Source: https://gesetze-in-app.de/StGB/266
Timestamp: 2019-08-25 02:17:55
Document Index: 342557836

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', '§ 266', '§ 823', 'BGH', 'BGH', '§ 266', '§ 266', 'BGH', '§ 266', '§ 263', 'BGH', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 253', 'BGH', '§ 266', 'BGH', '§ 266', '§ 263', 'BGH', '§ 266', 'Art. 103', '§ 266', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 72', '§266', '§ 266', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 266', '§ 43', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', '§ 138', '§ 266', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 254', '§ 266', 'BGH', 'BGH', '§ 266']

FG München, Urteil vom 2.11.2013, Az. 6 K 1949/10 Tatsächlich Anhaltspunkte dafür, dass die Risikoprüfung nicht ausreichend vorgenommen worden ist, können sich nach der Erfahrung des 1. Strafsenats des BGH daraus ergeben, dass die Entscheidungsträger eigennützig gehandelt haben (BGH vom 6.4.2000 1 StR 280/99, NJW 2000, 2364; ebenso Fischer § 266 StGB, Rz. 71).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2010, Az. VI ZR 346/08 11	a) Zwar hat das Berufungsgericht im Ausgangspunkt zutreffend angenommen, dass vom Tatbestand des § 266 StGB nur solche Nachteile erfasst sind, die der Täter demjenigen zufügt, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat (vgl. BGHSt 51,29 Rn. 7 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.4.2010, Az. VI ZR 205/09 Zwar kommt grundsätzlich auch die rechtsgeschäftliche Begründung einer Vermögensbetreuungspflicht im Sinne des § 266 Abs. 1 StGB in Betracht, doch begründet die bloße Vereinbarung einer Kaution als solche noch keine Vermögensbetreuungspflicht (BGHSt 52, 182, 185 f.).
BGH, URTEIL vom 2.4.2010, Az. VI ZR 205/09 Dieses dem Leistenden verbleibende Restrisiko reicht jedoch grundsätzlich nicht aus, den Empfänger der Vorleistung mit einer Vermögensbetreuungspflicht im Sinne des § 266 Abs. 1 StGB zu belasten (BGHSt 28, 20, 23 f.; 52, 182, 187).
LG Köln, Urteil vom 4.4.2009, Az. 15 O 586/08 34§ 266 Abs. 1 Alt. 2 StGB ist in jeder Hinsicht ein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs.2 S. 1 BGB (vgl. BGH 100, 190; BGH Urt. v. 21.6.1999 – II ZR 47/98 in NJW 99, 2817).
LG Köln, Urteil vom 4.4.2009, Az. 15 O 586/08 Schutzgut des § 266 Abs. 1 Alt. 2 StGB ist das Vermögen des Treugebers (Fischer, StGB, 56. Aufl., § 266 Rn. 2; BGH 8, 254 ff; 14, 38, 47; 43, 297).
BVerfG, Urteil vom 2.1.2007, Az. 2 BvR 1980/07 Nach allgemeiner Meinung entspricht der Begriff des Nachteils in § 266 StGB dem des Schadens in § 263 StGB (vgl. BGHSt 15, 342 <343 f.>; Lackner/Kühl, StGB, 26. Aufl. 2007, § 266 Rn. 17; Schünemann, in: Leipziger Kommentar zu dem StGB, 11. Aufl. 2005, § 266 Rn. 132; Perron, in: Schönke/Schröder, StGB, 27. Aufl. 2006, § 266 Rn. 39; ebenso für den Vermögensnachteil in § 253 StGB: BGHSt 34, 394 <395>).
BVerfG, Urteil vom 2.1.2007, Az. 2 BvR 1980/07 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann ein Nachteil im Sinne des § 266 Abs. 1 StGB auch dann vorliegen, wenn Vermögenswerte konkret gefährdet sind, so dass nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise bereits eine Verschlechterung der gegenwärtigen Vermögenslage eingetreten ist (vgl. BGHSt 44, 376 <384>; 48, 354 <357>; 51, 100 <113 f.>; 'schadensgleiche Vermögensgefährdung' oder 'Gefährdungsschaden').
BVerfG, Urteil vom 2.1.2007, Az. 2 BvR 1980/07 Der Gefährdungsschaden wird dem endgültigen Schaden in § 266 Abs. 1 StGB wie in § 263 StGB grundsätzlich gleichgestellt (vgl. BGHSt 51, 100 <120>).
BVerfG, Urteil vom 2.1.2007, Az. 2 BvR 1980/07 Obwohl eine ausgedehnte Vollendungsstrafbarkeit als solche kein Problem der Normbestimmtheit sein muss (vgl. BVerfGK 9, 169 <171>), hängt doch die Annahme eines (vollendeten) Nachteils im Rahmen des § 266 Abs. 1 StGB und damit überhaupt die Feststellung eines strafbaren Verhaltens von der Auslegung dieses Tatbestandsmerkmals ab, die ihrerseits strikt an Art. 103 Abs. 2 GG zu messen ist.
BVerfG, Urteil vom 2.1.2007, Az. 2 BvR 1980/07 Zudem soll der weitgesteckte Rahmen des äußeren Tatbestands des § 266 StGB eine besonders sorgfältige Feststellung des inneren Tatbestands erforderlich machen (vgl. BGHSt 3, 23 <25>; BGH, Beschluss vom 26. August 2003 - 5 StR 188/03 -, wistra 2003, S. 463 <464>).
BVerfG, Urteil vom 2.1.2007, Az. 2 BvR 1980/07 Der 2. Strafsenat entschied dort, dass bei der Untreue nach § 266 StGB der bedingte Vorsatz eines Gefährdungsschadens nicht nur Kenntnis des Täters von der konkreten Möglichkeit eines Schadenseintritts und das Inkaufnehmen dieser konkreten Gefahr voraussetze, sondern darüber hinaus eine Billigung der Realisierung dieser Gefahr (vgl. BGHSt 51, 100 <121>; fortgeführt in BGH, Beschluss vom 25. Mai 2007 - 2 StR 469/06 -, NStZ 2007, S. 704 <705>).
BGH, URTEIL vom 4.10.2006, Az. IX ZR 21/03 44	Darüber	hinaus	kann	die	Annahme	umsatzbezogener	Rückvergütungen durch kassenärztlich zugelassene Ärzte für die von ihnen verordneten Medikamente als Untreue (§ 266 StGB) zu dem Nachteil der jeweiligen Krankenkassen zu werten sein (BGH, Beschl. v. 27. April 2004 - 1 StR 165/03, NStZ 2004, 568, 569).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.4.2006, Az. 9 O 618/04 Zu beachten ist dabei auch, dass nach der Rechtsprechung in Anbetracht des weit gefassten objektiven Tatbestands des § 266 StGB bei diesem Straftatbestand an die Annahme bedingten Vorsatzes besonders strenge Anforderungen zu stellen sind; dies gilt umso mehr, wenn dem Täter kein eigennütziges Handeln zur Last fällt (BGH NJW 1990, 3219 [3220]).
BGH, URTEIL vom 3.0.2006, Az. VIII ZR 398/03 In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass zur Erfüllung gemeindlicher Aufgaben nicht mehr ausgegeben werden darf, als bei wirtschaftlicher und sparsamer Haushaltsführung notwendig ist, und dass leichtfertige Ausgaben und übertriebener Aufwand zu vermeiden sind (BGHZ 36, 395, 397; BGHSt 44, 376, 381; ebenso Schmid, in Quecke/Schmid, Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen, Stand: April 2005, § 72 Rdnr. 86; Lenckner/Perron, in: Schön-ke/Schröder, Strafgesetzbuch, 26. Aufl., §266 StGB Rdnr. 44; vgl. auch LK-Schünemann, 11. Aufl., § 266 StGB Rdnr. 143).
BGH, URTEIL vom 3.11.2005, Az. III ZR 451/04 Nach dem festgestellten Sachverhalt besteht ebenso wenig Anhalt für die Verwirklichung eines Untreuetatbestands im strafrechtlichen Sinn (§ 266 StGB), auf den die Revisionserwiderung der Beklagten zu 1 verweist; insbesondere ist nicht erkennbar, dass deswegen die Liquidität oder die wirtschaftliche Existenz der Gesellschaft gefährdet gewesen wäre (vgl. dazu BGHSt 35, 333, 336 ff.; BGH, Urteil vom 20. Juli 1999 - 1 StR 668/98- NJW 2000, 154, 155).
BGH, URTEIL vom 1.1.2005, Az. II ZR 112/03 § 266 StGB neben dem Anspruch aus § 43 Abs. 2 GmbHG zu prüfen, da zwischen diesen Ansprüchen keine Gesetzeskonkurrenz besteht (Sen.Urt. v. 10. Februar 1992 - II ZR 23/91, WM 1992, 691, 692; BGH, Urt. v. 17. März 1987 - IV ZR 282/85, BGHZ 100, 191, 199 ff.).
BGH, Urteil vom 1.5.1999, Az. II ZR 47/98 b)	Das Berufungsgericht hat seine Auffassung, die Beklagten zu 2 und 3 hätten mit der von ihnen veranlaßten Zahlung des Ablösungsbetrages aufgrund der 'Projektübertragungsvereinbarung' vom 30. August 1993 den Mißbrauchstatbestand des § 266 StGB verwirklicht, in erster Linie auf eine Entscheidung des 3. Strafsenats des Bundesgerichtshofs vom 29. Mai 1987 (3 StR 242/86, BGHSt 34, 379 =NJW 1988, 1397) gestützt.
BGH, URTEIL vom 4.3.1998, Az. IX ZR 232/96 Der Treugeber kann danach gegenüber einem Zessionär des Sicherungsnehmers nur im Rahmen der §§ 138, 823 Abs. 2 (i.V. m. § 266 StGB) oder 826 BGB geschützt werden (BGH, Urt. v. 4. April 1968 - II ZR 26/67,
BGH, URTEIL vom 2.6.1995, Az. VI ZR 409/94 § 266 Abs. 1 StGB auch persönlich einzustehen (vgl. BGHZ 109, 297, 302; Senatsurteil vom 29. September 1987 - VI ZR 300/86 - NJW-RR 1988, 671).
BGH, URTEIL vom 2.2.1987, Az. VI ZR 282/85 Die weitere Belastung der Kommanditisten kann dennoch zu einer im Rahmen des § 266 StGB als Nachteil ausreichenden Gefährdung ihres Vermögens führen (BGH, Beschluß vom 2. Oktober 1981 - 2 StR 544/81 aaO).
BGH, URTEIL vom 2.11.1983, Az. VI ZR 117/82 Aus dieser (faktischen) Entscheidungsmöglichkeit über die Vermögensinteressen des Klägers erwuchs der Erstbeklagten ihm gegenüber eine Treuepflicht im Sinne des § 266 Abs. 1 StGB (vgl. BGHSt 1, 186, 190).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1981, Az. 2 BvR 831/76 S3 allein reicht hierfür nicht aus (vgl. BGHZ 3, 46, 49; Palandt/Heinrichs BGB 40. Aufl. § 254 An. 3 a, aa und cc), ebenso nicht die strafgerichtliche Verurteilung wegen Untreue (§ 266 StGB), die als solche hinsichtlich der inneren Tatseite den Zivilrichter nicht bindet.
BGH, Urteil vom 6.0.1955, Az. VI ZR 276/53 Aus ihr ergibt sich dagegen noch nicht die Befugnis des Zedenten, über Vermögen des Zessionärs zu verfügen (vgl BGHSt 5, 61 /JS$7) . Ob in diesem Falle der Treubruchstatbestand des § 266 StGB verwirklicht worden wäre, kann dahingestellt bleiben, denn der Beklagte hätte sich, wie*das*Berufungsgericht an anderer Stelle der Entscheidungsgründe des angefochtenen Urteils zutreffend ausgeführt hat, jedenfalls des Betruges schuldig gemacht.