Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20263/81
Timestamp: 2019-07-22 09:07:34
Document Index: 141926440

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 462', '§ 477', '§ 195', '§ 322', '§ 253', '§ 767', '§ 371', 'BGH', 'BGH', '§ 465', '§ 195', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 24.11.1982 - VIII ZR 263/81 - dejure.org
https://dejure.org/1982,327
BGH, 24.11.1982 - VIII ZR 263/81 (https://dejure.org/1982,327)
BGH, Entscheidung vom 24.11.1982 - VIII ZR 263/81 (https://dejure.org/1982,327)
BGH, Entscheidung vom 24. November 1982 - VIII ZR 263/81 (https://dejure.org/1982,327)
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Düsen-Passat II
§§ 462, 465 BGB <Fassung bis 31.12.01>, Unterscheidung zwischen Anspruch auf Minderung (kurze Verjährung nach § 477 BGB <Fassung bis 31.12.01>) und aus Minderung (lange Verjährung, § 195 BGB <Fassung bis 31.12.01>);
Vollziehung der Minderung durch rechtskräftiges (§ 322 Abs. 1 ZPO) Urteil in einem Vorprozeß bleibt aus prozessualen Gründen auf den damaligen Streitgegenstand (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) beschränkt (Problematik der Wandelung und Minderung bei Teilklagen);
Reichweite der Vollstreckungsgegenklage, § 767 ZPO
Zur Verjährung kaufrechtlicher Gewährleistungsansprüche bei Teilklagen
Materielle Rechtskraft - Vollstreckungsgegenklage - Gewährleistungsansprüche - Verjährung - Einrede
Deshalb ist die Analogie zu § 371 BGB nur gerechtfertigt, wenn die Schuld mit Sicherheit erloschen ist oder von Anfang an nicht bestanden hat (BGH, Urt. v. 24. November 1982 - VIII ZR 263/81, NJW 1983, 390, 391; v. 19. Juni 1984 - IX ZR 89/83, FamRZ 1984, 878, 880; v. 23. Mai 1989 - IX ZR 57/88, WM 1989, 1514, 1516; BGHZ 127, 146, 149 f.).
Nachdem die Wandelung aufgrund des rechtskräftigen Urteils im Vorprozeß vollzogen ist (§ 465 BGB), unterliegen die sich hieraus ergebenden Ansprüche des Käufers der regelmäßigen Verjährungsfrist des § 195 BGB (vgl. Senatsurteile vom 24. November 1982 - VIII ZR 263/81 = WM 1983, 93, 94 = NJW 1983, 390; vom 24. Januar 1983 - VIII ZR 178/81, beide Urteile zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
Die Ausführungen des Gerichts in einem Vorprozess über das Vorliegen eines Sachmangels oder die Kenntnis des Verkäufers hiervon sind als tatsächliche Feststellungen daher materieller Rechtskraft nicht fähig (vgl. BGH, Urteil vom 3. Juni 1987 - VIII ZR 158/86, WM 1987, 1288, 1289; Urteil vom 24. November 1982 - VIII ZR 263/81, BGHZ 85, 367, 373).
Gleichwohl sind die Revisionsrügen gegen die Berechtigung der Wandelungseinrede der Beklagten wegen Mängeln des Compilers und Interpreters in der Sache zu prüfen; denn auch nach der teilweisen Nichtannahme der Revision ist ein Wandelungsrecht der Beklagten hinsichtlich der Software nicht rechtskräftig festgestellt (vgl. Senatsurteil BGHZ 85, 367, 370 ff. [BGH 24.11.1982 - VIII ZR 263/81] m. Nachw.).
Die Vollstreckungsgegenklage ist eine rein prozeßrechtliche Klage auf ein rechtsgestaltendes - auf die Beseitigung der Vollstreckbarkeit gerichtetes - Urteil, das nach herrschender Meinung keine rechtskräftige Feststellung des Nicht-(mehr)-Bestehens des materiell-rechtlichen Anspruchs zum Inhalt hat (BGH, Urt. v. 24. November 1982 - VIII ZR 263/81, NJW 1983, 390, 391; v. 19. Juni 1984 - IX ZR 89/83, FamRZ 1984, 878, 880; v. 23. Mai 1989 - IX ZR 57/88, WM 1989, 1514, 1516).
Gewährleistung beim Kauf: Anspruch des Käufers einer mangelhaften Sache auf …
OLG München, 24.03.1987 - 5 U 5335/86
Formbedürftiger Mietvertrag neben Kaufvertragsangebot