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Timestamp: 2016-10-22 21:45:56
Document Index: 314141427

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 15', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 36']

C 389/00 (25.01.2002)
Fr�sard; Gerichtsschreiber Batz
B.________, 1937, Beschwerdef�hrer,
A.- Mit Verf�gung vom 16. November 1998 verneinte das Amt f�r Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Thurgau (neu: Amt f�r Wirtschaft und Arbeit, nachfolgend AWA) die Vermittlungsf�higkeit und damit die Anspruchsberechtigung des 1937 geborenen B.________ ab 1. August 1998. Zur Begr�ndung wurde ausgef�hrt, dass der Versicherte im Sommer 1998 erneut ihm zugewiesene zumutbare Arbeiten abgelehnt habe und weiterhin nur als Lehrer arbeiten wolle, obwohl er vom Amt f�r Volksschule des Kantons Thurgau nicht mehr eingesetzt werde.
B.- Die Rekurskommission des Kantons Thurgau f�r die Arbeitslosenversicherung wies mit Entscheid vom 3. Februar 1999 eine gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde ab. Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde des B.________ hin hob das Eidgen�ssische Versicherungsgericht den Entscheid der Rekurskommission des Kantons Thurgau f�r die Arbeitslosenversicherung vom 3. Februar 1999 auf und wies die Sache an die Vorinstanz zur�ck, damit sie im Sinne der Erw�gungen verfahre und �ber die Beschwerde gegen die Verf�gung des AWA vom 16. November 1998 neu entscheide (Urteil vom 7. Dezember 1999).
Mit Entscheid vom 14. September 2000 wies die Rekurskommission des Kantons Thurgau f�r die Arbeitslosenversicherung die Beschwerde gegen die Verf�gung des AWA vom 16. November 1998 ab.
C.- B.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt sinngem�ss, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und seine Vermittlungsf�higkeit ab 1. August 1998 sei zu bejahen.
1.- Die kantonale Rekurskommission hat die vorliegend massgebenden gesetzlichen Bestimmungen insbesondere �ber die Vermittlungsf�higkeit als Voraussetzung f�r den Bezug von Arbeitslosenentsch�digung (Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG) sowie den Begriff der Vermittlungsf�higkeit (Art. 15 Abs. 1 AVIG) und die Pflichten des arbeitslosen Versicherten (Art. 17 Abs. 1 AVIG) zutreffend dargelegt (vgl. auch BGE 120 V 388 Erw. 3 mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Erw�hnt sei lediglich noch, dass fortdauernd ungen�gende Arbeitsbem�hungen oder eine wiederholte Ablehnung zumutbarer Arbeit unter Umst�nden zur Annahme von Vermittlungsunf�higkeit f�hren kann, was einen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder ausschliesst (BGE 112 V 218 Erw. 1b mit Hinweisen; ARV 1993/94 Nr. 8 S. 55 Erw. 1, 1977 Nr. 28 S. 147). Zwar darf aus ungen�genden Arbeitsbem�hungen bzw.
einer Ablehnung zumutbarer Arbeit in der Regel nicht auf mangelnde Vermittlungsbereitschaft geschlossen werden, solange diese nur Ausdruck unzureichender Erf�llung der Schadenminderungspflicht sind. Wenn indessen besonders qualifizierte Umst�nde vorliegen, f�hrt dies auch ohne vorg�ngige Einstellungen zur Vermittlungsunf�higkeit (ARV 1996/97 Nr. 19 S. 100 f.). In diesem Sinne qualifizierte Umst�nde hat die Rechtsprechung beispielsweise dann als gegeben erachtet, wenn ein Versicherter seine Bem�hungen um Arbeit weiterhin auf sein bisheriges berufliches T�tigkeitsgebiet richtet, obwohl dort keine Anstellungschancen bestehen und der Versicherte wegen seiner einseitigen Arbeitssuche schon in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden ist (unver�ffentlichte Urteile C. vom 30. Oktober 1995 [C 178/95], G. vom 11. Mai 1989 [C 93/88] und V. vom 27. Juni 1988 [C 18/88]).
2.- In �bereinstimmung mit dem AWA ging die Vorinstanz namentlich davon aus, dass sich der Beschwerdef�hrer seit Eintritt der Arbeitslosigkeit 1993 bzw. seit der Aufgabe seiner T�tigkeit als Lehrer im Januar 1994 ausschliesslich um Lehrerstellen bem�hte und keinerlei Bereitschaft zeigte, sich ausserhalb dieses Berufes zu bet�tigen, obwohl er vom kantonalen Amt f�r Volksschule nicht mehr eingesetzt wurde und damit - auch auf Grund seines Alters - kaum mehr Anstellungschancen bestanden; hinzu kam die fehlende Bereitschaft des Beschwerdef�hrers, in einer Gruppe zu arbeiten, sodass er entsprechende Arbeiten ablehnte und deshalb in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde (vgl. Verf�gung vom 26. Januar 1998, nunmehr best�tigt mit Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts vom heutigen Tage, C 390/00); auf Grund dieser gesamten Umst�nde gelangten Verwaltung und Vorinstanz zur Verneinung der Vermittlungsf�higkeit.
Diese Feststellungen, auf deren Begr�ndung ausdr�cklich verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), erweisen sich nach Lage der gesamten Akten als zutreffend. Hieran verm�gen die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen, mit denen sich bereits die Rekurskommission und der Beschwerdegegner einl�sslich auseinandergesetzt haben, nichts zu �ndern. Im �brigen vermag der Beschwerdef�hrer aus einer anscheinend im Februar 1999 erfolgten Bewerbung, die somit nach dem Zeitpunkt der hier massgebenden, bis zum Erlass der angefochtenen Verf�gung vom 16. November 1998 eingetretenen Verh�ltnisse get�tigt wurde, f�r das vorliegende Verfahren nichts zu seinen Gunsten abzuleiten (vgl. ARV 1993/94 Nr. 8 S. 57 Erw. 3).
Es muss daher insbesondere bei den Ausf�hrungen der Vorinstanz im kantonalen Entscheid sein Bewenden haben, denen das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nichts beizuf�gen hat.
3.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegr�ndet und ist im Verfahren gem�ss Art. 36a OG zu erledigen.