Source: https://www.gc-pf.de/club/satzung.html
Timestamp: 2020-05-31 07:52:57
Document Index: 166527934

Matched Legal Cases: ['§1', '§1', '§ 3', '§4', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 26', '§3', '§ 5', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 1', '§ 8', '§ 4']

Golfclub Pforzheim: Satzung
des Golfclub Pforzheim Karlshäuser Hof e.V. Ölbronn-Dürrn
§1 Name, Sitz und Zweck des Club
I. Der Club führt den Namen "Golfclub Pforzheim Karlshäuser Hof e.V."'
II. Der Golfclub hat seinen Sitz in Ölbronn-Dürrn. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Pforzheim eingetragen.
III. Zweck des Clubs ist die Pflege und Förderung des Golfsports. Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das Abhalten eines geordneten Spielbetriebs, die Ausrichtung von Wettspielen, die Förderung golfsportlicher Übungen und Leistungen, die Förderung der Jugend und die Teilnahme an Verbandswettspielen sowie durch Nutzung und Unterhaltung der Golfanlage.
Anmerkung zu §1: Im Hinblick auf die veränderte steuerliche Beurteilung der Gemeinnützigkeit von Golfclubs seitens der Finanzverwaltung ist der GC Pforzheim seit einigen Jahren nicht mehr gemeinnützig.
§ 3 Mitgliedsarten, Mitgliedschaft, Aufnahme
I. Mitgliedsarten
c) Auswärtige Mitglieder
a) Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die nicht zu den Mitgliedern der folgenden Absätze b) bis e) gehören.
b) Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, ferner Mitglieder die studieren oder sich in einer Ausbildung befinden bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres.
c) Auswärtige Mitglieder sind Mitglieder, deren ständiger Wohnsitz mehr als 100 Kilometer von Ölbronn-Dürrn entfernt ist und die keinen zweiten Wohnsitz innerhalb dieser Entfernung haben.
d) Fördernde Mitglieder sind natürliche und juristische Personen sowie Körperschaften, die die Zwecke des Clubs unterstützen, ohne den Golfsport auf der Golfanlage auszuüben.
e) Ehrenmitglieder sind Mitglieder, die sich um den Club oder seine Bestrebungen besonders verdient gemacht haben. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit wenigstens 3/4 Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ernannt. Ehrenmitglieder haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder; von der Pflicht zur Beitragszahlung sind sie befreit.
Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten und soll den Namen, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers sowie die Bezeichnung der angestrebten Mitgliedsart enthalten. Aufnahmeanträge von Personen unter 18 Jahren bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.
Über den Antrag eines Mitglieds auf Wechsel innerhalb der Mitgliedsart (Ziff. I. Buchst. a bis d) entscheidet der Vorstand. Der Antrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
§4 Aufnahmegebühren, Beiträge, Umlagen, Investitionsumlagen, Verzehrbons
I. Mit der Aufnahme in den Club ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten. Jugendliche Mitglieder zahlen keine Aufnahmegebühr; dies gilt auch dann, wenn der Antragsteller bis zum Ende des Jahres das auf die Beendigung seiner Jugendmitgliedschaft folgt, die Aufnahme als ordentliches Mitglied beantragt.
Die Höhe der Aufnahmegebühr wird vom Vorstand festgesetzt, nachdem er die Mitgliederversammlung dazu angehört hat.
II. Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu leisten, der zum 31. Januar des betreffenden Mitgliedsjahres im voraus zu entrichten ist. Erfolgt die Aufnahme in den Club nach dem 1. September, ist für das laufende Kalenderjahr nur die Hälfte des Jahresbeitrags zu entrichten, zahlbar bis zum Ende des Monats, der auf die Aufnahme folgt.
Die Höhe des Jahresbeitrags wird auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung für das folgende Geschäftsjahr festgelegt. Solange die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der zuletzt festgelegte Jahresbeitrag zu entrichten.
Die Spielberechtigung ist von der fristgerechten Zahlung des Jahresbeitrags sowie der fristgerechten Zahlung des Entgelts für den Verzehrbon gemäß Ziffer V. abhängig.
III. Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstands eine Umlage beschließen, wenn ein außerordentlicher Finanzbedarf vorliegt und dieser durch den Vereinszweck gedeckt ist.
IV. Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstands eine Investitionsumlage, auch in Darlehensform, beschließen, wenn für ein konkretes Investitionsvorhaben ein außerordentlicher Finanzbedarf vorliegt und dieser durch den Vereinszweck gedeckt ist.
V. Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstands die Erhebung einer jährlichen Zahlung für den sogenannten Verzehrbon beschließen, der dazu dient, dem Pächter der Clubgaststätte einen angemessenen Umsatz zu garantieren. Die Zahlung ist bis spätestens 31. Januar eines Jahres im voraus an den Club zu entrichten.
I. Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand. Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er wird wirksam auf das Ende des Kalenderjahres. Erfolgt der Austritt nach dem 15. November, so ist für das folgende Kalenderjahr noch der halbe Beitrag zu entrichten.
b) durch Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied nach Ermessen des Vorstandes durch sein Verhalten einen wichtigen Grund zum Ausschluss gegeben hat.
c) durch Streichung als Mitglied aufgrund eines Vorstandsbeschlusses, wenn ein Mitglied seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger Mahnung, davon einmal durch eingeschriebenen Brief, nicht nachgekommen ist.
d) bei jugendlichen Mitgliedern: Am Ende des Jahres, in dem das Mitglied das 18. Lebensjahr vollendet hat. Falls das Mitglied studiert oder sich in Ausbildung befindet, besteht die Jugend mitgliedschaft fort und endet am Ende des Jahres, in dem das Mitglied das Studium oder die Ausbildung beendet hat, spätestens jedoch am Ende des Jahres, in dem das Mitglied das 28. Lebensjahr vollendet hat. Der Nachweis, dass das Mitglied studiert oder sich in Ausbildung befindet, ist unaufgefordert bis spätestens 31. Januar eines jeden Jahres zu führen, anderenfalls endet die Jugendmitgliedschaft zum Ende des vergangenen Jahres. In dem Jahr, das auf das Ende der Jugendmitgliedschaft folgt, besteht die Mitgliedschaft weiter, wenn das Mitglied bis zum 31. Januar des auf das Ende der Jugendmitgliedschaft folgenden Jahres den vom Vorstand festgelegten Beitrag entrichtet hat.
e) durch Tod des Mitglieds.
II. Gegen einen Ausschlussentscheid des Vorstandes ist Berufung an die Mitgliederversammlung innerhalb Monatsfrist nach Bekanntmachung des Beschlusses an das betreffende Mitglied zu lässig. Die Mitgliederversammlung beschließt mit Stimmenmehrheit und zwar endgültig.
III. Die Pflicht zur Zahlung ausstehender Beiträge wird durch Austritt, Ausschluss oder Streichung nicht berührt.
a) der Vorstand (§ 7)
b) die Mitgliederversammlung (§ 8)
c) der Vorgaben- und Wettspielausschuß (§ 8a)
d) der Ehrenrat (§ 8b).
I. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden (Präsident), dem stellvertretenden Vorsitzenden und aus höchstens 8 weiteren Mitgliedern, von denen je ein Mitglied das Amt des Schriftführers, Pressewarts, Schatzmeisters, Platzwarts, Sportwarts, Gebäudewarts, Gesellschaftswarts und des Jugendwarts zu führen hat.
Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung in geheimer Wahl auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wenn nicht mindestens zehn anwesende stimmberechtigte Mitglieder widersprechen, kann offene Wahl erfolgen. Der Vorstand bleibt jeweils solange im Amt, bis er ordnungsgemäß neu- oder wiederbestellt worden ist. In den Vorstand können nur stimmberechtigte Mitglieder gewählt werden (siehe § 8. I). Als gewählt gilt, wer die jeweils höchste Zahl der angegebenen Stimmen erhält. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so ist, wenn es der Vorstand für notwendig hält, auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl durchzuführen.
Die Amtsdauer der Zugewählten endet mit der der übrigen Vorstandsmitglieder. Die Zuteilung der Ämter auf die Vorstandmitglieder erfolgt durch den Vorsitzenden.
II. Der Vorstand führt die Geschäfte des Clubs. Er kann die Abwicklung der laufenden Geschäfte einem Geschäftsführer oder einer geschäftsführenden Gesellschaft übertragen. Diese brauchen nicht Clubmitglieder zu sein.
Der Vorstand beschließt über alle Angelegenheiten des Clubs, soweit die Satzung nicht Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung vorschreibt.
Er fasst seine Beschlüsse in formlos in nur vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden einberufenen Sitzungen. Er ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens vier Vorstandsmitgliedern und beschließt bei Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Schriftliche Stimmabgabe ist zulässig.
Eine Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Auch in Angelegenheiten, die nicht durch die Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, soll der Vorstand einen Beschluss der Mitgliederversammlung einholen, wenn dies von mindestens einem Viertel der ordentlichen Mitglieder durch einen an den Vorstand zu richtenden Antrag verlangt wird, über jede Sitzung des Vorstands ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
III. Der Club wird im Sinne des § 26 BGB von dem 1. und 2. Vorsitzenden vertreten. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
I. Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder berechtigt. Stimmrecht in der Mitgliederversammlung haben alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Kein Stimmrecht haben auswärtige und fördernde Mitglieder (§3 Ziff I. Buchst. c) und d).
Die Abstimmung erfolgt offen durch Handzeichen. Geheim ist abzustimmen, wenn mehr als 20 erschienene Mitglieder dies verlangen.
II. Die Mitgliederversammlung beschließt über:
c) die Wahl des Ehrenrates,
d) Fragen, die aus sonstigen Gründen der Mitgliederversammlung unterbreitet werden,
e) den Haushaltsplan und Jahresabschluss,
g) die Berufung gegen einen Ausschlussentscheid gemäß § 5, Abs. II,
i) die Auflösung des Clubs,
J) Jährlichen Clubbeitrag,
k) Aufnahmegebühr in den Club,
l) Umlagen,
m) Investitionsumlagen/-darlehen
n) Verzehrbons
III. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jeweils innerhalb der ersten fünf Monate eines Kalenderjahres einzuberufen. Sie nimmt insbesondere den Geschäftsbericht und den Haushaltsplan entgegen, wählt den Vorstand und die Kassenprüfer und beschließt über Entlastung des Vorstandes.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden nach Bedarf vom Vorstand einberufen. Der Vorstand ist zur Einberufung verpflichtet, wenn mindestens ein Viertel der ordentlichen Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe einer Tagesordnung beim Vorstand beantragt.
IV. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch schriftliche Mitteilung an alle Mitglieder mit gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
Die Einberufung hat mindestens 2 Wochen vor dem Termin der Versammlung zu erfolgen. Anträge der Mitglieder sind dem Vorstand mindestens 3 Tage vor der Mitgliederversammlung einzureichen. Über später eingereichte Anträge kann nur dann abgestimmt werden, wenn der Vorstand damit einverstanden ist.
V. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Vorstandsmitglied und sechs ordentliche Mitglieder anwesend sind. Die Beschlussfassung erfolgt - sofern die Satzung nichts anderes bestimmt - mit Stimmenmehrheit. Die Leitung der Versammlung hat der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende, bei dessen Verhinderung das älteste Vorstandsmitglied. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
VI. Für eine Satzungsänderung ist DREIVIERTEL/Stimmenmehrheit bei Anwesenheit von mindestens einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Stimmen der Vorstandsmitglieder werden mitgezählt. Sind weniger als ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder erschienen, so ist vom Vorstand eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen, die beschlussfähig ist. Die Vorschriften des Abs. V. gelten in diesem Falle nicht. Anträge auf Satzungsänderung sind mindestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich einzureichen und von diesem bei der Einberufung der Mitgliederversammlung bekanntzugeben.
VII. Soll über eine Auflösung des Clubs entschieden werden, ist bei Einberufung der Mitgliederversammlung jedem Mitglied von dem Antrag auf Auflösung unter Angabe der Gründe Mitteilung zu machen. Die Einberufung hat mindestens einen Monat vor dem Versammlungstag zu erfolgen. Für eine Entscheidung ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der ordentlichen Mitglieder und eine Mehrheit von mindestens drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. Sind in der Mitgliederversammlung weniger als zwei Drittel der ordentlichen Mitglieder erschienen, so ist mit einer Frist von zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, in der der Auflösungsbeschluss gefasst werden kann.
§ 8a Vorgaben- und Wettspielausschuss
I. Der Vorgaben- und Wettspielausschuss besteht aus bis zu 13 Mitgliedern des Clubs, die im Golfsport erfahren sein sollten. Vorsitzender des Ausschusses ist der Sportwart, stellvertretender Vorsitzender der Jugendwart. Die gewählten Abteilungsleiter sind automatisch Mitglieder des Ausschusses. Auf Vorschlag der Abteilungsleiter werden jeweils zwei Mitglieder aus den Abteilungen in den Ausschuss berufen. Ständiges Mitglied ist der Head Pro, der jedoch nur eine beratende und keine stimmberechtigte Funktion hat.
II. Der Ausschuss hat die Aufgabe, den Spiel- und Wettspielbetrieb des Clubs zu organisieren sowie sicherzustellen, dass den für den Club verbindlichen Bestimmungen des Deutschen Golfverbandes (DGV) über Standard und Vorgaben der jeweils gültigen Fassung Rechnung getragen wird.
III. Der Ausschuss fasst seine Beschlüsse in formlos nur vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden einberufenen Sitzungen. Er ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende und/oder der stellvertretende Vorsitzende. Der Ausschuss beschließt mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Eine Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Über jede Sitzung des Ausschusses ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Der Ausschuss führt seine Geschäfte ehrenamtlich.
§ 8b Ehrenrat
I. Der Ehrenrat besteht aus sechs ordentlichen Mitgliedern des Vereins, nämlich einem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden und vier weiteren Mitgliedern. Der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende müssen die Befähigung zum Richteramt haben.
II. Der Ehrenrat wird durch die Mitgliederversammlung in geheimer Wahl auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Wenn nicht mindestens 10 anwesende stimmberechtigte Mitglieder widersprechen, kann offene Wahl erfolgen. Der Ehrenrat bleibt jeweils so lange im Amt, bis er ordnungsgemäß neu- oder wiederbestellt worden ist. Scheidet ein Mitglied des Ehrenrats während der Amtsdauer aus, ist auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl durchzuführen. Die Amtsdauer der Zugewählten endet mit der Amtsdauer der übrigen Mitglieder des Ehrenrates.
III. Der Ehrenrat fasst seine Beschlüsse in formlos nur vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden einberufenen Sitzungen. Er ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende und/oder der stellvertretende Vorsitzende. Der Ehrenrat beschließt mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entschiedet die Stimme des Vorsitzenden. Eine Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Über jede Sitzung des Ehrenrats ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Der Ehrenrat führt seine Geschäfte ehrenamtlich.
IV. Der Ehrenrat hat die Aufgaben:
a) Bei Ehrenstreitigkeiten zwischen Clubmitgliedern, soweit Vereinsinteressen hiervon berührt werden, einen Schlichtungsversuch zu unternehmen.
b) Über Einsprüche von Clubmitgliedern gegen Disziplinarmaßnahmen des Vorstands aufgrund Rechts- und Verfahrensordnung nach § 8c dieser Satzung zu entscheiden.
V. Bei einer Aufgabe nach Ziffer IV. a kann der Ehrenrat von jedem betroffenen Clubmitglied und vom Vorstand angerufen werden.
VI. Die Beschlüsse des Ehrenrats sind endgültig. Sie sind schriftlich zu begründen und den Beteiligten sowie dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.
§ 8c Disziplinarwesen
Das Disziplinarwesen des Clubs regelt eine gesonderte Rechts- und Verfahrensordnung, die Bestandteil dieser Satzung ist. (Anhang A.)
§ 8d Jugendordnung
Die Jugendordnung des Clubs regelt eine gesonderte Rechts- und Verfahrensordnung, die Bestandteil dieser Satzung ist. (Anhang B.)
§ 9 Sonstige Vorschriften
Der Club erstrebt keinen Gewinn. Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Clubs. Wenn ein Mitglied für die Dauer seiner Mitgliedschaft dem Club Sach- oder Geldwerte leihweise zur Verfügung gestellt hat, werden auch nach Auflösung des Clubs diese Sach- und Geldwerte zurückgegeben oder mit keinem höheren als dem ursprünglichen Nominalwert erstattet. Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Clubs fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Club ist Mitglied im Badischen Sportbund und dem zuständigen Golfverband.
Vereinsrechtliche Veröffentlichungen des Clubs erfolgen, soweit erforderlich, in der "Pforzheimer Zeitung". Sowohl der Vorstand als auch die Mitgliederversammlung sind berechtigt, anstelle der "Pforzheimer Zeitung" eine andere Zeitung für die Veröffentlichungen zu bestimmen.
Verbleib des Vermögens nach Auflösung des Clubs Nach Auflösung oder Aufhebung des Clubs oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögen nach Begleichung aller Verbindlichkeiten an die Gemeinde Ölbronn-Dürrn, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der in § 1, Abs. 3 dieser Satzung genannten Art wie auch zur Förderung und Pflege anderer Sportarten zu verwenden hat.
Diese Satzung, in der auch die Ergänzungen bzw. Änderungen vom 5. März 1993, 20. April 1998 und 19. April 1999 berücksichtigt sind, tritt mit sofortiger Wirkung (19. April 1999) in Kraft.
Rechts- und Verfahrensordnung gem. § 8c der Satzung
I. Mitglieder, die sich während der Ausübung des Golfsports oder im Zusammenhang mit dem Golfsport grob unsportlich verhalten oder in sonstiger Weise gröblich gegen das Ansehen oder die Interessen des Vereins verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand disziplinarrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.
II. Disziplinarmaßnahmen sind:
a) die Ermahnung,
b) die Verwarnung,
c) die befristete Wettspielsperre, höchstens drei Wettspiele,
d) die befristete Platzsperre, höchstens drei Monate.
III. Die Disziplinarmaßnahmen nach Ziffer II werden vom Vorstand ausgesprochen. Ein Disziplinarverfahren kann nicht mehr eingeleitet werden, wenn seit dem Bekannt werden des die Maßnahme begründeten Ereignisses mehr als drei Monate vergangen sind. Ein Ereignis gilt dann als bekannt geworden, wenn ein Mitglied des Vorstandes davon Kenntnis erlangt hat.
IV. Der Beschluss, mit dem die Disziplinarmaßnahme verhängt wird, ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied vom Vorsitzenden mit eingeschriebenem Brief mit Rückschein mitzuteilen. Die Begründung ist von denjenigen, die an der Beschlussfassung mitgewirkt haben, zu unter zeichnen.
V. Das betroffene Mitglied hat das Recht, innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zustellung des Beschlusses schriftlich Einspruch beim Vorstand einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der Ehrenrat, an dessen Vorsitzenden der Vorstand den Einspruch unverzüglich weiterzuleiten hat. Bis zur Entscheidung über den Einspruch ist die Disziplinarmaßnahme ausgesetzt.
Alle Clubmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie der Jugendwart des Clubs bilden die Clubjugend im Golfclub Pforzheim Karlshäuser Hof e.V. Ölbronn-Dürrn.
Die Clubjugend ist in der sportlichen und außersportlichen Jugendarbeit aktiv. Sie trägt damit zur Persönlichkeitsbildung junger Menschen bei. Schwerpunkt der Jugendarbeit sind die Förderung der freizeit- und wettkampfsportlichen Betätigung der jugendlichen Mitglieder. Bei allen Aktivitäten sollen die Jugendlichen entsprechend ihrem Entwicklungsstand bei der Planung und Durchführung mitbeteiligt werden.
Das oberste Organ der Clubjugend ist die Jugendvollversammlung. Sie tritt mindestens einmal im Jahr zusammen und wählt den Jugendausschuss, der aus folgenden Mitgliedern besteht:
dem Jugendwart des Clubs,
mindestens drei weiteren Mitgliedern der Clubjugend als Beisitzer.
Der Jugendsprecher und die Beisitzer des Jugendausschusses werden auf die Dauer von zwei Jahren mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt. Der Jugendsprecher darf bei seiner Wahl das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
§ 4 Jugendvollausschuss
Der Jugendwart des Clubs vertritt die Clubjugend nach innen und nach außen. Er leitet die Sitzungen des Jugendausschusses, bei denen die Jugendarbeit geplant und koordiniert wird.
Die Clubjugend ist verantwortlicher Empfänger der Zuschüsse für jugendpflegerische Maßnahmen. Die Jugendkasse wird vom Jugendausschuss geführt.