Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-muenchen-auftragsbekanntmachung-62/
Timestamp: 2019-03-25 22:04:58
Document Index: 173055950

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 29', '§ 34', '§ 51', '§ 75', '§ 34', '§34', '§ 55', '§ 46']

2019/S 052-119777
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/168151
Referenznummer der Bekanntmachung: 19D0098
Planungsgegenstand ist die energetische Sanierung der Außenfassade des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, am Rosenkavalierplatz 2, 81925 München und zwar die Erneuerung aller Fensterelemente der primären Außenfassade, vom Erdgeschoss bis zum 6. Obergeschoss. Der vorhandene Sonnenschutz kann nicht erhalten werden und muss ebenso erneuert werden.Eine Machbarkeitsstudie, auf der die Planung aufbaut und die zum Vertragsgegenstand wird, liegt vor und steht auf der Plattform zur Verfügung. Der Planungsumfang beginnt somit erst ab der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) gem. § 34 HOAI und beläuft sich insgesamt auf die Leistungsphasen 5 bis 9 (ohne Leistungsphase 4) HOAI § 34. Die Beauftragung erfolgt stufenweise i. S. des VHF Bayern, sh. auch Ziff. II.2.11. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 460.000 € netto.
81295 München, Rosenkavalierplatz 2
Planungsgegenstand ist die energetische Sanierung der Außenfassade des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, am Rosenkavalierplatz 2, 81925 München. Der unterkellerte, 8-geschossige Baublock, Baujahr 1968 in Stahlbetonskelettbauweise umschließt rechteckig einen Innenhof und ist über vier, in den Ecken liegenden Treppen- und Aufzugskernen vertikal erschlossen. Das äußere Erscheinungsbild ist horizontal durch einen Wechsel zwischen Fensterbändern aus einer Leichtmetallkonstruktion und Brüstungsbändern aus Stahlbeton gegliedert. Ursprünglich war die Fassade mit einer 4 cm dünnen Außendämmung und einer vorgehängten Natursteinplattenverkleidung aus Muschelkalk bekleidet. Während einer ersten Sanierung in den Jahren 2001 und 2004 wurde die Fassadendämmung erneuert und die Muschelkalkplatten durch eine Lochblechverkleidung ersetzt. Hinzu wurde eine sekundäre Klimafassade Einfach-Sicherheitsverglasung, als Hängekonstruktion vorgesetzt.
Hauptbestandteil der aktuellen Planungsaufgabe (energetische Sanierung) ist die Erneuerung aller Fensterelemente der primären Außenfassade, vom Erdgeschoss bis zum 6. Obergeschoss.
Die Fenster, Baujahr 1968, bestehen aus thermisch nicht getrennten Alu-Profilen mit 2-facher Isolierverglasung. Um die vorhandenen Bauteilanschlüsse beim Ausbau nicht zu beschädigen (zzgl. Vermeidung von Staub, Lärm und der Verkürzung der Montagezeit), wird auf eine komplette Demontage der bestehenden Fensterrahmen verzichtet. Für den Austausch werden lediglich die Falze abgeschnitten. Zwischen die vorhandenen Bestandsrahmen und die aufgesetzten, neuen Rahmenprofile werden hochdämmende Zwischenlagen (Thermostopp) eingebracht. Zur weiteren energetischen Verbesserung werden die Massivbauteile im inneren Anschlussbereich (seitlich und oben) mit Wärmedämmlagen und Gipskartonplatten verkleidet. Die neuen Fenster bestehen aus thermisch getrennten Alu-Profilen mit 3-Fach-Verglasung. Der vorhandene Sonnenblendschutz kann nicht erhalten werden und muss ebenso erneuert werden. Es liegt eine Machbarkeitsstudie vor, daher beginnt der gegenständliche Planungsauftrag erst mit der Leistungsphase 3, Entwurfsplanung gem. § 34 HOAI. Die weitere Planung (ab Leistungsphase 3) baut also auf diese Studie auf, somit wird diese Vertragsbestandteil und Vergabeunterlage i. S. d. § 29 VgV und steht auf der Plattform zur Verfügung. Weitere Angaben sh. Anlage A – Aufgabenbeschreibung und Anlage E – Machbarkeitsstudie. Der Planungsumfang beläuft sich somit auf die Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß § 34 HOAI (ohne Leistungsphase 4) in Form des stufenweisen Abrufes (sh. hierzu auch Ziff. II.2.11).
Die Bewertung erfolgt anhand der bekannt gemachten Bewertungsmatrix. Siehe hierzu Anlage B Bewertungsmatrix Bewerberbogen.
Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein Punktesystem anwenden, somit ergibt sich eine Reihenfolge der Bewerber. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, entscheidet bei Punktgleichheit auf dem letzten Rang das Los (§ 51 VgV i.V.m. § 75 Abs. 6 VgV)
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Vertragsschluss mit den Leistungsstufe 1, das sind vorliegend die Leistungen der Leistungsphase 3 gem. § 34 HOAI.
Leistungsstufen (Leistungsphasen gem. §34 HOAI), die der Auftraggeber nicht mit Vertragsschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie erst bei Fortsetzung der Planung/ Ausführung abruft. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen/ Leistungsphasen gem. § 55 HOAI oder auf Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Der Abruf erfolgt schriftlich. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Sh. hierzu alle Informationen in den beiliegenden Vertragsunterlagen "19 D 0098 Vertragsentwurf mit Anlagen"
3.2-STMI/OBB-IIZ4-OBB-001
— Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt / Architektin gem. BaukaG
Es ist der ("allgemeine") Jahresumsatz des Unternehmens in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.
Es wird ein Mindestjahresumsatz von 700 000 EUR gefordert.
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 2 000 000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 2 000 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Die Auflistung ist auf max. 3 Projekte zu beschränken. Werden mehr als 3 Projekte eingereicht, werden nur die ersten drei berücksichtigt.
Es werden nur die gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV geforderten Angaben berücksichtigt:
Zu Kriterium 4.3.5 des Bewerberbogens:
Es wird eine durchschnittliche, jährliche Beschäftigtenzahl in den Jahren 2016, 2017 und 2018 von 5 Beschäftigten erwartet
Zu Kriterium 4.3.7 des Bewerberbogens:
Es ist anzugeben, ob und für welchen Teil (Prozentsatz) eine Weitervergabe des Auftrags als Unterauftrag beabsichtigt ist.
Archtitekt/ Architektin, BauKaG, siehe Ziff. III.1.1
Sofern ein Zuschlag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote nicht erfolgen kann (sh. hierzu auch Ziff. IV.1.5) und in Verhandlungen eingetreten wird, wird der Auftraggeber dann gegebenenfalls Präsentationen der überarbeiteten Angebote fordern. Diese werden dann bewertet. Die entsprechende Bewertungsmatrix wird den ausgewählten Bewerbern gegebenenfalls gemeinsam mit der Aufforderung zur Abgabe eines überarbeiteten Angebotes / Einladung zur Verhandlung übersandt.
Das Dienstgebäude des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz unterliegt verschärften Sicherheitsbedingungen. Aus diesem Grund sind alle Büros und Baufirmen, einschließlich deren Subfirmen verpflichtet, das vorgesehene Personal mit dessen Einverständnis einer polizeilichen Sicherheitsüberprüfung unterziehen zu lassen (Keine Überprüfung nach Sicherheitsüberprüfungsgesetz SÜG)