Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJR_20181219_OGH0002_010OBS00066_18F0000_001/JJR_20181219_OGH0002_010OBS00066_18F0000_001.html
Timestamp: 2019-05-22 05:21:41
Document Index: 177663708

Matched Legal Cases: ['Art11', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'OGH', 'EuG', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RS0132457
10ObS66/18f; 10ObS92/18d; 10ObS9/19z; 10ObS18/19y
Verordnung (EG) Nr 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates 32004R0883 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit Art3 Abs1; Verordnung (EG) Nr 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates 32004R0883 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit Art11 Abs3
1. Ist das österreichische Rehabilitationsgeld nach den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit
– als Leistung bei Krankheit nach Art 3 Abs 1 lit a der Verordnung oder
– als Leistung bei Invalidität nach Art 3 Abs 1 lit c der Verordnung oder
– als Leistung bei Arbeitslosigkeit nach Art 3 Abs 1 lit h der Verordnung
2. Ist die Verordnung (EG) 883/2004 im Licht des Primärrechts dahin auszulegen, dass ein Mitgliedstaat als ehemaliger Wohnstaat und Beschäftigungsstaat verpflichtet ist, Leistungen wie das österreichische Rehabilitationsgeld an eine Person mit Wohnsitz in einem anderen Mitgliedstaat zu zahlen, wenn diese Person den Großteil der Versicherungszeiten aus den Zweigen Krankheit und Pension als Beschäftigte in diesem anderen Mitgliedstaat (zeitlich nach der vor Jahren stattgefundenen Verlegung des Wohnsitzes dorthin) erworben hat und seitdem keine Leistungen aus der Kranken- und Pensionsversicherung des ehemaligen Wohn- und Beschäftigungsstaats bezogen hat?
TE OGH 2018-12-19 10 ObS 66/18f
Bem: EuGH C‑135/19, Pensionsversicherungsanstalt. (T1)
TE OGH 2018-12-19 10 ObS 92/18d
TE OGH 2019-02-19 10 ObS 9/19z
TE OGH 2019-03-26 10 ObS 18/19y
ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132457