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Timestamp: 2016-10-21 20:13:34
Document Index: 160280694

Matched Legal Cases: ['Art. 36', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 156', 'Art. 152']

Aeschlimann, Bundesrichter Catenazzi und Gerichtsschreiber Pf�ffli.
- B.________,- C.________,- D.________,- E.________, Beschwerdef�hrer, alle vertreten durch C.________,
Firma F.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecher Peter G. Augsburger, Schwanengasse 9, Bern, Gemeinde W � n n e w i l - F l a m a t t,Oberamtmann des Sensebezirks, Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, II. Verwaltungsgerichtshof,
1.- Die Erbengemeinschaft A.________ erhob beim Gemeinderat von W�nnewil-Flamatt Einsprache gegen ein Bauvorhaben der Firma F.________. Die Einsprecher beantragten die Verweigerung der Baubewilligung sowie die Feststellung der Nichtigkeit des Quartierplans "Untere Herrengasse". Der Oberamtmann des Sensebezirkes wies am 27. Dezember 2000 die Einsprache ab und erteilte der Firma F.________ die Baubewilligung.
Eine dagegen von der Erbengemeinschaft A.________ erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg mit Entscheid vom 13. M�rz 2001 ab, soweit es darauf eintrat.
2.- Gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts f�hrt die Erbengemeinschaft A.________ mit Eingabe vom 17. Mai 2001 (Poststempel 18. Mai 2001) staatsrechtliche Beschwerde.
Das Bundesgericht forderte die Erbengemeinschaft A.________ mit Schreiben vom 22. Mai 2001 u.a. auf, sich zur Frage der rechtzeitigen Beschwerdeeinreichung zu �ussern sowie die notwendigen Vollmachten und eine Ausfertigung des angefochtenen Entscheids einzureichen. Nach erfolgter Fristerstreckung reichte die Erbengemeinschaft A.________ am 20. Juni 2001 die Vollmachten sowie eine Ausfertigung des angefochtenen Entscheids ein. Ausserdem �usserte sie sich mit Schreiben vom 30. Mai 2001, 20., 24. und 25. Juni 2001 zur Frage der rechtzeitigen Beschwerdeeinreichung.
Diesem Ersuchen ist nicht zu entsprechen, da - wie nachfolgende Ausf�hrungen ergeben - sich die Beschwerde als offensichtlich unzul�ssig erweist (Art. 36a OG); sie kann sofort ohne Einholung von Vernehmlassungen entschieden werden.
4.- Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind.
Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene R�gen (BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen). Diesen Anforderungen vermag die Eingabe vom 17. Mai 2001, die sich mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids nur mangelhaft auseinandersetzt, nicht zu gen�gen. So f�hrte das Verwaltungsgericht hinsichtlich der beanstandeten Planauflage des Quartierplanes aus, dass diese korrekt erfolgt sei. Hierzu machte es weiter geltend, dass die Beschwerdef�hrer, sollten sie tats�chlich erst im Jahre 1999 von der 1990 erfolgten �ffentlichen Auflage und des 1992 genehmigten Planes erfahren haben, diesen damals h�tten anfechten m�ssen. Der jetzt erhobene Einwand gegen den Plan erweise sich als versp�tet, weshalb darauf nicht weiter einzutreten sei. Mit dieser Alternativbegr�ndung setzten sich die Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Da auch die �brigen R�gen den Begr�ndungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht zu gen�gen verm�gen, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten.
5.- Bei diesem Ausgang des Verfahrens haben die Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, da sich die Beschwerde von vornherein als aussichtslos erwies (Art. 152 OG).
Mit dem vorliegenden Entscheid ist das von den Beschwerdef�hrern gestellte Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos geworden.
3.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 1'000.-- wird den Beschwerdef�hrern auferlegt.
4.- Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde W�nnewil-Flamatt, dem Oberamtmann des Sensebezirks und dem Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, II. Verwaltungsgerichtshof, schriftlich mitgeteilt.