Source: https://gesetze-in-app.de/BVerfGG/86
Timestamp: 2019-03-18 17:22:42
Document Index: 40272856

Matched Legal Cases: ['§ 86', '§ 13', 'BGH', '§ 86', 'BGH', '§ 86', 'Art. 124', '§ 86', '§ 86', '§ 86', 'Art. 126', 'Art. 93', 'Art. 126', 'Art. 126', '§ 86', 'Art. 124', '§ 86', '§ 89', 'Art. 100', '§ 86', '§ 86', 'Art. 123', '§ 86', 'Art. 123']

§ 86 BVerfGG:
Vierzehnter Abschnitt: Verfahren in den Fällen des § 13 Nr. 14
BGH, vom 3.1.1963, Az. V ZR 182/61 § 86 Abs. 2 BVerfGG ist nicht zulässig, da die gegenteilige Ansicht weder von einer beachtlichen Stimme in der Literatur, noch von einem Verfassungsgericht vertreten wird und das erkennende Gericht selbst keine ernstlichen Zweifel darüber hat, daß die von der Revision gerügten Gesetzesbestimmungen nicht als Bundesrecht fortgelten (vgl. BGHZ 11, 104, 119; BVerfGE 11, 89, 92).
BVerfG, , Az. 2 BvO 1/63 § 86 Abs. 2 BVerfGG auszusetzen und die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts einzuholen, wenn in diesem Verfahren streitig und erheblich ist, ob ein gültiges Gesetz auf Grund eines der Tatbestände der Art. 124 und 125 GG als Bundesrecht fortgilt (BVerfGE 1, 162 (164 f.); 2, 341 (345); 3, 354 (356); 3, 357 (358 f.); 3, 368 (373); 4, 214 (216); Beschluß vom 7. Mai 1963 - 2 BvL 8/63 - S. 10 f.).
BVerfG, , Az. 2 BvO 1/63 § 86 Abs. 2 BVerfGG nicht in Betracht (BVerfGE 2, 341 (346)).
BVerfG, vom 5.2.1938, Az. 2 BvO 1/69 Auch für die Feststellung der Qualität von inzwischen aufgehobenen Normen besteht bei sinngemäßer Auslegung des § 86 Abs. 2 BVerfGG ein Rechtsschutzinteresse, wenn diese Feststellung - wie in den vorliegenden Fällen - für die Entscheidung des Ausgangsverfahrens erheblich ist (BVerfGE 8, 186).
BVerfG, vom 3.6.1938, Az. 2 BvO 1/65 d) Unter Hinweis auf Ähnlichkeiten zwischen dem Normenqualifizierungsverfahren und dem Verfahren der abstrakten Normenkontrolle ist die Ansicht vertreten worden, § 86 Abs. 2 BVerfGG könne nicht als Ausführungsvorschrift zu Art. 126 GG angesehen, müsse vielmehr als Begründung einer zusätzlichen Kompetenz des Bundesverfassungsgerichts durch Bundesgesetz gemäß Art. 93 Abs. 2 GG verstanden werden, weil sich die Meinungsverschiedenheiten des Art. 126 GG beschränkten auf solche zwischen obersten Verfassungsorganen des Bundes und der Länder (so Maunz (-Dürig-Herzog), Grundgesetz, Rdnr. 21 zu Art. 126).
BVerfG, Urteil vom 2.11.1931, Az. 1 BvO 21/54 § 86 Abs. 2 BVerfGG kann ein Gericht sein Verfahren nur dann aussetzen und die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts anrufen, wenn in diesem Verfahren streitig und erheblich ist, ob ein gültiges Gesetz auf Grund eines der Tatbestände der Art. 124 und 125 GG als Bundesrecht fortgilt (BVerfGE 1, 162 <164 f.>; 2, 341 <345>; 3, 354 <356>; 3, 357 <358 f.>; 3, 368 <373>).
BVerfG, vom 4.6.1949, Az. 1 BvO 2/52 1. Da nach § 86 Abs. 2 BVerfGG nur darüber zu entscheiden ist, ob ein Gesetz als Bundesrecht fortgilt (§ 89 BVerfGG), nicht jedoch darüber, ob es als Bundesrecht oder als Landesrecht fortgilt (BVerfGE 1, 162 <164 f.>), sind zunächst nur diejenigen Verfassungsorgane anzuhören, denen im Vorlageverfahren nach Art. 100 Abs. 1 GG bei der Entscheidung über Bundesrecht Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden muß; es sind daher neben dem Bundestag, dem Bundesrat und der Bundesregierung auch sämtliche Landesregierungen zu hören.
BVerfG, vom 4.3.1951, Az. 1 BvL 122/52 Eine Meinungsverschiedenheit darüber, ob das Reichsfinanzausgleichsgesetz als Bundesrecht oder Landesrecht weitergilt, wäre außerdem unerheblich, weil die Entscheidung des Verwaltungsrechtsstreites nicht davon abhängt, auf welcher Ebene das Reichsfinanzausgleichsgesetz - seine Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz unterstellt - weitergilt (§ 86 Abs. 2 BVerfGG).
BVerfG, vom 2.1.1953, Az. 1 BvO 2/53 § 86 Abs. 2 BVerfGG, auf den sich der Antrag des Amtsgerichts stützen könnte, betrifft lediglich einen Streit in einem gerichtlichen Verfahren darüber, ob das nach Art. 123 Abs. 1 GG fortgeltende Recht als Bundesrecht fortgilt (BVerfGE 1,162 <164 f.>).
BVerfG, vom 2.6.1942, Az. 1 BvO 4/53 § 86 Abs. 2 BVerfGG aber betrifft lediglich einen Streit in einem gerichtlichen Verfahren darüber, ob das nach Art. 123 Abs. 1 GG weitergeltende Recht als Bundesrecht fortgilt (BVerfGE 1, 162 <164f.>).