Source: http://phoenixsoltau.de/index.php/satzung-und-ordnungen/494-vereinssatzung-2015-03-30
Timestamp: 2017-10-21 22:55:44
Document Index: 341902720

Matched Legal Cases: ['§3', '§10', '§15', '§18', '§14', '§26', '§ 26', '§14', '§9']

Die Vereinssatzung des
PHÖNIX Soltau
(Stand : 30. März 2015)
§3 Übungsleiter und Trainer
§10 Verbindlichkeiten ausgeschiedener Mitglieder
§15 Der Gesamtausschuß
§18 Aufgaben des Ehrenrates
Der Verein führt den Namen "Phönix Soltau e.V." in abgekürzter Form "Phönix Soltau e.V.". Der Verein hat seinen Sitz in Soltau und ist im Vereinsregister im Amtsgericht Soltau eingetragen. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
Der Phönix Soltau ist ein auf freiwilliger Grundlage beruhender Verein zur Pflege der Leibesübungen. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet. Zwecke und Aufgaben sind :
Der Verein bietet Gelegenheit und Anleitung zur regelmäßigen Teilnahme an Sportübungen und stellt die erforderlichen Einrichtungen und Geräte -außer Sportkleidung und Spezialausrüstungen- nach Maßgabe seiner Möglichkeiten zur Verfügung.
Der Verein kann an Wettkämpfen der Sportverbände teilnehmen, wobei deren Wettkampfbestimmungen zugrunde gelegt werden.
Die Vereinsfarben sind Rot/Blau/Schwarz/Weiß.
Wenn es dem Verein dem Verein notwendig erscheint, kann er im Rahmen der gültigen Bestimmungen Fachkräfte haupt- und nebenamtlich zur Erfüllung seiner Aufgaben und Zwecke anstellen.
Hauptamtlich nur durch Mitgliederversammlung
Nebenamtlich durch Abteilungsleiter, nach Absprache mit dem Vorstand
Die zu zahlende Vergütung ist der Finanzordnung (FiOrd) zu entnehmen.
Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit zusammenhängenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen, soweit nicht von den satzungsmäßig hierfür zuständigen Stellen eine Sondergenehmigung erteilt wird.
Der Verein besteht aus Mitgliedern über und unter 18 Jahren.
Jede Abteilung wählt ihren Abteilungsleiter, dessen Stellvertreter sowie einen Jugendwart für den Jugendausschuß für die Dauer von zwei Jahren. Wiederwahl ist zulässig.
Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person auf vorgedruckten Eintrittserklärungen erwerben. Die Mindestzeit der Mitgliedschaft beträgt - außer für Kursteilnehmer - ein Jahr. Auf die Mindestzeit der Mitgliedschaft wird die Dauer einer Kursteilnahme angerechnet. Für Minderjährige muß die nach dem BGB erforderliche Zustimmungserklärung eines Erziehungsberechtigten vorliegen. Mit dem unterzeichneten Antrag auf Aufnahme erkennen die Bewerber oder ihre gesetzlichen Vertreter die Satzungsbestimmungen an. Die Erziehungsberechtigten verpflichten sich zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den Minderjährigen. Über die Aufnahme entscheidet der Abteilungsleiter in besonderen Fällen in Absprache mit dem Vorstand. Bei Aufnahme gelten als
ordentliche Mitglieder : Personen über 18 Jahre
außerordentliche Mitglieder : Personen bis zu 18 Jahren.
Der erweiterte Vorstand kann auf Antrag besonders verdiente, langjährige Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernennen. Die höchste Ehrung, die der Verein aussprechen kann, ist die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.
Zum Ehrenmitglied bzw. Ehrenvorsitzenden werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluß der Mitglieder der Mitgliederversammlung erforderlich.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragstahlung befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Versammlungen und Sitzungen teilnehmen.
durch Ausscheiden aufgrund einer schriftlichen Austrittserklärung mit original Unterschrift, die nur zum 30. Juni und zum 31. Dezember zulässig ist und spätestens zum 15. Mai oder 15. November eines Jahres beim Vorstand vorliegen muß,
Den Wert des Gegenstandes geben wir mit 250,00 € an.
wenn es den fälligen Vereinsbeitrag trotz zweimaliger Mahnung und einem Rückstand von 6 Monaten nicht erreicht hat
bei Vergehen gegen die Vereinssatzung.
Über den Ausschluß entscheidet der Gesamtausschuß.
Aufgelaufene Kosten sowie Beitragsrückstände sind ab Einforderungsdatum verzinst Nachzuzahlen. Die vom Verein zur Verfügung gestellten Geräte und Sportausrüstung sind ordnungsgemäß abzuliefern. Bei Schäden hat das ausgeschiedene Mitglied die gesamten Kosten für eine Neubeschaffung zu tragen.
Für die Mitglieder sind die Satzung und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
Jedes ordentliche Mitglied über 18 Jahren ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts in Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Ordentliche Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu den Bedingungen der Abteilungen zu benutzen. Jedes Mitglied kann in allen Abteilungen des Vereins nach Maßgabe der Abteilungsbestimmungen Sport betreiben. Alles aufgeführte entfällt bei Beitragsrückständen.
Das außerordentliche Mitglied ist berechtigt, nach Maßgabe der von der Mitgliederversammlung, dem Gesamtausschuß, der Abteilungen und dem Vorstand gefaßten Beschlüsse bestimmte Einrichtungen des Vereins zu benutzen. Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives oder passives Wahlrecht. Es steht ihnen das Recht zu, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Versicherungs-schutz besteht wie bei ordentlichen Mitgliedern über den LSB.
Die Mitglieder sind beitragspflichtig. Die Beitragshöhe wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Beiträge können viertel-, halb- oder jährlich entrichtet werden. Die Abteilungen können Zusatzbeiträge und Umlagen mit Genehmigung des Vorstandes festsetzen. Die Beitragsmodalitäten werden durch die Finanzordnung (FiOrd) des PHÖNIX Soltau e.V. geregelt.
Veränderungen der Adress- und Bankdaten sind sofort dem Geschäftsführer mitzuteilen. Geschied dies nicht, fällt lt. Finanzordnung eine Pauschale an. Zusätzlich entstandene Kosten sind vom Mitglied ebenfalls zu tragen.
Wenn ein ordentliches Mitglied in ein Amt gewählt wird und vor Ablauf der Neuwahlen zurücktritt, fallen lt. Finanzordnung Pauschalen an.
Im ersten Vierteljahr jeden Geschäftsjahres soll die ordentliche Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Die wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch einen der stellvertretenden Vorsitzenden durch Veröffentlichung in der BÖHME-Zeitung, im Internet, der Vereinszeitung oder durch Ausgabe per Handzettel bzw. postalisch unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen unter Bekanntmachung der Tagesordnung, in der Gegenstände der Beschlußfassung zu bezeichnen sind, einberufen.
Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung müssen 8 Tage vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich vorliegen.
Auf Beschluß des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder werden zur Durchführung besonderer oder dringender Maßnahmen außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen.
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn es das Interesse der Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von einem Viertel aller stimmberechtigen Vereinsmitglieder gegenüber dem Vorstand verlangt wird.
Entgegennahme und Genehmigung der Jahresberichte des Vorstandes und der Abteilungen,
Entlastung des Vorstandes und der Mitglieder des Gesamtausschusses,
Vorschlag und Wahl der Kassenprüfer,
Festsetzung der Beiträge, Aufnahme- und Kursgebühren und etwaige Zusatzbeiträge,
Genehmigung von Erwerb oder Veräußerung von Grundbesitz,
Genehmigung der Aufnahme von Darlehen, die eine dem Vorstand zugebilligte Verfügungssumme übersteigt. Die Höhe dieses Betrages ist von der Mitgliederversammlung festzusetzen,
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Die Beschlußfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit; ungültige Stimmen und Stimmenenthalungen werden nicht mitgezählt. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins erfordert eine Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom Protokollführer und vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem seiner Stellvertreter zu unterschreiben.
Für weitere Förmlichkeiten des Ablaufs und der Beschlußfassung (einschließlich Wahlen) ist die Geschäftsordnung, die vom Gesamtausschuß zu beschließen ist, maßgeblich.
Bei der turnusmäßigen Neuwahl nach Rücktritt des Vorstandes bei vorausgegangener Entlastung führt ein "Altersvorsitzender" den Vorsitz. Er wird von der Versammlung gewählt. Bei Nichtentlastung des Vorstandes wird nach Klärung der Differenzen die Entlastung durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung nachgeholt. Der Vorstand wird auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Dem Gesamtausschuß gehören an :
Dem Gesamausschuß obliegt :
Beratung und Aufstellung des Haushaltsplanes,
die Beschlußfassung über Beschwerden von Mitgliedern gegen Beschlüsse des Vorstands,
Beschlußfassung über die Ordnung des Vereins.
Über die Protokollierung und Beurkundung der Beschlüsse des Gesamtausschusses gilt §14,2 entsprechend.
Die Sitzungen des Gasamtausschusses sind vom 1. Vorsitzenden oder einem der stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich oder telefonisch einzuberufen. Tagesordnung und die Gegenstände der Beschlußfassung brauchen nicht bekanntgegeben werden.
1. Der Gesamtvorstand:
Er besteht aus dem/der:
3. stellv. Vorsitzenden
Geschäftsführer/-in (Schatzmeisterei & Leitung der laufenden Geschäfte)
2. Der geschäftsführende Vorstand (Vorstand im Sinne des §26 BGB):
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende in Verbindung mit einem stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister. Im Falle der Verhinderung tritt an die Stelle des 1. Vorsitzenden der stellvertretende Vorsitzende (1., 2. oder 3.). Die Verhinderung braucht im Einzelfalle nicht nachgewiesen werden
Von den Mitgliedern des Vorstandes sind insbesondere folgende Aufgabenbereiche wahrzunehmen :
3. Die Aufgaben des Vorstands:
Finanz-, Rechts-, Steuer- und Sozialfragen.
Die Verteilung der Aufgaben auf die Vorstandsmitglieder regelt die Vorstandssitzung. Über die Einberufung von Vorstandssitzungen, sowie die Protokollierung und Beurkundung der Beschlüsse des Vorstandes gilt §14,2 entsprechend.
Der Ehrenrat besteht aus einem Obmann und zwei oder vier Beisitzern. Sie dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden. Sie werden auf die Dauer von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Der Ehrenrat tritt auf Antrag jedes ordentlichen Mitgliedes zusammen und berät, nachdem allen Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden ist. Der Ehrenrat verhandelt und entscheidet über Verstöße gegen die Satzung und Streitigkeiten innerhalb des Vereins. Er kann dem Vorstand folgende Strafmaßnahmen vorschlagen :
Ausschluß (§9),
Geldstrafen bis zu 500,00 €.
Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch dem Gesamtausschuß angehören dürfen. Die Kassenprüfer sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins, sowie die Kassenführung der Abteilungen sachlich und rechnerisch prüfen, diese durch ihre Unterschrift bestätigen und der Mitgliederversammlung hierüber einen Bericht vorlegen. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem Vorstand berichten. Die Kassenprüfungen soll bis zur Mitgliederversammlung stattfinden.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlußfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Das nach der Bezahlung der Schulden noch vorhandene Vereinsvermögen ist mit Zustimmung des Finanzamtes auf einen gemeinnützigen Verein, der auf der Mitgliederversammlung bestimmt wird, zu übertragen. Entsprechendes gilt für die Beschlußfassung über den Wegfall des Vereinszweckes.
Der Verein haftet nicht für aus dem Sportbetrieb entstehende Unfälle und Sachverluste, außer für Schäden, die durch entsprechende Versicherungen gedeckt sind.
Zur Erhaltung der Rechtsfähigkeit des Vereins wird diese Satzung dem Amtsgericht Soltau vorgelegt.
Diese Satzung ist beim Amtsgericht Soltau ins Vereinsregister 577 eingetragen.