Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_Konstruktions_und_Ingenieurbueros_und_Pruefstellen_56077_Koblenz-13595247_3
Timestamp: 2018-09-21 15:24:45
Document Index: 319001242

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 43', '§7', '§44', '§ 46', '§ 39', '§ 123', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 13', '§ 75', '§ 160']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in Koblenz (ID:13595247)
> DTAD-ID: 13595247
13595247
Die Leistungen d. Auftragnehmers umfassen die Objektplanungen Ingenieurbauwerke gem. Teil 3 Abs. 3 HOAI, Teile der Lph. 5- 9, gem. § 43 HOAI, ergänzt d.besondere Leistungen, insbesondere: —...
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Niederlassung Koblenz, vertreten durch die Niederlassungleitung
Neubau des Außenzaunes, NATO-Flugplatz Büchel, Ingenieurbauwerke, Freianlagen, Verkehrsanlagen.
Die Leistungen d. Auftragnehmers umfassen die Objektplanungen
Ingenieurbauwerke gem. Teil 3 Abs. 3 HOAI, Teile der Lph. 5- 9, gem. § 43 HOAI, ergänzt d.besondere Leistungen, insbesondere:
— Einarbeitung in die Maßnahme, – Örtliche Bauüberwachung
Abgebot gem. §7 (3) in Verbindung mit §44 (7) für Bauwerke mit großer Längenausdehnung beschränkt auf die Leistungsphasen 5 u.6
Verkehrsanlagen gem. Teil 3 Abs. 4 HOAI, Teile der Lph. 5- 9, gem. § 46 HOAI, ergänzt d. besondere Leistungen, insbesondere:
Freianlagen gem. Teil 3 Abs. 2 HOAI, Teile der Lph. 5- 9, gem. § 39 HOAI, ergänzt d.besondere Leistungen, insbesondere:
— Einarbeitung in die Maßnahme
Abgebot zur Lph. 5 wegen nicht erforderlicher Bepflanzungspläne.
Natoflugplatz Büchel.
477370-2017
2017/S 229-477370
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung aus dem Jahr 2017 oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Der spezifischen Jahresumsatz brutto in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 330 000 EUR pro Jahr betragen.
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt.
— der Bauleiter.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren (ab 2007) erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis),
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung, oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in derselben Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung, oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Baustellenpraxis von mind. 3 Jahren in derselben Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
1. Bewerber/das Unternehmen
Mind. 1 Referenz über die Planung, LV-Erstellung und Bauoberleitung (LPH 2-8 §§ 39, 43, 46 HOAI) über den Bau von Stützbauwerken, oder Gabionen (Höhen bis 3,00 m, Länge ab 50 m) und Verkehrsanlagen der Belastungsklasse 1,0 in Asphaltbauweise
Leistungsstand der Referenz: Bauausführung abgeschlossen
Mind. 1 Referenz über die LV-Erstellung und Bauoberleitung (LPH 6-8 §§ 39, 43, 46 HOAI) über den Bau von Stützbauwerken, oder Gabionen (Höhen bis 3,00 m, Länge ab 50 m) und Verkehrsanlagen der Belastungsklasse 1,0 in Asphaltbauweise
Wertungskriterium 3
Mind. 1 Referenz über die LV-Erstellung und Bauüberwachung (LPH 6-8 §§ 39, 43, 46 HOAI) über den Bau von Stützbauwerken, Gabionen und Verkehrsanlagen
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung in den letzten drei Jahren muss mind. 4 Beschäftigte betragen.
Neubau des Außenzaunes
In der Liegenschaft ist vorgesehen einen neuen Außenzaun zu erstellen, da die vorhandene Umzäunung teilweise abgängig, bzw. nicht mehr zeitgemäß ist und neuere Sicherheitsstandards nicht mehr erfüllt.
Der neue Zaun wird ca. 3,00m hinter dem vorhandenen Zaun erstellt. Dieser dient während der Bauzeit noch zur Absicherung und wird nach Fertigstellung der neuen Zaunanlage abgebaut.
Die neue Zauntrasse hat eine Länge von ca. 10,8 km und wird auf Stützwinkeln aus Beton
(im Regelfall 0,55m hoch) versetzt. Der Zaun selbst wird aus ca. 2,00m hohen Stabgitterelementen mit aufgesetzten Y-Auslegern, 3-reihigem Stacheldraht und eingelegten S-Drahtrollen erstellt. Mitlaufend mit dem Zaun wird weiterhin eine Kabelleerrohrtrasse hergestellt.
Auf einer Länge von ca. 8,0 km entlang der neuen Zauntrasse wird ein 4,00m breiter Postenweg mit einer Schwarzdecke als Oberflächenbefestigung angelegt. In Teilen der Trasse werden zur Abfangung von Böschungen Abstützungen aus Gabionenwänden bis in ca. 3,50m Höhe erstellt.
Für die beschriebenen Maßnahmen sind Objektplanungen aus den Bereichen Freianlagen,
Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen erforderlich.
Mit den Ausführungsplanungen und der Ausschreibung ist umgehend nach Auftragserteilung zu beginnen. Diese Leistungen sowie die Vergabe der Bauleistungen sollen bis 31.1.2019 abgeschlossen sein.
Die Baumaßnahme einschließlich Übergabe ist bis zum 31.3.2020 abzuschließen.
Die geschätzten Baukosten für die Objektplanungen betragen
für Freianlagen 2 124 215,00 brutto
für Ingenieurbauwerke 5 270 750,00 brutto
für Verkehrsanlagen 2 538 900,00 brutto
Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben grundsätzlich keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen (ZDv A-1130/1 „Anlage Staatenliste“). Die Staatenliste im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der genannten Fachrichtung, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9).
Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung – Ingenieur – Landschaftsarchitekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften,
Amt für Bundesbau – ABB