Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/bestechung/page/2
Timestamp: 2019-12-15 11:01:48
Document Index: 360635062

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 78', '§ 11', 'BGH', 'BGH', 'Art. 143', '§ 261', '§ 334', '§ 261']

Bestechung 2 | Rechtslupe
Ver­jäh­rungs­hem­mung im beson­ders schwe­ren Fall
Droht das Gesetz straf­schär­fend für beson­ders schwe­re Fäl­le Frei­heits­stra­fe von mehr als fünf Jah­ren an und ist das Haupt­ver­fah­ren vor dem Land­ge­richt eröff­net wor­den, so ruht die Ver­jäh­rung in den Fäl­len des § 78 Abs. 3 Nr. 4 ab Eröff­nung des Haupt­ver­fah­rens, höchs­tens jedoch für einen Zeit­raum von fünf Jah­ren, § 78b
Vor­teils­nah­me bei der DB Netz
Die DB Netz AG ist eine "sons­ti­ge Stel­le" im Sin­ne des § 11 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c StGB (Fort­füh­rung von BGHSt 49, 214 und BGHSt 52, 290), so dass sich ihre (nicht­be­am­te­ten) Mit­ar­bei­ter der Vor­teils­nah­me straf­bar machen kön­nen. Ein Mit­ar­bei­ter, der der DB Netz AG nicht nach Art. 143a Abs. 1 Satz
Als Vor­teils­nah­me kann auch die “Kli­ma­pfle­ge“ eines Unter­neh­mens straf­bar sein, aller­dings müs­sen Dienst­aus­übung und Vor­teil „inhalt­lich ver­knüpft“ sein, zwi­schen bei­den muss ein Gegen­sei­tig­keits­ver­hält­nis bestehen. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ein Urteil des Land­ge­richts Offen­burg auf­ge­ho­ben, in dem im Beru­fungs­ver­fah­ren ein haupt­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter einer süd­ba­di­schen Gemein­de der Vor­teils­an­nah­me
Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Ver­ur­tei­lung eines Redak­ti­ons­lei­ters des Hes­si­schen Rund­funks wegen Bestech­lich­keit und Untreue bestä­tigt und damit die Auf­fas­sung bestä­tigt, dass die ver­ant­wort­li­chen Redak­teu­re der öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Rund­funk­an­stal­ten als Amts­trä­ger im straf­recht­li­chen Sin­ne anzu­se­hen sind. Der Sach­ver­halt In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat das Land­ge­richt Frank­furt am Main den
Auch ein stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses eines Rechts­an­walts­ver­sor­gungs­werks ist ein den Bestechungs­straf­tat­be­stän­den unter­lie­gen­der Amts­trä­ger, wie jetzt der Bun­des­ge­richts­hofs in einem Fall aus Ham­burg ent­schie­den hat. Das Land­ge­richt Ham­burg hat den Wirt­schafts­prü­fer und Steu­er­be­ra­ter Dr. L., der als Rechts­bei­stand auch Mit­glied der Han­sea­ti­schen Rechts­an­walts­kam­mer war, wegen Bestech­lich­keit in Tat­ein­heit mit Untreue
Bestechungs­geld­wä­sche
Im Rah­men der Straf­bar­keit des § 261 Abs. 1 Satz 1 StGB rührt bei der Bestechung nach § 334 StGB als Vor­tat auch das Bestechungs­geld, das der Bestechen­de zahlt, aus der Tat her. Bei der Beur­tei­lung, ob der Täter der Geld­wä­sche sich zugleich wegen der Vor­tat straf­bar i.S.d. § 261 Abs. 9 Satz