Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20100608_OGH0002_0040OB00062_10M0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-02-23 05:49:26
Document Index: 154701431

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 78', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 11', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 7', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 28', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 28', '§ 2', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 28', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§514', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 32', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1', '§ 502', 'OGH', '§ 13', 'Art 2', 'EuG', 'OGH', '§ 12', '§ 2', '§ 126', '§ 1', '§ 1', 'OGH', '§ 12', 'OGH', '§ 12', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 4Ob62/10m - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 4Ob304/64 4Ob333/67 4Ob...
RS0037607
4Ob304/64; 4Ob333/67; 4Ob329/68; 4Ob327/69; 4Ob339/69; 4Ob325/70; 4Ob334/70; 4Ob317/71; 4Ob329/71; 4Ob382/71; 4Ob327/71; 4Ob306/73; 4Ob317/73; 4Ob304/74; 4Ob306/74 (4Ob307/74); 4Ob315/74 (4Ob316/74); 4Ob336/74; 4Ob343/74 (4Ob355/74); 4Ob364/74; 4Ob306/75; 4Ob310/75; 4Ob377/77; 4Ob332/78; 4Ob331/78; 4Ob385/78; 4Ob406/78; 4Ob323/79; 4Ob306/79; 4Ob405/79; 4Ob376/80; 4Ob421/81; 8Ob154/81; 4Ob339/82; 4Ob327/82; 4Ob335/83; 4Ob397/85; 4Ob1316/86; 4Ob359/87; 4Ob403/87; 8Ob651/87; 4Ob8/88; 4Ob317/86 (4Ob318/86); 4Ob11/89 (4Ob12/89); 4Ob52/89; 4Ob90/89; Okt6/89; 4Ob37/90; 4Ob75/90; 4Ob86/90; 6Ob530/90 (6Ob531/90); 4Ob68/90; 4Ob2/91; 4Ob174/90; 4Ob3/91; 4Ob13/91; 4Ob17/91; 4Ob16/91; 4Ob22/91; 4Ob73/91; 4Ob78/91 (4Ob79/91); 1Ob27/91; 4Ob108/91; 4Ob23/92; 4Ob66/92 (4Ob67/92); 4Ob100/92; 4Ob108/92; 4Ob90/93; 3Ob42/94; 4Ob1088/94; 4Ob1140/94; 4Ob7/95; 4Ob33/95; 4Ob90/95; 4Ob1/96; 4Ob2077/96m; 4Ob2283/96f; 4Ob2399/96i; 4Ob8/97y; 4Ob250/97m; 4Ob358/97v; 4Ob42/98z; 4Ob87/98t; 4Ob44/98v; 4Ob227/98f; 4Ob22/99k; 5Ob227/98p; 4Ob73/99k; 4Ob155/99v; 4Ob180/99w (4Ob202/99f); 4Ob235/99h; 3Ob75/99x; 5Ob33/99k; 4Ob294/99k; 4Ob40/00m; 4Ob11/00x; 4Ob109/00h; 4Ob153/00d; 4Ob248/00z; 4Ob278/00m; 6Ob98/01g; 4Ob74/01p; 8ObA122/01a; 4Ob131/02x; 4Ob280/02h; 4Ob287/02p; 6Ob137/03w; 4Ob47/04x; 7Ob207/04y; 4Ob13/06z; 4Ob88/06d; 4Ob178/06i; 4Ob29/07d; 4Ob122/08g; 4Ob171/08p; 3Ob279/08p; 17Ob40/08v; 17Ob44/08g; 4Ob95/09p; 4Ob177/09x; 4Ob164/09k; 4Ob154/09i; 4Ob47/10f; 4Ob62/10m; 17Ob1/10m; 4Ob93/10w; 4Ob88/10k; 4Ob111/10t; 4Ob6/11b; 4Ob7/11z; 2Ob215/10x; 17Ob27/11m; 4Ob79/12i; 4Ob87/14v; 6Ob200/14a; 4Ob21/15i; 4Ob172/16x; 4Ob31/16m (4Ob27/16y, 4Ob46/16t, 4Ob50/16f, 4Ob56/16p, 4Ob232/16w); 4Ob59/17f; 1Ob100/17p; 6Ob116/17b; 4Ob190/17w; 4Ob147/18y; 4Ob166/19v (4Ob187/19g)
Bei Unterlassungsansprüchen ist eine gewisse allgemeine Fassung des Begehrens in Verbindung mit Einzelverboten meist schon deshalb erforderlich, um nicht die Umgehung des erwähnten Verbotes allzu leicht zu machen (hier: Verbot der Erzeugung und des Vertriebes bestimmter sittenwidrig nachgeahmter Stofftiere und solcher, die damit verwechselbar ähnlich sind).
4 Ob 333/67
Entscheidungstext OGH 05.09.1967 4 Ob 333/67
Veröff: ÖBl 1968,12
Veröff: ÖBl 1968,128 = GRURInt 1969,144
4 Ob 327/69
Entscheidungstext OGH 27.06.1969 4 Ob 327/69
nur: Bei Unterlassungsansprüchen ist eine gewisse allgemeine Fassung des Begehrens in Verbindung mit Einzelverboten meist schon deshalb erforderlich, um nicht die Umgehung des erwähnten Verbotes allzu leicht zu machen. (T1)
Veröff: EvBl 1970/6 S 16 = ÖBl 1970,28
4 Ob 339/69
Entscheidungstext OGH 25.11.1969 4 Ob 339/69
nur T1; Veröff: ÖBl 1970,80
4 Ob 325/70
Entscheidungstext OGH 23.06.1970 4 Ob 325/70
nur T1; Veröff: ÖBl 1971,27
4 Ob 334/70
Entscheidungstext OGH 06.10.1970 4 Ob 334/70
nur T1; Veröff: ÖBl 1971,14
4 Ob 317/71
Entscheidungstext OGH 20.04.1971 4 Ob 317/71
nur T1; Veröff: ÖBl 1972,15
4 Ob 329/71
Entscheidungstext OGH 22.06.1971 4 Ob 329/71
nur T1; Veröff: ÖBl 1972,17
nur T1; Veröff: ÖBl 1972,91
4 Ob 327/71
Entscheidungstext OGH 08.06.1971 4 Ob 327/71
nur T1; Veröff: ÖBl 1971,147
4 Ob 306/73
Entscheidungstext OGH 06.03.1973 4 Ob 306/73
nur T1; Veröff: ÖBl 1973,56
nur T1; Veröff: ÖBl 1974,33
Entscheidungstext OGH 19.03.1974 4 Ob 304/74
nur T1; Beisatz: ABC - Buchklub (T2)
nur T1; Beisatz: Hier: § 78 UrhG (T3)
4 Ob 336/74
Entscheidungstext OGH 15.10.1974 4 Ob 336/74
4 Ob 343/74
Entscheidungstext OGH 12.11.1974 4 Ob 343/74
nur T1; Beisatz: Fernlehrschulen. (T4)
nur T1; Beisatz: ZugG (Kaffeemaschinen); deutlichere Fassung (T5)
nur T1; Beisatz: Stehgeldzuschuss (T6)
Veröff: ÖBl 1975,89
4 Ob 310/75
Entscheidungstext OGH 11.03.1975 4 Ob 310/75
nur T1; Beisatz: Funkberater (T7)
Veröff: ÖBl 1976,21
nur T1; Veröff: SZ 50/152 = ÖBl 1978,124
4 Ob 332/78
Entscheidungstext OGH 25.04.1978 4 Ob 332/78
nur T1; Beisatz: Verbot von Werbegeschenken. (T8)
Veröff: ÖBl 1978,154
4 Ob 331/78
Entscheidungstext OGH 06.06.1978 4 Ob 331/78
nur T1; Veröff: ÖBl 1979,12
4 Ob 385/78
Entscheidungstext OGH 17.10.1978 4 Ob 385/78
nur T1; Veröff: ÖBl 1979,73
nur T1; Beisatz: "Sich den Anschein einer Identität zu geben" ist zu wenig konkretisiert. (T9)
4 Ob 323/79
Entscheidungstext OGH 10.04.1979 4 Ob 323/79
nur T1; Beisatz: Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Untergerichte den Beklagten auch das Ankündigen des Offenhaltens der Geschäftsräume und das tatsächliche Offenhalten an Feiertagen, das einen völlig gleichartigen Verstoß darstellt, verboten haben (Antrag bezieht sich nur auf Sonntage). (T10)
4 Ob 306/79
Entscheidungstext OGH 08.05.1979 4 Ob 306/79
nur T1; Beisatz: Ein Unterlassungsgebot hat sich in seinem Umfang immer an der konkreten wettbewerbswidrigen Handlung zu orientieren und darf nicht völlig unbestimmt sein. (T11)
Veröff: ÖBl 1980,46
Veröff: ÖBl 1980,73
4 Ob 376/80
Entscheidungstext OGH 14.10.1980 4 Ob 376/80
nur T1; Beisatz: Verbot des Offenhaltens der Geschäftsräume auch an Feiertagen, wenn Verstoß nur hinsichtlich Sonntagen erwiesen. (T12)
4 Ob 421/81
Entscheidungstext OGH 15.12.1981 4 Ob 421/81
nur T1; Beisatz: Es ist Sache des Beklagten, sich gegen eine durch den Exekutionstitel nicht gedeckte Exekutionsführung mit den in der Exekutionsordnung zur Verfügung gestellten Mitteln zur Wehr zu setzen (so schon ÖBl 1978,154). (T13)
Veröff: ÖBl 1982,106
Auch; nur T1; Beisatz: Gilt auch für Ansprüche, die aus der Durchsetzung der Unterlassungsansprüche resultieren. Es wäre zu weitgehend, summarisch "Vorkehrungen" zu verlangen, unter denen jedwede Maßnahme überhaupt verstanden werden könnte. (T14)
4 Ob 339/82
Entscheidungstext OGH 15.06.1982 4 Ob 339/82
Beisatz: Verbot, Kopierleistungen zu Nettopreisen ohne Umsatzsteuer anzukündigen (Verstoß gegen § 11c Abs 2 PreisG). (T15)
4 Ob 327/82
Entscheidungstext OGH 10.05.1983 4 Ob 327/82
Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Unterlassungsgebot hinsichtlich Hervorhebung der Wörter "Konkurs" oder "Konkurswaren" nicht etwa nur für den Handel mit Elektrowaren, sondern generell beim Einzelhandel mit "Waren aller Art", weil Beklagter einen solchen betreibt und ein Recht zu einer derartigen Hervorhebung allgemein für den ganzen Geschäftsbetrieb in Anspruch genommen hat. (T16)
Veröff: ÖBl 1983,111
nur T1; Beis wie T11; Beisatz: Thonet - Sessel (T17)
4 Ob 397/85
Entscheidungstext OGH 04.02.1986 4 Ob 397/85
Veröff: Ernährung 1986,346
4 Ob 359/87
Entscheidungstext OGH 12.01.1988 4 Ob 359/87
4 Ob 403/87
Entscheidungstext OGH 19.01.1988 4 Ob 403/87
8 Ob 651/87
Entscheidungstext OGH 11.02.1988 8 Ob 651/87
nur T1; Veröff: EvBl 1989/6 S 20
4 Ob 8/88
Entscheidungstext OGH 26.04.1988 4 Ob 8/88
Auch; nur T1; Beisatz: Ein Unterlassungsgebot umfasst auch gleichartige oder ähnliche Handlungsweisen. (T18)
4 Ob 317/86
Entscheidungstext OGH 12.07.1988 4 Ob 317/86
4 Ob 11/89
Entscheidungstext OGH 14.03.1989 4 Ob 11/89
nur T1; Veröff: MR 1989,104
4 Ob 52/89
Entscheidungstext OGH 09.05.1989 4 Ob 52/89
Okt 6/89
Entscheidungstext OGH 22.01.1990 Okt 6/89
4 Ob 37/90
Entscheidungstext OGH 13.03.1990 4 Ob 37/90
4 Ob 75/90
Entscheidungstext OGH 30.05.1990 4 Ob 75/90
nur T1; Beisatz: Der Beklagte könnte sich doch sonst schon durch geringfügige Änderungen seines Verhaltens der Wirkung des Verbotes entziehen. (T19)
4 Ob 86/90
Entscheidungstext OGH 12.06.1990 4 Ob 86/90
6 Ob 530/90
Entscheidungstext OGH 31.05.1990 6 Ob 530/90
4 Ob 68/90
Entscheidungstext OGH 11.09.1990 4 Ob 68/90
Vgl auch; Beis wie T11; Beisatz: Irreführende Behauptungen über die Erzeugereigenschaft können daher ein Verbot, Angaben über die Prüfung dieser Erzeugnisse und deren Ergebnisse zu machen, nicht rechtfertigen. (T20)
4 Ob 174/90
Entscheidungstext OGH 29.01.1991 4 Ob 174/90
Vgl auch; Beisatz: Hier: Einzelfallentscheidung. (T21)
4 Ob 3/91
Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 3/91
Beis wie T11; Beisatz: Dem Kläger darf aber nicht schon bei jedem - auch nur entfernten - Verstoß die Möglichkeit zur Exekutionsführung gegeben und damit der Beklagte in die Rolle des beweispflichtigen Impugnationsklägers gedrängt werden. (T22) Veröff: MR 1991,238 = WBl 1991,268
Vgl auch; Beis wie T22; Beisatz: Hier: § 7 UWG (T23)
Veröff: MR 1991,166
nur T1; Veröff: ÖBl 1991,105
Beisatz: Ein Unterlassungsgebot ist dann zu weit gefasst, wenn der Beklagte damit zu Unterlassungen verurteilt worden ist, zu denen er bei richtiger Auslegung des materiellen Rechtes nicht verpflichtet wäre. (T24)
4 Ob 73/91
Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 73/91
Beisatz: Besteht die dringende Befürchtung, der Verletzer werde bei einem Verbot dessen, was er tatsächlich begangen hat, das gleiche auf andere Weise wiederholen, dann wäre es nahezu sinnlos, ihm nur die konkrete Verletzungshandlung im engsten Sinn zu untersagen. (T25)
Veröff: ÖBl 1992,42
1 Ob 27/91
Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 27/91
Veröff: RZ 1993/45 S 126
4 Ob 108/91
Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 108/91
nur T1; Beis wie T11; Beis wie T24
Veröff: ÖBl 1993,36
4 Ob 90/93
Entscheidungstext OGH 08.06.1993 4 Ob 90/93
3 Ob 42/94
Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 42/94
4 Ob 1088/94
Entscheidungstext OGH 20.09.1994 4 Ob 1088/94
Beisatz: Insbesondere ist zu beurteilen, ob die Verletzungshandlung befürchten lässt, dass der Beklagte gleichartige Verstöße begehen werden. (T26)
nur T1; Beis wie T26
4 Ob 7/95
Entscheidungstext OGH 17.01.1995 4 Ob 7/95
nur T1; Beis wie T19; Beis wie T26
nur T1; Beis wie T24; Beisatz: Der beklagten Partei kann demnach nicht ganz allgemein untersagt werden, zur Irreführung geeignete Angaben zu machen; vielmehr sind ihr die beanstandeten Behauptungen und sinngleiche Behauptungen zu untersagen. (T27)
nur T1; Beisatz: Deshalb ist es zulässig, dem Beklagten nicht nur eine konkret beschriebene Handlung zu verbieten, sondern auch ähnliche. (T28)
4 Ob 2283/96f
Entscheidungstext OGH 29.10.1996 4 Ob 2283/96f
Vgl auch; nur T1; Beisatz: Der durch herabsetzende Äußerungen Betroffene hat Anspruch auf Unterlassung der konkreten Äußerung und ähnlicher Äußerungen. Auch bei einem Werbevergleich mit herabsetzender Tendenz ist eine solche Beschränkung des künftigen Verbots schon deshalb gerechtfertigt, weil eine in eine bestimmte Richtung zielende herabsetzende Behauptung regelmäßig nicht die Befürchtung rechtfertigt, der Beklagte werde, um das gegen ihn erlassene Verbot zu umgehen, eine herabsetzende Behauptung ganz anderen Inhalts aufstellen. (T29)
4 Ob 2399/96i
Entscheidungstext OGH 25.02.1997 4 Ob 2399/96i
Auch; Beis wie T29 nur: Auch bei einem Werbevergleich mit herabsetzender Tendenz ist eine solche Beschränkung des künftigen Verbots schon deshalb gerechtfertigt, weil eine in eine bestimmte Richtung zielende herabsetzende Behauptung regelmäßig nicht die Befürchtung rechtfertigt, der Beklagte werde, um das gegen ihn erlassene Verbot zu umgehen, eine herabsetzende Behauptung ganz anderen Inhalts aufstellen. (T30)
Beisatz: Eine in eine bestimmte Richtung zielende herabsetzende Behauptung rechtfertigt regelmäßig nicht die Befürchtung, der Beklagte werde, um das gegen ihn erlassene Verbot zu umgehen, eine herabsetzende Äußerung ganz anderen Inhalts bildlich darstellen. (T31)
4 Ob 250/97m
Entscheidungstext OGH 28.10.1997 4 Ob 250/97m
4 Ob 42/98z
Entscheidungstext OGH 24.02.1998 4 Ob 42/98z
Auch; nur T1; Beis wie T25; Beis wie T18; Beisatz: Nach der Natur des Verstoßes und dem bisherigen Verhalten des Verbotspflichtigen ist aber auch eine weitere, allgemeinere Fassung des Verbots oder aber eine enge Fassung des Unterlassungsgebots mit dem Verbot gleicher Verstöße gerechtfertigt. (T32)
Beisatz: Hier: § 28 Abs 2 KSchG. (T33)
4 Ob 180/99w
Entscheidungstext OGH 13.09.1999 4 Ob 180/99w
4 Ob 235/99h
Entscheidungstext OGH 23.11.1999 4 Ob 235/99h
Vgl; Beis wie T11 nur: Ein Unterlassungsgebot hat sich in seinem Umfang immer an der konkreten wettbewerbswidrigen Handlung zu orientieren. (T34)
3 Ob 75/99x
Entscheidungstext OGH 24.11.1999 3 Ob 75/99x
Auch; nur T1; Beisatz: Die andere Möglichkeit besteht darin, die tatsächlich verübte oder bevorstehende Handlung bei ihrer Beschreibung allgemeiner zu fassen und ihr damit einen breiteren Rahmen zu geben, wobei diesfalls allerdings der Kern der Verletzungshandlung erfasst sein muss. (T35)
4 Ob 294/99k
Entscheidungstext OGH 23.11.1999 4 Ob 294/99k
Auch; Veröff: SZ 72/187
4 Ob 40/00m
Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 40/00m
4 Ob 11/00x
Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 11/00x
4 Ob 109/00h
Entscheidungstext OGH 03.05.2000 4 Ob 109/00h
4 Ob 153/00d
Entscheidungstext OGH 15.06.2000 4 Ob 153/00d
Auch; Beis wie T11; Beis wie T18
6 Ob 98/01g
Entscheidungstext OGH 26.04.2001 6 Ob 98/01g
nur T1; Beis wie T29 nur: Der durch herabsetzende Äußerungen Betroffene hat Anspruch auf Unterlassung der konkreten Äußerung und ähnlicher Äußerungen. (T36)
Beisatz: Es kann dem Beklagten nicht ganz allgemein untersagt werden, ehrenrührige und/oder kreditschädigende Behauptungen aufzustellen. (T37)
4 Ob 74/01p
Entscheidungstext OGH 22.03.2001 4 Ob 74/01p
8 ObA 122/01a
Entscheidungstext OGH 05.07.2001 8 ObA 122/01a
4 Ob 131/02x
Entscheidungstext OGH 18.06.2002 4 Ob 131/02x
Auch; Beisatz: Die an sich wegen der Gefahr von Umgehungen gerechtfertigte weite Fassung von Unterlassungsgeboten darf nur so weit gehen, als die Befürchtung gerechtfertigt ist, der Beklagte werde auch jene Verletzungshandlungen begehen, die unter das weit gefasste Unterlassungsgebot fallen. (T38)
4 Ob 287/02p
Entscheidungstext OGH 17.12.2002 4 Ob 287/02p
Auch; Beisatz: Rechtlich unbedenklich ist es auch, das Unterlassungsgebot - nicht willkürlich, sondern dem Anlassfall entsprechend - so zu formulieren, dass es mehrere verpönte Tatbestände (hier: § 28a UWG und § 2 Abs 1 UWG) kumulativ oder alternativ ("und/oder") miteinander verknüpft. (T39)
6 Ob 137/03w
Entscheidungstext OGH 10.07.2003 6 Ob 137/03w
4 Ob 47/04x
Entscheidungstext OGH 16.03.2004 4 Ob 47/04x
4 Ob 13/06z
Entscheidungstext OGH 20.04.2006 4 Ob 13/06z
nur T1; Beisatz: Das Verbot einer Werbung für ärztliche Leistungen, das neben anderen Voraussetzungen auch „verharmlosende Werbeanpreisungen" und „nennenswerte Rabatte" als Tatbestandselemente aufzählt, entspricht diesem Erfordernis noch hinreichend: Würde das Unterlassungsgebot auf einen Preisnachlass in bestimmter Höhe oder auf auf eine bestimmte Formulierung einer verharmlosenden Werbeanpreisung beschränkt, wäre eine Umgehung des Titels allzu leicht möglich. (T40)
4 Ob 178/06i
Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 178/06i
Beis wie T34; Beisatz: Das Unterlassungsgebot war nicht auf das Internet einzuschränken. Es liegt nämlich nahe, den Inhalt eines Internetauftritts auch für die Werbung in anderen Medien zu verwenden. Dass es hier anders wäre, haben die Beklagten weder behauptet noch bescheinigt. (T41)
Auch; nur T1; Beis wie T34; Beisatz: Hier: „Unrichtige Angaben zur Teilnehmerzahl" ist insoweit überschießend, als bei der Bewerbung von Event-Maturareisen nur zu hohe Zahlen irreführend sein können. (T42)
Vgl auch; Beisatz: Der ursprüngliche Verstoß begründet nicht nur die Gefahr der Wiederholung in unveränderter Form; vielmehr ist zu besorgen, dass der Beklagte - zumal bei einem zu eng gefassten Verbot - Handlungen setzen könnte, die auf ähnliche Weise zum selben Erfolg führen. (T43)
Vgl; Veröff: SZ 2010/1
Vgl; Beis wie T34; Beis wie T38
Auch; Beis wie T34; Beis wie T38; Beisatz: Es ist zulässig, dem Beklagten nicht nur ein konkret umschriebenes Verhalten zu untersagen, sondern auch die Unterlassung „ähnlicher“ Störungen aufzutragen. (T44)
4 Ob 6/11b
Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 6/11b
Vgl auch; Beisatz: Einer Unterscheidung des verbotenen Verhaltens nach dem Wohnsitz der Adressaten bedarf es bei einem gemeinschaftsweit identen Lauterkeitsstandard nicht. (T45)
4 Ob 7/11z
Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 7/11z
Vgl; Vgl Beis wie T32; Beis wie T33; Beisatz: Hier: Unterlassungsgebot im Verbandsprozess nach § 28 KSchG betreffend die Aufnahme „sinngleicher“ Klauseln. (T46)
Vgl auch; Beis ähnlich wie T28; Beis wie T34; Beis wie T38
4 Ob 21/15i
Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 21/15i
Auch; Beis wie T26; Beis wie T34; Beis wie T38
4 Ob 31/16m
Entscheidungstext OGH 22.11.2016 4 Ob 31/16m
Auch; Beis wie T18; Beis wie T28; Beis wie T44; Beis wie T38
Beis wie T19; Beis wie T36; Beis wie T37
4 Ob 190/17w
Entscheidungstext OGH 21.12.2017 4 Ob 190/17w
4 Ob 147/18y
Entscheidungstext OGH 26.02.2019 4 Ob 147/18y
nur T1; Beis wie T18; Beis wie T19; Beis wie T44
Vgl aber; Beis wie T18; Beisatz: Hier: Zu weit formuliertes, auf das UrhG gestütztes Unterlassungsbegehren, wenn der Beklagten allgemein die Verwendung von Allgemeinen Lieferbedingungen, soweit es sich um Sprachwerke handle, untersagt werden soll, wenn nur zwei Passagen der Lieferbedingungen Werkcharakter haben. (T47)
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0037607
JJR_19640526_OGH0002_0040OB00304_6400000_001
Rechtssatz für 3Ob143/83 3Ob53/86 1Ob6...
RS0043917
3Ob143/83; 3Ob53/86; 1Ob622/87; 3Ob21/90; 4Ob47/94; 4Ob576/94; 1Ob146/98x; 10ObS353/99f; 5Ob250/05h; 7Ob259/07z; 4Ob248/07k; 4Ob62/10m; 10ObS7/11v; 1Ob210/12g; 5Ob163/14b; 5Ob215/15a; 3Ob5/16f; 3Ob100/16a; 5Ob226/17x; 3Ob130/17i; 8Ob74/18t
ZPO §514 B
Eine Beschwer liegt dann vor, wenn die gefällte Entscheidung von der beantragten zu Ungunsten des Rechtsmittelwerbers abweicht (Fasching IV 13 und 15 f).
3 Ob 143/83
Entscheidungstext OGH 16.11.1983 3 Ob 143/83
Veröff: GesRZ 1991,101
3 Ob 53/86
Entscheidungstext OGH 18.06.1986 3 Ob 53/86
Beisatz: Dann liegt formelle Beschwer vor. (T1)
1 Ob 622/87
Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 622/87
3 Ob 21/90
Entscheidungstext OGH 24.01.1990 3 Ob 21/90
Beis wie T1; Veröff: RZ 1990/74 S 175 = GesRZ 1991,101
4 Ob 576/94
Entscheidungstext OGH 19.12.1994 4 Ob 576/94
Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 67/230
1 Ob 146/98x
Entscheidungstext OGH 19.05.1998 1 Ob 146/98x
10 ObS 353/99f
Entscheidungstext OGH 11.01.2000 10 ObS 353/99f
Beisatz: Eine Partei ist formell beschwert, wenn das Berufungsgericht dem primär gestellten Abänderungsantrag nicht gefolgt ist, sondern das Verfahren an das Erstgericht zu Verfahrensergänzung zurückverwiesen hat. (T2)
Beis wie T1; Beisatz: Hier: Abweisung des Hauptantrags und Stattgebung des Eventualbegehrens, das in einem Aspekt weiter reicht als das Hauptbegehren, in einem anderen Aspekt jedoch weniger weit. Die Abwägung, welche Alternative tatsächlich vorzuziehen ist, muss dem Kläger vorbehalten bleiben. (T3)
Auch; Beisatz: Werden von einer Partei neben dem Hauptantrag noch Eventualanträge gestellt, so ist der Partei das Beschwerdeinteresse nicht schon deshalb abzusprechen, weil sie mit einem Eventualantrag Erfolg hatte. Ihre formelle Beschwer liegt in der Abweisung des Hauptantrags, sofern der Partei mit dem Eventualbegehren nicht ohnehin all das zugesprochen wurde, was Gegenstand des Hauptbegehrens war. (T4)
10 ObS 7/11v
Entscheidungstext OGH 21.07.2011 10 ObS 7/11v
Vgl; Veröff: SZ 2011/96
Auch; Beisatz: Durch die Abweisung des Sachantrags nach § 32 Abs 6 WEG, der von ihr gar nicht erhoben wurde, und dem sie wegen ihrer Beiziehung auf Seiten der Antragsgegner verfahrensrechtlich entgegen trat, kann sich die Revisionsrekurswerberin (formell) nicht beschwert erachten. (T5)
3 Ob 5/16f
Entscheidungstext OGH 18.05.2016 3 Ob 5/16f
3 Ob 100/16a
Entscheidungstext OGH 14.06.2016 3 Ob 100/16a
5 Ob 226/17x
Entscheidungstext OGH 18.01.2018 5 Ob 226/17x
Beisatz: Dem erstinstanzlichen Begehren des Antragsgegners entsprechende Rekursentscheidung. (T6); Veröff: SZ 2018/13
8 Ob 74/18t
Entscheidungstext OGH 28.08.2018 8 Ob 74/18t
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0043917
JJR_19831116_OGH0002_0030OB00143_8300000_004
Rechtssatz für 4Ob118/08v 4Ob40/09z 4O...
RS0124004
4Ob118/08v; 4Ob40/09z; 4Ob15/09y; 4Ob152/09w; 4Ob70/09m; 4Ob17/10v; 4Ob62/10m; 4Ob155/10p; 4Ob34/11w; 4Ob57/11b; 4Ob103/11t; 4Ob1/12v; 4Ob209/12g; 4Ob57/13f; 4Ob222/13w; 4Ob180/14w; 4Ob11/15v; 4Ob127/15b; 4Ob193/15h; 4Ob90/16p; 4Ob47/16i; 4Ob53/16x; 4Ob116/17p; 4Ob122/17w; 4Ob130/17x; 4Ob135/17g; 4Ob230/17b; 4Ob177/18k; 4Ob251/18t; 4Ob12/19x
Bei Beurteilung der lauterkeitsrechtlichen Vertretbarkeit einer Rechtsansicht durch den Obersten Gerichtshof sind - wie auch im Amtshaftungsrecht - zwei Prüfungsstufen zu unterscheiden: Schon auf der ersten - für die Beurteilung durch die Vorinstanzen nach § 1 UWG maßgebenden - Stufe geht es nur um die Frage nach einer vertretbaren Auslegung der Normen, um die Verwirklichung eines zurechenbaren Rechtsbruchs bejahen oder verneinen zu können. Auf der zweiten - für die zulässige Anfechtung eines Urteils beim Obersten Gerichtshof gemäß § 502 Abs 1 ZPO hinzutretenden - Stufe geht es sodann nicht um die Frage, ob das Berufungsgericht jene Vertretbarkeitsfrage richtig, sondern nur, ob es sie ohne eine krasse Fehlbeurteilung gelöst hat.
Beisatz: Dies gilt allerdings nur dann uneingeschränkt, wenn das Gericht zweiter Instanz eine vertretbare Rechtsansicht angenommen hat. Denn in diesem Fall ist die „richtige" Auslegung der angeblich übertretenen Norm unerheblich; entscheidend ist allein, ob das Gericht zweiter Instanz die Vertretbarkeitsfrage in vertretbarer Weise beurteilt hatte. (T1)
Beisatz: Das Rechtsmittel an den OGH ist daher nicht schon bei Fehlen von höchstgerichtlicher Rechtsprechung zur „richtigen" Auslegung der angeblich übertretenen Norm zulässig, sondern nur dann, wenn das Gericht zweiter Instanz seinen Ermessensspielraum bei der Beurteilung der Vertretbarkeitsfrage überschritten hat. (T2)
Beisatz: Anders ist die Rechtslage, wenn das Gericht zweiter Instanz eine unvertretbare Rechtsansicht des Beklagten angenommen hat. Denn dies setzt zwingend voraus, dass der Beklagte objektiv gegen eine im konkreten Fall anwendbare Norm verstoßen hat; nur eine unrichtige Auslegung kann auch unvertretbar sein. (T3)
Beis wie T1; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Vertretbare Auslegung des § 13a TabakG. (T4)
Vgl auch; Beisatz: Hier: Schüleraustauschprogramme mit mehrtägigen Aufenthalten in New York oder London in concreto keine Pauschalreise iSd Art 2 RL 90/314/EWG des Rates vom 13. Juni 1990 über Pauschalreisen. (T5)
Beisatz: Unter Verweis auf EuGH C-237/97. (T6)
4 Ob 17/10v
Entscheidungstext OGH 11.03.2010 4 Ob 17/10v
Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier elektronische Lotterie iSv § 12a GSpG. (T7)
Auch; Beisatz: Hier: Ärztevorbehalt des § 2 Abs 1 ÄrzteG. (T8)
Vgl; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Gesundheitsrisiko nach SV‑Gutachten festgestellt. (T9)
Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 2011/61
Vgl auch; Beisatz: Hier: Reisebürogewerbe nach § 126 Abs 1 Z 1 GewO. (T10)
Bem: 2. Rechtsgang zu 4 Ob 70/09m. (T11)
Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Halten die Vorinstanzen die Auslegung einer Vorschrift für richtig, impliziert dies die Vertretbarkeit dieser Ansicht im Sinne der Judikatur zum Wettbewerbsvorsprung durch Rechtsbruch nach § 1 UWG. (T12)
Beisatz: Hier: § 1 Satz 1 BuchpreisbindungsG. (T13)
Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Konzessionspflicht nach dem Kraftfahrliniengesetz ‑ KflG. (T14)
Vgl auch; Gegenteilig Beis wie T12; Bem: Änderung der Rechtsprechung zum BPrBG. (T15)
Beisatz: Bei Verstößen gegen das BPrBG kommt eine Einordnung in die Fallgruppe „Wettbewerbsvorspruch durch Rechtsbruch“ nicht in Betracht. Es kommt daher nicht auf die Vertretbarkeit der Rechtsansicht an. Zu prüfen ist, ob ein Verstoß vorliegt. (T16)
4 Ob 222/13w
Entscheidungstext OGH 20.01.2014 4 Ob 222/13w
Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Elektronische Lotterie iSv § 12a GSpG idF BGBl 54/2010. (T17)
4 Ob 180/14w
Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 180/14w
Auch; Beisatz: Hier: § 12 Abs 1 TierärzteG. (T18)
Auch; Beisatz: Hier: Auslegung eines Feststellungsbescheids. (T19)
4 Ob 90/16p
Entscheidungstext OGH 20.04.2016 4 Ob 90/16p
4 Ob 116/17p
Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 116/17p
4 Ob 122/17w
Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 122/17w
4 Ob 130/17x
Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 130/17x
4 Ob 135/17g
Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 135/17g
4 Ob 12/19x
Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 12/19x
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124004
JJR_20080826_OGH0002_0040OB00118_08V0000_001