Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/576380_Amtsgericht_Zwickau_Bedarfsgerechte_Unterbringung_ProjektsteuerungReferenznummer_der_2019_Zwickau
Timestamp: 2019-09-22 01:30:14
Document Index: 245110442

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 21', '§ 21', '§ 19', '§ 125', '§36', '§ 47', '§ 1', '§ 47', '§ 2', '§2', '§ 75', '§ 66', '§75', '§ 75', '§ 123']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Amtsgericht Zwickau Bedarfsgerechte Unterbringung Projektsteuerung Referenznummer der Bekanntmachung: 19D909010 2019-09-09
Ausschreibungen Zwickau
Amtsgericht Zwickau Bedarfsgerechte Unterbringung Projektsteuerung Referenznummer der ...
Amtsgericht Zwickau Bedarfsgerechte Unterbringung Projektsteuerung Referenznummer der Bekanntmachung: 19D909010
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Zwickau
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d152f2b2c-52554ac4c3e59979
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Außenstelle in der Niederlassung Dresden 1, SSC Vergabe- und Vertragsmanagement
Amtsgericht Zwickau Bedarfsgerechte Unterbringung Projektsteuerung
Referenznummer der Bekanntmachung: 19D909010
Dr.-Friedrichs-Ring 21
Das Amtsgericht Zwickau ist derzeit an insgesamt vier Standorten in Zwickau und Bad Schlema untergebracht.
Ziel der Maßnahme ist die konzentrierte, bedarfsgerechte Unterbringung des Amtsgerichts an einem Standort in Zwickau auf Grundlage des Gesetzes zur Neuordnung von Standorten der Verwaltung und der Justiz des Freistaats Sachsen (Sächsisches Standortegesetz - SächsStOG). Dafür wird das historische Amtsgerichts am Standort Dr.-Friedrichs-Ring 21 saniert, umgebaut und erweitert.
Die Baumaßnahme gliedert sich in folgende Teilbaumaßnahmen:
- TBM 1: Erweiterung im Bestand (überdachte Sitzungssäle im Hofbereich EG sowie Lückenschluss Bestandsgebäude),
- TBM 2: Neubau,
- TBM 3: Sanierung Gebäude im Bestand.
Der in Vorbereitung dieses Verfahrens ermittelte Kostenrahmen beträgt für die KG 200-700 = 28 212 000,00 EUR
Projektstart (Leistungsbeginn) ist für Dezember 2019 und Gesamtfertigstellung (LPH 8) für März 2024 geplant.
Weitere Informationen entnehmen Sie der Projektbeschreibung.
Beginn: 01/12/2019
Zunächst Beauftragung der Leistungen der Projektstufen 1 und 2 in Anlehnung an die AHO bzw. nach AHO, mit der Option der stufenweisen Beauftragung weiterer Leistungen der Projektstufen 3 bis 5. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Projektstufen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung der ersten Projektstufe.
1) Rückfragen an die Vergabestelle ausschließlich über das Bietercockpit (www.sachsen-vergabe.de);
2) Beachten Sie:
- die Leistungen werden im "Offenen Verfahren" vergeben!
- die vom Bieter selbst zu erarbeitenden Darstellungen u. Erläuterungen zu den Zuschlagskriterien (siehe Anl. "Beschreibung Zuschlagskriterien und Wertung") sind zum Einreichungstermin mit den Angebotsunterlagen einzureichen!
1) Nachweis Der beruflichen Befähigung:
Der Nachweis über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des Bewerbers ist durch Eintrag in einem Berufs- oder Handelsregister und/oder ggf. auf andere Weise zur Berufsqualifikation zu erbringen. Siehe hierzu auch Nr. III.2.1) der Auftragsbekanntmachung.
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
2) Nachweis der Eintragung in eine in Handelsregister (bei Eintragungspflicht):
Hierzu Angabe von Register, Zeitpunkt der Eintragung, Nummer sowie Vorlage Handelsregisterauszug.
Weitere Angaben/Erklärungen:
E1) Angaben zur Identität des Bieters (Name, Anschrift, Kontaktdaten wie Tel.Nr., Fax Nr., Email, usw.)
E2) Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren
- gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
- gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
- gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist. Ggf. Angaben zur Selbstreinigung nach § 125 GWB.
E3) Bei Unterauftragnehmer gem. §36 VgV Bezeichnung der betroffenen Leistungen (Art, Umfang) und Name des anderen Unternehmens (Formblatt 934-AI EU) sowie Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 935-AI EU)
E4) Bei Eignungsleihe gem. § 47 VgV
Angabe von Name und der in Anspruch genommen Kapazität des anderen Unternehmens sowie Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen mit gesamtschuldnerischer Haftung (Formblatt 935-AI EU).
E5) Bei Bietergemeinschaft:
Neben Einzelunternehmen sind aus Bietergemeinschaften (BG) zugelassen. Zusätzlich siehe Nr. VI.3) Ziff. 6 der Auftragsbekanntmachung. Rechtsform von BG: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Hierzu liegt das Formblatt 934-AI den Ausschreibungsunterlagen bei. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mitschriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen:
1) Spezifischer Jahresumsatz:
Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages in den letzten 3 Geschäftsjahren in Euro/netto je Geschäftsjahr. Erforderlicher Mindestjahresumsatz siehe unter "Möglicherweise geforderte Mindeststandards".
2) Nachweis Berufshaftpflichtversicherung:
Erklärung/Nachweis über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung. Der Bieter ist verpflichtet, einen Nachweis über das Bestehen des Versicherungsschutzes zur Abdeckung aller Schadens- und/oder Regressansprüche wegen Personen- und sonstigen Schäden vorzulegen. Erforderlicher Umfang siehe unter "Möglicherweise geforderte Mindeststandards".
3) Rechtlich und Wirtschaftliche Verknüpfungen:
Erklärung, über das Bestehen von rechtlich und wirtschaftlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen mit Angabe, ob wirtschaftliche Verknüpfungen vorliegen, unter Benennung der Unternehmen und Beschreibung zur Art und Weise der Verknüpfung.
Zu 1) Spezifischer Jahresumsatz:
Es ist der "spezifische" Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren in Euro/netto anzugeben.
Es wird ein Mindestjahresumsatz von 2 000 000,00 EUR/brutto gefordert.
Zu 2) Nachweis Berufshaftpflichtversicherung:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 000 000,00 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 5 000 000,00 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
1) Geeignete Referenzen:
Erklärung zu geeignete Referenzen über ausgeführte wesentliche Dienstleistungen. Es sind geeignete Referenzen über vom Bieter in den letzten 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen aufzulisten. Hierzu ist der den Ausschreibungsunterlagen beigefügte Referenzbogen (Formblatt 901R-AI EU) zu nutzen. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind.
Geforderte Angaben zu den Referenzen siehe Ausschreibungsunterlagen (Formblatt 901R-AI EU Referenzbogen). Je Referenz ist dem Referenzbogen eine aussagekräftige Projektdarstellung, ggf. mit Fotos + Planverkleinerungen, welche die Arbeit des Büros im Hinblick auf die Aufgabenstellung am besten charakterisieren beizufügen, deren Umfang sollte 3 Blatt in DIN-A 4, einseitig bedruckt nicht überschreiten!
An die Referenzen gestellte Mindestanforderungen siehe unter "Möglicherweise geforderte Mindeststandards".
Zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs werden auch Referenzen berücksichtigt, die mehr als 3 Jahre zurück liegen (max. Zeitraum siehe unter Mindeststandards).
2) Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den Inhaber/Inhaberin oder die Führungskräfte des Unternehmens (z. B bei GmbH, AG).;
3) Beschäftigtenzahl:
Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, aufgegliedert in Berufsgruppen, und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren.
Aufgliederung in folgende Berufsgruppen:
Architekten/Bauingenieure oder mit vergleichbarer akad. Ausbildung sowie Fachingenieure/Techniker und sonstiges Personal.
4) Unterauftragsvergabe:
Erklärung zur Inanspruchnahmen Kapazitäten andere Unternehmen mit Bezeichnung der zu vergebenden Teilleistungen bzw. der in Anspruch genommenen Kapazität und Angabe des Namen des Unterauftragnehmers bzw. des anderen Unternehmens (Formblatt 935-AI). Nachweise zur Eignung der Dritten müssen mit dem Angebot zum Einreichungstermin nicht vorgelegt werden. Der Auftraggeber fordert derartige Nachweis ggf. von den Bewerbern/Bietern, die in die engere Wahl kommen und behält sich vor, die Eignung der Dritten für die von ihnen zu erbringenden Leistungen zu prüfen.
5) Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen:
Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird (Unteraufträge/Eignungsleihe) ist mit dem Angebot für jedes Unternehmen die den Vergabeunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung (Formblatt 936-AI) unter Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers/Bieters, sofern die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
zu 1) geeigneten Referenzen:
Zum Nachweis der Erfahrungen bei vergleichbaren Leistungen werden vom Bieter 2 erfolgreich erbrachte Projektsteuerungs-leistungen nach § 2 AHO Nr. 9 der Schriftenreihe des AHO-Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V. über ein Objekt mit vergleichbarer Schwierigkeit gefordert. Folgende Mindestanforderungen werden an die Referenzen gestellt:
- Beginn der Erbringung aller Leistungen nach dem 1.1.2009,
- Zeitpunkt der Objektfertigstellung liegt vor dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe,
- bei mindestens einer Referenz wurden die Projektstufen 1 bis 5 nach §2 AHO erbracht,
- bei mindestens einer Referenz beträgt die Summe der Herstellungskosten der Kostengruppen 200-600 gem. DIN 276 mindestens 25 000 000,00 EUR brutto.
§ 75 (1), (2) und (3) VgV, § 66 SächsBO; geforderte Nachweise zur Bauvorlagenberechtigung siehe Nr. III.1.1) dieser Auftragsbekanntmachung.
Es ist jeder zugelassen, der gem. §75 (1) oder (2) VgV nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrechtberechtigt ist, die Berufsbez. "Architekt", "Beratender Ingenieur" oder "Ingenieur" zu tragen oder in der BRD als "Beratender Ingenieur" oder "Ingenieur" tätig zu werden. Jurist. Personen sind zugelassen, wenn Sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortl. Berufsangehörigen gem. § 75 (1) oder (2) VgV benennen.
1) Sämtlichen Vergabeunterlagen werden ausschließlich und kostenfrei auf der Vergabeplattform http://www.sachsen-vergabe.de zum Download bereitgestellt;
2) Zur Angebotserstellung sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Vergabeunterlagen zu verwenden. Die Ausschreibungsunterlagen sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.sachsen-vergabe.de) mittels elektronischer Mittel in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Angebotes auf die Plattform hochzuladen. Zur Einreichung des Angebotes muss auf der Plattform in einem entsprechenden Fenster der Vor- und Nachname der Person, die die Angebotsabgabe erklärt, angegeben werden.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für die Angebotsabgabe nicht erforderlich. Nicht fristgerecht eingereichte bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
3) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers/Bieters sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt;
4) Geforderte Nachweise sind grundsätzlich als Kopie zugelassen, sofern nicht ausdrücklich anders verlangt. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung);
5) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung sind auch Teilnahmeanträge/Angebote unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros u. von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie aller Bieter mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge (Ausschlusskriterium);
6) Bei Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Gemeinschaft jeweils das Formblatt 901-AI EU ausgefüllt und unterschrieben, sowie um die geforderten Nachweise ergänzt, den Unterlagen beizufügen. Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem oder mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden und in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bezüglich der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB sowie der Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung. Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen;
7) Enthalten die Bekanntmachung od. die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers/Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber/Bieter den AG unverzüglich in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber/Bieter mit diesen Einwendungen präkludiert.
SIB Zentrale, Außenstelle in der NL Dresden I, SSC-VVM
Telefon: +49 3518093900