Source: https://www.corporate.man.eu/de/investor-relations/corporate-governance/corporate-governance-bei-man/Corporate-Governance-bei-MAN.html
Timestamp: 2019-02-15 23:18:58
Document Index: 133668619

Matched Legal Cases: ['§ 161', '§ 161', '§ 289', '§ 289', '§ 76', '§ 36', '§ 17', '§ 111', '§ 76', '§ 111', '§ 76', '§ 52', '§ 111', '§ 36', '§ 111', '§ 76', '§ 96', '§ 96', '§ 111', '§ 76', '§ 76']

Corporate Governance bei MAN | MAN SE
Corporate Governance bei MAN
Eine gute Corporate Governance ist Grundlage der Entscheidungs- und Kontrollprozesse innerhalb der MAN Gruppe.
Aus diesem Grund folgen Vorstand und Aufsichtsrat der MAN SE den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in seiner jeweils geltenden Fassung, mit den in der Entsprechenserklärung erläuterten Ausnahmen.
Diese Entsprechenserklärung haben Vorstand und Aufsichtsrat der MAN SE im Dezember 2017 gemäß § 161 AktG abgegeben.
Original-Entsprechenserklärung Dezember 2018
Erklärungen des Vorstands und des Aufsichtsrats der MAN SE (vormals MAN Aktiengsellschaft) zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" gemäß § 161 AktG
Original-Entsprechenserklärung Dezember 2017
Original-Entsprechenserklärung Dezember 2016
Original-Entsprechenserklärung Dezember 2015
Original-Entsprechenserklärung Dezember 2014
Original-Entsprechenserklärung Dezember 2013
Original-Entsprechenserklärung Dezember 2012
Unternehmerisches Handeln ist ständig Risiken ausgesetzt. Jedes Unternehmen geht auch bewusst Risiken ein, um die sich bietenden Chancen auf den Märkten wahrzunehmen. Die MAN Gruppe hat ein wirksames, auf die Belange der Geschäftsaktivitäten ausgerichtetes Risikomanagementsystem aufgebaut, das stets den veränderten Rahmenbedingungen und aktuellen Entwicklungen angeglichen wird.
Risiko- und Chancenbericht (Auszug aus dem Geschäftsbericht 2017)
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München (PwC), zum Abschlussprüfer vorgeschlagen, die Hauptversammlung ist diesem Vorschlag gefolgt. Die PwC hat ihre Unabhängigkeit gegenüber dem Prüfungsausschuss von MAN bestätigt. Es wurde des Weiteren vereinbart, dass Abschluss- und Befangenheitsgründe, die während der Prüfung auftreten könnten, unverzüglich dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gemeldet werden, soweit diese nicht unverzüglich beseitigt werden konnten.
Im Folgenden finden Sie die Angaben für Gesellschaften der MAN Gruppe zu den Zielgrößen für den Frauenanteil und zu den Fristen für deren Erreichung nach § 289f Abs. (2) HGB sowie nach § 289f Abs. (4) HGB i. V. m. §§ 76 Abs. (4), 111 Abs. (5) AktG bzw. §§ 36, 52 GmbHG.
Gemäß § 17 Abs. 2 SE-Ausführungsgesetz muss sich der Aufsichtsrat bei einer börsennotierten SE, deren Aufsichtsrat aus derselben Anzahl von Anteilseigner- und Arbeitnehmervertretern besteht, aus mindestens 30 % Frauen und mindestens 30 % Männern zusammensetzen.
Seit den Neuwahlen des Aufsichtsrats in der Hauptversammlung 2016 entspricht der Aufsichtsrat der Gesellschaft diesen Vorgaben.
Für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021 hat der Aufsichtsrat der MAN SE gemäß § 111 Abs. (5) AktG für den Frauenanteil im Vorstand wiederum eine Zielgröße von 0 % festgelegt. Der Vorstand der MAN SE hat ebenfalls für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021 gemäß § 76 Abs. (4) AktG für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands folgende Zielgrößen festgelegt: 29,2 % für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands und 40 % für den Frauenanteil in der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands.
Für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021 hat der Aufsichtsrat der MAN Truck & Bus AG gemäß § 111 Abs. (5) AktG für den Frauenanteil im Aufsichtsrat eine Zielgröße von 18,8 % und im Vorstand eine Zielgröße von 0 % festgelegt.
Der Vorstand der MAN Truck & Bus AG hat ebenfalls für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021 gemäß § 76 Abs. (4) AktG für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands folgende Zielgrößen festgelegt: 9,4 % für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands und 12,1 % für den Frauenanteil in der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands.
Für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021 hat der Aufsichtsrat der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH gemäß § 52 Abs. (1) GmbHG i. V. m. § 111 Abs. (5) AktG für den Frauenanteil im Aufsichtsrat eine Zielgröße von 16,7 % und in der Geschäftsführung eine Zielgröße von 0 % festgelegt.
Die Geschäftsführung der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH hat ebenfalls für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021 gemäß § 36 GmbHG für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung folgende Zielgrößen festgelegt: 9,5 % für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung und 29,4 % für den Frauenanteil in der zweiten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung.
Für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021 hat der Aufsichtsrat der MAN Energy Solutions SE (vormals MAN Diesel & Turbo SE) gemäß § 111 Abs. (5) AktG für den Frauenanteil im Aufsichtsrat eine Zielgröße von 5,6 % und im Vorstand eine Zielgröße von 0 % festgelegt.
Der Vorstand der MAN Energy Solutions SE hat ebenfalls für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021 gemäß § 76 Abs. (4) AktG für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands folgende Zielgrößen festgelegt: 7,5 % für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands und 11,6 % für den Frauenanteil in der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands.
Gemäß § 96 Abs. (2) Satz (1) AktG muss sich der Aufsichtsrat bei einer börsennotierten Aktiengesellschaft, für die das Mitbestimmungsgesetz gilt, zu mindestens 30 % aus Frauen und mindestens 30 % aus Männern zusammensetzen.
Die Anteilseignerseite hat der Gesamterfüllung gemäß § 96 Abs. (2) AktG widersprochen. Somit ist der Aufsichtsrat sowohl auf Anteilseigner- als auch auf Arbeitnehmerseite jeweils mit mindestens zwei Frauen und zwei Männern zu besetzen.
Auf Anteilseignerseite setzt sich der Aufsichtsrat aus zwei Frauen und vier Männern zusammen und erfüllt somit diese Vorgabe. Auf Arbeitnehmerseite ist der Aufsichtsrat mit sechs Männern und keiner Frau besetzt. Da es sich jedoch um sogenannte Altmandate handelt, widerspricht dies nicht der gesetzlichen Regelung.
Für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2021 hat der Aufsichtsrat der RENK Aktiengesellschaft gemäß § 111 Abs. (5) AktG für den Frauenanteil im Vorstand wiederum eine Zielgröße von 0 % festgelegt.
Gemäß § 76 Abs. (4) AktG hat der Vorstand am 27. Juli 2015 eine Zielgröße für den Frauenanteil von 0 % bzw. 12,8 % auf der ersten bzw. zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands beschlossen. Die Fristen zur Erreichung der genannten Zielgrößen wurden auf den 30. Juni 2017 festgelegt. Die Zielgröße wurde für die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands nicht erreicht.
Zum 30. Juni 2017 betrug der Frauenanteil auf der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands 10,9 %. Die Unterschreitung resultiert aus dem Austritt von zwei weiblichen Führungskräften. Eine Aufgabenstellung wurde auf andere organisatorische Funktionen verteilt und nicht wiederbesetzt. Für die andere Aufgabenstellung konnte keine weibliche Führungskraft mit entsprechendem Kompetenzprofil gewonnen werden.
Somit bewegt sich der Frauenanteil auf der zweiten Führungsebene auf ähnlichem Niveau wie der Frauenanteil in der Gesamtbelegschaft. Zur Erreichung des vom Vorstand festgelegten Frauenanteils dient insbesondere die Vorgabe des Vorstands den Frauenanteil in der Gesamtbelegschaft und insbesondere bei den Akademikern zu erhöhen. RENK besetzt traditionell einen Großteil der Führungspositionen aus den eigenen Reihen. Vor diesem Hintergrund werden für die regelmäßig durchgeführten Qualifizierungsprogramme für Nachwuchsführungskräfte bevorzugt Frauen nominiert und für eine Führungsposition ausgebildet.
Für den Zeitraum 1. Juli 2017 bis 31. Dezember 2021 hat der Vorstand gemäß § 76 Abs. (4) AktG wiederum eine Zielgröße für den Frauenanteil von 0 % auf der ersten bzw. 12,8 % auf der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands beschlossen.