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Timestamp: 2016-10-21 00:46:03
Document Index: 64742115

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 17', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 17', 'Art. 52', 'Art. 42', 'Art. 51', 'Art. 93', 'Art. 98', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 83', 'Art. 113', 'BGE', 'Art. 98', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 8', 'Art. 14', 'in fine', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 3', 'Art. 17', 'Art. 3', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 17', 'Art. 6', 'Art. 62', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 96', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 8', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 8', 'BGE', 'in fine', 'Art. 17', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 3', 'Art. 10', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 64', 'Art. 17', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 3', 'Art. 83', 'Art. 51', 'Art. 63', 'Art. 62', 'Art. 17', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 17', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_532/2015 (23.12.2015)
2C_532/2015 � � Urteil vom 23. Dezember 2015
beide vertreten durch Rechtsanw�ltin Bettina Surber,
Aufenthaltsbewilligung/Vorsorgliche Massnahme, vorl�ufiger Aufenthalt w�hrend der Dauer des Rekursverfahrens,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. Mai 2015.
A.a.�B.________ (geb. 1974) ist U.________ und X.________ Doppelb�rger. Er ersuchte 2008 unter falscher Identit�t in der Schweiz erfolglos um Asyl (Verf�gung des Bundesamts [heute: Staatssekretariats] f�r Migration vom 11. August 2008 [Nichteintreten]; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. August 2008). B.________ galt anschliessend teilweise als verschwunden und konnte in der Folge wegen seines unkooperativen bzw. t�uschenden Verhaltens nicht in seine Heimat ausgeschafft werden.
A.b.�Neben wiederholten Verurteilungen wegen illegalen Aufenthalts (Bussen und Freiheitsstrafe) wurde B.________ am 21. Dezember 2012 im Abwesenheitsverfahren wegen versuchter Erpressung mit Gewaltanwendung, Sachbesch�digung sowie rechtswidriger Einreise zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Vom 28./30. September 2013 bis zum 27. September 2014 sowie vom 5. August 2015 bis zum 30. Oktober 2015 befand er sich im Strafvollzug (Verurteilung durch das Kreisgericht St. Gallen vom 19. Juni 2014 zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 3 Monaten wegen illegalen Aufenthalts teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil vom 21. Dezember 2012 [best�tigt durch den bundesgerichtlichen Entscheid 6B_133/2015 vom 4. Juni 2015]).
A.c.�Am 24. M�rz 2013 reichte B.________ unter seiner richtigen Identit�t ein (weiteres) Asylgesuch ein. Er begr�ndete dieses nunmehr mit seiner homosexuellen Neigung; in X.________ w�rden homosexuell veranlagte Personen durch das Regime verfolgt; dabei komme es auch zu Folterungen. Er sei bei einem Geschlechtsakt in einem Hotel ertappt und hernach durch die Polizei festgehalten worden, bevor ihm bei der Verlegung ins Gef�ngnis die Flucht gelungen sei. Das Bundesamt lehnte das Asylgesuch am 20. Februar 2014 ab und hielt B.________ an, das Land zu verlassen. Das Bundesverwaltungsgericht gestattete ihm, den Ausgang des asylrechtlichen Beschwerdeverfahrens in der Schweiz abzuwarten. Am 23. Juli 2014 wurde seine Partnerschaft mit dem Schweizer B�rger A.________ (geb. 1948) eingetragen (Art. 2 des Bundesgesetzes vom 18. Juni 2004 �ber die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare [PartG; SR 211.231]). Am 12. Dezember 2014 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde von B.________ ab, soweit sie die Anerkennung als Fl�chtling bzw. das Asyl betraf; hinsichtlich der Wegweisung bzw. in Bezug auf das Bestehen von Vollzugshindernissen schrieb es sein Verfahren als gegenstandslos ab; hier�ber h�tten die kantonalen Beh�rden zu befinden, nachdem A.________ am 12. August 2014 bei diesen ein ausl�nderrechtliches Nachzugsgesuch eingereicht habe.
B.a.�Das Migrationsamt des Kantons St. Gallen wies am 10. Februar 2015 das Gesuch um Familiennachzug ab und hielt B.________ an, das Land zu verlassen; gleichzeitig stellte es fest, dass er den Ausgang eines allf�lligen Rechtsmittelverfahrens im Ausland abzuwarten habe. B.________ rekurrierte gegen den negativen Nachzugsentscheid an das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen. Dieses lud das Migrationsamt am 23. Februar 2015 ein, vorl�ufig von Vollzugshandlungen abzusehen; am 4. M�rz 2015 lehnte es das Gesuch ab, B.________ zu gestatten, den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abzuwarten.
B.b.�Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen (Pr�sident als Einzelrichter) wies am 7. Mai 2015 die von A.________ hiergegen eingereichte Beschwerde ab, wobei es die Beschwerdelegitimation von B.________ offen liess, nachdem dieser sich an den vorinstanzlichen Verfahren nicht direkt beteiligt hatte. Das Gericht begr�ndete seinen Entscheid damit, dass B.________ gest�tzt auf die eingetragene Partnerschaft mit einem Schweizer B�rger zwar grunds�tzlich �ber einen gesetzlichen Anspruch darauf verf�ge, bei diesem verbleiben zu d�rfen, doch k�nne wegen seiner Straff�lligkeit nicht gesagt werden, dass er die Zulassungsvoraussetzungen offensichtlich erf�lle, sodass ihm der prozedurale Aufenthalt (Art. 17 Abs. 2 AuG [SR 142.20]) nicht gew�hrt werden k�nne und er den Ausgang des Bewilligungsverfahrens im Ausland abzuwarten habe.
C.a.�A.________ und B.________ beantragen vor Bundesgericht, den Entscheid des Verwaltungsgerichts St. Gallen aufzuheben und Letzterem f�r die Zeit des Verfahrens den prozeduralen Aufenthalt zu gestatten; eventuell sei die Sache zur umfassenden Neuabkl�rung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. A.________ und B.________ machen geltend, die Verweigerung der Anwesenheit w�hrend des Bewilligungsverfahrens verletze ihren Anspruch auf Familienleben nach Art. 8 EMRK bzw. 13 BV. B.________ riskiere wegen seiner sexuellen Neigung und der "katastrophalen Menschenrechtssituation" in X.________ in Verletzung von Art. 3 EMRK eine grausame, unmenschliche bzw. erniedrigende Behandlung.
C.b.�Das Verwaltungsgericht sowie das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen beantragen wie das Staatssekretariat f�r Migration (SEM), die Beschwerde abzuweisen. Das Departement �bermittelte dem Bundesgericht am 7. August 2015 einen von A.________ und B.________ bei ihm eingereichten Bericht der Schweizerischen Fl�chtlingshilfe vom [...] zum Thema [...] Situation der LBGTI (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex). Am 24. August 2015 gab es einen weiteren, B.________ betreffenden negativen Asylentscheid des Staatssekretariats f�r Migration vom 14. August 2015 zu den Akten. Am 5. Oktober 2015 teilte B.________ dem Gericht mit, dass er hiergegen an das Bundesverwaltungsgericht gelangt sei. Am 23. November 2015 leitete das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen eine bei ihm eingegangene Arbeitsbest�tigung der Strafanstalt Saxerriet betreffend B.________ vom 28. Oktober 2015 an das Bundesgericht weiter.
Mit Verf�gung vom 19. Juni 2015 legte der Abteilungspr�sident der Beschwerde antragsgem�ss aufschiebende Wirkung bei.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts unzul�ssig, die Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundes- noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG), sowie gegen die Wegweisung (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Gegen den Entscheid, den Ausgang eines allf�lligen Bewilligungsverfahrens nicht in der Schweiz abwarten zu d�rfen (Art. 17 Abs. 2 AuG), ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegeben, falls in vertretbarer Weise ein potenzieller Anspruch auf die beantragte Bewilligung geltend gemacht wird (vgl. die Urteile 2C_76/2013 vom 23. Mai 2013 E. 1; 2C_117/2012 vom 11. Juni 2012 E. 1.1; 2C_483/2009 vom 18. September 2009 E. 2; 2D_98/2008 vom 12. Dezember 2008 E. 1). Die Beschwerdef�hrer haben am 23. Juli 2014 ihre Partnerschaft eintragen lassen. Ausl�ndische gleichgeschlechtliche, eingetragene Lebenspartner von Schweizer B�rgern haben unter Vorbehalt von Erl�schens- bzw. Widerrufsgr�nden Anspruch darauf, dass ihnen der Aufenthalt beim Partner bewilligt wird (Art. 52 i.V.m. Art. 42 Abs. 1 und Art. 51 Abs. 1 AuG). Die R�ge, dem Beschwerdef�hrer 2 sei zu Unrecht nicht gestattet worden, den Ausgang des ausl�nderrechtlichen Verfahrens in der Schweiz abzuwarten, kann deshalb im Rahmen der in der Sache selber zul�ssigen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden ("Einheit des Verfahrens").
1.2.�Da es sich beim Entscheid �ber den prozeduralen Aufenthalt um einen kantonalen Zwischenentscheid �ber eine vorsorgliche Massnah-me mit materiellrechtlichen Vorgaben im Bundesrecht handelt (vgl. das Urteil 2C_1130/2013 vom 23. Januar 2015 E. 2.2 und 2.3), der bei einem Eingriff in das Familienleben einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge haben kann (vgl. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; Urteil 2C_483/2009 vom 18. September 2009 E. 2.2), pr�ft das Bundesgericht diesen nur darauf hin, ob er verfassungsm�ssige Rechte verletzt (vgl. Art. 98 BGG). Deren Missachtung muss ausdr�cklich und begr�ndet dargelegt werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; "qualifizierte R�gepflicht"; vgl. BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 311; 136 I 229 E. 4.1 mit Hinweisen; BGE 2C_195/2012 vom 2. Januar 2013 E. 1).
1.3.�Soweit der Beschwerdef�hrer 2 einwendet, bei einer Pflicht zur (allenfalls vor�bergehenden) R�ckkehr in seine Heimat, sich einer grausamen, unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung ausgesetzt zu sehen (Art. 3 EMRK), betrifft sein Einwand den Vollzug der Wegweisung bzw. die mit dem negativen Entscheid �ber den prozeduralen Aufenthalt verbundene Pflicht, das Land bis zum Vorliegen des Bewilligungsentscheids verlassen zu m�ssen. In diesem Zusammenhang ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 3 und 4 BGG). Die Eingabe ist insofern als subsidi�re Verfassungsbeschwerde zu behandeln (Art. 113 ff. BGG; vgl. BGE 137 II 305 ff.). Hinsichtlich der bundesgerichtlichen Kognition und der qualifizierten R�ge- und Begr�ndungspflicht �ndert sich dadurch (verfahrensunabh�ngig) nichts (vgl. E. 1.2 und Art. 98 bzw. 116 BGG).
1.4.�Soweit die Beschwerdef�hrer den angefochtenen Entscheid ap-pellatorisch kritisieren, auf ihre Ausf�hrungen in den kantonalen Ver-fahren verweisen bzw. sich nicht verfassungs- und sachbezogen mit den Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid selber weiterf�hrend auseinandersetzen, ist auf ihre Darlegungen nicht weiter einzugehen. Dem bundesgerichtlichen Entscheid ist die Sachverhaltsfeststellung und die Beweisw�rdigung der Vorinstanz zugrunde zu legen, da die Beschwerdef�hrer nicht dartun, inwiefern diese willk�rlich w�ren, d.h. mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Versehen beruhen w�rden bzw. sich anderweitig sachlich in keiner Weise rechtfertigen liessen (BGE 133 III 393 E. 7.1 S. 398; Urteil 2C_1130 vom 23. Januar 2015 E. 1.4).
1.5.�Nicht zu ber�cksichtigen sind grunds�tzlich die von den Verfahrensbeteiligten eingereichten erg�nzenden Eingaben, die sich auf Umst�nde beziehen, welche nach dem angefochtenen Urteil eingetreten sind und von der Vorinstanz deshalb in ihrer Beurteilung nicht gew�rdigt werden konnten. Sich nachtr�glich verwirklichende Tatsachen und entsprechende Beweismittel ("echte Noven") bleiben im bundesgerichtlichen Verfahren unber�cksichtigt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 138 II 393 E. 3.5 S. 397; 135 I 221 E. 5.2.4 S. 229; 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.). Der Bericht der Schweizerischen Fl�chtlingshilfe vom [...] zum Thema [...] Situation der LBGTI (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex), welcher allenfalls als unechtes, durch den angefochtenen Entscheid verursachtes Novum gelten k�nnte, schildert die schwierige Situation f�r Homosexuelle in diesem Land; die entsprechenden Probleme werden indessen weder vom Bundesverwaltungsgericht im Asyl- noch von der Vorinstanz im Bewilligungsverfahren in Abrede gestellt, sodass der Bericht keinen Einfluss auf den Verfahrensausgang hat. Die Arbeitsbest�tigung der Strafanstalt Saxerriet stammt vom 28. Oktober 2015; sie ist nach dem angefochtenen Urteil vom 7. Mai 2015 ausgestellt worden und bezieht sich auf den Zeitraum vom 5. August bis 30. Oktober 2015; es handelt sich dabei deshalb um ein unzul�ssiges "echtes" Novum.
1.6.�Soweit der Beschwerdef�hrer 2 erneut ein Asylgesuch gestellt hat, welchem das Staatssekretariat f�r Migration am 14. August 2015 nicht entsprach, beeinflusst dies - wie zu zeigen sein wird - den Ausgang des vorliegenden Verfahrens nicht. Im �brigen ist diesbez�glich wiederum eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht h�ngig. Es k�nnte sich lediglich die Frage stellen, ob wegen des Grundsatzes der Ausschliesslichkeit des Asylverfahrens das kantonale Bewilligungsverfahren nicht als gegenstandslos geworden zu gelten hat (vgl. Art. 14 Abs. 4 AsylG [SR 142.31]). Dies ist nicht der Fall: Da die Beschwerdef�hrer, die unbestrittenermassen eine enge famili�re Beziehung im Sinne von Art. 8 EMRK leben und im Anschluss an das (inzwischen dritte) Asylgesuch gest�tzt auf Art. 14 Abs. 1 in fine AsylG erneut ausl�nderrechtlich um einen Familiennachzug ersuchen k�nnten, ist das bereits h�ngige ausl�nderrechtliche Verfahren trotz des eingeleiteten asylrechtlichen (Beschwerde-) Verfahrens weiter zu f�hren und abzuschliessen (so CONSTANTIN HRUSCHKA, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 4. Aufl. 2015, N. 1 f. und N. 12 zu Art. 14 AsylG und PETER UEBERSAX, in: Amarelle/Nguyen [Hrsg.], Code annot� de droit des migrations, Volume IV, Loi sur l'asile, 2015, N. 48 zu Art. 14 AsylG).
1.7.�Nicht zu pr�fen sind s�mtliche Vorbringen, die sich auf die Sache selber beziehen und in keinem unmittelbaren Zusammenhang zur Frage der Verfassungsm�ssigkeit des verweigerten prozeduralen Aufenthalts stehen und deshalb ausserhalb des Streitgegenstands liegen (BGE 136 II 457 E. 4.2 S. 463; 133 II 35 E. 2 S. 38; Urteil 2C_961/2013 vom 29. April 2014 E. 3.3). Offen bleiben kann die Frage der Legitimation des Beschwerdef�hrers 2, der sich am ausl�nderrechtlichen Bewilligungsverfahren urspr�nglich nicht beteiligt hat, womit es ihm diesbez�glich an der erforderlichen formellen Beschwer fehlen k�nnte (vgl. Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG) : Da er durch die Pflicht, das Land verlassen und den Entscheid im Ausland abwarten zu m�ssen, betroffen ist, muss sein Interesse am (prozeduralen) Schutz des Familienlebens zumindest soweit mitber�cksichtigt werden, als es sich mit jenem seines beschwerdebefugten Partners deckt; zudem macht B.________ geltend, als Folge des ausl�nderrechtlichen Zwischenentscheids im Widerspruch zum Verbot unmenschlicher Behandlung (Art. 3 BV) unmittelbar in seiner k�rperlichen Integrit�t beeintr�chtigt zu werden; er ist - wiederum �ber seinen eingetragenen Partner als Beschwerdef�hrer - hierzu berechtigt.
1.8.�Unter diesen verfahrensrechtlichen Vorbehalten ist auf die Eingabe als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 17 AuG bei Bewilligungsanspruch) bzw. als subsidi�re Verfassungsbeschwerde (hinsichtlich Art. 3 EMRK) einzutreten.
2.1.�Nach Art. 17 AuG haben Ausl�nderinnen und Ausl�nder, die f�r einen vor�bergehenden Aufenthalt rechtm�ssig eingereist sind und die nachtr�glich eine Bewilligung f�r einen dauerhaften Aufenthalt bean-tragen, den Entscheid im Ausland abzuwarten (Abs. 1). Dies gilt auch f�r illegal Anwesende, die ihren Aufenthalt nachtr�glich durch ein entsprechendes Bewilligungsgesuch legalisieren wollen (vgl. BGE 139 I 37 E. 2.1 S. 40 m.w.H.). Der Gesuchsteller soll sich - so die Botschaft des Bundesrates - nicht darauf berufen k�nnen, dass er das nachgesuchte Aufenthaltsrecht bereits w�hrend des Verfahrens aus�ben darf, es sei denn, die Bewilligungsvoraussetzungen erschienen "mit grosser Wahrscheinlichkeit" als erf�llt (BBl 2002 3709 ff., 3777 zu Art. 15). W�hrend der bundesr�tliche Entwurf in Art. 15 noch den Begriff "voraussichtlich" verwendete, hat der Gesetzgeber die Formulierung versch�rft: Nach Art. 17 Abs. 2 AuG (prozeduraler Aufenthalt) kann die zust�ndige kantonale Beh�rde den Aufenthalt w�hrend des Verfahrens nur gestatten, wenn�
die Zulassungsvoraussetzungen offensichtlicherf�llt sind. Konkretisierend h�lt Art. 6 Abs. 1 VZAE (SR 142.201) fest, dass hiervon auszugehen ist, wenn die eingereichten Unterlagen einen gesetzlichen oder v�lkerrechtlichen Anspruch auf die Erteilung einer Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung belegen, keine Widerrufsgr�nde bestehen (Art. 62 AuG) und die betroffene Person ihren Mitwirkungspflichten nachkommt.
2.2.�Ziel des prozeduralen Aufenthalts ist es, die grunds�tzliche Aus-reisepflicht nach Art. 17 Abs. 1 AuG dann zu mildern, wenn sie keinen Sinn macht, weil vermutlich die Bewilligung zu erteilen sein wird (BGE 139 I 37 E. 3.4.4 S. 46; MARC SPESCHA, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 4. Aufl. 2015, N. 2 zu Art. 17 AuG). Ob diese offensichtlich gew�hrt werden kann, ist in einer summarischen W�rdigung der Erfolgsaussichten (sog. "Hauptsachenprognose") zu beurteilen, wie dies bei der Anordnung vorsorglicher Massnahmen regelm�ssig der Fall ist (BGE 139 I 37 E. 2.2 S. 40). Die Pflicht, nach Art. 17 AuG den Bewilligungsentscheid im Ausland abwarten zu m�ssen, ist dabei grundrechtskonform zu handhaben (BGE 139 I 37 E. 2.2 S. 41). Wenn Art. 17 Abs. 2 AuG verlangt, dass die Zulassungsvoraussetzungen�
offensichtlicherf�llt sein m�ssen, ist der betroffenen Person die Anwesenheit im Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK bereits dann zu gestatten, wenn die Chancen, dass die Bewilligung zu gew�hren sein wird, bedeutend h�her einzustufen sind als jene, sie verweigern zu m�ssen (BGE 139 I 37 E. 4.1 S. 49; Urteil 2C_76/2013 vom 23. Mai 2013 E. 2.3.2). Die Bewilligungsbeh�rde ist dabei nicht verpflichtet, bereits vertiefte Abkl�rungen vorzunehmen; umgekehrt darf sie aber auch nicht schematisch entscheiden und im Rahmen von Art. 96 AuG die ihr bekannten Umst�nde des Einzelfalls �bergehen. Bei Bewilligungen, auf deren Erteilung ein Anspruch besteht, bedarf es hinreichender konkreter Indizien f�r das Vorliegen von Verweigerungsgr�nden, um das Erf�llen der Zulassungsvoraussetzungen im Sinne von Art. 17 Abs. 2 AuG verneinen zu k�nnen; vage, nicht konkretisierte Annahmen gen�gen hierf�r nicht (BGE 139 I 37 E. 4.2 S. 49 f.; Urteil 2C_76/2013 vom 23. Mai 2013 E. 2.3.2; vgl. SPESCHA, a.a.O., N. 3a zu Art. 17 AuG).
2.3.�Aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV ergibt sich weder ein Recht auf Einreise oder Aufenthalt in einem bestimmten Staat noch auf Wahl des f�r das partnerschaftliche Zusammenleben am geeignetsten erschei-nenden Orts (vgl. das Urteil 2C_581/2014 vom 12. August 2014 E. 2.2 mit Hinweisen). Es l�sst sich daraus grunds�tzlich auch kein Anspruch darauf ableiten, den Ausgang des ausl�nderrechtlichen Bewilligungs- oder Rechtsmittelverfahrens in der Schweiz abwarten zu d�rfen (BGE 139 I 37 E. 3.5.1 S.47; Urteile 2C_483/2009 vom 18. September 2009 E. 4.2 S. 8 unten; 2C_476/2009 vom 3. August 2009 E. 2; 2C_11/2008 vom 21. Juni 2007 E. 2.3.3). Dennoch sind beim Bestehen eines potenziellen Bewilligungsanspruchs konkrete �ffentliche Interessen erforderlich (Indizien f�r Scheinehe, Straff�lligkeit, bestehende Sozialhilfeabh�ngigkeit usw.), um im Rahmen einer verfassungs- bzw. konventionskonformen Anwendung von Art. 17 AuG die betroffene ausl�ndische Person zu verpflichten, den Ausgang des Bewilligungsverfahrens im Ausland abzuwarten; ein negativer Zwischenentscheid verstiesse andernfalls gegen das Verh�ltnism�ssigkeitsgebot (Art. 5 Abs. 2 BV: Erforderlichkeit und �bermassverbot im Hinblick auf das durch die Massnahme verfolgte �ffentliche Interesse), den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Ziff. 3 AuG) sowie die im Rahmen von Art. 8 EMRK bzw. 13 BV gebotene Interessenabw�gung (vgl. BGE 139 I 37 E. 3.5 S. 47 ff.; Urteil 2C_76/2013 vom 23. Mai m2013 E. 2.2.3 in fine und E. 2.2.4).
2.4.1.�Art. 17 AuG enth�lt keine Vorgaben f�r den Fall, dass ein sich in der Schweiz aufhaltender Ausl�nder geltend macht, der Vollzug einer Wegweisung zwecks Abwarten des Ausgangs des Bewilligungsverfahrens im Ausland verletze Art. 2 (Recht auf Leben) bzw. Art. 3 EMRK (Verbot unmenschlicher und erniedrigender Behandlung) und erweise sich deshalb als unzul�ssig. Diese Problematik bildet Gegenstand von Art. 83 AuG: Erweist sich der Vollzug der Weg- oder Ausweisung als unm�glich, unzul�ssig oder unzumutbar, so verf�gt das Staatssekretariat f�r Migration die vorl�ufige Aufnahme (Art. 83 Abs. 1 AuG). Der Vollzug ist unzul�ssig, wenn v�lkerrechtliche Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG). Die Bestimmung verankert das fundamentale v�lkerrechtliche Prinzip des R�ckschiebeverbots, wie es sich insbesondere aus Art. 3 EMRK und Art. 10 Abs. 3 BV bzw. f�r Fl�chtlinge aus Art. 25 Abs. 2 und ansonsten aus Art. 25 Abs. 3 BV ergibt. Verboten ist dadurch namentlich, eine Person in einen Staat zu verbringen, in dem sie konkret und ernsthaft Gefahr l�uft ("real risk"), der Folter oder unmenschlicher bzw. erniedrigender Behandlung ausgesetzt zu sein.
2.4.2.�Der Vollzug der Wegweisung einer Person, welche entspre-chende Hindernisse geltend macht, ohne dass gepr�ft w�rde, ob sol-che mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden k�nnen, k�me einer formellen Rechtsverweigerung gleich (Art. 29 Abs. 1 BV). Entsprechend besteht von Bundesrechts wegen die M�glichkeit, w�hrend eines jeglichen auf die Pr�fung von Vollzugshindernissen gerichteten Verfahrens den Aus- oder Wegweisungsentscheid bzw. die Pflicht, das Land verlassen zu m�ssen,�
vorsorglich�auszusetzen (Urteil 2C_1130/2013 vom 23. Januar 2015 E. 2.4). Die Vorgabe, allf�llige Vollzugshindernisse pr�fen zu m�ssen, gilt f�r jede mit der Durchsetzung der Wegweisung betraute Bundes- oder Kantonsbeh�rde (vgl. BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Sie ist f�r die Sicherstellung der richtigen und rechtzeitigen Umsetzung des Bundes- bzw. Konventionsrechts unumg�nglich und gilt auch in Zwischenverfahren, die sich auf Art. 17 AuG st�tzen, falls die betroffene ausl�ndische Person den Bewilligungsentscheid an einem Ort abwarten m�sste, an dem ihr - glaubhaft dargelegt - eine reelle Gefahr im geschilderten Sinn droht. In einem solchen Fall ist ihr bis zum definitiven Ausgang des Bewilligungsverfahrens und des damit verbundenen (vgl. Art. 64 Abs. 1 AuG) Wegweisungsentscheids zu gestatten, im Land zu verbleiben, bzw. die mit dem negativen Entscheid nach Art. 17 AuG verbundene Ausreisepflicht vorsorglich aufzuheben (vgl. das Urteil 2C_1130/2013 vom 23. Januar 2015 E. 2). Wird das ausl�nderrechtliche Nachzugsgesuch abgelehnt, hat die kantonale Beh�rde die Zul�ssigkeit des damit verbundenen Wegweisungsentscheids bzw. die dessen Vollzug entgegenstehenden Hindernisse zu pr�fen und dem zust�ndigen Staatssekretariat f�r Migration n�tigenfalls die vorl�ufige Aufnahme zu beantragen (vgl. Art. 83 Abs. 6 AuG; BGE 137 II 309 E. 3.2). Beim Verfahren nach Art. 17 AuG liegt noch kein definitiver Wegweisungsentscheid vor, weshalb eine vorl�ufige Aufnahme ausser Betracht f�llt, da es sich bei dieser um eine zeitlich beschr�nkte Ersatzmassnahme f�r den Fall handelt, dass sich der Vollzug der Wegweisung als unzul�ssig, unm�glich oder unzumutbar erweist (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Im Rahmen von Art. 17 AuG ist bei einer hinreichend begr�ndet dargelegten Gef�hrdung im Sinne von Art. 3 EMRK von Bundesrechts wegen deshalb darauf zu verzichten, den Aufenthalt bis zum rechtskr�ftigen Abschluss des Bewilligungsverfahrens zu untersagen bzw. muss der ausl�ndischen Person prozessrechtlicher Schutz mittels vorsorglichen Massnahmen gew�hrt werden. Erst nach rechtskr�ftigem Abschluss des ausl�nderrechtlichen Bewilligungsverfahrens steht fest, ob die betroffene Person im Land verbleiben kann oder die kantonale Beh�rde wegen Vollzugshindernissen von der Wegweisung abzusehen und beim Staatssekretariat f�r Migration die vorl�ufige Aufnahme zu beantragen hat (vgl. Art. 83 Abs. 6 AuG sowie das Urteil 2C_1130/2013 vom 23. Januar 2015 E. 2).
Der angefochtene Entscheid ber�cksichtigt diese Vorgaben und verletzt weder Bundesverfassungs- noch Konventionsrecht:
3.1.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 ist in der Schweiz wiederholt straff�llig geworden und hat hier auch anderweitig immer wieder zu Klagen Anlass gegeben. Sein Asylgesuch hat er urspr�nglich unter einer falschen Identit�t gestellt; seiner Ausreisepflicht nach dem durch das Bundesverwaltungsgericht best�tigten Nichteintretens- und Wegweisungsentscheid ist er nicht nachgekommen; im Gegenteil: Er tauchte unter und entzog sich dem beh�rdlichen Zugriff. Eine Ausschaffung verhinderte er mittels falscher Angaben bzw. dadurch, dass er sich jeweils der Vorf�hrung bei der X.________ Delegation widersetzte.
3.1.2.�W�hrend der Ausschaffungshaft musste er wegen mehrfacher Drohungen, Beschimpfungen und T�tlichkeiten dem Personal gegen�ber in andere Anstalten verlegt werden. In der Notunterkunft in Luzern wurde ein Hausverbot gegen ihn erlassen, nachdem er auch dort Mitbewohner und Personal bedroht und beleidigt hatte. Im Zusammenhang mit seinem illegalen Aufenthalt wurde er wiederholt strafrechtlich verurteilt, wobei die Strafen vollzogen werden mussten, ohne dass ihn dies veranlasst h�tte, sein Verhalten zu �ndern.
3.1.3.�Am 21. Dezember 2012 verurteilte das Kriminalgericht Luzern ihn wegen versuchter (r�uberischer) Erpressung, Sachbesch�digung, rechtswidriger Einreise sowie rechtswidrigem Aufenthalt zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten, womit er hinsichtlich seines Bewilligungsanspruchs einen Erl�schens- bzw. Widerrufsgrund gesetzt hat (Art. 51 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. a und Art. 62 lit. b AuG) : Der Beschwerdef�hrer 2 hatte am Abend des 15. Januar 2011 - mittels eines Schlags mit der flachen Hand in das Gesicht eines Dritten und durch Bedrohung mit einem Messer - versucht, diesen zu zwingen, ihm an einem Automaten Geld zu beschaffen; dem Opfer gelang die Flucht, worauf der Beschwerdef�hrer 2 in dessen Wohnung eindrang und dort das Fernsehger�t und den Laptop besch�digte.
3.1.4.�Soweit B.________ geltend macht, die in seiner Absenz diesbez�glich ausgesprochene Strafe sei �bertrieben, verkennt er, dass ausl�nderrechtlich grunds�tzlich auf das rechtskr�ftige Strafurteil abgestellt wird und dieses die Grundlage f�r allf�llige fremdenpolizeiliche Massnahmen bildet. Der Beschwerdef�hrer verharmlost im �brigen das Vorgefallene; in der polizeilichen Befragung vom 16. Juni 2011 beschr�nkte er sich im Wesentlichen darauf, zu erkl�ren, sich an nichts mehr erinnern zu k�nnen, was wenig glaubw�rdig erscheint, nachdem er sich bei der Sachbesch�digung an der Hand verletzt hatte und die entsprechenden Schnittwunden nicht zu begr�nden vermochte; danach kam es zudem zu einer weiteren Straftat (Urteil des Kreisgerichts St. Gallen vom 19. Juni 2014).
3.1.5.�Zwar leben die Beschwerdef�hrer in einer eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaft, doch ist ihnen (zumindest) f�r die Dauer des weiteren Bewilligungsverfahrens zumutbar, ihre Beziehung besuchsweise bzw. mittels der neuen Kommunikationsmittel (Skype, Mail, Internet usw.) zu pflegen, zumal ein Zusammenleben wegen der Gef�ngnisaufenthalte des Beschwerdef�hrers bereits bisher nur punktuell erfolgen konnte. Die Vorinstanz durfte - ohne Verfassungsverletzung - davon ausgehen, dass der Beschwerdef�hrer 2 die Zulassungsvoraussetzungen von Art. 17 Abs. 2 AuG nicht "offensichtlich" erf�llte; er hat Widerrufsgr�nde im Sinne von Art. 6 Abs. 1 VZAE gesetzt und ist seinen Mitwirkungspflichten insofern nicht nachgekommen, als er das Land nicht verliess, sondern sich vielmehr w�hrend Jahren illegal hier aufhielt, was ihm schliesslich erm�glichte, mit einem deutlich �lteren Schweizer B�rger eine Beziehung bzw. eine eingetragene Partnerschaft einzugehen (vgl. zum illegalen Aufenthalt und dessen Tragweite: Urteil 2C_643/2015 vom 24. November 2015 E. 5.1). Sein Partner konnte gest�tzt auf das bisherige Verhalten des Beschwerdef�hrers 2 nicht davon ausgehen, die Beziehung auf jeden Fall in der Schweiz leben zu k�nnen. F�r die Dauer des Bewilligungsverfahrens ergibt sich weder aus Art. 8 EMRK noch aus Art. 13 BV ein Aufenthaltsanspruch; ein solcher wurde vom Bundesgericht bisher nur ausnahmsweise anerkannt, soweit durch den negativen Zwischenentscheid Kinder betroffen waren und die Chancen auf die Bewilligungserteilung als "�berwiegend" eingesch�tzt werden mussten (vgl. 139 I 37 ff. und das Urteil 2C_76/2013 vom 23. Mai 2013), was hier willk�rfrei nicht der Fall ist. Der Beschwerdef�hrer 1 kann seinen Partner w�hrend der Dauer des ausl�nderrechtlichen Verfahrens von hier aus finanziell und moralisch unterst�tzen.
3.2.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 macht geltend, er sei auch bei einer nur vor�bergehenden Pflicht, das Land zu verlassen, wegen seiner Homosexualit�t einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK ausgesetzt. Sein Einwand �berzeugt im Lichte der asylrechtlichen Entscheide nicht: Tatsache ist, dass die Menschenrechtslage in X.________ als schlecht zu gelten hat und homosexuelle Personen verfolgt und teilweise wohl auch gefoltert werden. Der Beschwerdef�hrer hat aber selber erkl�rt,�
U.________�und X.________ Doppelb�rger zu sein. Dass und inwiefern ihm auch in U.________ eine Art. 3 EMRK widrige Behandlung drohen w�rde, legt er entgegen seiner qualifizierten Begr�ndungspflicht (vgl. oben E. 1.2) nicht dar.
3.2.2.�Bez�glich der Aufenthaltsm�glichkeit in X.________ haben die ausl�nderrechtlichen Beh�rden darauf hingewiesen, dass die entsprechenden Einw�nde bereits in den Asylverfahren einl�sslich er�rtert worden seien. In seinem Urteil vom 12. Dezember 2014 habe das Bundesverwaltungsgericht festgehalten, dass sich die Situation homosexueller Personen zwar schwierig gestalte, indessen nicht davon ausgegangen werden k�nne bzw. m�sse, dass die Beh�rden vor der Ausreise des Beschwerdef�hrers �ber seine sexuelle Neigung informiert gewesen seien. Aufgrund der Akten best�nden keinerlei Hinweise darauf, dass sie inzwischen von der in der Schweiz eingetragenen Partnerschaft Kenntnis erhalten h�tten; auch habe der Beschwerdef�hrer 2 hier keine engen Kontakte zu homosexuellen Gruppierungen oder Organisationen gepflegt und seine sexuelle Neigung in diesem Sinn der �ffentlichkeit preisgegeben. Die Erkl�rungen des Beschwerdef�hrers 2 im Asylverfahren erschienen �berdies widerspr�chlich: Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb er seine Homosexualit�t im ersten Asylgesuch �berhaupt nicht erw�hnt habe, und am 25. April 2012 in den Besitz eines Reisepasses gekommen sei, obwohl er - gem�ss eigenen Angaben - von den X.________ Beh�rden verfolgt werde.
3.2.3.�Das Bundesverwaltungsgericht erachtete die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers 2 gesamthaft als "konstruiert und damit unglaubhaft". Auch wenn der Beschwerdef�hrer seinen X.________ Reisepass �ber seine Schwester organisiert haben sollte, wie er geltend mache, erkl�re dies nicht, wie seine Unterschrift in eingescannter Form auf den Reisepass gekommen sei. Zusammengefasst sei es ihm deshalb - so das Bundesverwaltungsgericht - nicht gelungen, eine zum Zeitpunkt seiner Ausreise bestehende oder damals unmittelbar drohende asylrelevante Verfolgung nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen. Gleichzeitig sei auch nicht eine heute bestehende, begr�ndete Furcht vor zuk�nftiger Verfolgung glaubhaft aufgezeigt worden und l�gen keine Nachfluchtgr�nde vor, die bei einer R�ckkehr des Beschwerdef�hrers nach X.________ zu einer f�r die Fl�chtlingseigenschaft relevanten Verfolgung bzw. unmenschlichen Behandlung f�hren w�rden.
3.2.4.�Im Hinblick auf die Analyse der Asylbeh�rden und der Ausreisealternative nach U.________ durften die kantonalen Beh�rden davon ausgehen, dass die mit Art. 17 AuG verbundene Pflicht, den Bewilligungsentscheid im Ausland abzuwarten, weder Art. 2 noch Art. 3 EMRK verletzt. Der Beschwerdef�hrer hat weder im Asyl- noch im Bewilligungsverfahren eine entsprechende, auf ihn bezogene konkrete Gefahr glaubhaft gemacht. Nach eigenen, wiederum teilweise widerspr�chlichen Aussagen zur Anzahl und dem Aufenthaltsort seiner Angeh�rigen, kann davon ausgegangen werden, dass er in X.________ immerhin noch �ber eine Schwester verf�gt, bei der er sich bis zum definitiven Bewilligungsentscheid aufhalten k�nnte.
Sowohl die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als auch die subsidi�re Verfassungsbeschwerde sind abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird. Die unterliegenden Beschwerdef�hrer haben die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
1.2.�Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdef�hrern auferlegt.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Staatssekretariat f�r Migration schriftlich mitgeteilt.