Source: https://www.haufe.de/sozialwesen/sgb-office-professional/gebaerdensprachdolmetscher-kostenuebernahme_idesk_PI434_HI1938675.html
Timestamp: 2020-08-13 03:06:05
Document Index: 390878739

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 19', '§ 17', '§ 19', '§ 5', '§ 6']

Gebärdensprachdolmetscher (Kostenübernahme) | SGB Office Professional | Sozialwesen | Haufe
Gebärdensprachdolmetscher (Kostenübernahme)
Hörbehinderte oder sprachbehinderte Menschen können bei der Ausführung von Sozialleistungen und im Verwaltungsverfahren die deutsche Gebärdensprache, lautsprachbegleitende Gebärden oder andere geeignete Kommunikationshilfen verwenden.
Durch die Anwendung dieser Kommunikationshilfen können Kosten entstehen, z. B. durch den
Diese Kosten werden von den zuständigen Sozialleistungsträgern übernommen. Die Vergütung von Gebärdensprachdolmetschern ist gesetzlich geregelt.
Sozialversicherung: Die Anspruchsgrundlage enthalten § 17 Abs. 2 Satz 1 SGB I (Inanspruchnahme von Leistungen) und § 19 Abs. 1 Satz 2 SGB X (Amtssprache im Verwaltungsverfahren). Die zu tragenden Kosten richten sich nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (§ 17 Abs. 2 Satz 3 SGB I, § 19 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 Satz 4 SGB X und § 5 KHV). Die damaligen Spitzenverbände der Krankenkassen haben Empfehlungen zur Ausführung der Rechtsvorschriften gegeben (GR v. 22.9.2008-II).
Nicht hörbehinderte Menschen
Nicht zum berechtigten Personenkreis der hörbehinderten Menschen zählen Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen (z. B. Gedächtnis- und Denkstörungen, Psychosen).
2.1 Ausführung von Sozialleistungen
2.2 Amtssprache im Verwaltungsverfahren
3 Höhe der Kostenübernahme
Leistungen in ausländischer Gebärdensprache
4 Vergütung/Abrechnung
5 Zuständiger Sozialleistungsträger
Behindertengleichstellungsg... / § 6 Gebärdensprache und Kommunikation von Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen [Bis 26.07.2016: Gebärdensprache und andere Kommunikationshilfen]
(1) Die Deutsche Gebärdensprache ist als eigenständige Sprache anerkannt. (2) Lautsprachbegleitende Gebärden sind als Kommunikationsform der deutschen Sprache anerkannt. (3) Menschen mit Hörbehinderungen (gehörlose, ertaubte und schwerhörige Menschen) und ...