Source: http://www.szh.ch/themen/recht-und-finanzierung/internationales-und-nationales-recht
Timestamp: 2018-04-20 04:57:20
Document Index: 265963988

Matched Legal Cases: ['Art. 49', 'Art. 190', 'Art. 8', 'Art. 19', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 111', 'Art. 112']

Das Völkerrecht bildet Teil des Bundesrechts und tritt unter anderem in Form von bilateralen oder multilateralen Staatsverträgen in Erscheinung. Die UNO-Behindertenrechtskonvention sowie die UNO-Kinderrechtskonvention, welche Verfassungsrang geniessen, sind für die rechtsanwendenden Behörden und Kantone auf Grund von Art. 49 Abs. 1 und Art. 190 BV verbindlich.
Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes (KRK) ist am 26. März 1997 in der Schweiz in Kraft getreten.
Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BRK) ist am 15. Mai 2014 in der Schweiz in Kraft getreten.
Die Rechte von Menschen mit Behinderung sowie von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf werden in der Bundesverfassung (BV) sowie in mehreren Bundesgesetzen geregelt. In der Bundesverfassung wird in mehreren Artikeln auf das Recht von Menschen mit Behinderung Bezug genommen:
Rechtsgleichheit (Art. 8.2 und 8.4)
Anspruch auf Grundschulunterricht (Art. 19)
Schulwesen (Art. 62)
Berufsbildung (Art. 63)
Soziale Sicherheit: Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (Art. 111.1) sowie Förderung der Eingliederung Invalider (Art. 112b.1).
In der nationalen Gesetzgebung werden Zuständigkeiten, Anspruchsvoraussetzungen und Leistungsansprüche in zahlreichen Gesetzen geregelt. Für Menschen mit Behinderungen bilden die folgenden Gesetze (Auswahl) eine zentrale Rechtsgrundlage:
Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (BehiG).
Bundesgesetz über die Berufsbildung (BBG)
Bundesgesetz über die Institutionen zur Förderung der Eingliederung von invaliden Personen (IFEG)
Bundesgesetz über die Ergänzungsleistungen (ELG)
Juristische Handreichung für Sonderpädagogik
Mit Inkrafttreten der NFA und der damit verbundenen Kantonalisierung der Sonderpädagogik wurde ein Systemwechsel von der Logik einer bundesweit, medizinisch ausgerichteten Sozialversicherung in die Logik der kantonalen Bildungssystematik vollzogen. Das Bildungssystem übernimmt wichtige Teile des vorherigen IV-Bereichs. Um die komplexe Rechtssituation zu beleuchten, wurde durch das SZH im Auftrag der EDK eine «Juristische Handreichung für die Sonderpädagogik» erarbeitet. Diese Publikation zeigt zuhanden der ausführenden Organe eine Bestandsaufnahme der massgebenden Rechtsgrundlagen sowie der bestehenden Rechtsprechung. Zudem werden in einem Glossar wichtige sonderpädagogische Begriffe erläutert.
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Onlineplattform "Forschung und Praxis"
Lehrplan 21 und Sonderschulung
Fremdplatzierung bei Kindern und Jugendlichen
AG: Integrative Schulung
Schweizerischer Heilpädagogik-Kongress 2019
Projektausschreibung: Bestandesaufnahme des Wohnangebots für Menschen mit Behinderungen
Relaunch Website Integration und Schule
Qualitätsstandards in der Heilpädagogischen Früherziehung
Tagung des Netzwerks Forschung Sonderpädagogik
Bern: Touchdown. Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom
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