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Timestamp: 2018-06-19 03:13:35
Document Index: 50367162

Matched Legal Cases: ['§ 113', '§ 11', '§ 13', '§ 113', '§ 11', '§ 13', '§ 113', '§ 11', '§ 13', '§ 11', '§ 13', '§ 113', '§ 113', '§ 161', 'BGH']

Rechtsprechung: 3 C 6/12 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 25.01.2012
VwGO § 113 Abs. 1 Satz 4 in entsprechender Anwendung; FeV § 11 Abs. 8, § 13 Satz 1 Nr. 2; Anlage 4 Nummer 8. 1
Medizinisch-psychologisches Gutachten; Fahreignungsgutachten; Gutachtensanforderung; Beibringungsanordnung; Nichtvorlage eines Gutachtens; Erteilung einer Fahrerlaubnis; Neuerteilung einer Fahrerlaubnis; Fahrerlaubnisbehörde; Fahreignung; Eignungszweifel; Alkoholmissbrauch; Alkohol; Alkoholproblematik; Trennungsvermögen; Zulässigkeit der Klage; Fortsetzungsfeststellungsklage; Fortsetzungsfeststellungsantrag; berechtigtes Interesse; Feststellungsinteresse; Fortsetzungsfeststellungsinteresse; Rehabilitierungsinteresse; Rehabilitierung; Wiederholungsgefahr; Amtshaftung; Amtshaftungsanspruch; Kollegialgerichts-Richtlinie; Schadensersatzanspruch.
§ 113 Abs 1 S 4 VwGO, § 11 Abs 8 FeV 2010, § 13 S 1 Nr 2 FeV 2010, Anl 4 FeV 2010
Nichtvorlage eines angeforderten medizinisch-psychologischen Gutachtens; Fahreignungszweifel wegen Alkoholmissbrauchs; Rehabilitierungsinteresse; Diskriminierung
Rehabilitierungsinteresse und Nichtvorlage eines angeforderten medizinisch-psychologischen Gutachtens
Forderung der Fahrerlaubnisbehörde der Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens für die Erteilung einer Fahrerlaubnis i.R.d. Ablehnung der Erteilung wegen Nichtvorlage (hier: Alkoholmissbrauch); Berufen eines Betroffenen auf ein Rehabilitierungsinteresse bei Vorliegen einer diskriminierenden Wirkung der Beibringungsanordnung wegen besonderer Umstände des Einzelfalls
§ 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO, § 11 Abs. 8, § 13 Satz 1 Nr. 2 FeV
Fahrerlaubnisrecht: Grundsätzlich kein Rehabilitationsinteresse bei Gutachtensanforderung | Anordnung zur Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens; Verweigerung der Erteilung der Fahrerlaubnis wegen Nichtbeibringung; Erledigung des Rechtsstreits wegen später nachgereichtem positivem Gutachten; Übergang zur Fortsetzungsfeststellungsklage ; Rehabilitationsinteresse (hier verneint)
blutalkohol , S. 290
FeV § 11 Abs. 8; FeV § 13 S. 1 Nr. 2
Aufforderung zur MPU ist keine Persönlichkeitsverletzung
Kein Rehabilitierungsinteresse bei Ablehnung der Erteilung einer Fahrerlaubnis wegen Nichtbeibringung einer MPU
BVerwG, 25.01.2012 - 3 C 6.12
NVwZ 2013, 1550
NZV 2013, 462
Dieses liegt vor, wenn die begehrte Feststellung, dass der Verwaltungsakt bzw. die Nebenbestimmung rechtswidrig war, als "Genugtuung" erforderlich ist, weil die behördliche Maßnahme diskriminierenden Charakter hatte und diese geeignet war, eine Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts des Betroffenen herbeizuführen (BVerfG, B. v. 3.3.2004 - 1 BvR 461/03 - NJW 2004, 2512; BVerwG, U. v. 21.3.2013 - 3 C 6.12 - NVwZ 2013, 1550).
Maßgebend ist vielmehr, ob bei objektiver und vernünftiger Betrachtungsweise abträgliche (Nach-) Wirkungen der Maßnahme fortbestehen, denen durch eine gerichtliche Feststellung der Rechtswidrigkeit des Verwaltungshandelns wirksam begegnet werden könnte (BVerwG, U.v. 21.3.2013 - 3 C 6.12 - juris Rn. 15).
BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2013 - 8 C 20/12 -, juris, Rn. 11; BVerwG, Urteil vom 21. März 2013 - 3 C 6/12 -, juris, Rn. 11.
BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2013 - 8 C 20/12 -, juris, Rn. 12; BVerwG, Urteil vom 21. März 2013 - 3 C 6/12 -, juris, Rn. 13; OVG NRW, Beschluss vom 12. Februar 2007 - 1 A 749/06 -, juris, Rn. 7 f. m.w.N.; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 10. Februar 2015 - 1 S 554/13 -, juris, Rn. 67.
BVerwG, Urteil vom 21. März 2013 - 3 C 6/12 -, juris, Rn. 15, m.w.N.
Maßgebend ist vielmehr, ob bei objektiver und vernünftiger Betrachtungsweise abträgliche Nachwirkungen der Maßnahme fortbestehen, denen durch eine gerichtliche Feststellung der Rechtswidrigkeit des Verwaltungshandelns wirksam begegnet werden könnte (vgl. BVerwG, NVwZ 2013, 1550, 1551).
vgl. BVerwG, Urteil vom 21. März 2013 - 3 C 6.12 -, juris, Rdnr. 15 (= NVwZ 2013, 1550), m. w. N.; Gerhardt; in: Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand: April 2013, § 113 Rdnr. 92.
BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2013 - 8 C 20/12 -, juris, Rn. 12; BVerwG, Urteil vom 21. März 2013 - 3 C 6/12 -, juris, Rn. 13; BVerwG, Urteil vom 12. Oktober 2006 - 4 C 12/04 -, juris, Rn. 8 m.w.N.; OVG NRW, Beschluss vom 12. Februar 2007 - 1 A 749/06 -, juris, Rn. 7 f. m.w.N.; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 10. Februar 2015 - 1 S 554/13 -, juris, Rn. 67.
Dieses Rechtsinstitut ist auf Verpflichtungsklagen entsprechend anzuwenden (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. März 2013 - 3 C 6.12 -, juris, Rn. 11 m.w.N.).
Sowohl vom Bundesverwaltungsgericht (vgl. nur Urteil vom 21.03.2013 - 3 C 6.12 -, Juris; Beschluss vom 11.09.2008 - 2 B 69.07 -, Juris; Urteil vom 17.08.2005 - 2 C 37.04 -, BVerwGE 124, 99; Urteil vom 03.06.2003 - 5 C 50.02 -, Buchholz 310 § 113 Abs. 1 VwGO Nr. 17; Urteil vom 22.01.1998 - 2 C 4.97 -, Buchholz 310 § 161 VwGO Nr. 113) als auch von den für die Durchführung von Amtshaftungsprozessen zuständigen Zivilgerichten (vgl. etwa BGH, Urteil vom 28.11.2002 - III ZR 122/02 - NVwZ-RR 2003, 166) wird als Regel angenommen, dass einen Beamten kein Verschulden trifft, wenn ein mit mehreren Berufsrichtern besetztes Kollegialgericht die Amtstätigkeit als objektiv rechtmäßig angesehen hat.
Maßgebend ist vielmehr, ob bei objektiver und vernünftiger Betrachtungsweise abträgliche Nachwirkungen der Maßnahme fortbestehen, denen durch eine gerichtliche Feststellung der Rechtswidrigkeit des Verwaltungshandelns wirksam begegnet werden könnte (BVerwG, Urteil vom 21.03.2013, a.a.O., m.w.N.), bzw. ob die Maßnahme - hier: die dienstliche Beurteilung - den Kläger unabhängig von seinem Berufsleben als Beamter in seinen Rechten verletzt hat, etwa durch Ehrverletzung oder Verletzung der Menschenwürde (BVerwG…, Urteil vom 11.02.1982, a.a.O.).
Maßgebend ist vielmehr, ob bei objektiver und vernünftiger Betrachtungsweise abträgliche Nachwirkungen der Maßnahme fortbestehen, denen durch eine gerichtliche Feststellung der Rechtswidrigkeit des Verwaltungshandelns wirksam begegnet werden könnte (vgl. BVerwG, U.v. 21.3.2013 - 3 C 6.12 - NVwZ 2013, 1550).
VGH Bayern, 30.09.2014 - 11 ZB 14.856
Fortsetzungsfeststellungsklage; Feststellungsinteresse; beabsichtigter …
Deren Bejahung würde voraussetzen, dass auch in Zukunft die gleichen tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse bestehen wie in dem für die Beurteilung der erledigten Maßnahme maßgeblichen Zeitpunkt (vgl. BVerwG, U.v. 21.3.2013 - 3 C 6.12 - NVwZ 2013, 1550).
Das ist, falls ein Rehabilitierungsinteresse anzuerkennen ist, dann erst eine Frage der Begründetheit des Feststellungsantrags (vgl. BVerwG, U.v. 21.3.2013, a.a.O.).
VGH Baden-Württemberg, 04.08.2015 - DL 13 S 1432/15
Aussetzung eines Disziplinarverfahren
VGH Bayern, 05.01.2015 - 20 ZB 14.1378
Kostenentscheidung nach Hauptsacheerledigung; voraussichtliches Unterliegen
VG Meiningen, 25.11.2014 - 2 K 268/14
Rechtmäßigkeit der Veweigerung des Handschlags bei der Verpflichtung eines …
VGH Bayern, 03.12.2013 - 6 ZB 13.122
Soldatenrecht; Versetzung in den Ruhestand nach Personalanpassungsgesetz; …
VGH Bayern, 02.03.2017 - 4 ZB 16.1852
Erfolgloser Berufungszulassungsantrag hinsichtlich der Vergabe von …
VGH Bayern, 05.01.2015 - 20 ZB 14.1374
VG Augsburg, 07.10.2014 - Au 3 K 14.591
OVG Nordrhein-Westfalen, 18.12.2013 - 13 A 107/13
Qualifizierung des Inspektionsberichts über eine zulassungsbezogene Inspektion …
VG München, 11.02.2015 - M 5 K 13.3634
VG Stuttgart, 22.01.2015 - 3 K 3148/14
VG München, 28.03.2017 - M 21 K 15.2485
Erledigung der Aufhebung einer Versetzung in den Ruhestand durch nachfolgende …
VG Meiningen, 10.03.2016 - 8 K 40/14