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Timestamp: 2019-07-17 05:00:17
Document Index: 163115802

Matched Legal Cases: ['§ 117', '§ 92', '§ 1', '§ 43', '§ 12', '§ 87', '§ 6']

DGPT: Mitteilungen
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Kongress Würzburg 2019Die GesellschaftAus- & WeiterbildungWissenschaft & ForschungMitgliederbereichPresse
19. Juli 2019, Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse e.V. (MAP)
Die Lange Nacht der MAP: ALIEN | Regie Ridley Scott
06. September 2019 - 08. September 2019, Schönhauser Allee 175 (Gartenhaus) | 10119 Berlin
Workshop: Großgruppen - und wie man sie leitet.
20. September 2019 - 21. September 2019, Medical University of Vienna Main Lecture Hall Sensengasse 2a (Universitätszahnklinik) 1090 Wien
09. November 2019 - 10. November 2019, Psychiatrische Klinik der LMU, Hörsaal, Nußbaumstr. 7, 80336 München
09. November 2019, Falkenried 7, 20251 Hamburg
Einladung zum Tag der offenen Tür im Michael-Balint-Institut am 09.11.2019
März 2019 / Stellungnahme der DGPT zum Kabinettsentwurf eines Psychotherapeuten-Ausbildungsreformgesetzes (PsychThAusbRefG)
Am 27.02.2019 hat das Bundeskabinett einem Gesetzesentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung zugestimmt. Dieser Kabinettsentwurf beinhaltet deutliche Veränderungen gegenüber dem Referentenentwurf vom 03.01.2019, zu dem die DGPT bereits ausführlich schriftlich sowie zusätzlich mündlich bei der Anhörung im BMG am 04.02.2019 Stellung genommen hat.
Januar 2019 / Stellungnahme zum Referentenentwurf des Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes (PsychThAusbRefG)
Der vorliegende Referentenentwurf des PsychThAusbRefG weist gegenüber dem vorausgehenden Arbeitsentwurf deutliche Verbesserungen auf. Dies betrifft berufsrechtlich vor allem die notwendige inhaltliche Bestimmung der Ausübung von Psychotherapie sowie die sozialrechtliche Verankerung der bisherigen Ausbildungsinstitute in Form der Nachfolgeregelung zum § 117 (3). Daneben beinhaltet der Referentenentwurf aber weiterhin erhebliche Regelungslücken bzw. unzureichende Regelungen, soweit der Ausbildungsweg mit dem Ziel verbunden ist, zur Approbation hinzuführen. So fehlen vor allem in hinreichendem Umfang praktische Ausbildungsanteile, und es fehlt eine Verpflichtung zur fachkundigen Lehre der wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren durch Lehrende mit einer Fachkunde in dem zu lehrenden Verfahren. Letztere erscheint uns grundlegend, will man Studierenden die gesamte Breite des Fachgebietes zugänglich machen. Im sozialrechtlichen Teil ist die Finanzierung der ambulanten Weiterbildung bisher nicht hinreichend geregelt, was zu Lasten der zukünftigen Weitergebildeten gehen wird. Damit muss konstatiert werden, dass die in der Präambel des PsychThAusbG selbst gesetzten Ziele mit dem aktuellen Referentenentwurf nicht ausreichend realisiert werden können.
Link zum Referentenentwurf des BMG
November 2018 / Bundestagspetition:
Studierende der Psychologie wehren sich gegen den Ausschluss wichtiger Lehrinhalte
Download der gemeinsamen Stellungnahme
Oktober 2018 / Neue Engpässe statt guter Patientenversorgung - Psychotherapeuten Verbände lehnen TSVG ab
Die DGPT lehnt zusammen mit drei weiteren großen Fach- und Berufsverbänden der Psychotherapeuten (bvvp, DPtV, VAKJP) den Vorschlag Nr. 51b im Kabinettsentwurf der Bundesregierung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in der vorliegenden Form einhellig ab.
"Wir teilen die Zielsetzung der Politik, für Menschen mit psychischen Erkrankungen schnell und zeitnah einen psychotherapeutischen Therapieplatz bereitstellen zu können. Aus diesem Grund kämpfen die Psychologischen und Ärztlichen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten seit Jahren darum, eine deutlich bessere Versorgung zu erreichen.
Die aktuellen Vorschläge der sog. 'gestuften und gesteuerten Versorgung' für Menschen mit psychischen Erkrankungen würden aber neue Hürden schaffen und den Zugang zur Psychotherapie erschweren. Die zum § 92 Abs. 6a Sozialgesetzbuch V aufgeführten Regelungen müssen ersatzlos gestrichen werden."
März 2018 / Stellungnahme der DGPT zur "Blended Therapy"
Im Zuge der aktuellen Diskussion um Psychotherapie und Internet rückt immer mehr die "Blended Therapy" in den Fokus. Es handelt sich hier um die "Verzahnung" (blended) von internetbasierten Interventionen mit der psychotherapeutischen Arbeit vor Ort in einer ambulanten Praxis oder in einer Klinik. Die DGPT geht davon aus, dass Psychotherapie grundsätzlich nur im persönlichen Kontakt zu erbringen ist, so wie in der Psychotherapie-Richtlinie festgelegt.
Oktober 2017 / Bundessozialgericht bleibt bei seiner strukturkonservativen Auslegung der Entscheidungen des Bewertungsausschusses
Das DGPT-Musterverfahren war nun beim Bundessozialgericht (BSG) angekommen. Im Kern ging es bei dem Verfahren, das von unserem Ehrenmitglied RA Holger Schildt maßgeblich betrieben wurde, um die Angemessenheit der Vergütung vor dem Hintergrund, dass die Honorierung der Psychotherapeuten immer noch nicht den früheren Vorgaben des BSG entspricht.
Wir hatten insbesondere gefordert festzustellen, dass der Beschluss des Bewertungsausschusses aus dem Jahr 2015 rechtswidrig sei und vom Bewertungsausschuss durch eine gesetzes- und rechtsprechungskonforme Änderung des EBM ersetzt werden müsste, um die angemessene Vergütung der Psychotherapeuten her- und sicherzustellen.
Zu unserem großen Bedauern hat das BSG unsere Klage am 11.10.2017 zurückgewiesen.
Download der Stellungnahme des Geschäftsführenden Vorstandes zu dieser Entscheidung des BSG
August 2017 / Stellungnahme zum Arbeitsentwurf eines Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes des BMG
Die vorliegende Version des Arbeitsentwurfes eines „Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes“ (PsychThAusbRefG) erfüllt nach Einschätzung der DGPT den selbstgesetzten Anspruch des Bundesministeriums für Gesundheit, ein Direktstudium zu etablieren, das für die psychotherapeutische Versorgung qualifiziert, in keinem Fall. Ein Direktstudium mit diesem Studienkonzept wird unseres Erachtens die Breite des Fachgebietes in der Versorgung weder abbilden können noch erscheint es realistisch, die notwendigen personalen, sozialen und fachlichen Kompetenzen für eine Approbation zur heilkundlichen Psychotherapie zu vermitteln.
Download des Arbeitsentwurfs des BMG zum Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes (Juli 2017)
Download der gemeinsamen Stellungnahme von DGPT und VAKJP zur verklammerten Ausbildung (Mai 2017)
Download der gemeinsamen Stellungnahme Psychotherapieverbände zum Eckpunkte-Papier des BMG (März 2017)
Download der Stellungnahme der DGPT zum Eckpunkte-Papier des BMG (November 2016)
Download des Eckpunkte-Papier des BMG (Oktober 2016)
Juli 2017 / Abmahnwelle wegen angeblichen Verstoßes gegen § 1 Abs. 8 der PT- Richtlinie - Initiatoren verzichten auf Weiterverfolgung der Abmahnungen
Neue Informationen dazu im Mitgliederbereich unter Berufspolitik – Hintergrundinformationen
Juni 2017 / Bewertungsausschuss korrigiert seine Honorarentscheidung / Sprechstunde und Akutbehandlung werden zumindest wie antrags- und genehmigungspflichtige Leistungen bezahlt
Der Bewertungssauschuss hat heute seine Entscheidung vom 29. März 2017 unter Druck korrigiert. Nach massiven Protesten (http://www.dgpt.de/aktuelles/mitteilungen/#c1438) haben die Krankenkassen, wie aus berufenem Munde zu erfahren war, wohl auch aufgrund des „Drucks“ des Bundesgesundheitsministeriums, im Bewertungssauschuss zugestimmt, dies zu korrigieren:
Jetzt werden die neuen Leistungen zumindest wie die bisherigen antrags- und genehmigungspflichtigen Leistungen bezahlt (rückwirkend zum 01.04.2017).
Mai 2017 / Notwendige Regelungen für den Erwerb der Fachkunden in den analytisch begründeten Verfahren in einer zukünftigen Weiterbildung
DGPT und VAKJP haben eine gemeinsame Stellungnahme mit dem Titel: Notwendige Regelungen für den Erwerb der Fachkunden in den analytisch begründeten Verfahren in einer zukünftigen Weiterbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im Abschnitt Ambulante Weiterbildung veröffentlicht. Hintergrund der Stellungnahme ist, dass die Erfordernisse einer Weiterbildung in den psychoanalytisch begründeten Verfahren (Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Analytische Psychotherapie) in den Ergebnissen der Bund-Länder AG der BPtK und des Projekts Transition nur unzureichend Berücksichtigung finden. Daher setzen sich beide Verbände dafür ein, dass der Erwerb dieser Fachkunde auch zukünftig als Psychotherapie für Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene "verklammert" möglich ist.
März 2017 / Das Berufsgeheimnis von Ärzten und Psychotherapeuten muss absolut geschützt werden. Die Novelle des BKA Gesetzes erfüllt diese notwendige Voraussetzung für die Arbeit der Ärzte und Psychotherapeuten nach wie vor nicht!
Die DGPT setzt sich weiterhin für den absoluten Schutz des Berufsgeheimnisses von psychotherapeutisch tätigen Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten ein und kritisiert insbesondere, dass Ärzte und Psychotherapeuten und ihre Patienten auch nach des in Folge der Kritik des Bundesverfassungsgerichts novellierten Gesetzesentwurfs zum BKA Gesetz nicht vor Abhörungen geschützt sind, wie dies z.B. bei Seelsorgern, Rechtsanwälten und Abgeordneten der Fall ist.
März 2017 / Skandalöse Vergütungsentscheidung
Die Umsetzung der neuen PT-Richtlinie, über die die DGPT in den letzten Wochen bereits mehrfach informiert hatte, krankte daran, dass die pekuniären Rahmenbedingungen bis zuletzt noch unklar waren, da faktisch in letzter Minute der als Schiedsamt fungierende „Erweiterte Bewertungsausschuss“ (E-BA) zum Termin 29.3.2017 darüber entscheiden sollte. Die DGPT hatte im Vorfeld diese skandalös späte Terminierung der Honorierungsentscheidung kritisiert und hat vor einem schlechten „Deal“ in einer Pressemitteilung gewarnt. Nun haben sich mit Bekanntwerden der E-BA-Entscheidung alle unsere Befürchtungen leider erfüllt: Laut Beschluss vom 29. März 2017 werden die neue Sprechstunde und die Akutbehandlung mit 406 Punkten je 25 Minuten (€ 42,75) beziehungsweise 812 Punkten je 50 Minuten (€ 85,50) bewertet (aktuell GOP 35.200 / 35.210: 841 Punkten / € 88,56). Damit werden die neuen Leistungen Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung auf Wunsch der Krankenkassen um 3,6 Prozent schlechter bewertet als die genehmigungspflichtigen Leistungen; der ungerechte Strukturzuschlag bleibt unangetastet. Diese Entscheidung vom 29. März 2017 ist ein Paukenschlag: Die Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeuten müssen ab dem 1. April Kontingente für Sprechstunden bereithalten und die Praxis-Organisation vorbereiten. Im Falle der Akutbehandlung, deren Inhalte nur ungenau definiert sind, sind ebenfalls Terminkontingente freizuhalten, ohne zu wissen, ob sie abgefragt werden. Und das alles für eine tendenziell schlechte Honorierung zusätzlicher Lasten. Damit haben die Krankenkassen, entgegen früherer Bekundungen („wir werden die Mittel bereitstellen“) die Reform für sie selbst weitestgehend aufwandsneutral, d.h. ohne zusätzliche Honorarmittel, in die Versorgung gebracht. Diese Haltung der Krankenkassen ist angesichts der niedrigen Honoraranpassungen in der Vergangenheit und angesichts neuer Leistungen und zusätzlicher organisatorische Aufwände in der Folge der neuen Psychotherapie-Richtlinie ein ausgemachter Skandal! Die DGPT fordert deshalb weiterhin eine angemessene Vergütung für die neuen Leistungen Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung, die längst überfällige Anhebung der Honorierung der genehmigungspflichtigen Leistungen und den Wegfall des ungerechten und unseres Erachtens rechtswidrigen Strukturzuschlags. Die Versorgung psychisch kranker Patienten muss auf allen Versorgungsebenen angemessenen honoriert werden, schlecht honorierte Kurzzeitinterventionen werden die Patientenversorgung nicht befördern, auch wenn die Krankenkassen sich das wünschen.
Statement Dr. Stephan Hofmeister (Stand: 30.03.2017, PDF, 49 KB)
März 2017 / DGPT fordert angemessene Vergütung aller psychotherapeutischen Leistungen!
In letzter Minute sollen nun die Vergütungen für Sprechstunde und Akutbehandlung geregelt werden; der als
Schiedsamt fungierende „Erweiterte Bewertungsausschuss“ soll erst am 29. März entscheiden. Die DGPT kritisiert die skandalös späte Entscheidung über die Honorierung der Leistungen der aktuellen Psychotherapie-Richtlinie und warnt vor einem schlechten „Deal“.
Dezember 2016 / Endgültiger G-BA Beschluss: Psychotherapeuten müssen Sprechstunde anbieten und telefonisch erreichbar sein / Ministerium beanstandet nicht
Nach der am 24. November 2016 beschlossenen Änderung der Psychotherapie-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) müssen Ärztliche und Psychologische Psychotherapeuten ab dem 1. April 2017 eine Sprechstunde anbieten und für die Patienten telefonisch erreichbar sein. Das zuständige Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Beschluss nicht beanstandet; damit findet er, vorbehaltlich der Veröffentlichung im Bundesanzeiger, ab dem 1. April 2017 Anwendung.
November 2016 / Stellungnahme der DGPT zum Eckpunkte-Papier des Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zu einer Novellierung der Ausbildung Psychologischer Psychotherapeuten
Die DGPT hat zum Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Gesundheit nochmals ausführlich Stellung bezogen.
Oktober 2016 / Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat Eckpunkte zur Novellierung der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (PP) vorgelegt.
Den DGPT-Mitgliedern ist per Mail eine erste Einschätzung des Geschäftsführenden Vorstandes zum Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Gesundheit zur Novellierung der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten zugegangen.
Eckpunktepapier des BMG
September 2016 / Bedarfsplanungs-Richtlinie mit Änderungen zum Jobsharing in Kraft
Wir hatten Sie zuletzt im MitgliederRundschreiben 2/16 über den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 16.06.2016 zur Änderung der Bedarfsplanungs-Richtlinie (BPL-RL) unterrichtet, der die Reglungen zum Jobsharing neu festlegt. Nun können Psychotherapeuten ihren Umsatz auf den Fachgruppendurchschnitt zuzüglich 25 % (§ 43 Abs. 2 Ziff.2) ausweiten. Bisher lag die Grenze bei 3 % des bisherigen Leistungsvolumens der eigenen Praxis bzw. in den Folgejahren des Fachgruppendurchschnitts. Diese Änderung der BPL-RL ist seit dem 15.09. in Kraft! Falls Sie von dieser Regelung Gebrauch machen wollten, können Sie sich jetzt bei Ihrem Antrag an den Zulassungsausschuss auf diese neue Festlegung berufen.
Zwischenzeitlich konnte auch eine Unklarheit der neuen Regelung ausgeräumt werden. Die Rechtsabteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) geht davon aus, dass in diesem Fall mit dem Begriff „Psychotherapeuten“ die Arztgruppe der Psychotherapeuten nach der BPL-RL gemeint ist. Danach gehören zur Arztgruppe der Psychotherapeuten die überwiegend oder ausschließlich psychotherapeutisch tätigen Ärzte , die Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin, die Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die Psychologischen Psychotherapeuten sowie die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (§ 12 Abs. 2 Ziff. 8 BPL-RL). Alle Genannten können die neue Regelung also für sich in Anspruch nehmen.
Link zur Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Bedarfsplanung sowie die Maßstäbe zur Feststellung von Überversorgung und Unterversorgung in der vertragsärztlichen Versorgung.
September 2016 / Die Ausbildungsreform in der Diskussion
Im Psychotherapeutenjournal 3/2016, erschienen am 16. September 2016, wurde der Kommentar "Die Ausbildungsreform in der Diskussion" (Seite 269-271) erstveröffentlicht. Das dem Artikel zugrunde liegende Papier wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsträgerverbände (BAG), an der auch die DGPT beteiligt ist, erarbeitet.
September / 2016 BMG beanstandet den aktuellen PT-Richtlinienbeschluss des G-BA
Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie sind jetzt vom Bundesministerium für Gesundheit wieder infrage gestellt worden, teils in unserem Sinne, teils aber auch nicht in unserem Sinne.
Die DGPT beleuchtet in einer Stellungnahme die aktuellen Entwicklungen.
Download der Anlage - Schreiben an das BMG (nur für DGPT-Mitglieder abrufbar)
Bitte loggen Sie sich ein, um die Anlage aufzurufen.
August 2016 / Schweigepflicht Ärztlicher und Psychologischer Psychotherapeuten
Die DGPT hat die Äußerungen verschiedener Politiker, zuletzt des Innenministers de Mazière zum Anlass genommen, eine Stellungnahme zur Schweigepflicht von Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeuten abzugeben. Die dort enthaltenen Darlegungen wurden im Wesentlichen von unserem Mitglied Dipl.-Psych. Jürgen Thorwart zusammengestellt. Wir danken ihm für diesen qualifizierten Beitrag.
Juni 2016 / ZiPP: Bundesweite Befragung zu den Praxiskosten
Das „Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung“ (Zi), welches von der KBV und allen KVen getragen wird, hat auch dieses Jahr wieder 47.200 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten angeschrieben und um Mitwirkung, d.h. um das Ausfüllen des ZiPP -Fragebogens mit Hilfe des jeweiligen Steuerberaters, gebeten. Im vergangenen Jahr nahmen etwa 5.000 Ärzte und Psychotherapeuten am ZiPP teil. Im Fokus der diesjährigen Umfrage stehen die Jahre 2012 bis 2015. ZiPP bezeichnet die jährliche Erhebung des Zi in Form einer „repräsentativen Längsschnittstudie zur Kosten- und Leistungsstruktur in Arztpraxen“. Die Befragung liefert der KBV wichtige Daten für die jährlichen Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen. Jede Praxis profitiert auch direkt von der Teilnahme, da für die teilnehmenden Praxen neben der Aufwandsentschädigung auch ein individueller Praxisbericht erstellt wird, der die Situation der eigenen Praxis der anderer in derselben Fachgruppe gegenüber stellt. Mitglieder der DGPT können sich, wie in den Vorjahren, bei Fragen direkt an die Geschäftsstelle der DGPT richten. Weitere Informationen: Link
Juni 2016 / Stellungnahme der DGPT zu den vom Gemeinsamen Bundesausschuss am 16.06. 2016 beschlossenen Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Juni 2016 gravierende Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie (PT-Richtlinie) beschlossen.
Die DGPT beleuchtet in einer Stellungnahme ausführlich die Fakten und die politischen Hintergründe der Beschlussfassung.
Download der überarbeiteten (13.07.2016) Stellungnahme der DGPT (Änderungen zu Kap. 3 – Akuttherapie sind kursiv gesetzt).
Vorabversion der PT-Richtlinie (v. 16.06.2016) – noch nicht in Kraft!
Tragende Gründe zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Psychotherapie-Richtlinie: Strukturreform der ambulanten Psychotherapie
KBV - Reform der Psychotherapie-Richtlinie: Details der Änderungen ab 1. April 2017
Mai 2016 / Die psychotherapeutische Behandlungsbeziehung muss als Teil des persönlichen Kernbereichs der Patienten unantastbar bleiben!
Mitgliederinformation zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) bezüglich der Ermittlungsbefugnisse des Bundeskriminalamtes zur Terrorismusbekämpfung / Dank an unser Mitglied Dipl.-Psych. Jürgen Hardt.
Download der Mitgliederinformation
Download des Hintergrundpapiers "Die gefährdete Grundregel - Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Beschwerde gegen das BKA-Gesetz" von Jürgen Hardt
Urteil des BVerfG vom 20. April 2016
März 2016 / Interview zur aktuellen Debatte um die Reform der Ausbildung mit dem DGPT Vorstandsmitglied Dipl.-Psych. Georg Schäfer und Dr. Christian Alte (Leiter GAP - Gesellschaft für Ausbildung in Psychotherapie): „Wir wollen Weiterentwicklung, aber Bewährtes und Wertvolles nicht gefährden“
Original veröffentlicht in Psychotherapeutenjournal 1/2016, erschienen am 16. März 2016, S. 49-56 Link
Dezember 2015 / BMG trägt Honorarblockade von Spibu und KBV mit -
Keine Beanstandung des Beschlusses des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 22.09.2015
Am 22.September 2015 haben sich Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband (Spibu) im Erweiterten Bewertungsausschuss (E-BA) auf eine Anpassung der Honorare im Bereich Psychotherapie geeinigt. „Jedoch entspricht die Höhe der Honorare, selbst nach der sehr moderaten Honoraranpassung (+2,7%), bei weitem nicht den Honoraren der vom Bundessozialgericht als vergleichsrelevant angesehenen Facharztgruppen“, betont die Vorsitzende der DGPT, Dr. med. Beate Unruh.
Die DGPT kritisiert die zurückhaltende Einstellung des BMG und rät ihren Mitgliedern, konsequent den Weg des Widerspruchs einzuschlagen.
November 2015 / 12 Verbände fordern "Unverzichtbare Praxisinhalte für eine Reform der Psychotherapeutenausbildung"
Mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten am 05.11.2015 in Berlin die Diskussionsveranstaltung "Reform des PsychThG - Unverzichtbare Praxisinhalte für die psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung" - veranstaltet von 12 Ausbildungs-, Fach- und Berufsverbänden. Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein von den teilnehmenden Verbänden erarbeitetes Positionspapier zu den Mindestvoraussetzungen für die Umsetzung der Forderungen des 25. Deutschen Psychotherapeutentages zur Reform der Psychotherapieausbildung vorgestellt. Die Verbände fordern darin zum Schutze der Qualität der Versorgung und zum Schutze der PatientInnen: (1) Ausreichende Praxisanteile im Hochschulstudium der Psychotherapie, einschließlich einer gesicherten Finanzierung der Anleitung durch fachkundige Lehrkräfte, (2) Gesicherte Finanzierung der ambulanten Weiterbildung und der an der Weiterbildung beteiligten Einrichtungen.
Oktober 2015 / Personalia - Neuer Geschäftsführender Vorstand gewählt
Berlin, 2. Oktober 2015 – Die Mitglieder der DGPT haben auf der 66. Jahrestagung in Berlin (1. – 4. Oktober 2015) einen neuen Geschäftsführenden Vorstand gewählt. Neue Vorsitzende ist die bisherige Stellvertretende Vorsitzende Dr. med. Beate Unruh, die sich für das Vertrauen der Mitglieder bedankte. „Die großen Herausforderungen, mit der sich die psychoanalytisch begründeten Verfahren in Deutschland konfrontiert sehen, können nur gemeinsam von Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten in der DGPT gemeistert werden. Ich rufe deshalb alle Mitglieder der DGPT auf, solidarisch unsere Interessen bei den Diskussionen um eine angemessene Honorierung aber auch bei der Diskussion um die Novellierung des Psychotherapeutengesetzes bzw. zur Anpassung der ärztlichen Weiterbildungsordnungen zu vertreten. Darüber hinaus wird es weiterhin von großer Bedeutung sein, auch die besondere gesellschaftspolitische Bedeutung der Psychoanalyse verstärkt durch unsere Beiträge in den Bereichen Soziales und Kultur zu verdeutlichen“, sagte die Vorsitzende. Das Ziel der DGPT sei es weiterhin, auch in der Kooperation mit anderen psychotherapeutischen Fachgesellschaften und Verbänden, die bedarfsgerechte Versorgung der Patienten, aber auch die Schaffung gerechter und angemessener materieller Rahmenbedingen für ärztliche und psychologische Psychoanalytiker in Deutschland zu gewährleisten.
Der frühere Vorsitzende und bisherige Stellvertretende Vorsitzende, Dr. med. Bernhard Janta, ist nach sechs Jahren turnusgemäß aus dem Geschäftsführenden Vorstand ausgeschieden. Der bisherige Vorsitzende der Sektion „Berufsverband der Psychologischen Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker (BPP)“, Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Dietrich Munz, ist nach über 10-jähriger Mitgliedschaft im Geschäftsführenden Vorstands der DGPT ebenfalls ausgeschieden, da er zum Präsidenten der Bundespsychotherapeutenkammer gewählt wurde.
Die DGPT bedankt sich bei Herrn Dr. Janta und Herrn Dr. Munz für ihren großen Einsatz in den zurückliegenden Jahren.
Oktober 2015 / Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) im Rahmen der EBM-Weiterentwicklung
Vorschläge zur strukturellen Anpassung des EBM einschließlich seiner Kalkulationsgrundlagen
Die EBM Reform sollte in dem Geiste erfolgen, dass die Gremien der Selbstverwaltung die Verpflichtung zur Honorargerechtigkeit verantwortungsvoll berücksichtigen. Das bedeutet, dass eine erfolgreiche Gestaltung im Rahmen der von den Krankenkassen geforderten Kostenneutralität dieser Reform zwangsläufig mit Umverteilungen einhergehen muss.
Pressemeldung der DGPT
Oktober 2015 / Das Bundesministerium für Gesundheit muss den Honorarbeschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 22.09.2015 beanstanden / Resolution der DGPT-Mitgliederversammlung vom 2. Oktober 2015
Die DGPT-Mitgliederversammlung begrüßt grundsätzlich die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschuss zur längst überfälligen Anpassung der Honorare für antrags- und genehmigungspflichtige Psychotherapie. Jedoch entspricht die Höhe der Honorare, selbst nach der sehr moderaten Honoraranpassung (+2,7%), bei weitem nicht den Honoraren der vom BSG als vergleichsrelevant angesehenen Facharztgruppen. Damit verweigern sich offensichtlich KBV und der Spitzenverband der Krankenkassen den notwendigen Anpassungen der Vergütungen für psychotherapeutische Leistungen.
Darüber hinaus wird diese seit vielen Jahren bestehende Honorar­ungerechtigkeit nur für die Jahre ab 2012 geregelt; die ebenfalls notwendigen Korrekturen der Jahre 2010 und 2011 werden im Beschluss nicht behandelt.
Die nun vorgesehene Strukturpauschale führt überdies dazu, dass für gleiche Leistungen unterschiedliche Vergütungen gezahlt werden; für die Berechnung der Auslastung werden weder die probatorischen Sitzungen noch die Gesprächsleistungen (EBM-Kapitel 22/23) berücksichtigt. Damit werden insbesondere Arztpraxen mit einem vergleichsweise geringen Anteil an antrags-und genehmigungspflichtigen Leistungen massiv diskriminiert.
In vollem Umfang werden hingegen Leistungen berücksichtigt, die in kollektivertragsaushöhlenden Selektivverträgen erbracht werden, ohne der Psychotherapie-Richtlinie zu entsprechen. Dies führt faktisch zu einer Subventionierung von Selektivverträgen zu Lasten des Kollektivvertrages.
Die Mitgliederversammlung der DGPT appelliert daher an das Bundes­ministerium für Gesundheit, den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 22.09.2015 zu beanstanden.
Felix.Hoffmann (at) dgpt.de
September 2015 / Informationen zum Honorar / Aktueller Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 22.09.2015
Die KBV und der GKV-Spitzenverband konnten sich lange nicht auf eine gemeinsame Vorgehensweise hinsichtlich der längst überfälligen Anpassung der Honorierung der psychotherapeutischen Leistungen einigen. Aus diesem Grunde wurde der Erweiterte Bewertungsausschuss angerufen, dessen Vorsitzender (Prof. Wasem) nicht selten schon den Ausschlag gegeben hat.
Nun haben sich KBV und GKV-Spitzenverband auf eine Beschlussfassung geeinigt, die zwar grundsätzliche Honorarsteigerungen vorsieht, allerdings in einer vergleichsweise beschränkten Höhe, welche die Entwicklung in den korrespondierenden Facharztbereichen nicht widerspiegelt. Gleichzeitig wurde eine neue Zuschlagsregelung (Stichwort: „Strukturpauschale") in das Honorarstrukturgefüge eingeführt, welche u.E. bemerkenswerte Folgen haben könnte. Diese werden wir im Anschluss an die folgende Pressemeldung der KBV für Sie analysieren.
Juli 2015 / Interview mit Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Dietrich Munz, Präsident der Bundes­psycho­therapeuten­kammer: „Der Blickwinkel ist ein anderer“
Link zum Deutschen Ärzteblatt
April 2015 / Auf dem 26. Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) ist Dr. Dietrich Munz (Präsident der LPK Baden-Württemberg) mit überzeugender Mehrheit zum neuen Präsidenten der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gewählt worden.
Dies ist das Ergebnis seiner politischen Erfahrung, seiner qualifizierten und seriösen Vertretung der Profession in vielen Sachfragen, aber auch seiner persönlichen Differenziertheit, Offenheit und Überzeugungskraft. Wir freuen uns sehr, dass erneut ein Mitglied der DGPT ein so wichtiges Amt bekleidet.
Als neue Vizepräsidenten wurden Dr. Nikolaus Melkop (Präsident der LPK Bayern) und Peter Lehndorfer (Mitglied im Vorstand der LPK Bayern) berufen. Zum Beisitzer bestimmte der DPT Frau Dr. Andrea Benecke (Vizepräsidentin der LPK Rheinland-Pfalz) sowie Herrn Dr. Wolfgang Schreck (Mitglied im Vorstand der LPK Nordrhein-Westfalen). Auch ihnen übermitteln wir unsere Glückwünsche zur Wahl und verbinden damit den Wunsch nach einer erfolgreichen Arbeit und einer guten Kooperation in der Zukunft.
Am Vorabend des 26. DPT war Prof. Dr. Rainer Richter als Präsident der BPtK von Gesprächspartnern und Vertretern aus Politik, Kammern und Verbänden verabschiedet worden. Dabei wurden übereinstimmend seine großen Verdienste für die Entwicklung der psychotherapeutischen Heilberufe PP und KJP im Laufe der 10 Jahre seiner Amtszeit gewürdigt. Dieser Wertschätzung schließen wir uns gerne an. Auch die DGPT, vertreten durch die Vorsitzende, hat ihm deshalb auf dem 26. DPT noch einmal persönlich für die nicht immer konfliktfreie, aber konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit gedankt.
Susanne Walz-Pawlita, Dr. Beate Unruh, Dr. Bernhard Janta
April 2015 / DGPT fordert: Angemessene Vergütung psychotherapeutischer Leistungen in der GKV
Gemäß § 87 Abs. 2c Satz 6 SGB V haben die Bewertungen für psychotherapeutische Leistungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) eine angemessene Höhe der Vergütung je Zeiteinheit zu gewährleisten. Die Vergütung der psychotherapeutischen Leistungen ist aber im Vergleich zur Gesamtgruppe der Leistungserbringer seit 2009 nur geringfügig gestiegen. Eine professionelle Praxisführung ist damit immer weniger finanzierbar.
Februar 2015 / Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) zum Entwurf der Bundesregierung (Kabinettsentwurf) des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Ambulanzen der anerkannten Ausbildungsstätten / Institute nach § 6 PsychThG
Januar 2015 / Wir trauern um die französische Psychoanalytikerin und Journalistin
geb. 09.03.1960
die am 07. Januar 2015 beim Attentat auf die Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo ermordet wurde.
Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 11. Januar 2015:
„Als renommierte Psychoanalytikerin hat Elsa Cayat Bücher verfasst, deren Themen von der Shoa über Sexualität bis zum Eltern-Kind-Verhältnis reichten. Bei Charlie Hebdo schrieb sie eine Kolumne mit dem Titel "Charlie Divan", in der sie die Leser ironisch auf die Psycho-Couch legte. Elsa Cayat ist die einzige Frau unter den Toten. Zwar sollen die islamistischen Attentäter laut Zeugenaussagen gerufen haben: "Wir erschießen keine Frauen!" Doch eine Freundin der Getöteten vermutete nun in einem Interview, Elsa Cayat musste trotzdem sterben, weil sie Jüdin war.“