Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_31d_POG_Unterbrechung_oder_Verhinderung_der_Teleko-d187523,127.html
Timestamp: 2017-01-19 09:02:36
Document Index: 58379374

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 101', '§ 31', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 31', '§ 31']

§ 31d POG, Unterbrechung oder Verhinderung der Telekommunikation | Gesetze auf anwalt24.de
§ 31d POG, Unterbrechung oder Verhinderung der Telekommunikation Suche
Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (POG) Landesrecht Rheinland-Pfalz…§ 31d POG, Unterbrechung oder Verhinderung der Telekommunikation§ 31e POG, Funkzellenabfrage§ 32 POG, Polizeiliche Beobachtung§ 33 POG, Speicherung und Nutzung von personenbezogenen Daten§ 34 POG, Datenübermittlung§ 35 POG, Ergänzende Bestimmungen für die Datenübermittlung§ 36 POG, Automatisiertes Übermittlungsverfahren, Datenverbund§ 37 POG, Datenabgleich§ 38 POG, Besondere Formen des Datenabgleichs§ 39 POG, Berichtigung, Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten§ 39a POG, Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung§ 39b POG, Schutz zeugnisverweigerungsberechtigter Berufsgeheimnisträger§ 40 POG, Auskunft, Unterrichtung§ 41 POG, Errichtung von polizeilichen Dateien§ 41a POG, Technische und organisatorische Maßnahmen des Datenschutzes§ 42 POG, Geltung des Landesdatenschutzgesetzes§ 43 POG, Erlass von Gefahrenabwehrverordnungen, Zuständigkeit§ 44 POG, Vorlagepflicht§ 45 POG, Inhaltliche Grenzen§ 46 POG, Formerfordernisse, In-Kraft-Treten, Geltungsdauer§ 47 POG, Aufhebung durch Aufsichtsbehörden…§ 101 POG, In-Kraft-Treten
§ 31d POGPolizei- und Ordnungsbehördengesetz (POG)Landesrecht Rheinland-PfalzTitel: Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (POG)Normgeber: Rheinland-PfalzAmtliche Abkürzung: POGReferenz: 2012-1Abschnitt: Erster Teil – Allgemeines → Zweiter Abschnitt – Befugnisse der allgemeinen Ordnungsbehörden und der Polizei (1) Die Polizei kann durch den Einsatz technischer Mittel Telekommunikationsverbindungen zur Abwehr einer Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person oder für solche Güter der Allgemeinheit, deren Bedrohung die Grundlagen oder den Bestand des Staates oder die Grundlagen der Existenz der Menschen berührt, unterbrechen oder verhindern von1.den Verantwortlichen nach den §§ 4 und 5 und unter den Voraussetzungen des § 7 von den dort genannten Personen oder2.Personen, bei denen bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie für die nach den §§ 4 und 5 Verantwortlichen bestimmte oder von ihnen herrührende Mitteilungen entgegennehmen oder weitergeben.Die Maßnahme darf auch durchgeführt werden, wenn Telekommunikationsverbindungen Dritter unvermeidbar unterbrochen oder verhindert werden.(2) Die Polizei kann unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 Telekommunikationsverbindungen auch ohne Kenntnis der Rufnummer oder einer anderen Kennung des betreffenden Anschlusses oder des Endgeräts unterbrechen oder verhindern, sofern anderenfalls die Erreichung des Zwecks der Maßnahme nach Absatz 1 erheblich erschwert wäre.(3) Die Maßnahme bedarf der richterlichen Entscheidung. In der schriftlichen Anordnung sind insbesondere1.Voraussetzungen und wesentliche Abwägungsgesichtspunkte,2.die Person, gegen die sich die Maßnahme richtet, soweit möglich mit Name und Anschrift,3.Art, Umfang und Dauer der Maßnahme unter Benennung des Endzeitpunkts,4.soweit möglich die Rufnummer oder eine andere Kennung des Anschlusses oder des Endgeräts, sofern sich nicht aus bestimmten Tatsachen ergibt, dass diese zugleich einem anderen Endgerät zugeordnet ist, und5.im Fall des Absatzes 2 die möglichst genaue räumliche und zeitliche Bezeichnung der Telekommunikationsverbindungen, die unterbrochen oder verhindert werden sollen,zu bestimmen. Zuständiges Gericht ist das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz. Das Oberverwaltungsgericht entscheidet nach Maßgabe der Verwaltungsgerichtsordnung. Bei Gefahr im Verzug kann die Maßnahme vorläufig durch die Behördenleitung oder einen von ihr besonders beauftragten Beamten des höheren Dienstes angeordnet werden; die richterliche Entscheidung ist unverzüglich nachzuholen. Die Maßnahme ist auf höchstens 24 Stunden zu befristen. Eine Verlängerung um jeweils nicht mehr als denselben Zeitraum ist zulässig, sofern die jeweiligen Voraussetzungen der Anordnung weiterhin vorliegen.
§ 31c POG, Datenerhebung durch den Einsatz technischer Mittel in…§ 31e POG, Funkzellenabfrage