Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_57_SPolG_Schusswaffengebrauch_gegen_Personen-d186205,59.html
Timestamp: 2016-10-21 09:47:15
Document Index: 286526342

Matched Legal Cases: ['§ 57', '§ 57', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 70', '§ 71', '§ 72', '§ 73', '§ 74', '§ 75', '§ 76', '§ 91', '§ 57', '§ 57', '§ 100', '§ 56', '§ 58']

§ 57 SPolG, Schusswaffengebrauch gegen Personen | Gesetze auf anwalt24.de
§ 57 SPolG, Schusswaffengebrauch gegen Personen Suche
Saarländisches Polizeigesetz (SPolG) Landesrecht Saarland…§ 57 SPolG, Schusswaffengebrauch gegen Personen§ 58 SPolG, Sprengmittel§ 59 SPolG, Ermächtigung§ 59a SPolG, Polizeiverordnungen Hunde§ 60 SPolG, Zuständigkeit§ 61 SPolG, Inhalt§ 62 SPolG, Formerfordernisse§ 63 SPolG, Ordnungswidrigkeiten§ 64 SPolG, Vorlagepflicht§ 65 SPolG, Verkündung§ 66 SPolG, Geltungsdauer§ 67 SPolG, Wirkung von Gebietsänderungen§ 68 SPolG, Zum Schadensausgleich verpflichtende Tatbestände§ 69 SPolG, Inhalt, Art und Umfang des Schadensausgleichs§ 70 SPolG, Ansprüche mittelbar Geschädigter§ 71 SPolG, Verjährung des Ausgleichsanspruchs§ 72 SPolG, Ausgleichspflichtige, Ausgleichspflichtiger, Erstattungsansprüche§ 73 SPolG, Rückgriff gegen die Verantwortliche oder den Verantwortlichen§ 74 SPolG, Rechtsweg§ 75 SPolG, Polizeiverwaltungsbehörden§ 76 SPolG, Allgemeine Polizeiverwaltungsbehörden…§ 91 SPolG, Inkrafttreten
§ 57 SPolG, Schusswaffengebrauch gegen Personen
§ 57 SPolGSaarländisches Polizeigesetz (SPolG)Landesrecht SaarlandVierter Abschnitt – Zwang → Zweiter Unterabschnitt – Ausübung unmittelbaren ZwangesTitel: Saarländisches Polizeigesetz (SPolG)Normgeber: SaarlandAmtliche Abkürzung: SPolGGliederungs-Nr.: 2012-1Normtyp: Gesetz(1) Gegen Personen ist der Gebrauch von Schusswaffen nur zulässig, um angriffs- oder fluchtunfähig zu machen, soweit der Zweck nicht durch Schusswaffengebrauch gegen Sachen erreicht werden kann. Ein Schuss, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tödlich wirken wird, ist nur zulässig, wenn er das einzige Mittel zur Abwendung einer gegenwärtigen Lebensgefahr oder der gegenwärtigen Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung der körperlichen Unversehrtheit ist.(2) Schusswaffen dürfen gegen Personen nur gebraucht werden,1.um eine gegenwärtige Gefahr für Leib oder Leben abzuwehren,2.um die unmittelbar bevorstehende Begehung oder Fortsetzung eines Verbrechens oder eines Vergehens unter Anwendung oder Mitführung von Schusswaffen oder Explosivmitteln zu verhindern,3.um eine Person anzuhalten, die sich der Festnahme oder Identitätsfeststellung durch Flucht zu entziehen versucht, wenn siea)eines Verbrechens dringend verdächtig ist,b)eines Vergehens dringend verdächtig ist und Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie Schusswaffen oder Explosivmittel mit sich führt,4.zur Vereitelung der Flucht oder zur Ergreifung einer Person, die in amtlichem Gewahrsam zu halten oder ihm zuzuführen ista)auf Grund richterlicher Entscheidung wegen eines Verbrechens oder auf Grund des dringenden Verdachts eines Verbrechens,b)auf Grund richterlicher Entscheidung wegen eines Vergehens oder auf Grund des dringenden Verdachts eines Vergehens, sofern Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie Schusswaffen oder Explosivmittel mit sich führt,5.um die gewaltsame Befreiung einer Person aus amtlichem Gewahrsam zu verhindern oder in sonstigen Fällen des § 100 des Strafvollzugsgesetzes.(3) Schusswaffen dürfen nach Absatz 2 Nr. 4 nicht gebraucht werden, wenn es sich um den Vollzug eines Jugendarrestes oder eines Strafarrestes handelt oder wenn die Flucht aus einer offenen Anstalt verhindert werden soll.
§ 56 SPolG, Allgemeine Vorschriften für den Schusswaffengebrauch§ 58 SPolG, Sprengmittel