Source: https://www.bgbau-medien.de/dguv/38/titel.htm?gesamt=1
Timestamp: 2018-05-24 04:22:05
Document Index: 45832622

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 7', '§ 19', '§ 24', '§ 55', '§ 56', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 11', '§ 16', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 4', '§ 14', '§ 6', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 5', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 8', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 38', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 41', '§ 40', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 22', '§ 45', '§ 46', '§ 35', '§ 36', '§ 41', '§ 43', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 64', '§ 40', '§ 65', '§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 70', '§ 71', '§ 73', '§ 74', '§ 20', '§ 65', '§ 68', '§ 75', '§ 20']

DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, Titel
(bisher VBG 37 bzw. BGV C22)
gültig ab 1. April 1977
in der Fassung vom 1. Januar 1993
mit Durchführungsanweisungen* ) vom Dezember 2010
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, Inhaltsverzeichnis
§ 3 Anzeigepflichten entfällt
§ 7a gestrichen
§ 19a gestrichen
§ 24 Abbrucharbeiten mit Baggern und Ladern
Vl. Zusätzliche Bestimmungen für Arbeiten in Baugruben und Gräben sowie an und vor Erd- und Felswänden
§ 55 gestrichen
§ 56 gestrichen
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, Hinweis
*) Durchführungsanweisungen geben vornehmlich an, wie die in den Unfallverhütungsvorschriften normierten Schutzziele erreicht werden können. Sie schließen andere, mindestens ebenso sichere Lösungen nicht aus, die auch in technischen Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ihren Niederschlag gefunden haben können. Durchführungsanweisungen enthalten darüber hinaus weitere Erläuterungen zu Unfallverhütungsvorschriften.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 1
Bei Bauarbeiten an Gasleitungen, bei denen mit einer Gefährdung der Beschäftigten durch Gase zu rechnen ist, sind zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.
Siehe auch UVV "Arbeiten an Gasleitungen" (VBG 50).
Für das Anbringen, Ändern, Instandhalten und Abnehmen elektrischer Betriebsmittel an Freileitungen, Oberleitungsanlagen und Masten gilt die Unfallverhütungsvorschrift "Arbeiten an Masten, Freileitungen und Oberleitungsanlagen" (VBG 89).
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 3, Anzeigepflichten
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 4, Leitung, Aufsicht und Mängelmeldung
sicherheitstechnisch nicht einwandfrei ist, hat er dies dem Aufsichtführenden und dem Sicherheitsbeauftragten unverzüglich zu melden, sofern er den Mangel nicht selbst beseitigen kann. DA
Zur Leitung und Beaufsichtigung von Bauarbeiten gehört auch das Überprüfen auf augenscheinliche Mängel von Gerüsten, Geräten und anderen Einrichtungen, Schutzvorrichtungen, Böschungssicherungen usw., die von anderen zur Verfügung gestellt bzw. durchgeführt und für die eigenen Arbeiten benutzt werden. Auf § 11 der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1 / GUV-V A1) wird verwiesen.
Siehe auch § 16 der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1 / GUV-V A1).
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 5
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 6
(1) Bauliche Anlagen und ihre Teile, Hilfskonstruktionen, Gerüste, Laufstege, Geräte und andere Einrichtungen müssen so bemessen, aufgestellt, unterstützt, ausgesteift, verankert und beschaffen sein, daß sie die bei der vorgesehenen Verwendung anfallenden Lasten aufnehmen und ableiten können. Sie dürfen nicht überlastet werden und müssen auch während der einzelnen Bauzustände standsicher sein. DA
(3) Wände von Baugruben und Gräben sind so abzuböschen, zu verbauen oder anderweitig zu sichern, daß sie während der einzelnen Bauzustände standsicher sind. DA
(5) Hilfskonstruktionen, Gerüste, Laufstege, Baugruben- und Grabenwände sind auf ihre Standsicherheit und Tragfähigkeit zu überwachen. Dies gilt insbesondere nachdem die Arbeit längere Zeit unterbrochen worden ist oder Ereignisse eingetreten sind, die die Standsicherheit und Tragfähigkeit beeinträchtigen können. Mängel und Gefahrenzustände sind unverzüglich zu beseitigen. DA
Teil 1 "Berechnung und Ausführung",
Teil 2 "Mauerwerksfestigkeitsklassen aufgrund von Eignungsprüfungen",
Teil 4 "Fertigbauteilen",
errichtet wird;
Unterfangungen, wenn sie nach DIN 4123 "Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen im Bereich bestehnder Gebäude" ausgeführt werden;
Maststellgeräte,
Abspanneinrichtungen,
Gabelstützen
Folgestangen
Seilendverbindungen an Verankerungen von Abspannseilen und Gerüstaufhängungen, wenn sie ausgeführt werden
mit Seilklemmen nach DIN EN 13411-5 "Endverbindungen für Drahtseile aus Stahldraht - Sicherheit - Teil 5: Drahtseilklemmen mit U-förmigem Klemmbügel" ,
durch zweimaliges Schlingen des Drahtseiles um den jeweiligen Befestigungspunkt und Anbringen eines Halbschlages, wobei das Sehende des Halbschlages durch mindestens 3 Seilklemmen gesichert ist und vor jeder erneuten Verwendung überprüft wird
durch mindestens zweimaliges Schlingen des Drahtseiles um den jeweiligen Befestigungspunkt und Anbringen von mindestens 2 Halbschlägen, wobei das Sehende des Halbschlages gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert ist und vor jeder erneuten Verwendung überprüft wird.
Bei den anfallenden Lasten sind z. B. zu berücksichtigen: Wind, Rohrleitungen zur Beton- und Mörtelförderung, Hebezeuge, Fahrzeuge, Geräte, Arbeitsbühnen oder Materiallager auf horizontalen Aussteifungen zwischen Schal- und Verbauwänden; siehe auch Normen der Reihe DIN 1055 "Einwirkungen auf Tragwerke".
Die Forderung ist erfüllt, wenn DIN 4124 "Baugruben und Gräben - Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten, " eingehalten wird.
DA zu § 6 Abs. 5
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 7 Arbeitsplätze
ein sicheres Arbeiten gewährleisten. DA
(2) Auf fahrbaren Arbeitsplätzen dürfen sich Beschäftigte während des Verfahrens nicht aufhalten. Davon darf nur abgewichen werden, wenn die Beschäftigten beim Verfahren nicht gefährdet werden. DA
(3) Fahrbare Arbeitsplätze müssen gegen unbeabsichtigte Fahrbewegungen gesichert	werden.
Arbeiten ausgeführt werden, die keinen größeren Kraftaufwand erfordern, als den, der zum Kippen der Leiter ausreicht,
der Beschäftigte mit beiden Füßen auf einer Sprosse steht. DA
(6) Werden als Arbeitsplätze hochziehbare Personenaufnahmemittel verwendet, ist deren erster Einsatz auf jeder Baustelle der Berufsgenossenschaft mindestens 14 Tage vor der Arbeitsaufnahme schriftlich anzuzeigen. DA
Kapitel 2.10 der Regel "Betreiben von Arbeitsmitteln" (BGR/GUV-R 500)
DIN 4124 "Baugruben und Gräben - Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten",
DIN EN 1004 "Fahrbare Arbeitsbühnen aus vorgefertigten Bauteilen; Werkstoffe, Maße, Lastannahmen und sicherheitstechnische Anforderungen",
DIN EN 12812 "Traggerüste - Anforderungen, Bemessung und Entwurf"
Information "Handlungsanleitung für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten" (BGI/GUV-I 663).
Gefahren durch Witterungseinflüsse können z. B. auftreten bei Frost, Raureif, starkem Regen, Vereisung von Trittflächen.
fahrbare Arbeitsbühnen nach DIN EN 1004 "Fahrbare Arbeitsbühnen aus vorgefertigten Bauteilen; Werkstoffe, Maße, Lastannahmen und sicherheitstechnische Anforderungen",
fahrbare Traggerüste nach DIN EN 12812 "Traggerüste - Anforderungen, Bemessung und Entwurf"
Mit Gefährdungen ist zu rechnen, z. B. wenn Arbeitsbühnen nach DIN EN 1004 verfahren werden.
Forderungen an die Benutzung von Anlegeleitern siehe auch BG-Information "Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten" (BGI 694).
DA zu § 7 Abs. 6:
Hochziehbare Personenaufnahmemittel sind Einrichtungen zum Heben zum Personen nach TRBS 2121-4 "Gefährdungen von Personen durch Absturz - Heben von Personen mit hierfür nicht vorgesehenen Arbeitsmitteln"
Hochziehbare Personenaufnahmemittel siehe auch BG-Regel "Hochziehbare Personenaufnahmemittel" (BGR 159/GUV-R 159).
Anhang 1 enthält ein Muster für die Anzeige.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 7a
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 8
(1) Auf geneigten Flächen, auf denen die Gefahr des Abrutschens von Personen besteht, darf nur gearbeitet werden, nachdem Maßnahmen gegen das Abrutschen vom Arbeitsplatz getroffen worden sind. DA
(2) Für Arbeiten auf einer mehr als 45° geneigten Fläche sind besondere Arbeitsplätze zu schaffen. DA
(3) Für Arbeiten an und auf Dachflächen mit einer Neigung von mehr als 20° bis 60° und einer möglichen Absturzhöhe von mehr als 3,00 m müssen Einrichtungen zum Auffangen abrutschender Personen vorhanden sein. DA
Dachdecker-Auflegeleitern oder Dachdeckerstühle; siehe auch Anhänge 1 und 2 der BG-- Regel "Dacharbeiten" (BGR 203),
DA zu § 8 Abs. 3 und 4:
Einrichtungen zum Auffangen sind z. B. bei Dachneigungen bis 60º Dachfanggerüste nach Normen der Reihe DIN 4420 "Arbeits- und Schutzgerüste" und Schutzwände nach der BG-Information "Sicherheit von Seitenschutz, Randsicherungen und Dachschutzwänden als Absturzsicherungen bei Bauarbeiten" (BGI 807).
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 9
(2) Besteht bei Arbeiten am, auf und über dem Wasser die Gefahr des Ertrinkens, müssen Rettungsmittel in ausreichender Zahl einsatzbereit zur Verfügung stehen und benutzt werden. DA
(3) Bei Arbeiten nach Absatz 2 müssen den Beschäftigten Rettungswesten zur Verfügung stehen und von den Beschäftigten angelegt werden. DA
Beiboote nach DIN EN 1914 "Fahrzeuge der Binnenschifffahrt - Arbeits-, Bei- und Rettungsboote"
Diese Forderung ist erfüllt, wenn Rettungswesten z. B. nach DIN EN ISO 12402 - 2 "Persönliche Auftriebsmittel, Teil 2 Rettungswesten, Sicherheitstechnische Anforderungen" oder DIN EN ISO 12402 -3 "Persönliche Auftriebsmittel, Teil 3 Rettungswesten, Stufe 150, Sicherheitstechnische Anforderungen" (vormals DIN EN 399 und DIN EN 396) zur Verfügung stehen.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 11, "Nicht begehbare" Bauteile
DA zu § 11 :
Hinsichtlich Dacheindeckung mit Wellplatten siehe Regel "Dacharbeiten" (BGR 203). Ein Brechen beim Begehen kann ausgeschlossen werden, wenn Nachweise nach den "Grundsätzen für die Prüfung und Zertifizierung der bedingten Begehbarkeit oder Absturzsicherheit von Bauteilen bei Bau- und Instandhaltungsarbeiten" (GS-BAU-18) vorliegen.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 12a
DA zu § 12a :
Öffnungen mit einem Flächenmaß £ 9 m² oder
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 13
(1) Bauarbeiten dürfen an übereinanderliegenden Stellen nicht gleichzeitig ausgeführt werden, sofern nicht die untenliegenden Arbeitsplätze und Verkehrswege gegen herabfallende, umstürzende, abgleitende oder abrollende Gegenstände und Massen geschützt sind. DA
(2) Bereiche, in denen Personen durch herabfallende, umstürzende, abgleitende oder abrollende Gegenstände gefährdet werden können, dürfen nicht betreten werden. Der Vorgesetzte nach § 4 Abs. 1 muß diese Bereiche festlegen. Sie sind zu kennzeichnen und abzusperren oder durch Warnposten zu sichern. DA
Schutz gegen herabfallende Gegenstände siehe auch "Sicherheitsregeln für Turm- und Schornsteinbauarbeiten" (BGI 778).
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 14
1. der Gefahrenbereich abgesperrt ist oder durch Warnposten überwacht wird oder
2. geschlossene Rutschen bis zur Übergabestelle verwendet werden.
Siehe auch § 6 Abs. 6 .
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 15
(2) Der Arbeits- oder Verkehrsbereich in der Nähe des öffentlichen Straßenverkehrs oder benutzter Gleisanlagen ist durch Absperrungen, Sicherungsposten oder Signaleinrichtungen zu sichern. DA
Zur Absicherung gegen Gefahren aus dem Gleisverkehr siehe Unfallverhütungsvorschrift "Arbeiten im Bereich von Gleisen" (BGV D33/GUV-V D33) und die besonderen Vorschriften der Verkehrsträger.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 15a
(1) Für den Baustellenverkehr sind Fahrordnungen aufzustellen und Verkehrswege festzulegen. DA
(2) Ist bei Fahr- und Arbeitsbewegungen die Sicht des Fahrzeug- oder Maschinenführers auf seinen Fahr- oder Arbeitsbereich eingeschränkt, muß ein Sicherungsposten eingesetzt werden. DA
(3) Abweichend von Absatz 2 kann auf einen Sicherungsposten verzichtet werden, wenn durch geeignete Einrichtungen sichergestellt ist, daß Personen nicht gefährdet werden können. DA
DA zu § 15a Abs. 1:
Für die Kennzeichnung von Verkehrswegen siehe Technische Regel für Arbeitsstätten "Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung" ASR A1.3
DA zu § 15a Abs. 2:
Anforderungen an Sicherungsposten siehe auch § 5 .
DA zu § 15a Abs. 3:
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 16, Bestehende Anlagen
(1) Vor Beginn von Bauarbeiten ist durch den Unternehmer zu ermitteln, ob im vorgesehenen Arbeitsbereich Anlagen vorhanden sind, durch die Personen gefährdet werden können. DA
(2) Sind Anlagen nach Absatz 1 vorhanden, so sind im Benehmen mit dem Eigentümer oder Betreiber der Anlage die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen festzulegen und durchzuführen. DA
Siehe auch Gefahrstoffverordnung und BG-Regeln "Kontaminierte Bereiche" (BGR 128).
folgende Schutzabstände - auch beim Ausschwingen von Leitungsseilen, Lasten, Trag- und Lastaufnahmemitteln - eingehalten werden:
Nennspannung (Volt) Sicherheitsabstand (Meter)
Falls die Arbeiten unter Aufsicht des Betreibers der elektrischen Freileitungen durchgeführt werden, gelten die Schutzabstände nach DIN EN 50110-1 (VDE 0105-1) "Betrieb von elektrischen Anlagen",
bei Arbeiten in der Nähe der Fahrleitungen elektrischer Bahnen die nach DIN VDE 0105-103 "Betrieb von elektrischen Anlagen; Zusatzfestlegungen für Bahnen" geforderten Abstände eingehalten werden
Arbeitsplätze und Verkehrswege an oder in der Nähe von Kran-, Förder- und anderen Maschinenanlagen durch Begrenzung der Gefahr bringenden Bewegungen, durch Abschrankung, Warnposten, Signaleinrichtungen unter anderem abgesichert werden,
bei Arbeiten an Gasleitungen, bei denen mit einer Gefährdung der Beschäftigten durch Gas zu rechnen ist, die Bestimmungen des Kapitels 2.31 der Regel "Betreiben von Arbeitsmitteln" (BGR/GUV-R 500) eingehalten werden.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 17
Enthalten bauaufsichtliche Zulassungsbescheide die erforderlichen Angaben, können sie als Montageanweisungen angesehen werden.
Übersichtszeichnungen und Verlegepläne ohne zusätzliche Angaben ersetzen nicht die Montageanweisung.
Norddeutsche Metall-Berufsgenossenschaft,
haben diesen Durchführungsanweisungen folgenden Absatz vorangestellt:
Diese Forderung ist erfüllt, wenn der mit der Ausführung der Montagearbeiten beauftragte Unternehmer die Montageanweisung auch dann aufstellt, wenn er die Montagearbeiten durch Arbeitskräfte eines anderen Unternehmers [Leiharbeitnehmer] durchführen lässt.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 18, Transport, Lagerung, Einbau
Transport, Lagerung, Einbau
(2) Bauteile müssen so angeschlagen, transportiert, gelagert und eingebaut werden, daß solche Beschädigungen vermieden werden, die ihre Standsicherheit oder Tragfähigkeit beeinträchtigen und dadurch zu Unfallgefahren führen können. DA
(3) Bauteile sind so zu lagern, zu transportieren und einzubauen, daß sie dabei ihre Lage nicht unbeabsichtigt verändern können. DA
1. Gewichtsangaben der Bauteile und ihre einzuhaltende Transportlage beachtet werden,
2. Anschlagpunkte an den Bauteilen so gewählt und ausgebildet sind, daß die beim Transport auftretenden Kräfte ohne Beschädigung aufgenommen werden können,
3. zum Transport der Bauteile Transportfahrzeuge, Hebezeuge und Anschlagmittel verwendet werden, die auf Gewicht, Form und Abmessung der Bauteile abgestimmt sind,
4. die notwendigen Hilfseinrichtungen für die Lagerung der Bauteile (z. B. Lagergestelle, Aufstellböcke) vorgehalten und verwendet werden,
5. erforderlichenfalls Leitseile benutzt werden
6. die einschlägigen Abschnitte der DIN 1045-1 "Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton; Teil 1: Bemessung und Konstruktion" beachtet werden.
DA zu § 18 Abs. 3:
1. Anschlagmittel von abgesetzten Bauteilen erst dann gelöst werden, wenn diese so befestigt sind, daß eine unbeabsichtigte Lageänderung nicht möglich ist,
2. beim Aufrichten und Umlegen von Masten Leitbohlen im Mastloch, Leitstangen oder Fußverankerungen verwendet werden, sofern die Form des Mastloches keine ausreichende Führung gewährleistet.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 19
Zugänge für kurzzeitige Tätigkeiten
Tätigkeiten, die üblicherweise in wenigen Minuten erledigt werden können, sind z. B. das Lösen oder Befestigen von Anschlagmitteln, das Festlegen von Montagebauteilen und das Arbeiten an Freileitungsmasten.
Ein Konstruktionsteil gilt als eingebaut, wenn es so befestigt ist, daß es seine Lage unter Belastung nicht unbeabsichtigt verändern kann.
Besondere Einrichtungen sind z. B. Handläufe oder straff gespannte Stahlseile im Handbereich.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 19a
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 20
Untersuchung des baulichen Zustandes, Abbruchanweisung
Art und Lage von Leitungen zu untersuchen.
(3) Für Abbrucharbeiten muß eine schriftliche Abbruchanweisung an der Baustelle vorliegen, die alle erforderlichen sicherheitstechnischen Angaben enthält. Abweichend von Satz 1 kann auf die Schriftform verzichtet werden, wenn für die jeweilige Abbrucharbeit besondere sicherheitstechnische Angaben nicht erforderlich sind. DA
Unter Abbrechen ist die Beseitigung von baulichen Anlagen und ihren Teilen auch im Zuge von Umbau- und Instandsetzungsarbeiten zu verstehen. Auf die Information "Abbrucharbeiten" (BGI 665) wird hingewiesen.
DA zu § 20 Abs. 1 Nr. 3:
Siehe auch Gefahrstoffverordnung (hier insbesondere Asbest) und Regel "Kontaminierte Bereiche" (BGR 128 ).
DA zu § 20 Abs. 3:
Schriftliche Abbruchanweisungen sind z. B. erforderlich bei
Abbruch mit Großgeräten,
Sprengungen; siehe auch Unfallverhütungsvorschrift "Sprengarbeiten" (BGV C24).
In der schriftlichen Abbruchanweisung ist auch festzulegen, ob die Abbrucharbeit eine gefährliche Arbeit im Sinne des § 8 der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1/GUV-V A1) ist und die ständige Anwesenheit des Aufsichtführenden erfordert.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 21
Absperren von Gefahrenbereichen
der Gefahrenbereich abgesperrt und erforderlichenfalls durch Warnzeichen (Warnschilder) gekennzeichnet ist
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 22
Unterbrechung von Abbrucharbeiten
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 23
Einreißarbeiten
(3) An der Zugvorrichtung dürfen sich nur die für ihre Bedienung erforderlichen Beschäftigten aufhalten. Sie sind gegen Zurückschlagen des Zugmittels zu schützen. DA
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 24
Abbrucharbeiten mit Baggern oder Ladern
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 25
Unterhöhlen und Einschlitzen
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 26
Kurzzeitige Tätigkeiten
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 27
Verarbeiten von heißen Massen
Werden bei Bauarbeiten heiße Massen verwendet, sind diese so abzufüllen,
zu transportieren und zu verarbeiten, daß
die Beschäftigten keine Verbrennungen erleiden
die Beschäftigten nicht durch Abgase oder Dämpfe Gesundheitsschäden erleiden
DA zu § 27 :
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 28
Sicherung gegen Abrutschen von Massen
(1) Bei Arbeiten an und vor Erd- und Felswänden sowie in Baugruben und Gräben sind Erd- und Felswände so abzuböschen oder zu verbauen, dass Beschäftigte nicht durch Abrutschen von Massen gefährdet werden können. Dabei sind alle Einflüsse zu berücksichtigen, die die Standsicherheit des Bodens beeinträchtigen können. DA
(2) Werden zur Sicherung von Erd- und Felswänden Grabenverbaugeräte verwendet, müssen diese für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignet sein und bestimmungsgemäß eingesetzt werden. DA
(5) Bei Aushubarbeiten freigelegte Findlinge, Bauwerksreste und dergl., die
abstürzen oder abrutschen können, sind unverzüglich zu beseitigen.
Erd- oder Felswände nach DIN 4124 "Baugruben und Gräben; Böschungen, Arbeitsraumbreiten, Verbau" abgeböscht oder verbaut werden
Diese Forderung ist erfüllt, wenn Grabenverbaugeräte Kapitel 5 der DIN 4124 "Baugruben und Gräben - Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten" entsprechen und die besonderen Betriebsanleitungen eingehalten werden.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 29
Maschineller Aushub im Hochschnitt
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 30
Beräumen von Erd- und Felswänden
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 31
Verkehrswege an Gruben und Gräben
(2) Baugruben und Gräben von mehr als 1,25 m Tiefe dürfen nur über geeignete Einrichtungen, insbesondere Leitern oder Treppen, betreten und verlassen werden. Gräben von mehr als 0,80 m Breite sind in ausreichendem Maße mit Übergängen, z. B. Laufbrücken oder Laufstegen, zu versehen. DA
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 32
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 33
Um- und Ausbau des Verbaues
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 34
Neuartige Verbaugeräte
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 35
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 36
Sicherung von Verkehrswegen
(2) Bei Förderbetrieb muß ein Gehweg mit einem freien Mindestquerschnitt von 1,0 m Breite und 2,0 m Höhe vorhanden sein. Kann dieser Querschnitt aus bautechnischen Gründen nicht eingehalten werden, müssen — ausgenommen bei Förderung mit Stetigförderern — in Abständen von höchstens 50 m auffällig gekennzeichnete und beleuchtete Schutznischen von mindestens 1,0 m Tiefe, 1,0 m Länge und 2,0 m Höhe vorhanden sein und ständig freigehalten werden. DA
(3) Können aus bautechnischen Gründen weder ein Gehweg noch Schutznischen nach Absatz 2 angelegt werden, darf der Fahrweg während des Förderbetriebs nicht betreten werden. Der Verkehr ist in diesen Fällen durch geeignete Maßnahmen zu regeln. DA
DA zu § 36 Abs. 2 bis 4:
kleine Ausbruchquerschnitte,
Ausbruchquerschnitte, die von den kleinstmöglich einsetzbaren Fördergeräten weitgehend ausgefüllt werden.
Geeignete Maßnahmen sind z. B. Regelungen durch Gebots-, Verbots-, Warn- und Leuchtzeichen sowie Telefon. Siehe auch Technische Regel für Arbeitsstätten "Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung" ASR A1.3
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 36a
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 37
Sicherung gegen Hereinbrechen des Gebirges
(1) Arbeitsplätze und Verkehrswege unter Tage müssen gegen Hereinbrechen des Gebirges gesichert sein. Standsicheres Gebirge ist regelmäßig auf absturzdrohende Massen zu untersuchen und erforderlichenfalls zu beräumen. Nicht standsicheres Gebirge ist durch Einbauten, Injektionen oder Vereisung zu sichern. Hinterfüllungen müssen verdichtet oder verfestigt werden. DA
(4) Der Schachtverbau ist gegen Abrutschen zu sichern. DA
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 38
(1) Zwischen unter Tage und über Tage und erforderlichenfalls zwischen untertägigen Arbeitsstellen muß die Verständigung jederzeit gewährleistet sein. DA
(2) Zur Verständigung zwischen Anschlägern und Maschinenführern von Fördereinrichtungen müssen Signale festgelegt sein. Sie müssen durch Anschläge an den Ladestellen und am Führerstand der Fördereinrichtung bekanntgegeben werden. DA
1. Personen sich in Ruf- oder Sichtweite aufhalten
DA zu § 38 Abs. 2:
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 39
bei anderen Betriebsanlagen und stationären Einrichtungen 120 Lux betragen.
bei einer durch die Bauart bedingten Geschwindigkeit von mehr als 25 km/h zusätzlich mit
zwei Schlussleuchten für rotes Licht,
an der Vorder- und Rückseite mit Fahrtrichtungsanzeigern für gelbes Blinklicht ausgerüstet sein.
(8) Unter Tage eingesetzte Fahrzeuge und selbstfahrende Geräte, bei denen ein Rückwärtsfahren nicht ausgeschlossen werden kann, müssen mit einer sich bei Rückwärtsfahrt zwangsläufig einschaltenden optischen Warneinrichtung ausgerüstet sein. DA
DA zu § 39 Abs. 4:
DA zu § 39 Abs. 8:
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 40a
Belüftung bei Arbeiten in Druckluft
2,0 m³/min Frischluft angesaugt, verdichtet und zugeführt werden
0,5 m³/min verdichtete Frischluft zugeführt werden, wenn keine Gefahrstoffe durch Arbeitsverfahren in die Atemluft freigesetzt werden. DA
(3) Das Einhalten der Bedingungen nach Absatz 1 ist erforderlichenfalls durch Messungen zu überwachen. Über die Meßergebnisse ist ein Meßprotokoll zu führen. DA
DA zu § 40a Abs. 1:
DA zu § 40a Abs. 1 Nr. 1:
Diese Forderung ist erfüllt, wenn die Werte der Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte" nicht überschritten werden.
DA zu § 40a Abs. 1 Nr. 2:
DA zu § 40a Abs. 1 Nr. 3:
Verbrennungskraftmaschinen siehe § 41 Abs. 4 .
DA zu § 40a Abs. 3:
Siehe Durchführungsanweisungen zu § 40 Abs. 7 .
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 41
(3) Dieselmotoren sind in regelmäßigen Abständen, mindestens alle vier
Wochen, einer Abgasprüfung mit Ermittlung der Schwärzungszahl und des CO-Gehaltes zu unterziehen. Die Ergebnisse der Prüfungen sind in einem Prüfbericht oder Prüfbuch festzuhalten und bis zur nächsten Prüfung auf der Baustelle aufzubewahren. Der zulässige CO-Gehalt und die zulässige Schwärzungszahl dürfen nicht überschritten werden. Motoren, die diese Werte überschreiten, dürfen unter Tage nicht eingesetzt werden. DA
(4) In Durchpressungen bis 5 m² Querschnitt und bei Arbeiten in Druckluft dürfen Verbrennungskraftmaschinen nicht eingesetzt werden.
Bei der Durchführung der Abgasprüfung sind die Prüfbedingungen der Hersteller der Prüfgeräte zu beachten.
Siehe auch Technische Regeln für Gefahrstoffe TRGS 554 "Abgase von Dieselmotoren".
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 42, Mindestlichtmaße
- bei Kreisquerschnitt: 0,80 m Durchmesser
- bei Rechteckquerschnitt: 0,80 m Höhe,
- bei Kreisquerschnitt: 1,00 m Durchmesser
- bei Rechteckquerschnitt: 1,00 m Höhe,
- bei Kreisquerschnitt: 1,20 m Durchmesser
- bei Rechteckquerschnitt: 1,20 m Höhe,
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 43
(2) Unter Tage müssen alle leitfähigen Teile elektrischer Betriebsmittel und alle fremden leitfähigen Teile an einen Potentialausgleichsleiter angeschlossen sein. Dieser muß getrennt von elektrischen Kabeln oder Leitungen geführt werden und in Abständen von höchstens 100 m mit Rohrleitungen, Gleisen oder sonstigen Metallteilen elektrisch leitend verbunden sein. Der Querschnitt des Potentialausgleichsleiters ist rechnerisch zu ermitteln; er muß jedoch mindestens 50 mm² Cu betragen oder einem gleichen Leitwert entsprechen. DA DA
(3) Unter Tage dürfen Leuchten und ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel nur mit Schutzkleinspannung, Schutztrennung oder Schutz durch Abschaltung betrieben werden. Bei Anwendung der Schutzmaßnahme Schutz durch Abschaltung dürfen nur Fehlerstromschutzeinrichtungen mit einem Nennfehlerstrom von höchstens 30mA verwendet werden. DA
(6) Liegen Arbeitsplätze und Verkehrswege unter Tage in elektrisch leitfähigen Bereichen mit begrenzter Bewegungsfreiheit, sind in bezug auf elektrische Anlagen und Betriebsmittel zusätzlich zu den Bestimmungen über feuchte und nasse Räume entsprechend Absatz 1 weitergehende Schutzmaßnahmen gegen die Einwirkung gefährlicher elektrischer Körperströme bei der Benutzung von elektrischen Betriebsmitteln durchzuführen. DA
DA zu § 43 :
Elektrische Anlagen und Betriebsmittel unter Tage siehe auch Informationsschrift "Elektrische Einrichtungen im Tunnelbau" (BG BAU-Abruf-Nr. 679 ).
Bemessung von Potentialausgleichsleitern siehe DIN VDE 0100 - 540 "Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 5-54: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel - Erdungsanlagen, Schutzleiter und Schutzpotentialausgleichsleiter".
DA zu § 43 Abs. 3:
Großgeräte, z. B. Voll- und Teilschnittmaschinen, sind wegen ihrer großen Masse und geringen Beweglichkeit im Regelfall ortsfesten elektrischen Betriebsmitteln gleichzusetzen.
DA zu § 43 Abs. 6:
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 44
Einrichtungen zur Befahrung, Arbeitsbühnen in Schächten
(1) In Schächten - ausgenommen in engen und weniger als 10 m tiefen Schächten - dürfen Leitern nicht steiler als 80° eingebaut werden. In Schächten von mehr als 20 m Tiefe müssen in Leitergängen von mehr als 70° Neigung in Abständen von höchstens 5,00 m Ruhebühnen oder Ruhesitze vorhanden sein.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 45
DA zu § 45 :
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 45a
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 45b
(1) Für Bauarbeiten unter Tage hat der Unternehmer einen Flucht- und Rettungsplan aufzustellen. Darin müssen die Warnung der Beschäftigten, die Fluchtwege und der Rettungsdienst festgelegt sowie Regelungen für den Brand- und Explosionsfall enthalten sein. DA
(2) Der Flucht- und Rettungsplan muß den Einsatz geeigneter Flucht- und Rettungsgeräte regeln. DA
DA zu § 45b Abs. 1:
Brandschutz siehe auch § 22 der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1/GUV-V A1).
DA zu § 45b Abs. 2:
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 46
Arbeiten nach Fertigstellung des Rohbaues
Für Ausbau-, Umbau- und Instandhaltungsarbeiten kleineren Umfanges sowie für Arbeiten des Ausbaugewerbes nach Fertigstellung des Rohbaues gelten nicht
§ 35 Abs. 1 und 2 ,
§§ 36 ,
36a ,
§ 41 Abs. 1 und 3 ,
§ 43 Abs. 1 bis 3
sowie § 45b .
DA zu § 46 :
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 47
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 48
Sicherung des Bohrlochrandes
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 49
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 50
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 51
keine explosionsfähige Atmosphäre in gefahrdrohender Menge entstehen kann. DA
(2) Das Einhalten der Bedingungen nach Absatz 1 Nr. 1 muß durch ein Sauerstoff-Meßgerät mit Alarmschwelleneinstellung überwacht werden. Das Einhalten der Bedingungen nach Absatz 1 Nr. 2 und 3 ist erforderlichenfalls durch Meßungen zu überwachen. Über die Meßergebnisse ist ein Meßprotokoll zu führen. DA
DA zu § 51 Abs. 1 Nr. 2:
Die Forderung ist erfüllt, wenn die Werte der Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte" nicht überschritten werden.
DA zu § 51 Abs. 1 Nr. 3:
Hinsichtlich der Gefährlichkeit explosionsfähiger Atmosphäre siehe "Explosionsschutz-Regeln - (EX- RL)" (BGR 104 / GUV-R 104).
DA zu § 51 Abs. 2:
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 52
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 53
- bei sonstigen Querschnitten: 0,60 x 0,80 m.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 54
(1) Bei Arbeiten in Bohrungen in nicht standfestem Gebirge sind Arbeitsplätze und Verkehrswege gegen das Hereinbrechen des Gebirges durch Einbauten, Injektionen oder Vereisung des Gebirges zu sichern. Dies gilt nicht bei Arbeiten in steifen oder halbfesten bindigen Böden, wenn dabei der ungesicherte Bereich nicht höher als 1,00 m ist. DA
Steife und halbfeste bindige Böden siehe DIN 4124 "Baugruben und Gräben; Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten".
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 55
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 56
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 57, Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
(3) Liegen Arbeitsplätze und Verkehrswege in Bohrungen in elektrisch leitfähigen Bereichen mit begrenzter Bewegungsfreiheit, sind in bezug auf elektrische Anlagen und Betriebsmittel zusätzlich zu den Bestimmungen über feuchte und nasse Räume entsprechend Absatz 1 weitergehende Schutzmaßnahmen gegen die Einwirkung gefährlicher elektrischer Körperströme bei der Benutzung von elektrischen Betriebsmitteln durchzuführen. DA
(4) Kann ein Stromausfall Gefährdungen für die Beschäftigten in der Bohrung - insbesondere durch Ausfall von Belüftung, Beleuchtung, Wasserhaltung - mit sich bringen, sind an der Bohrstelle Ersatzstromerzeuger in Bereitschaft zu halten, die arbeitstäglich einem Probelauf zu unterziehen sind. DA
DA zu § 57 Abs. 3:
DA zu § 57 Abs. 4:
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 58, Schweiß, Schneid- und verwandte Arbeiten
Schweiß-, Schneid- und verwandte Arbeiten
Bohrungen gelten in bezug auf in ihnen durchzuführende Schweiß-, Schneid- und verwandte Arbeiten als enge Räume im Sinne der UVV "Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren" (VBG 15)).
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 59
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 60
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 61
DA zu § 61 :
reibschlüssige Absperreinrichtungen, z. B. Presskolben, Rohrblasen oder andere pneumatische Rohrverschlüsse gegen Bewegungen zusätzlich formschlüssig gesichert sind,
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 62
Während der Arbeiten in der Rohrleitung muß an allen geöffneten Rohrzugängen bzw. an oberen Schachteinstiegen ein Sicherungsposten eingesetzt sein.
Zwischen dem Sicherungsposten und den Beschäftigten in der Rohrleitung muß jederzeit eine Verständigung gewährleistet sein.
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 63
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 64, Belüftung
DA zu § 64 :
Siehe Durchführungsanweisungen zu § 40 .
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 65
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 67
Rohrleitungen gelten in bezug auf in ihnen durchzuführende Schweiß-, Schneid- und verwandte Arbeiten als enge Räume im Sinne der UVV "Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren" (VBG 15).
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 68
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 69
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 70
B. Ergänzende Bestimmungen für Rohrleitungen mit einem Lichtmaß bis 800mm
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 71
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 73
Rohrleitungen mit einem Lichtmaß unter 600 mm
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 74, Ordnungswidrigkeiten
§ 20 Abs. 1, 2, 3 Satz 1,
§§ 65, 66 Abs. 2 oder 4,
§§ 68 bis 71, 72 Abs. 1
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, § 75, Inkrafttreten
Diese Unfallverhütungsvorschrift tritt am 1. April 1977 in Kraft. Gleichzeitig treten die §§ 20 Absätze 3 und 4, 22 bis 24, 26, 30 bis 32, 34, 35, 39, 40, 41 a, 70, 71 und 95 bis 97 der Unfallverhütungsvorschriften der Bau-Berufsgenossenschaft (VBG 36) vom 1. Januar 1930 in der Fassung vom 1. April 1976 sowie die Unfallverhütungsvorschriften
Gerüste (VBG 36 a) vom 1. März 1953,"
Arbeiten an und auf Dächern" (VBG 36 b) vom 1. Januar 1955 in der Fassung vom 1. April 1974,
"Abbrucharbeiten" (VBG 36 e) vom 1. April 1962,
"Errichten, Ausbessern und Abbrechen freistehender Schornsteine" (VBG 36 d) vom 1. April 1957,
Dieser Nachtrag tritt am 1. April 1983 in Kraft.
Dieser Nachtrag tritt am 1. April 1985 in Kraft.
Dieser Nachtrag tritt am 1. April 1993 in Kraft.
Vierter Nachtrag
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, Anhang 1
Betr.: Betrieb von hochziehbaren Personenaufnahmemitteln
Entsprechend der BG-Regel "Hochziehbare Personenaufnahmemitteln" (BGR 159 ) zeigen wir hiermit die beabsichtigte Personenbeförderung an und machen dazu folgende Angaben.
Angaben zur Einsatzstelle:
Bezeichnung und Betriebsort: .....................................................
Art der Einsatzstelle: ............................................................
Art der Arbeiten, für welche die Personenbeförderung erforderlich ist: ...........................
Beginn der Personenbeförderung: ....................................
Ende der Personenbeförderung: ....................................
Angaben zum Hebezeug:
Hersteller: .....................................................................
Typ:.................................... Baujahr: .................................... Fabrik-Nr.:....................................
Für Krane:
Nachweis der Sachkundigenprüfung und Mängelbeseitigung als Anlage beigefügt ja/nein
Nachweis der Sachverständigenprüfung und Mängelbeseitigung als Anlage beigefügt ja/nein
Für Winden;
Bescheinigung der Bauartprüfung oder Sachverständigenprüfung als Anlage beigefügt ja/nein
Angaben zum Personenaufnahmemittel:
Arbeitskorb Personenförderkorb Arbeitsbühne Arbeitssitz Sonstiges
Nachweis der Bauartprüfung oder Sachverständigenprüfung als Anlage beigefügt ja/nein
Liegt für das Personehaufnahmemittel beziehungsweise für die gesamte Einrichtung eine Bescheinigung über die Bauartprüfung oder Sachverständigenprüfung nicht vor, muß eine Zeichnung und eine geprüfte statische Berechnung diesem Schreiben als Anlage beigegeben werden. Bei erneutem Einsatz eines solchen Personenaufnahmemittels genügt der Hinweis auf die vorhergehende Einsatzstelle.
Die Regel "Hochziehbare Personenaufnahmemittel" (BGR 159 ) wird eingehalten und sind dem Aufsichtsführenden ausgehändigt.
Es sind folgende, von der Regel "Hochziehbare Personenaufnahmemittel" (BGR 159 ) abweichende, sicherheitstechnische Regelungen vorgesehen:
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, Anhang 2
3. Berufsgenossenschaftliche Richtlinien, BG-Regeln, Grundsätze und Merkblätter
6. RSA-Richtlinien
DGUV Vorschrift 38: Bauarbeiten, Anhang 3
DIN 4420-3 Arbeits- und Schutzgerüste - Teil 3: Ausgewählte Gerüstbauarten und ihre Regelausführungen
DIN EN 12811-1	 Temporäre Konstruktionen für Bauwerke - Teil 1: Arbeitsgerüste - Leistungsanforderungen, Entwurf, Konstruktion und Bemessung
Webcode: M1415-1