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Timestamp: 2016-10-27 20:55:14
Document Index: 38082934

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 247/00 (28.10.2002)
U 247/00
Pr�sident Sch�n, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ferrari; Gerichtsschreiberin Kopp K�ch
K.________, 1957, Beschwerdef�hrer, vertreten durch den Procap Schweizerischer Invaliden-Verband, Froburgstrasse 4, 4600 Olten,
Der 1957 geborene K.________ war seit Oktober 1988 bei der Firma G.________ AG, als Maurer t�tig und auf Grund dieses Arbeitsverh�ltnisses bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunf�lle versichert. Am 18. Januar 1989 erlitt er einen Unfall, anl�sslich welchem er sich beim Heben eines Stahltr�gers die linke Hand einklemmte und sich dabei eine Quetschung zuzog. Am 31. M�rz 1989 erfolgte eine Arthroskopie des linken Handgelenkes, bei welcher eine L�sion im Bereich des skapholun�ren Bandes festgestellt wurde. Ab 12. September 1989 war K.________ wieder arbeitsf�hig. Nachdem er am 1. Dezember 1989 eine Stelle als Betriebsmitarbeiter bei der Firma C.________ AG, angetreten hatte, st�rzte er am 4. April 1990 auf einer Treppe und zog sich eine Kontusion des linken Handgelenks zu. Am 27. Juli 1990 wurde eine Handgelenksdenervation dorso-radial und radial sowie �ber Metacarpale I proximal durchgef�hrt. Ab 15. Oktober 1990 war K.________ wieder zu 100 % arbeitsf�hig. Im Juni 1995 meldete die Firma B.________, als damalige Arbeitgeberin einen R�ckfall. Bei der Handgelenksarthroskopie vom 25. Oktober 1995 wurde eine skapholun�re Bandl�sion festgestellt, weshalb am 18. Dezember 1995 eine operative Revision erfolgte. Nach weiteren operativen Eingriffen war der Versicherte vom 12. Mai bis 13. Juni 1997 in der Klinik X.________ hospitalisiert. Gleichzeitig erfolgte eine berufliche Abkl�rung.
Mit Verf�gung vom 18. Dezember 1997 sprach die SUVA K.________ ab 1. Januar 1998 eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 25 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung von 33,33 % zu. Gegen diese Verf�gung liess der Versicherte Einsprache erheben und eine h�here Invalidenrente sowie eine berufliche Abkl�rung durch die Invalidenversicherung beantragen. In der Zeit vom 19. Oktober bis 13. November 1998 fand auf Veranlassung der Invalidenversicherung im Werkst�tten- und Wohnzentrum Y.________ (WWB) eine berufliche Abkl�rung statt. Die SUVA holte im Rahmen des Einspracheverfahrens ein handchirurgisches Gutachten des Prof. Dr. med. A.________, Abteilung Handchirurgie des Inselspitals Bern, vom 16. Juni 1999 ein. Mit Entscheid vom 11. Oktober 1999 hiess sie die Einsprache teilweise gut und �nderte die Verf�-gung vom 18. Dezember 1997 in dem Sinne ab, dass ab 1. Januar 1998 eine Invalidenrente von 40 % anstelle von 25 % ausgerichtet wird.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher K.________ die Zusprechung einer Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 75 % beantragen liess, wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 29. M�rz 2000 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst K.________ das im vorinstanzlichen Verfahren gestellte Begehren erneuern.
In ihrer Vernehmlassung schliesst die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Mit Replik und Duplik halten die Parteien an den gestellten Antr�gen fest. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen f�r die Leistungspflicht der Unfallversicherung, insbesondere die Grunds�tze f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs bei psychischen Beschwerden (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 99 Erw. 2a und 115 V 138 ff. Erw. 6), zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben sind auch die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen zum Anspruch auf eine Invalidenrente sowie zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades (Art. 18 Abs. 1 und 2 UVG). Korrekt sind des Weiteren die Ausf�hrungen �ber die Bedeutung �rztlicher Berichte bei der Ermittlung des Invalidit�tsgrades (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1), �ber die Beweisw�rdigungsregeln bei �rztlichen Berichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c) sowie insbesondere auch �ber den f�r die Invalidit�tsbemessung massgebenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Darauf kann verwiesen werden.
Was zun�chst die zumutbare Arbeitsf�higkeit im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids (vgl. BGE 122 V 421 Erw. 4a) anbelangt, ist unbestritten, dass der Versicherte wegen seiner Beschwerden und Funktionsst�rungen im linken Handgelenk sowie in Daumen und Zeigefinger in einem manuell belastenden Beruf nicht mehr einsatzf�hig ist.
2.1 Die SUVA und die Vorinstanz haben in sorgf�ltiger W�rdigung der medizinischen Unterlagen festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer hingegen in einer behinderungsangepassten T�tigkeit ganzt�gig arbeitsf�hig ist. Sie st�tzen sich dabei vor allem auf das umfassende und schl�ssige handchirurgische Gutachten des Prof. Dr. med. A.________ vom 16. Juni 1999. Der Experte hat einl�sslich dargelegt, dass bei Tragen der Handgelenksstabilisierungsschiene die Bewegungsfunktionen des Daumens und der Langfinger weitgehend uneingeschr�nkt m�glich sind und eine recht gute Kraftentfaltung von mindestens ca. 20 kg Faustschlusskraft erwartet werden kann. Diese Restfunktionen m�ssten seiner Ansicht nach gen�gen, um die Hand f�r alle Verrichtungen des t�glichen Lebens uneingeschr�nkt und f�r leichtere berufliche T�tigkeiten teilweise einsetzen zu k�nnen. F�r den Versicherten seien verschiedene Berufe denkbar, so etwa Magaziner von Kleinteilen, Campingwart, Securitasw�chter, Kioskverk�ufer, �berwachender Vorarbeiter auf Baustellen, Kundenberater der Automobilbranche usw.
2.2 Der Beschwerdef�hrer widerspricht der M�glichkeit einer vollzeitigen T�tigkeit nicht, kritisiert jedoch unter Hinweis auf die berufliche Abkl�rung der Invalidenversicherung die ihm attestierte Leistungsf�higkeit. Er macht geltend, auch im Bericht des WWB vom 18. Dezember 1998 werde von der grunds�tzlichen Zumutbarkeit einer vollschichtigen T�tigkeit ausgegangen. Die Verweisungst�tigkeiten entspr�chen in etwa den von Prof. Dr. med. A.________ oder andern �rzten genannten Arbeiten. Aufgrund der konkreten beruflichen Abkl�rung habe aber gesehen werden m�ssen, dass die Leistungsf�higkeit und das Arbeitstempo massiv reduziert seien, h�tten doch die Experten der BEFAS festgestellt, dass er maximal eine Leistung von 40 % erbringen und ein Einkommen von Fr. 1200.- bis 1400.- pro Monat erzielen k�nne.
2.3 Bez�glich der Einwendungen des Beschwerdef�hrers ist festzuhalten, dass zun�chst die noch zumutbare Arbeitsf�higkeit als medizinisch-theoretische Gr�sse und erst nachher die erwerblichen Auswirkungen einer allf�lligen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit festzulegen sind. Soweit mit der Berufung auf den Bericht des WWB vom 18. Dezember 1998 geltend gemacht werden sollte, der Beschwerdef�hrer sei nicht 100 % arbeitsf�hig, dies obschon die Zumutbarkeit einer vollschichtigen T�tigkeit nicht bestritten wurde, ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass eine allf�llige Diskrepanz einer psychischen Gesundheitsbeeintr�chtigung zuzuschreiben w�re. So finden sich im Gutachten des Prof. Dr. med. A.________ vom 16. Juni 1999 Hinweise darauf, dass die Arbeitsf�higkeit beziehungsweise die Erwerbsf�higkeit des Beschwerdef�hrers auch durch eine psychische Komponente beeintr�chtigt sein k�nnte, da sich die subjektiv geklagten nicht mit den objektiven Befunden erkl�ren liessen. Der Experte hielt fest, die erheblichen globalen Funktionsst�rungen der linken Hand seien zu einem grossen Teil in der psychischen �berlagerung begr�ndet. Die subjektiven Beschwerden und die erlebten Funktionsst�rungen seien um ein Vielfaches gravierender, als man dies bei einem analogen Fall mit "normaler" Verarbeitung der Unfallfolgen erwarten w�rde. Dementsprechend wurde bei der Diagnosestellung ein chronisches, weitgehend diffuses, h�chstwahrscheinlich psychisch �berlagertes posttraumatisches/postoperatives Schmerzsyndrom im Bereich des linken Handgelenkes sowie eine auff�llige, zur Dramatisierung neigende Pers�nlichkeitsstruktur erw�hnt. Auf die Frage der Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit durch psychische Beschwerden braucht indessen - wie die Vorinstanz ausf�hrlich und �berzeugend dargelegt hat - nicht weiter eingegangen zu werden, da die Unfallversicherung mangels ad�quatem Kausalzusammenhang daf�r ohnehin nicht leistungspflichtig w�re. Das kantonale Gericht zeigt auf, dass die Unfallereignisse im mittelschweren Bereich einzuordnen sind, die von der Rechtsprechung f�r die Bejahung der Ad�quanz entwickelten Kriterien jedoch nicht erf�llt sind. Dieser Begr�ndung kann entgegen der Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vollumf�nglich beigepflichtet werden. Weder kann das Unfallereignis vom 18. Januar 1989 als besonders schwer qualifiziert werden noch zeichnete sich einer der beiden Unf�lle durch besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit aus. Vielmehr waren die erlittenen Verletzungen - wie die SUVA in ihrer Vernehmlassung ausf�hrt - weder von der Schwere noch von der besonderen Eigenart her erfahrungsgem�ss geeignet, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen. Auch kann nicht von einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung gesprochen werden, ist doch nach Lage der Akten erstellt, dass die linke Hand des Versicherten im Krankheitsverlauf wiederholt zus�tzlichen Ereignissen ausgesetzt war, welche wiederum neue Beschwerden und Arbeitsunf�higkeiten hervorriefen. Dass dabei die psychischen Beschwerden und die dramatisierende Pers�nlichkeit des Beschwerdef�hrers sowohl den Krankheitsverlauf als auch die Beschwerdeklagen mitbeeinflussten und die �rzte zu zus�tzlichen Abkl�rungen bewegten, geht aus den Akten klar hervor. Der SUVA ist schliesslich darin beizupflichten, dass auch nicht von einer �rztlichen Fehlbehandlung gesprochen werden kann, r�umt doch Prof. Dr. med. A.________ in seiner Expertise ein, dass die handchirurgischen Eingriffe dem Beschwerdef�hrer Schmerzlinderung verschafften, sodass ihre Indikation nachtr�glich zwar diskutiert, jedoch nicht grundwegs als falsch beurteilt werden kann. Nicht weiter hilft dem Beschwerdef�hrer schliesslich das im vorliegenden Verfahren neu aufgelegte Gutachten der Frau Dr. med H.________, Klinik Z.________ des Aargauischen Heilst�ttevereins, vom 22. M�rz 2001, worin dem Beschwerdef�hrer unter Ber�cksichtigung der somatischen und psychischen Beschwerden lediglich noch eine Arbeitsf�higkeit f�r eine stundenweise leichte T�tigkeit im Umfang von 30 % attestiert wird. Vielmehr zeigt gerade dieses Gutachten die Bedeutung der psychischen Beschwerden auf, die wohl von der Invalidenversicherung, nicht jedoch - wie vorstehend ausgef�hrt mangels Ad�quanz - von der Unfallversicherung, zu ber�cksichtigen sind. Die �rztin diagnostiziert unter anderem eine Pers�nlichkeitsst�rung mit narzisstischen, emotional instabilen und passiv-aggressiven Anteilen und f�hrt aus, dass der Versicherte - retrospektiv gesehen - mit der gef�hrlichen Arbeit eines Fassaden- und Stahlbauers und der intensiven sportlichen T�tigkeit sowie mit den damit verbundenen Gr�ssenideen seine Pers�nlichkeit stabilisierte. Die gef�hrliche Arbeit habe ihm einen "Kick" gegeben und ihn sehr befriedigt. Durch den Unfall und dessen Folgen sei es zu einer Dekompensation der Pers�nlichkeitsstruktur gekommen mit einer funktionellen �berlagerung der Schmerzen und Funktionsst�rung der dominanten linken Hand. Bez�glich zumutbaren T�tigkeiten verweist die �rztin auf die von Prof. Dr. med. A.________ in seinem Gutachten erw�hnten Berufe, f�gt jedoch an, dass der Versicherte auf Grund der psychischen Behinderung mit geringem Durchhalteverm�gen und passiv-aggressivem Verhalten, verbunden mit der Einschr�nkung der dominanten linken Hand, an einem �blichen Arbeitsplatz nur stundenweise und nicht in einem regul�ren Pensum eingesetzt werden kann. Wie die SUVA in ihrer Duplik darlegt, geht gerade aus der psychosomatischen Expertise vom 22. M�rz 2001 deutlich hervor, dass der Beschwerdef�hrer unter Abstraktion seiner psychischen/psychosomatischen Beschwerden durchaus in der Lage w�re, die von Prof. Dr. med. A.________ umschriebene zumutbare Arbeitsf�higkeit nutzbringend einzusetzen.
2.4 In W�rdigung der gesamten Umst�nde ist demzufolge mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass dem Beschwerdef�hrer aus medizinischer Sicht auf Grund der somatischen Unfallfolgen eine ganzt�gige Arbeit zumutbar ist, wobei seine linke Hand nur noch f�r leichtere berufliche T�tigkeiten teilweise einsetzbar ist. Nicht zumutbar sind repetitive Beanspruchungen und Belastungen von �ber 20 kg Faustschlusskraft. Die T�tigkeiten sollten vorwiegend einh�ndig auszu�ben sein, wobei jedoch die linke Hand f�r leichtere Verrichtungen wie Greif-, Halte- und Manipulationsfunktionen im unteren Drittel des normalen Belastungsgrades einsetzbar ist.
Streitig und zu pr�fen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit.
3.1 Als Valideneinkommen 1997 hat die SUVA, wie die Vorinstanz best�tigt hat, zu Recht das an der letzten Arbeitsstelle erzielte Jahreseinkommen von Fr. 64'025.- (Fr. 4925.- x 13) beigezogen. Dieser Betrag wird auch vom Beschwerdef�hrer nicht bestritten.
3.2 F�r die Bestimmung des Invalideneinkommens hat die SUVA aus ihrer Dokumentation �ber Arbeitspl�tze (DAP) f�nf Beispiele f�r dem Versicherten noch zumutbare leichte T�tigkeiten in der Industriebranche als Lagermitarbeiter, Lagerdisponent, Betriebsangestellter, Pr�fer oder Bohrer beigezogen und den dort erzielbaren Lohn in ihrer Verf�gung vom 18. Dezember 1997 mit Fr. 46'729.- beziffert. Aus der Gegen�berstellung mit dem Valideneinkommen ermittelte sie so einen Invalidit�tsgrad von "gut 25 %". Nach Einholung des handchirurgischen Gutachtens vom 16. Juni 1999 korrigierte die SUVA im Einspracheentscheid vom 11. Oktober 1999 das Invalideneinkommen auf Fr. 39'300.-, indem sie einen der beigezogenen Arbeitspl�tze wegen Ungeeignetheit wegliess und einer Leistungsverminderung wegen Beeintr�chtigung der linken Hand bei einem Linksh�nder zus�tzlich durch einen Abzug von 15 % Rechnung trug. Aus der Gegen�berstellung mit dem Valideneinkommen ermittelte sie einen Invalidit�tsgrad von knapp 40 % und erh�hte demzufolge die Invalidenrente auf 40 %. Der Beschwerdef�hrer beantragte indessen, es sei gest�tzt auf den Bericht des WWB vom 18. Dezember 1998 von einem monatlichen Invalideneinkommen in der H�he von Fr. 1200.- bis 1400.- auszugehen und ihm demzufolge eine Rente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 75 % zuzusprechen. Die Vorinstanz hiess das Vorgehen der SUVA grunds�tzlich gut, erhob aus den zumutbaren Arbeitsplatzprofilen ein j�hrliches Einkommen von Fr. 47'410.-, was unter Ber�cksichtigung des "Behindertenabzuges" ein Invalideneinkommen von rund Fr. 40'300.- ergab. Aus der Gegen�berstellung mit dem Valideneinkommen er-mittelte das kantonale Gericht einen Invalidit�tsgrad von 37 % und f�hrte aus, die von der SUVA zugesprochene Invalidenrente von 40 % sei somit nicht zu beanstanden. Im vorliegenden Verfahren kritisiert der Beschwerdef�hrer wiederum das Invalideneinkommen. Nach wie vor verlangt er die Zugrundelegung des zumutbaren monatlichen Einkommens gem�ss beruflicher Abkl�rung von Fr. 1200.- bis 1400.-, eventualiter - bei Ausgehen von den Arbeitsplatz-profilen der SUVA - einen zus�tzlichen Abzug von mindestens 25 %. Die SUVA zieht in ihrer Vernehmlassung vergleichsweise die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 1996 des Bundesamtes f�r Statistik bei und zeigt auf, dass sich auch bei Abstellen darauf unter Ber�cksichtigung eines Behindertenabzuges von 25 % nichts zu Gunsten des Beschwerdef�hrers ergeben w�rde.
3.3 F�r die Ermittlung des Invalideneinkommens ist massgebend, was der Versicherte, trotz Behinderung, durch eine zumutbare T�tigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt erzielen k�nnte.
3.3.1 Wenn der Beschwerdef�hrer verlangt, es sei diesbez�glich auf das gem�ss beruflicher Abkl�rung der Invalidenversicherung erzielbare monatliche Einkommen von Fr. 1200.- bis 1400.- abzustellen, ist dem in zweifacher Hinsicht zu widersprechen. Zun�chst ist - wie in Erw. 2.3 dargelegt - zu ber�cksichtigen, dass der WWB-Abkl�rungsbericht vom 18. Dezember 1998 eine Gesamtbeurteilung unter Einschluss von namentlich psychischen Faktoren beinhaltet, f�r welche die Unfallversicherung nicht leistungspflichtig ist. Zudem muss aus aus dem Umstand, dass das WWB an sich von einer zumutbaren ganzschichtigen T�tigkeit im industriellen Bereich ausgeht, jedoch nur ein zu erwirtschaftendes Einkommen von Fr. 1200.- bis 1400.- pro Monat annimmt, geschlossen werden, dass es eben nicht vom ausgeglichenen Arbeitsmarkt ausgeht.
3.3.2 Nimmt ein Versicherter nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit auf, k�nnen f�r die Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens - wie dies die SUVA in ihrer Vernehmlassung vergleichsweise getan hat - die Tabellenl�hne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik beigezogen werden. Dies rechtfertigt sich vorliegend insofern, als damit die Frage, ob das Abstellen auf die Arbeitsplatzprofile der SUVA korrekt ist und ob insbesondere die der Invalidit�tsbemessung zu Grunde gelegten T�tigkeiten geeignet sind - was vom Beschwerdef�hrer bereits im Einspracheverfahren bezweifelt wurde - offen bleiben kann.
Beim Abstellen auf die Tabellenl�hne ist von den standardisierten Bruttol�hnen (Tabellengruppe A) auszugehen, wobei jeweils der sogenannte Zentralwert massgebend ist. Zu ber�cksichtigen ist, dass den Auswertungen in der Tabellengruppe A eine einheitliche Arbeitszeit von 40 Stunden in der Woche zu Grunde liegt, w�hrend die effektive durchschnittliche Arbeitszeit ab 1993 41,9 Stunden, seit 1999 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, 7/2002, Tabelle B 9.2, S.88) betrug. Auch ist vom Bruttolohn auszugehen, wie er dem jeweils in Betracht fallenden Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes entspricht (BGE 126 V 77 Erw. 3b/bb). Vom so ermittelten Tabellenlohn kann unter bestimmten von der Rechtsprechung umschriebenen Voraussetzungen ein Abzug vorgenommen werden, der f�r s�mtliche in Betracht fallenden Umst�nde (leidensbedingte Ein-schr�nkungen, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Be-sch�ftigungsgrad) gesamthaft zu sch�tzen und unter Ber�cksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf h�chstens 25 % zu beschr�nken ist (BGE 126 V 79 Erw. 5b, best�tigt in AHI 2002 S. 62).
Gem�ss Tabelle A1 der LSE 1996 belief sich der Zentralwert f�r die mit einfachen und repetitiven Arbeiten besch�ftigten M�nner im privaten Sektor im Jahr 1996 auf Fr. 4'294.- (einschliesslich 13. Monatslohn), was umgerechnet auf die betriebs�bliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41,9 Stunden ein Jahreseinkommen von Fr. 53'975.- ergibt. Unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung von 0,5 % im Jahr 1997 (Die Volkswirtschaft, Heft 7/2002, Tabelle B10.2, S.89) resultiert ein Jahreseinkommen von Fr. 54'245.-. Was den Abzug vom Tabellenlohn betrifft, f�llt ein solcher v.a. unter dem Titel der leidensbedingten Einschr�nkungen in Betracht, weil der Beschwerdef�hrer zu Folge der gesundheitlichen Beeintr�chtigung auch im Rahmen einer angepassten leichteren T�tigkeit eingeschr�nkt ist. Da die Behinderung an der dominanten linken Hand erheblich ins Gewicht fallen d�rfte, erscheint der maximale Abzug von 25 % als angemessen. Das Invalideneinkommen bel�uft sich somit auf Fr. 40'684.-, sodass sich nach der Gegen�berstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 64'025.- die von der SUVA im Einspracheentscheid vom 11. Oktobber 1999 zugestandene Invalidenrente von 40% nicht beanstanden l�sst. Dementspre-chend ist auch der vorinstanzliche Entscheid vom 29. M�rz 2000 im Ergebnis zu best�tigen.