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Timestamp: 2016-10-22 13:37:42
Document Index: 240423949

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 25', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 26', 'Art. 33', 'Art. 2', 'Art. 33', 'Art. 29', 'Art. 18', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 1', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 95', 'Art. 66', 'Art. 66']

1C_893/2013, 1C_895/2013 � � Urteil vom 1. Oktober 2014
Politische Gemeinde Roggwil, 9325 Roggwil, Beschwerdef�hrerin, handelnd durch den Gemeinderat Roggwil, St. Gallerstrasse 64, 9325 Roggwil, und dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Mike Gessner,
Politische Gemeinde Berg, Gemeinderat, Gemeindekanzlei, 9305 Berg, handelnd durch den Gemeinderat Berg, Dorfstrasse 17, 9305 Berg,
Beschwerdegegner, alle vertreten durch Rechtsanwalt J�rg Bereuter,
Revision Ortsplanung Roggwil, Zonen und Richtplan�nderung Roggwilerwiese,
Am 31. Mai 2010 beschloss die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Roggwil TG (nachfolgend Gemeinde Roggwil) eine Totalrevision ihrer Ortsplanung (Zonenplan, Baureglement und kommunaler Richtplan), nachdem der Gemeinderat am 28. April 2010 die von A. und B. C.________, D.________ sowie der politischen Gemeinde Berg SG (nachfolgend Gemeinde Berg) gegen die Revision erhobenen Einsprachen abgewiesen hatte. Der revidierte Richtplan sah auf den Parzellen Nrn. 680, 682, 688 und 1906 eine strategische Arbeitszone vor und legte auf den Parzellen Nrn. 682, 688 und 1906 die Linienf�hrung der neuen Verbindungsstrasse "Spange Arbon S�d" fest (Richtplan�nderung Roggwilerwiese). Gem�ss dem revidierten Zonenplan sollte der s�d�stliche Teil der Parzelle Nr. 1906 mit einer Fl�che von 0.88 Hektaren der Gewerbezone statt wie bisher der Landwirtschaftszone zugewiesen werden (Zonenplan�nderung Roggwilerwiese).
Gest�tzt auf Art. 17a des Bundesgesetzes �ber den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG; SR 451) i.V.m. Art. 25 Abs. 1 lit. e der Verordnung �ber den Natur- und Heimatschutz vom 16. Januar 1991 (NHV; SR 451.1) hat das Departement f�r Bau und Umwelt des Kantons Thurgau (DBU) bei der Eidgen�ssischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) ein Gutachten eingeholt, mit dem Auftrag zu pr�fen, ob die planerischen Entscheide der Gemeinde Roggwil im Bereich der Roggwilerwiese die im Bundesinventar der sch�tzenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) aufgef�hrte Schlosslandschaft Hahnberg beeintr�chtige. Unter anderem gest�tzt auf das Gutachten der ENHK vom 10. August 2012 verweigerte das DBU mit Entscheid vom 29. November 2012 die Genehmigung der Zonen- sowie Richtplan�nderung Roggwilerwiese. Sodann hiess es am 4. Dezember 2012 einen von A. und B. C.________, D.________ sowie der Gemeinde Berg erhobenen Rekurs gegen die Zonen- sowie Richtplan�nderung Roggwilerwiese bzw. die Entscheide der Gemeindeversammlung vom 31. Mai 2010 sowie des Gemeinderats vom 28. April 2010 gut, soweit es darauf eintrat. Das DBU kam in den genannten Entscheiden zum Schluss, die Zonen- und Richtplan�nderung w�rde die Umgebung der im ISOS verzeichneten Herrensitze "Grosser und Kleiner Hahnberg" schwer beeintr�chtigen.
Die Gemeinde Roggwil erhob gegen die Entscheide des DBU vom 29. November 2012 sowie vom 4. Dezember 2012 je Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Mit zwei Entscheiden vom 30. Oktober 2013 hiess das Verwaltungsgericht die beiden Beschwerden teilweise gut. Es hob die angefochtenen Entscheide auf, soweit die im kommunalen Richtplan festgelegte Linienf�hrung der neuen Verbindungsstrasse "Spange Arbon S�d" nicht genehmigt wurde, und wies die Sache diesbez�glich an das DBU zur�ck, damit es weitere Abkl�rungen durchf�hre und alsdann neu entscheide. Im �brigen wies das Verwaltungsgericht die beiden Beschwerden der Gemeinde Roggwil ab.
Gegen die beiden Entscheide des Verwaltungsgerichts hat die Gemeinde Roggwil am 10. Dezember 2013 je Beschwerde ans Bundesgericht erhoben. Sie beantragt, die angefochtenen Entscheide seien aufzuheben, soweit damit ihre Beschwerden an die Vorinstanz abgewiesen worden seien. Die Sache sei zum neuen Entscheid an die Vorinstanz, eventualiter an das DBU zur�ckzuweisen. A. und B. C.________, D.________ sowie die Gemeinde Berg beantragen mit gemeinsamer Vernehmlassung Beschwerdeabweisung. Die Vorinstanz beantragt, die Beschwerden seien abzuweisen. Das DBU liess sich nicht vernehmen. Mit Stellungnahme vom 27. Februar 2014 hat die Beschwerdef�hrerin an den Beschwerden festgehalten.
Die Beschwerdef�hrerin erhebt in den beiden Verfahren (1C_893/2013 und 1C_895/2013) im Wesentlichen die gleichen R�gen und es stellen sich die gleichen Rechtsfragen. Es rechtfertigt sich, die beiden Verfahren zu vereinigen.
2.1.�Mit den beiden angefochtenen Entscheiden hat das Verwaltungsgericht best�tigt, dass das DBU bestimmte Punkte der von der Gemeinde Roggwil beschlossenen Revision der Ortsplanung, n�mlich die Zuweisung eines Teils der Parzelle Nr. 1906 zur Gewerbezone (Zonenplan�nderung Roggwilerwiese) sowie die Ausscheidung einer strategischen Arbeitszone auf den Parzellen Nrn. 680, 682, 688 und 1906 (Richtplan�nderung Roggwilerwiese) zu Recht nicht genehmigt hat. Dagegen ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht grunds�tzlich zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist von den angefochtenen Entscheiden als Tr�gerin hoheitlicher Gewalt ber�hrt und macht geltend, die Vorinstanz habe unzul�ssigerweise in das von ihr (der Gemeinde) auszu�bende planerische Ermessen eingegriffen. Damit ist sie nach Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG zur Beschwerde legitimiert. Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2.2.�Nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht ist die von der Gemeinde Roggwil im kommunalen Richtplan beschlossene, aber vom DBU nicht genehmigte Festlegung der Linienf�hrung der neuen Verbindungsstrasse "Spange Arbon S�d", nachdem das Verwaltungsgericht die von der Gemeinde erhobenen Beschwerden diesbez�glich gutgeheissen und die Sache an das DBU zur�ckgewiesen hat.
3.1.�Die Bundesverfassung gew�hrleistet die Gemeindeautonomie nach Massgabe des kantonalen Rechts (Art. 50 Abs. 1 BV). Nach der Rechtsprechung sind Gemeinden in einem Sachbereich autonom, wenn das kantonale (oder eidgen�ssische) Recht diesen nicht abschliessend ordnet, sondern ihn ganz oder teilweise der Gemeinde zur Regelung �berl�sst und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einr�umt. Der gesch�tzte Autonomiebereich kann sich auf die Befugnis zum Erlass oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften beziehen oder einen entsprechenden Spielraum bei der Anwendung kantonalen oder eidgen�ssischen Rechts betreffen. Im Einzelnen ergibt sich der Umfang der kommunalen Autonomie aus dem f�r den entsprechenden Bereich anwendbaren kantonalen Verfassungs- und Gesetzesrecht. Ist die Gemeinde autonom, kann sie sich dagegen zur Wehr setzen, dass eine kantonale Beh�rde ihre Pr�fungsbefugnis �berschreitet oder die einschl�gigen Vorschriften unrichtig auslegt und anwendet. Sie kann sich im Zusammenhang mit der behaupteten Autonomieverletzung auch auf die Verletzung anderer verfassungsm�ssiger Rechte wie des Willk�rverbots und von Verfahrensgarantien berufen und namentlich geltend machen, die kantonale Beh�rde habe die Tragweite von verfassungsm�ssigen Rechten missachtet (BGE 139 I 169 E. 6.1 S. 172 f. mit Hinweisen). Die Anwendung von eidgen�ssischem Recht sowie von kantonalen verfassungsm�ssigen Rechten pr�ft das Bundesgericht mit freier Kognition, die Handhabung von �brigem kantonalem Recht unter dem Gesichtswinkel des Willk�rverbots (Art. 95 BGG).
3.2.�Gem�ss � 59 Abs. 3 der Verfassung des Kantons Thurgau vom 16. M�rz 1987 (KV) erf�llen die Gemeinden die Aufgaben im eigenen Bereich selbst�ndig. Im Bereich der Raumplanung sind die Gemeinden zust�ndig, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt (� 63 Abs. 2 i.V.m. � 77 Abs. 1 KV). Nach � 4 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Thurgau vom 21. Dezember 2011 (PBG) bzw. � 2 des bis zum 31. Dezember 2012 geltenden Planungs- und Baugesetzes des Kantons Thurgau vom 16. August 1995 (aPBG) obliegt die Ortsplanung der Gemeinde. Die thurgauischen Gemeinden sind demnach in der Nutzungsplanung grunds�tzlich autonom (vgl. Urteil 1P.270/2005 vom 26. September 2005 E. 2.2). Die kommunalen Pl�ne bed�rfen allerdings der Genehmigung durch das Departement (� 5 Abs. 2 PBG bzw. � 32 aPBG i.V.m. Art. 26 Abs. 1 RPG [SR 700]). Die Genehmigungsinstanz pr�ft, ob die Pl�ne und Vorschriften �bergeordnetes Recht und �bergeordnete Pl�ne einhalten (� 5 Abs. 3 PBG bzw. � 33 Abs. 1 aPBG). Sodann m�ssen kommunale Planungsakte auf Rekurs oder Beschwerde hin von Bundesrechts wegen mindestens durch eine Rechtsmittelbeh�rde voll �berpr�ft werden (Art. 33 Abs. 2 und Abs. 3 lit. b RPG). Immerhin d�rfen die Rechtsmittelinstanzen bei Plan�berpr�fungen nicht ihr Ermessen an die Stelle des Ermessens der Gemeinde setzen. Sie haben es den Gemeinden zu �berlassen, unter mehreren verf�gbaren und zweckm�ssigen L�sungen zu w�hlen (Art. 2 Abs. 3 RPG; Aemisegger/Haag, Kommentar RPG, Z�rich 2010, N. 73 zu Art. 33). Damit verbleibt der beschwerdef�hrenden Gemeinde im vorliegenden Fall eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit, welche durch die Gemeindeautonomie gesch�tzt ist.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe nicht wie beantragt die Akten eines Baubewilligungsverfahrens beigezogen, in welchem in der Umgebung der Herrensitze "Grosser und Kleiner Hahnberg" um eine Baubewilligung nachgesucht worden sei. Mindestens dadurch, dass die Vorinstanz den Verzicht auf den beantragten Beizug der entsprechenden Akten nicht begr�ndet habe, habe sie ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV). In der fehlenden Begr�ndung erblickt die Beschwerdef�hrerin �berdies eine Verletzung von Art. 18 f. des Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Thurgau vom 23. Februar 1981 (VRG). Sie macht aber nicht geltend und es ist nicht ersichtlich, dass ihr das kantonale Recht in dieser Hinsicht einen �ber Art. 29 Abs. 2 BV hinausgehenden Anspruch vermitteln w�rde.
4.1.�Zum Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) geh�rt das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel. Indes kann der Richter das Beweisverfahren schliessen, wenn die Antr�ge nicht erhebliche Tatsachen betreffen. Gleichermassen kann er Beweisantr�ge ohne Verletzung des rechtlichen Geh�rs ablehnen, wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener antizipierter Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen).
Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung ans Bundesgericht ausf�hrt, handelt es sich bei dem von der Beschwerdef�hrerin angesprochenen geplanten Bauvorhaben um die �berdeckung eines Futterplatzes f�r K�he, was den Verfahrensbeteiligten sp�testens seit dem von der Vorinstanz am 26. Juni 2013 durchgef�hrten Augenschein bekannt ist. Dieses Einzelbauprojekt befindet sich nicht auf dem von der Zonen- und Richtplan�nderung Roggwilerwiese betroffenen Gebiet und steht auch sonst in keiner direkten Beziehung zu den vorliegend umstrittenen planungsrechtlichen Entscheiden. Inwiefern die Vorinstanz mit dem beantragten Aktenbeizug neue entscheidwesentliche Erkenntnisse h�tte gewinnen k�nnen, welche sich nicht bereits aus den Akten ergaben, ist nicht ersichtlich. Hinzu kommt, dass die Beschwerdef�hrerin keine konkreten Sachverhaltsr�gen erhebt. Im Gegenteil f�hrt sie aus, der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt sei - soweit f�r die angefochtenen Entscheide wesentlich - zutreffend und nicht strittig. Unter den gegebenen Umst�nden durfte die Vorinstanz auf die beantragten Beweismassnahmen verzichten, ohne Art. 29 Abs. 2 BV zu verletzen.
4.2.�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt ausserdem, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich abhandelt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237; 137 II 266 E. 3.2 S. 270; 136 I 229 E. 5.2 S. 236; je mit Hinweisen).
Die Vorinstanz hat in den angefochtenen Entscheiden nicht begr�ndet, weshalb sie darauf verzichtet hat, die beantragten Akten beizuziehen. Dies mag f�r die Beschwerdef�hrerin unbefriedigend sein. Die Entscheide der Vorinstanz waren aber insgesamt so begr�ndet, dass sich die Beschwerdef�hrerin �ber ihre Tragweite Rechenschaft geben und sie in voller Kenntnis der Sache an das Bundesgericht weiterziehen konnte. Eine Verletzung der aus Art. 29 Abs. 2 BV folgenden Begr�ndungspflicht ist der Vorinstanz nicht vorzuwerfen.
In der Sache umstritten ist, ob die kantonalen Beh�rden der beschwerdef�hrenden Gemeinde zu Recht untersagt haben, im Zonenplan einen Teil der Parzelle Nr. 1906 der Gewerbezone zuzuweisen und im kommunalen Richtplan auf den Parzellen Nrn. 680, 682, 688 und 1906 eine strategische Arbeitszone vorzusehen.
5.1.�Art. 15 RPG in der aktuellen sowie in der bis zum 30. April 2014 geltenden Fassung nennt verschiedene Bedingungen, die erf�llt sein m�ssen, damit Land neu einer Bauzone zugewiesen werden darf. Unter anderem muss sich das Land f�r die �berbauung eignen (Art. 15 Abs. 4 lit. a RPG bzw. Art. 15 aRPG), was zwingend voraussetzt, dass das Land technisch �berbaubar ist. Im �brigen k�nnen verschiedene Gr�nde daf�r sprechen, dass Land f�r die �berbauung ungeeignet ist ( FL�CKIGER/GRODECKI, Kommentar RPG, Z�rich 2010, N. 65 ff. zu Art. 15), unter anderem solche des Natur- und Heimatschutzes (Art. 1 Abs. 2 lit. a sowie Art. 3 Abs. 2 lit. b, c und d RPG). Die Bauzonenausscheidung unterliegt allerdings einer gesamthaften Abw�gung und Abstimmung aller r�umlich wesentlichen Gesichtspunkte und Interessen (Art. 1 Abs. 1 sowie Art. 2 Abs. 1 RPG; BGE 136 II 204 E. 7.1 S. 212 mit Hinweisen).
Land kann f�r eine �berbauung namentlich ungeeignet sein, wenn das betreffende Gebiet Aufnahme in ein Inventar nach Art. 5 NHG gefunden hat. Dazu geh�rt das ISOS (Art. 1 der Verordnung �ber das Bundesinventar der sch�tzenswerten Ortsbilder der Schweiz vom 9. September 1981 [VISOS; SR 451.12]). Durch die Aufnahme eines Objektes von nationaler Bedeutung in das ISOS wird dargetan, dass es in besonderem Masse die ungeschm�lerte Erhaltung, jedenfalls unter Einbezug von Wiederherstellungs- oder angemessenen Ersatzmassnahmen die gr�sstm�gliche Schonung verdient (Art. 6 Abs. 1 NHG). Ein Abweichen von der ungeschm�lerten Erhaltung im Sinne der Inventare darf bei Erf�llung einer Bundesaufgabe nur in Erw�gung gezogen werden, wenn ihr bestimmte gleich- oder h�herwertige Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstehen (Art. 6 Abs. 2 NHG). Auch bei der Erf�llung von kantonalen (und kommunalen) Aufgaben sind Bundesinventare wie das ISOS von Bedeutung. Ihrer Natur nach kommen sie Sachpl�nen und Konzepten im Sinne von Art. 13 RPG gleich, die von den kantonalen (und kommunalen) Beh�rden bei der Richt- und Nutzungsplanung zu ber�cksichtigen sind. Die Pflicht zur Beachtung findet zum einen ihren Niederschlag in der Anwendung der die Schutzanliegen umsetzenden (Nutzungs-) Planung. Zum andern darin, dass im Einzelfall erforderliche Interessenabw�gungen im Lichte der Natur- und Heimatschutzanliegen vorgenommen werden (BGE 135 II 209 E. 2.1 S. 212 f.). Die Bundesinventare m�ssen in der kommunalen Ortsplanung auch dann ber�cksichtigt werden, wenn der Kanton im Richtplan (noch) nichts geregelt hat ( BARBARA JUD, Bundesinventare nach Art. 5 NHG und ihre Tragweite f�r Bund, Kantone und Gemeinden, in: VLP-ASPAN [Hrsg.], Raum&Umwelt 1/2011, S. 14 f.).
5.2.�Strategische Arbeitszonen sollen im Kanton Thurgau f�r bedeutende Betriebsansiedlungen geschaffen werden. Sie umfassen gr�ssere Fl�chen, welche baureif und erh�ltlich sind sowie f�r den Personen- und G�terverkehr �ber eine bedarfsgerechte Anbindung verf�gen (Richtplan des Kantons Thurgau, Richtplantext Ziff. 1.3 S. 4). Mit der Schaffung der strategischen Arbeitszone im Bereich der Roggwilerwiese im kommunalen Richtplan der Beschwerdef�hrerin verbunden ist die Absicht, neues Bauland im Sinne von Art. 15 RPG auszuscheiden. Gleichzeitig hat die Beschwerdef�hrerin beschlossen, einen Teil der Roggwilerwiese sofort der Bauzone zuzuweisen, indem sie im Zonenplan einen Teil der Parzelle Nr. 1906 von der Landwirtschafts- in die Gewerbezone umgezont hat. Nach dem Ausgef�hrten w�re die �nderung sowohl des kommunalen Richt- als auch Zonenplans im Bereich der Roggwilerwiese von Bundesrechts wegen nur statthaft, sofern sich das betroffene Land f�r die �berbauung eignet. Dies w�rde voraussetzen, dass den Anliegen des Natur- und Heimatschutzes unter Ber�cksichtigung der �brigen r�umlich wesentlichen Gesichtspunkte und Interessen ausreichend Rechnung getragen werden kann, was nachfolgend zu pr�fen ist.
5.3.�S�dlich des von den vorliegend umstrittenen Planungsentscheiden betroffenen Gebiets befinden sich die im Kanton St. Gallen gelegenen Herrensitze "Grosser und Kleiner Hahnberg". Die beiden Herrensitze sind im ISOS aufgef�hrt. W�hrend der Hahnberg mit Umgebung zuvor als Schutzobjekt f�r sich ausgewiesen war, bilden die beiden Herrensitze gem�ss der seit dem 1. Dezember 2012 geltenden und f�r den vorliegenden Entscheid massgebenden Fassung des Anhangs zur VISOS Bestandteil der Schlosslandschaft Berg/M�rschwil. Gem�ss dem Inventareintrag handelt es sich beim "Hahnberg" um zwei auf einer Hangterrasse gelegene herrschaftliche Gutsh�fe aus dem 16.-18. Jahrhundert mit Haupt- und Nebengeb�uden sowie altem Baumbestand. Die gesch�tzte Umgebung der Gutsh�fe besteht aus Wies- und Kulturland mit Obstbaumbestand sowie in die Landschaft eingebetteten Kleinstweilern bzw. Gruppen- und Einzelh�fen. Erhaltungsziel f�r die gesch�tzte Umgebung ist das Erhalten ihrer Beschaffenheit als Kulturland oder Freifl�che (ISOS, Ortsbilder von nationaler Bedeutung, Kanton St. Gallen/F�rstenland, Bern 2013, S. 191 f.). Die Schutzw�rdigkeit der Gutsh�fe "Grosser und Kleiner Hahnberg" sowie ihrer unmittelbaren Umgebung ist unbestritten. Umstritten ist hingegen, wie weit der Umgebungsschutz Richtung Norden reicht. Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, gem�ss ISOS sei n�rdlich der beiden Gutsbetriebe nur der s�dlich der Autobahn liegende Bereich schutzw�rdig. Dagegen ist die Vorinstanz in �bereinstimmung mit dem Gutachten der ENHK vom 10. August 2012 der Ansicht, zur Erhaltung der Fernwirkung der inventarisierten Schutzobjekte sei auch von einer Bebauung der n�rdlich der Autobahn bzw. des Autobahnzubringers liegenden Roggwilerwiese abzusehen.
5.3.1.�Im Textteil des Eintrags im ISOS (a.a.O., S. 198 ff.) wird der gesch�tzte Siedlungsraum der Schlosslandschaft Berg/M�rschwil wie folgt beschrieben:
"Beidseits des bewaldeten und tief eingegrabenen Steinachtobels breitet sich eine obstbaumbestandene Wieslandschaft aus, die von Gel�ndewellen und sanften H�geln durchzogen ist und zum Bodensee leicht abf�llt. Die Schl�sser thronen auf gr�sstenteils unverbauten Anh�hen und geben sich mit ihren emporragenden T�rmen bereits von der Ferne zu erkennen. �stlich des Steinachtobels stehen das Schloss Watt und der Gallusberg mit gegenseitigem Sichtbezug, das Dorf M�rschwil liegt zwischen den Anh�hen in der Ebene. Die kaum ber�hrte Gegend im Westen des Steinachtobels bis zur Ortschaft Berg ist idyllisch: Saftige Wiesen, Kulturland und reiche Obstg�rten umgeben die in die Landschaft eingebetteten Schl�sser Rappen und Pfauenmoos. Der Kleine und der Grosse Hahnberg befinden sich im Norden des Siedlungsraums hinter einem Streifen Wald auf der letzten Gel�ndestufe vor der Ebene zum Bodensee. Die 1992/93 erstellte Autobahn begrenzt das malerische Gel�nde im Osten."
Konkret zur r�umlichen Situation des Hahnbergs wird Folgendes festgehalten:
"Die Hauptstrasse St. Gallen-Arbon trennt die beiden Landsitze in zwei Bereiche. Westlich der Strasse befindet sich der Kleine Hahnberg, �stlich davon stehen die Geb�ude des Grossen Hahnbergs, dessen Areal durch ein bewaldetes Bachtobel klar begrenzt wird. Beide Schl�sser sowie das Verwalterhaus des Gutsbetriebs und die giebelst�ndige Stallscheune liegen auf der Kante der nach Norden abfallenden Hangterrasse. Von der Ebene aus gesehen bilden sie eine zusammenh�ngende Frontlinie, die von hohen B�umen zus�tzlich betont wird. Dominanten der Silhouette sind die beiden pr�chtigen Riegelbauten mit steilen Satteld�chern, jener mit dem Treppenturm samt Zwiebelhelm ist der Kleine Hahnberg. Durch die erh�hte Position auf der Hangkante erscheinen die Geb�ude besonders imposant, so dass die Bauernh�fe im vorgelagerten Wiesgel�nde eine untergeordnete Stellung einnehmen. Im Osten beschliesst der Grosse Hahnberg, der mit seinem Zwerchgiebel aus den B�umen hinausragt, die Bautenfolge. (...) Ausser den landwirtschaftlich bedingten Erweiterungsbauten aus dem 20. Jahrhundert innerhalb und unterhalb des Hahnbergs und einem kleinen Einfamilienhaus der 1950er-Jahre neben dem s�dwestlichen Ortseingang ist das �ussere Erscheinungsbild des urspr�nglichen Ensembles aus Schlossbau und Gutsbetrieben unver�ndert geblieben. Die Autobahn am Hangfuss ist tief eingeschnitten und beeintr�chtigt die Schlossanlage geringf�gig."
Die Lagequalit�ten der Schlosslandschaft Berg/M�rschwil werden im Inventar zusammenfassend folgendermassen bewertet:
"Hohe Lagequalit�ten der Anlagen dank allseitig unverbauter Situation auf Anh�hen in der obstbaumreichen Wiesenlandschaft sowie wegen der geschlossenen Erscheinungsform von Bauten und B�umen, die weit �ber die Ebene wirkt."
5.3.2.�Die ENHK hat in ihrem Gutachten ausf�hrlich begr�ndet, weshalb die noch unverbauten Ebene und Abh�nge n�rdlich der Gutsbetriebe "Grosser und Kleiner Hahnberg" von Bauten freizuhalten sind:
"Die Schutzw�rdigkeit der Schlossanlagen ... ist vor allem durch die Lage und ihre Wirkung als Akzent in einer grossr�umigen Landschaft zu begr�nden, die bis in die Ebene hinaus reicht. Die Fernwirkung der Schl�sser steht und f�llt mit der weiteren Entwicklung der Ebene im Bereich der Roggwilerwiese und der Bauzonen auf dem Gemeindegebiet von Arbon. Die Umgebung der beiden Schlossanlagen wird bereits heute auf der Nordseite, in der f�r die Fernwirkung der Schutzobjekte wichtigen Ebene ... bedr�ngt. Der Autobahnzubringer dagegen ist kaum st�rend, da er zum Schutz der beiden Schl�sser zusammen mit dem Anschlussbauwerk im Gel�nde mit erheblichen Kosten abgesenkt und durch eine geschickte Bepflanzung abgedeckt wurde. Er ist deshalb von Norden und von den Schl�ssern her optisch kaum wahrnehmbar. (...)
Die geplante strategische Arbeitszone w�rde zusammen mit der geplanten Erweiterung der Gewerbezone praktisch die ganze Roggwilerwiese zur �berbauung freigeben. Auch wenn Bauten nur unter strengen Vorschriften m�glich w�ren, w�rde die Roggwilerwiese ihre Bedeutung als Freiraum vor den beiden Schl�ssern endg�ltig verlieren. Aus diesen Gr�nden ist die geplante Einzonung als schwere Beeintr�chtigung des Ortsbildes von nationaler Bedeutung zu beurteilen und abzulehnen. (...) Die Argumente, warum auch [die Erweiterung der Gewerbezone im Osten der Roggwilerwiese] zu einer schweren Beeintr�chtigung f�hren w�rde, sind ... gleichlautend wie die oben angef�hrten Gr�nde, warum die geplante strategische Arbeitszone abzulehnen ist. (...) Die ENHK lehnt die Erweiterung der Gewerbezone und damit die vorliegende Zonenplan�nderung ab, da sie ... zu einer schweren Beeintr�chtigung des Ortsbildes von nationaler Bedeutung f�hren w�rde."
5.3.3.�Nach der Rechtsprechung kommt einem Gutachten der ENHK grosses Gewicht zu. Vom Ergebnis der Begutachtung darf nur aus triftigen Gr�nden abgewichen werden, auch wenn der entscheidenden Beh�rde eine freie Beweisw�rdigung zusteht (BGE 136 II 214 E. 5 S. 223 mit Hinweisen). Immerhin kann das Abstellen auf nicht schl�ssige Fachgutachten gegen Art. 9 BV verstossen, so wenn gewichtige, zuverl�ssig begr�ndete Tatsachen oder Indizien die �berzeugungskraft des Gutachtens ernstlich ersch�ttern (BGE 128 I 81 E. 2 S. 86 mit Hinweisen). Bestehen Zweifel an der Richtigkeit eines Gutachtens und werden dennoch keine erg�nzenden Abkl�rungen vorgenommen, kann sich das als rechtswidrig erweisen (BGE 132 II 257 E. 4.4.1 S. 269 mit Hinweis).
Vorliegend sind keine gewichtigen, zuverl�ssig begr�ndeten Tatsachen oder Indizien ersichtlich, welche die �berzeugungskraft des Gutachtens der ENHK vom 10. August 2012 ernstlich ersch�ttern w�rden. Nicht stichhaltig ist der Einwand der Beschwerdef�hrerin, der von der ENHK im Gutachten reklamierte Fernbereich Richtung Norden finde im ISOS keine St�tze. Richtig ist zwar, dass die weite Fernwirkung der Gutsbetriebe "Grosser und Kleiner Hahnberg" Richtung Norden aus den Aufnahmepl�nen alleine nicht ohne Weiteres ersichtlich ist. Im Textteil des Inventars wird aber betont, dass die Anlagen der gesch�tzten Schlosslandschaft und insbesondere die Gutsbetriebe "Grosser und Kleiner Hahnberg" eine weit reichende Fernwirkung haben. Der Text bringt klar zum Ausdruck, dass die Fernwirkung nach Norden nicht nur bis zur relativ nahe gelegenen Autobahn am Hangfuss reicht, sondern weit �ber die Ebene zum Bodensee hinaus (vgl. auch das noch vor der Aufnahme der Schlosslandschaft Hahnberg ins ISOS ergangene Urteil des Bundesgerichts 1C_38/2007 vom 27. August 2007 E. 2.3 ff., mit welchem aus Gr�nden des Natur- und Heimatschutzes die Nichtbewilligung einer Mobilfunkantenne auf dem Gebiet der Gemeinde Roggwil n�rdlich der Schnellstrasse best�tigt worden ist). Hinzu kommt, dass sich die Vorinstanz f�r ihre Entscheide nicht einzig auf das Gutachten der ENHK abgest�tzt hat, sondern dass sie unter Anwesenheit der Verfahrensbeteiligten einen Augenschein vor Ort durchgef�hrt hat, an dem sie die im Gutachten gemachten Aussagen �berpr�fen konnte.
5.4.�Unter den gegebenen Umst�nden ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, die Anliegen des Natur- und Heimatschutzes st�nden den umstrittenen Planungsentscheiden der Beschwerdef�hrerin bzw. der beabsichtigten sp�teren �berbauung des Gebiets der Roggwilerwiese entgegen. In �bereinstimmung mit dem Gutachten der ENHK hat die Vorinstanz sodann zu Recht festgehalten, dass auch die von der Beschwerdef�hrerin f�r die Bauzone vorgesehenen planerischen Massnahmen - namentlich die Gestaltungsplanpflicht sowie eine Pflicht zur Errichtung eines Sichtschutzes mittels entsprechender Bepflanzung - nicht geeignet sind, die mit einer �berbauung der Roggwilerwiese verbundene Beeintr�chtigung der schutzw�rdigen Schlosslandschaft zu verhindern oder wesentlich zu verringern. Im Gegensatz zur Ansicht der Beschwerdef�hrerin haben das DBU sowie die Vorinstanz in ihren Entscheiden schliesslich den weiteren r�umlich wesentlichen Gesichtspunkten und Interessen ausreichend Rechnung getragen. Die Vorinstanzen haben insbesondere anerkannt, dass die Beschwerdef�hrerin ein berechtigtes Interesse daran hat, Gewerbe- und Industriebetriebe anzusiedeln bzw. bestehenden Gewerbebetrieben eine massvolle Entwicklung zu erm�glichen. Sie haben aber �berzeugend dargelegt, dass in der Gemeinde Roggwil kein Bedarf an zus�tzlichem Bauland im Sinne von Art. 15 RPG besteht und dass zumindest regional betrachtet geeignetere Standorte f�r die Ansiedlung von Gewerbe- und Industriebetrieben vorhanden sind, was von der Beschwerdef�hrerin nicht substanziiert bestritten wird.
5.5.�Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz keine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG begangen hat, wenn sie zum Schluss gekommen ist, die Anliegen des Natur- und Heimatschutzes an einer Freihaltung des un�berbauten Gebiets der Roggwilerwiese w�rden schwerer wiegen als die entgegenstehenden Interessen an einer Zuweisung der Parzellen Nrn. 680, 682, 688 und 1906 zu einer strategischen Arbeitszone im kommunalen Richtplan bzw. eines Teils der Parzelle Nr. 1906 zur Gewerbezone im Nutzungsplan. Insbesondere hat die Vorinstanz damit auch nicht unzul�ssigerweise in den Ermessensspielraum eingegriffen, welcher der Beschwerdef�hrerin bei der Ortsplanung zusteht.
Nach dem Ausgef�hrten sind die Beschwerden abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Gerichtskosten zu erheben (vgl. Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Die Beschwerdef�hrerin hat jedoch den privaten Beschwerdegegnern im Verfahren 1C_895/2013 eine angemessene Parteientsch�digung zu bezahlen (vgl. Art. 66 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Verfahren 1C_893/2013 und 1C_895/2013 werden vereinigt.
Die Beschwerdef�hrerin hat den privaten Beschwerdegegnern 1 und 2 im Verfahren 1C_895/2013 eine Parteientsch�digung von insgesamt Fr. 2'500.-- zu bezahlen.