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Timestamp: 2018-11-21 13:03:18
Document Index: 119575253

Matched Legal Cases: ['Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 50', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_410/2017 04.05.2017
2C_410/2017
vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer Milosav Milovanovic,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Abteilung, vom 22. März 2017.
Die 1985 geborene A.________, Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina, heiratete am 11. Oktober 2012 einen Landsmann, der damals eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz hatte und später, am 20. November 2014, eingebürgert wurde. Am 13. Oktober 2012 reiste sie in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung, die zuletzt bis zum 12. Oktober 2015 verlängert wurde. Das eheliche Zusammenleben wurde im April 2015 aufgegeben, die Ehe ist geschieden. Am 18. November 2015 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________ ab und verfügte deren Wegweisung. Der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos, und mit Urteil vom 22. März 2017 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den Rekursentscheid vom 5. Dezember 2016 erhobene Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 1. Mai (Postaufgabe 3. Mai 2017) beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und das Migrationsamt zu verpflichten, die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern.
2.2. Die Beschwerdeführerin will eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Aufgabe der Ehegemeinschaft gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG beanspruchen (nachehelicher Härtefall). Sie behauptet, Opfer ehelicher Gewalt geworden zu sein.
Das Verwaltungsgericht stellt unter Hinweis auf seine Vorinstanz zunächst fest, dass die Beschwerdeführerin anlässlich der Befragung zur Trennung nur zwei grössere eheliche Streitereien erwähnt habe, wobei ihr Ehemann einmal eine Ohrfeige gegeben habe. Erst nachträglich, nach Beizug eines Rechtsvertreters, habe sie regelmässige gegen sie ausgeübte physische und psychische Gewalt geltend gemacht (E. 3.2). Es gibt sodann die Vorbringen der Beschwerdeführerin im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren wieder (E. 3.3), um in einer Gesamtwürdigung zum Schluss zu kommen, deren Behauptungen seien nicht glaubhaft und liessen sich auf keine Belege stützen (E. 3.4), weshalb keine wichtigen persönlichen Gründe im Sinne von Art. 50 Abs. 2 AuG vorlägen, die für eine Aufenthaltsverlängerung genügten.
Die Beschwerdeführerin begnügt sich damit, eine paar Vorfälle zu erwähnen, die für das Vorliegen ehelicher Gewalt sprechen sollen. Sie lässt indessen eine Auseinandersetzung mit den einschlägigen Erwägungen des Verwaltungsgerichts weitgehend vermissen. Jedenfalls genügen ihre Ausführungen nicht, um eine qualifiziert unkorrekte Sachverhaltsermittlung (Art. 97 Abs. 1 bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG) darzutun, und das Vorliegen von ehelicher Gewalt aufzuzeigen. Entsprechend lässt sich der Rechtsschrift nicht entnehmen, inwiefern die Verweigerung einer Bewilligungsverlängerung Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG verletzte.
2.3. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.4. Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann nicht entsprochen werden, da die Beschwerde aussichtslos erschien (Art. 64 BGG).
Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) der Beschwerdeführerin als unterliegende Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).