Source: https://www.lohn-gehaltsabrechnung.com/lohnfortzahlung-bei-arbeitsunfall/
Timestamp: 2018-08-15 12:59:24
Document Index: 249197053

Matched Legal Cases: ['§ 193', '§ 616', '§ 616', '§ 616', '§ 45', '§ 47', '§ 4']

16. Mai 2014 LDIBlogger 82 Kommentare
Die Besonderheiten der Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfall
Sind ein Unfall oder eine Krankheit aus der der Arbeitstätigkeit begründet, gelten bei den zustehenden Zahlungen andere Gesetzmäßigkeiten, als bei Krankheiten, die nicht mit der beruflichen Tätigkeit zusammenhängen. Die Folgen trägt die gesetzliche Unfallversicherung.
Wer hat wann Anspruch auf die entsprechenden Leistungen?
Damit eine Krankheit oder ein Unfall entsprechend anerkannt werden, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehört die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Unfallversicherung, die über den Arbeitgeber gewährleistet wird (gesetzlich vorgeschrieben). Außerdem muss der Unfall im Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit geschehen sein. Eine Besonderheit ist der Wegeunfall, der den Weg zur und von der Arbeitsstelle beinhaltet. Der Versicherungsschutz wird jedoch verwirkt, wenn der Arbeitnehmer bei Eintritt des Unfalls unter berauschenden Mitteln stand wie Drogen oder Alkohol.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Arbeitsunfall als solcher anerkannt wird:
Es liegt kein Verschulden des Arbeitnehmers vor.
Alle Unfallschutzmaßnahmen wurden eingehalten.
Es gab keine tätliche Auseinandersetzung, die ursächlich für das Geschehen war.
Der Arbeitnehmer hat sich nicht pflichtwidrig verhalten.
Es lag kein Rauschzustand vor.
Besonderheiten der Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfällen
Wie bei anderen Krankheiten und Unfällen auch, beträgt die Dauer der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber 6 Wochen. In dieser Zeit wird der Arbeitnehmer finanziell so gestellt, als wäre der Unfall nicht geschehen und er würde seiner Arbeit nachgehen. Für die Zahlung wird das durchschnittliche Gehalt der letzten 3 Monate berechnet. Dabei finden, wie normalerweise auch, Überstunden oder Fahrtkostenzuschläge etc. keine Berücksichtigung, Wochenendzuschläge und Ähnliches aber schon.
Im Falle einer nicht arbeitsbedingten Krankheit (oder Unfall), werden Krankheitstage zu den 6 Wochen hinzugerechnet, die innerhalb eines Jahres wegen der gleichen Erkrankung eintreten. Im Falle eines Arbeitsunfalles betrifft dies alle Krankheitstage, die innerhalb der letzten 6 Monate wegen dieses Unfalles auftreten. Sonst muss die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber erneut für 6 Wochen erfolgen.
Zahlungen der Unfallkasse
Wie bei klassischen Erkrankungen auch, tritt nach den 6 Wochen die Krankenkasse in die Zahlung ein. Allerdings holt diese sich im Falle eines Arbeitsunfalles die Leistung von der Unfallkasse (SGB VII) zurück. Die Beiträge zur Unfallversicherung und der Berufsgenossenschaft zahlt der Arbeitgeber. Kosten wie Fahrten zu medizinischen Maßnahmen kann sich der Arbeitnehmer zudem von der Berufsgenossenschaft erstatten lassen. Die Meldung über den Arbeitsunfall müssen sowohl Arbeitgeber als auch der Durchgangsarzt bei der Berufsgenossenschaft einreichen. ( § 193 Abs. 1 SGB VII) Der Arbeitnehmer hat die Pflicht, sich vom so genannten Durchgangsarzt behandeln zu lassen. Das Recht auf freie Arztwahl wird hier eingeschränkt.
Nach Ablauf der 6-Wochen-Frist zahlt die Krankenkasse im Auftrag der Unfallkasse das so genannte Verletztengeld, welches ebenso hoch ist, wie das Krankengeld nach 6-wöchiger Krankheit. Beides beträgt 80 % des Bruttolohnes, Arbeitnehmeranteile zur Arbeitslosen -und Rentenversicherung werden abgezogen.
Alle Maßnahmen sollen der Wiederherstellung der Arbeitskraft dienen. Dazu kann auch eine Umschulung gehören. Der Anspruch auf Verletztengeld erlischt nach 78 Wochen gerechnet vom Beginn der Arbeitsunfähigkeit an. Besteht danach eine weitere Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 %, zahlt die Berufsgenossenschaft eine Verletztenrente.
Schlagwörter: Arbeitsunfall, Lohnfortzahlung, Unfallkasse, Verletztengeld
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14. Juni 2018	21:59
Servus ich bin dogan ich habe eine frage ibin ich 2017 febreur arbeit unfall machen und 4 mall operieren rechte daumen und eine gutachte machen und 20 prozent schreiben doktor und berufsgenossensaft wass zeilen ein mal zeilen odar bitte melden
23. April 2018	11:34
19. Februar 2018	17:00
Hatte am 28.9.17 einen schweren Unfall und lag 4 Monate im Krankenhaus.Davor hatte ich einen Zeitarbeit Hauptjob und einen kleinen Minijob wofür die BG zuständig ist.Auf dem weg zum Minijob hatte ich auch den unfall.Jetzt nach 4 Monaten wurde es als Arbeitsunfall anerkannt, bis dahin hatte ich Krankengeld bezogen.Jetzt soll ich Verletztengeld auf Grundlage des Minijobs bekommen. dies sind nur 230€ im Monat.Jetzt weigert sich die Krankenkasse und meinen, sie würden nicht Verletztengeld und Krankengeld gleichzeitig zahlen.Sie müssten doch für meinen Hauptjob das Krankengeld übernehmen, weil 230€ Verletztengeld ja im Monat nicht reichen.Ist es rechtens das sich die Krankenkasse weigert.Oder muss die BG auch für meinen Hauptjob mit aufkommen? Bin noch etwas länger krankgeschrieben wahrscheinlich noch 3 Monate.
LDIonline
20. März 2018	13:28
leider können wir Ihnen hier nicht fundiert weiterhelfen. Wir empfehlen Ihnen Kontakt mit Ihrer Krankenkasse aufzunehmen.
Sabin Schulz
18. Februar 2018	21:53
20. März 2018	13:13
wenn Sie an einem Arbeitstag krank werden / krank geschrieben sind, haben Sie Anspruch auf Lohnfortzahlung. Ihr Arbeitgeber hat umgekehrt einen Anspruch auf Lohnforterstattung, die er über einen Lohnforterstattungsantrag bei der zuständigen Krankenkasse geltend machen kann.
14. Februar 2018	15:30
ich bin nach einem Arbeitsunfall nun im Verletztengeld. Jetzt kommt aber zusätzlich noch eine Psychische Erkrankung hinzu, welche nichts unmittelbar mit dem Arbeitsunfall zu tun hat. Wenn jetzt die Verletzung des Arbeitsunfalls abgeschlossen ist, ich aber weiterhin Psychisch erkrankt bin, läuft das Verletztengeld dann weiter? Wem muss ich diese Erkrankung melden? Muss ich damit zum DA oder kann ich zum Hausarzt und er stellt eine Zusätzliche Krankmeldung aus?
16. Februar 2018	12:41
hier können wir Ihnen keine fachliche Unterstützung leisten. Hier handelt es sich um diverser Punkte, die nichts mit unserem Fachgebiet der Lohnabrechnung direkt zu tun haben. Jede Krankheit wird allerdings separat behandelt. Wir empfehlen Ihnen, sich mit dem arbeitsmedizinischen Ansprechpartner Ihres Arbeitgebers in Verbindung zu setzen. Diesen müsste Ihr Arbeitgeber Ihnen nennen.
28. Februar 2017	12:55
was ist, wenn ich an dem Tag der Arbeitsaufnahme auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall habe und somit die Arbeit nicht antreten kann? Kommt dann ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu Stande und ich werde bei der Krankenkasse angemeldet? Ein Anspruch auf Entgeltzahlung habe ich doch nicht, oder? Wo ist das geregelt?
28. Februar 2017	11:45
Hallo die BG zahlt nach der Lohnfortzahlung Verletztengeld – nun meine Frage beginnt hier erst auch die max 78 Wochen Regel?
RoterVogelB
9. Juli 2017	18:45
Hallo Michael, im vorstehenden Artikel von lohn.direkt steht unter der Überschrift “Wiederherstellung der Arbeitskraft” deutlich: “Der Anspruch auf Verletztengeld erlischt nach 78 Wochen GERECHNET vom BEGINN DER ARBEITSUNFÄHIGKEIT an , (danach eventuell Verletztenrente von der BG).
Das ist die gleiche Regel wie beim normalen Krankengeld, nur dass es bei Arbeits- und Wege-Unfällen zur besseren Unterscheidung “Verletztengeld^ heißt. Beantrage es bei deiner KRANKENKASSE, sobald dein Arzt feststellt, dass du länger als 6 Wochen arbeitsunfähig sein wirst. (Die zahlt es nämlich auf Antrag aus und holt es sich danach von der zuständigen BG zurück.)
Lutz Hoyme
2. September 2016	11:14
Ich bin männlich, 62 Jahre, lebenslang schwerbehindert anerkannt, anerkannt ebenso eine Erwerbsminderung weswegen ich eine geringe Rente ( Hartz 4 Niveau ) beziehe. Im Rahmen meiner Rentenauflagen arbeite ich deswegen zusätzlich in Teilzeit mit Arbeitsvertrag beim Öffentlichen Dienst als Reinigungskraft, da diese Tätigkeit trotz Erwerbsminderung und Schwerbehinderung möglich ist.
Bei Beginn meiner Tätigkeit hatte ich am ersten Tag einen “kurzen Kontakt” mit meiner Vorgesetzten, die in das Objekt kam wo ich arbeiten soll, mir kurz Arbeitsanweisungen im “Vorbeigehen im Treppenhaus” erteilte, weil sie gerade überhaupt keine Zeit für mich hätte und die mir dann mitteilte das eine Mitarbeiterin des Objekt mich einarbeiten würde und mir gegenüber weisungsberechtigt wäre. Vom ersten Tag an hatte ich keinen “guten Kontakt” zu eben dieser Mitarbeiterin, welche mir gegenüber, von Anbeginn, warum auch immer, abweisend und abfällig auftritt, gegenüber tritt.
Ständig kommandiert mich diese Dame herum, gibt mir ständig sich selbst widersprechende Arbeitsanweisungen, um mich dann im Nachhinein, wenn ich die Arbeit nach der letzten Anweisung getätigt hatte zu maßregeln und für blöd hinzustellen das ich nicht richtig zuhören kann und zu nichts zu gebrauchen wäre.
Um mich in meiner Arbeit zu behindern hat diese Mitarbeiterin gar mein Arbeitsgerät während meiner Dienstabwesenheit entsorgt, so dass ich um überhaupt arbeiten zu können, mir privat Reinigungsgeräte kaufen musste.
Eines Tages kann es dann erneut zu einem “Zusammenprall” mit dieser Person, als ich gerade dabei war mir Reinigungsutensilien aus dem Lager zu holen, die auf mich zustürzte, mich dabei als Dieb beleidigte, verleumdete und versuchte mir einen Besen zu entreisen.
Bei der Abwehr dieses Versuch mir den Besen zu entreisen verspürte ich einen Schmerz in der Schulter, bedingt der Erregung dieses Zwischenfall war ich aber so aufgebracht das ich diesem Schmerz “wieder vergessen, unbeachtet gelassen” habe.
Weitere 2 Tage habe ich dann meine Arbeit verrichtet, mit “leichten Problemen” im rechten Arm, denen ich aber erst mal weiter keine Bedeutung beigemessen habe.
Nach 3 Tagen nach dem Zwischenfall stellten sich schlagartig starke Schmerzen und Lähmungserscheinungen ein, weswegen ich dann am 4. Tag die Notaufnahmer des Klinikum aufgesucht habe,
Der behandelnde Notarzt wollte aber keine Anerkennung als Arbeitsunfall vornehmen weil, so seine Aussage, ich nicht gestützt wäre und nur bei einem Sturz eine Anerkennung als AU möglich wäre.
Der Notarzt gab mir nur starke Schmerzmittel, fertigte ein Attest zur Untersuchung und ich wurde zum Hausarzt überstellt der sofort eine MRT anordnete.
Da hierfür lange Wartezeiten bedingt waren sollte ich meinen Arbeitgeber auffordern mir eine Unfallanzeige zukommen zu lassen, um dadurch in den schnelleren Modus mit Versorgung einer MRt gelangen zu können.
Diese Unfallmeldung hat bis zum heutigen Tag mein Arbeitgeber, trotz mehrmaliger Aufforderung, verweigert, ebenso jeglichen Kontakt zu mir zur Aufklärung des Vorfall und hat mir aufgrund meiner Beschwerde über diese Person, die ich umgehend bei der Schwerbehindertenvertrauensperson erstattet habe und die dann an den Personalrat weitergeleitet wurde, dafür im Gegenzug in der Probezeit mein Arbeitsverhältnis gekündigt.
Als dann ohne Unfallmeldung nach wochenlanger Wartezeit eine MRT möglich war wurde eine Ruptur meiner Rotatorenmanschette festgestellt, die letzte Woche operartiv behoben werrden musste.
Da ich nun über 6 Wochen arbeitsunfähig bin ( nach Auskunft des Arztes wahrscheinlich bis Ende des Jahres die AU Bestand haben wird, oder auch länger, bleibende Schäden nicht auszuschlisen sind ) hat der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung eingestellt.
Da keine Unfallmeldung erfolgt ist, diese Unfallmeldung durch den AG verweigert wird bekomme ich nun auch kein Geld von der Unfallkasse.
Durch dieErwerbsminderung werden nur verringerte Beiträge zur Krankenversicherung erstattet weswegen ich keinen Anspruch auf Krankengeld durch die AOK habe.
Das Arbeitsverhältnis war befristet bis zum 31.12.2016 und würde sowieso in Kürze auslaufen.
2. September 2016	13:07
Ihr Fall ist sehr komplex und im Vorwege bedanken wir uns für Ihr Vertrauen. Die Sachlage umfasst die Gebiete Arbeitsrecht, Schwerbehindertenrecht, Berufsgenossenschaft …
Als erstes empfehlen wir Ihnen sich an das für Sie zuständige Integrationsamt (Behörde die Ihren Schwerbehindertenausweis ausgestellt hat) zu wenden. Diese Stelle ist für alle Belange / Probleme von Schwerbehinderten im Zusammenhang mit einem Arbeitgeber zuständig.
Sie sollten sich hierauf gut vorbereiten: Ablauf noch genauer beschreiben, Datumsangaben hinzufügen und mögliche Schriftstücke, die Ihre Schilderungen untermauern, zusammenstellen.
Für den Arbeitsunfall ist die Berufsgenossenschaft der Behörde (des Arbeitgebers) zuständig. Ein Arbeitsunfall ist nicht nur ein Sturz sondern jegliche Verletzungen, die dem Arbeitnehmer währen der Ausführung seiner Arbeit entstehen. In wieweit der geschilderte Vorfall mit Ihren körperlichen Einschränkungen in Zusammenhang gebracht werden kann muss ein Arzt beurteilen. Ob Ihre Vorgesetzte belangt werden kann muss ein Rechtsanwalt beurteilen. Optimal wäre es, wenn Sie für Ihre Schilderungen Zeugen benennen können.
Sollten Sie auf Sozialhilfe angewiesen sein, haben Sie Anspruch auf einen Rechtsbeistand, der vom Amt bezahlt wird. Hierzu sollten Sie sich an das für Sie zuständige Sozialamt wenden. Unabhängig davon empfehlen wir Ihnen sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Mögliche Honorarfragen lassen sich meistens in einem persönlichen Gespräch im Vorwege klären.
Verlieren Sie keine Zeit. Je weiter das geschilderte Ereignis in die Vergangenheit rückt, je schwerer wird Ihre Handhabe.
Wir geben Ihnen hiermit nur gut gemeinte Empfehlungen ohne jegliche Rechtsauskunft / Rechtssicherheit.
1. September 2016	15:24
ich hatte als Kraftfahrer einen Arbeitsunfall in Amsterdam. Beim Abladen ist mir jemand mit der AMeise in den Fuß gefahren. Wie sich später herausstellte: Mittelfuß-Fraktur
Chef telefonisch informiert, und dann die Aussage bekommen: “Linke Fuß? Gut dass wir Automatik fahren. Dann komm mal nach Hause. Hab niemanden, der dich abholen könnte.”
Welche Rechtsvorschriften gibt es in so einem Fall?
2. September 2016	13:15
bitte stellen Sie diese Fragen einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht. Wir sind ein Dienstleister für die Lohnabrechnung und können Ihnen somit keinen Rechtsbeistand bieten.
6. Juli 2016	18:37
Hallo. Ich hatte 10 Tage nach meiner Anstellung einen Arbeitsunfall. Mein Arbeitgeber hat jetzt nur für diese 10 Tage meinen Lohn gezahlt. Wer zahlt mir den restlichen Betrag? Ich habe ja keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.
8. Juli 2016	08:13
Guten Tag Herr Bettighofer,
bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihre Krankenkasse.
28. Juni 2016	19:14
Guten Tag. Jetzt habe ich auch mal eine Frage.
Die letzten Monate waren ganz sicher nicht meine Glückmonate. Am 08.04.2015 hatte ich einen arbeitsunfall und habe mir 2 Außenbänder am OSG gerissen. Diese wurden dann im November operiert und dort war ich für 6 Wochen krankgeschrieben. Danach habe ich meine Arbeit ganz normal wieder aufgenommen.
Am 21.04.2016 ist mir auf der Arbeit ein erneuter Unfall passiert. Auch bei diesem Unfall sind unter anderem zu einer Prellung des Knies die selben Außenbänder des OSG erneut gerissen. Dies wurde jetzt am 01.06 operiert.
In den Artikel steht, das wenn es sich um einen Arbeitsunfall handelt es nach Den Unfällen geht und nicht nach der Erkrankung? Das erneute reißen der Bänder wurde ja nur durch den erneuten Unfall verursacht.
Im Moment weiß ich nicht, ob der Arbeitgeber erneut die 6 WOCHEN Lohnfortzahlung leisten muss oder weil es die selbe Diagnose ist ( Bänderriss im OSG wie im Jahr 2015) ich direkt verletztengeld bekomme.
Können SIE mir da eventuell weiterhelfen? Ich danke schon mal im Vorraus
22. Juni 2016	12:57
Hallo hatte im Sommer letzten Jahres ein schweren LKW Unfall. Mit der Zahlung klappte soweit alles. Nur wie ists mit meinem Urlaub den ich mir gerne auszahlen lassen würde. Bin noch angestellt bei der Firma nur aus der Lohnfortzahlung raus und bekomme noch verletzten Geld. Der Chef sagt es ginge nicht.
8. Juli 2016	08:46
Guten Tag Herr Marziniak,
grundsätzlich seht Ihnen Ihr gesetzlicher Urlaubsanspruch zu. Allerdings ist Ihr Arbeitgeber nicht verpflichtet, Ihnen diesen auszuzahlen. Beim Urlaub steht immer der Erholungsgedanke vor dem finanziellen. Nur bei Austritt des Mitarbeiters müssen dessen nicht genommene Urlaubstage ihm ausgezahlt werden. Ansonsten ist es eine Sache der Absprache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
31. Mai 2016	20:21
Hallo, muss mir mein Arbeitgeber die Stunden die ich beim arzt saß nach einem Arbeitsunfall zahlen oder sind das minusstunden? Stehe gerade in dieser Situation, mein AG sagt ich muss minusstunden nehmen weil ich beim arzt saß!
8. Juli 2016	11:12
die Grundlagen für Ihren Anspruch ist im BGB geregelt. Hier steht zusammengefasst:
Der Arbeitgeber hat die Zeit, die während der individuellen Arbeitszeit des Arbeitnehmers /der Arbeitnehmerin für den medizinisch erforderlichen Arztbesuch und für die Fahrt hin und zurück aufgewandt wird, voll zu vergüten, außer § 616 BGB wurde durch Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag o.ä. wirksam ganz oder teilweise abbedungen, was m.E. bei einem Arbeitsunfall ohnehin nicht gelten dürfte.
Wenn der Arbeitnehmer / die Arbeitnehmerin arbeitsunfähig geschrieben worden wäre, dann wäre die Zeit der Arbeitsunfähigkeit ja auch nicht von seinem / ihrem Arbeitszeitkonto oder Urlaubsanspruch abgezogen worden.
14. April 2016	14:52
Ich habe mir Anfang Februar privat einen Bänderriss zugezogen……nach 6 Wochen Genesung konnte ich wieder zum Glück arbeiten.Leider vom Pech verfolgt rutschte ich nur 6 Tage arbeiten von einer Deichsel auf Arbeit ab und bin nun wieder mit dem selben Befund schon 3 Wochen krank.Nun meine Frage wer muss mir mein Krankengeld bezahlen.Mein Chef weigert sich da er meint das wohl mein Fuße noch nicht Unordnung war und der Arbeitsunfall deswegen passiert ist.
22. April 2016	15:50
nach Ihrer Schilderung kann die erneute Verletzung aus der noch nicht ausgeheilten Altverletzung resultieren. In solch einem Fall ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet eine Lohnforterstattung zu leisten.
6. April 2016	21:55
Mein dreijähriger Sohn hat sich im Kindergarten den Unterarm gebrochen mit anschließender OP. Nun war ich zur Pflege und Betreuung 12 Tage für ihn zuhause.
Mein Arbeitgeber möchte mir jetzt nur die gesetzlichen 10 Kinderpflegetage berechnen.
Meine Frage : da es über die Unfallkasse läuft, wie viele Tage bekomme ich das Verletztengeld?
Und wo finde ich entsprechende schriftliche Begründungen?
29. April 2016	14:43
im Anschluss an die zehn Tage Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber, zahlt die Krankenkasse der Mutter auf Antrag noch zwei Tage Krankengeld. Wenn das Kind einen Arbeitsunfall erlitten hat, dann zahlt die KK im Auftrag der Unfallversicherung ein Verletztengeld. Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts, soweit sie für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch einen in ihrer Person liegenden Grund ohne ihr Verschulden an der Arbeitsleistung gehindert sind (vgl. § 616 Satz 1 BGB). Als verhältnismäßig nicht erheblich ist ein Zeitraum von bis zu fünf Arbeitstagen anzusehen. Eine tarifvertragliche Regelung über eine bezahlte Freistellung verdrängt die Ansprüche aus § 616 Satz 1 BGB.
Der Freistellungsanspruch des Arbeitnehmers kann weder durch tarifvertragliche noch durch einzelvertragliche Regelungen ausgeschlossen werden (vgl. § 45 Abs. 3 Satz 3 SGB V).
Steffen Lubitz
4. April 2016	16:44
Hatte im Dezember 2015 einen Arbeitsunfall,habe mir 3 Sehnen in Linker Hand durchtrennt und bin noch bis 10.04.2016 Krankgeschrieben.Da immer noch Probleme in der Hand bestehen,Taubheit Schmerzen etc.wird noch eine OP am 06.04.16 am Karpaltunnel gemacht.Da diese OP laut BG nicht im zusammenhang mit der Sehnenverletzung steht zahlt die BG kein Überbrückungsgeld mehr.Wer zahlt jetzt weiter ?
22. April 2016	15:39
19. März 2016	17:35
ich habe ein Kleingewerbe angemeldet und im Rahmen dessen gestern einen Arbeitsunfall gehabt. Der Einsatz wäre zweitägig gewesen (sprich gestern und heute). Aufgrund des Unfalls konnte ich leider nur 2 von 9 Stunden arbeiten und am heutigen Tag die Arbeit erst garnicht antreten.
Steht mir eine Lohnausgleichszahlung vom gestrigen und/oder vom heutigen Tag zu oder ist meine Agentur (beziehungsweise die Firma, für die ich an diesen Tagen hätte arbeiten sollen) nicht verpflichtet mir diese Arbeitstage zu bezahlen?
22. April 2016	15:32
mit einem Kleingewerbe (Selbstständigkeit) fällst Du nicht unters Lohnforterstattungsgesetz (gilt nur für Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber).
Wachtler oliver
16. März 2016	15:58
Hatte am 07.03.2016 einen Arbeitsunfall. Arbeite am Bau und da gibt es ja bis zum 31.03 das Saison Kurzarbeitergeld. Nun meine Frage. Wieviel Krankengeld bekomm ich wenn Kollegen von mir in diesen Zeitraum (07.03-31.03) arbeiten und wieviel bekomm ich wenn einer wegen der Witterung nicht arbeitet?
22. April 2016	15:26
im Bereich Bau / Baulohn sind wir nicht tätig. Ich bitte Dich hier eine andere Stelle um Rat zu fragen.
3. März 2016	14:38
ich hatte einen Arbeitsunfall, da ich nur in der Nachtschicht arbeite, möchte ich gerne wissen, ob der Arbeitgeber mir meinen Nachtschichtzuschlag weiter bezahlen muss? Danke für die Antwort schon mal im vorraus.
22. April 2016	15:17
die Höhe der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber bestimmt sich nach dem sog. Lohnausfallprinzip. Das heißt für den Arbeitnehmer, dass die Höhe der Vergütung sich nicht ändern darf, sondern so bemessen sein muss, als hätte er gearbeitet.
Nicht zu berücksichtigen sind dagegen zum Beispiel Schmutzzulagen, Essenszuschüsse, Fahrtkostenzuschüsse sowie Überstundenvergütungen. Eine Ausnahme bilden Ansprüche, auf die ein besonderer Anspruch besteht (laut Tarifvertrag oder einzelvertraglicher Vereinbarung). In Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen oder in einzelvertraglichen Regelungen sind häufig auch Kürzungen vereinbart, die während der Krankzeiten greifen können (z.B. Kürzung von Gratifikationen).
25. Februar 2016	12:11
Hallo, bitte um Antwort: Ich hatte am 7. Jänner Abend wegen Schichtarbeit einen Arbeitsunfall. Ging am nächsten Morgen sofort zum Arzt und dieser schrieb mich auch Krank. Vermerk auf Krankmeldung auch Arbeitsunfall. Ich bin bis dato immer noch zuhause.
Da ich aber ein Gewerbe besitze und dadurch auch SVA pflichtig bin, so wird bei meinem Fall alles über die SVA verrechnet. Wie oder von wem erhalte ich Krankengeld, wenn ich die bereits überschrittenen 6 Wochen LFZ durch habe?
Eine Vorstellung bei der TGKK wurde ich nie aufgefordert, mein Arzt weiß aber auch von meiner angestellten Tätigkeit?
Ein Erlös aus meinem Gewerbe ist im Winter nichts, deshalb die Arbeit in einem Betrieb.
29. Februar 2016	16:08
bitte wenden Sie sich an die SVA (Unfallversicherung aus Wien). Wir dürfen aufgrund gesetzlicher Vorschriften keine Rechtsberatung vornehmen. Gleichfalls betrifft Ihr Fall österreichisches Recht und nicht das der Bundesrepublik Deutschland.
3. März 2016	08:40
Guten Morgen, warum deutsches Recht? Ich bin Österreicher und habe alles hier. Meine Frage lautet lediglich welche Krankenkasse nun die Zahlung übernimmt,….auf erkundigen meinerseits gibts bei der SVA kein Krankengeld, außer man hat sich selber dagegen versichert bei der SVA. Aber ich bin zur Zeit angestellt, dennoch wurde alles über die SVA ärztlich abgewickelt. Nun von wem erhalte ich Krankengeld bis zur Arbeitsfähigkeit?
3. März 2016	09:09
wir sind ein Lohnbüro welches ausschließlich deutsche Firmen betreut. Es herrscht in jedem Land eine andere Gesetzeslange, die die Richtlinien für die jeweilige landesspezifische Lohnabrechnung vorgibt. Sobald Faktoren auftauchen, die die deutsche Gesetzgebung verlassen können wir nicht weiter helfen. In Ihrem Fall ist es die Zugehörigkeit zu einer österreichischen Berufsgenossenschaft. Generell führen wir keine steuerliche und rechtliche Beratung durch, da uns dies nach deutschem Gesetz untersagt ist.
In Deutschland kann Ihnen am ehesten der Spitzenverband der Deutschen Unfallversicherung weiter helfen. Unter folgendem Link können Sie zum DGUV Kontakt aufnehmen – http://www.dguv.de/de/Kontakt.jsp .
21. Februar 2016	20:21
Hallo, ich hatte am 12.11.2015 einen Arbeitsunfall.
Ich bin dabei mit dem r. Knie umgeknickt, dabei ist auf was kaputt gegangen. Da ich aber 2011 und 2012 schon eine OP an dem Knie hatte, will die BG das jetzt nicht als Arbeitsunfall anerkennen. Von 2012 bis zu dem Unfall im Nov. konnte ich normal gehen, laufen usw. was dann nicht mehr ging. Es wurden das seid 2011 fehlende vordere Kreuzband erneuert, Meniskus geglättet und ich hab jetzt einen Knorpelschaden Kat. 4 im Knie. Ich werde jetzt als Arbeitsunfähig aus der Reha von der dortigen Ärztin entlassen. Die BG will ein Gutachten erstellen lassen, welches aussagen soll das sie dann das nicht anerkennen braucht! Wie gehe ich da vor?
29. Februar 2016	16:11
wir empfehlen Ihnen hier einen fachkundigen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen. Wir dürfen aufgrund gesetzlicher Vorschriften keine Rechtsberatung vornehmen.
11. Februar 2016	06:17
Icharbeite in der privaten Haushaltsreinigung. Dort hatte ich einen Arbeitsunfall. Da ich pro Tag etwa 2 Kunden habe , wollte ich fragen ob ich jetzt auch die Fahrzeit zwischen den Haushalten bezahlt bekomme. Bisher war das nämlich so der Fall. Was ist mit den Stunden die ich an dem Tag gearbeitet habe -dieser Tag steht als 1. Krankentag auf der Krankschrift. Im Voraus vielen Dank
10. Februar 2016	18:01
es besteht grundsätzlich Anspruch auf 78 Wochen Verletztengeld, soweit mit Eintritt der Arbeitsfähigkeit nicht (mehr) zu rechnen ist und Leistungen zu Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. Umschulung in eine leidensgerechte Tätigkeit) nicht zu erbringen sind. In Deinem Fall müsstest du dich konkret mit deiner BG – am besten telefonisch – auseinander setzen. Es wäre zu prüfen, ob ein missglückter Arbeitsversuch vorliegt und du somit die gesamte Zeit über dem Grunde nach arbeitsunfähig warst. Bei anderthalb Monaten Arbeitsfähigkeit halte ich das eher für unwahrscheinlich, ist aber eine Sache der Begründung (deshalb konkreten Sachverhalt mit BG besprechen). Sollte ein solcher missglückter Arbeitsversuch nicht angenommen werden, entsteht ein neuer VG-Anspruch für 78 Wochen. Im Übrigen hast du auch ab 19.01.16 wieder Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, da seit Beginn der ersten Arbeitsunfähigkeit am 31.12.14 mehr als 1 Jahr vergangen ist.
Selbst wenn allerdings ein missglückter Arbeitsversuch angenommen wird, ist wie oben beschrieben eine weitere Voraussetzung zu prüfen, nämlich, ob mit Wiedereintritt der Arbeitsfähigkeit (AF) zu rechnen ist. Hierüber kann man nur entscheiden, wenn ein medizinischer Endzustand eingetreten ist, also aus medizinsicher Sicht keine weiteren Therapieoptionen bestehen, welche eine wesentliche Änderung des Unfallfolgezustands wahrscheinlich machen. So wäre also grundsätzlich auch über die 78. Woche zu zahlen, wenn das Heilverfahren noch läuft. Liegt ein Endzustand vor, muss dann auch zunächst über LTA (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) entschieden werden. Bist Du anspruchsberechtigt, wird z.B. für eine Umschulungsmaßnahme Übergangsgeld gezahlt.
Es ist sehr unwahrscheinlich plötzlich “ohne etwas” dazustehen. Wichtig ist, dass Du dir die Themen fallbezogen von deiner BG erklären lässt.
Burn Out: Egal weshalb man arbeitsunfähig ist, wenn ein Arzt Dich “krank schreibt” hat der Arbeitsgeber das zu akzeptieren und muss EFZ leisten. Das Entgeltfortzahlungsgesetz ist nicht schwer, einfach googlen.
20. Juli 2016	20:08
Super,danke für diese super Antwort….. Klasse…. Aber das ha sich alles verschlimmert…..jetzt seit 13 Wochen fuss im Sprunggelenk versteift, und bis heute nicht richtig verwachsen, kranken Haus sagt fuss muss wahrscheinlich ab. Bg sagt sie müsse jetzt nicht mehr weiter bezahlen da ja keinen Chance mehr besteht in den alten Beruf zu kommen…na ob DaS stimmt???? Vielleicht kannst du mir ja noch mal helfen???? Noch mal vielen dank….hattest mir bis dato super geholfen…..
20. Januar 2016	16:16
Ich war vom 31.12.14 bis zum 4.12.15 wegen Arbeitsunfall krank geschrieben gewesen. Ab dem 4.12 habe ich unter schmerzen gearbeitet, und am 19.1 .16 bin ich ins Krankenhaus um die Platte am Fuss entfernen zu lassen, dabei hat man festgestellt das noch ein viel schlimmer Bruch Vorlege. Dadrauf hin hat er mich sofort wieder krankgeschrieben….
Meine frage : wie lange bekomme ich jetzt Krankengeld von der Bg??? Nur noch den Rest bis zu den 76 Wochen???
Oder gelten die wieder von vorne???
7. Januar 2016	16:42
Hallo, wie verhält sich Lohnfortzahlung nach 6 Wochen bei einem durch den Job bedingten Burn Out… Gibt es da auch andere Regeln der Fortzahlung?
16. Februar 2016	17:09
folgende Antwort per Kommentar hat Dir hierzu Stephan gegeben (siehe unten):
Burn Out: Egal weshalb man arbeitsunfähig ist, wenn ein Arzt Dich „krank schreibt“ hat der Arbeitsgeber das zu akzeptieren und muss EFZ leisten. Das Entgeltfortzahlungsgesetz ist nicht schwer, einfach googlen.
14. Dezember 2015	20:16
hallo, ich hatte einen Arbeitsunfall und bin jetzt erstmal ausser gefecht. ich arbeite im wechselschichtdienst und habe meinen Arbeitsplan bis ende des Jahres erhalten ich hätte die Weihnachtsfeiertage und viel spät und auch am wochenende arbeiten müssen, durch den arbeitsunfall geht mir jetzt also viel geld verloren. meine frage ist jetzt ob der arbeitgeber die zuschläge zahlen muss das mir dadurch kein nachteil entsteht, oder muss er nur mein grundgehalt zahlen? ich bekomme noch kein krankengeld, aber würde auch gern wissen nach welcher grundlage dann bezahlt wird.
16. Februar 2016	16:59
Hallo Frau Lurch,
bei der Bemessung der Höhe der Lohnfortzahlung steht der Ausfallgedanke im Vordergrund, d.h., dass der Arbeitgeber Lohnfortzahlung in der Höhe leisten muss, mit der der Arbeitnehmer vergütet worden wäre, wenn er nicht arbeitsunfähig geworden wäre.
7. Dezember 2015	08:24
folgende Frage. Ich arbeite über 10 Jahre in einer Firma und war 4 Monate in Elternzeit. An meinem ersten Arbeitstag hatte ich einen Unfall, der mich jetzt 10 – 12 Wochen außer Kraft setzt. Welches Geld ( Gehaltsabrechnung vor 4 Monaten oder Elterngeld der letzten 4 Monate ) wird sowohl beim Arbeitgeber als auch bei der Berufsgenossenschaft als Grundlage für das Krankengeld genutzt?
1. Dezember 2015	12:33
ich hab mal folgende Frage: ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag vom 01.05-30.11.2015. am 25.11.2015 eine Woche bevor mein Arbeitsvertrag endete hatte ich einen Arbeitsunfall. Nun bin ich erst mal bis zum 6.12 krankgeachrieben danach muss ich wieder ins Krankenhaus und bin mit großer Sicherheit wie es die Ärzte sagten nochmal krankgeachrieben. Nun muss ich mich trotzdem auf dem Jobcenter melden. Wie läuft das jetzt ab? Bekomm ich jetzt mein Lohn durch den Arbeitsunfall von der BG Kasse oder von meiner Krankenkasse? In der Zeit hab ich ja dann kein Anspruch auf alg 2.
4. Dezember 2015	11:15
für die Zeit des Arbeitsausfalls (bis 30.11.2015) erhalten Sie Lohnfortzahlung von der Krankenkasse, die sich die von der Berufsgenossenschaft erstatten lässt.
1. Dezember 2015	10:38
Bei einem Arbeitsunfall im Nebenjob , erhalte ich ja erstmal Lohnfortzahlung durch meinen Hauptarbeitgeber .
Aber wie sieht das in meinem Nebenjob aus , wenn ich durch diesen Unfall geplante Tage nicht arbeiten kann .
Steht mir trotzdem Lohn zu ?
4. Dezember 2015	09:34
Guten Tag Herr Brandts,
der Mitarbeiter bekommt sowohl vom Haupt-Arbeitgeber als auch vom Neben-Arbeitgeber 42 Tage Lohnfortzahlung. Sie sollten dem Neben-Arbeitgeber eine Kopie der AU-Bescheinigung einreichen. Bei der Bemessung der Höhe der Lohnfortzahlung steht der Ausfallgedanke im Vordergrund, d.h., dass der Neben-Arbeitgeber Lohnfortzahlung in der Höhe leisten muss, mit der der Arbeitnehmer vergütet worden wäre, wenn er nicht arbeitsunfähig geworden wäre.
Veronika Wiedenbein
17. November 2015	10:56
Hatte einen Arbeitsunfall und war sechs Wochen Krankgeschrieben . Mein Arbeitgeber zahlte keine Spesen und keine nachtzuschläge . Muss er diese Leistungen erbringen oder können diese gestrichen werden? Mit freundlichen Grüßen Veronika
4. Dezember 2015	11:06
bei der Bemessung der Höhe der Lohnfortzahlung steht der Ausfallgedanke im Vordergrund, d.h., dass der Arbeitgeber Lohnfortzahlung in der Höhe leisten muss, mit der der Arbeitnehmer vergütet worden wäre, wenn er nicht arbeitsunfähig geworden wäre. Hiervor unberührt sind Spesen. Dies sind Vergütungen für tatsächlich entstandene Auslagen. Diese fallen aber bei einem Arbeitsausfall nicht an.
28. Oktober 2015	15:46
vor kurzem bin ich in meinem Nebenjob (Gastronomie) gestürzt und habe mir den Schulter gebrochen.
Wenn alles gut geht, darf ich nach 7 Wochen Arbeitsunfähigkeit wieder arbeiten. Aber das steht noch nicht fest.
Mein Hauptberuf kann ich leider auch nicht ausüben. Von meinem Nebenjob habe ich keine Zahlungen erhalten, da ich dort nur auf Abruf arbeite. Glaube nicht das ich da einen Anspruch habe.
Aber wie sieht es mit meinem Gehalt von meinem Hauptberuf. Denn es war ein Arbeitsunfall. Kriege ich von der BG mein komplettes Gehalt nach den 6 Wochen? Und wie sieht es mit meinem Weihnachtsgeld aus. Leider weiß ich nicht wen ich fragen kann und ich hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können.
4. Dezember 2015	11:33
Guten Tag Frau Wittke,
der Mitarbeiter bekommt sowohl vom Haupt-Arbeitgeber als auch vom Neben-Arbeitgeber 42 Tage Lohnfortzahlung. Bei der Bemessung der Höhe der Lohnfortzahlung steht der Ausfallgedanke im Vordergrund, d.h., dass der Haupt- und Neben-Arbeitgeber Lohnfortzahlung in der Höhe leisten müssen, mit der der Arbeitnehmer vergütet worden wäre, wenn er nicht arbeitsunfähig geworden wäre.
Ewald Mengwein
26. Oktober 2015	20:35
ich habe ne frage ich bin seit 5fast6 monaten krankgeschrieben durch einen arbeitsnfall wahrscheinlich kann ich meine lehre nichtmehr aufnehemen welches geld steht mir eigendlich zu
27. Oktober 2015	14:02
die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber beträgt nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz sechs Wochen (genau 42 Tage). Die Höhe der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber bestimmt sich nach dem sog. Lohnausfallprinzip. Das heißt für den Arbeitnehmer, dass die Höhe der Vergütung sich nicht ändern darf, sondern so bemessen sein muss, als hätte er gearbeitet.
Verändert sich das monatliche Entgelt normalerweise, etwa durch die Bezahlung von Stunden, so ist das fortzuzahlende Entgelt nach dem Durchschnitt der letzten drei Monate zu errechnen.
Nach den 42 Tagen wird bei einem Arbeitsunfall von der zuständigen Berufsgenossenschaft ein sogenanntes Verletztengelt welches geringer ist als die Entgeltfortzahlung gezahlt.
26. Oktober 2015	15:32
Meine Frage ist wahrlich nur kurz!
Berechnungsgrundlage des Verletztengeldes bei vorherigen Krankengeldbezug
Ich war bis 25.09.2015 arbeitsunfähig erkrankt. Hierbei hatte ihmch mehr als 3 Monate Krankengeldbezug. Nun erlitt ich am 29.09.2015 einen Arbeitsunfall (scheint nicht mein Jahr zu sein).
Ich erhalte nun Lohnfortzahlung für 42 Tage.
Da Verletztengeld sich aus den letzten 3 Entheltmonaten vor Ereignistag / Unfall berechnen würde, habe ich hier einen SONDERFALL!
Wie wird das Verletztengeld nun berechnet?
Mein Arbeitgeber zahlt mir seit 29.09.2015 für 6 Wochen mein Gehalt in Höhe von brutto 5.250 EUR. 6 Wochen sind aber keine 3 Monate.
27. Oktober 2015	14:00
Ihre Antwort finden Sie im § 47 (4) SGB VII wo steht:
“Bei Versicherten, die unmittelbar vor dem Versicherungsfall Krankengeld, Pflegeunterstützungsgeld, Verletztengeld, Versorgungskrankengeld oder Übergangsgeld bezogen haben, wird bei der Berechnung des Verletztengeldes von dem bisher zugrunde gelegten Regelentgelt ausgegangen.”
Bei detaillierteren Fragen sollten Sie sich an Ihre zuständige Gerufsgenossenschaft wenden.
Sauerstein Patrick
20. Oktober 2015	07:20
Ich bin jetzt seit 10 Wochen Zuhause, wegen einem Arbeitsunfall, bekomme auch das Verletzengeld,soweit ist also alles ok.
Nun kann ich voraussichtlich Anfang November wieder das arbeiten beginnen, doch daß verletzengeld endet mit dem letzten krankheitstag!!
Bekommt man einen lohn Vorschuss oder ähnliches um diesen einen Monat noch zu überstehen??
23. Oktober 2015	13:53
Hallo Herr Sauerstein,
die Krankenkasse und die Berufsgenossenschaft zahlt hier keinen Vorschuss, da Sie Ihre Leistungen (Zahlungen) bereits erbracht haben.
Sie haben aber die Möglichkeit einen Vorschuss mit Ihrem Arbeitgeber zu vereinbaren. Hierzu ist der Arbeitgeber allerdings nicht verpflichtet.
Udo Lauffer
18. Oktober 2015	18:48
ich hatte am 11.08.2015, 20:00 Uhr BG-Unfall.
Nun bekomme ich von meiner gesetzkichen Krankenversicherung 80 % von meinem Bruttolohn.
Das Verletztengeld entspricht aber nicht meinem Nettolohn, 112.- € weniger,
Nun habe ich gehört, dass die BG für die Differenz zu meinem Nettolohn aufkommt und ich es erstattet bekomme, sobald ich wieder genesen bin.
Für Ihre Antwort bedanke ich mich und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
4. Oktober 2015	10:47
Hallo, hier meine Frage: Zu meinen Aufgaben als Festangestellte (länger als 3 Monate) im Gesundheitswesen zählen regelmäßige Rufbereitschaftsdienste im Umfang von ca. 8/Monat. Fließen diese in die Berechnung der Lohnfortzahlung und des Verletztengeldes mit ein? Vielen Dank für die Antwort
8. Oktober 2015	10:00
ob das Entgelt für die Rufbereitschaft berücksichtigt wird, hängt von den Regelungen im Tarifvertrag, in der Betriebsvereinbarung und im Arbeitsvertrag ab.
Beispiel: BAG, Urteil vom 10. April 2013, Aktenzeichen 5 AZR 97/12: Berechnung der Entgeltfortzahlung im Krankheits- und Urlaubsfall
1. Oktober 2015	18:08
habe im September einen Arbeitsunfall gehabt und bin noch krank ,jetzt zahlt die bg aber ab dem 1.november bin ich Rentner und immer noch krank,
von wem bekomme ich dann mein geld
25. September 2015	20:31
Ich habe da eine Pechsträhne erwischt.
Ich bin bei einer Personalfirma für eine Messe als Servicekraft (kurzfristige Beschäftigung 6 Tage) angestellt und hatte direkt am ersten Arbeitstag einen Arbeitsunfall. Ofen Bleche sind von einem Mitarbeiter versehentlich auf mein Fuss Gelenk gefallen. Geprellt.
Notfall,Krankenwagen,Krankenhaus.
Wenn der Arzt der Meinung ist ich wäre Arbeitsunfähig für diesen Zeitraum und schreibt mich Krank, bekomme ich meinen Lohn für die restlichen 5 Tage ausgezahlt?
Und für den Tag des Unfalls war ich für 10 Std eingeteilt, nach dem Unfall waren es nur Std die ich gearbeitet habe, werden mir die restlichen 5 std ausgezahlt?
8. November 2016	17:14
Habe das selbe Problem und wäre für eine Antwort dankbar.
21. September 2015	21:43
ich habe einen befristeten Aushilfsvertrag über 5 Wochen und hatte in der zweiten Woche einen Arbeitsunfall und fiel deshalb ungefähr eine Woche aus. Sehe ich es richtig, dass kein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht, da ich noch keine 4 Wochen im Betrieb tätig war?
4. September 2015	11:28
ich hatte einen Arbeitsunfall. Meine Frage ist: Bekommt mein Arbeitgeber die Lohnfortzahlung der ersten 6 Wochen von der Berufsgenossenschaft erstattet oder muß er sie selbst tragen.
8. September 2015	11:10
Die Lohnfortzahlung leistet der Arbeitgeber aus eigener Tasche.
Kleinere Betriebe mit bis zu 30 Beschäftigten sind bei den Sozialkassen umlagepflichtig.
Das heißt: Die Firmen müssen, ob sie wollen oder nicht, eine Art Versicherung zahlen und bekommen dann im Krankheitsfall des Arbeitnehmers einen Teil des fortgezahlten Lohnes erstattet. Das können 50 bis 70 % des Bruttolohnes sein.
18. September 2015	14:38
in Ihrem Fall bekommt der Arbeitgeber nichts von der Berufsgenossenschaft. Er kann sich die Lohnfortzahlung für die ersten 42 Tage jedoch, sofern er U1-pflichtig ist, im Rahmen des vereinbarten Erstattungssatzes erstatten lassen. Die Berufsgenossenschaft zahlt erst ab dem 43. Tag Verletztengeld, genauso wie das Krankengeld der Krankenkasse bei einem “nicht-Arbeitsunfall”.
delgado julissa
2. September 2015	23:19
Hallo ich musste wegen Arbeitsunfall von mei Mann zuhause bleiben um meine Kinder zu kümmern,obwohl ich auch arbeitete Schichtdienst.19,25 Stunde die woche.es wurde mir gesagt von BG mein Lohn wurde erstattet.Aber am ende bekamm von mein netto Lohn 1050 eu.nur 360 eu.es wurden meine Stunden einfach auf 3Stunden pro tag gerechnet.sagzrn dazu es wäre keine Lohnentschädigung bezahlt sondern nur Haushalthilfe und nur von 2 Stunden.ausrede war ich wurdevam Tag nur 3 Stunden arbeiten,nur wei die sich die Stunden geteilt haben wie sie es haben wollten.obwohlbich Nachtdienst auch habe ist das korrekt?
1. September 2015	08:16
Guten Morgen, aufgrund eines früheren Arbeitsunfall ist nun eine weitere OP notwendig. Mein Arbeitgeber kürzt für jeden Krankheitstag die freiwillige Sonderzahlungen zu Weihnachten. Habe ich einen Anspruch auf Erstattung dieser Kürzung von der BG? Ausfallzeit wird ca 3 Wochen sein, also noch keine Lohnfortzahlung vielen Dank Elke
18. September 2015	14:28
hier einige Verweise zu Deiner Fragestellung. Siehe hier:
– EFZG: § 4a Kürzung von Sondervergütungen.
Hier heißt es: Eine Vereinbarung über die Kürzung von Leistungen, die der Arbeitgeber zusätzlich zum laufenden Arbeitsentgelt erbringt (Sondervergütungen), ist auch für Zeiten der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit zulässig. Die Kürzung darf für jeden Tag der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit ein Viertel des Arbeitsentgelts, das im Jahresdurchschnitt auf einen Arbeitstag entfällt, nicht überschreiten.
– Im SGB 7 sind die Leistungen der Gesetzlichen Unfallversicherung geregelt, normalerweise gehört es nicht zu deren Leistungen, das Weihnachtsgeld aufzustocken.
29. Juli 2015	09:10
Ich habe eine Frage, und zwar: Ich bin seit 3 Wochen in meiner Firma Beschäftigt, hatte gestern einen Arbeitsunfall. Nun sagte meine Chefin: Da ich noch nicht 4 Wochen in dem Betrieb bin, bekomme ich keine Lohnfortzahlung, ist das Richtig?
29. Juli 2015	13:58
Guten Tag Frau Kluge,
Ihr Arbeitgeber hat recht. Er ist nicht verpflichtet, in den ersten 4 Wochen einer Beschäftigung, Lohnfortzahlung zu leisten. Sie müssen in solch einem Fall einen Antrag auf Krankengeld bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Sollten Sie über die ersten 4 Wochen hinaus weiterhin krank geschrieben sein erhalten Sie ab der 5 Woche das Recht auf Lohnfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber.
20. Juli 2015	12:48
Hab dazu auch mal eine Frage…..
Ich hatte ende Dezember einen Arbeitsunfall, seit dem steht mein kleiner Finger ab und ich habe schmerzen im
Handgelenk. Ich war Anfang des Jahres bis 28.02.2015 Krankgeschrieben und hab dann in meiner neuen Arbeit angefangen. Weil mich meine alte Chefin nach Abgabe der Krankmeldung gekündigt hatte. War noch in der Probezeit. Leider hat sich aber weder mein kleiner Finger der immer noch absteht, noch mein Handgelenk verbessert, ganz im Gegenteil, ich habe solche schmerzen das ich nichts heben oder greifen kann.
Jetzt meine Frage: Ich habe von 01.März bis 10.Juli gearbeitet und bin jetzt wegen dem gleichen Krankgeschrieben wie nach dem Unfall. Muss mein Chef jetzt zahlen oder bekomm icj gleich verletztengeld?
20. Juli 2015	14:08
bitte wende Dich mit Deinem Fall an die zuständige Berufsgenossenschaft. Deine ehemalige Arbeitgeberin muss Dich bei der zuständigen Berufsgenossenschaft angemeldet haben. Es ist hier nicht relevant, dass Du nicht mehr bei dieser Arbeitgeberin beschäftigt bist. Sondern nur, dass Du zum Zeitpunkt des Unfalls (während der Arbeitszeit) bei der Berufsgenossenschaft gemeldet warst.
Solltest Du nicht wissen, welcher Unfallversicherungsträger für Dich zuständig ist, könntest Du diesen bei folgender Infoline erfragen und Dich bei Bedarf weiterverbinden lassen.
Informationen können auch per E-Mail ( info@dguv.de) angefordert werden.
20. Mai 2015	13:00
sehr aufschlussreicher Beitrag …Danke. Wenn man am Unfalltag bis zum Unfallzeitpunkt ca 9.15 Uhr gearbeitet hat berechnen sich die 6 Wochen einschliesslich dieses Tages oder wie ist das geregelt ? Vielen Dank für die Mühe … Grüsse
18. Juni 2015	08:37
die Sechs-Wochen-Frist (genau sind es 42 Tage) ist ab dem Tag zu berechnen, ab dem der Arbeitnehmer vollständig nicht zur Arbeit erschienen ist (oder so krank erschienen ist, dass er von vornherein nicht arbeiten konnte). Der Ereignistag, wie von Ihnen beschrieben (= Tag an dem die Arbeit teilweise wegen Arbeitsunfähigkeit ausgefallen ist) wird nicht mitgerechnet.