Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=ZVI%202011,%20257
Timestamp: 2020-04-03 12:06:23
Document Index: 299689421

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 850', '§ 850', 'BGH', 'BGH', '§ 850', '§ 850', '§ 850', '§ 850', '§ 850', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 850', '§ 850', 'BGH', 'BGH', '§ 850', '§ 850', '§ 850', '§ 850', '§ 850']

Rechtsprechung: ZVI 2011, 257 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: LG Münster, 04.10.2010
ZVI 2011, 257
BGH, 26.09.2019 - IX ZB 21/19
Vorliegen von Einkünften im Sinne von § 850i ZPO bei Zahlung von monatlichen …
aa) Für § 850k ZPO ist es ohne Bedeutung, auf welchen Gutschriften das geschützte Guthaben beruht (BGH, Beschluss vom 10. November 2011 - VII ZB 64/10, BGHZ 191, 270 Rn. 7;… Zöller/Herget, ZPO, 32. Aufl., § 850k Rn. 3;… BeckOK-ZPO/Riedel, 2019, § 850k Rn. 9;… MünchKomm-ZPO/Smid, 5. Aufl., § 850k Rn. 2;… Meller-Hannich in Kindl/Meller-Hannich/Wolf, Gesamtes Recht der Zwangsvollstreckung, 3. Aufl., § 850k Rn. 1, 9).
Der Schuldner muss nach § 850k Abs. 5 Satz 2 ZPO dem Kreditinstitut nur eine Bescheinigung der Familienkasse oder einer geeigneten Person oder Stelle im Sinne von § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO vorlegen (vgl. BGH, Beschluss vom 10. November 2011 - VII ZB 64/10, BGHZ 191, 270 Rn. 7).
Deswegen wird das Beschwerdegericht gegebenenfalls prüfen müssen, ob dem Schuldner infolge besonderer Verhältnisse gemäß § 850k Abs. 4 ZPO im Einzelfall ein von § 850k Abs. 1 und 2 ZPO abweichender Freibetrag zugesprochen werden muss (vgl. BGH, Beschluss vom 10. November 2011 - VII ZB 64/10, BGHZ 191, 270 Rn. 8;… vom 24. Januar 2018 - VII ZB 21/17, WM 2018, 432 Rn. 10;… vom 24. Januar 2018 - VII ZB 27/17, NZI 2018, 493 Rn. 9, 11;… Meller-Hannich in Kindl/Meller-Hannich/Wolf, aaO Rn. 38 ff).
https://dejure.org/2010,23825
LG Münster, 04.10.2010 - 5 T 564/10 (https://dejure.org/2010,23825)
LG Münster, Entscheidung vom 04.10.2010 - 5 T 564/10 (https://dejure.org/2010,23825)
LG Münster, Entscheidung vom 04. Januar 2010 - 5 T 564/10 (https://dejure.org/2010,23825)
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P-Konto, Pfändungsschutzkonto, Doppelpfändung, Feigabe, Arbeitseinkommen
§ 850 k Abs. 4 ZPO
Zur Freigabe des gesamten monatlichen Gehalts gem. § 850k Abs. 4 ZPO im Falle einer Doppelpfändung von Arbeitseinkommen und Gehaltskonto
ZPO § 850c; ZPO § 850k Abs. 4
Zulässigkeit einer Freigabe des gesamten, monatlich überwiesenen Gehalts eines Schuldners durch das Vollstreckungsgericht im Falle einer Doppelpfändung von Arbeitseinkommen und Gehaltskonto
Die Rechtsbeschwerde der Drittschuldnerin gegen den Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Münster vom 4. Oktober 2010 (Az.: 5 T 564/10) wird zurückgewiesen.
Hierdurch kann jedoch eine vom Wortlaut, Gesetzeszweck und Gesetzessystematik abweichende Auslegung des § 850k IV ZPO nicht gerechtfertigt werden (a.A.: LG Münster, Beschluss vom 04.10.2010, Az.: 5 T 564/10; LG Bielefeld, Beschluss vom 11.11.2010, Az.: 23 T 735/10).