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Timestamp: 2020-02-22 16:18:00
Document Index: 45626604

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 34', 'Art. 20', 'Art. 21', '§ 1', 'Art. 27', '§ 1', '§ 4', '§ 6', '§ 19', '§ 22']

BFH Urteil vom 23.10.2013 - X R 33/10 (veröffentlicht am 11.12.2013) | Steuer Office Premium | Steuern | Haufe
BFH Urteil vom 23.10.2013 - X R 33/10 (veröffentlicht am 11.12.2013)
EStG § 22 Nr. 1 S. 3 Buchst. a, § 34 Abs. 1, 2 Nr. 4; GG Art. 20 Abs. 3; DBA CHE 1971 Art. 21
FG Baden-Württemberg (Entscheidung vom 28.04.2010; Aktenzeichen 3 K 1464/08; EFG 2011, 1798)
Die PKBS wird vom Kanton Basel-Stadt als Vorsorgeeinrichtung mit eigener Rechtspersönlichkeit unterhalten. Seit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982 (--BVG―, Systematische Sammlung des Bundesrechts [SR] 831.40, www.admin.ch) zum 1. Januar 1985 führt sie die obligatorische Vorsorge gemäß dem BVG durch und unterliegt den maßgebenden Bundesgesetzen (§ 1 des Gesetzes betreffend die Pensionskasse des Basler Staatspersonals in der im Streitjahr gültigen Fassung --PKG--), zu denen insbesondere auch aufgrund des Verweises in Art. 27 BVG das Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 17. Dezember 1993 (--FZG--, Systematische Sammlung des Bundesrechts [SR] 831.42, www.admin.ch) gehört. Sie ist im Register für die berufliche Vorsorge des Kantons Basel-Stadt eingetragen und garantiert in jedem Fall die Mindestleistungen aufgrund des BVG (§ 1 Abs. 2 bis 4 PKG), das sog. Obligatorium. Die PKBS gehört zu den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen, die grundsätzlich nur der beruflichen Vorsorge für Arbeitnehmer von Bund, Kantonen und Gemeinden und anderen öffentlich-rechtlichen Arbeitgebern dienen. Sie haben ihre eigenen Rechtsgrundlagen im öffentlichen Recht. Bei der PKBS ist das vor allem das PKG, in dem insbesondere die Mitgliedschaft (§§ 4 ff. PKG), die Beitragspflichten der Mitglieder (§§ 6 und 12 ff. PKG) und die Leistungen der PKBS (§§ 19 ff. PKG) geregelt sind.
Der Beklagte und Revisionskläger (das Finanzamt --FA--) besteuerte die Austrittsleistung in Höhe von 40.365 € (= 62.581,85 CHF) gemäß § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa Sätze 3 ff. des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr gültigen Fassung (EStG) mit einem Besteuerungsanteil von 50 %.
Haufe-Index 6003316
BFH/NV 2014, 243
BFH/PR 2014, 78
DStRE 2014, 132
HFR 2014, 126