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Timestamp: 2020-05-26 08:18:02
Document Index: 49580213

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 36', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 8', '§ 8', '§ 16']

Ihre Suchkriterien : Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie; Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie; Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie
Fakultät / Fachbereich Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie
Promotionsfach / fächer Informatik; Psychologie
Sachgebiet(e) Informatik; Psychologie
(1) Ein exzellenter universitärer Bachelorabschluss gemäß § 6 Abs. 2 Satz 3 der Rahmenpromotionsordnung der Universität liegt vor, wenn der Absolvent in der Regel zu den 5% Besten seines Abschlussjahrgangs gehört. In begründeten Fällen kann der Promotionsausschuss die Zulassung zur Promotion mit einer Nebenbestimmung gemäß § 36 Abs. 2 LVwVfG versehen.
(2) Weitere über § 6 Abs. 1 Satz 1 der Rahmenpromotionsordnung...
a) Studienabschluss in der Regel in einem Fach in einer mathematischen, informatischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung.
b) eine Abschlussnote, die erkennen lässt, dass der Bewerber zu den besten seines Faches gehört.
7. für den Fall, dass aufbauend auf einem abgeschlossenen Hochschulstudium eine zweite oder weitere Promotion angestrebt wird, den Nachweis, dass mit der weiteren Promotion ein von der ersten Promotion fachlich hinreichend verschiedener Befähigungsnachweis erbracht werden soll, wobei für diesen Nachweis die gutachtli-che Stellungnahme eines Hochschullehrers der promovierenden Fakultät verlangt werden kann. § 7 Abs. 5 Nr. 6 dieser Satzung bleibt unberührt.
(1) Anstelle einer Einzelarbeit gemäß § 10 Abs. 3 der Rahmenpromotionsordnung (Monographie) kann der Doktorand kumulativ promovieren. Eine kumulative Arbeit besteht aus einer Sammlung von in der Regel wenigstens drei wissenschaftlichen Publikationen, falls diese in einem inneren Zusammenhang stehen und einen wesentlichen individuellen Beitrag des Doktoranden aufweisen. Dabei müssen in der Regel mindestens drei Publikationen in für das Fachgebiet hochrangigen V...
(1) Anstelle einer Einzelarbeit gemäß § 10 Abs. 3 der Rahmenpromotionsordnung (Monographie) kann der Doktorand kumulativ promovieren. Eine kumulative Arbeit besteht aus einer Sammlung von in der Regel wenigstens drei wissenschaftlichen Publikationen, falls diese in einem inneren Zusammenhang stehen und einen wesentlichen individuellen Beitrag des Doktoranden aufweisen. Dabei müssen in der Regel mindestens drei Publikationen in für das Fachgebiet hochrangigen Veröffentlichungsorganen erschienen oder zur Veröffentlichung angenommen worden sein. Ferner muss der Doktorand zusammen mit den vorgelegten Publikationen eine Zusammenfassung vorlegen, in der die Arbeiten in den wissenschaftlichen Zusammenhang gestellt werden. Diese Zusammenfassung ist Teil der Dissertation und damit auch Gegenstand der Bewertung der Dissertation.
(2) Sofern die Publikationen nach Absatz 1 in Ko-Autorenschaft entstanden sind, muss der Doktorand darstellen, dass er einen eigenen, substanziellen Beitrag zum Konzept, Inhalt und Methoden dieser Arbeiten geleistet hat. Der eigene Beitrag in allen Arbeiten muss deutlich abgrenzbar und bewertbar sein und als solcher den Anforderungen einer Dissertation gemäß § 10 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 1 der Rahmenpromotionsordnung genügen. Eine vom Doktoranden verfasste Auflistung der eigenen Beiträge ist vom Doktoranden und soweit möglich den beteiligten Ko-Autoren zu bestätigen und wird zu den Promotionsakten genommen.
(1) Die Dissertation muss die Befähigung des Doktoranden zu vertiefter, wissenschaftlicher Arbeit belegen und einen beachtlichen Beitrag zum Fortschritt des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes darstellen.
(2) Die Dissertation ist in der Regel in englischer oder deutscher Sprache abzufassen. Die Promotionsordnungen der Fakultäten können hiervon abweichende Regelungen treffen.
(3) Die Dissertation muss selbstständig angefertigt sein und ist in der Regel als Einzelarbeit abzufassen. Die Promotionsordnungen der Fakultäten können abweichend von dieser Regel auch eine bereits publizierte Arbeit oder, falls diese in einem inneren Zusammenhang stehen, mehrere zusammenhängende wissenschaftliche Arbeiten als Teile der Dissertation (kumulative Dissertation) zulassen. Bei Vorveröffentlichung ist der Doktorand dafür verantwortlich, dass vertragliche Vereinbarungen hinsichtlich des Urheberrechts einer Veröffentlichung im Promotionsverfahren nicht entgegenstehen. Die Promotionsordnungen der Fakultäten können einen Nachweis über die Einhaltung dieser Verpflichtung verlangen. Eine Abhandlung, die der Doktorand in einer Hochschulprüfung, einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung vorgelegt hat, kann nicht als Dissertation oder Teil einer Dissertation anerkannt werden. Ergebnisse darüber hinaus können aber für die Dissertation verwendet werden, wobei die betreffenden Arbeiten als solche unter Beachtung von § 8 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 zu kennzeichnen sind.
(4) Im Übrigen regeln die Promotionsordnungen der Fakultäten die Voraussetzungen einer kumulativen Dissertation; sie treffen insbesondere Regelungen dazu, ob die wissenschaftlichen Arbeiten aus veröffentlichten und/oder unveröffentlichten Arbeiten bestehen. Falls in eine Promotionsleistung im Sinne von Absatz 3 Satz 2 wissenschaftliche Beiträge in Ko-Autorenschaft eingehen, müssen die Promotionsordnungen der Fakultäten die Regelung aufnehmen, dass eindeutig nachvollziehbar darzulegen ist, welcher Teil eines Beitrags von dem Doktoranden stammt. Diese Urheberschaft ist vom Doktoranden sowie den korrespondierenden Ko-Autoren soweit möglich schriftlich zu bestätigen.
(2) Nach näherer Regelung des Vertrages kann die Federführung des Verfahrens bei der Universität Ulm oder bei der in- oder ausländischen Hochschule liegen. Der Vertrag regelt ein gemeinsam von den zuständigen Organen der Universität Ulm und den Organen der in- oder ausländischen Hochschule geleitetes Promotionsverfahren. Er muss Rege-lungen über die Zahl der einzureichenden Exemplare (§ 8) enthalten und die im Erfolgsfall abzuliefernden Pflichtexemplare (§ 16). Darüber hinaus kann der Vertrag insbesondere eine gemeinsame Prüfung, Bewertung und Benotung der Prüfungsleistungen durch eine gemeinsame Prüfungskommission sowie Ausnahmen von dieser fachspezifischen Promotionsordnung insbesondere zur Zusammensetzung der Prüfungskommission, zur Erstellung der Gutachten, der Form, Dauer und Sprache der mündlichen Prüfung, zur Sprache der Dissertation und zur Sprache und zum Inhalt der Promotionsurkunde vorsehen. Der Doktorand erhält eine Kopie des Vertrages.
(4) Während der Arbeit an der Promotion erfolgt die Betreuung durch jeweils einen Hochschullehrer der Universität Ulm und einen Hochschullehrer der in- oder ausländischen Hochschule. Die nähere Ausgestaltung der gemeinsamen Betreuung ergibt sich aus dem Vertrag. Die beiden Betreuer sind zugleich Gutachter. Falls die Gutachten nicht in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sind, sorgt die federführende Einrichtung für die Vorlage von Übersetzungen in eine dieser Sprachen. Nach Eingang der Gutachten werden diese sowie die Dissertation beiden Hochschulen vorgelegt. Jede Hochschule entscheidet unabhängig über die Annahme der Arbeit. Lehnt eine der beiden Hochschulen die Dissertation ab, so ist das gemeinsame Verfahren beendet. Wurde die Dissertation nur von der in- oder ausländischen Hochschule abgelehnt, so wird das Verfahren an der Universität Ulm nach den Vorschriften dieser Promotionsordnung fortgesetzt.
(5) Wurde die Dissertation von beiden Hochschulen angenommen, so findet an der federführenden Hochschule die mündliche Prüfung statt. Eine gleichberechtigte Beteiligung beider Hochschulen in der Prüfungskommission ist sicherzustellen. Lehnen die Vertreter einer der beiden Hochschulen die Annahme der Leistung im Kolloquium ab, so ist das gemeinsame Verfahren beendet; Abs. 4 Satz 9 gilt entsprechend.
Datum aktuelle Fassung 24.05.2017
Fundstelle Amtliche Bekanntmachungen der Universität Ulm 15/2017, S. 245 ff.