Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/ruecktritt-vom-versuch
Timestamp: 2020-08-11 19:39:36
Document Index: 314120858

Matched Legal Cases: ['in dubio', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 46', '§ 100']

Rücktritt vom Versuch | Rechtslupe
Schlagwort: Rücktritt vom Versuch
Kör­per­ver­let­zung – und der fehl­ge­schla­ge­ne Ver­such
Fehl­ge­schla­gen ist ein Ver­such, wenn die Tat nach Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder ande­ren nahe lie­gen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann und der Täter dies erkennt oder wenn er sub­jek­tiv die Voll­endung nicht mehr für mög­lich hält. Dabei kommt es auf die Sicht
Rück­tritt vom erfolg­rei­chen Ver­such
Fehl­ge­schla­gen ist ein Ver­such, wenn die Tat nach Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder ande­ren nahe­lie­gen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann und der Täter dies erkennt oder (sub­jek­tiv) die Voll­endung nicht mehr für mög­lich hält. Dabei kommt es auf die Sicht des Täters nach
Der fehl­ge­schla­ge­ne Ver­such – und die sub­jek­ti­ve Sicht des Täters
Ein Ver­such ist fehl­ge­schla­gen, wenn der Täter nach der letz­ten von ihm vor­ge­nom­me­nen Tat­hand­lung erkennt, dass mit den bereits ein­ge­setz­ten oder den ihm sonst zur Hand lie­gen­den Mit­teln der erstreb­te Tat­er­folg nicht mehr her­bei­ge­führt wer­den kann, ohne dass er eine neue Han­d­­lungs- und Kau­sal­ket­te in Gang setzt . Die sub­jek­ti­ve
Der fehl­ge­schla­ge­ne Ver­such – bei mehr­ak­ti­gen Gesche­hen
Fehl­ge­schla­gen ist ein Ver­such, wenn es dem Täter tat­säch­lich unmög­lich ist, den erstreb­ten Erfolg in unmit­tel­ba­rem Fort­gang des Gesche­hens noch her­bei­zu­füh­ren, und er dies erkennt . Bei einem mehr­ak­ti­gen Gesche­hen ist der Rück­tritt vom Ver­such hin­sicht­lich eines Ein­zel­akts nur aus­ge­schlos­sen, wenn die­ser Teil­akt bereits als fehl­ge­schla­ge­ner Ver­such zu wer­ten ist
Der fehl­ge­schla­ge­ne Ver­such – und der Rück­tritts­ho­ri­zont
Miss­lin­gen des vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs – und der Rück­tritts­ho­ri­zont
Fehl­ge­schla­gen ist der Ver­such, wenn die Tat nach dem Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder den ihm sonst zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann, ohne dass eine neue Han­d­­lungs- und Kau­sal­ket­te in Gang gesetzt wird und der Täter dies erkennt, oder wenn
Fehl­schlag – oder Rück­tritt vom Ver­such
Ein fehl­ge­schla­ge­ner Ver­such liegt vor, wenn die Tat nach Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder nahe­lie­gen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann und der Täter dies erkennt oder wenn er sub­jek­tiv die Voll­endung nicht mehr für mög­lich hält, wobei es auf die Täter­sicht nach Abschluss
Straf­be­frei­en­der Rück­tritt – in dubio pro reo?
Auch bei Prü­fung der Rück­tritts­vor­aus­set­zun­gen ist es weder im Hin­blick auf den grund­sätz­lich anwend­ba­ren Zwei­fels­satz noch sonst gebo­ten, zu Guns­ten des Ange­klag­ten Tat­va­ri­an­ten zu unter­stel­len, für die es kei­ner­lei kon­kre­te Anhalts­punk­te gibt. Wenn eine Vor­stel­lungs­än­de­rung des Ange­klag­ten nach der letz­ten Aus­füh­rungs­hand­lung ledig­lich eine denk­theo­re­ti­sche Mög­lich­keit ist, die auf kei­ne trag­fä­hi­gen
Für die Abgren­zung eines unbe­en­de­ten vom been­de­ten Ver­such kommt es dar­auf an, ob der Täter nach der letz­ten von ihm vor­ge­nom­me­nen Aus­füh­rungs­hand­lung den Ein­tritt des tat­be­stands­mä­ßi­gen Erfol­ges für mög­lich hielt oder sich – nach beson­ders gefähr­li­chen Gewalt­hand­lun­gen, die zu schwe­ren Ver­let­zun­gen geführt haben – kei­ne Vor­stel­lun­gen über die Fol­gen sei­nes
Der fehl­ge­schla­ge­ne Ver­such – und die Vor­stel­lung des Täters
Ein Ver­such ist fehl­ge­schla­gen, wenn die Tat nach Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder ande­ren nahe­lie­gen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann und der Täter dies erkennt, oder wenn er sub­jek­tiv die Voll­endung nicht mehr für mög­lich hält. Maß­geb­lich dafür ist nicht der ursprüng­li­che Tat­plan,
Ein Ver­such ist fehl­ge­schla­gen, wenn die Tat nach Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder ande­ren nahe­lie­gen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann und der Täter dies erkennt oder wenn er sub­jek­tiv die Voll­endung nicht mehr für mög­lich hält. Maß­geb­lich dafür ist nicht der ursprüng­li­che Tat­plan,
Rück­tritt vom Ver­such – und der Fehl­schlag
Ein Ver­such ist fehl­ge­schla­gen, wenn die Tat nach Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder ande­ren nahe­lie­gen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann und der Täter dies erkennt. Maß­geb­lich dafür ist nicht der ursprüng­li­che Tat­plan, dem je nach Fall­ge­stal­tung allen­falls Indi­zwir­kung für den Erkennt­nis­ho­ri­zont des Täters
Inne­re Hem­mun­gen – und der Rück­tritt vom Ver­such
Ste­hen äuße­re Umstän­de einer Tat­voll­endung nicht ent­ge­gen, kann es gleich­wohl an der Frei­wil­lig­keit des Abbruchs der wei­te­ren Tat­aus­füh­rung feh­len, wenn wil­lens­un­ab­hän­gi­ge Tat­um­stän­de das Wei­ter­han­deln unmög­lich machen. Sol­che kön­nen gege­ben sein, wenn der Täter an der wei­te­ren Tat­be­ge­hung wegen unwi­der­steh­li­cher inne­rer Hem­mun­gen, etwa infol­ge Schocks oder see­li­schen Drucks gehin­dert ist .
Rück­tritt vom Tötungs­de­likt
Die Abgren­zung zwi­schen unbe­en­de­tem und been­de­tem Ver­such bestimmt sich nach dem Vor­stel­lungs­bild des Täters nach dem Abschluss der letz­ten von ihm vor­ge­nom­me­nen Aus­füh­rungs­hand­lung, dem soge­nann­ten Rück­tritts­ho­ri­zont. Bei einem Tötungs­de­likt liegt dem­ge­mäß ein unbe­en­de­ter Ver­such, bei dem allein der Abbruch der begon­ne­nen Tat­hand­lung zum straf­be­frei­en­den Rück­tritt führt, dann vor, wenn der
Rück­tritt vom Ver­such – trotzt Fehl­schlags
Zur Beur­tei­lung eines mög­li­chen Fehl­schlags ist nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richt­hofs auf das Vor­stel­lungs­bild des Täters nach Abschluss der letz­ten Aus­füh­rungs­hand­lung abzu­stel­len (soge­nann­ter Rück­tritts­ho­ri­zont) . Nur wenn der Täter zu die­sem Zeit­punkt erkennt oder die sub­jek­ti­ve Vor­stel­lung hat, dass es zur Her­bei­füh­rung des Erfolgs eines erneu­ten Aus­set­zens bedürf­te, etwa mit
Rück­tritt vom unbe­en­de­ten Ver­such – und das erwar­te­te Ein­tref­fen der Poli­zei
Zwar kann das befürch­te­te als­bal­di­ge Ein­tref­fen der Poli­zei bei einem unbe­en­de­ten Ver­such die Frei­wil­lig­keit des Rück­tritts aus­schlie­ßen . Unfrei­wil­lig ist aber auch in sol­chen Fäl­len das Nicht-Wei­­ter­han­­deln nur dann, wenn der Täter sich auf Grund äuße­rer Zwän­ge oder psy­chi­scher Hem­mun­gen zur Tat­voll­endung nicht mehr in der Lage gese­hen hat .
Bei einem fehl­ge­schla­ge­nen Ver­such schei­det ein straf­be­frei­en­der Rück­tritt nach § 24 StGB von vorn­her­ein aus . Fehl­ge­schla­gen ist der Ver­such jedoch erst, wenn die Tat nach Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder ande­ren nahe­lie­gen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann und der Täter dies erkennt
Been­de­ter oder unbe­en­de­ter Ver­such – und der Rück­tritts­ho­ri­zont
Straf­be­frei­en­der Rück­tritt vom been­de­ten Ver­such
Ein been­de­ter Ver­such liegt vor, wenn der Täter nach der letz­ten Aus­füh­rungs­hand­lung den Ein­tritt des tat­be­stands­mä­ßi­gen Erfolgs für mög­lich hält (sog. Rück­tritts­ho­ri­zont; vgl. nur BGH, Beschluss vom 19.05.1993 – GSSt 1/​93, BGHSt 39, 221, 227). Eine Kor­rek­tur des Rück­tritts­ho­ri­zonts ist in engen Gren­zen mög­lich. Der Ver­such eines Tötungs­de­likts ist daher
Der zunächst fehl­ge­schla­ge­ne Ver­such – und die Kor­rek­tur des Rück­tritts­ho­ri­zonts
Ein fehl­ge­schla­ge­ner Ver­such liegt vor, wenn die Tat nach Miss­lin­gen des zunächst vor­ge­stell­ten Tat­ab­laufs mit den bereits ein­ge­setz­ten oder nahe­lie­gen­den Mit­teln objek­tiv nicht mehr voll­endet wer­den kann und der Täter dies erkennt, oder wenn er sub­jek­tiv die Voll­endung nicht mehr für mög­lich hält, wobei es auf die Täter­sicht nach Abschluss
Straf­mil­dern­de Auf­klä­rungs­hil­fe – und der straf­be­frei­en­de Rück­tritt vom Ver­such
§ 46b StGB – die Straf­mil­dung bei der Hil­fe zur Auf­klä­rung oder Ver­hin­de­rung von schwe­ren Straf­ta­ten – ist auch dann anwend­bar, wenn der durch den Auf­klä­ren­den Belas­te­te von dem Ver­such des im Kata­log des § 100a Abs. 2 StPO auf­ge­führ­ten Delikts straf­be­frei­end zurück­ge­tre­ten ist. Beim Rück­tritt han­delt es sich um einen