Source: http://www.kellers-ranch.de/unser-verein/vereinssatzung/
Timestamp: 2018-01-22 23:46:13
Document Index: 198319309

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 26', '§ 8', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 9']

Tierhilfeverein Kellerranch e.V. Weiterstadt - Vereinssatzung
Vereinssatzung des Tierhilfeverein Kellerranch e.V.
1. Der Verein führt den Namen „Tierhilfeverein Kellerranch e.V.“.
2. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter VR 3131
3. Der Verein hat seinen Sitz in Weiterstadt.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr für steuerliche Zwecke.
3. Der Verein vertritt und fördert den Tierschutzgedanken vor allem im Hinblick auf
artgerechte Tierhaltung. Den Mitgliedern soll der Kontakt mit Tieren ermöglicht
und der richtige Umgang (Fütterung, Haltung ) mit den Tieren vermittelt werden.
4. Den Mitgliedern soll Gelegenheit zur Teamarbeit und Austausch von Erfahrungen
5. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch: Führungen für Kindergärten und
Schulklassen, Aufklärungsunterricht in Schulen, Beratung bzgl. Tierhaltung für
Besucher, Arterhaltung seltener Hühnerrassen, Auffangstation für artgeschützte
1. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet
3. Die Organe des Vereins sind ehrenamtlich tätig.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind
5. Falls jedoch die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher
Tätigkeit übersteigt, obliegt es dem Vorstand, ggf. unbedingt notwendiges
Hilfspersonal anzustellen. Für diese Tätigkeiten dürfen keine unverhältnismäßig
hohen Vergütungen gewährt werden. Vergütungen im Rahmen der Ehrenamts-
pauschale können jedoch vom Vorstand beschlossen und an Mitglieder
1. Vereinsmitglieder können natürliche volljährige Personen, aber auch juristische
Personen, Vereine oder Gesellschaften werden. Jugendliche unter 18 Jahren
bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der Eltern. Mitglieder der Jugendgruppe
müssen mindestens acht Jahre alt sein. Stimmberechtigt sind Mitglieder erst ab
2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu beantragen. Über
die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Der Bewerber ist
über die Entscheidung zu unterrichten. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist
der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
3. Das Mitglied verpflichtet sich zur Zahlung des von der Mitgliederversammlung
festgelegten Vereinsbeitrags.
4. Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen, die sich um den Verein außerordentlich
verdient gemacht haben, durch Beschluss der Mitgliederversammlung, die einer
Zwei-Drittel-Mehrheit bedarf, verliehen werden.
1. Die Mitgliedschaft gilt auf unbestimmte Zeit. Sie endet durch Austritt, Ausschluss
2. Der Austritt kann jederzeit schriftlich gegenüber dem Vorstand zum Ende eines
Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten schriftlich erklärt werden.
- mit der Entrichtung des Jahresbeitrages ganz oder teilweise trotz zweimaliger Mahnung im Rückstand ist
- den satzungsgemäßen Zwecken des Vereins zuwider handelt
- das Ansehen des Vereins schwer geschädigt hat
- den Vereinsfrieden nachhaltig stört
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit Zwei-Drittel-Mehrheit.
4. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte und Pflichten
Ein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Beiträge besteht jedoch nicht.
5. Einem Ehrenmitglied kann die Mitgliederversammlung mit Zwei-Drittel-Mehrheit
die Ehrenmitgliedschaft aberkennen, wenn es sich der erwiesenen Ehre als
1. Die Mitgliedsbeiträge werden in ihrer Art und Höhe von der Mitglieder-
2. Die Höhe der Jahresbeiträge von juristischen Personen, Vereinen oder
3. Der Vereinsbeitrag ist im Jahre des Eintritts nach erfolgter Aufnahme und danach
jeweils zu Beginn eines jeden Jahres bis zum 31. Januar ohne besondere
Aufforderung zu zahlen.
4. Mitgliedern, die unverschuldet in Not geraten sind, können Beiträge gestundet
oder für die Zeit der Notlage teilweise oder ganz erlassen werden. Hierüber
5. Ehrenmitglieder sind von Beitragszahlungen befreit
6. Jedermann kann dem Verein Spenden überweisen, die für die Zwecke des
Vereins verwendet werden müssen.
Jedes ordentliche Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts an der Mitgliederver-sammlung teilzunehmen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Eine Übertragung
des Stimmrechts ist unzulässig.
Sie wird von dem/der 1. Vorsitzenden unter Bekanntgabe der Tagesordnung
einberufen. Die Einladung hat allen Mitgliedern mindestens 2 Wochen vor der
Mitgliederversammlung schriftlich zuzugehen.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn Maßnahmen
des Vereins es erfordern, oder wenn ein Zehntel der Mitglieder unter Angabe
der Tagesordnung die Einberufung beim Vorstand schriftlich beantragt. Für die
Einberufung gilt Absatz 1.
3. Die Mitgliederversammlung wird durch den/die 1. Vorsitzende/n, im Falle seiner
Verhinderung, durch den/die 2. Vorsitzende/n geleitet.
4. Jede Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen worden ist.
5. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen
Stimmberechtigten durch Handzeichen. Es genügt einfache Stimmenmehrheit,
Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Ungültige Stimmen und Enthaltungen
werden nicht mitgezählt. Für Satzungsänderungen ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit
erforderlich. Stimmberechtigt sind alle volljährigen Mitglieder mit einer Stimme.
6. In der ordentlichen Mitgliederversammlung ist von dem/der 1. Vorsitzenden oder
dem/der 2. Vorsitzenden ein Tätigkeitsbericht zu erstatten. Der/die Kassenwart/in
gibt seinen/ihren Jahreskassenbericht ab sowie der/die Jugendwart/in
seinen/ihren Jahresbericht.
7. Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle wichtigen Angelegenheiten des
Vereins, soweit sie nicht dem Vorstand zur eigenen Entscheidung überlassen
wurden. Insbesondere hat sie
a) über die Annahme und Änderung der Satzung zu beschließen
b) die nach der Satzung notwendigen Wahlen vorzunehmen
c) den Kassenbericht über die Einnahmen und Ausgaben des abgelaufenen
Rechnungsjahres entgegen zu nehmen und über die Entlastung des Vorstands
d) den/die von der Jugendversammlung gewählte/n Jugendwart/in zu bestätigen
e) über die Ernennung von Ehrenmitgliedern und die Aberkennung der
Ehrenmitgliedschaft zu beschließen
f) die Höhe der zu erhebenden Mitgliedsbeiträge zu bestimmen über die Auflösung
des Vereins zu entscheiden.
§ 10 Anträge an die Mitgliederversammlung
Anträge aus den Reihen der Mitglieder sind dem Vorstand mit kurzer Begründung mindestens sieben Tage vor Zusammentritt der Mitgliederversammlung einzureichen. Später eingehende Anträge werden als Dringlichkeitsanträge behandelt, die nur von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt werden können.
Der Vorstand entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen, ob fristgerecht eingereichte Anträge auf die Tagesordnung gesetzt werden. Sie müssen es, wenn
sie die Unterstützung von mindestens einem Drittel der Vereinsmitglieder haben.
1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem/der:
Darüber hinaus können noch bis zu fünf Beisitzer (erweiterter Vorstand) gewählt werden.
2. Die Mitglieder des Vorstands werden in der Mitgliederversammlung auf die Dauer
von zwei Jahren mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Der Vorstand bleibt bis
zu einer Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
1. Der/die 1. Vorsitzende, der/die 2. Vorsitzende und der/die Kassenwart/in
vertreten den Verein, nach § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich.
Für jede/n von Ihnen besteht Einzelbefugnis.
2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder zu einer
Vorstandssitzung eingeladen und mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder
anwesend sind oder alle einem Beschluss schriftlich zugestimmt haben.
3. Der Vorstand bereitet die Mitgliederversammlung vor.
4. Der/die 1. Vorsitzende lädt zu den Vorstandssitzungen ein und leitet sie, im
Verhinderungsfall der/die 2. Vorsitzende. Die Einladung kann schriftlich, per
e-Mail, fernmündlich oder mündlich erfolgen. Über den wesentlichen Gang ist
eine Niederschrift zu fertigen. Diese muss von dem/der die Sitzung Leitenden
und dem/der Protokollführer/in unterzeichnet werden.
5. Der Vorstand beschließt mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die
6. Dem Vorstand obliegt die Vereinsgeschäftsführung sowie die Verwaltung des
Vereinsvermögens. Der/die 1. Vorsitzende überwacht die Einhaltung der
Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung.
1. Zur Vereinsjugend gehören alle Kinder und Jugendliche von 8 bis zur
Vollendung des 18. Lebensjahres sowie die gewählten und berufenen
Mitarbeiter/innen der Vereinsjugendarbeit.
Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich im Rahmen dieser Satzung und der
Jugendordnung selbständig. Sie entscheidet über die ihr zur Verfügung
gestellten Mittel in eigener Zuständigkeit.
2. Sie wird geleitet durch einen Jugendvorstand. Dieser wird in einer
Jugendvollversammlung gewählt. Der/die Jugendwart/in vertritt die Interessen
der Jugend im Vorstand. Alles weitere regelt die Jugendordnung, die von der
Jugend zu entwerfen und zu beschließen ist und durch die Mitglieder-
versammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt werden muss.
Die von den Vereinsorganen (§ 8) gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem/der jeweiligen Sitzungsleiter/in und dem/der Schriftführer/in zu unterzeichnen.
§ 15 Haftung des Vereins gegenüber seinen Mitgliedern
Für Schäden, gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme an Veranstaltungen oder durch Benutzung der Vereinseinrichtungen oder im Umgang mit den Tieren entstehen, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann.
§ 16 Kassenwesen und Rechnungsprüfung
1. Der/die Kassenwart/in ist für die ordnungsgemäße Erledigung der
Kassengeschäfte verantwortlich. Über alle Einnahmen und Ausgaben ist
2. Am Ende eines Geschäftsjahres legt der/die Kassenwart/in gegenüber den
Kassenprüfern Rechnung ab.
3. Die Mitgliederversammlung wählt jährlich oder auf Anordnung einer
außerordentlichen Mitglieder versammlung aus ihrer Mitte zwei Rechnungsprüfer,
die nicht Mitglieder des Vorstands sein dürfen, welche die Geschäfte des Vereins
auf rechnerische Richtigkeit überprüfen und der folgenden Mitglieder-
versammlung einen entsprechenden Bericht über die getroffenen Feststellungen
erstatten. Die Aufnahme evtl. Verbindlichkeiten muss in der Mitglieder-
versammlung mit einer 2/3-Mehrheit beschlossen werden.
§ 17 Kooptationen (Zuwahlen)
Der Vorstand hat das Recht, seinen Kreis durch sachverständige Personen zu erweitern. Die kooptierenden Vorstandsmitglieder haben in den Beratungen kein Stimmrecht. Ihre Amtszeit endet mit der Amtszeit des sie kooptierenden Vorstandes, wenn sie nicht durch Zeitablauf endet.
§ 18 Tierheimverwaltung
Hat der Verein ein Tierheim errichtet, so obliegt die Verwaltung des Tierheims dem Vorstand. Dieser kann hierfür einen Tierheimleiter im Sinne der Tierheimordnung des Deutschen Tierschutzbundes beschäftigen. Der Tierheimleiter ist dem Vorstand für die ordnungsgemäße Verwaltung des Tierheims verantwortlich.
§ 19 Verbandsmitgliedschaften
Der Verein ist Mitglied im Landestierschutzverband Hessen e. V. sowie im Deutschen Tierschutzbund e. V.
Der Beschluss bedarf einer Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
2. Die Mitgliederversammlung, die die Auflösung des Vereins beschließt, hat
gleichzeitig auch Liquidatoren zu wählen. Diese wickeln die Vereinsauflösung
schnellstmöglich ab. Wird kein Beschluss gefasst, sind der/die 1. Vorsitzende und
der/die 2. Vorsitzende automatisch zu Liquidatoren ernannt. Die Rechte und
Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich nach den Vorschriften des
3. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
fällt das Vermögen des Vereins an den Landestierschutzverband Hessen e. V.
der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder
kirchliche Zwecke zu verwenden hat.“
Eine Satzungsänderung kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 9 Abs. 5 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Eine Beschlussfassung über eine Satzungsänderung kann nur erfolgen, wenn die Änderungen einschließlich einer kurzen Begründung unter Beachtung der für die Einladung zur Mitglieder-versammlung geltenden Frist und Form allen Mitgliedern mitgeteilt worden ist.
Soweit in der Satzung nicht anders bestimmt, gelten die Bestimmungen des BGB.
Die Änderung der Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 15. Mai 2014 mit der hierfür erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen und am 18. September 2014 im Vereinsregister beim Amtsgericht Darmstadt rechtswirksam eingetragen.
Tierhilfeverein Kellerranch e. V. Weiterstadt
Satzung des Tierhilfeverein Kellerranch e.V.
Satzung-Kellerranch_eV_01-2015.pdf
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