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Timestamp: 2016-07-27 17:19:18
Document Index: 209486325

Matched Legal Cases: ['§ 51', 'Art. 7', '§ 47', 'Art. 28', '§ 48', '§ 49', '§ 51', '§ 51', '§ 51', 'Art. 28']

NIEDERSAECHSISCHES-OVG - 30.05.2006, 11 LA 147/05 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht > Beschluss vom 30.05.2006, Aktenzeichen: 11 LA 147/05 NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Aktenzeichen: 11 LA 147/05Beschluss vom 30.05.2006
Leitsatz:Die Rspr. des BVerwG v. 3.8.2004 -(1 C 29.02 -- BVerwGE 121, 315 = InfAuslR 2005, 26) stellt gegenüber einer bereits bestandskräftig gewordenen Ausweisungsverfügung keine Änderung der Rechtslage (§ 51 Abs. 1 Nr. 1 VwVfG) dar.
Stand die bestandskräftig gewordenen Ausweisungsverfügung schon bei ihrem Erlass in Übereinstimmung (zumindest) mit den damals geltenden materiellen Vorgaben des ARB 1/80, hat der Betreffende keinen Anspruch auf Aufhebung der bestandskräftigen Ausweisungsverfügung.Rechtsgebiete:ARB 1/80, AuslG, RL 2004/38/EG, VwVfGVorschriften:§ ARB 1/80 Art. 7, § 47 II Nr. 2 AuslG, § RL 2004/38/EG Art. 28 III a, § 48 VwVfG, § 49 VwVfG, § 51 VwVfG, § 51 I Nr. 1 VwVfGStichworte:ARB 1/80: Familienangehöriger, Ausweisung: Bestandskraft, Befristung: Ausweisung (ARB 1/80), Ermessensausweisung, Regelausweisung, Wiederaufgreifen: ARB 1/80Verfahrensgang:VG Hannover 1 A 442/04 vom 10.05.2005
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Weitere Entscheidungen vom NIEDERSAECHSISCHES-OVGNIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 11 LA 147/05 vom 30.05.2006Die Rspr. des BVerwG v. 3.8.2004 -(1 C 29.02 -- BVerwGE 121, 315 = InfAuslR 2005, 26) stellt gegenüber einer bereits bestandskräftig gewordenen Ausweisungsverfügung keine Änderung der Rechtslage (§ 51 Abs. 1 Nr. 1 VwVfG) dar.
Stand die bestandskräftig gewordenen Ausweisungsverfügung schon bei ihrem Erlass in Übereinstimmung (zumindest) mit den damals geltenden materiellen Vorgaben des ARB 1/80, hat der Betreffende keinen Anspruch auf Aufhebung der bestandskräftigen Ausweisungsverfügung.NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 12 LA 150/05 vom 26.05.2006Eine Gehwegüberfahrt kann bei funktionaler Betrachtungsweise zur Grundstückszufahrt im straßenrechtlichen Sinne zählen.NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 7 KS 198/03 vom 24.05.2006Die Planung eines beidseitigen Radfahrstreifens im Verlauf der Ortsdurchfahrt einer Bundesstraße ist nicht geeignet, das durch Art. 28 Abs. 2 GG geschützte Recht der Gemeinde zu beschneiden, Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung zu regeln.
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