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Timestamp: 2016-10-24 20:13:08
Document Index: 175659865

Matched Legal Cases: ['Art. 7', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109']

8C_386/2012 (20.06.2012)
8C_386/2012
Der 1965 geborene K.________ meldete sich unter Hinweis auf Angstzust�nde, Energieabf�lle und Energielosigkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich kl�rte die erwerblichen und medizinischen Verh�ltnisse ab, holte zu diesem Zweck unter anderem bei Dr. med. U.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten vom 29. Oktober 2009 ein und zog die Akten des Krankenversicherers von K.________ bei. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch unter Hinweis auf einen 37%igen Invalidit�tsgrad (Verf�gung vom 24. Januar 2011).
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 8. M�rz 2012 ab.
K.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm eine halbe Rente der Invalidenversicherung basierend auf einen Invalidit�tsgrad von 55 % zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Einholung eines gerichtlichen Gutachtens an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das kantonale Gericht hat die massgeblichen Rechtsgrundlagen zutreffend wiedergegeben. Es betrifft dies insbesondere die Bestimmungen und Grunds�tze zum Begriff der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 Abs. 1 ATSG) und der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG), zu den Voraussetzungen und zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 2 IVG [in der seit 1. Januar 2008 in Kraft stehenden Fassung]), zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99 f.) sowie zum Beweiswert und zur W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Darauf wird verwiesen.
3.1 Das kantonale Gericht hat nach eingehender und pflichtgem�sser W�rdigung der medizinischen Aktenlage - insbesondere gest�tzt auf das Gutachten des Psychiaters Dr. med. U.________ vom 29. Oktober 2009, dem es Beweiskraft beigemessen hat - festgestellt, aufgrund der diagnostizierten Pers�nlichkeitsst�rung (ICD-10: F61.0) mit neurasthenischen, hypochondrischen und phobisch-�ngstlichen Anteilen, mit depressiver Episode 2006/2007, gegenw�rtig remittiert (ICD-10: F32.4), bestehe eine Arbeitsunf�higkeit von 30 %. Diese Einsch�tzung des noch vorhandenen Leistungsverm�gens z�hlt zur vorinstanzlichen Sachverhaltsermittlung, welche einer �berpr�fung durch das Bundesgericht grunds�tzlich entzogen ist (E. 1 hiervor).
3.2 Was der Beschwerdef�hrer gegen die vorinstanzliche Beweisw�rdigung vorbringt, ist nicht stichhaltig: Das kantonale Gericht hat insbesondere kein Bundesrecht verletzt, wenn es dem erw�hnten Gutachten vollen Beweiswert zuerkannte. Dieses entspricht grunds�tzlich den von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien f�r eine beweiskr�ftige Expertise (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis). Die psychiatrische Exploration durch Dr. med. U.________ umfasst eine ausf�hrliche Anamnese, erg�nzende subjektive Angaben, eine Darstellung der Befunde, eine ausf�hrliche psychiatrische Beurteilung, eine begr�ndete Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit sowie eine Stellungnahme zu den fr�heren psychiatrischen Diagnosen und Berichten. Insbesondere zur abweichenden Einsch�tzung des behandelnden Dr. med. B.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, der von einer 50%igen Arbeitsf�higkeit in einer leidensadaptierten T�tigkeit ausging (Schreiben an den Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers vom 20. April 2010), hat sich der Experte schl�ssig ge�ussert (Stellungnahme vom 7. Oktober 2010). Der beschwerdef�hrerischen Kritik an der psychiatrischen Exploration - soweit sie nicht appellatorischer Natur ist und demzufolge ausser Acht bleiben muss - kann nicht gefolgt werden. Der Gutachter hat seine Erkenntnisse eingehend und �berzeugend begr�ndet und insbesondere auch ausgef�hrt, weshalb er von einer remittierten depressiven Episode ausging und die in den Akten festgehaltene psychosoziale Belastungssituation mit "Burn-out"-Syndrom grunds�tzlich keine Erkrankung im Sinne der anerkannten internationalen Klassifikationssysteme darstellt (vgl. hiezu: Urteil 8C_302/2011 vom 20. September 2011 E. 2.3, ver�ffentlicht in SVR 2012 IV Nr. 22 S. 95). Mit den in der Beschwerde hiegegen vorgebrachten Einw�nden hat sich das kantonale Gericht bereits ausf�hrlich und zutreffend auseinandergesetzt, worauf verwiesen wird. Es hat dabei zu Recht bei der Beweisw�rdigung auch der Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag Rechnung getragen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353; Urteile 8C_740/2010 vom 29. September 2011 E. 6; 9C_842/2009 vom 17. November 2009 E. 2.2) und ist willk�rfrei zum Schluss gelangt, dass die weiteren medizinischen Berichte, namentlich diejenigen des Dr. med. B.________, kein abweichendes Beweisergebnis zu begr�nden verm�gen.
3.3 Nach dem Gesagten kann von einer offensichtlich unrichtigen (oder unvollst�ndigen) vorinstanzlichen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder von einer willk�rlichen W�rdigung der Aktenlage keine Rede sein (was auch hinsichtlich der antizipierten Beweisw�rdigung gilt, wonach weitere �rztliche Abkl�rungen unterbleiben k�nnen). Die �brigen Faktoren der Invalidit�tsbemessung werden nicht angefochten. F�r eine n�here Pr�fung von Amtes wegen besteht kein Anlass (BGE 125 V 413 E. 1b und 2c S. 415 ff.; 110 V 48 E. 4a S. 53). Unter Hinweis auf den von der IV-Stelle auf 37 % bezifferten Invalidit�tsgrad hat das kantonale Gericht folglich zu Recht einen Rentenanspruch mangels eines gen�genden Invalidit�tsgrades verneint.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet und wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt.