Source: https://www.e-dis-netz.de/de/energie-einspeisen/gesetze-verordnungen/eeg-umlage.html
Timestamp: 2020-08-07 09:03:04
Document Index: 225886043

Matched Legal Cases: ['§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 5', '§ 61', '§61', '§ 61']

Übersicht Entwicklung der EEG-Umlage Strom
EEG-Umlagesatz in Cent/kWh
verminderter EEG-Umlagesatz in Cent/kWh
2018 6,792 2,7168 (40 %)
Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2014 (1.8.2014 in Kraft getreten) wurde festgelegt, dass die EEG-Umlage auch für selbst erzeugten und eigenverbrauchten Strom aus Stromerzeugungsanlagen zu erheben ist. Ziel dieser Änderungen ist es, die Kosten der Energiewende zu minimieren und verursachergerechter zu verteilen (§ 61 EEG 2014). Die Regelungen werden im EEG 2017 in modifizierter Form fortgeführt.
EFC8E2F8-A920-4CB3-ACEA-DCB36C9592E6 Fragebogen zur EEG Umlagepflicht von Bestandsanlagen / PDF (121 KB)
EFC8E2F8-A920-4CB3-ACEA-DCB36C9592E6 Fragebogen zur EEG Umlagepflicht von Neuanlagen / PDF (120 KB)
Künftig müssen sich auch Betreiber von neuen EEG- und hocheffizienten KWKG-Anlagen mit Eigenversorgung anteilig an der EEG-Umlage beteiligen (§ 61 EEG 2014). Der Übergang soll gleitend erfolgen: Bis Ende 2015 sind 30 Prozent und Ende 2016 dann 35 Prozent der jeweils gültigen EEG-Umlage auf die Eigenversorgung zu entrichten. Für 2014 sind das 1,8720 Cent je Kilowattstunde, für 2015 sind das 1,8510 Cent je Kilowattstunde und in 2016 sind das 2,2239 Cent je Kilowattstunde. Ab 01.01.2017 gelten dann 40 Prozent der jeweils gültigen EEG-Umlage – auch für Anlagen, die zwischen August 2014 und Dezember 2016 errichtet wurden.
Die EEG Umlage, die Sie an uns entrichten müssen, ermitteln wir aus den Zählerständen zum Jahresende und verrechnen diese – sofern möglich – mit der Einspeisevergütung. Die EEG Umlage führen wir anschließend an den zuständigen Übertragungsnetzbetreiber (50Hertz) ab.
Alle betroffene Neuanlagenkunden mit Eigenverbrauch (mit Inbetriebnahme ab dem 01.08.2014) im Netzgebiet der E.DIS Netz GmbH sind angeschrieben worden.
Falls Sie noch keinen Fragebogen erhalten haben sollten, verwenden Sie bitte den hier zum Download angebotenen Fragebogen zur EEG-Umlageverpflichtung und senden ihn umgehend vollständig ausgefüllt und unterschrieben an:
Ja, für Anlagen mit einer installierten Leistung von maximal 10 Kilowatt sind höchstens 10.000 Kilowattstunden selbstverbrauchtem Strom pro Kalenderjahr von der Abgabe ausgenommen (sofern eine Personenidentität vorliegt). In der Regel bleibt damit PV-Strom vom Dach eines Einfamilienhauses, der vor Ort selbst verbraucht wird, auch nach dem EEG 2014 von der EEG-Umlage befreit.
Weitere Informationen können Sie aus der Empfehlung 2014/31 - Einzelfragen zur Anwendung des § 61 EEG 2014 bei EE-Anlagen- der Clearingstelle EEG entnehmen.
Eine Eigenversorgung liegt nur vor, wenn Personenidentität zwischen dem Betreiber der Erzeugungsanlage und dem Nutzer des verbrauchten Stroms besteht und der Strom nicht durch ein Netz durchgeleitet wird (§ 5 Nr.12 EEG 2014).
Wenn Sie die Erzeugungsanlage zur Versorgung Dritter bzw. zur teilweisen Eigenversorgung betreiben, sind Sie als Betreiber der Erzeugungsanlage verpflichtet, die EEG-Umlage an den zuständigen Übertragungsnetzbetreiber zu melden und abzuführen. Zur Abwicklung setzen Sie sich bitte selbstständig mit dem zuständigen Übertragungsnetzbetreiber (50Hertz) in Verbindung.
Per Verordnung hat der jeweilige Netzbetreiber die Verpflichtung, die anfallende EEG-Umlage bei der Eigenversorgung (Voraussetzung Personenidentität) zu erheben und an den Übertragungsnetzbetreiber weiterzuleiten.
Kurz und knapp in einer Grafik, Prozessablauf Eigenversorgung m Ausnahmen, Höhe der EEG-Umlage und Zuständigkeit A09D04A7-F9E0-4D74-87BD-EB902392D648
Wenn Ihre Anlage bereits vor dem 01.08.2014 in Eigenerzeugung (Voraussetzung Personenidentität) betrieben wurde, besteht grundsätzlich nach § 61 Abs. 3, 4 EEG 2014 ein Bestandsschutz zur Erhebung der EEG-Umlage für die Eigenversorgung. Es sei denn, es ergaben sich bei ihrer Anlage nach dem 31.07.2014 Änderungen (z. B. in den Mess-/Abrechnungskonzepten, Erweiterungen der Anlage, Umstellung von Volleinspeisung auf Überschusseinspeisung, Änderungen des Anlagenbetreibers).
Sollte bei ihnen eines der aufgeführten Kriterien zutreffen, bitten wir Sie, sich unverzüglich an uns zur Abklärung einer ggf. bestehenden EEG-Umlageverpflichtung zu wenden. Bitte verwenden Sie den beigefügten Fragebogen zur EEG–Umlageverpflichtung und senden ihn umgehend vollständig ausgefüllt und unterschrieben zurück an:
Nach dem Leitfaden der Bundesnetzagentur zur Eigenversorgung ist ein Wechsel der Person des Eigenerzeugers mit den Bestandsschutzanforderungen nach §61 Abs. 3 und 4 EEG 2014 nicht vereinbar. Ein solcher Wechsel der Person liegt sowohl bei der juristischen als auch bei natürlichen Personen immer dann vor, wenn vor dem 01.08.2014 eine andere Person die Stromerzeugungsanlage als Eigenerzeuger betrieben hat als nach dem 01.08.2014. Quelle: BNetzA-Leitfaden zur Eigenversorgung, Stand Juli 2016, Seite 72.
Unter dem Link Betreiberwechsel finden Sie einen Vordruck, den Sie uns bitte vollständig ausgefüllt zurücksenden.
EFC8E2F8-A920-4CB3-ACEA-DCB36C9592E6 Betreiberwechsel / PDF (375 KB)
Meldepflichten A09D04A7-F9E0-4D74-87BD-EB902392D648
Welche Meldepflichten habe ich als Anlagenbetreiber bei der E.DIS Netz GmbH A09D04A7-F9E0-4D74-87BD-EB902392D648
Bitte beachten Sie, dass wir hier nur eine ggf. bestehende EEG Umlageverpflichtung gegenüber dem Anschlussnetzbetreiber E.DIS Netz GmbH klären können. Möglicherweise bestehende Meldepflichten gegenüber der Bundesnetzagentur oder dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz müssen Sie in eigener Verantwortung prüfen und erfüllen.
50Hertz (Übertragungsnetzbetreiber für das gesamte Versorgungsgebiet der E.DIS Netz GmbH)
Netztransparenz ( Informationsplattform der deutschen Übertragungsnetzbetreiber)
Empfehlung 2014/31 (Einzelfragen zur Anwendung des § 61 EEG 2014 bei EE-Anlagen- Clearingstelle EEG)