Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/500333_Generalsanierung_und_Erweiterung_der_Grund-_und_Mittelschule_am_Hammerschmiedweg_-_Technische_2018_Wolfratshausen
Timestamp: 2019-09-17 20:50:46
Document Index: 353559658

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 75', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 43', '§ 75', '§ 36', '§ 46', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 75', '§ 75', '§ 57', '§ 135', '§ 135', '§ 134', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Wolfratshausen 2018 Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule am Hammerschmiedweg - Technische Gebäudeausrüstung (HLS) ALG 1, 2, 3, 7 (Bädertechnik) und 8, gem. § 55 HOAI 2013, LPH 1-9 2018-12-20
Ausschreibungen Wolfratshausen
Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule am Hammerschmiedweg - Technische ...
Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule am Hammerschmiedweg - Technische Gebäudeausrüstung (HLS) ALG 1, 2, 3, 7 (Bädertechnik) und 8, gem. § 55 HOAI 2013, LPH 1-9
Kontaktstelle(n): Verfahrensbetreuer: Meixner+Partner GmbH, Gögginger Str. 93, 86199 Augsburg, VgV@meixner-partner.de
Telefon: +49 8215010522
Hauptadresse: https://www.wolfratshausen.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=153578
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=153578
Die Stadt Wolfratshausen beabsichtigt die Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule (GS und MS) am Hammerschmiedweg. Die 3-zügige GS mit 261 Schülern in 12 Klassen hat konstante Schülerzahlen, eine rege Nutzung der Mittagsbetreuung und des Hortes. Die Einführung einer gebundenen Ganztagesklasse wird angestrebt. Die derzeit 2-zügige MS mit 210 Schülern in 10 Klassen, davon 105 in der gebundenen Ganztagesklasse, wird erweitert durch die Verlagerung einer 1-zügigen MS mit 5 Klassen an diesen Standort.
Somit sind zusätzliche Klassen- u. Gruppenräume für den Ganztageszug der MS+GS nötig (insgesamt sind 36 Klassenzimmer vorgesehen im Bestand+Neubau), ebenso eine Mensa für die Ganztagesklassen und die Mittagsbetreuung, sowie eine Heizzentrale und ein Lehrschwimmbecken vorzusehen. Außerdem sind zusätzliche Werkräume, Schulküche, Flächen für moderne Unterrichtskonzepte und eine Hausmeisterwohnung vorgesehen. Der Schulkindergarten soll erhalten bleiben.
Angedacht ist die Erweiterung z. B. als Abbruch und Neubau des BT II und evtl. als Aufstockung z. B. des BT IV oder als weitere An-/Neubauten.
Es ist noch offen, ob die Erweiterungen/Neubauteile in Massiv- oder Holzbauweise erfolgen sollen. Derzeit erstellt ein Architekturbüro eine Machbarkeitsstudie mit mehreren Varianten, darin wird auch die optionale Erweiterung der Turnhalle, ggf. durch eine Aufstockung, geprüft. Eine Festlegung auf eine der Varianten ist bislang nicht erfolgt. Die Ergebnisse der Studie werden den Teilnehmern, die zur Vergabeverhandlung eingeladen zur Verfügung gestellt.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Technische Gebäudeausrüstung (HLS) ALG 1, 2, 3, 7 (Bädertechnik) und 8, gem. § 55 HOAI 2013, LPH 1-9, mit Anlage 15, bei stufenweiser Beauftragung.
Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen weiterer Leistungsstufen abgeleitet werden. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Für die Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule am Hammerschmiedweg in Wolfratshausen werden die LPH 1-9 vergeben.
Gegebenenfalls werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden, wie z. B.
- Bestandsaufnahme, zeichnerische Darstellung und Nachrechnen vorhandener Anlagen und Anlagenteile (LPH 1),
- Erstellen des technischen Teils eines Raumbuches (LPH 2),
- Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuches (LPH 3),
- Mitwirken bei einer vertieften Kostenberechnung (LPH 3),
- Prüfen und Anerkennen von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung (LPH 5),
- Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation,
- Durchführen von Leistungsmessungen und Funktionsprüfungen (LPH 8),
- Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (LPH 9),
- Energiemonitoring innerhalb der Gewährleistungsphase, Mitwirkung bei den jährlichen Verbrauchsmessungen aller Medien (LPH 9),
- Vergleich mit den Bedarfswerten aus der Planung, Vorschläge für die Betriebsoptimierung und zur Senkung des Medien- und Energieverbrauches.
Unter Umständen werden auch weitere besondere Leistungen beauftragt werden, für die sich der Auftragnehmer auch eines qualifizierten Unterauftragnehmers, der im Teilnahmeantrag zu benennen ist, bedienen kann:
- Erstellen eines Nachweises für Wärmeschutz und Energiebilanzierung
Auf dem Areal befinden sich derzeit 4 Bauteile und ein Hausmeisterhaus wie folgt:
Bauteil I: Baujahr ca. 1940, BGF ca. 2 275 m2, energetisch saniert
Bauteil II: Baujahr ca. 1960, BGF ca. 1 056 m2, Zustand dem Baujahr entsprechend, der Abbruch ist Bestandteil der Maßnahme.
Bauteil III: Baujahr ca. 1971, BGF ca. 2 120 m2, energetisch saniert
Bauteil IV: Baujahr ca. 1998, BGF ca. 743 m2, Zustand dem Baujahr entsprechend
Hausmeisterhaus: Baujahr ca. 1978, BGF ca. 273 m2, Zustand dem Baujahr entsprechend, der Abbruch ist Bestandteil der Maßnahme.
Zeitlicher Ablauf: die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im März/April 2019 statt. Die Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach im April 2019. Der Leistungsbeginn ist direkt im Anschluss an die Auftragserteilung. Die Inbetriebnahme ist 2025 geplant.
Der Auftraggeber ordnet das Projekt der Honorarzone II (ALG 1, 2, 3) bzw. III (ALG 7 und 8) zu.
Ggf. bei Projektverzögerungen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat.
Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grundegelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Losgetroffen werden.
Hinweis Nachnominierung: im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Vergabeverhandlung ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
Stufe 1: LPH 1-2 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 2: LPH 3-4 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 3: LPH 5-7 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 4: LPH 8-9 gem. § 55 HOAI 2013.
c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmenbestehen;
d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen;
e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben;
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 180 000 EUR brutto;
b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 4 VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 6 Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein.
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergem. über die Anzahl der festang. Mitarbeiter und der Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017) gem. § 46 Abs. 3 Nr.8 VgV. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 2 technischen festangestellten Vollzeit-Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung. Freie Mitarbeiter sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die "Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen" im Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist von den freien Mitarbeitern auszufüllen;
b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d. h. eindeutige Benennung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters. Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation des Projektleiters und der stellvertretenden Projektleiters gem. § 75 VgV. Die Person des Projektleiters erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt ist, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" (Dipl., Master, Bachelor o.vgl.) des Studiengangs Versorgungstechnik oder Maschinentechnik (oder eines vgl.baren Studiengangs) (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen.
Die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt ist, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" (Dipl., Master, Bachelor o. vgl.) des Studiengangs Versorgungstechnik oder Maschinentechnik (oder eines vgl.baren Studiengangs) oder staatlich geprüfter Techniker (Fachrichtung Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima o.vgl.) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen.
Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung "Ingenieur" nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist. Nachweis durch Vorlage einer Abschlussurkunde aus der der Studiengang bzw. die Fachrichtung und Abschlussjahr ersichtlich sind;
c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertr. Projektleters im Leistungsbild HLS-Planungen ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes und i. V. mit der o. g. Abschlussurkunde nachzuweisen.
Mindestanforderung sind 8 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und 5 Jahre für den stellvertr. Projektleiter im Leistungsbild HLS-Planungen;
d) Angabe von (mind.) 2 verschiedenen Referenzen. Referenzen können nicht mehrfach eingereicht werden. Im Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner mind. eine Referenz einzureichen.
Für alle eingereichten Referenzprojekte gilt folgende Mindestanforderung: Der Referenzzeitraum muss zwischen 1.1.2010 - 1.1.2019 liegen, die LPH 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und LPH 8 muss in diesem Zeitraumabgeschlossen sein. Referenz 1 als Büroreferenz. Referenz 2 als Projektleiterreferenz.
- Bezeichnung des beauftragten Büros bzw. ggf. ARGE,
- Aufgabenverteilung mit ARGE-Partner oder UnterAN,
- Projektbearbeiter,
- Projektlaufzeit,
- Projektvolumen (KG 400),
- Leistungsbilder,
- beauftragte, vollständig selbst erbrachte Leistungsphasen,
- beauftragte Anlagengruppen (inkl. Spezifizierung der ALG 7),
- Einhaltung Kosten- und Temrinrahmen (geeigneter Nachweis erforderlich, eine reine Eigenerklärung führt zu Punktabzug).
- Maßnahme im laufenden Betrieb,
- (Lehr-)Schwimmbecken,
- Generalsanierung Bestandsgebäude,
- Erweiterung/Aufstockung (direkter Anschluss an Bestand),
- Zusammenarbeit mit einem öffentl. AG bzw. einschlägigen Vergaberichtlinien.
- Projektdarst. des Referenzprojekts auf höchstens 2 DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite, graphische Darstellung z. B. mit Plänen, Fotos etc. und Beschreibung in Textform.
e) Der AG behält sich vor, Auskünfte von öffentlichen und privaten AG über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Per Post oder per Email eingereichte Teilnahmeanträge sind ungültig und werden ausgeschlossen. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV);
b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist an den AG zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der zu vorgenannten Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht;
c) Bewerbungsunterlagen können nur elektronisch eingereicht werden und verbleiben beim AG;
d) Geforderte Nachweise sind elektronisch, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen;
e) Informationspflicht des Bewerbers: die Teilnehmer/die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Vergabeplattform veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind.
Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen:
Ist der Teilnahmeantrag bereits versandt worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist über die Vergabeplattform mitzuteilen, sofern:
- der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist elektronisch vorliegen,
- Der alte Teilnahmeantrag -ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben- aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss,
- der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In dem Fall wird darauf hingewiesen,dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagenab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).