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Timestamp: 2018-11-16 12:24:56
Document Index: 94612154

Matched Legal Cases: ['§278', '§278', '§278', '§278', '§278', '§ 34', '§ 38']

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10.04.2010 - um 16.09 Uhr - von Mar. S*. - Partnerschafts-Einkommen-Anrechnung oftmals rechtswidrig!
Bin öfter auf dieser Seite und finde sie wundervoll nun habe ich auch eine Frage.Ich habe für die NH eingereicht bin abgewiesen worden da mein Lebensgefährte scheinbar Schwerverdiener ist.Jetzt zur Frage mir wurde geschrieben das ich mich selber versichern muss oder mich mitversichern muss.Mir wird nur ein jahr die Pensionsversicherung gewährt.Bitte können Sie mir sagen ob das Rechtens ist?Wenn ja frag ich mich was das für einen Sinn hat denn wie sollte ich mich selbst versichern mit welchen Geld denn?
Lg Und ein grosses Dankeschön
Antwort: Antrag auf Feststellungsbescheid (Muster) - über rechtswidrige Partnerschafts-Einkommen-Anrechnung
Sollte ihnen "gesetzlich" kein Unterhalt zustehen oder/und dieser von ihrem "Freund"/"Mitbewohner" nicht freiwillig geleistet werden so ist die Anrechnung des Partnerschafts-Einkommen rechtswidrig!
(Dann handelt es sich nämlich um eine Wohngemeinschaft - und keine "Lebensgemeinschaft" - dann steht ihnen die Notstandshilfe zu!)
Stellen sie einen Antrag auf Feststellungsbescheid
(Eingeschrieben an die AMS-Geschäftsstelle aufgeben - oder persönlich abgeben und dies auf einer Kopie bestätigen lassen!)
Frau/Herr Mona Muster
Straße / Ort
An das Arbeitsmarktservice
Betreff: Antrag auf Feststellungsbescheid
Sozialversicherungsnummer 0000 tt mm jj"
Ich grüsse die Damen und Herren,
laut Ihrer "Mitteilung" habe ich wegen einer Lebensgemeinschaft (Partnerschaft) keinen Leistungsanspruch!
Ich beantrage einen Feststellungsbescheid, um festzustellen, dass keine Lebensgemeinschafts-Partnerschaft im Sinne einer Anrechnung des Partnerschaftseinkommen vorliegt, da mir kein Unterhalt zusteht und ein solcher auch nicht freiwillig geleistet wird!
Schriftliche Erklärung vom Freund / (Mitbewohner) mitsenden - (unterschrieben) !
Auf den Feststellungs-Bescheid legen sie dann Berufung ein!
("Muster für Einspruch/Berufung wegen Anrechnung des Partnereinkommens")
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"Mafia-Paragraph 278 / §278a kriminelle Organistaion beim AMS anzuwenden?"
U.a. unterschlägt das AMS Menschen systematisch über mehrere Methoden auch rechtswidrig ihre Versicherungsleistung auf die ein Rechtsanspruch besteht!
Ich frage mich, wäre es nicht an der Zeit gegen das AMS eine Anzeige nach §278 (kriminelle Organisation) vorzubereiten / zu erstatten?
>Fragestellung zur ev. Anzeige präzisiert:
Haben die verantwortlichen Personen - politische Verantwortliche ("Ex"-Minister) Bartenstein (ÖVP) jetziger Minister Hundstorfer (SPÖ) / AMS Vorstände Buchinger, Kopf, / AMS LandesgeschäftsführerInnen , regionale GeschäftsstellenleiterInnen wie AMS-BeamtInnen "etc." das AMS über Amtsmissbrauch zu einer kriminellen Organisation umgestaltet? (3.09.10)
"Als Überlegung, dass diese Personen innerhalb einer staatlichen Organisationsstruktur "in stummer Übereinstimmung" über Amtsmissbrauch eine kriminelle Vereinigung/"Organisation" (§278) installierten?"
Es gilt (Arbeitslose ausgenommen) die Unschuldsvermutung! (19.09.10 )
Ist das AMS mit dem verantwortlichen Minister Bartenstein (jetzt Hundstorfer SPÖ?) nach §278 eine kriminelle Vereinigung oder gar Organisation und er wie die MitarbeiterInnen des AMS /Zwangsmassnahmen/Deppenkursen mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei bzw. fünf Jahren zu bestrafen? (21.06.2008)
("Vor/Anstatt TierschützerInnen und Väter, die um ein Besuchs-, bzw. Miterziehungsrecht bez. ihrer Kinder "kämpfen", muss das AMS nach §278 angeklagt werden!" 13.04.10)
14.04.2010 - um 11.52 Uhr - von R. St. - Kann ich Information beitragen.
Bezüglich des Eintrags von Mar. S. kann ich hoffentlich Information beitragen. Da ich seit gestern in der selben Situation bin (kein ALG mehr) habe ich heute den Antrag auf NH abgegeben. Da ich weiß, dass meine Partnerin "zuviel" verdient, hab ich bezüglich Krankenversicherung nachgefragt und erfahren: Wenn man "mangels Notlage" (Anrechnung des Partnereinkommens) keine NH bekommt, bezahlt das AMS die Krankenversicherung, d.h. ich muss mich nicht selber versichern. Allerdings ist das nur die reine Krankenversicherung und inkludiert nicht die Versicherung gegen Arbeitsunfähigkeit (d.h. man bekommt kein Krankengeld), und man muss weiterhin dem AMS zur Vermittlung zur Verfügung stehen. Und ob das in jedem Bundesland gleich gehandhabt wird, das kann ich nicht sagen.
Dazu auch aus dem § 34. (1) AlVG in der geltenden Fassung:
"Wer ausschließlich wegen der Berücksichtigung des Einkommens des Ehegatten, der Ehegattin, des eingetragenen Partners, der eingetragenen Partnerin, des Lebensgefährten oder der Lebensgefährtin mangels Notlage keinen Anspruch auf Notstandshilfe hat, hat für die Dauer der Erfüllung der übrigen Voraussetzungen für den Bezug von Notstandshilfe Anspruch auf Kranken- und
Pensionsversicherung wie während des Bezuges von Notstandshilfe."
Richtig, das ist die Vorgehensweise, wenn einem tatsächlich keine Notstandshilfe wegen der Anrechnung zusteht! (Z.Bsp. Bei EhegattIn)
Pensionsversicherungszeiten durch Arbeitslosmeldung!
Ansonsten Feststellungsbescheid verlangen! und berufen!
10.04.2010 - um 11.38 Uhr - von M. H*. - Neuen Antrag nach 63 Tagen Unterbrechung
ich gratuliere Ihnen zu diesem tollen Forum! Ich habe schon oft wertvolle Infos für mich gelesen, habe aber immer gehofft, dass ich nie selbst in Schwierigkeiten mit dem AMS komme. Nun, ist es soweit und bitte Sie daher um Ihren Ratschlag.
Ich war aus privaten Gründen zwei Monate nicht im AMS Bezug (zwischen Mitte Jänner bis Mitte März) und bin dann am 63. Tag wieder zum AMS gegangen. Da hat man mir aber einen Neuantrag verweigert - bis jetzt. Der Neuantrag würde für mich aber bedeuten, dass ich um einiges mehr Geld bekommen, weil wir jetzt die erste Jahreshälfte haben.
Was kann ich jetzt weiter tun?
M.H. (7.04.10)
aber dadurch wird das vorletzte jahr 2008 berechnet?
bei ihrem antrag, im zweiten halbjahr, des letzten jahres - wurde das letzte jahr
- also auch - 2008 berechnet! (das selbe jahr - sollten sie den antrag im zweiten Halbjahr 2009 gestellt haben!)
was für einen unterschied / vorteil erhoffen sie sich?
"Oder hatten sie den Antrag im ersten Halbjahr 2009 gestellt ?" - dann wäre 2007 als Bemessungsgrundlage herangezogen worden!
Ansonsten gehen sie der Sache auf den Grund! Befragen sie den Vorgesetzten ihrer SachbearbeiterIn - mit Begleitperson wenn möglich!
"Ob sie ev. gerade noch rechtzeitig gekommen sind?
Sie "nur" 62 Tage Unterbrechung hatten, weil sie am 63. Tag gekommen sind?"
Ab wann einen neuen Antrag? (ohne Gewähr)
10.04.2010 - um 8.40 Uhr - von Ma*. - Bewerbungs-Kosten?
"Wenn die mir das Geld streichen kann ich auf der Straße wohnen und weiss Gott was machen! BITTE BITTE um hilfe!"
Grüß Gott, ich habe gesehen das sich hier viel um das AMS dreht, hätte da eine kleine Frage und zwar ... Ich bin nun seit ca. 1 Jahr nicht mehr Arbeiten gewesen und das AMS hat mich darauf hingewiesen das ich nun schon gut 2 Jahre Arbeitslos bin (hatte eine Kochlehre gemacht und da wurde nichts eingezahlt).
Nun war ich gestern bei meinen Berater und ich muß jetzt wöchentlich einmal um die Bewerbungsunterlagen abzugeben (ist auch noch ok). Aber was jetzt neu dazu gekommen ist ist das wenn ich einmal eine Bewerbung nicht mit Unterschrift und Firmenstempel zu den Termin mitnehme wird mir das Arbeitslosengeld gestrichen und ich weiss echt nicht wie ich das nun weiter machen soll. Habe ein Arbeitslosengeld von 640 Euro dabei fallen 250 Euro Miete weg und der Rest halt für Essen und trinken. Laut den Bewerbungsschreiben muß ich zum Kirchberg, Neunkirchen, Schneeberg und Guntramsdorf da kann man eigentlich sagen das ist in alle Himmelsrichtungen vertreut. Mein Problem ist nun wie ich mir das Leisten kann und ob die mir auch so einfach dann das Geld streichen können wenn ich da mal zum Beispiel am Schneeberg nicht komme!
Wenn die mir das Geld streichen kann ich auf der Straße wohnen und weiss Gott was machen! BITTE BITTE um hilfe
Sie bekommen die Kosten für die Reise ersetzt! = Fahrtkosten (Bar für Benzin richtet sich nach öffentliche Verkehrsmittel. Bei Übernachtung, auch Verpflegung und "Hotel"!
Sie müssen das rechtzeitig bekannt geben! Oder die Kosten im nachhinein refundieren lassen! Aber ebenso vorher Bescheid geben!
Am Besten sie lassen das in die Betreuungsvereinbarung aufnehmen!
9.04.2010 - um 15.21 Uhr - von Ing. *. M*. - Gibt es ein wirksames Mittel diesen Quatsch abzustellen.
Hoffentlich können Sie mir erneut weiterhelfen.
Ich habe Matura und in der IT-Branche gearbeitet. Bin seit einigen Jahren Arbeitslos und beziehe Notstandshilfe.
Da es noch zu keinen neuen Arbeitsverhätniss gekommen ist, hat das AMS jetzt beschlossen das ich an einer "Beschäftigungstherapie" als bei dem Verein CARLA in Eisenstadt die hochqualifizierte Arbeits eines Hilfsarbeiters im Möbellager zu einen Brutto Lohn von Euro 1 156,73 pro Monat antreten soll. Diese geistreiche Arbeit ist auf ein Jahr befristet.
Erstens habe ich eine Abneigung gegen den Verein, vorallem da es sich um einen Ableger der Caritas und somit der Kirche handelt. Ich will mit so einem Ausbeuter und Abzocker Verein nichts zu tun haben.
Zweitens bekomme ich jetzt ca Euro 820,00 Notstandhilfe (mit einem durchschnittlichen minus von 100 Euro pro Monat) während der Anstellung erhalte ich über den Daumen ca 700 Euro. Die Berechnung des Arbeitslosengeldes würde nach dem Jahr ca. 450 Euro (mit einem monatlichen minus von 500 Euro) betragen.
Drittens das Ziel dieser Transistarbeit ist zitat:
"Die Vermittlungshemmnisse sollen abgebaut werden. Problemlagen der Klienten bearbeitet und die allgemeine individuelle Situation jeden einzellnen verbessert werden, um die Chancen für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erhöhen."
Viertens kann mir keiner Einreden, das DRITTENS meine Situation verbessert, und die Chancen für einen qualifizierten Job dadurch steigen. Ein Personalchef (in der IT-Branche) fragt sich höchstend, der arbeitet als Hilfsarbeiter, was will der bei uns.
Gibt es ein Wirksames Mittel diesen Quatsch abzustellen. Besser wäre natürlich ein Job aber das ist in diesen Zeiten noch schwerer.
Ing. * M*.
schmarotzer-firmen auszukommen ist nicht leicht!
link führt zur antwort: Dem Gemeinen nützliche Betriebe!
Anmerkung: "Eine Unvereinbarkeit höchsten Grades?"
Es ist ein Drama, dass sich die Caritas an dieser "Zwangs-Arbeitsmarktpolitik" beteiligt und sich den guten Ruf ruiniert!
Die Caritas war/ist für viele Menschen oft die letzte Anlaufstelle!
Vielen verzweifelten Menschen wurde und wird dort geholfen!
11.04.2010 - um 9.18 Uhr - von Dipl. Inf. Joe - "Es gibt tatsächlich ein wirksames Mittel diesen Quatsch abzustellen! Nur Mut !"
"Nie wieder etwas am AMS unterschreiben oder "Anzeige" wegen Nötigung gg. den AMS-ler!"
Sehr geehrter Herr Ing. *. M*.,
es gibt tatsächlich ein wirksames Mittel diesen Quatsch abzustellen:
Ich war einst in der selben Situation, konfrontiert mit der frechen Behauptung, sowohl des AMS, als auch des SÖB, daß sich die Lage eines IT-Profis, sogar Informatikers, "verbessert, und er bessere Chancen am Arbeitsmarkt hätte, nachdem(!) er als Hilfsarbeiter bei einem SÖB tätig war" (!), ein toller Eintrag im CV !
Mein Rat ist Folgender, da es meine persönliche Vorgehensweise und Erfahrung, wegen tatsächlicher Krankheit, war: Besuchen Sie mehrere Fachärzte, zumindest einen Internisten, sowie Facharzt für Lunge & Haut.Sie werden gar nicht glauben, wie krank Sie als "junger Bürohengst" bereits, ohne Ihres Wissens, unabhängig Ihres Alters, nur als "Kopfarbeiter", bereits sind. "Geistreiche" Arbeiten wie z. B. Möbel ziehen, schweren Dreck tragen, Staub schlucken, als Allergiker
Allergenen ausgesetzt zu sein, (bzw. hier auf soned.at nicht weiters angeführter persönlicher, schwerer körperlicher Beschwerden oder Hindernisse zum Traumberuf Hilfsarbeiter sind etc.) kommt da gar nicht mehr in Frage. Jeder Facharzt beurteilt Sie selbständig als Patienten, unabhängig des Wunsches eines AMS-lers nach Statistikbeschönigung.
Diese Untersuchungen lassen Sie selbstverständlich privat, ohne Hinweis auf eine spezielle Notwendigkeit (=Notwendigkeit zur zivilen Selbstwehr gg. eine persönlich empfundene Nötigung, obwohl heutzutage rechtlich (SÖB), seitens des AMS), sondern nur zur Gesundheitsselbstvorsorge durchführen, im Rahmen Ihrer Krankenversicherung.
Diese Untersuchungsergebnisse bringen Sie vorerst nicht dem AMS zu Kenntnis, sondern verweigern, von einem Tag auf den anderen, mit Hinblick auf Ihre fachärztlich festgestellte, angeschlagene Gesundheit, dem SÖB jede weitere Tätigkeit, ohne zu verhehlen, daß Sie rechtliche Mittel bei weiterer Nötigung seitens des SÖB, betreffs Ihrer Gesundheit, ergreifen werden.
Das AMS wird Sie sicherlich daraufhin, nach Rückmeldung durch den SÖB, zum Amtsarzt schicken, um die tatsächliche Arbeitsfähigkeit festzustellen.
Sollte das AMS auf eine Untersuchung durch das BBRZ drängen, bestehen Sie unbedingt auf einen erstlichen amtsärztlichen Termin, der dann das BBRZ ausschalten wird ! Leisten Sie ja keine Unterschrift am AMS !
Der Amtsarzt, normalerweise ein Allgemeinmediziner und kein Facharzt, wird seinen fachärztlichen Kollegen nicht eigenständig widersprechen und riskieren die vorgelegten Befunde in Zweifel irgendeiner arbeitsmedizinischer Art zu ziehen, und Ihnen, als untrainiertem "Bürohengst" (wer ist schon eine ständig körperlich, schwere Arbeit aus dem IT-Bereich gewohnt?) und maßgeblich durch die fachärztlichen Befunde seiner Kollegen, bestätigen, daß Sie für so "geistreiche" Arbeiten wie z. B. Möbel ziehen, schweren Dreck tragen, Staub schlucken, als
Allergiker Allergenen ausgesetzt zu sein etc. gar nicht in der Lage sind.
Bitte beachten Sie auch meinen Eintrag: "8.04.2010 - um 1.10 Uhr - von
Joe - nicht nötig, eine "Betreuungsvereinbarung", zu unterschreiben.", um sich selbst, durch eine Unterschrift unter einem "freiwilligen"
Vertrag, nicht selbstpersönlich rechtlich auszuhebeln. Unterschreiben Sie einfach nie wieder etwas am AMS ! Nur Mut ! Oder "Anzeige" wegen Nötigung gg. den AMS-ler !
Hier wiehert jedenfalls das System: Fachärzte nehmen die tatsächlichen körperlichen Beschwerden eines Patienten ernst, ebenso wie Amtsärzte, und unterliegen keiner Realitätsverweigerung, wie AMS-ler, die Alleskönner und Alleswisser, die es irgendwie "geil" finden arbeitssuchende Leute zu "verarschen", da sie sich solange am Grat der Rechtswidrigkeit bewegen können, solange sie nicht vor ein ordentliches Gericht gestellt werden und im Normallfall auch nicht damit rechnen, da der "Durchschnittskunde" als gelernter Österreicher "obrigkeitshörig" und widerspruchslos ist. Aber: Man muß auch schon persönlich gegenüber diesen "Überfliegern", "Alleskönnern" und "Alleswissern" klar machen,
daß man bereit ist, eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft wg. Mißbrauch des Amtes und schwerer, vorsätzlicher Nötigung zu übermitteln. Das ist der einzige Knackpunkt, den auch
AMS-ler, vielfach ohne selbst einen Abschluß in einem Lehrberuf zu haben, verstehen: Falsche Bewegung=Risiko einer Vorstrafe !
Nicht nur ein Personalchef in der IT-Branche, sondern auch ein international erfolgreicher und erfahrener IT-Profi (Dipl. Inf.) wie ich, der seine Firma derzeit nach acht Jahren Selbständigkeit nur "ruhend" hat, würde nach 25 Jahren Erfahrung in der IT-Branche einem "willfährigen Hilfsarbeiter" keine Tätigkeit (bei Reaktivierung meiner Selbstständigkeit) anvertrauen.
Seien Sie versichert, Herr Ing. *. M*., daß es sehr wohl um eine Neubemessung Ihrer Versicherungsleistung, zu Ihrem Schaden, und nicht etwa, um eine "Möglichkeit" zur "Verbesserung" Ihrer persönlichen Situation geht !
Haben Sie den Mut, sich nicht "verarschen" zu lassen !
Ich schreibe Ihnen diese Zeilen, da ich in einer ähnlichen Situation war und es für Sie hilfreich sein könnte, ebenso, wie für andere Arbeitslose, die nicht unbedingt IT-Profis sind.
Was den moralischen/politischen Aspekt betrifft: Auch ich bin kein Freund von Heuchlern, aber neben Caritas beteiligen sich auch die, neuerdings im Verfassungsrang befindlichen, WK und AK an der millionenschweren "Arbeitslosenindustrie". Selbstverständlich verstehe ich Ihre besondere Entrüstung gegenüber einer kirchlich geprägten Einrichtung, aber, da muß ich Christian Moser recht geben: "Die Caritas war/ist für viele Menschen oft die letzte Anlaufstelle!
Vielen verzweifelten Menschen wurde und wird dort geholfen!"
Da befinde ich mich auch selbst im Zwiespalt, da ich die die Institution selbst verachte, aber die geleistete Hilfe für Bedürftige achte...
Jedenfalls, Herr Ing. *. M*., fassen Sie Mut, seien Sie selbstbestimmt (und unterschreiben Sie nie wieder einen freiwilligen Vertrag am AMS.
Nochmals zum Eintrag: "8.04.2010 - um 1.10 Uhr - von Joe - nicht nötig, eine "Betreuungsvereinbarung", zu unterschreiben.")!
8.04.2010 - um 13.54 Uhr - von Stö*. - "Ominöse SÖB hat auch mich erwischt"
S.g. Herr Moser!
Überall hört und liest man diesen ominösen SÖBs und nun hat es auch mich erwischt. Nachdem ich leider seit über 12 Monaten arbeitslos bin und bereits ein Coaching bei \"Die Berater\" besucht habe(bei dem ich sehr gelobt wurde und vielen Kurskollegen bei ihren Formulierungen helfen konnte, es war wider Erwarten eine sehr gute Erfahrung, auch die Trainer waren stets freundlich) dürfte das im Ams Protokoll der logische nächste Schritt sein?
Nun wundert man sich wie ein vermeintlicher Sozialdemokrat wie Hundstorfer unter sozialdemokratischer Kanzlerschaft diese Maßnahmen fördert und antreibt, aber immerhin sind das Politiker und von denen ist man es mehr oder weniger gewohnt.
Was mir aber richtig sauer aufstößt, ist dass sich hier Organisationen wie die VOLKSHILFE beteiligen. Richtig gehört, die Volkshilfe betreibt beispielsweise den SÖB \"Lok In\" in Mistelbach, in dem Arbeitslose für typische Gemeindearbeiten(Forst-, Garten-, Wald-, Gestaltungs-, Mäharbeiten sowie Hilfsdienste im Bauwesen) einsetzen. Wer zugeteilt wird muss durch den Druck seiner finanziellen Lage in den meisten Fällen zustimmen und die anstrengende Arbeit im Freien bei Wind und Wetter antreten. Auch ältere Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen kommen hier zum Handkuss und können nicht aus, mehrere haben mir davon erzählt wie die Arbeit diverse Leiden(Rücken/Gelenksschmerzen und besonders Rheuma beim Schneeschaufeln im Winter) noch verschlimmert haben.
Dieses Verhalten der VOLKSHILFE(Service Mensch GmbH) erinnert mich an meine Zivildienstzeiten, zu denen beispielsweise die Caritas einerseits die Armutsgrenze mit einem Betrag X festlegte und dann ihren eigenen Zivildienern mit 360 Euro rund die Hälfte eben dieses Betrags bezahlte.
Immerhin dürfte die Volkshilfe wenigstens bei der Bezahlung noch halbwegs ihren Anstand bewahrt haben, denn für die Vollzeitarbeit im Freien erhält man 1156 Euro Brutto laut KV, was wohl für viele Langzeitarbeitslose nicht ganz unattraktiv erscheint. Zwang bleibt es natürlich trotzdem, für viele auch eine echte Qual.
Auch ich bin durch den Lohn und die Arbeitsdauer(befristet auf 12 Monate ab Eintritt) nicht ganz abgeneigt, habe aber Bedenken wegen der Berechnung meines Leistungsanspruchs. Meine Bemessungsgrundlage liegt bei 1352 Euro was einen tägl. Anspruch von 18,79 Euro ergibt. Muss ich hier mit einer deutlichen Verschlechterung rechnen falls der Fall eintritt, dass ich nach einem Jahr Gartenarbeit noch immer keinen \"echten\" Job gefunden habe?
Da sie keine "hohe" Arbeitslose haben, wird ihr Arbeitslosengeld nicht um "Vieles" weniger!
Vorsicht halt - Es gibt SÖB die bieten nur 30 Stunden die Woche an!
- Mit aliquoter Entlohnung. Diese ist nach einem 28 wöchigen DV. ihre neue Bemessungsgrundlage! Dann kann das neue Arbeitslosengeld wie danach die Notstandshilfe um einiges weniger werden!
"Wobei dann ev. die MIndestsicherung schon eingeführt ist und sie auf dem Niveau abfängt!" (ohne Gewähr)
8.04.2010 - um 13.04 Uhr - von D*. - Ich möchte TrainerIn werden!
hallo, ich habe vom ams den ecdl und einen grafikkurs (bfi) bezahlt bekommen, ist auch gut und schön und ich bin sehr dankbar dafür. beim grafikkurs (12 monate, 40 stundenwoche) möchte ich jedoch dazu erwähnen gab es kein zertifikat und keine prüfung. somit ist sie für bewerbungen leider wertlos :( jetzt hat sich jedoch mein wahrer berufswunsch endlich kristalliesiert (ich bin 33 jahre alt). im moment befinde ich mich in einer bo, in welcher ich recherchiert habe wie ich an mein berufsziel komme. die basis hab ich mir bereits mit der 1. ausbildung geschaffen, diese hab ich auch selber finanziert (? 2200) den grafischen bereich kann ich auch gut und sinnvoll einbringen, da ich trainerin und coach werden möchte und leute im bereich photoshop und illustrator sehr wohl betreuen kann. selber finanziere ich mir noch den LSB mit diplom (kostenpunkt:? 8000). Grundsätzlich hätte ich einfach gerne die basis einer trainerausbildung (kostenpunkt ca 2400 ?) vom ams gefördert. mit diesem!
berufswunsch von mir wurde ich in die berufsorientierung gesteckt. nun hab ich aber gehört das dass ams kein geld mehr hat? kennt sich da jemand aus? ich tue alles dafür um so schnell wie möglich wieder zu arbeiten, aber in meinem wunschberuf, notfalls zahl ich auch alles selber, aber ich würde doch auf ? 10000 kommen und die mal haben oder nicht? des weiteren werden trainer und coaches gesucht wie sand am meer, ich verspreche auch dass ich diesen beruf immer im sinne der arbeitsuchenden (welche ja in zukunft meine "klienten" sein werden) ausführen werde. doch soll ich jetzt nerven bis ich kurs krieg? oder stimmt es das sämtliche fördergelder gestrichen wurden, individualförderungen nicht mehr möglich sind, auch wenn arbeitsmarktpolitisch sinnvoll? ich möchte dazusagen dass ich das ganze prozedere durchgemacht hab, sucht, schulden, viele zeiten ohne versicherung, ams-betreuer denen jegliche soziale kompetenz als auch intelligenz fehlt habe ich zur genüge kennengelern!
t. nichtsdestotrotz oder gerade deswegen möchte ich unbedingt !
n bereich gehen. nur so zur erklärung, weil die trainer aus den diversen instituten ja auch oft schlecht gemacht werden, mich interessiert am meisten das mit den förderungen, und freu mich sehr auf eine aufschlußreiche antwort, danke, d.
Antwort: Die Seite wechseln?
Beschreiten sie den Formalweg!
Tipp: ( Formalweg )
Sie möchten die Seiten wechseln und jetzt selbst Arbeitslose über Zwangs-Deppenkurse unterdrücken und entmündigen?
Von Hilfe und Kompetenz kann man bez. Coacher nur reden, wenn die Teilnahme an "solchen" Kursen freiwillig ist!
Wenn sie wirklich sozial eingestellt sind, werden sie Probleme bekommen weil die Ausrichtung dieser Deppenkurse auf Lüge, Menschenverachtung und Realitätsverweigerung basiert!
Ist aber auch logisch bei "400 000" Arbeitslose (nach gefälschter Statistik) und "35 000" offene Stellen (mit Doppelmeldungen) - oder?
Dazu der Eintrag von A. J. der sich der Konsequenzen des Wechsel`s auch bewusst ist!
(Trotzdem will A. J. die Seite wechseln und selbst unterdrücken?)
Anmerkung: "Österreich" ein Volk von Tätern und Opfer in einem!"
Ein Platz an dem man Leute leicht kaufen kann, um sie als Faschisten-Handlanger einzusetzen! Es reicht ein Arbeitsplatz mit Entlohnung!
Das Verdrängen unserer verbrecherischen Vergangenheit "vereitelte" die Auseinandersetzung/(Aufarbeitung) mit Selbiger, was der Grund ist warum diese Ideologie verbunden mit dem dafür nötigen widerlichen menschlichen Charakter des tiefsten Niveaus, wie Heuchelei, Falschheit, Feigheit, Lügen, Arschkriecherei nach oben bei gleichzeitigen Treten nach unten, noch immer gelebt wird und auch Politik macht!
"Das ist auch der Grund, warum "in Österreich" das Erschaffen eines Feindbilds hervorragend fruchtet!
Erkennen sich die Menschen als Person mit solchen Charaktereigenschaften, trägt dies nicht zu ihrer Vorstellung eines "edlen" Menschen, auf den man stolz sein kann, bei!
Weshalb sie Menschen/Personengruppen brauchen/erzeugen über die sie sich stellen können um auf diese zu treten! Als ein sichtbares Zeichen, des etwas Besseres zu sein! - Als Methode "quasi" um das Selbstwertgefühl zu stärken und dem "gerechtfertigten" Minderwertigkeitsgefühl zu entfliehen!"
(= "gelernter Österreicher")
"Solch einen Charakter nicht zur eigenen Identität zu machen ist ein Grund wofür es sich zu sterben (und zu leben) lohnt!"
Deshalb ist es längste Zeit uns mit der Nazizeit und dem Austrofaschismus aufrichtig auseinander zu setzen, um über Bildung zu einer Bewusstseinsstufe zu gelangen, die es uns ermöglicht ein Wohlfühlklima zu erzeugen das Kriminalität, psychische Erkrankungen etc. ausschliesst!
"Voraussetzung Gerechtigkeit / gerechte Verteilung!"
Der "Austrofaschismus" lebt! - Wir brauchen Bildung!) (16.06.09)
(Österreichische Studie: Zwischen Führersehnsucht und Fremdenhass;)
AMS und seine Zwangsmassnahmen
Der Geist, der den Nationalsozialismus ermöglichte!
*Ich pauschaliere deswegen, weil es sich um die politische Ausrichtung handelt!
Ich war sehr positiv überrascht als ich sah, wieviele doch tatsächlich wegen der Blau/Schwarzen Regierungsbildung auf die Strasse gingen!
Ein Österreich zum drauf stolz sein! Ist ausbaufähig - ausbauwürdig!
"Österreichs "Mitte" ist so weit nach "Rechts" gewandert, dass sich (österreich-interpretiertes) "Links" noch immer "Rechts" befindet!"
8.04.2010 - um 13.54 Uhr - von D*. - Schade dass sie mich missverstanden haben!
ob ich die seiten wechseln will, weil ich trainer und coach werden möchte? ich denke nicht, ich gebe auch vollkommen recht dass solche kurse nur dann sinnvoll sind, wenn sie auf freiwilligkeit basieren. das dieses seltenst der fall ist, ist mir vollkommen klar. das ich als sozialer mensch daran verzweifeln kann ist mir genauso klar. das leute mit 55 jahren zum 10. mal in eine bo gesteckt werden, obwohl sie nur einen simplen computerkurs wollen frustriert sind und wütend werden? auch das ist mir klar. nichtsdestotrotz kann man aus jeder situation für sich immer was machen. bei gott, ich bin so sehr auf ihrer seite, ich unterstreiche alles 10.000 mal und öfter was sie hier veröffentlichen und sagen. das können sie mir glauben. nur leider fällt es mir sehr schwer meine beweggründe schriftlich mitzuteilen. vielleicht bin ich eine träumerin? vielleicht hab ich das gefühl was tun zu können wenn ich an der \"wurzel des übels\" sitze und arbeite? :(
sei es wie es sei, ja: ich bin sozial ja: ich versteh die menschen und ja: ich weiß dass ich auch als trainer und coach nicht der schlüßel zum glück bin. leider. aber ich kann zumindest eines tun: menschen mit repekt begegnen, ihnen verständnis geben und ihnen zuhören, manchmal ist es auch wichtig seinem frust freien lauf zu lassen. auch das kann befreiend sein, auch das ist leider nicht die lösung des problems.....
schade dass sie mich missverstanden haben, ist auch schwer, sie kennen mich nicht, ich denke würden sie mich kennen würden sie meine beweggründe verstehen......sorry.........ich bin schon so gefestigt und geeicht in meinem leben und mit meinen erfahrungen, dass ich eines garantieren kann, ich werde NIEMALS auf seiten des ams stehen....ich versuchen nur möglichkeiten zu sehen und zu nutzen.....ganz liebe grüße d.
Ja, gehen sie den Weg! Dafür brauchts Einsatz! Den erweitern sie nach Abschluss ihrer Ausbildung um ev. in einem Kursinstitut unter zu kommen in dem das Prinzip der Freiwilligkeit hoch gehalten wird! ("Ev. existiert noch das eine oder andere")
Genau dann ist ihre Arbeit sehr wichtig und "nur" als Hilfe interpretierbar! Alles Gute!
Leider zerstören die AMS-Zwangskurse-CoacherInnen den Ruf diesen Berufsstand`s, indem Seriösität / Aufrichtigkeit / Ehrlichkeit das um und auf wäre!
9.04.2010 - um 10.19 Uhr - von D*. - Menschen zu zeigen, dass sie in keiner Weise weniger Wert sind als Menschen, welche einen Beruf haben.
lieber herr moser, vielen lieben dank für ihre antwort....und wünschen sie mir wirklich das beste, ich gehe diesen weg...mag sein weil ich das glück hatte immer gute trainer zu haben, sie dürfen nie vergessen: ich werde NIEMALS für das ams arbeiten, ich bin vl in einem institut, welches das ams auf eine gewisse art und weise \"repräsentiert\" doch hatte ich das glück, sehr kompetente trainer zu haben. ein institut wurde in ihrem gästebuch erwähnt, auch ich hatte das fragwürdige glück, eben dieses als \"arbeitssuchende\" kennenzulernen \"phoenix jobworker institut für aus und weiterbildung\". diese erfahrung war sowas von schrecklich und entwürdigend, es würde den rahmen sprengen, dies zu erzählen.....bei allem was mir heilig ist, ich will diesen job machen, weil ich weiß, wie wichtig es ist menschen zu zeigen, dass sie in keiner form schlechter sind, als irgendjemand der evtl einen job hat. sorry, mag sein dass ich mich unglücklich ausdrücke. meine ambition und mein generell!
es talent liegen darin, menschen zu zeigen, dass sie, egal wie ihre situation aussieht, in keiner weise, und wirklich in KEINER, weniger wert sind als menschen, welche einen job, beruf whatever haben. meine ambition ist nicht, diesen menschen zu sagen: es geht dir wieder besser wenn du arbeitest. meine ambition ist diese: du bist ein mensch, und egal was das ams dir sagt, als solcher bist du vollwertig, ganz einfach weil ich daran glaube. wir werden jeden tag so fertig gemacht weil wir nicht \"funktionieren\" ganz egal, wie es uns geht. ich möchte diejenige sein, die sagt: funktionier für dich selbst...unabhängig davon, was irgendwelche gesetze oder gesellschaftliche richtlinien von einem verlangen. wir werden so fertig gemacht, dass mir das herz blutet, es ist so unfair...bitte wünschen sie mir wirklich glück, denn ich werde von ganzem herzen in IHREM sinne arbeiten, und vor allem: wünschen sie mir kraft....ganz liebe grüße d.
Das tue ich! Viel Glück und Kraft!
22.20 Uhr von D*. - auch von meiner seite ein riesengroßes kompliment an sie, auch wenn sie mit meinem berufswunsch hadern ;) es ist schön und vor allem wichtig, dass es sie und diese seite gibt, viel erfolg noch, ich werde sie weiterempfehlen...... (8.04.10)
7.04.2010 - um 19.17 Uhr - von Gö*. - AMS "Betreuungsvereinbarung".
Liebes SoNed! Team,
Ich habe eine Frage hinsichtlich der AMS "Betreuungsvereinbarung".
Am 30 März wurde die Betreuungsvereinbarung im Zuge eines Meldetermins aktualisiert.
Gleichzeitig bei dem Termin wurde ich mittels einer Niederschrift der Maßnahme Trendwerk zugewiesen.
In der Niederschrift habe ich unter "Stellungnahme" vermerken lassen, binnen 14 Tagen gemäß AVG (Allgemeines Verwaltungsverfahren) zu der Maßnahme Stellung zu nehmen.
In der gleichzeitig aktualisierten Betreuungsvereinbarung hat die AMS Beraterin aber folgende kleine Notiz rein geschummelt, die ich unglücklicherweise überlesen habe: "Ich nehme am vereinbarten Kurs Trendwerk teil"
Dummerweise habe ich die Betreuungsvereinbarung unterschrieben.
1.) Kann die Betreuungsvereinbarung widerrufen werden?
Oder sonst irgendwie nachträglich abgeändert werden?
2.) Habe ich jetzt noch die Möglichkeit "Stellung" zu der Maßnahem zu nehmen?
Eur Hilfe wäre großartig.
MfG Gö. (6.04.10)
1 "Einwilligung kann widerrufen werden! (Nr. 5)"
2 sollten sie verweigern und gesperrt werden , so ist dies ein berufungsgrund
"fehlende aufklärung und kein parteiengehör!"
Begleitperson zu Termine mitnehmen wirkt Wunder!
7.04.2010 - um 17.19 Uhr - von Gö*. - Werde mich wehren...
Super, danke dir für sie rasche Antwort.
Werde mich wehren...
Du kannst ruhig unter Initialen veröffentlichen. Danke
8.04.2010 - um 1.10 Uhr - von Joe - nicht nötig, eine "Betreuungsvereinbarung", zu unterschreiben.
Meiner persönlichen Erfahrung nach ist es überhaupt nicht nötig, eine \"Betreuungsvereinbarung\", oder \"Niederschrift\" am AMS zu unterschreiben.
Dies ist nur ein freiwilliger, zusätzlicher Vertrag, den das AMS mit ihren \"Kunden\" schließt, um die Vorgangsweise des AMS nachträglich zu legitimieren.
Der Status Quo, d. h. die Beziehung des AMS zu ihren \"Kunden\" ist eindeutig durch das Gesetz (AlVG) geregelt und es bedarf gar keines weiteren Vertrages (=Betreuungvereinbarung, meist nur zum Nachteil des \"Kunden\").
8.04.2010 - um 12.06 Uhr - von L. J. - Schutz für die Teilnehmer oder als Selbstschutz?
Habe auch so eine Verschwiegenheitsklausel in einem "Kursabkommen" gehabt, und zwar beim Update Training. Habe zuerst verweigert zu unterschreiben, sie haben es so ausgelegt als Schutz für die Teilnehmer; kann natürlich, auch als Selbstschutz gebraucht werden...Ich denke man soll/darf beim Verträgen, Abkommen usw. Klauseln, Passagen die Einem nicht passen, aussklammern, durchstreichen. Werde in Zukunft tun. Kann nicht als Verweigerung des Ganzes ausgelegt werden, glaube ich. (7.04.10)
7.04.2010 - um 13.31 Uhr - von He*. - Mein Berater wollte mich in einer Sklavenfirma für Langzeitarbeitslose schneeschaufeln (trotz Bandscheibenvorfall) sehen!
mein Berater wollte mich in einer Sklavenfirma für Langzeitarbeitslose schneeschaufeln (trotz Bandscheibenvorfall) sehen!
Das Vorstellungsgespräch lief so:
Ich sagte gleich zu Beginn; "Frau ..., ich kann uns beiden viel Zeit ersparen, ich bin nur hier weil der Termin schon fix war und Termine sollte man einhalten, ich habe schon was anderes in Aussicht "!!!
Das war keine Lüge, wenn mich der Vermieter nimmt könnte ich evtl. in ein paar Wochen ein Lokal eröffnen.
Nun wird mir das Wort im Mund verdreht, ich hätte gesagt -ich habe schon was anderes- und das käme einer Verweigerung gleich, weil selbst wenns mit dem Lokal was wird, ich die paar wochen bis dahin ja hätte bei der Firma arbeiten können.
Dafür gabs jetzt eine 6-wöchige Bezugssperre!
Mein LG ist seit einigen Wochen auch arbeitslos und bekommt 14,-€ am Tag, was soll ich jetzt tun ???
Heidi (21.03.10)
berufung einlegen - sofort - ist kostenlos
wichtig wäre auch eine ärztliche bestätigung bringen - gibts eine, dann legen sie diese bei!
und wenn sie der meinung sind - ihnen wurde das wort umgedreht
dann ist das ebenfalls ein berufungsgrund - "dem wird nachgegangen"
spätestens beim VwGH ist der beschwerde ev. erfolg gegeben (((aufpassen ablehnen ist nicht erlaubt)))
Widersprüche der Parteien beim Vorstellungsgespräch (VwGH)
berufung sofort machen - ist kostenfrei
7.04.2010 - um 13.31 Uhr - von He*. - Berufungsdauer wegen Überlastung?
ich habe in meiner Angelegenheit, wie empfohlen, sofort Berufung eingelegt und auch den Antrag für aufschiebende Wirkung gestellt.
Seit 2 Wochen nun keine Antwort erhalten.
Auf meine heutige Anfrage hat´s geheißen die Bearbeitung dauert 2 - 6 Monate!!! Soll das heißen daß auch über die aufschiebende Wirkung erst so spät entschieden wird? Bis dahin ist die Sperrfrist sowieso vorbei. Ist das vielleicht Schikane oder sind die so überlastet?
Danke Heidi (6.04.10)
Antwort: "Schikane oder Überlastung = schwer differenzierbar!"
Ist auch meine Vermutung/Feststellung! Immer mehr Leute lassen sich die Rechtswidrigkeiten und Schweinereien nicht mehr gefallen und legen Berufung ein!
Was ein Grund für die lange Dauer sein könnte! Und mich positiv stimmt! Zeigt dies u. a. auch den Erfolg engagierter Arbeitslosen-Initiativen auf!
Den aufschiebende Wirkung-Entscheid müssten sie "früher" bekommen!
Senden sie eingeschrieben eine Beschwerde an die für sie zuständige Geschäftstellen-Leitung oder besuchen sie die Geschäftstellen-Leitung mit einer Begleitperson und bringen diese Beschwerde mündlich vor!
7.04.2010 - um 10.47 Uhr - von Fi*. - Itworks / Stillschweigen ggüber Drittem unterschreiben?
s.g. herr moser,
ich wurde vom ams dem \"itworks personalservice\" (http://www.itworks.co.at/) zugeteilt und habe mich geweigert deren bestimmungen zu unterschreiben. unter anderem, stillschweigen ggüber drittem, da mir das als mafiamethode erscheint und ich schon mehrere \"jobcoachings\" hinter mir habe. mir erscheint, dass sich hinter dem deckmantel des dienstverhältnisses mit \"itworks\" nichts anderes verbirgt, als die arbeitslosen einfach wegzusperren, da man bei \"itworks\" für 20 (?) wochenstunden anwesenheitspflicht die mindestsicherung bezahlt bekommt. ich wurde als einziger gleich nach hause geschickt, mit der begründung, dass man dem ams meine entscheidung mitteilen wird. wie reagiere ich, falls man mir droht meinen bezug zu streichen?
mfg, Fi. (6.04.10)
Passen sie auf! Lehnen sie nicht selbst ab, sondern lassen sie sich ablehnen!
Sie können nicht gezwungen werden ein Stillschweige-Abkommen zu unterschreiben!
Stattdessen schreiben sie folgenden Text statt der Unterschrift!
>In Hinblick auf den auf mich ausgeübten Druck, der in der Ankündigung,
stellen zu können, keine Unterschrift.<
Weitere Antwort siehe unten! (ohne Gewähr)
(Fragen sie nach, was passiert, wenn sie trotzdem die Öffentlichkeit von der Massnahme berichten? - Sie also das Stillschweigeabkommen nicht einhalten??)
Ist bezeichnend - Menschenrechtsverletzung / Menschenverachtung etc. wird nicht korrigiert. Nein, die Betroffenen/"Opfer" dürfen nur nicht mehr darüber berichten!
Frage an "alle"
kennt wer diese Verträge? Wurden die auch schon Anderen vorgelegt?
7.04.2010 - um 17.40 Uhr - von S. - Verschwiegenheitsklausel sittenwidrig
Betrifft: Verschwiegenheitsklausel bei \"itworks personalservice\".
Ich erinnere mich, bereits einige Male so einen Wisch mit einer Verschwiegenheitsklausel unterschrieben zu haben, weiß aber leider nicht mehr, in welchen der Deppenkurse, die ich bisher besuchen durfte.
Sind\'s nur die \"Gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlasser\" oder auch andere...?
Über die erwähnte Klausel habe ich mir nicht wirklich den Kopf zerbrochen, ich hab\' sie einfach nicht ernst genommen. Das soll heißen, dass ich selbstverständlich mein Wissen über private/gesundheitliche
Probleme der Kursteilnehmer für mich behalte, das gilt aber NICHT für die manchmal doch recht speziellen Praktiken der jeweiligen Deppenkursanbieter. Ich habe keine juristischen Kenntnisse, aber meinem Empfinden nach ist die Passage, stillschweigen nach Außen (!) zu bewahren, in einem AMS-Zwangskurs
sittenwidrig.
Was das \"feedback\" am Kursende angeht, da bin ich immer ehrlich.
Ich suche nicht krampfhaft nach dem berühmten Haar in der Suppe - ist auch gar nicht nötig - sondern beschreibe ganz einfach meinen Eindruck über die Kursmaßnahme und die Trainer. Eine Bezugssperre befürchte ich absolut nicht, warum auch? Das AMS ist durchaus an Rückmeldungen interessiert und von
der Logik her, wäre eine Bezugssperre danach ein Widerspruch in sich.
7.04.2010 - um 10.46 Uhr - von Go*. - Bezugseinstellung der Notstandshilfe wegen Kursabbruchs?
danke für all Ihre Mühen, Sie haben ein großartige Website am laufen! Meine konkrete Frage lautet: kann ich etwas gegen die Bezugseinstellung der Notstandshilfe wegen Kursabbruchs unternehmen? Ich habe nicht einmal eine Benachrichtigung erhalten. Wo oder bei wem kann Einspruch erhoben werden?
Vielen Dank und lg, Go.
Warten sie auf den Sperr-Bescheid, der muss innerhalb eines Monats kommen!
Auf den legen sie dann Berufung ein! Berufung immer einlegen - Die ist kostenfrei!
Bezugs-Einstellung unverzüglich mitteilen - mit Muster für eine Zahlungsaufforderung
Ev. Berufungsgründe!
Fehlende Belehrung!
Sind sie aufgeklärt worden oder haben sie schon des öfteren Deppenkurse besucht?
*Nur dann zumutbar wenn sie erfolgversprechend erscheint! (ohne Gewähr)
7.04.2010 - um 14.02 Uhr - von Go*. - habe gute Chancen mit der Berufung
danke für das rasche Feedback! Die Veröffentlichung geht selbstverständlich klar.
So bald der Bescheid eintrifft, werde ich entsprechend deiner Hinweise Berufung einlegen, da es sich tatsächlich um einen bfi-Kurs handelt, der ausschließlich dazu dient, unter Aufsicht Bewerbungen zu schreiben. lernen kann man dort nichts und über defizite wurde ebenfalls nicht aufgeklärt. Meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt werden definitiv nicht verbessert. Stattdessen einen Kurs zu machen, der mir auch weiterhilft, wurde von meinem Ams-Betreuer abgelehnt.
Wenn die Erkenntnis 1 des Verwaltungsgerichtshofes gilt (das war mir auf SoNed nicht ganz klar, ob diese Erkenntnis nicht schon wieder aufgehoben wurde) habe ich gute Chancen mit der Berufung.
Vielen Dank für die Unterstützung und lg,
7.04.2010 - um 10.17 Uhr - von Mag. A.F.- Bewerbunsgespräch Aktion 4000!
Betreff: Aktion 4000, Bewerbunsgespräch im Rahmen der Vorauswahl bei der MA 40
Das Bewerbungsgespräch fand am Thomas Klestilplatz 8, im 6. Stock, Zimmer 16.628 statt. Beginn mit Verspätung knapp vor 14:30 Uhr. Dauer: bis 14: 45 Uhr.
Zahl der ANWESENDEN: 3 Personen (alle weiblich), keine namentliche Vorstellung, ich fragte auch nicht nach.
Zunächst die BEGRÜSSUNG - akademische Titel sind bei der Stadt Wien nicht gerne gesehen, zumindest wurde ich nicht mit diesem angesprochen (obwohl ein Titel nach Österreichischem Namensrecht Teil des Namens ist, wie mir gesagt wurde).
Das MATURAZEUGNIS wurde verlangt. Ich gab den Bescheid meines Akademischen Titels ab, mein Maturazeugnis und den Staatsbürgerschaftsnachweis. Das Leumundszeugnis hatte ich nicht mitgenommen.
Zuerst sollte ich etwas von MIR erzählen.
Ich sagte folgendes: Ich bin die Frau Mag. A.F., ich bin arbeitslos (mein Nachsatz: sonst wäre ich ja nicht hier, ist mir so rausgerutscht) und bewerbe mich für diese Stelle. Dann fiel mir auch schon nichts mehr dazu ein, zumal, was sollte ich von mir erzählen, jede der Anwesenden hatte ja schließlich meinen Lebenslauf vor sich liegen. Kurzes Schweigen. Auf meine Frage was ich noch erzählen soll, wurde ich dann noch auf meine im Lebenslauf beschriebene ehrenamtliche Arbeit angesprochen und da erzählte ich eben, dass ich in meiner Freizeit für ein Forum von Biologiestudenten in der online-Beratung arbeite..
Welche BERUFLICHEN ERFAHRUNGEN haben Sie bisher gemacht?
MEINE ANTWORT: Bisher habe ich in vielen unterschiedlichen Berufen, größtenteils neben meinem Studium gearbeitet.vermutlich hätte ich antworten sollen bei welchem Dienstgeber es mir besonders gut oder auch weniger gut gefallen hat. MEINE ANTWORT: Bei jedem bisherigen Arbeitgeber habe ich sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht ..dann wurde wieder NACHGEFRAGT: Welche Erfahrungen meinen Sie? Da erwähnte ich meine Arbeit während meines Studiums bei der Post, dass ich dort das Glück hatte viele verschiedene Menschen kennenzulernen.
Dann folgte die Frage nach meiner TEAMFÄHIGKEIT: MEINE ANTWORT: Auf der Universität Wien habe ich im Team gearbeitet, meistens aber alleine, nur bei Projekten war Teamarbeit wichtig.
Haben Sie während Ihrer beruflichen Laufbahn KUNDENKONTAKT gehabt?
MEINE ANTWORT: Ja, mein Kundenkontakt erfolgte Online, über Internet, bzw. über Telefon.Es wurde NACHGEFRAGT ob ich mir vorstellen kann in direkten Kontakt mit Menschen zu arbeiten: MEINE ANTWORT: ..das kann ich jetzt nicht sagen, das wird sich vor Ort zeigen..
Nun stellte ich FRAGEN ZUR AUSSCHREIBUNG (hatte den Zettel vor mir liegen):
1. Wie sieht die ENTLOHNUNG nach dem Gemeindeschema aus, nach welcher Einstufung bzw. nach welchem Kollektivvertrag wird gezahlt: Ich erhielt zunächst keine Antwort, darauf sagte ich, dass ich gerne eine Zahl hören will - darauf wurde der Betrag von 1350,00 Euro brutto (das sind grob gerechnet 1080 Euro netto) genannt.
2. Werden ÜBERSTUNDEN bezahlt? Antwort: Ja
3. Kann ich meinen BUCHHALTUNGSKURS neben meinem Dienstverhältnis weiter besuchen? Auf die Frage, wann dieser ist, sagte ich abends von 18:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr, zwei Male die Woche. ANTWORT einer der Damen: so in der Richtung, dazu benötige ich eine Genehmigung und hörte irgendetwas wie ..dass man dann am nächsten Morgen vielleicht unausgeschlafen ist... MEIN NACHSATZ: Ich mache den Kurs auf jeden Fall, da dieser sehr wichtig für mich ist.
4. Ist eine Dienstverlängerung möglich? Antwort: Nein
5. Kann ich mich während der 10 Monate über die magistratsinterne Jobbörse für Stellen bewerben, da ich bei der Stadt Wien arbeite? ANTWORT der Dame: NEIN, das ist NICHT möglich, da es sich um KEIN DIREKTES DIENSTVERHÄLTNIS zur Stadt Wien handelt.
6. Wie sieht die EINARBEITUNGSPHASE aus? Antwort: Diese wird sehr intensiv, es sind viele Gesetztestexte zu lernen..Scheinbar dauert die Einarbeitungsphase 3 Monate von Juni bis Ende August.
Eigentlich wollte ich noch mehr Fragen stellen, dazu kam ich aber nicht mehr..
Denn ich hatte noch FOLGENDE FRAGEN zu beantworten:
Auf die Frage nach meinen STÄRKEN, antwortete ich: ich bin selbstbewusst, sehr kritisch, auch selbstkritisch und eigeninitiativ. Eine besondere Stärke von mir sind Internetrecherchen-das habe ich bei meinem letzten Arbeitgeber gelernt.
Auf die Frage nach meinen SCHWÄCHEN, antwortete ich: meine Schwächen kann ich selbst nicht beurteilen..nannte dann (weil ich sollte ja eine Schwäche nennen) Überpünktlichkeit.
Bei der Frage nach MEINER ZUKÜNFTIGEN ....., (da war ein ganz bestimmtes Wort, irgendwas mit Entwicklung, welches mir jetzt nicht mehr einfällt) nannte ich 1. diese Stelle, 2. meine Ausbildung in der Buchhaltung, denn schließlich ist die Stelle befristet und 3. immer weiterlernen und Neues Lernen.
Zum ABSCHLUSS des GESPRÄCHES sollte ich einen SATZ nennen, der beschreibt warum ich für diese Stelle genommen werden soll: Sorry - aber mir fiel nichts Anderes ein als: Ich bin ein kostenbewusster, intelligenter Mensch der anderen Menschen helfen will.
Jetzt wurde ich noch auf das LEUMUNDSZEUGNIS angesprochen, welches ich nicht mitgenommen hatte. Ich erwähnte, dass ich mir die ca. 30 Euro zurzeit nicht leisten kann, und dass ich das Leumundszeugnis, für den Fall, dass ich die Stelle bekommen, innerhalb 2 Wochen nachreichen werde. Darauf wurde entgegnet, dass ich das Leumundszeugnis, VOR Dienstantritt mitnehmen muss, denn dies sei ein Einstellungskriterium.
So das war´s zum Bewerbungsgespräch. Jetzt sollte dies ein geschulter Psychologe analysieren und mir sagen was er davon haltet!!
Ende April wird mir Bescheid gegeben ob ich in die 2. Gesprächsrunde komme oder nicht.
Mag. A.F. (6.04.10)
7.04.2010 - um 6.00 Uhr - von Ros*. Vorstellungsgespräch HochGrotesk!
Als LangZeitErwerbsloser bekam ich 1en VV vom AMS => Die MA 40 (SozialAmt) sucht 42 ReferentInnen zur Bearbeitung der ErstAnträge zur MindestSicherung.
Gestern war ich beim VG. HochGrotesk!
8.04.2010 - um 13.30 Uhr - von Mag.A.F. - Informationsveranstaltung (aufsuchende) und Begleitende Beratung
Informationsveranstaltung & Einzelcoaching bei ABBE Prisma*V - (aufsuchende) und Begleitende Beratung (Dörfelstraße 6-8, 1120 Wien)
Wie immer war ich überpünktlich und kam um 08:35 Uhr in der Dörfelstraße 6-8 an, ging in den 1. Stock, an einer eingemieteten Versicherung (Allianz) vorbei zu Raum A 104 und setzte mich in die erste Reihe. Vor dem Raum standen einige Menschen herum, Berater wie ich vermutete und wie sich auch später herausstellte. Freundliche Begrüßung. Es waren ca. 70 Teilnehmer anwesend. Beginn der \"Informationsveranstaltung\" kurz nach 09:00 Uhr mit einleitenden Worten der Projektleiterin Frau S. Alle Berater waren zwischenzeitlich in den Raum gekommen und standen den Teilnehmern gegenüber.
Die wichtigsten Punkte wurden für heute bekanntgegeben:
1. Informationen zu Prisma*V
3. Einzelgespräche mit den Trainern & Termin für nächste Woche ausmachen & Mappe von Prisma*V
Wir erhielten folgende INFORMATIONEN:
- Prisma*V gibt es seit 2006, seit März 2010 arbeitet Prisma*V mit dem AMS Redergasse zusammen
- das V von Prisma*V steht nicht für römisch Fünf sondern für Vermittlung
- Prisma*V ist keine Schulungsmaßnahme und beschönigt nicht die Arbeitslosenstatistik
- für bezugstechnische Angelegenheiten (Geldbezug) ist auch künftig das jeweilige AMS zuständig
- Prisma*V hat Zeit für Uns und will eine gemeinsame Ebene finden, eine Erwachsenenebene
- Ziel = langfristige Stelle
- die Vermittlungsquote beträgt 50%, 50% der Teilnehmer fanden eine Stelle und waren durchschnittlich 3 Monate beschäftigt
- Dauer der Zusammenarbeit bis zu 1 Jahr
- Prisma*V bietet KEINE AUFSUCHENDE VERMITTLUNG an (diese Frage wurde von einem Teilnehmer gestellt) und löste Erheiterung bei den Trainern aus
- die mögliche Begleitung zu Bewerbungsgesprächen oder Beratungseinrichtungen ist FREIWILLIG
- nachdem man den Vertrag unterschrieben hat, kann man diesen JEDERZEIT LÖSEN, dies wird aber an das AMS gemeldet
- trotz einer Teilnahme an Prisma*V kann es vorkommen, dass man ZUSÄTZLICHE AMS-Maßnahmen machen muss
- die Trainer sind fix angestellt und haben Ausbildungen als: Lebens- und Sozialberater, IT-Trainer, Wirtschaftstrainer, Juristen, Psychologen
- die Berater sind kompetent, es finden regelmäßige Teamsitzungen statt
- die Berater sind zu jeder Zeit telefonisch erreichbar
- es finden nur Einzelgespräche statt
- man kann den Trainer wechseln
- die Termine finden ca. alle 4 Wochen statt, können aber auch alle 2 Wochen erfolgen
- man erhält eine individuelle Beratung und Betreuung
Es wurden sehr viele Fragen gestellt, schon fast zu viele Fragen. Diese wurden dann allerdings nicht mehr beantwortet. Soviel zu den Informationen.
2. Der FRAGEBOGEN
Nun wurden die FRAGEBÖGEN ausgeteilt. Diese Fragbögen dienen als ERSTINFORMATION für den jeweiligen Trainer. Auf meine Frage ob ich denn eine Kopie haben kann, erhielt ich zuerst die Antwort NEIN. Als ich weiter auf eine Kopie bestand, wurde mir gesagt, ich solle den Fragebogen ausfüllen, dann dem Trainer geben und diesen später kopieren. Ich bestand aber auf eine Sofortkopie, denn später könnte ich darauf eventuell vergessen. Man verwies mich in das Dachgeschoss, eine Beraterin kopierte den Zettel für mich. Das Original musste ich sogleich wieder abgeben.
3. Mein EINZELGESPRÄCH
Dieses Einzelgespräch fand ebendort im Dachgeschoss statt, hier befinden sich die Räumlichkeiten der jeweiligen Trainer. Nach kurzer Wartezeit wurde ich einem Berater zugeteilt, Herr K., welcher einen sehr netten und höflichen Eindruck auf mich machte. Angekommen in dessen Raum, wurde der Fragebogen entgegengenommen und meine Daten in den Computer eingegeben, ich saß daneben und sah zu.
Ich gab die \"Einladung zur Informationsveranstaltung\" ab, diese hatte ich bereits kopiert.
Dann sollte ich mich in der ANWESENHEITS-LISTE eintragen, da diese Informationsveranstaltung ein KONTROLLTERMIN des AMS ist. Siehe da, ich stand NICHT auf dieser Liste (3-4 A4-Seiten lang). Das fand ich aber schon irgendwie eigenartig??
Mein Berater, sagte ich solle meine Daten (Name, SV-Nummer, ein Hakerl und Unterschrift) zur Liste hinzufügen, das tat ich dann auch. Auf meine Frage ob ich beim AMS anrufen soll, da ich nicht auf der Liste vermerkt war, sagte man mir, dass er, mein Berater, dies für mich erledigen werde.
Ich machte noch zusätzliche Angaben zu meiner Person, nämlich, dass ich derzeit in Schulung bin (Buchhaltungskurs), in welchem Bereich ich zuletzt tätig war (es wurde Forschung, Wissenschaft und Technik) in den PC eingegeben, dass ich eine Stelle in der Buchhaltung suche, ich gab meine Telefonnummer an, mit dem Vermerk, dass ich eher per E-Mail erreichbar bin.
Wir machten uns für kommende Woche, Donnerstag einen Termin für 09:00 Uhr aus, wo ich Näheres zu meinem Betreuungsplan etc. erfahren soll. Für diesen Termin soll ich entweder einen Lebenslauf mitbringen, kann diesen auch per E-Mail senden und ich kann schon kommende Woche die VERMITTLUNGSVEREINBARUNG unterschreiben. Zum Abschluss wurde mir noch ein Schnellhefter (Mappe) mit Informationsmaterial zu Prisma*V mitgegeben.
Mag.A.F.
10.04.2010 - um 11.18 Uhr - von L. - Vermittlungsrate ist wahrscheinlich dadurch erklärt.
War auch beim ABBE Prisma Veranstaltung, auch Termin für Übernächstewoche. Es sind ein paar Hunde in dem Ganzen. In der Vermittlungsvereinbarung (habe nicht ausgefullt/unterschrieben!) steht unter Anderen: \"Prisma *V wird Vorschläge für Arbeitsplätze machen, wenn nötig entsprechende Vorstellungstermine organisieren und gegebenfalls für die Moderation der Vorstellungsgespräche zur Verfügung stehen.\" TeilnehmerInnen sind verpflichtet \"aktiv\" mit zu arbeiten. (\"Bereitschaft zu Bewerbungsaktivitäten/Bewerbungsunterlagen, Bewerbungsgespräche, Praktika...) Sie sind im Auftrag des AMS, daher Meldepflicht. Die 50%
Vermittlungsrate ist wahrscheinlich dadurch geklärt.
Bitte, nur Anonym eröfflichen!!! (8.04.10)
11.04.2010 - um 10.38 Uhr - von Mag.A.F. - Vermittlungsvereinbarung
Hier ist die bereits angesprochene Vermittlungsvereinbarung bei ABBE Prisma*V:
VERMITTLUNGSVEREINBARUNG
zwischen BEST Institut für berufsbezogene Weiterbildung und Personaltraining GmbH (die Adresse) und Frau/Herrn.....wohnhaft in......Tel.Nr. ......SV-Nr. und Geb.Datum.....
Die Firma BEST Training verpflichtet sich im Betreuungsprojekt Prisma*V entsprechende Kenntnisse für den Umgang mit Bewerbungssituationen zu vermitteln sowie bei der aktiven Arbeitsplatzsuche zu unterstützen.
Prisma*V wird Vorschläge für Arbeitsplätze machen, wenn nötig entsprechende Vorstellungstermine organisieren und gegebenenfalls für die Moderation der Vorstellungsgespräche zur Verfügung stehen.
Frau/Herr.......verpflichtet sich im Gegenzug dazu, gemeinsam mit Prisma*V aktiv am Ziel der Arbeitsaufnahme zu arbeiten.
Insbesondere beinhaltet die Mitarbeit folgende Punkte:
1. Suche nach einer Tätigkeit in Vollzeit-/Teilzeitausmaß
2. Meldung von Krankenständen, Arbeitsaufnahmen und etwaigen arbeitshindernden Gründen
an Prisma*V
3. Bereitschaft zu Bewerbungsaktivitäten (Bewerbungsunterlagen, Bewerbungsgesprächen, Praktika,..)
Die Nichteinhaltung der Vereinbarung kann zu einer Beendigung der Zusammenarbeit zwischen Prisma*V und Frau/Herrn.......führen.
Prisma*V arbeitet im Auftrag des AMS Wien und ist daher dem AMS gegenüber meldepflichtig.
Diese Vereinbarung entbindet NICHT von den Meldepflichten gegenüber dem zuständigen AMS.
Die Vereinbarung erlangt ihre Wirkung mit Unterzeichnung dieser Vereinbarung.
........, am...........
...........Unterschrift
.................Unterschrift Prisma*V
7.04.2010 um 10.17 Uhr - von An. - "schmarotzendes Beschäftigungsprojekt?"
Ich habe ein Problem mit dem AMS, und ich hoffe, daß ihr mir einen Rat geben könnt.
Ich bin Computertechniker und Grafiker, wurde aber vom AMS bisher ausschließlich zu Stellen eingeteilt, in denen ich als einfacher Arbeiter oder Lagerist/Staplerfahrer anfangen sollte. Natürlich hat keiner dieser Personalchefs mir das abgekauft, daß ich jetzt plötzlich weit unter meiner Qualifikation arbeiten möchte.
Dies hat zu einer längeren Arbeitslosigkeit geführt, da leider auch meine eigenen Bewerbungen keinen Erfolg zeigten. Ich bin wohl mit meinen 45 Jahren zu alt...
Mein Problem ist jetzt, daß das AMS mich nun in ein \"Gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt\" eingeteilt hat, und zwar soll ich dort im Bereich \"Renovierung/Instandhaltung/Bau\" eingesetzt werden. Sie können sich vorstellen, wie ich mich fühle.
Gibt es eine Möglichkeit, daß ich das verhindern kann? (6.04.10)
Diese sozial schlechterstellende Betriebe (Dem Gemeinen nützliche Betriebe - SÖB) sind "zumutbare" DV. wenn "KV.-Entlohnung" eingehalten wird!
"Auch müss(t)en sie vom AMS aufgeklärt werden",
>so weit diese nicht auf Grund der vorliegenden Umstände wie insbesondere einer längeren Arbeitslosigkeit in Verbindung mit bestimmten bereits zB im Betreuungsplan (§ 38c AMSG) erörterten Problemlagen, die einer
erfolgreichen Arbeitsaufnahme entgegen stehen, als bekannt angenommen werden können.<
Dieser Gesetzestext lässt zwar einen grossen Raum für Interpretation und Willkür zu, aber im Zweifelsfalle würde sich der VwGH die Situation genauer ansehen!
Unterschrift im Zwangs-Massnahmen-Vertrag verweigern! (ohne Gewähr)
6.04.2010 um 12.03 Uhr - von Heidi* - "Ich muss aus der "psychologisierten" / demotivierenden Ausbildung raus, bevor ich die Nerven komplett verliere!"
ich habe ein anliegen.momentan besuche ich ne facharbeiterausbildung vom ams aus.ich will nur noch da rauskommen aus den ganzen,bevor ich komplett keine nerven mehr habe.neben trainer die dir einreden ,dass man sowieso nicht weiterkommt und einer phychologin,die einen analysiert und versucht gehirnwäsche zu treiben,dass es das wichtigste auf gottes erdboden ist,diese ausbildung zu machen und alles andere ist uninteressant.ich habe angst,dass ich dann ne rückzahlung machen muss od diese kosten übernehmen,da ich keine ahnung habe wie ich es aufbringen sollte,wenn es so wäre.seit dieser ausbildung geht es mir nur schlechter nervlich und finanziell und man bekommt auch keine auskünfte darüner wie man den spuk ein ende machen kann.ich wäre so dankbar,wenn mir jemand über meine rechte auskunft geben könnte,wie es aussieht,wenn man da raus will und ob man dann die arbeitslose verliert od man was zahlen muss.ich hab einfach null ahnung,ich weiss nur dass ich es beenden will bevor es!
lg heidi (5.04.10)
Ihre Angelegenheit ist heikel und sie brauchen unbedingt Unterstützung von aussen!
Ein Ausstieg ist über ein fach-ärztliches Attest möglich!
Dazu wäre es wichtig Protokoll zu führen und die nicht mehr erträglichen Behandlungen aufzuzeichnen! (*Ev. auch Mobbing festzustellen! = Sanktionsloser Ausstieg!)
Sie müssen sich auf alle Fälle zu wehren anfangen! Nebenbei wäre es schade, wenn sie eine für sie interessante Ausbildung abbrechen!
Ich weiss die begleitenden Massnahmen bei den AMS-qualifizierenden Kursen sind zum Teil persönlichkeitsentwertend und äusserst demotivierend!
Sie müssen das ansprechen und wenn nötig schriftliche Beschwerden einreichen!
Bei mündlichen Gesprächsterminen nehmen sie unbedingt eine Vertrauensperson mit. Nur dann ist überhaupt eine Bewegung des Gegenübers (Kursinstitut und auch AMS-Verantwortliche für ihre Kurszuteilung! - AMS besuchen sie ebenfalls mit einer Begleitperson! - ev. zum Vorgesetzten!) möglich!
Sollte das keinen Sinn haben regeln sie das über ihrem Vertrauensarzt/Hausarzt bzw. Facharzt!
*AK-MobbingTest / Ev. auch für AMS-MassnahmenTeilnehmer!
6.04.2010 um 11.36 Uhr - von R. - BBRZ- Protokoll
Aufzeichnungen von der Berufsdiagnostik im BBRZ Linz.
Hallo Herr Moser und Frohe Ostern!
Anbei wie angekündigt meine Aufzeichnungen von der Berufsdiagnostik im BBRZ Linz. Ein Wort vorweg - sie sind ziemlich lang und teilweise detailliert, weil ich versucht habe, die Namen bzw. Inhalte der psychologischen Tests wiederzugeben.
Viele Grüße aus Linz! R
Am ersten Tag, dem Montag der Karwoche, treffen sich die Teilnehmer in einem kleinen Seminarraum und werden von zwei Mitarbeitern des BBRZ empfangen. Diese sind die Betreuer für diese Woche. Es wird die Anwesenheit überprüft (die Anwesenheit wird jeden Tag ans AMS gemeldet, sagt man uns) und jeder wird gefragt ob er/sie Befunde mitgebracht hat. Wenn jemand diese vergessen hat, kann es sein, dass man sie/ihn wieder heimschickt, um diese zu holen.
Man bekommt ein Informationsblatt mit den Namen und Telefonnummern der beiden Betreuer und dem „Stundenplan“ für die nächsten Tage:
8:00 Vorstellung
ab 8:30 Einzelgespräche
ab 9:00 medizinische Untersuchungen (Anm. von mir: allgemeine)
evtl. ab 12:00 fachärztliche Untersuchungen (Anm. von mir: orthopädische)
evtl. ab 7:45 fachärztliche Untersuchungen (Anm. von mir: psychiatrische, siehe unten)
11:00 psychologischer Basistest (lt. Betreuer ca. 1 Stunde)
12:30 schulische Kenntniserhebung in Mathematik (lt. Betreuer auf Hauptschulniveau und ca. 3 Stunden lang)
8:00 psychologisches Testverfahren (lt. Betreuer ca. 3,5 Stunden)
12:30 schulische Kenntniserhebung in Deutsch (lt. Betreuer auf Hauptschulniveau und ca. 3 Stunden lang)
Tag 4 oder Tag 5: Abschlussgespräche mit dem Betreuer
Dann wird ein „Teilnehmerbogen“ ausgeteilt, in dem Personaldaten, finanzielle Verhältnisse, Ausbildung und bisheriger beruflicher Werdegang, chronische Beschwerden und mehr zu dokumentieren sind. Am Ende dieses Fragebogens steht „Ihre Angaben unterliegen dem Datenschutzgesetz und werden vertraulich behandelt!“ Eine Unterschrift für die Einwilligung zur Datenweitergabe an das AMS ist nicht vorgesehen. (Anm. von mir: Das AMS hat offenbar sehr rasch aus der VwGH-Erkenntnis 2007/08/0242 vom 18.11.2009 gelernt.)
Eine Teilnehmerin mit Migrationshintergrund gibt an, weder lesen noch schreiben zu können, worauf einer der Betreuer – allen Ernstes! - meint, sie solle den Fragebogen „halt so weit ausfüllen, wie sie [könne]“.
Während man den Fragebogen ausfüllt, werden die Termine für die Erstgespräche bei einem der Betreuer, für die Untersuchung beim Allgemeinmediziner und für die Abschlussgespräche einseitig festgelegt, sprich auf einem Flipchart aufgeschrieben. Den Fragebogen kann man dann auch außerhalb des Seminarraumes – z. B. im Buffet - fertig ausfüllen, er muss nur zum Erstgespräch fertig sein.
Jetzt hat man die erste von – je nach Termineinteilung - mehreren mehr oder weniger langen Wartezeiten.
Beim Erstgespräch werden die Punkte des „Teilnehmerbogens“ besprochen. Es war – ganz im Gegensatz zu der herablassenden Art und Weise, die ich vom AMS gewohnt bin - in freundlicher Atmosphäre. Je nachdem welche gesundheitlichen Probleme man angegeben hat, wird man noch zu einem Termin bei einem Orthopäden und/oder einem Neurologen (hinter dem sich natürlich ein „Facharzt für Neurologie und Psychiatrie“, siehe oben „Tag 2“ verbirgt) eingeteilt.
Ich werfe während des Gespräches ein, dass ich am 2. oder 3. Tag der Woche die Möglichkeit eines Bewerbungsgespräches haben werde und der Betreuer bietet mir an, dass ich entweder vom Mathematik- oder Deutschtest entschuldigt sei, wenn sich die Gelegenheit für das Gespräch ergebe – ich müsse aber unbedingt telefonisch Bescheid geben.
Ich lege zwei Atteste von Fachärzten vor, die ich im Herbst aufgrund einer Empfehlung meiner AMS-Betreuerin eingeholt habe und aufgrund derer mich das AMS dann zum BBRZ zugeteilt hat. Der BBRZ-Betreuer meint seinerseits, ich hätte mir diese Atteste sparen können, denn ich würde hier ohnedies fachärztlich untersucht. (Die logische Lücke, nämlich dass ich ohne diese Atteste erst gar nicht hier beim BBRZ sein würde, zeige ich nicht auf.)
Jedenfalls erhalte ich aufgrund meiner fachärztlichen Befunde einen Termin beim Orthopäden für den Nachmittag desselben Tages.
Auf meine abschließende Frage, in welchem Ausmaß und in welchem Detail die Untersuchungsergebnisse an das AMS weitergeleitet würden, sagt man mir, dass ich beim Abschlussgespräch den Ergebnisberichtes für das AMS erläutert bekäme.
Dann wieder Wartezeit.
Der Termin beim Allgemeinmediziner läuft mehr oder weniger routiniert ab. Man erhält zunächst wieder einen Fragebogen ähnlich dem bei der Aufnahme in ein Krankenhaus (bisherige Operationen, Medikamentengebrauch, Alkoholkonsum etc.), es wird der Blutdruck gemessen und die mitgebrachten Befunde werden angesehen. Der Arzt hört Brust und Rücken ab und füllt letztendlich ein Formular aus, in dem die zumutbaren Tätigkeiten (Heben, Tragen, Arbeit in der Höhe,…) festgehalten bzw. ausgeschlossen werden. Wir sind uns einig, dass nichts dagegen spricht, in meinem bisherigen Beruf weiter tätig zu sein.
Dann wieder Wartezeit (in der ich das erwähnte Bewerbungsgespräch für den folgenden Tag fixiere und meinen Betreuer informiere, dass ich von der angebotenen Möglichkeit des Fernbleibens vom Mathematiktest Gebrauch mache).
Am Nachmittag dann der Termin beim Orthopäden, da kommt’s vermutlich darauf an, an welchen man gerät, denn es stehen vier Namen von Fachärzten für Orthopädie an der Tür. Die ersten Teilnehmer sind für 13:00 bestellt; der Arzt erscheint um 13:30. Ich empfinde es als unpersönliche und schroffe Angelegenheit: als ich z. B. über meine Probleme mit dem Bewegungsapparat zu sprechen beginne, werde ich mehrmals mit den Worten „Das ist eine Diagnose; ich möchte ihre Beschwerden hören!“ unterbrochen. Das muss man halt runterschlucken. Je nachdem welche Beschwerden man angibt, werden verschiedene Körperteile untersucht. Während der Untersuchung diktiert der Arzt der Assistentin bereits den Befund. Es dauert ca. 20 Minuten und der erste Tag ist vorbei.
Da ich keinen Termin beim Psychiater habe, beginnt für mich der zweite Tag erst um 11:00 Uhr mit dem psychologischen Basistest. Dieser wird von zwei Psychologinnen im Seminarraum durchgeführt und besteht aus zwei Teilen.
Zunächst wird eine Karte mit einer Figur auf den Tisch jedes Teilnehmers gestellt. Dann erhält jeder ein Stück Draht und die Aufgabe, die Figur mit dem Draht nachzubilden. Das Drahtstück ist allerdings zu kurz um die Abbildung 1:1 nachzubauen, d.h. die Schwierigkeit besteht darin, dass man eine verkleinerte Version basteln muss. Das Ergebnis wird dann in ein mit Namen und Lebensalter versehenes Kuvert gesteckt und eingesammelt.
Zwei Teilnehmer ohne Deutschkenntnisse dürfen nach diesem Teil den Test beenden.
Der zweite Teil ist ein Diktat, das Rechtschreibkenntnisse prüft. Es handelt sich um das Diktat „Rummelplatz“ von M. Kersting und K. Althoff. Man erhält einen Bogen aus vier A4-Seiten. Auf zwei davon ist ein Text mit Lücken abgedruckt. Die Psychologin liest den gesamten Text vor und man muss die Lücken mit den Worten des Vorgelesenen ergänzen. Es fehlen dabei nur Wörter, die in alter und neuer Rechtschreibung gleich sind.
Vom Mathematiktest an diesem Tag bin ich aufgrund meiner laufenden Bewerbung entschuldigt.
Der dritte Tag beginnt um 8:00 Uhr mit einer Reihe psychologischer Tests. Dabei werden logisches Verständnis, Merkfähigkeit sowie Fähigkeiten in Deutsch und Mathematik überprüft.
Die einzelnen Tests dauern zwischen 2 und 16 Minuten und sind so konzipiert, dass man in der vorgegebenen Zeit nicht alle Fragen beantworten kann. Jeder Test wird zuerst von der Psychologin erklärt, dann werden 1 bis 2 Beispiele gemeinsam gemacht und dann startet die Zeit und man kann arbeiten, bis die Zeit abgelaufen ist.
Die erste Test heißt: „Standard Progressive Matrices Sets A, B, C, D, E“ von J. C. Raven. Dies ist ein sprachfreier Test, d. h. er besteht nur aus Bildern bzw. Symbolen. In einem Quadrat aus 3 x 3 Symbolen fehlt stets das rechte untere. Aus 6 oder 8 Möglichkeiten ist zu wählen, welches das fehlende Symbol ist. Und das insgesamt 60mal.
Es folgt ein Teil aus dem „Wechsler Intelligenztest für Erwachsene, WAIS-III“. Das ist ein Wortschatz-Test, z. B: Schaf verhält sich zu Wolle wie Vogel zu a) Nest, b) Feder c) …
Beim nächsten Test muss man sich je 5 Begriffe aus 5 verschiedenen Wortgruppen merken und diese dann wiedergeben: „Das Wort mit dem ersten Buchstaben A war ein(e): a) Stadt, b) Beruf c) Nahrungsmittel d) Bauwerk d) Sportart.
Dann folgen noch 5 von insgesamt 8 Tests (die anderen werden einfach übersprungen) aus dem Test „WIT-2“ von Kersting, Althoff und Jäger. Hier geht es unter anderem um das Wiederfinden von Symbolen in einer Reihe und um Mathematik (Grundrechnungsarten, Schlussrechnung, Prozentrechnung). (Das ganze ging relativ schnell und unter Zeitdruck, sodass ich mir nicht alles notieren konnte.) Unter den Mathematikaufgaben sind nicht nur reine Rechnungen (106 x 205 = ?), sondern so genannte „Textaufgaben“ im Stile von „Eine Hausfrau kauft drei Packungen Kaffee um € 5,50 je Packung und erhält ein viertes gratis dazu. Wieviel Prozent Preisnachlass hat sie bekommen?“
Um 11:00 sind diese Tests abgeschlossen. Die Psychologin kündigt an, am Nachmittag die Personen einzeln aus dem Deutschtest zu holen, um Rückmeldung über die individuellen Ergebnisse zu geben. Um 12:30 dann der Deutschtest, der zunächst aus einem Diktat besteht – aber im Gegensatz zum Vortag nicht aus einem Lückentext, sondern man muss alles Angesagte auf einem leeren Zettel wiedergeben. Dann das größte Arbeitspaket des Nachmittags: mehrere Seiten werden ausgeteilt, in denen Wortschatz, Grammatik (Fälle, Zeiten) und wieder Rechtschreibung geprüft wird. Außerdem muss man die fünf Begriffe Chaos, Konsument, Schreibmaschine, Clown und Reisepass in eigenen Worten erklären. Dazwischen geht man zur Psychologin vom Vormittag bzw. Vortag und sie erläutert einem die Testergebnisse von jeweils Dienstag- und Mittwochvormittag.
Zum letzten Teil des Deutschtests bekommt man zunächst ein Blatt mit einer auf zwei Seiten niedergeschriebenen Geschichte, die man sich durchlesen soll. Es ist genügend Zeit, um das ganze zwei- bis dreimal zu lesen. Dann wird das Blatt wieder eingesammelt und man muss 1. die Geschichte in eigenen Worten wiedergeben (max. ca. eine halbe A4-Seite), 2. beantworten, wer man in der Geschichte sein möchte und dies begründen, 3. sein eigenes Kaufverhalten beschreiben (in der Geschichte ging’s um einen Verkäufer in einem Geschäft) und 4. seine frühere Arbeit in 10-12 Sätzen beschreiben. Das war’s dann und um 15:00 ist auch der letzte Teilnehmer fertig.
Am vierten und letzten Tag findet nur mehr das Abschlussgespräch mit dem BBRZ-Betreuer statt. Mir wird vorrangig das Ergebnis der medizinischen Untersuchungen im Zusammenhang mit den mitgebrachten Befunden erklärt. Die Berichte, die ans AMS und an die eigene Wohnadresse zugestellt werden, werden durchgegangen, speziell die Tätigkeiten, für die man laut Arbeitsmedizin geeignet bzw. ungeeignet ist. Es dauert ca. 15 Minuten und es wird mir auch dabei keine Unterschrift für die Einwilligung zur Datenweitergabe an das AMS abverlangt. (4.04.10)
6.04.2010 um 11.06 Uhr - von Ho*. - Krankenstand melden?
habe da mal eine frage, bin seit kurzem leider arbeitslos (mitarbeiterabbau). habe mich jetzt in einer schule eingeschrieben wo man natürlich geld bezieht und schreibe aber auch täglich bewerbungen!
letztes monat hätte ich vom ams aus bei einem Kurs teilnehmen sollen...jedoch mußte ich die ersten zwei mal gleich aussetzen....(zahnarzt...war wirklich dringent und habe keinen anderen termin bekommen) und dann war ich krank! (gastritis) also nicht weil ich nicht hinwollte...war wirklich ernst. Habe bestätigungen usw. war bis jetzt krank und habe es den ams bzw. kursbetreuer noch nicht bringen können und jetzt habe ich schon geld bekommen aber nur die hälfte als ich eigentlich kriegen sollte. warum? morgen werde ich hingehen und die bestättigungen bringen..kriege ich das geld dann noch im nachhinein oder wie? ´bescheid gesagt habe ich dem ams und betreuer und die haben gesagt: kein problem. und jetzt 300 euro weniger! das ich nicht lustig. war 5 tage krank! kann mir wer weiterhelfen. danke. lg. (5.04.10)
Da sie mündlich Bescheid gesagt haben, müsste das Geld nachbezahlt werden!
Sie sollten/müssten aber die Krankmeldung sofort (ev. innerhalb drei Tage) dem Kursinstitut/AMS übermitteln!
- Nach dem Krankenstand die Krankenstandsbestätigung "schnellstens" von der Krankenkassa zum AMS bringen / "übermitteln"!
Mit der AMS-SachbearbeiterIn oder/und Vorgesetzten klären! Wenn möglich Begleitperson mitnehmen! (ohne Gewähr)