Source: http://heimatverein-luppa.de/satzung.html
Timestamp: 2017-10-18 01:58:04
Document Index: 331576

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 26', '§ 41', '§ 2', '§ 41', '§ 14', '§ 8']

Heimatverein - Luppa
Satzung des Heimatvereins Luppa e.V.
Die Gründung des Heimatvereines Luppa e.V. basierte auf der Initiative einiger Luppaer Familien, die in den letzten zwei Jahren bereits das Dreschmaschinenfest vorbereitet und organisiert und somit den Grundstein für die Wiederbelebung alter Traditionen gelegt hatten.
Der Verein führt den Namen Heimatverein Luppa e.V.
Der Verein führt nach Eintragung in das Vereinsregister den
Namenszug "eingetragener Verein" in der abgekürzten Form e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Luppa.
Der Verein bezweckt die Förderung der Heimatpflege, insbesondere die Förderung des heimatlichen Brauchtums und trägt zur weiteren Entwicklung des kulturellen Lebens im Ort bei.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt in erster Linie ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet. Dabei können zur Lösung bestimmter Probleme auch natürliche oder juristische Personen in die Arbeit des Vereins mit einbezogen werden, die nicht Mitglied des Vereins sind. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Personen werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Soweit der Bewerber noch nicht volljährig ist, bedarf es zur Aufnahme der Einwilligung der gesetzlichen Vertreter.
Löschung des Vereins aus dem Vereinsregister.
Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen und ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen zum Schluss des Kalenderhalbjahres zulässig.
Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zum Schluss des Kalenderhalbjahres verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu entrichten.
Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigen Gründen zulässig.Wichtige Gründe sind:
unehrenhaftes Verhalten inner- und außerhalb des Vereins
grobe Fahrlässigkeit gegenüber dem Verein
Nichterfüllung übertragener Aufgaben
Über den Ausschluss entscheidet und beschließt der Vorstand.Vor der Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen.Der Ausschlussbeschluss ist der betreffenden Person unter Angabe der Ausschlussgründe schriftlich bekannt zu geben.
Es ist ein monatlicher Mitgliedsbeitrag zu leisten.
Die Höhe des Beitrages wird in der Mitgliederversammlung beschlossen.
Jugendliche bis 18 Jahre zahlen die Hälfte des beschlossenen Beitrages.
Der Beitrag ist jährlich bis spätestens 31.03. im voraus zu zahlen und für das Eintrittsjahr ab dem Eintrittsmonat anteilig zu entrichten.
die Mitgliederversammlung (§ 11 bis 14 der Satzung)
Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem Schriftführer sowie dem Schatzmeister.
Diese Personen sind der Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Je nach Aufgabenanfall kann durch die Mitgliederversammlung ein erweiterter Vorstand gewählt werden.
Die Wahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes erfolgt für die Dauer von 3 Jahren. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
Dem Vorstand obliegt die Vereinsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens.
Bankvollmacht haben der Schatzmeister und der erste Vorsitzende, wobei jeder auch allein unterschriftsberechtigt ist.
Der Verein wird vertreten durch den ersten Vorsitzenden in Gemeinschaft mit einem weiteren Vorstandsmitglied.
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 3 Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.
wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens einmal jährlich, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres
Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins erforderlich.
Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Abs. 3 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagungsordnung einzuberufen.
Die Einladung zu der Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit (Abs. 6) zu enthalten.
Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder des Vereins beschlussfähig.
Zur Änderung des Zwecks des Vereins (§ 2 der Satzung) ist die Zustimmung von drei Vierteln der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Jedes Mitglied des Vereins ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.
Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung (vgl. § 14 Abs. 5 der Satzung) aufgelöst werden.
Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand (§ 8 der Satzung).
Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 04.02.2002 in Luppa beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.