Source: http://www.tjav.at/ueber-uns/satzungen/
Timestamp: 2019-07-23 00:30:24
Document Index: 282273325

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 4', '§5', '§8', '§6', '§11', '§12', '§13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14']

Satzungen - Jagdaufseher
Satzungen des Tiroler Jagdaufseherverbandes
ZVR Zahl 529880681
Gültig ab 09. März 2013
Name , Sitz und Tätigkeit
1. Der Verband führt den Namen: Tiroler Jagdaufseherverband (TJAV)
2. Er hat den Sitz in der Landeshauptstadt Innsbruck, Adamgasse 7a und erstreckt seine Tätigkeit auf das Bundesland Tirol.
3. Der TJAV kann sich mit intressensgleichen Vereinigungen zusammenschließen.
1. Der Verband bezweckt den Zusammenschluß der Jagdaufseher Tirols, um die Interessen
derselben zu vertreten . In diesem Zusammenhang strebt der Verband eine enge Zusam-
menarbeit mit dem Tiroler Jägerverband und dessen Gliederungen an. Der Verband
anerkennt die berechtigten Forderungen der Land und Forstwirtschaft.
2. Seine ideellen Mittel bestehen insbesondere in der Vertretung bzw. Wahrung der Interes-
sen der Jagdaufseher, bei der Entstehung von Gesetzen bzw. im Allgemeinen, sowie die
persönliche Vertretung bei Behörden, Institutionen und Ämtern.
Eine weitere Aufgabe des Verbandes ist es, durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch und
durch Schulungen die Weiterbildung seiner Mitglieder im Hinblick auf das Jagdwesen,
sowie des Natur - und Landschaftsschutzes zu fördern. Besonderes Augenmerk widmet der
Verband den Grundsätzen der weidgerechten Jagd und der Pflege bodenständigen jagdli-
chen Brauchtums.
3. Die erforderlichen materiellen Mittel des Verbandes werden aufgebracht durch:
b) Spenden, Zuwendungen und sonstige Einnahmen
4. Der TJAV ist kein auf Gewinn ausgerichteter Verband.
Mitglieder und deren Rechte und Pflichten
1. In den Verband werden aufgenommen:
a) Personen, welche die Jagdaufseherprüfung nach § 33 TJG
mit Erfolg bestanden haben und die in § 4 Abs. der 1. Durchführungsverordnung zum
Tiroler Jagdgesetz angeführt sind, als ordentliche Mitglieder.
b) Ehrenmitglieder und unterstützende Mitglieder als außerordentliche Mitglieder.
c) Vereine, die dieselben oder ähnliche Ziele verfolgen.
2) Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand des Verbandes nach Abgabe einer Beitrittserklärung.
3) Die ordentlichen Mitglieder haben das Recht an der Vollversammlung stimm- und wahlberechtigt teilzunehmen. Mindestens 1/10 der ordentlichen Mitglieder sind berechtigt vom Vorstand die Einberufung einer außerordentlichen Vollversammlung zu verlangen.
Die Mitglieder haben ferner das Recht an die Vollversammlung Anträge zu stellen und in
dieser das Wort zu ergreifen.
Jedes Mitglied des Verbandes ist berechtigt, die Einrichtungen des Verbandes im Rahmen
der Satzungen und auf Grund gültiger Verbandsbeschlüsse zu beanspruchen und das Ver-
bandsabzeichen zu tragen.
4. Die Mitglieder sind verpflichtet, den von der Vollversammlung zu beschließenden Mitgliedsbeitrag pünktlich zu entrichten und die Satzungen und Verbandsbeschlüsse zu beachten. Sie haben ferner die Bestrebungen des Verbandes zu unterstützen und das Ansehen und die Interessen des Verbandes zu wahren.
b) durch jederzeit möglichen freiwilligen Austritt,
c) durch Ausschluss durch den Vorstand wegen trotz Mahnung offener Rückstände an Mitgliedsbeiträgen oder wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten oder wegen unehrenhaften Verhaltens,
d) durch den Verlust der Fähigkeit der Erlangung einer Jagdkarte.
a) die Vollversammlung (§5)
c) der Verbandsobmann (§8)
d) die Bezirksversammlung (§6)
e) die Bezirksobmänner mit der Bezirksgruppe (§11)
f) die Kontrolle (§12)
g) das Schiedsgericht (§13)
h) die Referenten
2. Alle Funktionen des Verbandes sind ehrenamtlich, also unentgeltlich zu erfüllen.
3. Die Funktionsperiode der Verbandsfunktionäre beträgt vier Jahre. Für die Wahl der Funktionäre ist durch den Vorstand eine Wahlordnung zu erlassen.
1. Die Vollversammlung besteht aus den Mitgliedern des Verbandes. Sie hat jährlich einmal stattzufinden. Jedes ordentliche Mitglied hat in der Vollversammlung nur eine Stimme. Das Stimmrecht ist persönlich auszuüben.
Außerordentliche Mitglieder nehmen an der Vollversammlung mit beratender der Stimme
2. Die Vollversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
3. Der Vollversammlung sind vorbehalten:
b) die Beschlußfassung über die Höhe der Verbandsbeiträge
c) die Genehmigung der Jahresrechnung unter Einbindung der Kontrollorgane
d) die Wahl der Verbandsfunktionäre und der Kontrollorgane
e) die Auflösung des Verbandes oder der Kontrollorgane
f) die Beschlußfassung sonstiger, nicht vom Vorstand zu beschließender Angelegenheiten.
g) die Enthebung des Vorstandes
h) die Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und dem Verein
i) Beschlussfassung über den Voranschlag
4. Die Vollversammlung wird vom Verbandsobmann bei seiner Verhinderung vom Obmann-
stellvertreter, unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen und geleitet.
5. Anträge von Mitgliedern über aufzunehmende Tagesordnungspunkte sind spätestens eine
Woche vor der Vollversammlung schriftlich oder mündlich beim Obmann einzubringen.
Später einlangende Anträge können nur behandelt werden, wenn diesen von der Vollver-
sammlung die erforderliche Dringlichkeit zugesprochen wird.
6. Die Vollversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Bei Statutenänderungen, Auflösung
des Verbandes oder die Enthebung des Vorstandes ist eine 2/3 Stimmenmehrheit erforder-
7. Eine außerordentliche Vollversammlung findet auf
a) Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Vollversammlung.
c) Verlangen der Kontrollorgane, statt
1. Die Bezirksversammlung besteht aus den Verbandsmitgliedern eines politischen Bezirkes. Der Bezirksobmann hat die Bezirksversammlung alle vier Jahre zum Zweck der Neuwahl des Bezirksobmannes einzuberufen. Jedes ordentliche Mitglied des jeweiligen Bezirkes hat in der Bezirksversammlung nur eine Stimme. Das Stimmrecht ist persönlich auszuüben.
2. Die Bezirksversammlung ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Sind zur festgesetzten Zeit nicht mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend, ist die Bezirksversammlung nach Ablauf einer Viertelstunde ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig.
3. Die Bezirksversammlung wird vom Bezirksobmann geleitet. Bei seiner Verhinderung leitet der Landesobmann oder eines der Vorstandsmitglieder diese. Während der Wahl des Bezirksobmannes führt der Landesobmann oder ein Vorstandsmitglied die Bezirksversammlung.
4. Die Gebietsbetreuer werden vom Bezirksobmann bestellt.
1. Der Vorstand besteht aus 5 Mitgliedern, dem Verbandsobmann, dem Obmannstellvertreter, dem Schriftführer, dem Kassier und einem weiteren Vorstandsmitglied. Für den Vorstand sind drei Ersatzmänner zu wählen.
2. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung und Leitung des Verbandes. Er hat die Beschlüsse der Vollversammlung durchzuführen und die Verwirklichung der Verbandsaufgaben anzustreben.
Hierbei obliegt dem Vorstand insbesondere:
a) die Beratung und Beschlussfassung in allen Verbandsangelegenheiten, die nicht der Vollversammlung oder dem Verbandsobmann vorbehalten sind.
b) die Erstellung des Voranschlages.
c) die Erlassung von Geschäftsordnungen für die Verbandsorgane.
e) die Bestellung von Referenten und die Einrichtung von Bezirksgruppen.
3. Der Vorstand ist vom Verbandsobmann nach Bedarf, jedoch mindestens
vierteljährlich einzuberufen.
4. Beschlussfähig ist der Vorstand, wenn sämtliche Mitglieder einberufen wurden und der Verbandsobmann oder sein Stellvertreter, sowie zwei weitere Mitglieder anwesend sind.
5. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Verbandsobmannes.
6. Der Vorstand kann bei Bedarf Arbeitsausschüsse und Referenten einsetzen und Vertreter entsenden.
7. Der Vorstand hat die im § 14 vorgesehenen Ehrungen vorzunehmen.
8. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Verband bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitgliedes.
1. Der Verbandsobmann vertritt den Verband nach außen. Er hat die Tagesordnung für die Vorstandssitzungen und Vollversammlungen festzulegen und in diesen den Vorsitz zu führen.
Schriftliche Ausfertigungen des Verbandes bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmannes und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten des Obmannes und des Kassiers.
2. Bei Gefahr in Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Vollversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
3. Die Vertretung des Verbandsobmannes erfolgt durch den Obmannstellvertreter.
Der Schriftführer verfasst und unterfertigt die Protokolle über die Vollversammlung und Sitzungen des Vorstandes. Er besorgt weiters im Auftrag des Verbandsobmannes den Schriftverkehr des Verbandes.
Schriftliche Ausfertigungen des Verbandes bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmannes und des Schriftführers.
1. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße und sparsame Führung der Kassageschäfte
verantwortlich. Schriftliche Ausfertigungen des Verbandes in Geldangelegenheiten
bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmannes und des Kassiers.
2. Ihm obliegt die Führung des Kassabuches und der Hilfsaufschreibungen.
3. Auszahlungen dürfen nur nach Anweisung durch den Verbandsobmann gegen Bestätigung
4. Zum 31.12. eines jeden Jahres sind die Kassabücher abzuschließen und mit 1.1. des folgenden Jahres neu zu öffnen.
1. Für jeden politischen Bezirk ist von der Bezirksversammlung ein Bezirksobmann zu wählen.
2. Die Bezirksobmänner haben in ihrem örtlichen Bereich an der Durchführung der Aufgaben des Tiroler Jagdaufseherverbandes mitzuwirken. Insbesondere obliegt ihnen:
a) die Werbung von Mitgliedern und die Aufrechterhaltung des Kontaktes zu den
b) die Erstattung von Vorschlägen an den Vorstand und an die Vollversammlung
c) die Bestellung der Gebietsbetreuer.
3. Die Bezirksobmänner unterliegen den Weisungen des Verbandsvorstandes.
4. Ist die Wahl des Bezirksobmannes nicht möglich, kann der Verbandsobmann für den
betreffenden Bezirk einen Vertreter einsetzen.
Die Kontrolle setzt sich aus zwei Mitgliedern und je einem Stellvertreter zusammen, welche keinem Organ – mit Ausnahme der Vollversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist. Ihr obliegt die jährliche und auch die fallweise Überprüfung der Kassageschäfte, wobei neben der sachlichen und rechnerischen Richtigkeit auch auf die Wirtschaftlichkeit der Geschäftsgebarung Bedacht zu nehmen ist.
Die Kontrollorgane werden von der Vollversammlung auf vier Jahre gewählt und haben über ihre Tätigkeit erforderlichenfalls umgehend an den Vorstand, ansonsten alljährlich der Vollversammlung zu berichten und gegebenenfalls die Entlastung des Kassiers und des Vorstandes zu beantragen. Wiederwahl ist möglich.
Rechtsgeschäfte zwischen Kontrollorganen und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Vollversammlung.
Das Schiedsgericht entscheidet in allen aus dem Verbandsverhältnis entstandenen Streitigkeiten. Es setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen, wovon je zwei Mitglieder von den Streitparteien namhaft zu machen sind. Diese bestellen ein weiteres Mitglied als Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Das Schiedsgericht ist binnen vier Wochen nach Anrufung durch den Vorsitzenden einzuberufen, es entscheidet nach Gewährung beiderseitigen Gehörs mit Stimmenmehrheit vereinsintern endgültig.
Vom Vorstand des Tiroler Jagdaufseherverbandes können geehrt werden:
a) für 50 Jahre:
Jagdaufseher/innen – die Mitglied des Tiroler Jagdaufseherverbandes sind – und vor
50 Jahren die Jagdaufseherprüfung mit Erfolg bestanden haben (bei Förstern
gilt das Staatsprüfungszeugnis; unter Berücksichtigung des Tiroler Jagdgesetzes
1983) und den überwiegenden Teil dieser Zeit als Jagdaufseher Dienst
b) für 40 Jahre:
40 Jahren die Jagdaufseherprüfung mit Erfolg bestanden haben (bei Förstern
c) für 25 Jahre:
25 Jahren die Jagdaufseherprüfung mit Erfolg bestanden haben (bei Förstern
gilt das Staatsprüfungszeugnis, unter Berücksichtigung des Tiroler Jagdgesetzes
d) für besondere Verdienste
um den Tiroler Jagdaufseherverband und/oder die Jagd in Tirol, können Personen auf Grund eines Vorstandsbeschlusses mit dem großen silbernen bzw. goldenen Verbandsabzeichen geehrt werden.
e) für außerordentliche Verdienste
um den Tiroler Jagdaufseherverband und/oder die Jagd in Tirol, können Mitglieder auf Grund eines Vorstandsbeschlusses mit dem goldenen Ehrenring geehrt werden. Dieser Beschluss bedarf einer ¾ Zustimmung im Vorstand.
Nach § 14 lit a) bis c) zu ehrende Mitglieder erhalten bei der entsprechenden Vollversammlung oder der Bezirksversammlung das goldene mit Stein, das goldene bzw. silberne Verbandsabzeichen und eine Urkunde mit folgendem Wortlaut:
Der Tiroler Jagdaufseherverband spricht Herrn/Frau …………für 50, 40, 25 Jahre im Dienste der Jagd, Dank und Anerkennung aus.
Nach § 14 lit d) zu ehrende Personen erhalten bei der entsprechenden Vollversammlung oder Bezirksversammlung das goldene bzw. silberne Ehrenzeichen und eine Urkunde mit folgendem Wortlaut:
Der Tiroler Jagdaufseherverband verleiht Herrn/Frau ………. für besondere Verdienste um den Verband und die Jagd in Tirol das Ehrenzeichen in gold bzw. silber.
Nach § 14 lit e) zu ehrende Mitglieder erhalten bei der entsprechenden Vollversammlung den goldenen Ehrenring und eine Urkunde mit folgendem Wortlaut:
Der Tiroler Jagdaufseherverband verleiht Herrn/Frau ………. in dankbarer Anerkennung und Würdigung seiner besonderen und außerordentlichen Verdienste um den Tiroler Jagdaufseherverband den Ehrenring in gold.
Die Auflösung des Verbandes ist von der Vollversammlung mit einer 2/3 Mehrheit zu beschließen. Diese Vollversammlung hat bei Vorhandensein eines Verbandsvermögens einen Abwickler für die Vermögensabwicklung zu berufen. Ein eventuell vorhandenes Vermögen des Verbandes ist dem Wohlfahrtsfonds des Tiroler Jägerverbandes zur Unterstützung von bedürftigen Jagdaufsehern oder deren Hinterbliebenen zur Verfügung zu stellen. Ansonsten ist das Verbandsvermögen einem allgemein sozialen Zweck zuzuführen.
Beschlossen bei der Vollversammlung, am 09.März 2013
Behördlich genehmigt nach dem Vereinsgesetz 2002, am 14.08.2013 ZVR Zahl529880681