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Timestamp: 2016-10-23 16:25:45
Document Index: 131798550

Matched Legal Cases: ['Art. 23', 'Art. 23', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 10', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 41', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 68']

9C_569/2013 (18.02.2014)
9C_569/2013 � � Urteil vom 18. Februar 2014
vertreten durch Advokatin Yolanda M�ller,
Stiftung 2. S�ule swissstaffing,
B�loise-Sammelstiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge,
A.a.�V.________ ist ausgebildete Hotelfachfrau und Inhaberin eines Handelsdiploms sowie eines kaufm�nnischen F�higkeitszeugnisses. Sie leidet an einer schizoaffektiven St�rung (ICD-10 Ziff. F25.1). Am 26. Mai 2008 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Basel-Stadt sprach ihr mit Wirkung ab Mai 2007 eine halbe und ab Mai 2009 eine ganze Invalidenrente zu (Verf�gung vom 23. Dezember 2010). Von Dezember 1999 bis Juni 2008 war sie bei verschiedenen Arbeitgebern erwerbst�tig und bezog wiederholt Arbeitslosenentsch�digung. Dadurch war V.________ im angegebenen Zeitraum bei folgenden Vorsorgeeinrichtungen versichert:
- Personalvorsorgestiftung X.________ (T�tigkeit bei der Firma P.________ vom 1. Dezember 1999 bis 8. Februar 2005);
- Stiftung 2. S�ule swissstaffing (T�tigkeit f�r die E.________ AG vom 9. Februar bis 4. Mai 2005);
- Stiftung Auffangeinrichtung BVG (Bezug von Arbeitslosenentsch�digung vom 5. Mai bis 18. Dezember 2005);
- Personalvorsorgestiftung X.________ (T�tigkeit bei der Firma A.________ vom 19. Dezember 2005 bis 19. M�rz 2006);
- Stiftung 2. S�ule swissstaffing (T�tigkeit f�r die E.________ AG vom 20. M�rz 2006 bis 19. Januar 2007);
- Stiftung Auffangeinrichtung BVG (Bezug von Arbeitslosenentsch�digung vom 20. Januar bis 28. Februar 2007);
- B�loise-Sammelstiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge (T�tigkeit bei der N.________ AG vom 1. M�rz 2007 bis 31. Oktober 2007);
- Stiftung Auffangeinrichtung BVG (Bezug von Arbeitslosenentsch�digung vom 1. November bis 9. Dezember 2007);
- Pensionskasse Basel-Stadt (T�tigkeit beim Departement B.________ vom 10. Dezember 2007 bis 30. Juni 2008).
Alle beteiligten Vorsorgeversicherer lehnten je f�r sich eine Zust�ndigkeit hinsichtlich Invalidenleistungen ab.
A.b.�Mit Klage vom 11. Oktober 2011 beantragte V.________ dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt, die Pensionskasse Basel-Stadt sei zu verpflichten, Vorleistungen zu erbringen. Am 7. M�rz 2012 verpflichtete das Sozialversicherungsgericht die Pensionskasse Basel-Stadt, der Versicherten als Vorleistung mit Wirkung ab Mai 2007 eine halbe und ab Mai 2009 eine ganze Invalidenrente gem�ss gesetzlichem Obligatorium zu entrichten (noch ohne betragsm�ssige Festsetzung). Auf Beschwerde der Pensionskasse hin erkannte das Bundesgericht, diese erleide durch den angefochtenen Zwischenentscheid, der als solcher nicht vollstreckbar sei, unter anderem im Hinblick auf die Verj�hrung einer allf�lligen Regressforderung keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil. Demgem�ss trat es auf die Beschwerde der Pensionskasse Basel-Stadt nicht ein (Urteil 9C_392/2012 vom 17. Dezember 2012). Das kantonale Gericht verpflichtete die Pensionskasse Basel-Stadt mit Entscheid vom 28. Mai 2013, der Kl�gerin mit Wirkung ab 9. Dezember 2010 als Vorleistung eine Invalidenrente von monatlich Fr. 804.90 zuz�glich Zins seit 11. Oktober 2011 zu entrichten.
Am 26. April 2012 hatte V.________ beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt gegen die erw�hnten Vorsorgeeinrichtungen Klage erhoben. Die Personalvorsorgestiftung X.________ - respektive eventuell die Stiftung 2. S�ule swissstaffing, subeventuell die Stiftung Auffangeinrichtung BVG, sub-subeventuell die B�loise-Sammelstiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge oder sub-sub-subeventuell die Pensionskasse Basel-Stadt - sei zu verurteilen, ihr f�r den Zeitraum ab Mai 2007 gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 50 Prozent und ab Mai 2009 gest�tzt auf einen solchen von 100 Prozent eine Invalidenrente nach Reglement auszurichten, zuz�glich Verzugszinsen.
Das kantonale Gericht verpflichtete die Pensionskasse Basel-Stadt, der Kl�gerin die gesetzlichen und reglementarischen Invalidenleistungen zu erbringen. Die Klage gegen die �brigen Beklagten wies es ab (Entscheid vom 22. Mai 2013).
C.a.�Die Pensionskasse Basel-Stadt f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben; es sei jegliche sie treffende Leistungspflicht zu verneinen. Eventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (Rechtsbegehren Ziff. 1). Zudem sei die Sache in Bezug auf die Leistungspflicht der �brigen ins Recht gefassten Vorsorgeeinrichtungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Dabei sei die Klage gegen die Personalvorsorgestiftung X.________, eventuell gegen die Stiftung 2. S�ule swissstaffing, subeventuell gegen die Stiftung Auffangeinrichtung BVG und sub-subeventuell gegen die B�loise-Sammelstiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge in dem Umfang, als die Beschwerdef�hrerin dannzumal Vorleistungen an die Kl�gerin erbracht haben w�rde, abzuweisen (Rechtsbegehren Ziff. 2). Ausserdem sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen.
C.b.�V.________ und die B�loise-Sammelstiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Die Personalvorsorgestiftung X.________ beantragt ebenfalls Abweisung der Beschwerde; eventuell sei die gegen sie gerichtete Klage abzuweisen. Die Stiftung 2. S�ule swissstaffing, die Stiftung Auffangeinrichtung BVG sowie das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Stellungnahme.
1.1.�Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, bei welcher die ansprechende Person bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, versichert war (Art. 23 aBVG; seit 1. Januar 2005: Art. 23 lit. a BVG; BGE 135 V 13 E. 2.6 S. 17). Dieser Grundsatz findet auch in der weitergehenden Vorsorge Anwendung, wenn Reglement oder Statuten nichts anderes vorsehen (BGE 136 V 65 E. 3.2 S. 69). F�r die Bestimmung der Leistungszust�ndigkeit ist eine erhebliche und dauerhafte Einbusse an funktionellem Leistungsverm�gen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich massgebend. Diese muss mindestens 20 Prozent betragen (BGE 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; Urteile 9C_98/2013 vom 4. Juli 2013 E. 4.1 [SVR 2014 BVG Nr. 1 S. 1], 9C_297/2010 vom 23. September 2010 E. 2.1 [SVR 2011 BVG Nr. 14 S. 51], 9C_772/2007 vom 26. Februar 2008 E. 3.2; J�rg Br�hwiler, Obligatorische berufliche Vorsorge, in: Meyer [Hrsg.], Soziale Sicherheit, Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Basel 2007, S. 2042 Rz. 105).
1.2.�Der Anspruch auf Invalidenleistungen setzt einen engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen der w�hrend andauerndem Vorsorgeverh�ltnis (einschliesslich Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) bestandenen Arbeitsunf�higkeit und der allenfalls erst sp�ter eingetretenen Invalidit�t voraus.
1.2.1.�Der�
sachliche�Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, welcher zur Arbeitsunf�higkeit gef�hrt hat, im Wesentlichen derselbe ist, wie er der Erwerbsunf�higkeit zugrunde liegt (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22).
1.2.2.�Die Annahme eines engen�
zeitlichen�Zusammenhangs setzt voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, nicht w�hrend l�ngerer Zeit wieder arbeitsf�hig war. Eine nachhaltige, den zeitlichen Zusammenhang unterbrechende Erholung liegt grunds�tzlich nicht vor, solange eine Arbeitsf�higkeit (von �ber 80 Prozent [vgl. oben E. 1.1]) weniger als drei Monate gedauert hat. Eine drei Monate oder l�nger andauernde (ann�hernd) vollst�ndige (Urteil 9C_98/2013 vom 4. Juli 2013 E. 4.1 [SVR 2014 BVG Nr. 1 S. 1]) Arbeitsf�higkeit ist ein gewichtiges Indiz f�r eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs, sofern sich eine dauerhafte Wiedererlangung der Erwerbsf�higkeit als objektiv wahrscheinlich darstellt. Der zeitliche Zusammenhang kann daher auch bei einer l�nger als drei Monate dauernden T�tigkeit gewahrt sein, wenn eine dauerhafte berufliche Wiedereingliederung unwahrscheinlich war, etwa weil die T�tigkeit (allenfalls auch erst im R�ckblick; vgl. unten E. 5.3) als Eingliederungsversuch zu werten ist oder massgeblich auf sozialen Erw�gungen des Arbeitgebers beruhte (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22; Urteil 9C_169/2009 vom 1. Dezember 2009 E. 4 [SVR 2010 BVG Nr. 18 S. 70]).
Entscheidungserhebliche Feststellungen der Vorinstanz zur Art des Gesundheitsschadens und zur Arbeitsf�higkeit, die Ergebnis einer Beweisw�rdigung sind, binden das Bundesgericht, soweit sie nicht offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 97 Abs. 1 BGG sowie Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397). Dies gilt auch f�r den Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat (Art. 23 lit. a BVG; Urteil 9C_182/2007 vom 7. Dezember 2007 E. 4.1.1 [SVR 2008 BVG Nr. 31 S. 126]). Frei zu pr�fende Rechtsfrage ist dagegen, nach welchen Gesichtspunkten die Entscheidung �ber den Zeitpunkt des Eintritts einer rechtserheblichen Arbeitsunf�higkeit erfolgt (Urteil 9C_91/2013 vom 17. Juni 2013 E. 4.3.2 mit Hinweisen [SVR 2013 BVG Nr. 49 S. 206]) und ob diese auf einer gen�genden Beweislage beruht (Urteil 9C_752/2008 vom 9. April 2009 E. 1.2 und 2.3).
3.1.�Strittig ist, w�hrend welchem der in Frage kommenden Vorsorgeverh�ltnisse erstmalig eine Arbeitsunf�higkeit eingetreten ist, die in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Eintritt der Invalidit�t steht.
3.2.�Das kantonale Gericht erwog, die IV-Stelle sei in ihrer Rentenverf�gung vom 23. Dezember 2010 gest�tzt auf ein psychiatrisches Gutachten des Dr. W.________ vom 9. Februar 2010 davon ausgegangen, die Kl�gerin sei seit November 2004 im Wesentlichen wegen der schizoaffektiven St�rung durchgehend, aber in unterschiedlichem Ausmass, arbeitsunf�hig gewesen. Die Einsch�tzung des Sachverst�ndigen, die Kl�gerin sei ab November 2004 durchschnittlich zu 50 Prozent arbeitsf�hig gewesen, k�nne indes f�r die Frage nach der zeitlichen Konnexit�t nicht massgebend sein. Die einzelnen Phasen �rztlich attestierter Arbeitsunf�higkeit seien dokumentiert; so liessen sich auch die dazwischen liegenden Zeiten ohne dokumentierte Arbeitsunf�higkeit bestimmen. Die Frage, welche der Beklagten leistungspflichtig werde, sei daher ohne Bindung an Feststellungen der IV-Stelle zu pr�fen (E. 2.4).
Hernach untersuchte die Vorinstanz eingehend den Verlauf der Arbeitsf�higkeit w�hrend der einzelnen Anstellungen resp. Phasen von Arbeitslosigkeit (E. 3). Die Vorinstanz identifizierte mehrere Intervalle mit mehr als dreimonatiger Arbeitsf�higkeit, welche den zeitlichen Zusammenhang jeweils unterbrochen h�tten. Die massgebliche Arbeitsunf�higkeit sei w�hrend der Anstellung beim Departement B.________ eingetreten (E. 4.2), als die Kl�gerin bei der Pensionskasse Basel-Stadt versichert war (E. 6).
Gem�ss Verf�gung der IV-Stelle vom 23. Dezember 2010 trat die rentenbegr�ndende Invalidit�t im Mai 2007 ein. Die beschwerdef�hrende Pensionskasse Basel-Stadt macht geltend, dass die Kl�gerin erst�
sp�ter�bei ihr vorsorgeversichert wurde, weshalb sie von vornherein nicht leistungszust�ndig sein k�nne. Die Personalvorsorgestiftung X.________ wendet in ihrer Beschwerdeantwort ein, sie sei nicht als pr�sumtiv haftender Vorsorgeversicherer in das Rentenverfahren der Invalidenversicherung einbezogen worden; deshalb sei der Entscheid der IV-Stelle hinsichtlich des Eintritts des Versicherungsfalls Invalidit�t f�r die berufliche Vorsorge unverbindlich (vgl. BGE 132 V 1; 135 V 13 E. 2.6 S. 17).
Die Frage, ob mit Blick auf den Eintritt des versicherten Risikos in der Invalidenversicherung eine Leistungspflicht der Pensionskasse Basel-Stadt �berhaupt denkbar ist, muss indes nicht beantwortet werden: Wie sich aus dem Folgenden ergibt, bestand bei Beginn der Vorsorgeverh�ltnisse mit der beschwerdef�hrenden Pensionskasse Basel-Stadt und mit jeder anderen der ins Recht gefassten Vorsorgeeinrichtungen (ausgenommen der Vorsorgestiftung X.________) eine Arbeitsunf�higkeit, welche keinen Raum mehr f�r eine Versicherung dieses Risikos liess (Versicherungsprinzip: BGE 123 V 262; Urteil B 35/05 vom 9. November 2005 E. 3; f�r die weitergehende Vorsorge vgl. BGE 118 V 158 E. 5 S. 168).
5.1.�Nach der psychiatrischen Expertise des Dr. W.________ vom 9. Februar 2010 leidet die Kl�gerin an einer schizoaffektiven St�rung. Im Rahmen dieser Krankheit ereigneten sich wiederholt, meist infolge von Belastungen am Arbeitsplatz, depressive Einbr�che und psychotische Sch�be paranoider Art. Besch�ftigungsm�glichkeiten mit einem leidensangepassten Profil gebe es im allgemeinen Arbeitsmarkt nicht, so dass sich die Arbeitsf�higkeit auch in einfachen und �berschaubaren B�roarbeiten ungef�hr seit Anfang 2009 auf 30 Prozent beschr�nke. Davor habe die Arbeitsf�higkeit (seit der ersten psychischen Dekompensation im November 2004) durchschnittlich 50 Prozent betragen. Auch die Psychiaterin Dr. H.________, welche die Kl�gerin seit Sommer 2006 behandelt, schilderte eine Patientin, die bei beruflichen Eins�tzen anfangs sehr motiviert und zuversichtlich sei, sp�ter aber rasch in eine �berforderungssituation gerate, was zu depressiven und paranoid gef�rbten Zust�nden f�hre. Weitere Arbeitsversuche m�ssten daher in einem gesch�tzten Rahmen erfolgen (Bericht vom 7. April 2009). In ihrem Bericht vom 3. November 2011 best�tigt Frau Dr. H.________, dass bereits "unter allt�glichen Belastungen wie z.B. durch die �blichen Anforderungen am Arbeitsplatz" die Erkrankung immer wieder akut geworden ist. Nach dem Stellenverlust bei der Firma P.________ 2005 sei es der Patientin wiederholt gelungen, Besch�ftigung als kaufm�nnische Angestellte im freien Arbeitsmarkt zu finden. Jedes Mal sei es jedoch binnen Wochen und Monaten zu erheblichen Problemen gekommen. Diese Schwierigkeiten h�tten zweifellos allein mit der psychischen Erkrankung zusammengehangen, seien jedoch vor Stellenantritt nicht absehbar gewesen.
Diese Beurteilungen decken sich mit den praktischen Beobachtungen anl�sslich eines von der IV finanzierten Arbeitstrainings bei einer spezialisierten Einrichtung. Danach schienen sich konkrete Eingliederungsbem�hungen negativ auf den Gesundheitszustand auszuwirken (Bericht vom 28. Mai 2009). Die Kl�gerin bringe an sich gute Anlagen mit. Sobald jedoch Anforderungen gestellt w�rden, wie sie im ersten Arbeitsmarkt �blich seien, breche sie leistungsm�ssig ein. Verschiedene Personen, die sie aus fr�heren Arbeitssituationen kennten, h�tten ein gleichartiges Bild - zunehmende "L�hmung" am Arbeitsplatz bei normalen Anforderungen - gezeichnet (Bericht vom 20. M�rz 2009).
5.2.�Der psychiatrische Befund war nicht von Beginn weg klar. Als die Kl�gerin Ende des Jahres 2004 erstmals im Rahmen einer beruflichen �berforderung und verschiedenen psychosozialen Belastungsfaktoren behandelt wurde, gingen die �rzte von einem noch ungekl�rten psychiatrischen Krankheitsbild aus (Verdacht auf bipolare St�rung, differentialdiagnostisch: organisch bedingte affektive St�rung; Bericht der Psychiatrischen Klinik U.________ vom 14. Dezember 2004). Nach einer weiteren Hospitalisation Ende 2005 wurde in erster Linie eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen vermutet und eine Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis erst differentialdiagnostisch erwogen (Austrittsbericht der Klinik S.________ vom 23. Januar 2006). Angesichts der Ungewissheit �ber die Diagnose und der hohen Leistungsbereitschaft der Kl�gerin stellten die beteiligten Fachleute �ber eine l�ngere Zeit hinweg gute Prognosen, auch um aus damaliger Sicht bestehende Eingliederungschancen nicht zu kompromittieren (vgl. Bericht der Frau Dr. H.________ vom 9. Juni 2008). Noch bis 2007 habe die berechtigte Hoffnung bestanden, dass die Patientin zumindest mit einem Teilpensum wieder im regul�ren Arbeitsmarkt Fuss fassen k�nnte; im weiteren Verlauf sei jedoch immer deutlicher geworden, dass sie krankheitsbedingt diesem Druck nicht mehr standzuhalten vermochte (Bericht der Frau Dr. H.________ vom 3. November 2011).
Ein derartiger Wandel in der medizinischen Beurteilung muss bei der W�rdigung der Arbeitsunf�higkeitsatteste ber�cksichtigt werden. Im vorliegenden Fall galt es jeweils, erst einmal die Belastbarkeit der Kl�gerin auszuloten. Die Wirksamkeit der Wiedereingliederungsversuche konnte erst nachtr�glich beurteilt werden, zumal die Diagnose - und damit die Tragweite des Gesundheitsschadens - w�hrend l�ngerer Zeit ungewiss war.
5.3.�Diese Ausgangslage macht deutlich, dass eine zuverl�ssige Einsch�tzung des zeitlichen Zusammenhangs nur m�glich ist, wenn die Entwicklung gesamthaft betrachtet wird. Die Frage, ob eine nachhaltige Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit m�glich war, ist somit auch im Lichte von erst sp�ter gewonnenen Erkenntnissen zu beurteilen (vgl. [bezogen auf den sachlichen Zusammenhang] Urteil 9C_752/2008 vom 9. April 2009 E. 2.3.2). Die in der Rechtsprechung anzutreffende Wendung, der Zeitpunkt des Eintritts der berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunf�higkeit m�sse grunds�tzlich "
echtzeitlich�" nachgewiesen sein (Urteil 9C_91/2013 vom 17. Juni 2013 E. 4.1.2 mit Hinweisen [SVR 2013 BVG Nr. 49 S. 206]), schliesst jedoch eine Beweiskraft nachtr�glicher Annahmen und spekulativer �berlegungen aus (Urteile 9C_273/2012 vom 20. November 2012 E. 4.1.1).
6.1.�Nach der Rechtsprechung ist f�r Zeitr�ume, w�hrend welcher formal keine Arbeitsunf�higkeit ausgewiesen wurde, eine solche nur anzunehmen, wenn besondere Umst�nde vorliegen. Eine berufsvorsorgerechtlich relevante Einbusse an funktionellem Leistungsverm�gen kann sich etwa aus einem vom Arbeitgeber dokumentierten Leistungsabfall ergeben (vgl. Urteil 9C_127/2008 vom 11. August 2008 E. 2.3 mit Hinweisen [SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143]). Hiebei ist auch die Eigenart des gesundheitlichen Geschehens massgebend (vgl. BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22). So ist bei Schubkrankheiten zu pr�fen, ob eine l�nger als drei Monate dauernde, isoliert betrachtet unauff�llige Phase von Erwerbst�tigkeit tats�chlich mit der Perspektive einer dauerhaften Berufsaus�bung verbunden war (vgl. Urteil B 63/04 vom 28. Dezember 2004 E. 3.3.3). Selbst eine l�ngerdauernde Phase der Erwerbst�tigkeit zeigt keine gesundheitliche Erholung mit weitgehender Wiederherstellung des Leistungsverm�gens an, wenn jegliche berufliche Belastung nach einer gewissen Zeit�
regelhaft�zu schweren Krankheitssymptomen mit erheblicher Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�hrt. Auch im Rahmen des Art. 23 BVG ist zu ber�cksichtigen, dass arbeitsunf�hig nicht nur ist, wer gesundheitsbedingt die bisherige T�tigkeit nicht mehr oder nur noch beschr�nkt aus�ben kann, sondern auch eine Person, welcher die weitere Verrichtung ihrer Berufsarbeit nur unter der Gefahr, ihren Gesundheitszustand zu verschlimmern, m�glich ist (BGE 130 V 343 E. 3.1 S. 345; erw�hntes Urteil 9C_127/2008 vom 11. August 2008 E. 3.3).
6.2.�Nach gutachtlicher Beurteilung ist gegen Ende 2004, also w�hrend der Anstellung bei der Firma P.________ (von Dezember 1999 bis Februar 2005), eine Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens eingetreten, die eine dauerhafte Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit - im R�ckblick - unwahrscheinlich machte (oben E. 5). Diese Einsch�tzung ist anhand der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nachvollziehbar:
6.2.1.�Auch das kantonale Gericht ging davon aus, dass bei der Kl�gerin seit 2003 �ngste und Depressionen auftraten. Vom 20. November bis 13. Dezember 2004 ist sie in der Psychiatrischen Klinik U.________ station�r behandelt worden. Wenn zwischen Mitte Dezember 2004 und Ende April 2005 keine Arbeitsunf�higkeit mehr attestiert worden ist, so bedeutet dies keine l�ngerdauernde Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, weil die Kl�gerin, wie die Beschwerdef�hrerin zu Recht geltend macht, ab dem 14. Januar 2005 (bis Ablauf des Arbeitsvertrages Ende Februar 2005) freigestellt war.
6.2.2.�W�hrend der vom 9. Februar bis 4. Mai 2005 dauernden Anstellung bei der E.________ AG hat die Kl�gerin nach dem Bericht des Psychiaters Dr. M.________ vom 20. Januar 2012 knapp drei Monate nach Stellenantritt, am 29. April 2005, erneut "psychotisch imponiert". Der behandelnde Psychiater attestierte f�r den Zeitraum vom 2. bis 30. Mai 2005 eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit. In der folgenden Phase von Arbeitslosigkeit habe die Versicherte am 30. Mai 2005 zun�chst gesagt, es gehe ihr gut; sie habe bereits einen Termin beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) wahrgenommen; f�r die Zeit vom 18. Juni bis 10. Juli 2005 habe er sie jedoch erneut zu 100 Prozent krankgeschrieben. Am 13. Juli 2005 hielt Dr. M.________ ein anhaltendes psychotisches Syndrom fest, bescheinigte ungeachtet dessen ab 11. Juli 2005 aber wieder eine Arbeitsf�higkeit. Bis zum 9. November 2005 hatte sich der Gesundheitszustand wieder soweit verschlechtert, dass die Kl�gerin bis 14. Dezember 2005 in der Klinik S.________ station�r hospitalisiert werden musste (Austrittsbericht vom 23. Januar 2006). Die Vorinstanz hob hervor, der ambulant nachbehandelnde Klinikpsychologe lic. phil. J.________ dokumentiere f�r die Folgezeit vom 15. Dezember 2005 bis Anfang April 2006 keine Arbeitsunf�higkeit mehr. Damals trat die Kl�gerin eine tempor�re Stelle im Bereich Kreditorenbuchhaltung bei der Firma A.________ an (19. Dezember 2005 bis 19. M�rz 2006). Aus der Bemerkung des Therapeuten, diese Arbeit habe f�r die Kl�gerin keine allzu grosse Belastung dargestellt und ihr (zun�chst) Stabilit�t verliehen, schloss die Vorinstanz, es habe keine medizinisch begr�ndete Arbeitsunf�higkeit vorgelegen. Die Beschwerdef�hrerin macht zutreffend geltend, dass die Aussage im Kontext gelesen werden muss: Aus dem Bericht des Psychologen geht n�mlich hervor, dass sich bald wieder deutliche Krankheitssymptome eingestellt haben, nachdem die Medikation reduziert resp. abgesetzt wurde.
6.2.3.�Es folgte eine Anstellung bei der E.________ AG (20. M�rz 2006 bis 19. Januar 2007). Nach einer k�rzeren Phase attestierter Arbeitsunf�higkeit vom 5. bis 17. April 2006 konnte die Kl�gerin Mitte April 2006 - wohl auch dank der anfangs April 2006 wieder etablierten Medikation - die Arbeit f�r etwa ein halbes Jahr fortsetzen. Nachdem sie sich indes schon im Sommer 2006 bei der Psychiaterin Dr. H.________ in Behandlung begeben hatte, wurde die Kl�gerin vom 27. November bis 5. Dezember 2006 wiederum vollst�ndig, vom 6. Dezember 2006 bis 30. Januar 2007 zu 50 Prozent krankgeschrieben.
Nach einer gut einmonatigen Phase der Arbeitslosigkeit (20. Januar bis 28. Februar 2007) war die Kl�gerin vom 1. M�rz bis 31. Oktober 2007 bei der N.________ AG besch�ftigt. Auch hier ergab sich nach einigen Monaten, ab dem 9. Juli 2007, eine attestierte Arbeitsunf�higkeit von 50 Prozent. Im Fragebogen f�r Arbeitgebende der Invalidenversicherung macht die Arbeitgeberin deutlich, dass das Arbeitsverh�ltnis auch wegen �berforderung der Kl�gerin aufgel�st wurde sowie, dass die Mitarbeiterin hinsichtlich Selbst�ndigkeit, Koordination, �berblick, Umgang mit Hektik den Anforderungen nicht entsprechen konnte.
6.2.4.�Dieser krankheitsbedingte Mechanismus kam w�hrend der Anstellung beim Departement B.________ (10. Dezember 2007 bis 30. Juni 2008) erneut zum Tragen: Nach etwa viereinhalbmonatiger T�tigkeit setzte gem�ss Dr. H.________ eine zwischen 20 und 100 Prozent schwankende, bis zur Berichterstattung am 3. November 2011 anhaltende Arbeitsunf�higkeit ein. Der Arbeitgeber gab seinerseits explizit gesundheitliche K�ndigungsgr�nde an.
6.3.�Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Leistungsf�higkeit der Kl�gerin - nach zutreffender Definition von Arbeitsunf�higkeit (vgl. oben E. 6.1) - im gesamten Beurteilungszeitraum immer in erheblichem Ausmass beeintr�chtigt war. Aus dem Krankheitsverlauf ergibt sich klar, dass eine dauerhafte berufliche Eingliederung zu keinem Zeitpunkt realistisch war. Es l�sst sich ein im diagnostizierten Leiden begr�ndetes Muster feststellen, wonach die Versicherte nach Antritt einer neuen Stelle jeweils alle verf�gbaren Ressourcen mobilisierte, diese jedoch stets relativ bald ersch�pft waren. Verschiedene Besch�ftigungen endeten denn auch in gesundheitsbedingter �berforderung und letztlich in einem psychotischen Zustand. Es bestand konstanter Therapie- und Medikationsbedarf. Phasen der Erwerbst�tigkeit erwiesen sich als letztlich erfolglose Arbeitsversuche. Unter diesen Umst�nden ist der zeitliche Zusammenhang (zur Anstellung bei der Firma P.________) fern jeglicher Spekulationen und Mutmassungen zu bejahen.
sachliche�Zusammenhang ergibt sich ohne Weiteres aus dem in E. 5 Gesagten. Der gegen Ende des Jahres 2004 eingetretenen Arbeitsunf�higkeit lag in der Substanz dasjenige Leiden zugrunde, welches sp�ter zur invalidisierenden Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�hren sollte.
Nach dem Gesagten ist w�hrend der Vorsorgeversicherung bei der Personalvorsorgestiftung X.________ bei der Kl�gerin eine anhaltende wesentliche Einschr�nkung der Arbeitsunf�higkeit eingetreten, die in einem sachlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der unbestrittenen Invalidit�t steht. Somit hat die genannte Einrichtung der Kl�gerin auf gesetzlicher und reglementarischer Grundlage Invalidenleistungen aus beruflicher Vorsorge auszurichten; vorbehalten sind Leistungsperioden, f�r welche die Kl�gerin von der Beschwerdef�hrerin Vorleistungen im Sinne von Art. 26 Abs. 4 BVG bezogen hat (vgl. sogleich E. 9). Nichts spricht dagegen, den Anspruchsbeginn gem�ss Klagebegehren - der Rente der Invalidenversicherung folgend - auf Mai 2007 festzusetzen (Art. 26 Abs. 1 und Art. 41 Abs. 2 BVG).
Das kantonale Gericht verpflichtete die Pensionskasse Basel-Stadt, der Kl�gerin mit Wirkung ab 9. Dezember 2010 Vorleistungen (Art. 26 Abs. 4 BVG) von monatlich Fr. 804.90 zuz�glich Zins seit 11. Oktober 2011 zu entrichten (Entscheid vom 28. Mai 2013). Die Vorsorgeeinrichtung, welche Vorleistungen erbracht hat, hat in diesem Umfang von Gesetzes wegen einen unmittelbaren Regressanspruch gegen die leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung (BGE 136 V 131 E. 3.6 S. 140). Vor dem Hintergrund dieser Rechtslage zielt das Rechtsbegehren Ziff. 2 der Beschwerde auf die ungef�hrdete Wahrung des Regressanspruchs ab (Vermeidung von Doppelzahlungen der leistungszust�ndigen Vorsorgeeinrichtung). Das ergibt sich auch aus dem Hauptantrag (Ziff. 1), mit welchem die Pensionskasse Basel-Stadt jegliche Leistungspflicht in Abrede stellt. Die Ansicht der leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung, die Beschwerdef�hrerin habe damit im Rahmen erbrachter Vorleistungen eine definitive Leistungspflicht anerkannt, ist unbegr�ndet.
Angesichts des Verfahrensausgangs tragen die (Abweisung der Beschwerde beantragende) Kl�gerin und die leistungspflichtige Personalvorsorgestiftung X.________ die Verfahrenskosten zu gleichen Teilen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG; vgl. BGE 133 V 642). Parteientsch�digungen fallen keine an (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Personalvorsorgestiftung X.________ und V.________ je zur H�lfte auferlegt.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Parteientsch�digung im vorangegangenen Verfahren an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt zur�ckgewiesen.
Dieses Urteil wird der Pensionskasse Basel-Stadt, V.________, der Personalvorsorgestiftung X.________, der Stiftung 2. S�ule swissstaffing, der B�loise-Sammelstiftung f�r die obligatorische berufliche Vorsorge, der Stiftung Auffangeinrichtung BVG, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.