Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%20199/96
Timestamp: 2019-07-23 19:17:40
Document Index: 274355828

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', '§ 520', '§ 520', '§ 519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 13.11.1997 - VII ZR 199/96 - dejure.org
https://dejure.org/1997,751
BGH, 13.11.1997 - VII ZR 199/96 (https://dejure.org/1997,751)
BGH, Entscheidung vom 13.11.1997 - VII ZR 199/96 (https://dejure.org/1997,751)
BGH, Entscheidung vom 13. November 1997 - VII ZR 199/96 (https://dejure.org/1997,751)
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Zurückweisung einer Revision bezüglich der Verwerfung der Berufung - Erfordernis des konkrekten Zuschnitts der Berufungsbegründung auf den zur Entscheidung stehenden Fall - Umfang der Berufungsbegründung - Erstreckung der Berufungsbegründung bei teilbarem Streitgegenstand oder bei mehreren Streitgegenständen auf grundsätzlich alle Teile des Urteils
Anforderungen an die Berufungsbegründung; Abweisung der Klage aufgrund zwei voneinander unabhängiger, selbständig tragender rechtlicher Erwägungen
Verfahrensrecht - Berufungsbegründung muss auf Fall zugeschnitten sein!
NJW 1998, 1081
BauR 1998, 371
ZfBR 1998, 90
Im Falle der uneingeschränkten Anfechtung muss die Berufungsbegründung geeignet sein, das gesamte Urteil in Frage zu stellen; bei einem teilbaren Streitgegenstand oder bei mehreren Streitgegenständen muss sie sich grundsätzlich auf alle Teile des Urteils erstrecken, hinsichtlich derer eine Änderung beantragt wird (…siehe etwa BGH, Urteile vom 22. November 2011 - VI ZR 26/11, NJW 2012, 763, 764 Rn. 6 …und vom 5. Dezember 2006 - VI ZR 228/05, NJW-RR 2007, 414, 415 Rn. 10;… vgl. auch BGH, Urteile vom 26. Januar 2006 - I ZR 121/03, NJW-RR 2006, 1044, 1046 Rn. 22 und vom 13. November 1997 - VII ZR 199/96, NJW 1998, 1081, 1082 - jeweils mwN;… Musielak/Ball, ZPO, 10. Aufl., § 520 Rn. 38;… Zöller/Heßler, ZPO, 29. Aufl., § 520 Rn. 27;… Hk-ZPO/Wöstmann, 5. Aufl., § 520 Rn. 20).
Im Falle einer uneingeschränkten Anfechtung muss die Berufungsbegründung geeignet sein, das gesamte Urteil in Frage zu stellen (…zur alten Rechtslage gemäß § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO vgl. BGH, Urt. v. 13.11.2001 - VI ZR 414/00, Juris, Rn. 13; BGH, Urt. v. 13.11.1997 - VII ZR 199/96, Juris, Rn. 9;… BGH, Urt. v. 25.06.1992 - VII ZR 8/92, Juris, Rn. 12).
Bei mehreren Streitgegenständen oder einem teilbaren Streitgegenstand muss sie sich grundsätzlich auf alle Teile des Urteils erstrecken, hinsichtlich deren eine Abänderung beantragt ist; andernfalls ist das Rechtsmittel für den nicht begründeten Teil unzulässig (BGH, Urteil vom 29. November 1956 - III ZR 4/56, BGHZ 22, 272, 278; Urteil vom 13. November 1997 - VII ZR 199/96, NJW 1998, 1081, 1082;… Urteil vom 26. Januar 2006 - I ZR 121/03, NJW-RR 2006, 1044 Rn. 20 ff. - Schlank-Kapseln;… Urteil vom 5. Dezember 2006 - VI ZR 228/05, NJW-RR 2007, 414 Rn. 10).
Eine Berufungsbegründung muß erkennen lassen, in welchen Punkten tatsächlicher oder rechtlicher Art das angefochtene Urteil nach Ansicht des Rechtsmittelführers unrichtig ist und auf welchen Gründen diese Ansicht beruht (st. Rspr.;… vgl. BGH, Urt. v. 27.1.1994 - I ZR 326/91, GRUR 1995, 693, 695 = WRP 1994, 387 - Indizienkette, m.w.N.; Urt. v. 13.11.1997 - VII ZR 199/96, Umdruck S. 6, zur Veröffentlichung bestimmt).
Im Falle der uneingeschränkten Anfechtung muß die Berufungsbegründung geeignet sein, das gesamte Urteil in Frage zu stellen; bei einem teilbaren Streitgegenstand oder bei mehreren Streitgegenständen muß sie sich daher grundsätzlich auf alle Teile des Urteils erstrecken, hinsichtlich derer eine Änderung beantragt wird (BGH, Urteile vom 25. Juni 1992 - VII ZR 8/92 - NJW-RR 1992, 1340, 1341 und vom 13. November 1997 - VII ZR 199/96 - NJW 1998, 1081, 1082).
Sie hat deshalb für jede der beiden Erwägungen darzulegen, warum sie die Entscheidung nicht trägt (vgl. z.B. BGHZ 143, 169, 171; BGH, Beschluß vom 10. Januar 1996 - IV ZB 29/95 - NJW-RR 1996, 572; BGH, Urteile vom 13. November 1997 - VII ZR 199/96 - aaO;… vom 18. Juni 1998 - IX ZR 389/97 - aaO …und vom 18. Juli 2001 - IV ZR 306/00 - aaO m.w.N.).
Hier gelten mithin die gleichen Anforderungen wie in Fällen der objektiven Klaghäufung und einer Begründung der angefochtenen Entscheidung durch voneinander unabhängige, selbständig tragende rechtliche Erwägungen: Der Einzelangriff der Berufungsbegründung ist ungenügend oder erfaßt nur den jeweiligen Teil des Gesamtstreitstoffs; er hat keine Gesamtwirkung (vgl. dazu BGH, Urt. v. 13. November 1997 - VII ZR 199/96, NJW 1998, 1081, 1082; v. 8. Juni 1998 - IX ZR 389/97, NJW 1998, 3126;… v. 13. November 2001 aaO S. 683 m.w.N.).
BGH, 16.10.2007 - VIII ZB 26/07
Verwerfung der Berufung bei Nichterreichen der Berufungssumme in der …
BGH, 08.06.2000 - III ZR 267/99
Inhalt der Berufungsbegründung; Aufwendungsersatzanspruch des staatlichen …
OLG Köln, 22.06.2016 - 11 U 100/15
BGH, 26.05.1998 - XI ZB 11/98
LAG Berlin, 29.06.1998 - 9 Sa 49/98
Unzulässigkeit der Berufung auf Grund unzureichender Begründung; Anforderungen an …
BGH, 07.05.1998 - IX ZR 229/96
Teilweise Verwerfung der Revision - Nichtannahme der Revision - Veräußerung von …