Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=24.10.1989&Aktenzeichen=2%20B%20112.89
Timestamp: 2019-11-19 10:16:33
Document Index: 111425528

Matched Legal Cases: ['§ 54', '§ 62', '§ 6', '§ 95', '§ 48', 'Art. 33', '§ 222']

BVerwG, 24.10.1989 - 2 B 112.89 - dejure.org
https://dejure.org/1989,4403
BVerwG, 24.10.1989 - 2 B 112.89 (https://dejure.org/1989,4403)
BVerwG, Entscheidung vom 24.10.1989 - 2 B 112.89 (https://dejure.org/1989,4403)
BVerwG, Entscheidung vom 24. Januar 1989 - 2 B 112.89 (https://dejure.org/1989,4403)
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Begriff der "grundsätzlichen Bedeutung" im Rahmen einer Nichtzulassungsbeschwerde - Dauer der Amtszeit der zu Beamten auf Zeit ernannten Hochschulassistenten in Hamburg
VG Hamburg, 18.08.1987 - 3 VG 3392/86
OVG Hamburg, 05.05.1989 - Bf I 79/87
Soweit es um die Alimentierung des Beamten geht, geschieht dies abschließend durch die Besoldungsvorschriften, die - wie dargelegt - einen solchen Anspruch nicht ergeben (Urteil vom 21. Dezember 2000 - BVerwG 2 C 39.99 - BVerwGE 112, 308 ; Beschluss vom 24. Oktober 1989 - BVerwG 2 B 112.89 - Buchholz 421.20 Hochschulpersonalrecht Nr. 46 S. 52).
Ansonsten wird dem Beamten auferlegt, den höherwertigen Dienstposten aufgrund seiner Pflicht zum vollen Einsatz im Beruf wahrzunehmen (§ 54 Satz 1 BBG, § 62 Satz 1 NBG;… vgl. Urteile vom 21. Dezember 2000 - BVerwG 2 C 39.99 - a.a.O. S. 310 und vom 23. September 2004 - BVerwG 2 C 61.03 - BVerwGE 122, 65 = Buchholz 240 § 6 BBesG Nr. 23; Beschluss vom 24. Oktober 1989 - BVerwG 2 B 112.89 - Buchholz 421.20 Hochschulpersonalrecht Nr. 46, stRspr).
Daraus folgt zwingend, daß der Antragsteller auch aus der Fürsorgepflicht heraus keinen Anspruch auf Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit haben kann, da ihm dieser Anspruch selbst nach den spezialgesetzlichen beamtenrechtlichen Regeln nicht zusteht (vgl.hierzu BVerwG, Beschluß vom 24.10.1989 -- 2 B 112.89 --, Buchholz 421.20 -- Hochschulpersonalrecht Nr. 46).
Auch die beamtenrechtliche Fürsorgepflicht (§ 95 LBG, § 48 BRRG, Art. 33 Abs. 5 GG) ist grundsätzlich nicht geeignet, ein Absehen vom Erfordernis des dienstlichen Bedürfnisses für eine Beschäftigung im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu rechtfertigen oder sonst Ansprüche gegen den Dienstherrn zu begründen, die über eine - wie hier - im Gesetz selbst speziell und abschließend getroffene Regelung hinausgehen (vgl. BVerwGE 24, 92 [BVerwG 12.05.1966 - II C 197/62]; 38, 134 ; Beschluß vom 24. Oktober 1989 - BVerwG 2 B 112.89 - ).
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts können aus der Fürsorgepflicht des Dienstherrn keine Ansprüche hergeleitet werden, die über die Ansprüche hinausgehen, die im Gesetz selbst speziell und abschließend - hier hinsichtlich der Voraussetzungen für die Annahme eines besonders begründeten Ausnahmefalles im Sinne von § 222 Abs. 2 LBG -geregelt sind (vgl. BVerwG, Beschluß vom 24.10.1989 - 2 B 112.89 -, Buchholz 421.20 Nr. 46 mwN).