Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/16-bgb-infov
Timestamp: 2019-11-21 16:49:30
Document Index: 271758324

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 6', '§ 312', '§ 355', '§ 14', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 651']

16 bgb infov | Rechtslupe
16 bgb infov
Schlagwort: 16 bgb infov
Die Gesetz­lich­keits­fik­ti­on nach § 14 Abs. 1, 3 BGB-InfoV greift nur, wenn das ver­wand­te For­mu­lar dem Mus­ter der Anla­ge 2 zur BGB-InfoV sowohl inhalt­lich als auch in der äuße­ren Gestal­tung voll­stän­dig ent­spricht. U. a. das Weg­las­sen von Über­schrif­ten oder der vor­ge­se­he­nen Schluss­zei­le steht der Gesetz­lich­keits­fik­ti­on ent­ge­gen . Im hier vom Ober­lan­des­ge­richt Cel­le
Flug­zei­ten­an­ga­be in der Rei­se­be­stä­ti­gung
§ 6 Abs. 2 Nr. 2 BGB-InfoV schreibt nicht vor, in wel­cher Form und mit wel­cher Genau­ig­keit im Rei­se­ver­trag die Zeit der Abrei­se und die Zeit der Rück­kehr fest­zu­le­gen sind. Die Vor­schrift bestimmt ledig­lich, dass der Rei­sen­de dar­über zu infor­mie­ren ist, was sich hin­sicht­lich der Abrei­se­zeit und der Zeit der Rück­kehr aus dem
Rei­se­be­stä­ti­gung – vor­aus­sicht­li­che Abflug- und Lan­de­zei­ten
Ein Rei­se­ver­an­stal­ter darf, wie jetzt der Bun­des­ge­richts­hof klar stell­te, in einer Rei­se­be­stä­ti­gung davon abse­hen, genaue Uhr­zei­ten für Hin- und Rück­flug anzu­ge­ben. Dem lag eine Kla­ge des Bun­des­ver­band der Ver­brau­cher­zen­tra­len und Ver­brau­cher­ver­bän­de zugrun­de, der von der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin ver­langt, es zu unter­las­sen, an Ver­brau­cher Bestä­ti­gun­gen über den Abschluss eines Rei­se­ver­trags zu
Beleh­rung über ein Wider­rufs­recht – die über­ar­bei­te­te Mus­ter­be­leh­rung
Der Unter­neh­mer, der eine den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen nach § 312 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 BGB , § 355 Abs. 2 BGB nicht genü­gen­de Wider­rufs­be­leh­rung ver­wen­det, kann sich auf die Schutz­wir­kung des § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV nicht beru­fen, wenn er den Text der Mus­ter­be­leh­rung einer eige­nen inhalt­li­chen Bear­bei­tung unter­zieht; ob die
Flug­rei­se mit unbe­stimm­ter Abflug­zeit
Die Luft­be­för­de­rung gehört bei einer Flug­rei­se zu der vom Rei­se­ver­an­stal­ter zu erbrin­gen­den Haupt­leis­tung. Der Rei­se­ver­trag muss die Fra­ge regeln, wann sie erbracht wer­den soll. Der Zeit­punkt der Abrei­se kann im Rei­se­ver­trag nicht nur als nach Tag und Uhr­zeit bezeich­ne­ter Zeit­punkt ver­ein­bart, son­dern auch zum Gegen­stand eines Leis­tungs­be­stim­mungs­rechts des Rei­se­ver­an­stal­ters gemacht
Der nach § 4 Abs. 1 DL-InfoV anzu­ge­ben­de Preis ist der End­preis, und zwar der Brut­to­end­preis. § 4 DL-InfoV stellt eine Markt­ver­hal­tens­re­gel im Sin­ne des § 4 Nr. 11 UWG dar , so wie auch Vor­schrif­ten der PAngV als von § 4 Nr. 11 UWG erfass­te Markt­ver­hal­tens­re­geln auf­ge­fasst wer­den oder auch ande­re Vor­schrif­ten des Preis­an­ga­be­rechts
Wohn­mo­bil mit Schim­mel
Die Leis­tun­gen eines Rei­se­bü­ros sind recht­lich dann als die eines Rei­se­ver­an­stal­ters im Sin­ne des § 651a BGB zu wer­ten, wenn die Gesamt­heit der Rei­se­leis­tun­gen in eige­ner Ver­ant­wor­tung erbracht wird; d.h. wenn es diver­se Ein­zel­leis­tun­gen im Vor­aus bün­delt, die jewei­li­gen Leis­tungs­trä­ger nicht benennt und ins­be­son­de­re dem Kun­den nur einen Gesamt­preis nennt