Source: http://rechtscentrum.de/search.php?db=steuerrecht&mode=category&feld=Einkommenssteuer&gebiet=Unterhaltsleistungen
Timestamp: 2019-07-19 17:09:59
Document Index: 82284452

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§25', '§33', '§ 33', '§33', '§ 22', '§ 2', '§ 22', '§ 12', '§ 22', '§ 2', '§2', '§12', '§22']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 19.07.2019 19:09h
Einkommenssteuer - Unterhaltsleistungen
1. Im Anwendungsbereich des § 33a Abs. 1 Satz 3 EStG besteht entsprechend der neueren Rechtsprechung zu § 33a Abs. 1 Satz 1 EStG eine generelle Erwerbsobliegenheit des Unterhaltsempfängers.
2. Bei einer Verletzung der Erwerbsobliegenheit sind bei der Berechnung der den Unterhaltsaufwendungen gegenzurechnenden Einkünfte gem. § 33a Abs. 1 Satz 5 EStG die objektiv erzielbaren fiktiven Einkünfte des Unterhaltsempfängers anzusetzen.
Aktenzeichen: 10K57/15 Paragraphen: Datum: 2016-04-28
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12876
VI R 31/11
1. Die Berechnung der nach § 33a EStG abziehbaren Unterhaltsleistungen ist bei Selbständigen auf der Grundlage eines Dreijahreszeitraums vorzunehmen.
2. Steuerzahlungen sind von dem hiernach zugrunde zu legenden Einkommen grundsätzlich in dem Jahr abzuziehen, in dem sie gezahlt wurden.
Aktenzeichen: VIR31/11 Paragraphen: BAföG§25 EStG§33 Datum: 2012-03-28
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=11594
VI R 28/10
1. Die Ermittlung der Angemessenheit und Notwendigkeit von Unterhaltsleistungen an Unterhaltsempfänger im Ausland anhand des Pro-Kopf-Einkommens ist nicht zu beanstanden, weil die Lebensverhältnisse eines Staates dadurch realitätsgerecht abgebildet werden.
2. Ein steuerlich unzutreffendes Ergebnis bei der Anwendung der Ländergruppeneinteilung ist nicht zu beklagen, wenn die tatsächlichen Lebenshaltungskosten des Unterhaltsempfängers das Pro-Kopf-Einkommen seines Wohnsitzstaates übersteigen. Denn § 33a Abs. 1 Satz 5 EStG verlangt die Berücksichtigung der durchschnittlichen Lebensverhältnisse eines Staates insgesamt.
Aktenzeichen: VIR28/10 Paragraphen: EStG§33a Datum: 2010-11-25
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=10680
Einkommenssteuer - Ehe/Familie Unterhaltsleistungen
24.02.2005 10 K 7583/99
Die Beteiligten streiten darüber, ob die Klägerin monatliche Zuwendungen von 1.000 DM als Versorgungsleistungen versteuern muss.
Sonstige Einkünfte sind nach § 22 Nr. 1 EStG u. a. Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen, soweit sie nicht zu den in § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 bezeichneten Einkunftsarten gehören. Derartige Zuwendungen sind allerdings nach Satz 2 der Vorschrift nicht dem Zahlungsempfänger zuzurechnen, wenn die Bezüge freiwillig oder aufgrund einer freiwillig begründeten Rechtspflicht oder einer gesetzlich unterhaltsberechtigten Person gewährt werden und der Geber unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist. Nach Ansicht des BFH gilt die Ausnahme des § 22 Nr. 1 Satz 2 EStG insbesondere für Unterhaltsleistungen i.S. § 12 Nr. 2 EStG, die freiwillig oder aufgrund einer freiwillig begründeten Rechtspflicht gewährt werden, also außerhalb des von der Rechtsprechung entwickelten, steuerlich privilegierten Rechtsinstituts der sog. Vermögensübergabe gegen private Versorgungsleistungen. Während Unterhaltsleistungen beim Empfänger weder steuerbar noch beim Leistenden als Sonderausgaben abgezogen werden können, sind Versorgungsleistungen beim Empfänger als wiederkehrende Leistungen i.S. § 22 Nr. 1 Satz 1 EStG zu versteuern bzw. beim Empfänger korrespondierend als Sonderausgaben abziehbar. (Leitsatz der Redaktion)
EStG §§ 2, 12 22
Aktenzeichen: 10K7583/99 Paragraphen: EStG§2 EStG§12 EStG§22 Datum: 2005-02-24
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=4735