Source: http://gesetze.berlin.de/jportal/portal/t/nk9/page/bsbeprod.psml?doc.hl=1&doc.id=jlr-LehrZVBErahmen&documentnumber=1&numberofresults=12&showdoccase=1&doc.part=X&paramfromHL=true
Timestamp: 2019-12-13 06:10:10
Document Index: 323152744

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 5', '§ 10', '§ 5', '§ 7', '§ 2', '§ 15', '§ 5', '§ 15', '§ 5', '§ 2', '§ 10', '§ 9', '§ 19', '§ 7', '§ 2', '§ 3', '§ 4']

VIS BE LZVO | Landesnorm Berlin | Gesamtausgabe | Verordnung über den Zugang zu Lehrämtern (Lehramtszugangsverordnung - LZVO) vom 30. Juni 2014 | gültig ab: 10.07.2014
Verordnung über den Zugang zu Lehrämtern (Lehramtszugangsverordnung...
§ 1 - Zugang zum Vorbereitungsdienst
§ 2 - Lehramt an Grundschulen
§ 3 - Lehramt an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien
§ 4 - Lehramt an beruflichen Schulen
§ 5 - Lehramts- und fachübergreifende Studieninhalte
§ 6 - Übergangsvorschriften
Anlage 1 - Verteilung der Leistungspunkte (LP) im Studium...
Anlage 2 - Verteilung der Leistungspunkte (LP) im Studium...
Anlage 3 - Verteilung der Leistungspunkte (LP) im Studium...
Amtliche Abkürzung: LZVO
Ausfertigungsdatum: 30.06.2014
Gültig ab: 10.07.2014
Fundstelle: GVBl. 2014, 242
Gliederungs-Nr: 2232-1-10
Verordnung über den Zugang zu Lehrämtern
(Lehramtszugangsverordnung - LZVO)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 02.03.2018 (GVBl. S. 174)
Verordnung über den Zugang zu Lehrämtern (Lehramtszugangsverordnung - LZVO) vom 30. Juni 2014 10.07.2014
Eingangsformel 10.07.2014
§ 1 - Zugang zum Vorbereitungsdienst 10.07.2014
§ 2 - Lehramt an Grundschulen 11.03.2018
§ 3 - Lehramt an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien 11.03.2018
§ 4 - Lehramt an beruflichen Schulen 10.07.2014
§ 5 - Lehramts- und fachübergreifende Studieninhalte 10.07.2014
§ 6 - Übergangsvorschriften 10.07.2014
§ 7 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten 10.07.2014
Anlage 1 - Verteilung der Leistungspunkte (LP) im Studium für das Lehramt an Grundschulen 10.07.2014
Anlage 2 - Verteilung der Leistungspunkte (LP) im Studium für das Lehramt an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien 10.07.2014
Anlage 3 - Verteilung der Leistungspunkte (LP) im Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen 10.07.2014
Auf Grund des § 5 Absatz 5 des Lehrkräftebildungsgesetzes vom 7. Februar 2014 (GVBl. S. 49) verordnet die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft:
Zugang zum Vorbereitungsdienst
(1) Voraussetzung für den Zugang zum Vorbereitungsdienst nach § 10 des Lehrkräftebildungsgesetzes ist in fachlicher Hinsicht der Erwerb der nach den §§ 5 und 6 des Lehrkräftebildungsgesetzes für das jeweilige Lehramt vorgesehenen Hochschulabschlüsse. Der Hochschulabschluss muss den Anforderungen des Lehrkräftebildungsgesetzes sowie dieser Verordnung entsprechen. Der Nachweis wird in der Regel durch die gemäß § 7 des Lehrkräftebildungsgesetzes erforderliche Akkreditierung der Lehramtsstudiengänge erbracht.
(2) Der Umfang der Lehramtsstudien sowie die Verteilung der zu erbringenden Leistungspunkte ergeben sich aus den Anlagen zu §§ 2 bis 4 . Dabei ist eine Unter- oder Überschreitung der angegebenen Werte um jeweils drei Leistungspunkte möglich. Folgende Werte dürfen jedoch nicht unterschritten werden:
Der Gesamtwert von 300 Leistungspunkten und
der für Sprachbildung vorgesehene Studienanteil von zehn Leistungspunkten.
(1) Dem Studium für das Lehramt an Grundschulen sind die in der Anlage 1 zu dieser Verordnung ausgewiesenen Leistungspunkte zugeordnet.
(2) An die Stelle eines der Fächer Deutsch, Mathematik oder eines gemäß Absatz 4 wählbaren dritten Faches können zwei der folgenden sonderpädagogischen Fachrichtungen treten, die in gleichem Umfang zu studieren sind:
Förderschwerpunkt Lernen/Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung,
Förderschwerpunkt Sprache/Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung,
Förderschwerpunkt Hören und
Gebärdensprachenpädagogik.
Die Fachrichtung Gebärdensprachenpädagogik ist nur in Verbindung mit der Fachrichtung Förderschwerpunkt Hören oder der Fachrichtung Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung zulässig. Werden die Fachrichtungen Förderschwerpunkt Lernen/Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung sowie Förderschwerpunkt Sprache/Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung gewählt, wird einer dieser Förderschwerpunkte mit 60 Leistungspunkten und die anderen Förderschwerpunkte mit jeweils 30 Leistungspunkten studiert.
(3) Die Studierenden erwerben Kenntnisse und Fähigkeiten in inklusiver Bildung und in Grundlagen der Förderdiagnostik sowie in der Gestaltung von Unterricht und Erziehung in heterogenen Lerngruppen. Der Erwerb dieser Qualifikationen erfolgt in der Fachdidaktik jeden Faches im Umfang von drei Leistungspunkten und im Studium der Bildungswissenschaften im Umfang von sechs Leistungspunkten.
(4) Als drittes Fach sind die folgenden Fächer zugelassen:
Sachunterricht in Verbindung mit Naturwissenschaften,
Sachunterricht in Verbindung mit Gesellschaftswissenschaften (Geografie, Geschichte, Politik) und
(5) Werden zwei sonderpädagogische Fachrichtungen studiert, erfolgt die mit 15 Leistungspunkten vorgesehene Vertiefung im Studium dieser Fachrichtungen. Beim Studium der Fächerverbindung Deutsch und Mathematik mit Kunst oder Musik erfolgt die Vertiefung in Kunst oder Musik.
(6) Zur fach- oder professionsbezogenen Ergänzung gemäß Absatz 1 weisen die Hochschulen in den Studienordnungen Angebote aus, unter denen die Studierenden wählen können. Werden statt eines Faches zwei sonderpädagogische Fachrichtungen gewählt, werden die für die fach- oder professionsbezogene Ergänzung vorgesehenen 20 Leistungspunkte für die sonderpädagogischen Fachrichtungen eingesetzt. Beim Studium der Fächerverbindung Deutsch und Mathematik mit Kunst oder Musik erfolgt die fachbezogene Ergänzung durch Studien in musisch-ästhetischer Erziehung.
(7) Die Bachelor- und die Masterarbeit werden in einer sonderpädagogischen Fachrichtung angefertigt, wenn an die Stelle eines Faches zwei sonderpädagogische Fachrichtungen treten. Beim Studium der Fächerverbindung Deutsch und Mathematik mit Kunst oder Musik werden die Bachelor- und die Masterarbeit in Kunst oder Musik angefertigt.
(8) Die für das Schulwesen zuständige Senatsverwaltung kann im begründeten Einzelfall andere Fächer und Fachrichtungen sowie weitere Fächerverbindungen zulassen.
(9) Gemäß § 15 des Lehrkräftebildungsgesetzes wird ein an einer lehrerbildenden Universität erworbener Abschluss Master of Education nach einem Studium gemäß § 5 Absatz 2 des Lehrkräftebildungsgesetzes oder eine Erste Staatsprüfung mit dem Fach Religionslehre oder dem Fach Humanistische Lebenskunde für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst anerkannt.
(1) Dem Studium für das Lehramt an Integrierten Sekundarschulen (ISS) und Gymnasien sind die in der Anlage 2 zu dieser Verordnung ausgewiesenen Leistungspunkte zugeordnet.
(2) An die Stelle des ersten Faches können zwei der folgenden sonderpädagogischen Fachrichtungen treten, die in gleichem Umfang zu studieren sind:
(4) Folgende Fächer sind zugelassen:
Altgriechisch (nicht in Verbindung mit Chinesisch, Italienisch, Polnisch, Russisch oder Türkisch),
Chinesisch (nicht in Verbindung mit Altgriechisch, Italienisch, Polnisch, Psychologie, Russisch und Türkisch),
Darstellendes Spiel,
Ethik/Philosophie,
Geografie (nicht in Verbindung mit Geschichte, Politik oder Sozialwissenschaften),
Geschichte (nicht in Verbindung mit Geografie, Politik oder Sozialwissenschaften),
Italienisch (nicht in Verbindung mit Altgriechisch, Chinesisch, Polnisch, Psychologie, Russisch und Türkisch),
Politik (nicht in Verbindung mit Geografie, Geschichte oder Sozialwissenschaften),
Polnisch (nicht in Verbindung mit Altgriechisch, Chinesisch, Italienisch, Russisch und Türkisch),
Psychologie (nicht in Verbindung mit Chinesisch, Italienisch und Russisch),
Russisch (nicht in Verbindung mit Altgriechisch, Chinesisch, Italienisch, Polnisch, Psychologie und Türkisch),
Sozialwissenschaften (nicht in Verbindung mit Geografie, Geschichte oder Politik),
Türkisch (nicht in Verbindung mit Altgriechisch, Chinesisch, Italienisch, Polnisch und Russisch),
Wirtschaft, Arbeit, Technik (WAT) und
(5) Gemäß § 15 des Lehrkräftebildungsgesetzes wird ein an einer lehrerbildenden Universität erworbener Abschluss als Master of Education nach § 5 Absatz 3 des Lehrkräftebildungsgesetzes oder eine Erste Staatsprüfung mit dem Fach Religionslehre oder dem Fach Humanistische Lebenskunde für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst anerkannt.
(6) Die für das Schulwesen zuständige Senatsverwaltung kann im begründeten Einzelfall andere Fächer und Fachrichtungen sowie weitere Fächerverbindungen zulassen.
(1) Dem Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen sind die in der Anlage 3 zu dieser Verordnung ausgewiesenen Leistungspunkte zugeordnet.
(2) An die Stelle des zweiten Faches können zwei der folgenden sonderpädagogischen Fachrichtungen treten, die in gleichem Umfang zu studieren sind:
Die Fachrichtung Gebärdensprachenpädagogik ist nur in Verbindung mit der Fachrichtung Förderschwerpunkt Hören oder der Fachrichtung Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung zulässig.
(3) Die Studierenden erwerben Kenntnisse und Fähigkeiten in inklusiver Bildung und in Grundlagen der Förderdiagnostik sowie in der Gestaltung von Unterricht und Erziehung in heterogenen Lerngruppen. Der Erwerb dieser Qualifikationen erfolgt in der Fachdidaktik jeden Faches und jeder beruflichen Fachrichtung im Umfang von drei Leistungspunkten und im Studium der Bildungswissenschaften im Umfang von sechs Leistungspunkten.
(4) Als erstes Fach sind die folgenden beruflichen Fachrichtungen zugelassen:
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik,
Gesundheit und Körperpflege,
Labortechnik/Prozesstechnik,
Textiltechnik und -gestaltung und
(5) Als zweites Fach sind die nachstehenden allgemeinbildenden Fächer und die in Absatz 4 genannten beruflichen Fachrichtungen zugelassen. Zulässig sind nur solche Fächer und Fachrichtungen, die nicht der gewählten Fachrichtung des ersten Faches entsprechen.
Biologie (nicht in Verbindung mit Labortechnik/Prozesstechnik),
Chemie (nicht in Verbindung mit Labortechnik/Prozesstechnik),
Informatik (nicht in Verbindung mit Informationstechnik),
Wirtschaftswissenschaften (nicht in Verbindung mit Wirtschaft und Verwaltung).
Lehramts- und fachübergreifende Studieninhalte
(1) Der in den §§ 2 bis 4 vorgesehene Bereich Sprachbildung umfasst die Vermittlung pädagogisch-didaktischer Basisqualifikationen, die die angehenden Lehrkräfte befähigt, die Entwicklung von Sprachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der deutschen Sprache auf bildungssprachlichem Niveau zu fördern, sowie Grundlagen der Diagnostik und Beratung. Sprachbildung beinhaltet Deutsch als Zweitsprache und Maßnahmen gegen Analphabetismus.
(2) Die lehrerbildenden Universitäten sehen in ihren Studienordnungen den Erwerb von lehramts- und fachübergreifenden Qualifikationen vor, die für den Aufbau sozialer Kompetenzen und die Förderung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von zentraler Bedeutung sind. Diese beziehen sich insbesondere auf die Bereiche Kinder- und Jugendschutz, Ermöglichung von Partizipation und Engagement als Grundelemente des demokratischen Lernens, kulturelle Bildung, Sexualerziehung, Gender, interkulturelle Bildungsarbeit und den pädagogischen Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt sowie den weiteren Diversity-Merkmalen und deren Zusammenwirken.
(1) Diese Verordnung gilt erstmals für Studierende, die den Bachelor- oder den Masterstudiengang zum Wintersemester 2015/2016 jeweils im ersten Fachsemester beginnen. Eine Erste Staatsprüfung für ein Lehramt oder ein Master of Education, die auf Grund des Lehrerbildungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Februar 1985 (GVBl. S. 434, 948), das zuletzt durch Gesetz vom 5. Juni 2012 (GVBl. S. 158) geändert worden ist, erworben worden sind oder erworben werden, berechtigen nach § 10 Absatz 2 des Lehrkräftebildungsgesetzes zum Zugang zum Vorbereitungsdienst.
(2) Studierende, die vor dem Wintersemester 2015/2016 ein Bachelorstudium auf der Grundlage des § 9a des Lehrerbildungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Februar 1985 (GVBl. S. 434, 948), das zuletzt durch Gesetz vom 5. Juni 2012 (GVBl. S. 158) geändert worden ist, begonnen haben oder beginnen und die bis spätestens 30. September 2019 die Voraussetzungen für den Studienabschluss erbracht haben, oder die diesen Studiengang gemäß § 19 Absatz 1 letzter Halbsatz des Lehrkräftebildungsgesetzes fortgesetzt haben, können in einem anschließenden Masterstudiengang die in ihrem Bachelorstudium gewählten Fächer und Fachrichtungen fortführen, sofern diese und die gewählte Verbindung den Vorgaben der Anlage zur Lehramtserprobungsverordnung vom 28. Februar 2006 (GVBl. S. 251), die durch Verordnung vom 16. Februar 2010 (GVBl. S. 136) geändert worden ist, entsprechen. Zur Prüfung dieser Voraussetzung findet die Lehramtserprobungsverordnung entgegen § 7 Satz 2 weiter Anwendung.
(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin in Kraft. Zugleich treten die 1. Lehrerprüfungsordnung vom 1. Dezember 1999 (GVBl. 2000 S. 1), die zuletzt durch Artikel XVIII der Verordnung vom 12. Oktober 2006 (GVBl. S. 1018) geändert worden ist, die Praktikumsordnung vom 26. September 1997 (GVBl. S. 487), die zuletzt durch Artikel XIX der Verordnung vom 12. Oktober 2006 (GVBl. S. 1018) geändert worden ist, sowie die Lehramtserprobungsverordnung vom 28. Februar 2006, die durch Verordnung vom 16. Februar 2010 (GVBl. S. 136) geändert worden ist, außer Kraft.
(2) Für Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten, die bereits zur Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt zugelassen worden sind, findet die 1. Lehrerprüfungsordnung vom 1. Dezember 1999 (GVBl. 2000 S. 1), die zuletzt durch Artikel XVIII der Verordnung vom 12. Oktober 2006 (GVBl. S. 1018) geändert worden ist, bis zum 31. Dezember 2018 weiterhin Anwendung.
Berlin, den 30. Juni 2014
Senatorin für Bildung,
(zu § 2 Absatz 1 )
Verteilung der Leistungspunkte (LP) im Studium für das Lehramt an Grundschulen
Erstes Fach: Deutsch
Zweites Fach: Mathematik
Drittes Fach: Wählbar gemäß Absatz 4
Vertiefung des ersten, zweiten oder dritten Faches
Fach- oder professionsbezogene Ergänzung
(zu § 3 Absatz 1 )
Verteilung der Leistungspunkte (LP) im Studium für das Lehramt an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien
(zu § 4 Absatz 1 )
Verteilung der Leistungspunkte (LP) im Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen
Erstes Fach: Berufliche Fachrichtung
Zweites Fach: Berufliche Fachrichtung oder allgemeinbildendes Fach