Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2040,%20206
Timestamp: 2020-02-24 21:35:59
Document Index: 300598839

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', '§ 69', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 102', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.11.1963 - VII ZR 189/61 - dejure.org
https://dejure.org/1963,269
BGH, 07.11.1963 - VII ZR 189/61 (https://dejure.org/1963,269)
BGH, Entscheidung vom 07.11.1963 - VII ZR 189/61 (https://dejure.org/1963,269)
BGH, Entscheidung vom 07. November 1963 - VII ZR 189/61 (https://dejure.org/1963,269)
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BGHZ 40, 206
NJW 1964, 196
MDR 1964, 46
DVBl 1964, 114
DVBl 1964, 115
DB 1963, 1763
aa) Die vom Berufungsgericht vorgenommene Auslegung, die wegen der Verwendung der Allgemeinen Bedingungen im gesamten Land Nordrhein-Westfalen, also in mehr als einem Oberlandesgerichtsbezirk, vom erkennenden Senat voll überprüft werden kann (vgl. BGHZ 40, 206, 210), entspricht dem Wortlaut der Regelung.
Auch mit dem Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 7. November 1963 ( VII ZR 189/61 BGHZ 40, 206), nach dem ein Wiederaufbaudarlehen gemäß dem Runderlass des Wiederaufbauministers von Nordrhein-Westfalen vom 9. Mai 1949 (MinBl NW 1949, 595 f.) vom Abschluss des Darlehensvertrages ab allein nach bürgerlichrechtlichen Vorschriften zu beurteilen und nach diesem Zeitpunkt für privatrechtsgestaltende Verwaltungsakte, z.B. für einen Widerruf des Darlehensbewilligungsbescheides oder einen Erlass von Zinsänderungsbescheiden, kein Raum mehr sei, ergibt sich keine klärungsbedürftige Frage zu den hier für die Bewilligung heranzuziehenden wohnungsbauförderungsrechtlichen Regelungen, die durch auf Landesebene ergangene Richtlinien weiter ausgeformt sind, oder der für den Widerruf heranzuziehenden, verwaltungsverfahrensrechtlichen Regelung.
Durch den Bewilligungsbescheid erwirbt der Antragsteller des Verwaltungsverfahrens einen öffentlich-rechtlichen Anspruch auf Abschluß eines entsprechenden Darlehens-Vertrages (BGHZ 40, 206, 210).
Der in Vollzug des Bewilligungsbescheides abgeschlossene Darlehensvertrag gehört demgegenüber dem bürgerlichen Recht an (BGHZ 40, 206, 210; 52, 155, 160 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68]; 61, 296, 298;… BGH Urt. v. 16. Dezember 1971 - III ZR 204/69 a.a.O.;… Urt. v. 6. Juni 1977 - III ZR 63/75 - WM 1977, 1226, 1227; BVerwGE 1, 308, 310; 41, 127, 129; BVerwG Buchholz 454.31 § 25 WoBindG 1965 Nr. 1; Buchholz 454.4 § 69 II. WoBauG Nr. 1 und Nr. 3;… Fischer-Dieskau/Pergande/Schwender a.a.O.).
BVerwGE 1, 308, 310; BGHZ 40, 206, 210.
Dieser rechtlichen Betrachtungsweise der Subventionen hat sich auch der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 7. November 1963 (BGHZ 40, 206, 210) [BGH 07.11.1963 - VII ZR 189/61] angeschlossen.
BGH, 24.02.1969 - III ZR 198/65
Kündigung eines Darlehensvertrages - Eintragung von Sicherungshypotheken für die …
Ein Darlehensvertrag, der auf Grund und im Vollzug eines Bewilligungsbescheides geschlossen wird, gehört dem bürgerlichen Recht an (vgl. BVerwGE 1, 308, 310 [BVerwG 12.01.1955 - V C 107/54] ; BVerwG DVBl 1959, 665 und NJW 1962, 170; BGH Urteil vom 7. November 1963 - VII ZR 189/61 = WM 1963, 1300 und vom 22. Mai 1967 - III ZR 44/65 = WM 1967, 822).
In Erfüllung dieser Bewilligungsbescheide schloß dann die Beklagte mit den Klägern die privatrechtlichen Darlehensverträge, wie sie sich aus der Schuldurkunde vom 22. Oktober 1959 und vom 10. März 1960 ergeben (vgl. BGH Urteil vom 7. November 1963 - VII ZR 189/61 = WM 1963, 1300).
Davon ist insbesondere dann auszugehen, wenn die Auszahlung der Fördermittel in Form eines Darlehensvertrages erfolgt (vgl. BGHZ 40, 206, 210 m.w.Nachw.; BVerwGE 41, 127, 130).
Sie stehen nicht im Widerspruch zu der vorstehenden Argumentation (BGHZ 14, 297: Eigentum einer Kirchenstiftung an einem Friedhof; BGHZ 40, 206: Rechtsnatur von Wiederaufbaudarlehen; BGH NJW 1992, 171: Privatrechtliche Ausgestaltung eines Abwasserbenutzungsverhältnisses; BVerwGE 66, 218: Aufrechnungserklärung als Verwaltungsakt; BGHZ 67, 83: Handeln einer Körperschaft des öffentl. Rechts im Außenverhältnis zu einem privaten Unternehmen auf dem Boden der Gleichordnung; BayVerwGH, Beschl. v. 29.01.2007, 3 CE 06.3323: Zur Rechtsnatur von "Versorgungsbezügen" eines angestellten Vorstandsvorsitzenden einer Sparkasse; OVG Münster NJW 1995, 1573: Erteilung eines Hausverbots durch Sparkasse; VGH Mannheim NJW 1994, 2500: Erteilung eines Hausverbots durch Universität).
Das demnach für den vorliegenden Altfall übergangsweise noch fort geltende II. WoBauG enthält weder ausdrücklich noch sinngemäß eine zwingende Regelung mit dem vom Kläger unter Bezugnahme auf eine Literaturmeinung (…Heix, in: Fischer-Dieskau u. a., Wohnungsbaurecht, a. a. O., § 102 II. WoBauG, S. 12; vgl. für ein "Wiederaufbaudarlehen" nach landesrechtlichen Verwaltungsvorschriften ebenso: BGH, Urt. v. 7.11.1963 - VII ZR 189/61 -, BGHZ 40, 206 ff.; a. A.: OVG Frankfurt/Oder, Beschl. v. 11.8.1999 - 4 B 56/99 -, NVwZ 2000, 577 f.) reklamierten Inhalt, dass sich ein Bewilligungsbescheid nach Abschluss des Darlehensvertrages und Auszahlung des gewährten Darlehens erledige, sich dementsprechend die Rückabwicklung des Subventionsverhältnisses ausschließlich privatrechtlich nach Maßgabe des Darlehensvertrages richte und folglich eine Aufhebung des Bewilligungsbescheides weder nötig noch überhaupt möglich sei.
BGH, 22.10.1964 - VII ZR 241/62
OVG Saarland, 16.11.1970 - I R 84/69
Auslegung eines Verwaltungshandeln als einseitig hoheitliche Maßnahme; …
BGH, 17.01.1972 - III ZR 86/69
Voraussetzungen für das Vorliegen eines Darlehensvertrages - Beendung eines …