Source: http://dimsic.com/anlegerrecht-anlegeranwalt-duesseldorf-solingen
Timestamp: 2020-01-20 11:17:43
Document Index: 194596200

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsanwalt für Anlegerrecht / Anlegeranwalt in Düsseldorf
Bank- und Kapitalmarktrecht / Anlegerrecht B. Dimsic, LL.M. 2012-04-14T18:08:06+01:00
Anlegeranwalt B. Dimsic, LL.M. – Bank- und Kapitalmarktrecht
Rechtsanwalt B. Dimsic, LL.M. ist Ihr Spezialist für Anlegerschutz / Anlegerrecht. Wir vertreten mit großem Erfolg und bundesweit die Interessen geschädigter Anleger gegen Banken, Versicherungen, andere Finanzinstitute und Berater. Die eindeutige Positionierung auf Seiten der Anleger und eine umfassende Erfahrung im Wirtschafts- und Kapitalanlagerecht machen uns zu einem kompetenten Partner für private und geschäftliche Mandanten. Oft erscheint es auf den ersten Blick wie der Kampf David gegen Goliath. Aber wer genau diesen Kanpf am Ende gewonnen hat, braucht hier sicherlich nicht erwähnt zu werden.Wir scheuen für Sie keinen Gang, auch nicht den vor Gericht. Wo es aber geht, vermeiden wir für Sie Prozesse und führen das Verfahren für Sie zu einem annehmbaren Vergleichsabschluss. Wir stehen Ihnen auch jederzeit zu einem persönlichen Gespräch in unserer Kanzlei in Düsseldorf zur Verfügung. Eine Mandatierung ist allerdings aus dem gesamten Bundesgebiet möglich, da die sach- und interessengerechte Vertretung Ihrer Interessen nicht zwangsläufig von einem persönlichen Treffen abhängig ist. Wir vertreten gegenwärtig bereits hunderte Mandanten aus dem gesamten Bundesgebiet.
Die Produkte des Kapitalmarktes sind im Laufe der Jahre immer vielfältiger und komplexer geworden, so dass sich viele Anleger auf den Rat Ihrer Bank oder eines Anlageberaters bei der Geldanlage verlassen. Eigene Provisionen legen dabei Banken und freie Anlageberater gleichermaßen ungern oder gar nicht offen. Leider zeigt sich im Nachhinein zudem häufig, dass gerade Risiken der Kapitalanlage verschwiegen wurden und eine vermeintlich sichere Geldanlage entpuppt sich als Verlustgeschäft. Hier kann ein auf Anlegerschutz / Anlegerrecht spezialisierter Rechtsanwalt helfen.
Anleger stehen vor der Frage, ob der finanzielle Schaden aus einer Kapitalanlage hingenommen werden muss. Gibt es Möglichkeiten, sein Geld wiederzubekommen? Gegen wen kann man überhaupt Ansprüche geltend machen? Riskiert man, nochmals gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen? Die Kanzlei für Wirtschafts- und Anlegerrecht gibt Ihnen Antworten auf Ihre Fragen.
Unsere Philosophie beinhaltet die Vermeidung langjähriger und teurer Klageverfahren. Ein Vergleich ist für uns der Königsweg. Schnelle, außergerichtliche Einigungen, die die wirtschaftliche Situation unserer Mandanten spürbar verbessern, sind daher unser erklärtes Ziel. Selbstverständlich scheuen wir keine gerichtlichen Auseinandersetzungen, wenn es die besondere Situation des geschädigten Kapitalanlegers erfordert. Konsequent verfolgen wir im Rahmen von Prozessen die Ziele unserer Mandanten.
Nutzen Sie das Angebot einer ersten Ersteinschätzung Ihres Falles. Wir informieren Sie gerne über Ihre Möglichkeiten und die Kosten, die Ihnen gegebenenfalls außergerichtlich oder gerichtlich entstehen. Für die Ersteinschätzung stellen wir Ihnen keine Kosten in Rechnung, Sie gehen also bei einer ersten Kontaktaufnahme keine Verpflichtung ein! Gerne übernehmen wir auch die Anfrage und Korrespondenz mit Ihrer Rechtsschutzversicherung. In der Regel greift Ihre Rechtsschutzversicherung auch im Kapitalanlagerecht.
Rechte geschädigter Anleger
Haftung wegen falscher Beratung
Unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Fonds bestehen Schadensersatz- und Regressansprüche des Anlegers, wenn er bei Zeichnung von seiner Bank bzw. seinem Anlageberater falsch beraten worden ist. Sollten Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken der Anlage aufgeklärt worden sein, so bestehen grundsätzlich Schadensersatzansprüche. Des Weiteren besteht für die Anleger die Möglichkeit, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Für den Anleger besteht die Möglichkeit, das gesamte Geld inklusive Zinsen wieder zu erhalten und von jeden Forderungen von Dritten frei gesprochen zu werden. Die Schadensersatzansprüche können sich darüber hinaus aus Prospekthaftung ergeben. In Bezug auf die beratenden Banken bzw. Anlageberater wird regelmäßig ein zumindest konkludenter (stillschweigender) Beratungsvertrag geschlossen worden sein, mit dem umfangreiche Beratungspflichten einhergehen. Ein Beratungsvertrag kommt nach ständiger Rechtsprechung des BGH zustande, wenn – gleichgültig auf wessen Initiative – im Zusammenhang mit einer Anlageentscheidung tatsächlich eine Beratung stattfindet. Dies gilt insbesondere dann, wenn deutlich wird, dass der Beratene die besonderen Kenntnisse und Verbindungen des Beraters in Anspruch nehmen will (st. Rspr. des BGH, so in BGH, Urt. v. 04.03.1987, Az. IVa ZR 122/85, BGHZ 100, 117, 118 f.; BGH, Urt. v. 06.07.1993, Az. XI ZR 12/93, BGHZ 123, 126, 128; BGH, 24.09.2002, AZ. XI ZR 345/01, WM 2002, 2281; 2283). Eine Beratung setzt sich zusammen aus einem informatorischen Teil über anlagerelevante Information und einem empfehlenden Teil, bei dem die mitgeteilten Tatsachen vor dem Hintergrund der finanziellen Ziele und persönlichen Anlagesituation des Kunden fachmännisch interpretiert werden (BGH; Urt. v. 25.11.1981, Az. IVa ZR 286/80, WM 1982, 90, 90). Im Rahmen von Anlagebratungsverträgen bestehen umfassende Aufklärungs- und Informationspflichten des Anlageberaters gegenüber dem jeweiligen Kapitalanleger. Der Bundesgerichtshof hat in der sog. „Bond-Entscheidung“ dieses Aufklärungs- und Informationspflichten unter der Bezeichnung „anleger- und objektgerechte Beratung“ zusammenfassend dargestellt. Danach sind bei der Anlageberatung einerseits die Umstände in der Person des Kunden, zu denen insbesondere dessen Wissenstand über Anlagegeschäfte der vorgesehenen Art und dessen Risikobereitschaft gehören, zu berücksichtigen („anlegergerechte Beratung“). Andererseits hat sich die Beratung in Bezug auf das Anlageobjekt auf diejenigen Eigenschaften und Risiken zu beziehen, die für die jeweilige Anlageentscheidung wesentlich Bedeutung haben oder haben können („objektgerechte Beratung“). Dementsprechend waren Sie verpflichtet, unseren Mandanten umfassend über alle Einzelheiten und Risiken der empfohlenen Anlage aufzuklären. Dem Anleger muss mithin für seine Beitrittsentscheidung ein richtiges Bild über das Beteiligungsobjekt vermittelt werden, d. h. er muss über alle Umstände, die für seine Anlageentscheidung von wesentlicher Bedeutung sind oder sein können, insbesondere über die mit der angebotenen speziellen Beteiligungsform verbundenen Nachteile und Risiken, zutreffend, verständlich und vollständig aufgeklärt werden (BGHZ 79, 337, 344; BGH, Sen. Urt. v. 7. April 2003 – II ZR 160/02, WM 2003, 1086, 1088; v. 7. Dezember 2009 – II ZR 15/08, ZIP 2010, 176 Tz. 18; v. 22. März 2010 – II ZR 66/08, WM 2010, 972 Tz. 9). Zu dieser Aufklärung gehört neben der Aufklärung über die anlegespezifischen Risiken (s.o.) auch die Aufklärung über Rückvergütungen / Provisionen / Kick-Back-Zahlungen. Hierbei haben beratende Banken immer die Pflicht explizit über das Bestehen sowie die konkrete Höhe der Kick-Back-Zahlungen aufzuklären (BGH, Urteil v. 08.05.2012, XI ZR 262/10). Freie Berater haben dagegen eine entsprechende Aufklärungspflicht erst bei einem Schwellenwert von 15 % Vertriebsprovisionen BGH, Az. III ZR 355/02 und III ZR 359/02). Ab diesem Wert sollte die Pflicht bestehen, über Innenprovisionen zu informieren. Deshalb kann im Fall der Zahlung von versteckt geflossenen Innenprovisionen (Kick-back) und mangelnder Information hierüber der Anleger verlangen, so gestellt zu werden, als hätte er die Beteiligung nicht geschlossen.
Bei vielen Kapitalanlagen stecken die Fehler bereits im Anlageprospekt. Risiken werden verschwiegen, Chancen falsch dargestellt, unternehmerische Verflechtungen verschleiert. Hierdurch werden die Anleger, sollten sie den Inhalt des Prospekts überhaupt zur Kenntnis genommen haben, in die irre geführt. Unsere Aufgabe ist es, diese Prospektfehler zu finden und auf Grundlage dieser den Schadensersatzanspruch unserer Mandanten durchzusetzen.
Haftung bei falscher Anlageberatung
Weiterführende Themen zum Bank- und Kapitalmarktrecht
Aktuelle Fälle im Bank- und Kapitalmarktrecht / Anlegerrecht – wöchentliches Update
Anlegerrecht bei geschlossenen Fonds
Auskunftsanspruch des Treugebers gegen den Treuhänder
Gegnerliste Bank- und Kapitalmarktrecht
Bild: Shutterstock / Frank 11