Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZV%201999,%20437
Timestamp: 2019-03-25 12:49:23
Document Index: 371682176

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 344', '§ 344', '§ 80', '§ 344', '§ 58', '§ 344', '§ 79', '§ 344', '§ 79', '§ 80', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 344', 'BGH', '§ 344', 'BGH', 'BGH', '§ 77', '§ 77', '§ 77', '§ 77', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 344']

Rechtsprechung: NZV 1999, 437 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 16.02.1999
OLG Düsseldorf, 16.02.1999 - 5 Ss (OWi) 3/99 - (OWi) 1/99 I
NJW 1999, 2130
NZV 1999, 437 (Ls.)
Bloßes kurzes Aufnehmen eines Laptops verstößt nicht gegen § 23 Abs. 1a StVO n.F.
OLG Köln, 08.01.2001 - Ss 545/00
Berücksichtigung von Vorbelastungen bei der Bußgeldbemessung
Eine Versagung des rechtlichen Gehörs, die in einer den Anforderungen der §§ 344 Abs. 2 StPO, 79 Abs. 3 OWiG genügenden Form zu rügen wäre (vgl. dazu OLG Düsseldorf VRS 97, 55 = NZV 1999, 437 L.; OLG Hamm VRS 98, 117 f.; SenE v. 17.02.2000 - Ss 73/00 Z - SenE v. 08.03.2000 - Ss 111/00 Z - SenE v. 10.03.2000 - Ss 72/00 Z - SenE v. 24.03.2000 - Ss 134/00 - SenE v. 11.04.2000 - Ss 175/00 Z - SenE v. 05.07.2000 - Ss 280/00 Z - SenE v. 11.07.2000 - Ss 274/00 B -), ist weder dargetan noch sonst erkennbar.
OLG Köln, 27.02.2015 - 1 RBs 56/15
Verletzung des rechtlichen Gehörs bei Entfernung eines irrtümlich erstellten …
Dem Vorbringen der Betroffenen, mit dem eine Versagung des rechtlichen Gehörs geltend gemacht wird liegt folgendes, von dem Verteidiger in der Form des § 344 Abs. 2 S. 2 StPO vorgetragenes (zur Notwendigkeit entsprechenden Rügevorbringens vgl. SenE v. 11.01.2001 - Ss 532/00 Z - = VRS 100, 204; OLG Düsseldorf VRS 97, 55 = NZV 1999, 437 L.; OLG Hamm VRS 98, 117 f.) und durch den Akteninhalt bestätigtes Verfahrensgeschehen zugrunde:.
Der Senat vermag - was bereits im Verfahren über die Zulassung der Rechtsbeschwerde zu klären ist (SenE v. 20.01.2011 - III-1 RBs 316/10 - SenE v. 28.03.2011 - III-1 RBs 66/11 - SenE v. 15.04.2014 - III-1 RBs 89/14 - OLG Düsseldorf NJW 1999, 2130;… Göhler, OWiG, 16. Auflage, § 80 Rz. 16c) - letztlich nicht auszuschließen, dass das angefochtene Urteil auf der Gehörsverletzung beruht (zur Beruhensprüfung bei der Verletzung des rechtlichen Gehörs vgl. ausdrücklich BVerfG NJW 1991, 2811 - bei Juris Tz. 21).
Eine Versagung des rechtlichen Gehörs, die mit einer den Anforderungen des § 344 Abs. 2 S. 2 StPO genügenden Verfahrensrüge geltend zu machen wäre (st. Senatsrechtsprechung; vgl. SenE 04.02.1999 - Ss 45/99 Z - = NZV 1999, 264 = VRS 96, 451; SenE v. 15.4.1999 - Ss 154/99 Z - = VRS 97, 187 = NZV 1999, 436; SenE v. 11.01.2001 - Ss 532/00 Z - = VRS 100, 204; OLG Düsseldorf VRS 97, 55 = NZV 1999, 437 L.; OLG Hamm VRS 98, 117 f.), ist weder dargetan noch sonst erkennbar.
Geschwindigkeitsüberschreitung bei defektem „Tacho“
OLG Hamm, 16.02.1999 - 2 Ss OWi 42/99
StPO § 58, § 344 Abs. 2 S. 2; OWiG § 79 Abs. 3
NZV 1999, 437
Wird die Sachbeschwerde erhoben, so genügt zur Begründung nach § 344 Abs. 1 StPO die Formulierung, dass die Verletzung sachlichen Rechts gerügt werde; weitere Ausführungen zur Sachrüge können diese jedoch unzulässig machen, wenn sich aus ihnen ergibt, dass nur die Beweiswürdigung oder die Richtigkeit der getroffenen Feststellungen gerügt wird (… Senge aaO, § 79 Rn. 87, § 80 Rn. 50; OLG Hamm VRS 97, 49).
OLG Hamm, 21.02.2000 - 2 Ss 170/00
Die bloße Revisionseinlegung und der gestellte Urteilsaufhebungsantrag stellen keine auslegungsfähige Revisionsbegründung (Bestätigung von Senat in DAR 1999, 276 = VRS 97.49 = NZV 1999, 437 und von Senat in wistra 2000, 39 = DAR 2000, 83 = VRS 98, 146).
Dieser Antrag allein stellt keine auslegungsfähige Revisionsbegründung dar (vgl. Senatsbeschlüsse vom 2. September 1999 in 2 Ss 708/99 und vom 16. Februar 1999 in 2 Ss OWi 42/99 = DAR 1999, 276; BGH bei Kusch, NStZ 1993, 31;… BGH NStZ 1991, 597 und BGHR, StPO § 344 Abs. 2 S. 1 Revisionsbegründung 1 Aufhebungsantrag, jeweils m.w.N.).
Die Ausführungen in der Rechtfertigungsschrift ergeben nämlich, dass der Beschwerdeführer in Wahrheit nicht die Rechtsanwendung beanstandet, sondern die Beweiswürdigung und damit die Richtigkeit der Urteilsfeststellungen angreifen will (vgl. Senatsbeschlüsse vom 2. September 1999 in 2 Ss 708/99 und vom 16. Februar 1999 in 2 Ss OWi 42/99 = DAR 1999, 276; BGH AnwBl. 1994, 92;… Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO, 44. Aufl., § 344 Rdnr. 19 m.w.N.).
OLG Köln, 28.03.2006 - 82 Ss OWi 11/06
Diese setzt voraus, dass die Rechtsbeschwerde zweifelsfrei erkennbar auf die Verletzung sachlichen Rechts bei der Anwendung auf den festgestellten Sachverhalt gestützt wird (BGH NStZ 1991, 597; OLG Hamm DAR 2000, 83 = VRS 98, 146 [147]; OLG Hamm DAR 1999, 276 = VRS 97, 49).
In der Entscheidung OLG Hamm DAR 99, 276 = VRS 97, 49 wird in Übereinstimmung mit BGH Anw.Bl. 94, 92, 93 mit der Formulierung "... noch rügt er ausdrücklich die Verletzung sachlichen Rechts" auf den selben Aspekt abgestellt.
OLG Hamm, 07.02.2014 - 2 RBs 6/14
Beweisantrag zur Einholung eines Sachverständigengutachtens wegen Überprüfung des …
Bei der Beanstandung eines rechtsfehlerhaft abgelehnten Beweisantrages handelt es sich um eine eigenständige Rüge, deren Begründung erfordert, dass der Inhalt des Antrages und des gerichtlichen Ablehnungsbeschlusses mitgeteilt und die Tatsachen bezeichnet werden, die die Fehlerhaftigkeit dieses Beschlusses ergeben (…Senge in Karlsruher Kommentar zum OWiG, 3. Auflage, § 77 Rdnr. 52; OLG Hamm, Beschluss vom 16. Februar 1999 - 2 Ss OWi 42/99 -, juris, Rdnr. 4).
OLG Hamm, 21.03.2005 - 3 Ss OWi 115/05
Rügebegründung bei Ablehnung eines Beweisantrages im …
Im Bußgeldverfahren kann die Ablehnung von Beweisanträgen allein mit der Aufklärungsrüge beanstandet werden (OLG Köln, NZV 2002, 471 m.w.N.; OLG Hamm, DAR 1999, 276; ständige Rechtsprechung aller Bußgeldsenate des Oberlandesgerichts Hamm; BayObLG NZV 1997, 452;… Göhler, OWiG, 13. Aufl., § 77 Rdnr. 10;… a.A. KK-OWiG, 2. Aufl., § 77 Rdnr. 52).
OLG Köln, 09.07.2002 - Ss 279/02
Rechtsbeschwerde gegen eine Verurteilung wegen einer …
Sie ist als Aufklärungsrüge, mit der im Bußgeldverfahren die Ablehnung beantragter Beweiserhebungen allein gerügt werden kann (vgl. OLG Hamm DAR 1999, 276 f.; st. Senatsrechtsprechung: Senat VRS 78, 467 [468] m. w. Nachw.; SenE v. 26.06.1998 - Ss 292/98 B - SenE v. 28.08.1998 - Ss 247/98 Z - SenE v. 29.06.1999 - Ss 225/99 B - SenE v. 04.04.2000 - Ss 76/00 - = StraFo 2000, 238 m. Anm. Bauer StraFo 2000, 345 = VRS 99, 63 [65] = StV 2001, 343;… Göhler, OWiG, 13. Aufl., § 77 Rdnr. 10), ordnungsgemäß erhoben.
Wird zur Begründung einer Aufklärungsrüge beanstandet, das Tatgericht habe einen entsprechenden Beweisantrag zu Unrecht abgelehnt, sodass sich diese Rüge auf denselben Beschwerdepunkt wie eine - mögliche, aber nicht erhobene - Beweisantragsrüge bezieht, sind auch die Gründe eines ergangenen gerichtlichen Beschlusses über die Ablehnung des Beweisantrags mitzuteilen (vgl. BGH NStZ 1984, 329, 330; BGH bei Pfeiffer/Miebach NStZ 1983, 359; BayObLGSt 1994, 256; OLG Hamm VRS 97, 49; OLG Köln VRS 78, 467, 468), weil sich daraus ergeben kann, weshalb sich der Tatrichter zur weiteren Beweiserhebung nicht gedrängt gesehen hat (vgl. KG, Beschluss vom 16. Juli 1998 - 5 Ws (B) 432/98 - [juris]; s. auch BGH NJW 1993, 2819, 2820; BayObLG …
Die Ausführungen in der Rechtfertigungsschrift ergeben, dass die Beschwerdeführerin in Wahrheit nicht die Rechtsanwendung beanstandet, sondern die Beweiswürdigung und damit die Richtigkeit der Urteilsfeststellungen angreifen will (vgl. Senatsbeschluss vom 16. Februar 1999 in 2 Ss OWi 42/99 = DAR 1999, 276; BGH AnwBl 1994, 92;… Kleinknecht/Meyer-Goßner, a.a.O., § 344 Rdnr. 19 m.w.N.).