Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/domplatz-frankfurt-am-main-18254
Timestamp: 2018-11-17 17:15:55
Document Index: 236702633

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 123', '§ 124', '§ 4', '§ 49', '§ 39', '§ 47', '§ 17']

Wettbewerbs-Ergebnis: Domplatz in Frankfurt am Main
3. Preis: faktorgruen, Freiburg
1. Preis: capatti staubach Urbane Landschaften, Berlin
2. Preis: BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten Part.GmbH, Frankfurt am Main
Domplatz	, Frankfurt am Main/ Deutschland
wa-2021636
Landschaftsarchitekten. Stadtplaner und Architekten sind in bindender Arbeitsgemeinschaft mit der vorgenannten Fachdisziplin zugelassen
Matthias Staubach · Tancredi Capatti
Anja Ziebart
BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten Part.GmbH, Frankfurt am Main
Mitarbeit: Konrad Deines · Frank Wiegmann
Jourdan & Müller Steinhauser GmbH Projektgruppe Architektur und Städtebau, Frankfurt am Main
Mitarbeit: Jochem Jourdan
Visualisierung: Büro werk 3, Berlin
Matthias Grobe
Mitarbeit: Ricardo Patings · Elena Müller-Tzoulakis
Michal Herl · Danilo Meixner
Visualisierung: Expressiv GmbH, Wien
Elmir Smajic
Nicht offener Realisierungswettbewerb für eine Freianlagenplanung im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren nach § 3 (3) RPW 2013
Ziel des Wettbewerbs ist die Neugestaltung des Domplatzes zu einem Platz mit hoher Aufenthaltsqualität. Der Domplatz bildet das Bindeglied zwischen dem in Kürze fertiggestellten Dom-Römer-Quartier (wa-ID 11041), dem Dom und den anschließenden Quartieren im Bereich der ehem. Altstadt Frankfurts. Die zu be-planende Fläche ist in Realisierungsabschnitte aufgeteilt, deren zeitliche Umsetzung unterschiedlich ist und zum jetzigen Zeitpunkt in Teilen nicht abschließend feststeht.
19/12/2017 S243 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Frankfurt am Main: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
2017/S 243-507442
Kontaktstelle(n): ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH
Telefon: +49 561707750
E-Mail: info@wb-domplatz-ffm.de
Fax: +49 5617077523
Hauptadresse: www.domroemer.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.wb-domplatz-ffm.de
Kontaktstelle(n): ANP Architektur und Planungsgesellschaft mbH
Fax: +49 561707754438
Hauptadresse: www.anp-ks.de
ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH - Stichwort Frankfurt Domplatz
Neugestaltung des Domplatzes in Frankfurt am Main.
Aufgabe des Wettbewerbs ist die Neugestaltung des Domplatzes zu einem urbanen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität. Der Domplatz bildet das Bindeglied zwischen dem in Kürze fertiggestellten Dom-Römer-Quartier, dem Dom und den anschließenden Quartieren im Bereich der ehemaligen Altstadt Frankfurts. Aufgrund gestalterischer und funktionaler Vorgaben ist der entwerferische Spielraum jedoch eingeschränkt, erfordert aber gleichwohl eine intensive Auseinandersetzung mit dem Detail. Hierbei sind die vorhandenen Elemente der städtischen Infrastruktur zu integrieren und die verkehrstechnischen Anforderungen zu beachten. Die zu beplanende Gesamtfläche ist in Realisierungsabschnitte aufgeteilt, deren zeitliche Umsetzung unterschiedlich ist und zum jetzigen Zeitpunkt in Teilen nicht abschließend feststeht. Die Abgrenzungen der Teilflächen untereinander sind ebenfalls im Detail noch weich.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Die Auswahl erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Höchstzahl der aufzufordernden Bewerber überschreitet, ausschließlich auf Basis der u.g. qualitativen Auswahlkriterien. Der Ausrichter behält sich das Recht vor, im Falle gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Bewerbergemeinschaften füllen den Bewerbungsbogen gemeinsam aus und legen die geforderten Anlagen bei. Die geforderten Referenzen können kumuliert werden. III.1.10.1 Mindestkriterien. III.1.10.1.1 Formale Mindestkriterien: a) Bewerbungsfrist ist beachtet; b) Bewerbungsunterlagen vollständig (Formular + Referenzblätter - analog/digital); c) Richtigkeit d.Eigenerklärungen ist durch eigenhändige Unterschrift bestätigt; d) Bewerbung in deutscher Sprache; e) Teilnahmehindernisse gem. § 123 Abs. 1–4 u. § 124 Abs. 1 GWB liegen nicht vor; f) Teilnahmehindernisse gem. § 4 Abs. 2 RPW 2013 liegen nicht vor; g) Spätestens im anschließenden Verhandlungsverfahren werden die in Abschnitt VI dieser Bekanntmachung genannten Eignungsnachweise erbracht. Der Ausrichter behält sich vor, weitere Nachweise abzufragen. III.1.10.1.2 Fachliche Mindestkriterien: a) Der Bewerber erfüllt d. Anforderungen an die fachliche Qualifikation (III 2.1) b) Der Bewerber ist verantwortlich für Planung und Überwachung von zwei Referenzen (A + B), bei denen die folgenden Anforderungen erfüllt sein müssen: B1) Beide Referenzprojekte entsprechen mind. der Honorarzone III (§ 49 HOAI); B2) Für beide Referenzprojekte wurde mind. LP 2 (§ 39 HOAI) erbracht; B3) Bei Referenz A handelt es sich um eine Freiraumplanung im innerstädtischen Bereich bzw. in einem Quartier mit innerstädtischen Funktionen (Geschäftsstraße, Fußgängerzone, zentrale, städtische Plätze etc.) und mit historischem Kontext (Nachbarschaft v. Baudenkmalen, geschützten Ensembles etc.); B4) Referenz B kann frei gewählt werden; B4) Die Referenzen müssen fertiggestellt sein, die Fertigstellung darf nicht vor dem 31.12.2008 liegen; B5) Die Referenzen sind mit Lageplan und Fotos (keine Renderings) in ihrem Umfeld darzustellen (A4 quer, max.2 pro Referenz); c) Ausnahmeregelung Bürogründer/Junge Büros. Bürogründer/Junge Büros (Bürogründung 2012 u. später) können sich mit bis zu 2 Referenzen bewerben, die in verantwortlicher Position in einem Beschäftigungsverhältnis bearbeitet wurden (Fremdprojekt/e). Die verantwortliche Position ist nachzuweisen. Das/die Fremdprojekte müssen die o.g. Anforderungen an das Referenzprojekt A erfüllen. Werden die o.g. Anforderungen lediglich durch die Fremdprojekte erfüllt, so muss zusätzlich ein eigenes Projekt (Referenzprojekt C) eingereicht werden, das zur Beurteilung der eigenen „Handschrift“ des Bewerbers dient. Für dieses Projekt gibt es keine Anforderungen. Hierbei kann es sich auch um einen Wettbewerbsbeitrag handeln. III.1.10.2 Auswahlkriterien: Der Ausrichter entscheidet anhand der gestalterischen Qualität der Referenzen auf Grundlage der Referenzblätter mithilfe eines Punktesystems (bis 100 Punkte) über die Zulassung zur Teilnahme. Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Bewerbungen durch ein Auswahlgremium (bestehend aus jew. einem Vertreter des Ausrichters, der Stadt Frankfurt/M. und 2 unabhängiger Berater). Referenzen mit zur Wettbewerbsaufgabe vergleichbaren Planungsanforderungen sind von Vorteil. Die Beurteilung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden Kategorien: Zu erwarten ist kein Beitrag =0 P, ein ausreichender = 25 P, ein befriedigender =50 P, ein guter= 75 P oder ein sehr guter Beitrag = 100 P. Jedes Mitglied d. Auswahlgremiums erhält eine Stimme und vergibt Punkte in einer der 5 Kategorien. Jede Stimme (auch der externen Berater) zählt gleichwertig, der Ausrichter wird sich das Votum des Auswahlgremiums zu Eigen machen. Ergebnis der Bewertung ist der Mittelwert, der sich aus den vergebenen Punkten je Mitglieder des Auswahlgremiums ergibt. Es erfolgt keine schriftliche Begründung der jeweiligen Punktevergabe.
Beruf angeben: Landschaftsarchitekten/-innen. Stadtplaner/-innen und Architekten/-innen sind in bindender Arbeitsgemeinschaft mit der vorgenannten Fachdisziplin zugelassen. Sind die genannten Fachdisziplinen nicht in einem Büro vorhanden, können Bewerbergemeinschaften gebildet werden.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Vorbehaltlich Abtimmung Preisgericht: — Räumliche und gestalterische Qualitäten, — Funktionalität und Verkehrskonzept, — Wirtschaftlichkeit und technische Realsierbarkeit.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Preise werden ausgelobt: 1. Preis Euro 20.000,-- 2. Preis Euro 15.000,-- 3. Preis Euro 10.000,-- Summe (netto) Euro 45.000,--. Verteilung vorbehaltlich der Abstimmung mit dem Preisgericht. Sofern der Wettbewerbsteilnehmer Mehrwertsteuer in Deutschland abführt, wird diese zusätzlich zu den Preisen erstattet.
Das Preisgericht wird nach RPW 2013 besetzt.
: Im anschließenden Verhandlungsverfahren werden von den zu den Verhandlungen aufgeforderten Preisträgern folgende Nachweise verlangt – eine Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist zulässig: a) Mind. 2 festangestellte Landschaftsarchitekten/-innen, Dipl.-Ing., M.Sc. oder vergl. (einschl. Büroinhaber); b) Nachweis verantwortlicher Tätigkeit mind. für Lph. 3 bis 4, Teilen von 5 (Leitdetails) und nTeilen von 8 („künstlerische Oberleitung“) in mind. 2 Projekten; c) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme 3 000 000 für Personen- und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden mit 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr). Falls nicht vorhanden, so genügt eine Erklärung, den vorgenannten geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall abzuschließen. Die Vergabeunterlagen einschließlich der den Verhandlungen zugrunde gelegten Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit Einladung zum Verhandlungsverfahren bekannt gegeben. Das Wettbewerbsergebnis bzw. die Empfehlungen des Preisgerichts werden zu 60 % berücksichtigt. Der Ausrichter behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot gem. § 17 Abs. 11 VgV vor. Teilnahmeberechtigt am Verfahren sind natürliche und juristische Personen, welche die folgenden fachlichen Anforderungen sowie die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen: Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/in, Stadtplaner/in und/oder Architekt/in zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Voraussetzungen, in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nichtgeregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Landschaftsarchitekt/in, Stadtplaner/in und/oder Architekt/in, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG -Berufsanerkennungsrichtlinie - und den Vorgaben des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die fachlichen Anforderungen und die Bewerbergemeinschaft insgesamt die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Die Bewerbergemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsarbeit verantwortlich ist. Die Bewerbergemeinschaften gelten als ein Wettbewerbsteilnehmer. Die Laufzeit des Wettbewerbs ist von Februar bis April 2018 vorgesehen.
Telefon: +49 611-1738-0
Fax: +49 611-1738-40