Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=25%20U%201261/79
Timestamp: 2019-07-16 17:36:12
Document Index: 274596287

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 139', '§ 278', '§ 278', 'BGH', '§ 278', 'BGH']

OLG München, 03.07.1979 - 25 U 1261/79 - dejure.org
OLG München, 03.07.1979 - 25 U 1261/79
https://dejure.org/1979,4738
OLG München, 03.07.1979 - 25 U 1261/79 (https://dejure.org/1979,4738)
OLG München, Entscheidung vom 03.07.1979 - 25 U 1261/79 (https://dejure.org/1979,4738)
OLG München, Entscheidung vom 03. Juli 1979 - 25 U 1261/79 (https://dejure.org/1979,4738)
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MDR 1979, 1030
VersR 1980, 338
Gegebenenfalls hätte hier das Gericht eine angemessene Schriftsatzfrist einräumen müssen, wenn sich die Klägerin - zB mangels aktueller Erinnerung - zu einer sofortigen substantiierten Einlassung außerstande sah (BGH 15. Januar 1981 - VII ZR 147/80 - NJW 1981, 1378; OLG München 3. Juli 1979 - 25 U 1261/79 - OLGZ 1979, 355;… Thomas-Putzo ZPO 22. Aufl. § 139 Rn. 19 § 278 Rn. 9;… Zöller/Greger ZPO 21. Aufl. § 278 Rn. 8 a).
Zu den Voraussetzungen der Hinweispflicht, wenn Bedenken gegen die Schlüssigkeit der Klage bestehen (BGH, NJW 1984, 310; aA Deubner, NJW 1984, 311; OLG München, OLGZ 1979, 355; Thomas-Putzo, § 278).
Das wäre jedenfalls unter den besonderen Umständen des vorliegenden Falles notwendig gewesen (OLG München OLGZ 1979, 355/356), so daß es hier keiner Erörterung bedarf, inwieweit das Gericht sonst verpflichtet ist, die anwaltlich vertretene Klagepartei darauf hinzuweisen, daß ihr Klagevorbringen nicht substantiiert und nicht schlüssig sei (BGH NJW 1984, 310/311 u. Anm. Deubner).