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Timestamp: 2016-06-28 09:46:20
Document Index: 30447748

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 20', 'Art. 28', 'Art. 105', 'Art. 2', '§ 3', '§ 11', '§ 14', '§ 11', '§ 11']

BVERWG - 19.01.2000, BVerwG 11 C 8.99 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Bundesverwaltungsgericht > Urteil vom 19.01.2000, Aktenzeichen: BVerwG 11 C 8.99 BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 11 C 8.99Urteil vom 19.01.2000
Der einer Kommune als Steuersatzungsgeberin zustehende Gestaltungsspielraum ist nicht überschritten, wenn die Hundesteuersatzung für Kampfhunde einen achtfach höheren Steuersatz (720 statt 90 DM jährlich) vorsieht, Kampfhunde in einem abstrakten Sinn beschreibt und darüber hinaus für bestimmte Hunde in einer Liste die Kampfhundeigenschaft unwiderleglich vermutet.
Urteil des 11. Senats vom 19. Januar 2000 - BVerwG 11 C 8.99 -
I. VG Dessau vom 30.05.1996 - Az.: VG A 1 K 126/96 -
II. OVG Magdeburg vom 18.03.1998 - Az.: OVG A 2 S 317/96 -Rechtsgebiete:GG, Landesverfassung LSA, KAG-LSAVorschriften:§ GG Art. 3 Abs. 1, § GG Art. 20 Abs. 3, § GG Art. 28 Abs. 1, § GG Art. 105 Abs. 2 a, § Landesverfassung LSA Art. 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1 KAG-LSAStichworte:Hundesteuer, Erhöhung des Steuersatzes für Kampfhunde, achtfach höherer Steuersatz für Kampfhunde, Fehlen einer Übergangsregelung, Zulässigkeit einer unechten Rückwirkung, Vertrauensschutz, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, abstrakte Beschreibung des Kampfhundbegriffs, unwiderlegliche Vermutung für die Kampfhundeigenschaft bestimmter Hunde, sachliche Unterscheidung zu anderen gefährlichen Hunden.
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Weitere Entscheidungen vom BVERWGBVERWG – Urteil, BVerwG 11 C 5.99 vom 19.01.2000Leitsätze:
1. § 11 Abs. 1 Nr. 5 des Gesetzes über technische Arbeitsmittel (Gerätesicherheitsgesetz - GSG) erfaßt nur Sachverständigenprüfungen i.S.v. § 14 Abs. 1 GSG und entfaltet demgemäß keine bundesrechtliche Sperrwirkung gegenüber einer landesrechtlichen Gebührenregelung, die sich auf Prüfungen der Gewerbeaufsichtsbehörden im Rahmen eines Anzeigeverfahrens nach § 11 Abs. 1 Nr. 1 GSG bezieht.
2. Das Äquivalenzprinzip verbietet es nicht, für ein Anzeigeverfahren nach § 11 Abs. 1 Nr. 1 GSG eine Verwaltungsgebühr festzusetzen, die sich nach einem Hundert- oder Tausendsatz der Investitionssumme des angezeigten Vorhabens bemißt.
Urteil des 11. Senats vom 19. Januar 2000 - BVerwG 11 C 5.99 -
I. VG Halle vom 29.05.1997 - Az.: VG 3 A 106/95 -
II. OVG Magdeburg vom 16.07.1998 - Az.: OVG A 1/4 S 168/97 -BVERWG – Urteil, BVerwG 11 C 6.99 vom 19.01.2000Leitsatz:
Die Länder sind nicht befugt, vom Bund für die Durchführung des Anhörungsverfahrens im Rahmen eines eisenbahnrechtlichen Planfeststellungsverfahrens eine Verwaltungsgebühr zu erheben.
Urteil des 11. Senats vom 19. Januar 2000 - BVerwG 11 C 6.99 -
I. VG Neustadt a.d.W. vom 07.08.1997 - Az.: VG 9 K 2480/96 -
II. OVG Koblenz vom 12.11.1998 - Az.: OVG 12 A 10976/98 -BVERWG – Urteil, BVerwG 11 C 8.99 vom 19.01.2000Leitsatz:
II. OVG Magdeburg vom 18.03.1998 - Az.: OVG A 2 S 317/96 -
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