Source: https://t.rausgegangen.de/agb
Timestamp: 2020-03-31 19:40:52
Document Index: 227164506

Matched Legal Cases: ['§1', '§13', '§14', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§9', '§8', '§9', '§10', '§11', '§12', '§13', '§14', '§15', '§312', '§16', '§17', '§18', '§350', '§19', '§20', '§21', '§350', '§22', '§434', '§23', '§24', '§25']

AGB Ticketkäufer
AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen – der Codekarussell UG (haftungsbeschränkt),​ ​Betreiber​ ​des​ ​Produktes​ ​wunderfest.de,​ ​für​ ​Ticketkäufer
Präambel​ ​(Ausgangslage)
Wunderfest ist ein Produkt der Codekarussell UG (haftungsbeschränkt), auf welche im weiteren Verlauf als Wunderfest hingewiesen wird. Wunderfest bietet als Dienstleistung die Abwicklung des Verkaufsprozesses und den anschließenden Versand von Online​-Tickets für Veranstaltungen, Events und Zusammenkünfte aller Art an, welche im Folgenden zusammenfassend als Veranstaltungen bezeichnet werden. Dabei ist Wunderfest ausdrücklich nicht der Veranstalter der Veranstaltung für die im Ticketshop oder auch im implementierten Ticket-Widget (im weiteren Verlauf als Ticketshop zusammengefasst) angebotenen Tickets, tritt aber eindeutig als Dienstleister zur Abwicklung des Verkaufsprozesses​ ​einschließlich​ ​des​ ​Versands​ ​des​ ​Online-Tickets​ ​auf.
§1​ ​Ticketkäufer
(1) Das Angebot von Wunderfest richtet sich ausdrücklich nur an volljährige sowie geschäftsfähige Verbraucher (im Sinne von §13 BGB) und Unternehmer (im Sinne von §14 BGB). Ein Nachweis über die uneingeschränkte Geschäftsfähigkeit kann jederzeit von Wunderfest eingefordert werden. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Der Unternehmer ist hingegen eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen​ ​oder​ ​selbständigen​ ​beruflichen​ ​Tätigkeit​ ​handelt.
(2) Verbraucher und Unternehmer werden im weiteren Verlauf der Allgemeinen Geschäftsbedingungen​ ​als​ ​Kunde​ ​bezeichnet.
§2​ ​Geltungsbereich
(1) Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Ticketkäufer von Wunderfest enthalten vorformulierte Vertragsbedingungen bzw. grundlegende Regeln und sonstige Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien, welche von Wunderfest vor Abschluss eines Vertrags an den Kunden gestellt werden. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen beziehen sich auf die von Wunderfest an den Kunden erbrachte Dienstleistung und damit auf die Abwicklung des Verkaufsprozesses und anschließenden Versands von Online-Tickets für Veranstaltungen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten generell ab ihrer Einbeziehung und des Weiteren auch für sämtliche weitere vom Kunden in Anspruch genommene​ ​Dienstleistungen.
(2) Das konkludente Einverständnis mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Wunderfest gibt der Kunde mit dem Klick des ,,Zur Bezahlung“ oder „Checkout“ Buttons im Verlauf​ ​des​ ​Bestellvorgangs.
§3​ ​Allgemeine​ ​Geschäftsbedingungen​ ​und​ ​Regeln​ ​des​ ​Veranstalters
Für die Veranstaltung können zusätzlich die von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Wunderfest abweichenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters gelten, der die Möglichkeit besitzt weitere grundlegende Regeln für seine Veranstaltung festzulegen. Wunderfest hat auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Regeln des Veranstalters keinen Einfluss. Es liegt in der eigenen Verantwortung des Kunden sich über die​ ​Allgemeinen​ ​Geschäftsbedingungen​ ​und​ ​Regeln​ ​des​ ​Veranstalters​ ​zu​ ​informieren.
§4​ ​Rechte​ ​des​ ​Veranstalters
(1) Der Veranstalter hat jederzeit das Recht den Ticketantrag von Kunden ohne Angabe von Gründen​ ​zurückzuweisen.
(2) Der Veranstalter hat jederzeit das Recht seine Veranstaltung ohne Angabe eines wichtigen Grunds abzusagen. Für die daraus möglicherweise entstandenen Forderungen haftet​ ​unter​ ​Umständen​ ​der​ ​Veranstalter​ ​und​ ​nicht​ ​Wunderfest.
(3) Die Hausrechte des Veranstalters werden von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen​ ​weder​ ​beeinflusst​ ​noch​ ​berührt.
§5​ ​Vertragsvoraussetzungen
(1)​ ​Der​ ​Kunde​ ​hat​ ​keinen​ ​Anspruch​ ​auf​ ​den​ ​Erwerb​ ​eines​ ​Tickets.
(2) Der Veranstalter behält sich vor Alterseinschränkungen für die Kunden vorzunehmen, die für​ ​die​ ​Teilnahme​ ​an​ ​der​ ​Veranstaltung​ ​als​ ​Voraussetzung​ ​gelten.
(3) Angaben des Kunden müssen verpflichtend stets wahrheitsgemäß und korrekt sein. Eine Überprüfung kann durch Wunderfest durchgeführt und Ticketkäufe bei der Detektion von unwahrheitsgemäßen oder nicht korrekten Angaben vorweg abgelehnt oder storniert werden. Wird dem Kunden die Eintragung von unwahrheitsgemäßen oder unkorrekten Angaben​ ​bewusst,​ ​muss​ ​er​ ​diese​ ​dem​ ​Veranstalter​ ​unverzüglich​ ​melden.
(4) Alle Informationen, die zum Abschluss des Vertrags notwendig sind und zusätzlich veranstaltungsbezogene Informationen werden von dem Veranstalter für die jeweilige Veranstaltung ohne den Einfluss von Wunderfest eingepflegt. Damit sind unter anderem Preise,​ ​Anzahl​ ​der​ ​Tickets,​ ​Zahlungsmittel​ ​und​ ​der​ ​Leistungsumfang​ ​gemeint.
§6​ ​Vertragsparteien​ ​und​ ​Vertragsgegenstand
(1) Der Veranstalter und der Kunde stellen die beteiligten Vertragsparteien bei Abschluss des​ ​Bestellvorgangs​ ​und​ ​dem​ ​damit​ ​einhergehenden​ ​Abschluss​ ​eines​ ​Kaufvertrags​ ​dar.
(2) Vertragsgegenstand ist der Erwerb eines Tickets, dass die Teilnahme an einer Veranstaltung eines Veranstalters ermöglicht. Alle weiteren Rechte und Pflichten sowie die Verteilung von wichtigen Informationen in Bezug auf die Veranstaltung unterliegen zusätzlich dem jeweiligen Veranstalter und sind den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters​ ​zu​ ​entnehmen.
§7​ ​Vertragsabschluss
(1) Der Kunde wählt für die Veranstaltung die Anzahl der Tickets und die jeweilige Ticketkategorie aus, bevor er mit dem Button ,,Weiter“ bestätigt. Anschließend gibt der Kunde seinen Namen und seine E-Mail-Adresse ein, bevor er zum Bezahlvorgang weitergeleitet​ ​wird.
(2) Der Kunde gibt nach Akzeptanz der Datenschutzerklärung und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen während des Bezahlvorgangs für die intendierte Veranstaltung mit dem Klick auf den abschließenden Button als Zahlungsbestätigung für die jeweilige Zahlmethode ein bindendes Angebot ab. Dieses wird erst durch die Zusendung der Bestätigungsmail inklusive des Online-Tickets durch das Wunderfest-Tool angenommen und es​ ​kommt​ ​ein​ ​Vertrag​ ​zwischen​ ​beiden​ ​Vertragsparteien​ ​(Kunde​ ​und​ ​Veranstalter)​ ​zustande.
(3) Bei erfolgreichem Vertragsabschluss und unmittelbar nach der Bezahlung erhält der Kunde eine Bestätigungsmail mit einem separaten Downloadlink für das Ticket. Das Ticket ist ebenso als Anlage im PDF-Format enthalten. In §9 finden sich alle im Ticket enthaltenen Angaben.
(4) Die Bestätigungsmail enthält ebenso einen Link zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
(5) Dem Kunden wird nur Einlass gegen Vorlage des entsprechenden Tickets gewährt. Das Ticket kann für die Veranstaltung selbst ausgedruckt werden und muss mitgebracht oder über das eigene Smartphone (Internetzugang des Kunden und Zugang zum eigenen Mailpostfach vorausgesetzt) für den Einlass eingescannt werden. Der Veranstalter hat das Recht dem Kunden den Zutritt zur Veranstaltung zu verweigern, falls dieser sein Ticket nicht vorzeigen kann. Der Name und die E-Mail-Adresse des Käufers reicht nicht zum Einlass aus. Sollte die E-Mail bzw. der Downloadlink den Kunden nicht erreichen so ist der Kunde verpflichtet​ ​sich​ ​aktiv​ ​beim​ ​Veranstalter​ ​zu​ ​melden.
§8​ ​Preise​ ​und​ ​Zahlungsmodalitäten
(1) Der Gesamtkaufpreis errechnet sich aus der Multiplikation von Anzahl der bestellten Tickets mit dem Einzelpreis des jeweiligen Tickets. Der Gesamtkaufpreis wird einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer angezeigt, die schon zuvor mit einberechnet wird. Somit entstehen für den Kunden keine zusätzlichen versteckten Kosten (wie Ticketgebühren, Versandgebühren und ähnliches) die auf den Gesamtkaufpreis aufgeschlagen werden. Die enthaltene Mehrwertsteuer wird für den Kunden auf der Rechnung, für die direkt nach dem Zahlvorgang eine Anforderungsmöglichkeit besteht, angezeigt.
(2) Grundsätzlich stehen PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung, giropay und der Kauf auf Rechnung als Zahlungsmodalitäten zur Auswahl. Es entstehen für den Kunden keine zusätzlichen Kosten durch die Auswahl unterschiedlicher Zahlungsweisen. Die Auswahl der für​ ​den​ ​Kunden​ ​zur​ ​Verfügung​ ​stehenden​ ​Zahlungsmodalitäten​ ​obliegt​ ​dem​ ​Veranstalter.
(3) Der Gesamtkaufpreis ist direkt zum Abschluss des Kaufprozesses und damit nach Ticketauswahl und Eingabe der persönlichen Daten mit der Auswahl des „Zur Bezahlung“-Buttons zu entrichten und für eine erfolgreiche Abwicklung notwendig. Eine Ausnahme​ ​davon​ ​stellt​ ​der​ ​Rechnungskauf​ ​dar.
(4) Wunderfest übernimmt keinerlei Kosten für den für die Bestellung von Tickets notwendigen Internetzugang des Kunden. Dieser wird von dem Internetprovider des Kunden an​ ​den​ ​Kunden​ ​zur​ ​Verfügung​ ​gestellt​ ​und​ ​ist​ ​kostenpflichtig.
§9​ ​Ticketangaben
(1) Das Ticket enthält den Namen des Kunden, das Kaufdatum, den Namen der Veranstaltung, den Veranstaltungsort, den Veranstaltungszeitraum, das Veranstaltungsdatum, den zum Einlass notwendigen QR-Code sowie eine TicketID. Dies gilt,​ ​sofern​ ​der​ ​Veranstalter​ ​keine​ ​aktiven​ ​Änderungen​ ​am​ ​Ticket​ ​vorgenommen​ ​hat.
(2) Die Gültigkeit des Tickets bezieht sich auf den Veranstaltungszeitraum, welcher vorher von​ ​dem​ ​Veranstalter​ ​festgelegt​ ​wurde.​ ​Anschließend​ ​verliert​ ​das​ ​Ticket​ ​seine​ ​Gültigkeit.
(3) Wurde der QR-Code einmal entwertet, kann man ihn nicht ein zweites Mal einlösen, es sei denn der QR-Code wird von dem Veranstalter zurückgesetzt. Jedes Ticket ist mit einem individuellen​ ​QR-Code​ ​versehen.
§10​ ​Versand
(1) Der Versand des Tickets erfolgt unmittelbar nach Abschluss des Bestellvorgangs an die E-Mail-Adresse, die von dem Kunden zu Beginn des Bestellprozesses angegeben wurde. Dabei erhält der Kunde das Ticket zum einen im Anhang und zum anderen als separaten Link in der E-Mail. Für die Korrektheit der angegeben E-Mail-Adresse ist der Kunde selbst verantwortlich.​ ​Fehler​ ​in​ ​den​ ​Angaben​ ​sind​ ​dem​ ​Veranstalter​ ​unverzüglich​ ​mitzuteilen.
(2)​ ​Bei​ ​nicht​ ​erfolgtem​ ​Versand​ ​aufgrund​ ​von​ ​fehlerhaften​ ​Angaben​ ​haftet​ ​Wunderfest​ ​nicht. (3)​ ​Es​ ​erfolgt​ ​kein​ ​postalischer​ ​Versand​ ​und​ ​damit​ ​entfallen​ ​auch​ ​jegliche​ ​Versandkosten.
§11​ ​Nicht​ ​erbrachte​ ​Zahlungen
Im Fall von einer nicht erbrachten Zahlung, sei es durch technische oder sonstige Probleme, die in der Schuld oder nicht in der Schuld des Kunden liegen, hat der Veranstalter jederzeit das Recht das Ticket zu stornieren. Liegt die Schuld bei dem Kunden, kann unter Umständen​ ​eine​ ​Stornogebühr​ ​von​ ​dem​ ​Veranstalter​ ​erhoben​ ​werden.
§12​ ​Eigentumsvorbehalt
Die​ ​Tickets​ ​bleiben​ ​bis​ ​zum​ ​vollständigen​ ​Zahlungseingang​ ​Eigentum​ ​des​ ​Veranstalters.
§13​ ​Verfügbarkeit
(1) Für die Verfügbarkeit von Tickets gilt, dass diese im Normalfall, sobald das Kontingent erschöpft ist, nicht mehr für den Erwerb zur Verfügung stehen und kein Vertrag zustande kommen​ ​kann.
(2) Tickets werden in haushaltsüblichen Mengen mit einer mit einer beschränkten Maximalmenge, die vom Veranstalter festgelegt wird, vergeben. Der Kunde darf weiterhin mehrere Transaktionen, die in der Summe noch immer haushaltsübliche Mengen nicht überschreiten​ ​dürfen,​ ​durchführen.
(3) Für die Verfügbarkeit von Wunderfest gilt, dass Wunderfest im Sonderfall ohne Angabe von Gründen die Dienstleistung jederzeit und ohne Ankündigung teilweise oder komplett einstellen​ ​kann.
§14​ ​Verlust
(1) Unter Verlust ist das versehentliche Löschen oder Nichtauffinden der Bestätigungs-E-Mail, welche das Ticket im Anhang und einen separaten Ticket-Link enthält, gemeint.​ ​Der​ ​Verlust​ ​eines​ ​Tickets​ ​ist​ ​dem​ ​Veranstalter​ ​unverzüglich​ ​anzuzeigen.
(2) Bei Verlust können die Tickets bis maximal 48 Stunden vor der Veranstaltung bei dem Veranstalter direkt noch einmal angefordert werden. Der Versand erfolgt wieder auf elektronischem Weg über E-Mail. Wunderfest ist ausdrücklich nicht für den Ersatz des Tickets​ ​verantwortlich.
§15​ ​Widerrufsrecht
Das Widerrufsrecht kann nach §312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB vorzeitig erlöschen, wenn es sich um einen Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen handelt und der Vertrag für die Erbringung einen exakt festgelegten Zeitraum oder spezifischen Termin vorsieht. Somit erlischt das Widerrufsrecht von Wunderfest​ ​direkt​ ​nach​ ​Erbringung​ ​der​ ​Dienstleistung​ ​bzw.​ ​nach​ ​Erhalt​ ​des​ ​Online-Tickets.
§16​ ​Rückgabe​ ​und​ ​Erstattung
(1) Fehlerhaft ausgestellt Tickets können bis zu maximal 48 Stunden vor der Veranstaltung direkt von dem Veranstalter korrigiert und neu versandt werden. Die Überprüfung der Richtigkeit​ ​obliegt​ ​dem​ ​Kunden.
(2) Die Anerkennung und Abwicklung von eventuellen Erstattungen von bereits gezahlten Tickets auf Grund von sonstigen Gründen seitens des Kunden oder des Veranstalters liegt allein beim Veranstalter. Es gelten somit die Angaben zu Rückgaben und Erstattungen aus den​ ​Allgemeinen​ ​Geschäftsbedingungen​ ​des​ ​Veranstalters.
§17​ ​Aufrechnung​ ​und​ ​Zurückbehaltung
Etwaige Ansprüche auf Aufrechnung und Zurückbehaltung unterliegen den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters und müssen individuell und unabhängig von Wunderfest​ ​mit​ ​diesem​ ​geklärt​ ​werden.
§18​ ​Missbrauch​ ​und​ ​Verstöße
(1) Missbrauch der Dienstleistungen von Wunderfest führt zu einem unverzüglichen Verlust der​ ​von​ ​Vertragsgegenständen,​ ​Tickets​ ​und​ ​sämtlichen​ ​Forderungen​ ​des​ ​Missbrauchenden.
(2) Ein Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Wunderfest führt ebenso zu einem unverzüglichen Verlust von Vertragsgegenständen, Tickets und sämtlichen Forderungen​ ​des​ ​Verstoßenden.
(3) Ein Missbrauch und / oder Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Wunderfest kann zur Zutrittsverweigerung einer Veranstaltung und des Gültigkeitsverlusts des​ ​Tickets​ ​führen.
(4) Die Rückerstattung im Fall von bereits gezahlten Tickets bei Missbrauch und Verstößen kann stillschweigend (konkludent) durch die Erstattung des bereits gezahlten Betrages ohne einer​ ​möglichen​ ​Anwendung​ ​von​ ​§350​ ​BGB​ ​erfolgen.
§19​ ​Personalisierung​ ​von​ ​Tickets
(1) Für alle Kunden gilt, dass Tickets personalisiert werden. Sichtbarer persönlicher Datensatz​ ​auf​ ​dem​ ​Ticket​ ​ist​ ​der​ ​vollständige​ ​Name​ ​des​ ​Kunden.
(2)​ ​Kauft​ ​ein​ ​Kunde​ ​mehrere​ ​Tickets,​ ​so​ ​steht​ ​dessen​ ​Name​ ​auf​ ​all​ ​diesen.
(3) Sofern es nicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters anders vorgesehen ist, ist ein Ticket grundsätzlich nicht personengebunden. Somit ist der für den Einlass ausschlaggebende Faktor nicht der sich auf dem Ticket befindende Kundenname, sondern ob ein Ticket mit gültigem QR-Code vorliegt oder nicht. Davon bleibt das Recht des Veranstalters das erforderliche Mindestalter anhand eines amtlichen Ausweises zu kontrollieren unberührt. Weiterhin bleibt die Verweigerung des Zutritts aus sonstigen Gründen​ ​unberührt.
§20​ ​Übertragung​ ​personalisierter​ ​Tickets
(1) Die Übertragung von personalisierten Tickets im Sinne von Weiterverkauf oder kostenloser Weitergabe wird ohne die Einbindung von Wunderfest durchgeführt, da ausschließlich der sich auf dem Ticket befindende QR-Code als Zugangsmittel zu der Veranstaltung benötigt wird. Somit werden die Rechte und Pflichten inklusive des Rechts zum Zutritt für die Veranstaltung aus dem Vertrag zwischen Kunde und Veranstalter durch eine einfache Weitergabe des Tickets auf Dritte übertragen. Dies gilt, sofern es keine anderen​ ​Bestimmungen​ ​seitens​ ​des​ ​Veranstalters​ ​gibt.
(2) Kostenpflichtige Tickets dürfen unter Umständen weiterverkauft werden, aber unterliegen bei gewerblicher Nutzung den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Veranstalters. Ein Verkauf von kostenlosen Tickets ist ausdrücklich verboten. Werden kostenlose Tickets dennoch verkauft, kann eine Vertragsstrafe von fünftausend (5.000) Euro verhängt werden exklusive zusätzlicher Schadensersatzansprüche des Veranstalters. Dies gilt,​ ​sofern​ ​es​ ​keine​ ​anderen​ ​Bestimmungen​ ​seitens​ ​des​ ​Veranstalters​ ​gibt.
§21​ ​Technische​ ​Probleme
(1) Wunderfest versucht nach bestem Wissen und Gewissen den Service bereitzustellen und eine erfolgreiche Durchführung der Transaktion zu gewährleisten. Der Kunde ist dennoch dazu verpflichtet fehlerhafte Abbuchungen oder unvollständige Transaktionen direkt​ ​nach​ ​Bekanntwerden​ ​dem​ ​Veranstalter​ ​anzuzeigen.
(2) Im Fall von möglich auftretenden technischen Problemen, und damit verbunden Probleme bei Transaktionen und dem Versand von Tickets, übernimmt Wunderfest keine Haftung.​ ​Hierzu​ ​zählen​ ​unter​ ​anderem​ ​die​ ​versehentliche​ ​Überschreitung​ ​von​ ​Kontingenten.
(3) Wunderfest übernimmt keine Haftung bei Ausfall der Webseite durch Überlastung oder ähnlichen Problemen wie Verzögerungen bei Übertragungen, fehlerhafte Übertragungen und sonstigen​ ​Ausfällen.
(4) Die Rückerstattung im Fall von bereits gezahlten Tickets bei technischen Problemen kann stillschweigend (konkludent) durch die Erstattung des bereits gezahlten Betrages ohne einer​ ​möglichen​ ​Anwendung​ ​von​ ​§350​ ​BGB​ ​erfolgen.
§22​ ​Gewährleistung
(1) Wunderfest haftet nach §434 ff. BGB sofern die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Wunderfest keine anderen Vorschriften diesbezüglich enthalten. Gewährleistungsansprüche des​ ​Kunden​ ​an​ ​Dritte​ ​können​ ​nicht​ ​abgetreten​ ​werden.
(2) Die Verjährungsfrist für die Gewährleistungspflicht von Wunderfest für Unternehmen als Kunden​ ​ist​ ​auf​ ​12​ ​Monate​ ​mit​ ​Beginn​ ​der​ ​gesetzlichen​ ​Verjährungsfrist​ ​beschränkt.
§23​ ​Haftung
(1) Wunderfest haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers​ ​oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung von Wunderfest, eines gesetzlichen Vertreters​ ​oder Erfüllungsgehilfen von Wunderfest beruhen sowie für Schäden, die durch Fehlen einer von Wunderfest garantierten Beschaffenheit hervorgerufen wurden oder aus arglistigem Verhalten​ ​von​ ​Wunderfest​ ​resultieren.
(2) Wunderfest haftet zusätzlich unbeschränkt für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsätzlichkeit von Wunderfest, einem gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht​ ​wurden.
(3) Für Schäden, die durch Verletzungen wesentlicher Vertragspflichten aufgrund von leichter Fahrlässigkeit entstanden sind, haftet Wunderfest der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Unter wesentlichen Vertragspflichten versteht man solche Pflichten, die die Erfüllung eines Vertrages überhaupt erst ermöglichen und diejenigen,​ ​auf​ ​deren​ ​Einhaltung​ ​man​ ​als​ ​Vertragspartei​ ​vertrauen​ ​kann.
(4) Wunderfest wird garantiert die Leistung von Dritten überprüfen und bei Nichtleistung nach Evaluation von Handlungsalternativen die bestmögliche Auswahl zur Beseitigung der Nichtleistung​ ​treffen​ ​und​ ​Gegenmaßnahmen​ ​einleiten.
(5)​ ​Wunderfest​ ​haftet​ ​nicht​ ​für 1. Körperschäden, die der Kunde während des Besuchs der gebuchten Veranstaltung​ ​erleidet. 2. Personen- und Sachschäden, die der Kunde während des Besuchs der gebuchten Veranstaltung verursacht. Der Kunde stellt Wunderfest von jeder unberechtigten Inanspruchnahme Dritter inklusive allen entstehenden Aufwendungen und Kosten für Rechtsverfolgung​ ​frei. 3. Schaden an und oder dem Verlust von Sachen und Gegenständen, die der Kunde während des Besuchs der gebuchten Veranstaltung mitgebracht, hinterlassen oder vergessen​ ​hat. 4. den Ausfall oder Abbruch von Veranstaltungen aus sonstigen Gründen, wie zum Beispiel​ ​höhere​ ​Gewalt. 5. fehlerhafte Informationen aller Art seitens des Veranstalters, wie zum Beispiel terminliche Änderungen oder den Ausfall einer Veranstaltung. Die vollständige Verantwortlichkeit über die Richtigkeit der Informationen liegt allein bei dem Veranstalter. 6. Schaden, der durch die Eingabe von unwahrheitsgemäßen oder unkorrekten Angaben​ ​von​ ​dem​ ​Kunden​ ​entstanden​ ​ist. 7. Schaden, der aufgrund von Ausfällen der Server oder anderen Begebenheiten, die nicht​ ​in​ ​der​ ​Macht​ ​von​ ​Wunderfest​ ​stehen,​ ​entstanden​ ​ist.
(6) Gegenüber Unternehmen verjähren Mangelansprüche innerhalb von maximal 12 Monaten und darüberhinausgehende Ansprüche werden von Wunderfest ausdrücklich nicht übernommen. Mangelansprüche verfallen nach dem Veranstaltungsdatum, sofern dieses vor den​ ​bzw.​ ​innerhalb​ ​der​ ​12​ ​Monate​ ​liegt.
(7) Alle Haftungsbeschränkungen haben zusätzlich Gültigkeit für sämtliches Personal, das sich in einem Angestelltenverhältnis mit Wunderfest befindet und Personen, die im Auftrag von​ ​Wunderfest​ ​handeln.
§24​ ​Datenschutz
Für den Datenschutz gelten die separaten Datenschutzbestimmungen von Wunderfest. Die Datenschutzbestimmungen können am unteren Ende jeder Webseite, die im Zusammenhang​ ​mit​ ​Wunderfest​ ​steht,​ ​aufgerufen​ ​und​ ​eingesehen​ ​werden.
§25​ ​Schlussbestimmungen
(1) Für die von Wunderfest erbrachten Dienstleistungen gelten ausnahmslos die Allgemeinen​ ​Geschäftsbedingungen​ ​von​ ​Wunderfest​ ​und​ ​nicht​ ​die​ ​von​ ​Kunden.
(2) Der Kunde stimmt zu, dass die von ihm während des Kaufprozesses bereitgestellten Daten von Wunderfest nach Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetztes erhoben, auf Datenträgern​ ​gespeichert,​ ​verarbeitet​ ​und​ ​genutzt​ ​werden​ ​dürfen.
(3) Soweit keine anderen Vereinbarungen bestehen, kann Wunderfest alle rechtgeschäftlichen Erklärungen dem Kunden via E-Mail an seine bei der Bestellung angegebenen E-Mail-Adresse zukommen lassen, wobei der Zugang im Postfach des Kunden​ ​als​ ​entscheidend​ ​für​ ​den​ ​Status​ ​„zugegangen“​ ​ist.
(4) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Gerichtsstand sowie der Erfüllungsort für alle Streitigkeiten​ ​in​ ​Köln.
(5) Bei eventueller Unwirksamkeit oder Unvollständigkeit einzelner Regelungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind die restlichen Regelungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach wie vor wirksam und werden von der zuvor angesprochenen Unwirksamkeit oder Unvollständigkeit nicht berührt. Vertragspartner werden dazu verpflichtet die unwirksamen Regelungen durch wirksame und unvollständige durch vollständige zu ersetzen und zwar durch jene, die dem gewollten Sinn und Zweck so nahe wie​ ​möglich​ ​kommen.​ ​Entsprechendes​ ​gilt​ ​für​ ​Regelungslücken.
(6) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Internationalen Privatrechts​ ​und​ ​des​ ​UN-Kaufrechts.