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Timestamp: 2016-10-28 08:40:28
Document Index: 231966499

Matched Legal Cases: ['Art. 112', 'Art. 303', 'Art. 146', 'Art. 304', 'Art. 33', 'Art. 180', 'Art. 132', 'e contrario', 'Art. 84', 'Art. 268', 'Art. 269', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 86', 'BGE', 'Art. 86', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 30', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 112', 'Art. 112', 'BGE', 'Art. 269', 'Art. 273', 'BGE', 'Art. 112', 'Art. 63', 'BGE', 'BGE', 'Art.156', 'Art. 278', 'Art. 152', 'BGE', 'BGE', 'Art. 152', 'BGE', 'Art. 153']

6P.47/2007 (29.06.2007)
6P.47/2007
6S.106/2007 /whl
Urteil vom 29. Juni 2007
Bundesrichter Wipr�chtiger, pr�sidierendes Mitglied
Bundesrichter Z�nd, Mathys,
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Stefan Flachsmann,
A.________, vertreten durch Rechtsanwalt Walter Hofstetter,
D.B.________, vertreten durch Rechtsanwalt Hans W. St�ssel,
C.B.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Martin Michel,
Kantonsgericht des Kantons Schwyz, Strafkammer, Postfach 2265, 6431 Schwyz.
Strafverfahren; willk�rliche Beweisw�rdigung, Unschuldsvermutung, rechtliches Geh�r,
6S.106/2007
Mord, Betrug; Strafzumessung,
Staatsrechtliche Beschwerde (6P.47/2007) und Nichtigkeitsbeschwerde (6S.106/2007) gegen das Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Schwyz, Strafkammer, vom 29. November 2006.
Das Kantonale Strafgericht Schwyz erkl�rte X.________ mit Urteil vom 6. Juli 2006 des Mordes gem�ss Art. 112 StGB, der falschen Anschuldigung gem�ss Art. 303 Ziff. 1 StGB, des Betruges gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB, der Irref�hrung der Rechtspflege gem�ss Art. 304 Ziff. 1 StGB sowie der Widerhandlung gegen Art. 33 Abs. 1 lit. a des Waffengesetzes schuldig und verurteilte ihn zu lebensl�nglichem Zuchthaus, unter Anrechnung von 729 Tagen Untersuchungshaft. Gleichzeitig ordnete es den Vollzug einer vom Untersuchungsrichteramt Uznach am 11. Februar 2004 ausgesprochenen und bedingt aufgeschobenen Strafe von 3 Monaten Gef�ngnis an. Die Zivilforderungen der Gesch�digten hiess es - in teilweise reduziertem Umfang - gut. Das Verfahren wegen Drohung im Sinne von Art. 180 StGB stellte es zufolge R�ckzugs des Strafantrags ein. Schliesslich entschied es �ber die Einziehung bzw. Herausgabe der beschlagnahmten Gegenst�nde.
Eine vom Beurteilten gegen diesen Entscheid gef�hrte Berufung wies das Kantonsgericht Schwyz am 29. November 2006 ab und best�tigte das angefochtene Urteil. An die zu verb�ssende Freiheitsstrafe rechnete sie zus�tzlich zur ausgestandenen Untersuchungshaft 146 Tage Sicherheitshaft an.
X.________ f�hrt sowohl staatsrechtliche Beschwerde als auch eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde, mit denen er je beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das Kantonsgericht Schwyz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Das Kantonsgericht Schwyz stellt in seinen Gegenbemerkungen Antrag auf Abweisung der Beschwerden, soweit darauf einzutreten sei. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat mit Eingabe vom 24. April 2007 zur staatsrechtlichen Beschwerde Stellung genommen. Mit Replik vom 4. Juni 2007 h�lt X.________ an den gestellten Antr�gen sowie den erhobenen R�gen und deren Begr�ndung fest.
I. Anwendbares Recht
Der angefochtene Entscheid ist vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz [BGG]; SR 173.110) am 1. Januar 2007 ergangen. Auf das gegen dieses Urteil erhobene Rechtsmittel ist daher noch das bisherige Verfahrensrecht anwendbar (Art. 132 Abs. 1 BGG, e contrario). Im zu beurteilenden Fall richtet sich das Verfahren mithin nach den Vorschriften �ber die staatsrechtliche Beschwerde nach Art. 84 ff. OG und �ber die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde nach Art. 268 ff. BStP.
Am 1. Januar 2007 ist auch der revidierte Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches (erstes Buch) in Kraft getreten. Die neuen Bestimmungen sind hier aber noch nicht von Bedeutung, da das Bundesgericht im Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde nur pr�ft, ob das kantonale Gericht das eidgen�ssische Recht richtig angewendet hat (Art. 269 Abs. 1 BStP), mithin das Recht, welches im Zeitpunkt der Ausf�llung des angefochtenen Entscheids noch gegolten hat (BGE 129 IV 49 E. 5.3 S. 51 f. mit Hinweisen).
Dem Beschwerdef�hrer wird die T�tung seiner langj�hrigen Lebenspartnerin A.B.________ vorgeworfen. Die kantonalen Instanzen gehen davon aus, der Beschwerdef�hrer habe seiner Freundin am 30. Juni 2004, um ca. 23.30 Uhr, im Schlafzimmer ihrer Wohnung mit einem Kleinkaliber-Gewehr aus n�chster N�he in den Hinterkopf geschossen. Nach dem Verlassen der Wohnung sei er noch einmal zur�ckgekehrt, habe das auf dem Bett liegende Opfer auf den Bauch gedreht und ihren Kopf mit mehreren Kissen gegen die Matratze gedr�ckt. Zur Tatzeit waren in der Wohnung des Opfers auch dessen beide Kinder, geb. 2000 und 2003, anwesend, von deren j�ngerem der Beschwerdef�hrer der Vater war. Nach der Tat habe der Beschwerdef�hrer sich zu seinen Eltern begeben. Von dort habe ihn sein Onkel wenig sp�ter ohne jegliches Gep�ck nach Chiasso chauffiert. Anschliessend sei er �ber Italien und Kroatien in den Kosovo geflohen. Am 8. Juli 2004 sei er am Flughafen Z�rich-Kloten bei der Einreise aus Priština verhaftet worden.
Der Beschwerdef�hrer hat eine Beteiligung an der T�tung seiner Lebenspartnerin stets bestritten. Am Tag nach der Tat lenkte er den Tatverdacht mittels eines gef�lschten SMS zun�chst auf die Schwester des Opfers, die aufgrund dieser Falschbezichtigung in Untersuchungshaft versetzt wurde. Sp�ter gab er an, C.________, der die Tatwaffe besorgt hatte, habe sich ihm gegen�ber zur Tat bekannt. Im Verlaufe des Verfahrens machte er weitere unterschiedliche, teilweise sich widersprechende Aussagen zum Ablauf der Tatnacht (angefochtenes Urteil S. 13 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 40 ff.).
Aufgrund einer einl�sslichen W�rdigung der vorhandenen Indizien und Aussagen gelangt das Kantonsgericht zum Ergebnis, es best�nden keine vern�nftigen Zweifel an der T�terschaft des Beschwerdef�hrers (angefochtenes Urteil S. 33).
3.1 Hinsichtlich des Tatzeitpunkts nimmt das Kantonsgericht an, der Tod des Opfers sei am 30. Juni 2004 um ca. 23.30, jedenfalls vor Mitternacht eingetreten (angefochtenes Urteil S. 29). Nach den eigenen Aussagen des Beschwerdef�hrers, mit denen er eine Drittperson der Tat beschuldigte, hatte er bereits am Tattag nach ca. 23.45 Uhr Kenntnis von der T�tung des Opfers (angefochtenes Urteil S. 14). Nach den Angaben des Bruders des Beschwerdef�hrers habe ihm dieser noch in der Tatnacht, kurze Zeit nach Mitternacht, mitgeteilt, dass das Opfer tot sei (angefochtenes Urteil S. 7 [Anklageschrift], 16).
3.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, aus der chronologischen Auswertung des Mobiltelefons des Opfers (Untersuchungsakten act. 7.7.128) ergebe sich, dass von diesem Natel am 1. Juli 2004 um 00.29 Uhr aus der Wohnung des Opfers ein nicht beantworteter Anruf auf sein eigenes Mobiltelefon erfolgt sei. Aufgrund dieses Umstands bestehe die starke Vermutung, dass das Opfer zu diesem Zeitpunkt noch gelebt habe. Er selbst habe sich zu diesem Zeitpunkt nachweislich nicht in der Wohnung des Opfers aufgehalten, sondern sei bei seinen Eltern gewesen und verf�ge somit �ber ein Alibi. Der Schuldspruch verletze unter diesen Umst�nden den Grundsatz "in dubio pro reo". Dem fraglichen Telefonanruf sei weder im Ermittlungs- und Untersuchungsverfahren noch im gerichtlichen Beweisverfahren Beachtung geschenkt worden. Er sei dementsprechend auch in der Begr�ndung des Urteils nicht erw�hnt worden. Das angefochtene Urteil verweise vielmehr lediglich pauschal auf die Telefonranddaten als belastendes Indiz (staatsrechtliche Beschwerde S. 4 ff.).
3.3.1 Das Kantonsgericht f�hrt in seinen Gegenbemerkungen zur staatsrechtlichen Beschwerde aus, bei der polizeilichen Natelauswertung (Untersuchungsakten act. 7.7.128) handle es sich nur um eine f�r sich allein nicht beweiskr�ftige Tabellenauswertung von Daten, die auf dem beschlagnahmten Mobiltelefon des Opfers ablesbar gewesen seien. Eine Abkl�rung beim polizeilichen Sachbearbeiter habe ausserdem ergeben, dass die Uhrzeit des Mobiltelefons zum fraglichen Zeitpunkt um rund zwei Stunden vorverschoben gewesen sei, so dass der Anruf effektiv am Vortag um 22.29 Uhr stattgefunden habe, was mit den ermittelten r�ckwirkend bei der Neztbetreiberin erhobenen Randdaten (mit dem Telefonverkehr verbundene Informationen) �bereinstimme (Gegenbemerkungen S. 1 f.).
3.3.2 Die Staatsanwaltschaft f�hrt in ihrer Vernehmlassung aus, in der Auswertung des Mobiltelefons des Opfers durch die Kantonspolizei Schwyz finde sich unter der �berschrift "gew�hlte Nummern" tats�chlich der Eintrag: 01.07.2004/00:29/X.________". Auch die Staatsanwaltschaft weist in diesem Zusammenhang indes darauf hin, ein Vergleich zwischen den von der Kantonspolizei ermittelten und den bei der Mobiltelefon-Netzbetreiberin erhobenen Daten �ber den mit dem Mobiltelefon des Opfers gef�hrten Telefonverkehr ergebe, dass zwischen der beim Natel eingestellten Uhrzeit und der bei der Netzbetreiberin registrierten Uhrzeit eine Differenz von zwei Stunden bestehe. Der fragliche Anruf vom 01.07.2004/00:29 an den Empf�nger X.________ sei in Wahrheit am 30.6.2004 um 22.30 Uhr erfolgt. Es handle sich bei diesem offensichtlich um den in den Untersuchungsakten act. 7.7.121 S. 6 festgehaltenen Anruf des Opfers an den Beschwerdef�hrer (Vernehmlassung S. 2 f.).
3.3.3 Der Beschwerdef�hrer macht in seiner Replik demgegen�ber geltend, hinsichtlich der versendeten SMS stimmten die von der Netzbetreiberin registrierten mit den auf dem Natel gespeicherten Zeiten �berein. �berdies f�nden sich in der Auswertung der Daten auch Telefonate, welche mit der Vermutung, die im Natel des Opfers eingestellte Uhrzeit sei um 2 Stunden vorverschoben gewesen, nicht �bereinstimmten. Wenn die Erkl�rung des Kantonsgerichts und der Staatsanwaltschaft zutr�fe, m�sste im �brigen von einer Manipulation des Natels ausgegangen werden, da ab 17.07 Uhr die vom Natel und der Netzbetreiberin aufgezeichneten Zeiten wieder �bereinstimmten. Eine solche Manipulation w�rde aber zus�tzliche Fragen aufwerfen, die weitere Zweifel zu seinen Gunsten begr�ndeten (Replik S. 2 f.).
3.4.1 Nach Art. 86 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zul�ssig. Ein kantonaler Entscheid ist letztinstanzlich, wenn gegen ihn auf kantonaler Ebene kein weiterer Rechtsbehelf zur Verf�gung steht. Als Rechtsmittel gilt jeder Rechtsweg, der dem Beschwerdef�hrer Anspruch auf einen Entscheid der angerufenen Beh�rde gibt und geeignet ist, den behaupteten rechtlichen Nachteil zu beseitigen (BGE 120 Ia 61 E. 1a). Kein Rechtsmittel in Sinne von Art. 86 OG ist die Revision im eigentlichen prozessrechtlichen Sinne, mit der u.a. die nachtr�gliche Entdeckung wesentlicher Tatsachen oder Beweismittel geltend gemacht werden kann (BGE 110 Ia 136 E. 2a; anders die etwa im fr�heren Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich vorgesehene sog. kassatorische Revision, aufgrund welcher Aktenversehen und Verfahrensfehler durch dieselben Richter behoben werden k�nnen, die den Entscheid gef�llt haben).
Nach kantonalem Recht steht gegen den Berufungsentscheid des Kantonsgerichts kein weiteres Rechtsmittel offen. Der kantonale Instanzenzug ist daher ersch�pft.
3.4.2 Zu pr�fen ist im Weiteren, ob es sich bei dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers um ein unzul�ssiges Novum handelt. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde k�nnen grunds�tzlich keine neuen Tatsachen und Beweismittel oder neue rechtliche Argumente vorgebracht werden (sog. Novenverbot). Ausnahmen gelten nur f�r Vorbringen, zu deren Geltendmachung erst die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids Anlass gibt, sowie f�r Gesichtspunkte, die sich aufdr�ngen und daher von der kantonalen Instanz offensichtlich von Amtes wegen h�tten ber�cksichtigt werden m�ssen (BGE 128 I 354 E. 6c S. 357; 118 Ia 20 E. 5a; 107 Ia 187 E. 2a und b; 99 Ia 113 E. 4a; vgl. auch Walter K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Auflage, Bern 1994, S. 369 ff.).
3.4.3 Im zu beurteilenden Fall beruft sich der Beschwerdef�hrer auf die in den Akten dokumentierte polizeiliche Auswertung des beim Opfer sichergestellten Natels und dabei namentlich auf die erhobenen im Natel gespeicherten gew�hlten Telefonnummern (Untersuchungsakten, Ordner 14, act. 7.7.128 letzte Seite). Die ermittelte Uhrzeit des mit dem Natel des Opfers gef�hrten Gespr�chs vom 01.07.2004, 00:29 Uhr, mit dem Beschwerdef�hrer steht dabei im Widerspruch zu dem von den kantonalen Instanzen festgestellten Todeszeitpunkt des Opfers.
In den Untersuchungsakten findet sich eine r�ckwirkende Erhebung der Randdaten des vom Opfer benutzten Natels mit allen ein- und ausgehenden Anrufen inkl. SMS und Antennenstandorten. Als letzten ausgehenden Telefonanruf verzeichnet die Randdatenerhebung des auf das Opfer lautenden Mobilanschlusses einen Anruf vom 30. Juni 2004 um 22:30:25 Uhr an den Beschwerdef�hrer, der sieben Sekunden gedauert hat. Dieser Anruf wird im angefochtenen Urteil im Zusammenhang mit Ermittlung des Aufenthaltsorts des Beschwerdef�hrers und seiner Begleiter in der Tatnacht anhand der Antennenstandorte erw�hnt. Das Kantonsgericht st�tzt sich auf die Aussagen der beiden Begleiter des Beschwerdef�hrers, wonach sie, nachdem sie um ca. 22.00 Uhr in Siebnen eingetroffen seien, gemeinsam mit dem Beschwerdef�hrer in ein Waldst�ck in der Umgebung gefahren seien, wobei der Beschwerdef�hrer unterwegs einen kurzen Anruf auf sein Mobiltelefon erhalten habe. Das Kantonsgericht verweist darauf, dass dieser Anruf durch die Randdaten belegt ist (angefochtenes Urteil S. 21 mit Hinweis auf Untersuchungsakten act. 7.1.67 S. 2; vgl. auch act. 7.7.117 bzw. 7.7.121 S. 6; vgl. angefochtenes Urteil S. 30 [recte: 22.30 Uhr] und erstinstanzliches Urteil S. 22). Dass das Opfer mit dem Beschwerdef�hrer in der Tatnacht ein kurzes Telefongespr�ch f�hrte, stellt somit keine neue Tatsache dar. Das Kantonsgericht hat sich f�r die Rekonstruktion des Tatablaufs vielmehr auch explizit auf diesen Anruf gest�tzt.
Daneben findet sich in den Akten auch die polizeiliche Auswertung des Natels des Opfers. Unter der Rubrik "gew�hlte Nummern" sind hier die vom Natel des Opfers gespeicherten, von der Randdatenerhebung abweichenden Uhrzeiten der von diesem Mobilanschluss aus gew�hlten Telefonnummern festgehalten. Hierunter figuriert auch ein mit Datum vom 01.07.2004, 00:29 Uhr verzeichneter Anruf an den Beschwerdef�hrer (Untersuchungsakten act. 7.7128 vorletzte Seite).
Das Kantonsgericht hat diese Abweichung nicht ausdr�cklich erw�hnt. Dieser Gesichtspunkt h�tte sich aber aufgrund der Umst�nde aufgedr�ngt und h�tte vom Kantonsgericht ber�cksichtigt werden m�ssen, zumal sich die polizeiliche Natelauswertung in den Untersuchungsakten im Anschluss an die Randdatenerhebung befindet und die Uhrzeit des fraglichen Anrufs von 00.29 Uhr in der Liste der gew�hlten Nummern der Natelauswertung hervorgehoben ist.
Daraus ergibt sich zun�chst, dass es sich bei der in der staatsrechtlichen Beschwerde aufgeworfenen Frage um ein zul�ssiges Novum handelt, so dass in diesem Punkt auf die Beschwerde eingetreten werden kann.
3.4.4 Das Kantonsgericht hat sich auf die gerichtlich genehmigte r�ckwirkende Randdatenerhebung gest�tzt. Damit ist es nicht in Willk�r verfallen. Denn wie das Kantonsgericht und die Staatsanwaltschaft in ihren Vernehmlassungen einleuchtend vorbringen, ist davon auszugehen, dass die im Natel des Opfers am 1. Juli 2004 um 00.29 Uhr gespeicherte Anwahl der Telefonnummer des Beschwerdef�hrers mit demjenigen Gespr�ch, das in der r�ckwirkenden Randdatenerhebung mit Datum vom 30.06.2004, 22:30:25 Uhr aufgef�hrt ist, identisch ist. Der im Natel des Opfers gespeicherten abweichenden Uhrzeit des Telefongespr�chs kommt daher keine Bedeutung zu. Jedenfalls ist dieser Schluss nicht schlechterdings unhaltbar.
Denn aus dem Vergleich der im Natel gespeicherten Uhrzeiten der Telefonanrufe mit den Ergebnissen der r�ckwirkenden Randdatenerhebung ergibt sich zwanglos, dass im Mobiltelefon des Opfers die Uhrzeit um rund 2 Stunden vorverschoben war, so dass die gew�hlten Nummern entsprechend mit einer sp�teren Uhrzeit gespeichert worden sind. Das trifft entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht nur f�r den fraglichen Anruf an ihn selbst, der auch in der Randdatenerhebung f�r seinen Mobilanschluss registriert ist (Untersuchungsakten act. 7.1.61 bzw. 7.11.02 S. 5), sondern auch f�r die drei mit Uhrzeit von 12:40, 20:00 und 20:01 gespeicherten Anrufe zu, die nach der Randdatenerhebung um 10:41:15, 18:00:57 und 18:02:22 Uhr stattgefunden haben (Untersuchungsakten act. 7.7.115 und 117 sowie 7.7.121 S. 5/6; act. 7.7.128 letzte Seite). Dasselbe gilt f�r den in der polizeilichen Auswertung mit Datum vom 30.6.2004 23.11 Uhr vom Opfer empfangenen Anruf des Beschwerdef�hrers, der nach der Randdatenerhebung effektiv um 21:12:27 Uhr erfolgte (Untersuchungsakten act. 7.7.117 bzw. 7.7.121 S. 6; 7.7.128 vorletzte Seite). F�r die auf der Liste der gew�hlten Nummern aufgef�hrten vier Anrufe finden sich denn in der Randdatenerhebung zu den fraglichen Zeiten auch keine Entsprechungen. Als letztes vom Natel des Opfers zu dessen Lebzeiten ausgehendes Gespr�ch ist der Anruf an den Beschwerdef�hrer vom 30.6.2004 um 22:30:25 verzeichnet. Der n�chste mit dem fraglichen Natel get�tigte Anruf erfolgte erst am 2.7.2004 um 17:07:27 auf die Notrufnummer der Polizei. Dass dieser Anruf auf der Liste der Natelauswertung unter der Rubrik "gew�hlte Nummern" ebenfalls mit Uhrzeit von 17:07 verzeichnet ist, trifft zu, ist hier aber ohne Relevanz. Selbst wenn die �bereinstimmung der Uhrzeiten gem�ss Randdatenerhebung und polizeilicher Natelauswertung von jenem Zeitpunkt an auf einer Manipulation beruhen w�rde, k�me einer solchen keine Bedeutung zu, da sie sich auf den Zeitpunkt des fraglichen Gespr�chs zwischen dem Opfer und dem Beschwerdef�hrer nicht auswirkt.
Was der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang vorbringt, f�hrt zu keinem anderen Ergebnis. So trifft zun�chst - mit einer Ausnahme - nicht zu, dass sich f�r die von ihm angef�hrten, im Natel des Opfers gespeicherten "Anrufe in Abwesenheit" vom 1.7.2004 auf der Liste der bei der Netzbetreiberin registrierten Randdaten keine �quivalente finden, auch wenn die Uhrzeiten zum Teil um mehr als zwei Stunden verschoben sind (vgl. Replik S. 2 und Untersuchungsakten act. 7.7.121 S. 7). Wesentlich ist auch hier, dass zu den auf dem Natel gespeicherten Zeiten bei der Netzbetreiberin jedenfalls keine Anrufe registriert sind. Schliesslich kommt f�r die Frage, zu welchem Zeitpunkt der letzte Anruf vom Opfer erfolgt ist, auch dem Umstand, dass bei den SMS die auf der Liste der Natelauswertung wiedergegebenen Zeiten mit denjenigen gem�ss Randdatenerhebung �bereinstimmen, keine Bedeutung zu.
Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
4.1 Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, das Kantonsgericht habe in willk�rlicher Weise die Aussage des Zeugen D.________ nicht gew�rdigt. Dieser Zeuge, der im selben Mehrfamilienhaus wie das Opfer gewohnt habe, habe ausgesagt, das Fahrzeug des Opfers habe am Morgen des 1. Juli 2004, als er um ca. 05.00 - 05.15 Uhr weggefahren sei, mit Sicherheit nicht auf dem Parkplatz gestanden. Am Mittag des 1. Juli 2004 sei es wieder am Platz gewesen. Wenn das Fahrzeug des Opfers vor 05.00 - 05.15 Uhr bewegt worden sei, bedeute dies, dass das Opfer um diese Zeit noch gelebt habe. Zumindest habe eine andere Person als er selbst den Wagen benutzt und ihn danach wieder auf den Parkplatz gestellt und die Autoschl�ssel im Kinderzimmer deponiert (Beschwerde S. 6 f).
4.2 D.________ gab in den Befragungen vor der Kantonspolizei als Auskunftsperson und vor dem Untersuchungsrichter als Zeuge an, der Wagen des Opfers, ein schwarzer Fiat, habe am Morgen des 1. Juli 2004 gegen 5.00 Uhr nicht auf dem Parkplatz gestanden. Das Opfer sei sowohl mit diesem schwarzen als auch mit einem grauen, neueren Fahrzeug gefahren. Manchmal sei es auch mit einem roten Auto gekommen, das eine Wechselnummer gehabt habe. Zuweilen sei der Beschwerdef�hrer mit dem roten oder schwarzen Auto in Begleitung mit zwei Frauen vorgefahren (Untersuchungsakten act. 10.20.01 und 11.20.01).
Das Kantonsgericht setzt sich nicht explizit mit den Aussagen des Zeugen D.________ auseinander. Es nimmt lediglich an, auf die Auswertung der im Fahrzeug des Opfers erhobenen Spuren habe verzichtet werden k�nnen, nachdem sich die anf�ngliche Vermutung, das Fahrzeug sei in der Tatnacht bewegt worden, nicht habe best�tigen lassen und die �brigen Indizien auf ein Beziehungsdelikt hinwiesen (angefochtenes Urteil S. 35).
4.3 Das Kantonsgericht verf�llt nicht in Willk�r, wenn es angesichts der zahlreichen Beweise, namentlich der belastenden Aussagen von C.________ und E.________, die f�r die T�terschaft des Beschwerdef�hrers sprechen, sinngem�ss annimmt, den Aussagen des Zeugen D.________ komme keine Bedeutung zu. Es mag zutreffen, dass der Umstand, dass das Fahrzeug des Opfers in der Tatnacht von seinem Parkplatz wegbewegt worden ist, Fragen aufwerfen k�nnte. Doch sprechen die diesbez�glichen Aussagen des Zeugen nicht ausdr�cklich gegen eine T�terschaft des Beschwerdef�hrers und widerlegen die belastenden Indizien und Aussagen nicht explizit. Jedenfalls ist der Schluss des Kantonsgerichts nicht schlechterdings unhaltbar. Im �brigen gen�gt praxisgenm�ss f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht schon, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers nicht �bereinstimmt oder eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re (BGE 129 I 8 E. 2.1; 127 I 54 E. 2b mit Hinweisen).
Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegr�ndet.
5.1 Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer Willk�r im Zusammenhang mit der Berechnung des Todeszeitpunkts. Das Kantonsgericht habe zu seinen Ungunsten eine Todeszeit vor 24.00 Uhr angenommen (Beschwerde S. 7 f.).
5.2 Das Kantonsgericht geht gest�tzt auf ein Obergutachten des Instituts f�r Rechtsmedizin des Universit�t Bern davon aus, der Tod des Opfers sei in einem Zeitraum von fr�hestens ca. 20.00 Uhr bzw. ca. 22.50 Uhr des 30. Juni 2004 bis sp�testens ca. 07.15 Uhr des 1. Juli 2004, bei einem inneren Rahmen zwischen dem 30. Juni 2004 ca. 22.50 Uhr und dem 1. Juli 2004 ca. 04.30 Uhr, eingetreten (angefochtenes Urteil S. 28; Untersuchungsakten act. 12.1.22, S. 6 ff.). Als effektiven Todeszeitpunkt nimmt es den 30. Juni 2004, 23.30 Uhr an (angefochtenes Urteil S. 29; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 37 f.). Dieser Todeszeitpunkt liegt im Rahmen des vom Gutachten angenommenen m�glichen inneren Zeitrahmens. Inwiefern das Kantonsgericht mit diesem Schluss in Willk�r verfallen sein soll, ist nicht ersichtlich.
Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
6.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt schliesslich eine Verletzung der Garantie des verfassungsm�ssigen Richters. Sowohl der Kantonsgerichtspr�sident als auch der Gerichtsschreiber, welche am angefochtenen Urteil beteiligt gewesen seien, h�tten auch in f�nf vorangegangenen Haftpr�fungsverfahren als Richter bzw. Gerichtsschreiber mitgewirkt. Damit bestehe bei diesen zumindest der Anschein der Befangenheit (Beschwerde S. 10 f.).
6.2 Gem�ss Art. 30 Abs. 1 BV hat jede Person, deren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zust�ndiges, unabh�ngiges und unparteiisches Gericht (vgl. auch � 52 f. StPO/SZ). Liegen bei objektiver Betrachtungsweise Gegebenheiten vor, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begr�nden verm�gen, so ist die Garantie verletzt (BGE 131 I 113 E. 3.4 und 3.5 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung ist grunds�tzlich mit Verfassung und Konvention vereinbar, wenn derjenige Richter, der in einer Strafsache als Haftrichter t�tig war, sp�ter auch beim Sachentscheid mitwirkt (BGE 117 Ia 182 E. 3b). Dies gilt entsprechend auch f�r die Mitwirkung des Gerichtsschreibers an den Entscheiden �ber die Haftentlassungsgesuche. Gegen Verfassung und Konvention verst�sst lediglich die Mitwirkung des Gerichtsschreibers zuerst im Rahmen der Strafuntersuchung und anschliessend innerhalb des erkennenden Organs (BGE 115 Ia 224 (E. 7b).
Die R�ge der ungeh�rigen Besetzung des Gerichts ist zu Beginn der Verhandlung zu erheben. Wer einen Organmangel dieser Art feststellt und sich nicht dagegen zur Wehr setzt, verwirkt den Anspruch auf sp�tere Anrufung der verletzten Bestimmung (BGE 112 Ia 339 E. 1c).
6.3 Im vorliegenden Fall wurde den Parteien zu Beginn des Berufungsverfahrens mit Verf�gung vom 6. September 2006 die Besetzung der Strafkammer des Kantonsgerichts bekannt gegeben. Gleichzeitig wurden sie aufgefordert, allf�llige Einwendungen gegen die Besetzung des Gerichts, auch wegen Vorbefassung von Gerichtsmitgliedern, geltend zu machen, wobei im Unterlassungsfall Verzicht angenommen werde (Berufungsakten act. 3). Gem�ss Aktennotiz vom 11. September 2006 hat der damalige Verteidiger des Beschwerdef�hrers auf die Stellung eines Ablehnungsbegehrens, trotz Vorbefassung verzichtet (Berufungsakten act. 8; vgl. auch Gegenbemerkungen des Kantonsgerichts S. 2; Vernehmlassung der Staatsanwaltschaft S. 3, insb. Beilagen 4 und 5; ferner Replik des Beschwerdef�hrers S. 4).
Bei dieser Sachlage l�sst sich nicht sagen, erst das angefochtene Urteil habe Anlass zur Erhebung der R�ge gegeben (vgl. Beschwerde S. 11). Auf die Beschwerde ist daher in diesem Punkt nicht einzutreten.
7.1 Zuletzt r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung der Unschuldsvermutung im Zusammenhang mit der Anklage des Versicherungsbetruges und der Irref�hrung der Rechtspflege. Er macht geltend, er sei zu den wesentlichen subjektiven Tatbestandselementen im Untersuchungsverfahren und im erstinstanzlichen Verfahren nicht befragt worden. Es k�nne ihm als innere Tatsache nicht widerlegt werden, dass er bei der Schadensmeldung am 30. April nicht gewusst habe, dass ihm das Natel nicht gestohlen worden sei (Beschwerde S. 11 f.).
7.2 Die Beschwerde gen�gt in diesem Punkt den Anforderungen an die Begr�ndung von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Nach dieser Bestimmung pr�ft das Bundesgericht im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen. Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3; 125 I 492 E. 1b). Die Beschwerde ersch�pft sich hier in einer blossen Behauptung von Willk�r mit pauschalen Vorbringen.
Auf die Beschwerde kann daher auch in diesem Punkt nicht eingetreten werden.
III. Nichtigkeitsbeschwerde
8.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich in der Nichtigkeitsbeschwerde zun�chst gegen die rechtliche W�rdigung des T�tungsdelikts als Mord. Dass die Tat nicht aus einem spontanen Entschluss begangen worden sei, spreche nicht f�r den Tatbestand des Mordes. Weiter gehe aus dem angefochtenen Urteil nicht hervor, ob und in welcher Form die bei der Tat in der Wohnung anwesenden Kinder des Opfers die Tat miterlebt h�tten. Auch die Schussabgabe von hinten in den Kopf und das allf�llige nachtr�gliche Ersticken des Opfers spr�chen f�r sich allein nicht f�r ein skrupelloses Verhalten (Beschwerde S. 4 f.).
8.2 Die Vorinstanz nimmt an, die besondere Skrupellosigkeit des Beschwerdef�hrers im Sinne von Art. 112 StGB ergebe sich schon aus den �usseren Umst�nden der Tat. Der Beschwerdef�hrer habe sich nicht spontan zur Tat entschlossen, sondern sich w�hrend Wochen wiederholt und intensiv um eine Tatwaffe bem�ht. Er habe das Vertrauen und die Arglosigkeit des Opfers ausgen�tzt, um mit der Waffe in die Wohnung zu gelangen. Dort habe er trotz Kenntnis von der Anwesenheit der Kinder das Opfer erschossen. Besonders schwer wiege die Tatausf�hrung. Zwar sei die in der Anklageschrift umschriebene Erschiessung nach Art einer Hinrichtung durch die Akten nicht gen�gend nachgewiesen, doch sei die t�dliche Schussabgabe jedenfalls von hinten in den Kopf erfolgt. Seine Entschlossenheit und Skrupellosigkeit habe der Beschwerdef�hrer sodann dadurch bewiesen, dass er nach erfolgter Schussabgabe an den Tatort zur�ckgekehrt sei, um den Tod des offenbar noch zuckenden, gem�ss gerichtsmedizinischem Gutachten jedenfalls noch lebendem Opfer durch Ersticken mit einem Kissen zu beschleunigen. V�llige Gef�hllosigkeit habe der Beschwerdef�hrer schliesslich dadurch bewiesen, dass er die Kinder allein mit der toten Mutter in der Wohnung zur�ckgelassen habe (angefochtenes Urteil S. 37; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 66 ff.).
8.3 Gem�ss Art. 112 StGB macht sich des Mordes schuldig, wer vors�tzlich einen Menschen t�tet und dabei besonders skrupellos handelt, namentlich wenn sein Beweggrund, der Zweck der Tat oder die Art der Ausf�hrung besonders verwerflich sind. Mord zeichnet sich nach der Rechtsprechung durch eine aussergew�hnlich krasse Missachtung fremden Lebens bei der Durchsetzung eigener Absichten aus. Das Gesetz will den skrupellosen, gem�tskalten, krass und primitiv egoistischen T�ter ohne soziale Regungen erfassen, der sich zur Verfolgung eigener Interessen r�cksichtslos �ber das Leben anderer hinwegsetzt. Der Richter hat somit eine ethische Wertung vorzunehmen. Entscheidend ist eine Gesamtw�rdigung der �usseren und inneren Umst�nde der Tat. F�r Mord typische F�lle sind die T�tung eines Menschen zum Zwecke des Raubes, T�tungen aus religi�sem oder politischem Fanatismus oder aus Geringsch�tzung (BGE 127 IV 10 E. 1a mit Hinweisen).
8.4 Der Schuldspruch wegen Mordes verletzt kein Bundesrecht. Die kantonalen Instanzen haben zu Recht schon aufgrund der �usseren Umst�nde der Tat angenommen, der Beschwerdef�hrer habe skrupellos gehandelt. Dies ergibt sich zun�chst aus der Planung und Vorbereitung der Tat. Dass diese von langer Hand geplant war, zeigt sich daraus, dass der Beschwerdef�hrer �ber l�ngere Zeit hinweg intensiv darum bem�ht war, eine Schusswaffe zu erlangen. Sodann hat er schon zwei Tage vor der Tat ein selber verfasstes fiktives SMS vom Natel des Opfers auf sein eigenes Mobiltelefon versendet und auf diese Weise schon fr�hzeitig Vorbereitungen daf�r getroffen, den Verdacht nach der Tat auf die Schwester des Opfers zu lenken. Indizien f�r eine besondere Skrupellosigkeit ergeben sich aber auch aus der Ausf�hrung der Tat, bei welcher der Beschwerdef�hrer das Opfer unter Ausn�tzung seines Vertrauen zielstrebig und kaltbl�tig von hinten erschoss. Ein besonderes Mass an Gef�hlsk�lte offenbart dabei auch der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer die Tat ohne R�cksicht darauf ausf�hrte, dass in der Wohnung die Kinder des Opfers, worunter auch sein eigenes, anwesend waren und er diese nach der Tat mit ihrer toten Mutter �ber zw�lf Stunden allein zur�ckliess.
9.1 Im Weiteren beanstandet der Beschwerdef�hrer den Schuldspruch wegen Betruges. Er bringt diesbez�glich auch im Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde vor, er sei zu den wesentlichen subjektiven Tatbestandselementen nicht befragt worden und es k�nne ihm nicht widerlegt werden, dass er bei der Schadensmeldung nicht gewusst habe, dass ihm das Natel nicht gestohlen worden sei (Beschwerde S. 5 f.).
9.2 Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begr�ndet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgen�ssisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Ausf�hrungen, die sich gegen die tats�chlichen Feststellungen des Entscheides richten, sowie das Vorbringen neuer Tatsachen sind unzul�ssig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm, betrifft sogenannte innere Tatsachen, ist damit Tatfrage und kann daher im Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht zur Entscheidung gestellt werden (BGE 130 IV 58 E. 8.5; 125 IV 242 E. 3c S. 251).
Auf die Beschwerde kann daher in diesem Punkt nicht eingetreten werden.
10.1 Schliesslich wendet sich der Beschwerdef�hrer gegen die Strafzumessung. Die Vorinstanz verletze namentlich das Doppelverwertungsverbot, indem es nicht konkret anf�hre, in welcher Intensit�t die f�r die Strafzumessung genannten Elemente vorhanden seien, so dass sie sich innerhalb des Strafrahmens von Art. 112 StGB nochmals straferh�hend auswirkten. Mit der Erw�hnung eines �usserst schweren Verschuldens sei dem Erfordernis nicht gen�ge getan (Beschwerde S. 6).
10.2 Gem�ss Art. 63 StGB misst der Richter die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu; er ber�cksichtigt dabei die Beweggr�nde, das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse des Schuldigen. Das Gericht hat in seinem Urteil die wesentlichen schuldrelevanten Tat- und T�terkomponenten so zu er�rtern, dass festgestellt werden kann, ob alle rechtlich massgeblichen Gesichtspunkte Ber�cksichtigung fanden und wie sie gewichtet wurden. Bei der Gewichtung der zu beachtenden Komponenten steht dem urteilenden Gericht ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu, in welchen das Bundesgericht auf Nichtigkeitsbeschwerde hin nur eingreift, wenn das vorinstanzliche Gericht den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn es von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder wenn es wesentliche Komponenten ausser Acht gelassen bzw. falsch gewichtet hat oder wenn die Strafe in einem Masse unverh�ltnism�ssig streng bzw. mild erscheint, dass von einer �berschreitung oder einem Missbrauch des Ermessens gesprochen werden muss (BGE 127 IV 101 E. 2; 124 IV 286 E. 4a; 123 IV 49 E. 2a; 122 IV 241 E. 1a je mit Hinweisen).
10.3 Die kantonalen Instanzen setzen sich in ihren einl�sslichen Erw�gungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und w�rdigen s�mtliche Zumessungsgr�nde zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten h�tten leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht ber�cksichtigt h�tten, ist nicht ersichtlich. So beurteilt die Vorinstanz das Verschulden des Beschwerdef�hrers zu Recht als �usserst schwer (angefochtenes Urteil S. 42 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 75). Das ergibt sich auch in diesem Zusammenhang in erster Linie aus dem planm�ssigen und kaltbl�tigen Vorgehen, mit welchem der Beschwerdef�hrer das wehrlose Opfer von hinten in den Kopf geschossen hat und seiner Gleichg�ltigkeit gegen�ber dem Umstand, dass in der Wohnung auch die Kinder des Opfers anwesend waren. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers verletzt die Vorinstanz auch nicht das Doppelverwertungsverbot, indem sie einerseits das Mordmerkmal der besonderen Skrupellosigkeit und andererseits das sehr schwere Verschulden des Beschwerdef�hrers aus denselben Gr�nden bejaht. Der Richter hat bei der Strafzumessung innerhalb des durch einen Qualifikationsgrund erh�hten Strafrahmens zu ber�cksichtigen, in welchem Ausmass dieser Qualifikationsgrund im konkreten Fall gegeben ist (BGE 120 IV 67 E. 2b; 118 IV 342 E. 2b; Urteil 6S.252/2004 vom 5. November 2004 E. 5.2). Es liegt auf der Hand, dass die Bemessung der konkreten Strafe innerhalb des weiten Strafrahmens f�r Mord gerade auch vom Ausmass der besonderen Skrupellosigkeit abh�ngt, welches die Schwere des Verschuldens wesentlich mitbestimmt. Dass die Vorinstanz im vorliegenden Fall dieses Ausmass als derart erheblich einstuft, dass sie die H�chststrafe als angemessen erachtet, ist nicht zu beanstanden. Nichts einzuwenden ist schliesslich dagegen, dass die kantonalen Instanzen das Verhalten des Beschwerdef�hrers im Strafverfahren als fehlende Reue straferh�hend w�rdigen. Dabei f�llt erschwerend namentlich die falsche Bezichtigung der Schwester des Opfers gegen�ber den Untersuchungsbeh�rden als T�terin ins Gewicht, die dazu f�hrte, dass diese w�hrend ihrer Trauer um die Schwester unter dringendem Tatverdacht f�r 26 Tage in Untersuchungshaft versetzt wurde. Dasselbe gilt f�r die nachfolgende falsche Anschuldigung zum Nachteil von C.________, der dem Beschwerdef�hrer nach dessen intensivem Dr�ngen eine Waffe besorgte, um ihm vermeintlich bei einer Geldeintreibung behilflich zu sein (angefochtenes Urteil S. 43; erstinstanzliches Urteil S. 75 f.).
Insgesamt sind die Erw�gungen der kantonalen Instanzen plausibel und leuchten die daraus gezogenen Schl�sse ein. Die Vorinstanz hat somit ihr Ermessen in der Strafzumessung nicht �berschritten.
10.4 IV. Kosten
Aus diesen Gr�nden sind die staatsrechtliche Beschwerde und die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten (Art.156 Abs. 1 OG und Art. 278 Abs. 1 BStP). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gem�ss Art. 152 OG kann f�r das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde bewilligt werden, da von der Bed�rftigkeit des Beschwerdef�hrers auszugehen ist (vgl. BGE 125 IV 161 E. 4) und er den angefochtenen Entscheid �berdies - jedenfalls zur Hauptsache - mit vertretbaren Argumenten in Frage gestellt hat (vgl. BGE 124 I 304 E. 2 mit Hinweisen). Dem Beschwerdef�hrer werden deshalb keine Kosten auferlegt. Seinem Vertreter wird aus der Bundesgerichtskasse eine angemessene Entsch�digung ausgerichtet.
In Bezug auf das Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen. da die Beschwerde von vornherein keine Aussicht auf Erfolg hatte (Art. 152 Abs. 1 OG, vgl. BGE 124 I 304 E. 2 mit Hinweisen). Den schlechten finanziellen Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers kann bei der Festsetzung der Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen werden (Art. 153a Abs. 1 OG).
Die staatsrechtliche Beschwerde und die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde werden abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde wird gutgeheissen. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde wird abgewiesen.
F�r das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde werden keine Kosten erhoben.
Dem Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers wird f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Entsch�digung von Fr. 3'000.-- aus der Bundesgerichtskasse ausgerichtet.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 800.-- f�r das Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde wird dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Lausanne, 29. Juni 2007