Source: https://www.schuetzenclub-annerod.de/die-satzung/
Timestamp: 2020-07-08 10:41:16
Document Index: 385155600

Matched Legal Cases: ['§3', '§ 4', '§ 11', '§ 15', '§ 11', '§ 11']

Die Satzung - Schützenclub Annerod
Die hier abgebildete Satzung ist eine Kopie der schriftlich dem Amtsgericht (Vereinsregister) vorliegenden Satzung. Wir berufen uns ausdrücklich auf das dem Amtsgericht vorliegende Original. Dieser Text hat somit lediglich informativen Charakter und dient ausdrücklich nicht als Ersatz der Original-Dokumente.
Satzung des Schützenclub Annerod e. V.
Der 1959 gegründete Verein führt den Namen Schützenclub Annerod e.V.
und hat seinen Sitz in Fernwald, Ortsteil Annerod. Er ist in das Vereinsregister
des für Fernwald zuständigen Amtsgerichtes (Registergericht) eingetragen.
Der Schützenclub Annerod e. V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigter Zwecke der
Abgabenordnung in der gültigen Form und dient der Pflege des Schießsports
auf der Grundlage des Amateurgedankens.
1) durch Pflege des Schießsports nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit
unter Ausschluss aller parteipolitischen, konfessionellen und rassischen
Gesichtspunkten sowie durch Pflege der Geselligkeit freundschaftlich
2) über die freiwillige Unterordnung unter die Sportordnung des Deutschen
Schützenbundes (DSB) und die allgemein gültigen Gesetze des Sports auf
breitester Grundlage zu einer Gemeinschaft zusammenführen. Der
Jugend soll dabei in diesem Sinne in ganz besonderem Maße eine
sorgfältige Förderung zuteil werden.
Der Verein erkennt mit dem Erwerb der Mitgliedschaft im Landessportbund
Hessen e.V. (LSBH) für sich und seine Vereinsmitglieder vorbehaltlos die
Satzungen des LSBH und die Satzungen der für ihn zuständigen
Fachverbände an.
1. Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt
2. Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke
Mitteln der Körperschaft. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine
Vergütung im Sinne des §3 Nr.26a EStG (Ehrenamtspauschale) beschließen.
2. Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die bereit sind, die
Bestrebungen des Vereins zu unterstützen und vorbehaltlos die Satzung
des Vereins anzuerkennen.
3. Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der
Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
Der Vorstand kann vor Aufnahme eines ordentlichen Mitgliedes vom
Antragsteller ein polizeiliches Führungszeugnis verlangen.
4. Minderjährige können die Mitgliedschaft nur erwerben, wenn ihre
Erziehungsberechtigten (Eltern, Vormund) den Aufnahmeantrag
unterschrieben und zugleich bestätigt haben, dass sie einverstanden sind,
wenn der Minderjährige nach ausreichender Vorbereitung auch an den
Wettkämpfen teilnimmt.
5. Zu Ehrenmitgliedern können von der Generalversammlung auf Vorschlag
des Vorstandes nur solche Personen ernannt werden, die sich um den
Verein besondere Verdienste erworben haben.
1. Jedes ordentliche und jedes Jugendmitglied haben einen Mitgliedsbeitrag
2. Als Zahlungsweise gilt die vierteljährliche, möglichst ganzjährige Zahlung.
3. Bei Aufnahme in den Verein als ordentliches Mitglied ist eine einmalige
Aufnahmegebühr zu entrichten.
4. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und der Aufnahmegebühr werden von der
Generalversammlung festgesetzt.
5. Sonderbeiträge können als Umlage nur auf Beschluss einer General-
versammlung erhoben werden, und zwar nur zum Zwecke, die der
Erfüllung der gemeinnützigen Vereinsaufgaben dienen.
1. Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Generalversammlungen
teilzunehmen und Anträge zu stellen.
2. Sie wirken an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres
Stimmrechts mit, sofern sie das 18. Lebensjahr überschritten haben.
3. Mitglieder unter 18 Jahren stimmen ihre Belange, welche die Jugendarbeit
betreffen, in eigener Beratung unter Vorsitz des Jugendleiters ab.
4. In der Generalversammlung nimmt der Jugendleiter die Interessen
dieser Jugendlichen wahr.
5. Alle Mitglieder haben das Recht, sämtliche durch die Satzung
gewährleisteten Einrichtungen des Vereins zu benutzen. Für die
Teilnahme an den einzelnen Schießsportdisziplinen gelten die Beschlüsse
des Hessischen Schützentages bzw. des Deutschen Schützenbundes.
6. Jedem Mitglied, das sich durch eine Anordnung eines
Vorstandsmitgliedes, eines vom Vorstand Beauftragten oder eines
Abteilungsleiters in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der
Beschwerde an den Vereinsvorstand zu. Der Vereinsvorstand hat die
Beschwerde in seiner ersten Sitzung nach Eingang der Beschwerde zu
behandeln und dem Beschwerdeführer das Ergebnis der Beratung
Der Beschwerdeführer hat Anspruch auf
persönliche Anhörung während der seine Beschwerde behandelnden
Vorstandssitzung. Gegen den Bescheid hat der Beschwerdeführer
das Recht, die nächste Generalversammlung anzurufen. Die
Generalversammlung entscheidet endgültig.
2. den Anordnungen des Vorstandes, eines Abteilungsleiters und/oder eines
vom Vorstand Beauftragten in allen Vereins- und den betreffenden
Sportangelegenheiten Folge zu leisten,
2. durch Austritt, der nur schriftlich für den Schluss eines Geschäftsjahres
(siehe § 4) zulässig und spätestens 3 Monate zuvor zu erklären ist,
3. durch Streichung aus dem Mitgliedsverzeichnis auf
Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied
trotz erfolgter schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt,
4. durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes, und zwar,
a) bei groben Verstößen gegen die Vereinssatzung.
b) wegen Nichtbeachtung von Beschlüssen und Anordnungen der
c) wegen unehrenhaften Benehmens innerhalb oder außerhalb des
Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Ausgeschlossenen
-innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zustellung des Ausschluss-
bescheides- das Recht der Berufung an die nächstfolgende General-
versammlung zu, deren Entscheidung endgültig ist.
Von dem Zeitpunkt ab, an dem das auszuschließende Mitglied von der
Einleitung des Ausschlussverfahrens in Kenntnis gesetzt wird, ruhen die
Mitgliedsrechte und das Mitglied ist verpflichtet, alle in seiner Verwahrung
befindlichen Vereinsgegenstände an den Vorstand zurückzugeben.
1. Die Generalversammlung (§ 11)
1. Die Generalversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Sie ist die
ordnungsgemäß durch den Vorstand einberufene Versammlung aller
ordentlichen Mitglieder, Jugend- und Ehrenmitglieder.
2. Die Generalversammlung findet alljährlich statt und soll in den ersten
3 Monaten des Kalenderjahres einberufen werden. Die Einberufung muss
spätestens 2 Wochen vor dem Termin im Mitteilungsblatt der Gemeinde
Fernwald erfolgen, und zwar unter der
Angabe der Tagesordnung, die folgende Punkte enthalten soll:
e) Abstimmung über Annahme der Berichte des Kassenverwalters und
der Kassenprüfer (wenn keine Neuwahlen folgen)
f) Entlastung des Vorstandes (wenn Neuwahlen folgen)
h) Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und Anträge der
Mitglieder, die beim Schriftführer schriftlich eingereicht werden
3. Die einberufene Mitgliederversammlung ist in jedem Fall beschlussfähig.
4. Außerordentliche Generalversammlungen müssen durch den Vorstand
einberufen werden, wenn dies im Interesse des Vereins liegt, oder
schriftlich durch begründeten Antrag von 1/5 der stimmberechtigten
Mitglieder unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes verlangt wird.
5. Die außerordentliche Generalversammlung ist dann spätestens
3 Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen. Für die
Einladungsform und -frist sowie die Beschlussfähigkeit gelten die gleichen
Festlegungen wie bei der ordentlichen Generalversammlung (siehe
Absatz 2, 3 und 5).
6. Die Generalversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit.
Wahlen erfolgen durch schriftliche Abstimmung. Alle übrigen
Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen, können jedoch auf Antrag
eines stimmberechtigten Mitgliedes auch geheim durch Zettelabgabe
7. Mitglieder, die in der Versammlung nicht anwesend sind, können gewählt
werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Leiter der General-
versammlung schriftlich vorliegt.
8. Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuss, bestehend aus zwei Mitgliedern zu
bestellen, der die Aufgabe hat, die Wahlen durchzuführen und ihr Ergebnis
9. Über die Generalversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom
ersten Vorsitzenden und dem Schriftführer  zu unterschreiben ist.
• dem 1., 2. und 3. Schießwart
• dem Ältestenrat, der aus 3 Mitgliedern besteht
• der 2. Vorsitzende
3. Der Vorstand wird von der Generalversammlung bis  zur General-
versammlung in 4 Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig.
Mitglieder des Vorstandes können sich in dieser Eigenschaft nicht durch
andere Personen vertreten lassen.
4. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte. Die Verwendung der Mittel hat
nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster
Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken der Pflege des Sports zu
5. Der Vorstand soll mindestens viermal jährlich zusammenkommen und ist
beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des ersten Vorsitzenden den
Über die Sitzung ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse
wörtlich aufzunehmen sind. Die Sitzungen des Vorstandes sind
nicht öffentlich. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen
Ausnahmsweise kann ein Beschluss auch schriftlich durch Rundfrage bei
allen Mitgliedern des Vorstandes unter genauer Angabe des
6. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand
ordnungsgemäß gewählt worden ist. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus,
und es kann kein Nachfolger ordnungsgemäß gewählt werden, übernimmt
ein Mitglied aus dem erweiterten Vorstand das Amt bis zur nächsten,
7. Für die Erledigung bestimmter Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse
bilden ( siehe § 15).
Der Vorstand kann in besonderen Fällen eine Mitgliederversammlung
einberufen, um für eine zu treffende Entscheidung die Meinung von
möglichst vielen Mitgliedern zu hören.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss spätestens 2 Wochen vor
dem Termin erfolgen, im Einladungsschreiben ist der Beratungspunkt
Die Mitgliederversammlung fasst keine Beschlüsse im Sinne des § 11 (General-
versammlung), sie gibt vielmehr Empfehlungen an den Vorstand oder die
Die Entscheidung über die Ausführung der Empfehlungen der
Mitgliederversammlung obliegt dem Vorstand, gegebenenfalls der
Den Kassenprüfern, die in der Generalversammlung gewählt werden, obliegt
die Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und
Belege auf der Grundlage der Beschlüsse der Generalversammlung und
des Vorstandes sowie die Prüfung des Jahresabschlusses.
Der Vorstand kann für bestimmte Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse
einsetzen, die nach seinen Weisungen die ihnen zu übertragenden Aufgaben
zu erfüllen haben. Der Ausschuss wählt für die Dauer seiner Tätigkeit seinen
Vorsitzenden, der dem Vorstand über seine Abwicklung der Aufgaben zu
1. Für außerordentliche Verdienste um den Verein oder 25-jährige
Mitgliedschaft kann eine Person durch die Generalversammlung zum
Ehrenmitglied des Vereins ernannt werden.
2. Andere Personen und Mitglieder, die sich besondere Verdienste um den
Verein erworben haben, können durch den Vorstand mit der Vereins-
ehrennadel ausgezeichnet werden. Der Vorstand kann durch Beschluss
die Ehrennadel wieder aberkennen, wenn der Besitzer rechtswirksam
aus dem Verein, dem Landessportbund Hessen e. V., einem Fachverband
3. Ehrenmitglieder und Träger der Ehrennadel haben die gleichen Rechte
und Pflichten wie ordentliche Mitglieder.
1. Über die Auflösung des Vereins oder die Änderung des Vereinszweckes
kann nur beschlossen werden, wenn der Vorstand oder 1/3 der Mitglieder
dies beantragt und die zu diesem Zweck einberufene außerordentliche
Generalversammlung (siehe § 11, Abs. 3.) mit 3/4 Mehrheit entsprechend
beschließt. Die zum Zwecke der Auflösung des Vereins einberufene
außerordentliche Generalversammlung ist nur dann beschlussfähig, wenn
1/3 der stimmberechtigten Mitglieder bei der Abstimmung anwesend sind.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines
bisherigen Zweckes fällt sein zu diesem Zeitpunkt vorhandenes
Vermögen nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten an die Gemeinde
Fernwald, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige
Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden hat.
Beschlossen durch die ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung
am 29. Januar 1977.
Geändert durch die ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung
am 26. Februar 2000.
Ergänzender Hinweis zur aktuellen Satzung hinsichtlich der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)
Der Schützenclub Annerod e.V (nachfolgend Verein) erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder (Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse) unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen (EDV) zur Erfüllung der gemäß dieser Satzung zulässigen Zwecke und Aufgaben, beispielsweise im Rahmen der Mitgliederverwaltung.