Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/505
Timestamp: 2019-02-23 06:20:18
Document Index: 282529332

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§ 505 BGB: Geduldete Überziehung
BGH, URTEIL vom 4.9.1967, Az. VII ZR 58/65 Vertragsparteien können von einer gewillkürten Schriftform jederzeit formlos durch mündliche Vereinbarung Abstand nehmen (vgl. BGH LM Nr. 5 zu § 505 BGB; BGH NJW 1965, 293; BGH VII ZR 220/63 von 8. März 1965).
BGH, URTEIL vom 5.0.2003, Az. V ZR 137/02 Sie wurden mithin gehindert, von dem ihnen als Vorkaufsberechtigten zustehenden Gestaltungsrecht (vgl. Senat, BGHZ 67, 395, 398) Gebrauch zu machen und durch eine Erklärung nach § 505 BGB a.F. einen Kaufvertrag mit der Beklagten mit dem Inhalt des Vertrages mit dem Drittkäufer zustande zu bringen.
BGH, URTEIL vom 4.2.2003, Az. I ZR 290/00 An ihre Stelle ist ohne für den Streitfall wesentliche Änderungen § 505 BGB getreten (vgl. Palandt/Putzo, BGB, 62. AufI., §505 Rdn. 1), der dem Verbraucher ein Widerrufsrecht gemäß § 355 BGB einräumt.
BGH, , Az. BundesbauG § 24; BGB § 505 Die Erklärung i.S. des § 505 Abs. 1 BGB, durch die das gesetzliche Vorkaufsrecht der Gemeinde nach § 24 BBauG ausgeübt wird, ist eine privatrechtliche Willenserklärung und kein Verwaltungsakt (Erg. zu BGHZ 36, 155).
BGH, , Az. der Ausübung des Vorpachtrechtes nicht der ursprünglich zwischen den Beteiligten geschlossene Vertrag fortgesetzt wird, v/ie das bei der Ausübung der Option der Ball ist (Senatsurteil vom 20, Dezember 1967 - VIII ZR 119/65 = WM 1968, 100, 103 - BGHWarn 1967 Rr, 291)* sondern daß rein rechtlich gesehen zwischen dem Verpflichteten und dem Berechtigten ein neuer Vertrag zustande kommt (§ 505 Abs, 2 BGB; vgl«, BGH Urteil vom 17. Mai 1967 - V ZR 96/64 = WM 1967* 935* 936),
BGH, URTEIL vom 5.11.1977, Az. V ZR 161/75 Auch die von der Revision angezogene Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH LM § 505 BGB Nr. 4) steht dem nicht entgegen.
BGH, URTEIL vom 5.0.2003, Az. Sie wurden mithin gehindert, von dem ihnen als Vorkaufsberechtigten zustehenden Gestaltungsrecht (vgl. Senat, BGHZ 67, 395, 398) Gebrauch zu machen und durch eine Erklärung nach §505 BGB a.F. einen Kaufvertrag mit der Beklagten mit dem Inhalt des Vertrages mit dem Drittkäufer zustande zu bringen.
BGH, URTEIL vom 4.11.2005, Az. VII ZR 183/04 Dagegen spricht bereits, dass in § 505 Abs. 1 Satz 1 BGB im Einzelnen bezeichnete Vertragsarten aufgeführt sind (vgl. Staudinger/Kessal-Wulf (2004) § 505 Rn. 7).
BGH, URTEIL vom 4.1.2004, Az. I ZR 90/01 a) Zu den Ratenlieferungsverträgen zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher gemäß § 505 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BGB gehören auch Zeitschriftenabonnementverträge (vgl. BGH, Urt. v. 11.4.2002 - I ZR 306/99, GRUR 2002, 720 f. = WRP 2002, 832 - Postfachanschrift).
BGH, URTEIL vom 4.1.2004, Az. I ZR 90/01 Diese Formvorschrift gilt jedoch, wie sich aus dem Verweis in § 505 Abs. 2 Satz 1 BGB auf § 505 Abs. 1 Satz 2 und Satz 3 BGB und die dort in Bezug genommene Vorschrift des § 491 Abs. 2 Nr. 1 BGB ergibt, nicht, wenn die Summe aller vom Verbraucher bis zu dem frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt zu entrichtenden Teilzahlungen 200 € nicht übersteigt (Palandt/Putzo, BGB, 63. Aufl., § 505 Rdn. 10; Jauernig/Berger, BGB, 10. Aufl., §§ 505, 506 Rdn. 3; vgl. zur Belehrung über das Widerrufsrecht im Fall des § 505 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BGB: BGH, Urt. v. 3.7.2003 - I ZR 270/01, GRUR 2003, 903, 904 = WRP 2003, 1138 - ABC der Naturheilkunde).
BGH, URTEIL vom 4.6.1970, Az. III ZR 42/67 Wäre das der Pall, würde also die Behauptung des Klägers bestätigt, daß die Vertragsbestimmung unter Nr. 7 nur dazu dienen sollte, dem Erblasser die Ausübung seines Vorkaufsrechts unmöglich zu machen, dann wäre diese Bestimmung gegenüber dem Erblasser als vorkaufsberechtigtem Miterben - und dementsprechend gegenüber dem Kläger und dem Erben - unwirksam und damit unbeachtlich (vgl. BGH LM Nr. 3 zu § 505 BGB Bl. 4 unter 3).
BGH, URTEIL vom 3.9.1969, Az. 1 ZR 72/67 Denn der bloße Wechsel einer Rechtsanschauung vermag für sich allein diesen Vorwurf noch nicht zu begründen* Erforderlich ist vielmehr, daß der andere Teil nach den gegebenen Umständen auf eine dem einmal bezogenen Standpunkt entsprechende gleichbleibende Einstellung vertrauen durfte und sich darauf in einer Weise eingerichtet hat, daß ihm die Anpassung an eine veränderte Rechtslage nach Treu und Glauben nicht mehr zugemutet werden kann (BGH LM Nr, 5 zu § 1 WZG; ähnlich BGHZ 32, 273, 279 = NJW I960, 1522, 1524; LM Nr. 4 zu § 242 (A) BGB; Nr. 5 zu § 505 BGB; RGZ 144, 89; h.M.:
AG Aachen, Urteil vom 4.10.2007, Az. 112 C 124/07 Eine wiederkehrende Verpflichtung zu dem Erwerb oder Bezug von Sachen im Sinne des § 505 Nr. 3 BGB ist nicht gegeben, weil die Versorgungsverträge für Strom, Gas und Wasser leitungsgebunden sind (vgl. Palandt-Putzo, BGB 66. Aufl., § 505 Rn.8).
LG Krefeld, Urteil vom 4.9.2006, Az. 3 O 243/06 Zwar können Franchiseverträge grundsätzlich der Regelung des § 505 Abs. 1 Nr. 3 BGB unterfallen, dies gilt aber nur, soweit der Franchisevertrag den Bezug von Waren betrifft (BGHZ 128, 156; OLG Hamm, NJW 1992, 3179).
LG Krefeld, Urteil vom 4.9.2007, Az. 3 O 243/06 Zwar können Franchiseverträge grundsätzlich der Regelung des § 505 Abs. 1 Nr. 3 BGB unterfallen, dies gilt aber nur, soweit der Franchisevertrag den Bezug von Waren betrifft (BGHZ 128, 156; OLG Hamm, NJW 1992, 3179).