Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/520903_Ersatzneubau_Regionale_Schule_Loecknitz__Planungsleistungen_Fachplanungen_2019_Loecknitz
Timestamp: 2019-03-19 15:47:52
Document Index: 374167927

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 55', '§ 56', '§ 46', '§ 65', '§ 97']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Ersatzneubau Regionale Schule Löcknitz / Planungsleistungen Fachplanungen 2019-03-13
Ersatzneubau Regionale Schule Löcknitz / Planungsleistungen Fachplanungen
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://portal.evergabemv.de/E55363763
Bei dem Schulneubau handelt es sich um eine Regionalschule für über 300 Schüler in den Klassenstufen 5-10 mit bilingualer Ausrichtung. Der Neubau ist zweigeschossig und setzt sich aus drei Pavilion-artigen Baukörpern zusammen, der mittlere Pavillion erhält einen offenen Innenhof. Das Gebäude ist in Hybridbauweise konzipiert, dabei kommen die Vorteile aus massiver Bauweise und die Vorteile der Holztafelbauweise zueinander.
Mit der Erbringung der Planungsleistungen zum Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume, LP 1 bis LP 2, war das Architekturbüro Althen-Architekten, Hamburg beauftragt. Deren Erläuterungsbericht, Aufstellung der anrechenbaren Kosten, Planungs- und Kostendatenblatt, Flächenberechnungen, Lageplan,Grundrisse,
Es werden Planungsleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung - HLS erwartet. Der Auftraggeber beabsichtigt die folgenden Leistungen stufenweise zu beauftragen:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zu den Anlagengruppen (AG) AG 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen, AG 2 Wärmeversorgungsanlagen, AG 3 Lufttechnische Anlagen, AG 7 Nutzungsspezifische Anlagen, hier: Feuerlöschanlagen, labortechnische Anlagen für naturwissenschaftliche Fachunterrichtsräume und Lehrküche Es ist eine stufenweise Beauftragung geplant.
Der Auftrag beinhaltet zunächst nur die Leistungsphasen 2-4, des Leistungsbildes Technische Ausrüstung nach Anlage 15 § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3 HOAI.
2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV) 2.1) Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur nach Architekten- und Ingenieurgesetz des jeweiligen Bundeslandes, für ausländische Bewerber Nachweis der Gleichstellung entsprechend RL 2005/36/EG, geändert durch RL 2013/55/EU - K.O.-Kriterium 2.2) Erklärung über eine mindestens fünfjährige Berufsbefähigung und Berufserfahrung für Projektleiter und Stellvertreter - K.O.-Kriterium 2.3) geeignete Referenz über in den letzten 5 Jahren erbrachte Architekten- und Ingenieurleistungen betreffend den Neu- bzw. Umbau von Vorhaben für Schulbauten. Die Baumaßnahme muss eine Größenordnung von ≥ 4 000 000 EUR - netto - (KG 300 und 400) aufgewiesen haben.
2.4) geeignete Referenz über in den letzten 5 Jahren erbrachte Architekten- und Ingenieurleistungen betreffend den Neu- bzw. Umbau von Vorhaben für Schulbauten. Die Baumaßnahme muss eine Größenordnung von ≥ 300 000 EUR - netto - (KG 300 und 400) aufgewiesen haben.
2.5) Angabe zum durchschnittlichen Personalbestand in den letzten 3 Jahren ≥ 5 Beschäftigte (einschl. Führungskräfte) - 20 Pkt.
Zunächst erfolgt nur die Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 im Leistungsbild Technische Ausrüstung.
Der Abruf weiterer Leistungsphasen und Beratungsleistungen bleibt dem Auftraggeber vorbehalten.Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der weiteren Leistungsphasen bzw. Beratungsleistungen besteht nicht.
- Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur nach Architekten-und Ingenieurgesetz des jeweiligen Bundeslandes, für ausländische Bewerber Nachweis der Gleichstellungentsprechend RL 2005/36/EG, geändert durch RL 2013/55/EU,
- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (unterschiedliche Deckungshöhen je Los, vgl. II.2.9)Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragslaufzeit unterhalten und nachgewiesen werden,
- geeignete Referenzen (unterschiedlich je Los, vgl. II.2.9).
Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Die erteilten Auskünfte finden bei der Wertungder Referenzen Berücksichtigung.
- Erklärung, ob Nachunternehmereinsatz oder Eignungsleihe beabsichtigt ist (gemäß UnterlagenTeilnahmewettbewerb).
- Natürliche Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" / "Landschaftsarchitekt" berechtigt sind oder bauvorlageberechtigte Ingenieure nach § 65 Abs. 2 LBauO M-V,
- Ausländische Bewerber Gleichstellung entsprechend RL 2005/36/EG, geändert durch RL 2013/55/EU sowieBerechtigung zur Entwurfsverfassung nach LBauO M-V.
- Die Beauftragung weiterer Stufen (ab Lp 5) steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung durch das Landesförderinstitut M-V nach Vorlage der positiven Prüfung nach ZBau durch den Betrieb für Bau undLiegenschaften M-V - Mit Zurverfügungstellung der von den Vorbefassten erstellten Unterlagen für die Lp1 und 2 sind im Teilnahmewettbewerb sämtliche Bewerber in den gleichen Kenntnisstand versetzt, so dass durch eventuelle Teilnahme der Vorbefassten am Verhandlungsverfahren der Wettbewerb nicht verzerrt wird. Gegenteilige Auffassungen haben die Bewerber vor Einreichung des Teilnahmeantrags der o. g. Kontaktstelle schriftlich mitzuteilen,
- Die für Sie notwendigen Unterlagen haben wir ins Internet eingestellt. Unter der Adresse https://portal.evergabemv.de/E55363763 stehen Ihnen die Unterlagen zum Download bereit. Um die Unterlagen herunterladen und an der Bieterkommunikation teilnehmen zu können, müssen Sie bei der elektronischen Vergabeplattform für Mecklenburg-Vorpommern registriert sein. Die Registrierung auf der Vergabeplattform -genau wie die Nutzung der Plattform - ist kostenlos und wird auf einer gesicherten Internetseite (ersichtlich im Adressenfeld als "https") abgefragt.
Hilfe beim Download erhalten Sie kostenfrei durch Herrn Stefan Jendrusch (subreport) unter der Telefonnummer0221/98 578-33.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzessionhat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.