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Timestamp: 2020-07-03 17:58:00
Document Index: 64667395

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 267', '§ 24', '§ 267', '§ 250', '§ 42', '§ 285', '§ 252', '§25', '§ 322', '§ 25', '§ 317']

Ranft Green Energy VI GmbH - bilanziell überschuldet - Diebewertung
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Auch dies ist eine Vermögensanlage, die man von der BaFin im Jahr 2017 hat von Unternehmensseite gestatten lassen. Nun legt man die Bilanz 2018 vor und es ist eine Bilanz, die den investierten Anlegern wohl kaum Freude machen wird, denn diese Bilanz weist eine bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft aus.
Ranft Green Energy VI GmbH
Die Ranft Green Energy VI GmbH beabsichtigt, von der Ranft Green Energy VI GmbH begebene Nachrangdarlehen öffentlich anzubieten. Ein vollständiger Verkaufsprospekt wird bei der Ranft Green Energy VI GmbH, Johann-Hammer-Str. 22, D-97980 Bad Mergentheim, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten.
Bad Mergentheim, 14. Februar 2017
Lagebericht zum 31.12.2018
A) Grundlagen des Unternehmens
Die Ranft Green Energy VI GmbH (im Folgenden auch: „Gesellschaft“ oder „RGE VI“ genannt) wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 29.08.2016 in Würzburg mit einem Stammkapital von EUR 25.000 gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Ulm erfolgte am 27.09.2016 unter HRB 734119.
Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochter der Gesellschafterin Ranft Projektpartner GmbH und damit Teil der Ranft Unternehmensgruppe.
Satzungsmäßiger Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere auch die Beteiligung an energieerzeugenden Unternehmen. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art gründen, übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen errichten.
Als Geschäftsführer der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag Herr Michael Ranft, Creglingen bestellt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Der Geschäftsführer ist zugleich Geschäftsführer der Gesellschafterin Ranft Projektpartner GmbH mit Sitz in Bad Mergentheim.
Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. Die Bereiche Verwaltung, Finanzen und Controlling insbesondere die Finanzbuchhaltung, das Forderungsmanagement und das Risikomanagement übernimmt die Ranft Projektpartner GmbH als Holding.
Die Gesellschaft hat als Finanzierungsvehikel Nachrangdarlehen mit der Emissionsbezeichnung „Ranft Green Energy VI – 2017“ mit einem Gesamtvolumen von EUR 5,0 Mio. angeboten. Die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Produktes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfolgte im Berichtsjahr 2017. Der Vertrieb wurde im Geschäftsjahr 2017 begonnen und in 2018 abgeschlossen.
Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr ein auf höchstens 20 Nachrangdarlehen beschränktes Angebot für Nachrangdarlehen unter der Bezeichnung „Ranft Green Energy VI – 2018 – 6 Jahre“ mit Laufzeiten von sechs Jahren und einem Gesamtvolumen von EUR 1,5 Mio. angeboten. Zum Bilanzstichtag wurden hieraus TEUR 357,0 aufgenommen.
Des Weiteren wurden im Berichtsjahr weitere Nachrangdarlehen unter der Bezeichnung „Ranft Green Energy VI – 2018“ mit Laufzeiten von zwei bis sechs Jahren und einem Monat mit einem Gesamtvolumen von EUR 1,5 Mio. angeboten. Je Laufzeit ist das Angebot auf höchstens 20 Nachrangdarlehen beschränkt. Zum Bilanzstichtag wurden hieraus TEUR 1.139 aufgenommen.
B) Wirtschaftsbericht
1) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Für die globale Entwicklung der Weltwirtschaft geht die OECD davon aus, dass im Jahr 2018 eine Wachstumsspitze erreicht wurde. Der Arbeitsmarkt hebt sich durch eine stabile Entwicklung hervor, Risiken im internationalen Handeln und im privaten Bereich haben hingegen eine leichte Dämpfung erfahren. Das globale Wirtschaftswachstum wird für das Jahr 2018 auf 3,7 Prozent geschätzt.
Die Entwicklung auf den für die Gesellschaft bedeutenden Märkten Deutschland und Italien zeigt, dass sich das deutsche Inlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 1,4% steigern konnte und das in Italien um 0,88%.
Die nationale Energiestrategie in Deutschland für die nächsten zehn Jahre beinhaltet die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen, den Ausbau von Erneuerbaren Energien, die Stärkung der Versorgungssicherheit, die Verringerung von Preisspannen für Energie, die Förderung nachhaltiger Mobilität und umweltfreundlicher Brennstoffe sowie das Auslaufen von Energieerzeugung aus Kohle. Auch in Italien rücken diese Ziele in den Vordergrund.
Im Jahr 2018 hat die EU mit dem Prozess der Umsetzung der im Energie- und Klimapaket „Saubere Energie für alle Europäer“ enthaltenen Maßnahmen wichtige Fortschritte gemacht. Es wurde mit der Governance-Verordnung ein neues Instrument zum Monitoring der Klimapolitik der einzelnen Mitgliedstaaten geschaffen, das diese dazu verpflichtet, bis Ende 2019 nationale Energie- und Klimapläne für die Periode 2021 bis 2030 vorzulegen. Mit den Neufassungen der Energieeffizienz und der Erneuerbare-Energien-Richtlinie wurden neue EUweite verbindliche Ziele eingeführt. Bis 2030 soll eine Energieeinsparung von 32,5 Prozent gegenüber dem prognostizierten Primärenergieverbrauch sowie ein Anteil von 32 Prozent Erneuerbaren Energien am Brutto-Endenergieverbrauch der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr erreicht werden. Eine Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Zielvorgaben ist für das Jahr 2023 vorgesehen.
In Italien wurde bereits im Vorjahr von der Regierung die nationale Energiestrategie (SEN – Strategia Energetica Nazionale) für den kommenden Zeitraum bis 2030 bekannt gegeben. Diese beinhaltet die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen, den Ausbau von Erneuerbaren Energien, die Stärkung der Versorgungssicherheit, die Verringerung von Preisspannen für Energie, die Förderung nachhaltiger Mobilität und umweltfreundlicher Brennstoffe sowie das Auslaufen von Energieerzeugung aus Kohle. Insgesamt strebt die italienische Regierung einen Anteil von 55% an Erneuerbaren Energieen an. Insbesondere der Ausbau der Photovoltaik-Kraftwerke soll bei der Umsetzung der SEN eine führende Rolle einnehmen. Regionen und Verwaltungen sollen hierzu Gebiete zur Nutzung erneuerbarer Energien bestimmen, die anderweitig nicht verwertbar sind.
In Deutschland hat sich die Große Koalition aus CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag zu den im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens vereinbarten Klimazielen 2020, 2030 und 2050 bekannt. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch soll bis 2030 auf etwa 65 Prozent ausgebaut werden. Die Energienetze sollen modernisiert und ausgebaut werden; durch neue Technologien und einer stärkeren Digitalisierung sowie mit einer besseren Zusammenarbeit der Netzbetreiber sollen die vorhandenen Netze höher ausgelastet werden. Zur Umsetzung der Klimaziele wurde in 2018 die „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ von der deutschen Regierung eingesetzt, diese entwickelte Maßnahmen zur strukturellen Entwicklung der Braunkohleregionen in Deutschland und erstellte in deren Abschlussbericht einen Zeitplan und benannte ein Enddatum für den deutschen Kohleausstieg für 2038.
2) Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 241,9 (VJ: TEUR 196,2) aus.
Die in der Planungsrechnung angesetzten Umsatzerlöse für das Berichtsjahr 2018 werden auf Grund der Periodenabgrenzung und Projektverschiebungen in 2019 realisiert.
Das Jahresergebnis ist planmäßig durch hohe Aufwendungen für die Konzeption, Platzierung und den Vertrieb der übrigen Nachrangdarlehen „Ranft Green Energy VI – 2017“ sowie durch die im Berichtsjahr neu angebotenen Nachrangdarlehen „Ranft Green Energy VI – 2018“ und „Ranft Green Energy VI – 2018 – 6 Jahre“ belastet.
Den laufenden Zinsaufwendungen von TEUR 375,6 (VJ:TEUR 87,4) aus den Nachrangdarlehen stehen Zinserträge von TEUR 447,0 (VJ: TEUR 95,6) gegenüber.
Die Gesellschaft hat bis zum Bilanzstichtag Ausleihungen an die Muttergesellschaft in Höhe von EUR 6,04 Mio. (VJ: EUR 3,09 Mio.) zur Finanzierung von Erneuerbaren Energien-Projekten von Unternehmen der Ranft Unternehmensgruppe ausgereicht. Aus diesen Investitionen resultieren die ausgewiesenen Zinserträge.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 547,0 (VJ: TEUR 195,6).
Zum 31.12.2018 valutiert das Eigenkapital mit TEUR -445,3 (VJ: TEUR -203,4) und die Gesellschaft weist somit in ihrer Bilanz in dieser Höhe einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus.
Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen zum Bilanzstichtag TEUR 0,0 (VJ: TEUR 309,9). Diesen stehen kurzfristige Forderungen von TEUR 547,0 und Verbindlichkeiten (ohne Nachrangdarlehen) von TEUR 215,3 (VJ: TEUR 127,2) gegenüber.
C) Angaben nach dem Vermögensanlagegesetz (VermAnlG)
Vergütungen im Sinne des § 24 Absatz 1 Satz 3 Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) wurden im abgelaufen Geschäftsjahr nicht gezahlt.
Für die Verwaltung der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr an die Gesellschafterin Ranft Projektpartner GmbH TEUR 24,0 entrichtet.
D) Prognosebericht
Das derzeit sehr günstige Marktumfeld für Geschäftsmodelle im Bereich der Erneuerbaren Energien hat die Gesellschafterversammlung in der Sitzung vom 29.01.2019 veranlasst die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zu erweitern um die Übernahme von Planungs- und Herstellungsleistungen für Energieerzeugungsanlagen als Generalunternehmer oder Generalübernehmer, den Handel mit Energieerzeugungsanlagen, den Erwerb von Energieerzeugungsanlagen und mit diesen in Verbindung stehendem Grundbesitz.
Die intensivierte Einbindung der Gesellschaft in die Aktivitäten der Ranft-Gruppe durch die Erweiterung der satzungsmäßigen Geschäftstätigkeit wird sich positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Die Gesellschaft profitiert hier insbesondere von der hervorragenden Marktposition der Ranft-Gruppe im Umfeld der Erneuerbaren Energien.
Es wird davon ausgegangen, dass es der Gesellschaft gelingen wird, sich zu attraktiven Konditionen zu finanzieren und in Projekte mit einer attraktiven Rendite zu investieren.
Vor diesem Hintergrund beurteilt die Geschäftsführung die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.
E) Chancen- und Risikobericht
1) Risikobericht
Es besteht grundsätzlich das dem Geschäftsmodell inhärentem Risiko, dass die von der Gesellschaft investierten Mittel aus diversen Gründen nicht die prognostizierten Erträge erwirtschaften. Die Folge wäre eine Gefährdung der von der Gesellschaft geplanten Erträge, was sich letztendlich auf etwaige Zinszahlungen an Zeichner der Nachrangdarlehen sowie den Fortbestand der Gesellschaft auswirken kann.
Auch Änderungen in den Gesetzen können die Markt- und Wettbewerbsverhältnisse beeinflussen und sich positiv oder negativ auf die Geschäftstätigkeit und/oder wirtschaftliche Situation der Gesellschaft auswirken.
Die Ergebnisse der Gesellschaft hängen wesentlich von der Auswahl der jeweiligen Anlageobjekte (Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen) und deren Entwicklung ab.
2) Chancenbericht
Die Chancen der Gesellschaft ergeben sich im Wesentlichen vice versa zu den vorstehend aufgeführten Risiken, d.h. wenn es der Gesellschaft gelingt die aufgenommenen Mittel zu überplangemäßen Erträgen zu investieren.
Insbesondere in den sich anbahnenden Investitionsmöglichkeiten, durch das kurz vor der Verabschiedung stehende Erneuerbare Energien-Gesetz in Italien und die zahlreichen sog. „Grid-parity“-Projekte, welche sich innerhalb der Ranft-Gruppe in Vorbereitung finden, sieht die Geschäftsführung große Chancen für die Gesellschaft und deren Geschäftsentwicklung. Die günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten aufgrund hoher Verfügbarkeit von Liquidität im Finanzmarkt und bei Banken bei abnehmender Disponibilität finanzierbarer Projekte / Assets unterstützen die Chancen der Gesellschaft.
F) Entsprechenserklärung
Ich versichere nach besten Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf und die Lage so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Bad Mergentheim, 18. Juni 2019
gez. Michael Ranft, Geschäftsführer
A. Anlagevermögen 6.038.000,00 3.089.500,00
I. Finanzanlagen 6.038.000,00 3.089.500,00
B. Umlaufvermögen 546.958,25 505.495,12
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 546.958,25 195.636,60
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 0,00 309.858,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 435.223,71 293.343,27
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 445.298,26 203.435,12
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.465.480,22 4.091.773,51
II. Bilanzverlust 470.298,26 228.435,12
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 445.298,26 203.435,12
B. Rückstellungen 3.860,00 4.284,00
C. Verbindlichkeiten 7.461.620,22 4.087.489,51
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.465.480,22 4.091.773,51
1. Umsatzerlöse 0,00 102.000,00
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 313.250,32 306.372,26
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 446.958,25 95.636,60
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 375.571,07 87.428,64
5. Ergebnis nach Steuern -241.863,14 -196.164,30
6. Jahresfehlbetrag 241.863,14 196.164,30
7. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 228.435,12 32.270,82
8. Bilanzverlust 470.298,26 228.435,12
Firmenname laut Registergericht: Ranft Green Energy VI GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bad Mergentheim
Register-Nr.: HRB 734119
2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Nach den in § 267a HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine Kleinstkapitalgesellschaft.
Gemäß § 24 Abs. 1 S. 2 VermAnlG erfolgte die Aufstellung nach den Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 1 HGB.
Die sonstigen Ausleihungen in den Finanzanlagen wurden zum Nennwert bewertet.
Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.
C. Angaben zur Bilanz
Mitzugehörigkeitsvermerke
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen gegen verbundene Unternehmen.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)
Sachverhalte 2018
Ausleihungen 6.038.000,00 3.089.500,00
Forderungen 446.958,25 95.636,60
sonstige Verbindlichkeiten 12.000,00 24.582,55
In den Bilanzverlust wurde ein Verlustvortrag von EUR 228.435,12 einbezogen.
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2018
31.12.2018 zum (31.12.2017) EUR kleiner 1 J.
EUR 1 bis 5 J.
EUR größer 5 J.
gegenüber Kreditinstitute 3.169,72 3.169,72 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(28.714,30) (28.714,30) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 7.458.450,50 817.475,21 5.088.975,29 1.552.000,00
(4.058.775,21) (98.475,21) (1.777.500,00) (2.182.800,00)
– davon gegenüber Gesellschaftern 12.000,00 12.000,00 0,00 0,00
(24.582,55) (24.582,55) (0,00) (0,00)
Summe 7.461.620,22 820.644,93 5.088.975,29 1.552.000,00
(4.087.489,51) (127.189,51) (1.777.500,00) (2.182.800,00)
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Nachrangdarlehen in Höhe von TEUR 7.246,3 (VJ: TEUR 3.960,3) enthalten.
Im Geschäftsjahr waren keine Arbeitnehmer beschäftigt.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag
Berichtspflichtige Ereignisse nach § 285 Nr. 33 HGB haben sich nicht ergeben.
Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
E.Buchmäßige Überschuldung
Trotz der bilanziellen Überschuldung zum Bilanzstichtag wurde der Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne liegt nicht vor.
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2019 festgestellt.
An die Ranft Green Energy VI GmbH, Bad Mergentheim
Ich habe den Jahresabschluss der Ranft Green Energy VI GmbH, Bad Mergentheim – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Ranft Green Energy VI GmbH, Bad Mergentheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagegesetzes (VermAnlG) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
Gemäß §25 VermAnlG i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Bayreuth, 26. Juni 2019
gez. Claus Hohenberger, Wirtschaftsprüfer
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