Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Rechtssatznummer=RS0069304&SkipToDocumentPage=True&SucheNachRechtssatz=True&SucheNachText=False&ResultFunctionToken=647c0149-575d-4292-86ba-614ae3485c27&Dokumentnummer=JJR_19770901_OGH0002_0070OB00616_7700000_004
Timestamp: 2019-10-24 04:59:45
Document Index: 251634013

Matched Legal Cases: ['OGH', '§21', '§33', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 33', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 33', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - 7Ob616/77 5Ob512/78 6Ob... - Rechtssatz - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 7Ob616/77 5Ob512/78 6Ob...
RS0069304
7Ob616/77; 5Ob512/78; 6Ob596/78; 7Ob614/78; 1Ob704/82; 7Ob555/82; 3Ob517/83; 8Ob602/85; 2Ob682/86; 2Ob526/89; 1Ob653/89; 7Ob617/90; 1Ob531/91; 7Ob607/91; 3Ob541/93; 4Ob535/94; 1Ob535/94 (1Ob1551/94); 4Ob582/95; 9Ob178/98m; 7Ob187/03f; 6Ob257/03t; 7Ob306/05h; 2Ob149/06k; 7Ob215/08f; 5Ob29/09i; 6Ob50/10m; 8Ob82/10g; 7Ob99/12b; 10Ob8/13v; 8Ob26/12z; 9Ob50/13p; 10Ob3/14k; 1Ob174/14s; 1Ob19/15y; 6Ob94/15i; 10Ob41/16a; 5Ob99/18x; 1Ob161/18k; 8Ob151/18s; 6Ob60/19w
MG §21 Abs2 B4
MRG §33 Abs2
Grobes Verschulden setzt ein besonderes Maß an Sorglosigkeit voraus, sodass der Vorwurf berechtigt erscheint, der Mieter habe die Interessen des Vermieters aus Rechthaberei, Willkür, Leichtsinn oder Streitsucht verletzt.
Veröff: MietSlg 29400
5 Ob 512/78
Entscheidungstext OGH 31.01.1978 5 Ob 512/78
6 Ob 596/78
Entscheidungstext OGH 01.06.1978 6 Ob 596/78
7 Ob 614/78
Entscheidungstext OGH 07.09.1978 7 Ob 614/78
1 Ob 704/82
Entscheidungstext OGH 22.09.1982 1 Ob 704/82
nur: Grobes Verschulden Willkür, Leichtsinn. (T1)
7 Ob 555/82
Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 555/82
3 Ob 517/83
Entscheidungstext OGH 27.04.1983 3 Ob 517/83
Auch; Beisatz: Leichtsinn und Gleichgültigkeit. (T2)
Beisatz: Hier: § 33 Abs 2 MRG. (T3)
2 Ob 682/86
Entscheidungstext OGH 16.12.1986 2 Ob 682/86
2 Ob 526/89
Entscheidungstext OGH 06.06.1989 2 Ob 526/89
1 Ob 653/89
Entscheidungstext OGH 17.01.1990 1 Ob 653/89
7 Ob 617/90
Entscheidungstext OGH 28.06.1990 7 Ob 617/90
1 Ob 531/91
Entscheidungstext OGH 24.04.1991 1 Ob 531/91
Veröff: JBl 1992,42
7 Ob 607/91
Entscheidungstext OGH 10.10.1991 7 Ob 607/91
Beisatz: Hier: § 33 Abs 2 MRG. (T4)
Veröff: WoBl 1993,29
3 Ob 541/93
Entscheidungstext OGH 20.10.1993 3 Ob 541/93
4 Ob 535/94
Entscheidungstext OGH 26.04.1994 4 Ob 535/94
Beisatz: Wenn auch nach ständiger Rechtsprechung vertragliche Aufrechnungsverbote nicht sittenwidrig sind, kann der Beklagten, die die Meinung vertritt dieses Aufrechnungsverbot sei unwirksam, allein wegen ihrer Aufrechnens nicht der Vorwurf groben Verschuldens gemacht werden. Bei vertretbarer Verkennung der Rechtslage ist aber ein grobes Verschulden zu verneinen. (T5)
Veröff. SZ 67/72
nur: Grobes Verschulden setzt ein besonderes Maß an Sorglosigkeit voraus. (T6)
4 Ob 582/95
Entscheidungstext OGH 24.10.1995 4 Ob 582/95
nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Grobes Verschulden, wenn der Mieter den Mietzinsrückstand aus reiner Gleichgültigkeit entstehen ließ, insbesondere dann, wenn er den Mietzinsrückstand von der Mahnung bis zur Einbringung der Klage anwachsen ließ. (T7)
9 Ob 178/98m
Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 Ob 178/98m
Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Rechthaberei, wenn der Beklagte auf einem bei nüchterner Überlegung als unrichtig erkennbaren Standpunkt beharrt. (T8)
7 Ob 187/03f
Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 187/03f
Beisatz: Im vorliegenden Fall ist der gegenständliche Betriebskostenrückstand deshalb entstanden, weil es aufgrund ungenauer Bezeichnung der Zahlungen der Beklagten zu Fehlbuchungen kam. Darin liegt zwar eine Nachlässigkeit der beklagten Partei, diese ist jedoch nicht als grob fahrlässig zu qualifizieren. (T9)
6 Ob 257/03t
Entscheidungstext OGH 11.12.2003 6 Ob 257/03t
Veröff: SZ 2003/161
7 Ob 306/05h
Entscheidungstext OGH 31.05.2006 7 Ob 306/05h
Auch; Beisatz: Die Fehleinschätzung der Beweislage begründet grundsätzlich kein grobes Verschulden. (T10)
2 Ob 149/06k
Entscheidungstext OGH 21.12.2006 2 Ob 149/06k
Auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier liegt kein grobes Verschulden vor, wenn die Behauptung der Beklagten, die Klägerin habe sich vertraglich verpflichtet, das Bestandobjekt durch bestimmte Sanierungsarbeiten in einen entsprechenden Gebrauchszustand zu versetzen, nach Durchführung eines langwierigen Beweisverfahrens letztlich nicht als erwiesen erachtet und darüber eine Negativfeststellung getroffen wird. (T11)
7 Ob 215/08f
Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 215/08f
Beis wie T8; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T11; Beisatz: War der relativ geringe Mietzinsrückstand nicht ganz einfach zu ermitteln und waren sich selbst die Vorinstanzen in der Frage, ob überhaupt ein solcher Rückstand bestehe, nicht einig, muss nicht vom „unzweifelhaften" Bestehen eines Zinsrückstands und vom groben Verschulden ausgegangen werden (so schon 1 Ob 11/04f). (T12)
8 Ob 82/10g
Entscheidungstext OGH 22.07.2010 8 Ob 82/10g
7 Ob 99/12b
Entscheidungstext OGH 14.11.2012 7 Ob 99/12b
10 Ob 8/13v
Entscheidungstext OGH 19.03.2013 10 Ob 8/13v
10 Ob 3/14k
Entscheidungstext OGH 25.03.2014 10 Ob 3/14k
1 Ob 174/14s
Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 174/14s
Vgl auch; Beisatz: Es kann nicht generell gesagt werden, dass alkoholkranken Personen grundsätzlich kein grobes Verschulden vorzuwerfen ist, wenn sie wiederholt über jeweils längere Zeiträume ihre Zinszahlungspflicht nicht erfüllen. (T13)
6 Ob 94/15i
Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 94/15i
10 Ob 41/16a
Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 41/16a
5 Ob 99/18x
Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 99/18x
8 Ob 151/18s
Entscheidungstext OGH 26.11.2018 8 Ob 151/18s
6 Ob 60/19w
Entscheidungstext OGH 29.08.2019 6 Ob 60/19w
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0069304
JJR_19770901_OGH0002_0070OB00616_7700000_004