Source: http://www.buerger-fuer-brieselang.de/ueber-uns/verein/satzung
Timestamp: 2017-12-11 09:08:19
Document Index: 279455336

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 6', '§ 7', '§7', '§7', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16']

Satzung - Bürger für Brieselang
§ 1 Name und Sitz der Wählervereinigung, Rechtsform
Die Wählervereinigung trägt den Namen "Bürger Für Brieselang" und hat ihren Sitz in Brieselang (Landkreis Havelland).
Die Wählervereinigung ist eine parteipolitisch und weltanschaulich unabhängige Vereinigung von Bürgerinnen und Bürgern (kommunale Wählervereinigung) in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.2003.
§ 3 Ziele der Vereinigung
Zweck der Wählervereinigung „Bürger Für Brieselang" ist die Beteiligung an der politischen Willensbildung durch Teilnahme an den Wahlen zu den politischen Vertretungskörperschaften in der Gemeinde Brieselang.
Durch Aufstellung engagierter Bürgerinnen und Bürger zu den Kommunalwahlen will „Bürger Für Brieselang" die Voraussetzungen schaffen, die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner in den bisher eigenständigen Gemeinden Bredow, Brieselang und Zeestow in der Gemeindevertretung Brieselang zu vertreten und der Allgemeinheit zu dienen. Sie verfolgt eine transparente und bürgernahe Politik.
Die Wählervereinigung bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und arbeitet uneigennützig zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger auf Grundlage des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der brandenburgischen Landesverfassung.
Die Wählervereinigung Bürger Für Brieselang verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Sie ist selbstlos tätig.
Mittel der Wählervereinigung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Es darf keine Person durch Abgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Mitglied der Wählervereinigung kann jeder nach Vollendung des sechzehnten Lebensjahres sein.
Die Mitgliedschaft in einer politischen Partei schließt die Mitgliedschaft in der Wählervereinigung nicht aus.
Mandatsträger, die auf einem anderen Wahlvorschlag als den der Wählervereinigung in die Gemeindevertretung gewählt wurden, können nur dann Mitglied werden, wenn sie ihre Mitgliedschaft in der anderen Wählervereinigung oder Partei ruhen lassen.
Über die Aufnahme als Mitglied in die Wählervereinigung entscheidet der Vorstand.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt , Ausschluss oder Tod des Mitgliedes.
Ein Austritt ist jederzeit auch während des laufenden Kalenderjahres ohne Angabe von Gründen möglich. Der Austritt wird wirksam nach Ablauf von 14 Tagen nach Zugang des Austrittschreibens an den amtierenden Vorstand. Der für das laufende Kalenderjahr entrichtete Beitrag wird nicht - auch nicht anteilig - zurückerstattet. Die Beitragspflicht für eventuell noch nicht entrichtete Beiträge für das laufende Jahr bleibt bestehen.
Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand; er ist nur zulässig, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat.
Gegen die Entscheidung des Vorstandes über einen Ausschluss ist die Beschwerde an die Mitgliederversammlung möglich; der Ausschluss wird dann wirksam, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder dem Ausschluss ebenfalls zustimmt.
§ 6 Organe der Wählervereinigung
§ 7 Angelegenheiten der Mitgliederversammlung
Das oberste Organ der Wählervereinigung ist die Mitgliederversammlung.
Sie tritt mindestens einmal pro Jahr zusammen.
Auf Verlangen von mindestens 25 Prozent der Mitglieder ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
Eine außerordentliche Einberufung aus wichtigem Grund ist möglich.
Die Einberufung hat mindestens 14 Tage vorher unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich per Briefpost und/oder E-Mail durch den Vorstand zu erfolgen.
Wahl der Beisitzer im Ausschuss,
die Genehmigung des Geschäftsberichts und der Endabrechnung,
Verabschiedung des Wahlvorschlags für die Gemeindevertreterwahl
Entscheidung über die Beschwerde von Mitgliedern gegen den Ausschluss aus dem Verein,
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Sie wird vom Vorstand geleitet.
Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist eine mit gleicher Tagesordnung im Anschluss terminierte weitere Versammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig; hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Die Behandlung von Tagesordnungsordnungspunkten, die nicht mit der Einladung bekannt gegeben wurden, muss erfolgen, wenn mindestens 1/3 der Anwesenenden dies wünscht. Dies gilt nicht für Satzungsänderungen und die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
Soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist, genügt für Beschlüsse und Abstimmungen die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt die Abstimmungsvorlage als abgelehnt.
(1) dem Vorstand,
(2) den amtierenden Gemeindevertretern der Wählervereinigung,
(3) mindestens zwei weiteren Mitgliedern der Wählervereinigung als Beisitzer, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden,
(4) den sachkundigen Einwohnern in den Ausschüssen der Gemeindevertretung, die der Wählervereinigung angehören.
Der Ausschuss tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen. Er bereitet die Mitgliederversammlungen inhaltlich vor. Insbesondere ist seine Aufgabe die Vorbereitung kommunalpolitischer Veranstaltungen und die Suche nach Kandidaten für die Gemeindevertreterwahl.
Beim Ausscheiden einzelner Ausschussmitglieder übernehmen die übrigen Ausschussmitglieder deren Aufgabe bis zur Neuwahl durch die nächste Mitgliederversammlung.
(1) dem/der Vorsitzenden,
(2) dem/der stellvertretenden Vorsitzenden,
(3) dem/der Kassierer(in)
(4) zwei Beisitzern.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Der Vorsitzende führt die laufenden Geschäfte der Wählervereinigung. Vertretungsberechtigt nach außen sind zwei Vorstandsmitglieder, von denen mindestens eine der Personen Vorsitzende(r), stellvertretender(r) Vorsitzende(r) oder Kassierer(in) sein muss. Im Innenverhältnis ist jeweils ein Vorstandsbeschluss notwendig.
Der Vorstand oder eines seiner Mitglieder können Verpflichtungen für die Wählervereinigung nur mit Beschränkung auf das vorhandene Vereinsvermögen eingehen. Die Vollmacht ist insoweit ausdrücklich begrenzt. Die Haftung ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.
Für den Abschluss von Rechtsgeschäften, welche die Wählervereinigung mit mehr als € 500,- im Einzelfall belasten, braucht der Vorstand die vorherige Zustimmung der Mitgliederversammlung.
Für besondere Maßnahmen wie z.B. Wahlkampf und Öffentlichkeitsarbeit kann die Mitgliederversammlung dem Vorstand in Abweichung von Absatz 5 ein Gesamtbudget zur Verfügung stellen.
Der Kassierer verwaltet die Kasse der Wählervereinigung und führt Buch über Einnahmen und Ausgaben.
Beim Ausscheiden einzelner Vorstandsmitglieder übernehmen die übrigen Vorstandsmitglieder deren Aufgabe bis zur Neuwahl durch die unverzüglich einzuberufende Mitgliederversammlung.
Der Vorstand kann jederzeit eine Mitgliederversammlung unter Fristwahrung einberufen, um die politische Willensbildung im Verein zu fördern und Themen außerhalb des §7 zu erörtern. Bei den Abstimmungen außerhalb §7 entscheiden die Anwesenden Mitglieder der Wählervereinigung.
Über die Mitgliederversammlungen und die Sitzungen des Vorstandes und des Ausschusses werden vom Vorsitzenden oder von einem von ihm beauftragten Mitglied des jeweiligen Gremiums Beschlussprotokolle angefertigt.
Sie sind vom Protokollführer und von einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.
Der Kassierer führt die laufenden Kassengeschäfte der Wählervereinigung.
Die zwei Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie sollen ferner keine Familienangehörige eines Vorstandsmitgliedes sein.
Die Kassenprüfer haben das Recht, jederzeit die Buchführung einzusehen sowie alle Belege über Einnahmen und Ausgaben zu prüfen.
Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung Bericht über die Anlässe und Ergebnisse ihrer Prüftätigkeit.
§ 13 Beitragserhebung
Die Wählervereinigung erhebt einen Jahresbeitrag. Die Höhe des Jahresbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
§ 14 Wahlen und Wahlverfahren
Der Vorstand, die Beisitzer im Ausschuss und die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der Stimmen der anwesenden Mitglieder erhalten hat.
Wird eine solche Mehrheit nicht erreicht, findet zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen eine Stichwahl statt, bei der die einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes; eines Beisitzers im Ausschuss oder eines Kassenprüfers wird in der nächsten Mitgliederversammlung ein Nachfolger gewählt, dessen Amtszeit bis zum Ende der Amtszeit des ausscheidenden Mitgliedes dauert.
Wahlen werden offen durchgeführt. Sie müssen geheim sein, wenn ein anwesendes Mitglied dies verlangt.
Die Wahl zur Aufstellung von Kandidaten für die Gemeindevertreterwahl muss nach Kommunalwahlgesetz geheim erfolgen. Bei dieser Wahl sind nur die Mitglieder stimmberechtigt, die zur Gemeindevertreterwahl wahlberechtigt sind.
Die Kandidaten für die Gemeindevertreterwahl werden auf dem Wahlvorschlag in einer von der Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung ermittelten Reihenfolge aufgeführt.
§ 15 Haftung der Mitglieder
Die Haftung der Mitglieder ist auf den jeweiligen Anteil am Vereinsvermögen beschränkt.
Die Mitglieder haften nicht mit ihrem persönlichen Vermögen für durch die Wählervereinigung eingegangene Verpflichtungen.
§ 16 Satzungsänderung und Auflösung der Wählervereinigung
Eine Änderung der Satzung kann nur durch eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder in der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Die Auflösung der Wählervereinigung kann nur durch eine Zweidrittelmehrheit aller Mitglieder beschlossen werden.
Ein nach Auflösung eventuell vorhandenes Vermögen fällt an die Gemeinde Brieselang, die es für einen wohltätigen Zweck verwenden soll.
Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung in Kraft und ersetzt die Satzung vom 07.05.2003
In der Fassung vom 02.12.2010