Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/127
Timestamp: 2019-06-20 11:47:26
Document Index: 378784450

Matched Legal Cases: ['§ 127', 'BGH', '§ 127', '§ 126', 'BGH', 'BGH', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', '§ 766', 'BGH', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§ 39', 'BGH', 'BGH', '§ 127', 'BGH', '§ 127', '§ 127', 'BGH', '§ 127', 'BGH', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§ 126', '§ 127', 'BGH']

§ 127 BGB: Vereinbarte Form
BGH, URTEIL vom 3.3.2016, Az. VIII ZR 46/15 Deshalb hätte für die Wahrung der Schriftform der Kündigung nach § 127 Abs. 2 Satz 1 BGB auch eine telekommunikative Übermittlung genügt, die unter den Voraussetzungen des § 126b BGB neben dem Telefax auch den Versand einer E-Mail umfasst (vgl. BAG, NZA 2010, 401,404).
BGH, URTEIL vom 1.0.1972, Az. VII ZR 154/70 Daß die Parteien selbst oder durch auch insoweit bevollmächtigte Vertreter die Vereinbarung über die Schriftform durch übereinstimmendes Verhalten ändern können, stellen die Beklagten nicht in Abrede, Mit ihrem Hinweis, daß eine Schriftlichkeitsklausel außer Kraft gesetzt werden könne, wenn die Vertragsschließenden deutlich den Willen zu dem Ausdruck bringen, die mündlich getroffene Abrede solle ungeachtet dieser Klausel gelten (BGH LM Nr, 5 zu § 127 BGB) übersehen sie zunächst, daß dies nach der Behauptung der Klägerin über das Einverständnis der Beklagten hier zutrifft.
BGH, URTEIL vom 4.0.1993, Az. IX ZR 259/91 11 schriftlichen Bürgschaftserklärung zu sehen, und zwar - wegen des Umkehrschlusses aus § 127 Satz 2 BGB - auch dann, wenn das Aufgäbeformular eigenhändig unterschrieben ist (BGH2 24, 297, 302 m. An. RietSchel in LM BGB § 766 Nr. 2).
BGH, URTEIL vom 1.3.1996, Az. II ZR 65/95 9 von § 127 BGB ausreicht (vgl. MüKo/Förschler aaO § 127 Rdn. 10 a; Palandt/Heinrichs aaO § 127 Rdn. 2; Jauernig aaO § 127 An. 2 b; Soergel/Hadding aaO § 39 Rdn. 3; Reichert/van Look aaO Rz. 673; Buckenberger DB 1982, 634; Ebenet NJW 1992, 2985, 2989; Daumke ZIP 1995, 722 ff. m.w.N. zu dem Meinungsstand).
BGH, URTEIL vom 1.1.1967, Az. m ZR 51/66 Solche Gründe können sich aus den Umständen des Vertragsabschlusses selbst).^ergeben, so wenn etwa der Vertreter der Klägerin eine gebotene Belehrung der Beklagten darüber, daß die Abrede der Bestätigung bedürfe, unterlassen hätte (vgl. BGH IM § 127 BGB Nr. 2).
BGH, URTEIL vom 3.5.2005, Az. XII ZR 82/02 Zwar wäre es denkbar, daß die Parteien mit der Bezeichnung einer Anlage als 'wesentlicher Bestandteil' deren Beifügung zu dem Vertrag als gewillkürte Form im Sinne des § 127 BGB a.F. vereinbaren und die Wirksamkeit des Vertrages von deren Einhaltung abhängig machen wollten (vgl. Senatsurteil vom 7. Juli 1999 - XII ZR 15/97 - NJW 1999, 3257, 3258).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.3.2012, Az. 17 Sa 1184/10 77Es gilt zwar § 127 BGB grundsätzlich auch für das in einer Vereinssatzung für Willenserklärungen vorgesehene Formerfordernis (BGH 22.04.1996 - II ZR 65/95 - NJW-RR 1996, 866 f.).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.3.2012, Az. 17 Sa 978/10 79Es gilt zwar § 127 BGB grundsätzlich auch für das in einer Vereinssatzung für Willenserklärungen vorgesehene Formerfordernis (BGH 22.04.1996 - II ZR 65/95 - NJW-RR 1996, 866 f.).
LAG Hamm, Urteil vom 4.11.2003, Az. 4 Sa 900/03 Läßt man den bloß vorübergehenden Verbleib des Kündigungsschrei-bens beim Empfänger für eine Entäußerung durch den Erklärenden nicht genügen lassen, dann ist allerdings folgendes zu bedenken: Für die gewillkürte Schriftform im Sinne des § 127 BGB ist anerkannt, daß diese unter besonderen Umständen auch durch Aushändigung einer unbeglaubigten Fotokopie der ordnungsgemäß unterzeichneten Originalurkunde gewahrt werden kann, wenn dem Empfänger in Anwesenheit des Erklärenden (oder dessen Vertreters) eine Fotokopie der Erklärung übergeben wird und eine sofortige Einsicht in das unterschriebene Original möglich ist (BAG v. 20.08.1998 – 2 AZR 603/97, AP Nr. 5 zu § 127 BGB = NJW 1999, 596 = NZA 1998, 1330).
LAG Hamm, Urteil vom 4.11.2003, Az. 4 Sa 900/03 Allein durch die Anwesenheit des Erklärenden bei der Übergabe der Fotokopie und das Vorhandensein des Originals in der Gerichtsakte stehe hier die Fotokopie, was den Schutz des Erklärungsempfängers anbelange, dem Original gleich (BAG v. 6820.08.1998 – 2 AZR 603/97, AP Nr. 5 zu § 127 BGB = NJW 1999, 596 = NZA 1998, 1330).
LAG Hamm, Urteil vom 2.11.2004, Az. 19 Sa 1529/04 55Insofern gilt etwas anderes als bei nur vereinbarter Schriftform, bei der gemäß § 127 BGB ein Briefwechsel oder der Austausch von schriftlicher Angebots- und Annahmeerklärung ausreicht (vgl. Palandt, BGB, 63. Aufl., § 126, 126 a BGB Rdnr. 12).
LG Dortmund, Urteil vom 4.9.2006, Az. 2 O 117/06 Es ist auch zur Wahrung der Schriftform nach § 127 BGB ausreichend, wenn in dem schriftlichen Ablehnungsschreiben auf die – nicht unterschriebene – Belehrung in der Anlage Bezug genommen wird (vgl. BGH NJW 2003, 1248).