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Timestamp: 2019-07-19 17:36:23
Document Index: 384197602

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8']

Ordinanza del DFI del 16 dicembre 2016 sull’aggiunta di vitamine, sali minerali e altre sostanze alle derrate alimentari (OAVM)
Art. 2 Zusatz von Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen St...
Art. 3 Anforderungen an die Zusätze
Art. 4 Mindest- und Höchstmengen
Art. 5 Zusätze zu Speisesalz
Art. 6 Kennzeichnung
Art. 7 Nachführung der Anhänge
Art. 8 Aufhebung eines anderen Erlasses
Vitamine und Mineralstoffe, die Lebensmitteln zugesetzt werd...
Sonstige Stoffe, die Lebensmitteln zugesetzt werden dürfen
Liste der Lebensmittel, denen keine Vitamine, Mineralstoffe ...
Stoffe, die Lebensmitteln nicht zugesetzt werden dürfen
Zulässige Verbindungen der Vitamine, der Mineralstoffe und d...
Anforderungen an lebende Bakterienkulturen
Verordnung des EDI über den Zusatz von Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen Stoffen in Lebensmitteln
(VZVM)
vom 16. Dezember 2016 (Stand am 5. Juni 2018)
gestützt auf die Art. 10 Abs. 4 Bst. a, 25 Absatz 2, 26 Absatz 3 und 36 Absätze 3 und 4 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom 16. Dezember 20161,
1 Diese Verordnung regelt den Zusatz und die Kennzeichnung von:
Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen Stoffen mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung in Lebensmitteln;
lebenden Bakterienkulturen in Lebensmitteln.
2 Für die Verwendung von Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen Stoffen nach Absatz 1 als Zusatzstoffe gelten die Bestimmungen der Verordnung des EDI vom 25. November 20131 über die zulässigen Zusatzstoffe in Lebensmitteln.
3 Diese Verordnung gilt nicht für:
Nahrungsergänzungsmittel nach der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20162 über Nahrungsergänzungsmittel;
Lebensmittel für Sportlerinnen und Sportler nach der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20163 über Lebensmittel für Personen mit besonderem Ernährungsbedarf.
4 Vorbehalten bleiben die Bestimmungen zu den einzelnen Lebensmitteln.
1 SR 817.022.31
2 SR 817.022.14
3 SR 817.022.104
Art. 2 Zusatz von Vitaminen, Mineralstoffen und sonstigen Stoffen
1 Lebensmitteln dürfen Vitamine, Mineralstoffe und sonstige Stoffe zugesetzt werden:
zur Erhaltung oder zur Verbesserung des Nährwerts;
aus Gründen der Volksgesundheit.
2 Zulässig ist der Zusatz von Vitaminen, Mineralstoffen und sonstige Stoffen:
nach den Anhängen 1 und 2;
gemäss der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20161 über neuartige Lebensmittel.
3 Der Zusatz eines Stoffes nach Absatz 1 zu Lebensmitteln nach Anhang 3 ist verboten.
4 Stoffe nach Anhang 4 dürfen Lebensmitteln nicht zugesetzt werden.
5 Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) kann auf begründeten Antrag hin weitere Stoffe und Verbindungen in die Anhänge 1 und 2 aufnehmen. Im Antrag muss nachgewiesen werden, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
Die vorgeschlagene Menge ist gesundheitlich unbedenklich.
Die Konsumentinnen und Konsumenten werden durch die Verwendung der Stoffe und Verbindungen nicht getäuscht.
1 SR 817.022.2
1 Es dürfen nur Vitamine, Mineralstoffe und sonstige Stoffe in für den menschlichen Körper bioverfügbarer Form zugesetzt werden.
2 Zulässig sind die Verbindungen nach Anhang 5. Für die in Anhang 5 aufgeführten Stoffe gelten die spezifischen Reinheitskriterien, die im Anhang der Verordnung (EU) Nr. 231/20121 für Zusatzstoffe festgelegt sind. Für die in Anhang 5 aufgeführten Stoffe, für die keine Reinheitskriterien festgelegt wurden, gelten die allgemein anerkannten Reinheitskriterien, die von internationalen Gremien, wie FAO/WHO und Internationale Pharmakopöen empfohlen werden.
3 Bei der Verwendung von lebenden Bakterienkulturen gelten die Anforderungen nach Anhang 6.
1 Verordnung (EU) Nr. 231/2012 der Kommission vom 9. März 2012 mit Spezifikationen für die in den Anhängen II und III der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführten Lebensmittelzusatzstoffe, ABl. L 83 vom 22.3.2012, S. 1; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2015/1739, ABl. 253 vom 30.9.2015, S. 3.
1 Der Zusatz von Vitaminen, Mineralstoffen oder sonstigen Stoffen muss so bemessen sein, dass eine signifikante Menge von Stoffen nach den Anhängen 1 und 2 in der Tagesration nach Anhang 7 enthalten ist. Die Menge gilt als signifikant, wenn sie den Anforderungen von Anhang 10 Teil A Ziffer 2 der Verordnung des EDI vom 16. Dezember 20161 betreffend die Information über Lebensmittel (LIV) entspricht.
2 Der Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen pro Tagesration für Lebensmittel nach Anhang 7 darf die für Erwachsene empfohlene Tagesdosis nach Anhang 1 nicht überschreiten.
3 Für den Zusatz sonstiger Stoffe mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung gelten pro Tagesration für Lebenmittel nach Anhang 7 die Höchstmengen nach Anhang 2.
4 Damit Verluste an Vitaminen während der Lagerung ausgeglichen werden können, muss der Anfangsgehalt im Lebensmittel für jedes Vitamin so bemessen sein, dass zum Zeitpunkt der Abgabe an Konsumentinnen und Konsumenten die deklarierte Menge an Vitaminen garantiert werden kann, unter Einbezug der in Anhang 8 festgelegten Toleranzen.
5 Beim Zusatz von lebenden Bakterienkulturen müssen mindestens 108 KBE2 in der Tagesration nach Anhang 7 enthalten sein.
1 SR 817.022.16
2 KBE = koloniebildende Einheiten
1 Speisesalz dürfen Fluoride, Iodide oder Iodate zugesetzt werden, soweit dies aus Gründen der Volksgesundheit angezeigt ist.
2 Speisesalz, dem Fluoride zugesetzt worden sind, muss pro Kilogramm Salz 250 mg Fluorid, berechnet als Fluor, enthalten.
3 Speisesalz, dem Iodide oder Iodate zugesetzt worden sind, muss pro Kilogramm Salz 20-40 mg Iodid oder Iodat, berechnet als Iod, enthalten.
1 Wird einem Lebensmittel ein Vitamin, ein Mineralstoff oder ein sonstiger Stoff mit ernährungsbezogener oder physiologischer Wirkung zugesetzt, so ist im Verzeichnis der Zutaten des Lebensmittels auf die zugesetzte Verbindung und die zugesetzten lebenden Bakterienkulturen hinzuweisen.
2 Wird Speisesalz, Kochsalz oder Salz, das als solches abgegeben wird, iodiert oder fluoridiert, kann auf die Nährwertdeklaration nach Artikel 22 LIV1 verzichtet werden.
3 Iodiertes Speisesalz, Kochsalz oder Salz muss als «iodiertes Speisesalz», «iodiertes Kochsalz», «iodiertes Salz» oder als «Speisesalz iodiert», «Kochsalz iodiert», «Salz iodiert» bezeichnet werden.
4 Fluoridiertes Speisesalz, Kochsalz oder Salz muss als «fluoridiertes Speisesalz», «fluoridiertes Kochsalz», «fluoridiertes Salz» oder als «Speisesalz fluoridiert» «Kochsalz fluoridiert», «Salz fluoridiert» bezeichnet werden.
5 Bei Speisesalz sind folgende Hinweise zulässig:
bei iodiertem Speisesalz: «Genügende Iodversorgung verhindert Kropfbildung»;
bei fluoridiertem Speisesalz: «Fluorid wirkt der Zahnkaries entgegen».
1 Das BLV passt die Anhänge dem Stand von Wissenschaft und Technik sowie dem Recht der wichtigsten Handelspartner der Schweiz an. Es berücksichtigt dabei insbesondere die Beurteilungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA1).
2 Es kann Übergangsbestimmungen festlegen.
1 EFSA = European Food Safety Authority
Die Verordnung des EDI vom 23. November 20051 über den Zusatz essenzieller oder physiologisch nützlicher Stoffe zu Lebensmitteln wird aufgehoben.
1 [AS HYPERLINK "http://intranet.admin.ch/ch/d/as/2005/6345.pdf" , 2008 1049, 2009 2305, 2010 4659, 2013 5285]
(Art. 2 Abs. 2 Bst. a und 5 sowie 4 Abs. 1 und 2)
Vitamine und Mineralstoffe, die Lebensmitteln zugesetzt werden dürfen
Für Erwachsene empfohlene Tagesdosis
Vitamin B1 oder Thiamin
Vitamin B2 oder Riboflavin
Niacin oder Vitamin PP
(Art. 2 Abs. 2 Bst. a und 5 sowie 4 Abs. 1 und 3)
Höchstmenge pro Tagesdosis
mehrfachungesättigte Fettsäuren (n-6)
Summe von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure (EPA + DHA) (n-3)
Lebende Bakterienkulturen
(Art. 2 Abs. 3)
Liste der Lebensmittel, denen keine Vitamine, Mineralstoffe oder sonstige Stoffe zugesetzt werden dürfen
Folgenden Lebensmitteln dürfen keine Vitamine, Mineralstoffe oder bestimmte andere Stoffe zugesetzt werden:
Nicht verarbeitete Lebensmittel insbesondere Obst, Gemüse, Fleisch, einschliesslich Geflügel sowie Fisch;
Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 % vol.
(Art. 2 Abs. 4)
Folgende Stoffe dürfen Lebensmitteln nicht zugesetzt werden:
Zulässige Verbindungen der Vitamine, der Mineralstoffe und der sonstigen Stoffe
Vitamin D3 oder Cholecalciferol
Vitamin D2 oder Ergocalciferol
1.3 Vitamin E
1.4 Vitamin K
Phyllochinon oder Phytomenadion
Menachinon2
1.6 Vitamin B2
Riboflavin-5'-phosphat-Natrium
1.7 Niacin
1.8 Pantothensäure
1.9 Vitamin B6
1.10 Folsäure
1.11 Vitamin B12
1.12 Biotin
1.13 Vitamin C
2.1 Chrom
Chrom(III)-chlorid und sein Hexahydrat
Chrom(III)-sulfat und sein Hexahydrat
Chrom(III)-lactattrihydrat
2.2 Fluor
2.3 Kalium
2.4 Kalzium
Kalziumcitratmalat
Kalziumsalze der Zitronensäure
Kalziumsalze der Orthophosphorsäure
Kalziummalat
2.6 Molybdän
Ammoniummolybdat (Molybdän [VI])
Natriummolybdat (Molybdän [VI])
2.7 Eisen
Eisenlaktat
Eisen(II)-Ammoniumphosphat
Eisen(III)-Natrium-EDTA
elementares Eisen (elektrolytisch, carbonyl- oder wasserstoffreduziert)
2.8 Iod
2.9 Kupfer
Kupfer-Lysinkomplex
2.10 Mangan
2.11 Selen
Selen-angereicherte Hefe3
2.12 Zink
3.1 Betain
3.2 Cholin
3.3 Fettsäuren
3.4 Lycopin
1 Die Berichtigung vom 5. Juni 2018 betrifft nur den französischen Text (AS 2018 2275).
2 Menachion kommt in erster Linie als Menachion-7 und in geringerem Masse als Menachion-6 vor.
3 Arten von Selenhefe, die in Gegenwart von Natriumselenit als Selenquelle in Kultur gewonnen werden und in handelsüblicher getrockneter Form nicht mehr als 2,5 mg Se/g enthalten. Die in der Hefe vorherrschende organische Selenart ist Selenmethionin (zwischen 60 und 85 % des im Produkt enthaltenen Selens). Der Gehalt an anderen organischen Selenverbindungen, einschliesslich Selencystein, darf 10 % des gesamten Selenextraktes nicht überschreiten. Der Gehalt an anorganischem Selen darf üblicherweise 1 % des gesamten Selenextrakts nicht überschreiten.
(Art. 3 Abs. 3)
Lebende Bakterienkulturen, die in Lebensmitteln verwendet werden, müssen für Lebensmittelzwecke geeignet und gesundheitlich unbedenklich sein.
Es können lebende Zellen von Stämmen einer oder verschiedener Bakterienarten (Species) eingesetzt werden.
Diese müssen die folgenden Kriterien erfüllen:
Sie müssen vorzugsweise menschlichen Ursprungs sein und keine humanpathogenen Eigenschaften sowie keine übertragbaren Antibiotikaresistenzen aufweisen.
Sie müssen in einer international anerkannten Stammsammlung hinterlegt sein.
Species und Stamm müssen mit molekularbiologischen Methoden charakterisiert sein. Dies bedeutet:
Species: DNA-DNA Hybridisierung oder 16SrRNA Sequenzanalyse;
Stamm: International akzeptierte molekular-biologische Methode wie molekularbiologisches Fingerprintverfahren PFGE oder RAPD.
(Art. 4 Abs. 1-3 und 5)
Tagesration in g2
Milch und Milchgetränke aller Fettgehaltsstufen
Sauermilcharten
Käse, Käseerzeugnisse
Butter, Margarine, Minarine, Streichfette
Hefeextrakte, Trockenhefe
Körnerfrüchte, Müllereiprodukte
zum Trockengenuss wie Weizenkeime
für wasserhaltige Zubereitungen
Frühstücksgetränke (Trockenware)
Teigwaren (Trockenware)
Früchte und Gemüse, verarbeitet
Kartoffeln, verarbeitet
Fruchtsäfte und Gemüsesäfte
Limonaden, Eistee, Tafelgetränke, Energydrinks usw.
Konfitüren, Gelees, Brotaufstriche
Tee, Kräuter- oder Früchtetee und ähnliche warme Getränke
1 Die Berichtigung vom 6. Febr. 2018 betrifft nur den französischen Text (AS 2018 551).
2 Abweichungen sind möglich, wenn der Hersteller diese ernährungsphysiologisch begründen kann.
Toleranzen bei angereicherten Lebensmitteln mit mindestens 15 % der empfohlenen Tagesdosis nach den Anhängen 1 und 2:
obere Grenze untere Grenze
+50 % - Messunsicherheit
+45 % - Messunsicherheit
Toleranzen bei angereicherten Lebensmitteln > 50 % der empfohlenen Tagesdosis:
+50 % - 35%
+45 % - 35%
AS 2017 1495
Ordonnance du DFI sur l'adjonction de vitamines, de sels minéraux et de certaines autres substances aux denrées alimentaires
du 16 décembre 2016 (Etat le 5 juin 2018)
vu les art. 10, al. 4, let. a, 25, al. 2, 26, al. 3, et 36, al. 3 et 4, de l'ordonnance du 16 décembre 2016 sur les denrées alimentaires et les objets usuels1,
1 La présente ordonnance fixe les règles relatives à l'adjonction aux denrées alimentaires et à l'étiquetage:
de vitamines, de sels minéraux et d'autres substances ayant un effet nutritionnel ou physiologique;
de cultures de bactéries vivantes.
2 L'utilisation de vitamines, de sels minéraux et d'autres substances selon l'al. 1 à titre d'additifs est régie par les dispositions de l'ordonnance du DFI du 25 novembre 2013 sur les additifs admis dans les denrées alimentaires1.
3 La présente ordonnance ne s'applique pas:
aux compléments alimentaires selon l'ordonnance du DFI du 16 décembre 2016 sur les compléments alimentaires2;
aux denrées alimentaires destinées aux sportifs selon l'ordonnance du DFI du 16 décembre 2016 sur les denrées alimentaires destinées aux personnes ayant des besoins nutritionnels particuliers3.
4 Les dispositions spécifiques s'appliquant aux diverses catégories de denrées alimentaires sont réservées.
2 RS 817.022.14
3 RS 817.022.104
Art. 2 Adjonction de vitamines, de sels minéraux et d'autres substances
1 Des vitamines, des sels minéraux et d'autres substances peuvent être ajoutés aux denrées alimentaires:
pour en maintenir ou en améliorer la valeur nutritionnelle;
pour des raisons tenant à la santé publique.
2 Est autorisée l'adjonction de vitamines, de sels minéraux et d'autres substances:
selon les annexes 1 et 2;
selon l'ordonnance du DFI du 16 décembre 2016 sur les nouvelles sortes de denrées alimentaires1.
3 Il est interdit d'ajouter une substance selon l'al. 1 aux denrées alimentaires énumérées à l'annexe 3.
4 Il est interdit d'ajouter les substances selon l'annexe 4 aux denrées alimentaires.
5 L'Office fédéral de la sécurité alimentaire et des affaires vétérinaires (OSAV) peut, sur demande motivée, inscrire d'autres substances aux annexes 1 et 2. La demande d'autorisation doit contenir la preuve que les conditions suivantes sont remplies:
la quantité proposée ne présente pas de risque sanitaire;
l'emploi des substances et composés ne peut induire le consommateur en erreur.
15 RS 817.022.2
Art. 3 Exigences applicables aux additifs
1 Seuls des vitamines, sels minéraux et autres substances biodisponibles au corps humain peuvent être ajoutés aux denrées alimentaires.
2 Les composés selon l'annexe 5 sont autorisés. Pour les substances énumérées à l'annexe 5, les critères de pureté spécifiques pour les additifs, définis dans l'annexe du règlement (UE) n° 231/20121, sont applicables. Les critères de pureté généralement admis, recommandés par des organismes internationaux tels que l'Organisation des Nations Unies pour l'alimentation et l'agriculture ou l'Organisation mondiale de la santé et par les pharmacopées internationales s'appliquent aux substances énumérées à l'annexe 5 pour lesquelles les critères de pureté n'ont pas été définis.
3 Les exigences fixées à l'annexe 6 s'appliquent à l'utilisation des cultures de bactéries vivantes.
1 Règlement (UE) n° 231/2012 du 9 mars 2012 établissant les spécifications des additifs alimentaires énumérés aux annexes II et III du règlement (CE) n° 1333/2008 du Parlement européen et du Conseil, JO L 83 du 22.3.2012, p. 1, modifié en dernier lieu par le règlement (UE) 2015/1739, JO L 253 du 30.09.2015, p. 3.
Art. 4 Quantités minimales et quantités maximales
1 L'adjonction de vitamines, de sels minéraux ou d'autres substances doit être calculée de telle manière que la ration quotidienne fixée à l'annexe 7 contienne une quantité significative de substances selon les annexes 1 et 2. La quantité est considérée comme significative si elle est conforme aux exigences fixées à l'annexe 10, let. A, ch. 2, de l'ordonnance du DFI du 16 décembre 2016 concernant l'information sur les denrées alimentaires (OIDAl)1.
2 L'adjonction de vitamines et de sels minéraux doit être calculée de telle manière que la ration quotidienne fixée à l'annexe 7 ne dépasse pas l'apport journalier recommandé pour les adultes selon l'annexe 1.
3 Les quantités maximales fixées à l'annexe 2 par ration journalière selon l'annexe 7 sont applicables à l'adjonction aux denrées alimentaires de substances ayant un effet nutritionnel ou physiologique.
4 Afin de compenser les pertes en vitamines survenant lors de l'entreposage, la teneur initiale de chaque vitamine dans la denrée alimentaire doit être calculée de telle manière que la quantité déclarée de vitamines puisse être garantie au moment de la remise aux consommateurs, compte tenu des tolérances fixées à l'annexe 8.
5 En cas d'adjonction de cultures de bactéries vivantes, la ration journalière fixée à l'annexe 7 doit contenir au moins 108 UFC2.
2 UFC = unités formant colonie
Art. 5 Adjonction de substances au sel comestible
1 L'adjonction de fluorure, d'iodure ou d'iodate au sel comestible est admise pour autant qu'elle se justifie sur le plan de la santé publique.
2 Le sel comestible additionné de fluorure doit contenir, par kilogramme, au maximum 250 mg de fluorure, calculé en fluor.
3 Le sel comestible additionné d'iodure ou d'iodate doit contenir, par kilogramme, 20 à 40 mg d'iodure ou d'iodate, calculé en iode.
Art. 6 Étiquetage
1 Si une vitamine, un sel minéral ou une autre substance ayant un effet nutritionnel ou physiologique est ajouté à une denrée alimentaire, le composé et les cultures de bactéries vivantes ajoutés doivent être indiqués dans la liste des ingrédients de la denrée alimentaire.
2 La déclaration nutritionnelle au sens de l'art. 22 OIDAl1 ne s'applique pas au sel comestible, au sel de cuisine ou au sel iodé ou fluoré remis comme tel.
3 Le sel comestible, le sel de cuisine ou le sel iodé doit être désigné par la mention «sel comestible iodé», «sel de cuisine iodé» ou «sel iodé».
4 Le sel comestible, le sel de cuisine ou le sel fluoré doit être désigné par la mention «sel comestible fluoré», «sel de cuisine fluoré» ou «sel fluoré».
5 Pour le sel comestible, les mentions suivantes sont admises:
pour le sel iodé: «Un apport suffisant d'iode empêche la formation d'un goitre»;
pour le sel fluoré: «Le fluorure est efficace contre les caries».
Art. 7 Actualisation des annexes
1 L'OSAV adapte régulièrement les annexes selon l'évolution des connaissances scientifiques et techniques ainsi que des législations des principaux partenaires commerciaux de la Suisse. Ce faisant, il tient compte notamment des avis de l'Autorité européenne de sécurité des aliments (EFSA1).
Art. 8 Abrogation d'un autre acte
L'ordonnance du DFI du 23 novembre 2005 sur l'addition de substances essentielles ou physiologiquement utiles aux denrées alimentaires1 est abrogée.
1 [RO 2005 6345, 2008 1049, 2009 2305, 2010 4659, 2013 5285]
(art. 2, al. 2, let. a, et 5, et 4, al. 1 et 2)
Vitamines et sels minéraux pouvant être ajoutés aux denrées alimentaires
Apport journalier recommandé aux adultes
Vitamine B1, ou thiamine
Vitamine B2, ou riboflavine
Niacine, ou vitamine PP
Acide folique/folate
2 Sels minéraux
(art. 2, al. 2, let. a, et 5, et 4, al. 1 et 3)
Autres substances pouvant être ajoutées aux denrées alimentaires
Quantité maximale par apport journalier
Acides gras polyinsaturés (n-6)
Acide eicosapentanoïque et acide docosahexanoïque réunis (EPA + DHA) (n-3)
Cultures de bactéries vivantes
(art. 2, al. 3)
Liste des denrées alimentaires ne pouvant faire l'objet d'une adjonction de vitamines, de sels minéraux ou d'autres substances
Les denrées alimentaires énumérées ci-après ne peuvent faire l'objet d'une adjonction de vitamines, de sels minéraux ou de certaines autres substances:
denrées alimentaires non transformées, en particulier les fruits, les légumes, la viande, y compris la volaille et le poisson;
boissons titrant plus de 1,2 % vol. d'alcool.
Substances ne devant pas être ajoutées aux denrées alimentaires
Les substances suivantes ne doivent pas être ajoutées aux denrées alimentaires:
Associations admises de vitamines, de sels minéraux et d'autres substances
1.1 Vitamine A
Acétate de rétinyl
Palmitate de rétinyl
1.2 Vitamine D
Vitamine D3, ou cholécalciférol
Vitamine D2, ou ergocalciférol
1.3 Vitamine E
1.4 Vitamine K
Phylloquinone, ou phytoménadione
Ménaquinone2
1.5 Vitamine B1
Nitrate de thiamine
1.6 Vitamine B2
Riboflavine-5-phosphate de sodium
1.7 Niacine
1.8 Acide pantothénique
1.9 Vitamine B6
1.10 Acide folique
Acide ptéroylglutamique
Calcium-L-méthylfolate
1.11 Vitamine B12
1.12 Biotine
1.13 Vitamine C
Chlorure de chrome (III) et sa forme hexahydratée
Sulfate de chrome (III) et sa forme hexahydratée
Sels potassiques de l'acide orthophosphorique
Sels calciques de l'acide citrique
Sels calciques de l'acide orthophosphorique
2.5 Magnésium
Hydroxide de magnésium
2.6 Molybdène
Molybdate d'ammonium (molybdène [VI])
Molybdate de sodium (molybdène [VI])
2.7 Fer
Citrate de fer
Fumarate de fer
Diphosphate sodique de fer
Phosphate d'ammonium ferreux
Sel de sodium de l'édétate de fer (III)
Diphosphate de fer (pyrophosphate de fer)
Saccharate de fer
Fer élémentaire (somme du fer carbonylique, du fer électrolytique et du fer réduit à l'hydrogène)
2.8 Iode
2.9 Cuivre
2.10 Manganèse
2.11 Sélénium
Levure enrichie en sélénium3
2.12 Zinc
3 Autres substances
3.1 Bétaïne
Chlorhydrate de betaïne
3.2 Choline
Tartrate de choline
3.3 Acides gras
3.4 Lycopène
1 Mis à jour selon l'erratum du 5 juin 2018 (RO 2018 2275).
2 Ménaquinone se présentant principalement sous la forme de ménaquinone-7 et, dans une moindre mesure, de ménaquinone-6.
3 Levures enrichies en sélénium produites par culture en présence de sélénite de sodium comme source de sélénium et dont la teneur en sélénium, sous la forme déshydratée telle que commercialisée, est de 2,5 mg/g au plus. L'espèce prédominante de sélénium organique présente dans la levure est la sélénométhionine, qui constitue entre 60 et 85 % de la totalité du sélénium extrait dans le produit. La teneur en autres composés contenant du sélénium organique, notamment la sélénocystéine, ne peut dépasser 10 % du total du sélénium extrait. La teneur en sélénium inorganique ne dépasse normalement pas 1 % du total du sélénium extrait.
(art. 3, al. 3)
Exigences applicables aux cultures de bactéries vivantes
Les cultures de bactéries vivantes utilisées dans les denrées alimentaires doivent être propres à la consommation humaine et ne présenter aucun danger pour la santé.
Des cellules vivantes provenant de souches d'une ou de plusieurs espèces bactériennes peuvent être utilisées.
Elles doivent remplir les critères suivants:
elles doivent être, de préférence, d'origine humaine et ne pas présenter de propriétés pathogènes pour l'être humain, ni transmettre de résistances aux antibiotiques;
elles doivent figurer dans une collection de souches reconnue internationalement;
l'espèce et la souche doivent être caractérisées par des méthodes de biologie moléculaire. En d'autres termes:
espèce: hybridation ADN-ADN ou analyse des séquences géniques ARNr 16S,
souche: méthode de biologie moléculaire reconnue internationalement telle que les techniques de l'empreinte digitale PFGE ou RAPD.
(art. 4, al. 1 à 3 et 5)
Ration quotidienne en g2
Lait et boissons laitières de toutes les catégories de teneur en matière grasse
Laits acidulés, toutes catégories
Fromage, produits à base de fromage
Beurre, margarine, minarine, matières grasses tartinables
Huiles et grasses comestibles
Extraits de levure, levure sèche
Céréales, produits de mouture
consommés secs comme les germes de blé
pour des préparations hydratées
Boissons de petit-déjeuner (préparations déshydratées)
Pain, articles de boulangerie
Articles de biscuiterie et de biscotterie
Pâtes (produits déshydratés)
Limonades, thé froid, boissons de table, boissons contenant de la caféine, etc.
Confitures, gelées, produits à tartiner
Produits à base de viande et de poisson
Thé, infusions de plantes ou de fruits et boissons chaudes analogues
1 Erratum du 6 fév. 2018 (RU 2018 551).
2 Des écarts sont possibles si le fabricant peut les justifier sous l'angle nutritionnel et physiologique.
Tolérances pour les aliments enrichis contenant au moins 15 % de l'apport journalier recommandé selon les annexes 1 et 2:
- incertitude de mesure
Tolérances pour les aliments enrichis contenant > 50 % de l'apport journalier recommandé:
RO 2017 1495
Ordinanza del DFI sull'aggiunta di vitamine, sali minerali e altre sostanze alle derrate alimentari
(OAVM)
del 16 dicembre 2016 (Stato 5 giugno 2018)
visti gli articoli 10 capoverso 4 lettera a, 25 capoverso 2, 26 capoverso 3 e 36 capoversi 3 e 4 dell'ordinanza del 16 dicembre 20161 sulle derrate alimentari e gli oggetti d'uso,
1 La presente ordinanza disciplina la caratterizzazione e l'aggiunta alle derrate alimentari di:
vitamine, sali minerali e altre sostanze con effetti nutrizionali e fisiologici;
colture batteriche vive.
2 Per l'utilizzo di vitamine, sali minerali e altre sostanze di cui al capoverso 1 come additivi sono applicabili le disposizioni dell'ordinanza del DFI del 25 novembre 20131 sugli additivi ammessi nelle derrate alimentari.
3 La presente ordinanza non si applica:
agli integratori alimentari secondo l'ordinanza del DFI del 16 dicembre 20162 sugli integratori alimentari;
alle derrate alimentari per sportivi secondo l'ordinanza del DFI del 16 dicembre 20163 sulle derrate alimentari destinate alle persone con particolari esigenze nutrizionali.
4 Sono fatte salve le disposizioni concernenti le singole derrate alimentari.
Art. 2 Aggiunta di vitamine, sali minerali e altre sostanze
1 L'aggiunta di vitamine, sali minerali e altre sostanze alle derrate alimentari è consentita per i seguenti scopi:
conservare o migliorare il valore nutritivo;
tutelare la salute della popolazione.
2 È autorizzata l'aggiunta di vitamine, sali minerali e altre sostanze:
elencati negli allegati 1 e 2;
secondo l'ordinanza del DFI del 16 dicembre 20161 sui nuovi tipi di derrate alimentari.
3 È vietato aggiungere una sostanza di cui al capoverso 1 alle derrate alimentari che figurano nell'allegato 3.
4 Le sostanze di cui all'allegato 4 non possono essere aggiunte alle derrate alimentari.
5 Su richiesta motivata, l'Ufficio federale della sicurezza alimentare e di veterinaria (USAV) può ammettere altre sostanze e altri composti negli allegati 1 e 2. Nella richiesta occorre dimostrare che sono soddisfatte le seguenti condizioni:
la dose proposta è innocua per la salute;
il consumatore non è ingannato dall'utilizzazione delle sostanze e dei composti.
Art. 3 Requisiti per gli additivi
1 Possono essere aggiunti solamente vitamine, sali minerali e altre sostanze nella forma biodisponibile per il corpo umano.
2 Sono ammessi i composti secondo l'allegato 5. Per le sostanze elencate all'allegato 5 valgono i requisiti specifici di purezza per gli additivi fissati nell'allegato del regolamento (UE) n. 231/20121. Per le sostanze elencate nell'allegato 5 per le quali non sono stati fissati dei requisiti di purezza valgono i requisiti di purezza riconosciuti generalmente e raccomandati dagli organismi internazionali come l'Organizzazione delle Nazioni Unite per l'alimentazione e l'agricoltura, l'Organizzazione mondiale della sanità e le farmacopee internazionali.
3 Per l'impiego di colture batteriche vive si applicano le condizioni di cui all'allegato 6.
1 Regolamento (UE) n. 231/2012 della Commissione, del 9 marzo 2012, che stabilisce le specifiche degli additivi alimentari elencati negli allegati II e III del regolamento (CE) n. 1333/2008 del Parlamento europeo e del Consiglio, GU L 83 del 22.3.2012, pag. 1; modificato da ultimo dal regolamento (UE) 2015/1739, GU L 253 del 30.09.2015, pag. 3.
Art. 4 Quantità minime e massime
1 L'aggiunta di vitamine, sali minerali o altre sostanze deve essere dosata in modo che una quantità significativa delle sostanze elencate negli allegati 1 e 2 sia contenuta nella razione giornaliera di cui all'allegato 7. La quantità è considerata significativa quando soddisfa i requisiti di cui all'allegato 10 parte A numero 2 dell'ordinanza del DFI del 16 dicembre 20161 concernente le informazioni sulle derrate alimentari (OID).
2 L'aggiunta di vitamine e sali minerali per ogni razione giornaliera nelle derrate alimentari di cui all'allegato 7 non deve superare la dose giornaliera raccomandata per gli adulti secondo l'allegato 1.
3 Per l'aggiunta di altre sostanze che hanno effetti nutrizionali o fisiologici valgono per ogni razione giornaliera nelle derrate alimentari di cui all'allegato 7 le quantità massime di cui all'allegato 2.
4 Affinché sia possibile compensare le perdite di vitamine durante il deposito, il tenore iniziale di ogni vitamina nella derrata alimentare deve essere tale da poter garantire la quantità di vitamine dichiarata al momento della consegna ai consumatori, tenendo conto dei valori di tolleranza fissati nell'allegato 8.
5 Nell'aggiunta di colture batteriche vive devono essere contenute almeno 108 UFC2 nella razione giornaliera secondo l'allegato 7.
2 UFC = unità formanti colonia
Art. 5 Aggiunte al sale commestibile
1 Al sale commestibile possono essere aggiunti fluoruri, ioduri o iodati, sempre che ciò sia indicato per motivi di salute pubblica.
2 Il sale commestibile cui sono stati aggiunti fluoruri deve contenere 250 mg di fluoruro, calcolato come fluoro, per kg di sale.
3 Il sale commestibile cui sono stati aggiunti ioduri o iodati deve contenere 20-40 mg di ioduro o iodato, calcolato come iodio, per kg di sale.
Art. 6 Caratterizzazione
1 Se a una derrata alimentare vengono aggiunti una vitamina, un sale minerale o un'altra sostanza che ha effetti nutrizionali o fisiologici, questi composti aggiunti e le colture batteriche vive aggiunte devono essere indicati nell'elenco degli ingredienti della derrata alimentare in questione.
2 Non deve essere apposta una dichiarazione del valore nutritivo conformemente all'articolo 22 OID1 per il sale commestibile, il sale da cucina o il sale che sono iodati o fluorati e sono consegnati come tali.
3 Il sale commestibile, il sale da cucina o il sale iodati devono essere designati come «sale commestibile iodato», «sale da cucina iodato», «sale iodato».
4 Il sale commestibile, il sale da cucina o il sale fluorati devono essere designati come «sale commestibile fluorato», «sale da cucina fluorato», «sale fluorato».
5 Per quanto riguarda il sale commestibile sono ammesse le seguenti indicazioni:
per il sale commestibile iodato: «Un apporto sufficiente di iodio impedisce la formazione del gozzo»;
per il sale commestibile fluorato: «Il fluoro agisce contro la carie dentale».
Art. 7 Adeguamento degli allegati
1 L'USAV adegua gli allegati allo stato attuale della scienza e della tecnica nonché al diritto dei principali partner commerciali della Svizzera. A tal fine tiene conto in particolare delle valutazioni dell'Autorità europea per la sicurezza alimentare (EFSA1).
2 Può stabilire disposizioni transitorie.
Art. 8 Abrogazione di un altro atto normativo
È abrogata l'ordinanza del DFI del 23 novembre 20051 sull'aggiunta di sostanze essenziali o fisiologicamente utili a derrate alimentari.
1 [RU 2005 6345, 2008 1049, 2009 2305, 2010 4659, 2013 5285]
(art. 2 cpv. 2 lett. a e 5 nonché 4 cpv. 1 e 2)
Vitamine e sali minerali che possono essere aggiunti alle derrate alimentari
Dose giornaliera raccomandata per adulti
Acido folico/folato
2 Sali minerali
(art. 2 cpv. 2 lett. a e 5 nonché 4 cpv. 1 e 3)
Altre sostanze che possono essere aggiunte alle derrate alimentari
Quantità massima per dose giornaliera
acidi grassi polinsaturi (n-6)
Somma dell'acido eicosapentaenoico e dell'acido docosaesaenoico (EPA + DHA) (n-3)
Colture batteriche vive
Elenco delle derrate alimentari a cui non possono essere aggiunti vitamine, sali minerali o altre sostanze
Alle seguenti derrate alimentari non possono essere aggiunti vitamine, sali minerali o determinate altre sostanze:
derrate alimentari non trasformate, in particolare frutta, verdura, carne, compreso il pollame, pesce;
bevande con un tenore alcolico superiore all'1,2 per cento in volume.
(art. 2 cpv. 4)
Sostanze che non possono essere aggiunte alle derrate alimentari
Le seguenti sostanze non possono essere aggiunte alle derrate alimentari:
Composti autorizzati di vitamine, di sali minerali e di altre sostanze
Vitamina D3 o colecalciferolo
Vitamina D2 o ergocalciferolo
DL-alfa-tocoferilacetato
D-alfa-tocoferil succinato
1.4 Vitamina K
Fillochinone o fitomenadione
Menachinone2
1.5 Vitamina B1
1.6 Vitamina B2
Riboflavina-5'-fosfato di sodio
1.7 Niacina
1.8 Acido pantotenico
D-pantotenato di calcio
D-pantotenato di sodio
1.9 Vitamina B6
1.10 Acido folico
Acido pteroilglutammico
L-metil-folato di calcio
1.11 Vitamina B12
1.12 Biotina
1.13 Vitamina C
2.1 Cromo
Cromo (III) lattato triidrato
2.2 Fluoro
2.3 Potassio
2.6 Molibdeno
Molibdato di ammonio (molibdeno [VI])
Molibdato di sodio (molibdeno [VI])
Fosfato di ammonio ferroso (II)
Sodio ferrico (III) EDTA
Ferro elementare (elettrolitico, carbonile o riduzione con idrogeno)
2.8 Iodio
2.9 Rame
2.10 Manganese
2.11 Selenio
Lievito arricchito di selenio3
Idrogenoselenito di sodio
2.12 Zinco
3 Altre sostanze
3.1 Betaina
Cloridrato di betaina
3.2 Colina
Tartrato di colina
3.3 Acidi grassi
3.4 Licopina
1 La correzione del 5 giu. 2018 concerne soltanto il testo francese (RU 2018 2275).
2 Menachinone principalmente sotto forma di menachinone-7 e, in minor misura, di menachinone-6.
3 Lieviti arricchiti di selenio prodotti in coltura in presenza di selenito di sodio quale fonte di selenio e contenenti, nella forma in polvere commercializzata, non più di 2,5 mg di selenio/g. La specie prevalente di selenio organico presente nel lievito è la selenometionina (tra il 60 % e l'85 % del tenore complessivo di selenio estratto del prodotto). Il tenore di altri composti organici del selenio, compresa la selenocisteina, non può superare il 10 % del tenore complessivo di selenio estratto. I livelli di selenio inorganico non possono superare normalmente l'1 % del tenore complessivo di selenio estratto.
(art. 3 cpv. 3)
Requisiti per le colture batteriche vive
Le colture batteriche vive utilizzate nelle derrate alimentari devono essere idonee all'uso alimentare e innocue per la salute.
Possono essere impiegate cellule vive di ceppi di una o più specie di batteri (Species).
Occorre che siano soddisfatti i seguenti criteri:
devono essere preferibilmente di origine umana, non devono presentare proprietà patogene per l'uomo né possedere resistenze antibiotiche trasmissibili;
devono essere depositate in una collezione di ceppi internazionalmente riconosciuta;
specie e ceppi devono essere caratterizzati con metodi di biologia molecolare. Ciò significa:
Species: ibridazione DNA-DNA oppure analisi della sequenza dell'rRNA 16S.,
ceppi: metodi di biologia molecolare internazionalmente accettati come le procedure di fingerprint PFGE o RAPD.
(art. 4 cpv. 1-3 e 5)
Razione giornaliera in g2
Latte e bevande a base di latte di tutte le categorie di tenori di grasso
Latti aciduli
Formaggi, preparazioni di formaggi
Burro, margarina, minarina, grassi da spalmare
Estratti di lievito, lievito secco
Grani, prodotti della macinazione
da consumare secchi, come germi di frumento
per preparazioni contenenti acqua
Bevande per la prima colazione (preparati secchi)
Pane e prodotti di panetteria
Prodotti di panetteria di lunga conservazione
Pasta alimentare (pasta secca)
Frutta e verdura trasformate
Patate, trasformate
Succhi di frutta e succhi di ortaggi
Gazose, tè freddo, bevande da tavola, energy drink ecc.
Confetture, gelatine, prodotti da spalmare sul pane
Tè, tè di erbe e tè di frutti nonché bevande calde simili
1 La correzione del 6 feb. 2018 concerne soltanto il testo francese (RU 2018 551).
2 Sono possibili divergenze, se il fabbricante può motivarle sul piano nutritivo-fisiologico.
Valori di tolleranza
Valori di tolleranza nelle derrate alimentari arricchite con almeno il 15 % della dose giornaliera raccomandata conformemente agli allegati 1 e 2:
- incertezza di misurazione
Limiti di tolleranza nelle derrate alimentari arricchite > del 50 % della dose giornaliera raccomandata:
RU 2017 1495