Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_07_01_2010_AnwZ_B_79_09_Erwirkung_von_Schuldtiteln_und_V-d3930508.html
Timestamp: 2016-12-03 18:06:30
Document Index: 69738457

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 14', '§ 215', '§ 42', '§ 42', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.01.2010 - AnwZ (B) 79/09 - Erwirkung von Schuldtiteln und Vollstreckungsmaßnahmen gegen einen Rechtsanwalt als Beweisanzeichen für einen Vermögensverfall | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 07.01.2010 - AnwZ (B) 79/09 - Erwirkung von Schuldtiteln und Vollstreckungsmaßnahmen gegen einen Rechtsanwalt als Beweisanzeichen für einen Vermögensverfall
BundesgerichtshofBeschl. v. 07.01.2010, Az.: AnwZ (B) 79/09Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 07.01.2010Referenz: JurionRS 2010, 10282Aktenzeichen: AnwZ (B) 79/09 Verfahrensgang:vorgehend:OLG Hamm - 24.04.2009 - AZ: 1 AGH 11/09Rechtsgrundlagen:§ 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO§ 215 Abs. 3 BRAO§ 42 Abs. 1 Nr. 2 BRAO a.F.§ 42 Abs. 4 BRAO a.F.Fundstellen:BRAK-Mitt 2010, 77-78NJW-Spezial 2010, 222Verfahrensgegenstand:Widerruf der Zulassung zur RechtsanwaltschaftRedaktioneller Leitsatz:1.Im Falle des Vermögensverfalls eines Rechtsanwalts entfällt die Gefährdung der Rechtsuchenden nicht schon mit der Freigabe der Kanzlei durch den Insolvenzverwalter.2.Die Vermögensverhältnisse eines in Vermögensverfall geratenen Rechtsanwalts können grundsätzlich erst mit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens und mit der Ankündigung der Restschuldbefreiung durch Beschluss des Insolvenzgerichts wieder als geordnet angesehen werden.Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hatdurchden Vorsitzenden Richter Dr. Ganter, die Richter Dr. Ernemann und Dr. Schmidt-Räntsch und die Rechtsanwälte Dr. Wüllrich und Dr. Braeuer im Einverständnis der Parteien im schriftlichen Verfahren am 7. Januar 2010 beschlossen:Tenor:Die sofortige Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des 1. Senats des Anwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen vom 24. April 2009 wird zurückgewiesen.Die Antragstellerin hat die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten.Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 EUR festgesetzt.
BGH, 07.01.2010BGH, 07.01.2010