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Timestamp: 2019-09-21 16:23:19
Document Index: 184069811

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 3']

SR 817.022.15 Verordnung des EDI vom 16. Dezember 2016 über die Höchstgehalte für Kontaminanten (Kontaminantenverordnung, VHK)
Verordnung des EDI über die Höchstgehalte für Kontaminanten
(Kontaminantenverordnung, VHK)
vom 16. Dezember 2016 (Stand am 2. Oktober 2018)
gestützt auf die Artikel 10 Absatz 4 Buchstabe e und 95 Absatz 3 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom 16. Dezember 20161 (LGV),
1 Diese Verordnung legt die Höchstgehalte für Kontaminanten in Lebensmitteln fest.
2 Sie legt die Höchstgehalte für die radioaktive Kontamination von Lebensmitteln nach einem nuklearen Unfall oder einem anderen radiologischen Notfall nach Artikel 2 Absatz 5 der Verordnung (Euratom) 2016/521 fest.
3 Sie gilt nicht für Kontaminanten, die vollständig oder teilweise Gegenstand spezifischer Verordnungen sind.
1 Verordnung (Euratom) 2016/52 des Rates vom 15. Januar 2016 zur Festlegung von Höchstwerten an Radioaktivität in Lebens- und Futtermitteln im Falle eines nuklearen Unfalls oder eines anderen radiologischen Notfalls und zur Aufhebung der Verordnung (Euratom) Nr. 3954/87 des Rates und der Verordnungen (Euratom) Nr. 944/89 und (Euratom) Nr. 770/90 der Kommission; Fassung gemäss ABl. L 13 vom 20.1.2016, S. 2.
Art. 2 Festlegung von Höchstgehalten
1 Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) setzt die Höchstgehalte für Kontaminanten so fest, dass diese durch die Anwendung der guten Verfahrenspraxis auf allen Stufen, wie Gewinnung, Fertigung, Verarbeitung, Zubereitung, Behandlung, Aufmachung, Verpackung, Beförderung oder Lagerung, eingehalten werden können.
2 Es berücksichtigt neben den üblichen wissenschaftlichen Unterlagen insbesondere:
die Toxizität eines Stoffes;
die technisch unvermeidbare Konzentration eines Stoffes im Lebensmittel;
die Aufnahme eines Stoffes auf der Grundlage der Verzehrsmenge der betreffenden Lebensmittel;
die bekannten kumulativen oder synergistischen Interaktionen von Wirkstoffen, die auf gleiche biologische Systeme im menschlichen Organismus wirken;
die Höchstgehalte, die für die wichtigsten Handelspartner der Schweiz gelten.
3 Es legt die Höchstgehalte fest für:
Nitrat in Anhang 1;
Mykotoxine in Anhang 2;
Metalle und Metalloide in Anhang 3;
3-Monochlorpropan-1,2-diol (3-MCPD) in Anhang 4;
Dioxine und Polychlorierte Biphenyle (PCB) in Anhang 5;
polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in Anhang 6;
Melamin und seine strukturverwandten Verbindungen in Anhang 7;
pflanzeneigene Toxine in Anhang 8;
weitere Kontaminanten in Anhang 9.
Art. 3 Festlegung von Höchstgehalten bei nuklearen Unfällen oder anderen radiologischen Notfällen
1 Im Falle eines nuklearen Unfalls oder eines anderen radiologischen Notfalls, der zu einer erheblichen radioaktiven Kontamination von Lebensmitteln geführt hat oder wahrscheinlich zu einer solchen führen wird, sind in Anhang 10 Höchstgehalte für Radionuklide festgelegt.
2 Das BLV kann in Absprache mit dem Bundesamt für Gesundheit ereignisbezogene Höchstgehalte festlegen, die von Anhang 10 abweichen. Diese Ausnahmen müssen auf wissenschaftlichen Nachweisen beruhen und durch die herrschenden Umstände hinreichend begründet sein.
Art. 4 Getrocknete, verdünnte, verarbeitete und zusammengesetzte Lebensmittel
1 Bei getrockneten, verdünnten, verarbeiteten oder aus mehr als einer Zutat zusammengesetzten Lebensmitteln sind die festgelegten Höchstgehalte unter Berücksichtigung der nachfolgenden Kriterien zu bestimmen:
Veränderungen in der Konzentration des Kontaminanten durch das Trocknungs- oder Verdünnungsverfahren;
Veränderungen in der Konzentration des Kontaminanten durch die Verarbeitung;
die relativen Anteile der Zutaten im Erzeugnis;
2 Der zuständigen Vollzugsbehörde sind im Rahmen der amtlichen Kontrolle die spezifischen Konzentrations- oder Verdünnungsfaktoren für die betreffenden Trocknungs-, Verdünnungs-, Verarbeitungs- oder Mischverfahren beziehungsweise für die betreffenden getrockneten, verdünnten, verarbeiteten oder zusammengesetzten Lebensmittel mitzuteilen und zu begründen.
3 Wird der betreffende Konzentrations- oder Verdünnungsfaktor nicht mitgeteilt oder erachtet die zuständige Vollzugsbehörde den Faktor angesichts der gegebenen Begründung als ungeeignet, so legt die Vollzugsbehörde diesen Faktor auf der Grundlage der verfügbaren Informationen und unter Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes selbst fest.
4 Die Absätze 1-3 sind anwendbar, sofern keine spezifischen Höchstgehalte für getrocknete, verdünnte, verarbeitete oder zusammengesetzte Lebensmittel in den Anhängen 1-10 festgelegt sind.
Art. 5 Verbot des Inverkehrbringens, der Verwendung, der Vermischung und der Entgiftung
1 Lebensmittel dürfen weder in Verkehr gebracht noch als Lebensmittelzutat verwendet werden, wenn sie einen Kontaminanten enthalten, der den Höchstgehalt nach den Anhängen 1-10 überschreitet.
2 Lebensmittel, die die in den Anhängen 1-10 festgelegten Höchstgehalte einhalten, dürfen nicht mit Lebensmitteln vermischt werden, die diese Höchstgehalte überschreiten.
3 Lebensmittel, die einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung zur Reduzierung der Kontamination unterzogen werden sollen, dürfen nicht mit Lebensmitteln vermischt werden, die zum direkten menschlichen Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt sind.
4 Lebensmittel, die Kontaminanten nach Anhang 2 enthalten, dürfen nicht durch chemische Behandlung entgiftet werden.
Art. 6 Nachführung der Anhänge
1 Das BLV passt die Anhänge dem Stand von Wissenschaft und Technik sowie dem Recht der wichtigsten Handelspartner der Schweiz an.
Art. 7 Weisungen an die kantonalen Vollzugsbehörden
1 Entsprechen die Anhänge 1-10 den neuen Erkenntnissen oder Entwicklungen nicht mehr und sind sofortige Massnahmen zum Schutz der Gesundheit erforderlich, so kann das BLV den kantonalen Vollzugsbehörden bis zur Änderung der Anhänge befristete Weisungen erteilen.
2 Die Weisungen werden im Internet publiziert.
Lebensmittel, die den Anforderungen dieser Verordnung nicht genügen, dürfen noch bis zum 30. April 2018 nach bisherigem Recht hergestellt oder eingeführt werden. Sie dürfen noch bis zum Abbau der Bestände an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.
Art. 8a1Übergangsbestimmung zur Änderung vom 12. März 2018
Lebensmittel, die der Änderung vom 12. März 2018 nicht genügen, dürfen noch bis zum 30. April 2019 nach bisherigem Recht eingeführt und hergestellt und noch bis zum Abbau der Bestände an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des BLV vom 12. März 2018, in Kraft seit 1. Mai 2018 (AS 2018 1539).
(Art. 2 Abs. 3 Bst. a, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1 und 2 sowie 7 Abs. 1)
Höchstgehalte für Nitrat in Lebensmitteln
Teil A: Erläuterungen
1 Die Höchstgehalte gelten für den essbaren Teil der Lebensmittel, soweit nichts anderes bestimmt ist.
2 Wenn keine Angaben über die Art des Anbaus von Salat vorhanden sind, gilt der strengeren Wert für Nitrat.
3 Die aufgeführten Lebensmittel beziehen sich auf die in Anhang 1 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20161 über die Höchstgehalte für Pestizidrückstände in oder auf Erzeugnissen pflanzlicher und tierischer Herkunft definieren Erzeugnissen.
Teil B: Tabelle
unter Glas/Folie angebaut
im Freiland angebaut
genussfertige Erzeugnisse als solches vermarktet oder in der vom Hersteller angegebenen Zubereitung
Lactuca-Salate
frisch; ausgenommen Eisbergsalat; Ernte vom 1. Oktober bis 31. März; unter Glas/Folie angebaut
frisch; ausgenommen Eisbergsalat; Ernte vom 1. April bis 30. September; unter Glas/Folie angebaut
frisch; ausgenommen Eisbergsalat; Ernte vom 1. Oktober bis 31. März; im Freiland angebaut
frisch; ausgenommen Eisbergsalat; Ernte vom 1. April bis 30. September; im Freiland angebaut
frisch; ausgenommen Spinat, der zur Verarbeitung bestimmt ist und lose direkt vom Feld zum Verarbeitungsbetrieb befördert wird
haltbar gemacht, tiefgefroren oder gefroren
(Art. 2 Abs. 3 Bst. b, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1, 2 und 4 sowie 7 Abs. 1)
Höchstgehalte für Mykotoxine in Lebensmitteln
2 Die Höchstgehalte für Aflatoxine beziehen sich auf den essbaren Teil der Erdnüsse und Hartschalenobst. Wenn Erdnüsse und Hartschalenobst «in der Schale» analysiert werden, wird bei der Berechnung des Aflatoxingehalts angenommen, dass die gesamte Kontamination den essbaren Teil betrifft; diese Annahme gilt nicht für Paranüsse.
3 Wenn Folge- oder Verarbeitungserzeugnisse ausschliesslich oder fast ausschliesslich aus dem jeweiligen Hartschalenobstn hergestellt werden, gelten die für das Hartschalenobst festgelegten Aflatoxin-Höchstgehalte auch für die Folge- oder Verarbeitungserzeugnisse. In allen anderen Fällen gilt für die Folge- oder Verarbeitungserzeugnisse Artikel 4 Absätze 1-3.
4 Bei Getreidebeikost und anderer Beikost für Säuglinge und Kleinkinder beziehen sich die Höchstgehalte auf die Trockenmasse.
5 Bei Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, einschliesslich bei Säuglingsmilchnahrung und Folgemilch, sowie bei Beikost für Säuglinge und Kleinkinder, ausser Getreidebeikost, beziehen sich die Höchstgehalte auf das genussfertige Erzeugnis (als solches vermarktet oder in der vom Hersteller angegebenen Zubereitung).
6 Bei diätetischen Lebensmitteln für besondere medizinische Zwecke, die eigens für Säuglinge bestimmt sind, beziehen sich die Höchstgehalte im Falle von Milch und Milcherzeugnissen auf genussfertige Erzeugnisse (als solche vermarktet oder in der vom Hersteller angegebenen Zubereitung) und im Falle von anderen Erzeugnissen als Milch und Milcherzeugnisse auf die Trockenmasse.
7 Die für unverarbeitetes Getreide festgelegten Höchstgehalte gelten für unverarbeitetes Getreide, das zur ersten Verarbeitungsstufe in Verkehr gebracht wird. «Erste Verarbeitungsstufe» bedeutet jegliche physikalische oder thermische Behandlung des Korns ausser Trocknen. Verfahren zur Reinigung, zur Sortierung und zur Trocknung gelten nicht als «erste Verarbeitungsstufe», sofern das Getreidekorn selbst nicht physikalisch behandelt wird und das ganze Korn nach der Reinigung und Sortierung intakt bleibt. Bei integrierten Erzeugungs- und Verarbeitungssystemen gelten die Höchstgehalte für unverarbeitetes Getreide, sofern es für die erste Verarbeitungsstufe bestimmt ist.
8 Erdnüsse, andere Ölsaaten, Hartschalenobst, Trockenobst, Reis und Mais, bei denen die festgelegten Höchstgehalte für die Erzeugnisse, die zum unmittelbaren Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt sind, für Aflatoxine nicht eingehalten werden, dürfen in Verkehr gebracht werden, sofern sie:
1 nicht für den unmittelbaren menschlichen Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt sind;
2 den festgelegten Höchstgehalten für Erzeugnisse, die vor ihrem Verzehr oder ihrer Verwendung als Lebensmittelzutat einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung unterzogen werden sollen, genügen;
3 einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung unterzogen werden und nach dieser Behandlung die festgelegten Höchstgehalte für die Erzeugnisse, die zum unmittelbaren Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt sind, nicht überschreiten, wobei diese Behandlung keine sonstigen schädlichen Rückstände verursachen darf;
4 eine Kennzeichnung aufweisen, die den Verwendungszweck eindeutig angibt, und mit dem folgenden Hinweis versehen sind: «Das Erzeugnis muss vor seinem Verzehr oder vor seiner Verwendung als Lebensmittelzutat einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung zur Reduzierung der Aflatoxinkontamination unterzogen werden.» Dieser Hinweis muss auf dem Etikett jeder einzelnen Verpackungseinheit, wie Beutel oder Kiste, und im Originalbegleitdokument enthalten sein. Der Code der Sendung / Herstellungscharge muss dauerhaft auf jeder einzelnen Verpackungseinheit, wie Beutel oder Kiste, der Sendung und auf dem Originalbegleitdokument angebracht werden.
9 Für Erdnüsse, andere Ölsaaten, daraus gewonnene Erzeugnisse und Getreide muss ein eindeutiger Hinweis zum Verwendungszweck auf dem Etikett jeder einzelnen Verpackungseinheit, wie Beutel oder Kiste, und auf dem Originalbegleitdokument angebracht sein. Das Begleitdokument muss einen eindeutigen Bezug zur Sendung aufweisen, indem es den Code der Sendung enthält, der auf jeder einzelnen Verpackungseinheit der Sendung, wie Beutel oder Kiste, angebracht ist. Ausserdem muss die im Begleitdokument angegebene gewerbliche Tätigkeit der Empfängerin oder des Empfängers der Sendung mit dem angegebenen Verwendungszweck in Einklang stehen.
Fehlt ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die Lebensmittel nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, so gelten die in Teil B festgelegten Höchstgehalte für alle in Verkehr gebrachten Erdnüsse, andere Ölsaaten und daraus gewonnenen Erzeugnisse und sämtliches Getreide, die zum unmittelbaren Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt sind.
Für Erdnüsse und andere Ölsaaten, die zum Zermahlen bestimmt sind, sind in Bezug auf die Einhaltung der in Teil B festgelegten Höchstgehalte für die Erzeugnisse, die vor ihrem Verzehr oder ihrer Verwendung als Lebensmittelzutat einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung unterzogen werden sollen, Ausnahmen möglich. In diesem Fall müssen die Sendungen eine Kennzeichnung aufweisen, die den Verwendungszweck eindeutig angibt, und mit dem folgenden Hinweis versehen sind: «Zum Zermahlen für die Erzeugung von raffiniertem Pflanzenöl bestimmtes Erzeugnis». Dieser Hinweis muss auf dem Etikett jeder einzelnen Verpackungseinheit, wie Beutel oder Kiste, und in den Begleitdokumenten enthalten sein. Der endgültige Bestimmungsort muss eine Mühle sein.
diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, die eigens für Säuglinge bestimmt sind
Erdnüsse und andere Ölsaaten
ausgenommen Erdnüsse und andere Ölsaaten, die zum Zermahlen für die Erzeugung von raffiniertem Pflanzenöl bestimmt sind; die vor ihrem Verzehr oder ihrer Verwendung als Lebensmittelzutat einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung unterzogen werden sollen
Erdnüsse und andere Ölsaaten und deren Verarbeitungserzeugnisse
ausgenommen pflanzliche Rohöle, die zum Raffinieren bestimmt sind, und raffinierte Pflanzenöle; zum unmittelbaren Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt
Getreide und Getreideerzeugnisse, einschliesslich verarbeiteter Getreideerzeugnisse
Haselnüsse und Paranüsse
die vor ihrem Verzehr oder ihrer Verwendung als Lebensmittelzutat einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung unterzogen werden sollen
zum unmittelbaren Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt
der vor seinem Verzehr oder seiner Verwendung als Lebensmittelzutat einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung unterzogen werden soll
Mandeln, Pistazien und Aprikosenkerne
Paprika und Chilipulver, Pfeffer, Muskat, Ingwer, Kurkuma
einschliesslich Gewürzmischungen, die eine oder mehrere der oben genannten Gewürzsorten enthalten; getrocknetes Obst, ganz oder gemahlen, von Paprika und Chilipulver aus Capsicum spp., einschliesslich Cayennepfeffer
übrige; die vor ihrem Verzehr oder ihrer Verwendung als Lebensmittelzutat einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung unterzogen werden sollen
Hartschalenobst und seine Verarbeitungserzeugnisse
übrige; zum unmittelbaren Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt
ausgenommen getrocknete Feigen, die vor ihrem Verzehr oder ihrer Verwendung als Lebensmittelzutat einer Sortierung oder einer anderen physikalischen Behandlung unterzogen werden sollen
ausgenommen getrocknete Feigen und ihre Verarbeitungserzeugnisse, die zum unmittelbaren Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt sind
Aflatoxine (Summe von B1, B2, G1 und G2)
ausgenommen pflanzliche Rohöle, die zum Raffinieren bestimmt sind und raffinierte Pflanzenöle; zum unmittelbaren Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt
Rohmilch, wärmebehandelte Milch und Milch zur weiteren Verarbeitung
Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, auch Säuglingsmilchnahrung und Folgemilch
Brot, einschliesslich Kleingebäck, feine Backwaren, Kekse, Getreide-Snacks und Frühstückscerealien
Getreide, unverarbeitet
ausgenommen Hartweizen, Hafer und Mais
Hafer, unverarbeitet
Hartweizen, unverarbeitet
Mais, unverarbeitet
ausgenommen unverarbeiteter Mais, der zur Verarbeitung durch Nassmahlen bestimmt ist
Maismahlerzeugnis als Grobgriess, Feingriess oder Pellets
mit einer Partikelgrösse > 500 Mikrometer, die nicht zum unmittelbaren menschlichen Verzehr bestimmt sind
Maismehl und durch Aufblähen oder Rösten hergestelltes Maismahlerzeugnis
mit einer Partikelgrösse ≤500 Mikrometer, die nicht zum unmittelbaren menschlichen Verzehr bestimmt sind
trocken, Wassergehalt ca. 12 %
zum unmittelbaren menschlichen Verzehr bestimmtes Getreide, Getreidemehl, als Enderzeugnis für den unmittelbaren menschlichen Verzehr vermarktete Kleie und Keime
ausgenommen Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder
Fumonisine (Summe von B1 und B2)
Mais, zum unmittelbaren menschlichen Verzehr bestimmt
ausgenommen Frühstückscerealien und Snacks auf Maisbasis und Getreidebeikost und andere Beikost auf Maisbasis für Säuglinge und Kleinkinder; zum unmittelbaren menschlichen Verzehr bestimmte Lebensmittel auf Maisbasis
Mehl und durch Aufblähen oder Rösten hergestelltes Maismahlerzeugnis
Getreidebeikost und andere Beikost auf Maisbasis für Säuglinge und Kleinkinder
bei Verarbeitung zu Mehl, Probenahme 1 kg
bei Abgabe an die Konsumentin oder den Konsumenten, Probenahme 1 kg
aromatisierter Wein, aromatisierte weinhaltige Getränke und aromatisierte weinhaltige Cocktails
aus unverarbeitetem Getreide gewonnene Erzeugnisse
ausgenommen diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, die eigens für Säuglinge bestimmt sind, Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder sowie Weizengluten; einschliesslich verarbeiteter Getreideerzeugnisse und zum unmittelbaren menschlichen Verzehr bestimmter Getreide
ausgenommen löslicher Kaffee; in Bohnen oder gemahlen
Paprika und Chilipulver
getrocknetes Obst, ganz oder gemahlen, von Paprika und Chilipulver aus Capsicum spp., einschliesslich Cayennepfeffer und Paprika
Pfeffer, Muskat, Ingwer, Kurkuma
einschliesslich getrockneter Gewürze und Gewürzmischungen und Gewürzmischungen, die Capsicum spp. enthalten
zur Verwendung in Lebensmitteln, bestimmten Getränken und Zuckerwaren, bezogen auf den unverdünnten Extrakt, der nach einem Verfahren hergestellt wurde, bei dem aus 3 bis 4 kg Süssholzwurzel 1 kg Extrakt gewonnen wird
als Zutat für Kräutertees; Glycyrrhiza glabra, Glycyrrhiza inflata und andere Sorten
Traubensaft, rekonstituiertes Traubensaftkonzentrat und Traubennektar
zum unmittelbaren menschlichen Verzehr bestimmter Traubenmost und zum unmittelbaren menschlichen Verzehr bestimmtes rekonstituiertes Traubenmostkonzentrat
ausgenommen Likörwein (Wein mit einem Alkoholgehalt von mindestens 15 Vol.-%) und Fruchtwein; einschliesslich Schaumwein
das nicht unmittelbar an die Konsumentin oder den Konsumenten verkauft wird
Apfelsaft und feste Apfelerzeugnisse, einschliesslich Apfelkompott und Apfelpüree, für Säuglinge und Kleinkinder
die mit diesem Verwendungszweck gekennzeichnet und verkauft werden
Beikost für Säuglinge und Kleinkinder
ausgenommen Getreidebeikost
feste Apfelerzeugnisse, einschliesslich Apfelkompott und Apfelpüree
ausgenommen Apfelsaft und feste Apfelerzeugnisse für Säuglinge und Kleinkinder und andere Beikost als Getreidebeikost für Säuglinge und Kleinkinder; fest, für den direkten Verzehr bestimmt
Fruchtsäfte, rekonstituierte Fruchtsaftkonzentrate und Fruchtnektar
Obstwein, alkoholfrei
Spirituosen, Apfelwein und andere aus Äpfeln gewonnene oder Apfelsaft enthaltende fermentierte Getränke
Brot, feine Backwaren, Kekse, Getreide-Snacks und Frühstückscerealien
ausgenommen Mais-Snacks und Frühstückscerealien auf Maisbasis; einschliesslich Kleingebäck
ausgenommen Mais
Getreide und Getreidemehl
ausgenommen für den unmittelbaren menschlichen Verzehr bestimmter Mais, Snacks und Frühstückscerealien auf Maisbasis, Getreidebeikost, ausser Getreidebeikost auf Maisbasis, und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder, verarbeitete Lebensmittel auf Maisbasis für Säuglinge und Kleinkinder, Maismahlerzeugnis als Grobgriess, Feingriess oder Pellets sowie Mehl und durch Aufblähen oder Rösten hergestelltes Maismahlerzeugnis; zum unmittelbaren menschlichen Verzehr; als Enderzeugnis für den unmittelbaren menschlichen Verzehr vermarktete Kleie und Keime,
ausgenommen Getreidebeikost auf Maisbasis
Lebensmittel auf Maisbasis für Säuglinge und Kleinkinder, verarbeitet
Mais, Snacks und Frühstückscerealien auf Maisbasis
zum unmittelbaren menschlichen Verzehr
1 Bereinigt gemäss Ziff. II und III der V des BLV vom 12. März 2018, in Kraft seit 1. Mai 2018 (AS 2018 1539).
(Art. 2 Abs. 3 Bst. c, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1 und 2 sowie 7 Abs. 1)
Höchstgehalte für Metalle und Metalloide
2 Bei Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, auch Säuglingsmilchnahrung und Folgemilch, sowie bei Getreidebeikost und anderer Beikost für Säuglinge und Kleinkinder beziehen sich die Höchstgehalte auf das im Handel erhältliche Erzeugnis.
3 Die Höchstgehalte gelten für die gut gewaschenen oder gereinigten (Staub, Erde) Erzeugnisse.
4 Die Höchstgehalte gelten für geschälte Kartoffeln.
5 Die Höchstgehalte bei Konserven in Dosen beziehen sich auf abgetropfte Ware.
6 Sofern der gesamte Fisch zum Verzehr bestimmt ist, gelten die Höchstgehalte für den gesamten Fisch.
7 Die Höchstgehalte für Getreide gelten für die Körner.
Arsen (anorganisch)
Braunalge Sargassum fusiforme (Hizikia fusiformis)
bezogen auf Trockenmasse
Fruchtsäfte, verdünnte Fruchtsäfte, Fruchtnektare und Fruchtsirupe
Reis, geschliffen, nicht parboiled (polierter oder weisser Reis)
Reis, parboiled und geschält
Reiskekse, Reiswaffeln, Reiskräcker und Reiskuchen
Reis für die Herstellung von Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder
Wermut und Bitter, alkoholfrei
aus der Weinlese von 2001 bis 2015
aus der Weinlese ab 2016
ausgenommen frische Kräuter
Erdbeerbaumfrüchte
einschliesslich Milchfett
Fleisch von Rindern, Schafen, Schweinen und Geflügel
ausgenommen Nebenprodukte der Schlachtung
ausgenommen Zuckermais
Fruchtsäfte, rekonstituiertes Fruchtsaftkonzentrat und Fruchtnektare, ausschliesslich aus Beeren und anderem Kleinobst
Fruchtsäfte, rekonstituiertes Fruchtsaftkonzentrat und Fruchtnektare
übriges, ausgenommen Algen
Getränke für Säuglinge und Kleinkinder, die mit diesem Verwendungszweck gekennzeichnet und verkauft werden
übrige; Zubereitung durch Aufgiessen oder Abkochen
übrige; einschliesslich Fruchtsäfte; vermarktet als Flüssigkeit oder Rückgewinnung nach den Anweisungen des Herstellers
ausgenommen Getränke
Judasohren (Auricularia auricula-judae)
bezogen auf Trockenmasse; aus offener Zucht
ohne Eingeweide
Muskelfleisch der Extremitäten und des Hinterleibes
Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, die speziell für Säuglinge und Kleinkinder bestimmt sind
vermarktet als Pulver
vermarktet als Flüssigkeit
Muskelfleisch von Fischen
Nebenprodukte der Schlachtung von Rindern, Schafen, Schweinen und Geflügel
ausgenommen Hartschalenobst, Cranbeeren, Johannisbeeren, Holunderbeeren und Erdbeerbaumfrüchte
ausgenommen Likörwein, Apfel-, Birnen- und Fruchtwein; aus der Weinlese von 2001 bis 2015; einschliesslich Schaumwein
ausgenommen Likörwein, Apfel-, Birnen- und Fruchtwein; aus der Weinlese ab 2016; einschliesslich Schaumwein
Wiesenchampignons, Austernseitling, Shiitake
Blattgemüse und frische Kräuter, Blattkohle, Knollensellerie, Pastinake, Schwarzwurzel, Meerrettich, Wiesenchampignons, Austernseitlinge, Shiitake
Gärungsessig und Essigsäure zu Speisezwecken
übrige, ausgenommen Hartschalenobst
ausgenommen Weizen und Reis
Krabben und krabbenartige Krebstiere (Brachyura und Anomura)
Muskelfleisch der Extremitäten
Leber von Rindern, Schafen, Schweinen, Geflügel und Pferden
bezogen auf die Trockenmasse, ausgenommen Mikroalgen zu Nahrungsergänzungsmittelzwecken
Muskelfleisch der folgenden Fischart: Unechter Bonito (Auxis species)
Muskelfleisch der folgenden Fischarten: Bichique (Sicyopterus lagocephalus)
Makrele (Scomber species) Thunfische (Thunnus species Euthynnus species, Katsuwonus pelamis)
Muskelfleisch der folgenden Fischarten: Sardelle (Art Engraulis) Schwertfisch (Xiphias gladius) Sardine (Sardina pilchardus)
ausgenommen Nahrungsergänzungsmittel, die ausschliesslich oder vorwiegend aus getrockneten marinen Algen oder aus Erzeugnissen bestehen, die aus marinen Algen gewonnen wurden, oder die aus getrockneten Muscheln bestehen
Nahrungsergänzungsmittel, die ausschliesslich oder vorwiegend aus getrockneten marinen Algen oder aus Erzeugnissen bestehen, die aus marinen Algen gewonnen wurden, oder die aus getrockneten Muscheln bestehen
Niere von Rindern, Schafen, Schweinen, Geflügel und Pferden
ausgenommen Ölsaaten zur Gewinnung von Speiseölen
ausgenommen Wiesenchampignons, Austernseitlinge, Shiitake
Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, die aus Kuhmilchproteinen oder Proteinhydrolysaten hergestellt wird
Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, die nur aus Sojaproteinisolaten oder gemischt mit Kuhmilchproteinen hergestellt wird
Stängelgemüse, Wurzel- und Knollengemüse
ausgenommen Stangensellerie, Knollensellerie, Pastinake, Schwarzwurzel und Meerrettich
Weizenkörner, Reiskörner, Weizenkleie und Weizenkeime
Fischereierzeugnisse und Muskelfleisch von Fischen
Höchstgehalt gilt für das Muskelfleisch der Extremitäten
Höchstgehalt gilt für das Muskelfleisch der Extremitäten und des Hinterleibes
Muskelfleisch der folgenden Fischarten:
einschliesslich Frucht- und Gemüsesäfte
in Dosen; einschliesslich Säuglingsmilchnahrung und Folgemilch
(Art. 2 Abs. 3 Bst. d, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1 und 2 sowie 7 Abs. 1)
Höchstgehalte für 3-Monochlorpropan-1,2-diol (3-MCPD) in Lebensmitteln
Der Höchstgehalt bezieht sich auf das flüssige Erzeugnis mit 40 % Trockenmasse; dies entspricht einem Höchstgehalt von 50 µg/kg Trockenmasse. Der Gehalt muss proportional zum Trockenmassengehalt des Erzeugnisses angepasst werden.
(Art. 2 Abs. 3 Bst. e, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1 und 2 sowie 7 Abs. 1 )
Höchstgehalte für Dioxine und PCB in Lebensmitteln
2 Sofern der gesamte Fisch zum Verzehr bestimmt ist, gelten die Höchstgehalte für den gesamten Fisch.
3 Bei Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder beziehen sich die Höchstgehalte auf das genussfertige Erzeugnis (als solches vermarktet oder in der vom Hersteller angegebenen Zubereitung).
4 Im Fall von Fischleber in Dosen findet der Höchstkonzentration auf den gesamten genusstauglichen Inhalt der Dose Anwendung.
5 Die Höchstgehalte in Fett gelten nicht für Lebensmittel, die weniger als 2 % Fett enthalten. Für Lebensmittel, die weniger als 2 % Fett enthalten, gilt der Höchstgehalt bezogen auf das gesamte Erzeugnis, der dem auf das gesamte Erzeugnis bezogenen Höchstgehalt eines Lebensmittels mit 2 % Fett entspricht, der auf Grundlage von dessen Fettgehalt bestimmt wurde, wobei die Umrechnung nach folgender Formel erfolgt:
- Höchstgehalt, ausgedrückt bezogen auf das gesamte Erzeugnis, für Lebensmittel, die weniger als 2 % Fett enthalten = Höchstgehalt, ausgedrückt bezogen auf den Fettanteil, für das betreffende Lebensmittel × 0,02.
6 Die Höchstgehalte sind für folgende Parameter festgelegt:
- Summe aus Dioxinen (WHO- PCDD/F-TEQ): Summe der PCDD und PCDF nach Teil B, Tabelle 1
- Summe aus Dioxinen und dl-PCB (WHO-PCDD/F-PCB- TEQ): Summe der PCDD, PCDF und dioxinähnlichen PCB nach Teil B, Tabelle 1
- Summe der iPCB: Summe aus PCB28, PCB52, PCB101, PCB138, PCB153 und PCB180
Teil B: Tabelle 1
1 Dioxine (Summe aus polychlorierten Dibenzo-para-dioxinen (PCDD) und polychlorierten Dibenzofuranen (PCDF)), ausgedrückt in Toxizitätsäquivalenten (TEQ) der WHO unter Verwendung der WHO-TEF (Toxizitätsäquivalenzfaktoren), und Summe aus Dioxinen und dioxinähnlichen PCB (Summe aus polychlorierten Dibenzo-para-dioxinen (PCDD), polychlorierten Dibenzofuranen (PCDF) und polychlorierten Biphenylen (PCB)), ausgedrückt in Toxizitätsäquivalenten der WHO unter Verwendung der WHO-TEF (Toxizitätsäquivalenzfaktoren). TEF der WHO zur Bewertung des Risikos beim Menschen auf Grundlage der Schlussfolgerungen der Experten-Sitzung der Weltgesundheitsorganisation und des Internationalen Programms für Chemikaliensicherheit (IPCS -- International Programme on Chemical Safety) in Genf im Juni 2005 [Martin van den Berg et al., The 2005 World Health Organization Re-evaluation of Human and Mammalian Toxic Equivalency Factors for Dioxins and Dioxin-like Compounds. Toxicological Sciences 93(2), 223-241 (2006)]
TEF-Wert
«Dioxinähnliche» PCB: Non-ortho-PCB + Mono-ortho-PCB
Dibenzofurane («PCDF»)
Abkürzungen: T = tetra; Pe = penta; Hx = hexa; Hp = hepta; O = octa; CDD = Chlordibenzodioxin; CDF = Chlorodibenzofuran; CB = Chlorbiphenyl.
Teil C: Tabelle 2
Summe aus Dioxinen (WHO- PCDD/F-TEQ)
Fett von Geflügel
bezogen auf Fett
Fett von Rindern und Schafen
Fett von Schweinen
Fleisch und Fleischerzeugnisse von Geflügel
ausgenommen Nebenprodukte der Schlachtung; bezogen auf Fett
Fleisch und Fleischerzeugnisse von Rindern und Schafen
Fleisch und Fleischerzeugnisse von Schweinen
Frischwasserfisch, wild gefangen
ausgenommen in Frischwasser gefangene diadrome Fischarten und deren Erzeugnissen; bezogen auf Frischgewicht
Hühnereier und Eierzeugnisse
bezogen auf Frischgewicht
Leber von Rindern, Geflügel und Schweinen und ihre Verarbeitungserzeugnisse
Leber von Schafen und ihre Verarbeitungserzeugnisse
Muskelfleisch von Fisch und Fischereierzeugnissen sowie ihre Verarbeitungserzeugnisse
übrige; bezogen auf Frischgewicht; Krebstiere: Höchstgehalt gilt für das Muskelfleisch der Extremitäten und des Hinterleibes. Krabben und krabbenartige Krebstiere (Brachyura und Anomura): Höchstgehalt gilt für das Muskelfleisch der Extremitäten.
Muskelfleisch von Wildaal (Anguilla anguilla) sowie dessen Erzeugnisse
Muskelfleisch von wild gefangenem Dornhai sowie dessen Erzeugnisse
Öle von Meerestieren, wie Fischkörperöl, Fischleberöl und Öle anderer mariner Organismen, die zum menschlichen Verzehr bestimmt sind
bezogen auf Fett; einschliesslich Butterfett
Summe aus Dioxinen und dl-PCB (WHO-PCDD/F-PCB- TEQ)
Fischleber und ihre Verarbeitungserzeugnisse
ausgenommen Öle von Meerestieren, wie Fischkörperöl, Fischleberöl und Öle anderer mariner Organismen, die zum menschlichen Verzehr bestimmt sind; bezogen auf Frischgewicht
Summe der iPCB
(Art. 2 Abs. 3 Bst. f, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1 und 2 sowie 7 Abs. 1 )
Höchstgehalte für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in Lebensmitteln
2 Bei Produkten in Konservendosen wird die Analyse für den gesamten Konserveninhalt durchgeführt.
3 Unter wärmebehandeltem Fleisch und wärmebehandelten Fleischerzeugnissen sind Fleisch und Fleischerzeugnisse zu verstehen, die einer Wärmebehandlung unterzogen wurden, die zur Bildung von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen führen kann, d. h. lediglich Grillen.
4 Sofern der gesamte Fisch zum Verzehr bestimmt ist, gelten die Höchstgehalte für den gesamten Fisch.
5 Bei Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, Säuglingsmilchnahrung und Folgemilch, Getreidebeikost und anderer Beikost für Säuglinge und Kleinkinder sowie bei diätetischen Lebensmitteln für besondere medizinische Zwecke, die eigens für Säuglinge bestimmt sind, beziehen sich die Höchstgehalte auf das im Handel erhältliche Erzeugnis.
wärmebehandelt; für den Verkauf an den Konsumenten oder der Konsumentin
getrocknet; ausgenommen Kardamom und geräucherter Capsicum spp.
geräuchert; Höchstgehalt gilt für das Muskelfleisch der Extremitäten
geräuchert; Höchstgehalt gilt für Muskelfleisch der Extremitäten und des Hinterleibes
Kakaobohnen und daraus hergestellt Erzeugnisse
ausgenommen Kakaofasern und aus Kakaofasern hergestellte Erzeugnisse, die als Lebensmittelzutat verwendet werden sollen; bezogen auf Fett
Kakaofasern und aus Kakaofasern hergestellte Erzeugnisse, die als Lebensmittelzutat verwendet werden sollen
für den unmittelbaren menschlichen Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmtes
HYPERLINK "http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CONSLEG:2006R1881:20140101:DE:HTML" \l "E0084"
Muskelfleisch von Fischen und Fischereierzeugnissen
ausgenommen Sprotten, Sprotten in Konservendosen, Muscheln; geräuchert
Nahrungsergänzungsmittel, die pflanzliche Stoffe enthalten
ausgenommen Nahrungsergänzungsmittel, die pflanzliche Öle enthalten; einschliesslich Nahrungsergänzungsmittel, die Kittharz, Gelée Royale oder Spirulina enthalten sowie Zubereitungen daraus; die Höchstgehalte gelten für Nahrungsergänzungsmittel wie sie im Handel erhältlich sind
einschliesslich Säuglingsmilchnahrung und Folgemilch
Sprotten (Sprattus sprattus)
einschliesslich Sprotten in Konservendosen; geräuchert
zum unmittelbaren menschlichen Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmte Öle und Fette
ausgenommen Kakaobutter und Kokosnussöl
Summe von Benzo(a)pyren, Benz(a)anthracen, Benzo(b) fluoranthen und Chrysen
(Art. 2 Abs. 3 Bst. g, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1 und 2 sowie 7 Abs. 1)
Höchstgehalte für Melamin und seine strukturverwandten Verbindungen in Lebensmitteln
ausgenommen Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung; die Höchstgehalte gelten nicht für Lebensmittel, bei denen der über 2,5 mg/kg liegende Melamingehalt nachweislich durch die zugelassene Verwendung von Cyromazin als Insektizid entsteht; der Melamingehalt darf den Cyromazingehalt nicht übersteigen
Säuglingsnahrung und Folgenahrung, pulverförmig
die Höchstgehalte gelten nicht für Lebensmittel, bei denen der über 2,5 mg/kg liegende Melamingehalt nachweislich durch die zugelassene Verwendung von Cyromazin als Insektizid entsteht; der Melamingehalt darf den Cyromazingehalt nicht übersteigen
(Art. 2 Abs. 3 Bst. h, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1 und 2 sowie 7 Abs. 1)
Höchstgehalte für pflanzeneigene Toxine
Blausäure, einschliesslich in Blausäureglycosiden gebundene Blausäure
unverarbeitet ganz, gerieben, gemahlen, geknackt oder gehackt, die für den Endverbraucher in Verkehr gebracht werden
Lebensmittel mit zugesetzten pflanzlichen Ölen und Fetten
ausgenommen Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung; der Höchstgehalt bezieht sich auf den Gehalt an Erucasäure, bezogen auf den Gesamtgehalt an Fettsäuren in der Fettphase von Lebensmitteln
der Höchstgehalt bezieht sich auf den Gehalt an Erucasäure, bezogen auf den Gesamtgehalt an Fettsäuren in der Fettphase von Lebensmitteln
1 Bereinigt gemäss Ziff. III der V des BLV vom 12. März 2018, in Kraft seit 1. Mai 2018 (AS 2018 1539).
(Art. 2 Abs. 3 Bst. i, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1 und 2 sowie 7 Abs. 1)
Höchstgehalte für weitere Kontaminanten in Lebensmitteln
3 nd = nicht nachweisbar
weitere mikrobielle Toxine
Amnesie hervorrufende Algentoxine (ASP, amnesic shellfish poison)
siehe Domoinsäure
Azaspirosäuren
als Azaspirosäuren-Äquivalente
empfindlichste Methode
siehe Okadainsäure
Lähmungen hervorrufende Algentoxine (PSP, paralytic shellfish poison)
Okadainsäure, Dinophysistoxine und Pectenotoxine insgesamt, als Okadainsäure-Äquivalente
Pectenotoxine
siehe Lähmungen hervorrufende Algentoxine
als Yessotoxin-Äquivalente
Kontaminanten aus der Herstellung von alkoholischen Getränken
gilt nicht für Spirituosen die vor 2003 erzeugt wurden (Datum der Destillation)
Brand aus Steinobsttrester
bezogen auf reinen Alkohol; gesamt als HCN
bezogen auf reinen Alkohol
übrige; bezogen auf reinen Alkohol
Tresterbrand oder Trester
Wacholderbeerenbrand
Nitrosamine, flüchtige
Weitere pflanzliche Inhaltsstoffe
berechnet als Base
Tetrahydrocannabinol, Delta 9-
Produkte mit Hanfbestandteilen; bezogen auf trinkfertige Zubereitung
ausgenommen Spirituosen; Produkte mit Hanfbestandteilen
Back- und Dauerbackwaren
Produkte mit Hanfbestandteilen; bezogen auf Trockenmasse
Produkte mit Hanfbestandteilen; bezogen auf trinkfertige Zubereitung, 15 g Pflanzenteile pro kg Wasser, mit kochendem Wasser übergiessen und während 30 Minuten über 85 °C halten
übrige; Produkte mit Hanfbestandteilen; bezogen auf Trockenmasse
Produkte mit Hanfbestandteilen; bezogen auf reinen Alkohol
(Art. 3, 4 Abs. 4, 5 Abs. 1 und 2 sowie 7 Abs. 1 )
Höchstgehalte für Radionuklide nach einem nuklearen Unfall oder einem anderen radiologischen Notfall
1 Die Höchstgehalten beziehen sich, wenn in der Liste nicht anders angegeben, auf die gut gewaschenen oder gereinigten (Staub, Erde) verzehrbaren Anteile des Lebensmittels.
2 Der Wert für konzentrierte Erzeugnisse und Trockenerzeugnisse wird auf der Grundlage des genussfertigen Erzeugnisses berechnet.
3 Die Höchstkonzentrationen gelten für die jeweilige Radionuklidgruppe. Innerhalb der Nuklidgruppe gelten sie für die Summe der gemessenen Aktivitäten.
4 Milcherzeugnisse sind Milch und Rahm sowie Milch und Rahm, eingedickt oder mit Zusatz von Zucker oder anderen Süssmitteln; ausgenommen Erzeugnisse, die Sojalecithin oder Emulgatoren einer grösseren Menge als 3 Gewichtshundertteile (GHT), bezogen auf die Trockenmasse, enthalten.
5 Flüssige Lebensmittel sind Getränke, alkoholhaltige Getränke und Essig, auch mit Zusatz von Zucker oder anderen Süssmitteln. Ausgenommen davon ist Trinkwasser.
6 «Lebensmittel von geringerer Bedeutung» bezeichnet Lebensmittel von geringerer diätetischer Bedeutung, auf die nur ein geringfügiger Anteil des Lebensmittelverbrauchs der Bevölkerung entfällt. Dazu gehören Lebensmittel nach Teil B, Tabelle 1.
Teil B: Tabelle 1:
Lebensmittel von geringer Bedeutung
Ätherische Öle (auch terpenfrei gemacht), einschliesslich «konkreter» oder «absoluter» Öle; Resinoide; extrahierte Oleoresine; Konzentrate ätherischer Öle in Fetten, nichtflüchtigen Ölen, Wachsen oder ähnlichen Stoffen, durch Enfleurage oder Mazeration gewonnen; terpenhaltige Nebenerzeugnisse aus ätherischen Ölen; destillierte aromatische Wässer und wässrige Lösungen ätherischer Öle
Gemüse, Obst, Hartschalenobst, Fruchtschalen und andere Pflanzenteile, mit Zucker haltbar gemacht (durchtränkt und abgetropft, glasiert oder kandiert)
Hefen, lebend oder nicht lebend; andere Einzeller-Mikroorganismen, nicht lebend; zubereitete Backtriebmittel in Pulverform
Hopfen oder Blütenzapfen, frisch oder getrocknet, auch gemahlen, sonst zerkleinert oder in Form von Pellets; Lupulin
Kapern vorläufig haltbar gemacht, zum unmittelbaren Genuss nicht geeignet
Mehl, Griess und Pulver von Sagomark und von Wurzeln oder Knollen von Maniok, Maranta und Salep, Topinambur, Süsskartoffeln und ähnliche Wurzeln und Knollen mit hohem Gehalt an Stärke oder Inulin, Sagobaum
Natürliche, auch synthetisch hergestellte Provitamine und Vitamine, einschliesslich natürlicher Konzentrate, und ihre hauptsächlich als Vitamine gebrauchten Derivate, auch untereinander gemischt, auch in Lösemitteln aller Art
Pfeffer der Gattung «Piper»; Obst der Gattungen «Capsicum» oder «Pimenta», getrocknet oder gemahlen oder sonst zerkleinert
Schalen von Zitrusfrüchten oder von Melonen, einschliesslich Wassermelonen, frisch, gefroren, getrocknet oder zum vorläufigen Haltbarmachen in Salzlake oder in Wasser mit einem Zusatz von Schwefeldioxid oder anderen Stoffen eingelegt
Trüffeln, getrocknet, auch in Stücke oder Scheiben geschnitten, als Pulver oder sonst zerkleinert, jedoch nicht weiter zubereitet
Trüffeln, ohne Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar gemacht
Wurzeln oder Knollen von Maniok, Maranta und Salep, Topinambur, Süsskartoffeln und ähnliche Wurzeln und Knollen mit hohem Gehalt an Stärke oder Inulin, frisch, gekühlt, gefroren oder getrocknet, auch in Stücken oder in Form von Pellets; Mark des Sagobaums
Radionuklid bzw. Radionuklidgruppe
Höchstgehalt (Bq/kg)
Iodisotope
insbesondere I-131
übrige; insbesondere I-131
Plutoniumisotope und Transplutoniumelemente
alpha-Teilchen emittierende, insbesondere Pu-239 und Am-241
übrige; alpha-Teilchen emittierende, insbesondere Pu-239 und Am-241
insbesondere Sr-90
übrige; insbesondere Sr-90
Übrige Radionuklide mit einer Halbwertszeit von mehr als 10 Tagen ausser C-14, Tritium und K-40
insbesondere Cs-134 und Cs-137
übrige; insbesondere Cs-134 und Cs-137
1 Bereinigt gemäss Ziff. II der V des BLV vom 12. März 2018, in Kraft seit 1. Mai 2018 (AS 2018 1539). Berichtigung vom 2. Okt. 2018 (AS 2018 3313).
AS 2017 1303
02.10.2018 PDF DOC