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Timestamp: 2016-10-25 13:57:45
Document Index: 142668742

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 8', 'Art. 21', 'Art. 14', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 66']

9C_211/2011 (05.07.2011)
9C_211/2011
und diese vertreten durch F�rsprecher Marc F. Suter,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Februar 2011.
A.a A.________, geboren 2000, leidet an einer cerebralen Bewegungsst�rung (Ziff. 395 GgV) und an einer H�rst�rung. Am 12. Juli 2001 wurde er bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Bern sprach ihm verschiedentlich Leistungen zu. Am 25. Mai 2007 verf�gte sie die Kosten�bernahme f�r eine sprechende Textverarbeitung, eine Spezialtastatur "Intellikeys", einen Spezialjoystick und spezifische Lernsoftware f�r Ged�chtnis- und Denktraining, basierend auf einer Offerte der Stiftung X.________ vom 11. April 2007 in H�he von Fr. 5'342.15 (wovon Fr. 2'905.- Materialkosten [sprechende Textverarbeitung: Fr. 1'015.80, Spezialtastatur: Fr. 587.36, Joystick: Fr. 982.34, Lernsoftware: Fr. 114.31] und Fr. 2'437.14 Dienstleistungen [Vorabkl�rung: Fr. 300.-, Gebrauchstraining: Fr. 750.-, Solidarfaktor: Fr. 840.-, Fahrpauschale: Fr. 375.-], jeweils zuz�glich Mehrwertsteuer).
A.b Im Hinblick auf die Einschulung von A.________ ersuchten dessen Eltern zusammen mit dem Ergotherapeuten M.________ am 20./26. Mai 2008 unter anderem um Kosten�bernahme f�r eine zweite identische Ausstattung sowie einen Memory-Stick zum Datenaustausch, gest�tzt auf eine Offerte der Stiftung X.________ vom 21. Mai 2008 (in H�he von Fr. 6'084.15, wovon Fr. 3'803.01 Materialkosten [behindertengerechter Rechner: Fr. 1'166.36, Bildschirm: Fr. 348.51, Joystick: Fr. 982.34, Spezialtastatur: Fr. 587.36, externe Lautsprecher: Fr. 148.70, zwei Drucker: Fr. 301.12] und Fr. 2'281.12 Dienstleistungen [Gebrauchstraining: Fr. 900.-, Solidarfaktor: Fr. 720.-, Fahrpauschale: Fr. 500.-], ebenfalls zuz�glich Mehrwertsteuer). Die IV-Stelle holte erg�nzende Erl�uterungen des Ergotherapeuten M.________ vom 5. Juni 2008 ein. Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren verf�gte sie am 17. Juli 2008 die Zusprechung eines Kostenbeitrages an einen Laptop inklusive einem Drucker in H�he von Fr. 900.-.
Auf hiegegen erhobene Beschwerde des A.________ hin best�tigte das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die angefochtene Verf�gung betreffend das Kostendach f�r Notebook und Drucker von Fr. 900.-. �berdies sprach es A.________ Kosten�bernahme f�r eine Spezialtastatur und einen Joystick (Maximalbetrag: Fr. 1'569.-) sowie einen Memory-Stick (im Betrag der effektiv anfallenden Kosten) zu; im �brigen wies es die Beschwerde ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit folgenden Rechtsbegehren:
"1. Die Verf�gung der Beschwerdegegnerin vom 17. Juli 2008 sowie der Entscheid der Vorinstanz vom 4. Februar 2011 seien aufzuheben und es sei:
a) die Beschwerdegegnerin zur �bernahme der Kosten f�r die Konfiguration von Ger�ten und f�r die Schulung des Beschwerdef�hrers und seiner Lehrpersonen im Rahmen einer Hilfsmittelabgabe durch die Stiftung X.________, ausmachend Fr. 2'281.-, zu verurteilen;
b) die Beschwerdegegnerin zur Zahlung der �ber das durch die IV zugesprochene Kostendach von CHF 900.00 hinaus entstandenen Kosten von Komponenten eines elektronischen Hilfsmittelsystems, bestehend aus einem PC, einem Bildschirm, externen Lautsprechern und zwei Druckern, ausmachend Fr. 1'214.- gem�ss Offerte vom 21. Mai 2008, zu verurteilen.
2. Eventualiter seien die Verf�gung der Beschwerdegegnerin vom 17. Juli 2008 sowie der Entscheid der Vorinstanz vom 4. Februar 2011 aufzuheben und es sei die Streitsache im Sinne der richterlichen Erw�gungen an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen."
Vorinstanz und Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung, die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Beschwerde.
Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
2.1 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen �ber den Anspruch auf Hilfsmittel (Art. 8 Abs. 3 lit. d in Verbindung mit Art. 21 Abs. 1 und 2 IVG; Art. 14 IVV und Art. 2 der Verordnung �ber die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung vom 29. November 1976 [HVI; SR 831.232.51] mit anhangsweise aufgef�hrter Hilfsmittelliste) zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Korrekt ist auch, dass gem�ss Ziff. 13.01* HVI-Anhang Anspruch besteht auf invalidit�tsbedingte Arbeits- und Haushaltger�te sowie Zusatzeinrichtungen, Zusatzger�te und Anpassungen f�r die Bedienung von Apparaten und Maschinen (Art. 2 Abs. 3 HVI). Dabei hat sich die versicherte Person an den Kosten zu beteiligen, soweit es um die Abgabe von Ger�ten geht, die auch eine gesunde Person in gew�hnlicher Ausf�hrung ben�tigt.
2.2 Wie das kantonale Gericht zutreffend erwog, k�nnen die beantragten Ger�te unter Ziff. 13.01* HVI-Anhang subsumiert werden. Der Anspruch ist an die Voraussetzung gekn�pft, dass die Hilfsmittel f�r die Aus�bung einer Erwerbst�tigkeit oder die T�tigkeit im Aufgabenbereich, f�r die Schulung, die Ausbildung oder die funktionelle Angew�hnung erforderlich sind (Art. 2 Abs. 2 HVI; Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 803/02 vom 3. September 2003 und I 668/00 vom 5. Juni 2001). Die Verwendung eines f�r eine Ausbildung erforderlichen PC und allf�lliger Zusatzger�te ist nicht invalidit�tsbedingt, wenn diese auch von einer gesunden Person unter sonst gleichen Umst�nden ben�tigt werden, mit andern Worten auch f�r eine nicht behinderte Person unerl�ssliche Arbeitsinstrumente darstellen (erw�hntes Urteil I 803/02 vom 3. September 2003).
3.1 Die Vorinstanz stellte f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 1) fest, der Versicherte brauche auch in der Schule einen seinen Bed�rfnissen angepassten Computer mit entsprechender Lernsoftware. Sie erwog, soweit der Beschwerdef�hrer vorbringe, die Versorgung mit einem Laptop sei unzweckm�ssig, er ben�tige einen Desktop-Rechner mit zus�tzlichem Bildschirm, k�nne ihm nicht gefolgt werden, zumal er nicht sehbehindert sei. Ein Notebook entspreche den schulischen Bed�rfnissen sogar besser, es k�nne bei einem allf�lligen Wechsel des Unterrichtszimmers leichter transportiert werden. Das Kostendach von Fr. 900.- sei korrekt. Es erscheine sachgerecht, dass sich die Kosten f�r die zweite elektronische Anlage im Rahmen der Anschaffungskosten f�r die erste Anlage hielten. Die Versorgung mit einem Notebook ziehe aber eine Leistungspflicht der IV f�r die Zusatzger�te (Spezialtastatur, Joystick, Memory-Stick) nach sich. Insoweit sei die Beschwerde begr�ndet. Nicht schl�ssig dargetan werde die Notwendigkeit eines externen Lautsprechers, weshalb diesbez�glich kein Anspruch auf Kosten�bernahme durch die IV bestehe. F�r die Konfigurations- und Schulungskosten habe die Invalidenversicherung nicht aufzukommen, zumal im Rahmen der erstmaligen Versorgung solche auch nicht notwendig gewesen seien.
3.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt namentlich, das kantonale Gericht habe den Hilfsmittelbedarf offensichtlich unvollst�ndig und damit unrichtig im Sinne von Art. 97 BGG festgestellt. Insbesondere habe es zu Unrecht keinen Beweis gef�hrt �ber die sachlichen Vorbringen im kantonalen Beschwerdeverfahren und auf weitere Abkl�rungen verzichtet. Das abweichend von der fachkundigen Einsch�tzung der Stiftung X.________ auf Fr. 900.- festgesetzte Kostendach f�r Laptop und (zwei) Drucker sei willk�rlich; die Vorinstanz h�tte sich, nach grunds�tzlich bejahtem Leistungsanspruch, bez�glich des qualitativen und quantitativen Ausmasses an die sachkundige Beurteilung der Stiftung X.________ halten m�ssen. Willk�rlich verneint worden sei mit Blick auf die Geh�rsproblematik (Cochlea Implantate) auch der Anspruch auf Kosten�bernahme f�r externe Lautsprecher. Die Dienstleistungen der Stiftung X.________ bei Abgabe der Hilfsmittel (Konfiguration, Schulung) entspr�chen der zwischen dieser und dem BSV abgeschlossenen Leistungsvereinbarung. Sei die Hilfsmittelabgabe im Einzelfall begr�ndet, f�hre dies zwingend zur Kosten�bernahme f�r die im Leistungsvertrag enthaltenen Dienstleistungen durch die Invalidenversicherung. Denn in dieser Vereinbarung sei die Aufgabenteilung bei Abgabe eines elektronischen Hilfsmittels dahingehend geregelt worden, dass die IV-Stelle f�r die �berpr�fung der Bewilligungsvoraussetzungen, die Beschwerdef�hrerin (recte wohl: die Stiftung X.________) f�r die "Beratung und Anpassung" (Evaluation der Eignung, technische Einf�hrung, Gebrauchstraining, Unterhalt) zust�ndig sei. Das kantonale Gericht habe die Tragweite des Rahmenvertrages verkannt.
Streitig und zu pr�fen ist die Bundesrechtskonformit�t des auf Fr. 900.- festgesetzten Kostendaches (f�r Rechner und Drucker), der Anspruch auf Kosten�bernahme f�r externe Lautsprecher sowie f�r die Dienstleistungen der Stiftung X.________.
4.1 Die zwischen der Invalidenversicherung und einer Leistungserbringerin abgeschlossenen Leistungs- oder Tarifvereinbarungen verm�gen generell keine von den gesetzlichen Bestimmungen abweichenden Anspr�che zu begr�nden. Ebenso wie Verwaltungsweisungen des BSV haben diese Vertr�ge nicht den Stellenwert von Rechtsregeln, sondern sie enthalten (lediglich) Konkretisierungen und Umschreibungen der gesetzlichen und verordnungsm�ssigen Bestimmungen (BGE 130 V 163 E. 4.3.1 S. 172). Massgebend f�r die Anspruchsberechtigung bleibt das konkrete Eingliederungsbed�rfnis der versicherten Person und es gelten die allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen gem�ss Art. 8 IVG (Geeignetheit, Erforderlichkeit, Eingliederungswirksamkeit). Vorrangige Bedeutung kommt somit der Pr�fung des invalidit�tsbedingten Eingliederungsbed�rfnisses im Einzelfall zu.
4.2 Die Vorinstanz begr�ndete die Best�tigung des von der Beschwerdegegnerin verf�gten Kostendaches f�r Laptop und Drucker damit, dass der Versicherte zum einen nicht an einer Sehbehinderung leide, welche einen zus�tzlichen Bildschirm erforderlich machen w�rde und zum anderen sich die verf�gte Kostenzusprache im Rahmen der Anschaffungskosten f�r den ersten (von den Eltern des Beschwerdef�hrers finanzierten und zu Hause verwendeten) Rechner samt Bildschirm halte (E. 3.1 hievor). Diese Argumentation ist zwar insoweit nicht stichhaltig, als die im Jahre 2007 f�r den Hausgebrauch angeschaffte Anlage aus einem Desktop-Rechner, einem externen Bildschirm sowie externen Lautsprechern (Kaufpreis insgesamt: Fr. 1'047.75) bestand, w�hrend die Kostengutsprache gem�ss Verf�gung vom 17. Juli 2008 (Fr. 900.-) f�r einen Laptop und einen Drucker erfolgte, so dass sich die Preise nicht direkt vergleichen lassen. Indes geht weder aus den Vorbringen des Versicherten noch aus den im kantonalen Beschwerdeverfahren ins Recht gelegten Stellungnahmen der Stiftung X.________ vom 11. September 2008 und 16. April 2010 hervor, weshalb die Versorgung mit einem Laptop ungen�gend und ein Desktop-Rechner mit separatem Bildschirm erforderlich w�re; diesbez�glich bestand in Anbetracht der beiden Stellungnahmen der Stiftung X.________ auch kein Anlass f�r zus�tzliche Abkl�rungen. Keine Willk�r liegt darin, dass sich die Vorinstanz �ber die Offerte der Stiftung X.________ hinweggesetzt hat, weil - wie dargelegt (E. 4.1) - ein Hilfsmittel nur zugesprochen werden darf, wenn die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen erf�llt sind. Die rechtsanwendenden Beh�rden sind an die Beurteilung der betreffenden Fachleute nicht gebunden, sondern vielmehr zur eigenverantwortlichen und freien W�rdigung dieser Einsch�tzungen verpflichtet, wie dies im �brigen auch im Leistungsvertrag 2002-2005 (in Kraft gewesen bis Ende 2008) zwischen der Stiftung X.________ und der Invalidenversicherung festgehalten worden war (Ziff. 2.2: "Die Stellungnahmen der Stiftung X.________ haben f�r die IVST Empfehlungscharakter; Kompetenz und Verantwortung f�r den Entscheid liegen bei den IV-Stellen"). Die Vorinstanz hat somit ohne Verletzung von Bundesrecht die Versorgung des Beschwerdef�hrers mit einem Laptop als gen�gend erachtet.
Die Zusprechung eines Druckers f�r den Schulgebrauch erfolgte (lediglich) gest�tzt auf die Stellungnahme des Ergotherapeuten M.________ vom 5. Juni 2008. Auch wenn, etwa mit Blick auf das Schreiben der Heilp�dagogischen Tagesschule Biel vom 16. April 2010, wonach die Schule immerhin �ber einen Scanner verf�gt, der (auch) f�r die Zwecke des Versicherten eingesetzt wird, gewisse Zweifel bestehen, ob dort in der Tat kein Drucker vorhanden ist, den er mitbenutzen k�nnte, ist aus verfahrens�konomischen Gr�nden (im freien Handel sind Drucker mit Scanfunktion bereits f�r unter Fr. 60.- erh�ltlich) und mit Blick auf das zugesprochene Kostendach von Fr. 900.- von einer R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen. Auf die R�ge, die Beschwerdegegnerin habe zu Unrecht eine Kosten�bernahme f�r einen (geeigneten) Drucker f�r den Hausgebrauch verweigert, ging das kantonale Gericht nicht ein. Von einer R�ckweisung der Sache kann aber auch in diesem Punkt verzichtet werden, weil eine Familie mit zwei (in den Jahren 1998 und 2000) geborenen Kindern mit Blick darauf, dass heute �blicherweise bereits in der Primarschule Hausaufgaben teilweise mit dem Computer zu erledigen sind, selbst ohne Invalidit�t eines Kindes einen Drucker ben�tigen w�rde (vgl. z.B. Urteil I 803/02 vom 3. September 2003; ein solches Ger�t befindet sich - entgegen den Angaben im Schreiben des Ergotherapeuten M.________ vom 5. Juni 2008 - offenbar ohnehin bereits im Haushalt der Eltern, legten diese doch ihre Eingaben zumindest teilweise als ausgedruckte Computerdokumente ins Recht [z.B. Schreiben vom 20. Mai 2008]).
4.3 Bez�glich der vorinstanzlich abgelehnten Kostengutsprache f�r externe Lautsprecher haben der Versicherte und die Stiftung X.________ vorgebracht, aufgrund der H�rbehinderung sei es wichtig, dass die Ausgabe der sprechenden Textverarbeitung ("Multitext") gut verst�ndlich erfolge (Stellungnahme Stiftung X.________ vom 16. April 2010), weshalb eine klare Sprachwiedergabe, ein Lautst�rkenregler und eine frontseitige Audiobuchse (f�r einen direkten Link �ber die FM-Anlage auf die Cochlea-Implantate des Versicherten; Schreiben der Eltern vom 20. Mai 2008) unabdingbar w�ren. Indes ist weder der Beschwerde noch den �brigen Akten zu entnehmen, weshalb die standardm�ssig eingebauten Lautsprecher und die Audiobuchse eines Laptops unzureichend sein sollten; namentlich wurde nicht dargetan, dass eine Verlinkung �ber die Audiobuchse des Laptops mit der FM-Anlage nicht m�glich w�re. Auch in diesem Punkt hat die Vorinstanz somit kein Bundesrecht verletzt, wenn sie einen entsprechenden Leistungsanspruch des Versicherten verneinte. Der Versicherte bringt - zu Recht - nicht vor, auf dem freien Markt w�ren Laptop und Drucker zu einem Preis von Fr. 900.- nicht erh�ltlich. Der vorinstanzlich best�tigte Kostenrahmen h�lt vor Bundesrecht Stand.
4.4.1 Hinsichtlich der Dienstleistungen der Stiftung X.________ weist der Beschwerdef�hrer zu Recht darauf hin, dass diese Stiftung, welche u.a. seit dem Jahre 1992 im Auftrag der IV offiziell ein Depot f�r elektronische Hilfsmittel bewirtschaftet, bei der Beratung und Versorgung behinderter Personen wertvolle Dienste leistet. Die IV-Stelle sprach dem Versicherten die am 11. April 2007 von der Stiftung X.________ offerierten Hilfsmittel zu (Mitteilung vom 25. Mai 2007). Ebenfalls steht ausser Frage, dass der Beschwerdef�hrer in der Schule auf einen an seine Bed�rfnisse angepassten Computer angewiesen ist (E. 3.1), entsprechend den von der Stiftung X.________ im Fr�hjahr 2007 get�tigten Abkl�rungen. Indes ist nicht einsichtig, weshalb nur rund ein Jahr nach der umfassenden (fachtechnischen) Beratung durch die Stiftung X.________ die am 21. Mai 2008 offerierten Dienstleistungen (Gebrauchstraining, Fahrpauschale sowie Solidarfaktor) erneut n�tig gewesen w�ren. Die Eltern ersuchten mit der nachvollziehbaren Begr�ndung um Kostengutsprache f�r eine mit der bereits vorhandenen identische Ausr�stung f�r ihren Sohn, eine optimale F�rdersituation bedinge die gleiche Ausstattung (namentlich Spezialtastatur, Joystick) in Schule und Elternhaus (Schreiben vom 20. Mai 2008). Vor diesem Hintergrund aber war weder die Eignung des Beschwerdef�hrers zur Benutzung der beantragten Hilfsmittel fraglich noch ein erneutes Gebrauchstraining erforderlich. Abgesehen davon, dass nicht nachvollziehbar ist, warum in der Offerte vom 21. Mai 2008 das Gebrauchstraining sogar noch teurer veranschlagt wurde als am 11. April 2007, �bernimmt die Invalidenversicherung entsprechende Kosten als Nebenleistung f�r die versicherte Person, nicht aber f�r Dritte und grunds�tzlich ohnehin nur bei der erstmaligen Abgabe eines Hilfsmittels (vgl. auch Ziff. 1044 des Kreisschreibens �ber die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung [KHMI], g�ltig ab 1. Januar 2008). Die Vorinstanz verletzte kein Bundesrecht, wenn sie eine Kosten�bernahme f�r Gebrauchstraining, Fahrpauschale und Solidarbeitrag der Stiftung X.________ ablehnte.
4.4.2 Die Kosten f�r die Konfiguration (der Spezialtastatur) sind in der Offerte der Stiftung X.________ vom 21. Mai 2008 nicht ausgewiesen. Zwar f�hrte die Stiftung X.________ am 11. September 2008 aus, die Programmierung werde von ihren Beratern �bernommen und daher nicht offeriert. Ob und allenfalls in welchem Umfang entsprechende Dienstleistungen n�tig (gewesen) w�ren, ergibt sich aber weder aus der Beschwerde noch aus der soeben erw�hnten Stellungnahme der Stiftung X.________, worin lediglich allgemein, nicht aber bezogen auf die spezifischen Einschr�nkungen des Versicherten festgehalten wurde, dass die Tastatur auf dem Computer "speziell installiert und konfiguriert" werden m�sse, weil "unter Umst�nden", je nach Bed�rfnis des Benutzers, nicht alle Tasten einzurichten und deren Gr�sse anzupassen seien. Abgesehen davon, dass der Versicherte aktenwidrig vorbringt, die zweite Offerte der Stiftung X.________ vom Fr�hjahr 2008 habe auch Spezialsoftware enthalten, begr�ndet er - ebenfalls - �berhaupt nicht, weshalb und in welchem Umfang seine gesundheitlichen Beeintr�chtigungen eine �ber die mit der Spezialtastatur standardm�ssig mitgelieferten vorgefertigten Auflagen hinausgehende Anpassung erfordern und weshalb bzw. in welchem (zeitlichen) Umfang f�r die spezifische Konfiguration mit der - optional erh�ltlichen - Spezialsoftware ("Overlaymaker") der Beizug einer Fachperson erforderlich (gewesen) w�re. Hiezu w�re er aber verpflichtet gewesen, zumal die Beschwerde f�hrende Person auch im Rahmen des Untersuchungsgrundsatz die rechtserheblichen Tatsachen genau zu spezifizieren und zu belegen hat und ein Gericht den Untersuchungsgrundsatz nicht verletzt, wenn es hinsichtlich bloss allgemeiner Behauptungen auf weitere Abkl�rungen verzichtet (vgl. z.B. Urteil 9C_155/2011 vom 23. Mai 2011 E. 3). Eine genaue Darlegung der tats�chlichen Notwendigkeit einer individuellen Konfiguration war hier umso weniger verzichtbar, als die im Kauf der Spezialtatstatur "Intellikeys" mitenthaltenen vorgefertigten Auflagen vom System automatisch erkannt werden, wodurch auch wenig ge�bten PC-Anwendern die einfache Bedienung erm�glicht und eine Konfiguration �berfl�ssig wird (vgl. die im Internet abrufbare Produktebeschreibung, z.B. auf der Homepage der Stiftung X.________, aber auch auf anderen Webseiten wie etwa www.rehakomm.de).
Die Beschwerde wird abgewiesen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten vom Beschwerdef�hrer zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).