Source: https://eifelginster.wordpress.com/2016/04/19/445/
Timestamp: 2018-12-14 13:13:39
Document Index: 181950573

Matched Legal Cases: ['§ 311', '§ 16', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 12', '§ 24', '§ 15', '§ 24']

445. JHQ, Seasons, Anregungen und Beschwerden („Bürgerantrag“) | Eifelginster
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445. JHQ, Seasons, Anregungen und Beschwerden („Bürgerantrag“)
fasād siyāsī
Laut Ralf Jüngermann und Jan Schnettler (RP vom 21. Oktober 2015) habe Oberbürgermeister Reiners im Oktober 2015 geplant, zum 02.11.2015 ein Dokument mit dem Namen “Memorandum of Understanding“ (MoU) in den Rat einbringen und abstimmen zu lassen, das für beide Verhandlungspartner größere Verbindlichkeit schaffen sollte, einem Letter of Intent (LoI) vergleichbar.
Freizeitpark nimmt Fahrt auf
Oberbürgermeister Reiners: “Der Fortgang des Projekts erfordert eine weitere Vereinbarung zwischen Investor und Stadt. Wegen der Dimensionen ist es mir wichtig, dass ich diese Verabredung dem Rat zur Entscheidung vorlege”, […]. Das Dokument mit dem Titel “Memorandum of understanding” soll für beide Partner größere Verbindlichkeit schaffen.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/jhq-moenchengladbach-freizeitpark-projekt-nimmt-fahrt-auf-aid-1.5484596
Hoffentlich ist den Mönchengladbacher Stadträten bewusst,
• dass es verschiedene Formen des LoI mit rechtlich unterschiedlichem Verbindlichkeitscharakter gibt
• dass es rechtlich irrelevant ist, wie eine solche verschriftlichte Vereinbarung benannt wird (Vereinbarung, Grundsatzvereinbarung, Vorvertrag o. dgl.)
• dass der aus dem Österreichischen stammende Begriff Punktation dort anders interpretiert wird als in Deutschland (Brudermann lebt in Österreich und hat wahrscheinlich österreichische Staatsbürgerschaft)
• dass das Dokument vor allem bei der vernachlässigten Informations- und Kontrollpflicht der Presse (Rheinische Post – Ralf Jüngermann) und den unüberschaubaren Auswirkungen für Bürger, Steuerzahler und Gemeinwohl keine Geheimabsprachen bzw. der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Zusatzprotokolle enthalten sollte – wo ist der Vorvertrag: im Original und mit Signaturen?
• und dass selbst der weiche LoI den Bestimmungen des § 311 Abs. 2 Nr. 3 BGB unterliegt
Eine werbende Hochglanzbroschüre, auch wenn sie beeindruckende 120 Seiten umfasst – wo ist diese Broschüre? –, ist keine ernstzunehmende Machbarkeitsstudie, wenn sie keine nachprüfbaren Fakten enthält.
Dem Wirtschaftsförderer Ulrich Schückhaus will gelungen sein, Bedenken, das Projekt sei allzu wolkenkuckuckshaft, mit einigen „Fakten“ (RP) zu zerstreuen. Er habe auf eine „120-seitige Machbarkeitsstudie eines renommierten österreichischen Wirtschaftsprüfers“ verwiesen, welche die Wirtschaftlichkeit der beiden Standorte Tilburg und Mönchengladbach vergleiche. Wer ist dieser „renommierte österreichische Wirtschaftsprüfer“, geht es etwa um MFK | Mit Freude Kreativ = Michael F. Kövesi, Teinfaltstrasse 9, A-1010, Wien?
(Freizeitpark im JHQ: Breite Mehrheit im Rat. Von Ralf Jüngermann, in: Rheinische Post (RP), 3. November 2015.)
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/jhq-moenchengladbach-breite-mehrheit-im-rat-aid-1.5530571
Zu Michael F. Kövesi, MFK | Mit Freude Kreativ
Investment Fund, Dubai
Theme Park Development SEASONS ™
• Project development at two locations (Germany and Netherlands)
• Preparation of a complex Investment Memorandum
• Detailed Market Analysis
• Financial engineering with partners
http://www.mfkcompany.com/EN/Michael%20F.%20K%F6vesi/Markt/Projects2014.aspx
MFK Beteiligungen GmbH | Strategic Advisory Services
http://www.mfkcompany.com/EN/MFK%20%20Company/Contact/Contact.aspx
With Joy Creative | Mit Freude Kreativ
MFK & Company • Michael F. Kövesi
http://www.mfkcompany.com/EN/MFK%20%20Company/MFK++Company.aspx
Memorandum THE SEASONS ™
@ Mönchengladbach
Document issued by – MFK Beteiligungen GmbH [ = Michael F. Kövesi ]
Version of December, 2014
Client: Seasons Global FZCO, Dubai (SPV)
Co Client: Snow Emotion International Ltd. & Co. KG, Austria
Dawant Company Limited, Hong Kong
Financial key numbers / Investment Memorandum
(Aus dem SEASONS-Folder: An idea you‘ve never seen before.)
1996 [ ! ] […]Kroatien […] Bildtext: Unternehmensberater Michael F. Kövesi: „Rund 500 Hotels sind für Investoren interessant“
http://wirtschaftsblatt.at/archiv/international/989374/print.do
2007 [ ! ] Der H1 Hotelfund wurde durch Deloitte Corporate Finance Wien unter der Führung von Michael Kövesi initiiert und ist als Fondsmanager für die Marktuntersuchung, Finanzierung als auch für die Projektidentifikation und -selektion in CEE und vor allem in Russland verantwortlich.
Michael Kövesi betont die Wichtigkeit des Abkommens: „Russland bietet unter allen osteuropäischen Ländern im Bereich der Hotelimmobilien das größte Potenzial. Am russischen Markt besteht ein Bedarf für die Errichtung von mindestens 500 Hotels. Durch das heutige Abkommen wurden uns 10 % dieses Auftragsvolumens zugesichert. Angesicht des hohen russischen Wirtschaftswachstums bei gleichzeitig zum Teil noch fehlenden Strukturen, sehen wir den Auftrag als große Herausforderung und als spannende Chance wie sie nicht oft kommt.“
http://www.aktien-online.at/forum/dcforum/DCForumID1/4127.html
H1 Hotelentwicklungs GmbH
Michael Koevesi
http://archiv.about-drinks.com/en/news/00004510.html
Im Mai 2014 wurde als Ergebnis einer Gesprächsrunde mit der Stadt Mönchengladbach, BImA, FB 60/61/64 der Stadtverwaltung Mönchengladbach sowie der WFMG und den Projektentwicklern ein MoU („Memorandum of Understanding“ = Absichtserklärung zwischen mehreren Verhandlungspartnern) vorbereitet und unterzeichnet, das die grundsätzliche Zusammenarbeit der Parteien zum Inhalt hatte.
http://www.bz-mg.de/wp-content/uploads/15-11-02-vereinbarung-seasons-00.pdf
In einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat (Souverän ist der Bürger) setzt sich der Oberbürgermeister, der sich schließlich dem Wohle der Stadt und seiner Bürger sowie dem Grundgesetz verpflichtet hat, mit Vertretern, die weder Geschäftserfolg noch Investoren nachweisen können, nicht an den Verhandlungstisch, um gemeinsam Projekte in Milliardenhöhe zu planen.
Tagesordnungspunkt „Abschluss einer Vereinbarung zwischen der Stadt Mönchengladbach und der Dawant Company LTD sowie The Seasons Global FZCO zum geplanten Projekt Seasons im ehemaligen JHQ“
(Ratssitzung am kommenden Montag (2. November) mit Diskussions- und Streitpotenzial: Unvollständige Beschlussunterlagen zur Erstaufnahmeeinrichtung im JHQ und fehlende Beratungsunterlagen zu zusätzlichem Tagesordnungspunkt „Vereinbarung zum Projekt Seasons“. Von Bernhard Wilms, BZMG am 29.10.2015.)
http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-nord/hardt-hehn/ratssitzung-am-kommenden-montag-2-november-mit-diskussions-und-streitpotenzial-unvollstandige-beschlussunterlagen-zur-erstaufnahmeeinrichtung-im-jhq-und-fehlende-beratungsunterlagen-zu-zusatzlich.html
Ein riesiger Freizeitpark mit mehreren Hotels, einer Shopping-Galerie, Villen zum Wohnen, Büros und viel Grün drum herum – zum ersten Mal hat die Stadt gestern verbindlich bekundet, genau das im JHQ zu wollen. Am Abend [des 2. November 2015] stimmten CDU, SPD, FDP, FWG und Pipa-Gruppe für einen Vorvertrag mit den Projektentwicklern von Seasons. Allein Grüne und Linke sind gegen das Projekt, das mit Abstand das größte aller Zeiten auf Gladbacher Boden wäre. Die Projektentwickler verpflichten sich damit, vier Monate lang ausschließlich in Gladbach weiter zu planen und nicht zu versuchen, den Themenpark im niederländischen Tilburg zu realisieren. Die Stadt ihrerseits wird nun vier Monate lang keine anderen Nutzungen – außer der schon ausverhandelten Erstaufnahmeinrichtung für Asylbewerber – in Erwägung ziehen. […]
Bis zum 1. März sollen die Verhandlungen für den Grundstückskauf zwischen Bima, Stadt und Seasons-Betreibern abgeschlossen sein. […]
Während in der Rheinischen Post Jan Schnettler (Mega-Freizeitpark im JHQ: Nun ist der Bund am Zug) am 7. Oktober 2015 um 0:00 Uhr von einem Nidal Alhossary schreiben durfte, Schnettler steuerte ein auf der EXPO REAL eigens erstelltes Foto der beiden „Vertreter der arabischen Investoren“ (Bildbeschreibung) bei, verwendete die Stadt Mönchengladbach am selben Tag den Namen Nidal al Hossary. Korrekt ist keiner der beiden Namen, auch nicht das am 2. November 2015 (Projekt Seasons Beschlussentwurf) niedergeschriebene Nedal Al Hossary. Auch die am Folgetag durch die RP publizierte Schreibweise Nidal al Hossary („Nidal al Hossary von der Seasons Global Investorengruppe“) ist falsch. Sie entstammt der städtischen Pressemitteilung des Vortages:
2015-10-07 11:18:08
Investoren bekräftigen Interesse an Erlebnispark „Seasons“ im JHQ
Besuch aus Dubai auf dem Niederrhein-Stand der Expo Real
Arabische Investoren planen auf dem Gelände des ehemaligen JHQ einen riesigen Erlebnispark und wollen dafür etwa 1,4 Milliarden Euro investieren. Das bekräftigten jetzt Vertreter der Projektinvestoren aus Dubai, die Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Ulrich Schückhaus, Chef der städtischen WFMG und EWMG auf dem Niederrhein-Stand der Expo Real in München einen Besuch abstatteten. Nidal al Hossary von der Seasons Global Investorengruppe aus Dubai […] Der Rat sieht in dem Projekt eine enorme Chance für die Stadt und die gesamte Region. „Das, was wir als Stadt tun können, um das Projekt zu unterstützen und möglich zu machen, unternehmen wir mit Nachdruck“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.
http://www.presse-service.de/data.cfm/static/918716.html
Noch am siebten Oktober konnte „Nidal Alhossary“, „Nidal al Hossary“, „Nidal al Hossary“ aufgedeckt werden als Nedal El Hossary, Einzelkaufmann (BCS Network | Marketing in 1001 Nights) aus dem hessischen Hanau. Ein Investor ist er ebenso wenig wie Siegfried Markus Brudermann aus dem Almweg 31 in Kirchberg Tirol; beide sind auch nicht einmal in die Nähe eines Investors für ein 1,4-Milliarden-Projekt zu rücken.
Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRA 92525
Bekannt gemacht am: 23.08.2007
BCS Network e.K. Business Consulting and Services, Hanau (Bruchköbler Landstraße 51, 63452 Hanau, Betreuung und Hilfestellung von arabischen Patienten gegenüber Ärzten und Behörden sowie die Vermittlung zum An- und Verkauf von medizinischen Geräten ins Ausland.). Einzelkaufmann. Inhaber: El Hossary, Nedal, Hanau, *15.02.1971.
http://handelsregister-online.net/neueintragung.cfm?cn=3043001
Die Stadt Mönchengladbach führte Presse und Bevölkerung in die Irre, indem sie von einem „Besuch aus Dubai auf dem Niederrhein-Stand der Expo Real“ schreibt, wohingegen die beiden Herren lediglich aus Kirchberg (Tirol) und Hanau (Hessen) sich in ihrer geografischen Mitte trafen, um nach München zur EXPO REAL anzureisen.
Seit zweieinhalb Jahren gibt es keinen Investor, weshalb es nicht angemessen ist, dass die Stadt Mönchengladbach am 10. Oktober 2015 die beiden, der Öffentlichkeit erst wenige Tage eher durch ein Foto bekannt gewordenen Herren als „Vertreter der Projektinvestoren“ bezeichnet. „Vertreter der erst noch zu findenden Projektinvestoren“ oder „Vertreter der seit dem 21. Dezember 2013 gesuchten Projektinvestoren“ zu schreiben wäre angegangen. Seit dieser Zeit nämlich erzählt Ralf Jüngermann öffentlich von einem arabischen Kollektiv von Geldgebern („Investorengruppe“), damals bevorzugte er allerdings noch nicht Dubai, sondern Saudi-Arabien.
Mönchengladbach. Wintersport, Wildwasserkanal und Extrem-Klettern, dazu ein 200-Meter-Hotel-Turm – das saudi-arabische Königshaus will für einen Vier-Jahreszeiten-Themenpark auf 60 Hektar einen hohen dreistelligen Millionen-Betrag verbauen. Von Ralf Jüngermann
[…] Oberbürgermeister Norbert Bude sagt: „Das ist ein sehr interessantes Konzept, das wir sorgfältig prüfen werden.“ Dass der Bauherr das nötige Großgeld hat, steht außer Frage: Denn es ist eine Investorengruppe aus dem saudi-arabischen Königshaus. Sie hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Invest, beauftragt, nach einem 60 Hektar großen Gelände für den Freizeitpark „Four seasons“ zu fahnden. NRW Invest hat als einen möglichen Standort das JHQ vorgeschlagen.
Was dort nach den Plänen der Saudis entstehen soll, wäre größer als jedes andere Projekt, das jemals in Mönchengladbach gebaut wurde. Der Themenpark soll wie ein vierblättriges Kleeblatt aufgebaut sein. Jedes Blatt steht für eine der vier Jahreszeiten. In vier riesigen Hallen soll es Action, Fun und Extremsport auf einem Niveau geben, wie es das bislang in Europa nicht gibt. Die Politiker, die den Imagefilm des Projekts am Donnerstag in der Aufsichtsratssitzung der Entwicklungsgesellschaft sahen, waren tief beeindruckt. […]
(RP am 21. Dezember 2013)
Ralf Jüngermann kann wissen: Zu keinem Zeitpunkt hat es die am Gelände JHQ Rheindahlen interessierte „Investorengruppe aus dem saudi-arabischen Königshaus“ gegeben. Warum der Rat der Stadt beinahe in ekstatische Verzückung geriet („fast schon euphorisch“), bleibt daher wenig plausibel.
Die vorgeblichen Firmen THE SEASONS auch genannt SEASONS GLOBAL FZCO (identisch mit Snow Emotion International, einst jahrelang mit einem Briefkasten in 58-60 Kensington Church Street, London, W8 4DB, realistisch in besagtem Kirchberger Almweg; 2008 bis 2012 entworfen als weitere Firmenkulisse war Snow Emotion Invest) und DAWANT Company Ltd. (mit einem angemieteten Briefkasten in Hongkong, rascher erreichbar über Hans Brudermann in Vöcklabruck) bestanden möglicherweise nur auf dem Papier und haben offensichtlich, ob von London, Honkong oder Dubai aus, bislang kein Produkt verkauft – was wenig verwundert, denn sie haben am Markt noch nie ein Produkt angeboten. Geschäftserfolg nicht nachweisbar, Referenzen keine.
SEASONS „bewohnt“ ein neues Postfach in Dubai. THE SEASONS GLOBAL FZCO mit Sitz in Dubai; Company No.: 5139/2014; Adresse Alliance Business Centers Network, P.O.Box 183125, Business Village, Dubai, U.A.E., vertreten durch seinen Vorsitzenden Herrn Nedal El Hossary. Also ein neuer Briefkasten, im Folder war es für dieselbe Firma noch: P.O.Box 341041, Dubai Silicon Oasis, Dubai U.A.E., ebenfalls Firmenlizenznummer 5139/2014.
Mit solchen „Firmen“ wie SEASONS / SNOW EMOTION bzw. DAWANT, seit vielen Jahren im Netz, allerdings nur in Form von Adressbuch-Karteikarten bzw. spärlichst ausgefüllten Datenblättern, ohne nachgewiesene Leistungen, ohne Produktpalette – hat die Stadt Mönchengladbach in Bezug auf die Nachnutzung des JHQ Rheindahlen keine Kooperationsverträge einzugehen.
http://www.firstreport.co.uk/Company/05610941/SNOW-EMOTION-INTERNATIONAL-LIMITED
http://ukcompanydb.com/company/05610941/snow-emotion-international-limited.html
https://beta.companieshouse.gov.uk/company/05610941/filing-history
http://www.firmenabc.at/snow-emotion-international-ltd-co-kg_HIoV
http://www.dawantcompany.com/
http://www.hongkongcompanylist.com/dawant-company-limited-ccetbi/
https://www.hkgbusiness.com/en/company/Dawant-Company-Limited
Trademark: ‚Steinsailer Götterquell Basic Pure Mineralwater‘
SNOW EMOTION INTERNATIONAL Ltd. & Co KEG
https://tmdb.eu/trademark/007241458/eu/en/steinsailer-g%C3%B6tterquell-basic-pure-mineralwater
MR Hans Brudermann worked at STEINSAILER MINERALWASSERVERWERTUNGS LTD. as Director and at SNOW EMOTION INTERNATIONAL LIMITED as Director.
http://www.cbetta.com/director/hans-brudermann
Anders als zum Österreicher Hans Brudermann, der in Gmunden und Vöcklabruck 17 Jahre lang Franchisenehmer für die Fastfood-Kette McDonald’s gewesen war, bevor er für die Pizza-Systemgastronomie Vapiano den Standort Linz übernahm, ist über seinen Landsmann Siegfried Markus Brudermann in Bezug auf Ausbildung oder Geschäftsaktivitäten nichts bekannt.
[Hans Brudermann] […] war 17 Jahre für die Fastfood-Kette McDonald’s tätig und hat 2010 seine beiden Standorte in Gmunden und Vöcklabruck verkauft.
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Pasta-Kette-Vapiano-greift-nach-Top-Standort-auf-Hauptplatz;art66,1285070
Hans Brudermann […] hat […] im ehemaligen Woolworth-Kaufhaus in der Linzer Schmidtorstraße das erste Vapiano in Oberösterreich eröffnet.
http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/italienisch-fuer-anfaenger/93.273.884
Nedal El Hossary
Nedal El Hossary aus dem hessischen Hanau (und nicht aus Dubai) ist der Homepage-Admin von SEASONS-GLOBAL.com | snow emotion international Ltd. & Co KG (Almweg 31, 6365 Kirchberg in Tirol – dort wohnt Siegfried Markus Brudermann). Beide, der österreichische Nichtinvestor Siegfried Markus Brudermann, und nur dieser ist verantwortlich für SEASONS GLOBAL | snow emotion international, sind auf dem Foto zu sehen, das anlässlich der letztjährigen EXPO REAL entstand.
den 1,5-Milliarden-Euro-Mega-Freizeitpark in Disney-World-Dimensionen […] die Menschen, die die arabischen Investoren vertreten, wollen ihn. In Gladbach. Am Montagabend beim Mönchengladbacher Empfang im Vorhoelzer Forum der TU München präsentierten sich Nidal Alhossary und Siegfried Markus Brudermann erstmals der Öffentlichkeit, gestern besuchten sie den Niederrhein-Messestand auf der EXPO.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/jhq-in-moenchengladbach-verhandlunen-ueber-freizeitpark-aid-1.5451255
Arabische Investoren planen auf dem Gelände des ehemaligen JHQ einen riesigen Erlebnispark und wollen dafür etwa 1,4 Milliarden Euro investieren. Das bekräftigten jetzt Vertreter der Projektinvestoren aus Dubai, die Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Ulrich Schückhaus, Chef der städtischen WFMG und EWMG auf dem Niederrhein-Stand der EXPO REAL in München einen Besuch abstatteten. […] Siegfried Markus Brudermann, Chef der Entwicklungsgesellschaft DAWANT Company mit Sitz in Hongkong und Kirchberg in Tirol. […] Nidal al Hossary von der SEASONS GLOBAL Investorengruppe aus Dubai
http://www.moenchengladbach.de/index.php?id=95&tx_ttnews%5Btt_news%5D=11242&tx_ttnews%5Byear%5D=2015&tx_ttnews%5Bmonth%5D=10&cHash=6ed36c28e71f8d493782e025710c9f94
Arabische Investoren planen auf dem Gelände des ehemaligen JHQ einen riesigen Erlebnispark und wollen dafür etwa 1,4 Milliarden Euro investieren. Das bekräftigten jetzt Vertreter der Projektinvestoren aus Dubai, die Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Ulrich Schückhaus, Chef der städtischen WFMG und EWMG auf dem Niederrhein-Stand der EXPO REAL in München einen Besuch abstatteten. […]
[…] Siegfried Markus Brudermann, Chef der Entwicklungsgesellschaft Dawant Company mit Sitz in Hong Kong und Kirchberg in Tirol. Wie Nidal al Hossary von der Seasons Global Investorengruppe aus Dubai ergänzt, benötigt das Projekt eine Planungsphase von mindestens zwei Jahren und eine Bauzeit von fünf Jahren. […]
Der Rat befasste sich in seiner letzten Sitzung mit dem Projekt, das von den Investoren die Bezeichnung „Seasons“ trägt. Er hatte mit breiter Mehrheit die Verwaltung beauftragt, zusammen mit den beiden Gesellschaften EWMG und WFMG grundsätzliche Prüfungen und Abstimmungen auch auf Landes- und Regionalebene durchzuführen […]
http://www.wfmg.de/news-lesen/investoren-bekraeftigen-interesse-an-erlebnispark-seasons-im-jhq.html
Was die Stadtverwaltung Mönchengladbach am 07.10.2015 publizierte und bis heute bei WFMG (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH) eingestellt hat, ist faktenfern: Noch nie hat DAWANT ein touristisches Projekt oder überhaupt ein Businessprojekt auf den Weg gebracht, ist mithin keine Entwicklungsgesellschaft; bei DAWANT ist Siegfried Markus Brudermann als Partner Tourism-Projects geführt, nicht als Geschäftsführer (Chef), das ist Hans Brudermann (Chairman).
Partner Tourism-Projekts
Im November 2015 wird nicht lediglich von einem Freizeitpark, sondern von einem „Indoor-, Erlebnis- und Hotelzentrum“ mit „Vier- und Fünf-Sterne-Hotels“ gesprochen (RP 21.11.2015). Am 12.11.2015 beklagten die GRÜNEN die Hinwendung zu einem Konzept der „Wohnungen und Bürogebäude auf dem JHQ-Gelände […] in einem neuen Stadtteil“.
Favorit des Rates der Stadt Mönchengladbach als möglicher Käufer eines rund 60 Hektar großen Bereichs des Hauptareals in Rheindahlen ist das austro-arabische Investoren-Konsortium, das das moderne und luxuriöse Indoor-, Erlebnis- und Hotelzentrum „The Seasons“ erbauen möchte. In vier Kuppelhallen sollen die vier Jahreszeiten dargestellt und erlebbar werden sowie eine Hochbahn, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, Fun-Park und mehr entstehen. Es handelt sich um ein Investitionsvolumen von etwa 1,4 Milliarden Euro. […] Ebenfalls auf dem Hauptareal ist auf einer Fläche von zehn Hektar eine Erstaufnahmeeinrichtung für voraussichtlich 2000 Flüchtlinge geplant, die im Sommer 2016 einziehen könnten.
(Was wird aus de JHQ? Von: Nicole Peters. RP am 21. November 2015.)
Bereits zu Gesprächen in Gladbach waren die Vertreter einer Investorengruppe aus dem saudi-arabischen Königshaus. Sie wollen unter dem Motto „[…]Seasons“ ein luxuriöses Indoor-, Erlebnis- und Hotelzentrum bauen.
(WZ, 12.02.2014)
http://www.wz.de/lokales/moenchengladbach/jhq-nutzung-es-gibt-wohl-einen-mix-1.1553762
Mönchengladbach. 2000 Plätze, weitere 500 Betten für Notfälle: Am 1. August nimmt das Ankunftszentrum für Flüchtlinge im JHQ den Betrieb auf.
(Flüchtlinge: JHQ wird Vorzeigeunterkunft. Von Angela Rietdorf, RP vom 18.04.2016.)
„Monumentale Fiktion“: Was aus dem Werkstattgespräch 2011 / 2012 zu werden droht
• 4-Sterne-Hotel für Geschäftskunden mit 250 Zimmern
• 4-Sterne-Hotel für Familien mit 300 Zimmern
• 5-Sterne-Luxushotel mit 250 Zimmern
• 250 Standard-Appartements (je 80 qm)
• 150 Exklusiv-Appartements (je 150 qm)
• 100 VIP-Appartements (je 250 qm)
• 5 TOP-VIP-Appartements (je 350 qm)
• 100 bis 120 Büroeinheiten (80 bis 110 qm)
• Gastronomie, Shopping Mall, Theater, Kino, Fun-Park, TV-Station
[…] Darüber hinaus bestehe die Chance, mit der Realisierung des Projektes Mönchengladbach bundesweit nachhaltig als Konferenz- und Kongressstandort zu etablieren und eine harmonische Gesamtentwicklung des JHQ-Areals sicherzustellen, so CDU und SPD. […]
Dass über 500 Wohneinheiten vorgesehen sind weist in eine Richtung, die nicht den Ergebnissen der Werkstattgespräche [entspricht], die die NRW Urban GmbH & Co. KG im Auftrag des NRW-Bauministeriums durchgeführt hatte.
„Wohnen in allen erdenklichen Facetten wird (als Folgenutzung) kategorisch ausgeschlossen“, heißt es an diversen Stellen im Bericht vom 31.01.2012. Darin wird betont, dass die diesbezüglichen Entwicklungsschwerpunkte in den Stadtzentren von Mönchengladbach und Rheydt liegen [und nicht in einem dritten Stadtzentrum].
(Von Bernhard Wilms. BZMG, 17.09.2015.)
http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/cdu/seasons-im-jhq-einmalige-und-enorme-chancen-%E2%80%A2-verwaltung-soll-bis-dezember-prufen-%E2%80%A2-vom-rock-zum-kongress-standort-mit-video.html
Die IHK prognostiziert für die Mönchengladbacher Wirtschaft 2016 positive und negative Entwicklungen und mahnt: ohne Sparanstrengung kein Haushaltausgleich 2021 (BZMG vom 28.12.2015). Viele Tausend Quadratmeter Bürofläche stehen in Mönchengladbach und Rheydt trotz bester Innenstadtlage leer. Die Leerstandquote hat sich laut bulwiengesa seit Jahren (2010 bis 2014) konstant auf 5,7 Prozent eingepegelt und die Hauptnutzer vieler Bürogebäude sind Dienststellen der Stadt. Gleichwohl soll Mönchengladbach „Büro-City“ werden.
Gladbach wird „Büro-City“. Von Jan Schnettler. WZ, 8. Februar 2015.
http://www.wz.de/lokales/moenchengladbach/gladbach-wird-buero-city-1.1857505
Aufgrund des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses hat sich Deutschland zu einem weltweit hoch anerkannten und international gern gebuchten Tagungsstandort entwickelt. Der Bedarf an solchen Zentren ist jedoch gesättigt. Düsseldorf beispielsweise hat sich in mehr als einem halben Jahrhundert einen guten Ruf als Messestadt erarbeitet und bietet eine Vielzahl von Veranstaltungsräumen für Industriemessen und sonstige Großevents an. Das CCD Congress Center Düsseldorf, das HORISUM, das Castello Düsseldorf, das Messegelände (Halle 6 / Halle 8a / Halle 8b) sowie der ISS Dome, um nur einige wichtige zu nennen, die selbst für kleinere Tagungen und Meetings gebucht werden können, sind technisch bestens ausgestattet und erfüllen mit ihren Serviceleistungen selbst anspruchsvolle Kundenwünsche, wie sich durch Referenzen und einen Blick auf die Webseite beweisen lässt.
Hotels für Schulungen, Workshops und Konferenzen mittlerer Kapazität findet man beispielsweise auch in den Nachbarstädten Krefeld und Neuss. Eine hochverschuldete Großstadt wie Mönchengladbach, die sich auf dem Markt erst einmal gegen viele aussichtsreiche Mitbewerber aus der Region durchsetzen und als Messe- und Tagungsstandort etablieren müsste, kann sich an dem Bau eines Erlebnis- und Hotelzentrums der unten beschriebenen Dimensionen nur verheben. Um eine solche „monumentale Fiktion“ zu verwirklichen und zu erhalten, fehlen Mönchengladbach die Voraussetzungen, um finanzkräftige Gäste zu interessieren und dauerhaft zu binden.
Anders als im 2012 beendeten Werkstattverfahren (Bürgerbeteiligung) verbindlich beschlossen, sehen 2015 die Planungen der Stadt de facto die Errichtung eines neuen Stadtteils vor, der sehr wohl von Wohnen sowie von Gewerbe (Hotels und Appartements, Büros, Gastronomie, Shopping Mall, Theater, Kino, Fun-Park, TV-Station) geprägt sein soll. Was will Mönchengladbach („Shopping Mall“) mit einem zweiten Minto? Selbst wenn das Center an der Hindenburgstraße weiterhin über dem erwarteten Plansoll an Besuchern liegen sollte und das im Oktober 2015 „mit Blick aufs Weihnachtsgeschäft“ zusätzlich eingestellte Personal nicht längst wieder entlassen wurde, wäre eine zweite Shopping-Mall absolut kontraproduktiv für die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.
Zum Minto
Einige Shops haben bereits zusätzliches Personal eingestellt – auch mit Blick aufs Weihnachtsgeschäft. […] Das Center liegt mit weit über vier Millionen Besuchern um mehr als 20 Prozent über Plan.
(Von Ralf Jüngermann. Minto hat viel mehr Kunden als erwartet, RP vom 5. Oktober 2015.)
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/minto-hat-viel-mehr-kunden-als-erwartet-aid-1.5445236
Zum JHQ
Welche Festlegungen gibt es bereits für das JHQ?
Um sich Klarheit über weitere Nutzungsmöglichkeiten des großen JHQ-Areals zu verschaffen, gab das Land NRW 2012 bei der landeseigenen Gesellschaft für Stadt- und Quartiersentwicklung NRW.URBAN eine entsprechende Untersuchung in Auftrag. Die Empfehlungen wurden vom Rat der Stadt Mönchengladbach 2013 zustimmend zur Kenntnis genommen.
Als Kernpunkte der Werkstattergebnisse werden genannt:
• Schwerpunkt der künftigen zivilen Entwicklung soll die Rückführung des Geländes zu Natur und Landschaft sein.
• Eine mögliche Wertschöpfung soll vor allem über die Darstellung von 2 – 3 Inseln intensiverer Nutzung geschaffen werden.
• Wohnen scheidet als Folgenutzung ebenso aus wie eine normale Gewerbe- oder Industrienutzung.
• Als vorstellbare Nutzungen wurden identifiziert: Flächen für Freizeit, Freiraum und Kompensation, Flächen für die Gewinnung regenerativer Energien und/oder Landwirtschaft.
(Offener Brief vom 08.01.2016, BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Mönchengladbach)
http://bund-mg.de/wp-content/uploads/2016/03/Seasons-offener-Brief-BUND-1.pdf
Dabei kommen weder Einzelhandel und Großgewerbe noch publikumsintensive Nutzungen und Wohnraum in Frage. […]Wohnen soll kein Thema für die zukünftige Nutzung des Geländes sein. Dies betrifft sowohl die Nachnutzung der rund 1.000 Wohngebäude in den JHQ für Privatkäufer, als auch so genanntes „Freizeit-/ Wochenendwohnen“, da aus anderen Regionen Tendenzen festgestellt werden, dass aus zeitweilig geduldeten Nutzungen Dauernutzungen werden. Dies betrifft Campingplätze, Parks für Mobilheime und Ferienhausparks. […] Zudem strebt die Stadt die Bewältigung des demographischen Wandels in den Zentren und nicht am Stadtrand an.
Beim Thema Einzelhandel gibt es ein klares „Nein“, ebenso bei Vergnügungsstätten. […] Eine klare Absage gibt es hingegen zur Ansiedlung von zentralen Bildungseinrichtungen. Auch diese sollen sich im Zentrum der Stadt konzentrieren. Die spätere Struktur des Geländes soll aus zwei bis drei Inseln mit intensiver Nutzung entlang der vorhandenen Haupterschließungsachsen bestehen.
Darüber hinaus soll „grün auch grün bleiben“ und die verbleibenden Flächen rückgebaut werden. […]
(Erwerb des 470 Hektar großen Areals des JHQ in Rheindahlen durch die Stadt eine mögliche Option. Von Harald Wendler am 24. Mai 2012)
http://www.mg-heute.de/6854/erwerb-des-470-hektar-grosen-areals-des-jhq-in-rheindahlen-durch-die-stadt-eine-mogliche-option/
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) meint dazu:
Natur und Wind – Konsens über Nachnutzungen auf dem Joint Headquarters
Das Areal „Joint Headquarters“ (JHQ) nahe des Mönchengladbacher Stadtteils „Rheindahlen“ steht nach dem Abzug der britischen Streitkräfte ab 2014 für eine Nachfolgenutzung zur Verfügung. Die in der Planung zur Nachnutzung involvierten Partner Bundeanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Stadt Mönchengladbach sind sich darüber einig, dass Teile der Fläche renaturiert, andere Teile aber nachgenutzt werden sollen. Diese Erkenntnis ist Ergebnis der im Jahr 2011 durchgeführten Perspektivwerkstätten. […]
Als realistisch schätzten es die Experten im Rahmen der „Perspektivwerkstätten“ zur Zukunft des Areals allerdings ein, dass ein Teil zur Freiraumgestaltung, für Kompensationsmaßnahmen und für erneuerbare Energien etabliert wird. […]
Die Renaturierung eines wesentlichen Teils des JHQ`s und die wirtschaftliche Verwertung der Liegenschaft durch Errichtung von Windkraftanlagen kann aber auch mit neuen innovativen Ideen und Nutzungskonzepten ergänzt werden. […]
(Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA))
https://britenabzug.bundesimmobilien.de/627320/natur-und-wind—konsens-uber-nachnutzungen-auf-dem-joint-headquarters
Der seit 2014 amtierende Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat in einem Interview vom 24. November 2014 auf den entsprechenden Ratsbeschluss hingewiesen:
Wir haben einen Ratsbeschluss, der besagt, die Nachnutzung des JHQ-Geländes soll in Richtung einer großflächigen Wiederaufforstung mit Nutzungsinseln gewerblicher Art gehen.
(Hans Wilhelm Reiners Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach – „Wir alle sind Mönchengladbach“)
http://www.hans-wilhelm-reiners.de/inhalte/1/aktuelles/68556/-wir-alle-sind-moenchengladbach-/index.html
Im Jahr 2011 war eine Bürgerbeteiligung („Perspektivwerkstätten“) zur Zukunft des JHQ-Areals durchgeführt worden.
Seit 2013 besteht Kontakt wg. des evtl. Projektes „Seasons im JHQ“.
Schon am 06.05.2015 wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, zu der die Öffentlichkeit und weite Teile der Kommunalpolitiker keine Informationen erhalten hatten.
Im Juni 2015 wurde ein „Gesamtkonzept“ vorgestellt. Ebenfalls ohne Bürger- und Politiker-Information.
Im September 2015 wurde dann der Umfang der Planungen bekannt, die Nutzungen beinhaltet, die in keinster Weise mehr mit Vereinbarungen übereinstimmten, die seinerzeit im Rahmen des Werkstattverfahrens 2011/2012 Wohnnutzung und Gewerbe ausschlossen und naturorientierte Nutzungen in den Vordergrund stellten.
(Von Bernhard Wilms. BZMG, 01.11.2015.)
http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/mg-verwaltung/wollen-groko-und-teile-der-verwaltungsspitze-kommunalpolitiker-und-burger-an-der-nase-herum-fuhren-%E2%80%A2-ob-reiners-halt-informationen-bis-zur-letzten-minute-zuruck-%E2%80%A2-vereinbarung-mit.html
Nein zum Projekt „Seasons“: Weder Freizeitpark mit Kongress- und Hotelzentrum noch ein neuer Stadtteil
Kreisverband BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN:
Angedacht ist ein Projekt namens „[…] Seasons“, das als touristisch und architektonisch einzigartiges Bauwerk ein modernes und luxuriöses Indoor-Erlebnis- und Hotelzentrum beherbergen soll. Wie es heißt, wollen die Projekt-Investoren aus Dubai dafür etwa 1,4 Milliarden Euro in die Hand nehmen. […]
Den Ratsmitgliedern hatte EWMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus weiter von den Überlegungen berichtet, Wohnungen und Bürogebäude auf dem JHQ-Gelände zu errichten. „Mit solchen Funktionen in einem neuen Stadtteil die Innenstadt schwächen, das war nie grüne Linie“, sagt Sasserath.
(„[…] Seasons“-Projekt birgt noch sehr viele Unwägbarkeiten in sich. Von Gerd Brenner und Karl Sasserath. GRÜNE MG, 12.11.2015.)
http://www.gruene-mg.de/themen/stadtentwicklung/four-seasons-projekt-birgt-noch-sehr-viele-unwaegbarkeiten-in-sich.html
BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Mönchengladbach:
Ein wesentlicher Punkt einer nachhaltigen Stadtentwicklung besteht heute darin, die bisher baulich genutzten sowie die noch ungenutzten Flächen im Innenbereich zu verdichten und den Außenbereich zu schonen. Dies hat aber offensichtlich nicht oberste Priorität bei der EWMG. Darauf deutet auch der von ihr forcierte Freizeit- und Erlebnispark „The Seasons“ im JHQ hin. Das gesamte Areal von ca. 380 ha mit seinem naturbelassenen Umfeld soll lt. Seasons-Prospekt zu einer vorstädtischen Lage entwickelt werden.
(Flächenverbrauch in Mönchengladbach besorgniserregend. Von Peter Dönicke am 21. März 2016.)
http://bund-mg.de/flaechenverbrauch-in-moenchengladbach-besorgniserregend/
Zu Viertens
Eine positive Entwicklung der Wohnsituation und Lebenslage der geflüchteten Menschen:
Flüchtlinge: JHQ wird Vorzeigeunterkunft. Von Angela Rietdorf, RP vom 18.04.2016.
Mönchengladbach. Das Land hat die Gesamtzahl auf 2000 aufgestockt. Dazu ist noch eine Notaufnahmeeinrichtung mit weiteren 500 Plätzen geplant. Von Dieter Weber, RP vom 30. Oktober 2015.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/im-jhq-sollen-bis-zu-2500-fluechtlinge-leben-aid-1.5521370
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32 Antworten to “445. JHQ, Seasons, Anregungen und Beschwerden („Bürgerantrag“)”
19. April 2016 um 11:08 PM | Antwort
Beresford Road Says:
21. April 2016 um 1:23 PM | Antwort
Trotzdem kommt es im November 2015 zu einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Mönchengladbach und den „Projektentwicklern“. Die Verwaltung wird daraufhin mit intensiven Prüfungen des Vorhabens beauftragt. Das Ergebnis wird dem Rat in der Sitzung am 2.11.2015 vorgestellt. Entscheidend ist die dort zitierte Aussage der Regionalplanungsbehörde Düsseldorf:
„Die uns zu dem Projekt „The Seasons“ von Ihnen übersandten Unterlagen erfüllen die Anforderungen an ein schlüssiges Gesamtkonzept aus unserer Sicht nicht.“
___p://bund-mg.de/wp-content/uploads/2016/03/Seasons-offener-Brief-BUND-1.pdf
https://schariagegner.wordpress.com/2015/10/31/wie-hasardeure-lobbyisten-und-bankrotte-stadtraete-sich-bestens-ergaenzen/
___p://www.mg-heute.de/42966/was-wird-aus-dem-jhq-information-fuer-die-buerger-in-einem-offenen-brief/
Ansprechpartner im Dezernat 32 (Regionalplanungsbehörde) der Bezirksregierung Düsseldorf
http://www.brd.nrw.de/planen_bauen/regionalplan/pdf_rpd_e_082014/Liste_von_Ansprechpartnern_im_Dezernat_32.pdf
GEP 99
Regionalplan Regierungsbezirk Düsseldorf
http://www.metropoleruhr.de/regionalverband-ruhr/regionalplanung/regionalplaene/gep-99.html
Mönchengladbach Verteidigungsanlagen
http://www.metropoleruhr.de/fileadmin//user_upload/metropoleruhr.de/01_PDFs/Regionalverband/Regionalplanung/Karten_Regionalplan/RP_GEP99/Regionalplan_GEP99_TextDar_21_10_2009.pdf
Ansprechpartner/in: Herr Huben Telefon: 0211 / 475 – 2353
Zielabweichungsverfahren JHQ Mönchengladbach
hier: Einvernehmen des Regionalrates
Beschlussvorschlag für die Sitzung des Regionalrates:
Der Regionalrat erklärt gemäß § 16 Abs. 4 S. 2 Landesplanungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (LPlG) sein Einvernehmen zur Zielabweichung für eine Einrichtung zur Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen auf einem ca. 10 ha großen Teilbereich des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) in Mönchengladbach – Rheindahlen
[…] Zweckbindung „Verteidigungsanlagen“
http://www.brd.nrw.de/regionalrat/sitzungen/2015/59PA_TOP4_60RR_TOP4.pdf
JHQ Rheindahlen Nachnutzung Says:
21. April 2016 um 7:17 PM | Antwort
„Nun ist die erste Frist um und es gibt keine Ergebnisse, dafür aber schon zwei Bürgeranträge [ erster Antrag: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Mönchengladbach (BUND MG) am 06.03.2016 sowie Antrag nach § 24 GO NRW, Anregungen und Beschwerden, am 19. April 2016 von zwei Sozialpädagogen ] gegen diese Nutzung des JHQ.“
„Gestern erklärte der Oberbürgermeister nur, dass bei einem solch komplexen Thema die Personal-Ressourcen nicht reichen und es deswegen länger dauert.“
DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Mönchengladbach
Letzten Herbst brachten CDU und SPD einen Antrag durch den Rat, dass die Verwaltung in besonderem Maße die Entwicklung des Projekt Seasons im JHQ unterstützen solle. Die Ergebnisse sollten im 1. Quartal 2016 vorliegen. Nun ist die erste Frist um und es gibt keine Ergebnisse, dafür aber schon zwei Bürgeranträge [ erster Antrag: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Mönchengladbach (BUND MG) am 06.03.2016 sowie Antrag nach § 24 GO NRW, Anregungen und Beschwerden, am 19. April 2016 von zwei Sozialpädagogen ] gegen diese Nutzung des JHQ. […]
Für die Linksfraktion begann die Ablehnung der Bürgerbeteiligung allerdings nicht erst mit dem Absetzen des Tagesordnungspunktes durch die GroKo, sondern schon durch die Verschleppung des ersten Bürgerantrages des BUND. Dieser wurde am 06.03.2016 eingereicht und somit hatte die Verwaltung 1 ½ Monate Zeit daraus eine Beratungsvorlage zu machen. Gestern erklärte der Oberbürgermeister nur, dass bei einem solch komplexen Thema die Personal-Ressourcen nicht reichen und es deswegen länger dauert. „Einen 3 Seiten Brief der Komba zur IT-Ausgliederung an die Ratsmitglieder kommentiert die Verwaltung ungefragt binnen 2 Werktage. Warum dann ein 10 Seiten Bürgerantrag nicht in 32 Werktagen bearbeitet werden kann erschließt sich mir nicht“, sagt Schultz. […]
http://www.linksfraktion-mg.de/kontakt/impressum
21. April 2016 um 7:37 PM | Antwort
[ 3. November 2015 ]
Für den Freizeitpark reichen voraussichtlich 60 Hektar des Areals, dennoch prüfen die Projektentwickler den Ankauf des gesamten 380 Hektar großen Geländes. Der Erlebnispark soll laut einem Konzept vier überdachte Kuppeln haben und jeweils eine Jahreszeit thematisieren. Sport- und Wellnessangebote sollen so miteinander verknüpft werden. „Auch eine Shopping-Mall und Hotels sowie Büros, Villen, Appartements zum Wohnen und viel Grün sind Bestandteile des Konzeptes“, so Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG/EWMG vor dem Rat.
(03.11.2015 – Stadt Mönchengladbach – Pressestelle)
http://www.presse-service.de/data.cfm/static/920859.html
Dem Projekt liegt eine Machbarkeitsstudie eines österreichischen Wirtschaftsprüfers zugrunde, in der die beiden möglichen Standorte Mönchengladbach und das niederländische Tilburg, mit dem Mönchengladbach konkurriert, untersucht werden. (pmg/sp)
Pressemitteilung der Stadt Mönchengladbach – Pressestelle
https://de-de.facebook.com/hindenburger/posts/10153843989928254
Konversion Joint Headquarters (JHQ), Mönchengladbach Says:
21. April 2016 um 7:58 PM | Antwort
Der Oberbürgermeister Mönchengladbach [ Norbert Bude ], 22.01.2014
Vorlagen-Nr. 3706/VIII
öffentlich X
Bezirksvertretung West 11.02.2014
Planungs- und Bauausschuss 25.02.2014
Konversion Joint Headquarters (JHQ)
hier: Sachstandsbericht Nachnutzungs- und Zwischennutzungskonzepte
SEASONS – Snow Emotion International Ltd. & Co KG
Ursprünglich ist SEASONS als touristisch, architektonisch einzigartiges Bauwerk geplant, das ein modernes und luxuriöses Indoor- Erlebnis- und Hotelzentrum beherbergen soll. Basierend auf dem Erlebnis der vier Jahreszeiten, sollen in vier Kuppelhallen den Jahreszeiten entsprechende Landschaften modellhaft mit dem typischen Flair errichtet werden und für Besucher die Möglichkeit bieten, mit der Jahreszeit korrespondierende Aktivitäten zu erleben und selbst auszuführen. Es soll ein „Treffpunkt“ für jung und alt werden. Durch ein aktives und passives Sporterlebnis, wird das Konzept der Einzigartigkeit noch unterstrichen.
Der Hotelkomplex soll nicht nur Urlaubsvergnügen der gehobenen Kategorie bis hin zum absoluten Luxusstandard bieten, sondern auch für die Wirtschafts- und Geschäftswelt Ambiente für verschiedenste Veranstaltungen (Kongresse, etc.) offerieren.
Als Besonderheit ist eine Hochbahn – „Skyliner“- vorgesehen, die auf einem bewegten Rundkurs durch die Kuppeln und das Gelände fährt. Dem Besucher eröffnen sich dabei die Eindrücke des Geländes: eine natürlich – künstliche Welt innerhalb eines von Menschen geschaffenen Bauwerkes von einzigartiger Größe und Komplexität. SEASONS soll „ein Ort der Begegnung, als urbane Landschaft konzipiert, mit fließenden visuellen und funktionellen Übergängen und mit der Einbeziehung des Außenraumes“ sein. Laut Aussage der Investoren wäre das Projekt der größte überdachte Garten der Welt.
Projekt in Zahlen (Modell Qatar aus 2012):
4*+ Hotel mit 250 Zimmern für Geschäftskunden
4*+ Hotel mit 300 Zimmern für Familien
5*+ Hotel mit 250 Zimmern – Luxushotel mit speziellem Serviceangebot
250 Standardapartments (80 qm)
150 Exklusivapartments (150 qm)
100 VIP Apartments (250 qm)
Geplante 5 TOP VIP Apartments (350 qm)
Penthouses in verschiedenen Themenwelten (1.400 qm)
Zwischen 100 und 120 Büroeinheiten (80 – 100 qm)
Vier Themenwelten:
– Frühling Grundfläche 87.700 qm
– Sommer Grundfläche 78.000 qm
– Herbst Grundfläche 90.500 qm
– Winter Grundfläche 89.900 qm
Gesamtgrundflächenbedarf ca. 380.000 qm
[…] Norbert Bude [ 22.01.2014 ]
22. April 2016 um 12:43 AM | Antwort
„Der Investor des riesigen Freizeitparks im JHQ […] inzwischen sind echte, googlebare Scheichs aufgetaucht, die das Projekt tatsächlich finanzieren wollen“ (RP)
„Investoren planen, im JHQ den Freizeitpark „Seasons“ zu realisieren. […] inzwischen sind echte, über das Internet zu findende Scheichs aufgetaucht, die das Projekt tatsächlich finanzieren wollen“ (WZ)
Mönchengladbach. Es sind nicht etwa der Bund und DER INVESTOR des riesigen Freizeitparks im JHQ, die im Moment nicht zusammenfinden. Es sind Bund und Land, die einander in die Quere kommen – vorerst. Von Ralf Jüngermann, Jan Schnettler und Andreas Gruhn
[…] Der Investor […] inzwischen sind echte, googlebare Scheichs aufgetaucht, die das Projekt tatsächlich finanzieren wollen. […] tatsächlich gibt es längst ein ernstes und keinesfalls illusorisches Verkaufsangebot der Bima.
Und doch stocken die Verkaufsverhandlungen so sehr, dass die Bima gerade die nächste Verhandlungsrunde abgesagt hat. Schuld daran ist das Land, das die Fläche vorerst nicht freigibt […]
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs sieht das ähnlich. Derzeit gehe es noch gar nicht um den Verkauf, sondern man befinde sich in der Planungsphase. In Kürze würden die Ergebnisse des Prüfauftrags an die Verwaltung vorliegen, was etwa Verfügbarkeit der Flächen, planungsrechtliche Voraussetzungen und Details zu den Investoren angeht. […]
[…] inzwischen sind echte, über das Internet zu findende Scheichs aufgetaucht, die das Projekt tatsächlich finanzieren wollen.“ […]
22. April 2016 um 9:27 PM | Antwort
Landtag Nordrhein-Westfalen – 40 – APr 16/833
Innenausschuss 26.02.2015
StS Bernhard Nebe (MIK): […] Wie Sie wissen, sprechen wir darüber hinaus in Mönchengladbach seit Längerem über eine große Einrichtung im JHQ in Mönchengladbach-Rheindahlen. Auch dort werden wir den Anlauf unternehmen, nochmals mit der Stadt über die Möglichkeit zu sprechen, auch dort EAE-Funktionen abzubilden […]
Ähnlich ist es mit den Immobilien vom Bund. Die BImA führt mit uns aktiv Gespräche, insbesondere über Kasernen. Sie wissen das von der Bergischen Kaserne, vom JHQ, wir wissen das von Hamm. Ich könnte noch Rheine als weiteren Standort nennen, ebenso Niederkrüchten, wo wir in Gesprächen sind.
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMA16-833.pdf
Willkommenskultur • Teil XIII: EAE Rheindahlen • Vorbereitungen auf die Ankunft der Geflüchteten
BZMG, 05.04.2015
[…] Dieses Treffen hatten die Mönchengladbacher Grünen mit Monika Düker, Mitglied der Fraktion von B90/Die Grünen im Düsseldorfer Landtag sowie Sprecherin für Flüchtlingspolitik, für Mönchengladbacher Kommunalpolitiker und Pressevertreter organisiert.
Außerdem nahmen Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf, NRW URBAN als Bauherrin und des Bau- und Liegenschaftsbetriebes (BLB) des Landes NRW teil.
Einvernehmen bestand darin, dass die Geflüchteten trotz der Lage der Erstaufnahmeeinrichtung am Rand der Stadt, nicht abgeschottet oder gar eingezäunt sein dürften.
Dazu müsse die Bus-Linie 023, die schon früher das JHQ angebunden habe, wieder verlängert werden, erklärte Grünen-Ratsherr Gert Brenner.
Monika Dücker erklärte die Notwendigkeit, Bürger frühzeitig zu informieren und einzubinden, auch weil es gelte, Verunsicherungen und Ängste abzubauen, die es trotz einer großen Hilfsbereitschaft noch gebe. […]
Mit Blick auf weitere Nutzungen des JHQ-Areals erklärte Hartmut Möller als Vertreter von NRW URBAN auf Nachfrage, dass andere Planungen durch das EAE nicht tangiert würden. Seiner Kenntnis nach sei das Thema „Rockfestival“ nicht mehr aktuell.
Angesprochen auf die Sprachvermittlung zeigte sich Monika Düker empört über die Absurdität, dass Geflüchtete derzeit keinen Rechtanspruch auf einen Deutschkursus haben und kündigte dazu eine Initiative der Grünen an. […]
http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-west/rheindahlen-broich-peel/willkommenskultur-%E2%80%A2-teil-xiii-eae-rheindahlen-%E2%80%A2-vorbereitungen-auf-die-ankunft-der-gefluchteten-mit-video.html
BZMG, 19.04.2016
[…] Davon, dass die Arbeiten im ehemaligen JHQ weit gediehen sind, konnten sich Vertreter der grünen Fraktion anlässlich eines Besuchstermins am Montag, 18.04.2016, im ehemaligen JHQ Rheindahlen überzeugen.
(Im Bild v.li.: Henning Strohmeyer (Bezirksregierung Düsseldorf), MdB Ulle Schauws (Grüne), Landtagsabgeordnete Monika Düker (Grüne), Elke Kolfen (BLB) und der Mönchengladbacher Grünen-Politiker Gerd Schaeben) […]
Nun also sind die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes und die Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) angeschlossen und die Gebäude weitgehend hergerichtet.
„Die Wohngebäude waren zur Unterbringung der Flüchtlinge geradezu prädestiniert“, betonte Hartmut Möller, Projektleiter bei NRW urban.
Das Landesunternehmen arbeitet mit dem BLB Hand in Hand bei Herrichtung und Bauaufsicht.
Jetzt sind die gut zwölf Quadratmeter großen Zimmer bezugsfertig, sie verfügen über eigene Toiletten und Duschen.
Dr. Boris Wolkowski fühlte sich angesichts des guten Standards an ein Studentenwohnheim erinnert.
Monika Düker hob das Potenzial des Ankunftszentrums hervor: „Das könnte eine Vorzeigeeinrichtung werden“, meinte die grüne Landtagsabgeordnete.
Wie Jürgen Lubitz, zuständiger Mitarbeiter des NRW-Innenministeriums, mitteilte, belaufen sich die Kosten für die Baumaßnahmen auf etwa 30 Millionen Euro.
In NRW gibt es insgesamt fünf Erstaufnahmeeinrichtungen, für jeden Regierungsbezirk eine.
Nach Darstellung Monika Dükers wird die Stadt Mönchengladbach im Auftrag des Landes in der Erstaufnahmeeinrichtung im JHQ künftig für die Registrierung, die medizinische Untersuchung und den Transfer der Flüchtlinge zum BAMF zuständig sein. […]
[…] Henning Strohmeyer, Hauptdezernent bei der Bezirksregierung Düsseldorf, verdeutlichte, es sei grundsätzlich die Idee gewesen, ein Verfahren aus einer Hand zu schaffen.
http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-west/rheindahlen-broich-peel/ankunftszentrum-fur-fluchtlinge-im-ehemaligen-jhq-%E2%80%A2-landtagsabgeordnete-monika-dukerdas-konnte-eine-vorzeigeeinrichtung-werden.html
22. April 2016 um 9:38 PM | Antwort
Die Rheinische Post (RP) Mönchengladbach am 22.04.2016:
„Das mit dem Freizeitpark in Gladbach könnte noch ein bisschen dauern …“
https://de-de.facebook.com/rp.moenchengladbach/posts/539566719556673
23. April 2016 um 9:09 PM | Antwort
[ Gert Fischer kümmert sich bei der Stadt um die Unterbringung der Flüchtlinge. Der Dezernent für Schule, Sport und Kultur rechnet damit, dass die Einrichtungen im JHQ und im Nordpark bald vom Land belegt werden. ]
RP, 1. Februar 2016 | 00.00 Uhr
Redaktionsgespräch Gert Fischer
Ich rechne mit 4000 neuen Flüchtlingen
RP: Seit drei Jahren reden wir darüber, dass Flüchtlinge ins JHQ einziehen. Bisher sind nur wenige dort. Wann ändert sich das?
FISCHER: Das Land sagt: im Sommer. Dann könnten dort laut Plan 400 Asylbewerber pro Tag registriert und innerhalb von fünf Tagen in die Kommunen weiter verteilt werden. […]
RP: Und wie viele Plätze fehlen Ihnen aktuell noch?
FISCHER: Ich hoffe, es fehlen „nur“ 1000. Das wäre dann der Fall, wenn das Land die große Einrichtung an der Krefelder Straße betreibt und im JHQ im Sommer fertig wird.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/moenchengladbach-gert-fischer-rechnet-mit-4000-neuen-fluechtlingen-aid-1.5731673
Konversion Mönchengladbach • Konversionsprojekt JHQ Says:
25. April 2016 um 2:44 AM | Antwort
Fraktionsantrag 1572/IX
https://ratsinfo.moenchengladbach.de/ratsinfo/moenchengladbach/Proposal.html?o=1&order=ASC#current
1572/IX
https://ratsinfo.moenchengladbach.de/ratsinfo/moenchengladbach/Proposal.html;jsessionid=DFA33CA87BDB3506F9700623E8C084BC?o=1&order=DESC&pvid=12404
[ 22.04.2016, der Kreisverband BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, allen voran Grünen-Ratsherr Dr. Gerd Brenner, übt sich in der hohen Kunst der Faktenferne. ]
[…] Die Verkaufsverhandlungen zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und den Vertretern jener arabischen Investoren [es gibt keinen Geldgeber („Investor“), also auch keinen arabischen. Ein nicht vorhandener Investor kann keinen Unterhändler („Vertreter“) haben], die den „Seasons“-Themenpark im ehemaligen JHQ-Gelände bauen und betreiben wollen, liegen derzeit auf Eis. Wie eine Anfrage des umweltpolitischen Sprechers der Grünen, Dr. Gerd Brenner, in der Sitzung des Rates am 2. März dieses Jahres an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ergab, unterliegt die BIma – bedingt durch die ungewisse Flüchtlingssituation in NRW – einem Verkaufsstopp unbestimmter Länge. […]
Hintergrund: Auf dem JHQ-Gelände befinden sich über 2.000 Gebäude der Briten, die abgerissen werden müssen. Die Abrisskosten belaufen sich nach Schätzung der Landes-Tochter NRW Invest auf gut 40 Millionen Euro. Die Investorengruppe aus Dubai [die es nicht gibt – es gibt Nichtinvestor Nummer eins Siegfried Markus Brudermann aus Kirchberg in Tirol und Nichtinvestor Nummer zwei Nedal El Hossary aus Hanau in Hessen] plant, das gesamte Areal zu kaufen und auf einem 60 Hektar großen Teil den Freizeitpark „Seasons“ zu errichten. […]
http://www.gruene-mg.de/themen/migration/four-seasons-verkaufsstopp-wegen-fluechtlingssituation.html
[ Seit fünf Monaten geht das so. ]
„Seasons“-Projekt birgt noch sehr viele Unwägbarkeiten in sich
[…] Arabische Investoren planen einen 60 Hektar großen Freizeitpark […] Wie es heißt, wollen die Projekt-Investoren aus Dubai dafür etwa 1,4 Milliarden Euro in die Hand nehmen. […]
[ Beratungsresistent vom 12.11.2015 bis zum 22.04.2016 von „arabischen Investoren“ bzw. „Investoren aus Dubai“ reden. ]
[ Zurück zu den Fakten. ]
Die wichtigsten Daten zur Liegenschaft des ehemaligen JHQ auf einen Blick.
Fläche: ca. 385 Hektar
Rückgabe: Dezember 2013
Ca. 2.000 Gebäude, davon ca. 1.380 EFH, 8 MFH (48 WE); Lager-, Büro- und Stabsgebäude, Kasinos, Schulen, soziale Einrichtungen, Zweckbauten
Für die Errichtung einer Notunterkunft für den Zeitraum von 6 Monate und anschließender Umwandlung in eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende und Flüchtlinge wurden dem Land NRW bisher 34 Gebäude auf ca. 12 ha Fläche auf dem ehem. JHQ durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mietzinsfrei überlassen. Diese sind nach bisherigen Planungen für die Unterbringung von ca. 2.500 Personen vorgesehen.
Statistik Mönchengladbach (Stand: 31.12.2014)
Einwohnerzahl: 263.121
Einwohner/km²: 1.544,1
Fläche in km²: 170,4
Teile der Liegenschaft werden derzeit mietzinsfrei zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt.
[ vom Verkaufsteam der BImA in Düsseldorf ]
https://britenabzug.bundesimmobilien.de/684541/eckdaten-jhq
https://britenabzug.bundesimmobilien.de/301589/monchengladbach
Militärkonversion Mönchengladbach • Konversionsprojekt JHQ Says:
25. April 2016 um 4:45 AM | Antwort
[…] Beschlussvorschlag der Kreisgruppe Mönchengladbach im BUND-Landesverband NRW, der mit Datum vom 06.03.2016 OB Hans Wilhelm Reiners in Form eines Bürgerantrages zugesandt wurde.
Dabei bezieht sich der BUND formell auf § 24 der Gemeindeordnung NRW und § 12 der Hauptsatzung der Stadt Mönchengladbach, wonach jeder das Recht hat, sich mit Anregungen und Beschwerden an den Rat oder die Bezirksvertretungen zu wenden.
Laut Auskunft der Stadt wurde der Bürgerantrag zwecks Prüfung und Bearbeitung an das Rechtsamt weitergeleitet, das daraus eine Ratsvorlage nebst Ratsempfehlung erstellen soll. […]
(Von Bernhard Wilms, BZMG am 01.04.2016.)
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/Sonderveroeffentlichungen/2013/DL_Militaerkonversion.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Krieewelsch Says:
25. April 2016 um 6:03 AM | Antwort
The Seasons • Fiktion für das ehemalige JHQ in Rheindahlen
Erläuterungen der Vorstellungen einer Investitionskonsortiums zur Nachnutzung des Hauptquartiers in Mönchengladbach-Rheindahlen
[ „Das mit dem Freizeitpark in Gladbach könnte noch ein bisschen dauern.“ RP Mönchengladbach am 22. April 2016 auf Facebook. ]
„Seasons“. So soll er heißen. Der Freizeitpark im JHQ. Arabische Investoren wollen das jetzt nach vorne bringen. Ob das alles klappt und was die Besucher dort machen können steht aber noch nicht fest. Alle Infos zu dem Park gibt es im Video!
Flüchtlingssituation: Erstaufnahmestelle am JHQ
„Da’s reit,“ seit du däm Bur:
Konversion ja bitte, Korruption nein danke Says:
26. April 2016 um 1:55 AM | Antwort
( Konversionsareal JHQ Rheindahlen )
[ StMIBV: Städtebauförderung – Arbeitshilfe Militärkonversion ]
https://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/buw/staedtebaufoerderung/arbeitshilfe_militaerkonversion.pdf
Symposium zum Thema „Militärkonversion gestern – heute – morgen“
http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1624/3758_read-30736/
https://www.giessen.de/index.phtml?NavID=1894.230&La=1
gem. § 24 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen
Bürgerantrag an die Stadt Bonn
[…] Es gibt mittlerweile eine Reihe von Beispielen für gelungene Konversionen von Militärgelände in zivile Nutzungen – u. a. aus Bad Kreuznach, Mülheim a.d. Ruhr, Freiburg i. Br. und Tübingen.
Für eine gelungene Konversion ist geboten, dass die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und intensiv in das weitere Verfahren und die Planungen einbezogen werden. Deshalb sollte die Verwaltung so bald wie möglich eine Informationsveranstaltung durchführen, auf der die Bürgerinnen und Bürger über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Planung und die weiteren Verfahrungsschritte informiert werden.
Um die weitere Entwicklung im Bereich der heutigen Ermekeilkaserne planungsrechtlich steuern zu können und vor unerwünschten Planungen zu schützen […]
http://www.ermekeilkarree.de/ermekeil-kaserne-buergerantrag.html
Konversionsflächenmanagement zur nachhaltigen Wiedernutzung freigegebener militärischer Liegenschaften (REFINA-KoM)
Forschungsprojekt im Förderschwerpunkt des BMBF „Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement“ (REFINA)
Schlussbericht Konzeptionsphase
Christian Jacoby (Hrsg.)
http://www.unibw.de/ivr/raumplanung/schriftenreihe/jacoby-4-08
Gerkerath Says:
26. April 2016 um 3:18 AM | Antwort
[…] Auf der Expo Real sah man erstmals die „Gesichter“ hinter dem Milliarden-Projekt „Seasons“. […] Nidal Alhossary von der Seasons Global Investorengruppe aus Dubai. […]
[Wirtschaftsstandort Niederrhein, das sind WFMG, EWMG und Sparkasse Mönchengladbach, Ausgabe November 2015.]
„An idea you’ve never seen before“ – Eine Idee, die du zuvor noch nie gesehen hast […] lautet die Fortführung des Links, der im Internet zu einem 67-seitigen Memorandum führt, in dem das Projekt „Seasons“ detailliert beschrieben ist. Von spektakulären Entwürfen, wie dieser gigantische Freizeitpark aussehen könnte, bis hin zu konkreten Zahlen findet sich hier alles, was rund um das geplante Milliarden-Projekt wissenswert ist. Ein Standort, den die arabische Investorengruppe für „Seasons“ (Jahreszeiten) ins Auge gefasst hat, ist bekanntlich das JHQ-Gelände in Mönchengladbach.
[Orakel pur, denn es gibt keine arabische Investorengruppe. Verantwortlich für die Redaktion ist Jan Finken.]
[Es folgt das Grußwort]
„[…] das Mammutprojekt „Seasons“ im JHQ […] Und es ist kein Zufall, dass arabische Investoren Mönchengladbach als möglichen Standort für ihr 1,4-Milliarden-Euro-Projekt „Seasons“ in den Blick genommen haben. Das notwendige Areal ist da, jetzt müssen die Konditionen für den Ankauf geklärt werden. Die Investoren haben das Potenzial der Stadt und der Region erkannt. Dies ist keine Garantie dafür, dass „Seasons“ hier realisiert wird, aber Mönchengladbach hat eine realistische Chance. Allein das ist schon mehr, als man sich noch vor wenigen Jahren hätte vorstellen können. […]
Siegfried Markus Brudermann, Chef der beauftragten Entwicklungsgesellschaft Dawant Company. Lesen Sie mehr auf Seite 51.“
[So frohlockte Heinz Schmidt, der Präsident IHK Mittlerer Niederrhein, der wissen kann, dass Dawant seit 1988 noch nie etwas entwickelt hat, mithin keine Entwicklungsgesellschaft ist. Zur in Hongkong geparkten „Firma“ Dawant jedenfalls zum Projekt Seasons verweist man also stolz auf Seite 51.]
Mönchengladbach 3.0
Eine völlig neue Dimension für Stadt und Region
Auf der Expo Real sah man erstmals die „Gesichter“ hinter dem Milliarden-Projekt „Seasons“. […]
Nidal Alhossary und Markus Siegfried Brudermann [Gibt es nicht.]
[Nedal El Hossary. Siegfried Markus Brudermann aus Tirol.]
[Nun zur Bildbeschreibung.]
Nidal Alhossary (links) und Markus Siegfried Brudermann vertreten die Investorengruppe aus Dubai. Foto: sp
[Nedal El Hossary aus Hanau und Siegfried Markus Brudermann vertreten bislang offensichtlich nur sich selbst.]
Nidal Alhossary von der Seasons Global Investorengruppe aus Dubai.
[Der Geldgeber aus den VAE (Vereinigten Arabischen Emiraten), die bejubelte „Investorengruppe aus Dubai“ wird allerdings erst noch gesucht. Bislang hat Seasons Global d. i. Snow Emotion International Ltd. & Co KG mit investiver Tätigkeit nichts zu tun.]
http://wirtschaftsstandort-niederrhein.de/wpcms/wp-content/uploads/2016/02/aktuellesmagazin-mg-2015-herbst.pdf
[Der beinahe aussagefreie Folder hat 67 Seiten.]
An idea you‘ve never seen before.
26. April 2016 um 4:57 AM | Antwort
[ Der Beschwerdestellenchef der Stadt, Ulrich Essinger ]
Ihr Schreiben vom 19.04.2016
Mein Zeichen I/1 Es
Hier: Folgenutzung JHQ Rheindahlen
ich bestätige den Eingang Ihres oben genannten Antrages und teile Ihnen mit, dass ich diesen zur Prüfung an den Fachbereich Recht der Stadt Mönchengladbach weitergeleitet habe.
Nach Abschluss der Prüfung und ggf. vor Beratung im Hauptausschuss – als Ausschuss für Anregungen und Beschwerden – erhalten Sie weitere Nachricht.
Jeder hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Anregungen oder Beschwerden in Angelegenheiten der Gemeinde an den Rat oder die Bezirksvertretungen der Stadt zu wenden.
In Mönchengladbach hat der Rat die Entscheidung über Anregungen und Beschwerden auf den Hauptausschuss als Ausschuss für Anregungen und Beschwerden übertragen.
Herr Rothkopf
Herr Essinger
https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/verwaltungsfuehrung-unternehmensplanung-dezernat-i/buero-des-oberbuergermeisters-i1/ausschuss-fuer-anregungen-und-beschwerden/
Datenschutzbeauftragte/r der Stadt Mönchengladbach
https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/verwaltungsfuehrung-unternehmensplanung-dezernat-i/buero-des-oberbuergermeisters-i1/datenschutzbeauftragter-der-stadt-moenchengladbach/
[ Andreas Rothkopf ]
http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/mg-verwaltung/andreas-rothkopf-43-neuer-datenschutzbeauftragter-der-stadt-monchengladbach.html
Graustein Says:
26. April 2016 um 11:55 PM | Antwort
Neues vom Mega-Freizeitpark im JHQ: Die Anzeichen verdichten sich, dass es tatsächlich klappen könnte. Die Planer suchen schon ein Büro in Gladbach. Und Oberbürgermeister Reiners spricht darüber mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Daumen drücken!
unter dem Titel "Leidigkeit" Says:
27. April 2016 um 4:43 AM | Antwort
„Die BImA und die Stadt Mönchengladbach müssen […] sich auf eine von ihnen bevorzugte Entwicklungsvariante für die Liegenschaft Joint Headquarters verständigen.“
Die an der Klärung der Nachnutzungsfrage beteiligten Akteure BImA, Stadt Mönchengladbach sowie die landeseigene Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN […] haben neben der Renaturierung, die Schaffung von Flächen für die Gewinnung erneuerbarer Energien auf dem Gelände des Joint Headquarters in den Fokus gerückt. Einen wesentlichen Anteil soll dabei die Errichtung von Windkraftanlagen haben. Deren planerische Absicherung durch Ausweisung einer Windenergievorrangzone ist im Entwurf des Regionalplanes bereits vorgesehen. Auch die Ansiedlung von Gewerbebetrieben oder Forschungseinrichtungen, die sich mit dem Thema „Erneuerbare Energien“ befassen, ist möglich im Rahmen von sogenannten „Inseln intensiverer Nutzung“. […]
Bisher angedacht ist die Renaturierung von einem großen Teil der Flächen des ehemaligen JHQ´s. Dies ist vor allen Dingen in den Bereichen sinnvoll, in denen das Areal an das JHQ an das Naturschutzgebiet „Knippertzbachtal“ sowie die Landschaftsschutzgebiete „Hardter Wald“ und „Am NATO-Hauptquartier“ angrenzt und somit Biotopverbünde geschaffen werden können.
Die Renaturierung eines wesentlichen Teils des JHQ`s und die wirtschaftliche Verwertung der Liegenschaft durch Errichtung von Windkraftanlagen […]
Die BImA und die Stadt Mönchengladbach müssen […] sich auf eine von ihnen bevorzugte Entwicklungsvariante für die Liegenschaft Joint Headquarters verständigen. Anschließend wird das entsprechende Grobkonzept ausgearbeitet. […] Notwendige Gutachten, auch im Hinblick auf den Artenschutz, werden bereits erstellt. […]
(BImA. Natur und Wind – Konsens über Nachnutzungen auf dem Joint Headquarters.)
In einem Vortrag stellten Annette Pfennings und Torsten Stamm vom Bereich „Stadtentwicklung und Planung“ der Stadt Mönchengladbach den Stand des Nutzungskonzeptes in der Wegberger Mühle vor, zudem referierte Technischer Beigeordneter Rudolf Fabry über die ehemals militärisch genutzten Flächen auf Wegberger Stadtgebiet. Maria Zohren vom Aktionskreis Wegberger Mühle (AWM) hatte die Veranstaltung organisiert, und Vereinsmitglied Hedwig Klein moderierte. Rund 50 Interessierte hatten den Weg her gefunden.
Favorit des Rates der Stadt Mönchengladbach als möglicher Käufer eines rund 60 Hektar großen Bereichs des Hauptareals in Rheindahlen ist das austro-arabische Investoren-Konsortium, das das moderne und luxuriöse Indoor-, Erlebnis- und Hotelzentrum „The Seasons“ erbauen möchte. In vier Kuppelhallen sollen die vier Jahreszeiten dargestellt und erlebbar werden sowie eine Hochbahn, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, Fun-Park und mehr entstehen. Es handelt sich um ein Investitionsvolumen von etwa 1,4 Milliarden Euro, verdeutlichten die Mitarbeiter […]
Ein weiteres, „insgesamt sehr sinnhaftes Konzept“ liege unter dem Titel „Leidigkeit“ vor, das vor allem auf Renaturierung und mögliche private Nutzung durch Biogas-Anlage und Windkrafträder ziele. Fragen kamen von den Zuhörern zur Beseitigung von Altlasten, die als relativ gering eingestuft werden, oder zur geplanten Nutzung des „Wegberg Complexes“. Auf dieser Fläche sei der Bau von Windkrafträdern möglich, wobei es keine konkreten Planungen gebe, hieß es.
Rudolf Fabry präsentierte bereits realisierte Neu-Nutzungen ehemaliger militärisch genutzter Flächen zum einen mit dem „Wildenrather Oval“, in dem vor allem die Ansiedlung des Siemens-Prüfzentrums weiteres Gewerbe nach sich gezogen hatte. Zum anderen werde der mit 52 Hektar zweitgrößte Bereich bei Petersholz als Notunterkunft betrieben. Fabry betonte die Eignung der Wohnhäuser, die wie in Rheindahlen auch in einem guten Zustand seien.
(Nicole Peters (Was wird aus dem JHQ?), RP vom 21. November 2015.)
27. April 2016 um 6:50 AM | Antwort
Die Bezirksregierung hat noch Bedenken wegen des Mega-Freizeitparks. Der neue Baudezernent ist aber weiter optimistisch. Und Oberbürgermeister Reiners hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eingeschaltet.
https://de-de.facebook.com/rp.moenchengladbach/posts/484211115092234
27. April 2016 um 7:02 PM | Antwort
für den Rat, die Bezirksvertretungen und die Ausschüsse in der Stadt Mönchengladbach
§ 15 Verfahrensgrundsätze für den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden
(1) Der Oberbürgermeister bestätigt dem Antragsteller schriftlich, dass seine Anregung oder Beschwerde (Bürgerantrag) eingegangen ist, über die der Hauptausschuss als Ausschuss für Anregungen und Beschwerden entscheiden wird. Bei Beschwerden gegen Verwaltungsakte ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerde die Einlegung des zulässigen förmlichen Rechtsbehelfs nicht ersetzt und dass laufende Rechtsbehelfsfristen unberührt bleiben.
(2) Der Oberbürgermeister ermittelt den zur Beratung und Entscheidung über den Bürgerantrag erforderlichen Sachverhalt und fertigt eine Beratungsvorlage.
(3) Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden weist den Bürgerantrag ohne sachliche Prüfung zurück, wenn
1. er sich nicht auf Angelegenheiten der Stadt bezieht,
2. der Rat für die Behandlung des Bürgerantrags örtlich oder sachlich unzuständig ist,
3. die Behandlung einen Eingriff in ein schwebendes gerichtliches Verfahren oder die Nachprüfung einer richterlichen Entscheidung bedeutet,
4. die Bearbeitung wegen Unleserlichkeit, Fehlens des Namens des Antragstellers oder mangels eines Sinnzusammenhanges unmöglich ist.
(4) Der Bürgerantrag kann zurückgewiesen werden, wenn
1. sein Inhalt einen Straf- und Bußgeldtatbestand erfüllt,
2. er bereits beschieden ist und ein neues Sachvorbringen nicht enthält,
3. er sich gegen eine Maßnahme richtet, gegen die ein förmlicher Rechtsbehelf eingelegt werden kann,
4. er als Bedenken oder Anregungen in einem förmlichen Verfahren geltend gemacht werden kann,
5. mit ihm ausschließlich die Erteilung einer Auskunft begehrt wird.
(5) Hat der Bürgerantrag sich durch Rücknahme, Zeitablauf oder auf andere Weise erledigt, so stellt der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden das Verfahren ein. Andernfalls verweist er den Bürgerantrag an die für die Entscheidung zuständige Stelle (Rat, Bezirksvertretung, Ausschuss, Oberbürgermeister) oder weist ihn zurück. Er kann dabei Empfehlungen geben.
(6) Der Oberbürgermeister teilt dem Antragsteller die Entscheidung des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden mit.
(7) Im Übrigen finden die Vorschriften dieser Geschäftsordnung für die Ausschüsse des Rates sinngemäße Anwendung.
(8) Für Bürgeranträge, die sich an eine Bezirksvertretung richten, gelten die vorstehenden Absätze entsprechend.
https://www.moenchengladbach.de/uploads/media/10-4_10-2010.pdf
yeni-Yol Says:
28. April 2016 um 1:57 AM | Antwort
„CDU und SPD würden an dieser Stelle am liebsten einen Freizeitpark mit Strahlkraft sehen.“
[…] Nach Überzeugung der Mönchengladbacher ist der Entwickler nach wie vor sehr interessiert am Standort JHQ. „Wenn die Flächen verfügbar sind, stehen Stadt, EWMG und WFMG auch weiterhin für Gespräche zur Verfügung“, sagte Reiners gestern. Und auch CDU und SPD würden an dieser Stelle am liebsten einen Freizeitpark mit Strahlkraft sehen. „Wir gehen davon aus, dass die Verhandlungen konstruktiv weitergehen“, so Schlegelmilch. Die Chance für die Stadt sei immens, findet Heinrichs. An der Finanzkraft möglicher Investoren scheint das Projekt, das auf weit über eine Milliarde Euro beziffert wird, nicht zu scheitern. Bei den bisherigen Verhandlungsrunden zeigte sich, dass potente Geldgeber das Projekt zu unterstützen bereit sind.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/seasons-entwickler-will-mehr-handel-aid-1.5938629
http://www.wz.de/lokales/moenchengladbach/seasons-ringen-um-das-konzept-1.2174489
28. April 2016 um 4:23 AM | Antwort
Der Bürgerantrag (Anregungen und Beschwerden, § 24 GO NRW) der beiden Sozialpädagogen aus Mönchengladbach vom 19. April 2016 bleibt unverändert wichtig.
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1748887112026478&id=1381708415411018&refid=17&_ft_=top_level_post_id.1748887112026478%3Atl_objid.1748887112026478%3Athid.1381708415411018%3A306061129499414%3A3%3A0%3A1462085999%3A759954713455627464#footer_action_list
[…] OB Hans Wilhelm Reiners (CDU) verliest „Mitteilung“ am Ende der Ratssitzung • Diskussionen nicht gewollt
[…] Dass Reiners diese Information erst unter „Mitteilungen“ bekannt gab, begründete er damit, dass es für die Aufnahme in die Tagesordnung „zu knapp“ gewesen sei.
(Bernhard Wilms, BZMG am 27.04.2016.)
28. April 2016 um 10:01 AM | Antwort
http://www.cdu-mg.de/inhalte/2/aktuelles/131416/freizeitpark-seasons-stadt-soll-verhandlungen-weiter-moderieren/index.html
http://www.fraktion-spd-mg.de/presse.php?topic=376
28. April 2016 um 10:53 AM | Antwort
[ Vor einer halben Stunde fragte Torben Schultz klug: ]
Spannend wie die GroKo „weiter so“ ruft […]
Natürlich hat der OB gestern nicht vom endgültigen Aus gesprochen, nur wurde deutlich, dass diesen reichen Scheichs [die offensichtlich ausgemachte Habenichtse sind] der Kaufpreis für das Gelände zu hoch war. Nur wenn sie da rein auf Wohn- und Bürobebauung gehen dürften, würde sich das noch rechnen. Aber genau dass ist von der Stadt nicht gewollt. Also wo sieht die GroKo noch die Chance weiter zu machen? Indem die Stadt einen Teil des Kaufpreis übernimmt für diese angeblichen „Investoren“?
https://www.facebook.com/TorbenSchultzLinkeMG/?fref=nf
Anregungen und Beschwerden ("Bürgerantrag") Says:
28. April 2016 um 9:30 PM | Antwort
NOCH gibt es in Bezug auf das Konversionsareal JHQ Rheindahlen kein Ende für das korrupte Projekt Seasons der beiden Pseudo-Unternehmer und Als-ob-Investoren Nedal El Hossary und Siegfried Markus Brudermann.
“Vom endgültigen Aus möchte ich NOCH nicht sprechen.”
[…] der „Freizeitpark“ war doch von Anfang an ein Beiwerk und es ging um Hotel, Wohnen, Handel. […] Also genau das, was nicht ins JHQ sollte!
___ps://www.facebook.com/TorbenSchultzLinkeMG/?fref=nf
Christoph Saßen: Liege ich also richtig, wenn ich das Thema Seasons mit meinen eigenen Worten kurz zusammenfasse: Thema durch?! […]
· 1 · 8 Std. · […]
Torben Schultz: Also klar denkende Menschen würden das Thema so wie du zusammenfassen, das ist richtig. Aber dann gibt es noch Leute wie den OB die vermitteln müssen und deswegen lieber von „noch keinem endgültigen Aus“ sprechen.
Nein zum SEASONS-Team • DAWANT ist kein Projektentwickler • Anregungen und Beschwerden ("Bürgerantrag") gegen das Projektentwicklerteam SEASONS Says:
29. April 2016 um 12:34 AM | Antwort
[Motiviert uns SEASONS-Märchenerzähler Ralf Jüngermann.]
Bonin gestern auf die Frage, ob das Seasons-Projekt tot sei:
„Tot? Es ist das genaue Gegenteil von tot. Wir glauben an diese Idee und arbeiten hart daran. Heute genau so hart wie gestern und morgen.“
[…] Man hätte das genau in dieser Tonalität, mit diesem gesunden Selbstbewusstsein, klar und ohne jede Arroganz, gerne auch am Mittwoch im Rat gehört. […]
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/wie-gladbach-am-grossen-rad-dreht-aid-1.5941710
29. April 2016 um 10:41 AM | Antwort
BZMG, Hauptredaktion [29.04.2016 – 09:21 Uhr]
[…] Dr. Schückhaus erklärte bei der gestrigen Jahrespressekonferenz, dass für die WFMG die Entwicklung von City-Ost und die Umsetzung des Masterplans wichtiger sei, als noch weitere Energie in die Entwicklung des JHQ zu stecken.
Schon allein, um ihr Scheitern (auch) bei diesem „Milliarden-Projekt“ nicht zugeben zu müssen. Ein Scheitern, dass so offensichtlich ist, wie das Scheitern mit „Rock im JHQ“.
So etwas dürfte den GroKo-Spitzen Schlegelmilch und Heinrichs kaum gefallen […]
Denn es ist eine Investorengruppe aus dem saudi-arabischen Königshaus. Sie hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Invest, beauftragt, nach einem 60 Hektar großen Gelände für den Freizeitpark „[…] Seasons“ zu fahnden. NRW Invest hat als einen möglichen Standort das JHQ vorgeschlagen. […]
Für Wirtschaftsförderer Dr. Ulrich Schückhaus ist klar: „Das kann eine Riesenchance für Mönchengladbach sein.“ Dass das Konzept von Strahlkraft und Größe fast zu groß für eine mittlere Großstadt wie Mönchengladbach wirkt, ficht Schückhaus nicht an. […]
Haus Hellbach Denkmalnummer A 042 (10. Januar 1996) Says:
2. Mai 2016 um 2:13 AM | Antwort
Haus Hellbach wurde 1901 erbaut, 1910 erweitert und nach Ausweis der Inschrift im Turm als Jagdhaus bezeichnet. Das Gebäude ist unter Nr. A 042 am 10. Januar 1996 in die Denkmalliste der Stadt Mönchengladbach eingetragen worden.
Antrim-Drive 51, D 41179 Mönchengladbach
http://www.limburg-bernd.de/Moenchenglb/DenkMoe/A%20042.htm
51° 10′ 24″ N , 6° 18′ 31″ O
Jagdhaus (Haus Hellbach)
Antrim-Drive 51
erbaut 1901, erweitert 1910
[…] Weil das aber längst in Bundesbesitz übergegangen ist und das Gelände von der Bundesanstalt für Immobilienbesitz (Bima) vermarktet wird, hat die Stadt selbst keinen Zugriff auf Haus Hellbach. Zuständig für seinen Denkmalschutz ist die Bezirksregierung. Da weiß man von seiner Existenz und scheint auch seinen Zustand in zumindest größeren Abständen zu überprüfen. „Bei der letzten Begehung mit der Grundstückseigentümerin befand sich das Gebäude innen und außen in einem guten Zustand, weder Feuchtigkeits- noch Vandalismusschäden waren vorhanden“, teilte der zuständige Denkmalpfleger William Wolfgramm mit. […]
Auf der Seite von David Kirberich findet man Fotos, die den Zustand (Stand 2015) des erhaltenswerten Gebäudes dokumentieren:
http://www.david-kirberich.de/blog/2015/10/jhq-schatz-was-wird-aus-haus-hellbach/
[ (S. o.: WZ-Artikel Artikel von Dieter Weber: Trotz Denkmalschutz: Haus Hellbach droht Abriss). ]
[ An die RP hatte sich David Kirberich mit der Bitte an deren Lokalredaktion Mönchengladbach gewandt, den gefährdeten Zustand des wertvollen Denkmals Nummer A 042 zu thematisieren. Am Folgetag (22. Juni 2015) denn auch bei RP unter der Überschrift JHQ-Schatz: Was wird aus Haus Hellbach? ]
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/jhq-schatz-was-wird-aus-haus-hellbach-aid-1.5182209
2. Mai 2016 um 9:29 AM | Antwort
Rat 27.04.2016 – Mitteilungen
Mit Beschluss vom 2. November 2015 hat der Rat die Verwaltung beauftragt, unter Einbindung der städtischen Gesellschaften EWMG und WFMG den Verhandlungsprozess über den Ankauf der Fläche des ehemaligen JHQ zwischen der DAWANT Company Ltd. und der THE SEASON GLOBAL FZCO einerseits und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) andererseits mit dem Ziel moderierend zu begleiten, die Voraussetzungen für die Realisierung des Freizeit-und Sportpark-Projekt „Seasons“ zu schaffen.
Unter der Voraussetzung der Verfügbarkeit der o.a. Fläche hat die Stadt Mönchengladbach im weiteren Entwicklungsprozess die Aufgabe, das erforderliche Planungsrecht zu schaffen.
Die Vereinbarung der Stadt Mönchengladbach und den beiden o.a. Unternehmen beinhaltete unter anderem, dass das Projektentwicklerteam für die Dauer von vier Monaten keine Verhandlungen mit Konkurrenzstandorten führt und die Stadt Mönchengladbach das Projekt auf der Fläche des ehemaligen JHQ Priorität behandelt. Diese Vereinbarung ist am 6. März 2016 ausgelaufen.
Unabhängig vom Verkaufstopp, dem die BImA derzeit aufgrund von Vorgaben des Landes NRW unterliegt, wurde dem Projektentwicklerteam Seasons von Seiten des Eigentümers BImA eine Preisindikation für das Areal übermittelt, welche auf der Grundlage des Planungs- und Nutzungskonzeption des Seasons-Park erstellt wurde. In den Gesprächen zwischen BImA und dem Seasons-Team, welche von der Stadt Mönchengladbach bzw. EWMG/WFMG begleitet wurden, wurde allerdings seitens des Seasons-Teams der Preis nicht akzeptiert.
Um ggf. einen höheren Kaufpreis zu rechtfertigen und um das Risiko der Investition auf mehrere Nutzungsarten zu streuen, haben die Projektentwickler unter Zugrundelegung von Rentabilitätsberechnungen eine Konkretisierung des Konzeptes vorgenommen, um auf diese Weise zu einem aus Sicht der Investoren angemessenen Projektvolumen zu gelangen.
Mit dem dadurch erreichten Projektvolumen weicht das Projektvorhaben aufgrund seiner nun geplanten Größe bei den Nutzungen im Bereich von Wohnen und Gewerbe von der ursprünglichen Seasons-Park Idee deutlich ab und ist aus Sicht der Verwaltung nicht mehr vereinbar mit den städteplanerischen und entwicklungspolitischen Zielen der Stadt Mönchengladbach.
Die Verfügbarkeit der erforderlichen Flächen vorausgesetzt, stehen die Stadt Mönchengladbach bzw. EWMG/WFMG auch weiterhin für Gespräche über die Nachnutzung der Flächen des ehemaligen JHQ zur Verfügung, und zwar sowohl auf der Basis der ursprünglichen Projektidee für die Entwicklung des Freizeit-und Sportparks „Seasons“ als auch für andere Nutzungsideen.
1662/IX Says:
4. Juni 2016 um 2:21 AM | Antwort
Siddeeq Ghuroob Says:
14. Juni 2016 um 12:33 AM | Antwort
„Ingo Tscharnke, der als Location-Scout in mehreren Ländern nach einem geeigneten Platz für das Riesenprojekt gesucht hat, sagte der RP: „Wir werden das Seasons definitiv bauen. Und Mönchengladbach ist wegen seiner Lage eine coole Location, von der wir überzeugt sind.“ Eine Alternative gibt es laut Tscharnke in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Istanbul, Tilburg und eine belgische Stadt hätten Interesse gezeigt. Alle drei kämen aus unterschiedlichen Gründen jedoch nicht in Frage. Tscharnke spricht von zwei Milliarden Euro, die eine europäische Großbank für das Invest zugesichert habe.
Die Vertreter der Stadt, die Tscharnke aus mehreren Verhandlungsrunden kennen, sind eher skeptisch ob dieser Aussagen. Tatsächlich wird aber zu dem Thema kontinuierlich weiter verhandelt – und zwar mit zwei Investorengruppen, die unabhängig voneinander an der Realisierung arbeiten. Das sei bei Projekten dieser Größe eher die Regel als die Ausnahme.
Tscharnke nennt im Gespräch Details zum Stand der Verhandlungen. Der Grundstückseigentümer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), habe ein Kaufangebot für das Gelände gemacht, das deutlich über 100 Millionen Euro liege. Allein 40 Millionen kostet der Abriss der über 2000 Gebäude. Den Seasons-Planern reichen gut 100 Hektar. […]
Vier riesige Hallen mit Trendsportarten, allein die Winter-Halle soll mehr als 100.000 Quadratmeter Fläche haben. Zur Frühlingshalle soll eine riesige Wildwasser-Bahn gehören. Darum sei der Begriff Freizeitpark im Zusammenhang mit dem Seasons auch irreführend. […]“
[ Vom unbekümmert faktenfern tätigen SEASONS-Märchenerzähler Ralf Jüngerrmann. Quelle: Zwei Investorengruppen wollen Seasons bauen. In: Rheinische Post vom 13.06.2016. ]
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/zwei-investorengruppen-wollen-seasons-bauen-aid-1.6041882
Akkermann, Tod und Entropie
arthouse tacheles: 27.02.2008, Goldener Saal
Bühnenbild: Ingo Tscharnke
http://www.torstensense.de/ts_komponist.html
http://extern.peoplecheck.de/link.php?q=ingo+tscharnke&url=http%3A%2F%2Fwww.arture.eu%2F0%2Ct%2Cfind_persons.html
Bühne: Ingo Tscharnke
http://extern.peoplecheck.de/link.php?q=ingo+tscharnke&url=http%3A%2F%2Fwww.zum-sterben-schoen.com%2Fdeutsch%2F0334ed98e5143fd05%2Findex.html
Geschmacksmusterregister: Ingo Tscharnke
Erotiksitz. – Warenklasse 21-03
Reichstagssouvenire – Warenklasse 11-02
http://peoplecheck.de/s/ingo+tscharnke
Locarno Klassifikation – 9. Ausgabe
Spiele, Spielzeug, Zelte und Sportartikel
Andere Vergnügungs- und Unterhaltungsartikel
(a) Einschließlich Jahrmarktvergnügungseinrichtungen und Glücksspielautomaten.
(b) Ausgenommen Spiele und Spielzeug (Kl. 21-01) und die anderen in die Klassen 21-01 oder 21-02 einzuordnenden Artikel.
11-02 Nippessachen, Tisch-, Kamin- und Wandschmuck, Vasen und Blumentöpfe
Einschließlich Skulpturen, Mobiles und Statuen.
http://dpma.de/docs/service/klassifikationen/locarno/einteilungderklassenundunterklassenmitanmerkungen.pdf
DER SPIEGEL, 31.07.1995
Partys Tequila im Untergrund
Partys in unterirdischen Katakomben sind die neueste Attraktion der Berliner Szene.
[…] „Einen besonderen Kick haben die Leute immer gesucht. Heute haben wir bessere Möglichkeiten, deshalb sind die Kicks heftiger“, glaubt Ingo Tscharnke. Der 39jährige organisiert seit zwei Jahrzehnten skurrile Feste. Und neuerdings auch solche, welche sein Stammpublikum sonst scheut: kommerzielle Großveranstaltungen. Mehrere tausend Techno-Freaks ravten nach der Love Parade im „Time-Tunnel“: In den weißgekachelten Fußgängerwegen unter dem Alexanderplatz heizten zwölf DJs und eine zehnköpfige Live-Band ein.
Gern hätte Tscharnke, dessen Alt-Hippie-Erscheinung nicht sofort auf einen Mann vom Techno-Fach schließen läßt, auch die benachbarte sechsspurige Autounterführung in Beschlag genommen. […]
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9206124.html
[ Vielleicht suchte ein Herr Tscharnke 2011 jemanden, der, anders als er selbst, Ahnung hat von lokaler Ökologie bzw. Agrarwirtschaft und Permakultur … für den Raum Baku, Aserbeidschan. Vielleicht auch nicht. E-Mail-Partikel STRABAG: „ingo tscharnke“ strabag im Netz ansonsten satte 0 Treffer (null, nichts). ]
Permaculture Designer in Azerbaijan
About the Job: We are located next to the Caspian Sea in the city of Baku. At the moment we are preparing the rough landscaping according the requirement of the architect. So far nobody around here knows, what would be the best to put into the soil, that it will be more less maintenance free and still lock nice. We would like a permaculture designer to help us with this project.
Contact:Ingo Tscharnke
ingo.tscharnke@strabag.com
Closing date for applications: Saturday, 12 February, 2011
https://www.permaculture.org.uk/job/permaculture-designer-azerbaijan
DM/082 311
INGO TSCHARNKE
Grünbergerstr. 65, [ Straße falsch, gibt es so nicht, s. u. ]
Ingo Tscharnke, Grünbergerstr. 65, 10245 Berlin
Cigarette with filter proportion
Description of the characteristic features of the design(s), or matter for which protection is not sought
The light green area represents the filter proportion, whereby the white area represents the tobacco proportion
[ Proportion von Zigarette und Filter: Blassgrün zu Weiß. Zum obigen Text, nachdem ja der Tabakbereich grünlich sein sollte, offensichtlich umgekehrt gemalt. Alles nicht so wichtig. ]
http://www.wipo.int/haguebulletin/image/D082311/001_000/2013/49
[ Korrekte Adresse gefällig?
Grünbergerstraße (Grünbergerstr.) ist falsch und gibt es nicht,
Grünberger Straße (Grünberger Str.) ist korrekt. ]
Tscharnke Ingo
Grünberger Str. 65, 10245 Berlin, Friedrichshain
http://www.dasoertliche.de/Themen/Gr%C3%BCnberger-Str/Berlin-Seite-12.htm
http://de.411num.com/ingo_tscharnke/
[ Nicht nur keine Homepage, auch kein Facebook oder Twitter. ]
https://nuwber.de/person/10542574
[ Mehr gibt das Netz nicht her zu dem durch SEASONS-Traumfabrikant Ralf Jüngermann hochhgejubelten „Ingo Tscharnke, der als Location-Scout in mehreren Ländern nach einem geeigneten Platz für das Riesenprojekt gesucht hat“. ]
5. August 2016 um 6:23 AM | Antwort
(Veröffentlicht am 31. Juli 2016 von Heinz Rütten)
BUND-Petition zum Seasons-Freizeitparkprojekt im JHQ.
Umweltverband kritisiert manipulativen Umgang mit Bürgerantrag.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Mönchengladbach, hat sich mit einer Petition an den Petitionsausschuss des Landtags gewandt. Darin kritisiert er die manipulative Verfahrensweise der Verwaltung bei der Erstellung der Beratungsvorlage für den Beschwerdeausschuss aufgrund seines Bürgerantrags vom 06.03.2016. In diesem hatte der BUND u.a. gefordert, der Rat der Stadt möge den Oberbürgermeister beauftragen, die am 06.11.2015 unterzeichnete Vereinbarung zwischen der Stadt und der DAWANT Company Ltd., Hong Kong, sowie der THE SEASONS GLOBAL FZCO, Dubai, die die Realisierung des Freizeitparks „Four Seasons“ auf dem JHQ-Gelände zum Gegenstand hat, mit sofortiger Wirkung zu kündigen bzw. auslaufen zu lassen, die Kooperation mit den genannten Gesellschaften zu beenden, alle Planungen für eine Fortsetzung des Projekts „Seasons“ einzustellen und Alternativen zu verfolgen. Der Beschwerdeausschuss hat in seiner Sitzung am 08.06.2016 dieses Anliegen zurückgewiesen.
Die Begründung für die Zurückweisung des BUND-Anliegens in der Vorlage erschöpft sich allerdings in der Aufnahme von Zitaten des Oberbürgermeisters aus dessen Mitteilung in der Ratssitzung am 27.04.2016 zum Seasons-Projekt. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den schwerwiegenden Einwänden des BUND findet nicht statt. In der Petition wirft der BUND der Verwaltung nun vor, in der vom Fachbereich Stadtentwicklung und Planung des Planungsdezernats erarbeiteten Beschlussvorlage durch eine bewusste Auswahl der Zitate gezielt glauben machen zu wollen, dass das Freizeitparkprojekt im JHQ „gestorben“ sei. Es wird der irreführende Eindruck erweckt, dass die Vereinbarung am 6.03.2016 ausgelaufen und zudem das Projektvorhaben nicht mehr vereinbar sei mit den städteplanerischen und entwicklungspolitischen Zielen der Stadt. Unterdrückt hat die Verwaltung aber die weitere Aussage des Oberbürgermeisters in der Mitteilung vom April, dass die Stadt weiterhin für Gespräche mit den Gesellschaften DAWANT und SEASONS GLOBAL auf Basis der ursprünglichen Projektidee des Freizeitparks zur Verfügung stehe. Der Oberbürgermeister weist ausdrücklich darauf hin, dass es keine generelle Absage des Seasons-Projekts durch die Stadt gebe.
Diese Verfahrensweise, so der BUND, offenbart eine gewollte Lenkung des Abstimmungsverhaltens der Ausschussmitglieder. Diese zielte offensichtlich darauf ab, der CDU-/SPD-Mehrheit im Ausschuss ohne weitere öffentliche Diskussion eine Zurückweisung des Bürgerantrags zu ermöglichen, da ihn Zeitablauf und neue Faktenlage überflüssig gemacht hätten. Die CDU-/SPD-Ausschussmitglieder folgten dann auch ohne Wortbeitrag der Beschlussempfehlung der Verwaltung, obwohl sie als Ratsmitglieder den vollständigen Inhalt der Mitteilung des Oberbürgermeisters vom April kennen dürften. Aber selbst noch in der Ausschusssitzung mussten sowohl der Oberbürgermeister als auch Planungsdezernent Dr. Bonin auf Nachfrage von Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und FDP erklären, dass die Stadt weiterhin Gespräche mit den Projektentwicklern zur Realisierung des Seasons-Projekts führe.
Der BUND stellt fest, dass die Vorgehensweise der Verwaltung wie auch die Behandlung seines Anliegens in der Ausschusssitzung durch die CDU-/SPD-Mehrheit jeglichen Respekt vor dem Institut des Bürgerantrags vermissen lassen, mit dem jedem Bürger das Recht eingeräumt wird, den Rat der Stadt zu veranlassen, sich mit einem bestimmten Begehren zu befassen. Die Verhaltensweisen von Verwaltung und Teilen der Politik seien unakzeptabel. Mit der Petition bittet der BUND den Landtagsausschuss um Einwirkung auf die für die aufgezeigten Missstände Verantwortlichen, damit der unehrliche Umgang mit Bürgeranträgen nicht Teil des etablierten Politikbetriebs in der Stadt wird. Näheres unter http://www.bund-mg.de
http://bund-mg.de/bund-wendet-sich-an-den-landtag/
(Rheinische Post (RP) am 4. August 2016)
10. Januar 2018 um 11:46 AM | Antwort
„(…) Ein Vorvertrag soll angeblich mit den Herren Siegfried Markus Brudermann und Nidal Alhossary geschlossen werden. (…)
Die „eigentlichen Investoren“ stehen noch nicht fest und es gibt lediglich einen „Folder“ über die Idee eines Mega-Freizeitparks. Sind die Computeranimationen im Folder die einzige Grundlage für einen Vorvertrag? Wer wären die Vertragspartner eines Vorvertrages – die Stadt Mönchengladbach, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BImA, Investoren, Betreiber, die Herren Siegfried Markus Brudermann und Nidal Alhossary? Die „arme“ Stadt Mönchengladbach mit über 1,2 Milliarden Euro Verschuldung kann kein Vertragspartner sein, die WFMG haftet als GmbH lediglich mit 50.000 Euro. Und wenn die Herren Brudermann und Alhossary die Vertragspartner würden, wurde ihre Bonität geprüft und für ausreichend befunden hinsichtlich der Haftungsfragen bei einem angegebenen Investitionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro?
Oder ist etwa eine Absichtserklärung (Letter of Intent) vorgesehen, die rechtlich nicht bindend ist. Wenn ja, weshalb dann eine selbst auferlegte 4-Monats-Sperrfrist für weitere sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten? Und wer sind hier die möglichen Vertragspartner? (…)
Ist die BIMA als wirtschaftliche Verwalterin des Geländes für die Allgemeinheit bereit, einen Vorvertrag oder Letter of Intent unter solchen Gegebenheiten mit irgendeinem Vertragspartner einzugehen?
Sind als Vertragspartner die beiden Herren Siegfried Markus Brudermann aus Österreich – Dawant Company Ltd., Hongkong; Snow Emotion Invest Ltd.; Snow Emotion International Ltd., London, – und Nidal Alhossary, Nidal al Hossary, Nedal El Hossary – eingetragener Kaufmann e.K.; BCS Network; Chairman Seasons Global FZCO, Dubai – aus dem hessischen Hanau im Gespräch? Haben alle diejenigen Ratsmitglieder, die Interesse daran haben, eine Idee eines Mega-Freizeitparks in Betracht zu ziehen, jemals recherchiert, wer diese Herren sind und was hinter ihren Firmen steht? Und welche rechtliche Haftung eine Ltd. beinhaltet? (…)
Haben sich die Ratsmitglieder persönlich in Tilburg, wo sich der größte Freizeitpark der Niederlande – De Efteling – befindet, erkundigt, ob dieser angedachte Mega-Freizeitpark der Stadt Tilburg vorgestellt wurde, und wenn ja, ob überhaupt ein Interesse besteht, wie von den Herren Brudermann und Alhossary behauptet? (…)
Es existiert kein Investor für die das angegeben Investitionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro. Wie kommt Herr Ulrich Schückhaus zu der Versicherung den Ratsmitgliedern gegenüber, dass die Stadt kein Risiko trage? Wer trägt die Kosten für die Vorverhandlungen, Reisekosten und gegebenenfalls für die Planung seitens der Stadt Mönchengladbach, wenn keine Investoren oder finanzierende Banken gefunden werden oder die Vertragspartner von der rechtlich nicht bindenden Absichtserklärung (Letter of Intent) zurücktreten?“
Leserbrief zu „Freizeitpark: Breite Mehrheit im Rat“, RP vom 03.11.2015 | CHIRON ALL GLOBE
http://www.chiron-concept.eu/frameset_neu/CHIRON_ALL_GLOBE_FS.html
Chiron all Globe: Kritik am Rock im JHQ | Stadt Spiegel (Report Anzeigenblatt, Mönchengladbach) 23.07.2014
http://www.stadt-spiegel-moenchengladbach.de/stadtteile-staedte/sued-rheydt-giesenkirchen-odenkirchen-hockstein/chiron-all-globe-kritik-am-rock-im-jhq-aid-1.4404936