Source: http://www.steuerberatercenter.de/news_gmbh_recht.htm
Timestamp: 2013-05-23 15:58:45
Document Index: 348887122

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 69', '§ 9', '§ 9']

Steuerberater-Center.de - News - Ein Angebot des Verlages Dr. Otto Schmidt
FG Münster 29.4.2013, 9 V 2400/12 K
Es bestehen zwar ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der sog. Zinsschranke (§ 4h EStG i.V.m. § 8 Abs. 1, § 8a Abs. 1 KStG). Das FG Münster folgt in dem vorliegenden Beschluss dennoch der von der Rechtsprechung des BFH bisher noch überwiegend vertretenen einschränkenden Auslegung des § 69 Abs. 2 S. 2 FGO.
FG Münster 13.3.2013, 12 K 3812/10 E
Zum Zufluss von Arbeitslohn bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer durch Gutschrift von Arbeitszeit
Gewerbesteuerliches Schachtelprivileg (§ 9 Nr. 2a S. 1 GewStG) nach Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 verfassungsgemäß
Die mit dem Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 vom 14.8.2007 erfolgte Erhöhung der Mindestbeteiligungsquote des § 9 Nr. 2a S.1 GewStG (sog. Schachtelprivileg) von 10 auf 15 Prozent ist verfassungsgemäß. Die Mindestbeteiligungsquote ist zu beziehen auf die kapitalmäßige Beteiligung an der Gesellschaft, allein eine Beteiligung an ihrem Gewinn zu mehr als 15 Prozent reicht nicht aus.
Die spanischen Rechtsvorschriften, nach denen nicht realisierte Wertzuwächse besteuert werden, wenn eine in Spanien niedergelassene Gesellschaft ihren Sitz oder ihre Aktiva in einen anderen Mitgliedstaat transferiert, verstoßen gegen das Unionsrecht. Die Niederlassungsfreiheit steht zwar einer solchen Besteuerung nicht entgegen, wohl aber dem Erfordernis der sofortigen Zahlung der Steuer.
FG Düsseldorf 20.11.2012, 13 K 180/11 E
BFH 16.1.2013, II R 66/11
FG Münster 10.1.2013, 3 K 2461/11 Erb
Zur Bemessung des steuerpflichtigen Erwerbs bei Verzicht auf ein zuvor vorbehaltenes Nießbrauchsrecht an einem GmbH-Anteil
FG Köln 24.10.2012, 15 K 66/12
Zur Haftung eines Geschäftsführers bei Schwarzlohnzahlungen
Vorsätzliche Steuerhinterziehung liegt stets dann vor, wenn ein Geschäftsführer sog. Schwarzlöhne an die Arbeitnehmer der von ihm geführten GmbH ausgezahlt hat, um durch die damit verbundene Nichtabführung und -anmeldung der auf die ausgezahlten Löhne an sich entfallenden Lohnsteuer etc. dem Steuergläubiger die entsprechenden Lohnsteuerbeträge dauerhaft zu entziehen. Wenn es bei einer Haftung für Lohnsteuer und Annexsteuern um eine größere Zahl von Arbeitnehmern geht, ist es nicht ermessensfehlerhaft, diese nicht in Anspruch zu nehmen.
FG Münster 28.11.2012, 8 K 2285/09 F
FG Düsseldorf 3.12.2012, 6 K 1883/10 F
Zur Aktivierung eines originären Firmenwerts bei Umwandlung einer GmbH in eine KG
Schleswig-Holsteinisches FG 25.9.2012, 3 K 77/11