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Timestamp: 2016-10-27 10:53:44
Document Index: 375252236

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'Art. 61', 'BGE', 'Art.18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 68', 'Art. 67']

8C_592/2012 (23.11.2012)
A.a F.________, geboren 1958, ist gelernter Maurer und arbeitete seit 1987 selbstst�ndigerwerbend als Akkordmaurer; seit 1992 war er in dieser Eigenschaft f�r seine Firma "R.________ AG" t�tig. In dieser Eigenschaft war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Nach den Unf�llen vom 14. Januar 1994, 13. November 1996 und 31. Mai 2001, f�r welche die SUVA die gesetzlichen Leistungen nach UVG erbrachte, meldete sich der Versicherte am 14. November 2002 wegen seit Juni 2001 anhaltenden R�ckenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Der Neurochirurg Dr. med. S.________ f�hrte nebst weiteren chirurgischen Eingriffen an der Wirbels�ule am 21. M�rz 2003 die Versteifungsoperation L3 bis S1 durch. Eine f�r die Zeit vom 12. Januar bis 6. Februar 2004 geplante Abkl�rung der beruflichen Eingliederungsm�glichkeiten brach der Versicherte am 21. Januar 2004 schmerzbedingt ab. Die IV-Stelle Luzern verneinte bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 19 % mit Verf�gung vom 16. November 2004 und Einspracheentscheid vom 30. Mai 2005 einen Anspruch auf Invalidenrente; den letzteren Entscheid best�tigte das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, am 27. April 2006. Das Bundesgericht hob den kantonalen Gerichts- und den Einspracheentscheid auf und wies die Sache zur weiteren Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen und Neuverf�gung �ber den Rentenanspruch des Versicherten ab 1. November 2002 an die IV-Stelle zur�ck (Urteil I 520/06 vom 18. April 2007).
A.b Obwohl der Versicherte von Seiten der R�ckenproblematik nicht beschwerdefrei war, nahm er im Januar 2007 erstmals seine angestammte T�tigkeit als Akkordmaurer wieder vollzeitig auf, wobei er nach eigener Einsch�tzung ungef�hr ein 80 % Pensum zu leisten vermochte. Am 7. Juli 2007 st�rzte er auf einer Aussentreppe �ber mehrere Stufen hinunter und zog sich dabei eine massive Unterschenkel-/Wadenkontusion rechts mit H�matom zu. Der am 9. Juli 2007 (Montag) erstbehandelnde Arzt Dr. med. V.________, attestierte ihm bis 31. Oktober 2007 eine volle Arbeitsunf�higkeit und berichtete zum Allgemeinzustand unter dem Titel "Folgen von Krankheiten und Unf�llen sowie K�rperanomalien (Invalidit�t)" von chronischen R�ckenschmerzen nach mehreren neurochirurgischen Eingriffen. Nachdem der Versicherte ab 1. November 2007 seine angestammte T�tigkeit wieder aufgenommen hatte, wurde er am 15. November 2007 auf einer Baustelle in X.________ bei der Arbeit von Teilen eines ca. 800 kg schweren, mit Backsteinen beladenen Palettes getroffen, als dieses vor dem Abstellen auf dem Boden aus einer H�he von drei bis vier Metern von einer Kran-Gabel rutschte und beim Aufprall auf dem Boden zerbarst. F.________, welcher gem�ss Polizeirapport keinen Helm trug, wurde offenbar von mehreren Gegenst�nden am Kopf getroffen und zu Boden geworfen, wo er blutend liegen blieb. Im Spital Y.________ wurde unter anderem ein Sch�delhirntrauma Grad I mit Commotio cerebri, ausgedehnten Kopfweichteilverletzungen, Sternum Fraktur, Contusio cordis und Atelektase rechts basal sowie beidseitige Pleuraerg�sse diagnostiziert. Die SUVA �bernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Verf�gung vom 19. September 2008 stellte sie die Heilbehandlung f�r die Folgen des Unfalles vom 15. November 2007 per sofort und das Taggeld per 30. September 2008 ein; sie schloss den Fall folgenlos ab und hielt fest, dass die anhaltende Arbeitsunf�higkeit und Behandlungsbed�rftigkeit krankheitsbedingt seien. Hiegegen liess der Versicherte einspracheweise unter anderem beantragen, die SUVA habe ihm w�hrend der Dauer der Eingliederungsmassnahmen ein Taggeld auszurichten und mittels eines spezial�rztlichen Gutachtens abzukl�ren, ob und gegebenenfalls mit welchen Auswirkungen der unfallfremde Vorzustand durch die beiden Unf�lle vom 7. Juli und 15. November 2007 verschlimmert worden sei. Ohne zu diesen Antr�gen Stellung zu nehmen und/oder weitere Leistungen zu erbringen, nahm die SUVA die Verf�gung vom 19. September 2008 am 10. Juli 2009 infolge zus�tzlich notwendiger medizinischer Abkl�rungen zur�ck. Mit Verf�gung vom 18. Februar 2010, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 4. Juni 2010, hielt die SUVA an der Einstellung der Taggeldzahlungen per 30. September 2008 fest und anerkannte nachtr�glich eine Keildeformierung nach verheilter Deckplattenfraktur am 9. Brustwirbelk�rper (BWK) als Unfallfolge, wof�r die SUVA dem Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer dauerhaften Einbusse der k�rperlichen Unversehrtheit von 5 % zusprach.
Dagegen beantragte F.________ beschwerdeweise unter anderem, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und die nat�rliche Kausalit�t (inklusive Status quo sine vel ante) mittels eines neutralen interdisziplin�ren Gutachtens abzukl�ren; zudem habe die SUVA dem Versicherten bis zum Vorliegen dieser Ergebnisse das Taggeld zu 100 % auszurichten. Mit Schreiben vom 6. M�rz 2012 gew�hrte das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, F.________ die Gelegenheit zum Beschwerder�ckzug innert angesetzter Frist und k�ndigte andernfalls eine reformatio in peius an. Nachdem der Versicherte an seiner Beschwerde fest hielt, hiess das kantonale Gericht diese unter Dispositiv-Ziffer 1 in dem Sinne gut, als es den Einspracheentscheid der SUVA vom 4. Juni 2010 im Rahmen einer reformatio in peius dahingehend ab�nderte, dass "die Unfallkausalit�t s�mtlicher Beschwerden im Sinne der Erw�gungen verneint [...] und damit auch die zugesprochene Integrit�tsentsch�digung aufgehoben" wurde; im �brigen wies es die Beschwerde ab (Entscheid vom 21. Juni 2012).
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst F.________ im Wesentlichen seine vorinstanzlichen Antr�ge erneuern.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG), zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zu der im Weiteren erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhanges (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt in Bezug auf die Ausf�hrungen zum Wegfall des urs�chlichen Zusammenhangs und damit des Leistungsanspruchs der versicherten Person bei Erreichen des Status quo sine vel ante (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2) und zu dem im Sozialversicherungsrecht bei der Beantwortung von Tatfragen �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3 S. 352 mit Hinweisen). Korrekt sind auch die Hinweise zur Beweislast des Unfallversicherers bei anspruchsaufhebenden Tatsachen (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
Die SUVA hat mit Verf�gung vom 18. Februar 2010, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 4. Juni 2010, einzig zum Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung verbindlich Stellung genommen. Angesichts der langen Zeitdauer vom 1. Oktober 2008 bis zum Erlass der Verf�gung vom 18. Februar 2010, w�hrend welcher die Taggeldleistungen - trotz zwischen den Parteien umstrittener Leistungspflicht - faktisch ohne formelle Verf�gung eingestellt blieben, k�ndigte die Beschwerdegegnerin mit Verf�gung vom 18. Februar 2010 an, den allf�lligen Rentenanspruch r�ckwirkend ab 1. Oktober 2008 zu pr�fen und "so rasch wie m�glich auf die Angelegenheit zur�ckzukommen". Aus den vorinstanzlichen Akten geht hervor, dass die SUVA inzwischen laut Schreiben vom 19. August 2011 an "die vom Oktober 2008 bis August 2011 aufgelaufenen Rentenleistungen" vorschussweise Fr. 31'500.- an den Versicherten ausbezahlt hat.
3.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grunds�tzlich nur Rechtsverh�ltnisse zu �berpr�fen und zu beurteilen, zu denen die zust�ndige Verwaltungsbeh�rde vorg�ngig verbindlich - in Form einer Verf�gung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verf�gung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand (BGE 131 V 164 E. 2.1 S. 164 f.). Innerhalb des Anfechtungsgegenstandes bilden die von der Beschwerde f�hrenden Person gestellten Antr�ge den Streitgegenstand (BGE 130 V 501 E. 1.1 S. 502; 125 V 413 E. 1b S. 414, E. 2a S. 415; 110 V 48 E. 3b u. c S. 51 f.; Urteil 8C_68/2011 vom 29. April 2011 E. 4.1 mit Hinweisen).
3.2 Der Einspracheentscheid tritt an die Stelle der Verf�gung. Er ist alleiniger Anfechtungsgegenstand des erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens. Die Verf�gung, soweit angefochten, hat mit Erlass des Einspracheentscheides jede rechtliche Bedeutung verloren (BGE 131 V 407 E. 2.1.2.1 S. 412, 130 V 424 E. 1.1 S. 425; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 E. 2c, U 170/00; SVR 2005 AHV Nr. 9 S. 30 E. 1.1.3, H 53/04; Urteil U 407/06 vom 3. September 2007 E. 4.3.1 mit Hinweis). Gleichzeitig schliesst das Einspracheverfahren eine Teilrechtskraft der Verf�gung in Bezug auf einzelne, darin geregelte materielle Rechtsverh�ltnisse nicht aus, soweit sie unangefochten geblieben ist (BGE 125 V 413 E. 2a S. 415, 119 V 347 E. 1b S. 350 mit Hinweisen).
3.3 Eine Verf�gung ist insbesondere hinsichtlich des Entscheids �ber den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung einerseits und �ber den Anspruch auf Invalidenrente andererseits der Teilrechtskraft zug�nglich (vgl. Urteil 8C_623/2007 E. 3.2 i.f. mit Hinweisen auf BGE 119 V 347 E. 1c S. 351 und das Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts [heute: sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] U 152/01 vom 8. Oktober 2003 E. 3 mit Hinweis). Demgegen�ber hat das kantonale Gericht - im Rahmen der nach Art. 61 lit. d ATSG zwar grunds�tzlich zul�ssigen reformatio in peius - mit Dispositiv-Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids �ber den Verf�gungsgegenstand (vgl. E. 3.1 hievor) hinaus den Fall folgenlos abgeschlossen und damit nicht nur den strittigen Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung verneint, sondern ab 30. September 2008 auch jede weitere Leistungspflicht der SUVA basierend auf dem Unfall vom 15. November 2007 ausgeschlossen. Dies mit der Begr�ndung (Dispositiv-Ziffer 1 verweist auf die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids: vgl. E. 7 dieses Entscheids), im Zeitpunkt des Fallabschlusses sei "die SUVA zu Recht von einem Status quo sine vel ante ausgegangen".
3.4 Ob die Vorinstanz damit hinsichtlich des Anfechtungsgegenstandes (E. 3.1 hievor) im Rahmen der ihr gest�tzt auf Art. 61 lit. d ATSG zustehenden Befugnissen blieb, kann hier offen bleiben, weil - wie nachfolgend zu zeigen ist - nicht nur der angefochtene Gerichts-, sondern auch der Einspracheentscheid der SUVA ohnehin aus anderen Gr�nden aufzuheben sind. Von der vorinstanzlichen Verneinung des Anspruchs auf Integrit�tsentsch�digung ist jedenfalls nicht unbesehen auf den folgenlosen Fallabschluss zu schliessen. Denn es sind zumindest F�lle denkbar, bei welchen mehrere unfallbedingte Gesundheitssch�den je f�r sich genommen den Erheblichkeitsschwellenwert (in der Regel 5 %: vgl. dazu den von der SUVA erarbeiteten Feinraster in tabellarischer Form, welcher praxisgem�ss mit Anhang 3 zur UVV vereinbar ist [BGE 124 V 32 E. 1c mit Hinweisen]) zur Begr�ndung eines Anspruchs auf Integrit�tsentsch�digung nicht erreichen, jedoch dieselben Beschwerden gemeinsam eine dauerhaft verbleibende unfallbedingte Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit von mindestens 10 % (Art.18 Abs. 1 UVG) und somit einen Anspruch auf Invalidenrente zu begr�nden verm�gen. Zudem steht fest, dass sich die SUVA - entgegen dem angefochtenen Entscheid - nirgendwo rechtsverbindlich und insbesondere nicht gest�tzt auf eine hief�r erforderliche, medizinisch rechtsgen�glich begr�ndete Beurteilung darauf berief, im September 2008 sei der "Status quo sine vel ante" erreicht worden.
3.5 Schliesslich ist nach der Rechtsprechung von der M�glichkeit einer reformatio in peius zur�ckhaltend Gebrauch zu machen und diese auf F�lle zu beschr�nken, wo der angefochtene Entscheid offensichtlich unrichtig und die Korrektur von erheblicher Bedeutung ist (nicht publ. E. 5.6 des Urteils BGE 133 V 569, in SVR 2008 AHV Nr. 8 S. 23 [H 161/06]; BGE 119 V 241 E. 5 S. 249 f.).
3.5.1 Diesem Grundsatz hat das kantonale Gericht bei Durchf�hrung der reformatio in peius nicht die erforderliche Beachtung geschenkt. Vielmehr hat es in eigener Beweisw�rdigung den rechtserheblichen Sachverhalt abweichend von der zumindest hinsichtlich Unfallkausalit�t der BWK9-Fraktur unter den Parteien �bereinstimmenden Auffassung sowie entgegen den Kausalit�tsbeurteilungen der versicherungsinternen und -externen Fach�rzte neu festgestellt, ohne die eigenen Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der bisherigen �rztlichen Feststellungen der SUVA auf eigene erg�nzende medizinische Abkl�rungen abst�tzen zu k�nnen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 i.f. S. 470 mit Hinweis).
3.5.2 Der Vorinstanz ist jedenfalls nicht zu folgen, soweit sie gest�tzt auf das im Auftrag der Invalidenversicherung erstellte Gutachten des Rheumatologen Dr. med. L.________, vom 3. Juni 2008 (nachfolgend: rheumatologisches Gutachten) zur Auffassung gelangte, dass s�mtliche, �ber den 30. September 2008 hinaus geklagten R�ckenbeschwerden - wie auch alle anderen gesundheitlichen Beeintr�chtigungen - in keinem nat�rlich Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 15. November 2007 st�nden, weshalb dem Beschwerdef�hrer ab 1. Oktober 2008 basierend auf dem Unfall vom 15. November 2007 kein Anspruch auf Versicherungsleistungen nach UVG mehr zustehe. Zum einen hatte sich dieses Gutachten mit keinem Wort zur Fragestellung nach der Unfallkausalit�t oder nach dem Erreichen des Status quo sine vel ante der geklagten Beschwerden zu �ussern. Bis zur Erstellung des rheumatologischen Gutachtens war - soweit aus den Akten ersichtlich - auch die Frage nie ausdr�cklich gestellt und beantwortet worden, ob der Unfall vom 7. Juli 2007 und/oder derjenige vom 15. November 2007 mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit mindestens vor�bergehend einen Beschwerdeschub an der zuvor neurochirurgisch behandelten Wirbels�ule (zumindest teilweise mit-) verursacht habe und zu welchem Zeitpunkt diesbez�glich gegebenenfalls der Status quo sine vel ante wieder erreicht worden sei. Zum anderen steht fest, dass Dr. med. L.________ keine Kenntnis von den umfangreichen nachfolgenden medizinischen Abkl�rungen insbesondere im Zusammenhang mit den an der Brustwirbels�ule erhobenen Befunden haben konnte.
3.5.3 Nachdem nicht nur der hinsichtlich Unfallkausalit�t skeptische SUVA-Arzt Dr. med. A.________ anl�sslich der kreis�rztlichen Untersuchung vom 17. November 2009 von einer weitergehenden Abkl�rungsbed�rftigkeit der BWK-Frakturen ausging, sondern auch der SUVA-Arzt Dr. med. M.________ in seiner Beurteilung vom 27. Januar 2010 die Unfallkausalit�t der BWK9-Fraktur unmissverst�ndlich klar bejahte und die Radiologen des Spitals Z.________ gem�ss Bericht vom 1. Dezember 2009 sogar ausdr�cklich von einer "grossen Wahrscheinlichkeit" der Unfallkausalit�t der thorakalen Wirbelk�rperfrakturen sprachen, ist nicht nachvollziehbar, wie das kantonale Gericht in medizinischer Hinsicht bei pflichtgem�sser Beweisw�rdigung des massgebenden, bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: vom 4. Juni 2010) eingetretenen Sachverhalts (BGE 130 V 445 E. 1.2 S. 446 mit Hinweisen) zu seiner abweichenden Beurteilung gelangte.
Die SUVA hat zun�chst mit Verf�gung vom 19. September 2008 s�mtliche Leistungen f�r den Unfall vom 15. November 2007 eingestellt (Heilbehandlung per sofort und Taggeld per 30. September 2008). Auf Einsprache hin nahm sie am 10. Juli 2009 die Verf�gung vom 19. September 2008 zur�ck und schloss das Einspracheverfahren formlos ab. Ohne Wiederaufnahme der Leistungspflicht verwies sie den Beschwerdef�hrer bei weiterhin eingestellten Taggeldleistungen f�r die Dauer der zus�tzlich notwendigen Abkl�rungen an das zust�ndige Sozialamt. Nach weiteren medizinischen Untersuchungen verf�gte die Beschwerdegegnerin schliesslich am 18. Februar 2010 �ber den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung, hielt jedoch weiterhin an der formlosen Taggeldeinstellung per 30. September 2008 fest und stellte die baldm�glichste Pr�fung des Rentenanspruchs r�ckwirkend ab 1. Oktober 2008 in Aussicht.
4.1 Solange der Versicherte infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunf�hig ist, hat er Anspruch auf Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Taggelder sind NUR GESCHULDET, SO LANGE EINE ARBEITSUNF�HIGKEIT BESTEHT UND VON DER FORTSETZUNG DER �RZTLICHEN BEHANDLUNG NOCH EINE NAMHAFTE BESSERUNG DES GESUNDHEITSZUSTANDES ERWARTET WERDEN KANN (ART. 19 ABS. 1 UVG). Der Taggeldanspruch erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsf�higkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod des Versicherten (Art. 16 Abs. 2 Satz 2 UVG). Ist VON DER FORTSETZUNG DER �RZTLICHEN BEHANDLUNG KEINE NAMHAFTE BESSERUNG DES GESUNDHEITSZUSTANDES MEHR ZU ERWARTEN UND WIRD DER ENTSCHEID DER IV �BER DIE BERUFLICHE EINGLIEDERUNG ERST SP�TER GEF�LLT, HAT DER VERSICHERTE VOM ABSCHLUSS DER �RZTLICHEN BEHANDLUNG AN VOR�BERGEHEND ANSPRUCH AUF EINE �BERGANGSRENTE (ART. 30 ABS. 1 SATZ 1 UVV; VGL. DAZU URTEIL 8C_423/2008 VOM 10. JULI 2009 E. 5.3 MIT HINWEISEN).
4.2 Die Integrit�tsentsch�digung wird gem�ss Art. 24 Abs. 2 UVG mit der Invalidenrente festgesetzt oder, wenn kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der �rztlichen Behandlung gew�hrt. Diese Bestimmung schreibt dem Unfallversicherer nicht nur vor, wann er �ber eine Integrit�tsentsch�digung zu verf�gen hat, sondern legt auch den massgeblichen Zeitpunkt fest, in dem die materiellen Anspruchsvoraussetzungen zu pr�fen sind (RKUV 2002 Nr. U 460 S. 417 E. 7a mit Hinweis auf BGE 113 V 48 E. 4 S. 53). Weil die Integrit�tsentsch�digung dem Ausgleich von Dauersch�den dient, kann dieser Anspruch erst beurteilt werden, wenn sich der Gesundheitszustand der versicherten Person stabilisiert hat und von medizinischen Massnahmen keine Besserung mehr erwartet werden kann (Urteil 8C_820/2011 vom 25. April 2012 E. 2.3 mit Hinweis auf THOMAS FREI, Die Integrit�tsentsch�digung nach Art. 24 und 25 des Bundesgesetzes �ber die Unfallversicherung, Diss. Freiburg 1997, S. 63). Da der Zeitpunkt des materiellen Anspruchsbeginns hinsichtlich der Integrit�tsentsch�digung vom Beginn eines allf�lligen Rentenanspruchs abh�ngt, ist folgerichtig zuerst �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente zu befinden (RKUV 2004 Nr. U 508 S. 265, U 105/03 E. 5.2).
4.3 Obwohl die SUVA bei Erlass der Verf�gung �ber den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung am 18. Februar 2010 Heilbehandlung und Taggeld aufgrund der im fr�heren Einspracheverfahren aufgehobenen Verf�gung vom 19. September 2008 bereits seit mehr als 16 Monaten eingestellt hatte und der Beschwerdegegnerin nach Aktenlage auch die medizinische Zumutbarkeitsbeurteilung bekannt war, begr�ndete die SUVA weder in der Verf�gung vom 18. Februar 2010 noch im Einspracheentscheid vom 4. Juni 2010, weshalb sie - bei rechtzeitiger paralleler Abkl�rung der erwerblichen Verh�ltnisse und hief�r ausreichend zur Verf�gung stehender Zeit - nicht gleichzeitig �ber den Rentenanspruch verf�gte. Insoweit ist die bisherige formlose Verweigerung weiterer Geldleistungen �ber den 30. September 2008 hinaus nach den dargelegten Grunds�tzen nicht zu rechtfertigen (E. 4.1 und 4.2 hievor). Immerhin ist den Akten zu entnehmen, dass die SUVA w�hrend der Dauer der Rechtsh�ngigkeit des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens basierend auf der �berzeugung, dass ein Anspruch auf Rentenleistungen medizinisch begr�ndet ist, bereits vorschussweise Rentenzahlungen vorgenommen hat.
4.4 Nach dem Gesagten wird die Beschwerdegegnerin aufgrund der massgebenden medizinischen Aktenlage (vgl. auch nachfolgend E. 6) mit formeller Verf�gung zum Ausmass und Verlauf der ab 1. Oktober 2008 ausgewiesenen unfallbedingten Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit sowie zum weiteren Anspruch auf Geldleistungen Stellung nehmen.
5.1 Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis �ber die f�r die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (SVR 2010 AlV Nr. 2 S. 3, 8C_269/2009 E. 2.2 mit Hinweisen).
5.2 Der rechtserhebliche Sachverhalt ist von Amtes wegen unter Mitwirkung der Versicherten resp. der Parteien zu ermitteln. In diesem Sinne rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abh�ngt, ob �ber den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 43 und 273; Urteil 9C_214/2009 vom 11. Mai 2009 E. 3.2). Die Beweise sind ohne Bindung an f�rmliche Beweisregeln umfassend und pflichtgem�ss zu w�rdigen. Die kantonalen Versicherungsgerichte haben somit alle Beweismittel, unabh�ngig davon, von wem sie stammen, objektiv zu pr�fen und danach zu entscheiden, ob die verf�gbaren Unterlagen eine zuverl�ssige Beurteilung des streitigen Anspruchs gestatten. Insbesondere d�rfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu w�rdigen und die Gr�nde anzugeben, weshalb sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; Urteile 9C_1061/2009 vom 11. M�rz 2010 E. 4.2 und 9C_744/2009 vom 15. Dezember 2009 E. 4.2). Dabei kommt einem �rztlichen Bericht Beweiswert zu, wenn er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, wenn die Beschreibung der medizinischen Situation und Zusammenh�nge einleuchtet und die Schlussfolgerungen des Arztes begr�ndet sind (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; Urteil 8C_69/2011 vom 20. Juni 2011 E. 5 mit Hinweisen).
5.3 Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, sind an die Beweisw�rdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen, so sind erg�nzende Abkl�rungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 i.f. S. 470 mit Hinweis).
6.1 Vorweg ist festzuhalten, dass der Beschwerdef�hrer aktenkundig nach eigenen Angaben schon seit ca. 1988 an R�ckenschmerzen im Kreuzbereich litt, welche offensichtlich nicht im Zusammenhang mit dem Unfall vom 15. November 2007 standen. Diese Gesundheitssch�den hatten in den Jahren 2002, 2003 und 2005 neurochirurgische Eingriffe an der Lendenwirbels�ule zur Folge (unter anderem 2003 eine Versteifung der Wirbels�ule zwischen L3 und S1). Hinsichtlich des Unfallereignisses vom 15. November 2007 ist aktenkundig belegt, dass der Versicherte von Backsteinen des beim Aufprall auf dem Boden zerberstenden Backsteine-Paletts am Kopf getroffen wurde, dass er dabei aufschrie, nach vorne gegen die auf dem Boden liegenden Backsteine fiel und dort in Unfallendlage bei teilweise schneebedecktem Boden b�uchlings mit massiver Blutung am Kopf bis zum Eintreffen der sofort alarmierten Polizei und Ambulanz liegen blieb. Laut anamnestischen Angaben war er nach dem Unfall w�hrend ein paar Sekunden bewusstlos, litt dann zuerst an Schmerzen am Kopf und am Brustkasten (Thorax) und nach ein paar Tagen zudem an der Brustwirbels�ule, am Ges�ss und am linken Knie.
6.2 Vorweg ist festzuhalten, dass die SUVA zwar zusammen mit den Akten zu dem hier urs�chlich diskutierten Unfall vom 15. November 2007 (Arbeitsunfall auf der Baustelle in X.________ mit der Schadennummer 6.65341.07.0/51) auch das Vorunfalldossier zum Treppensturz vom 7. Juli 2007 mit der Schadennummer 6.42015.08.7/26 einreichte, nicht aber die Dossiers zu den zuvor abgewickelten Schadenf�llen mit den Nummern 6.80242.94.1 (Unfall vom 14. Januar 1994 mit betroffenem Thorax), 6.35102.96.9 (Unfall vom 13. November 1996 mit betroffenem linken Knie) und 6.65867.01.3 (Unfall vom 31. Mai 2001 mit betroffenen Z�hnen). Immerhin besteht in zeitlicher Hinsicht ein Zusammenhang mit den hier zu beurteilenden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen insofern, als sich der Beschwerdef�hrer wegen seit Juni 2001 anhaltender R�ckenbeschwerden zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung anmeldete (vgl. hievor Sachverhalt lit. A) und schon beim Unfall vom 14. Januar 1994 der Thorax und beim Unfall vom 13. November 1996 das linke Knie betroffen waren, welche auch beim Unfall vom 15. November 2007 erneut traumatisiert wurden. Die Akten, insbesondere auch allf�llige, vor dem 15. November 2007 angefertigte bildgebende Untersuchungsergebnisse k�nnten gegebenenfalls nicht nur f�r, sondern auch gegen die Begr�ndung der Unfallkausalit�t hinsichtlich der sp�ter erhobenen Befunde an der Wirbels�ule dienen. Ob im Zusammenhang mit den bei notfallm�ssiger Erstbehandlung im Spital Y.________ erhobenen Diagnosen der Brustbeinfraktur und der Atelektase rechts sowie den beidseitigen Pleuraerg�ssen auch der bildgebend bereits damals ebenfalls festgestellte Zwerchfellhochstand rechts und die sp�ter als Unfallfolge diskutierte Zwerchfellparese mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit in einem urs�chlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 15. November 2007 stehen, ist bisher ungekl�rt geblieben. Dr. med. L.________ hatte sich - wie bereits erw�hnt (E. 3.5.2 hievor) - in seinem im Auftrag der Invalidenversicherung erstellten rheumatologischen Gutachten zur Unfallkausalit�t der verschiedenen gesundheitlichen Beeintr�chtigungen nicht ausdr�cklich zu �ussern. Insbesondere brauchte er nicht zur Fragestellung nach dem Status quo sine vel ante oder nach einer allf�lligen, auch nur teilweisen unfallkausalen Verschlimmerung des bereits vor dem 15. November 2007 bekannten Vorzustandes Stellung zu nehmen. Zudem ist festzuhalten, dass er das Fehlen von "Voraufnahmen der Brustwirbels�ule" beanstandete, weshalb er "keine abschliessende Aussage formulieren [k�nne zur Frage] der Manifestation dieser Infrakturierung." Obwohl demgegen�ber der An�sthesiologe Prof. Dr. med. G.________, die BWK9-Fraktur in seinem Bericht vom 15. M�rz 2010 als klare Unfallfolge qualifizierte, pflichtete dieser Mediziner hinsichtlich der Kausalit�tsbeurteilung der �brigen Sch�den an der Wirbels�ule dem SUVA-Arzt Dr. med. M.________ bei, welcher laut seiner Aktenbeurteilung vom 23. Dezember 2009 ebenfalls beklagte, dass ihm die am 18. und 21. November 2007 erstellten R�ntgenbilder von Thorax und BWS nicht zur Verf�gung standen.
6.3 Infolge fehlender Hinweise auf urspr�nglich festgestellte H�matome am R�cken im Bereich der BWS zweifelte der den Beschwerdef�hrer mehrfach untersuchende SUVA-Arzt Dr. med. A.________ an der Unfallkausalit�t der zwischenzeitlich festgestellten BWK-Frakturen (Bericht zur Untersuchung vom 17. November 2009). Obwohl der Versicherte seit dem Unfall vom 15. November 2007 �ber - im Vergleich zum Vorzustand an der operativ von L3 bis S1 versteiften Wirbels�ule jedenfalls intensivierte - R�ckenbeschwerden klagte und diese Beschwerden insbesondere im Bereich des Steissbeines auch anl�sslich der ersten Untersuchung vom 29. April 2008 gegen�ber Dr. med. A.________ beschrieb, hielt Letzterer in seiner Beurteilung vom 20. August 2008 ausdr�cklich fest, dass "das Unfallereignis vom 15. November 2007 [...] nicht zu R�ckenverletzungen" gef�hrt habe und der Sachverhalt aus kreis�rztlicher Sicht gen�gend abgekl�rt worden sei. Die von Dr. med. A.________ - entgegen seiner fr�heren Einsch�tzung - nach der zweiten Untersuchung des Beschwerdef�hrers vom 17. November 2009 veranlassten radiologischen Abkl�rungen im Spital Z.________ zeigten dann jedoch, dass nach Auffassung dieser versicherungsexternen Fach�rzte die Deckplattenfrakturen BWK3, 4, 9, 11 und 12 laut Bericht vom 1. Dezember 2009 mit grosser Wahrscheinlichkeit beim Unfall vom 15. November 2007 entstanden waren.
6.4 Ob mit Blick auf Art. 36 Abs. 2 UVG und die verschiedenen, bei der SUVA versicherten Unfallereignisse (E. 6.2 hievor) die R�ckenschmerzen des bis zum Unfall vom 15. November 2007 als Akkordmaurer t�tig gewesenen Versicherten in den angeblich unfallfremd betroffenen Bereichen der LWS und HWS gem�ss Dr. med. M.________ klar von den Beeintr�chtigungen infolge der gegebenenfalls unfallbedingten Ver�nderungen an der BWK abgetrennt werden k�nnen, muss hier offen bleiben. Jedenfalls ist bei gegebener Aktenlage angesichts der abweichenden Kausalit�tsbeurteilung versicherungsexterner Fach�rzte nicht allein auf die interne medizinische Beurteilung der SUVA und das ebenfalls nur auf unvollst�ndiger r�ntgenologischer Dokumentation beruhende Gutachten des Dr. med. L.________ abzustellen (BGE 135 V 465 E. 4.4 i.f. S. 470 mit Hinweis).
6.5 Unter den gegebenen Umst�nden ist die Sache zur Einholung einer versicherungsexternen neutralen polydisziplin�ren Expertise unter Zurverf�gungstellung s�mtlicher Unfallvorakten inklusive eines vollst�ndigen R�ntgendossiers abweichend von BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 S. 264 ausnahmsweise an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen. Das Gutachten wird die bei Fallabschluss �blichen Fragen hinsichtlich der weiteren Leistungspflicht nach UVG ab 1. Oktober 2008 zu beantworten haben.
Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) von der SUVA als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdef�hrer als aufgrund der angeordneten R�ckweisung obsiegenden Partei (BGE 132 V 215 E. 6.2) steht gegen�ber der SUVA eine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 2 BGG). Dies gilt auch f�r das vorinstanzliche Verfahren, f�r welches das kantonale Gericht die Kosten- und Entsch�digungsfolgen entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses neu festzusetzen haben wird (Art. 67 und 68 Abs. 5 BGG).
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 21. Juni 2012 und der Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) vom 4. Juni 2010 aufgehoben werden und die Sache an die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch gem�ss UVG ab 1. Oktober 2008 neu verf�ge.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Parteientsch�digung des vorangegangenen Verfahrens an das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung zur�ckgewiesen.