Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.85644.de
Timestamp: 2020-02-27 07:45:18
Document Index: 80007726

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 110', '§ 25', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Linguistik/Language Sciences (Hauptfach) der Universität Bremen vom 14. Oktober 2007 01.10.2007
§ 2 - Studienaufbau und -struktur 01.10.2007
§ 3 - Prüfungsvorleistungen 01.10.2007
§ 4 - Prüfungen 01.10.2007
§ 5 - Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen 01.10.2007
§ 6 - Prüfungsanforderungen der Bachelorprüfung 01.10.2007
§ 7 - Abschlussmodul, Bachelorarbeit und Kolloquium 01.10.2007
§ 8 - Gesamtnote der Bachelorprüfung 01.10.2007
§ 9 - Zeugnis und Urkunde 01.10.2007
§ 10 - Inkrafttreten 19.09.2014
[Anlagen] 01.10.2007
Anlage 1 - Prüfungsanforderungen und Musterstudienplan 1 01.10.2007
Anlage 2 - Belegvoraussetzungen 01.10.2007
Veröffentlichungsdatum:20.03.2008 Inkrafttreten19.09.2014 Zuletzt geändert durch:§ 10 geändert durch Verordnung vom 11.09.2014 (Brem.ABl. S. 1248)
FundstelleBrem.GBl. 2008, 167
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Linguistik/Language Sciences (Hauptfach) der Universität Bremen vom 14. Oktober 2007 (Brem.GBl. 2008, 167), zuletzt § 10 geändert durch Verordnung vom 11. September 2014 (Brem.ABl. S. 1248)"
juris-Abkürzung: LingLScHfBacfPO BR
Ausfertigungsdatum: 14.10.2007
Fundstelle: Brem.GBl. 2008, 167
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 10 geändert durch Verordnung vom 11.09.2014 (Brem.ABl. S. 1248)
Der Rektor der Universität Bremen hat am 17. Januar 2008 nach § 110 Abs. 2 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339) die fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang „Linguistik/Language Sciences” (Hauptfach) in der nachstehenden Fassung genehmigt.
Für den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengang „Linguistik/Language Sciences” sind insgesamt 180 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem Europäischen Kreditpunktesystem zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 6 Fachsemestern.
dem Hauptfach Linguistik/Language Sciences einschließlich Praxisphase/Auslandsaufenthalt mit 90 CP,
„General Studies” (45 CP) sowie
Für das Nebenfach werden vom Fachbereich Empfehlungen für Fächerkombinationen ausgesprochen, die in entsprechenden Veröffentlichungen bekanntgegeben werden.
(2) Der Studienaufbau besteht aus:
dem Pflichtbereich (60 CP) mit den Modulen:
LS 1 Allgemeine Linguistik (15 CP),
LS 2 Computerlinguistik (5 CP),
LS 3 Angewandte Linguistik (5 CP),
LS 4 Projekt (5 CP),
LS 5 ein Auslands-/Praxismodul (15 CP),
LS 6 Abschlussmodul inklusive Bachelorarbeit (15 CP).
dem Wahlpflichtbereich (30 CP), in dem die folgenden Module belegt werden:
im Umfang von 20 CP Module aus einem der drei Schwerpunkte:
Schwerpunkt 1: Typologie und Sprachdokumentation,
Schwerpunkt 2: Computerlinguistik und Informationsmanagement,
Schwerpunkt 3: Sprachmanagement und Internationale Kommunikation.
im Umfang von 10 CP ein Modul aus einem anderen als dem gewählten Schwerpunkt.
dem General Studies Bereich (45 CP), in dem Module ausgewählt werden können aus:
allen Angebote aus dem „Pool General Studies” des FB 10,
sonstigen Angeboten anderer Fachbereiche der Universität Bremen, sofern diese für den General Studies Bereich zugelassen sind.
(3) Das Studium ist in Module gegliedert, die jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Module, die im 5. Semester beginnen, müssen im 5. Semester abgeschlossen werden können. Die im Studienplan vorgesehenen Pflicht- und Wahlpflichtmodule werden im jährlichen Turnus angeboten.
(5) Module werden in deutscher oder in englischer Sprache durchgeführt.
(6) Das Studium beinhaltet ein Projekt (Modul LS4) im Umfang von 5 CP, das thematisch an eines der Module LS1, LS2 oder LS3 gekoppelt ist. Die Studierenden wählen sich ein Modul und treffen mit dem/der jeweils zuständigen Modulverantwortlichen Absprachen über Art, Form und Inhalt des Projektes.
(7) Das Studium beinhaltet ein obligatorisches Praxismodul (Praktikum oder alternativ Auslandsaufenthalt), das im In- oder Ausland in Form eines Auslandsstudiums, einer Feldforschung, einer Recherche oder eines Betriebspraktikums durchgeführt werden kann. Vor Beginn des Praxismoduls wird eine Vereinbarung über Art, Inhalt und Umfang des Aufenthaltes zwischen dem/der Studierenden und dem/der Modulverantwortlichen abgeschlossen (Learning Agreement). Für das Praxismodul werden 15 CP vergeben, dies entspricht einer Dauer von ca. 3 Monaten. Das Praxismodul kann zeitlich in einem Stück oder aufgeteilt auf zwei Phasen durchgeführt werden. Näheres regelt die Praktikumordnung.
Thesenpapier von 2 bis 3 Seiten mit Präsentation und Diskussion in der Lehrveranstaltung,
Kurzklausur (45 Minuten),
Erstellung von Protokollen,
Hausarbeit als selbstständige Bearbeitung eines Themas innerhalb von zwei Wochen.
(4) Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag eines Prüfers/einer Prüferin weitere Formen für Prüfungsvorleistungen zulassen.
(5) Sofern in der Anlage 1 zu dieser Ordnung die Form der Prüfungsvorleistung nicht festgelegt ist, kann der Prüfer/die Prüferin eine Form gemäß Absatz 3 festlegen. Formen, Fristen und Umfang von Prüfungsvorleistungen werden zu Beginn des Moduls bekannt gegeben.
(6) Nicht bestandene Prüfungsvorleistungen können zweimal im selben Semester wiederholt werden. Wiederholungen können auch in einer anderen als der ursprünglich vorgesehenen Form erbracht werden. Weitere Wiederholungen sind nach Maßgabe des/der Modulbeauftragten entweder im selben Semester oder erst dann möglich, wenn das Modul erneut angeboten wird.
Klausur von zwei bis vier Stunden Dauer,
Praktikum-/Auslandsbericht,
(3) Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag eines Prüfers/einer Prüferin weitere Prüfungsformen zulassen.
(4) Sofern in der Anlage 1 zu dieser Ordnung die Prüfungsform nicht festgelegt ist, kann der Prüfer/die Prüferin eine Prüfungsform gemäß Absatz 2 festlegen. Formen, Fristen und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des Moduls mitgeteilt.
(5) Prüfungen nach Absatz 2, Ziffer 1 und 3 können auch als Gruppenprüfung mit bis zu 3 Teilnehmenden erbracht werden.
(6) Anmeldungen zu Modulprüfungen erfolgen zwei Wochen vor dem Termin an dem die Prüfung stattfindet. Nach erfolgter Anmeldung sind die Prüfungstermine bindend. Rücktritte sind nur auf begründeten Antrag und mit Genehmigung des Prüfungsausschusses möglich.
(1) Die Prüfungsanforderungen sind in Anlage 1 aufgeführt.
(2) Die Anmeldung zu einigen Modulen ist gemäß Anlage 2 nur möglich, wenn zuvor andere Module erfolgreich abgeschlossen sind.
Abschlussmodul, Bachelorarbeit und Kolloquium
(1) Voraussetzung zur Anmeldung zum Abschlussmodul ist der Nachweis von mindestens 75 CP. Das Praktikum-/Auslandsmodul muss abgeschlossen sein.
(2) Für das Abschlussmodul werden 15 CP vergeben.
(3) Das Abschlussmodul besteht aus der Bachelorarbeit im Umfang von 8 CP und einer Ringvorlesung mit Workshop im Umfang von 7 CP.
(4) Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt 12 Wochen. Ihr Umfang soll 30 Seiten (ohne Anlagen) für Einzelarbeiten nicht überschreiten. Bei Gruppenarbeiten erweitert sich der maximale Umfang auf 60 Seiten (ohne Anlagen).
(5) Der Prüfungsausschuss kann auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung der Bearbeitungszeit um maximal zwei Wochen genehmigen.
(6) Die Bachelorarbeit wird als Einzel- oder als Gruppenarbeit mit bis zu 2 Personen erstellt. Bei einer Gruppenarbeit muss der Beitrag jedes einzelnen Gruppenmitglieds klar erkennbar, abgrenzbar und bewertbar sein.
(7) Die Bachelorarbeit wird in deutscher oder englischer Sprache angefertigt. Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag andere Sprachen zulassen, sofern die Betreuung und Bewertung gewährleistet sind.
Die Gesamtnote der Bachelorprüfung wird aus den Noten der studienbegleitenden Modulprüfungen und des Abschlussmoduls gebildet. Die Note des Abschlussmoduls macht 25% der Gesamtnote aus. Die übrigen 75% werden aus den mit den Leistungspunkten gewichteten Noten der Module gebildet, in denen benotete Prüfungen abgelegt werden. Unbenotete Leistungen werden bei der Notenbildung nicht berücksichtigt.
(2) Das Zeugnis enthält Angaben gemäß § 25 Abs. 1 Allgemeiner Teil der Bachelor-Prüfungsordnungen der Universität Bremen und weist die Fachrichtung aus.
(1) Die Prüfungsordnung tritt nach Genehmigung durch den Rektor mit Wirkung vom 1. Oktober 2007 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2007/08 erstmals im Bachelorstudiengang „Linguistik/Language Sciences” (Hauptfach) ihr Studium aufnehmen.
(2) Der Bachelorstudiengang „Linguistik/Language Sciences” (Hauptfach) wird mit Ablauf des Sommersemesters 2015 eingestellt, die Prüfungsordnung vom 14. Oktober 2007 tritt mit Ablauf des 30. September 2015 außer Kraft. Die im Studiengang immatrikulierten Studierenden müssen spätestens bis zum 30. September 2015 das Studium endgültig abgeschlossen haben. Sie müssen ihre letzte Prüfungsleistung bis zum 10. Januar 2015 anmelden. Die Anmeldung zur Bachelorarbeit muss bis zum 15. April 2015 erfolgen.
Anlage 1: Prüfungsanforderungen Hauptfach
Anlage 2: Belegvoraussetzungen
zur BPO „Linguistik / Language Sciences”:
TP CP PVL Prüfungsform 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem.
Allgemeine Linguistik P 15 Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft MP Ja Gem. § 4 (2),
Ziff. 1-3 2 S2
Tutorium 1 Ü
Introduction to the linguistics of text and discourse 2 S
Sprachen der Welt 2 S
Computerlinguistik P 5 Einführung in die Computerlinguistik I MP Ja Gem. § 4 (2),
Ziff. 1-3 2 S
Einführung in die Computerlinguistik II 2 S
Angewandte Linguistik P 5 Introduction to applying linguistics MP Ja Gem. § 4 (2),
Einführung in die angewandte Linguistik - Sprache und Beruf 2 S
Projekt P 5 Projekt Ja Gem. § 4 (2),
Ziff. 4 2 S
LS 5 Praxis-/Auslandsmodul P 15 Entsprechend Absprache mit Modulverantwortlichen MP Auslands-/Praktikumbericht X
LS 6 Abschlussmodul P 15 Ringvorlesung TP 7 Nein Präsentation 1 S
Workshop 1 S
Bachelorarbeit 8 Bachelorarbeit X
Schwerpunkt 1: Typologie und Sprachdokumentation
Vielfalt und Einheit der Sprachstruktur WP 10 Einführung in die Typologie und Universalienforschung MP Ja Gem. § 4 (2),
Sprachliche Phänomene im crosslinguistischen Vergleich 2 S
TD 2 Sprachdokumentation:
Strukturkurs WP 10 Theorie und Methodologie der Sprachdokumentation MP Ja Gem. § 4 (2),
Beschreibung einer gegebenen Objektsprache 2 S
TD 3 Sprachdokumentation:
Anwendungsbereiche WP 10 Sprachkontakt, Sprachwechsel, Sprachtod MP Ja Gem. § 4 (2),
Bedrohte Sprachen, Regionalsprachen, Minderheitensprachen 2 S
Schwerpunkt 2: Computerlinguistik und Informationsmanagement
Symbolische Sprachverarbeitung WP 10 Einführung in die computergestützte Grammatiktheorie MP Ja Gem. § 4 (2),
Computerlinguistische Implementation 2 S
Statistische Sprachverarbeitung WP 10 Einführung in die korpusgestützte Grammatiktheorie MP Ja Gem. § 4 (2),
Stochastische Verfahren in der Sprachverarbeitung 2 S
Sprachtechnologie WP 10 Einführung in die Sprachtechnologie MP Ja Gem. § 4 (2),
Projekte aus Anwendungen der Sprachtechnologie 2 S
Schwerpunkt 3: Sprachmanagement und Internationale Kommunikation
Sprache im Unternehmen WP 10 Unternehmenskommunikation MP Ja Gem. § 4 (2),
Sprache in Werbung und Öffentlichkeit 2 S
Sprache und Internationale Kommunikation WP 10 Übersetzen und Dolmetschen als interkulturelle Kommunikation MP Ja Gem. § 4 (2),
English as a global(ized) language 2 S
Sprache und Medien WP 10 Sprache und Journalismus MP Ja Gem. § 4 (2),
Language and the media 2 S
WP 45 Auswahl aus allen Angeboten des „General Studies”-Pools des FB 10 lt. Veranstalter
WP Auswahl aus allen Angeboten des „General Studies”-Pools der Universität, soweit zur Teilnahme freigegeben lt. Veranstalter
1 Der Musterstudienplan stellt für die Studierenden eine Empfehlung für den sachgerechten Ablauf des Studiums dar.
2 In der Regel finden Veranstaltungen in der angegebenen Veranstaltungsform statt. Änderungen sind jedoch in Einzelfällen möglich.
Erläuterung: Lehrveranstaltungsformen: V = Vorlesung, S = Seminar, Ü = Übung; P/WP: Pflicht-/Wahlpflicht; MP/TP: Modulprüfung/Teilmodulprüfung; PVL: Prüfungsvorleistung
Belegvoraussetzungen
Der erfolgreiche Abschluss von … ist Voraussetzung für Belegung der Module
LS 1-3 und Projekt (LS4) TD/CL/SIK 1-3
LS 5-6