Source: https://bdia.de/fuer-mitglieder/recht-honorar/
Timestamp: 2019-10-21 23:41:01
Document Index: 106641180

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 56', 'BGH', '§ 6', 'BGH', 'BGH', '§ 6', 'BGH', '§ 1']

Recht / Honorar - bund deutscher innenarchitekten bdia
Kenntnisse über planungsrelevante Gesetze und Vorschriften sind unerlässlich für erfolgreiches Arbeiten. Wir informieren Sie kontinuierlich über Inhalte, die für Sie als Innenarchitekt*in relevant sind.
Das neue Datenschutzrecht-EU-Datenschutzgrundverordnung
Was bedeutet das neue Datenschutzrecht für Abläufe in meinem Büro?
Diese Frage stellt sich zurzeit in allen Büros, denn ab dem 25. Mai tritt das neue Bundesdatenschutzgesetz und die europäische Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) in Kraft.
Es ist sinnvoll, sich mit den Neuerungen zu beschäftigen und die Datenverarbeitung im eigenen Büro zu überprüfen. Sie werden sowohl organisatorisch, als auch technisch Anpassungen vornehmen müssen. Wenn Sie auch bisher schon sorgsam im Sinne des bisherigen Datenschutzrechtes mit den Daten Ihrer Auftraggeber und Mitarbeiter umgehen, dann halten sich diese Anpassungen aber in Grenzen.
Auf der Seite der Architektenkammer Baden-Würtemberg finden Sie eine gute Informationssammlung und Arbeitshilfen gegliedert nach Bundesländern:
» www.akbw.de/recht/datenschutz.html
„10 gute Gründe für die HOAI“
Warum können Bauherren mit Ihrem Architekten nicht einfach einen Preis für seine Leistungen für das geplante Bauvorhaben aushandeln? Dafür gibt es eine ganze Reihe guter Gründ. Lesen Sie mehr…
Arbeitshilfen für die Bestimmung der Honorarzone gemäß § 35 Abs. 2, 3, 5 HOAI für Gebäude und Innenräume sowie für Freianlagen gemäß § 56 Abs. 2, 3 HOAI (Autor: Egon Haible)
» Stellungnahme Umbauzuschlag für Innenarchitekten
» Innenraeume Beispiel_1
» Innenräume_Beispiel_2
» Neubau Gebäude
» Neubau Gebäude_Beispiel
» Umbau:Modernisierung Gebäude
» Umbau:Modernisierung Gebäude Beispiel
» Raumbildender Ausbau_Beispiel HOAI 2009
Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vor dem Europäischen Gerichtshof
Die EU-Kommission teilte mit, dass sie die Bundesrepublik Deutschland wegen der Aufrechterhaltung der verbindlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) verklagt und den Europäischen Gerichtshof angerufen hat. Mit dem im Jahr 2015 eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahren wegen der HOAI hatte die Kommission für sich in Anspruch genommen, auch für die rein inländische Niederlassungsfreiheit zuständig zu sein. Aus Sicht der Kommission behindert die Honorarordnung die Niederlassungsfreiheit durch ihre verbindlichen Mindestsätze. BAK-Präsidentin Barbara Ettinger-Brinckmann hingegen sieht in der HOAI kein Hindernis für die Niederlassungsfreiheit. „Wir werden weiter mit guten Argumenten für den Erhalt der Honorarordnung kämpfen“, sagte sie zur aktuellen Entwicklung
» Pressemitteilung Bundesarchitektenkammer
Rechtssprechungen: Das Ende der Baukostenvereinbarung: Der BGH erklärt § 6 Abs. 2 HOAI 2009 für unwirksam!
(BGH, Urteil vom 24.04.2014 – VII ZR 64/13). Der BGH begründet die Unwirksamkeit der Baukostenvereinbarung damit, dass die Vorschrift den Parteien die Möglichkeit gibt, das Honorar einvernehmlichen auf einem Niveau festzulegen, das sich unterhalb der Mindestsätze oder oberhalb der Höchstsätze bewege, ohne dass die Voraussetzungen vorlägen, unter denen eine Abweichung von diesen Sätzen zulässig ist. Die Unwirksamkeit von § 6 Abs. 2 HOAI 2009 hat laut BGH allerdings nicht zur Folge, dass die Vertragsparteien gehindert sind, eine Honorarvereinbarung im Rahmen der Mindest- und Höchstsätze wirksam zu treffen, in der die anrechenbaren Kosten oder die ihnen zugrunde liegenden Faktoren festgelegt werden. Eine solche Vereinbarung ist wirksam, wenn sie nicht dazu führt, dass die Mindestsätze der HOAI unterschritten oder die Höchstsätze überschritten werden.
Informationen zur HOAI 2013
Für Innenarchitektinnen und Innenarchitekten bringt die HOAI 2013 eine Vielzahl von Änderungen mit sich. Insgesamt umfasst die Novelle Korrekturen im allgemeinen Teil, modernisierte Leistungsbilder, neue Regelungen für das Planen im Bestand und neu berechnete Honorartabellen.
Die Anpassung der Tafelwerte für Innenarchitekten bedeutet für viele Bauaufgaben eine Erhöhung der Planungshonorare und eine Anpassung an heutige Marktverhältnisse. Die sich in den letzten Jahren stark veränderten Aufgabenbereiche der Innenarchitektinnen und Innenarchitekten werden mit der Novellierung nachvollzogen. Vor allem die erneute Einbeziehung der mitverarbeiteten Bausubstanz ist für das Bauen im Bestand eine wichtige Voraussetzung. In der Praxis wird sich zeigen müssen, inwieweit die Erhöhung der Tafelwerte durch die Ausweitung der Grundleistungen kompensiert wird.
Die Synopse HOAI 2009/2013 – Schwerpunkt Innenarchitektur, Bauen im Bestand finden Sie zum Download hier »Synopse HOAI 2009-2013 ATC Krueger
(Autor: Andreas T.C. Krüger)
bdia Sonderdruck der HOAI 2013
Sie können das Buch kostenfrei erhalten bei Margareta Bauer unter bauer@bdia.de
Informationen zu Architektenverträgen für bdia Mitglieder
Der bdia stellt seinen Mitgliedern Musterverträge zur Verfügung. Bitte schreiben Sie uns eine Mail mit Ihrer Mitgliedsnummer, wir senden Ihnen die Dateien gerne zu: Stichwort: Vertragsvorlage für bdia Mitglieder, bdia bund deutscher innenarchitekten, info@bdia.de
Informationen zum Urheberrecht für Architekten
Werke des Architekten, z. B. Entwürfe, Zeichnungen, plastische Darstellungen und das Bauwerk selbst, sind urheberrechtsschutzfähig. Voraussetzung für den Urheberrechtsschutz ist, daß das Werk als persönliche, geistige Schöpfung im Sinne des Urheberrechtsgesetzes einzustufen ist (vergleiche § 1, 2 Absatz 1 und Absatz 2 UrhG). Ist einem Werk Urheberrechtsschutz zuzuerkennen, so ergeben sich für den Urheber, den Architekten, verschiedene Rechte, z. B. Änderungen des Werks und Plagiate zu verbieten, Verbreitungs- und Vervielfältigungsrechte, Rechte zur Namensbenennung. Die dem Architekten zustehenden Rechte wirken nicht nur gegenüber dem Vertragspartner, dem Bauherrn, sondern auch gegenüber Dritten.
Einem Werk ist nur dann Urheberrechtsschutz zuzuerkennen, wenn es eine persönliche, geistige Schöpfung darstellt. Urheberrechtsschutzfähig sind neben der Gesamtgestaltung des Bauwerks selbst auch bauliche Details sowie u.a. Zeichnungen, Pläne, Skizzen, Entwürfe. Eine persönliche, geistige Schöpfung ist anzunehmen, wenn der ästhetische Gehalt des Werks auf Grund individueller Gestaltung einen gewissen überdurchschnittlichen Grad erreicht. Unerheblich ist, ob das Werk neben dem ästhetischen Zweck auch noch einem praktischen Zweck dient. Maßstab für eine Beurteilung ist nicht das Empfinden eines auf dem gleichen Gebiet arbeitenden Fachmanns, sondern eines interessierten Laien.
Urheberrechtliche Verwertungsrechte und Nachbaubefugnisse bestimmen sich insb. nach den vertraglichen Vereinbarungen. Wird das Urheberrecht des Architekten verletzt, so stehen ihm gegen den Verletzer insbesondere Beseitigungs- und ggf. Schadensersatzansprüche zu.
Sämtliche obige Ausführungen sind nicht ohne weiteres auf sog. freie Mitarbeiter anwendbar.
Quelle: Baunetz 2013
Informationen zum Werberecht für Architekten
„… der Architekt wirbt durch seine Leistung. Er enthält sich jeder unlauteren oder aufdringlichen beruflichen Bewerbung oder Werbung.“ Eine Darstellung der Möglichkeiten für Architekten und Innenarchitekten zu Werbung und Marketing finden Sie »hier. Quelle: Architektenkammer Niedersachsen.
Haben Sie Fragen? Gerne können Sie sich an unsere Bundesgeschäftsstelle wenden unter info@bdia.de.
FACHPUBLIKATION: Honorar und Vertrag beim Bauen im Bestand
Ein rechtlicher Leitfaden für Innenarchitekten von Prof. Dr. Peter Fischer und Andreas T.C. Krüger