,0 0,4 Baugewerbe 1,4 0,6 0,0 0,1-0,8 0,0 0,8 Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 7,0 2,6 0,0 0,0-0,2 0,0 1,6 Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung 0,7 0,3 0,0 0,0 0,2 0,0 0,0 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 0,3 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 Grundstücks- und Wohnungswesen 1,1 1,0 0,0 0,1-0,7 0,0 0,0 Sonstiges Dienstleistungsgewerbe 5,1 1,6 0,0 0,0 1,1 0,0 1,9 Organisationen ohne Erwerbszweck 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Sonstige 0,0 0,0 2,8 0,0-0,6 0,0 0,0 Gesamt 31,3 13,8 2,8 0,6-1,1 0,0 13,3 Tabelle: Notleidende und überfällige Risikopositionen nach Branchen Stand Seite: 17 von 3218 Mio. EUR Gesamtbetrag notleidender Forderungen Bestand EWB Bestand PWB Gesamtbetrag überfälliger Forderungen Deutschland 31,1 13,7 2,8 0,6 13,3 EWR 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 Sonstige 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 Gesamt 31,3 13,8 2,8 0,6 13,3 Tabelle: Notleidende und überfällige Risikopositionen nach geografischen Gebieten Entwicklung der Risikovorsorge Mio. EUR Zuführung Auflösung Bestand Rückstellungen Anfangsbestand Inanspruchnahme Wechselkursbedingte und sonstige Veränderung Endbestand Einzelwert-berichtigungen 15,2 4,0 4,2 1,2 0,0 13,8 Rückstellungen 0,9 0,1 0,4 0,0 0,0 0,6 Pauschalwertberichtigungen 3,4 0,0 0,6 0,0 0,0 2,8 Summe spezifische Kreditrisikoanpassungen Allgemeine Kreditrisikoanpassungen (als Ergänzungskapital angerechnete Vorsorgereserven nach 340f HGB) Tabelle: Entwicklung der Risikovorsorge 30,0 30,0 Stand Seite: 18 von 3219 6 Inanspruchnahme von ECAI und ECA (Art. 444 CRR) Zur Berechnung der regulatorischen Eigenmittelanforderungen für das Kreditrisiko verwendet die Sparkasse die in der CRR für den KSA vorgegebenen Risikogewichte. Dabei dürfen für die Bestimmung der Risikogewichte Bonitätsbeurteilungen externer Ratingagenturen herangezogen werden. Die folgende Übersicht enthält die benannten, aufsichtsrechtlich anerkannten Ratingagenturen (ECAI) und Exportversicherungsagenturen (ECA) sowie die Risikopositionsklassen, für welche die Agenturen in Anspruch genommen werden. Risikopositionsklasse nach Artikel 112 CRR Zentralstaaten oder Zentralbanken Institute Unternehmen Positionen in Form von gedeckten Schuldverschreibungen Investmentfonds (OGAW-Fonds) Verbriefungspositionen Benannte Ratingagenturen / bzw. Exportversicherungsagenturen Standard & Poor s Rating Services und Moody s Investors Service Standard & Poor s Rating Services und Moody s Investors Service Standard & Poor s Rating Services und Moody s Investors Service Standard & Poor s Rating Services und Moody s Investors Service Standard & Poor s Rating Services und Moody s Investors Service Standard & Poor s Rating Services und Moody s Investors Service Tabelle: Benannte Rating- bzw. Exportversicherungsagenturen je Risikopositionsklasse Die Übertragung der Bonitätsbeurteilung einer Emission auf die Forderung erfolgt auf Basis eines systemtechnisch unterstützten Ableitungssystems, das mit den Anforderungen nach Artikel 139 CRR übereinstimmt. Grundsätzlich wird so jeder Forderung ein Emissionsrating oder sofern dieses nicht vorhanden ist - ein Emittentenrating übertragen. Falls kein Rating zugeordnet werden kann, wird die Forderung wie eine unbeurteilte Risikoposition behandelt. Das für die jeweilige Forderung anzuwendende Risikogewicht wird anhand der in der CRR vorgegebenen Bonitätsstufen ermittelt. Die Zuordnung der externen Bonitätsbeurteilungen zu den Bonitätsstufen erfolgt auf Basis der von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA veröffentlichten Standardzuordnung. Stand Seite: 19 von 3220 Risikopositionswerte nach Risikogewichten vor und nach Berücksichtigung von Kreditrisikominderung Der Risikopositionswert bildet die Grundlage für die Bestimmung der Eigenmittelanforderungen für das Kreditrisiko. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Risikopositionswerte aufgeschlüsselt nach Risikogewichten vor und nach im KSA angerechneten Sicherheiten Positionswerte vor Kreditrisikominderung Positionswerte nach Kreditrisikominderung Risikogewicht in % Mio. EUR Mio. EUR 0 582,4 619, ,9 257, ,9 175, , , ,1 50,1 70 0,0 0, ,3 942, ,6 373, ,4 109, ,0 0, ,0 0, ,0 0,0 Kapitalabzug 0,0 0,0 Tabelle: Risikopositionswerte vor und nach Kreditrisikominderung Stand Seite: 20 von 3221 7 Beteiligungen im Anlagebuch (Art. 447 CRR) Die von der gehaltenen Beteiligungen werden in strategische, Funktionsund Kapitalbeteiligungen sowie sonstige Beteiligungen eingeteilt. Strategische Beteiligungen folgen dem Verbundgedanken und sind Ausdruck der Geschäftsstrategie der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie werden meist über den regionalen Sparkassen- und Giroverband gehalten und sind nicht disponibel. Eine Gewinnerzielungsabsicht steht nicht im Vordergrund. Funktionsbeteiligungen dienen der Spezialisierung und Bündelung betrieblicher Aufgaben. Kapitalbeteiligungen werden mit dem Ziel eingegangen, hinreichende Renditen in Relation zum Risiko auf das investierte Kapital zu erwirtschaften. Daneben können sonstige Beteiligungen gehalten werden, die nicht primär der Erzielung von Erträgen dienen, sondern das Ziel der Unterstützung des Trägers zur Förderung des regionalen Wirtschaftsraumes verfolgen. Die Beteiligungen der Sparkasse, sowohl direkte als auch indirekte Beteiligungen, wurden aufgrund langfristiger strategischer Überlegungen eingegangen, um den Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe zu stärken, die Zusammenarbeit mit den Institutionen in der Region zu ermöglichen und nachhaltig die regionalen Wirtschaftsräume zu fördern. Sie dienen letztlich der Erfüllung des öffentlichen Auftrags durch den Gesetzgeber sowie der Förderung des Sparkassenwesens. Eine Gewinnerzielung steht somit nicht im Vordergrund. Die Beteiligungen an der IDB Niedersachsen mbh IDB & Co. Objekte Gifhorn-Wolfsburg KG, einer Grundstückserschließungsgesellschaft, und der Sparkassen VersicherungsService Gifhorn-Wolfsburg GmbH (SVS), einer Versicherungsagentur, werden als Funktionsbeteiligungen klassifiziert. Die Beteiligungen an der WMG Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) und der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Gifhorn GmbH (Wista), beides regionale Stadtmarketinggesellschaften, erfolgen unter dem Gesichtspunkt der Unterstützung des Trägers zur Förderung des regionalen Wirtschaftsraumes. Die Bewertung der Beteiligungen in der Rechnungslegung erfolgt nach den Vorschriften des HGB. Die Beteiligungen werden nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften gemäß 253 Absätze 1 und 3 HGB bewertet. Die Wertansätze werden in regelmäßigen Abständen überprüft. Die Bewertung der Beteiligungen erfolgt zu Anschaffungskosten gemäß HGB. Dauerhafte Wertminderungen auf Beteiligungen werden abgeschrieben, und Zuschreibungen sind bis zur Höhe der Anschaffungskosten möglich. Die in der nachfolgenden Tabelle ausgewiesenen Beteiligungspositionen basieren auf der Zuordnung zu der Risikopositionsklasse Beteiligungen nach der CRR. Bei den Wertansätzen werden der in der Bilanz ausgewiesene Buchwert, der beizulegende Zeitwert sowie, sofern an einer Börse notiert, ein vorhandener Börsenwert ausgewiesen. Stand Seite: 21 von 32 Mehr anzeigen
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