Source: https://issuu.com/schrotte/docs/finkenstein_dezember_2013-int
Timestamp: 2019-05-26 10:28:01
Document Index: 301605127

Matched Legal Cases: ['§ 69', '§1', '§2', '§3', '§4', '§ 98', '§5', '§6']

Finkenstein dezember 2013 int by Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See - Issuu
Nr. 231 · Dezember 2013 · 46. Jahrgang
Foto: Villach-Warmbad / Faaker See / Ossiacher See Tourismus GmbH
Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und hauchen durch die Winterlüfte, und kerzenhelle wird die Nacht. (Theodor Storm)
Liebe Finkensteinerinnen und Finkensteiner! Fröhliche und besinnliche Weihnachten sowie ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr wünschen Ihnen die Mandatare und Bediensteten der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See
aufzuwenden sein – die Gemeinde muss davon laut Eisenbahnkreuzungsverordnung in den kommenden Jahren (bis 2018) 50 % - also rd. 825.000 € aufbringen. Mit der Erweiterung des bestehenden Kindergartengebäudes in Ledenitzen um einen weiteren Gruppenraum sowie einen zusätzlichen Bewegungsraum, wurde eine sehr zentrale Maßnahme im Kindergartenbereich beschlossen. Darüber hinaus wurden weitere Schwerpunkte im Investitionsbereich für das Jahr 2014 festgelegt, wie etwa die Neuerrichtung des Strandbades am Aichwaldsee, die Instandsetzung- von Gemeindestraßen sowie die aus Gründen der Sicherheit dringend notwendige Sanierung der PKW-Abstellplätze für BürgerInnen und MitarbeiterInnen beim Gemeindeamt in Finkenstein.
Liebe Finkensteinerinnen und Finkensteiner, liebe Jugend! In der Sitzung am 12. Dezember 2013, hat der Gemeinderat der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See für das Haushaltsjahr 2014 trotz Mehrausgaben, speziell im Sozialbereich sowie bei den Krankenanstalten, wieder einen ausgeglichenen Jahresvoranschlag verabschiedet. Ausschlaggebend dafür war einerseits die sparsame Haushaltsführung der letzten drei Jahre, andererseits Einnahmenzuwächse bei den Ertragsanteilen an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben. Diese Sparsamkeit hat sich allerdings in der jüngsten Vergangenheit stark auf die Investitionstätigkeit der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See ausgewirkt und so konnten nur die dringendsten Maßnahmen umgesetzt werden – einige der geplanten Vorhaben mussten teilweise sogar aufgeschoben werden. Nach wie vor ungelöst ist die Sicherung der drei Eisenbahnkreuzungen im Gemeindegebiet, es wird aber gemeinsam mit den Österreichischen Bundesbahnen daran gearbeitet, eine umsetzbare Lösung herbeizuführen. Laut derzeitigem Stand der Dinge und Aussage der Österreichischen Bundesbahnen werden dafür insgesamt Kosten in Höhe von rd. 1,65 Mio. Euro
Gerade weil uns die nicht vorhersehbare Reduzierung der Bedarfszuweisungsmittel durch das Land Kärnten um 80.000 € sowie der permanent steigende Kostendruck in den nächsten Jahren dazu zwingen wird, schwierige Herausforderungen zu meistern, wird es im Hinblick auf die Umsetzung von Investitionen in Zukunft von zentraler Bedeutung sein, Projekte nach ihrer Dringlichkeit zu reihen und die Wünsche an die gegebene Finanzsituation anzupassen. Wir werden den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit über jede Parteigrenze hinaus weiterhin größtmögliche Beachtung schenken müssen. Ein ereignisreiches Jahr geht wieder zu Ende. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe Weihnachten und ein wenig Zeit, um dem Trubel des Alltags zu entfliehen, sich zu entspannen und auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu besinnen. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen und Ihren Familien viel Gesundheit, Zuversicht und Schaffenskraft! Ihr Bürgermeister
Briaf åns Christkindl! Liabs Christkindl ich hån ah groaße Bitt, stell åb ba de Politika des blede G’stritt! Ich kånn’s går neama mehr dartrågn, zwegs jedn Schmårrn tuan de sich klågn. Wia solln se denn a Zeit noch håbn, fyr unsre Suargn, Wyntsch und Plågn. Jeda suacht an Mist vuarn Andarn seiner Tyr, wiar klane Kindar seint de, kimmt ma fyr! In da Gemeinde måch Urdnung, tat ich bittn, då weart ah fest mitarnånda g’strittn. Se solln nit zåmman Weihnåchtsliada singan, na, in Finkenstan war guat wås weitarbringan. An gånzn Haufn könntn de gemeinsåm måchn, Es is zan plerrn, Christkindl, tua hiatz nit låchn! Fyr unsre Stråß, brauchat ma hålt feste Trettar, gånz gleich ob Kindar, Weibar, odar Lëtar. Ban geahn tuant de schon recht g’farlan sein, und fyr de Radlfåhra bedrohlich obndrein. In Auto bëutlts di so tamisch durchanånt, wånnst aussteigst, liegt nebn dir dei Gwånd. Schick in Burgamasta und de Gemeinderëte, an helln Stern, dås ma uns varstehen tëte. Seint groaße Wyntsch de ich å di getrågn, vielleicht vartreibst unsre Surgn und ah Klågn. Wennst nit ålls darpåckst, ah bissl wås wert sein! Frohe Weihnåchtn in ålle Leit von Finkenstein!
Euar Gemeindetschentsche
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 31. Jänner 2014
Impressum: Herausgeber: Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Walter Harnisch, Marktstraße 21, 9584 Finkenstein, Telefon 04254/2690-0. Redaktion: Günther Schrottenbacher, Tel.: 04254/2690 DW 11 oder 23, email: guenther.schrottenbacher@ktn.gde.at und Verena Schnabl, Tel.: 04254/2690-18, email: verena.schnabl@ktn.gde.at. Verlag, Anzeigen und Druck: Santicum Medien GmbH, Willroiderstraße 3, 9500 Villach, Tel. 04242/30795, email: office@santicum-medien.at. Fotos: Archiv, Kopeinig. Villach-Warmbad / Faaker See / Ossiacher See Tou-
rismus GmbH.
Hundehalteverordnung nach dem Kärntner Jagdgesetz 2000	Der Weg zur Energieeffizienz in Gemeinden	Altstoffinsel Stobitzen reaktiviert	A1 bringt schnelles Internet und Kabel TV nach Finkenstein	finkenstein:bewegt … Bleiben Sie mobil	Offene Türen bei der Lebenshilfe Kärnten in Ledenitzen	Christbaumtauchen am Aichwaldsee	28. Herzlball	Feuerwehrball der FF Latschach	Renato Ofner verstorben	Aus dem Standesamt	Sponsion	„Wir suchen Theaterspieler“	Besuch in der RAIKA Fürnitz	Pferdesport	Der SV RAIKA Faaker See voll in Fahrt!	Winterveranstaltungen am Faaker See	Ausschreibung Verpachtung des Strandbades Aichwaldsee
*** Täglich ofenfrische PIZZEN um nur € 6,90 *** 4 6 7 10 10–11 12 13 14 14 16 16–17 19 20 21 23 24 25 26
Der freiwillige Blutspendedienst des Kärntner Roten Kreuzes veranstaltet am Freitag, den 03. Jänner 2014 in der Zeit von 15:30 bis 20:00 Uhr im Volkshaus von Fürnitz, am Donnerstag, den 09. Jänner 2014 in der Zeit von 15:30 bis 20:00 Uhr im Feuerwehrhaus Finkenstein und am Donnerstag, den 16. Jänner 2014 in der Zeit von 15:30 bis 20:00 Uhr im Kulturhaus von Ledenitzen eine Blutabnahme. Die Bevölkerung wird gebeten, sich recht zahlreich an diesen Blutspende Aktionen zu beteiligen.
!!! Wichtig !!! !!! Wichtig !!! Heizkostenzuschuss Die Frist für die Beantragung des Heizkostenzuschuss 2013/2014 endet am 28.02.2014. Beizubringen sind aktuelle Einkommensnachweise (Haushaltseinkommen), Rechnungsbelege über den Einkauf von Heizmaterial sind nicht erforderlich. Anträge und nähere Informationen zum Heizkostenzuschuss 2013/2014 erhalten Sie im Gemeindeamt – Soziales, Frau Urschitz, Tel. 04254/2690 34.
Hundehalteverordnung nach dem Kärntner Jagdgesetz 2000 der Bezirkshauptmannschaft Villach-Land vom 11.11.2013, mit welcher Hundehalter zur ordnungsgemäßen Haltung ihrer Hunde verpflichtet werden. Gemäß § 69 Abs. 4 des Kärntner Jagdgesetzes 2000 – KJG, LGBl.Nr. 21/2000, zuletzt in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 40/2013, wird verordnet: §1 Zum Schutz des Wildes während der Brut- und Setzzeit oder bei Schneelagen, die eine Flucht des Wildes erschweren, werden alle Hundehalter verpflichtet, außerhalb von geschlossenen, verbauten Gebieten, ihre Hunde ausnahmslos bei Tag und Nacht an der Leine zu führen oder entsprechend den tierschutzrechtlichen Bestimmungen sicher zu verwahren. §2 Alle Hundehalter innerhalb geschlossener, verbauter Gebiete, sind verpflichtet, ihre Hunde so zu halten, dass dieselben am Wildbestand keinen Schaden anrichten können. §3 Diese Verordnung gilt nicht für Blinden-, Polizei-, Rettungsund Jagdgebrauchshunde, wenn sie als solche gekennzeichnet (erkennbar) sind, für die ihnen zukommenden Aufgaben verwendet werden und sich aus Anlass ihrer Verwendung vorübergehend der Aufsicht ihrer Halter (Besitzer) entzogen haben. Der Leinenzwang besteht auch nicht, wenn Ausbilder von angemeldeten kynologischen Vereinen, die einem repräsentativen Dachverband angehören, Hunde zu Zwecken der Ausbildung an öffentliche Orte mitnehmen und sich durch einen Ausweis des Vereins als Ausbilder legitimieren können. §4 Wer den Bestimmungen dieser Verordnung zuwiderhandelt, begeht gemäß § 98 Abs. 1 Z. 2 des Kärntner Jagdgesetzes 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21/2000, zuletzt in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 40/2013, eine Verwaltungsübertretung. Verwaltungsübertretungen sind – soferne die Tat nicht den Gegenstand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet – von der Bezirksverwaltungsbehörde mit Geldstrafe bis zu € 1.450,-- und bei Vorliegen erschwerender Umstände, insbesondere, wenn durch die Übertretung ein erheblicher jagdwirtschaftlicher Nachteil eingetreten oder der Täter schon einmal wegen der gleichen strafbaren Handlung bestraft worden ist, mit Geldstrafe bis zu € 2.180,-- zu bestrafen. §5 Diese Verordnung tritt mit 15.11.2013 in Kraft und gilt während der Brut- und Setzzeit des Wildes oder bei einer Schneelage, die eine Flucht des Wildes erschwert. §6 Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 31.07.2014 außer Kraft. Der Bezirkshauptmann: Dr. Riepan
Neue Förderungsrichtlinien „Erneuerbare Wärme 2014“ Anfang Dezember hat das Land neue Förderungsrichtlinien für Alternativenergie beschlossen. Diese treten bereits mit Jahresbeginn 2014 in Kraft und sind bis 31.12.2014 gültig. Folgende Maßnahmen werden nicht mehr gefördert: Heizungsumwälzpumpen und Wärmepumpen zur Raumheizung Weitere wichtige Änderungen: Thermische Solaranlagen Reduzierung des nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses auf 40 % (bisher 50 %).
Holzheizungen Entfall der Zusatzförderung (bisher € 600,--) für Umstieg von Öl- bzw. Gas- oder Stromzentralheizung Entfall der kW-bezogenen Förderung Fernwärmeanschlussförderungen Entfall der erhöhten Grundförderung bei Umstieg von einer Öl- oder Gaszentralheizung Achtung: Für Förderwerber, die ihre Förderungsanträge fristgerecht bis 31.12.2013 bei der Förderstelle einreichen, gelten noch die Richtlinien 2013!!!
Der Weg zur Energieeffizienz in Gemeinden Bgm. Walter Harnisch berichtete dem Gemeinderat in der Sitzung am 14. November 2013, dass unsere Gemeinde bei der am 13. November 2013 stattgefundenen „Gala der Energie“ in Tarcento (Friaul) für ein bereits erreichtes Einsparpotential von 60 % ausgezeichnet wurde. Folgende Bereiche wurden dabei bewertet: a) Entwicklungsplanung	48 % b) Gemeindeeigene Gebäude	49 % c) Strom u. Wärme	65 % d) Wasser u. Abfall	72 % e) Mobilität	66 % f) Kommunikation u. Kooperation	62 % 60 % Durchschnitt gesamt:	Das Projekt „Der Weg zur Energieeffizienz in Gemeinden“ wird im Rahmen des INTERREG IV A Programms Italien – Österreich durchgeführt. Was bietet das Projekt A++ Dieses Projekt geht Partnerschaften mit Gemeinden ein, die dem Einsatz erneuerbarer Energieträger, der Förderung der Energieeffizienz und einer systematischen Vorgangsweise sowohl im gemeindeeigenen Bereich, als auch in der Beratung und Motivation der Bevölkerung aufgeschlossen sind. Die Schwerpunkte liegen in der Weiterbildung, in der Information, Vernetzung und in Service-Leistungen für die Gemeinden. Aufbauend auf diesem Pilotprojekt liegt das Ziel darin, eine vereinfachte Methode zu entwickeln, welche den Gemeinden einen genauen Überblick über bereits umgesetzten Aktivitäten
Foto: Villach-W armbad / Faaker
Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde und hauchen durch steigen Düfte die Winterlüfte, und kerzenhelle wird die Nacht.
See / Ossiacher
See Tourismus
Liebe Finkenste inerinnen und Finkensteiner! Fröhliche und besinnliche Weih glückliches und erfolgreiches neue nachten sowie ein s Jahr wünschen die Mandatare Ihnen und Bedienste Marktgemeinde ten der Finkenstein am Faaker See
Der Energiebeauftragte der Marktgemeinde Finkenstein, Mag. Gerhard Hoi, bei der Urkundenverleihung
im Energiebereich gibt und Konzepte für zukünftige Arbeiten erstellt. Die Umsetzung derselben Initiativen in allen Projektregionen ermöglicht den Austausch von Erfahrungen, Daten und Lösungen. Das zentrale Ziel Zentrales Ziel dieses Projektes ist es, den Gemeinden die fehlende Unterstützung in Form von Beratung, Handlungsanleitungen, Maßnahmenpaketen, Umsetzungshilfen, Checklisten usw. zu geben, um dadurch dauerhafte und nachhaltige Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz anzuregen. Diese dauerhafte Wirkung wird vor allem durch die Anknüpfung an bestehende Gemeindestrukturen (Gemeinderat, technische Abteilungen, Bürgerbüros,...), durch die Schaffung von Energy Teams, das zur Verfügung stellen von unabhängigen Beratungsleistungen und einfach anwendbaren Umsetzungsmethoden erreicht. •	Basis-Analysen betr. Energieverbrauch kommunaler Gebäude (Energieverbräuche werden monatlich erfasst) •	Erstellung eines energiepolitischen Aktivitätenprogramms •	Energieberatung für GemeindebürgerInnen In unserer Gemeinde wurden seit Projektbeginn im Frühjahr 2013 bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt: •	Errichtung von zwei Photovoltaikanlagen a) Volksschule Finkenstein – 20 kW b) Verwaltungsgebäude Faak am See – 30 kW •	Umstellung der Heizungsanlage der Volksschule Ledenitzen von Öl auf Pellets (bis Mitte Dezember 2013) •	Errichtung einer Biomassefernwärmeanlage in Latschach durch die Fa. Waldkraft und Anschluss öffentlicher Gebäude (Kindergarten, Schule, Kulturhaus, Feuerwehr, Wohnhausanlage) •	Energiebuchhaltung für kommunale Gebäude (monatliche Erfassung des Stromverbrauchs) Am grenzüberschreitenden Projekt, das noch bis 31.08.2014 läuft, beteiligen sich neben unserer Gemeinde auch die Gemeinden in Tirol, Südtirol, Belluno, Friaul-Julisch-Venetien, sowie die Gemeinden Ferlach, Neuhaus, Rosegg, St. Jakob i.R. und St. Margarethen i.R.
Altstoffinsel Stobitzen reaktiviert Bewohner der Ortschaften Stobitzen, Techanting und Susalitsch konnten ihre Glas- und Altmetallverpackungen seit Umstellung der Altpapiersammlung und der „Gelben Sack-Sammlung“ entweder bei der Altstoffinsel am Bahnhof Gödersdorf oder beim Wirtschaftshof der Gemeinde vor dem Spar-Markt entsorgen. Kürzlich wurden wieder Container für Bunt- und Weißglas sowie Altmetallverpackungen (Dosen u. Alufolien) am ehemaligen Standort in Stobitzen/Stiegerhofstraße (neben der Bundesstraße) aufgestellt. Sollte es jedoch am Standort zu häufigen Ablagerungen von Altstoffen oder sonstigen Abfällen kommen, werden die Sammelbehälter wieder entfernt.
Altstoffinsel Stobitzen – Stiegerhofstraße
Wassergenossenschaft St. Stefan / Finkenstein – Wasserbeurteilung 2013 Auszug aus dem amtlichen Untersuchungszeugnis W2572/2013 der Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten Entnahmestelle: Zapfhahn im Bohrbrunnen Höfling	Wasserhärte ziemlich hart: 14,4 °dH	Organoleptische Parameter Geruch Geschmack Physikalisch-chemische Parameter pH-Wert TOC(org.Kohlenstoff) Ammonium Chlorid Calcium Eisen Kalium Nitrat Nitrit Natrium Sulfat Magnesium Mikrobiologie Koloniebildende Einheiten 22°C Koloniebildende Einheiten 37°C Coliforme Bakterien, Enterokokken, Escherichia coli, Clostridium perfringens, Pseudomonas aeruginosaje
Karbonathärte: 12,7 °dH Temperatur bei Probenahme: am 17.07.2013 - 11,9 °C Ergebnis neutral neutral
Ergebnis 7,58 <0,5 mg/l <0,1 mg/l 4 mg/l 69,7 mg/l <100 µg/l <1,0 mg/l 5 mg/l nicht nachgewiesen 2,3 mg/l 22 mg/l 20,3 mg/l
Normal 6,5 bis 9,5 bis 5 0 - 0,5 bis 200 bis 400 bis 200 bis 50 bis 25
Ergebnis <40 in 1ml <10 in 1ml
erlaubt 0 - 100 0-20
INFORMATION Unser Trinkwasser wird am Anfang des Finkensteiner Moores aus 20,5 Meter Tiefe aus dem im Jahre 2008 errichteten Bohrbrunnen durch unser Leitungsnetz in unseren Hochbehälter gepumpt. Es ist reines Quellwasser, welches weder desinfiziert noch mittels UV-Bestrahlung aufbereitet werden muss. Obmann: Fritz Müller, Höflingerstraße 10, 9584 Finkenstein, Tel: 0650/3054300
Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger! Liebe Jugend! Das Jahresende bietet Gelegenheit etwas inne zu halten und auf das abgelaufene Jahr 2013 zurückzublicken. Ich möchte dies mit meinem Bericht über die mir übertragenen Teile des Umweltreferates ebenfalls tun. 1. Alternativenergiekonzept Ich habe mich als Umweltausschussobmann seit dem Jahre 2009 intensiv darum bemüht, dass für unser Gemeindegebiet ein Alternativenergiekonzept ausgearbeitet wird. Dieses Konzept soll eine Basis für die zukünftige energetische Entwicklung darstellen, wobei (wie der Name bereits ausdrückt) alternative Energieformen (Biomasse, Wasserkraft, Solarenergie, Photovoltaik, Elektromobilität) verstärkt genutzt werden sollen. Bei einem Alternativenergiekonzept wird zunächst eine Bestandsaufnahme mit einer Energiebilanz für die Energieformen Strom, Wärme und Treibstoffe vorgenommen. Darauf aufbauend wird unter Berücksichtigung vorhandener Ressourcen (Holz, Sonnenenergie, Wasserkraft) und möglicher Energieeinsparungen ein Konzept für die zukünftige Energienutzung ausgearbeitet. Ziel ist es, möglichst viel Energie in der Region selbst zu produzieren bzw. im Idealfall auch energieautark zu werden. Ich freue mich, dass nunmehr für die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See ein Alternativenergiekonzept ausgearbeitet wird. Dies unter dem Namen „terra amicitiae“ gemeinsam mit den Nachbargemeinden Arnoldstein und St. Jakob als Klima- und Energiemodellregion. Die Projektkosten von ca. € 125.000,werden zu 60 % vom Klima- und Energiefonds und zu 40% von den teilnehmenden Gemeinden finanziert. Der Anteil der Marktgemeinde Finkenstein beträgt ca. € 22.000,- (Aufteilung des Gemeindeanteils nach dem Bevölkerungsschlüssel). Das Projekt wird innerhalb von drei Jahren (Start 2013) abgewickelt: Im heurigen Jahr erfolgte die exemplarische Erhebung von Häusern (Bestandsaufnahme), im Jahre 2014 soll das eigentliche Energiekonzept mit einem Maßnahmenpaket vorliegen, danach geht es in die Umsetzungsphase. Zu erwähnen ist auch, dass im Zuge dieses Projektes Energieleitlinien für die Gemeinde ausgearbeitet werden. Diese stellen eine wichtige Basis für die zukünftige energiepolitische Ausrichtung dar.
Für mich ist klar, dass zukünftig kein Weg an der verstärkten Nutzung von alternativen, uns von der Natur gebotenen Energieformen vorbeiführt. Die Politik ist gefordert entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Bevölkerung diese Energieformen annimmt. Ich möchte all jenen danken, die bisher schon auf Biomasse (Hackschnitzel-, Scheitholz oder Pelletsanlage), Solarenergie, Photovoltaik oder Elektromobilität gesetzt haben. Dadurch wird die Wertschöpfung in der eigenen Region erhöht und die Abhängigkeit von den mächtigen Multis ein wenig eingeschränkt. 2. Photovoltaikanlagen Unter Photovoltaikanlagen versteht man Solarstromanlagen, in denen mittels Solarzellen ein Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie (Strom) umgewandelt wird. Unterschieden werden netzgekoppelte Anlagen mit der Möglichkeit der Einspeisung in ein Stromnetz und netzferne Anlagen (Inselbetrieb). Sonnenenergie steht auf unserer Erde fast unbegrenzt zur Verfügung. Eine wichtige Fragestellung in diesem Zusammenhang ist aber die Speicherung der produzierten Energie, nachdem die Sonne nicht den ganzen Tag zur Verfügung steht. Hier laufen umfangreiche Forschungen, wobei die Speicherung in Pumpspeicherkraftwerken eine bedeutende Rolle spielen wird. Auch die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See ist seit diesem Jahr Betreiber von Photovoltaikanlagen. So wurden auf meine Initiative hin im Herbst 2013 zwei Photovoltaikanlagen errichtet, und zwar eine Anlage auf dem Dach der Volksschule Finkenstein und eine zweite auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes in Faak am See. Diese beiden Anlagen mit einer Gesamtleistung von 50 kWp werden im Jahr ca. 50.000 kWh Strom produzieren, die Investition von in etwa € 105.000,- wird sich unter Berücksichtigung der Förderungen bereits nach 8 Jahren zur Gänze amortisieren. 3. Wasserschiene Die Hitzeperiode des heurigen Sommers hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig eine funktionierende Wasserversorgung ist. Um auch in Notfällen (Wasserknappheit, Qualitätsprobleme) eine Versorgung mit Trink- und Nutzwasser gewährleisten zu können, laufen seit dem Jahre 1998 Bemühungen zur Installierung einer Wasserschiene zur Notwasserversorgung zwischen den Wasserversorgungsträgern in unserer Gemeinde. So wurde bisher eine funktionsfähige Verbindung zwischen den Wassergenossenschaften Fürnitz und Gödersdorf errichtet. Zwischen den Wassergenossenschaften Aichwald-Faaker See Süd und Mallestig sowie zwischen den Wassergenossenschaften Mallestig und St. Stefan bestehen be-
reits Verbindungsleitungen. Auch besteht eine Verbindungsleitung zum Wasserwerksverein Pogöriach. Zur Fertigstellung der Wasserschiene ist es noch notwendig eine Verbindungsleitung mit Pumpwerk zwischen der WG Mallestig und der WG Gödersdorf herzustellen. Ein weiteres Pumpwerk ist an der Verbindungsleitung der WG Mallestig und WG Aichwald-Faaker See Süd im Bereich der Rauschenbachquerung erforderlich. Im Einvernehmen mit den betroffenen Genossenschaften wurden vor Kurzem seitens des Umweltreferates der Gemeinde die notwendigen Vorarbeiten (Planungsarbeiten) in Auftrag gegeben, eine Umsetzung ist für das Jahr 2014 vorgesehen. 4. Sanfte Mobilität Unter dem Begriff „Sanfte Mobilität“ werden umweltschonende Fortbewegungsarten wie zu Fuß gehen, Radfahren oder die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel verstanden. Aus meiner Sicht wird es notwendig sein, zukünftig noch vermehrt den öffentlichen Verkehr zu fördern und auf die Bedürfnisse der schwachen Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen. Wie einer vom Bundesministerium für Verkehr (bmvit) veröffentlichten Meinungsumfrage zu entnehmen, ist die Stimmungslage der Bevölkerung zum Radfahren gut. Allerdings sind zum Beispiel nur 30% der Befragten der Meinung, dass „die Politik viel für den Radverkehr macht“. „Im internationalen Vergleich schneidet Österreich beim Radverkehrsaufkommen im vorderen Drittel relativ gut ab. Trotzdem müssen die Bedingungen für den Radverkehr weiter optimiert werden“, so die Studie. Auch in unserer Gemeinde gibt es diesbezüglich noch einigen Handlungsbedarf. Es fehlen gesicherte Radwege entlang der Bundesstraßen in Ortsgebieten und ein Rundweg um den Faaker See. Die Radweganbindung von Fürnitz nach Federaun zum Gailradweg (Baubeginn 2014), für die ich mich sehr eingesetzt habe, ist eine wichtige Maßnahme zur Förderung der sanften Mobilität.
Die neuerrichtete Photovoltaikanlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes in Faak am See.
5. Informationsveranstaltungen Im Jahre 2013 wurden vom Umweltreferat Informationsveranstaltungen zu nachfolgenden Themen organisiert: „Neophyten“, „Bär Luchs und Wolf“ sowie „10 Tipps zum umweltfreundlichen Heizen“. Aufgrund des guten Zuspruchs sind weitere Veranstaltungen auch für das Jahr 2014 vorgesehen. Abschließend wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute für das „Neue Jahr 2014“! Ihr Vizebürgermeister DI Hannes Poglitsch
A1 bringt schnelles Internet und Kabel TV nach Finkenstein Finkenstein wird 2014 an das Giganetz von A1 angeschlossen. Für mehr als 600 Haushalte bringt das spürbar schnellere Datenübertragungen bis zu 30 Mbit/s im Internet und die Möglichkeit Kabelfernsehen in hochauflösender Qualität zu empfangen. A1 verwendet eine Ausbautechnologie, die leistungsfähige Glasfaserleitungen bis zu einer Entfernung von wenigen hundert Metern zu den Haushalten bringt (FTTC, Fiber to the Curb). In diesem Rahmen werden 2 neue Schaltstellen errichtet. Diese Schaltstellen werden mit Glasfaserleitungen an das A1 Giganetz angebunden. Auf der verbleibenden Strecke von den Schaltstellen in die Haushalte bleiben die Kupferleitungen unverändert bestehen. Diese Methode hat den Vorteil, dass im Vergleich zu vorher, wesentlich höhere Kapazitäten auf den Leitungen verfügbar werden, aber gleichzeitig keine
Verlegearbeiten in Wohnungen oder Häusern erforderlich sind. So können relativ rasch ganze Ortschaften und Siedlungen mit Breitbandtechnologie versorgt werden. Bei der Verlegung der leistungsfähigen Glasfaserkabel können zu einem großen Teil bereits bestehende Verrohrungen verwendet werden. In Teilen des Ausbaugebietes sind im Frühjahr 2014 kleinräumige Grabungsarbeiten erforderlich. Die Beeinträchtigungen werden aber auf ein Mindestmaß beschränkt. Ein Teil der Ausbaukosten wird aus Mitteln des ELER Förderprogrammes von EU, Bund und Land gefördert. Neben den Vorteilen für die Bewohner steigert der Glasfaserausbau auch die Attraktivität von Finkenstein als Wirtschaftsstandort, stellen schnelle Datenverbindungen mittlerweile doch ein wichtiges Standortkriterium, insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen, dar.
finkenstein:bewegt – Bleiben Sie mobil!
Das neue Fahrgastbeförderungssystem in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See! Werte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger, werte Gäste der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See! In unserer Gemeinde gibt es seit 05. August 2013 ein neues Fahrgastbeförderungssystem. Wie diese neue Art der Mobilität in der Gemeinde funktioniert und wer dahinter steckt, haben wir in den letzten Ausgaben von finkenstein:aktuell vorgestellt. Heute teilen wir Ihnen mit, wie wir in das neue Jahr starten bzw. welche Veränderungen es geben wird. Der Verein finkenstein:bewegt hat das Ziel, den Bürgerinnen und Bürgern, den Gästen und Urlaubern eine günstige, unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, innerhalb und auch außerhalb der Gemeindegrenzen mobil zu sein, ohne dabei selber fahren zu müssen! Die neue Art der Mobilität wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen – ein großes Dankeschön dafür!! In den ersten fünf Monaten des Bestehens sind ca. 1400 Personen befördert worden – ein unglaublicher Erfolg! Vielen herzlichen Dank für Ihr großes Vertrauen! Änderung der Einsatzzeiten sowie Anpassung des Fahrpreises mit 01.01.2014 Der meist genannte Wunsch der Nutzerinnen und Nutzer unseres neuen Fahrgastbeförderungssystems war eine Ausweitung der derzeitigen Einsatzzeiten. Diesem Wunsch können wir nun ganz im Sinne von Weihnachten – und dank der Unterstützung durch die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See – auch erfüllen! Ab 02.01.2014 können Sie unseren Mobilitätsdienst
zu folgenden Zeiten nutzen: Montag – Freitag von 08:00 – 17:00 Uhr, ausgenommen an Feiertagen In der Startphase wurden auch die tatsächlich anfallenden Kosten für dieses Mobilitätsmodell ermittelt. Um den Beförderungsdienst auch weiterhin kostendeckend durchführen zu können, wird der Grundpreis ab 01.01.2014 auf € 4,90 angepasst. Damit ist sichergestellt, dass dieses Service auch im kommenden Jahr ohne Einschränkungen angeboten werden kann. Vorrangiges Ziel von finkenstein:bewegt bleibt in jedem Fall die weitere Ausweitung der Einsatzzeiten über die Grundversorgung hinaus. Dazu ist jedoch eine zusätzliche finanzielle Unterstützung notwendig. Wünschenswert wären Beiträge der heimischen Wirtschaft, der Gastronomie und auch der Tourismusbetriebe, Sponsoren und Gönner sind ebenfalls herzlich willkommen! Der beiderseitige Vorteil liegt auf der Hand – erweiterte Einsatzzeiten von finkenstein:bewegt bringen Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Urlauber noch öfter dorthin, wo sie hin wollen – und das könnte ja auch zu Ihnen sein! Also melden Sie sich als Unterstützer, Sponsor oder Gönner bei finkenstein:bewegt – es lohnt sich garantiert! Allerlei Wissenswertes rund um finkenstein:bewegt Einsatzzeiten (bis 31.12.2013): Montag – Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr Samstag von 09:00 bis 12:00 Uhr
Wir danken für die gute Zusammenarbeit und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2014!
A 9602 Thörl-Maglern 81 Tel. 04255 8200 Fax-Dw. 40 Mobil: 0664 1313326 lackner-elektro@speed.at
Einsatzzeiten (neu ab 02.01.2014): Montag â&#x20AC;&#x201C; Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr, ausgenommen an Feiertagen Fahrpreis ab 01.01.2014: Der Grundpreis betrĂ¤gt â&#x201A;Ź 4,90 pro Fahrt bis 7 km, Ăźber 7 km Fahrstrecke kommen â&#x201A;Ź 0,50 pro km innerhalb der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See dazu.    Es kĂśnnen bis zu 4 Personen     (KapazitĂ¤t des Taxis) zu diesem vergĂźnstigten Preis  	  
transportiert werden, voraus    gesetzt alle FahrgĂ¤ste steigen VersicherungsbĂźro Pinter gemeinsam ein und haben       /SSIACHER