Source: https://www.arens-becker.com/de/leistungen/einkommensteuererklaerung-koeln-altstadt-sued/
Timestamp: 2019-05-24 09:20:20
Document Index: 132431288

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 10']

EInkommensteuererklärung Köln Altstadt-Süd / arens + becker
Einkommensteuererklärung Köln Altstadt-Süd
Sie haben ein Geschäft in Köln-Altstadt-Süd und sind auf der Suche nach einer Steuerkanzlei, die sich mit dem Steuerrecht auskennt und eine Einkommensteuererklärung machen kann. Wir von der Kanzlei Arens & Becker haben unsere Räumlichkeiten im Kölner Rheinauhafen, nicht weit von Ihrem Firmensitz in Köln-Altstadt-Südentfernt. Wir haben einige Kunden in Köln-Altstadt-Süd und können auch Sie bei Aufgaben in Bezug auf die Erstellung einer Einkommensteuererklärung umfassend beraten.
Eine erhebliche Steuerersparnis lässt sich erreichen, wenn ein Gebäude erworben wird, das nach dem Erwerb saniert wird. Zu Beachten ist aber: Erfolgt die Sanierung in den ersten drei Jahren nach dem Erwerb, nimmt die Steuerbehörde anschaffungsnahen Aufwand an, wenn die Sanierungskosten 15 % der Anschaffungskosten für das Gebäude übersteigen (§ 6 Abs. 1 Ziffer 1 a EStG). In diesem Fall sind die (gesamten) Sanierungskosten nicht in voller Höhe, sondern nur über die Abschreibung mit 2 % (bzw. 2,5%) pro Jahr abzuziehen. Die 15%- Grenze sollte eingehalten werden, ggf. durch (teilweise) Verschiebung der Sanierung.
Wie erfolgt eine Kalkulation der mit der Anschaffung verbundenen Kosten? Im Kaufvertrag steht nur der Kaufpreis für das Gesamtobjekt (Grundstück + Gebäude). Die Finanzverwaltung prüft die in der Steuererklärung angegebenen Werte, stellt eigene Ermittlungen an. Nicht zulässig ist es, den vom Gutachterausschuss für das Grundstück ermittelten Wert vom Gesamtkaufpreis für die Immobilie abzuziehen. Das Finanzamt berechnet die Anschaffungskosten für das Gebäude nach eigenen Kriterien.
Sind die Umbauten so umfassend, dass ein anderer Gebäudestandard erreicht wird, kann auch nach drei Jahren Herstellungsaufwand vorliegen. Wir würden raten, sich die von Finanzamt vorgegebenen Kriterien genau anzusehen, um nicht hinterher enttäuscht zu werden, wenn wenn ein geplanter Steuervorteil nicht eintritt.
Wenn beide Ehepartner ein Arbeitszimmer nutzen, waren bisher –bei Vorliegen der hierfür geltenden Voraussetzungen- lediglich insgesamt 1.250 Euro steuerlich absetzbar. Die Finanzverwaltung hat diese objektbezogene Betrachtung aufgegeben. Es sind nun maximal 1.250 Euro je Ehegatte abzugsfähig, wenn die Kosten für das Arbeitszimmer entsprechend hoch sind.
Aufwände für haushaltsnahe Beschäftigungen sind auf Antrag bis zu 20 % von maximal 20.000 Euro = 4.000 Euro steuerlich abzugsfähig bei einem sozialversicherungspflichtigen Job (§ 35 a Abs. 2 EStG) und bis zu 20 % der Aufwendungen, maximal 510 Euro, bei einem Minijob (§ 35 a Abs. 1 EStG). Bitte beachten Sie: Sind Sie Mieter, ergeben sich die abzugsfähigen Kosten aus der Nebenkostenabrechnung (=Bescheinigung nach § 35 a EStG). Es sind dies die anteiligen Kosten für den Hausmeister, die Hausreinigung und Wartung.
Von den Aufwendungen für Renovierungs- Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind 20 % der Kosten, maximal 1.200 Euro abzusetzen (§ 35 a Abs. 3 EStG). Darauf sollten Sie achten: Es sind nur die Lohnanteile aus den Handwerkerrechnungen begünstigt, nicht die Kosten für das Material. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass auf der Handwerkerrechnung die Lohnkosten separat ausgewiesen werden.
Von den Leistungen für die Kinderbetreuung sind 2/3 der Aufwendungen, höchstens jedoch 4.000 Euro je Kind, als besondere Ausgaben absetzbar (§ 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG). Hierfür müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein: