Source: https://ttg-sigmaringen-laiz.de/index.php/internes/satzung
Timestamp: 2019-03-26 04:34:56
Document Index: 221933490

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 55', '§ 8', '§ 5', '§ 7', '§ 7']

Satzung - TTG Sigmaringen / Laiz e.V.
Tischtennisgemeinschaft (TTG) Sigmaringen / Laiz
Gültig ab dem 19.04.2013
Der TTV Sigmaringen e.V. und die TT - Abt des TSV Laiz e.V. sind übereingekommen, ihre sportlichen Kräfte zu bündeln und gemeinsam als neuer Verein unter dem Namen Tischtennisgemeinschaft Sigmaringen / Laiz e.V. den Tischtennissport
weiterhin zu betreiben. Diesbezüglich ergeht folgende Satzung:
§ 1: Name, Sitz und Zugehörigkeit des Vereins
Der Verein führt den Namen „Tischtennisgemeinschaft Sigmaringen / Laiz“ und hat seinen Sitz in 72488 Sigmaringen. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Der Verein schließt sich als Mitglied dem Württembergischen Landessportbundes (WLSB) und dem Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern (TTVWH) an. Er ist politisch und weltanschaulich neutral.
§ 2: Aufgabe und Zweck des Vereins
Aufgabe des Vereins ist, den Tischtennissport zu betreiben und zu pflegen, insbesondere durch die
- Gewährleistung eines regelmäßigen Trainingsbetriebes
- Teilnahme am Mannschaftsspielbetrieb, an Meisterschaften, Pokalspielen und sonstigen Veranstaltungen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ (§ 55 ff Abgabenordnung). Zweckfremde Zuwendungen oder unangemessene Vergütungen dürfen aus Mitteln des Vereins nicht gewährt werden. Die Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Grundsätzlich kann jede Person ordentliches Mitglied des Vereins werden und die Aufnahme durch eine Beitrittserklärung beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Aktive Mitglieder im Sinne dieser Satzung sind Mitglieder, die den Tischtennis-Sport aktiv betreiben, für den Verein eine Spielberechtigung besitzen und im Sinne der Stichtagsregelung des TTVWH (§ 8 WO-A) nicht mehr der Altersklasse „Jugend“ angehören. Die jüngeren gehören den Jugendmitgliedern an. Passive Mitglieder sind Mitglieder, die sich selbst nicht aktiv am Mannschaftsspielbetrieb des Vereins beteiligen, aber im Übrigen die Interessen des Vereins fördern.
Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der sonstigen Mitglieder.
Jedes Mitglied hat das Recht, bei der Umsetzung der Vereinszwecke aktiv mitzuwirken, an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen. Es hat im Rahmen des Vereinszwecks den gleichen Anspruch auf Nutzung von Vereinseigentum sowie auf Hilfestellungen durch Rat und Tat der übrigen Vereinsmitglieder.
Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern, und das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder durch Tod
Der Austritt eines Mitgliedes aus dem Verein hat durch schriftliche Kündigung an den Vorsitzenden oder dessen Vertretung zu erfolgen. Die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum 30. Juni oder 31. Dezember eines Jahres.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliedschaft ausgeschlossen werden.
> Grober Verstoß gegen die Satzung;
> Schwere Schädigung des Ansehens und der Belange des Vereins;
> Grober Verstoß gegen die Vereinskameradschaft;
> Nichtzahlung des Beitrages nach vorheriger schriftlicher Mahnung.
Vor der Entscheidung ist dem betreffenden Mitglied ausreichend Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung zu geben. Gegen den Ausschluss ist die Anrufung des Vereinsausschuss zulässig. Die Anrufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim 1. Vorsitzenden schriftlich eingelegt werden. In dieser Sitzung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus der Mitgliedschaft, unbeschadet eventueller Ansprüche des Vereins auf noch offene Forderungen an das ehemalige Mitglied. Eine Rückerstattung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden durch den Verein erfolgt nicht.
§ 5: Mitgliedsbeitrag
Für jedes Mitglied wird durch den Verein ein Jahresbeitrag in Euro im Voraus erhoben. Über die Höhe und Regularien entscheidet die Mitgliederversammlung und wird im Protokoll zur Mitgliederversammlung dokumentiert.
Bei sozialen Härtefällen kann der Vereinsausschuss durch Mehrheitsbeschluss einzelne Beitragspflichten ganz oder teilweise erlassen. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Beitragszahlung befreit.
> 1. und 2. Vorsitzender
> Vorstand,
> Jugendwart
> alle Mannschaftsführer
bestehend aus allen Vereinsmitgliedern.
§ 7: Aufgaben und Zuständigkeiten der Funktionsträger
a) Der Vorstand (1. und 2. Vorsitzender) führt die Geschäfte des Vereins und vertreten ihn nach außen. Die beiden Vorstandsmitglieder sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Ihnen obliegen die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse. Der Vorstand kann nur aus Mitgliedern bestehen, die volljährig und stimmberechtigt sind.
Die Vorstandsmitglieder sind befugt, eigenständig Rechtsgeschäfte bis zu 500 €uro ab zuschließen. Ansonsten ist ein Beschluss des Vereinsausschusses erforderlich. Für Grundstücks- und Dienstverträge ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.
b) Der Kassenwart verwaltet die Vereinskasse und führt über die Einnahmen und Ausgaben Buch. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Kassenwarts, bei Beträgen über 100,00 €uro zusätzlich die Zustimmung des 1. Vorsitzenden oder seines Vertreters.
c) Dem Sportwart untersteht der Sportbetrieb
d) Dem Jugendleiter obliegt die Betreuung der Jugend sowie deren Trainings- und Spielbetrieb.
e) Der Vereinsausschuss fasst Beschlüsse in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzenden (bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden) einberufen werden. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Ausschussmitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
Beim Ausscheiden eines Ausschussmitgliedes hat der Vereinsausschuss das Recht, einen Ersatzmann / Vertreter bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.
Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich (möglichst im 1. Quartal) durch den Vorsitzenden einzuberufen. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen vorher schriftlich einzuladen.
Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn mindesten 20 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe der Gründe und des Zweckes schriftlich verlangt.
d) Entlastung des Vorstandes und des Kassenwartes
e) Berichte des Sportwartes und des Jugendleiters
f) Im zweijährigen Rhythmus:
Wahl des Vorstandes, des Vereinsausschusses sowie von 2 Kassenprüfern
Anträge zur Tagesordnung müssen unter Angabe der Gründe und des Zweckes spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden. Später eingehende Anträge, außer Dringlichkeitsanträge – das sind Anträge zu Ereignissen,
die nach der Antragsfrist eingetreten sind – werden nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt.
- Entgegennahme des Geschäftsberichts des 1. Vorsitzenden,
- Entgegennahme der Berichte der jeweiligen Ausschussmitgliedern,
- Im zweijährigen Rhythmus Wahl von
> Vorstand (1. und 2. Vorsitzenden)
> Schriftführer / Pressewart
> 2 Kassenprüfer, die das Recht und die Pflicht haben, in pflichtgemäßen Abständen das Kassengeschäft / -buch zu überwachen und zu prüfen und darüber der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
Wählen und gewählt werden können alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Mitgliederversammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die beiden Vorstandsmitglieder müssen jedoch volljährig und stimmberechtigt sein (§ 7 a dieser Satzung).
Die Wahlen und Beschlüsse erfolgen grundsätzlich offen durch Handheben.
Auf Antrag von mindestens drei anwesenden Mitgliedern muss die Wahl durch geheime Abstimmung erfolgen.
Die Endscheidungen werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Für eine Satzungsänderung ist jedoch die Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Über die Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen, welches vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
Zur Auflösung des Vereins ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Auflösung ist beschlossen, wenn mindestens drei Viertel (75 %) der anwesenden Mitglieder hierfür zustimmen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fließt das Restvermögen der Stadtverwaltung Sigmaringen zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke und zur Förderung des Sports zu verwenden hat.
Liquidatoren sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter, hilfsweise der Kassenwart, in gemeinschaftlicher Vertretung, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt.
Vorstehende Satzung wurde bei der Gründungsversammlung mehrheitlich durch die anwesenden Mitglieder beschlossen.
Sigmaringen, den 19.04.2013