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Timestamp: 2016-10-24 08:52:56
Document Index: 299362881

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 148/01 (27.06.2002)
M.________, 1945, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Dr. Hans A. Schibli, Cordulaplatz 1, 5402 Baden,
"Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft, Rechtsdienst, Generaldirekton Schweiz, 8085 Z�rich, Beschwerdegegnerin,
A.- M.________, geb. 1945, ist Betriebsinhaber und Angestellter der X.________ AG und bei der "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Z�rich) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfall versichert. Gem�ss Unfallmeldung der Arbeitgeberin (vom 9. Mai 1999) biss er am 1. Mai 1999 beim Verzehr eines Brotes auf einen harten Gegenstand, wobei ein Zahnteil abgebrochen ist. Nach Abkl�rung der Verh�ltnisse - worunter die Einholung der vom behandelnden Zahnarzt Dr. med. dent. S.________ und von M.________ ausgef�llten "Fragebl�tter betreffend Zahnsch�den" (vom 25. Mai und 18. Juni 1999) - lehnte die Z�rich ihre Leistungspflicht ab, da ein Unfall nicht nachgewiesen sei (Verf�gung vom 6. Juli 1999). Daran hielt sie fest, nachdem M.________ einspracheweise geltend gemacht hatte, beim ausgespuckten Kaugut habe sich, nebst dem abgebrochenen Zahnteil, ein kleiner Stein befunden (Einspracheentscheid vom 29. November 1999).
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab (Entscheid vom 21. M�rz 2001).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst M.________ beantragen, in Aufhebung des kantonalen Gerichts- und des Einspracheentscheides sei die Z�rich zu verpflichten, die Kosten der Zahnbehandlung im Betrage von Fr. 1697.40 zu bezahlen; eventuell sei die Sache zur erg�nzenden Beweisaufnahme an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Z�rich schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.- Das kantonale Gericht hat die Bestimmung �ber den Unfallbegriff (Art. 9 Abs. 1 UVV) und die Rechtsprechung zum Begriffsmerkmal der Ungew�hnlichkeit des �usseren Faktors im Allgemeinen (vgl. auch BGE 122 V 233 Erw. 1) sowie bei Zahnsch�den im Besonderen zutreffend dargelegt. Richtig sind weiter die Erw�gungen �ber den sozialversicherungsrechtlich massgeblichen Regelbeweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. auch BGE 121 V 208 Erw. 6b), betreffend der Beweislastregeln (vgl. auch BGE 117 V 264 Erw. 3b) sowie zur Beweismaxime, wonach "Aussagen der ersten Stunde" einer versicherten Person erfahrungsgem�ss unbefangener und zuverl�ssiger sind als sp�tere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachtr�glichen �berlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Natur beeinflusst sein k�nnen (vgl. auch BGE 121 V 47 Erw. 2a mit Hinweisen).
2.- a) Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass es in W�rdigung der gesamten Umst�nde wohl als m�glich erscheint, dass die Zahnsch�digung auf einen Unfall im Rechtssinne zur�ckzuf�hren ist. Ein den Begriff des Unfalls erf�llender Sachverhalt ist indes weder bewiesen noch beweisbar, weshalb weitere Beweisvorkehren nicht angezeigt sind. Die Folgen der Beweislosigkeit hat der Beschwerdef�hrer zu tragen.
b) Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einw�nde verm�gen zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren.
Die blosse Vermutung, wonach der Schaden durch den Biss auf einen "harten Gegenstand" (Unfallmeldung vom 9. Mai 1999 sowie Frageblatt betreffend Zahnschaden vom 18. Juni 1999) oder einen "harten Fremdk�rper" (Frageblatt betreffend Zahnschaden vom 25. Mai 1999) eingetreten ist, gen�gt f�r den Nachweis eines ungew�hnlichen �usseren Faktors nicht. Derart unbestimmte Aussagen, ohne dass der Betroffene das corpus delicti genauer und detaillierter zu beschreiben weiss, lassen keine zuverl�ssige Beurteilung dar�ber zu, um was f�r einen Faktor es sich gehandelt hat, geschweige denn �ber dessen Ungew�hnlichkeit. Dies gilt umso mehr als ein St�ck Brot h�rtere Nahrungsbestandteile, wie hart gebackene Rinde oder ungeschrotete Getreidek�rner, enthalten kann.
Die im Einspracheverfahren erstmals erhobene Behauptung, wonach beim Herausspucken des Kaugutes ein kleiner Stein ausgemacht wurde, ist nicht bewiesen. Es �berzeugt nicht, dass der Beschwerdef�hrer den entsprechenden Sachverhalt nicht bereits vorg�ngig der abschl�gigen, einl�sslich begr�ndeten Verf�gung (vom 6. Juli 1999) dargelegt hat. Die Beschwerdegegnerin hat die tats�chlichen Verh�ltnisse mittels der genannten Fragebl�tter detailliert erhoben. Sie hat damit die sich aus dem Untersuchungsgrundsatz ergebende Verpflichtung zur richtigen und vollst�ndigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes erf�llt (vgl. BGE 122 V 158 Erw. 1a). Sie war nicht gehalten, im Nachgang zu ihren umfassenden Erhebungen den Beschwerdef�hrer zur weiteren Substanziierung des gemeldeten Geschehnisses aufzufordern. Es leuchtet vielmehr nicht ein, insbesondere mit Blick auf die ausf�hrliche Frage 3 des durch den Beschwerdef�hrer ausgef�llten Fragebogens vom 18. Juni 1999, dass ein derart bedeutsamer Umstand, wie der behauptete Biss auf einen Stein als Schadensursache, bis zum Einspracheverfahren unerw�hnt geblieben ist.
Der von Dr. med. dent. S.________ erhobene Befund einer Kronenfraktur ohne Pulpabeteiligung (vgl. das Frageblatt vom 25. Mai 1999) sowie seine zahn�rztliche Beurteilung, wonach es unwahrscheinlich ist, dass der bereits gef�llte Zahn durch einen normalen Kauakt abgebrochen ist (Kurzbericht vom 23. Februar 2000), verm�gen den - rechtsprechungsgem�ss seltenen - Beweis einer unfallbedingten Sch�digung auf Grund medizinischer Feststellungen nicht zu erbringen (RKUV 1990 Nr. U 86 S. 46 ff. Erw. 2 mit Hinweisen).