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Timestamp: 2017-04-30 03:15:07
Document Index: 178034992

Matched Legal Cases: ['de lege lata', 'de lege ferenda', '§ 4', '§ 20', '§ 20', '§ 95', '§ 12', '§ 12', '§ 20', '§ 12', '§ 12', '§ 20', '§ 4', '§ 1', '§ 289', '§ 1', '§ 33', '§ 1', '§ 1', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 19', '§ 14', '§ 1', '§ 1', '§ 22', '§ 26', '§ 97', 'Art 1', 'Art 3', 'Art 11', 'Art 14', '§ 19', '§ 19', '§ 23', '§ 23', '§ 76', '§ 19', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 108', '§ 108', '§ 245', '§ 273', '§ 6', '§ 1', 'Art 132', 'Art 133', 'Art 14', 'Art 44', '§ 6', '§ 6', '§ 6', 'Art 220', '§ 938', '§ 957', '§ 971', '§ 983']

AFS 2014/2 - Heft 2 - 2014 - AFS - Zeitschrift für Abgaben, Finanz- und Steuerrecht - e-Journals
/ AFS 2014/2
Volltext Cover Download Steuer & ServiceAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 42–50
(Teil 7 von 15) AFS 2014, 42 Nach einem Exkurs in das Management der österreichischen... Nach einem Exkurs in das Management der österreichischen Steuerprüfung in den Teilen 4 (de lege lata) und 5 (de lege ferenda) sowie einem (un-)verschämten Blick in die finanzwirtschaftliche (Tax Compliance-)Zukunft des Fair Play im sechsten Teil wird die Artikelserie nun wieder auf das verfahrensrechtliche Prozedere der Außenprüfung selbst zurückkehren. Natürlich bleibt dabei die autorenseitige Suche nach effizienz- und wirkungssteigernden Potentialen weiterhin im Fokus. Nunmehr jedoch schwenkt die Artikelserie ihr Scheinwerferlicht auf einige verfahrensrechtliche Grauzonen der alpenländischen Steuerprüfung, welche als solche identifiziert, besprochen und bestenfalls gleich mit einem Lösungsansatz unterlegt werden sollen. Dies erfolgt gegliedert nach der landläufigen Chronologie einer Steuerprüfung: Prüfungsbeginn (Teil 7), Vorlage von Prüfungsunterlagen (Teil 8), Prüfungsverlauf (Teil 9), Schwerpunktprüfung im materiellen Steuerrecht (Teil 10), Schwerpunktprüfung im formellen Steuerrecht (Teil 11) und Prüfungsabschluss (Teil 12). Das Finale der Artikelserie wird sich dann auf hochsensibles Terrain begeben: Teil 13 wird sich mit Theorie und Praxis in Bezug auf (verbindliche?) steuerprüferliche Zusagen bezüglich noch nicht verwirklichte (künftige) Sachverhalte auseinandersetzen. Und die Teile 14 („Deal or no deal?“) und 15 („Vergleichen lohnt sich!“) werden dann die (schizophrene) Rechtslage zu steuerprüferlichen Vereinbarungen bzw Absprachen in Bezug auf bereits verwirklichte (vergangene) Sachverhalte aufbereiten.
Der hier vorliegende Teil 7 der Artikelserie nimmt also das Prozedere zu Beginn einer Steuerprüfung aus verfahrensrechtlicher Sicht ins Visier. Speziell der Prüfungsauftrag, eine allfällige Selbstanzeige, der Ort der Prüfung und die Frage der Kostentragung sind dabei die zentralen Themen, deren Verfahrensweisen sich bei weitem nicht so klar und eindeutig geregelt präsentieren, wie man eigentlich annehmen könnte. So vermag etwa die Frage: „Wann beginnt eigentlich eine Steuerprüfung?“ mit dem allseits bekannten Stehsatz: „Wenn das Prüforgan zur Vorlage der Unterlagen auffordert“ mE nur ungenügend beantwortet zu werden. Die Praxis hat nämlich mehr und vielschichtigere Facetten, als die (Schulungs-)Theorie abzubilden vermag ...
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 50–51
AFS 2014, 50 Diese Übersicht gibt die in der Findok mit Rechtssatz... Diese Übersicht gibt die in der Findok mit Rechtssatz veröffentlichten Berufungsentscheidungen (ohne Zoll und FinStrG) unter Angabe des jeweiligen Entscheidungsdatums, der Geschäftszahl sowie einer schlagwortartigen Beschreibung des Entscheidungsinhaltes wieder und versteht sich als Kompaktübersicht. Die hier dargestellten UFS-Entscheidungen wurden seit dem letzten AFS-Heft in der Findok veröffentlicht.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 51–51
Fuchs, Hubert W. 1. Ausschüttungsbedingte Teilwertabschreibung - 2. Ballkarten und verdeckte Ausschüttung
VwGH-Revision zur Zl Ro 2014/13/0011 eingebracht. RV/2531-W/11, AFS 2014, 51, § 4 Abs 4 EStG 1988, § 20 Abs 1 Z 2 lit a EStG 1988, § 20 Abs 1 Z 3 EStG 1988, § 95 Abs 2 EStG 1988, § 12 Abs 1 Z 2 KStG 1988, § 12 Abs 1 Z 3 KStG 1988 Ausschüttungsbedingte Teilwertabschreibung: In die Bewertung einer... Ausschüttungsbedingte Teilwertabschreibung: In die Bewertung einer Beteiligung fließen die erwartbaren Zukunftserträge aus dem betriebsnotwendigen wie nicht betriebsnotwendigen Vermögen ein. Ausschüttbare Beträge, die in der Folge ausgeschüttet werden, stellen einen Überbestand an liquiden Mitteln dar und sind für Zwecke der Unternehmensbewertung dem nicht betriebsnotwendigen Vermögen zurechenbar (vgl Punkt 3.5 des Fachgutachtens zur Unternehmensbewertung der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, KFS BW1). Eine Ausschüttung führt somit in der Regel zu einer den Teilwert berührenden Wertminderung, sofern diese nicht durch gestiegene Zukunftserwartungen kompensiert wird oder durch gravierende Einbrüche der Zukunftserwartungen überlagert wird.
Ballkarten und verdeckte Ausschüttung: Wenn ein Gesellschafter-Geschäftsführer Hobbyjäger ist und andere Jagdbekanntschaften zum Jägerball einlädt, ist das sein Privatvergnügen, selbst wenn auch gelegentlich der Freizeitgestaltung über berufliche Belange gesprochen wird (vgl § 20 Abs 1 Z 2 lit a EStG 1988). Diese Bestimmung ist nicht vom Verweis des § 12 Abs 1 Z 2 KStG 1988 eingeschlossen; aus dem Titel des § 12 KStG 1988 kann nach den bisherigen Ausführungen ein Abzugsverbot daher nicht begründet werden. Eine Erfassung des Tatbestandes des § 20 Abs 1 Z 2 lit a EStG 1988 im Bereich der Körperschaften ist jedoch nicht erforderlich und auch nicht zielführend, weil eine Körperschaft keine private Lebensführung hat. Eine solche kann es nur bei natürlichen Personen geben. Finanziert aber die Körperschaft das Privatvergnügen des Gesellschafters und seiner Bekannten, ohne dass ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Betrieb der Körperschaft nachgewiesen wird, fehlt bei der Körperschaft die betriebliche Veranlassung. Damit stellen derartige Aufwendungen bei der Körperschaft keine Betriebsausgaben (§ 4 Abs 4 EStG 1988) dar, beim Gesellschafter liegt aber eine verdeckte Ausschüttung vor.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 52–54
Hilber, Klaus Vermietung von drei Gebäuden als Einkunftsquelle
RV/0744-I/12, AFS 2014, 52, § 1 Abs 1 LVO 1993, § 289 Abs 1 BAO Im Hinblick auf den Umfang der vorzunehmenden Verfahrensergänzungen... Im Hinblick auf den Umfang der vorzunehmenden Verfahrensergänzungen (Klärung der Beurteilungseinheit, Höhe der Zinsen, Feststellungen zur Durchführung einer Kriterienprüfung, Vorliegen von Unwägbarkeiten etc) war der Aufhebung der Vorrang vor der Fortsetzung der zweitinstanzlichen Ermittlungen zu geben.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 54–58
Fuchs, Hubert W. „Wetten“ auf aufgezeichnete Hunde- oder Pferderennen: Keine Sportwette, sondern Glücksspiel iSd § 1 Abs 1 GSpG
RV/0343-I/10, § 33 TP 17 Abs 1 Z 6 und 7 GebG, AFS 2014, 54, § 1 Abs 1 GSpG Bei den auf Terminals, laufend beschickt durch einen Server,... Bei den auf Terminals, laufend beschickt durch einen Server, angebotenen aufgezeichneten Hunde- oder Pferderennen wird nicht auf ein zukünftiges Ereignis gewettet. Auswahl der Rennen und der Höhe der Quote erfolgt durch Zufallsgenerator, ansonsten sind keine Umstände des Renngeschehens bekannt. Da Verlust oder Gewinn nicht vom Zutreffen eines vermuteten Ausganges der Sportveranstaltung beim Spielteilnehmer aufgrund seiner Kenntnis der Rahmenbedingungen abhängt, sondern überwiegend vom Zufall, liegt keine Sportwette, sondern ein Glücksspiel iSd § 1 Abs 1 GSpG vor (Rechtssatz). Hinweis: VwGH-Beschwerde zur Zl 2013/16/0239 eingebracht.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 58–60
Endfellner, Clemens Rückerstattung einer bezahlten Grunderwerbsteuer
RV/0491-I/13, AFS 2014, 58, § 17 Abs 1 Z 1 GrEStG 1987, § 17 Abs 1 Z 4 GrEStG 1987 Das GrEStG 1987 enthält in § 17 einige Tatbestände zur... Das GrEStG 1987 enthält in § 17 einige Tatbestände zur Nichtfestsetzung oder Abänderung der Steuer. § 17 Abs 1 Z 1 regelt entgeltliche Geschäfte, Z 4 unentgeltliche Geschäfte. Wenn ein als Schenkungsvertrag bezeichneter Vertrag aufgrund des vorbehaltenen Fruchtgenussrechtes iSd GrEStG 1987 ein Kaufvertrag ist, ist die Frage der Rückerstattung jedenfalls nicht nach Z 4 zu lösen. Vielmehr ist die Grunderwerbsteuer nach Z 1 zu erstatten.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 60–63
Hilber, Klaus Bewertung eines ererbten KG-Anteils
RV/0083-I/12, AFS 2014, 60, § 19 Abs 1 ErbStG 1955 Ein Verrechnungskonto (Privatkonto) ist eine echte Forderung und... Ein Verrechnungskonto (Privatkonto) ist eine echte Forderung und Schulden des Gesellschafters bzw der Gesellschaft. Ein (positives) Verrechnungskonto des Verstorbenen stellt eine Forderung dieses Gesellschafters gegenüber der KG dar, die einerseits den Wert des Betriebsvermögens verringert und die andererseits als eine vom Bw zur Hälfte ererbte Forderung gegen die KG je nach ihrer Einbringlichkeit in Anwendung der Bestimmung des § 14 Abs 1 und Abs 2 BewG zu bewerten ist.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 63–64
Fuchs, Hubert W. Verlagerung der Lebensinteressen ins Ausland trotz aufrechter Ehe in Österreich
RV/3061-W/11, AFS 2014, 63, § 1 Abs 2 EStG 1988, § 1 Abs 22 Z 1 lit b EStG 1988, § 22 BAO, § 26 Abs 1 BAO, § 97 ABGB, Art 1 DBA-Bulgarien, Art 3 Abs 2 DBA-Bulgarien, Art 11 DBA-Bulgarien, Art 14 DBA-Bulgarien Der Bw konnte trotz seiner bis 2011 gemeldeten Wohnsitze in Wien... Der Bw konnte trotz seiner bis 2011 gemeldeten Wohnsitze in Wien nachweisen, dass im Streitjahr 2009 sein gewöhnlicher Aufenthalt (Mittelpunkt seiner privaten als auch beruflichen Lebensinteressen) in Bulgarien war.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 65–66
Fuchs, Hubert W. Zivilrechtlich ungültige Treuhandschaft kann abgabenrechtlich wirksam sein – „verunglückte Einbringung“
RV/1218-W/11, AFS 2014, 65, § 19 Abs 1 UmgrStG, § 19 Abs 2 Z 5 UmgrStG, § 23 Abs 1 BAO, § 23 Abs 3 BAO, § 76 Abs 2 GmbHG Nach den steuerlichen Verhältnissen war der Bw zum... Nach den steuerlichen Verhältnissen war der Bw zum Einbringungszeitpunkt lediglich zu 50% Gesellschafter der übernehmenden Körperschaft, da er die anderen 50% (zivilrechtlich unwirksam) treuhändig für Herrn S hielt. Der Bw war somit nicht Alleingesellschafter. In Bezug auf die Einbringung seines Einzelunternehmens lagen auch keine übereinstimmenden Beteiligungsverhältnisse vor. Mangels erfüllter Voraussetzungen des § 19 UmgrStG lag somit keine Einbringung iSd § 12 UmgrStG vor; Art III war daher nicht anwendbar. Das Finanzamt hat zu Recht einen Veräußerungsgewinn nach allgemeinen ertragsteuerlichen Vorschriften ermittelt (VwGH-Revision zur Zl Ro 2014/13/0012 eingebracht).
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 66–69
Hilber, Klaus Aufteilung der Herstellungskosten eines gemischt genutzten Wohngebäudes
RV/0138-S/09, AFS 2014, 66, § 12 Abs 1 Z 1 UStG 1994, § 12 Abs 2 Z 2 lit a UStG 1994 Nur wenn die gleichmäßige Verteilung der Herstellungskosten nicht... Nur wenn die gleichmäßige Verteilung der Herstellungskosten nicht sachgerecht erscheint, kann auch ein anderer Aufteilungsmaßstab herangezogen werden. Eine gesonderte, von der Zurechnung des Gebäudes abweichende bzw von dieser losgelöste Betrachtungsweise kommt nur bei Gebäudeinvestitionen in Betracht, die ihrer Art nach ausschließlich einzelnen Gebäudeteilen zugerechnet werden können. Es ist hingegen nicht zulässig, Bauteile, die dem Gesamtgebäude dienen, wie etwa Fundamente, Keller, tragendendes Mauerwerk, Dachstuhl und Eindeckung ausschließlich einer der beiden Nutzungen und damit entweder zur Gänze dem Betriebsvermögen oder zur Gänze dem Privatvermögen zuzuordnen.
Volltext	UFS-EntscheidungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 69–70
Fuchs, Hubert W. Eintrag im Postausgangsbuch ist kein Beweis der tatsächlichen Postaufgabe an diesem Tag
RV/1775-W/12, AFS 2014, 69, § 108 Abs 2 BAO, § 108 Abs 4 BAO, § 245 Abs 1 Z 1 BAO, § 273 Abs 1 lit b BAO Die Eintragung ins Postausgangsbuch vermag lediglich zu bezeugen, dass... Die Eintragung ins Postausgangsbuch vermag lediglich zu bezeugen, dass es beabsichtigt war, die Berufung an diesem Tag zur Post zu geben und dass das Schriftstück an diesem Tag auch fertiggestellt worden sein könnte. Es vermag jedoch nicht zu beweisen, dass es genau an dem eingetragenen Tag auch den Weg zum Postamt gefunden hat.
Volltext	VerwaltungsgerichtshofAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 71–73
Fuchs, Hubert W. VwGH zur (unechten) Umsatzsteuerbefreiung privater Schulen gemäß § 6 Abs 1 Z 11 lit a UStG 1994
2011/15/0109, § 1 Abs 2 BG über die Förderung von Erwachsenenbildung, Art 132 Abs 1 lit i und Art 133 MwStSystRL 2006/112/EG, Art 14 der Verordnung (EG) Nr 1777/2005 des Rates vom 17. Oktober 2005, Art 44 der Durchführungsverordnung (EU) Nr 282/2011 des Rates vom 15. März 2011 zur Festlegung von Durchführungsvorschriften zur Richtlinie 2006/112/EG, AFS 2014, 71, § 6 Abs 1 Z 11 lit a UStG 1994 Private Schulen sind mit beruflichen Aus- und Fortbildungskursen... Private Schulen sind mit beruflichen Aus- und Fortbildungskursen (unecht) umsatzsteuerbefreit und zwar – entgegen der nationalen Bestimmung des § 6 Abs 1 Z 11 lit a UStG 1994 – auch dann, wenn ihre Tätigkeit nicht einer öffentlichen Schule vergleichbar ist. Unter Hinweis auf die Durchführungsverordung zur Richtlinie 2006/112/EG hat der VwGH festgehalten, dass die von der GmbH durchgeführten Umsätze inhaltlich als Bildungsmaßnahmen iSd § 6 Abs 1 Z 11 lit a UStG 1994 anzusehen sind.
Volltext	VerwaltungsgerichtshofAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 73–75
Fortsetzung der Amtsbeschwerden-Übersicht aus Heft 8/2013, 316. AFS 2014, 73 Bewertung einer Trockenhalle für... Bewertung einer Trockenhalle für Betonfertigteile
UFS 6.12.2013, RV/0743-L/09
RS 1: Eine Halle, die der Trocknung von Fertigbetonteilen dient und die sonst alle Merkmale eines Gebäudes aufweist, ist als Betriebsvorrichtung und nicht als Gebäude(teil) zu bewerten, wenn sie aus Sicherheitsgründen während des vollautomatisierten Betriebes nicht betreten werden darf. Ein bloß vorübergehend möglicher Aufenthalt von Menschen, wenn die Produktionsanlage ausgeschaltet ist, vermag die Gebäudeeigenschaft nicht zu begründen.
Vorinstanz: Finanzamt Gmunden Vöcklabruck
VwGH-Beschwerde zur Zl 2013/15/0309 eingebracht.
Ausländischer Künstler mit Engagements in Österreich – beschränkte oder unbeschränkte Steuerpflicht – selbständige oder nichtselbständige Tätigkeit, Abzugsfähigkeit von Aufwendungen
UFS 21.11.2013, RV/0599-K/13
VwGH-Beschwerde zur Zl 2013/15/0295 eingebracht.
Irrtum der Behörde iSd Art 220 Abs 2 lit b) ZK durch langjährige unrichtige Verwaltungspraxis
UFS 13.11.2013, ZRV/0248-Z3K/12
(miterledigt ZRV/0145-Z3K/13)
Vorinstanz: Zollamt X
VwGH-Beschwerde zur Zl 2013/16/0234 bis 0235 eingebracht.
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 75–75
Fuchs, Hubert W. Kostenverteilungsverträge bei Forschung und Entwicklung
Stradinger, LexisNexis Verlag 2013, 324 Seiten, EUR 52,–, ISBN 978-3-7007-5703-0 AFS 2014, 75 Die steuerliche Behandlung von Kostenverteilungsverträgen bei... Die steuerliche Behandlung von Kostenverteilungsverträgen bei Forschung und Entwicklung im Konzernverbund gestaltet sich nach der derzeitigen Rechtspraxis als äußerst schwierig. Aufgrund der sehr allgemeinen Anwendungsvoraussetzungen werden verschiedenste Auslegungsvarianten steuerlich anerkannt. Eine umfassende Analyse der Inhaltsmerkmale und der daran anschließenden Rechtsfolgen von Kostenverteilungsverträgen im Bereich der Forschung und Entwicklung im international tätigen Konzern fehlte in der österreichischen Steuerrechtswissenschaft bislang.
Hilber, Klaus ÖStZ Spezial – Die neue Immobiliensteuer-Update 2013
LexisNexis Verlag 2014, 2. Auflage, 584 Seiten, EUR 64,–, ISBN 978-3-7007-5577-7 AFS 2014, 75 Dieses Buch bietet für Einsteiger eine ausführliche Einleitung. Für... Dieses Buch bietet für Einsteiger eine ausführliche Einleitung. Für Praktiker und Angehörige der rechtsberatenden Berufe werden sämtliche Neuerungen eingehend, praxisorientiert und mit zahlreichen Fallbeispielen dargestellt. Die EStR werden umfassend und kritisch kommentiert. Themen sind zB Kaufverträge, Erbteilungsübereinkommen, Realteilungen, Scheidungsvergleiche, Leibrentenverträge (zum Teil unter Hinweis auf Grunderwerbsteuer und Gerichtsgebühren), Grundstücksbegriff, unentgeltliche Übertragung (Erbschaft, Schenkung), Umwidmungstatbestände und Pauschalierung sowie eine umfangreiche Analyse der Befreiungsbestimmungen (zB Hauptwohnsitzbefreiung und Herstellerbefreiung). Die Besteuerung von Immobilien im betrieblichen Bereich wird ebenso ausführlich dargestellt wie Besonderheiten einzelner Rechtsformen zB bei Gemeinden und gemeinnützige Rechtsträger. Den Privatstiftungen ist ein Sonderkapitel gewidmet. Für die ab 1.1.2013 zu erhebende Immobilienertragsteuer (ImmoESt) werden die Voraussetzungen und Befreiungen umfangreich und praxisgerecht erläutert; auch das Haftungsrisiko wird dargestellt. Die Erläuterung der Änderungen bei der Grunderwerbsteuer und der Umsatzsteuer sowie verfassungsrechtliche Probleme und eine volkswirtschaftliche Analyse runden die umfassende Darstellung ab.
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 75–76
Hilber, Klaus Großkommentar zum ABGB – Klang Kommentar
Fenyves/Kerschner/Vonkilch, Verlag Österreich 2013, 3. Auflage, 381 Seiten, EUR 95,20, ISBN 978-3-7046-6511-9 AFS 2014, 75 Dieser Band enthält die Hauptstücke zur Schenkung, Verwahrung, Leihe... Dieser Band enthält die Hauptstücke zur Schenkung, Verwahrung, Leihe und zum Darlehen. Der Schenkungsvertrag (§§ 938 bis 956) behandelt wichtige rechtsdogmatische und rechtspolitische Probleme der Formpflicht. Seine praktische Bedeutung ist heute eng mit der vorweggenommenen Erbfolge verknüpft. Der Verwahrungsvertrag (§§ 957 bis 970c) spielt nicht nur im Fremdenverkehr eine wesentliche Rolle, er ist auch Leitbild zahlreicher vertraglicher Nebenpflichten. Das darauf folgende Hauptstück betrifft den Leihvertrag (§§ 971 bis 982) und wirft schwierige Abgrenzungsfragen auf. Die Bestimmungen über den Darlehensvertrag (§§ 983 bis 1001) wurden durch das DaKRÄG 2010 einer einschneidenden Novellierung unterzogen, die auch als Vorbild für eine Neuregelung des Rechtes der Dauerschuldverhältnisse dienen soll. Gleichzeitig ist dieses Hauptstück sedes materiae für die zivilrechtliche Bewältigung der Inflation.
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 76–76
Fuchs, Hubert W. Preisänderung beim Unternehmensverkauf im Ertragsteuerrecht
Tüchler, LexisNexis Verlag 2014, 280 Seiten, EUR 52,–, ISBN 978-3-7007-5739-9 AFS 2014, 76 Der Zeitpunkt der Gewinnrealisierung kann insbesondere bei einer... Der Zeitpunkt der Gewinnrealisierung kann insbesondere bei einer nachträglichen Änderung des vereinbarten Preises (zB wegen Forderungsausfall, Gewährleistungszahlung oder Earn-Out-Vereinbarung) ungewiss sein. Es stellt sich die Frage, ob die daraus resultierenden Aufwendungen oder Erträge nachträglich (ex nunc) oder rückwirkend (ex tunc) steuerlich zu erfassen sind. Die Argumente zu diesem und zu weiteren Diskussionspunkten im Zusammenhang mit der Gewinnrealisierung beim Unternehmensverkauf werden vor dem Hintergrund der Realisierungsgrundsätze im betrieblichen und im außerbetrieblichen Bereich umfassend aufgearbeitet und dargestellt.
Hilber, Klaus Personalrecht und Betriebswichtiges 2014
LexisNexis Verlag 2014, 544 Seiten, EUR 75,–, ISBN 978-3-7007-5705-4 AFS 2014, 76 Maßgeschneidert für den Personal-Profi enthält dieses Buch von A bis... Maßgeschneidert für den Personal-Profi enthält dieses Buch von A bis Z übersichtlich geordnet alle Informationen, die Sie zum Personalrecht immer wieder benötigen, wenn auch nicht so häufig, dass Sie sie auswendig wüssten. Von Abfertigung bis Zukunftssicherungsmaßnahmen werden die für das Personalwesen relevanten Themen aufgegriffen und aus dem Blickwinkel von Arbeitsrecht, Sozialversicherung und Lohnsteuer behandelt. Über die lohnabhängigen Abgaben hinaus finden Sie hier außerdem alle betriebswichtigen Beitragssätze und Beitragsgrundlagen der anderen Sozialversicherungsbereiche sowie Informationen über das Leistungsrecht der Sozialversicherung. Die wichtigsten Bestimmungen zum Lohn- und Einkommensteuerrecht runden das Angebot ab.
Hilber, Klaus Die Immobilien-Ertragsteuer
Thunshirn/Podovsovnik/Arsenijevic, Linde Verlag 2014, 296 Seiten, EUR 58,–, ISBN 978-3-7073-2203-3 AFS 2014, 76 Das vorliegende Buch ist die erste umfassende grundrissartige... Das vorliegende Buch ist die erste umfassende grundrissartige Darstellung der neuen Materie ImmoESt. Anhand einer strukturierten Anleitung zur Feststellung der Steuerpflicht und der Höhe der ImmoESt werden die Befreiungen, die Dokumentationspflichten und die konkreten Meldepflichten ausführlich dargestellt. Erstmals werden auch die Haftungsbestimmungen und die finanzstrafrechtlichen Aspekte dargestellt. Neben Sonderfällen wie ImmoESt bei Personengemeinschaften sowie bei öffentlichen Rechtsträgern ist der praktischen Vertragsgestaltung durch den vertragserrichtenden Rechtsberater breiter Raum gewidmet. Die EStR wurden dabei umfassend berücksichtigt.
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 77–77
Hilber, Klaus Jahrbuch für Controlling und Rechnungswesen 2014
LexisNexis Verlag 2014, 548 Seiten, EUR 125,–, ISBN 978-3-7007-5691-0 AFS 2014, 77 Das Jahrbuch für Controlling und Rechnungswesen 2014 enthält 23... Das Jahrbuch für Controlling und Rechnungswesen 2014 enthält 23 aktuelle Beiträge renommierter Fachautoren und behandelt ua: Die Anreizwirkungen der Budgetierung im Lichte der Prospekt Theorie? Ergebnisse einer Pilotstudie – Zur Prüfung von Kosten und Kostenrechnungssystemen – Marketingbezogene Erfolgsfaktoren für das Performance Management – Aufwandsrückstellungen? wofür und warum? – Operationalisierung des CAPM zur Unternehmensbewertung in Krisenzeiten – Anforderungen an die Einrichtung einer unabhängigen Compliance-Funktion in Banken – Vom Börsenkurswert zum Wert von Unternehmen? – Frühaufklärung als Instrumente der Werterhaltung und Wertsteigerung im Unternehmen.
Fuchs, Hubert W. Kostenverteilungsverträge – Steuerliche Planung und Umsetzung der Verrechnungspreisgestaltung – Schriftenreihe IStR Band 82
Lang (Hrsg) – Lehner Linde Verlag 2014, 616 Seiten, EUR 118,– (im Abo EUR 94,40), ISBN 978-3-707-32656-7 AFS 2014, 77 Kostenverteilungsverträge (Cost Contribution Arrangements) werden von... Kostenverteilungsverträge (Cost Contribution Arrangements) werden von Unternehmen vereinbart, um im gemeinsamen Interesse durch Zusammenwirken in einem Pool Leistungen zu erlangen oder zu erbringen. Da Kostenverteilungsverträge häufig von verbundenen Konzernunternehmen vereinbart werden, ist aus steuerlicher Sicht meist fraglich, ob diese dem Fremdvergleich entsprechen. Auf Ebene der OECD und in einzelnen Staaten bestehen aus diesem Grund seit längerem Verrechnungspreisrichtlinien zur fremdvergleichskonformen Ausgestaltung von Kostenverteilungsverträgen. In Österreich wurden im Jahr 2010 ebenfalls Verrechnungspreisrichtlinien zu Kostenverteilungsverträgen eingeführt.
Fuchs, Hubert W. SWK-Spezial Bilanzanalyse
Baumüller/Kreuzer Linde Verlag 2014, 280 Seiten, EUR 45,– (im Abo EUR 36,–), ISBN 978-3-707-32122-7 AFS 2014, 77 Das „SWK-Spezial Bilanzanalyse“ spannt einen Bogen von den... Das „SWK-Spezial Bilanzanalyse“ spannt einen Bogen von den Grundlagen bis zur detaillierten Herleitung der wichtigsten Kennzahlen im Unternehmensalltag. Der klar strukturierte, am typischen Ablauf einer Bilanzanalyse orientierte Aufbau des Buches – mit zahlreichen Beispielen, Abbildungen und Tabellen – richtet den Blick auf das Wesentliche und ermöglicht so ein tieferes Verständnis.
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 77–78
Dubrovich, Elisabeth Fachlexikon Sozialversicherungsrecht
Graf-Schimek (Hrsg) Linde Verlag 2014, 624 Seiten, EUR 68,–, ISBN 978-3-707-33039-7 AFS 2014, 77 Das Fachlexikon Sozialversicherungsrecht bietet vor allem für... Das Fachlexikon Sozialversicherungsrecht bietet vor allem für Praktiker eine verständliche und umfassende Darstellung der oftmals komplexen Materie der Sozialversicherung in Stichworten.
Von „Abfertigung“ bis „Zuverdienstgrenzen“ erläutern Experten aus Wissenschaft, Sozialversicherung und Wirtschaft(-skammer) über 850 Stichworte aus dem gesamten Sozialversicherungsrecht. Wichtige Änderungen sind berücksichtigt, wie die Auswirkungen der neuen Verwaltungsgerichtsbarkeit auf die Sozialversicherung, die Reform der Invaliditätspension oder die Neuerungen für selbstständig Erwerbstätige.
Gesetzesangaben und Judikaturzitate ermöglichen eine weitergehende Vertiefung in die Materie.
Volltext	BuchbesprechungenAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 78–78
Fuchs, Hubert W. SWK-Spezial Abgabenänderungsgesetz 2014
Gröhs/Kovar/A. Lang/Wilplinger (Hrsg) Linde Verlag 2014, 144 Seiten, EUR 24,– (im Abo EUR 19,20), ISBN 978-3-707-33065-6 AFS 2014, 78 Das am 24.2.2014 im Nationalrat beschlossene Abgabenänderungsgesetz... Das am 24.2.2014 im Nationalrat beschlossene Abgabenänderungsgesetz 2014 (AbgÄG 2014) bringt zahlreiche wesentliche Neuerungen. Das vorliegende SWK-Spezial gibt einen strukturierten Überblick über die gesetzlichen Änderungen und erläutert die einzelnen Bestimmungen im Detail. Die praxisorientierte Aufbereitung – vor allem im Bereich der Lohn-, Einkommen- und Körperschaftsteuer – wird durch zahlreiche Beispiele ergänzt.
Volltext	PersonenverzeichnisAFS 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 78–78
AFS 2014, 78 MMag. DDr. Hubert W. Fuchs, MMag. Dr. Klaus Hilber
AFS 2014, 78 Dr. Clemens Endfellner, LL.M, Markus Scheiblauer, BA MA
... Dr. Clemens Endfellner, LL.M, Markus Scheiblauer, BA MA