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Timestamp: 2017-04-28 22:01:35
Document Index: 170537734

Matched Legal Cases: ['§ 289', '§ 315', '§ 95', '§ 1', '§ 4', '§ 13', '§ 13', '§19', '§ 19', '§ 285', '§ 136', '§ 285', '§ 314', '§ 126', '§ 126', '§ 126', '§ 135', '§ 122', '§ 122', '§ 126', '§ 126', '§ 131', '§ 131', '§ 131', '§ 23', '§ 124']

SIMONA Geschäftsbericht 2015 Broschüren
( Seite) | 7.32 MB
Die ordentliche Hauptversammlung der SIMONA Aktiengesellschaft, 55606 Kirn, fand am Freitag, den 10. Juni 2016, um 11:00 Uhr im Gesellschaftshaus der Stadt Kirn, Neue Straße 13, in 55606 Kirn statt.
Die ordentliche Hauptversammlung der SIMONA Aktiengesellschaft, 55606 Kirn, findet am Freitag, den 10. Juni 2016, um 11:00 Uhr im Gesellschaftshaus der Stadt Kirn, Neue Straße 13, in 55606 Kirn statt.
1.	Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der SIMONA AG und des gebilligten Konzernabschlusses, des Lageberichts für die SIMONA AG und des Konzernlageberichts, der mit dem Lagebericht der SIMONA AG zusammengefasst ist, des erläuternden Berichts des Vorstandes zu den Angaben nach § 289 Abs. 4, § 315 Abs. 4 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2015 Die genannten Unterlagen werden in der Hauptversammlung zugänglich gemacht und erläutert. Die Unterlagen können zudem im Internet unter www.simona.de im Bereich Investor Relations eingesehen werden. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss am 14. April 2016 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dementsprechend hat die Hauptversammlung zu diesem Tagesordnungspunkt keine Beschlüsse zu fassen. 2.	Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn von 12.043.841,15 EUR wie folgt zu verwenden:a)	Zahlung einer Dividende von 10,00 EUR je Aktie, zahlbar am 13. Juni 2016: 6.000.000,00 EUR b)	Vortrag auf neue Rechnung: 6.043.841,15 EUR 3.	Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2015
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2015 amtierenden Mitgliedern des Vorstandes für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen. 4.	Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2015 Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2015 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrates für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen. 5.	Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2016
Der Aufsichtsrat schlägt auf Empfehlung seines Wirtschaftsausschusses vor, die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, zum Abschlussprüfer der SIMONA AG und Konzernabschlussprüfer des SIMONA Konzerns für das Geschäftsjahr 2016 zu wählen. 6.	Wahlen zum Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat der SIMONA AG setzt sich gemäß §§ 95 Satz 2, 96 Abs. 1, 4. Alt., 101 Abs. 1 Aktiengesetz, § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 4 des Gesetzes über die Drittelbeteiligung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat und § 13 der Satzung der SIMONA AG aus vier Mitgliedern der Aktionäre und zwei Mitgliedern der Arbeitnehmer zusammen. Mit Beendigung der Hauptversammlung am 10. Juni 2016 endet das Amt der vier bisherigen, von den Aktionären bestimmten, Aufsichtsratsmitglieder. Der Aufsichtsrat schlägt vor, die nachfolgenden Personen mit Wirkung ab Beendigung der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat der SIMONA AG zu wählen. Die Bestellung der Aufsichtsratsmitglieder erfolgt gemäß § 13 Satz 2 der Satzung der SIMONA AG für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrates für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird nicht mitgerechnet. Roland Frobel, Isernhagen, SteuerberaterGeschäftsführer der ROSSMANN CENTRAL EUROPE B. V., Renswoude, NiederlandeMitgliedschaft in in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen: Mitglied des Aufsichtsrates der GBK Beteiligungen AG, Hannover Beiratsvorsitzender der Saxonia Holding-Gesellschaft mbH & Co. KG, WolfsburgLebenslaufDr. Rolf Goessler, Bad Dürkheim, Diplom-KaufmannMitgliedschaft in in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen: Mitglied des Aufsichtsrates der J. Engelsmann AG, LudwigshafenLebenslaufDr. sc. techn. Roland Reber, Stuttgart, Diplom Werkstoff-Ingenieur ETHGeschäftsführer der Ensinger GmbH, NufringenKeine Mitgliedschaft in in- oder ausländischen Kontrollgremien von WirtschaftsunternehmenLebenslaufJoachim Trapp, BiberachMitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Biberach, BiberachGeschäftsführer der Sparkasse-Immobilien BC GmbH, BiberachGeschäftsführer der Sparkasse-Immobilien BC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, BiberachKeine Mitgliedschaft in in- oder ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.LebenslaufDie Hauptversammlung ist nicht an Wahlvorschläge gebunden. 7.	Beschlussfassung über eine Satzungsänderung
Der Aufsichtsrat schlägt auf Empfehlung seines Personalausschusses vor, die Vergütung des Aufsichtsrates anzupassen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten zurzeit außer dem Ersatz ihrer Auslagen eine feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung in Höhe von 10.000,– EUR. Der Tätigkeitsumfang der Aufsichtsratsmitglieder hat in den vergangenen Jahren aufgrund der steigenden gesetzlichen Anforderungen an die Prüfungspflichten des Aufsichtsrates zugenommen. Die letzte Erhöhung der Vergütung wurde von der Hauptversammlung 2006 beschlossen. Die Erhöhung der festen, jährlich zahlbaren Vergütung auf 13.000,– EUR trägt dem gewachsenen Mehraufwand Rechnung. Darüber hinaus soll die Satzungsregelung zur Vergütung der Mitgliedschaft in Ausschüssen eine redaktionelle Klarstellung erfahren. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, §19 der Satzung wie folgt neu zu fassen: § 19 Vergütung des Aufsichtsrates Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten außer dem Ersatz ihrer Auslagen eine jährliche, feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung in Höhe von 13.000,- EUR (in Worten EUR dreizehntausend). Der Vorsitzende erhält das Zweifache, der Stellvertreter das Anderthalbfache der festen Vergütung. Über die feste Vergütung hinaus kann die Hauptversammlung eine variable, vom Erreichen oder Überschreiten von Unternehmenskennziffern abhängige Vergütungskomponente beschließen. Dieser Beschluss gilt bis zur Fassung eines neuen Beschlusses der Hauptversammlung. Aufsichtsratsmitglieder, die einem Ausschuss angehören, erhalten hierfür eine weitere feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung in Höhe von 7.000,- EUR pro Ausschussmitgliedschaft. Mitglieder des Aufsichtsrats oder eines Ausschusses, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat beziehungsweise einem Ausschuss angehört haben, erhalten für jeden angefangenen Monat ihrer Mitgliedschaft ein Zwölftel der Vergütung. 8.	Beschlussfassung über die nicht individualisierte Veröffentlichung der Vorstandsvergütungen
Der Bundestag hat am 3. August 2005 das Gesetz über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen (VorstOG) beschlossen. Nach § 285 Satz 1 Nr. 9 lit. a) HGB sind bei einer börsennotierten Aktiengesellschaft unter Namensnennung die Bezüge jedes einzelnen Vorstandsmitglieds, aufgeteilt nach erfolgsunabhängigen und erfolgsbezogenen Komponenten sowie Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung, gesondert anzugeben. Die Angabe kann unterbleiben, wenn die Hauptversammlung dies beschließt. Der Beschluss, der höchstens für die Dauer von fünf Jahren gefasst werden kann, bedarf einer Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals. Aktionäre, deren Bezüge als Vorstandsmitglied von der Beschlussfassung betroffen wären, sind gem. § 136 Abs. 1 AktG von der Ausübung ihres Stimmrechtes ausgeschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat sind übereinstimmend der Auffassung, dass eine individualisierte Angabe der Bezüge keinen entscheidenden Transparenzgewinn bringt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen: Die Veröffentlichung der in § 285 Satz 1 Nr. 9 lit. a) Satz 5 bis 9 HGB verlangten Angaben kann für die Dauer von 5 Jahren (für die Jahres- und Konzernabschlüsse der Geschäftsjahre 2016 bis 2020) unterbleiben. Dies gilt entsprechend für die Angabepflicht nach § 314 Absatz 1 Nr. 6 lit. a) Satz 5 bis 9 HGB.
Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Zeitpunkt der Bekanntmachung der Einberufung der Hauptversammlung im Bundesanzeiger 15.500.000,00 EUR und ist eingeteilt in 600.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Gesamtzahl der Aktien zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt demnach 600.000. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme. Die Gesamtzahl der Stimmrechte zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt demnach 600.000. Die Gesellschaft hält zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung keine eigenen Aktien. Anmeldung und Teilnahme Um an der Hauptversammlung – in Person oder durch Bevollmächtigte – teilnehmen und dort das Stimmrecht ausüben und Anträge stellen zu können, müssen die Aktionäre sich spätestens bis Freitag, den 03. Juni 2016, 24:00 Uhr, in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder in englischer Sprache angemeldet haben. Anmeldestelle: SIMONA AG c/o Commerzbank AG GS-MO 3.1.1 General Meetings 60261 Frankfurt am Main Fax: +49 (0) 69 13 626 351 E-Mail: hv-eintrittskarten@commerzbank.com Die Aktionäre haben darüber hinaus ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts nachzuweisen. Hierzu muss der Gesellschaft unter der vorstehend genannten Adresse ein in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache durch das depotführende Institut erstellter Nachweis über den Anteilsbesitz bis zum Ablauf des 03. Juni 2016, 24:00 Uhr, zugehen. Der Nachweis muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung, also auf Freitag, den 20. Mai 2016, 0:00 Uhr, (Nachweisstichtag) beziehen. Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts als Aktionär nur, wer den Nachweis erbracht hat. Insbesondere haben Veräußerungen nach dem Nachweisstichtag für Inhalt und Umfang des gesetzlichen Teilnahme- und Stimmrechts des Veräußerers keine Bedeutung. Personen, die erst nach dem Nachweisstichtag Aktien erwerben, sind für die von ihnen gehaltenen Aktien nur dann teilnahme- und stimmberechtigt, wenn sie sich vom Veräußerer bevollmächtigen oder zur Rechtsausübung ermächtigen lassen. Nach fristgerechtem Eingang der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes werden den Aktionären Eintrittskarten für die Hauptversammlung übersandt, die ihnen aus organisatorischen Gründen als Ausweis für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts dienen, wobei die Vorlage der Eintrittskarte keine Voraussetzung für die Teilnahme an der Hauptversammlung oder die Ausübung des Stimmrechts ist. Um den rechtzeitigen Erhalt der Eintrittskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktionäre, frühzeitig für die Übersendung der Anmeldung und des Nachweises ihres Anteilsbesitzes Sorge zu tragen. Stimmrechtsvertretung
Aktionäre, die nicht selbst an der Hauptversammlung teilnehmen, können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung auch durch Bevollmächtigte, z. B. die depotführende Bank oder ein sonstiges Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder andere Personen ihrer Wahl, ausüben lassen. Auch bei Erteilung einer Vollmacht bedarf es der ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Aktionär oder den Bevollmächtigten sowie des Nachweises der Berechtigung. Bevollmächtigt ein Aktionär mehr als eine Person, so kann die Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zurückweisen. Vollmachten bedürfen der Textform (§ 126b BGB) und können durch Erklärung gegenüber dem zu Bevollmächtigenden oder gegenüber der Gesellschaft erteilt werden. Für die Vollmachtserteilung gegenüber der Gesellschaft und die Übermittlung des Nachweises einer gegenüber dem zu Bevollmächtigenden erklärten Bevollmächtigung stehen folgende Postanschrift, Faxnummer und E-Mail-Adresse zur Verfügung: SIMONA AG, Investor Relations Teichweg 16, 55606 Kirn Fax: +49 (0) 67 52 14-738 E-Mail: ir@simona.de Der Nachweis der Bevollmächtigung kann auch am Tag der Hauptversammlung durch den Bevollmächtigten am Versammlungsort erbracht werden. Bei der Bevollmächtigung eines Kreditinstituts, einer Aktionärsvereinigung oder einer diesen nach § 135 AktG gleichgestellten Person oder Institution können Besonderheiten gelten; die Aktionäre werden gebeten, sich in einem solchen Fall mit dem zu Bevollmächtigenden rechtzeitig wegen einer von ihm möglicherweise geforderten Form der Vollmacht abzustimmen. Für den Widerruf einer Vollmacht gelten die vorangehenden Sätze entsprechend. Mit der Eintrittskarte werden den Aktionären ein Vollmachtsformular und weitere Informationen zur Bevollmächtigung übersandt. Das Vollmachtsformular wird den Aktionären auch jederzeit auf Verlangen zugesandt und ist außerdem im Internet unter www.simona.de unter dem Link Unternehmen/Investor Relations/Hauptversammlung abrufbar. Die Aktionäre werden gebeten, Vollmacht vorzugsweise mittels des von der Gesellschaft zur Verfügung gestellten Vollmachtsformulars zu erteilen. Im Übrigen bieten wir unseren Aktionären auch in diesem Jahr wieder an, sich durch einen Stimmrechtsvertreter der SIMONA AG vertreten zu lassen, der das Stimmrecht gemäß den Weisungen der Aktionäre ausübt. Auch in diesem Fall bedarf es der ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Aktionär sowie eines Nachweises der Berechtigung. Der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ist verpflichtet, weisungsgemäß abzustimmen. Ihm müssen daher neben der Vollmacht zusätzlich Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Ohne eine ausdrückliche und eindeutige Weisung zu den einzelnen Gegenständen der Tagesordnung wird der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft das Stimmrecht nicht ausüben. Aktionäre, die dem Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft Vollmacht und Weisungen erteilen wollen, werden gebeten, hierzu ausschließlich das mit der Eintrittskarte übersandte Vollmachtsformular zu verwenden; andere Formen der Vollmachts- und Weisungserteilung an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft können nicht berücksichtigt werden. Vollmacht und Weisungen an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft müssen der Gesellschaft unter der oben für die Vollmachtserteilung angegebenen Postanschrift, Faxnummer oder E-Mail-Adresse bis zum 07. Juni 2016, 24:00 Uhr, zugehen. Wir bitten um Verständnis, dass später eintreffende Vollmachten und Weisungen an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft nicht mehr berücksichtigt werden können.
Ergänzungsverlangen (§ 122 Abs. 2 AktG) Aktionäre, deren Anteile zusammen mindestens den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder den anteiligen Betrag von 500.000,00 EUR (das entspricht 19.355 Stückaktien) erreichen, können verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden (§ 122 Abs. 2 AktG). Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen. Das Verlangen ist schriftlich an den Vorstand zu richten und muss der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Hauptversammlung, also bis spätestens 10. Mai 2016, 24:00 Uhr, unter folgender Adresse zugehen:SIMONA AG, Vorstand Teichweg 16, 55606 Kirn Die Antragsteller haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens drei Monaten vor dem Tag der Hauptversammlung Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung über das Verlangen halten. Bekannt zu machende Ergänzungen der Tagesordnung werden – soweit sie nicht bereits mit der Einberufung bekannt gemacht wurden – unverzüglich nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger bekannt gemacht und solchen Medien zur Veröffentlichung zugeleitet, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie die Information in der gesamten Europäischen Union verbreiten. Sie werden außerdem unter www.simona.de unter dem Link Unternehmen/Investor Relations/Hauptversammlung bekannt gemacht. Gegenanträge und Wahlvorschläge (§§ 126 Abs. 1, 127 AktG) Aktionäre können der Gesellschaft außerdem Gegenanträge gegen einen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt übersenden. Solche Anträge sind unter Angabe des Namens des Aktionärs und einer Begründung schriftlich, per Telefax oder per E-Mail an die nachstehende Postanschrift, Faxnummer oder E-Mail-Adresse zu richten: SIMONA AG, VorstandTeichweg 16, 55606 KirnFax: +49 (0) 67 52 14 -738 E-Mail: ir@simona.de Die mindestens 14 Tage vor dem Tag der Hauptversammlung, also bis spätestens 26. Mai 2016, 24:00 Uhr, unter dieser Adresse eingegangenen Gegenanträge und eine etwaige Stellungnahme der Verwaltung werden den Aktionären im Internet unter www.simona.de unter dem Link Unternehmen/Investor Relations/Hauptversammlung zugänglich gemacht (§ 126 Abs. 1 AktG). Anderweitig adressierte Gegenanträge werden nicht berücksichtigt.Das Recht jedes Aktionärs, während der Hauptversammlung Gegenanträge zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt auch ohne vorherige Übersendung an die Gesellschaft zu stellen, bleibt unberührt. Auch vorab zugänglich gemachte Gegenanträge müssen während der Hauptversammlung nochmals mündlich gestellt werden.Für den Vorschlag eines Aktionärs zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern, Abschluss- oder Sonderprüfern gelten die vorstehenden Sätze sinngemäß mit der Maßgabe, dass der Wahlvorschlag nicht begründet werden muss. Auskunftsrecht (§ 131 Abs. 1 AktG) In der Hauptversammlung kann jeder Aktionär vom Vorstand Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft verlangen, soweit die Auskunft zur sachgemäßen Beurteilung der Tagesordnung erforderlich ist (§ 131 Abs. 1 AktG). Die Auskunftspflicht erstreckt sich auch auf die rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen der Gesellschaft zu einem verbundenen Unternehmen. Da der hiermit einberufenen Hauptversammlung u. a. der Konzernabschluss und -lagebericht vorgelegt werden, erstreckt sich die Auskunftspflicht des Vorstandes auch auf die Lage des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Der Versammlungsleiter ist gemäß § 131 Abs. 2 Satz 2 AktG in Verbindung mit § 23 Abs. 3 der Satzung ermächtigt, das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen zu beschränken.
Diese Einberufung, die der Hauptversammlung zugänglich zu machenden Unterlagen und die weiteren in § 124a AktG genannten Informationen sind im Internet unter www.simona.de unter dem Link Unternehmen/Investor Relations/Hauptversammlung zugänglich. Dort werden nach der Hauptversammlung auch die festgehaltenen Abstimmungsergebnisse veröffentlicht.
Kirn, im April 2016 SIMONA AG Der Vorstand
Diese Einladung wurde am 28.04.2016 im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäftsbericht 2015
Wir senden Ihnen gerne unseren Geschäftsbericht 2015 zu. Bitte wenden Sie sich an unsere Abteilung Investor Relations, Telefon +49 (0) 6752 14-383 oder Mail ir@simona.de.
Gegenanträge zur SIMONA Hauptversammlung 2016
Zur Hauptversammlung der SIMONA AG am 10. Juni 2016 wurden keine Gegenanträge gestellt.
Rede von Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes der SIMONA AG, Kirn, anlässlich der Hauptversammlung am 10.06.2016 in Kirn
- Es gilt das gesprochene Wort -Sehr geehrte Aktionäre, sehr verehrte Gäste, liebe Mitarbeiter,
ich begrüße Sie im Namen des Vorstandes herzlich zur Hauptversammlung der SIMONA AG. Im Geschäftsjahr 2015 standen die Ampeln für die meisten Handlungsfelder auf Grün. Wir habenUmsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahr gesteigert undunsere Umsatz- und Ergebnisprognose übertroffen,den Umsatzanteil außerhalb Europas weiter erhöht und unsere Eigenkapitalquote weiter verbessert. Sehr geehrte Aktionäre,Ihnen schlagen wir für das Geschäftsjahr 2015 eine deutlich höhere Dividende – 10 EUR pro Aktie, das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr – zur Ausschüttung vor. Damit ist das Geschäftsjahr 2015 treffend zusammengefasst.Lassen Sie mich dennoch kurz auf die wesentlichen Rahmenbedingungen und Gründe für das erfolgreiche Geschäftsjahr – das übrigens das bisher beste in der 159-jährigen Unternehmensgeschichte war – eingehen. Den Umsatz haben wir im Geschäftsjahr 2015 aufgrund eines starken USA- und Deutschlandgeschäfts um 7 Prozent auf 360 Mio. EUR steigern können. Damit wurde unsere Umsatzprognose von 345 – 355 Mio. EUR übertroffen. Der Umsatzanteil außerhalb Europas ist auf 28 Prozent gestiegen. Das ist wesentlich auf USA zurückzuführen. Dort haben wir unser Industriegeschäft erfolgreich restrukturiert und ein Werk geschlossen. Die in 2014 erworbene Boltaron Inc. hat uns mit hohen Wachstumsraten im boomendem Markt der Flugzeuginnenausstattung viel Freude bereitet. In der Region Asien-Pazifik haben wir unsere Wachstumsziele nicht erreicht und der Anteil stagnierte bei 5 Prozent. Sehr geehrte Aktionäre, schaut man auf unsere beiden Hauptproduktgruppen – Halbzeuge sowie Rohre und Formteile – konnten wir in beiden wachsen. Bei den Halbzeugen haben wir dank gutem Deutschland- und USA-Geschäft die Umsatzerlöse um 7 Prozent steigern können. Die Rohr- und Formteil-Umsatzerlöse sind aufgrund eines starken internationalen Projektgeschäfts um mehr als 8 Prozent gestiegen. Mit dem erzielten operativen Gewinn sind wir sehr zufrieden. Die EBIT-Marge von 7,4 Prozent liegt über unserer Prognose und deutlich über dem Vorjahreswert von 5,3 Prozent. Wesentliche Treiber waren der hohe Ergebnisbeitrag aus dem USA-Geschäft, Effizienzsteigerungen in Europa sowie Währungseffekte. Sehr geehrte Aktionäre, nichts Neues, aber immer eine Anmerkung wert: Wir haben unsere solide Bilanz- und Finanzstruktur weiter verbessert. Die Eigenkapitalquote konnten wir von 53 auf 57 Prozent steigern und unsere liquiden Mittel um über 10 Mio. EUR auf 32 Mio. EUR erhöhen. Von dem guten Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 sollen auch unsere Aktionäre profitieren. Wir schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 10 EUR pro Stammaktie zur Ausschüttung vor. Das sind 2 EUR mehr als im Vorjahr. Die Dividendenrendite beträgt 2,7 Prozent. Wir schütten 67 Prozent des Jahresüberschusses der SIMONA AG aus. Die SIMONA-Aktie hat sich 2015 solide und mit einer Kurssteigerung von 20 Prozent besser als der DAX entwickelt.Sehr verehrte Aktionäre, der Erfolg des Geschäftsjahres 2015 ist auch auf Fortschritte bei unserer in 2013 beschlossenen strategischen Neuausrichtung zurückzuführen. Eine 1:1-Beziehung zwischen Strategie und wirtschaftlichem Erfolg gibt es nicht. Wichtig war es, sich in die gewünschte Richtung zu bewegen. Und das haben wir in unseren drei strategischen Zielendie Profitabilität – vor allem in Europa – zu verbessern,die Internationalisierung voranzutreiben undmehr neue Anwendungen/Produkte zu erschließen geschafft.
Die Konsolidierung und Restrukturierung in Europa zeigt deutliche Erfolge. Wir haben unser Vertriebs- und Logistiknetz konsolidiert und sind Partnerschaften mit großen Handelsunternehmen eingegangen. Dies hat sowohl unsere Profitabilität als auch unsere Marktanteile verbessert. In den Werken in Deutschland haben wir die Produktivität durch Lean Management im Schnitt um 3 Prozent gesteigert. Die Produktivitätsfortschritte belegen auch die Entwicklung unseres Pro-Kopf-Umsatzes. Im Geschäftsjahr 2013 – als wir unsere strategischen Ziele verabschiedeten – hatten wir einen Pro-Kopf-Umsatz von 244 TEUR. In 2015 betrug dieser 284 TEUR. Das sind 16,4 % mehr. Das strategische Ziel, unsere Abhängigkeit von Europa zu reduzieren – wir wollen in Zukunft 40 Prozent unseres Umsatzes außerhalb von Europa erzielen – ist auf einem guten Weg. Vor allem dank USA. Wir sind noch nicht am Ziel und müssen in Asien und Indien schneller und in USA weiter wachsen. In Indien werden wir im Geschäftsjahr 2016 eine Tochtergesellschaft gründen. Sehr geehrte Damen und Herren, bei der Erschließung neuer Anwendungen und der Entwicklung neuer Produkte stehen wir noch am Anfang. Zumindest wenn man die nackten Zahlen betrachtet. 5 Prozent ist das Ziel für den Anteil neuer Produkte am Gesamtumsatz. Das hört sich wenig an, ist für unsere Industrie aber viel. Laut des ZEW Innovationsreports 2015 liegt der Durchschnitt aller Unternehmen der Kunststoff- und Gummiverarbeitung bei 3 Prozent. Auf diesem Niveau sind wir zurzeit auch. Aber wir investieren viel, um diesen Anteil weiter zu steigern. Das neue Technologiezentrum in Kirn versetzt uns in die Lage, Hochleistungskunststoffe zu verarbeiten und neue Entwicklungspartnerschaften einzugehen. Die Ausgaben für Forschung & Entwicklung haben wir um über 50 Prozent auf 3,6 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2015 erhöht. Neue Produkte, wie SIMOWOOD, SIMOFLOOR und SIMOLIFE zeigen erste Erfolge. Hier sind aber weitere Anstrengungen notwendig. Die Neuentwicklung von Produkten und Anwendungen erfordert einen langen Atem und den haben wir. Meine sehr verehrten Damen und Herren,insgesamt sind wir mit der Fortentwicklung / Umsetzung unserer Strategie zufrieden. Es bleibt noch viel zu tun, aber die Richtung stimmt und wir werden diesen Weg weiter konsequent verfolgen. An dieser Stelle danke ich auch im Namen meiner Vorstandskollegen allen Mitarbeitern weltweit für die erfolgreiche Arbeit in 2015. Sehr verehrte Aktionäre, was erwarten wir vom Geschäftsjahr 2016? Im ersten Quartal haben wir ein leichtes Umsatzwachstum bei leicht rückläufigem Ergebnis erzielt. Das EBIT war von Währungseffekten negativ beeinflusst. Ohne diese Währungseffekte war das Ergebnis operativ sogar besser als im ersten Quartal 2015. Haupttreiber für das gute Ergebnis war wieder das USA-Geschäft. Dennoch blicken wir – was die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angeht – verhalten in die Zukunft.Die Rahmenbedingungen können wir nicht beeinflussen, unser Handeln schon. Wir konzentrieren uns nach wie vor darauf, unsere Strategie weiter umzusetzen. In 2016 wollen wir uns wieder verstärkt um Akquisitionen kümmern. Aus Erfahrung wissen wir, dass dies nicht von heute auf morgen passiert. Wir haben dazu eine Strategie erarbeitet und mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Zwei Kandidatenprofile haben wir dabei identifiziert. Akquisitionen können regionalen Charakter oder Technologie-Charakter haben. Regional, um unsere Marktposition, z. B. in Asien, zu verbessern. Technologiegetrieben, wenn wir Zugang zu neuen Anwendungen oder Industrien wollen, wie z. B bei Boltaron und der Flugzeugindustrie. Als Mittel stehen uns 100-150 Mio. EUR zur Verfügung. Das heißt nicht, dass wir das auch ausgeben werden, aber wir fühlen uns gut aufgestellt, um aktiv in diesem Bereich zu agieren.Sehr geehrte Aktionäre, sowohl in 2014 als auch im Geschäftsjahr 2015 haben wir unsere Ergebnisse verbessert. Wir erwarten für dieses Jahr einen Konzernumsatz von 360-370 Mio. EUR und ein Ergebnis von 20-25 Mio. EUR. Damit heben wir die Prognose gegenüber unserer Jahrespressekonferenz Ende April leicht an. Wir schauen – trotz eines schwierigeren Umfelds – positiv in die SIMONA-Zukunft. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen in unser Unternehmen und freue mich auf eine weiter erfolgreiche Zeit mit SIMONA. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Dividendenbekanntmachung nach Hauptversammlung 2016
Dividende für das Geschäftsjahr 2015
SIMONA AG, Kirn- ISIN: DE 0007239402 // WKN: 723940 -
Die ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft vom 10. Juni 2016 hat beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von 12.043.841,15 EUR wie folgt zu verwenden: Zahlung einer Dividende von 10,00 EUR je Aktie
6.043.841,15 EUR
12.043.841,15 EUR
Die Dividende wird beginnend ab dem 13. Juni 2016 nach Abzug von 25 Prozent Kapitalertragsteuer zuzüglich des auf die Kapitalertragsteuer entfallenden Solidaritätszuschlages von 5,5 Prozent (insgesamt 26,375 Prozent) sowie gegebenenfalls Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Depotbanken ausgezahlt. Zahlstelle ist die Commerzbank AG, Frankfurt am Main. Mit dem Steuerabzug gilt die deutsche Einkommensteuer für private Kapitalerträge als abgegolten. Unabhängig davon kann auf Antrag die Dividende zusammen mit den übrigen Kapitalerträgen in die Einkommensteuerveranlagung einbezogen werden, wenn dies zu einer niedrigeren individuellen Einkommensteuer führt. Der Abzug der Kapitalertragsteuer und des Solidaritätszuschlages sowie gegebenenfalls der Kirchensteuer entfällt bei Aktionären, die ihrer Depotbank eine Nichtveranlagungsbescheinigung des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen Freistellungsauftrag eingereicht haben, soweit der in diesem Auftrag angeführte Freistellungsbetrag nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist. Kirn, im Juni 2016SIMONA AG Der Vorstand
TV Beitrag SWR Fernsehen "Landesschau Rheinland-Pfalz" vom 10.06.2016, gesendet um 19.30 Uhr.Hauptversammlung der SIMONA AG: "SIMONA AG steigert Gewinn und Umsatz, Investitionen haben sich ausgezahlt“