Source: http://www.wegweiser-barrierefreiheit.de/wohnungsbau/rheinland-pfalz/technische-baubestimmungen/technische-baubestimmungen.html
Timestamp: 2017-12-12 08:03:42
Document Index: 86228883

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 44', '§ 3', '§ 69', '§ 4', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51']

Technische Baubestimmungen - Rheinland-Pfalz - Wohnungsbau - Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit
Rheinland-Pfalz - Wohnungsbau – Liste der Technischen Baubestimmungen, andere technische Regelwerke und Leitfäden
Zur Umsetzung der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO) bezogen auf Wohnungen nach § 51 Abs. 1 LBauO sind die DIN 18025-1 Barrierefreie Wohnungen - Teil 1: Wohnungen für Rollstuhlbenutzer und die DIN 18025-2 Barrierefreie Wohnungen - Teil 2: Planungsgrundlagen fast vollständig als Technische Baubestimmungen eingeführt (siehe Anlage 7.3/1 und 7.3/2 LTB ). Diese Einführung der beiden Normen bezieht sich nicht auf Wohnungen im allgemeinen Wohnungsbau nach § 44 Abs. 2 LBauO (siehe Kapitel Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO)).
Grundlage dieser Einführung sind die allgemeinen Anforderungen des § 3 Abs. 3 Satz 1 LBauO . Die als Technische Baubestimmungen eingeführten technischen Regeln müssen beachtet werden. Nach § 69 Abs. 1 LBauO kann davon abgewichen werden, wenn mit anderen Lösungen der Zweck der jeweiligen Anforderung erfüllt wird. Dazu gehört auch die Würdigung öffentlicher Belange, die in § 4 Satz 1 LBauO aufgeführt sind, wie z. B. die Berücksichtigung der Belange von behinderten und alten Menschen im Hinblick auf barrierefreies Bauen. Der Bauaufsichtsbehörde ist nachzuweisen, dass bei Abweichungen der entsprechenden Anforderung auf anderer Weise entsprochen wird. Die Entscheidung über zulässige Abweichungen obliegt der Bauaufsichtsbehörde.
Nach Anlage 7.3/1 LTB bezieht sich die Einführung der DIN 18025-1 nur auf Wohnungen, die nach § 51 Abs. 1 LBauO für Rollstuhlnutzer geplant und ausgeführt werden. Der Abschnitt 1 der Norm (Anwendungsbereich) ist von der Einführung ausgenommen. Technische Regeln, auf die in der Norm verweisen wird, sind ebenfalls nicht eingeführt.
Nach Anlage 7.3/2 LTB bezieht sich die Einführung der DIN 18025-2 nur auf Wohnungen nach § 51 Abs. 1 LBauO . Der Abschnitt 1 der Norm (Anwendungsbereich) ist von der Einführung ausgenommen. Es ist ebenfalls festgelegt, dass die Zweckbestimmung der baulichen Anlage - vorausgesetzt diese ist bekannt - für blinde und sehbehinderte, gehörlose und hörgeschädigte sowie ältere Menschen und Kinder bei der Anwendung der Norm zu beachten ist. Technische Regeln, auf die in der Norm verwiesen wird, sind ebenfalls nicht eingeführt.
Barrierefrei Bauen - Planungshilfe, Hrsg.: Ministerium der Finanzen und Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, Mainz 2000
Die Broschüre erläutert die Anwendung gesetzlicher Regelungen, wie die der Landesbauordnung und erklärt die Umsetzung der einschlägigen Normen zur Barrierefreiheit.
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Zu DIN 18025 Teil 1
Die Einführung bezieht sich nur auf Wohnungen im Sinne von § 51 Abs. 1 LBauO, soweit sie für Rollstuhlbenutzer geplant und ausgeführt werden. Die Bestimmungen der Norm sind für rollstuhlgerechte Wohn- und Pflegeheime im Sinne von § 51 Abs. 1 LBauO sinngemäß anzuwenden.
Abschnitt 1 der DIN 18025 Teil 1 wird von der Einführung ausgenommen.
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Die Einführung bezieht sich nur auf Wohnungen im Sinne von § 51 Abs. 1 LBauO. Die Bestimmungen der Norm sind für Wohn- und Pflegeheime im Sinne von § 51 Abs. 1 LBauO sinngemäß anzuwenden.
Abschnitt 1 der DIN 18025 Teil 2 wird von der Einführung ausgenommen.
Für Wohnungen für Rollstuhlfahrer gilt DIN 18025 Teil 1.
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