Source: https://www.dtad.de/details/Konzession_zur_Bewirtschaftung_der_Kantine_38116_Braunschweig-11001013_1
Timestamp: 2018-02-19 00:37:36
Document Index: 8079452

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 21', '§ 19', 'Art. 17', 'Art. 18', '§ 19', '§ 6', '§ 21', '§ 19']

Ausschreibung - Konzession zur Bewirtschaftung der Kantine in Braunschweig (ID:11001013)
> DTAD-ID: 11001013
Ausgeschrieben wird eine Konzession zur Bewirtschaftung der Kantine des Thünen-Instituts (TI) in Braunschweig. Die Bewirtschaftung erfolgt im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes...
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Referat 123 (ZV-BMEL) Deichmanns Aue 29 53179 Bonn Kontaktperson: Frau Heinzmann E-Mail: michaela.heinzmann@ble.de Fax: 0228 / 6845-3379
Statistik Johann Heinrich von Thünen-In...
Ausgeschrieben wird eine Konzession zur Bewirtschaftung der Kantine des Thünen-Instituts (TI) in Braunschweig. Die Bewirtschaftung erfolgt im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko des Konzessionärs.
Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TI sowie der in den Vergabe-unterlagen genannten Einrichtungen, welche die Kantinenverpflegung potenziell in Anspruch nehmen können, beträgt ca. 600 Personen. Die Anzahl der ausgegebenen Essen liegt bei ca. 250 Portionen pro Arbeitstag (Montag bis Freitag).
123-02.05-25.0121/15-I-F
• Frist für die Anforderung des Zugangspasswortes: 10.08.2015
Angebotsfrist: 24.08.2015, 12:00 Uhr
Die Bewirtschaftung der Kantine erfolgt ab dem 01. November 2015 auf unbe-stimmte Zeit.
Bindefrist: 30.09.2015
Die Zuschlagskriterien sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen
– Eigenerklärung analog § 6 Abs. 5 VOL/A
Der Bieter hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot eine Eigenerklärung analog § 6 Abs. 5 VOL/A (siehe Vergabeunterlagen) vor-zulegen, die u.a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozial-versicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
– Eine Darstellung des Bieters mit geeigneten Unterlagen, wie Qualifikationen und qualifizierten Referenzen zu qualitativen Erfahrungen in der Bereitstellung von Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen öffentlicher Auftraggeber, aus denen hervorgeht, dass der Bieter in der Lage ist, einen Kantinen- oder Restau-rantbetrieb des öffentlichen Dienstes mit mehr als 250 Essen pro Tag zu reali-sieren.
Der Nachweis ist in Form der Nennung von Referenzen bzw. der Vorlage einer Referenzliste inkl. Kontaktdaten zu erbringen. Der Auftraggeber ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, einzelne oder alle Referenzen vor der Zuschlagsertei-lung inhaltlich zu prüfen. Die Referenzangaben werden vertraulich behandelt und dienen ausschließlich zur Einschätzung der Eignung des Bieters zur Über-nahme der ausgeschriebenen Aufgaben.
– Eine Darstellung des Bieters über die durchschnittlichen Beschäftigungszahlen von Arbeitnehmern in den letzten drei Jahren, unterteilt in Vollzeit, Teilzeit und geringfügig Beschäftigte.
– Eine Darstellung des Bieters über vorhandene betriebliche Ausbildungseinrich-tungen und/oder Weiterbildungsmaßnahmen (auch außerbetrieblich) für seine Mitarbeiter/innen.
– Eine Eigenerklärung gemäß § 21 AEntG (siehe Vergabeunterlagen).
– Eine Eigenerklärung gemäß § 19 MiLoG (siehe Vergabeunterlagen).
– Einen Nachweis seiner Haftpflichtversicherung bzw. Absichtserklärung der Versicherung zum Abschluss einer solchen (Deckungszusage).
– Die Vorlage eines Qualitätsmanagement- und Hygienekonzeptes auf Basis HACCP oder Vorlage einer Zertifizierung nach EN ISO Norm 9001 (HACCP = Hazard Analysis and Critical Control Points; EN = Europäische Norm; ISO = Internationale Organisation für Normung) sowie die Darstellung der Hinter-grundstruktur für schnelle Reaktionszeiten beim Ausfall von Personal.
– Musterspeisepläne (Hauptverpflegung) unter Berücksichtigung der vorgegebe-nen Abgabepreisstruktur für einen Zeitraum von vier Wochen sowie Vorschlä-ge für vier Aktionswochen.
– Einen Musterspeiseplan des erweiterten Verpflegungsangebotes mit den frei zu kalkulierenden Abgabepreisen.
– Eine Bieterkalkulation zur Bewirtschaftung der Mitarbeiterverpflegung/des Konferenzservice, eine Kalkulation seiner Personalkosten sowie eine Aufstel-lung, wie sich das Team vor Ort zusammensetzt.
• Es handelt sich um eine Dienstleistungskonzession, welche gegenwärtig vom An-wendungsbereich des sekundären europäischen Vergaberechts (Vergabekoordinie-rungsrichtlinien) ausgenommen (vgl. Art. 17 Richtlinie 2004/18/EG, Art. 18 der Richtlinie 2004/17/EG) ist. In den deutschen vergaberechtlichen Regeln findet sich keine ausdrückliche Ausnahmeregelung; sie folgt jedoch aus einer richtlinienkon-formen Auslegung.
• Zur Teilnahme am Verfahren ist eine Besichtigung der Liegenschaft vor Ort vorge-schrieben, um Kenntnis über die Gegebenheiten vor Ort zu erlangen. Die Besichti-
gungstermine finden am 17.08.2015 und 18.08.2015 jeweils um 15:00 Uhr statt. Es werden hierfür keine Kosten erstattet. Eine Teilnahme der Bieter an dieser Besich-tigung ist zwingend erforderlich, um Kenntnis über die Gegebenheiten vor Ort zu erlangen.
• Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote analog § 19 VOL/A.
Die Eigenerklärung analog § 6 Abs. 5 VOL/A ist von allen beteiligten Mitgliedern zu machen. Fachliche Eignungsnachweise (sofern gefordert) sind mindestens von demjenigen Mitglied zu erbringen, das die betreffende (Teil-) Leistung ausführen soll. Sofern beabsichtigt ist, eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular „Erklärung zur Gründung einer Bietergemeinschaft“ auf www.ble.de/zv vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen.
Darüber hinaus sind von allen beteiligten Mitgliedern auch die Eigenerklärung ge-mäß § 21 AEntG und die Eigenerklärung gemäß § 19 MiLoG abzugeben.