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Timestamp: 2016-10-24 21:58:01
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Matched Legal Cases: ['Art. 117', 'BGE', 'Art. 117', 'Art. 29', 'Art. 117', 'Art. 118', 'BGE', 'Art. 117', 'Art. 29', 'Art. 117', 'Art. 117', 'Art. 117', 'Art. 29', 'Art. 117', 'BGE', 'Art. 117', 'Art. 118']

138 III 21733. Auszug aus dem Urteil der II. zivilrechtlichen Abteilung i.S. X. gegen Richteramt Dorneck-Thierstein und Obergericht des Kantons Solothurn (Beschwerde in Zivilsachen)
5A_842/2011 vom 24. Februar 2012
Art. 117 ss CPC; art. 29 al. 3 Cst.; fondement juridique du droit � l'assistance judiciaire et � un avocat d'office. Rapport entre les art. 117 ss CPC et l'art. 29 al. 3 Cst.; port�e, pour l'interpr�tation de l'art. 117 let. b CPC, de la jurisprudence d�velopp�e par le Tribunal f�d�ral au sujet de la notion d'absence de chances de succ�s dans le cadre de l'art. 29 al. 3 Cst. (consid. 2.2). Consid�rants � partir de page 217
BGE 138 III 217 S. 217
2. 2.2 2.2.1 Der Beschwerdef�hrer macht vor Bundesgericht eine Verletzung von Art. 117 ZPO (SR 272) und Art. 29 Abs. 3 BV geltend.
2.2.2 Nach Art. 117 ZPO hat eine Person Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht �ber die erforderlichen Mittel verf�gt (lit. a) und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (lit. b). Sofern es zur Wahrung der Rechte notwendig ist, besteht dar�ber hinaus ein Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand (Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO). BGE 138 III 217 S. 218
2.2.3 Mit Art. 117 ff. ZPO wird der als verfassungsrechtliche Minimalgarantie in Art. 29 Abs. 3 BV verankerte Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung auf Gesetzesstufe geregelt. Im Anwendungsbereich der Zivilprozessordnung sind damit seit dem 1. Januar 2011 Art. 117 ff. ZPO massgebend (Botschaft vom 28. Juni 2006 zur ZPO, BBl 2006 7301 Ziff. 5.8.4; TAPPY, in: CPC, Code de proc�dure civile comment�, 2011, N. 4 zu Art. 117 ZPO; STAEHELIN UND ANDERE, Zivilprozessrecht, 2008, � 16 N. 51; MEICHSSNER, Das Grundrecht auf unentgeltliche Rechtspflege, 2008, S. 25 ff., insb. Fn. 175).
Der vom Beschwerdef�hrer erhobene Einwand der Verletzung seines Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist demnach vorliegend im Lichte von Art. 117 ff. ZPO zu behandeln.
2.2.4 Die vom Bundesgericht zum Begriff der Aussichtslosigkeit gem�ss Art. 29 Abs. 3 BV entwickelte Praxis ist auch f�r die Auslegung von Art. 117 lit. b ZPO zu ber�cksichtigen (vgl. Urteil 5A_711/2011 vom 21. Dezember 2011 E. 3.1).
Als aussichtslos sind demnach Begehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten betr�chtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden k�nnen. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungef�hr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die �ber die n�tigen Mittel verf�gt, sich bei vern�nftiger �berlegung zu einem Prozess entschliessen w�rde. Eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht f�hren w�rde, nicht deshalb anstrengen k�nnen, weil er sie nichts kostet. Ob im Einzelfall gen�gende Erfolgsaussichten bestehen, beurteilt sich aufgrund einer vorl�ufigen und summarischen Pr�fung der Prozessaussichten, wobei die Verh�ltnisse im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs massgebend sind (BGE 133 III 614 E. 5 S. 616 mit Hinweisen).
Art. 117 ss CPC,
art. 117 let. b CPC,
Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO