Source: http://jugenddorfwarburg.de/unsere-angebote/spezielle-stationaere-und-ambulante-angebote/valentinhaus-krisenintervention-und-inobhutnahme/
Timestamp: 2019-10-21 13:00:33
Document Index: 73662432

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§42', '§36', '§ 27', '§42', '§42']

Valentinhaus – Krisenintervention und Inobhutnahme (für Kinder und Jugendliche) – Jugenddorf Warburg
Valentinhaus – Krisenintervention und Inobhutnahme (für Kinder und Jugendliche)
Flyer des Valentinhauses:
20-Flyer-Jugenddorf-Petrus-Damian-Inobhutnahme-03-2019
Gruppe auf dem Zentralgelände in Warburg, Gebäude neben der Petrus-Damian-Schule
Silberbrede 25, 34414 Warburg, Tel.: 05641/773-0 (Zentrale)
Aufnahmegruppe für das Jugenddorf Petrus Damian
Sozialpädagogische Diagnostik
Clearing, Perspektiventwicklung
Altersstruktur vorrangig 12 – 17 Jahre
Platzzahl 7 Plätze
Betreuungs- schlüssel 1:1,2
Und anteilig Hauswirtschaft, Leitung, Verwaltung.
Nachtbereitschaft in der Zeit von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr
Je nach Situation ggf. Nachtwache
Zusätzliche Rufbereitschaft der Pädagogischen Leitung der Einrichtung
Auftrags- grundlage Grundlagen der Leistung sind:
Inobhutnahme gem. § 42 , §42a SGB VIII oder
der Hilfeplan (§36 SGB VIII) auf Basis von §§ 27, 34, 35a, ggf. 41 SGB VIII
Kriseninterventionsauftrag
Sonder- leistungen Folgende Leistungen sind im Entgelt inbegriffen:
Abholung des Kindes/Jugendlichen aus der Krisensituation bzw. am vereinbarten Ort (24 Stunden)
Begleitung des Kindes/Jugendlichen zu Klärungsgesprächen / Krisengesprächen in das Jugendamt etc.
Sozialpädagogische Basis-Diagnostik und pädagogisch-therapeutische Perspektivempfehlung nach den ersten drei Wochen des Aufenthaltes (sofern gewünscht)
Umfassende therapeutische Begleitung
Fachärztliche Diagnostik
Psychiatrische Begleitung
Systemische Beratung, Familienkonferenzen, Begleitung von Rückführungsprozessen
Anschließende bzw. begleitende ambulante Hilfe in der Herkunftsfamilie oder bei der anschließenden Verselbständigung
Erhöhte Betreuungsintensität / ergänzende Individualmaßnahmen
Beschäftigungsmaßnahmen / Praktika
Zusätzliche regelmäßige Fahrten
Die pädagogische Arbeit des Valentinhauses ist vor allem durch krisenbedingte Aufnahmeindikationen der Kinder und Jugendlichen geprägt. Das Valentinhaus bietet somit den Kindern und Jugendlichen eine „Durchgangsstation“ und soll nicht als Bleibeperspektive erlebt werden.
Die pädagogische Haltung der MitarbeiterInnen besteht dabei vor allem in einer begleitenden und beratenden Rolle.
Bei der Aufnahme wird unmittelbar der spezifische Auftrag der Unterbringung / Krisenintervention vereinbart
Ziel des Valentinhauses ist es vorrangig, einen befristeten stationären Aufenthalt zu bieten, der die Bewältigung einer Krise des Kindes bzw. Jugend- lichen ermöglicht und dabei unterstützt. Je nach Auftrag soll während des Aufenthaltes eine weiterführende Perspektive erarbeitet werden.
Die Arbeit des Valentinhauses ist eng vernetzt mit dem Gesamtleistungsangebot des Jugenddorf Petrus Damian (andere stationäre und ambulante Angebote, Inobhutnahme in Regelwohngruppen, Westfälische Pflegefamilien, Bereitschaftspflegefamilien etc.)
Die Unterbringung im Valentinhaus ermöglicht die interne Beschulung in Kooperation mit der Petrus-Damian-Schule. Vorrangiges Ziel ist die Beschulung in der Schule, die der Jugendliche vor der Aufnahme besucht hat. Sollte dies nicht möglich sein, sollte möglichst eine örtliche Schule derselben Schulform gewählt werden. Darüber hinaus kann die Petrus-Damian-Schule als Gastschüler besucht werden oder es findet eine interne Beschulung im Valentinhaus in Kooperation mit der Petrus-Damian-Schule statt.
Die Räumlichkeiten und Möglichkeiten des Gesamtgeländes des Jugenddorfes und der Petrus-Damian-Schule stehen zur Verfügung (Turnhalle, Kegelbahn, Fußballfeld etc.)
Es besteht eine Ordnungspartnerschaft mit der Polizei im Kreis Höxter und eine enge Zusammenarbeit mit dem Kooperationspolizisten und der nahe gelegenen Polizeistation (200m)
Es besteht eine Kooperationsvereinbarung mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Marsberg
Das Valentinhaus ist ein koedukatives Wohngruppenangebot
Das Angebot der Gruppe richtet sich an Kinder und Jugendliche
in Krisensituationen (z.B. Herausnahme aus der Herkunftsfamilie, Konflikte mit den Sorgeberechtigten, Abbruch einer anderen stationären Jugendhilfemaßnahme), unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF),
für die – aus unterschiedlichsten Gründen – eine unmittelbare stationäre Unterbringung in einer Jugendhilfeeinrichtung erfolgen muss,
die im Jugenddorf Petrus Damian aufgenommen werden sollen, bei denen die Entscheidung über die langfristige Gruppenzugehörigkeit aber noch geklärt werden muss,
für die eine weitere Klärung des Hilfebedarfes im stationären Rahmen erfolgen soll.
Örtliche Lage
Wohnetage in einem Gebäude auf dem Jugenddorfgelände, mit den Möglichkeiten des Jugenddorf Petrus Damian
getrennte Wohnbereiche
Gemeinschaftsräume (mit Küche, Wohnraum, Essbereich)
Bereitschaftszimmer der pädagogischen MitarbeiterInnen
Die ersten 30 Tage werden zum höheren „Einstiegssatz“ berechnet (Kriseninterventionssatz I). Der höhere Aufwand (Termine, Fahrten, Klärungen, Gespräche, höhere Sachleistungen, ggf. sozialpädagogische Diagnostik) in der Anfangsphase einer Krisenintervention / Inobhutnahme wird durch den höheren Einstiegssatz abgegolten.
ab dem 31. Tag wird der „Basissatz“ (Kriseninterventionssatz II) berechnet.
Für Kinder unter 6 Jahre wird die Zusatzleistung „Krisenintervention-Aufschlag junge Kinder“ als zusätzlicher Tagessatz berechnet (zur Finanzierung der zusätzlichen 50%-Stelle Fachkraft)
Zusatzleistungen werden zusätzlich berechnet.
Abwesenheitstage werden mit 100% des jeweiligen Tagessatzes berechnet.
Der erste und der letzte Tag werden mit 100% des jeweiligen Tagessatzes berechnet.
Bei Inobhutnahmen (§42 SGB VIII) wird ab dem 6. Tag Taschengeld berechnet.
Die Berechnung von Bekleidungsgeld erfolgt bei Inobhutnahmen (§42 SGB VIII) nach Einzelfallklärung.
05641-773-163
n.evers@jugenddorf-warburg.de
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Träger: Jugendhilfe im Erzbistum Paderborn gemeinnützige GmbH www.jugendhilfe-paderborn.de Geschäftsführer: Klaus Hillebrand, Elmar Schäfer Aufsichtsratsvorsitzender: Volker Odenbach