Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=13.05.2005&Aktenzeichen=V%20ZR%20191/04
Timestamp: 2013-05-20 08:58:11
Document Index: 63703374

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 13.05.2005 - V ZR 191/04 Volltextver�ffentlichungen (10)
SachenRBerG �� 5, 9, 14 BGB � 432
Deutsches Notarinstitut SachenRBerG �� 5, 9, 14; BGB � 432Sachenrechtsbereinigung: Bei gemeinschaftlicher Nutzung (hier: durch Ehepaar) mu� jeder Nutzer das Bauwerk als Wohnung nutzen
SachenRBerG � 5, � 9, � 14; BGB � 432
nomos.de , S. 30 (Volltext und Kurzanmerkung)
�� 5, 9, 14 SachenRBerG; � 432 BGBSachenrechtsbereinigung und Anforderungen an Geb�udenutzung zu Wohnzwecken
Immobilien - Wann dient ein Bauwerk als Wohnhaus i.S.d. SachenRBerG?
Ankaufsberechtigung nach Sachenrechtsbereinigungsgesetz steht einem Ehepartner alleine zu, wenn er alleiniger Nutzer war
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 13.05.2005, Az.: V ZR 191/04 (Sachenrechtsbereinigung und Anforderungen an Geb�udenutzung zu Wohnzwecken)" von RA Dr. Marcus Mollnau Berlin, original erschienen in: NJ 2005, 459.
NJW-RR 2005, 1256
MDR 2005, 1342 (Ls.)
FamRZ 2005, 1739 (Ls.)
FamRZ 2005, 1793 (Ls.)
Wird zitiert von ... (11) BGH, 20.11.2009 - V ZR 175/08 Sachenrechtsbereinigung - Errichtung einer Datsche gen�gt als BebauungWeitergehende Festlegungen in dieser Frage hat der Senat auch in den von der Revision in diesem Zusammenhang zitierten Urteilen (…Urt. v. 6. April 2001, V ZR 438/99, VIZ 2001, 503, 504;… Urt. v. 3. Mai 2002, V ZR 246/01, VIZ 2002, 642, 643; Urt. v. 13. Mai 2005, V ZR 191/04, NJW-RR 2005, 1256, 1257) nicht vorgenommen.Das f�hrt dazu, dass eine Anspruchsberechtigung auch dann besteht, wenn nicht der urspr�ngliche Nutzer, der das Geb�ude errichtet hat, sondern sein Rechtsnachfolger - hier die Gro�mutter des Kl�gers - die neben der Bebauung erforderlichen Voraussetzungen f�r eine bereinigungsf�hige Nutzung, hier die Eignung zum Dauerwohnen und die Nutzung als Lebensmittelpunkt, geschaffen hat (Senat, Urt. v. 12. Mai 2005, V ZR 191/04, NJW-RR 2005, 1256, 1257).Wo der Nutzer seinen Lebensmittelpunkt hat, ist in wertender Betrachtung aller ma�geblichen Umst�nde zu entscheiden; dabei ist die polizeiliche Meldung nur ein wenn auch nicht unbedeutender Gesichtspunkt (Senat, Urt. v. 13. Mai 2005, V ZR 191/04, NJW-RR 2005, 1256, 1257).
BGH, 12.12.2008 - V ZR 49/08 Immobilien - Anspruch des Eigent�mers auf L�schung von Grundpfandrecht?Leistung an sich selbst kann ein Gemeinschafter nach der Rechtsprechung des Senats(…Urt. v. 13. M�rz 1963, V ZR 208/61, MDR 1963 578;… Urt. v. 11. M�rz 2005, V ZR 153/04, NJW-RR 2005, 887, 891; Urt. v 13. Mai 2005, V ZR 191/04, NJW-RR 2005, 1256, 1257) nur verlangen, wenn die �brigen Gemeinschafter dem zustimmen oder wenn es zu einer Auseinandersetzung der Gemeinschaft kommt und dies die einzige in Betracht kommende M�glichkeit der Auseinandersetzung ist (…Senat, Urt. v. 11. M�rz 2005, V ZR 153/04, aaO).
OLG Brandenburg, 17.11.2005 - 5 U 51/05 Sachenrechtsbereinigung: Begr�ndung des Lebensmittelpunkts auf einer "unechten …Er hat vielmehr - in �bereinstimmung mit der h�chstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. zuletzt BGH, Urteil vom 13. Mai 2005, Az. V ZR 191/04, zitiert nach juris) - seit jeher darauf abgestellt, dass der schuldrechtlich berechtigte Nutzer auf dem ihm �berlassenen Grundst�ck nicht nur zeitweilig gewohnt hat, sondern dort mit Ablauf des 2. Oktober 1990 seinen Lebensmittelpunkt gehabt haben muss (so ausdr�cklich Leitsatz 3 des zitierten Senatsurteils vom 6. November 1997).Soweit aus der seinerzeit gew�hlten Formulierung, dass "von einer Verlagerung des Lebensmittelpunktes i.S. des � 5 III 2 SachenRBerG nur bei Aufgabe des bisherigen Hauptwohnsitzes und Umzug in die unechte Datsche und deren dauernder Wohnnutzung gesprochen werden" k�nne, verschiedentlich geschlussfolgert worden ist, dass f�r eine Anspruchsberechtigung nach dem Sachenrechtsbereinigungsgesetz die (vollst�ndige) Aufgabe einer Stadtwohnung erforderlich sei (vgl. etwa das Urteil des BGH vom 13. Mai 2005, Az. V ZR 191/04, zitiert nach juris, dort Rdnr. 13), nimmt der erkennende Senat den vorliegenden Fall zum Anlass klarzustellen, dass allein das Vorhandensein einer weiteren (Stadt-)Wohnung die Anwendbarkeit des Sachenrechtsbereinigungsgesetzes nicht von vornherein ausschlie�t (so auch schon das Senatsurteil vom 28. Oktober 1999, Az. 5 U 264/98, ZOV 2000, 44).Erforderlich ist vielmehr eine wertende Gesamtbetrachtung aller Umst�nde, bei der freilich das Meldeverhalten und die Aufgabe der Stadtwohnung als signifikante Indizien f�r den Lebensmittelpunkt besonderes Gewicht haben (BGH, Urteil vom 13. Mai 2005, Az. V ZR 191/04).Die Beweislast daf�r, dass er am 2. Oktober 1990 seinen Lebensmittelpunkt auf dem anzukaufenden Grundst�ck hatte, tr�gt der Nutzer (vgl. BGH, Urt. vom 13. Mai 2005, a.a.O.;… v. Falkenhayn, RVI, � 5 SachenRBerG, Rdnr. 33;… Gehling in: R�dler/Raupach/Bezzenberger, Verm�gen in der ehemaligen DDR, � 5 SachenRBerG Rdnr. 16;… Vossius, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, 2. Aufl., � 5 Rdnr. 25).
BGH, 25.09.2009 - V ZR 13/09 Kaufrecht - Zum Begriff des HauptwohnsitzesNach anderer Ansicht ist er, wie auch das Berufungsgericht meint, in Anlehnung an die Rechtsprechung des Senats zu � 5 Abs. 3 SachenRBerG ( Urt. v. 13. Mai 2005, V ZR 191/04, NJW-RR 1005, 1256, 1257) eigenst�ndig zu bestimmen (…OLG Rostock, Urt. v. 7. August 2008, 3 U 20/08, unver�ff., dazu Senatsbeschl. v. 28. Mai 2008, V ZR 170/08, unver�ff.).Es besteht im Gegenteil Einigkeit dar�ber, dass der Lebensmittelpunkt des Erwerbers nach � 3 AusglLeistG ebenso wie der eines Nutzers im Rahmen von � 5 Abs. 3 SachenRBerG (dazu Senat , Urt. v. 1. Mai 2005, V ZR 191/04, aaO) nicht allein anhand formaler Gesichtspunkte wie der polizeilichen Meldung, sondern in wertender Gesamtbetrachtung aller relevanten Umst�nde zu bestimmen ist.
BGH, 09.03.2007 - V ZR 116/06 Immobilien - Ausgleich von Werterh�hungsma�nahmenDiese w�re aber aufgrund der in dem gescheiterten Vertrag der Miterben jedenfalls liegenden Zustimmung berechtigt, den Anspruch allein geltend zu machen (…vgl. Senat, Urt. v. 11. M�rz 2005, V ZR 153/04, NJW-RR 2005, 887, 891; Urt. v. 13. Mai 2005, V ZR 191/04, NJW-RR 2005, 1256, 1257).
BGH, 27.09.2007 - V ZR 113/07 Verfahrensrecht - Wann fehlt es f�r die Bewilligung von PKH an Erfolgsaussicht?Es kommt aber ihre Zur�ckweisung durch Beschluss gem�� � 552a ZPO in Betracht, bei der Kl�gerin schon im Hinblick darauf, dass in ihrer Person keine gewerbliche Nutzung stattfindet (vgl. Senat, Urt. v. 13. Mai 2005, V ZR 191/04, NJW-RR 2005, 1256), bei dem Kl�ger im Hinblick darauf, dass sich die Frage bei Nebengeb�uden nicht stellt, weil sie das Schicksal des Hauptgeb�udes teilen (…Senat, Urt. v. 12. M�rz 1999, V ZR 143/99, VIZ 1999, 351, 352).
OLG Brandenburg, 18.02.2010 - 5 U 106/08 R�ckabwicklung eines Grundst�ckskaufvertragesWie der Bundesgerichtshof nunmehr in seiner Entscheidung vom 25. September 2009 (NL-BzAR 2009, 494 ff.) in diesem Zusammenhang ausdr�cklich entschieden hat, ist der Lebensmittelpunkt des Erwerbers nach � 3 AusglLeistG ebenso wie der eines Nutzers im Rahmen von � 5 Abs. 3 SachenRBerG (BGH NJW-RR 2005, 1256, 1257) nicht allein anhand formaler Gesichtspunkte wie der polizeilichen Meldung, sondern in wertender Gesamtbetrachtung aller relevanten Umst�nde zu bestimmen.
OLG Brandenburg, 18.11.2010 - 5 U 15/09 Begriff des als Wohnhaus geeigneten Geb�udes i.S. von � 5 Abs. 1 Nr. 3 lit. …Diesem Ergebnis steht entgegen der Auffassung der Beklagten die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 13. Mai 2005 (NJW-RR 2005, 1256 ff.) nicht entgegen, weil die Voraussetzungen des SachenRBerG zum Stichtag 2. Oktober 1990 s�mtlich in der Person der Zeugin Z... erf�llt waren und der Kl�ger als Rechtsnachfolger der Zeugin Z... zur Geltendmachung dieser Anspr�che berechtigt ist.
OLG Brandenburg, 16.06.2011 - 5 U 33/10 R�cktritt vom Kaufvertrag �ber Waldfl�chen zur Neueinrichtung eines …Wie der Bundesgerichtshof nunmehr in seiner Entscheidung vom 25. September 2009 (NJW-RR 2010, 374, 375 Tz. 11) in diesem Zusammenhang ausdr�cklich entschieden hat, ist der Lebensmittelpunkt des Erwerbers nach � 3 AusglLeistG ebenso wie der eines Nutzers im Rahmen von � 5 Abs. 3 SachenRBerG (BGH NJW-RR 2005, 1256, 1257) nicht allein anhand formaler Gesichtspunkte wie der polizeilichen Meldung, sondern in wertender Gesamtbetrachtung aller relevanten Umst�nde zu bestimmen.
OLG Brandenburg, 16.02.2012 - 5 U 46/10 Begriff des Hauptwohnsitzes i.S. von � 1 Abs. 3 FlErwVWie der Bundesgerichtshof nunmehr in seiner Entscheidung vom 25. September 2009 (NJW-RR 2010, 374, 375 Tz. 11) in diesem Zusammenhang ausdr�cklich entschieden hat, ist der Lebensmittelpunkt des Erwerbers nach � 3 AusglLeistG ebenso wie der eines Nutzers im Rahmen von � 5 Abs. 3 SachenRBerG (BGH NJW-RR 2005, 1256, 1257) nicht allein anhand formaler Gesichtspunkte wie der polizeilichen Meldung, sondern in wertender Gesamtbetrachtung aller relevanten Umst�nde zu bestimmen.
OLG Brandenburg, 31.05.2012 - 5 U 184/09 Begriff des Hauptwohnsitzes i.S. von� 1 Abs. 3 FlErwV; Zul�ssigkeit eines …