Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/2/82360000034.htm
Timestamp: 2018-11-17 22:13:49
Document Index: 119129275

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 22', '§ 2', '§ 1']

2.36.034 Eisinger Gäulandschaft
Verordnung des Landratsamtes Enzkreis über das Landschaftsschutzgebiet "Eisinger Gäulandschaft" vom 01. März 1985.
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Eisingen werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Eisinger Gäulandschaft".
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von rund 354,32 ha.
(2) Das Landschaftsschutzgebiet umfaßt die folgenden Gewanne und Walddistrikte:
Auf den Detailkarten Nrn. 1 bis 6:
· Gewanne: Klimmichwiesen, Untere Herrschaftswiesen, Unter der Brücke, Köhl, Schelmenwäldle;
· Waldteile:Gemeindewald Distrikt I Hauptwald;
· Gewanne: Herzenrain, Neuwiesen, Karstenrain, Riedwiesen, Brünnleswiesen (teilweise) , Bruchäcker, Stelzen, Gengenbach;
· Waldteile:Gemeindewald Distrikt I Hauptwald (teilweise) ;
· Gewanne: Hinterm Breitlaub, Stumpenäcker, Näheres Diemenwäldle, Hohstraße, Salmannsgrund, Äußeres Diemenwäldle, Salmannsrain, Näherer Diemengrund, Ebene, Steinbuckel, Käsbrunnen, Ob dem Käsbrunnen, Heidenkeller, Im Gründle, Fünfzehn Morgen (teilweise) ;
· Gewanne: Äußerer Diemengrund, Strieth, Fünfzehn Morgen (teilweise) , Huchenfelder Rain, Blettschenäcker, Beim Brunnen, Im Mahler, Huchenfelder Teich (teilweise) ;
· Waldteile: Gemeindewald Distrikt I Hauptwald;
· Gewanne: Äußeres Schöntal;
· Waldteile: Gemeindewald Distrikt I Hauptwald.
(3) Die Grenzen des Schutzgebietes sind in einer Übersichtskarte der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Karlsruhe vom 08.12.1982, geändert am 26.07.1984 vom Landratsamt Enzkreis, im Maßstab 1 : 25000 und teilweise in sechs Detailkarten im Maßstab 1 : 5000 grün eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Enzkreis in 7530 Pforzheim zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
1. Erhaltung der für den östlichen Pfinzgau (Untereinheit des Pfinzhügellandes) typischen Muschelkalk-Landschaft als naturnahe Kulturlandschaft;
2. Erhaltung der Wiesen mit ihren Streuobstbeständen;
3. Erhaltung der durch Heckenzüge, Bäume, kleine Waldeinheiten und Raine gegliederten Feldflur. Die Heckenzüge, Bäume, Feldgehölze, Obstbestände, Raine und naturnahen Wälder, sowie der Bewuchs der aufgelassenen Steinbrüche sind als biologische Zellen und als Refugien der für die Stabilität des Naturhaushaltes bedeutsamen Flora und Fauna von großer Bedeutung. Ebenso stellen sie einen wirksamen Schutz gegen die Erosion durch Wasser und Wind dar;
4. Erhaltung aller Waldbestände, Sukzessionsflächen und Gehölze, insbesondere der Laubwälder und Mischwälder.
4. Abbau, Entnahme oder Einbringen von Steinen, Kies, Sand, Lehm, Aushub oder anderen Bodenbestandteilen oder die Veränderung der Bodengestalt auf andere Weise;
15. Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen wie der Baumbestände, Hecken- und Heckenraine und Stufenraine.
1. für die Nutzung im Rahmen einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke mit der Maßgabe, daß die im Bereich des Eiselbachtals und des Gengenbachtals - in der Übersichtskarte M 1 : 25000 und in den beiden Detailkarten Nrn. 1 + 2 - als schraffiert gekennzeichneten Gebiete nur als Dauergrünland genutzt werden dürfen (Umbruch-Verbot);
3. für die ordnungsmäßige Unterhaltung von Straßen, Wege, Plätze, Gewässer und Versorgungsleitungen, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nr. 15;
2. entgegen § 5 dieser Verordnung ohne vorherige schriftliche Erlaubnis Handlungen vornimmt die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen können.
(1) Diese Verordnung tritt am 01. April 1985 in Kraft.
Die Verordnung des Landratsamtes Pforzheim vom 31. Juli 1952 zum Schutze von Landschaftsteilen im Gengenbachtal und in der Dolinenlandschaft südlich Göbrichen im Landkreis Pforzheim, soweit sich deren Geltungsbereich auf die Gemarkung Eisingen erstreckt.
Pforzheim, den 01. März 1985
Landschaftsschutzgebiets-Verordnung "Eisinger Gäulandschaft vom 1. März 1985"
Auf Grund der §§ 22, 58 Abs. 3 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) i. d. F. der
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemarkung Eisingen
"Eisinger Gäulandschaft vom 1. März1985" ausgenommen.
Aufhebungs-Bereich
(1) Folgender Bereich in den Gewannen "Riedwiesen" und Brünnleswiesen" ,
Gemeinde Eisingen, wird vom Geltungsbereich der in § 1 genannten
Landschaftsschutzgebiets- Verordnung herausgenommen:
Der Aufhebungsbereich wird begrenzt durch folgende, an der äußeren Grenze
liegende Grundstücke Flurstücks-Nummern 5934, 5933/1, 6149, 6150,
6152, 6153, 6146, 6118, 6177, 5793 (Weg, teilweise), 6222, 6221, 6285,
6286, 6287, 6212, 6191/1 und 6133.
Die Aufhebungsbereiche umfassen eine Gesamtgröße von ca. 1 ,42 ha.
stab 1 :5000 und in einer Detailkarte im Maßstab 1 :500 jeweils mit roter durchgezogener Li-
nie eingetragen. Die inneren Abgrenzungen sind mit roter Schraffur versehen. Die Karten
sind in der Legende mit dem Vermerk "gefertigt LRA Enzkreis, Lau ,21. Jan.2005 " verse-
ratsamt Enzkreis und bei der Gemeinde Eisingen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann
während der Sprechzeiten öffentlich niedergelegt.
Pforzheim, den 15.04.2005 Karl Röckinger, Landrat
Jahres nach Erlass der Verordnung schriftlich beim Landratsamt Enzkreis
geltend gemacht wird; der Sachverhalt, der die Verlet-zung begründen soll,