Source: http://africontours.de/content/50/44/agb
Timestamp: 2019-11-15 19:52:32
Document Index: 190001060

Matched Legal Cases: ['§651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

Afrika Reise, Feste in Afrika, Abenteuer Afrika mit Africon Tours - Afrika Reisen mit Africon Tours AGB
Reisevereinbarungen der Firma
Mit der Anmeldung, die keiner vorgeschriebenen Form bedarf, bietet der Kunde Africon Tours, in der Folge RV genannt, den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Der Vertrag kommt durch Annahme in Form der Übermittlung der Buchungsbestätigung des RV an den Reisenden zustande. Einer bestimmten Form der Annahme bedarf es nicht. Weicht der Inhalt der Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des RV vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisende innerhalb der Bindungsfrist dem RV die Annahme erklärt.
Mit Erhalt der Buchungsbestätigung und des Sicherungsscheines (§651k BGB) ist, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart, eine Anzahlung von 10% des Reisepreises fällig, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Weitere Zahlungen nach Aushändigung des Sicherungsscheins werden, soweit kein anderer Zahlungstermin vereinbart wurde, 4 Wochen vor Reiseantritt fällig, wenn feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 9. 1. genannten Gründen abgesagt werden kann. Die Reiseunterlagen erhält der Reisende nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises ausgehändigt.
Für die Leistungen sind die Leistungsbeschreibungen des Detailprogramms sowie die hierauf bezogenen Angaben auf der Buchungsbestätigung maßgeblich. Der RV behält sich ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluß eine Änderung der Prospektangaben zu erklären, über die der Reisende vor Buchung informiert werden muss. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, insbesondere bei höherer Gewalt, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über die Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Ggf. wird der RV dem Kunden einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
Der RV behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgabe für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse wie folgt zu ändern.
4.1. Bei Erhöhung der bei Reisevertragsschluss geltenden Beförderungskosten, insbesondere Treibstoffkosten, ist der RV berechtigt, wie folgt zu erhöhen:
a.) Soweit eine Erhöhung auf den Sitzplatz bezogen ist, kann der RV vom Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.
b.) In den übrigen Fällen werden die vom Beförderer pro Beförderungsmittel verlangten zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Der so auf den einzelnen Sitzplatz des Reisenden entfallenden Mehrbetrag kann der RV vom Reisenden verlangen
4.2. Bei Erhöhung der bei Reisevertragsschluss geltenden Abgaben wie Hafen oder Flughafengebühren gegenüber dem Reiseveranstalter, kann der Reisepreis um den entsprechenden anteiligen Betrag erhöht werden.
4.3. Bei Wechselkursänderungen nach Vertragsschluss kann der Reisepreis in dem Umfang erhöht werden, in dem sich die konkrete Reise hierdurch für den RV verteuert hat.
Eine Erhöhung der vorstehenden Ziffern 4.1. bis 4.3. ist eine Erhöhung nur zulässig wenn zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin ein Zeitraum von mehr als 4 Monaten liegt und die der Erhöhung zugrunde liegenden Umstände bei Vertragsschluss weder eingetreten, noch für den RV vorhersehbar waren.Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der RV den Reisenden unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen sind nach diesem Zeitpunkt nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% oder im Fall einer erheblichen Änderung einer Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des RV über die Preiserhöhung bzw. Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.
Der Reisenden kann jederzeit vor Reisebeginn von dem Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim RV. Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der RV Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich möglich anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen. Der RV kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren. Es bleibt dem Reisenden jedoch unbenommen, den Nachweis zu führen, dass die nachfolgend ausgewiesenen Kosten nicht oder nur in geringerer Höhe entstanden sind.
bis 60 Tage 10% d. Reisepreises
59 - 30 Tage 25% d. Reisepreises
29 - 15 Tage 40% d. Reisepreises
14 - 7 Tage 60% d. Reisepreises
06 - 1 Tag 75% d. Reisepreises
ab Tag des
Abfluges 85% d. Reisepreises
Im Einzelfall können auch höhere Stornokosten als obige Sätze bis zu 100% des Reisepreises in Ansatz gebracht werden, wenn diese vom RV konkret nachgewiesen werden.
Bei nicht in Anspruch genommene Reiseleistungen wegen vorzeitiger Rückreise, Krankheit oder aus anderen vom RV nicht zu vertretenden Gründen besteht kein Anspruch des Reisenden auf vollständige oder anteilige Reisepreiserstattung. Der RV vergütet dem Reisenden jedoch seine ersparten Aufwendungen, soweit sie ihm vom jeweiligen Leistungsträger seinerseits erstattet werden. Der Abschluss einer Reiseabbruchversicherung wird empfohlen.
Für Umbuchungen (Änderungen des Reisetermins, Reiseziels, Art der Beförderung, Abreise- oder Zielort oder Unterkunft), die auf Wunsch des Kunden nach Abschluss des Reisevertrages erfolgen und früher als 60 Tage vor Reiseantritt beim Veranstalter eingehen, wird eine Umbuchungspauschale von € 30,-- erhoben. Führt der Umbuchungswunsch dazu, dass weitere Reiseleistungen geändert werden müssen oder geht ein Änderungswunsch später als 60 Tage vor Reisebeginn beim RV ein, so kann seine Erfüllung – soweit überhaupt möglich- nur nach Rücktritt des Reisenden vom Reisevertrag zu den unter Ziffer 5 genannte Bedingungen sowie Neuanmeldung erfolgen. Dies gilt nicht für mögliche Umbuchungswünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen. Rücktrittsgebühren werden 14 Tage vor Abreise nicht erhoben, wenn für den zurückgetretenen Teilnehmer bis zu diesem Zeitpunkt eine Ersatzperson gestellt wird. Der Ersatzperson kann der RV widersprechen, wenn dafür wichtige Gründe vorliegen, wie z.B. wenn die Ersatzperson nicht den Reiseerfordernissen genügt oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Abreise oder sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Der RV wird sich jedoch bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
9.1. Der RV kann bei Nichterreichen einer in der konkreten Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten:
Der RV ist verpflichtet, dem Reisenden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird. Ein Rücktritt des RV später als vier Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig. Der Reisende kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen. Nimmt der Kunde nicht an einer Ersatzreise teil, erhält er an den RV bereits geleistete Zahlungen unverzüglich voll zurückerstattet.
9.2 Der RV kann vor Reiseantritt zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet eine Abmahnung vom Veranstalter nachhaltig stört oder sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. In diesem Fall behält der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Er muss sich aber den Wert ersparte Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, der er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von Leistungsträgern erstatteten Beträge.
9.3. Wenn die Durchführung der Reise wegen unvorhergesehener höherer Gewalt (innere Unruhen, Krieg, Streik, Naturkatastrophen u.ä.) erschwert oder beeinträchtigt wird, können sowohl RV als auch Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Veranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Leistungen nach Maßgabe von § 651e BGB eine angemessene Entschädigung verlangen.. Der RV hat, soweit möglich, für den Rücktransport zu sorgen. Die entstehenden Mehrkosten tragen beide Parteien zur Hälfte. Im übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.
10.1. Die vertragliche Haftung des RV für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflichten)
a.) dem Reisenden Schäden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig zugefügt wird
b.). der RV für einen Schaden allein wegen eines Verschuldens des Leistungsträgers verantwortlich ist.
10.2. Der RV haftet ferner:
a.) für Leistungen die die Beförderung des Reisenden vom Ausgangsort der Reise zum Zielort, Zwischentransfers und die Unterbringung während der Reise beinhalten.
b.) wenn Ursache für einen Schaden des Reisenden eine Verletzung von Hinweis- Aufklärungs- oder Organisationspflichten des RV’s sind.
10.3. Soweit Einzelleistungen in Reiseausschreibung und Buchungsbestätigung ausdrücklich als vermittelte Fremdleistungen gekennzeichnet sind und gemäß § 651a II BGB nicht der Anschein erweckt wird, dass der RV solche Leistungen in eigener Verantwortung erbringt, haftet der RV lediglich für die Verletzung von Vermittlerpflichten, nicht für die vermittelte Leistung selbst. Dies gilt nach Maßgabe von Ziffer 10.1. auch für vermittelte Flüge. Die Haftung des RV für den Erfüllungsgehilfen ist dem Grunde und der Höhe nach begrenzt auf deren eigene Haftung
Der Reisende ist verpflichtet, bei evtl. auftretenden Leistungsstörungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und evtl. Schäden abzuwenden oder gering zu halten. Der Kunde ist insbesondere verpflichtet, etwaige Beanstandungen unverzüglich der vom RV beauftragten Reiseleitung oder der örtlichen Agentur anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Mängelanzeige unverschuldet unterbleibt oder wenn die Mängelanzeige entbehrlich war.
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der RV kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, in dem er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt. Der RV kann Abhilfe verweigern, wenn sie unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern.
Reisevertragliche Ansprüche mit Ausnahme von Ansprüchen aus unerlaubter Handlung hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist (§ 651 g BGB). Die Ansprüche des Reisenden aus dem Reisevertrag mit Ausnahme von Ansprüchen aus unerlaubter Handlung, verjähren nach einem Jahr ab dem vertraglich vorgesehenen Vertragsende. Dies gilt insbesondere auch für Ansprüche aus der Verletzung von vor- und nachvertraglichen Pflichten und den Nebenpflichten aus dem Reisevertrag Ansprüche aus unerlaubter Handlung unterliegen der gesetzlichen Verjährungsfrist. Schweben zwischen dem Reisenden und dem RV Verhandlungen über geltend gemachte Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt bis der Reisende oder der RV die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
Eine Abtretung jeder Ansprüche des Reisenden aus Anlass der Reise, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte, auch an Ehegatten, ist ausgeschlossen. Ebenso ist ausgeschlossenen deren gerichtliche Geltendmachung im eigenen Namen.
15. Paß-,Visa-,Zoll-,Devisen- und Gesundheitsvorschrifen
Von verschiedenen Staaten werden bestimmte Impfzeugnisse verlangt, die nicht jünger als 8 Tage und nicht älter als 3 Jahre (Pocken) bzw. 10 Jahre (Gelbfieber) sein dürfen. Derartige Nachweise sind auch vor deutschen Behörden bei der Rückreise aus den betreffenden Ländern vorzuweisen. Dem Reisenden obliegt es selbst, sich über Infektions- und Impfschutz- sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig zu informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat auch zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, wird verwiesen. Soweit aus den genannten Vorschriften dem Kunden Schwierigkeiten entstehen, die seine Teilnahme an der Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt ihn dies nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag. Dies gilt jedoch nur, wenn der RV seinerseits zur Leistungserbringung in der Lage ist und die genannten Schwierigkeiten nicht von ihm zu vertreten sind. Etwaige Ansprüche des Reisenden im Falle eines schuldhaften Verhaltens des RV bleiben unberührt. Kosten für Visa, Impfungen usw. sind im Reisepreis nicht inbegriffen.
16. Flüge und Gepäck
Die Flüge erfolgen in der Economyklasse. 20 Kg Freigepäck sind normalerweise zugelassen. Übergepäck sowie etwaige zusätzliche Gebühren der Fluggesellschaft für Sperrgut gehen zu Lasten des Reisenden.
Die Berichtigung von Druck- und Rechenfehlern bleibt vorbehalten. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.
18.1. Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und dem RV findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. 18.2. Soweit bei Klagen des Reisenden gegen den RV im Ausland für die Haftung des RV dem Grunde nach ausländisches Recht Anwendung findet, so gilt hinsichtlich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Reisenden ausschließlich deutsches Recht.
18.3. Der Reisende kann den RV nur an dessen Sitz verklagen.
18.4. Für Klagen des RV gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend. Für Klagen des RV gegen Reisende, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des RV vereinbart.
18.5. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, wenn und insoweit sich aus vertraglich unabdingbaren Regelungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Reisenden und dem RV anwendbar sind, etwas anderes zugunsten des Reisenden ergibt oder wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Reisende angehört, für den Reisenden günstiger sind als die obigen Regelungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften .
Mit der Anmeldung, die keiner vorgeschriebenen Form bedarf, bietet der Kunde Africon Tours, in der Folge RV genannt, den Abschluss des Reisevertrages verbind-lich an. Der Vertrag kommt durch Annahme in Form der Übermitt-lung der Buchungsbestätigung des RV an den Reisenden zustande. Einer bestimmten Form der Annahme bedarf es nicht. Weicht der Inhalt der Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des RV vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisende innerhalb der Bindungsfrist dem RV die Annahme erklärt.
Mit Erhalt der Buchungsbestätigung und des Siche-rungsscheines (§651k BGB) ist, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart, eine Anzahlung von 10% des Reisepreises fällig, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Weitere Zahlungen nach Aushän-digung des Sicherungsscheins werden, soweit kein anderer Zah-lungstermin vereinbart wurde, 4 Wochen vor Reiseantritt fällig, wenn feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 9. 1. genannten Gründen abgesagt werden kann. Die Reiseunterlagen erhält der Reisende nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises ausgehändigt.
Für die Leistungen sind die Leistungsbe-schreibungen des Detailprogramms sowie die hierauf bezogenen Angaben auf der Buchungsbestätigung maßgeblich. Der RV behält sich ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluß eine Änderung der Prospektangaben zu erklären, über die der Reisende vor Bu-chung informiert werden muss. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reise-vertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, insbesondere bei höherer Gewalt, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Reiseveran-stalter ist verpflichtet, den Kunden über die Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Ggf. wird der RV dem Kunden einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
4.1. Bei Erhöhung der bei Reisevertragsschluss geltenden Beförde-rungskosten, insbesondere Treibstoffkosten, ist der RV berechtigt, wie folgt zu erhöhen:
b.) In den übrigen Fällen werden die vom Beförderer pro Beförde-rungsmittel verlangten zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Der so auf den einzelnen Sitzplatz des Reisenden entfallenden Mehrbetrag kann der RV vom Reisenden verlangen
4.2. Bei Erhöhung der bei Reisevertragsschluss geltenden Abgaben wie Hafen oder Flughafengebühren gegenüber dem Reiseveranstal-ter, kann der Reisepreis um den entsprechenden anteiligen Betrag erhöht werden.
4.3. Bei Wechselkursänderungen nach Vertragsschluss kann der Reisepreis in dem Umfang erhöht werden, in dem sich die konkrete Reise hierdurch für den RV verteuert hat. Eine Erhöhung der vorstehenden Ziffern 4.1. bis 4.3. ist eine Erhöhung nur zulässig wenn zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin ein Zeitraum von mehr als 4 Monaten liegt und die der Erhöhung zugrunde liegenden Umstände bei Vertragsschluss weder eingetre-ten, noch für den RV vorhersehbar waren. Im Falle einer nachträgli-chen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der RV den Reisenden unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen sind nach diesem Zeitpunkt nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% oder im Fall einer erhebli-chen Änderung einer Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des RV über die Preiserhöhung bzw. Reiseleis-tung diesem gegenüber geltend zu machen.
Der Reisenden kann jederzeit vor Reisebeginn von dem Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim RV. Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der RV Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Auf-wendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich möglich anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichti-gen. Der RV kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren. Es bleibt dem Reisenden jedoch unbenommen, den Nachweis zu führen, dass die nachfolgend ausgewiesenen Kosten nicht oder nur in geringerer Höhe entstanden sind.
bis 60 Tage vor Reiseantritt 10% d. Reisepreises
ab Tag des Abfluges 85% d. Reisepreises
Bei nicht in Anspruch genommene Reiseleistungen wegen vorzeitiger Rückreise, Krankheit oder aus anderen vom RV nicht zu vertretenden Gründen besteht kein Anspruch des Reisenden auf vollständige oder anteilige Reisepreiserstattung. Der RV vergütet dem Reisenden jedoch seine ersparten Aufwendungen, soweit sie ihm vom jeweili-gen Leistungsträger seinerseits erstattet werden. Der Abschluss einer Reiseabbruchversicherung wird empfohlen.
Für Umbuchungen (Änderungen des Reiseter-mins, Reiseziels, Art der Beförderung, Abreise- oder Zielort oder Unterkunft), die auf Wunsch des Kunden nach Abschluss des Reisevertrages erfolgen und früher als 60 Tage vor Reiseantritt beim Veranstalter eingehen, wird eine Umbuchungspauschale von € 30,-- erhoben. Führt der Umbuchungswunsch dazu, dass weitere Reiseleistungen geändert werden müssen oder geht ein Änderungs-wunsch später als 60 Tage vor Reisebeginn beim RV ein, so kann seine Erfüllung – soweit überhaupt möglich- nur nach Rücktritt des Reisenden vom Reisevertrag zu den unter Ziffer 5 genannte Bedin-gungen sowie Neuanmeldung erfolgen. Dies gilt nicht für mögliche Umbuchungswünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen. Rücktrittsgebühren werden 14 Tage vor Abreise nicht erhoben, wenn für den zurückgetretenen Teilnehmer bis zu diesem Zeitpunkt eine Ersatzperson gestellt wird. Der Ersatzperson kann der RV widersprechen, wenn dafür wichtige Gründe vorliegen, wie z.B. wenn die Ersatzperson nicht den Reiseerfordernissen genügt oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
8. Nicht in Anspruch genommene Leistung:
9. Rücktritt durch den Veranstalter:
9.1. Der RV kann bei Nichterreichen einer in der konkreten Reiseausschreibung genann-ten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten: Der RV ist verpflichtet, dem Reisenden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird. Ein Rücktritt des RV später als vier Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig. Der Reisende kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen. Nimmt der Kunde nicht an einer Ersatzreise teil, erhält er an den RV bereits geleistete Zahlungen unverzüglich voll zurückerstattet.
9.2 Der RV kann vor Reiseantritt zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen, wenn der Reisende die Durchfüh-rung der Reise ungeachtet eine Abmahnung vom Veranstalter nachhaltig stört oder sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. In diesem Fall behält der Veranstalter den Anspruch auf den Reise-preis. Er muss sich aber den Wert ersparte Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, der er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von Leistungsträgern erstatteten Beträge.
9.3. Wenn die Durchführung der Reise wegen unvorhergesehener höherer Gewalt (innere Unruhen, Krieg, Streik, Naturkatastrophen u.ä.) erschwert oder beeinträchtigt wird, können sowohl RV als auch Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Veranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Leistungen nach Maßgabe von § 651e BGB eine angemessene Entschädigung verlangen. Der RV hat, soweit möglich, für den Rücktransport zu sorgen. Die entste-henden Mehrkosten tragen beide Parteien zur Hälfte. Im übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.
b.) der RV für einen Schaden allein wegen eines Verschuldens des Leistungsträgers verantwortlich ist.
a.) für Leistungen die die Beförderung des Reisenden vom Aus-gangsort der Reise zum Zielort, Zwischentransfers und die Unter-bringung während der Reise beinhalten.
10.3. Soweit Einzelleistungen in Reiseausschreibung und Bu-chungsbestätigung ausdrücklich als vermittelte Fremdleistungen gekennzeichnet sind und gemäß § 651a II BGB nicht der Anschein erweckt wird, dass der RV solche Leistungen in eigener Verantwor-tung erbringt, haftet der RV lediglich für die Verletzung von Vermittlerpflichten, nicht für die vermittelte Leistung selbst. Dies gilt nach Maßgabe von Ziffer 10.1. auch für vermittelte Flüge. Die Haftung des RV für den Erfüllungsgehilfen ist dem Grunde und der Höhe nach begrenzt auf deren eigene Haftung
Der Reisende ist verpflichtet, bei evtl. auftretenden Leistungsstörungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und evtl. Schäden abzu-wenden oder gering zu halten. Der Kunde ist insbesondere ver-pflichtet, etwaige Beanstandungen unverzüglich der vom RV beauftragten Reiseleitung oder der örtlichen Agentur anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Mängelanzeige unverschuldet unterbleibt oder wenn die Mängelanzeige entbehrlich war.
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der RV kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, in dem er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt. Der RV kann Abhilfe verweigern, wenn sie unverhältnis-mäßig hohen Aufwand erfordern.
13. Ausschluß von Ansprüchen und Verjährung: Reisevertragliche Ansprüche mit Ausnahme von Ansprüchen aus unerlaubter Handlung hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem RV geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist (§ 651 g BGB). Die Ansprüche des Reisenden aus dem Reisevertrag mit Ausnahme von Ansprüchen aus unerlaubter Handlung, verjähren nach einem Jahr ab dem vertraglich vorgesehenen Vertragsende. Dies gilt insbesondere auch für Ansprüche aus der Verletzung von vor- und nachvertraglichen Pflichten und den Nebenpflichten aus dem Reisevertrag Ansprüche aus unerlaubter Handlung unterliegen der gesetzlichen Verjährungs-frist. Schweben zwischen dem Reisenden und dem RV Verhand-lungen über geltend gemachte Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt bis der Reisende oder der RV die Fortsetzung der Verhandlungen verwei-gert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
14. Abtretungsverbot:
Eine Abtretung jeder Ansprüche des Reisenden aus Anlass der Reise, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte, auch an Ehegatten, ist ausgeschlossen.
Ebenso ist ausgeschlossenen deren gerichtliche Geltendmachung im eigenen Namen.
15. Paß-,Visa-,Zoll-,Devisen- und Gesundheitsvorschrifen :
Von verschiedenen Staaten werden bestimmte Impfzeugnisse verlangt, die nicht jünger als 8 Tage und nicht älter als 3 Jahre (Pocken) bzw. 10 Jahre (Gelbfieber) sein dürfen. Derartige Nach-weise sind auch vor deutschen Behörden bei der Rückreise aus den betreffenden Ländern vorzuweisen. Dem Reisenden obliegt es selbst, sich über Infektions- und Impfschutz- sowie andere Prophy-laxe-Maßnahmen rechtzeitig zu informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat auch zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropen-medizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, wird verwiesen. Soweit aus den genannten Vorschriften dem Kunden Schwierigkei-ten entstehen, die seine Teilnahme an der Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt ihn dies nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag. Dies gilt jedoch nur, wenn der RV seinerseits zur Leistungserbringung in der Lage ist und die genannten Schwierigkeiten nicht von ihm zu vertreten sind. Etwaige Ansprüche des Reisenden im Falle eines schuldhaften Verhaltens des RV bleiben unberührt. Kosten für Visa, Impfungen usw. sind im Reisepreis nicht inbegriffen.
16. Flüge und Gepäck:
18.1. Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisenden und dem RV findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
18.2. Soweit bei Klagen des Reisenden gegen den RV im Ausland für die Haftung des RV dem Grunde nach ausländisches Recht Anwendung findet, so gilt hinsichtlich der Rechtsfolgen, insbeson-dere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Reisenden ausschließlich deutsches Recht.
18.4. Für Klagen des RV gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend. Für Klagen des RV gegen Reisende, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute juristische Perso-nen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des RV vereinbart.18.5. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, wenn und insoweit sich aus vertraglich unabdingbaren Regelungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Reisenden und dem RV anwendbar sind, etwas anderes zugunsten des Reisenden ergibt oder wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Reisende angehört, für den Reisenden günstiger sind als die obigen Regelungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.