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Timestamp: 2020-05-27 03:57:29
Document Index: 93437320

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 14', '§ 823', '§ 41', '§96', '§3', '§ 086', '§29']

1892 / 277 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger)
1892 / 277 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
termins die Einstellung des Verfahrens herbeizu- ühren, widrigenfalls nah erfolgtem ZusMlag das aufgeld in Bezug auf den Anspruch an die telle des Grundstüs tritt. Die dem Aufenthalte nah unbekannte Eigenthümerin und der Ehemann werden hierzu öffentlih vorgeladen. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 2. März 1893, Vormittags 9} Uhr, an Gerichtsstelle verkündet werden. Rawitsch, den 10. November 1892. Königliches Amtsgericht.
[49006] / i Das Verfahren der Zwangsversteigerung des* im Grundbulhe von den Umgebungen Band 159 Nr. 6876 auf den Namen des Zimmermeisters Seiler eingetragenen, Chorinerstr. 52 belegenen Grundstücks wird aufgehoben, da die Antragstellerin den Antrag zurückgenommen hat.
48820]
l In dem Verfahren, betreffend die Zwangsver- steigerung des zum Nachlasse der weiland Wittwe Marie Stollstorff, geb. Schröder, zu Nostock früher ehörigen, allhier an der Friedrichsstraße sub Nr. 1995 0. Einen Hauses und Gartens Nr. 121111. p., ist zur Erklärung über den Theilungsplan, sowie zur Vornahme der Vertheilung ein Termin auf Mittwoch, den 30. November 1892, Vor- mittags 11} Uhr, im Anitsgerichtêgebäude, Zimmer Nr. 1 hieselb\t, anberaumt, und werden die bei der Zwangsversteigerung Betheiligten dazu mit dem Bemerken geladen, daß der Theilungsplan zu ihrer Einsicht auf der Gerichtsschreiberei nieder- gelegt ist. /
Rostock, den 16. November 1892. Großherzogliches Amtsgericht. Piper.
[46312] Aufgebot. Der Inhaber des folgenden, angebli verloren gegangenen Hypotheken-Antheilscheines : 1000 Mark
Serie 111. 4proc. Hypotheken-Antheilshein Litt. C. Nr. 134 der Genossenschaftlihen Grundkreditbank für die Provinz Preußen:
Eintausend Mark i verschuldet die Bank unter der im § 5 des bei- gedruckten Regulativs E aftung und Garantie dem Herrn W. Schleyer. Hier oder Drdre verzinslih zu 4 Procent. j i
Dieser von Seiten des Inhabers unkündbare Hypotheken-Antheilshein wird Seitens der Bank nah vorhergegangener öffentlich bekannt gemachter Kündigung oder Ausloosung eingelöst.
Königsberg, den 13. Oktober 1889.
Die Direktion der Bank. G. Papendieck. Paul Schiweck. Für mich an die Ordre den ten ¿
Ohne Obligo. W. Schleyer. i wird auf den Antrag des Kreisthierarztes Emil Schliepe in Darkehmen aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 21. September 1894, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte Zimmer 63 eie Rechte anzumelden und den ypotheken-Antheilschein vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des letztern erfolgen wird.
[48800] Nachstehende Actie: (15 Gr. Stempel) Actie Nr. 2302 der Frankfurter Allgemeinen Rückver- sicherungs-A ctien-Bank zu Frankfurt a./O. über Fünfhundert Thaler im Dreissig - Thalerfusse. In Gemäßheit des Statuts der Frankfurter Allgemeinen Rückversicherungs - Actien- Bank zu Frankfurt a. O. und der unterm 5. Februar 1870 erfolgten Landesherrlihhen Ge- nehmigung hat sich Herr Lehrer Carl Rademacher in Sudenburg b./Magdeburg mit dem Betrage von Fünfhundert Thalern Gh baare Einzahlung von
g Reichsmark ark dur drei Wechsel gedeckt find. Der Director Lampe
tember 1876. (L. S.)
Einhundert Thalern und Unter- C von vier Wechseln auf D e von zusammen Vierhundert
-halern an dem Grundfkapitale dieser Bank betheiligt. Derselbe unterwirft sih durchgängig deren Statut und nimmt nah den Bestimmungen des Leßteren ver- hältnißmäßigen Antheil an dem Vermögen und Gewinn oder Verluste der Dank.
Eine Besißveränderung dieser Actie erlangt nah § 14 des Statuts nur nah Genehmigung des zur ständigen Kontrole der
Frankfurt a./O., den1.Juli1870.
Der Auf- Der gsichtsrath. Director.
v. Berg. (L. S.) Oskar Heinrich Krausse.
i dem Lehrer Carl Rademacher zu Magdeburg- udenburg angebli verloren gegangen und soll auf Antrag desselben für kraftlos erklärt werden.
Der unbekannte Inhaber der Actie wird aufge- fordert, spätestens im Aufgebotstermine den 2. Juni x4893, Vorm. 103 Uhr, vor dem unterzeichneten
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(Quer-Ueberdruck in violetter Farbe) Gneist, Vorsißender. Gerhardt.
auf Siebenhundert u
Frankfurt a. O., den 1. Sep Frankfurter Allgemeine Rückversicherungs Actien Bank
Herabgeseßt wovon 150 Mark baar eingezahlt und 600 M
[48801] Aufgebot. ;
Auf Antrag des Königlichen Ober-Landesgerichts- Präsidiums zu Marienwerder werden die unbekannten Gläubiger der hiesigen Gerichtskasse, welche eine Peerug an dieselbe aus solchen Rechtsgeschäften aben, für welche die von dem verstorbenen Hilfs- gerihtsvollzieher Glombowsfi für fein Dienst- verhältniß als Hilfsgerichtsvollzieher bei dem hiesigen Königlichen Amtsgericht bestellte Amtscaution haftet, ohne daß aus den Akten, Büchern und Rechnungen ersichtlich is, daß die Forderung besteht, oder noch unbezahlt ist, aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte an die obige Amtscaution spätestens im Aufgebots- termin den 13. Februar 1893, Vorm. 91 Uhr , bei dem unterzeihneten Gericht anzu- melden, widrigenfalls sie threr Ansprüche an die Kasse verlustig gehen und blos an die Person der- jenigen werden verwiesen werden, mit welchem sie contrahirt haben, oder der die ihnen zu leistende Zahlung in Empfang genommen und sie demnach nicht gehörig befriedigt hat.
Das A folgender, angeblich verloren ge- gangener Abrehnungsbücher der Sparkasse der Stadt Magdeburg is von den nachstehend benannten Per- sonen beantragt worden : :
1) Nr. 36 201 0. über 4 108,13, ausgefertigt für den Kellner Wendt (Fendt) zu Magde- urg, ;
9) Nr. 75 176 C. über M. 48,44, ausgefertigt für den Arbeiter Karl Winkelmann zu Magdeburg, A
Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. Juni 1893, Mit- tags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Domplatz 9, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebots- termine ihre Nechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Magdeburg, den 28. Oktober 1392. öniglihes Amtsgericht. Abtheilung 6.
Das Sparkassenbuch der städtishen Sparkasse zu Oels Nr. 8391 über noch 575 M. geltend, ausge- fertigt für die Wittwe Eckert zu Schmarse ist angebli von der Arbeiterfrau Johanna Roy aus Schmarfe, die es entwendet hatte, verbrannt worden und wird hiermit auf Antrag der leßten bekannten úSFnhaberin, nämlich der Wittwe Eckert zu Schmarse aufgeboten.
Der Inhaber des vorbezeiGhneten Sparkassenbuches wird daher aufgefordert, spätestens in dem Auf- gebotstermine am 10. Februar 18983, Vor- mittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Amts- ge seine Rechte daran anzumelden und das
parkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserkflärung desfelben erfolgen und die Antragstellerin Wittwe Cert der Sparkasse gegenüber als be- rechtigt erklärt werden wird, die Rechte aus dem verlorenen Sparkassenbuche geltend zu machen.
[45801] Aufgebot. n
Das Sparkassenbuch der hiesigen städtischen Spar- fasse T. Nr. 117 901 über 59,12 M, ausgefertigt für den minderjährigen Hans Blumenthal, is angeblich verloren gegangen und soll auf Antrag der Vor- münderin des 2c. Blumenthal, der Wittwe Minna Blumenthal, geb. Tae, zum Zweck der neuen Aus- fertigung amortisirt werden.
Demgemäß wird der Inhaber des qu. Buches auf- efordert, spätestens im Aufgebotstermine Dienstag, en 30. Mai 1893, Vormittags 12 Uhr,
bei dem unterzeihneten Geriht (Zimmer Nr. 62) seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt werden wird.
Köuigsberg, den 29. Oktober 1892.
Der Spannköthner einrih Spemann in Mörsen hat das Aufgebot des auf As Namen lautenden Sparkassenbuhs Nr. 1581 der Sparkasse des vormaligen Amts Uchte über 3701,37 46 bean- tragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 26. April 18983, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen
wird. Uchte, den 15. September 1892. Königliches Amtsgericht. Mansfeld.
Der Schlosser Carl Schneider in Hagen, Elber- Laud dit Nr. 22, hat das Aufgebot des auf seinen
amen ausgestellten Sparkassenbuches der Sparkasse der Stadt Haspe zu Haspe Nr. 1331, lautend über die Summe von 283,93 4, mit der Behauptung, daß dasselbe verloren gegangen sei, beantragt. Der íInhaber des Sparkafsenbuhes wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 14. April 1893, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 3, anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und das Spar- fassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung desselben erfolgen wird. :
Das in der Josef Dullak’schen Vormundschafts- sahe D. 59 des hiesigen Königlichen Amtsgerichts ausgestellte Spatkassenbuch Nr. 2135 der reoar, fasse in Karthaus über 108 54 ,„ ist angebli
¿isfa Dullack aus Abbau Mischishewiß, des Besißers
der unverehelihten Martha Dullack in Friedrichs- thal und des Vormundes der minderjährigen Fran-
nton Dullack in Wensiorry, werden die unbekannten Fnhaber des Sparkassenbuchs E spätestens în dem von dem unterzeichneten Amtsgericht auf den 27. Juni 1893, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 21, anberaumten Termine ihre Rechte Wi dasselbe anzumelden und das Sparkassenbuch vor- zulegen, widrigenfalls dasselbe für frastlos erklärt werden wird. : Karthaus, den 16. November 1892. Königliches Amtsgericht.
Auf den Antrag des Grundbesißers Samuel Smata aus Sentken, vertreten durch den Nechts- anwalt Sfrodzki in Lyck, wird der Inhaber des an- geblih verloren gegangenen Wechsels, welcher von dem Wirthen Mathes Niedzweßki aus Wilkassen, Kreis Oletzko, als Acceptant über 300 # unlker- schrieben und anfangs der 1880 er Jahre für die ver- wittwete Frau Julie Kowalewskfi, geb. Sieg, später verehelihte Smata, in Loyen Anl ist, auf- gefordert, seine Nechte auf diesen Wechsel spätestens in dem Aufgebotstermine den 8. Mai 18983, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 116, anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls derselbe für kraftlos würde erflärt werden.
Lyck, den 15. September 1892.
Der Rentier Thies Kölln zu Lüningshof hat das Aufgebot der ihm gehörigen am 12. August 1892 verbrannten Urkunden :
1) Hypothekenbrief vom 15. September 1886 nebst Schuldurkunde des Hofbesißers Jacob Theodor Kölln zu Schloburg vom 20. No- vember 1834 über 37 800 4 Restkaufgeld,
9) Hypothekenbrief vom 4. Juli 1889 über die auf dem Grundstück des Hofbesißers Peter Gerdt zu Dovenmühlen haftende Hypothek von 3400 M, ;
3) Obligation des Käthners Jochim Rohwer zu Dovenmühlen vom 9. August 1867 über eine
ypothek von 1200 M,
N vom 16. Dezember 1811 nebst essions-Urkunde vom 23. Oktober 1860 über eine Hypothek von 360 M, i
5) Notarielles Testament des Hofbesißers Thies Kölln und seiner Ehefrau Anna Kölln, ge- borenen Melchert, zu Schloburg vom 20. Io- vember 1884,
beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden auf- gefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 26, Mai 1893, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebots- termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Krempe, den 26. Oktober 1892. Königliches Amtsgericht.
(gez.) A. Sch ow. Veröffentlicht: (Unterschrift), Gerichtsschreiber.
Der Tischler Johann Kittelmann aus Krateburg hat angegeben und glaubhaft gemacht, daß ihm in der Nacht vom 4. auf den 5. November 1892 ein auf seinen Namen lautender Hypothekenschein über eine Fol. 5 des Hypothekenbuhs über das Frei- \{ulzengut zu Kratzeburg eingetragene Forderung von 1500 A gestohlen worden sei und das Auf- gebotsverfahren beantragt. 5
Es wird daher der Inhaber des erwähnten Hypo- thekenscheins in Beihalt der §§ 823, 824, 827, 839, 840, 841, 842 und 849 der Civilprozeßordnung sowie des § 41 Nr. 2 der Domanialhypothekenord- nung für Mecklenburg-Streliß vom 24. Dezember 1872 hiermit aufgefordert, späteftens in dem auf Donnerstag, den 26. Januar 1893, Vor- mittags 104 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte bei dem unterzeichneten Gerichte anzu- melden und den Hypothekenschein vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Großherzogliches Amtsgericht. Dr. Müller.
Der Rechtsanwalt Driever in Ahaus hat auf Grund einer ihm von dem Fabrikaufseher Her- mann Kemper in Epe ertheilten Vollmacht Namens desselben das Aufgebot der Parzelle Flur 16 Nr. 331/0 der Steuergemeinde Kirchspiel Cpe, Im Esch, Aer, groß 17 a 84 qm, beantragt. Alle unbe- fannten Eigenthumsprätendenten werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche auf das Grundstück \pâ- testens in dem an hiesiger Gerichtsstelle auf den 22. März 1893, Morgens 9 Uhr, anbe- raumten Termine anzumelden und zwar unter der Verwarnung, daß im Falle der unterbleibenden An- meldung, sie mit ihren Ansprüchen und Rechten auf das Grundstück werden ausgelWlollen werden.
Ahaus, den 13. November 1892.
[48830] Aufgebot.
Die Eigenthümer Franz und Veronika R ers {hen Eheleute in Zirke, vertreten durch den Rechts- anwalt Dr. Bischofêwerder in Birnbaum, haben das Aufgebot des im Grundbuch von Zirke unter Nr. 243 für den Bötther August Pawlowicz eingetragenen Grunds}tücks, a Bestandtheile nah dem Litel- blatte folgende find :
Nr. 1. Acker, Wiese, Weide, Weg — Kartenbl. 1,
Parz. 716/21, 681; Kartenbl. 2, Parz. 84, 85, 96; Kartenbl. 11, Parz. 92/49 ad 102/67, Größe 1,1691 ha, R.-Ertrag 0,39 Thlr., Nr. 2. ein unbestimmter Antheil an Kartenbl. 1, arz. 785/12,
zum Zweck der Besitztitelberihtigung auf ihren Namen unter der Ed beantragt, daß der leßte ein- getragene Eigenthümer vor länger als einem Jahre gestorben, daß sie felbst das Grundstück seit länger als 1872 bis jeßt ungestört besessen haben, und daß ihnen. keine weiteren Cigenthumsprätendenten bekannt seien, haben diese ihre Behauptungen au glaubhaft r bezw. erwiesen. Alle diejenigen, welche An-
prüche an das Eigenthum dieses Grundstücks ‘er- F
Mittwoch, den 18, Januar 1893, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe- raumten Aufgebotstermine. ihre Rechte anzumelden und zu bescheinigen, widrigenfalls sie mit ihren An- sprüchen werden ausgeshlo}sen werden und die Ein- tragung des Besittitels für die Antragsteller erfolgen wird.
in Kilometerstation 9,1—9,4 der DeaunsWwelgeHens
folgende Grundflächen bahnseitig enteignet werden : a. 5 a 67 qm von dem Plane Nr. 108 des Aer-
manns Heinrich Wehmann No. ass. 20 zu Weddek
für 272 M. 16 S,
á c. % qm von Gemeinheitsgraben Nr. 319 für
M. Auf Antrag der Königlichen Eisenbahn-Direction zu Magdeburg als Vorstand der Braunshw. Cisen- bahn-Gesellshaft wird zur Auszahlung diefer Ent- \chädigungskapitale Termin auf Donnerstag, den 12. Januar 1893, Vormittags 10 Ube, vor unterschriebenem Gericht, Auguststr. 6, Zimmer Nr. 1, angeseßt, in welhem alle Realansprüche an den beschriebenen Theilstücken bei Strafe des Aus- \{lusses anzumelden sind. Braunschweig, am 18. November 1892. Herzogliches Amtsgericht Niddagshausen. Schottelius.
Mendle, Eduard, geboren am 11. Dezember 1845 in Attenhausen, Zimmermannssohn von dort, im Jahre 1871 nach Amerika ausgewandert und seitdem vershollen, und Abröll, Josef Anton, ge- boren am 10. Mai 1836 in Niederdorf, verh. Söldner von Bossarts, seit 8. Mai 1878 von Zuhause ab- wesend und vermißt, L
werden antragsgemäß aufgefordert, spätestens in dem auf Samstag, den 283. September 1893, Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlihen Sißungs- saale bestimmten Aufgebotstermine persönlich oder \chriftlih sih anzumelden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden.
Zuglei ergeht an die Erbbetheiligten die Auf- forderung, ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen und an alle diejenigen, welche über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Gericht zu machen.
Ottobeuren, 27. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht. Zübert. :
Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts : (1.8) Sgel; K. Secrêtar.
Das Kal. Amtsgericht Ansbach hat am 15. No- vember 1892 folgendes Aufgebot erlassen:
Seit mehr als 10 Jahren war über Leben und Aufenthalt der nachbezeihneten Personen :
1) Heinrich, Johann Michael, geboren 22. be bruar 1856, Meßger, von Oberdachstetten, eit 12 Jahren in Amerika unbekannt wo,
9) Hollenbach, Ludwig, Conditor von Ansbach, geboren 1843, im Jahre 1864 nach Amerika aus- gewandert, seit 1871 ohne Lebenszeichen,
0) Lustige Georg, Specereihändlers\ohn, von Lehrberg, geboren 1858, seit 1880 als Kellner nach Australien ausgewandert,
1) an die vorangeführten Verschollenen, spätestens im Aufgebotstermine, persönlich oder \hri\tlih sih anzumelden, widrigenfalls sie für todt erflärt werden,
9) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotésverfahren wahrzunehmen,
Aufgebotstermin ist bestimmt auf Montag, den 2, Oktober 1893, Vormittags 9 Uhr, im Sigungssaale, Zimmer Nr. 37.
[49009] Aufgebot behuf Todeserklärung. i Auf En der Wittwe des Kaufmanns K iedrich Georg Leopold Bollmeyer, Wilhelmine Leonore, geb. N hierselbst, wird Carl Heinrich Baue ger oren hierselb am 28. August 1839, Sohn der verstorbenen Eheleute Carl Heinrih Haupt und Kunigunde, geb. Meyer, damit aufgefordert, spâte- stens in dem zum weiteren Verfahren auf Freitag, den 2. Februar 1894, Vor- ene 117 Uhr, vor dem Amtgree hierselbst, unten im Stadthause, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgebotstermine sich zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt, sein Vermögen den im Falle seines Ablebens zur a e Berufenen ausgeantwortet „.und der etwa hinterlassenen hefren die Wiederverheirathung gestattet werden foll. it dem Bemerken, daß angestellten Ermittelungen zu- eige der genannte Carl Heinrih Haupt sih im lter von 17 Jahren nach Amerika begeben und nachdem er si zuleßt im Jahre 1866 kurze Zeit wieder in Bremen aufgehalten hat, nach_ Amerika zurückgekehrt is, von dort im Jahre 1877 seinen hiesigen Angehörigen die leßte Nachricht von si ge- geben hat, seitdem aber vershöóllen ist, werden um weitere Nachrichten über dessen Fortleben oder Tod alle ersucht, welche folhe zu geben im stande sind. Die unbekannten Erben und Gläubiger des Der- schollenen haben ihre Anfprüche hei Meidung des Verlustes spätestens in dem anberaumten Termin€ geltend zu machen. E
: Das Amtsgericht. (gez.) Völckers.
verloren gegangen. Auf Antrag. der Eigenthümer des Sparkassenbuchs,
heben, werden aufgefordert, spätestens in deim auf V
: Zur Beglaubigung: Stede, Gerichtsfchreiber.
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Dritte Beilage zeiger und Königlich Preußi
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2) Aufgebote, Zustellungen und dergl. [48829]
____ Aufgebot.
Carl Ludwig Wilhelm Pfahl, geboren zu Potsdam am 24. Mai 1838 als Sohn des Regierungs- fecretärs Carl Friedrich Pfahl und der Ehefrau des- selben Charlotte Louise, geb. Schulze, bis April 1867 als Civilsupernumerar bei der Königlichen Regierung hier beschäftigt gewesen, und
Friedrich Ferdinand Hermann Taubenfpeck. geboren zu Rathenow am 19. Juni 1846 als Sohn des Tuchfabrikanten Friedrich Eduard Taubenspeck und der Ehefrau desselben Amalie Auguste, geb. Dähne, zulegt vom 8. Juni bis 2. Oktober 1870 als Kauf- mann hier aufhältlih gewesen, dann laut Paß vom 2. Oktober 1870 nah Amerika (Delaware) ab- gemeldet,
sind, und zwar ersterer seit Oktober 1867, leßterer seit 1871, verschollen. x
Auf Antrag des den vorbezeichneten Personen be- stellten Abwesenheits-Vormundes, Rechtsanwalts Dr. Legeler, werden Carl Ludwig Wilhelm Pfahl und Friedrih Ferdinand Hermann Taubenspeck, sowie die von beiden etwa zurückgelassenen un- bekannten Erben und Erbnehmer aufgefordert, si spätestens in dem vor dem unterzeichneten Gericht, Lindenstraße 54/55 (Vorderhaus eine Treppe boch) auf den 15. November 1893, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine \chriftlich oder persönlich zu melden, widrigenfalls die Ver- schollenen werden für todt erklärt weiden.
Auf Antrag des Testamentsvollstreckers der ver- storbenen unverehelihten Sophie Ernestine Christiane Blatt, nämlich des Kaufmanns Friedrich Martin Heinrich Wulff, vertreten durch Rechtéanwalt Dr. Stade, wird ein Aufgebot dahin erlassen :
Alle, welche an den Nachlaß der am 8. Juli 1881 bier]elbst verstorbenen unverehelihten Sovhie Ernestine Christiane Blatt Erbarsprüche oder sonstige Forderungen zu haben vermeinen, oder den Bestimmungen des von der genannten Erb- lafserin am 21. November 1879 errichteten, am 21. Juli 1881 publicirten Testaments, ins8- befondere der Bestellung des Antragstellers zum Testamentévollstrecker -und den demselben als folhem ertheilten Befugnissen wider- sprehen wollen, werden hierdurdh aufgefordert, jolhe Erbansprüche, Forderungen und Wider- sprüche bei dem unterzeichneten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, 1. Stock, Zimmer Nr. 17, spätestens aber in dem auf Freitag, den G, Januar 1892, Nachmittags A Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbft Parterre, Zimmer Nr. 7, anzumelden — und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevollmächtigten — bei Strafe des Aus\c{lufsses.
Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotsfachen. (gez.) Tesdorpf Dr. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreibergehbilfe.
[48824] _ Aunfgevot.
Auf Antrag 1) der Frau Anna Catharina, geb. Helmke, des Heinrih Ernst Julius Breden Wittwe, für sich und im Beitritt ihrer Vormundfchafts- Assistenten August Christian Ferdinand Wulff und Dr. Rudolf Johannes Herß als Vormünderin ihrer unmündigen Kinder:
a. Conrad Georg: Breden, b. Julie Anna Breden, c. Julie Adelheid Breden, d. Harry Breden, und 2) des Johannes Alfred Conrad Paul Breden, vertreten durch seinen Generalbevollmächtigten Dr. Nudolf Hertz, sämmtlich vertreten dur die Rechts- anwälte Dres. Herz und Zacharias, wird ein Auf- gebot dahin erlajsen : Alle, welhe an den abseiten der Antragsteller laut Bescheinigung des hiesigen Amtsgerichts vom 19. Oktober 1892 mit der Nehtswohlthat des Inventars angetretenen Nachlaß des hierselbst am 3. September 1892 verstorbenen hiesigen Kornhändlers Heinrih Ernst Julius Breden oder an die in das hiesige Handelsregister cin- getragene Firma M. H. Peters & J. Breden, deren alleiniger Juhaber der Verstorbene ge- wesen ift, Ansprüde irgend welcher Art zu haben vermeinen, werden hierdurch aufgefordert, solche Ansprüche bei dem unterzeihneten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, 1. Stock, Zimmer Nr. 17, spätestens aber in dem auf Freitag, den 6. Ja- uuar 1893, Nachmittags A1 Uhr, anbe- raumten. See daselbst, Parterre, Zimmer Nr. 7, anzumelden — und zwar Aus- wärtige unter Bestellung - eines hiesigen Zu- stellungsbevollmächtigten — bei Strafe des Aus- E und unter dem Rechtsnachtheil, daß ie nicht angemeldeten Ansprüche gegen die ob- genannten Beneficialerben nit geltend gemacht werden können. _Hamburg, den 10. November 1892. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotsfachen. gei Tesdorpf Dr. : Veröffentlicht: Ude, Gerichts\chreibergehilfe.
[48825] Aufgebot.
Auf Antrag des früheren Curators des ver- E hiesigen Rentiers, früheren Schlossers Jo- ann David Gerhard Hasenkampf, nämlih des
Schornsteinfegermeisters Johann Philipp Rosendahl, vertreten durch den Rechtsanwalt Adolph Schwarz, wird ein Aufgebot dahin erlassen: Alle, welche an den Nachlaß des am 11, Sep- tember 1892 hierselbst verstorbenen, bis dahin unter cura des Antragstell#zs gewesenen hiesigen Rentiers, früheren Schko#èrs Johann David Gerhard Hasenkampf Erb- oder fonstige Ansprüche zu haben vermeinen, werden hier- dur aufgefordert, folhe Ansprüche bei dem unterzeidneten Amtsgericht, Dammthorstraße 10, 1. Stock, Zimmer Nr. 17, spätestens aber in dem auf Freitag, den 6. Jauuar 1893, Nachmittags X Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, dajelbst Parterre, Zimmer Nr. 7, anzumeldeg-— und zwar Auswärtige unter Bestellung eines hiesigen Zustellungsbevoll- mächtigten — bei Strafe des Ausschlustes. Hamburg, den 12. November 1892. : Das Amtsgericht Hamburg. . Abtheilung für Aufgebotsfachen. _— — gez) SeSDorps. Dr. Veröffentlicht: U de, Gerichts\chreibergehilfe.
Auf den Antrag der Wittwe Nanny Westhoff, geboreue Sasse, zu Domersleben werden die Nachlaß- gläubiger des am 12. Juli 1892 zu Domersleben verstorbenen Fleischermeisters Friedri Albert Wil- helm Westhoff aufgefordert, spätestens im Auf- gebotstermin am 9. Februar 1893, Vormittags 927 Uhr, an Gerichtsstelle ihre Ansprüche und Rechte gegen den Nachlaß unter Angabe des Grundes mit Einreichung etwaiger urkundliher Beweisstücke oder deren Abschrift anzumelden, wittigenfalls sie gegen den Beneficialerben ihre Ansprüche nur noch soweit geltend machen können, als dcr Nachlaß mit Aus- {luß aller seit dem 12. Juli 1892 aufgekommenen Nußungen durch Befriedigung der angemeldeten An- sprüche nicht er|chöpft wird.
Wanzleben, den 31. Oftober 1892.
[48803] Uufgebot.
F. 2/92. In Sachen des Rechtsanwalts Lasfe zu Frankfurt a. M. als Vertreter der Erben und Rechtsnachfolger des versterbenen Peter Geyer zu Frankfurt a. M, als:
1) den Kindern des verstorbenen Christian Jonas
Beyer von Frankfurt a. M., und zwar:
a. Barbara Franz, geborene Geyer, zu Frank- furt a. M.,
b. Morgarethe Bermuth, geborene Geyer, zu Soffenheim,
c. Katharine Geyer zu Soffenheim,
a. Mathäus Geyer, vertreten dur seine Mutter Christian Jonas Geyer Wittwe, geborene
- Kinkel, zu Sosscnheim,
9) den Kindern des Johannes Geyer yon Frank- furt a. M.,, als:
a. Johann Gottfried Geyer zu Frankfurt a. M., b. Auna Marie Margarethe Geyer daselbiît,
d. Emilie Geyer daselbst,
3) des Friedrih Stephan von Frankfurt a. M. als Cefsionar der Anna Katharine Geyer, verechelicht gewesen mit Johannes Wilhelm in Frankfurt a. M.,
5) der Katharina Jamar, Ehefrau des Alexander Famar, geborene Geyer, zu Frankfurt a. M.,
gegen die unbekannten Kinder und bezw. Rechts- nafolger einer in dem Testament der verstorbenen Karl Funk Eheleute von Groß-Karben vom 1. März 1872 erwähnten verstorbenen einzigen Schwester des ehemaligen Bleichgärtners Peter Geyer in Frank- furt a. M., Aufgebot betreffend.
Der Gutspächter Karl Funk von Groß-Karbeu und dessen Ebefrau Katharina, geborene Henes, haben unterm 1. März 1872 beim hiesigen Amtsgerichte resp. damaligen Landgerichte Vilbel ein Testament errihtet und in demselben dem Peter Geyer, ehemals Bleichgärtner, ein Legat von 12 000 Fl. Nominal- betrag österr. Silberrente ausgeseßt, hierbei aber weiter dem Wortlaute nach bestimmt: „Sollte diefer Legatar zur Zeit des Ablebens von uns (der Karl Funk Eheleute) {hon verstorben sein, fo fubstituiren wir ihm seine und seiner verstorbenen einzigen Schwester (deren Namen wir nicht kennen) hinter- lassenen Kinder zu gleichen Theilen.
Die in rubro genannten Kinder und Nechtsnach- folger des vor den Testatoren verstorbenen Peter Geyer haben nun gegen die unbekannten Kinder und bezw. dercn Rechtsnachfolger seiner verstorbenen ein- zigen SERLA Aufgebot beantragt und ergeht dem- gemäß eine Aufforderung dahin: i
daß alle diejenigen, welche an das vorbezeichnete Legat bezw. an die den unbekannten Kindern einer bei der Testamentserrihtung bereits verstorbenen einzigen Schwester substituirte Hälfte des betresfen- den Legats Ansprüche erheben zu können glauben, folhe in dem Aufgebotstermin am Freitag, den 20. Januar 1893, Vormittags 102 Uhr, anzumelden haben, widrigenfalls unterstellt wird, daß Ansprüche an das gedachte Legat nicht gemacht werden und alsdann den Antragstellern das ganze Legat überwiesen werden wird.
Vilbel, den 17. November 189. Großherzoglihes Amtsgericht Vilbel. Weidig.
48901 tmachung. O In Län am T Thril E atliicien Testament
der Wittwe des Oberawtmotins M. G. A. Telting, Helene, geb. Veeneka“.p, zu Norden, ift den Kindezn des Bernhard Veenekamp im Münsterschen - ti Legat ausgeseß* worden.
Norden. den 18. November 1892.
“ Königliches Amtsgericht. 11,