Source: http://www.ostendorf-peuntner.de/index.php?page=Kosten
Timestamp: 2017-11-21 15:43:35
Document Index: 3076971

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 145', '§ 611', '§ 611', '§ 612', '§ 612', '§ 315']

NPSO - Schmerzbehandlung
ca. 40,00 € - 50,00 €
Anamnese + Organtest (BFD) + Beratung
Colon-Hydro-Therapie*
mit Colon-Massage und Bioresonanz-Therapie
incl. individuellem Ernährungsplan, Blutuntersuchung, ausführlicher Beratung
H.O.T. Therapie
incl. Begleitmedikation
ca. 55,00 € - 65,00 €
mit Breuß-Massage*
ca. 35,00 - 40,00 €
evtl. mit Begleittherapie
ca. 50,00 - 60,00€
Durch Anklicken der Verfahren werden Ihnen Erläuterungen angezeigt. Zur Erläuterung der Verfahren stehen wir Ihnen aber auch gerne Rede und Antwort. Auf unserer Seite Kontakte finden Sie unsere Kontaktmöglichkeiten.
* Die Colon-Hydro-Therapien und Dorn-Breuß-Behandlungen werden innerhalb unserer Praxisräume von Frau Bossi Dukic-Peric, Heilpraktikerin, durchgeführt.
Heilpraktiker üben ihren Beruf eigenverantwortlich aus und zählen zu den freien Berufen im Sinne des § 18 EStG. Die Tätigkeit der Heilpraktiker beruht auf einem zum bürgerlichen Recht gehörenden Dienstvertrag mit dem Patienten. Der Vertrag ist laut § 145 BGB nicht an eine Form gebunden und kann auch ohne ausdrückliche Vereinbarung durch schlüssige Handlung zustande kommen.
Der Heilpraktiker schließt mit dem Patienten einen Dienstvertrag (§§ 611-630 BGB), der ihn zur Leistung der versprochenen Dienste, wie Bemühen um Heilung oder Linderung der Krankheit im gegenseitigen Einverständnis, den Patienten zur Gewährung einer Vergütung verpflichtet. Nach § 611 BGB ist die Höhe der Vergütung der freien Vereinbarung zwischen Heilpraktiker und Patient überlassen. Wenn beim Zustandekommen des Behandlungsvertrages über eine Vergütung nicht gesprochen wurde, so gilt sie doch nach § 612 BGB als vereinbart.
Ist in Ermangelung einer Taxe die Höhe der Vergütung nicht bestimmt, so ist die übliche Vergütung als vereinbart anzusehen (§ 612, Abs. 2). Die Höhe der üblichen Vergütung resultiert aus der Bestimmung der Leistung nach billigem Ermessen (§ 315 BGB). Die Gewährung der Vergütung ist nicht von einem Heilerfolg abhängig, es besteht jedoch für den Heilpraktiker die Verpflichtung zu einer gewissenhaften Behandlung unter Beachtung der Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht. In einer unter den in der Bundesrepublik Deutschland niedergelassenen Heilpraktikern durchgeführten Umfrage wurde die Höhe des durchschnittlich festgestellten Honorarrahmens ermittelt.
Die Auswertung der ermittelten Honorare fand ihren Niederschlag im Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Das GebüH ist also keine Gebührentaxe, sondern ein Verzeichnis der durchschnittlich üblichen Vergütungen, welches als Berechnungshilfe bei der Rechnungserstellung dient. Sofern die Höhe des Honorars vor der Behandlung nicht ausdrücklich vereinbart wurde, kann der Patient davon ausgehen, dass sie sich im Rahmen der im GebüH enthaltenen Beträge bewegt. Private Krankenkassen übernehmen immer mehr Heilpraktikerleistungen, teilweise sogar das gesamte GebüH. Manche Privatkassen versuchen die "medizinische Notwendigkeit der Heilbehandlung" anzuzweifeln und somit die Erstattung zu verweigern.
Es gibt inzwischen ein Gerichtsurteil, das diese Praxis für unzulässig erklärt. Auch einige Beihilfestellen (Bundesbahn, Post, Zoll usw..) erstatten bestimmte Leistungen, aber die Kataloge sind recht unterschiedlich und werden weiter eingeschränkt. Am Besten lässt man sich von seiner privaten Versicherung oder Beihilfestelle eine Liste der erstattungsfähigen Leistungen aushändigen. Das wird zwar nicht gerne gemacht, verhindert aber unliebsame Überraschungen nach Einreichung der Rechnung.
Honorarerstattung durch private Krankenversicherer
Sprechen Sie hierüber mit Ihrem Heilpraktiker und erfragen Sie im Zweifelsfall die Erstattungsfähigkeit der Leistungen bei Ihrem Versicherer.
Jedoch sind einige Leistungen nicht oder nur bedingt beihilfefähig.
Honorarerstattung durch gesetzliche Krankenkassen