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Timestamp: 2016-10-27 03:07:19
Document Index: 139363738

Matched Legal Cases: ['Art. 308', 'Art. 114', 'Art. 69', 'Art. 100', 'Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 72', 'Art. 76', 'Art. 98', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 98', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 105', 'Art. 114', 'Art. 105', 'Art. 23', 'Art. 275', 'Art. 307', 'Art. 315', 'Art. 273', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 107', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 68']

5A_574/2014 (15.01.2015)
5A_574/2014 � � Urteil vom 15. Januar 2015
A.b.�Das Bezirksgericht Hinwil stellte die Kinder mit Eheschutzentscheid vom 20. Dezember 2007 unter die Obhut von B.________. Dem urspr�nglich aus Tschechien stammenden A.________ sprach es ein begleitetes Besuchsrecht zu, wobei er seine Reisedokumente w�hrend der Aus�bung des Besuchsrechts der Ehefrau auszuh�ndigen hatte, und es wurde ihm unter Strafandrohung verboten, mit den Kindern ins Ausland zu reisen. F�r die Kinder errichtete das Gericht eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB. Sodann verpflichtete es A.________ zur Bezahlung monatlicher Unterhaltsbeitr�ge f�r September 2007 von Fr. 2'047.-- (Fr. 747.-- f�r die Ehefrau, Fr. 650.-- f�r jedes Kind zuz�glich Kinderzulagen) resp. ab Oktober 2007 von Fr. 2'137.-- (Fr. 837.-- f�r die Ehefrau, Fr. 650.-- f�r jedes Kind zuz�glich Kinderzulagen).
A.c.�Auf Rekurs von A.________ und Anschlussrekurs von B.________ best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich das begleitete Besuchsrecht von A.________ mit Entscheid vom 22. April 2009. Es berechtigte ihn, die Kinder f�r die Dauer von einem Jahr jeweils am ersten und dritten Sonntag eines jeden Monats f�r die Dauer von vier Stunden im Besuchstreff U.________ zu treffen. Die dagegen von A.________ erhobene kantonale Nichtigkeitsbeschwerde und eine Beschwerde an das Bundesgericht wurden abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde (Urteil 5A_876/2009 vom 16. Februar 2010).
B.a.�Am 27. Juli 2009 reichte A.________ beim Friedensrichter Illnau-Effretikon (Sprengel Bezirksgericht Pf�ffikon/ZH) ein Schlichtungsgesuch betreffend Scheidung ein. Dasselbe tat B.________ am 30. Juli 2009 beim Friedensrichter B�retswil (Sprengel Bezirksgericht Hinwil).
B.b.�Das Bezirksgericht Pf�ffikon wies die Scheidungsklage von A.________ am 30. November 2010 ab, da dieser vor Ablauf der zweij�hrigen Trennungsfrist nach Art. 114 ZGB geklagt habe. Eine von diesem dagegen erhobene Berufung wurde sp�ter zur�ckgezogen. In der Folge nahm das Bezirksgericht Hinwil das Scheidungsverfahren (wieder) auf.
B.c.�Am 29. August 2012 gab das Bezirksgericht Hinwil bei Dr. phil. E.________ ein Gutachten zur Frage der Erziehungsf�higkeit der Parteien, zur Zuteilung der elterlichen Sorge und Obhut sowie zur Ausgestaltung des Besuchsrechts w�hrend und nach der Dauer des Scheidungsverfahrens in Auftrag. Noch vor Fertigstellung des Gutachtens empfahl der Gutachter, das Besuchsrecht des Beklagten zu sistieren, bis Klarheit geschaffen sei, wie und ob das Besuchsrecht weitergef�hrt werden k�nne (Telefongespr�ch mit dem Bezirksgericht sowie Zwischenbericht vom 16. Januar 2013). Mit superprovisorischer Verf�gung vom 16. Januar 2013 sistierte das Bezirksgericht das Besuchsrecht einstweilen.
B.d.�Am 25. Februar 2013 lieferte Dr. phil. E.________ sein Gutachten ab, worauf die Parteien schriftlich Stellung nehmen konnten. Es fand eine Verhandlung statt. Am 5. September 2013 best�tigte das Bezirksgericht die Aufhebung des Besuchsrechts f�r die Dauer des Verfahrens. Den von A.________ gestellten Antrag auf Einholung eines weiteren Gutachtens lehnte das Gericht ab. Weiter wies es auch eine von A.________ beantragte Ab�nderung der gem�ss Verf�gung vom 20. Dezember 2007 geschuldeten Unterhaltsbeitr�ge ab.
C.a.�Gegen diesen Entscheid erhob A.________, vertreten durch Rechtsanw�ltin F.________, am 20. September 2013 Berufung an das Obergericht des Kantons Z�rich. Er verlangte die Einr�umung eines angemessenen Besuchsrechts, die Erstellung eines (neuen) Gutachtens zum Besuchsrecht, sodann sei von einer Unterhaltsverpflichtung abzusehen. Mit Beschluss vom 21. Oktober 2013 bestellte ihm das Obergericht Rechtsanw�ltin F.________ als Vertreterin i.S.v. Art. 69 Abs. 1 ZPO f�r das Berufungsverfahren. Auf eine hiergegen gerichtete Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 3. April 2014 nicht ein (Verfahren 5A_830/2013).
C.b.�Das Obergericht verzichtete auf Einholung einer Berufungsantwort wegen offensichtlicher Unbegr�ndetheit der Berufung. Es wies den Antrag auf Einholung eines (weiteren) Gutachtens betreffend Besuchskontakte ab und best�tigte mit Urteil vom 11. Juni 2014 die Aufhebung des Besuchsrechts f�r die Dauer des Scheidungsverfahrens. Das Begehren um Ab�nderung der gem�ss Entscheid des Bezirksgerichts Hinwil vom 20. Dezember 2007 geschuldeten Unterhaltsbeitr�ge wies es ab. Sodann verweigerte es ihm die unentgeltliche Rechtspflege und auferlegte ihm die Verfahrenskosten.
A.________ (Beschwerdef�hrer) unterbreitet die Angelegenheit mit Eingabe vom 14. Juli 2014 dem Bundesgericht. Der nicht mehr anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrer beantragt die Aufhebung des obergerichtlichen Urteils vom 11. Juni 2014. Es sei ein korrektes Gutachten eines im Hauptfach Psychologie studierten Gutachters zu erstellen. Weiter seien ihm sofort freie Besuche seiner Kinder zu erlauben. Ihm sei die unentgeltliche Prozessf�hrung zu gew�hren. Weiter sei festzustellen, dass die notwendige Vertretung f�r das Verfahren vor dem Obergericht nicht erforderlich gewesen sei, weshalb das Verfahren vor dem Obergericht zu wiederholen sei. Schliesslich sei der Beschwerde "aufschiebende Wirkung zu erteilen, damit sofort freie Kindskontakte m�glich sind".
1.1.�Die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 BGG) �ber die Anordnung vorsorglicher Massnahmen w�hrend des Scheidungsverfahrens. Diese zivilrechtliche Streitigkeit (Art. 72 Abs. 1 BGG) hat das Kindesbesuchsrecht sowie den Unterhalt zum Gegenstand und ist damit zumindest zum Teil nicht verm�gensrechtlicher Natur. Der Beschwerdef�hrer ist gem�ss Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt.
1.2.�Umstritten sind vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG, so dass nur die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte geltend gemacht werden kann. Hierf�r gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Dabei ist das Bundesgericht an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Eine Berichtigung oder Erg�nzung der Sachverhaltsfeststellungen kommt im Anwendungsbereich von Art. 98 BGG nur dann in Frage, wenn die kantonale Instanz verfassungsm�ssige Rechte verletzt hat (BGE 133 III 585 E. 4.1 S. 588). Es gilt wiederum das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255); auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 134 I 83 E. 3.2 S. 88).
Der Beschwerdef�hrer bringt vorab vor, das erstinstanzliche Gericht sei f�r die Scheidung �berhaupt nicht zust�ndig und h�tte damit (sinngem�ss) auch die vorliegend strittigen Massnahmen nicht anordnen d�rfen.
�F�r eherechtliche Gesuche und Klagen sowie f�r Gesuche um Anordnung vorsorglicher Massnahmen ist das Gericht am Wohnsitz einer Partei zwingend zust�ndig (Art. 23 Abs. 1 ZPO). Aus dem angefochtenen Entscheid geht hervor (Art. 105 BGG), dass der Beschwerdef�hrer am 27. Juli 2010 im Bezirk Pf�ffikon ein Scheidungsverfahren eingeleitet hat, die Beschwerdegegnerin wenige Tage sp�ter im Bezirk Hinwil. Weiter h�lt die Vorinstanz fest, das Bezirksgericht Pf�ffikon habe die Scheidungsklage des Ehemanns abgewiesen, weil er vor Ablauf der zweij�hrigen Trennungsfrist nach Art. 114 ZGB geklagt habe. Eine von ihm dagegen erhobene Berufung sei zur�ckgezogen worden. Daraufhin habe das Bezirksgericht Hinwil das Scheidungsverfahren (wieder) aufgenommen. Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit dieser Darstellung nicht substanziiert auseinander, womit von diesen tats�chlichen Feststellungen auszugehen ist (Art. 105 BGG). Sodann ist unbestritten, dass die Beschwerdegegnerin mit den Kindern im vormals ehelichen Haus in V.________/Bezirk Hinwil wohnt, dies schon bei Klageeinreichung. Damit ist gem�ss Art. 23 Abs. 1 ZPO der Gerichtsstand Hinwil gegeben.
�Regelt das Gericht nach den Bestimmungen �ber die Ehescheidung die elterliche Sorge, die Obhut oder den Unterhaltsbeitrag, so regelt es auch den pers�nlichen Verkehr (Art. 275 Abs. 2 ZGB). Ist das Wohl des Kindes gef�hrdet und sorgen die Eltern nicht von sich aus f�r Abhilfe oder sind sie dazu ausserstande, so trifft die Kindesschutzbeh�rde die geeigneten Massnahmen zum Schutz des Kindes (Art. 307 Abs. 1 ZGB). Hat das Gericht, das f�r die Ehescheidung zust�ndig ist, die Beziehungen der Eltern zu den Kindern zu gestalten, ist es gem�ss Art. 315a Abs. 1 ZGB auch zust�ndig, die n�tigen Kindes schutzmassnahmen zu treffen. Damit war das Bezirksgericht Hinwil grunds�tzlich auch f�r die strittigen Massnahmen zust�ndig.
Weiter verlangt der Beschwerdef�hrer festzustellen, dass die notwendige Vertretung f�r das Verfahren vor dem Obergericht nicht erforderlich gewesen sei, weshalb das Verfahren vor dem Obergericht zu wiederholen sei. Er ist der Ansicht, dass er sich selbst besser h�tte vertreten k�nnen.
�In der Berufungsschrift vom 20. September 2013 liess der Beschwerdef�hrer beantragen, dass Rechtsanw�ltin F.________ auch f�r das obergerichtliche Verfahren als seine notwendige Vertreterin auf Kosten der Gerichtskasse zuzulassen sei. Hat der Beschwerdef�hrer die Vertretung selbst verlangt, so erscheint sein jetziges Begehren rechtsmissbr�uchlich.
Soweit der Beschwerdef�hrer sodann r�gt, die Vorinstanz habe f�lschlicherweise die ZPO angewendet anstelle des fr�heren kantonalen Prozes srechts, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, da er weder ausf�hrt, welche Bestimmung verletzt worden sein soll, noch inwiefern dieseinen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens gehabt haben sollte.
5.1.�In Bezug auf das Besuchsrecht bem�ngelt der Beschwerdef�hrer vorab das Gutachten, worauf sich die Vorinstanzen st�tzten. Er verlangt, es sei "ein korrektes Gutachten eines im Hauptfach Psychologie studierten Gutachters zu erstellen".
5.2.�Die Vorinstanz f�hrte hierzu aus, der Beklagte habe bereits in seiner Stellungnahme vom 13. Mai 2013 an das Bezirksgericht Hinwil verlangt, es sei ein fachlich ausgewiesener Psychologe mit einem (zus�tzlichen) Gutachten zu beauftragen. Dabei sei unklar, was der Beschwerdef�hrer mit seinem Antrag genau wolle. Sofern er erreichen wolle, dass die Vorinstanz f�r das Hauptverfahren ein zus�tzliches Gutachten einhole, sei darauf nicht einzutreten. Dar�ber habe die Vorinstanz noch gar nicht entschieden. Ob f�r das Massnahmeverfahren ein zus�tzliches Gutachten einzuholen sei, sei sodann eine Frage der Sachverhaltsermittlung. Der Beschwerdef�hrer habe das Gutachten zwar als oberfl�chlich und unseri�s bezeichnet. Die psychologische Untersuchung des Beschwerdef�hrers habe aber mehr als sechs Stunden gedauert, was ausreichend erscheine. Hinzu komme, dass ein weiterer Termin vorgesehen gewesen sei, der Beschwerdef�hrer diesen aber verweigert habe. Der Sachverhalt sei gen�gend abgekl�rt. Das Gutachten sei schl�ssig. In der Folge wies die Vorinstanz den Antrag auf Einholung eines neuen Gutachtens ab.
5.3.�Mit seiner R�ge macht der Beschwerdef�hrer zumindest sinngem�ss eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes geltend.
�Wer sich auf die Untersuchungsmaxime beruft bzw. eine Verletzung derselben geltend macht, muss zun�chst aufzeigen, dass das Gericht den Sachverhalt unvollst�ndig und damit willk�rlich festgestellt hat. Ausserdem muss der Beschwerdef�hrer diejenigen Tatsachen behaupten, die das Gericht festzustellen bzw. abzukl�ren unterlassen hat. Schliesslich obliegt es ihm darzutun, inwiefern die behaupteten Tatsachen f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein k�nnen (Urteile 5A_574/2012 vom 17. Dezember 2012 E. 2.2.1; 5A_452/2013, 5A_453/2013 vom 2. Dezember 2013 E. 4.2). Der Beschwerdef�hrer kommt diesen Anforderungen nicht nach. Er begn�gt sich damit, den Gutachter zu verunglimpfen. Er bezeichnet diesen �ber weite Strecken als "Pseudogutachter", dieser sei "offensichtlich geschmiert" gewesen, habe er doch systematisch s�mtliche Nachteile der Beschwerdegegnerin �bergangen. Zudem sei dieser kein studierter Psychologe, sondern Pfarrer, und die Gesundheitsdirektion Z�rich habe ihm die Diagnosestellung verboten. Die Vorbringen bleiben blosse Behauptungen. Das Argument schliesslich, er habe dem Gutachter die Begutachtung ausdr�cklich verboten und infolge des Abbruchs sei das Gutachten ohne ein pers�nliches Gespr�ch mit ihm erstellt worden, erweist sich als offensichtlich falsch, ist doch aus dem Gutachten ersichtlich, dass der Gutachter der psychologischen Untersuchung des Beschwerdef�hrers mehr als sechs Stunden gewidmet hatte. Dass er weitere Beweisantr�ge gestellt h�tte, welche die Vorinstanz abgewiesen oder unbeachtet gelassen h�tte (z.B. Anh�rung der Betreuungspersonen der begleiteten Besuche), bringt der Beschwerdef�hrer nicht vor.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt die Aufhebung des Besuchsrechts sodann in verschiedener Hinsicht als willk�rlich. Er habe n�mlich seit dem 19. (teilweise spricht er vom 6.) Januar 2013 einen Rechtsanspruch auf unbeaufsichtigte Besuche.
�Zur Begr�ndung f�hrt er aus, gem�ss Eheschutzentscheid des Bezirksgerichts Hinwil vom 20. Dezember 2007 habe er f�r vier Monate ein begleitetes und danach ein unbegleitetes Besuchsrecht zugesprochen erhalten. Diese vier Monate habe er ab Mitte Mai 2008 bis September 2008 rechtsgen�gend absolviert. Unbegleitete Besuche seien ihm dann aber willk�rlich nicht gew�hrt worden. Mit Entscheid des Obergerichts vom 22. April 2009 seien dann f�r ein Jahr beaufsichtigte Besuche angeordnet worden; f�r die Zeit danach sei ihm das Recht einger�umt worden, die Kinder unbeaufsichtigt zu sich auf Besuch zu nehmen. Seit Januar 2013 habe er somit Anspruch auf freie Besuche. Zu ber�cksichtigen sei, dass Kinder sich elterlichen und rechtlichen Anordnungen unterzuordnen h�tten; so wie die Kinder diskussionslos zur Schule m�ssten, h�tten sie auch seine Besuchsanspr�che zu respektieren. Es seien zwingend unbeaufsichtigte Besuche vorgesehen, die umgehend umzusetzen seien. Die Besuche seien nur nicht umgesetzt worden, weil der Besuchsbeistand seinen Auftrag nicht wahrgenommen habe. Dieser habe sogar Akten verschwinden lassen. Was das Gutachten angehe, seien bei ihm durchwegs erh�hte Werte festgestellt worden. Beispielsweise beim Wert "Paranoia", was bedeute, dass er eine fleissige, moralistische und leitende Person sei. Weiter werde er als eine Person mit Durchhalteverm�gen, Entschiedenheit und F�hrungskraft dargestellt, die sozial extravertiert sei und mit ihrer Umwelt kommuniziere. Dass derart positive Eigenschaften dazu umgebogen w�rden, ihm die Kinder zu entziehen, sei willk�rlich und auf die Inkompetenz des Gutachters zur�ckzuf�hren.
�Zu guter Letzt sei es nicht ihm anzulasten, wenn der Junge unter den begleiteten Besuchen gelitten haben sollte, sondern der Institution, bei welcher die begleiteten Besuche stattgefunden h�tten, sei er doch immer unter deren Aufsicht gewesen. Auch dass die Kinder teilweise von den Grosseltern m�tterlicherseits geh�tet werden, schade den Kindern; diese seien 90 Jahre alt und senil. Im �brigen r�hrten die psychischen Probleme des Jungen von der depressiven Mutter her. Die Tochter verweigere das Besuchsrecht auch nicht wegen ihm, sondern weil sie die Mutter f�r sich haben wolle und diese ein besseres Alternativprogramm anbiete, als ihm bei den begleiteten Besuchen m�glich sei. Bez�glich eines Besuchs der Badelandschaft Alpamare, welcher indirekt zur nun strittigen Sistierung des Besuchsrechts gef�hrt hatte, spricht er davon, dass der Sohn nach dem Besuch "total happy und zufrieden" gewesen sei, was auch die Kinderbetreuerin der Institution, wo die begleiteten Besuche stattfanden, best�tigen k�nne. Der Junge sei keinesfalls krank gewesen, er habe ihn auch nicht �berfordert. Im �brigen sei die Beschwerdegegnerin die Tochter des ehemaligen CEO der G.________. Aufgrund dessen Position sei es im Verfahren zu unerkl�rbaren Beg�nstigungen der Beschwerdegegnerin gekommen.
6.2.�Die Vorinst anz stellte fest, die Tochter der Parteien habe Besuche generell verweigert. F�r den Sohn sei nach den Angaben des Beschwerdef�hrers am 20. April 2012 ein begleitetes Besuchsrecht aufgenommen worden. Die Besuche seien gut angelaufen. Im Gutachten werde eine Aussage des Kindesbeistands festgehalten, wonach der Beschwerdef�hrer sich nicht beraten lasse, wie er die Besuche gestalten k�nne. Bei Schwierigkeiten vermute er deren Ursache im Verhalten der Kl�gerin oder in Fehlern einer Beh�rde. Der Gutachter selbst sei zum Schluss gekommen, dass er Anregungen und Vorschl�ge von Aussenstehenden und Fachpersonen in den Wind schlage. Gem�ss Vorinstanz sei dem Gutachten sodann zusammengefasst zu entnehmen, dass der Sohn sich von der Mutter zu den Besuchen habe motivieren lassen. Anf�nglich habe er sich auf die Geschenke des Vaters gefreut, habe dann aber gemerkt, dass dieser nicht auf ihn h�re und ihn �bergehe, namentlich wenn er �ngste ge�ussert habe. Die Besuche h�tten ihn immer mehr angestrengt. Die Vorinstanz schildert weiter, dass er sich vor dem Vater zusammengenommen habe, es in der Folge aber zu Kompensationsreaktionen gekommen sei (Wut gegen die Schwester, zuletzt auch gegen�ber der Mutter, weil er sich in seinem Vertrauen zu ihr missbraucht und nicht mehr verstanden gef�hlt habe). Nach Einstellung der Besuche habe er sich weitgehend erholt und spiele wieder ruhiger. Gest�tzt darauf best�tigte die Vorinstanz den Entzug des Besuchsrechts.
6.3.�Eltern, denen die elterliche Sorge oder Obhut nicht zusteht, und das unm�ndige Kind haben gegenseitig Anspruch auf angemessenen pers�nlichen Verkehr (Art. 273 Abs. 1 ZGB). Dieses Recht steht dem Betroffenen um seiner Pers�nlichkeit willen zu (BGE 136 III 353 E. 3.4 S. 360). Als sog. "Pflichtrecht" dient es freilich in erster Linie dem Interesse des Kindes. Bei der Festsetzung des Besuchsrechts geht es nicht darum, einen gerechten Interessenausgleich zwischen den Eltern zu finden, sondern den elterlichen Kontakt mit dem Kind in dessen Interesse zu regeln, wobei die Bed�rfnisse des Kleinkindes nicht denjenigen eines Jugendlichen entsprechen (BGE 120 II 229 E. 3b/aa S. 232 f.). Als oberste Richtschnur f�r die Ausgestaltung des Besuchsrechts gilt somit immer das Kindeswohl, das anhand der gegebenen Umst�nde zu beurteilen ist. Allf�llige Interessen der Eltern haben zur�ckzustehen (BGE 123 III 445 E. 3b S. 451).
6.4.�Vorweg ist festzuhalten, da ss der Beschwerdef�hrer aus den Entscheiden des Bezirksgerichts vom 20. Dezember 2007 und des Obergerichts vom 22. April 2009 keinen unbedingten Anspruch auf unbegleitete Besuche ableiten kann. Jede Anordnung �ber ein Besuchsrecht steht unter dem Vorbehalt, dass sie - zum Zeitpunkt der geplanten Aus�bung - mit dem Kindeswohl in Einklang steht.
�In Bezug auf den Sachverhalt ist unbestritten, dass sich die Parteien kurz nach der Geburt des Sohnes trennten (Jahr 2007). In Umsetzu ng des Entscheids vom 20. Dezember 2007 nahm der Beschwerdef�hrer im Jahr 2008 vier Monate lang ein begleitetes Besuchsrecht wahr. Danach fanden mehrere Jahre keine Besuche mehr statt. Der Sohn liess sich dann zwar auf die Aufnahme von (begleiteten) Besuchen ein, wurde in deren Verlauf aber verunsichert und aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Tochter verweigerte Besuche von Beginn weg g�nzlich. In diesem Kontext wurde das Gutachten bei Dr. phil. E.________ in Auftrag gegeben, dies explizit mit Fragen betreffend die Beziehung zwischen den Kindern und dem Beschwerdef�hrer sowie gegenw�rtiger und zuk�nftiger Besuchskontakte.
�Der Gu tachter wies darauf hin, dass die Kinder weitgehend ohne ihren Vater aufgewachsen seien. Er betont, die Kinder h�tten keine Beziehung zu ihm aufbauen k�nnen, wie auch der Vater keine Beziehung zu den Kindern habe aufbauen k�nnen. Die Ann�herung der Kinder an den Vater - nachdem sie f�nf Jahre keinen Kontakt zu ihm gehabt h�tten - erfordere Geduld, hohe Flexibilit�t und Einf�hlungsverm�gen in die kindliche Befindlichkeit und k�nne keinesfalls durch richterliche oder polizeiliche Anordnungen alleine gel�st werden. Der Gutachter kommt sodann zum Schluss, der Beschwerdef�hrer sei zur selbst�ndigen Betreuung und Erziehung der Kinder nicht geeignet; die psychologische Untersuchung ergebe mehrere Hinweise auf massive Einschr�nkungen der Erziehungsf�higkeit, die auch die Aus�bung des Besuchsrechts betr�fen. Nach der Ansicht des Beschwerdef�hrers sollten die Besuche nach dessen Vorstellungen ablaufen. Er ber�cksichtige dabei weder die W�nsche und Empfindungen der Kinder noch die Anregungen der Kindsmutter. Der Gutachter erw�hnt sodann, der Beschwerdef�hrer k�nne die Kinder nicht zu sich einladen, weil er eine l�ngerfristige Niederlassung vermeide, um einer Betreibung infolge seiner Alimentenschulden zu entgehen. Gem�ss Gutachter weisen die Ergebnisse der psychologischen Untersuchung auf eine paranoide Pers�nlichkeitsst�rung hin (unter anderem erf�llte Kriterien: �bertriebene Empfindlichkeit bei R�ckschl�gen und Zur�cksetzung; Neigung zu st�ndigem Groll; Misstrauen und eine starke Neigung, Erlebtes zu verdrehen, indem neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder ver�chtlich missgedeutet werden; streits�chtiges und beharrliches, situationsunangemessenes Bestehen auf eigenen Rechten; Inanspruchnahme durch ungerechtfertigte Gedanken an Verschw�rungen als Erkl�rung f�r Ereignisse in der n�heren Umgebung). Diese schr�nke die Erziehungsf�higkeit generell ein und verunm�gliche infolge mangelnder Empathie sowie �berh�hter Selbstbezogenheit den Beziehungsaufbau zu den Kindern und gef�hrde durch ausgepr�gte Manipulationsf�higkeit ihre Entwicklung. Diesen Ergebnissen setzt der Beschwerdef�hrer nichts Substanzielles entgegen. Die Beschwerde ent h�lt �ber weite Teile appellatorische Ausf�hrungen, worauf nicht einzutreten ist. Ansonsten schildert er seine eigene Sicht der Dinge, womit keine Willk�r dargetan werden kann.
Vor diesem Hintergrund dringt der Beschwerdef�hrer mit seinen R�gen nicht durch.
7.1.�In Bezug auf die Unterhaltspflicht l�sst sich der Beschwerde an das Bundesgericht kein explizites Rechtsbegehren entnehmen. Der Beschwerdef�hrer verlangt, das Urteil und der Beschluss des Obergerichts Z�rich vom 11. Juni 2014 seien aufzuheben. Damit w�rde seine Unterhaltspflicht im bisherigen Umfang wieder aufleben resp. weiter bestehen, was er aber offensichtlich nicht will. Auf Seite 22 (Zu II.10.) seiner Beschwerde f�hrt der Beschwerdef�hrer aus, "die Unterhaltsbeitr�ge m�ssen abge�ndert werden, damit mir ein menschenw�rdiges Leben erm�glicht wird". Auf welchen Betrag die Unterhaltsbeitr�ge zu reduzieren oder ob sie, wie noch vor Obergericht verlangt, aufzuheben w�ren, l�sst sich den Ausf�hrungen indes nicht entnehmen. Im selben Abschnitt f�hrt er fort, ihm sei mittels angemessenem Unterhalt ein gleichwertiges Leben wie der Gegenpartei zu erm�glichen, was sogar darauf schliessen liesse, dass er von der Beschwerdegegnerin Unterhalt w�nscht. Abgesehen davon, dass auf Letzteres in jedem Fall nicht eingetreten werden k�nnte (Art. 99 BGG), mangelt es an einer Bezifferung.
7.2.�Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Daher darf sich der Beschwerdef�hrer mit Ausnahme des Falles, dass das Bundesgericht bei Gutheissung der Beschwerde nicht selbst entscheiden k�nnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen, nicht darauf beschr�nken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen (BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 135; 134 III 379 E. 1.3 S. 383; 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.). Soweit es um Geldforderungen geht, ist der Antrag �berdies zu beziffern (BGE 134 III 235 E. 2 S. 236 f.), jedenfalls soweit sich nicht aus der Begr�ndung ohne weiteres ergibt, auf welchen Betrag der Rechtssuchende eine Geldleistung festgesetzt wissen will (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414). Ein Begehren um "Festlegung des Geschuldeten" oder "angemessene Reduktion" bzw. "angemessene Erh�hung" w�re unstatthaft (BGE 121 III 390 E. 1 S. 392). Dies gilt ebenfalls im Zusammenhang mit Unterhaltsbegehren; deshalb sind insbesondere auch Antr�ge auf Festlegung der �blichen, angemessenen oder gesetzlichen Leistungen ungen�gend (BGE 79 II 253 E. 1 S. 255; Urteile 5A_273/2012 vom 10. Mai 2012 E. 1; 5A_256/2007 vom 20. Juli 2007 E. 1 mit Hinweisen; 5A_669/2007 vom 4. August 2008 E. 1.2.1). Diese Grunds�tze gelten ausdr�cklich auch dort, wo im Zusammenhang mit Unterhaltsforderungen f�r Kinder die Offizialmaxime und der Untersuchungsgrundsatz zum Tragen kommen (BGE 137 III 617 E. 4.5 bzw. E. 5 S. 620 f.).
�Vorliegend k�nnte das Bundesgericht bei Gutheissung der Beschwerde reformatorisch entscheiden, womit ein beziffertes Begehren notwendig w�re. Da sich aber weder den Rechtsbegehren noch der Beschwerdebegr�ndung ein rechtsgen�glicher Antrag bez�glich Unterhalt entnehmen l�sst, kann insofern auf die Beschwerde in Zivilsachen nicht eingetreten werden.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde als von Anfang an aussichtslos bezeichnet werden muss, kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren nicht entsprochen werden (Art. 64 Abs. 1 BGG). Entsch�digungen sind keine zuzusprechen (Art. 68 BGG).