Source: https://www.apotheke-baden.at/datenschutz/
Timestamp: 2020-06-05 15:52:58
Document Index: 389335414

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 7', '§ 132', '§ 132', '§ 13', '§ 7', '§ 4', '§ 11', '§ 132', '§ 11', '§ 131', '§ 132', '§ 132']

Die Marien- Apotheke Baden KG, Leesdorfer Hauptstraße 11, 2500 Baden, hält sich bei der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten streng an die Datenschutzgrundverordnung und das Datenschutzgesetz (DVR-Nr.: 4012160).
Alle in dieser Datenschutzerklärung verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gelten gleicher­maßen für Personen sowohl weiblichen als auch männlichen Geschlechts.
Die nachfolgend angeführten Daten unserer Kunden werden grundsätzlich auf der Grundlage der §§ 1 und 10 Apothekenbetriebsordnung 2005 verarbeitet. Verantwortlich für die Verarbeitung ist Mag. pharm. Sabine Mühlbacher als verantwortliche Leiterin und Konzessionärin der Apotheke, erreichbar unter den folgenden Kontaktdaten: Marien-Apotheke Baden, Leesdorfer Hauptstraße 11, 2500 Baden, Tel +43 2252 87147, datenschutz[at]apotheke-baden.at.
Ordnungsgruppe (zB.: erwerbstätig, Pensionist, etc.)
Die Bereitstellung der genannten Daten ist im Rahmen der elektronischen Rechnungslegung an die Kran­ken­versicherung gemäß § 7 Abs (2) des zwischen Hauptverband der österreichischen Sozial­ver­sicher­ungs­träger und Österreichischer Apothekerkammer abgeschlossenen Apothekergesamtvertrags not­wendig. Andernfalls kann die Apotheke die restlichen Kosten der auf Krankenkassenrezept verschriebenen Arznei­mittel und Medizinprodukte nicht mit der gesetzlichen Krankenversicherung des Patienten abrechnen. Der Patient kann die verschriebenen Arzneimittel und Medizinprodukte dennoch erhalten, wenn er für die Privatverkaufspreise dieser Produkte selbst aufkommt.
Unsere Aufzeichnungen über Geschäftsfälle und elektronische Rezeptabrechnungen mit den gesetzlichen Kran­ken­versicherungen, die die genannten Daten enthalten, werden gemäß der in § 132 Abs (1) Bun­des­ab­gabenordnung geregelten Aufbewahrungsfrist gespeichert (das sind zurzeit die vergangenen sieben Wirtschaftsjahre). Nach Ablauf dieser Aufbewahrungsfrist werden diese Daten automatisch gelöscht.
Übt ein Patient sein Recht auf Löschung aus, so bleiben die Aufzeichnungen über Geschäftsfälle und elek­tro­nische Rezeptabrechnungen mit den gesetzlichen Krankenversicherungen für die in § 132 Abs (1) Bun­des­abgabenordnung geregelte Aufbewahrungsfrist erhalten, jedoch wird die Sozialversicherungsnummer des Patienten in diesen Daten anonymisiert. „Anonymisierung“ bedeutet, dass die Sozial­ver­sicher­ungs­num­mer des Patienten durch eine randomisierte, ungültige Sozialversicherungsnummer ersetzt wird, von der die ursprüngliche Sozialversicherungsnummer nicht mehr rückgerechnet werden kann.
Von dieser Anonymisierung ausgenommen sind die Rezeptabrechnungsdaten, die in die Frist gemäß Anla­ge IV § 13 des zwischen Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und Öster­rei­chi­scher Apothekerkammer abgeschlossenen Apothekergesamtvertrags fallen (das sind zurzeit 6 Monate ab Ab­rechn­ung eines Rezeptes). D.h. in den Rezeptabrechnungsdaten der vergangenen sechs Monate blei­ben die Sozialversicherungsnummern unverändert erhalten.
Im Rahmen der elektronischen Rezeptabrechnung wird die Pharmazeutische Gehaltskasse für Österreich, Spital­gasse 31, 1090 Wien (www.gehaltskasse.at) gemäß § 7 Abs (1) des zwischen Hauptverband der öster­reichischen Sozialversicherungsträger und Österreichischer Apothekerkammer abgeschlossenen Apo­thekergesamtvertrags als Clearingstelle zwischen Apotheke und gesetzlicher Krankenversicherung des Patienten zwischengeschaltet. Die Originalrezeptdaten der Apotheke sind seitens der Pharma­zeu­ti­schen Gehaltskasse für Österreich für die Frist gemäß Anlage IV § 4 Abs (3) des zwischen Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und Österreichischer Apothekerkammer abgeschlossenen Apo­thekergesamtvertrags aufzubewahren (das sind zurzeit 9 Monate).
Bei Zielkäufen mittels Rechnungslegung auf Kredit erfassen wir folgende Daten des Kunden: Name, Titel, Geschlecht, Postanschrift, Telefon­nummer, E-Mail-Adresse.
Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt insbesondere auf Grundlage von Artikel 6 Abs (1) Punkt b) Da­ten­schutz­grundverordnung sowie auf Basis der Verpflichtungen, die sich aus § 11 Umsatzsteuergesetz ergeben.
Unsere Aufzeichnungen über Geschäftsfälle mittels Rechnungslegung auf Kredit werden gemäß der in § 132 Abs (1) Bundesabgabenordnung geregelten Aufbewahrungsfrist gespeichert (das sind zurzeit die ver­gan­genen sieben Wirtschaftsjahre). Nach Ablauf dieser Aufbewahrungsfrist werden diese Daten auto­matisch gelöscht.
Das Recht auf Löschung findet bei Zielkäufen mittels Rechnungslegung keine Anwendung, da die Daten nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht werden und da eine Löschung oder Ano­nymisierung dieser Daten vor Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist im Widerspruch zu § 11 Umsatzsteuergesetz und § 131 Bundesabgabenordnung („Radierverbot“) steht.
Ist ein Kunde nicht willens, die genannten Daten bekannt zu geben und unter den genannten Bedingungen elek­tronisch verarbeiten zu lassen, so sind Zielkäufe mittels Rechnungslegung auf Kredit nicht möglich. Der Kunde kann jedoch die gewünschten Produkte unter Einhaltung der einschlägigen Regelungen zur Rezept­pflicht auf einem anonymen Kassenbon beziehen und bar bzw. mittels Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen.
Wir bieten unseren Kunden die Führung einer Stammkundendatei an. Voraussetzung für die Aufnahme in unsere Stammkundendatei ist die schriftliche Zustimmung des Kunden auf einer eigenen Ein­willi­gungs­er­klär­ung. Die Einwilligung zur Aufnahme in unsere Stammkundendatei setzt die Volljährigkeit und die Geschäftsfähigkeit des Kunden voraus.
Für unsere Stammkunden führen wir folgende Aufzeichnungen: Name, Titel, Geschlecht, Geburtsdatum, Kranken­kasse, Sozialversicherungsnummer, Postanschrift, Tele­fonnummer, E-Mail-Adresse sowie die Daten über die bei uns getätigten Einkäufe.
Information über die Verfügbarkeit bestellter Arzneimittel per Telefon und SMS oder E-Mail
Ausdruck von Aufstellungen über in unserer Apotheke bezogene Arzneimittel.
Unsere Aufzeichnungen über Geschäftsfälle mit Stammkunden werden gemäß der in § 132 Abs (1) Bun­des­abgabenordnung geregelten Aufbewahrungsfrist gespeichert (das sind zurzeit die vergangenen sieben Wirtschaftsjahre). Nach Ablauf dieser Aufbewahrungsfrist werden diese Daten automatisch gelöscht.
Übt ein Stammkunde sein Recht auf Löschung aus, so bleiben die Aufzeichnungen über Geschäftsfälle für die in § 132 Abs (1) Bundesabgabenordnung geregelte Aufbewahrungsfrist erhalten, jedoch wird der Stamm­kunde gelöscht und die betroffenen Geschäftsfälle werden anonymisiert.
Es besteht keine gesetzliche oder vertragliche Notwendigkeit, sich in einer Apotheke als Stammkunde führen zu lassen, die genannten Daten bekannt zu geben und die für Stammkunden genannten Dienst­leis­tun­gen in Anspruch zu nehmen. Will ein Kunde nicht als Stammkunde geführt werden, so können in Folge ledi­glich die als Verarbeitungszwecke genannten Dienstleistungen nicht erbracht werden.
Sofern der Kunde eine Einwilligung zur Führung in unserer Stammkundendatei gegeben hat, kann er diese jederzeit gemäß Artikel 21 Datenschutzgrundverordnung mittels Brief an die Marien-Apotheke Baden, Leesdorfer Hauptstraße 11, 2500 Baden oder per E-Mail an datenschutz@apotheke-baden.at wider­rufen. Ab dem Zeitpunkt des Einlangens des Widerrufs in der Marien-Apotheke Baden erfolgen keine weiteren Datenverarbeitungen auf der Grundlage dieser Einwilligungserklärung. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der Daten des Stammkunden bis zum Einlangen des Widerrufs bleibt davon unberührt.