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Timestamp: 2018-11-16 12:42:20
Document Index: 261674453

Matched Legal Cases: ['§ 287', 'OGH', '§ 242', '§ 242', 'OGH', '§ 164']

Dezember 1948 (Nr. 63-...
326 3. Auch bei einer Schätzung nach § 287 ZPO müssen die Urteilsgründe erkennen lassen, aus welchen Gründen ein bestimmter Betrag anerkannt oder abgelehnt worden ist. Urt. v. 26.11.1948 i.S. 1) Gö. 2) Go. (Bekl.) w. J. (Kl.) – I ZS 102/48 – I. LG Hagen, II. OLG Hamm – OGHZ 1, 317; NJW 1949, 340 (Schale); SJZ 1949, 545 (Gieseke) Dezember 1948 (Nr. 63-74) Nr. 63. §§ 242, 894, 900 1. Der sogenannte Einwand der Verwirkung ist auch gegenüber dem An- spruch auf Grundbuchberichtigung zulässig. 2. Der Verwirkungseinwand ist nur ein Unterfall des auf § 242 BGB ge- gründeten allgemeinen Einwandes der unzulässigen Rechtsausübung. Entscheidend ist daher in jedem Falle, ob das Verlangen des Berechtig- ten mit Treu und Glauben unvereinbar ist; das kann u.U. auch dann zu- treffen, wenn nicht alle Merkmale des typischen Verwirkungstatbestan- des vorliegen. Urt. v. 2.12.1948 i.S. Karl u. Otto Berker (Kl.) w. Emil Berker (Bekl.) – II ZS 15/48 – I. LG Hagen, II. OLG Hamm – OGHZ 1, 279 Nr. 64. §§ 164, 309, 319, 561, 579 ZPO 1. Wird die Wahrung einer Förmlichkeit von keinem Prozessbeteiligten in Frage gestellt, so kann auch bei versehentlich gegenteiligem Inhalt des Protokolls davon ausgegangen werden, dass sie erfüllt worden ist. 2. Die nach Anbringung eines Rechtsmittels vorgenommene Protokollbe- richtigung ist wirksam, wenn sie den durch das Rechtsmittel gerügten Mangel bestätigt. 3. Die Feststellung, dass der Richter, der an der Verhandlung teilgenom- men hat, die Entscheidung auch gefällt hat, kann mit Hilfe...