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Timestamp: 2018-01-21 16:57:11
Document Index: 146874500

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 34', '§ 35', '§211', '§35', '§153']

Verfasst am: 03 Okt 2009 - 19:17:34 Titel:
so wie ich das sehe, steht im sachverhalt nichts von "wegfahren"...nur: "als sie sieht, dass E in der tat sofort untergeht, während B an der oberfläche vom Boot wegtreibt, kommt F der gedanke...."
er ist also allein vom boot abgetrieben...
F hat nichts getan außer abwarten, bis sie sicher sein kann, dass B an unterkühlung stirbt...dann ruft sie die küstenwache, als B lägst aus ihrer sichtweite verschwunden ist
damit sind nur 2 handlungen gegeben: ins wasser stoßen und unterlassen des notrufs
ich glaube du hast was falsch verstanden..
wenn man die F gemäß § 34 rechtfertigt, dann befolgt man damit eine mindermeinung....
macht ihr das (falls ihr dieser lösung gefolgt seid) aus persönlicher überzeugung oder weil diese ansicht auch von unserem prof. vertreten wird (der gerade diese ha gestellt hat und auch korriegieren wird, bzw. dessen korrektoren) !?!?!
Verfasst am: 04 Okt 2009 - 15:49:47 Titel:
ich hatte den sachverhalt falsch in erinnerung...hätte ihn vorher nochmal lesen sollen, bevor ich unnötige fragen stelle... sorry...
ich habe mich dieser meinung nicht angeschlossen, da es, wie du sagst eine mindermeinung ist, die äußerst spärlich vertreten wird.
Allerdings überlege ich es vielleicht doch zu machen, da es aus platzgründen sehr angebracht wäre und herr erb eben diese vertritt. allerdings schneidet man sich weitere ausführungen zu § 35 ab.
ich habe hier ja auch schon mehrmals gefragt, wie ausführlich ihr euch zur heimtücke ausgelassen habt, da diese restriktionsmöglichkeiten eine menge platz rauben. zweifellos ist das unproblematisch deshalb werde ich das ziemlich kürzen oder am besten ganz weglassen. mal sehen.
Aufgrund akuten Platzmangels:
211 bei E:
bei § 35 darf die hinnahme der gefahr nicht zumutbar sein. zumutbar wäre sie, wenn F eine garantenstellung iSv. treffen würde. Diese könnte sich ua. aus der ehe ergeben. habt ihr das größer ausgeführt? wenn man hier der h.M. folgt, wäre Garantestellung (+). Allerdings wäre die Zumutbarkeitsgrenze überschritten... wie habt ihr das gemacht?
Verfasst am: 04 Okt 2009 - 16:25:39 Titel:
all das was du geschrieben hast, beschäftigt mich gerade auch
zunächst habe ich die heimtücke nicht ausführlich geprüft...jetzt habe ich es doch gemacht, aber das raubt unheimlich viel platz...an sich ist das ganze nicht so problematisch, aber die restriktionsansätze muss man wahrscheinlich dennoch erwähnen, weil F sich ja in einer ausweglosen situation befand und dieser art von angriff ihre einzige möglichkeit war, blablabla....
deswegen bin ich seit tagen am überlegen, ob ich nicht doch § 34 durchgehen lasse und dafür den teil mit der schuld streiche
die schuld und damit § 35 habe ich allerdings schon vor langer zeit durchgeprüft und habe exakt das gleiche wie du geschrieben!!!! deswegen ist es wohl nur ein platzproblem...F ist damit nicht aus §§211, 212 zu bestrafen, im ersten fall ist sie gerechtfertigt, im zweiten entschuldigt...
ich hoffe sehr, dass sich noch irgendjemand zum thema äußert!!!!!
Verfasst am: 04 Okt 2009 - 18:10:04 Titel:
ALso ich habe Heimtücke sehr groß diskutiert, 3 seiten und Notwehr ca 6 Seiten, Notstand dann relativ knapp gemacht. und dann §35 auch knapp.
Platzprobleme habe ich gar keine, owohl ich dann auch Unterlassen und Versuch des Unterlassen prüfe und im dritten HK, noch §153.
Prüft ihr im ersten HK den Stoß von B und E gleichzeitig? oder macht ihr zwei prüfungen?
I 211 an E (Stoß),
II 211 an B (Stoß) aber (-)
III 221 an B TB + aber auch entschuldigt
211, 13 an B? -
211,13,22,23 an B? +
meine Frage ist halt ob man nicht besser im ersten Handlungskomplex den Stoß von B und E gleichzeitgit prüft.
also 211 an B,E durch Stoßen
da ergeben sich eigentlich keine Unterschiede, aber wenn du das so machst, musst du dann nicht schon bei der Tathandlung im obj.TB bei 211 die Abgrenzung von tun und Unterlassen machen? Da müsstest du ja schon das Stoßen und das Unterlassen des Notrufes abgrenzen.
bzw, wenn du da der h.m folgt mit dem schwerpunkt der Vorwerfbarkeit, dann kannst du ja wenn du es genau nimmst nicht mehr zu einer Strafbarkeit wegen Unterlassen kommen,weil du vorher schon ein aktives Tun bejaht hättest. Weil wenn man einmal aktives Tun bejaht, kann ja in derselben Handlung und in dem selben Deliktserfolg kein Unterlassen mehr liegen!
von daher dürfte man eigentlich 211,13 garnicht mehr prüfen aber ich habs trotzdem gemacht weil sie sich ja nur so strafbar macht^^ und 323c wäre bissle wenig
Zuletzt bearbeitet von Krach-Bumm-Ente am 04 Okt 2009 - 18:22:03, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am: 04 Okt 2009 - 18:11:44 Titel:
der vorteil ist wenn man es so macht, ist es eine immense platzersparnis. und zweitens unterscheidet sich die Prüfung von B und E bezüglich des Stoßes ja kaum.
Verfasst am: 04 Okt 2009 - 22:12:27 Titel:
sollen wir uns am Dienstag um 11 uhr am ersten Treppenaufgang treffen um die HA zu besprechen? Hättest du am Dienstag Zeit?
Verfasst am: 05 Okt 2009 - 14:58:54 Titel:
hi *keri*,
ja ich habe am dienstag zeit...bis morgen
Verfasst am: 05 Okt 2009 - 16:24:42 Titel:
Erstmal: Viel Erfolg!
Seit ihr immernoch der Meinung, dass es einen Irrtum, insbesondere einen "etbi", in diesem Fall gibt??
Ich sehe keinerlei Irrtümer...
Verfasst am: 05 Okt 2009 - 19:11:32 Titel:
ja ich sehe einen ETBI
Verfasst am: 05 Okt 2009 - 20:34:41 Titel:
@Krach-Bumm-Ente: Kannst du darauf näher eingehen?