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Timestamp: 2020-04-04 06:47:03
Document Index: 47085970

Matched Legal Cases: ['§ 239', 'Art.20', 'Art. 8', 'BGH', 'BGH', '§ 239']

Räu­be­ri­sche Erpres­sung – und die Aus­nut­zung der Zwangs­la­ge | Rechtslupe
Räuberische Erpressung - und die Ausnutzung der Zwangslage
Räu­be­ri­sche Erpres­sung – und die Aus­nut­zung der Zwangs­la­ge
Zwi­schen der Bemäch­ti­gungs­la­ge und der beab­sich­tig­ten Erpres­sung muss ein funk­tio­na­ler und zeit­li­cher Zusam­men­hang in der Wei­se bestehen, dass der Täter das Opfer (oder einen Drit­ten) wäh­rend der Dau­er der Zwangs­la­ge erpres­sen will.
Denn der Zweck der Rege­lung des § 239a StGB besteht gera­de dar­in, das Ent­füh­ren oder Sich­be­mäch­ti­gen des­halb beson­ders unter Stra­fe zu stel­len, weil der Täter sei­ne Dro­hung wäh­rend der Dau­er der Zwangs­la­ge jeder­zeit rea­li­sie­ren kann und das Opfer aus Sor­ge um sein Wohl die erstreb­te Ver­mö­gens­ver­fü­gung noch wäh­rend des Bestehens der Bemäch­ti­gungs­la­ge vor­neh­men wird 1.
Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 5. April 2016 – 3 StR 550/​15
Stö­rung einer Ver­samm­lung – als Nöti­gung Ein nach Art.20 Abs. 1 Nr. 2 Bay­VersG straf­be­wehr­ter Ver­stoß gegen Art. 8 Abs. 2 Nr. 1 Bay­VersG kann auch den Tat­be­stand der Nöti­gung nach…
BGH, Beschlüs­se vom 28.11.1995 – 4 StR 641/​95, BGHR StGB § 239a Abs. 1 Sich­be­mäch­ti­gen 5; vom 19.06.2007 – 3 StR 124/​07, Stra­Fo 2007, 429 mwN[↩]
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