Source: https://www.hapala-steuerberatung.at/category/news/
Timestamp: 2020-01-20 23:11:43
Document Index: 358386112

Matched Legal Cases: ['§109', '§109', '§109', '§109', '§ 109', '§ 109']

News Archive - Hapala SteuerberatungHapala Steuerberatung
Frist für die Steuererklärung 2019
3. Januar 2020 Thomas Hapala
Frist für die Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2019 ist, ohne der Unterstützung einer Steuerberatung, der 30 Juni 2020.
Sie selbst können im Einvernehmen mit dem Finanzamt den Termin bis zum 31. Dezember des Folgejahres (Dezember 2020) hinausschieben. Mit der Hilfe Ihres Steuerberaterteams können Sie diese Fristverlängerung jedoch bis zum 31. März des 2. Folgejahres hinausgezögern. Das heißt, der Termin für die Steuererklärung 2019 verlängert sich maximal bis zum 31. März 2021.
Daher ersuchen wir Sie, uns rechtzeitig zu informieren, wann Sie planen Ihre Steuererklärung 2019 abzugeben.
Wenn Ihre Belege VOR dem 30. Juni des Folgejahres (für 2019 ist das 30.6.2020) in der hapala Steuerberatung eingelangt sind, verrechnen wir KEINE Pauschale für die Fristverlängerung Ihrer Steuererklärung, da wir in diesem Fall die Arbeit frei einteilen können und keine Erinnerungsbriefe mehr schreiben müssen.
Wenn wir Ihre Belege jedoch erst NACH dem 30. Juni erhalten, verrechnen wir eine Pauschale für folgende Tätigkeiten:
Wir informieren regelmäßig ab 1.Juli die Finanz
welche KlientInnen noch keine Erklärungen für das Jahr 2016 abgegeben haben
dass diese KlientInnen auf unserer Verlängerungsliste eingetragen sind
damit der Abgabetermin gewahrt ist und keine Zwangsstrafe angedroht wird
Danach sind Erinnerungen an die KlientInnen mit folgender Frage erforderlich: Wann werden die Belege in der Kanzlei eintreffen?
Die Fristverlängerung ist auch ein Beispiel für die „unsichtbare Arbeit“ Ihres Steuerberatungsteams. Dabei werden Steuernummern und Zuständigkeiten bei den einzelnen Ämtern (Adressen-, Namensänderungen u.s.w.) überprüft, das erfordert Telefonate und Briefe.
Vorteile für Sie, wenn Sie uns den Auftrag zur Fristverlängerung erteilen:
Sie ersparen sich eine individuelle Fristverlängerung, die jeweils max. für 2 Monate gewährt wird.
Sie können sich mehr Zeit lassen, um Ihre Belege in Ruhe zu sammeln, zu ordnen und/oder auch nachzufordern
Ihre Steuernachzahlungen verzögern sich bis zu einem Jahr.
Ab dem 1. Oktober des Folgejahres (für 2019 ab 1.10.2020) kann die Finanz Anspruchszinsen verrechnen.
23. Mai 2018 Thomas Hapala
Die Datenschutzgrundverordnung tritt am 25. Mai 2018 in Geltung.
Auch wir, als Ihre Steuerberatungskanzlei sind hiervon betroffen.
Wir sind in Zukunft sogennante „Verantwortliche“, daher benötigen Sie keinen gesonderten „Auftragsverarbeiter“-Vertrag mit uns. Stattdessen haben wir für Sie auf unserer Website eine Datenschutzerklärung bereitgestellt. In dieser sehen Sie wie Ihre Daten in unserer Kanzlei behandelt werden.
Hier ist der Link zu unserer Website: Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und Datenschutz
Es scheint uns, als wären viele Freunde und Kunden erleichtert, dass Sie verschiedene Newsletter nicht mehr erhalten. So haben wir uns entschieden von nun an keine Newsletter mehr zu senden. Ab jetzt werden wir alle unsere Neuigkeiten in unserem Blog oder auf unserer Facebook-Page teilen.
Falls Sie Fragen oder Anmerkungen haben, stehen wir gerne zur Ihrer Verfügung.
Christine HAPALA & Thomas HAPALA
22. Januar 2018 Thomas Hapala
Frist für die Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2017 ist, ohne der Unterstützung einer Steuerberatung, der 30 Juni 2018.
Sie selbst können im Einvernehmen mit dem Finanzamt den Termin bis zum 31. Dezember des Folgejahres (Dezember 2018) hinausschieben. Mit der Hilfe Ihres Steuerberaterteams können Sie diese Fristverlängerung jedoch bis zum 31. März des 2. Folgejahres hinausgezögern. Das heißt, der Termin für die Steuererklärung 2017 verlängert sich maximal bis zum 31. März 2019.
Daher ersuchen wir Sie, uns rechtzeitig zu informieren, wann Sie planen Ihre Steuererklärung 2017 abzugeben.
Wenn Ihre Belege VOR dem 30. Juni des Folgejahres (für 2017 ist das 30.6.2018) in der hapala Steuerberatung eingelangt sind, verrechnen wir KEINE Pauschale für die Fristverlängerung Ihrer Steuererklärung, da wir in diesem Fall die Arbeit frei einteilen können und keine Erinnerungsbriefe mehr schreiben müssen.
Ab dem 1.Oktober des Folgejahres (für 2017 ab 1.10.2018) kann die Finanz Anspruchszinsen verrechnen.
News Steuertipps
10. Juli 2017 Thomas Hapala
Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat die Bundesregierung „eines der wichtigsten Projekte“ aus dem Arbeitsprogramm, den sogenannten Beschäftigungsbonus beschlossen.
Unternehmen, die ab dem 1. Juli 2017 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, können einen Zuschuss zu den Lohnnebenkosten über die Dauer von bis zu drei Jahren und in Höhe von 50 % erhalten. Das betrifft Lohnnebenkosten, die der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber entstehen (Dienstgeberbeiträge).
Der Beschäftigungsbonus kann grundsätzlich von allen Unternehmen, unabhängig von der Branche und der Unternehmensgröße, in Anspruch genommen werden. Wichtig ist dabei, dass Ihr Unternehmenssitz oder Ihre Betriebsstätte in Österreich liegt und Sie zusätzliche Arbeitsplätze in Österreich schaffen.
Gefördert werden vollversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse, die ab 01.07.2017 entstehen und ununterbrochen für zumindest vier Monate aufrecht bleiben. Das Dienstverhältnis muss der Kommunalsteuerpflicht sowie dem österreichischen Arbeits- und Sozialrecht unterliegen.
Welche Personen sind förderungsfähig?
Der Bonus steht zu, wenn die zusätzlich beschäftigten bisher arbeitslos gemeldet waren oder Jobwechsler sind oder vor Arbeitsantritt an einer gesetzlich geregelten Ausbildung teilgenommen haben.
Ehemals arbeitslos gemeldete Personen sind Personen, die irgendwann in den drei Monaten vor Eintritt in das Unternehmen arbeitslos gemeldet waren oder sich im Rahmen der Arbeitslosigkeit in Schulung befanden. Es ist keine Mindestdauer der Arbeitslosmeldung oder Schulungsmaßnahme vorgesehen.
TIPP: Lassen Sie sich von Ihren ArbeitnehmerInnen eine Bestätigung der Vormerkung beim Arbeitsmarktservice sowie einen geeigneten Aufenthaltstitel vorlegen.
Jobwechsler sind Personen, die in den zwölf Monaten vor Eintritt in das Unternehmen zumindest vier Monate ununterbrochen in Österreich erwerbstätig waren. Ob als Vollzeitangestellte, als geringfügig Beschäftigte oder auch als Selbständige ist einerlei, solange eine Teil-Pflichtversicherung vorlag.
Nicht förderungsfähig sind Lehrlinge während des Lehrverhältnisses. Auch bei Wechsel des Lehrbetriebes kann kein Beschäftigungsbonus gewährt werden.
Bildungsabgänger sind Personen, die an einer zumindest viermonatigen gesetzlich geregelten Ausbildung im Inland teilgenommen haben. Sie sind förderungsfähig, sofern der Abgang von der Bildungseinrichtung (öffentliche und private Schulen, Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen) nicht länger als zwölf Monate zurückliegt. Ein Bildungsabschluss ist nicht erforderlich.
TIPP: Lassen Sie sich eine geeignete Bestätigung über den Besuch der gesetzlich geregelten Ausbildung vorlegen. Diese Bestätigung ist der aws im Zuge der Abrechnung zu übermitteln.
BEISPIEL: Das antragstellende Unternehmen beabsichtigt die Einstellung eines HTL-Maturanten, der den neunmonatigen Zivildienst abgeleistet hat. Der Abgang von der Bildungseinrichtung liegt rund zehn Monate zurück. Da der Maturant eine mehrjährige, gesetzlich geregelte Ausbildung wahrgenommen hat, sind die Förderungsvoraussetzungen erfüllt.
Wann liegt ein zusätzliches Arbeitsverhältnis vor?
Um festzustellen, ob es sich um ein förderbares zusätzliches Arbeitsverhältnis handelt, wird der Beschäftigungsstand zu folgenden fünf festgelegten Stichtagen herangezogen, und zwar am Tag vor Entstehung des ersten förderungsfähigen Arbeitsverhältnisses sowie am Ende der jeweiligen vier Vorquartale. Maßgeblich ist dann der Höchstwert an bestehenden Arbeitsverhältnissen zu einem dieser fünf Stichtage (Referenzwert).
BEISPIEL: Die erste zusätzliche und förderungsfähige Person tritt am 15.08.2017 in das antragstellende Unternehmen ein. Die Beschäftigtenstände sind daher zu folgenden Stichtagen zu ermitteln:
Der Höchstwert (Beschäftigtenstand: 6 Personen) wird als Referenzwert vertraglich fixiert.
Der Beschäftigtenstand umfasst mit Ausnahme von Lehrlingen und geringfügig Beschäftigten alle im antragstellenden Unternehmen beschäftigte Arbeitnehmer und ist in Köpfen (= Anzahl der Personen) anzuführen. Die Förderung gelangt zur Auszahlung, sofern ein Zuwachs von zumindest einem Vollzeitäquivalent (entspricht 38,5 Wochenstunden) gegenüber dem Referenzwert nachgewiesen wird. Der Zuwachs kann durch eine Vollzeitkraft, aber auch durch mehrere Teilzeitkräfte nachgewiesen werden. Eine Obergrenze an zusätzlichen, förderungsfähigen Arbeitsverhältnissen existiert nicht.
Der Zuschuss beläuft sich auf 50 % der Lohnnebenkosten (Dienstgeberbeiträge), wird bis zu drei Jahre ausbezahlt und ist von der Einkommenssteuer befreit.
Bei einem Bruttojahresgehalt von EUR 35.000 betragen die Lohnnebenkosten rund EUR 10.650,-, der Zuschuss daher rund EUR 5.325,- pro Jahr. Die Förderung ist mit der ASVG-Höchstbeitragsgrundlage gedeckelt.
Der Zuschuss gelangt einmal jährlich im Nachhinein zur Auszahlung. Für Anträge, die am 01.07.2017 gestellt werden bedeutet das, dass der Abrechnungsstichtag der 01.07.2018 ist.
Wo und wann ist der Antrag zu stellen?
Anträge können ab dem 01.07.2017 über den aws Fördermanager gestellt werden, und zwar binnen 30 Kalendertagen nach Entstehung des zu fördernden Arbeitsverhältnisses. Der Steuerberater des Unternehmens hat die Fördervoraussetzungen und den Beschäftigtenstand zu den fünf maßgeblichen Stichtagen zu bestätigen.
BEISPIEL: Zwei Teilzeitarbeitsverhältnisse entstehen am 01.07.2017 bzw. am 01.09.2017 durch Anmeldung der Dienstnehmer beim Sozialversicherungsträger. In Summe bilden sie das erste Vollzeitäquivalent. Der Antrag ist daher bis spätestens 01.10.2017 zu stellen (d.h. die 30-Tagesfrist wurde für das erste Teilzeitarbeitsverhältnis außer Kraft gesetzt).
Was sollten Sie noch über den Beschäftigungsbonus wissen?
Förderungsfähig sind bei Erfüllung der übrigen Kriterien auch geschäftsführende Gesellschafter (sofern ASVG pflichtversichert), Familienangehörige und auch freie Dienstnehmer, nicht jedoch karenzierte DienstnehmerInnen bei ihrer Rückkehr ins Unternehmen, weil sie ja in einem aufrechten Dienstverhältnis stehen, also nicht „zusätzlich“ angestellt werden.
Ehemals geringfügig Beschäftigte sind als „Jobwechsler“ einzustufen und damit förderungsfähig, sofern Sie in den sechs Monaten vor Aufnahme des zu fördernden Beschäftigungsverhältnisses nicht im antragstellenden Unternehmen bzw. im antragstellenden Konzern tätig waren. Dasselbe gilt für Leiharbeitskräfte.
Keine Doppelförderung: Andere einschlägige Zuschussförderungen (zB aws Lohnnebenkostenförderung für innovative Start-ups, Eingliederungsbeihilfe „Come Back“ (AMS), etc.) schließen den Beschäftigungsbonus aus.
Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse werden nicht gefördert, es muss sich um ein vollversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis handeln.
Keine Förderung erhalten Unternehmen, die als Ausgründung, Umgründung oder Neugründung bzw. durch Übernahme oder durch Schaffung eines Treuhandmodells zur Umgehung der Förderungsbestimmungen des Beschäftigungsbonus errichtet wurden. Ebenfalls von der Förderung ausgenommen sind staatliche Unternehmen.
§109a Meldungen von Honorarzahlungen an die Finanz
10. Februar 2017 Thomas Hapala
§109a und welche weiteren Meldungen die Finanz bis Ende Februar wünscht.
Gemäß §109a sind bis spätestens 29. Februar 2017 jährlich Meldungen ans Finanzamt zu senden. Sie als UnternehmerIn sind dafür verantwortlich. Die Zahlungen aus dem Jahr 2016 müssen in elektronischer Form gemeldet werden. https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e2s3 Mit §109a ist gemeint: Meldungen von Honorarzahlungen bei bestimmten Leistungen, die außerhalb eines ECHTEN Dienstverhältnisses liegen. Dies betrifft im Grunde genommen vor allem FREIE DienstnehmerInnen. Bei Zahlungen von mehr als € 900,- netto p.a. oder pro einzelner Leistung von mehr als € 450,- netto, melden Sie das dem Finanzamt. Diese Beträge beinhalten auch allfällige Reisekostenersätze.
Übrigens: Honorare für den Dezember 2016, welche bis zum 15. Jänner 2017 ausbezahlt wurden, sind dem Jahr 2016 zuzurechnen.
Zahlungen an SONSTIGE SubunternehmerInnen:
Überdies sind für Zahlungen die Sie an folgende Personen geleistet haben, auch für diese Mitteilungen gemäß § 109a durchzuführen
Vortragende (im Rahmen eines Seminars – JA; Organisation von einem Seminar – NEIN), Lehrende und Unterrichtende
PrivatgeschäftsvermittlerInnen
BausparkassenvertreterInnen und VersicherungsvertreterInnen
Wenn Sie wünschen, erstellen wir für Sie gerne die Mitteilungen gem. § 109a für oben angeführte Personen/Dienstleistungen.
Für die Erfassung der notwendigen Daten, senden wir Ihnen bei Bedarf eine vorbereitete Excel-Tabelle zu.
Das Team der hapala Steuerberatung GmbH
Übrigens, folgende LEISTUNGEN sind bei Bezahlung auch zu melden:
Funktionäre von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, wenn die Tätigkeit zu Funktionsgebühren führt
Mitglieder des Aufsichtsrates, Verwaltungsrates und andere Leistungen von mit der Überwachung der Geschäftsführung beauftragten Personen
Genauso, Stiftungsvorstände
Des Weiteren sind auch Zahlungen ins AUSLAND dem Finanzamt zu melden, wenn
Leistungen, die unter die Einkünfte aus selbständiger Arbeit fallen (z. B. wissenschaftliche, künstlerische Tätigkeiten, Vermittlungsleistungen, kaufmännische oder technische Beratungen) und
im Inland ausgeübt werden oder sich auf das Inland beziehen und
von in Österreich unbeschränkt Steuerpflichtigen erledigt werden.
Diese Meldung muss bis Ende Februar erfolgen. Eine Meldung darf unterbleiben, wenn
die Zahlungen an eineN LeistungserbringerIn 2016 weniger als € 100.000,- p.a. betragen oder
die Zahlung an eine ausländische Körperschaft getätigt wurde, die im Ausland einem Steuersatz von mindestens 15 % unterliegt.
Am 32.12. ist es zu spät… Hinweise zum Jahresende für Einnahmen-Ausgaben RechnerInnen
10. November 2016 Thomas Hapala
Der 31.12.2016 naht.
Unsere Hinweise zum Jahresende für Einnahmen-Ausgaben RechnerInnen
Wenn Sie Ihren Gewinn senken möchten, dann müssen Zahlungen bis 31.12.2016 getätigt und Einnahmen auf 2017 verschoben werden:
Bezahlen Sie nötige Ausgaben noch 2016 (machen Sie einen Offenen Posten-Check),
eventuell tätigen Sie auch Vorauszahlungen (wie zB Ihren Jahresabschluss beim Steuerberater 😉 )
Erwerb von geringwertigen Wirtschaftsgütern zB ein Laptop, ein Bürosessel,… Bei einem Kaufpreis bis zu € 400,- kann der volle Betrag gewinnmindernd genutzt werden. Daher sollten Sie diese Wirtschaftsgüter noch bis zum Jahresende anschaffen, wenn der Ankauf für (Anfang) 2017 ohnehin geplant ist.
(Weihnachts-) Feier und Geschenke für MitarbeiterInnen Betriebsveranstaltungen, wie beispielsweise Weihnachtsfeiern, sind bis zu € 365,- pro Jahr und MitarbeiterIn für diese lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei und für die DienstgeberInnen eine Betriebsausgabe. Das gilt auch für Geschenke bis zu € 186,- jährlich. Bargeschenke sind immer im Rahmen der Personalabrechnung zu versteuern.
Spenden Spenden des/der UnternehmerIn dürfen maximal 10 % des Gewinns des aktuellen Wirtschaftsjahres betragen. Wenn im nächsten Jahr höhere Einkünfte erwartet werden, kann es daher günstiger sein, eine Spende erst Anfang 2017 zu tätigen.
eine Überlegung ist auch, ein Verschieben der Einnahmen auf 2017.
Es kann sein, dass bei der SVA und WGKK noch ein Rückstand für das Jahr 2016 offen ist, den Sie noch 2016 begleichen wollen, um Ihren Gewinn zu minimieren.
Wir bieten Ihnen an, Ihr Konto bei der SVA bzw WGKK zu kontrollieren, lassen Sie es uns wissen wenn wir für Sie tätig werden dürfen.
Wenn Sie wünschen, können wir Ihnen auch die Information über Ihren derzeitigen Kontostand beim FINANZAMT mitteilen. Im Falle einer Gutschrift, kann ein Antrag auf Rückzahlung gestellt werden.
Seit Jänner 2016: „Registrierkassen-Nachschau durch die Finanzverwaltung“
29. Januar 2016 Thomas Hapala
Der Außendienst der Finanzverwaltung führt derzeit bei Unternehmen bereits Nachschauen hinsichtlich der Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht im Sinne von „Infomieren und Beraten“ durch – teils auch, ohne die steuerlichen Vertretung zu informieren. Dabei werden die beiden nachstehenden Formulare für Niederschriften durch die Finanzverwaltung verwendet.
Wir möchten Ihnen diese – zur Information – zur Verfügung stellen:
Finanzamt-Nachschau
Registrierkasse_-_Finanzamt-Niederschrift
Wir empfehlen Ihnen – im Falle einer überraschenden Registrierkassen-Nachschau durch die Finanzverwaltung:
Ruhe bewahren. Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen und fragen Sie nach dem Grund des Besuchs.
Informieren Sie möglichst unverzüglich den/die Steuerberater/in.
Falls Sie noch keine elektronische Registrierkasse, die nach den neuen Bestimmungen zulässig ist, im Einsatz haben, aber eventuell schon eine bestellt haben, zeigen Sie die gültige Bestellung her.
Bitten Sie die Organe der Finanzverwaltung um Verständnis, falls Sie die teils fachlich/technischen Fragen nicht exakt und sicher beantworten können. mit dem Hinweis auf eine spätere Beantwortung gemeinsam mit dem/der Steuerberater/in.
11. Dezember 2015 Thomas Hapala
Vor dem Jahreswechsel ist viel zu tun – Vieles sollte noch vor dem 31.12. erledigt werden.
Es kann gewinnbringend sein, wenn Sie sich Zeit nehmen, um Ihre aktuelle Steuersituation zu kalkulieren und zu überdenken.
Steuertipps für Unternehmen, die Bilanzen erstellen
Steuerstundung (Zinsgewinn) durch Gewinnverlagerung
Eine Gewinnverschiebung in das Folgejahr bringt einen Zinsgewinn durch Steuerstundung. Im Jahresabschluss sind unfertige Erzeugnisse (Halbfabrikate), Fertigerzeugnisse und noch nicht abrechenbare Leistungen (halbfertige Arbeiten) mit den bisher angefallenen Kosten zu aktivieren. Die Gewinnspanne wird erst mit der Auslieferung des Fertigerzeugnisses bzw. mit der Fertigstellung der Arbeit realisiert
TIPP: Ev. die Auslieferung des Fertigerzeugnisses mit den Kunden für das Jahre 2016 vereinbaren. Arbeiten sollten erst mit Beginn 2016 fertig gestellt werden. Die Fertigstellung muss für das Finanzamt mittels einer genauen Dokumentation belegt werden.
Steuertipps für Unternehmen, die Einnahmen-Ausgaben-RechnerInnen sind
Glättung der Progression bzw. Gewinnverlagerung
Bei Einnahmen-Ausgaben-RechnerInnen gilt das Zufluss-Abfluss-Prinzip: das heißt die Zahlungen und der Zeitpunkt beeinflussen den Gewinn.
Auf Grund der Steuerreform gelten 2016 niedrigere Steuersätze, daher ist es sinnvoll, den Gewinn in diesem Jahr zu minimieren.
Bezahlen Sie nötige Ausgaben noch 2015 (zB indem Sie Ihre Offenen Posten durchforsten) und verschieben Sie, wenn möglich, Einnahmen auf 2016.
Es ist auch möglich, dass bei der SVA und WGKK noch einen Rückstand für das Jahr 2015 existiert, den Sie noch 2015 begleichen wollen, um damit Ihren Gewinn zu mindern.
Wenn Sie also dieses Jahr mit einem höheren Gewinn rechnen und noch wirtschaftlich sinnvolle Ausgaben suchen, ist es zum Beispiel möglich eine Vorauszahlung an die Sozialversicherungsanstalt im Ausmaß einer zu erwartenden sorgfältig geschätzten Nachzahlung zu tätigen. Wir sind Ihnen hier gerne behilflich. Zusätzlich können Sie Honorarvorauszahlungen für das Jahr 2016 tätigen, nicht nur Ihre Steuerberatungskanzlei wird dies zu schätzen wissen und Ihnen womöglich einen Skonto gewähren. Vorsicht! Beim Zufluss-Abfluss-Prinzip gilt für regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben (z.B. Löhne, Mieten, Versicherungsprämien, Zinsen) eine fünfzehntägige Zurechnungsfrist. Beispiel: Die Mietzahlung für Dezember 2015, die bis zum 15.1.2016 bezahlt wird, gilt auf Grund der fünfzehntägigen Zurechnungsfrist noch im Dezember 2015 als bezahlt.
Gewinnfreibetrag (GFB) bei Einzelunternehmen und betrieblichen Mitunternehmerschaften
Werden Sie im laufenden Jahr einen höheren Gewinn als € 30.000,- -netto erzielen, so steht Ihnen der – über den automatischen Gewinnfreibetrag hinausgehende – Gewinnfreibetrag nur zu, wenn Sie bis Jahresende bestimmte Investitionen getätigt haben (sog. investitions bedingter GFB).
Gibt es im abzurechnenden Jahr KEINE Investitionen, so steht dem/der Steuerpflichtigen der automatische Grundfreibetrag (GFB) in Höhe von 13 % des Gewinns zu, höchstens € 3.900,– (der GFB bei einem Gewinn von € 30.000,–).
Als Investitionen zählen nur abnutzbare neue körperliche Wirtschaftsgüter mit einer Nutzungsdauer von mindestens 4 Jahren zB Drucker,…. Ausgeschlossen sind gebrauchte Wirtschaftsgüter, PKWs, Kombis, Luftfahrzeuge, geringwertige Wirtschaftsgüter und Investitionen, für die bereits eine Forschungsprämie geltend gemacht wurde.
Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag (GFB) ist gestaffelt und beträgt seit 2013:
● bis € 175.000,– Gewinn: 13 % GFB
● über € 175.000,– bis € 350.000,– Gewinn: 7 % GFB
● über € 350.000,– bis € 580.000,– Gewinn: 4,5 % GFB
● über € 580.000,– Gewinn: kein Gewinnfreibetrag.
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 400,– (netto ohne USt) zB Taschenrechner,.. können im Jahr der Anschaffung ganz abgeschrieben werden, dadurch ergibt sich eine 100%ige Gewinnminderung.
Es ist überlegenswert, diese noch bis zum Jahresende anzuschaffen, wenn ohnehin eine Investition für (Anfang) 2016 geplant ist.
Eine Absetzung für Abnutzung (AfA) kann ab Inbetriebnahme (erstmalige Verwendung) des jeweiligen Wirtschaftsgutes geltend gemacht werden.
Erfolgt die Inbetriebnahme des neu angeschafften (nach dem 30.6.2015) Wirtschaftsgutes noch bis zum 31.12.2015 steht eine Halbjahres-AfA zu.
Umsatzgrenze für umsatzsteuerliche KleinunternehmerInnen
Die Umsatzgrenze für KleinunternehmerInnen liegt bei € 30.000,– (Nettoumsatz). Für diese Grenze sind die steuerbaren Umsätze relevant.
Ist gegen Jahresende diese Grenze nahezu ausgeschöpft, ist es jedoch sinnvoll, den Zufluss von Umsätzen in das Folgejahr zu verschieben, um den Kleinunternehmerstatus nicht zu verlieren.
Einmal in 5 Jahren kann der Umsatz die Umsatzgrenze bis zu 15% überschreiten. Die Nutzung der Kleinunternehmergrenze ist dann von Vorteil, wenn Ihre AuftraggeberInnen nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind (z.B. bei Leistungen an EndverbraucherInnen).
UNSER TIPP: Falls Ihre Umsätze über die Kleinunternehmergrenze gestiegen sind/ oder auch steigen werden, kann die Aufteilung auf 2 umsatzsteuerbefreite Unternehmen eine Lösung sein.
So verdoppelt Sie Ihre Kleinunternehmergrenze. Dabei unterstützen wir Sie gerne.
Bei der Einkommensteuer sind seit der Veranlagung 2014 Verluste wieder zu 100 % mit dem Gesamtbetrag der Einkünfte zu verrechnen dh Verluste aus einer Einkunftsquelle (wie aus einem Gewerbebetrieb) können mit einer anderen Einkunftsquelle (wie Pensionen oder Gehälter) ausgeglichen werden.
Diese Regelung kann jedoch dann ein Nachteil sein, wenn die verrechnungsfähigen Verluste annähernd so hoch wie der Gesamtbetrag der Einkünfte sind, denn da können zB die Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen steuerlich nicht mehr geltend gemacht werden können..
UNSER TIPP: In dieser Situation sollte versucht werden, bis zum Jahresende die Einkünfte noch entsprechend zu erhöhen.
Einnahmen-Ausgaben-RechnerInnen müssen außerdem beachten, dass Verluste, welche ab 2013 entstanden sind, infolge der Änderungen durch die Steuerreform 2015/16 nunmehr unbeschränkt vortragsfähig sind. Für im Jahr 2012 durch E-A-Rechnung entstandene Verluste gilt noch die alte Rechtslage. Diese können daher letztmalig bei der Veranlagung 2015 verwertet werden.
Schon seit 2013: Spenden aus dem Betriebsvermögen
Diese sind mit 10 % des Gewinns des aktuellen Wirtschaftsjahres begrenzt.
Wenn im nächsten Jahr höhere Einkünfte erwartet werden, kann es daher günstiger sein, eine Spende auf Anfang 2015 zu verschieben oder 2 X zu spenden.
Steuerlich auch absetzbar sind auch Sponsorbeiträge an diverse gemeinnützige, kulturelle, sportliche und ähnliche Institutionen (Oper, Museen, Sportvereine etc.), wenn damit eine angemessene Gegenleistung in Form von Werbeleistungen verbunden ist. Bei derartigen Zahlungen handelt es sich dann nämlich nicht um Spenden, sondern um echten Werbeaufwand
Registrierkassenprämie von € 200,–
Wie Sie eventuell schon wissen, wird die Registrierkassenpflicht ab 1.1.2016 eingeführt. Danach sind alle Bareinnahmen zum Zwecke der Losungsermittlung mit einer elektronischen Registrierkasse oder einem sonstigen Kassensystem einzeln zu erfassen (Ausführliches dazu in unserem BLOG „Registrierkassenpflicht“).
Unser TIPP: Sollten Sie bereits 2015 in eine neue Registrierkasse investiert wollen, so können Sie eine Prämie in Höhe von € 200,– in Ihrer Steuerklärung 2015 beantragen. Die Prämie wird Ihrem Finanzamtskonto gutgeschrieben.
Gewinnvorausberechnung vor Jahresende
Wir raten: rechtzeitig vor Jahresende ungefähr den Gewinn/ oder auch den Verlust zu berechnen, um dann entscheiden zu können, in welche Richtung (Erhöhung/Senkung) des Ergebnisses entsprechende Maßnahmen gesetzt werden.
Dieses Wissen kann auch für das Optimieren von Freigrenzen (Umsatzsteuer/Sozialversicherung) wichtig sein.
Aufbewahrungspflicht aller Unterlagen zu Ihrer Buchhaltung
Bis zum Jahresende müssen Sie noch: Unterlagen, Aufzeichnungen, Belege und Geschäftspapiere des Jahres 2008 aufbewahren, dann läuft die Aufbewahrungspflicht von 7 Jahren ab.
Wichtige Unterlagen für anhängige Berufungsverfahren sollten Sie so lange aufbewahren bis das Verfahren abgeschlossen ist.
Aufzeichnungen und Unterlagen zu Grundstücken sind 12 Jahre aufbewahrungspflichtig. Bei gemischt genutzten Gebäuden müssen Sie sogar 22 Jahre warten.
Unser TIPP: Unabhängig von den gesetzlichen Bestimmungen sollten Sie als private Person sämtliche Belege im Zusammenhang mit Grundstücken aufbewahren. Dazu zählen neben dem Kaufvertrag vor allem auch die Belege über Anschaffungsnebenkosten (z. B. Anwalts- und Notarkosten, Grunderwerbsteuer, Schätzkosten) sowie über alle nach dem Kauf durchgeführten Investitionen. All diese Kosten können nämlich bei der Veräußerungsgewinnermittlung auf Basis der tatsächlichen Anschaffungskosten von der Steuerbasis abgesetzt werden.
Weiters sollten Sie keinesfalls Unterlagen vernichten, die zu einer allfälligen zivilrechtlichen Beweisführung notwendig sein könnten (z. B. Produkthaftung, Eigentumsrecht, Bestandsrecht, Arbeitsvertragsrecht etc.).
Unser TIPP: Selbstverständlich können Sie die Buchhaltungsunterlagen platzsparend auch elektronisch archivieren. In diesem Fall muss allerdings die inhaltsgleiche, vollständige und geordnete Wiedergabe bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist jederzeit gewährleistet sein.
GSVG-Befreiung für „KleinstunternehmerInnen“ bis 31.12.2015 beantragen
Gewerbetreibende und Ärzte (Zahnärzte) können bis spätestens 31.12.2015 rückwirkend für das laufende Jahr die Befreiung von der Kranken- und Pensionsversicherung nach GSVG (Ärzte nur Pensionsversicherung) beantragen, wenn die steuerpflichtigen Einkünfte 2015 maximal € 4.871,76 und der Jahresumsatz 2015 maximal € 30.000,00 aus sämtlichen unternehmerischen Tätigkeiten betragen werden.
Antragsberechtigt sind • JungunternehmerInnen (maximal zwölf Monate GSVG-Pflicht in den letzten fünf Jahren), • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, sowie • Männer und Frauen, die das 57. Lebensjahr vollendet haben, wenn diese in den letzten fünf Jahren die maßgeblichen Umsatz- und Einkunftsgrenzen nicht überschritten haben.
Seit 1.7.2013 kann die Befreiung auch während des Bezugs von Kinderbetreuungsgeld oder bei Bestehen einer Teilversicherung während der Kindererziehung beantragt werden, wenn die monatlichen Einkünfte maximal € 405,98 und der monatliche Umsatz maximal € 2.500,– beträgt.
Unser TIPP: Der Antrag für 2015 muss spätestens am 31.12.2015 bei der SVA einlangen. Wurden im Jahr 2015 bereits Leistungen aus der Krankenversicherung bezogen, gilt die Befreiung von KV-Beiträgen erst ab Einlangen des Antrages.
Wenn Sie im Jahr 2015 einen steuerpflichtigen Gewinn bei Kapitalvermögen, Dividenden oder Anleihezinserträgen realisiert haben, sollten Sie überprüfen, ob dieser Ertrag noch vor dem Jahresende durch die Realisierung eines Substanzverlusts (z.B. der Verkauf von Aktien, die sich derzeit im Minus befinden) neutralisiert werden kann.
Natürlich hindert Sie niemand daran, die verkauften Aktien einige Tage nach dem Verkauf wieder zu kaufen.
Tipps für DIENSTGEBERINNEN
Ertragsteuerfreie (Weihnachts-)Geschenke und Feiern für MitarbeiterInnen
Betriebsveranstaltungen, wie z.B. Weihnachtsfeiern, sind bis zu € 365,– pro DienstnehmerIn und Jahr lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.
Geschenke sind innerhalb eines Freibetrages von € 186,– jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.
Bargeschenke sind immer steuerpflichtig.
Tipps für DIENSTNEHMERINNEN
Letztmalige Möglichkeit der ArbeitnehmerInnenveranlagung für das Jahr 2010
Mit Jahresende läuft die 5-Jahres-Frist für die Abgabe der Arbeitnehmerveranlagung 2010 aus.
Werbungskosten müssen bis zum 31.12.2015 bezahlt werden, um noch für das laufende Jahr steuerwirksam zu sein. Bitte denken Sie in diesem Bereich insbesondere an Fortbildungskosten (Seminare, Kurse, Schulungen etc. – diese können auch vorausbezahlt werden), Fachliteratur, Familienheimfahrten, Kosten doppelter Haushaltsführung, Telefonspesen und Mitgliedsbeiträge…
NOCH EIN HINWEIS FÜR ALLE STEUERPFLICHTIGEN:
Sonderausgaben bis maximal € 2.920,– (Topf-Sonderausgaben) noch bis Ende 2015 bezahlen Die üblichen (Topf-)Sonderausgaben dürfen als bekannt vorausgesetzt werden:
Kranken-, Unfall- und Lebensversicherungen; Wohnraumschaffung und Wohnraumsanierung. Für AlleinverdienerInnen oder AlleinerzieherInnen verdoppelt sich der persönliche SonderausgabenHöchstbetrag von € 2.920,00 auf € 5.840,00.
Ab 3 Kindern erhöht sich der Sonderausgabentopf um € 1.460,– pro Jahr.
Allerdings wirken sich die Topf-Sonderausgaben nur zu einem Viertel einkommensmindernd aus. Ab einem Einkommen von € 36.400,– vermindert sich auch dieser Betrag kontinuierlich bis zu einem Einkommen von € 60.000,–, ab dem überhaupt keine Topf-Sonderausgaben mehr zustehen.
Unser TIPP: Mit dem SteuerreformG 2015/16 ist nun vorgesehen, dass (Topf)-Sonderausgaben nur mehr dann ab dem 1.1.2016 abgesetzt werden können, wenn der Vertrag vor dem 1.1.2016 abgeschlossen bzw. mit der Bauausführung oder Sanierung vor dem 1.1.2016 begonnen wurde. Daher hat der 31.12.2015 im heurigen Jahr für künftige Sonderausgabenabsetzungen eine besondere Bedeutung!
Business Tipps News
Welche Registrierkasse passt für mich?
22. Oktober 2015 Thomas Hapala
Bevor Sie sich überlegen welche Registrierkasse Sie sich anschaffen, sollten Sie eruieren, ob Sie überhaupt eine Registrierkasse benötigen. Genaueres über die Anforderungen, und ob Sie wirklich eine Registrierkasse benötigen, finden Sie hier: http://www.hapala-steuerberatung.at/registrierkasse-neuestes-update-22-09/
Es ist nicht so einfach, im Internet eine leistbare Registrierkasse zu finden. Es gibt viele Angebote – besonders für die Gastronomie – jedoch sehr wenige für den „einfachen“ Dienstleister. Therapeuten, Masseure und auch andere Dienstleister können sich hier schnell überfordert und alleine gelassen fühlen.
Um unsere Klienten etwas zu unterstützen, haben wir uns auf die Suche nach Registrierkassen gemacht.
Ich möchte hier 2 ausgewählte Systeme vorstellen. Wobei ich besonderen Wert darauf lege, dass sich derzeit Vieles ändert und wir diesen Blogpost laufend adaptieren werden und für die im Blog vorgestellten Systeme keine Haftung übernehmen können.
BMD Kassa
Ist im Moment die Lösung die wir den meisten KlientInnen empfehlen. BMD ist auch der Hersteller unserer Buchhaltungssoftware und hat bereits viel Erfahrung in diesem Bereich. Hier vertrauen wir darauf, dass alle Bestimmungen der bevorstehenden Registrierkassenpflich erfüllt werden.
BMD Kassa ist eine Software die auf Windows-Betriebssystemen funktioniert, daher muss nicht unbedingt neue Hardware angeschafft werden.
Der Link zu Website von BMD ist: BMD Kassa
Für diese Lösung gibt es verschiedene Preisbeispiele. Die Miete kostet €26,55 im Monat.
Ist eine Software auf einem USB-Stick als Registrierkasse.
cbird läuft wie andere Programme (z.B. Word oder Excel) auch auf dem Computer, daher sind die Anschaffungskosten bei einem bestehenden Computer sehr gering. Zum Ausdruck für die Belegerteilungspflicht wird lediglich ein normaler, womöglich schon vorhandener, Drucker benötigt.
Der Link zur Website von cbird ist: http://cbird.at/
Diese Lösung ist mit einer einmaligen Zahlung von € 199,- (inkl. USt.) die kostengünstigste Variante, die wir gefunden haben.
Falls Sie weitere gute Lösungen kennen melden Sie sich bitte bei uns, wir adaptieren unsere Liste gerne!
Falls Sie sich selbstständig eine für Sie passende Registrierkasse suchen, beachten Sie bitte, dass Ihnen der Hersteller schriftlich garantieren sollte, dass er die Anforderungen an den Manipulationsschutz ab 2017 erfüllt!
Überstürzen Sie den Kauf den Registrierkasse nicht, es wird gemunkelt, dass es im ersten Halbjahr 2016 eine Schonfrist geben soll. (siehe auch http://derstandard.at/2000024194483/Registrierkassen-ohne-Strafen-Schelling-befuerchtet-keinen-Einnahmenentfall)
© hapala Steuerberatung GmbH 2020 AGB und Datenschutz | Impressum