Source: https://www.shoproither.at/de/erste-hilfe-rechtsgrundlagen
Timestamp: 2019-01-16 10:35:01
Document Index: 329633193

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 43', '§ 25', '§ 6', '§ 47', '§ 26', '§ 39', '§ 81', '§ 89', '§ 46', '§ 102']

Verordnung des Bundesministers für Umwelt, Jugend und Familie über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen und bestimmten Warenresten und die Einrichtung von Sammel - und Verwertungssystemen
AWG-Novelle Verpackung BGBl. I Nr. 193/2013 BGBI II Nr. 184/2014
§ 39 - § 43 AStV § 25 ASchG
In Arbeitsstätten mit weniger als fünf regelmäßig gleichzeitig beschäftigten Arbeitnehmer/innen ist es bis 1.1.2015 ausreichend, wenn der/die Erst-Helfer/in nach dem 1.1.1998 eine mindestens sechsstündige Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (im Sinne des § 6 der Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung, BGBl. II Nr. 320/1997 absolviert hat. Ab 1.1.2015 muss der/die Erst-Helfer/in eine Erste-Hilfe-Auffrischung nach Abs. 3 absolvieren.
(5) § 47 ist anzuwenden auf dem Abs. 1 nicht entsprechende Arbeitsstätten mit Stichtag 31.Dezember 1983.
Unterseiten zu Brandschutz
Ö-Norm Z 1020 1 | 01.08.2001 | bis zu 5 Personen
Ö-Norm Z 1020 2 | 01.08.2001 | bis zu 20 Personen
In Österreich sind Arbeitgeber gemäß ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Arbeitnehmern bei Verletzungen oder plötzlichen Erkrankungen angemessen Erste Hilfe geleistet werden kann. Dazu zählt insbesondere das Bereitstellen von geeigneten Mitteln zur Ersten Hilfe in ausreichender Anzahl. Die Mittel müssen laut § 26 ASchG sowie § 39 der Arbeitsstättenverordnung (AStV) in staubdichten Behältern, hygienisch einwandfrei, jederzeit gebrauchsfähig, leicht zugänglich und gut gekennzeichnet sein. In unmittelbarer Nähe hat sich darüber hinaus unter anderem eine Anleitung zur Erste-Hilfe-Leistung zu befinden. Der Mindestinhalt jener Mittel zur Ersten Hilfe Leistung muss laut der für den Arbeitnehmerschutz zuständigen österreichischen Arbeitsinspektion den Vorgaben der ÖNORM Z 1020 entsprechen. Die einschlägigen Vorschriften gelten nicht nur für Arbeitsstätten und Baustellen, sondern aufgrund § 81 der Allgemeinen Arbeitnehmerschutzverordnung (AAV) auch für auswärtige Arbeitsstellen. In der Ö-NORM Z 1020 wird zwischen zwei Typen von Verbandkästen unterschieden, die unterschiedlich dimensioniert sind:
Ö-Norm V 5100 | 01.04.2007 | für einspurige Fahrzeuge
Ö-Norm V 5101 | 01.12.2006 | für mehrspurige Fahrzeuge
Ö-Norm EN 471
Der Lenker hat bei mehrspurigen Kraftfahrzeugen eine geeignete, der Ö-NORM EN 471 entsprechende Warnkleidung mit weiß retroreflektierenden Streifen mitzuführen. Der Lenker hat diese Warnkleidung im Falle des § 89 Abs. 2 StVO 1960 beim Aufstellen der Warneinrichtung oder im Falle des § 46 Abs. 3 StVO 1960, wenn er sich auf einer Autobahn oder Autostraße außerhalb des Fahrzeuges aufhält, in bestimmungsgemäßer Weise zu tragen. (Aus § 102 Abs. 10 KFG)
Unfallverhütungsvorschrift BGR A1
Geeignetes Material beinhalten Betriebsverbandkasten nach DIN 13169 und DIN 13157 sowie DIN 13155 (First Responder). Alle Arbeitsstätten, sei es in der Großindustrie, im Handwerksbetrieb, als Kleinunternehmen oder im öffentlichen Dienst, unterliegt der Arbeitsstättenverordnung.
Der Verbandkasten DIN 13157 ist auch für Tätigkeiten im Außendienst einsetzbar.
Sanitäts- und Ruheliegen