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Timestamp: 2019-05-26 05:54:51
Document Index: 379692061

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 4', '§ 6', '§ 351', '§ 351', '§ 1', '§ 358', '§ 5', '§ 362', '§ 25', '§ 38', '§ 30', '§ 35', '§ 25', '§ 354']

Der Autor referiert und kommentiert höchstgerichtliche Entscheidungen (OGH und VwGH) aus den Jahren 2010 und 2011, die für Sachverständige wichtige Rechtsfragen betreffen, wie Enteignung und Enteignungsentschädigung (insbesondere zu Bauerwartungsland und pauschalierte Wiederbeschaffungskosten), Liegenschaftsbewertung und Haftung des Sachverständigen.
Dipl-Ing Dr Peter Höller
Die Bedeutung der Lawinengefahrenstufe und des Lawinengefahrenberichtes bei der Beurteilung der lokalen Lawinengefahr
Die Einschätzung der lokalen Lawinengefahr ist ein äußerst schwieriges Unterfangen. Ein Hilfsmittel zur Beurteilung der Lawinengefahr ist der Lagebericht und die Gefahrenstufe der amtlichen Lawinenwarndienste. Freilich können diese Quellen die Einzelhangbeurteilung nicht ersetzen; eigene Beobachtungen und Erhebungen im Gelände sind unumgänglich. Die Einschätzung der lokalen Lawinengefahr und damit sämtliche einhergehende Entscheidungen dürfen nicht alleine auf einfachen strategischen Methoden fußen.
em.o. UnivProf Arch Dipl-Ing BM Dr techn Horst Gamerith
So manch moderne Bauweise ist im Sinne der Nachhaltigkeit neu zu überdenken
Ich meine, wenn man den Begriff „Nachhaltigkeit“ im ursprünglichen Sinn gerecht werden will, haben vor allem werterhaltende Bauweisen sich nicht an momentanen Trends zu orientieren, sondern haben längerfristigen Bedürfnissen unserer Gesellschaft und ihrer kulturellen Verantwortung zu entsprechen. Energiesparen und Ressourcenschonung sind angesagt, doch diese Herausforderung bedarf erweiterter Ansätze und darf nicht auf überdimensionierte Dämmdicken und auf Lüftungssysteme, wie es das Passivhaus vorgibt, reduziert werden. Wir erkennen nun öfters die sinnvollen Systemgrenzen unserer endlichen Möglichkeiten.Diese Erkenntnisse können mit dem lateinischen Wort “ratio“ umschrieben werden. Dem Zeitgeist entsprechend setzt sich zunehmend in unserer Gesellschaft auch ein ökologisches Bewusstsein durch. Diese Tendenzen in die richtige Richtung bezeichne ich als den „ökologischen Rationalismus.“ Eine so reduzierte Materialpalette und in Erfüllung gestellter Aufgaben entsprechende Konstruktionen, die zur gegebenen Zeit, auch wieder in Stoffgruppen zerlegbar sind und vorwiegend einer Wiederverwertung zugeführt werden können, sind aufzuzeigen. Errichte damit, mit ratio - lateinisches Wort für (Haus)verstand - Bauwerke, die den Bedürfnissen unserer Gesellschaft in energetischen und kulturellen Belangen gerecht werden, jedoch für nachfolgende Generationen keine Danaergeschenke sind!
Grundstücksbewertung im Bauland - Auswirkungen wertbildender Merkmale auf den Verkehrswert (Teil II)
Ing Andreas Wollein, MRICS
Umsatzsteuer im Bewertungsverfahren
Bei der Anwendung mehrerer Bewertungsverfahren innerhalb eines Gutachtens kommt es durch unterschiedliche Ansätze bei der Berücksichtigung der Umsatzsteuer häufig zu falschen Berechnungen.
Der gängigen Praxis entspricht nun - hauptsächlich bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern - die Errechnung eines Sachwertes (mit Ansatz von Herstellungskosten inkl. USt.) und die „Verprobung“ bzw. Gewichtung mit dem Ertragswert. Die Regel, wonach der Ertragswert immer die Nettobestandzinse ohne USt zur Grundlage hat, macht allerdings eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse (Sachwert und Ertragswert) nicht möglich.
Das Ertragswertverfahren (sowie auch das Discounted Cash Flow-Verfahren) ist grundsätzlich nur im System „gewerblicher Vermieter“ möglich, da eine Anpassung des Verkehrswertes auf das System „Endverbraucher“ nicht möglich ist. Bei eigengenutzten Immobilien ist die Bewertung oder Plausibilisierung mittels Ertragswertverfahren daher prinzipiell falsch!
ao UnivProf Dr Wolfgang Feilmayr
Korrespondenz: Stellungnahme zum Beitrag "Hedonische Verfahren in der Immobilienbewertung"
§ 4 Abs 3 Satz 2 und § 6 Abs 2 letzter Satz SDG europarechtswidrig (?) (mit Anmerkung von H. Krammer)
Privatgutachten im Zivilprozess (§§ 351 ff ZPO) (mit Anmerkung von H. Krammer)
Zur Bedeutung der Eintragung in die Sachverständigenliste für ein bestimmtes Fachgebiet (§ 351 ZPO, § 1 SDG) - zur Beeidigung des Sachverständigen (§ 358 ZPO, § 5 SDG) - Bestellung eines weiteren Sachverständigen (§ 362 Abs 2 ZPO) (mit Anmerkung von H. Krammer)
Gebührenzuspruch an einen erfolgreich wegen Befangenheit abgelehnten Sachverständigen (§ 25 Abs 3 GebAG) - Rechtzeitigkeit der Gebührenverzeichnung (§ 38 Abs 1 GebAG) - Hilfskraftkosten (§ 30 GebAG)
Gebühr für Ergänzung oder Erläuterung des Gutachtens (§ 35 Abs 2 GebAG)
Zur Warnpflicht des Sachverständigen (§ 25 Abs 1a GebAG)
Zur Frage des Ersatzes der durch Säumnis des Sachverständigen verursachten Kosten (§ 354 Abs 1 ZPO)
Amtsdolmetscher/-innen am Landesgericht für Strafsachen Wien und am Arbeits- und Sozialgericht Wien ab 1.7.2011 (mit Anmerkung von H. Krammer)
Delegiertenversammlung 2011 in Graz
Vizepräsident Ing Adolf Stumpfl beendet seine Tätigkeit
Kassenwart Arch Mag Horst Holstein legt seine Funktion zurück
Zahltag Finanz- und Wirtschaftskrise und ökonomische Prinzipien