Source: https://www.vermieter-forum.com/threads/hkvo-7-fuer-zaehlermieten.22144/
Timestamp: 2020-05-29 13:36:25
Document Index: 340670047

Matched Legal Cases: ['§7', '§7', '§7', '§7', '§7', '§7', '§7', '§ 9', '§ 9', '§9', '§9', '§7']

HKVo §7 für Zählermieten
> Betriebs- und Heizkosten > Heizung >
Diskutiere HKVo §7 für Zählermieten im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo Forum, habe mich hier angemeldet, weil ich ein Problem mit der Zuordnung von Zählermieten habe. Bin Eigentümer in einer 14-Parteien-WEG -...
#1 Cyberman, 12.11.2017
Cyberman Neuer Benutzer
Hallo Forum, habe mich hier angemeldet, weil ich ein Problem mit der Zuordnung von Zählermieten habe.
Bin Eigentümer in einer 14-Parteien-WEG - von den 14 Parteien sind mittlerweile 3 von den Eigentümern vermietet worden. Vor 2 Jahren (die Gültigkeit der Zählereichung war abgelaufen) wurde nach Vorstellung der Kaufoption gegenüber der Mietoption beschlossen (und als hätte ich die Probleme geahnt - von mir abgelehnt, jedoch nicht mehrheitlich), dass die neuen Zähler gemietet werden sollen. Vor meiner Frage möchte ich vorausschicken, dass der Versammlungsleitet/Verwaltung zwar über die Vor- und Nachteile allgemein gesprochen hat, jedoch nicht über die Auswirkungen in der Heizkostenabrechnung.
Frage: Muß man es akzeptieren, dass die Kosten der Mietgeräte pauschal in die Gesamtkosten Heizung einfließen, weil es 3 Mieter gibt oder ist es statthaft die HKVo §7 hier zu vernachlässigen, weil die überwiegende Mehrheit Eigentümer sind.
Anzumerken wäre noch, dass nicht jede Partei die gleiche Anzahl an Zählern besitzt - so ist es z.B., dass Eigentümer A mit 2 Zählern und Kosten von 100 Euro gegenüber dem Eigentümer B mit 4 Zählern und Kosten von 200 Euro im Nachteil wäre, d.h. die Kosten wären pauschaliert und "A" zahlt die Kosten von "B" mit.
Das Messdienstunternehmen weigert sich, diesen Hinweis anzuerkennen und verweist auf die HKVo §7, die aber nur auf Mieter ausgelegt ist und nichts über ein mögliches Verhältnis von Eigentümern zu Mietern aussagt!
Es wäre super, wenn es in Euren Reihen jemand geben würde, der mir dazu eine konkrete Aussage liefert und falls möglich, auch Hinweise geben könnte, wo ich das nachlesen kann.
Schau mal hier: HKVo §7 für Zählermieten. Dort wird jeder fündig!
#2 immobiliensammler, 12.11.2017
meine persönliche Meinung dazu: Die Hausverwaltung muss zwingend die Heizkosten-Verordnung einhalten, da es ja vermietete Wohnungen gibt und somit diese Eigentümer ggfs. einen Anspruch auf eine entsprechende Abrechnung haben.
http://www.fibucom.com/heizkostenve...-nach-der-heizkostenverordnung-abrechnen.html
Wenn nun einzelne Eigentümer mehr Zähler installiert haben als andere so ist das deren Privatvergnügen, diese könnten ja eventuell versuchen, die Leitungsführung entsprechend zu ändern, das wird aber wohl mehr kosten als die Zählermiete für etliche Jahre/Jahrzehnte.
#3 Cyberman, 12.11.2017
Vielen Dank für wirklich schnelle Antwort und für den Artikelhinweis.
Dieser beantwortet eigentlich schon meine Frage.
Nur der Vollständigkeithalber: Wenn mehr Zähler installiert sind, ist das nicht das Privatvergnügen von einzelnen Eigentümern, sondern es ist das Ergebnis anderer Wohnungsgrößen bzw. Wohnungsaufteilungen. Trotzdem halte ich es für unangemessen, dass hier Kosten nicht korrekt aufzuteilen sind, weil man hier Mietern mehr Rechte einräumt. Solange es nur einen Gebäudeeigentümer mit vielen Mietern gibt, kann ich das noch verstehen. Aber nicht für unsere Konstellation. Es scheint als einzige Möglichkeit gegeben, bis zum nächsten Zählerwechsel warten zu müssen und die Mehrheit der Eigentümer auf Kauf der Geräte mit guten Argumenten einzuschwören.
Vielen Dank nochmals für Deine Meldung
#4 immobiliensammler, 12.11.2017
Zitat von Cyberman: ↑
Trotzdem meiner Meinung nach Privatvergnügen, es hat die entsprechenden Eigentümer ja niemand gezwungen, eine größere Wohnung bzw. eine mit anderer Aufteilung zu kaufen. Das mit dem Kauf ist in der Tat wohl der einzig gangbare Weg, wenn die Mehrheit der Eigentümer Eigennutzer sind sollte man da doch eine entsprechende Mehrheit (mit entsprechenden Rechenbeispielen) zusammenbekommen.
Ich z.B. würde als Eigennutzer immer kaufen, als Vermieter immer mieten (Umlagefähigkeit). Es kommt halt auf die Mehrheiten in der WEG an!
#5 Newbie15, 12.11.2017
Newbie15 Erfahrener Benutzer
Auch eine WEG mit nur Eigentümern hat sich an die Heizkostenverordnung zu halten und kann auch nichts abweichendes beschließen. Das kann nur der Gesetzgeber. Gleiches wäre z.B. zu beschließen, man verzichtet auf Zählereichubg bzw -tausch etc. Das geht nicht, da das nicht der ordnungsgemäßen Verwaltung entspricht und daher vom Verwalter nicht umzusetzen ist ( wenn er später keinen Ärger riskieren will).
Wir hatten uns da auch informiert, weil die Erfassung der Verbräuche auch bei Kauf einen erheblichen Prozentsatz ausmacht. Nur leider nicht genug um unter eine Ausnahme zu fallen...
Papabär gefällt das.
#6 Papabär, 13.11.2017
... und verweist auf die HKVo §7, die aber nur auf Mieter ausgelegt ist und nichts über ein mögliches Verhältnis von Eigentümern zu Mietern aussagt!
Ahso? Gibt es hierzu eine belastbare Quelle oder ist das eher Wunschdenken? Die einzig mir bekannte Ausnahme bezieht sich auf Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohneinheiten ... und auch nur dann, wenn es eine entsprechende Vereinbarung gibt. Eine Unterscheidung zwischen Miet- und WEG-Einheiten wäre mir neu.
Mal zum Verständnis: Was ist mit "Zähler" gemeint? Wärmemengenzähler oder Heizkostenverteiler? Weil ich auch
Trotzdem meiner Meinung nach Privatvergnügen, es hat die entsprechenden Eigentümer ja niemand gezwungen, eine größere Wohnung bzw. eine mit anderer Aufteilung zu kaufen.
so nicht unbedingt unterschreiben wollen würde (Also weniger wegen der Meinung an sich, als mehr wegen der Aussage, dass die Anzahl der Zähler das Privatvergnügen der jeweiligen Eigentümer seien)
Warum sollte man die Kosten gekaufter Messgeräte nicht umlegen können? Es handelt sich ja trotzdem um periodisch wiederkehrende Kosten. Ob man damit letztlich günstiger fährt als mit Mietgeräten ... nun, die Frage kann man sich nach 10 Jahren (bzw. nach Ablauf des potentiellen Mietvertrages) beantworten.
Ich behaupte einfach mal, dass mir meine Zeit zu kostbar ist, um auf einer WEG-Versammlung in eine tiefgreifende Debatte darüber zu verfallen.
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