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Timestamp: 2019-04-18 22:46:31
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Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 535', '§ 535', '§535', '§ 556', '§ 2']

Wie Mietervereine auf 50% falsche NK-Abr. kommen Mietrecht Forum 123recht.de
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Wie Mietervereine auf 50% falsche NK-Abr. kommen
10.1.2011 Thema abonnieren Zum Thema: Betriebskosten BGB Mieter
Frage vom 10.1.2011 | 12:57
... oder ihre Mitglieder für Beratungsleistungen bzocken die gar nicht notwendig gewesen wären, weil die Rechtslage klar und eindeutig ist:
Fall: Mieterverein schreibt an den Verwalter
a) die Heizkostenabrechnung sei falsch weil der Mieter zum 15.12. ausgezogen sei. Eine Zwischenablesung sei nicht erfolgt, und dennoch will der Verwalter eine Abrechnung vom 01.01.-15.12. d.J. erstellt haben. Nach Ansicht des Mietervereins würde das ja gar nicht gehen.
Dabei sollte dem Mieterverein § 9b Abs. 2 Heizkostenverordnung bekannt sein, insbesondere dass bei Heizkostenverteilern (Verdunstern) kurz vor oder nach dem Jahresablesetermin (hier Stichtag 31.12. d.J.) keine Ablesung vorgenommen wird, sondern nach Gradtagszahlen abgerechnet wird.
b) Nach Ansicht des Mietervereins muss die Warmwasserabrechnung falsch sein, weil die Wärmemenge zur WW-Erwärmung mit 450 m³ Wasser ermittelt/berechnet wurde, die Verteilung des Warmwassers aber auf nur insgesamt 425 m³ erfolgt.
Der jahrelangen Erfahrung des Mietervereins ist wohl entgangen, dass für die Berechnung der Wärme der Wasserzähler vor dem Warmwasserboiler (Gesamtwasserverbrauch hiernach 450 m³ gemessen/abgelesen) herangezogen wird. Die Verteilung der berechneten Kosten erfolgt aber nach der Summe der einzelnen Wohnungswasserzähler. Aus technischen Gründen haben insbesondere die Wohnungswasserzähler Messtoleranzen, wobei diese im Vergleich zum Gesamtzähler meistens weniger zählen als der Gesamtzähler. Z.B. ist es möglich, dass ein tropfender Wasserhahn vom Wohnungswasserähler nicht gezählt wird, der genauere Gesamtwasserzähler diese Wassermenge jedoch registriert und zählt.
Würde der Mieterverein seine Mitglieder fair beraten, dann könnte sich so mancher Mieter ne Menge Geld sparen. Die Statistik, dass 50% aller Betriebskostenabrechnungen falsch seien, halte ich für schlicht falsch.
Betriebskosten BGB Mieter
Eher untertrieben, die 50%. Entgegen § 535 BGB werden dem Mieter sogar Grundsteuer etc. in Rechnung gestellt.
Antwort vom 10.1.2011 | 13:34
Antwort vom 10.1.2011 | 13:38
Entgegen § 535 BGB werden dem Mieter sogar Grundsteuer etc. in Rechnung gestellt
§535 BGB gilt als allgemeine Bestimmung zu Mietverträgen, grundsätzlich z.B. auch, wenn eine Maschine vermietet wird oder was anderes. Schon in § 556 BGB wird dies für Wohnraummiete präzisiert: Die Vertragsparteien können vereinbaren, dass der Mieter Betriebskosten trägt. Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch das Eigentum oder das Erbbaurecht am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen. Für die Aufstellung der Betriebskosten gilt die Betriebskostenverordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2346 , 2347) fort. Zu den Betriebskosten gehört auch die ausdrücklich die Grundsteuer (§ 2 Nr. 1 BetriebskostenV), siehe auch Beitrag von Dr. best.
Antwort vom 10.1.2011 | 13:41
Frage ist, ob solche Vereinbarungen wirksam sind. Der Text:
ist nicht philosophierbar, weil erst im Abs. 2 der Mieter folgt.
Antwort vom 10.1.2011 | 13:48
Antwort vom 10.1.2011 | 13:59
Er hat die auf der Mietsache ruhenden Lasten zu tragen ist nicht philosophierbar
aber abdingbar.
Es kommt hoffentlich demnächst der Zusatz:
Eine zum Nachteil des Mieters getroffene Vereinbarung ist unwirksam.
Antwort vom 10.1.2011 | 14:32
Nein, eine derartige Gesetzesänderung erwartet kein ernstzunehmender Mensch.
Mit Ernst habe ich nichts am Hut, zunehmen will ich auch nicht. ...
Antwort vom 10.1.2011 | 16:50
@meri: entweder hast Du Deine Ironie/Satire so gut verpackt, dass es keiner kapiert oder Du hast den grundlegenden Aufbau und die Systematik des BGB nicht kapiert.
Antwort vom 10.1.2011 | 17:02
entweder hast Du Deine Ironie/Satire so gut verpackt, dass es keiner kapiert oder Du hast den grundlegenden Aufbau und die Systematik des BGB nicht kapiert.
Ich bin Anhänger des Starkdeutschen ..wollte, sollte, kann,könnte, müsste, wohl.... das ist wie Klatschkäse in der Hand. Schmierig, ölig, schwammig....., einfach
Antwort vom 10.1.2011 | 17:13
Antwort vom 10.1.2011 | 17:22
Was für eine gequirlte Sch..ße wieder !
Geblockter, siehste. Noch nicht einmal Knete, um die Verstopfung zu beseitigen. Was machste denn aber auch? Musst du eine Spirale holen und kurbeln
Frage bei der Polizei nach, vielleicht haben die noch einen Zerhacker, gibt weniger Sommersprossen, als quirlen.
-- Editiert am 10.01.2011 17:26
Die Statistik, dass 50% aller Betriebskostenabrechnungen falsch seien, halte ich für schlicht falsch.
Falsch ist wohl das falsche Wort. Vielmehr geht es wohl darum, die Öffentlichkeit nicht zu sehr zu beunruhigen. Ich kenne interne Dokumente, welche sogar von einer 70% Quote sprechen!
Antwort vom 11.1.2011 | 08:58
Ich kenne interne Dokumente
Antwort vom 11.1.2011 | 09:21
Wenn der Mieterverein sagen würde, 70% aller Abrechnungen, die uns vorgelegt wurden, waren fehlerhaft, mag ich das noch fast glauben. Aber daraus zu schließen, 50 oder 70% aller Abrechnungen seien fehlerhaft, würde in der seriösen wissenschaftlichen Statistik als nicht nicht zulässige Schlussfolgerung gewertet.
Eine solche Behauptung hat genauso viel Wert, wie aus dem empirisch tatsächlich festgestellten Fakt, dass zeitgleich mit dem Rückgang der Storchenpopulation auch die Geburtenrate in Deutschland sinkt, zu schlussfolgern, dass der Storch die Kinder bringt.
Oder anderes konstruiertes Beispiel: bei 70% der Pannenhilfsleistungen des ADAC hat das Fahrzeug einen Defekt, deshalb müssen 50% aller zugelassenen Fahrzeugwe in Deutschland einen Defekt haben (man will ja nicht die Öffentlichkeit beunruhigen).
Hat mal jemand nachprüfbare, seriös ermittelte Zahlen gesehen, wieviel BK-Abrechnungen dem Mieterbund zur Prüfung vorgelegt wurden, und wieviele Abrechnungen davon auf Grund von Fehlern tatsächlich geändert werden mussten?
Seriöse Zahlen kann es schon deshalb nicht geben, weil Nebenkostenabrechnungen die hierfür erforderlichen Belege nicht enthalten. Der Vermieter kann die Rechnungen von Versorgungsunternehmen an die Mieter 'durchreichen', in dem Wissen, dass diese Rechnungen falsch ( Rechenfehler etc ) sind und sich den erhöhten falschen Betrag in die eigene Tasche stecken oder er ist selbst nicht in der Lage, den Rechenweg nachzuvollziehen und zahlt einfältig, wie er ist...und der Bundesfinanzminister grinst über beide Ohren.
Antwort vom 11.1.2011 | 09:51
sich den erhöhten falschen Betrag in die eigene Tasche stecken
Was ist DAS denn wieder für ein Blödsinn ?
Antwort vom 11.1.2011 | 10:05
Getroffene bellen?
Antwort vom 11.1.2011 | 10:17
Hältst Du das jetzt für einen rhetorisch geschickten Schachzug ?
Es bleibt trotzdem Blödsinn.
Antwort vom 11.1.2011 | 10:24
Natürlich wurden und werden auch in Zukunft keine Versorgungsleitungen gekappt, weil der Vermieter selbstverständlich die geforderten Summen zahlt
und selbstverständlich bekommt der Mieter immer den Nachweis, dass der Vermieter an die Versorgungsunternehmen gezahlt hat, selbstverständlich.....
Morti, Kann es sein, dass du auf einer Hallig wohnst?
Antwort vom 11.1.2011 | 10:29
Das ist doch wieder eine ganz andere "Baustelle".
selbstverständlich bekommt der Mieter immer den Nachweis, dass der Vermieter an die Versorgungsunternehmen gezahlt hat
Das ist doch überhaupt nicht Voraussetzung für die Abrechnung.
Ordne erst mal Deine Gedanken.
Antwort vom 11.1.2011 | 13:39
Antwort vom 11.1.2011 | 13:42
Pikowitzchen jetzt Ha Noi, auferstanden aus Ruinen, was?
Ach nee, neue Masche. Viele Nickchen, einer wird schon durchhalten.
Antwort vom 11.1.2011 | 13:48
Der Film mit Hardy Krüger hieß nicht "Einer wird schon durchhalten", sondern "Einer kam durch".
Antwort vom 11.1.2011 | 14:05
"Einer kam durch".
..das waren noch Zeiten, als die Oder eine Grenze war.
Der Pawelsche Pikowitzmus wäre am Stacheldraht geblieben
Antwort vom 11.1.2011 | 14:31
Antwort vom 11.1.2011 | 14:58
m Film, bei welchem es u.a. um meri geht, heißt dieser ja Lloyd und lebt mit Harry in einer Wohnung.
Nebelkerzen helfen nicht, Pikowitzchen
Antwort vom 11.1.2011 | 15:12
bei Langweiler (Krs. Kusel)
Meris Geburtsort ?
Das ist jetzt aber ein toller Zufall.
Betriebskosten Umlage An Mieter
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