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Timestamp: 2019-05-23 09:28:54
Document Index: 105702340

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 11', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 58', 'Art. 22', 'Art. 18', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 12', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 3', 'Art. 74', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 26', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 31', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 5']

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Beraterregister
Der Wörterverzeichnis von regservices.ch umfasst die relevantesten Begriffe des Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG), seinen ausführenden Erlassen und der zugehörigen weiteren Bundesgesetze. Die Begriffsdefinitionen können im Kontext der auf der Webseite verfügbaren Texte nachgeschlagen werden.
Search: (clear) All CategoriesFinanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG)Finanzmarktaufsichtsgesetz (FINMAG)Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG)nicht gesetzesspezifische Begriffe
Als Angebot gilt gemäss Art. 3 lit. g FIDLEG jede Einladung zum Erwerb eines Finanzinstruments, die ausreichende Informationen über die Angebotsbedingungen und das Finanzinstrument selber enthält.
Angemessenheitsprüfung
Ein Finanzdienstleister, der die Anlageberatung für einzelne Transaktionen erbringt, ohne dafür das gesamte Kundenportfolio zu berücksichtigen, muss sich gemäss Art. 11 FIDLEG über die Kenntnisse und Erfahrungen seiner Kundinnen und Kunden erkundigen und vor der Empfehlung von(...)
Anleihensobligation
Als Anleihensobligationen gelten gemäss Art. 3 FIDLEG alle Anteile an einem Gesamtdarlehen mit einheitlichen Bedingungen.
Bei der persönlichen Empfehlung von Finanzinstrumenten haben die Finanzdienstleister gemäss Art. 8 FIDLEG dem Privatkunden zusätzlich ein Basisinformationsblatt zur Verfügung zu stellen, sofern ein solches für das empfohlene Finanzinstrument zu erstellen ist (Art. 58 und 59 FIDLEG). Bei einem(...)
Nach Art. 22 FIDLEG dürfen Kundenberater von inländischen Finanzdienstleistern, die nicht gemäss Artikel 3 FINMAG beaufsichtigt werden, und Kundenberater von ausländischen Finanzdienstleistern ihre Tätigkeit in der Schweiz nur ausüben, wenn sie in ein Beraterregister eingetragen sind. Das(...)
auf Deutsch: "bestmögliche Ausführung von Kundenaufträgen" Gemäss Art. 18 stellen Finanzdienstleister sicher, dass bei der Ausführung der Aufträge ihrer Kundinnen und Kunden das bestmögliche Ergebnis in finanzieller, zeitlicher und qualitativer Hinsicht erreicht wird.In finanzieller(...)
Als Beteiligungspapiere gelten nach Art. 3 lit. a FIDLEG: Effekten in Form von Aktien einschliesslich Aktien gleichzustel-lender Effekten, die Beteiligungs- oder Stimmrechte verleihen, wie Partizipations- oder Genussscheine; sowie Effekten, die bei Umwandlung oder Ausübung des darin(...)
Als Derivate gelten gemäss Art. 3 lit. FIDLEG alle Derivate nach Artikel 2 Buchstabe c des Finanzmarktinfrastrukturgesetzes vom 19. Juni 2015.
Effekten sind gemäss Art. 3 lit. b FIDLEG vereinheitlichte und zum massenweisen Handel geeignete Wertpapiere, Wertrechte, Derivate und Bucheffekten.
Ein Finanzdienstleister, der die Anlageberatung unter Berücksichtigung des Kundenportfolios oder die Vermögensverwaltung erbringt, muss sich gemäss Art. 12 FIDLEG über die finanziellen Verhältnisse und Anlageziele sowie über die Kenntnisse und Erfahrungen der Kundin oder des Kunden erkundigen.(...)
Als Emittenten gelten gemäss Art. 3 lit. f FIDLEG Personen, die Effekten begeben oder zu begeben beabsichtigen.
Erläuternder Bericht zur Finanzdienstleistungsverordnung
Erläuternder Bericht zur Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens zur: Finanzdienstleistungsverordnung (FIDLEV) Finanzinstitutsverordnung (FINIV) Aufsichtsorganisationenverordnung (AOV) Am 15. Juni 2018 hat das Parlament das Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) und das(...)
Als Ersteller gelten gemäss Art. 3 lit. i FIDLEG alle Personen, die ein Finanzinstrument erstellen oder Änderungen an einem bestehenden Finanzinstrument, einschliesslich Änderungen seines Risiko- und Renditeprofils oder der mit einer Anlage in das Finanzinstrument verbundenen Kosten, vornehmen.
Gemäss Art. 3 lit. d FIDLEG gelten als Finanzdienstleister Personen (natürliche und juristische), die gewerbsmässig Finanzdienstleistungen in der Schweiz oder für Kunden in der Schweiz erbringen, wobei Gewerbsmässigkeit gegeben ist, wenn eine selbstständige, auf dauernden Erwerb ausgerichtete(...)
Als Finanzdienstleistungen i.S.v. Art. 3 lit. c FIDLEG gelten die folgenden für Kunden erbrachten Tätigkeiten: der Erwerb oder die Veräusserung von Finanzinstrumenten, die Annahme und Übermittlung von Aufträgen, die Finanzinstrumente zum Gegenstand haben, die Verwaltung von(...)
Dieses Gesetz bezweckt den Schutz der Kundinnen und Kunden von Finanzdienstleistern sowie die Schaffung vergleichbarer Bedingungen für das Erbringen von Finanzdienstleistungen durch die Finanzdienstleister und trägt damit zur Stärkung des Ansehens und der Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes(...)
Finanzdienstleistungsverordnung
Die Finanzdienstleistungsverordnung (FIDLEV) enthält die Ausführungsbestimmungen des Bundesrats zum FIDLEG. Sie konkretisiert im Interesse der Rechtssicherheit vorab den territorialen Anwendungsbereich des FIDLEG und der FIDLEV und verschiedene Begriffe, darunter denjenigen des Angebots,(...)
Nach Art. 3 lit. a FIDLEG: Beteiligungspapiere (insbesondere Aktien) Forderungspapiere (insbesondere Anleihen) Anteile an kollektiven Kapitalanlagen Strukturierte Produkte Derivate Einlagen, deren Rückzahlungswert oder Zins risiko- oder kursabhängig sind (Ausnahme wenn Zins(...)
Dieses Gesetz legt die Organisation und die Aufsichtsinstrumente der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) fest. Die FINMA ist die Behörde, die den Finanzmarkt beaufsichtigt. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit und Sitz in Bern. Sie organisiert(...)
Dieses Gesetz regelt die Organisation und den Betrieb von Finanzmarktinfrastrukturen sowie die Verhaltenspflichten der Finanzmarktteilnehmerinnen und -teilnehmer beim Effekten- und Derivatehandel. Es bezweckt die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit und der Transparenz der Effekten- und(...)
Als unabhängige Behörde über den Schweizer Finanzmarkt hat die FINMA Hoheitsgewalt über Banken, Versicherungsgesellschaften, Börsen, Effektenhändler, kollektive Kapitalanlagen, deren Vermögensverwalter und Fondsleitungen sowie Vertriebspartner und Versicherungsvermittler. Die FINMA engagiert(...)
Als Forderungspapiere gelten gemäss Art. 3 lit. a FIDLEG alle Effekten, die nicht Beteiligungspapiere sind.
grosses Unternehmen
Als grosses Unternehmen gilt ein Unternehmen, das zwei der folgenden Grössen überschreitet: Bilanzsumme von 20 Millionen Franken; Umsatzerlös von 40 Millionen Franken; Eigenkapital von 2 Millionen Franken.
Als institutionelle Kunden gelten gemäss Art. 4 Abs. 4 FIDLEG die nachstehenden professionellen Kunden: Finanzintermediäre nach dem Bankengesetz vom 8. November 1934 (BankG), dem Finanzinstitutsgesetz vom 15. Juni 20189 (FINIG) und dem KAG; Versicherungsunternehmen nach dem VAG; (...)
Als Kundenberater gelten gemäss Art. 3 lit. e FIDLEG natürliche Personen, die im Namen eines Finanzdienstleisters oder selbst als Finanzdienstleister Finanzdienstleistungen erbringen.
Eine Kundensegmentierung nach Art. 4 FIDLEG ist eine Zuordnung durch den Finanzdienstleister von Personen, für die sie Finanzdienstleistungen erbringen. Dabei wird der Kunde einem der folgenden Segmente zugeordnet: Privatkundinnen und -kunden; professionelle Kunden; institutionelle(...)
Als öffentliches Angebot gilt gemäss Art. 3 lit. h FIDLEG jedes an das Publikum gerichtete Angebot.
Gemäss Art. 74 FIDLEG sollen Streitigkeiten über Rechtsansprüche zwischen Kunde und Finanzdienstleister nach Möglichkeit im Rahmen eines Vermittlungsverfahrens bzw. einer Mediation durch eine Ombudsstelle erledigt werden. Kann keine Einigung erzielt werden oder erscheint eine solche(...)
Opting-in & Opting-out
Vermögende Privatkunden und für diese errichtete private Anlagestrukturen können gemäss Art. 5 Abs. 1 FIDLEG erklären, dass sie als professionelle Kunden gelten wollen. Professionelle Kunden können ihrerseits erklären, dass sie als institutionelle Kunden gelten wollen (Art. 5 Abs. 4 FIDLEG).(...)
Als Privatkunden gelten gemäss Art. 4 Abs. 2 FIDLEG alle Kunden, die keine professionellen Kunden sind.
Als professionelle Kunden gelten nach Art. 4 Abs. 3 FIDLEG: Finanzintermediäre nach dem Bankengesetz vom 8. November 1934 (BankG), dem Finanzinstitutsgesetz vom 15. Juni 20189 (FINIG) und dem KAG; Versicherungsunternehmen nach dem VAG; ausländische Kundinnen und Kunden, die einer(...)
Wer ein öffentliches Angebot zum Kauf von Wertpapieren in der Schweiz unterbreitet oder die Zulassung von Wertpapieren zum Handel an einer Börse gemäss Art. 26 FINFRAG verlangt, muss vorgängig einen Prospekt gemäss Art. 35 FIDLEG veröffentlichen.Die Prüfung der Prospekte gemäss Art. 35(...)
Die Registrierungsstelle nach Art. 31 FIDLEG führt das Beraterregister. Sie bedarf der Zulassung durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA).
Als Verhaltensregeln gelten die aufsichtsrechtlichen Pflichten, die Finanzdienstleister nach dem 2. Kapitel des FIDLEG befolgen müssen. Dazu zählen: Informationspflichten nach Art. 8 und 9 FIDLEG Angemessenheitsprüfung nach Art. 11 FIDLEG Eignungsprüfung nach Art. 12 FIDLEG (...)
vermögender Privatkunde
Gemäss Art. 5 Abs. 2 FIDLEG gelten diejenigen Privatkunden als vermögend, die glaubhaft erklären, dass sie oder er: aufgrund der persönlichen Ausbildung und der beruflichen Erfahrung oder aufgrund einer vergleichbaren Erfahrung im Finanzsektor über die Kenntnisse verfügt, die notwendig(...)
FIDLEG / FIDLEV: Alles zu den neuen öffentlich-rechtlichen Dienstleistungen
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3. April 2019 Wie verändert das FIDLEG den Fondsvertrieb in der Schweiz?
21. März 2019 EFD publiziert Stellungnahmen zur FIDLEV / FINIV / AOV
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Diese Webseite informiert über die Aufgaben der ab dem Jahr 2020 im Rahmen des schweizerischen Bundesgesetzes über die Finanzdienstleistungen (FIDLEG) eingeführten Prüfstelle für Prospekte, des Beraterregisters sowie der Ombudsstelle.