Source: https://www.elo-forum.org/kdu-umzuege-/103988-wohnungsbeschaffungskosten-entfernung.html
Timestamp: 2018-05-22 17:51:55
Document Index: 56282400

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 29', '§ 13', '§ 15', '§ 13', '§ 13']

Wohnungsbeschaffungskosten/Entfernung - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
04.01.2013, 16:22 #1
Ich habe eine Frage Wohnungsbeschaffungskosten, wenn man in ein anderes Bundesland ziehen möchte.
Der aktuelle Fall hier:
Kostensenkungsaufforderung Aufgrund unangemessene Wohnung ist erfolgt. Person will aber in die Nähe der Freundin ziehen und das ist ca. 300 km entfernt. In den Wohnungsbschaffungskosten sind ja auch die Kosten für Wohnungsbesichtigung und Mietvertragsunterzeichnung etc. enthalten.
Meine Frage: Müssen die auch bei so einer Strecke diese tragen, oder können die sich auf ihre Stadt begrenzen?
04.01.2013, 16:47 #2
Müssen die auch bei so einer Strecke diese tragen, oder können die sich auf ihre Stadt begrenzen?
Bitte alles schriftlich und belegbar einreichen!!!!!!!!!!!!
Und bitte beachten die örtliche Richtlinie
04.01.2013, 17:13 #3
Wenn sie keine Wohnung im nähren Umkreis finden kann, dann sind auch diese Kosten
Die Wohnungssuche bitte schriftlich festhalten dient ggf. als Nachweis.
Danke Seepferdchen, aber was soll sie denn dokumentieren, wenn sie gar nicht Vorort bleiben will? Sie hat doch das Recht auf freie Wahl des Wohnortes, oder hat sich das geändert?
Sie will ja dort wo sie wohnen will auch suchen und nicht da wo sie bereits wohnt. Im Immobilienscout hat sie einiges gefunden und würde sich auch gerne die ein oder andere ansehen, aber wie..... von der RL kaum zu stemmen. Des wegen hier die Frage.
Deine Antwort verstehe ich gerade so, dass wenn genügend Wohnungen Vorort sind, darf man die Stadt nicht verlassen, oder muss sich das Geld vom Munde absparen.....
04.01.2013, 17:32 #4
Nein da hatt sich nicht geändert!
Da habe ich mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt, natürlich kann sie hinziehen wo sie will.
Und beachten das sie den Aufhebungsbescheid bekommt, der ist wichtig für das neue JC!
04.01.2013, 18:42 #5
Danke Seepferdchen, aber wie schaut es aus mit den Kosten für die Besichtigung und ggfls. Mietvertrag unterschreiben und Wohnungsübergabe?
Einfach einen Antrag stellen?
Ich sehe es so, wenn die sich weigern die zu übernehmen, dann würde das entgegen ihrer Aufforderung zur Kostensenkung bedeuten und somit müssten die tatsächlichen Kosten übernommen werden, oder?
04.01.2013, 19:08 #6
bin auch gerade in der Situation das ich 140km zwischen aktuellem und zukünftigem Wohn und Arbeitsort haben werde.
Kann man oder bekommt man ein WG Zimmer als Wohnungsbeschaffungkosten durch? Wäre immer noch günstiger als ne Monatskarte bzw. jedemal nen Länderticket oder Quer durchs Land Ticket.
PS: Alles vorher beantragen und genehmigen lassen, später rücken die nichts raus bzw. erstatten nur in den seltensten Fällen.
ich bin der Meinung das bei 300km schon eher mal ne Übernachtung drin ist als andauernd hin udn her zu tuckern. Mach denen ne Kostenaufstellung mit 4-6 mal hin und her gondeln und dann 1 oder 2 Übernachtungen ( falls sie hart ist kann sie auch Jugenherbergen nutzten hab ich auch schonmal in Hamburg gemacht). Dann werden die schnell einlenken hoffe ich zumindest.
04.01.2013, 19:16 #7
Bitte hier einen schriftlichen Antrag stellen, Belege aufheben wie z.B. Fahrkarte.
Wenn sie eine Wohnung gefunden hat dann mit Mietangebot zum JC und schriftliche Zustimmung einfordern, mündlich ist für die Katz.
Bei der Wohnungsübergabe darauf achten das ein Übernahmeprotokoll erstellt wird.
Mancher SB versucht einzusparen wo es nur geht, darum war mein Gedanke dem ganzen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, die Wohnungssuche.
Für den Umzug braucht sie min. 3 Kostenvoranschläge der einzelnen Umzugfirmen.
04.01.2013, 19:19 #8
Hab das hier noch gegoolget auch nicht zu verachten
die Übernahme der Umzugskosten ist in § 22 Abs. 3 SGB II geregelt. (sinngleich § 29 Abs. 1 S. 7 und 8 SGB XII).
Vergiß nicht, nach einem eventuellen Umzug die Übernahme der Umzugsfolgekosten zu beantragen: Telefon ummelden, Ausweise ändern lassen, etc. Da kommt ein hübsches Sümmchen zusammen.
Quelle: http://www.elo-forum.org/newreply.ph...reply&p=106597
PS: Ich werd Mitglied im Mieterschutzbund sobald es geht. Dann muß ich mir nicht so viele Gedanken zur neuen Wohnung machen.
04.01.2013, 19:19 #9
Geht nicht um mich, sondern eine Freundin, die hier noch auf den Bestätigungslink wartet. Die Frage brennt uns aber unter den Fingern. Sie hat ja keinen Job weder hier noch da. Sie will aber in die Nähe der Freundin ziehen.
Wegen WG Zimmer, ich habe den Eindruck gewonnen, dass man denen nie mit Logik, Wirtschaftlichkeit oder Vernunft kommen kann.
04.01.2013, 19:29 #10
Das werde ich denen schon vermitteln, wenn man bei 300km von min. 2 Bundesländern ausgeht brauchts min 1 Quer durchs Land Ticket für 44,-€ dann bist aber auch den ganzen Tag für 4 Stunden besichtigen/Papiere holen unterwegs. Das machst dann 2 mal die Woche 88.- mal 4 macht 352.-€ nen WG Zimmer giebts ab 175,-€ oder so, muß man suchen. Dann hat man alles vor Ort und kann lässig 3-4 Wohnungen am Tag besichtigen.
Werde dann berichten wie es hier (Hannover) gelaufen ist.
ich werds jedenfalls eiskallt als wohnungsbeschaffungskosten einreichen nebst geg. Rechnung Fahrtkosten ausfallzeit Arbeitssuche und so.
Notfalls mal nen Beratungsschein holen.
EDIT: hab das hier noch gefunden:
na gut - dann habe ich halt gerade keine §§ an der Hand.
Also aus Erinnerung:
Bei notwendigem und genehmigten Umzug gehört die Doppelmiete in erforderlichem Umfang zu den Wohnungsbeschaffungskosten.
Der 1 Monat ist eine freie Erfindung der SB oder des JC.
Quelle: http://hartz******/index.php?topic=40198.0
Also Umzugsgenehmigung+Kosten holen dann nen WG Zimmer füe 1 -2 Monate um eigene Wohnung zu finden sollte dann doch machbar sein.
Und adzu noch das
Die Wohnungsbeschaffungskosten; Mietkautionen und Umzugskosten; doppelte Mieten; Genossenschaftsanteile
05.01.2013, 08:56 #11
Die Frage brennt uns aber unter den Fingern.
Dann hilft nur eins: Hingehen, Antrag auf Auskunft und Beratung mitnehmen, Abgabe gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie, und versuchen, sofort einen Bescheid zu erhalten. (Oder Frist im Antrag zur Bescheidung setzen)
Beistand mitnehmen, der Protokoll schreibt.
05.01.2013, 14:08 #12
Antrag auf Auskunft und Beratung
05.01.2013, 14:19 #13
§ 13 SGB I bis § 15 SGB I
regelt das, kannst du nachlesen!
05.01.2013, 15:07 #14
Dann hilft nur eins: Hingehen, Antrag auf Auskunft und Beratung mitnehmen, Abgabe gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie
Und dem Antrag wird nie entsprochen, so z. B. auch bei mir, und vor dem Gericht interessiert dieser Rechtsverstoß durch das JC auch keinen Richter.
Das ist sicherlich ein sehr guter Rat, aber auf diesen Antrag nach §§ 13, 14, 15 SGB I schei.en die beim JC i. d. R. einen Haufen.
Und falls doch eine Vorladung zum JC kommt, dann blubbern die Dir jede Menge vor an das sich das JC später nicht mehr erinnern will. Wenn, dann auf schriftliche Antwort bestehen!
Ein Tipp an die beiden Freundinnen: Kann denn nicht die bereits vor Ort befindliche Freundin die Wohnungen schon einmal vorab besichtigen und so feststellen, ob es sich für die neu hinzuziehende Freundin überhaupt lohnen würde eine Wohnungsbesichtigung vorzunehmen?
Falls die "Vor-Ort-Freundin" zwei oder drei passende Wohnungen gefunden haben sollte, dann kann doch die andere Freundin evtl. alle Wohnungen an 1 Tag besichtigen und direkt und sofort vor Ort entscheiden.
So hat man zumindest die Kosten für sich selbst schon reduziert.
05.01.2013, 15:21 #15
Danke für die Tips. Das mit der Auskunft läuft hier auch so wie Ausgestossener beschreibt. Mündlich ja, schriftlich Nein und was der Beistand dann "gehört haben will" interessiert hier auch keinen Richter und das Gesprächsprotokoll wird auch nicht gegengezeichnet.
Wir wollten halt wissen, ob es da schon Erfahrungswerte gibt. Wir gehen davon aus, dass die die Kosten eben nicht tragen wollen und argumentieren, sie können hier was suchen.
05.01.2013, 18:57 #16
Wenn, dann auf schriftliche Antwort bestehen!
Natürlich - und mit Fristsetzung.
05.01.2013, 19:01 #17
Mündlich ja, schriftlich Nein
Tja, dann hau denen mal das hier um die Ohren:
...das Gesprächsprotokoll wird auch nicht gegengezeichnet.
Der Beistand unterzeichnet es nicht? dann such dir einen anderen...
falls du aber den SB meinst: Der muß es auch nicht unterzeichnen.
05.01.2013, 19:52 #18
Kiwi Papier ist geduldig. Ich selber war schon mal wegen so einer Sache (Auskunft und Informationspdlicht) vor Gericht.
Gericht sagt hier eindeutig, gilt auch mündlich. Beistand , klar unterschreibt der das, aber das nützt nichts, wenn es hier die Richter nicht interessiert und man durch die Blume ein abgekatertes Spiel vorgeworfen bekommt. O-Ton damals vom Richter, sofern ein Gesprächsprotokoll geführt wurde, ist dies auch von allen Beteiligten zu bestätigen. Das JC hatte wieder Gedächtnisschwund und puff datt war et dann.
Mündlich bekommste alles gesagt, aber wenn Du das dann umsetzen willst, wurde es nie gesagt. So läuft das hier.
05.01.2013, 20:40 #19
Kiwi Papier ist geduldig.
Deshalb schreib ich - und rede - bis ich hab, was ich will/mir zusteht.
Gericht sagt hier eindeutig, gilt auch mündlich.
Was ein Richter mir sagt, ist mir piepegal - auch dem sage ich, was im gesetz steht und das ich mein Recht will, notfalls durch die nächste Instanz!
Tja, wenn man dann Ruhe gbt...
ich helf nicht umsonst anderen gegen ihr JC... ich hab gelernt mich durchzusetzen.
Und denen, denen ich zeig wie, lernens auch mit der Zeit. Sie brauchen nur den Mut, es zu versuchen, notfalls wieder und wieder.
Wer kämpft, kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren!
05.01.2013, 21:24 #20
Und was machst Du dann, wenn -so wie oben von mir und anderen Usern bestätigt- das JC seinen Pflichten nach §§ 13, 14, 15 SGB I NICHT nachkommt, es also auch nichts Schriftliches gibt und Du selbst vor dem LSG-Senat (bestehend aus 5 Richtern) ebenfalls vor die Wand rennst, weil´s dort ebenfalls niemanden interessiert?
05.01.2013, 23:36 #21
Es kommt immer drauf an, wie man seinen Standpunkt vertreten kann...
ich habe bisher in all den Jahren noch nie zum Sozialgericht gemußt...habs immer selbst ausgefochten.
Schau dir mal die von mir erstellten Themen an...
hab ich sogar einiges durchgesetzt was andere für unmöglich hielten...sogar Anwälte haben keine Chance gesehen.
Ich hab durchs Lesen hier im ELO so einiges dazu gelernt...
es kostet halt Zeit.
06.01.2013, 12:25 #22
Es kommt immer drauf an, wie man seinen Standpunkt vertreten kann... ich habe bisher in all den Jahren noch nie zum Sozialgericht gemußt...habs immer selbst ausgefochten. Schau dir mal die von mir erstellten Themen an... hab ich sogar einiges durchgesetzt was andere für unmöglich hielten...sogar Anwälte haben keine Chance gesehen.
Hohles Blabla und keine Antworten auf die Fragen in #20, einfach nur runtergeleierte 0815-Phrasen.
Dass du noch nie einen Rechtsstreit vor einem Sozialgericht geführt hast - wundert's noch jemanden? Wer für eine simple Auskunft bzw. Beratung bei einer Sozialbehörde einen Antrag stellt und darauf auch noch einen schriftlichen Auskunfts- bzw. Beratungsbescheid erwartet, dieses unsinnige Vorgehen als unbedingt durchsetzungsfähigen Weg hier an den Mann zu bringen versucht, der kann kaum wirkliche Ahnung haben von dem, was er da so von sich gibt.
Nicht einmal die Tatsache, dass hier - soweit mir das bekannt ist - noch niemand mit einem solchen schriftlichen Beratungsbescheid aufgeschlagen ist, bringt dich zum Nachdenken. O.k., du hast ganz bestimmt einen Auskunftsbescheid bekommen und bist, ganz die kämpferische Kiwi, direkt gegen diese Auskunft in Widerspruch gegangen, deshalb: einfach mal hochladen!
Aber vor einem Sozialgericht warst du ja noch gar nicht, sagtest du, nicht wahr, und eine Scheidung ist schließlich nicht dasselbe.
Und zu guter Letzt gilt das auch für dein Geblubber:
06.01.2013, 15:56 #23
06.01.2013, 23:40 #24
Kiwi bei allem Respekt, meinst Du wir geben hier Ruhe? Die nächste Instanz ist LSG NRW und schau Dir da die Urteile an und bei EA ist da Schluss. Bei Klagen meistens erstmal die Nichtzulassungsbeschwerde. Also in allen Ehren, aber dass was Du schreibst klingt ja schön, aber ist nicht die Realität. Es scheitert schon an der Zeit die vielen nicht bleibt oder pfeiffst Du auch drauf?
06.01.2013, 23:43 #25
Kiwi und wir anderen sind alle zu blöde, oder was willst Du damit aussagen? Echt bei allem Respekt wirklich, dass was Du schreibst ist weit weg von der Realität. Oder sprichst Du allen die Fähigkeit ab sich richtig zu vertreten? Auch Rechtsanwälten die selber nur mit dem Kopf schütteln, weil das Recht gedehnt wird wie es passt? Ein wenig anmaßend wie ich finde