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Timestamp: 2016-10-28 12:30:32
Document Index: 39576860

Matched Legal Cases: ['Art. 47', 'Art. 26', 'Art. 86', 'Art. 88', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 47', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 75', 'Art. 3', 'Art. 3', 'BGE', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 159']

1P.17/2001 (02.04.2001)
1P.17/2001/bie
Conrad Kr�si, K�ferholzstrasse 108, Basel, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Dr. Luzius M�ller, Lautengartenstrasse 7, Basel,
Einwohnergemeinde Laufen, vertreten durch F�rsprecher Georg Friedli, Bahnhofplatz 5, Postfach 6233, Bern, Regierungsrat des Kantons Basel- Landschaft, vertreten durch die Bau- und Umweltschutzdirektion, Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft,
Ortsplanung (Eigentumsgarantie), hat sich ergeben:
A.- Conrad Kr�si ist Inhaber einer Baurechtsdienstbarkeit, die auf der Parzelle Nr. 1530 (Grundbuch Laufen) im Halte von 9'725 m2 lastet und als Baurechtsparzelle Nr. 2952 im Grundbuch Laufen eingetragen ist. Die Parzelle Nr. 1530 liegt n�rdlich der Bahnlinie Basel-Delsberg und grenzt gegen Westen an die Naustrasse. Auf dem Grundst�ck befinden sich verschiedene �ltere Bauten, die fr�her dem Baugesch�ft Theo Steiner AG dienten. N�rdlich des Grundst�cks liegt die der Zone f�r �ffentliche Werke und Anlagen (Z�WA) zugeteilte Parzelle Nr. 1944, die im Westen ebenfalls an die Naustrasse st�sst und im Norden von der Birs begrenzt wird. �stlich des Grundst�cks befindet sich das Areal der Eissporthalle und s�dlich von diesem, durch die Bahnlinie getrennt, das Areal Nr. 17 mit einem Fussballplatz und einer Badeanstalt. Auch diese beiden Areale liegen in der Z�WA.
Am 23. September 1999 beschloss die Einwohnergemeindeversammlung Laufen, die Parzellen Nrn. 1530 und 2952 von der dreigeschossigen Wohn- und Gesch�ftszone (WG 3) in die Z�WA umzuzonen und ihr die L�rmempfindlichkeitsstufe III zuzuordnen. Die beiden Parzellen sollen zusammen mit der Parzelle Nr. 1944 das Areal Nr. 16 ("Areal Nau") bilden.
Gleichzeitig beschloss die Gemeindeversammlung eine Erg�nzung von Art. 47 des Gemeindebaureglements (Zonenreglement), indem sie als Zweckbestimmung f�r das Areal Nr. 16 "Mehrzweckgeb�ude, Werkhof, Bauten und Anlagen f�r Sport und Freizeit" festlegte.
B.- Eine von Conrad Kr�si gegen diese Zonenplan�nderung erhobene Einsprache wies der Regierungsrat des Kantons BaselLandschaft am 16. Mai 2000 ab. Gleichzeitig genehmigte er die Beschl�sse der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. September 1999.
Hiergegen gelangte Conrad Kr�si mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft und beantragte die Aufhebung des Regierungsratsbeschlusses vom 16. Mai 2000 sowie der Beschl�sse der Einwohnergemeinde vom 23. September 1999. Er bestritt im Wesentlichen, dass ein �ffentliches Interesse an der Ausscheidung einer Z�WA bestehe, das sein privates Interesse an einer Nutzung der streitbetroffenen Parzellen mit einer Wohn�berbauung �berwiege.
Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Urteil vom 8. November 2000 ab.
C.- Conrad Kr�si f�hrt gegen dieses Urteil mit Eingabe vom 9. Januar 2001 staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV). Ausser der Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Urteils beantragt er auch die Aufhebung des Regierungsratsbeschlusses vom 16. Mai 2000.
D.- Die EG Laufen, der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht beantragen die Abweisung der Beschwerde.
E.- Mit Verf�gung vom 23. Februar 2001 hat der Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts ein Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen.
1.- a) Beim angefochtenen Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 8. November 2000 handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 86 Abs. 1 OG, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde grunds�tzlich zul�ssig ist.
b) Als Eigent�mer der Baurechtsparzelle Nr. 2952 (Grundbuch Laufen), deren Umzonung von der Wohn-Gewerbezone (WG 3) in die Z�WA mit dem angefochtenen Entscheid best�tigt wurde, ist der Beschwerdef�hrer zur Erhebung der staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung der Eigentumsgarantie legitimiert (Art. 88 OG).
c) Auf die Beschwerde kann indessen nicht eingetreten werden, soweit der Beschwerdef�hrer die Aufhebung des Regierungsratsbeschlusses vom 16. Mai 2000 verlangt, da das Verwaltungsgericht s�mtliche Fragen, die Gegenstand der vorliegenden Beschwerde bilden, mit freier Kognition beurteilen konnte (vgl. BGE 125 I 492 E. 1a/aa mit Hinweisen).
d) Im �brigen sind die Sachurteilsvoraussetzungen der staatsrechtlichen Beschwerde erf�llt und ist auf die Beschwerde unter dem Vorbehalt der rechtsgen�gend begr�ndeten R�gen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 492 E. 1b S. 495 mit Hinweisen) einzutreten.
2.- a) Die Zone f�r �ffentliche Werke und Anlagen f�hrt zu einer �ffentlichrechtlichen Eigentumsbeschr�nkung, die mit der Eigentumsgarantie vereinbar ist, wenn sie sich auf eine klare gesetzliche Grundlage st�tzt, im �berwiegenden �ffentlichen Interesse liegt, verh�ltnism�ssig ist und voll entsch�digt wird, sofern sie einer Enteignung gleichkommt (BGE 119 Ia 362 E. 3a; 114 Ia 335 E. 2 S. 337 f.).
b) Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht, dass f�r die umstrittene Umzonung in � 24 des Raumplanungs- und Baugesetzes des Kantons Basel-Landschaft vom 8. Januar 1998 eine gen�gende gesetzliche Grundlage besteht. Er macht jedoch geltend, die kantonalen Beh�rden h�tten zu Unrecht ein �berwiegendes �ffentliches Interesse an der Umzonung und die Verh�ltnism�ssigkeit des dadurch bewirkten Eingriffs in sein Eigentum bejaht.
c) Die Frage, ob eine Eigentumsbeschr�nkung im �ffentlichen Interesse liegt und ob sie verh�ltnism�ssig ist, pr�ft das Bundesgericht grunds�tzlich frei. Es auferlegt sich aber Zur�ckhaltung, soweit die Beurteilung von einer W�rdigung der �rtlichen Verh�ltnisse abh�ngt, welche die kantonalen Beh�rden besser �berblicken. Das Bundesgericht ist nicht oberste Planungsinstanz und hat den Beurteilungs- und Ermessensspielraum der zust�ndigen kantonalen Instanzen zu beachten. Die Sachverhaltsfeststellungen und die Beweisw�rdigung �berpr�ft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (BGE 119 Ia 362 E. 3a mit Hinweisen).
3.- a) Voraussetzung zur Festsetzung einer Z�WA ist, dass das geltend gemachte zuk�nftige Bed�rfnis gen�gend konkretisiert ist. Das Bed�rfnis ist vom Gemeinwesen so genau wie m�glich anzugeben, und die Errichtung der �ffentlichen Baute bzw. Anlage muss mit einiger Sicherheit zu erwarten sein. Als unzul�ssig m�sste die Schaffung von Zonen f�r �ffentliche Bauten und Anlagen bezeichnet werden, wenn diese Zonenfestsetzung einzig ein Vorwand daf�r w�re, dass sich das Gemeinwesen ausgedehnte Landfl�chen sichern wollte, um �ber eine m�glichst grosse Handlungsfreiheit f�r die raumplanerische Gestaltung des Gemeindegebiets zu verf�gen.
Steht jedoch aufgrund sorgf�ltiger Analysen und Prognosen, welche gem�ss den anerkannten Methoden der Raumplanung durchgef�hrt werden, fest, dass der geltend gemachte Landbedarf f�r bestimmte �ffentliche Bed�rfnisse ausgewiesen ist, so ist die Festsetzung der Zone f�r �ffentliche Werke und Anlagen nicht zu beanstanden (BGE 114 Ia 335 E. 2d S. 339 f. mit Hinweisen).
b) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Bedarf bzw. das �ffentliche Interesse an zus�tzlichen, im erg�nzten Art. 47 Gemeindebaureglement aufgef�hrten Sport- und Freizeitanlagen sei laut den Erw�gungen des Verwaltungsgerichts nicht so offensichtlich wie bei den anderen zur Diskussion stehenden Anlagen und werde auch nicht durch Statistiken und Analysen �ber die Bev�lkerungsentwicklung nachgewiesen. Das Verwaltungsgericht habe die Frage nach dem Bedarf f�r weitere Sport- und Freizeitanlagen ausdr�cklich offen gelassen.
Es verfalle in einen Widerspruch, wenn es an anderer Stelle aus der Zweckbestimmung von Art. 47 Gemeindebaureglement folgere, dass die Gemeinde nicht daran interessiert sei, Land zu horten. Da sich die Gemeinde auch Land f�r Sportanlagen sichere, deren Bedarf nicht nachgewiesen und deren Realisierung nicht mit einiger Sicherheit zu erwarten sei, h�tte das Verwaltungsgericht vielmehr annehmen m�ssen, dass es der Gemeinde darum gehe, unzul�ssigerweise Land zu horten, um �ber eine m�glichst grosse Handlungsfreiheit f�r die raumplanerische Gestaltung des Gemeindegebiets zu verf�gen.
c) Das Verwaltungsgericht liess die Frage nach dem Bedarf f�r Sport- und Freizeitanlagen zwar zun�chst offen, w�hrend es f�r die Mehrzweckhalle und den Werkhof unter Einschluss eines Feuerwehrst�tzpunktes einen aktuellen Bedarf als nachgewiesen betrachtete. In seinen weiteren Erw�gungen bezeichnete es jedoch das �ffentliche Interesse an den Sportanlagen als lediglich "weniger stark nachgewiesen" als dasjenige am Werkhof und an der Mehrzweckhalle, welches es als gewichtig einstufte.
Die EG Laufen hatte in ihrer Vernehmlassung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren vom 25. Juli 2000 ausgef�hrt, es m�ssten in absehbarer Zeit f�r mindestens einen von zwei in der Wohn- bzw. der Landwirtschaftszone gelegenen Trainingspl�tzen des Fussballvereins, f�r die Mietverh�ltnisse mit privaten Grundeigent�mern best�nden, Ersatz in einer Z�WA geschaffen werden. Daf�r seien ausser im Naugebiet keine geeigneten Fl�chen vorhanden. Unter Ber�cksichtigung dieser Angaben durfte das Verwaltungsgericht von einem k�nftigen Landbedarf f�r Sport- und Freizeitanlagen im Sinne der vorstehend dargestellten Rechtsprechung ausgehen, der grunds�tzlich ein hinreichendes �ffentliches Interesse an der Landsicherung zu begr�nden vermag. Die R�ge, das Verwaltungsrecht habe die Ausscheidung einer Z�WA, soweit sie umfangm�ssig auch f�r Sport- und Freizeitanlagen erfolge, zu Unrecht nicht als unzul�ssige Landhortung der Gemeinde betrachtet, und die damit im Zusammenhang stehenden weiteren R�gen, erweisen sich somit als unbegr�ndet.
4.- a) Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, die Erw�gungen des Verwaltungsgerichts dar�ber, ob eine Umzonung seines Grundst�cks angesichts bestehender Alternativen notwendig erscheine, seien nicht schl�ssig. Anscheinend sei nicht allen Mitgliedern des Gerichts bewusst gewesen, dass es sich bei den m�glichen Alternativstandorten f�r die zur Diskussion stehenden Werke, n�mlich beim westlich der Naustrasse gelegenen Schlachthausareal und bei der Parzelle Nr. 1944 um zwei verschiedene Grundst�cke handle. Das Verwaltungsgericht f�hre zudem aus, der Beschwerdef�hrer habe als einzige Alternative das Schlachthausareal erw�hnt. Dies sei jedoch aktenwidrig, habe er, der Beschwerdef�hrer, doch bereits in seiner Einsprache vom 5. November 1999 geltend gemacht, dass der Werkhof mit dem Feuerwehrst�tzpunkt ohne weiteres auf der bereits der Z�WA zugeteilten und ebenso geeigneten Parzelle Nr. 1944 errichtet werden k�nnte. Der Regierungsrat habe sich damit jedoch nicht auseinandergesetzt.
Auch das Verwaltungsgericht habe sich �ber die Vorbringen hinweggesetzt; die R�ge der unvollst�ndigen Sachverhaltsabkl�rungen habe es mit dem d�rftigen Hinweis auf die W�nschbarkeit der Konzentration der �ffentlichen Nutzung auf einem Areal verworfen. Eine solche Argumentation gen�ge aber f�r die angeordnete Eigentumsbeschr�nkung nicht. Indem auch das Verwaltungsgericht keine entsprechenden Feststellungen und Abkl�rungen getroffen habe, sei der Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt. Schliesslich habe das Verwaltungsgericht in willk�rlicher Weise festgestellt, dass die f�r Neubauten nutzbare Fl�che des Schlachthausareals lediglich 7'000 m2 statt 8'500 m2 betrage.
b) Wie das Verwaltungsgericht in der Vernehmlassung im vorliegenden Verfahren einr�umte, ist die vom Beschwerdef�hrer als nicht schl�ssig beanstandete Erw�gung 7 des angefochtenen Urteils ungenau formuliert. So sei versehentlich als einzige, auch vom Beschwerdef�hrer bef�rwortete Alternative das Schlachthausareal statt das Gebiet Nau genannt worden, das sowohl das Schlachthausareal als auch die Parzelle Nr. 1944 und die Parzelle des Beschwerdef�hrers umfasse.
Allerdings erwog das Verwaltungsgericht in der gleichen Erw�gung, dass auch die gemeindeeigene Parzelle Nr. 1944 zur Verf�gung stehe, deren �berbaubare Fl�che von 5'800 m2 indessen allein nicht f�r die Erstellung der Mehrzweckhalle und des Werkhofes mit veranschlagten Grundfl�chen von 4'000 m2 bzw. von 6'000 m2 im gleichen Areal ausreiche.
Es ist damit offensichtlich, dass sich das Gericht dar�ber bewusst war, dass das Schlachthausareal nicht mit der Parzelle Nr. 1944 identisch ist, und dass es eine alternative L�sung unter Beanspruchung dieser Parzelle zus�tzlich zum Schlachthausareal gepr�ft hat.
Das Verwaltungsgericht legte ferner dar, dass eine Verteilung der zur Diskussion stehenden Anlagen auf die Parzelle Nr. 1944 und das Schlachthausareal gegen�ber ihrer konzentrierten Anordnung auf dem Areal Nr. 16 (Nau) gewichtige Nachteile h�tte: Mit einer solchen L�sung k�nnten Synergien nicht oder weniger genutzt werden und m�ssten gewisse �ffentliche Anlagen auf dem Schlachthausareal angrenzend an Wohngebiete erstellt werden, was aus L�rmschutzgr�nden ung�nstig sei. Das Verwaltungsgericht hat sich damit auch materiell mit den wesentlichen Einw�nden des Beschwerdef�hrers auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb es eine Verteilung der beiden geplanten Werke nicht als zweckm�ssig erachtete.
Soweit der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Begr�ndungspflicht durch das Verwaltungsgericht r�gen will, erweist sich die Beschwerde damit ohne weiteres als unbegr�ndet (vgl. dazu BGE 124 II 146 E. 2a; 124 V 180 E. 1a; 121 I 54 E. 2c, je mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer legt sodann nicht substantiiert dar und es ist auch nicht ersichtlich, welche Feststellungen und Abkl�rungen das Verwaltungsgericht in diesem Zusammenhang zus�tzlich h�tte vornehmen sollen. Die R�ge der Verletzung des rechtlichen Geh�rs (vgl. dazu BGE 126 I 15 E. 2a/aa; 124 I 49 E. 3a, 208 E. 4a, 241 E. 2; 124 V 180 E. 1a mit Hinweisen) erweist sich damit auch in dieser Hinsicht als unbegr�ndet, soweit darauf angesichts der Begr�ndungsanforderungen an eine staatsrechtliche Beschwerde (Erw�gung 1d vorne) �berhaupt eingetreten werden kann.
Schliesslich anerkennt der Beschwerdef�hrer, dass eine konzentrierte Erstellung der Mehrzweckhalle und des Werkhofs auch auf dem Schlachthausareal allein nicht m�glich ist, und zwar selbst dann nicht, wenn von einer �berbaubaren Fl�che dieses Areals von 8'500 m2 ausgegangen w�rde. Es kann deshalb vorliegend offen bleiben, wie es sich mit der R�ge verh�lt, das Verwaltungsgericht habe in willk�rlicher Weise festgestellt, dass vom Schlachthausareal nur eine Fl�che von 7'000 m2 f�r Neubauten genutzt werden k�nne.
5.- a) Es ist weiter zu pr�fen, ob die vom Verwaltungsgericht f�r die Umzonung der Parzelle des Beschwerdef�hrers angef�hrten Gr�nde die damit verbundene Eigentumsbeschr�nkung zu rechtfertigen verm�gen. Nach dem in vorstehender Erw�gung 3 Ausgef�hrten ist dabei auch das �ffentliche Interesse an der Sicherung von geeignetem Land f�r die dem Bedarf entsprechende, k�nftige Realisierung von Sport- und Freizeitanlagen zu ber�cksichtigen.
b) Das Verwaltungsgericht erwog, die Verteilung der zur Diskussion stehenden Anlagen auf das heute in der Kern�bergangszone KU3 (Wohn- und Gesch�ftszone) gelegene Schlachthausareal und die Parzelle Nr. 1944 h�tte gegen�ber einer konzentrierten Realisierung der Anlagen auf dem Areal Nr. 16 den Nachteil, dass gewisse Synergien (z.B. betreffend Parkpl�tze, Zufahrt, Unterhalt, Einfriedung, Einhaltung nachbarrechtlicher Bestimmungen) nicht oder weniger genutzt werden k�nnten. Ausserdem m�ssten die Werke auf dem Schlachthausareal angrenzend an bestehende Wohngebiete erstellt werden und w�re damit zu rechnen, dass auch auf dem SteinerAreal (Parzelle des Beschwerdef�hrers), das bereits an die Eishalle und ein Fussballfeld grenze, fr�her oder sp�ter Wohnbauten entstehen w�rden. Auf beiden Arealen w�ren dann �ffentliche Werke mit Wohnbauten vermischt oder zumindest in engem Kontakt, was wegen der von den �ffentlichen Anlagen ausgehenden Emissionen ung�nstige Auswirkungen auf die Wohngebiete h�tte. Es best�nden demnach sachliche und gewichtige Gr�nde daf�r, alle �ffentlichen Anlagen konzentriert in Nachbarschaft zur bereits bestehenden Eishalle und zum Fussballfeld zu errichten, wof�r fl�chenm�ssig nur das Gebiet der Parzelle Nr. 1944, erweitert um die Parzelle des Beschwerdef�hrers in Frage komme. Mit dem zur Diskussion stehenden Bau weiterer Sportanlagen neben den genannten Sporteinrichtungen und der Schaffung einer Verbindung zum nahen Schwimmbad und zum Fussballplatz "Nau" k�nnten zudem weitere Synergien, z.B. hinsichtlich Garderoben, Duschen, Materialr�umen, Wartung etc. , genutzt werden. Diesen �ffentlichen Interessen st�nden im Wesentlichen die Interessen des Beschwerdef�hrers gegen�ber, die bisherige, geringe Nutzung der Baurechtsparzelle weiterzuf�hren bzw. , falls er Eigent�mer der baurechtsbelasteten Parzelle Nr. 1530 w�rde, das Grundst�ck mit einer Wohn�berbauung zu nutzen. Das �ffentliche Interesse an der Umzonung �berwiege diese insgesamt als gering einzustufenden privaten Interessen an der Beibehaltung der Zonenordnung.
c) Was der Beschwerdef�hrer gegen die Ber�cksichtigung und Gewichtung der vom Verwaltungsgericht angef�hrten Interessen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Die vom Verwaltungsgericht f�r die konzentrierte Realisierung der zur Diskussion stehenden �ffentlichen Werke und Anlagen auf dem Areal Nr. 16 angef�hrten Gr�nde stehen in �bereinstimmung mit wichtigen Zielen und Grunds�tzen der Raumplanung (Art. 1 und 3 RPG). So entspricht die Nutzung von Synergien hinsichtlich Erschliessungsanlagen, Garderoben, Materialr�umen usw. dem Gebot der haush�lterischen Bodennutzung (Art. 1 Abs. 1 Satz 1 RPG, Art. 75 Abs. 1 BV). Entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers ist nicht ersichtlich, weshalb der Umstand, dass der Werkhof im Gegensatz zu den anderen zur Diskussion stehenden �ffentlichen Werken nicht f�r ein breites Publikum zug�nglich sein soll, einer Nutzung von Synergien bei entsprechender Konzipierung der Anlagen entgegenstehen soll. Sodann steht die auf dem Areal Nr. 16 unter Einbezug der Parzelle des Beschwerdef�hrers angestrebte Konzentration von �ffentlichen Werken unter Vermeidung einer Vermischung mit Wohnnutzungen im Einklang mit dem Ziel, die Siedlungen nach den Bed�rfnissen der Bev�lkerung zu gestalten, in ihrer Ausdehnung zu begrenzen und insbesondere, Wohngebiete vor sch�dlichen oder l�stigen Einwirkungen wie Luftverschmutzung, L�rm und Ersch�tterungen m�glichst zu verschonen (Art. 3 Abs. 3 lit. b RPG); f�r �ffentliche und im �ffentlichen Interesse liegende Bauten und Anlagen sind sachgerechte Standorte zu bestimmen. Insbesondere sollen nachteilige Auswirkungen auf die nat�rlichen Lebensgrundlagen, die Bev�lkerung und die Wirtschaft vermieden oder gesamthaft gering gehalten werden (Art. 3 Abs. 4 lit. c RPG).
Es ist nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht davon ausging, von Anlagen wie einer Eissporthalle, von Sportpl�tzen, einem Werkhof oder einer Mehrzweckhalle, die zum Teil f�r ein zahlreiches Publikum bestimmt sind, seien L�rmimmissionen zu erwarten, die es als geboten erscheinen lassen, eine unmittelbare Nachbarschaft zu Wohnbauten zu vermeiden und sie konzentriert auf einem arrondierten Areal zusammenzufassen (vgl. dazu z.B. BGE 120 Ib 456 E. 4d und e).
Der Regierungsrat weist zudem zu Recht darauf hin, dass sich das Schlachthausareal besser f�r eine Wohn�berbauung eigne als die Parzelle des Beschwerdef�hrers, da es von einer wesentlichen L�rmquelle, der Bahnlinie, weiter entfernt liege als jene und die bestehende �berbauung des Schlachthausareals l�rmmindernd wirke.
Der gen�gend ausgewiesene Landbedarf f�r die zur Diskussion stehenden Anlagen sowie die Notwendigkeit des Einbezugs der Parzelle des Beschwerdef�hrers zur Verwirklichung einer den Raumplanungsgrunds�tzen entsprechenden, zweckm�ssigen Planung f�hrt zu einem eindeutigen �berwiegen der �ffentlichen Interessen an der umstrittenen Planungsmassnahme gegen�ber den privaten Interessen des Beschwerdef�hrers.
Diese sind auf eine m�glichst gewinnbringende Verwertung seines Landes gerichtet und damit vorwiegend finanzieller Natur. Interessen dieser Art verm�gen, wie die bundesgerichtliche Rechtsprechung wiederholt festgestellt hat, im Regelfall die �ffentlichen Interessen an einer den Raumplanungsgrunds�tzen entsprechenden Planung nicht zu �berwiegen (BGE 114 Ia 364 E. 4 S. 369; 105 Ia 223 E. 3d S. 236; 104 Ia 120 E. 3 S. 128/130 f.).
An dieser Sach- und Rechtslage w�rde es vorliegend auch nichts �ndern, wenn der Beschwerdef�hrer im heutigen Zeitpunkt Eigent�mer der baurechtsbelasteten Parzelle Nr. 1530 und nicht bloss Eigent�mer der darauf lastenden Baurechtsparzelle w�re. Es kann demnach offen bleiben, wie es sich mit der R�ge verh�lt, das Verwaltungsgericht habe gegen das Gebot von Treu und Glauben verstossen, indem es in der Interessenabw�gung ber�cksichtigt habe, dass der Beschwerdef�hrer bis heute bloss Baurechtsnehmer der belasteten Parzelle sei und dass es als fraglich erscheine, ob er jemals Eigent�mer der Parzelle sein und darauf eine Wohn�berbauung errichten werde.
6.- Zusammenfassend erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Ferner ist er zu verpflichten, die durch einen Anwalt vertretene Gemeinde Laufen f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).
3.- Der Beschwerdef�hrer hat die Einwohnergemeinde Laufen f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 2'500.-- zu entsch�digen.
4.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Einwohnergemeinde Laufen, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.