Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201976,%20966
Timestamp: 2019-03-25 08:49:31
Document Index: 138334165

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 129', 'BGH', 'BGH', '§ 6', '§ 253', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 18.12.1975 - VII ZR 123/75 - dejure.org
BGH, 18.12.1975 - VII ZR 123/75
Verpflichtung des Rechtsanwalts zur Unterzeichnung des für seine Akten bestimmten Belegexemplars einer Berufungsschrift - Pflicht zur Schaffung von Kontrollmaßnahmen zur Überprüfung, dass Berufungsschriften unterzeichnet wurden - Ersetzung einer Unterschrift auf einem Durchschlag durch einen Stempelaufdruck - Ausdehnung der Ausnahme der Zulassung telegrafischer Rechtsmitteleinlegung ohne eigenhändige Unterschrift auf Fälle in denen Schriftsätze versehentlich ohne Unterschrift bei Gericht eingereicht wurden
NJW 1976, 966
MDR 1976, 392
VersR 1976, 491
Würde man vom Erfordernis eigenhändiger Unterschrift absehen, so wäre nicht auszuschließen, daß ein bloßer Entwurf, der gegen den Willen des Anwalts versehentlich bei Gericht eingereicht worden ist, als ordnungsmäßige Schrift behandelt wird (BGH, Urteil vom 18. Dezember 1975 - VII ZR 123/75, NJW 1976, 966 f.; BGHZ 92, 251, 254).
Erstattungsansprüche des Geschäftsführers wegen zu Unrecht an den …
Bestimmende Schriftsätze, wie die Berufungsbegründungsschrift (§ 129 ZPO), müssen von dem bevollmächtigten Rechtsanwalt eigenhändig unterzeichnet sein (BGH, Urt. v. 18. Dezember 1975 - VII ZR 123/75, NJW 1976, 966).
KG, 27.11.2013 - 3 Ws (B) 535/13
Denn dies kann die erforderliche Unterschriftsleistung nicht ersetzen [vgl. BGH NJW 1976, 966, 967].
Allerdings muss die Klage unterschrieben sein, da sie anderenfalls nicht wirksam eingereicht ist (…Oestreich in Oestreich/Hellstab/Trenkle, GKG/FamGKG, Stand Januar 2011, § 6 GKG Rn. 10, Nr. 1210 GKG-KV Rn. 53;… Volpert in Schneider/Wolf/Volpert, FamGKG, 1. Aufl. 2010, Nr. 1220 FamGKG-KV Rn. 50;… Greger in Zöller, ZPO, 28. Aufl. 2010, § 253 ZPO Rn. 5; BGH NJW 1976, 966; je m.w.N.).
Nur wenn der bestimmende Schriftsatz eigenhändig vom Rechtsanwalt unterzeichnet ist, kann ausgeschlossen werden, dass dieser nicht nur versehentlich - gegen den Willen des Prozessbevollmächtigten - durch die Anwaltssekretärin beim Gericht eingereicht worden ist (BGH NJW 1976, 966).
Der Bundesgerichtshof hat diese Rechtsprechung des Reichsgerichts ausdrücklich bestätigt (Beschluß vom 14. Dezember 1954 - V ZB 31/54 = LM ZPO § 518 Abs. 1 Nr. 3 = NJW 1955, 546 = ZZP 68, 186) und in der Folgezeit fortgesetzt (BGHZ 37, 156, 157 ff; 65, 46, 47; Urteile v. 28. Januar 1971 - IX ZR 50/70 = MDR 1971, 576 und vom 18. Dezember 1975 - VII ZR 123/75 - NJW 1976, 966; sowie vom 9. Dezember 1974 - III ZR 145/72 = NJW 1975, 494 [BGH 09.12.1974 - III ZR 145/72]; Beschluß v. 4. April 1973 - VIII ZB 11/73 = VersR 1973, 636).
BGH, 26.06.1980 - VII ZB 11/80
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Fristversäumung - Pflicht zur …
Die Einreichung der nicht unterzeichneten Berufungsbegründung hat die Begründungsfrist nicht gewahrt (§§ 519 Abs. 5, 130 Nr. 6 ZPO; ständige Rechtsprechung vgl. BGHZ 37, 156; BGH NJW 1976, 966; 1980, 291 [BGH 25.09.1979 - VI ZR 79/79]; Senatsbeschluß vom 6. Dezember 1979 - VII ZB 13/79 - VersR 1980, 331, alle mit weiteren Nachweisen).
Mit der eigenhändigen Unterschrift übernimmt der Rechtsanwalt die volle Verantwortung für Inhalt und rechtzeitige Einreichung des fristgebundenen, bestimmenden Schriftsatzes (vgl. BGH MDR 1971, 576; NJW 1975, 494 [BGH 09.12.1974 - III ZR 145/72]; 1975, 1704; 1976, 966).
Dabei darf der Rechtsanwalt, um seinen eigentlichen Aufgaben als Organ der Rechtspflege gerecht werden zu können, seinen geschulten, zuverlässigen und von ihm überwachten Angestellten auch die einfache, rein büromäßige Aufgabe der Unterschriftskontrolle übertragen (BGH vom 18.12.1975, NJW 1976, 966 f. m. w. N. aus der Rechtsprechung).
Die exceptionelle Zulassung der Rechtsmitteleinlegung und Rechtsmittelbegründung durch Telegramm oder Fernschreiben (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 9. März 1982 - 1 StR 817/81 -, Monatsschrift für Deutsches Recht 1982, 509; Urteil des Bundesfinanzhofs vom 10. März 1982 I R 91/81, demnächst veröffentlicht) hat das Erfordernis eigenhändiger Unterschrift nicht generell beseitigt (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18. Dezember 1975 VII ZR 123/75, NJW 1976, 966).
BGH, 22.03.1983 - VI ZB 1/83
Anforderungen an die Pflicht eines Rechtsanwalts zur Organisation seines Büros - …
BAG, 28.07.1982 - 7 AZR 97/80
BGH, 15.10.1991 - 1 StR 462/91
Unterzeichnung der Revisionsbegründungsschrift durch Faksimilestempel statt …
BayObLG, 08.11.1984 - BReg. 2 Z 70/84
Einlegung; Beschwerde; Weitere; Sofortige; Telegramm; Rechtsanwalt