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Timestamp: 2016-10-25 12:02:21
Document Index: 296691668

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 387/05 (07.04.2006)
X.________, 1957, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Gabriela Gwerder, Langstrasse 4, 8004 Z�rich,
Der 1957 geborene X.________ war im Rahmen seiner seit April 1999 bei der Firma Q.________ ausge�bten T�tigkeit als Bauhilfsarbeiter bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 29. Oktober 2001 erlitt er bei einem Sturz von ca. zweieinhalb Metern H�he am rechten Bein eine mehrfragment�re, dislozierte Pilon-Tibiale-Fraktur und eine nicht dislozierte Fibulak�pfchenfraktur sowie am linken Bein eine intraartikul�re distale Tibiafraktur (Austrittsbericht des Spitals Y.________ vom 22. November 2001). In Anerkennung ihrer Leistungspflicht richtete die SUVA nach dem Ereignis vom 29. Oktober 2001 Taggelder aus und kam f�r die Heilbehandlung auf, welche Leistungen sie per 30. November 2003 einstellte (Schreiben vom 1. Dezember 2003). Mit Verf�gung vom 23. Dezember 2003 sprach die SUVA zudem f�r die verbleibenden Beeintr�chtigungen des Geschehnisses ab 1. Dezember 2003 eine Invalidenrente auf der Basis einer 21%igen Erwerbsunf�higkeit sowie eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 15 % zu. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest, erh�hte aber den versicherten Verdienst auf Fr. 48'518.- (Einspracheentscheid vom 12. Juli 2004).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 23. August 2005 ab.
X.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, ihm eine dem Invalidit�tsgrad entsprechende Rente zuzusprechen, und es sei die Integrit�tsentsch�digung neu festzusetzen; eventualiter sei die Sache zwecks erg�nzender medizinischer Abkl�rungen an die SUVA zur�ckzuweisen.
Im gerichtlichen Entscheid und im Einspracheentscheid vom 12. Juli 2004 haben Vorinstanz und SUVA die Grunds�tze �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 UVG) vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1) zutreffend dargelegt. Richtig ist sodann der Hinweis, dass sich bei organischen Unfallfolgen die ad�quate, d.h. rechtserhebliche Kausalit�t weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt; weshalb die Ad�quanz gegen�ber dem nat�rlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbstst�ndige Bedeutung hat (BGE 118 V 291 Erw. 3a, 117 V 365 Erw. 5c/bb mit Hinweisen; RKUV 2004 Nr. U 505 [U 116/03] S. 249 Erw. 2.1; vgl. auch BGE 128 V 172 Erw. 1c). Im Weitern werden die gesetzlichen Regelungen �ber die Voraussetzungen und H�he einer Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 f. UVG in Verbindung mit Art. 36 UVV sowie Anhang 3 zur UVV) richtig wiedergegeben. Gleiches gilt hinsichtlich des Zusammentreffens verschiedener Schadensursachen gem�ss Art. 36 Abs. 2 UVG (BGE 126 V 117 Erw. 3a, 121 V 333 Erw. 3c, 113 V 58) sowie mit Bezug auf die Erw�gungen zum Beweiswert und zur W�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Darauf wird verwiesen. Das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), welches mit Bezug auf den Zeitraum von seinem In-Kraft-Treten am 1. Januar 2003 bis zum Erlass des Einspracheentscheids (BGE 121 V 366 Erw. 1b, 116 V 248 Erw. 1a) anwendbar ist (BGE 130 V 445 Erw. 1), hat zu keiner �nderung dieser Rechtslage gef�hrt.
Strittig sind der Umfang des Rentenanspruchs sowie die H�he der Integrit�tsentsch�digung.
2.1 Die Vorinstanz hat in einl�sslicher W�rdigung der Akten und mit in allen Teilen �berzeugender Begr�ndung die Schlussfolgerung der SUVA best�tigt, wonach der Unfall vom 29. Oktober 2001 insoweit nachhaltigen Einfluss auf die verwertbare Restarbeitsf�higkeit aus�bt, als dem Beschwerdef�hrer die Hilfst�tigkeit auf dem Bau unzumutbar geworden, eine vorwiegend sitzende T�tigkeit mit Tragen von Lasten bis 5 kg ohne Geh- und Stehleistungen und ohne Besteigen von Treppen hingegen ganztags m�glich ist.
2.2 Was letztinstanzlich hiegegen vorgebracht wird, ist nicht stichhaltig. Unbegr�ndet ist namentlich der Einwand, das kantonale Gericht habe zu Unrecht die Frage, ob mit einem lumbalen R�ckenleiden eine ganztags sitzenden T�tigkeit �berhaupt aus�bbar sei, nicht gepr�ft. Nachdem es mit zutreffenden Erw�gungen, worauf verwiesen wird, ausschloss, dass die chronisch rezidivierenden Kreuzschmerzen (Austrittsbericht der Rehaklinik Z.________ vom 26. November 2002) mit dem Unfall in einem ad�quat kausalen Zusammenhang stehen, hat der Unfallversicherer gerade nicht - auch nicht im Sinne von Art. 36 Abs. 2 UVG - f�r die unfallfremde Gesundheitssch�digung mit allf�lliger Auswirkung auf die Erwerbsf�higkeit einzustehen (BGE 126 V 117 Erw. 3b mit Hinweisen). Hinzu kommt, dass die �rzte der Rehaklinik beim Austritt Ende November 2002 in Ber�cksichtigung des R�ckenleidens erwarteten, dass der Beschwerdef�hrer in den kommenden Monaten eine vorwiegend sitzende T�tigkeit ganztags werde aus�ben k�nnen (Austrittsbericht vom 26. November 2002). In �bereinstimmung hiermit gelangten sowohl der Kreisarzt Dr. med. J.________ anl�sslich seiner Abschlussuntersuchung am 1. Juli 2003, als auch der im Rahmen des Einspracheverfahrens zur �rztlichen Beurteilung durch die SUVA am 2. Juli 2004 intern beigezogene Chirurg Dr. med. S.________ - welcher Kenntnis der Ergebnisse der zwischenzeitlich am 19. Mai und 10. Juni 2004 am Spital A.________ erfolgten ambulanten Untersuchung zur Abkl�rung der lumbalen R�ckenschmerzen hatte - zum Schluss, eine ganztags vorwiegend sitzende T�tigkeit sei dem Versicherten zumutbar. Selbst wenn sich die tieflumbalen R�ckenbeschwerden, welchen eine auf die funktionelle Beinverl�ngerung infolge der Spitzfussstellung zur�ckzuf�hrende Wirbels�ulenfehlhaltung bei rechtsseitigem Beckenhochstand zu Grunde liegt (Bericht der Rheumaklinik und Institut f�r Physikalische Medizin am Spital A.________ vom 11. Juni 2004), verschlimmert haben, wirkt sich die geringe relative Beinl�ngendifferenz wegen des Spitzfusses (zudem bei angepassten orthop�dischen Schuhen) nach Ansicht des Dr. med. S.________ bei der Arbeit im Sitzen �berhaupt nicht aus. Ebenso wenig w�re der Beschwerdef�hrer aus einhelliger �rztlicher Sicht aufgrund der objektivierbaren somatischen Befunde weiterhin auf den Gebrauch der Gehst�cke angewiesen. Zu Recht stellte das Gericht daher nicht auf die hiezu im Widerspruch stehende Einsch�tzung der zumutbaren Restarbeitsf�higkeit des Hausarztes Dr. med. D.________ in seinem Bericht vom 21. Mai 2003 ab. Mit knapper Begr�ndung hielt er lediglich fest, dass die medizinische Situation seit dem Austritt aus der Rehaklinik station�r sei, weshalb weiterhin eine volle Arbeitsunf�higkeit bestehe. Hinsichtlich des R�ckenleidens gibt Dr. med. D.________ �berdies lediglich die subjektiv empfundenen Beschwerden des Versicherten wieder, indem er ausf�hrte, dieser klage nach l�ngerem Sitzen �ber R�ckenschmerzen und gehe weiterhin an St�cken. Schliesslich kann der Beschwerdef�hrer ebenso wenig etwas aus dem letztinstanzlich aufgelegten Zeugnis des Hausarztes vom 29. August 2005 zu seinen Gunsten ableiten, da es jeglicher Begr�ndung der ab 29. Oktober 2001 attestierten vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit entbehrt, sodass nicht darauf abgestellt werden kann. Bei dieser Aktenlage er�brigen sich, entgegen dem beschwerdef�hrerischen Eventualantrag, weitere medizinische Abkl�rungen.
2.3 Mit Blick auf die von Dr. med. S.________ in Bezug auf die Fehlhaltung des R�ckens und des Gebrauchs der Gehst�cke genannte psychogene �berlagerung und die im Bericht der Rheumaklinik und Institut f�r Physikalische Medizin vom 11. Juni 2004 erw�hnten Hinweise auf eine Symptomausweitung, fehlt es hinsichtlich einer psychogenen St�rung schon am ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfallgeschehen vom 29. Oktober 2001, wie die SUVA zu Recht in ihrem Einspracheentscheid festhielt, da die hiezu praxisgem�ss erforderlichen Kriterien nicht erf�llt sind (BGE 123 V 103 Erw. 3d, 115 V 140 Erw. 6).
3.1 Die der Invalidit�tsbemessung zu Grunde liegenden Eckdaten des Einkommensvergleichs bestreitet der Beschwerdef�hrer zu Recht nicht. Da die Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid vom 12. Juli 2004 zur Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) zudem auch auf die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) abstellte (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen), braucht es keiner abschliessenden Beurteilung, ob die vom Unfallversicherer ebenfalls beigezogenen Lohnangaben aus der Dokumentation �ber die Arbeitspl�tze (DAP) den zur Rechtskonformit�t der DAP-Invalidit�tsbemessung entwickelten Kriterien (BGE 129 V 472) entsprechen. Des Weiteren resultiert unter Ber�cksichtigung einer Nominallohnentwicklung f�r M�nner (BGE 129 V 410 Erw. 3.1.2) f�r das Jahr 2003 von 1,3 % (Die Volkswirtschaft 6-2005, S. 83 Tabelle B 10.3) - anstelle des von der SUVA angenommenen Prozentsatzes von 1,4 % - jedenfalls kein h�herer als der vom kantonalen Gericht und der Beschwerdegegnerin angenommene Invalidit�tsgrad von 21 %. Der Vorinstanz folgend ist somit festzustellen, dass kein Anspruch auf die beantragte h�here Rente besteht.
3.2 Schliesslich er�brigen sich Weiterungen zur Bemessung der Integrit�tsentsch�digung, da hiezu in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Einwendungen erhoben wurden und auch sonst wie nicht ersichtlich ist, inwiefern die diesbez�gliche Festsetzung des Unfallversicherers unzutreffend sein sollte. Damit hat es bei der vom vorinstanzlichen Gericht best�tigten Integrit�tsentsch�digung von 15 % sein Bewenden.