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Timestamp: 2016-10-23 23:57:03
Document Index: 203582213

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 7', 'Art. 16', 'Art. 61', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE']

8C_586/2015 (01.12.2015)
8C_586/2015 � � Urteil vom 1. Dezember 2015
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Matthias Dolder,
Die 1974 geborene A.________ war zuletzt als Maschinenf�hrerin bei der B.________ AG erwerbst�tig. Nachdem sie sich am 12. April 2007 einer beidseitigen Diskektomie L5/S1 unterzogen hatte, meldete sie sich am 20. Dezember 2007 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Das Arbeitsverh�ltnis wurde auf Ende Juni 2008 aufgel�st. Seither geht die Versicherte keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach. Nach Eingang des polydisziplin�ren Gutachtens der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) vom 24. November 2010 stellte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen A.________ mit Vorbescheid vom 22. Februar 2012 die Ablehnung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht. Dagegen erhob die Versicherte Einwand. Die IV-Stelle holte alsdann ein polydisziplin�res Gutachten des medizinischen Zentrums C.________ vom 6. Februar 2013 ein. Nach erneuter Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verf�gung vom 30. April 2013 bei einem Invalidit�tsgrad von 29 Prozent ab.
A.________ erhob dagegen Beschwerde beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen. Dieses hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 3. Juni 2015 teilweise gut und hob die Verf�gung vom 30. April 2013 insoweit auf, als es der Versicherten f�r den Zeitraum vom 1. August 2008 bis 31. Januar 2011 eine Viertelsrente und vom 1. Februar 2011 bis 30. April 2013 eine halbe Rente zusprach. Die Sache wurde zur Festsetzung und Ausrichtung der geschuldeten Leistungen an die IV-Stelle zur�ckgewiesen. Im �brigen wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihr mit Wirkung ab 1. August 2008 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die IV-Stelle, subeventualiter an die Vorinstanz, zur�ckzuweisen, damit diese nach erg�nzender Abkl�rung, insbesondere nach einer neuen interdisziplin�ren medizinischen Begutachtung �ber den Rentenanspruch neu verf�ge.
IV-Stelle, kantonales Gericht und Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung auf R�ge hin oder von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht, und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 105 Abs. 2 BGG und Art. 97 Abs. 1 BGG). Als "offensichtlich unrichtig" gelten die vorinstanzlichen Feststellungen, wenn sie willk�rlich erhoben worden sind (Art. 9 BV; BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; allgemein zur Willk�r in der Rechtsanwendung BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f.; 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 138 III 378 E. 6.1 S. 379 f.; insbesondere zu jener in der Beweisw�rdigung BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 135 III 127 E. 1.5 S. 129 f.).
1.2.�Die Erf�llung der Voraussetzungen zur Berichtigung oder Erg�nzung der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung hat die Beschwerde f�hrende Person genau darzulegen. Dazu gen�gt es nicht, einen von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten oder die eigene Beweisw�rdigung zu erl�utern (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356; Urteil 9C_779/2010 vom 30. September 2011 E. 1.1.2, nicht publ. in: BGE 137 V 446, aber in: SVR 2012 BVG Nr. 11 S. 44). Eine Sachverhaltsfeststellung ist nicht schon dann offensichtlich unrichtig, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenf�llig unzutreffend ist (BGE 132 I 42 E. 3.1 S. 44). Es liegt noch keine offensichtliche Unrichtigkeit vor, nur weil eine andere L�sung ebenfalls in Betracht f�llt, selbst wenn diese als die plausiblere erschiene (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; Urteil 9C_967/2008 vom 5. Januar 2009 E. 5.1). Diese Grunds�tze gelten auch in Bezug auf die konkrete Beweisw�rdigung (Urteile 9C_999/2010 vom 14. Februar 2011 E. 1 und 9C_735/2010 vom 21. Oktober 2010 E. 3).
Streitgegenstand bildet die Frage, ob die Beschwerdef�hrerin ab 1. August 2008 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat, oder auf eine abgestufte, bis Ende April 2013 befriste Rente, wie die Vorinstanz entschieden hat.
Im vorinstanzlichen Entscheid werden die gesetzlichen Bestimmungen und die Rechtsprechung zur Invalidit�t erwerbst�tiger Versicherter (Art. 8 Abs. 1 ATSG), zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 IVG), zur Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG), zur Aufgabe von �rztinnen und �rzten bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) sowie zum Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a-c S. 352 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.1.�Das kantonale Gericht ist in W�rdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss gelangt, die Beschwerdef�hrerin sei in einer angepassten T�tigkeit ab 15. Januar 2013 zu 80 Prozent arbeitsf�hig. F�r den davor liegenden Zeitraum ging es von einer 70-prozentigen Arbeitsf�higkeit ab August 2008 und von einer 60-prozentigen Arbeitsf�higkeit ab Februar 2011 aus. Dabei hat es in somatischer Hinsicht auf das Gutachten des medizinischen Zentrums C.________ vom 6. Februar 2013 und in psychiatrischer Hinsicht f�r die Zeit ab August 2008 auf das vom Krankenversicherer eingeholte Gutachten des Dr. med. D.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 14. Januar 2009, f�r den Zeitraum ab Februar 2011 auf das psychiatrische Konsiliargutachten der MEDAS von med. pract. E.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 3. November 2010 und f�r die darauf folgende Zeit auf die im Rahmen der Begutachtung des medizinischen Zentrums C.________ durchgef�hrte psychiatrische Beurteilung von Frau Dr. med. F.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 15. Januar 2013 abgestellt. In der zuletzt ausge�bten T�tigkeit als Maschinenf�hrerin h�tte die Versicherte im Jahr 2008 mit einem ganzt�gigen Pensum ein Einkommen von Fr. 57'792.- erzielt. Das durchschnittliche Einkommen einer weiblichen Angestellten bei einfachen und repetitiven T�tigkeiten habe gem�ss den Tabellenl�hnen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE Tabelle TA1 2008 Anforderungsniveau 4) Fr. 49'392.- betragen, was bei einer betriebs�blichen Arbeitszeit von 41.6 Stunden einem Jahreseinkommen von Fr. 51'368.- entspreche. Bei Gew�hrung eines Abzugs vom Tabellenlohn von 10 Prozent resultiere bei einer Arbeitsf�higkeit von 80 Prozent ein Invalideneinkommen von Fr. 36'985.- und damit ein rentenausschliessender Invalidit�tsgrad von 36 Prozent. Bei einer Arbeitsf�higkeit von 70 Prozent ergebe sich ein Invalidit�tsgrad von 44 Prozent und bei einer Arbeitsf�higkeit von 60 Prozent ein solcher von 52 Prozent. Entsprechend setzte das kantonale Gericht f�r den Zeitraum vom 1. August 2008 bis 31. Januar 2011 eine Viertelsrente und vom 1. Februar 2011 bis 30. April 2013 eine halbe Rente fest.
3.2.�Mit Bezug auf das Gutachten des medizinischen Zentrums C.________ ging das kantonale Gericht davon aus, dass sich die Gutachter bei der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit der Versicherten aufgrund der Laborbefunde und der festgestellten Compliance �ber die Medikamenteneinnahme und die m�glichen Nebenwirkungen im Klaren waren. Laut den Gutachtern beeintr�chtigen sowohl die orthop�disch ausgewiesenen degenerativen Sch�den im Bereich der Wirbels�ule (Diagnose: panvertebrales Schmerzsyndrom bei pathologischen Wirbels�ulenbefunden) wie auch die diagnostizierte chronifizierte leichte depressive Episode die Arbeitsf�higkeit um 20 Prozent. Zumutbar seien leichte, r�ckenadaptierte, wechselbelastende Arbeiten, w�hrend Akkordt�tigkeiten und T�tigkeiten in Wechselschicht, insbesondere Nachtschicht zu vermeiden seien. Nicht gefolgt ist das kantonale Gericht der psychiatrischen Beurteilung von Frau Dr. med. F.________, soweit sich diese retrospektiv zum Verlauf der Arbeitsf�higkeit der Versicherten in der Zeit vor der Begutachtung �usserte. F�r diesen Zeitraum l�gen mit den Gutachten des Dr. med. D.________ und von med. pract. E.________ zwei konsistente und �berzeugende Beurteilungsgrundlagen vor, die mit der Beschreibung depressiver Episoden unterschiedlichen Schweregrades nachvollziehbar einen schwankenden Verlauf der psychischen Beeintr�chtigung der Beschwerdef�hrerin begr�ndeten. Dr. med. D.________ habe im Dezember 2008 zeitnah eine leichte depressive Episode diagnostiziert und eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit um 30 Prozent ab August 2008 attestiert. Med. pract. E.________ sei aufgrund der im Zeitpunkt der Exploration vom 20. Oktober 2010 erhobenen Befunde von einer leichten Verschlechterung der depressiven Symptomatik seit der von Dr. med. D.________ vorgenommenen Beurteilung ausgegangen und habe eine mittelgradige depressive St�rung diagnostiziert. Die Diskrepanz erkl�re er mit Schwankungen im Krankheitsverlauf. Da eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes seit der vorherigen Begutachtung als �berwiegend wahrscheinlich erscheine, k�nne auf die ab Oktober 2010 bescheinigte 40-prozentige Arbeitsunf�higkeit abgestellt werden. F�r den Zeitraum ab der Exploration vom Januar 2013 erschien dem kantonalen Gericht die Beurteilung von Frau Dr. med. F.________, welche eine chronifizierte leichte depressive Episode diagnostizierte und von einer Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit von 20 Prozent infolge der emotionalen Minderbelastbarkeit und eingeschr�nkten Stresstoleranz ausging, als nachvollziehbar und �berzeugend begr�ndet. Aufgrund des schwankenden Verlaufs der depressiven Erkrankung sei auch erkl�rbar, dass sich dies jeweils auf die Arbeitsf�higkeitseinsch�tzung auswirke. Die von den psychiatrischen Gutachtern abweichenden Einsch�tzungen der behandelnden Psychiaterin, Frau Dr. med. G.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie, verm�ge nichts zu �ndern und lasse insbesondere nicht darauf schliessen, dass die Gutachter eine unangemessene Zumutbarkeitsbeurteilung vorgenommen h�tten oder deren Betrachtung in Zweifel gezogen werden m�sste. Die medizinische Aktenlage vermittle - auch bez�glich der geltend gemachten Schulterbeschwerden - f�r den massgebenden Zeitraum ab Erlass der Verf�gung vom 30. April 2013 gen�gend Klarheit �ber den rechtserheblichen Sachverhalt, weshalb von der Einholung erg�nzender medizinischer Unterlagen abzusehen sei.
3.3.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt zu Unrecht eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung sowie Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch Vorinstanz und Verwaltung. Entgegen den Einwendungen in der Beschwerde ist festzuhalten, dass die von der Vorinstanz f�r den jeweiligen Beurteilungszeitraum als massgebend betrachteten medizinischen Gutachten taugliche und schl�ssige Beweismittel sind. Auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten und somit auf die Gutachten der MEDAS vom 24. November 2010 und des medizinischen Zentrums C.________ vom 6. Februar 2013 ist rechtsprechungsgem�ss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470).
Die Vorinstanz hat ausf�hrlich und �berzeugend dargelegt, weshalb sie f�r die Zeit von August 2008 bis Januar 2013 vom psychiatrischen Teilgutachten des medizinischen Zentrums C.________ von Frau Dr. med. F.________ vom 15. Januar 2013 abgewichen ist und stattdessen auf das psychiatrische Teilgutachten der MEDAS von med. pract. E.________ vom 3. November 2010 und f�r die Zeit davor auf das psychiatrische Gutachten des Dr. med. D.________ vom 14. Januar 2009 abgestellt hat. Das kantonale Gericht hat sich mit den unterschiedlichen Auffassungen auseinandergesetzt und �berzeugend begr�ndet, weshalb entgegen der von der Fach�rztin vertretenen Auffassung nicht davon auszugehen sei, dass Dr. med. D.________ und med. pract. E.________ invalidit�tsfremde Umst�nde in die Beurteilung h�tten einfliessen lassen. Inwiefern die vorinstanzlich getroffene Feststellung, wonach die Beschwerdef�hrerin ab August 2008 zu 70 Prozent und ab Februar 2011 zu 60 Prozent arbeitsf�hig zu betrachten ist, offensichtlich unrichtig sein soll, vermag die Beschwerdef�hrerin nicht darzutun. Dass Frau Dr. med. G.________ und der Hausarzt zu einer anderen Beurteilung gelangten, macht die vorinstanzliche Beweisw�rdigung nicht willk�rlich oder sonst wie bundesrechtswidrig. Wenn die Versicherte weiter vorbringt, es k�nne auch f�r die Zeit ab Januar 2013 nicht auf das psychiatrische Teilgutachten von Frau Dr. med. F.________ abgestellt werden, ist in Anbetracht der Schwankungen, denen das depressive Leiden der Versicherten laut den �rztlichen Feststellungen im zeitlichen Verlauf unterliegt, nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt und insbesondere den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig gew�rdigt und festgestellt h�tte. Konkrete Indizien, welche gegen die Zuverl�ssigkeit der psychiatrischen Expertise des medizinischen Zentrums C.________ mit Bezug auf die im Untersuchungszeitpunkt vom Januar 2013 attestierte Arbeitsf�higkeit von 80 Prozent sprechen, sind nicht ersichtlich und k�nnen insbesondere auch nicht in der Stellungnahme von Frau Dr. med. G.________ vom 3. April 2013 erblickt werden.
3.4.�Was die beanstandete Dauer der psychiatrischen Untersuchung anbelangt, zeigt rechtsprechungsgem�ss eine lediglich zwanzig Minuten dauernde psychiatrische Exploration nicht von Vornherein eine Sorgfaltswidrigkeit des Gutachters an. F�r den Aussagegehalt eines medizinischen Berichts kommt es nicht allein auf die Dauer der Untersuchung an. Massgeblich ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollst�ndig und im Ergebnis schl�ssig ist. Der f�r eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand h�ngt stets von der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab. Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet - gegebenenfalls neben standardisierten Tests - die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil 8C_86/2015 vom 6. Mai 2015 E. 5.2). Anhaltspunkte daf�r, dass Frau Dr. med. F.________ die entsprechenden Vorgaben nicht bzw. nur ungen�gend beachtet hat, sind nicht erkennbar. Davon ging auch das kantonale Gericht aus. Wenn es sich in den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dar�ber hinaus nicht auch noch ausdr�cklich mit der ger�gten Dauer der psychiatrischen Exploration auseinandergesetzt hat, liegt damit keine Verletzung der Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV vor.
3.5.�Das kantonale Gericht hat zu Recht und ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes von Beweisweiterungen abgesehen. Dies trifft namentlich in Bezug auf den Einfluss der Schulterbeschwerden auf die Arbeitsf�higkeit zu. Das kantonale Gericht hat sich damit auseinandergesetzt und dabei willk�rfrei festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin im f�r die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Verf�gungserlasses vom 30. April 2013 dadurch nicht zus�tzlich in der Leistungsf�higkeit beeintr�chtigt war. Im Rahmen der klinischen Untersuchung des Schulterg�rtels und der oberen Extremit�ten zeigten sich den Gutachtern des medizinischen Zentrums C.________ keine pathologischen Befunde. Ein nach Vorliegen des Gutachtens erstelltes MRI der Schulter vom 8. Februar 2013 wies laut Bericht des Spitals H.________ vom 3. Juni 2013 zwar Befunde auf, die gegebenenfalls die Beschwerden erkl�ren k�nnten. Eine Arbeitsunf�higkeit wurde jedoch ausdr�cklich nicht attestiert. Der Bericht gibt daher nicht Anlass, an der Zuverl�ssigkeit der Expertise zu zweifeln.
Auch mit der Frage des m�glichen Einflusses von Nebenwirkungen der �rztlich verordneten Medikamente auf die Arbeitsf�higkeit der Versicherten hat sich das kantonale Gericht befasst. Im Gutachten des medizinischen Zentrums C.________ wird die aktuelle Medikation ausdr�cklich erw�hnt. Die Compliance wurde teilweise mittels Blutwertkontrollen �berpr�ft. Die Vorinstanz durfte daher willk�rfrei davon ausgehen, dass die Gutachter die m�glichen Nebenwirkungen der Medikamente angesprochen und diskutiert h�tten, wenn sie f�r die Frage der Arbeitsf�higkeit von Relevanz w�ren. Sind als Folge der medikament�sen Therapie die Reaktionsf�higkeit, die Fahrt�chtigkeit oder die F�higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, m�glicherweise beeintr�chtigt, wie die Beschwerdef�hrerin vorbringt, fallen T�tigkeiten, welche diese Eigenschaften verlangen, ausser Betracht. Die Einschr�nkung beschl�gt somit in erster Linie das Spektrum der aufgrund des medizinischen Anforderungsprofils, wie es von den Gutachtern des medizinischen Zentrums C.________ umschrieben wurde, noch in Betracht fallenden Erwerbst�tigkeiten (vgl. zur Aufgabe des Arztes bei der Erarbeitung von Grundlagen f�r die Bemessung der Invalidit�t BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195; 107 V 17 E. 2b S. 20). Zu den gesundheitlichen Beeintr�chtigungen und den daraus folgenden k�rperlich-funktionellen Belastbarkeitsgrenzen haben sich die Gutachter des medizinischen Zentrums C.________ umfassend ge�ussert, weshalb darauf abzustellen ist.
Der beantragten R�ckweisung der Sache zwecks zus�tzlicher Abkl�rungen und neuem Entscheid bedarf es angesichts der medizinisch umfassend dokumentierten Aktenlage - in antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen) - nicht.
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung von Art. 28a IVG in Verbindung mit Art. 7 und Art. 16 ATSG sowie des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) und der Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV), indem sie beanstandet, die Vorinstanz habe zu Unrecht stillschweigend die wirtschaftliche Verwertbarkeit der verbliebenen (Rest-) Arbeitsf�higkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt angenommen. Sie stellt dies in Frage und postuliert die Zusprache einer ganzen Invalidenrente aufgrund der Nebenwirkungen der einzunehmenden Medikamente, welche die Gefahr einer Beeintr�chtigung der Reaktionsf�higkeit, Fahrt�chtigkeit und F�higkeit, Werkzeuge und Maschinen zu bedienen in sich bergen, wegen des erh�hten Risikos, krankheitsbedingt und wegen der Therapien dem Arbeitsplatz fernbleiben zu m�ssen sowie zufolge der behinderungsbedingt eingeschr�nkten Flexibilit�t bei den Einsatzm�glichkeiten (keine Nachtarbeit, nur noch wechselbelastende T�tigkeit mit Heben und Tragen von Gewichten bis 5 kg, selten bis h�chstens 10 kg, ohne beugende T�tigkeiten, h�ufiges B�cken oder Hocken und mit vermehrten Pausen).
4.2.�Selbst wenn das zumutbare T�tigkeitsprofil dahingehend erg�nzt wird, dass T�tigkeiten, welche Eigenschaften verlangen, die m�glicherweise durch die medikament�se Behandlung beeintr�chtigt sind oder einen flexiblen Einsatz etwa in Bezug auf das Leisten von �berstunden und Nachtschichten erfordern, vorweg ausser Betracht fallen, wird das aufgrund des Anforderungs- und Belastungsprofils in Frage kommende Arbeitsmarktsegment dadurch nicht entscheidend verkleinert. Dieses ist zudem nicht derart restriktiv umschrieben, dass sich eingehendere Abkl�rungen zum Nachweis aufdr�ngten. Angaben zum zeitlichen Verlauf und zur H�ufigkeit der Krankheitsbehandlungs- und Therapiephasen macht die Beschwerdef�hrerin nicht. Gegen�ber den Gutachtern des medizinischen Zentrums C.________ erkl�rte sie, die psychotherapeutischen Sitzungen f�nden einmal pro Monat statt. Daraus l�sst sich nicht schliessen, dass die Versicherte einem durchschnittlichen Arbeitgeber nicht zumutbar w�re, zumal medizinische Behandlungen auch w�hrend Randzeiten durchgef�hrt werden k�nnen. Es fehlt somit an Anhaltspunkten daf�r, dass die verbleibende Resterwerbsf�higkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr zumutbarerweise verwertbar sein sollte.
4.3.�Weiter bringt die Beschwerdef�hrerin vor, den beschriebenen Einschr�nkungen in der Leistungsf�higkeit sei zumindest im Rahmen eines Abzugs vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen, wobei ein Abzug von 25 Prozent als angemessen erscheine.
Der Abzug beschl�gt die Frage, ob aufgrund pers�nlicher und beruflicher Merkmale einer versicherten Person mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewerber nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen f�r eine Anstellung bestehen. Relevante Umst�nde sind leidensbedingte Einschr�nkungen, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad (vgl. BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80).
Da T�tigkeiten, welche Einschr�nkungen wegen m�glicher Nebenwirkungen der Medikamente verlangen, wie bereits erw�hnt, wegfallen, rechtfertigt sich deswegen kein Abzug. Den Abzug von 10 Prozent vom Tabellenlohn begr�ndet die Vorinstanz mit der Unzumutbarkeit von Nachtarbeit und dem Leisten von �berstunden, der Gefahr �berdurchschnittlicher Krankheitsabsenzen, verminderter Flexibilit�t und verst�rkter R�cksichtnahme seitens der Vorgesetzten und damit zur Hauptsache mit den von der Beschwerdef�hrerin genannten Einschr�nkungen, weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist. Die H�he des im konkreten Fall vorgenommenen Leidensabzugs kann das Bundesgericht lediglich auf �berschreitung, Missbrauch und Unterschreitung des vorinstanzlichen Ermessens �berpr�fen (vgl. BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis). Der vom kantonalen Gericht vorgenommene Abzug von 10 Prozent h�lt dieser �berpr�fung stand und kann jedenfalls nicht als Ergebnis rechtsfehlerhafter Ermessensaus�bung betrachtet werden.
4.4.�Mit dem Einkommensvergleich setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht auseinander, weshalb das Bundesgericht keine Veranlassung hat, sich zu diesem zu �ussern (E. 1 hievor).
Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet, was zur ihrer Abweisung f�hrt.