Source: https://www.weka.at/arbeitsrecht/Vorschriften/ArbeitnehmerInnenschutzgesetz/7.-Abschnitt/78a.-Praeventionszentren-der-Unfallversicherungstraeger
Timestamp: 2020-06-02 03:22:51
Document Index: 243292342

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 73', '§ 90', '§ 78', '§ 74', '§ 79']

§ 78a. ASchG - Arbeitsrecht online
HomeVorschriftenArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG)7. Abschnitt § 73. - § 90.§ 78a. Präventionszentren der Unfallversicherungsträger
Dokument-ID: 130131
(1) Für die sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung der Arbeitnehmer in Arbeitsstätten mit bis zu 50 Arbeitnehmern haben die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt und die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau Präventionszentren einzurichten. Diesen Präventionszentren müssen Sicherheitsfachkräfte mit den Fachkenntnissen nach § 74 und Arbeitsmediziner mit der Ausbildung nach § 79 Abs. 2, das erforderliche Fach- und Hilfspersonal und die zur arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung erforderlichen Einrichtungen, Geräte und Mittel zur Verfügung stehen. Der zuständige Träger der Unfallversicherung kann sich dabei externer Präventivfachkräfte und sicherheitstechnischer und arbeitsmedizinischer Zentren bedienen, die die Betreuungsleistungen in seinem Auftrag zu erbringen haben.
Wirtschaftszweigklassifikationen gemäß ÖNACE, (BGBl. I Nr. 118/2012)
(7) Der zuständige Träger der Unfallversicherung ist verpflichtet, dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz mindestens einmal jährlich oder auf Verlangen folgende Daten der von ihm erfassten Arbeitsstätten mit bis zu 50 Arbeitnehmern, für die ein Präventionszentrum in Anspruch genommen wird, zu übermitteln, soweit diese Arbeitsstätten in deren jeweiligen Zuständigkeitsbereich fallen: (BGBl. I Nr. 35/2012)