Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/berufsgenossenschaft
Timestamp: 2020-08-03 10:17:21
Document Index: 217103531

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 2', '§ 8', '§ 2', '§ 8', '§ 8', '§ 2', '§ 136', '§ 8']

Berufsgenossenschaft | Rechtslupe
Ein Arbeits­un­fall ist ein klas­si­sches Risi­ko einer Berufs­tä­tig­keit. Ein Unfall geschieht schnel­ler als man denkt und vie­le Arbeit­neh­mer wis­sen lei­der nicht über Ihre Rech­te und Zustän­dig­kei­ten Bescheid. Dazu ist zunächst ein­mal die Defi­ni­ti­on eines Arbeits­un­falls zu klä­ren. Ein Arbeits­un­fall wird als plötz­li­ches Ereig­nis defi­niert, die einen uner­war­te­ten Per­­so­­nen- oder Sach­scha­den
Ver­fährt sich ein Beschäf­tig­ter auf dem Weg zur Arbeit, bleibt er auch auf dem Abweg unfall­ver­si­chert, solan­ge die Hand­lungs­ten­denz unver­än­dert dar­auf gerich­tet ist, den Arbeits­platz zu errei­chen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt – wie zuvor das Sozi­al­ge­richt Frank­furt a. M. – in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Ver­kehrs­un­falls
Arbeits­un­fall durch Speer­wurf?
Ein töd­li­cher Speer­wurf ist kein Arbeits­un­fall, auch nicht für Kampf­rich­ter in der Leicht­ath­le­tik. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf den Anspruch der Wit­we eines töd­lich ver­un­glück­ten Speer­wurf­kampf­rich­ters auf Leis­tun­gen aus der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung ver­neint. Der 74-jäh­­ri­­ge Ehe­mann der Klä­ge­rin war lizen­sier­ter Kampf­rich­ter für Wett­kämp­fe der Leicht­ath­le­tik. Wäh­rend eines
Sturz bei der Wan­de­rung
Ein Arbeit­neh­mer ist wäh­rend einer betrieb­li­chen Gemein­schafts­ver­an­stal­tung unfall­ver­si­chert, wenn die Ver­an­stal­tung allen Beschäf­tig­ten offen steht. Ein betrieb­li­cher Aus­flug einer klei­nen Grup­pe von Mit­ar­bei­tern ist hin­ge­gen nicht ver­si­chert. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Ange­stell­ten, die wäh­rend einer Wan­de­rung ihrer Abtei­lung stürz­te, eine Aner­ken­nung
Der Bun­­­des-Rah­­men­­ta­­ri­f­­ver­­­trag für gewerb­li­che Arbeit­neh­mer im Garten‑, Lan­d­­schafts- und Sport­platz­bau in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land (BRTV GaLa­Bau) gilt für alle Betrie­be und selbst­stän­di­gen Betriebs­ab­tei­lun­gen des Garten‑, Lan­d­­schafts- und Sport­platz­baus, die der Unfall­ver­si­che­rung bei der Gar­­ten­­bau-Berufs­­­ge­­nos­­sen­­schaft unter­lie­gen. Dabei ist maß­ge­bend, dass eine Zustän­dig­keit der Berufs­ge­nos­sen­schaft auf­grund der betrieb­li­chen Tätig­keit der Arbeit­ge­be­rin gege­ben
Der Unfall im pri­vat und geschäft­lich genutz­ten Haus
Ereig­net sich ein Sturz im Trep­pen­haus eines Gebäu­des, in dem sich sowohl ein Büro als auch Wohn­räu­me befin­den, han­delt es sich um einen Arbeits­un­fall, wenn zum Unfall­zeit­punkt die Trep­pe aus betrieb­li­chen Grün­den genutzt wird. So das Sozi­al­ge­richt Heil­bronn in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, der wäh­rend er die Geschäfts­post
Psych­ia­tri­sche Unfall­fol­gen
Eine Anpas­sungs­stö­rung auf­grund Arbeits­lo­sig­keit kann nur dann als Unfall­fol­ge aner­kannt wer­den, wenn die Arbeits­lo­sig­keit die wesent­li­che Ursa­che in den unfall­be­ding­ten kör­per­li­chen Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen hat. Nach § 8 Abs. 1 SGB VII sind Arbeits­un­fäl­le Unfäl­le von Ver­si­cher­ten infol­ge einer den Ver­si­che­rungs­schutz nach §§ 2, 3 oder 6 SGB VII begrün­den­den Tätig­keit. Für einen Arbeits­un­fall ist
Der Arbeits­un­fall auf dem Weg zur Rau­cher­pau­se
Das Rau­chen ist eine per­sön­li­che Ange­le­gen­heit ohne sach­li­chen Bezug zur Berufs­tä­tig­keit. Eine auf dem Weg von und zur Rau­cher­pau­se zum Arbeits­platz erlit­te­ne Ver­let­zung ist des­halb nicht der unfall­ver­si­che­rungs­recht­lich geschütz­ten Tätig­keit zuzu­rech­nen. Arbeits­un­fäl­le sind nach § 8 Abs. 1 Satz 1 SGB VII Unfäl­le infol­ge einer den Ver­si­che­rungs­schutz nach §§ 2, 3 oder 6 SGB
Arbeits­un­fall im eige­nen Ein­fa­mi­li­en­haus
Ein Arbeits­un­fall kann auch vor­lie­gen, wenn der ver­si­cher­ten Tätig­keit im eige­nen Haus nach­ge­gan­gen wird. Das hier­bei aller­dings beson­de­re Abgren­zungs­schwie­rig­kei­ten zwi­schen (ver­si­cher­ter) beruf­li­cher und (nicht ver­si­cher­ter) pri­va­ter Sphä­re bestehen, zeigt der jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg ent­schie­de­ne Fall einer Fri­seu­rin: Nach § 8 Abs. 1 S. 1 SGB VII sind Arbeits­un­fäl­le Unfäl­le der Ver­si­cher­ten infol­ge
Arbeits­un­fall beim Sport­klet­tern
Ein Unfall beim Sport­klet­tern in den Alpen ist selbst dann kein Arbeits­un­fall im Sin­ne der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung, wenn es sich bei dem Unfall­op­fer um einen Pro­­­fi-Eis­ho­­ckey­­­spie­­ler han­delt. Nach § 8 Abs 1 SGB VII sind Arbeits­un­fäl­le Unfäl­le von Ver­si­cher­ten infol­ge einer den Ver­si­che­rungs­schutz nach §§ 2, 3 oder 6 SGB VII begrün­den­den Tätig­keit
Wer eigen­stän­dig eine Obst­wie­se bewirt­schaf­tet und die Früch­te dar­auf zieht, ist Unter­neh­mer eines land­wirt­schaft­li­chen Betriebs nach § 136 Abs. 3 Nr. 1 SGB VII. Die Unter­nehmer­ei­gen­schaft erfor­dert nicht zwin­gend, dass man Eigen­tü­mer eines land­wirt­schaft­li­chen Grund­stücks ist oder die Bei­trä­ge zur Unfall­ver­si­che­rung selbst zahlt. Nach § 8 Abs. 1 SGB VII sind Arbeits­un­fäl­le Unfäl­le von