Source: https://issuu.com/gemeindeseftigen/docs/dorfzytig_2010_02
Timestamp: 2018-07-19 08:21:49
Document Index: 67203146

Matched Legal Cases: ['Art. 21', 'Art. 24', 'Art. 68', 'Art. 1', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 63']

Dorfzytig 2010 02 by Gemeinde Seftigen - Issuu
Gemeindeversammlung vom Montag, 29. November 2010, 20.00 Uhr, Aula Protokoll / Versammlungsbeschlüsse chs. Das Protokoll der ordentlichen Gemeinde­ versammlung vom 14. Juni 2010 wurde vom Gemeinderat in Anwendung von Art. 21, Abs. 4 Wahlreglement genehmigt. Während der öffentlichen Auflage sind gegen das Protokoll keine Einsprachen eingegangen und die Versammlungsbeschlüsse sind unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
Zu den Traktanden 1.	Finanzplan 2010 bis 2015; Orientierung Gemäss Art. 24 Gemeindeordnung informiert der Gemeinderat jährlich die Gemein­ deversammlung über die wichtigsten finanzpolitischen Erkenntnisse der nächsten fünf Jahre. Die Annahmen basieren auf folgenden Steueranlagen: 1,74 Einheiten auf dem Einkommen und Vermögen (Steuersenkung um 0,5 Einheiten), 1,0‰ Liegenschafts­ steuer. Der Finanzplan liegt in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Exem­ plare können bei der Finanzverwaltung gratis bezogen werden. 2.	Genehmigung des Voranschlages 2011 und Festlegen der Steueranlagen sowie der Hundetaxen; Beschlussfassung Der Voranschlag für das Jahr 2011 sieht bei einem Aufwand von Fr. 6969600.– und einem Ertrag von Fr. 7056790.– einen Ertragsüberschuss von Fr. 87190.– vor. In diesem Ergebnis sind nebst den ordentlichen Abschreibungen zusätzlich «übrige Abschreibungen» von Fr. 200000.– berücksichtigt. Der Gemeinderat beantragt die Genehmigung des Voranschlages, welcher auf den folgenden, Steueransätzen basiert: •	1,74 Einheiten auf dem Einkommen und Vermögen (bisher 1,79 Einheiten) •	1,0‰ der amtlichen Werte für die Liegenschaftssteuer •	Hundetaxe von Fr. 50.– für den ersten Hund, Fr. 70.– für jeden weiteren Hund
Detailinformationen zur budgetierten Steuersenkung folgen an der Gemeinde­ versammlung. Budgetexemplare können bei der Finanzverwaltung gratis bezogen werden. Eine Kurzübersicht finden Sie auf Seiten 4 / 5. 3.	Änderung des Abfallreglementes und des Gebührentarifs zum Abfall­-	reglement; Beschlussfassung Geht es nach dem Willen des Gemeinderates, soll auf den 1. Januar 2011 das AVAGGebührenmodell für die Kehrichtabfuhr eingeführt werden. Mit Ausnahme des An­ satzes für die Kleinsperrgutabfuhr entsprechen die AVAG-Gebühren den bisherigen Gebühren der Gemeinde Seftigen. Der Verkauf der Gebührenmarken wird künftig ausschliesslich den Detailhandelsge­ schäften überlassen (Bahnstation, Haushaltartikel Ida Jau, Volg). Die Gemeindeverwal­ tung verkauft ab 1. Januar 2011 keine Gebührenmarken mehr. Dem innliegenden Flyer können Sie Detailinformationen entnehmen. Der Wechsel zum AVAG-Modell bedingt eine Anpassung des Abfallreglementes und des Reglementes über den Gebührentarif. 4.	Sanierung der Schulküche, Gutheissung des erforderlichen Verpflichtungs-	kredites von Fr. 125000.–; Beschlussfassung Die Schulküche ist seit rund 30 Jahren in Betrieb. Im Juni 2009 stellte der Lebens­ mittelinspektor zahlreiche Mängel fest. Einige kleinere Mängel konnten problemlos behoben werden. Für die Behebung anderer Mängel bedarf es einer Totalsanierung. Dies betrifft insbesondere defekte Arbeitsflächen, Ablagen und Möbel. Aber auch die Wände und der Boden genügen den Hygienevorschriften nicht mehr. Der Gemeinderat erachtet eine Totalsanierung als unumgänglich. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Schulkommission, Lehrerschaft und des Gemeinderates hat ein Projekt ausgearbeitet. Die Kosten belaufen sich gemäss Richtofferten auf Fr. 125000.–. 5.	Belagsanierung auf der Gassackerstrasse – Gutheissung des erforderlichen	Verpflichtungskredites von Fr. 136 000.–; Beschlussfassung Seit Jahren steht die Sanierung der Gassacker-Strasse auf der Agenda. Es betrifft den Strassenabschnitt ab Thunstrasse bis zur Gemeindegrenze zu Uetendorf im Frohnholz­ wald. Obschon die Schäden zum Teil erheblich sind, wurden die Sanierungsarbeiten aus finanziellen Gründen immer wieder zurückgestellt. Um teure Folgeschäden am Strassenkörper zu vermeiden, darf die Sanierung des Deckbelages nicht weiter hinaus geschoben werden. Die Sanierung erfolgt in zwei Etappen, je hälftig in den Jahren 2011 und 2012. Die Investition geht zu Lasten des Steuerhaushaltes.
Voranschlag 2011
KTO	Bezeichnung
Laufende Rechnung	ErtragsĂźberschuss
Allgemeine Verwaltung	973 925.00	Netto Aufwand
Ă&#x2013;ffentliche Sicherheit	Netto Ertrag
Bildung	1 560 995.00	Netto-Aufwand
111 950.00	1 449 045.00
Kultur und Freizeit	144 360.00	Netto-Aufwand
18 500.00	125 860.00
Gesundheit	22 140.00	Netto-Aufwand
9 200.00	12 940.00
Soziale Wohlfahrt	1 544 380.00	Netto-Aufwand
132 200.00	1 412 180.00
Verkehr	465 880.00	Netto-Aufwand
97 900.00	3367 980.00
Umwelt und Raumordnung	1 335 285.00	Netto-Aufwand
1 254 400.00	80 885.00
Volkswirtschaft	Netto-Ertrag
Finanzen und Steuern	Netto-Ertrag
6 969 600.00	7 056 790.00	87 190.00
113 960.00	859 965.00
231 200.00	254 000.00	22 800.00
9 165.00	88 000.00	78 835.00	682 270.00	4 976 680.00	4 294 410.00
Januar 2011 bis Dezember 2011
Voranschlag 2010	Aufwand
6 884 334.00	6 910 645.00	26 311.00
7 072 317.90	71 313.75
7 143 531.65
118 680.00	997 298.85	870 665.00
107 374.45 889 924.40
989 345.00
232 708.00	235 000.00	2 292.00
288 625.80	8 522.30
297 148.10
1 590 920.00
123 515.00	1 527 387.50	1 467 405.00
76 013.35 1 451 374.15
37 845.00
8 700.00	191 490.30	29 145.00
12 762.40 178 727.90
5 500.00	22 154.00	11 430.00
9 196.00 12 958.00
1 519 141.00
119 800.00	1 394 279.55	1 399 341.00
161 848.60 1 232 430.95
445 435.00
97 700.00	436 628.40	347 735.00
108 115.90 328 512.50
1 386 870.00
1 274 500.00	1 101 400.10	112 370.00
1 030 917.25 70 482.85
21 350.00	87 000.00	65 650.00
8 881.20	78 977.80
87 859.00
643 790.00	4 840 250.00	4 196 460.00
1 104 072.20	4 148 224.40
5 252 296.60
6.	Sanierung der Wasserleitung in der Bächelistrasse und Sanierung des Strassenbelags – Gutheissung des erforderlichen Verpflichtungskredites von Fr. 174000.–; Beschlussfassung Einige Wasserleitungen auf unserem Gemeindegebiet haben ihr wirtschaftliches Alter erreicht. Dies äussert sich in der zunehmenden Häufigkeit von Leitungsbrüchen. Dar­ aus resultieren teure Reparaturen. Wo und wann grundsätzlich Leitungen ersetzt werden sollen, ergibt sich aus dem Generellen Wasserversorgungsplan (GWP). Als Fortsetzung der Leitungssanierungen in der Stützlistrasse und in der Dorfmattstrasse steht nun die Leitung in der Bächelistrasse an. Die Totalsanierung soll aber nicht nur alleine aufgrund der GWP-Vorgaben erfolgen. In den letzten Jahren häuften sich die Leckstellen. Schon rein aus finanziellen Gründen ist eine Totalsanierung der Leitung wie auch des Strassenbelags sinnvoll. Ein weiterer Grund für eine Totalsanierung ist der Umstand, dass bei jeder Reparatur die Wasserversorgung für die betroffenen Gebiete unterbrochen werden muss. 7.	Sanierung der Mischabwasserleitung ME Oberdorfstrasse, Teilstück ab Kreisel bis zur Liegenschaft Oberdorfstrasse 22 – Gutheissung des erfor-	derlichen Verpflichtungskredites von Fr. 150000.–; Beschlussfassung Die Bauentwicklung im Gebiet Oberdorfstrasse-Blattacker stellt für die Mischabwas­ serleitung eine immer höher werdende Belastung dar. Diese zeigte sich anlässlich der alle drei Jahre durchgeführten Leitungsspülung und der alle neun Jahre durchgeführ­ ten Inspektion mittels einer TV-Kamera. An den Zementrohren mit einem Durchmesser von 30 cm entstanden im Laufe der Zeit zum Teil erhebliche Schadstellen. So sind die Fugen ausgeschwemmt und Rohrstücke ausgebrochen. Das Teilstück ab Oberdorf­ strasse 22 bis hinauf zum Blattacker wurde bereits saniert. Nun steht das untere Teilstück ab der Liegenschaft Nr. 22 bis zum Kreisel auf der Dorfstrasse zur Sanierung an. Die Leitungssanierung erfolgt mit einem Roboter. Mit diesem wird die bestehende Leitung gesäubert, vorstehende Rohrstücke und Wurzeleinwüchse ausgefräst. An­ schliessend wird ein sogenannter Inliner eingezogen. Diese Methode ist schon mehr­ mals erfolgreich zur Anwendung gelangt. Der Einzug eines Inliners hat den Vorteil, dass die Strasse nicht aufgebrochen werden muss (geringere Kosten, praktisch keine Verkehrsbehinderung während der Sanierungsphase). Der Gemeinderat beantragt die Sanierung des Leitungsabschnittes mit Kosten von Fr.150000.–. Die Instevestition geht zu Lasten der durch Gebühren gespiesenen Spe­ zialfinanzierung «Abwasser». 8.	Sanierung des Allwetterplatzes auf dem Schulareal – Gutheissung des erforderlichen Verpflichtungskredites von Fr. 210000.–; Beschlussfassung Ausgangspunkt für das vorliegende Projekt ist der sanierungsbedürftige Zustand des Hart- beziehungsweise Allwetterplatzes. Dieser befindet sich nord-westlich des Schul­ hauses und ist gut erkennbar an seinem schwarzen Oberflächenbelag. Im Bereich des
Allwetterplatzes befinden sich die Reck-, Kletter- und Weitsprunganlage. Ferner be­ findet sich dort der Tischtennis-Tisch. Im Einvernehmen mit den Sportvereinen und mit Blick auf die künftige Gestaltung des in der Zone für öffentliche Nutzung (ZöN) liegen­ de Areals, welches westlich der Turnhalle liegt, sind folgende Massnahmen geplant: •	Entfernen der Kletterstangen •	Entfernen eines Teils der Reckanlage •	Entfernen einer von zwei Kugelstossbahnen •	Erstellen eines Spielfeldes von 25 x 15 m, mit Kunststoffbelag (Tartan) •	Versetzen des Tischtennis-Tisches •	Aufstellen eines Klettergerüstes mitsamt dem vorgeschriebenen Fallschutz •	Gestaltung der Anlage mit Grünbereich, Verbundsteinen, Erweiterung des bestehenden Zauns Die Kosten belaufen sich gemäss Richtofferten auf Fr. 210’000. Das Projekt ist verein­ bar mit den Ideen für die Gestaltung des übrigen ZöN-Areals. Der Turnverein feiert im 2011 sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass will er zu Gunsten der Gemeinde einen Einsatz leisten. Bei der Umgestaltung des Allwetter­ platzes bietet sich diese Gelegenheit. Der Gemeinderat beantragt die Gutheissung des Projektes beziehungsweise des Verpflichtungskredites. 9.	Orientierung über den geplanten Sporthallen-Neubau des Unihockey-	Clubs Höfen Seit Jahren ist der Unihockey-Club Höfen (UHC) bestrebt, eine Spielhalle zu erstellen. Nachdem alle bisherigen Bemühungen an der Standortfrage in anderen Gemeinden gescheitert sind, ist der UHC mit der Anfrage an den Gemeinderat gelangt, in der Sumpfmatt unmittelbar westlich angrenzend an das Werkhofgebäude eine Halle zu bauen. Das Gebiet befindet sich in der Landwirtschaftszone und müsste als Sportund Freizeitzone ausgeschieden werden. Die Abklärungen über die Machbarkeit des Hallenneubaus und Gespräche mit dem betroffenen Landeigentümer sind im Gange. Die Gemeindeversammlung soll aus erster Hand über das Projekt informiert werden. Hierzu wird der Präsident des UHC, Rolf Bolliger, die Situation des Vereins erläutern und das Projekt vorstellen. Es handelt sich ausschliesslich um eine Orientierung. Eine Beschlussfassung ist nicht vorgesehen. 10. Verschiedenes und Orientierungen Die Gemeindeversammlung ist öffentlich. Alle Frauen und Männer ab dem 18. Alters­ jahr, welche das Schweizerbürgerrecht besitzen und mindestens seit drei Monaten in Seftigen Wohnsitz haben, sind stimmberechtigt.
Aus dem Gemeinderat Wechsel im Gemeinderat Nach über neun Amtsjahren ist Adolf Balmer (SVP) aus beruflichen Gründen aus dem Gemeinderat zurückgetreten. Der Gemeinderat dankt ihm herzlich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger für seinen grossen Einsatz. Sein Nachfolger, Beat Brönnimann, hat das Amt am 1. September 2010 angetreten und leitet wie sein Vorgänger das Ressort Wasser, Abwasser, Strassen und Umwelt. Zudem nimmt er Einsitz in die Delegiertenversammlungen der Gemeindeverbände ARA Gürbetal, Wasserversorgung Blattenheid, «Wasserbauverband Untere Gürbe und Müsche» und der «Acht Holz­gemeinden Obergurnigel». Feuerwehr: Beförderung von Martin Dähler Nachdem Martin Dähler die erforderlichen Kurse erfolgreich absolviert hat, hat ihn der Gemeinderat auf Antrag der Feuerwehrkommission per 1. Januar 2011 zum Ober­ leutnant befördert. Stefanie Hotz-Huber neue Tagesschulleiterin Frau Hotz ist seit 1. November 2010 neue Tagesschulleiterin. Sie ist Nachfolgerin von Pia Aebersold, welche die Tagesschule bis Ende Oktober 2010 interimistisch geleitet hatte. Die ursprünglich auf 1. August 2010 gewählte Sabina Sarbach kündigte aus gesundheitlichen Gründen per Ende August. Der Gemeinderat dankt Pia Aebersold für ihr grosses Engagement und die kompetente Führung der Tagesschule. Julia Cartier neue Lehrtochter Julia Cartier wird von August 2011 bis Juli 2014 auf der Gemeindeverwaltung die Ausbildung zur Kauffrau absolvieren. Julia wohnt in Riggisberg. Der Gemeinderat wünscht Beat Brönnimann, Martin Dähler, Stefanie Hotz und Julia Cartier in ihren neuen Herausforderungen alles Gute. Sanierung der Technik in der Aula Nach der Sanierung der Beschallungs-Anlage (Audio-Anlage) und der Sanierung der Galerie (Sitzreihenerhöhung, Ersetzen der Brüstung, neuer Teppich, Neuanstrich Wände), wurde diesen Herbst die Bühnenbeleuchtung total saniert beziehungsweise ersetzt.
Landzukauf für die Zone für öffentliche Nutzung Das im Zonenplan unterhalb der Schulanlage als Zone für öffentliche Nutzung (ZöN) ausgeschiedene Land gehörte nur zu einem Teil der Gemeinde. Es bot sich im vergan­ genen Sommer die Gelegenheit, die restliche Landfläche und darüber hinaus zur Abrundung der ZöN weitere rund 9 Aren Landwirtschaftsland zu erwerben. Letzteres wurde inzwischen ebenfalls als ZöN ausgeschieden. Die ZöN im heutigen Bestand ermöglicht mehr Optionen für eine dereinstige Planung der Sportanlage. Gemeinde-Tageskarten Das auf den 1. Juli 2010 eingeführte Angebot von zwei Gemeinde-Tageskarten ist ein echter Erfolg. Die Auslastung beträgt bislang 100 Prozent. Aufgrund der Tariferhöhun­ gen der SBB werden die Preise voraussichtlich auf 1. Juli 2011 angepasst werden müssen. Heute kostet ein Tages-GA Fr. 33.– für Einheimische und Fr. 35.– für Aus­ wärtige. Der Gemeinderat wird zu gegebener Zeit die Preisanpassungen publizieren. Tageskarten können bei der Gemeindeverwaltung reserviert und gegen Barzahlung bezogen werden. Einheimische können die Tageskarten frühestens drei Monate vor dem Benützungs­ datum reservieren. Für Auswärtige gilt eine maximale Frist von 30 Tagen. Das Reser­ vationsmodul und die Weisungen sind auf der Homepage www.seftigen.ch auf­ geschaltet. Reservationen können auch per Telefon oder direkt am Schalter der Gemeindeverwaltung vorgenommen werden. Gemeindeversammlungen 2011, jeweils 20.00 Uhr, Aula Montag, 30. Mai 2011 Montag, 28. November 2011 Tannenbaumverkauf des Gemeindeverbandes «Acht Holzgemeinden Obergurnigel» Samstag, 18. Dezember 2010, ab 9.00 Uhr beim Schulhaus Schulweihnachts-Feier Donnerstag, 16. Dezember 2010, 19.30 Uhr. Weihnachts-Theater der 2. Klasse. «Hatschi, ds Wiehnachtskamel»
Pflegefinanzierung Neue Pflegefinanzerung im Kanton Bern Die Bundesversammlung hat im Juni 2008 die neuen Regelungen zur Finanzierung der Pflege verabschiedet. Der Bundesrat hat im Dezember 2009 beschlossen, diese auf den 1. Januar 2011 in Kraft zu setzen. Die nachfolgenden Informationen gelten für Heime, welche innerhalb der vom Kanton Bern festgelegten Kostenobergrenzen ver­ rechnen. Neue Finanzierung der Pflegeleistungen Die neue Pflegefinanzierung bringt Klarheit über die Beiträge der Krankenkassen an die KVG-Pflichtigen Pflegekosten. Sie definiert die max. Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner an die Pflegekosten. Diese beiden Punkte sind schweizweit, das heisst, in allen Kantonen identisch. Die Umsetzung der Restfinanzierung ist den Kantonen überlassen. Die Folge davon sind kantonal unterschiedliche Lösungen. Die Begriffsde­ finitionen sind derart unklar, dass kantonal unterschiedliche Sprachregelungen auf Gesetzes- und Verordnungsebene die Folge sind. Neu ist, dass die Pflegeleistungen von den Krankenkassen, den Kantonen und den Versicherten (HeimbewohnerInnen) bezahlt werden, wobei die HeimbewohnerInnen in den BESA-Stufen 0 bis 3 höchstens Fr. 21.60, und in den BESA-Stufen 4 bis 12 einheitlich Fr. 21.60 pro Tag an die Pflegeleistungen bezahlen müssen. BESA ist die Abkürzung für «Bewohner/innen-Einstufungs- und Abrechnungs-System». Die rest­ lichen Kosten für die Pflegeleistungen der Heime übernehmen die Krankenkassen und der Kanton (Im Kanton Bern gilt: pro Aufenthaltstag/BewohnerIn ab BESA-Stufe 3 Fr. –.80, bis Fr. 98.90 in der BESA-Stufe 12). Die Krankenkassen zahlen zudem das Pflege- und Verbrauchsmaterial gemäss der Liste «Mittel und Gegenstände» (MiGeL). Finanzierung der Infrastruktur (Heimgebäude und Einrichtungen) Seit Januar 2008 gilt, dass Heime, welche in den letzten 20 Jahren keine Investitions­ beiträge von Kanton und Gemeinden erhalten haben, den sogenannten Infrastruktur­ beitrag in den Heimtarif einrechnen dürfen. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern hat für das Jahr 2011 den Infrastrukturbeitrag auf Fr. 34.55 pro Aufenthaltstag und BewohnerIn festgesetzt. Welche Heime den Infrastrukturbeitrag in den Tarif einrechnen dürfen, muss bei den Heimen direkt angefragt werden. Entlastung der BewohnerInnen in mittleren und hohen Pflegestufen Weil der Kanton neu einen Beitrag an die Pflege leisten muss, werden BewohnerInnen in den mittleren und hohen Pflegestufen ab 2011 entlastet. Sie zahlen zum Teil massiv weniger für den Heimaufenthalt als heute, dies trotz Anrechnung des Infrastruktur­ beitrages.
Bewohner/innen-Einstufungs- und Abrechnungs-System (BESA) Mit der Einführung der neuen Finanzierungsregeln ist auch eine Änderung der Anzahl Pflegebedarfsstufen verbunden: Statt wie bisher 11 wird es neu 13 Stufen geben (BESA-Stufen 0 bis 12). Vermögensverzehr bei den Ergänzungsleistungen Können BewohnerInnen den neuen Heimtarif nicht aus dem eigenen Einkommen und Vermögen bezahlen, können Ergänzungsleistungen beantragt werden. Die bisherigen Ergänzungsleistungen werden beim Übergang zum neuen System, respektive zur neuen Pflegefinanzierung automatisch angepasst. Das Bundesparlament hat beschlossen, in Bezug auf den Vermögensverzehr die be­ stehenden Freibeträge zu erhöhen. Alleinstehende	bisher Fr.	25 000.–	Ehepaare	bisher	Fr.	40 000.–
neu	Fr.	37 500.– neu	Fr.	60 000.–
Wird eine Liegenschaft/Eigentumswohnung noch von einem Ehepartner bewohnt, während der/die andere Ehepartner/in in einem Heim lebt, gilt anstelle des bisheri­gen Vermögensfreibetrages von Fr. 112 500.– neu ein Vermögensfreibetrag von Fr. 300 000.–.
Schweizer Pass und Identitätskarte Neues Antragsverfahren Seit 1. März 2010 können Schweizer Pässe und Identitätskarten ausschliesslich in einem der sieben Ausweiszentren im Kanton Bern beantragt werden. Die nächst­gelegenen Erfassungszentren befinden sich in Thun oder Bern. Als erster Schritt ist ein Termin unter Telefon 031 635 40 00 oder online www.schweizerpass.ch zu vereinbaren. Alle Informationen zur Beantragung eines Schweizer Passes und/oder einer Identitäts­ karte finden Sie unter: www.schweizerpass.ch oder www.pom.be.ch/mip
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Steuern – vorauszahlen wird belohnt Termine der Ratenzahlungen werden vorverlegt Ab dem Steuerjahr 2011 können die Steuerpflichtigen des Kantons Bern an ihre Raten­rechnungen Vorauszahlungen leisten, welche der Kanton verzinst. Neu werden die Termine für das Begleichen der drei Steuerraten um 20 Tage vorverlegt. Ab 2011 können natürliche Personen die periodischen Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuern bereits vor Fälligkeit der Steuerrechnung begleichen. Der Kanton Bern entrichtet darauf einen Vorauszahlungszins. Die Vorauszahlung kann mit einer oder mit mehreren Überweisungen erfolgen, so dass die Steuerpflichtigen auch einen Dauerauftrag mit Monatszahlungen wählen können. Sollten die Vorauszahlungen die voraussichtlich geschuldeten Steuern wesentlich übersteigen, wird der betreffende Überschuss ohne Vorauszahlungszins zurückerstattet. Die vom Regierungsrat revidierte Bezugsverordnung Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den Bezug und die Verzinsung von Abgaben und anderen zum Inkasso übertragenen Forderungen, über Zahlungserleichterungen, Erlass sowie Abschreibun­ gen infolge Uneinbringlichkeit (Bezugsverordnung, BEZV; BSG 661.733) sieht vor, dass die geleistete Vorauszahlung bei Ablauf der Zahlungsfrist der jeweiligen Ratenrechnung an diese angerechnet wird. Zu diesem Zeitpunkt endet auch die Verzinsung. Über die jeweilige Ratenrechnung hinausgehende Vorauszahlungen werden bis zum Ende des Steuerjahres verzinst. Vorauszahlungszinsen und allfällige Vorauszahlungsüberschüsse werden als Vorauszahlungen für das Folgejahr behandelt und entsprechend ausge­ wiesen. Der für eine Steuerperiode massgebliche Zinssatz wird jeweils am Ende des Vorjahres festgesetzt. Er wird sich in einer Grössenordnung der Zinssätze der Lohnsparkonti der Finanzinstitute bewegen und vom Regierungsrat – zusammen mit dem Zinssatz für die Verzugs- und Vergütungszinsen – Ende 2010 festgelegt. Als weitere Neuerung sieht die revidierte Bezugsverordnung vor, dass die drei Termine für die Ratenrechnungen der Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen um 20 Tage auf den 20. Mai, 20. August und 20. November vorverlegt werden. Die Ratenrechnung muss dann innert 30 Tagen beglichen werden. Dies trägt einem Anliegen der Gemeinden Rechnung. Diese sehen sich heute zum Teil mit Liqui­ ditätsengpässen konfrontiert, welche sie mit Fremdmitteln überbrücken müssen. Wie bisher werden mit der ersten Rate 40 Prozent und mit den beiden weiteren Raten je 30 Prozent der voraussichtlich geschuldeten Steuer erhoben. Die Berechnung der Ratenrechnungen basiert auf den Angaben der Steuererklärung für das Vorjahr, sofern diese bereits eingereicht und erfasst ist. Ansonsten dienen die Veranlagungsdaten der früheren Jahre als Berechnungsgrundlage.
Seftigen – neuer Mobility-Standort Dank der Unterstützung der Gemeinde und einem Pilotprojekt von Mobility wird die kombinierte Mobilität gestärkt. Ab 1. September 2010 steht in Seftigen den Ein­wohnern und Besuchern ein rotes Mobility-Fahrzeug zur Verfügung. Damit wird das Mobilitätsangebot in dieser Region weiter ausgebaut. Gleichzeitig startet die Geimende eine Unterstützungsaktion. Im ländlichen Raum und am Rande der Agglomeration von Thun wird im Rahmen eines Pilotprojektes von Mobility der kombinierte Verkehr gestärkt. Als erste Stand­orte werden in Heimberg und Seftigen neue Standorte eröffnet. Mit diesem angebots­ orientierten Vorgehen sollen Erfahrungen gesammelt werden um eine schweizweite Aktion zu starten Dank der Unterstützung der Gemeinde Seftigen eröffnet Mobility einen neuen Standort. Mit dem neuen Mobility-Standort kann die Gemeinde Seftigen ihren Bewoh­ nern in Zukunft ein noch attraktiveres Mobilitätsangebot zur Verfügung stellen. Zudem steht dieses auch auswärtigen Besuchern oder Business-Kunden zur Nutzung bereit, welche mit dem Öffentlichen Verkehr anreisen. Kombination von öffentlichem Verkehr und Auto Als letztes Glied des öffentlichen Verkehrs gewährleistet Mobility die Feinverteilung (Tür-zu-Tür-Mobilität) und bildet den Schlüssel zur kombinierten Mobilität. Das Mobi­ lity-Fahrzeug dient als Ergänzung für Transporte und Fahrten ausserhalb der Strecken
netze und offiziellen Fahrzeiten. Immer mehr Menschen entdecken die Vorteile der Kombinierten Mobilität durch eine intelligente Nutzung von Öffentlichem und Indi­ vidual-Verkehr und profitieren sowohl ökonomisch als auch ökologisch. Reservieren, einsteigen, fahren, bezahlen Die Reservation eines Mobility-Fahrzeuges ist via Internet, Telefon oder per Handy rund um die Uhr möglich. Die Fahrzeuge können im Voraus oder spontan für längere, aber auch für Kurzzeitfahrten reserviert werden. Zur vereinbarten Zeit holt der Kunde das gewünschte Fahrzeug am Standort ab. Mit der Mobility-Card, dem elektronischen Schlüssel, wird das Fahrzeug geöffnet. Das Auto wird am Ausgangs-Standort retour­ niert. Vorteile von Mobility Carsharing Mobility-Kunden müssen sich nicht um Benzin, Reparaturen, Service, Winterausrüs­ tung, Dauerparkplatz, Verkehrsabgaben, Steuern, Vignetten und Versicherungen kümmern. Diese Kosten sind alle im Kilometer- und Stundentarif inbegriffen. Das Fahrzeug (Kategorie Combi) kostet Fr. 3.– pro Stunde und Fr. –.70 pro Kilometer. Abgerechnet wird periodisch mit der zugestellten Rechnung. Carsharing ist anerkannt nachhaltig, da jede Fahrt im Voraus bewusst geplant und reserviert wird. Die Abrech­ nung zeigt dem Kunden zudem die Vollkosten der Automobilität auf. Wer pro Jahr rund 15000 km zurücklegt, spart mit Mobility Carsharing in Kombination mit dem öffentlichen Verkehr Fr. 4250.–. Aktion der Gemeinde Die Gemeinde Seftigen startet eine Aktion und offeriert den ersten 25 Kunden aus Seftigen Fr. 100.– an ihre erste Mobility-Rechnung mit dem am Bahnhof Seftigen stationierten Mobility-Auto. Ein Testabonnement für vier Monate gibt es bereits ab Fr. 40.–. Beim Vorzeigen Ihrer ersten Rechnung bei der Gemeindeverwaltung erhalten Sie diesen Betrag in Form eines Mobility-Gutscheins. Mehr darüber auf www.seftigen.ch Mobility Genossenschaft Die Genossenschaft hat ihren Hauptsitz in Luzern und entstand 1997 durch die Fusion der 1987 gegründeten Genossenschaften ATG AutoTeilet Genossenschaft und Share­ Com. Mobility stellt ihren rund 93700 Kunden über 2350 Fahrzeuge an 1200 Stand­ orten in der Schweiz in zehn verschiedenen Fahrzeug-Kategorien rund um die Uhr zur Verfügung. Informationen und Anmeldung 24-Stunden-Dienstleistungscenter, Telefon 0848 824 812. Sektionsleiter Berner Ober­ land/Oberwallis, Gerhard Schuster Telefon 033 334 00 21. www.mobility.ch Aktuelle Kampagne – www.das-beste-auto-der-welt.ch
Gebäudehülle vor Haustechnik Wärmedämmungen weisen im Gegensatz zu Haustechnikanlagen eine deutliche längere Lebensdauer auf, verursachen keine laufenden Betriebskosten und führen, besonders bei älteren Liegenschaften, zu deutlichem Komfortgewinn im Wohnbereich. Prioritäten einer Gebäudesanierung 1	Verbrauch durch Wärmedämmen und Abdichten minimieren 2	Einsatz von moderner Technologie für die Wärmeerzeugung 3	Nutzung von erneuerbaren Energien (eventuell zusammen mit Priorität 2) Gut wärmegedämmte Gebäude weisen einen nachhaltig tiefen Energiebedarf auf – unabhängig davon mit welchem Energieträger der Wärmebedarf abgedeckt wird. Bei vorgezogenem Ersatz der Wärmeerzeugung mit anschliessenden Wärmedämmmass­ nahmen wird die Anlage letztendlich überdimensioniert sein. Folge: Ineffizienz im Betrieb und unnötig hohe Erstinvestitionen. Teil- oder Gesamtsanierung? Häufig stellt sich die Frage, ob die Erneuerung in mehreren Etappen oder in einem Schritt als Gesamterneuerung durchgeführt werden soll. Beide Vorgehen haben Vorund Nachteile. Grundlage ist ein Nutzungs- und Sanierungskonzept. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Erneuerungsschritte aufeinander abgestimmt sind. Bei beschränktem Budget sind gute Teilrenovationen oft besser als eine halbherzige Gesamtrenovation. Es stimmt aber auch, dass bei einer umfassenden Gesamtrenova­ tion die einzelnen Massnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden können. Fenster aussen angeschlagen, Ansicht von aussen.
Fenster aussen angeschlagen, Ansicht von innen.
Teilsanierung: sinnvolle Sanierungspakte bilden In einem Sanierungs- und Nutzungskonzept wird definiert, welche Massnahmen wann und wie ausgeführt werden sollen. Beispielsweise: Dachsanierung als erster Schritt mit den Randbedingungen 30 cm Dämmstärke und Ausbildung von 1 m Vordach. Als zweiter Schritt kann eine Aussenwärmedämmung mit gleichzeitigem Fensterersatz definiert werden. Dabei sollen die Fenster aussen angeschlagen und neue Storen rea­ lisiert werden. Um die Investition zeitlich zu staffeln sollen pro Jahr maximal zwei Fassadenseiten saniert werden. Als dritter Schritt wird die Sanierung der Wärmeerzeu­ gung vorgesehen. Förderbeiträge im Energiebereich Die öffentliche Hand (Kantone, einzelne Gemeinden) und Branchenverbände gewäh­ ren für energetische Gebäudeerneuerungen Förderbeiträge. Diese finanziellen Bei­träge sind an die Erfüllung bestimmter Energieanforderungen gebunden, die meist über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Förderbeiträge müssen immer vor Bau­ beginn beantragt werden. Ob Mehrfachförderungen zulässig sind, muss von Fall zu Fall abgeklärt werden. Seriöse und umfassende Information vermeidet Aufregung und Ärger. www.dasgebäudeprogramm.ch	www.bve.be.ch/aue	www.energiefranken.ch
Internet Information, Wegleitung und Beitragsgesuch Gebäudeprogramm Amt für Umweltkoordination und Energie Kanton Bern Suche nach Postleitzahl – so einfach gelangen Sie zu Förderbeiträgen
Ausgabe	Frühjahr 2011	Winter 2011
Redaktionsschluss 26. April 2011	31. Oktober 2011
Versand 16. Mai 2011 14. November 2011
Seftigen übernimmt AVAG-Modell Ab 1. Januar 2011 führt die Gemeinde Seftigen das AVAG-Sackgebührenmodell ein. Die Produkte können im Handel bezogen werden. Fälschungssichere Marken Die Gebührenmarken sind fälschungssicher produziert. Ziele des Fälschungsschutzes: Möglichst hoher Aufwand für die Herstellung der Fälschungen und gute Erkennbarkeit von Fälschungen durch den Kehricht-Sammeldienst. Schutzmerkmale der AVAG-Gebührenmarken •	Leuchtende, nicht farbgetreu kopierbare Grundfarben der Marken. •	Grösse länger als ein normales A4-Format. •	Weisser Balken, welcher nicht auf farbiges Papier kopiert werden kann. •	Wellenförmige Längsränder, mit einer Schere schwierig herstellbar. Gebührensäcke und Gebührenmarken, Preise Die Preise der AVAG entsprechen den bisherigen Preisen der Gemeinde Seftigen. Einzig die Gebühr für das Kleinsperrgut erfährt eine Erhöhung von bisher Fr. 3.20 neu auf Fr. 7.80.
Gebührensäcke und Gebührenmarken, Preise Grösse	17	l	35	l	60	l	110	l	Sperr-	gut
Max.	Gewicht	pro	Sack/Marke	2,5	kg	5	kg	8,5	kg	16	kg	30	kg
Säcke	Zugband-	farbe	Preis	Blau	1.–	Stk.	Grün	1.90	Stk.	Rot	3.20	Stk.	Henkel-	5.80	Stk.	verschl.
Verkaufs-	einheiten	Rolle	à	10	Säcke	Rolle	à	10	Säcke	Rolle	à	10	Säcke	Rolle	à	5	Säcke
Entsorgung · Recycling · Energie
Marken	Marken-	farbe	Grün	Rot	Orange	Violett
Preis	1.90	Stk.	3.20	Stk.	5.80	Stk.	7.80	Stk.
Verkaufs-	einheiten
Bg.	à 5	Marken Bg.	à 5	Marken Bg.	à 5	Marken Bg.	à 5	Marken
Abfallkalender heraustrennen und aufbewahren 
2 Bei schlechter Witterung wird das Schnittgut und August	= Bringsammlung	Mai und Oktober	= Schulsammlung	eine Woche später gehäckselt
Was / Wann	 Tannenbäume (gratis)	6  27	3	11	20 Altpapier / Karton 1	 4	Häckseldienst 2	 Grünabfälle	19	3	21	19	9 / 23	6 / 20	18	 Sperrgut	12	25  Altmetall	11
Einwohnergemeinde Seftigen
Das Fazit ist eindeutig: Eine korrekte  Entsorgung ist im Interesse aller. Das verbrennen von Abfällen im Freien – zum Beispiel im Garten, in Fässern oder auf öffentlichen Brandplätzen – sowie in dafür ungeeig­neten Kleinanlagen wie Holz­ feuerungen und Cheminées, ist verboten! Durch diese unsachgemässe Entsorgung können gesundheitsschädigende Stoffe entstehen, die unkontrolliert in die Luft gelangen. Eine schlechte Luftqualität belastet uns alle.
Korrekte Entsorgung ist im Interesse aller
•	Auffahrt, 2. Juni 2011	auf Dienstag, 31. Mai 2011
•	Karfreitag, 22. April 2011	auf Donnerstag, 21. April 2011
Verschiebungsdatum Kehrichtabfuhr Wegen nachstehendem Feiertag wird die Kehrichtabfuhr wie folgt verschoben:
Hauskehricht 17-Liter-Marken 35-Liter-Marken 60-Liter-Marken 110-Liter-Marken
Wöchentlich	Allmend am Donnerstag Restliches Gemeindegebiet am Freitag
Bauverwaltung Seftigen
Verkaufsstellen der Kehrichtmarken Gebührenmarken für Kehrichtsäcke, Grünabfuhr, Containerfahnen: Bahnhof Seftigen, Jau Ida, Volg. AVAG-Säcke und -Marken auch bei Grossverteilern.
(Die Kehrichtmarkenpreise unterstehen nicht der MWST)
Fr.	39.50 Fr.	1900.–
Containerfahnen (Gemeinde Seftigen) Abreissfahnen für Container 800 Liter	Container Jahrespauschalen
Fr.	7.80
Sperrgut AVAG Marken für Bündel/Gebinde bis 30 kg
Jährliche Grundgebühr Pro Wohneinheit
Fr.	5.–
Grünabfuhr (Gemeinde Seftigen) Marken für Bündel/Gebinde bis 15 kg
Fr. 1.– /Stk.	Fr. 1.90/Stk.	Bogen à 5 Marken Fr. 3.20/Stk.	Bogen à 5 Marken Fr. 5.80/Stk. Bogen à 5 Marken
Kehrichtmarkenpreise
Verkaufsstellen In der Gemeinde Seftigen verkaufen folgende Geschäfte die Gebührensäcke und Gebühren-marken der AVAG: Volg, Haushaltgeschäft Ida Jau, Bahnhof. Die Gemeindeverwaltung verkauft ab 1. Januar 2011 keine Gebührenmarken mehr und überlässt diesen dem Detailhandel. Nebst den Verkaufsstellen in Seftigen bieten weitere rund 400 Verkaufsstellen im gesamten AVAG-Gebiet (Emmental, Aaretal, Thun, Berner Oberland) Gebührensäcke und -marken an. Alte Marken bis 31. Mai 2011 gültig Die bisherigen Gebührenmarken der Gemeinde Seftigen sind noch bis am 31. Mai 2011 gültig. Ab Juni 2011 werden nur noch die AVAG-Gebührensäcke und Kehrichtsäcke mit einer AVAG-Gebührenmarken versehen abgeführt. Ein Umtausch von alten Marken ist nicht möglich. Keine Änderung bei den Container- und Grüngutmarken Die Containermarken und Grüngutmarken der Gemeinde Seftigen sind von diesen Änderungen nicht betroffen und bleiben weiterhin gültig. Die Verkaufsstellen: Volg, Haushaltgeschäft Ida Jau, Bahnhof.
Weitere Informationen Bei Fragen stehen Ihnen die Bauverwaltung Seftigen, Telefon 033 346 60 90, oder die AG für Abfallverwertung AVAG, Telefon 033 226 56 56, gerne zur Verfügung.
Orientierung über die Wasserqualität Laut dem eidgenössischen Lebensmittelgesetz sind die Wasserbezügerinnen und Wasserbezüger ein Mal pro Jahr über die Qualität des auf dem Gemeindegebiet ab­ge­gebenen Trinkwassers zu informieren. Gemäss den Untersuchungsergebnissen des Kantonalen Laboratoriums für das Jahr 2010 erfüllt das Trinkwasser der Wasser­ versorgung Blattenheid die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung. Mikrobiologische Qualität
Gesamthärte in französischen Nitratgehalt in mg/l Härtegraden (fH°)	(Toleranzwert 40)
13.5 bis 25.2 fHº
(0 bis 15 weich, 15 bis 25 mittelhart, über 25 hart)
3 bis 8 mg
Hygienische Beurteilung: Die mikrobiologischen Proben lagen innerhalb der gesetz­ lichen Vorschriften. Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei. Chemische Beurteilung: – Gesamthärte: 13.5 fH° (Quellen, weich) bis 25.2 fH° (Grund­ wasser, mittelhart). Beachten Sie bitte die entsprechende Waschmitteldosierung. – Nitrat: 3 mg (Quellen) bis 8 mg (Grundwasser) Nitrat pro Liter. Der Toleranzwert liegt bei 40 mg pro Liter Trinkwasser. Das Trinkwasser erfüllt die chemischen Anforderungen gemäss der Lebensmittelgesetzgebung. Herkunft: 95% des Trinkwassers aus den Quellen Blattenheid, 5% des Trinkwassers aus dem Grundwasser Uetendorf. Behandlung: Quellwasser: Entkeimung durch UV, Grundwasser: keine Behandlung. Besonderes: Das Blattenheid-Quellwasser hat einen guten Geschmack. Es schmeckt immer frisch. Trinkwasser-Temperaturen: Quell­ wasser rund 5,8° C, Grundwasser rund 12,8° C. Die Wasserversorgung Blatten­ heid arbeitet nach dem Wasserqualitäts­ sicherungs-System des SVGW (Schwei­ zerischer Verband Gas-Wasserfaches). Weitere Auskünfte Bauverwaltung, Dorfmatt 6, 3662 Seftigen, Tel. 033 346 60 90 bauverwaltung@seftigen.ch www.blattenheid.ch www.wasserqualitaet.ch
Sachkundenachweis für Hundehalter/innen Seit Oktober 2008 ist das neue Tierschutzgesetz in Kraft. Neu müssen angehende Hundehalterinnen und Hundehalter einen Sachkundenachweis über ihre Kenntnisse betreffend die Hundehaltung und den Umgang mit Hunden erbringen. Halterinnen und Halter, die vor dem Oktober 2008 nachweislich einen Hund hielten, sind davon befreit. Der Kurs für die Erlangung des Sachkundenachweises erfolgt im Rahmen eines mindestens vier Stunden dauernden Theoriekurses. Jedoch müssen alle Hundehalte­ rinnen und Hundehalter innerhalb des ersten Jahres nach Erwerb eines Hundes den Nachweis erbringen, dass der Hund in Alltagssituationen kontrolliert geführt werden kann. Dies gilt auch für Personen, die vor dem 1. September 2008 einen Hund hatten und nach diesem Datum einen «neuen» Hund erworben haben. Der Nachweis hierfür muss im Rahmen eines praktischen Kurses erlangt werden. Das Kursobligatorium gilt in Bezug auf alle Hunde, ob gross oder klein. Für die Vorbereitung zum Sachkun­ denachweis empfiehlt sich der freiwillige Besuch eines Basiskurses oder eines Auf­ frischungskurses. Inhalt und Umfang der Sachkundenachweis-Kurse sind gesetzlich vorgeschrieben und die Nachweise dürfen nur von spezifisch ausgebildeten Personen ausgestellt werden. Listen von berechtigten Personen sind auf der Internetseite www.skn-kurse.ch zu finden. Die Kurskosten variieren je nach Anbieter stark. Sie können Fr. 300.– und mehr betragen. In nächster Umgebung bieten folgende Personen Kurse an: Theoretische und praktische Kurse für den obligatorischen Sachkundenachweis (Art. 68 Abs. 1, Eidg. Tierschutzverordnung): Frau Barbara Locher, Dogman Trainerin, Buchshaldenstrasse 2, 3661 Uetendorf Tel. 033 345 25 26 oder Natel 079 631 11 82. Freiwillige Vorbereitungs- und Auffrischungskurse Frau Esther Blatter, Kirchzelg 11, 3662 Seftigen, Tel. 033 345 39 00. Frau Barbara Locher, Dogman Trainerin, Buchshaldenstrasse 2, 3661 Uetendorf Tel. 033 345 25 26 oder Natel 079 631 11 82
«Dorfzytig» auch im Internet - www.seftigen.ch/aktuell 22
Baubewilligungspflicht für Kleinbauten Aufgrund einer Konkretisierung von Art. 1b Kant. Baugesetz und Art. 6 Kant. Bau­ bewilligungsdekret sind Kleinbauten – wie zum Beispiel Gartenhäuschen in den Moos­ gärten – baubewilligungspflichtig! Keiner Baubewilligung bedürfen unbeheizte kleine Nebenbauten mit einer Grund­ fläche von höchstens 10 m2 und einer Höhe von höchstens 2,5 m, die weder bewohnt sind noch gewerblich genutzt werden und die funktionell zu einer Hauptbaute gehören. Konkret heisst das, dass zum Beispiel ein freistehendes Gartenhäuschen in den Moosgärten als bewilligungspflichtige Hauptbaute gilt, demgegenüber das glei­che Gartenhäuschen neben einem Haus eine bewilligungsfreie Nebenbaute darstellt. Diese Gesetzespräzisierung ist am 1. September 2009 in Kraft getreten. Art. 5, Abs. 3, Buchstabe d des Gemeindebaureglementes widerspricht dem übergeordneten, zwingenden kantonalen Baurecht. Es gilt deshalb ab sofort die Regelung, dass der Neubau und der Ersatz von Klein­bauten in der Zone für Sport und Freizeit einer Baubewilligung bedürfen (z.B. Garten­ häuschen in den Moosgärten; Art. 63 Gemeindebaureglement). Allfällige Auskünfte erteilt die Bauverwaltung, Telefon 033 346 60 89. Der Gemeinderat
Kerzenziehen für jedermann In der Waschküche, Schulhaus Seftigen, vom 19. bis 21. und vom 26. bis 28. November 2010 100 g fertige Kerzen kosten Fr. 3.– Bitte weiche, saugfähige Lappen mitbringen. Auskunft unter Telefon 033 345 27 22. Öffnungszeiten Freitag	19. November	Samstag	20. November	Sonntag	21. November	Freitag	26. November	Samstag	27. November	Sonntag	28. November
Wir freuen uns auf Ihren Besuch – Schule Seftigen 17.00 bis 22.00 Uhr 14.00 bis 17.00 Uhr 14.00 bis 17.00 Uhr 14.00 bis 17.00 Uhr und 19.00 bis 22 Uhr 14.00 bis 17.00 Uhr 14.00 bis 17.00 Uhr
Sich vor Dämmerungseinbrüche schützen Dämmerungseinbrüche – so schützen Sie die Familienerbstücke «Seltsam», denkt Frau Zingg und tritt näher ans Fenster. Seit ihre Nachbarin wieder arbeitet, kehrt bei Mosers je­ weils erst um 18.00 Uhr wieder Leben ins Haus. Doch nun ist es kurz nach 17.00 Uhr, ein unruhiger Lichtstrahl huscht durchs Haus und ein fremdes Fahrzeug steht in der Sei­ tengasse. Alarmiert greift Frau Zingg zum Telefon und wählt 117. Dämmerungseinbrüche Mit den kürzeren Tagen beginnt im Herbst die Zeit der sogenannten Dämmerungs­ einbrüche. Diebe nützen den Schutz der frühen Dunkelheit aus und dringen unbe­merkt in Wohnungen und Häuser ein. Vorsichtsmassnahmen Oft genügen bereits einfache präventive Massnahmen, um das Einbruchrisiko zu ver­ ringern: Verschliessen Sie Fenster und Türen immer sorgfältig, bevor Sie Haus oder Wohnung verlassen. Verraten Sie Ihre Abwesenheit nicht durch Zettel an der Haustü­ re und Mitteilungen auf dem Telefonbeantworter. Verstecken Sie Ihre Wohnungsschlüs­ sel nie unter dem Türvorleger oder im Blumentopf – diese Verstecke kennen auch Einbrecher. Installieren Sie Zeitschaltuhren, so brennt zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Räumen Licht. Verwahren Sie Wertsachen und wichtige Dokumente in einem Tresor oder im Kundenschliessfach bei Ihrer Bank. Wirksamen Schutz vor Ein­ brechern bieten auch aufmerksame Nachbarn. Pflegen Sie den Kontakt untereinander und informieren Sie sich gegenseitig, um in Notfällen rasch zu reagieren. Finanzielle Folgen Eine Hausratversicherung schützt Sie vor den finanziellen Konsequenzen eines Ein­ bruchs. Werden wertvolle Gegenstände gestohlen, sind Sie zu einem Nachweis ver­ pflichtet. Bewahren Sie deshalb immer den Kaufbeleg auf. Übrigens: Meist ist auch Bargeld mitversichert – bis zu 5000 Franken. Informieren Sie sich bei Ihrem Versicherer über die Leistungen im Schadenfall. Daniel Baumann, Mobiliar, Generalagentur Belp Gerne beantworte ich Ihre Fragen. Sie erreichen mich unter Telefon 031 818 44 74 / 079 432 93 58 oder via E-Mail auf daniel.baumann@mobi.ch.
Online auf www.amschaerme.ch Altersheim-/Pflegeheim «am Schärme» Sechzehn Jahre schon betreibt Lilian Arba mit ihrem Team das private Alters-/Pflegeheim «am Schärme» an der Rebzelg 20 in Seftigen. Seit dem 1. November 2010 präsentiert sich das vielen Dorfbewohnern eher unbekannte Heim auf dem Internet. «Am Schärme» ist ein privates Alters-/Pflegeheim mit acht Zimmern. Im familiären Rahmen begleiten zwanzig qualifizierte Mitarbeitende ältere Menschen aus der Regi­ on auf einem Stück ihres Weges. Das Haus am Sonnenhang von Seftigen steht auf der Pflegeheimliste des Kantons Bern und ist von den Krankenkassen anerkannt. Lilian Arba, die das Heim seit 1994 als Einzelunternehmerin führt, bringt die Ziele ihres Teams auf den Punkt: «Wir ermutigen unsere Bewohner, sich am täglichen Geschehen zu beteiligen. Dabei unterstützen und fördern wir deren Aktivität mit fachkundiger Pflege und einfühlsamer Betreuung.» Die tägliche Arbeit stellt hohe Anforderungen an die Fachkräfte, leidet doch die Mehrzahl der heutigen «Schärme»-Bewohner an Demenz in verschiedenen Stadien. In diesem Zusammenhang hat Lilian Arba eine grosse Bitte an Nachbarn und Dorfbewohner: «Wir sind ein offenes Haus und unsere Türen sind möglichst nicht abgeschlossen. So kann es vorkommen, dass eine Bewoh­ nerin einen ungeplanten Ausflug macht und sich krankheitsbedingt plötzlich nicht mehr orientieren kann. In solchen Fällen sind wir sehr dankbar, wenn Passanten diese Menschen schonend anhalten und uns benachrichtigen.» Alters-/Pflegeheim «am Schärme», Rebzelg 20, 3662 Seftigen, Telefon 033 345 33 71 «Ar Sunne im Grüene am Schärme» Im grossen, hellen Wohnzimmer
«Rockzipfu» – Second-Hand in Seftigen Modisch und aktuell mit Second-Hand Wir sind drei innovative, modebewusste Frauen und hatten schon lange den Wunsch, einen Second-Hand-Shop zu eröffnen. Nach langem Suchen fanden wir einen geeig­ neten Raum im Restaurant Bijou in Seftigen. Die Renovationsarbeiten haben wir mit Freude und viel Elan in Angriff genommen und durften, am 29. Mai 2010, mit vielen zukünftigen Kunden, Eröffnung feiern. Das Echo hat uns sehr gefreut und beeindruckt und gezeigt, dass ein Bedürfnis für einen Second-Hand-Shop besteht. Unsere Kundschaft wächst zusehends und das Angebot (auch Markenartikel) wird vielfälltiger. Unser Angebot beinhaltet: Alles für die Dame von Heute ab den Grössen 34 bis 52. Bereits sind Herbst-Winterangebote eingetroffen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch – Ihr «Rockzipfu»-Team Unsere Öffnungszeiten Montag, Mittwoch und Freitag 8.30–11.15 Uhr Dienstag und Donnerstag	14.00–17.00 Uhr Während den Schulferien bleibt der Shop nachmittags geschlossen. Kleiderannahme zu den Öffnungszeiten oder nach telefonischer Vereinbarung. Geschäft	079 738 74 97	Adelheid Däppen	079 830 97 46
Erna Hess	079 690 22 05 Esther Schafroth	079 510 35 42
Dringend gesucht! Für die Aufrechterhaltung des Eltern- und Spielgruppenvereins Seftigen suchen wir ganz dringend eine Co-Präsidentin oder eine Präsidentin, respektive einen Präsidenten und aktive Teammitglieder. Die Co-Präsidentin Marlies Neuenschwander wird ihr Amt nach langjähriger Mitarbeit im Verein auf 2011 definitiv niederlegen. Falls sich kein Ersatz finden lässt, sind wir leider gezwungen unseren Verein aufzulösen! Damit der Eltern- und Spielgruppenverein auch in Zukunft so tolle Anlässe wie die Spielgruppe, den Ferienpass, den Räbeliechtliumzug, Samichlous, Kasperlitheater und ähnliches durchführen kann, suchen wir Frauen und Männer, die bereit sind, für diesen Verein etwas zu investieren. Investieren bedeutet nicht nur geben, auch gewinnen gehört dazu, zum Beispiel: •	Neue Leute kennen lernen •	Einblick in Zusammenhänge auf Vereins- und Gemeindeebene erhalten •	Aktives Leben im Dorf mitgestalten Wer gerne organisiert, kreativ ist oder mithelfen möchte, wer diesen Verein unterstüt­ zen will, melde sich bitte bei Marlene Hofer, Telefon 033 345 06 03. Dr Samichlous chunnt Liebe Eltern – Der Samichlaus besucht uns auch dieses Jahr. Möchten Sie dieses Angebot nutzen? Am Feuer im Wald werden wir den Samichlaus begrüssen. Wann	Sonntag, 5. Dezember ab 17.00Uhr Wo	Im Zeughauswald, Wald-Spielgruppen-Platz Kosten	Fr. 10.– pro Kind, bitte der Anmeldung beilegen Anmeldung und weitere Infos Franziska Hänni, Seftigenstr. 53, 3664 Burgistein-Station, Tel. 033 356 27 24 Anmeldetalon – ausschneiden oder kopieren und einsenden bis 27. November 2010 Name und Vorname des Kindes Dies sollte der Samichlaus meinem Kind sagen Bitte nur in Stichworten. Positive Punkte und Verbesserungswünsche.
 Der Samichlaus soll nur das Säckli überreichen und nichts persönliches zu mei­-­
nem Kind sagen. Bitte ankreuzen, wenn dies Ihr Wunsch ist.
Immergrün auf Reisen Auf zum Hallwilersee... Unsere diesjährige Tagesreise führte uns, im Mai, in die Gegend des Hallwilersees. Mit dem Car kamen wir am gegen Mittag in Boniswil an, wo wir von unserer ehemaligen Gurzelen-Pfarrfamilie Niemeier herzlich empfangen wurden. Beim gemeinsamen, gemütlichen Essen im Restaurant Seeblick, genossen wir die schöne Aussicht auf den See. Danach fuhren wir nach Seengen, wo uns Pfarrer Niemeier die, im Jahr 1820 erbaute, Kirche zeigte. Im Kirchgemeindehaus wurden uns verschiedene Getränke offeriert. Jan Niemeier erzählte uns viel über die Kirchgemeinde Seengen-Boniswil-Egliswil-Hallwil und über seine Tätigkeiten. Dazu zeigte er uns zahlreiche Fotos. Dann ging es bald ans Abschiednehmen. Auf der Heimfahrt gab es viel zu reden. Müde, zufrieden und wohlbehalten kamen wir in Seftigen und Gurzelen wieder an. Das Immergrün-Team
Die Daten 2011 der Anlässe von «Immergrün» entnehmen Sie auch der «Seftiger Agenda 2011» demnächst in Ihrem Briefkasten.
300-Jahr-Jubiläum der Kirche Gurzelen Seftigen – über 300 Jahre ohne Kirche ... und trotzdem nicht «Gott-los» Wie gut, dass Gott seinen Segen nicht abhängig macht von einer Kirche! Diese fehlt nämlich in Seftigen – was den Vorteil hat, dass sich die Behörde nicht mit Reklama­ tionen über «störende» Kirchenglocken herumschlagen muss, aber den Nachteil, dass die Seftiger jahrelang sonntags nach Gurzelen in die Kirche pilgern mussten. Generationen von Seftiger-Jugendlichen machten sich wöchentlich auf den gefährli­ chen Weg von Seftigen nach Gurzelen in die «Unterwisig» (heute KUW). Nicht selten geriet man damals in einen feindlichen Hinterhalt und es kam zu handfesten Schläge­ reien zwischen Gurzeler- und Seftiger-Jugendlichen! Die Zeiten ändern sich zum Glück! Mittlerweilen sind die Gräben überwunden, Gurzelen und Seftigen sind zusammen­ gerückt und die gemeinsame Kirchgemeinde verbindet die beiden Einwohnergemein­ den. Mit dem Bau des kirchlichen Begegnungszentrums ist für die Seftiger ein grosser Wunsch in Erfüllung gegangen: Endlich haben wir die Kirche im Dorf! Räumlichkeiten im Dorfzentrum! – leider ohne Stundenschlag und Feierabendläuten. Die Kirchgemeinde gab sich zu allen Zeiten Mühe, die Seftiger einzubeziehen. Viele Jahre arbeitete der Gemeindehelfer, wie der Sozialdiakonische Mitarbeiter damals hiess, in einem Büro im Hofacker, später in den Räumlichkeiten der Gemeindeverwal­ tung (heute Sitzungszimmer der Bauverwaltung) in der Dorfmatt Seftigen. Für Gottesdienste und andere kirchliche Veranstaltungen stellte die Einwohnerge­ meinde die Aula gebührenfrei zur Verfügung. Sogar Kindertaufen fanden in der Aula Seftigen statt. Durch die Jugendarbeit im kirchlichen Begegnungszentrum sind Einwohnergemeinde und Kirchgemeinde weiter zusammengerückt. Die Einwohnergemeinde unterstützt die kirchliche Jugendarbeit ideell und finanziell. In gemeinsamen Sitzungen geht es um Vernetzung und Koordination der kirchlichen Jugendarbeit, der Kindertagesstätte, des Eltern- und Spielgruppenvereins sowie der Schule und der Tagesschule. Gemeinsam bieten wir jährlich ein Weiterbildungsreferat für Eltern an. Eine weitere Schnittstelle ist die Seniorenarbeit und die Sozialarbeit, wo man sich gegenseitig unterstützt und hilft. Sogar personell gibt es Synergien: Mein Rüstzeug für den Gemeinderat erhielt ich im Kirchgemeinderat und als Kirchgemeinderatssekretärin. Umgekehrt profitiert die Kirchgemeinde vom Fachwissen von ehemaligen Gemeinderäten/innen, die jetzt im Kirchgemeinderat mitarbeiten. Wir hoffen und arbeiten daran, dass sich die positive Zusammenarbeit auch in Zukunft weiterentwickelt und festigt. Wenn wir alle gemeinsam an einem Strick in dieselbe Richtung ziehen, kommen wir vorwärts – mit Gottes Hilfe. Marlen Baumann, Gemeinderätin Seftigen, Ressort Soziales und Gesundheit
Baubewilligungen Erteilt durch den Regierungs­statthalter
Juni bis Oktober 2010
Bauherrengemeinschaft  «Sonnenrain» Seftigen p. A. Franz Gerber Architekten AG, Hohlengasse 8, 3661 Uetendorf Neubau von zwei Einfamilienhäusern mit je einer Garage. Sonnenrain 7 und 8, Parzellen Nrn. 1028, 1029, 1030, Zone: ZPP Nr. 2
Kammermann Heinz und Heather Wydmatt 15, 3662 Seftigen Bestehender Teich (1,20 m Tiefe) auf 2,00 m Tiefe vergrössern. Wydmatt 15, Parzelle Nr. 840. Zone: W2
Erteilt durch die Baukommission
Probst Marlise und Peter Eymatt 3, 3662 Seftigen Anbau Wintergarten mit einem getrennten Innenabschluss. Eymatt 3, Parzelle Nr. 276, Zone: W2 Sieber Willy Oberdorfstrasse 9, 3662 Seftigen Abbruch und Wiederaufbau Gartenhaus, Ersatz Giebeldach durch Flachdach. Oberdorfstrasse 9, Parzelle Nr. 48, Zone: A Guyan Orlando Amselweg 7, 3664 Burgistein Umnutzung Estrichraum zu Kinder­ zimmer. Amselweg 7, Parzelle Nr. 338, Zone: W2 Berger Markus und Jasmin Hagi 4, 3664 Burgistein Neubau Unterstand. Hagi 4, Parzelle Nr. 554, Zone: W2
Ludmila Gurtner-Tavali Ahornweg 6, 3662 Seftigen Dachbalkonverglasung ungeheizt (Westeseite) und Überdachung Dach­ balkon (Ostseite). Ahornweg 6, Parzelle Nr. 550, Zone: W3 Schönenberger Sonja Kappelen 11, 3662 Seftigen Neubau Gartenhaus mit gedecktem Sitzplatz. Moosgärten, Parzelle Nr. 25, Zone: ZSF Indermühle Silvia und Urs Postgässli 9, 3662 Seftigen Einbau eines grösseren Dachfensters bei Essplatz. Postgässli 9, Parzelle Nr. 1088, Zone: ZPP Nr. 1 Kislig Rudolf Oberdorfstrasse 6, 3662 Seftigen Abbruch des bestehenden Schopfs; Neubau von zwei Garagen mit Unter­ stand. Oberdorfstrasse 6A, Parzelle Nr. 259, Zone: A
Kohli-Amiguet Hélène  und Kohli Gilbert Hofacker 2, 3662 Seftigen Eingeschossiger Anbau an best. Einfami­ lienhaus auf der Westseite; Einbau Dachflächenfenster in best. Dach; Erstellen zweier neuen Kamine; Über­ dachung Gartensitzplatz und Geräte­ bereich; Erstellen eines Parkplatzes entlang der Hofackerstrasse. Hofackerstrasse 2, Parzelle Nr. 747, Zone: W2 Kislig Marcel Sunnmatt 5, 3662 Seftigen Anbau Wintergarten mit Cheminée. Sunnmatt 5, Parzelle Nr. 392, Zone: W2 Lewis Barbara und Colin Gurnigelweg 5, 3662 Seftigen Bau einer zusätzlichen Stützmauer im Böschungsbereich. Gurnigelweg 5, Parzelle Nr. 1145, Zone: W1 Auto Glaus Christof Glaus Seftigenstrasse 51, 3664 Burgistein Verlängerung der Waschanlage um 1,50 m. Seftigenstrasse 51, Parzelle Nr. 909, Zone: G Jost Urs und Minder Jost Heidi Eigerweg 6, 3662 Seftigen Fassadenverglasung Sitzplatz mit Wohnraumerweiterung Küche. Eigerweg 6, Parz. Nr. 789, Zone: W1 Hadorn Franz Birkenweg 6, 3662 Seftigen Sitzplatzüberdachung mit Windschutz. Birkenweg 6, Parzelle Nr. 897, Zone: W2
Schenk Marianne und Andreas Finkenweg 5, 3664 Burgistein Dachaufbau (Lukarne). Finkenweg 5, Parzelle Nr. 806, Zone: W2 Brass Band Gürbetal Michael Stähli, Faulenbachweg 30, 3700 Spiez Anbau eines Raumes und eines Vordachs auf der Ostseite des Gebäudes. Bächeli 3, Parzelle Nr. 387, Zone: W2 Rolf Gerber Hohlengasse 8, 3661 Uetendorf Energietechnische Sanierung der Fassa­ den; Ersatz der bestehenden Fenster. Stützli 5, Parzelle Nr. 415, Zone: W2 Böhlen Fritz Finkenweg 3, 3664 Burgistein Glasdach über Balkon. Finkenweg 3, Parzelle Nr. 807, Zone: W2 Mäder Patricia und Paul Gurnigelweg 10, 3662 Seftigen Abstützung des Hanges, bezw. Böschung mit Mauersteinen. Gurnigelweg 10, Parzelle Nr. 1151, Zone: W1
Agenda – Vereinsanlässe 2010 – 2011 November 2010 19.	Dorfkommission	20.	Dorfkommission	20.	Frauenverein Seftigen	22.	Kirchgemeindeversammlung	27./28.	Jodlerchörli «Zytröseli»	29.	Gemeindeversammlung
Adväntsmärit	Seftig-Jass	Raclette-Abend	20.00 Uhr	Lotto	20.00 Uhr
Dorfplatz Aula Aula KBZ Seftigen Aula Aula
Dezember 2010 1.	Verwitwete und Alleinstehende	5.	Musikgesellschaft Seftigen	10.	Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen	16.	Schule Seftigen
Adventsfeier	Adventskonzert	Gospelkonzert	Schulweihnacht
KBZ Aula Aula Aula
Januar 2011 1./5.	Turnverein Seftigen	Neujahrsvorstellung	5.	Verwitwete und Alleinstehende	Fondueplausch	8./9.	Turnverein Seftigen	Neujahrsvorstellung	19.	Immergrün	28.–30.	Sing- und Ziervogelverein Seftigen	Vogelböse
Aula MZG Gurzelen Aula MZG Gurzelen Aula
Februar 2011 2.	Verwitwete und Alleinstehende	Lotto	16.	Immergrün
MZG Gurzelen KBZ Seftigen
März 2011 2.	Verwitwete und Alleinstehende	Seniorenbühne Belp	5./9.	Musikgesellschaft Seftigen	Jahreskonzert	7.	Ortsdelegiertenversammlung	12./13.	Musikgesellschaft Seftigen	Jahreskonzert	23.	Immergrün	26.	Frouezmorge Oberes Gürbetal
MZG Gurzelen Aula Hortraum Aula MZG Gurzelen KBZ Seftigen
April 2011 1./2.	Turnverein Seftigen	6.	Verwitwete und Alleinstehende	9.	Samariterverein Seftigen	20.	Immergrün
Unihockey-Night	Kitu-Turnen	Ostermärit	Kitu-Turnen
Mai 2011 1.	Frauenverein Seftigen	Brunch	2.	Kirchgemeindeversammlung	20.00 Uhr	4.	Verwitwete und Alleinstehende	Vortrag über Gotthelf	6.	Jodlerchörli «Zytröseli» Gemeinschaftskonzert	und Musikgesellschaft Seftigen 18.	Immergrün	Reisli	21.	OK Zwei-Tage-Marsch	Zwei-Tage-Marsch 28.	Jugendmusik Oberes Gürbetal	Jahreskonzert	29.	Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen	Konfirmation I	30.	Gemeindeversammlung	20.00 Uhr
Aula,Turnhalle KBZ Seftigen Aula KBZ Seftigen
Aula KBZ MZG Gurzelen Aula
Aula	Kirche Gurzelen	Aula
«Dorfzytig» auch im Internet - www.seftigen.ch/aktuell
Impressum Herausgeberin: Dorfkommission Seftigen – Gestaltung und Produktion: A.Chiquet, Grossenstein 3 A, 3662 Seftigen, Natel 079 771 18 46, E-Mail: dorfzytig@seftigen.ch Druck: Schlaefli & Maurer AG, Industriestrasse 12, 3661 Uetendorf. Auflage: 1200 Ex. – Die «Dorfzytig» wird an jeden Haushalt in Seftigen verteilt. Titelbild: Das musste doch einfach dokumentiert werden, wenn jemand soviel «Schwein» hat. Hier davon ein kleiner Ausschnitt. Foto: A.Chiquet
Dorfzytig 2010 02