Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/eintragungsbewilligung
Timestamp: 2019-11-11 23:10:04
Document Index: 214102498

Matched Legal Cases: ['§ 106', '§ 11', '§ 873', '§ 111', '§ 880', '§ 19', '§ 880', '§ 899', '§ 936']

Eintragungsbewilligung | Rechtslupe
Schlagwort: Eintragungsbewilligung
Die Fest­stel­lungs­wir­kung nach § 106 Abs. 2 SachenRBerG erfasst auch die in dem nota­ri­el­len Ver­mitt­lungs­vor­schlag ent­hal­te­nen und durch das Gericht fest­ge­stell­ten ding­li­chen Erklä­run­gen. Die Ein­tra­gung des bewil­lig­ten Erb­bau­rechts in das Grund­buch des Erb­bau­grund­stücks und die Anle­gung des Erb­bau­grund­buchs set­zen nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Erb­bau­RG, § 873 BGB die ding­li­che Eini­gung
Ein Zulas­sungs­be­schluss i. S. v. § 111h Abs. 2 StPO ersetzt die mate­­ri­ell-rech­t­­lich erfor­der­li­che ding­li­che Eini­gung nach § 880 Abs. 2 Satz 1 BGB und damit die grund­buch­recht­li­che Bewil­li­gung nach § 19 GBO nicht. Das Rang­ver­hält­nis unter meh­re­ren Rech­ten, mit denen ein Grund­stück belas­tet ist, kann nach­träg­lich geän­dert wer­den, § 880 Abs. 1 BGB.
Ein­tra­gung eines Rechts­hän­gig­keits­ver­merks im Grund­buch
Die Ein­tra­gung eines Rechts­hän­gig­keits­ver­merks in das Grund­buch kann bei feh­len­der Bewil­li­gung des Buch­be­rech­tig­ten in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 899 Abs. 2 BGB (i.V.m. §§ 936, 920 Abs. 2 ZPO) nur im Wege der einst­wei­li­gen Ver­fü­gung erzwun­gen wer­den. Die Ein­tra­gung eines Ver­merks über die Rechts­hän­gig­keit eines Zivil­pro­zes­ses über das Eigen­tum oder ein im
Ein Urteil, das den Beklag­ten dazu ver­ur­teilt, die Ein­tra­gung eines beschränk­ten ding­li­chen Rechts in das Grund­buch zu bewil­li­gen, muss das ein­zu­tra­gen­de Recht voll­stän­dig bezeich­nen. Das Grund­buch­amt kann im Wege der Aus­le­gung des Urteils­te­nors den Man­gel feh­len­der Bestimmt­heit der Ent­schei­dung – wie eine feh­len­de Fest­le­gung des Typs des ein­zu­tra­gen­den ding­li­chen Rechts
Bean­tragt der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer die Grund­buch­be­rich­ti­gung dahin, dass die ein­ge­tra­ge­ne Arrest-Siche­­rungs­­hy­­po­thek in eine Eigen­tü­mer­grund­schuld über­ge­gan­gen ist, bedarf es nicht der Ein­wil­li­gung durch einen Nach­trags­li­qui­da­tor für die nach Insol­venz gelösch­te und auf­ge­lös­te Gläu­­bi­ger-GmbH, wenn wäh­rend des Insol­venz­ver­fah­rens der Insol­venz­ver­wal­ter die Ein­wil­li­gung zur Löschung der Hypo­thek erteilt und beim Grund­buch­amt ein­ge­reicht hat­te, weil