Source: https://www.mietrecht.org/kuendigung/mietvertrag-3-monate-kuendigungsfrist-umgehen/
Timestamp: 2019-03-25 05:49:34
Document Index: 275167087

Matched Legal Cases: ['§ 573', '§ 573', '§ 549', '§ 573', '§ 307', '§ 573', '§ 543', '§ 573', '§ 573', '§ 549', '§ 549', '§ 573', '§ 549', '§ 573', '§ 573', '§ 573', '§ 2', '§2']

Immer wieder kommt es vor, dass Mieter unvorhergesehen sehr schnell umziehen müssen oder wollen und ihren Mietvertrag daher lieber heute als morgen kündigen würden. Das Gesetz sieht für Mieter eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vor.
Im Regelfall ist der Wunsch oder die Notwendigkeit, das Mietverhältnis zu beenden, rechtzeitig vorher abzusehen und die gesetzliche Kündigungsfrist nicht zu lang.
Soll der Auszug allerdings sofort erfolgen, haben viele Mieter ein großes Interesse daran, das Mietverhältnis schon vor Ablauf der 3 Monate zu beenden. Ob und unter welchen Voraussetzungen dies möglich ist, erfahren Sie in diesem Artikel.
Ohne abweichende Vereinbarung gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten
Das Gesetz regelt in § 573c Abs.1 S.1 BGB, dass die Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig ist. Das bedeutet, dass die Kündigung dem Vermieter am dritten Werktag eines Monats zugehen muss, damit das Mietverhältnis zum Ablauf des übernächsten Monats beendet werden kann.
Beachte jedoch folgende Ausnahme: Die 3-monatige Kündigungsfrist gilt nicht für Einliegerwohnungen, die der Vermieter überwiegend mit Einrichtungsgegenständen auszustatten hat. In diesem Fall kann das Mietverhältnis, wenn die Kündigung dem Vermieter spätestens am 15. eines Monats zugeht, gem. § 573c Abs.3 i.V.m. § 549 Abs.2 Nr.2 BGB zum Ablauf dieses Monats beendet werden.
Die gesetzliche Kündigungsfrist gilt immer dann, wenn die Parteien im Mietvertrag keine abweichende Vereinbarung getroffen haben. In manchen Mietverträgen wird zwar ausdrücklich auf die gesetzliche Kündigungsfrist verwiesen. Dies ändert aber nichts an der Länge der Frist, die (von der beschriebenen Ausnahme für Einliegerwohnungen abgesehen) stets 3 Monate beträgt.
Eine einseitige Verkürzung der Kündigungsfrist ist nicht möglich
Auch wenn der Mieter noch so triftige Gründe hat, kann die gesetzliche Kündigungsfrist nicht einseitig abgekürzt werden. Das Gesetz sieht auch keine Ausnahmetatbestände vor, die es dem Mieter ermöglichen, das Mietverhältnis durch eine ordentliche Kündigung (zur außerordentlichen Kündigung s.u.) vor Ablauf der in § 573c BGB vorgesehenen gesetzlichen Kündigungsfrist zu beenden. Dies kann nur durch eine einvernehmliche Regelung mit dem Vermieter geschehen.
Die einvernehmliche Beendigung des Mietverhältnisses vor dem Ablauf der gesetzlichen Kündigungsfrist kann auf unterschiedliche- im Folgenden beschriebene- Art und Weise herbeigeführt werden.
Die Abkürzung der Kündigungsfrist für den Mieter kann einvernehmlich erfolgen
Zum Einen können sich die Mietvertragsparteien bereits bei Vertragsschluss darauf einigen, dass die Frist für eine ordentliche Kündigung seitens des Mieters nicht 3 Monate betragen soll, sondern eine Kündigung beispielsweise mit einer Frist von zwei oder sogar nur einem Monat zulässig ist. Auf eine derartige Vereinbarung wird sich ein Vermieter jedoch in der Regel nicht ohne Weiteres einlassen, sondern im Gegenzug ein Entgegenkommen seitens des Mieters fordern. Verzichtet der Mieter als Gegenleistung für die Abkürzung der Kündigungsfrist auf Rechte, die ihm als Mieter zustehen, ist jedoch besonders sorgfältig zu prüfen, ob die entsprechende Vereinbarung wirksam ist. Zwar erfolgt eine Abkürzung der Kündigungsfrist nur selten formularmäßig, sondern durch Individualvereinbarung. § 307 BGB, wonach Vereinbarungen, die den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligen, unwirksam sind, wird daher nur selten zur Anwendung kommen. Auch Individualvereinbarungen sind jedoch nicht immer wirksam. Das Gesetz sieht an vielen Stellen vor, dass eine Abweichung von gesetzlichen Vorschriften zum Nachteil des Mieters nicht- und auch nicht durch Individualvereinbarung- zulässig ist.
Haben die Parteien die Abkürzung der Kündigungsfrist nicht im Ursprungsmietvertrag vereinbart, kann dies allerdings jederzeit nachgeholt werden. Sogar zu dem Zeitpunkt, zu dem der Wunsch des Mieters, den Mietvertrag zu kündigen, bereits vorliegt, können sich die Parteien noch vertraglich einigen, dass die Kündigungsfrist abgekürzt wird.
Wichtig: Die einvernehmliche Abkürzung der gesetzlichen Kündigungsfrist ist nur zu Gunsten des Mieters möglich. Die für den Vermieter geltende Kündigungsfrist kann gem. § 573c Abs.4 BGB nicht durch Vereinbarung abgekürzt werden.
Die vorzeitige Beendigung des Mietverhältnisses kann durch einen Mietaufhebungsvertrag herbeigeführt werden
Wollen die Parteien eine Beendigung des Mietverhältnisses vor Ablauf der gesetzlichen Kündigungsfrist herbeiführen, können sie an Stelle einer einvernehmlichen Abkürzung der gesetzlichen Kündigungsfrist auch einen Mietaufhebungsvertrag schließen. In diesem Fall wird das Ende des Mietverhältnisses nicht durch eine einseitige Erklärung seitens des Mieters, sondern durch eine vertragliche Vereinbarung der Parteien herbeigeführt. Der Mieter ist grds. darauf angewiesen, dass sich der Vermieter mit dem Abschluss des Aufhebungsvertrages einverstanden erklärt. Unter gewissen Voraussetzungen hat der Mieter allerdings einen – notfalls gerichtlich durchsetzbaren- Anspruch gegen den Vermieter, dass dieser ihn vorzeitig aus dem Mietverhältnis entlässt (vgl. hierzu den Artikel: „Mietvertrag: Drei Nachmieter stellen und früher ausziehen?“).
In einem Mietaufhebungsvertrag einigen sich die Parteien darüber, dass das Mietverhältnis zu einem individuell bestimmten Zeitpunkt enden soll. In der Regel werden in einem solchen Vertrag auch die Interessen des Vermieters berücksichtigt. Nicht selten wird daher vereinbart, dass der Mieter dem Vermieter eine Ausgleichszahlung für Nachteile, die diesem durch die vorzeitige Beendigung des Mietverhältnisses entstehen, zu zahlen hat.
Der Mieter sollte sich daher gut überlegen, ob er diese Zahlung leisten kann und möchte oder ob es besser ist, zur Vermeidung dieser Zahlungsverpflichtung das Ende der gesetzlichen Kündigungsfrist abzuwarten. Die finanziellen Nachteile, die in diesem Falle dadurch entstehen, dass die Miete weiterhin zu entrichten ist, obwohl die Wohnung nicht mehr genutzt wird, können u.U. mit einer Erlaubnis des Vermieters auch durch eine Untervermietung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist kompensiert werden.
Da in einem Mietaufhebungsvertrag die beiderseitigen Interessen der Parteien im konkreten Fall berücksichtigt werden und auch die Abwicklung des Mietverhältnisses wie z.B. die Durchführung von Schönheitsreparaturen und Instandsetzungen geregelt werden kann, ist dieser aus der Sicht des Vermieters einer einzelfallunabhängigen Abkürzung der Kündigungsfrist vorzuziehen. Für den Mieter hingegen schafft eine bereits im Mietvertrag vereinbarte verkürzte Kündigungsfrist Sicherheit, da dieser nicht mit Gewissheit davon ausgehen kann, dass sich der Vermieter im Bedarfsfall mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages einverstanden erklärt.
Im Falle einer außerordentliche Kündigung müssen keine Fristen eingehalten werden
Eine Möglichkeit, dass Mietverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne den Abschluss eines Aufhebungsvertrages sofort zu beenden, stellt die außerordentliche Kündigung gem. §§ 543, 569 BGB dar. Im Gegensatz zu der ordentlichen Kündigung, die ohne Angabe von Gründen erfolgen kann, macht das Gesetz die außerordentliche fristlose Kündigung allerdings davon abhängig, dass ein wichtiger Grund vorliegt. An diesen wichtigen Grund sind hohe Anforderungen zu stellen. Erforderlich ist, dass dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann.
Fazit zur Umgehung der Kündigungsfrist
Möchte der Mieter das Mietverhältnis vor dem Ablauf der 3-monatigen gesetzlichen Kündigungsfrist beenden, kann er dies grds. nur durch eine einvernehmliche Regelung mit dem Vermieter erreichen. Es besteht sowohl die Möglichkeit, die Abkürzung der gesetzlichen Kündigungsfrist vertraglich zu vereinbaren, als auch einen Mietaufhebungsvertrag zu schließen. Nur im Ausnahmefall ist eine einseitige Beendigung vor Ablauf der gesetzlichen Kündigungsfrist durch eine außerordentliche Kündigung möglich.
181 Antworten auf "Mietvertrag: 3 Monate Kündigungsfrist umgehen ist nur einvernehmlich möglich!"
08.06.2014 - 22:06 Antworten
kann ich die Wohnung auch zum 15. des Monats kündigen ?
Möchte meine Wohnung zum 15. September kündigen und gebe die Kündigung jetzt ab.
Oder ist die Kündigungsfrist immer zum ersten des Monats ?
Lg Heidi Schmidt
10.06.2014 - 14:26 Antworten
die Kündigungsfrist und der Kündigungszeitpunkt ist im BGB geregelt. Ich würde an Ihrer Stelle in Ihren Mietvertrag schauen, wenn dort die Kündigung zum 15. vereinbart ist, haben Sie Glück. Ansonsten wird Ihnen nur die Möglichkeit bleiben zu, Monatsende zu kündigen.
28.06.2014 - 00:03 Antworten
Ich wollte mal fragen kann man auch die Frist verringern, wenn Gründe vorliegen zb Nachbarn die einen terrorisieren, es nur Ärger mit den Nachbarn gibt, schimmlige Fenster. Es ist für uns einfach nicht mehr ertragbar in dieser Wohnung zu wohnen! Wir haben eine neue gefunden diese wäre aber absofort bezugsfrei & der neue Vermieter meinte das man durch solche Gründe die Kündigungsfrist verkürzen kann?! Oder ist es doch ratsam sich da bei einem Anwalt zu informieren?
Danke im Voraus für eine Antwort !
30.06.2014 - 07:51 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Hier einige Links für Sie:
Prüfung: Kündigung möglich? (für Mieter)
Enrico Holling
05.07.2014 - 14:41 Antworten
Ich wollte mal nachfragen wie es mit der fristlosen Kündigung aussieht, wenn es für das Objekt in dem man als Mieter wohnt keine Baugenehmigung gab und man durch die Baubehörde eine Frist bekommen hat bis zu der man die Wohnung nur als solche nutzen darf.
10.07.2014 - 08:45 Antworten
ich kann in besonderen Fällen immer nur die rechtliche Beratung empfehlen.
25.07.2014 - 11:40 Antworten
ich würde mich für die Art des gültigen Vertrags zur Abkürzung der Kündigungsfrist mit einvernehmen interessieren. Wann ist dieses Einvernehmen gültig?
Ich würde gerne die Kündigungsfrist auf 2 Monate reduzieren und unserem jetzigen Vermieter auch anbieten einen Nachmieter zu suchen. Wie würde also nun das rechtlich gültige Einvernehmen aussehen? Muss ich meinem Vermieter direkt mit der Kündigung einen weiteren Vertrag zukommen lassen?
25.07.2014 - 11:59 Antworten
„Mietaufhebungsvertrag: umfangreicher Ratgeber + Muster“ -> das ist Ihr Stickwort. Hier sollten Sie sich einlesen.
Sarah Lorscheid
25.08.2014 - 17:15 Antworten
Ich habe in meiner Wohnung seit einem Jahr mit Feuchtigkeit und Schimmel zu tun.
Von der Vermieterin kommt nichts als heiße Luft.
Muss ich die Kündigungsfrist trotzdem einhalten?
26.08.2014 - 12:03 Antworten
hier zwei Artikel für Sie: Außerordentliche fristlose Kündigung eines Mietvertrages und Mietminderung bei Schimmel in der Wohnung.
estella gerk
07.09.2014 - 12:12 Antworten
Ich wohne jetzt seit einem halben Jahr in einer Wohnung, die mir vom Vermieter wirklich schön geredet wurde und da es meine erste Wohnung ist (ich bin 19) bin ich drauf reingefallen.
Ich habe angegeben, dass ich eine Wohnung suche, die eine gute Verkehrsanbindung vorraussetzt und eine gute soziale Gegend.
Alles hat man mir gesagt ist vorhanden und so blind wie ich war habe ich nicht weiter nachgeforscht, leider hat sich das genaue Gegenteil herausgestellt.
Mehrmals wurde ich nun schon in der Straße belästigt und zu meiner Ausbildung komme ich auch sehr schlecht.
Ich bin in dem halben Jahr vielleicht 6 Wochen zuhause gewesen , da ich dort einfach sehr Schlecht weg komme.
Nun hätte ich eine Wohnung in Aussicht mir perfekter Lage und einem wirklich sozialem Umfeld nur die Wohnung wäre ab sofort bezugsfrei und die Vermietern könnte diese natürlich keine 3 Monate frei halten. Nun ist meine Frage wie ich auf die Kündigungsfrist verzichten kann.
10.09.2014 - 13:40 Antworten
Hallo Frau Gerk,
danke für Ihren Beitrag. Sie könnten versuchen einen Nachmieter zu finden und/oder mit dem Vermieter einen Mietaufhebungsvertrag schließen. Beides beruht aber auf das Einverständnis des Vermieters.
12.09.2014 - 13:17 Antworten
Unser Haus in dem wir zur Miete drin wohnen steht nun im Internet zum Verkauf.
Muss ich die Kündigungsfrist einhalten oder kann ich schon früher raus? Da auch teilweise Interessenten vorbei kommen und „Fremde“ meine Wohnung von Innen sehen.
15.09.2014 - 12:17 Antworten
das Angebot im Internet und die Verkaufsabsicht ändert nichts an Ihrer Kündigungsfrist. Ein freies haus verkauft sich aber in der Regel besser als ein vermietetet. Sprechen Sie Ihren Vermieter darauf an und schließen Sie ggf. einen Mietaufhebungsvertrag.
Maik Wedmann
17.09.2014 - 08:24 Antworten
ich lebte zur Untermiete in einem unmöblierten Zimmer in der Wohnung des Hauptmieters. Ich habe dem Hauptmieter am 03. diesen Monats mündlich gekündigt und bin bereits ausgezogen. Der Hauptmieter möchte nun, dass ich noch bis mindestens Dezember die Miete weiter zahle und wenn ich nicht rechtzeitig schriftlich kündige auch noch länger. Ist das so rechtens? Ich habe eigentlich nicht vor weiter die Miete zu zahlen, da ich ja längst nicht mehr hier wohne. Ist eine mündliche Kündigung nicht ausreichend und gilt bei Untermiete nicht eine verkürzte Kündigungsfrist?
19.09.2014 - 11:57 Antworten
zur Untermiete finden Sie auf Mietrecht.org schon viele hilfreiche Artikel, schauen Sie mal hier: https://www.mietrecht.org/thema/untervermietung/
29.09.2014 - 15:21 Antworten
Und zwar ein Mieter muss nun sehr viel Strom nachzahlen und wurde auf 400,00 Euro hochgestuft, an Miete muss dieser auch 500,00 Euro insgesamt 900,00 Euro für die Familie.
Nun möchte die Familie gerne vorzeitig aus dem Mietverhältnis austreten am besten so schnell wie möglich, sodass die 3 Monate Kündigungsfrist wegfallen.
Da sie sich die Wohnung nicht mehr leisten können und keine Schulden haben möchten.
Was kann man nun tun, was kann man den Mietern vorschlagen?
29.09.2014 - 15:30 Antworten
die Mieter können einen Nachmieter suchen und Sie könnten dann einen Mietaufhebungsvertrag schließen. Auch könnten die Mieter ausziehen und dann keinen Strom mehr verbrauchen, die Doppelkosten während damit deutlich geringer.
Im Zweifel können Sie als Vermieter aber auf die 3 Monate Kündigungsfrist bestehen.
12.10.2014 - 05:19 Antworten
mein Vater ist Schwerbehindert (Rollstuhlfahrer) und seit langer Zeit auf der suche nach einer Barrierenfreien Wohnung, was sehr schwer zu finden/ kriegen ist. Jetzt hat er endlich eine gefunden, die wäre aber ab sofort frei. Kann er durch die Umstände die Kündigungsfrist irgendwie verkürzen.
13.10.2014 - 11:21 Antworten
er kann an den Vermieter appellieren und einen Mietaufhebungsvertrag schließen. Ggf. kann Ihr Vater, Sie oder ein Makler helfen einen Nachmieter zu finden.
19.10.2014 - 16:36 Antworten
Ich habe mit Mietminderung wegen Lärmbelästigung eines anderen Mieters außerordentlich und fristlos zum 31.10.2014 gekündigt. Eine ordentliche Kündigungsfrist wäre bis 31.12.2014 gegangen. Der Vermieter hat eine Anzeige geschaltet: bezugsfrei ab 01.11.2014. Bin ich jetzt aus dem Mietvertrag raus? Hat der Vermieter noch Anspruch auf Miete der nächsten 2 Monate?
20.10.2014 - 12:39 Antworten
die Rechtslage wird niemand von außen einschätzen können. Die Sache muss in ihrer Gesamtheit betrachtet und bewertet werden. Ein Anwalt wird Ihnen sicherlich gerne helfen.
05.11.2014 - 19:36 Antworten
darf ein Vermieter zweimal Miete für die gleiche Wohnung einnehmen?
Wenn ich meine dreimonatige Kündigungsfrist einhalte, vorher aber ausziehe mit Einverständnis des Vermieters und zahle bis zum Ablauf des Mietverhältnisses weiter meine Miete, der Vermieter aber schon in dieser Zeit wieder weiter vermietet und Mieteinnahmen hat ud dadurch die Miete zweimal erhält, ist dies gesetzlich erlaubt vom Vermieter oder muß er auf meine Mietzahlung dann verzichten bzw. mir die bereits eingezahlte Miete rückerstatten???
06.11.2014 - 08:59 Antworten
wenn Sie offiziell Mieterin der Wohnung sind, darf der Vermieter die Wohnung (die sich in Ihrem Besitz befindet) natürlich nicht weitervermietet. Es sein denn, Sie haben etwas anderes vereinbart. Ich würde die Miete für die Zeit zurückfordern und mich im Zweifel rechtlich beraten lassen.
06.11.2014 - 12:26 Antworten
wir haben undichte Dachfenster und jetzt waren schon zwei verschiedene Dachfensterfirmen da die wollen beide neue Fenster einbauen haben auch schon Angebote an die Hausverwaltung geschickt. Jetzt warten wir seid einigen Wochen auf die Antwort von dem Hausbesitzer der anscheind schlecht erreichbar ist. Können wir auch statt die Miete zu mindern die Kündigungsfrist mindern? Da wir nicht einsehen zu heizen weil wir dann für die Nachbarn heizen durch die undichten Fenster.
07.11.2014 - 07:15 Antworten
Hallo M.B,
wenn Sie ausziehen wollen und nicht außerordentlich fristlos kündigen können, müssen Sie eine ordentliche Kündigung mit entsprechender Frist aussprechen.
Vera Gulino
20.11.2014 - 01:27 Antworten
Ich bin in der 32. Ssw wohne in einer Zimmerwohnung von 25qm, mit meinem Mann zusammen und haben mehr als 6 Monate die ganze Zeit eine Wohnung gesucht und lauter absagen bekommen und hatten aber keine Kündigung geschrieben, denn ansonsten wären wir auf der Straße gelandet. Aber haben dafür gesorgt mehrere Nachmieter zu finden die sofort nach unserem Auszug, die Wohnung nehmen würden. Wir haben jetzt kurzfristig zum 17.11 eine Zusage bekommen für den 1.12, wir mussten schnell zuschnappen weil ich steh kurz davor ein Kind zu kriegen und es ist unzumutbar in einer 25qm Wohnung zu wohnen. Jetzt zu meinem Anliegen, wir haben den noch jetzigen Vermieter Bescheid gesagt das wir endlich eine Wohnung haben und für den 1.12 schon mehrere Nachmieter hätten die sogar sofort einziehen würden, aber der will jetzt einen Makler einschalten. Meine Angst ist das er dann drei Monate bezahlt haben will, denn schließlich kann es sich nicht jeder leisten eine Provision zu bezahlen und somit dauert das vielleicht länger jemanden zu finden. Kann er denn die Mieten für die nächsten Monate dann die Miete verlangen trotz das ich mehrere Nachmieter hatte?
20.11.2014 - 06:04 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Hier ein Artikel, der bestens zu Ihrem Fall passt: Mietvertrag: Drei Nachmieter stellen und früher ausziehen?
L. Waede
19.12.2014 - 19:20 Antworten
Ich wohne seit September 2013 in einer Wohnung mit Kind, in der 4 Fenster undicht sind… Im letzten Jahr hatte ich aufgrund der kaputten Fenster und des unverhältnismäßigen heizens eine Nachzahlung von 800€. Der Vermieter reagierte erst auf ein offizielles Schreiben, mit dem Hinweis auf die Mängel.. Jetzt soll Anfang/Mitte Januar der Hausmeister dies überprüfen, obwohl der Tischler der beauftragt wurde, dies bereits bestätigt hat, aber es nie zu einem Austausch der Fenster kam… Zudem gibt es mehrere Risse in Wänden und Decke… Jetzt habe ich eine schöne neue Wohnung in Aussicht, die allerdings ab Januar oder Februar schon vermietet wird.. Bei Kündigungsfrist komme ich aber erst zum 1.4. hier raus… Was habe ich für Möglichkeiten hier schneller ausziehen zu können?
Mit freundlichen Grüßen, L. Waede
20.12.2014 - 10:51 Antworten
Hallo Frau Waede,
Sie ahnen bereits, dass Sie sich an die Kündigungsfrist halten müssen (Hier eine Vorlage zur Kündigung eines Mietvertrages für Mieter (kostenfreies Muster). Im besten Fall können Sie mit Ihrem aktuellen Vermieter einen Mietaufhebungsvertrag schließen (hier eine Vorlage für einen Mietaufhebungsvertrag).
28.12.2014 - 22:16 Antworten
eine etwas andere Frage zum Themenbereich. Angenommen Vermieter und Mieter sind sich einig, dass die Wohnung zum 31.8.15 gekündigt wird, kann dann der Mieter schon jetzt (Ende 2014) zum 31.8.15 rechtsverbindlich kündigen?
30.12.2014 - 10:45 Antworten
Mieter können auch vor der Kündigungsfrist von z.B. 3 Monaten kündigen. Eine Bestätigung durch den Vermieter würde aber zur Sicherheit beider Seiten Sinn machen.
10.01.2015 - 18:17 Antworten
wie ist das geregelt wenn man erst ein halbes Jahr in der Wohnung wohnt mit der Kündigungsfrist gelten da auch 3 Monate?
10.01.2015 - 18:39 Antworten
wenn die gesetzliche Kündigungsfrist (3 Monate) vereinbart ist, ist es für Sie als Mieterin vollkommen gleich, ob Sie 3 Tage oder 30 Jahre in der Wohnung leben. Die Frist ist immer die gleiche.
11.01.2015 - 23:40 Antworten
wir warten auf die Fertigstellung unserer Neubau-Eigentumswohnung im ca. August 2015. Der Termin ist noch nicht sicher. Wir wohnen zur Zeit in einer Mietwohnung und haben einen Mietvertrag, der am 19.04.2001 abgeschlossen wurde (das Mietverhältnis hat am 01.05.2001 begonnen). Dort ist eine Kündigungsfrist von 12 Monaten, wenn seit der Überlassung des Wohnraums mehr als 10 Jhare verstrichen sind, vereinbart. (Im Textdes Vertrags ist die Formuliereung „Das Mietverhältnis läuft auf unbestimmte Zeit und endet mit Ablauf des Monats, zu dem der Vermieter oder der Mieter die Kündigung unter Einhaltung der folgenden Fristen ausgesprochen hat…“ eingedruckt, keine handschriftlichen Notizen sind vorhanden). Sollen wir die Kündigungsfrist im Vertrag einhalten oder gilt in dem Fall bereits eine „neue“ 3-Monatige Kündigungsfrist? Kann man einfach auf „Good Luck“ die Kündigung zum 31.08.2015 rausschicken und hoffen, dass der Vermieter diese bestätigt? Es bleibt ihm schließlich mehr als genug Zeit bis die Wohnung frei wird.
12.01.2015 - 12:02 Antworten
lesen Sie „§ 573c BGB – Fristen der ordentlichen Kündigung“. Hier der entscheidende Teil: (4) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1 oder 3 abweichende Vereinbarung ist unwirksam.
Die Kündigungsfrist für den Mieter kann nicht einfach verlängert werden.
Hier noch ein Link: Mietvertrag Kündigung: Vorlage für Mieter (kostenfreies Muster)
18.01.2015 - 13:30 Antworten
im Besichtigungsvortermin hat uns der Hausverwalter gesagt, wir müssen nichts machen, da alles in Ordnung war, sogar das Kinderzimmer, das blau gestrichen war, sollten wir nicht nachstreichen, da seiner Meinung nach ein neues Recht besteht, dass man farbige Wände hinterlassen kann.
Bei der Wohnungsübergabe sagte er zu meinem Freund,wir sollen bitte die Wand im Kinderzimmer nachstreichen bis zum 01.01.15, da es seiner Meinung nach „fleckig“sei. Wir haben es nicht gemacht, da ja dafür der Wohnungsvorbesichtigungstermin dient.
Wie sieht das jetzt rechtlich aus? Uns wurde die ganze Miete für Januar abgezogen, obwohl seit Anfang Januar dort jemand wohnt (wissen wir vom Nachbarn).
18.01.2015 - 19:44 Antworten
wenn der Verwalter schon Zugeständnisse macht, sollten Sie Ihren Schönheitsreparaturklausel prüfen lassen. Möglicherweise ist die Ganze Klausel unwirksam und Sie brauchen nicht renovieren. Nach der Prüfung wissen Sie das.
10.02.2015 - 03:30 Antworten
Ich hab da auch mal eine frage, ich würde auch gerne die Kündigungsfrist verkürzen, dazu direkt ich hab wegen meinen Nachbarn schon eine nasenprellung gehabt und die anderen Nachbarn sind so laut das ich jeden abend weiß welches Fernsehprogramm sie hören und zudem gehen die Nachbarn über mir mitten in der Nacht Baden und ich bin berufstätig und muss immer früh aufstehen, dann hab ich noch Schimmel im Bad wo immer ausreichend gelüftet wird, das Problem die Vermieter haben sich gewechselt, was kann ich da genau tun würde mich über eine Antwort freuen. Danke.
10.02.2015 - 08:35 Antworten
Hallo sbangert,
alle Ihre Punkte bilden sicherlich einen Basis für eine Mietminderung, aber nicht für eine außerordentliche Kündigung. Lassen Sie sich bei Beradf bitte rechtlich beraten.
Carola Constien
11.02.2015 - 14:31 Antworten
ich möchte mich beruflich neu orientieren und aus meiner Wohung aus ziehen sobald ich einen Arbeitvertrag habe dann allerdings kann ich die 3monatige Kündigungsfrist nicht ein halten zumal das Jobcenter die Miete zahlt. Wie verhalte ich mich da?Was gibt es für mich an Möglichkeiten um aus dem noch bestehenden Mietvertrag raus zu kommen?
Über eine Nachrricht von Ihnen wäre ich dankbar.
Mit frld.Grüßen
11.02.2015 - 15:03 Antworten
sie können lieder nur die Kündigungsfrist einhalten oder den den Vermieter appellieren und um den Abschluss eines Mietaufhebungsvertrages bitten.
07.03.2015 - 13:52 Antworten
in einem Mietvertrag für eine möblierte Einliegerwohnung im Haus des Vermieters findet sich folgende Kündigungsregelung.
Ist die Festlegung bestimmter Kündigungsmonate (und damit das Außerkraftsetzen der dreimonatigen Kündigungsfrist) rechtens?
„Das Mietverhältnis beginnt am XXX und dauert mindestens bis zum XXX. Zu diesem oder einem späteren Termin kann das Mietverhältnis gekündigt werden und zwar
a) mit einer Frist von zwei Wochen zum Ende jeden Monats, wenn ein geeigneter Nachmieter gestellt wird. b) innerhalb der ersten 36 Monaten der Mietzeit mit einer Frist von zwei Monaten zum Ende der Monate August oder September.
c) nach einer Mietzeit von 42 Monaten mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines jeden Monats.
07.03.2015 - 21:36 Antworten
Hallo frodnon,
mein Vorschlag dazu: Lassen Sie die Kündigungsmöglichkeit und damit die Klauseln prüfen, hier ein Link für Sie: https://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
21.03.2015 - 15:17 Antworten
ich hab da auch mal eine Frage. Ist es möglich die Wohnung zu kündigen und dem Vermieter dann anzubieten das man direkt auszieht noch im ersten Monat und er für die Restliche Zeit die Kaution einbehält?
22.03.2015 - 10:06 Antworten
Vorschlagen können Sie das grundsätzlich. Doch der Vermieter wird sich darauf sicherlich nicht einlassen. Hier ein Link für Sie: Mietkaution abwohnen: Die Folgen für Mieter und Vermieter
31.03.2015 - 18:16 Antworten
ich habe eine Frage zum Sonderkündigungsrecht für Einliegerwohnungen.
Sie verweisen hier auf § 573 c Abs. 3 i.V.m. § 549 Abs.2 Nr.2 BGB.
Ich wohne in einer Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus. Die Wohnung wurde vom Vermieter komplett möbliert. Sie ist räumlich getrennt von der Hauptwohnung des Vermieters und mit einem eigenen Schloss versehen. Der Mietvertrag wurde auf unbestimmte Zeit geschlossen.
§ 549 Abs. 2 Nr. 2 BGB besagt ja, dass
„(2) Die Vorschriften über […] nicht für Mietverhältnisse über
2. Wohnraum, der Teil der vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung ist und den der Vermieter überwiegend mit Einrichtungsgegenständen auszustatten hat, sofern der Wohnraum dem Mieter nicht zum dauernden Gebrauch mit seiner Familie oder mit Personen überlassen ist, mit denen er einen auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushalt führt“
Ist meine Wohnung somit Teil einer vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung (in diesem Falle eher selbst bewohnten Haus), so dass ich den § 573 c Abs. 3 i.V.m. § 549 Abs.2 Nr.2 BGB für mich nutzen kann?
01.04.2015 - 07:23 Antworten
ich kann Ihnen hier leider nicht mit Ja oder Nein antworten. Ich würde Ihnen die Überprüfung der Kündigungsmöglichkeit empfehlen.
02.04.2015 - 09:36 Antworten
eigentlich war meine Frage sehr allgemein gemeint:
Umfasst das Gesetz bzgl.
„Wohnraum, der Teil der vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung ist“
tatsächlich nur die „selbst bewohnte Wohnung“ oder gilt dies auch sinngemäß für
„Wohnraum, der Teil des selbst bewohnten Hauses ist“?
Daniel Gintner
18.04.2015 - 04:06 Antworten
Ich habe meine Mietwohnung zum 01.04 gekündigt. Die Kündigung wurde schweigend angenommen obwohl die gesetzliche Kündigungsfrist erst am 30.04 endet.
Am 31.03 habe ich im Beisein des Hausmeisters und des Nachmieters ( diesen habe ich gestellt und er wurde akzeptiert) die Wohnung besenrein übergeben und habe einen Durchschlag der Übergabe erhalten. Wir sind freundlich und ohne Probleme auseinandergegangen. Ich habe die Hausschlüssel auf Anweisung des Hausmeister und in seinem Beisein an den anwesenden Nachmieter übergeben. Alles schön und gut soweit. Heute kommt aus heiterem Himmel die Rechnung der Wohngesellschaft an meine neue Adresse mit der Forderung die Miete für April zu überweisen , weil die Kündigungsfrist ja am 30.04 endet. Diese bodenlose Frechheit hat mich sprachlos gemacht. Soll ich auf einen harten Konfrantationskurs mit diesen Abzockern gehen oder ist es vom Staat anerkannter Raub gegen den man nichts machen kann ? Wenn ich zahlen muss ( warum auch immer ) darf ich dann aus Trotz darauf bestehen , dass ich dann noch einen Monat drin wohnen darf ? Ich würde es zwar nicht wirklich machen aber ich würde dann am liebsten die Bude einen Monat lang leer stehen lassen damit sie durch mich keine ungerechtfertigten Gewinne erwirtschaften.
20.04.2015 - 12:07 Antworten
ich kann Ihnen leider nicht sagen, ob wir von einem Mietaufhebungsvertrag sprechen können (eine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen) oder zu wann der Nachmieter einziehen wird. Wenn Sie den Monat April Miete zahlen, haben Sie natürlich auch das Recht die Wohnung zu nutzen.
12.05.2015 - 16:48 Antworten
Zurzeit wohne ich mit meiner Mitbewohnerin zusammen, diese hat mir jedoch mitgeteilt, dass sie Ende des Monats ausziehen möchte. Jedoch werde ich in der Wohnung bleiben und mein Lebensgefährte wird zu mir ziehen. Den Betrag für die Miete haben meine Mitbewohnerin und ich uns bisher geteilt. Deshalb wollte ich Sie fragen, ob hier auch die 3-Monats-Regelung gilt, auch, wenn mein Lebensgefährte sofort bei ihrem Auszug einzieht. Muss sie dann trotzdem noch 3 Monate zahlen?
13.05.2015 - 14:01 Antworten
leider kenne ich die Konstellation nicht (Hauptmieter / Untermieter?). Aber wenn ein nahtloser Übergang von allen Seiten gewünscht ist, macht eine weitere Mietzahlung des ausziehenden Mieters keinen Sinn.
21.05.2015 - 12:51 Antworten
wir haben folgendes Problem. Nach Stress mit unser Vermieterin, gab es das mündliche Angebot auch ohne Einhaltung der Kündigungsfrist auszuziehen. Nach einer kleinen Überlegungsspanne haben wir einen Aufhebungsvertrag aufgesetzt und wollen zum 30.06.2015 ausziehen. Die Vermieterin hat uns diesen Auszugstermin bestätigt, aber nicht den Aufhebungsvertrag unterschrieben, weil Sie diesen nicht versteht (wir haben ein Muster aus dem Internet genommen). Wir haben Angst, dass Sie sich das anders überlegt und wir dann noch weiterhin Miete zahlen müssen, weil eine Bestätigung des Auszugstermin nicht reicht.
23.05.2015 - 11:53 Antworten
auf eine mündliche zusage würde ich mich an Ihrer Stelle nicht verlassen.
01.06.2015 - 09:46 Antworten
unser Mieter hat uns mündlich gesagt, dass er kündigen will.
Gestern legte er uns einen Aufhebungsvertrag vor den wir unterschreiben soll, müssen wir das?
Sind wir als Vermieter im Recht die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten vom Mieter zu fordern?
Er will zum 30.06 ausziehen. Wenn jetzt ein passender Nachmieter für die Mietwohnung ab 01.07 da ist muss ich dann den Aufhebungsvertrag unterschreiben oder ist das Mietverhältnis dadurch gekündigt?
Sollte der neue Mieter abspringen, ist dann noch der jetzige Mieter in der Pflicht für die Miete aufzukommen?
Wir möchten das der jetzige Mieter schriftlich kündigt. Er möchte keine Risiko eingehen, da er bei seiner neuen Wohnung schon zugesagt hat und nicht doppelt Miete bezahlen will.
Wir möchten unsere Wohnung aber auch nicht zwei Monate leer stehen lassen.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und danke für Ihren Service auf Ihrer Seite.
01.06.2015 - 10:12 Antworten
natürlich können Sie auf die reguläre Kündigung bestehen. Hier noch ein Info zum Thema „Nachmieter stellen„.
01.06.2015 - 10:41 Antworten
muss der Mieter, wenn er 14 Tage nach Eingang der Kündigung ausgezogen ist, und der Vermieter einen Tag später in diese Wohnung gezogen ist, für 3 Monate Kündigungszeit die Mieter weiter zahlen?
Gruß I. Böhme
07.06.2015 - 21:30 Antworten
wie sieht es denn aus, wenn ein Student seine Wohnung teilweise durch seinen Nebenjob finanziert, diesen aber verliert?
Muss die Frist trotzdem eingehalten werden??
08.06.2015 - 13:21 Antworten
leider kann der Vermieter nichts dafür, wenn jemand seinen Job verliert. Warum sollte der Vermieter deshalb einen Nachteil übergeholten bekommen?
16.07.2015 - 15:10 Antworten
Hallo, mein Mietvertrag läuft im November diesen Jahres aus (er wurde erst einmal für einen Zeitraum von 2 Jahren geschlossen). Muss ich dann auch im November raus bzw darf zu November gekündigt werden oder bekomme ich ab November noch 3 Monate in der ich mich nach einer neuen Wohnung umsehen kann und muss dann erst im Februar raus? (Kündigungsfrist)
16.07.2015 - 18:16 Antworten
sofern die Befristung überhaupt wirksam vereinbart ist, endet der Vertrag nach Ihren Schilderungen am 30.11.2015.
16.07.2015 - 17:55 Antworten
gelten die oben gananneten Ausführungen uneingeschränkt ebenso für eine Mietsache, die zum vorrübergehenden Gebrauch überlassen wird?
Im Konkreten Fall geht es darum, dass in diesem Mietvertrag die Klausel „Das Mietverhältnis ist zu jedem Monatsende mit einer Frist von 6 Wochen kündbar“ vereinbart wird. Könnte der Vermieter davon auch Gebrauch machen?
16.07.2015 - 18:08 Antworten
ich kenn leider nicht Ihren Vertrag und weiss nicht, ob Sie ein Zimmer, ein Haus oder eine Wohnung gemietet haben. Ich würde vorschlagen, dass Sie die Klausel mit Mietvertrag prüfen lassen, dann wissen Sie genau, wer, wann kündigen kann.
29.07.2015 - 11:58 Antworten
mein Mann und ich müssen beruflich kurzfristig umziehen und konnten uns mit unseren Vermietern auf die Suche nach einem Nachmieter einigen. Es wurde auch einer gefunden und akzeptiert und der neue Mietvertrag ist bereits ab dem 1.9. unterschieben. Jetzt wurde uns von unseren Vermietern und den neuen Nachmietern der 20.8. zur Schlüssel- und Wohnungsübergabe vorgeschlagen. Dies ist uns recht, da wir bereits eine neue Wohnung haben und die Nachmieter noch eine Mitbewohnerin suchen wollen und ihre bisherige Wohnung auch zum 31.8. räumen müssen. Jetzt stellen wir uns die Frage, ob wie die Zeit vom 20.-31.8. noch doppelt Miete bezahlen müssen, obwohl die neuen Mieter bereits in dieser Zeit die Wohnung beziehen und nutzen? Endet das Mietverhältnis dann mit der Übergabe frühzeitig am 20.8. (Aufhebungsvertrag)? Oder „schenken“ wir den Nachmietern 11 Tage eine bezahlte Wohnung?
29.07.2015 - 12:03 Antworten
es kommt darauf an was Sie vereinbaren. Man könnte auch die Nebenkosten bis zum Auszug zahlen und auf die Kaltmiete bis zum Monatsende verzichten. Es ist ein Verhandeln. Ich könnte mir vorstellen, das der Vermieter damit wenig zu tun haben möchte und eine Einigung zwischen den Mietern wünscht.
Melanie Fosshag
03.08.2015 - 21:40 Antworten
aus beruflichen Gründen wechsle ich meinen Wohnort, und zwar 400km weit entfernt. Habe meinem Vermieter das erzählt. Er sah kein Problem darin.
Zwei Tage später flatterte ein Brief des Maklerbüros rein. Zitat: Herr stimmt ihrem Wunsch nicht zu, da eine Mietbindung besteht. Er kommt entgegen wenn die Wohnung weitervermietet wird.
So. Da ich einen Kundigungsverzicht unterschrieben hatte, versteh ich das. Allerdings stimmt mein Nachmieter dem Aufhebungsvertrag zu, wenn ein Nachmieter gefunden wird. Problem ist aber dass ich laut VM ein Makler beauftragen soll um einen Nachmieter zu finden.
Aber dann muss ich diesen doch nicht bezahlen sondern mein VM oder sehe ich das falsch?
04.08.2015 - 08:23 Antworten
der Makler wird von dem bezahlt, der ihn beauftragt. Wenn Sie keinen Makler beauftragen wollen, sondern selbst einen Mieter suchen wollen, sollten Sie das mit Ihrem Vermieter besprechen. Mein grundsätzlicher Tipp: Lassen Sie den Kündigingsverzeicht hier prüfen.
15.08.2015 - 00:35 Antworten
Laut Mietvertrag habe ich 3 Monate Kündigungsfrist. Aus Bekannten und Familien Kreisen habe ich gehört das man den Mietvertrag ohne die angegebenen Fristen Kündigen kann.
Jetzt Komme ich zu meinem Anliegen bzw. zu meine Frage.
Ich wohne im 2.OG sprich viele Treppen und das Mit 2 kleinen Kindern die getragen werden müssen da meine Frau nicht immer zuhause ist zum helfen. Ich habe einen beidseitigen Schaden der Kniescheiben womit das Treppensteigen mit viel Schmerz verbunden ist weshalb ich das vor der Tür gehen stark vermeide.
Für mich stellt dies eine Beeinträchtigung meiner Lebensqualität da, da ich weder regelmäßig mit den Kindern an der Frischen Luft was unternehmen kann (Kl. Balkon ausgenommen) weder einkaufen kann und Morgens ein Kind zum Kindergarten bringen muss, wobei ich die Treppen hoch und runter laufen muss inkl. Kind.
Ich bin deswegen in Behandlung und soll mich viel bewegen laut Physiologen und den Ärzten aber Treppen vermeiden und nicht schwer heben. Leider weiß ich noch nicht wann ich in den OP muss, aber danach kann ich gar keine Treppen mehr laufen für mind. 2 – 3 Monate Pro Knie. Ich fühle mich persönlich wie im Gefängnis da ich schmerzfrei nur ohne Treppen bin.
Jetzt ist meine Frage ist dies ein Grund für eine Verkürzte Frist da es Gesundheitliche Gründe im Raum stehen und dauerhafte Treppen Benutzung meine Knie weiter Beschädigen.
Oder sollte ich mich erst einmal an den Mieterschutzbund wenden und darauf hoffen das der Vermieter ein Herz für meine Situation hat?
15.08.2015 - 12:23 Antworten
ich kann Ihnen hier leider nichts neues zur Einhaltung der Kündigungsfrist schreiben. Warum sollte der Vermieter auch benachteiligt werden? Ich finde die drei Monate fair. Wenn Sie eine kürze Frist wünschen, müssen Sie den Vermieter auf einen Mietaufhebungsvertrag ansprechen.
Eine weitere Lösung wäre, die Miete bis zum Mietvertragsende weiterzahlen und früher ausziehen.
PS: stellen Sie sich vor, Ihr Vermieter möchte aus gesundheitlichen Gründen binnen zwei Wochen in Ihre Wohnung und kündigt Ihnen wegen Eigenbedarf. Auch das würde nicht funktionieren.
25.08.2015 - 15:30 Antworten
Ich habe meine Wohnung am 4.7. zum 30.9. hin gekündigt. Mir ist klar, dass ich damit einen Tag zu spät dran war. Ich habe mit dem Vermieter gesprochen und er hat mir per Mail und mündlich unter Zeugen die Kündigung zum 30.9. bestätigt. Jetzt hat er in einer neuen Mail geschrieben, dass er überlegt, diese Kulanz wieder zurück zu nehmen, da ich mit dem Mieterschutzbund über die Wohnung gesprochen habe. Kann er das mit dieser Begründung einfach tun?
25.08.2015 - 22:00 Antworten
Meine Mieterin, hat mir am Sonntag mitgeteilt, dass sie am 1. Oktober ausziehen wird.
Da wir in ihren Augen keinen Mietvertrag geschlossen haben (haben wir aber in mündlicher Form!) ist sie der Ansicht, dass sie keine Kündigungsfrist einhalten muss und hat den Dauerauftrag schon gekündigt. Ab Oktober bekomme ich also von ihr keine Miete mehr.
Mittlerweile weiß ich allerdings, dass es immer eine dreimonatige Frist gibt, egal ob ein schriftlicher Vertrag gemacht wurde, oder ein mündlicher oder keiner. (stimmt doch so, oder?)
Muss ich sie jetzt von meiner Seite aus darauf hinweisen, dass sie mir schriftlich kündigen muss?
25.08.2015 - 22:19 Antworten
ein Hinweis auf die Kündigungsfrist ist in Ihrem eigenen Interesse.
26.08.2015 - 00:24 Antworten
Ich wohne zur Zeit zur Untermiete (befristet bis im nächsten Jahr). Nun möchte die Hauptmieterin ihren Mietvertrag kündigen und hat mich gebeten, einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen. Dies habe ich gemacht. Der Aufhebungsvertrag sieht die regulären drei Monate Kündigungsfrist vor. Ich habe nun früher als zu diesen drei Monaten eine neue Wohnung gefunden und möchte deswegen die Miete nicht für alle drei Monate zahlen, also frühzeitig ausziehen. Im aufhebungsvertrag ist festgehalten, dass ich die Hauptmieterin unverzüglich informieren muss, wenn ich vorzeitig ausziehen möchte und dass dann das Mietverhältnis zum Monatsende endet. Ist das Ganze rechtsgültig? Ich könnte also „einfach“ jetzt offiziell kündigen und das Mietverhältnis (und damit auch meine Zahlungen) könnten zu diesem Monat enden? Ich möchte nur sichergehen, dass mir die Hauptmieterin keinen Streich gespielt hat und mir einen Strick daraus dreht.
Vielen Dank für Ihre Hilfe und die ausführlichen Artikel auf dieser Seite – haben mir schon sehr geholfen!
26.08.2015 - 10:10 Antworten
ich kenne Ihren Mietaufhebungsvertrag nicht. Aber wenn Ihnen eine jederzeitige Kündigungsmöglichkeit zum Monatsende eingeräumt wird, wüsste ich erstmal nicht, was dagegen spricht.
Lassen Sie den Vertrag doch von einem Anwalt prüfen, dann wissen Sie genau, ob Sie vielleicht noch zu Ende August kündigen können.
29.09.2015 - 14:16 Antworten
Wir wohnen seit 2011 in eine Mietwohnung! Das Haus würde in 2013 verkauft und mit dem neuen Vermieter gab es von Anfang an Ärger! Da wir jetzt, nicht durch unser Verschulden, einen Mietrückstand haben hat der Vermieter uns gekündigt, und wir sollen innerhalb 2 Wochen ausziehen! Wir haben die Kündigung akzeptiert um so auch wieder ein wenig Ruhe zu bekommen und haben den Vermieter mitgeteilt das wir ca. 4 Wochen nach Kündigung ausziehen! Darf der Vermieter jetzt trotzdem die 3 Monatsmieten ( normale Frist) von uns fordern?
29.09.2015 - 15:25 Antworten
ich würde mich an Ihrer Stelle rechtlich beraten lassen, ob ggf. mit Schadenersatzansprüchen zu rechnen ist.
01.10.2015 - 00:26 Antworten
mein Schwager hat mir folgenden Tipp gegeben, um bei Zeiten die Kündigungsfrist zu kürzen. Dabei provoziert man durch Aussetzen der Mietzahlung einfach eine fristlose Kündigung des Vermieters, die man dann (dankend) annimmt.
Funktioniert das wirklich oder sind die finanziellen Risiken nicht zu unterschätzen?
01.10.2015 - 07:58 Antworten
wenn Sie sich schadenersatzpflichtig machen wollen, die Wohnung trotz wirksamer Schönheitsreparturklausel vielleicht auch unrenoviert zurückgeben, damit weitere Kosten provozieren, einen Schufa-Eintrag, eine schlechte Reputation und eine negative Mietschuldenfreiheitsbescheinigung riskieren wollen, können Sie in diese Richtung denken. Ich würde das jedoch auf keinen Fall empfehlen. Besprechen Sie Ihre Möglichkeit am besten mit einem Anwalt oder halten Sie sich als Vertragspartner doch einfach an Ihre Pflichten.
01.10.2015 - 11:48 Antworten
besten Dank für Ihre Antwort. Welcher Schadensersatz könnte denn genau drohen? Das Gute an der Variante ist doch auch, dass man die Kaution einfach entgegenrechnet. D.h. ich muss dann nicht lange der Kaution hinterherlaufen.
Ich werde natürlich die Wohnung ordnungsgemäß freigeben, wenn ich mit dem renovieren etc. fertig bin. Oder kann der Vermieter höhere Maßstäbe setzen?
01.10.2015 - 14:34 Antworten
das Verhalten ist unfair und vertragswidrig. Mehr brauche ich wohl nicht hinzufügen.
Ansonsten hier noch ein Link zum Abwohnen der Mietkaution.
01.10.2015 - 15:58
mir ist vollkommen bewusst, dass das Verhalten unfair ist (wobei ist diese Kategorien vor Gericht relevant?). Mir geht es hier nur um die finanziellen Risiken, die rechtlich vom Vermieter durchsetzbar sind.
Kann der Vermieter z.B. über die Zeit hinaus, Forderungen rechtlich durchsetzen, in der ich bereits aus der Wohnung ausgezogen bin. Immerhin hat er sein Recht bekommen und ich bin nach seiner Kündigung wie von ihm gewünscht ausgezogen. Gibt es hier Urteile in einem solchen Fall.
Tausende Dank noch einmal.
Jörg Coenen
05.10.2015 - 11:24 Antworten
ich denke ich habe mal eine ganz andere Frage.
Folgendes ich wohne seit 33 Jahren in einem Mietshaus der Gemeinde. Die Gemeinde hat nun dieses Haus verkauft an einen Investor, der in dieses Haus Asylbewohner unterbringen möchte. Die Gemeinde hatte mir eine fristlose Kündigung zukommen lassen, die sie aber weil nicht haltbar nun wieder zurück gezogen hat.
Nun möchte aber der neue Investor das ich bis zum 1.11 ausziehe, da er da schon das Haus an den Landkreis vermietet hat, ich bin auch grundsätzlich nicht davon abgeneigt mir eine neue Wohnung zu suchen, bzw. hätte ich sogar schon eine.
Da ich ja 9 Monate Kündigungsfrist bei Eigenbedarf hätte, was ja aber in diesem Falle nicht mal vorliegt, kann soll oder muß mir die Gemeinde oder der neue Investor etwas anbieten und wenn ja in welchem Segment bewegt sich so etwas?
Habe am Mittwoch ein Gespräch mit dem Investor und dem Bürgermeister.
Ich danke schon mal jetzt für einen schnelle Antwort und wünsche noch einen schönen Tag.
05.10.2015 - 13:15 Antworten
dieser Artikel hier hilft Ihnen bestimmt: Eigenbedarf: Abfindung mit dem Vermieter aushandeln (Ablöse, Abstandszahlung)
06.10.2015 - 12:46 Antworten
Mandy Bernardon - Kondziella
16.10.2015 - 07:20 Antworten
Wir haben letztes Jahr unser 3. Kind bekommen und schauen uns seitdem nach einer größeren Wohnung um.
Derzeit leben wir zu fünft in 3 Zimmern.
Da wir nicht sicher sein konnten wann und ob bei uns im Ort eine Wohnung frei wird, konnten wir nicht vorab die Wohnung kündigen.
Nun wurde letzten Monat spontan eine 5 – Zimmer Wohnung frei, die wir uns leisten konnten, grade so, da mein Mann alleinverdiener im unteren Lohnbereich ist.
Wir haben uns mit unserer wohnungsgesellschaft auseinandergesetzt und von ihnen zugesichert bekommen, dass wir mit Nachmieter schneller aus dem Vertrag kommen.
Nun haben wir Nachmieter vorgestellt uns bekommen gesagt, dass sie die Wohnung erst sanieren wollen. Das ginge aber erst nach unserer Kündigungsfrist. Wir sind aber schon in 2 Wochen in der neuen Wohnung.
Mit beiden Mieten sind 90% des Netto-Lohnes meines Mannes weg.
16.10.2015 - 09:25 Antworten
ich denke Sie müssen regulär kündigen. Ihr Vermieter kann ja nicht dafür, dass Sie zwei Mietverträge abschließen (aus Ihrer Sicht, aus verständlichen Gründen). Vielleicht sollten Sie sich auf die zugesicherte (vielleicht sogar schriftliche) Information zur Nachmieterstellung berufen.
10.11.2015 - 00:47 Antworten
ich befinde mich in einer für mich relativ ungewohnten Situation. Zum 1ten November bin ich in eine WG gezogen bestehend aus insgesamt drei Parteien, bzw. Mitbewohnern. Jeder einzelne Bewohner innerhalb dieser WG zählt als Hauptmieter und ist auch als solcher innerhalb eines für jeden von uns geltenden Mietvertrages vorgesehen. Einem Mietvertrag welcher jedoch einer glücklichen Fügung sei Dank erst jetzt im Nachhinein verfasst und an unsere WG geschickt wurde.
Folgender Fall: Wie sich bereits am zweiten Tag nach meinem Einzug herausstellte, beabsichtigen die restlichen Mitbewohner die WG bereits Ende November zu verlassen, Nachmieter hin oder her. Dies war so nicht vorgesehen, zumindest nicht von meiner Seite aus da ich nicht hier eingezogen bin um direkt mehrere Nachmieter zu suchen und im schlimmsten Fall auf der Miete für die komplette WG sitzen zu bleiben.. Ich möchte nichts lieber als es ihnen gleichtun und schnellstmöglich wieder ausziehen, Alternativen gibt es selbst kurzfristig mehr als genug.
Nun der einzige Lichtblick…die Vermieterin hat uns tatsächlich erst jetzt zum 9ten den neuen Mietvertrag zukommen lassen…dieser ist soweit noch nicht von mir unterschrieben. Sollte ich nun hier ausziehen wollen…ganz ohne Vertrag, ohne bisher gezahlte Kaution oder sonstiges, von einem kurzen Gespräch mit der Vermieterin und einer mündlichen Zusage meinerseits vor meinem Einzug einmal abgesehen…welche Konsequenzen könnten mich erwarten?
Ich betrachte mich hierbei im Grunde als der Dumme und will den Schaden auf meiner Seite mòglichst gering halten, so Leid mir dies auch für die Vermieterin tun mag. Anders gefragt, kann ich aktuell einfach ausziehen ohne rechtlich gesehen groß für etwas belangt zu werden?
10.11.2015 - 01:01 Antworten
Möglicherweise relevant mag vielleicht auch der Umstand sein, dass es sich an und für sich um eine bereits bestehende WG handelt und ich als Nachmieter hier vor einer Woche hinzugestoßen bin. Im Zuge dessen wurde besagter Mietvertrag für die gesamte, nun teils neu besetzte WG verfasst. Mir scheint die beiden anderen Mietbewohner sehen dies als ihre große Chance relativ stressfrei mir nichts dir nichts abhauen zu können da wie beschrieben bisher nicht unterschrieben wurde.
Ich hoffe zumindest deutlich machen zu können, dass ich keinerlei bösen Absichten hege, sondern lediglich verhindern möchte unangebrachter Gutmütigkeit wegen am Ende als das eigentliche Opfer dieser unverschämten Dreistigkeit dazustehen.
10.11.2015 - 12:32 Antworten
es kann gut sein, dass bereits ein mündlicher / konkludenter Mietvertrag entstanden ist, der auch nur wieder von allen Mietern gemeinsam mit der gesetzlichen Kündigungsfrist aufgelöst werden kann.
Ich rate Ihnen die Sache rechtlich durch einen Anwalt beleuchten zu lassen. Eine günstige Alternative wäre diese Prüfung hier.
Nadja Perbandt
12.11.2015 - 02:15 Antworten
unser Vermieter und gleichzeitig Mitbewohner hat am 03.11. die Kündigung zum Ende des Monats eingereicht. Es handelt sich um eine Einliegerwohnung (ohne seperaten Eingang) mit 2 vermieteten Zimmern (unmöbliert). Der Großteil der Zimmer wurde vom Vermieter mit Möbeln ausgestattet. Laut Vertrag haben sowohl meine Mitbewohnerin als auch ich nur die beiden unmöblierten Zimmer gemietet und die anderen Räume (welche vom Vermieter ausgestattet wurden wie Küche und Wohnzimmer) dürfen laut Vertrag samt Ausstattung nur „mitbenutzt“ werden.
Die große Frage besteht darin, ob uns eine dreimontige Kündigungsfrist zusteht oder ob wir tatsächlich bereits zum Ende des Monats gekündigt werden dürfen?
Ich hoffe Sie können uns weiterhelfen!
12.11.2015 - 06:31 Antworten
ich würde Ihnen raten den Mietvertrag prüfen zu lassen. Ich möchte Ihnen hier nicht falsches oder halbwahres schreiben. Daher führt an einer genauen Prüfung kein Weg vorbei. Lassen Sie die Kündigung des Vermieters z.B. hier prüfen.
16.11.2015 - 09:14 Antworten
wir haben unsere Wohnung zum 1.2.16 gekündigt, würden aber schon zum 15.12.15 ausziehen. Haben auch 9 Nachmieter die sofort einziehen möchten, müßen wir jetzt die Frist einhalten?
16.11.2015 - 13:55 Antworten
hier die Antwort: Mietvertrag: Drei Nachmieter stellen und früher ausziehen?
15.01.2016 - 12:43 Antworten
ich habe meine Wohnung Mitte Dezember 2015 gekündigt. Als ich keine Bestätigung bekommen habe, habe ich versucht meinen Vermieter anzurufen. Ich bin nicht durchgekommen. Ich habe auch am 28. Dezember eine E-mail geschrieben, in der ich nach meiner Bestätigung fragte. Da ich keinerlei Antwort erhielt, habe ich am 30. Dezember 2015 eine erneute Kündigung geschickt. Am 14. Januar 2016 antwortete mein Vermieter und sagte, dass die Kündigung nicht gültig sei. Ich habe leider vergessen, dass mein Vater Mitunterschreiber auf dem Mietvertrag ist, und dass er deshalb auch die Kündigung unterschreiben muss. Ich weiß natürlich, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber ich war in gutem Glauben und mein Vermieter hat zu spät geantwortet, um noch eine fristgerechte Kündigung einzureichen. Gibt es etwas, das ich tun kann oder muss ich für April auch noch Miete zahlen? Eine neue Kündigung mit beiden Unterschriften habe ich bereits geschickt.
Mit freundlichen Grüße und vielen Dank
16.01.2016 - 10:21 Antworten
tatsächlich dumm gelaufen. Denn eine Kündigung muss von allen Mietern unterschrieben werden.
02.02.2016 - 07:36 Antworten
Eine Frage: Meine Vermieter beabsichtigen nach meinem Auszug die Wohnung zu sanieren inkl. Wasserleitungen erneuern etc.
Ich habe gekündigt und wollte einen Nachmieter suchen, damit ich mit einer Frist von 2 statt 3 Monaten aus der Wohnung komme. Dies ist ja jetzt hinfällig.
Nun stellt sich mir die Frage, wenn eh saniert wird. Wie sieht es dann mit meiner Kaution aus? Sollten kleinere Mängel festgestellt werden bei der Wohnungsabnahme. Können meine Vermieter dann trotzdem einen Teil einbehalten, obwohl sowieso alles rausgerissen wird? Und ist meine Kündigung in dem Fall trotzdem zulässig (2 Monate)? Mieteinnahmen haben meine Vermieter während der Sanierung ja eh nicht. Danke schon mal für eine Antwort.
03.02.2016 - 22:35 Antworten
die Kündigungsfrist ist bindend, egal was danach mit der Wohnung passiert. Ihre Vermieter könnten z.B. ein Teil der Kaution für länger als 6 Monate für eine mögliche Nachzahlung aus den Nebenkosten einbehalten.
25.02.2016 - 17:16 Antworten
vor dem 6. Januar habe ich meine Wohnung gekündigt, wodurch das Mietverhältnis bis zum 31. März beendet wird. Auf Anfrage wurde mir schrifltich zugesagt, dass ich einen Nachmieter zur vorzeitigen Neuvermietung suchen darf.
Ich hatte nun mehrere Bewerber eingereicht, wobei sich die Wohnverwaltung bei der Prüfung der Unterlagen immer soviel Zeit gelassen hat, dass die Interessenten sich doch- trotz großen Interesses- eine andere Wohnung mieten mussten und selber mit der Kommunikation mit der Verwaltung äußerst unzufrieden waren.
Außerdem wurde mir, trotz mehrerer Anfragen erst am 25.02. der neue Miepreis mitgeteilt, weswegen auch ein Bewerber, der die Wohnung über das Jobcenter finanziert hätte, abgelehnt wurde.
Zu erreichen ist die Verwaltung äußerst schwer, E-Mails werden nach 2 Wochen oder gar nicht beantwortet, telefonisch muss man mehrmals anrufen, bis jemand erreicht wird und bei persönlichen Besuchen wird man unfreundlich abgewiesen.
Kann man da nun etwas machen?- Vielleicht wegen absichtlicher oder fahrlässiger Verhinderung der Neuverwmietung?
25.02.2016 - 21:05 Antworten
ich kann Ihnen hier nur mit einem Artikel helfen: Mietvertrag: Drei Nachmieter stellen und früher ausziehen?
21.03.2016 - 19:37 Antworten
wir wohnen seit fast 3 Jahren in einer Wohnung und werden eventuell am 01.05 umziehen. Wir wollen erstmal den neuen Vertrag unterschreiben und dann offiziell kündigen. Unsere Vermieterin weiß es natürlich schon und weißt uns auf die 3 Monate Kündigungsfrist. Obwohl im Bereich München kann man von heute auf morgen neue Mieter finden und es ist wahnsinnig schwer genau nach 3 Monate eine freie Wohnung zu finden:(
Meine Frage, ich glaube das wir aber in einer Einligerwohnung wohnen. Haben separaten Eingang, neben und über uns ist das Maisonette Haus der Vermieterin. Unsere Wohnung sieht aus als ob hier 2 Garagen wären die zugebaut wurden und nun als Wohnung vermietet wird. Was die nicht alles in München und kreis vermieten! ! Naja, habe ich das aber richtig verstanden wenn es sich um eine Einliegerwohnung handelt hat man ein Recht als Mieter vorher zu kündigen? ?
22.03.2016 - 03:56 Antworten
ich kann Ihnen per Kommentar leider nicht helfen. Wenn Sie die Kündigungsfrist prüfen lassen wollen, dann können Sie das z.B. hier tun.
Ansonsten geht es leider vielen Mietern so wie Ihnen und es läuft oft auf mindestens eine Doppelmiete oder die Nachmietersuche hinaus.
22.03.2016 - 13:10 Antworten
Ich hab da mal eine Frage: Meine Freundin und ihr Mann haben große Probleme mit ihrer Wohnung. Es kam jetzt die Stromnachzahlung (Licht und Heizstrom) sie hat jetzt eine Abschlagszahlung von 780 Euro im Monat. Die Kaltmiete selbst liegt bei 695 Euro. Das Gehalt von ihrem Mann geht komplett für Miete und Strom drauf.
Nun meine Frage, kann sie schon vorzeitig aus dem Mietverhältnis austreten ohne die 3 monatige Kündigungsfrist?
Joel Obermeyer
17.04.2016 - 20:35 Antworten
wir haben ein undichtes Fenster, wo bei Regen Wasser in die Wohnung eindringt.
Nach provisorischer Reparatur kam jedoch nichts mehr vom Vermieter auch nach mehrmaligem Erfragen was denn jetzt los sei.
Auch der Dachdecker wartet noch immer auf einen Auftrag der Wohngesellschaft.
Durch das eindringen des Wassers entsteht zudem auch noch Schimmel.
Außerdem ist vor einiger Zeit ein Heizungsrohr geplatzt wo das Wasser auch unter den PVC Boden gelaufen ist. Dies wurde nie richtig getrocknet und man weiß nicht was sich unter dem PVC verbirgt.
Kann man unter diesen Umständen außerordentlich (fristlos oder mit 1-monatiger Frist) kündigen?
18.04.2016 - 09:36 Antworten
dieser Artikel hier wird Ihnen helfen: Mietvertrag: Außerordentliche Kündigung im Überblick (mit Beispielen)
Max Faas
03.05.2016 - 11:48 Antworten
wohne momentan in einem möblierten Zimmer im selben Haus wie unser Vermieter.
Habe nun schon des öfteren gelesen, dass in so einem Fall eine Kündigung am 15. des Monats zum Monatsende möglich sei. Allerdings wurde im Vertrag eine Frist von 3 Monaten vereinbart.
Ist der Vertrag dann unwirksam, oder muss ich mich an die 3 Monate halten?
04.05.2016 - 00:40 Antworten
dieser Artikel hier wird Ihnen helfen: Möblierter Wohnraum: Kündigungsrecht und Kündigungsfrist
24.05.2016 - 11:14 Antworten
ich habe gekündigt und bei meiner Verwaltung gefragt ob ich einen Monat früher raus kann.
Sie haben mir das zugesagt, da sie ohnehin den Mietzins erhöhen möchten.
Weiters habe ich gefragt ob ich mich nach potenziellen Nachmietern umsehen sollen, darauf sagten sie mir, dass müsse ich nicht, da sie dies selber übernhemen werden.
Also habe ich mich nun darauf eingestellt Ende Monat ausziehen zu können, und heute (am 24. des Monats) werde ich darauf hingewiesen dass ich nun doch noch das letze Monat auch noch zahlen müsse da sie keinen Nachmieter gefunden haben.
Darf die Verwaltung das?
Immerhin hätte ich vielleicht selber schon einen Nachmieter gefunden, aber sie haben mir eindeutig gesagt ich müsse mich um nichts kümmern und ich kann früher raus.
Bitte um Antwort ob ich da nun dagegen etwas tun kann, da ich ungern das nächste Monat zwei Miete zahlen möchte.
24.05.2016 - 17:20 Antworten
haben Sie die Dinge mit der Verwaltung schriftlich vereinbart? Ggf. einen Mietaufhebungsvertrag geschlossen?
Susann Mikule
24.05.2016 - 16:22 Antworten
hab nicht alle Kommentare gelesen und vllt ist es schon dabei.
Durch einen Job kann ich in ein anderes Bundesland ziehen. Da ist die Wohnungssuche jedoch genauso katastrophal wie hier, so dass ich befürchte, wenn ich jetzt meine Wohnung hier kündige, dann obdachlos zu sein. Ich bin nämlich seit kurzem Privatinsolvent und es wird überall nach einer Schufa verlangt. Aber ich kann mir auch keine doppelten 3 Monatsmieten leisten.
Ist es möglich zu kündigen und diese wieder aufzuheben, wenn ich in dem neuen Bundesland keine Wohnung finde. Was muss ich beachten? Habe irgendwelche Rechtslage, die eine Obdachlosigkeit vermeiden? Oder irgendein Sonderrecht mit dem neuen Arbeitsvertrag was eine kurze Kündigungszeit ermöglichen kann?
Vielen Dank bereits jetzt schon für die Antwort
24.05.2016 - 17:16 Antworten
eine Kündigung können Sie nur dem der Zustimmung des Vermieters zurückziehen. Eine kürze Kündigungsfrist können Sie nur einvernehmlich mit dem Vermieter vereinbaren.
07.06.2016 - 16:03 Antworten
wenn ich am 22.06 ausziehe, muss ich dann bis zum 30.06. die Miete bezahlen, oder kann ich die Miete auf 22 Tage umrechnen und nur bis zum 22.06. bezahlen?
07.06.2016 - 18:12 Antworten
Sie zahlen so lange, wie der Mietvertrag läuft. Wann Sie ausziehen, ist allein Ihre Sache.
11.06.2016 - 11:38 Antworten
ich wohne in einer Souterrain Wohnung, sozusagen im Keller des Vermieters, mit eigenem Eingang.
Kann man dies auch als Einliegerwohnung bezeichnen?
Im Mietvertrag wurde eine Kündigungsfrist von 3Monaten vermerkt, da ich aber nun einen Arbeitsplatz in einer anderen Stadt gefunden habe, habe ich bereits zum 30.5 gekündigt und beim Vermieter mal nachgefragt wie es mit einer Verkürzung aussieht, da ich mich in der neuen Stadt nach einer Wohnung umsehen muss und nicht zwei Mieten gleichzeitig zahlen kann.
Da die Vermieter jedoch erstmal keinen Nachmieter haben wollen, hat auch mein Vorschlag einen Nachmieter zu suchen nichts gebracht.
Die Vermieter sehen vor, wie sie sagten, erstmal 4 Wochen Urlaub zu machen und danach die Souterrain Wohnung zu renovieren, da meine Vormieterin die Wohnung nicht so gut hinterlassen hat. Aus dem Grund, dass meine Vermieter daher wohl momentan keine Zeit haben zum renovieren, stimmen sie wohl einer Kündigungskürzung nicht zu.
Ich warte bereits auf eine Rückmeldung nach einer erfolgreichen Besichtigung in der neuen Stadt, kann es mir aber definitiv nicht leisten zwei Wohnungen zu bezahlen und weiß nicht was ich tun soll.
13.06.2016 - 08:16 Antworten
wenn der Vermieter nicht die Kündigungsfrist verkürzen will oder kann, dann müssen Sie im Zweifel die Frist des Mietvertrages einhalten. Bei Bedarf sollten Sie dazu einen Anwalt kontaktieren.
08.07.2016 - 11:31 Antworten
ich bin Studentin und wohne in einem Studentenwohneim seit 2 Jahren. Mit meinem Vermieter hatten wir immer 6 Monate Mietvertrag gemacht und wurde immer automatisch verlängert.Jetzt habe ich einen Vertrag bis 30.09.2016 und habe eine Kündingung fristgemäß zum 30.09 bekommen. Aber ich bin momentan in Klausurphase und finde kein Zimmer zum 01.10. Kann ich früher rausgehen?
09.07.2016 - 09:27 Antworten
Sie können jederzeit früher ausziehen, müssen aber i.d.R. bis zum Ende der Kündigungsfrist Miete zahlen.
27.10.2016 - 19:48 Antworten
mein Vermieter hat mir die Kündigung nach § 573 a Abs1 zukommen lassen, mit der Frist bis zum 30.04.2017, meine Frage kann ich früher ausziehen ohne die Miete bis zum 30.04. bezahlen zu müssen?
28.10.2016 - 08:05 Antworten
Sie können parallel auch mit Ihrer Kündigungsrist (wahrscheinlich 3 Monate) kündigen.
23.12.2016 - 13:37 Antworten
unser Vermieter hat uns das Miethaus gekündigt, hält sich dabei an die vorgegebene Kündigungsfrist von 9 Monaten. Wir haben aber eine adäquate Wohnung gefunden, die zu 01.02.2017 vermietet wird.
Mir ist die 3-monatige Kündigungsfrist für Mieter bekannt, habe auch alles hierzu nachgelesen, möchte aber trotzdem nochmal explizit danach fragen, ob es auch bei der Eigenbedarfskündigung keine Möglichkeit gibt, die 3 Monate abzukürzen (wenn ich es richtig verstanden habe, nur im gegenseitigen Einvernehmen; also der Vermieter muss zustimmen; ansonsten bleibt nur die Zahlung beider Mieten, für die alte und für die neu)?
Danke im Voraus für die Beantwortung der Frage.
Mfg – Marion
29.12.2016 - 18:43 Antworten
Sie haben die Sachlage genau richtig verstanden.
20.01.2017 - 13:46 Antworten
mein Arbeitgeber hat mir fristlos gekündigt. Daraufhin habe ich mit den Vermietern gesprochen, dass ich vor Ablauf der drei Monate ausziehen möchte bzw. muss. Sie sagten, wenn ich einen Nachmieter stelle, der ihren Kriterien entspreche, wäre das kein Problem. Ich habe mich an diese Kriterien gehalten und habe drei Nachmieter gestellt, die alle ihre Kriterien (laut ihrer Liste) erfüllen. Unbefristeter Arbeitsvertrag, über 25 Jahre alt, kein Schufaeintrag, finanziell sogar über ihren Vorraussetzungen. Alle wurden abgelehnt! Die Begründung: sie mögen es zu backen und die Wohnung hat keinen Backofen. Ich habe allerdings von diesen Menschen die schriftliche Zusage, dass sie zu meinem gewünschten Einzugstermin einziehen würden und sie auf einen Backofen verzichten könnten. Als ich im Anschluss mit den potentiellen Nachmietern nochmal telefonisch nachgefragt habe, was denn das Problem gewesen sei, antworteten mir diese, dass sie NIE angerufen wurden.
Jetzt habe ich gelesen, dass das nicht rechtens ist und ich mich dagegen wehren kann. Stimmt das? Und ist eine Kündigung vom Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse vorzeitig aus dem Mietvertrag zu treten?
20.01.2017 - 14:35 Antworten
mein Tipp: Lassen Sie Ihren Einzelfall hier prüfen: Kündigung möglich? (für Mieter)
31.01.2017 - 09:54 Antworten
in meinem Mietvertrag ist eine Kündigungsfrist von drei Monaten vorgesehen (nicht zum Monatsende). Diese hab ich eingehalten. Ich habe am 15.11.2016 zum 20.02.2017 gekündigt. Ich habe am 16.11.2017 von meinem Vermieter die Bestätigung für die Kündigung zum 20.02.2017 erhalten. Nun habe ich am 30.01.2017 ein Schreiben von meinem Vermieter erhalten, dass er nun doch nicht damit einverstanden ist und möchte bis zum Monatsende des Februars, nicht nur anteilig für 20 Tage, weiter Miete haben.
31.01.2017 - 10:10 Antworten
Sie müssen sicher sein, dass Ihre Klausel Sie nicht an das Monatsende bindet. Im Zweifel sollten Sie das prüfen lassen.
31.01.2017 - 11:36 Antworten
nein, im Mietvertrag steht lediglich 3 Monate, kein weiterer Zusatz.
14.02.2017 - 10:34 Antworten
Ich hab eine Frage, meine Mitbewohnerin möchte zum ende des Monats kündigen, sie wohnt erst seit 3 Wochen in der Wohnung und fühlt sich unzufrieden in der Wohnung, da noch die Klingel fehlt, das Rohr noch abgedeckt werden muss und ihrer Meinung nach die Wohnung halb fertig ist. Sie würde diese Woche die Kündigung einreichen.
Wie sieht das Recht aus ? Darf sie einfach so schnell kündigen ? Sie hat ein Untermietvertrag unterzeichnet.
14.02.2017 - 15:13 Antworten
welche Kündigungsfrist haben Sie den im Mietvertrag vereinbart?
14.02.2017 - 21:40 Antworten
Mein Vermieter besteht auf einer Klausel nach der ich ausschließlich zum 30.9. eines Jahres kündigen darf. Er begründet dies damit, dass er vom Studentenwerk gefördert worden, das Zimmer möbliert und die Miete auch entsprechend niedrig sei. Die Klausel hat er damals vor meiner Unterschrift handschriftlich ergänzt und mich auch darauf hingewiesen, verhandelbar war sie nicht. Es handelt sich um einen unbefristeten Mietvertrag, weshalb ich davon ausgehe, dass eine solche Klausel gegen § 573c I, IV BGB verstößt und damit unwirksam ist. Würden Sie meine Rechtsauffassung teilen oder habe ich etwas übersehen, denn mein Vermieter beharrt trotz meine Hinweises auf die Rechtslage starr auf der Wirksamkeit seiner Klausel?
15.02.2017 - 08:12 Antworten
lassen Sie die Klausel hier prüfen: Kündigung möglich? (für Mieter)
15.02.2017 - 17:16 Antworten
ich habe eine neu Eigentumswohnung gekauft in der bereits eine alleinerziehende Frau mit zwei Kinder seit 2014 zur Miete wohnt. Da ich mit meiner Frau in einer 2Zi-Wohnung selber zur Miete wohne, muss ich den Mietvertrag wegen Eigenbedarf kündigen. Es besteht eine gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten. Ich würde meiner Mieterin insofern entgegen kommen, dass ich die Kündigungsfrist um 2 Monate verlängern und ihr das im Kündigungsschreiben auch mitteilen würde. Meine Frage ist ob diese gutmütige vorzeitige Verlängerung evtl. mir selber schade würde?
Für Ihre Antwort und Hilfe im Voraus besten Dank.
15.02.2017 - 17:41 Antworten
Sie kündigen ja nicht am dritten Werktag eines Monats mit der minimalen Frist zum Ende des übernächsten Monats. Also nicht am 03.03.2017 zum 31.05.2017, sondern schon früher. Tage früher, Wochen früher oder auch 2 Monate früher. Ich sehe hier kein Problem.
08.03.2017 - 19:49 Antworten
mir wurde Anfang November von meinem Vermieter wegen Eigenbedarf die Wohnung gekündigt. Da ich über 5 Jahre in der Wohnung gelebt habe, gilt für mich eine Kündigungsfrist von 6 Monaten. Mein Vermieter, ein Unternehmer, der noch zu Hause wohnt und jetzt in diese 56 m2 große 2-Zimmer-Wohnung ziehen will, um mit seiner Freundin, einer Managerin, eine Familie zu gründen, machte von Anfang an eine besondere Dringlichkeit klar: „Es wäre toll, wenn du schon früher etwas findest, damit wir hier einziehen können.“ Auch in seinem Kündigungsschreiben steht mehrmals „zum nächstmöglichen Termin“. Nach langer Suche, in München ist das ja nicht so einfach, habe ich endlich etwas gefunden und ihm das auch gleich mitgeteilt. Darüber hat er sich auch erstmal gefreut. Eine Woche später hat er mir dann aber gesagt, dass er noch mit den Mieteinnahmen bis zum Ablauf meiner Kündigungsfrist gerechnet hat, jetzt doch nicht sofort einziehen will, mir die Aprilmiete erlässt, für den März aber noch die volle Miete verlangt (ich ziehe am 15. 3. aus). Uns das sei ja auch rechtens. Ist es das wirklich? Ich kann es nicht glauben, zumal das für mich eine erhebliche finanzielle Belastung ist, da allein der Umzug schon sehr viel Geld kostet. Und jetzt auch noch doppelte Miete?
09.03.2017 - 06:20 Antworten
wenn Sie mit Ihrer Mieter-Kündigungsfrist parallel zur Eigenbedarfskündigungsfrist den Mietvertrag beenden, dann zahlen Sie grundsätzlich auch bis zum Ende Ihrer Kündigungsfrist Miete. Es sei denn, Sie vereinbaren mit dem Vermieter etwas anderes.
Stephan Echterhoff
27.03.2017 - 15:38 Antworten
Im (uralten) Mietvertrag meiner Schwiegermutter ist eine Kündigungsfrist von 1 Monat vereinbart.
Wenn ich Ihren Artikel richtig verstehe, kann sie tatsächlich diese Frist zu ihren Gunsten anwenden?
Gibt es hierzu Urteile oder einen Paragrafen?
Für eine kurze Antwort herzlichen Dank!
Ute Peters-Maass
29.03.2017 - 22:43 Antworten
ich möchte meinen Mietvertrag fristlos kündigen wegen Schimmelbefalls in fast allen Räumen (arglistige Täuschung wegen Verschweigen von Seiten des Vermieters), ständiger Beobachtung (auch im Badezimmer) durch die Vermieter (wohnen unter mir), Durchwühlen meines Mülls, anschreien und mehrerer Mängel, die trotz Fristsetzung nicht behoben worden sind.
Wann sollte ich dem Vermieter die Kündigung zukommen lassen, wenn ich Mitte/Ende April ausziehen möchte? Wie lange habe ich noch Zeit, nach Zustellung der Kündigung mein Eigentum für den Umzug zu packen?
30.03.2017 - 11:39 Antworten
Sie können noch einen Monat in der Wohnung leben, aber nicht drei Monate? Das ist m.E. nicht schlüssig. Ich würde an Ihrer Stelle die Möglichkeit der Kündigung hier prüfen lassen.
21.04.2017 - 21:48 Antworten
wie sieht es denn aus, wenn ich von dem Vermieter eine Kündigung bekomme und ich eher eine Wohnung finde. Kann ich dann eher ausziehen, ohne weiter Miete zu zahlen.
Bei mir ist das aktuell so. Ich habe durch den Vermieterwechsel eine Kündigung auf Eigenbedarf bekommen. Jetzt suche ich natürlich intensiv eine neue Wohnung, auch wenn ich super gerne hier wohnen geblieben wäre.
Da das alles mit sehr hohen Kosten verbunden ist, ist meine Frage, wie es ist, wenn ich bald eine Wohnung bekommen würde. Müsste ich dann trotzdem noch weiter die Miete in der alten Wohnung zahlen, auch wenn ich früher ausziehen würde?
22.04.2017 - 14:51 Antworten
Sie können jederzeit mit Ihrer Frist kündigen, einfach nach belieben ausziehen funktioniert aber nicht. Nur mit einem Mietaufhebungsvertrag.
Julia Mostert
02.05.2017 - 12:44 Antworten
Ich wohne in einer Wohnung bei der im Mietvertrag festgehalten ist, dass diese bis zum 31.7.2017 nicht gekündigt werden darf. Durch eine Trennung sind wir jedoch gezwungen die Wohnung zu kündigen da diese zu teuer für beide einzel Parteien ist. Wie verhält sich nun das Kündigungsverfahren ? ab wann können wir kündigen und wie sieht diese Kündigung dann aus?
08.05.2017 - 20:04 Antworten
ich wohne in Hagen und habe einen Mietvertrag mit Mietbeginn zum 1.7. unterschrieben, die Wohnung liegt in einer anderen Stadt, da ich dort eine Anstellung gefunden habe. Meine jetzige Wohnung läuft noch bis zum 30.6. Nun ist es jedoch anders gekommen und ich möchte vom Mietvertrag zurücktreten und aus beruflichen Gründen in Hagen bleiben. Ist das möglich oder muss ich eine formelle Kündigung schreiben und 3 Monate Frist einhalten?
09.05.2017 - 11:40 Antworten
die Frage dabei ist immer, was kann ich Vermieter dafür, dass Sie es sich anderes überlegt haben? Meines Erachtens bleibt nur der reguläre Kündigung.
Maike Podolske
26.07.2017 - 08:19 Antworten
ich wohne seit 2001 in einer Wohnungsgenossenschaft, bin aber schon seit 44 Jahren Mitglied.
Nun muss ich dringend wechseln, wobei innerhalb der Genossenschaft der Wohnungswechsel statt findet.
Die Wohnung ist ab den 01.09.2017 frei gegeben, 01.08.2017 ist Wohnungsbesichtigung.
Meines Erachtens müsste ich 3 Monatsmieten doppelt zahlen?
Wenn ja, dürfen sie das so handhaben?
Ich selber kann keine 3 Monate doppelt Miete zahlen!
27.07.2017 - 14:41 Antworten
wenn Sie keine doppelte Miete tragen können, dann sollten Sie so nicht vorgehen. Beachten Sie Ihre Kündigungsfrist und versuchen Sie, wenn möglich, einen nahlosen Übergang hinzubekommen.
05.09.2017 - 17:19 Antworten
ich habe als Mieter in Dresden einen Mietvertrag mit einer Kündigungsfrist von 12 Monaten im November 2015 unterschrieben. Gerne möchte ich diese Wohnung innerhalb von 3 Monaten kündigen. Daher meine Frage an Sie, ob ich diese Möglichkeit habe oder aber an dieser 12 Monatsfrist gebunden bin.
07.09.2017 - 11:37 Antworten
lesen Sie am besten selbst im Gesetz nach: „(4) Eine zum Nachteil des Mieters von Absatz 1 oder 3 abweichende Vereinbarung ist unwirksam.“ (Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 573c Fristen der ordentlichen Kündigung)
20.09.2017 - 16:05 Antworten
tolles Portal und sehr hilfreich. Leider habe ich aktuell sehr mit meinen Vermietern zu kämpfen und würde mich über eine Antwort sehr freuen. Ich versuche es so kurz wie möglich zu halten.
Ich wohne in einer WG mit Untermieter (Vertraglich geregelt ist es im Mietvertrag so, dass der Vermieter zustimmen muss). Beim Einzug habe ich mit dem Vermieter (leider mündlich) vereinbart, dass noch eine weitere Person in der Wohnung wohnen darf. Was ich persönlich als Zustimmung aufgefasst habe. Nach ca. 6 Monaten hatte ich einen Untermietwechsel, den ich leider nicht bei meinen Vermietern angegeben habe, sondern noch von der mündlichen Zusage ausgegangen bin, dass noch jemand in der Wohnung wohnen darf.
Da ich ins Ausland gehe, werde ich das Land am 01.11 verlassen. Ziemlich genau zum 28.07 habe ich meinen Vermieter kontaktiert um herauszufinden, ob es möglich wäre, dass mein Untermieter den Mietvertrag übernehmen könnte, da er gerne in der Wohnung wohnen bleiben möchte. Die Antwort war leider wenig Präzise und hatte etwas auf sich warten lassen. Leider habe ich es zu diesem Zeitpunkt versäumt fristgerecht zu kündigen, da ich mir sicher war schnell einen Nachmieter zu finden oder die Wohnung an meinen Untermieter zu übergeben. Weit gefehlt. Kurz danach habe ich Abmahnung erhalten, dass ich keinen Untermieter in meiner Wohnung haben darf und es wurde mir gedroht zum 31.08 unbefristet gekündigt zu werden, wenn ich den Untermietvertrag nicht beende. Zu diesem Zeitpunkt hat es mir sehr gut gepasst zum 31.08 fristlos gekündigt zu werden, somit habe ich einen Brief verfasst und dem Vermieter mein Einverständnis gegeben, dass ich die fristlose Kündigung annehme und gerne noch etwas Zeit zum Umziehen hätte und sie mir einen Termin für die Übergabe geben sollen. Daraufhin antwortete der Vermieter, dass sie keine Kündigung ausgesprochen haben und sie den Vertrag fristgerecht zum 31.12. beenden. Da bin ich natürlich schon längst im Ausland.
Jetzt würde mich interessieren ob ich irgendwie fristlos aus meinem Vertrag komme, damit ich nicht 2 Monate lang eine Wohnung bezahlen muss, in der ich nicht wohnen kann. Natürlich ist es meine Schuld nicht rechtzeitig fristgerecht gekündigt zu haben, jedoch zeigte sich mein Vermieter auch nicht wirklich von seiner netten Seiten. Zudem weiß ich, dass der Vermieter gerne „Freunde“ in die Wohnung lassen würde, die zum neuen Jahr einziehen wollen. Das rechtlich wahrscheinlich unerheblich ist.
Ich hoffe auf eine Antwort und dass ich irgendwie aus dem Vertrag komme.
21.09.2017 - 06:55 Antworten
danke für den Beitrag. Interessante Geschichte. Das Ganze haben Sie natürlich in gewisser Weise selbst verschuldet. Ich habe leider keinen guten Tipp für Sie, wie Sie die Sache vernünftig Lösen können. Tut mir Leid. Lassen Sie uns hier gerne wissen, wie Sie das Problem lösen.
11.10.2017 - 14:04 Antworten
Unsere Tochter hat bis vor kurzem in einer WG gewohnt, alle Mitbewohner sind Hauptmieter. Sie hat dem Vermieter ihren Auszug zum 1.9. fristgemäß mitgeteilt, auch eine Nachmieterin gefunden. Diese ist, obwohl das Zimmer zum 1.9. frei war, erst am 15.9. eingezogen und verlangt nun von unserer Tochter, dass sie die Miete vom 1.9. bis 15.9. bezahlen soll. Wir sind der Meinung, dass dies nicht rechtens ist, da unsere Tochter ja rechtzeitig ihren Auszug angekündigt hatte und auch der Nachmieterin bekannt war, dass das Zimmer zum 1.9. frei ist. Können Sie uns hier helfen, wie wir verfahren sollen?
11.10.2017 - 17:36 Antworten
Ihr Tochter kann den Mietvertrag wahrscheinlich garnicht eigenmächtig verlassen. Sie ist „gefangen“ mit den anderen Hauptmietern. Die Wohnung kann nur von allen Hauptmietern gemeinsam gekündigt werden. Wenn der Vermieter Ihre Tochter aus dem Vertrag entlässt und einen neuen Mieter aufnimmt, dann ist das immer ein Kompromiss zwischen allen Beteiligten.
28.10.2017 - 17:37 Antworten
mir hat meine Hauptmieterin ohne Grund die Untermiete meines WG-Zimmers gekündigt. Ich habe die Kündigung akzeptiert und sie wurde schrftlich festgehalten. Als ich nach drei Wochen eine neue Wohnung gefunden habe, war sie damit einverstanden, die Kündigungsfrist um zwei Monate zu kürzen, mit der Voraussetzung, dass ich die Wände streiche. Nachdem ich das getan habe, war sie mit dem Resultat unzufrieden und informierte mich, dass sie aus meiner Kaution die Kosten für einen professionellen Maler abzieht. Da ich damit nicht einverstanden war, besteht sie jetzt darauf, dass ich doch die Kündigungsfrist einhalte. Was kann ich nun tun?
Monika Human-Fernahl
10.11.2017 - 16:57 Antworten
wir haben folgendes Problem: Es besteht einMietvertrag auf unbestimmte Dauer. im Ersten Satz heisst es:Das Mietverhältnis beginnt (frühestens, siehe § 2 Ziffer 3a)) am 15.10.2010 und läuft auf unbestimmte Zeit. Die Kündigungsfrist ist wie ges. geregelt bis zum 3.Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Die Kündigungsfrist für den Vermieter vberlängert sich nach 5 und 8 Jahren seit der Überlasung des Wohnraums um jeweils drei Monate.
Nun haben wir fristgerecht (3 Monate) gekündigt zum 31.01.2018. Die Kündigung wurde persönlich übergeben.
Es kam jetzt ein Schreiben von der Vermieterin in dem sie den Erhalt der Kündigung (15.10.217) bestätigt – soweit ist ja alles ok.
Dann heisst es in dem Schreiben: Allerdings ist eine Kündigung gemäß §2 Zimmer 1 des von Ihnen unterzeichneten Mietvertrags vom 21.09.2010 fristgerecht erst zum 30.04.2018 möglich, da das Mietverhältnis seit mehr als 5 Jahren besteht.
Hat sie wirklich recht?
LG Monika Shana’Shanti
10.11.2017 - 17:13 Antworten
dann sollten Sie Ihre Vermieterin darauf hinweisen, dass der Mieter per Gesetz nur 3 Monate Kündigungsfrist hat und sich die Frist nur für den Vermieter verlängert.
23.11.2017 - 20:43 Antworten
ich wohne in einer WG und habe einen Untermietvertrag abgeschlossen. Als der Hauptmieter mir den Mietvertrag per E-Mail zugeschickt hat, hat er mich gleich in derselber E-Mail schriftlich angeboten, dass ich zwei Monate vor dem Auszug meinen Vertrag kündigen kann.
Jetzt habe ich mein Mietverhältnis beendet. Aber er hat mich nun eine dreimonatige Kündigungfrist angefordert.
Muss ich die Miete für die kommenden drei Monate zahlen?
Ich würde mich sehr auf Ihre Antwort freuen. Vielen Dank im Voraus
25.01.2018 - 12:20 Antworten
Ich habe bis jetzt nur eine mündliche Zusage, dass eine Wohnung gekündigt werden soll. Nach Absprache mit dem jetzigen Mieter durfte ich schon eine Anzeige zum Vermieten der Wohnung starten. Darf ich jetzt schon Wohnungsbesichtigungen durchführen obwohl die schriftliche Kündigung noch nicht eingegangen ist? Es haben sich schon mehrere Nachmieter gemeldet und möchten die Wohnung besichtigen.
25.01.2018 - 14:48 Antworten
natürlich können Sie potenzielle Nachmieter auch ohne Kündigungsbestätigung in die Wohnung lassen. Es ist ja Ihre Wohnung.
13.02.2018 - 14:12 Antworten
Ich wohne in einer Art WG mit meinem Großvater. Wir stehen beide im Mietvertrag. Ich möchte nun ausziehen, da das weitere zusammenleben mit meinem Opa nicht mehr tragbar ist. Ich bin regelrecht seine Hausfrau, muss alles alleine zahlen ( Miete, Nebenkosten, seine Rechnungen, seine Miete usw) und er verweigert mir mein Kindergeld. Beim zuständigen Jugendamt habe ich eine Härtefallbescheinigung beantragt und diese auch bekommen. Er weigert sich nach einer Wohnung für sich zu gucken, daher ziehe ich aus und er bleibt in der jetzigen Wohnung. Muss ich dennoch den Mietvertrag kündigen? Und ist der Härtefall ein Grund für einen schnellstmöglichen Auszug? Das hat mir nämlich das Jobcenter zugesagt.
13.02.2018 - 19:01 Antworten
hier eine Hilfe für Sie: WG-Mietvertrag kündigen – (Ein Mieter kündigt oder alle Mieter kündigen)
20.02.2018 - 17:46 Antworten
mein Vermietet bot mir einen Aufhebungsvertrag an, wenn wir gemeinsam einen Nachmieter finden würden. Dieser Nachmieter wurde gefunden und unterschrieb bereits auch den Mietvertrag. Aufgrund eines „Zwischenfalls“ noch am gleichen Tag kam es allerdings zwischen beiden Parteien zu einem großen Streit und das Mietverhältnis wurde in beiderseitigem Einvernehmen mithilfe eines Aufhebungsvertrages gekündigt.
Nun fordert mein Vermieter erneut Miete von mir, da mein Mietvertrag demnach ja noch bestehen würde Ist dies legitim?
21.02.2018 - 17:31 Antworten
wenn Ihr Mietvertrag nicht gekündigt ist öde aufgehoben wurde, dann besteht dieser folglich noch.
11.03.2018 - 23:05 Antworten
ein Mieter hat wegen ständigem Lärm und Streitigkeiten in der Nachbarwohnung nun mit einer Frist von 6 Wochen gekündigt.
1. Frage : Stellt eine solche Lärmbelästigung einen außerordentlichen Kündigungsgrund dar, nach dem mir der Mieter einmal am Telefon von diesen Streitigkeiten erzählt hat?
2. Frage: Kann ich dem Mieter seine Kündigung formlos bestätigen und einen neuen Mieter suchen, oder ist die Kündigung vielleicht garnicht wirksam, wegen der eigentlichen 3-Monatsfrist? Also darf ich nach meiner Bestätigung an ihn, die Wohnung neu ausschreiben oder MUSS man erst einen Aufhebungsvertrag machen?
Also „darf“ ich dem Mieter die 6-Wochen-Frist bestätigen oder muss ich ihm den 3-Monats-Termin bestätigen?
Wie heißt es so schön: wer gehen will, soll gehen, Reisende soll man nicht aufhalten.
Mir gehts um eine rechtssichere Vorgehensweise, will kein Stress mit dem Mieter, ist mir viel zu anstrengend.
Danke Ihnen ganz herzlich.
12.03.2018 - 13:09 Antworten
wenn Sie den Mieter gehen lassen wollen, würde ich zur eigenen Sicherheit immer einen Mietaufhebungsvertrag abschließen.
13.03.2018 - 16:40 Antworten
ich bin Vermieterin einer Wohnung.
Da es im vergangenen halben Jahr zu unregelmäßigen und teilweise gar keinen Mietzahlungen meines Mieters gekommen ist, habe ich ihm fristlos und hilfsweise fristgerecht gekündigt. Er hat inzwischen Nachzahlung geleistet und mich gebeten, die fristgerechte Kündigung aufzuheben.
Er ist ansonsten wirklich ein angenehmer Mieter (Mietwohnung befindet sich im gleichen Haus wie meine eigene Wohnung), aber ich bin finanziell auf die Mieteinnahmen angewiesen. Nun hat er mir angeboten einzelvertraglich einer verkürzten Kündigungsfrist meinerseits zuzustimmen, sollte er wieder unregelmäßig zahlen.
Diese Regelung wäre für beide Seiten optimal.
Er könnte das Mietverhältnis fortführen und ich würde nicht in finanzielle Schwierigkeiten kommen.
Ist dies möglich bzw. gültig? Oder lasse ich mich da auf eine „Luftnummer“ ein?
13.03.2018 - 20:06 Antworten
ich würde es „Luftnummer“ nennen. Erstens sind Sie als Vermieterin i.d.R. an die gesetzliche Kündigungsfrist gebunden (ggf. nicht bei Individualvereinbarung) und zweitens nützt Ihnen nur ein Auszug des Mieters bei Nichtzahlung. Papier (die Kündigung) kann geduldig sein.
18.04.2018 - 13:13 Antworten
Ich wohne zur Zeit in Helmstedt und arbeite im Einzelhandel als Stellvertrender Filialleiter. Mein Vertrag läuft Ende Mai aus und ich weiß auch schon das ich hier in Helmstedt nicht übernommen werde, da Personalkürzungen vorgenommen werden. Ich habe nun diese Woche erfahren, dass ich eine neue Stelle in Uelzen als Filialleiter annehmen kann und suche daher dringend eine Wohnung dort. Das ganze soll relativ schnell, bis ca. 15. Mai über die Bühne gehen. Nun Frage ich mich ob dies ein triftiger Grund ist meine jetztigen Mietvertrag ohne Einhaltung der Frist zu kündigen? Ich kann mir keine 2 Wohnungen leisten und weiß nicht ob mein Vermieter probleme macht sollte er so schnell keinen nachmieter finden.
Hauke Steiner
18.04.2018 - 20:26 Antworten
ich sehe nicht, mit welcher Begründung Sie Ihre privaten Änderungen zu den Problemen Ihres Vermieter machen wollen?
16.05.2018 - 17:15 Antworten
meine Mieterin hat am 02.05. das Mietverhältnis gekündigt mit der Bitte sie bereits am 15.05. aus dem Mietverhältnis entlassen werden.
Folgende Antwort hat sie von mir erhalten:
„Leider kann ich Ihnen nicht bestätigen, dass das Mietverhältnis zum 15.5. gekündigt werden kann. Sie müssen verstehen, dass dies sehr kurzfristig ist und ich innerhalb von wenigen Tagen keinen neuen Mieter finden werde.
Ich werde mich bemühen einen neuen Mieter möglichst bald zu finden. Sollte es jedoch nicht gelingen, sind Sie an die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten gebunden und müssen auch bis einschließlich Juli 2018 die Miete bezahlen.“
Bei den Besichtigungsterminen am 16.05. hat mir die Mieterin dann mitgeteilt, dass sie die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten in Anspruch nehmen möchte.
Ich habe nun Mietinteressenten, die die Wohnung sofort anmieten würden, da diese als ab sofort zu mieten inseriert wurde. Und ich habe meine Inseratkosten.
Ist die Mieterin verpflichtet die Wohnung vor dem Ablauf der gesetztlichen First zu räumen?
Ist die zwischen mir und der Mieterin getroffene Vereinbarung das Mietverhältnis zu beenden, sobald ein neuer Mieter gefunden wird, bindend?
Kann ich die Inseratkosten, die mir entstanden sind, als Schadensersatz von der Mieterin verlangen?
17.05.2018 - 07:19 Antworten
Hallo O. Korn,
in so einem Fall würde ich immer vereinbaren, dass der Mieter einen Nachmieter sucht und somit auch die Kosten und das Risiko trägt. In wie weit Ihre mögliche Vereinbarung bindend ist, sollten Sie rechtlich bewerten lassen. Entscheidend wird hier m.E. sein, ob die Mieterin Ihren Vorschlag bestätigt hat.
27.06.2018 - 10:36 Antworten
ich möchte gerne wissen ob ich bei Problemen mit dem Vermieter vorzeitig die Möglichkeit habe zu kündigen. Der Vermieter wohnt direkt neben uns und es gibt nur noch Ärger wegen Kleinigkeiten. Auch Schikane ist neuerdings ein Thema, oder dass man zugeparkt wird uvm. Die derzeitige Wohnsituation ist unzumutbar und wir wollen schnellstmöglich ausziehen. Gibt es hier Möglichkeiten, die Kündigungsfrist zu verkürzen?
28.06.2018 - 07:25 Antworten
in wie weit Ihre genannten Gründe für eine außerordentlich fristlose Kündigung genügen, könnten Sie hier prüfen lassen: https://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
24.07.2018 - 13:04 Antworten
meine Frage wäre…
Ich möchte aus meiner WG ausziehen, die neue Wohnung ist schon bezugsfrei. Ich habe angeboten einen Nachmieter zu suchen, allerdings möchte die Eigentümerin mein Zimmer als Eigenbedarf nutzen. Muss ich trotzdessen die gesetzliche Kündigungsfrist einhalten, auch wenn Sie das Zimmer für sich nutzen möchte?
24.07.2018 - 16:55 Antworten
ja, die Kündigungsfrist müssen Sie unabhängig von der weiteren Nutzung einhalten.
24.08.2018 - 12:49 Antworten
mein Mann und ich sind mit unseren beuden Kindern schon sehr lange auf der Suche nach einer grösseren Wohnung. Der Kleine ist nun drei Jahre alt und seitdem gingen uns oft schon tolle Angebote „durch die Lappen“ wegen der 3monatigen Kündigungsfrist. Wir leben in einer 3Zimmerwohnung über eine städt Wohnbaugesellschaft. Die lassen absolut nicht mit sich reden was eine vorzeitige Entlassung aus dem Mietvertrag angeht. Uns hätte oft schon ein Monat gereicht, da wir schon so verzweifelt sind und einen Monat auch doppelt zahlen würden. Ich habe nun oft gelesen, dass Familienzuwachs ein Grund sein kann, würde das hier auch zutreffen? Gibt es irgendeine Möglichkeit?? Ein Makler hatte uns mal gesagt, dass wir mit der Presse drohen sollen. Ob das was bringt? Vielen Dank für Ihre Mühe!!
25.08.2018 - 07:06 Antworten
suchen Sie einen Nachmieter um die Zeit der Doppelzahlung zu verkürzen.
26.08.2018 - 10:09 Antworten
mein Mietvertrag wurde ordentlich am 31.7.18 zum 31.10.18 gekündigt zwecks Eigenbedarf da, ich aber
schon zum 1.9.18 eine neue Wohnung habe und meine alte Wohnung umfangreich saniert (Wände,neue Leitungen usw.) wird kann, dann der Mietvertrag zum 31.8.18 im beiderseitigem Einverständnis aufgelöst werden ohne Mietzahlung.
27.08.2018 - 07:15 Antworten
falls Sie Fragen wollen, ob die Aufhebung möglich ist: Ja, jederzeit, aber nur mit Zustimmung der Vermieters.
02.09.2018 - 16:53 Antworten
Ich habe zum 01.11 eine neue Wohnung, schreibe aber erst jetzt die Kündigung meiner jetzigen Wohnung, da vorher noch nichts fest stand und ich nicht wusste, ob ich die nun bekomme oder nicht. Nun kann ich die Frist aber leider nicht einhalten. Ich fange ab 01.11 auch einen neuen Job in der Stadt an. Kann das ein triftiger Grund sein, die Kündigungsfrist zu verkürzen ? Was kann ich tun ?
03.09.2018 - 10:16 Antworten
versuchen Sie das Mietverhältnis einvernehmlich aufzuheben, suchen Sie einen Nachmieter oder zahlen Sie im Zweifel für eine gewisse Zeit die doppelte Miete. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
Gerrit Friederichs
02.10.2018 - 18:15 Antworten
Hallo Herr Hundt, meine Frau und ich haben einen Mietvertrag zum 1.10.18 für eine neue Wohnung geschlossen. Der Wohnungsverein, bei dem wir unsere letzte Wohnung gemietet haben möchte uns nicht vor dem 30.11.18 aus dem Mietverhältnis entlassen. Wir müssten also zwei Monate doppelte Miete zahlen. Es wird uns kein Recht eingeräumt, Nachmieter zu stellen. Besteht für uns ein Recht auf Untermiete, zu begründen mit doppelter Haushaltsführung? MfG, Gerrit
04.10.2018 - 15:45 Antworten
hier eine Hilfe: Berechtigtes Interesse zur Untervermietung – Gründe für Mieter
29.01.2019 - 16:44 Antworten
ich lebte bis vor kurzem mit meiner Mutter in einer Sozialwohnung. (Mutter besaß einen WBS, ich nicht und Sie steht auch alleine im Mietvertrag).
Nun ist meine Mutter ausgezogen (nach ca. 30 Jahren) und ich als Sohn bin in der Wohnung erstmal geblieben (wohne hier auch schon seit 2,5 Jahren).
Nun schreibt die Wohnungsbaugesellschaft dass ich mir einen WBS besorgen muss ansonsten müsse ich ausziehen.
Da ich allerdings auf Grund meines Einkommens keinen WBS erhalten würde stehe ich nun wie ein Ochs vorm Berg.
1. Können wir (Mutter und oder ich) nun einen Kündigungstermin ansetzen (mind. 3 Monate) der auch für in z.B. 5 Monaten liegt?
Ich muss nämlich eine geeignete Wohnung finden.
2. Mit welcher Kündigungsfrist könnte der Vermieter uns kündigen.
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