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Timestamp: 2017-10-22 17:15:01
Document Index: 144451917

Matched Legal Cases: ['§ 40', '§ 46', '§ 8', '§ 11', '§ 11', '§ 14', '§ 27', '§ 28', '§ 18', '§ 35', '§ 48', '§ 20', 'Art. 12', '§ 26', '§ 13', '§ 29', '§ 32', '§ 35', '§ 22', '§ 25', '§ 2', '§ 6', '§ 36', '§ 19', '§ 36', '§ 19', '§ 36', '§ 22', '§ 25', '§ 44', '§ 36', 'Art. 11']

Master Studium - Prüfungsordnung Ästhetik - Philosophische Promotionskommission - Goethe Universität, Frankfurt am Main
So 22 Okt 2017 19:15:00 CEST
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Ordnung des Fachbereichs Neuere Philologien der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Masterstudiengang Ästhetik mit dem Abschluss „Master of Arts (M. A.)“ vom 19. November 2014
VI. DURCHFÜHRUNG VON MODULPRÜFUNGEN
VII. BEWERTUNG VON STUDIEN- UND PRÜFUNGSLEISTUNGEN; BILDUNG DER NOTEN UND GESAMTNOTE; NICHTBESTEHEN DER GESAMTPRÜFUNG
VIII. WECHSEL VON PFLICHT- UND WAHLPFLICHTMODULEN / STUDIENSCHWERPUNKTEN; WIEDERHOLUNG VON PRÜFUNGEN; VERLUST DES PRÜFUNGSANSPRUCHS UND ENDGÜLTIGES NICHTBESTEHEN
§ 40 Wiederholung von Prüfungen (RO: § 46)
1. ANLAGE 1: BESONDERE ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN / EIGNUNGSFESTSTELLUNGSVERF.
2. ANLAGE 2: EXEMPLARISCHER STUDIENVERLAUFSPLAN
3. ANLAGE 3: MODULBESCHREIBUNGEN
4. ANLAGE 4: TRANSCRIPT OF RECORDS
5. ANLAGE 5: PRÜFUNGSZEUGNIS
6. ANLAGE 6: URKUNDE
7. ANLAGE 7: DIPLOMA SUPPLEMENT
Diese Ordnung enthält die studiengangsspezifischen Regelungen für den Masterstudiengang Ästhetik. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 21.05.2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11.07.14 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt.
(1) Das Masterstudium schließt mit einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss ab. Die Masterprüfung dient der Feststellung, ob die Studierenden das Ziel des Masterstudiums erreicht haben. Die Prüfungen erfolgen kumulativ, das heißt die Summe der Modulprüfungen im Masterstudiengang Ästhetik einschließlich der Masterarbeit bilden zusammen die Masterprüfung.
(1) Die Regelstudienzeit für den Masterstudiengang Ästhetik beträgt 4 Semester. Das Masterstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Sind für die Herbeiführung der Gleichwertigkeit eines Abschlusses für den Zugang zum Masterstudiengang gemäß § 8 Auflagen von mehr als 7 CP bis höchstens 37 CP erteilt worden, verlängert sich das Studium um ein Semester, bei Auflagen von mehr als 37 CP bis höchstens 60 CP um zwei Semester.
(3) Bei dem Masterstudiengang Ästhetik handelt es sich um einen konsekutiven Masterstudiengang. Bei konsekutiven Studiengängen beträgt die Gesamtregelstudienzeit im Vollzeitstudium fünf Jahre (zehn Semester).
(4) Im Rahmen des Masterstudiengangs Ästhetik sind 120 Kreditpunkte – nachfolgend CP – gemäß § 11 zu erreichen.
(2) Ein Auslandsstudium/Auslandaufenthalt wird im dritten Semester empfohlen. Die für diesen Zeitraum vorgesehenen Module sind besonders gut geeignet, um an ausländischen Hochschulen absolviert und für das Studium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität angerechnet zu werden.
(1) Der Master Ästhetik ist ein forschungsorientiertes, interdisziplinäres Masterprogramm am Fachbereich 10 unter Beteiligung der Fachbereiche 8 und 9, das einen profilbildenden Schwerpunkt der Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität ins Zentrum stellt, die ästhetische Theorie. Der Studiengang richtet sich an Studierende, die sich forschungsintensiv und ohne Fachzwänge im Bereich ästhetischer Theorie historisch und systematisch weiterbilden möchten. Durchgeführt unter Beteiligung insbesondere der Disziplinen Philosophie, Literaturwissenschaft, Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, vermittelt der Studiengang, der in vergleichbarer Weise an keiner anderen Universität in Deutschland angeboten wird, Kenntnisse und Kompetenzen zur kritischen theoretischen Reflexion von künstlerischen und kulturellen Phänomenen der Gegenwart und von ästhetischen Problemstellungen in historischer Perspektive. Neben einer vertieften Auseinandersetzung mit philosophisch-theoretischen Ansätzen soll dabei auch die Diskussion über Entwicklungen im Bereich der psychologischen und empirisch-ästhetischen Forschung geführt werden, wobei der Studiengang von der räumlichen und institutionellen Kontiguität der Goethe-Universität mit dem Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik profitieren kann. Die Studien- und Bildungsziele des Fachs zielen nicht auf eng umgrenzte Berufsfelder, sondern auf ein breites Spektrum von Tätigkeiten, da sich die institutionellen und technologischen Bedingungen der Literatur-, Medien- und Kunstproduktion und Kunstvermittlung in einem raschen Wandel befinden, der seinerseits Gegenstand des Studienprogramms sein muss.
(1) Bewerbungen auf Zulassung zum Masterstudiengang Ästhetik sind beim Prüfungsausschuss oder einer von der Präsidentin oder dem Präsidenten der Johann Wolfgang Goethe Universität näher bezeichneten Stelle einzureichen. Der Prüfungsausschuss regelt die Einzelheiten des Bewerbungsverfahrens und entscheidet über die Zulassung der Bewerberinnen und Bewerber. Abs. (8) Satz 2 bleibt hiervon unberührt. Sofern für den Masterstudiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, sind die Bestimmungen der Hochschulauswahlsatzung in der aktuell gültigen Fassung zu beachten.
a)	der Nachweis eines Bachelorabschlusses mit einem erkennbaren Schwerpunkt in Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, American Studies, English Studies, Germanistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie, Romanische Sprachen und Literaturen, Skandinavistik, Theater-, Film- und Medienwissenschaft oder in einer anderen Nationalphilologie jeweils mit einem erkennbaren Schwerpunkt im Bereich der Ästhetik/Theorie und mit einer Regelstudienzeit von mind. 6 Semestern oder
b)	der Nachweis eines mindestens gleichwertigen Abschlusses einer deutschen Universität oder einer deutschen Fachhochschule in einer der genannten oder einer verwandten Fachrichtung mit einen Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern oder
c)	der Nachweis eines mindestens gleichwertigen ausländischen Abschlusses in gleicher oder verwandter Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern. Der Bewerbung ist ein Nachweis beizufügen aus dem der Schwerpunkt im Bereich Theorie/Ästhetik hervorgeht. Der Nachweis erfolgt durch ein Transcript of Records oder ein vergleichbares Dokument, das die abgeleisteten Studieninhalte auflistet.
(3) In den Fällen des Abs. (2)b) und c) kann die Zulassung unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Studien- und Modulprüfungen bis zur Gleichwertigkeit mit den Bachelorstudiengängen in den unter a) genannten Fächern an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt im Umfang von maximal 60 CP erteilt werden. Die Auflagen können insgesamt oder teilweise Inhalte betreffen, die nicht Teil des Bachelorstudiengangs, sondern dessen Zugangsvoraussetzungen, wie z.B. Fremdsprachenkenntnisse sind. Die zusätzlichen Leistungen sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Im Falle von Auflagen kann sich das Studium entsprechend verlängern. Der Prüfungsausschuss bestimmt im Zulassungsbescheid die Frist, innerhalb derer der Nachweis der Auflagenerfüllung erbracht sein muss. Abs. (8) Satz 2 bleibt unberührt. Werden die Auflagen nicht pflichtgemäß erfüllt, ist die mit ihr verbundene Entscheidung zu widerrufen.
(4) Vorausgesetzt wird ferner der Nachweis von Kenntnissen in zwei neueren Fremdsprachen, die mindestens dem Niveau B 1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GeR) entsprechen (dies entspricht den Kompetenzen, die durch das erfolgreiche Absolvieren von 3 Jahren Unterricht in der jeweiligen Sprache erworben werden) oder Latein- bzw. Griechischkenntnissen und Kenntnissen in einer neueren Fremdsprache. Besonders wünschenswert sind gute Kenntnisse der englischen und französischen Sprache. Die entsprechenden Nachweise müssen bei der Bewerbung vorliegen.
(5) Die besonderen Zugangsvoraussetzungen regelt Anlage 1.
(6) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis auf der Niveaustufe DSH-2 vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(8) Über das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen und ggf. die vorläufige Zulassung nach Abs. 9 entscheidet der Prüfungsausschuss. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe kann er auch einen Zulassungsausschuss einsetzen. Näheres regelt Anlage 1. Abs. (1) Satz 4 bleibt unberührt.
(1) Bei dem Masterstudiengang Ästhetik handelt es sich um einen „Ein-Fach-Studiengang“.
(2) Der Masterstudiengang Ästhetik ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projekt-arbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester.
(3) Der Masterstudiengang Ästhetik gliedert sich in eine Basisphase (1. und 2. Semester), die sich aus einem Basismodul und drei Theoriemodulen (Wahlpflichtmodule) zusammensetzt, sowie eine Qualifizierungsphase (3. und 4. Semester), in der ein Vertiefungs- und ein Projektmodul sowie das Abschlussmodul zu absolvieren sind. In der Basisphase werden im Basismodul sowie in drei von den Studierenden auszuwählenden themenspezifischen Theoriemodulen die grundlegenden Problemlagen und Ansätze im Feld der Ästhetik gegenstandsbezogen und disziplinübergreifend vermittelt. Bereits im zweiten Semester erfolgen dabei durch die Auswahl von drei der sieben angebotenen Theoriemodule erste Schwerpunktsetzungen. In der Qualifizierungsphase werden diese Schwerpunktsetzungen im einem Vertiefungsmodul mit einem hohen Anteil an angeleitetem Selbststudium sowie in einem in Gruppenarbeit zu realisierenden Projektmodul sowohl im Hinblick auf die wissenschaftliche Qualifikation als auch auf berufspraktische Kompetenzen weiter vertieft.
(5) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 11 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in Kreditpunkten (CP) ergibt sich für den Masterstudiengang Ästhetik folgender Studienaufbau:
Basisphase 60
Basismodul PF 15
Theoriemodul 1 WP 15
Theoriemodul 2 WP 15
3 der 7 WP-Module
Theoriemodul 3 WP 15
Theoriemodul 4 WP 15
Theoriemodul 5 WP 15
Theoriemodul 6 WP 15
Theoriemodul 7 WP 15
Qualifizierungsphase 60
Vertiefungsmodul PF 15
Projektmodul PF 15
Abschlussmodul PF 30
(8) Sofern einzelne Lehrveranstaltungen in einer anderen Sprache als Deutsch angeboten werden, ist dies in der Modulbeschreibung und im Modulhandbuch geregelt.
(10) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Masterstudiengangs Ästhetik nach Maßgabe freier Plätze weiteren, als den in dieser Ordnung vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für die Masterprüfung nicht miteinbezogen.
(1) Zu jedem Pflicht- und Wahlpflichtmodul enthält Anlage 3 eine Modulbeschreibung nach Maßgabe von § 14 Abs. 2 RO. Die Modulbeschreibungen sind Bestandteil dieser Ordnung.
-	Lehrveranstaltungen mit Lehr- und Lernformen sowie Semesterwochenstunden und Kreditpunkten -	Verwendbarkeit der Module
(2) CP sind ein quantitatives Maß für den Arbeitsaufwand (Workload), den durchschnittlich begabte Studierende für den erfolgreichen Abschluss des entsprechenden Moduls für das Präsenzstudium, die Teilnahme an außeruniversitären Praktika oder an Exkursionen, die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs, die Vorbereitung und Ausarbeitung eigener Beiträge und Prüfungsleistungen aufwenden müssen. Ein CP entspricht einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Als regelmäßige Arbeits-belastung werden höchstens 1800 Arbeitsstunden je Studienjahr angesetzt. 30 CP entsprechen der durchschnittlichen Arbeitsbelastung eines Semesters.
(3) Für den Masterabschluss „Master of Arts (M.A.)“ werden - unter Einbeziehung des vorangehenden Studiums bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss - 300 CP benötigt.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang Ästhetik werden in den folgenden Formen durchgeführt:
a)	Vorlesung: Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Spezialwissen sowie methodische Kenntnisse durch Vortrag gegebenenfalls in Verbindung mit Demonstrationen oder Experimenten. Die Lehrenden entwickeln und vermitteln Lehrinhalte unter Einbeziehung der Studierenden;
b)	Seminar: Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch, in der Regel von Studierenden vorbereitete, Beiträge, Erlernen und Einüben beziehungsweise Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken;
c)	Projekt: Erarbeitung von Konzepten sowie Realisierung von Lösungen komplexer, praxisnaher Aufgabenstellungen; Vermittlung sozialer Kompetenz durch weitgehend selbstständige Bearbeitung der Aufgabe bei gleichzeitiger fachlicher und arbeitsmethodischer Anleitung;
d)	Selbststudium und Betreuungsgespräche/Tutorials: Das durch Dozentinnen oder Dozenten angeleitete Selbststudium hat zum Ziel, die in den Modulen erworbenen Kenntnisse zu vertiefen (vgl. Basis- und Vertiefungsmodule der Pflichtphase, Praxismodul der Profilierungsphase). Die Festlegung der Inhalte des angeleiteten Selbststudiums erfolgt im Rahmen eines Betreuungsgesprächs/Tutorials. Nach Entscheidung der oder des Modulverantwortlichen, die zu Semesterbeginn bekanntgegeben wird, kann das Selbststudium auch die Form der Mitarbeit in einer Studiengruppe haben, in der fortgeschrittene Masterstudierende gemeinsam mit Doktorandinnen und Doktoranden sowie mit Nachwuchsforscherinnen und forschern interdisziplinär angelegte Themen im Format des „forschenden Lernens“ bearbeiten. Das Selbststudium wird mit einem Bericht im Umfang von drei bis fünf Seiten dokumentiert.
-	Arbeitsberichte, Protokolle
-	Projektberichte oder -dokumentationen
(2) Der Fachbereich richtet für den Masterstudiengang Ästhetik eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort sind auch das Modulhandbuch und der Studienverlaufsplan und, soweit Module im- und/oder exportiert werden, die Liste des aktuellen Im- und Exportangebots des Studiengangs veröffentlicht.
(3) Der Fachbereich erstellt für den Masterstudiengang Ästhetik auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für den Masterstudiengang Ästhetik des Fachbereichs Neuere Philologien aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Masterstudiengangs Ästhetik nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Neuere Philologien wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Masterstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von drei Jahren übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
-	ggf. Bestellung der Modulbeauftragten (Abs. (2) bleibt unberührt).
(1) Der Fachbereichsrat bildet für die von ihm angebotenen Masterstudiengänge einen gemeinsamen Prüfungsausschuss.
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören sieben Mitglieder an, darunter vier Mitglieder der Gruppe der Professorenschaft, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter und zwei Studierende aus den vom Fachbereich angebotenen Masterstudiengängen. Bei Angelegenheiten, die den Masterstudiengang Ästhetik betreffen, nehmen je eine Professorin bzw. ein Professor der Fachbereiche 08 und 09 als Mitglieder mit beratender Stimme teil.
(8) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an die Philosophische Promotionskommission delegieren. Dieses ist Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses. Es führt die laufenden Geschäfte nach Weisung des Prüfungsausschusses und deren beziehungsweise dessen Vorsitzenden.
(1) Der Prüfungsausschuss und das für den Masterstudiengang Ästhetik zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Masterstudiengang Ästhetik verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
-	Entscheidung über die Erfüllung der Voraussetzungen für den Zugang zum Masterstudiengang einschließlich der Erteilung von Auflagen zur Nachholung von Studien- und Prüfungsleistungen aus dem Bachelorstudiengang und der Entscheidung über die vorläufige Zulassung;
-	(ggf.) Bestellung der Prüferinnen und Prüfer;
-	die Entscheidung über die Anrechnungen gemäß §§ § 27, § 28 sowie die Erteilung von Auflagen zu nachzuholenden Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von Anrechnungen;
-	die Berechnung und Bekanntgabe der Noten von Prüfungen sowie der Gesamtnote für den Masterabschluss;
-	die Entscheidungen zur Masterarbeit;
-	die Entscheidungen zur Ungültigkeit;
-	eine regelmäßige Berichterstattung in der Studienkommission über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten einschließlich der Bearbeitungszeiten für die Masterarbeit sowie über die Nachfrage der Studierenden nach den verschiedenen Wahlpflichtmodulen;
-	Anregungen zur Reform dieser Ordnung.
(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbstständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben befugt (§ 18 Abs. 2 HHG). Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, die jeweils in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, können durch den Prüfungsausschuss mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall eine nicht der Johann Wolfgang Goethe-Universität angehörende, aber nach Satz 1 prüfungsberechtigte Person als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter für die Masterarbeit bestellen. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Quali-fikation besitzen.
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. § 35(17) bleibt unberührt. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Masterstudiengang Ästhetik hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Masterprüfung beim Prüfungsamt für den Masterstudiengang Ästhetik einzureichen. Sofern nicht bereits mit dem Zulassungsantrag zum Studium erfolgt, sind der Meldung zur Prüfung insbesondere beizufügen:
a)	eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplomprüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung in Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, American Studies, English Studies, Germanistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Philosophie, Romanische Sprachen und Literaturen, Skandinavistik, Theater-, Film- und Medienwissenschaft oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, American Studies, English Studies, Germanistik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Philosophie, Romanistik, Skandinavistik, Theater-, Film- und Medienwissenschaft oder einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
b)	eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Masterstudiengang Ästhetik oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
d)	gegebenenfalls Nachweis über die Zahlung der nach § 48 zu entrichtenden Prüfungsgebühr.
b)	die in Abs. (1) genannten Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind oder
c)	die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. (1) b) oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. (1) a) genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(6) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 20(2) bleibt unberührt. Für die Anmeldung der betreffenden Modulprüfung bzw. Modulteilprüfung muss die oder der Studierende zur Masterprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung oder Modulteilprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Modulprüfungen oder alle Modulteilprüfungen des Moduls bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(2) Der für das Versäumnis oder den Abbruch der Prüfung geltend gemachte Grund muss der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich nach Bekanntwerden des Grundes schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Eine während der Erbringung einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur unverzüglichen Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt hiervon unberührt. Krankheit als Rücktrittsgrund ist gemäß § 26 Abs. 2 Satz 4 der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge vom 21.05.2014 in ihrer jeweils geltenden Fassung nachzuweisen.
Die oder der Studierende wird aufgefordert, an einem verpflichtenden Beratungsgespräch teilzunehmen, sofern sich der Studienverlauf im Verhältnis zum Studienplan um mehr als zwei Semester verzögert hat. Bei Studierenden in Teilzeitstudium verlängert sich die Frist entsprechend. Semester in Teilzeitstudium werden als halbe Fachsemester gezählt.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 13(7), § 29(8), § 32(5), § 35(16) abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Masterstudiengang Ästhetik erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studierenden oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Mobiltelefone und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(4) Eine Studierende oder ein Studierender, die oder der den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, wird von der jeweiligen Prüferin oder dem jeweiligen Prüfer oder von der oder dem Aufsichtsführenden in der Regel nach einer Abmahnung von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Abs. (3) Satz 1 findet entsprechende Anwendung.
(6) Einschlägige berufspraktische Tätigkeiten können für das Praktikumsmodul anerkannt werden. Das Nähere ist in der Modulbeschreibung geregelt.
(7) Abschlussarbeiten (z.B. Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des Masterstudiengangs Ästhetik der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im selben Masterstudiengang Ästhetik nicht möglich.
(12) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze (1) bis (4) i.V. mit Abs. (9) besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und Absätze (7) und (11) bleiben unberührt.
(2) Module schließen in der Regel mit einer einzigen Modulprüfung ab, welche auch im zeitlichen Zusammenhang zu einer der Lehrveranstaltungen des Moduls durchgeführt werden kann (veranstaltungsbezogene Modulprüfung). Nur im Abschlussmodul erfolgt die Modulprüfung kumulativ.
(5) Die jeweilige Prüfungsform für die Modulprüfung oder Modulteilprüfung ergibt sich aus der Modulbeschreibung.
-	Protokollen;
-	Projektarbeiten;
-	Präsentationen.
-	Die Prüfungsfragen müssen zuverlässige Prüfungsergebnisse ermöglichen. Die Prüfungsfragen müssen zweifelsfrei verstehbar, eindeutig beantwortbar und dazu geeignet sein, den zu überprüfenden Kenntnis- und Wissensstand der Studierenden eindeutig festzustellen. Insbesondere darf neben derjenigen Lösung, die in der Bewertung als richtig vorgegeben worden ist, nicht auch eine andere Lösung vertretbar sein. Der Prüfungsausschuss hat dies durch ein geeignetes Verfahren sicherzustellen;
-	Erweisen sich die Aufgaben in diesem Sinne als ungeeignet, müssen sie von der Bewertung ausgenommen werden. Entsprechen Antworten nicht dem vorgegebenen Lösungsmuster, sind aber dennoch vertretbar, werden sie zu Gunsten der oder des Studierenden anerkannt. Maluspunkte für falsche Antworten sind unzulässig;
-	Der Fragen- und Antwortkatalog ist von mindestens zwei Prüfungsberechtigten zu entwerfen, wobei eine oder einer der Gruppe der Professorinnen und Professoren angehören muss;
(5) Die eine Klausur beaufsichtigende Person hat über jede Klausur ein Kurzprotokoll zu fertigen. In diesem sind alle Vorkommnisse einzutragen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind, insbesondere Vorkommnisse nach §§ § 22 und § 25.
(6) Die Bearbeitungszeit für die Klausurarbeiten soll sich am Umfang des zu prüfenden Moduls beziehungsweise im Fall von Modulteilprüfungen am Umfang des zu prüfenden Modulteils orientieren. Sie beträgt für Klausurarbeiten mindestens 60 Minuten und höchstens 120 Minuten. Die konkrete Dauer ist in den jeweiligen Modulbeschreibungen festgelegt.
(1) Die Masterarbeit ist obligatorischer Bestandteil des Masterstudiengangs und bildet zusammen mit einer mündlichen Abschlussprüfung oder einem Kolloquium ein gemeinsames Abschlussmodul.
(2) Die Masterarbeit soll zeigen, dass die oder der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist entsprechend den Zielen gemäß §§ 2, § 6 ein Thema umfassend und vertieft zu bearbeiten. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann.
(3) Der Bearbeitungsumfang der Masterarbeit beträgt 25 CP; dies entspricht einer Bearbeitungszeit von 5 Monaten.
(4) Die Zulassung zur Masterarbeit setzt den Nachweis von 60 CP aus dem Masterstudiengang Ästhetik voraus.
(6) Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann die Masterarbeit auch in einer Einrichtung außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität angefertigt werden, z.B. an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. In diesem Fall muss das Thema in Absprache mit einem am Studiengang beteiligten Mitglied der Professorengruppe der Fachbereiche 08, 09 oder 10 gestellt werden.
(10) Die Masterarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der oder des einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen und anderen objektiven Kriterien, die eine deutliche Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die Anforderungen nach Abs. (2) erfüllt sind.
(11) Die Masterarbeit ist in deutscher Sprache abzufassen. Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann sie in einer Fremdsprache angefertigt werden. Die Anfertigung der Masterarbeit in einer Fremdsprache ist spätestens mit der Anmeldung der Masterarbeit beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Die Zustimmung zur Anfertigung in der gewählten Fremdsprache wird im Rahmen der Themenvergabe erteilt, sofern mit der Anmeldung der Masterarbeit die schriftliche Einverständniserklärung der Betreuerin oder des Betreuers vorliegt und die Möglichkeit zur Bestellung einer Zweitgutachterin oder eines Zweitgutachters mit hinreichender sprachlicher Qualifikation in der gewählten Fremdsprache besteht. Für den Fall, dass die Masterarbeit mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses in einer Fremdsprache verfasst wird, ist ihr eine Zusammenfassung in deutscher Sprache beizufügen.
(12) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß Abs. (13) Satz 3 ein neues Thema für die Masterarbeit ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(13) Kann der Abgabetermin aus von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung der oder des Studierenden beziehungsweise eines von ihr oder ihm zu versorgenden Kindes), nicht eingehalten werden, so verlängert die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Bearbeitungszeit, wenn die oder der Studierende dies vor dem Ablieferungstermin beantragt. Maximal kann eine Verlängerung um 50 % der Bearbeitungszeit eingeräumt werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die oder der Studierende von der Prüfungsleistung zurücktreten.
(15) Die Masterarbeit ist in 3 schriftlichen (gebundenen) Exemplaren und in elektronischer Form einzureichen. Wird die Masterarbeit innerhalb der Abgabefrist nicht in der vorgeschriebenen Form abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(17) Der Prüfungsausschuss leitet die Masterarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 36(3) zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 19 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Neuere Philologien angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Masterarbeit durch die beiden Prüfenden wird die Note für die Masterarbeit entsprechend § 36(5) festgesetzt.
(18) Die Masterarbeit wird binnen weiterer zwei Wochen von einer oder einem weiteren nach § 19 Prüfungsberechtigten bewertet, wenn die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als 2,0 voneinander abweichen oder eine oder einer der beiden Prüfenden die Masterarbeit als „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt hat. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der Erstprüferin oder des Erstprüfers, der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers und der dritten Prüferin oder des dritten Prüfers gemäß § 36(5) gebildet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 22 oder § 25 findet Satz 1 keine Anwendung.
(2) Prüfungsleistungen werden in der Regel benotet oder ausnahmsweise nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Die Benotung beziehungsweise Bewertung der Prüfungsleistungen wird von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern vorgenommen. Dabei ist stets die individuelle Leistung der oder des Studierenden zugrunde zu legen.
1	sehr gut	- eine hervorragende Leistung;
2	gut	- eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;
3	befriedigend	- eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;
4	ausreichend-	eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;
5	nicht ausreichend	- eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.
(4) Besteht die Modulprüfung aus mehreren Teilprüfungen, errechnet sich die Note für das Modul in der Regel aus dem arithmetischen Mittel der Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen (Modulteilprüfungen). Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt. Die Modulbeschreibungen können abweichende Regelungen vorsehen.
(6) Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet, in welche die Ergebnisse des Abschlussmoduls sowie die drei besten Modulergebnisse aus dem Basismodul, den Theoriemodulen, dem Vertiefungsmodul und dem Projektmodul eingehen.
(8) Bei der Bildung der Gesamtnote werden die Noten für das Basismodul, die Theoriemodule, das Vertiefungsmodul und das Projektmodul einfach gewichtet. Die Note für das Abschlussmodul geht in die Gesamtnote mit doppeltem Gewicht ein.
(9) Die Gesamtnote einer bestanden Masterprüfung ergibt sich durch die folgende Abbildung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
1,0 bis einschließlich 1,5	sehr gut
1,6 bis einschließlich 2,5	gut
2,6 bis einschließlich 3,5	befriedigend
3,6 bis einschließlich 4,0	ausreichend
über 4,0	nicht ausreichend
1,0 bis einschließlich 1,5	very good
1,6 bis einschließlich 2,5	good
2,6 bis einschließlich 3,5	satisfactory
3,6 bis einschließlich 4,0	sufficient
über 4,0	fail
(11) Bei einer Gesamtnote bis einschließlich 1,3 lautet das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“. Die englischsprachige Entsprechung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: „with distinction“.
(12) Zur Transparenz der Gesamtnote wird in das Diploma Supplement eine ECTS-Einstufungstabelle gemäß § 44 aufgenommen.
(2) Eine aus mehreren Modulteilprüfungen bestehende Modulprüfung (kumulative Modulprüfung) ist nur dann bestanden, wenn sämtliche Modulteilprüfungen mit mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
Den Studierenden wird auf Antrag eine Bescheinigung über bestandene Prüfungen in Form einer Datenabschrift (Transcript of Records, Muster Anlage 4) in deutscher und englischer Sprache ausgestellt, die mindestens die Modultitel, das Datum der einzelnen Prüfungen und die Noten enthält.
(4) Eine nicht bestandene Masterarbeit, gegebenenfalls einschließlich einer mündlichen Prüfung oder eines Kolloquiums, kann einmal wiederholt werden. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Masterarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine wiederholte Rückgabe des Themas ist nicht zulässig.
(1) Über die bestandene Masterprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, jeweils nach den Vorgaben der Muster der Rahmenordnung auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der Module mit den Modulnoten (dabei werden diejenigen Module gekennzeichnet, welche nicht in die Gesamtnote für die Masterprüfung eingegangen sind), das Thema und die Note der Masterarbeit, die Regelstudienzeit und die Gesamtnote. Im Zeugnis werden ferner die Studienschwerpunkte aufgenommen. Das Zeugnis ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(1) Mit der Urkunde und dem Zeugnis wird ein Diploma Supplement entsprechend den internationalen Vorgaben ausgestellt; dabei ist der zwischen der Hochschulrektorenkonferenz und der Kultusministerkonferenz abgestimmte Text in der jeweils geltenden Fassung zu verwenden (Muster Anlage 7 RO).
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 36(9) zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierenden, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2015/16 im Masterstudiengang Ästhetik aufnehmen.
Anlage 1: Besondere Zugangsvoraussetzungen / Eignungsfeststellungsverfahren
(1) Neben dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss setzt die Zulassung einen erkennbaren Schwerpunkt im Bereich Ästhetik/Theorie, ein Motivationsschreiben sowie Kenntnisse in zwei neueren Fremdsprachen, die mindestens dem Niveau B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GeR) entsprechen, oder Latein- bzw. Griechischkenntnisse und Kenntnisse in einer neueren Fremdsprache voraus. Besonders wünschenswert sind gute Kenntnisse der englischen und französischen Sprache.
(2) Ein Schwerpunkt im Bereich Ästhetik/Theorie wird nachgewiesen durch ein Transcript of Records oder ein vergleichbares Dokument, aus dem hervorgeht, dass mindestens 2 Seminare zur Ästhetik/Theorie erfolgreich abgeschlossen bzw. eine Bachelorarbeit mit entsprechendem Schwerpunkt verfasst wurden.
(1) Der Sprachnachweis erfolgt durch
- abgeschlossenes Bachelorstudium eines philologischen Studiengangs mit einem Schwerpunkt in der betreffenden Sprache, oder
- ein Abiturzeugnis, das mindestens 3 Jahre Unterricht in der betreffenden Sprache dokumentiert, wobei die Benotung nicht schlechter sein darf als „ausreichend (4,0)“ bzw. fünf Punkte, oder 21. März 2016 2 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 21.03.2016 - ein Zertifikat über erfolgreich absolvierte Sprachkurse in der betreffenden Sprache von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, deren Zielniveau den oben angegebenen Voraussetzungen entspricht, oder
- Fachgutachten, Lektorenprüfungen oder Zertifikate, die im Rahmen von Auslandsaufenthalten, in Universitätssprachkursen, in VHS-Kursen oder im Selbststudium erworben wurden und die erforderlichen Kenntnisse der betreffenden Sprache nachweisen.
a) beglaubigte Kopie des Hochschulabschlusszeugnisses
b) beglaubigte Kopien der Sprachnachweise
c) Transcript of Records oder vergleichbares Dokument
d) Ein Motivationsschreiben, das begründet, warum die Bewerberin / der Bewerber im Masterstudiengang Ästhetik studieren möchte. Das Motivationsschreiben soll maximal 700 Wörter enthalten.
(3) Der Prüfungsausschuss setzt einen Zulassungsausschuss ein. Der Zulassungsausschuss für den Masterstudiengang überprüft das Vorliegen der Voraussetzungen nach Abs. 1 bis 2 und führt das weitere Verfahren durch. Der Zulassungsausschuss besteht aus mindestens zwei im Masterstudiengang prüfungsberechtigten Professorinnen oder Professoren, einer im Masterstudiengang prüfungsberechtigten wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie einem im Masterstudiengang eingeschriebenen studentischen Mitglied, das mit beratender Stimme teilnimmt. Die professorale Mehrheit ist zu gewährleisten. Der Zulassungsausschuss kann sich zu seiner Unterstützung auch der Mitwirkung sonstiger prüfungsberechtigter Lehrender bedienen.
(4) Der Zulassungsausschuss bewertet das Motivationsschreiben nach dem daraus ersichtlichen Grad der Motivation und Eignung für das Masterstudium. Die Bewertung des Motivationsschreibens stützt sich neben der sprachlichen und argumentativen Qualität auf die überzeugende Darstellung eines spezifischen Interesses am Masterstudiengang Ästhetik. Der Zulassungsausschuss bewertet das Motivationsschreiben nach folgenden Kriterien:
a. Sind die Kandidatinnen und Kandidaten in der Lage, ihre Eignung und ihr Interesse an dem Masterstudiengang in konsistenter Argumentation sowie in korrekter und angemessener sprachlicher Form darzulegen?
b. Ist eine ausreichende Kongruenz der wissenschaftlichen Interessen und beruflichen Vorstellungen der Kandidatinnen und Kandidaten mit den Zielen und Inhalten des Masterstudiengangs erkennbar?
(7) Die Bewertung erfolgt anhand einer Skala von 1 bis 5, wobei folgende Werte zulässig sind: 1 (sehr gut), 2 (gut), 3 (befriedigend), 4 (ausreichend) und 5 (nicht ausreichend). Es wird eine Gesamtbewertung gebildet, die zu 40 % auf der Bewertung des Motivationsschreibens, zu 60 % auf der Bewertung des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses beruht. Die Zulassung erfordert eine Gesamtbewertung mit mindestens 2,5 (Grad der besonderen Eignung).
(8) Über die Zulassung zum Masterstudiengang entscheidet der Zulassungsausschuss.
Anlage 2: Exemplarischer Studienverlaufsplan
Abschlussphase Abschlussmodul (30 CP)
Qualifizierungsphase Projektmodul (15 CP)
Vertiefungsmodul (15 CP)
Basisphase Theoriemodul 1 (1-7) (15 CP) Theoriemodul 2 (1-7) (15 CP) Theoriemodul 3 (1-7) (15 CP)
Basismodul (15 CP)
Anlage 3: Modulbeschreibungen
Die Anlage 3 - Modulbeschreibungen - kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Anlage 4: Transcript of Records
Die Anlagen 4,5,6 und 7 können hier als PDF heruntergeladen werden.
Anlage 6: Urkunde
Anlage 7: Diploma Supplement
HHG Hessisches Hochschulgesetz vom 14. Dezember 2009 (GVBl. I, S. 666),
zuletzt geändert durch Art. 11 des Gesetzes vom 27. Mai 2013 (GVBl. I, S. 218)
RO Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang
Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 21.05.2014
Letzte Änderung: 04.07.16 9:53