Source: https://www.lecturio.de/jura/schadenersatzpflicht-823.vortrag
Timestamp: 2018-02-20 17:11:45
Document Index: 49988626

Matched Legal Cases: ['§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823']

Schadenersatzpflicht gem. § 823 Abs. 2 – Online Video | Lecturio
Schuldrecht BT: Gesetzliche Schuldverhältnisse
Schadenersatzpflicht gem. § 823 Abs. 2
Schadenersatzpflicht gem. § 823 Abs. 2 von RA Mario Kraatz
Der Vortrag „Schadenersatzpflicht gem. § 823 Abs. 2“ von RA Mario Kraatz ist Bestandteil des Kurses „Deliktsrecht“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Haftung aus Verletzung
Verstoß gegen Gebots- und Verbotsnormen
Schadenszurechnung
Fallbeispiel: Der Stalker
Was setzt die Haftung nach § 823 II BGB voraus?
§ 823 II setzt die Verletzung eines Schutzgesetzes voraus.
§ 823 II setzt die Minderjährigkeit des Geschädigten voraus.
§ 823 II setzt ausschließlich Vorsatz des Schädigenden voraus.
§ 823 II setzt die Tötung eines Menschen voraus.
Was ist ein Schutzgesetz?
Ein Schutzgesetz ist jede Rechtsnorm, die zumindest auch Individualrechtsgüter und Interessen schützen soll.
Ein Schutzgesetz ist jede Rechtsnorm in deren Wortlaut das Wort "Schutz" vorkommen.
Ein Schutzgesetz ist jede Rechtsnorm, die dazu bestimmt ist das Allgemeinwohl zu schützen.
Ein Schutzgesetz ist jede Rechtsnorm, die vor Angriffen anderer auf das Eigentum schützen sollen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Verbotsnorm und einer Gebotsnorm?
Bei der Verbotsnorm nimmt der Schädiger eine verbotene Handlung vor und bei Gebotsnormen unterlässt der Schädiger eine gebotene Handlung.
Bei der Verbotsnorm muss der Schädiger Vorsatz haben und bei Gebotsnormen muss der Schädiger auch für Fahrlässigkeit haften.
Bei der Verbotsnorm führt der Schädiger einen rechtlich nicht missbilligten Erfolg herbei und bei Gebotsnormen führt der Schädiger durch Handlung einen rechtlich missbilligten Erfolg herbei.
Bei Verbotsnormen muss ein Tatbestand des StGB erfüllt sein und bei Gebotsnormen ist die Handlung durch einen Minderjährigen auszuführen.
Welcher Verschuldensmaßstab wird bei § 823 II angesetzt?
ausschließlich Vorsatz
Vorsatz und ausschließlich grobe Fahrlässigkeit
Vorsatz und ausschließlich leichte Fahrlässigkeit
Welche Voraussetzung gehört NICHT zu denen des § 823 II BGB?
Schadensherbeiführung durch aufsichtsbedürftige Person
Dozent des Vortrages Schadenersatzpflicht gem. § 823 Abs. 2