Source: http://www.rewi.hu-berlin.de/sp/kvv/2008ss
Timestamp: 2017-07-26 22:40:20
Document Index: 172803378

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 823', 'Art. 81', 'EuG', 'EuG', '§ 823', '§ 22', '§ 25', '§ 9', 'Art. 10', 'EuG', '§ 1', 'EuG', 'EuG']

Vorlesungszeit: 14. April 2008 bis 18. Juli 2008, vorlesungsfrei: 1. Mai und 12. Mai 2008
UL 6, 2116
10004 Rechts- und Staatsphilosophie
Beschreibung: Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Rechts- und Staatsphilosophie der Neuzeit. Nach einem knappen Rückblick auf Rechts- und Staatsvorstellungen im Mittelalter werden die wirkungsmächtigsten Rechts und Staatsphilosophien erörtert: Machiavelli, Hobbes, Locke, Rousseau, Kant, Hegel und Marx/Engels. Es folgen die rechts- und staatstheoretischen Entwürfe der beiden juristischen Antipoden des 20. Jahrhunderts: Hans Kelsen und Carl Schmitt. Ein eigener Themenblock ist die Kontroverse Radbruch – Kelsen zu der Frage „Was ist Gerechtigkeit?“. Fest eingeplant sind auch die gegensätzlichen Konzepte von John Rawls und Robert Nozick. Wenn noch Zeit zur Verfügung steht, werden sozialwissenschaftliche Theorien behandelt (etwa Max Weber, Jürgen Habermas oder die Kommunitaristen). Literatur: nicht angegeben
10005 Methodenlehre
Literatur: Arthur Kaufmann, Winfried Hassemer (Hrsg.), Einführung in die Rechtsphilosophie und Rechtstheorie der Gegenwart, 7. Aufl., Heidelberg, 2004 (1.Aufl.1977), sowie der vorlesungsbegleitende Reader.
10006 Introduction to Jewish Law
Y. Lorberbaum
Beschreibung: Die Lehrveranstaltungen der Berliner Studien zum Jüdischen Recht sind disziplinenübergreifend und stehen den Studierenden anderer Fachrichtungen, insbesondere der Geschichte, Philosophie und Theologie, offen. Über die Anerkennung des Leistungsnachweises entscheiden die jeweiligen Fakultäten.The introductory course to Jewish law will describe the basic concepts, historical stages and figures of Jewish Law (halakhah), among them: oral law, written law, mishnah, talmud, tosefta, midrash, talmudic interpretations, responsa, codifications (maimonides' code, shulhan arukh), law and rituals (isura-mamona), revelation. The first part of the course will focus on Maimonides' introduction to his famous code (mishna torah). The second part of the course will focus on Authority in Jewish law, in which the main source book will be: The Jewish Political Tradition, Vol I: Authority, Michael Walzer et al. (eds.).
Literatur: Literaturangaben erfolgen in der ersten Unterrichtsstunde.
10040 Bürgerliches Recht - Grundkurs II (Allgemeiner Teil und Schuldrecht II)
Beschreibung: Grundkurs II BGB schließt an Grundkurs I BGB an und behandelt die besonderen Schuldverhältnisse, namentlich: die besonderen Vertragstypen, das Bereicherungsrecht und das Deliktsrecht (einschließlich Gefährdungshaftung). Dabei werden die Lehren zum Vertragsschluss und zum Leistungsstörungsrecht, die Gegenstand des GK I waren, vertieft und in verschiedenen Konstellationen variiert. Wert gelegt wird auf die Falleinübung. So sollten die Studierenden zum Abschluss von Grundkurs II über das erforderliche Grundwissen im Schulrecht verfügen und dieses methodisch sicher anwenden können.
Literatur: Medicus, Schuldrecht II, 14. Aufl. 2007; ders. Bürgerliches Recht, 20. Aufl. 2004; Larenz/Canaris, Schuldrecht II/2, 13. Aufl. 1994.
M. Kljucar
10100 Öffentliches Recht - Grundkurs II (Grundrechte)
Beschreibung: Gegenstand der Vorlesung sind die Grundrechte, ihre Geschichte, Funktionen und vor allem ihre Dogmatik. Literatur und benötigter Gesetzestext werden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben. Wer sich vorbereiten möchte, sollte zur neuesten Auflage des Lehrbuchs von Pieroth/Schlink, Grundrechte. Staatsrecht II, C. F. Müller Verlag greifen. Literatur: nicht angegeben
F. Schärdel
10110 Öffentliches Recht - Grundkurs II (Grundrechte)
R. Bahns
B. Rusteberg
10160 Strafrecht - Grundkurs II (Allgemeiner Teil 2, Besonderer Teil 1)
Beschreibung: Die Vorlesung behandelt – in Anknüpfung an den Grundkurs I im WS 2007/08 – aus dem Allgemeinen Teil des Strafrechts Irrtum, Fahrlässigkeit, Unterlassen, Täterschaft und Teilnahme sowie Konkurrenzen, aus dem Besonderen Teil die examensrelevanten Tatbestände der Freiheits- und Beleidigungsdelikte sowie den Hausfriedensbruch. Eine detaillierte Gliederung der Vorlesung wird vor Vorlesungsbeginn im Internet bekannt gemacht und am Schwarzen Brett der Professur ausgehängt. Die Vorlesung wird nach der Studienordnung 2003 als Teil des Grundstudiums angeboten. Die Semesterabschlussklausur am Montag, den 21.07.2008, zählt zu den Zwischenprüfungsleistungen; anschließend wird eine Hausarbeit angeboten, die in der vorlesungsfreien Zeit bis zum Beginn des Wintersemesters (13.10.2008) zu bearbeiten ist.
Literatur: wird mit der Gliederung bekannt gemacht und zu Beginn der Vorlesung vorgestellt. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/hgr/index.php?path=./lehre
G. Palomo-Suárez
Arbeitsgemeinschaft (AG) I
Arbeitsgemeinschaft (AG) II
Arbeitsgemeinschaft (AG) III
Arbeitsgemeinschaft (AG) V
I. Hake
Arbeitsgemeinschaft (AG) VI
Arbeitsgemeinschaft (AG) VII
Arbeitsgemeinschaft (AG) VIII
Arbeitsgemeinschaft (AG) IX
Arbeitsgemeinschaft (AG) X
10250 Allgemeines Verwaltungsrecht
N. Markard
Arbeitsgemeinschaft (AG) IV
L. Clausnitzer
10280 Strafrecht (Besonderer Teil 2)
Beschreibung: Die Vorlesung behandelt als Teil des Hauptstudiums den Kernbestand der Eigentums- und Vermögensdelikte, namentlich Sachbeschädigung, Diebstahl, Unterschlagung, Raub, Erpressung, Betrug und Computerbetrug. Eine detaillierte Gliederung der Vorlesung wird vor Vorlesungsbeginn im Internet bekannt gemacht und im Schaukasten der Professur (R. 232, BE 1) ausgehängt.Am Semesterende (Montag, 28.07.2008) wird eine Abschlussklausur angeboten und eine Hausarbeit, die in der vorlesungsfreien Zeit bis zum Beginn des Wintersemesters (13.10.2008) zu bearbeiten ist, ausgegeben.
14.4. bis 5.5.
15.4. bis 6.5.
13.5. bis 2.6.
14.5. bis 3.6.
9.6. bis 14.7.
10.6. bis 15.7.
30.4. bis 28.5.
8.5. bis 20.5.
16.4. bis 23.4.
17.4. bis 24.4.
4.6. bis 16.7.
5.6. bis 17.7.
10392 Strafrecht - Besonderer Teil
Beschreibung: In dem auf zwei Semester angelegten Repetitorium werden examensrelevante Fragen des Besonderen Teils des Strafrechts besprochen. In 14 Blöcken zu je 4 Stunden wird der Stoff anhand von jeweils 5-6 Fällen der klassischen und aktuellen BGH-Rechtsprechung systematisch aufgearbeitet und analysiert. Durch darüber hinaus gehende Exkurse wird sichergestellt, dass der examensrelevante Stoff vollständig abgedeckt wird.
Literatur: Marxen, Kompaktkurs Strafrecht BT, 2004;Rengier, Strafrecht BT 1 + 2, 9. bzw. 8. Aufl. 2007;Wessels/Hettinger, Strafrecht BT 1, 31. Aufl. 2007;Wessels/Hillenkamp, Strafrecht BT 2, 30. Aufl. 2007;Eisele, Strafrecht BT I, 2008
10412 Die Aufarbeitung von NS-Unrecht
Beschreibung: In der Lehrveranstaltung werden Aspekte der strafrechtlichen Aufarbeitung des nationalsozialistischen Unrechts behandelt. Themenkreise sind etwa das Urteil des Internationalen Militärgerichtshofes von Nürnberg und der Frankfurter Auschwitz-Prozess. Ferner wird auf ausgewählte Personen auf Täter- wie auf Verfolgerseite eingegangen und deren Rolle im Aufarbeitungsprozess näher beleuchtet. Zu ausgewählten Themen werden die Studierenden kurze Statements in schriftlicher Form verfassen, die als Diskussionsgrundlage für das Seminar dienen sollen.Die Einführungsveranstaltung zum Seminar findet am Montag, den 21. April 2008 statt.Das Seminar findet zum Teil als Blockveranstaltung statt. Die Termine der Blockveranstaltungen sind Donnerstag, 29.05.2008, 10-18 Uhr Haus der Wannseekonferenz, Am Großen Wannsee 56-58, 14109 Berlin und Freitag, 30.05.2008, 9-18 Uhr Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstrasse 13-14 (Eingang über den Ehrenhof), 10785 Berlin. Die Blocktermine sind Bestandteil des Seminars.Die angegebenen Uhrzeiten können sich noch ändern. Bitte beachten Sie die Hinweise in der Veranstaltung.
10413 Staatsrechtslehre im späten Kaiserreich und in der Weimarer Republik
Beschreibung: Der erste Schwerpunkt beginnt mit der Grundlegung des juristischen Positivismus im Reichsstaatsrecht Paul Labands, dessen Ansatz von jüngeren Staatsrechtlern wie Gerhard Anschütz und Richard Thoma fortgeführt wird. Georg Jellinek erweitert das rechtspositivistische Programm durch die Zwei-Seiten-Lehre des Staates. Federführend in der Laband-Kritik wird Otto Gierke, dessen Genossenschaftstheorie durch Hugo Preuß weiterentwickelt wird. Im ausgehenden Kaiserreich entwirft eine junge Garde von Staatsrechtlern methodische Ansätze, die quer zu Labands Staatsrecht stehen, ohne aber mit ihm die offene Auseinandersetzung zu suchen: Rudolf Smend, Erich Kaufmann und Carl Schmitt. Der zweite Schwerpunkt ist die Staatsrechtslehre der Weimarer Republik. Der „formalistische Positivismus“, insbesondere die reine Rechtslehre Hans Kelsens, wird zum Feindbild von Staatsrechtlern wie Kaufmann, Heinrich Triepel, Smend, Gerhard Leibholz, Hermann Heller und Schmitt („Weimarer Methoden- und Richtungsstreit“). Arbeitsweisen sind die Vorlesung und die gemeinsame Textlektüre. Von den Teilnehmern wird eine schriftliche Arbeit erwartet (z. B. Protokoll oder Thesenpapier, grundsätzlich aber keine Seminararbeit). Literatur: nicht angegeben
10414 Geschichte der Rechtswissenschaft an der Berliner Universität
Beschreibung: Das Seminar ist auch für die Studenten und Studentinnen der Geschichte und Philosophie offen; bei Interesse müssen sie an der Vorbesprechung am Ende des WS 2007/08 teilnehmen.
10415 Seminar zum Jüdischen Recht
Beschreibung: Die Lehrveranstaltungen der Berliner Studien zum Jüdischen Recht sind disziplinenübergreifend und stehen den Studierenden anderer Fakultäten, insbesondere den Philosophischen und der Theologischen Fakultät, offen.Das genaue Thema wird zum Ende des Wintersemesters durch Aushang bekanntgegeben. Interessierte Teilnehmer sollten sich im Sekretariat Prof. Schlink/Prof. Neumann anmelden.
10416 Ökonomische Theorie des Recht und des Staates
Beschreibung: Auf der homepage von Prof. Kirchner werden sowohl die Themen als auch die Regeln für die Teilnahme am Seminar zu finden sein. Am Ende des Wintersemesters wird eine Vorbesprechung stattfinden, die rechtzeitig bekanntgegeben wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich nach der Vorbesprechung am Lehrstuhl einzutragen.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jur/ls
10417 Institutionenökonomik / Einführung in die Ökonomische Theorie des Rechts
Beschreibung: Die Ökonomische Theorie des Rechts wendet das Instrumentarium der Neuen Institutionenökonomik auf Probleme der Entstehung und Entwicklung von Recht an. Im Vordergrund stehen eine Wirkungsanalyse rechtlicher Regelungen (positive Analyse) und ökonomisch fundierte Gestaltungsempfehlungen für die Weiterentwicklung rechtlicher Regelungen. Bei der "Neuen Institionenökonomik" handelt es sich um eine ökonomische Subdisziplin, die über den Gegenstandsbereich Wirtschaft hinausgreift und als allgemeine sozialwissenschaftliche Theorie sozialer Interaktionen begriffen werden kann. Ziel des Kurses ist insbesondere eine Erweiterung der Juristischen Methodik, die Rechtswissenschaftler in die Lage versetzen soll, rechtliche Regelungen auf der Grundlage vergleichender Wirkungsanalysen beurteilen zu können.
Literatur: Assmann, Heinz-Dieter/Kirchner, Christian/Schanze, Erich, Ökonomische Analyse des Rechts, Tübingen, UTB 1993 (Exemplare liegen am Lehrstuhl aus), Richter, Rudolph/Furubotn, Eirik, Neue Institutionenökonomik, 3. Aufl., Tübingen 2003
10418 Verfassungsrecht der Weimarer Republik
Beschreibung: Die Veranstaltung behandelt das Staats- und Verfassungsrecht der Weimarer Republik. Thema sind vor allem das Staatsorganisationsrecht und die (inneren und äußeren) Strukturprinzipien der Verfassung. Beleuchtet werden vor allem auch die Übergänge vom Kaiserreich und zum Nationalsozialismus. Eine wichtige Rolle spielt die Vergleichung der Weimarer Reichsverfassung mit dem Grundgesetz. Literatur: Chr. Gusy, Die Weimarer Reichsverfassung, 1997.E.R. Huber, Deutsche Verfassungsgeschichte, 6. Bd. 1981, 7. Bd. 1984.Weitere Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.
10419 Geschichte der Juristischen Fakultät der HU
Beschreibung: Die Juristische Fakultät der HU war bis 1933 eine der bedeutendsten deutschen Fakultäten. In dem Seminar sollen herausragende Juristen behandelt werden, und zwar nicht nur anhand ihres veröffentlichten Wirkens, sondern sie sollen auch in ihrer Tätigkeit als Hochschullehrer dargestellt werden. Das Universitätsarchiv (sehr leicht zugänglich) enthält viele Akten und Informationen dazu.Im Seminar selbst sollen von allen Beteiligten kurze Darstellungen aufgrund veröffentlichten Materials gegeben werden. In den Studienarbeiten sollen sich die Kandidatinnen und Kandidaten nach dem Semester intensiver mit den Personen befassen.Um Missverständnissen vorzubeugen, ist es nicht möglich, das Thema der kurzen Seminarausarbeitung bzw. des Vortrages später als Studienarbeit zu bearbeiten.Das ist in den parallel angebotenen Seminaren gleichfalls nicht möglich, weil es einen Verstoß gegen die Prüfungsordnung bedeuten würde.
Literatur: Wird im Seminar mitgeteilt.
10420 Kolloquium zur neueren und neuesten Rechtsgeschichte
Beschreibung: Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein Kolloquium zur Vorbereitung auf das Examen im Wahlfach Rechtsgeschichte. Angesprochen sind alle Interessentinnen und Interessenten am Fach Rechtsgeschichte. Es ist gleichzeitig eine Schwerpunktveranstaltung des Schwerpunkts 1.Ziel der Veranstaltung ist es, auf die Prüfung im Schwerpunktbereich "Zeitgeschichte des Rechts" (§ 17 der Studienordnung) vorzubereiten. An Hand exemplarischer Texte zur neueren und neuesten Rechtsgeschichte wird die Einordnung und Interpretation von Rechtsquellen eingeübt.Auch der Jurist, der sich mit vergangenem Recht befasst, ist gehalten, sich an der Grundregel jeder historischen Arbeit zu orientieren, wonach das Forschungsergebnis aus den Quellen zu gewinnen und immer wieder aus der Quellenarbeit zu korrigieren ist. Durch die Auseinandersetzung mit Schlüsseltexten soll deutlich werden, in welchem Maße sich die Rechtsordnung trotz mancher Konstanten in neuester Zeit gewandelt und entwickelt hat. Zugleich will die Veranstaltung für den Umstand sensibilisieren, dass die Auseinandersetzung mit historischen Rechtsquellen stets auch von je eigenen Erfahrungen und Fragen, welche an die Geschichte herangetragen werden, geprägt ist.
Literatur: Die Quellentexte finden Sie zur jeweiligen Veranstaltung im Netz.
10421 Philosophie der Menschenrechte
Beschreibung: Die Menschenrechte gehören zu den zentralen Kategorien des politischen und juristischen Denkens. Sie werden heute – auch als Reaktion auf die gravierenden Menschenrechtsverletzungen des vergangenen Jahrhunderts – als eine Art Minimalkonsens der Weltgesellschaft verstanden. So prägen sie das Recht nationaler wie internationaler Ordnungen und sind in einem Prozess fortschreitender Ausdehnung begriffen. Das gilt jedenfalls für die Idee der Menschenrechte, nicht ohne weiteres für deren Verwirklichung. Dieser Abstand von Idee und Wirklichkeit wirft einerseits Fragen praktisch-politischer Art auf. Sie beziehen sich auf die Möglichkeiten einer effektiven juridischen und politischen Menschenrechtsschutzes. Andererseits stellen sich grundlegende Fragen, welche die Idee der Menschenrechte selbst betreffen. Letztere stehen im Zentrum des rechtsphilosophisch angelegten Seminars. Dabei wird es insbesondere um das Verhältnis von Menschenrechten und Demokratie gehen, sowie um den kulturübergreifenden Geltungsanspruch der Menschenrechte. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats. Eine anschließende Studienarbeit ist möglich. Weitere Informationen werden auf der Web-Seite des Lehrstuhls zur Verfügung gestellt.
Weitere Lehrangebote: 10608, 10609
10441 Zum Projekt eines Umweltgesetzbuchs
Beschreibung: Der Kodifikationsprozess zum Umweltgesetzbuch läuft bereits seit über 30 Jahren. Jetzt soll das UGB noch in 2008 vom Bundestag beschlossen werden. Im Seminar soll die jetzige inhaltliche Ausrichtung des UGB ebenso untersucht werden, wie gesetzgebungstechnische Aspekte. Welche inhaltlichen Neuerungen enthält das UGB? Wie wurden diese handwerklich umgesetzt? Die Veranstaltung liegt damit an der Schnittstelle der Schwerpunkte „Staat und Verwaltung im Wandel“ sowie „Rechtsgestaltung und Rechtspolitik“.
Literatur: Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums: http://www.bmu.de/umweltgesetzbuch/downloads/doc/40448.php
10442 Gestaltungsaufgaben im Staatskirchenrecht
Beschreibung: Die Vorlesung befasst sich aufbauend auf der historischen wie kulturellen Entwicklung des deutschen und europäischen Staatskirchenrechts mit dem grundgesetzlichen System der Religionsverfassung. Im Sinne konkreter Gestaltungsthemen werden aktuelle Religionsfragen im deutschen Verfassungsstaat behandelt. Dieses sind exemplarisch die Weiterentwicklung der "Kopftuchfrage" durch Gesetzgebung und Rechtsprechung, Einführung vom islamischem Religionsunterricht, Bau und Betrieb von Moscheen, Erwerb des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts durch Religionsgemeinschaften, religionsrechtliche Aspekte im Schulrecht (Integration, Kruzifix im Klassenzimmer) sowie Religion und Religionsgemeinschaften im europäischen Recht.
Literatur: Eine ausführliche Literaturliste finden Sie auf der u.g. Homepage von Prof. Baer.
10444 Antidiskriminierungsrecht
Beschreibung: International, im europäischen Recht, national und lokal finden sich heute vielfältige Regelungen, mit denen auf Diskriminierung reagiert wird – das „Antidiskriminierungsrecht“ oder ADR. „Diskriminierung“ ist damit als zentraler Begriff für die Benachteiligungen und Ausgrenzungen etabliert worden, die an Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und Aussehen, Herkunft und Sprache, Behinderung und Befähigung, Religion und Weltanschauung u.ä. anknüpfen. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Entwicklung von ADR in Europa, behandelt die wesentlichen empirischen und theoretischen Grundlagen, wichtige Einzelfälle und nach Möglichkeit auch aktuelle rechtspolitische Fragen. Dabei geht es nicht nur um die Rechtsgrundlagen des ADR, sondern auch um das Problem der „Diskriminierung“ und der Privilegierung und um eine Analyse der Prämissen, der zentralen Inhalte und der Rechtsdurchsetzung, also um ADR aus juristischer Sicht, aus der transdisziplinären Sicht der Gender Studies und aus Sicht der Rechtsforschung. Literatur: nicht angegeben
10445 Deutscher und russischer Föderalismus im Vergleich
Beschreibung: Die Vorlesung vergleicht den deutschen und russischen Föderalismus unter besonderer Berücksichtigung der Föderalismusreform von 2006 in der Bundesrepublik Deutschland und der kontinuierlich stattfindenden Veränderung des föderalen Systems in der Russischen Föderation.Die Vorlesung ist eine Veranstaltung im Rahmen des Zertifikats für Osteuroparecht (s. Zertifikatsordnung: homepage Prof. Blankenagel>Aktuelles>unten) und wird mit einer Klausur abgeschlossen, die sowohl als Teilleistung für das Zertifikat wie auch als Prüfungsleistung für ERASMUS- und GDR-Studenten anerkannt wird.
10446 Schattenberichterstattung: Rechtsgestaltung durch die Zivilgesellschaft am Beispiel der CEDAW
10447 Grundzüge einer modernen Rechtssetzungslehre
Literatur: zum Einstieg: Gunnar Folke Schuppert, Staatswissenschaft, 2003, S. 499 ff.
10448 Gesetzgebung in der Praxis - die Justiz als Akteur
Beschreibung: Freitag, 23.05.,Freitag, 06.06. Freitag, 04.07.jeweils von 09-14 Uhr, Seminarraum BE 1, 139a
10449 Aktuelle Gesetzgebungsthemen auf dem Gebiet der öffentlich-rechtlichen Gerichtsbarkeit
C. Steinbeiß-Winkelmann
Beschreibung: In der Veranstaltung sollen Theorie und Praxis des Gesetzgebungsverfahrens anhand aktueller Beispiele aus der Arbeit des Bundesjustizministeriums erläutert werden. Die Dozentin leitet dort das Referat "Verwaltungs-, Finanz- und Sozialgerichtsbarkeit". Gesetze werden vom Bundestag beschlossen, ein Großteil der Gesetzesvorlagen wird aber von der Bundesregierung eingebracht. Dabei geht es zunehmend um die Umsetzung von Vorgaben des EU-Rechts, zum Teil auch um Vorgaben der Europäischen Menschenrechts-Konvention und um Aufträge des BVerfG. Wie solche Regierungsentwürfe entstehen und welchen Weg sie nach dem Beschluss des Kabinetts später im Bundesrat und im Parlament nehmen, wird unter Bezug auf konkrete Gesetzgebungsvorhaben dargestellt (z. B. Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz, Entwurf eines Untätigkeitsbeschwerdengesetzes, Anhörungsrügengesetz, Novelle des Sozialgerichtsgesetzes). Literatur: nicht angegeben
10450 Parlamentsrecht
Weitere Lehrangebote: 10542, 10544, 10555, 10601, 10609
10471 Ausgewählte Fragen des Übernahmerechts (WpÜG)
Beschreibung: In dem Seminar wollen wir uns gemeinsam die Grundlagen des deutschen Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) erarbeiten und in Referaten ausgewählte, besonderes praxisrelevante Fragestellungen daraus aufbereiten.Es handelt sich um ein Rechtsgebiet an der Schnittstelle von Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, das in Deutschland erst seit 2002 gesetzlich geregelt ist und zu dem seit 2004 eine EU-Richtlinie existiert, die in Deutschland 2006 umgesetzt wurde. Im Dialog zwischen Verwaltungspraxis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), zahlreichen und nicht selten von Praktikern verfassten Kommentierungen und Aufsätzen und noch sehr vereinzelten gerichtlichen Entscheidungen wird diese noch junge Rechtsmaterie geformt. Insofern will das Seminar nicht nur den Stoff selber, sondern an ihm auch ver-schiedene rechtsmethodische und rechtspolitische Fragestellungen exemplarisch behandeln.Prof. Nelle ist zugleich Partner der internationalen Anwaltssozietät Hogan & Hartson Raue. Schwerpunkt seiner anwaltlichen Praxis ist die Beratung in- und ausländischer Mandanten bei Erwerb und Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen. Themenliste:1.	Entstehungsgeschichte des Übernahmerechts in Deutschland2.	Vorbereitung eines Angebots, Ankündigung, Bedingungen3.	Anwendungsbereich des WpÜG, Adressatenkreis von Angeboten nach dem WpÜG, europäische Rechtsvereinheitlichung4.	Gegenleistung bei Angeboten5.	Pflichtangebote, Befreiung vom Pflichtangebot6.	Rolle von Vorstand und Aufsichtsrat bei Angeboten, insbesondere Übernahmeangeboten7.	Rechtsschutz im Übernahmerecht
10474 Einführung in das Privatversicherungsrecht
10475 Rechtsgestaltung im Erbrecht
Beschreibung: Das Institut für Notarrecht mit seiner Lehrbeauftragten, der Notarin Dr. Katrin Brose-Preuß, bietet Ihnen mit dieser Veranstaltung Gelegenheit sich mit erbrechtlichen Gestaltungsmitteln auseinanderzusetzen. Neben den Grundzügen des Erbrechts werden die Aufgaben und Pflichten des Notars bei Verfügungen von Todes wegen erörtert. Darauf aufbauend werden die erbrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten u.a. zur Erbeinsetzung, Enterbung, Vor- und Nacherbschaft und Ehegattenverfügungen von Todes wegen behandelt.Der Besuch der Lehrveranstaltung dient der erbrechtlichen Vertiefung im Schwerpunktbereich 3.
R. Schröder, K. Brose-Preuß, R. J. Dörner
Beschreibung: Prof. Schröder und das Institut für Notarrecht bieten Ihnen die Gelegenheit, sich mit der rechtlichen Seite der Verwirklichung eines Lebenstraums vieler Mandanten - den eigenen vier Wänden - zu beschäftigen. Ausgangspunkt ist die Frage, was ein/e Rechtsberater/in alles wissen muss, um ihren/seinen Mandanten später umfassend und vor allem erfolgreich beim Wohnungskauf beraten zu können. Angesichts des Umfangs der Rechtsfragen, die sich im Zusammenhang mit diesen Themen ergeben, kann eine einsemestrige Lehrveranstaltung lediglich Basiswissen vermitteln. Sie haben aber die Möglichkeit, Inhalte der sachenrechtlichen und schuldrechtlichen Vorlesungen zu wiederholen und zu vertiefen. Die Vorlesung wird von erfahrenen Praktikern begleitet. Dies gewährleistet die gewünschte Verbindung zwischen Theorie und Praxis.Die Veranstaltung ist fakultativ für die Studenten/innen, die den Schwerpunktbereich 3 wählen.
10477 Aktuelle Rechtsprechung des BAG zum Kollektiv- und Individualarbeitsrecht
Beschreibung: Das Kolloquium wird als Blockveranstaltung mit einzelnen vorherigen Treffen durchgeführt. Es wird erwartet, dass die Studierenden zu den Themen Kurzreferate von 1 - 3 Seiten erarbeiten. Bitte beachten: Am Mittwoch, dem 09. April 2008 findet ab 18 Uhr s.t. eine Vorbesprechung im Raum BE 1, 326 statt!
10480 Seminar im Arbeitsrecht mit Berliner Rechtsanwälten
R. Singer, M. Bernhardt, A. Wolff
10481 Familienmediation
Projektgruppe (PG) freitags
Projektgruppe (PG) sonnabends
Beschreibung: Die Blockveranstaltung findet am Freitag von 14.00 bis 20.00 Uhr und am Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr statt.Mediation als Alternative zur klassischen gerichtlichen Streitschlichtung gewinnt - der Entwicklung in den USA folgend - auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Ausgehend vom Familienrecht als seiner ursprünglichen Domäne, hat die Mediation dabei Eingang in die verschiedensten Rechtsgebiete, wie z.B. ins Umwelt-, Bau-, Bank- und Gesellschaftsrecht gefunden.Ziel der Mediation ist es, zwischen den Parteien einen dauerhaften Interessenausgleich zu schaffen, wobei man bestehende Nachteile des gerichtlichen Verfahrens zu umgehen sucht, um so Einigungsmöglichkeiten zu schaffen, die mit einem konventionellen Gerichtsverfahren nicht zu erreichen sein würden. Die Konfliktparteien erarbeiten dabei eigenständig eine Lösung ihres Problems. Der Mediator, der selbst keine abschließende Entscheidungsbefugnis besitzt, führt die Verhandlungen der Parteien quasi als „Katalysator“ zu einem Ergebnis.Der Workshop führt anhand von Vorträgen und praktischen Übungen in das Thema und die Techniken der Mediation ein. Inhaltlichen Schwerpunkt bildet dabei die Familienmediation. Frau Wesel und Frau Grüning sind seit einigen Jahren als Mediatorinnen in der amilienmediation tätig. Literatur: nicht angegeben
10482 Vertragsrecht
10483 Vertiefungsveranstaltung Familienrecht
Beschreibung: Vertiefungsveranstaltung Familienrecht auf der Grundlage aktueller höchstrichterlicher Entscheidungen.
10484 Zivilprozessrecht in der anwaltlichen Praxis
ohne Studienarbeit [Beginn am 24. April 2008]
Beschreibung: Beginn der Veranstaltung ist am Donnerstag, den 24.04.2008.---------RA Dr. Brand ist in der Sozietät Redeker, Sellner, Dahs und Widmaier, einer überörtlichen Rechtsanwaltskanzlei tätig. Mandate mit internationalen Bezügen bilden einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Seiner Vorlesung wird er deshalb Fälle aus der Praxis zugrunde legen, um einerseits die Struktur der rechtlichen Regelungen anschaulich zu vermitteln und andererseits um zu zeigen, wie die Umsetzung des internationalen Prozessrechts im wirklichen Leben funktioniert.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/ifa
10753 Leistungsstörungsrecht
Beschreibung: Die Vorlesung behandelt den Teil des Schuldrechts, der im Examen traditionell die höchste Relevanz hat, und zwar aus Sicht des damaligen Gesetzgebers, zugleich eines heutigen BGH-Richters.
Weitere Lehrangebote: 10504, 10505, 10517, 10519, 10520, 10524
10501 Medizinrecht
Beschreibung: Die Lehrveranstaltung ergänzt die Vorlesung zum Pharmarecht. Gegenstand sind das Recht der medizinischen Behandlung (Arztrecht inkl. Berufs- und Standesrecht, Arzthaftungsrecht, Grundzüge des Rechts der gesetzlichen Krankenversicherung, insb. Vertragsarztrecht, Gesellschaftsrecht der Heilberufe, insb. ärztliche Kooperationsformen und moderne Versorgungsformen, Krankenhausrecht) sowie das Sonderrecht der Life Sciences (Transfusionsrecht, Transplantationsrecht, Medizinprodukterecht, Recht der Biomedizin/Biotechnologie, insb. Reproduktionsmedizin und Embryonenschutz).
10502 An Introduction to the English Law of Contract
Beschreibung: This course provides a comparative introduction to the English Lawof Contract, with an emphasis on those aspects which are particularlyrelevant in practice. Lectures alternate with group work, in whichstudents discuss some leading English contract law cases.
Literatur: Ewan McKendrick, Contract Law, 6th ed. Basingstoke: Palgrave 2005;Richard Stone, The Modern Law of Contract, 6th ed. London: Cavendish2005; Guenter Treitel, The Law of Contract, 11th ed. London: 2003;Anson's Law of Contract, 28th ed. by Jack Beatson, Oxford: OUP 2002. Allcourse materials will be available to registered users on theinteractive learning system Moodle. Handouts and slides of the 2004course are freely available on-line at:http://www.iuscomp.org/gd/courses/cnt04sli.doc
10503 Introduction to US-American Law
Beschreibung: The course provides an introduction to the legal system of the United States of America. Starting with legal history, the legal system and constitutional law it will focus on property, contracts, corporate law and antitrust law. Materials will be handed out, which have to be studied in advance so that the so-called socratic method can be used. The class will discuss relevant problems of the above-mentioned fields of law. Active participation is a prerequisite for attending the course. An exam at the end of the course will contain as well as a 24-hours take-home-exam and an oral examination.
Literatur: Materials will be handed out.
10504 Unternehmenssteuerrecht II
Literatur: Literaturempfehlungen werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben. Erforderliche Materialien: Körperschaftssteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, Umsatzsteuergesetz
10505 Seminar zum Unternehmensrecht
Beschreibung: Querschnittsthemen aus dem Arbeits-, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht; Rechtsvergleichung und Fallstudien
Literatur: Kübler/Assmann, Gesellschaftsrecht, 6. Auflage
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jur/ls/wbl/
10506 Einführung in das anglo-amerikanische Recht
Beschreibung: Die Vorlesung dient der Vermittlung von Grundkenntnissen des englischen und US-amerikanischen Rechts. Gegenstand sind Historie, System, Gerichtsbarkeit etc. Die verschiedenen Rechtsgebiete des Zivil-, Verfassungs-, Verwaltungs- und Strafrechts werden angesprochen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Nahtstellen mit dem Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht. Ein amerikanischer und ein australischer Gastreferent sind eingeladen.
10507 Europäisches und deutsches Patentrecht
Beschreibung: Die Vorlesung soll in ddie Grundzüge des europäischen und deutschen Patentrechts einführen. Dabei wird deren Einettung in das Internationale Patentrecht hervorgehoben.
Literatur: Kraßer, Lehrbuch des Patentrechts; Hubmann/Götting, Gewerblicher Rechtsschutz; Eisenmann, Grundriss Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht; Götting/Schwipps, Grundlagen des Patentrechts; Osterrieth, Patentrecht; Jestaedt, Patentrecht.
10508 Europäisches Gesellschaftsrecht
Beschreibung: Das Europarecht beeinflusst zunehmend das Privatrecht. In einem ersten Teil werden die wichtigsten konzeptionellen Probleme behan-delt, es geht um die Frage, welche Bedeutung Europarecht für nationales Privatrecht - harmonisiertes wie unharmonisiertes - haben kann. Der zweite Teil hat einzelne Bereiche zum Gegen-stand, in denen gesellschafts- und kapitalmarktrechtliche Regeln bereits harmonisiert sind. Dies reicht vom Gründungsrecht über Kapital- und Publizitätsfragen bis hin zum Bilanzrecht und den Umstrukturierungen. Es wird darauf ein-gegangen, wie viel nationales Recht inzwischen bereits Europä-ischen Ursprungs ist und daher grundsätzlich anders anzuwenden ist. In einem dritten Teil wird ein Ausblick gegeben auf das in diesem Zusammenhang sehr wichtige Europäische Kapitalmarktrecht und die Europäische Rechtsform Societas Europaea.
Literatur: Edwards, EC Company Law, 1999; Grundmann, Europäisches Gesellschaftsrecht, 2004; ders. European Company Law, 2007; Habersack, Europäisches Gesellschaftsrecht - Einführung für Studium und Praxis, 2003; Heinze, Europäisches Kapitalmarktrecht - Recht des Primärmarktes, 1999; Hopt, Europäisches Gesellschaftsrecht - Krise und neue Anläufe, ZIP 1998, 96; Lutter, Europäisches Unternehmensrecht - Grundlagen, Stand und Entwicklung nebst Texten und Materialien zur Rechtsangleichung, 1996; Lutter, Das Europäische Unternehmensrecht im 21. Jahrhundert, ZGR 2000, 1; Molony, EC Securities Regulation, 2002; Schwarz, Europäisches Gesellschaftsrecht - ein Handbuch für Wissenschaft und Praxis, 2000; Wouters, European Company Law: Quo vadis?, (2000) 37 CMLR 257
10509 Vertragsrecht
10510 Kapitalmarktrecht
10511 Urheberrecht
Literatur: Wandtke/Bullinger, Fallsamllung Urheberrecht, 2. Aufl. 2005;Wandtke/Bullinger, Urheberrecht Kommentar, 2. Aufl. 2006;Rehbinder, Urheberrecht, 14. Aufl. 2006; Skripten
10512 Gewerblicher Rechtsschutz, Urheberrecht und Medienrecht
10513 Immaterialgüterrecht und Kommerzialisierung des Persönlichkeitsrechts
10514 Persönlichkeitsrecht und Deliktsrecht
Beschreibung: Vertiefungsveranstaltung mit Rechtsprechung des BGH;Verhältnis Presse,- Kunstfreiheit und Persönlichkeitsschutz, Bildnisschutz, TMG und Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet, Urheberpersönlichkeitsschutz, deliktsrechtliche Haftung aus § 823 Abs. 1 BGB.
10515 Medienrecht
Beschreibung: Inhalt und Umfang des privaten Medienrechts, Medienstruktur, allgemeines und besonderes Persönlichkeitsrecht im Rahmen der Informations- und Kommunikationsdienste, Kommerzialisierung, markenrechtliche und geschmacksmusterrechtliche sowie urheberrechtliche Komunikationsinhalte, Presse und Infromationsfreiheit sowie Kunstfreiheit, europäische Entwicklung des Medienrechts.
Literatur: Wandtke, Medienrecht und Public Relations, 2004;Prinz/Peters, Medienrecht, 1999;Spindler/Schmitz/Geiss, TDG, Kurzkommentar, 2004;Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Aufl. 2003;Skripten.
10516 Seminar Europäisches Verbraucherrecht
Beschreibung: Seminar (Sommersemester 2008)Europäisches Verbraucherrecht Dr. Martin Ebers– Themenübersicht –1.	Das Grünbuch der Europäischen Kommission zur Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstands im Verbraucherschutz (KOM 2006, 744)2.	Verbraucherschutz im geplanten gemeinsamen Referenzrahmen: Der Draft Common Frame of Reference (DCFR) der Study Group/Acquis Group3.	Die Rechtssetzungskompetenzen der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet des Verbraucherrechts4.	Vollharmonisierung versus Mindestharmonisierung im Europäischen Verbraucherrecht5.	Verbraucherschutz durch Kartellrecht (Art. 81 ff. EG-Vertrag)?6.	Verbraucherschutz im Europäischen Lauterkeitsrecht: Die Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken7.	Verbrauchsgüterkauf: Nutzungsentschädigung bei Ersatzlieferung? – Die Rs. C-404/06 (Quelle AG gegen Bundesverband der Verbraucherzentralen)8.	Verbraucherschutz und Dienstleistungs-Richtlinie 2006/123/EG9.	Verbraucherschutz in der geplanten Rom I-Verordnung (KOM 2005, 650)10.	Europäisches Verbraucherprozessrecht? Die Rs. C-429/05 (Rampion) und ihre Bedeutung für das Europäische Zivilverfahrensrecht11.	Die Small-Claims-Verordnung (EG) Nr. 861/2007 zur Einführung eines europäischen Verfahrens für geringfügige Forderungen12.	Unterlassungsklagen im Verbraucherrecht: Die Richtlinie 98/27/EG13.	Administrative Durchsetzung des Verbraucherrechts: Die Verordnung Nr. 2006/2004 über die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz14.	Alternative Verfahren der Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten (Alternative Dispute Resolution, ADR)15.	Empfiehlt sich die Einführung einer Europäischen Verbrauchersammelklage?Neben den angegebenen Themen besteht insbesondere für ausländische Studierende die Möglichkeit, in Absprache mit dem Dozenten (martin.ebers@gmx.de) rechtsvergleichend Verbraucherschutzvorschriften zu untersuchen.– Ablauf des Seminars – •	Anmeldung per E-Mail an martin.ebers@gmx.de•	Letzter Abgabetermin der schriftlichen Arbeiten: 18.6.2008•	Mündliche Vorträge: Blockseminar vom 3.7.2008-4.7.2008 im Jagdschloss Glienicke, Königstraße 36b, 14109 Berlin (für die Übernachtung fällt ein Kostenbeitrag von ca. 40 Euro an)•	Der Termin für die Vorbesprechung wird gesondert bekannt gegeben.
Literatur: Seminar (Sommersemester 2008)Europäisches VerbraucherrechtDr. Martin Ebers– Literaturhinweise und Materialen –I.	Rechtspolitische Dokumente•	Homepage der Europäischen Kommission zum Verbraucherrecht: http://ec.europa.eu/consumers/index_de.htm.•	Das Grünbuch der Europäischen Kommission zur Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstands im Verbraucherschutz, KOM (2006) 744 final: http://ec.europa.eu/consumers/cons_int/safe_shop/acquis/green-paper_cons_acquis_de.pdf•	Consumer Policy Programme 2007-2013: http://ec.europa.eu/consumers/overview/programme_2007-2013_en.htmII.	Principles (Grundregeln)•	Study Group on a European Civil Code/Research Group on EC Private Law (Acquis Group) (eds.), Principles, Definitions and Model Rules of European Private Law – Draft Common Frame of Reference (DCFR). Interim Outline Edition, München 2008•	Research Group on the Existing EC Private Law (Acquis Group) (eds.), Contract I Pre-contractual Obligations, Conclusion of Contract, Unfair Terms: Principles of the Existing EC Contract Law (Acquis Principles), München 2007•	Weitere Publikationen bei Sellier:http://www.sellier.de/pages/en/buecher_s_elp/europarecht/index.europarecht.htmIII.	Monographien und Sammelbände zum Europäischen Verbraucherrecht•	Calais-Auloy, Jean/Steinmetz, Frank, Droit de la consommation, 6. Auflage, Paris, 2003•	Drexl, Josef, Die wirtschaftliche Selbstbestimmung des Verbrauchers. Eine Studie zum Privat- und Wirtschaftsrecht unter Berücksichtigung gemeinschaftsrechtlicher Bezüge, Tübingen 1998.•	Heiderhoff, Bettina, Grundstrukturen des nationalen und europäischen Verbrauchervertragsrechts: insbesondere zur Reichweite europäischer Auslegung, München 2004.•	Howells, Geraint/Wilhelmsson, Thomas, EC Consumer Law, Aldershot 1997•	Howells, Geraint/Weatherill, Steven, Consumer Protection Law, 2nd edition, Aldershot u.a. 2005•	Micklitz, Hans-W./Stadler, Astrid, Das Verbandsklagerecht in der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, Münster 2005 •	Poillot, Élise, Droit européen de la consommation et uniformisation du droit des contrats, Paris 2006.•	Reich, Norbert/Micklitz, Hans-W., Europäisches Verbraucherrecht, 4. Auflage, Baden-Baden 2003•	Riesenhuber, Karl, Europäisches Vertragsrecht, 2. Auflage, Berlin 2006•	Rösler, Hannes, Europäisches Konsumentenvertragsrecht, München 2004•	Schulte-Nölke, Hans/Twigg-Flesner, Christian/Ebers, Martin (eds.), EC Consumer Law Compendium, München 2008 (online abrufbar unter http://ec.europa.eu/consumers/cons_int/safe_shop/acquis/comp_analysis_de.pdf)•	Schulze, Reiner/Ebers, Martin/Grigoleit, Hans Christoph (Hrsg.), Informationspflichten und Vertragsschluss im Acquis communautaire, Tübingen 2003.IV.	Allgemeine Links•	Rechtsvorschriften der EU: http://eur-lex.europa.eu/•	Kommissionsdokumente (KOM): http://ec.europa.eu/prelex/apcnet.cfm?CL=de•	Rechtsprechung des EuGH: http://curia.europa.eu/•	Database „EC Consumer Law Compendium“: http://www.eu-consumer-law.org/V.	Richtlinien und Verordnungen auf dem Gebiete des Verbraucherrechts (Auswahl)1.	Verbrauchervertragsrecht•	Haustürgeschäfts-Richtlinie 85/577/EWG: Richtlinie 85/577/EWG des Rates vom 20. Dezember 1985 betreffend den Verbraucherschutz im Falle von außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen, ABl. 1985 L 372/31. •	Verbraucherkredit-Richtlinie 87/102/EWG: Richtlinie 87/102 EWG des Rates vom 22. Dezember 1986 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedsstaaten über den Verbraucherkredit ABl. EG 1987 L 42/48, geändert durch die Richtlinie 90/88/EWG des Rates vom 22. Februar 1990 zur Änderung der Richtlinie 87/102/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Verbraucherkredit, ABl. L 61, 14. Gemeinsamer Standpunkt (EG) Nr. 14/2007 für eine neue Verbraucherkredit-Richtlinie, ABl. Nr. C 270E/1.•	Pauschalreise-Richtlinie 90/314/EWG: Richtlinie 90/312/EWG des Rates vom 13. Juni 1990 über Pauschalreisen, ABl. 1990 L 158/59. •	Klausel-Richtlinie 93/13/EWG: Richtlinie 93/13 EWG des Rates vom 5.April 1993 über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen, ABl. 1993 L 95/29. •	Timesharing-Richtlinie 94/47/EG: Richtlinie 94/47/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Oktober 1994 zum Schutz der Erwerber im Hinblick auf bestimmte Aspekte von Verträgen über den Erwerb von teilnutzungsrechten an Immobilien; ABl. 1994 L 280/83.•	Allgemeine Fernabsatz-Richtlinie 97/7/EG: Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 1997 über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz, ABl. EG 1997 L 144/19, geändert durch die Richtlinie 2002/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. September 2002 über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen an Verbraucher und zur Änderung der Richtlinie 90/619/EWG des Rates und der Richtlinien 97/7/EG und 98/27/EG, ABl. 2002 Nr. L 271/16.•	Verbrauchsgüterkauf-Richtlinie 1999/44/EG: Richtlinie 1999/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 1999 zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkaufs und der Garantien für Verbrauchsgüter, ABl.EG 1999 L 171/12. •	E-Commerce-Richtlinie 2000/31/EG: Richtlinie 2000/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2000 über bestimmte rechtliche Aspekte der Dienste der Informationsgesellschaft, insbesondere des elektronischen Geschäftsverkehrs im Binnenmarkt ABl. 2000 L 178/ 1. •	Finanzdienstleistungs-Richtlinie Fernabsatz 2002/65/EG: Richtlinie 2002/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. September 2002 über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen an Verbraucher und zur Änderung der Richtlinie 90/619/EWG des Rates und der Richtlinien 97/7/EG und 98/27/EG, ABl. 2002 Nr. L 271/16. •	Dienstleistungs-Richtlinie 2006/123/EG: Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt, ABl. 2006 Nr. L 376/36.•	Zahlungsdienste-Richtlinie 2007/64: Richtlinie 2007/64/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. November 2007 über Zahlungsdienste im Binnenmarkt, zur Änderung der Richtlinien 97/7/EG, 2002/65/EG, 2005/60/EG und 2006/48/EG sowie zur Aufhebung der Richtlinie 97/5/EG, ABl. 2007 Nr. L 319/1.2. Lauterkeitsrecht•	Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken: Richtlinie 2005/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Mai 2005 über unlautere Geschäftspraktiken im binnenmarktinternen Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen und Verbrauchern und zur Änderung der Richtlinie 84/450/EWG des Rates, der Richtlinien 97/7/EG, 98/27/EG und 2002/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates sowie der Verordnung (EG) Nr. 2006/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken), ABl. 2005 Nr. L 149/22.•	Richtlinie 2006/114/EG über irreführende und vergleichende Werbung: Richtlinie 2006/114/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über irreführende und vergleichende Werbung (kodifizierte Fassung), ABl. 2006 L 376/213. Rechtsdurchsetzung•	Unterlassungsklagen-Richtlinie 98/27/EG: Richtlinie 98/27/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 1998 über Unterlassungsklagen zum Schutz der Verbraucherinteressen, ABl. 1998 Nr. L 166/51•	VO über die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz Nr. 2006/2004: Verordnung (EG) Nr. 2006/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 über die Zusammenarbeit zwischen den für die Durchsetzung der Verbraucherschutzgesetze zuständigen nationalen Behörden („Verordnung über die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz“), ABl. 2004 Nr. L 364/1.•	Small-Claims-Verordnung 861/2007: Verordnung (EG) Nr. 861/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Juli 2007 zur Einführung eines europäischen Verfahrens für geringfügige Forderungen, ABl. 2007 Nr. L 199/1.
10517 Wettbewerbsrecht (UWG)
Beschreibung: Die Vorlesung stellt zunächst den materiellen Teil des deutschen Wettbewerbsrechts (UWG und Nebengesetze) vor. Nach einer Darstellung der wettbewerbsrechtlichen Grundlagen und von wichtigen Grundbegriffen erfolgt eine Erörterung der verschiedenen Fallgruppen Kun-denfang, Behinderung von Mitbewerbern und Rechtsbruch. Besonderer Wert wird dabei auf die Vermittlung anhand von Beispielen aus der täglichen Praxis gelegt. Weitere Veranstaltun-gen sind dann den Rechtsfolgen (Aktiv- und Passivlegitimation, Anspruchsarten) sowie vor allem der Durchsetzung der Ansprüche in der Praxis gewidmet.Auf der Webseite befindet sich ein stets aktueller Terminplan mit den Themen der einzelnen Veranstaltungen.
Literatur: Berlit, Wettbewerbsrecht, 5. Aufl. 2004Boesche, Wettbewerbsrecht, 2. Aufl. 2007Eisenmann/Jautz, Grundriß Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, 5. Aufl. 2004Emmerich, Unlauterer Wettbewerb, 10. Aufl. 2004 Götting, Wettbewerbsrecht, 2005Lettl, Das neue UWG, 2004Nordemann, Wettbewerbsrecht und Markenrecht, 10. Aufl. 2004
10518 Privates Energierecht
Beschreibung: Rechtsanwalt und Notar Dr. Peter BeckerLehrbeauftragter an der Humboldt-Universität zu BerlinEinführung in das private EnergierechtSommersemester 2008ProgrammPrivates Energierecht, Energiekartellrecht, KonzessionsverträgeSystematischer Überblick, Fälle, EntwicklungenMi., 16.04.2008:Stromlieferverträge, Strompreisbildung, Kartellrechtliche Preishöhenkontrollemit Bericht und Diskussion über aktuelle AuseinandersetzungenMi., 23.04.2008:Energielieferverträgefür Haushalts- und Gewerbekunden, Sondervertragskunden; Konstruktionselemente, Besonderheiten bei Strom und Gas; Energiebezugsverträge von Stadtwerken, PortfoliobezugMi., 07.05.2008:Netzanschluss, NetznutzungsverträgeStrukturen, Unbundling, Netzzugang im Streit, Bildung von Netznutzungsentgelten, Einfluss der RegulierungMi., 14.05.2008:Verbraucherschutz bei der EnergielieferungEinfluss auf die Gestaltung der Verträge, Preiskontrolle, -kürzung, RechtsschutzMi., 21.05.2008:Wegenutzungsverträge, ObjektnetzverträgeVom Direktleitungsbau zum privaten EnergieversorgerMi., 04.06.2008:KonzessionsverträgeInhalt und Probleme moderner Konzessionsverträge, Einfluss des Unbundling, Grundversorger, verfassungsrechtliche ProblemeMi., 11.06.2008:NetzübernahmenEndschaftsregeln im Konzessionsvertrag, Netzübernahme auf gesetzlicher Basis, Kauf oder Pacht?, Kaufpreis- und Pachtzinsbildung, Entflechtungsprobleme, Übergang der VersorgungsverhältnisseMi., 25.06.2008:Neue Vertragstypen im EnergierechtEinführender Vortrag: Rechtsanwalt Dr. Christian de Wyl oder Rechtsanwalt Jost Eder, Kanzlei Becker Büttner Held. Beide Referenten sind die „Träger des Fortschritts“ in diesem Bereich, weil sie die jeweiligen aktuellen Anforderungen der Mandantschaft befriedigen müssen.Danach: abschließendes Essen, zu dem alle Teilnehmer (und Referenten) herzlich eingeladen sind. Ort: Bibliothek des EWeRK, Raum 435Zeit: 16:15 bis 18:15 UhrDie Lehrveranstaltung ist im Schwerpunkt 4 „Europäisierung und Internationalisierung des Privat- und Wirtschaftsrechts“ angesiedelt und fakultativer Natur. Ein Schein kann ausgestellt werden.
10519 Europäisches Internationales Zivilverfahrensrecht mit Beispielen zur Rechtsberatung
Beschreibung: Am Anfang und zugleich im Mittelpunkt der Veranstaltung steht eine systematische Einführung in das Europäische Internationale Zivilverfahrensrecht, vor allem in Gestalt der EuGVVO (Brüssel I) und der EheGVVO (Brüssel IIa).Im Anschluss soll mit übergreifenden Beispielen anwaltliches Vorgehen "durchgespielt" werden. Beispiel: Welche Wege bieten sich, wenn ein dt. Gläubiger eine Forderung gegen einen im Vereinigten Königreich lebenden Schuldner einklagen will? Was macht man, wenn man einen Titel in Frankreich erstritten hat und der Schuldner mit seinem Vermögen nach Deutschland "umzieht", bevor man vollstreckt hat - neue Klage oder Anerkennung?
Literatur: Literaturhinweise erfolgen zu Beginn der Vorlesung
10520 Unternehmenskauf
Beschreibung: Das Seminar führt ein in die Rechts- und Gestaltungsfragen im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Unternehmens. Dazu werden Referate vergeben und in Form eines Planspiels der Verkauf eines Unternehmens mit den dazugehörigen Aufgabenstellungen für die juristi-schen Berater durchgespielt. Es handelt sich um ein Rechtsgebiet an der Schnittstelle von Schuldrecht, Gesellschafts- und teilweise auch Kapitalmarktrecht. In dem Seminar soll das Zusammenspiel der Rechtsgebiete und die Bedeutung wirtschaftlicher Erwägungen für die rechtliche Gestaltung deutlich werden. Dabei legen wir besonderen Wert auf Anschaulichkeit und Praxisnähe. Prof. Nelle ist zugleich Partner der internationalen Anwaltssozietät Hogan & Hartson Raue. Schwerpunkt seiner anwaltlichen Praxis ist die Beratung in- und ausländischer Mandanten bei Erwerb und Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen. Dr. Loretta Würtenberger war zunächst Richterin und ist heute Partnerin der Blue Corporate Finance. Sie berät Unter-nehmen wirtschaftlich und strategisch im Zusammenhang mit dem Erwerb oder Verkauf von Unternehmen oder Beteiligungen. Themenliste:1.	Arten des Unternehmenskaufs („Share Deal“, „Asset Deal“), Kriterien für die Auswahl der Transaktionsform2.	Due Diligence: Ziele, Formen, Zulässigkeit3.	Gewährleistung im Unternehmenskaufvertrag4.	Unternehmensbewertung und Kaufpreisgestaltung5.	Kauf einer GmbH / Kommanditgesellschaft / Aktiengesellschaft6.	Übernahmerecht bei börsennotierten Aktiengesellschaften7.	Kauf gegen Gewährung von Gesellschaftsanteilen („Share-for-Share Deal“)8.	Finanzierung des Kaufpreises
10521 Buchführungs- und Bilanzierungsfragen zum Unternehmenssteuerrecht
Beschreibung: Die von Herrn Steuerberater Briese angebotene Vorlesung soll den in der Vorlesung Unternehmenssteuerrecht erarbeiteten Stoff in praktischer Hinsicht vertiefen. Es werden Fälle besprochen, die zeigen, wie bestimmte Geschäftsvorteile in Buchführung und Bilanz zu behandeln sind. Die Veranstaltung stellt insbesondere für Juristen eine unverzichtbare Ergänzung des steuerrechtlichen Lehrprogramms dar.Die Vorlesung beginnt erst in der zweiten Semesterwoche.
10522 Japanisches Recht
Beschreibung: Der Kurs führt in das moderne japanische Rechtssystem ein. Auf einer umfangreichen rechtshistorischen Grundlage konzentriert sich der erste Teil des Kurses auf das Verfassungsrecht und das Zivilrecht. Der zweite - wirtschaftsrechtliche - Teil befaßt sich insbesondere mit dem Unternehmens- und dem Wettbewerbs- und Kartellrecht.
10524 Einführung in das Steuerrecht
D. Birk, M. Heintzen, A. Musil
Beschreibung: Die Vorlesung wird als Kooperationsveranstaltung von FU, HU und Universität Potsdam angeboten. Sie ist als Blockveranstaltung konzipiert. Zunächst wird Prof. Birk von der Universität Münster die finanzwissenschaftlichen und verfassungsrechtlichen Grundlagen des geltenden Steuerrechts darstellen. Prof. Musil von der Universität Potsdam wird sich der Einführung in das materielle Steuerrecht widmen. Hier wird das Einkommensteuerrecht im Mittelpunkt stehen. Prof. Heintzen von der FU Berlin wird schließlich in das Steuerverfahrensrecht einschließlich des Gerichtsverfahrens einführen. Vorkenntnisse im Steuerrecht werden nicht erwartet. Für die Bachelor-Studierenden der Universität Potsdam wird eine Abschlussklausur von 120 Min. angeboten.Termine:Fr. 30.5.2008, 16.00-19.30 Uhr (Prof. Birk)Sa. 31.5.2008, 9.00-13.00 Uhr (Prof. Birk)Fr. 6.6.2008, 16.00-19.30 Uhr (Prof. Musil)Sa. 7.6.2008, 9.00-13.00 Uhr (Prof. Musil)Fr. 13.6.2008, 16.00-19.30 Uhr (Prof. Heintzen)Sa. 14.6.2008, 9.00-13.00 Uhr (Prof. Heintzen)
Literatur: Birk, Steuerrecht, 10. Aufl. 2007 Tipke/Lang, Steuerrecht, 18. Aufl. 2005
WWW-Seite: http://www.uni-potsdam.de/verwaltungs_und_steuerrecht/Veranstaltungen.html
10525 Deutsches und europäisches Markenrecht
Beschreibung: Die Vorlesung soll in das deutsche und europäische Markenrecht sowie andere Kennzeichenrechte einführen. Behandelt wird auch die Verbindung zum internationalen Markenrecht. Themen sind u.a.: Wirtschaftliche Bedeutung der Marke; Begriff der Marken; Eintragungsvoraussetzungen, Eintragungsverfahren; Rechte des Markeninhabers, Umfang und Schranken des Schutzes, Verletzung; Erlöschen.
Literatur: Hubmann/Götting, Gewerblicher Rechtsschutz, 7. Aufl.; Eisenmann/Jautz, Grundriss Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, 6. Aufl.; Nordemann, Wettbewerbs- und Markenrecht, 10. Aufl.
10526 Privates Umwelt- und Technikrecht
Beschreibung: Gegenstand der Lehrveranstaltung sind die Grundlagen des Umweltprivatrechts sowie des technikbezogenen Wirtschaftsrechts. Vorgestellt werden die zivilrechtlichen Instrumente zur Vermeidung und zum Ausgleich von Umweltschäden, wobei die Abwehr- und Ausgleichsansprüche des nachbarrechtlichen Immissionsschutzrechts sowie das Umwelthaftungsrecht (§§ 823 ff. BGB, UmwelthaftungsG, UmweltschadensG, umweltbezogene Gefährdungshaftungstatbestände der §§ 22 WHG, 32 ff. GentG, §§ 25 ff. AtG) im Mittelpunkt stehen. Außerdem werden Rechtsfragen der technischen Sicherheit/technischen Normen und Produkthaftung, der Umwelthaftpflichtversicherung sowie das Umweltwettbewerbsrecht behandelt.Die Veranstaltung ist als Proseminar konzipiert. Neben der Vermittlung der rechtlichen Materie erfolgt eine Einführung in die Vortrags- und Präsentationstechnik sowie eine Anleitung zur Anfertigung wiss. Arbeiten. Es soll eine selbständige, vertiefte Auseinandersetzung mit einer umweltprivatrechtl. Fragestellung erreicht werden. Anmeldung per E-Mail erbeten an eva.mueller@rewi.hu-berlin.de
Literatur: Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben. WWW-Seite: nicht angegeben
10527 AG zum Steuerrecht
Beschreibung: In der Arbeitsgemeinschaft werden Fälle zum Unternehmenssteuerrecht II besprochen. Die Fälle sind auch für Anfänger im Steuerrecht konzipiert. Anhand von Fällen sollen die für die Schwerpunktveranstaltung Unternehmenssteuerrecht II (fakultativ) relevanten Probleme des Steuerrechts behandelt werden. Gegenstand der Fälle sind eine Einführung in das Steuerrecht der Körperschaften nebst Steuerbilanzrecht.
Literatur: Birk, Steuerrecht, 10. Aufl. Münster 2007Tipke/Lang, Steuerrecht, 18. Aufl. Köln 2005
Weitere Lehrangebote: 10416, 10417, 10471, 10474, 10652, 10702
10542 Umwelt- und Planungsrecht II
10543 Europäisches Umweltrecht
Beschreibung: Das deutsche Umweltrecht ist in hohem Maße von den Vorgaben des Umweltgemeinschaftsrechts geprägt. Dessen Kenntnis bildet daher die Grundlage für das Verständnis des nationalen Rechts und eröffnet darüber hinaus die Chance, frühzeitig die umweltpolitische Entwicklung einzuschätzen. Behandelt werden sowohl die primärrechtlichen Grundlagen als auch die wichtigsten Richtlinien und Verordnungen zum allgemeinen und besonderen Umweltrecht (wie z. B. UVP, Umweltinformation, IVU, Öko-Audit, Habitatschutz, Gewässerpolitik, Luftreinhaltung, Emissionshandel, Abfallwirtschaft, Chemikalienrecht bzw. REACH, Energie- und Klimaschutzrecht). Die Lehrveranstaltung wendet sich sowohl an „Umweltrechtler“, die ihre gemeinschaftsrechtlichen Kenntnisse vertiefen wollen, als auch an „Europarechtler“, die sich über ein wichtiges Spezial- und Referenzgebiet informieren wollen.Termine: freitags, 18.4.08, 2.5.08, 16.5.08, 30.5.08, 13.6.08 jeweils von 10 c.t. bis 16 h, BE 1, 139a
Literatur: Epiney, Umweltrecht in der Europäischen Union, 2. Aufl. Köln 2005Jans/v.d.Heide, Europäisches Umweltrecht, Groningen 2003 Jans/Vedder, European Environmental Law, 3. Aufl. Groningen 2008Kloepfer, Umweltrecht, 3. Aufl., München 2004, § 9Krämer, E.C. Treaty and Environmental Law, 4. Aufl., London 2000McCormick, Environmental Policy in the European Union, Basingstoke 2001Rengeling (Hrsg.), Hb. z. deutschen und europäischen Umweltrecht, 2. Aufl., Köln 2003Sparwasser/Engel/Voßkuhle, Umweltrecht, 5. Aufl., Heidelberg 2003Dietrich/Au/Dreher, Umweltrecht der Europäischen Gemeinschaften, Berlin 2003Internet-Seiten der EU
10544 Seminar zu aktuellen verfassungsrechtlichen Fragen
Beschreibung: Themen siehe Aushang
10546 Praktikerseminar Bau- und Planungsrecht
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin/jura/inst/ibr
10547 Das Recht der Vergabe von öffentlichen Aufträgen - dargestellt anhand von aktuellen Fragen des öffentlichen Auftrags- und Vergaberechts
Beschreibung: Die Vorlesung beschäftigt sich anhand des (Kartell-)Vergaberechts zur Erteilung öffentlicher Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge insbesondere mit dem Verwaltungsverfahrensrecht und dem allgemeinen Verwaltungsrecht. Nach einem kurzen Überblick über die allgemeinen rechtlichen Grundlagen zur Vergabe öffentlicher Aufträge wird die Durchführung von Verwaltungsverfahren anhand der rechtlichen Kontrolle bei der Vergabe öffentlicher Aufträge exemplarisch behandelt. Neben allgemeinen Fragen des öffentlich-rechtlichen Rechtsschutzes werden insbesondere die in Verwaltungsverfahren typischerweise auftretenden Probleme (Fristen, Zustellungsregelungen, Beteiligung Dritter/Rechtswirkung für Dritte usw.) dargestellt.Besonderer Wert wird dabei auf eine aktive Mitarbeit der Studentinnen und Studenten zur Förderung der juristischen Argumentationsfähigkeit gelegt.Im Anschluß an die Vorlesung werden Studienarbeiten vergeben.
Literatur: Kommentare, Lehrbücher usw.: Bechtold, GWB (Kartellrecht), 4. Auflage 2006; Boesen, Vergaberecht, 2000; Byok/Jaeger, Kommentar zum Vergaberecht, 2. Aufl. 2005; Hertwig, Praxis der öffentlichen Auftragsvergabe, 3. Aufl. 2005; Leinemann, Die Vergabe öffentlicher Aufträge, 4. Aufl. 2007; Kulartz/Kus/Portz, Kommentar zum Vergaberecht, 2006; Noch, Vergaberecht Kompakt, 3. Aufl. 2005; Reidt/Stickler/Glahs, Vergaberecht, 2. Aufl. 2003; Weyand, Praxiskommentar Vergaberecht, 2. Aufl. 2007.Wichtige Zeitschriften: Vergaberecht (VergabeR); Neue Zeitschrift für Baurecht (NZBau); Zeitschrift für deutsches und internationales Bau- und Vergaberecht (ZfBR).
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/etc/rdt
10548 Umweltrecht in der raumbezogenen Planung
WWW-Seite: http://rewi-hu-berlin.de/jura/ls/bts
10549 Quellen des Informationsrechts
10550 Sozialversicherungsrecht
Beschreibung: Dr. Voelzke, der als Richter am Bundessozialgericht in dem für die Arbeitslosenversicherung und die Grundsicherung für Arbeitsuchende zuständigen 11. Senat des BSG tätig ist, gibt in der Lehrveranstaltung einen Überblick über das deutsche Sozialversicherungsrecht, das in seiner wirtschaftlichen Bedeutung und der praktischen Relevanz seiner rechtlichen Bezüge und Querverbindungen in die gesamte Rechtsordnung zunehmend wahrgenommen wird. Zunächst werden Allgemeine Grundsätze und Systematik des Systems der sozialen Sicherung vorgestellt. Danach wird ein Überblick über einzelne Zweige des Sozialversicherungsrechts und ihre Abgrenzung gegeben. Eine vertiefende Darstellung erfolgt unter Einbeziehung aktueller praktischer Fallgestaltungen hinsichtlich des Arbeitsförderungsrechts einschließlich der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Literatur: Raimund Waltermann, Sozialrecht, C.F. MüllerEberhard Eichenhofer, Sozialrecht, Mohr Siebeck
10551 Telekommunikationsrecht
Beschreibung: Das Telekommunikationsrecht ist eine der zentralen Materien des Informationsrechts. Es regelt die technischen Aspekte der Informationsübermittlung und ist ein Bespiel für modernes, marktordnendes Regulierungsrecht wie es typisch für Infrastrukturindustrien und ehemalige Monopole staatlicher Daseinsvorsorge ist. Im Telekommunikationsgesetz finden sich die typischen Handlungsformen staatlicher Wirtschaftsverwaltung ebenso wie die typischen Formen der Programmierung der Verwaltung. Leitbildgebend ist das Telekommunikationsrecht für eine europäische Verbundverwaltung, bei der auch in den Verwaltungsvollzug eine unmittelbare Einflussnahme und Koordinierung erfolgt.Themen: Historische Entwicklung: vom Fernmelderegal zur regulierten Industrie - Technische Grundlagen - Die Regulierungsbehörde - Verwaltungsverfahren und Rechtsschutz - Bewirtschaftung knapper Ressourcen bei privatwirtschaftlicher Leistungserbringung: Frequenzordnung - Nummerierung - Wegerechte - Art. 10 GG, Überwachung und TK-Datenschutz - Marktregulierung - Telekommunikation und Rundfunk.
Literatur: Literatur zur Einführung: Koenig/Loetz/Neumann, Telekommunikationsrecht, 2004; Holznagel/Enaux/Nienhaus, Telekommunikationsrecht, 2006; Schütz, Kommunikationsrecht, 2005; Trute/Spoerr/Bosch, TKG mit FTEG, Kommentar, 2001
10552 Deutsches und europäisches Asyl- und Ausländerrecht
D. Thym
Beschreibung: Wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgefüllt.
Literatur: Wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgefüllt.
WWW-Seite: http://www.thym.eu
10553 Sicherheitsverfassungs- und -verwaltungsrecht
Beschreibung: Siehe Aushang
10554 Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung in der neuen Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik Deutschland
R. Will, F. Roggan
Beschreibung: Dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung kommt in unserer Gesellschaft eine stetig wachsende Rolle zu. Bei fast allen Freiheitsbetätigungen hinterlassen wir immer mehr elektronische Datenspuren. Diese Spuren ermöglichen der heutigen Datenverarbeitung, jeden einzelnen von uns zum gläsernen Menschen zu machen. Der nach dem 11. September 2001 einsetzende Sturmlauf der deutschen Innenpolitik auf die personenbezogenen Daten hat tiefe Eingriffe in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zur Folge. Die prominentesten Beispiele dafür sind die Antiterrordatei, die Onlinedurchsuchung und die Vorratsdatenspeicherung. Im Kontext parallel dazu laufender medizinischer Datenerhebung und –speicherung und zivilrechtlichem Scoring scheint die totale Überwachung möglich zu werden. Der sich verschärfende Konflikt zwischen der Freiheit der informationellen Selbstbestimmung und den Sicherheitskonzepten steht im Mittelpunkt dieses Seminars.
Literatur: Wird bei der Vorbesprechung am Montag, 04.02.2008, um 17:30 Uhr im Raum 214, UL 9 mitgeteilt.
WWW-Seite: http://will.rewi.hu-berlin.de/
10555 Verwaltungsprozessrecht
Beschreibung: Die Vorlesung wendet sich an alle Studierende, die ihre verwaltungsprozessrechtli-chen Kenntnisse für die Bearbeitung von Fällen vertiefen wollen. Spezifische Vor-kenntnisse werden nicht vorausgesetzt, sodass ist die Vorlesung auch von „Einstei-gern“ genutzt werden kann. Die Schwerpunkte liegen auf dem für die Fallbearbeitung benötigten Stoff, also der systematischen Durchdringung der Sachentscheidungs-voraussetzungen (Zulässigkeitsstation von Rechtsbehelfen) und den für das Ver-ständnis erforderlichen Hintergründen der Gerichtsverfassung und des Verfassungs-rechts. Gemeinsame Falllösungen sollen die Veranstaltung auflockern.Benötigte Gesetzestexte: VwGO, GVG, EGGVG, DRiG, ZPO, GG, im Übrigen eine Sammlung des materiellen Bundes-Verwaltungsrechts (z.B. den Sartorius).Es wird erwartet, dass die Teilnehmer die VwGO bereits zu Beginn der Vorlesung einmal vollständig gelesen haben.Termine:Fr, 16. Mai: 16 (!)-20 Uhr Raum BE 1, 144Sa, 17. Mai: 09.30-13 Uhr Raum BE 1, 139aFr, 23. Mai: 14-20 Uhr Raum BE 1, 140/142Sa, 24. Mai: 09.30-13 Uhr Raum BE 1, E42Fr, 30. Mai: 16(!)-20 Uhr Raum BE 1, E42Sa, 31. Mai: 09.30-13 Uhr Raum BE 1, E42
Literatur: Schenke, Verwaltungsprozessrecht, 11. Aufl. 2007Tettinger/Wahrendorf, Verwaltungsprozessrecht, 3. Aufl. 2005Würtenberger, Verwaltungsprozessrecht, 2. Aufl. 2006Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht, Band II: Verwaltungsrecht und Verwal-tungsprozeßrecht, 1992 (2. Aufl. für 2008 angekündigt)Seidel/Reimer/Möstl, Beck'sches Examinatorium Öffentliches Recht, Bd. 1: Allgemeines Verwaltungsrecht mit Kommunalrecht; Bd. 2: Besonderes Verwaltungsrecht, jeweils 2. Aufl. 2005
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/lb/wsk&lang=de
10556 Recht der Biotechnologie
Beschreibung: In der Vorlesung „Recht der Biotechnologie“ werden das europäische und deutsche Recht im Bereich der Biotechnologie und Gentechnik behandelt, und es werden Vergleiche zum amerikanischen „biotech law“ angestellt. Themen sind die Chancen und Risiken der Biotechnologie, Verfahrensansätze bei der Regulierung der modernen Biotechnologie, Umgang mit Risiken und Risikosteuerung, Freisetzung und Inverkehrbringen, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit, Haftungsaspekte, handelsrechtliche Aspekte (WTO) u.a. Der Fokus liegt auf den sich in der Praxis ergebenden Problemen.Studienarbeiten werden angeboten.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/lb/whb
Weitere Lehrangebote: 10441, 10442, 10445, 10447, 10448
10571 Recht der Internationalen Organisationen
10572 Kriegs- und Kriegsverhütungsrecht
10573 Aktuelle Entwicklungen im Völkerrecht mit Bezug zu Studienarbeiten
10574 Luft- und Weltraumrecht (anschließende Studienarbeit)
10575 Europäisches Wettbewerbsrecht
Vorlesung (VL) 25.4., 26.4. und 2.5
Beschreibung: In der Vorlesung Europäisches Wettbewerbsrecht werden u.a. behandelt: das System des europäischen Wettbewerbschutzes, rechtspolitische und – systematische Grundlagen, die Kompetenzabgrenzung zwischen Mitgliedstaaten und der Gemeinschaft sowie das ECN (Netzwerk der Wettbewerbsbehörden), Artikel 81 EG (Kartellverbot), Artikel 82 EG (Missbrauchsverbot), Leitlinien zu vertikalen Beschränkungen und horizontaler Zusammenarbeit, die Fusionskontrolle (VO 139/2004), das Recht öffentlicher Unternehmen/die Bedeutung gemeinwirtschaftlicher Dienste (Artikel 86 EG).Ein umfangreicher Exkurs führt in Fragen des Europäischen Kartellverfahrensrechts ein (VO 1/2003, VO 773/2004, Leitlinien zur Bemessung von Geldbußen, Kronzeugenregelung, jüngste Rechtsprechung). Die Veranstaltung wendet sich damit auch an Praktiker aus Verwaltung und Anwaltschaft.
Literatur: Literatur: Einführend: D. Gerber, Law and Competition in Twentieth Century Europe: Protecting Prometheus, Oxford, 1999.Weitere Informationen auf der Lehrstuhlseite von Prof. Pernice: http://pernice.rewi.hu-berlin.de/
10576 Recht der EU-Außenbeziehungen
Beschreibung: Die VL behandelt die Außenbeziehungen der Europäischen Union aus der Perspektive des Europarechts mit ergänzenden Bezügen zum Völkerrecht und dem nationalen Recht. Es werden behandelt horizontale Fragestellungen und ausgewählte Einzelpolitiken (Außenhandel, Entwicklung, Assoziierung, GASP, Verteidigung). Nähere Informationen zur Studienarbeit in der ersten Veranstaltung.
Literatur: Piet Eckhout, External Relations of the European Union (2004).
10577 Seminar Europarecht 2 SWS
10578 Der Vertrag von Lissabon
Beschreibung: siehe Informationen der Lehrstuhlseiten
10579 Grundfreiheiten in Europa
Beschreibung: Die Veranstaltung behandelt die Grundfreiheiten der EU, die wesentlicher Bestandteil des Gemeinsamen Marktes sind. Zu den Grundfreiheiten zählen der freie Warenverkehr, der freie Personenverkehr, die Dienstleistungsfreiheit sowie der freie Kapitalverkehr. Die Grundfreiheiten verbieten in ihrem Anwendungsbereich Diskriminierungen aufgrund der Staatsangehörigkeit bzw. aufgrund der Herkunft der Ware sowie bestimmte ungünstige Behandlungen anderer EU-Staatsangehöriger oder Waren. Sie sind vom nationalen Gesetzgeber zu beachten. Sofern nationale Vorschriften eine Grundfreiheit ohne sachlichen Grund einschränken, sind sie unanwendbar. Als Folge können EU-Ausländer besser gestellt sein als Inländer. Damit stellen die Grundfreiheiten eine bedeutende - nicht unumstrittene - Beschränkung der nationalen Handlungsfreiheit dar.Die Beherrschung der Grundfreiheiten ist für die Rechtspraxis unerlässlich. Sie wirken in alle Rechtsbereiche der Verwaltung hinein. Dementsprechend haben die Grundfreiheiten hohe Examensrelevanz.In der Veranstaltung sollen neben der Einführung in das Konzept der Grundfreiheiten die einzelnen Freiheiten (mit Ausnahme des freien Kapitalverkehrs) erörtert und anhand von praktischen Beispielen eingeübt werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf Methodik und Argumentationsweise des EuGH gelegt werden.
Literatur: Für die Vorlesung werden benötigt: Texte der EU-Verträge sowie die Gesetzessammlung Sartorius I.
Weitere Lehrangebote: 10543, 10552, 10601, 10607
10601 Europäisches Strafrecht
Beschreibung: Die Vorlesung behandelt als fakultativer Teil des Schwerpunktstudiums in den Schwerpunkten 2, 6 und 7 insbesondere die Entwicklung eines europäischen Strafrechts innerhalb der Europäischen Union und unter dem Eindruck der EMRK sowie den Einfluss europäischer Vorgaben auf das deutsche Strafrecht und Strafverfahrensrecht. Eine detaillierte Gliederung der Vorlesung wird vor Vorlesungsbeginn im Internet bekannt gemacht und am Schwarzen Brett der Professur ausgehängt.Prüfung: Für Studierende im Sokrates-, Erasmus-, MLLP- oder LLM-Programm besteht am Semesterende die Möglichkeit einer mündlichen Abschlussprüfung. Die Vorlesung ist für die Studierenden der genannten Schwerpunkte eine fakultative Lehrveranstaltung und kann daher Gegenstand der mündlichen Prüfung am Ende des Sommersemesters 2008 sein. Auch kann nach Abschluss der Vorlesung eine Studienarbeit ausgegeben werden.
Literatur: wird mit der Gliederung bekannt gemacht und zu Beginn der Vorlesung vorgestellt. Ergänzend wird es einen Reader geben, in dem vor allem Leitentscheidungen zum Europäischen Strafrecht mit Anmerkungen enthalten sind. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/hgr/index.php?path=./lehre
10602 Kriminalpolitisches Seminar: Aktuelle Entwicklungen im Medienstrafrecht
Beschreibung: In 14 Semestersitzungen werden anhand vorab gefertigter Studienarbeiten 15 aktuelle Probleme aus dem Bereich des Medienstrafrechts vorgestellt. Hierbei werden sowohl die Verbindungen zum Allgemeinen Teil des StGB als auch die speziellen medienstrafrechtlichen Tatbestände erörtert. Auch strafprozessuale Besonderheiten werden Berücksichtigung finden.
Literatur: Bernd Heinrich, Medienstrafrecht, in: Wandtke, Handbuch des Medienrechts 2008; Manfred Heinrich, Medienstrafrecht 2007, Petersen, Medienstrafrecht, 3. Aufl. 2006, Löffler/Ricker, Handbuch des Presserechts, 5. Aufl. 2005
10603 Sanktionenrecht
Beschreibung: Im Rahmen des Seminars wird zunächst ein Überblick über das Rechtsfolgensystem des deutschen Strafrechts erarbeitet. Anschließend werden ausgewählte aktuelle Problemfelder des Sanktionenrechts vertieft behandelt. Beispielhaft seien die neuen Ländergesetze zum Strafvollzug und zum Jugendstrafvollzug genannt. Auch die Entwicklung des Maßregelrechts, insbesondere der (nachträglichen) Sicherungsverwahrung, wird Gegenstand der Veranstaltung sein. Literatur: Streng, Strafrechtliche Sanktionen, 2. Aufl. 2002;Meier, Strafrechtliche Sanktionen, 2. Aufl. 2006 WWW-Seite: nicht angegeben
10604 Strafverfahrensrecht I: Strafprozessrecht in der tatrichterlichen Praxis
F. Tiemann
Beschreibung: Das Seminar soll der Vertiefung strafprozessrechtlicher Kenntnisse dienen und Einblicke in die tatrichterliche Praxis vermitteln. Behandelt werden Fragen, die im Zwischen- und Hauptverfahren, insbesondere in der Hauptverhandlung, von praktischer Bedeutung sind. Einen Schwerpunkt bildet die Tatsachenfeststellung vor Gericht. Außerdem sollen unter anderem Pflichtverteidigung, Nebenklage, Vernehmung von Zeugen, Beweisantragsrecht, Absprachen im Strafprozess sowie Art und Inhalt gerichtlicher Entscheidungen erörtert werden. Die Betrachtung des gerichtlichen Verfahrens aus tatrichterlicher Perspektive schließt dabei auch die jeweiligen revisionsrechtlichen Bezüge mit ein. Die Veranstaltung soll möglichst praxisnah durchgeführt werden. Zu diesem Zweck soll gegebenenfalls auch eine Hauptverhandlung begleitet werden.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/mxn/lehrstuhlseite/lehre/
10605 Strafverfahrensrecht II: Strafverteidigung
Beschreibung: Das Seminar findet als Blockseminar am 7. und 8. Juni 2008 ganztägig im Schulungs- und Gästehaus Egsdorf bei Teupitz (Chausseestraße 47, 15755 Egsdorf) statt. Fragen zur Veranstaltung können über das Sekretariat von Herrn Prof. Werle an Prof. Ignor gerichtet werden.
10606 Transnationales Strafrecht: Rechtshilfe und Rechtsanwendung
Beschreibung: Die Vorlesung behandelt die materiellen und formellen Aspekte des Transnationalen Strafrechts, betrifft also insbesondere das Strafanwendungsrecht und das Recht der internationalen Zusammenarbeit in Strafsachen (Auslieferung und Rechtshilfe). Im ersten Teil der Veranstaltung werden die Grundlagen des Transnationalen Strafrechts erarbeitet; im Rahmen von Fallbesprechungen soll das erlernte Wissen dabei von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unmittelbar angewendet werden. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Einzelfragen und aktuelle Entwicklungen erörtert; Themen sind dabei voraussichtlich u.a. die Geltung des Strafrechts für Straftaten im Internet, Praxis und Probleme der Ausübung universeller Strafgewalt, europäische Initiativen zur Behandlung konkurrierender Strafgewalten, die ersten Erfahrungen mit dem Europäischen Haftbefehl und die Zusammenarbeit der staatlichen Strafjustiz mit internationalen Strafgerichten.Die Vorlesung richtet sich an fortgeschrittene Studierende, vornehmlich an solche, die den Schwerpunkt VII belegen. Kenntnisse des deutschen Straf- und Strafverfahrensrechts werden vorausgesetzt; Grundkenntnisse im Völker- und Europarecht sind hilfreich. Erwartet wird eine aktive Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, insbesondere in Form von Kurzreferaten und Protokollen; Einzelheiten werden in der Veranstaltung bekannt gegeben. Themen für die Studienarbeit werden im Anschluss an die Veranstaltung vergeben.
Literatur: Zur Orientierung empfehlenswert sind: Satzger, Internationales und Europäisches Strafrecht 2. Aufl. 2007; Vogel, Vor § 1 IRG, in: Grützner/Pötz, Internationaler Rechtshilfeverkehr in Strafsachen, 2. Aufl. (Loseblatt); Werle/Jeßberger JuS 2001, S. 35 ff., 141 ff. Weitere Literaturhinweise werden in der Veranstaltung bekannt gegeben.
10607 Internationale Strafgerichtsbarkeit
Beschreibung: In dem Seminar wird die Praxis des Internationalen Strafgerichtshofes und einzelner so genannter hybrider Strafgerichtshöfe unter Heranziehung aktueller Verfahren dargestellt und erörtert. Eingeladene Gastsprecher aus der Praxis sollen den Studierenden zudem einen lebendigen Einblick in die Internationale Strafgerichtsbarkeit geben. Zu ausgewählten Themen werden die Studierenden kurze Statements in schriftlicher Form verfassen, die als Diskussionsgrundlage für das Seminar dienen sollen. Da die einschlägige Literatur und Rechtsprechung fast ausschließlich in englischer Sprache ist, werden solide Englischkenntnisse von den Teilnehmern des Seminars vorausgesetzt.Das Seminar steht im begrenzten Umfang Studierenden des Schwerpunkts 6 offen. Am Freitag, den 23.5.2008 von 10-18 Uhr (Gedenkstätte „Haus der Wannseekonferenz“) sowie am Freitag, den 6.6.2008 von 10-18 Uhr (BE 1, R. 47) finden zwei ganztägige Blocktermine statt, die Bestandteil des Seminars sind.Das Seminar beginnt erst in der 2. Vorlesungswoche am Montag, den 21.04.2008.
Literatur: Einstiegsliteratur: Gerhard Werle, Völkerstrafrecht, 2. Aufl. (2007), Rn. 1-79, 216-293. Weitere Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung mitgeteilt.
10608 Historische Grundlagen des Völkerstrafrechts
Beschreibung: Gegenstand des Seminars sind die historischen Grundlagen des Völkerstrafrechts. Behandelt werden insbesondere der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, der Prozess von Tokio sowie die auf Grundlage des Kontrollratsgesetzes Nr. 10 geführten sog. Nachfolgeprozesse. Die Bezüge zum geltenden Völkerstrafrecht sollen durchweg einbezogen werden.Das Seminar wird als Blockveranstaltung voraussichtlich im Mai oder Juni 2008 stattfinden. Einzelheiten werden auf einer Einführungsveranstaltung am Ende des Wintersemesters 2007/2008 bekannt gegeben. Dort werden auch die Themen für die Studienarbeiten vergeben. Das Seminar richtet sich vornehmlich an Studierende im Schwerpunktbereich VII (fakultative Lehrveranstaltung). Der Besuch der Vorlesung „Internationales Strafrecht“ im Wintersemester 2007/2008 wird vorausgesetzt. Es wird erwartet, dass auch diejenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die keine Studienarbeit schreiben, sich aktiv an der Veranstaltung, etwa durch Anfertigung und Präsentation von Diskussions- oder Positionspapieren, beteiligen. Einzelheiten werden in der Einführungsveranstaltung bekannt gegeben.
10609 Kriminalpolitik im 20. Jahrhundert
Beschreibung: In dem Blockseminar werden für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schwerpunktbereiche 1, 2 und 7 in Referaten, die auf zuvor ausgegebenen Studienarbeiten beruhen, exemplarisch einzelne Kriminalpolitiker, Gesetzgebungsvorhaben und Felder der Kriminalpolitik behandelt. Die Referate werden dabei durch Koreferate und Impulsreferate ergänzt und danach diskutiert. Die Studienarbeiten werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor dem Seminar in elektronischer Form zugänglich gemacht; die Diskussionen in dem Seminar sollen durch Protokolle dokumentiert werden, die ebenfalls an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer übermittelt werden. Prüfung: Das Seminar ist für die Studierenden der genannten Schwerpunkte eine fakultative Lehrveranstaltung und kann daher Gegenstand der mündlichen Prüfung am Ende des Sommersemesters 2008 sein. Studienarbeiten für Studierende der genannten Schwerpunktbereiche werden am 25.2.2008 ausgegeben. Studierende im Sokrates-, Erasmus-, MLLP- oder LLM-Programm können eine Seminararbeit anfertigen und einen Seminarschein erwerben. Literatur: nicht angegeben
10621 Deutsch-Französisches Seminar
Beschreibung: Deutsch-Französisches Seminar im Zivilrecht gemeinsam mit der Université Paris II Panthéon-Assas.Jeweils ein drei-tägiges Seminar in Paris und in Berlin. Zu erbringen sind eine schriftliche Seminararbeit von ca. 25 Seiten (für deutsche Studierende im französischen Recht, für französische Studierende im deutschen Recht), sowie ein Vortrag von 15 min. mit anschließender Diskussion.Die Noten der beiden Seminare fließen zu einem Drittel in die Schwerpunktsnote ein.
10479 11. Gemeinsamer Moot-Court im Zivil- und Strafrecht
W.-G. Freiherr von Rechenberg, K.-M. Schmidt
Beschreibung: Der Moot-Court des Instituts für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität findet in Kooperation mit dem Institut für Anwaltsrecht der Universität Rostock statt. Die Teilnehmer werden Teams zu 2 Studenten bilden, die sich dann miteinander und mit den Kommilitonen von der Ostsee messen. Der Moot-Court wird über 2 Runden ausgetragen, so daß alle Teams einmal "Auswärts" in Rostock bzw. Berlin auftreten. Literatur: nicht angegeben
Beschreibung: Der sichere Umgang mit dem Computer gehört heutzutage zu den Grundanforderungen an jeden jungen Juristen. Im Kurs Juristisches Arbeiten mit Computern, den die Mitarbeiter des Instituts für das Recht der Informations- und Kommunikationstechnik im Sommersemester 2008 anbieten, erlernen Sie diese Grundfertigkeiten. Themenschwerpunkte sind die Nutzung verschiedener juristischer Datenbanken und die professionelle Verwendung von Software zur Textverarbeitung.Anmeldelisten liegen ab Dienstag, den 1. April 2008, 10 Uhr im Computerpool der Juristischen Fakultät (Raum UL 9, 204) aus.
10652 Planspiel Unternehmenskauf
Beschreibung: Die Vorlesung vermittelt die Grundzüge des Ablaufs einer Unternehmens-Kauftransaktion. Die juristisch relevanten Schritte der unternehmensinternen Vorbereitung, der Mandatierung der Berater, der Verkäufer- und Käufer-Due Diligence, der Verhandlung und des Abschlusses eines Kaufvertrags sowie des „Closing“ werden diskutiert und mit Textbeispielen und Checklisten aus der Praxis unterlegt. Dabei werden die Merkmale unterschiedlicher Rechtsformen der Beteiligten auf Käufer- und Verkäuferseite ebenso wie die unterschiedlichen Vertragstypen eine Unternehmens- oder Beteiligungserwerbs deutlich herausgearbeitet.
Literatur: Semler/Volhard, Arbeitshandbuch für Unternehmensübernahmen, 2 Bände, C.H.Beck/VahlenPicot, Unternehmenskauf und Restrukturierung, 3. Aufl.2004, C.H.BeckRödder/Hötzel/Mueller-Thuns, Unternehmenskauf Unternehmensverkauf, C.H.BeckHölters, Handbuch des Unternehmens- und Beteiligungskaufs, 6. Aufl.2005, Dr. Otto Schmidt
10654 Verhandlungsmanagement
10655 Model European Union conference (MEUC) - Simulation des Europäischen Gerichtshofes II (für Fortgeschrittene) (in deutscher Sprache)
Beschreibung: Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Simulation des Europäischen Gerichtshofes. Die Veranstaltung umfasst Vorbereitungstreffen in Berlin und die Teilnahme an einer Studienfahrt nach Brüssel und Luxemburg. Die Hauptverhandlung findet in einem Gerichtssaal des EuGH in Luxemburg statt. Nach Abschluss der mündlichen Verhandlung werden die Videoaufzeichnungen ausgewertet und Verbesserungsvorschläge für das inhaltliche und rethorische Auftreten vor dem EuGH besprochen. Die Simulation findet in deutscher Sprache statt. Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Semester die mindestens den obligatorischen Teil des Schwerpunktes 6 abgeschlossen haben oder vergleichbare Vorkenntnisse im In- oder Ausland erworben haben. Erwünscht ist die Teilnahme an der Model European Union Conference (MEUC) - Simulation des Europäischen Gerichtshofes I. Der Schlüsselqualifikationsnachweis kann durch eine aktive individuelle Leistung erworben werden. Literatur: nicht angegeben
10656 Organisation und Durchführung einer internationalen juristischen Veranstaltung
[Austauschseminar mit der Universität Riga. Thema: Medienstrafrecht]
Beschreibung: Das Seminar folgt dem Ablauf aller Veranstaltungen im Netzwerk Studentischer Austauschseminare Ost-West (NOW). Die deutschen Teilnehmer und Teilnehmerinnen fahren in der ersten Woche (vorlesungsfreie Zeit) nach Riga und treffen dort die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu einer ersten Arbeitsrunde. Anschließend fahren die lettischen und die deutschen Studierenden gemeinsam für eine Woche nach Berlin. Die NOW-Seminare dienen dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen (Zeitlicher Umfang: für die studentischen Organisatoren 4 SWS und für die Erstellung eines Journals bis zu 2 SWS). Die NOW-Seminare werden im Wesentlichen von den studentischen Teilnehmern und Teilnehmerinnen organisiert. Im Übrigen erstellt jede Seminargruppe ein umfassendes Journal. Bei diesen Tätigkeiten können Qualifikationen in den Bereichen wissenschaftliches Management, wissenschaftliches Publizieren und Öffentlichkeitsarbeit erworben werden.Die Seminararbeiten sollen nach Möglichkeit die Verbindung zur Praxis herstellen und die praktischen Erfahrungen verarbeiten; auch dafür sind Schlüsselqualifikationen vorgesehen, insofern das mündliche Referat gemeinsam mit lettischen Teilnehmern erarbeitet und rechtsvergleichend präsentiert wird.
WWW-Seite: http://www.hu-berlin.de/jura/lsHnr
10657 Kurs Zukunft - Cyann: Kommunikations- und Führungstraining
Beschreibung: Nach Abschluss ihres Studiums arbeiten Juristen oft als Rechtsanwälte oder in Firmen. In beiden Situationen sind sie in der Position von Vorgesetzten, ohne darauf vorbereitet zu sein. Dieser Kurs bietet Techniken zum Management, zur Selbstorganisation, zum Lernen und Schreiben.
Literatur: "Cyann - Tochter der Sterne", Bd 1 + 2
10706 10th International Summerschool on Alternative Dispute Resolution
K.-M. Schmidt, A. Nelle, D. Busch u.a.
Beschreibung: Obtain knowledge within the emerging field of law of “Alternative Dispute Resolution” (ADR) and Arbitration in a compact program. Learn how to negotiate and mediate in a cross-cultural setting. These indispensable skills to become a successful lawyer are rarely taught in regular law school programs. Half of the students will be American law students and attorneys and the other half will consist of law students and attorneys from Germany and other countries (in 2006, the Summer School was attended by participants from 32 countries, e.g. Argentina, Austria, Belorussia, Belgium, Brasil, Bulgaria, Cameroon, Costa-Rica, Columbia, Denmark, Finland, France, Germany, Greece, Hungary, Israel, India, Italy, Japan, South-Korea, Lithuania, Mexico, Nigeria, Peru, Serbia and Montenegro, Slovenia, Spain, South Africa, Singapore, Turkey, Ukraine and the USA). The program offerss a class on: * Intercultural Negotiation/Mediation and some lectures on * International Arbitration. The lectures and presentations will feature internationally renowned scholars and practitioners. All classes will be conducted in English. There are no prerequisites for any of the courses.
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/IfA/
10701 International Criminal Law
Beschreibung: The lecture will provide an overview of fundamental principles of international criminal justice. It will primarily deal with the historical evolution of international criminal law, the core crimes, such as genocide, crimes against humanity, and war crimes, and the general principles of individual criminal responsibility under international law. Current developments, such as recent case law of the International Criminal Court, will be covered throughout just as the various modes of enforcement, including prosecution of international crimes before national courts.
Literatur: Gerhard Werle, Principles of International Criminal Law, 2005.
10702 Comparative Corporate Governance
Beschreibung: The course puts current developments in corporate and capital market law into an international perspective. It includes a characterization of corporate governance issues including the principal-agent problem, nexus-of-contract theory, shareholder supremacy versus stakeholders' interests, and limited liability. The course will move to a comparative legal analysis, examining the structure of the corporation in various jurisdictions. The material used in this course includes theoretical academic wrintings as well as examples from current annual reports of Corporations.
Literatur: Kraakman/Davies/Hansmann/Hertig/Hopt/Kanda/Rock, The Anatomy of Corporate Law, 2004
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/wbl/
Beschreibung: Das Seminar (2 SWS) wird in englischer Sprache durchgeführt. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Grundkenntnisse im Europarecht vorhanden sind. Es ist eine Seminararbeit in englischer Sprache einzureichen und ein Referat dazu zu halten. Es besteht die Möglichkeit, die Seminararbeit als Magisterarbeit auszubauen. Es kann ein Leistungsnachweis für fachorientierte Fremdsprachenkenntnisse erworben werden. Dafür ist ein Referat zu halten, die Seminararbeit entfällt. - Themenkreise sind: (1) Die 4 Grundfreiheiten in der EU (freier Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr) (2) Europäisches Kartellrecht (3) Europäisches Verbraucherschutzrecht. - Die Themenliste und der Vorbesprechungstermin werden ab 14.4.2008 bekannt gegeben.
Literatur: wird bei der Vorbesprechung bekannt gegeben.
10704 Comparative Intellectual Property Law
T. Bodewig, A. Lang
Beschreibung: Based on leading cases from Common Law Countries and their equivalents in European and German law the course will introduce students to basic concepts of Intellectual Property Law. Emphasis is put on a comparative point of view.
Literatur: A reading list will be provided at the beginning of the semester.
10705 Comparative Constitutionalism
Beschreibung: The right to self-determination is one of the rights central to most choices we make, cover-ing the right to use drugs, reproductive rights, the choice of intimate partners, and many more aspects. It plays into rights such as the right to dignity and equality. Conflicts around these rights arise in very different legal systems and contexts. Comparative Constitutionalism approaches these kinds of issues through a comparative analysis of cases from around the world, looking for different or similar solutions. This functional approach has been subject to various criticism. Can we perceive the other legal system objectively, or is our perspective too tainted by our own cultural background and legal training? Are we constructing sameness and difference in the comparison? This leads to the question which role culture plays in relation to the law. Comparative Constitutionalism has the (at least implicit) goal of finding the "best" solution for a problem. Can there be a one-size-fits-all, universal solution in very different political, social, cultural contexts? Do conceptions of rights apply the same way at all? Human rights as a reference point or many constitutions claim universal validity – but are they really universal, or are they a “Western” concept, based in one culture but not in others? Can universal rights be “translated” (Merry) into local contexts? What does this mean for different legal systems based on different cultures within one state, and what happens when they conflict with the constitution? What about the constitution and religious norms existing side by side? To discuss these issues, we will look at different approaches to comparative law, and at philosophical approaches to culture and rights.
10707 Deutsch-Polnische Rechtsschule: Polnisches Zivilrecht
BE 1, 229/326
M. Engeleit, M. Podles
Beschreibung: siehe Web-Site der Deutsch-Polnischen Rechtsschule
10708 Deutsch-Polnische Rechtsschule: Polnisches Handels- u. Gesellschaftsrecht
M. Engeleit u.a.
Beschreibung: s. web-Site der Deutsch-Polnischen Rechtsschule
10709 Deutsch-Polnische Rechtsschule: Tandemseminar
D. Dietrich u.a.
Weitere Lehrangebote: 10006, 10415, 10502, 10503
10720 FRS I/1 - Amerikanisches Recht 4 SWS
10721 FRS I/2 - Französisches Recht
10722 FRS I/2 - Italienisches Recht
10723 FRS I/2 - Spanisches Recht
10724 FRS I/2 - Türkisches Recht
10725 FRS I/2 - Brasilianisches Recht
Seminar (SE) wöchentlich
H. Pabst, R. Camilo de Oliveira
10726 FRS I/2 - Chinesisches Recht
10730 FRS II/2 - Englisches Recht
10731 FRS II/2 - Amerikanisches Recht
10732 FRS II/2 - Französisches Recht
10733 FRS II/2 - Russisches Recht
91091 FRS I/1 English Law
Beschreibung: The two-semester course is a subject course providing an introduction to the English legal system and areas of substantive law (constitutional law, contract tort, EU law); it follows a curriculum relevant for the final examinations at the end of the second semester. Although support is given in respect of legal vocabulary and usage English is merely a tool. The course is tought in the form of a seminar with sutdents requested to read and research substantial materials from legal textbook, judical decisions and statutes in order to prepare for class. The course will be accompanied by the e-learning platform Moodle. Enrolment requires he passing of a special entrance test. Candidates who have passed the test in October 2007 are given priority.
91092 FRS I/2 English Law
Beschreibung: This is a continued course and open only to students who have completed FRS I/1 English Law.
91093 FRS I/2 English Law
10751 Forschungsarbeiten zum Internationalen Strafrecht
Beschreibung: Das Kolloquium beschäftigt sich mit aktuellen Fragen und Problemen des Internationalen Strafrechts. Die Veranstaltung bietet jungen WissenschaftlerInnen, insbesondere DoktorandInnen, ein Forum, den Stand und die vorläufigen Ergebnisse ihrer Arbeiten zu präsentieren und gemeinsam mit den übrigen TeilnehmerInnen zu diskutieren.Das Seminar ist anmeldepflichtig und die Teilnehmerzahl begrenzt. Interessenten melden sich bitte bei Gregoria Suárez (Gregoria.Suarez@rewi.hu-berlin.de).Hinsichtlich der Termine beachten Sie bitte die Aushänge.
10752 Werkstatt für Graduierte
Beschreibung: Vorstellung laufender Forschungsprojekte und Methodendiskussion
10754 Recent Developments in European Law
Beschreibung: The aim of the “Recent Developments in European Law” course is to enable you to develop an advanced level of knowledge and understanding of European law as it applies in a number of different fields. Specifically, the course seeks to equip you with knowledge of recent case-law and legislation in European law. Owing to the wide-ranging nature of European law, this course will concentrate only on some aspects of EU Law which will be discussed in more detail.We expect you to read relevant provisions of European law and judgments for each session and to take part actively in classroom debates. Therefore a good command of English is essential.
Literatur: T.b.a.
10755 Forschungskolloquium
Beschreibung: Das Kolloquium ist ein Forum für junge Forschende, um sich insbesondere über Promotionsprojekte auszutauschen. Dabei steht die Präsentation eigener Projekte im Vordergrund, die aus verschiedenen Bereichen kommen: Verwaltungswissenschaften, Verwaltungsreform, Steuerung und governance,vergleichendes Verfassungsrecht/ comparative constitutionalism,Geschlechterstudien/ gender studies,Antidiskriminierungsrecht, Gleichstellungsrecht,Rechtssoziologie und Rechtstheorie/-philosophie. Diskussionen beziehen sich auf: das methodische Vorgehen und die Auswahl des Materials – und die Schwierigkeiten dabei,die Erkenntnisinteressen – und den Zuschnitt „guter“ oder auch „zu kleiner“ oder „zu großer“ Forschungsfragen,und natürlich die fachlichen Aspekte der einzelnen Themen. Im Einzelfall besteht die Möglichkeit, mit internationalen Gästen des Lehrstuhls über aktuelle Entwicklungen in einschlägigen Forschungsfeldern zu diskutieren. Literatur: nicht angegeben
10756 Umweltrecht am angewandten Fall
Beschreibung: Die Vorlesung wendet sich an fortgeschrittenere Studierende, die ihre Kenntnisse im Verwaltungs- und Umweltrecht anhand praktischer Fälle vertiefen wollen. Spezifische Vorkenntnisse sind dabei nicht vorausgesetzt, allerdings sollten verwaltungsrechtliche Grundlagen vorhanden sein. Im Idealfall haben die Teilnehmer die Vorlesung “Umwelt- und Planungsrecht” gehört. Konkret werden in der Vorlesung aktuelle Fälle aus der Praxis diskutiert. Unter anderem sollen Fälle aus dem Immissionsschutzrecht (z.B. Abwehr einer heranrückenden Wohnbebauung; Feinstaubbelastung und Umweltzone), Boden-, Abfall-, Berg- und Wasserrecht (z.B. CO2-Verpressung in den Untergrund; Flutung von Tagebaurestlöchern in der Lausitz und Mitteldeutschland), Gentechnikrecht (Imker vs. MON810) und Naturschutzrecht (Ausgleichspflicht für die Bebauung des Potsdamer Platzes) behandelt werden. Ziel ist es, jeweils gemeinsam Fallösungen im klassischen Klausur- und Gutachtenstil zu erarbeiten; die Vorlesung dient damit gleichzeitig der Vorbereitung auf das Staatsexamen.Benötigt werden Gesetzestexte zum Umwelt- und Verwaltungsrecht (z.B. Sartorius 1 oder Beck-Texte zum Umweltrecht sowie Basistexte Öffentliches Recht).
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/lb/hlr
10757 Doktorandenkolloquium
10758 BauStelle-Humboldt
Beschreibung: Ziel der Veranstaltung ist es:für Praktiker- ein Forum für den Austausch über Fragen 'Rund um die Immobilie' zu bieten- Rekrutierungen geeigneten Nachwuchses vorzubereiten.für Doktoranden- ihre baurechtliche Arbeit vorzustellen und zu diskutieren;für Studenten und Referendare- etwas über privates Baurecht i.w.S. zu lernen, und ggf. ihre Berufschancen zu verbessern. Literatur: Literatur: http://www.baurecht-humboldt.de
10759 Doktorandenseminar
10760 Gender Independent
Beschreibung: Im Kolloquium diskutieren wir aktuelle Beiträge zur Debatte um die Kategorisierung von Gender/Geschlecht, insbesondere im Hinblick auf Interdepenzen/Intersektionalität. Der Schwerpunkt liegt auf einer Auseinandersetzung mit dem wissenschaftstheoretischen und forschungpraktischen Status der Kategorie Geschlecht. Wir werden aktuelle deutsch- und englischsprachige Texte bearbeiten; daneben besteht auch die Möglichkeit, eigene Forschungsideen oder Abschlussprojekte in diesem Themenbereich zur Diskussion zu stellen. Zur Teilnahme gehört die intensive Lektüre vor jeder Sitzung, die einführende Präsentation zu einem Text und die aktive Beteiligung an der Diskussion. Willkommen sind fortgeschrittene Studierende und auch wissenschaftliche Mitarbeiter_innen in den Gender Studies. Das Kolloquium ermöglicht – bestenfalls auch auf längere Sicht – den Austausch über aktuelle und nicht zuletzt kontroverse Fragen in den Gender Studies.
10761 Verbindungslinien zwischen Insolvenz- und Völkerrecht
10762 Grundlagen und Praxis des Verwaltungsrechts
Beschreibung: Vertiefungsveranstaltung zu „Grundlagen und Praxis des Verwaltungsrechts“Als Zusatzveranstaltung richtet sie sich die PÜ vor allem an Studierende, die gerade dieVorlesung zum Allgemeinen Verwaltungsrecht besuchen oder sich für den Schwerpunkt 5 (Staat und Verwaltung im Wandel) entschieden haben. Sie sucht erste Zugänge zu Verwaltung und Verwaltungsrecht jenseits der dogmatischen Fallbehandlung in deren theoretischer Grundlegung und im praktischen Erleben. Offen steht sie selbstverständlich auch Studierenden aller Semester und Studienrichtungen, die sich mit Verwaltung und Bürokratie auseinander setzen wollen. In der ersten Hälfte des Semesters lesen und besprechen wir Grundlagentexte aus verschiedenen Disziplinen zu Verwaltung(-srecht) und Bürokratie. Dabei arbeiten wir uns relativ chronologisch vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zu aktuellen Problemkreisen vor. In der zweiten Semesterhälfte wollen wir uns der Verwaltungspraxis annähern. Dazu berichten RechtsanwältInnen, VerwaltunsrichterInnen und Datenschutzbeauftragte aus ihrer täglichen Arbeit. Optional geplant sind auch der Besuch der Ausländerbehörde sowie einer Verhandlung des Verwaltungsgerichts. Referate zur Vorbereitung der Sitzungen sind hochwillkommen.
Literatur: Ein Semesterapparat ist in der Zweigbibliothek Rechtswissenschaften hinterlegt.Ansonsten wird der Lesestoff über Moodle verfügbar sein.
WWW-Seite: http://lms.hu-berlin.de/moodle/course/search.php?search=Verwaltungsrecht
10763 AG ZPO
[Erste Veranstaltung am 24. April 2008]
Beschreibung: Vorlesungsbegleitende Arbeitsgemeinschaft im ZivilprozessrechtDie Arbeitsgemeinschaft beginnt in der zweiten Vorlesungswoche, erste Veranstaltung am 24.April 2008
Literatur: wie VL Prof. Paulus
Weitere Lehrangebote: 10420, 10543