Source: http://www.jurablogs.com/2014/03/27/eugh-kino-punkt-to-provider-koennen-zum-sperren-von-webseiten-die-urheberrechtlich-geschuetzte-inhalte-rechtswidrig-verbreiten-per-richterlicher-anordnung-verpflichtet-werden
Timestamp: 2016-10-28 02:49:13
Document Index: 391755591

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG']

Sperre Von Internetseiten Aufgrund Richterlicher Anordnung | EuGH: kino.to - Provider können zum Sperren von Webseiten, die urheberrechtlich geschützte Inhalte rechtswidrig verbreiten, per richterlicher Anordnung verpflichtet werden
BlogsBeckmann und Norda Rechtsanwälte BielefeldMärz 2014EuGH: kino.to - Provider können zum Sperren von Webseiten, die urheberrechtlich geschützte Inhalte rechtswidrig verbreiten, per richterlicher Anordnung verpflichtet werdenvon Marcus BeckmannEuGH Urteil vom 27.03.2014 UPC Telekabel Wien ./. Constantin Film Verleih GmbH, UPC Telekabel Wien ./. Wega Filmproduktionsgesellschaft mbH C-314/12 Der EuGH hat entschieden, dass Internetprovider verpflichtet sein können, den Zugriff auf Webseiten, die urheberrechtlich geschützte Inhalte rechtswidrig verbreiten, zu sperren. Dies kann durch eine entsprechende richterliche Anordnung erfolgen. Vorliegend ging es um das Streaming-Portal kino.to . Der EuGH betont, dass auch vorbeugende Maßnahmen gegen Verletzungen des Urhebberrechts oder verwandter Schutzrechte möglich sein müssen. Dies kann durch eine entsprechende richterliche Anordnung geschehen, wobei die Rechte der Internetnutzer, des Providers und des Rechteinhabers / Urhebers abgewogen müssen. Aus den Entscheidungsgründen: "Die Richtlinie 2001/29 verlangt nämlich, dass die Maßnahmen, die die Mitgliedstaaten treffen müssen, um ihr nachzukommen, nicht nur zum Ziel haben, Verstöße gegen das Urheberrecht oder verwandte Schutzrechte abzustellen, sondern auch, solchen Verstößen vorzubeugen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 24. November 2011, Scarlet Extended, C‑70/10, Slg. 2011, I‑11959, Rn. 31, und vom 16. Februar 2012, SABAM, C‑360/10, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Rn. 29). Eine solche vorbeugende Wirkung setzt aber voraus, dass die Inhaber eines Urheberrechts oder eines verwandten Schutzrechts tätig werden können, ohne nachweisen zu müssen, dass die Kunden eines Anbieters von Internetzugangsdiensten tatsächlich auf die der Öffentlichkeit ohne Zustimmung dieser Rechtsinhaber zugänglich gemachten Schutzgegenstände zugreifen. [...] Der Adressat einer Anordnung wie der im Ausgangsverfahren in Rede stehende muss bei der Wahl der Maßnahmen, die er zu ergreifen hat, um der Anordnung nachzukommen, aber auch für die Beachtung des Grundrechts der Internetnutzer auf Informationsfreiheit Sorge tragen ...Zum vollständigen Artikel57 LeserCMS Hasche Sigle:Ungewisse Folgen des EuGH-Urteils zu Netzsperren in Deutschland127 LeserInfodocc:Kino.to – EuGH erlaubt Internetsperre77 LeserKanzlei Plutte:EuGH: Haftung von Geschäftsinhaber für Filesharing über offenes WLAN32 LeserKurz Pfitzer Wolf & Partner:Keine Haftung für öffentliches WLAN30 LeserRecht am Bild:EuGH zur Digitalisierung von Büchern durch Bibliotheken40 LeserNIETZER & HÄUSLER:BGH: Bundesgerichtshof legt Europäischen Gerichthof Frage zum Schutz von Schutzmaßnahme...49 LeserCMS Hasche Sigle:Die WLAN-Gesetzgebungsinitiative: ein Opium-Placebo für das Volk und die Rechteinhaber40 LeserMüller Müller Rößner:Bundesgerichtshof zur Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter10 verwandte ArtikelEuGH: Access-Provider kann zur Sperre urheberrechtsverletzender Webseiten verpflichtet werdenEuGH: Access-Provider muss Zugang zu urheberrechtswidrigen Webseiten wie kino.to sperrenMüssen Internetprovider Zugang zu rechtsverletztenden Webseiten sperren?Access-Provider können verpflichtet werden, den Zugang zu urheberrechtswidrigen Seiten zu sperrenSperrung von Webseiten bei Urheberrechtsverletzungen (EuGH C-314/12)Sperrung von Webseiten bei Urheberrechtsverletzungen (EuGH C-314/12)EuGH: auch allgemeine Netzsperren möglich - unter Beachtung des Grundrechts der Internetnutzer auf InformationsfreiheitAnalyse der Entscheidung des BGH zu NetzsperrenEuGH-Urteil C-314/12: Webseiten &amp; Urheberrechtsverletzungen - Sperren bei Internet Service Providern per Gerichtsanordnung zulässigEuGH-Entscheidung zur Haftung beim Betrieb eines WLANs – McFadden (C-484/14) – oder: Kein guter TagÜber den ArtikelVeröffentlicht March 27, 2014 10:45am von Marcus Beckmann im Blog Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld.Über den AutorMarcus BeckmannOnlinerecht-IT-Recht-Medienrecht-Urheberrecht-Social Media-Wettbewerbsrecht-Markenrecht Impressum http://t.co/yN8eAwLx129 Artikel von Marcus BeckmannFolge @marcusbeckmannMehr von Marcus BeckmannKategorienMedienrechtThemenHaftung, Zensur, Streaming, Urheberrecht, Richtlinie, Eugh, Sperre, Provider, Torrent, Kino.To, Websperre, Informationsfreheit, Verwandte SchutztrechteTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresBVerfG, Beschluss vom 20.09.2016, 2 BvR 2453/15 (Besetzung oberster Richterstellen)von urteilsbesprechungen.deMann am Toilettengang gehindert: Polizisten verurteiltvon Stefan Maier / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenFreispruch vom Sofa-Richter – Televoting im Strafrechtvon StrafakteWas man über Horror-Clowns wissen solltevon Udo Vetter / LawBlogOLG Karlsruhe: Radfahrer überholt Radfahrer - 30 cm Seitenabstand sind zu knappvon Alexander Gratz / Verkehrsrecht BlogAls nächstes lesen - bislang 284 Leser:BVerfG, Beschluss vom 20.09.2016, 2 BvR 2453/15 (Besetzung ob ...