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Timestamp: 2016-10-24 20:13:13
Document Index: 12537929

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 69', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 37', 'Art. 36', 'Art. 9', 'Art. 42', 'Art. 37', 'Art. 36', 'Art. 38', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 37', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 132', 'Art. 132', 'Art. 132', 'Art. 114', 'BGE', 'BGE', 'Art. 37', 'BGE', 'Art. 37', 'BGE', 'Art. 37', 'BGE', 'BGE', 'Art. 37', 'Art. 37', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 37', 'Art. 37', 'in fine', 'Art. 134', 'Art. 156', 'Art. 135', 'Art. 159', 'Art. 135']

B.________, 1972, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Andrea Schmid Kistler, Promenade 132 A, 7260 Davos Dorf,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden vom 16. Mai 2006.
Der 1972 geborene B.________ war bei der Firma R.________, als Leiter Energieverrechnung angestellt. Im Bericht vom 29. Juli 2002 stellte die Klinik N.________ folgende Diagnosen: sensomotorisch inkomplette Paraplegie sub Th 12 (AISA B) bei Spinalis anterior-Syndrom unklarer Ursache am 2. Juni 2002 (motorisch komplette Paraparese beider unteren Extremit�ten); autonome Dysfunktion mit Kreislauf-, Darm- und Sexualfunktionsst�rungen. Am 15. Juli 2002 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Ab 16. September 2002 arbeitete er beim bisherigen Arbeitgeber zu 50 % in angepasster Form. Die IV-Stelle des Kantons Graub�nden sprach ihm diverse Leistungen zu (Kostenbeitr�ge an zwei Rollst�hle und ein Sitzkissen; Kostengutsprachen f�r �nderungen am Wohnort, bauliche �nderungen in der Wohnung sowie invalidit�tsbedingte Ab�nderungen am Motorfahrzeug; ab 1. Januar 2003 Amortisationsbeitr�ge an das Motorfahrzeug; ab 1. Juni 2003 eine halbe Invalidenrente).
Am 28. Januar 2004 meldete sich der Versicherte zum Bezug einer Hilflosenentsch�digung an. Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse holte die IV-Stelle Berichte des Hausarztes Dr. med. P.________, FMH Allgemeine Medizin vom 11. Mai und 12. September 2004, der Klinik N.________ vom 14. Mai 2004 und einen Abkl�rungsbericht an Ort und Stelle (beim Versicherten zu Hause) vom 25. August 2004 ein. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2005 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Hilflosenentsch�digung. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 16. November 2005 ab.
Gegen den Einspracheentscheid vom 16. November 2005 reichte der Versicherte beim Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden Beschwerde ein. Am 15. Februar 2006 legte er einen Bericht der Dres. med. M.________, Chefarzt, und S.________, Assistenz�rztin, Klinik N.________, vom 13. Februar 2006 auf. Mit Entscheid vom 16. Mai 2006 wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte die Aufhebung des kantonalen Entscheides und die Zusprechung einer Hilflosenentsch�digung bei einer Hilflosigkeit leichten Grades.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Damit wurden das Eidgen�ssische Versicherungsgericht und das Bundesgericht Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2997, S. 10 N 75). Dieses Gesetz ist auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). Da der kantonale Entscheid am 16. Mai 2006 erlassen wurde, richtet sich das Verfahren nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz �ber die Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
2.2 Im Hinblick darauf, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 14. Juli 2006 der Post zu Handen des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts �bergeben wurde, ist Art. 132 Abs. 2 OG anwendbar, obwohl der angefochtene Entscheid vom 16. Mai 2006 datiert und somit vor dem Inkrafttreten der Gesetzes�nderung ergangen ist. Die massgebliche �bergangsbestimmung (lit. c von Ziff. II der Gesetzes�nderung vom 16. Dezember 2005) erkl�rt bisheriges Recht f�r die im Zeitpunkt des Inkrafttretens beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht anh�ngigen Beschwerden f�r anwendbar. Das trifft hier nicht zu (BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
Die auf einen den Anforderungen gen�genden Abkl�rungsbericht an Ort und Stelle (Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. E. 4.2.2 hienach) gest�tzten Feststellungen einer gerichtlichen Vorinstanz �ber das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen bestimmter Einschr�nkungen in bestimmten Lebensverrichtungen sind - analog zu den medizinischen Angaben �ber gesundheitliche Beeintr�chtigungen bzw. �ber das noch vorhandene funktionelle Leistungsverm�gen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398) oder �ber das Vorliegen von Einschr�nkungen im Haushalt (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 693/06 vom 20. Dezember 2006, E. 6.3) - Sachverhaltsfeststellungen. Ebenfalls stellt die richtige Beweisw�rdigung eine Tatfrage dar und unterliegt lediglich einer eingeschr�nkten �berpr�fung (E. 2.1 hievor). Rechtsfrage ist hingegen die Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f. mit Hinweisen) und der Beweisw�rdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 und E. 4 S. 399). Rechtsfrage ist auch die richtige Auslegung und Anwendung des Rechtsbegriffs der Hilflosigkeit, und dabei namentlich die Frage, was unter "in erheblicher Weise" (Art. 37 IVV, bis Ende 2003 geregelt in Art. 36 IVV) zu verstehen ist (Urteile des Bundesgerichts I 639/06 vom 5. Januar 2007, E. 4.2, und des Eidg. Versicherungsgerichts I 697/06 vom 23. November 2006, E. 1).
4.1 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen �ber den Begriff der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG), den Anspruch auf Hilflosenentsch�digung (Art. 42 Abs. 1 IVG), die leichte Hilflosigkeit (Art. 37 Abs. 3 lit. a, d und e IVV in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung [bis Ende 2003 geregelt in Art. 36 IVV]; Art. 38 IVV) sowie die Rechtsprechung �ber die bei der Bestimmung des Hilflosigkeitsgrades massgebenden sechs allt�glichen Lebensverrichtungen (Ankleiden, Auskleiden; Aufstehen, Absitzen, Abliegen; Essen; K�rperpflege; Verrichtung der Notdurft; Fortbewegung [im oder ausser Haus], Kontaktaufnahme; BGE 127 V 94 E. 3c S. 97, 121 V 88 E. 3 S. 90 f., 117 V 146, je mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verweisen.
4.2.1 Zu erg�nzen ist, dass der Gesetzgeber mit Art. 9 ATSG die bisherige Definition der Hilflosigkeit nach alt Art. 42 Abs. 2 IVG (in der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Fassung) �bernommen hat (vgl. BBl 1991 II 249; BGE 133 V 42 E. 3.4 S. 45 mit Hinweisen), weshalb die hiezu ergangene Rechtsprechung weiterhin anwendbar ist.
4.2.2 Bei der Erarbeitung der Grundlagen f�r die Bemessung der Hilflosigkeit ist eine enge, sich erg�nzende Zusammenarbeit zwischen Arzt und Verwaltung erforderlich. Ersterer hat anzugeben, inwiefern die versicherte Person in ihren k�rperlichen bzw. geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschr�nkt ist. Der Versicherungstr�ger kann an Ort und Stelle weitere Abkl�rungen vornehmen. Bei Unklarheiten �ber physische oder psychische bzw. geistige St�rungen oder deren Auswirkungen auf allt�gliche Lebensverrichtungen sind R�ckfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zul�ssig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu ber�cksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begr�ndet und detailliert bez�glich der einzelnen allt�glichen Lebensverrichtungen sowie der tatbestandsm�ssigen Erfordernisse der dauernden pers�nlichen �berwachung und der Pflege sein. Schliesslich hat er in �bereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverl�ssige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abkl�rung t�tigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinsch�tzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abkl�rungsperson n�her am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zust�ndige Gericht (BGE 130 V 61 ff.; Urteil des Bundesgerichts I 211/05 vom 23. Juli 2007, E. 11.1.1).
4.2.3 Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352, SVR 2006 IV Nr. 27 S. 92 E. 3.2.4, I 3/05, je mit Hinweisen).
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Versicherte Anspruch auf eine Hilflosenentsch�digung bei einer Hilflosigkeit leichten Grades hat.
5.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Versicherte habe weder gest�tzt auf lit. a IVV (allt�gliche Lebensverrichtungen), noch gest�tzt auf lit. d (Pflege gesellschaftlicher Kontakte), noch gest�tzt auf lit. e (lebenspraktische Begleitung) von Art. 37 Abs. 3 IVV einen Anspruch auf Hilflosenentsch�digung. Sie hat festgestellt, der Versicherte sei unbestrittenermassen einzig in der allt�glichen Lebensverrichtung der Fortbewegung ausser Haus regelm�ssig und erheblich hilfsbed�rftig, was f�r sich allein keinen Anspruch auf eine Hilflosenentsch�digung begr�nde.
5.2 Im Rahmen der hier anwendbaren Kognitionsregelung (E. 2 hievor) ist aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu pr�fen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen Bundesrecht verletzt (Art. 104 lit. a OG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 105 Abs. 2 OG). Hingegen hat eine freie �berpr�fung des vorinstanzlichen Entscheides in tats�chlicher Hinsicht (alt Art. 132 lit. b OG) ebenso zu unterbleiben wie eine Pr�fung der Ermessensbet�tigung (alt Art. 132 lit. a OG) nach den Grunds�tzen zur Angemessenheitskontrolle. Auch besteht (entgegen alt Art. 132 lit. c OG) Bindung an die Parteiantr�ge, handelt es sich doch nicht um eine Abgabestreitigkeit (Art. 114 Abs. 1 OG; BGE 132 V 393 E. 2.2 S. 396 mit Hinweis).
5.3 Die vorinstanzliche Bejahung einer relevanten Hilfsbed�rftigkeit bei der Fortbewegung (ausser Haus zu privaten Zwecken) ist unbestritten und auf Grund der Akten nicht zu beanstanden (vgl. auch BGE 117 V 146 E. 3a/bb S. 149 f.).
6.1 Umstritten ist unter anderem, ob der Tatbestand nach Art. 37 Abs. 3 lit. d IVV erf�llt ist. Danach gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz Abgabe von Hilfsmitteln wegen einer schweren Sinnessch�digung oder eines schweren k�rperlichen Gebrechens nur dank regelm�ssiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann.
Bei der Hilflosenentsch�digung handelt es sich um eine Geldleistung, die nach Massgabe der im konkreten Fall bestehenden Hilfs- und �berwachungsbed�rftigkeit bemessen, jedoch unabh�ngig von den effektiv entstehenden Kosten und der tats�chlichen Inanspruchnahme von Dienstleistungen Dritter ausgerichtet wird. Die Leistung wird dem Anspruchsberechtigten ausbezahlt und steht diesem grunds�tzlich zur freien Verf�gung (BGE 125 V 297 E. 5a S. 304).
6.2 Das BSV hat zu Art. 37 Abs. 3 lit. d IVV in den Rzn. 8062 und 8066 des Kreisschreibens �ber Invalidit�t und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (KSIH, in der seit 1. Januar 2004 g�ltigen Fassung) Folgendes ausgef�hrt: Eine Hilflosigkeit leichten Grades liegt vor bei K�rperbehinderten, die sich in einer weiteren Umgebung der Wohnung wegen ihrer schweren k�rperlichen Behinderung trotz Ben�tzung eines Rollstuhls nicht ohne Dritthilfe fortbewegen k�nnen. Bei kompletter Paraplegie kann ohne weitere Abkl�rung eine Hilflosenentsch�digung leichten Grades ausgerichtet werden. Ein von der IV abgegebenes Automobil wird bei der Bestimmung der Hilflosigkeit nicht ber�cksichtigt, da es lediglich zu beruflichen Zwecken abgegeben wird und die IV nicht auch private Fahrten abgilt (ZAK 1991 S. 456, amtl. publ. in BGE 117 V 146).
Diese vom BSV vorgenommene Konkretisierung der von Art. 37 Abs. 3 lit. d IVV erweist sich grunds�tzlich als sachlich gerechtfertigt und damit als gesetzes- und verordnungskonform (vgl. BGE 132 V 121 E. 4.4 S. 125 mit Hinweisen; Urteile des Eidg. Versicherungsgerichts I 312/01 vom 13. September 2001, E. 1b, und I 114/98 vom 22. Oktober 1998, E. 2a/bb).
7.1.1 Die IV-Stelle sprach dem Versicherten mit Verf�gung vom 20. Mai 2003 einen Kostenbeitrag an einen Rollstuhl zu und erteilte mit Verf�gung vom 21. Oktober 2004 Kostengutsprache f�r die leihweise Abgabe eines Zweitrollstuhls. Im Abkl�rungsbericht an Ort und Stelle vom 25. August 2004 wurde angegeben, der Versicherte bed�rfe wegen eines schweren k�rperlichen Gebrechens seit Juni 2002 die Hilfe Dritter f�r die Pflege gesellschaftlicher Kontakte. Zur Begr�ndung wurde angef�hrt, der Versicherte sei st�ndig an den Rollstuhl gebunden; bei baulichen Hindernissen sei er auf Dritthilfe angewiesen. Dr. med. P.________ gab im Bericht vom 12. September 2004 an, die Angaben des Versicherten bzw. der Abkl�rungsperson seien mit den von ihm erhobenen Befunden vereinbar.
7.1.2 Die Klinik N.________ stellte im Bericht vom 13. Februar 2006 folgende Diagnosen: sensomotorisch inkomplette Paraplegie sub Th12 bei Spinalis anterior-Syndrom unklarer Ursache am 2. Juni 2002; Spastik (aktuelle Massnahmen: orale antispastische Therapie, Physiotherapie); untere Extremit�ten: Flexionskontrakturen von H�ft- und Kniegelenken, Status nach Serial casting beidseits November 2005 nach prim�rer Botoxbehandlung und Spitzfussoperation links am 29. November 2005, Spitzf�sse beidseits mehr links als rechts (aktuelle Therapie: Unterschenkelorthesen beidseits w�hrend 24 Stunden, t�gliches Standing, Physiotherapie); autonome Dysfunktion mit Kreislauf-, Darm- und Sexualfunktionsst�rungen (chronische Obstipation; aktuelle Massnahmen: Blasenentleerung durch intermittierendes selbstst�ndiges Kathetrisieren und Stuhlentleerung durch Einf�hren eines abf�hrenden Suppositorium und durch digitales Nachtasten). Der Versicherte sei haupts�chlich im Rollstuhl unterwegs. Die Transfers f�hre er, wenn der Rollstuhl griffbereit sei, selber durch. Ansonsten sei er ausschliesslich nur bei Zuhilfenahme von Gehst�cken steh- und gehf�hig. Wenn er an Gehst�cken gehe oder stehe, sei das Tragen eines Gegenstandes praktisch unm�glich. Wenn er an Gehst�cken stehe, k�nne er nur erschwert eine T�re oder ein Fenster �ffnen; und zwar sei es m�glich, wenn er sich anlehnen k�nne und nicht das Gewicht durch das Abwinkeln des Rumpfes verlagert werde. Nicht m�glich sei es, wenn die T�re sehr schwer oder schwer zu �ffnen sei, also wenn er K�rperkraft einsetzen m�sse. Im Rollstuhl k�nne er Fenster wegen der H�he in der Regel und je nach T�re (schwere T�ren, Platzverh�ltnisse) nicht �ffnen. Allgemein sei es dem Versicherten sowohl im Berufsleben als auch in der Freizeit nicht m�glich, sich ohne Hilfe von Drittpersonen fortzubewegen, wenn die Umgebung (drinnen oder draussen) nicht rollstuhlg�ngig sei und/oder es sich um sehr unebenes Gel�nde oder weite Strecken handle. Da seine Fortbewegung haupts�chlich im Rollstuhl stattfinde und seine Geh-/Stehf�higkeit auf Grund der neurologischen Ausf�lle (Muskelwerte in den Beinen, die knapp der Schwerkraft entgegenwirken k�nnten und schlechter bis fehlend seien) deutlich eingeschr�nkt sei, sei er auf die Hilfe einer Drittperson im Alltag angewiesen, welche ihm bei Hindernissen behilflich sei. Damit er seine Utensilien f�r den Alltag zu Hause und bei der Arbeit zur Verf�gung habe, m�ssten diese so angeordnet sein, dass er im Rollstuhl sitzend daran komme.
7.2.1 Die Vorinstanz hat den Bericht der Klinik N.________ vom 13. Februar 2006 zu Recht ber�cksichtigt, da er sich auf den Gesundheitszustand des Versicherten im November 2005 bezieht und somit auch den massgebenden Zeitpunkt bis zum Erlass des Einspracheentscheides (16. November 2005) betrifft (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243, 129 V 167 E. 1 S. 169).
Betreffend Art. 37 Abs. 3 lit. d IVV hat die Vorinstanz unter Verweis auf Rz. 8062 KSIH erwogen, der Versicherte beherrsche den sicheren Umgang mit dem Rollstuhl im Innen- und Aussenbereich. Nur bei baulichen Hindernissen sei er partiell auf Dritthilfe angewiesen. Bei Zuhilfenahme von Gehst�cken sei er steh- und gehf�hig. �ber kurze Strecken, die nicht sehr uneben seien, k�nne er sich selber gehend fortbewegen und in gewissen F�llen in dieser Form sogar kurze, nicht rollstuhlg�ngige Streckenabschnitte selbstst�ndig bew�ltigen. Zudem k�nne er selbst�ndig Auto fahren und beherrsche die Transfers vom Rollstuhl ins Auto und zur�ck. Mit diesen M�glichkeiten k�nne er selbstst�ndig gesellschaftliche Kontakte pflegen, indem er sich zum Beispiel mit Freunden zum Essen in einem geeigneten Restaurant treffe, ins Kino gehe, einen Ausflug an einen gut erreichbaren sch�nen Ort in der Natur mache etc. Damit st�nden ihm gen�gend M�glichkeiten zur Pflege gesellschaftlicher Kontakte offen. Die Tatsache, dass er seine Hobbys Fischen, Jagen und Skifahren nicht ohne Dritthilfe aus�ben k�nne, sei ohne Bedeutung.
7.2.2 Der Versicherte wendet im Wesentlichen ein, die M�glichkeit der Autoben�tzung k�nne ihm nicht entgegengehalten werden, da die IV dieses nicht f�r private Zwecke finanziere. Weiter laufe es dem Schutzgedanken der Invalidenversicherung zuwider, ihm eine Entsch�digung mit der Argumentation einer Umorientierung seiner Hobbys auf abstrakte Freizeitm�glichkeiten zu verwehren.
7.3 Mit Verf�gung vom 2. M�rz 2004 sprach die IV-Stelle dem Versicherten f�r die Zeit ab 1. Juli 2002 bis 30. Juni 2012 (Revision) Amortisationsbeitr�ge f�r sein Motorfahrzeug zu.
Bei der Beurteilung der Frage, ob die versicherte Person bez�glich der fehlenden Mobilit�t im nichterwerblichen Bereich gem�ss Art. 37 (bis Ende 2003 Art. 36) Abs. 2 und 3 IVV dauernd und erheblich hilfsbed�rftig ist, darf ihr die Abgabe des Hilfsmittels Automobil oder die Zusprechung entsprechender Amortisationsbeitr�ge nicht entgegengehalten werden (BGE 117 V 146 E. 3a/bb S. 149 f.). Im Rahmen der allt�glichen Lebensverrichtung der Fortbewegung (ausser Haus zu privaten Zwecken) haben Verwaltung und Vorinstanz diesen Grundsatz denn auch ber�cksichtigt (vgl. E. 5.3 hievor). Er gilt - entgegen der vorinstanzlichen Auffassung - auch im Rahmen von Art. 37 Abs. 3 lit. d IVV.
Auf Grund des Berichts der Klinik N.________ vom 13. Februar 2006 ist erstellt, dass der Versicherte an schweren k�rperlichen Gebrechen leidet. Seine Geh- und Stehf�higkeit ist wegen neurologischer Ausf�lle deutlich eingeschr�nkt. Allgemein ist es ihm nicht m�glich, sich ohne Hilfe von Drittpersonen fortzubewegen, wenn die Umgebung (drinnen oder draussen) nicht rollstuhlg�ngig ist und/oder es sich um sehr unebenes Gel�nde oder weite Strecken handelt (E. 7.1.2 hievor). Bei dieser Sachlage ist der Tatbestand nach Art. 37 Abs. 3 lit. d IVV erf�llt, da sich der Versicherte wegen seiner schweren k�rperlichen Behinderung trotz Ben�tzung von Gehst�cken und eines Rollstuhls in einer weiteren Umgebung der Wohnung ohne regelm�ssige und erhebliche Dienstleistungen bzw. Hilfe Dritter nicht fortbewegen kann (E. 6 hievor). Dies entspricht auch den Feststellungen im Abkl�rungsbericht an Ort und Stelle vom 25. August 2004 und im Bericht des Dr. med. P.________ vom 12. September 2004 (E. 7.1.1 hievor).
Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz den Rechtsbegriff der Hilflosigkeit unrichtig angewendet und damit Bundesrecht verletzt (vgl. E. 2.1 sowie E. 3 in fine hievor). Demnach ist der Anspruch des Versicherten auf eine Entsch�digung wegen leichter Hilflosigkeit zu bejahen. Die Verwaltung, an welche die Sache zur�ckzuweisen ist, wird den Anspruch in masslicher und zeitlicher Hinsicht mit Verf�gung festlegen (vgl. auch Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 784/01 vom 30. April 2002, E. 2c).
7.4 Die Frage, ob der Beschwerdef�hrer weitergehend hilfsbed�rftig ist, kann offen gelassen werden, da er keine h�here Hilflosenentsch�digung verlangt.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 134 Satz 2 OG in der seit 1. Juli bis 31. Dezember 2006 g�ltig gewesenen Fassung; vgl. E. 1 hievor). Die Gerichtskosten sind der unterliegenden IV-Stelle aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG). Der obsiegende Beschwerdef�hrer hat Anspruch auf eine Parteientsch�digung zu ihren Lasten (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden vom 16. Mai 2006 und der Einspracheentscheid der IV-Stelle des Kantons Graub�nden vom 16. November 2005 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer Anspruch auf eine Entsch�digung wegen leichter Hilflosigkeit hat.
Die Sache wird an die IV-Stelle des Kantons Graub�nden zur�ckgewiesen, damit sie �ber die Hilflosenentsch�digung in zeitlicher und masslicher Hinsicht verf�ge.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Ausgleichskasse Schweizerischer Elektrizit�tswerke, Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.