Source: http://forum-jugendschutz.de/publikationen_weitere.html
Timestamp: 2019-05-22 15:21:53
Document Index: 316085661

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 7', '§7', '§ 7', '§ 10', '§ 6', '§ 15', '§ 4', '§ 6']

BAJ - weitere Publikationen
Projektbericht - Veranstaltungen und Betriebe mit Jugendgefährdungen 2016
Das Jugendschutzgesetz: Wie gut sind Sie informiert?
Jugendschutzgesetz – Informationen für Jugendgruppenleiter/innen
E-Zigarette und E-Shisha – neue Regelung im § 10 JuSchG – Stop unter 18
Jugendschutz: Wir halten uns daran! - Flyer
Jugendschutz: Wir halten uns daran! - Aufkleber
Für ein gelungenes Fest!
Eltern-Info Jugendschutz
argumente 5: Bildung schützt!
argumente 4: Teenies im Vollrausch?
argumente 3: Die Ordnung der Medienkontrolle in Deutschland
argumente 2: Integration durch Partizipation
argumente 1: Werte haben Konjunktur
Gutachten Alterseinstufungen
Gutachten Jugendschutz in Ferienländern
Welche Maßnahmen ergreifen die zuständigen Behörden (Jugendämter, Ordnungsämter), damit Kinder und Jugendliche ungefährdet an öffentlichen (Groß-) Veranstaltungen teilnehmen können? Diese Frage interessiert nicht nur Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, sondern auch Eltern und verantwortungsbewusste Veranstalter. In einem 2016 durch das Bundesjugendministerium geförderten Projekt hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz bei 20 Kommunen nachgefragt, welche Auflagen zum Schutz von Minderjährigen sie erlassen und ob sie ihr Handeln mit dem § 7 Jugendschutzgesetz begründen. Die Ergebnisse stellt die Broschüre vor: Jugendschutz bei öffentlichen Veranstaltungen.
kostenlos zu beziehen beim Drei-W-Verlag unter www.§7.drei-w-verlag.de
Download: Jugendschutz_Veranstaltungen.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Veranstaltungen und Betriebe mit Jugendgefährdungen
Im Kinder- und Jugendschutz richtet sich die Aufmerksamkeit unter anderem auf Orte, Veranstaltungen und Gelegenheiten, bei denen Gefährdungen auftreten oder die spezifischen Schutzrechte junger Menschen verletzt werden könnten. Eine Fülle einzelner Regelungen unterstützt generell oder zielgerichtet die Präventionsarbeit.
Im Rahmen eines Rechercheprojektes, das die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) im Spätsommer 2016 durchführte, stand die Frage im Mittelpunkt, wie Jugendämter und Ordnungsbehörden mit der Regulierung von Veranstaltungen umgehen. Konkret wurde thematisiert, ob und auf welche Weise § 7 Jugendschutzgesetz Anwendung findet. Es wurden Beispiele zusammengetragen, um generelle Hinweise zu Vorgehensweisen, Verfahren und möglichen Inhalten von örtlich erlassenen Vorgaben ableiten zu können.
Der Gesamtbericht »Veranstaltungen und Betriebe mit Jugendgefährdungen« von Jan Lieven und Prof. Dr. Bruno W. Nikles steht hier zum Download bereit.
Immer wieder gibt es in der Familie Diskussionen, wenn Kinder und Jugendliche mit ihren Freunden ausgehen möchten. Dass es ein Jugendschutzgesetz gibt, ist zwar bekannt. Doch was genau erlaubt ist, wissen die wenigsten. Doch wie gut kennen Sie das Jugendschutzgesetz?
Hier bestellen Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de
Jugendschutzgesetz – Flyer
Informationen für Jugendgruppenleiter/innen
Das von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz erstellte Faltblatt gibt praxisnahe Handlungsempfehlungen für Jugendgruppenleiterinnen und -leiter. Informiert wird über die Abgabe jugendschutzrelevanter Produkte (Alkoholerzeugnisse, Tabakwaren, Filme und elektronische Spiele) und die Aufenthaltsbestimmungen des Jugendschutzgesetzes. So gelten Ausnahmeregelungen für den Kinobesuch ebenso wie für den Besuch von Diskotheken.
Gleichzeitig werden die Gruppenleiter/innen aber auch auf Ihre Verantwortung hingewiesen, die mit der Übernahme des Erziehungsauftrags von den Eltern verbunden ist. So sollte z.B. die Heimfahrt der Kinder gesichert sein oder z.B. klar sein, dass die/der Gruppenleiter/in während der Zeit der Begleitung der Kinder nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen stehen.
Rauchverbot für Minderjährige. Auch E-Zigaretten und E-Shishas erfasst
Seit dem 01.04.2016 gelten für E-Zigaretten und E-Shishas die gleichen Verbreitungsverbote wie bei »herkömmlichen« Tabakerzeugnissen. Das bedeutet, dass diese Artikel nicht mehr an Kinder und Jugendliche abgegeben werden dürfen. Zudem ist ihnen der Konsum in der Öffentlichkeit untersagt.
Diese Neuregelung gilt für E-Zigaretten bzw. E-Shishas auch dann, wenn diese kein Nikotin enthalten. Das Abgabeverbot des § 10 JuSchG betrifft sämtliche Gewerbetreibende, Aufsteller von Automaten und den gesamten Handel. Auch die Abgabe über dem Weg des Versandhandels bzw. des Online-Handels darf ausschließlich an Erwachsene erfolgen.
Alle Gewerbetreibenden müssen die Volljährigkeit ihrer Kundinnen und Kunden überprüfen.
Plakate und Flyer sind kostenlos (zzgl. Versandkosten) über das Bestellformular erhältlich.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ) haben ein Faltblatt »Glücksspiel: Nix für Jugendliche« herausgegeben. Kindern und Jugendlichen, die jünger als 18 Jahre sind, ist das Spielen an Geldspielgeräten nicht gestattet. Nicht in Spielhallen. Nicht in der Gastronomie. Doch junge Menschen finden aufgrund der Verfügbarkeit, schneller Spielabfolgen, hoher Gewinnversprechen und interaktiver Elemente die dort aufgestellten Geldspielgeräte verlockend, das Taschengeld aufzubessern. Das Faltblatt enthält einen Aufkleber und informiert schwerpunktmäßig über den Glücksspiel-Paragraphen des Jugendschutzgesetzes (§ 6), fasst aber ebenso Altersgrenzen des Jugendschutzgesetzes bei Tabak, Bier, Wein, Spirituosen, Alkopops und dem Aufenthalt in Gaststätten und Diskotheken zusammen.
Der Flyer »Glücksspiel: Nix für Jugendliche« (Bestellnummer 5FL116) ist kostenfrei beim Publikationsversand der Bundesregierung unter Telefon 0180 5 778090, per Telefax 0180 5 778094, per E-Mail an publikationen@bundesregierung.de oder online unter www.bmfsfj.de (Stichworte Publikationen, Kinder und Jugend) zu bestellen.
Jugendschutzrecht Kommentar
Neuerscheinung: 3. neu gestaltete und überarbeitete Auflage 2011
Bruno W. Nikles / Sigmar Roll / Dieter Spürck / Murad Erdemir / Sebastian Gutknecht: Jugendschutzrecht. Kommentar zum Jugendschutzgesetz (JuSchG) und zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) mit auszugsweiser Kommentierung des Strafgesetzbuchs. Der Kommentar umfasst das Jugendschutzgesetz (JuSchG) und den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), die auf aktuellen Rechtsstand gebracht werden. Neben der Kommentierung der strafrechtlichen Bezüge des § 15 JuSchG wurde das Werk um einen neuen Teil zum Strafrecht mit Bezug zum Jugendschutz erweitert.
Prof. Dr. Bruno Nikles, Universität Duisburg-Essen, ehrenamtlicher Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz e.V. (BAJ), Berlin
Sigmar Roll, Richter am Landessozialgericht Schweinfurt, Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Dieter Spürck, Mitglied der Juristenkommission der Spitzenorganisation der Deutschen Filmwirtschaft (SPIO/JK)
Dr. jur. Murad Erdemir, Universität Göttingen, Justiziar bei der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen)
Sebastian Gutknecht, Referent bei der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS), Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V.
Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Berlin
3. Auflage, Neuwied 2011, Luchterhand Verlag
648 Seiten. EUR 59,00.
Unter dem Motto »Jugendschutz: Wir halten uns daran!« wurde 2005 eine bundesweite Aufklärungskampagne gestartet. Die Flyer zur Kampagne, die Gewerbetreibende und deren Mitarbeiter/-innen auf ihre Verantwortung für den Jugendschutz aufmerksam machen will, wurden Ende 2017 aktualisiert.
Einzelexemplare, auch in größerer Stückzahl, sind kostenlos bei der BAJ zu beziehen:
Unter dem Motto »Jugendschutz: Wir halten uns daran!« wurde 2005 eine bundesweite Aufklärungskampagne gestartet. Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz sowie den Verbänden des Handels, der Gastronomie und der Tankstellen wurden Informations- und Schulungsmaterialien flächendeckend an rund 50.000 Einzelhandelsunternehmen, Gaststätten, Discotheken und Tankstellen verteilt. Aufkleber zu der Kampagne sind weiterhin, auch in größerer Stückzahl, kostenlos bei der BAJ zu beziehen:
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de
Damit das Fest ein Erfolg wird, investieren die Organisatoren oft viel Mühe und auch Geld. Viele machen dies nicht professionell, sondern aus Spaß an der Freud.
Der Veranstalter eines öffentlichen Festes hat aber zahlreiche gesetzliche Pflichten und eine Menge Verantwortung, dies gilt besonders, wenn Kinder und Jugendliche mitfeiern (z.B. Jugendschutzgesetz §§ 4, 5, 9 und Gaststättengesetz §§ 6, 19, 20 u.a.). Das Faltblatt enthält Empfehlungen sowie eine Checkliste für Veranstalter.
Einzelexemplare, auch in größerer Stückzahl, sind kostenlos bei der BAJ zu beziehen und stehen hier auch zum Download bereit:
Seit In-Kraft-Treten des Jugendschutzgesetzes am 1. April 2003 haben Eltern die Möglichkeit, eine erziehungsbeauftragte Person zu benennen, die ihre Kinder z.B. beim Kinobesuch, in eine Gaststätte oder Diskothek begleiten kann und damit gleichzeitig den Erziehungsauftrag wahrnimmt. Dadurch ergibt sich für Eltern mehr Entscheidungsspielraum, aber auch mehr Verantwortung!
Das Jugendschutzgesetz will Eltern/ Personensorgeberechtigte bei Ihrer Erziehungsaufgabe unterstützen. Für den Besuch von Kindern und Jugendlichen in Gaststätten, Kinos, Diskotheken hat der Gesetzgeber die bisherigen Zeit- und Altersgrenzen bestätigt, die Ihnen als Hilfe und Orientierung dienen sollen. Für die Gewerbetreibenden sind diese Zeit- und Altersgrenzen verbindlich.
In dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz für Eltern erstellten Faltblatt werden die neuen Regelungen in verständlicher Form vorgestellt und es wird beispielhaft erläutert, in welchen Fällen Eltern einen Erziehungsauftrag erteilen können. So gelten Ausnahmeregelungen für den Kinobesuch ebenso wie für den Besuch von Diskotheken.
Gleichzeitig werden Eltern in dem Faltblatt aber auch auf Ihre Verantwortung hingewiesen, die mit der Übertragung des Erziehungsauftrags verbunden ist. So sollte z.B. die Heimfahrt des Kindes gesichert sein und sichergestellt sein, das die/der Erziehungsbeauftragte während der Begleitung des Kindes nicht unter Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen steht.
Auf die Tatsache, dass andere Jugendschutzregelungen weiterhin gelten, wird hingewiesen (Verbot des Konsums von Alkohol und des Rauchens in der Öffentlichkeit bei unter 16-Jährigen).
Das mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitete Faltblatt „Eltern-Info Jugendschutz“ ist in allen Jugendämtern erhältlich und steht zum Download bereit:
Elterninfo deutsch
Einzelexemplare sind kostenlos bei der BAJ zu beziehen: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de
Bildung schützt! - argumente 5
Kinder- und Jugendschutz als integraler Bestandteil von Bildungsprozessen in Tageseinrichtungen für Kinder
Berlin 2006. 249 Seiten, DIN-A5 (vergriffen)
Seit Beginn der 1990er Jahre stehen die Lernprozesse in der frühen Kindheit und damit die frühe Bildung im Blickpunkt der Bildungspolitik. Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaften, Kindheits- und Bildungsforschung verdeutlichen und untermauern den hohen Stellenwert der frühen Bildung und betonen das Recht des Kindes auf bestmögliche Bildung von Anfang an. Im Zusammenwirken mit weiteren gesellschaftlichen Veränderungen führen sie u.a. zu einer Neubestimmung der Bildungsqualität in Kindertageseinrichtungen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz ist überzeugt, dass auch der Kinder- und Jugendschutz mit seinen präventiven Bemühungen ausdrücklich und konsequent in den elementaren Bildungsbereich integriert werden muss. Dazu bieten Bildungspläne hervorragende Voraussetzungen und viele kreative Möglichkeiten bis hin zur Nennung konkreter Themen und anschaulicher Beispiele für die praktische Arbeit. Der Ansatz des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes in der Kindertageseinrichtung erfüllt einen Ansatz der frühen Prävention und trägt dazu bei, Kinder für ihr weiteres Leben stark zu machen, um mit beeinträchtigenden und möglicherweise sogar gefährdenden Einflüssen aus ihrer Lebensumwelt umzugehen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz will mit der vorliegenden Publikation u.a. die aktuelle Diskussion zum Thema Bildung in Kindertageseinrichtungen begleiten und befördern. In einzelnen Beiträgen wird thematisiert, wie in der Bildungsplanung einerseits und in der praktischen Arbeit andererseits besonders der präventive Kinderschutz als eine wichtige Funktion des Erziehungs- und Bildungsauftrages verankert und umgesetzt werden kann. In der Publikation kommen Fachleute aus verschiedenen Bereichen wie der Bildungsplanung, der Kindheitsforschung und des Kinder- und Jugendschutzes zu Wort – darüber hinaus werden praxisorientierte Projekte vorgestellt.
Weitere Informationen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de
argumente5.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Teenies im Vollrausch? - argumente 4
Dokumentation der deutsch-österreichischen Fachtagung »Jugend und Alkohol«
88 Seiten, DIN-A5, Berlin 2004 (vergriffen)
Sucht und Abhängigkeit von der Volksdroge Nummer 1, dem Alkohol, stehen seit jeher im Blickfeld jugendschützerischer Bemühungen. Das Thema ist also alt und zugleich immer wieder aktuell, wenn man nur einen Blick auf den Erfindungsreichtum der Getränkeindustrie mit den Alkopop-Getränken wirft. Regulierungsversuche, wie sie in Deutschland durch Anhebung der Besteuerung oder durch warnende Auszeichnungen der Ware derzeit unternommen werden, können vermutlich bestenfalls den Missbrauch eindämmen, den Konsum hoffentlich von den jüngeren Jahrgängen weglenken – doch wohl kaum die Problematik grundlegend verändern. Suchtpräventive Maßnahmen, wie sie u.a. in Schulen und Kindergärten durchgeführt werden, nehmen deshalb einen immer höheren Stellenwert im erzieherischen Kinder- und Jugendschutz ein.
Ein so genannter Policy-Mix aus gesetzlichen Regelungen, erzieherischen Maßnahmen im Rahmen der Verhaltensprävention und strukturellen Maßnahmen (Verhältnisprävention) standen deshalb im Rahmen der österreichisch-deutschen Fachtagung »Jugend und Alkohol« am 1. und 2. März zur Diskussion. Die Vorträge von österreichischen und deutschen Fachleuten, die in einer Tagungsdokumentation zusammengefasst und publiziert wurden, zeigen die Bandbreite der Reflexion und einige Handlungsansätze auf.
Die Tagungsdokumentation wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz als Nr. 4 in der Reihe argumente herausgegeben.
Weitere Informationen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de
argumente4.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Die Ordnung der Medienkontrolle in Deutschland - argumente 3
Das neue System – Die neuen Regelungen
300 Seiten, DIN-A5, Berlin 2003 (vergriffen)
Kein Land der Welt verfügt über ein so differenziertes Kontrollsystem im Medienbereich wie die Bundesrepublik Deutschland. Medieninhalte in Fernsehen, Kino, Video, Computer, Internet und Druckschriften werden von unterschiedlichen Institutionen auf eine mögliche Jugendgefährdung hin untersucht und dann entsprechend eingestuft und freigegeben.
In der Publikation »Die Ordnung der Medienkontrolle in Deutschland. Das neue System – Die neuen Regelungen« werden die Änderungen im Jugendmedienschutz auf dem Hintergrund des seit dem 1. April 2003 geltenden Jugendschutzgesetzes und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags in verschiedenen Beiträgen erläutert. Im zweiten Teil stellen sich die Medienkontrollinstitutionen vor. Der dritte umfassende Teil enthält die aktuellen gesetzlichen Regelungen.
Insgesamt beinhaltet die Publikation eine grundlegende und detaillierte Darstellung des Systems des Jugendmedienschutzes in Deutschland.
argumente3_Stand_2003.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Die Aktualisierung (Stand Juni 2010) des Kapitels "Medienkontrollinstitutionen in Deutschland" steht hier zum Download bereit.
aktualisierter Auszug
Die Publikation wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in der Reihe argumente herausgegeben.
Weitere Informationen bei der bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de
Integration durch Partizipation - argumente 2
Interkulturelle Ansätze im Jugendschutz
121 Seiten, DIN-A5, Berlin 2003 (vergriffen)
Die gesellschaftliche Realität in Deutschland ist bereits in der Gegenwart und wird erst recht in der Zukunft dadurch gekennzeichnet sein, dass hier Menschen aus unterschiedlichen Kulturen leben, Menschen, die teils schon hier geboren wurden, teils aus unterschiedlichen Gründen hierher gezogen sind.
Dass sich der Jugendschutz mit der Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auseinander setzen muss, bezweifelt daher niemand. Diskussionswürdig ist dagegen, unter welchen Prämissen und mit welchen Zielen die Jugendschutzarbeit die Lebenssituation von zugewanderten Kindern und Jugendlichen in den Blick nimmt. Diese Aspekte hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz gemeinsam mit der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen auf einer Fachtagung im Dezember 2002 in Hannover thematisiert. "Integration durch Partizipation", so der Titel der Veranstaltung, meint die Teilhabe an Lebensangeboten der Gesellschaft in Familie, Ausbildung, Beruf und Freizeit. Partizipation steht dabei im Vordergrund. Sie ist die Zielperspektive, Integration ergibt sich dann vielfach von alleine.
Neben der konkreten Lebenssituation von jugendlichen Migrantinnen und Migranten (Richard Münchmeier) werden in der Ausgabe 2 der Reihe argumente, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz gemeinsam mit der Landesstelle Jugend-schutz Niedersachsen herausgegeben wurde, auf 121 Seiten u.a. die Lebenspraxis und Identität von Kindern und Jugendlichen in der multikulturellen Gesellschaft (Elly Geiger) und die Sprachenvielfalt (Ingrid Gogolin) thematisiert.
Anhand der dokumentierten Vorträge und Praxisberichte wird u.a. der Frage nachgegangen, welche Konzepte es für die Arbeit mit jugendlichen Migranten in der Gewaltprävention, der Sexualpädagogik und der Medienarbeit gibt.
argumente2.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Werte haben Konjunktur - argumente 1
Ist die Vermittlung von Normen und Werten ein Thema für den Jugendschutz?
87 Seiten, DIN-A5, Berlin 2002 (vergriffen)
Der aktuelle Kinder- und Jugendschutz befindet sich stets im Schnittfeld unterschiedlicher Konfliktlinien: zwischen den Vermarktungs- und Gewinninteressen von Wirtschaft und Gewerbe, den gesetzlichen Grundnormen und der Nichtbeachtung derselben, zwischen dem generell akzeptierten Schutzbedürfnis junger Menschen und dem Verneinen oder Verletzen eines solchen im Einzelfall, dem staatlichen Wächteramt einerseits und dem weitreichenden Elternprivileg andererseits.
Während in den fünfziger und sechziger Jahren die Konflikte um den Jugendschutz im wesentlichen zwischen der gewerblichen Wirtschaft einerseits und der Jugendpolitik nebst den Jugendschutzorganisationen andererseits ausgetragen wurden, scheint in den letzten Jahrzehnten eine zusätzliche Legitimitätsproblematik zwischen den Lebensorientierungen zumindest von Teilen der Bevölkerung einerseits und der grundsätzlichen Schutzidee andererseits aufzubrechen. Die grundlegende Thematik eines Symposions, das die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz im Oktober 2002 durchgeführt hat, war somit die Frage nach der Vermittelbarkeit und der Akzeptanz von Jugendschutz in einer durch Wertewandel und durch vielfältige strukturelle Veränderungen der Lebenskontexte gekennzeichneten Gesellschaft. Als Experten standen Prof. Dr. Helmut Klages, Prof. Dr. Rudolf Tippelt und Dr. Reinhold Eichholz Rede und Antwort. Die Ergebnisse des Symposions werden in der ersten Ausgabe der Reihe "argumente" veröffentlicht.
Eine Quintessenz der Veranstaltung war die Feststellung, dass eine hohe Sensibilität für Veränderungen in der Umwelt des Jugendschutzes letztlich den Jugendschutz anpassungsfähig hält und damit nachhaltiger zur Geltung bringen kann. In den nächsten Jahren wird es verstärkt darauf ankommen, Wert- und Grundorientierungen, formale rechtliche Regelungen, die Gestaltung von Lebensbedingungen und die konkrete Lebensführung durch die Bürgerinnen und Bürger in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Dazu ist ein breiter Diskurs notwendig. Die Beiträge in der Publikation "Werte haben Konjunktur!" rüsten argumentativ für diesen Diskurs.
argumente1.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
"Bevor es zu spät ist..." Präventiver Kinder- und Jugendschutz in sozialen Brennpunkten
Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 135 S. DIN-A5, 2. Aufl. Bonn 1999, vergriffen
In der Dokumentation werden die Referate eines Fachforums, das die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz am 2. und 3. November 1999 in Königswinter veranstaltet hat, wiedergegeben. Behandelt und aufgezeigt wurden u.a. folgende Ansätze und Perspektiven zu verschiedenen Themenfeldern des Kinder- und Jugendschutzes: Kriminalitäts- und Suchtprävention und Jugendmedienschutz, die Frage der Prävention durch Sozialraumorientierung sowie sozialökologische Aspekte des strukturellen Kinder- und Jugendschutzes. Die Veranstaltung und die Dokumentation fanden im Rahmen des bundesweiten Projektes E & C (Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten) statt, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt wurde und wird.
Prävention und "Kinder stark machen".
Zauberworte oder fachliche Prinzipien?
Der Stadtteil als sozialer Raum - Sozialökologische Aspekte des strukturellen Kinder- und Jugendschutzes
Prävention durch sozialraumorientierte Jugendhilfe
Kiezorientierte Gewalt- und Kriminalitätsprävention in Berlin
(Er)leben pur - Suchtpräventionsprojekt an Mannheimer Schulen
Einsatz von neuen Medien in Jugendzentren - Computer und Internet
Silke de Boer/Harald Schwer
Sozialpolitische Problemlagen und die Funktion sozialpädagogischer Praxis - Jugend im sozialen Brennpunkt
Gutachten Alterseinstufungen im Jugendschutz auf dem Hintergrund (entwicklungs-)psychologischer Erkenntnisse
Expertise für die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ)
von Prof. Dr. Friedhelm Eller, Katholische Fachhochschule NW, Abt. Paderborn, Paderborn, Mai 2000
Gutachten.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Zentrale Rechtsfragen aus der "Schnittmenge" zwischen Jugendschutz- und Reiserecht
Gutachten von RA Dieter Spürck
erstellt für die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz im Februar 2003
GutachtenSpuerk.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)