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Timestamp: 2020-02-20 11:35:31
Document Index: 365946371

Matched Legal Cases: ['Art 14', 'Art 12', 'Art 2', '§ 2', '§ 1', '§ 124', '§ 124', '§ 124', '§ 124', '§ 10', '§ 13', '§ 24', 'Art 6', 'Art 3', 'Art 15', 'Art 13', '§ 15', '§ 124', '§15', '§17', '§25', '§27', '§ 1', '§ 4', '§ 8', '§ 17', '§ 177', 'Art.3', '§1', '§4', '§8', '§ 5', '§ 14', 'Art.11', 'Art.12', 'Art.14', 'Art.3', '§5', '§ 8', '§ 8', '§ 6', '§8', '§6', '§ 28', '§28', 'Art.3', '§ 172', '§ 28', '§ 172', 'Art. 70', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 74', '§ 218', '§ 28', '§ 203', '§ 23', '§ 26', 'Art.70', 'Art.72', 'Art.74', '§218', '§28', '§172', '§203', '§113', '§ 14', 'Art.14', '§ 8', '§ 8', 'Art.14', '§8']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 20.02.2020 12:35h
Renten/Pensionen - Versorgungswerke
8 LA 149/11
Wechsel zwischen verschiedenen berufsständischen Versorgungswerken
1. Eine auf satzungsrechtlicher Grundlage durch Bescheid erteilte Befreiung von der Pflichtmitgliedschaft verliert ihre Wirkung ohne Weiteres bei einem Erlöschen der Pflichtmitgliedschaft.
2. Durch einen Wechsel zwischen verschiedenen berufsständischen Versorgungswerken bedingte Minderungen der Höhe zu erwartender Versorgungsleistungen sind von dem betroffenen Mitglied hinzunehmen. Diese Unterschiede sind die zwangsläufige Folge aus den landesrechtlich geordneten und von autonomen Versorgungsträgern geregelten Versorgungssystemen.
Dem betroffenen Versicherten steht von Verfassungs wegen kein Wahlrecht zu, das es ihm ermöglichen würde, im Lauf eines Berufslebens die jeweils günstigste Versorgungsmöglichkeit zu wählen oder an ihr festzuhalten und die Anwendung aller anderen Versicherungspflichten auszuschließen, auch wenn die Fortsetzung der bestehenden Zugehörigkeit zu einem Versorgungswerk erheblich günstiger wäre als der satzungsrechtlich erzwungene Wechsel in ein anderes Versorgungswerk.
GG Art 14 Abs 1, Art 12 Abs 1, Art 2 Abs 1
HKG ND § 2 Abs 1 S 1, § 1 Abs 1 Nr 1
VwGO § 124 Abs 2 Nr 1, § 124 Abs 2 Nr 3, § 124 Abs 2 Nr 5, § 124a Abs 4 S 4
Aktenzeichen: 8LA149/11 Paragraphen: Datum: 2012-07-30
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Zur (hier bejahten) Rechtmäßigkeit des satzungsmäßigen Ausschlusses der freiwilligen Mitgliedschaft in einem berufsständischen Versorgungswerk für den Fall des Erwerbs der Pflichtmitgliedschaft in einem anderen Versorgungswerk
ÄASiO ND § 10 AGG, § 13, § 24
EGRL 78/2000Art 6, Art 3 Abs 3
EWGV 1408/71Art 15, Art 13
Aktenzeichen: 8LA75/11 Paragraphen: Datum: 2012-07-24
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8 LA 123/11
Berufsunfähigkeit; Berufsunfähigkeitsrente; Darlegung von Zulassungsgründen; Darlegung, unzureichende; Kürzung; Nichtzahlung; rückständige Beträge; Versorgungsbeitrag; Versorgungsbeiträge; Zusicherung
ABH §§ 15, 17, 25, 27
VwGO §§ 124 II Nr 1, 124 II Nr 2, 124a IV 4
Aktenzeichen: 8LA123/11 Paragraphen: ABH§15 ABH§17 ABH§25 ABH§27 Datum: 2011-07-21
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Renten/Pensionen - Versorgungswerke Anrechnungszeiten
Hessischer VGH - FG Frankfurt
3 A 2522/08.Z
Adoption; Altersrente; Geburt; Kindererziehungszeit; Rechtsanwältin; Satzung; Versorgungswerk; Zusatzzeit
1. Eine Satzungsbestimmung, nach der für jede Geburt eines Kindes einer Rechtsanwältin, die bei einem Versorgungswerk Mitglied ist, eine Zusatzzeit von einem Jahr für die Berechnung der Altersrente gewährt wird, aber keine Kindererziehungszeiten anerkannt werden, verstößt nicht gegen den Gleichheitssatz.
Hess. RAVG § 1
Hess. RAVG § 4
Hess. RAVG § 8
Satzung Versorgungswerk Rechtsanw. Hessen § 17 Abs. 3
SGB VI § 177
Aktenzeichen: 3A2522/08 Paragraphen: GGArt.3 Hess.RAVG§1 Hess.RAVG§4 Hess.RAVG§8 Datum: 2009-07-17
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3 A 2614/08.Z
Altersrente; Arzt; Beiträge; Berufsunfähigkeitsrente; Landesärztekammer Hessen; Überleitung; Versorgungswerk
Der in einer Satzung eines ärztlichen Versorgungswerks bestimmte Ausschluss der Überleitung geleisteter Beiträge bei einem Wechsel des Versorgungswerks, falls schon mehr als 60 Monate Beiträge entrichtet wurden, verstößt nicht gegen Rechtsvorschriften.
Hess. HeilbG § 5a
Satzung des Versorgungswerks der LÄK Hessen § 14
Aktenzeichen: 3A2514/08 Paragraphen: GGArt.11 GGArt.12 GGArt.14 GGArt.3 Hess.HeilbG§5a Datum: 2009-07-06
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8 LC 3/09
Pflichtmitgliedschaft, Versorgungswerk, Versorgungswerk, berufsständisch, Vertrauensschutz, Zahnärztekammer
Berufsständisches Versorgungsrecht: Ausnahmen von der Pflichtmitgliedschaft im zahnärztlichen Versorgungswerk
Nach § 8 Abs. 2 ABH ist von der Pflichtmitgliedschaft im Altersversorgungswerk der Zahnärztekammer Niedersachsen nur ausgenommen, wer zum 1. Januar 2005 das 45. Lebensjahr vollendet hat und zu diesem Zeitpunkt von der Mitgliedschaft in einem deutschen zahnärztlichen Versorgungswerk ausgenommen oder befreit worden ist.
ABH § 8
ASO § 6
VO (EWG) Nr 1408/71
Aktenzeichen: 8LC3/09 Paragraphen: ABH§8 ASO§6 1408/71 Datum: 2009-04-23
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8 LA 16/08
Gleichbehandlung, Gleichbehandlungsgebot, Gleichbehandlungsgrundsatz, Lebenspartner, Lebenspartnerschaft, eingetragene, Versorgungswerk, Versorgungswerk, berufsständisch
Ein niedersächsisches berufsständisches Versorgungswerk, das dem überlebenden Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft keine Hinterbliebenenrente gewährt, ist grundsätzlich nicht verpflichtet, stattdessen den Versorgungsbeitrag zu vermindern, um so den Aufbau einer anderweitigen Alterssicherung zu ermöglichen.
ASO § 28
Aktenzeichen: 8LA16/08 Paragraphen: ASO§28 GGArt.3 Datum: 2008-04-28
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6 A 10975/07.OVG
Rechtsanwalt; Versorgungswerk; persönlicher Pflichtbeitrag; Beitragsrückstand; Abrechnungsbescheid; Säumniszuschlag; Verzugszinsen; Beitragslast; Arbeitgeberanteil; Arbeitnehmeranteil; Zahlungspflicht; Umlageprinzip; Sozialversicherung; Gesamtsozialversicherungsbeitrag; berufsständische Versorgungseinrichtung; Beitragsprinzip; bundesrechtliche Sperrwirkung
1. § 172 Abs. 2 SGB VI hat nach seinem Regelungsgehalt nicht lediglich eine Bezuschussung des Arbeitgebers zum persönlichen Pflichtbeitrag seines von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreiten Arbeitnehmers zum Gegenstand, sondern begründet unmittelbar kraft öffentlichen Rechts eine eigenständige, auf den Arbeitgeberanteil beschränkte Beitragslast des Arbeitsgebers gegenüber der Versorgungseinrichtung.
3. Das rentenversicherungsrechtliche Abführungssystem des Gesamtsozialversicherungsbeitrages (§§ 28 a ff. SGB IV) ist durch § 172 Abs. 4 SGB VI nicht auf kapitalgedeckte berufsständische Versorgungseinrichtungen übertragen worden.
GG Art. 70 Abs. 2, Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Nr. 1, Art. 74 Nr. 12
AO § 218 Abs. 2 S. 1
SGB IV §§ 28 a ff.
SGB VI § 203 Abs. 2
Satzung § 23 Abs. 3 S. 1
Satzung § 26 Abs. 3 S. 1
Aktenzeichen: 6A10975/07 Paragraphen: GGArt.70 GGArt.72 GGArt.74 AO§218 SGBIV§28a SGBVI§172 SGBVI§203 VwGO§113 Datum: 2008-01-15
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1 A 2/05
Antrag auf Anerkennung von Erziehungszeiten, Ausschlussfrist von 3 Jahren nach Geburt des Kindes, Beitragsfinanziertes Versorgungswerk, Rechtsanwaltsversorgung Niedersachsen
Die Ausschlussfrist des § 14 Abs. 3 d der Satzung der Rechtsanwaltsversorgung Niedersachsen ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.
Aktenzeichen: 1A2/05 Paragraphen: Datum: 2006-02-21
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15.03.2005 6 A 10066/05.OVG
Rechtsanwalt, berufsständische Versorgung, Versorgungswerk, vorgezogene Altersrente, Versorgungsabschlag, Rentenkürzung, Kürzungsmaßstab, versicherungstechnische Grundsätze, Renteneintrittsalter, Rentenlaufzeit, rechtsatzmäßige Legitimation, Gesetzesvorbehalt, Satzungsvorbehalt, Delegationsgebot, Kürzungstatbestand, Kürzungsumfang, Bestimmtheitsgebot
Die Entscheidung, ob, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe die Regelaltersrente eines Rechtsanwaltes als Korrektiv für ihre vorzeitige Inanspruchnahme durch einen Versorgungsabschlag gekürzt werden soll, hat der Gesetzgeber im Rechtsanwaltsversorgungsgesetz vom 29. Januar 1985 (GVBl. S. 37) nicht selbst getroffen, sondern unter den Vorbehalt eines Satzungsbeschlusses des Versorgungswerkes gestellt.
GGArt.14
RAVG § 8 S. 2
RAVG § 8 Abs. 4
Aktenzeichen: 6A10066/05 Paragraphen: GGArt.14 RAVG§8 Datum: 2005-03-15
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