Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/600891_GNUE_des_Landes_Sachsen-Anhalt_Martin-Luther-Universitaet_Halle-Wittenberg_2019_HalleSaale
Timestamp: 2019-12-07 21:32:30
Document Index: 245424207

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 43', '§ 46', '§ 51', '§ 75', '§ 1', '§ 43', '§ 160', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung Halle(Saale) 2019 GNUE des Landes Sachsen-Anhalt, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsklinikum Halle, Umbau u. Sanierung Magdeburger Str. 16, 2.BA; Leistungen der Tragwerksplanung (gemäß § 51 HOAI) Referenznummer der Bekanntmachung: UKH, MAS 16, 2.BA TWP 2019-11-27
Ausschreibungen Halle(Saale)
GNUE des Landes Sachsen-Anhalt, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ...
GNUE des Landes Sachsen-Anhalt, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsklinikum Halle, Umbau u. Sanierung Magdeburger Str. 16, 2.BA; Leistungen der Tragwerksplanung (gemäß § 51 HOAI) Referenznummer der Bekanntmachung: UKH, MAS 16, 2.BA TWP
Offizielle Bezeichnung: Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA)
Postleitzahl: 06130
Kontaktstelle(n): Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (-BLSA-), Technisches Büro Halle, An der Fliederwegkaserne 21, 06130 Halle (Saale)
Telefon: +49 345-48238131
Fax: +49 345-48238999
Hauptadresse: https://blsa.sachsen-anhalt.de/
Adresse des Beschafferprofils: https://www.evergabe-online.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=297218
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=297218
GNUE des Landes Sachsen-Anhalt, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsklinikum Halle, Umbau u. Sanierung Magdeburger Str. 16, 2.BA; Leistungen der Tragwerksplanung (gemäß § 51 HOAI)
Referenznummer der Bekanntmachung: UKH, MAS 16, 2.BA TWP
Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex(teilweise Fachwerkgebäude, 1876/79) der Universitätsklinik Halle, Magdeburger Str. 16 (Martin-Luher-Universität Halle-Wittenberg) soll in 3 Bauabschnitten saniert und umgebaut werden. Gegenstand des Auftrages ist ausschließlich der 2. Bauabschnitt (Gebäudeteile D und E). Die ehemalige Chirurgische Klinik soll für Forschung und Lehre umgenutzt werden. Es werden überwiegend Labore sowie Seminarräume für das Institut für Physiologische Chemie, das Institut für Rechtsmedizin und das Julius-Bernstein-Institut für Physiologie in den Gebäudeteilen D u. E eingebaut. Dafür sind auch Gebäudeteile zurückzubauen und neu zu errichten. Dies ist in die Planung zu integrieren. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen müssen den Anforderungen an moderne Instituts- und Forschungsgebäude(barrierefrei, energieoptimiert,technisch gut ausgerüstet) sowie den Ansprüchen der Nutzer gerecht werden und sind im Einklang mit denkmalschutzrechtlichen Belangen umzusetzen.
Wert ohne MwSt.: 400 000.00 EUR
Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungsphasen 2 bis 6 für Leistungen der Tragwerksplanung für Gebäude gemäß HOAI § 51 ff. i. V. m. der Anlage 14 sowie die Objektüberwachung und weitere Besondere Leistungen zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise unterteilt nach einzelnen Leistungsphasen. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich jeweils die Leistungsphasen 2 bis 4 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung.
Bei Beauftragung der Leistungsphasen 2-4 liegt das Auftragsende voraussichtlich am 31.1.2021.
Bei Beauftragung einschließlich der Leistungsphase 8 liegt das Auftragsende voraussichtlich am 31.12.2025.
Projektnummer: 9423105HM9.
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Projektbearbeitung / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Organisation des mit dem Projekt betrauten Personals / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Präsentation der Referenzen mit Bezug zur Planungsaufgabe / Gewichtung: 40
Preis - Gewichtung: 10
Beginn: 01/04/2020
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Bewerbungsunterlagen anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen Bewerbungsunterlagen (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix (siehe Wertungsmatrix Teilnahmewettbewerb), wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl. Es werden max. die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, Gesamtgewichtung 5 %
- Mindestjahresumsatz 200 000 EUR: Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Tragwerksplanung (in EUR brutto)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit, Gesamtgewichtung 95 %
- A) Mindestreferenz (Gewichtung 40 %): Leistungen Tragwerksplanung für die Sanierung eines Bestandsgebäudes, 1850-1950 errichtet, mind. Honorarzone III Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) von mind. 1,5 Mio. EUR brutto; abgeschlossenes, in den letzten 10 Jahren fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer).
- B) Mindestreferenz (Gewichtung 40 %): Leistungen Tragwerksplanung für die Sanierung oder Umbau eines Fachwerkgebäudes, mind. Honorarzone III Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) von mind. 300 000 EUR brutto; abgeschlossenes, in den letzten 10 Jahren fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer).
- C) Erfahrung des Bearbeiters (Gewichtung 15 %): Berufserfahrung des vorgesehenen Bearbeiters für das Projekt
Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der beigefügten Bewertungsmatrix (siehe Anlage "Wertungsmatrix Teilnahmewettbewerb" unter www.evergabe-online.de) entnommen werden.
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die Leistungsphasen 2-4 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung.
Bei einer Bewerbergemeinschaft gemäß § 43 (2) VgV ist das Bewerbungsformular von jedem Mitglied separat vorzulegen sowie eine Erklärung zur Bewerbergemeinschaft. Rückfragen (siehe Punkt VI.3 der Bekanntmachung) zu diesem Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich elektronisch in Textform an die eVergabe-Stelle zu richten.
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche
Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung (Ingenieur…) befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als (Ingenieur…), wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
1) Mindestjahresumsatz: 200 000 EUR
Eigenerklärung zu Honorarumsätzen der Jahre 2016, 2017 und 2018 (siehe Punkt 4.2 des Bewerbungsformulars)
2) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung: mit Deckungssummen über mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden und über 3 Mio. EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen zu erbringen.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht älter als 12 Monate sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
a) Berufszulassung
Gemäß § 46 (3) Nr. 6 VgV
Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung des verantwortlichen Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters und des Objektüberwachers
b) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers
Für die Auflistung der Referenzprojekte ist das dem Bewerbungsformular beiliegende Formblatt (Punkt 4.3.1) "Referenzliste zur Planung von Bauvorhaben vergleichbarer Größe" zu verwenden. Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt "Referenzliste zur Planung von Bauvorhaben vergleichbarer Größe" abgefragten Angaben zu machen. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat.
c) Präsentation von Referenzprojekten
Es soll je ein Referenzprojekt aus der Referenzkategorie aussagekräftig dargestellt werden (zur Art der Darstellung siehe jeweils das entsprechende Formblatt unter Punkt 4.3.1 des Bewerbungsformulars). Aus der Präsentation soll die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein.
d) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weiterbeauftragung von Teilleistungen:
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die weiterbeauftragt werden sollen, zu benennen (siehe Punkt 2.2 des Bewerbungsformulars sowie Formblatt "Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen" des Bewerbungsformulars). Die Nachunternehmen legen eine eigene Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vor. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
e) Eigenerklärung zur Eignungsleihe:
Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (siehe Punkt 2.3. des Bewerbungsformulars sowie Formblatt "Eigenerklärung zur Eignungsleihe" des Bewerbungsformulars). Die Unternehmen legen eine eigene EEE vor. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Zwei Mindestreferenzen:
Mindestreferenz A: Leistungen Tragwerksplanung für die Sanierung eines Bestandsgebäudes, 1850-1950 errichtet, mind. Honorarzone III Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) von mind. 1,5 Mio. EUR brutto; abgeschlossenes, in den letzten 10 Jahren fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer).
Mindestreferenz B: Leistungen Tragwerksplanung für die Sanierung oder Umbau eines Fachwerkgebäudes, mind. Honorarzone III Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) von mind. 300.000 EUR brutto; abgeschlossenes, in den letzten 10 Jahren fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer).
Für die Mindestreferenzen ist zwingend eine Referenzbescheinigung vorzulegen.
Folgende Angaben für Referenzobjekt A und B: Bezeichnung u. Beschreibung Baumaßnahme; Auftraggeber: Bezeichnung, Ansprechpartner, Telefonnr.; Angabe, ob öffentlicher AG; Leistungszeitraum: Leistungsbeginn, Abschluss LPH 8/Übergabe Nutzer (Monat/Jahr); Erbrachte LPH gem. § 51 HOAI; Honorarzone; Bauwerkskosten KG 300-400 in Mio. EUR brutto; Beschreibung u. Vorstellung des Projektes auf max. 2 Blatt DIN A4. Darstellung ist frei wählbar, sollte jedoch einen Lageplan, einen Grundriss, eine Ansicht und Fotos enthalten. Referenzschreiben sind als sonstige Anlagen gesondert beizufügen. (siehe Bewerbungsformular unter Pkt. 4.3.1).
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 (1), (2) und (3) VgV
Nachweis durch Eigenerklärung des Bewerbers zur beruflichen Befähigung für den Projektverantwortlichen (siehe Punkt 4.3.2 des Bewerbungsformulars). Nachweis der Berechtigung zur Führung der geforderten Berufsbezeichnung für den Projektverantwortlichen. Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zur Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Rechtsform Bewerbergemeinschaften (BG)
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollm. Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt (Erklärung bei Bewerbergemeinschaft) des Bewerbungsformulars verwendet werden. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird od. Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Tag: 08/01/2020
Tag: 31/01/2020
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/04/2020
a) Mit den Bewerbungsunterlagen sind das "Bewerbungsformular" nebst Anlagen (Auflistung siehe letzte Seite des Bewerbungsformulars) vollständig ausgefüllt, bis zum unter Ziff. IV.2.2 gennannten Termin ausschließlich elektronisch über die eVergabe-Stelle einzureichen.
b) Nicht form- und fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Das entsprechende Risiko tragen die Bewerber
c) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht.
d) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten:
Bescheinigungen öffentliche und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen.
f) Hinweis für Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber-/Bietergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Bewerbungsformular die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung ("Erklärung bei Bewerbergemeinschaft") abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Alle Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
Bei einer Bewerbergemeinschaft gemäß § 43 (2) VgV ist das Bewerbungsformular von jedem Mitglied separat vorzulegen (Der Teil 4.3 kann gemeinsam ausgefüllt werden.)
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber-/Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.
Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet.
Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber dem AG unverzüglich, spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist, in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
Etwaige Fragen zum Verfahren sind ausschließlich elektronisch in Textform über die eVergabe-Stelle bis spätestens 5 Tagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen.
Der Auftraggeber behält sich zur Gewährleistung eines transparenten, diskriminierungsfreien und zügigen Verfahrens vor, nach Fristablauf eingehende Rückfragen nicht mehr zu beantworten.
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Offizielle Bezeichnung: Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA), Fachbereich IT/Justiziariat/Vergabe
Postanschrift: Otto-Hahn-Straße 1+1a
Postleitzahl: 39106
Internet-Adresse: https://blsa.sachsen-anhalt.de