Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/lfischg/20
Timestamp: 2017-02-21 02:03:14
Document Index: 311395376

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 60', '§ 20', '§ 20', '§ 19', '§ 21']

§ 20 LFischG, Zugang zu Gewässern | Gesetze auf anwalt24.de
§ 20 LFischG, Zugang zu Gewässern Inhaltsübersicht
Fischereigesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesfischereigesetz - LFisch...…§ 20 LFischG, Zugang zu Gewässern§ 21 LFischG, Gemeinschaftlicher Fischereibezirk, Abrundung von Fischereibezirke...§ 22 LFischG, Fischereigenossenschaft§ 23 LFischG, Bestehende Verträge§ 24 LFischG, Entschädigung§ 25 LFischG, Satzung der Fischereigenossenschaft§ 26 LFischG, Organe§ 27 LFischG, Genossenschaftsversammlung§ 28 LFischG, Vorstand§ 29 LFischG, Konstituierung der Genossenschaft§ 30 LFischG, Aufsicht über die Fischereigenossenschaft§ 30a LFischG, Hegeplan§ 31 LFischG, Fischerprüfung§ 32 LFischG, Jugendfischereischein§ 32a LFischG, Sonderfischereischein§ 33 LFischG, Versagungsgründe§ 33a LFischG, Einzug des Fischereischeins§ 34 LFischG, Gültigkeitsdauer des Fischereischeins§ 35 LFischG, Zuständigkeit§ 36 LFischG, Gebühren und Abgaben§ 37 LFischG, Fischereierlaubnisschein…§ 60 LFischG, In-Kraft-Treten, Berichtspflicht
§ 20 LFischG, Zugang zu Gewässern
§ 20 LFischGFischereigesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesfischereigesetz - LFischG)Landesrecht Nordrhein-WestfalenZweiter Abschnitt – Fischereirecht, Inhalt und AusübungTitel: Fischereigesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesfischereigesetz - LFischG)Normgeber: Nordrhein-WestfalenAmtliche Abkürzung: LFischGGliederungs-Nr.: 793Normtyp: Gesetz(1) Fischereiausübungsberechtigte und ihre Helfer sind befugt, an das Wasser angrenzende Ufer, Inseln, Anlandungen, Schifffahrtsanlagen sowie Brücken, Wehre, Schleusen und sonstige Wasserbauwerke zum Zwecke der Ausübung der Fischerei auf eigene Gefahr zu betreten und zu benutzen, soweit öffentlichrechtliche Vorschriften nicht entgegenstehen. Entstandene Nachteile hat der Fischereiausübungsberechtigte auszugleichen.(2) Kann ein Fischereiausübungsberechtigter ein Gewässer oder ein Überflutetes Grundstück nicht über einen öffentlichen Weg oder nur über einen unzumutbaren Umweg erreichen, so ist er nach Abschluss einer Vereinbarung mit dem Eigentümer oder Nutzungsberechtigten befugt, auf eigene Gefahr Grundstücke zu betreten. Ist der Fischereiberechtigte Eigentümer oder Nutzungsberechtigter des Ufergrundstücks oder der Grundstücke, über die der Zugang zum Gewässer führt, so gilt die Erlaubnis zum Betreten dieser Grundstücke mit dem Abschluss eines Fischereipachtvertrages oder eines Fischereierlaubnisvertrages, auch wenn er mit dem Fischereipächter abgeschlossen worden ist, als erteilt. Das Gleiche gilt, wenn ein Fischereiberechtigter Mitglied einer Fischereigenossenschaft ist und der Fischereipachtvertrag oder der Fischereierlaubnisvertrag mit der Fischereigenossenschaft geschlossen worden ist. Entstandene Nachteile sind auszugleichen. Zum Ausgleich sind gegenüber dem Grundstückseigentümer oder dem Nutzungsberechtigten der Pächter und, soweit ein Pachtvertrag nicht abgeschlossen ist, der sonstige Fischereiausübungsberechtigte verpflichtet.(3) Kommt eine Vereinbarung nach Absatz 2 Satz 1 nicht zu Stande, so ist die Fischereibehörde auf Antrag verpflichtet, auf eine gütliche Einigung zwischen dem Fischereiberechtigten, dem Fischereiausübungsberechtigten und dem Eigentümer oder dem Nutzungsberechtigten der Grundstücke hinzuwirken. Kann eine Vereinbarung nicht herbeigeführt werden, so legt die Fischereibehörde den Zugangsweg fest.(4) Die Befugnis nach Absatz 2 Satz 1 erstreckt sich nicht auf Gebäude, zum unmittelbaren Haus-, Wohn- und Hofbereich gehörende Grundstücksteile und gewerbliche Anlagen mit Ausnahme von Campingplätzen.(5) Die Fischereibehörde kann das Betreten von Uferflächen und Anlagen in und an Gewässern einschränken oder verbieten, soweit dies zum Schutz der Anlagen oder zur Abwehr von Gefahren durch die die öffentliche Sicherheit oder Ordnung bedroht wird, erforderlich ist.
§ 19 LFischG, Fischfang an überfluteten Grundstücken§ 21 LFischG, Gemeinschaftlicher Fischereibezirk, Abrundung von…