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Timestamp: 2020-03-29 19:12:57
Document Index: 67630209

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 23', '§ 86', '§ 99', '§ 22', '§ 31', '§ 31', '§ 22', '§ 22', '§ 2', '§ 4', '§ 7', '§ 9', '§ 9']

Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Tacheles Rechtsprechungsticker KW 26/2016
Eingetragen oder aktualisiert am 27.06.2016
1.2 - BSG, Urteil v. 23.06.2016 - B 14 AS 42/15 R
1.3 - BSG, Urteil v. 23.06.2016 - - B 14 AS 4/15 R
2.1 - BSG, Urteil v. 17.03.2016 - B 4 AS 39/15 R
3.1 - BSG, Urteil vom 09.03.2016 - B 14 AS 20/15 R
4.1 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss v. 28.04.2016 - L 10 SF 14/15 EK AS
Quelle: Quelle: Rechtsanwalt Sven Adam, Lange Geismarstraße 55, 37073 Göttingen: www.anwaltskanzlei-adam.de
4.2 - SGB II: Missbräuchlich herbeigeführte Energieschulden müssen nicht vom Jobcenter getragen werden.
LSG Niedersachsen-Bremen, Pressemitteilung vom 21.06.2016 zum Beschluss L 7 AS 170/16 B ER vom 19.04.2016: www.landessozialgericht.niedersachsen.de
4.3 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 26.01.2016 - L 13 AS 309/13
Ebenso LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 24. März 2015 - L 7 AS 1504/13; Bayerisches LSG, Urteil vom 17. September 2014 - L 16 AS 813/13 und SG Landshut, Teilurteil vom 23. Oktober 2013 - S 10 AS 905/12
4.4 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 06.06.2016 - L 7 AS 803/16 B ER - rechtskräftig
Ständige Rechtsprechung des Senats (grundlegend Beschluss vom 04.05.2015 - L 7 AS 139/15 B ER mit zustimmender Anmerkung Siebold, ASR 2015,109; vergl. auch Beschlüsse vom 16.11.2015 - L 7 AS 1729/15 B ER, vom 04.03.2016 - L 7 AS 2143/15 B ER und vom 13.04.2016 - L 7 AS 507/16 B ER)
4.5 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 13.06.2016 - L 19 AS 878/16 B ER + L 19 AS 879/16 B - rechtskräftig
Zur Rechtmäßigkeit einer Eingliederungsvereinbarung (hier bejahend) - fünf Bewerbungsbemühungen - gesetzliche Pflicht zur Einreichung von Eigenbemühungen - Sanktionsbescheid nicht deshalb rechtswidrig, weil es an einem Umsetzungsbescheid fehlt - - Rechtslage ab 1.4.2011 - Notwendigkeit eines gesonderten Aufhebungsbescheides - keine Minderung des Auszahlungsanspruchs kraft Gesetzes - fehlender Anordnungsgrund wegen Aufnahme von Erwerbstätigkeit
1. Auch die §§ 31, 31a, 31b SGB II in der ab dem 01.04.2011 geltenden Fassung regeln nicht, dass die Feststellung von Beginn, Dauer und Höhe einer Minderung des Alg II zugleich die Bindungswirkung entgegenstehender Bewilligungsbescheide im Sinne der Erledigung auf andere Weise entfallen lässt. Vielmehr bedarf es weiterhin einer formellen Umsetzung der festgestellten Minderung durch eine förmliche Aufhebungsentscheidung (vgl. Senatsurteil vom 29.02.2016 - L 19 AS 411/15 unter Hinweis auf BSG, Urteil vom 29.04.2015 - B 14 AS 19/14 R -). Denn ein Bewilligungsbescheid bildet, solange er nicht aufgehoben worden ist, die Rechtsgrundlage für den Anspruch des Leistungsberechtigten auf Gewährung der bewilligten Leistungen.
4.6 - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil v. 26.08.2015 - L 4 AS 81/14
4.7 - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss v. 24.05.2016 - L 2 AS 184/16 B ER - rechtskräftig
Rumänische Staatsangehörige hat Anspruch auf vorläufige und Leistungen der Sozialhilfe für Ausländerinnen und Ausländer (Ermessensleistungen nach § 23 Abs. 1 Satz 3 SGB XII).
4.8 - Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil v. 26.04.2016 - L 10 SF 1/14 EK
4.9 - Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss v. 03.06.2016 - L 7 AS 233/16 B ER
Zum Teil wird der Ersatzantrag als Vollzug der (vergeblichen) Aufforderung des Leistungsempfängers nach § 86b Abs. 1 Satz 2 SGG betrachtet (LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 16.12.2014, L 5 AS 2740/14 B ER; LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 10.12.2014, L 2 AS 520/14 B ER). In der Folge wird nach Anordnung der aufschiebenden Wirkung die Aufhebung der Vollziehung angeordnet, konkret das Jobcenter verpflichtet den Rentenantrag zurückzunehmen. Damit wird allerdings die Hauptsache vorweggenommen, weil ohne Rentenantrag die Rente nicht bewilligt werden kann, vgl. § 99 SGB VI.
4.10 - Bayerisches Landessozialgericht, Urteil v. 31.05.2016 - L 11 AS 329/16 B PKH
4.11 - Pressemitteilung des Bay LSG zu Urteil v. 06.04.2016 - L 11 AS 355/15
Quelle: Pressemitteilung des LSG München v. 21.06.2016: www.juris.de
4.12 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 26.05.2016 - L 31 AS 694/14
4.13 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 01.06.2016 - L 25 AS 735/16 B PKH - rechtskräftig
Prozesskostenhilfe - hinreichende Erfolgsaussichten (bejahend hier) - Verwaltungsrecht - Regelung - formeller Verwaltungsakt - Auszahlung von Arbeitslosengeld II - Kürzung des Zahlbetrages - Barauszahlung - Wahlrecht des Leistungsempfängers
5.1 - SG Magdeburg, Urteil vom 10.06.2016 - S 15 AS 3053/13 - zur Anrechnung von Betriebs- und Heizkostenguthaben
Anmerkung und Hinweis Gericht:
Guthaben aus Beträgen, die ein Leistungsempfänger im Abrechnungszeitraum aus seinem Regelsatz getragen hat, " können nach § 22 Abs. 3 SGB II " angerechnet werden.
5.2 - Sozialgericht Magdeburg, Urteil vom 10.06.2016 - S 15 AS 2184/14
3. Bezüglich der Bestimmung der maximal angemessenen Heizkosten ist auf den "Bundesweiten Heizspiegel" zurückzugreifen. [noch nicht rechtskräftig]
5.3 - SG Hildesheim, Urteil v. 14.06.2016 - S 37 AS 1854/13, n. v.
Insoweit hätte die Rechtsfolgenbelehrung den Hinweis enthalten müssen, dass sich der Auszahlungsanspruch gemäß § 31b Abs. 1 Satz 1 SGB II mit Beginn des Kalendermonats, der auf das Wirksamwerden des Verwaltungsaktes folgt, der die Pflichtverletzung und den Umfang der Minderung der Leistung feststellt, mindert (so auch BSG, aaO., Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen - L 9 AS 235/13 NZB -, L 9 AS 824/13 NZB, L 9 AS 249/14 NZB, SG Hildesheim - S 15 AS 271/11 -).
Aufgrund der schwerwiegenden Wirkung der Herabsetzung von Grundsicherungsleistungen sind insoweit strenge Anforderungen an den Inhalt der Rechtsfolgenbelehrung zu stellen (vgl. Bundessozialgericht, Urteile vom 18. Februar 2010 - B 14 AS 53/08 R - und vom 17. Dezember 2009 - B 4 AS 30/09 R - und vom 16. Dezember 2008 - B 4 AS 60/07 R - sowie LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 8. April 2008 - L 7 AS 583/07 ER -). Auf die grundlegende Bedeutung der Rechtsfolgenbelehrungen und deren Fehleranfälligkeit hat das Bundesverfassungsgericht (Beschluss vom 6. Mai 2016 - 1 BvL 7/15 -) ausdrücklich hingewiesen.
5.4 - SG Mainz, Urteil v. 16.06.2016 - S 8 AS 114/15
Quelle: Pressemitteilung des SG Mainz Nr. 11/2016: www.mjv.rlp.de
5.5 - Sozialgericht Berlin, Urteil v. 27.05.2016 - S 37 AS 1974/16
Zur Übernahme einer Betriebs- und Heizkostennachforderung trotz Absenkung der Bedarfe für Unterkunft und Heizung auf die Richtwerte der bis Juni 2015 angewandten Wohnaufwendungs-Verordnung (WAV) und der seit Juli 2015 geltenden AV-Wohnen (hier bejahend).
a. Auffassung zur Berechnung der Warmwasserkosten - SG Berlin vom 15.02.2016- S 27 AS 3369/14 und vom 22.02.2016 - S 126 AS 8477/14 - Hiernach ist nicht auf den Heizspiegel abzustellen, sondern auf den in der Berliner Betriebskostenübersicht mitgeteilten Werten.
5.6 - Sozialgericht Leipzig, Urteil v. 24.02.2016 - S 17 AS 4244/12 - rechtskräftig - Die Berufung wird zugelassen.
Die Nichtannahme des Arbeitsangebots des Eissportvereins A... e.V. durch die Klägerin erfüllt den Sanktionstatbestand des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II.
Hartz-IV-Bezieher müssen eine Kürzung der Bezüge hinnehmen, wenn sie eine Arbeitsstelle wegen Sonntagsarbeit ablehnen: www.justiz.sachsen.de
5.7 - SG Leipzig, Beschluss v. 03.03.2016 - S 22 AS 168/16 ER
5.8 - SG Leipzig, Beschluss v. 21.01.2016 - S 22 AS 4239/15 ER, nachgehend Sächsisches Landessozialgericht, 18. April 2016, Az: L 7 AS 85/16 B ER, Beschluss
Der Zeitraum für die Beurteilung der Angemessenheit der Aufwendungen bei selbst bewohntem Wohneigentum nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II einerseits (Kalenderjahr) und nach § 22 Abs. 2 Satz 1 SGB II (Zwölfmonatszeitraum) ist nicht notwendig identisch.
5.9 - Sozialgericht Augsburg, Urteil v. 15.06.2016 - S 11 AS 92/16 - Die Berufung wird zugelassen.
Ab 01.09.2015 bis 31.12.2015 ergibt ein Anspruch der Kläger auf Berücksichtigung der angemessenen Unterkunftskosten nach der Hilfslösung des BSG (Wohngeldtabelle plus 10% Sicherheitszuschlag) und ab 01.01.2016 auf Berücksichtigung der tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung.
5.10 - SG Hamburg, Beschluss v. 03.12.2015 - S 22 AS 4444/15 ER
6.1 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 21.04.2016 - L 15 SO 165/12 - Die Revision wird zugelassen.
Zur Übernahme der Kosten für die Endrenovierung seiner ehemaligen Wohnung in Höhe von 3.545,11 Euro 8 hier bejahend)
6.2 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 09.06.2016 - -, - L 9 SO 428/15 B - rechtskräftig
2. Als Inhaber einer gültigen unbefristeten Aufenthaltserlaubnis und Erwerber eines Daueraufenthaltsrechts nach § 2 Abs. 5 Satz 1 FreizügG/EU a.F. bzw. § 4a Abs. 1 FreizügG/EU n.F. unterliegt er auch keinem Leistungsausschluss nach § 7 Abs. 1 Satz 2 SGB II (vgl. nur LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 29.01.2007 - L 29 B 896/06 AS ER).
Pressemitteilung des LSG Essen v. 23.06.2016: www.lsg.nrw.de
6.3 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 28.01.2016 - L 8 SO 385/12
6.4 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 20.08.2015 - L 8 SO 327/13
7.1 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 5.2.2016 - S 58 AL 4107/14, n. v.
Die Eigenbeteiligung ist zur Vermeidung einer besonderen Härte auf die Kosten für eine Monatskarte im Jahresabo ABC-Tarif zu begrenzen.
1. § 9 Kfz-Hilfe-VO verlangt eine Eigenbeteiligung an laufenden Fahrkosten(LSG NRW vom 11.12.2000 - L 3 RA 26/99; SG Lüneburg vom 11.9.2009 - S 7 AL 185/08).
2. Grundsätzlich ist auch die dafür angesetzte Pauschale von 0,13 € nicht zu beanstanden (BSG vom 20.2.2002 - B 11 AL 60/01 R).
3. § 9 Abs. 1 Kfz-Hilfe-VO enthält jedoch eine allgemeine Härteklausel, die unter Berücksichtigung der subjektiven Verhältnisse des Betroffenen und ggf. abweichend von Pauschalbeträgen auszufüllen ist (vgl. dazu LSG München vom 26.6.1991 - L 13 An 20/90; LSG Berlin-Brandenburg vom 26.1.2007 - L 1 R 1717/05).
8.1 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss v. 14.12.2015 - L 8 AY 55/15 B ER
8.2 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 21.04.2016 - L 15 AY 2/12 21.04.2016