Source: http://ironmanfrankfurt.com/de/athleten/ironman-sportordnung/
Timestamp: 2013-05-20 17:52:38
Document Index: 299617913

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 12', '§ 12', '§4', '§ 12', '§ 5', '§ 12', '§ 12', '§ 6', '§ 12', '§ 12', '§ 7', '§ 8', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 1']

IRONMAN Germany Sportordnung | Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship
IRONMAN Germany Sportordnung
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Sportordnung/Wettkampfbestimmungen
für IRONMAN, IRONMAN 70.3 und 5i50 Wettbewerbe in Deutschland
IRONMAN ist eine Individualsportart mit den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Es werden entsprechend der zu überwindenden Distanzen folgende IRONMAN Wettbewerbe unterschieden.
IRONMAN (Volldistanz):	3,8 km Schwimmen,180 km Radfahren und 42,195 km Laufen.
IRONMAN 70.3:	1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Die Distanzen für einen 5i50 Wettbewerb sind 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.
Die drei Disziplinen, Schwimmen, Radfahren und Laufen werden in unmittelbarer Folge und an einem Tag absolviert.
Die Zeitlimits (Cut-Off) in den einzelnen Disziplinen und der Zielschluss des gesamten Wettkampfes werden in der Wettkampfinformation des jeweiligen Wettbewerbes festgelegt.
Bei der IRONMAN European Championship und IRONMAN 70.3 European Championship trägt der Sieger/die Siegerin der jeweiligen Wertungsklasse den Titel „Open IRONMAN European Champion“ oder „Open IRONMAN 70.3 European Champion“, unabhängig der Nationalität des Teilnehmers. Für die Wertung/Preisgeld ist es unerheblich ob der Teilnehmer Europäer/in ist oder nicht.
Geltungsbereich der nachfolgenden Sportordnung sind die IRONMAN und 5i50 Wettbewerbe in Deutschland
1. Das nachstehende Regelwerk soll den sportlich fairen und reibungslosen Ablauf des Wettkampfes gewährleisten. Es ist für die Wettkampfteilnahme maßgeblich. Das Wettkampfgericht trägt dafür Sorge, dass der Wettkampf nach den Bestimmungen dieser Sportordnung/ Wettkampfbestimmungen und der entsprechenden Wettkampfinformation durchgeführt wird. Die bei der Veranstaltung eingesetzten Wettkampfrichter (Referees) bilden unter der Leitung des Veranstalters (Rennleitung) das Wettkampfgericht.
2. Mit der Anmeldung und Teilnahme an dieser Veranstaltung hat der/die Teilnehmer/in (im Folgenden als Teilnehmer bezeichnet) diese Sportordnung / Wettkampfbestimmungen, die Rules and Regulations der WTC (World Triathlon Corporation) und die Sportordnung des jeweiligen Fachverbandes des Landes in ihrer jeweils gültigen Fassung und in dieser Reihenfolge anerkannt.
3. Durch eine verpflichtende, persönliche Unterschrift auf dem Formular „Teilnahmebedingungen/Waiver“ erkennt der/die Teilnehmer/in diese an. Das Formular ist bei Abholung der Startunterlagen einzureichen und Voraussetzung für die Aushändigung der Startunterlagen.
Ferner sind die Wettkampfinformationen für die einzelnen Wettbewerbe und die in der Wettkampfbesprechung mitgeteilten Informationen zu beachten. Diese Rechtsgrundlagen dienen der einheitlichen und chancengleichen Ausübung der Sportart. Ihre Einhaltung und Anerkennung ist Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung. Soweit in dieser Sportordnung auf andere Bestimmungen verwiesen wird und wenn diese sich widersprechen, bestimmt sich die Rangfolge nach der Reihenfolge ihrer Aufzählung.
4. Grundsätze der Veranstaltung sind sportliche Fairness und die Einhaltung der Regeln. Es ist verboten, sich unter Verletzung dieser Grundsätze Vorteile zu verschaffen. Das Abkürzen der Wettkampfstrecken führt zur Disqualifikation. Die Teilnehmer dürfen sich gegenseitig weder behindern oder gefährden, noch im Wettkampfablauf stören. Die Teilnehmer sollen anderen Teilnehmern, den Helfern des Ausrichters, Wettkampfrichtern und den Zuschauern mit Höflichkeit und Anstand begegnen.
Sie beachten die Verkehrsregeln und folgen den Anweisungen des Veranstalters, der Wettkampfrichter (Referees) und des medizinischen Personals.
5. Die Teilnehmer sind dafür verantwortlich in gut trainiertem Zustand sowie körperlich gesund zu starten. Doping ist verboten. Es gelten die mit der Anmeldung anerkannten Dopingregeln und Blutgrenzwerte, die für die Veranstaltung zwingend sind. Mit seiner Anmeldung steht der Teilnehmer dafür ein, dass er vor und während der Teilnahme an der IRONMAN-Veranstaltung die Anti-Doping- Bestimmungen der WTC und/oder des zuständigen nationalen Fachverbandes nicht verletzt hat. Diese Vorgaben begründen sich mit dem Ziel des Veranstalters, einen sauberen, fairen und dopingfreien Sport zu gewährleisten und nur solche Sportler bei der Veranstaltung starten zu lassen und in der Ergebnisliste zu werten, die sich an diese Vorgabe halten.
6. Der Veranstalter behält sich zu jeder Zeit Regeländerungen, die den sportlichen Ablauf betreffen, vor. Diese Änderungen sind verbindlich, sofern die Teilnehmer davon schriftlich oder mündlich bei der Wettkampfbesprechung informiert werden.
7. Die Teilnahme an der Wettkampfbesprechung ist Pflicht.
§ 2 Sicherheitsbestimmungen
1. Jeder Teilnehmer ist für den einwandfreien Zustand und die technische Sicherheit seiner Ausrüstung allein verantwortlich und hat darauf zu achten, dass durch seine Ausrüstung andere Teilnehmer, Helfer oder Zuschauer nicht gefährdet werden.
2. Entspricht die Ausrüstung des Teilnehmers nicht den vorstehenden Vorgaben und/oder der Wettkampfinformation, wird der Teilnehmer nicht zum Wettkampf zugelassen.
3. Verstößt der Teilnehmer gegen vorstehende Regelung gemäß Ziffer 1. während der Veranstaltung, hat er auf Aufforderung durch den Referee und/oder Rennleitung den beanstandeten Zustand sofort zu beseitigen. Kommt er dieser Aufforderung nicht nach oder kann ihr nicht Folge leisten, erfolgt die Disqualifikation des Teilnehmers durch das Wettkampfgericht.
4. Die Mitnahme von Ausrüstungsgegenständen, die in irgendeiner Form als „Kommunikations- oder Unterhaltungsmedien“ (Handy, IPod, MP3 Player, Kamera, Videokamera etc.) bezeichnet werden können, ist verboten. Dabei ist es nicht entscheidend, ob diese Gegenstände vom Teilnehmer genutzt werden, oder nicht. Wird dieser Verpflichtung nicht Folge geleistet, erfolgt die Disqualifikation des Teilnehmers durch das Wettkampfgericht. Die direkte Disqualifikation durch einen Referee ist auch bei Feststellen des Regelverstoßes auf der Wettkampfstrecke möglich.
5. Das Mitführen von Glasflaschen ist verboten.
§ 3 Wechselzonen/Kleiderwechsel
1. Die Wechselzonen dürfen nur von Teilnehmern der Veranstaltung, Helfern des Veranstalters sowie Personen mit entsprechendem Berechtigungsausweis betreten werden. Trainer, Betreuer und Zuschauer haben keinen Zutritt.
2. Der Kleiderwechsel hat ausschließlich in den Wechselzonen zu erfolgen.
3. Der Neoprenanzug darf erst in der Wechselzone, an der dafür vorgeschriebenen Stelle (Wechselzelt, Radplatz), ausgezogen werden. Auf dem Weg in und durch die Wechselzone darf der Neopren geöffnet, aber nur bis zu den zu den Hüften abgestreift werden.
4. Innerhalb der Wechselzonen ist es verboten mit dem Rad zu fahren.
5. In der Wechselzone darf das Rad nur geschoben werden. Daher darf das Rad nur nach Verlassen der Wechselzone nach einer sichtbaren Markierung (mount line) bestiegen werden. Eine Zuwiderhandlung wird mit einer gelben Karte gemäß § 12 geahndet.
6. Nach Ende des Radfahrens muss der Athlet vor der sichtbaren Markierung (dismount line) vor der Wechselzone vom Rad absteigen. Eine Zuwiderhandlung wird mit einer gelben Karte gemäß § 12 geahndet.
Ob der Athlet selber sein Rad an den Radständer abstellen muss, oder er durch Helfer unterstützt wird, regelt die jeweilige Wettkampfinformation.
7. Das Bestreiten der Rad- und der Laufstrecke mit freiem Oberkörper ist untersagt.
§4 Identifizierbarkeit des Teilnehmers
1. Jeder Teilnehmer muss während des Wettkampfes und auch vor und nach dem Wettkampf in den offiziellen Zonen (Wechselzonen, Athletes Garden, …) jederzeit identifizierbar sein.
2. Die Identifizierbarkeitsform vor und nach dem Wettkampf in den offiziellen Zonen wird durch entsprechende Regelungen des Veranstalters in der Ausschreibung, der Wettkampfinformation oder der Wettkampfbesprechung festgelegt (z. B. durch das zwingend vorgeschriebene Tragen eines Armbandes, eines Zeitmessbandes beim Ein- und Austritt in die offiziellen Zonen, etc.). Zuwiderhandlungen können zum Ausschluss vom Rennen oder zur nachträglichen Disqualifikation führen, unabhängig davon, wann der Verstoß festgestellt wird.
3. Das Tragen der Startnummer ist während des Schwimmens nicht gestattet. Eine Zuwiderhandlung wird mit einer gelben Karte gemäß § 12 geahndet werden.
Die Startnummer ist während des Radfahrens auf dem Rücken, während des Laufens auf der Vorderseite des Körpers zu tragen und hat jederzeit gut sichtbar zu sein. Die Startnummer darf weder verkleinert noch anderweitig verändert werden. Das Tragen eines Startnummernbandes ist erlaubt.
Das Anbringen der Startnummer auf dem Helm und am Rad regeln die entsprechenden Wettkampfinformationen der jeweiligen Wettbewerbe.
§ 5 Schwimmen
1. Die Nutzung von Schwimmbrillen oder -masken wird empfohlen, ist aber keine Pflicht. 2. Das Tragen der vom Veranstalter ausgegebenen Badekappen ist Pflicht.
3. Das Tragen eines Neoprenanzuges ist bis zu einer Wassertemperatur von 24,5°C erlaubt. Bei Wassertemperaturen unter 16° Celsius ist das Tragen eines Neoprenanzuges obligatorisch.
Der Veranstalter behält sich bzgl. der Temperaturgrenze vor, in Abhängigkeit der klimatischen Bedingungen, Sonderregelungen für einzelne oder alle Altersklassen zu treffen. Näheres wird in der Wettkampfbesprechung bekannt gegeben. Im Falle eines Verbots von Neoprenanzügen dürfen nur Schwimmanzüge mit einer entsprechenden Zertifizierung getragen werden (siehe aktuelle Liste der WTC der erlaubten Schwimmanzüge). Das Tragen von mehreren (mehrere Lagen) Schwimmanzügen ist nicht gestattet. Bei Verstoß wird der Teilnehmer disqualifiziert.
4. Die Benutzung von Flossen, Paddles, Schnorchel oder sonstiger Schwimmhilfen ist untersagt. Bei einem Verstoß wird der Teilnehmer disqualifiziert.
5. Das Tragen von Handschuhen oder Socken während des Schwimmens ist untersagt. Eine Zuwiderhandlung wird mit einer gelben Karte gemäß § 12 geahndet.
6. Das Tragen der Startnummer ist während des Schwimmens nicht gestattet. Die Startnummer darf erst in der Wechselzone angelegt werden. Es ist dem Athleten freigestellt seine Startnummer offen am Rad oder in seinem Schwimm-Rad-Wechselbeutel zu lagern. Eine Zuwiderhandlung wird mit einer gelben Karte gemäß § 12 geahndet.
7. Nur zugelassene Boote der Rennleitung, des Hilfsdienstes (DRK, Wasserwacht, DLRG) und der Medien dürfen die Wettkampfstrecke befahren.
Die Begleitung durch individuelle Kanus oder Schwimmer ist untersagt. Bei Verstoß kann der Teilnehmer disqualifiziert werden.
8. Vor dem Schwimmstart ist jeder Teilnehmer verpflichtet, sich in der Wechselzone einzufinden. Näheres regelt die Wettkampfinformation des jeweiligen Wettbewerbes.
9. Der Schwimmstart wird entsprechend der Wettkampfinformation des jeweiligen Wettbewerbes durchgeführt. Die Teilnehmer müssen sich hinter der offiziellen Startlinie aufhalten.
10. Teilnehmer die den Wettkampf vorzeitig beenden oder beenden müssen, haben sich umgehend bei dem nächsten erreichbaren Wettkampfrichter abzumelden und in der nächsten Wechselzone (in der Penaltybox) zurückzumelden.
§ 6 Radfahren
1. Alle Teilnehmer müssen beim Bike Check-In einen geprüften Helm abgeben. Es sind nur geprüfte Hartschalenhelme ohne Abänderung erlaubt. Der Helm muss ein Prüfungsvermerk folgender Normen tragen: CPSC, SNELL- oder ANSI-Norm aus Amerika, KOVFS-Norm aus Schweden oder das GS- Prüfzeichen des TÜV Rheinland oder der Prüfnorm EN 1078 der Europäischen Union entsprechen. Es ist dem Athleten freigestellt seinen Helm offen am Rad oder in seinem Schwimm-Rad-Wechselbeutel zu lagern.
2. Auf der Radstrecke besteht ausnahmslos Helmpflicht. Die Tragepflicht beinhaltet einen geschlossenen Helmriemen und beginnt mit der Aufnahme des Rads in der Wechselzone. Sie endet erst bei der Abgabe des Rades in der Wechselzone. Bei Verstoß wird der Teilnehmer disqualifiziert.
3. Das verwendete Zweirad darf allein durch menschliche Muskelkraft vorwärts bewegt werden. Es sind keine Tandems (Ausnahme sind hier z.B. sehbehinderte Teilnehmer) und Liegeräder erlaubt. Die Entscheidung auf Zulässigkeit bei Prototypen, neuen oder „ungewöhnlichen“ Zusätzen liegt allein beim Veranstalter. Zusätzlich angebrachte Windabweiser und Verkleidungen am Wettkampfrad sind nicht erlaubt. Hinterräder dürfen vollverkleidet sein (Scheibe). Aufgrund lokaler Bedingungen (z.B. Wetter) kann der Veranstalter aber den Einsatz vollverkleideter Hinterräder (Scheibe) untersagen. Vorderräder müssen gespeicht (konventionell oder speichenarm aus Kunststoffen) sein. Lenkeranbauteile müssen so positioniert sein, dass im Falle eines Unfalls Verletzungen vermieden werden. Jedes Rad muss eine Vorder- und Hinterradbremse haben. Die Bremshebel müssen nach hinten ragen. Gestattet ist das Mitführen von Werkzeugen und Ersatzteilen.
Lenkerendschalthebel können laut Herstellerempfehlung in jeder Weise montiert werden, nach vorn ragend oder zum Teilnehmer zeigend. Zwingend ist jedoch, dass diese im Originalzustand sind und nicht verändert wurden.
4. Auf der Radstrecke herrscht Rechtsfahrgebot. Das Verlassen der rechten Spur ist nur zum Überholen erlaubt (Ausnahme: Fahrbahnschäden).
Längeres Fahren auf der linke Spur ohne zu Überholen wird als Regelverstoß „Blocking“ mit einer Verwarnung (§ 12 Nr. 4) geahndet.
Das Überholen ist nur linksseitig erlaubt. Überholt ein Teilnehmer auf der rechten Seite, wird er disqualifiziert.
Für Wettbewerbe in Großbritannien gilt das Linksfahrgebot. Das Verlassen der linken Spur ist nur zum Überholen erlaubt (Ausnahme: Fahrbahnschäden).
Längeres Fahren auf der rechten Spur ohne zu Überholen wird als Regelverstoß „Blocking“ mit einer gelben Karte gemäß § 12 geahndet.
Das Überholen ist nur rechtsseitig erlaubt. Überholt ein Teilnehmer auf der linken Seite, wird er disqualifiziert.
5. Windschattenfahren ist verboten. Es gilt eine Windschattenbox von 10 Metern Länge und 1.5 Metern Breite die nicht durchfahren werden darf.
Der Minimalabstand beträgt 10 m, gerechnet vom Ende des Hinterrades des Vordermannes bis zum Beginn des Vorderrades des nachfolgenden Teilnehmers.
Ein Überholmanöver ist innerhalb von 30 Sekunden abzuschließen. Beim Überholen ist ein seitlicher Mindestabstand von 1.5 m einzuhalten. Der Athlet gilt als überholt, wenn das Vorderrad des Überholenden vor dem des Überholten ist. Der Überholte ist verpflichtet durch Zurückfallen den Minimalabstand wieder herzustellen.
Das Windschattenverbot gilt nicht bei:
• starken Steigungen,
• engen Kurven,
• im Bereich der Verpflegungsstationen
6. Die Windschattenbox von motorisierten Fahrzeugen entspricht einem unmittelbar hinter dem Fahrzeugheck beginnendes Rechteck von 35 Metern Länge und 3 Metern Breite.
Dem Athleten ist es nicht gestattet, in der Windschattenbox von Rennbegleit-, Medien-, oder sonstigen Fahrzeugen zu fahren. Verantwortlich für die Einhaltung dieser Regel sind die Fahrer von motorisierten Fahrzeugen, nicht für Einhaltung der Regel, sondern für die Verhinderung der Möglichkeit!
7. Bei Verstoß gegen das Windschattenverbot können die Referees den Teilnehmer mit einer Zeitstrafe belegen.
• IRONMAN (Volldistanz) 6 Minuten
• IRONMAN 70.3	4 Minuten
• 5i50	2 Minuten
Diese Zeitstrafe ist in der nächsten Penalty Box abzusitzen. Für das Anfahren der nächstgelegenen Penalty Box ist der Teilnehmer selbst verantwortlich. Fährt der Teilnehmer die Penalty Box nicht an, wird er disqualifiziert. Eine Zeitstrafe/Disqualifikation kann auch nachträglich mittels Foto-/Videobeweis erfolgen. In diesem Fall wird die Zeitstrafe auf die Gesamtzeit addiert.
8. Sofern die Straßenverkehrsordnung (StVO) zur Anwendung kommt ist diese vom Teilnehmer einzuhalten. Von der Polizei gemeldete Zuwiderhandlungen gegen die StVO sind wie Regelverstöße zu ahnden und können mit einer Zeitstrafe (die auf die Endzeit addiert werden) durch das Wettkampfgericht bestraft werden oder in besonders schweren Fällen auch zur Disqualifikation führen.
9. Teilnehmer die den Wettkampf vorzeitig beenden oder beenden müssen, haben sich umgehend bei dem nächsten erreichbaren Wettkampfrichter abzumelden und in der nächsten Wechselzone (in der Penaltybox) zurückzumelden.
§ 7 Laufen
1. Es ist keine andere Art der Fortbewegung außer Laufen, Gehen oder Krabbeln erlaubt. Hiervon unberührt bleiben Sonderregelungen durch den Veranstalter bei körperlichen Einschränkungen des Teilnehmers.
2. Teilnehmer die den Wettkampf vorzeitig beenden oder beenden müssen, haben sich umgehend bei dem nächsten erreichbaren Wettkampfrichter abzumelden und in der nächsten Wechselzone (in der Penaltybox) zurückzumelden.
§ 8 Hilfeleistung durch Dritte
1. Die Annahme fremder Hilfe ist verboten, soweit die Wettkampfinformation keine Ausnahmen vorsieht. Es ist die Pflicht der Teilnehmer, jede Art von fremder Hilfe oder Begleitung zurückzuweisen. Teilnehmer dürfen weder Begleitung noch Schrittmacherdienste in irgendeiner Form annehmen. Der Teilnehmer hat auf Aufforderung durch den Referee und/oder Rennleitung den beanstandeten Zustand sofort zu beseitigen.
Kommt er dieser Aufforderung nicht nach oder kann ihr nicht Folge leisten, wird dies mit einer gelben Karte gemäß § 12 geahndet.
2. Als Ausnahmen gelten insbesondere Notfälle (Gesundheitsgefährdung) und Hilfen durch vom Veranstalter hierfür eingesetzte Personen.
3. Persönliche Verpflegung darf auf der Radstrecke ausschließlich innerhalb von 50 Metern nach den dafür vorgesehenen und ausgewiesenen Verpflegungsstellen von eigenen Helfern des Teilnehmers angereicht werden. Auf der Laufstrecke ist das Anreichen von persönlicher Verpflegung ausschließlich innerhalb von 50 Metern nach den dafür vorgesehenen und ausgewiesenen Verpflegungsstellen erlaubt.
Bei Verstoß wird dies mit einer gelben Karte gemäß § 12 geahndet.
4. Der Veranstalter übernimmt für die persönliche Verpflegung keine Verantwortung oder Haftung, soweit die Wettkampfinformation keine Ausnahmen vorsieht.
5. Während der Veranstaltung steht ein Bike Service auf der Radstrecke zur Verfügung. Dieser Bike Service steht bei technischen Defekten den Teilnehmern zur Verfügung ohne dass sich daraus ein Rechtsanspruch des Teilnehmers auf Hilfe durch den Bike Service ableitet. Der Bike Service stellt keine Ersatzschläuche zur Verfügung.
1. Coaching ist die Unterstützung eines Wettkämpfers während des Rennens durch Zurufe und Anfeuerung. Coaching ist generell mit den folgenden Einschränkungen erlaubt.
•	Es dürfen keine elektrischen oder sonstigen Verstärkungsgeräte eingesetzt werden.
•	Jede Form des Coachings, bei der der coachende Begleiter sich mit- und fortbewegt (durch Rad, Inlineskates, Mitlaufen, etc.) ist verboten.
Dazu gehört auch das Hinterherfahren und – laufen sowie das Vorbeifahren und –laufen.
2. Coaching ist nur vom Streckenrand aus erlaubt, d.h. der coachende Begleiter darf nicht selber auf der Strecke stehen und/oder sich mit dem Teilnehmer bewegen.
3. Beim Anreichen von privater Verpflegung in den dafür ausgewiesenen Zonen ist es erlaubt einige Schritte mitzulaufen bis der Teilnehmer die Verpflegung angenommen hat.
4. Auf der Radstrecke und Laufstrecke wird eine Zuwiderhandlung mit einer gelben Karte gemäß § 12 geahndet.
§ 10 Limitzeiten/Gesundheitsschutz/Wettkampfstrecken
Die Teilnehmer müssen die einzelnen Etappen bzw. den gesamten Wettkampf innerhalb von Limitzeiten absolvieren. Die jeweiligen Limitzeiten und der Wettkampfschluss sind in der Wettkampfinformation geregelt. Teilnehmer, die diese Limitzeiten nicht einhalten, müssen den Wettkampf beenden.
1. Teilnehmer die nach Wettkampfschluss im Ziel eintreffen werden nicht in der Ergebnisliste gewertet.
3. Das medizinische Personal hat die letzte und maßgebliche Entscheidungsgewalt darüber einen Teilnehmer aus dem Rennen zu nehmen, wenn Gefahr für Leib oder Leben des Teilnehmers besteht. Eine solche medizinische Entscheidung führt sofort zur Disqualifikation des Teilnehmers.
4. Das Verlassen der offiziellen Wettkampfstrecke kann zur Disqualifikation führen. Wird die Strecke unverschuldet verlassen, ist der Wettkampf an der gleichen Stelle fortzusetzen.
5. Die Wertung erfolgt nach der zeitlichen Reihenfolge des Zieleinlaufes. Diese Vorgabe gilt für die Gesamtwertung wie auch die jeweilige Wertung in der Altersklasse.
§ 11 Umweltschutz
Der Teilnehmer soll durch sein Verhalten die Belange des Umweltschutzes respektieren und durch sein Verhalten und die Teilnahme an der Veranstaltung die Natur nicht mehr als unvermeidbar belasten. Müll (Gelverpackung, leere Flaschen, etc.) darf auf der Rad- und auf der Laufstrecke nur im Bereich der Verpflegungsstationen an den dafür vorgesehenen Stellen entsorgt werden.
Ein Verstoß gegen diese Regel wird mit der roten Karte/Disqualifikation geahndet.
Zur körperlichen Erleichterung sind die Toiletten in der Wechselzone und an den Wettkampfstrecken zu nutzen.
Ein Verstoß gegen diese Regel wird mit der roten Karte geahndet.
§ 12 Strafen/Disziplinarmaßnahmen
1. Das Wettkampfgericht ist befugt, die nach dieser Ordnung festgelegten Strafen und Maßnahmen zu treffen.
2. Gegen die Entscheidung des Wettkampfgerichts kann Einspruch beim Schiedsgericht eingelegt werden. In diesem Fall gilt § 13.
3. Verstöße gegen diese Wettkampfordnung und Wettkampfinformation sowie gegen das allgemeine Fairnessgebot oder sonstige Regeln, die dem Wettkampf zugrunde liegen, führen zu den nachfolgenden disziplinarischen Maßnahmen.
•	Verwarnungen (gelbe Karte)
sind auszusprechen bei:
a)	einfachen Regelverstößen, deren Zweck u. a. ein Zeitvorteil ist.
b)	Verstößen gegen Gebote, deren Ziel es in erster Linie ist einen Vorteil im Wettkampf
zu unterbinden, der Vorteil aber noch nicht eingetroffen ist oder durch Korrektur noch
aufgehoben werden kann. Eine zweite Verwarnung durch eine gelbe Karte ergibt automatisch eine Zeitstrafe.
•	Zeitstrafen (schwarze Karte)
sind auszusprechen in den Fällen, in denen dies die Sportordnung / Wettkampfinformation explizit anordnet. Nach der zweiten Zeitstrafe erfolgt die Disqualifikation des Teilnehmers. •	Disqualifikationen (rote Karte)
sind auszusprechen bei grob unsportlichem Verhalten, Beleidigungen, Tätlichkeiten etc.
Disqualifikationen und Zeitstrafen können durch die Rennleitung auch nachträglich ausgesprochen werden, falls ihr durch Mitglieder des Wettkampfgerichtes oder durch die Polizei ein dies rechtfertigender Sachverhalt zur Kenntnis gebracht wird. Eine Zeitstrafe/Disqualifikation kann auch nachträglich mittels Foto-/Videobeweis erfolgen.
4. Kartenmanagement
Es können gelbe, schwarze und rote Karten von den Referees gezeigt werden:
-	gelbe Karte
als Verwarnung (z. B. Urinieren auf der Strecke oder in den offiziellen Wettkampfzonen außerhalb der zur Verfügung gestellten Toiletten, Tragen von Socken/Stützstrümpfen beim Schwimmen, Blocking, Coaching, …).
-	schwarze Karte
für Zeitstrafe für Windschattenfahren von:
•	6 Minuten	IRONMAN (Volldistanz)
•	4 Minuten	IRONMAN 70.3
•	2 Minuten	5i50
-	rote Karte
für z. B. grob unsportliches Verhalten, Müllentsorgung außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche, Mitführen von Unterhaltungs- oder Kommunikationsmedien, etc. bedeutet eine direkte Disqualifikation. Der Teilnehmer kann das Rennen jedoch fortsetzen und auch beenden, wird aber nicht in die Wertung aufgenommen und in der Ergebnisliste als disqualifiziert (DQ) geführt.
Eine mündliche Verwarnung ist jederzeit möglich.
Für den gesamten Wettkampf gilt: Erhält der Teilnehmer eine dritte Karte, gleich welcher Farbe, nach einer der folgenden Kombinationen, wird er sofort disqualifiziert:
gelb-gelb gelb-schwarz schwarz-gelb
Der Teilnehmer kann das Rennen jedoch fortsetzen und auch beenden, wird aber nicht in die Wertung aufgenommen und in der Ergebnisliste als disqualifiziert (DQ) geführt.
5. Ablauf Verwarnung/Zeitstrafe/Disqualifikation auf der Radstrecke:
Der Referee nimmt eindeutig mit dem Teilnehmer durch Pfeifen, Anrufen von Name und / oder Startnummer in deutsch und englisch Kontakt auf. Die Startnummer wird als zweistellige Zahl gerufen. Der Referee nennt den Regelverstoß und zeigt die entsprechende Karte (gelb, schwarz, rot).
Der Teilnehmer ist danach verpflichtet, die nächste Penalty Box anzufahren, egal welche Karte er bekommen hat.
•	Bei einer gelben Karte (Verwarnung für leichte Vergehen) wird in der Penalty Box die Startnummer des Teilnehmers mit einem „P“ markiert, der Teilnehmer unterschreibt bei dem verantwortlichen Referee und darf anschließend weiterfahren.
•	Bei einer schwarzen Karte (nur bei Windschattenfahren) erhält der Teilnehmer von dem verantwortlichen Referee in der Penalty-Box eine Stoppuhr. Diese wird gestartet, der Teilnehmer wartet die je nach Wettbewerb die entsprechende Strafzeit (6 Minuten beim IRONMAN, 4 Minuten beim IRONMAN 70.3, 2 Minuten beim 5i50) ab und zeigt nach Ablauf der Zeit dem Referee die Stoppuhr. Die Startnummer wird mit einem Schrägstrich markiert. Der Teilnehmer unterschreibt, anschließend darf er weiterfahren.
Nutzt der Teilnehmer während der Strafzeit die Toilette, wird die Stoppuhr während dem Toilettengang angehalten.
Bei einer roten Karte wird der Teilnehmer sofort disqualifiziert. Die Startnummer wird in der Penaltybox mit einem Kreuz markiert. Der Teilnehmer wird an die Zeitmessung und die Penalty Box in der Wechselzone 2 gemeldet. Die Disqualifikation wird von dem zuständigen Referee protokolliert und von dem Teilnehmer gegengezeichnet. Der Teilnehmer kann das Rennen fortsetzen und auch beenden, wird aber nicht in die Wertung aufgenommen und in der Ergebnisliste als disqualifiziert (DQ) geführt.
•	Erhält der Teilnehmer eine zweite gelbe Karte, muss er eine Zeitstrafe von 6 Minuten beim IRONMAN, 4 Minuten beim IRONMAN 70.3, 2 Minuten beim 5i50 in der nächsten Penalty Box absitzen. Der Teilnehmer erhält von dem verantwortlichen Referee in der Penalty-Box eine Stoppuhr. Diese wird durch den Referee gestartet. Der Teilnehmer wartet die entsprechende Strafzeit ab und zeigt nach Ablauf der Zeit dem Referee die Stoppuhr. Die Startnummer wird mit dem zweiten „P“ markiert. Der Teilnehmer unterschreibt das Protokoll, anschließend darf er weiterfahren.
•	Erhält der Teilnehmer eine zweite schwarze Karte, wird er sofort disqualifiziert. Die Startnummer wird in der Penaltybox mit einem Kreuz markiert. Der Teilnehmer wird an die Zeitmessung und die Penalty Box in der Wechselzone 2 gemeldet. Die Disqualifikation wird von dem zuständigen Referee protokolliert und von dem Teilnehmer gegengezeichnet. Der Teilnehmer kann das Rennen fortsetzen und auch beenden, wird aber nicht in die Wertung aufgenommen und in der Ergebnisliste als disqualifiziert (DQ) geführt.
Für das Anfahren der nächstgelegenen Penalty Box ist der Teilnehmer selbst verantwortlich. Fährt er diese nicht an, wird er disqualifiziert. Diese Disqualifikation kann auch nach dem Rennen ausgesprochen werden.
6. Erhält der Teilnehmer eine gelbe Karte auf der Laufstrecke, hat er auf Anruf durch den Referee stehen zu bleiben. Der Referee wird den Teilnehmer dann auf den Regelverstoß hinweisen und seine Startnummer mit einem „P“ markieren. Anschließend darf der Teilnehmer das Rennen fortsetzen.
Wird die zweite gelbe Karte auf der Laufstrecke erhalten, wird eine Zeitstrafe von 6 Minuten beim IRONMAN, 4 Minuten beim IRONMAN 70.3, 2 Minuten beim 5i50 auf die Endzeit des Teilnehmers addiert.
7. Alle ausgesprochenen Bestrafungen (gelbe, schwarze und rote Karten) werden an einem Infoboard in der Wechselzone 2 bis spätestens eine Stunde nach dem Ende des Wettkampfs ausgehängt.
§ 13 Einsprüche
1. Einspruchsberechtigt ist, wer durch die beanstandete Maßnahme unmittelbar betroffen ist. Gegen eine Disqualifikation oder den sofortigen Ausschluss sowie gegen das offizielle Ergebnis kann Einspruch eingelegt werden. Der Einspruch kann nur darauf gestützt werden, dass eine Regelverletzung seitens des Wettkampfgerichtes vorliegt, nicht darauf, dass die tatsächlichen Feststellungen (Tatsachenentscheidungen) des Wettkampfgerichtes/Refeeres unzutreffend sind.
2. Der Einspruch ist schriftlich in deutscher oder englischer Sprache, unter Benennung des Einspruchsgrundes, beim Schiedsgericht, gegen Zahlung einer Gebühr von € 50 in bar, einzulegen. Einspruchsfristen, -zeiten und – ort regeln die entsprechenden Wettkampfinformationen der jeweiligen Wettbewerbe. Wird dem Einspruch abgeholfen (stattgegeben), wird die Gebühr zurück erstattet.
3. Zur Feststellung der Wettkampfergebnisse und der Beurteilung von Einsprüchen tritt nach der Veranstaltung das so genannte Schiedsgericht zusammen. Zeiten und Örtlichkeiten regeln die entsprechenden Wettkampfinformationen der jeweiligen Wettbewerbe.
•	dem Renndirektor der Veranstaltung oder dem von ihm bestimmten Vertreter
•	dem Head Referee der Veranstaltung oder dem von ihm bestimmten Vertreter.
•	einer Person mit Befähigung zum Richteramt oder qualifizierter juristischer	Ausbildung.
4. In dem Verfahren vor dem Schiedsgericht haben die betroffenen Personen eine angemessene Zeit ihren Standpunkt darzustellen. Die Verhandlung ist nicht öffentlich. Soweit erforderlich und angemessen möglich sind Zeugen zu hören. Auf Grundlage der Aussagen der angehörten Personen und vorliegenden Unterlagen entscheidet das Schiedsgericht nach nochmaliger Beratung (geheim) durch Abstimmung mit einfacher Mehrheit. Die Entscheidung wird danach dem Betroffenen sofort bekannt gegeben.
5. Das Schiedsgericht stellt die Wettkampfergebnisse – vorbehaltlich noch ergehender Dopingbefunde – fest. Es entscheidet für den Wettkampf endgültig. Seine Entscheidungen sind gerichtlich nicht anfechtbar.
Doping (siehe § 1 Ziffer 5) ist bei der Veranstaltung verboten. Es gelten die Bestimmungen des Anmeldeformulars. Doping führt zur Disqualifikation bei der Veranstaltung.
Ironman * Ironman 70.3 * IronKids * Iron Girl * 5i50
Web: www.ironmanregensburg.de
(Stand: 25. Mai 2012)