Source: https://www.blaek.de/weiterbildung/ausland
Timestamp: 2019-08-21 08:34:32
Document Index: 269641373

Matched Legal Cases: ['§18', '§ 18', '§ 10', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 10']

Weiterbildung im Ausland/von Ausländern in Deutschland | Bayerische Landesärztekammer
Sie haben die Möglichkeit, (Teile) Ihre(r) Weiterbildung auch im Ausland zu absolvieren und diese von der Bayerischen Landesärztekammer anerkennen zu lassen.
Anerkennung von Weiterbildungen aus dem Gebiet der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz
Anerkennung von Weiterbildungen außerhalb des Gebietes der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz (Drittstaaten)
Nach­fol­gend finden Sie Infor­ma­tio­nen für Ärzte, die ihre Weiter­bil­dung teil­weise oder voll­stän­dig im Ausland absol­vie­ren möch­ten oder absol­viert haben sowie Infor­ma­tio­nen für Ärzte, die nach Deutsch­land kommen, um sich hier weiter­zu­bil­den.
Die Aner­ken­nung von Weiter­bil­dun­gen aus dem Gebiet der Euro­päi­schen Union, des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums oder einem Staat, dem Deutsch­land und die EU einen entspre­chen­den Rechts­an­spruch einge­räumt haben sowie die Aner­ken­nung von Weiter­bil­dung aus Dritt­staa­ten ist in der Weiter­bil­dungs­ord­nung für die Ärzte Bayerns in den §§18 ff. fest­ge­hal­ten.
Weiterbildungsordnung, Abschnitt A, § 18: Anerkennung von Weiterbildungen aus dem Gebiet der Europäischen Union (Mitgliedstaat), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR-Staat) oder aus einem Staat, dem Deutschland und die Europäische Union einen entsprechenden Rechtsanspruch eingeräumt haben (Vertragsstaat) als Facharztbezeichnung
Für alle Aner­ken­nungs­ver­fah­ren ist grund­sätz­lich eine Mitglied­schaft bei der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer notwen­dig.
Um in Deutsch­land ärzt­lich tätig werden zu können, wird eine Appro­ba­tion oder eine vorläu­fige Berufs­er­laub­nis gemäß § 10 Bunde­särz­te­ord­nung benö­tigt.
Mit der Weiter­bil­dung kann erst nach Ertei­lung der Appro­ba­tion als Arzt begon­nen werden.
Für die Ertei­lung der Appro­ba­tion oder Berufs­er­laub­nisse nach der Bunde­särz­te­ord­nung sind in Bayern die Regie­rung von Ober­bay­ern und die Regie­rung von Unter­fran­ken zustän­dig.
Mitglie­der der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer, die ein fach­be­zo­ge­nes Diplom, ein fach­be­zo­ge­nes Prüfungs­zeug­nis oder einen sons­ti­gen fach­li­chen Ausbil­dungs­nach­weis (Weiter­bil­dungs­nach­weis) aus dem Gebiet der Euro­päi­schen Union, des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums (EWR) oder einem Staat, dem Deutsch­land und die Euro­päi­sche Union einen entspre­chen­den Rechts­an­spruch einge­räumt haben (Vertrags­staat) besit­zen, können einen Antrag auf Grund­lage der EU-Richt­li­nie 2005/36/EG des Euro­päi­schen Parla­ments und des Rates vom 7. Septem­ber 2005 über die Aner­ken­nung von Berufs­qua­li­fi­ka­tio­nen in Verbin­dung mit § 18 der Weiter­bil­dungs­ord­nung der Ärzte Bayerns stel­len.
Hier gelan­gen Sie zum Online-Antrags­for­mu­lar
Auto­ma­ti­sche Aner­ken­nung gemäß EU-Richt­li­nie (Fach­arzt-/Schwer­punkt­be­zeich­nung)
Sofern die Fach­arzt­qua­li­fi­ka­tion im Anhang V Nummer 5.1.3 der Richt­li­nie 2005/26/EG vom 7. Septem­ber 2005 über die Aner­ken­nung von Berufs­qua­li­fi­ka­tio­nen gelis­tet ist, kommt das auto­ma­ti­sche Aner­ken­nungs­ver­fah­ren zur Anwen­dung.
Folgende Unter­la­gen sind bei einem auto­ma­ti­schen Aner­ken­nungs­ver­fah­ren gemäß EU-Richt­li­nie bei Weiter­bil­dun­gen aus dem Gebiet der Euro­päi­schen Union, des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums und der Schweiz (Fach­arzt-/Schwer­punkt­be­zeich­nung) einzu­rei­chen:
Ausge­füll­tes Antrags­for­mu­lar
Diplom über die ärzt­li­che Grund­aus­bil­dung in Origi­nal­spra­che mit Über­set­zung durch einen amtlich verei­dig­ten Über­set­zer
Diplom/Aner­ken­nung/Urkunde über die abge­schlos­sene Weiter­bil­dung in Origi­nal­spra­che mit Über­set­zung durch einen amtlich verei­dig­ten Über­set­zer
EU-Konfor­mi­täts­be­schei­ni­gung der zustän­di­gen Stelle im Herkunfts­staat in Origi­nal­spra­che mit Über­set­zung durch einen amtlich verei­dig­ten Über­set­zer
Wir bitten, alle Nach­weise in amtlich beglau­big­ter Foto­ko­pie einzu­rei­chen.
Für die auto­ma­ti­sche Aner­ken­nung gemäß EU-Richt­li­nie wird keine Gebühr erho­ben.
Allge­mei­nes Aner­ken­nungs­ver­fah­ren (Fach­arzt-/Schwer­punkt-/Zusatz­be­zeich­nung)
Anträge von Kammer­mit­glie­dern, die einen Weiter­bil­dungs­nach­weis für eine Quali­fi­ka­tion aus dem Gebiet der EU, EWR oder eines Vertrags­staats besit­zen, die nicht in der Richt­li­nie 2005/36/EG im Anhang V gelis­tet ist, werden nach dem allge­mei­nen Aner­ken­nungs­ver­fah­ren bear­bei­tet. Hier­für wird die Gleich­wer­tig­keit des Weiter­bil­dungs­stan­des geprüft. Der Weiter­bil­dungs­stand ist als gleich­wer­tig anzu­se­hen, wenn die Weiter­bil­dung des Antrag­stel­lers keine wesent­li­chen Unter­schiede gegen­über der Weiter­bil­dung nach der Weiter­bil­dungs­ord­nung für die Ärzte Bayerns in der aktu­ell gülti­gen Fassung aufweist. Wesent­li­che Unter­schiede können ganz oder teil­weise durch Kennt­nisse, Erfah­run­gen und Fertig­kei­ten ausge­gli­chen werden, die von den Antrag­stel­lern im Rahmen ihrer Berufs­pra­xis in einem Mitglied­staat der EU, einem EWR-Staat, einem Vertrags­staat oder einem Dritt­staat erwor­ben wurden. Werden wesent­li­che Unter­schiede nicht durch Berufs­pra­xis ausge­gli­chen, ist eine Eignungs­prü­fung erfor­der­lich, die sich auf die Kennt­nisse, Erfah­run­gen und Fertig­kei­ten, in denen wesent­li­che Unter­schiede beste­hen, erstreckt.
Folgende Unter­la­gen sind für das allge­meine Aner­ken­nungs­ver­fah­ren bei Weiter­bil­dun­gen aus dem Gebiet der Euro­päi­schen Union, des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums und der Schweiz (Fach­arzt-/ Schwer­punkt-/Zusatz­be­zeich­nung) einzu­rei­chen:
Auf Nach­for­de­rung der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer ggf. weitere Unter­la­gen, die die Gleich­wer­tig­keit der Weiter­bil­dung bele­gen
Mitglie­der der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer, die einen Weiter­bil­dungs­nach­weis aus einem Dritt­staat besit­zen, erhal­ten auf Antrag die Aner­ken­nung der Bezeich­nung, wenn die Gleich­wer­tig­keit des Weiter­bil­dungs­stan­des gege­ben ist. Liegen wesent­li­che Unter­schiede vor, muss ein Nach­weis der erfor­der­li­chen Kennt­nisse, Erfah­run­gen und Fertig­kei­ten durch das Able­gen einer Prüfung erbracht werden.
Das Antrags­for­mu­lar zur Aner­ken­nung von Weiter­bil­dun­gen aus Dritt­staa­ten muss bei der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer ange­for­dert werden.
Folgende Unter­la­gen sind bei einer Aner­ken­nung von Weiter­bil­dun­gen aus Dritt­staa­ten einzu­rei­chen:
Diplom über die ärzt­li­che Grund­aus­bil­dung mit Apostille/Lega­li­sa­tion in Origi­nal­spra­che mit Über­set­zung durch einen in Deutsch­land amtlich verei­dig­ten Über­set­zer
Diplom/Aner­ken­nung/Urkunde über die abge­schlos­sene Weiter­bil­dung mit Apostille/Lega­li­sa­tion in Origi­nal­spra­che mit Über­set­zung durch einen in Deutsch­land amtlich verei­dig­ten Über­set­zer
Die auto­ma­ti­sche Aner­ken­nung gemäß EU-Richt­li­nie ist gebüh­ren­frei.
Verfah­ren zur Aner­ken­nung von im Ausland ausge­stell­ten Weiter­bil­dungs­nach­wei­sen nach § 18 Abs. 3, § 18a, § 19 oder § 19a und Prüfung von Tätig­kei­ten im Ausland nach § 10 der Weiter­bil­dungs­ord­nung für die Ärzte Bayerns sind gebüh­ren­pflich­tig. Die Gebüh­ren werden aufwands­be­zo­gen gemäß der gelten­den Gebüh­ren­sat­zung erho­ben.
Eine Mindest­ge­bühr von 125 € ist bei Antrag­stel­lung fällig; sie wird bei Been­di­gung in der Schluss­rech­nung berück­sich­tigt. Die maxi­male Gebühr beträgt 1000 €.