Source: https://www.hausarztpraxis-dreher.de/datenschutzerklaerung/
Timestamp: 2019-05-25 14:30:35
Document Index: 61808156

Matched Legal Cases: ['§1', '§ 2', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 44', '§ 3', 'Art. 28', '§4', '§ 5', 'Art. 6', 'Art. 12', '§6', 'Art. 28', 'Art. 12', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 29', '§7', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 33', 'Art. 28', 'Art. 33', '§8', 'Art. 28', 'Art. 32', 'Art. 44', 'Art. 28', '§\n28', '§ 9', 'Art. 32', 'Art. 32', '§ 1', '§ 1', 'Art. 82', '§ 1', 'Art. 32', '§ 5']

Datenschutzerklärung | Dr. med. Christoph Dreher
Absolute Grundlage unserer täglichen Arbeit ist die ärztliche Schweigepflicht. Seit Hippokrates (um 460 v. Chr.) eine Selbstverständlichkeit. Damit ist alles gesagt.
Die folgenden Erklärungen sollen eine Ergänzung sein für all jene, die jetzt noch gerne weiterlesen.
Dr. Christoph Dreher
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Bereitstellung der Website und Erstellung von Logfil
Siehe hierzu Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit dem Provider 1blue AG wie folgt:
V e r trag ü b e r d ie A u ftrag sd a ten v e ra rb e itu n g g em äß A r t. 2 8 D SG VO
nachstehend auch „Auftragnehmer“ genannt
dem Kunden Dr. Christoph Dreher
nachstehend auch „Auftraggeber“ genannt
P rä am b e l
Dieser Vertrag über die Auftragsdatenverarbeitung ergänzt und konkretisiert die
datenschutzrechtlichen Verpflichtungen, die aus dem zwischen den
Vertragsparteien geschlossenen Einzelvertrag resultieren. Das Bestehen eines
solchen Individualvertrags ist zwingende Voraussetzung für das rechtlich bindende
Zustandekommen dieses Vertrags.
§1 Gegenstand und Dauer der Auftragsdatenverarbeitung
Dienstleistungen für Webhosting, Domainregistrierung und -verwaltung,
Rechenzentrumsarbeiten sowie alle damit im Zusammenhang stehenden
Handlungen, wie zum Beispiel die Weitergabe der zur Domainregistrierung oder
Zertifikatserstellung erforderlichen Daten an die jeweilige Registrierungsstelle oder
den entsprechenden Dienstleister, die Administration der Server inklusive des
Ersteliens von Backupdateien. Die Dauer der Auftragsdatenverarbeitung richtet
sich nach der Laufzeit des Individualvertrags.
§ 2 A nw en d u n g sb e re ich
(1) Der Auftragnehmer verarbeitet dabei personenbezogene Daten für den
Auftraggeber im Sinne von Art. 4 Nr. 2 und Art. 28 DSGVOauf Grundlage
(2) Die vertraglich vereinbarte Dienstleistung wird mit Ausnahme der
Übertragung der zur Domainregistrierung erforderlichen Daten
einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum erbracht. Die Übertragung von Daten an
Organisationen, die Daten an internationale Organisationen in
Drittländern übermitteln, findet nur und ausschließlich bei der
entsprechenden ausdrücklichen Bestellung einer Domain der
entsprechenden Organisation statt.
(3) Jede Verlagerung der Dienstleistung oder von Teilarbeiten dazu in ein
Drittland bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers und darf
nur erfolgen, wenn die besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff.
§ 3 D au e r d e s A u ftrag s
(1) Der Vertrag beginnt mit Datum des Zugangs des durch den Auftraggeber
unterzeichneten Vertrags beim Auftragnehmer und endet 14 Tage nach
der wirksamen Beendigung des zugehörigen Individualvertrags.
(2) Der Auftraggeber kann den Vertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Frist
kündigen, wenn ein schwerwiegender Verstoß des Auftragnehmers
gegen Datenschutzvorschriften oder die Bestimmungen dieses Vertrages
vorliegt, der Auftragnehmer eine Weisung des Auftraggebers nicht
ausführen kann oder will oder der Auftragnehmer Kontrollrechte des
Auftraggebers vertragswidrig verweigert. Insbesondere die
Nichteinhaltung der in diesem Vertrag vereinbarten und aus Art. 28
DSGVOabgeleiteten Pflichten stellt einen schweren Verstoß dar.
§4 Art und Zweck der Verarbeitung, Art der personenbezogenen Daten sowie Kategorien betroffener Personen:
(1) Die Art und der Zweck der Verarbeitung richten sich jeweils nach der
Leistungsbeschreibung des Individualvertrags.
(2) Der Auftraggeber verarbeitet die Daten des Auftragnehmers für den
Auftragnehmer laut der Leistungsbeschreibung des Individualvertrags.
§ 5 R e ch te u n d P flich ten sow ie W e isu n g sb e fu g n is s e d e s A u ftrag g eb e rs
(1) Für die Beurteilung der Zulässigkeit der Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs.
1 DSGVO sowie für die Wahrung der Rechte der betroffenen Personen
nach den Art. 12 bis 22 DSGVOist allein der Auftraggeber verantwortlich.
Gleichwohl ist der Auftragnehmer verpflichtet, alle solche Anfragen,
sofern sie erkennbar ausschließlich an den Auftraggeber gerichtet sind,
unverzüglich an diesen weiterzuleiten.
(2) Änderungen des Verarbeitungsgegenstandes und Verfahrensänderungen
sind gemeinsam zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
abzustimmen und schriftlich oder in einem dokumentierten
elektronischen Format festzulegen.
(3) Der Auftraggeber erteilt alle Aufträge, Teilaufträge und Weisungen in der
Regel schriftlich oder in einem dokumentierten elektronischen Format.
Mündliche Weisungen sind unverzüglich schriftlich oder in einem
dokumentierten elektronischen Format zu bestätigen.
(4) Der Auftraggeber ist berechtigt, sich wie unter Ziffer 6 Nr. 9 festgelegt
vor Beginn der Verarbeitung und sodann regelmäßig in angemessener
Weise von der Einhaltung der beim Auftragnehmer getroffenen
technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie der in diesem
Vertrag festgelegten Verpflichtungen zu überzeugen. Die Durchführung
einer solchen Kontrolle vor Ort kann durch den Auftragnehmer von einer
vorab zu zahlenden Aufwandsentschädigung die sich nach dem
tatsächlichen Aufwand und dem Umfang der beabsichtigten Kontrolle
richtet abhängig gemacht werden. Die Kontrolle ist regelmäßig auf eine
Maßnahme pro Jahr begrenzt.
(5) Der Auftraggeber informiert den Auftragnehmer unverzüglich, wenn er
Fehler oder Unregelmäßigkeiten bei der Prüfung der Auftragsergebnisse
(6) Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle im Rahmen des
Vertragsverhältnisses erlangten Kenntnisse von Geschäftsgeheimnissen
und Datensicherheitsmaßnahmen des Auftragnehmers vertraulich zu
behandeln. Diese Verpflichtung bleibt auch nach Beendigung dieses
Vertrages bestehen. Als Ansprechpartner steht dem Auftraggeber der in
Ziffer 6 Absatz 13 benannte Datenschutzbeauftragte zur Verfügung.
§6, Pflichten des Auftragnehmers
(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personen bezogene Daten ausschließlich
im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen zur Durchführung des
Vertrags und nach Weisungen des Auftraggebers, sofern er nicht zu einer
anderen Verarbeitung durch das Recht der Union oder der
Mitgliedstaaten, dem der Auftragnehmer unterliegt, hierzu verpflichtet
ist (z. B. Ermittlungen von Strafverfolgungs- oder
Staatsschutzbehörden) ; in einem solchen Fall teilt der Auftragnehmer
dem Verantwortlichen diese rechtlichen Anforderungen vor der
Verarbeitung mit, sofern das betreffende Recht eine solche Mitteilung
nicht wegen eines wichtigen öffentlichen Interesses verbietet (Art. 28
Abs. 3 Satz 2 lit. a DSGVO).
(2) Der Auftragnehmer verwendet die zur Verarbeitung überlassenen
personenbezogenen Daten für keine anderen, insbesondere nicht für
eigene Zwecke. Kopien oder Duplikate der personenbezogenen Daten
werden ohne Wissen des Auftraggebers nicht erstellt.
(3) Der Auftragnehmer sichert im Bereich der auftragsgemäßen
Verarbeitung von personenbezogenen Daten die vertragsgemäße
Abwicklung aller vereinbarten Maßnahmen zu. Er sichert zu, dass die für
den Auftraggeber verarbeiteten Daten von sonstigen Datenbeständen
strikt getrennt werden.
(4) Der Auftragnehmer hat über die gesamte Abwicklung der Dienstleistung
für den Auftraggeber regelmäßige Kontrollen über die Einhaltung dieser
Vereinbarung in seinem Bereich durchzuführen. Das Ergebnis der
Kontrollen ist zu dokumentieren.
(5) Bei der Erfüllung der Rechte der betroffenen Personen nach Art. 12 bis
22 DSGVOdurch den Auftraggeber, an der Erstellung der Verzeichnisse
von Verarbeitungstätigkeiten, sowie bei erforderlichen Datenschutz-
Folgeabschätzungen des Auftraggebers hat der Auftragnehmer im
notwendigen Umfang mitzuwirken und den Auftraggeber soweit möglich
angemessen zu unterstützen (Art. 28 Abs. 3 Satz 2 lit. e und f DSGVO).
Er hat die dazu erforderlichen Angaben jeweils unverzüglich an den
Auftraggeber weiterzuleiten.
(6) Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber unverzüglich darauf
aufmerksam machen, wenn eine vom Auftraggeber erteilte Weisung
seiner Meinung nach gegen gesetzliche Vorschriften verstößt (Art. 28
Abs. 3 Satz 3 DSGVO). Der Auftragnehmer ist berechtigt, die
Durchführung der entsprechenden Weisung solange auszusetzen, bis sie
durch den Verantwortlichen beim Auftraggeber nach Überprüfung
bestätigt oder geändert wird.
(7) Der Auftragnehmer hat personenbezogene Daten aus dem
Auftragsverhältnis zu berichtigen, zu löschen oder deren Verarbeitung
einzuschränken, wenn der Auftraggeber dies mittels einer Weisung
verlangt und berechtigte Interessen des Auftragnehmers oder gesetzliche
Vorschriften dem nicht entgegenstehen.
(8) Auskünfte über personenbezogene Daten aus dem Auftragsverhältnis an
Dritte oder den Betroffenen darf der Auftragnehmer nur nach vorheriger
Weisung oder Zustimmung durch den Auftraggeber erteilen.
(9) Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass der
Auftraggeber – grundsätzlich nach Terminvereinbarung – berechtigt ist,
die Einhaltung der Vorschriften über Datenschutz und Datensicherheit
sowie der vertraglichen Vereinbarungen im angemessenen und
erforderlichen Umfang selbst zu kontrollieren, insbesondere durch die
Einholung von Auskünften und die Einsichtnahme in die gespeicherten
Daten und die Datenverarbeitungsprogramme sowie durch
Überprüfungen und Inspektionen vor Ort (Art. 28 Abs. 3 Satz 2 lit. h
DSGVO). Die Durchführung einer solchen Kontrolle vor Ort kann durch
den Auftragnehmer von einer vorab zu zahlenden
Aufwandsentschädigung, die sich nach dem tatsächlichen Aufwand und
dem Umfang der beabsichtigten Kontrolle richtet abhängig gemacht
werden. Die Kontrolle ist regelmäßig auf eine Maßnahme pro Jahr
(10) Der Auftragnehmer bestätigt, dass ihm die für die Auftragsverarbeitung
einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorschriften der DSGVO bekannt
(11) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der auftragsgemäßen
Verarbeitung der personen bezogenen Daten des Auftraggebers die
Vertraulichkeit zu wahren. Diese besteht auch nach Beendigung des
Vertrages fort.
(12) Der Auftragnehmer sichert zu, dass er die bei der Durchführung der
Arbeiten beschäftigten Mitarbeiter vor Aufnahme der Tätigkeit mit den
für sie maßgebenden Bestimmungen des Datenschutzes vertraut macht
und für die Zeit ihrer Tätigkeit wie auch nach Beendigung des
Beschäftigungsverhältnisses in geeigneter Weise zur Verschwiegenheit
verpflichtet (Art. 28 Abs. 3 Satz 2 Iit. b und Art. 29 DSGVO). Der
Auftragnehmer überwacht die Einhaltung der datenschutzrechtlichen
Vorschriften in seinem Betrieb.
(13) Beim Auftragnehmer ist als Beauftragter für den Datenschutz
Herr Michael Reim, datenschutzbeauftragter@lblu.de
bestellt. Ein Wechsel des Datenschutzbeauftragten ist dem Auftraggeber
§7, Mitteilungspflichten des Auftragnehmers bei Störungen der Verarbeitung und bei Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten:
Der Auftragnehmer teilt dem Auftraggeber unverzüglich Störungen, Verstöße des
Auftragnehmers oder der bei ihm beschäftigten Personen sowie gegen
datenschutzrechtliche Bestimmungen oder die im Auftrag getroffenen
Festlegungen sowie den Verdacht auf Datenschutzverletzungen oder
Unregelmäßigkeiten bei der Verarbeitung personenbezogener Daten mit. Dies gilt
vor allem auch im Hinblick auf eventuelle Melde- und Benachrichtigungspflichten
des Auftraggebers nach Art. 33 und Art. 34 DSGVO. Der Auftragnehmer sichert
zu, den Auftraggeber erforderlichenfalls bei seinen Pflichten nach Art. 33 und 34
DSGVO angemessen zu unterstützen (Art. 28 Abs. 3 Satz 2 lit. f DSGVO).
Meldungen nach Art. 33 oder 34 DSGVO für den Auftraggeber darf der
Auftragnehmer nur nach vorheriger Weisung gem. Ziff. 5 dieses Vertrages
§8, Unterauftragsverhältnisse mit S u b u n te rn ehm e rn (A r t. 2 8 A b s . 3
S a tz 2 lit. d D SG VO )
(1) Die Beauftragung von Subunternehmern zur Verarbeitung von Daten des
Auftraggebers ist dem Auftragnehmer nur mit Genehmigung des
Auftraggebers gestattet (Art. 28 Abs. 2 DSGVO), welche auf einem der
o. g. Kommunikationswege (Ziff. 4) mit Ausnahme der mündlichen
Gestattung erfolgen muss. Die Zustimmung kann nur erteilt werden,
wenn der Auftragnehmer dem Auftraggeber Namen und Anschrift sowie
die vorgesehene Tätigkeit des Subunternehmers mitteilt. Außerdem
muss der Auftragnehmer dafür Sorge tragen, dass er den
Subunternehmer unter besonderer Berücksichtigung der Eignung der
von diesem getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen
im Sinne von Art. 32 DSGVO sorgfältig auswählt. Die relevanten
Prüfunterlagen dazu sind dem Auftraggeber auf Anfrage zur Verfügung
(2) Eine Beauftragung von Subunternehmern in Drittstaaten darf nur
erfolgen, wenn die besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO
erfüllt sind (z. B. Angemessenheitsbeschluss der Kommission,
Standarddatenschutzkla useln, genehm igte Verha Itensregel n).
(3) Der Auftragnehmer hat vertraglich sicherzustellen, dass die vereinbarten
Regelungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer auch gegenüber
Subunternehmern gelten. In dem Vertrag mit dem Subunternehmer
sind die Angaben so konkret festzulegen, dass die Verantwortlichkeiten
des Auftragnehmers und des Subunternehmers deutlich voneinander
abgegrenzt werden. Werden mehrere Subunternehmer eingesetzt, so gilt
dies auch für die Verantwortlichkeiten zwischen diesen
Subunternehmern. Insbesondere muss der Auftraggeber berechtigt sein,
im Bedarfsfall angemessene Überprüfungen und Inspektionen, auch vor
Ort, bei Subunternehmern durchzuführen oder durch von ihm
beauftragte Dritte durchführen zu lassen. Der Vertrag mit dem
Subunternehmer muss schriftlich abgefasst werden, was auch in einem
elektronischen Format erfolgen kann (Art. 28 Abs. 4 und Abs. 9 DSGVO).
(4) Der Auftragnehmer haftet gegenüber dem Auftraggeber dafür, dass der
Subunternehmer den Datenschutzpflichten nachkommt, die ihm durch
den Auftragnehmer im Einklang mit dem vorliegenden
Vertragsabschnitt vertraglich auferlegt wurden.
(5) Zurzeit sind für den Auftragnehmer die in Anlage 1 mit Namen, Anschrift und Aauftragsinhalt bezeichneten Subunternehmer mit der Verarbeitung
von personen bezogenen Daten in dem dort genannten Umfang
beschäftigt. Als weitere genehmigte Subunternehmer nach diesem
Vertrag gelten alle verbundenen Unternehmen des Auftragnehmers im
Sinne des AktG. Mit deren Beauftragung erklärt sich der Auftraggeber
einverstanden. Sie sind in der im Anhang beigefügten Liste aufgeführt.
(6) Der Auftragnehmer informiert den Verantwortlichen immer über jede
beabsichtigte Änderung in Bezug auf die Hinzuziehung neuer oder die
Ersetzung bisheriger Subunternehmer, wodurch der Auftraggeber die
Möglichkeit erhält, gegen derartige Änderungen Einspruch zu erheben (§
28 Abs. 2 Satz 2 DSGVO).
§ 9 T e ch n is ch e u n d o rg an is a to r is ch e M aß n ahm en n a ch A r t. 3 2 D SG VO
(A r t. 2 8 A b s . 3 S a tz 2 lit. c D SG VO )
(1) Es wird für die konkrete Auftragsverarbeitung ein dem Risiko für die
Rechte und Freiheiten der von der Verarbeitung betroffenen natürlichen
Personen angemessenes Schutzniveau gewährleistet. Dazu werden die
Schutzziele von Art. 32 Abs. 1 DSGVO,wie Vertraulichkeit, Integrität und
Verfügbarkeit der Systeme und Dienste sowie deren Belastbarkeit in
Bezug auf Art, Umfang, Umstände und Zweck der Verarbeitungen derart
berücksichtigt, dass durch geeignete technische und organisatorische
Abhilfemaßnahmen das Risiko auf Dauer eingedämmt wird.
(2) Die angewandten Methoden zur Risikoberwertung und Überwachung
werden permanent aktualisiert und auf den aktuellen Stand der Technik
(3) Die in Anlage 2 beschreibenen TOM stellen die Auswahl der technischen
und organisatorischen Maßnahmen passend zum ermittelten Risiko unter
Berücksichtigung der Schutzziele nach Stand der Technik detailliert und
unter besonderer Berücksichtigung der eingesetzten IT- Systeme und
Verarbeitungsprozesse beim Auftragnehmer dar.
(4) Der Auftragnehmer hat bei gegebenem Anlass, mindestens aber jährlich,
eine Überprüfung, Bewertung und Evaluation der Wirksamkeit der
technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der
Sicherheit der Verarbeitung durchzuführen (Art. 32 Abs. 1 lit. d
(5) Die Maßnahmen beim Auftragnehmer können im Laufe des
Auftragsverhältnisses der technischen und organisatorischen
Weiterentwicklung angepasst werden, dürfen aber die vereinbarten
Standards nicht unterschreiten.
(6) Wesentliche Änderungen muss der Auftragnehmer mit dem Auftraggeber
in dokumentierter Form (schriftlich, elektronisch) abstimmen. Solche
Abstimmungen sind für die Dauer dieses Vertrages aufzubewahren.
§ 1 0 V e rp flich tu n g en d e s A u ftrag n ehm e rs n a ch B e en d ig u n g d e s
A u ftrag s , A r t. 2 8 A b s . 3 S a tz 2 lit. g D SG VO
Nach Abschluss der vertraglichen Arbeiten hat der Auftragnehmer sämtliche in
seinen Besitz sowie an Subunternehmen gelangte Daten zu löschen,
beziehungsweise deren Löschung zu veranlassen und dies zu kontrollieren.
§ 1 1 H a ftu n g
Hinsichtlich der Haftung wird auf Art. 82 DSGVOwird verwiesen.
§ 1 2 S o n s tig e s
(1) Alle Änderungen, Nebenabreden, die Kündigung und Aufhebung dieser
Vereinbarung bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung
dieser Klausel. Nebenabreden wurden nicht getroffen. Streichungen in
dieser Vereinbarung müssen von beiden Parteien gezeichnet werden.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Vereinbarung ganz oder teilweise
unwirksam oder lückenhaft sein, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen
Bestimmungen nicht. Vielmehr tritt für den Fall, dass ein Verbraucher an
dem Vertrag nicht beteiligt ist an die Stelle der unwirksamen Bestimmung
eine Regelung, die dem gewollten Zweck am nächsten kommt. Im Fall einer
Lücke gilt dann diejenige Bestimmung als vereinbart, die dem entspricht,
was nach dem Zweck vereinbart worden wäre, hätten die Parteien die
Angelegenheit von vornherein bedacht. Ist hiernach eine Lösung nicht
möglich, finden die Parteien eine Regelung im Geist partnerschaftlicher
(3) Vereinbarungen zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen
sowie Kontroll- und Prüfungsunterlagen (auch zu Subunternehmen) sind
von beiden Vertragspartnern für ihre Geltungsdauer und anschließend noch
für drei volle Kalenderjahre aufzubewahren.
Ggfs. Funktion
A n lag e 1 zum A D V
G en ehm ig te S u b u n te rn ehm e r {w e ite re A u ftrag s v e ra rb e ite r ) d e r lb lu AG
Name, Adresse, Leistunqsbeschreibunq
1blu business GmbH Stromstraße 1-5 Server- und
10555 Berlin Netzwerkverwaltung,
Deutschland Kundensupport, IT
Greatnet.de GmbH Stromstraße 1-5 Server- und
Beratunq.
OMCnet Internet Service Ernst-Abbe-Straße 10 Server- und
GmbH 25451 Quickborn Netzwerkverwaltung,
Anlage 1 ADV lblu Seite 1 von 1
A n lag e 2 zum A D V
T e ch n is ch e u n d o rg an is a to r is ch e M aß n ahm en d e r lb lu AG
1 . P s eu d o n ym is ie ru n g , D a tenm in im ie ru n g
(A r t. 3 2 A b s . 1 lit. a D SG VO , A r t. 2S A b s . 1 D SG VO
• IP-Adressen werden in Logdateien nur vollständig erfasst, sofern dies zum ordnungsgemäßen
Betrieb der Server erforderlich ist (d.h. zur Abwehr von Angriffen, zur Feststellung
missbräuchlicher Verwendung von Diensten oder der Herausgabe bei Anfragen
durch Strafverfolgungsbehörden, usw.).
• Logdateien, welche unverfremdete IP-Adressen enthalten, werden auf unseren Systemen automatisch rotiert.
• Über längere Zeit gespeicherte IP-Adressen (z.B. als Grundlage zur Erstellung von Statistiken für unsere Kunden) sind durch Unkenntlichmachung eines Oktetts (IPv4) bzw.
eines Hextetts (IPv6) nicht mehr eindeutig einer bestimmten Person zuzuordnen.
• Es werden nur solche persönlichen Daten unserer Kunden erhoben, die für die Erbringung unserer Dienstleistung notwendig sind. Mitarbeiter sind zur Datensparsamkeit gehalten.
2 . V e r trau lich k e it
(A r t. 3 2 . A b s . 1 lit. b D SG VO )
2.1 Maßnahmen, die Unbefugten den physischen Zugriff auf
Datenverarbeitungsanlagen, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet
oder genutzt werden, verwehren (Zutrittskontrolle) :
• Das Rechenzentrum verfügt über einbruchshemmende Türen und Lüftungsklappen.
• Es besteht eine Schlüsselregelung samt dokumentierter Schlüsselvergabe.
• Das Rechenzentrum ist durch ein personalisiertes biometrisches Zutrittskontrollsystem
• Eine Richtlinie regelt den Zutritt und die Überwachung von Besuchern. Der
Zutritt zu den Serverräumen ist gesondert geregelt.
• Besucher im Rechenzentrum werden protokolliert.
• Videoüberwachung ist im Rechenzentrum installiert.
• Es besteht eine Alarmanlage, deren Auslösung eine automatische Benachrichtigung
des Bereitschaftsdienstes nach sich zieht.
• Das Rechenzentrum weist keine Fenster auf.
2.2 Maßnahmen, die verhindern, dass Datenverarbeitungssysteme von Unbefugten
genutzt werden können (Zugangskontrolle):
• Alle DV-Systeme, die Zugang zu personenbezogenen Daten gewähren, erfordern
mindestens eine Authentifikation mittels Benutzername und Kennwort.
• Benutzerzugänge sind personalisiert.
• Die Vergabe von Zugangsberechtigungen erfolgt rollenbasiert und wird dokumentiert.
• Es erfolgt ein Entzug von Berechtigungen, sofern diese nicht mehr benötigt werden.
Dieser Vorgang wird dokumentiert.
• Die Authentifikation der Benutzer erfolgt durch Verwendung digitaler Zertifikate.
• Administrative Zugänge dürfen sich nur von bestimmten, festgelegten IPs aus
• Bei wiederholten Authentifizierungsfehlern erfolgt eine automatische Sperrung
von Zugängen.
• Es existiert eine Richtlinie zur datenschutzkonformen Konfiguration der Arbeitsplatzrechner.
• Vorgeschrieben ist für alle Arbeitsplatzrechner das Einrichten einer automatischen
Bildschirmsperre mit Kennwortschutz bei Untätigkeit.
• Es erfolgt eine zentrale Speicherung von Protokolldateien auf einem dezidierten
2.3 Maßnahmen, die gewährleisten, dass die zur Benutzung eines Datenverarbeitungssystems
Daten zugreifen können, sowie dass personenbezogene Daten bei
der Verarbeitung, Nutzung und nach der Speicherung nicht unbefugt gelesen,
kopiert, verändert oder entfernt werden können (Zugriffskontrolle):
• Es gelten rollenbasierte Zugriffsregelungen.
• Administrative Tätigkeiten werden protokolliert.
• Privilegierte Aktionen werden zusätzlich auf einem dedizierten Logserver protokolliert.
• Protokollierung von Kenntnisnahme, Veränderung und Löschung von personenbezogenen
Daten auf den Kundenservern.
2.4 Maßnahmen, die sicherstellen, dass zu unterschiedlichen Zwecken erhobene Daten
getrennt verarbeitet werden (Trennungskontrolle) :
• Auftragsdaten werden getrennt (auf anderen Maschinen) von den Daten aus
laufenden Systemanwendungen der Kunden gespeichert.
• Personenbezogene Daten werden ausschließlich zweckgebunden verarbeitet.
(Art. 32. Abs. 1 lit. b DSGVO)
3.1 Maßnahmen, die gewährleisten, dass personenbezogene Daten bei der
elektrischen Übertragung oder während ihres Transports oder ihrer Speicherung
auf Datenträgern nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt
werden können (Weitergabekontrolle) :
• Entfernter Zugriff ist nur unter Verwendung verschlüsselter Verbindungen
möglich (z.B. VPN/ SSH).
• Wo dies möglich ist, wird Datenverschlüsselung eingesetzt (z.B. PGPfür
• Personenbezogene Daten werden standardmäßig nicht an Dritte übermittelt.
• Es besteht ein dokumentierter Prozess zur Vernichtung von Daten und Datenträgern.
• Die physische Vernichtung der Datenträger erfolgt durch einen zertifizierten
• Transport der Datenträger zur Vernichtung erfolgt in eigens dafür vorgesehenen
abschließbaren Behältern.
3.2 Maßnahmen, die eine nachträgliche Überprüfung ermöglichen, ob und von wem
personenbezogene Daten in Datenverarbeitungssysteme eingegeben, verändert
oder entfernt worden sind (Eingabekontrolle) :
• Eine Protokollierung aller Vorgänge im Bereich der eingesetzten Verwaltungssoftware
• Für essentielle Systeme kommen Versionsverwaltungssysteme zum Einsatz.
4 . V e r fü g b a rk e it u n d B e la s tb a rk e it
(A r t. 3 2 A b s . 1 lit. b u n d c D SG VO )
Maßnahmen, welche gewährleisten, dass personenbezogene Daten gegen zufällige Zerstörung
oder Verlust geschützt sind und verfügbar bleiben (Verfügbarkeitskontrolle):
• Um die Daten nach einem Ausfall wiederherstellen zu können, existiert ein
vollständiges Backup- & Recovery-Konzept.
• Es wird eine tägliche Datensicherung automatisch durchgeführt.
• Um größtmögliche Verfügbarkeit der Daten zu erzielen, werden in den Servern
RAID-Systeme eingesetzt.
• Auf Wunsch werden Hochverfügbarkeitslösungen umgesetzt.
• Im Rechenzentrum wird Gebrauch von unterbrechungsfreier Stromversorgung
• Das Rechenzentrum verfügt über einen automatisch anlaufenden Dieselgenerator,
um Stromausfälle überbrücken zu können, welche über die Batteriekapazität
der eingesetzten USV-Anlagen gehen.
• Der Dieselgenerator wird regelmäßig mittels durchgeführter Testläufe auf Betriebsbereitschaft
hin überprüft.
• Es besteht eine mehrfach-redundante Anbindung an Backboneprovider.
5 . V e r fah ren zu r reg e lm äß ig en Ü b e rp rü fu n g . B ew e r tu n g u n d E v a lu ie ru n g
(A r t. 3 2 A b s . llit. d D SG VO i A r t. 2 5 A b s . lDSGVO)
Maßnahmen zur Sicherstellung eines technisch und organisatorisch angemessenen Standes bei
der Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen:
• Die TOM werden nach einem definierten Prozess regelmäßig auf Wirksamkeit
und Einhaltung eines angemessenen technischen Standes überprüft.
• Der sichere Betrieb des Rechenzentrums und die sachgemäße Dokumentation
der diesbezüglichen Prozessewerden mittels eines durch einen anerkannten
externen Dienstleister ausgestellten Zertifikates nachgewiesen.
6 . D a ten s ch u tzb e au ftrag te r u n d A u ftrag sd a ten v e ra rb e itu n g
(A r t. 3 2 . A b s . 4 D SG VO i A r t. 2 9 D SG VO i A r t. 3 7 A b s . 4 D SG VO l
Maßnahmen, die gewährleisten, dass personenbezogene Daten, die im Auftrag verarbeitet werden,
nur entsprechend den Weisungen des Auftraggebers verarbeitet werden können (Auftragskontrolle)
• Die lblu AG hat einen Datenschutzbeauftragten bestellt und sorgt durch die
Datenschutzorganisation für dessen angemessene und effektive Einbindung
in die relevanten Prozesse.
• Verpflichtung der Beschäftigten auf das Datengeheimnis (vormals § 5 BDSG).
• Abschluss von Verträgen zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten im
Auftrag unter Berücksichtigung der jeweiligen Anforderungen, wenn diese
vom Auftraggeber mitgeteilt werden.
• Serverstandorte sind – sofern nicht anderweitig vereinbart – Rechenzentren
TOM 1blu AG
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