Source: http://www.investmentcheck.de/?fct=fonds&id=3271
Timestamp: 2017-12-14 00:11:32
Document Index: 276160857

Matched Legal Cases: ['§ 261', '§ 261', '§ 15', '§316', '§22', '§ 22']

Die Anleger beteiligen sich an einem SB-Warenhaus in Kitzingen, das 1999 errichtet wurde und über eine Mietfläche von rund 6.695 qm verfügt. Das Objekt ist langfristig an die Kaufland Vertrieb SIGMA GmbH & Co. KG, einer Konzerntochter der Kaufland-Unternehmensgruppe vermietet.
9.954.000,00 Euro
17.525.000,00 Euro
auf Anforderung der Treuhänderin 14 Tage vor Fondsschließung(Fondsschließungen sind
geplant zum 31.07.2017 und 31.12.2017)
durchschnittliche Ausschüttung von 4,91 % vor Steuern
2017 (Mai - Juli)
DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH - Vergütungsrichtlinien
HAHN PLUSWERTFONDS 168 - Verkaufsprospekt
HAHN PLUSWERTFONDS 168 - WAI Wesentliche Anlegerinformationen
HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG - Performancebericht 2015
12.09.2017 &squf; 23746:Presseanfrage zu Ihren Platzierungszahlen 2017 für "Hahn Pluswertfonds 168"
Von wann bis wann wurde in 2017 für „Hahn Pluswertfonds 168“ bei Anlegern Kapital gesammelt?
Nach Gestattung des Prospektes durch die BaFin am 23.05.2017 startete der öffentliche Vertrieb. Mit Vollplatzierung am 20.07.2017 endete die Kapitaleinwerbungsphase. Der Fonds wurde prospektgemäß am 31.07.2017 abgewickelt.
Wie viel Anlegerkapital (inkl. eventuell erhobenem Agio) wurde für „Hahn Pluswertfonds 168“ in 2017 eingesammelt?
Insgesamt wurden 11.025.000,- Euro Eigenkapital (incl. Eigenkapital der Gründungsgesellschafter in Höhe von 546.000,- Euro sowie 5 % Agio = 525.000 Euro) platziert
Insgesamt haben 160 qualifizierte Privatanleger das Eigenkaital gezeichnet (ohne 2 Gründungsgesellschafter). Die durchschnittliche Zeichnungssumme beläuft sich auf rd. 62.000 Euro
Die gesamte Platzierung erfolgte im Wesentlichen im 1. Hj. 2017
Wie viele Anleger haben sich vor 2017 an „Hahn Pluswertfonds 168“ beteiligt?
keine - Vertriebsstart erfolgte erst in 2017
Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 17.525.000,- Euro
Gibt es noch Anmerkungen oder Hinweise zu der Platzierung von „Hahn Pluswertfonds 168“?
14.06.2017 &squf; 22945:Presseanfrage zu Ihrer Ertragsprognose beim Angebot „HAHN PLUSWERTFONDS 168“
Ja, - im Prospekt zum Pluswertfonds 168 SB-Warenhaus Kitzingen finden sich auf den S. 50 - 55 umfangreiche Darstellungen zu den Ertragsaussichten (Prognoserechnungen - Wirtschaftlichkeitsberechnung der Fondsgesellschaft, Wirtschaftliches Ergebnis, Fremdkapitalentwicklung sowie mögliche Wertentwicklung). Insoweit ist nach unserem Dafürhalten eine umfassende Transparenz für den potenziellen Anleger bzw. Investor gewährleistet
31.05.2017 &squf; 22884:Presseanfrage zu Ihrem Kapitalmarktangebot „HAHN PLUSWERTFONDS 168“
Es wurden folgende Investition getätigt, siehe Prospekt S. 6 sowie 34 ff. Die Fondsgesellschaft ist Eigentümerin des im Jahr 1999 errichteten SB-Warenhauses Am Dreistock 12 in 97318 Kitzingen. Das SB-Warenhaus wurde auf einem rund 26.270 m² großen Grundstück in Kitzingen errichtet und verfügt über eine Mietfläche von rund 6.695 m², die langfristig an die Kaufland Vertrieb SIGMA GmbH & Co. KG, einer Konzerntochter der Kaufland-Unternehmensgruppe vermietet ist. Bei dem Fondsobjekt handelt es sich um ein im Jahr 1999 erbautes und somit langjährig etabliertes SB-Warenhaus. Das Gebäude ist mit Ausnahme von geringfügigen Nebenflächen im Obergeschoss überwiegend eingeschossig im südwestlichen Teil des rund 2,6 Hektar großen Grundstücks erbaut und weist eine Netto-Grundfläche im Erdgeschoss von rund 6.500 m² und rund 360 m² im Obergeschoss auf. Die Erdgeschossfläche gliedert sich in die rund 4.600 m² große Verkaufsflächedes SB-Warenhauses nebst zugehöriger betrieblicher Lager- und Nebenflächen sowie eine Vorkassenzone mit diversen Konzessionärsflächen (u. a. Bäcker, Metzger, Kiosk, Friseur, Reisebüro und südländische Spezialitätentheke) auf. Dem Objekt ist in Bezug auf die SB-Warenhaus- Nutzung und die damit verbundenen betrieblichen Erfordernisse eine adäquate Flächendimensionierung und -struktur zu bescheinigen. Zudem ist angesichts des einfachen Grundrisses sowie des bestehenden Stützenrasters eine hinreichende Flexibilität für etwaige Umstrukturierungen zu unterstellen. Die Erschließung des Objektes erfolgt über einen zu den ebenerdigen Parkplätzen hin ausgerichteten Ein-/Ausgang an der Nordseite des Gebäudes. Der Eingang ist mit einem Vordach versehen, das sich über die gesamte Nordfassade des Gebäudes erstreckt und im Eingangsbereich giebelförmig ausgeführt ist. Das Objekt befindet sich zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung noch in einem dem Baualter entsprechenden Zustand. Der äußere Eindruck ist als sachlich-funktional einzustufen. Im Rahmen der seitens des Mieters geplanten umfassenden Reorganisationsmaßnahme sollen neben der Modernisierung von Haustechnik u. a. eine Erweiterung des Leergutlagers, eine Überarbeitung der Fassadengestaltung sowie auch eine Optimierung des Werbe- und Ladenbaukonzeptes erfolgen. Nordöstlich und östlich des Objektes erstreckt sich der ebenerdige Parkplatz über die unbebaute restliche Grundstücksfläche. Mit rund 500 Pkw-Stellplätzen verfügt das SB-Warenhaus über ein großzügig bemessenes Stellplatzangebot. Die Zufahrt zum Parkplatz erfolgt unmittelbar von dem nach Süden gerichteten Arm der Straße „Am Dreistock“. Angesichts der mäßigen Frequenzen auf der Erschließungsstraße lässt sich der Ziel- und Quellverkehr über die ausreichend dimensionierte Zu-/ Ausfahrt problemlos abwickeln. Die Anlieferung des SB-Warenhauses erfolgt an der südlichen Gebäudeseite und damit getrennt vom Kundenverkehr. Die Andienung der zur Verfügung stehenden Rampen kann hier problemlos von der Straße „Am Dreistock“ erfolgen. Beschreibung der Art der Vermögensgegenstände, in die das Investmentvermögen investieren darf, S. 27 / 28 im Prospekt : Die Anlagebedingungen, nach denen sich in Verbindung mit dem Gesellschaftsvertrag der Fondsgesellschaft das Rechtsverhältnis der Fondsgesellschaft zu ihren Anlegern bestimmt, regeln insbesondere auch, welche Vermögensgegenstände in welchem Umfang für Rechnung der Fondsgesellschaft erworben werden dürfen und bedürfen für ihre Wirksamkeit der vorherigen Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die für die Fondsgesellschaft geltenden Anlagebedingungen sind mit Schreiben vom 11.01.2017 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt worden und in ihrem Wortlaut im Anhang abgebildet. Entsprechend den getroffenen Regelungen der Anlagebedingungen darf die Kapitalverwaltungsgesellschaft für die Fondsgesellschaft unter Beachtung der Anlagegrenzen, der Anlagepolitik und der gesetzlichen Bestimmungen in jede der folgenden Vermögensgegenstände investieren: ––Sachwerte in Form von Immobilien im Sinne der §§ 261 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1 KAGB ––Bankguthaben gemäß §§ 261 Absatz 1 Nr. 7, 195 KAGB Zu den für das Investmentvermögen erwerbbaren Immobilien zählen: ––Geschäftsgrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke und Mietwohngrundstücke ––Grundstücke im Zustand der Bebauung, sofern die genehmigte Bauplanung die zuvor genannte Nutzung als Mietwohngrundstück, Geschäftsgrundstück oder gemischt genutztem Grundstück entspricht und nach den Umständen mit einem Abschluss der Bebauung in angemessener Zeit zu rechnen ist ––Unbebaute Grundstücke, die für eine alsbaldige eigene Bebauung bzw. Nutzung als Geschäftsgrundstück, Mietwohngrundstück oder gemischt genutztes Grundstück bestimmt und geeignet sind ––Andere Grundstücke sowie Rechte in der Form des Wohnungseigentums, Teileigentums, Wohnungserbbaurechts, Erbbaurechts und Teilerbbaurechts Ferner hat die Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der Auswahl von Immobilien die folgend aufgeführten Kriterien zu beachten: ––Die Kapitalverwaltungsgesellschaft darf für die Fondsgesellschaft keine Immobilien im Sinne der vorstehenden Definitionen außerhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland erwerben. ––Mindestens 80 Prozent des Wertes des investierten Kapitals werden in Gewerbeimmobilien vom Typ Hotel, Büro, Praxis oder Handel angelegt. Als Gewerbeimmobilien im vorstehenden Sinne werden Immobilien verstanden, die ausschließlich oder überwiegend zu gewerblichen Zwecken mit vorbeschriebenen Nutzungsarten genutzt werden, wobei auch eine Durchmischung der vorgenannten gewerblichen Nutzung innerhalb einer Immobilie zulässig ist. ––Mindestens 80 Prozent des Wertes des investierten Kapitals werden in Immobilien angelegt, die mindestens über 3.000 Quadratmeter Grundstücksfläche und mindestens 2.500 Quadratmeter Mietfläche verfügen und einen Verkehrswert von mindestens 5.000.000 Euro aufweisen. ––Die Kapitalverwaltungsgesellschaft darf für die Fondsgesellschaft im Sinne der vorstehenden Anlagegrenzen auch unbebaute Grundstücke oder Grundstücke im Zustand der Bebauung erwerben und für Rechnung der Fondsgesellschaft entsprechende Projektentwicklungen zur Entwicklung und Errichtung der vorgenannten Immobilien durchführen. Unter einer Projektentwicklung im Sinne dieser Anlagebedingungen ist ausschließlich die Entwicklung, Errichtung und Bebauung der in diesem Dokument als erwerbbar definierten Immobilien mit der exklusiven Zielsetzung der Fondsgesellschaft zu verstehen, die Pluswertfonds 168 Seite 28 entwickelten und errichteten Immobilien entsprechend dem zuvor definierten Grundsatz der vermögensverwaltenden Tätigkeit über einen langfristigen Zeitraum zu halten, durch Vermietung und Verpachtung zu nutzen und entsprechende Einkünfte für die Fondsgesellschaft zu erzielen. In diesem Zusammenhang wird die Fondsgesellschaft keinesfalls Immobilien entwickeln und errichten, um diese Immobilien kurz- bis mittelfristig (d. h. in der Regel nicht vor Ablauf der Spekulationsfrist von zehn Jahren) nach der Errichtung zu veräußern; d. h. es besteht gemäß der Anlagepolitik keine entsprechende kurz- bis mittelfristige Veräußerungsabsicht der Fondsgesellschaft. Ein Erwerb von Anteilen oder Aktien an anderen Investmentvermögen durch die Fondsgesellschaft ist gemäß den Regelungen der Anlagebedingungen nicht vorgesehen.
Auf S. 31 des Prospektes werden die Bedingungen für Bewertungsgutachten ausgeführt, ein solches externes Bewertungsgutachten der Fondsimmobilie ist vorhanden: Aufgrund der Qualifizierung der Fondsgesellschaft als geschlossener Publikums-AIF gemäß KAGB müssen Immobilien, die für Rechnung der Fondsgesellschaft erworben werden sollen, vor ihrem Kauf bewertet werden. Diese Bewertung muss bis zu einem Kaufpreis von 50 Mio. Euro durch einen bzw. ab einem Kaufpreis von mehr als 50 Mio. Euro durch zwei voneinander unabhängige, von der Kapitalverwaltungsgesell- schaft beauftragte externe Bewerter erfolgen, die nicht zugleich auch die jährlichen Folgebewertungen im Rahmen der Nettoinventarwertermittlung ausführen dürfen. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft hat die Bestellung von externen Bewertern der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht mitzuteilen. Ferner darf die Kapitalverwaltungsgesellschaft nur insoweit eine zuvor bewertete Immobilie erwerben, als die für den Kauf zu erbringende Gegenleistung (Kaufpreis) den durch die externen Bewerter ermittelten Wert nicht oder nur unwesentlich übersteigt. Dem folgend wurde bezüglich des Erwerbs des Anlageobjektes SBWarenhaus Kitzingen ein Bewertungsgutachten von der Jones Lang LaSalle GmbH mit Sitz in Frankfurt (Geschäftsanschrift: Wilhelm- Leuschner- Straße 78, 60329 Frankfurt) erstellt. Das Bewertungsgutachten datiert auf den 08.02.2017 und weist für die Immobilie zum Bewertungsstichtag 01.01.2017 einen Marktwert in Höhe von 14.400.000 Euro aus. Weitere Investitionen sind nicht geplant, hier setzen die in der ersten Frage genannten , von der BaFin genehmigten Anlagebedingungen den Rahmen. Weitere Ausführungen zu Ihrer Frage werden auf S. 27 im Prospekt gemacht, siehe nachstehend: Anlagepolitik des Investmentvermögens Anlageziel des Investmentvermögens ist die Erwirtschaftung nachhaltiger Erträge aufgrund regelmäßig fließender Mieteinnahmen sowie ein kontinuierlicher Wertzuwachs des von der Fondsgesellschaft gehaltenen Immobilienvermögens. Die seitens der Fondsgesellschaft erwirtschafteten Erträge sollen in Form von regelmäßigen quartalsweisen Auszahlungen an die Anleger ausgeschüttet werden (finanzielles Anlageziel). Die Anlagestrategie des Investmentvermögens ist es, aus der langfristigen Vermietung der erworbenen Immobilien sowie aus dem späteren Verkauf der Immobilien einen Gesamtüberschuss für den Anleger zu erzielen, der sich aus den laufenden Ertragsausschüttungen (quartalsweisen Auszahlungen) und der Auszahlung des Veräußerungserlöses zum Ende der Laufzeit zusammensetzt. Die Anlagepolitik des Investmentvermögens besteht in der Auswahl und dem Ankauf von geeigneten Immobilien sowie darin, sämtliche Maßnahmen wie beispielsweise Mietinkasso, Anschlussvermietung, Vertrags- und Instandhaltungsmanagement zu treffen, die dem Anlageziel dienen.
Siehe S.5 im Prospekt: Fondsvolumen ohne Agio: 17.000.000 Euro davon Eigenkapital : 10.500.000 Euro davon Fremdkapital: 6.500.000 Euro
Der Investitionsplan befindet sich im Prospekt auf S 44, die Erläuterungen, die Ihre Frage konkret beantworten, auf S. 46. Für die Beantwortung Ihrer Frage sind die Punkte e, f, und g relevant. In diesen Punkten werden die Vergütungen an die DeWert GmbH sowie die Bedingungen dafür erläutert. Hier die Erläuterungen: In der vorstehenden Tabelle sind die Kosten dargestellt, die im Zusammenhang mit der geplanten Investition der Fondsgesellschaft prognostiziert werden. Im Rahmen des Investitionsplanes werden alle während der Investitionsphase erwarteten Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der Fondsgesellschaft einschließlich Anschaffungsnebenkosten (Transaktionskosten) sowie der Kosten zusammengefasst, die der Fondsgesellschaft im Zuge der Platzierung als geschlossener Publikums-AIF entstehen. Die Positionen des Investitionsplanes beruhen hierbei im Wesentlichen auf geschlossenen Verträgen und gesetzlichen Vorschriften, ansonsten auf Kostenschätzungen und Annahmen. Als Stichtag, zu dem die Anleger ihre Beteiligung erwerben, wird der 31.07.2017 unterstellt. Ist dies ganz oder teilweise nicht der Fall, ergeben sich entsprechende Verschiebungen. Da die Fondsgesellschaft zum überwiegenden Teil zum Abzug der Vorsteuer nach § 15 UStG berechtigt ist, wurden im Rahmen der Berechnungen alle Beträge ohne die Umsatzsteuern, die als Vorsteuern abzugsfähig sind, ausgewiesen. a) Der Wertansatz der Immobilie für Zwecke des Verkaufs von Anteilen an der Fondsgesellschaft an die Anleger entspricht dem gutachterlich von der Jones Lang LaSalle GmbH festgestellten Marktwert der Immobilie. Hierbei erfolgte die Feststellung des Marktwertes unter der Annahme, dass der Erwerber die Verpflichtung aus dem Mietvertrag zur Zahlung des Mieterausbaukostenzuschusses übernimmt. Dieser seitens der Fondsgesellschaft der Mieterin geschuldete Baukostenzuschuss in Höhe von bis zu 747.000 Euro wird bis zur Auszahlung an die Mieterin in der Liquiditätsreserve der Fondsgesellschaft verbleiben. Vgl. hierzu auch die Ausführungen zum Mietvertrag im Abschnitt „Sonstige besondere Reglungen“ auf der Seite 43 sowie die Erläuterungen zur Wirtschaftlichkeitsberechnung der Fondsgesellschaft auf den Seiten 52 ff. b) Als Anschaffungsnebenkosten im Zusammenhang mit dem Anteilserwerb sind hier die Kosten der technischen Prüfung des Kaufgegenstandes, des Standortgutachtens, des Bewertungsgutachtens sowie etwaige Kosten für Notar und Gericht berücksichtigt. c) Die Liquiditätsreserve ist für den Ausgleich des Baukostenzuschusses und ansonsten für eventuell anfallende Kosten im Zusammenhang mit der Vermietung oder für ungeplante Instandhaltungsmaßnahmen vorgesehen. d) I m Rahmen des abgeschlossenen Darlehensvertrages mit der Stadtund Kreissparkasse Erlangen wird eine Bearbeitungsgebühr (Strukturierungsprovision und Gutachterkosten) in Höhe von 32.500 Euro erhoben. e) Summe der fondsabhängigen Kosten (Initialkosten), die einmalig im Zusammenhang mit der Auflage des Investmentvermögens im Zuge der Platzierung als geschlossener Publikums-AIF entstehen. Diese Kosten, die sich aus den während der Beitrittsphase anfallenden Initialkosten zusammensetzen, dürfen gemäß den Regelungen der Anlagebedingungen maximal 23,81 Prozent des Ausgabepreises betragen. Die Gesamthöhe dieser Provisionen, insbesondere Vermittlungsprovisionen oder vergleichbare Vergütungen, betragen insgesamt zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung 1.890.000 Euro. Dies entspricht 10,8 Prozent der Gesamtinvestitionskosten oder 17,1 Prozent des Ausgabepreises und liegt somit unter den in den Anlagebedingungen festgesetzten maximalen Vergütungssätzen. Die Kosten werden nochmals aufgeschlüsselt unter f) bis g) erläutert: f) Vergütung der DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH für die Vermittlung von Anlegern, die die treuhänderisch gehaltenen Beteiligungen im Wege des Anteilserwerbs übernehmen. g) G ebühr für die DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH für die Gesamtkonzeption des Beteiligungsangebotes inkl. dieses Verkaufsprospektes, ausgenommen die rechtliche und steuerliche Konzeption sowie die Erstellung des rechtlichen und steuerlichen Teils dieses Verkaufsprospektes. Die Gebühr ist mit Veröffentlichung des Verkaufsprospektes fällig, nicht jedoch vor Rechnungsstellung an die Fondsgesellschaft. h) G esamtaufwand inkl. Agio; bezogen auf die Jahresnettokaltmiete von 977.320 Euro entspricht das Gesamtvolumen einem Veräußerungsfaktor des 17,93-Fachen (mit Agio) der Jahresnettokaltmiete bzw. des 17,39-Fachen ohne Agio. Wesentliche Bestandteile sind zum einen die Anschaffungskosten für die Immobilie unter Berücksichtigung des Baukostenzuschusses, die dem 15,50-Fachen der Jahresnettokaltmiete entspricht, und zum anderen die Anschaffungsnebenkosten inkl. der Finanzierungskosten, die dem 0,09-Fachen, die Liquiditätsreserve ohne die Berücksichtigung der Rücklage für den Baukostenzuschuss, die dem 0,41-Fachen sowie die fondsabhängigen Kosten (Initialkosten), die dem 1,93-Fachen der Jahresnettokaltmiete entsprechen.
Auf S. 65 im Prospekt wird im Rahmen unserer Sensitivitätsanalyse ein Prospektfall dargestellt, die IRR Rendite vor Steuer beträgt in diesem Fall 5,34% p.a. Auf S. 90 im Prospekt finden Sie diese Zahl im Rahmen einer unverbindlichen Berechnung mit allen Nebenbedingungen noch einmal ausführlich erläutert.
Die BaFin hat den Vertrieb von Anteilen unseres Publikums AIF gemäß §316 Abs. 3, Satz 1 des KAGB am 23.05.2017 gestattet. Bei Bedarf übersenden wir Ihnen gerne die Kopie dieser Gestattung. Unsere Vertriebswege sind auf diejenigen Partner begrenzt, die über die entsprechende Zulassung zum Mitvertrieb eines nicht risikogemischten AIF verfügen.
Diese Frage wird auf S. 101 im Prospekt durch die Regelungen des §22 des Gesellschaftsvertrages geregelt, konkret : § 22 Beirat (1) Die Gesellschafter können per Beschluss einen Beirat, der aus drei (3) stimmberechtigten Mitgliedern besteht, einrichten. Mitglied des Beirats kann nur eine natürliche, unbeschränkt geschäftsfähige Person sein. Auch Personen, die nicht Gesellschafter oder Treugeber sind, können zu Mitgliedern des Beirates gewählt werden. Die Wahl eines Beiratsmitglieds erfolgt im Rahmen von Gesellschafterversammlungen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Amtszeit des Beirats beträgt drei (3) Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig. Während der Amtszeit können die Mitglieder des Beirats durch Gesellschafterbeschluss abberufen werden. Beiratsmitglieder können ihr Amt auch ohne wichtigen Grund niederlegen. Für ausgeschiedene Mitglieder findet eine Nachwahl bis zum Ablauf der Restamtszeit statt. (2) Die geschäftsführende Kommanditistin ist berechtigt, einen stimmrechtslosen Vertreter zu benennen, der zu sämtlichen Sitzungen des Beirats wie ein Beiratsmitglied zu laden und berechtigt ist, an Sitzungen des Beirats teilzunehmen. (3) Der Beirat kann die Geschäftsführung überwachen. Er kann die Bücher und Schriften der Gesellschaft prüfen. Der Beirat kann vom geschäftsführenden Gesellschafter bis zu zweimal (2) im Kalenderjahr einen Bericht über die Angelegenheiten der Gesellschaft verlangen. Auch ein einzelnes Mitglied kann einen Bericht, jedoch nur an den Beirat, verlangen. Die Berichte haben den Grundsätzen einer gewissenhaften und getreuen Rechenschaft zu entsprechen. Jedes Beiratsmitglied hat das Recht, von den Berichten Kenntnis zu nehmen. Soweit die Berichte in Textform erstattet worden sind, sind sie auch jedem Beiratsmitglied auf Verlangen zu übermitteln, soweit der Beirat nichts anderes beschlossen hat. Der Beirat oder seine Mitglieder dürfen keine Maßnahmen der Geschäftsführung vornehmen. Die Beiratsmitglieder können ihre Aufgaben nicht durch andere wahrnehmen lassen. (4) Die Mitglieder des Beirats wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden. Der Vorsitzende vertritt den Beirat gegenüber der Geschäftsführung. Der Vorsitzende ist ermächtigt, im Namen des Beirats erforderliche Willenserklärungen abzugeben und entgegenzunehmen. (5) Die Sitzungen des Beirats werden durch den Vorsitzenden mit einer Ladungsfrist von wenigstens vierzehn (14) Tagen schriftlich einberufen. Der Beirat tritt zusammen, so oft es die Erfüllung seiner Aufgaben erfordert. Jedes Beiratsmitglied oder die geschäftsführende Kommanditistin kann unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen, dass der Vorsitzende des Beirats unverzüglich den Beirat einberuft. Die Sitzung muss binnen zwei (2) Wochen nach der Einberufung stattfinden. Wird dem Verlangen nicht entsprochen, so kann das Beiratsmitglied oder die geschäftsführende Kommanditistin unter Mitteilung des Sachverhalts und der Angabe einer Tagesordnung selbst den Beirat einberufen. Der Beirat muss eine Sitzung im Kalenderhalbjahr abhalten. (6) Der Beirat ist nur beschlussfähig, wenn sämtliche Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Abgestimmt wird mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Ein Mitglied nimmt auch dann an der Beschlussfassung teil, wenn es sich der Stimme enthält. Ein verhindertes Beiratsmitglied kann an der Beschlussfassung teilnehmen, indem es schriftliche Stimmabgaben durch ein anderes Beiratsmitglied übergeben lässt oder dem Vorsitzenden des Beirats übermittelt. (7) Über die Sitzungen des Beirats ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Bei Beschlussfassungen ohne Sitzungen ist die Niederschrift vom Vorsitzenden zu unterzeichnen und unverzüglich allen Mitgliedern mitzuteilen. Die geschäftsführende Kommanditistin erhält eine Abschrift. (8) Der Beirat hat über seine Tätigkeit in der ordentlichen Gesellschafterversammlung zu berichten, die über den Jahresabschluss des betreffenden Geschäftsjahres beschließt. (9) Die Beiratsmitglieder haben bei ihrer Tätigkeit die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Kaufmanns anzuwenden. Die Beiratsmitglieder sind insbesondere zur Verschwiegenheit über erhaltene vertrauliche Berichte und vertrauliche Beratungen verpflichtet. (10) Beiratsmitglieder, die ihre Pflichten verletzen, sind der Gesellschaft zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.