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Timestamp: 2020-08-08 12:39:26
Document Index: 23914694

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 26', '§ 13', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 18']

Satzung des Vereins Würzburg Disc-o-Fever e.V.:Disc-o-Fever Würzburg - Ultimate Frisbee
Disc-o-Fever Würzburg - Ultimate Frisbee : Satzung
Wiki source for Satzung
=====Satzung des Vereins Würzburg Disc-o-Fever e.V.=====
**§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich**
(1) Der Verein führt den Namen **„Würzburg Disc-o-Fever“**. Er führt den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Würzburg. Er wird im Registergericht des Amtsgerichts Würzburg eingetragen.
**§ 2 Zweck des Vereins**
(1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Pflege des Sports Ultimate Frisbee in Würzburg und Umgebung unter besonderer Berücksichtigung des "Spirit of the Game" von Ultimate Frisbee.
(2) Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:
a. regelmäßige Abhaltung von Trainingsstunden in einer Turnhalle oder auf einem Sportplatz;
b. die Teilnahme an und Durchführung von Turnieren, insbesondere offiziellen DFV-Turnieren (Qualifikations-, Relegationsturnieren und deutschen Meisterschaften);
c. die Förderung von Jugendarbeit in Sachen Ultimate Frisbee z. B. an Schulen durch das Angebot von Projekttagen und Arbeitsgemeinschaften.
**§ 3 Mittel des Vereins**
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S. des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung durch die Pflege und Förderung des Amateursports. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(4) Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Es werden keine Tätigkeitsvergütungen und kein Aufwandsersatz gezahlt.
**§ 4 Geschäftsjahr**
**§ 5 Mitgliedschaften des Vereins**
Der Verein wird Mitglied im Deutschen Frisbeesportverband e.V. und im Verband der Würzburger Sportvereine e.V.
**§ 6 Mitgliedschaft**
(1) Mitglied kann jede natürliche Person werden. Minderjährige unter 18 Jahren benötigen die schriftliche Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.
(2) Die Beitrittserklärung erfolgt mittels schriftlichen Aufnahmeantrag.
(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand und teilt das Ergebnis dem Antragsteller mit. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
(4) Der Vorstand hat bei Nichtaufnahme in den Verein keine Verpflichtung, etwaige Ablehnungsgründe bekannt zu geben.
(5) Dem Verein gehören
a. aktive Mitglieder;
b. passive Mitglieder und
c. Ehrenmitglieder
an. Aktive Mitglieder beteiligen sich regelmäßig an den sportlichen Übungsstunden und am Vereinsleben allgemein. Sie repräsentieren den Verein bei sportlichen Veranstaltungen und/oder sind aktiv in der Vereinsführung tätig. Passive Mitglieder fördern die Zwecke des Vereins, ohne sich regelmäßig am Sport zu beteiligen.
**§ 7 Ehrenmitglieder**
(1) Zu Ehrenmitgliedern können nur solche Mitglieder ernannt werden, die sich um die Belange des Vereins in hervorragender Weise verdient gemacht haben.
(2) Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erfolgt auf Antrag durch Zweidrittelmehrheit einer Mitgliederversammlung.
**§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft**
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Streichung. Das Erlöschen der Mitgliedschaft führt zum Verlust aller von dem Mitglied bekleideten Vereinsämter. Der laufende Jahresbeitrag ist noch zu entrichten.
(2) Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat nur zum Ende eines Kalenderjahres zulässig. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären.
(3) Bei schuldhaften groben Verfehlungen gegen die Vereinsinteressen oder gegen die Satzung, kann ein Mitglied auf Antrag jedes anderen Mitglieds, der schriftlich beim Vorstand zu erfolgen hat, ausgeschlossen werden. Hierfür ist eine Zweidrittelmehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich.
(4) Das betroffene Mitglied ist zu dieser Mitgliederversammlung mittels Einschreiben mit Rückschein und unter Angabe des Grundes der Ladung zu laden. Ihm ist dort die Gelegenheit zur Stellungnahme einzuräumen.
(5) Ein Ausschluss erfolgt in der Regel bei:
a. unsportlichen Verhalten bei Turnieren und anderen Veranstaltungen des Vereins;
b. bei Nichtzahlung des Jahresbeitrag sowie allen anderen finanziellen Forderungen, soweit nicht beim Vorstand um Stundung nachgesucht und bewilligt worden ist und zwei Mahnungen in Textform seitens des Vorstands erfolglos waren;
c. den Vereinsfrieden störenden Verhalten.
**§ 9 Streichung der Mitgliedschaft**
(1) Ein Mitglied scheidet außerdem mit Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus.
(2) Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied mit seinem Jahresbeitrag 6 Monate im Rückstand ist und diesen Beitrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von 3 Monaten von der Absendung der Mahnung an voll entrichtet. Die Mahnung muss mit eingeschriebenem Brief an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitglied gerichtet sein.
(3) Für die Dauer des Beitragsrückstands ruht die Mitgliedschaft, ausgenommen der Pflicht zur Beitragszahlung.
(4) In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung und das Ruhen der Mitgliedschaft hingewiesen werden.
(5) Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt.
(6) Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstands, der dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht wird.
**§ 10 Beiträge**
(1) Jedes Mitglied hat einen regelmäßigen Jahresbeitrag zu leisten. Dieser wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt.
(2) Ehrenmitglieder sind von der Entrichtung von Beiträgen, mit Ausnahme von Verbandsbeiträgen, befreit.
**§ 11 Organe des Vereins**
a. der Vorstand und
b. die Mitgliederversammlung.
**§ 12 Vorstandschaft**
(1) Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
a. dem 1. Vorsitzenden;
b. dem 2. Vorsitzenden;
c. dem Schriftführer und;
(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Sie sind je einzeln berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
(3) Der Vorstand legt in Übereinstimmung mit dieser Satzung die Grundzüge der Vereinstätigkeit fest.
(4) Die Vorstandschaft wird in der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich.
(5) Die Vorstandschaft ist an die Weisungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Satzung gebunden und ist verpflichtet, die übernommenen Aufgaben zum Wohle des Vereins zu erfüllen.
(6) Die Vorstandschaft tritt, wenn erforderlich, mindestens jedoch jährlich einmal sowie auf schriftlich begründetes Verlangen von mindestens zwei seiner Mitglieder zusammen. Die Sitzungen werden vom 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, mit einer Frist von fünf Tagen einberufen und geleitet. Die Ladung erfolgt in Textform unter Angabe der Tagesordnung. Etwaige Ladungsfehler werden durch das Einverständnis aller Vorstandsmitglieder geheilt. Das Einverständnis gilt als erteilt, wenn alle Mitglieder anwesend sind und die fehlerhafte Ladung nicht bis spätestens 15 Minuten nach Beginn der Sitzung gerügt wird. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Erschienenen gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Der Schriftführer erledigt die schriftlichen Arbeiten und führt über jede Versammlung ein Protokoll, das von ihm und dem 1. oder 2. Vorsitzenden unterzeichnet werden muss.
**§ 13 Zeichnungsberechtigung**
(1) Die Zeichnungsberechtigung ist geregelt wie folgt:
a. Der 1. und 2. Vorsitzende zeichnen je für sich getrennt im Namen des Vereins und in allen Vereinsbelangen.
b. Der Kassenwart zeichnet in Bankgeschäften, sowie bei Mitgliedsbeiträgen mit dem Zusatz „i.A.“ (im Auftrag).
c. Der Schriftführer zeichnet bei Schreiben an die Mitglieder und nach außen mit dem Zusatz „i.V.“ (in Vertretung).
(2) Über Ausgaben in Höhe unter 300,- € kann der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende selbstständig entscheiden. Über Ausgaben unter 500,- € entscheidet der Vorstand. Über Ausgaben ab 500,- € entscheidet die Mitgliederversammlung.
**§ 14 Mitgliederversammlung**
(1) Die Mitgliederversammlung kann als ordentliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung und regelmäßige weitere Versammlungen) oder außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.
(2) Zur Mitgliederversammlung sind die Mitglieder mindestens 14 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung in Textform zu laden. Die Ladung ist an die letzte bekannte Adresse oder E-Mail-Adresse zuzustellen. Der 1. Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende, leitet die Versammlung. Die Vorstandschaft legt die Tagesordnung fest und wacht über die Beachtung der Satzung.
(3) In den Versammlungen hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme. Stimmübertragungen sind unzulässig.
(4) Die vorschriftsmäßig einberufenen Versammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Eine Zweidrittelmehrheit ist erforderlich bei Beschlüssen über Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins, Ernennung zum Ehrenmitglied und zum Vereinsausschluss.
(5) Die Hauptversammlung muss alljährlich innerhalb von acht Wochen nach Ablauf des Geschäftsjahres abgehalten werden. Darin hat die Vorstandschaft über den Ablauf des letzten Geschäftsjahres Bericht zu erstatten. Der Hauptversammlung obliegt:
a. die Entgegennahme des Jahresberichts durch den Vorsitzenden, des Kassenberichts durch den Kassenwart und die Entlastung der Vorstandschaft;
b. die Bestimmung eines Wahlausschusses, Durchführung von Wahlen, soweit erforderlich und die Beschlussfassung über Satzungsänderungen;
c. die Erledigung von Anträgen, die, soweit sie nicht dringlich sind, mindestens fünf Tage vorher dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden müssen;
d. die Einführung von weiteren Versammlungen bis zur nächsten Hauptversammlung und
e. sämtliche sonstigen Vereinsangelegenheiten, soweit kein anderes Organ nach dieser Satzung oder den gesetzlichen Vorschriften hierfür zuständig ist.
(6) Regelmäßige weitere Versammlungen können jeweils in der Hauptversammlung von dieser mit einfacher Mehrheit beschlossen werden, z.B. als Monatsversammlung, durch Festlegung der Termine hierfür in der Hauptversammlung für den Zeitraum bis zur nächsten Hauptversammlung. Die Übersendung des Protokolls der Hauptversammlung in Textform an die Mitglieder ersetzt die Ladungsfrist. Der Terminbeschluss ersetzt die Ladung in Textform zu einzelnen Versammlungen. Regelmäßige weitere Versammlungen sollen dem Kontakt der Mitglieder untereinander und der zeitnahen Abstimmung anstehender Entscheidungen dienen, die die Vorstandschaft für besprechenswürdig erachtet.
Sie dürfen keine Beschlüsse fassen, die der Hauptversammlung vorbehalten sind.
(7) Außerordentliche Mitgliederversammlungen können nach Ermessen der Vorstandschaft und müssen auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens ¼ der Mitglieder innerhalb von 14 Tagen einberufen werden. Soweit dringende Gründe dies erfordern, kann die Ladungsfrist auf eine Woche verkürzt werden. Die Ladung ist nur wirksam, wenn in ihr die dringenden Gründe dargelegt sind und sie nicht rechtsmissbräuchlich erfolgt.
**§ 16 Vermögensbindung**
(1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Frisbeesportverband e.V., Martinusstraße 9, 50765 Köln.
(2) Der Deutsche Frisbeesportverband e.V. hat das erlangte Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.
**§ 17 Auflösung**
(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine dazu einzuberufende Mitgliederversammlung, bei der mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein müssen, durch Zweidrittelmehrheit.
(2) Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Abs. (1) nicht beschlussfähig, so ist innerhalb der nächsten vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung ordnungsgemäß einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
**§ 18 Inkrafttreten**
(1) Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 08.12.2011 beschlossen und tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.
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2012-03-01 12:31:01
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