Source: https://www.chem-academy.com/art-45/agenda
Timestamp: 2020-03-29 09:26:24
Document Index: 348981433

Matched Legal Cases: ['Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 45']

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Markus Pogrzeba, Beratung und Produktmanagement opesus EHS Product Notification, Gründer, opesus AG
Markus Pogrzeba ist Berater und Projektleiter für SAP EHS. Sein Kerngebiet sind Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit mit mehr als 15 Jahren Projekterfahrung in Chemical Safety Management, OperationalRisk Assessment, Incident Management, Audit Management und Occupational Health. Markus Pogrzeba studierte technische Informatik mit Zusatzqualifikation technische Dokumentation, Kommunikation und Fremdsprachen. Nach dem Studium arbeitete er mehrere Jahre als Softwareentwickler im SAP Environmental Health & Safety Team der TechniData und entwickelte dort sowohl SAP Standardsoftware als auch kundenspezifische Lösungen. Anschließend war er als Senior Berater und Projektleiter in nationalen und internationalen Projekten tätig, bevor er die Leitung des Beraterteams Arbeitsschutz & Arbeitssicherheit der TechniData übernahm. Bei der SAP war er zuletzt als Beratungsleiter für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich. Markus Pogrzeba ist Mitgründer von opesus.
David Köhler, Berater SAP Product Compliance, opesus AG
David Köhler ist Berater und Entwickler für SAP Product Compliance. Er studierte Geographie sowie Klima- und Umweltwissenschaften. Seine Themenschwerpunkte lagen dabei insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Ressourcenmanagement sowie Datenanalysen. Während seines Studiums arbeitete Herr Köhler bei einem bayrischen Energieversorger. In den letzten beiden Jahren führte Herr Köhler bei mehr als 10 Firmen Softwareprojekte zur Einführung von Produktmeldungen gemäß CLP Art. 45 durch.
Die Tagung zu „Art. 45 der CLP-Verordnung“ verbindet wiederum interaktive, Workshop-artige Elemente mit Impulsvorträgen, die Einblicke in die behördlichen Erwartungen sowie die Herausforderungen bei den Herstellern von chemischen Stoffen und Gemischen verdeutlichen. Was sich anhand dieser Beiträge und der Diskussionen ergibt, eignet sich als Struktur für einen Maßnahmenplan.
Die Teilnehmenden sind fortlaufend gefragt, Anregungen auf ihre eigene Arbeitsumgebung anzuwenden und hier die Schritte in ein erfolgreiches Projekt zu definieren. Der zugrundeliegende Zeitplan soll dabei auch berücksichtigen, welche Festlegungen wann überhaupt vorgenommen werden können – es zeichnet sich ab, dass die Umsetzung nicht in allen Mitgliedsstaaten der EU synchron ablaufen wird. Für die zentrale Steuerung der Produktmeldungen ergeben sich somit bislang schwer abschätzbare Herausforderungen. Die Tagung weist einen Weg auf diesem schmalen Grat.
Informationsanforderungen aus der Perspektive der Giftinformationszentren
• Einbindung der GIZ in die behördlichen Aktivitäten auf nationaler Ebene
• Giftnotrufe in der Praxis: erforderliche Produktinformationen für die GIZ
– Private Verbraucher
– Gewerbliche Anwender
– Szenarien bei industrieller Verwendung
• Der Nutzen von Informationstiefe
• Erfahrungen der GIZ mit den bisherigen Informationspflichten
• Nutzen durch den Rückfluss von Informationen an die Industrie
Dr. Rafael Wagner, Giftinformationszentrum-Nord
• Regulatorische Vorgaben durch Art. 45 der CLP-Verordnung
• Guidance CLP Art. 45 Annex VIII der ECHA
Art. 45 CLP-Verordnung: Fristen und regulatorische Anforderungen
• Der (korrigierte) Zeitplan für die Umsetzung
• Das Portal der ECHA
• Mitteilungen an das BfR und Informationsweitergabe an die GIZ im föderalen System
• Das harmonisierte Format zur Produktmeldung aus Sicht der Behörde
• Das Vorgehen für das Generieren des Unique Formula Identifiers (UFI)
• Ergebnisse der Machbarkeitsstudie der EU-Kommission
– Die Handhabung von variablen Rezepturen
– Comparable MIMs: Gemische in Gemischen
– Bestehende offene Punkte und Stand der Diskussionen
• Technische Herausforderungen und die Frage der IT-Sicherheit
Kathrin Begemann, stellv. Fachgruppenleitung Expositionsbewertung von gefährlichen Produkten, Abteilung Exposition, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
• Welche Produkte müssen in welchen Ländern von welchen juristischen Personen gemeldet werden?
• Erforderliche Daten zu Stoffen und Gemischen im Detail
Meldepflichten in der Schweiz
• Harmonisierung des regulatorischen Rahmens: die Schweiz und das EU-Recht
• Das Prinzip Selbstkontrolle: Voraussetzung für das Inverkehrbringen von Chemikalien in der Schweiz
• Meldepflichten und relevante Informationen für Giftinformationszentren
• Der UFI in der Schweiz
• Das Schweizer Produktregister (RPC) und mögliche Schnittstellen zum EU-Format (PCN)
• Fristen und Empfehlungen zur Einführung des UFI in der Schweiz
Dr. Dag Kappes, Eidgenössisches Departement des Innern – EDI, Abteilung
Chemikalien, BAG Bundesamt für Gesundheit, Schweiz
• Die Beziehung vom UFI zum Produkt
• Vergabe und Aktualisierung von UFIs
• Verantwortlichkeiten für die Umsetzung innerhalb des Unternehmen
• Supply Chain Management: Analyse und Bewertung von Beziehungen mit Kunden und Lieferanten
• Die Systemarchitektur der ECHA verstehen
• Analyse der technischen Voraussetzungen für automatisierte Produktmeldungen
• EHS-bezogene Systemarchitektur im eigenen Unternehmen
• Systemarchitekturen im Vergleich
• Welche Datenquellen müssen einbezogen werden?
• Verbindungen von IT und Prozessmanagement
• Unter welchen Umständen macht eine manuelle Meldung mittels IUCLID Sinn?
Konzeption und Zeitplan
• Deadlines und Ableitung eines realistischen Zeitplans
• Sichtung der Optionen für die im Unternehmen verwendeten Softwarelösungen
• Übersicht über das Datenmanagement
• Skizzierung von Prozessen
Herausforderungen und Stand der Umsetzung bei einem Hersteller von flexibel festgelegt. Gemischen
• Kritische Punkte des Art. 45 aus Sicht der Industrie
• Der zeitliche Ablauf in der Umsetzung – wo hakt es?
• Herausforderungen im Detail:
– Die Vielfalt an Marken
– Die auf verschiedene EU-Mitgliedsstaaten verteilte Produktion
– Umgang mit Handelswaren und Zukaufprodukten
– Private Label-Produkte: Herstellung für Dritte
– Etikettenproduktion in der Praxis eines Farbherstellers
– Was geschieht am Point of Sales für individuelle Mischungen?
– Wie können vertrauliche Informationen vertraulich bleiben?
– Zu erwartende Rückwirkungen auf das Business
Dr. Helmut Möbus, Leiter zentrale Produktsicherheit, DAW SE
Praktische Herausforderungen für KMU
• Elektronische Systeme als zentrale Voraussetzung für die Meldung bei der ECHA
• Datenmanagement als Grundlage für die elektronische Meldung
• Aufwand für manuelle Meldungen.
• Informationen vom Gefahrstoffmanagementsystem zum Datensatz des Gebindes bringen
• Der Traum vom Master Data Management (MDM)
• Stolpersteine bei unterschiedlichen Zulieferern
• Physische Hindernisse für die idealtypische Umsetzung
• Ist der UFI wirklich unique?
• Meldung von Privatlabelprodukten – der UFI Decoder und seine Folgen
Elfriede D. Gartz, Team Lead Architectural Coatings and Colors,
• Datenbestand: Umfang, Qualität und mögliche Datenlücken
• Voraussetzungen zur Automatisierung von Meldeprozessen
• Budgetierung: interne und externe Kosten kalkulieren
• Kernelemente der Projektplanung für die Umsetzung von Art. 45
• Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Aufgaben
• Maßnahmen zur Umsetzung definieren:
- interne Umsetzung
- Umsetzung in der Supply Chain
• Initiale Ermittlung der vorzunehmenden Produktmeldungen (Produkt, Land, Juristische Person)
• Vorbereitung von neuer und kontinuierlicher Ermittlung neuer Produktmeldungen
• Wirksame Vorkehrungen zum Schutz von vertraulichen Informationen und geistigem Eigentum
• Datensicherheit: Notwendigkeiten und Grenzen