Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201987,%202529
Timestamp: 2019-12-12 10:39:05
Document Index: 84248397

Matched Legal Cases: ['§ 3', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 78', 'BGH', 'BGH', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', '§ 6', '§ 137', '§ 15', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15']

Rechtsprechung: NJW 1987, 2529 - dejure.org
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BVerwG, 29.01.1987 - 2 C 34.85 (https://dejure.org/1987,973)
BVerwG, Entscheidung vom 29.01.1987 - 2 C 34.85 (https://dejure.org/1987,973)
BVerwG, Entscheidung vom 29. Januar 1987 - 2 C 34.85 (https://dejure.org/1987,973)
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Beamter - Widerrufsanspruch - Vorgesetzter - Ehrenrührige dienstliche Äußerung - Beanstandung
BBG §§ 3, 79
BVerwGE 75, 354
NJW 1987, 2529
DVBl 1987, 738
Die Klage ist zu Recht gegen das beklagte Land und nicht gegen dessen seinerzeitigen Innenminister persönlich gerichtet (vgl. BVerwG, Urteile vom 29.01.1987, BVerwGE 75, 354 …und vom 29.06.1995, a.a.O. S. 58).
Zwar kommt - wie bereits oben dargelegt - in Fällen des Widerrufs ehrkränkender Äußerungen als Verpflichteter grundsätzlich allein der Dienstherr in Betracht, dessen hoheitliche Aufgaben mit der streitigen Äußerung wahrgenommen wurden und nicht der einzelne Amtsträger (vgl. BVerwG, Urteile vom 29.01.1987, a.a.O. und vom 27.12.1967, ZBR 1968, 230; BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 19.12.1960, BGHZ 34, 99).
Dann besteht gegen ihn ein (privatrechtlicher) Widerrufsanspruch (BVerwG, Urteil vom 29.01.1987, a.a.O.; BGH…, Beschluss vom 19.12.1960, a.a.O.;… Schnellenbach, a.a.O., RdNr. 388).
Damit ist der Leserbrief dem beklagten Land als Dienstherrn zuzurechnen (vgl. auch BVerwG, Urteil vom 29.01.1987, a.a.O.).
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Entsch. v. 04.02.1988, BayVBl. 1988, 469 = NJW 1988, 2399 ff. m.w.N.; BGHZ 34, 99 ff., 107 f.) kann der Widerruf dienstlicher Äußerungen, die im hoheitlichen Bereich gefallen sind (3.1.), mit dem Folgenbeseitigungsanspruch im Verwaltungsrechtsweg geltend gemacht werden (BVerwG, Urt. v. 17.01.1980, BVerwGE 59, 319 ff., BVerwG, Urt. v. 29.10.1987, BVerwGE 75, 354 ff. = DÖV 1987, 155 ff., vgl. auch BVerwG Urt. v. 29.06.1995, BVerwGE 99, 56 ff. m.w.N. zur Fürsorgepflicht und ansehensmindernden Äußerungen über einen Beamten).
Ein Widerrufsanspruch öffentlich-rechtlicher Art setzt voraus, dass die streitige Äußerung hoheitlich, in Ausübung des Amtes, gefallen ist (BVerwG, Urt. v. 29.10.1987, a.a.O.).
Gibt der Dienstvorgesetzte eine Äußerung im Rahmen seiner Aufgaben als Dienstvorgesetzter für den Dienstherrn und in Bezug auf das zwischen diesem und dem betroffenen Beamten bestehende Beamtenverhältnis ab, so richtet sich der Widerrufsanspruch, wenn überhaupt, nur gegen den Dienstherrn (BVerwG, Urt. v. 29.01.1987, BVerwGE 75, 354 ff. = DÖV 1987, 155 ff. u. Urt. v. 29.06.1995, BVerwGE 99, 56 ff.).
Ein privatrechtlicher Widerrufsanspruch gegen den einzelnen Amtsträger kann bei hoheitlichem Handeln lediglich insoweit in Betracht kommen, als der Amtsträger gelegentlich der hoheitlichen Äußerung eine darüber nach Form oder Inhalt hinausgehende, insoweit ihm persönlich zuzurechnende und selbständig die Ehre des Betroffenen beeinträchtigende Äußerung getan hat und gerade deren Widerruf verlangt wird (BVerwG, Urt. v. 29.01.1987, a.a.O.,; BGHZ 34, 99, 107 f.).
Die Klage ist zu Recht gegen das beklagte Land und nicht gegen dessen seinerzeitigen Kultusminister persönlich gerichtet (vgl. BVerwGE 75, 354 (355) [BVerwG 29.01.1987 - 2 C 34/85]).
Die Klage richtet sich dementsprechend zu Recht gegen die Beklagte, der die Äußerung zuzurechnen ist, und nicht gegen ihren ersten Bürgermeister persönlich (vgl. etwa Urteile vom 29. Januar 1987 - BVerwG 2 C 34.85 - BVerwGE 75, 354 [BVerwG 29.01.1987 - 2 C 34/85] …und vom 29. Juni 1995, a.a.O. S. 3).
Soweit sich der Beauftragte des Kultusministeriums Dr. H. entgegen der bestehenden Vereinbarung zu Einzelheiten gegenüber der Presse geäußert hat, handelt es sich um einen nicht dem Beklagten zuzurechnenden Exzess (vgl. BVerwGE 75, 354).
Denn die Äußerungen, deren Unterlassen begehrt wird, sind in Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben erfolgt, so dass ein privatrechtlicher Unterlassungsanspruch ausscheidet (vgl. BVerwG, Urt. v. 29.01.1987 - 2 C 34/85 -, juris Rn. 12;… Hartung, in: GKÖD, Stand: Lfg. 12/12, § 78 BBG Rn. 40).
Die angegriffenen Äußerungen in der Presseerklärung vom 23. Mai 2018 und des Herrn Stephan Mayer in der am 27. Mai 2018 ausgestrahlten Fernsehsendung "Anne Will" sind dienstliche Äußerungen; sie sind daher der Antragsgegnerin in ihrer Funktion als Dienstherrin zuzurechnen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 29.06.1995 - 2 C 10/93 -, juris Rn. 20; Urt. v. 29.01.1987 - 2 C 34/85 -, juris Rn. 11).
vgl. Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteil vom 17. Januar 1980 - 7 C 42/78 -, in: Entscheidungen des BVerwG (BVerwGE) Band 59, S.319; Urteil vom 29. Januar 1987 - 2 C 34/85 -, in: BVerwGE 75, S.354; Beschluss vom 27. März 1996 - 8 B 33/96 -, abrufbar in JURIS.
vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Januar 1980 - 7 C 42/78 -, a.a.O.; Urteil vom 29. Januar 1987 - 2 C 34/85 -, a.a.O.; Beschluss vom 27. März 1996 - 8 B 33/96 -, a.a.O.
Mit amtlichen Äußerungen wird damit die Auffassung der Anstellungskörperschaft rechtlich festgelegt, sodass auch nur diese selbst auf deren Korrektur in Anspruch genommen werden kann (vgl. hierzu BVerwG, Beschl. v. 27.12.1967 - VI B 35.67 -, DÖV 1968, 429 im Anschluss an BGH - Großer Senat -, Beschl. v. 19.12.1960 - GSZ 1/60 -, BGHZ 34, 99 = NJW 1961, 658; Urt. v. 29.1.1987 - 2 C 34.85 -, BVerwGE 75, 354 = NJW 1987, 2529 = juris Langtext Rdnr. 10 f.;… OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 17.9.1991 - 7 A 10359/91 -, NJW 1992, 1844 = juris Langtext Rdnr. 39;… Hessischer VGH, Urt. v. 9.12.1993 - 6 UE 571/93 -, NVwZ-RR 1994, 700 = juris Langtext Rdnr. 29;… VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 2.11.1998 - 9 S 2434/98 -, VBlBW 1999, 93 = juris Langtext Rdnr. 5;… VG Berlin, Beschl. v. 20.8.1996 - 26 A 115.96 -, juris Langtext Rdnr. 12;… VG Bayreuth, Urt. v. 20.1.2006 - B 5 K 03.1361 -, juris Langtext Rdnr. 36 ff.;… VG Regensburg, Urt. v. 8.3.2006 - RN 3 K 05.00184 -, juris Langtext Rdnr. 68 und 70;… VG Augsburg, Urt. v. 2.4.2003 - Au 4 K 02.728 -, juris Langtext Rdnr. 23, jeweils m. w. N.).
Unabhängig von der Frage, ob einem Soldaten überhaupt ein Anspruch gegen seinen Vorgesetzten persönlich auf Widerruf einer unwahren oder ehrenrührigen dienstlichen Äußerung zustehen kann (für Beamte abgelehnt im Urteil vom 29. Januar 1987 - BVerwG 2 C 34.85 - BVerwGE 75, 354 ; vgl. auch Urteil vom 29. Juni 1995 - BVerwG 2 C 10.93 - BVerwGE 99, 56 ), könnte dieser Vorgesetzte persönlich nicht als Antragsadressat im Wehrbeschwerdeverfahren beteiligt sein.
VG Augsburg, 30.04.2009 - Au 4 K 08.1020
Klage auf Unterlassung und Widerruf gegen einen Beamten; fehlende …
VG Augsburg, 03.07.2017 - Au 7 K 16.242
Unzulässige Fortsetzungsfeststellungsklage mangels besonderem …
VGH Hessen, 20.05.1992 - 1 TH 633/92
Dienstanweisung eines Bürgermeisters - Verletzung der Weisungsbefugnis eines …
BVerwG, 10.10.1989 - 7 B 156.89
Unterlassungsanspruch im Zusammenhang mit ehrverletzenden Äußerungen - …
BVerwG, 21.11.1986 - 7 C 82.84
https://dejure.org/1986,2521
BVerwG, 21.11.1986 - 7 C 82.84 (https://dejure.org/1986,2521)
BVerwG, Entscheidung vom 21.11.1986 - 7 C 82.84 (https://dejure.org/1986,2521)
BVerwG, Entscheidung vom 21. November 1986 - 7 C 82.84 (https://dejure.org/1986,2521)
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Gemeinnützigkeit - Steuerrecht - Körperschaft - Privatschulträger - Subvention - Verfassungsmäßigkeit
Ersatzschulen (Finanzhilfe) - Privatschulsubventionierung - steuerrechtliche Gemeinnützigkeit
GG Art. 7 Abs. 4 S. 1
VG Darmstadt, 23.08.1984 - III/1 E 2489/81
NJW 1987, 2529 (Ls.)
NVwZ 1987, 680
DÖV 1987, 397
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es im Lichte von Art. 7 Abs. 4 GG unbedenklich, wenn der Anspruch auf staatliche Hilfe für körperschaftlich organisierte private Ersatzschulen in dieser Weise von der Anerkennung der Gemeinnützigkeit im Sinne des Steuerrechts abhängig gemacht wird (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.11.1986 - 7 C 82.84 -, juris).
Ersatzschulfinanzierung; Ersatzschulzuschuss; Haushaltsjahr 2011; Kürzung; …
Damit hält sich der Gesetzgeber im Rahmen der ihm bei der Regelung der staatlichen Subventionierung der Ersatzschulen zustehenden Gestaltungsfreiheit (BVerwG, Urteil vom 21. November 1986 - BVerwG 7 C 82.84 -, juris Rn. 12).
Damit hält sich der Gesetzgeber im Rahmen der ihm bei der Regelung der staatlichen Subventionierung der Ersatzschulen zustehenden Gestaltungsfreiheit (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. November 1986 - BVerwG 7 C 82.84 -, juris, Rn.12).
Ersatzschulfinanzierung; Ersatzschulzuschuss; Haushaltsjahr 2016; …
Ersatzschulfinanzierung; Ersatzschulzuschuss; Haushaltsjahr 2015; Kürzung; …
VG Berlin, 03.03.2015 - 3 K 1001.12
Schulfinanzierung: Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft; …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der die Kammer folgt, ist es im Lichte von Art. 7 Abs. 4 GG unbedenklich, wenn der Anspruch auf staatliche Hilfe für körperschaftlich organisierte private Ersatzschulen in dieser Weise von der Anerkennung der Gemeinnützigkeit im Sinne des Steuerrechts abhängig gemacht wird (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. November 1986 - BVerwG 7 C 82.84 -, NVwZ 1987, S. 680).
https://dejure.org/1987,3337
BVerwG, 13.05.1987 - 6 C 25.86 (https://dejure.org/1987,3337)
BVerwG, Entscheidung vom 13.05.1987 - 6 C 25.86 (https://dejure.org/1987,3337)
BVerwG, Entscheidung vom 13. Mai 1987 - 6 C 25.86 (https://dejure.org/1987,3337)
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VG Stuttgart, 11.01.1985 - VRS 5 K 2254/84
BVerwG, 30.05.1986 - 6 B 36.85
NJW 19897, 2529
Die Frage, ob die Höchstbetragsverordnung den in § 6 Abs. 2 AFWoG bezeichneten Differenzierungskriterien hinreichend Rechnung trägt, ist materiellrechtlicher Natur und auf die mit der zugelassenen Revision erhobene Rüge der Verletzung materiellen Rechts umfassend zu prüfen (§ 137 Abs. 3 VwGO; vgl. etwa Urteil vom 13. Mai 1987 - BVerwG 6 C 25.86 - Buchholz 448.6 § 15 KDVG Nr. 3 S. 10 ).
Insbesondere im Hinblick auf die - regelmäßig Zweifel an der Ernsthaftigkeit der geltend gemachten Gewissensentscheidung begründende - Tatsache, daß der Kläger dem Bundesamt unentschuldigt seine Unterlagen nicht eingereicht hat, die im verwaltungsgerichtlichen Verfahren als gewichtiges Indiz gegen die Ernsthaftigkeit der geltend gemachten Gewissensentscheidung zu werten ist (vgl. auch Urteile vom 13. Mai 1987 - BVerwG 6 C 6.86 - <BVerwGE 77, 240 = NVwZ 1987, 801> und - BVerwG 6 C 25.86 - ), war die hier vom Verwaltungsgericht durchgeführte Prüfung des ihm vorliegenden Akteninhalts (§ 14 Abs. 3 KDVG), der hauptsächlich aus der Darlegung der Beweggründe des Klägers für seine Kriegsdienstverweigerung, seinem Lebenslauf sowie der Begründung für seine Fristversäumnis gegenüber dem Bundesamt bestand, zur Bildung seiner hinreichend sicheren Überzeugung i.S.v. § 14 Abs. 1 KDVG erforderlich.
BVerwG, 25.10.1989 - 6 C 61.87
Kriegsdienstverweigerer - Gewissensgründe - Waffe - Ablehnung
Wie der Senat in seinen Urteilen vom 13. Mai 1987 - BVerwG 6 C 6.86 - (BVerwGE 77, 240 = Buchholz 448.6 § 15 KDVG Nr. 2) und - BVerwG 6 C 25.86 - (Buchholz 448.6 § 15 KDVG Nr. 3) näher ausgeführt hat, führt die auf § 15 Abs. 1 Satz 1 KDVG gestützte berechtigte Feststellung, der unentschuldigt ferngebliebene Antragsteller sei nicht berechtigt, den Kriegsdienst zu verweigern, nur zum Abschluß des Verfahrens in der Verwaltungsinstanz.
BVerwG, 27.08.1990 - 6 B 3.90
Verletzung der Pflicht zur Gewährung rechtlichen Gehörs - Beschwerde gegen die …
Ebenso, wie etwa ein Verfahrensbeteiligter, der einen Benachrichtigungszettel über eine Zustellung nicht beachtet und sich deshalb nicht Kenntnis von dem zuzustellenden Schriftstück verschafft (vgl. dazu Urteil vom 13. Mai 1987 - BVerwG 6 C 25.86 - ), kann auch der Kläger, der trotz zu erwartender schriftlicher Ladung zu dem ihm mündlich mitgeteilten Termin keine Vorkehrungen - etwa durch telefonische Rückfragen bei der Geschäftsstelle des Gerichts über die angekündigte und bisher nicht eingegangene Ladung - für eine zuverlässige und endgültige Unterrichtung über den Termin getroffen hat, keinen begründeten Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Gehörs wegen der Durchführung des Termins ohne seine an sich angebrachte mündliche Anhörung erheben.
Dass er auf die angebrachten Hinweise auf die Niederlegung der Verfügung nicht reagiert hat, fällt ausschließlich in seinen Verantwortungsbereich, vgl. BVerwG, Urteil vom 13.05.1987 -6 C 25/86 -, NJW 1987, S. 2529;.
BVerwG, 15.10.1987 - 6 C 25.87
Die von ihr primär begehrte Klageabweisung durch das Revisionsgericht wäre nicht in Betracht gekommen, weil - wie der Senat mit Urteilen vom 13. Mai 1987 (BVerwG 6 C 6.86 und BVerwG 6 C 25.86) zu § 15 Abs. 1 KDVG entschieden hat - selbst dann, wenn die Kammer für Kriegsdienstverweigerung gemäß § 15 Abs. 1 KDVG das Anerkennungsbegehren des Wehrpflichtigen wegen unentschuldigten Fernbleibens vom Termin zu seiner persönlichen Anhörung zu Recht zurückgewiesen hätte, auf die Klage des Wehrpflichtigen gegen die zurückweisende Entscheidung der Kammer für Kriegsdienstverweigerung hin das Verwaltungsgericht seinerseits über das Anerkennungsbegehren in der Sache hätte entscheiden müssen.