Source: http://xn--lrm-qla.ch/it/problemi-di-rumore/recht-und-gesetz/giurisdizione/rumore-del-traffico-stradale/rumore-del-traffico-stradale.html
Timestamp: 2017-11-25 11:36:17
Document Index: 61034148

Matched Legal Cases: ['Art. 25', 'Art. 11', 'BGE', 'BGer', 'BGer', 'BGer', 'BGer', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

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Jurisprudence bruit routier
Giurisdizione rumore del traffico stradale
Erleichterungen für eine geplante Umfahrungsstrasse (Wattwil/Ebnat-Kappel SG)
Die Erstellung einer Lärmschutzwand, welche das geschützte Ortsbild beeinträchtigen würde und mit hohen Kosten verbunden wäre, aber nur dem Schutz eines einzigen von einer Planungswertüberschreitung betroffenen Raums dienen würde, ist unverhältnismässig. Da vorliegend die Voraussetzungen für Erleichterungen nach Art. 25 Abs. 2 USG zu bejahen sind, entfallen somit auch lärmbegrenzende Massnahmen nach Art. 11 Abs. 2 USG (E. 7.7 f.).
BGE 1C_391_2014
Verschiebung einer Baulinie
Beschwerde gegen die im regionalen Richtplan Knonaueramt eingetragene Umfahrungsstrasse "Spange Nord". In Frage steht die Verrschiebung der Baulinie um 5 m in südwestliche Richtung. Dadurch soll die Lärmbelastung am Wohnhaus der Beschwederführenden wahrnehmbar um 1dB (A) gesenkt werden können, ohne die Planungswerte an anderen Wohnhäusern zu überschreiten. Abweisung der Beschwerde, da die Vorinstanzen bundesrechtlich nicht verpflichtet waren, der vorgeschlagenen Variante den Vorzug zu geben.
BGer 1C_100_2015
Tempo 30: Zeitlich begrenzter Versuch im Zweifelsfall
Zug: Streitig war, ob die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 30km/h die Lärmimmissionen an der Grabenstrasse wahrnehmbar vermindern würde und diese Massnahme deshalb zur Lärmsanierung angeordnet oder zumindest näher geprüft werden muss. Die Baudirektion des Kanton Zug verneinte die Voraussetzungen für eine Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit gestützt auf ein Verkehrsgutachten. Das BAFU kam gestützt auf eigene Berechnungen mit dem Modell SonRoad jedoch auf ein anderes Lärmminderungspotenzial als das Verkehrsgutachten. Die Kritik des BAFU (und EMPA) veranlasst das Bundesgericht dazu, die Sache für ergänzenden Abklärungen an die Baudirektion zurückzuweisen. Wenn Zweifel an der Wirksamkeit der Geschwindigkeitsreduktion bestehen, drängt sich gemäss dem Bundesgericht ein zeitlich begrenzter Versuch auf. Es sind vorliegend keine erheblichen Gründe ersichtlich, welche einem solchen Versuch entgegenstehen würden.
BGer 1C_589/2014
NZZ Artikel vom 16.03.2016: Schutz vor Lärm - Bundesgericht forciert Tempo 30 (Autor: Erich Aschwanden)
Erneuerung Autobahnanschluss gilt als wesentliche Änderung
Das Bundesgericht weist die Beschwerde des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im Zusammenhang mit der Erneuerung und Umgestaltung des Autobahnabschnitts zwischen dem Anschluss Zürich-Schlieren und der Europabrücke ("Umgestaltung und Lärmschutz Grünau") ab. Das Projekt bedeutet eine wesentliche Änderung der bestehenden Strassenanlage. Die Eidgenossenschaft hat damit bei Gebäuden, wo die Immissionsgrenzwerte für Lärm voraussichtlich überschritten werden, die Kosten für den Einbau von Schallschutzfenstern zu tragen.
BGer_1C_506/2014
Medienmitteilung zu BGer_1C_506/2014
Personen an Zufahrtsstrasse zu Deponie sind beschwerdeberechtigt
Personen, die an der Zufahrtsstrasse zur Deponie wohnen und den zusätzlichen Lastwagenverkehr deutlich wahrnehmen können, sind befugt, Rechtsmittel gegen das Vorhaben zu ergreifen. Gestützt auf das Vorsorgeprinzip ist eine Erschliessungsachse zu wählen, die unter den Gesichtspunkten der Lärm- und Luftbelastung, der Verkehrssicherheit und der Rücksichtnahme auf bestehende Siedlungen zu möglichst wenig Beeinträchtigungen führt. Der zusätzliche Lastwagenverkehr verändert die Verkehrszusammensetzung und ist deutlich wahrnehmbar, auch wenn sich der Beurteilungspegel rein rechnerisch um weniger als 1 dB(A) erhöht. AG
BGE 1C 212/2009
Verletzung des Vorsorgeprinzips bei Strassenbauprojekt
Einspruch gegen ein Projekt zur Verbreiterung und Instandsetzung der Fahrbahn an einem Dorfeingang, wegen Verletzung des Vorsorgeprinzips, da die Lärmemissionen nicht soweit als möglich begrenzt worden seien, ZH
BGE 1C 512/2010
Einsprache gegen eine Erleichterung der Sanierungspflicht
Einsprache gegen eine Erleichterung der lärmtechnischen Sanierungspflicht, bezüglich der Stadtkerndurchfahrt Zug
BGE 1C_45/2010
Beschwerde gegen Erleichterung der Sanierungspflicht
Lärmschutzprojekt Gönhard (Aarau). Beschwerde gegen Erleichterungen bei der Sanierung von Strassen. Beschwerde gutgeheissen, da eine leichte aber nicht wahrnehmbare Zunahme des Lärms auf dem übergeordneten Netz alleine kein genügender Grund ist, die Erleichterungen zu gewähren.
BGE 1C 496/2009
City-Ring Luzern: Einspruch wegen ungenügenden Lärmsanierungsmassnahmen
Einspruch gegen die geplante Sanierung der Sentibrücke in Luzern. Anwohner beklagten, dass die geplanten Lärmsanierungsmassnahmen ungenügend seien. Die Beschwerde wird gutgeheissen, LU
BGE 1C 409/2008
Beschwerde gegen Überwälzung von Kosten auf Grundstückbesitzer
Grundstückbesitzer klagen gegen die Verpflichtung, sich an Kosten für Lärmschutzmassnahmen zu beteiligen, Sissach BL
BGE 1A 198/2005 vom 02.06.2006
BGE 1E 8/2003 vom 27.07.2004
Lärmschutzwände: Fiskalische Interessen als überwiegende Interesse?
Nationalstrassen-Ausführungsprojekt Lärmschutzwände Sanierung. Fiskalische Interessen als überwiegendes Interesse? Unterengstringen ZH
BGE 1E 15/2001
Strassenlärm nach neuem Erschliessungsplan
Strassenlärm nach neuem Erschliessungsplan. Enteignung von Grundeigentum. Hofstetten-Flüh SO
BGE 1P.661/2000
Sanierungen bei nicht erschlossenen Bauzonen
Sanierungen müssen ausnahmsweise nicht getroffen werden, wenn die Immissionsgrenzwerte nur in noch nicht erschlossenen Bauzonen überschritten sind. Als Erschliessung wird die Gesamtheit aller Einrichtungen bezeichnet, die notwendig sind, damit ein Grundstück zonen- und bauordnungsgerecht genutzt werden kann. Gemeint ist damit die Feinerschliessung, d.h. die vollständige, der jeweiligen Nutzungszone angepasste Erschliessung, bei der im Wesentlichen nur noch die Hausanschlüsse zu erstellen sind.
BVG A 1618/2017
Lärmschutzmassnahmen beim Ausbau der Nordumfahrung Zürich
Verschiedene Beschwerden bezüglich des Ausbaus der Nordumfahrung Zürich werden teilweise gutgeheissen. Insbesondere die Überdachung der westlichen Tunnelportale ist über eine Länge von 100 Metern zu projektieren. Weitere Massnahmen gegen verschiedene Emissionen während der Bauphase sind zu prüfen. ZH
BVG A 1251/2012
Einspruch wegen ungenügender Lärmschutzmassnahmen
Einspruch gegen die Erweiterung der N1/N2 von vier auf sechs Spuren, weil Lärmschtzmassnahmen als ungenügend qualifiziert werden, AG und SO
BVGE A_623/2010
Unvollständige Überprüfung von Emissionsbegrenzungen bei Strassenlärmsanierung
Das TBA des Kantons Bern wird durch den Entscheid seines Verwaltungsgerichts angewiesen, Emissionsbegrenzungen wie den Einbau eines lärmarmen Belags, die Anordnung von Tempo 30 und die Einführung eines Fahrverbots für Lastwagen zu prüfen und unter Berücksichtigung der Verhältnismässigkeit umzusetzen.
VGE_100.2014.208 U