Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:316601-2020:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-08-08 23:50:06
Document Index: 81752467

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 21', '§160', '§135', '§ 134', '§ 135']

Dienstleistungen - 316601-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 316601-2020
Deutschland-Berlin: Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit
2020/S 129-316601
Postanschrift: Lietzenburger Str. 107
E-Mail: vergabestelle@igecon.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/129415
Berlin TXL – The Urban Tech Republic, Schumacher Quartier – Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator
Referenznummer der Bekanntmachung: 006_011_03_0003_0003
Die Tegel Projekt GmbH entwickelt im Auftrag des Landes Berlin die Flächen des ehemaligen Flughafens Tegel zu einem Industrie- und Forschungspark für urbane Technologien, Berlin TXL – The Urban Tech Republic, und einem smarten Wohnquartier, dem Schumacher Quartier.
In diesem Zusammenhang sind übergeordnete SiGeKo-Leistungen in zwei Stufen erforderlich:
— Stufe 1: Leistungen während der Ausführung der Planung;
— Stufe 2: Leistungen während der Ausführung der Baumaßnahmen
— Besondere Leistungen
Weitere Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Der Auftraggeber behält sich eine weitere Modifizierung der Leistungsbeschreibung im Fortschritt des Verhandlungsverfahrens vor.
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 60
Die Begrenzung der Bewerberzahl erfolgt durch eine Bewertungsmatrix. Die Wertung der Teilnahmeanträge der Bewerber erfolgt anhand seiner Eintragungen im Wertungsformblatt. Jeder Bewerber kann maximal 1000 Punkte erreichen, die sich wie folgt auf die einzelnen Kriterien verteilen:
1. Auswahlkriterium: Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Planungs- und Ausführungsphase) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre
— 333 Punkte ab 500 000 EUR Umsatz;
— 667 Punkte ab 1 000 000 EUR Umsatz;
— 1 000 Punkte ab 1 500 000 EUR Umsatz.
2. Auswahlkriterium: Anzahl der Mitarbeiter entsprechender Qualifikation der letzten 3 Jahre, mit mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als SiGeKo in der Planungs-/Ausführungsphase
— 333 Punkte ab 5 Mitarbeiter;
— 667 Punkte ab 8 Mitarbeiter;
— 1 000 Punkte ab 12 Mitarbeiter.
3. Auswahlkriterium: Unternehmensreferenzen. Wertung von maximal 10 Referenzen aus den letzten 10 Geschäftsjahren.
Wertung der Referenzen mit folgender Bepunktung:
Für Referenzangaben gemäß 3.1 und 3.2:
— 333 Punkte ab 2 Referenzen
— 667 Punkte ab 3 Referenzen
— 1 000 Punkte ab 4 Referenzen
Für Referenzangaben gemäß 3.3 bis 3.8:
— 333 Punkte ab Erfüllung durch 1 Referenz;
— 667 Punkte ab Erfüllung durch 2 Referenzen;
— 1.000 Punkte ab Erfüllung durch 3 Referenzen.
Die Gewichtung teilt sich in verschiedene Bereiche wie folgt auf:
3.1 Gewichtung 20 %: Nachweis von Referenzen der letzten 10 Jahre zu SiGeKo-Leistungen in der Planungs- und Ausführungsphase in Multiprojekten mit mindestens 3 Teilprojekten
3.2 Gewichtung 15 %: Nachweis von Referenzen der letzten 10 Jahre zu SiGeKo-Leistungen in der Planungs- und Ausführungsphase in Multiprojekten deren wesentlicher Leistungsgegenstand Maßnahmen aus mindestens den Bereichen Hochbau sowie verkehrliche oder technische Infrastruktur umfasst
3.3 Gewichtung 10 %: Nachweis von Referenzen der letzten 10 Jahre zu SiGeKo-Leistungen in der Planungs- und Ausführungsphase in Projekten deren wesentlicher Leistungsgegenstand Maßnahmen aus mindestens dem Bereich Abbruch und Vor-Ort-Recycling umfasst
3.4 Gewichtung 10 %: Nachweis von Referenzen der letzten 10 Jahre zu SiGeKo-Leistungen in der Planungs- und Ausführungsphase in Projekten deren wesentlicher Leistungsgegenstand Maßnahmen aus mindestens dem Bereich Altlastenerkundung und Kampfmittelsondierung und -beräumung umfasst.
Zusätzlich können Wertungspunkte erlangt werden, wenn die angegebenen Referenzen gemäß 3.1 nachfolgende Kriterien erfüllen. Für die zusätzlichen Kriterien gilt folgende Gewichtung:
3.5 Gewichtung 10 %: Nachweis der Bearbeitung der benannten Projekte für einen öffentliche AG
3.6 Gewichtung 5 %: Nachweis der Bearbeitung der benannten Projekte durchgängig in der Planungs- und Ausführungsphase gemäß AHO-Heft Nr. 15
3.7 Gewichtung 5 %: Nachweis der Bearbeitung der benannten Projekte mit einem Wert der Bauleistungen von mindestens 20.000.000,- EUR netto
3.8 Gewichtung 5 %: Nachweis der Bearbeitung der benannten Projekte unter Berücksichtigung der Vorgaben eines Zertifizierungssystems für die Nachhaltigkeit (DGNB, BNB, Leed, Bream, o.glw.).
1. Formale Eigenerklärung (Formblatt Wirt-124) folgenden Inhalts (auf Verlangen sind geeignete Nachweise vorzulegen):
a) Ich/Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen,
b) Ich/Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 –4 GWB vorliegen,
c) Ich/Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vorliegen,
d) Ich/Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 98 c des Aufenthaltsgesetzes vorliegen,
e) Ich/Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 19 des Mindestlohngesetzes vorliegen,
f) Ich/Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes vorliegen,
g) Ich/Wir erklären, dass die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft oder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern, sofern im jeweiligen Ausland eine derartige gesetzliche Verpflichtung hierfür besteht, vorliegt.
2. Erklärung Vertraulichkeit (Anlage Eignungsformblatt),
3. Erklärung Datenschutz (Anlage Eignungsformblatt),
4. Erklärung Besondere Vertragsbedingungen und Eigenerklärung zur Tariftreue, Mindestentgelt, Sozialversicherung (Formblatt Wirt-214),
5. Erklärung Frauenförderung (Formblatt Wirt-2141),
6. Erklärung Schutzklausel (Formblatt Wirt-2142),
7. Erklärung Bewerbergemeinschaft (sofern relevant)(Formblatt Wirt-236),
8. Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmer (sofern relevant)(Formblatt Wirt-236),
9. Erklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleihe (sofern relevant)(Formblatt-235),
10. Eigenerklärung zur Antikorruptionsrichtlinie der Tegel Projekt GmbH (Eignungsformblatt),
11. Sonstiges: Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen. Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Des Weiteren dürfen die Bewerber bzw. Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nicht durch das Land Berlin wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sein.
1. Eigenerklärung über Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Planungs- und Ausführungsphase) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 100 000 EUR gerundet werden. (Eintragung im durch die Vergabestelle bereitgestelltem Eignungsformblatt)
Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
2. Eigenerklärung über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation mit mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als SiGeKo in der Planungs- und Ausführungsphase, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre. (Eintragung im durch die Vergabestelle bereitgestelltem Eignungsformblatt). Bei Bezuschlagung ist einen Nachweis der Ausbildung zum SiGeKo gemäß RAB 30 Anl. B+C beizubringen.
3. Eigenerklärung über den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei Bezuschlagung (Eintragung im durch die Vergabestelle bereitgestelltem Eignungsformblatt).
Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter Ziffer III.1.2) aufgeführten Eignungskriterien jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Zu 1. Mindestens 250 000 EUR netto spezifischen Umsatz p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre für entsprechende Dienstleistungen (Planungs- und Ausführungsphase).
Abfrage des Nachweises bei Bezuschlagung.
Zu 2. Mindestanforderung: 3 festangestellte Mitarbeiter entsprechender Qualifikation. Abfrage des Nachweises bei Bezuschlagung.
Zu 3. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall von
— 3 000 000 EUR für Personenschäden;
— 1 000 000 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden).
Wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssumme beträgt.
1. Nachweis von Referenzen der letzten 10 Jahre zu SiGeKo-Leistungen in der Planungs- und Ausführungsphase in Multiprojekten mit mindestens 3 Teilprojekten.
Anforderungen an Referenzen:
— maximal 10 Referenzen aus den letzten 10 Geschäftsjahren.
Angaben zu jedem Projekt:
— Gegenstand (kurze Darstellung);
— Auftraggeber (Name, Anschrift);
— beauftragte und abgeschlossene Leistungsstufen;
— Baukosten (Kgr. 200-600, DIN 276) brutto;
— Leistungszeitraum;
Für die geforderten Referenzangaben gemäß Ziffer III.1.3), Pkt. 1 stellt die Kontaktstelle ein Formular (siehe Wertungsformblatt) zur Verfügung, das von den Bewerbern genutzt werden soll.
Hinsichtlich der Referenzangaben bestehen keine Mindeststandards. Die Referenzangaben dienen jedoch der Bewerberreduzierung entsprechend der unter Abschnitt II.2.9), sowie in der Bewerbungsaufforderung dargestellten Wertungsmatrix.
Siehe Vergabeunterlagen unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/129415
Die Kommunikation mit der Vergabestelle und die Einreichung des Teilnahmeantrags ist ausschließlich elektronisch in Textform, ohne fortgeschrittene/qualifizierte Signatur/Siegel über die Vergabeplattform des Landes Berlin
https://www.berlin.de/vergabeplattform
In Verbindung mit dem Bietertool AVA-Sign möglich.
Nach einer einmaligen kostenlosen Registrierung stehen Ihnen – zeitlich unbegrenzt – alle Funktionalitäten der Plattform in vollem Umfang zur Verfügung.
Eine Anleitung inkl. Schulungsvideos zur Nutzung der Vergabeplattform als Bieter finden Sie unter
https://www.berlin.de/vergabeplattform/ueber-die-vergabeplattform/abgeben-von-angeboten/
Eine Unterzeichnung der Unterlagen ist nicht notwendig. Wichtig ist jedoch, dass im Unterzeichnungsfeld der Name des Unternehmens und die Person angegeben werden, die die Erklärung für das Unternehmen abgibt. Dies gilt auch für sämtliche Erklärungen von Bewerbergemeinschaften und/oder Unterauftragnehmer.
Die weibliche und die diverse Form sind der männlichen Form in dieser Ausschreibung gleichgestellt.
Offizielle Bezeichnung: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (SenWEB -für Dienst- und Lieferleistungen)
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftragsgebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß §135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftragsgeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).