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Timestamp: 2020-07-12 17:32:57
Document Index: 336092939

Matched Legal Cases: ['§ 264', '§ 290', '§ 285', 'EuG', '§ 277', '§ 246', '§ 246', '§ 17', '§ 15', '§ 2', '§ 15']

Kapitalgesellschaft | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Kapitalgesellschaft
Konzernanhang / 2.1 Geltungsbereich
Rz. 2 Der Konzernanhang ist als Bestandteil des Konzernabschlusses innerhalb von fünf Monaten nach Ablauf des Konzerngeschäftsjahres von allen Kapitalgesellschaften (AG, KGaA, GmbH) sowie von Personenhandelsgesellschaften i. S. d. § 264a HGB aufzustellen, die der Konzernrechnungslegungspflicht des § 290 HGB unterliegen und bei denen keine Befreiungsgründe vorliegen. Die Einr...mehr
Konzernanhang / 5 Weiterführende Literatur
Armeloh, Die Berichterstattung im Anhang: Eine theoretische und empirische Untersuchung der Qualität der Berichterstattung im Anhang börsennotierter Kapitalgesellschaften, 1998; Lüdenbach/Hoffmann/Freiberg, Haufe IFRS Kommentar, 17. Aufl. 2019; Müller, IFRS: Grundlagen und Erstanwendung: Gestaltung und Auswirkung der Umstellung – IFRS Best Practice Bd. 1, 2007; Weber, IFRS: Anh...mehr
Rz. 58 Inhaltlich sind die Angabepflichten für den Konzernanhang an die Regelung für den Anhang von Kapitalgesellschaften gem. § 285 HGB angelehnt, sodass einerseits auf die Ausführungen zum Anhang und andererseits auf die Checkliste Jahresabschluss ab Rz. 71 verwiesen wird. Mit dem BilRUG ist es zu einer noch stärkeren Annäherung von Anhang und Konzernanhang gekommen. Als e...mehr
Fall 81: Progressionsvorbehalt Fall 82: Übungsleiterfreibetrag Fall 83: Übertragung von Altersvorsorgevermögen Fall 84: Nachteil bei der Altersvorsorgezulage Fall 85: Abzugsfähigkeit von Vorsorgeaufwendungen Fall 86: Abzugsfähigkeit des Schuldgelds an UK-Schule Fall 87: Vergünstigungen für ein behindertes Kind Fall 88: Kapitaleinkünfte bei Spin-Off einer UK-Tochtergesellschaft Fal...mehr
Brexit in 100 Steuerfällen (Überblick) / 1 Schutzumfang der europäischen Grundfreiheiten
Fall 1: Verlagerung der Buchführung Fall 2: Diskriminierungsverbot für britische Kapitalgesellschaften Fall 3: Joint Audits UK-Deutschland Fall 4: Vorläufige Steuerfestsetzung bei EuGH-Entscheidungen Fall 5: Schutz durch Kapitalverkehrsfreiheit Fall 6: Schutz durch Schiedskonventionmehr
Abschreibungen, AfA und Wertminderungen / 1.1.2.3.1 Teil des Abschreibungsplans
Rz. 25 Abschreibungsmethode ist die Art, in der die Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Rahmen der planmäßigen Abschreibung über die Nutzungsdauer verteilt werden. Abschreibungsmethoden gibt es also nur im Rahmen der planmäßigen Abschreibung. Diese kommt nur für abnutzbare Anlagegegenstände in Betracht. Bei der Wahl der Abschreibungsmethode ist der Grundsatz der Bewertun...mehr
Rz. 82 Vor dem Inkrafttreten des BilMoG bestanden folgende Abschreibungswahlrechte und Beibehaltungswahlrechte: Abschreibungswahlrecht für Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit die Abschreibung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war, um zu verhindern, dass in der nächsten Zukunft der Wertansatz dieser Vermögensgegenstände aufgrund von Wertschwan...mehr
Abschreibungen, AfA und Wertminderungen / 1.1.3.5 GuV-Ausweis oder Anhangangabe durch Kapital- und KapCo-Gesellschaften
Rz. 60 Kapitalgesellschaften und KapCo-Gesellschaften müssen außerplanmäßige Abschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausweisen oder im Anhang angeben (§ 277 Abs. 3 Satz 1 HGB).mehr
Abschreibungen, AfA und Wertminderungen / 1.1.2.4.2 Nutzungsdauer entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwerte
Rz. 42 Der bei der Übernahme eines Unternehmens entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gesetzlich als zeitlich begrenzt nutzbarer Vermögensgegenstand fingiert (§ 246 Abs. 1 Satz 4 HGB). Für ihn besteht nach dem Vollständigkeitsgebot Aktivierungspflicht (§ 246 HGB). Der auf ihn nach Verteilung des Gesamtentgelts auf die einzelnen Vermögensgegenstände abzüglich ...mehr
Abschreibungen, AfA und Wertminderungen / 1.1.3.3.2 Voraussichtlich nicht dauernde Wertminderung
Rz. 52 Finanzanlagen gehören nicht zu den abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Daher können die für abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens dargestellten Merkmale für die Abgrenzung zur dauerhaften Wertminderung nicht angewendet werden. Bei Finanzanlagen werden Erträge aus Kapitalanlagen oder Gewinnbeteiligungen an fremden Unternehmen realisiert....mehr
Abschreibungen, AfA und Wertminderungen / 1.1.2.3.3 Degressive Abschreibung
Rz. 31 Allgemeines Degressive Abschreibung bedeutet, dass die Abschreibungsbeträge von Jahr zu Jahr fallen. Daher spricht man auch von einer Abschreibung in fallenden Jahresbeträgen. Es handelt sich um eine planmäßige Abschreibung. Daher müssen sich die Abschreibungen nach einem Abschreibungsplan richten. Handelsrechtlich ist jede degressive Abschreibung zulässig, die den Gru...mehr
Gewerbliche Einkünfte / 6 Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften
Zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb gehört auch der Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, wenn der Veräußerer innerhalb der letzten 5 Jahre am Kapital der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 1 % beteiligt war. Die Vorschrift erfasst nur Anteile im Privatvermögen. Die Gewinne unterliegen dem Teileinkünfteverfahren. § 17 EStG ...mehr
Gewerbliche Einkünfte / 3 Verbotene oder unsittliche Betätigung
Für die Annahme einer gewerblichen Tätigkeit ist es unerheblich, ob die Tätigkeit legal ist. Dementsprechend betreibt auch derjenige, der mit seiner Tätigkeit gegen gesetzliche Gebote, Verbote oder gegen die guten Sitten verstößt, ein Gewerbe, z. B. ein Hehler, der gestohlene Gegenstände veräußert, ein Importeur, der Importbestimmungen umgeht, ein Steuerpflichtiger, der ein...mehr
Gewerbliche Einkünfte / Zusammenfassung
Begriff § 15 EStG bestimmt als Hauptnorm, welche Einkünfte zu den gem. § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG einkommensteuerpflichtigen Einkünften aus Gewerbebetrieb gehören. Außerdem grenzt § 15 EStG die Einkünfte aus Gewerbebetrieb gegenüber Einkünften aus anderen Einkunftsarten, z. B. den nicht gewerbesteuerpflichtigen freiberuflichen Einkünften, und nicht einkommensteuerpflichti...mehr
Gewerbliche Einkünfte / 5 Gewerbliche Mitunternehmerschaft
Ist eine Personengesellschaft, z. B. OHG, KG oder GbR, mit Einkünfte­erzielungsabsicht teils freiberuflich oder teils land- und forstwirtschaftlich oder vermögensverwaltend und teils gewerblich tätig, "gilt" ihre Tätigkeit "in vollem Umfang" als Gewerbebetrieb, es sei denn, die originär gewerblichen Tätigkeiten wären extrem gering. Nach 3 Grundsatzentscheidungen des VIII. S...mehr
Gewerbliche Einkünfte / 2 Gewerbliche Unternehmen
Wer sich mit Gewinnerzielungsabsicht nachhaltig wirtschaftlich betätigt, geht einer gewerblichen Betätigung nach, wenn die Einkünfte weder den land- und forstwirtschaftlichen noch den Einkünften aus selbstständiger Arbeit zugeordnet werden können. Zu den wichtigsten gewerblichen Berufen/Unternehmen zählen: jede Art von Handel (Versandhandel, Ladenverkauf, Wochenmarkt, Weihnach...mehr
Rz. 669 Mit dem Gesetz zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 4. November 2016 (BGBl. I S. 2464) gibt es ab 1.7.2016 folgende Änderungen gegenüber dem bisherigen Recht: Siehe hierzu auch die koordinierten Anwendungserlasse zur ErbSt-Reform – AEErbSt 2017 – BStBl. 2017 I S. 902. Das begünstigte Ve...mehr
Betriebsausgaben-ABC / Erbschaft/Erbauseinandersetzung
Erbschaften auf Ebene einer Kapitalgesellschaft unterliegen der Körperschaftsteuerpflicht, selbst wenn der Erbfall zugleich mit Erbschaftsteuer belastet ist. Hingegen werden Erbschaften für Zwecke der Einkommensteuer der privaten Lebensführung zugeordnet, mit der Folge, dass hieraus resultierende Kosten grundsätzlich nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig sind. Aufwendungen ...mehr
VII Gesellschafterwechsel – Steuerrechtlicher Teil – / 3.2 Erbfolge von Todes wegen
Rz. 670 Der Gesellschaftsvertrag hat Vorrang vor erbrechtlichen oder testamentarischen Regelungen. Ungewollte Gewinnrealisierungen durch Zwangsauflösung stiller Reserven ohne Zufluss entsprechender Liquidität von außen können sich ergeben, wenn die testamentarische Erbfolge nicht rechtzeitig mit den Beteiligungsverhältnissen am Unternehmensvermögen und dem Gesellschaftsvertr...mehr
Betriebsausgaben-ABC / Betriebseröffnung
Betriebsausgaben, die im Zusammenhang mit Vorbereitungshandlungen für die gewerbliche Tätigkeit stehen, können im Zeitraum bis zur Aufnahme der Tätigkeit als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Für Zwecke der Gewerbesteuer ist bei natürliche Personen und Personengesellschaften die tatsächliche Aufnahme der Tätigkeit maßgebend. So können z. B. Verluste in der Gründungsphas...mehr
Finanzierungskosten: Besonderheiten / 3.1.6 Anwenderbereich
Die Beschränkung gilt nicht personenbezogen. Es ist daher unerheblich, ob Versicherungsnehmer, versicherte Person, Sicherungsgeber und Darlehensnehmer unterschiedliche Personen sind. Die Regelung gilt auch, wenn Darlehensnehmer z. B. eine Personengesellschaft oder -gemeinschaft oder eine Kapitalgesellschaft ist und die Finanzierungskosten dann bei diesen Betriebsausgaben od...mehr