Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/steinausbv-2003
Timestamp: 2020-01-22 11:36:32
Document Index: 387141285

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 1', '§ 1', '§ 8', '§ 4', '§ 3']

Verordnung über die Berufsausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer/zur Steinmetzin und Steinbildhauerin
Auf Grund des § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 der Handwerksordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. September 1998 (BGBl. I S. 3074), in Verbindung mit § 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass vom 22. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4206), von dem Absatz 1 zuletzt durch Artikel 135 Nr. 3 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Ausbildungsberuf Steinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin wird für die Ausbildung für das Gewerbe Nr. 11, Steinmetzen und Steinbildhauer, der Anlage A der Handwerksordnung staatlich anerkannt.
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Es kann zwischen den Fachrichtungen
Steinmetzarbeiten und
(1) Gegenstand der gemeinsamen Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:
Be- und Verarbeiten von Metallen, Kunst- und Hilfsstoffen,
Bearbeiten von natürlichen und künstlichen Steinen und Platten,
Herstellen von Bauteilen aus mineralisch- und kunststoffgebundenen Materialien,
Herstellen von Bauteilen aus natürlichen und künstlichen Steinen, Verlegen von Platten und Fliesen, Versetzen von Werkstücken,
Herstellen von Profilen,
Herstellen von eingesetzten Flächen und Einlegearbeiten,
Herstellen von Schriften und Symbolen,
Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen, Kundenorientierung.
in der Fachrichtung Steinmetzarbeiten:
Verlegen von Bodenbelägen und Versetzen von Treppen,
Versetzen von Bauteilen, Montieren von Fassaden,
Gestalten, Herstellen und Versetzen von Denkmalen,
In Stand halten, in Stand setzen und Restaurieren von Bauwerken und Denkmalen;
in der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten:
Gestalten und Herstellen von Formen und Modellen,
Herstellen von Schriften, Reliefs und Skulpturen,
In Stand setzen und Restaurieren von Bildhauerarbeiten.
(2) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 8 und 9 nachzuweisen.
Die Berufsausbildung ist entsprechend dem Ausbildungsrahmenplan (Anlage) während einer Dauer von 14 Wochen wie folgt in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu ergänzen und zu vertiefen:
in den ersten 18 Monaten der Berufsausbildung in acht Wochen Fertigkeiten und Kenntnisse aus Abschnitt I laufende Nummer 8 Buchstaben a bis f, laufende Nummer 10 Buchstaben a bis f, laufende Nummer 11 Buchstaben a bis i, laufende Nummer 12 Buchstaben a bis e, laufende Nummer 13 Buchstaben a bis d, laufende Nummer 14 Buchstaben a bis e und laufende Nummer 16 Buchstaben a bis d;
in den Monaten 19 bis 24 und im dritten Jahr der Berufsausbildung in sechs Wochen Fertigkeiten und Kenntnisse aus Abschnitt I laufende Nummer 9 Buchstaben c bis f, laufende Nummer 11 Buchstaben l und m, laufende Nummer 13 Buchstabe g, laufende Nummer 14 Buchstabe f, laufende Nummer 15 Buchstaben a bis c und laufende Nummer 16 Buchstabe f;
sowie aus dem Abschnitt II:
für die Fachrichtung Steinmetzarbeiten laufende Nummer 1 Buchstaben a bis d, laufende Nummer 2 Buchstaben a bis g und laufende Nummer 4 Buchstaben a, b und d;
für die Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten laufende Nummer 1 Buchstaben b und c, laufende Nummer 2 Buchstaben a und b und laufende Nummer 3 Buchstaben b, c und g.
(3) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in insgesamt höchstens sieben Stunden eine Arbeitsaufgabe durchführen. Hierfür kommt insbesondere das Herstellen eines Werkstückes aus Naturstein in Betracht. Im schriftlichen Teil der Prüfung sind in insgesamt höchstens 180 Minuten Aufgaben zu einem Arbeitsauftrag zu bearbeiten. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die Arbeitsschritte planen, Arbeitsmittel festlegen, technische Unterlagen nutzen, Vorgehensweisen dokumentieren sowie den Umweltschutz, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit beachten kann.
(2) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in insgesamt höchstens 60 Stunden eine Arbeitsaufgabe I sowie eine Arbeitsaufgabe II durchführen. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:
in der Fachrichtung Steinmetzarbeiten
für die Arbeitsaufgabe I nach Genehmigung eines Entwurfes durch den Prüfungsausschuss:
Herstellen eines Werkstückes oder Bauteiles aus Naturstein einschließlich der Dokumentation oder
Verlegen oder Versetzen eines Belages aus Naturstein einschließlich der Dokumentation;
für die Arbeitsaufgabe II:
Ergänzen einer beschädigten Steinmetzarbeit,
Herstellen eines Profiles oder
Herstellen einer Schriftarbeit;
Herstellen und Gestalten einer Bildhauerarbeit aus Naturstein einschließlich der Dokumentation;
Ergänzen einer beschädigten Bildhauerarbeit,
Herstellen eines Profiles oder einer Schriftarbeit,
Herstellen einer Skulptur oder eines Reliefs nach Modell oder
Herstellen einer Skulptur oder eines Reliefs nach Entwurf.
Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die Arbeitsabläufe unter Beachtung gestalterischer, wirtschaftlicher, technischer und organisatorischer Vorgaben selbständig und kundenorientiert planen, Arbeitszusammenhänge erkennen, Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren sowie Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz durchführen kann.
(3) Der Prüfling soll im schriftlichen Teil der Prüfung in den Prüfungsbereichen Arbeitsplanung und Gestaltung, Fertigungstechnik und Versetzarbeiten sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. In den Prüfungsbereichen Arbeitsplanung und Gestaltung sowie Fertigungstechnik und Versetzarbeiten sind fachliche Probleme mit verknüpften informationstechnischen, technologischen und mathematischen Inhalten zu analysieren, zu bewerten und zu lösen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitssicherheits-, Gesundheitsschutz- und Umweltschutzbestimmungen berücksichtigen, die Verwendung von Natursteinen und Hilfsstoffen planen, Werkzeuge und Steinbearbeitungsmaschinen zuordnen sowie qualitätssichernde und kundenorientierte Maßnahmen durchführen kann.
Für den Prüfungsbereich Arbeitsplanung und Gestaltung kommt insbesondere in Betracht:
Beschreiben der Vorgehensweise zur Vorbereitung von Arbeitsabläufen, zur Bearbeitung von Natursteinen sowie für den Transport von Natursteinen, Versetzen und Verlegen von Werkstücken und Bauteilen sowie Behebung von Fehlern unter Berücksichtigung der Produktqualität.
Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Gestaltungsmerkmale berücksichtigen, die für Herstellungs- und Restaurierungsaufgaben erforderlichen Materialien, Werkzeuge und Hilfsmittel unter Beachtung von Vorgaben und technischen Regeln auswählen, Arbeitsschritte planen sowie Gestaltungsmerkmale, Bauarten und Baustile zuordnen kann.
Für den Prüfungsbereich Fertigungstechnik und Versetzarbeiten kommt insbesondere in Betracht:
Beschreiben der Vorgehensweise beim Herstellen und Restaurieren von Werkstücken und Bauteilen unter Berücksichtigung manueller und maschineller Bearbeitungstechniken sowie beim Versetzen und Verlegen.
Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er die Arbeitsschritte unter Berücksichtigung verfahrensbedingter Abläufe planen, Arbeitsplätze einrichten, Unterlagen auswerten, Fehler und Schäden erkennen und dokumentieren sowie Gestaltungsmerkmale, Bauarten und Baustile zuordnen kann.
1. im Prüfungsbereich Arbeitsplanung und Gestaltung 150 Minuten,
2. im Prüfungsbereich Fertigungstechnik und Versetzarbeiten 150 Minuten,
2. Prüfungsbereich Fertigungstechnik und Versetzarbeiten 40 Prozent,
(7) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils im praktischen und im schriftlichen Teil der Prüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind. Wird die Prüfungsleistung in einer der Arbeitsaufgaben oder in einem der Prüfungsbereiche Arbeitsplanung und Gestaltung sowie Fertigungstechnik und Versetzarbeiten mit ungenügend bewertet, ist die Prüfung nicht bestanden.
Anlage (zu § 4) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer/zur Steinmetzin und Steinbildhauerin
(Fundstelle: BGBl. I 2003, 693-699)
1.-18. Monat 19.-24. Monat
3 Sicherheit und Gesundheits-Gesundheit am Arbeitsplatz Schutz bei der Arbeit
Gefährdung von Sicherheit und feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
5 Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Auswerten von Informationen, Arbeiten im Team
Informationen beschaffen und nutzen, insbesondere technische Merkblätter und Gebrauchsanleitungen
Materialien und Hilfsstoffe ermitteln und zusammenstellen
Zeitaufwand und personelle Unterstützung abschätzen, Zeitaufwand dokumentieren
Abstimmungen mit anderen Gewerken und weiteren Beteiligten treffen
6 Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen, Durchführen von Messungen
Bau- und Werkzeichnungen lesen und anwenden
technische Unterlagen anwenden, insbesondere Materiallisten, Betriebsanleitungen, Herstellerangaben, Normen, Sicherheitsregeln und Arbeitsanweisungen
Messverfahren auswählen, Messgeräte auf Funktion prüfen sowie lagern, Messungen durchführen, Ergebnisse protokollieren
Aufmaße anfertigen, Leistungen abrechnen
Bedeutung und Nutzungsmöglichkeiten von Informations- und Kommunikationssystemen unter Einschluss des Internets für den Ausbildungsbetrieb erläutern
Arbeitsplatz einrichten, sichern, unterhalten und auflösen, ergonomische Gesichtspunkte berücksichtigen
Bereitstellung der Energieversorgung veranlassen, Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit elektrischem Strom ergreifen
Hebe- und Transportgeräte auswählen und bedienen, Rohblöcke und Werkstücke transportieren und aufbänken
Leitern und Gerüste auswählen, auf Verwendbarkeit prüfen sowie Lehr-, Arbeits- und Schutzgerüste auf- und abbauen
9 Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen
Werkzeuge, Geräte, Maschinen und technischen Einrichtungen auswählen
Störungen an Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen erkennen, Störungsbeseitigung veranlassen
Maschinensteuerungen und Regelungsanlagen einstellen und bedienen
10 Be- und Verarbeiten von Metallen, Kunst- und Hilfsstoffen
Hilfsstoffe dem Verwendungszweck zuordnen, insbesondere Dichtungs-, Klebe- und Anstrichmittel
Abdichtungsmaßnahmen durchführen, elastische Fugen herstellen
Klebstoffe auswählen und verarbeiten, Verklebungen durchführen
Metalle und Kunststoffe lagern und nach Verwendungszweck auswählen
Metalle und Kunststoffe bearbeiten, insbesondere trennen, umformen, bohren und feilen
11 Bearbeiten von natürlichen und künstlichen Steinen und Platten
Rohblöcke für die Verwendung beurteilen, insbesondere natürliches Lager und Fehler
Rohblöcke teilen, insbesondere durch Spalten und Stoßen
Bearbeitungstechniken auswählen, Maße übertragen
Flächen hinsichtlich der Bearbeitung beurteilen
Verfahren zur Herstellung und Bearbeitung von Flächen festlegen, insbesondere in Hart- und Weichgestein
Flächen von Hand und mit handgeführten Maschinen herstellen
Flächen von Hand schleifen und polieren
ein- und mehrhäuptige Steine herstellen
hohle und gewölbte Flächen herstellen
Flächen vor Beschädigungen schützen
Platten und Werkstücke bearbeiten, insbesondere durch Sägen, Ausklinken und Bohren
Flächen mit Maschinen schleifen und polieren
12 Herstellen von Bauteilen aus mineralisch- und kunst-stoffgebundenen Materialien
Brettschalungen herstellen und abbauen, insbesondere für Fundamente
Bewehrungen aus Betonstabstahl herstellen und einbauen
Bindemittel und Zuschläge zuordnen
Betone nach Rezept herstellen und auf Verwendbarkeit prüfen
Betone einbringen, verdichten, abziehen und nachbehandeln
13 Herstellen von Bauteilen aus natürlichen und künstlichen Steinen, Verlegen von Platten und Fliesen, Versetzen von Werkstücken
Steine, Fliesen und Platten lagern und nach Verwendungszweck auswählen
Mörtel nach vorgegebenen Mischungsverhältnissen herstellen und auf Verwendbarkeit prüfen
Untergründe auf Belegreife prüfen und vorbereiten
Platten und Fliesen, insbesondere aus Naturstein, verlegen, Aussparungen herstellen
Verbindungstechniken festlegen und Verbindungsmittel auswählen, insbesondere für Klammer-, Dübel- und Bleiverbindungen
Werkstücke/Grabmale versetzen
Mauerwerk aus natürlichen und künstlichen Steinen herstellen
14 Herstellen von Profilen
Profile unterscheiden und festlegen
Schablonen herstellen und Formen übertragen
Falze, Fasen und runde Profilglieder 12 arbeiten
zusammengesetzte Profile arbeiten
um- und totlaufende Profile arbeiten
Profile an gebogenen Flächen arbeiten
15 Herstellen von eingesetzten Flächen und Einlegearbeiten
eingesetzte Flächen nach Zeichnungsangaben herstellen, insbesondere durch Ausfräsen
Materialien für Einlegeteile nach Gestaltungsvorgaben auswählen
Einlegeteile herstellen, einpassen und befestigen
16 Herstellen von Schriften und Symbolen
Schriften und Symbole auswählen, zeichnen und mit Schablonen übertragen
vertiefte Schriften in unterschiedlichen Techniken herstellen
erhabene Schriften in unterschiedlichen Techniken herstellen
Steinschriften farblich fassen und vergolden
Metallschriften anbringen
Symbole nach Vorgaben entwerfen und in unterschiedlichen Techniken ausführen
17 Durchführen von qualitäts-sichernden Maßnahmen, Kundenorientierung
(§ 3 Abs. 1 Nr. 17)
Aufgaben und Ziele von qualitäts-sichernden Maßnahmen anhand betrieblicher Beispiele erläutern
Produkte für den Versand vorbereiten, insbesondere kennzeichnen, verpacken und lagern
Kunden Gebrauchs- und Pflegeanleitungen erläutern
II. Fertigkeiten und Kenntnisse in den Fachrichtungen
A. Fachrichtung Steinmetzarbeiten
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbildes Fertigkeiten und Kenntnisse, die unter Einbeziehung selbständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind Zeitlicher Richtwert in Wochen im 3. Ausbildungsjahr
1 Verlegen von Bodenbelägen und Versetzen von Treppen
Bodenplatten nach Gestaltungsmerkmalen in unterschiedlichen Verlegetechniken verlegen
Treppenkonstruktionen unterscheiden und berücksichtigen
Treppenbauteile und Podeste versetzen
Anschlüsse herstellen, Fugen schließen
2 Versetzen von Bauteilen, Montieren von Fassaden
Gestaltungsmerkmale unterscheiden und anwenden, Versetztechniken für Wandbekleidungen festlegen und anwenden
Untergründe für Verankerungen und Unterkonstruktionen prüfen
Dämmstoffe vorbereiten und einbauen
Verankerungen, Befestigungen und Verbindungen vorbereiten
Bauteile, insbesondere Wandbekleidungen, Pfeiler-, Brüstungs- und Sturzplatten, versetzen
Fassadenelemente montieren, insbesondere aus Naturstein
Fugen ausbilden und schließen
3 Gestalten, Herstellen und Versetzen von Denkmalen
Denkmale nach Vorgaben gestalten, insbesondere nach Gestaltungsmerkmalen, Vorschriften und Kundenwünschen
Denkmale in unterschiedlichen Gesteinsarten und Bearbeitungstechniken herstellen
Denkmale und Grabanlagen versetzen
4 In Stand halten, in Stand setzen und Restaurieren von Bauwerken und Denkmalen
Verschmutzungszustand und Schäden beurteilen und dokumentieren
Verfahren und Systeme zur Reinigung und Konservierung auswählen, Reinigungs- und Konservierungs-arbeiten durchführen
Instandsetzungsverfahren festlegen, Instandsetzungsarbeiten vorbereiten und ausführen
Zustand von Bauwerken und Denkmalen feststellen und dokumentieren
erhaltenswerte Bauteile sichern, kennzeichnen, ausbauen und lagern
Bauwerke und Denkmale restaurieren, insbesondere Vierungen und Antragungen unter Beachtung der Konstruktion, des Baustils und der Gestaltungsmerkmale herstellen
B. Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten
1 Gestalten und Herstellen von Formen und Modellen
Entwürfe entwickeln und in Modelle umsetzen
Reliefs und plastische Schmuck-formen entwerfen, modellieren und abgießen
Negativformen herstellen
mehrteilige Formen herstellen
Modelle herstellen und bearbeiten
2 Herstellen von Schriften, insbesondere durch Punktieren Reliefs und Skulpturen
Modelle in Stein übertragen,
plastische Körper entwerfen und erstellen
ornamentale Schmuckformen entwerfen und herstellen
Schrifttexte gestalten und ausführen
3 In Stand setzen und Restaurieren von Bildhauer-arbeiten
Bildhauerarbeiten den Stilepochen zuordnen, Zustand von Bildhauer-arbeiten feststellen und dokumentieren
Abgüsse vom Original herstellen
Bildhauerarbeiten unter Beachtung der Konstruktion und der Stilepoche restaurieren, insbesondere Ergänzungen anfertigen und einfügen
2003, 690 (2004 I 2601): BGBl I