Source: https://www.bussgeldkatalog.org/tatbestandsnummer-24a-stvg/
Timestamp: 2019-06-24 22:00:08
Document Index: 276906134

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 316', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 316', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 316', '§ 316', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 316', '§ 316', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 316', '§ 316', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 316', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 316', '§ 24', '§ 25', '§ 4', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24']

﻿ Tatbestandsnummer zu § 24a StVG - Bußgeldkatalog 2019
Tatbestandsnummer zu § 24a StVG
Tatbestandsnummer zu § 24a StVG: Alkohol & Drogen am Steuer
Von Nicole, letzte Aktualisierung am: 16. Mai 2019
Verstöße gegen die 0,5-Promille-Regel im Straßenverkehr
Verstöße gegen § 24a StVG: Die erste Tatbestandsnummer im Katalog ist die 424600.
Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes war Alkoholeinfluss im Jahr 2017 bei 4,4 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden eine der Unfallursachen. Jeder 14. der Getöteten im Straßenverkehr starb bei einem durch Alkohol am Steuer ausgelösten Unfall.
Auch die Zahlen zum Thema Drogen am Steuer sind besorgniserregend. Von 2007 bis 2016 stiegen die durch Drogenkonsum verursachten Unfälle von 1.170 auf 3.200. Im Jahr 2016 mussten rund 32.400 Personen den Führerschein abgeben, weil sie unter dem Einfluss von Drogen ein Fahrzeug geführt hatten.
Wer sich alkoholisiert oder unter dem Einfluss von bestimmten anderen Substanzen hinters Steuer setzt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Halten sich Fahrer nicht an die gesetzlich festgelegten Regeln, müssen sie mit entsprechenden Sanktionen, festgehalten im Tatbestandskatalog, rechnen. Doch unter welcher Tatbestandsnummer sind § 24a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) und Verstöße gegen diesen zu finden?
Tatbestandskatalog „Alkohol & Drogen“: Sanktionen für Erst- und Wiederholungstäter
424600 Kfz ge­fahren mit einer Atem­alkohol­konzentration von 0,25 ­mg/l oder mehr § 24a Abs. 1, § 25 StVG; 241 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV 500 €,
(2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot)(2P)*, (1M)*
424601 ... bei be­reits einer Ein­trag­ung §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
§ 24a Abs. 1, § 25 StVG; 241.1 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV
(2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot)(2P)*, (3M)*
424602 ... bei be­reits meh­reren Ein­tragung­en §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
§ 24a Abs. 1, § 25 StVG; 241.2 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV
(2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot)(2P)*, (3M)* A
424606 Kfz ge­fahren mit einer Blut­alkohol­kon­zentration von 0,5 Pro­mille oder mehr § 24a Abs. 1, § 25 StVG; 241 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV 500 €,
424607 ... bei be­reits einer Ein­tragung §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
424608 ... bei be­reits mehr­eren Ein­tragung­en §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
424612 Kfz ge­fahren mit einer Alkohol­menge im Körper,­ die zu einer Atem­alkohol­konzentra­tion von 0,25 mg/l­ oder mehr ge­führt hat § 24a Abs. 1, § 25 StVG; 241 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV 500 €,
424613 ... bei be­reits einer Ein­tragung §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
424614 ... bei be­reits mehrer­en Ein­tragung­en §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
§ 24a Abs. 1, § 25 StVG; 241.2 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV 1500 €,
424618 Kfz ge­fahren mit einer Alkohol­menge im Körper, die zu einer Blut­alkohol­konzentra­tion von 0,5 Pro­mille oder mehr ge­führt hat § 24a Abs. 1, § 25 StVG; 241 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV 500 €,
424619 ... bei be­reits einer Ein­tragung §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
424620 .. bei be­reits mehrer­en Ein­tragung­en §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
424648 Kfz ge­fahren unter Wir­kung eines be­rauschen­den Mittels § 24a Abs. 2, 3, § 25 StVG; 242 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV 500 €,
424649 ... bei be­reits einer Ein­tragung §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
§ 24a Abs. 2, 3, § 25 StVG; 242.1 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV
424650 ... bei be­reits mehrer­en Ein­tragung­en §§ 316 oder 315c Abs. 1 Nr. 1 Bstb. a StGB im FAER.
§ 24a Abs. 2, 3, § 25 StVG; 242.2 BKat; § 4 Abs. 3 BKatV
Im Tatbestandskatalog sind sämtliche häufig vorkommenden Verstöße im Straßenverkehr inklusive den dafür festgelegten Sanktionen aufgelistet. Jedem einzelnen Verstoß wird eine sechsstellige Tatbestandsnummer (TBNr.) zugeordnet. In puncto Alkohol und Drogen am Steuer gibt es nicht nur eine einzige Tatbestandsnummer. Verstöße nach § 24a StVG sind ab TBNR 424600 zu finden.
Alkohol am Steuer: Bußgeld, Punkte in Flensburg und Fahrverbot
Das Straßenverkehrsgesetz regelt zusammen mit anderen Gesetzestexten, unter anderem der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), die Grundlagen des Straßenverkehrsrechts. § 24a StVG beschäftigt sich mit den Themen Alkohol und Drogen am Steuer. Laut Abs. 1 gilt Folgendes:
Es gibt mehr als eine Tatbestandsnummer zu § 24a StVG.
Ab 0,5 Promille bzw. einem Atemalkoholwert von 0,25 mg/l sind demnach Sanktionen zu erwarten. Dabei ist unter anderem entscheidend, ob der Fahrer das erste Mal oder bereits wiederholt alkoholisiert am Steuer erwischt wurde.
Laut Tatbestandsnummer 424606 zu § 24a StVG muss ein Ersttäter mit einem Bußgeld von 500 Euro, 2 Punkten in Flensburg sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Fällt die Person ein zweites Mal auf, erhöht sich das Bußgeld auf 1.000 Euro, des Weiteren gibt es zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. Beim dritten Verstoß dieser Art liegt das Bußgeld laut aktuellem Bußgeldkatalog bei 1.500 Euro, die Nebensanktionen sind die gleichen wie zuvor.
Eine weitere Tatbestandsnummer nach § 24a StVG betrifft Ersttäter, die mit Drogen am Steuer auffallen. Weitere Nummern gibt es für Wiederholungstäter. Bei Drogeneinfluss wird ein Bluttest durchgeführt, um die Substanz nachzuweisen. Wie hoch der Gehalt im Blut ist, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Es reicht, dass die Substanz nachgewiesen werden kann.
Besondere Regelungen bei Fahruntüchtigkeit
Beachten Sie: Die Tatbestandsnummer zu § 24a StVG für jeden einzelnen Verstoß ist nur zu beachten, wenn der Fahrer noch fahrtüchtig ist und keine Ausfallerscheinungen zeigt. Kommt es zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs oder gar zu einem Unfall, wird schon ab 0,3 Promille von Fahruntüchtigkeit gesprochen. Für diese Straftat drohen drei Punkte in Flensburg, die Entziehung des Führerscheins sowie eine Freiheits- oder Geldstrafe.
Gleiches gilt, wenn absolute Fahruntüchtigkeit vorliegt. Davon wird immer ausgegangen, wenn der Promillewert bei mindestens 1,1 Promille liegt – egal, ob der Fahrer Fahrfehler oder andere Ausfallerscheinungen zeigt.