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Timestamp: 2020-07-05 21:16:49
Document Index: 179494647

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 4', 'Art. 12', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13']

Art. 2 Zweck der Ergänzungsprüfung
2. Abschnitt: Ergänzungsprüfungen
Art. 4 Prüfungszweck und -sessionen, Anmeldung, Zulassung, G...
Art. 5 Prüfungsziele und -inhalte für die einzelnen Fächer
Art. 6 Richtlinien
Art. 7 Prüfungsfächer
Art. 8 Prüfungsart
Art. 9 Prüfungsaufteilung
Art. 10 Noten, Punktzahl und Notengewichtung
Art. 11 Bestehensnormen
Art. 12 Sanktionen, Prüfungsentscheid, Zeugnis, Ausnahmen un...
Art. 13 Wiederholung der Prüfung
über die Ergänzungsprüfung für die Zulassung von Inhaberinnen und Inhabern eines eidgenössischen Berufsmaturitätszeugnisses oder eines gesamtschweizerisch anerkannten Fachmaturitätszeugnisses zu den universitären Hochschulen1
vom 2. Februar 2011 (Stand am 1. Januar 2017)
gestützt auf Artikel 39 Absatz 2 des ETH-Gesetzes vom 4. Oktober 19912 und auf Artikel 60 des Medizinalberufegesetzes vom 23. Juni 20063, in Ausführung der Verwaltungsvereinbarung vom 16. Januar/15. Februar 19954 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) über die Anerkennung von Maturitätsausweisen,
Diese Verordnung regelt die Ergänzungsprüfung für die Zulassung von Inhaberinnen und Inhabern folgender Abschlusszeugnisse zu den universitären Hochschulen:
eidgenössische Berufsmaturitätszeugnisse;
gesamtschweizerisch anerkannte Fachmaturitätszeugnisse.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 9. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4153).
1 Mit der Ergänzungsprüfung sollen Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Berufsmaturitätszeugnisses oder eines gesamtschweizerisch anerkannten Fachmaturitätszeugnisses die allgemeine Hochschulreife erlangen.1
2 Die bestandene Ergänzungsprüfung gilt zusammen mit dem eidgenössischen Berufsmaturitätszeugnis oder mit dem gesamtschweizerisch anerkannten Fachmaturitätszeugnis als Abschluss, der einer schweizerischen oder einer schweizerisch anerkannten gymnasialen Maturität gleichwertig ist.2 Als solcher berechtigt er zur Zulassung:
an die Eidgenössischen Technischen Hochschulen nach dem ETH-Gesetz vom 4. Oktober 1991;
zu den eidgenössischen Medizinalprüfungen nach dem Medizinalberufegesetz vom 23. Juni 2006.
3 Für die Zulassung zu kantonalen Universitäten gilt das kantonale Recht.
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 9. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4153).
1 Die Ergänzungsprüfungen stehen unter der Aufsicht der Schweizerischen Maturitätskommission.
2 Sie werden unter Vorbehalt von Absatz 3 von der Schweizerischen Maturitätskommission abgenommen.
3 Die Schweizerische Maturitätskommission kann auf Antrag eines Kantons eine Schule mit eidgenössisch anerkannter gymnasialer Maturität ermächtigen, die Ergänzungsprüfung selber abzunehmen. Voraussetzung ist, dass die Schule einen einjährigen Kurs führt, der auf die Prüfung vorbereitet.
Art. 4 Prüfungszweck und -sessionen, Anmeldung, Zulassung, Gebühren
1 Für den Prüfungszweck, die Prüfungssessionen, die Anmeldung, die Zulassung und die Gebühren gelten sinngemäss die Bestimmungen:
der Verordnung vom 7. Dezember 19981 über die schweizerische Maturitätsprüfung;
der Verordnung vom 3. November 20103 über Gebühren und Entschädigungen für die schweizerische Maturitätsprüfung und die Ergänzungsprüfungen.
2 Die Prüfungssessionen, die Anmeldung und die Gebühren für Ergänzungsprüfungen an kantonalen Schulen richten sich nach den entsprechenden kantonalen Bestimmungen.
3 Schulen, die befugt sind, Ergänzungsprüfungen durchzuführen, dürfen nur Kandidatinnen und Kandidaten zulassen, die den einjährigen Vorbereitungskurs besucht haben.
1 SR 413.12
2AS 2012 3625
3 SR 172.044.13
1 Die Prüfungsziele und -inhalte für die einzelnen Fächer richten sich nach dem gesamtschweizerischen Rahmenlehrplan der EDK für die Maturitätsschulen.
2 Sie sind in den Richtlinien enthalten.
1 Die Schweizerische Maturitätskommission erlässt in Ergänzung zu dieser Verordnung Richtlinien. Diese regeln insbesondere:
die Einzelheiten über die Zulassung;
die in den Prüfungen zugelassenen Hilfsmittel;
die Fächergruppen bei einer Prüfungsaufteilung.
2 Die Schweizerische Maturitätskommission erarbeitet die Richtlinien zusammen mit der Eidgenössischen Berufsmaturitätskommission und der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen.1
3 Die Richtlinien bedürfen der Genehmigung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung2 und des Vorstands der EDK.
Die Kandidatinnen und Kandidaten haben Ergänzungsprüfungen in folgenden Fächern abzulegen:
erste Landessprache (Deutsch, Französisch oder Italienisch);
zweite Landessprache (Deutsch, Französisch oder Italienisch) oder Englisch;
Bereich Naturwissenschaften (Teilbereiche Biologie, Chemie und Physik);
Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften (Teilbereiche Geschichte und Geografie).
In den Prüfungsfächern wird wie folgt geprüft:
erste Landessprache: schriftlich und mündlich;
zweite Landessprache oder Englisch: schriftlich und mündlich;
Mathematik: schriftlich und mündlich;
Bereich Naturwissenschaften: schriftlich;
Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften: schriftlich.
1 Die Prüfung vor der Schweizerischen Maturitätskommission kann in einer einzigen Prüfungssession als Gesamtprüfung abgelegt oder auf zwei Sessionen verteilt werden.
2 Die Prüfung an einer Schule muss in einer Prüfungssession als Gesamtprüfung abgelegt werden.
1 Die Leistung in jedem der fünf Fächer wird in ganzen oder halben Noten ausgedrückt. 6 ist die höchste, 1 die tiefste Note; Noten unter 4 stehen für ungenügende Leistungen.
2 Die Noten der mündlichen Prüfungen werden von der Expertin oder dem Experten und von der Examinatorin oder dem Examinator gemeinsam erteilt. In den Fächern mit schriftlichen und mündlichen Prüfungen ist die Schlussnote das auf eine halbe Note gerundete arithmetische Mittel.
3 Die Punktzahl ist die Summe der Noten in den fünf Fächern.
4 Alle Noten haben das gleiche Gewicht.
1 Die Prüfung ist bestanden, wenn die Kandidatin oder der Kandidat:
mindestens 20 Punkte erreicht;
nicht mehr als zwei Noten unter 4 hat; und
keine Note unter 2 hat.
2 Die Prüfung ist nicht bestanden, wenn die Kandidatin oder der Kandidat:
die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht erfüllt;
ohne Bewilligung die angefangene Prüfung nicht fortsetzt;
Art. 12 Sanktionen, Prüfungsentscheid, Zeugnis, Ausnahmen und Beschwerdeverfahren
Für die Sanktionen, den Prüfungsentscheid, das Zeugnis, die Ausnahmeregelung namentlich zugunsten von Menschen mit Behinderungen sowie für das Beschwerdeverfahren gelten:
für Ergänzungsprüfungen vor der Schweizerischen Maturitätskommission: sinngemäss die Bestimmungen der Verordnung vom 7. Dezember 19981 über die schweizerische Maturitätsprüfung;
für von Schulen abgenommene Ergänzungsprüfungen: sinngemäss die kantonalen Bestimmungen für deren gymnasiale Maturitätsprüfung.
1 Die Prüfung kann einmal wiederholt werden. Im Falle der Prüfungsaufteilung auf zwei Sessionen kann jeder Teil einmal wiederholt werden.
2 Prüfungen in Fächern, in denen beim ersten Versuch mindestens die Note 5 erreicht wurde, müssen nicht wiederholt werden.
Die Verordnung vom 19. Dezember 20031 über die Anerkennung von Berufsmaturitätsausweisen für die Zulassung zu den universitären Hochschulen wird aufgehoben.
1 [AS 2004 629]
1 Wer die Prüfung nach altem Recht begonnen hat, kann sie bis längstens Ende 2012 nach altem Recht abschliessen.
2 Wer die Prüfung nach altem Recht nicht bestanden hat, kann sie ab 1. Mai 2012 nur noch nach neuem Recht wiederholen.
AS 2011 1065
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 9. Nov. 2016, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4153).2 SR 414.1103 SR 811.114 BBl 1995 II 318, 2004 241
relative à l’examen complémentaire permettant aux titulaires d’un certificat fédéral de maturité professionnelle ou d’un certificat de maturité spécialisée reconnu au niveau suisse d’être admis aux hautes écoles universitaires1
vu l’art. 39, al. 2, de la loi du 4 octobre 1991 sur les EPF2, vu l’art. 60 de la loi du 23 juin 2006 sur les professions médicales3, vu la convention administrative du 16 janvier/15 février 1995 passée entre le Conseil fédéral suisse et la Conférence suisse des directeurs cantonaux de l’instruction publique (CDIP) concernant la reconnaissance des certificats de maturité4,
La présente ordonnance règle l’examen complémentaire permettant aux titulaires de l’un des certificats suivants d’être admis aux hautes écoles universitaires:
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 9 nov. 2016, en vigueur depuis le 1er janv. 2017 (RO 2016 4153).
Art. 2 But de l’examen complémentaire
1 L’examen complémentaire a pour but de conférer aux titulaires d’un certificat fédéral de maturité professionnelle ou d’un certificat de maturité spécialisée reconnu au niveau suisse l’aptitude générale aux études supérieures.1
2 Le certificat fédéral de maturité professionnelle ou le certificat de maturité spécialisée reconnu au niveau suisse et le certificat d’examen complémentaire valent ensemble comme certificat équivalent à une maturité gymnasiale suisse ou reconnue par la Confédération.2 En tant que tels, ils donnent droit à l’admission:
3 Le droit cantonal règle l’admission aux universités cantonales.
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 9 nov. 2016, en vigueur depuis le 1er janv. 2017 (RO 2016 4153).
1 L’examen complémentaire est placé sous la surveillance de la Commission suisse de maturité.
2 Il est organisé par la Commission suisse de maturité, sous réserve de l’al. 3.
3 La Commission suisse de maturité peut, à la demande d’un canton, autoriser une école délivrant des certificats de maturité gymnasiale reconnus par la Confédération à organiser elle-même l’examen complémentaire, pour autant que cette école propose un cours préparatoire d’une année.
Art. 4 But de l’examen, sessions, inscription, admission, taxes
1 Les ordonnances ci-après régissent par analogie le but de l’examen, les sessions, l’inscription, l’admission et les taxes:
l’ordonnance du 7 décembre 1998 sur l’examen suisse de maturité1;
l’ordonnance du 3 novembre 2010 sur les taxes et les indemnités pour l’examen suisse de maturité et les examens complémentaires3.
2 Les sessions d’examen, l’inscription et les taxes pour l’examen complémentaire organisé par une école cantonale sont régis par les dispositions cantonales pertinentes.
3 Les écoles autorisées à faire passer l’examen complémentaire peuvent uniquement y admettre les candidats qui ont suivi le cours préparatoire d’une année.
Art. 5 Objectifs de l’examen et programmes
1 Les objectifs de l’examen et les programmes des diverses disciplines se fondent sur le plan d’étude cadre de la CDIP pour les écoles de maturité de Suisse.
2 Ils font l’objet de directives.
les objectifs de l’examen et les programmes des diverses disciplines;
les procédures d’examen et les critères d’évaluation;
la répartition des disciplines si l’examen est présenté en deux sessions.
3 Les directives sont soumises à l’approbation du Département fédéral de l’économie, de la formation et de la recherche2 et du comité de la CDIP.
Art. 7 Disciplines faisant l’objet d’un examen
une deuxième langue nationale (français, allemand ou italien) ou l’anglais;
Art. 8 Forme de l’examen
1 L’examen passé devant la Commission suisse de maturité peut être présenté en une seule session (examen complet) ou réparti sur deux sessions (examens partiels).
2 L’examen présenté dans une école de maturité l’est en une seule session (examen complet).
2 Les notes des épreuves orales sont attribuées conjointement par l’expert et par l’examinateur. Dans les disciplines soumises à deux épreuves, la note finale est la moyenne des deux, arrondie à une demi-note.
1 L’examen est réussi si le candidat:
n’a pas plus de deux notes en dessous de 4; et
n’a aucune note en dessous de 2.
2 L’examen n’est pas réussi si le candidat:
ne satisfait pas aux conditions fixées à l’al. 1;
n’a pas terminé un examen commencé, à moins qu’il en ait obtenu l’autorisation;
s’est servi d’instruments de travail non autorisés ou a commis une autre fraude.
l’ordonnance du 7 décembre 1998 sur l’examen suisse de maturité1, si l’examen complémentaire est présenté devant la Commission suisse de maturité;
les dispositions cantonales régissant l’examen de maturité gymnasiale, si l’examen est présenté dans une école de maturité.
Art. 13 Répétition de l’examen en cas d’échec
1 Le candidat peut repasser une fois l’examen en cas d’échec. S’il a choisi de passer l’examen en deux sessions, il peut repasser une fois chaque partie de l’examen.
L’ordonnance du 19 décembre 2003 relative à la reconnaissance des certificats de maturité professionnelle pour l’admission aux hautes écoles universitaires1 est abrogée.
1 Quiconque a commencé l’examen selon l’ancien droit peut le terminer selon l’ancien droit jusqu’à fin 2012 au plus tard.
2 Quiconque a échoué à l’examen selon l’ancien droit ne peut, à partir du 1er mai 2012, le repasser que selon le nouveau droit.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 9 nov. 2016, en vigueur depuis le 1er janv. 2017 (RO 2016 4153).2 RS 414.1103 RS 811.114 FF 1995 II 316, 2004 211
concernente l’esame complementare per l’ammissione dei titolari di un attestato di maturità professionale federale o di un attestato di maturità specializzata riconosciuto a livello nazionale alle università cantonali e ai politecnici federali1
del 2 febbraio 2011 (Stato 1° gennaio 2017)
visto l’articolo 39 capoverso 2 della legge del 4 ottobre 19912 sui PF; visto l’articolo 60 della legge del 23 giugno 20063 sulle professioni mediche; in esecuzione dell’Accordo amministrativo del 16 gennaio/15 febbraio 19954 tra il Consiglio federale svizzero e la Conferenza svizzera dei direttori cantonali della pubblica educazione (CDPE) relativo al riconoscimento degli attestati di maturità,
La presente ordinanza disciplina l’esame complementare per l’ammissione dei titolari dei seguenti attestati alle università cantonali e ai politecnici federali:
attestato federale di maturità professionale;
attestato di maturità specializzata riconosciuto a livello nazionale.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 9 nov. 2016, in vigore dal 1° gen. 2017 (RU 2016 4153).
Art. 2 Scopo dell’esame complementare
1 L’esame complementare ha lo scopo di consentire ai titolari di un attestato federale di maturità professionale o di un attestato di maturità specializzata riconosciuto a livello nazionale di acquisire le conoscenze e le capacità generali necessarie per intraprendere studi universitari generali.1
2 L’attestato di superamento dell’esame complementare, assieme all’attestato federale di maturità professionale o all’attestato di maturità specializzata riconosciuto a livello svizzero, vale come attestato equivalente alla maturità liceale svizzera o riconosciuta dalla Confederazione.2 In quanto tale, dà diritto all’ammissione:
ai politecnici federali secondo la legge del 4 ottobre 1991 sui PF;
agli esami federali per le professioni mediche secondo la legge del 23 giugno 2006 sulle professioni mediche.
3 L’ammissione alle università cantonali è retta dal diritto cantonale.
2 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 9 nov. 2016, in vigore dal 1° gen. 2017 (RU 2016 4153).
Sezione 2: Esame complementare
1 L’esame complementare sottostà alla vigilanza della Commissione svizzera di maturità.
2 Fatto salvo il capoverso 3, è organizzato dalla Commissione svizzera di maturità.
3 La Commissione svizzera di maturità può, su proposta di un Cantone, autorizzare una scuola che rilascia attestati di maturità liceale riconosciuti dalla Confederazione a organizzare l’esame complementare. La condizione è che questa scuola proponga un corso di preparazione di un anno.
Art. 4 Scopo dell’esame, sessioni, iscrizione, ammissione, tasse
1 Allo scopo dell’esame, alle sessioni, all’iscrizione, all’ammissione e alle tasse si applicano per analogia:
le disposizioni dell’ordinanza del 7 dicembre 19981 sull’esame svizzero di maturità;
le disposizioni dell’ordinanza del 3 novembre 20103 sulle tasse e le indennità per l’esame svizzero di maturità e gli esami complementari.
2 Le sessioni d’esame, l’iscrizione e le tasse per l’esame complementare svolto nelle scuole cantonali sono rette dalle corrispondenti disposizioni cantonali.
3 Le scuole autorizzate a organizzare l’esame complementare possono ammettere soltanto i candidati che hanno seguito il corso di preparazione di un anno.
2RU 2012 3625
Art. 5 Obiettivi e programmi d’esame per le singole materie
1 Gli obiettivi e i programmi d’esame per le singole materie si fondano sul Piano quadro degli studi per le scuole di maturità della CDPE valido in tutta la Svizzera.
2 Essi sono contenuti nelle direttive.
Art. 6 Direttive
1 A complemento della presente ordinanza, la Commissione svizzera di maturità emana direttive. Esse disciplinano in particolare:
i dettagli dell’ammissione;
gli obiettivi e i programmi d’esame per le singole materie;
la procedura d’esame e i criteri di valutazione;
gli strumenti di lavoro ammessi all’esame;
i gruppi di materie se l’esame è suddiviso in due sessioni.
2 La Commissione svizzera di maturità elabora le direttive insieme alla Commissione federale di maturità professionale e alla Conferenza svizzera dei rettori delle scuole universitarie.1
3 Le direttive sottostanno all’approvazione del Dipartimento federale dell’economia, della formazione e della ricerca2 e del Comitato della CDPE.
Art. 7 Materie d’esame
I candidati sostengono esami complementari nelle materie seguenti:
prima lingua nazionale (tedesco, francese o italiano);
seconda lingua nazionale (tedesco, francese o italiano) o inglese;
scienze sperimentali (ambiti biologia, chimica e fisica);
scienze umane e sociali (ambiti storia e geografia).
Art. 8 Modalità d’esame
Nelle materie d’esame si procede come segue:
prima lingua nazionale: prova scritta e orale;
seconda lingua nazionale o inglese: prova scritta e orale;
matematica: prova scritta e orale;
scienze sperimentali: prova scritta;
scienze umane e sociali: prova scritta.
Art. 9 Esame in due sessioni
1 L’esame della Commissione svizzera di maturità può essere sostenuto come esame completo in un’unica sessione oppure suddiviso in due sessioni.
2 Se svolto in una scuola, l’esame deve essere sostenuto come esame completo in un’unica sessione.
Art. 10 Note, totale dei punti e ponderazione delle note
1 Le prestazioni in ognuna delle cinque materie sono espresse in punti e mezzi punti. La nota migliore è 6, la peggiore 1; le note inferiori al 4 indicano prestazioni insufficienti.
2 Le note delle prove orali sono attribuite congiuntamente dall’esperto e dall’esaminatore. Nelle materie oggetto di una prova scritta e di una prova orale, la nota finale è la media aritmetica arrotondata al mezzo punto.
3 Il totale dei punti è dato dalla somma delle note nelle cinque materie.
4 Tutte le note hanno lo stesso peso.
Art. 11 Superamento dell’esame
ha ottenuto un totale di almeno 20 punti;
non ha più di due note inferiori a 4; e
non ha nessuna nota inferiore a 2.
non si presenta all’esame senza fornire tempestivamente ragioni fondate;
senza autorizzazione, non continua l’esame iniziato;
si serve di strumenti di lavoro non ammessi o si rende colpevole di altri comportamenti sleali.
Art. 12 Sanzioni, valutazione dell’esame, attestato, deroghe e procedura di ricorso
Alle sanzioni, alla valutazione dell’esame, all’attestato, alle deroghe, in particolare a favore delle persone con disabilità, e alla procedura di ricorso si applicano per analogia:
le disposizioni dell’ordinanza del 7 dicembre 19981 sull’esame svizzero di maturità, se l’esame complementare è organizzato dalla Commissione svizzera di maturità;
le disposizioni cantonali sull’esame liceale di maturità, se l’esame complementare è organizzato da una scuola.
Art. 13 Ripetizione dell’esame
1 L’esame può essere ripetuto una volta. Se l’esame è stato sostenuto in due sessioni, ogni parte può essere ripetuta una volta.
2 Le prove nelle materie in cui il candidato ha ottenuto almeno la nota 5 al primo tentativo non devono essere ripetute.
L’ordinanza del 19 dicembre 20031 concernente il riconoscimento degli attestati di maturità professionale per l’ammissione alle scuole universitarie è abrogata.
1 [RU 2004 629]
1 Chi inizia l’esame alle condizioni definite dal diritto anteriore può portarlo a termine secondo questo diritto entro la fine del 2012.
2 Chi non supera l’esame alle condizioni definite dal diritto anteriore, dal 1° maggio 2012 può ripeterlo soltanto secondo il nuovo diritto.
RU 2011 1065
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 9 nov. 2016, in vigore dal 1° gen. 2017 (RU 2016 4153).2 RS 414.1103 RS 811.114 FF 1995 II 242, 2004 203