Source: http://archiv.hagenow-land.de/ressorts/54/34687.html
Timestamp: 2019-05-19 21:36:31
Document Index: 180950671

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 34', '§ 34', '§ 3', '§ 34', '§ 4', '§ 47']

Öffentliche Bekanntmachung über die Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) zur Aufstellung einer Innenbereichs- und Ergänzungssatzung nach § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 und 3 BauGB
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Pritzier hat auf ihrer Sitzung am 06.03.2012 sowohl den Entwurf der Innenbereichs- und Ergänzungssatzung nach § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 und 3 BauGB, als auch den Entwurf der parallel aufgestellten 2. Flächennutzungsplanänderung im Ortsteil Schwechow beschlossen und bestimmt, hiermit die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB durchzuführen.
Das Plangebiet ist in dem unten stehenden Planausschnitt markiert. Das gesamte Satzungsgebiet umfasst eine Fläche von 3,7 ha, wovon 0,4 ha auf die Ergänzungsfläche entfallen, die gleichzeitig den Geltungsbereich der parallel aufgestellten 2. FNP-Änderung darstellt.
Planungsziel ist die Neuaufstellung einer Innenbereichs- und Ergänzungssatzung für die gesamte Ortslage von Schwechow. Hierbei soll die nördliche Außenbereichsfläche des Flurstücks 11/8 in den im Zusammenhang bebauten Ortsteil gemäß § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 BauGB einbezogen werden. Mit der späteren Rechtswirksamkeit dieser neuen Satzung wird im Ortsteil Schwechow die Rechtswirksamkeit der seit 1999 gültigen bisherigen Innenbereichs- und Abrundungssatzung aufgehoben.
Im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Planentwurfes nebst dem Entwurf der Begründung und den bisher vorgetragenen umweltrelevanten Stellungnahmen (Landkreis FD 68, StALU Schwerin Abteilung Naturschutz, Wasser und Boden) können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in die Plan- und Textunterlagen einsehen und während der Auslegungsfrist Anregungen, Bedenken und Hinweise schriftlich oder zu Protokoll vorbringen.
Es wird darauf hingewiesen, dass verspätet abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über die Satzung und die Flächennutzungsplanänderung gemäß § 4a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können und, dass ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.