Source: http://archive-de.com/de/m/mieterverein-giessen.de/2016-02-10_7485811_32/
Timestamp: 2017-12-15 00:51:41
Document Index: 148448811

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Mieter Zeitung 2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Investitionen des Mieters Überblick Mietrecht A Z BGH Urteile Mietrecht Mieterinvestitionen Ein Mieter muss das von ihm fachmännisch eingebaute Badezimmer nicht zurückbauen das heißt abreißen und gleichzeitig die frühere Duschkabine im Schlafzimmer wieder aufbauen Das Landgericht Hamburg 311 S 128 04 begründete seine Entscheidung unter anderem damit der Mieter habe mit seinen Investitionen nur einen weitgehend üblichen Standard hergestellt Für einen Rückbauanspruch bei Mietende sei kein nachvollziehbares Interesse erkennbar Im Gegenteil das Hamburger Landgericht bescheinigte dem Vermieter seine Forderung sei grob rechtsmissbräuchlich Trotz dieser Entscheidung rät der Deutsche Mieterbund DMB Mietern schon vor Beginn ihrer Modernisierungsarbeiten die Zustimmung des Vermieters zu den geplanten Investitionen einzuholen Gleichzeitig müssten feste Absprachen für das Mietende getroffen werden insbesondere dann wenn der Mieter bei seinem Auszug Wertersatz für seine Investitionen beanspruchen will Ohne Vertragsregelung das heißt nur nach dem Gesetzeswortlaut sind die Chancen auf Wertersatz gering Der Mieter kann zwar seine Investitionen beim Auszug entfernen und mitnehmen Der Vermieter kann dies durch Zahlung einer angemessenen Entschädigung verhindern Hierzu wir er in aller Regel aber keine Veranlassung sehen denn akzeptiert der Vermieter dass der Mieter alle Einbauten und Einrichtungen mitnimmt muss der Mieter den alten Zustand der Wohnung wiederherstellen Das bedeutet er muss ggf die alten Badezimmerarmaturen wieder montieren und den früheren Fußbodenbelag verlegen der Vermieter kann auch fordern dass der Mieter seine Einbauten und Einrichtungen mitnimmt und verlangen dass die Wohnung in diesem ursprünglichen Zustand zurückgegeben wird im Regelfall sind die Kosten für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes so hoch
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2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Katzengitter Überblick Mietrecht A Z BGH Urteile Mietrecht Katzengitter Mieter dürfen Balkon Fenster oder Türen mit einem Katzengitter sichern Das gilt nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Schorndorf Az 6 C 1166 11 zumindest dann wenn das Katzengitter weder eine optische Beeinträchtigung noch einen Eingriff in die bauliche Substanz der Mietsache darstellt Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes DMB war das Katzengitter aufgrund seiner festen Substanz aus Draht und grünen Farbe im Erdgeschoss von außen gut sichtbar Das Gericht verneinte aber trotzdem eine optische Beeinträchtigung Das Katzengitter sei ausschließlich vom Parkplatz hinter dem Haus den ausschließlich Hausbewohner und Besucher nutzen und von wenigen umliegenden Fenstern aus zu sehen Insoweit läge keine Beeinträchtigung der zur Straßenseite gelegenen Hausfassade vor Auf der Rückseite des Hauses sei aber keine einheitliche Fassadengestaltung zu erkennen Hier befänden sich an anderen Balkonen Gitter Pflanzgitter sowie unterschiedliche Verglasungen Da das Katzengitter von allein stand nicht anmontiert werden musste und auch jederzeit entfernt werden konnte lag
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Z BGH Urteile Mietrecht 100 Prozent Mietminderung Wohnung unbewohnbar wegen Khaprakäfer Weil die Wohnung vom ersten Tag an in einem so starken Ausmaß von Khaprakäfern befallen war daß sie nicht bewohnbar war war eine Mietminderung von 100 Prozent gerechtfertigt Außerdem stehen der Mieterin Schadensersatzansprüche zu weil der Vermieter bei Vertragsabschluß auf das vorhandene Ungezieferproblem nicht hingewiesen hatte Das entschied jetzt das Amtsgericht Aachen 80 C 569 97 Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes DMB hatte die Mieterin nur insgesamt sechs Monate in der Wohnung gelebt Fünf Monate lang hatte sie keinen Pfennig Miete oder Nebenkosten bezahlt Nach Vernehmung zahlreicher Zeugen stellte das Amtsgericht Aachen fest daß die Mietwohnung von Anfang an von Khaprakäfern befallen war Der Aufenthalt in der Wohnung sei wegen der massiv verbreiteten Käfer unerträglich gewesen Zur Unbewohnbarkeit der Wohnung hatte der Vermieter noch beigetragen indem er bereits vor Einzug der Mieterin auf Beschwerden der Vormieter hin die gesamte Wohnung mit einem 10 Liter Kanister Holzwurm Tod behandelt hatte Dieses Mittel das nach der Produktbeschreibung wegen Gesundheitsgefahr nicht im Wohnbereich eingesetzt werden durfte hatte den Khaprakäfern zwar nichts anhaben können hatte aber die Wohnung selbst verpestet und bei Besuchern Kopfschmerzen und Übelkeit ausgelöst Das Amtsgericht Aachen hielt aber nicht nur die Mietminderung auf Null für gerechtfertigt Der Mieterin standen auch Schadensersatzansprüche zu Entscheidend war daß dem Vermieter ein erhebliches Verschulden bei Abschluß des Mietvertrages vorzuwerfen war Er wußte daß die Wohnung von Khaprakäfern befallen war die Vormieter deshalb schon überstürzt ausgezogen waren und er hatte einen erfolglosen Versuch der Ungezieferbekämpfung mit einem gesundheitsgefährdenden Mittel gestartet Wer aber dann die Wohnung vermietet ohne darauf hinzuweisen was es mit dem Käferbefall auf sich hat macht sich schadensersatzpflichtig Die Folge Die Mieterin mußte auch keine Nebenkosten für die Wohnung zahlen und sie kann die Umzugskosten ersetzt verlangen Khaprakäfer Der Khaprakäfer gehört zu
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Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Kinderbetreuung Überblick Mietrecht A Z BGH Urteile Mietrecht Kinderbetreuung Grünes Licht für Tagesmutter Kinderbetreuung in der Wohnung erlaubt dmb Die Tätigkeit einer Tagesmutter kann in einer Mietwohnung ausgeübt werden Unter Beachtung der räumlichen Verhältnisse und der Gegebenheiten vor Ort entspricht es einem vertragsgemäßen Gebrauch wenn die Mieterin einer 90 Quadratmeter großen Wohnung hier tagsüber drei Kleinkinder aufnimmt Anders möglicherweise so der Deutsche Mieterbund DMB wenn fünf oder mehr Kinder betreut werden und Nachbarn durch Lärm stark beeinträchtigt werden Wer als Mieter ohne Wissen des Vermieters die Wohnung in der Art und Weise gewerblich nutzt riskiert sogar die Kündigung des Vermieters Es sei denn so das Amtsgericht Wiesbaden 92 C 546 02 34 der Vermieter hätte sich mit der Tagesmutter Tätigkeit seiner Mieterin ausdrücklich einverstanden erklärt Das Wiesbadener Gericht gab hier einer Mieterin Recht die seit 14 Jahren bis zu acht Kinter tagsüber in ihrer Wohnung betreute und die für die Kinder laut Vereinbarung mit dem Vermieter sogar zusätzliche Kosten für Wasser und Abwasser zahlte Angesichts der erlaubten Nutzung der Wohnung könne der
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Oktober 2014 August 2014 Juni 2014 April 2014 Februar 2014 Mieter Zeitung 2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 Service Infos Tipps Infoblätter Links Rechtsschutzversicherung Betriebskostenspiegel Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Shop Impressum Impressum Ihr Weg zu uns Disclaimer Datenschutz Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Kinderlärm Überblick Mietrecht A Z BGH Urteile Mietrecht Kinder Kinder dmb Wenn Kinder lachen und spielen ist dieser Lärm nicht mit Verkehrslärm Diskotheken oder Baustellenlärm vergleichbar Mit einer Änderung des Bundesemissionsschutzgesetzes hat der Gesetzgeber jetzt klargestellt dass durch Kindertageseinrichtungen Spiel oder Bolzplätze hervorgerufene Geräuschpegel keine schädlichen Umwelteinwirkungen und damit in aller Regel hinzunehmen sind Das ist aber nach Angaben des Deutschen Mieterbundes DMB kein Freifahrtschein für rücksichtslos lärmende Kinder und Jugendliche in Häusern und Wohnungsanlagen Grundsätzlich ist der mit dem üblichen kindgemäßen Verhalten verbundene Lärm von Nachbarn hinzunehmen Das gilt insbesondere für Lachen Weinen und Schreien von Kleinkindern Hier sind auch Störungen nach 22 00 Uhr hinzunehmen denn niemand kann verhindern dass ein Baby nachts einmal schreit Anders wenn kleine Kinder schreien und lärmen weil die Eltern sie vernachlässigen oder ihren Aufsichtspflichten nicht nachkommen und sie unter Umständen allein in der Wohnung gelassen haben Anders auch wenn ältere Kinder und Jugendliche übermäßigen Lärm in der Wohnung verursachen Fußball spielen in der Wohnung von Tischen und Stühlen springen usw sind nicht erlaubt Bei extremen Lärmstörungen können sich Mieter bei ihrem Vermieter beschweren und haben unter Umständen das Recht die Miete zu kürzen Der Vermieter ist verpflichtet einzugreifen Notfalls kann er die lärmende Mieterfamilie auch kündigen Aber bei Kinderlärm so der Deutsche Mieterbund ist eine erweiterte Toleranzgrenze angebracht Ein Düsseldorfer Richtet hat das so formuliert Ein Mehrfamilienhaus ist kein Kloster Kinder können nicht wie junge Hunde an die
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