Source: https://www.diebewertung.de/landgericht-hamburg-vorlagebeschluss-316-oh-5-18-ms-elisabeth-s-gmbh-co-kg/
Timestamp: 2020-02-20 13:18:32
Document Index: 149314675

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 253', 'BGH', 'BGH', '§ 6', '§ 308', '§ 22', 'BGH']

Landgericht Hamburg Vorlagebeschluss 316 OH 5/18 MS "Elisabeth S." - GmbH & Co. KG - Diebewertung
Start Allgemeines Landgericht Hamburg Vorlagebeschluss 316 OH 5/18 MS „Elisabeth S.“ – GmbH &...
Landgericht Hamburg Vorlagebeschluss 316 OH 5/18 MS „Elisabeth S.“ – GmbH & Co. KG
Schiffsbeteiligung | © Comfreak / Pixabay
Landgericht Hamburg Vorlagebeschluss 316 OH 5/18
MS „Elisabeth S.“-GmbH & Co. KG26.02.2019
Schepers Schifffahrtsverwaltung GmbH & Co. KG, vertreten durch d. Reederei Rudolf Schepers Beteiligungs GmbH, diese vertreten d. d. Geschäftsführer, Hermann-Ehlers-Straße 5b, 26160 Bad Zwischenahn
Ernst Russ AG, vertreten durch d. Vorstand, Elbchaussee 370, 22609 Hamburg
Reederei Rudolf Schepers GmbH & Co. KG, vertreten durch d. Schepers Geschäftsführung GmbH, diese vertreten durch den Geschäftsführer, Hermann-Ehlers-Straße 2b, 26160 Bad Zwischenahn
Rechtsanwälte Hansa Partner, Kehrwieder 11, 20457 Hamburg, Gz.: 38-18
Rechtsanwälte nbs partners, Valentinskamp 70, 20355 Hamburg, Gz.: 488-18
beschließt das Landgericht Hamburg – Zivilkammer 16 – durch die Vorsitzende Richterin am Landgericht Wandel, den Richter Dr. Brüggemeier und die Richterin am Landgericht Dr. Friedrichs am 5.2.2019:
6. Die Feststellungsziele sind hinreichend bestimmt (§ 11 Abs. 1 S. 1 KapMuG i.V.m. § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) und der Antrag damit insoweit zulässig. Die beantragten Feststellungsziele müssen die zu treffenden Feststellungen ebenso bestimmt bezeichnen wie eine Klageschrift (vgl. BGH, Beschluss vom 19.09.2017 – XI ZB 17/15 – Rn. 64, juris; BGH, Beschluss vom 09.01.2018 – II ZB 14/16 – Rn. 56, juris; OLG Hamburg, Beschluss vom 18.05.2016 – 13 Kap 4/15, BeckRS 2016, 130259 Rn. 56; Vollkommer in Kölner Kommentar zum KapMuG, 2. Aufl. 2014, § 6 Rn. 69). Ein Feststellungsziel darf nicht derart undeutlich gefasst sein, dass der Streitgegenstand und der Umfang der Prüfungs- und Entscheidungsbefugnis des Gerichts (§ 308 Abs. 1 ZPO entsprechend) nicht erkennbar abgegrenzt sind, sich der Musterbeklagte deshalb nicht erschöpfend verteidigen kann und die Entscheidung darüber, was mit Bindungswirkung für die Ausgangsverfahren feststeht (§ 22 Abs. 1 KapMuG), letztlich den Prozessgerichten der ausgesetzten Verfahren überlassen bleibt (BGH, a. a. O.)