Source: http://buchhaltung-lernen.com/bilanz/umlaufverm%C3%B6gen-spezielle-vorr%C3%A4te-lektion-6.html
Timestamp: 2017-10-18 00:00:49
Document Index: 322117375

Matched Legal Cases: ['§ 266', '§ 247', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 240', '§ 240', '§ 256']

Buchführung und Bilanzierung II - Lektion 6 und 7: Umlaufvermögen, spezielle Vorräte
Umlaufvermögen, spezielle Vorräte
Lektion 6 und 7: Umlaufvermögen, spezielle Vorräte
Ausweis des Umlaufvermögens nach § 266 HGB
Erst-Bewertung des Umlaufvermögens
Folge-Bewertung des Umlaufvermögens
Zugangsbewertung der Vorräte nach HGB
Zugangsbewertung der Vorräte nach IAS 2.10
Folgebewertung der Vorräte nach IFRS
Bewertung von Fertigungsaufträgen
Bestandteile des Umlaufvermögens
Bilanzierung des Umlaufvermögens nach HGB
Umlaufvermögen nach HGB und IFRS bewerten
Bedeutung des strengen Niederstwertprinzips
Besonderheiten des Postens „Vorräte"
Top Lektion 6 und 7: Umlaufvermögen, spezielle Vorräte
Umkehrschluss des § 247 (2) HGB:
Umlaufvermögen sind solche Vermögensgegenstände, die nicht zum dauerhaften Verbleib im Unternehmen bestimmt sind.
IV. Kassenbestand, Bundebankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
Erst-Bewertung des Umlaufvermögens nach HGB
Grundsätzlich AHK (§ 253 HGB)
Entgeltlich erworben = Anschaffungskosten
Eigenfertigung = Herstellungskosten
Herstellungskosten: Pflicht Fertigungs- und Materialgemeinkosten
Herstellungskosten: Wahlrecht Verwaltungsgemeinkosten + Verbot Vertriebsgemeinkosten
Fremdkapitalzinsen Wahlrecht
Bilanzpolitik:
Hoher Gewinn = Wertobergrenze (alle Pflicht- und Wahlbestandteile)
Niedriger Gewinn = Wertuntergrenze (nur Pflichtbestandteile)
Folge-Bewertung des Umlaufvermögens nach HGB
Keine planmäßigen Abschreibungen, da keine Abnutzung
Strenges Niederstwertprinzip gemäß § 253 Absatz 4 HGB:
Bei Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens sind Abschreibungen vorzunehmen, um diese mit einem niedrigeren Wert anzusetzen, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt. Ist ein Börsen- oder Marktpreis nicht festzustellen und übersteigen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten den Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, so ist auf diesen Wert abzuschreiben.
Zuschreibungspflicht gemäß § 253 Absatz 5 Satz 1 HGB:
„Ein niedrigerer Wertansatz nach Absatz 3 Satz 3 oder 4 und Absatz 4 darf nicht beibehalten werden, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen"
Abweichung vom Grundsatz der Einzelbewertung zulässig:
§ 240 Abs. 3 HGB:
... Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe können, wenn sie regelmäßig ersetzt werden und ihr Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, mit einer gleichbleibenden Menge und einem gleichbleibenden Wert angesetzt werden, sofern ihr Bestand in seiner Größe, seinem Wert und seiner Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt.
§ 240 Abs. 4 HGB:
Verbrauchsfolgeverfahren nach § 256(1) HGB
First-in-first-out-Verfahren (FIFO)
Last-in-first-out-Verfahren (LIFO)
Nach IFRS (IAS 2.25-2.27) Durchschnittsmethode und FIFO zulässig
IAS 2.10ff:
entgeltlicher Erwerb = Anschaffungskosten
eigene Herstellung = Herstellungskosten
Wie HGB Einbeziehungspflicht von Material- und Fertigungsgemeinkosten und produktionsbedingten Abschreibungen
Verwaltungs-Gemeinkosten (IAS 2.10ff.): für produktionsbezogene Verw.-GK Pflicht, für nicht produktionsbezogene Verw.-GK Verbot
IFRS: Fremdkapitalzinsen bei „qualifying assets" Pflicht
„Net realisable value" (Netto-Veräußerungswert)
= Geschätzter Verkaufserlös abzüglich voraussichtlich noch anfallender Kosten
Niederstwertprinzip nach IAS 2.9: Der niedrigere Wert von net realisable value und AHK ist anzusetzen
Spätere Zuschreibungspflicht nach IAS 2.33 (wie HGB) nur bis AHK.
HGB: Prinzip des „Completed Contract", Erlöse werden erst nach Abnahme eines Auftrages ausgewiesen
IAS 11: Unter bestimmten Umständen können auch Teilabnahmen bereits zur Erfolgsrealisierung führen („Percentage-of-Completion")
Siehe auch IFRS - Vorräte + langfristige Fertigung
Erstbewertung: Bewertung mit AHK
Vereinfachung durch Ausnahmen vom Grundsatz der Einzelbewertung: Festbewertung, Gruppenbewertung und Verbrauchsfolgeverfahren
Anwendung des strengen Niederstwertprinzips
Nach IFRS auch Teilgewinnrealisierung (percentage completion) möglich.