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Timestamp: 2017-02-26 08:22:20
Document Index: 297554420

Matched Legal Cases: ['§3', 'Art.105', '§ 8', '§ 2', '§8', '§2', '§ 2', '§2', '§20', '§1', '§8', '§ 26', '§ 2', '§19', '§2', '§9', '§9', '§3', '§ 3', '§18', '§2', '§9', '§4', '§2', '§21', '§9', '§10', '§ 32', '§32', '§ 2', '§43', '§43', '§20', '§20', '§ 20', '§20', '§20', '§32', '§ 32', '§15', '§4', '§4', '§4', '§15', '§10', '§10', '§ 10', '§10', '§10', '§10', '§26', '§ 26', '§10', '§1', '§8', '§8', '§5', '§8', '§8', '§4', '§8', '§4', '§23', '§2', '§7', '§8', '§8', '§8', '§9', '§9', '§7', '§11', '§11', '§16', '§20', '§20', '§32', '§ 34', '§15', '§3', '§3', '§32', '§7', '§8', '§8', '§3', '§8', '§9', '§9', '§9', '§3', '§7', '§11', '§11', '§ 11', '§16', '§35']

Flashcards - STeuern (JA&St) Übung
STeuern (JA&St) Übung
a) Wie sind Steuern gemäß der Abgabenordnung definiert? Diskutieren Sie, ob der Rundfunkbeitrag bzw. die Hundesteuer nach dieser Definition eine Steuer darstellen.
§3(1) AO- Geldleistung (keine Sach- oder Dienstleistung)- Gegenleistungfrei (-> Opfertheorie // Steuer = Opfer des Steuerpflichtigen zu Lasten seiner Bedürfnisbefriedigung / Alternativ: Äquivalenzprinzip -> Steuer in Zahlung mit Gegenleistung vom öffentlichen rechtlichen Gemeinwesen auferlegt (bund, Länder, Gemeinden)
kraft Gesetzes (≠ freiwillig, vertraglich) -> "keine Steuer ohne Gesetz"
zur Erzielung von Einnahmen (Haupt- /nebenzweck)
Gebühr: Zahlungen für die tatsächlichen Inanspruchnahme öffentlicher Zahlungen z.B Müllabfuhr Beitrag: Zahlung für das Vorhandensein öffentlicher Einrichtungen unabhängig von tatsächlichen Inanspruchnahme z.B Straßenanliegenbeitrag Rundfunkbeitrag : Geldleistung? ja Gegenleistungfrei?2 Argumentationen : 1) Rundfunkgebühr ist Vorzugslast -> verschafft Gruppe derer, die Rundfunk nutzen, einen Vorteil (Gruppenbetrag) -> Idee Gesetzgeber 2) Kritik: wird undifferenziert pro Wohnung erhoben -> Gemeinlast -> Geldleistung ihnen Gegenleistung -> Steuer - von öffentlichen/ rechtlichen Gemeinwesen auferlegt ( von Ländern beschlossen , diese hier keine Gesetzgebungkompotenzen für Steuern Art.105 66
-kraft Gesetzes (Rundfunktbeitragstaatsvertrag, Transformationsgesetz)- Erzielung Einnahmen Hundessteuer.pro Hund. alle Tatbstandsmerkmale erfüllt (insbesondere keine Gegenleistung). Einnahmenerzielung + Lenkungzweck (hundezahlung begrenzen )
b) Ordnen Sie § 8 AO bzw. § 2 EStG den Bereichen formelles bzw. materielles Steuerrecht zu.
Formelle vs. materielles Steuerrecht Formell:-> Definitionen + Grundlegen Materiell:-> einzelne Steuerarten-> Voraussetzungen für deren Erhebung (Steuersubjekt,- Objekt, BMG; Tarif)
§8 AO -> formelles Steuerrecht / -> allgemeine Definition Wohnsitz
§2 EStG -> materielles Steuerrecht / -> Einkunftsarten der Est
c) Welche Zwecke werden mit der Tabaksteuer bzw. der Umsatzsteuer verfolgt?
Zwecke der Steuererhebung Fiskalzweck -> Staatseinnahmen Lenkungszweck -> Änderung Mensch. Verhaltens Sozialzweck -> Vermögensverteilung Tabaksteuer: Fiskazweck aber auch Lenkungszweck (wenig rauchen ) Umsatzsteuer: Fiskalzweck aber auch Sozialzweck (Anknüpfung Konsumstärke)
a) Definieren Sie die Begriffe Steuersubjekt, Steuerobjekt, Bemessungsgrundlage und Steuertarif! b) Sind Steuerzahler und Steuerschuldner immer dieselbe Person?
Steuersubjekt: wer ist steuerpflichtig? (natürliche/juristische Person)
Steuerobjekt: Was wird besteuert? ("Tatbestand" z.B Einkommen, Vermögen)
Bemessungsgrundlage (Wert/ menge) -> Quantifizierung der Steuerobjektes (z.B zu versteuernde Einkommen für die Est)
Steuertarif: -> Zuordnung von BMG und Steuerbetrag über Steuersatz
b) Steuerschuldner -> materielles Steuerpflicht -> vermögensrechl. Verpflichtung Steuerzahler -> Zahlung an das Finanzamt Steuerträger -> wirtschaftl. Belastung -> Nein, Steuerschuldner nicht immer gleich Steuerzahler z.B LohnsteuerZahler = Arbeitgeber Schuldner = Arbeitnehmer
Nein, da unterschiedliche Nettorenditen -> im vollkommenen, vollständigen und arbitragefreier Markt erfolgt eine Anpassung -> Nachsteuerrenditen aller Investitionsobjekte gleichen sich an (wie? -> Nachfrage nach Investitionsprojekt mit hoher NAchsteuerrendite steigt-> preis des Investitionsprojektes steigt -> Bruttorendite sinkt -> folglich geringere Nettorendite
=> implizite Steuerlast= Bruttorendite - Einbußen der Investition durch die Anpassung -> Steuervorteile über Renditeeinbußen bezahlt explizite Steuerlast entspricht Zahlung an das Finanzamt
􏰀 DefinitionVerhältnis der Steuereinnahmen einer bestimmten Steuerart zu einemNäherungswert der dazugehörigen Steuerbasis.􏰀 VerwendungInternationaler und intertemporaler Vergleich der Steuerlast diverser steuerlicherBemessungsgrundlagen.􏰀 Vorteile- Einfache Vergleichbarkeit- Berücksichtigung der gesetzlichen Steuersätze, Steuerfreibeträge, ...􏰀 Nachteile- Grund für die Variation des impliziten Steuersatzes ist durch die indirekte
Berücksichtigung des Steuersystems nicht erkennbar.- Schwankungen des Indikators durch die zeitliche Divergenz zwischen der
Entstehung der Steuerschuld und der tatsächlichen Steuerzahlung
Das Ehepaar Pete und Trudy Campbell, wohnhaft in Berlin, ist seit zwei Jahren verheiratet und möchte
seine gemeinsame Einkommensteuererklärung für das Jahr 2014 erstellen. Folgende Sachverhalte sind
dabei zu berücksichtigen:
1. Pete ist bei der Werbeagentur Sterling Cooper als Kundenbetreuer angestellt und hat dabei
zuletzt monatlich 3.500 € brutto verdient. Sein Arbeitgeber hat davon 500 € Lohnsteuer an das
zuständige Finanzamt abgeführt.
§ 2(1) Einkunfsarten Gewinneinkünfte §2(2) Unterscheidung Einkünfte aus Kapitalvermögen §20 // Abgeltungssteuer §1(1) EstG: unbeschränkt Est-pflichtig durch Wohnsitz (§8AO)Steuersubkekt: zusammen veranlagte Ehepaar (§§ 26, 26b EStG)Steuerobjekt: Einkommen BMG: zu versteuernde Einkommen § 2 EstG: steuerpflichtige Einkünfte? 1) Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit §19 (1)S.1 Nr.1 EstG(12 * 3.5000 = 42.000 €) <- Einnahmen Überschusseinkünfte §2(2)S.1 Nr.2 EStG
Werbungskosten?-Grds. Arbeitnehmer Pauschalbetrag §9 a S.1 Nr.1 Buchst a EstG (-1.000 €) wenn nicht tats. höhere Werbungskosten im Zusammenhang mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit
2. Um immer auf dem neuesten Stand der Branche zu sein, hat Pete eine MarketingFachzeitschrift
abonniert. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 400 € im Jahr. Zudem bezahlt er
für das Abonnement einer Tageszeitung jährlich 600 €.
Werbungskosten gem. §9 (1) S.1 EStGFachzeitschrift wichtig für Einkünfteerzielung -> diesen Erwerb, Sicherung und Erhalt der Einahmen -> abziehbar (400€)
Tageszeitung nicht mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit im Zusammenhang (private Ausgabe) -> kein Abzug
Übung 3.1.
3. Pete spielt seit Jahren Lotto und hat im Jahr 2014 erstmals einen nennenswerten Gewinn in
Höhe von 6.000 € erzielt.
Lotto -> keiner Einkunftsart zuzuordnen §3 / keine Marktteilname-> nicht stehbare Einkünfte (Abgrenzung steuerfreie Einnahmen -> prinzipiell Einkunftsart zuzuordnen aber explizit Steuerfrei gestellt (§ 3 EstG)
4. Trudy hat im Jahr 2014 durch die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte im
Hausfrauenmagazin „The Good Wife“ sowie eines Gedichtbands Einnahmen von insgesamt
75.000 € erzielt
Einkünfte aus selbständiger Arbeit §18(1) Nr. 1 S.2 Est G ("Schriftstellerische Tätigkeit")
(75.000€)-> gewinneinkünfte §2(2) S.1 Nr.1 EStG-> Gewinn = Betriebseinnahmen - Betriebsausgaben -> Werbungskosten vs. Betriebsausgaben -> Werbungskosten (§9 EStG) -> überschusseinkünfte -> Betriebsausgaben (§4 (4) EStG) -> gewinneinkünfte -> keine Wk- Pauschalbetrag da Gewinneinkünte
5. Trudy hat ihre Begeisterung für Kanarienvögel entdeckt. Bereits seit mehreren Jahren verkauft sie Kanarienvögel aus ihrer kleinen Zucht an gleichermaßen begeisterte Vogelfreunde. Dafür hat sie im Jahr 2014 Aufwendungen von 10.000 € getätigt und Einnahmen von 3.000 € erzielt.
Beide Werte entsprechen in etwa denen der letzten vier Jahre.
Liebhaberei? .Einkünfte iSd §2(1) EStG -> ernsthafte Beteiligung am wirtschaftlichen Leben -> wichtiger Indiz: einkpnfteerzielungsabsicht . Fehlende Einkünfte Erzielungsabsicht (ja) da negative Totalerfogsprognose (aktuell Verlust iH v 2000 € entspricht etwa Vorjahren-> kein Anzeichen für Verbesserung der Ertragslage . steuerlich umbeachtlichen Gründen für Tätigkeit (ja)-> Hobby-> Liebhaberei -> steuerlich umbeachtlich (privat)
6. Dem Ehepaar fließen Einnahmen aus der Vermietung ihrer Ferienwohnung in Höhe von
20.000 € zu. Um die Sauberkeit der Wohnung zu garantieren, wird sie monatlich gereinigt,
wodurch jeweils Kosten in Höhe von 250 € entstehen. Des Weiteren mussten die Fenster im Jahr 2014 für 3.500 € gestrichen werden. Für die Ferienwohnung beläuft sich die jährliche
Absetzung für Abnutzung (AfA) auf 5.000 €.
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (V+V)§21(1) S.1 Nr.1 EStG -> Überschusseinkünfte 20.000 Mieteinahmen -3.000 Reinigungskosten (12.250)-3.500 Erhaltungsaufwand -5.000 AfA FeWo §9.(1) S3 Nr7 EStG----------------------------------8.500€ Einkünfte aus V+V
7. Das Ehepaar hat 1.500 € an einen gemeinnützigen Verein gespendet
-> Sonderausgabengem §10b (1) S.1 EStG
1.500€-> Höchstbetrag 20% des Gesamtbetrages der Einkünfte
Die Eheleute Betty und Henry Francis haben in folgende vielversprechende Projekte investiert:
1. Betty besitzt Aktien der Procter & Gamble AG und erhielt im Jahr 2014 für das
Geschäftsjahr 2013 eine Nettodividende von 3.000 €. Die Quellensteuer auf die Dividende
beträgt 1.000 € und ist dem Finanzamt zugeflossen. Als Aktionärin hat Betty die
Hauptversammlung besucht, ihr sind deshalb Werbungskosten in Höhe von 2.500 € entstanden.
2. Henry erhält Zinserträge aus seinem Tagesgeldkonto bei der Deutschen Bank in Höhe von2.000 € brutto. Die Bank führt davon Quellensteuer in Höhe von 500 € ab.
3. Betty erzielt einen Verlust aus dem Verkauf eines Aktienpaketes in Höhe von 1.000 €. Dieseshatte sie am 01.01.2014 gekauft und am 22.06.2014 verkauft.
a) Ermitteln Sie die Einkünfte aus Kapitalvermögen und die darauf entfallende Einkommensteuer fürdas Jahr 2014! Betty und Henry haben keine weiteren Einkünfte. Betty und Henry stellenannahmegemäß keinen Antrag auf Günstigerprüfung nach § 32d Abs. 6 EStG.
-> Einkünfte aus Kapitalvermögen-> nicht individueller Est- Satz sondern gesonderter Tarif iHv 25% (§32d EStG)-> fallen Einkünfte aus regulärer Ermittlung des z.vE heraus § 2 (5b) EStG-> Einbehalt der Kapitalertragsteuer gem. §§43 iVm 43a EStG-> Abgeltungswirkung §43(5) EStG
1) §20(1) Nr.1 EStG Dividende 4.000 (3.000 + 1.000 Steuer)-> Überschusseinkünfte-> Werbungskosten §20 (9) S.2 EStG Sparerpauschalbetrag -1.602bei Zusammenveranlagung statt Abzug tats. Werbungskosten 2) Zinsen -> § 20 (1) Nr.7 EStG 2.000€3) §20 (2) S.1 Nr.1gewinn aus Anteilsveräußerung einer KapGes- -> Verlust -> Abzug?-> §20 (6) S.5 EStG Verrechnung nur mit gewinnen aus Veräußerung von Aktien daher Vortrag a) Einkünfte aus Kapitalvermögen 4.000 € Dividende+ 2.000 Zinsen- 1602 Spaererpauschbetrag ------------------------------------= 4398 € Einkünfte aus KapV 1099,5 Est auf Kapitalerträge (25% gemäß §32d(1)S.1 EStG 1.500 davon bereits gezahlter Kapitalertragssteuer
b) Hat das Ehepaar die Möglichkeit, einen Teil der bereits bezahlten Steuern erstattet zu bekommen?
§ 32d(4) EStG auf Grund des nicht ausgeschöpften Sparerpauschbetrag schulden sie (das Ehepaar) weniger Steuern als einbehalten wurden -> B+H können Antrag auf Steuerfestsetzung stellen, überprüfen der Stern der Höhe nach
Tom und Donna betreiben den angesagten Nachtclub „Snake Hole Lounge“ in Form einer oHG, an der sie zu 40 % bzw. 60 % beteiligt sind. Die oHG hat für das Jahr 2014 eine Handelsbilanz erstellt. Der handelsbilanzielle Gewinn beträgt 350.000 €. Folgende Sachverhalte sind bereits berücksichtigt und im Gewinn lt. Handelsbilanz enthalten: 1. Tom erhält von der oHG ein Geschäftsführergehalt in Höhe von 80.000 €. 2. Die oHG hat insgesamt 4.000 € für Geschäftsessen mit Unternehmensvertretern ausgegeben, die an der Durchführung von Betriebsfeiern in der „Snake Hole Lounge“ interessiert waren. 3. Für Werbespots im lokalen Radio wurden 15.000 € bezahlt. Ermitteln Sie Toms Einkünfte aus Gewerbebetrieb für das Jahr 2014.
-> Welche Einkünfte? -> Einkünfte aus Gewerbebetrieb gem. §15 (1) S.1 Nr 2 EStG (-> Gewinneinkünfte)
OHG -> Personengesellschaft (PersG) -> zweistufige Gewinnermittlung (Hintergrund: Transparenzprinzip) 1.) Ermittlung des Gewinns auf Ebene der Gesellschaft + Zuordnung zum MU 1. Ausgehend vom HB- Gewinn (350.000€)-> Geschäftsführergehalt (= Betriebsausgabe BA) bleibt zunächst abgezogen (§4(4) EStG-> Bewirtungsaufwendungen nur zu 70% abzugsfähig gemäß §4(5) S.1 Nr.2 EStG -> +1.200€ (30%*4000€)-> Werbespots sind BA und bleiben abgezogen §4 (4) EStG -> Gewinn auf Ebene der OHG 351.200-> Anteile Tom(40%) = 0,4*351.200 = 140.480€
2. Hinzurechnung von Sondervergütungen aus leistungsbeziehungen des MU mit der Gesellschaft (z.B Gesellschafter- Geschäftsfüheregehalt, Gewährung von Darlehen od. Verpachtung von Grundstücken)gem. §15(1) S.1 Nr.2 2. HS EStG -> GGG ist Sonderbetriebseinahme für Tom -> + 80.000-> Tom hat EK aus Gewerbebetrieb iHv 220.480€
Die nachfolgende Tabelle stellt die (voraussichtlichen) Einkünfte der Arztpraxis des Chirurgen Greg Harris dar:
Jahr 2015 Einkünfte aus S 300.000 / 2016 : -1.800.0000 / 2017:1.150.000 / 2018: 300.000
Wie kann der im Jahr 2016 erzielte Verlust einkommensteuerlich behandelt werden, wenn Greg außerdem wegen der Unterhaltszahlungen an seine Ex-Frau jährlich Sonderausgaben in Höhe von 10.000 € geltend machen kann? Der Verlustrücktrag soll ökonomisch sinnvoll ausgenutzt werden.
Verlustverrechnung -> §10d Verlustabzug -> Verlustrücktrag (= Abzug von Gesamtbetrag der Einkünfte (GdE)) EStG von bis 1.000.000 gemäß §10d (1) S.1 EStG Höhe frei wählbar (1Mio=Max) -> § 10d(1) S.5 EStG -> ökonomisch sinnvoller Rücktrag, wenn:1. das zvE nicht 0€ sonder 8.354€ 2. Sonderausgaben (§10d Nr.1 EStG, geltend gemacht werden können 300.000 € Gewinn =GdE- x € Verlustrücktrag- 10.000 € Sonderausgaben--------------------------------------8.354 € zvE
x= 300.000€ - 10.000€ - 8354 € = 281.646 € (Rücktrag)Verbleibenden Verlustvortrag von 1.800000€ -281.646€ = 1518354€
2017Verlustvortrag unbeschränkt bis 1 Mio. Ehr darüberhinaus zu 60% gem. §10d (2) EStG-> keine Wahlmöglichkeit bezüglich der Höhe des Vortrages (GFB, SA und agB gehen ggf. verloren, wenn Einkünfte < 1Mio €)
1.150.000€ Gewinn = GdE- 1.000.000 € unbeschränkter Verlustvortrag - 90.000 € beschränkter Verlustvortrag des 1 Mio € übersteigenden Betrages 0,6 (1.150.000- 1.000.000)- 10.000 € Sonderausgaben ------------------------------------------50.000 € zvE
-> verbleibenden Verlustvortrag 1518.354 € - 1090.000€ = 428.354€
2018-> Vortrag §10d(2) EStG 300.000€ Gewinn = GdE- 300.000€ unbeschränkter Verlustvortrag -----------------------------------------------= 0€ zvE
-> SA geht verloren -> verbleibender Verlustvortrag von 428.354€ -300.000 € = 128.354€ -> weiter vortragen
Übungsblatt 4 Aufgabe 3 Das Ehepaar April und Andy Dwyer lebt in Berlin. Aus der Tätigkeit als Angestellte beim städtischen Grünflächenamt erzielt April Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit in Höhe von 65.000 €. Andy ist halbtags als Hausmeister tätig, sodass ihm noch genug Zeit für seine (bislang mäßig erfolgreiche) Band bleibt. Er erzielt Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit von 20.000 €. Ist es für das Ehepaar Dwyer steuerlich vorteilhaft, eine Zusammenveranlagung zu wählen? Wenn ja, wie hoch ist der Splittingvorteil? Erläutern Sie, wie ein solcher Vorteil zustande kommt.
Splittingverfahren §26(1) EstG: Wahlrecht zwischen Zusammenveranlagung und Einzelveranlagung § 26(1) S.1 Nr.1-3 EStG Voraussetzungen - niedrige Progressionszonen können durch Splitting bei beiden Steuerpflichtigen gleichmäßig genutzt werden - Vorteil bei höher Einkommendifferenz wenn ein Ehepartner niedrige Progressionszonen nicht vollständig ausnutzt Einzelveranlagung April zvE = summe d. Einkünfte - SA- Pauschbetrag §10c S.1 EStG--------------------------------------------------- = 65.000 € -36€ = 64.964 €
-> GmbH ist ein Kapitalgesellschaft 1) GmbH: Körperschaftsteuer -> unbeschränkte Steuerpflicht für inländische KapG gemäß §1 (1) Nr.1 KStG -> Sitz d. GmbH in Berlin -> KapG hat Einkünfte aus Gewerbebetrieb §8(a)KStG)-> Einkommenermittlung auch nach EStG §8(1) KStG) 1.500.000 € vorläufige Gewinn gem HB (Maßgeblichkeit §5(1) EStG )
+10.000€ 5% der steuerfreien Dividenden gelten als nicht abzugsfähig BA §8b(5) KStG -> Aufwendungen in Zsh mit der Beteiligung bzw. Dividende voll abzugsfähig §8b (5) S.2 KStG-> zinsaufwendungen sind BA §4(4)EStG -> Zinsschranke greift nicht §8a KStG iVm §4h EStG -> keine Korrektur für Zinsen 1310.000 zvE (BMG für KörperschaftSt)
196.500 15% darauf KörperschaftSt §23(1) KStG 10807,50€ darauf SolZ 5,5% auf KörpSt 2) GmbH: Gewerbesteuer (GewSt)
Steuerpflicht für inl. Gewerbebetrieb §2(1)S.1 und (2) S.1 GewbStG 1.310.000€ Startgröße ist Gewinn aus Gewerbebetrieb nach KStG §7 S.1 GewStG Hinzurechnungen Zinsen §8 GewStG+100.000€ (500.000€ -100.000€) .1/4 "Summe" -"Freibetrag" nach §8b(1) KStG außer Ansatz bleibende Dividenden -> §8 Nr.5 GEwStG Aber: erfüllen d. Voraussetzungen des §9 Nr.2a GewStG (Bet >=15%) -> daher kkeine Hinzurechnung Kürzungen §9 GewStG -> keine Angaben 1410.000 € Gewerbeertrag §7 GewStG1.410.000€ abgerundet auf volle 100€ gem §11(1) S.1 49.350€ Steuermessbetrag §11(1)S.1 und 2 GewStG Hebesatz 410% §16(1) 202.355€ GewSt
3) Joan Holloway : Einkommensteuer 400.000€ Ausschüttung= Einnahmen aus Kapitalvermögen für Joan §20(1) Nr.1 EStG - 801 € Sparerpauschbetrag §20 (9)EStG 399.199 € Einkünfte aus Kapitalvermögen 99.799,75€ darauf ESt (25% gemäß §32d(1) EsTG ) 5488,99 € SolZ
Gesamtsteuerlast 196.500€ KSt10.807,50€ SolZ auf KSt202.335€ GewSt99.799,75€ ESt5488,99€ SolZ auf ESt ------------------------------514.931,24€ Gesamtsteuerlast
Aufgabe 2 Welche Änderungen ergeben sich bezüglich der Besteuerung des in Aufgabe 1 geschilderten Sachverhalts, wenn Joan das Kosmetikstudio nicht als GmbH, sondern als Einzelunternehmerin betreibt? Berechnen Sie auch für diesen Fall die für das Jahr 2015 anfallenden Steuerzahlungen und vergleichen Sie diese mit denen aus Aufgabe 1! Vernachlässigen Sie hierbei Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen. Eine Thesaurierungsbegünstigung gem. § 34a EStG wird nicht gewünscht.
Einzelunternehmen -> Personengesellschaft -> Transparenzprinzip 1) Joan Holloway ESt Einkünfte aus Gewerbebetrieb §15(1)Nr1 EStG 1.500.000 € JÜ vor Steuern - 80.000€ 40% d Dividende steuerfrei Teileinkunftverfahren (TEV) gemäß §3Nr40 lit d EStG + 4.000€ §3c (2) EStG nur 60% der BA im Zusammenhang mit TEV abzugsfähig -> 40% der Aufwendungen (10.000€) hinzurechnen 1424.000€ EK aus Gewerbebetrieb = zVE ESt §32a(1) S.1 Nr.5 EStG 625.039€ (0,45x - 15761) x= zvE
2) GewSt -> PerG Gewerbebetrieb 1424.000€ Startgröße: Gewinn aus Gewerbebetrieb nach EStG §7 S.1 GEwStG
Hinzurechnung §8 GewStG+100.000 € Zinsen §8 Nr.1 lit a GewStG nach §3 Nr.40 EStG außer Ansatz bleibende Dividende §8 Nr.5 GewStG Aber Bet >=15% §9 Nr. 2a GewStG Kürzungen §9 GewStG – (120.000 – 6.000) Div aus Bet >=15% soweit im Gewinn erhalten (60%) Aufwendungen mindern Kürzbetrag §9 Nr.2a §3 GewSt -> Div voll steuerfrei für GewSt-> BA komplett nicht abzugsfähig 1410.000 € Gewerbeertrag §7 GewStG 1410.000€ abgegrundet §11(1) S.3 GewStG- 24.500 € Freibetrag §11(1) S.3 Nr.1 GewStG 1385.500 € * Steuermesszahl 3,5% § 11(1) S.2 und (2) GewStG 48492,50€ Steuermessbetrag * Hebesatz Gemeinde 410% §16(1) GewStG 198.819,25 GEwSt 3) Anrechnung GewSt auf ESt GewSt kann auf die anteilige ESt auf gewerbliche Einkünfte angerechnet werden (hier nur Gewerblich Einkünfte)-> §35 EStG min (GewSt; 3,8* Steuermessbetrag)min (198.819,25€; 3,8*48492,50€)min(198819,25€ ; 184271,50€) Gesamtsteuerlast 198819,25€ GewSt 440767,50€ festzusetzende Est 24242,21€ SolZ auf festzusetzende ESt------------------------- 663.828,96 € Gesamtsteuerlast