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Timestamp: 2018-10-19 00:49:09
Document Index: 277643091

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7']

Verordnung über die Festsetzung der Finanzkraft der Kantone für die Jahre 2000 und PDF
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1 Verordnung über die Festsetzung der Finanzkraft der Kantone für die Jahre 2000 und 2001 vom 17. November 1999 Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 2 4 des Bundesgesetzes vom 19. Juni über den Finanzausgleich unter den Kantonen, verordnet: Art. 1 Masszahlen Der Schlüssel für die Bemessung der Finanzkraft der Kantone besteht aus folgenden vier Masszahlen: I. Volkseinkommen: Volkseinkommen der Kantone je Einwohner. II. Steuerkraft: Mit dem Index der Gesamtsteuerbelastung gewichtete Steuereinnahmen der Kantone und Gemeinden je Einwohner. III. Steuerbelastung: Index der Belastung durch sämtliche Kantons- und Gemeindesteuern mit Berücksichtigung der Erträge der Nebensteuern (Liegenschaftssteuern, Erbschaftsund Schenkungssteuern, Handänderungssteuern) und der teuerungsbedingten Veränderungen der Einkommen im umgekehrten Verhältnis (Umkehrung der Vorzeichen bei den Differenzen zum Landesmittel). IV. Berggebiet: Mittel aus dem Prozentanteil der nicht im Berggebiet liegenden Kulturfläche an der gesamten Kulturfläche und der Einwohnerzahl je Quadratkilometer Gesamtfläche ohne Öd- und Unland, Seen und Flüsse; bei der Bevökerungsdichte werden über dem Landesmittel liegende Indexzahlen auf 100 festgesetzt. SR SR
2 Art. 2 Statistische Unterlagen Zur Ermittlung der einzelnen Masszahlen dienen die folgenden statistischen Unterlagen: a. die Volkseinkommen der Kantone 1996 und 1997 gemäss volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung; b. die Steuereinnahmen der Kantone und Gemeinden im Durchschnitt der Jahre 1996 und 1997 gemäss der Statistik «Öffentliche Finanzen der Schweiz», unter Berücksichtigung der Grenzgängerbesteuerung; c. die Steuerbelastung im Mittel der Jahre gemäss der Steuerbelastungsstatistik; d. die Gesamtfläche ohne Öd- und Unland sowie ohne Seen und Flüsse gemäss der Arealstatistik der Schweiz; e. die Kulturfläche im Berggebiet gemäss Landwirtschaftszählung 1998; f. die Daten über die mittlere Wohnbevölkerung der Kantone des betreffenden Jahres. Art. 3 Berechnungsmethode 1 Jede Masszahl wird in eine Indexreihe umgerechnet, wobei das schweizerische Mittel auf 100 festgesetzt wird. 2 Die Indexreihen werden so umgerechnet, dass die kleinste Zahl 70 beträgt. Dabei gilt folgende Formel: (Index 100) kleinste Zahl Aufgrund der vier Indexreihen wird das gewogene Mittel berechnet. Die Masszahlen 1 und 2 werden mit dem Faktor 1,5, die Masszahlen 3 und 4 mit dem Faktor 1 gewichtet. 4 Das gewogene Mittel wird mit einem Streckungsfaktor 2,7 aufgrund folgender Formel auf den Index der Finanzkraft umgerechnet: Index der Finanzkraft = [(gewogenes Mittel 100) x 2,7]. 5 Der Streckungsfaktor 2,7 bleibt über die nachfolgenden Finanzkraftperioden hin konstant, sofern weder an den Masszahlen noch an deren Gewichtung Änderungen vorgenommen werden. 6 Der Index der Finanzkraft beträgt im Minimum
3 Art. 4 Indexzahlen Gestützt auf die Artikel 1 3 ergeben sich gemäss der Tabelle im Anhang für die Finanzkraft der einzelnen Kantone folgende Indexzahlen: Zug 218 Glarus 78 Basel-Stadt 158 Tessin 78 Zürich 157 Graubünden 75 Genf 130 Luzern 72 Nidwalden 124 Uri 67 Basel-Landschaft 120 Bern 66 Schaffhausen 106 Appenzell I.Rh. 60 Aargau 100 Appenzell A.Rh. 59 Schwyz 96 Neuenburg 58 Waadt 95 Freiburg 52 Thurgau 87 Obwalden 40 Solothurn 87 Jura 31 St. Gallen 82 Wallis 30 Art. 5 Einteilung der Kantone in Gruppen In Anwendung von Artikel 4 der Verordnung vom 21. Dezember über die Abstufung der Bundesbeiträge nach der Finanzkraft der Kantone ergibt sich aufgrund der Indexzahlen folgende Einteilung der Kantone nach ihrer Finanzkraft in drei Gruppen: Finanzstarke Kantone: Mittelstarke Kantone: Finanzschwache Kantone: Art. 6 Übergangsbestimmungen Zug, Basel-Stadt, Zürich, Genf, Nidwalden, Basel- Landschaft (6) Schaffhausen, Aargau, Schwyz, Waadt, Thurgau, Solothurn, St. Gallen, Glarus, Tessin, Graubünden, Luzern, Uri, Bern (13) Appenzell I.Rh., Appenzell A.Rh., Neuenburg, Freiburg, Obwalden, Jura, Wallis (7) 1 Bei Finanzhilfen und Abgeltungen sind für die Anwendung der Finanzkraft die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 5. Oktober über Finanzhilfen und Abgeltungen sowie jene der Spezialgesetzgebung massgebend. 2 Die Bestimmungen dieser Verordnung finden erstmals Anwendung für die Verteilung der Kantonsanteile an Bundeseinnahmen des Jahres Die Bestimmungen dieser Verordnung gelten erstmals für die Berechnung der Beiträge der Kantone an die Alters- und Hinterlassenenversicherung sowie an die Invalidenversicherung des Jahres SR SR
4 Art. 7 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2000 in Kraft. 17. November 1999 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Die Bundespräsidentin: Ruth Dreifuss Der Bundeskanzler: François Couchepin 3548
5 Festsetzung der Finanzkraft der Kantone für die Jahre 2000 und 2001 Festsetzung der Finanzkraft der Kantone für die Jahre 2000 und 2001 Kantone Masszahl 1 Volkseinkommen 1996/97 Gewicht 1,5 Masszahl 2 Steuerkraft 1996/97 Gewicht 1,5 Masszahl 3 Steuerbelastung , Gewicht 1 Masszahl 4 Berggebiet Gewicht 1 Zürich Bern Luzern Uri Schwyz Obwalden Nidwalden Glarus Zug Freiburg Solothurn Basel-Stadt Basel-Landschaft Schaffhausen Appenzell A.Rh Appenzell I.Rh St. Gallen Graubünden Aargau Thurgau Tessin Waadt Wallis Neuenburg Genf Jura Schweiz Gew 3549
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4.60 Konkordat betreffend die Schweizerische Hochschule für abgeschlossen in Zürich am 0. Juni 964 (Stand am. Juni 00) vom Bundesrat genehmigt am. September 964 Datum des Inkrafttretens: 4. September 964
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