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Timestamp: 2019-09-18 23:05:48
Document Index: 179965957

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 653', '§ 652', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 652', 'BGH', '§ 652', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 653', 'BGH', 'BGH', '§ 653', 'BGH', 'BGH', '§ 367']

Rechtsprechung: NJW-RR 1991, 371 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Stuttgart, 03.04.1990 | LG Wiesbaden, 19.04.1990
https://dejure.org/1990,1012
BGH, 28.11.1990 - IV ZR 258/89 (https://dejure.org/1990,1012)
BGH, Entscheidung vom 28.11.1990 - IV ZR 258/89 (https://dejure.org/1990,1012)
BGH, Entscheidung vom 28. November 1990 - IV ZR 258/89 (https://dejure.org/1990,1012)
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Exposeaushändigung - Zustandekommen eines Maklervertrags - Provisionsklausel - Weiterveräußerungsbereitschaft eines Dritten
BGB § 653 Abs. 1, § 652 Abs. 1
Zustandekommen eines Maklervertrages (IBR 1991, 252)
NJW-RR 1991, 371
MDR 1991, 600
VersR 1991, 421
WM 1991, 643
Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung muss der vom Makler gelieferte Nachweis einer Kaufgelegenheit keineswegs die alleinige oder hauptsächliche Ursache des späteren Vertragsschlusses sein (z. B. BGH NJW-RR 1991, 371; 1988, 1397).
Das hing davon ab, ob es im Verhandlungswege gelang, die Gläubiger zum Nachgeben zu bewegen und die Belastungen des Grundstücks abzulösen (vgl. zur Möglichkeit eines Maklerprovisionsanspruchs gegen den Kaufinteressenten, wenn der Verkäufer das Kaufobjekt erst noch erwerben muß: BGH, Urteil vom 28. November 1990 - IV ZR 258/89 = BGHR BGB § 652 Abs. 1 Satz 1 Nachweis 9).
Deshalb kann nur dann, wenn der Hinweis auf das Provisionsbegehren dem Akt der Inanspruchnahme und des Gefallenlassens von Nachweisbemühungen des Maklers vorausgeht, von einer konkludenten Annahme eines Provisionsversprechens auszugehen sein (BGHZ 95, 393, 397; WM 91, 643; LG Hamburg, WuM 1989, 518;… Münchener Kommentar-Roth, a.a.O.;… Ermann-Werner, BGB, 11. Aufl. 2004, Rz. 22 vor § 652).
BGH, 04.10.1995 - IV ZR 73/94
Umfang der Leistung des Nachweismaklers
In einem in den wesentlichen Punkten ähnlich liegenden Fall hat der Bundesgerichtshof (Urteil vom 28. November 1990 - IV ZR 258/89 - WM 1991, 643 unter II 1) bejaht, daß ein Nachweis grundsätzlich auch dann möglich ist, wenn der Verkäufer noch nicht Eigentümer ist.
OLG Schleswig, 21.07.2006 - 14 U 55/06
Denn der Makler kann nicht davon ausgehen, dass der Kaufinteressent ein überreichtes Expose sogleich durchliest und die Courtageforderung des Maklers zur Kenntnis nimmt (BGH NJW-RR 1991, 371).
Das geeignete Mittel hierzu ist ein ausdrückliches Provisionsverlangen (st. Rspr., vgl. nur BGHZ 95, 393, 395 ff [BGH 25.09.1985 - IVa ZR 22/84], sowie Urteile vom 2. Juli 1986 - IV a ZR 246/84 - NJW-RR 1986, 1496, 1497 und vom 28. November 1990 - IV ZR 258/89 - NJW-RR 1991, 371; daß in den genannten Entscheidungen der Makler jeweils im Auftrag des späteren Verkäufers mit Kaufinteressenten in Verbindung getreten ist, während vorliegend der Makler für den späteren Käufer Kontakt mit einem Verkaufsinteressenten aufgenommen hat, macht in der rechtlichen Bewertung keinen Unterschied).
Die Vielzahl der - vor allem zum Immobilienkauf ergangenen - Entscheidungen, denen als mögliches Vertragsangebot des Maklers allein ein Exposé mit mehr oder weniger deutlichem Provisionshinweis zugrunde lag (vgl. zusätzlich nur aus jüngerer Zeit BGH WM 1996, 722; NJW-RR 1991, 950 und WM 1991, 643 ; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1998, 564 und 1997, 368; OLG Hamm, NJW-RR 1995, 819 und 1994, 1078), belegt die erhebliche praktische Bedeutung dieser Form der Vertragsanbahnung.
Der Senat hat keine Bedenken, diesen obergerichtlich wiederholt für ähnliche Provisionsklauseln beim Immobilienkauf herangezogenen Gesichtspunkt (OLG Düsseldorf NJW-RR 1997, 368 und 1990, 1013f; OLG Hamm NJW-RR 1995, 819f und 1994, 1078f), der grundsätzlich die Billigung des Bundesgerichtshofs gefunden hat (WM 1991, 643 unter I sowie WM 1981, 495 unter 1 b und 1 c), auf den hier maßgebenden Bereich langfristiger gewerblicher Vermietung und Verpachtung zu übertragen.
BGH, 09.01.1997 - III ZR 162/95
Entgegennahme von Diensten als Übertragung der Leistung im Sinne des § 653 BGB …
In diesem Fall kommt ein Maklervertrag erst dann zustande, wenn der Interessent nach Zugang des Provisionsverlangens weitere Maklerdienste in Anspruch nimmt (vgl. BGH, Urteil vom 28. November 1990 - IV ZR 258/89 - BGHR BGB § 653 Abs. 1Übertragung 2 = NJW-RR 1991, 371); dabei muß eindeutig zum Ausdruck gebracht sein, daß er (auch) Makler des Käufers sein will (BGH, Urteile vom 15. Januar 1986 - IVa ZR 46/84 - WM 1986, 528, 529 und vom 2. Juli 1986 - IVa ZR 246/84 - WM 1986, 1390, 1391).
Das dafür geeignete Mittel hierfür ist ein ausdrückliches Provisionsverlangen (BGH NJW 1986, 177; NJW-RR 1986, 1497; 1991, 371; 1996, 114; NJW 2000, 283).
OLG München, 06.05.1992 - 30 U 961/91
Nachweis der "Gelegenheit zum Abschluß des Vertrags" genügt der Nachweis einer …
OLG Frankfurt, 31.01.2003 - 19 U 178/02
Maklerlohnanspruch des Immobilienmaklers: Fortbestand trotz Rücktritts vom …
LG Berlin, 07.04.2011 - 9 O 415/10
"Wissenmüssen" des Maklerkunden über seine Provisionspflicht ist i.R.d. …
OLG Stuttgart, 03.04.1990 - 12 U 268/89
https://dejure.org/1990,6402
OLG Stuttgart, 03.04.1990 - 12 U 268/89 (https://dejure.org/1990,6402)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 03.04.1990 - 12 U 268/89 (https://dejure.org/1990,6402)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 03. April 1990 - 12 U 268/89 (https://dejure.org/1990,6402)
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Anspruch auf Rückzahlung der Schecksumme gegen Indossanten bei fehlender Angabe des Datums der Vorlegung zur Einlösung; Angabe des Tages der Vorlegung zur Sicherstellung einer fristgerechten Vorlegung; Erklärung des Bezogenen über die Nichteinlösung unter Angabe des ...
LG Stuttgart, 30.08.1989 - 12 O 315/89
NJW 1990, 3279
NJW-RR 1991, 371 (Ls.)
WM 1991, 1463
LG Wiesbaden, 19.04.1990 - 2 O 42/90
https://dejure.org/1990,7609
LG Wiesbaden, 19.04.1990 - 2 O 42/90 (https://dejure.org/1990,7609)
LG Wiesbaden, Entscheidung vom 19.04.1990 - 2 O 42/90 (https://dejure.org/1990,7609)
LG Wiesbaden, Entscheidung vom 19. April 1990 - 2 O 42/90 (https://dejure.org/1990,7609)
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Voraussetzungen für den gutgläubigen Erwerb gestohlener Wertpapiere; Anwendungsbereich des § 367 Handelgesetzbuch (HGB); Frage der Anwendung der Gutglaubensvorschriften des BGB im Fall der Bekanntmachung des Diebstahls in der Sammelliste mit Opposition belegter ...
NJW 1991, 45
WM 1990, 1538
Wörtlich heißt es (NJW 1991, 45): "Weil das Gesetz bei vorausgegangenem Vollstreckungsbescheid die Prüfungspflicht erweitert hat, verliert die Beschränkung der Berufung auf die Überprüfung von Nichterscheinen und Nichtverhandeln die innere Berechtigung".