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Timestamp: 2017-09-26 01:54:13
Document Index: 370517025

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 137', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 137', 'Art. 397', 'Art. 269', 'Art. 273', 'Art. 31', 'Art. 30', 'Art. 28']

82 IV 129
Art. 24 al. 1 CP.
Le retrait de la plainte portée contre l'auteur principal n'empêche pas la condamnation de l'instigateur.
BGE 82 IV 129 S. 129
BGE 82 IV 129 S. 130
Wegen Anstiftung wird gemäss Art. 24 Abs. 1 StGB bestraft, wer jemanden zu dem von ihm verübten Verbrechen oder Vergehen vorsätzlich bestimmt hat. Die Bestrafung des Anstifters setzt demnach nicht voraus, dass die Haupttat beurteilt worden sei, sondern nur, dass sie verübt und strafbar sei (BGE 71 IV 135; BGE 74 IV 74). Darum schliesst nach der Rechtsprechung des Kassationshofes der Umstand, dass der Haupttäter nicht verurteilt werden kann, weil er unbekannt ist, die Bestrafung des Anstifters nicht aus (BGE 74 IV 74). Dasselbe muss auch
BGE 82 IV 129 S. 131
gelten, wenn - wie hier - der Haupttäter nicht (mehr) verfolgt werden kann, weil sein Verbrechen (Diebstahl zum Nachteil eines Angehörigen; Art. 137 Ziff. 3 StGB) Antragsdelikt und der Strafantrag vor der Verkündung des erstinstanzlichen Urteils zurückgezogen worden ist. Der Rückzug des Strafantrages ändert nichts daran, dass der Diebstahl verübt worden und strafbar ist (vgl. BGE 69 IV 72; BGE 73 IV 97; BGE 81 IV 92) und steht demnach der Bestrafung des Anstifters nicht entgegen.
ATF: 81 IV 92, 81 IV 91
Article: Art. 24 al. 1 CP, Art. 137 Ziff. 3 StGB, Art. 397 StGB, Art. 269 Abs. 1, Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP suite... , Art. 31 Abs. 3 StGB, Art. 30 StGB, Art. 28 ff. StGB