Source: https://www.abel-tasman.de/allgemeine-geschaeftsbedingungen?___store=store_de&___from_store=store_de
Timestamp: 2019-03-25 22:34:41
Document Index: 96346577

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§5', '§6', '§6', '§7', '§ 8', '§8', '§9', '§ 8', '§11', '§11', '§12', '§13']

Allgemeine Geschäftsbedingungen | Abel Tasman
HIER KANN EINE DRUCKVERSION GEÖFFNET WERDEN
Paragraf §1 - Definitionen
In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstehen wir unter:
Beförderer (Palaver vof): eine natürliche oder Rechtsperson, die einen Vertrag mit einem Kunden abschließt.
Kunde: eine natürliche oder Rechtsperson, die für sich und/oder einem/mehreren Trainee(s) einen Vertrag mit dem Beförderer bezüglich einer Reise/Törn an Bord eines Schiffes abschließt. Diese Reise/Törn ist inklusive Schiffsführer und Aufenthalt an Bord eines Schiffes.
Schiffsführer: Kapitän, der die Befehlsgewalt über das Schiff führt.
Trainee: Derjenige, der sich auf Einladung des Kunden und mit der Zustimmung des Beförderers an Bord des Schiffes befindet.
Schiff (Abel Tasman): Das Schiff, das in dem Vertrag angegeben ist, oder ein vergleichbares Schiff.
Vertrag: Jeder Vertrag zwischen dem Beförderer und dem Kunden, mittels welchem sich der Beförderer dem Kunden gegenüber verpflichtet, den Kunden und/oder dessen Trainee(s) mit einem Schiff zu befördern.
Reise/Törn: Fahrten insgesamt mit einem Aufenthalt an Bord des Schiffs innerhalb des im Vertrag genannten Zeitraums.
Elektronisch: Per E-Mail oder Website.
Paragraf §2 - Anwendung
Diese Geschäftsbedingungen gelten für Vereinbarungen, die der Beförderer mit dem Kunden abschließt.
Diese Geschäftsbedingungen gelten zwischen Beförderer und Kunde. Der Kunde informiert seine Trainee(s) über die Regeln dieser ‚Allgemeinen Geschäftsbedingungen‘. Der Kunde stellt den Beförderer von allen Ansprüchen frei, die der Trainee gegenüber dem Beförderer geltend macht, soweit eine Haftung des Beförderers ausgeschlossen wäre, wenn der Kunde diesen Anspruch gegenüber dem Beförderer geltend machen würde.
Diese Geschäftsbedingungen beziehen sich auf alle natürlichen und Rechtspersonen, die der Beförderer im weitesten Sinne des Wortes beim Abschluss und/oder der Durchführung des Vertrags einsetzt oder eingesetzt hat.
Diese Geschäftsbedingungen sind rechtsgültig und schließen ausdrücklich jegliche anderen Bedingungen, die durch den Kunden verwendet werden, es sei denn, die Parteien vereinbaren schriftlich etwas anderes, aus.
Diese Geschäftsbedingungen können aus dem Niederländischen in eine fremde Sprache übersetzt sein. Im Falle möglicher Streitfragen in den Texten als Folge dieser Übersetzung, hat der niederländische Text den Vorrang.
Paragraf §3 - das Angebot
Ein allgemeines Angebot des Beförderers in Form von Flyern, Werbeanzeigen oder Internetseiten versteht sich unverbindlich und muss lediglich als Einladung zu einer Verhandlung aufgefasst werden.
Der Beförderer legt das einzelne Angebot schriftlich oder elektronisch vor.
Das schriftliche oder elektronische Angebot wird datiert. Es ist innerhalb der genannten Frist oder für den Fall, dass keine Frist angegeben wurde, innerhalb von 10 Tagen ab der Datierung unwiderruflich.
In dem Angebot ist in jedem Fall folgendes angegeben:
Die Art, der Inhalt und der Umfang der vom Beförderer durchzuführenden Dienstleistung(en).
Der Gesamtpreis der Reise/des Törns und des eventuell gelieferten Caterings.
Das Datum und der Zeitpunkt und der Hafen der Ein- und Ausschiffung.
Die Höchstanzahl an Trainee(s).
Ein Exemplar dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen, soweit diese nicht bereits bereitgestellt wurde.
Paragraf §4 - Vertrag
Der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots zustande. Der Beförderer schickt dem Kunden im Falle einer elektronischen Auftragserteilung eine elektronische Bestätigung zu.
Die Verträge werden sowohl schriftlich als auch elektronisch festgehalten.
Dem Kunden muss bei einem schriftlichen Vertrag eine Kopie bereitgestellt werden.
Paragraf §5 - Zahlungsbedingungen
Die (An-)Zahlung muss innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung, aber in jedem Fall 6 Wochen vor Abreise mittels Überweisung auf das vom Beförderer angewiesenen Bankkonto erfolgt sein.
Der Kunde befindet sich im Falle einer nicht pünktlichen Zahlung ohne jedwede Inverzugsetzung in Verzug. Dennoch schickt der Beförderer nach Ablauf des Zahlungsdatums eine Erinnerung zu, in der er den Kunden auf seinen Verzug hinweist und ihm im Nachhinein die Möglichkeit einräumt, die Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt dieser Zahlungserinnerung unter Angabe der zu zahlenden außergerichtlichen Verwaltungskosten infolge der Nichtbezahlung innerhalb der diesbezüglich genannten Frist zu leisten.
Der Beförderer ist nach Ablauf der in §5.1 genannten Frist von 14 Tagen befugt, ohne weitere Inverzugsetzung zur Einziehung des an ihn zu zahlenden Betrags überzugehen. Sollte der Beförderer dies durchführen, gehen die damit verbundenen außergerichtlichen Kosten berechtigterweise zu Lasten des Kunden. Der Beförderer kann höchstens die unten stehend angegebenen Verwaltungskosten in Rechnung stellen.
Hauptsumme Prozentsatz höchste Vergütung Verwaltungskosten (Gesetzliche Änderungen vorbehalten).
Für die ersten 2.500,00 €: 15 %, mindestens 40,00
Paragraf §6 - Stornierung
Der Kunde muss für den Fall, dass er den Vertrag stornieren möchte, den Beförderer hierüber so schnell wie möglich schriftlich oder elektronisch informieren. Das Empfangsdatum seitens des Beförderers wird als das Stornierungsdatum betrachtet.
Der Kunde muss dem Beförderer im Falle einer Stornierung eine festgelegte Entschädigung in Höhe von Prozenten des vereinbarten Preises zahlen. Und zwar:
95 % im Falle einer Stornierung bis 1 Tag vor Abfahrt
Entschädigung Catering und sonstige Dienstleistungen:
50 % im Falle einer Stornierung bis 1 Monat vor Abfahrt.
75 % im Falle einer Stornierung bis 2 Wochen vor Abfahrt.
90 % im Falle einer Stornierung bis 1 Woche vor Abfahrt.
Der Kunde kann den Beförderer bis spätestens 7 Tage vor Abreise um eine Rechtsübertragung bitten. Derjenige, der den Kunden ersetzt, muss sämtliche mit dem Vertrag verbundenen Bedingungen erfüllen. Der Kunde und derjenige, der ihn ersetzt, sind gesamtschuldnerisch für die Bezahlung des noch zu zahlenden Preises der Reise/des Törns, der Änderungskosten in Höhe von 50,00 € und eventueller ergänzender Verwaltungskosten haftbar.
Der Kunde, der den Vertrag storniert, ist verpflichtet, die Stornierungskosten gemäß den Bestimmungen in den vorherigen Absätzen zu zahlen, soweit nicht der tatsächliche Schaden belegbar 15 % höher ist als der festgelegte Betrag. In diesem Fall muss der Kunde den belegbar höheren Betrag bezahlen. Dieser Betrag kann nicht mehr als den Höchstpreis des Vertrags betragen. Unter Schaden werden entstandene Verluste und entgangene Gewinne verstanden.
Der Beförderer kann den Vertrag stornieren, wenn er den Vertrag infolge unvermeidbarer und außerordentlicher Umstände nicht durchführen kann und er den Kunden hierüber sofort und vor Start der Reise/des Törns informiert.
Der Beförderer zahlt im oben stehenden §6 angegebenen Fällen sämtliche vom Kunden vor der Reise/des Törns bereits bezahlten Beträge vollständig zurück, ohne einen Schadenersatz zahlen zu müssen.
Paragraf §7 - Rechte und Pflichten des Beförderers
Der Beförderer steht dafür ein, dass das Schiff und die Besatzung die gesetzlichen Vorschriften erfüllen und mindestens mit einer geeigneten Sicherheitsausrüstung ausgestattet sind.
Die Fahrroute wird, soweit nichts Anderslautendes vereinbart wurde, vom Beförderer und/oder Kapitän in Rücksprache mit dem Kunden festgelegt.
Der Beförderer und/oder Kapitän sind jederzeit befugt, die Fahrroute aufgrund von (voraussichtlichen) nautischen und/oder meteorologischen Gründen zu ändern. Hierunter wird unter anderem verstanden, den Abfahrts- und/oder Ankunftsort zu ändern oder temporär nicht auszulaufen. Unter nautischen und /oder meteorologischen Gründen werden unter anderem Wetterbedingungen, die Gezeiten, eine Sperrung der Wasserstraßen und der Zustand des Schiffs verstanden.
Der Beförderer und/oder Kapitän sind in den im vorherigen Absatz genannten Fällen bemüht, in Rücksprache mit dem Kunden eine andere Lösung zu finden. Eventuelle ergänzende Kosten gehen, soweit angemessen, zulasten des Kunden. Der Beförderer und/oder Kapitän entscheiden, ob die ausgewählte Lösung vernünftigerweise durchführbar ist.
Der Beförderer ist für den Fall, dass das vereinbarte Schiff und/oder der Kapitän unverhofft nicht verfügbar sind, berechtigt, ein gleichwertiges anderes Schiff bzw. einen anderen Kapitän einzusetzen. Der Beförderer ist für den Fall, dass dies nicht möglich ist und sich die Nichtverfügbarkeit aus Gründen ergibt, die ein sorgfältiger Beförderer nicht hätte verhindern können, berechtigt, den Vertrag aufzulösen.
Der Beförderer kann den Preis in Verbindung mit Änderungen in den Transportkosten (einschließlich der Kraftstoffkosten) oder den zu zahlenden Steuern und Abgaben bis zu zwanzig Tage vor Start der Reise/des Törns erhöhen. Der Beförderer gibt bei Anwendung dieser Bestimmung an, in welcher Art und Weise die Erhöhung berechnet wurde. Der Kunde hat für den Fall, dass die Erhöhung mehr als 15 % beträgt, das Recht, den Vertrag innerhalb von zehn Tagen nach Erhalt dieser schriftlichen Mitteilung kostenlos zu kündigen.
Der Beförderer weist den Kunden auf die Verpflichtung in § 8.9, hin.
Der Beförderer trifft zusammen mit dem Kunden Vereinbarungen über die Bezahlung von Hafen-, Brücken-, Schleusen- und Lotsengeldern, Steuern vor Ort und anderen Abgaben wie Touristensteuer und Kraftstoffkosten.
Paragraf §8 - Rechte und Pflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle Trainee(s) mit den korrekten Daten und der Gültigkeitsdauer der Dokumente (Ausweise/Reisepässe) spätestens bei Beginn der Reise beim Beförderer oder seinem Vertreter „online“ eingecheckt zu haben.
Der Kunde muss, soweit dies innerhalb seines Einflussbereichs liegt, zum Ende der vereinbarten Reise/des Törns dafür sorgen, dass sich das Schiff im gleichen Zustand wie bei Start des vereinbarten Zeitraums befindet.
Der Beförderer ist für den Fall, dass der Kunde nicht gemäß den Bestimmungen im vorherigen Absatz gehandelt hat, berechtigt, das Schiff auf Kosten des Kunden in den Zustand zu versetzen, in dem es sich bei Start des vereinbarten Zeitraums befunden hat. Letztgenanntes gilt nicht, wenn die genannten Kosten von der Versicherung abgedeckt werden.
Der Kunde und seine Trainee(s) müssen jederzeit die Anweisungen des Beförderers und/oder des Kapitäns und anderer Besatzungsmitglieder befolgen. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Vorschriften und Anweisungen, die sich auf die Ordnung und Sicherheit beziehen.
Der Kunde gibt dem Kapitän und der Besatzung die volle Erlaubnis, das an Bord verfügbare Catering zu nutzen. Wenn nicht an Bord gegessen wird, ist ein Betrag für die Verpflegung des Kapitäns und der Besatzung im Mietpreis oder in der Schlussrechnung enthalten.
Das Gepäck des Kunden und seiner Trainee(s) muss im Umfang so sein und so platziert werden, dass es keine Behinderung darstellt. Das liegt in der Beurteilung des Kapitäns. Zulässiges Gepäck beinhaltet die mit der Hand tragbaren normalen benötigten Artikel für den persönlichen Gebrauch des Kunden und/oder der Trainee(s) außer Essen und/oder Trinken, die ein Kunde und/oder Trainee in Koffern, Taschen, Kleider- oder Rucksäcken einfach auf einmal mitführen kann.
Es ist dem Kunden und/oder Trainee strengstens verboten, gefährliche Stoffe, Waffen, Drogen, Alkohol oder Schmuggelware mit an Bord zu bringen oder zu besitzen.
Es ist verboten um Haustiere mit an Bord zu bringen oder an Bord zu halten.
Der Kunde informiert seine Trainee(s) über die für sie geltenden Bestimmungen dieser Bedingungen.
Paragraf §9 - Auflösung und Aussetzung
Für den Fall, dass eine der Parteien ihre Verpflichtungen aus dem Vertrag nicht erfüllt, ist die Gegenpartei befugt, die dem gegenüber stehende Verpflichtung auszusetzen oder den Vertrag aufzulösen, außer, wenn die Nichterfüllung angesichts ihrer besonderen Art oder die geringe Bedeutung die Aussetzung oder Kündigung nicht rechtfertigt.
Eine Kündigung des Vertrags ist in jedem Fall in folgenden Fällen möglich:
- Seitens des Beförderers, wenn es sich um eine in § 8, die Absätze 4, 6, 7 oder 8, genannte Situation handelt.
- Wenn das diesbezügliche Schiff aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht verfügbar ist es trotz aller Bemühungen des Beförderers nicht möglich ist, fristgemäß ein anderes vergleichbares Schiff anzubieten.
Eine Kündigung oder Auflösung muss unter Angabe der Gründe, auf der diese basiert, schriftlich oder elektronisch erfolgen. Der Vertrag wird ab dem Zeitpunkt, zu dem die Kündigung erhalten wurde, in jedem Fall aber 5 Tage ab Versand der Kündigung als außergerichtlich aufgelöst betrachtet.
Für den Fall, dass der Grund der Kündigung oder Auflösung dem Kunden und/oder den Trainee(s) zugerechnet werden muss, geht der Schaden, der sich hieraus ergibt, zulasten des Kunden.
Der Kunde kann für den Fall einer Auflösung seitens des Beförderers, außer, wenn der Mangel nicht dem Beförderers zugerechnet werden kann, einen Anspruch auf eine Vergütung des ihm möglicherweise entstandenen Schadens erheben. Dieser Schadenersatz ist auf den vereinbarten Preis für die Reise/den Törn beschränkt.
Paragraf §11 - Haftung
Die Haftung des Beförderers für Schäden ist auf dreimal den Betrag der Reise/des Törns beschränkt. Dies gilt nicht, wenn die Rede von einem Personenschaden ist oder der Schaden von einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Handlung des Beförderers verursacht wurde.
Der Beförderer kann sich für den Fall, dass für eine durchgeführte Dienstleistung ein Vertrag oder eine Verordnung Anwendung findet, auf die darin angegebene Beschränkung seiner Haftung berufen.
Die Verjährungsfrist zur Einreichung einer Forderung auf Schadenersatz beläuft sich auf ein Jahr.
Der Beförderer ist nicht haftbar, wenn sich der Kunde/Trainee bezüglich eines Schadens mittels einer von ihm abgeschlossenen Versicherung schadlos halten kann.
Wenn der Beförderer beweist, dass die Schuld oder Fahrlässigkeit des Kunden und/oder Trainees den Schaden verursacht oder dazu beigetragen hat, wird die Haftung des Beförderers dadurch insgesamt oder zum Teil aufgehoben.
Der Beförderer ist nicht für einen Verlust von oder Schaden an Gepäck oder Besitz (wie Bargeld, Schmuck, elektronische Geräte oder andere Wertsachen) haftbar, wenn sich dies aus einer unzureichenden Sorgfalt des Kunden ergibt. Hierunter wird unter anderem verstanden, wertvollen Besitz unbeaufsichtigt auf oder im Schiff liegenzulassen.
Der Kunde ist für Schäden haftbar, die von ihm und/oder von Trainees/Besuchern, die sich auf seine Einladung hin an Bord des Schiffs aufhalten, verursacht wurden. Dies gilt nicht, soweit der Schaden dem Handeln oder Unterlassen des Beförderers und/oder Kapitäns zugerechnet werden muss.
Der Beförderer ist nicht für Schäden haftbar, die sich aus einer Verzögerung, Abweichung des vereinbarten Start- und/oder Endzeitpunkts oder der Zurverfügungstellung eines Ersatzschiffes aufgrund dessen, dass das vereinbarte Schiff aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht verfügbar ist, ergeben.
Paragraf §11 - höhere Gewalt
Unter höherer Gewalt wird jeder nicht absehbare Umstand verstanden, infolgedessen die Durchführung des Vertrags verzögert oder verhindert wird, sofern dieser Umstand vom Beförderer nicht vermieden werden kann und dieser nicht gemäß Gesetz, Vertrag oder gesellschaftlicher Auffassung auf dessen Rechnung gehen muss.
Darüber hinaus wird unter höherer Gewalt eine Havarie des Schiffs verstanden, aufgrund derer das Schiff für den vereinbarten Zweck nicht mehr einsetzbar ist und die Havarie nicht Umständen zugerechnet werden kann, die der Beförderer hätte vorhersehen oder verhindern müssen.
Für den Fall, dass der Kapitän der Ansicht ist, dass es angesichts der Wetterbedingungen in Kombination mit der Art des Schiffs und der Gruppe an Trainees nicht verantwortlich ist, die Reise/den Törn durchzuführen, muss dies ebenfalls als höhere Gewalt gelten.
Der Beförderer hat nach Auflösung des Vertrags aufgrund eines Falles einer höheren Gewalt das Recht auf eine Vergütung der ihm entstandenen Kosten. Dies gilt, soweit diese erfolgt sind, bevor die Rede von einem Fall einer höheren Gewalt war, der zur Auflösung des Vertrags geführt hat, sowie, soweit dem Kunden damit geholfen ist.
Paragraf §12 - Reklamationen
Reklamationen bezüglich der Durchführung des Vertrags müssen so schnell wie möglich vor Ort gemeldet werden, damit nach einer Lösung gesucht werden kann. Ergibt sich hieraus kein zufriedenstellendes Ergebnis oder wird die Reklamation erst nach der Reise/des Törns ermittelt, muss die Reklamation dem Beförderer schriftlich oder per E-Mail ordnungsgemäß beschrieben und begründet innerhalb eines geeigneten Zeitraums nach Ermittlung zur Kenntnis gebracht werden.
Reklamationen in Bezug auf Rechnungen müssen präferiert schriftlich und ordnungsgemäß beschrieben und begründet innerhalb eines geeigneten Zeitraums nach Erhalt der diesbezüglichen Rechnung beim Beförderers eingereicht werden.
Aus einem nicht fristgemäßen Einreichen der Reklamation kann sich ergeben, dass der Kunde seine diesbezüglichen Rechte verliert, soweit die Überziehung der Frist angemessen nicht dem Verbraucher zugerechnet werden kann.
Es ist für den Fall, dass klar wird, dass die Reklamation nicht einvernehmlich beigelegt werden kann, die Rede von einer Rechtsstreitigkeit.
Paragraf §13 - Rechtsstreitigkeiten und Gerichtsstand
BBZ/Palaver vof