Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F10-11-2015-1B_342-2015
Timestamp: 2016-10-24 05:18:25
Document Index: 25713633

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42']

1B_342/2015 (10.11.2015)
1B_342/2015 � � Urteil vom 10. November 2015
Beschwerde gegen den Beschluss vom 21. August 2015 des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen.
Mit Eingabe vom 29. September (Postaufgabe: 1. bzw. 2. Oktober) 2015 f�hrt A.________ gegen einen am 21. August 2015 betreffend Drohung/Ausstand ergangenen Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, Beschwerde ans Bundesgericht.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung einer Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zul�ssigen Beschwerdegr�nde. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen.
Der Beschwerdef�hrer �bt auf appellatorische Weise Kritik am obergerichtlichen Beschluss vom 21. August 2015, indem er diesem seine Sicht der Dinge gegen�ber stellt. Sodann �bt er Kritik an der von ihm in dem gegen ihn gef�hrten Strafverfahren abgelehnten Gerichtspr�sidentin, ebenso an den Ermittlungsbeh�rden und auch an weiteren Gerichtspersonen, ohne sich indes substantiiert mit den dem angefochtenen Beschluss zugrunde liegenden Erw�gungen auseinanderzusetzen. Dabei unterl�sst er es indes, rechtsgen�glich im Sinne der dargelegten Grunds�tze aufzuzeigen, inwiefern durch den Beschluss im Ergebnis Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt worden sein soll.
Auf die Beschwerde ist daher schon aus diesem Grund nicht einzutreten, weshalb es sich er�brigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen - namentlich die Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde - zu er�rtern.
Bei den gegebenen Verh�ltnissen kann davon abgesehen werden, f�r das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.