Source: http://www.jurablogs.com/2013/08/08/aufnahmen-royalen-nachwuchses-teuer-werden
Timestamp: 2017-03-24 20:36:35
Document Index: 185130709

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 23', 'EGMR', 'BGH', 'BGH']

BlogsLampmann, Haberkamm & RosenbaumAugust 2013Aufnahmen des royalen Nachwuchses können teuer werdenDie ganze Welt schaut gerade nach England und wartet auf Bilder des royalen Babys. Tausende Fans der britischen Monarchie wollen wissen, wie sich der zukünftige König entwickelt.Die englischen Royals stehen so sehr im Mittelpunkt des Zeitgeschehens, dass sie viele Eingriffe in ihr Persönlichkeitsrecht dulden müssen. Die Grenze liegt wohl, wie das Beispiel „Kate-oben/unten-ohne“ zeigt, erst dort, wo die Schwelle zur Intimsphäre überschritten wird.Welche Konsequenz hat es, wenn ein Schnappschuss des Babys heimlich aufgenommen wird?Es war einmal vor langer Zeit ein adeliges Kind in Deutschland…In Deutschland hat so ein Fall zu einer beachtlichen Geldentschädigung geführt. In einer Entscheidung des BGH (BGH, Urteil vom 5. 10. 2004, Az. VI ZR 255/03) heißt es im Tatbestand: “Die Beklagte ist Verlegerin der Zeitschriften “die aktuelle” und “die zwei”. In der Zeit vom 28. Juli 1999 bis zum 10. Juli 2000 veröffentlichte sie in diesen Zeitschriften neun Artikel, die jeweils ohne Zustimmung der Eltern, Prinzessin Caroline von Hannover und Prinz Ernst August von Hannover, mit Bildern der im Sommer 1999 geborenen Klägerin illustriert wurden. Unter anderem handelte es sich dabei um einen im August 1999 veröffentlichten Artikel, der unter der Schlagzeile “Caroline. Die ersten Fotos. Das heimliche Babyglück” auf der Titelseite und im Innenteil des Heftes Fotos enthielt, die heimlich aus großer Entfernung auf einem Anwesen der Eltern der Klägerin aufgenommen worden waren. Im Juli 2000 veröffentlichte die Beklagte auf der gesamten Titelseite unter der Schlagzeile “Caroline & Ernst August Scheidung?” ein Foto, welches die Klägerin nach dem Schwimmen mit Schwimmflügeln in ein Handtuch gewickelt auf dem Arm ihrer Mutter zeigte. Auf den Innenseiten folgten sechs weitere Fotos der Klägerin, die sie gleichfalls beim Baden mit ihren Eltern zeigten ...Zum vollständigen Artikel115 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Geschwärzte BUNTE: Der besondere Schutz von Kindern173 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Klägerinnen endgültig abgeblitzt: BGH sieht Füttern eines Kleinkindes auf einem Mieterf...103 LeserDatenschutzbeauftragter:Fotos von Kindern: Klassenfoto in der Schule nur mit Zustimmung der Eltern? (2/2)187 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Die Rache der Wanderhure: Ungefragt im Werbeprospekt117 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Corinna Schumachers Kampf gegen die Presse31 LeserRecht am Bild:Das “berechtigte Interesse” im Sinne des § 23 Abs. 2 KUG44 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Der EGMR stärkt der deutschen Presse den Rücken458 LeserKanzlei Blaufelder:Posten von Foto in Facebook kann fristlose Kündigung begründen10 verwandte ArtikelBildberichterstattung über eine 11jährige PrinzessinLG Köln: Auch heimliche Paparazzo-Aufnahmen dürfen veröffentlicht werden, wenn es sich um Bildnisse der Zeitgeschichte handeltVeröffentlichung des Bildes einer Person ohne deren EinwilligungFoto einer Mieterfeier als Bildnis aus dem Bereich der ZeitgeschichteLG Köln: Ungenehmigte Bildveröffentlichung einer Prominenten mit Kind löst keinen Schadensersatzanspruch ausPaparazzi-Fotos beim Verlassen von Entzugsklinik: Landgericht Köln urteilt über Unterlassungsansprüche von alkoholkranker Schauspielerin
und ihrer FamilieProminente müssen Berichterstattung über Kuss in einer Diskothek nicht hinnehmenPressewoche auf spreerecht.de (Teil 4/4) – Schadensersatz & GeldentschädigungBildberichterstattung über ein MieterfestBGH zum Begriff der ZeitgeschichteÜber den ArtikelVeröffentlicht August 8, 2013 5:59am im Blog Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum.KategorienMedienrechtThemenMagazin, Bgh, Presse Und Medienrecht, Persönlichkeitsrechtsverletzung, Sommer, Allgemeines Persönlichkeitsrecht, England, Welt, Caroline Von Hannover, Prinz Ernst August, Personen Der ZeitgeschichteTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresOLG Rostock: Blitzer.de-App darf während der Fahrt nicht benutzt werdenvon Alexander Gratz / Verkehrsrecht BlogSind die GoBD der Tod des Online-Banking?von Christian Herold / NWB Experten Blog„… und do weißt warum“von Udo Vetter / LawBlogDie Gedächtnislückevon strafprozessFristfax – und die technische Störung bei Gerichtvon RechtslupeAls nächstes lesen - bislang 78 Leser:BGH: Räum- und Streupflicht nur bei Glättebildung oder Schnee