Source: http://dioezesanrat-dresden-meissen.de/index/satzung.html
Timestamp: 2019-02-19 19:27:29
Document Index: 97183641

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 8', '§ 9']

Satzung - Katholikenrat Dresden-Meißen
Satzung des Diözesanrates des Bistum Dresden-Meißen
§ 1 Diözesanrat
Der Diözesanrat ist der Zusammenschluss von Vertretern der Dekanatsräte und der Verbände und Vereinigungen innerhalb des Bistums Dresden-Meißen sowie weiterer katholischer Laien aus Kirche und Gesellschaft.
Der Diözesanrat ist das vom Bischof anerkannte Organ im Sinne des Konzildekrets über das Apostolat der Laien. Er koordiniert die Kräfte des Laienapostolats und fördert die apostolische und karitative Tätigkeit sowie deren Darstellung in der Öffentlichkeit im Bistum Dresden-Meißen.
Der Diözesanrat fasst seine Beschlüsse in eigener Verantwortung.
§ 2 Aufgaben und Zuständigkeiten
das gesellschaftliche und kirchliche Leben zu beobachten und die Anliegen der katholischen Laien in der Öffentlichkeit zu vertreten,
Anregungen für das Wirken der Katholiken des Bistums in Kirche und Gesellschaft zu geben und die in ihm vereinigten Kräfte aufeinander abzustimmen und zu fördern,
die ökumenische Zusammenarbeit zu fördern und sich um ein gemeinsames Glaubenszeugnis in der Gesellschaft zu bemühen,
zu Fragen in Kirche und Gesellschaft Stellung zu nehmen, Anregungen und Anträge an den Pastoralrat in diesen Fragen zu richten sowie den Bischof und den Pastoralrat zu beraten,
Veranstaltungen der Katholiken des Bistums vorzubereiten und durchzuführen oder zu unterstützen,
Anliegen und Aufgaben der katholischen Laien des Bistums auf überdiözesaner Ebene wahrzunehmen und die Vertreter des Bistums in das Zentralkomitee deutscher Katholiken zu wählen,
der Einheit des Bistums zu dienen.
je drei gewählten Vertretern der Dekanatsräte,
einer maximal gleich großen Anzahl von Vertretern der katholischen Verbände und Vereinigungen innerhalb des Bistums. Die Entsendung eines Vertreters setzt voraus, dass der Verband oder die Vereinigung in mindestens drei Dekanaten präsent ist,
weiteren Katholiken, die von den zuvor genannten Vertretern auf Vorschlag hinzugewählt werden. Ihre Zahl darf ein Viertel der Mitgliederanzahl des Diözesanrates nicht übersteigen,
dem Geistlichen Beirat und dem Geschäftsführer des Diözesanrates.
§ 4 Organe und Einrichtungen des Diözesanrates
§ 5 Vollversammlung des Diözesanrates
Die Vollversammlung des Diözesanrates besteht aus den Mitgliedern des Diözesanrates.
Die Vollversammlung tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen. Die Vollversammlung tritt ferner zusammen, wenn der Vorstand oder mindestens ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe des Beratungsgegenstandes beantragt.
Die Vollversammlung ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst.
Die Vollversammlung legt die Arbeit des Diözesanrates fest und fasst Beschlüsse grundsätzlicher Art.
Zur Klärung bestimmter Fragen oder für die Beobachtung bestimmter Sachbereiche kann die Vollversammlung Ausschüsse einrichten.
Die Vollversammlung wählt den Vorsitzenden und die Mitglieder des Vorstandes des Diözesanrates.
Die Vollversammlung wählt die Vertreter für das Zentralkomitee deutscher Katholiken.
Die Vollversammlung beschließt für die Organe des Diözesanrates und für die Ausschüsse Geschäftsordnungen.
§ 6 Vorstand des Diözesanrates
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und bis zu sechs weiteren Mitgliedern.
Der Vorsitzende und die Mitglieder des Vorstandes werden von der Vollversammlung aus ihrer Mitte für die Dauer von vier Jahren gewählt. Die einmalige Wiederwahl des Vorsitzenden ist zulässig. Die Wahl des Vorsitzenden bedarf der Bestätigung durch den Bischof.
Zwei stellvertretende Vorsitzende werden vom Vorstand aus dessen Mitte gewählt.
führt die Beschlüsse der Vollversammlung aus,
entscheidet in Fragen, die nicht der Vollversammlung vorbehalten oder die zwischen den Sitzungen der Vollversammlung zu regeln sind,
entscheidet in allen Fragen, die ihm diese Satzung oder die Vollversammlung überträgt,
schlägt die Tagesordnung für die Vollversammlung vor,
beruft die Mitglieder der Ausschüsse,
schlägt dem Bischof den Geschäftsführer des Diözesanrates zur Ernennung vor,
erstellt den Haushaltsplan und die Jahresrechnung und beantragt nach Zustimmung durch die Vollversammlung beim bischöflichen Ordinariat deren Genehmigung,
ist beschlussfähig, wenn außer dem Vorsitzenden oder einem Stellvertreter noch wenigstens zwei Mitglieder des Vorstandes anwesend sind,
fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Der Vorsitzende des Vorstandes vertritt den Diözesanrat im kirchlichen und außerkirchlichen Bereich.
Der Vorsitzende beruft die Sitzungen der Vollversammlung und des Vorstandes ein und leitet diese.
Der Vorsitzende kann durch einen der stellvertretenden Vorsitzenden vertreten werden.
Ein Ausschuss kann zeitweilig oder ständig eingerichtet werden.
Der ständige Ausschuss beobachtet für seinen Sachbereich die Entwicklung, berät die Organe des Diözesanrates und die in der Diözese bestehenden Einrichtungen, informiert über die Entwicklung in seinem Sachbereich und, sofern erforderlich, erstellt Vorlagen. Weiterhin unterstützt er die Arbeit der Ausschüsse der Dekanats- und Pfarrgemeinderäte und nimmt deren Anregungen auf.
Der Ausschuss besteht aus Mitgliedern des Diözesanrates und aus Beratern.
Die Mitglieder des Ausschusses wählen aus ihrer Mitte den Vorsitzenden des Ausschusses.
§ 8 Geschäftsstelle des Diözesanrates
Das Bistum stellt dem Diözesanrat eine Geschäftsstelle zur Verfügung und stellt für deren Arbeit auf Antrag aus seinem Haushalt ein Jahresbudget bereit.
Der vom Bischof auf Vorschlag des Vorstandes ernannte Geschäftsführer leitet die Arbeit der Geschäftsstelle. Er ist an die Weisungen des Vorsitzenden des Vorstandes gebunden.
§ 9 Geistlicher Beirat
In die vorliegende Fassung sind Änderungen vom 24.04.1992, 03.04.1995 und 31.03.2001 eingearbeitet.
abgerufen: 19.02.2019 20:27