Source: http://www.kinderwunsch-anwalt.de/tag/amh-wert-kuenstliche-befruchtung-krankenversicherung-pkv-gkv/
Timestamp: 2018-11-21 04:29:04
Document Index: 79577151

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 1', '§ 6', '§ 27', '§ 30', '§ 33', '§ 69']

AMH-Wert | Kinderwunsch Anwalt
Tag: AMH-Wert
8 Behandlungszyklen IVF/ICSI bei weiblichem Alter 41 – 43
By Rechtsanwalt Hans Modl|2015-03-14T12:04:59+00:00Februar 12th, 2015|Privatversicherung|Kommentare deaktiviert
Ein fortgeschrittenes weibliches Alter (41 – 43 Jahre) steht der Kostenübernahme für wiederholte IVF/ICSI – Behandlungen nicht entgegen, wenn die individuelle medizinische Erfolgeprognose günstig ist.
Die Kostenübernahme für Kinderwunschbehandlung steht nach derzeitiger Rechtsprechung bekanntlich unter dem Diktat der ausreichenden medizinischen Erfolgsprognose.
AMH und Fertilität II (weibliche Indikation) – trotz geringem AMH-Wert muss PKV weitere IVF-Behandlungen zahlen
By Rechtsanwalt Hans Modl|2015-11-28T22:19:33+00:00März 20th, 2014|Privatversicherung, Urteile zu IVF Kosten|0 Comments
Gerne greifen die Versicherer isoliert einen geringen AMH-Wert aus den weiblichen Befunden heraus und wollen daraus die Bewertung ableiten, dass für die IVF-Behandlung deswegen keine günstige Erfolgsprognose (mehr) bestehe und sie daher für die Kosten der künstlichen Befruchtung nicht eintrittspflichtig sind. – Diese isolierte Betrachtung ist aber nicht zulässig und genügt weder den medizinischen noch den rechtlichen Vorgaben!
Der nachfolgende Fall betrifft eine IVF-Behandlung wegen weiblicher Krankheitsursachen (weibliche Indikation). Gleiches gilt aber auch im Falle einer IVF/ICSI-Behandlung bei männlicher Indikation (siehe dazu Artikel “AMH + Fertilität I”).
In diesem Fall litt unsere Mandantin (geb. 1978) an einer Endometriose; der AMH-Wert war altersuntypisch sehr niedrig. Ihre PKV hatte noch die Kosten der 1. IVF-Behandlung (2012) getragen; dort waren nur relativ wenige Eizellen (3 punktiert, 2 befruchtet + transferiert) gewonnen worden. Deswegen bestritt die PKV für die weitere Behandlung (ab 2013)
By Rechtsanwalt Hans Modl|2015-11-28T22:38:37+00:00Dezember 17th, 2012|Privatversicherung, Urteile zu IVF Kosten|0 Comments
AMH und Fertilität I (männliche Indikation) – trotz AMH-Wert von 0,15 muss PKV des kranken Mannes IVF/ICSI zahlen
By Rechtsanwalt Hans Modl|2015-11-28T22:40:28+00:00Juni 18th, 2012|Privatversicherung|0 Comments
Mit Feinheiten der Beurteilung der medizinischen Erfolgsprognose für die IVF-Behandlung hatte sich das LG München I zu befassen. Die Kinderwunschbehandlung erfolgte aus männlicher Indikation (Subfertilität, eingeschränkte Spermiogramme).
Unser Mandant konnte die Kostenerstattung gegen die DKV AG erstreiten, die vor allem einwandte, der AMH-Wert seiner Frau sei für eine günstige Erfolgsprognose zu niedrig (er war mit 0,15 gemessen worden); das Gericht folgte aber der Einschätzung der Krankenversicherung nicht (Urteil vom 25.04.2012).
Bekanntlich muss eine Erfolgsprognose von 15 % (Schwangerschaftseintritt pro Behandlungszyklus) erreicht werden (siehe dazu unsere weiteren Artikel in der Kategorie PKV!).
By Rechtsanwalt Hans Modl|2015-11-28T22:43:46+00:00Juni 17th, 2012|Privatversicherung|0 Comments
1301, 2010
15 % Erfolgsprognose für IVF – aktuelles DIR-Register, keine absolute Grenze für AMH-Wert
By Rechtsanwalt Hans Modl|2015-11-28T22:55:35+00:00Januar 13th, 2010|Privatversicherung|0 Comments
Der BGH verlangt für die Kostenübernahme der Sterilitätsbehandlung hinreichende Erfolgsaussichten für die künstliche Befruchtung. Er sieht für eine Erfolg versprechende IVF-Behandlung den maßgeblichen Grenzwert bei 15 % (siehe Artikel auf dieser Seite!).
Das Landgericht München I ist in einem gleichfalls von unserer Kanzlei geführten Prozess (Urteil vom 28.07.2009) auf dieser grundsätzlichen Basis noch zu folgenden weiteren Feststellungen gekommen:
(1) maßgeblich ist das aktuelle IVF-Register zum Zeitpunkt der jeweiligen Behandlung; (2): der sogenannte AMH-Wert (Anti-Müller-Hormon-Wert) ist in diesem Zusammenhang ein guter aber kein absoluter Indikator! Als Marker für die ovarielle Reserve der Frau habe der AMH-Wert nach derzeitigem medizinischen Forschungsstand (lediglich) eine relative Aussagekraft, so das Gericht nach Befragung eines sterilitätsmedizinischen Gutachters. Dieser hatte festgestellt, dass die Forschung derzeit (Behandlung Ende 2006) noch im Fluss ist; auch seien aus der Praxis insbesondere bei Mutationsträgern Fälle mit einem Schwangerschaftseintritt bei AMH-Werten von (z.T. deutlich) unter 1,0 ng/ml („low“ und „non-response“ Situationen) bekannt.
Steuerrecht, absetzbar
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Altersgrenze AMH-Wert außergewöhnliche Belastung AVB Beihilfe BGH DIR-Statistik Ehevorbehalt Erfolgsprognose ESchG gemischt versichertes Paar GKV heterolog homolog ICSI IVF IVF+ICSI IVF-Register IVF Kosten Kinderwunsch Kinderwunschbehandlung Kosten Kostenerstattung Kostenübernahme Krankenkasse Kryo Körperprinzip Künstliche Befruchtung nicht verheiratet PID PKV Private Krankenversicherung Samenspende Soldat Soldatin Spermiogramm Sterilität Subfertilität Verursacherprinzip § 1 MB/KK § 6 BhV § 27 a SGB V § 30 SG § 33 EStG § 69 BBesG
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