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Timestamp: 2016-10-21 15:01:52
Document Index: 41080973

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 50', 'Art. 49', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 108']

2C_870/2012 (14.09.2012)
2C_870/2012
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 17. Juli 2012.
Die 1979 geborene brasilianische Staatsangeh�rige X.________ heiratete am 25. Juni 2007 einen Schweizer B�rger, worauf ihr eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Im August 2009 gab das Ehepaar die Wohngemeinschaft auf; Grund daf�r war, dass der Ehemann eine Beziehung zu einer j�ngeren Brasilianerin aufgenommen hatte, welche am 22. September 2009 einen gemeinsamen Sohn gebar. Bei dieser Ausgangslage lehnte das Migrationsamt des Kantons Z�rich am 28. Januar 2011 eine weitere Bewilligungsverl�ngerung ab; gleichzeitig verf�gte es die Wegweisung und setze eine Ausreisefrist an. Ein Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb erfolglos. Mit Urteil vom 17. Juli 2012 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen deren Rekursentscheid vom 29. M�rz 2012 erhobene Beschwerde ab; die Ausreisefrist wurde neu auf Ende Oktober 2012 angesetzt.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 13. September 2012 beantragt X.________ dem Bundesgericht, es seien die Verf�gung des Migrationsamtes vom 28. Januar 2011 sowie das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und es sei ihr der weitere Aufenthalt in der Schweiz zu gestatten und es sei die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
2.1 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten. In der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Nicht unmittelbar ger�gt werden kann die Verletzung von kantonalem Gesetzesrecht, sondern allein die Verletzung von schweizerischem Recht (Art. 95 BGG). Besondere Begr�ndungsanforderungen gelten f�r Sachverhaltsr�gen: An die (f�r den Ausgang des Verfahrens erheblichen) tats�chlichen Feststellungen seiner Vorinstanzen ist das Bundesgericht grunds�tzlich gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, diese seien offensichtlich unrichtig oder beruhten auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. 97 Abs. 1 BGG). Dabei fallen letztlich bloss die R�gen in Betracht, die Sachverhaltsfeststellung sei willk�rlich oder sie beruhe auf der Verletzung von Verfahrensrechten (willk�rliche Anwendung kantonaler Verfahrensvorschriften, Verletzung des rechtlichen Geh�rs); diese R�gen m�ssen den strengen Vorgaben von Art. 106 Abs. 2 BGG gen�gen (BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 135 III 127 E. 1.5 S. 129 f.; 134 II 244 E. 2.2. S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).
2.2 Das Verwaltungsgericht hat in tats�chlicher Hinsicht gest�tzt auf Indizien, namentlich auf mehrere zu verschiedenen Zeitpunkten gemachte Aussagen des Ehemannes der Beschwerdef�hrerin, festgehalten, dass die Ehegatten nicht mehr zusammenlebten; die Trennung sei im August 2009 erfolgt, zu einem erneuten Zusammenleben sei es - h�chsten - f�r rund zwei bis drei Monate zu Beginn des Jahres 2011 gekommen; m�glich sei auch, dass der Ehemann eine gewisse Zeit zwischen der Beschwerdef�hrerin und der Mutter seines Kindes hin und her gerissen war. Die Beschwerdef�hrer begn�gt sich damit, einen anderen Sachverhalt zu behaupten; sie tut dies rein appellatorisch und zeigt jedenfalls nicht in einer der diesbez�glichen Begr�ndungspflicht gen�genden Weise auf, inwiefern die tats�chlichen Annahmen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig w�ren.
In rechtlicher Hinsicht hat das Verwaltungsgericht erkannt, dass bei diesem Sachverhalt die Anspruchsnorm von Art. 42 Abs. 1 AuG, die grunds�tzlich ein Zusammenwohnen erfordert, nicht angerufen werden k�nne; sodann fehle es am zeitlichen Erfordernis (Ehegemeinschaft muss mindestens drei Jahre gedauert haben) f�r eine Berufung auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG. Was Art. 49 AuG betrifft, der bei Vorliegen wichtiger Gr�nde erlaubt, auf das Erfordernis des Zusammenwohnens zu verzichten, hat das Verwaltungsgericht sodann dargelegt, dass ein Ausl�nder sich regelm�ssig nicht auf das Modell eines "living apart together" berufen k�nne; eine Ausnahme von dieser Regel und �berhaupt die Annahme einer trotz Trennung intakten Ehegemeinschaft komme jedenfalls vorliegend nicht in Betracht, wo der Beschwerdef�hrer mit einer anderen Frau eine Beziehung eingegangen sei und ein Kind habe, was �berhaupt erst die Aufgabe der Wohngemeinschaft herbeif�hrte. Die Beschwerdef�hrerin begn�gt sich damit zu behaupten, sie lebte mit ihrem Ehemann seit anfangs 2011 das Ehemodell "living apart together", ohne dies zu substantiieren und ohne auf die diesbez�glichen rechtlichen Wertungen des Verwaltungsgerichts einzugehen. Sie kommt damit ihrer Begr�ndungspflicht nach Art. 42 Abs. 2 BGG in keiner Weise nach.
Die Beschwerde enth�lt mithin offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid der Einzelrichterin im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.3 Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos.