Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_und_Ingenieurbueros_sowie_planungsbezogene_Leistungen_28215_Bremen-14875479_3
Timestamp: 2019-09-17 12:17:11
Document Index: 315231901

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 122', '§ 75', '§ 33', '§ 33', '§ 45', '§ 75', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 17']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremen (ID:14875479)
> DTAD-ID: 14875479
Das Zentrum für Tiefseeforschung (ZfT) soll in einem einzigartigen wissenschaftlichen Umfeld an der Universität Bremen und insbesondere in enger räumlicher Nachbarschaft zum MARUM durch die...
Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz vertreten durch Immobilien Bremen AöR
Objektplanerleistungen für den Neubau Zentrum für Tiefseeforschung in Bremen
Das Zentrum für Tiefseeforschung (ZfT) soll in einem einzigartigen wissenschaftlichen Umfeld an der Universität Bremen und insbesondere in enger räumlicher Nachbarschaft zum MARUM durch die gezielte Verzahnung von Expertisen und die Entwicklung von neuen Technologien wissenschaftliche Durchbrüche erzielen.
Deutschland hat sich über das neue Forschungsprogramm „MARE:N – Küsten-, Meeres und Polarforschung für Nachhaltigkeit" der Bundesregierung auf ein langfristiges Engagement in der Meeresforschung festgelegt, das zu einem erheblichen Teil die Erforschung der Tiefsee umfasst. Gleichzeitig betont das Programm die besondere Rolle von Universitäten für die Forschung, Technologieentwicklung und Ausbildung in der Meeresforschung.
Die im ZfT gebündelten Kompetenzen und Infrastrukturen sollen es ermöglichen, zentrale Fragen aus MARE:N zu bearbeiten, wie dies an keinem anderen universitären Standort in Deutschland möglich wäre.
Weiter siehe II. 2.4)
Gleichzeitig wird durch die besondere Betonung der Förderung von Nachwuchsgruppen zur Entwicklung einer neuen Generation von interdisziplinär ausgebildeten Führungspersönlichkeiten in der Tiefseeforschung beigetragen.
Das ZfT soll zudem eine neue Generation an global vernetzten Hochschulabsolvent/innen in der Tiefseeforschung ausbilden, die neben einer fundierten naturwissenschaftlichen Basis auch tiefe Einblicke in die Technologien zur Erforschung der Tiefsee bekommen. Eine solche Ausbildung wäre im erforderlichen Umfang gegenwärtig an keinem anderen Standort in Deutschland realisierbar.
Mit dem ZfT soll das bestehende, umfassende und international ausgerichtete Profil in den Meereswissenschaften im Land Bremen auf ein neues Niveau gehoben werden.
Es soll in der Nachbarschaft des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften angesiedelt werden und mit dem MARUM eng kooperieren. Seit 2012 ist das MARUM die erste und einzige „Research Faculty" der Universität Bremen und gleichzeitig Knotenpunkt des universitären Wissenschaftsschwerpunktes „Meeres-, Polar- und Klimaforschung" (einer von 6 Wissenschaftsschwerpunkten). Das MARUM betreibt ferner eines der weltweit 3 Bohrkernlager des IODP sowie zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ein Weltdatenzentrum für marine Umweltwissenschaften (PANGAEA). Dieser größte universitäre Schwerpunkt wird seitens des Landes Bremen durch den langfristig angelegten Landes-Wissenschaftsschwerpunkt „Meereswissenschaften" unterstützt.
Der Neubau wird mit ca. 4 013 m2 NUF geplant und die Baukosten (KG 300+400) sind mit 18,00 Mio. EUR netto veranschlagt.
Die Fertigstellung des Gebäudes ist für IV. Quartal 2022 vorgesehen.
— Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI.
Optional zur Beauftragung:
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Vertreter/innen des Nutzers und aus dem behördlichen Kontext werden ggf. beratend an der Bewerberauswahl und den Vergabeverhandlungen teilnehmen.
77020-2019
2019/S 034-077020
3543.34 KD
Wert ohne MwSt. 1.700.000,00 EUR
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Kommunikation und Verfügbarkeit / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Ausführungszeitraum / Gewichtung: 15
Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— ausgefüllter Bewerberbogen,
— Anlage 1B: Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit (Vordruck),
— Anlage 1C: Erklärung Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck),
— Anlage 1E: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft, falls erforderlich (Vordruck),
— Anlage 1F: Angaben zu Auftragsanteilen in der Bietergemeinschaft, falls erforderlich (Vordruck),
— Anlage 1G: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften, falls erforderlich (Vordruck),
— Anlage 1H: Eigenerklärungen der Unterauftragnehmer, falls erforderlich (Vordruck),
— Anlage 2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten Deckungssummen, bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2,
— Anlage 3A: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen (Kopie),
— Anlage 3B: Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung (Kopie),
— Anlage 3C1/3C2/3C3: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (siehe II.2.9, III.1.3) mit Referenzschreiben und einer Zusatzreferenz Passivhausstandard/ENeV – 50 %.
Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese Unterlagen werden digital bereitgestellt (siehe 1.3).
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie den beigefügten Vordrucken und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerbungsbogen und die Vordrucke sind an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht first gerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden).
Es ist eine Eigenerklärung zur Erhöhung der Deckungssummen der Berufshaftpflicht-versicherung im Auftragsfall einzureichen. Die Deckungssummen sollen wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden auf 5,0 Mio. EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden auf 2,0 Mio. EUR (pro Schadensfall).
Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine Erklärung von Bietergemeinschaften einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu unterzeichnen.
Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 1 000 000 EUR (netto) erreichen.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
(A) Nachweis der beruflichen Befähigung der für die Erbringung der Leistungen verantwortlichen Personen, hier: Architekt/in gem. § 75 (1) VgV für die Leistung gem. §§ 33 HOAI (Kammereintrag);
(B) Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung: Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mind. FH, Studiennachweis);
(C) Nachweis der erbrachten Leistungen für 2 Projekte für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI und einer Zusatzreferenz Passivhausstandard/ENeV – 50 %:
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 9 Jahre (Stichtag 1.1.2010) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 realisiert worden sein.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI, Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8, Angabe der Baukosten (KG 300+400 gem. DIN 276), Angabe der BGF nach DIN 277, der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen.
Die 2 vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 (einseitig bedruckt) detailliert vorzustellen.
D) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (inklusive Führungskräfte) mit der entsprechenden fachlichen Qualifikation der letzten 3 Jahre.
Für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI sind mind. 10 festangestellte Architekten, Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.
E) Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder mit öffentlich geförderten Baumaßnahmen nachzuweisen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY7F4/documents
Telefon: +49 40360984-0
E-Mail: vergabe@drost-consult.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VY7F4
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung eingereichten 2 besten Referenzprojekte und einer Zusatzreferenz zum energetischen Standard. Mindestens ein Referenzprojekt muss innerhalb der vergangenen 9 Jahre (Stichtag 1.1.2010) mit der Leistungsphase 8 abgeschlossen worden sein weitere Referenzprojekte dürfen sich noch in der Planung/Ausführung befinden. Bewertet werden die Referenzen jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-6 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welche/s nach dem Abschluss der beauftragten Leistung ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Mit einer Zusatzreferenz (abgeschlossen mit der LPH 8) zum Nachweis der Erfahrung in der Umsetzung Passivhausstandard/ENeV -50 % kann ein zusätzlicher Punkt (1 Punkt) erreicht werden. Insgesamt können mit den 2 besten Referenzen und der Zusatzreferenz zusammen maximal 29 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt für die Leistungen gem. §§ 33 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.08.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
Tag: 16.03.2019
Während der Angebotsphase werden „Fragen und Antworten" nur in anonymisierter Form per eVa übermittelt. Die Aufforderung zur finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ebenfalls per eVa.
Versendung der Angebotsaufforderung in der 15. KW 2019; Einreichung der Honorarangebote in der 19. KW 2019, Verhandlungsgespräche in der 20. KW 2019.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9VY7F4
Tag: 14.02.2019