Source: https://kirchenrecht-ekhn.de/document/26118
Timestamp: 2019-12-13 07:16:41
Document Index: 55862398

Matched Legal Cases: ['§ 2214', '§ 28', '§ 30', '§ 28', '§ 29', '§ 31', '§ 32', '§ 36', '§ 43', '§ 3', '§ 6', '§ 42', '§ 11', '§ 5', '§ 626', '§ 22', '§ 626']

527-2012-2 Kirchlich-Diakonische Arbeitsvertragsordnung (KDAVO) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
527-2012-2 Kirchlich-Diakonische Arbeitsvertragsordnung (KDAVO)
(ABl. 2005 S. 262), zuletzt geändert am 26. April 2012 (ABl. 2012 S. 220)
§ 2214#
( 1 ) 1 Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter ist entsprechend der mindestens zur Hälfte regelmäßig auszuübenden Tätigkeit in einer Entgeltgruppe gemäß den Eingruppierungsordnungen (Anlage 1 und Anlage 1A)15# eingruppiert. 2 Erreicht keine der von der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter auszuübenden Tätigkeiten das in Satz 1 geforderte Maß, werden höherwertige Tätigkeiten zu der jeweils nächstniedrigeren Tätigkeit hinzugerechnet.
( 1 ) 1 Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter erhält monatlich ein Arbeitsentgelt. Das Arbeitsentgelt setzt sich zusammen aus dem Tabellenentgelt nach den Entgelttabellen (Anlage 2 und Anlage 2A)16# und der Tätigkeitszulage (§ 28 Abs. 1a). 2 Die Höhe des Tabellenentgelts bestimmt sich nach der Entgeltgruppe, in der die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter eingruppiert ist, und nach der für sie oder ihn geltenden Stufe.
( 3 ) 1 Es wird eine jährliche Sonderzahlung in Höhe von 60 Prozent der Bemessungsgrundlage gemäß Absatz 4 gezahlt. 2 Darüber hinaus wird eine ergebnisorientierte Bonuszahlung von bis zu 40 Prozent der Bemessungsgrundlage gewährt. 3 Für den Bereich der EKHN gilt Anlage 317# als Berechnungsgrundlage. 4 Für den Bereich des DWHN gilt Anlage 418# als Berechnungsgrundlage.
( 4 ) 1 Bemessungsgrundlage für die Sonderzahlung ist das Sonderzahlungsentgelt. 2 Das Sonderzahlungsentgelt ist der Durchschnitt der Arbeitsentgelte (§ 30), der Zulagen gemäß § 28 Abs. 4, der Leistungszulagen (§ 29), der Vergütung der Mehrarbeit und Überstunden (§ 31), der Überstundenzuschläge (§ 32) und der Wechselschicht- und Schichtzulagen (§ 36) aus der Zeit vom 1. November des Vorjahres bis zum 31. Oktober des laufenden Jahres. 3 Hat das Arbeitsverhältnis nach dem 1. Januar des laufenden Jahres begonnen oder vor dem 31. Dezember des laufenden Jahres geendet, wird das Sonderzahlungsentgelt für jeden vollen Monat ohne Entgelt um ein Zwölftel gekürzt. 4 Bezüge aus einem anderen Arbeitsverhältnis bleiben unberücksichtigt, wenn einzelvertraglich nichts anderes vereinbart ist. 5 Für die Dauer des Bezugs eines Krankengeldzuschusses (§ 43 Abs. 6 und 7) oder eines Beschäftigungsverbotes nach § 3 Abs. 2 und § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes19# wird das maßgebliche Entgelt nach § 42 für die Berechnung des Sonderzahlungsentgelts zu Grunde gelegt.
( 6 ) § 11 Abs. 2 des Bundesurlaubsgesetzes20# findet keine Anwendung.
( 2 ) Beginnt oder endet das Arbeitsverhältnis im Laufe eines Jahres, erhält die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter als Urlaub für jeden vollen Monat des Beschäftigungsverhältnisses ein Zwölftel des Urlaubsanspruchs nach Absatz 1; § 5 des Bundesurlaubsgesetzes21# bleibt unberührt.
( 1 ) Das Arbeitsverhältnis kann aus einem wichtigen Grund gemäß § 626 des Bürgerlichen Gesetzbuches22# gekündigt werden.
14 ↑ § 22 Absatz 1 wurde mit Wirkung vom 1. April 2012 neu gefasst durch Beschluss des Schlichtungsausschusses vom 26. April 2012 (ABl. 2012 Nr. 7).
15 ↑ Nr. 527a.
16 ↑ Nr. 527b.
17 ↑ Nr. 527c.
18 ↑ Nr. 527d.
19 ↑ Nr. 552.
20 ↑ Nr. 551.
21 ↑ Nr. 551.
22 ↑ § 626 BGB. Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund. (1) Das Dienstverhältnis kann von jedem Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann.(2) Die Kündigung kann nur innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt. Der Kündigende muss dem anderen Teil auf Verlangen den Kündigungsgrund unverzüglich schriftlich mitteilen.