Source: https://www.buzer.de/gesetz/10800/al75703-0.htm
Timestamp: 2020-01-25 15:12:03
Document Index: 102257440

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 40', '§ 23', '§ 16', '§ 23', '§ 16', '§ 19', '§ 23', '§ 284', '§ 23']

Fassung § 24 DerivateV a.F. bis 06.09.2019 (geändert durch Artikel 1 V. v. 14.08.2019 BGBl. I S. 1355)
Sie sind hier: Start > Inhaltsverzeichnis DerivateV > § 24 > alle Fassungen > a.F. Fassung ab 06.09.2019
Änderung § 24 DerivateV vom 06.09.2019
Ähnliche Seiten: alle Änderungen durch Artikel 1 2. DerivateVÄndV am 6. September 2019 und Änderungshistorie der DerivateV
Änderung verpasst? DerivateV abonnieren!
§ 24 DerivateV a.F. (alte Fassung)
§ 24 DerivateV n.F. (neue Fassung)
durch Artikel 1 V. v. 14.08.2019 BGBl. I S. 1355
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 40 Übergangsbestimmung
(1) 1 Für die Berechnung der Ausstellergrenzen nach § 23 Absatz 1 ist grundsätzlich der einfache Ansatz nach § 16 anzuwenden. 2 Dazu sind für die Derivate und derivativen Komponenten im Sinne des § 23 Absatz 1 die Anrechnungsbeträge für das Marktrisiko gemäß § 16 dem Aussteller des jeweiligen Basiswertes zuzurechnen. 3 Sind die Voraussetzungen des § 19 Absatz 1 Satz 5 Nummer 1 bis 3, 4 Buchstabe a erfüllt, können Derivate, deren Wertentwicklung entgegengesetzt zu der Wertentwicklung des Basiswertes verläuft, entsprechend verrechnet werden.
(2) 1 Bei der Berechnung nach § 23 Absatz 1 dürfen unberücksichtigt bleiben:
(2) 1 Die Kapitalverwaltungsgesellschaft darf bei offenen inländischen Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen unter den Voraussetzungen des § 284 Absatz 2 des Kapitalanlagegesetzbuches bei der Berechnung nach § 23 Absatz 1 unberücksichtigt lassen:
1. Credit Default Swaps, sofern sie ausschließlich und nachvollziehbar der Absicherung des Kreditrisikos von genau zuordenbaren Vermögensgegenständen des Investmentvermögens dienen, und
2. die Vermögensgegenstände, denen die Credit Default Swaps nach Nummer 1 direkt zugeordnet sind.
2 Sichert ein Kreditderivat nur einen Teil des Kreditrisikos des zugeordneten Vermögensgegenstandes ab, so ist der verbleibende Teil in die Berechnung der Auslastung der Ausstellergrenzen einzubeziehen.
(3) 1 Die Ausstellergrenzen müssen nach Anrechnung und Verrechnung der Derivate eingehalten werden, so dass das tatsächliche Exposure des Investmentvermögens gemäß den Ausstellergrenzen diversifiziert ist. 2 Unabhängig von Verrechnungen müssen beim Einsatz von Total Return Swaps oder Derivaten mit ähnlichen Eigenschaften, die das tatsächliche Exposure des Investmentvermögens überwiegend beeinflussen, zusätzlich sowohl die direkt von dem Investmentvermögen gehaltenen Vermögensgegenstände (Grundinvestment) als auch die Basiswerte der Derivate den Ausstellergrenzen entsprechen.
Link zu dieser Seite: https://www.buzer.de/gesetz/10800/al75703-0.htm