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Timestamp: 2020-06-03 13:13:21
Document Index: 369871454

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 5', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 19', '§ 22', '§ 26', '§ 53', '§ 3', '§ 4', '§ 11', '§ 29', '§ 11', '§ 7', '§ 5', '§ 5', '§ 2', '§ 7', '§ 6', '§ 11', '§ 1', '§ 11', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 3', '§ 22', '§ 3', '§ 5', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 19', '§ 22', '§ 26', '§ 53', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 4']

umwelt-online: Bundesrat 337/07: Verordnung zur Änderung saatgutrechtlicher Verordnungen und zur Änderung der Anbaumaterialverordnung
| Info | Jahr 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 | Inhalt Vorgang | | 337/07 (PDF) vom 23.05.07
Umsetzung der Richtlinie 2006/124/EG der Kommission vom 5. Dezember 2006 zur Änderung der Richtlinie 92/33/EWG des Rates über das Inverkehrbringen von Gemüsepflanzgut und Gemüsevermehrungsmaterial mit Ausnahme von Saatgut und der Richtlinie 2002/55/EG des Rates über den Verkehr mit Gemüsesaatgut (ABI. EU (Nr. ) L 339 S. 12) in das nationale Recht. Umsetzung der Entscheidung 2007/66/EG der Kommission vom 18. Dezember 2006 über einen zeitlich begrenzten Versuch im Rahmen der Richtlinie 66/401/EWG des Rates über den Verkehr mit Futterpflanzensaatgut im Hinblick auf die Erhöhung des Höchstgewichts einer Partie (ABl. EU (Nr. ) L 32 S. 161) in das nationale Recht, um der deutschen Saatgutwirtschaft die Teilnahme am Versuch zu ermöglichen.
Änderung der Verordnung über das Artenverzeichnis zum Saatgutverkehrsgesetz, der Saatgutverordnung und der Anbaumaterialverordnung.
Belastungen der öffentlichen Haushalte außerhalb des Vollzugsaufwandes sind nicht zu erwarten.
Der Wirtschaft entstehen vernachlässigbar geringe zusätzliche Kosten. Auswirkungen auf Einzelpreise und auf das Preisniveau, insbesondere das Verbraucherpreisniveau, sind nicht zu erwarten. Die Erhöhung des zulässigen Höchstgewichtes von Futterpflanzensaatgutpartien lässt eine Kostenreduzierung von ca. 60.000,- Euro pro Jahr erwarten.
Es wird eine Informationspflicht für Unternehmen eingeführt.
betroffene Unternehmen: Saatgutwirtschaft (Saatgutvermehrer)
Häufigkeit/Periodizität: 10 Fälle jährlich
erwartete Mehrkosten: 33,- Euro pro Jahr
Der Chef des Bundeskanzleramtes Berlin, den 22. Mai 2007
Verordnung zur Änderung saatgutrechtlicher Verordnungen und der Anbaumaterialverordnung
Verordnung zur Änderung saatgutrechtlicher Verordnungen und zur Änderung der Anbaumaterialverordnung*
- des § 1 Abs. 2, des § 3a Abs. 2 und 3, des § 5 Abs. 1, des § 11 Abs. 1, der §§ 14a und 14b Abs. 2 und 3, des § 15a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2, der §§ 19a und 22 Abs. 1, des § 22a Nr. 1, der §§ 26 und 27 Abs. 3 und des § 53 Nr. 1 des Saatgutverkehrsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Juli 2004 (BGBl. I S. 1673), die jeweils zuletzt durch Artikel 192 Nr. 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden sind,
- und des § 3 Abs. 1 Nr. 1, 2, 3, 5, 6, 9 und 11 und des § 4 Satz 1 Nr. 1 des Pflanzenschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 1998 (BGBl. I S. 971, 1527, 3512), die zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 22. Juni 2006 (BGBl. I S. 1342) geändert worden sind:
* Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2006/124/EG der Kommission vom 5. Dezember 2006 zur Änderung der Richtlinie 92/33/EWG des Rates über das Inverkehrbringen von Gemüsepflanzgut und Gemüsevermehrungsmaterial mit Ausnahme von Saatgut und der Richtlinie 2002/55/EG des Rates über den Verkehr mit Gemüsesaatgut (ABl. EU (Nr. ) L 339 S. 12).
Die Anlage der Verordnung über das Artenverzeichnis zum Saatgutverkehrsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Oktober 2004 (BGBl. I S. 2696) wird wie folgt geändert:
1. Nummer 2.2. wird wie folgt gefasst:
2.2 Allium cepa L.
2.2.1 Allium cepa L. var. cepa Zwiebel, Echalion
2.2.2 Allium cepa L. var. aggregatum Schalotte
2. Nach Nummer 2.5 wird folgende Nummer eingefügt:
2.5a Allium schoenoprasum L. Schnittlauch.
3. Nummer 2.7 wird wie folgt gefasst:
2.7 Apium graveolens L. Sellerie, Knollensellerie
4. Die Nummern 2.22 und 2.23 werden wie folgt gefasst:
2.22 Cichorium endivia L. Krausblättrige Endivie, Ganzblättrige Endivie
2.23 Cichorium intybus L. Blattzichorie, Wurzelzichorie
5. Nummer 2.34 wird wie folgt gefasst:
2.34 Lycopersicon esculentum Mill. Tomate
6. Nach Nummer 2.46 wird folgende Nummer eingefügt:
2.47 Zea mays L. (partim) Zuckermais, Puffmais
Die Saatgutverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Februar 2006 (BGBl. I S. 344), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 27. September 2006 (BGBl. I S. 2163) wird wie folgt geändert:
1. In § 11 wird nach Absatz 2 folgender Absatz 2a eingefügt:
(2a) Im Falle der Anerkennung des Saatgutes von Straußgräsern, Lieschgräsern, Rispenarten, Goldhafer, Wiesenfuchsschwanz, Knaulgras, Schwingelarten, Glatthafer, Festulolium und Weidelgräsern darf für die Zwecke der Beschaffenheitsprüfung bis zum 30. Juni 2012 die Probenahme abweichend von Absatz 2 in Verbindung mit Anlage 4 Spalte 2 auch an Partien mit einem Höchstgewicht von bis zu 25 Tonnen durchgeführt werden, soweit der Betrieb, von dem das Saatgut stammt, dies bei der Anerkennungsstelle beantragt. Die Anerkennungsstelle kontrolliert im Falle von Proben nach Satz 1, die von einem privaten Probenehmer nach Absatz 7 gezogen worden sind, bis zu 5 vom Hundert der durchgeführten Heterogenitätsprüfungen."
2. In § 29 wird nach Absatz 5a folgender Absatz 5b eingefügt:
(5b) Im Falle der Anwendung des § 11 Abs. 2a muss das Etikett der Saatgutpartie nach der Angabe "EG-Norm" die Angabe "Entscheidung 2007/66/EG der Kommission" enthalten."
3. Anlage 3 Abschnitt 7 wird wie folgt geändert:
a) nach Nummer 7.1.1 wird folgende Nummer 7.1.1a eingefügt:
Mindestkeimfähigkeit 1) (v.H. der reinen Körner oder Knäuel)
Höchstgehalt an Feuchtigkeit2) (v.H.)
Technische Mindestreinheit (v.H. des Gewichtes)
Höchstbesatz mit anderen Pflanzenarten bezogen auf das Gewicht3) (v.H.)
7.1.1a Winterheckenzwiebel 65 97 0,5
b) Nach Nummer 7.1.2 werden folgende Nummern 7.1.2a und 7.1.2b eingefügt:
7.1.2a Knoblauch 65 97 0,5
7.1.2b Schnittlauch 65 97 0,5
c) Nach Nummer 7.1.27 wird folgende Nummer 7.1.27a eingefügt:
7.1.27a Rhabarber 70 97 0,5
d) Nach Nummer 7.1.32 wird folgende Nummer 7.1.33 angefügt:
7.1.33 Zuckermais, Puffmais 85 98 0,1
4. Anlage 4 Abschnitt 6 wird wie folgt geändert:
a) Nach Nummer 6.1 wird folgende Nummer 6.1a eingefügt:
Höchstgewicht einer Partie (t)
Mindestgewicht einer Probe (g)
b) Nach Nummer 6.2 werden folgende Nummern 6.2a und 6.2b eingefügt:
c) Nach Nummer 6.12 wird folgende Nummer 6.12a eingefügt:
d) Nach Nummer 6.14 wird folgende Nummer 6.15 angefügt:
6.15 Zuckermais, Puffmais 20 1000
Die Anbaumaterialverordnung vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1322), zuletzt geändert durch Verordnung vom 6. Oktober 2004 (BGBl. I S. 2589), wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 3 Nr. 2 wird die Angabe "Anlage 1 und 2 der Pflanzenbeschauverordnung" durch die Angabe "Anhang 1 und II der Richtlinie 2000/29/EG des Rates vom 8. Mai 2000 über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einschleppung und Ausbreitung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse (ABl. EG (Nr. ) L 169 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung" ersetzt.
b) In Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 wird die Angabe "Anlage 1 und 2 der Pflanzenbeschauverordnung" durch die Angabe "Anhang 1 und II der Richtlinie 2000/29/EG" ersetzt.
2. In § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 wird die Angabe "D" durch die Angabe "DE " ersetzt.
3. Anlage 1 Teil B wird wie folgt gefasst:
"B. Gemüsearten und deren Hybriden
- Allium cepa L. var. cepa Echalion
- Allium cepa L. var. aggregatum Schalotte
Brassica oleracea L. Grünkohl oder Krauskohl
Wirsing oder Wirsingkohl
Weißkohl oder Weißkraut
Brassica rapa L. Chinakohl Herbstrübe oder Mairübe oder
Capsicum annuum L. Chili oder Paprika oder Pfefferoni
Cichorium intybus L. Blattzichorie
Cucumis melo L. Melone oder Zuckermelone
Cucurbita pepo L. Gartenkürbis oder Zucchini
Cardy oder Kardonenartischocke
Daucus carota L. Karotte oder Möhre
Lactuca sativa L. Salat (Kopfsalat, Schnittsalat, Kochsalat)
Petroselinum crispum (Mill.) Nyman ex A.W. Hill Petersilie
Phaseolus coccineus L. Prunkbohne oder Feuerbohne
Solanum melongena L. Aubergine oder Eierfrucht
Valerianella locusta (L.) Laterr. Feldsalat, Rapunzel
Zea mays L. (partim) Zuckermais
4. Anlage 2 Teil 1 "Gemüsepflanzen und deren Hybriden" wird wie folgt gefasst:
Schadorganismus oder Krankheit
(deutsche Bezeichnung)
Allium cepa L. 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
- Allium cepa L. var. aggregatum Delia spp. (Wurzelfliegen)
(Schalotte) Ditylenchus dipsaci (Stängelnematode)
Thysanoptera (Thripse), insbesondere Thrips tabaci (Zwiebelthrips)
Peronospora destructor (Falscher Mehltau)
Sclerotium cepivorum (Mehlkrankheit)
3. Viren und virusähnliche Organismen
Onion yellow dwarf virus (Zwiebelgelbverzwergungsvirus)
- Allium cepa L. var. cepa Delia spp. (Wurzelfliegen)
(Zwiebel, Echalion) Ditylenchus dipsaci (Stängelnematode)
Allium, fistulosum L. Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
Fusarium oxysporum f. sp. cepae (Zwiebelbasalfäule)
4. Viren und virusähnliche Organismen
1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
(Winterheckenzwiebel) Delia spp. (Wurzelfliegen)
Allium porrum L. (Porree) Ditylenchus dipsaci (Stängelnematode)
Alle Viren und virusähnlichen Organismen
Delia spp. (Wurzelfliegen)
Ditylenchus dipsaci (Stängelnematode)
Alternaria porri (Purpurfleckenkrankheit)
Fusarium culmorum (Fusarium-Wurzelfäule)
Phytophthora porri (Papierfleckenkrankheit)
Leek yellow stripe virus (Lauchgelbstreifenvirus)
Allium sativum L. (Knoblauch) 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
Aceria tulipae (Tulpengallmilbe)
Pseudomonas fluorescens ("Milchkaffee"-Krankheit)
Apium graveolens L. (Sellerie) 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
Acidia heraclei (Selleriefliege)
Lygus spp. (Weichwanzen)
Psila rosae (Möhrenfliegen)
Thysanoptera (Thripse), insbesondere Frankliniella occidentalis
(Kalifornischer Blütenthrips) und Thrips tabaci (Zwiebelthrips)
Erwinia carotovora var. carotovora (Bakterienweichfäule)
Phoma apiicola (Sellerieschorf)
Pythium spp. (Pythium-Wurzelfäule)
Sclerotinia sclerotiorum (Sclerotinia-Knollenfäule)
Septoria apiicola (Septoria-Blattfleckenkrankheit)
Celery mosaic virus (Selleriemosaikvirus)
Cucumber mosaic virus (Gurkenmosaikvirus)
Asparagus officinalis L. (Spargel) 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
Brachyorynella asparagi (Spargelblattlaus)
Hypopta castrum (Spargelbohrer)
Platyparea poecyloptera (Spargelfliege)
Fusarium spp. (Fusarium-Wurzelfäule)
Beta vulgaris L. var. vulgaris 3. Viren und virusähnliche Organismen
(Mangold) Alle Viren und virusähnlichen Organismen
Pegomyia betae (Rübenfliege)
Phoma betae (Wurzelbrand)
Beet necrotic yellow vein virus (Rhizomaniavirus)
Brassica oleracea L. 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
(Blumenkohl oder Karfiol, Brokkoli, Aleyrodidae (Weiße Fliegen)
Grünkohl oder Krauskohl, Aphididae (Blattläuse)
Rosenkohl oder Sprossenkohl,
Weißkohl oder Weißkraut, Heterodera spp. (Zystennematode)
Rotkohl oder Rotkraut,
Wirsing oder Wirsingkohl, Kohlrabi)
Lepidoptera (Schmetterlinge), insbesondere Pieris brassicae
(Grosser Kohlweißling)
(Kalifornischer Blütenthrips)
Pseudomonas syringae pv. maculicola (Bakterienblattfleckenkrank -
Xanthomonas campestris pv. campestris (Adernschwärze)
Mycosphaerella spp. (Ringfleckenkrankheit)
Phoma lingam (Umfallkrankheit)
Plasmodiophora brassicae (Kohlhernie)
Pythium spp. (Keimlingskrankheit)
Rhizoctonia solani (Keimlingskrankheit)
Cauliflower mosaic virus (Blumenkohlmosaikvirus)
Tospoviren
Tumip mosaic virus (wasserueber.htmrübenmosaikvirus)
Brassica rapa L.. 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
(Chinakohl) Aphididae (Blattläuse)
(Großer Kohlweißling)
Sclerotinia spp. (Sclerotinia-Lagerfäule)
Capsicum annuum L. 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
(Chili oder Paprika oder Pfefferoni) Aleyrodidae (Weiße Fliegen)
Cichorium endivia L. Leptinotarsa decemlineata (Kartoffelkäfer)
Ostrinia nubilalis (Maiszünsler)
Phthorimaea operculella (Kartoffelmotte)
Tetranychidae (Spinnmilben)
Leveillula taurica (Echter Mehltau)
Pyrenochaeta lycopersici (Korkwurzelkrankheit)
Pythium spp. (Keimlingskrankheit u. Stängelgrundfäule)
Phytophthora capsici (Wurzel- und Stängelgrundfäule)
Verticillium alboatrum (Verticillium-Welke)
Tomato mosaic virus (Tomatenmosaikvirus)
Pepper mild mottle virus (Mildes Paprikascheckungsvirus)
Tobacco mosaic virus (Tabakmosaikvirus)
(Krausblättrige Endivie, Aphididae (Blattläuse)
Ganzblättrige Endivie) Thysanoptera (Thripse), insbesondere Frankliniella occidentalis
Beet western yellow virus (Westliches Rübenvergilbungsvirus)
Lettuce mosaic virus (Salatmosaikvirus)
Cichorium intybus L. 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
(Blattzichorie, Aphididae (Blattläuse)
Wurzelzichorie) Napomyza cichorii (Zichorienminierfliege)
Apion assimile (Spitzmausrüßler)
Erwinia carotovora (Bakterienweichfäule)
Pseudomonas marginalis (Bakterielle Blattrandkrankheit)
Phoma exigua var. exigua (Schwarze Wurzelfäule)
Sclerotinia sclerotiorum (Sclerotinia-Fäule)
Citrullus lanatus [Thunb.] Matsum 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
et Nakai (wasserueber.htmmelone) Aleyrodidae (Weiße Fliegen, Mottenschildläuse)
Aphididae (Blattläuse)
Polyphagotarsonemus latus (Gelbe Teemilbe, Breitmilbe)
Tetranychus spp. (Spinnmilben)
Watermelon mosaic virus (wasserueber.htmmelonenmosaikvirus)
Cucumis melo L. (Melone oder 1. Insekten. Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
Zuckermelone) Aleyrodidae (Weiße Fliegen, Mottenschildläuse)
Tetranychyus spp. (Spinnmilben)
Thysanoptera (Thrips), insbesondere Frankliniella occidentalis
Pseudomonas syringae pv. lachrymans (Eckige Blattfleckenkrank-
Pythium spp. (Keimlingskrankheit, Stängelgrundfäule)
Sphaerotheca fuliginea (Echter Mehltau)
Cucumber green mottle mosaic virus (Gurkengrünscheckungs-
Cucumber mosaic virus (Gurkenmosaicvirus)
Squash mosaic virus (Kürbismosaikvirus)
Cucumis sativus L. (Gurke, 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
Salatgurke, Einlegegurke)
Aleyrodidae (Weiße Fliegen, Mottenschildläuse)
Delia platura (Bohnenfliege)
Pseudoperonospora cubensis (Falscher Mehltau)
Rhizoctonia spp. (Keimlingskrankheit)
Cucurbita maxima Duchesne 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
(Riesenkürbis) Aleyrodidae (Weiße Fliegen, Mottenschildläuse))
Cucurbita pepo L. Aphididae (Blattläuse)
2. Viren und virusähnliche Organismen
(Gartenkürbis oder Zucchini) Aleyrodidae (Weiße Fliegen, Mottenschildläuse))
Cynara cardunculus L Aphididae (Blattläuse)
Zucchini yellow mosaic virus (Zucchinigelbmosaikvirus)
(Artischocke und Cardy oder Aleyrodidae (Weiße Fliegen, Mottenschildläuse))
Kardonenartischocke) Aphididae (Blattläuse)
Thysanoptera (Thripse)
Bremia lactucae (Falscher Mehltau)
Leveillula taurica f. sp. cynara (Echter Mehltau)
Foeniculum vulgare Mill. (Fenchel) 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
Erwinia carotovora subsp. carotovora (Bakterienweichfäule)
Phytophthora syringae (Phytophthora-Fäule)
Sclerotinia spp. (Sclerotinia-Fäule)
Lactuca sativa L. (Salat) 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
Lettuce big vein (Breitadrigkeit)
Lettuce ring necrosis (Salatringnekrose)
Lycopersicon esculentum 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
Mill. (Tomate) Aphididae (Blattläuse)
Aculops lycopersici (Tomatenmilbe)
Pseudomonas syringae pv. tomato (Bakterielle Blatt- und Fruchtfleckenkrankheit)
Alternaria solani (Dürrfleckenkrankheit)
Cladosporium fulvum (Samtfleckenkrankheit)
Didymella lycopersici (Tomatenstängelfäule)
Phytophthora nicotianae var. nicotianae (Phytophthora-
Stängelgrundfäule)
Rhizoctonia solani (Rhizoctonia-Stängelgrundfäule)
Sclerotinia sclerotiorum (Sclerotinia-Welke)
Rheum rhabarbarum L. 4. Viren und virusähnliche Organismen
Potato virus X (Kartoffelvirus X)
Potato virus Y (Kartoffelvirus Y)
(Rhabarber) Agrobacterium tumefaciens (Wurzelkropf)
Solanum melongena L. (Aubergine oder Eierfrucht) Erwinia carotovora var. rhapontici (Wurzelhalsfäule)
Arabis mosaic virus (Arabismosaikvirus)
Turnip mosaic virus (wasserueber.htmrübenmosaikvirus)
Polyphagus tarsonemus (Gelbe Teemilbe, Breitmilbe)
Leptinotarsa decemlineata (Kartoffelkäfer)
Verticillum spp. (Verticillium-Welke)
Eggplant mosaic virus (Auberginenmosaikvirus)
5. In der Überschrift der Anlage 3 wird die Angabe "(zu § 5 Abs. 2 Nr. 4)" durch die Angabe "(zu § 5 Abs. 2 Nr. 3)" ersetzt.
6. In der Überschrift der Anlage 4 wir die Angabe "(zu den §§ 2, 5 Abs. 2, § 7 Abs. 3)" durch die Angabe "( zu § 6 Abs. 3)" ersetzt.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz kann jeweils den Wortlaut der Verordnung über das Artenverzeichnis zum Saatgutverkehrsgesetz, der Saatgutverordnung und der Anbaumaterialverordnung in der am ... [einsetzen: Tag nach der Verkündung dieser Verordnung] geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt bekannt machen.
Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. Abweichend von Satz 1 tritt Artikel 1 Nr. 2 und 6 am 1. Januar 2010 in Kraft.
Durch die Richtlinie 2006/124/EG der Kommission vom 5. Dezember 2006 zur Änderung der Richtlinie 92/33/EWG des Rates über das Inverkehrbringen von Gemüsepflanzgut und Gemüsevermehrungsmaterial mit Ausnahme von Saatgut und der Richtlinie 2002/55/EG des Rates über den Verkehr mit Gemüsesaatgut (ABl. EU (Nr. ) L 339 S. 12) ist das Verzeichnis der diesen Rechtsvorschriften unterliegenden Pflanzenarten geändert worden.
Die Änderung ist durch eine Änderung der Verordnung über das Artenverzeichnis zum Saatgutverkehrsgesetz, der Saatgutverordnung und der Anbaumaterialverordnung bis zum 30. Juni 2007 in das nationale Recht umzusetzen.
Die Entscheidung 2007/66/EG der Kommission vom 18. Dezember 2006 über einen zeitlich begrenzten Versuch im Rahmen der Richtlinie 66/401/EWG des Rates über den Verkehr mit Futterpflanzensaatgut im Hinblick auf die Erhöhung des Höchstgewichts einer Partie (ABl. EU (Nr. ) L 32 S. 161) ermöglicht es den Mitgliedstaaten, an einem Gemeinschaftsversuch zur Erhöhung des zulässigen Höchstgewichtes von Futterpflanzensaatgutpartien teilzunehmen.
Da Deutschland eine Teilnahme beabsichtigt, ist die Versuchsregelung durch eine entsprechende Änderung der Saatgutverordnung in nationales Recht umzusetzen.
Der Wirtschaft entstehen vernachlässigbar geringe zusätzliche Kosten. Auswirkungen auf Einzelpreise und auf das Preisniveau, insbesondere auf das Verbraucherpreisniveau, sind nicht zu erwarten. Die insoweit entstehenden Mehrkosten werden durch die Einsparungen aufgewogen, die den Unternehmen bei Nutzung der neuen Regelung dadurch entstehen, dass bei größeren Futterpflanzensaatgutpartien insgesamt weniger Einzelpartien anfallen und somit bei künftig ca. 1000 Partien je 25 Tonnen (bisher ca. 2500 Partien je 10 Tonnen) jährlich nicht unerhebliche Kosten bei den anfallenden Gebühren für die Saatgutanerkennung (statt 2500 nur noch 1000 Verfahren) eingespart werden können.
Mit dem neuen Absatz 2a in § 11 der Saatgutverordnung (Artikel 2 Nr. 1) wird eine Informationspflicht für Unternehmen eingeführt.
betroffene Kreise: Saatgutwirtschaft (Saatgutvermehrer)
Häufigkeit: 10 Fälle jährlich
erwartete Kostenreduzierung: 60.000,- Euro pro Jahr, da weniger Saatgutpartien; geringere Lagerkapazität; weniger Aufwand für Probenehmer und Saatgutlabore im Rahmen der amtlichen Saatgutanerkennung
Durch die Verordnung wird die Möglichkeit eröffnet, bei der Anerkennung des Saatgutes von Gräserarten, die Proben aus Partien mit dem Höchstgewicht von 25 Tonnen, statt wie sonst vorgeschrieben, 10 Tonnen zu ziehen. Da die Regelung nach dem gemeinschaftsrechtlichen Experiment nur auf Wunsch des Saatguterzeugers anzuwenden ist, sieht die Verordnung vor, das Unternehmen, die eine Saatgutprüfung auf der Grundlage des Höchstgewichts der Partie von 25 Tonnen wünschen, dies beantragen müssen.
Der zu erwartende Aufwand wird auf 15 Minuten geschätzt, was bei Stundenkosten von 13,30 € zu voraussichtlichen Mehrkosten von ungefähr 3,30 € je Antrag führen wird. Mit der pro Jahr einmaligen Antragstellung kann dabei für die gesamte Gräsersaatgutproduktion des Unternehmens die Umstellung auf die maximale Partiegröße von 25 Tonnen erreicht werden.
Zu Nummer 1 bis 6
Die Aufnahme neuer Pflanzenarten in das Artenverzeichnis zum SaatG ist notwendig, um die Vorgaben aus Artikel 2 der Richtlinie 2006/124/EG in das nationale Recht umzusetzen.
Rechtsgrundlage: § 1 Abs. 2 SaatG
Zu Nummer 1 und 2 (§§ 11 und 29)
Da Deutschland sich für die Teilnahme an einem EG-Versuch zur Erhöhung der zulässigen Höchstgewichte von Saatgutpartien von Futterpflanzenarten entschieden hat, ist es erforderlich, die Vorgaben von Artikel 1 Abs. 1 in Verbindung mit dem Anhang der Entscheidung 2007/66/EG in der Saatgutverordnung entsprechend umzusetzen.
Rechtsgrundlage: §§ 5 Abs. 1 Nr. 6 und 22 Abs. 1 SaatG
Zu Nummer 3 (Anlage 3)
Durch die Änderung in Anlage 3 der Saatgutverordnung wird Artikel 1 Abs. 2 der Entscheidung 2007/66/EG in nationales Recht umgesetzt.
Rechtsgrundlage: § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe b SaatG
Zu Nummer 4 (Anlage 4)
Als Folge zu der unter Artikel 1 beschriebenen Änderung sind für die betreffenden Pflanzenarten entsprechende Angaben zu den Höchstgewichten von Saatgutpartien und den Mindestgewichten der Saatgutproben festzulegen.
Rechtsgrundlage: § 5 Abs. 1 Nr. 6 SaatG
Es handelt sich um eine redaktionelle Folgeänderung zu den Änderungen der Pflanzenbeschauverordnung, die mit der 6. Verordnung zur Änderung pflanzenschutzrechtlicher Vorschriften vorgenommen wurden. Da die Pflanzenbeschauverordnung nun auf die Anlagen der Richtlinie 2000/29/EG verweist, ist die Anbaumaterialverordnung entsprechend anzupassen.
Rechtsgrundlage: § 3 Abs. 1 Nr. 2 und 3 PflSchG
Als Kürzel für "Deutschland" ist künftig "DE " zu verwenden.
Rechtsgrundlage: § 22a SaatG
Zu Nummer 3 (Anlage 1 Teil B)
Durch die Richtlinie 2006/124/EG wurde der bisherige Anhang II der Richtlinie 92/33/EG, die mit der Anbaumaterialverordnung in deutsches Recht umgesetzt wird, neugefasst. Zwei Arten werden neu aufgenommen (Allium schoenoprasum, Zea mays), bei verschiedenen anderen Arten werden die botanischen Bezeichnungen an internationale Standards angepasst, bei anderen zusätzliche Trivialnamen angegeben. Entsprechend wird Anlage 1 Teil B der Anbaumaterialverordnung neu gefasst.
Rechtsgrundlage: § 3a Abs. 2 und 3, § 5 Abs. 1, § 11 Abs. 1, §§ 14a und 14b Abs. 2 und 3, § 15a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2, §§ 19a und 22 Abs. 1, § 22a Nr. 1, §§ 26 und 27 Abs. 3, § 53 Nr. 1 SaatG, § 3 Abs. l Nr. 1, 2, 3, 5, 6, 9 und 11 und § 4 Satz 1 Nr. 1 PflSchG
Zu Nummer 4 (Anlage 2 Teil 1)
In Anlage 2 der Anbaumaterialverordnung werden die besonderen Anforderungen für bestimmte Pflanzenarten festgelegt. Wie zu Nummer 3 dargelegt, werden die botanischen Bezeichnungen verschiedener Pflanzenarten angepasst bzw. zusätzliche Trivialnamen eingeführt. Die entsprechenden Bezeichnungen sind daher auch im entsprechenden Teil der Anlage 2 anzupassen. Zur besseren Übersichtlichkeit erfolgt eine Neufassung.
Rechtsgrundlage: § 3 Abs. 1 Nr. 2 und 3 und § 4 Abs. 1 PflSchG
Da die genannten Verordnungen teilweise umfassend geändert werden, empfiehlt sich eine deklaratorische Neufassung.
Die Verordnung soll im Interesse der Einhaltung der durch EG-Recht vorgegebenen Umsetzungsfrist ehestmöglich in Kraft treten.
53123 Bonn Hausanschrift
TEL +49 (0) 30 18 400-1301
FAX +49 (0) 30 18 400-1848
E-MAIL nkr@bk.bund.de
Berlin, 3. Mai 2007
Der Nationale Normenkontrollrat hat den Entwurf der Verordnung zur Änderung saatgutrechtlicher Verordnungen und zur Änderung der Anbaumaterialverordnung auf Bürokratiekosten, die durch Informationspflichten begründet werden, geprüft.
Mit dem vorliegenden Entwurf wird eine Informationspflicht für die Saatgutwirtschaft eingeführt. Die daraus resultierende bürokratische Belastung wurde nachvollziehbar dargestellt. Weiterhin teilt der Rat teilt die Auffassung des Ressorts, dass die Informationspflicht nur marginale Auswirkungen auf die Bürokratiekosten hat.
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III. Kosten für ..
Nationaler Normenkontrollrat ..