Source: http://oge.or.at/oge_stat.htm
Timestamp: 2017-06-22 22:13:50
Document Index: 33472685

Matched Legal Cases: ['§7', '§8', '§9', '§11', '§12', '§3', '§9']

Statuten der OGE
Statuten derÖSTERREICHISCHEN GESELLSCHAFT FÜR ERDBEBENINGENIEURWESEN UND BAUDYNAMIK (OGE) AUSTRIAN ASSOCIATION FOR EARTHQUAKE ENGINEERING AND STRUCTURAL DYNAMICS
(Fassung Juni 2004)
ZVR-Zahl: 912828045
Verein führt den Namen “Österreichische Gesellschaft für
Erdbebeningenieurwesen und
Baudynamik, OGE” (Austrian Association for
Earthquake Engineering and Structural Dynamics).
2) Er hat
seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich. Bei
Bedarf können in den Bundesländern Zweigvereine errichtet werden.
Gesellschaft ist die uneigennützige Gewinnung und Verbreitung neuer
auf dem Gebiet des Erdbebeningenieurwesens und der Baudynamik. Das
Sachgebiet umfasst insbesondere die Erdbebeneinwirkung und alle weiteren
Schwingungsprobleme im Hochbau, Tiefbau, Maschinen- und Anlagenbau.
ideelle Mittel zur Erreichung des Zwecks dienen insbesonders:
und Koordination von Forschungsvorhaben auf dem Gebiete des Erdbebeningenieurwesens und der Baudynamik,
Kooperation zwischen den auf den verschiedenen Teilgebieten der Erdbebeningenieurwissenschaft und Baudynamik tätigen Wissenschaftern durch Austausch von Erkenntnissen, Forschungsergebnissen und praktischen Erfahrungen,
Zusammenarbeit mit Organisationen des In- und Auslandes, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie diese Gesellschaft verfolgen, insbesondere mit der Dachgesellschaft “International Association for Earthquake Engineering” und den ihr
angeschlossenen ausländischen Tochtergesellschaften sowie mit österreichischen
Beitritt zu den internationalen Dachgesellschaften “International Association
for Earthquake Engineering” sowie “European Association for Earthquake
Engineering” sowie Vertretung in diesen durch einen Delegierten,
Abhaltung von Vorträgen, Kursen, Seminaren, Tagungen, Kongressen und sonstigen
Einrichtung einer Bibliothek sowie Herausgabe eines Mitteilungsblattes.
finanziellen Mittel der Gesellschaft werden aufgebracht durch:
b) Erträgnisse
aus von der Gesellschaft durchgeführten Veranstaltungen (wie z.B. Kursbeiträge)
Subventionen, Spenden, Schenkungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen.
Arten, Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft
Mitglieder gliedern sich in ordentliche und Ehrenmitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich an der Vereinsarbeit beteiligen und
seine Zielsetzungen fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen
besonderer Verdienste um die Gesellschaft ernannt werden.
Mitglieder der Gesellschaft können alle physischen sowie juristischen Personen
die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die
Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Streichung oder durch
Ausschluss eines Mitgliedes aus der Gesellschaft kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und/oder wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt
Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs.7 genannten Gründen von
der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.
Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen der Gesellschaft
teilzunehmen und ihre Einrichtungen zu beanspruchen. Sie haben Anrecht auf
Erhalt des Mitteilungsblattes. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie
das aktive und passive Wahlrecht steht allen Mitgliedern und den
Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen der Gesellschaft nach Kräften zu fördern. Sie haben die Statuten sowie die Beschlüsse der Organe der Gesellschaft zu
beachten. Die ordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der
Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe
Gesellschaft sind die Generalversammlung (§7, §8), der Vorstand (§9 bis §11) und die Rechnungsprüfer (§12).
ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt.
2) Eine außerordentliche
Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen
Generalversammlung, auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem
Drittel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen sechs
3) Sowohl
zu den ordentlichen wie zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle
Mitglieder mindestens drei Wochen vor dem Termin nachweislich schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen. Die Einberufung erfolgt durch den
zur Generalversammlung sind mindestens vierzehn Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen und tunlich den
Mitgliedern noch vor der Generalversammlung bekannt zu geben.
5) Gültige
Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen
6) Bei der
Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Jedes Mitglied hat
eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten
vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege
einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. 7) Die
Generalversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens drei stimmberechtigten Mitgliedern beschlussfähig. 8) Die
Wahlen und die Beschlussfassungen erfolgen in der Generalversammlung in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut der
Gesellschaft geändert oder die Gesellschaft aufgelöst werden soll, bedürfen
jedoch der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.
Vorsitz in der Generalversammlung führt der Vorsitzende des Vorstandes, in
dessen Verhinderung der Generalsekretär.
Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
Beschlussfassung über den Budget-Voranschlag,
Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für Mitglieder,
Beschlussfassung über die Statutenänderung und die freiwillige Auflösung der
Entgegennahme und Genehmigung des Berichtes des Vorstands über die
wissenschaftliche Tätigkeit im abgelaufenen Jahr,
Beschlussfassung über den Voranschlag des Vorstands für das wissenschaftliche Programm des kommenden Jahres,
Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende
Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Generalsekretär, dem Kassier, bis zu
neun Beiräten und den Ehrenmitgliedern.
Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt und hat bei Ausscheiden eines
gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
Funktionsdauer des Vorstands beträgt drei Jahre und währt auf alle Fälle bis
zur Wiederwahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind
Vorstand wird vom Vorsitzenden, in dessen Verhinderung vom Generalsekretär, mindestens 2 Wochen vor dem Termin schriftlich oder mündlich einberufen. Jedes
Vorstandsmitglied kann beim Vorsitzenden bzw. beim Generalsekretär die Einberufung einer Vorstandssitzung innerhalb von drei Wochen beantragen.
Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen und
mindestens sechs von ihnen anwesend sind. Vorstandsbeschlüsse können auch
durch Vorstandsrundbriefe oder Faxe herbeigeführt werden. Es besteht eine
Beschlussfähigkeit, wenn bis zum gestellten Abgabetermin für die Antwort
mindestens sechs Vorstandsmitglieder geantwortet haben.
6) Der
Vorstand tagt unter Führung des Vorsitzenden, in dessen Verhinderung des
Generalsekretärs. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
7) Außer
durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs.3) erlischt die Funktion eines
Vorstandsmitgliedes durch die Enthebung durch die Generalversammlung oder Rücktritt,
welcher dem Vorsitzenden schriftlich zu erklären ist. Im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes ist die Rücktrittserklärung an die Generalversammlung
zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers
Vorstand obliegt die Geschäftsführung und wissenschaftliche Leitung der
Gesellschaft. Ihm kommen alle durch die Statuten nicht einem anderen
Gesellschaftsorgan zugewiesenen Aufgaben zu, insbesondere:
Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes
Erstellung eines Berichtes über das vergangene und eines Voranschlages für das künftige wissenschaftliche Programm,
Einberufung und Vorbereitung der ordentlichen und außerordentlichen
Verwaltung des Gesellschaftsvermögens,
Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Gesellschaftsmitgliedern sowie Aufnahme
und Kündigung von Angestellten der Gesellschaft,
Bestimmung eines Delegierten und seines Stellvertreters zu den unter §3 lit 1c
und d genannten internationalen Organisationen aus dem Kreis der
7) Dem
Delegierten und seinem Stellvertreter obliegt je die Vertretung der Gesellschaft in der Generalversammlung der “International Association for Earthquake
Engineering” und der “European Association for Earthquake Engineering”.
Vorsitzende ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung der Gesellschaft gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in
der Generalversammlung und im Vorstand. Im Falle der Verhinderung wird er vom Generalsekretär vertreten.
Generalsekretär obliegt die Führung der Vereinsgeschäfte, die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes und die Erledigung der wissenschaftlichen und administrativen Korrespondenz. Er fungiert als
Schriftleiter des Mitteilungsblattes.
Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung der Gesellschaft
4) Da der
Vorstand alle wesentlichen Teilgebiete des Erdbebeningenieurwesens und der
Baudynamik abdecken soll, ist bei der Auswahl der Beiräte auf diesem Umstand Rücksicht
zu nehmen. Die Beiräte tragen durch Einbringen ihres Fachwissens zur Verfolgung
des Vereinszweckes bei.
Vereinsintern gilt, dass schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen der Gesellschaft, insbesondere die Gesellschaft verpflichtende Urkunden vom
Vorsitzenden und vom Generalsekretär, sofern sie Geldangelegenheiten betreffen
vom Vorsitzenden und vom Kassier zu unterfertigen sind.
zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von drei
Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung
des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis
3) Im übrigen
gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des §9, Abs.3 und 7 sinngemäß.
Verfahren in Streitsachen
aus dem Vereinsverhältnis entstehenden (nicht rechtlichen) Streitigkeiten entscheidet der Vorstand nach bestem Wissen und Gewissen. Ist zumindest einer der beiden Streitteile Vorstandsmitglied, entscheidet die Generalversammlung. Die Entscheidung ist endgültig.
freiwillige Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit
Diese Generalversammlung hat auch - sofern Gesellschaftsvermögen vorhanden ist
- über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator
zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der
Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen
soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die
gleiche oder ähnliche Zwecke wie diese Gesellschaft verfolgt. Eine eventuell
vorhandene Bibliothek fällt der Bibliothek der Technischen Universität Wien