Source: https://www.dtad.de/details/Fachplanung_energetische_Sanierung_eines_Schulgebaeudes_35428_Langgoens-12911991_1
Timestamp: 2018-07-18 07:05:31
Document Index: 78857545

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 53', '§ 6', '§ 13']

Ausschreibung - Fachplanung - energetische Sanierung eines Schulgebäudes in Langgöns (ID:12911991)
> DTAD-ID: 12911991
12911991
Fachplanung: Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI, für die energetische Sanierung eines Schulgebäudes und die Erneuerung der Heizungsanlage an der Grundschule Langgöns.
Statistik Landratsamt Gießen Zentrales ...
Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI, für die energetische Sanierung eines Schulgebäudes und die Erneuerung der Heizungsanlage an der Grundschule Langgöns.
Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI, Leistungsphasen 1-9,
in den Bereichen der Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. § 53 (2) HOAI für die energetische Sanierung des Gebäudes 1 und Erneuerung der Heizungsanlage der Grundschule Langgöns.
Die Liegenschaft besteht aus 4 Gebäuden die von einer Heizzentrale mit Wärme versorgt werden. Das Gebäude 1 ist drei geschossig und wurde 1960 erbaut. In der Teilunterkellerung befinden sich die Heizungsanlage,
sowie Lagerräume. Im Erdgeschoss sind Verwaltung, dienende Nebenräume, sowie ein Klassenraum untergebracht. Die beiden oberen Geschosse, in denen die Klassenräume sind, werden über zwei unabhängige Treppenhäuser
erschlossen. Die Fenster des Gebäudes wurden in den Jahren 2007 und 2008 ausgetauscht und sind zu erhalten. Die Fassadenflächen wurden an den Traufseiten oberhalb des Erdgeschosses bereits gedämmt - hier sollen im
Rahmen der Maßnahme lediglich die vorhandenen Wärmebrücken minimiert und das Erdgeschoss ergänzt werden. Die Giebelseiten wurden vollständig
gedämmt. Die Dachform und die Leitungsführung der Entwässerung sollen geändert werden. Die Eingriffe im Gebäudeinneren sind auf ein Minimum
zu begrenzen - die abgehängten Decken und die Beleuchtung sind bereits ausgetauscht. In sämtlichen Räumen sollen Lüftungsgeräte mit WRG, die
in Abhängigkeit von Anwesenheit und Luftqualität geregelt sind, installiert werden. Die vorhandene Heizzentrale im Untergeschoss besteht aus 2 Gaskesseln mit je 72 kW Leistung aus dem Jahre 1989. Im
derzeitigen Planungsstand werden diese durch eine Pellet-Heizungsanlage ersetzt. Die Sanierung erfolgt auf den Grundlagen der aktuellen
Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie des erneuerbaren Wärmegesetzes (EWärmeG).
Zudem wurde in 2016 für den Ganztagsbereich ein Erweiterungsbau in
Holzbauweise aufgestellt, der mit einer eigenen Heizungsanlage (ca. 20
kW) mit Erdgas ausgerüstet werden soll.
Der Gesamtausgabebedarf wurde auf ca. 950.000EUR geschätzt. Davon entfallen auf KGR 410-430 & 480 ca. 320.000EUR netto
NUTS-Code: DE721 Gießen, Landkreis
HAD-Referenz-Nr.: 280/1260
Aktenzeichen: 96-41-516-17
Bewerbungsfrist: 08.05.2017 10:00 Uhr.
14.07.2017 bis 31.12.2019
Kriterium Gewichtung 1 Preis/Qualität.
Bewerbungsbedingungen: Die Bewerbung ist unter Angabe des o.g. Aktenzeichens schriftlich (Papierform) innerhalb der vorgegebenen Frist bei der genannten Stelle einzureichen. Es werden hierfür keine besonderen
Formulare zur Verfügung gestellt, die Interessenbekundung kann insoweit auf eigenen Vorlagen des Bewerbers erstellt werden. Mit der Bewerbung ist eine aussagekräftige Darstellung des Planungsbüros unter Berücksichtigung folgender Nachweise und Erklärungen vorzulegen:.
1. Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter.
2. Umsatz in den letzten drei Geschäftsjahren.
3. Referenzen mit vergleichbaren Projekten (max. 4 Projekte werden
gewertet).
4. Erfahrungen mit Passivhaus-Bauweise.
5. Erfahrung im Umgang mit Erneuerbaren Energien.
Sofern beabsichtigt ist, im Falle einer Beauftragung auf die Ressourcen
anderer Planungsbüros zuzugreifen, ist dies entsprechend zu erläutern.
Gegebenenfalls sind die o.g. Eignungsnachweise auch für das/die
weitere/n Büro/s zu erbringen.
Nach der Prüfung der eingegangenen Bewerbungen werden - soweit
vorhanden - maximal drei bis fünf Bieter für die Teilnahme an der
Angebotsphase ausgewählt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 Abs. 3, 4 VOL/A, § 13 Abs. 1, 2
HVTG), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR)
vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die
Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten
Auskünfte erteilt: Auftraggeber/Vergabestelle