Source: http://www.elkemitterer.at/85/
Timestamp: 2018-12-16 07:48:06
Document Index: 349297711

Matched Legal Cases: ['§ 76', '§ 81', '§ 82', '§2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 6']

Elke Mitterer Mental Balance - Arbeitspsychologie
ORF Fernsehbericht in Tirol heute "Stress am Arbeitsplatz steigt ständig" - Bericht wird demnächst wieder ins Netz gestellt.
ORF Radiobericht vom 24.10.2013 Klicken Sie hier zum Reinhören
ORF Pressebericht von Robert Schuler über psychische Arbeitsbelastungen -
Ein Unternehmen ist nur so leistungsfähig wie der Unternehmer selbst und seine Mitarbeiter sind. In Europa entfallen bereits
31% der berufsbedingten Krankenstände auf psychische Erkrankungen,
29% nur mehr sind Folgen körperlichen Beschwerden.
Gesunde Unternehmen wachsen mit motivierten zufriedenen Mitarbeitern. Ziel einer betrieblichen Gesundheitsförderung ist die Optimierung des Arbeitsumfeldes, Förderung des Commitments der Mitarbeiter und somit eine Produktionssteigerung bzw. Kostenreduktion der Fehlzeiten und Fluktuation zu erreichen.
Bereits mit 1.1.2002 in Kraft getretenen Änderungen im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG, § 76 Abs. 3, § 81 Abs. 3 und § 82a Abs. 5) tragen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung, dass neben Arbeitsmedizinern und Sicherheitsfachkräften im Hinblick auf die psychosozialen Belastungen und die Gesundheitsförderung im Betrieb auch "Sonstige Fachleute", insbesondere ArbeitspsychologInnen, in den betrieblichen Beratungsprozess zu integrieren sind.
Im neuen ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes, das mit 1.1.2013 in Kraft getreten ist, unterstreicht der Gesetzgeber die Bedeutung der Prävention von psychischen Belastungen und Erhebung von psychischen Gefährdungen am Arbeitsplatz. Unter Gefahren im Sinne dieses Bundesgesetzes §2 (7) sind arbeitsbedingte physische und psychische Belastungen zu verstehen, die zu Fehlbeanspruchungen führen. Unter Gesundheit wird im neuen ASchG § 2 (7a) die physische und psychische Gesundheit verstanden. Nach § 3 (1).... "AG haben die zu Schutz des Lebens, der Gesundheit sowie der Integrität und Würde erforderlichen Maßnahmen zu treffen..."
§ 4 (1) ASchG sind AG verpflichtet für die Sicherheit und Gesundheit der AN bestehende Gefahren zu ermitteln und zu beurteilen. Dabei sind die Grundsätze der Gefahrenverhütung gemäß § 7 anzuwenden. Gerade die Evaluierung psychischer Belastungen und Gefährdungen in der Gestaltung der Arbeitsaufgaben und der Art der Tätigkeit, der Arbeitsumgebungen, der Arbeitsabläufe sowie der Arbeitsorganisation ist eine wesentliche Voraussetzung, um adäquate Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen setzen zu können und damit die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der MitarbeiterInnen zu erhalten.
Der interdisziplinäre Ansatz der präventiven Beratung sieht die Möglichkeit des Einsatzes von ArbeitspsychologInnen von bis zu 25% im Rahmen der jährlichen Präventionszeit vor. Die Zusammenarbeit mit ArbeitsmedizinerInnen und Sicherheitsfachkräften ist dabei von besonderer Wichtigkeit.
Gründe für die Ermittlung der psychischen Belastungen:
Erhaltung der Arbeitsfähigkeit und Know-How für die Firma über die verlängerte Lebensarbeitszeit
Vermeidung der inneren Kündigung und damit von Fluktuation, hohen Einstellungs- und Schulungskosten
Vermeidung von Fehlzeiten aufgrund von psychischen Fehlbeanspruchung (Schlafstörungen, Angstzustände, Burn-Out Symptomatiken, Suchterkrankungen...)
Reduktion von Fehler und Unfälle
Arbeitsprozesse optimieren durch Beseitigung von verdeckten Störfaktoren
Produktivität der Firma steigern
Als zertifizierte Arbeitspsychologin beschäftige ich mich seit 2012 mit der gesetzlich geforderten Evaluierung und kann auf vielfache Erfahrungen zurückgreifen. Als Schulungsbeauftragte der AUVA für dieses Thema arbeite ich eng mit der AUVA, AK Wien, ÖAE und AI zusammen und halte mich somit am wissenschaftlich aktuellen Stand.
Ich biete meine fachliche Unterstützung bzw. die Prozessdurchführung der Evaluierung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz nach den geforderten gesetzlichen Standards an.
Meine Leistungen hinsichtlich dem Evaluierungsprozess nach ASchG
Information über den Evaluierungsprozess nach AschG
Erhebung und Ermittlung der Gefährdungen nach dem AschG mit standardisierten Tool, die von den Arbeitsinspektoriaten anerkannt sind.
Maßnahmenplanung gemeinsam mit den Betrieb (mit den MA und FK)
Dokumentation der Maßnahmenvorschläge
Umsetzungsbesprechung mit den Verantwortlichen
Erstellen der SiGeDok für das Arbeitsinspektoriat
Bei Bedarf auch Begleitung der Maßnahmenumsetzung
Wirkungskontrolle nach 12- 18 Monaten
weitere arbeits- und gesundheitspsychologische Leistungen:
Informationen rund um gesundheitsfördernde Verhaltensweisen, Beratung und Hilfestellung bei arbeitsbedingten psychischen Fehlbeanspruchungen
Kommunikationstraining zur Förderung der sozialen Kompetenz und Reduktion der Konflikte im Team
Workshop Stressmanagment/Selbstmanagement
berufliches Wiedereingliederungsmanagement mit einer Leistungsdiagnostik hinsichtlich Zumutbarkeit und Durchführbarkeit sowie Einsetzbarkeit des MA nach § 6 (3) ASchG
betriebliche Notfallprävention und Krisenintervention nach betrieblichen, belastenden Ereignissen
Info der VAE
der Folder der AUVA
eval.at - ein Gemeinschaftsprojekt der AUVA, WKO, Ak, ÖGB und Industriellenvereinigung
Buchtipp zum Thema Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen
Mitgestaltung beim Buch mit einer Prozessdarstellung in einem Tiroler Unternehmen - Tiroler Flughafengesellschaft
beachten Sie auch die näheren Info - klicken Sie hier
Als Arbeitspsychologin, AUVA Schulungsbeauftragte und Mitglied der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Ergonomie ist es mir wichtig arbeitswissenschaftliche Kenntnisse gemeinsam mit Kooperationspartnern und Fachexperten Ihnen weiterzuvermitteln und Möglichkeiten für fachlichen Austausch zu bieten.
Daher beachten Sie die interessanten Informationsveranstaltungen, Workshops, Schulungen usw rund um das Thema Arbeitssicherheit, Gefährdungsermittlung, Lösungsansätze zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit und Ergonomie am Arbeitsplatz gemeinsam mit der AUVA und ÖAE.
ORF Fernsehbericht in Tirol heute "Stress am Arbeitsplatz" - klicken Sie hier
ORF Pressebericht vom 24.10.2013 - klicken Sie hier
"Arbeitspsychologin Elke Mitterer gibt Tipps für ein gutes Arbeitsumfeld... ...Mitterer erläutert Bezirksobfrau Annelies Junker Erfolgsrezepte für die unternehmerische Zukunft"
(Haller Bezirksblatt Nr. 06, 6. Feber 2008)
"Es ist wohl unumstritten, dass Psychologie im heutigen Wirtschaftsleben eine große Rolle spielt... ...wo fängt Motivation an? Beim Unternehmer selbst. Wer selbst motiviert ist und sich selbst spürt, der kann auch andere mit ziehen. Wichtig ist, dass sich ein Unternehmer auch Zeit für sich nimmt, um dem so genannten "Burn-Out-Syndrom" entgegen zu wirken"
(Telfer Bezirksblatt Nr. 9, 27. Feber 2008)
Gerne machen wir auch Inhouse-Trainings zu folgenden Themen
Informationsveranstlatung über den Evaluierungsprozess von psychischen Belastungen in der Arbeitswelt
Stressmanagement am Arbeitsplatz und Burn-Out Prävention
konstruktives Feedback - Fehlermanagement
Führungsstil und Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit
Setzen Sie Innovationen für eine langfristige Ertragskraft!
Burn out Prävention und Vermeidung von Fehlzeiten
In der EU ist Stress am Arbeitsplatz nach Rückenschmerzen das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem. Die Belastungen der Österreicher durch Stress am Arbeitsplatz nehmen zu. Eine Studie gibt 2 Millionen Krankenstandstage pro Jahr an, verursacht durch seelische Beschwerden. (Perner, 2004). Auch in meiner Untersuchung (2005) hat sich gezeigt, dass vermehrte Stressbelastungen sich kumulativ als Risikofaktoren für unterschiedliche Erkrankungen auswirken. 50% aller Erkrankungen haben ihre mittelbar oder unmittelbare Ursache in der Arbeitswelt. Die Kostenaufwendungen der Betriebe für Präventionsmaßnahmen der Mitarbeiter sind gering im Vergleich zu den krankheitsbedingten Ausfällen. Die Mitarbeiter sind motivierter, wenn sie psychosoziale Unterstützungsangebote seitens der Firma erleben.
Motivation beginnt beim Unternehmer! Wer sich selbst wohl fühlt und motiviert ist, der kann auch andere mit sich ziehen und das Klima insgesamt verbessern.