Source: https://gefuehrtemotorradreisen.com/reisebedingungen/
Timestamp: 2020-07-13 21:53:31
Document Index: 213640028

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 4', '§ 651', '§651', '§651', '§651', '§651', '§651', '§651', '§651', '§651', '§651', '§651', '§ 651']

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Loose, Schüler GbR MIT Adventure Travel | M.I.T Adventure Travel Geführte Motorradreisen Weltweit
Bosnien – Enduro
Bayern – Wochenendtour Kurvenreich
Bayern – Wochenendtour Schlösser, Berge, Seen
Harz – Wochenendtour
Korsika – Pur
Korsika – Alpen, Macchia & Me(e)hr
Sardinien/Sizilien
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Loose, Schüler GbR MIT Adventure Travel
Die nachfolgenden Bestimmungen regeln die Rechtsbeziehungen zwischen dem Vertragsnehmer (nachfolgend auch Kunde oder Reise- bzw. Tourteilnehmer) und der Loose, Schüler GbR (MIT Adventure Travel, nachfolgend MIT). Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a – m BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und die Informationsvorschriften für Reiseveranstalter gemäß §§ 4 – 11 BGB-InfoV (Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht) und füllen diese aus. Bitte lesen Sie die nachfolgenden Bestimmungen vor Buchung Ihrer Reise aufmerksam durch:
Grundlage dieses Angebots sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen der MIT für die jeweilige Reise soweit diese dem Kunden bei der Buchung vorliegen.
Die Buchung kann mündlich, telefonisch, schriftlich, per E-Mail, per Internet oder per Telefax erfolgen.
Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde der MIT den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an.
Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung (Annahmeerklärung) durch die MIT zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung der MIT vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot der MIT vor, an das die MIT für die Dauer von zehn Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist der MIT die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder Anzahlung erklärt. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird MIT dem Kunden eine Reisebestätigung schriftlich oder in Textform übermitteln.
Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, soweit er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
Bei Buchungen im elektronischen Geschäftsverkehr (z.B. Internet) gilt für den Vertragsabschluss:
Dem Kunden wird der Ablauf der Onlinebuchung im entsprechenden Internetauftritt erläutert.
Dem Kunden steht zur Korrektur seiner Eingaben, zur Löschung oder zum Zurücksetzen des gesamten Onlinebuchungsformulars eine entsprechende Korrekturmöglichkeit zur Verfügung, deren Nutzung erläutert wird.
Die zur Durchführung der Onlinebuchung angebotenen Vertragssprachen sind angegeben.
Soweit der Vertragstext von MIT gespeichert wird, wird der Kunde darüber und über die Möglichkeit zum späteren Abruf des Vertragstextes unterrichtet.
Mit Betätigung des Buttons (der Schaltfläche) „zahlungspflichtig buchen“ bietet der Kunde MIT den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an.
Dem Kunden wird der Eingang seiner Buchung (Reiseanmeldung) unverzüglich auf elektronischem Weg bestätigt. (Eingangsbestätigung)
Die Übermittlung der Buchung (Reiseanmeldung) durch Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig buchen“ begründet keinen Anspruch des Kunden auf das Zustandekommen eines Reisevertrages entsprechend seiner Buchung (Reiseanmeldung). Der Vertrag kommt durch den Zugang der Buchungsbestätigung des Reiseveranstalters beim Kunden zu Stande, die keiner besonderen Form bedarf und telefonisch, per E-Mail, Fax oder schriftlich erfolgen kann.
Erfolgt die Buchungsbestätigung sofort nach Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig buchen“ durch entsprechende unmittelbare Darstellung der Buchungsbestätigung am Bildschirm, so kommt der Reisevertrag mit Darstellung dieser Buchungsbestätigung zu Stande, ohne dass es einer Zwischenmitteilung über den Eingang seiner Buchung bedarf. In diesem Fall wird dem Kunden die Möglichkeit zur Speicherung und zum Ausdruck der Buchungsbestätigung angeboten. Die Verbindlichkeit des Reisevertrages ist jedoch nicht davon abhängig, dass der Kunde diese Möglichkeiten zur Speicherung oder zum Ausdruck tatsächlich nutzt.
Zahlungen / Abbuchungen auf den Reisepreis vor der Reise erfolgen gegen Aushändigung des Sicherungsscheins im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB. Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheines innerhalb von 14 Tagen eine Anzahlung in Höhe von 25 % des Reisepreises, jedoch nicht mehr als 1000 Euro pro Person, fällig. Flugtickets werden ziel- und terminabhängig gegebenenfalls in voller Höhe fällig. Die Restzahlung wird spätestens vier Wochen vor Reisebeginn ohne die Notwendigkeit einer erneuten Zahlungsaufforderung fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 13 genannten Grund abgesagt werden kann. Bei einer Anmeldung von weniger als 30 Tagen vor Reisebeginn ist der Gesamtreisepreis sofort fällig.
MIT behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie z.B. aber nicht ausschließlich Hafen- oder Flughafengebühren, in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 2 Monate liegen.
Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfang erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für MIT verteuert hat. Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsabschluss für MIT nicht vorhersehbar waren. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises wird der Kunde unverzüglich informiert. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten.
Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist MIT berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 10 zu belasten.
Sofern MIT die Möglichkeit der Zahlung per Kreditkarte einräumt und der Kunde hiervon Gebrauch macht, erfolgen die Abbuchungen vom Konto des Kunden. Gleiches gilt, sofern MIT Zahlungen im Lastschriftverfahren anbietet und der Kunde sein schriftliches Einverständnis hierzu erklärt hat.
Der vertragliche Leistungsumfang ergibt sich aus der Tour-/Reise-Beschreibung im gültigen aktuellen Prospekt (Druck u. Internet) sowie aus den hierauf bezugnehmenden Angaben in der Reisebestätigung. Klimaangaben und sonstige allgemeine Länderinformationen sind nicht Vertragsbestandteil. Nebenkosten (wie z.B. aber nicht ausschließlich, Kraftstoffkosten, Eintrittsgelder, Mautgebühren, Verpflegungskosten) sind nicht Bestandteil der von MIT Leistungen, es sei denn, sie sind explizit in der Leistungsbeschreibung mit aufgenommen.
Der Kunde akzeptiert, dass MIT-Tourreisen ggf. mehr Mitwirkung von einem Reiseteilnehmer verlangen als dies bei einer üblichen Pauschalreise der Fall ist.
Eine Reiserücktrittskostenversicherung ist explizit nicht im Leistungsumfang bzw. im Reisepreis enthalten.
Die Internet- und Prospektausschreibung stellt den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf zu garantieren. Geringfügige Änderungen der Leistungen; z.B.: der angegebenen Höhenmeter, Fahrrouten und Zwischen-Übernachtung, sowie Änderungen des Reiseablaufs aus Witterungsbedingten und organisatorischen Gründen sind möglich.
Änderungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach dem Vertragsabschluss notwendig werden und die von MIT nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
MIT ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.
Die Zusendung bzw. Aushändigung der Reiseunterlagen erfolgt nach Eingang der vollständigen Zahlung, in der Regel aber nicht früher als 2 Wochen vor Reisebeginn. MIT ist bei Nichtzahlung des Reisepreises nicht zur Aushändigung der Unterlagen verpflichtet.
Die Fahrzeugmiete der jeweiligen gebuchten Kategorie ist Gegenstand der Leistung seitens MIT. Der Zustand der Fahrzeuge entspricht den jeweiligen länderspezifischen Gegebenheiten. Es besteht jedenfalls kein Anspruch auf die Überlassung eines neuen Fahrzeugs. Für die Übernahme des Mietfahrzeuges muss der Kunde im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für das gemietete Fahrzeug sein. Dieser Nachweis ist bei Tourstart zu erbringen. Im Falle einer Nichterfüllung behält sich MIT das Recht vor, das Mietfahrzeug nicht auszuhändigen und den Tourteilnehmer von der Teilnahme an der Tour auszuschließen. In diesem Falle ist MIT nicht verpflichtet eine Rückerstattung der gezahlten Leistungen jeglicher Art zu leisten und ist nicht haftbar für zusätzliche Kosten, welche dem Kunden auf Grund dieser Begebenheit entstehen. Die Ausstattung der gebuchten Fahrzeuge variiert je nach Tour und Vermietstation. Die in den MIT Prospekten/Internetdarstellungen verwendeten Abbildungen von Fahrzeugen lassen keine Rückschlüsse auf die Ausstattung dieser zu. Nähere Informationen zu Mietfahrzeugen und deren Ausstattung können bei MIT angefragt werden. MIT versucht dem Tourteilnehmer das gewünschte Fahrzeugmodell zur Verfügung zu stellen, behält sich jedoch das Recht vor, im Falle einer unvorhergesehenen Situation wie technischem Defekt, Unfall, Diebstahl oder ähnlichem dieses mit einem vergleichbaren Fahrzeugmodell zu ersetzen. Sollte MIT nicht in der Lage sein, ein vergleichbares Fahrzeugmodell zur Verfügung zu stellen, so wird MIT dem Tourteilnehmer die Differenz des Fahrzeug-Tagessatzes zum gebuchten Fahrzeugmodell erstatten. Eine weitere Verbindlichkeit seitens MIT ist somit ausgeschlossen. Bei einer Fahrzeugmiete wird zusätzlich eine Sicherheitskaution bei Übernahme des Fahrzeuges fällig. Die Höhe der Kaution entspricht dem jeweiligen Selbstbehalt der Fahrzeugversicherung, welcher im Versicherungsfall vom Kunden zu übernehmen ist. Diese Kaution wird bei Rückgabe des unbeschädigten Fahrzeuges rückerstattet. Manche Vermietstationen vor Ort verlangen einen zusätzlichen Mietvertrag, welcher vor Ort bei der jeweiligen Vermietstation abgeschlossen wird. Auf Anfrage senden wir einen solchen Mietvertrag vor der Tourbuchung zu. Die Mietperiode wird durch die Unbenutzbarkeit des Fahrzeuges, aus wessen Verschulden immer, oder durch die Fahruntüchtigkeit des Mieters nicht unterbrochen. Während einer Tour ist MIT nicht verpflichtet ein beschädigtes Fahrzeug zu ersetzen. Im Falle eines technischen Defekts des gemieteten Fahrzeuges ist der Kunde verpflichtet, diesen unverzüglich dem lokalen Ansprechpartner von MIT mitzuteilen.
Tourteilnehmer, die mit dem eigenen Fahrzeug an einer MIT Tour teilnehmen, sind für den gesetzeskonformen und technisch einwandfreien Zustand, die Reifen, TÜV, Haftpflichtversicherungen etc. ihres Fahrzeuges selbst verantwortlich. Erfolgt eine Störung der Leistungserbringung seitens MIT aufgrund der Nichteinhaltung dieses Zustandes, ist der Kunde MIT gegenüber zum Ersatz eines eventuell auftretenden Schadens verpflichtet. Zusätzlich anfallende Kosten (z. B. für eine Fahrzeugbergung, sichere Unterstellung des Fahrzeuges, Behebung technischer Defekte etc.) gehen zu Lasten des Kunden. MIT kann für Kunden, die mit eigenem Fahrzeug an einer Tour teilnehmen, keine Fahrzeugversicherung anbieten.
Führerschein und Fahrkönnen
Der Kunde erklärt mit Abschluss der Buchung, dass er für das auf der Tour eingesetzte Fahrzeug eine für den Reisezeitraum gültige Fahrerlaubnis besitzt und über das nötige Fahrkönnen verfügt, um dieses Fahrzeug sicher auf der Tourroute beherrschen zu können. Der Kunde hat MIT sämtliche Änderungen hinsichtlich seiner Fahrerlaubnis, welche Einfluss auf seine Tourteilnahme haben, unmittelbar mitzuteilen (z.B. Führerscheinentzug etc.). Sollte sich nach Buchung und vor Reiseantritt herausstellen, dass der Kunde für die Dauer der Reise über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt, ist MIT unter Verrechnung der in Ziffer 10 dieser Bedingungen angeführten Stornosätze von der weiteren Vertragserfüllung befreit. Sollte sich nach Reiseantritt herausstellen, dass der Kunde für die Dauer der Reise über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt oder nicht das nötige Fahrkönnen besitzt, um das eingesetzte Fahrzeug sicher auf der Tourroute beherrschen zu können, so treten die Rechtsfolgen gem. Ziffer 10 ein.
Off-road Fahrten außerhalb der jeweilig von MIT festgelegten Route sind nicht gestattet. Der Kunde hat die durch nicht autorisiertes Offroad Fahren entstandenen Schäden in voller Höhe und ohne Selbstbehalt zu tragen.
Bei Reisen mit besonderen Risiken (z.B. Expeditionscharakter oder Saharatour) haftet MIT nicht für die Folgen, die sich im Zuge des Eintrittes der Risiken ergeben, wenn dies außerhalb des Pflichtenbereiches von MIT geschieht. Unberührt bleibt die Verpflichtung des Reiseveranstalters, die Reise sorgfältig vorzubereiten und die mit der Erbringung der einzelnen Reiseleistungen beauftragten Personen und Unternehmen sorgfältig auszuwählen.
Für manche Reise ist eine begrenzte Anzahl an Einzelzimmern vorhanden. Sie werden nach der Reihenfolge der Buchungseingänge, in denen Einzelzimmer ausdrücklich gewünscht werden, vergeben. Enthält eine Buchung einer Einzelperson den Wunsch ein Doppelzimmer mit einem anderen Reiseteilnehmer zu teilen, wird MIT sich bemühen, eine/n Zimmergenossin/en zu finden. Gelingt dies nicht, wird der Einzelzimmerpreis berechnet.
Wetterbedingungen, Routenverlauf und Hygienische Bedingungen
Aufgrund von jahreszeitlichen Begebenheiten und aktuellen Wetterbedingungen behält sich MIT vor, die Tourroute und damit die Unterkünfte und anderen Leistungen nach Notwendigkeit zu ändern. MIT wird dabei bemüht sein, den Tourcharakter nicht zu verändern und gleichartige Leistungen zu erbringen. MIT ist bemüht, die Tourtermine so zu legen, dass die Wetterbedingungen für eine Fahrzeugreise im jeweiligen Tourgebiet günstig sind. MIT trägt für eventuell eintretende Schlechtwetterbedingungen keine Verantwortung, insofern hat der Teilnehmer keinerlei Anspruch auf Erstattung des Tour- und Mietpreises.
Abhängig von den lokalen Gegebenheiten, speziell bei „Campingtouren“ oder auch Reisen ins außereuropäische Ausland, ist der Kunde sich bewusst, dass die hygienischen Bedingungen unter dem europäischen Standard liegen können. MIT trägt für diese hygienischen Bedingungen keine Verantwortung, insofern hat der Teilnehmer keinerlei Anspruch auf Erstattung des Tour- und Mietpreises.
Rücktritt durch den Kunden/Stornokosten
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist schriftlich gegenüber MIT per Brief, Fax, E-Mail bzw. Internet zu erklären. Falls die Reise über ein Reisebüro gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden.
Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, ist MIT berechtigt, einen angemessene Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen sowie für Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis zu verlangen.
MIT hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Maßgeblich für die Berechnung aller Fristen ist, auch bei telefonischem Rücktritt, jeweils der Eingang der schriftlichen Erklärung bei MIT. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet:
Bis zum 120. Tag vor Reiseantritt 25 % des Reisepreises
Vom 119. bis 90. Tag vor Reiseantritt 30% des Reisepreises
Vom 89. bis 50. Tag vor Reiseantritt 40 % des Reisepreises
Vom 49. bis 30. Tag vor Reiseantritt 50 % des Reisepreises
Vom 29. bis 15. Tag vor Reiseantritt 60% des Reisepreises
Vom 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 70 % des Reisepreises
Ab dem 7. Tag vor Reiseantritt 80 % des Reisepreises
Am Tag der Abreise oder bei Nichtantritt (no show) 100 % des Reisepreises
Die den Pauschalen entsprechende Beträge werden jeweils auf volle Euro aufgerundet.
Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, MIT nachzuweisen, dass dieser überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihr geforderte Pauschale.
MIT behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit MIT nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist MIT verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
Stornierungen von Flugtickets werden zu den AGB der jeweiligen Airline berechnet.
Bei verspäteter Anreise zum Reiseantritt hat der Kunde für entstehende Kosten, um der Reisegruppe „hinterherzufahren“, selbst aufzukommen. Auch kann dies nicht zu Lasten der sonstigen Reiseteilnehmer gehen.
Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung) besteht nicht. Wird auf Wunsch des Kunden dennoch eine Umbuchung vorgenommen, kann MIT bei Einhaltung der nachstehenden Fristen ein Umbuchungsentgelt pro Reisenden erheben. Dieses beträgt: bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 50,- Euro pro Person, zusätzlich ggf. anfallender Kosten für die Flugumbuchung. Sollte eine Flugumbuchung nicht möglich sein, werden die Kosten sowohl für eine Neubuchung als auch für die ursprüngliche Buchung fällig.
Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den Bedingungen gemäß Ziffer 10 und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
MIT kann der Teilnahme eines Dritten (Ersatzperson) widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften auch des Reiselandes oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften der Reiseteilnehmer und der Dritte gegenüber MIT als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Im Falle eines Rücktritts kann MIT vom Kunden die tatsächlich entstandenen Mehrkosten verlangen.
Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z. B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. MIT wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
Rücktritt durch MIT
Ist gemäß Reiseausschreibung eine Mindestteilnehmerzahl vorgesehen und wird diese nicht erreicht, kann MIT bis 28 Tage vor dem bestätigten Abreisetermin von dem Vertrag zurücktreten. MIT wird den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise in Kenntnis setzen. Der Kunde erhält in diesen Fällen von MIT einen Ausweichtermin für einen neuen Reisebeginn. Sollte dieser für den Kunden nicht realisierbar sein, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück. Weitere Ansprüche gegen MIT bestehen nicht!
Wird die Reise in Folge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl MIT als auch der Kunde den Vertrag gemäß §651j BGB kündigen. Wird der Tour-/Reisevertrag gemäß §651j BGB gekündigt, so finden die Vorschriften des §651e Abs. 3 S.1 und 2, Abs. 4 S.1 Anwendung. Wird der Vertrag gekündigt, so kann MIT für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Abweichend von §651j Abs.2 S.2 sind Mehrkosten für eine Rückbeförderung des Tour-/Reiseteilnehmers je zur Hälfte von MIT und dem Tour-/Reiseteilnehmer zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Tour-/Reiseteilnehmer zur Last.
MIT kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende ungeachtet einer Abmahnung von MIT den Reiseverlauf nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrags gerechtfertigt ist. Kündigt MIT, so behält sie den Anspruch auf den Reisepreis; sie muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die sie aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihr von den Leistungsträgern erstatteten Beträge.
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Der Kunde ist aber verpflichtet, MIT einen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er dies schuldhaft, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Der Kunde ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich der Reiseleitung/dem Tourguide am Urlaubsort zur Kenntnis zu geben. Ist eine Reiseleitung/Tourguide am Urlaubsort nicht vorhanden, sind etwaige Reisemängel MIT an dessen Sitz zur Kenntnis zu geben. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung/des Tourguides bzw. MITs wird in der Leistungsbeschreibung, spätestens jedoch mit den Reiseunterlagen, unterrichtet. Die Reiseleitung/Tourguide ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist und nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Reiseleitung/Tourguide ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.
Bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen ist der Kunde verpflichtet, alles im Rahmen seiner gesetzlichen Verpflichtung Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden gering zu halten.
Will ein Kunde/Reisender den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in §651c BGB bezeichneten Art nach §651e BGB oder aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund, wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er MIT zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von MIT verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, der MIT erkennbares Interesse des Kunden gerechtfertigt wird. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Im Falle einer Kündigung schuldet der Kunde den Teil des Reisepreises, der auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfällt.
Schäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen empfiehlt MIT dringend unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen und bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder MIT anzuzeigen.
Der Kunde hat MIT zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen (z. B. Hotelgutscheine) nicht innerhalb der von MIT mitgeteilten Frist erhält.
Der Tour-/Reiseteilnehmer ist mitverantwortlich für seine Sicherheit und Fahrweise, insbesondere wenn er in der Gruppe fährt und dem Tour-Guide folgt. Der Kunde ist für seine Fahrweise und Streckenwahl selbst verantwortlich und haftbar, auch dann, wenn er dem Reiseleiter/Tourguide folgt. Er übernimmt die zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von ihm eventuell verursachten Schäden (z.B. Personen-, Sach- und Folgeschäden) und sorgt selbst für ausreichenden Versicherungsschutz. Der Reiseleiter/Tourguide ist berechtigt, bei erkennbarer Fahruntauglichkeit und Unfähigkeit dem Kunden das Miet-Motorrad, Miet-Fahrrad oder jegliche andere gemieteten Fortbewegungsmittel zu entziehen. Der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für die jeweilige KfZ-Klasse ist Voraussetzung für die Teilnahme an einer Tour/Reise.
Jeder Teilnehmer ist für ärztliche Versorgung und für die Mitnahme entsprechender Medikamente selbst verantwortlich.
Der Kunde nimmt eigenverantwortlich am Straßenverkehr des jeweiligen Tourziels teil und ist verpflichtet, die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen der lokalen Verkehrsordnungen zu beachten. Strafen, Bußgelder oder andere Verkehrsverstöße sowie Schäden an Rechtsgütern Dritter, welche auf die Missachtung lokaler Verkehrsvorschriften zurückzuführen sind, sind vom Kunden zu tragen.
Es wird darauf verwiesen, dass ein der jeweiligen Tourbeschreibung entsprechender, guter gesundheitlicher Allgemeinzustand Voraussetzung für die Tourteilnahme ist. Tourteilnehmer, welche diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können von der Teilnahme an der gesamten Tour oder einzelnen Tourabschnitten ausgeschlossen werden, ohne dass MIT gegenüber ein Anspruch entsteht. Es wird jedenfalls empfohlen, vor Tourantritt einen Arzt zu konsultieren. Bei Zweifeln hinsichtlich des Gesundheitszustandes des Tourteilnehmers ist MIT auf Verlangen ein ärztliches Attest vorzulegen. Dem Kunden ist es während des Tages nicht gestattet, solange noch auf dem Fahrzeug gefahren werden muss, alkoholische Getränke bzw. Medikamente, welche die Fahrtüchtigkeit beeinflussen, zu sich zu nehmen. Alkoholische Getränke können erst nach Ende der jeweiligen Tagestour und nachdem das Fahrzeug für die Nacht sicher geparkt ist, zu sich genommen werden.
Der von MIT gestellte Guide gibt lediglich eine ungefähre Fahrroute vor, wobei der Kunde eigenverantwortlich dieser Route folgt und verpflichtet ist, seinen Fahrstil den jeweiligen vorherrschenden Verhältnissen und seinem Fahrkönnen anzupassen. Sollte der Kunde nicht in der Lage sein einer Fahrroute zu folgen, so hat er die Weiterfahrt abzubrechen und dies unverzüglich dem Guide anzuzeigen. Für die ordnungsgemäße Verstauung von Gepäckstücken am Fahrzeug ist ausschließlich der Kunde selbst verantwortlich. Eine Haftung von MIT ist hierfür ausgeschlossen. Es wird empfohlen persönliche Wertgegenstände und Dokumente nicht im Fahrzeuggepäck mitzuführen.
Der Kunde haftet jedenfalls für alle von ihm schuldhaft verursachten Personen- und Sachschäden und hat MIT von allen Ansprüchen Dritter, welche im Zusammenhang mit solchen Schäden gegenüber MIT direkt geltend gemacht werden, freizustellen. Vom Kunden schuldhaft verursachte Schäden sind insbesondere aber nicht ausschließlich solche, welche auf Fahrfehler, mangelndes Fahrkönnen bzw. ungebührliches Fahrverhalten (z.B. Fahren auf Hinterreifen, Kavalierstart, Nichteinhaltung von Sicherheitsabständen usw.) zurückzuführen sind.
MIT haftet im Rahmen der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns für die gewissenhafte Tour-/Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger sowie die Richtigkeit der in den Prospekten angegebenen Reisedienstleistungen
Die vertragliche Haftung der MIT für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
MIT haftet nicht für ein Verschulden der mit der Leistungserbringung betrauten Personen (z. B. Hotelbetreiber / Werkstatt etc.). MIT haftet auch nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Mietfahrzeug, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort, Hotelbetreiber, Werkstätten), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen der MIT sind. In diesen Fällen haftet MIT selbst dann nicht, wenn ein von der MIT beauftragter Tour-Guide daran teilnimmt.
MIT haftet des Weiteren nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die der Tour-/Reiseteilnehmer ohne die Vermittlung durch MIT direkt gebucht und/oder in Anspruch genommen hat.
Gelten für eine von MIT zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist, kann MIT diese gegenüber dem Kunden geltend machen.
MIT und/oder deren Erfüllungsgehilfen übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Risiken des Teilnehmers im Zusammenhang mit der Teilnahme an einer Reise.
Die angebotenen Touren (wie z.B. Motorradtouren, sportives Radfahren etc.) sind verbunden mit einer hohen Körperbelastung. Ob die Gesundheit jedes Teilnehmers den Anforderungen einer solchen Sportreise gewachsen ist, sollte jeder im Zweifelsfalle durch einen Arzt beurteilen lassen.
An sportlichen Betätigungen aller Art, andere mit besonderen Risiken verbundenen Unternehmungen, wie z.B. Rafting, Canyoning, beteiligt sich der Tourteilnehmer auf eigene Gefahr. Für etwaige Unfälle und Schäden haftet MIT nur, wenn sie von MIT durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt wurden, nicht jedoch wenn sie von anderen Teilnehmern oder Dritten verursacht wurden.
MIT haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, das Weisungen nicht Folge geleistet werden oder weil die jeweils gültige Straßenverkehrsordnung nicht beachtet wurde.
MIT haftet auch nicht für Schäden die beim Transport von Gepäck, Fahrrädern oder Motorrädern entstehen.
Ansprüche nach den §§651c bis f BGB hat der Kunde schriftlich spätestens innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen.
Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
Die Geltendmachung kann fristwahrend gegenüber MIT unter der MIT Anschrift erfolgen.
Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.
Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.
Ansprüche des Kunden nach den §§651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung durch MIT oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der MIT beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der MIT oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der MIT beruhen.
Die vertraglichen Ansprüche auf Gewährleistung oder Schadenersatz verjähren nach einem Jahr (§651g Abs.2 i.V.m. §651 m. Satz 2 BGB).
Die Verjährung nach Ziffer 17.1 und 17.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
Schweben zwischen dem Kunden/Reisenden und der MIT Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde/Reisende oder die MIT die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
Die zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten, die der Kunde zwecks Abwicklung des Reisevertrags zur Verfügung stellt, werden gemäß Bundesdatenschutzgesetz gegen missbräuchliche Verwendung geschützt. Mit der Anmeldung willigt der Kunde in eine Speicherung der Daten zu diesem Zweck ein.
Die auf den Touren von Vertretern der MIT angefertigten Fotos, Dias und Videos sind urheberrechtliches Eigentum von MIT. MIT ist berechtigt, dieses Material für Werbezwecke zu verwenden, auch wenn der Teilnehmer darauf zu erkennen ist, ohne dass dafür Kosten für MIT gegenüber dem Teilnehmer entstehen.
MIT ist berechtigt, Namen und Adressen des Teilnehmers an andere Tourteilnehmer und an MIT Partner weiterzugeben, die diese Namen und Adressen zu Werbezwecken benutzen können, es sei denn, dass der Teilnehmer diese Weitergabe ausdrücklich in schriftlicher Form verweigert.
Pass, Visa und Gesundheitsvorschriften
MIT wird Staatsangehörige der Bundesrepublik Deutschland über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften des Reiselandes sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Kunden und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen. Nicht deutsche Staatsangehörige oder Inhaber eines Fremdpasses haben sich bei dem jeweils zuständigen Konsulat selber und auf eigene Verantwortung über die pass-, visa- und gesundheitspolizeilichen Vorschriften zu informieren und etwaige Fristen einzuhalten. Sollten Einreisevorschriften einzelner Länder vom Kunden nicht eingehalten oder ein Visum durch sein Verschulden nicht rechtzeitig erteilt werden und ist der Kunde deshalb an der Reise verhindert, kann MIT von dem Kunden die entsprechenden Reiserücktrittsgebühren verlangen.
Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des Kunden. Dies gilt nicht, wenn MIT nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
MIT haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde MIT mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass MIT eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.
Der Reiseteilnehmer sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen sowie Thrombose- und andere Gesundheitsrisiken rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen. Der Reiseteilnehmer ist verpflichtet, Besonderheiten in seiner Person und in der seiner Mitreisenden, die im Zusammenhang mit diesen Vorschriften von Wichtigkeit sind, zu offenbaren. Jeder Reiseteilnehmer ist für die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften in den von ihm bereisten Ländern selbst verantwortlich.
Im Tour-/Reisepreis ist keine Reiserücktrittskostenversicherung enthalten. Es wird der Abschluss eines kompletten Sicherheitspaketes (z. B. einer Reiserücktrittversicherung, einer [Auslands]-Reisekranken-versicherung mit Rücktransport, Reiseunfallversicherung sowie einer Reisegepäckversicherung etc.) empfohlen.
Mit der Buchung bietet MIT ggf. die Möglichkeit, ein Komplettschutz-Paket sowie eine Versicherung zur Reduktion des Selbstbehaltes bei Miet-Motorrädern abzuschließen.
Bei Eintritt eines Versicherungsfalls ist die zuständige Versicherungsgesellschaft sofort zu benachrichtigen. Der Reiseveranstalter ist mit der Schadenregulierung nicht befasst.
MIT ist nur berechtigt, von Kunden die Zahlung des Tour-/Reisepreises zu verlangen, sofern sichergestellt ist, dass bei Ausfall von Reiseleistungen aufgrund Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz der MIT der gezahlte Tour-/Reisepreis und notwendige Aufwendungen für eine Rückreise erstattet werden (vgl. § 651 k BGB).
Gegen Vorlage des Sicherungsscheins hat der Kunde einen direkten Anspruch gegen den Versicherer.
Auf die Vertragsbeziehung des Kunden mit MIT ist deutsches Recht anwendbar Leistungs- und Erfüllungsort ist Lübeck. Gerichtsstand ist der Sitz der MIT. Für Klagen der MIT gegen den Reisenden ist ebenso der Sitz der MIT maßgeblich, soweit gesetzlich zulässig. Richtet sich die Klage gegen Vollkaufleute oder gegen Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand haben, nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, zählt der Sitz der MIT als maßgeblich.
Mündliche Vereinbarungen mit einer Agentur von MIT, mit MIT oder einem Tour Guide von MIT sind nur dann wirksam, wenn sie von MIT schriftlich bestätigt werden. Tour Guides sind nicht berechtigt, Zusicherungen zu geben, die von dem mit MIT geschlossen Reisevertrag abweichen.
Druck- und Rechenfehler können von MIT jederzeit korrigiert werden.
Die Unwirksamkeit einer Bestimmung des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.
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