Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ%201985,%2036
Timestamp: 2020-02-26 20:53:06
Document Index: 9856794

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 266', '§ 266', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 304', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 250', '§ 256', 'BGH', '§ 256', 'BGH', 'BGH', '§ 256', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 246', 'BGH', '§ 256', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 256', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NStZ 1985, 36 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 01.06.1984 | BGH, 06.06.1984 | BGH, 05.09.1984 | BGH, 30.08.1984
https://dejure.org/1984,813
BGH, 05.07.1984 - 4 StR 255/84 (https://dejure.org/1984,813)
BGH, Entscheidung vom 05.07.1984 - 4 StR 255/84 (https://dejure.org/1984,813)
BGH, Entscheidung vom 05. Juli 1984 - 4 StR 255/84 (https://dejure.org/1984,813)
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§ 266 StGB, Treubruchstatbestand, Vermögensfürsorgepflicht
Beihilfe zur Untreue durch Überschreitung der Kreditkompetenz - Kreditgewährung auf Grund der Annahme eines kurzfristigen finanziellen Engpasses bei einem lukrativen Umsatzkunden - Scheckmanipulationen an Hand von umfangreichen Scheckziehungen, Überweisung eines ...
StGB § 266; StPO § 265 Abs. 1
MDR 1984, 953
NStZ 1985, 36 (Ls.)
StV 1984, 496
JR 1985, 28
Die Vermögensbetreuungspflicht des Angeklagten K. im Sinne des Mißbrauchstatbestands und seine Vermögensfürsorgepflicht im Sinne des Treubruchtatbestandes stimmten hier überein (vgl. BGH NJW 1984, 2539, 2540).
Sie unterscheiden sich voneinander dadurch, daß beim Mißbrauchstatbestand der Täter aufgrund einer nach außen wirkenden Verfügungs- oder Verpflichtungsbefugnis handelt und dabei eine im Innenverhältnis bestehende Vermögensbetreuungspflicht verletzt, während für den Treubruchstatbestand die bloße Verletzung einer nur im Innenverhältnis bestehenden Vermögensfürsorgepflicht ausreicht (BGH, Urteil vom 5. Juli 1984 - 4 StR 255/84 - NJW 1984, 2539, 2540 m.w.N.).
Der Senat kann dies letztlich dahinstehen lassen, da die Vermögensbetreuungspflicht im Sinne des Missbrauchstatbestandes und die Vermögensfürsorgepflicht im Sinne des Treubruchtatbestandes hier übereinstimmen (vgl. BGH NJW 1984, 2539, 2540; BGHSt 47, 187, 192).
Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, daß dann, wenn in solchen Fällen Personen handeln, die die laufenden Geschäfte eines Kreditinstituts führen, - je nach Sachlage - beide Tatbestände des § 266 Abs. 1 StGB erfüllt sein können (vgl. BGH NJW 1984, 2539; BGH, Urteile vom 25. März 1960 - 1 StR 606/59 und vom 18. Juni 1965 - 2 StR 435/64).
Denn kraft dieser Stellung war der Angeklagte im Rahmen des ihm eingeräumten Spielraums einerseits verpflichtet die Vermögensinteressen der R. wahrzunehmen andererseits berechtigt, die Bank zu verpflichten und über ihr Vermögen zu verfügen (vgl. BGH NJW 1984, 2539).
Soweit das Landgericht zunächst zu Lasten des Angeklagten den beträchtlichen Umfang der Haupttat, die Höhe des eingetretenen Schadens, die Anzahl der Geschädigten und die Vielzahl der betrügerischen Einzelakte gewürdigt hat, hat es nicht beachtet, daß die Strafe jedes von mehreren Tatbeteiligten nach dem Maß seiner individuellen Schuld zuzumessen ist (vgl. BGH NJW 1984, 2539, 2541).
BGH, 01.06.1984 - StB 7/84
https://dejure.org/1984,1688
BGH, 01.06.1984 - StB 7/84 (https://dejure.org/1984,1688)
BGH, Entscheidung vom 01.06.1984 - StB 7/84 (https://dejure.org/1984,1688)
BGH, Entscheidung vom 01. Juni 1984 - StB 7/84 (https://dejure.org/1984,1688)
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Anfechtbarkeit eines Beschlusses über Ablehnung eines Antrags auf Erlass einer Reststrafe mit der Beschwerde
OLG Hamburg, 13.04.1984 - OJs 10/76
BGHSt 32, 365
NJW 1984, 1975
MDR 1984, 866
§ 304 Abs. 5 StPO stellt deshalb eine Ausnahmevorschrift dar, in der die Beschwerde gegen solche Entscheidungen zugelassen wird, die aus bestimmten Gründen besonders nachteilig in die Rechtssphäre des Betroffenen eingreifen oder sonst von besonderem Gewicht sind (vgl. BGHSt 32, 365, 367).
BGH, 29.03.1985 - StB 9/85
Widerruf der Strafaussetzung - Voraussetzungen für die Unzulässigkeit eines …
BGH, 06.06.1984 - 2 StR 72/84
https://dejure.org/1984,1980
BGH, 06.06.1984 - 2 StR 72/84 (https://dejure.org/1984,1980)
BGH, Entscheidung vom 06.06.1984 - 2 StR 72/84 (https://dejure.org/1984,1980)
BGH, Entscheidung vom 06. Juni 1984 - 2 StR 72/84 (https://dejure.org/1984,1980)
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Rückschlüsse auf die Tat und Willensrichtung des Angeklagten nach Verlesung von Erklärungen einer öffentlichen Behörde
StV 1984, 495
BGH, 13.11.2001 - 4 StR 463/01
Verfahrensrüge; Behördengutachten (unzulässige Verlesung eines ärztlichen …
Ergänzend bemerkt der Senat: Die Revision beanstandet mit der zu den §§ 250, 256 StPO erhobenen Verfahrensrüge zwar zu Recht die Verlesung des ärztlichen Untersuchungsberichts vom 9. Dezember 2000, da es sich bei diesem ersichtlich nicht um ein Behördengutachten im Sinne des § 256 Abs. 1 StPO handelt (vgl. hierzu BGH NStZ 1984, 231 und 1985, 36) und der Untersuchungsbericht auch nicht nach § 256 StPO als "ärztliches Attest" zum Nachweis des Vorwurfs der Vergewaltigung verlesen werden durfte (vgl. BGHSt 4, 155).
BGH, 11.07.1996 - 1 StR 392/96
Ärztliches Attest - Verlesung
Soll damit jedoch nicht nur eine Körperverletzung, sondern auch eine andere Straftat festgestellt werden, darf ein ärztliches Attest nach § 256 StPO nicht verlesen werden (BGHSt 4, 155, 156; BGH StV 1982, 557; 1984, 142; BGH NStZ 1985, 36; BGH bei Pfeiffer/Miebach NStZ 1984, 211; 1985, 206;… Kleinknecht/Meyer-Goßner StPO 42. Aufl. § 246 Rdn. 16).
Dies ist hier aber nicht der Fall, da der Sachverständige, der an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universität zu K. beschäftigt ist, als Privatperson beauftragt worden war und anschließend auch privat liquidiert hatte (stRspr des Senats - vgl. etwa Urteil vom 25. November 1976 - BVerwG 1 D 32.76 - BVerwGE 53, 212 = ZBR 1978, 63 = DÖD 1977, 127 und Beschluss vom 9. November 2000 - BVerwG 1 D 8.96 - und des Bundesgerichtshofs - vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 1984 - 2 StR 72/84 - NStZ 1985, 36).
Zwar ist es zutreffend, daß ein ärztliches Attest nicht gemäß § 256 StPO verlesen werden darf, wenn damit nicht (nur) eine Körperverletzung, sondern auch eine andere Straftat festgestellt werden soll (BGHSt 4, 155, 156; BGH StV 1982, 557; BGH NStZ 1985, 36).
BGH, 03.06.1987 - 2 StR 180/87
Verurteilung wegen versuchten Mordes - Anordnung der Verlesung des Schreibens …
Auch als "Attest über Körperverletzungen" (§ 256 Abs. 1 Satz 1, 1etzte Alternative StPO) durfte das Schreiben nicht verlesen werden, weil Verfahrensgegenstand nicht eine Körperverletzung, sondern versuchter Mord ist (BGHSt 4, 155, 156; BGH Strafverteidiger 1982, 557; BGH NStZ 1985, 36; BGHSt 33, 389, 391 ff [BGH 27.11.1985 - 3 StR 438/85]; ständige Rechtsprechung).
https://dejure.org/1984,2003
BGH, 05.09.1984 - 2 StR 347/84 (https://dejure.org/1984,2003)
BGH, Entscheidung vom 05.09.1984 - 2 StR 347/84 (https://dejure.org/1984,2003)
BGH, Entscheidung vom 05. September 1984 - 2 StR 347/84 (https://dejure.org/1984,2003)
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Strafbarkeit wegen unerlaubten Handeltreibens mit Kokain in Tateinheit mit unerlaubter Einfuhr von Kokain in nicht geringer Menge - Ladung und Vernehmung eines Zeugen - Kommissarische Vernehmung eines Zeugen - Transport von Kokain durch einen Kurier - Gespräch zwischen ...
OLG Bremen, 24.01.1989 - Ws 232/88
Ablehnung eines Richters wegen Besorgnis der Befangenheit; Kontaktaufnhame eines …
Unter diesem Gesichtspunkt ist es einem Richter im allgemeinen auch nicht verwehrt, zwecks Förderung des Verfahrens mit den Verfahrensbeteiligten auch außerhalb des Hauptverfahrens Kontakte aufzunehmen (vgl. BGH StV 1984, 449 = NStZ 1985, 36, 37;… BGH Urt. v. 11.5.1988 - 3 StR 566/87 bei Miebach in NStZ 1989, 14), um sie zu einer bestimmten Prozeßhandlung anzuregen.