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Timestamp: 2017-06-26 14:19:30
Document Index: 17600170

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 107', 'Art. 124', 'Art. 133', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 126', 'Art. 107', 'Art. 124', 'Art. 133', 'Art. 128']

107 III 12229. Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer vom 31. Juli 1981 i.S. Burgäzzi (Rekurs)
Poursuite en réalisation de gage immobilier, suspension de la réalisation jusqu'à droit connu sur un procès en contestation de l'état des charges qui peut influer sur la fixation du prix d'adjudication (art. 41 al. 1 et 53 al. 1 ORI). 1. Lorsqu'un créancier gagiste a intenté la poursuite seulement pour une partie du capital de sa créance, l'immeuble ne doit être adjugé que si l'offre est supérieure à la partie de la créance non réclamée dans la poursuite (consid. 1). 2. Si le calcul de l'offre minimale dépend du sort d'un procès en contestation de l'état des charges, la réalisation doit être suspendue jusqu'à ce qu'il y ait eu jugement (consid. 1). 3. Rapports entre l'art. 41 al. 1 ORI et l'art. 53 al. 1 ORI (consid. 2). 4. Dans la procédure de saisie et de réalisation de gage, il n'est pas possible de procéder à la réalisation anticipée de l'immeuble pour risque de dépréciation rapide (consid. 3). Faits à partir de page 123
B.- Mit Eingaben vom 10. und 19. September 1980 ersuchte die Hypothekar- und Handelsbank das Betreibungsamt Uitikon um sofortige Verwertung der Grundstücke. Sie wies darauf hin, dass mit einer längeren Dauer des Lastenbereinigungsprozesses zu rechnen sei und dass anderseits die noch nicht fertig erstellten Bauten einem konstanten, witterungsbedingten Zerfall mit entsprechender Entwertung ausgesetzt seien. Mit Verfügung vom 26. September 1980 wies das Betreibungsamt das Gesuch ab. Gegen diese BGE 107 III 122 S. 124Verfügung beschwerte sich die Hypothekar- und Handelsbank beim Bezirksgericht Zürich als unterer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs mit dem Antrag, die verlangte Verwertung sei ohne Verzug vorzunehmen. Mit Beschluss vom 14. Januar 1981 hiess das Bezirksgericht die Beschwerde gut und ordnete die sofortige Verwertung der Grundstücke an. Ein von Ruza T. Burgäzzi gegen diesen Beschluss erhobener Rekurs wurde vom Obergericht des Kantons Zürich als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde mit Entscheid vom 16. Juni 1981 abgewiesen.
"Wenn über einen in das Lastenverzeichnis aufgenommenen Anspruch Streit entsteht oder zur Zeit der Aufstellung des Lastenverzeichnisses BGE 107 III 122 S. 126bereits Prozess besteht, so ist die Versteigerung bis zum Austrag der Sache zu sistieren. Der Richter kann jedoch ausnahmsweise von der Einstellung der Verwertung (Art. 107 Abs. 2 SchKG) absehen und die Versteigerung der Liegenschaft bewilligen, wenn nur eine bar zu bezahlende Pfandforderung streitig ist."
3. Der Umstand, dass die Pfandobjekte nach den Behauptungen der betreibenden Pfandgläubigerin einer Wertverminderung ausgesetzt sind, vermag keine andere Lösung zu rechtfertigen. Im Unterschied zum Konkursverfahren ist im Pfändungs- und Pfandverwertungsverfahren eine vorzeitige Verwertung von Grundstücken wegen drohender Wertverminderung nicht möglich. Im Pfändungsverfahren ist ein vorzeitiger Verkauf zwar bei der Verwertung von Fahrnis (Art. 124 SchKG) vorgesehen, nicht aber bei der Verwertung von Grundstücken (Art. 133 ff. SchKG).BGE 107 III 122 S. 128
Art. 53 Abs. 1 VZG,
Art. 126 und 141 SchKG suite... ,
Art. 107 Abs. 2 SchKG,
Art. 124 SchKG,
Art. 133 ff. SchKG,
Art. 128 Abs. 2 VZG