Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_31515_Wunstorf-10676547_3
Timestamp: 2018-04-20 03:42:27
Document Index: 142609458

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 34', '§33', '§ 38', '§ 5', '§ 11', '§ 5', '§ 5', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Wunstorf (ID:10676547)
> DTAD-ID: 10676547
Die KRH Psychiatrie GmbH, eine Tochter der Klinikum Region Hannover GmbH, betreibt am Standort in Wunstorf insgesamt 576 stationäre und teilstationäre Betten bzw. Plätze. Sie verteilen sich auf...
Klinikum Region Hannover Psychiatrie GmbH
Kontaktstelle: Direktorium
Telefon: +49 5031931202
Fax: +49 5031931207
Klinikum Region Hannover – KRH Projektbüro Krankenhausneubau
Kontaktstelle: KRH Projektbüro Krankenhausneubau
Andrea Homeyer
Telefon: +49 5119067570
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E-Mail: neubau@krh.eu
Kontaktstelle: Projektbüro Krankenhausneubau
Statistik KRH Psychiatrie GmbH
Planungsleistungen LB Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI und LB Freianlagen gemäß § 39 HOAI im Zusammenhang mit dem Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wunstorf, Neubau eines 1. Bauabschnittes.
Die KRH Psychiatrie GmbH, eine Tochter der Klinikum Region Hannover GmbH, betreibt am Standort in Wunstorf insgesamt 576 stationäre und teilstationäre Betten bzw. Plätze. Sie verteilen sich auf die Erwachsenen-Psychiatrie mit den Bereichen Allgemeinpsychiatrie, Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie, den Maßregelvollzug und die Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP). Diese KJP ist mit 30 stationären Betten und 2 Tageskliniken mit insgesamt 18 Plätzen am Standort etabliert. Die Bereiche und Einrichtungen der Psychiatrie am Standort verteilen sich auf eine Vielzahl von Gebäuden unterschiedlichsten Alters und verschiedenster Bauart.
Die 30 stationären Planbetten der Kinder- und Jugendpsychiatrie verteilen sich derzeit auf 3 offene Stationen, die in 2 Bestandsgebäuden, Haus V(21) und Haus W(20) auf einem der KRH Psychiatrie GmbH gehörenden Grundstück untergebracht sind. Die 3 Stationen mit jeweils 10 stationären Betten werden am Alter orientiert und gemischtgeschlechtlich belegt. Haus W(20), in dem derzeit die 2 Stationen KJP 1+2 untergebracht sind, steht unter Denkmalschutz. Haus V(21), in dem derzeit die Station KJP 3 untergebracht ist, kann auf Grund seines baulichen Zustandes langfristig nicht weiter betrieben und soll im Rahmen der Aufgabenstellung abgerissen werden, nachdem die Räume und Flächen dieser Station in den 1. BA verlagert sind. Zudem soll im Rahmen des 1. BA eine neue Krisenstation mit 8 stationären Planbetten am Standort etabliert werden.
Die KRH Psychiatrie GmbH plant daher auf dem o. g. Grundstück des derzeitigen Standortes der Gebäude der Kinder- und Jugendpsychiatrie einen Neubau in 2 Bauabschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes W(20).
Aufgabenstellung und Auftragsumfang sind
1. die Planung eines baulichen Gesamtkonzeptes (Neubau 1.+2. BA) für die KJP auf o. g. Grundstück im Rahmen der Leistungsphasen 1 und 2 § 34 HOAI für die vorhandenen 30 stationären Plätze als offene Stationen und die zusätzlichen 8 (10) stationären Plätze einer geschützten (geschlossenen) Krisenstation mit allen erforderlichen therapeutischen Räumen, Funktions- und Nebenräume sowie Verkehrs- und Technikflächen,
2. die Planung eines Gesamtkonzeptes für die Außenanlagen im Rahmen der Leistungsphasen 1 und 2 § 39 HOAI mit einem geschlossenen, der geschützten Krisenstation direkt zugeordneten Außenbereich und einem offenen, den Stationen KJP 1-3 zugeordneten gemeinsamen Außenbereich,
3. die Planung eines vollständig unabhängig von anderen Gebäuden/-teilen funktionierenden 1. BA im Rahmen der Leistungsphasen 3-9 §§ 34 + 39 HOAI, in dem mindestens die Flächen und Räume der geschützten (geschlossenen) Krisenstation und die Flächen und Räume der Station KJP 3 des Hauses V(21) und ausgewählte Räume aus Haus W(20) unterzubringen sind.
Die Planung und bauliche Realisierung des zu konzipierenden 2. BA des Neubaus und des denkmalgeschützten Gebäudes W(20) über Lph. 2 § 34 + 39 HOAI hinaus sind nicht Bestandteil des zu vergebenden Auftrages.
Gegenstand der in einem Auftrag zu vergebenden Leistungen sind sämtliche erforderlichen Planungsleistungen für die spätere Umsetzung der Bauleistungen für den 1. BA.
Auf Grundlage einer ersten Machbarkeitsstudie hat die KRH Psychiatrie GmbH bereits einen Fördermittelantrag beim Land Niedersachsen für den 1. BA des Neubaus eingereicht. Der 1.BA des Neubaus kann nach Maßgabe des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert werden, hierfür ist im Rahmen der zu beauftragenden Planungsleistungen eine HU-Bau aufzustellen.
Aus der Aufgabenstellung und der Zielgruppe, für die geplant und gebaut werden soll, nämlich Jugendliche von 14 bis 18 Jahre und schutzbedürftige Kinder, ergeben sich spezifische Anforderungen an die bauliche Gestaltung des Gebäudes, der Räume, der Übergänge zwischen Innen- und Außenbereich und den Außenbereich für die geschützte Krisenstation, wobei hierzu besondere Schutz- und Sicherheitseinrichtungen zu berücksichtigen sind.
Geplanter Flächenbedarf (Raumprogramm):
Nutzfläche Kinder- und Jugendpsychiatrie gesamt: ca. 2.870 m2
Nutzfläche Neubau 1.+2. BA: ca. 2.300 m2, Nutzfläche 1.BA: ca. 1.100 m2.
Leistungen der Objektplanung - Gebäude und Innenräume; Teil 3 Abschnitt 1 §§33 ff HOAI und
Leistungen der Objektplanung - Freianlagen; Teil 3 Abschnitt 2 §§ 38 ff HOAI.
CPV-Codes: 71200000, 71221000, 71222000
143784-2015
2015/S 081-143784
WKJP - 80002-OP
1) Die Teilnahmeanträge sowie die Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 21.05.2015, 14:00 Uhr, schriftlich und rechtsverbindlich unterschrieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) in einem verschlossenen Umschlag mit äußerlicher Kennzeichnung durch einen roten Aufkleber mit folgendem Text "WKJP-80002-OP, VOF-Verfahren, Teilnahmeantrag Planungsleistungen Objektplanung Gebäude, Innenräume und Freianlagen" in 2-facher Ausfertigung (1 Original, 1 Kopie) sowie zusätzlich in elektronischer Form auf Datenträger (Teilnahmeantrag bzw. die "Unterlage Teilnahmeantrag" nebst allen geforderten Erklärungen und Unterlagen - möglichst einzeln in der Reihenfolge "Unterlage Teilnahmeantrag" - jedenfalls auch im pdf.Dateiformat) an die im Anhang A.III genannten Stelle (KRH Projektbüro Krankenhausneubau) zu übersenden. Zusammen mit dem Teilnahmeantrag hat der Bewerber dem Auftraggeber (AG) eine Person, deren Stellvertreter und deren Kontaktdaten wie E-Mailadresse und Telefonnummer zu benennen (bei Bewerbergemeinschaften möglichst u. a. den bevollmächtigten Vertreter), welche während des Vergabeverfahrens als Kontaktperson für den AG - auch für die Entgegenahme von Erklärungen - zur Verfügung stehen.
(2) Der AG wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Fehlende Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt werden, können auf Anforderung des AG bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachgereicht werden (§ 5 Abs. 3 VOF). Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der AG die betreffenden Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem AG bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des AG für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässigen versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Der AG behält sich außerdem vor, von den ausgewählten Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmeantrag gemachten Erklärungen abzufordern.
(3) Vorliegend handelt es sich um ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF). Bieter, die im Vergabeverfahren einer etwaigen Bitte um Verlängerung der Zuschlags-/Bindefrist nicht zustimmen, werden aus dem Vergabeverfahren mangels wertbarer Angebote ausgeschlossen. Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Der AG geht davon aus, dass die von ihm in diesem Vergabeverfahren verlangten Unterlagen (Erläuterungen, Erklärungen, Nachweise etc.) keiner gesetzlichen Gebühren- oder Honorarordnung unterliegen und damit nicht vergütungspflichtig sind.
(4) Der AG weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren Eignung sich der Bewerber/die Bietergemeinschaft beruft. Der AG wird einem Austausch nur aus wichtigem Grund zustimmen. der Austausch berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung. Es wird desweiteren empfohlen, dass Unternehmen sich jeweils nur als Mitglied oder Nachunternehmer einer Bewerbergemeinschaft am Verfahren beteiligen. Mehrfachbeteiligungen führen zum Ausschluß der betreffenden Bewerbergemeinschaften, falls diese bzw. die betroffenen Unternehmen nicht darlegen und beweisen können, dass Ihre Angebote völlig unabhängig voneinander formuliert wurden und daher die Gefahr der Beeinflussung des (Geheim-)Wettbewerbs nicht besteht. Es existiert zwar grundsätzlich keine Vermutung dahingehend, dass eine Bewerber- oder Bietergemeinschaft zwischen branchengehörigen Unternehmen eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezweckt oder bewirkt. Dessen ungeachtet muss der öffentliche AG prüfen, ob eine Bewerber- oder Bietergemeinschaft eine Abrede getroffen hat, die eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung darstellt. Es liegt keine wettbewerbswidrige Absprache vor, wenn die Unternehmen erst durch den Zusammenschluss zu einer Bewerber- oder Bietergemeinschaft in die Lage versetzt werden, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften sind deshalb aufgefordert im Rahmen der Unternehmensdarstellung in Ziff. III.2.1) hierzu ggf. Angaben zu machen.
(5) In der Angebotsphase werden die Bieter nach der Aufforderung zur Verhandlung gemäß § 11 VOF ggf. aufgefordert sein, etwaigen Verpflichtungen nach dem Niedersächsischen Landesrecht - soweit einschlägig - nachzukommen und entsprechende Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
(6) Enthält die Bekanntmachung oder die "Unterlage Teilnahmeantrag" Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so haben die Bewerber den AG unverzüglich in Textform (per E-Mail) darauf hinzuweisen bzw. etwaige Fragen zu stellen. Fragen können unter Nennung des Aktenzeichens bis zum 11.05.2015, 14.00 Uhr an die im Anhang A III. genannte Stelle (KRH Projektbüro Krankenhausneubau) in Textform (ausschließlich per E-Mail) gestellt werden. Danach eingehende Fragen werden aus Gründen der Bietergleichbehandlung und Chancengleichheit nicht mehr beantwortet. Die Beantwortung erfolgt voraussichtlich bis spätestens zum 15.05.2015 in Textform (ausschließlich per E-Mail). Telefonische Anfragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet.
(7) Bieter, die in der Angebotsphase zur Verhandlung aufgefordert werden, haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung eines Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und vor Abgabe des Angebotes den AG in Textform über die in Anhang A III. genannte Stelle (KRH Projektbüro Krankenhausneubau) per E-Mail oder schriftlich darauf hinzuweisen. Alle Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen in Textform per E-Mail an die in Anhang A III. genannte Stelle (KRH Projektbüro Krankenhausneubau) zu senden. Nähere Angaben zur Stellung von Fragen etc. können den später erhältlichen Vergabeunterlagen entnommen werden.
Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung für Personen, Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall bei einem in der EU zugelassenen Versicherer;
Mindestanforderung/-standard: Deckungssumme je Schadensfall 500.000 EUR mit Deckungszusage für mind. 2 Schadensfälle/Jahr.
Ausreichend ist auch der Nachweis einer unwiderruflichen Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers), dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird; im Fall der Teilnahme einer Bewerbergemeinschaft ist entweder der Nachweis von jedem Mitglied einzeln zu erbringen oder der Nachweis muss sich ausdrücklich auf die Bewerbergemeinschaft beziehen.
Gemäß HOAI in der zu Zeitpunkt der Beauftragung gültigen Fassung.
Eine Auflistung der geforderten Nachweise/Erklärungen/Referenzen sind in einer gesonderten, auszufüllenden "Unterlage Teilnahmeantrag" zusammengefasst. Diese ist beim KRH Projektbüro Krankenhausneubau (Adresse siehe Anhang A) unter Angabe der Projektbezeichnung und des Aktenzeichens "WKJP - Wunstorf, NB Kinder- und Jugendpsychiatrie, WKJP - 80002-OP" in Textform per E-Mail anzufordern. Die "Unterlage Teilnahmeantrag" wird, da sie bearbeitbar ist, ausschließlich per E-Mail versandt. Daher ist die Angabe einer E-Mailadresse bei Anforderung unbedingt erforderlich.
Bewerbungen sind nur mit dieser "Unterlage Teilnahmeantrag" möglich, formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die "Unterlage Teilnahmeantrag" ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen.
Die Unvollständigkeit der im Teilnahmeantrag geforderten Angaben zu Referenzobjekten für das Büro führen vorbehaltlich der Regelung in § 5 Abs. 3 VOF zur "Nicht-Wertung" dieser Referenz(en).
Beabsichtigt der Bewerber, die Dienstleistung in Zusammenarbeit mit einem Dritten (Nachunternehmer) zu erbringen, müssen Nachweise/Erklärungen auch für diesen Dritten in gleicher Form erbracht werden. Dies gilt erst recht, wenn sich ein Bewerber zum Nachweis der Eignung auf einen Dritten berufen möchte (sog. Eignungsleihe) (siehe im Einzelnen auch § 5 Abs. 6 VOF).
a) Unternehmensdarstellung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mit Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift) und im Falle einer Bewerbergemeinschaft Erklärung zur Vertretungsberechtigung der Bewerbergemeinschaft und zur gesamtschuldnerischen Haftung. Die Darstellung soll darüber hinaus Angaben zu Eigentümer-/Gesellschafterstruktur, zum Schwerpunkt der geschäftlichen Tätigkeit, zu Erfahrungen im Gesundheitsbereich und zu Erfahrungen vergleichbarer Ausschreibungen enthalten,
b) Eigenerklärung des Bewerbers/der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass keine Abhängigkeiten in Bezug zu Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (§ 2 Abs. 3 VOF),
c) aktueller Auszug des Bewerbers/der Mitglieder einer Bietergemeinschaft aus dem Berufs- und Handelsregisters oder eines vergleichbaren Registers eines anderen EU-Mitgliedstaates nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (§ 4 Abs.1 VOF),
d) Eigenerklärung zu verbundenen Unternehmen und der Art, mit denen der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft verknüpft ist/sind (§ 4 Abs. 2 VOF),
e) Eigenerklärung, auf welche Art der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft auftragsbezogen in relevanter Weise mit anderen Unternehmen/Büros zusammenarbeitet/zusammenarbeiten (§ 4 Abs. 2 VOF),
f) Eigenerklärungen des Bewerbers/der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass die in § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF genannten Ausschlusskriterien nicht zutreffen,
g) Eigenerklärung über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister (oder ein vergleichbares Register in anderen EU-Mitgliedsstaaten) für den Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sowie die jeweils geschäftsführenden natürlichen Personen.
Das Fehlen auch einzelner o. g. Nachweise (a-g) führt vorbehaltlich der Regelungen in § 5 (3) VOF zum Ausschluss im VOF-Verfahren.
A) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, der Deckungssummen und Schadensfälle pro Jahr gem. den in Ziff. III.1.1 genannten Mindeststandards (§ 5 Abs. 4 a VOF),
b) Erklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren 2012 - 2014 zu vergleichbaren Dienstleistungen und zum Umsatz nach Art, Umfang und Bauaufgabe vergleichbaren Dienstleistungen der letzten 3 Geschäftsjahre 2012 - 2014 gem. "Unterlage Teilnahmeantrag" (§ 5 Abs. 4 c VOF).
Zu a) Mindeststandard siehe Ziff. III.1.1),
zu b) Mindeststandard: 300.000 EUR netto durchschnittlicher Gesamtumsatz im Jahresmittel der letzten 3 Geschäftsjahre für nach Art, Umfang und Bauaufgabe vergleichbare Dienstleistungen.
A) Vorlage einer Objektliste der in den letzten 3 Geschäftsjahren 2012 - 2014 durchgeführten und ggf. abgeschlossenen, mit der ausgeschriebenen Planungsaufgabe vergleichbaren Projekte sowie von Projekten unter Verwendung von Fördermitteln mit Angabe der in der "Unterlage Teilnahmeantrag" vorgegebenen Parameter wie Projektgröße, Bauvolumen, Anzahl der Funktionsbereiche, Verwendung von Fördermitteln etc. (§ 5 Abs. 5 b VOF). Als vergleichbare Leistungen gilt die Erbringung möglichst ähnlicher Planungsleistungen im Zusammenhang mit dem Bau von Kinder- und Jugendpsychiatrien.
b) Vorlage von Referenzschreiben bzw. Bescheinigungen öffentlicher bzw. privater Auftraggeber zu den unter a) aufgeführten Projekten, die mit der ausgeschriebenen Leistung, dem Leistungsumfang und der Planungsaufgabe vergleichbar sind (siehe oben unter a)) mit expliziter Nennung eines Ansprechpartners mit Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mailadresse für etwaige Rückfragen(§ 5 Abs. 5 b VOF),
c) Angaben über personelle Möglichkeiten zur Besetzung der technischen Leitung (persönliche Referenz): Hierzu sind 1.) Mitarbeiter zu benennen, die mit der Aufgabenstellung vergleichbare Leistungen als Projektleiter bzw. als Stellvertreter erbringen bzw. erbracht haben, mit Darlegung der individuellen Erfahrung und der beruflichen Qualifikation und 2.) Mitarbeiter zu benennen, die als verantwortliche Bauleiter in vergleichbaren Projekten tätig sind bzw. waren mit Darlegung der individuellen Berufserfahrung und der beruflichen Qualifikation. Es sind Angaben zu machen wie im Auftragsfall die örtliche Präsenz und die Verfügbarkeit dieser Mitarbeiter vor Ort gewährleistet und sichergestellt werden kann. (§ 5 Abs. 5 c VOF),
d) Angaben zum jährliche Mittel der in den letzten 3 Geschäftsjahren beschäftigten Mitarbeiter, Projektleiter und Führungskräfte mit Angabe der durch diese in den letzten 3 Geschäftsjahren durchgeführten und ggf. abgeschlossenen Leistungen, insbesondere auch zu den Erfahrungen dieser Mitarbeiter bei vergleichbaren Projekten unter Verwendung/Einsatz von Fördermitteln, Angaben gem. "Unterlage Teilnahmeantrag" (§ 5 Abs. 5 d VOF),
e) Aussagekräftige Darstellung (auf eigener Unterlage) der internen Organisation und Größe eines Projektteams zur möglichen Projektabwicklung anhand eines Organigramms (die namentliche Benennung von Projekt-, Bauleitern und anderen Mitarbeitern des Teams ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht erforderlich),
f) Angaben zur Ausstattung, zu Geräten und technischem Equipment, Hard- und Software, das bzw. die für die Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen, Angaben gemäß "Unterlage Teilnahmeantrag" (§ 5 Abs. 5 e VOF).
Zu a) Mindeststandard: aa) 2 mit den Leistungen der Aufgabenstellung vergleichbare Referenzprojekte, bb) 2 Referenzprojekte unter Verwendung von Fördermitteln. Die geforderten Referenzprojekte zu den Buchstaben aa) bis bb) können identisch sein, d. h. zwei Referenzen können alle geforderten Mindeststandards erfüllen.
zu b) Mindeststandard: 2 Referenzschreiben bzw. Bescheinigungen von Auftraggeber, zu unter a) angeführten Projekten, die mit den Leistungen der Aufgabenstellung vergleichbar sind,
c) Mindeststandard: Nennung von mindestens 3 Mitarbeitern, die vergleichbare Leistungen als verantwortliche Projektleiter oder verantwortliche Bauleiter erbracht haben und zwar jedenfalls wie folgt: Nennung von 2 Mitarbeitern, die als verantwortliche Projektleiter mit der Aufgabenstellung vergleichbare Leistungen erbracht haben und Nennung von 1 Mitarbeiter, der als verantwortlicher Bauleiter mit der Aufgabenstellung vergleichbare Leistungen erbracht hat.
d) Mindeststandard: Nennung von mindestens 5 Mitarbeitern mit den geforderten Erfahrungen im jährlichen Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre. Es muss sich dabei nicht um die gleichen Mitarbeiter handeln.