Source: http://www.steuerlinks.de/richtlinie/ustae/abs27a.1..html
Timestamp: 2017-11-18 21:22:57
Document Index: 21153012

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 18', '§ 3', '§ 25', '§ 1', '§ 3']

Abschnitt 27a.1. UStAE hier in der aktuellen Fassung
> Zu § 27a UStG
> Abschnitt 27a.1. UStAE Antrag auf Erteilung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Abschnitt 27a.1. UStAE
Antrag auf Erteilung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
[ Abschnitt 27.1. UStAE ]
(1) Der Antrag ist schriftlich unter Angabe des Namens und der Anschrift des Antragstellers, des zuständigen Finanzamtes und der Steuernummer, unter der er umsatzsteuerlich geführt wird, an das Bundeszentralamt für Steuern - Dienstsitz Saarlouis -, 66740 Saarlouis, zu richten. Anträge können auch über das Internet (www.bzst.de) gestellt werden. Die USt-IdNr. wird dem Antragsteller schriftlich bekannt gegeben. Bei der steuerlichen Neuaufnahme kann der Unternehmer die Erteilung einer USt-IdNr. auch bei dem zuständigen Finanzamt beantragen. Dieser Antrag wird, zusammen mit den erforderlichen Angaben über die Erfassung für Zwecke der Umsatzsteuer, an das BZSt weitergeleitet. Jeder Unternehmer erhält nur eine USt-IdNr. Wegen der Besonderheiten bei Organgesellschaften und bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts vgl. Absatz 3. Den ständigen diplomatischen Missionen und berufskonsularischen Vertretungen, zwischenstaatlichen Einrichtungen und Streitkräften anderer Vertragsparteien des Nordatlantikvertrags wird grundsätzlich keine USt-IdNr. erteilt (vgl. auch Abschnitt 1c.1 ).
(2) Der Unternehmer kann schriftlich unter Angabe der ggf. bereits erteilten USt-IdNr. beim Bundeszentralamt für Steuern- Dienstsitz Saarlouis -, 66740 Saarlouis, beantragen, dass die Anschrift gespeichert wird, unter der er im innergemeinschaftlichen Geschäftsverkehr auftritt (sog. Euro-Adresse).
(3) Organkreise erhalten eine gesonderte USt-IdNr. für den Organträger und jede einzelne Organgesellschaft, die innergemeinschaftliche Warenlieferungen ( § 18a Abs. 6 UStG ), steuerpflichtige sonstige Leistungen im übrigen Gemeinschaftsgebiet im Sinne von § 3a Abs. 2 UStG (vgl. Abschnitt 3a.2 ), für die der in einem anderen EU-Mitgliedstaat ansässige Leistungsempfänger die Steuer dort schuldet, oder Lieferungen im Sinne von § 25b Abs. 2 UStG im Rahmen innergemeinschaftlicher Dreiecksgeschäfte ausführt. Der Antrag ist vom Organträger zu stellen. Der Antrag muss folgende Angaben enthalten:
Die Gebietskörperschaften Bund und Länder können für einzelne Organisationseinheiten (z. B. Ressorts, Behörden und Ämter) eine USt-IdNr. erhalten (vgl. Abschnitt 1a.1 Abs. 3 ). Ist eine solche Organisationseinheit insgesamt nur hoheitlich tätig und hat sie bislang keine USt-IdNr. erhalten, weil sie keinen innergemeinschaftlichen Erwerb nach § 1a UStG zu besteuern hat, erhält sie nunmehr - auf Antrag - eine USt-IdNr., wenn sie diese für die Besteuerung der von ihr bezogenen sonstigen Leistungen benötigt, für die der Leistungsort nach § 3a Abs. 2 UStG im Inland liegt (vgl. Abschnitt 3a.2 Abs. 14 ).