Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20ZR%20183/69
Timestamp: 2019-12-11 05:02:48
Document Index: 105032250

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 391', '§ 140', 'BGH', 'BGH', '§ 398', '§ 64', '§ 523', '§ 398', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 391', 'BGH', '§ 391', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 529', 'BGH', 'BGH', '§ 398', 'BGH', '§ 1093', '§ 1093', '§ 29', '§ 1093', '§ 398', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 28.01.1972 - V ZR 183/69 - dejure.org
BGH, 28.01.1972 - V ZR 183/69
https://dejure.org/1972,865
BGH, 28.01.1972 - V ZR 183/69 (https://dejure.org/1972,865)
BGH, Entscheidung vom 28.01.1972 - V ZR 183/69 (https://dejure.org/1972,865)
BGH, Entscheidung vom 28. Januar 1972 - V ZR 183/69 (https://dejure.org/1972,865)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1972,865) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Streit über ein Nutzungsrecht - Klage auf Herausgabe und Räumung einer Wohnung - Recht zum Besitz auf Grund eines wirksamen Mietvertrags - Einräumung eines lebenslänglichen Wohnungsrechts - Beschränkt persönliche Dienstbarkeit - Wirksamkeit eines In-sich-Geschäfts - ...
ZPO § 391
NJW 1972, 58
NJW 1972, 584
MDR 1972, 500
DNotZ 1972, 488
DB 1972, 531
Diese Beweiswürdigung kann der Senat ohne Wiederholung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme treffen, denn die protokollierten erstinstanzlichen Aussagen dürfen vom Berufungsgericht nach pflichtgemäßem Ermessen jedenfalls dann ohne erneute Vernehmung gewürdigt werden, wenn das angefochtene Urteil den Aussagen keine Bedeutung beigemessen und sie deshalb überhaupt nicht gewürdigt hatte (vgl. Ahrens, Der Beweis im Zivilprozess, 1. Aufl., § 140 Rn. 122 unter Hinweis auf BGH, NJW 1972, 584 - bei Juris Rn. 23).
Nach der Rechtsprechung ist dem Berufungsgericht jedoch eine erstmalige Würdigung der vom Erstrichter durchgeführten, aber als unerheblich angesehenen Beweisaufnahme nicht versagt; auch in derartigen Fällen hat das Berufungsgericht nach pflichtgemäßem Ermessen zu entscheiden, ob es eine erneute Vernehmung für entbehrlich hält (vgl. BGH, Urt. v. 28.1.1972 - V ZR 183/69, NJW 1972, 584, 585).
BAG, 18.11.1999 - 2 AZR 852/98
Außerordentliche Kündigung - Personalratsanhörung - Ausschlußfrist
Gemäß §§ 398, 395 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 64 Abs. 6 ArbGG, § 523 ZPO steht es im Ermessen des Berufungsgerichts, ob es die im erstinstanzlichen Rechtszug gehörten Zeugen nochmals vernimmt (…st. Rechtsprechung, vgl. u.a. Senatsurteile vom 16. März 1967, AP, aaO;… vom 30. Juli 1964 - 2 AZR 482/63 - AP Nr. 1 zu § 398 ZPO und BAG Urteil vom 26. September 1989 - 3 AZR 375/89 - AP Nr. 3, aaO; ebenso BGH Urteile vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 116/90 - NJW 1991, 2285, 2286; vom 7. Juli 1981 - VI ZR 48/80 - NJW 1992, 108, 109 und vom 28. Januar 1972 - V ZR 183/69 - NJW 1972, 584, 585).
LG Duisburg, 13.04.2017 - 21 O 93/13
MSV Duisburg gegen den ehemaligen Geschäftsführer Roland K.: Klage des …
Die Frage, ob ein Zeuge zu beeidigen ist, steht im Ermessen des Gerichts (BGH NJW 1972, 584/585).
Geboten ist die Vereidigung dann, wenn das Gericht bei inhaltlicher Erheblichkeit der Aussage Bedenken gegen die Glaubwürdigkeit des Zeugen hat (BGHZ 43, 368/371; BGH NJW 1972, 584/585).
Zur Herbeiführung einer wahrheitsgemäßen Aussage ist dann zu beeidigen, wenn das Gericht die Aussage für erheblich hält und Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zeugen hat (BGHZ 43, 368/371; BGH NJW 1972, 584 f.).
Entscheidungserheblichen Bekundungen eines Zeugen darf daher grundsätzlich ein Beweiswert nicht abgesprochen werden, ohne dass von dem Zeugen die Beeidigung der Aussage verlangt würde (BGHZ 43, 368/372; BGH NJW 1972, 584/585).
BGH, 24.05.1976 - III ZR 63/74
Beweislast für das Vorliegen eines Darlehnsvertrages - Zur Beachtung von …
In der Nichtbeeidigung eines Zeugen, auf dessen Beeidigung die Parteien nicht verzichtet haben, kann zwar ein Verfahrensverstoß liegen, wenn das Gericht bei inhaltlicher Erheblichkeit der Aussage Bedenken gegen die Glaubwürdigkeit des Zeugen hat (vgl. BGHZ 43, 368, 371 = LM ZPO § 391 Nr. 1 Anm. Johannsen = ZZP 1966, 140 Anm. Grunsky; BGH LM ZPO § 391 Nr. 2 = NJW 1972, 584).
Insbesondere liegt kein Fall vor, bei dem das Gericht bei inhaltlicher Erheblichkeit Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zeugen hat (siehe BGHZ 43, 368; 371; BGH, Urteile vom 28. Januar 1972 - V ZR 183/69, NJW 1972, 584, unter II 1 = juris, Rn. 22; vom 13. Januar 1967 - III ZR 204/65, DRiZ 1967, 361), zumal sich aus den Bekundungen des Zeugen nichts Erhebliches zugunsten des Beklagten ergeben hat.
VerfG Brandenburg, 21.06.2019 - VfGBbg 30/18
Verfassungsbeschwerde unbegründet; Feiertag; rechtliches Gehör; Berufungsinstanz; …
Auch eine erstmalige Würdigung der vom erstinstanzlichen Gericht durchgeführten, aber letztlich von diesem als unerheblich angesehenen Beweisaufnahme ist dem Berufungsgericht nach richtiger Ansicht nicht versagt (vgl. BGH, Urteile vom 28. Oktober 1987 - I ZR 164/85 ["Schallplattenimport III"] -, GRUR 1988, 373, und vom 28. Januar 1972 - V ZR 183/69 -, Rn. 23, juris;… Ball, in: Musielak/Voit, ZPO, 15. Aufl. 2018, § 529 Rn. 17).
BGH, 08.01.1985 - VI ZR 96/83
Geht es demgegenüber nur darum, ob der Inhalt der protokollierten Aussage (objektiv) für die Beweisfrage ergiebig ist oder nicht, dann kann nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes der zweitinstanzliche Richter prinzipiell die Aussage anders beurteilen als die erste Instanz, ohne den Zeugen nochmals hören zu müssen (BGH Urteile vom 5. Juli 1967 - VIII ZR 169/65 - WM 1967, 900, 901; vom 13. März 1968 - VIII ZR 217/65 - NJW 1968, 1138; vom 28. Januar 1972 - V ZR 183/69 - NJW 1972, 584, 585 und vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 259/77 - LM ZPO § 398 Nr. 9).
In diesem Zusammenhang muß nicht abschließend entschieden werden, ob die vom Senat für das Wohnrecht entwickelten Grundsätze (BGHZ 7, 268; 8, 58; Urteil vom 5. März 1954, V ZR 17/53 = LM BGB § 1093 Nr. 3; vom 28. Januar 1972, V ZR 183/69 = LM BGB § 1093 Nr. 6;… kritisch Baur, Lehrbuch des Sachenrechts 10. Aufl. § 29 D II 3;… a.A. offenbar Palandt/Bassenge, BGB 38. Aufl. § 1093 Anm. 3 d) ganz oder teilweise auf die hier vorliegende Dienstbarkeit übertragen werden können.
Letztlich braucht allerdings Bedenken gegen die Glaubwürdigkeit des Zeugen - die nach den zu § 398 1 ZPO entwickelten Grundsätzen nicht etwa zwingend dessen erneute Vernehmung erforderlich machen würden, weil das Erstgericht die Glaubwürdigkeit gar nicht erörtert hat und somit der Senat von dessen etwaiger Beurteilung nicht abweichen würde (vgl. BGH NJW 72, 584) - nicht weiter nachgegangen zu werden.
BGH, 07.07.1981 - VI ZR 48/80
Pflicht des Berufungsgerichts zur erneuten Vernehmung eines Zeugen - …
BGH, 08.02.1985 - V ZR 253/83
BAG, 12.09.1984 - 5 AZR 567/81
BGH, 16.02.1976 - II ZR 7/75
Beurteilung der zu einer Schiffskollision führenden Umstände durch das …
LAG Berlin, 05.02.1974 - 4 Sa 87/73
Anspruch auf Zahlung aus einem außergerichtlichen Vergleich zwischen einem …
BGH, 12.11.1975 - VIII ZR 83/74
Eine auf die Bürgschaft anzurechnende Zahlung des Hauptschuldners - Eine auf die …
BVerwG, 08.08.1972 - IV B 104.72
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Unterbliebene …