Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=GRUR%201986,%20742
Timestamp: 2019-04-20 05:29:24
Document Index: 336385371

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 19', '§ 94', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 17', 'BGH', 'BGH']

BGH, 15.05.1986 - I ZR 22/84 - dejure.org
BGH, 15.05.1986 - I ZR 22/84
Voraussetzungen der gewillkürten Prozesstandschaft - Wirkungen der gewerblichen Nutzung von Videokassetten auf die urheberrechtliche Einordnung - Wirkungen der Eigentumsübertragung an einem Vervielfältigungsststück
Videofilmvorführung
UrhG § 17 Abs. 2, § 19 Abs. 4, § 94 Abs. 1 Satz 1
"Videofilmvorführung"; Umfang der durch Veräußerung eines Vervielfältigungsstücks eintretenden Erschöpfungswirkung
NJW-RR 1986, 1251
NJW-RR 1986, 1251 (falsch)
MDR 1986, 1000
GRUR 1986, 742
ZUM 1986, 543
afp 1986, 361
Sie ist deshalb nicht geeignet, die Erschöpfung des Verbreitungsrechts zu bewirken (vgl. auch BGH, Urt. v. 15.5.1986 - I ZR 22/84, GRUR 1986, 742, 743 - Videofilmvorführung).
BGH, 10.10.1991 - I ZR 147/89
Die nach dieser Bestimmung im Falle der Veräußerung eines Originals oder Vervielfältigungsstücks grundsätzlich eintretende Erschöpfung erfaßt lediglich die Weiterverbreitung des konkreten Werkexemplars (vgl. BGH, Urt. v. 15.5. 1986 - I ZR 22/84, GRUR 1986, 742, 743 - Videofilmvorführung).
OVG Nordrhein-Westfalen, 24.05.2016 - 15 A 2051/14
Herausgabe einer Kopie des indizierten Videofilms "Carl Ludwig 2. Teil" als …
vgl. BGH, Urteile vom 13. Dezember 1990 - I ZR 21/89 -, BGHZ 113, 159 = NJW 1991, 1234 = juris Rn. 14, vom 15. Mai 1986 - I ZR 22.84 -, NJW-RR 1986, 1251 = juris Rn. 11, und vom 10. Mai 1984 - I ZR 85/82 -, NJW 1986, 1045 = juris Rn. 8; Schulze, in: Dreier/Schulze, UrhG, § 17 Rn. 5 ff. und 15 f.; Dreyer, in: Dreyer/Kotthoff/Meckel, Urheberrecht, 3. Aufl. 2013, § 17 UrhG Rn. 2 ff. und 14 ff.
BFH, 23.05.1991 - V R 103/86
Berliner Unternehmer - Berliner Film- und Fernsehatelier - Herstellung von …
Mit der Ausführung der technischen Leistungen, die zur Entstehung und Überlassung des Films notwendig waren, hatte die Klägerin dem Auftraggeber die Ausübung der entstandenen Nutzungsrechte noch nicht eingeräumt (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 15. Mai 1986 I ZR 22/84, NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht - NJW-RR - 1986, 1251).
Die Entscheidung "Videolizenzvertrag" Abgesehen davon, daß der BGH seine Schallplattenvermietungs-Entscheidung in seiner späteren Entscheidung, GRUR 1986, 742 f. - Videofilmvorführung, zumindest konkludent bestätigt hat, hat er in der vorgenannten Entscheidung in seinem Leitsatz lediglich den nicht weiter streitigen Grundsatz formuliert, daß der Ausschluß des Rechts zur Vergabe von Unterlizenzen auch dinglich wirkt.