Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/MAGISTER/Orie_hf.htm
Timestamp: 2017-09-20 18:20:53
Document Index: 109793820

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 7', '§ 16', '§ 18', '§ 2', '§ 21', '§ 21']

12. Jahrgang, Nr. 10 vom 17. September 2002, S. 59
für das Hauptfach „Orientalische Archäologie und Kunst“
(1) Gemäß § 2 Abs. 3 sind Kenntnisse in einer modernen Sprache des Orients (Arabisch, Türkisch, Persisch, Neuhebräisch, Usbekisch oder Russisch) zu erwerben.
(2) Gemäß § 6 Abs. 3 dauert die mündliche Prüfung in der Regel in der Zwischenprüfung 40 Minuten und in der Magisterprüfung 60 Minuten.
(3) Gemäß § 7 Abs. 3 beträgt die Dauer der Klausur in der Zwischenprüfung 180 Minuten und in der Magisterprüfung 240 Minuten.
2 Leistungsscheine über Seminare auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Vorderasiens,
je 1 Leistungsschein über ein Seminar auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Mittelasiens und Ägyptens,
1 Nachweis über die Teilnahme an einer einführenden Lehrveranstaltung in die Orientalische Archäologie,
je 2 Nachweise über die Teilnahme an Vorlesungen auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Vorderasiens, Ägyptens und Mittelasiens,
je 1 Nachweis über die Teilnahme an einer Übung auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Vorderasiens, Ägyptens und Mittelasiens,
1 Nachweis über die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zu "Grabungsmethoden und praktischen Techniken der Archäologie" oder "Statistik für Archäologen" oder "Zeichnen für Archäologen",
Nachweis über die Teilnahme an mindestens vier Exkursionstagen,
(2) Gemäß § 16 sind folgende Teilprüfungen in der Zwischenprüfung zu erbringen:
Es wird eine Klausur geschrieben. Die Themen ergeben sich aus den im Grundstudium angebotenen Vorlesungen. Der Studierende darf einen Teilbereich auswählen:
Altvorderasien,
Die inhaltlichen Anforderungen der Zwischenprüfung umfassen Grundlagenwissen zur Kulturgeographie und Kulturgeschichte des Alten Orients im Sinne der am Institut vertretenen Einzelgebiete, Kenntnisse kunstgeschichtlicher und archäologischer Entwicklungsprozesse sowie Fähigkeiten zur Bestimmung und chronologischen Einordnung bedeutender Denkmäler der orientalischen Kunst.
Die mündliche Prüfung erfolgt nur nach bestandener Klausur. Die mündliche Prüfung besteht aus zwei Teilen (je 20 Minuten). Im ersten Teil muss der Studierende seine Denkmälerkenntnis auf einem anderen Gebiet als dem der Klausur belegen. Im zweiten Teil wird allgemeines Wissen und Methodenüberblick geprüft.
(3) Gemäß § 18 Abs. 2 erfolgt die Zwischenprüfung innerhalb von vier Wochen.
Bei Spezialisierung auf die Gebietskombination Vorderasien/Ägypten sind vorzulegen:
je 2 Leistungsscheine über Seminare auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Vorderasiens und Ägyptens,
je 3 Nachweise über die Teilnahme an Vorlesungen auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Vorderasiens und Ägyptens,
2 Nachweise über die Teilnahme an Vorlesungen auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Mittelasiens,
je 2 Nachweise über die Teilnahme an einer Übung auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Vorderasiens und Ägyptens,
Nachweis über die Teilnahme an einem mindestens zweisemestrigen Sprachkurs einer modernen Sprache des Orients (siehe § 2 Abs. 3),
Nachweis über die Absolvierung von einem mindestens achtwöchigen Grabungspraktikum, möglichst in den Quellenländern,
Nachweis über die Absolvierung von einem mindestens vierwöchigen Museumspraktikum oder einem weiteren, mindestens vierwöchigen Grabungspraktikum (möglichst in den Quellenländern),
Nachweis über die Teilnahme an mindestens 4 Exkursionstagen.
Bei Spezialisierung auf die Gebietskombination Vorderasien/Mittelasien sind für die Zulassung zur Magisterprüfung vorzulegen:
je 2 Leistungsscheine über Seminare auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Vorderasiens und Mittelasiens,
je 3 Nachweise über die Teilnahme an Vorlesungen auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Vorderasiens und Mittelasiens,
2 Nachweise über die Teilnahme an Vorlesungen auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Ägyptens,
je 2 Nachweise über die Teilnahme an einer Übung auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Vorderasiens und Mittelasiens,
(2) Gemäß § 21 Abs. 1 sind folgende Teilprüfungen in der Magisterprüfung im Hauptfach zu erbringen:
Inhaltlich soll die mündliche und schriftliche Magisterprüfung den Nachweis über solide Kenntnisse zu den archäologischen Kulturen, zur Denkmälerkunde und Kunstgeschichte des Alten Orients erbringen. Dabei ist vertieftes Wissen zur gewählten Spezialisierungsrichtung nachzuweisen.
Es wird eine Klausur geschrieben. Die Klausur beinhaltet die Darstellung eines Themas aus dem Bereich der orientalischen Archäologie, das den Nachweis solider Kenntnisse ermöglicht. Dem Prüfling werden entsprechend seiner Spezialisierung zwei Themen aus verschiedenen Teilgebieten der Orientalischen Archäologie zur Auswahl angeboten.
Die mündliche Prüfung erfolgt nur nach bestandener Klausur. Die mündliche Prüfung besteht aus zwei Teilen (je 30 Minuten). Im ersten Teil muss der Studierende seine Kenntnis der einschlägigen Denkmäler und deren Interpretation auf einem anderen Gebiet als dem der Klausur belegen. Im zweiten Teil wird Überblickswissen über die historische Entwicklung der altorientalischen Kulturen und Kenntnis archäologischer Entwicklungsprozesse geprüft.
(3) Gemäß § 21 Abs. 4 sind die einzelnen Prüfungsleistungen in der folgenden Reihenfolge zu erbringen.
Die Magisterprüfung erfolgt innerhalb von 4 Wochen.
Die fachspezifischen Bestimmungen für das Hauptfach "Orientalische Archäologie und Kunst" treten zum 01.10.2002 in Kraft.