Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_und_Ingenieurbueros_sowie_planungsbezogene_Leistungen_21335_Lueneburg-11641174_3
Timestamp: 2018-02-23 13:10:03
Document Index: 390068573

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 33', '§ 34', '§ 4', '§ 4', '§ 33']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Lüneburg (ID:11641174)
> DTAD-ID: 11641174
Die Christianischule ist eine 3 bis 4- zügige Oberschule in Lüneburg im Stadtteil Kreideberg. Das Schulgebäude ist Anfang der 60er Jahren entstanden. Es soll eine komplette Innenraumsanierung der...
Statistik Stifung Hospital zum Großen H...
Objektplanung Gebäude (§ 34 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 9) für die Sanierung der Christianischule – Oberschule am Kreideberg, Thorner Str. 14, 21339 Lüneburg.
Die Christianischule ist eine 3 bis 4- zügige Oberschule in Lüneburg im Stadtteil Kreideberg. Das Schulgebäude ist Anfang der 60er Jahren entstanden. Es soll eine komplette Innenraumsanierung der Klassenräume und Flure stattfinden. Des Weiteren ist eine energetische Fassadensanierung geplant. Im Rahmen der Inklusion erfolgt der Einbau von Aufzügen und Rampen.
Die Baumaßnahme ist in Bauabschnitte zu unterteilen und die Arbeiten sind während des laufenden Schulbetriebes umzusetzen. An die Bauleitungsaufgaben werden daher hohe und sensible Anforderungen gestellt. Ein Ausweichquartier (Container) für 4 Klassen steht auf dem Schulgelände bereit. Es ist mit dem Vorhandensein bauzeittypischer Schadstoffe zu rechnen. Die Baukosten für die skizzierten Baumaßnahmen betragen nach aktueller Schätzung rd. 7 800 000 EUR brutto (KG 300, 400 u. 600).Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt in den Jahren 2016 bis 2020, die Bauabschnitte sind dem Finanzierungsplan anzupassen.
Vergeben werden an einen Bieter (Einzelbieter oder Bietergemeinschaft) Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI). Beauftragt werden sollen Architektenleistungen der Leistungsphasen 2 – 9 (§ 34 HOAI). Die Beauftragung erfolgt in Stufen. Alle weiteren Planungsleistungen und gutachterlichen Leistungen werden vom Auftraggeber gesondert vergeben und sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Im Rahmen der Angebotsabgabe müssen die Bieter darlegen, wie sie die kurzfristige Verfügbarkeit des Projektleiters vor Ort sicherstellen.
69508-2016
1. Interessenten obliegt es, Ihr Interesse bei der unter I.1) (weitere Auskünfte) genannten Kontaktstelle (gudrun.ryll@stadt.lueneburg.de) per E-Mail unter Angabe des Aktenzeichens / der Vergabenummer 01/16/81 anzuzeigen und sich mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren zu lassen. Über diese angegebene E-Mail-Adresse werden die registrierten Interessenten informiert, falls weitere Informationen an die Bewerber, z. B. auch in Form von Bewerberfragen und -antworten, bekanntzugeben sind.
2. Den Teilnahmeanträgen ist ein Anschreiben des Bewerbers voranzustellen. Dieses hat im Betreff die Formulierung „Antrag auf Teilnahme am Bewerbungs- / Auswahl-verfahren für Planungsleistungen
(Leistungsbild Objektplanung Gebäude) für die Baumaßnahme „Sanierung der Christianischule“ sowie das unter IV.3.1) genannte Aktenzeichen 01/16/81 zu enthalten.
Im Anschreiben hat der Bewerber folgende Erklärung zwingend abzugeben: „Ich / Wir bewerbe(n) mich / uns für die Teilnahme am Bewerbungs- /Auswahlverfahren für die im Betreff genannten Planungsleistungen und – im Falle der Auswahl – am späteren Verhandlungsverfahren sowie um die Beauftragung für die genannten Planungsleistungen“. Das Anschreiben hat ferner eine Übersicht über die beigefügten Anlagen in der Reihenfolge der Vergabebekanntmachung enthalten.
Das Anschreiben ist im Original zu unterzeichnen, bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft, unbeschadet der Verpflichtung nach III.1.3). Hinweis: Teilnahmeanträge, die die vorstehend geforderte Erklärung nicht enthalten und / oder nicht im Original unterzeichnet sind, werden nicht weiter berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag ist wie folgt farblich hervorgehoben zu kennzeichnen: „Nicht öffnen. – Teilnahmeantrag zur Vergabe von Planungsleistungen für die „Sanierung der Christianischule“ 01/16/81 – Nicht öffnen.“. Eine Einreichung per Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig. Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt.
3. Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist zusätzlich eine im Original von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, aus der sich die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergibt. Es wird nochmals auf die Vorgaben in III.1.1) und III.2.1) hingewiesen, wonach bestimmte Erklärungen / Nachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen sind. Die Erklärungen zur Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) werden kumulativ berücksichtigt.
4. Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten Dritter zu bedienen, so ist dieser bzw. sind diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Dritter in diesem Sinne ist jeder, der nicht Bewerber ist, also insbesondere Nachunternehmer, verbundene Unternehmen oder Gesellschafter des Bewerbers.
Die Eignung (III.2.2) und III.2.3)) des bzw. der Dritten muss im Teilnahmeantrag mit denselben Nachweisen und in demselben Umfang belegt werden, wie dies auch für die Eignung des Bieters verlangt wird, allerdings
beschränkt auf den Leistungsteil, den der Dritte übernehmen soll. Soweit der Bewerber unter Berücksichtigung vorstehender Vorgaben Nachweise und Erklärungen des Dritten zur Eignung beibringt, ist insoweit die Eignung des Bewerbers selbst nachgewiesen (kumulative Berücksichtigung).
— über die erfolgte oder nicht erfolgte rechtskräftige Verurteilung wegen der in § 4 Abs. 6 Buchst. a) bis g) VOF genannten Straftatbestände und Benennung der Person(en), die rechtskräftig verurteilt worden ist / sind,
5. Die nach III, VI 3 geforderten Erklärungen und Nachweise sind, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes zugelassen ist, mit dem Teilnahmeantrag, spätestens zu dem In IV.3.4) genannten Termin vorzulegen. Geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der in IV.3.4 genannten Frist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgereicht werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Anforderung, es sei denn, der Bewerber weist nach, dass er die Aufforderung erst später erhalten hat. Werden auf diese Weise nachgeforderte Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
8. Nach derzeitiger Planung erfolgt die Auftragsverhandlung mit den ausgewählten Bietern in der ersten Septemberhälfte 2016. Der genaue Termin wird den ausgewählten Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
17.10.2016 - 31.12.2020
Aktueller Nachweis (nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Abgabetermin des Teilnahmeantrags) eines Haftpflichtversicherers (nicht des Maklers) über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 000 000 EUR für Personen- sowie Sach- und Vermögensschäden(im Falle der Teilnahme einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis von jedem Mitglied einzeln zu erbringen) bzw. verbindliche Bestätigung eines Haftpflichtversicherers (nicht eines Maklers), dass spätestens zwei Wochen nach Auftragserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen zur Verfügung stehen wird (im Falle der Teilnahme einer Bewerbergemeinschaft ist dieser Nachweis gemeinsam zu erbringen). Wird der Nachweis über die Berufshaftpflicht nach Maßgabe der vorstehenden Anforderungen ggf. auch auf Nachfordern hin nicht erbracht, wird das Angebot ausgeschlossen. Die Vorlage von Kopien ist ausreichend.
1. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (einfache Kopie reicht aus)oder vergleichbare Bescheinigung eines anderen EU-Mitgliedsstaats (nicht älter als 6 Monate gerechnet ab dem unter IV.3.4) genannten Datum). Soweit die Bescheinigung zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge noch nicht vorliegt, ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass diese unverzüglich beantragt wurde. Diese ist nachzureichen, sobald sie vorliegt, spätestens mit Abgabe des Angebots.
— über das Vorliegen der in § 4 Abs. 9 VOF genannten (fakultativen) Ausschlussgründe (laufendes Insolvenzverfahren / Liquidation bzw. gleichartige Verfahren anderer Staaten bzw. Einstellung der Tätigkeit; rechtskräftige Verurteilung aus Gründen, die die berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen (z. B. Betrug, Untreue), Vorliegen bzw. Nichtvorliegen einer schweren Verfehlung (z. B. gegen Auflagen eingestellte Ermittlungsverfahren betreffend die berufliche Zuverlässigkeit, aufgrund vertraglicher Pflichtverletzungen außerordentlich gekündigte Vertragsverhältnisse).
Unterschriebene Eigenerklärung
— den Umsatz des Bewerbers bezogen auf die festangestellten, technischen Mitarbeiter seines Büros (z. B. Architekten, Ingenieure); anzugeben ist der durchschnittlich pro Mitarbeiter erzielte Umsatz jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Gefordert ist die Angabe des Umsatzes pro Geschäftsjahr.
Kann ein Bewerber oder Bieter aus einem berechtigten Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht beibringen, so kann er den Nachweis seiner finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch Vorlage jedes anderen, vom Auftraggeber für geeignet erachteten Beleges erbringen.
1. Angaben zur Bürostruktur des Bewerbers, Benennung der Mitarbeiter, die die Dienstleistung erbringen werden und die Dauer der Zugehörigkeit zum Büro des Bewerbers; Angaben zur beruflichen
Befähigung (Diplom- bzw. Prüfungszeugnisse in Kopie) der genannten Mitarbeiter. Dabei sind zwingend ein Projektleiter und ein stellvertretender Projektleiter zu benennen.
Angaben zur Berufserfahrung der genannten Mitarbeiter im Bereich Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI) in Jahren, beim Projektleiter und beim stv. Projektleiter auch unter Angabe der Berufserfahrung als (stv.) Projektleiter in Jahren. Beim Projektleiter und beim stv. Projektleiter zudem Angaben zu besonderen Qualifikationen (z. B. durch Vorlage von Zertifikaten, Bescheinigungen etc. in Kopie). Bei den besonderen Qualifikationen ist insbesondere anzugeben, ob der Projektleiter bzw. der stv. Projektleiter über Qualifizierungsnachweise im Bereich Brandschutz (z.B. Brandschutzsachverständiger), Schadstoffsanierung (z. B. Asbestsachkunde Anlage 3, BG-Regel 128) und energetischer Sanierung (z. B. aufgeführt in der Energieeffizienzexpertenliste der DENA) verfügen.
2. Übersichtliche Darstellung der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten und abgeschlossenen Leistungen (wobei es auf die
Erbringung der Leistungsphase 9 nicht ankommt), des Bewerbers (Büroreferenzen), sowie des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters (persönliche Referenzen). Leistungen, die bereits vor dem 1.1.2011 abgeschlossen waren, können nicht berücksichtigt werden. Die Darstellung der Referenzen darf eine DIN A4-Seite pro Referenz nicht übersteigen und muss sich an folgender Gliederung orientieren bzw. folgende Angaben enthalten:
— Sanierung / Neubau einer Schule im laufenden Schulbetrieb(oder eines Gebäudes mit vergleichbaren Schwierigkeitsgrad in Bezug auf die planerischen Anforderungen);
— Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes;
— Schadstoffsanierung (z. B. Asbest, KMF, PAK, PCB, Holzschutzmittel);
— energetische Sanierung;
— Umsetzung von Inklusionsanforderungen;
— Verwendung nachhaltiger Baustoffe;
— Tätigkeit für öffentliche Auftraggeber;
— Darstellung der Maßnahme zur Kosten- u. Termineinhaltung.
b) Angabe der anrechenbaren Kosten des Vorhabens (KG 300 und 400, jeweils nach Kostengruppen aufgeschlüsselt) sowie der Dauer der Bauausführung (Beginn / Ende).
d) Beschreibung der vom Bewerber / Projektleiter / stellvertretenden Projektleiter erbrachten Leistungen unter Angabe von
3. Erklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren fest angestellt Beschäftigten mit Angabe der Anzahl der Führungskräfte
4. Übersichtliche und tabellarische Darstellung der technischen Ausstattung des Bewerbers, insbesondere über Hard- und Software sowie CAD-Programme, die für die Dienstleistungen zur Verfügung stehen.