Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=DStR%201979,%20S.%20263
Timestamp: 2019-11-21 21:23:22
Document Index: 26047740

Matched Legal Cases: ['§ 79', '§ 34', '§ 79', '§ 11', '§ 11', '§ 79']

BFH, 26.01.1979 - III R 99/76 - dejure.org
BFH, 26.01.1979 - III R 99/76
https://dejure.org/1979,1264
BFH, 26.01.1979 - III R 99/76 (https://dejure.org/1979,1264)
BFH, Entscheidung vom 26.01.1979 - III R 99/76 (https://dejure.org/1979,1264)
BFH, Entscheidung vom 26. Januar 1979 - III R 99/76 (https://dejure.org/1979,1264)
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Wertfortschreibung - Einheitswert - Veränderung der Bausubstanz - Sachverständiger - Gutachten - Benachrichtigung der Verfahrensbeteiligten
BFHE 126, 569
DB 1979, 820
BStBl II 1979, 254
DStR 1979, 263
Die bloße Absicht, staatliche Mehreinkünfte zu erzielen, ist allerdings für sich genommen noch kein den Vertrauensschutz betroffener Steuerpflichtiger regelmäßig überwindendes Gemeinwohlinteresse, weil dieses Ziel durch jedes, auch durch sprunghaftes und willkürliches Besteuern erreicht würde (…vgl. Friauf, a.a.O., S. 289; Kirchhof, DStR 1979, S. 263, 278).
BFH, 10.08.1984 - III R 41/75
Schätzung der üblichen Miete für eigengenutzten Wohnraum bei im …
Die Formulierung des Gesetzes "regelmäßig gezahlt wird" läßt erkennen, daß die übliche Miete in erster Linie unmittelbar aus tatsächlich gezahlten Mieten für Vergleichsobjekte abzuleiten ist (vgl. BFH-Urteile vom 29. November 1974 III R 81/73, BFHE 114, 257, BStBl II 1975, 188; vom 19. Dezember 1975 III R 6/75, BFHE 118, 76, BStBl II 1976, 283, und vom 26. Januar 1979 III R 99/76, BFH 126, 569, BStBl II 1979, 254, sowie Rössler/Troll/Langner, Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz, 13. Aufl., § 79 BewG Anm. 54).
Die bloße Absicht, staatliche Mehreinkünfte zu erzielen, ist für sich genommen noch kein den Vertrauensschutz Betroffener regelmäßig überwindendes Gemeinwohlinteresse, weil dieses Ziel durch jedes, auch sprunghaftes Besteuern erreicht würde ( Kirchhof, DStR 1979, S. 263 /278; BVerfGE 105, 17, 45 ).
BFH, 28.06.2000 - II R 27/98
Grundstücke im Beitrittsgebiet; Wertfortschreibung wegen geänderter tatsächlicher …
Verändern sich die tatsächlichen Verhältnisse eines solchen Grundstücks, so ist bei einer Wertfortschreibung auf einen Stichtag nach dem Hauptfeststellungszeitpunkt für die Bewertung im Ertragswertverfahren die (Jahresroh-)Miete anzusetzen, die nach den Wertverhältnissen vom Hauptfeststellungszeitpunkt unter Berücksichtigung des tatsächlichen Zustands des Grundstücks im Fortschreibungszeitpunkt zu erzielen gewesen wäre (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 26. Januar 1979 III R 99/76, BFHE 126, 569, BStBl II 1979, 254; so auch schon der Reichsfinanzhof --RFH-- im Urteil vom 25. April 1940 III 178/38, RStBl 1940, 727).
Für die Ermittlung dieser hypothetischen Miete bedarf es einer Schätzung, bei der in erster Linie die Mieten von Objekten gleicher oder ähnlicher Art, Lage und Ausstattung (übliche Miete i.S. von § 34 Abs. 4 Satz 2 RBewDV --entspricht § 79 Abs. 2 Satz 2 BewG--) heranzuziehen sind (BFH-Urteil in BFHE 126, 569, BStBl II 1979, 254).
a) Die übliche Miete 1964 wird zur Vermeidung von Ungenauigkeiten oder Ungleichheiten nicht durch Rückrechnung mittels Wertänderungsindex aus einer aktuellen Miete abgeleitet (FG Brandenburg, Urteil vom 14.01.2009 3 K 2567/04 B, Datev, Juris; BFH-Urteil vom 26.01.1979 III R 99/76, BFHE 126, 569, BStBl II 1979, 254, 255 zu 2).
BFH, 24.09.1985 - II R 238/82
Die bei Änderung des tatsächlichen Zustands eines Grundstücks zu schätzende Miete …
Es ist deshalb auch nicht zu beanstanden, wenn das FG davon ausgeht, daß die für die Findung des Grundstückswerts anzusetzende Miete anhand der mietpreisrechtlich zulässigen Erhöhung nach § 11 AMVOB unter Berücksichtigung der Indexentwicklungen für Bauleistungen geschätzt werden kann, weil Mieterhöhungen nach § 11 AMVOB auf Vomhundertsätze von Aufwendungen bezogen sind (so auch das Urteil des III. Senats des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 26. Januar 1979 III R 99/76, BFHE 126, 569, BStBl II 1979, 254, dem der Senat sich anschließt).
Da das FG davon ausgegangen ist, daß im Streitfall von der üblichen Miete (§ 79 Abs. 2 BewG) nach Maßgabe des vom FA aufgestellten Mietspiegels auszugehen ist (vgl. hierzu BFH-Urteile vom 26. Januar 1979 III R 99/76, BFHE 126, 569, BStBl II 1979, 254, und vom 10. August 1984 III R 41/75, BFHE 142, 289, BStBl II 1985, 36, m. w. N.), hätten die Kläger darlegen müssen, inwiefern dennoch eine von einem Sachverständigen ermittelte niedrigere Miete hätte berücksichtigt werden können oder müssen.
FG Hamburg, 22.02.2010 - 3 K 159/09
Bewertungsgesetz: Bewertung eines Neubau-Grundstücks
a) Die übliche Miete 1964 wird zur Vermeidung von Ungenauigkeiten oder Ungleichheiten nicht durch Rückrechnung mittels Wertänderungsindex aus einer aktuellen Miete abgeleitet (FG Brandenburg vom 14. Januar 2009 3 K 2567/04 B, Datev, Juris; BFH vom 26. Januar 1979 III R 99/76, BFHE 126, 569, BStBl II 1979, 254, 255 zu 2).
FG Düsseldorf, 01.02.1999 - 11 K 5840/95
Zulässigkeit einer Wertfortschreibung bei Erreichen der Wertgrenzen bei Änderung …