Source: https://www.recht.sachsen.de/vorschrift/5241.2
Timestamp: 2019-11-15 23:23:03
Document Index: 144385060

Matched Legal Cases: ['§ 114', '§ 5', '§ 51', '§ 56', '§ 51', '§ 51', '§ 63', '§ 18', '§ 5', '§ 9']

(3) Die Fachhochschule kann ihre Angelegenheiten durch Satzung regeln, soweit die Gesetze keine Vorschriften enthalten. Bei Weisungsangelegenheiten können Satzungen nur erlassen werden, wenn dies im Gesetz vorgesehen ist. Sie sind den Aufsichtsbehörden anzuzeigen. 1
(2) Der Rektor leitet die Fachhochschule. Seine Rechte und Pflichten ergeben sich sinngemäß aus §§ 114, 115 des Gesetzes über die Hochschulen im Freistaat Sachsen (Sächsisches Hochschulgesetz – SHG) vom 4. August 1993 (SächsGVBl. S. 691), soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt. Der Rektor ist Vorgesetzter der Bediensteten der Fachhochschule und der Studenten während des fachtheoretischen Studiums. Die Vorschriften über die Dienstvorgesetzten bleiben unberührt.
(4) Der Kanzler wird nach Anhörung des Senats vom Staatsministerium des Innern bestellt. Er führt die laufenden Geschäfte der Verwaltung der Fachhochschule. Er ist Beauftragter für den Haushalt und erledigt die Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten nach den Richtlinien und im Auftrag des Rektors. 2
(1) Der Leiter des Fachbereichs und sein Stellvertreter werden auf Vorschlag des Senats vom Staatsministerium des Innern bestellt oder berufen. § 5 Abs. 1 Satz 2 gilt entsprechend. Sie müssen als Professor, Dozent oder Lehrkraft des höheren Polizeivollzugsdienstes dem hauptamtlichen Lehrpersonal angehören.
(2) Der Leiter vertritt den Fachbereich und führt dessen Geschäfte in eigener Zuständigkeit. Er hat darauf hinzuwirken, dass die Mitglieder des Fachbereichs ihre dienstlichen Aufgaben, insbesondere die Lehr- und Prüfungsverpflichtungen, ordnungsgemäß erfüllen. 3
(2) Als Professor oder Dozent kann berufen werden, wer die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen nach § 51 oder § 56 Abs. 2 des Sächsischen Hochschulgesetzes erfüllt. Soweit es der Eigenart des Faches und den Anforderungen der Stelle entspricht, kann abweichend von § 51 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 und Abs. 5 des Sächsischen Hochschulgesetzes, als Dozent auch eingestellt werden, wer hervorragende fachbezogene Leistungen in der Praxis und pädagogische Eignung nachweist. Für die hauptamtlichen Lehrkräfte des höheren Polizeivollzugsdienstes gelten die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen nach § 51 des Sächsischen Hochschulgesetzes nicht. Sie sind hochschulrechtlich den Professoren und Dozenten gleichgestellt. Soweit überwiegend eine Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen erforderlich ist, die nicht die Einstellungsvoraussetzungen für Professoren verlangt, kann diese hauptberuflich tätigen Lehrkräften für besondere Aufgaben übertragen werden. Für sie gelten die Einstellungsvoraussetzungen des § 63 Abs. 1 des Sächsischen Hochschulgesetzes nicht.
Die Zulassung zum Studium an der Fachhochschule, das Studium und die Prüfung richten sich nach dem geltenden Beamtenrecht und der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst; § 18 Abs. 2 des Beamtengesetzes für den Freistaat Sachsen (SächsBG) vom 17. Dezember 1992 (SächsGVBl. S. 615) gilt entsprechend.
§ 5 Absatz 1 geändert durch Artikel 35 des Gesetzes vom 5. Mai 2004 (SächsGVBl. S. 148, 160)
§ 9 Absatz 1 geändert durch Artikel 35 des Gesetzes vom 5. Mai 2004 (SächsGVBl. S. 148, 160)
Quelle: REVOSax http://www.recht.sachsen.de/vorschrift/5241.2 Stand vom 16.11.2019