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Timestamp: 2020-02-22 01:36:35
Document Index: 58907050

Matched Legal Cases: ['§ 284', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

P2P: mybet dot com - wettforum.info
P2P: mybet dot com
kam gegen halb4 über ots rein, muß brandneu sein:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=495132
Immerhin gibt es einen sagenhaften 5%-Einzahlungsbonus (maximal 5 EUR), das ist ja mal echt der Hammer
30.10.2003, 17:09
2.1 Rechtliche Bewertung der Wettbörse und Bewerbbarkeit:
Unabhängig von der Einschätzung, ob es sich bei der Wette auf sportliche Ereignisse um Glückspiel handelt oder nicht, stellt das Anbieten und Annehmen von Wetten auf sportliche Ereignisse innerhalb der Wettbörse der PEI kein genehmigungsbedürftiges Glückspiel iSd §§ 284 ff StGB dar, da ? wie beschrieben ? im wesentlichen die Fähigkeiten und Kenntnisse, die Übung und Aufmerksamkeit der Teilnehmer an der Wettbörse über Gewinn und Verlust entscheiden und nicht zwingend ? wie bei allen gängigen Buchmacherangeboten ? der Ausgang des eigentlichen Ereignisses. Folglich handelt es sich bei der Teilnahme an der Wettbörse um genehmigungsfreies Geschicklichkeitsspiel.
Darüber hinaus kooperiert PEI Ltd. mit zwei in Deutschland konzessionierten Wettanbietern:
Bernd Hobiger, Wettbüro Goldesel, Landsberger Allee 97, 10407 Berlin
Eurotip AG, Schatzbogen 58, 81829 München
Mittels dieser Kooperationen können Kunden legal zum Abschluss von Wetten aus Anlass sportlicher Veranstaltungen an die PEI Ltd. nach Malta vermittelt werden.
Wenn das nicht mal Ärger gibt....
30.10.2003, 19:17
Re: P2P: mybet dot com
WOW ! 5% Einzahlungsbonus und das maximal 5 Euro !!! Echt ein supereinstand fuer einen neuen Wettanbieter !
Über die Frage "Geschicklichkeitsspiel" oder "Glücksspiel" befinden gerade die Richter in Europa. Ständige herrschende Rechtsprechung in Deutschland ist, dass es sich um ein Glücksspiel handelt, mit entsprechend weitreichender Bedeutung: Das reine Geschicklichkeitsspiel ist genehemigungsfrei, wohingegen das Glücksspiel einer besonderen Konzession bedarf.
Zumal solche Kooperationspartner wohl total trendy sind: Gera auf Malta, IW auf Zypern u.s.w. Digibet/Goldesel/Wetten.de ziehen jetzt nur nach.
immerhin vergesst ihr, dass es kein Wettanbieter sonder ein p2p-Anbieter ist, welche nur von den Vermittlungsprovisionen leben, also ist das Angebot schon gut.
...WOW ! 5% Einzahlungsbonus und das maximal 5 Euro !!! ....
....ist das nicht echt ein richtiger BRÜLLER?
nja ich sag dazu besser durchdacht als bei betstorm, wo jeder 1 Euro bekam ohne alles oder? wie gesagt, p2p anbieter da seh ich dass als ok an.
p2p ist geil, finde ich auch. Das ist offensichtlich DER Markt der Zukunft, da gibt es ja dutzende Firmen, die sich mittlerweile auf diesem Markt austoben.
Ich kann und will hier nicht den Fall abschließend juristisch würdigen, aber oddset läuft gerade Sturm gegen diese "Privaten". Da wirbelt mächtig viel Staub auf im Moment.
betstorm hatte auch den tollen 50% einzahlungsbonus....wohin das führt hat man ja gesehen. also dann besser solche aktionen und dafür länger existieren.
Bonus bleibt Bonus ! Aber dieser Bonus ist wirklich ein BRUELLER !!!
...meiner Meinung nach , gruss sunny
Also ich finde die ständige Frage nach dem Bonus so ziemlich das uninteressanteste überhaupt. Ehrlich gesagt wette ich, um mit dem wetten zu gewinnen, und nicht, um 5, 10 oder 30 Euro Bonus zu bekommen.
Relevant finde ich an einer Wettseite einzig und allein die Quoten und das handling, insbesondere die Übersichtlichkeit, der Seite.
Was nützt mir ein Bonus, wenn nachher die Kurse schlecht sind?
Und was extrem hohe Bonuszahlungen betrifft, da bin ich ganz beim Flo, das ist mir eher suspekt als sonstwas. Es ist ja wohl eine Illusion zu glauben, dass in der Wettbranche die normalen Gesetze der Marktwirtschaft nicht gelten. Hoher Bonus, keine Einzahlungsgebühren, keine Auszahlungsgebühren, Kursschlüssel wenn möglich 95%, Support Tag und Nacht parat - wie soll das alles funktionieren?
Also ich finde an den 5 Euro Bonus weder etwas negatives noch positives.
Eher stört mich die von Lisa-Marie erwähnte Konstruktion mit irgendwelchen Weiterverweisen nach Malta und sonstigen Tochtergesellschaften. Wenn es mit Betfair einen britischen Anbieter gibt, warum soll ich mich dann auf Drahdiwaberln mit Malta einlassen? In der EU ist jedes Gerichtsurteil wechselweise vollziehbar, Anwälte haben Kanzleigemeinschaften, usw. Malta? No idea.
Übrigens ist in England vor einigen Monaten ein noch strengeres Gesetz für betting exchanges in Kraft getreten, sodass dort lizensierte Gesellschaften seit Jahresanfang einer besonderen Prüfung unterliegen. (Gilt glaub ich auch für bookies, aber so genau kenn ich mich mit dem britischen Recht nicht aus). Das ist mir jedenfalls tausendmal wichtiger als 5, 10 oder 20 Euro Bonus.
....Eher stört mich die von Lisa-Marie erwähnte Konstruktion mit irgendwelchen Weiterverweisen nach Malta und sonstigen Tochtergesellschaften...
Der Beitrittsvertrag wurde am 16 April 2003 in Athen unterzeichnet und Malta wird zum 1. Mai 2004 als Mitgliedstaat der Europäischen Union beitreten.
Flo hat wohl soeben mybet als Sponsor aufgenommen, wollen mal schaun, wie sich diese P2P Plattform entwickelt.
Nix gegen Malta. Dort sitzen ja schon so einige Bookies herum...
....befinden gerade die Richter in Europa...
Dazu ein brandneuer Artikel von gestern, gesehen bei Merkur-Online http://www.merkur-online.de/nachrich...79,202819.html
Spannendes Finale im Streit um Sportwetten
Legal, illegal, ganz egal? EU-Richter urteilen
München - Die Herren Richter widmen sich dem Zocken. Um Sportwetten, Quoten, Lizenzen und Millionen geht es diese Woche vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) - und um ein kleines Erdbeben für die Branche. Das Urteil am Donnerstag könnte die Strukturen bei den Sportwetten aufbrechen.
Der Fall begann in Italien, wo Piergiorgio Gambelli gegen ein Wett-Gesetz verstieß. Tippen lassen dürfen nur der Staat und Unternehmen mit Konzession. Gambelli sammelte trotzdem Wetten und leitete sie an einen englischen Buchmacher weiter - ein Fall fürs Gericht. Das Tribunal Ascoli Piceno jedoch war ratlos - Gambelli argumentiert, das Gesetz verstoße gegen das EU-Recht der Niederlassungsfreiheit und des freien Dienstleistungsverkehrs.
Seither brütet der EuGH über dem Zocken. Die Branche ist alarmiert. Der staatliche Anbieter Oddset nämlich kämpft gegen sinkende Umsätze und die private, zum Teil illegale Konkurrenz. Müsste der Markt weiter international geöffnet werden, droht finanziell ein Rückschlag. "Sehr viele in- und ausländische Firmen würden sich hier niederlassen", prophezeit ein Kenner. Wer in einem EU-Land eine Konzession hält, dürfte womöglich ohne Einschränkungen EU-weit Wetten anbieten.
Jene Buchmacher, die bisher halblegal auftreten, sehnen solche Urteile herbei: Es könne ja nicht sein, "dass die Sportwetten kriminalisiert werden", sagt einer der Großen der Branche. Auch der unparteiliche Generalanwalt schlägt dem hohen Gericht vor, gegen die italienische Regelung zu urteilen. "Eine solche Entscheidung hätte Bindewirkung für alle Mitgliedsstaaten", heißt es beim EuGH.
Die staatliche Lotterieverwaltung in Bayern rechnet mit einem solchen Urteil nicht. "Bisher urteilt der EuGH, dass Sportwetten eine Sache der Mitgliedsstaaten sind", sagt Präsident Erwin Horak: "Wir sind zuversichtlich, dass das so bleibt." Der Fall Gambelli sei mit der deutschen Gesetzeslage nicht direkt vergleichbar.
⟨⟨ EuGH Urteil zur Niederlassungsfreiheit.. (Achtung lang)
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