Source: https://skilehrerverband.de/ausbildungsbegleitende-informationen-zum-skilehrer-level-1/
Timestamp: 2020-06-06 13:52:21
Document Index: 217703696

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 7', '§ 4', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 9', '§ 15']

Ausbildungsbegleitende Informationen zum Skilehrer Level 1 - DSLV
Die Ausbildung beinhaltet motorische und methodisch-didaktische Fertigkeiten sowie das theoretische Wissen – der Schwerpunkt liegt auf dem sicheren Unterrichten gemäß der DSLV Schneesport Philosophie in den Lernebenen grün und blau. Der Berufseinsteiger verfügt über praktische Handlungserfahrungen und unterrichtet zunehmend situativ angepasst.
Als Einstiegsniveau der Teilnehmer wird das souveräne Befahren von schwarzen Pisten in paralleler Skistellung, sportlich kontrolliertem Tempo mit Sicherheitsreserven und variabler Spuranlage vorausgesetzt. Kantbewegungen, Körperschwerpunktsverlagerungen und Drehbewegungen werden erkennbar ausgeführt und sinnvoll eingesetzt. Das persönliche Fahrkönnen liegt idealerweise über dem durchschnittlichen Niveau von Pistenskifahrern. Alpine Fahrformen wie Pflugkurven, Stemmbögen, Schrägfahren und Seitrutschen werden als bekannt vorausgesetzt und sollten auch demonstriert werden können.
Der Skilehrer Level 1 darf durch einen Staatlich geprüften Schneesportlehrer zur eigenständigen Erteilung von Skiunterricht eingesetzt werden. Mit dem Zeugnis über die bestandene Prüfung wird die Berechtigung zur Führung der Qualifikation „Skilehrer Level 1“ verliehen. Mit der Aufnahme als Mitglied im DSLV erhält der Absolvent einen entsprechenden Ausweis.
(T11-1Wiki)
Lehrgangsplan für Ausbildung Teil 1, Ausbildung Teil 2 und Prüfung
Ausbildung Teil 1 – Lehrgangsplan:
Ausbildung Teil II und Prüfung – Lehrgangsplan:
Änderungen des Ablaufs können jederzeit aus verschieden Gründen (z.B. Wetter, Gegebenheiten vor Ort) notwendig werden.
Motorikprüfung:
„Befahre eine anspruchsvolle Piste in zwei unterschiedlichen Korridorbreiten („S3“ bis „S5“ und „M8“ bis „M13“). Demonstriere jeweils situationsangepasst dominante Dreh- oder Kantbewegungen. Achte dabei auf jeweils gleichbleibendes Tempo. Das Tempo kann mittel oder sportlich kontrolliert gewählt werden.“
(T11-2Wiki)
Skilehrer Level 1 - Fragen- und Antwortenkatalog
40 Multiple Choice Fragen aus dem unten abgebildeten Katalog werden gestellt, bis max. 6 Fehler ist bestanden.
X Kurvenradius
0 Kurvenfrequenz
X Kurvenwinkel
002. Bei schnellem Aufrichten erfolgt die größte Belastung der Ski…
X am Anfang der Hochbewegung
0 während der Hochbewegung
0 am Ende der Hochbewegung
X m Rücklage zu vermeiden
0 um die Ski zu beschleunigen
X um eine permanent mittige Belastung sicherzustellen
0 Abbremsen einer Hochbewegung
X Beschleunigen einer Hochbewegung
X Abbremsen einer Tiefbewegung
0 Pflugstellung, Parallelstellung
X Kantbewegungen, KSP-Verlagerungen, Drehbewegungen
0 Kurvenradius, Kurvenwinkel
X Bewegungen werden aus den Beinen initiiert
X Druckaufbau so früh wie möglich auf der Innenkante des Außenskis
X Der Körperschwerpunkt bewegt sich zum Kurvenwechsel nach vorne in die neue Kurvenrichtung
X Skistellung, Körperstellung, Skilage, Körperlage
0 Vorlage oder Rücklage
X leichte Beugung von Fuß-, Knie- und Hüftgelenken
0 leichte Schrittstellung
X Arme befinden sich seitlich vor dem Körper
X Oberkörper und Arme drehen vorab in die neue Fahrtrichtung
0 Die Bewegung wird mental durchgeführt
0 Knie und Oberschenkel drehen vorab in die neue Fahrtrichtung
X Kinder beugen vor allem im Knie- und Hüftgelenk
X Kinder haben ihren Schwerpunkt weiter hinten als Erwachsene
0 Kinder initiieren ihre Bewegungen hauptsächlich über das Sprunggelenk
0 Stockeinsatz
X Drehbewegungen aus den Beinen
X Kantbewegungen mit Körperschwerpunkt Verlagerung
0 kleiner Radius, kleiner Winkel und geringes Tempo
0 großer Radius, großer Winkel und hohes Tempo
X kleinerer Radius, großer Winkel und geringes Tempo
013. Wofür kann die Kurvenuhr verwendet werden?
0 zum Aufzeichnen der Anzahl der gefahrenen Kurven kleiner Radius, kleiner Winkel und geringes Tempo
X zur Verbildlichung von Kurvenwinkel und Bewegungstiming
X zur Einteilung einer Kurve in verschiedene Teilbereiche wie Kurveneinfahrt, -scheitel und –ausfahrt
014. Was ermöglicht man durch Regulationsmechanismen?
X Belastung des Außenskis zu gewährleisten
0 Sicherheitsabstände können besser eingehalten werden
X stabiles Gleichgewicht beizubehalten
015. Wie verändert man die Fahrtechnik im Tiefschnee?
X fahren mit Belastung auf beiden Ski
X fahren mit weichen und fließenden Bewegungen
0 fahren mit starker Rücklage
016. Wann ist der Kantendruck am größten?
X bei großer Belastung und geringer Auflagefläche
0 bei großer Belastung und großer Auflagefläche
017. Welche Aktionen bieten sich für das Bremsen in Pflugstellung an?
X beide Skienden stärker nach außen schieben
0 Hände auf die Knie stützen
X beide Knie verstärkt nach innen drücken
018. Kurvenlage ist abhängig von…
0 Skitaillierung
019. Welche Begriffe spielen bei der „Steuerqualität“ eine Rolle?
X Rutschen, Driften, Schneiden
0 Linienwahl, Korridor, Tempokontrolle
X Hauptbewegungen, Belastung- und Druckregulation
020. Um das Gleichgewicht zu erhalten, muss ich mich beim Schussfahren an einer Geländekante…
X nach vorne bewegen
0 ruhig verhalten
0 aufrichten
021. Welche Aussagen gelten für das Fahren in steilem Gelände?
X Reguliere nach vorne in die neue Kurvenrichtung
X Richte dich nicht zu stark auf
X Kante die Ski möglichst früh auf
022. Zu den Kurvenkräften zählt auch die Zentrifugalkraft, auch Fliehkraft genannt. Welche Aussagen gelten?
0 Die Fliehkraft hängt direkt von der Hangneigung ab
X Je größer die Masse, desto größer die Fliehkraft
0 Höheres Tempo beim Kurvenfahren lässt die Fliehkraft kleiner werden
023. Was verändert u.a. die Belastung der Ski beim Kurvenfahren?
X Aufkantwinkel der Ski
0 Hangneigung
024. Die Kurvensteuerung in paralleler Skistellung ist gekennzeichnet durch…
X Kurvenlage
X Vollziehen der Richtungsänderung
0 Belastungswechsel
025. Was legt das Bewegungstiming fest?
0 wie weit eine (Teil-)Bewegung vollzogen wird
X wann eine Aktion räumlich oder zeitlich begonnen bzw. beendet wird
0 wohin man sich mit dem Körper oder Körperteilen bewegt
026. Man spricht von geschnittener Kurvensteuerung, wenn…
0 vornehmlich auf dem lnnenski gefahren wird
X die Skienden in der Spur der Skispitzen fahren
0 die Ski in der Schwungsteuerung flach über den Schnee geführt werden
027. Der Bewegungsumfang ändert sich, wenn eine Aktion…
X mehr oder weniger großräumig vollzogen wird
0 schnell oder langsam ausgeführt wird
0 früh oder später in der Kurvenfahrt beginnt
028. Wann kanten wir die Ski vorwiegend über das Becken oder den ganzen Körper auf?
0 bei Kurven mit kurzen Radien und hoher Frequenz
X bei hoher Kurvengeschwindigkeit, dabei ist das Innenbein stärker gebeugt als das Außenbein
0 im Bruchharsch oder in der Buckelpiste
029. Ziel beim Schussfahren ist, dass
X keiner der beiden Ski stärker belastet wird.
0 der etwas vorgeschobene Ski stärker belastet wird.
0 einer der beiden Ski stärker belastet wird.
030. Was geschieht beim Kurvenwechsel?
X Änderung der Drehrichtung
X Kant- und Belastungswechsel
X Kurvenlagewechsel, Schrittwechsel
031. Druck ist Kraft pro Auflagefläche. Welche Aussagen stimmen?
X Druck wird erhöht durch Aufkanten der Ski
X Druck wird verringert durch schnelles Beugen der Beine in der Kurvensteuerung
X Druck wird erhöht durch Verlagern des KSP über einen Ski
032. Auf eisiger Piste gilt:
X Halte mittlere Position
0 mehr Belastung auf dem Innenski
X Vermeide Überdrehen
033. Wie kann man die Fahrspur in der Buckelpiste wählen?
X über die Buckel
X um die Buckel
X Springen von Buckel zu Buckel
034. Welche Aussagen gelten für kleine Kinder?
X Kinder fahren mit grobkoordinierten Bewegungen
0 Kinder nehmen mehr Vorlage ein als Erwachsene
X Kinder drehen die Ski stark mit dem Rumpf und ihrem ganzen Körper
035. Wann kann ein Vorausdrehen des Oberkörpers zur Kurveneinfahrt sinnvoll sein?
0 beim Fahren mit geschnittener Kurvensteuerung
X bei schwierigen Schneeverhältnissen z.B. Bruchharsch
X um Pflugkurven zu erlernen
036. Stemmschwünge sind…
0 Übungen eines dynamischen Konditionstrainings
X erleichtern den Umkantvorgang des Außenskis
X sind ein kraftsparendes Mittel in schwerdrehbarem Schnee
037. Skigymnastik ist sinnvoll…
0 zur Vorbereitung auf die Heimfahrt
X als Aufwärmung vor körperlicher Belastung
X als Vorbereitung auf einen Skiurlaub
038. Grundregeln des Unterrichts sind
0 von der großen zur kleinen Richtungsänderung
039. In welcher Weise sollte demonstriert werden?
0 übertrieben langsam
X mit deutlicher Herausstellung der Bewegungselemente
0 immer in Grobform
040. Unterrichtsverfahren sind
X Induktives Verfahren
X Deduktives Verfahren
0 Traditionelles Verfahren
041. Geländeformen sollten möglichst häufig als Unterrichtsmittel eingesetzt werden:
0 Weil dadurch Buckelpisten möglichst früh mit hohem Tempo befahren werden können
X Weil durch sie der Unterricht abwechslungsreicher gestaltet werden kann
X Weil sie das Erreichen des Lernziels wesentlich erleichtern können
042. Zur Planung des Skiunterrichtes gehört vor allem…
X die Startsituation zu klären.
0 möglichst viele verschiedene Bewegungsaufgaben vorzubereiten
X zum Lernziel passende Aufgaben vorzubereiten
043. Die Sicherheitserziehung im Skiunterricht …
X ist ständige Aufgabe des Skilehrers im Skiunterricht
0 wird nur an Gefahrenstellen durchgeführt
0 kann bei besseren Fahrern entfallen
044. Welcher Begriff gehört zu den natürlichen Geländehilfen?
0 Rutschschaukel
X Kante
045. Welcher Begriff gehört nicht zu den künstlichen Geländehilfen?
0 Tretorgel
0 die Wellenbahn
X die Buckelpiste
046. Die falsche Geländewahl zeigt sich…
X am Nichtgelingen der geforderten Fahrhilfen
X durch Ängstlichkeit der Schüler
0 wenn Schüler sehr motiviert sind
047. Welche Voraussetzungen sind für den Unterrichtserfolg im Skilauf besonders bedeutungsvoll?
0 Bekleidung
X Geländewahl
X Festsetzung der Lerninhalte nach Können
048. Unter „freiem Üben“ versteht man…
0 das Üben der Skiläufer außerhalb der Skischule
X das in einem Unterrichtsverlauf eingeplante Üben mit Ortsbestimmung ohne besondere Unterrichtsmaßnahmen des Lehrers
0 das freie Fahren im Gelände
049. Erwachsene lernen am besten…
0 durch die Gestaltung des Unterrichts mit vielen Wettkämpfen
0 allein durch freies Fahren
X durch den Einsatz verschiedener gezielter Unterrichtsmaßnahmen
050. Schülerdemonstrationen sind in der Regel…
0 nutzlos
0 verwirrend
X anregend
051. Wie stelle ich Aufgaben im Skiunterricht?
X Kurz, prägnant, verständlich
0 Ausführlich, detailliert, präzise
X Positiv, konstruktiv, lernzielbezogen
052. Wie organisiere ich den Skiunterricht erlebnisreich?
X Ich nutze verschiedene Sozialformen zur Durchführung einer Aufgabe.
0 Ich verändere die Abstände der Schüler zueinander beim Schlangefahren bei jeder Aufgabe.
X Ich verpacke die Aufgaben eines (Halb-)Tages in eine Geschichte.
053. Situative Technik orientiert sich an bestimmten Vorgaben:
X Gelände, Schnee, Ausrüstung, Schüler
0 Es ist alles erlaubt
0 Das Kanten soll optimiert werden
054. Was heißt situativer Unterricht?
0 Der Schüler bestimmt alles
X Die jeweilige Unterrichtssituation ist zu berücksichtigen
0 Jeder kann am Skiunterricht teilnehmen
055. Erziehung zur Handlungsfähigkeit bedeutet:
0 Vermittlung von verschiedenen Techniken
0 Verhaltensformen in der Gruppe
X Lernen selbständigen Lösens von Situationen
056. Warum sollten beim Unterricht mit Kindern individuelle Bewegungsausführungen weitgehend toleriert werden?
0 weil die Lehrerdemonstrationen von Kindern nicht verstanden werden
X weil unterschiedliche Lernvoraussetzungen verschiedene Lösungsmöglichkeiten bedingen
X weil der unterschiedliche Körperbau von Kindern kaum Normierungen zulässt
057. Was bedeutet Style?
0 Fahren besonders eleganter Techniken
X Individuell gestaltete Bewegungserlebnisse (z.B. in Park und Pipe, Geländeformen)
X Befahren von Park & Pipe
058. Durch welche Aufgaben kann man u.a. das Skidrehen verbessern?
X durch Pflugdrehen
X durch Ganzkörperdrehen
0 durch mehr Fersenbelastung
059. Durch welche Maßnahmen wird ein gutes Gruppenklima geschaffen?
X durch aufbauende Korrektur
0 durch Berücksichtigung ausreichender Erholungspausen
X durch Schülermitbestimmung
060. Kinder lernen vor allem durch…
X spielerische Aufgaben
0 Bewegungserklärungen
0 Bewegungsanalysen
061. um altersgemäßen Kinderskiunterricht zu gestalten, ist es besonders wichtig…
X die Übungen dem Entwicklungsstand der Kinder anzupassen.
0 den Kindern genau zu erklären, welche Technikmerkmale die einzelnen Übungen verbessern werden.
X die konditionellen und koordinativen Voraussetzungen der unterschiedlichen Altersstufen zu kennen.
062. Warum sollte man beim Demonstrieren gelegentlich auch auf die Schüler zufahren?
0 damit man während der Fahrt kommentieren kann
X damit die Schüler den Bewegungsablauf auch von vorne sehen
0 um den Unterricht aufzulockern
063. Der Lehrer sollte im Stoff fortschreiten…
0 erst wenn eine Fahrhilfe perfekt erlernt ist
0 wenn eine Fahrhilfe im Wettkampf angewendet werden kann
X wenn eine Aufgabe etwa in der Grobform beherrscht wird
064. Welches methodische Hilfsmittel findet vorrangig Anwendung im Kinderskilauf?
0 die Bewegungsanweisung
X die Bewegungsaufgabe
0 die Bewegungserklärung
065. Was ist die Grundlage der Sicherheitserziehung?
X Erzeugen von reflektierter Mitverantwortung
0 Androhung von Bestrafung
X Vermittlung von Wissen und Können
066. Wir unterscheiden zwischen Bewegungsanweisungen und Bewegungsaufgaben. Was sind Bewegungsaufgaben?
0 „Umfahrt die Stangen mit großem Abstand“
X „Umfahrt die Stangen“
0 „Umfahrt die Stangen nur mit paralleler Skistellung“
067. Welche Unterrichtsmaßnahmen fördern Selbständigkeit und das Eigentraining?
X Hang frei befahren lassen und Selbstbeurteilung einfordern
0 in Kursformation eine Abfahrt durchführen
X freies Üben einplanen
068. Was erzeugt ein Aufkanten der Ski?
X Sprunggelenke und Knie kurveneinwärts abkippen
0 Verkanten
X Hüfte zur Kurvenmitte hin verlagern
069. Was soll man beim Schleppliftfahren zu zweit auf jeden Fall vermeiden?
X vom Partner weg nach außen neigen
X auf den Bügel setzen
0 in offener Skistellung fahren
070. Welche didaktisch-methodischen Aspekte für gesundheitsbewusstes Fahren sind zutreffend?
X Ganzkörperkippen und Ganzkörperrotation nutzen
X Verzicht auf Techniken mit „Druckspitzen“
0 Vorrang für die Forderung „statische Arbeit statt dynamische Arbeit“
071. Emotionale Komponenten beim Skiunterricht sind
X Angst, Versagen, Blockaden
X Freude, Spaß
072. Allgemeine Bewegungsempfindungen werden erschlossen durch…
X Körpergefühle
0 Verstandesleistungen
X Lauf- und Fahrgefühle
073. Schwerpunkte der Unterrichtsorganisation sind
X Intensität
0 Zeitdauer
074. Die Organisationsform/Betriebsform „Einzelunterricht“ ist besonders geeignet für…
0 Begegnung
0 Selbsterfahrung
X schnellen Lernfortschritt
075. Wie lautet das letzte Lernziel in der blauen Lernebene?
X Springen auf kleiner Schanze, ersten Pistentricks
0 Erste Pflugkurve(n)
076. Welche Merkmale gehören im Gegensatz zu den „Feinkoordination“ zur „Variablen Verfügbarkeit“?
0 größtenteils fehlerfreie Bewegungsmuster
X ausgeprägten Bewegungspräzision
X Fähigkeit zur Antizipation von auftretenden Störungen
077. Typische Konzentrations- und Ermüdungsfehler sind?
X Unkontrolliertes Rutschen
X Rücklage und Beschleunigung
0 Abfahrt an einem Stück
078. Welcher Lernebene ist das Lernziel „Pflugkurven mit Belastungswechsel“ zuzuordnen?
0 Lernebene Grün
X Lernebene Blau
0 Lernebene Rot
079. Beim Unterricht mit Kindern sollte beachtet werden, dass
X eine leicht verständliche, bildhafte Sprache verwendet wird
0 mit Bewegungsanweisungen gearbeitet wird
X mit Aufgabenstellungen gearbeitet wird
080. Für den Kinderskilehrer ist es am Wichtigsten
X einen sicheren Skiunterricht zu organisieren.
0 Spaß zu haben.
0 den Kindern möglichst viel beizubringen.
081. Welche Aussage(n) ist/sind richtig?
0 Kinder haben ihren Körperschwerpunkt beim Fahren weiter vorne als Erwachsene
X Kinder drehen stark mit dem Rumpf
X Kinder fahren mit gestrecktem Außenbein
082. Wie viele Lernebenen beinhaltet die DSLV Schneesportphilosophie?
0 2 Lernebenen
0 3 Lernebenen
X 4 Lernebenen
083. „Position stabilisieren und sichern“ ist ein wichtiger Inhalte der
0 der Lernebene Grün
0 der Lernebene Blau
X der Lernebene Rot
084. In der Lernebene Blau lernt der Schüler unter anderem
O Parallele Kurven mit variabler Spuranlage
X Schrägfahren und Seitrutschen
085. Die richtige methodische Reihung der Lernebenen ist:
O Grün, Rot, Blau, Schwarz
X Grün, Blau, Rot, Schwarz
O Gelb, Blau, Rot, Schwarz
086. Informationen über Material, Gelände und Sicherheit im Skilauf sind Bestandteil
X in Lernebene Grün
O in Lernebene Blau
O in Lernebene Rot
087. Wer holt bei einem schweren Unfall, z.B. offener Unterschenkelbruch, in einem Erwachsenenkurs Hilfe?
0 der Skilehrer
0 ein guter Schüler der Gruppe
X zwei gute Schüler der Gruppe
088. Welche Maßnahme muss bei einem Unfall auf der Piste zuerst getroffen werden?
0 Benachrichtigung der Bergwacht
X Absicherung der Unfallstelle
0 Versorgung des Verletzten
089. Erste Hilfe bei einem Sonnenstich ist:
0 kurze Lagerung im Schatten, äußerlich und innerlich Flüssigkeit zuführen
X einige Zeit im Schatten bleiben, Kopf mit nassen Tüchern kühlen
0 Lagerung mit dem Kopf nach unten
090. Erste Hilfe bei plötzlicher Bewusstlosigkeit …
0 Medikamente mit heißem Tee verabreichen
X sofern Atmung und Kreislauf vorhanden, Verunfallten in stabile Seitenlage bringen, regelmäßige Kontrolle, Notruf absetzen
X sofern kein Puls und keine Atmung, gilt Reanimationspflicht
091. Erste Hilfe bei Schnittwunden ist…
X sofortiges Anlegen eines keimfreien Wundverbandes
0 sofortiges Abbinden oberhalb und unterhalb der Wunde
0 Versorgung mit feuchtkalten Umschlägen
092. Die Kursteilnehmer sollten bei einem Unfall…
0 weggeschickt werden
0 zuschauen
X zu Hilfemaßnahmen veranlasst werden
093. Wann ist mit erhöhter Gefahr durch UV-Strahlung zu rechnen?
0 Nach Neuschnee in tiefen Lagen
0 Nur ab 2.500 m Höhe
X Bei Nebel bereits in mittleren Höhenlagen
094. Welche Situationen im Winter lassen den Schluss zu, dass mit erhöhter Lawinengefahr zu rechnen ist?
X Ergiebiger Neuschneefall
0 Tiefe Nachttemperaturen
X Mildes Wetter
095. Welche Bodenbeschaffenheit begünstigt einen Lawinenabgang?
X Grashänge
X Hänge mit Büschen
0 Hänge mit wechselndem Gefälle
096. Für die Beurteilung der Lawinengefahr sind entscheidend:
X Gelände
X Schneedecke
0 Fahrkönnen
097. Wenn man einen lawinengefährdeten Hang queren will, sollte man…
X eine Querung möglichst hoch und einzeln vornehmen
0 die Spur möglichst am Fuß des Hanges anlegen
0 eine Querung hoch und schnell mit geschlossener Gruppe vornehmen
098. Schwimmschnee ist…
X eine durch aufbauende Metamorphose oder Tiefenreifbildung entstandene Schicht, die zu erhöhter Lawinengefahr führt
0 eine Sulzschneeschicht, in die man tief einsinkt; die Lawinengefahr ist relativ gering
0 eine dünne Schicht an der Oberfläche, die wenig mit dem Untergrund verbunden ist.
099. Eine Beschäftigung mit alpinen Gefahren …
0 erübrigt sich, solange man auf Pisten bleibt
X hat große Bedeutung, weil man durch die Aufstiegshilfen in hochalpines Gelände vorstößt
X ist für jeden Wintersportler zum Eigenschutz und für Hilfeleistungen von Bedeutung
100. Lawinengefahr besteht…
0 nur bei Nassschnee über 30 cm Höhe
0 primär bei Temperaturen über 0 Grad
X bei einer Vielzahl von Bedingungen, die vornehmlich durch die klimatischen Verhältnisse im Laufe des Winters bestimmt werden
101. Der Kameradenhilfe bei einer Lawinenverschüttung ist eine entscheidende Bedeutung einzuräumen,…
X weil der Zeitfaktor entscheidend für die Überlebenschance ist.
0 weil die eigenen Kameraden auf den Geborgenen sofort beruhigend einwirken können und die Schockgefahr mindern.
0 weil der Erfolg bei Einsatz von technischen Hilfsmitteln und Hunden ungewiss ist.
102. Abrisse von Lockerschneelawinen sind:
X punktförmig
0 linienförmig
0 flächenhaft
103. Schneebretter bilden sich vornehmlich durch:
X Windverfrachtung
0 Sonneneinstrahlung
0 Temperatureinwirkung
104. Welche Schneeart bildet eine gute Gleitschicht für die darüber liegende Schneedecke?
0 Firnschnee
0 feinkörniger Altschnee
x Schwimmschnee
105. Welche Hanglagen sind besonders lawinengefährdet?
0 Westhänge
0 Südwest- bis Nordwesthänge
X Nordwest- bis Südhänge
106. Schwimmschnee ist zu finden…
0 unterhalb großer Wächten
X innerhalb der Schneedecke
0 überall bei Schneefall unter -10 °C Temperatur
107. Bei welcher Hangneigung muss im Allgemeinen mit Lawinenabgängen gerechnet werden?
0 Hänge unter 15 Grad Neigung
X Hänge zwischen 25 Grad und 45 Grad Neigung
0 Hänge über 45 Grad Neigung
108. In welcher Weise erfolgt der Abriss eines Schneebretts?
0 punktförmig
X linienförmig
0 fingerförmig
109. Wie wird das alpine Notsignal gesendet?
0 Mit akustischen Zeichen: 3x kurz, 3x lang, 3x kurz usw.
X Mit 6 Zeichen in der Minute, eine Minute Pause usw.
0 Mit 3 Zeichen in der Minute, eine Minute Pause usw.
110. Wie ist das Antwortzeichen auf alpine Notsignale?
0 Einen Arm nach oben, einen Arm nach unten strecken
X 3 Zeichen in der Minute, eine Minute Pause usw.
0 6 Zeichen in der Minute, eine Minute Pause usw.
111. Wie verhalte ich mich bei plötzlichem Nebeleinfall auf der Piste?
0 Abwarten, bis die Sicht besser wird
X Von Pistenmarkierung zu Pistenmarkierung fahren oder gehen
0 Hinter anderen Skiläufern herfahren
112. Bei welcher amtlichen Institution kann sich der Skilehrer über die aktuelle Lawinensituation informieren?
0 Wochenzeitung
X Polizeistationen
X Telefonansage des Wasserwirtschaftsamtes/Lawinenwarnzentrale
113. Welche Kriterien zur Beurteilung einer Schneeart im Hinblick auf die Befahrbarkeit sind von Bedeutung?
X Schnee trocken oder nicht
X Höhe der Schneeschicht
X Dichte der Schneeart
114. Das Einbügeln des Wachses …
0 ist ausschließlich eine Spezialität der Rennläufer
X fördert die Haftung des Wachses, weil der Belag durchtränkt wird
0 ist bei heutigen Hartwachsen schädlich, weil es die Skieigenschaften verändert
115. Die richtige Präparierung der Kante garantiert…
0 gleichmäßigen Kantengriff im Pulverschnee
0 gleichmäßigen Kantengriff bei Bruchharsch
X gleichmäßigen Kantengriff auf eisiger Piste
116. Der Kantenzustand ist entscheidend…
0 für die Spurtreue im Tiefschnee
0 nur für das gute Gleiten
X für die Umsetzung aller Fahreigenschaften der Ski
117. Welche Skilänge sollte dem Anfänger im alpinen Skilauf empfohlen werden?
0 möglichst über Körpergröße
0 Kurzski (1 m Länge)
X niemals über Körpergröße
118. Welche Reihenfolge ist bei der Alpinskipräparation zu beachten?
X Reinigen – Ausbessern – Feilen – Kantenfinish – Wachsen
0 Reinigen – Feilen – Ausbessern – Wachsen – Kantenfinish
0 Reinigen – Wachsen – Feilen – Kantenfinish
119. Welcher Abstand ist bei alpinen Wettkämpfen maximal zulässig zwischen Skibelag und Schuhsohle?
0 Spielt keine Rolle
120. Die Skigeometrie hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Welchen Radius haben moderne Slalomski?
X ca. 12 – 14 m
0 ca. 18 – 20 m
0 über 20 m
121. Welche(n) Vorteil(e) bringt ein gut gewachster Alpinski?
0 er rostet nicht
X er dreht leichter
X der Belag wird gepflegt
122. Das Wachsen der Ski beeinflusst vorteilhaft:
0 Kantengriff und Laufruhe der Ski
X Drehbarkeit, Alterungsverhalten, Technik
0 Dämpfungsverhalten, Auslösewert der Bindung
123. Unter „Heißwachsen“ versteht man:
0 den Wachsauftrag mit Tubenwachs
X den Wachsauftrag mit dem Bügeleisen
0 den Wachsauftrag mit Trockenwachs
124. Anfängern im Erwachsenenalter sind kürzere Ski insbesondere dann zu empfehlen, wenn Sie…
X konditionell schwach sind
X ängstlich sind
0 schneller fahren wollen
125. Wie heißt der aktuelle DSLV Lehrplan?
0 „Skifahren einfach“
X „SKI FAHREN und unterrichten“
0 Skilehrplan „praxis“
126. Der Deutsche Skilehrerverband ist…
0 der Dachverband für alle Verbände, die Übungsleiter ausbilden
0 ein Mitgliedsverband des Deutschen Sportbundes (DSB)
X ein Mitgliedsverband des Deutschen Verbandes für das Skilehrwesen (DVS)
127. Die abgelegte Prüfung für den Skilehrer Level 1 dient…
X zum professionellen Unterrichten in einer Skischule
X als Vorbereitung bzw. Voraussetzung zur Qualifikation Level 2
0 zur Anmeldung für die Staatliche Skilehrerprüfung
128. Der Deutsche Skilehrerverband ist…
X ein berufsorientierter Interessenverband
0 Mitglied im Internationalen Skiverband (FIS)
X Mitglied im Internationalen Skilehrerverband (ISIA)
129. Die Prüfung „Skilehrer Level 1“ ist eine Qualifikation des Deutschen Skilehrerverbandes. Als solche …
X verpflichtet sie zur Sorgfalt gegenüber den Schülern in gleicher Weise, wie dies bei einem Staatl. gepr. Schneesportlehrer der Fall ist.
0 hat sie in Bezug auf Haftungsfragen keinerlei Auswirkung und entbindet von allen Regressansprüchen.
0 berechtigt sie zur Führung von Hochtouren.
130. Mit welcher Ausbildungsstufe kann eine Skischule im Deutschen Skilehrerverband geführt werden?
0 Sportlehrer
X Staatlich geprüfter Schneesportlehrer
0 Verbandsskilehrer
131. An welcher Stelle soll ein Skilehrer „liften“, wenn er eine Gruppe führt?
X grundsätzlich immer am Ende der Gruppe
0 grundsätzlich am Anfang der Gruppe, um seinen Schülern beim Aussteigen zu helfen
0 in der Mitte der Gruppe, damit er die Übersicht behält
132. Darf man im Hochgebirge mit seinen Schülern eine Skitour unternehmen?
0 es kommt auf das Wetter und die Schneeverhältnisse an
0 es hängt von der Anzahl der Schüler ab
133. Die FIS-Pistenregeln beziehen sich…
0 auf die Anlage von Pisten
0 auf die Pistenwahl durch den Läufer
X auf das Verhalten der Skifahrer
134. Bei Durchführung des Unterrichts in Orten, die nicht zum eigenen Skischulbereich gehören, ist es üblich…
0 sich auf dem Gemeindeamt zu melden
0 im Fremdenverkehrsbüro vorzusprechen
X in der ansässigen Skischule vorzusprechen
135. Sicherheitsbindungen werden eingestellt…
X im Sportgeschäft
0 von einem erfahrenen Skilehrer zu Unterrichtsbeginn
0 vom Liftpersonal
136. Die schwierigen Pisten sind markiert mit…
0 roten Schildern
0 blauen Schildern
X schwarzen Schildern
137. Der Aufstieg auf einer Abfahrtsstrecke
0 kann beliebig erfolgen
0 kann mit angeschnallten Skiern unter Leitung eines geprüften Skiausbilders beliebig erfolgen
X darf nur am Rand der Piste erfolgen
138. Wie verhält sich der Skilehrer, wenn er mit einer Gruppe von der Seite in die Piste einfährt?
0 Er braucht keine Rücksicht zu nehmen, da die geschlossene Gruppe Vorfahrt hat
0 Er fährt zügig in den Hang ein, damit jeder sieht, dass eine geschlossene Gruppe kommt, der auszuweichen ist
X Er hält am Pistenrand, orientiert sich nach oben und fährt weiter, wenn die Strecke frei ist
139. Welche Umweltempfehlungen für Skilehrer und Skischüler sind zutreffend?
0 Fahre durch Jungwaldbestand und erfreue dich an verschneiten Bäumen und Stauden
X Fahre nicht über schneefreie Hangstellen und schone die Vegetationsdecke
X Verzichte auf Zweige als Markierungshilfe
140. Welche Umweltprobleme können durch den alpinen Skilauf/Langlauf entstehen?
X Verkehrsbelastungen
X Schädigung der Fauna und Flora
0 Beschädigung der PKW durch Skitransport
141. Welches Transportmittel ist am umweltfreundlichsten?
142. An welchen Stellen ist das Fahren abseits der Piste erlaubt?
X nur in den ausgewiesenen Bereichen
0 durch den Wald
0 oberhalb der Baumgrenze
Skilehrer Level 1 – Ausbildungs- und Prüfungsordnung
(1) Die Prüfungen zum „Skilehrer Level 1“ werden vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV) angeboten und durchgeführt.
(2) Der Skilehrer Level 1 darf durch einen Staatlich geprüften Schneesportlehrer zur eigenständigen Erteilung von Skiunterricht eingesetzt werden. Über die bestandene Prüfung wird den Ausbildungsteilnehmern ein Zeugnis ausgestellt.
(3) Mit dem Zeugnis über die bestandene Prüfung wird die Berechtigung zur Führung der Qualifikation „Skilehrer Level 1“ verliehen. Mit der Aufnahme als Mitglied im DSLV erhält der Absolvent einen entsprechenden Ausweis.
(1) Die Ausbildung und Prüfung zum Skilehrer Level 1 ist wie folgt gegliedert:
• Ausbildung (§ 5);
• Prüfung (§ 7);
Die Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge erstrecken sich über mindestens 7 Tage, wobei ein Tag mindestens 8 Unterrichtsstunden à 60 Minuten umfasst.
(2) Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) ist mit der Ausbildung und der Prüfung betraut. Er kann die Durchführung der Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge jeweils einem seiner Bezirke, gegebenenfalls auch in Kooperation mit weiteren Ausbildungsträgern, übertragen, die Gewähr für eine gleichbleibend hohe inhaltliche Qualität der Lehrgangsangebote bieten. Der DSLV hat in diesem Fall durch regelmäßige Kontrollen die Qualität des Lehrgangsangebots sicherzustellen.
(3) Ausbilder und Prüfer im Rahmen der Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge bzw. Betreuer im Rahmen des Praktikums kann nur sein, wer die staatliche Prüfung in der jeweiligen Ausbildungsrichtung erfolgreich abgelegt hat. Der DSLV kann den Einsatz eines Ausbilders im Hinblick auf Aufsicht und Verantwortung mit Auflagen verbinden. Insbesondere kann die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen sowie eine mehrjährige einschlägige Berufspraxis nach Ablegung der staatlichen Prüfung in der betreffenden Ausbildungsrichtung zur Auflage gemacht werden.
• Vollendung des 16. Lebensjahres;
• Nachweis einer Erste Hilfe Ausbildung über mindestens 9 UE (Unterrichtseinheiten), nicht älter als zwei Jahre zu Ausbildungsbeginn Level 1;
(3) Als Einstiegsniveau der Teilnehmer wird das souveräne Befahren von schwarzen Pisten in paralleler Skistellung, sportlich kontrolliertem Tempo und variabler Spuranlage (mit Sicherheitsreserven) vorausgesetzt.
§ 4 Erlass von Ausbildungsteilen
Durch den Nachweis eines 50-stündigen Unterrichtspraktikum in einer Profi-Skischule des Deutschen Skilehrerverbandes kann auf schriftlichen Antrag des Teilnehmers der Ausbildungslehrgang Teil 1 erlassen werden. Über den Antrag entscheidet der DSLV. Dem Antrag ist ein Praktikumsnachweis mit Angaben zum Zeitraum und Lehrinhalt sowie mit Unterschrift des Skischulleiters der jeweiligen Profi-Skischule im DSLV beizufügen.
§ 6 Allgemeine Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
• Nachweis der vollumfänglichen Teilnahme an der Ausbildung Skilehrer Level 1.
(2) Die Prüfung Skilehrer Level 1 besteht aus Prüfungen der motorischen Fertigkeiten, der methodisch-didaktischen Fertigkeiten und des theoretischen Wissens.
(4) Die Prüfungsaufgabe in der Methodik besteht, soweit die Anlage 1 nichts anderes bestimmt, aus einer Lehrprobe. Die Prüfungsaufgabe in der Methodik wird grundsätzlich von einem Prüfer bewertet.
(6) Als Prüfer können ausschließlich Mitglieder im Ausbilderteam des Deutschen Skilehrerverbandes eingesetzt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können bei den Zweitprüfern entweder auf die Vorsitzenden der jeweiligen Bezirke im DSLV oder auf einen vom Prüfungsvorsitzenden nominierten Staatlich geprüften Skilehrer mit aktueller Fortbildung zurückgegriffen werden.
§ 8 Ordnungsmaßnahmen, Ausschluss von Ausbildung und Prüfung
§ 9 Bekanntmachung der Lehrgänge, Versagung der Zulassung zu einem Lehrgang
(3) Die Meldefrist endet drei Wochen vor Lehrgangsbeginn. Können aus Kapazitätsgründen nicht alle Ausbildungsteilnehmer berücksichtigt werden, so ist der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung maßgeblich. Darauf ist bei der Ausschreibung hinzuweisen.
§ 10 Prüfungsblätter
§ 11 Bewertung der Prüfungsleistungen, Notenbildung
§ 12 Unterschleif und Beeinflussungsversuch
(1) Versuchen die Prüfungssteilnehmer das Ergebnis einer Prüfungsaufgabe durch Unterschleif, Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zum eigenen oder fremden Vorteil zu beeinflussen, so ist die betreffende Prüfungsleistung mit „ungenügend“ zu bewerten. In schweren Fällen erfolgt der Ausschluss von der Prüfung; die Prüfung ist nicht bestanden. Als Versuch einer Täuschung gilt schon das Bereithalten nicht zugelassener Hilfsmittel nach Ausgabe der Prüfungsaufgaben, es sei denn, die Ausbildungsteilnehmer weisen nach, dass der Besitz weder Vorsatz noch auf Fahrlässigkeit beruht.
§ 13 Rücktritt und Abbruch
(1) Im Fall eines Rücktritts von der Teilnahme nach der Zulassung zu einem Lehrgang, aber vor dessen Beginn, gilt die Zulassung als nicht erfolgt. Bei einem Rücktritt nach Lehrgangseröffnung gilt der Lehrgang als nicht erfolgreich absolviert. Sofern für den Rücktritt Gründe maßgebend sind, die der Ausbildungsteilnehmer nicht zu vertreten hat, kann der bis zum Rücktritt tatsächlich besuchte und abgeschlossene Lehrgangsteil anerkannt werden. Der Prüfungsvorsitzende kann das Nachholen des versäumten Lehrgangsteils zum nächstmöglichen Zeitpunkt in einer geeigneten Lehrgangsmaßnahme genehmigen.
(1) Wer die gesamte Prüfung bzw. Prüfungsbereiche nicht bestanden hat, kann diese wiederholen. Die Wiederholung der Prüfungsbereiche motorische Fertigkeiten und methodisch-didaktische Fertigkeiten ist frühestens nach vier Wochen an einem der nächsten Prüfungstermine möglich. Die Wiederholung des Prüfungsbereiches theoretisches Wissen ist an einem der nächsten Prüfungstermine möglich.
§ 15 Anerkennung anderer Befähigungsnachweise
§ 16 In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten, Anpassungen
(2) die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Skilehrer Level 1 vom 23.07.2013 tritt am 30.06.2019 außer Kraft.
(3) Folgende Anpassungen wurden beschlossen: 04.06.2019: § 2 (1), § 3 (3), § 4, § 5 (2), § 9 (1), § 15 und Anlage 1
Anlage 1 zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Skilehrer Level 1:
1. Ausbildungsinhalte
Die Ausbildung Skilehrer Level 1 umfasst die Bereiche der motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten sowie des theoretischen Wissens. Die Grundlage der Ausbildung ist der offiziell gültige Skilehrplan des DSLV und die DSLV Schneesport Philosophie. Der Schwerpunkt in der Ausbildung liegt auf der Unterrichtsfähigkeit, dem Lehren in den Lernebenen grün und blau. Dazu gehört in der Metho­dik das passende Vermitteln, das sichere Organisieren und das richtige Aufgaben stellen. In der Motorik gehört dazu das stabi­le und kontrollierte parallele Skifahren mit dem dazugehörigen technischen Verständnis.
1.1. Ausbildungsbereich motorische Fertigkeiten
Merkmale des optimalen Kurvenfahrens und deren Bewegungsvoraussetzungen, Hauptbewegungen und Bewegungsvariablen. Training des skitechnischen Könnens sowie der möglichen Prüfungsaufgaben. Schulung der Bewegungen für das optimale Kurvenfahren.
1.2. Ausbildungsbereich methodisch-didaktische Fertigkeiten
Lehren von motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten mit Schwerpunkt in den Lernebenen grün und blau sowie Unterrichtstraining bezogen auf die Themen der Prüfungslehrproben.
1.3. Ausbildungsbereich theoretisches Wissen
Theoretische Grundlagen im alpinen Skilauf insbesondere mit den Schwerpunkten Aufgaben (A) – Organisieren (O) – Vermitteln (V) im Bereich Unterricht mit Kindern, Technik und Bewegungslehre, Unfallkunde/Erste Hilfe/Versorgung/Abtransport von Verletzten sowie Organisation/Sorgfalts-/Aufsichtspflichten/Rechtsfragen, Materialkunde, Berggefahren/Schnee- und Lawinenkunde und Tourismuskunde.
Die Prüfung Skilehrer Level 1 umfasst eine Prüfung im Bereich der motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten sowie des theoretischen Wissens. Die Entscheidung über die Auswahl der Prüfungsaufgaben trifft der Deutsche Skilehrerverband. Diese Entscheidungen werden den Prüfungsteilnehmern vor der Abnahme der einzelnen Prüfungsaufgaben bekanntgegeben. Die Prüfung untergliedert sich in folgende Prüfungsbereiche und Prüfungsaufgaben:
2.1. Prüfungsbereich methodisch-didaktische Fertigkeiten
Die Lehrprobenprüfung erstreckt sich auf eine Prüfungsdauer von 15 min. oder auf zwei Teil-Lehrproben mit jeweils 7,5 min.
2.2. Prüfungsbereich motorische Fertigkeiten
Eine Technikfahrt zur Überprüfung des motorischen Eingangsniveaus gemäß Niveauspiegel Ski Alpin des DSLV.
2.3. Prüfungsbereich theoretisches Wissen
Klausur mit 40 Multiple Choice Fragen
(1) Die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 2.1. (methodisch-didaktische Fertigkeiten) entspricht der Note der Lehrprobe bzw. der Durchschnittsnote der beiden Teil-Lehrproben, die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 2.2. (motorische Fertigkeiten) entspricht der Note der Technikfahrt und die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 2.3. (theoretisches Wissen) errechnet sich aus dem Ergebnis der Klausur (0-1 Fehler = Note 1, 2-3 Fehler = Note 2, 4-5 Fehler = Note 3, 6 Fehler = Note 4, 7-8 Fehler = Note 5, mehr als 9 Fehler = Note 6).
(2) Die Prüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsbereiche gemäß den Nummern 2.1. (methodisch-didaktische Fertigkeiten), 2.2. (motorische Fertigkeiten) und 2.3. (theoretisches Wissen) jeweils mindestens mit der Note „ausreichend“ absolviert wurden.
(T11-4Wiki)
Lehrprobenplanung (T11-5.2Wiki)
(T11-5Wiki)