Source: https://www.umwelt-online.de/recht/arbeitss/uvv/8sgb01.htm
Timestamp: 2020-03-30 00:06:41
Document Index: 288193332

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 10', '§ 3', '§ 14', '§ 19', '§ 28', '§ 6', '§ 28', '§ 27', '§ 34', '§ 16', '§ 17', '§ 20', '§ 21', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 53', '§ 54']

umwelt-online-Demo: Archivdatei - SGB VIII 2006 - Achtes Buch Sozialgesetzbuch - Kinder- und Jugendhilfe (1)
SGB VIII - Kinder- u. Jugendhilfe
Achtes Buch Sozialgesetzbuch *
(BGBl. Teil I Nr. 62 vom 21.12.2006; 19.02.2007 S. 122 07; 31.10.2008 S. 2149 08; 10.12.2008 S. 2403 08a; 17.12.2008 S. 2586 08b; 06.07.2009 S. 1696 09; 24.03.2011 S. 453 11; 29.06.2011 S. 1306 11a; 22.12.2011 S. 2975 11b; 26.09.2012 S. 2022aufgehoben)
Gl.-Nr.: 860-8
§ 2 Aufgaben der Jugendhilfe 08b 11b
§ 3 Freie und öffentliche Jugendhilfe 11b
§ 8 Beteiligung von Kindern und Jugendlichen 08b
§ 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung 11b
(2) Hält das Jugendamt das Tätig werden des Familiengerichts für erforderlich, so hat es das Gericht anzurufen; dies gilt auch, wenn die Erziehungsberechtigten nicht bereit oder in der Lage sind, bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos mitzuwirken. Besteht eine dringende Gefahr und kann die Entscheidung des Gerichts nicht abgewartet werden, so ist das Jugendamt verpflichtet, das Kind oder den Jugendlichen in Obhut zu nehmen.
(3) Soweit zur Abwendung der Gefährdung das Tätig werden anderer Leistungsträger, der Einrichtungen der Gesundheitshilfe oder der Polizei notwendig ist, hat das Jugendamt auf die Inanspruchnahme durch die Erziehungsberechtigten hinzuwirken. Ist ein sofortiges Tätig werden erforderlich und wirken die Personensorgeberechtigten oder die Erziehungsberechtigten nicht mit, so schaltet das Jugendamt die anderen zur Abwendung der Gefährdung zuständigen Stellen selbst ein.
§ 8b Fachliche Beratung und Begleitung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen 11b
§ 10 Verhältnis zu anderen Leistungen und Verpflichtungen 11 11b
(3) Die Leistungen nach diesem Buch gehen Leistungen nach dem Zweiten Buch vor. Abweichend von Satz 1 gehen Leistungen nach § 3 Absatz 2, §§ 14 bis 16g, § 19 Absatz 2 in Verbindung mit § 28 Absatz 6 des Zweiten Buches sowie Leistungen nach § 6b Absatz 2 des Bundeskindergeldgesetzes in Verbindung mit § 28 Absatz 6 des Zweiten Buches den Leistungen nach diesem Buch vor.
(4) Die Leistungen nach diesem Buch gehen Leistungen nach dem Zwoelften Buch vor. Abweichend von Satz 1 gehen Leistungen nach § 27a Absatz 1 in Verbindung mit § 34 Absatz 6 des Zwoelften Buches und Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem Zwoelften Buch für junge Menschen, die körperlich oder geistig behindert oder von einer solchen Behinderung bedroht sind, den Leistungen nach diesem Buch vor. Landesrecht kann regeln, dass Leistungen der Frühförderung für Kinder unabhängig von der Art der Behinderung vorrangig von anderen Leistungsträgern gewährt werden.
Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit,erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
(1) Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mit gestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen.
§ 16 Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie 08a 11b
§ 17 Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung 11b
§ 20 Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen 08a
§ 21 Unterstützung bei notwendiger Unterbringung zur Erfüllung der Schulpflicht 08a
§ 23 Förderung in Kindertagespflege 08a
§ 24 Anspruch auf Förderung in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege 08a
§ 24a Übergangsregelung und stufenweiser Ausbau des Förderangebots für Kinder unter drei Jahren 08a
Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder
und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige
(3) Aufgabe und Ziel der Hilfe, die Bestimmung des Personenkreises sowie die Art der Leistungen richten sich nach § 53 Abs. 3 und 4 Satz 1, den §§ 54, 56 und 57 des Zwoelften Buches, soweit diese Bestimmungen auch auf seelisch behinderte oder von einer solchen Behinderung bedrohte Personen Anwendung finden.