Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_67_StVZO_Lichttechnische_Einrichtungen_an_Fahrraed-d4922291,148.html
Timestamp: 2016-12-03 18:29:00
Document Index: 215664532

Matched Legal Cases: ['§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 70', '§ 71', '§ 72', '§ 73', '§ 67', '§ 17']

Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) Bundesrecht…§ 67 StVZO, Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern§ 68 StVZO, Zuständigkeiten§ 69 StVZO (weggefallen)§ 69a StVZO, Ordnungswidrigkeiten§ 69b StVZO (weggefallen)§ 70 StVZO, Ausnahmen§ 71 StVZO, Auflagen bei Ausnahmegenehmigungen§ 72 StVZO, Übergangsbestimmungen§ 73 StVZO, Technische FestlegungenAnlage I StVZO (weggefallen)Anlage II StVZO (weggefallen)Anlage III StVZO (weggefallen)Anlage IV StVZO (weggefallen)Anlage V StVZO (weggefallen)Anlage Va StVZO (weggefallen)Anlage Vb StVZO (weggefallen)Anlage Vc StVZO (weggefallen)Anlage Vd StVZO (weggefallen)Anlage VI StVZO (weggefallen)Anlage VII StVZO (weggefallen)Anlage VIII StVZO, Untersuchung der Fahrzeuge…Muster 13 StVZO (weggefallen)
§ 67 StVZOStraßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)BundesrechtIII. – Bau- und Betriebsvorschriften → 3. – Andere StraßenfahrzeugeTitel: Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: StVZOGliederungs-Nr.: 9232-16Normtyp: Rechtsverordnung(1) 1Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der Schlussleuchte mit einer Lichtmaschine, deren Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung 6 V beträgt oder einer Batterie mit einer Nennspannung von 6 V (Batterie-Dauerbeleuchtung) oder einem wiederaufladbaren Energiespeicher als Energiequelle ausgerüstet sein. 2Abweichend von Absatz 9 müssen Scheinwerfer und Schlussleuchte nicht zusammen einschaltbar sein.(2) 1An Fahrrädern dürfen nur die vorgeschriebenen und die für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein. 2Als lichttechnische Einrichtungen gelten auch Leuchtstoffe und rückstrahlende Mittel. 3Die lichttechnischen Einrichtungen müssen vorschriftsmäßig und fest angebracht sowie ständig betriebsfertig sein. 4Lichttechnische Einrichtungen dürfen nicht verdeckt sein.(3) 1Fahrräder müssen mit einem nach vorn wirkenden Scheinwerfer für weißes Licht ausgerüstet sein. 2Der Lichtkegel muss mindestens so geneigt sein, dass seine Mitte in 5 m Entfernung vor dem Scheinwerfer nur halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt aus dem Scheinwerfer. 3Der Scheinwerfer muss am Fahrrad so angebracht sein, dass er sich nicht unbeabsichtigt verstellen kann. 4Fahrräder müssen mit mindestens einem nach vorn wirkenden weißen Rückstrahler ausgerüstet sein.(4) 1Fahrräder müssen an der Rückseite mit1.einer Schlussleuchte für rotes Licht, deren niedrigster Punkt der leuchtenden Fläche sich nicht weniger als 250 mm über der Fahrbahn befindet,2.mindestens einem roten Rückstrahler, dessen höchster Punkt der leuchtenden Fläche sich nicht höher als 600 mm über der Fahrbahn befindet, und3.einem mit dem Buchstaben "Z" gekennzeichneten roten Großflächen-Rückstrahlerausgerüstet sein. 2Die Schlussleuchte sowie einer der Rückstrahler dürfen in einem Gerät vereinigt sein. 3Beiwagen von Fahrrädern müssen mit einem Rückstrahler entsprechend Nummer 2 ausgerüstet sein.(5) 1Fahrräder dürfen an der Rückseite mit einer zusätzlichen, auch im Stand wirkenden Schlussleuchte für rotes Licht ausgerüstet sein. 2Diese Schlussleuchte muss unabhängig von den übrigen Beleuchtungseinrichtungen einschaltbar sein.(6) Fahrradpedale müssen mit nach vorn und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern ausgerüstet sein; nach der Seite wirkende gelbe Rückstrahler an den Pedalen sind zulässig.(7) 1Die Längsseiten müssen nach jeder Seite mit1.mindestens zwei um 180 Grad versetzt angebrachten, nach der Seite wirkenden gelben Speichenrückstrahlern an den Speichen des Vorderrades und des Hinterrades oder2.ringförmig zusammenhängenden retroreflektierenden weißen Streifen an den Reifen oder in den Speichen des Vorderrades und des Hinterradeskenntlich gemacht sein. 2Zusätzlich zu der Mindestausrüstung mit einer der Absicherungsarten dürfen Sicherungsmittel aus der anderen Absicherungsart angebracht sein. 3Werden mehr als zwei Speichenrückstrahler an einem Rad angebracht, so sind sie am Radumfang gleichmäßig zu verteilen.(8) Zusätzliche nach der Seite wirkende gelbe rückstrahlende Mittel sind zulässig.(9) 1Der Scheinwerfer und die Schlussleuchte nach Absatz 4 dürfen nur zusammen einschaltbar sein. 2Eine Schaltung, die selbsttätig bei geringer Geschwindigkeit von Lichtmaschinenbetrieb auf Batteriebetrieb umschaltet (Standbeleuchtung), ist zulässig; in diesem Fall darf auch die Schlussleuchte allein leuchten.(10) In den Scheinwerfern und Leuchten dürfen nur die nach ihrer Bauart dafür bestimmten Glühlampen verwendet werden.(11) Für Rennräder, deren Gewicht nicht mehr als 11 kg beträgt, gilt abweichend folgendes:1.für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen anstelle der Lichtmaschine nur eine oder mehrere Batterien entsprechend Absatz 1 Satz 2 mitgeführt zu werden;2.der Scheinwerfer und die vorgeschriebene Schlussleuchte brauchen nicht fest am Fahrrad angebracht zu sein; sie sind jedoch mitzuführen und unter den in § 17 Absatz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung beschriebenen Verhältnissen vorschriftsmäßig am Fahrrad anzubringen und zu benutzen;3.Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen nicht zusammen einschaltbar zu sein;4.anstelle des Scheinwerfers nach Absatz 1 darf auch ein Scheinwerfer mit niedrigerer Nennspannung als 6 V und anstelle der Schlussleuchte nach Absatz 4 Nummer 1 darf auch eine Schlussleuchte nach Absatz 5 mitgeführt werden.(12) Rennräder sind für die Dauer der Teilnahme an Rennen von den Vorschriften der Absätze 1 bis 11 befreit.