Source: http://www.dbsh-bayern.de/wordpress/category/tarif/page/2/
Timestamp: 2019-04-23 02:41:38
Document Index: 3109654

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 18', '§ 37', '§18', '§17', '§8']

Befristete Arbeitsverträge in der Sozialen Arbeit – Fortbildungsreihe der Evangelischen Jugendsozialarbeit
29. Januar 2012 | Autor: W.Leisgang
Befristete Arbeitsverträge in der Sozialen Arbeit nehmen zu. Nicht nur in der Jugendarbeit sind sie mehr und mehr anzutreffen. Rückschließen lässt sich aus diesem Phänomen, dass die Finanzierung notwendiger Angebote zur Lösung sozialer Probleme immer mehr in einen Projektcharakter überführt wird. Die Evangelische Jugendsozialarbeit hat mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond eine Fortbildungsreihe gestartet. Sie beschäftigt sich nicht nur damit, welche Auswirkungen befristete Arbeitsverträge auf die Betroffenen haben, sondern wie Personalverantwortliche verantwortungsbewusst damit umgehen können. Auch die Produktionsbedingungen Sozialer Arbeit werden thematisiert.
Das detaillierte Programm, Termine und Anmeldeformulare finden Sie unter:
http://www.ejsa-bayern.de/kategorie/continuous-link
Leistungsorientierte Bezahlung ja oder nein?
30. Mai 2010 | Autor: tarif
Was ist mit der leistungsorientierten Bezahlung?
Wie steht es mit der Arbeitszufriedenheit und der Arbeitsmotivation?
Dies betrifft die Geltendmachung der Pauschalausschüttung 2009
Höhe der Pauschalausschüttung nach § 18 TVöD (VKA) bei Fehlen einer Dienst- oder Betriebsvereinbarung zur Umsetzung der leistungsorientierten Bezahlung
Als Rechtschutzbeauftrage beim DBSH Bayern hoffe ich, dass Sie als Mitglied gleich diesen Artikel weg klicken können, weil sie ordnungsgemäß Ihre leistungsorientierte Bezahlung z.B. als Pauschale 2008 und 2009 ausbezahlt bekommen haben. Falls das nicht der Fall wäre, würde diese Info für Sie interessant sein, denn Sie müssten bis zum 30.Juni 2010 einen Antrag bei Ihrem Arbeitgeber stellen.
Nach der tarifvertraglichen Regelung ab 1.1.1007 ist vorgesehen 1% der Entgeltsumme einzubehalten, um im Folgejahr eine leistungsorientierte Bezahlung (LOB), entweder als Pauschale oder als Leistungsprämie aus zu bezahlen.
Fakt ist, dass die Verpflichtung zur jährlichen Ausschüttung besteht und wenn keine Betriebs-oder Dienstvereinbarung vorliegt, dann erfolgt die Ausschüttung an alle Beschäftigte.
Daher sollte jeder Kollege und jede Kollegin -bezahlt nach TvöD (VKA)- prüfen, ob
mit dem Dezember-Entgelt 2009 ein Leistungsentgelt oder als Pauschalausschüttung auf Grundlage des § 18 TVöD (VKA) lediglich in Höhe von 6 Prozent des September-Entgelts 2009 sie erhalten haben.
Also hätte die Pauschalausschüttung für 2009 nunmehr 12 Prozent des September-Entgelts betragen müssen, weil bereits 2008 die erste Ausschüttung möglich gewesen wäre.
Die dbb tarifunion hatte die einvernehmliche Klärung dieser Streitfrage noch in der Einkommensrunde 2010 angestrebt, was im Ergebnis aber nicht gelang. Daher wird nunmehr die individuelle Geltendmachung von Ansprüchen angeraten und außerdem eine gerichtliche Klärung im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen angestrebt. Dem muss ein individueller Antrag beim Arbeitgeber vorliegen.
Zur Wahrung aller Rechte aus dem Jahr 2009 genügt daher eine schriftliche Antragstellung (Geltendmachung) bei der Dienststelle innerhalb der sechsmonatigen Ausschlussfrist gemäß § 37 TVöD, also bis zum 30. Juni 2010.
Sind Sie davon betroffen, so können sie sich als DBSH Mitglied an die Rechtsschutzbeauftragte Anneliese Jungfer ( jungfer-obis.ev@arcor.de ) wenden.
Dazu haben wir einen Musterantrag von der dbb tarifunion vorliegen.
30.5.2010 Jungfer
Erfolgreiches Eier suchen?
6. April 2010 | Autor: tarif
Erfolgreiches Eiersuchen?
Einblick in die gewerkschaftlich politische Bewertung der Tarifabschlüsse bis Januar 2011
Die Feststellung des 1. Vorsitzenden dbb tarifunion: gemeinsame Forderung und gemeinsame Aktionen in Kooperation mit ver.di hat sich erneut bewährt. Ergebnis wäre ohne Aktionen/Streiks nicht möglich gewesen.
Das Feedback der DBSH Mitglieder ist eher negativ!
Entgeltsteigerung : d. h. Monatliche Tabellenentgelte nach TVöD werden in drei Stufen mit einer lineare Verbesserung von 2,3 Prozent; einer Einmalzahlung von 240 Euro im Januar 2011 ( Teilzeit dementspr. angepasst); somit kein Abhängen von anderen Tarifbereichen.
LOB, die leistungs- und erfolgsorientierte Bezahlung (§18 TvöD VKA) wird stufenweise von 1% auf 2% angehoben, jedoch unterschiedlich auf kommunaler- und Bundesebene.
Entgeltordnung zum TVöD: dafür wird eine Steuerungsgruppe auf Spitzenebene gebildet. Sie soll die Arbeitsschritte koordinieren, Verhandlungsstand bewerten und weitere Verhandlungsschritte festlegen und das bis Januar 2011.
Eingruppierung: Hier sieht die Einigung folgende Regelungen vor: Pauschalausgleich für alle die zwischenn dem 1.10.2005 und 31.12.2009 neu eingestellt wurden nicht für den Sozial- und Erziehungsdienst, wenn die Überleitungs- und Übergangsregelungen zur neuen Eingruppierungsregelung der S-Entgelttabelle angewendet wurde.
Garantiebeträge bei Höhergruppierung ab 1.1.2010 (§17 ,4 TvöD) erhöht in den Entgeltgruppen 9 – 15 um 80€
BAT-Aufstiege: Hier gilt die Verlängerung der besitzstandswahrenden Regelung für BAT-Aufstiege (§8,3TVÜ) bis Feb. 2012
Verbesserung der Situation der Azubis
Schaffung einer flexiblen Arbeitszeitregelung für ältere Beschäftigte.
Spartenspezifische Verbesserungen in den Bereichen Nahverkehr, Krankenhäuser, Versorgungsbetriebe
Übertragung auf den Beamtenbereich für die Einkommensrunde 2010
April 2010 Anneliese Jungfer Beratung in Arbeits- und Tariffragen (BAT DBSH Bayern)
Ergebnis ohne Urabstimmung
1. März 2010 | Autor: tarif
Ergebnis ohne Urabstimmung für die Einkommensrunde 2010 im
öffentlichen Dienst, Bund und Kommune.
Am 27. Februar 2010 hat sich die dbb tarifunion mit dem Bund und der Vereinigung
der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) auf einen Tarifabschluss in der Einkommensrunde 2010 geeinigt. Grundlage der Einigung war die einstimmige Einigungsempfehlung der Schlichtungskommission vom 25. Februar 2010. Auf der Basis dieser Einigungsempfehlung sind die Verhandlungen konstruktiv und zielorientiert geführt und für beide Seiten mit einem tragfähigen Kompromiss zum Abschluss gebracht worden.
Der Schlichtungsspruch sieht für das Jahr 2010 eine Erhöhung der Entgelte
um 1,2 % ab 1. Januar 2010 und für das Jahr 2011 mehrere Erhöhungen vor.
Am 1.Januar 2011 werden die Entgelte um 0,6 % und
am 1. August 2011 um weitere 0,5 % erhöht;
am 1. Januar 2011 erfolgt zudem eine Einmalzahlung in Höhe von 240 €.
Das Leistungsentgelt wird in vier Schritten jährlich ab 2010 um jeweils 0,25 % erhöht.
Die Entgelte für Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten erhalten die genannten Prozentbeträge und einen Einmalbetrag in Höhe von 50 €.
Er enthält Regelungen zur Altersteilzeit, der Übernahme von Auszubildenden, eine Prozessvereinbarung zum Eingruppierungsrecht und Übertragungsregelungen auf die Bereiche Krankenhäuser, Nahverkehr und Versorgung.
Die Laufzeit beträgt 26 Monate. Aufgenommen wurden Verhandlungsverpflichtungen für eine Vielzahl weiterer Tarifgebiete. Hier gibt es weitere Infos: http://www.tarifunion.dbb.de/ Tarifabschluß im Fließtext
1.3.10 Anneliese Jungfer BAT DBSH Bayern