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Timestamp: 2020-07-16 17:33:27
Document Index: 270209458

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 224', '§ 226', '§ 52', '§ 46', '§ 224', 'BGH', 'BGH', '§ 224', '§ 226', '§ 224', '§ 154', '§ 154']

BGH 2 StR 252/07 - 25. Juli 2007 (LG Wiesbaden) · hrr-strafrecht.de
BGH 2 StR 252/07 - 25. Juli 2007 (LG Wiesbaden) [= HRRS 2007 Nr. 786]
BGH 2 StR 252/07:
HRRS-Nummer: HRRS 2007 Nr. 786
Zitiervorschlag: BGH, 2 StR 252/07, Beschluss v. 25.07.2007, HRRS 2007 Nr. 786
BGH 2 StR 252/07 - Beschluss vom 25. Juli 2007 (LG Wiesbaden)
Schwere Körperverletzung; gefährliche Körperverletzung; Konkurrenzen; Strafzumessung bei der Verwirklichung mehrerer Deliktsvarianten.
§ 224 StGB; § 226 StGB; § 52 StGB; § 46 StGB
1. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs tritt das Vergehen der gefährlichen Körperverletzung hinter dem Verbrechen der schweren Körperverletzung jedenfalls in den Fällen des § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB zurück (BGHSt 21, 194; BGH NJW 1967, 297). Ob dies auch für die Tatvariante des § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB gilt, ist in der bisherigen Rechtsprechung, soweit ersichtlich, nicht ausdrücklich erörtert.
2. Es kann straferhöhend in Betracht gezogen werden, dass der schwere Erfolg des § 226 Abs. 1 StGB durch Tatmodalitäten des § 224 Abs. 1 StGB herbeigeführt wurde.
1. Mit Zustimmung des Generalbundesanwalts wird das Verfahren gemäß § 154a Abs. 2 StPO auf den Vorwurf der schweren Körperverletzung beschränkt.
1. Mit Zustimmung des Generalbundesanwalts beschränkt der Senat gemäß § 154a Abs. 2 StPO die Verfolgung auf den Vorwurf der schweren Körperverletzung.