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Timestamp: 2016-10-24 18:27:09
Document Index: 373929919

Matched Legal Cases: ['Art. 140', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6B_368/2013 (23.05.2013)
Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte den Beschwerdef�hrer wegen Raubs im Sinne von Art. 140 Ziff. 3 Abs. 2 StGB zu einer Freiheitsstrafe von 46 Monaten. Im �brigen stellte es die Rechtskraft der erstinstanzlichen Schuldspr�che wegen Missachtens einer Ausgrenzung und Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz fest und best�tigte die Busse von Fr. 200.--. Das Verfahren wegen rechtswidrigen Aufenthalts, angeblich begangen am 14. Dezember 2011 bis 8. M�rz 2012, stellte es ein.
Vor Bundesgericht beantragt der Beschwerdef�hrer sinngem�ss einen Freispruch vom Vorwurf des qualifizierten Raubs. Er bem�ngelt die Beweisw�rdigung der Vorinstanz.
Die Vorinstanz befasst sich eingehend mit der Identifikation des Beschwerdef�hrers durch das Opfer als T�ter des Raubs. Sie geht ausf�hrlich auf die Fotokonfrontation ein und gelangt zum Schluss, diese sei so ausgestaltet und durchgef�hrt worden, dass der Wiedererkennung des Beschwerdef�hrers durch das Opfer hoher Beweiswert zukomme (Entscheid, S. 10 f.). Die Aussagen des Opfers w�rdigt die Vorinstanz einl�sslich (Entscheid, S. 11). Angebliche Ungereimheiten entkr�ftet sie mit sachlichen Argumenten (Entscheid, S. 12). Ein Motiv f�r eine Falschbeschuldigung schliesst sie aus (Entscheid, S. 15). Auch mit den weiteren, den Beschwerdef�hrer belastenden Indizien setzt sie sich sorgf�ltig und nachvollziehbar auseinander (Entscheid, S. 17). Inwiefern die Vorinstanz in Willk�r im oben umschriebenen Sinn verfallen sein k�nnte, geht aus der Beschwerde nicht hervor. Ohne auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid einzugehen, behauptet der Beschwerdef�hrer lediglich, die Identifikation durch das Opfer sei ungen�gend erfolgt, er sei unschuldig und befinde sich als "politische Geisel" im Gef�ngnis. Diese appellatorische Kritik gen�gt den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Entsprechend dem Verfahrensausgang hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Gew�hrung eines Rechtsbeistandes ist abzuweisen, weil die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG). Der finanziellen Lage des Beschwerdef�hrers ist bei der Bemessung der Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeist�ndung wird abgewiesen.
Die reduzierten Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.