Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Sozialhilfe_Eingliederungshilfe-d165267.html
Timestamp: 2013-06-20 11:34:44
Document Index: 20057645

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 1', '§ 53', '§ 53', '§ 2', '§ 53', '§ 1', '§ 19', '§ 54', '§ 6', '§ 19']

Sozialhilfe - Eingliederungshilfe | Rechtslexikon auf anwalt24.de
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Sozialhilfe…Sozialhilfe - EingliederungshilfeSozialhilfe - Einmalige LeistungenSozialhilfe - Hilfe bei SchwangerschaftSozialhilfe - Hilfe bei sozialen SchwierigkeitenSozialhilfe - Hilfe in anderen LebenslagenSozialhilfe - Hilfe zum LebensunterhaltSozialhilfe - Hilfe zur FamilienplanungSozialhilfe - Hilfe zur HaushaltsweiterführungSozialhilfe - Hilfe zur SelbsthilfeSozialhilfe - KrankenhilfeSozialhilfe - Laufende LeistungenSozialhilfe - MehrbedarfSozialhilfe - PflegehilfeSozialhilfe - Sicherung der LebensgrundlageSozialhilfe - Vorbeugende GesundheitshilfeSozialisierung von GüternSozialpädagogische FamilienhilfeSozialplanSozialstaatSozialversicherungSozietät…Staatsverwaltung - unmittelbare
Sozialhilfe - Eingliederungshilfe Normen §§ 53 - 60 SGB XII§§ 1 ff. EinglVO Information 1. AllgemeinZiel der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die Teilnahme am Leben in der Gesellschaft zu erleichtern.Zur Eingliederung in die Gesellschaft gehört gemäß § 53 SGB XII vor allem, dem behinderten Menschen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern, ihm die Ausübung eines angemessenen Berufs oder einer angemessenen Tätigkeit zu ermöglichen oder ihm soweit wie möglich ein von einer Pflege unabhängiges Leben zu ermöglichen.2. VoraussetzungenAnspruch auf Eingliederungshilfe haben nach § 53 Abs. 1 SGB XII i.V.m. § 2 SGB IX Personen, deren körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und deren Teilhabe am Leben in der Gesellschaft daher beeinträchtigt ist. Es muss sich umwesentlich behinderte Menschenodervon Behinderung bedrohte Menschen handeln.Wer im einzelnen zu den körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behinderten Menschen im Sinne des § 53 Abs. 1 SGB XII zählt, regeln die §§ 1- 3 der Eingliederungshilfeverordnung.Voraussetzung der Leistungsgewährung ist, dass die beantragte Maßnahmegenerell geeignet sein muss, die Ziele der Eingliederungshilfe zu erreichen,konkret eine positive Prognose für den behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen bestehtunddie Eingliederungshilfe gemäß § 19 Abs. 3 SGB XII nicht aus dem Einkommen und Vermögen des Leistungsberechtigten, seines nicht getrennt lebenden Ehepartners/Lebenspartners oder (bei Minderjährigen) der Eltern finanziert werden kann.3. SubsidiaritätDaneben ist die Eingliederungshilfe insbesondere gegenüber den Leistungen anderer Sozialleistungsträger subsidiär. Dies können z.B. sein:die gesetzliche Krankenversicherungdie Agenturen für Arbeitdie gesetzlichen Unfallversicherungendie gesetzlichen Rentenversicherungendie Träger der Alterssicherung für Landwirtedie Träger der Kriegsopferversorgungdie Träger der öffentlichen Jugendhilfe4. LeistungenDie Leistungen der Eingliederungshilfe sind gemäß § 54 SGB XII u.a:Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung und schulischen AusbildungHilfe zur AusbildungHilfen in BeschäftigungsstättenHilfe zur Sicherung der Teilhabe am ArbeitslebenHilfe zur Sicherung der Wirksamkeit ärztlicher LeistungenDie Konkretisierung dieser Leistungen erfolgt in den §§ 6 ff EinglVO. Danach umfasst die Eingliederungshilfe u.a.Hilfe zur Beschaffung eines KraftfahrzeugesLeistungen der Frühförderung für Kinder bzw. sonstige heilpädagogische MaßnahmenHilfe zur Teilnahme an einem RehabilitationssportEin schulpflichtiges behindertes Kind hat Anspruch auf die Übernahme der Kosten eines Integrationshelfers für den Besuch einer integrativen Grundschule. Dies gilt auch dann, wenn der Besuch einer integrativen Grundschule durch die Schulbehörde lediglich als eine mögliche Form der Beschulung angesehen wurde (BVerwG 26.10.2007 - 5 C 35/06).Besonderheiten bei der Anrechnung von Einkommen und Vermögen:Handelt es sich bei der Eingliederunsghilfe umeine Leistung der stationären Unterbringung,einer Tageseinrichtung für behinderte Menschen oderärztliche Maßnahmen,so ist die Eingliederungshilfe trotz der grundsätzlichen Beschränkungen des § 19 Abs. 3 SGB XII in voller Höhe zu leisten. Der Ehepartner/Lebenspartners bzw. die Eltern minderjähriger Kinder haben in diesen Fällen nur die Kosten des Lebensunterhalts zu tragen. Siehe auch ErziehungshilfenIntensivpädagogikJugendhilfeSozialhilfeSozialhilfe - MehrbedarfSozialpädagogische FamilienhilfeGrube/Wahrendorf: SGB XII - Sozialhilfe; Kommentar, 2. Auflage 2008Zink/Mergler: Handbuch der Grundsicherung und Sozialhilfe; 1. Auflage 2008, Loseblatt
Zitierungen dieses DokumentsRechtswörterbuchSozialhilfeSozialhilfe - AltenhilfeSozialhilfe - BlindenhilfeSozialhilfe - Hilfe bei SchwangerschaftSozialhilfe - Hilfe bei sozialen SchwierigkeitenSozialhilfe - Hilfe zur HaushaltsweiterführungSozialhilfe - Hilfe zur SelbsthilfeSozialhilfe - KrankenhilfeSozialhilfe - Laufende LeistungenSozialhilfe - MehrbedarfSozialhilfe - PflegehilfeSozialhilfe - Sicherung der Lebensgrundlage	StartAnwaltssucheBeiträge & NewsRund ums RechtFür Rechtsanwälte	© 2003 – 2013 Wolters Kluwer Deutschland GmbH |