Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/56331,300.html
Timestamp: 2018-12-12 15:03:44
Document Index: 235672966

Matched Legal Cases: ['§254', '§254', '§823', '§242', '§179', '§179', '§ 254', '§ 254', '§ 254', '§ 179', '§ 179', '§ 254']

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Verfasst am: 21 Apr 2006 - 11:12:18 Titel:
Nur mal angenommen wir beziehen den §254 ein, würdet ihr den §254 I oder II 2. Fall prüfen?
Verfasst am: 21 Apr 2006 - 12:19:39 Titel:
oh ja stimmt, hast du recht!!! ich habe einfach mal alle rausgeschrieben, was ich gebraucht habe. Dachte konnte helfen, habe aber leider dadurch dich noch mehr verwirrt, sorry!!!
Verfasst am: 21 Apr 2006 - 12:21:40 Titel:
Habe die Mitverschuldung gar nicht in Betracht gezogen. Habe sie nur lediglich unter der Äquivalenztheorie und Adäquanztheorie erwähnt. §823 I geht bei mir doch durch!!!
Verfasst am: 21 Apr 2006 - 12:30:06 Titel:
es ist eine Schuldverhältnis ohne primäre Leistungspflichten, d.h. eine Schuldpflicht nicht kraft Vetrags oder Gesetzes. Allein bei der Anbahnung, Vorverhandlung oder auch geschäftsähnlichen Kontakten ist man zur Rücksicht auf die Interessen und Rechtsgüter des anderen verpflichtet, §242 II. Verletzt man eine Pflicht( Sorgfalts-/Verhaltenspflicht was auch immer), muss man nach c.i.c. haften!!! Meinungsstreit gibt es in diesem Sinne nicht. Man kann nur überlegen, ob eine Verdrängung von c.i.c. durch §179I in Betracht gezogen werden kann. Hier ist Selbstargument entscheidend. Bei mir habe ich die Verdrängung verneint! Eine Verletzung der Sorgfaltspflicht durch K besteht darin, indem er vorsätzlich täuscht. K hat eine Aufklärungspflicht gegenüber M über die wahren Umstände! Das hat er nicht getan!Des Weiteren hat er das Vertrauen des M erweckt auf ein scheinbares Zustandekommen eines Vertrages, was auch nicht geglückt ist, weil der Vertrag doch nich abgeschlossen wurde. Somit hat er auch das Vertrauenspflicht des M verletzt. Das sind also 2 Verletzungen bei vorvertraglichem Verhältnis, oder auch Anbahnung eines Vertrages!!!
Verfasst am: 21 Apr 2006 - 12:30:33 Titel:
sorry dass ich so krass aufm schlauch steh...aber: wenn ich sag dass keine genehmigung erteilt wird, dann brauch ich doch 184 nirgends erwähnen, oder doch?
Verfasst am: 21 Apr 2006 - 12:50:55 Titel:
@humanfly: Im Großen und Ganzen sind wir ja einer Meinung. Aber wo und wie hast du die Adäquanztheorie (die Äquivalenztheorie lonht m.E. noch nicht einmal einer marginalen Erwähnung, da die eigentlichen Probleme bei der haftungsausfüllenden Kausalität spielen, bei der nach ganzherrschender Meinung (s. alle Lehrbücher, z.B. Schwab Rn.259) die Adäquanztheorie anzuwenden ist) in deine Gliederung eingebaut? Ich prüfe zuerst §179 I analog, cic und deliktische Ansprüche. Bei mir taucht die Adäquanztheorie zum ersten mal bei cic auf. Bitte um Antwort.
PS: Woher nimmst du den Begriff "Vertrauenspflicht" (Entspricht dies einer Pflicht zur Vermeidung eines unwirksamen Vertrages?)? Soweit ich dich verstanden haben, liegen deiner Meinung nach 2 Typen von Pflichtverletzungen vor: 1. Aufklärungspflicht und 2. Vertrauenspflicht.
Zuletzt bearbeitet von étudiant am 21 Apr 2006 - 13:31:35, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am: 21 Apr 2006 - 13:00:58 Titel:
ne, dann nicht.
Verfasst am: 21 Apr 2006 - 13:49:43 Titel:
Wie sieht bei euch denn die Kausalitätskette aus? (haftungsbegründende und h.ausfüllende). Blick mal wieder gar net durch!
Verfasst am: 21 Apr 2006 - 14:05:25 Titel:
@none: haftungsbegründende K.: Verhalten des K (Täuschung)--> Pflichtverletzung
haftunsausfüllende K.: Pflichtverletzung (Aufklär.) --> Schaden des M
Prüft ihr bei cic die Rechtswidrigkeit? (Ich wollte diesen Punkt eigentlich nicht extra anführen.)
persiparn
Verfasst am: 21 Apr 2006 - 14:12:05 Titel:
Ich habe zu § 254 bisher nur undeutliche Randbemerkungen gefunden, auch nur bzgl. § 254 I. Hat jemand eine Fundstelle, in der § 254 Abs. I und Abs. II in ihrer Funktion näher erklärt und unterschieden werden? Ansonsten kann ich mich nicht zwischen Abs. I und Abs. II 2. Fall entscheiden.
"Der Dritte ist vom Vertreter durch Geldleistung so zu stellen, als hätte der Vertretene ordnungsgemäß erfüllt...Dem Dritten steht auch der Ersatz weiterer Schäden zu, die ihm bei Wirksamkeit des Vertrages nicht entstanden wären..." (MüKo/Schramm bei § 179 unter "Schadensersatz wegen Nichterfüllung", zwei Sätze voneinander entfernt)
Demnach könnte doch unter § 179 I zum einen der Nichterfüllungsschaden (Differenztheorie etc.) geltend gemacht werden, weiterhin jedoch auch der Schaden durch die Vernichtung der Socken angesprochen werden, um dann bereits hier zu § 254 zu gelangen.