Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_15_LWaldG_Allgemeines_Betretungs_und_Aneignungsrec-d311747,16.html
Timestamp: 2017-01-22 00:05:55
Document Index: 61226426

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 39', '§ 15', '§ 15', '§ 14', '§ 16']

§ 15 LWaldG, Allgemeines Betretungs- und Aneignungsrecht | Gesetze auf anwalt24.de
§ 15 LWaldG, Allgemeines Betretungs- und Aneignungsrecht Suche
Waldgesetz des Landes Brandenburg (LWaldG) Landesrecht Brandenburg…§ 15 LWaldG, Allgemeines Betretungs- und Aneignungsrecht§ 16 LWaldG, Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen§ 17 LWaldG, Weiter gehende Gestattungen§ 18 LWaldG, Sperren von Wald§ 19 LWaldG, Waldschutz§ 20 LWaldG, Vorbeugender Waldbrandschutz§ 21 LWaldG, Zuschuss bei Waldbrandschäden§ 22 LWaldG, Waldbrandgefahrenklassen und Waldbrandgefahrenstufen§ 23 LWaldG, Umgang mit Feuer§ 24 LWaldG, Waldverschmutzung§ 25 LWaldG, Förderung der Forstwirtschaft§ 26 LWaldG, Zielsetzungen im Landeswald§ 27 LWaldG, Zielsetzungen im Körperschaftswald§ 28 LWaldG, Unterstützung des Privat- und Körperschaftswaldes§ 29 LWaldG, Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse§ 30 LWaldG, Waldinventuren und Waldverzeichnis§ 31 LWaldG, Forstbehörden§ 32 LWaldG, Zuständigkeiten der Forstbehörden§ 33 LWaldG, Forstausschüsse§ 34 LWaldG, Forstaufsicht§ 35 LWaldG, Forstschutz…§ 39 LWaldG, In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten
§ 15 LWaldG, Allgemeines Betretungs- und Aneignungsrecht
§ 15 LWaldGWaldgesetz des Landes Brandenburg (LWaldG)Landesrecht BrandenburgTitel: Waldgesetz des Landes Brandenburg (LWaldG)Normgeber: BrandenburgAmtliche Abkürzung: LWaldGReferenz: 790-3Abschnitt: Kapitel 3 – Benutzung des Waldes durch die Allgemeinheit und Schutz des Waldes (1) Zum Zwecke der Erholung ist das Betreten des Waldes jedermann gestattet, soweit dem nicht Interessen der Allgemeinheit entgegenstehen. Das Betretungsrecht im Rahmen der Ausübung behördlicher Aufgaben bleibt hiervon unberührt.(2) Wer sich im Wald befindet, hat sich so zu verhalten, dass die Lebensgemeinschaft Wald so wenig wie möglich beeinträchtigt, seine wirtschaftliche Nutzung nicht behindert, der Wald nicht gefährdet, geschädigt oder verschmutzt und die Erholung anderer nicht gestört werden.(3) Nicht betreten werden dürfen ohne besondere Befugnis 1.gesperrte Flächen und gesperrte Waldwege,2.Flächen und Wege, auf denen Holz gefällt, aufgearbeitet, gerückt oder gelagert wird,3.umzäunte Flächen,4.forstbetriebliche Einrichtungen.(4) Auf Wegen sind das Radfahren und das Fahren mit Krankenfahrstühlen gestattet. Das Reiten und Gespannfahren ist nur auf Waldwegen und Waldbrandwundstreifen zulässig. Waldwege sind Wirtschaftswege, die von zwei- oder mehrspurigen Fahrzeugen befahren werden können. Waldbrandwundstreifen sind von Vegetation und brennbarem Material freizuhaltende Streifen, insbesondere entlang von Bahnlinien und Straßen zum Schutz der nachgelagerten Waldbestände vor Waldbrand.(5) Auf Sport- und Lehrpfaden sowie auf Wegen, die nicht mit zwei- oder mehrspurigen Fahrzeugen befahren werden können, und auf Rückewegen und Waldeinteilungsschneisen darf nicht geritten oder mit bespannten Fahrzeugen gefahren werden.(6) Die Markierung von Wander-, Reit- oder Radwegen und Sport- und Lehrpfaden hat im Benehmen mit den betroffenen Waldbesitzern zu erfolgen und ist der unteren Forstbehörde unter Angabe von Ort und Umfang mindestens einen Monat zuvor anzuzeigen. Die untere Forstbehörde kann die Markierung innerhalb von einem Monat nach Eingang der Anzeige untersagen oder einschränken, wenn das allgemeine Betretungsrecht nach Absatz 1 oder andere öffentliche Belange unverhältnismäßig beeinträchtigt werden. Der Waldbesitzer hat die Markierung nach Satz 1 zu dulden.(7) Jedermann darf einen Handstrauß, Waldfrüchte, Pilze und wild wachsende Pflanzen in geringer Menge für den eigenen Gebrauch entnehmen, sofern die betreffenden Pflanzen nicht zu den besonders geschützten Arten gehören. Die Entnahme hat pfleglich zu erfolgen. Die Entnahme von Wipfeltrieben, Zweigen von Jungwüchsen sowie das Ausgraben und Abschlagen von Forstpflanzen ist nicht zulässig. Andere landesrechtliche Bestimmungen bleiben unberührt. (8) Hunde dürfen nur angeleint mitgeführt werden. Dies gilt nicht für Jagdhunde im Rahmen der Ausübung der Jagd sowie für Polizeihunde.
§ 14 LWaldG, Haftung§ 16 LWaldG, Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen