Source: http://kolping-moosburg.de/index.php/kolping/satzung
Timestamp: 2018-04-23 07:37:04
Document Index: 238451690

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 3', '§ 10', '§ 7', '§ 26', '§ 12', '§ 10', '§ 11', '§ 10', '§ 26', '§ 22', '§ 14']

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Satzung der Kolpingsfamilie Moosburg
der Kolpingsfamilie Moosburg e. V.
Der Verein führt den Namen “Kolpingsfamilie Moosburg” (im folgenden Text: KF). Er hat seinen Sitz in Moosburg und ist im Vereinsregister eingetragen.
(1) Die KF Moosburg ist eine christliche, familienhafte und lebensbegleitende, demokratische Bildungs- und Aktionsgemeinschaft zur Entfaltung des Einzelnen in der ständig zu erneuernden Gesellschaft.
(3) Die Botschaft Jesu Christi, christliche Gesellschaftslehre sowie Person und Beispiel Adolph Kolpings bilden die Grundlage, auf der Menschen in dieser Gemeinschaft und durch sie Orientierung und Lebenshilfe geben und empfangen. Ihre Mitglieder bemühen sich, als Christen ihr Leben zu gestalten, sowie Kirche und Gesellschaft verantwortlich mitzugestalten. Dabei begleitet und trägt die KF den Einzelnen als Weggemeinschaft. Die KF nimmt ihre Möglichkeiten zur kirchlichen und gesellschaftlichen Mitwirkung wahr.
(4) Die KF ist Teil ihres Diözesanverbandes und damit auch des Kolpingwerkes Deutschland und des Internationalen Kolpingwerkes.
(1) Die KF hat gemäß ihres Selbstverständnisses und den Bestimmungen des Generalstatuts des Internationalen Kolpingwerkes und der Satzung des Kolpingwerkes Deutschland folgende Aufgaben:
- durch die Aktivitäten ihrer Mitglieder auf der Grundlage der christlichen Gesellschaftslehre das Gemeinwohl zu fördern und an der ständigen Erneuerung von Kirche und Gesellschaft mitzuwirken.
(2) Die KF gibt durch ihre Arbeit Hilfestellung zur personalen Entfaltung des Einzelnen. Ihre schwerpunktmäßigen Aufgaben liegen in der Orientierung und Lebenshilfe in konkreten Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Arbeitswelt, Freizeit, Kirche, Gesellschaft und Staat. Diese Arbeit geschieht sowohl in altersspezifischer und zielgruppenorientierter als auch in gemeinschaftlicher und generationsübergreifender Ausrichtung.
(3) Die KF ist verpflichtet, das Leben und Wirken der überörtlichen Gliederungen des Kolpingwerkes mitzutragen.
(4) Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hat die KF Anspruch auf die subsidiäre Hilfestellung durch die überörtlichen Gliederungen des Kolpingwerkes.
Die KF verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Zweck der KF ist die Förderung von Religion, Bildung und Erziehung, Jugend- und Altenhilfe und Völkerverständigung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesonders durch religiöse, jugendpflegerische, volksbildende und berufliche Erziehungs- und Bildungstätigkeit. Die KF ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel der KF dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln der KF. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken der KF fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(1) Als Mitglied kann aufgenommen werden:
- wer die Aufgaben und Ziele des Kolpingwerkes bejaht;
- wer zur Mitarbeit und Übernahme von Verantwortung bereit ist;
und die Aufnahme beim Vorsitzenden beantragt.
(2) Über die Aufnahme eines Neumitglieds entscheidet auf dessen Antrag der Vorstand der KF mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
(3) Mitglied ist nur, wer beim Kolpingwerk Deutschland in Köln gemeldet ist. Dieses stellt den Mitgliedsausweis aus.
(4) Die Mitglieder der KF sind Mitglieder des Kolpingwerkes Deutschland und damit des Internationalen Kolpingwerkes.
Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich in außergewöhnlicher Weise um die KF verdient gemacht haben. Die Ernennung zum Ehrenmitglied wird im Vorstand mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen.
Das Ehrenmitglied ist in Köln als Mitglied zu melden, sofern nicht bereits eine Mitgliedschaft besteht.
Die KF kann auf den Beitrag verzichten und den Verbandsbeitrag aus der Vereinskasse übernehmen.
(6) Fördernder der KF
Durch die regelmäßige Zahlung eines freiwilligen Beitrages wird keine Mitgliedschaft im Kolpingwerk begründet. Diese örtlichen Förderer haben deshalb auch keine Rechte nach § 6 dieser Satzung.
1. an Veranstaltungen und Bildungsangeboten der KF und aller Gliederungen des Kolpingwerkes teilzunehmen,
2. Einrichtungen des Kolpingwerkes unter Beachtung gesetzlicher Vorschriften bevorzugt zu benutzen,
3. nach Maßgabe der entsprechenden Satzungen das Stimm-, Antrags- und Vorschlagsrecht und das aktive und passive Wahlrecht in der KF und den überörtlichen Gremien wahrzunehmen.
1. das Leben der KF mitzutragen und an der Verwirklichung der in § 3 genannten Ziele und Aufgaben und des von der Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland beschlossenen Programms mitzuarbeiten,
2. den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitrag, der die von den überörtlichen Gremien festgesetzten finanziellen Verpflichtungen einschließen muß, zu leisten,
3. ab Vollendung des 18. Lebensjahres das Kolpingblatt als Mitglieder- und Verbandszeitung des Kolpingwerkes Deutschland zu beziehen.
(1) Die Mitgliedschaft in der KF, im Kolpingwerk Deutschland und im Internationalen Kolpingwerk erlischt außer durch Tod
1. durch freiwilligen Austritt, der schriftlich erklärt werden muß,
(2) Mit der Beendigung der Mitgliedschaft (außer bei Tod) sind die Beitragspflichten zu erfüllen, im Besitz befindliche Sachen der KF und der Mitgliedsausweis zurückzugeben.
(3) Ein Mitglied, das nachweisbar schwerwiegend gegen seine Pflichten verstößt, kann durch Beschluß des Vorstandes ausgeschlossen werden. Dieser Beschluß bedarf der 2/3 Mehrheit der Vorstandsmitglieder. Das Mitglied ist von einem vorgesehenen Ausschluß unter Angabe der Gründe schriftlich in Kenntnis zu setzen. Es muß Gelegenheit erhalten, seine Ansicht dem Vorstand vorzutragen. Erst dann kann der Beschluß über den Ausschluß erfolgen. Gegen einen solchen Beschluß steht dem/der Betroffenen ein Einspruchsrecht beim Diözesanverband innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Beschlusses zu. Im Falle eines Einspruchs hat der Diözesanvorstand die Begründung für den Ausschluß seitens des Vorstandes der KF sowie die Beschwerdegründe des/der Betroffenen zu prüfen und eine endgültige Entscheidung innerhalb von zwei Monaten nach Eingang zu treffen. Es liegt im Ermessen des Diözesanvorstandes, in besonders begründeten Fällen eine Einzelmitgiedschaft zuzulassen.
(2) Die Kolpingjugend regelt ihre Angelegenheiten eigenständig im Rahmen der programmatischen Grundlagen und Beschlüsse des Verbandes. Sie ist eingebunden in die generationsübergreifende Arbeit der KF.
(3) Die Mitglieder der Kolpingjugend ab dem vollendeten 12. Lebensjahr wählen die Leitung der Kolpingjugend in geheimer Wahl für drei Jahre. Diese trägt die Verantwortung für die Ausgestaltung der Arbeit der Kolpingjugend und hat Finanzverantwortung über einen Etat im Rahmen des Gesamtetats der KF. Die Leitung vertritt die Mitglieder der Kolpingjugend auf überörtlichen Ebenen und nach außen und ist den Mitgliedern der Kolpingjugend verantwortlich. Mindestens zwei Mitglieder dieser Leitung gehören mit Sitz und Stimme dem Vorstand der KF an. Dadurch haben sie Anteil an der Gesamtverantwortung für die KF.
(4) Die Kolpingjugend ist Mitgliedsverband im Bund der Deutschen Katholischen Jugend.
§ 10 Organe des VereinsI. Die Mitgliederversammlung
(2) Der Mitgliederversammlung gehören alle Mitglieder der KF an. Mitglieder ab Vollendung des 14. Lebensjahres sind stimberechtigt, sofern sie ihren Verpflichtungen gemäß § 7 Ziffer 2 nachgekommen sind. Bei vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist das Stimmrecht an die volle Geschäftsfähigkeit nach BGB gebunden.
(3) Die Mitgliederversammlung wählt in geheimer Wahl für 2 Jahre den Vorstand (siehe unten II.), die Hausverwaltung (siehe unten III.) und den Verwaltungsausschuß (siehe unten IV.). Es sind 2 Kassenprüfer zu bestimmen.
(4) Der Präses bedarf nach seiner Wahl der Bestätigung durch die zuständigen kirchlichen Stellen. Entsprechendes gilt bei der Wahl anderer für den pastoralen Dienst Verantwortlicher.
(5) Der Vorsitzende, stellvertr. Vorsitzende, Kassier und die Hausverwaltung muß die volle Geschäftsfähigkeit nach BGB besitzen.
(6) Die Mitgliederversammlung setzt die Höhe des Mitgliedsbeitrags fest und entscheidet über die Entlastung des Vorstandes.
(7) Die Mitgliederversamlung ist jährlich mindestens einmal durchzuführen.
In dringenden Fällen kann auf Beschluß des Vorstandes eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Der Vorstand muß eine Versammlung einberufen, wenn wenigstens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich mit Angabe eines Grundes verlangt.
(8) Die Einladung soll bei Satzungsänderungen und Wahlen zwei Wochen vorher schriftlich mit Angabe der Tagesordnung erfolgen und durch eine Anzeige in der örtlichen Presse bekanntgemacht werden. Im übrigen reicht die rechtzeitige Pressebekanntmachung als Einladung. Über Termin und das Verfahren der Einreichung von Wahlvorschlägen und Anträgen beschließt der Vorstand.
(9) Der Vorsitzende beruft die Mitgliederversammlung ein, leitet sie, sorgt für die Durchführung der Beschlüsse und vertritt die KF nach außen.
(10) Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Besondere Regelungen in den folgenden Bestimmungen gehen diesem Absatz vor.
(11) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen, das in der ersten Vorstandssitzung nach der Mitgliederversammlung genehmigt wird.
(1) Der Vorstand (Vereinsausschuß) ist das Leitungsorgan der KF. Den Vorstand gemäß § 26 BGB bilden der Vorsitzende und der stv. Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
· der stellv. Vorsitzende
· der Präses
· weitere Vorstandsmitglieder - die Anzahl wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Davon soll mindestens ein Mitglied aus der Kolpingjugend sein.
(3) Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
(4) Die Vorstandsitzung soll im Abstand von 2 Monaten durchgeführt werden. Eine Sitzung muß abgehalten werden, wenn ein Drittel der Vorstandsmitglieder diese schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt.
(5) Der Vorstand beschließt über die Verwendung der Finanzmittel. Er legt fest, bis zu welcher Höhe der Vorsitzende in eigener Verantwortung Geld ausgeben darf.
(6) Der Vorstand regelt über die vorgegebenen Aufgaben der Vorstandsmitglieder hinaus (§ 12) die Verteilung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der Arbeit der KF.
(7) Der Vorstand hat dafür zu sorgen, daß im Bedarfsfall ein Rechtsträger das Sachvermögen der KF den Zielen und Aufgaben der Satzung entsprechend verwaltet.
(8) Über die Vorstandsitzung ist ein Protokoll zu führen, das in der folgenden Sitzung zur Genehmigung vorgelesen wird.
III. Die weiteren Vorstandsmitglieder
(1) Der Vorstand versteht sich als kollegiales Leitungsorgan und trägt gemeinsam die Ver-antwortung für das Wohl der KF. Der Vorsitzende und stellv. Vorsitzende übernehmen aufgrund ihrer Ämter besondere Verantwortung.
(2) Der/die Vorsitzende beruft die Vorstandssitzung ein. Er/sie leitet sie und sorgt für die Durchführung der Beschlüsse. Er/sie vertritt die KF nach innen und außen. Er/sie ist Vorstand und Mitgliederversammlung verantwortlich.
(3) Der/die stellv. Vorsitzende vertritt den/die Vorsitzende/n bei Abwesenheit und übernimmt im übrigen bestimmte Aufgaben nach Beauftragung durch den Vorstand. Er/sie ist dem Vorstand und der Mitgliederversammlung verantwortlich.
(4) Der Präses oder der/die Verantwortliche für den pastoralen Dienst in der KF trägt insbesondere die Verantwortung für die christliche Prägung der KF. Er/sie fördert die Gemeinschaft und den Einzelnen in dem Bemühen um persönliche Glaubens-entscheidungen und begleitet sie in der Erfüllung des christlichen Weltauftrags.
(5) Der Schriftführer/ die Schriftführerin ist veantwortlich für den Schriftverkehr, die Ausfertigung der Protokolle sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit soweit nicht andere Mitglieder damit beauftragt sind. Er/sie verwaltet auch das Archiv. Er/sie ist dem Vorstand und der Mitgliederversammlung verantwortlich.
(6) Dem / der Kassierer/in obliegt die Haushalts- und Kassenführung der KF. Er /Sie erstellt den Etat, die Jahresrechnung und die Steuererklärungen, soweit nicht andere Mitgliede damit beauftragt sind. Er/Sie ist für den termingerechten und vollständigen Einzug der Beiträge und deren Weiterleitung nach Köln zuständig. Er/sie wird von zwei gewählten Kassenprüfern kontrolliert und in der Mitgliederversammlung entlastet.
(7) Die weiteren Vorstandsmitglieder gemäß § 10 II. Abs. 2 übernehmen die durch die Mitgliederversammlung festgelegten Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Sie tragen besondere Verantwortung für die Verwirklichung von Bildung und Aktion. Sie sind dem Vorstand und der Mitgliederversammlung verantwortlich.
(8) Die Vertreter/innen der Kolpingjugend bringen die Interessen und Anliegen der Kolpingjugend in den Vorstand ein und sorgen in der Kolpingjugend für die Durchführung der Beschlüsse von Mitgliederversammlung und Vorstand.
§ 11 Die Hausverwaltung
Das Kolpingheim wird von der KF selbst verwaltet. Dazu wird ein Verwaltungsausschuß bestellt. Dieser setzt sich zusammen aus:
· Hausverwalter
· Stellv. Hausverwalter
· Sechs Beiräte, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden.
(1) Der Hausverwalter wird von der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt.
Er beruft die Sitzungen des Verwaltungsausschusses ein und leitet sie. Er genehmigt in eigener Verantwortung Ausgaben bis 255€ und sorgt für die Durchführung der Beschlüsse. Er führt die Geschäfte der Hausverwaltung.
(2) Das Amt des Stellvertr. Hausverw. soll in der Regel der erste Vorsitzende der KF übernehmen.
(3) Die Hausverwaltung setzt sich zusammen aus dem Hausverwalter oder Stellvertreter und einem weiteren Beirat. Je nach der anfallenden Aufgabe soll der Schriftführer oder Kassierer hinzugezogen werden. Sie beschließt Angelegenheiten, soweit sie nicht in der Mitgliederversammlung und dem Verwaltungsausschuß vorbehalten sind. Sie ist beschlußfähig, wenn der Hausverwalter oder stellvertr. Hausverwalter und ein weiteres Mitglied anwesend ist. Die Beschlußfassung kann auch telefonisch erfolgen.
Die Hausverwaltung genehmigt Ausgaben bis 511€. Darüber hinaus veranlaßt sie die Behebung von Schäden in Notfällen. Notfälle sind Ereignisse, die ein sofortiges Eingreifen erfordern, um weitergehende Schäden zu verhindern.
(4) Der Verwaltungsausschuß verteilt die Aufgaben an die Beiräte, bestellt den Buchhalter und regelt dessen Befugnisse, bestimmt über Mietverträge mit einer Laufzeit über einem Jahr und beschließt über Ausgaben von mehr als 511€.
(5) Der Schriftführer schreibt die Einladungen und protokolliert die Sitzungen. Er erledigt den Schriftverkehr nach Anweisung des Hausverwalters.
(6) Der Kassierer führt die Kassengeschäfte, soweit diese nicht vom Verwaltungsausschuß an den Buchhalter delegiert wurden. Auf getrennte Kassenführung zur Vereinskasse ist achten. Der Kassierer sorgt für die bestmögliche Anlage der Gelder und gibt der Mitgliederversammlung Rechenschaft über die finanzielle Situation (Jahresrechnung).
(7) Die gewählten sechs Beiräte über nehmen je einen der folgenden Teilbereiche zur besonderen Betreuung:
a) Bauunterhalt (Maurerarbeit, Dachdeckung)
c) Sanitär und Heizung
d) Schreinerarbeiten und Inventar
e) Malerarbeit und Hausschmuck
f ) Außenanlage
(8) Der Vollzug der Aufgaben in den Absätzen 1 - 4 mit Außenwirkung obliegt dem Vorstand nach § 10 II. Abs. 1 (Vorstand nach § 26 BGB).
Die Mitgliederversammlung wählt Kassenrevisoren, die mindestens einmal jährlich die Kasse und die Bücher des Vereins prüfen.
(1) Die Auflösung der KF geschieht
1. durch Selbstauflösung. Diese kann nur in einer eigens dafür vorgesehenen Mitgliederversammlung, zu der der Diözesanvorstand und der Bezirksvorstand einzuladen sind, beschlossen werden. Für den Beschluß ist eine 4/5 Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich. Dem Beschluß muß ein entsprechender Antrag des Vorstandes vorausgehen. Der Diözesanvorstand stellt durch Beschluß die Ordnungsmäßigkeit des Verfahrens der Selbstauflösung fest.
2. durch Auflösung gemäß § 22 Ziffer 3 des Generalstatuts des Internationalen Kolpingwerkes.
(2) Bei Auflösung der KF wird das Archiv mit Chroniken und die alte Gesellenvereinsfahne zunächst dem örtlichen Heimatmuseum zur weiteren Verwendung angeboten. Ist dieses nicht daran interessiert, gehen diese Dinge mit den übrigen beweglichen Sachen in das Eigentum des Diözesanverbands über.
(3) Bei Auflösung der KF fällt das Immobilienvermögen und die Bankkonten der Kirchenstiftung St. Kastulus in Moosburg zu, mit der Bestimmung, daß diese das Vermögen weiterhin für Erwachsenenbildung und Jugendarbeit verwendet und als Sondervermögen verwaltet.
Im Falle des Wiederauflebens einer KF ist jedoch die Kirchenstiftung verpflichtet, das Vereinsvermögen auf den wiedererrichteten Verein zu übertragen, wenn dieser als steuerbegünstigten Zwecken dienend i.S.der Abgabenordnung anerkannt ist.
Ob ein wiedererrichteter Verein als Rechtsnachfolger der KF gelten kann, entscheidet der Diözesanvorstand im Einvernehmen mit der Kirchenstiftung St. Kastulus Moosburg.
Sollte die Kirchenstiftung die Übernahme des Vermögens der KF ablehnen, fällt dieses an den Diözesanverband mit der Bestimmung damit eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung von Erwachsenenbildung und Jugendarbeit zu errichten.
§ 14 Schlußbestimmung, Inkrafttreten
(1) Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes die dieser Satzung wider-sprechen sind unwirksam.
(2) Die Neufassung dieser Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am beschlossen und tritt am in Kraft.
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1. Vorsitzender Stv. Vorsitzender Schriftführer Kassierer
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