Source: https://dejure.org/gesetze/StVO/Anlage_2.html
Timestamp: 2017-05-25 06:51:47
Document Index: 56135076

Matched Legal Cases: ['§ 41', '§ 41', '§ 8', '§ 2', '§ 25', '§ 2', '§ 25', '§ 2', '§ 25', '§ 39', '§ 28', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 47', '§ 40', '§ 45', '§ 40', '§ 3', 'Art.3', '§ 3', '§ 18', 'Art 54', 'Art 59', '§ 12', '§ 12', '§ 35', '§ 41', '§ 46', '§ 49', '§ 52']

Anlage 2 StVO (zu § 41 Absatz 1) Vorschriftzeichen - dejure.org
Übersicht StVO
Anlage 2(zu § 41 Absatz 1) Vorschriftzeichen
lfd. Nr.Zeichen und ZusatzzeichenGe- oder VerboteErläuterungen
1Zeichen 201AndreaskreuzGe- oder Verbot1. Wer ein Fahrzeug führt, muss dem Schienenverkehr Vorrang gewähren.2. Wer ein Fahrzeug führt, darf bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird.3. Wer ein Fahrzeug führt, darf vor und hinter diesem Zeichena) innerhalb geschlossener Ortschaften (Zeichen 310 und 311) bis zu je 5 m,b) außerhalb geschlossener Ortschaften bis zu je 50 mnicht parken.4. Ein Zusatzzeichen mit schwarzem Pfeil zeigt an, dass das Andreaskreuz nur für den Straßenverkehr in Richtung dieses Pfeils gilt.ErläuterungDas Zeichen (auch liegend) befindet sich vor dem Bahnübergang, in der Regel unmittelbar davor. Ein Blitzpfeil in der Mitte des Andreaskreuzes zeigt an, dass die Bahnstrecke eine Spannung führende Fahrleitung hat.
2Zeichen 205Vorfahrt gewähren.Ge- oder Verbot1. Wer ein Fahrzeug führt, muss Vorfahrt gewähren.2. Wer ein Fahrzeug führt, darf bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird.ErläuterungDas Zeichen steht unmittelbar vor der Kreuzung oder Einmündung. Es kann durch dasselbe Zeichen mit Zusatzzeichen, das die Entfernung angibt, angekündigt sein.
2.1Ge- oder VerbotIst das Zusatzzeichen zusammen mit dem Zeichen 205 angeordnet, bedeutet es:Wer ein Fahrzeug führt, muss Vorfahrt gewähren und dabei auf Radverkehr von links und rechts achten.ErläuterungDas Zusatzzeichen steht über dem Zeichen 205.
2.2Ge- oder VerbotIst das Zusatzzeichen zusammen mit dem Zeichen 205 angeordnet, bedeutet es:Wer ein Fahrzeug führt, muss der Straßenbahn Vorfahrt gewähren.ErläuterungDas Zusatzzeichen steht über dem Zeichen 205.
3Zeichen 206Halt. Vorfahrt gewähren.Ge- oder Verbot1. Wer ein Fahrzeug führt, muss anhalten und Vorfahrt gewähren.2. Wer ein Fahrzeug führt, darf bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird.3. Ist keine Haltlinie (Zeichen 294) vorhanden, ist dort anzuhalten, wo die andere Straße zu übersehen ist.
3.1ErläuterungDas Zusatzzeichen kündigt zusammen mit dem Zeichen 205 das Haltgebot in der angegebenen Entfernung an.
3.2Ge- oder VerbotIst das Zusatzzeichen zusammen mit dem Zeichen 206 angeordnet, bedeutet es:Wer ein Fahrzeug führt, muss anhalten und Vorfahrt gewähren und dabei auf Radverkehr von links und rechts achten.ErläuterungDas Zusatzzeichen steht über dem Zeichen 206.
Zu 2und 3ErläuterungDas Zusatzzeichen gibt zusammen mit den Zeichen 205 oder 206 den Verlauf der Vorfahrtstraße (abknickende Vorfahrt) bekannt.
4Zeichen 208Vorrang des GegenverkehrsGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, hat dem Gegenverkehr Vorrang zu gewähren.
zu 5 bis 7 Ge- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, muss der vorgeschriebenen Fahrtrichtung folgen.ErläuterungAndere als die dargestellten Fahrtrichtungen werden entsprechend vorgeschrieben. Auf Anlage 2 laufende Nummer 70 wird hingewiesen.
5Zeichen 209Rechts 6Zeichen 211Hier rechts 7Zeichen 214Geradeaus oder rechts 8Zeichen 215KreisverkehrGe- oder Verbot1. Wer ein Fahrzeug führt, muss der vorgeschriebenen Fahrtrichtung im Kreisverkehr rechts folgen.2. Wer ein Fahrzeug führt, darf die Mittelinsel des Kreisverkehrs nicht überfahren. Ausgenommen von diesem Verbot sind nur Fahrzeuge, denen wegen ihrer Abmessungen das Befahren sonst nicht möglich wäre. Mit ihnen darf die Mittelinsel und Fahrbahnbegrenzung überfahren werden, wenn eine Gefährdung anderer am Verkehr Teilnehmenden ausgeschlossen ist.3. Es darf innerhalb des Kreisverkehrs auf der Fahrbahn nicht gehalten werden.
9Zeichen 220Ge- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf die Einbahnstraße nur in Richtung des Pfeils befahren.ErläuterungDas Zeichen schreibt für den Fahrzeugverkehr auf der Fahrbahn die Fahrtrichtung vor.
9.1Ge- oder VerbotIst Zeichen 220 mit diesem Zusatzzeichen angeordnet, bedeutet dies:Wer ein Fahrzeug führt, muss beim Einbiegen und im Verlauf einer Einbahnstraße auf Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung achten.ErläuterungDas Zusatzzeichen zeigt an, dass Radverkehr in der Gegenrichtung zugelassen ist. Beim Vorbeifahren an einer für den gegenläufigen Radverkehr freigegebenen Einbahnstraße bleibt gegenüber dem ausfahrenden Radfahrer der Grundsatz, dass Vorfahrt hat, wer von rechts kommt (§ 8 Absatz 1 Satz 1) unberührt. Dies gilt auch für den ausfahrenden Radverkehr. Mündet eine Einbahnstraße für den gegenläufig zugelassenen Radverkehr in eine Vorfahrtstraße, steht für den aus der Einbahnstraße ausfahrenden Radverkehr das Zeichen 205.
10Zeichen 222Rechts vorbeiGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, muss der vorgeschriebenen Vorbeifahrt folgen.Erläuterung"Links vorbei" wird entsprechend vorgeschrieben.
Zu 11bis 13 ErläuterungWird das Zeichen 223.1, 223.2 oder 223.3 für eine Fahrbahn mit mehr als zwei Fahrstreifen angeordnet, zeigen die Zeichen die entsprechende Anzahl der Pfeile.
11Zeichen 223.1Seitenstreifen befahrenGe- oder VerbotDas Zeichen gibt den Seitenstreifen als Fahrstreifen frei; dieser ist wie ein rechter Fahrstreifen zu befahren.
11.1ErläuterungDas Zeichen 223.1 mit dem Zusatzzeichen kündigt die Aufhebung der Anordnung an.
12Zeichen 223.2Seitenstreifen nicht mehr befahrenGe- oder VerbotDas Zeichen hebt die Freigabe des Seitenstreifens als Fahrstreifen auf.
13Zeichen 223.3Seitenstreifen räumenGe- oder VerbotDas Zeichen ordnet die Räumung des Seitenstreifens an.
14Zeichen 224HaltestelleGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf bis zu 15 m vor und hinter dem Zeichen nicht parken.ErläuterungDas Zeichen kennzeichnet eine Haltestelle des Linienverkehrs und für Schulbusse. Das Zeichen mit dem Zusatzzeichen "Schulbus" (Angabe der tageszeitlichen Benutzung) auf einer gemeinsamen weißen Trägerfläche kennzeichnet eine Haltestelle nur für Schulbusse.
15Zeichen 229TaxenstandGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf an Taxenständen nicht halten, ausgenommen sind für die Fahrgastbeförderung bereitgehaltene Taxen.ErläuterungDie Länge des Taxenstandes wird durch die Angabe der Zahl der vorgesehenen Taxen oder das am Anfang der Strecke aufgestellte Zeichen mit einem zur Fahrbahn weisenden waagerechten weißen Pfeil und durch ein am Ende aufgestelltes Zeichen mit einem solchen von der Fahrbahn wegweisenden Pfeil oder durch eine Grenzmarkierung für Halt- und Parkverbote (Zeichen 299) gekennzeichnet.
16Zeichen 237RadwegGe- oder Verbot1. Der Radverkehr darf nicht die Fahrbahn, sondern muss den Radweg benutzen (Radwegbenutzungspflicht).2. Anderer Verkehr darf ihn nicht benutzen.3. Ist durch Zusatzzeichen die Benutzung eines Radwegs für eine andere Verkehrsart erlaubt, muss diese auf den Radverkehr Rücksicht nehmen und der andere Fahrzeugverkehr muss erforderlichenfalls die Geschwindigkeit an den Radverkehr anpassen.4. § 2 Absatz 4 Satz 6 bleibt unberührt.
17Zeichen 238ReitwegGe- oder Verbot1. Wer reitet, darf nicht die Fahrbahn, sondern muss den Reitweg benutzen. Dies gilt auch für das Führen von Pferden (Reitwegbenutzungspflicht).2. Anderer Verkehr darf ihn nicht benutzen.3. Ist durch Zusatzzeichen die Benutzung eines Reitwegs für eine andere Verkehrsart erlaubt, muss diese auf den Reitverkehr Rücksicht nehmen und der Fahrzeugverkehr muss erforderlichenfalls die Geschwindigkeit an den Reitverkehr anpassen.
18Zeichen 239GehwegGe- oder Verbot1. Anderer als Fußgängerverkehr darf den Gehweg nicht nutzen.2. Ist durch Zusatzzeichen die Benutzung eines Gehwegs für eine andere Verkehrsart erlaubt, muss diese auf den Fußgängerverkehr Rücksicht nehmen. Der Fußgängerverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Fahrverkehr warten; er darf nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren.ErläuterungDas Zeichen kennzeichnet einen Gehweg (§ 25 Absatz 1 Satz 1), wo eine Klarstellung notwendig ist.
19Zeichen 240Gemeinsamer Geh- und RadwegGe- oder Verbot1. Der Radverkehr darf nicht die Fahrbahn, sondern muss den gemeinsamen Geh- und Radweg benutzen (Radwegbenutzungspflicht).2. Anderer Verkehr darf ihn nicht benutzen.3. Ist durch Zusatzzeichen die Benutzung eines gemeinsamen Geh- und Radwegs für eine andere Verkehrsart erlaubt, muss diese auf den Fußgänger- und Radverkehr Rücksicht nehmen. Erforderlichenfalls muss der Fahrverkehr die Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen.4. § 2 Absatz 4 Satz 6 bleibt unberührt.ErläuterungDas Zeichen kennzeichnet auch den Gehweg (§ 25 Absatz 1 Satz 1).
20Zeichen 241Getrennter Rad- und GehwegGe- oder Verbot1. Der Radverkehr darf nicht die Fahrbahn, sondern muss den Radweg des getrennten Rad- und Gehwegs benutzen (Radwegbenutzungspflicht).2. Anderer Verkehr darf ihn nicht benutzen.3. Ist durch Zusatzzeichen die Benutzung eines getrennten Geh- und Radwegs für eine andere Verkehrsart erlaubt, darf diese nur den für den Radverkehr bestimmten Teil des getrennten Geh- und Radwegs befahren.4. Die andere Verkehrsart muss auf den Radverkehr Rücksicht nehmen. Erforderlichenfalls muss anderer Fahrzeugverkehr die Geschwindigkeit an den Radverkehr anpassen.5. § 2 Absatz 4 Satz 6 bleibt unberührt.ErläuterungDas Zeichen kennzeichnet auch den Gehweg (§ 25 Absatz 1 Satz 1).
21Zeichen 242.1Beginn einer FußgängerzoneGe- oder Verbot1. Anderer als Fußgängerverkehr darf die Fußgängerzone nicht benutzen.2. Ist durch Zusatzzeichen die Benutzung einer Fußgängerzone für eine andere Verkehrsart erlaubt, dann gilt für den Fahrverkehr Nummer 2 zu Zeichen 239 entsprechend.
22Zeichen 242.2Ende einer Fußgängerzone 23Zeichen 244.1Beginn einer FahrradstraßeGe- oder Verbot1. Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr darf Fahrradstraßen nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt.2. Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr die Geschwindigkeit weiter verringern.3. Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt.4. Im Übrigen gelten die Vorschriften über die Fahrbahnbenutzung und über die Vorfahrt.
24Zeichen 244.2Ende einer Fahrradstraße 25Zeichen 245BussonderfahrstreifenGe- oder Verbot1. Anderer Fahrverkehr als Omnibusse des Linienverkehrs sowie nach dem Personenbeförderungsrecht mit dem Schulbus-Schild zu kennzeichnende Fahrzeuge des Schüler- und Behindertenverkehrs dürfen Bussonderfahrstreifen nicht benutzen.2. Mit Krankenfahrzeugen, Taxen, Fahrrädern und Bussen im Gelegenheitsverkehr darf der Sonderfahrstreifen nur benutzt werden, wenn dies durch Zusatzzeichen angezeigt ist.3. Taxen dürfen an Bushaltestellen (Zeichen 224) zum sofortigen Ein- und Aussteigen von Fahrgästen halten.4. Mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen darf der Bussonderfahrstreifen nur benutzt werden, wenn dies durch Zusatzzeichen angezeigt ist.
25.1Ge- oder VerbotMit diesem Zusatzzeichen sind elektrisch betriebene Fahrzeuge auf dem Bussonderfahrstreifen zugelassen.
26 Ge- oder VerbotDie nachfolgenden Zeichen 250 bis 261 (Verkehrsverbote) untersagen die Verkehrsteilnahme ganz oder teilweise mit dem angegebenen Inhalt.
ErläuterungFür die Zeichen 250 bis 259 gilt:1. Durch Verkehrszeichen gleicher Art mit Sinnbildern nach § 39 Absatz 7 können andere Verkehrsarten verboten werden.2. Zwei der nachstehenden Verbote können auf einem Schild vereinigt sein.
27Ge- oder VerbotIst auf einem Zusatzzeichen eine Masse, wie "7,5 t", angegeben, gilt das Verbot nur, soweit die zulässige Gesamtmasse dieser Verkehrsmittel die angegebene Grenze überschreitet.
27.1Ge- oder VerbotMit diesem Zusatzzeichen sind elektrisch betriebene Fahrzeuge von Verkehrsverboten (Zeichen 250, 251, 253, 255, 260) ausgenommen.
28Zeichen 250Verbot für Fahrzeuge aller ArtGe- oder Verbot1. Verbot für Fahrzeuge aller Art. Das Zeichen gilt nicht für Handfahrzeuge, abweichend von § 28 Absatz 2 auch nicht für Reiter, Führer von Pferden sowie Treiber und Führer von Vieh.2. Krafträder und Fahrräder dürfen geschoben werden.
29Zeichen 251Verbot für KraftwagenGe- oder VerbotVerbot für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge
30Zeichen 253Verbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 tGe- oder VerbotVerbot für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t, einschließlich ihrer Anhänger, und für Zugmaschinen.Ausgenommen sind Personenkraftwagen und Kraftomnibusse.
30.1Ge- oder VerbotWird Zeichen 253 mit diesen Zusatzzeichen angeordnet, bedeutet dies:1. Das Verbot ist auf den Durchgangsverkehr mit Nutzfahrzeugen einschließlich ihrer Anhänger, mit einer zulässigen Gesamtmasse ab 12 t beschränkt.2. Durchgangsverkehr liegt nicht vor, soweit die jeweilige Fahrta) dazu dient, ein Grundstück an der vom Verkehrsverbot betroffenen Straße oder an einer Straße, die durch die vom Verkehrsverbot betroffene Straße erschlossen wird, zu erreichen oder zu verlassen,b) dem Güterverkehr im Sinne des § 1 Absatz 1 des Güterkraftverkehrsgesetzes in einem Gebiet innerhalb eines Umkreise von 75 km, gerechnet in der Luftlinie vom Mittelpunkt des zu Beginn einer Fahrt ersten Beladeorts des jeweiligen Fahrzeugs (Ortsmittelpunkt), dient; dabei gehören alle Gemeinden, deren Ortsmittelpunkt innerhalb des Gebietes liegt, zu dem Gebiet, oderc) mit im Bundesfernstraßenmautgesetz bezeichneten Fahrzeugen, die nicht der Mautpflicht unterliegen, durchgeführt wird.
3. Ausgenommen von dem Verkehrsverbot ist eine Fahrt, die auf ausgewiesenen Umleitungsstrecken (Zeichen 421, 442, 454 bis 457.2 oder Zeichen 460 und 466) durchgeführt wird, um besonderen Verkehrslagen Rechnung zu tragen.ErläuterungDiese Kombination ist nur mit Zeichen 253 zulässig.
31Zeichen 254Verbot für RadverkehrGe- oder VerbotVerbot für den Radverkehr
32Zeichen 255Verbot für KrafträderGe- oder VerbotVerbot für Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkrafträder und Mofas
33Zeichen 259Verbot für FußgängerGe- oder VerbotVerbot für den Fußgängerverkehr
34Zeichen 260Verbot für KraftfahrzeugeGe- oder VerbotVerbot für Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkrafträder und Mofas sowie für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge
35Zeichen 261Verbot für kennzeichnungspflichtige Kraftfahrzeuge mit gefährlichen GüternGe- oder VerbotVerbot für kennzeichnungspflichtige Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Gütern
zu 36bis 40 Ge- oder VerbotDie nachfolgenden Zeichen 262 bis 266 verbieten die Verkehrsteilnahme für Fahrzeuge, deren Maße oder Massen, einschließlich Ladung, eine auf dem jeweiligen Zeichen angegebene tatsächliche Grenze überschreiten.ErläuterungDie angegebenen Grenzen stellen nur Beispiele dar.
36Zeichen 262Tatsächliche MasseGe- oder VerbotDie Beschränkung durch Zeichen 262 gilt bei Fahrzeugkombinationen für das einzelne Fahrzeug, bei Sattelkraftfahrzeugen gesondert für die Sattelzugmaschine einschließlich Sattellast und für die tatsächlich vorhandenen Achslasten des Sattelanhängers.
37Zeichen 263Tatsächliche Achslast 38Zeichen 264Tatsächliche BreiteErläuterungDie tatsächliche Breite gibt das Maß einschließlich der Fahrzeugaußenspiegel an.
39Zeichen 265Tatsächliche Höhe 40Zeichen 266Tatsächliche LängeGe- oder VerbotDas Verbot gilt bei Fahrzeugkombinationen für die Gesamtlänge.
41Zeichen 267Verbot der EinfahrtGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf nicht in die Fahrbahn einfahren, für die das Zeichen angeordnet ist.ErläuterungDas Zeichen steht auf der rechten Seite der Fahrbahn, für die es gilt, oder auf beiden Seiten dieser Fahrbahn.
41.1Ge- oder VerbotDurch das Zusatzzeichen zu dem Zeichen 267 ist die Einfahrt für den Radverkehr zugelassen.
42Zeichen 268Schneeketten vorgeschriebenGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf die Straße nur mit Schneeketten befahren.
43Zeichen 269Verbot für Fahrzeuge mit wassergefährdender LadungGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf die Straße mit mehr als 20 I wassergefährdender Ladung nicht benutzen.
44Zeichen 270.1Beginn einer Verkehrsverbotszone zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen in einer ZoneGe- oder Verbot1. Die Teilnahme am Verkehr mit einem Kraftfahrzeug innerhalb einer so gekennzeichneten Zone ist verboten.2. § 1 Absatz 2 sowie § 2 Absatz 3 in Verbindung mit Anhang 3 der Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung vom 10. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2218), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 5. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2793) geändert worden ist, bleiben unberührt. Die Ausnahmen können im Einzelfall oder allgemein durch Zusatzzeichen oder Allgemeinverfügung zugelassen sein.3. Von dem Verbot der Verkehrsteilnahme sind zudem Kraftfahrzeuge zur Beförderung schwerbehinderter Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, beidseitiger Amelie oder Phokomelie oder mit vergleichbaren Funktionseinschränkungen sowie blinde Menschen ausgenommen.ErläuterungDie Umweltzone ist zur Vermeidung von schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen in einem Luftreinhalteplan oder einem Plan für kurzfristig zu ergreifende Maßnahmen nach § 47 Absatz 1 oder 2 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes festgesetzt und auf Grund des § 40 Absatz 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes angeordnet. Die Kennzeichnung der Umweltzone erfolgt auf Grund von § 45 Absatz 1f.
45Zeichen 270.2Ende einer Verkehrsverbotszone zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen in einer Zone 46Freistellung vom Verkehrsverbot nach § 40 Absatz 1 des Bundes-ImmissionsschutzgesetzesGe- oder VerbotDas Zusatzzeichen zum Zeichen 270.1 nimmt Kraftfahrzeuge vom Verkehrsverbot aus, die mit einer auf dem Zusatzzeichen in der jeweiligen Farbe angezeigten Plakette nach § 3 der Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung ausgestattet sind.
47Zeichen 272Verbot des WendensGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf hier nicht wenden.
48Zeichen 273Verbot des Unterschreitens des angegebenen MindestabstandesGe- oder VerbotWer ein Kraftfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t oder eine Zugmaschine führt, darf den angegebenen Mindestabstand zu einem vorausfahrenden Kraftfahrzeug gleicher Art nicht unterschreiten. Personenkraftwagen und Kraftomnibusse sind ausgenommen.
49Zeichen 274Zulässige HöchstgeschwindigkeitGe- oder Verbot1. Wer ein Fahrzeug führt, darf nicht schneller als mit der jeweils angegebenen Höchstgeschwindigkeit fahren.2. Sind durch das Zeichen innerhalb geschlossener Ortschaften bestimmte Geschwindigkeiten über 50 km/h zugelassen, gilt das für Fahrzeuge aller Art.3. Außerhalb geschlossener Ortschaften bleiben die für bestimmte Fahrzeugarten geltenden Höchstgeschwindigkeiten (§ 3 Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe a und b und § 18 Absatz 5) unberührt, wenn durch das Zeichen eine höhere Geschwindigkeit zugelassen ist.
49.1Ge- oder VerbotDas Zusatzzeichen zu dem Zeichen 274 verbietet Fahrzeugführenden, bei nasser Fahrbahn die angegebene Geschwindigkeit zu überschreiten.
50Zeichen 274.1Beginn einer Tempo 30-ZoneGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf innerhalb dieser Zone nicht schneller als mit der angegebenen Höchstgeschwindigkeit fahren.ErläuterungMit dem Zeichen können in verkehrsberuhigten Geschäftsbereichen auch Zonengeschwindigkeitsbeschränkungen von weniger als 30 km/h angeordnet sein.
51Zeichen 274.2Ende einer Tempo 30-Zone 52Zeichen 275Vorgeschriebene MindestgeschwindigkeitGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf nicht langsamer als mit der angegebenen Mindestgeschwindigkeit fahren, sofern nicht Straßen-, Verkehrs-, Sicht- oder Wetterverhältnisse dazu verpflichten. Es verbietet, mit Fahrzeugen, die nicht so schnell fahren können oder dürfen, einen so gekennzeichneten Fahrstreifen zu benutzen.
Zu 53 und 54 Ge- oder VerbotDie nachfolgenden Zeichen 276 und 277 verbieten Kraftfahrzeugen das Überholen von mehrspurigen Kraftfahrzeugen und Krafträdern mit Beiwagen. Ist auf einem Zusatzzeichen eine Masse, wie "7,5 t" angegeben, gilt das Verbot nur, soweit die zulässige Gesamtmasse dieser Kraftfahrzeuge, einschließlich ihrer Anhänger, die angegebene Grenze überschreitet.
53Zeichen 276Überholverbot für Kraftfahrzeuge aller Art 54Zeichen 277Überholverbot für Kraftfahrzeuge über 3,5 tGe- oder VerbotÜberholverbot für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t, einschließlich ihrer Anhänger, und für Zugmaschinen. Ausgenommen sind Personenkraftwagen und Kraftomnibusse.
54.1Ge- oder VerbotMit dem Zusatzzeichen gilt das durch Zeichen 277 angeordnete Überholverbot auch für Kraftfahrzeuge über 2,8 t, einschließlich ihrer Anhänger.
54.2Ge- oder VerbotMit dem Zusatzzeichen gilt das durch Zeichen 277 angeordnete Überholverbot auch für Kraftomnibusse und Personenkraftwagen mit Anhänger.
54.3ErläuterungDas Zusatzzeichen zu dem Zeichen 274, 276 oder 277 gibt die Länge einer Geschwindigkeitsbeschränkung oder eines Überholverbots an.
55 ErläuterungDas Ende einer streckenbezogenen Geschwindigkeitsbeschränkung oder eines Überholverbots ist nicht gekennzeichnet, wenn das Verbot nur für eine kurze Strecke gilt und auf einem Zusatzzeichen die Länge des Verbots angegeben ist. Es ist auch nicht gekennzeichnet, wenn das Verbotszeichen zusammen mit einem Gefahrzeichen angebracht ist und sich aus der Örtlichkeit zweifelsfrei ergibt, von wo an die angezeigte Gefahr nicht mehr besteht. Sonst ist es gekennzeichnet durch die Zeichen 278 bis 282.
56Zeichen 278Ende der zulässigen Höchstgeschwindigkeit 57Zeichen 279Ende der vorgeschriebenen Mindestgeschwindigkeit 58Zeichen 280Ende des Überholverbots für Kraftfahrzeuge aller Art 59Zeichen 281Ende des Überholverbots für Kraftfahrzeuge über 3,5 t 60Zeichen 282Ende sämtlicher streckenbezogener Geschwindigkeitsbeschränkungen und Überholverbote Abschnitt 8 Halt- und Parkverbote
61 Ge- oder Verbot1. Die durch die nachfolgenden Zeichen 283 und 286 angeordneten Haltverbote gelten nur auf der Straßenseite, auf der die Zeichen angebracht sind. Sie gelten bis zur nächsten Kreuzung oder Einmündung auf der gleichen Straßenseite oder bis durch Verkehrszeichen für den ruhenden Verkehr eine andere Regelung vorgegeben wird.2. Mobile, vorübergehend angeordnete Haltverbote durch Zeichen 283 und 286 heben Verkehrszeichen auf, die das Parken erlauben.ErläuterungDer Anfang der Verbotsstrecke kann durch einen zur Fahrbahn weisenden waagerechten weißen Pfeil im Zeichen, das Ende durch einen solchen von der Fahrbahn wegweisenden Pfeil gekennzeichnet sein. Bei in der Verbotsstrecke wiederholten Zeichen weist eine Pfeilspitze zur Fahrbahn, die zweite Pfeilspitze von ihr weg.
62Zeichen 283Absolutes HaltverbotGe- oder VerbotDas Halten auf der Fahrbahn ist verboten.
62.1Ge- oder VerbotDas mit dem Zeichen 283 angeordnete Zusatzzeichen verbietet das Halten von Fahrzeugen auch auf dem Seitenstreifen.
62.2Ge- oder VerbotDas mit dem Zeichen 283 angeordnete Zusatzzeichen verbietet das Halten von Fahrzeugen nur auf dem Seitenstreifen.
63Zeichen 286Eingeschränktes HaltverbotGe- oder Verbot1. Wer ein Fahrzeug führt, darf nicht länger als drei Minuten auf der Fahrbahn halten, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen.2. Ladegeschäfte müssen ohne Verzögerung durchgeführt werden.
63.1Ge- oder VerbotMit dem Zusatzzeichen zu Zeichen 286 darf auch auf dem Seitenstreifen nicht länger als drei Minuten gehalten werden, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen.
63.2Ge- oder VerbotMit dem Zusatzzeichen zu Zeichen 286 darf nur auf dem Seitenstreifen nicht länger als drei Minuten gehalten werden, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen.
63.3Ge- oder Verbot1. Das Zusatzzeichen zu Zeichen 286 nimmt schwerbehinderte Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, beidseitiger Amelie oder Phokomelie oder mit vergleichbaren Funktionseinschränkungen sowie blinde Menschen, jeweils mit besonderem Parkausweis Nummer ..., vom Haltverbot aus.2. Die Ausnahme gilt nur, soweit der Parkausweis gut lesbar ausgelegt oder angebracht ist.
63.4Ge- oder Verbot1. Das Zusatzzeichen zu Zeichen 286 nimmt Bewohner mit besonderem Parkausweis vom Haltverbot aus.2. Die Ausnahme gilt nur, soweit der Parkausweis gut lesbar ausgelegt oder angebracht ist.
63.5Ge- oder VerbotDurch das Zusatzzeichen zu Zeichen 286 wird das Parken für elektrisch betriebene Fahrzeuge innerhalb der gekennzeichneten Flächen erlaubt.
64Zeichen 290.1Beginn eines Eingeschränkten Haltverbots für eine ZoneGe- oder Verbot1. Wer ein Fahrzeug führt, darf innerhalb der gekennzeichneten Zone nicht länger als drei Minuten halten, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen oder zum Be- oder Entladen.2. Innerhalb der gekennzeichneten Zone gilt das eingeschränkte Haltverbot auf allen öffentlichen Verkehrsflächen, sofern nicht abweichende Regelungen durch Verkehrszeichen oder Verkehrseinrichtungen getroffen sind.3. Durch Zusatzzeichen kann das Parken für Bewohner mit Parkausweis oder mit Parkschein oder Parkscheibe (Bild 318) innerhalb gekennzeichneter Flächen erlaubt sein.4. Durch Zusatzzeichen kann das Parken mit Parkschein oder Parkscheibe (Bild 318) innerhalb gekennzeichneter Flächen erlaubt sein. Dabei ist der Parkausweis, der Parkschein oder die Parkscheibe gut lesbar auszulegen oder anzubringen.
64.1Durch das Zusatzzeichen zu Zeichen 290.1 wird das Parken für elektrisch betriebene Fahrzeuge innerhalb der gekennzeichneten Flächen erlaubt.
65Zeichen 290.2Ende eines eingeschränkten Haltverbots für eine Zone Abschnitt 9 Markierungen
66Zeichen 293FußgängerüberwegGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf auf Fußgängerüberwegen sowie bis zu 5 m davor nicht halten.
67Zeichen 294HaltlinieGe- oder VerbotErgänzend zu Halt- oder Wartegeboten, die durch Zeichen 206, durch Polizeibeamte, Lichtzeichen oder Schranken gegeben werden, ordnet sie an:Wer ein Fahrzeug führt, muss hier anhalten. Erforderlichenfalls ist an der Stelle, wo die Straße eingesehen werden kann, in die eingefahren werden soll (Sichtlinie), erneut anzuhalten.
68Zeichen 295Fahrstreifenbegrenzung und FahrbahnbegrenzungGe- oder Verbot1.a) Wer ein Fahrzeug führt, darf die durchgehende Linie auch nicht teilweise überfahren.b) Trennt die durchgehende Linie den Fahrbahnteil für den Gegenverkehr ab, ist rechts von ihr zu fahren.c) Grenzt sie einen befestigten Seitenstreifen ab, müssen außerorts landwirtschaftliche Zug- und Arbeitsmaschinen, Fuhrwerke und ähnlich langsame Fahrzeuge möglichst rechts von ihr fahren.d) Wer ein Fahrzeug führt, darf auf der Fahrbahn nicht parken, wenn zwischen dem abgestellten Fahrzeug und der Fahrstreifenbegrenzungslinie kein Fahrstreifen von mindestens 3 m mehr verbleibt.2.a) Wer ein Fahrzeug führt, darf links von der durchgehenden Fahrbahnbegrenzungslinie nicht halten, wenn rechts ein Seitenstreifen oder Sonderweg vorhanden ist.b) Wer ein Fahrzeug führt, darf die Fahrbahnbegrenzung der Mittelinsel des Kreisverkehrs nicht überfahren.c) Ausgenommen von dem Verbot zum Überfahren der Fahrbahnbegrenzung der Mittelinsel des Kreisverkehrs sind nur Fahrzeuge, denen wegen ihrer Abmessungen das Befahren sonst nicht möglich wäre. Mit ihnen darf die Mittelinsel überfahren werden, wenn eine Gefährdung anderer am Verkehr Teilnehmenden ausgeschlossen ist.3.a) Wird durch Zeichen 223.1 das Befahren eines Seitenstreifens angeordnet, darf die Fahrbahnbegrenzung wie eine Leitlinie zur Markierung von Fahrstreifen einer durchgehenden Fahrbahn (Zeichen 340) überfahren werden.b) Grenzt sie einen Sonderweg ab, darf sie nur überfahren werden, wenn dahinter anders nicht erreichbare Parkstände angelegt sind und das Benutzen von Sonderwegen weder gefährdet noch behindert wird.c) Die Fahrbahnbegrenzungslinie darf überfahren werden, wenn sich dahinter eine nicht anders erreichbare Grundstückszufahrt befindet.Erläuterung1. Als Fahrstreifenbegrenzung trennt das Zeichen den für den Gegenverkehr bestimmten Teil der Fahrbahn oder mehrere Fahrstreifen für den gleichgerichteten Verkehr voneinander ab. Die Fahrstreifenbegrenzung kann zur Abtrennung des Gegenverkehrs aus einer Doppellinie bestehen.2. Als Fahrbahnbegrenzung kann die durchgehende Linie auch einen Seitenstreifen oder Sonderweg abgrenzen.
69Zeichen 296Ge- oder Verbot1. Wer ein Fahrzeug führt, darf die durchgehende Linie nicht überfahren oder auf ihr fahren.2. Wer ein Fahrzeug führt, darf nicht auf der Fahrbahn parken, wenn zwischen dem parkenden Fahrzeug und der durchgehenden Fahrstreifenbegrenzungslinie kein Fahrstreifen von mindestens 3 m mehr verbleibt.3. Für Fahrzeuge auf dem Fahrstreifen B ordnet die Markierung an:Fahrzeuge auf dem Fahrstreifen B dürfen die Markierung überfahren, wenn der Verkehr dadurch nicht gefährdet wird.
70Zeichen 297PfeilmarkierungenGe- oder Verbot1. Wer ein Fahrzeug führt, muss der Fahrtrichtung auf der folgenden Kreuzung oder Einmündung folgen, wenn zwischen den Pfeilen Leitlinien (Zeichen 340) oder Fahrstreifenbegrenzungen (Zeichen 295) markiert sind.2. Wer ein Fahrzeug führt, darf auf der mit Pfeilen markierten Strecke der Fahrbahn nicht halten (§ 12 Absatz 1).ErläuterungPfeile empfehlen, sich rechtzeitig einzuordnen und in Fahrstreifen nebeneinander zu fahren. Fahrzeuge, die sich eingeordnet haben, dürfen auch rechts überholt werden.
71Zeichen 297.1VorankündigungspfeilErläuterungMit dem Vorankündigungspfeil wird eine Fahrstreifenbegrenzung angekündigt oder das Ende eines Fahrstreifens angezeigt. Die Ausführung des Pfeils kann von der gezeigten abweichen.
72Zeichen 298SperrflächeGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf Sperrflächen nicht benutzen.
73Zeichen 299Grenzmarkierung für Halt- oder ParkverboteGe- oder VerbotWer ein Fahrzeug führt, darf innerhalb einer Grenzmarkierung für Halt- oder Parkverbote nicht halten oder parken.ErläuterungGrenzmarkierungen bezeichnen, verlängern oder verkürzen ein an anderer Stelle vorgeschriebenes Halt- oder Parkverbot.
74ParkflächenmarkierungGe- oder VerbotEine Parkflächenmarkierung erlaubt das Parken; auf Gehwegen aber nur Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 2,8 t. Die durch die Parkflächenmarkierung angeordnete Aufstellung ist einzuhalten. Wo sie mit durchgehenden Linien markiert ist, darf diese überfahren werden.ErläuterungSind Parkflächen auf Straßen erkennbar abgegrenzt, wird damit angeordnet, wie Fahrzeuge aufzustellen sind.
26.09.2015Fünfzigste Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften15.09.2015BGBl. I S. 1573
Anlage 2 StVO auf Ihre Merkliste setzen
Auf Anlage 2 StVO verweisen folgende Vorschriften:Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) Allgemeine Verkehrsregeln
§ 12 (Halten und Parken)§ 35 (Sonderrechte)
§ 41 (Vorschriftzeichen)
§ 46 (Ausnahmegenehmigung und Erlaubnis)§ 49 (Ordnungswidrigkeiten)§ 52 (Übergangs- und Anwendungsbestimmungen)