Source: https://sks-fitness.de/bgm.html
Timestamp: 2019-08-25 09:38:06
Document Index: 138607932

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 20', '§ 3', '§20', '§ 8', '§ 20']

﻿ BGM | Sport-Komplett-System | SKS-Fitness
FÖRDERUNG, FINANZIERUNG UND ZUSCHÜSSE FÜR BETRIEBLICHE GESUNDHEITSMASSNAHMEN (BGM)
FINANZIERUNG VON GESUNDHEITSMASSNAHMEN - ZUSCHÜSSE FÜR BETRIEBLICHE GESUNDHEIT
So manche Gesundheitsmaßnahme ist kostengünstig oder sogar kostenfrei umsetzbar, aber: Betriebliche Gesundheit ist natürlich auch nicht völlig kostenlos zu haben. Gerade im Mittelstand stellt sich dann die Frage nach einer möglichen Finanzierung.
Ziel: Ausgaben für das betriebliche Gesundheitsmanagement senken.
Betriebliches Gesundheitsmanagement kostet bei der Einrichtung und Umsetzung Geld. Erfolgreiches BGM kann dieses Geld zwar locker wieder einsparen, es dauert aber, bis die ersten Erfolge sichtbar in das Betriebsergebnis einfließen. Einige isolierte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sind zwar kostenlos oder sehr günstig, allerdings auch nicht nachhaltig erfolgversprechend. Um die gesundheitsfördernde Veränderung jedoch nachhaltig im Betrieb zu verankern, muss zunächst Geld investiert werden! Damit Sie die Kostenfrage nicht gänzlich abschreckt, möchten wir Ihnen hier zwei Fördermöglichkeiten vorstellen.
1) STAATLICHE FÖRDERUNG BETRIEBLICHER GESUNDHEIT (Steuervorteile)
Der Staat unterstützt Betriebe, die in die Gesundheit ihrer Beschäftigten investieren. Dazu zählen in erster Linie Steuereinsparungen: Unternehmen können immerhin 500	€ pro Arbeitnehmer und pro Jahr lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren. Hierunter fallen insbesondere Maßnahmen zu Bewegungsprogrammen, zu Ernährungsangeboten, zur Suchtprävention und zur Stressbewältigung (§ 20 und § 20a SGB V sowie EStG, § 3, Nr. 34). Damit sind Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung bis zu einem Freibetrag von 500	€ im Jahr je Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer zusätzlich zum Lohn/Gehalt steuerfrei.
Möchten Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer noch stärker bei der individuellen Gesundheit unterstützen, so kann beispielsweise für Maßnahmen, die nicht unter §§20, 20a SGB V fallen, die 44 € Freigrenze für Sachzuwendungen laut § 8 Abs. 2 EStG genutzt werden. Diese Aufwendungen sind steuer- und sozialversicherungsfrei, solange sie den Betrag von 44 € pro Mitarbeiter und Monat nicht überschreiten. Weitere Informationen zur Steuerbefreiung können Arbeitgeber von einem Steuerberater oder dem Finanzamt erhalten.
2) FÖRDERPROGRAMME FÜR DEN MITTELSTAND, KMU BIS ZU 80% ZUSCHUSS
Kleine und mittelständische Unternehmen, oft kurz KMU genannt, können für unsere Beratungen i.d.R. eine Förderung in Anspruch nehmen. Hintergrund ist, dass die Öffentliche Hand den Mittelstand stärken möchte und daher verschiedene Förderprogramme aufgelegt hat. Der gezahlte Zuschuss kann sich auf bis zu 80% belaufen. Wir sind für diese Förderprogramme akkreditiert und wir arbeiten mit verschiedenen Krankenkassen zusammen, die u.U. in eine Förderung einsteigen. Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer Förderung und bei der Beantragung - sprechen Sie uns gerne an.
Das Programm unternehmensWert:Mensch (uWM) hat zum Ziel, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Gestaltung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik unter Einbeziehung ihrer Beschäftigten zu unterstützen. Damit soll eine Unternehmenskultur etabliert werden, die zur motivierenden, leistungsförderlichen und alternsgerechten Gestaltung der Arbeits- und Produktionsbedingungen wie auch zur Fachkräftesicherung beiträgt.
< 10 Beschäftigte bis zu 80% Zuschuss
10 bis 249 Beschäftigten bis zu 50% Zuschuss
Die Restkosten tragen die Unternehmen selbst
3) GKV-Förderung für Betriebe:
Krankenkassen bieten ihre Unterstützung in Sachen BGM sehr kostengünstig und sehr kompetent an.
Eine Aufgabe der gesetzlichen Krankenkassen ist es, Leistungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Unternehmen zu erbringen (§ 20b SGB V). Krankenkassen stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, um Bausteine des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu finanzieren. In Zusammenarbeit mit den Betrieben werden bedarfsorientiert passende Maßnahmen der Gesundheitsförderung ermittelt, umgesetzt und evaluiert.
Diese Form der BGM-Umsetzung bringt zwei erhebliche Vorteile mit sich:
Die anfallenden Kosten für die Einrichtung und Umsetzung des BGM werden stark gesenkt.
Betriebe werden kompetent von erfahrenen und qualitätsgesicherten BeraterInnen betreut.
Weitere Information finden Sie unter https://www.gkv-spitzenverband.de/
Qualifikation: Alle Lehrgänge der BSA-Akademie sind zur Förderung zugelassen. Weitere Infos zur Bildungsprämie unter www.bildungspraemie.info oder kostenfrei über die Servicehotline 0800 26 23 000.
Bremen: Bremer Weiterbildungsscheck (www.bremen.de) individuell: 500 € Festbetrag der Förderung, betrieblich: 50 % der Lehrgangskosten, maximal 500 € pro Scheck (4-10 Schecks maximal)
Hamburg: Weiterbildungsbonus (www.weiterbildungsbonus.net) zielgruppenabhängig von 50 % bis zu 75 % der Lehrgangskosten, bis zu maximal 1.125 € pro Person
Hessen: Qualifizierungsscheck (www.proabschluss.de) 50 % der Lehrgangskosten, bis zu maximal 4.000 €
Mecklenburg-Vorpommern: Bildungsschecks für Unternehmen (www.gsa-schwerin.de) bis zu 50 % der Lehrgangskosten, bis zu maximal 3.000 €
NRW: Bildungsscheck, individuell und betrieblich (www.bildungsscheck.nrw.de) individuell: 50% der Lehrgangskosten bis zu maximal 500 € alle zwei Jahre, betrieblich: 50 % der Lehrgangskosten bis zu maximal 500 € pro Bildungsscheck, maximal 10 Schecks innerhalb von zwei Jahren
Niedersachsen: (www.nbank.de) bis zu 50 % mindestens 1.000 €
Rheinland-Pfalz: Qualischeck (www.qualischeck.rlp.de) 50% der Lehrgangskosten, bis zu maximal 500 € pro Kalenderjahr
Saarland: KdW (www.saarland.de/136312.htm) Zuschuss auf Weiterbildungsmaßnahmen, bis zu 50% (maximal 2.000 €) für KMU
Sachsen: Weiterbildungsscheck, individuell und betrieblich (www.sab.sachsen.de) individuell: 50-80 % der Lehrgangskosten je nach Gehalt, betrieblich: 50-70 % der Lehrgangskosten ab 1.000 €
Sachsen-Anhalt: Weiterbildung Direkt (www.direkt-weiterbilden.de) bis zu 60 - 90 % der Lehrgangskosten ab 1.000 €
Schleswig-Holstein: Weiterbildungsbonus (www.weiterbildungsbonus.schleswig-holstein.de) bis zu 50 % der Lehrgangskosten bis maximal 2.000 €
Thüringen: Weiterbildungsscheck (www.gfaw-thueringen.de) Festbetrag der Förderung von 1000 € alle zwei Jahre