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Timestamp: 2016-10-25 01:23:40
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Matched Legal Cases: ['Art. 34', 'Art. 37', 'Art. 24', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 37', 'Art. 24', 'Art. 37', 'Art. 34', 'Art. 37', 'Art. 24', 'Art. 37', 'Art. 105', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 37', 'Art. 52', 'Art. 22', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 22', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 42', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 37', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 37', 'Art. 43', 'Art. 37', 'Art. 43', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 37', 'Art. 156', 'Art. 159']

1A.176/2002 (28.07.2003)
Dr. Daniel F�ssler, Unterer Graben 1, 9001 St. Gallen,
Nutzungs�nderung,
X.________ bzw. seine Vorfahren betreiben seit �ber 100 Jahren auf der in der Landwirtschaftszone gelegenen Liegenschaft Kesselism�hle, Appenzell, einen Holzbaubetrieb. Eine fr�her ebenfalls vorhandene S�gerei besteht nicht mehr. Der Betrieb befindet sich auf zwei durch den Kaubach getrennten Grundst�cken: Parzelle Nr. 435 (Bezirk Appenzell) mit Wohnhaus und Werkhalle und Parzelle Nr. 454 (Bezirk Gonten) mit 1996 bewilligter Lagerhalle.
Am 19. Oktober 2000 lehnte das Bau- und Umweltdepartement des Kantons Appenzell I.Rh. ein Gesuch X.________ ab, ihm die Nutzungs�nderung der Lagerhalle auf Parzelle Nr. 454 in eine Lager-, Abbund- und Abstellhalle zu bewilligen. Gleichzeitig ordnete das Departement eine teilweise Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands an.
X.________gelangte gegen diesen Entscheid an die Standeskommission des Kantons Appenzell I.Rh., welche den Rekurs am 17. September 2001 teilweise guthiess und im �brigen den angefochtenen Entscheid best�tigte. Die teilweise Gutheissung betraf die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands, in welchem Punkt die Standeskommission die Angelegenheit zu erneuter Pr�fung und pr�ziserer Anordnung an das Bau- und Umweltdepartement zur�ckwies.
X.________hat gegen den Entscheid des Kantonsgerichts am 9. September 2002 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Bewilligung der nachgesuchten Nutzungs�nderung, eventuell die R�ckweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz.
Das Kantonsgericht, das Bau- und Umweltdepartement und der Nachbar Y.________ schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Raumentwicklung �ussert sich zu verschiedenen in der Beschwerde aufgeworfenen Rechtsfragen, verzichtet jedoch auf einen Antrag. Die Parteien erhielten Gelegenheit, sich hierzu zu �ussern. Am 28. Februar 2003 reichte der Beschwerdef�hrer zudem eine Stellungnahme zu neuen tats�chlichen Vorbringen ein, die das Bau- und Umweltdepartement in seiner Vernehmlassung zu den Ausf�hrungen des Bundesamts f�r Raumentwicklung angef�hrt hatte.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist gem�ss Art. 34 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (Raumplanungsgesetz, RPG, SR 700) unter anderem zul�ssig gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide �ber die Zonenkonformit�t von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen sowie �ber Bewilligungen im Sinne der Artikel 24-24d RPG.
Nach Art. 37a RPG regelt der Bundesrat, unter welchen Voraussetzungen Zweck�nderungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zul�ssig sind, welche vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder seither als Folge von �nderungen der Nutzungspl�ne zonenwidrig geworden sind. Gleich wie Art. 24c RPG ist auch Art. 37a RPG nur auf solche Bauten anwendbar, die seinerzeit in �bereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt wurden, durch die nachtr�gliche �nderung von Erlassen oder Pl�nen jedoch zonenwidrig geworden sind. Art. 37a RPG behandelt somit einen Spezialfall der grunds�tzlich in Art. 24c RPG geregelten Bestandesgarantie (Peter Karlen, Die Ausnahmebewilligung nach Art. 24-24d RPG, in: ZBl 102/2001 S. 291 ff., 302).
Art. 37a RPG ist erst im Differenzbereinigungsverfahren bei der Revision der Art. 24 ff. RPG entstanden (vgl. Rudolf Muggli, Kurzkommentar zum Entwurf f�r eine �nderung des Raumplanungsgesetzes vom 20. M�rz 1998, Raum & Umwelt, Bern 1998, N. 1 zu Art. 37a). Dies mag erkl�ren, weshalb er in Art. 34 Abs. 1 RPG nicht ausdr�cklich erw�hnt wird. Gest�tzt auf Art. 37a RPG erteilte Bewilligungen geh�ren jedoch materiell klarerweise zu den Anordnungen im Sinne der Art. 24 - 24d RPG. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit grunds�tzlich auch gegen Verf�gungen, die in Anwendung von Art. 37a RPG ergangen sind, zul�ssig.
Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind erf�llt und geben zu keinen weiteren Er�rterungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.
Das Bundesgericht ist an die Sachverhaltsfeststellungen des Kantonsgerichts gebunden, soweit dieses den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). In tats�chlicher Hinsicht ergibt sich in der vorliegenden Angelegenheit Folgendes:
2.1 Bis 1996 wurde auf Parzelle Nr. 454 Holz sowohl gelagert als auch - soweit dies die Verh�ltnisse, namentlich die Witterung, zuliessen - bearbeitet. Aktenwidrig erscheint allerdings die Behauptung des Beschwerdef�hrers, dass auf Parzelle Nr. 454 schon seit unvordenklicher Zeit bauliche Vorrichtungen bestanden h�tten, um Holz zu lagern und zu bearbeiten. Die vom Beschwerdef�hrer ins Recht gelegten Luftaufnahmen belegen solche Einrichtungen erstmals f�r 1978. Sie wurden m�glicherweise gleichzeitig geschaffen wie der daran vorbeif�hrende Fahrweg, der auf der Luftaufnahme von 1971 erst bzw. nur als schmaler Fussweg erkennbar ist, w�hrend ein Lager- und Werkplatz nicht zu erkennen ist. Zu sehen ist auf der Aufnahme von 1971 einzig ein kleiner weisser Fleck am Wegrand, m�glicherweise gelagertes Holz. Weiter wird aus dem Vergleich der beiden Luftaufnahmen ersichtlich, dass f�r die Anlage des Werk- bzw. Lagerplatzes auf Parzelle Nr. 454 ein Teil des dort stockenden Bachufergeh�lzes entfernt wurde. An anderer Stelle seiner Eingaben f�hrt auch der Beschwerdef�hrer aus, das fest mit dem Boden verbundene Podest f�r die Holzbearbeitung sei 1976 errichtet worden. Eine Bewilligung f�r die in den Siebzigerjahren vorgenommenen Ver�nderungen auf Parzelle Nr. 454 besteht soweit ersichtlich nicht.
Hingegen wurde 1976 ein bedeutender Ausbau der Schreinerei und Zimmerei auf der Stammparzelle Nr. 435 (Bezirk Appenzell) bewilligt. Der Betrieb, der zuvor 92.4 m2 umfasste, wurde gem�ss den Feststellungen des Bau- und Umweltdepartments auf �ber 400 m2 vergr�ssert. Der Beschwerdef�hrer macht sogar geltend, die Betriebsfl�che sei auf knapp 620 m2 vergr�ssert worden. In der Bewilligung vom 16. M�rz 1976 wird ausgef�hrt, dem Bauvorhaben k�nne aus raumplanerischer Sicht im Sinne eines Grenzfalls zugestimmt werden, weil dem Vorhaben kein �ffentliches Interesse entgegenstehe und ein sachlich begr�ndetes Bed�rfnis vorliege.
Im Jahre 1996 wurde dem Beschwerdef�hrer die Bewilligung erteilt, an Stelle des vorhandenen Podests auf Parzelle Nr. 454 eine �berdeckte Lagerhalle zu errichten. Mit dieser Bewilligung gingen, wie die kantonalen Instanzen zutreffend erwogen haben, allf�llige Anspr�che auf die Weiterf�hrung der bisherigen Nutzung unter; an ihre Stelle trat die neue, gesuchsgem�ss bewilligte Nutzung als Lager. Der Beschwerdef�hrer muss sich bei der 1996 erteilten Bewilligung behaften lassen. Darin ist die Rede von der "�berdachung des bereits seit jeher vorhandenen Lagerplatzes". Weitere Nutzungen werden nicht genannt, und es wird festgestellt, dass wichtige Anliegen der Raumplanung dem Vorhaben nicht entgegenstehen. Die Frage des Immissionsschutzes wird nicht einmal erw�hnt, was nur unter der Voraussetzung verst�ndlich ist, dass die Beh�rden entsprechend dem Baugesuch annahmen, der Betrieb umfasse keine immissionstr�chtigen T�tigkeiten.
2.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er sei 1996 nicht dar�ber informiert worden, dass dem zuvor vorhandenen Holzpodest Bestandesgarantie zugekommen sei, weshalb er die neue Halle als "Lagerhalle" bezeichnet habe. Dieser behauptete Irrtum ist ohne Bedeutung. Da der Beschwerdef�hrer selbst daf�r verantwortlich ist, sich ausreichend �ber die rechtlichen Randbedingungen eines Bauvorhabens zu orientieren, ist allein massgeblich, dass er 1996 um die Bewilligung f�r den Bau einer Lager�berdeckung nachsuchte, die ihm als solche bewilligt wurde. Dass sich der Beschwerdef�hrer hierbei in einem Irrtum befand, ist �brigens zweifelhaft. Wie das Bundesamt f�r Raumentwicklung zu Recht ausf�hrt, musste er sich im Klaren sein, dass sein Bauvorhaben an die Grenze des Zul�ssigen ging und dass er den Bogen �berspannt h�tte, wenn er neben der Errichtung der Lagerhalle auch noch deren Nutzung f�r Abbindearbeiten und f�r Abstellzwecke anbegehrt h�tte. Somit kann offen bleiben, ob der Beschwerdef�hrer zu Recht von einer Bestandesgarantie f�r das Podest ausgeht und welches der Inhalt bzw. Umfang einer allf�lligen Bestandesgarantie gewesen w�re.
2.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, das Kantonsgericht habe es unterlassen festzustellen, dass auf Parzelle Nr. 454 seit Alters her auch Abbundarbeiten ausgef�hrt worden seien. Das Kantonsgericht hat diese Frage indessen nicht stillschweigend �bergangen, sondern sie als nicht massgeblich betrachtet. Da sich diese Auffassung als zutreffend erweist (vgl. Erw. 3 ff.), ist die Sachverhaltsfeststellung in diesem Punkt nicht mangelhaft. Dasselbe gilt hinsichtlich der Behauptung, auf der Parzelle Nr. 454 sei in den Siebzigerjahren ein Holzpodest errichtet worden, auf welchem die fraglichen Abbindearbeiten vorgenommen worden seien.
2.4 Weiter ergibt sich, dass das Lager in teilweiser Missachtung der Bewilligung errichtet wurde: Nicht bewilligungskonform waren die Asphaltierung des Vorplatzes und des Hallenbodens sowie die Einrichtung eines (elektrisch betriebenen) Rolltors. Weiter stattete der Beschwerdef�hrer die Lager�berdachung in Abweichung von der Bewilligung des Bau- und Umweltdepartements auf drei Seiten mit Holzw�nden aus - hierbei konnte er sich immerhin darauf berufen, dass die kantonale Heimatschutzkommission in ihrer Baubegutachtung vom 17. Juni 1996 beantragt hatte, die Lagerplatz�berdachung sei als geschlossener Bauk�rper mit Bretterschirmverkleidung zu erstellen.
Durch Gesetzesrevision vom 20. M�rz 1998, in Kraft seit 1. September 2000, wurde Art. 24 aRPG durch die Art. 24-24d und Art. 37a RPG ersetzt. Wie das Kantonsgericht zutreffend erwogen hat, gelangen vorliegend ausschliesslich die neuen Bestimmungen zur Anwendung, da der erstinstanzliche Entscheid nach dem Inkrafttreten der ge�nderten Bestimmungen getroffen wurde (Art. 52 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000, RPV, SR 700.1).
Das Kantonsgericht hat ebenfalls zutreffend und unangefochten festgestellt, dass das umstrittene, in der Landwirtschaftszone gelegene Vorhaben weder zonenkonform im Sinne von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG noch standortgebunden im Sinne von Art. 24 lit. a RPG ist, weshalb eine auf diese Bestimmungen gest�tzte Bewilligung nicht in Frage kommt. N�her zu pr�fen ist, ob das Vorhaben nach Art. 24a, 24c oder 37a RPG bewilligt werden kann.
Nach Art. 24a Abs. 1 RPG kann die Zweck�nderung von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone bewilligt werden, wenn sie keine baulichen Massnahmen im Sinne von Art. 22 Abs. 1 RPG erfordert, dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen (lit. a) und sie nach keinem anderen Bundeserlass unzul�ssig ist (lit. b).
4.1 Das Kantonsgericht hat erwogen, die nachgesuchten Nutzungs�nderungen seien zwar mit keinen baulichen Massnahmen verbunden. Sie h�tten indessen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt, f�hrten sie doch zu mehr Verkehr und L�rm. Zudem sei die Umnutzung in eine Abbundhalle mit einer unerw�nschten Ausdehnung der gewerblichen T�tigkeit in der Landwirtschaftszone verbunden.
Ob die letztgenannte Erw�gung in dieser Form zutrifft, kann dahingestellt bleiben. Jedenfalls ist die Feststellung des Kantonsgerichts, die angestrebte Umnutzung f�hre zu mehr L�rm und Verkehr, nicht offensichtlich unzutreffend: Unabh�ngig davon, ob die nachgesuchte Nutzung mit dem Betrieb der 1996 bewilligten Lagerhalle oder mit dem zuvor bestehenden Zustand verglichen wird, sind zus�tzliche Immissionen zu erwarten.
4.2 Ausser Frage steht, dass der Betrieb einer Werkhalle, in der Holz bearbeitet wird, mehr L�rm verursacht als der Betrieb eines reinen Holzlagers. Aber auch im Vergleich mit dem vor 1996 bestehenden Zustand sind zus�tzliche Belastungen zu erwarten. Wie schon die Standeskommission �berzeugend darlegte, w�re in der Halle mit einer intensiveren Abbundt�tigkeit deshalb zu rechnen, weil diese Arbeiten anders als bisher auch bei schlechter Witterung, insbesondere in den Wintermonaten, durchgef�hrt werden k�nnten. Dabei ist zu erwarten, dass die M�glichkeit, zus�tzliche Abbundarbeiten durchzuf�hren, auch tats�chlich genutzt wird. Der Beschwerdef�hrer erkl�rt in der Antwort zur Stellungnahme des Bundesamtes f�r Raumentwicklung, fr�her seien Holzarbeiten im Betrieb vorbereitet, aber auf der Baustelle ausgef�hrt worden. Heute w�rden die Bauzeiten durch Vorgaben von Architekten und Bauherren immer k�rzer, so dass vermehrt vorfabrizierte Holzelemente zu erstellen seien. Damit gesteht der Beschwerdef�hrer selbst zu, dass der Umfang der Holzbearbeitung im Betrieb zunimmt. Die Anzahl l�rmiger Arbeiten w�rde daher steigen.
4.3 Hinzu kommt, dass die einfache Holzverschalung der Halle nur einen geringen L�rmschutz bietet, der wohl noch zus�tzlich dadurch vermindert wird, dass eine Seite der Halle nicht verkleidet ist, sondern nur durch das gelagerte Holz abgegrenzt wird. �ber die Schalld�mmwirkung des (nicht bewilligten) Rolltors ist ebenfalls nichts bekannt; es besteht auch keine Auflage, dieses Tor w�hrend l�rmiger Arbeiten geschlossen zu halten.
4.4 Durch die Einw�nde des Beschwerdef�hrers nicht widerlegt erscheint auch die Annahme des Kantonsgerichts, die dank der Halle gesteigerte Nutzung werde auch zu zus�tzlichen Verkehrsbewegungen zwischen den beiden Betriebsparzellen f�hren. So erw�hnt der Beschwerdef�hrer, er nehme die Arbeiten, die er k�nftig bei ung�nstiger Witterung in der Halle auf Parzelle Nr. 454 ausf�hren m�chte, heute auf dem Vorplatz der auf der Stammparzelle bestehenden Werkhalle vor. Das legt den Schluss nahe, dass die gew�nschte Umnutzung der Lagerhalle mit einer Intensivierung des betriebsinternen, aber f�r die Nachbarn wahrnehmbaren Verkehrs, verbunden ist.
4.5 Die nachgesuchte Umnutzung bzw. Zweck�nderung kann daher nicht gest�tzt auf Art. 24a RPG bewilligt werden.
4.6 Das Bundesamt f�r Raumentwicklung f�hrt zudem aus, Art. 24a RPG w�rde unterlaufen, wenn die f�r eine geplante Zweck�nderung n�tigen baulichen Massnahmen vorg�ngig gest�tzt auf einen anderen Bewilligungstatbestand ausgef�hrt werden k�nnten, um kurz darauf eine (ohne bauliche Massnahmen durchf�hrbare) Zweck�nderung zu verlangen. Das Bundesamt vertritt angesichts der konkreten Umst�nde die Meinung, dass der 1996 bewilligte Hallenbau mit der jetzt zu beurteilenden Nutzungs�nderung als einheitlicher Bewilligungstatbestand anzusehen sei, weshalb die Umnutzung auch aus diesem Grund nicht nach Art. 24a RPG bewilligt werden k�nne. Der Beschwerdef�hrer h�lt dem entgegen, die Halle h�tte 1996 auch als reine Lagerhalle so gebaut werden m�ssen, wie sie ausgef�hrt wurde. Daher sei heute von einer echten Umnutzung auszugehen. Dieser Einwand ist insofern wenig �berzeugend, als im 1996 bewilligten Bauprojekt keine W�nde vorgesehen waren. Auch l�sst sich den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers entnehmen, dass es im Wesentlichen nur der Auftragslage zu verdanken war, dass in den beiden Jahren nach dem Hallenbau darin keine Abbundarbeiten vorgenommen wurden. Es liesse sich daher wohl vertreten, hier die Betrachtungsweise des Bundesamtes f�r Raumentwicklung zu �bernehmen. Die Frage kann aber offen bleiben, da eine Bewilligung gest�tzt auf Art. 24a RPG wie erw�hnt ohnehin nicht in Frage kommt.
Nach Art. 24c Abs. 1 RPG werden bestimmungsgem�ss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand grunds�tzlich gesch�tzt. Der Inhalt des Bestandesschutzes ergibt sich aus Art. 24c Abs. 2 RPG: Zul�ssig sind die Erneuerung, die teilweise �nderung, die massvolle Erweiterung und der Wiederaufbau.
Das Kantonsgericht hat die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG verneint, weil die zu �ndernde Lagerhalle erst 1996 errichtet und nicht wegen einer Zonen�nderung zonenwidrig wurde. Ausserdem sei der Rahmen der zul�ssigen Erweiterung mit dem 1996 vorgenommenen Hallenbau auf jeden Fall ausgesch�pft worden, so dass eine zus�tzliche Erweiterung auch bei einer materiellen Pr�fung nach Art. 24c RPG nicht in Frage komme. Der Beschwerdef�hrer h�lt die angestrebte Zweck�nderung nach Art. 24c RPG f�r bewilligungsf�hig.
5.1 Der Anwendungsbereich von Art. 24c RPG ist auf Bauten und Anlagen beschr�nkt, die nicht mehr zonenkonform, d.h. durch eine nachtr�gliche �nderung von Erlassen oder Pl�nen zonenwidrig geworden sind (Art. 41 RPV; BGE 127 II 209 E. 2c S. 212). Die Bestandesgarantie nach Art. 24c RPG erstreckt sich damit nur auf Bauten, die seinerzeit in �bereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt und aufgrund einer sp�teren Rechts�nderung zonenwidrig geworden sind (Peter Karlen, a.a.O., S. 296 f.). "Seinerzeit" erstellte Bauten und Anlagen sind in erster Linie solche, die vor dem 1. Juli 1972 errichtet wurden, d.h. vor dem Inkrafttreten des Gew�sserschutzgesetzes vom 8. Oktober 1971 (AS 1972 950), mit welchem erstmals eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet vorgenommen wurde. Nach dem 1. Juli 1972 erstellte Bauten und Anlagen fallen namentlich dann in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG, wenn sie aufgrund einer Zonenplan�nderung von der Bauzone in eine Nichtbauzone gelangten, oder wenn sie zwischen dem 1. Juli 1972 und dem Inkrafttreten des Raumplanungsgesetzes (1. Januar 1980) in einem Gebiet errichtet wurden, f�r welches keine Bauzone ausgeschieden war, welches aber innerhalb eines gew�sserschutzrechtskonformen Generellen Kanalisationsprojekts lag (BGE 129 II 396 E. 4.2.1 S. 398 f. mit Hinweisen; vgl. BGE 106 Ia 184 E. 4b/aa S. 186; 122 II 455 E. 5b/bb S. 459 f.; 125 II 431 E. 5c S. 437; Peter Karlen, a.a.O. S. 297).
Die zeitlichen Voraussetzungen sind bei der zu �ndernden Halle nicht erf�llt. Das Kantonsgericht hat daher zu Recht erwogen, Art. 24c RPG sei darauf nicht anwendbar.
5.2 Nichts anderes ergibt sich bei einer Beurteilung, die an das zuvor vorhandene Podest ankn�pft. F�r dieses Podest wurde wie erw�hnt nie eine Bewilligung erteilt. Nachdem die zust�ndigen Beh�rden bereits die 1976 bewilligte Erweiterung des betrieblichen Stammgeb�udes auf der anderen Seite des Kaubaches als raumplanungsrechtlichen Grenzfall bezeichneten, ist zu bezweifeln, dass das Podest f�r die Holzbearbeitung auch noch h�tte bewilligt werden k�nnen. Der Bestandesschutz nach Art. 24c RPG erstreckt sich aber nur auf altrechtlich rechtm�ssige Bauten und Anlagen.
5.2.1 Selbst wenn angenommen w�rde, das Podest h�tte seinerzeit bewilligt werden k�nnen, so ist offensichtlich, dass der Rahmen der zul�ssigen Erweiterung mit der 1996 genehmigten Halle vollst�ndig ausgesch�pft bzw. �berschritten wurde. Nach der Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG - nach welcher Bestimmung der Hallenbau 1996 zu beurteilen war - konnte eine zul�ssige �nderung sowohl in einer Vergr�sserung oder inneren Umgestaltung als auch in einer Zweck�nderung bestehen. Sie war als teilweise zu betrachten, soweit hinsichtlich Umfang, �usserer Erscheinung sowie Zweckbestimmung die Wesensgleichheit der Baute gewahrt wurde und keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen wurden. Massgeblich war eine qualitative, die gesamten Umst�nde ber�cksichtigende Betrachtungsweise (BGE 127 II 215 E. 3a S. 218 f. mit Hinweisen).
5.2.2 Das vorliegende Podest, das nach den Angaben des Beschwerdef�hrers eine Fl�che von etwa 8 x 8.5 m (68 m2) beanspruchte, wurde durch ein Geb�ude mit einer Fl�che von 10.5 x 12 m (126 m2) ersetzt. Weil das Podest zwar eine Unterlage f�r die Lagerung und Bearbeitung von Holz, aber keinerlei Schutz gegen die Witterung bot, w�hrend die Halle einen Raum allseitig abschliesst, als Geb�ude in Erscheinung tritt, und zudem knapp die doppelte Fl�che beansprucht, kann von Wahrung der Wesensgleichheit von altem und neuem Zustand keine Rede sein. Der 1996 bewilligte Bau sprengte den Rahmen des nach Art. 24 Abs. 2 aRPG Zul�ssigen.
5.2.3 Der Begriff der teilweisen �nderung wurde durch die RPG-Revision nicht ver�ndert. Die zu Art. 24 Abs. 2 aRPG entwickelte Praxis gilt auch bei der Anwendung von Art. 24c RPG. Art. 42 Abs. 3 RPV enth�lt zwar quantitative Kriterien, bei deren �berschreitung die Identit�t der Baute auf jeden Fall nicht mehr gewahrt ist, h�lt aber auch ausdr�cklich fest, dass unter W�rdigung der gesamten Umst�nde zu entscheiden ist, ob die Identit�t einer Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt. Namentlich darf die M�glichkeit, zonenwidrige Bauten teilweise zu �ndern, weiterhin nur einmal ausgesch�pft werden. Bei der Anwendung von Art. 24c RPG sind die seit 1972 vorgenommenen �nderungen bzw. Erweiterungen in Rechnung zu stellen (BGE 127 II 215 E. 3 S. 218 ff. mit zahlreichen Hinweisen).
5.2.4 Somit kommt im vorliegenden Fall, nachdem der 1996 bewilligte Bau den Rahmen des nach Art. 24 Abs. 2 aRPG Zul�ssigen bereits sprengte, eine zus�tzliche Erweiterung bzw. eine auf eine Erweiterung hinauslaufende Zweck�nderung gest�tzt auf Art. 24c RPG nicht in Frage.
Nach Art. 37a RPG regelt der Bundesrat, unter welchen Voraussetzungen Zweck�nderungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zul�ssig sind, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder seither als Folge von �nderungen der Nutzungspl�ne zonenwidrig geworden sind. Der Bundesrat hat diese Voraussetzungen in Art. 43 RPV festgelegt.
6.1 Das Bau- und Umweltdepartement hat entschieden, dass die Voraussetzungen gem�ss Art. 43 RPV teilweise nicht erf�llt seien. Die Standeskommission war der Auffassung, Art. 37a RPG und Art. 43 RPV seien vorliegend �berhaupt nicht anwendbar, weil die zur Diskussion stehende Lagerhalle erst nach 1980 errichtet worden war, und das Kantonsgericht pr�fte die Anwendung der Art. 37a RPG und Art. 43 RPV nicht weiter, weil der Beschwerdef�hrer diesbez�glich keine R�gen erhoben hatte.
In der Tat kann das Umnutzungsgesuch gest�tzt auf Art. 37a RPG dann von vornherein nicht bewilligt werden, wenn die 1996 errichtete Halle als massgeblicher Ausgangszustand angesehen wird. Nachdem die Halle die Wesensgleichheit mit der zuvor bestehenden Podest-Anlage nicht wahrte (E. 5.2.2 hiervor) und somit einem Neubau gleichkommt, ist sie als nach dem 1. Januar 1980 erstellten Baute zu betrachten, was eine Bewilligung gest�tzt auf Art. 37 a RPG in Verbindung mit Art. 43 RPV ausschliesst.
6.2 Das Bundesamt f�r Raumentwicklung wirft die im kantonalen Verfahren so nicht gepr�fte Frage auf, ob der Holzbaubetrieb allenfalls als Ganzes beurteilt und die Lagerhalle daher mit ihrer neuen Zweckbestimmung als Erweiterung des urspr�nglichen Holzbaubetriebs im Sinne von Art. 43 RPV angesehen werden k�nnte.
Nachdem in der vorliegenden Angelegenheit das zul�ssige �nderungsmass ohnehin ausgesch�pft bzw. �berschritten wurde und eine Bewilligung gest�tzt auf Art. 37a RPG auch bei einer Beurteilung der Sache nach den Anregungen des Bundesamts offensichtlich nicht in Frage k�me, besteht kein Anlass, der vom Bundesamt angesprochenen Frage weiter nachzugehen.
Da der Beschwerdef�hrer unterliegt, sind ihm die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Auf eine Parteientsch�digung hat er keinen Anspruch. Auch dem anwaltlich nicht vertretenen Beschwerdegegner ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 159 Abs. 2 OG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bau- und Umweltdepartement und dem Kantonsgericht Appenzell I.Rh., Abteilung Verwaltungsgericht, sowie dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.