Source: http://www.iama-halle.de/de/academy/satzung/
Timestamp: 2020-01-28 01:18:27
Document Index: 161132411

Matched Legal Cases: ['Art 5', '§ 3', '§ 57', '§ 8', '§ 26', '§ 14', '§ 7']

International Academy of Media and Arts e.V. (IAMA) – Satzung
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1. Der Verein führt den Namen International Academy of Media and Arts e.V. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
2. Zweck des Vereins ist die Förderung und Entwicklung der Medieninfrastruktur in den mitteldeutschen Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die Förderung der Rundfunk-, Presse- und Informationsfreiheit im Sinne des Art 5 GG. Das umfasst insbesondere die Durchführung und Unterstützung von Aus-, Fort- und Weiterbildungen im Medienbereich in den mitteldeutschen Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Durchführung, Unterstützung und Förderung von Aus-, Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen für den Medienbereich
Initialisierung, Unterstützung und Durchführung von Fachveranstaltungen, Tagungen, Messen, Symposien und Meetings, die zur Förderung internationaler, vor allem europäischer Kontakte und Kooperationen im Medienbereich dienen
Förderung und Mitarbeit beim Aufbau der Medieninfrastruktur in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Unterstützung und Durchführung von Maßnahmen zur Professionalisierung des regionalen, nationalen und internationalen Mediennachwuchses sowie dessen Integration in die Produktionslandschaft
Integration sowie Entwicklung von Netzwerken auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene
Entwicklung neuer Lehrinhalte sowie Formen des Lehrens und Lernens
Vergabe und Durchführung von Forschungsvorhaben im Medienbereich
Durchführung von Maßnahmen zur Förderung von Medienkompetenz, Medienpädagogik und -erziehung
4. Der Satzungszweck soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden: a) Veranstaltung von Kursen, Lehrgängen, Seminaren u. a. geeigneten Lehrveranstaltungen; b) Zusammenarbeit mit Institutionen im In- und Ausland zur Pflege von wissenschaftlichen und fachlichen Kontakten
§ 3 Durchführung der Aufgaben des Vereins
Zur praktischen Umsetzung des Satzungszweckes und der Aufgaben des Vereins entsprechend der Vereinssatzung kann der Verein Hilfspersonen, seien es natürliche oder juristische Personen, im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz 2 AO, mit der Durchführung des eigenen Wirkens beauftragen.
1. Der Verein hat ordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder. Fördernde Mitglieder unterstützen den Verein finanziell, beratend oder in sonstiger Weise.
2. Mitglieder des Vereins können juristische Personen werden. Diese haben in ihrem Aufnahmeantrag anzugeben, ob sie ordentliche Mitglieder oder fördernde Mitglieder werden wollen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand einstimmig. Gegen die ablehnende Entscheidung des Vorstandes ist in schriftlicher Form Berufung an die nächste ordentliche Mitgliederversammlung zulässig, die dann über die Aufnahme entscheidet.
3. Der Jahresbeitrag ist vom Mitglied innerhalb des 1. Quartals eines Kalenderjahres zu entrichten.
4. Stimmberechtigt und wählbar bei Mitgliederversammlungen sind nur die ordentlichen Mitglieder.
1. Die Mitgliedschaft endet durch Auflösung, Austritt oder Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluss.
2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten ist.
3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der 2. Mahnung 2 Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.
4. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf begründeten Antrag des Vorstandes ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss der Mitgliederversammlung ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden.
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist zweimal im Jahr abzuhalten.
2. Auf schriftlichen Antrag des Vorstandes oder von drei Mitgliedern des Vorstandes oder von einem Viertel der im Verein vertretenen Stimmen muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.
3. Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen sind mindestens 3 Wochen vorher einzuberufen und zwar mittels schriftlicher Einladung unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
4. Anträge der Mitglieder an die ordentliche Mitgliederversammlung müssen wenigstens zehn Tage vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.
5. Über Anträge auf Änderung der Satzung, insbesondere auch des Zweckes des Vereins, kann nur mit einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden. Sonstige Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst.
6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig.
7. Über Anträge auf Änderung der Satzung, insbesondere auch des Zweckes des Vereins, kann nur mit einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden. Sonstige Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst.
8. Über Satzungsänderungen darf nur abgestimmt werden, wenn sie in der Einladung auf die Tagesordnung gesetzt wurden.
9. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist u.a. für folgende Angelegenheiten zuständig:
die Wahl der Mitglieder des Vorstandes nach § 8 Ziffer 1
die Wahl von zwei Rechnungsprüfern, die nicht Mitglieder des Vorstandes sein dürfen, oder einem Wirtschaftsprüfer oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Abschlussprüfer
Genehmigung von der Geschäftsführung aufgestellten und vorgeschlagenen Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes
10. Abstimmung und Wahl erfolgen in der von der Versammlung jeweils beschlossenen Form in geheimer Abstimmung.
1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei, maximal sieben Mitgliedern, darunter:
ein oder zwei stellvertretende Vorstandsvorsitzende
Zusätzlich können maximal bis zu drei weitere Vorstandsmitglieder gewählt werden.
2. Die Amtsdauer jedes Mitgliedes des Vorstandes beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.
3. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtsdauer aus, so wählt die Mitgliederversammlung für den Rest der Wahlperiode einen Ersatzmann.
4. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
5. Der Vorstandsvorsitzende setzt Zeit, Ort und Tagesordnung der Mitgliederversammlung fest.
6. Der Vorsitzende ist zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins berechtigt. Er kann die Vertretung mit Zustimmung der übrigen Vorstandsmitglieder delegieren. (§ 26 BGB)
1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
2. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
3. In den Wirkungskreis des Vorstandes fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Entscheidung über die Verwendung von Überschüssen
Entscheidung über Anträge und Einsprüche der Mitglieder
Entscheidung über die Aufnahme von Mitgliedern und Beschlussfassung über die Beendigung von Mitgliedschaften
Bericht über die Tätigkeit des Vereins und neue bzw. beendete Mitgliedschaften in jeder ordentlichen Mitgliederversammlung
Anstellung und Entlassung des Leiters der Geschäftsstelle
Verhandlung und Abschließen von Verträgen mit Institutionen, die den Vereinszweck unterstützen
Der Vorstand bestellt den Geschäftsführer der Akademie, dessen Aufgabe die Organisation und Durchführung der praktischen Arbeit der Akademie innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Rahmens für die Tätigkeit der Akademie ist. Seine Rechte und Pflichten im Übrigen regelt der mit ihm abgeschlossene Vertrag. Der Geschäftsführer hat das Recht an allen Vorstands- und Mitgliederversammlungen beratend teilzunehmen.
1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom Schatzmeister, einberufen werden; der Ort der Versammlung wird vom Vorstand, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter bestimmt. Eine Einberufungsfrist von 3 Wochen soll eingehalten werden.
2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Mehrheit seiner Mitglieder an der Beschlussfassung teilnimmt. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des Stellvertreters, bei Abwesenheit beider die Stimme des Schatzmeisters.
4. Auf schriftlichen Antrag der einfachen Mehrheit der Vorstandsmitglieder muss eine Sitzung einberufen werden.
Über jede Mitgliederversammlung und jede Sitzung des Vorstandes ist eine Niederschrift aufzunehmen, die die Beratungsergebnisse, die Anträge, Beschlüsse, Abstimmungs- und Wahlergebnisse wiedergibt. Diese Niederschriften sind vom Leiter der Sitzung und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen.
1. Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn ein schriftlicher Antrag mit einer Begründung seitens des Antragstellers, der den Mitgliedern samt Begründung bei Einberufung der Mitgliederversammlung bekannt gegeben wurde und drei Viertel aller Stimmberechtigten in namentlicher Abstimmung dafür stimmen. Dem Vorstand des Vereins ist die Möglichkeit einer schriftlichen Stellungsnahme einzuräumen.
2. Ist ein Stimmberechtigter am Erscheinen verhindert, kann er seine Abstimmung zum Auflösungsantrag schriftlich vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand abgeben. Dieser ist verpflichtet, die betreffenden Erklärungen zu verlesen. Die verlesenen Stimmen zählen bei der Abstimmung als abgegebene Stimmen mit. Ist die Auflösung beschlossen, werden die noch unerledigten Angelegenheiten durch den Vorstand abgewickelt.
3. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zweckes ist das Vermögen des Vereins zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamts ausgeführt werden.
4. Andere Beschlüsse der Auflösungsversammlung über die künftige Verwendung des Vermögens haben nur Gültigkeit, wenn durch das zuständige Finanzamt bestätigt wird, daß hierdurch die Bestimmungen des Abschnitts ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung nicht verletzt wird.
5. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund abgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§ 14 Ermächtigung des Vereins
1. Der Vorstand wird ermächtigt, Satzungsänderungen, die das Registergericht zur Erlangung der Eintragungsfähigkeit oder das Finanzamt zur Erlangung der Gemeinnützigkeit verlangen, unabhängig von den Vorschriften in § 7 Nr. 7, zu beschließen.