Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Auflassung-d163645.html
Timestamp: 2016-12-05 11:28:22
Document Index: 338730119

Matched Legal Cases: ['§ 925', '§ 925', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Auflassung | Fachbegriff, Definition und Erläuterung im Rechtslexikon auf anwalt24.de
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Rechtswörterbuch Normen § 925 BGB Information Als Auflassung wird die Einigung der Vertragsparteien zur Grundstücksübertragung vor der zuständigen Stelle (Notar) bezeichnet.Das Immobiliarrecht unterliegt dem Abstraktionsprinzip. Die Auflassung ist von dem zugrunde liegenden Rechtsgeschäft (z.B. Grundstückskaufvertrag) zu unterscheiden.Die Übertragung eines Grundstücks erfordertein schuldrechtliches Grundgeschäft (Kauf, Schenkung etc.),eine dingliche Einigung (Auflassung) unddie Eintragung in das GrundbuchIn der Praxis wird die Auflassung gleichzeitig und in einer Vertragsurkunde mit dem schuldrechtlichen Grundgeschäft erklärt.Die Auflassung darf gemäß § 925 Abs. 2 BGB nicht befristet oder unter eine Bedingung gestellt worden sein. Voraussetzung ist, dass beide Vertragsparteien gleichzeitig vor der zuständigen Stelle (Notar) anwesend sind, wobei eine Stellvertretung zulässig ist.Die mit der Auflassung bezweckte Rechtsänderung wird durch die Eintragung einer Auflassungsvormerkung in das Grundbuch gesichert.Zur Frage der Auflassung eines Grundstücks an einen Minderjährigen siehe den Beitrag "Geschäftsfähigkeit". Siehe auch AbstraktionsprinzipBeleihung von GrundstückenEigentumserwerbFormmangel - HeilungGrundbuchGrundstückGrundstückskaufvertragVormerkungBGH 13.05.2016 - V ZR 265/14 (Keine Heilung durch Auflassung und Eintragung bei einem bereits erloschenen formnichtigen Angebot)BGH 20.07.2012 - V ZR 217/11 (Schwebend unwirksame Auflassung)BGH 07.12.2007 - V ZR 65/07 (Sittenwidrige Auflassung)BGH 19.05.2006 - V ZR 40/05 (Verweigerung der Auflassung bis zum Bezahlen der verjährten Kaufpreisforderung)BGH 25.11.2004 - V ZB 13/04 (Auflassung mit Minderjährigen)BGH 14.09.2001 - V ZR 231/00 (Künftiger Auflassungsanspruch, der durch eine vor Eröffnung des Gesamtvollstreckungsverfahrens eingetragene Vormerkung gesichert ist, ist insolvenzfest)BGH 07.12.2001 - V ZR 65/01 (Wenn der Gegenstand der Auflassung falsch bezeichnet wird, so ist die Auflassung hinsichtlich des Objekts erklärt worden, auf das sich der übereinstimmende Wille der Parteien erstreckte)OLG Nürnberg 08.12.2010 - 2 W 2145/10 (Streitwert einer Auflassungsklage)Böhringer: Entwicklungen des Grundstücks- und Grundbuchrechts seit 2009; Der Deutsche Rechtspfleger - Rpfleger 2011, 133Böttcher: Die Entwicklung des Grundbuch- und Grundstücksrechts bis Ende 2015; Neue Juristische Wochenschrift - NJW 2016, 844Krauß: Immobilienkaufverträge in der Praxis; 7. Auflage 2014Reymann: Falsa demonstratio und Erwerberverhältnis bei der Auflassung; Neue Juristische Wochenschrift - NJW 2008, 1773Schreiber: Die Auflassung; Jura 2000, 603Stöber: Erlöschen der Auflassungsvormerkung und Erbbauzins-Reallast bei der Insolvenzverwalterversteigerung; Neue Juristische Wochenschrift - NJW 2000, 3600
Auflage während der BewährungszeitAuflösung des Arbeitsverhältnisses