Source: https://www.arbeitsrechte.de/azubi-ueberstunden/
Timestamp: 2019-02-19 14:32:02
Document Index: 343366072

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 17', '§ 8', '§ 21', '§ 3', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 9', '§ 17', '§ 106', '§ 3']

Azubi-Überstunden: Zulässig oder nicht? - Arbeitsrecht 2019
Home Darf ein Azubi Überstunden machen?
Nicht selten beklagen sich junge Menschen wegen Überstunden in der Ausbildung. Dabei ist dies gerade bei minderjährigen Auszubildenden ein absolutes No-Go, da die Arbeitszeit für Azubis unter 18 Jahren durch das Jugendarbeitsschutzgesetz begrenzt ist.
Zudem sollte die im Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag abgesprochene Arbeitszeit pro Woche in der Regel vollkommen ausreichen, um die festgelegten Ausbildungsinhalte zu verinnerlichen.
Kurz & knapp: Überstunden in der Ausbildung
In der Regel sind Überstunden bei Azubis nicht vorgesehen.
Es gibt Ausnahmen, in denen die Ausbildungszeit von Azubis verlängert werden kann, dies muss ihnen jedoch laut Arbeitsrecht als Freizeit (wenn möglich in der gleichen Woche) gutgeschrieben werden.
Wenn es im Betrieb zu Überstunden kommt, müssen diese den Ausbildungsinhalten entsprechen. Zudem muss die Arbeitszeit vom Ausbilder im Betrieb überwacht werden.
Darf ein Lehrling überhaupt Überstunden machen? Und wenn ja, wie viele Überstunden dürfen Auszubildende in der Woche auf sich nehmen? Antworten auf diese Fragen sowie weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie in folgendem Ratgeber.
1 Kurz & knapp: Überstunden in der Ausbildung
2 Wie viele Überstunden darf ein Azubi machen?
2.1 Was tun als Azubi gegen Überstunden?
Wie viele Stunden dürfen Azubis laut Arbeitsrecht über die normalen Arbeitszeiten hinaus arbeiten? Nur bei „vorübergehenden und unaufschiebbaren Arbeiten in Notfällen, soweit erwachsene Beschäftigte nicht zur Verfügung stehen“, darf ein minderjähriger Azubi Überstunden im Betrieb machen. Dies ist in § 21 des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) definiert. Zudem müssen Heranwachsende laut Jugendarbeitsschutzgesetz in der Ausbildung für gemachte Überstunden innerhalb der nächsten drei Wochen einen Freizeitausgleich erhalten.
Eine weitere Ausnahme besteht darin, dass ein Azubi unter 18 Überstunden machen darf, wenn ein Feiertag bevorsteht und er durch die vorher geleistete Arbeitszeit noch einen weiteren Tag freinehmen möchte. Dieser Tag muss jedoch in einem Zeitraum von fünf Wochen freigenommen werden. Außerdem ist diese Handhabung nur gestattet, wenn mindestens 12 Stunden zwischen zwei Arbeitstagen liegen.
Überstunden als Azubi sind in der Regel nicht erlaubt.
Angenommen, Lehrlinge machen Überstunden in der Ausbildung und sind volljährig, dann ist der gesetzliche Umfang im Arbeitszeitgesetz geregelt.
Was tun als Azubi gegen Überstunden?
Liegt keine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Azubi bei Überstunden vor, findet das Berufsbildungsgesetz Anwendung. In § 17 heißt es dort:
Eine über die vereinbarte regelmäßige tägliche Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung ist besonders zu vergüten oder durch entsprechende Freizeit auszugleichen.“
Häufig können Auszubildende die Überstunden laut Arbeitsrecht sogar noch geltend machen, wenn das Ausbildungsverhältnis bereits beendet wurde. Damit es jedoch gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie sich als Azubi bei Stunden, die mehr gearbeitet wurden, folgende Tipps zu Herzen nehmen:
Notieren Sie sich immer genau, an welchem Tag, wie lange und womit Sie Ihre Stunden Mehrarbeit verbracht haben. Viele Arbeitgeber überprüfen mehrgearbeitete Stunden ihrer Lehrlinge nicht und wissen aus diesem Grund auch nicht Bescheid.
Haben Sie keine Angst, als Azubi die Überstunden bei Ihrem Vorgesetzten anzusprechen. Er hat die Pflicht, die gesetzlichen Vorschriften zu beachten und darf Ihnen nicht aus heiterem Himmel kündigen, weil Sie ein unliebsames Thema angesprochen haben.
Mehrgearbeitete Stunden müssen in jedem Fall den Inhalten Ihrer Ausbildung dienlich sein. Werden Sie über Ihre normale Arbeitszeit hinaus mit Tätigkeiten betraut, die der Ausbildung fern sind, müssen Sie diesen nicht nachgehen.
Als Azubi müssen Sie Überstunden in der Regel gar nicht machen. Wird die Arbeitszeit trotzdem überschritten, muss dies in jedem Fall auf freiwilliger Basis geschehen. Außerdem muss ein Ausbilder im Betrieb anwesend sein und Sie betreuen.
(79 Bewertungen, Durchschnitt: 4,06 von 5)
12. Januar 2017 at 2:35
Hallo mein name ist Tiziana bin 18 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin.
Ich habe eine Frage und zwar geht es darum das ich viele überstunden habe und mir mein Chef 1 woche Dienst frei geben wollte ich erkrankte aber 2 wochen und er hatte mir mein vorrausstehendes dienstfrei gestrichen mit der aussage ich habe zu lang gefehlt..
In der Regel gibt es keinen Rechtsgrundsatz, der eine Vergütung von Überstunden vorschreibt.
Ibrahim E. says
mein Name ist Ibrahim und ich bin 17 Jahre alt.
Mein Chef hat mich diese Woche insgesamt 54 Stunden arbeiten lassen, obwohl ich vertraglich nur eine Arbeitszeit von 38 Stunden erfüllen muss. ( Dies geschah natürlich nicht freiwillig, sondern unter Zwang.)
Sind diese 16 Überstunden überhaupt erlaubt?
Selbst wenn, verweigert mein Chef eine Vergütung, geschweige denn einen Freizeitausgleich.
Hallo Ibrahim E.,
eine solche Vorgehensweise ist normalerweise nicht rechtens. Da Sie noch minderjährig sind, muss sich Ihr Arbeitgeber an das Jugendarbeitsschutzgesetz halten. Überstunden sind für Sie in der Regel gar nicht vorgesehen und dürfen nur in Ausnahmefällen geleistet werden. Zudem müssen sie besonders vergütet oder mit einem entsprechenden Freizeitausgleich kompensiert werden. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Ich soll nächste woche auf montage gehen, habe aber eigentlich gerade meinen Schulblock.
Die frage ist also kann ich die gearbeiteten stunden alle als Überstunden aufschreiben?
Weil ich das Schulzeugs ja in meiner Freizeit nachholen muss.
in der Regel geht der Schulunterricht vor und kann nur in bestimmten Ausnahmesituationen zu Gunsten der Arbeit reduziert werden. So ist auch ein Aufkommen von Überstunden eigentlich nicht möglich.
Mein Name ist Thomas R. und bin 21 Jahre alt.
Ich habe einen Arbeitsvertrag in dem steht, dass ich eine 38 Stunden Woche habe. Am Ende des Monats habe ich immer 36 Überstunden oder mehr. Meinem Chef ist dies egal und daher wollte ich fragen, was ich am besten in dieser Situation tun soll.
10. April 2017 at 8:26
geleistete Überstunden müssen entweder vergütet oder durch einen Freizeitausgleich kompensiert werden. Außerdem sind Überstunden in der Ausbildung normalerweise gar nicht vorgesehen; es gilt in der Regel die im Ausbildungsvertrag festgeschriebene Arbeitszeit. In Ihrem Fall sollten Sie sich demnach an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
Laut meinen Ausbildungsvertrag habe ich 7,36 Stunden Arbeitszeit zu leisten. Doch ich muss immer 9 bis 11 Stunden im Betrieb sein. Betriebsvereinbahrung sowie der Tarifvertrag haben keine weiteren Vereinbahrungen. Ich habe unseren Fachkoordinator (der macht unsere Diendtpläne) gesagt das wir, Auszubildende, keine Überstunden Leisten müssen. Der sagte nur das es nicht Stimmt was ich sage und ihm sei egal was im Internet steht und ich solle ihm wenn dann ein Paragraphen vorzeigen der dies Regeln würde. Doch einen expliziten Paragraphen finde ich leider nicht. Und auch keine die darauf schließen würden. Gibt es überhaupt welche dazu?
sollten Sie noch minderjährig sein, gelten die Vorschriften aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz. In § 8 JArbSchG heißt es beispielsweise: “Jugendliche dürfen nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden.” Ausnahmen bestehen gemäß § 21 JArbSchG nur “[…] in Notfällen, soweit erwachsene Beschäftigte nicht zur Verfügung stehen.” Sind Sie bereits volljährig, findet das Arbeitszeitgesetz Anwendung. In § 3 ArbZG heißt es: “Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.” Hält sich Ihr Arbeitgeber nicht daran, verstößt er normalerweise gegen das Arbeitszeitgesetz. Überstunden sind in der Ausbildung zwar nicht vorgesehen, aber auch nicht explizit ausgeschlossen. Sie müssen jedoch dem Ausbildungszweck dienen und entsprechend vergütet werden.
20. April 2017 at 17:04
Ich bin Eric/19 Jahre alt.
Laut Ausbildungsvertrag habe ich 37 Stunden/Woche zu leisten, arbeite jedoch 39,5 Std. Diese 2,5Std werden nicht extra Vergütet. Nun verlangt mein Chef wegen ‘starker Auftragslage’ wöchentlich 2 Stunden länger zu arbeiten. Bis jetzt bin ich dem nicht nachgegangen. Nun bekam ich eine Abmahnung in der drauf hingewiesen wurde und in der ich dazu aufgefordert werde die Überstunden zu leisten. Ist diese Abmahnung überhaupt rechtmäßig und wie sollte ich vorgehen?
Überstunden in der Ausbildung sind zwar nicht vorgesehen, aber auch nicht explizit ausgeschlossen. Sie müssen jedoch vergütet werden sowie dem Ausbildungszweck dienlich sein. In Bezug auf die besagte Abmahnung sowie Ihre weitere Vorgehensweise sollten Sie jedoch einen Anwalt für Arbeitsrecht befragen. Es ist uns nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung zu erteilen.
Ich bin 20 Jahre alt und bin jetzt am Ende meiner Ausbildung (ca 2 Monate) und habe noch 160 Übstunden die ich jetzt gelten machen möchte. Ich weiß, dass ich laut BBiG Überstunden machen darf (freiweillig, hatte ich auch kein Problem mit) solange meine Durchschnittsarbeitszeit der letzten 6 Monate nicht mehr als 8 Stunden beträgt. Dies wird aber nicht der Fall sein, da ich so gut wie jede Woche Überstunden geleistet habe. Und jetzt?
Ich habe ausgerechnet das ich theoretisch ab jetzt , bis zum Ausbildungsende zuhause bleiben könnte. (Ich habe alle Prüfungstermine und weitere abgezogen.)
Kann mein Chef bestimmen, ob ich die Überstunden ausbezahlt bekomme, bzw ob ich sie abfeiern darf ?
Oder kann ich dies selber entscheiden
das richtet sich danach, was in Ihrem Arbeitsvertrag steht. In Bezug auf das Arbeitszeitkonto muss darin genau festgelegt sein, in welcher Form Überstunden abgegolten werden. Ohne Klausel im Vertrag liegt die Entscheidung, wie die Leistung entlohnt wird, beim Arbeitgeber. In jedem Fall muss jedoch eine gesonderte Vergütung nach § 17 des Berufsbildungsgesetzes erfolgen.
24. April 2017 at 20:56
Laut § 17 des Berufsbildungsgesetzes besteht Anspruch auf eine “besondere” Vergütung. Wie darf diese “besondere” Vergütung denn verstanden werden.
– Normaler Stundenlohn
normalerweise werden Überstunden in gleicher Höhe entlohnt wie “normale” Arbeitsstunden. Es ist jedoch auch möglich, dass ein Überstundenzuschlag gezahlt wird.
Mein Sohn hat im August 2016 eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel begonnen. Er ist 21 Jahre War bis vor kurzem auch Happy, nun hat er einen neuen Chef und muss zum Teil 51std. Wöchentlich arbeiten. Und wenn er pünktlich Feierabend machen möchte bekommt er Druck und fühlt sich ausgenuzt, seine Mehrarbeitsstd sind irgendwie unter den Tisch gefallen. Beim alten Chef hat er dafür Freizeitausgleich bekommen was auch in Ordnung War. Nun überlegt mein Sohn die Ausbildung hinzuschmeißen weil er Tod unglücklich mit der derzeitigen Situation ist. Er hat leider ein nicht so gutes Zeugnis und glaubt das er daher nicht wechseln kann. Was können wir tun?
Sie können Sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, der den Ihrem Sohn zustehenden Überstundenausgleich vor dem Arbeitsgericht einklagt.
16. Mai 2017 at 22:23
Ich heiße Daniel 19 Jahre und bin im 2. Lehrjahr.
Andere Azubis vor mir haben bereits den Chef gefragt wegen den Überstunden (ca. 0.5-1 am Tag) und haben die Antwort bekommen, dass diese nicht bezahlt werden. Wie ist da die Rechtslage?
22. Mai 2017 at 10:46
hier müssten Sie einen Blick in Ihrem Ausbildungsvertrag werfen und nachsehen, was dazu geregelt ist. Regelmäßig sind allerdings in der Ausbildung keine Überstunden vorgesehen. Entstehen diese dennoch und im Vertrag ist dazu nichts geregelt, sind die Überstunden besonders zu vergüten bzw. in Freizeit auszugleichen.
17. Mai 2017 at 4:08
bin Thomas 19 Jahre mache eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel.
Ist es Rechtes wenn meinen Ausbildungsfirma meine Überstunden nur über den Spatzuschlag 20% abrechnet. Bsp. Ich hatte 49 Überstunden und diese wurden mir nur 20% von 7,38 Eur berechnet. (20×7,38 durch 5 Faktor) heißt das ich bekomme 1,476 eur die Std für die Std. Mehr habe ich nicht erhalten.
Wie kann ich eine Normale Bezahlung vergangen.
weigert sich der Arbeitgeber, hilft nur der Weg über einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann vor dem Arbeitsgericht für Sie klagen.
19. Mai 2017 at 17:52
Ich bin in meinem 1. Jahr der Ausbildung und bin 23. Ich mache eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. In der Gastronomie ist es ja üblich das man Mal Überstunden macht, doch ich bin jetzt schon bei 43 Überstunden die ich mir selber mitgeschrieben habe, da bei uns im Betrieb laut Chef die Auszubildenden keine Überstunden offiziell machen und sie deswegen nicht aufgeschrieben werden. (Wo laut Betrieb nichts aufgebaut wird, kann ja dann auch nicht abgebaut bzw ausgezahlt werden) Das is doch nicht rechtens oder? Wie kann ich dagegen vor gehen? Gibt es eine Passage die ich meinem Chef vorlegen kann, wo was drin steht?
22. Mai 2017 at 8:56
Überstunden nicht abzugelten, ist tatsächlich rechtlich nicht erlaubt. Dies ist auch im Berufsbildungsgesetz, § 17 geregelt. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht, um den Sachverhalt zu klären.
23. Mai 2017 at 13:35
Hallo, ich bin Volljährig und habe einen 40 Stunden Vertrag.
Ab und zu kommt es vor das ich Überstunden machen muss. Kann ich mir diese anrechnen lassen ?
Und ab wann zählt eine Überstunde ? Auch schon bei 30 Minuten / 15 Minuten ?
alles, was über die im Ausbildungsvertrag festgehaltene Arbeitszeit hinausgeht, gilt in der Regel als Überstunden. Ihr Arbeitgeber müsste Ihnen geleistete Überstunden daher entweder besonders vergüten oder Ihnen einen entsprechenden Freizeitausgleich gewähren (§ 17 des Berufsbildungsgesetzes).
23. Mai 2017 at 22:40
ich bin 22 Jahre alt und Lagerrist in einem Baustoffhandel. Momentan steh ich mit meinen Überstunden so gut, dass ich mit denn restlichen Urlaubstagen, nicht mehr arbeiten gehen müsste bis zum enden der Lehre.
Der Betrieb möchte mir nur die Urlaubstage geben, die Überstunden wollen sie mir ausbezahlen.
Ich möchte dieses aber nicht.
Ps. eine regelung für überstunden gab es nie.
normalerweise verhält es sich so, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen die Überstunden bezahlen muss, sofern dies in Ihrer Branche so üblich ist und sich keine Regelungen zu Überstunden im Arbeitsvertrag befinden.
Janine-Jennifer says
Hallo, ich bin 26 und mache ne Ausbildung zur Köchin. In meinem Vertrag stehen 40 Stunden drin. Leider steht im Dienstplan schon mehr Stunden drin als ich eigentlich habe.
So richtige Freizeitausgleich bekommt man auch nicht.
Hallo Janine-Jennifer,
Überstunden sind in der Ausbildung normalerweise gar nicht vorgesehen. Kommt es dennoch dazu, müssen Ausbilder ihren Azubis die geleistete Mehrarbeit als Freizeitausgleich gutschreiben. Da Ihr Ausbilder dies scheinbar nicht tut, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden und mit ihm die weitere Vorgehensweise besprechen.
ich bin 18 Jahre und habe einen 40 Stunden Vertrag. Ich arbeite von Montag bis Donnerstags von 07.15 Uhr – 16.65 Uhr mit einer Stunde Pause. Freitags habe ich dafür bereits um 13.15 Uhr aus.
Ab September werde ich freitags allerdings von 07.50 Uhr – 16.05 Uhr Schule haben. (Gesetzlich wird so ein Schultag als ein 8-Stunden-Tag angesehen.) Somit arbeite ich nun 42 Stunden in der Woche.
Mein Chef will mir allerdings weder Überstunden geben noch erlaubt er mir, dass ich an einem anderen Tag früher aufhören darf. Am liebsten wären mir jedoch Überstunden.
ausschlaggebend für die Arbeitszeiten sind die Regelungen im Arbeitsvertrag. Bei Vereinbarung einer 40-Stunden-Woche sind diese einzuhalten. Nur in Ausnahmefällen darf der Arbeitgeber Überstunden verlangen. Diese müssen dann in aller Regel entweder vergütet oder im Rahmen eines Freizeitausgleichs abgedeckt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Regelungen Ihres Arbeitgebers prüfen zu lassen oder an Ihren Arbeitgeber, um entsprechende Regelungen ggf. mit ihm im Einvernehmen zu treffen.
Hallo mein Name ist Dogan,
Ich bin 20 Jahre alt und werde in der Arbeit verpflichtet Überstunden zu machen! Laut meinen Vertrag muss ich nur 8 Stunden in der Woche arbeiten, eine sonstige Vereinbarung gibt es nicht. Darf ich eigentlich Überhaupt Überstunden machen oder kann ich nach meinen 8 Stunden meine Sachen packen und nach Hause gehen?
fehlen entsprechende Klauseln im Arbeitsvertrag, muss der Arbeitgeber die Ableistung von Überstunden ausreichend begründen. In der Regel ist dies nur bei Notfällen und im Ausnahmefall zulässig. zudem müssen die Überstunden dann auch ausgeglichen werden (Vergütung oder Freizeitausgleich). Wenden Sie sich bei Fragen an einen Anwalt.
Ihr Team von Arbeitsrecht.de
Die besorgte Mutter! says
meine Tochter, 22 Jahre macht eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin. Mittlerweile ist sie im dritten Lehrjahr. In dieser Praxis sind zwei Lehrlinge beschäftigt, beide sind im selben Lehrjahr und Alter.
Die Vorbereitung der Behandlungszimmer machen die Lehrlinge, dafür müssen sie gut 30 Minuten früher beginnen. Oftmals gibt es nur ganz kurze Mittagspausen, dazu kommen fast täglich Überstunden.
Die Arbeitszeit erreicht oftmals 10 oder mehr Stunden, in Härtefällen wurde die Mittagspause durchgearbeitet und um 21 Uhr kamen die Lehrlinge aus der Praxis. Verkürzte Pausen und verlängerte Arbeitszeit sind seid vielen Monaten gang und gebe geworden.
Kraft zum lernen ist nicht wirklich vorhanden, wäre meine Tochter nicht so intelligent, dann würde es mit den Schulnoten ein Desaster sein. Der Urlaub wird als Betriebsurlaub vom Arzt bestimmt, der ironischerweise nur während der Schulzeit ist. Die Bitte auf einen Ausgleichsurlaub wurde abgelehnt. Ist ein solches Verhalten seitens des Arbeitgeber Rechtmäßig?
Die besorgte Mutter!
Arbeitgeber haben sich grundsätzlich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Die Bestimmung von Betriebsurlaub ist dabei allerdings grundsätzlich zulässig. Wenn diese nicht eingehalten werden, ist es an den Betroffenen, sich dagegen zu wehren. Raten Sie Ihrer Tochter zum Besuch bei einem Anwalt, um die Vorgänge entsprechend bewerten zu lassen.
21. Juli 2017 at 18:31
Ich bin azubi in der stationären altenpflege (geronto)
Nun ist es so das mein arbeitsvertrag 40Std./w vorgibt aber ich nicht so eingeteilt werde das ich die stunden voll eingesetzt werde. ( schichtzeiten zw. 7 und 7.5 tlw.nur 4 std)
Hab schichtdienst auch we und feiertag.
Darf der arbeitgeber dann die minusstd abrechnen von den überstd. Die ich gemacht habe?
( laut arbeitsvertrag sind die mehrarbeitstd unter 8std/m abgegolten, minusstd.sind nicht erwähnt im vertrag)
Und wie verhält es sich dann mit den Tagen wo ich über das wochenende mal krank geschrieben war ( an dem einen WE war ich arbeitsmässig eingeteilt am anderen nicht)
durch Minusstunden, die vom Arbeitgeber verschuldet wurden, dürfen Ihnen in der Regel keine Nachteile entstehen. Schließlich ist es nicht Ihre Schuld, wenn Sie für weniger Stunden eingeteilt werden. Minusstunden dürfen grundsätzlich nur mit Überstunden verrechnet werden, wenn ein Arbeitszeitkonto vorhanden ist. Durch Krankheit dürfen sich ebenfalls keine Minusstunden ergeben.
Hallo ich bin 19 Jahre alt und arbeite als Medizinische Fachangestellte im 2. Lehrjahr. Meine vertragliche tägliche Arbeitszeit sind 7.7 als 7,42 Minuten täglich. Das ist dann eine Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden. Im Schnitt arbeite ich seit Januar jede Woche zwischen 40-44 Stunden lediglich 2 Wochen habe ich nur 38 Stunden gearbeitet. Wie kann ich gegen meinen Arbeitgeber vorgehen, bzw. muss ich überhaupt diese Zeit arbeiten. Wenn Überstunden freiwillig sind und in der Ausbildung nicht vorgesehen, mit welchem Paragraphen kann ich mich schützen?
7. August 2017 at 9:04
wir dürfen leider keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Daher würden wir Ihnen empfehlen, sich mit Ihrer Frage an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Von ihm erhalten Sie eine professionelle Beratung zu Ihrem Problem.
mein Freund ist Azubi im 3. Lehrjahr und über 18 Jahre.
Ist es richtig, dass wenn er Krank geschrieben ist die dadurch entstandene Fehlzeiten ihm als Unterstunden angerechnet werden, die er dann abarbeiten muss.
im Falle einer vorliegenden Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit sollte in aller Regel keine Verrechnung mit den Arbeitsstunden erfolgen, da ein voller Krankheitstag einem vollen Arbeitstag entspricht. Hier verhält es sich ähnlich wie mit Urlaubstagen, die ebenfalls keine negative Auswirkung auf das Arbeitszeitkonto haben sollten. Raten Sie Ihrem Freund ggf. zur anwaltlichen Beratung.
Vielen Dank für Ihre Antwort – das wird ihm sehr helfen
12. August 2017 at 6:55
Hallo ich bin 18 Jahre alt im 2 Lehrjahr und arbeite als Fleischereifachverkäufer,es geht um folgendes ich habe einen Arbeitsvertrag mit 38 Stunden und Arbeite aber in der Woche 45 Stunden bekomme die geleisteten Stunden nicht vergütet oder als Freizeit, da bei uns nicht gestempelt wird habe ich auch keinen Nachweis. Als ich meinen Chef darauf ansprach wie das geregelt wird hat er gemeint ich solle mir doch überlegen was ich kann und wurde dazu noch beschumpfen .Können sie mir sagen wie ich mich jetzt verhalten soll .Vielen Dank
es bietet sich in der Regel an, eigene Aufzeichnungen über die geleistete Arbeitzeit zu erstellen, um im Zweifel einen Nachweis über die geleisteten Überstunden zu haben. Wenden Sie sich darüber hinaus ggf. auch an einen Anwalt, um die Vorgehensweise Ihres Chefs unter rechtlichen Gesichtspunkten prüfen zu lassen. Dieser kann Ihnen auch erläutern, welche Möglichkeiten Ihnen unter diesen Voraussetzungen offen stehen.
Niklas T. says
14. August 2017 at 5:29
Hallo mein Name ist Niklas, ich bin 18 Jahre alt.
Mein Ausbildungsbetrieb “zwingt” im warsten Sinne des Wortes mich und meine Mit-Auszubildenen bei Betriebsfeiern zu Kellnern. Außerdem sind diese Feste meist am Samstag, also nicht zur normalen Arbeitszeit. Manche von uns werden von der Berufsschule freigestellt aus “dringendem betrieblichen Grund”. Der Betriebsrat unterstützt diese Mehrarbeit auch noch. Was sollen wir tun?
wenden Sie sich an die betreffende Gewerkschaft oder einen Anwalt, um diesen Vorgang prüfen zu lassen.
7. Januar 2018 at 16:38
Das Problem an der ganzen Geschichte ist ja, dass die Gewerkschaft schon auf den Betriebsrat verwiesen hat. Dieser Vorgang ist meiner Meinung nach ziemlich unüblich, gerade, wenn man dem jeweiligen Chef sagt, man kann nicht kommen, da man eine Familienfeier hat, welche auch wirklich stattfindet, trotzdem zu der Betriebsleiter kommen muss und gekellnert wird, obwohl dies mit dem Ausbildungsinhalt nichts zu tun hat.
ich möchte mal gerne wissen ob meine Überstunden als Auszubildenden zum Tierwirt bezahlt werden müssen ich mach dies ja nicht freiwillig. Wir müssen ja bis zum Feierabend arbeiten, weil wir können unsere Arbeit nicht einfach unterbrechen. Hatte schon mal meinen Chef drauf angesprochen aber der meinte: ” Wir bezahlen keine Überstunden und dass werden wir auch nie machen”
11. September 2017 at 8:43
Überstunden in der Ausbildung sind normalerweise nicht vorgesehen. Fallen sie dennoch an, müssen sie den Ausbildungsinhalten entsprechen und so bald wie möglich in Freizeit ausgeglichen werden. Ist dies bei Ihnen nicht der Fall, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
Hallo, bin seit ca 3 wochen in der Asubildung.Zurzeit fahren wir eine halbe stunde vor arbeitsbeginn los um pünktlich um 7 auf Baustelle zu sein. Mein Chef rechnet das als hinfahrt an die wie er meint nicht Bezahlt werden muss. Aber Theoretisch fange ich ja 30 minuten früher an. wären dann heute 4 Stunden mehr. meine frage ist jetzt: darf er das als Fahrzeit betiteln oder muss er mich dafür bezahlen. Danke 🙂
18. September 2017 at 12:08
die Anfahrt zum Einsatzort ist in aller Regel nicht als Arbeitszeit zu werten, wenn dieser nicht regelmäßig wechselt oder nicht mehrere Anfahrten vonnöten sind. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit diese Anfahrt in Ihrem Fall als Arbeitszeit oder normale Anfahrt anzuerkennen ist.
ich (über 18Jahre) mache ein duales Studium und gelte im Betrieb aber als Auszubildene, vertraglich sind 35 St pro Woche festgelegt und zu Überstunden steht nichts drin. Ich habe diesen Monat (August) 161 St insgesamt gearbeitet und komme damit auf 21 Überstunden (mit 140 St pro Monat insgesamt), jetzt meinte ein Kollege das Überstuden nicht aufgeschrieben werden, man dürfe dann hier und da mal früher gehen als Ausgleich. Zudem wäre meine Rechnung falsch, da der August 4,5 Wochen hat und man somit auf insgesamt 157 St diesen Monat kommt. Meine Frage ist nun ob der Betrieb überhaupt einfach sagen kann das Überstunden nicht aufgeschrieben werden und ob ich wirklich in einem Monat ,wie dem August ,einfach quasi eine Woche zusätzlich arbeiten muss, ohne das dann ein Ausgleich stattfindet.
grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob die Überstunden angeordnet wurde oder nicht. Ist letzteres der Fall, haben Sie keinen Anspruch auf deren Auszahlung. Andernfalls müssen die Stunden in der Tat erfasst werden.
Hallo… ich bin 32 jare alt.
Wie viele überstunden darf/muss ich die Woche machen? Darf/muss ich Samstags auch arbeiten?
in der Ausbildung sind Überstunden in der Regel nicht zulässig. Wenn es aus betrieblichen notwendig, können bis zu zwei Stunden täglich angeordnet werden, sofern es sich um eine zeitlich begrenzte Regelung handelt. Weiterhin gilt: Innerhalb von sechs Monaten dürfen Sie im Schnitt nicht mehr als 8 Stunden täglich arbeiten. Volljährige Auszubildende dürfen auch am Wochenende arbeiten.
9. September 2017 at 5:20
Hallo, mein Name ist Konrad, ich bin 26 Jahre alt.
Laut meinen Ausbildungsvertrag habe ich eine 48 Stunden Woche, 8 Stunden täglich Montag bis Samstag arbeite jedoch 9 Tage oder mehr am Stück 9 bis 12 Stunden täglich und komme so im Monat auf 200 bis 240 Stunden da ich im Sicherheitsgewerbe arbeite arbeite hauptsächlich nachts auch keine Seltenheit ist es dass ich Feiertags und sonntags arbeiten muss ich habe im Gegenzug aber auch an einigen Wochen 4 Tage Dienst und 3 Tage frei sind die freien Tage gerechtfertigt gegenüber den Überstunden ? Habe die Zeit Überschreitungen alles schriftlich und bin ein Mitglied der Gewerkschaft.
wir würden Ihnen in jedem Fall empfehlen, sich an die jeweilige Gewerkschaft zu wenden. Überstunden sind in der Ausbildung normalerweise gar nicht vorgesehen. Kommt es dennoch dazu, müssen sie den Inhalten der Ausbildung entsprechen und wenn möglich in der gleichen Woche durch Freizeit ausgeglichen werden. Eine Arbeitszeit von 9 bis 12 Stunden täglich ist normalerweise nicht mit dem Arbeitszeitgesetz vereinbar.
Hallo mein Name ist Manuel, ich bin 20 Jahre alt.
Ich mache eine Ausbildung zum Medientechnologen im bereich Druck in einer Werbetechnik Firma.
Montage ist bei uns an der Tagesordnung.
Bin seit August diesen Jahres dabei.
Ich habe eine 62,5 Stunden Woche hingelegt (Pausen sind bei dieser Zeit bereits abgezogen)
Generell habe ich so gut wie jede Woche seit dem ich die Ausbildung angetreten habe mehr als 40 Stunden gemacht…
Als ich meine Chefin gefragt habe was mit den überstunden passiert, hat sie nur gesagt, dass ich mir Sie aufschreiben soll… Ist mir schon klar, dass ich sie mir aufschreiben soll…
Alle in der Firma sagen, dass die Überstunden so gut wie nie bezahlt werden und man auch nicht frei bekommt. Meine Kollegin, die auch Auszubildende ist, bekommt auch keine “Belohnung” für Ihre 40-50 Überstunden.
Was soll ich tun? Bin doch erst seit ein bisschen mehr als einem Monat dabei und habe mehr überstunden als meine Kollegin die ein Jahr dabei ist.
16. Oktober 2017 at 9:54
leider ist es uns nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten. Daher würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. In der Ausbildung sind Überstunden normalerweise gar nicht vorgesehen. Fallen Sie dennoch an, müssen Sie den Ausbildungsinhalten entsprechen und wenn möglich noch in der gleichen Woche durch Freizeit ausgeglichen werden.
Mein Pflegesohn ist jetzt im 2. Ausbildungsjahr..
Er ist jetzt 19 Jahre alt.
Er lernt als Bäcker, d.h. er arbeitet Di, Do und Fr von 2.30 – 11.00 Uhr. Sa von 1.30 – 10.00 Uhr. MI hat er Schule.
Incl. 1 Std. Pause.
Wie wird eigentlich der Berufsschultag berechnet?
Da er manche Wochen über 3 Überstunden hat, möchte ich gerne dies genau abklären, bevor ich den Lehrherrn anspreche.
Zählen hier dir Pausen mit?
werfen Sie einen Blick in § 9 des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Dort sind die Regelungen zur Berufsschule verzeichnet. Dort steht unter anderen:
“Auf die Arbeitszeit werden angerechnet:
3. im übrigen die Unterrichtszeit einschließlich der Pausen.”
Ich stand bis Ende September im dualen Studium, was ja als Ausbildung zählt. Ich habe in den letzten beiden Wochen des Studiums im Betrieb Überstunden gemacht, habe aber die Bedingung gesetzt, dass ich die Überstunden gerne dann im Oktober durch Freizeit ausbezahlt bekommen würde, da ich zu der Zeit schon einen Vertrag zur Weiterbeschäftigung hatte. Jetzt ist es so weit und bisher konnte man mir noch kein Frei für die Überstunden geben, ich kriege sogar noch Überstunden dazu. Auf meinen Hinweis hin sagte die zuständige Leitung, dass ich ja Überstunden aus der Ausbildung nicht einfach mitnehmen könne, da diese “weniger wert“ seien. Ich habe die Überstunden im gleichen Bereich geleistet, in dem ich jetzt arbeite und damals schon die gleiche Tätigkeit ausgeführt. Was kann ich da tun / was ist rechtens?
wir dürfen leider keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Wenden Sie sich daher bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Hallo, mein Name ist Hanna.
Ich bin 20 Jahre alt uns derzeit in der Ausbildung zur Industriekauffrau.
Meine Regelarbeitszeit von 38h/Woche werden ab und zu überschritten.
Ich muss mir jede Überstunde schriftlich von meinem jeweiligen Abteilungsleiter – Abteilungswechsel alle 1-2 Monate – genehmigen lassen, selbst eine 1/4 Std. muss per Mail bestätigt werden. Ist dies rechtens?
Ich habe derzeit einige Überstunden und schaffe es nicht mehr, diese im derzeitgen Jahr abzubauen, da die zu erledigende Arbeit dies nicht zulässt. Mein Arbeitgeber streicht mir aber jedes Jahr zum Jahresende meine Überstunden – hab auch schon mit der Personalabteilung gesprochen, welche mir dann nur geantwortet hat mit: “die Überstunden müssen weg sein, es kann nicht sein, dass du heirfür keine Zeit hast”. Was kann ich tun?
ohne Arbeitszeitkonto muss ein Nachweis über Mehrarbeit aufwendig schriftlich bestätigt werden. Ohne diese Bestätigung könnten die Überstunden nicht vom Arbeitgeber dokumentiert werden.
Sie können Ihren Arbeitgeber auf § 17 des Berufsbildungsgesetz hinweisen, in dem steht, dass Überstunden für Azubis extra zu vergüten oder durch Freizeit auszugleichen ist. Sollte das keine Wirkung zeigen, wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Hallo mein Name ist Joachim,
ich bin 38 Jahre alt und Umschüler und bin in einem Familienbetrieb als Fachinformatiker.
Ich muss desöfteren Überstunden machen, im Arbeitsvertrag ist darüber nichts geregelt.
Muss der Arbeitgeber mir Freizeitausgleich geben oder nicht.
Es ist schon ein schwieriges Thema, da ich nich in meiner Probezeit bin und.
Ich hätte niemals gedacht das ich so viele Überstunden machen muss, sonnst hätte ich es mehrmals im Vorstellungsgespräch angesprochen.
Überstunden müssen in einem Ausbildungsverhältnis durch Freizeit ausgeglichen werden. Auch in der Probezeit sollten solche Probleme nicht geheimgehalten werden.
14. November 2017 at 5:00
Guten Tag. Mein Name ist Kim. bin 23 Jahre und noch in der Ausbildung zum Elektriker.
Ich habe mir am Fuß einen Bänderriss zugezogen und bin deshalb schon 3 Wochen krank geschrieben. Jetzt war ich auf Anweisung meines Arztes bei einer Nachuntersuchung bei ihm ( Arzt ) und er hat mich nochmals 3 Wochen krank geschrieben. Dies habe ich auch gleich meinem Chef gemeldet. Der darufhin meinte, ich solle doch zur Arbeit erscheinen da ich ja mein Berichtsheft schreiben kann.
Er meinte: solange er für mir eine Arbeit für mich hätte in der mein Fuß nicht beansprucht werden würde, wäre das Rechtens.
Jetzt ist meine Frage: darf er das und er im Recht?
8. Januar 2018 at 10:53
wenn Sie krankgeschrieben sind, müssen Sie auch nicht zur Arbeit erscheinen. Es steht dem Arbeitgeber normalerweise nicht einmal zu, zu erfahren, weshalb Sie krankgeschrieben sind. Daher sind Sie auch nicht dazu verpflichtet, trotz Krankschreibung zur Arbeit zu erscheinen.
Darf ein Arbeitgeber während des Blockunterrichtes von 3 Wochen volljährige Azubis vor und nach dem Unterricht über WhatsApp auffordern zum Dienst zu kommen?
Zusätzlich auch samstags während des Blockunterrichtes und dann eine Abmahnung zustellen bei Nichtbefolgung?
Des Weiteren werden diese Stunden nicht als Überstunden angerechnet.
Die Beschäftigung während der Zeit erfolgt mit Hofkehren, Reinigung von Räumlichkeiten, also nicht der Ausbildung dienlichen Aufgaben. (Reine Schikane)
Das Prüfungsmaterial wird nach mehrmaliger Aufforderung nicht bestellt.
Jetzt nach 8 Woche wird bestellt, wodurch das Material teilweise erst 4 Tage vor der Praktischen Prüfung ankommt.
Die Praktiken dieser Firma müssten unterbunden werden, jedoch weder IHK, noch Arbeitsamt, noch ein Arbeitsrechtsanwalt nimmt die Lage für Ernst!!
Positiv ist nur, das hoffentlich der Spuk bald ein Ende mit Bestehen der Prüfung hat
15. Januar 2018 at 12:01
volljährige Azubis genießen nicht mehr den Schutz des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG). Die Regelung ihrer Arbeitszeiten richtet sich nach dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG).
Inwieweit sich Ihr Arbeitgeber korrekt verhält und einzelne Tätigkeiten dem Ausbildungszweck dienen, kann ein Anwalt im Rahmen einer Rechtsberatung prüfen. Wir sind hierzu nicht befugt.
Ich (18) fange nächstes Jahr meine Ausbildung an. Laut Arbeitsgesetz müssen Überstunden ja mit Freizeit ausgeglichen oder gesondert bezahlt werden, solange keine keine Vereinbarung bei Überstunden vorliegt. Wie sieht es aber aus, wenn im Vertrag zwar bereits steht, dass ich auf Anordnung Überstunden leisten muss, allerdings nicht ob diese bezahlt/ausgeglichen werden?
Und wie sieht es bei “freiwilligen” Überstunden aus, die geleistet werden um beispielsweise eine bestimmte Frist einhalten zu können?
5. Februar 2018 at 10:39
angeordnete Überstunden müssen grundsätzlich entlohnt oder ausgeglichen werden. Sind Überstunden nicht angeordnet, also “freiwillig”, kann der AG nicht einfach so dazu verpflichtet werden, diese auszugleichen. Um Probleme zu vermeiden sollten solche Unklarheiten mit dem Chef oder der Personalabteilung besprochen werden.
16. Januar 2018 at 12:01
Ich bin 19jahre alt und im ersten Ausbildungsjahr. Im Tarifvertrag ist eine 38std Woche vereinbart, da ich mir aber 2/3min lang einen kaffee geholt habe verlangt mein lehrmeister von mir am Freitag (normale arbeitszeit 6:30-13 uhr) unbezahlt 3std länger zu bleiben und zu feilen. Was für Möglichkeiten habe ich bzw worauf kann ich mich berufen da das meiner Meinung nach unverhältnismäßig ist. LG
Überstunden sind für Azubis in der Regel nur zulässig, wenn sie betrieblich dringend erforderlich sind, und können nicht einfach als Strafe verhängt werden. Wir raten Ihnen, das Gespräch mit Ihrem Ausbilder zu suchen und ggf. einen Anwalt für Arbeitsrecht einzuschalten.
Mein Name ist Helmut P. ich bin 22 Jahre alt.
in meinem gastronomiebetrieb wird uns azubis nicht ermöglicht eine exakte zeiterfassung durchzuführen. (Z.B. durch eine Stempeluhr, oder einen Transponder)
dies führt zu mangelhaften zeiterfasungen.
nach aussage der abrechnungsabteilung wird nach dienstplan abgerechnet, d.h. 39 Stunden pro Woche (eigentlich 40 aber schule wird mit 7 stunden berechnet. ) am ende des Monats habe ich also 176 Stunden auf dem Zettel stehen und minimum 4 Minusstunden (da die schulzeit 7 und nicht 8 stunden beträgt). meistens sogar mehr. ich weiß beim besten willen nicht woher sie kommen und habe das gefühl dass wenn wir uns urkaub nehmen dieser mit zu dem Minusstunden geschrieben wird. denn minusstunden gehen vom verfügbaren urlaub ab. nach über einem jahr habe ich es immernoch nicht geschafft dieses abrechnungssystem zu hinterfragen und zu verstehen, da ich immer vertröstet oder “an die wand argumentiert” wurde.
inzwischen haben sich innerhalb von einem jahr über 200 Überstunden angesammelt die nicht vergütet wurden, bzw sporadisch vergütet wurden.
die anderen Azubis sind der meinung einfach stillzuhalten und diese “ausnutzerei” über sich ergehen zu lassen. weil “never change a running system”.
was wäre nun richtig?
den mund auf zu machen und einzufordern was mir zusteht? oder den kopf unten zu halten um eventuellen ärger und stress zu vermeiden?
wenn eine ungerechte Zeiterfassung und -abrechnung stattfindet, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, um mit diesem Ihre Möglichkeiten zu erörtern.
Mein Name ist Erich ich bin 18 und bin im 3. Ausbildungsjahr für den industriemechaniker, ich habe eine Stunden Woche von 40, mein Betrieb meinte ich müsste Samstags eigentlich auch arbeiten und dazu noch jeden Tag 2 Überstunden machen, sprich 60 Stunden in der Woche ohne das diese Stunden bezahlt werden oder ich die Stunden an einem anderen Tag früher gehen darf
6. April 2018 at 9:12
Ich mache eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer und bin 20 Jahre alt.
Ich mache des öfteren überstunden ohne diese Bezahlt oder ausgegelichen in Freizeit zu bekommen. Zb. Diese woche Dienstag 13 Stunden seit Arbeitsbeginn bis arbeitsende mit dem Ausbilder unter wegs gewesen. Mittwoch wieder 13 Stunden und gestern 14 stunden. Da ich eine heim und hinfahrt von 2 Stunden habe, hab ich nicht viel Schlaf gehabt und muss jetzt wieder auf Arbeit um 8 stunden zu arbeiten im Lager.
Meine Frage ist jetzt ob es Rechtens ist?
Überstunden müssen Ihnen in der Regel vergütet werden, durch Freizeitausgleich oder Bezahlung. Eine individuelle Rechtsberatung erhalten Sie bei einem Anwalt für Arbeitsrecht.
Mein Name ist Dominik, 17 Jahre
Ich bin Azubi und meine az geht von 7 Uhr bis 16 Uhr. Wir haben eine elektronische Zeiterfassung. Wenn ich mich um 6:58 Uhr einstempel zählt es erst ab 7 Uhr und wenn ich mich nachmittags um 16:04 Uhr ausstempel zählt es nur bis 16 Uhr. Ich bekomme keine Zeit gutgeschrieben. Stempel ich mich mal eine Minute zu spät ein oder zu früh aus Wird mir das gleich abgezogen. Ist das rechtens, und wenn ja, wie soll ich das je ausgleichen wenn Überstunden nicht gezählt werden?
ein solcher Zeitabzug darf in der Regel nicht erfolgen. Vor allem in der Ausbildung dürfen Überstunden nur dann erfolgen, wenn diese freiwillig gemacht werden und sie dem Ausbildungszweck dienen. Für Minderjährige sind Überstunden jedoch für gewöhnlich nicht zulässig. Lassen Sie sich bei Problemen von einem Anwalt für Arbeitsrecht unterstützen.
Dennis N. says
Mein Name ist Dennis und bin 16 Jahre alt.
Ich habe meinen Gesellen gestern auf das Thema “Überstunden“ angesprochen und mir wurde gesagt, dass ich eine 40 Stunden Woche habe mit 20 Minuten Brotzeitpause.
Deshalb sagt er, dass ich 1 Stunde in der Woche überstunden machen darf, wegen den täglichen Minuten Pause.
Ich wollte fragen, ob das war ist, oder ob das gelogen ist.
23. April 2018 at 10:28
es handelt sich bei der von dir beschrieben Situation um ein Missverständnis. Pausen (wie vom Gesetz vorgeschrieben) zählen nicht als Arbeitszeit. So ist eine übliche Arbeitszeit zum Beispiel von 08:00 bis 16:30. 8 Stunden Arbeit + 30 Minuten Pause. Wird die Pause als Arbeitszeit gerechnet, würde irgendwo eine Stunde Arbeit oder mehr fehlen. Es handelt sich dabei nicht wirklich um Überstunden, da die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit nicht überschritten wird.
Hallo, mein Name ist Bella und bin 22 Jahre alt. Derzeit befinde ich mich noch in meiner Ausbildung zur Steuerfachangestellten (3. Lehrjahr). Im Rahmen zur Vorbereitung auf meine anstehenden schriftlichen Abschlussprüfungen buchte meine Chef mir zwei Vorbereitungsseminare. Jedes Seminar ging jeweils von Montag bis Samstag (tgl. 8:30-15:30 Uhr). Somit belief sich in einer Seminarwoche meine Arbeitszeit auf 48 Stunden.
In meinem Ausbildungsvertrag wurde allerdings eine wöchtenliche Arbeitszeit von 40 Stunden vereinbart (Montag-Freitag). Da die Seminare jeweils bis zum Samstagnachmittag gingen, hätte ich theoretisch gesehen 16 Überstunden.
Bereits nach der Seminarwoche hatte ich auf Arbeit erfahren, dass die Stunden an dem Samstag für mich keine Überstunden sind mit der Begründung, dass mein Chef ja die Seminare bezahlt. Dabei wusste ich zuvor nicht, dass diese jeweils von Montag bis Samstag gehen.
Hab ich einen Anspruch auf die Überstunden von den beiden Samstagen oder kann mein Chef mir diese Stunden tatsächlich verweigern?
Hallo Bella M.,
unseren Berechnungen zufolge kämen Sie bei diesen Zeiten auf 42 Stunden in der Woche (ohne Berücksichtigung möglicher Pausen). Um sicherzugehen, wie sich das Ganze in Ihrem Fall verhält, würden wir Ihnen empfehlen, einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen.
Hallo, ich frage für einen Freund, der über 150 Überstunden hatte. Er ist im 3. Jahr in der Ausbildung und 20 Jahre alt. Nur hat er mir erzählt dass er im PC plötzlich nur noch 50 stehen, obwohl er keine abgefeiert hat. Ich glaube nicht, dass das rechtens ist. Was kann er da machen?
2. Mai 2018 at 10:43
er sollte seinen Vorgesetzten auf den Fehler hinweisen. Bei weiter bestehenden Problemen hilft ein Anwalt für Arbeitsrecht.
Ich bin im 1. Lehrjahr will aber den Betrieb wechseln weil es Probleme gibt.
Wie schnell kann ich den Betrieb wechseln und was muss ich da machen außer ein neuen zu haben??
um den Ausbildungsbetrieb zu wechseln, muss der bestehende Ausbildungsvertrag gekündigt werden. Dabei sind die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen einzuhalten. Bei Minderjährigen Auszubildenden bedarf es außerdem der Zustimmung der Erziehungsberechtigten.
Yannick.B says
25. April 2018 at 18:19
Servus ich bin 19 Jahre alt und mache eine Ausbildung als Konstruktionsmechanikerim letzten Lehrjahr wir machen schon seit Anfang des Jahres ununterbrochen Überstunden, was man angeblich auch eigentlich nicht darf und ich bin jetzt auch schon bei über 120 Überstunden meine frage ist einmal darf mein Betrieb das überhaupt solange machen? und zweitens muss ich weiter Überstunden machen?
in der Regel sind Überstunden für Auszubildende unzulässig, besonders in der von Ihnen geschilderten Anzahl. Hält sich Ihr Arbeitgeber nicht an die gesetzlichen Bestimmungen, raten wir Ihnen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Hallo, habe eine Frage. Ich mache Ausbildung als Maler und Lackierer bin volljährig , das Problem ist ich bleibe jeden Tag 1 Stunde länger (9 Stunden) und in meinem Vertrag steht das ich 8 Stunden am Tag arbeite. Die Stunde wird nicht als Überstunden geschrieben, auch nicht bezahlt. Was kann soll ich machen, weil mit meinem Chef kann man nicht reden?
3. Mai 2018 at 11:29
hält sich Ihr Arbeitgeber nicht an die gesetzlichen oder vertraglichen Bestimmungen, kann Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht dabei helfen, Ihre Rechte durchzusetzen.
24. Mai 2018 at 17:43
ich bin Lorena 24 Jahre und und im 1. Lehrjahr.
Wir werden regelrecht zur Samstagsarbeit gezwungen und müssen uns für überstunden eingetragen. Ansonsten nimmt mein vorgesetzter die einteilung vor. Ist das rechtens? Obwohl man volljährig ist..?
der Arbeitgeber darf aufgrund seines Weisungsrechts die Arbeitszeit genauer bestimmen. Dies geht aus § 106 Gewerbeordnung (GewO) hervor. Er muss sich hierbei jedoch an die arbeitsrechtlichen Regelungen und die Vereinbarungen des Arbeitsvertrags halten. Dieser Vertrag kann auch Regelungen zu Überstunden und zur Samstagsarbeit enthalten.
Inwieweit das Vorgehen Ihres Arbeitgebers rechtlich einwandfrei ist, kann und darf nur ein Anwalt prüfen. Hierzu müsste er unter anderem Ihren Arbeitsvertrag einsehen. Wir bieten diese Rechtsberatung hingegen nicht an.
29. Mai 2018 at 8:43
mein Name ist Rain 25, und ich mache eine Ausbildung zum Kaufmann für Großhandel in Familienbetrieb.
Ich bin am Montag um 7 Uhr gekommen pünktlich und dann meinte mein Schichtleiter du solltest um 9 Uhr heute anfangen.
Und deswegen sollte ich von 7 bis 18 Uhr arbeiten.
Ich hab mit ihm die Sache diskutiert, er meinte Nein du musst bis 18 Uhr bleiben.
leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten und können die Lage deshalb nicht rechtlich einschätzen. Erkundigen Sie sich bei einem Anwalt für Arbeitsrecht.
29. Mai 2018 at 9:51
ich bin 25 Jahre Alt und mache eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau im Hotel.
Nun habe ich 5 Guttage angesammelt und würde diese gerne jetzt auf die letzten Tage nehmen, weil ich in keiner Abteilung bin, die meinem Ausbildungszweck lt. Rahmenplan dient und ich desweiteren noch meinen Umzug in 500KM Entfernung planen muss.
Meine Vorgesetzten weigern sich aber mit diese Tage zu geben und wollen mir die Tage lieber auszahlen.
Ist es denn rechtens mir diese Tage zu verwehren, obwohl ich NICHT in einer Abteilung bin, die meinem Ausbildungszweck lt. Rahmenplan dient ??
leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten. Wenden Sie sich deshalb an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
30. Mai 2018 at 17:23
Hallo mein Name ist Charlie (Bin über 18) ich bin in meiner Ausbildung als hotelfachfrau ich habe immer das Pech das ich immer 1 Tag bevor ich Schule habe immer um 14 Uhr arbeiten muss und dann je nach dem wie viel los ist immer bis 23 Uhr oder bis 24 Uhr arbeiten muss um am nächsten Morgen um 6 aufstehen muss weil ich Berufsschule habe oder nach Aussage von unseren Junior Chef erst gehen kann wenn alles fertig ist meist bei Teilzeit Dienst 7 bis 12 und dann von 17 bis 22 Uhr oder 23 Uhr oder länger. Darf man das überhaupt oder kann man dagegen was sagen weil bei mir sammeln sich die Überstunden.
auch Azubis haben eine maximale Arbeitszeit von 40 Stunden. In der Schule oder bei einem Anwalt für Arbeitsrecht können Sie dieses Problem ansprechen und beurteilen lassen.
Darf Azubi (volljährig) Überstunden Arbeit?
Ich arbeite im Gastronomie von 8:30-18:40
Überstunden sind nicht vorgesehen. Nur bei dringenden betrieblichen Gründen können Ausnahmen gemacht werden. Jede geleistete Mehrarbeit für Azubis ist durch Freizeit auszugleichen.
Menes K. says
Ich bin bald 21 und im zweiten Lehrjahr. Ich mache so gut wie jede Woche mindestens 1 Überstunde bis zu 7 Überstunden. Ich komme damit leider nicht mehr klar. Man drängt uns azubis etwas noch nach. Etwas, was zwar gemacht werden muss, aber nicht bedingt zu unserer Ausbildung gehört. Beispiel: Als Zahntechniker alte Modelle zum Schluss ausklopfen. Ich arbeite ab 7:30 und dürfte um 16:30 gehen.
Zwar äußere ich mich, sage das ich irgendwann auch mal nachhause mag, natürlich angenehm, aber dann heißt es das es gemacht werden muss und sich sonst mehr Modelle anstauen.
Als Lehrling hat man leider nicht wirklich was zu sagen. Momentan habe ich über 60 Überstunden und man sagte mir, man könne sie nicht einfach so einlösen. Eher wenn mal wenig los ist mal einfach früher nachhause gehen, aber das passiert einfach so selten. Mein Kollege (ebenfalls zweites Lehrjahr) hat nach meinem Wissensstand über 150 Überstunden. Wie kann ich bitte am besten an mein Chef das ausrichten das ich nicht mehr kann? Sagen, das ich nicht einmal mehr die Arbeiten korrekt machen kann und deshalb immer unkonzentrierter werde. Ich möchte doch kein stress, immerhin sind das gute Leute!
Hallo Menes,
gesetzlich ist ein Arbeitgeber dazu verpflichtet Mehrarbeit zu entlohnen. Entweder mit Freizeit oder mit mehr Geld. Im zweifelsfall können Sieisich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden und Ihre Situation absichern lassen.
Hallo, mein Name ist Saskia und ich bin 23 Jahr alt. Gerade mache ich meine zweite Ausbildung zur Konditorin. Ich habe die Ausbildung verkürzt und stehe jetzt am Ende meiner Ausbildungszeit. Ich habe immer schon fast täglich ca. 9 oder 9,5 Stunden gearbeitet ohne eine richtige Pause zu machen. Ein Ausgleich würde nie richtig gewährt das einzige ist das ich manchmal wenn ich Samstag arbeite etwas eher heimgehen aber das gleicht es auch nicht aus. Momentan ist die Arbeit durch Krankheit und Urlaub von Kollegen noch mehr und anstrengender geworden. Jetzt meine Frage, kann ich nach meinen 8 regulären Arbeitsstunden heimgehen? Darf mich der Chef deshalb belangen? Langsam kann ich nämlich nicht mehr… Vielen Dank!
23. Juli 2018 at 8:14
ein eigenmächtiges Verlassen des Arbeitsplatzes wider der vereinbarten Arbeitszeiten kann abgemahnt und belangt werden. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Ihren Vertrag prüfen und die Umstände genau beurteilen.
Birgit A. says
meine Tochter macht eine Ausbildung zum Augenoptiker. Aus gesundheitlichen Gründen wurde ihr Ausbildungsvertrag von 39 auf 30 Stunden runter gesetzt. In der wöchentlichen Arbeitszeit werden 4 Stunden veranschlagt, um diverse Werkstücke (Monats-Aufgaben laut Lehrplan, Gläser enschleifen, Bauen von Gestellen usw.) zu produzieren, der Rest der Zeit ist für den Verkauf vorgesehen. Nun kommt es immer häufiger vor, dass diese 4 Stunden nicht vollständig oder gar nicht genommen werden können. Zum einen weil meine Tochter Theorieunterricht hat, praxisbedingte Schulungen oder sie die ganze Woche im Verkauf tätig ist. Nun wurde sie ermahnt, ihre Aufgaben doch zu machen. Ihr Hinweis, dass dies in der Arbeitszeit nicht immer gegeben ist, wurde abgewiegelt mit der Antwort, da müsse sie die Aufgaben dann in ihrer Freizeit erledigen. Ist dies zulässig?
30. Juli 2018 at 9:09
um die Umstände Ihres Sonderfalls zu beurteilen, sollten Sie sich mit einem Anwalt für Arbeitsrechte beraten.
Hallo. Ich bin 23 und komme bald in mein 2. Ausbildungsjahr. Im meinem Büro sind wir mit 2 Azubis. In unserem Verträgen ist eine Arbeitszeit von 8-17 Uhr vorgesehen, 40 Stunden in der Woche.
Nun ist es so, dass unserer Verwaltungskraft gekündigt wurde.
Seitdem müssen wir immer um 7 Uhr anfangen und müssen bis mindestens 17 Uhr bleiben, obwohl wir vereinbart hatten, dass dann um 16 Uhr Feierabend ist. Doch es kommt auch teilweise mehr als 3x die Woche vor, dass wir sogar bis 18 Uhr oder sogar 18.30 Uhr bleiben müssen. Wenn wir etwas dagegen sagen, bekommen wir nur zu hören „willkommen im Arbeitsleben“
Achja, und Pause machen wir auch meistens gar nicht.
Thorsden says
4. August 2018 at 2:01
ich bin 23 Jahre alt und mache meine Ausbildung zum Berufskraftfahrer im 2. Lehr jahr. Zunächst hat es mich zwar gestört aber ich konnte mit dem nachfolgenden Problem leben. Doch jetzt reicht es mit.
Laut Azubi Vertrag muss ich 8h am Tag also 40 h die Woche arbeiten.
Die Wahrheit ist, dass ich seit Beginn meiner Ausbildung täglich mindestens 10h eher 12h arbeite. Die Überstunden sind nicht freiwillig und werden in keinster Weise vergütet.
Zudem möchte der Chef, dass ich 2 mal im Monat Samstags arbeite. Auch dafür erhalte ich keine Vergütung.
Das nächste Thema ist, dass mein Chef mich dazu zwingt, meinen Digitalen Tacho beim Arbeiten (be- und entladen) auf Pausenzeit stellen muss!
Das Problem, dass ich sehe, ist das meine Chefs beide im IHK Ausschuss sitzen….
Was kann ich machen ? Ich bin soo planlos. Sobald ich mit den Chefs reden will blockieren diese, wollen nicht über sowas reden und sind schlecht auf mich zu sprechen. D.h. ich bekomme nur bescheidene Aufträge oder darf wieder Wochenlang auf dem Hof rumstehen.
ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Ihnen dabei helfen, die Situation zu ändern. Eine Dokumentation der Zeiten kann dabei helfen.
10. August 2018 at 14:55
Ich habe momentan leider ein größeres Problem… ich bin im anerkennungsjahr meiner ausbildung von Mitte September bis Mitte September… Ich habe im Oktober einen Urlaub schriftlich eingereicht… den mir meine chefin erst im Januar mündlich genehmigte… Ich habe in dieser Zeit 2 weitere Tage Urlaub im juli genommen, da sie mir versicherte ich hätte diese Tage noch frei zur Verfügung… nun sagte sie mir vor 3 Wochen das der Urlaub, den sie mir im Januar mündlich genehmigte, nicht möglich ist da ich nur noch einen Urlaubstag habe… es hat sich in der zwischen Zeit noch herausgestellt, dass sie mir noch 2 Tage Urlaub abgezogen hat die ich mir als Überstunden abgerechnet habe… nun wollte sie mir die Überstunden wiedergeben allerdings nicht zur freien Verfügung sonder so wie sie sie mir einteilt. Auch über den Urlaubstag darf ich ihrer Meinung nach nich frei entscheiden sonder muss ihn in einem vorgegebenen Zeitraum von ihr nehmen, ohne triftigen Grund… ich habe noch eine Woche zu arbeiten da ich in dieser Woche krank geschrieben bin… nun wurde mir mitgeteilt das sie ohne mein mit Wissen die Überstunden in meiner krankheitszeit abgerechnet hat und ich nun nur noch den einen Urlaubstag hätte… ist das rechtlich gesehen richtig so!? Muss sie mir nicht den Urlaub wiedergehen anstelle die Überstunden!? Kann ich irgendetwas dagegen Unternehmen!?
Hallo A.B:,
der von Ihnen geschilderte Sachverhalt ist recht komplex. Bitte wenden Sie sich gegebenenfalls an einen Anwalt. Dieser kann Ihnen genau sagen, was Sie tun können und welche Ansprüche Ihnen unter Umständen zustehen. Wir sind hierzu nicht berechtigt, weil wir keine Rechtsberatung anbieten.
ich bin Lorena,24 im 2. Lernjahr als Kauffrau für Büromangement. Wir haben eine normale 40 Stunden woche von Mo- Fr. es kommt in letzter Zeit wegen fehlender Mitarbeiter dazu, das wir für fast jeden Samstag zusätzlich eingeteilt werden. Und wenn wir ansprechen das wir an diesem Tag nicht können. Wird dann gesagt es sind zu wenig mitarbeiter an diesem Tag, ich soll Unterstützen kommen. Man fühlt sich dann schon unter Druck gesetzt gerade weil es sich ja meiner Meinung nach um Überstunden handelt und die sind doch freiwlillig oder? Könnte man dagegen angehen?
welche rechtlichen Möglichkeiten Sie haben, um gegen bestimmte Methoden Ihres Arbeitgebers vorzugehen, dürfen wir nicht beurteilen. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Sie hierzu jedoch umfassend beraten.
Hallo, ich bin Christian und 22 Jahre alt. Ich mache oft Überstunden, bekomme diese aber auch bezahlt. Meine Frage wäre, ob ich länger als zehn Stunden arbeiten darf, da ich die Überstunden bezahlt bekomme oder ist es so, dass zehn Stunden die Obergrenze ist?
die zeitlichen Beschränkungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes gelten nur für Jugendliche bis 18 Jahre, nicht aber für ältere Azubis. Dennoch hat der Arbeitgeber die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes einzuhalten. Die wichtigsten Regelungen können Sie in unserem Ratgeber zur Arbeitszeit und nachlesen.
Nach § 3 ArbZG ist eine Verlängerung der Arbeitszeit von 8 auf max. 10 Stunden zulässig, wenn die durchschnittliche Arbeitszeit von 8 Stunden nicht überschritten wird. Abweichungen von dieser Regelung sind unter Umständen möglich. Ob dies auf Sie zutrifft, können und dürfen wir nicht beurteilen.
Ich bin Azubi im 2 Lehrjahr und arbeite als gartenlandschaftsbauer.
Ich arbeite täglich von 6:45-17:00
Montags bis Freitags mit 45 min Pause.
1 mal in Montag ist Freitag frei, aber nur wenn keine Schule ist, sonst haben wir Pech.
Bei uns werden weder minus noch plus Stunden aufgeschrieben. Habe aber theoretisch einen 39 h vertrag. Den wir wenn überhaupt nur im Winter einhalten, wenn wir um 7:15 anfangen.
Wir machen öfter auch länger.
Hab das Gefühl das wir viel zu viele Stunden kloppen, Chef meinte aber das passt mit Schule und Seminare. Kann das so passen?
4. September 2018 at 15:42
in der Regel sind Überstunden bei Azubis nicht vorgesehen. Es gibt Ausnahmen, in denen die Ausbildungszeit von Azubis verlängert werden kann, dies muss ihnen jedoch laut Arbeitsrecht als Freizeit (wenn möglich in der gleichen Woche) gut geschrieben werden. Wenn es im Betrieb zu Überstunden kommt, müssen diese den Ausbildungsinhalten entsprechen. Zudem muss die Arbeitszeit vom Ausbilder im Betrieb überwacht werden.
Ob die arbeitsrechtlichen Regelungen in Ihrem Betrieb eingehalten werden, können und dürfen wir nicht beurteilen. Bitte wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, der den Sachverhalt prüfen kann.
Hallo. Ich bin 18 Jahre alt und komme ins zweite Lehrjahr.
Kann mir mein Chef wegen Arbeitsverweigerung kündigen wenn ich sage ich möchte keine Überstunden die nächste Zeit mehr machen ?
eine spontane Kündigung ohne Abmahnung und eine Chance auf Besserung ist in der Regel nicht zulässig. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht, dieser wird Ihnen helfen.
30. August 2018 at 22:24
Unter nahezu jedem Beitrag steht “Wenden Sie sich an einen Anwalt”. Finde ich bissel mager.
Gibt es denn sonst keine Lösungen?
die Beratung in einer konkreten Rechtssituation darf nur von einem Anwalt vorgenommen werden. Wir dürfen solche Rechtsberatungen nicht kostenlos anbieten, sondern können nur auf die bestehende Rechtslage verweisen.
5. September 2018 at 18:30
Mein Name ist Felix und ich habe am 3. September 2018 meine Ausbildung in einem kleinen Glaserbetrieb angefangen.
Ich arbeite von Monrag bis Donnerstag 9 Stunden von 7-17 Uhr, dafür ist am Freitag um 12:00 Uhr Schluss. Heute habe ich erfahren, dass ich am Freitag wahrscheinlich Überstunden machen muss, da bei mir vor gut drei Monaten ein schweres Gewitter mit heftigem Hagel war. Es ist viel zu arbeiten und zu repapieren, aber wie siehts da dann mit Überstunden aus?
wenn die Überstunden korrekt durch Freizeit ausgeglichen werden und mit den Lehrinhalten übereinstimmen, können auch Azubis Überstunden leisten. Dies darf aber die monatliche Gesamtarbeitszeit nicht erhöhen.
ich bin 21 Jahe und mache eine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe.
Meine Schule hab ich Donnerstags und Freitags von 07:45 Uhr bis 14:55 Uhr.
Mein Betriebsleiter möchte, dass ich Freitags noch zur Arbeit komme da sich meine Zeiten von der Schule und Öffnungszeiten nicht überschneiden.
17. September 2018 at 9:14
ab 18 Jahren dürfen Azubis auch nach dem Unterricht im Betrieb eingesetzt werden, dabei darf die tägliche Arbeitszeit (inkl. Schul-, Pausen- und Wegzeit) nicht überschritten werden.
Hallo mein Name ist Lara, ich bin 20 Jahre alt. Ich bin im dritten Lehrjahr und arbeite 40 Stunden die Woche. Mein Chef möchte aber nun, dass ich “freiwillig” mehr arbeite, weil ich zu langsam bin. Ich brauche halt mehr Zeit um Dinge zu bearbeiten. Er begründet diese Überstunden, die ich ab jetzt machen soll, als Nachhilfe. Denn wobei ich noch zu viel Zeit brauche gehöre nun nicht mehr zum Ausbildungsplan des 3. Lehrjahres.
Hallo mein Name ist Sebastian, bin 22 Jahre alt und derzeit im dritten Lehrjahr zum Winzer. Momentan ist wieder Erntezeit und meine Chefs übertreiben es gänzlich mit den Überstunden. Alleine letzte Woche habe ich über 80 Stunden gearbeitet. Abgefeiert werden können Überstunden nur bedingt und ausgezahlt werden sie dann zum Ausbildungstarif, sprich 3,50€/Std. Möchte man früher nach Hause gehen um sich Beispielsweise noch Essen im Lebensmittelgeschäft kaufen zu können wird man nur schief angeschaut und auf die kostenlosen Schnitzel verwiesen. Esse diese aus ethischen Gründen nicht aber ist ihnen egal. Bin eigentlich ein sehr motivierter Arbeiter und mache vieles mit aber bei sowas hört es meiner Meinung nach auf. Wie wäre die beste Vorgehensweise um das Problem zu lösen ?
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine kostenlose Rechtsberatung anbieten dürfen. Sie haben jedoch die Möglichkeit, sich mit Ihrem Problem an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden und mit ihm die beste Vorgehensweise in diesem Fall zu erörtern.
Hallo, mein Name ist Katrin und ich bin 18 Jahre; und seit August in der Ausbildung zur Hotelfachfrau. In meinem Betrieb läuft die Arbeit zum Großteil nur über Azubis. Das heißt der Service wird von 3 Gesellen und z.Z. 10 Azubi’s gestemmt. Einige sind noch keine 18 Jahre alt. Da sind Überstunden und gestrichene Freie Tage vorprogrammiert und an der Tagesordnung. Dazu kommt, dass die Azubi’s sehr häufig den täglichen Betrieb(vor allem Abends) allein stemmen ohne das ein Geselle im Restaurant mitarbeitet bzw. im Haus anwesend ist. Die bisher geleisteten Überstunden oder nicht gewährten Freien Tage wurden nicht ausgeglichen oder anderweitig erstattet. Mir ist klar das hier gegen Gesetze verstoßen wird, aber den Chef darauf ansprechen ist leider keine Option. Man muss schon bei einer Krankmeldung von wenigen Tagen mit einem Rückkehrgespräch rechnen. Da wird dann durch die “Blume” mit Kündigung gedroht. Ich werde devinitiv den Betrieb wechseln, aber was kann ich unternehmen damit sich hier für dieZukunft etwas ändert? Denn so kann es ja nicht laufen. Hier werden meines Erachtens Azubi’s als billige Arbeitskräfte mißbraucht.
zeigt sich Ihr Arbeitgeber uneinsichtig, empfiehlt es sich, einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen, um Ihre Rechte durchzusetzen. Alternativ können Sie das Unternehmen auch der Gewerbeaufsicht melden.
Hallo, mein name ist Anna ich bin 19jahre Alt und habe jetzt vor anderthalb monaten meine Ausbildung begonnen. Leider mache ich bereits fast täglich Überstunden. Ich muss laut meinem Arbeitsvertrag 8 stunden am tag und 40 stunden die woche arbeiten. Das Problem ist das ich teilweise sogar auf 11 Überstunden am zag komme. Da ich noch in der Probezeit bin und ein ziemlich schüchterner Mensch, traue ich mich nicht das mit meinem Arbeitgeber zu besprechen. Ich weiß das im Gastgewerbe es normal ist Überstunden zu machen, aber ich komme auch gerade aus der schule da ich mit meinen Abitur abgebrochen habe und nach den Sommerferien die dann wahren ist mein rhytmus total im einer. Und dann wird von mir verlangt das in den teilweise 10 oder 8-9 stunden freizeit, das ich da schlafe um ausgeruht zu sein. Aber ich brauche die zeit auch um meinen bericht zu schreiben oder um zu lernen. Da mein Körper die Arbeit auch nicht gewohnt ist, wache ich mittlerweile jeden morgen mit enormen schmerzen auf, das ich mich ne halbe stunde lang kaum bewegen kann. Der chef hat gesagt das ich immer auf dem plan den er ausgedruckt hat, aufschreiben soll wann ich schluss mache bzw wann ich mich umziehen gehe. Da ich laut ihn “für stunden bezahlt werde” leider bin ich mittlerweile total ausgelaugt da ich im Prinzip für das reinigen der ganzen küche da bin und selbst den grill reinigen muss oder tische eindecken. Da der chef außerdem einen neuen Gasherd geholt hat darf ich den auch so langesäubern bis der schmutz komplett weg ist. Und das tue ich jeden Abend. Zudem bin ich meistens eine der ersten die da ist und eine die als letzte geht. Was kann ich tun?
18. November 2018 at 2:31
Hallo mein Name ist Ratko
Ich wollte eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit absolvieren. Ich hätte ein vostellungsgespräch und wurde angenommen morgen sollte ich um 14 uhr da sein und bis 22 uhr bewachen er wollte gucken wie ich mich anstelle ich habe dies auch getan aber jedoch habe ich mich gefragt ich bin noch keine 18 darf ich solange arbeiten und ich habe auch nichts unterschreiben kam mir auch vor als wäre das schon Schwarzarbeit Und morgen schon muss ich um 15 da sein und bis 23 uhr bewachen ich weiss nicht was ich tun soll und ich hätte auch keine pausen in den 8 Std
Hallo. Meine Tochter hat eine Ausbildung als Pferdewirtin begonnen. Jetzt ist sie 18 geworden und das Jugendarbeitsschutzgesetz greift nicht mehr. Nach einer Berufsschulwoche muss sie immer Samstags von 7 bis 12.30 arbeiten. Jetzt hatte sie Berufsschule, muss Samstag und Sonntag jeweils 8 Stunden arbeiten und muss die kommende Woche komplett bis Samstag durcharbeiten. Das ist doch nicht rechtens oder? Sie arbeitet 13 Tage am Stück ohne frei. Auch wenn sie 18 ist, gibt es bestimmt auch für sie Gesetze die greifen. Sie ist doch trotzdem noch Lehrling, möchte den Beruf auch nach der Lehre ausüben und nicht körperlich schon kaputt sein.
10. Dezember 2018 at 7:55
bei volljährigen Auszubildenden darf die wöchentliche Arbeitszeit inklusive Berufsschule 48 Stunden nicht überschreiten. Sonn- und Feiertagsarbeit ist wie arbeitsrechtlich vorgeschrieben mit einem Ersatzruhetag zu erstatten.
Ich bin 18 Jahre alt und arbeite von Montag bis Donnerstag 10,25 Stunden auf dem Bau, Dienstag habe ich schule ganz normal und freitag normal. Ich habe eine 40 Stunden Woche und bin Samstag auch bis 16:00 Uhr am arbeiten und das seit 3 Wochen.
Wenn ich meinen Chef sage ich heute Mal pünktlich Feierabend machen möchte sagt er ich soll privat fahren (56km)
Meine Frage ist darf er das ?????
ANGREFFESENDER AZUBI
Hallo ich wollte mal nachfragen wie es denn so steht mit dem Praktikum, Ich arbeite 3 Tage die Woche weil ich die Fachhochschulreife mache. Ich soll eigentlich 24/h die Woche Mache aber momentan 26/h pro Woche, manchmal auch 30h, da wollte ich Fragen kann ich die Einlösen?
Hallo ich habe eine Frage, und zwar hat meine Firma kein Zeiterfassungssystem d.h. alles läuft auf Vertrauensbasis. Allerdings sollte ich eine Excel-Liste mit meinen Zeiten führen (mache ich auch). Ich habe mittlerweile ca 13 Überstd. (ist nicht viel, aber es steigt) und hier will man nicht, dass ich sie mir nehme. Es wird erwartet, dass ich sie ‘unter den Tisch fallen lasse’. Ich soll keine Asprüche stellen, da ich nicht so viel Verantwortung habe wie sie (meine Kollegen/ Ausbilderin). Denn wenn ich zur Chefin gehen sollte, würde sie hier unten anrufen und nachfragen, ob es stimmt. Und sie würden sagen ‘weiß ich nicht’ da sie die Liste nicht kontrollieren.
Kann man da was tun? Hier läuft eh einiges falsch aber ich gehe den Konfrontationen lieber aus dem Weg und lasse es mit mir machen.
Habe ich denn überhaupt irgendein Recht?
29. Januar 2019 at 17:52
Meine Tochter ist 22 Jahre uns in AUsbildung bei einem Zahnarzt.
An den meisten Tagen in der Woche bekommt sie nicht mal 30 Min Pause ebenso kommst sie an keinem Tag pünktlich aus der Praxis, viele Patienten werden abends noch zusätzlich bestellt danach muss sie die Praxis putzen
sie hat in einem Jahr bereits über 220 Überstunden …
Was kann sie tun oder wie geht sie am Besten vor
4. Februar 2019 at 8:53
in diesem Fall sollte sich Ihre Tochter an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden und die weitere Vorgehensweise mit ihm besprechen.