Source: http://www.aeggp.de/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2020-01-24 12:22:10
Document Index: 17162475

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 26', '§ 3', '§ 12', '§ 13']

Satzung – Ärztliche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention e.V.
Unser Ärzte-Kodex
Ärztliche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention
Gesundheit ist, nach einer Definition aus dem Jahre 1948, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), 1946 gegründet, derzeit durch 187 Mitgliedsstaaten vertreten, der „Zustand vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheiten und Gebrechen”. Die Bundesrepublik Deutschland gehört ihr seit 1951 an.
Ihre Statuten traten am 7. April 1948 in Kraft (entsprechend wird der 7. April eines jeden Jahres als Weltgesundheitstag begangen).
Der Begriffsbestimmung der WHO zufolge wäre allerdings ein Großteil der Menschen per Definition krank, so etwa all jene, die durch soziale und umweltbedingte Stressoren, Arbeitsbelastungen, Ernährungs- und Bewegungsmangel, sowie durch normale Alterserscheinungen in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind.
Während das öffentliche, staatliche Gesundheitswesen in großem Bemühen Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit in den Bereichen: Schutz vor infektiösen und nichtinfektiösen Krankheiten sowie Verletzungen, Organisation und Vorhaltung von Einrichtungen zur Diagnose und Therapie und Rehabilitation von Kranken und Behinderten bereitstellt, ist die Förderung von Gesundheit und Vitalität naturgemäß ein staatlich schwer gänzlich umfassend zu organisierendes und zu realisierendes Bemühen. Hier geht es um die Übernahme der je individuellen Verantwortung eines jeden Einzelnen. Hier begann und beginnt auch eine jedwede Gesundheitsreform: und zwar beim einzelnen, eigenverantwortungsbewußten Bürger in Abhängigkeit von seinem jeweiligen Gesundheitsbewusstsein, Gesundheitsverhalten und Gesundheitsinvestment
Das weit reichende Gebiet der Gesundheitsförderung bedeutet in gewissem Sinn in diesem Zusammenhang das erneute Anwenden von bekannten jedoch zum Teil vergessenen Gesundheitskonzepten.
Wichtige gesundheitsfördernde Maßnahmen wurden in tägliche Aktivitäten eingebunden: Dazu zählen persönliche Hygiene, Gesundheitserziehung, Gymnastik, Regeln sozialen Verhaltens und ein Kodex persönlicher Lebensführung, Ernährungsanleitungen, Lebensmittel- und Umwelthygiene sowie die Behandlung leichter Erkrankungen und Verletzungen, ferner ein Konzept, den Menschen als Bestandteil der Natur zu sehen und deren Quellen als Wege zu natürlichen Zugangsweisen zu Gesundheit zu verstehen und zu nutzen.
Mit der Gründung der ÄGGP handelt es sich um eine ärztliche Initiative um medizinisch fundiertes Wissen und Erfahrung zur Gesundheitsentwicklung, Gesundheitserhaltung und Gesundheitsverbesserung für das Gemeinwesen zur Anwendung zu bringen.
Der Kern der Initiative besteht in der Mobilisierung der ärztlichen Kompetenz, um qualifiziert das Wesen und die Entstehungsbedingungen gesundheitsbehindernder Umstände von krankheitsbestimmenden Faktoren differenzieren und in der Erhaltung und Förderung von Gesundheit und letztendlich auch in der Krankenbehandlung zur Anwendung bringen zu können. Einmal erkannt, können diese Faktoren für den suchenden Menschen nutzbringend bei der Auswahl aller zu Gebote stehenden Hilfsmitteln berücksichtigt werden. Je einfacher, natürlicher und im Lebenskontext sinnvoll und sinnstiftend die Maßnahmen im Sinne der individuellen Gesundheitsentwicklung des Ratsuchenden sind, sollen sie, seinen spezifischen Zielen entsprechend, für eine ärztliche Beratung und Empfehlung Berücksichtigung finden.
Entsprechend ergibt sich als Ziel der Vereinigung die Förderung der Gesundheitsbildung der Allgemeinbevölkerung.
Der Verein ist ein freiwilliger Zusammenschluss, der die Eigenständigkeit der Mitglieder und ihre vereinsunabhängigen Aktivitäten nicht einschränkt, sondern, sofern den Zielen des Vereins entsprechend, solche Aktivitäten aufgreift und verstärken kann.
§ 1 Zweck des Vereins.
Zweck des Vereins ist die Förderung und Erforschung von Gesundheitsentwicklung und Gesundheitserhaltung der Gesamtbevölkerung.
die Information und Beratung der Bevölkerung und spezifisch Interessierten durch Erarbeitung von Informationsmaterial und die Einrichtung von Beratungsmöglichkeiten, incl. Ausrichtung von Veranstaltungen (Seminare, Vorträge, Kongresse etc.).
die Vernetzung und Zusammenarbeit mit Kollegen ärztlicher Berufe sowie mit anderen Gesellschaften vergleichbarer Zielsetzung, insbesondere Privatinitiativen.
Darüberhinaus fördern wir die Zusammenarbeit mit Kliniken, wissenschaftlichen Einrichtungen und sonstigen Körperschaften.
Die Förderung eines gesellschaftlich etablierten Bewusstseins und Informationsstandes, einer majoren Eigenverantwortung für Fragen der individuellen Gesundheit jenseits der Aufgaben und Partikularinteressen von Institutionen, Verbänden, Behörden und des Staates.
den Austausch praktischer, anwendungsbezogener Erfahrungen durch Vorträge und Diskussionen mit Disziplinen innerhalb der Medizin und mit Verbänden, Organisationen und Initiativen mit medizinischer Zielsetzung.
die Verpflichtung, sich zu unterstützen, auszutauschen und die Ergebnisse dessen in gesundheitsepidemiologisch relevante Ziele zu formulieren und zur Verwirklichung entsprechend realistische Projekte und Maßnahmen durch zu führen,
die Interessenvertretung von Ärztinnen und Ärzte und anderen Mitgliedern, die mit Gesundheitsentwicklung unmittelbar befasst sind,
die Förderung von Fortbildungsveranstaltungen zur Qualitätssicherung von Maßnahmen zur Gesundheitsentwicklung,
die Förderung und Vertretung sowohl von wissenschaftlichen als auch von praxisorientierten Beiträgen zur Gesundheitsentwicklung und Gesundheitserhaltung in Fachkreisen,
sich als Ort für Information und Diskussion über aktuelle gesundheitsmedizinische Inhalte zu verstehen und sich aktiv zu öffnen,
Erkenntnisse durch Publikationen der Öffentlichkeit bekannt zu machen, sich zu Fragen der Qualitätssicherung (gegebenenfalls Zertifizierung) von ärztlichen Leistungen zur Erhaltung oder Verbesserung der Gesundheit und Prävention zu stellen,
Die wesentliche inhaltliche und fachliche Arbeit des Vereins wird in den Arbeitskreisen geleistet.
Der Verein stellt den Mitgliedern und der interessierten Fachöffentlichkeit ein Forum bereit, in dem sie die aktuellen Entwicklungen erfahren, diskutieren und mitgestalten können.
Aktivitäten (verschiedene Veranstaltungsformen, Internet und Broschüren) entfaltet der Verein zu folgenden Themen:
Gesundheitsförderungspolitik
Informationssysteme für individuelle Gesundheitsentwicklung
Implementierung und Verbreitung von Gesundheitsförderungsprogrammen und -projekten innerhalb der Ärzteschaft
Individualisiertes Gesundheitsinvestment
Abhaltung von Versammlungen, Vorträgen und dem Verein dienliche Versammlungen .
(1) Der Verein führt den Namen „Ärztliche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention ( ÄGGP )“.
Mitglieder können nur Ärzte und Zahnärzte sein.
b) durch Austritt, der nur schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann.
c) durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen kann.
(2) Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.
(3) Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und zur kostenlosen Inanspruchnahme der Vereinsleistungen berechtigt.
1. Alle Mitglieder im Sinne des § 3 haben das Recht, an den Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins für die jeweilige Mitgliedsgruppe oder an Veranstaltungen für alle Mitgliedsgruppen teilzunehmen und die Vereinsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Alle Mitglieder sind zu den Mitgliederversammlungen zugelassen; Stimmrecht haben nur die aktiven Mitglieder.
2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Zweck und die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern, Schaden vom Verein fernzuhalten sowie die Vereinsbeiträge pünktlich zu entrichten.3. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben. Mit Zugang des schriftlichen Vorstandsbeschlusses ruhen alle Rechte des betroffenen Mitgliedes bis zur abschließenden Entscheidung durch die Mitgliederversammlung.
3. Gegen diesen Beschluss ist Widerspruch statthaft. Er muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Über die Berufung entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.
(1) Etwaige Überschüsse aus den Vereinsaktivitäten und sonstige Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine wirtschaftlichen Vorteile, in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(2) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mitglieder des Vereins erhalten für ihre im Interesse des Vereins geleisteten, vom Vorstand vorab genehmigten Aktivitäten neben der Erstattung ihrer Auslagen ( insbesondere Reise- und Übernachtungskosten ) Entschädigungen für Verdienstausfall u.ä. im Rahmen der steuerlich zulässigen Sätze und anerkannten Regelungen.
1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, nach Maßgabe der jeweils geltenden Beitragsordnung bei Aufnahme in den Verein eine Aufnahmegebühr und einen Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
2. Eine Rückerstattung des Beitrages oder Teile des Beitrages findet auch bei Austritt nicht statt.
3. Der Vorstand kann auf Antrag Härtefälle abweichend regeln.
4. Soweit durch den Vorstand oder die Mitgliederversammlung andere Vertreter des Vereins Veranstaltungen gegen Gebühren anbieten, sind diese Gebühren im Zweifel nicht im Jahresbeitrag enthalten.
der Vorstand. Er wird für die Dauer von vier Jahren gewählt, eine Wiederwahl ist zulässig.
ein Beirat von bis zu zehn Mitgliedern, der den Vorstand beraten soll.
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alle zwei Jahre abzuhalten. Sie beschließt insbesondere über:
die Bestellung von Vorstandsmitgliedern und deren mögliche Abberufung (nur bei Gründen juristischer Relevanz),
die Auflösung des Vereins und die Verwendung seines Vermögens,die Wahl von einem Kassenprüfer auf die Dauer von zwei Geschäftsjahren. Diese Kassenprüfer haben der Mitgliederversammlung über die Prüfung der Buch- und Kassenführung Bericht zu erstatten,die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstands,ie Entlastung des Vorstandes,die Ernennung von Ehrenmitgliedern,die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten oder nach der Satzung sonst übertragenen Aufgaben.
(2) Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung; die Einladung an deren letzten, dem Vorstand bekannte, Anschrift muss mindestens drei Wochen vor der Versammlung zur Post gegeben werden. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung; jedes Mitglied kann ihre Ergänzung bis spätestens eine Woche vor der Versammlung beantragen.
(3) In der Mitgliederversammlung sind nur die aktiven Mitglieder stimmberechtigt. Eine schriftliche Übertragung des Stimmrechts ist zulässig.Die Mitgliederversammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens 20 % der Mitglieder anwesend sind.
Den Vorsitz in der Versammlung führt der erste Vorsitzende; bei seiner Verhinderung der zweite Vorsitzende und ist auch dieser verhindert kann die Versammlung nicht stattfinden.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Versammlungsleiters. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Versammlungsleiter. Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.
(5) Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem Versammlungsleiter und einem von ihm vor der Versammlung bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist. Diese Niederschrift ist den Mitgliedern innerhalb von einem Monat zu übermitteln; Einwendungen können nur innerhalb eines Monats, nachdem die Niederschrift versandt worden ist, erhoben werden.
(6) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn der Vorstand dies beschließt oder wenn mindestens 20 % der Mitglieder dies schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem ersten Vorsitzenden, einem ersten Stellvertreter und einem 2. Stellvertreter der gleichzeitig in Personalunion als Schatzmeister fungiert. Jeder von ihnen ist zur alleinigen Vertretung des Vereins befugt. Mit lediglich interner Bindung wird festgelegt, dass die stellvertretenden Vorsitzenden lediglich dann nach außen Erklärungen abgeben sollen, wenn der Vorsitzende verhindert ist.
Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandsitzungen, zu denen er mindestens viermal jährlich zusammentritt und über die eine Niederschrift zu fertigen ist. Die Einladung ergeht mit einer Frist von drei Wochen durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch seinen Stellvertreter. Vor Entscheidungen, die eine Abteilung des Vereins berühren können, sind der Beauftragte der Abteilung bzw. der Arbeitsgruppe zu hören.
Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegen die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse. Der Vorstand ist berechtigt, Ausschüsse zu berufen.
Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes einen Beirat berufen, der den Vorstand in allen Fragen zu beraten hat. In den Beirat können auch Mitglieder im Sinne des § 3 Abs 5 sowie auch Nichtmitglieder gewählt werden
Eine Änderung der Satzung kann nur durch eine Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Angabe des zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekannt zu geben. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von ¾ der erschienenen und vertretenen Mitgliedern.
Änderung des Jahresbeitrages sowie der Aufnahmegebühr bedürfen nur der einfachen Mehrheit der erschienenen oder vertretenen stimmberechtigten Mitglieder.
§ 12 Der Geschäftsführer
Der Vorstand kann für die Aufgaben der laufenden Verwaltung und Verbandsarbeit einen Geschäftsführer bestellen. Der Geschäftsführer erhält eine Vergütung im Rahmen seines Anstellungsvertrages.
Seine Vertretungsmacht bestimmt der erste Vorsitzende im Rahmen einer speziellen Vollmacht.
§ 13 Auflösung und Zweckveränderungen
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller Mitglieder beschließen.
(2) Nach einem Wegfall des bisherigen Vereinszweckes ist das Vereinsvermögen an ähnliche steuerbegünstigte Vereine oder Einrichtungen zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke weiterzuleiten. Näheres beschließt die Mitgliederversammlung, deren Beschlüsse allerdings erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden dürfen.
Diese Satzung ist am 17. Oktober 2003 aufgestellt von den Gründungsmitgliedern unterzeichnet.