Source: http://hoplit.de/it_consulting/datenschutz.php
Timestamp: 2018-12-19 14:42:46
Document Index: 97902179

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 43', '§ 7', '§ 8', '§ 4', '§ 626']

Hoplit IT Consulting ist Ihr Externer Datenschutzbeauftragter Lüneburg Uelzen Hamburg,
Daten, aber sicher!
Behördlicher und betrieblicher Datenschutz Kontaktformular
:: Externer Datenschutzbeauftragter
:: Daten: Analyse, Archivierung, Sicherung, Sicherheit, Schutz und Vernichtung
Datenschutz: kurz und bündig
Unsere Leistungen als externe Datenschutzbeauftragte (DSB):
Feststellen der datenschutzrelevanten Datenbestände
Bestandsaufnahme, Prüfung der Datenschutzmaßnahmen
Dokumentation der Datenschutzmaßnahmen in den relevanten Bereichen der Datenverarbeitung
Beratung hinsichtlich der Datenschutzlücken und der notwendigen Maßnahmen
Warum ein(e) externe(r) Datenschutzbeauftragte (DSB)?
Es steht einem Unternehmen/Institution frei, einen internen oder externen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.
Als Datenschutzbeauftragter darf nur bestellt werden, wer die notwendige Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.
Zuverlässigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass kein Interessenkonflikt bei der Ausführung der Tätigkeit besteht. Ein solcher besteht vor allem bei Teilhabern bzw. Gesellschaftern oder leitenden Angestellten. Deshalb können Abteilungsleiter und Geschäftsführer diese Funktion nicht übernehmen.
§ 4f Abs. 3 Satz 7 BDSG verpflichtet außerdem ausdrücklich zur Fort- bzw. Weiterbildung der Datenschutzbeauftragten, um die Fachkunde zu erhalten. Die Kosten für diese Lehrgänge müssen für die internen Datenschutzbeauftragten vom Arbeitgeber übernommen werden.
Die zuständige Aufsichtsbehörde ist befugt, die geforderte Fachkunde und Zuverlässigkeit des Datenschutzbeauftragten zu prüfen und kann ihn abberufen, falls sie nicht ausreichend sind.
Vorteile der Bestellung einer/s externen Datenschutzbeauftragten (DSB)
Die Bestellung einer/s internen Datenschutzbeauftragten bringt mehrere Nachteile und Unsicherheitsfaktoren mit sich:
Bindung hochqualifizierter Kräfte
Hohe Kosten der Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
Höhere Personalkosten, zusätzliche Bindung durch den besonderen Kündigungsschutz
Die zuständige Aufsichtsbehörde könnte den bestellten DSB für unzuverlässig erklären
Häufig fehlen intern geeignete Kandidaten
Interessenskollisionen, Betriebsblindheit, Haftungsrisiko, etc...
Bei der Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten entfallen die oben genannten Probleme komplett!
Denn ein(e) externe(r) Datenschutzbeauftrgte(r) bringt hingegen Eignung und Erfahrung, verursacht weniger Kosten und bringt außerdem frische Ideen aus der alltäglichen hauptberufichen Praxis als Datenschutzbeauftragte(r) mit.
Der gesetzliche Datenschutz soll ja eigentlich nicht die Daten schützten, sondern die private Sphäre der Menschen. Denn jedem steht nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung zu (das jedoch im Grundgesetz z.Z. nicht ausdrücklich erwähnt wird). Demnach sollen Personen selbst darüber entscheiden können, wem sie wann und welche persönlichen Informationen bekannt geben. Ein Auskunftsanspruch verbrieft außerdem das Recht zu erfahren, welche persönlichen Daten gespeichert sind. Seit bereits mehr als einem Jahrhundert steht dieses Grundrecht öffentlich in Kollision mit Belangen der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und auch der Kriminalität. Die Publikationsmacht des Internets hat dieses Spannungsverhältnis verschärft.
Rechtlicher Rahmen für den behördlichen und betrieblichen Datenschutz
Wer überwacht die Einhaltung der Gesetze und Richtlinien in Deutschland?
Wer muss wann eine(n) Datenschutzbeauftragte(n) bestellen?
Kündigungsschutz einer/s Datenschutzbeauftragten
Aufgaben einer/s Datenschutzbeauftragten
Vorteile einer/s externen Datenschtzbeauftragten
Rechtlicher Rahmen für den behördlichen und betrieblichen Datenschutz in Deutschland:
Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie): Mindeststandards für den Datenschutz der EU-Mitgliedsstaaten
Richtlinie 2002/58/EG (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation): verbindliche Mindestvorgaben für den Datenschutz in der Telekommunikation
Bundesdatenschutzgesetz BDSG: regelt den Datenschutz für die Behörden, Wirtschaftsunternehmen, Institutionen, Vereine
Landesdatenschutzgesetze: regeln den Datenschutz für die Landesbehörden und Kommunalverwaltungen
Interner Datenschutzbeauftragter: Personalkosten, Sachmittel, Weiterbildung, Mitarbeiterschulungen
Externer Datenschutzbeauftragter: Honorar
Bearbeitung der Anfragen über gespeicherte Daten, die Umsetzung der Korrektur- bzw. Löschforderungen
Kosten der Umsetzung der Anforderungen an die EDV* sowie der laufenden Organisationsmaßnahmen des Datenmanagements
* Ein im Gesetzt verankertes Datenschutzrecht hat den Vorteil, dass die geforderten Funktionen wie eine differenzierte Zugriffsrechtverwaltung, Sperrmöglichkeit sowie Löschen und Archivieren von Daten ein de facto Standard für die Anwendungsentwicklung vorgegeben hat. Somit ist die Anschaffung einer datenschutzkonformen Software nicht (unbedingt) teurer. Vielmehr stehen die Unternehmen wegen der höheren Personal- und Organisationskosten unter Druck, effizientere Arbeitsprozesse einzuführen und die Datenverwaltung als Aufgabe und Verantwortung wahrzunehmen.
Die Nichteinhaltung von Datenschutzbestimmungen ist ebenfalls mit Kosten verbunden:
Bußgelder (z.B. 250.000 Euro, gem. § 43.III.2)
Schadensersatzansprüche (§§ 7, 8 BSDG, z.B. 130.000€ gem. § 8.III.1 BDSG)
Geschäftsrückgang wegen des beschädigten Image
Nutzen: Kostenersparnisse, Vertrauen und Image
Ein systematisch durchdachter Umgang mit den Daten, insbesondere bei einer gelungenen Umsetzung im EDV-technischen Umfeld, bedingt Kostenersparnisse durch geringere Datenmengen und effizientere Datenverarbeitung.
Kunden/Bürger, die überzeugt sind, dass die Daten nicht gegen Ihren Willen verwendet werden können, geben Information über sich in größerem Umfang frei. Eine öffentliche Datenschutzerklärung (z.B. auf der Webseite) fördert das Vertrauen und bessert die Chancen einer Kundenbindung.
Wer überwacht / beaufsichtigt die Einhaltung der Gesetze und Richtlinien in Deutschland?
Private Unternehmen (außer Telekommunikation und Post): Datenschutzaufsichtsbehörden für den nicht-öffentlichen Bereich
Landesbehörden: die Landesdatenschutzbeauftragten. In Niedersachsen derzeit: Joachim Wahlbrink
Bundesbehörden, Telekommunikations- oder Postdienstleistungen: Bundesbeauftragte für den Datenschutz
Besondere Datenschutzbeauftragte bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechtes
Private Unternehmen, wenn:
bei einer automatisierten Datenverarbeitung mindestens 10 Personen mit der Verarbeitung der personenbezogenen Daten beschäftigt sind oder Zugriff auf diese Daten haben (bzw. mindestens 20 bei einer nicht automatisierten Verarbeitung), wobei die Teilzeitkräfte voll berücksichtigt werden
bei einer nicht automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten, wenn mindestens 20 Personen mir der Verarbeitung dieser Daten beschäftigt sind
personenbezogene Daten geschäftsmäßig und zum Zweck der Übermittlung automatisiert verarbeitet werden oder einer Vorabkontrolle unterliegen. Und zwar ist in diesem Fall eine Bestellung unabhängig von der Mitarbeiterzahl erforderlich.
Kündigungsschutz einer/s internen Datenschutzbeauftragten
Wenn kein externer Datenschutzbeauftragter bestellt wird, sondern ein Mitarbeiter des Unternehmens diese Funktion wahrnehmen soll, entsteht ein Interessenkoflikt: Die Datenschutzbeauftragten sollen weisungsfrei und unabhängig von Vorgesetzten sich um Belange des Datenschutzes kümmern können.
Aus diesem Grund sind die internen betriebliche Datenschutzbeauftragten gem. § 4f Abs. 3 BDSG mit einem verbesserten Kündigungsschutz ausgestattet. Sie können nicht gekündigt werden, es sei denn es liegen Gründe für eine fristlose Entlassung vor.
Auch nach Abberufung als betrieblicher Datenschutzbeauftragter bleibt dieser besondere Kündigungsschutz für ein weiteres Jahr bestehen. Innerhalb dieses Zeitraum ist eine Kündigung nur bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund im Sinne des § 626 BGB möglich.
Die Mission einer/s Datenschutzbeauftragten ist die Hinwirkung auf die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen. Ein Weisungsrecht hat er/sie nicht. In seinem Gebiet ist der/die Datenschutzbeauftragten weisungsfrei und unabhängig. Sie/Er darf wegen Erfüllung seiner Aufgaben nicht benachteiligt werden.
Es steht einem Unternehmen bzw. einer Behörde frei, einen internen ODER externen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.
Vorabkontrolle (auch Technikfolgenabschätzung)