Source: http://die-online-bibliothek.de/taxonomy/term/875
Timestamp: 2017-09-23 19:52:20
Document Index: 142957778

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 8', '§ 18', '§ 8', '§ 19', '§ 4', '§ 8']

Die technische Baugrundprüfung auf unversiegelten und versiegelten Flächen - Der Sachverständige 04/2015, Seite 80
Autor: Peter Jens Wagner
Für den Neubau von Häusern, Hallen, Verkehrsflächen oder anderer Bauwerke sind in der Regel vorab Erkundungsmaßnahmen über die örtlichen Baugrundverhältnisse einzuholen. Veränderungen an vorhandener Bausubstanz wie ein Anbau, das Aufstocken von Geschossen oder der Einbau von zusätzlichen, technischen Anlagen mit hohem Gewicht, haben Einfluss auf die Standsicherheit der Bestands- und/oder Nachbarbauwerke. Um auch hier Sicherheit für die Schadensfreiheit
zu erhalten sind vorab Erkundungsmaßnahmen über die gegebenen Baugrundverhältnisse zu gewinnen.
Erfordernis der Einholung eines Sachverständigengutachtens bei Beurteilung Fachwissen voraussetzender Frage - Der Sachverständige 04/2015, Seite 93
Autor: BGH, Urteil vom 13.1.2015 - VI ZR 204/14
Die Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Beurteilung einer Frage, die Fachwissen voraussetzt, ist nur verzichtbar, wenn der Tatrichter selbst die besondere Sachkunde ausweisen kann.
Untersuchung des Betroffenen vor Erstellung eines Gutachtens - Der Sachverständige 04/2015, Seite 94
Autor: BGH, Beschluss vom 20.8.2014 - XII ZB 179/14
Ein ohne die erforderliche persönliche Untersuchung erstattetes Gutachten ist grundsätzlich nicht verwertbar.
Abgrenzung zwischen Sachverständigen und sachverständigen Zeugen - Der Sachverständige 04/2015, Seite 95
Autor: OLG Koblenz, Beschluss vom 1.8.2014 - 13 UF 175/14
Für die Abgrenzung zwischen Sachverständigen und sachverständigen Zeugen und damit für die Frage, ob ein Berechtigter nach § 8 JEVG zu vergüten oder nach § 18 JEVG zu entschädigen ist, kommt es auf die tatsächliche Art der Heranziehung an.
Zur Abgrenzung zwischen einem nach § 8 JEVG zu vergütenden Sachverständigen und einem nach § 19 JEVG zu entschädigenden Zeugen.
Rechtliches Gehör im Beschwerdeverfahren gegen die Kürzung einer Sachverständigenvergütung - Der Sachverständige 04/2015, Seite 96
Autor: OLG Koblenz, Beschluss vom 21.11.2014 - 14 W 693/14
Falls der Entschädigungsantrag des gerichtlichen Sachverständigen und seine Beschwerde gegen die Rechnungskürzung substanzielle Sachargumente enthalten, muss die Nichtabhilfeentscheidung nach § 4 IV JVEG erkennen lassen, dass das Gericht die Sachargumente des Sachverständigen zur Kenntnis genommen, geprüft, berücksichtigt und gewürdigt hat. Fehlt es daran, ist das Grundrecht des Sachverständigen auf rechtliches Gehör verletzt, was unter Aufhebung der inhaltlich unzureichenden Nichtabhilfeentscheidung zur Rückgabe in die erste Instanz führen kann.
Erhebliche Überschreitung des Kostenvorschusses - Der Sachverständige 04/2015, Seite 96
Autor: OLG Jena, Beschluss vom 1.8.2014 - 7 U 405/12
1. Eine Überschreitung des mitgeteilten Kostenvorschusses von 20-25 % ist als erheblich anzusehen.
2. Die Vergütung des Sachverständigen kann bei einer erheblichen Überschreitung des eingezahlten Vorschusses nur gekürzt werden, wenn bei verständiger Würdigung aller Umstände anzunehmen ist, dass bei rechtzeitiger Anzeige der Mehrkosten der Gutachtenauftrag eingeschränkt oder beendet worden wäre.
Beschränkung der Sachverständigenvergütung auf Höhe des Auslagenvorschusses - Der Sachverständige 04/2015, Seite 96
Autor: LG Heidelberg, Beschluss vom 5.2.2015 - 3 T 4/15
Zur Beschränkung der Sachverständigenvergütung auf die Höhe des Auslagenvorschusses gemäß § 8 a IV JVEG.