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Timestamp: 2016-10-27 09:07:00
Document Index: 204526200

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

Northern Assurance, Bleicherweg 41, 8002 Z�rich, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. J�rg Baur, Bahnhofstrasse 55, 8600 D�bendorf,
T.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Bettina Schmid, Bachmattstrasse 40, 8048 Z�rich,
A.- Die 1954 geborene T.________ war als Inhaberin der Boutique X.________ bei der Northern Assurance, Versicherungen, Z�rich (nachfolgend Northern), gem�ss UVG freiwillig gegen Berufsunf�lle, Nichtberufsunf�lle und Berufskrankheiten versichert. Am 6. Oktober 1997 st�rzte sie im Gesch�ft beim Aufr�umen �ber eine am Boden liegende Bluse, schlug mit dem Kopf linksseitig gegen die Wand und fiel schliesslich auf den Boden. Am 10. Oktober 1997 begab sie sich zu Dr. med. L.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, in Behandlung, der eine Sch�delprellung links sowie einen Verdacht auf eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) diagnostizierte (Bericht vom 31. Oktober 1997). Die Northern erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach Beizug verschiedener Arztberichte und eines Gutachtens des Dr. med. Z.________, Leitender Arzt, Neurochirurgische Abteilung, Kantonsspital Y.________ (vom 9. Juni 1998, mit Erg�nzung vom 31. August 1998) stellte die Northern ihre Leistungen ab 1. April 1998 ein, da kein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den geklagten Beschwerden mehr vorliege; folglich sei auch der ad�quate Kausalzusammenhang nicht gegeben (Verf�gung vom 23. September 1998). Die gegen diese Verf�gung erhobene Einsprache wies sie - nach Beizug der Akten betreffend eine im Jahre 1992 erlittene Kopf- und Nackenverletzung sowie von Stellungnahmen des Dr. med. Z.________ (vom 8. Dezember 1998 und 17. M�rz 1999) - mit Entscheid vom 25. Mai 1999 ab.
B.- Dagegen liess die Versicherte Beschwerde erheben und Berichte der Frau Dr. med. G.________, Innere Medizin FMH, spez. Rheumaerkrankungen, (vom 26. Januar 2000), sowie der Rehaklinik Z.________ (vom 10. April und 15. Mai 2000; Aufenthalt vom 3. Februar bis 16. M�rz 2000) einreichen. Das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn hiess die Beschwerde in dem Sinne gut, dass es den angefochtenen Einspracheentscheid aufhob und die Sache an die Northern zur�ckwies, damit diese, nach erfolgter Aktenerg�nzung im Sinne der Erw�gungen, erneut �ber den Leistungsanspruch der Versicherten ab 1. April 1998 verf�ge (Entscheid vom 12. September 2000).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Northern, der angefochtene Entscheid sei insofern aufzuheben, als von ihr verlangt werde, noch zu pr�fen, ob die Versicherte ab 1. April 1998 einen allf�lligen Anspruch auf Versicherungsleistungen zufolge psychischer Unfallfolgen habe.
Die Versicherte und die Vorinstanz beantragen Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzliche Bestimmung �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) und die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 337 Erw. 1) sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts entscheidend ist, ob er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend f�r den Beweiswert ist grunds�tzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2000 Nr. KV 124 S. 214).
2.- a) Die Vorinstanz hat gest�tzt auf die medizinischen Akten, welche ausf�hrliche Stellungnahmen verschiedener Fach�rzte enthalten, mit Recht festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin anl�sslich des Unfalls vom 6. Oktober 1997 eine Sch�delprellung links sowie eine HWS-Distorsion mit Abknickmechanismus - eine einem Schleudertrauma der HWS �quivalente Verletzungsform (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) - erlitten hat und dass im unmittelbaren Anschluss daran eine Reihe typischer Symptome einer solchen Verletzung (Brechreiz, Schluckschmerz, �belkeit, ungerichteter Lagerungsschwindel, dauerndes, wechselnd ausgepr�gtes, wanderndes, aber vor allem in der linken Scheitel- und Ohrenregion loklasiertes Kopfweh mit kribbelnden Missempfindungen, Nackenschmerzen, M�digkeit, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen sowie depressive Reaktion) ohne nunmehr organisch nachweisbare Folgen (vgl. BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) aufgetreten sind (Berichte des Dr. med. L.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, vom 31. Oktober und 13. Dezember 1997, 6. Januar, 16. M�rz und 6. Mai 1998 sowie 19. M�rz 1999, des Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, vom 30. Januar 1998, des Dr. med. C.________, Medizinisch-Radiologisches Institut, vom 16. Februar 1998, der Frau Dr. med. G.________ vom 26. Januar 2000, der Rehaklinik Z.________ vom 10. April 2000 sowie des Dr. med. Z.________, Leitender Arzt, Neurochirurgische Abteilung, Kantonsspital Y.________, vom 7. Juli 2000; Gutachten des Dr. med. Z.________ vom 9. Juni 1998).
Seit dem Unfall war die Beschwerdegegnerin - mit Ausnahme einer Phase 50%iger Arbeitsf�higkeit vom 10. Februar bis 4. M�rz 1998 - 100 % arbeitsunf�hig (Berichte des Dr. med. B.________ vom 30. Januar 1998, des Dr. med. L.________ vom 16. M�rz, 30. Juni 1998 und 19. M�rz 1999 sowie der Rehaklinik Z.________ vom 10. April 2000).
b) Auch wenn nicht restlos Klarheit �ber das Verh�ltnis von HWS- und psychischen Beschwerden (Anpassungsst�rung mit l�ngerer depressiver Reaktion) besteht (Erw. 4c/bb und cc hiernach), ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den im Zeitpunkt des Einspracheentscheides bestehenden Beschwerden zu bejahen ist. Denn nach der Rechtsprechung ist der nat�rliche Kausalzusammenhang in der Regel anzunehmen, wenn ein Schleudertrauma der HWS (oder eine �quivalente Verletzung) diagnostiziert ist und ein f�r diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer H�ufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, rasche Erm�dbarkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit, Affektlabilit�t, Depression, Wesensver�nderung usw. vorliegt (BGE 117 V 360 Erw. 4b). Nicht erforderlich ist, dass der Unfall mit einem Bewusstseinsverlust oder einer Amnesie verbunden war und die typischen Beschwerden bereits unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten sind (zur Latenzzeit vgl. RKUV 1995 Nr. U 221 S. 113; unver�ffentlichtes Urteil W. vom 30. April 2001, U 396/99). Zu einer anderen Beurteilung besteht im vorliegenden Fall kein Anlass, zumal die Versicherte nach den vorhandenen Arztberichten vor dem Unfall beschwerdefrei war; insbesondere lagen keine relevanten Beeintr�chtigungen aus der am 5. Februar 1992 anl�sslich eines Raub�berfalls erlittenen Kopf- und Nackenverletzung vor (Berichte des Dr. med. Z.________ vom 17. M�rz 1999 und der Frau Dr. med. G.________ vom 26. Januar 2000). Demnach ist der Unfall vom 6. Oktober 1997 zumindest als Teilursache der bestehenden Beschwerden zu betrachten (Berichte der Frau Dr. med. G.________ vom 26. Januar 2000 und der Rehaklinik Z.________ vom 15. Mai 2000), was f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs gen�gt (BGE 119 V 338 Erw. 1 in fine). Dies gilt auch bez�glich der vorbestehenden Schulterbeschwerden rechts, da es �berwiegend wahrscheinlich ist, dass deren Ausmass ohne den Unfall deutlich geringer w�re (Bericht der Rehaklinik Z.________ vom 15. Mai 2000).
3.- a) Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt weiter einen ad�quaten Kausalzusammenhang voraus.
Bei der Beurteilung der Ad�quanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgesch�den ist wie folgt zu differenzieren: Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS, eine dem Schleudertrauma �quivalente Verletzung oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abkl�rungen indessen, dass die versicherte Person eine der soeben erw�hnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (vgl. dazu: BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind f�r die Ad�quanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b festgelegten Kriterien (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb; vgl. auch RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79).
b) Nach der Rechtsprechung (BGE 117 V 359 ff.) ist f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der HWS oder einer �quivalenten Verletzung auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden Arbeits- bzw. Erwerbsunf�higkeit, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausf�lle zur�ckzuf�hren ist, analog zur Methode vorzugehen, wie sie f�r psychische St�rungen entwickelt worden ist (BGE 115 V 138 Erw. 6). Danach ist zu verlangen, dass dem Unfall f�r die Entstehung der Arbeits- bzw. Erwerbsunf�higkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn der Unfall objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit andern Worten ernsthaft ins Gewicht f�llt. F�r die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzukn�pfen, wobei - ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf - folgende Einteilung vorgenommen wird: banale bzw. leichte Unf�lle einerseits, schwere Unf�lle anderseits, und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich. Bei leichten Unf�llen, wie z.B. einem gew�hnlichen Anschlagen des Kopfes, kann der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und nachfolgenden Gesundheitsst�rungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil auf Grund der allgemeinen Lebenserfahrung, aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen. Bei schweren Unf�llen dagegen ist der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Folgen in der Regel zu bejahen. Denn nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unf�lle geeignet, entsprechende Gesundheitssch�den zu bewirken. Bei Unf�llen aus dem mittleren Bereich l�sst sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht, nicht auf Grund des Unfalles allein schl�ssig beantworten. Weitere, objektiv erfassbare Umst�nde, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehen oder als direkte oder indirekte Folgen davon erscheinen, sind in eine Gesamtw�rdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen: besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung; Dauerbeschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit.
Im Gegensatz zu den bei psychischen Fehlentwicklungen relevanten Kriterien gem�ss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa wird f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit HWS-Schleudertrauma oder einer �quivalenten Verletzung und in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, weil es nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 367 Erw. 6a und 382 Erw. 4b).
Der Einbezug s�mtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtw�rdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umst�nden kann f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium gen�gen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren F�llen im mittleren Bereich zu z�hlen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist. Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium gen�gen, wenn es in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. ausschlaggebendes Gewicht zu, so m�ssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zuzuordnen ist, m�ssen die weiteren zu ber�cksichtigenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sein, damit die Ad�quanz bejaht wird. Diese W�rdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien f�hrt zur Bejahung oder Verneinung des ad�quaten Kausalzusammenhangs. Damit entf�llt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, welche m�glicherweise die nach einem Schleudertrauma der HWS oder einer �quivalenten Verletzung aufgetretenen Beschwerden mitbeg�nstigt haben k�nnten (vgl. BGE 117 V 367 Erw. 6b mit Hinweis).
4.- a) Die Vorinstanz legt dar, der Unfall vom 6. Oktober 1997 geh�re zu den mittelschweren Unf�llen. Es sei ungen�gend abgekl�rt, ob das HWS-Beschwerdebild gegen�ber der psychischen Problematik ganz in den Hintergrund trete. Die Ad�quanzbeurteilung k�nne erst vorgenommen werden, wenn hier�ber Klarheit herrsche.
Die Northern macht geltend, es handle sich um einen Bagatellunfall. Zudem best�nden gem�ss Feststellung der Vorinstanz seit 1. April 1998 keine somatischen Unfallfolgen mehr. Die Ad�quanz zwischen einem leichten Unfall und den rein psychischen St�rungen sei ohnehin zu verneinen, so dass weitere Abkl�rungen unn�tig seien.
b) Als Erstes ist festzuhalten, dass der ad�quate Kausalzusammenhang auch bei einem als leicht zu qualifizierenden Unfall zu pr�fen ist, wenn er unmittelbare Unfallfolgen zeitigt, die sich nicht offensichtlich als unfallunabh�ngig erweisen (z.B. Komplikationen durch die besondere Art der erlittenen Verletzung, verz�gerter Heilungsverlauf, langdauernde Arbeitsunf�higkeit). Dabei sind die Kriterien, die f�r Unf�lle im mittleren Bereich gelten, heranzuziehen. Dies gilt sowohl f�r Unf�lle mit psychischen Folgen als auch f�r solche mit einem Schleudertrauma der HWS oder einer �quivalenten Verletzung (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243).
Solche unmittelbaren Folgen sind vorliegend unbestrittenermassen �rztlich ausgewiesen (Erw. 2a hievor), weshalb eine Ad�quanzpr�fung stattzufinden hat. Ob ein leichter oder ein mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den leichten vorliegt, braucht demnach nicht entschieden zu werden.
c) aa) Im vorliegenden Fall ist nicht auszuschliessen, dass die Ad�quanzbeurteilung zu einem unterschiedlichen Ergebnis f�hrt, je nachdem ob die f�r Schleudertraumen der HWS/�quivalente Verletzungen oder die f�r psychische Unfallfolgen geltende Praxis anwendbar ist. Es ist daher n�her zu pr�fen, nach welchen Regeln zu entscheiden ist.
bb) Dr. med. Z.________ f�hrte im Gutachten vom 9. Juni 1998 aus, auf Grund des Fehlens organischer Ursachen f�r die Beschwerden der Versicherten und der Therapieresistenz liege eine psychogene Fehlentwicklung vor.
Als Begr�ndung f�r die Annahme, es l�ge keine HWS-Problematik mehr vor, gen�gt diese Argumentation jedoch nicht, weil sich bei Schleudertraumen der HWS oder �quivalenten Verletzungen ein organisches Substrat in vielen F�llen nicht (hinreichend) nachweisen l�sst (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen).
cc) Bei der Versicherten wurde seit dem Unfall zus�tzlich eine depressive Entwicklung festgestellt (Berichte des Dr. med. B.________ vom 30. Januar 1998, des Dr. med. Z.________ vom 31. August 1998 und des Dr. med. L.________ vom 19. M�rz 1999). In der Rehaklinik Z.________ wurde diesbez�glich im Rahmen einer psychologischen Betreuung eine Anpassungsst�rung mit l�ngerer depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21) diagnostiziert (Bericht vom 10. April 2000). Ob diese am bestehenden Beschwerdebild mitbeteiligten psychischen Ursachen derart im Vordergrund stehen, dass die Ad�quanzbeurteilung nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Kriterien zu erfolgen hat, l�sst sich auf Grund der vorhandenen Akten jedoch nicht zuverl�ssig beurteilen. Es fehlt hiezu insbesondere an einer psychiatrischen Beurteilung. Bevor �ber die Ad�quanz der bestehenden Beschwerden entschieden werden kann, bedarf es daher einer Begutachtung, welche sich namentlich �ber die Bedeutung der psychischen Beeintr�chtigungen am bestehenden Beschwerdebild auszusprechen haben wird. Erst auf Grund der in diesem Sinn erg�nzten Akten wird �ber die Unfallkausalit�t und damit �ber den Leistungsanspruch zu entscheiden sein. Sollte sich auf Grund der vorzunehmenden Abkl�rungen herausstellen, dass der ad�quate Kausalzusammenhang zu bejahen ist, wird des Weiteren zu pr�fen sein, ob und inwieweit die Versicherte wegen des Gesundheitsschadens in der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit eingeschr�nkt ist.
5.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht der Beschwerdegegnerin eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
III. Die Northern Assurance hat der Beschwerdegegnerin f�r
eine Parteientsch�digung von Fr. 400.-