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Timestamp: 2016-10-27 01:09:24
Document Index: 151624920

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 26', 'Art. 9', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 36', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 662', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 66']

1C_535/2012 (04.09.2013)
1C_535/2012 � � Urteil vom 4. September 2013
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Leonhard M�ller,
Hochbauabteilung der Stadt A.________.
Befehl zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands,
Beschwerde gegen das Urteil vom 10. September 2012 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer.
�Die X.________ AG ist Eigent�merin des Grundst�cks Kat. Nr. yyyy an der ...strasse zz in A.________. Die Liegenschaft verf�gt neben einem Betriebsgeb�ude �ber eine freie Fl�che von ungef�hr 50 x 60 m. Diese dient als Lagerplatz f�r Bauger�ste und Baubaracken. Die Parzelle liegt im Gebiet "B.________", das seit dem 4. Februar 2010 zur Wohnzone geh�rt.
�Am 13. Juli 2011 verf�gte die Baukommission der Stadt A.________ gegen�ber der X.________ AG nach Durchf�hrung eines nachtr�glichen Baubewilligungsverfahrens die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands. Es seien die Nutzungs�nderungen und Terrainver�nderungen r�ckg�ngig zu machen. Die Baukommission beanstandet insbesondere die gewerbliche Nutzung der Liegenschaft zur Lagerung von Ger�sten und Baracken als nicht zonenkonform.
�Den von der X.________ AG dagegen erhobenen Rekurs wies das Baurekursgericht des Kantons Z�rich am 13. Januar 2012 ab.
�Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich wies die von ihr dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 10. September 2012 ab.
�Die X.________ AG f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Nutzung des Grundst�cks als Lagerplatz weiterhin zuzulassen; eventuell sei ihr diese solange zu gestatten, bis im Gebiet "B.________" die ersten Wohnbauten erstellt w�rden, oder es sei ihr eine Frist von 8 Jahren zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands anzusetzen; eventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen; zudem sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gew�hren.
�Am 6. Dezember 2012 hat der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
�Das Verwaltungsgericht schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Baukommission beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen.
�In der Replik h�lt die X.________ AG an ihren Antr�gen und Vorbringen fest. Die Baukommission best�tigt in der Duplik ihren Abweisungsantrag. Die X.________ AG hat zuletzt auf eine Stellungnahme verzichtet.
�Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid in einer �ffentlich-rechtlichen Angelegenheit (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist als Adressatin des angefochtenen Entscheids und als direkt Betroffene zur Beschwerde berechtigt (vgl. Art. 89 Abs. 1 BGG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.
�Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die Vorinstanz verletze, indem sie den Wiederherstellungsbefehl best�tigt habe, die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV), das Willk�rverbot (Art. 9 BV), den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) und das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip (Art. 5 Abs. 2 und Art. 36 Abs. 3 BV).
�Das streitbetroffene Grundst�ck liegt seit dem 4. Februar 2010 in der Wohnzone W3/65. Gem�ss Art. 20a der Bauordnung der Stadt A.________ vom 19. M�rz 1987 (BO) sind darin lediglich nicht st�rende Betriebe und Nutzungen gestattet.
�Nicht streitig ist, dass die Verwendung der Liegenschaft als Depot von Ger�sten und Baracken der kommunalen Zonenordnung widerspricht. Die Beschwerdef�hrerin bringt hingegen vor, das geltende Recht sei f�r die zu beurteilende Nutzung gar nicht anwendbar, da diese in ihrem Bestand gesch�tzt sei.
3.1.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ergibt sich aus der verfassungsm�ssigen Eigentumsgarantie in Verbindung mit dem R�ckwirkungsverbot eine Besitzstandsgarantie im �ffentlichen Baurecht. Danach d�rfen neue, restriktive Bestimmungen auf Bauten und Nutzungen, die gem�ss altem Recht bewilligt wurden, nur dann angewendet werden, wenn wichtige �ffentliche Interessen es verlangen und das Prinzip der Verh�ltnism�ssigkeit gewahrt bleibt (BGE 113 Ia 119 E. 2a S. 122).
�Um sich auf die Besitzstandsgarantie berufen zu k�nnen, ist zun�chst vorausgesetzt, dass die nach altem Recht bewilligte Nutzung des Grundeigentums unter dem Schutz der Eigentumsfreiheit steht.
3.2.�Der Aussenlagerplatz war erstmals in den Jahren 1992/1993 Gegenstand eines Baubewilligungsverfahrens. Dieses betraf eine Nutzung, die in Art und Umfang der heute im Streit liegenden entspricht. Nach dem bereits damals geltenden Recht sind Lagerpl�tze bewilligungspflichtig gewesen (� 309 Abs. 1 lit. i des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Z�rich vom 7. September 1975 [PBG; LS 700.1]). Das Grundst�ck geh�rte gem�ss damaliger Zonenordnung zum altrechtlichen "�brigen Gemeindegebiet". Als teilweise Zweck�nderung einer nicht zonenkonformen Nutzung ausserhalb der Bauzone erteilte die Baudirektion der fr�heren Eigent�merin der Liegenschaft f�r das Depot am 16. Dezember 1992 eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 Abs. 2 aRPG. Mit R�cksicht auf die k�nftige Einzonung der Parzelle befristete sie diese bis l�ngstens zum 30. Juni 1997.
�Rechte, deren Geltung befristet sind, fallen mit Ablauf der Frist von selbst - das heisst ohne beh�rdliche Anordnung - dahin. Befristete Baubewilligungen sind in ihrer zeitlichen Geltungskraft dementsprechend begrenzt. Einen Anspruch auf Verl�ngerung von Bewilligungen, die im Einklang mit ihrer gesetzlichen Grundlage befristet wurden, verleiht die Eigentumsgarantie nicht; sie sch�tzt nur die rechtm�ssige Aus�bung des Privateigentums (vgl. Urteil 1A.289/2004 vom 7. Juni 2005 E. 2.1.2; Ulrich H�felin u.a., Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, N. 814; Peter H�nni, Planungs-, Bau und besonderes Umweltrecht, 5. Aufl. 2008, S. 335; f�r den Kanton Z�rich: � 321 Abs. 1 PBG; Christoph Fritzsche/Peter B�sch/Thomas Wipf, Z�rcher Planungs- und Baurecht, Bd. 1, 5. Aufl. 2011, S. 348).
�F�r die Verwendung der Liegenschaft als Lagerplatz liegt eine befristete Ausnahmebewilligung mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 1997 vor. Die Baudirektion schr�nkte die Geltung der Nutzungsfreiheit zeitlich ein, um die k�nftige Zonenplanung nicht zu pr�judizieren (vgl. Entscheid der Baudirektion vom 16. Dezember 1992, S. 2, act. 8.13.7). Die Bewilligung ist seit Jahren abgelaufen und in der Folge nie rechtsg�ltig erneuert worden. Das Grundst�ck ist heute einer Wohnzone ohne Gewerbeerleichterung zugewiesen. Die Verwendung des Grundst�cks als Depot von Bauger�sten und Baubaracken steht somit nicht mehr unter dem Schutz der Eigentumsfreiheit. Die Beschwerdef�hrerin kann daf�r keine Besitzstandsgarantie beanspruchen.
3.3.�Dasselbe gilt, entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin, f�r die bereits vor der Ausnahmebewilligung vom 16. Dezember 1992 ausge�bte Bewirtschaftung des Lagerplatzes. Die vorbestandene Nutzung hat sich, wie sich aus der Verf�gung ergibt, in Art und Umfang nicht wesentlich von der damals geplanten unterschieden. Nach richtigem Verst�ndnis der Ausnahmebewilligung hat deren zeitliche Befristung denn auch nicht nur die dannzumal geplante Nutzung als Depot von Ger�sten und Baracken betroffen, sondern - im Sinne einer nachtr�glichen Baubewilligung (BGE 101 Ia 314 E. 2. S. 316 f.) - auch die bis dahin bewilligungsfrei tolerierte Lagerung anderer gewerblicher Gegenst�nde. So geht aus dem Entscheid der Baudirektion mit hinreichender Klarheit hervor, dass auch das bisherige Aussenlager zu gewerblicher Nutzung dem k�nftigen Zonenzweck nicht entgegenstehen soll. Die Beh�rde hat damit auch der vorbestandenen Lagerplatznutzung die Bestandeskraft gegen�ber der k�nftigen Zonenplanung abgesprochen. Die damalige Grundeigent�merin liess die Verf�gung der Baudirektion samt ihren Nebenbestimmungen unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Die Beschwerdef�hrerin als deren Rechtsnachfolgerin hat diesen Entscheid gegen sich gelten zu lassen. Auch eine vorbestandene Nutzung steht seit Ablauf der Baubewilligung vom 30. Juni 1997 somit nicht mehr unter dem Schutz der Besitzstandsgarantie.
3.4.�Die Beschwerdef�hrerin kann f�r die Nutzung der Liegenschaft als Aussenlager nach dem Gesagten keinen Bestandesschutz beanspruchen. Die Vorinstanz verletzt daher weder die Eigentumsgarantie noch das R�ckwirkungsverbot, wenn sie das Bestehen einer Besitzstandsgarantie verneint.
�Da sich die streitige Nutzung der Liegenschaft als widerrechtlich erweist, kommt grunds�tzlich � 341 PBG zur Anwendung. Demnach hat die zust�ndige Beh�rde den rechtm�ssigen Zustand herbeizuf�hren. Die Wiederherstellung kann nach den allgemeinen Prinzipien des Verfassungs- und Verwaltungsrechts jedoch ausgeschlossen sein, wenn sie unverh�ltnism�ssig w�re. �berdies k�nnen Gr�nde der Verwirkung durch Zeitablauf bzw. des Vertrauensschutzes der Wiederherstellung entgegenstehen (BGE 136 II 359 E. 6 S. 364 f.).
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Baubeh�rden h�tten das Recht auf Behebung des rechtswidrigen Zustands verwirkt.
4.1.1.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung verwirkt der Anspruch der Beh�rden auf Herstellung des rechtm�ssigen Zustands im Interesse der Rechtssicherheit grunds�tzlich nach 30 Jahren. Die Frist wurde in Anlehnung an die ausserordentliche Ersitzung von Grundeigentum gem�ss Art. 662 ZGB festgelegt. In diesem Sinne setzt die "Ersitzung" eine w�hrend 30 Jahren unangefochtene Nutzung des Grundeigentums voraus (vgl. BGE 136 II 359 E. 8 S. 367 f.; 107 Ia 121 E. 1b S. 123 f.).
4.1.2.�Im Lichte dieser Rechtsprechung ist im zu beurteilenden Fall der folgende, unbestrittene Sachverhalt massgeblich: Die Bewilligung zur Nutzung des Grundst�cks als Lagerplatz ist am 30. Juni 1997 abgelaufen. Die kantonalen Beh�rden haben die befristete Ausnahmebewilligung am 3./26. Juni 1997 zwar erneuert; sie bewilligten neben der bisherigen Nutzung als Lagerplatz f�r Ger�ste und Baracken auch eine teilweise Zweck�nderung. Anwohner des Gel�ndes haben dagegen aber den Rechtsweg bis vor Bundesgericht beschritten. Dieses hiess die Beschwerde gut und wies die Sache zur weiteren Sachverhaltsabkl�rung und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ck (Urteil 1A.3/1999 vom 16. Juli 1999). Das Bundesgericht erachtete es gest�tzt auf den �berwiesenen Sachverhalt als fraglich, ob die bisherige Nutzung rechtm�ssig sei. Sollte sich diese als rechtswidrig erweisen, w�re auch eine darauf gest�tzte teilweise Zweck�nderung im Sinne von Art. 24 Abs. 2 aRPG unzul�ssig (a.a.O. E. 2e).
�Der Bundesgerichtsentscheid hat damit nicht nur die materielle Rechtm�ssigkeit des geplanten Bauvorhabens in Form eines Lagerplatzes mit Zufahrtsrampe, sondern auch jene der bisherigen Nutzung als Materialdepot f�r Ger�ste und Baracken in Frage gestellt. Die Ausnahmebewilligung ist im Nachgang des R�ckweisungsentscheids nie rechtskr�ftig erneuert worden. Mit Gutheissung der Beschwerde durch das Bundesgericht haben die Anwohner somit auch die hier streitige Nutzung erfolgreich angefochten. Von einer "unangefochtenen" Nutzung, wie sie die Beschwerdef�hrerin behauptet, kann demnach keine Rede sein (f�r einen vergleichbaren Fall s. Urteil 1P.418/2002 vom 16. Dezember 2002 E. 4.2). Dementsprechend hat das Urteil des Bundesgerichts vom 16. Juli 1999 die Verwirkungsfrist unterbrochen.
�Die Beschwerdef�hrerin vermag sodann nicht darzutun, dass die 30-j�hrige Frist bereits vorzeitig abgelaufen w�re. Die Akten belegen die Planung eines Lagerplatzes ab dem Jahr 1981 (act. 8.13.2.3). Ob die Nutzung als Depot weiter zur�ckgeht, ist nicht mehr zuverl�ssig feststellbar. Wenn die Vorinstanz unter diesen Umst�nden auf den Sachverhalt abstellt, wie er sich aus den Akten ergibt, und die Folgen der Beweislosigkeit im �brigen die Beschwerdef�hrerin tragen l�sst, verletzt sie weder die Untersuchungspflicht noch die Grunds�tze zur Verteilung der materiellen Beweislast (vgl. BGE 115 V 38 E. 2b S. 44; 132 II 113 E. 3.2 S. 115 f.; f�r den Kanton Z�rich: vgl. Alfred K�lz/J�rg Bosshart/Martin R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Aufl. 1999, N. 11 und 69 zu � 7 VRG). Sie hat den Sachverhalt somit nicht unvollst�ndig oder offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG festgestellt. Die Beschwerdef�hrerin hat im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht denn auch nicht den Nachweis erbracht, dass vor dem 16. Juli 1969 - das heisst 30 Jahre vor dem bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheid - eine Lagerplatznutzung bestanden h�tte, die in Art und Umfang der heutigen entspr�che. Das hierzu vor Bundesgericht ins Recht gelegte Fotomaterial stammt aus dem Jahr 1975 und zeigt auf dem Grundst�ck eine freie Fl�che. Wozu diese benutzt worden ist, geht daraus nicht hervor. Dass sie bereits seit den sechziger Jahren zur Lagerung von Bauger�sten und Baubaracken gedient h�tte, ist auch aus diesen Dokumenten nicht erkennbar. Damit kann offen bleiben, ob die neu eingebrachten Beweismittel nicht bereits aus prozessualen Gr�nden aus dem Recht zu weisen w�ren (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.).
�Demnach hat die Vorinstanz den Ablauf der 30-j�hrigen Verwirkungsfrist zu Recht verneint. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
4.1.3.�Zu pr�fen bleibt, ob sich die Beschwerdef�hrerin f�r die Zeit seit dem R�ckweisungsentscheid des Bundesgerichts aus dem Jahr 1999 auf den Vertrauensschutz berufen kann.
�Aus Gr�nden des Vertrauensschutzes kann sich eine k�rzere Verwirkungsfrist rechtfertigen, wenn die Beh�rden zwar vor Ablauf der 30-j�hrigen Frist einschreiten, den baurechtswidrigen Zustand aber �ber Jahre hinweg duldeten, obschon ihnen die Gesetzwidrigkeit bekannt war oder sie diese bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt h�tten kennen m�ssen (BGE 107 Ia 121 E. 1c S. 124).
�Im Zuge des bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheids vom 16. Juli 1999 wies das Verwaltungsgericht die Sache am 28. Oktober 1999 zur Fortf�hrung des Verfahrens an die zust�ndigen Baubeh�rden zur�ck. Diese blieben bis zum Bauverweigerungsentscheid und Wiederherstellungsbefehl vom 13. Juli 2011, das heisst w�hrend rund 12 Jahren, unt�tig. Damit haben sie den Rahmen einer bef�rderlichen Behandlung des Baubewilligungsverfahrens (vgl. � 319 PBG) bei Weitem gesprengt. Ob dieses Verhalten als Duldung des rechtswidrigen Zustands zu werten ist, kann hier jedoch offen bleiben.
�Denn selbst bei langj�hriger beh�rdlicher Duldung kann sich die Betroffene nicht auf den Vertrauensschutz berufen, wenn sie selbst �ber den rechtswidrigen Zustand in b�sem Glauben war (BGE 136 II 359 E. 7.1 S. 365). Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin setzt b�ser Glaube nicht voraus, dass ihr die Nutzung ausdr�cklich untersagt worden ist. Dazu gen�gt es im Sinne der dargelegten Rechtsprechung, wenn die Betroffene wusste oder bei zumutbarer Sorgfalt wissen musste, dass der Zustand unrechtm�ssig war. Aufgrund der Vorgeschichte muss der Beschwerdef�hrerin bekannt gewesen sein, dass die Nutzung des Grundst�cks als Lagerplatz f�r Ger�ste und Baracken bewilligungspflichtig ist, die befristete Bewilligung am 30. Juni 1997 auslief und diese in der Folge nie rechtsg�ltig verl�ngert wurde. Zudem muss ihr klar gewesen sein, dass die materielle Rechtm�ssigkeit der Nutzung seit dem bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheid aus dem Jahr 1999 in Frage gestellt war (vgl. E. 4.1.2 oben). Trotzdem hat sie die Nutzung �ber Jahre hinweg fortgesetzt, ohne das vorzukehren, was sie der Baukommission in Aussicht stellte, um die beh�rdlichen Beanstandungen zu beheben (vgl. act. 8.5.8.2). Wer sich so verh�lt, kann �ber den rechtswidrigen Zustand nicht in gutem Glauben sein. Die Beschwerdef�hrerin kann daher nicht mit Recht behaupten, die Unt�tigkeit der Beh�rden habe bei ihr eine Vertrauensposition geschaffen.
�Daran �ndert nichts, dass die Baukommission am 6. Oktober 2010 den Wiederaufbau des durch Brand zerst�rten Geb�udes bewilligte. Die Beschwerdef�hrerin hatte nur f�r das Haus, nicht aber den Lagerplatz um Bewilligung ersucht. In der Folge investierte sie in den Aufbau des Betriebsgeb�udes, obschon sie wusste, dass die Nutzung des Aussenlagers formell unbewilligt und materiell in Frage gestellt blieb. Damit hat sie auf eigenes Risiko gehandelt. Auch daraus vermag sie nichts zu ihren Gunsten abzuleiten.
�Sie kann sich demnach nicht mit Erfolg auf den Vertrauensschutz berufen.
4.2.�Die Beschwerdef�hrerin erachtet die angeordnete Behebung des rechtswidrigen Zustands im Weiteren als unverh�ltnism�ssig.
4.2.1.�Ein Wiederherstellungsbefehl erweist sich dann als unverh�ltnism�ssig, wenn die Abweichung vom Gesetz gering ist und die ber�hrten �ffentlichen Rechtsg�ter den Schaden, welcher der Eigent�merin durch die Wiederherstellung entst�nde, nicht zu rechtfertigen verm�gen. Auf den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit kann sich auch eine Bauherrin berufen, die nicht gutgl�ubig gehandelt hat. Sie muss aber in Kauf nehmen, dass die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, namentlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beimessen und die der Bauherrin allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 132 II 21 E. 6.4 S. 39 f.).
4.2.2.�Im Lichte dieser Rechtsprechung ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Es ist der Vorinstanz beizupflichten, wenn sie festh�lt, die zonenwidrige Nutzung des Grundst�cks als Lagerplatz stelle keine lediglich geringf�gige Abweichung von einer Bauvorschrift dar. Nach Art. 20a BO/A.________ sind in der Wohnzone W3/65 nur nicht st�rende Betriebe und Nutzungen zul�ssig. Diese Norm dient neben umweltrechtlichen vor allem auch raumplanerischen Anliegen. Die Verwendung des Gel�ndes als Aussenlager von Bauger�sten und Baubaracken steht in klarem Widerspruch zu den Anforderungen, die das Umwelt- und Planungsrecht f�r Wohnzonen ohne Gewerbeerleichterung an Immissionsschutz und Nutzungszweck stellen (vgl. auch Art. 20 BO/A.________; BGE 117 Ib 147 E. 2d/cc S. 152 ff.). Entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin ist die Betroffenheit der Rechtsg�ter zudem aktuell. Die Wohn�berbauung "B.________" wird zwar erst in einigen Jahren realisiert. Bereits jetzt grenzt das streitbetroffene Grundst�ck auf der S�dostseite aber unmittelbar an Wohnh�user. Das �ffentliche Interesse an der Wiederherstellung ist damit gross und aktuell.
�Dem steht an privaten Interessen im Wesentlichen der gewerbliche Nutzungsverlust entgegen. Wohl ist nicht zu verkennen, dass das Lagerplatzverbot f�r die Beschwerdef�hrerin zu betrieblichen Erschwernissen und Mehrkosten f�hren d�rfte. Dabei ist aber auch in Rechnung zu stellen, dass sie aus dem rechtswidrigen Zustand und dem nachl�ssigen Verhalten der Baubeh�rden w�hrend rund eines Jahrzehnts erheblichen Nutzen zog. Unter diesen Umst�nden wiegen die privaten die �ffentlichen Interessen nicht auf. Das gilt umso mehr, als die Beschwerdef�hrerin keine baulichen Massnahmen ergriffen hat, die nur mit grossem Aufwand r�ckg�ngig zu machen w�ren. Der Investitionsschutz ist von daher nicht betroffen.
�In gesamthafter Abw�gung der im Spiel stehenden Interessen erweist sich die Wiederherstellung als verh�ltnism�ssig.
4.2.3.�Auch die angeordnete Wiederherstellungsfrist ist nach Massgabe der Verh�ltnism�ssigkeit nicht zu beanstanden. Wie die Vorinstanz zutreffend erw�gt, ist es f�r die Beschwerdef�hrerin zumutbar, den Aussenplatz des Grundst�cks innert drei Monaten von Ger�sten und Baracken zu r�umen. Inwieweit f�r die zu beurteilende Nutzung Mietvertr�ge mit Dritten best�nden, die nicht innert n�tzlicher Frist aufgel�st werden k�nnten, f�hrt die Beschwerdef�hrerin nicht weiter aus. Der betreffende Einwand ist daher unbeachtlich. Schliesslich trifft die Beschwerdef�hrerin die vergleichsweise kurze Wiederherstellungsfrist nicht unvorbereitet. Durch die aufschiebende Wirkung der ergriffenen Rechtsmittel wurde diese um rund zwei Jahre verl�ngert. Es erscheint deshalb verh�ltnism�ssig, das Grundst�ck innert drei Monaten nach Er�ffnung des vorliegenden Urteils nicht mehr als Aussenlager f�r Bauger�ste und Baubaracken nutzen zu d�rfen.
�Nachdem das �ffentliche Interesse an einer m�glichst kurzfristigen Wiederherstellung ausgewiesen ist und sich diese auch als verh�ltnism�ssig erweist, rechtfertigt sich mit der Vorinstanz weder eine Fristverl�ngerung bis zur Realisierung der Wohn�berbauung "B.________" noch eine solche von 8 Jahren. Die entsprechenden Eventualantr�ge sind daher abzuweisen.
�Die Beschwerde ist danach unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen.
�Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG).
�Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Hochbauabteilung der Stadt A.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.