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Timestamp: 2016-10-24 00:07:46
Document Index: 266071309

Matched Legal Cases: ['Art. 75', 'Art. 90', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 76', 'Art. 100', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 296', 'Art. 296', 'BGE', 'BGE', 'Art. 287', 'Art. 286', 'BGE', 'Art. 76', 'Art. 276', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_513/2014 � � Urteil vom 1. Oktober 2015
A.A.________ (geb. 26. November 2009) ist der Sohn von C.________ und B.A.________. Am 7. Juni 2010 genehmigte die Vormundschaftsbeh�rde eine am 25. Mai 2010 geschlossene Unterhaltsvereinbarung. Darin hatte sich der Vater verpflichtet, A.A.________ vorsch�ssig monatliche Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 380.-- ab Geburt bis zum vollendeten 6. Altersjahr, Fr. 520.-- bis zum vollendeten 12. Altersjahr und Fr. 670.-- bis zur M�ndigkeit bzw. bis zum ordentlichen Abschluss einer l�ngerdauernden Ausbildung zu bezahlen, zuz�glich bezogene Kinderzulagen.
B.a.�Am 14. September 2012 gelangte A.A.________ an das Bezirksgericht Zofingen und stellte, soweit vor Bundesgericht noch streitig, das Rechtsbegehren, den ihm geschuldeten Unterhalt r�ckwirkend auf die �nderung der Einkommensverh�ltnisse des Vaters (per Dezember 2011) neu zu regeln.
B.b.�Mit Entscheid vom 15. November 2012 sprach der Gerichtspr�sident von Zofingen A.A.________ vorsch�ssig die folgenden monatlichen Unterhaltsbeitr�ge zuz�glich allf�lliger Kinderzulagen zu: Fr. 700.-- ab Januar 2012 bis zur Vollendung des 10. Altersjahres und Fr. 1'000.-- ab dem 11. Altersjahr bis zur vollen Erwerbsf�higkeit, mindestens aber bis zur Vollj�hrigkeit des Kindes.
C.a.�Gegen dieses Urteil legten A.A.________ am 27. Mai 2013 Berufung und C.________ am 15. August 2013 Anschlussberufung beim Obergericht des Kantons Aargau ein. A.A.________ forderte die folgenden Unterhaltsbeitr�ge: Fr. 1'400.-- r�ckwirkend ab Januar 2012 bis zur Vollendung des 5. Altersjahres, Fr. 1'100.-- bis zur Vollendung des 12. Altersjahres und Fr. 1'200.-- bis zur M�ndigkeit, jeweils zuz�glich Kinderzulagen. C.________ seinerseits beantragte, die Alimente wie folgt festzusetzen: Fr. 500.-- bis zur Vollendung des 12. Altersjahres und Fr. 800.-- bis zur M�ndigkeit des Kindes.
C.b.�Mit Entscheid vom 22. April 2014 wies das Obergericht die Berufung ab. Die Anschlussberufung hiess es demgegen�ber teilweise gut. C.________ wurde verpflichtet, seinem Sohn die folgenden monatlichen Unterhaltsbeitr�ge zu leisten (zzgl. allf�lliger Kinderzulagen) : Fr. 700.-- ab Januar 2012 bis zur Vollendung des 10. Altersjahres und Fr. 800.-- ab dem 11. Altersjahr bis zur vollen Erwerbsf�higkeit, mindestens aber bis zur Vollj�hrigkeit. Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 2'500.-- wurde zu 65 Prozent (Fr. 1'625.--) A.A.________ und zu 35 Prozent (Fr. 875.--) C.________ auferlegt. Parteientsch�digungen wurden keine zugesprochen.
Mit Beschwerde vom 23. Juni 2014 (Datum der Postaufgabe) wendet sich A.A.________ (Beschwerdef�hrer) an das Bundesgericht. Er verlangt, das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und C.________ (Beschwerdegegner) zu folgenden monatlichen vorauszahlbaren Unterhaltsbeitr�gen nebst Kinderzulagen zu verurteilen: Fr. 1'400.-- r�ckwirkend ab Januar 2012 bis zur Vollendung des 5. Altersjahres, Fr. 1'100.-- bis zur Vollendung des 12. Altersjahres und Fr. 1'200.-- bis zur M�ndigkeit. Eventualiter sei das Verfahren zur Vervollst�ndigung des Sachverhalts und Neubeurteilung des Unterhalts an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Zudem beantragt der Beschwerdef�hrer, den Beschwerdegegner zu verpflichten, die Gerichts- und Parteikosten f�r das vorinstanzliche Verfahren zu �bernehmen und ihm eine Parteientsch�digung von mindestens Fr. 3'000.-- auszurichten.
Das Bundesgericht hat den Beschwerdegegner und die Vorinstanz zur Vernehmlassung eingeladen. Die Vorinstanz erkl�rte am 10. Februar 2015, auf eine Vernehmlassung zu verzichten. In gleicher Weise �usserte sich der Beschwerdegegner mit Eingabe vom 27. Februar 2015 (Datum der Postaufgabe). Zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs wurden die beiden Eingaben dem Beschwerdef�hrer zur Kenntnis gebracht.
Die Beschwerde richtet sich gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (Art. 75 Abs. 1 und 2 sowie Art. 90 BGG) betreffend die Ab�nderung von Kindesunterhalt. Es handelt sich somit um eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) verm�gensrechtlicher Natur (BGE 116 II 493 E. 2a S. 494 f.). Der Streitwert �bersteigt den Betrag von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG). Die Voraussetzungen von Art. 76 Abs. 1 Bst. a und b BGG sind erf�llt. Auf die fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde in Zivilsachen ist einzutreten.
2.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer kann die Feststellung des Sachverhalts r�gen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (vgl. BGE 133 III 462 E. 2.4.5 S. 466 f.).
2.2.�F�r Vorbringen betreffend die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft demnach nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen; auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
Zumindest sinngem�ss legt der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz zur Last, ihr Urteil in verschiedener Hinsicht nicht hinreichend begr�ndet und damit seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt zu haben. Angesichts ihrer formellen Natur (s. BGE 135 I 187 E. 2.2 S. 190) sind diese Vorw�rfe vorab zu pr�fen.
3.1.�Die Begr�ndungspflicht, wie sie sich aus dem verfassungsm�ssigen Geh�rsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) ergibt, bedeutet nicht, dass sich die Beh�rde zu allen Punkten einl�sslich �ussern und jedes einzelne Vorbringen widerlegen muss (vgl. zum Ganzen BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445). Zu begr�nden ist das Ergebnis des Entscheides, das im Urteilsdispositiv zum Ausdruck kommt und das allein die Rechtsstellung der betroffenen Person ber�hrt. �ber dessen Tragweite - und nicht �ber ihm zugrunde liegende Erw�gungen - soll sich die betroffene Person Rechenschaft geben k�nnen. Eingedenk dessen erweist sich der Tadel des Beschwerdef�hrers als unbegr�ndet:
3.2.�So st�rt sich der Beschwerdef�hrer daran, dass die Vorinstanz in seinem Unterhaltsbedarf die Positionen "Pflege und Erziehung" und "Ern�hrung" um zwanzig Prozent k�rze, ohne zu erkl�ren, wie sie zu dieser K�rzung komme. In diesem Punkt sei das Urteil nicht nachvollziehbar, insbesondere im Hinblick auf allf�llige weitere Ab�nderungsverfahren, falls sich der Anteil der Fremdbetreuung ver�ndern sollte. Der Beschwerdef�hrer �bersieht Erw�gung 2.3.2.1.2 des angefochtenen Entscheids. Dort h�lt das Obergericht fest, dass in den F�llen, da der obhutsberechtigte Elternteil ganz oder teilweise einer Erwerbst�tigkeit nachgeht, allenfalls anfallende Fremdbetreuungskosten zum Bedarf des Kindes hinzuzurechnen und anderseits die Beitr�ge f�r "Pflege und Erziehung" sowie f�r "Ern�hrung" entsprechend zu k�rzen sind. Das Obergericht f�hrt aus, dass diesen Grunds�tzen auch im vorliegenden Fall Rechnung zu tragen ist. Angesichts dessen kann nicht gesagt werden, dass es an einer Erkl�rung daf�r fehle, weshalb das Obergericht die erw�hnte Reduktion (�berhaupt) vorgenommen hat. Zumindest sinngem�ss l�sst der angefochtene Entscheid auch erkennen, was es mit den zwanzig Prozent auf sich hat, um die das Obergericht die fraglichen Positionen k�rzt. Unbestrittenermassen ist die Mutter des Beschwerdef�hrers zu sechzig Prozent erwerbst�tig. Dies l�sst auf eine Fremdbetreuung an drei von sieben Wochentagen schliessen, was ungef�hr vierzig Prozent entspricht. Dass er an den fraglichen drei Tagen l�nger von Dritten betreut wird, als seine Mutter arbeitet, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Mithin ist davon auszugehen, dass sich an diesen Tagen w�hrend ungef�hr der H�lfte der (Wach-) Zeit, das heisst im Umfang von zwanzig Prozent Dritte um ihn k�mmern.
3.3.�Weiter h�lt der Beschwerdef�hrer dem Obergericht vor, sich prim�r auf Pauschalbetr�ge zu st�tzen, lediglich pauschale K�rzungen vorzunehmen und auch die Entwicklung der Fremdbetreuungskosten nur pauschal zu ber�cksichtigen. Weil die pauschalen K�rzungen nicht nachvollziehbar seien, verunm�gliche der angefochtene Entscheid eine sp�tere Ab�nderung der Unterhaltsbeitr�ge infolge h�herer Fremdbetreuungskosten. Der Vorwurf geht an der Sache vorbei. Die vorinstanzlichen Erw�gungen lassen hinreichend erkennen, wie das Kantonsgericht zum Ergebnis seines Entscheids, das heisst zu den zugesprochenen Kinderalimenten gelangt. Ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen das Obergericht seinem Entscheid Pauschalbetr�ge zugrunde legen durfte, ist nicht eine Frage der Begr�ndungspflicht, sondern eine solche der Rechtsanwendung.
In tats�chlicher Hinsicht beklagt sich der Beschwerdef�hrer dar�ber, dass das Obergericht den Sachverhalt nicht von Amtes wegen erforscht.
4.1.�In Kinderbelangen gilt unabh�ngig von der Art des Verfahrens die Untersuchungsmaxime (Art. 296 Abs. 1 ZPO). Diese schreibt dem Gericht vor, den Sachverhalt von Amtes wegen zu erforschen. Die Untersuchungspflicht des Gerichts reicht so weit und dauert so lange, bis �ber die Tatsachen, die f�r die Beurteilung des streitigen Anspruchserforderlich sind, hinreichende Klarheit besteht. Art. 296 Abs. 1 ZPO schreibt dem Sachgericht indessen nicht vor, mit welchen Mitteln der Sachverhalt abzukl�ren ist. Ebenso wenig erfasst diese Bestimmung die Art der Erhebung von Beweismitteln. Die Untersuchungsmaxime schliesst auch eine vorweggenommene W�rdigung von Beweisanerbieten nicht aus. Verf�gt das Gericht �ber gen�gende Grundlagen f�r eine sachgerechte Entscheidung, kann es auf weitere Beweiserhebungen verzichten (BGE 130 III 734 E. 2.2.3 S. 735). Wer sich auf die Untersuchungsmaxime beruft bzw. eine Verletzung derselben geltend macht, muss daher zun�chst aufzeigen, dass das Gericht den Sachverhalt unvollst�ndig und damit willk�rlich festgestellt hat. Ausserdem muss der Beschwerdef�hrer diejenigen Tatsachen behaupten, die das Gericht festzustellen bzw. abzukl�ren unterlassen hat. Schliesslich obliegt es ihm darzutun, inwiefern die behaupteten Tatsachen f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sind (s. Urteil 5A_574/2012 vom 17. Dezember 2012 E. 2.2.1). Dies alles gelingt ihm aber nicht:
4.2.�Eine unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung erblickt der Beschwer def�hrer zun�chst darin, dass zwei Gerichtsinstanzen seinen Bedarf "einzig anhand von Pauschalen" ermittelt h�tten. Bei korrekter Vorgehensweise h�tte seine Beist�ndin bzw. seine Mutter zu allen seinen effektiven Kosten befragt werden m�ssen. Die R�ge geht fehl. Das Gesetz schreibt nicht vor, wie die Kinderalimente zu bemessen sind. Dem Richter ist es nicht verwehrt, bei der konkreten Bedarfsermittlung auf pauschalierte Werte und vorgegebene Bedarfszahlen zur�ckzugreifen. Entsprechend l�sst die Rechtsprechung auch Faustregeln, Prozents�tze und Tabellenwerke als Hilfsmittel zu, soweit die erforderlichen Anpassungen an die konkreten Bed�rfnisse des Kindes sowie an die Lebenshaltung und Leistungsf�higkeit der Eltern vorgenommen werden (Urteil 5A_462/2010 vom 24. Oktober 2011 E. 4.2, nicht publ. in: BGE 137 III 586, aber in: FamPra.ch 2012 S. 227). Der Sachverhalt ist also nicht allein deshalb unvollst�ndig festgestellt, weil die kantonalen Instanzen Pauschalwerte zu Hilfe genommen haben.
4.3.�Weiter reklamiert der Beschwerdef�hrer, es h�tten im konkreten Fall noch andere Ausgabenpositionen ber�cksichtigt werden m�ssen. Die Vorinstanz lasse bei der Berechnung seines Lebensbedarfs einige Positionen wie Freizeitaktivit�ten (Muki-Turnen u.a.), kleine Ausfl�ge (Zirkus, Zoo u.a.), Ferien (Grosseltern), Transportkosten sowie zus�tzliche Fremdbetreuungskosten ausser Acht. Der Beschwerdef�hrer beteuert, die Beurteilung dieser zus�tzlichen Kosten sei "erheblich" und f�hre "zu einer anderen Berechnung des Unterhaltsbedarfs". Er vers�umt es jedoch, die erw�hnten Positionen zu beziffern, und legt dem Bundesgericht auch keine Rechnung vor, die Aufschluss dar�ber gibt, wie sich die geltend gemachten Kosten konkret auf die Unterhaltsberechnung auswirken. Mithin ersch�pfen sich seine Vorbringen in blossen Behauptungen. Allein damit gen�gt er den strengen Begr�ndungsanforderungen nicht. Das Bundesgericht kann nicht auf die R�ge eintreten.
Dasselbe gilt f�r den im gleichen Zusammenhang erhobenen Vorwurf, das Obergericht habe die Krankenkassenpr�mien (Fr. 87.40), die Kosten f�r den Transport in die Kindertagesst�tte (Fr. 117.--) und weitere Fremdbetreuungskosten (Fr. 56.20) zu Unrecht als neue Vorbringen qualifiziert, die im Rechtsmittelverfahren nicht mehr geh�rt werden k�nnten. Der Beschwerdef�hrer argumentiert im Wesentlichen damit, dass schon die erste Instanz ihrer Fragepflicht nicht nachgekommen sei und den Untersuchungsgrundsatz verletzt habe. Die Vorinstanz lasse es nicht zu, dass er den Sachverhalt aufgrund der aufgelegten Dokumente beweise, dies obwohl sie die Vers�umnisse der ersten Instanz "im konkreten Verfahren" erkannt und angesichts ihrer vollen Kognition auch eine Heilung dieser "Verletzung des Verfahrens" f�r m�glich gehalten habe. Allein damit vermag der Beschwerdef�hrer nichts auszurichten. Das Obergericht h�lt lediglich fest, dass die Untersuchungsmaxime die Parteien nicht davon entbinde, ihre Rechtsbegehren zu beziffern, die erste Instanz den Beschwerdef�hrer bzw. dessen Beist�ndin angesichts ihrer Fragepflicht aber zur Bezifferung der Rechtsbegehren h�tte anhalten m�ssen. Dass sich das Obergericht auch hinsichtlich der streitigen Betreffnisse im Bedarf des Beschwerdef�hrers in �hnlicher Weise ge�ussert h�tte, l�sst sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen.
4.4.�Was die Sachverhaltsfeststellung angeht, beklagt sich der Beschwerdef�hrer im Weiteren dar�ber, dass das Obergericht hinsichtlich der Leistungsf�higkeit seiner Mutter "ausschliesslich Annahmen" treffe. Nachdem die Vorinstanz selbst feststelle, dass gewisse Unterlagen fehlen, sei "v�llig unklar", weshalb sie seine Mutter nicht aufgefordert habe, ihren konkreten Bedarf mit Dokumenten zu beweisen oder anl�sslich einer Verhandlung zu erl�utern. In der Tat spielte die Leistungsf�higkeit der Mutter im erstinstanzlichen Verfahren keine Rolle. Das Obergericht macht eine andere Rechnung, vermag jedoch nicht zu erkl�ren, warum es nicht erforderlich ist, den Bedarf der Mutter konkret festzustellen. Diese Vorgehensweise erweckt Bedenken. Allerdings behauptet der Beschwerdef�hrer nicht, dass der tats�chliche Bedarf seiner Mutter den Betrag �bersteigt, den die Vorinstanz ihren Berechnungen zugrunde legt. Das Bundesgericht kann deshalb nicht pr�fen, ob die Beanstandung einen Einfluss auf das Ergebnis hat. Nur unter dieser Voraussetzung k�nnte das Bundesgericht auf die vorinstanzlichen Feststellungen zur�ckkommen (E. 2.1).
4.5.�Schliesslich sieht der Beschwerdef�hrer die Untersuchungsmaxime dadurch verletzt, dass die Vorinstanz das Einkommen des Beschwerdegegners allein gest�tzt auf drei einzelne Lohnbelege auf monatlich Fr. 6'415.-- festgesetzt hat, wobei beispielsweise der Monat M�rz 2013 fehle. Der Beschwerdef�hrer hegt den Verdacht, dass der Beschwerdegegner auf diese Weise zus�tzliche Zahlungen zu unterschlagen suche. Im Zeitpunkt der Berufung h�tte er sein Einkommen ohne Weiteres mittels eines Jahreslohnausweises dartun k�nnen. Der Vorinstanz wirft er vor, dies nicht vom Beschwerdegegner verlangt zu haben. Auch diese Vorw�rfe sind unbehelflich. Der Beschwerdef�hrer argumentiert mit reinen Mutmassungen. Das Obergericht erkl�rt in Erw�gung 2.3.2.2.1 des angefochtenen Entscheids ausf�hrlich, weshalb es auf weitere Erhebungen �ber das aktuelle Einkommen des Beschwerdegegners verzichte. Der Beschwerdef�hrer setzt sich damit nicht auseinander. Damit verkennt er die Voraussetzungen, unter denen sich eine (antizipierte) Beweisw�rdigung umstossen l�sst (vgl. E. 4.1).
In rechtlicher Hinsicht beklagt sich der Beschwerdef�hrer �ber die vorinstanzliche Berechnung des Unterhaltsbeitrages.
5.1.�Vorab gilt es in Erinnerung zu rufen, dass sich der Streit um die Ab�nderung der Kinderalimente dreht, auf die sich die Parteien im beh�rdlich genehmigten Unterhaltsvertrag geeinigt hatten (s. Sachverhalt Bst. A). Soweit dies nicht mit Genehmigung der Kindesschutzbeh�rde ausgeschlossen worden ist (Art. 287 Abs. 2 ZGB), kann der auf diese Weise festgelegte Kindesunterhalt unter denselben Voraussetzungen wie gerichtlich festgesetzte Unterhaltsbeitr�ge nach Massgabe von Art. 286 Abs. 2 ZGB abge�ndert werden. Demnach setzt eine Ab�nderung der Kinderalimente voraus, dass sich der relevante Sachverhalt nachtr�glich erheblich und dauerhaft ver�ndert hat. Die Ab�nderungsklage dient nicht dazu, eine fehlerhafte rechtskr�ftige Unterhaltsregelung zu korrigieren. Vielmehr kann es nur darum gehen, die rechtskr�ftige Unterhaltsregelung an ver�nderte Verh�ltnisse anzupassen. Bei der Neufestsetzung der Kinderalimente sind die einzelnen Parameter der Unterhaltsbemessung zu aktualisieren, wobei unter Umst�nden sogar unver�ndert gebliebene Parameter angepasst werden d�rfen. Insbesondere darf der Richter auch Elemente korrigieren, die infolge unrichtiger Sachverhaltsfeststellung von Beginn weg falsch waren (BGE 137 III 604 E. 4.1.1 und 4.1.2 S. 606; Urteil 5A_29/2013 vom 4. April 2013 E. 3.4.2). Dass gegen�ber der erstmaligen Festsetzung des Unterhaltsbeitrags ver�nderte Verh�ltnisse vorliegen, ist vor Bundesgericht unbestritten. Anlass zur Beschwerde gibt hingegen die Art und Weise, wie das Obergericht diesen ver�nderten Verh�ltnissen bei der Unterhaltsbemessung Rechnung tr�gt. Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, von ihrem Ermessen falschen Gebrauch zu machen und grundlos von Rechtsprechung und Lehre abzuweichen, indem sie der obhutsberechtigten Mutter einen erheblichen Anteil des Barunterhalts des Kindes auferlege.
5.2.�Als erstes beanstandet der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz die Bedarfspauschalen, die sie ihren eigenen "Empfehlungen f�r die Bemessung von Unterhaltsbeitr�gen f�r Kinder" (Kreisschreiben des Obergerichts des Kantons Aargau vom 1. November 2005, zuletzt revidiert am 16. September 2009) entnimmt, nicht "massgeblich erh�ht, wenn sie ... die einzeln geltend gemachten Positionen nicht aufnimmt". Der Beschwerdef�hrer legt indessen nicht dar, um welche Positionen es ihm in diesem Zusammenhang im Einzelnen geht. Angesichts einer solch l�ckenhaften Begr�ndung kann das Bundesgericht keine Pr�fung vornehmen. Immerhin f�llt auf, dass das Obergericht im Bedarf des Beschwerdef�hrers auch unter dem Titel "Pflege und Erziehung" einen konkreten Geldbetrag ber�cksichtigt, obwohl es zun�chst (zutreffend) erkl�rt, diese Position sei lediglich "zum Zwecke der Aufteilung des Unterhaltsbedarfs auf beide Elternteile" einzusetzen, vom geldleistungspflichtigen Elternteil aber nicht zu verg�ten. Inwiefern dieser offensichtliche Fehler in der vorinstanzlichen Unterhaltsbemessung die vermissten "zus�tzlichen Positionen" nicht wettmacht, tut der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Mithin verm�chte die R�ge, w�re sie begr�ndet, nichts am Ergebnis zu �ndern.
5.3.�Alsdann beklagt sich der Beschwerdef�hrer �ber die aargauischen "Empfehlungen f�r die Bemessung von Unterhaltsbeitr�gen f�r Kinder". Er erinnert daran, dass dieses Kreisschreiben von einem monatlichen Familieneinkommen von insgesamt Fr. 7'650.-- ausgehe, das auf zwei Erwachsene und ein Kind aufgeteilt sei. Der Kanton Aargau habe zudem die Grundlagen der "Z�rcher Tabellen" in erheblichem Mass gek�rzt, insbesondere die Positionen "Pflege und Erziehung" und "weitere Kosten". Nach der Meinung des Beschwerdef�hrers ist diese "pauschale Reduktion ... nicht nachvollziehbar". Wenn im Kanton Z�rich, dessen Tabellen auf einem gesamtschweizerischen Durchschnitt bestehen, bei eher tiefen finanziellen Verh�ltnissen f�r ein Kind ein Barbedarf von Fr. 1'225.-- ausgeschieden wird, k�nnten im Kanton Aargau nicht einfach die einzelnen Positionen gek�rzt und zugleich die Einkommensgrundlage "h�her angesiedelt werden" als bei den Z�rcher Tabellen. Im konkreten Fall �bersteige das von beiden Eltern erzielte Einkommen den Betrag von Fr. 7'650.-- deutlich. Sofern die Vorinstanz den Bedarf ausschliesslich anhand von Tabellen ermittle, h�tte sie diesen Bedarf nach oben korrigieren oder den konkreten Bedarf feststellen m�ssen.
Was die Anwendung des kantonalen Kreisschreibens angeht, ist dem Beschwerdef�hrer entgegenzuhalten, dass er in seiner Berufung an das Obergericht selbst von den indexierten Zahlen gem�ss dem aargauischen Kreisschreiben ausgegangen ist. Hat er im vorinstanzlichen Verfahren aber selbst auf der Basis der "tieferen" aargauischen Ans�tze gerechnet, so kann er der Vorinstanz in dieser Beziehung keine Vorw�rfe machen und sich (sinngem�ss) darauf berufen, die Anwendung des aargauischen Unterhaltskreisschreibens vertrage sich nicht mit dem Bundesrecht. Daran �ndern auch die Untersuchungs- und Offizialmaxime nichts. Hinsichtlich der Frage, welches Einkommen der Unterhaltsberechnung zugrunde zu legen ist, h�lt das Obergericht fest, der Bedarf eines Einzelkindes gem�ss dem Zahlenwerk des Kantons Aargau basiere "auf durchschnittlichen Einkommensverh�ltnissen des zahlungspflichtigen Elternteils in der H�he von aufindexiert Fr. 7'970.--". Das monatliche Einkommen von Fr. 6'415.--, das dem Beschwerdegegner zur Verf�gung stehe, liege "um rund 20 % darunter". Der Beschwerdef�hrer behauptet einfach, die "Gleichsetzung des Familieneinkommens mit dem Einkommen des zahlungspflichtigen Elternteils [sei] willk�rlich". Soweit er damit sagen will, dass zur Bestimmung der "durchschnittlichen Einkommensverh�ltnisse" die Eink�nfte beider Eltern zusammenzuz�hlen sind, ist er damit vor Bundesgericht mangels materieller Aussch�pfung des Instanzenzugs (vgl. dazu Urteil 5A_458/2010 vom 9. September 2010 E. 3.2 mit Hinweisen) nicht zu h�ren. Denn weder aus dem angefochtenen Entscheid noch aus der Beschwerde an das Bundesgericht ergibt sich, dass der Beschwerdef�hrer bereits vor Obergericht mit der Begr�ndung, es sei das Einkommen beider Eltern zu ber�cksichtigen, einen h�heren Unter haltsbeitrag gefordert h�tte. Im �brigen macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend noch ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid, dass die Eltern zusammen mit dem Beschwerdef�hrer je eine Hausgemeinschaft gebildet h�tten. Vielmehr erschliesst sich aus den Akten, dass die Eltern Ende 2009 - zur Zeit der Geburt des Beschwerdef�hrers - ihr stabiles Konkubinat aufl�sten. Unter diesen Umst�nden k�nnte ohnehin nicht von einem gemeinsamen "Familieneinkommen" ausgegangen werden, wie sich der Beschwerdef�hrer dies vorzustellen scheint (vgl. Urteil 5A_775/2011 vom 8. M�rz 2012 E. 3.2.2). An der Sache vorbei geht auch die Bef�rchtung, das Obergericht sei seitens des Beschwerdegegners von bescheidenen Einkommensverh�ltnissen ausgegangen. Auch das Obergericht stellt fest, dass der Beschwerdegegner offensichtlich nicht in angespannten finanziellen Verh�ltnissen lebt, sondern nach den erstinstanzlichen Berechnungen �ber einen betr�chtlichen �berschuss von Fr. 3'400.-- verf�gt.
5.4.�Schliesslich moniert der Beschwerdef�hrer, dass das Obergericht seinen Barbedarf entgegen Rechtsprechung und Lehre auf beide Eltern verteile, wobei die Mutter den gr�sseren Teil zu tragen habe. Nachdem die Mutter schon vollumf�nglich f�r seine Pflege und Erziehung aufkomme, habe der Beschwerdegegner den ganzen Barunterhalt zu �bernehmen. Die effektiv anfallenden Kosten der Fremdbetreuung seien anteilsm�ssig auf beide Eltern zu verteilen. Im konkreten Fall komme die Mutter schon �ber den Beitrag ihres Arbeitgebers f�r einen Teil der Betreuungskosten auf. Umso mehr rechtfertige es sich, dass der Beschwerdegegner die ganzen, effektiv anfallenden Kosten trage.
Nach Art. 76 Abs. 1 Bst. b BGG ist zur Beschwerde in Zivilsachen nur berechtigt, wer durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat. Nach st�ndiger Rechtsprechung setzt die Einreichung eines Rechtsmittels im Sinne einer Eintretensvoraussetzung in der Regel ein aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse voraus. Der Beschwerdef�hrer muss eine im konkreten Fall eingetretene Verletzung seiner Rechte geltend machen; er kann sich nicht damit begn�gen, Rechtsfragen aufzuwerfen, die seine Rechtsstellung gar nicht ber�hren (Urteil 5A_241/2012 vom 3. Mai 2012 E. 2 mit Hinweis). Wie die res�mierten Vorw�rfe zeigen, dreht sich der Streit hier ausschliesslich um die Frage, wie sich die Eltern ihre Unterhaltspflicht untereinander aufzuteilen haben. Inwiefern er selbst mit Bezug auf diese Frage vom angefochtenen Entscheid in seiner Rechtsstellung konkret betroffen ist, tut der Beschwerdef�hrer nicht dar: Dass sein Unterhalt - bestehend aus Pflege, Erziehung und Geldmitteln (Art. 276 Abs. 2 ZGB) - mit der vorinstanzlichen Regelung�
insgesamt�nicht gesichert ist, macht er nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Zwar beklagt er sich dar�ber, dass der Unterhaltsbeitrag des Beschwerdegegners, den ihm das Obergericht zuspricht, zeitweise unter seinem Existenzminimum liege. Indessen behauptet er nicht, dass seine Mutter mit ihren Eink�nften das angebliche Manko nicht decken k�nnte. Unter diesen Umst�nden hat der Beschwerdef�hrer kein schutzw�rdiges Interesse daran, dass sich das Bundesgericht mit dem Streit um die Aufteilung der Unterhaltspflicht unter seinen Eltern befasst.
Im �brigen steht fest, dass die Mutter des Beschwerdef�hrers beieinem Besch�ftigungsgrad von sechzig Prozent ein praktisch gleich hohes Einkommen erzielt wie der Beschwerdegegner bei einem Besch�ftigungsgrad von hundert Prozent. Nun ist der Sachrichter bei der Festsetzung des Kindesunterhalts in verschiedener Hinsicht auf sein Ermessen verwiesen (Art. 4 ZGB; Urteil 5A_142/2013 E. 1.2 mit Hinweisen). Angesichts der Zur�ckhaltung, die sich das Bundesgericht bei der �berpr�fung solcher Ermessensentscheide auferlegt (s. dazu BGE 128 III 161 E. 2c/aa S. 162; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 132 III 97 E. 1 S. 99), ist es nicht zu beanstanden, das der Beschwerdegegner in der beschriebenen Situation nicht f�r den gesamten Barunterhalt des Kindes aufkommen muss (vgl. auch BGE 134 III 337 E. 2.2.2 S. 339 ff.). Nichts anderes ergibt sich aus Erw�gung 3.2 des Urteils 5A_775/2011 vom 8. M�rz 2012, das der Beschwerdef�hrer ins Feld f�hrt. Denn die dort res�mierte Rechtsprechung bezieht sich auf die F�lle, in denen derjenige Elternteil, der seine Unterhaltspflicht im Wesentlichen durch Pflege und Erziehung erbringt, �ber eine geringere finanzielle Leistungskraft verf�gt als der nicht obhutsberechtigte Elternteil. Diese Pr�missen sind hier gerade nicht gegeben.
Zuletzt will der Beschwerdef�hrer nicht gelten lassen, wie die Vorinstanz den Unterhaltsbeitrag von Fr. 800.-- "auf die Zeitachse verteilt". Bei der Ermittlung seines Bedarfs habe sich die Vorinstanz auf ihre eigenen "Empfehlungen f�r die Bemessung von Unterhaltsbeitr�gen f�r Kinder" (vgl. E. 5.2) abgest�tzt. Diesen Richtlinien zufolge seien die Kinderalimente nach vier Altersgruppen abzustufen (1. bis 6., 7. bis 12., 13. bis 16. und 17. bis 18. Altersjahr), wobei ab dem 12. [recte: 7.] Altersjahr von einem stets steigenden Barbedarf des Kindes ausgegangen wird, w�hrend die Betreuungskosten sinken. Das Obergericht halte sich nicht an diese Abstufung; es begn�ge sich mit einer geringf�gigen Erh�hung des Unterhaltsbeitrags ab dem 11. Altersjahr im Umfang von Fr. 100.--.
In der Tat l�sst sich dem angefochtenen Entscheid keine Erkl�rung daf�r entnehmen, weshalb das Obergericht die zeitliche Abstufung der Kinderalimente beim 10. Altersjahr des Beschwerdef�hrers vornimmt, obwohl die besagten Empfehlungen bereits ab dem 7. Altersjahr einen h�heren Barbedarf vorsehen. Mit der Erwerbst�tigkeit der Mutter hat die vorinstanzliche Vorgehensweise offensichtlich nichts zu tun, denn die Mutter arbeitet bereits jetzt in einem Pensum von sechzig Prozent. Will das Obergericht aber sein eigenes Kreisschreiben anwenden, so soll es sich auch an dessen Vorgaben halten bzw. nur in begr�ndeten F�llen davon abweichen. Daher ist der Unterhaltsbeitrag von Fr. 800.-- bereits ab dem 7. Altersjahr des Beschwerdef�hrers geschuldet. Der angefochtene Entscheid kann in diesem Sinn reformiert werden.
Zusammengefasst erweist sich die Beschwerde in einem von mehreren Punkten als begr�ndet. Sie ist teilweise gutzuheissen. Ziffer 2.1 des angefochtenen Entscheids ist aufzuheben und im beschriebenen Sinne abzu�ndern. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Soweit aussergerichtliche Kosten entstanden sind, hat jede Partei ihre eigenen Aufwendungen f�r das bundesgerichtliche Verfahren selbst zu tragen (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Ziffer 2.1 des Entscheids des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, vom 22. April 2014 wird aufgehoben und Ziffer 1 des Entscheids des Gerichtspr�sidiums Zofingen vom 15. November 2012 durch folgende Bestimmung ersetzt:
Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kl�ger an seinen Unterhalt monatlich vorsch�ssig folgende Beitr�ge zuz�glich allf�lliger Kinderzulagen (aktuell von der Mutter bezogen) zu leisten:
- ab dem 7. Altersjahr bis zur vollen Erwerbsf�higkeit, mindestens aber bis zur Vollj�hrigkeit des Kindes: Fr. 800.00
[unver�ndert]