Source: http://fpb.de/archiv/bauleitplanung
Timestamp: 2019-01-23 08:15:16
Document Index: 365945901

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', '§ 4', '§ 4', '§ 12', '§ 4', '§ 12', '§ 4', '§ 12', '§ 13', '§ 40', '§ 40', '§ 33', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 13', '§ 40', '§ 40', '§ 13', '§ 4', '§ 13', '§ 2', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 42', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§46', '§15', '§ 40', '§ 33', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 33', '§ 40', '§ 33', '§ 40', '§125', '§33', '§125', '§33', '§ 40', '§ 40', '§ 41', '§ 40']

FPB - Freie Planungsgruppe Berlin GmbH - Projektarchiv Bebauungspläne
Projektarchiv Bebauungspläne
Vorhabenbezogener Bebauungsplan 11-73 VE „Wartenberger Straße“
Berlin Lichtenberg, Ortsteil Neu-Hohenschönhausen
Auftraggeber: S+P Planen und Bauen, Architektur GmbH
Der Bebauungsplan wird für einen bisher als Park- bzw. Veranstaltungsplatz sowie eine Brachfläche, die durch eine öffentliche Straße getrennt sind, aufgestellt. Ziel ist die Festsetzung zweier Sondergebiete. Das Vorhaben umfasst den Bau eines Gebäudes mit mehreren Nutzungen auf der Teilfläche südlich der Wartenberger Straße. Im Erdgeschoss sind mehrere Einzelhandelseinrichtungen sowie soziale und kulturelle Nutzungen und eine gastronomische Einrichtung geplant. Die darüber liegenden Geschosse werden für seniorengerechte Wohnungen bzw. betreutes Seniorenwohnen genutzt. Eine städtebauliche Kompenente erhält das Gebäude durch einen bis zu 6-geschossigen Wohnturm im westlichen Bereich.
Im nördlichen Teilbereich ist ein Verbrauchermarkt vorgesehen. Insgesamt entstehen, konform mit dem bezirklichen Zentrenkonzept 6.000 m2 zentrenrelevante und 600 m2 nicht zentrenrelevante Verkaufsfläche. Das Verfahren wird gemäß § 12 BauGB als vorhabenbezogener Bebauungsplan durchgeführt.
Leistungen: B-Plan Phase I bis V, Verfahrensbetreuung, Umweltbericht
PDF: 93,7 KB
Vorhabenbezogener Bebauungsplan XV-30b VE „Hotel und Wohnen an der Spree“
Berlin Treptow-Köpenick, Ortsteil Alt-Treptow
Der Bebauungsplan wird für einen ehemaligen Teilbereich des Bebauungsplans XV-30 aufgestellt, nach dem dieser geteilt wurde. Der Geltungsbereich liegt im Ortsteil Alt-Treptow im „MediaSpree“-Gebiet. Dabei handelt es sich um eine bisher unbebaute Restfläche des ehemaligen EAW-Areals, welches seit den 1990er Jahren überplant und bebaut wurde.
Das Vorhaben umfasst den Bau von 3 Hochhäusern zwischen den existierenden Gebäuden der Allianz (Allianztower) und den Twintowers. Dabei handelt es sich um ein Hotel mit ca. 150 Apartments und zwei Wohntürme mit ca. 200 Eigentumswohnungen. Dabei werden Höhen von 63,50 m, 99 m und 109 m erreicht. Der gesamte Geltungsbereich wird mit Ausnahme des Uferstreifens und nachrichtlich übernommenen Grünflächen vollständig durch eine Tiefgarage mit ca. 400 Stellplätzen unterbaut. Der südliche Teil des Geltungsbereich soll als private, öffentlich zugängliche, Grünfläche mit Kinderspielplatz qualifiziert werden, die über der Tiefgarage und einem geplanten Nahversorger begehbar ist. Das Verfahren wird gemäß § 12 BauGB als vorhabenbezogener Bebauungsplan durchgeführt.
Leistungen: B-Plan Phase II bis V, Verfahrensbetreuung, Umweltbericht
PDF: 84,4 KB
Bebauungsplan IV-45 „Mauerpark“
Berlin-Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg
Der Geltungsbereich liegt im Bezirk Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg und beinhaltet den vierten, nördlichsten Bauabschnitt des Mauerparks entlang der Bezirksgrenze zu Mitte. Der Geltungsbereich wird im Bestand durch den Kinderbauernhof „Moritzhof“ sowie als Park- und Spiel- und Sportfläche genutzt. Außerdem befindet sich ein Stützpunkt des Bereichs Pflege und Unterhaltung Grün des Bezirksamts Pankow.
Durch Wohnbauvorhaben im benachbarten Bezirk Mitte besteht die Notwendigkeit der Aufstellung eines Bebauungsplanverfahrens, um die existierenden Nutzungen zu langfristig zu sichern und eine geordnete städtebauliche Entwicklung insgesamt zu gewährleisten. Es ist vorgesehen, das Geländes des Kinderbauernhofs als Gemeinbedarfsfläche, die restlichen Bereich als öffentliche Grünanlage mit den Zweckbestimmungen „öffentliche Parkanlage“, „öffentlicher Kinderspielplatz“, „Kletterfelsen“ und „Gartenarbeitsstützpunkt“.
Leistungen: B-Plan Phase II bis IV, Verfahrensbetreuung
Bebauungsplan 10-60b in Berlin Marzahn-Hellersdorf
Berlin Marzahn-Hellersdorf, Ortsteil Marzahn
Auftraggeber: Löwengrund Immobilien GmbH
Der Geltungsbereich liegt im Nordosten Berlins im Bezirk Marzahn-Hellersdorf an der Märkischen Allee. Das Plangebiet wurde im Zuge des Baus der Großsiedlung Marzahn nicht bebaut und liegt seitdem brach.
Um eine geordnete städtebauliche Entwicklung für das brachliegende, im FNP als Wohnfläche dargestellte Areal zu gewährleisten, wurde der Bebauungsplan 10-60 aufgestellt. Im Verlauf des Bebauungsplanverfahrens 10-60 wurde der Bebauungsplan in die Teilpläne 10-60a und 10-60b geteilt, um die Entwicklung von Einzelhandel und bestimmten Voraussetzungen auf einem Teilbereich der Gesamtfläche zu ermöglichen.
Der Bebauungsplan 10-60b ermöglicht die Errichtung eines Möbelfachmarkts mit einer Geschossfläche von 14.500 m2 und einer Verkaufsfläche von 8.000 m2.
Leistungen: B-Plan Phase I bis V, Verfahrensbetreuung
PDF: 292,9 KB
Vorhabenbezogener Bebauungsplan VI-140fa VE „Yorckdreieck“
Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Schöneberg
Auftraggeber: Hellweg Profi-Baumärkte GmbH & Co.KG
Das Plangebiet Yorckdreieck liegt innerhalb des sogenannten Gleisdreiecks. Für das Gebiet des Gleisdreiecks wurde ein Rahmenbebauungsplan VI-140 aufgestellt, der bis zur Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs. 2 BauGB und deren Auswertung geführt wurde. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat am im Jahr 2010 die Teilung des Bebauungsplans VI-140 beschlossen.
Das Plangebiet diente ursprünglich Bahnbetriebszwecken, ist allerdings inzwischen größtenteils von dieser Nutzung freigestellt. Anteile am westlichen sowie am nordöstlichen Geltungsbereichsrand sind nicht aus der Planfeststellung entlassen worden. Auf dem Yorkdreieck soll ein Bau- und Gartenmarkt mit einem Zoofachmarkt der Firma HELLWEG mit ca. 11.200 m² Geschossfläche sowie eines Nahversorgers mit maximal 1.200 m² Geschoßfläche (im Geltungsbereich des benachbarten vorhabenbezogenen Bebauungsplan VI-140fb VE) errichtet werden. Auf dem Dach des Bau- und Gartenmarktes ist eine für den Schul- und Vereinssport geeignete ungedeckte Sportanlage als teilweiser Ausgleich für das bestehende Sportfreiflächendefizit der Bezirke vorgesehen. Das Bebauungsplanverfahren für den Bau- und Gartenmarkt / Zoofachmarkt wird Vorhaben bezogen durchgeführt.
Leistungen: B-Plan Phase II bis V, Umweltbericht, Verfahrensbetreuung
PDF: 86,4 KB
Vorhabenbezogener Bebauungsplan VI-140h VE „Flottwellstraße Mitte“
Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Kreuzberg
Das Plangebiet „Flottwellstraße Mitte“ liegt am nordwestlichen Rand des sogenannten Gleisdreiecks des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Für das Gebiet des Gleisdreiecks wurde ein Rahmenbebauungsplan VI-140 aufgestellt, der bis zur Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs. 2 BauGB und deren Auswertung geführt wurde. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat am 29. Juni 2010 die Teilung des Bebauungsplans VI-140 beschlossen.
Die Eigentümer des Baufeldes beabsichtigen nun, auf dem ca. 1,04 ha großen Baufeld in der Flottwellstraße zwischen verlängerter Lützwostraße und verlängerter Pohlstraße ein Wohnquartier zu entwickeln. Aufgrund der Konkretisierung des Vorhabens wurde die Umstellung auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan VI- 140i VE gemäß § 12 Abs. 2 BauGB, der auf das konkrete Vorhaben abgestimmt ist, beschlossen.
PDF: 446,5 KB
Vorhabenbezogener Bebauungsplan VI-140i VE „Flottwellstraße Nord“
Auftraggeber: G+P Immobilien Consult GmbH
Das Plangebiet „Flottwellstraße Nord“ liegt am nordwestlichen Rand des sogenannten Gleisdreiecks des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Für das Gebiet des Gleisdreiecks wurde ein Rahmenbebauungsplan VI-140 aufgestellt, der bis zur Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs. 2 BauGB und deren Auswertung geführt wurde. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat am 29. Juni 2010 die Teilung des Bebauungsplans VI-140 und gleichzeitig die Aufstellung des Bebauungsplanes VI-140i für das Gebiet „Flottwellstraße Nord“ beschlossen.
Die neuen Eigentümer des Baufeldes beabsichtigen nun, auf dem ca. 0,7 ha großen nördlichen Baufeld in der Flottwellstraße zwischen Schöneberger Ufer und verlängerter Lützowstraße ein Hotel sowie zwei Wohnhäuser zu errichten. Das geplante Hotel umfasst ca. 110 Zimmer im Kreuzungsbereich zum Schöneberger Ufer. Die beiden Wohngebäude sollen ca. 140 Wohnungen beherbergen. Aufgrund der Konkretisierung des Vorhabens wurde die Umstellung auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan VI- 140i VE gemäß § 12 Abs. 2 BauGB, der auf das konkrete Vorhaben abgestimmt ist, beschlossen.
Leistungen: B-Plan Phase II bis V, Verfahrensbetruung, Umweltbericht
PDF: 487,8 KB
Vorhabenbezogener Bebauungsplan VI-140e VE „Möckernkiez“
Auftraggeber: Möckernkiez Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen eG
Das Plangebiet „Möckernkiez“ liegt am südlichen Rand des sogenannten Gleisdreiecks des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Für das Gebiet des Gleisdreiecks wurde ein Rahmenbebauungsplan VI-140 aufgestellt, der bis zur Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs. 2 BauGB und deren Auswertung geführt wurde. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat am 29. Juni 2010 die Teilung des Bebauungsplans VI-140 beschlossen.
Eigentümerin des Areals Möckernkiez und Vorhabenträgerin ist die Möckernkiez Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen eG. Die Genossenschaft plant den Bau eines modernen Stadtquartiers am Gleisdreieckpark und will dabei ein einzigartiges Modellprojekt verwirklichen: eine gemeinschaftliche und Generationen verbindende Wohnanlage, die ökologisch nachhaltig, barrierefrei, interkulturell und sozial integrativ ist. Insgesamt sind ca. 420 genossenschaftlich genutzte Wohnungen mit Kiezeinrichtungen und gewerblichen Flächen geplant.
Aufgrund der Konkretisierung des Vorhabens wurde die Umstellung auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan VI- 140e VE gemäß § 12 Abs. 2 BauGB, der auf das konkrete Vorhaben abgestimmt ist, beschlossen.
Leistungen: B-Plan Phase II bis V und Verfahrensbetreuung, Umweltbericht
PDF: 494,4 KB
Bebauungsplan 3-5 „Treskowstraße“
Bezirk Pankow, Ortsteile Heinersdorf, Pankow und Weißensee
Bei dem Plangebiet handelt es sich um ein innerstädtisches historisch gewachsenes Gewerbegebiet, das neben typischen gewerbliche Nutzungen auch mehrere Einzelhandelsbetriebe z.T. mit großflächigem Charakter zum Beginn des Verfahrens aufwies. Weitere Ansiedlungsbegehren für Einzelhandel ließen befürchten, dass sich das Gebiet entgegen übergeordneten Planungen zu einem Einzelhandelszentrum entwickelt. Mit dem Bebauungsplan soll die künftige Einzelhandelsentwicklung im Sinne der übergeordneten Planungen gesteuert werden, so dass die Zentrenentwicklung des Bezirks Pankow nicht beeinträchtigt wird.
Darüber hinaus galt es, das Gewerbegebiet vertäglich in das vorhandene Siedlungsgefüge einzubinden. Die umgebenden Gebiete sind im Wesentlichen durch Wohnen geprägt. Im Fokus der Sicherung des Gewerbegebietes standen neben der Einzelhandelssteuerung daher auch insbesondere die vom Gewerbegebiet ausgehenden Lärmbelastungen, die im Rahmen der Abwägung auf ein verträgliches Maß für die angrenzenden Wohngebiete reduziert werden sollen.
Für den Umbau der Straßenverkehrsflächen in der Prenzlauer Promenade und der Straße Am Steinberg sollen Verkehrsflächen gesichert werden.
PDF: 598,8 KB
Bebauungsplan 5-88 für das Grundstück Griesinger Straße 27
Bezirk Spandau, Ortsteil Falkenhagener Feld
Auftraggeber: Vivantes AG
Nach Aufgabe des ehemaligen Krankenhauses Spandau, Standort Griesinger Straße, soll das Arael künfig als Wohngebiet genutzt werden. Der Krankenhausstandort wurde im Jahr 2006 aufgegeben. Seitdem liegt das Gelände brach. Versuche, den Standort für medizinische oder medizinaffine Nutzungen zu reaktivieren, waren nicht erfolgreich, so dass diese Konzepte nicht mehr weiter verfolgt werden. Die Vivantes AG als Eigentümerin des Grundstücks beabsichtigt die Entwicklung eines Wohngebietes unter Berücksichtigung der vorhandenen Gebäude- und Grünstrukturen.
Das geplante Wohngebiet ist nach dem geltenden Planungsrecht nicht realisierbar, da es weder aus dem Flächennutzungsplan entwickelbar noch entsprechend den Festsetzungen des Baunutzungsplans BNP 1958/60 genehmigungsfähig ist. Die Erforderlichkeit der Aufstellung des Bebauungsplans resultiert daher aus der Notwendigkeit, für die geplanten Wohngebietsnutzungen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Wesentliches Ziel ist es, die neuen Nutzungen im Sinne einer geordneten städtebaulichen Entwicklung in den Standort einzufügen. Darüber hinaus sollen Straßenverkehrsflächen für die Erschließung der neuen Baugebiete sowie Grünstrukturen gesichert werden. Hierbei spielen insbesondere die umfangreichen Baum- und Waldbestände eine wesentliche Rolle. Sie sollen soweit wie möglich erhalten werden.
Leistungen: B-Plan Phase I bis V, Umweltbericht, Verfahrensbetreuung, Niederschlagswasserbewirtschaftungskonzept
Vorhabenbezogener Bebauungsplan 7-33 VE „Blohmstraße“
Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteile Marienfelde und Lichtenrade
Mit den Festsetzungen des Bebauungsplanes soll eine Arrondierung der Siedlungsflächen ermöglicht werden, die der städtebaulich durch Einfamilienhausbebauung geprägten Umgebung gerecht wird. Gleichzeitig soll das Gewerbegebiet reduziert werden und zukünftig Standort für mit dem Wohnen verträgliche Gewerbenutzungen werden.
Der bisher nur gering genutzte westliche Teil des Geltungsbereiches sowie das östliche Villengrundstück werden als allgemeine Wohngebiete festgesetzt. Die westlichen Wohngrundstücke werden über eine private Verkehrsfläche erschlossen. Der verbleibende gewerblich genutzte Teil des Plangebietes wird als Gewerbegebiet mit Einschränkung auf nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe ausgewiesen. In den westlichen allgemeinen Wohngebieten und im Gewerbegebiet werden Flächen mit Bindung für die Bepflanzung und für die Erhaltung von Bäumen und Sträuchern gesichert sowie zur westlich gelegenen geplanten öffentlichen Parkanlage Anpflanzgebote festgesetzt. Zum Schutz vor wechselseitigen Beeinträchtigungen zwischen der Wohnbebauung und dem Gewerbegebiet wird die Errichtung eines Lärmschutzwalls gesichert.
Leistungen: B-Plan Phase I bis V für ein vorhabenbezogenen Bebauungsplan, Verfahrensbetreuung, Schalltechnische Untersuchung
PDF: 993,8 KB
Bebauungsplan Liebrecht‘scher Garten
Bodenheim, Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz
Auftraggeber: Müller Reimann Gesellschaft von Architekten mbH
Das Plangebiet liegt im Zentrum der südlich von Mainz gelegenen Ortsgemeine Bodenheim ca. 150 m westlich des Bahnhofs. Für das Gebiet des Liebrecht‘schen Gartens wurde im Auftrag des Eigentümers ein städtebauliches Konzept entwickelt, das durch den Bebauungsplan rechtlich gesichert werden soll.
Die Eigentümer des Grundstücks beabsichtigen auf einem ehemaligen Gartengrundstück innerhalb einer Blockrandbebauung ca. 19 Wohnhäuser auf einer Fläche von 0,57 ha zu errichten. Zur Herstellung der Erschließung ist eine kreuzförmige öffentliche Straßen- und Wegeverbindung an die umliegenden Straßen vorgesehen. Der Bebauungsplan wurde gemäß § 13a Abs. 1 BauGB als Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren durchgeführt.
Leistungen: B-Plan im beschleunigten Verfahren Phase II bis V, Verfahrensbetreuung
Auftraggeber: Cosmos Grundstück- und Vermögensverwaltung GmbH Handelscenter Berlin Kurfürstendamm
Die COSMOS GmbH beabsichtigt, auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Halensee den Neubau eines BAUHAUS-Fachcentrums mit Stadtgarten und einer Drive-In-Arena (Baustoffhandel) zu verwirklichen.
Das durch gewerbliche Nutzungen geprägte Areal liegt in zentraler und für das Stadtbild wichtiger Lage am westlichen Ende des Kurfürstendamms im Bezirk Wilmersdorf-Charlottenburg. Der städtebaulich unbefriedigenden Situation auf den zur Disposition stehenden Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs soll durch eine hochwertige Bebauung entlang der Kurfürstendammbrücke begegnet werden. Um den gestalterischen Ansprüchen gerecht zu werden, ist ein konkurrierendes Gutachterverfahren über die Fassadengestaltung durchgeführt worden. Weiterhin ist Kernpunkt der städtebaulichen Überlegungen die Sicherung der auf dem Areal ansässigen Gewerbenutzungen.
ca. 5,8 ha, Sondergebiet, Gewerbegebiet, Straßenverkehrsfläche
Grundleistungen B-Plan Phase I bis V und besondere Leistungen, Koordination und Durchführung eines Gutachterverfahrens zur Fassadengestaltung
Auftraggeber: DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH Entwicklungsträger des Landes Berlin
Der Inhalt des Bebauungsplans II-200g resultiert aus der Gesamtkonzeption der Entwicklungsmaßnahme "Hauptstadt Berlin - Parlaments- und Regierungsviertel", die in den Urspungsbebauungsplan II-200 mit großen Anteilen des Spreebogens mündete. Um für einzelne Teilbereiche die rechtzeitige Schaffung von Planungsrecht für wichtige Vorhaben für das Parlament und die Regierung zu schaffen, wurde der Bebauungsplan II-200 im Jahr 1995 in neun Einzelbebauungspläne (II-200a - II-200i) geteilt.
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans II-200g "Moabiter Werder Nord" soll als neuer Standort für das Bundesministerium des Inneren dienen. Gleichzeitig ist Leitidee des Bebauungsplans die Schaffung einer heterogenen innerstädtichen Nutzungsmischung, die zu einem lebendigen Stadtquartier im Hauptstadtviertel beiträgt. Ergänzende Funktionen durch Festsetzung eines Kerngebiets und eines Wohngebiets, die bereits vorhandene Polizei und Feuerwehr sowie die Gaststätte an der Spree gewährleisten die angestrebte Nutzungsmischung. Die landschaftlich prägende Kastanienrampe sowie die bereits hergestellte Parkanlage an der Spree und eine Grünfläche an der Feuerwehr werden als Parkanlagen in das Gebiet integriert. Die festgesetzten Parkanlagen dienen dem Schutz vorhandener Vegetationsstrukturen und sichern wichtige öffentliche Gründurchwegungen in der Berliner Innenstadt und an der Spree.
ca. 7,3 ha, SO-Bundesregierung, MK, WA, Gemeinbedarf, Fläche mit besonderem Nutzungszweck Gaststätte, Parkanlagen
Leistungen: Fortführung des Verfahrens nach Teilung des Bebauungsplans , Erarbeitung des Bebauungsplans und Verfahrensbetreuung für die Leistungsphasen 2 - 5 gemäß § 40 HOAI
Auftraggeber: Semmelhaack Management und Beteiligung GmbH
Der im Jahr 1995 eingeleitete Bebauungsplan VIII-354 soll die Realisierung eines Wohngebietes auf einer Fläche in Stadtrandlage sichern, die in der Vergangheit durch eine Hühnerfarm genutzt wurde. Ziel war die Schaffung von Baurechten für Wohnraum in Wohneigentum als Doppel- und Einzelhäuser. Der veränderte Wohnungsbedarf veranlasste im Jahr 2007 Korrekturen des städtebaulichen Konzeptes. Um eine größtmögiche Flexibiltät für das künftige Wohngebiet zu gewährleisten, wurde auf eine konkrete Festsetzung der Baustruktur verzichtet. Ursprünglich geplante Infrastruktureinrichtungen wurden im Zuge der Weiterentwicklung auf Grund fehlenden Bedarfs aufgegeben. Die Einbeziehung nördlich angrenzende Waldflächen wurden ebenfalls aufgegeben. Der Bebauungsplan sichert neben dem Wohngebiet die Bereitstellung für Bauflächen für einen Lebensmittelmarkt mit zugehöriger Stellplatzanlage als ergänzende Funktion und die Sicherung der verkehrlichen Erschließung. Öffentliche Parkanlagen gewährleisten einen landschaftlichen Übergang des künftigen Wohngebiets in Stadtrandlage.
Die Belange des Umweltschutzes wurden im Rahmen der Umweltprüfung berücksichtigt und im Umweltbericht dargestellt.
ca. 17 ha , SO - Lebensmittelmarkt, WA, Grün- und Verkehrsflächen
Leistungen: Erarbeitung und des Bebauungsplans der Begründung einschließlich Fortschreibung und Betreuung des Verfahrens sowie Durchführung der Umweltprüfung, Erstellung des Umweltberichts, Ein-und Ausgleichsbilanzierung
seit 2004, Fortschreibung seit 2008
Projektentwicklung des Baufeldes Möckernkiez, technische Leistung
Auftraggeber: Möckernkiez Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und öko- logisches Wohnen eG
Das neue Quartier am Rande des derzeit gebauten Parks Gleisdreieck im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, initiiert von der Genossenschaft Möckernkiez eG soll als Modellprojekt Maßstäbe in vielerlei Hinsicht setzen. Es soll eine gemeinschaftliche und Generationen verbindende Wohnanlage entstehen, die ökologisch nachhaltig, barrierefrei, interkulturell und sozial integrativ ist. Auf dem ca. 30.000 m2 großen Areal sind rund 385 Wohnungen sowie Gemeinschafts- und Gewerbeflächen geplant. Durch die Gemeinschaftsflächen und stadtteilbezogene Angebote soll der besondere Quartiersansatz des Projektes auch in die Nachbarschaft ausstrahlen. Gewünscht sind unter anderem ein Kinder- und Jugendzentrum, eine Kiez-Kantine, Gemeinschaftspraxen sowie Versammlungs- und Seminarräume. Die Genossenschaft Möckernkiez eG fördert insbesondere gemeinschaftliches, ökologisches, barrierefreies, Generationen verbindendes, interkulturelles und selbstbestimmtes Wohnen in dauerhaft gesicherten Verhältnissen.
Die Freie Planungsgruppe unterstützt dabei die Genossenschaft Möckernkiez eG bei der Entwicklung ihres Quartiers. Sie ist für die technische Leitung, die Klärung technischer Fragestellungen in allen Phasen, der Vorbereitung, der Planung und Ausführung beauftragt. Darüber hinaus erarbeitet die FPB auf Grundlage des städtebaulichen Konzeptes des Architekturbüros der Baufrösche Kassel den Bebauungsplan mit Umweltprüfung/Umweltbericht parallel zu den Hochbauentwürfen, die in einem diskursiven Verfahren mit 10 Architekten erarbeitet wird.
B-Plan seit März 2010, technische Leitung seit August 2010
PDF: 199,9 KB
Bebauungsplan XV-70 "Bohnsdorf West"
Berlin Treptow-Köpenick (Bohnsdorf)
Auftraggeber: FPS - Flughafen Projektgesellschaft GmbH
Der Bereich Bohnsdorf West liegt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Schönefeld, wird jedoch nicht mehr für primäre Zwecke des Flughafens benötigt. Bohnsdorf - West bietet auf Grund der Flughafennähe außerordentlich günstige Möglichkeiten für die Entwicklung eines Wirtschaftsstandortes.
Das Bebauungsplangebiet besitzt aufgrund seiner Größe und Lage erhebliche Bedeutung für den Bezirk Treptow, die Stadtentwicklung im Grenzraum Berlin/Brandenburg und für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Flughafen. Nach der frühzeitigen Bürgerbeteiligung im Januar 1999 und umfangreichen sektoralen Vorplanungen wurde das Verfahren erst ab Ende 2005 weiter geführt, nachdem sich die unterschiedlichen Eigentümer der Flächen über eine künftige Bodenordnung einigen konnten.
Grundleistungen Bebauungsplan nach § 40 HOAI, Umfangreiche besondere Leistungen, Grünordnerischer Fachbeitrag / Umweltbericht, Straßen- und Erschließungsplanungen, Schalltechnische Untersuchungen, Konzeption zur Regenentwässerung
Ca. 180 ha, GE, GI, SO, MK, WA, Grün- und Verkehrsflächen
Auftraggeber: Bezirkssamt Treptow- Köpenick
Dritte Adler Real Estate GmbH &Co KG Hamburg
Nach Auslobung eines internationalen Städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerbes aus dem die Arbeitsgemeinschaft Spangenberg / Steinkilberg / Fehse (FPB GmbH) als Sieger hervorgin-gen erarbeitete die FPB in der Zeit von 1994- 1997 den Bebauungsplanentwurf XV- 30 mit Änderun-gen. Auf Grundlage des § 33 BauGB ist das gemischte Quartier zur der die Allianz mit dem Trepto-wers gehört, ist zu etwa 80 % baulich umgesetzt worden. Für die bisher unbebauten Blöcke wird nun eine 2. Änderung des Bebauungsplanes durchgeführt, mit dem Ziel ein neu geplantes Kongresshotel mit Büros und Wohnungen an der Spree zu integrieren und eine bedarfsgerechte Ausweisung für die südlich der Hoffmannstraße liegenden Brachflächen vorzunehmen. Die Ausweisungen für das Villen-gebiet zwischen Puschkinallee und Hoffmannstraße werden den aktuellen Gegebenheiten und Ent-wicklungen angepasst.
ca. 14 ha; Kerngebiet, Allgemeines Wohngebiet, Gemeinbedarfsflächen
Grundleistungen Bebauungsplan nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Städtebauli-cher Entwurf in Arbeitsgemeinschaft mit Büro Spannenberg
Überarbeitung und Aktualisierung des Umweltberichtes (2008), Schattenstudie (2009)
1994-2000, erneute Änderung seit 2006
PDF: 209 KB
Bebauungsplan Nr. 311 "Cervantesweg"
Auftraggeber: Leipziger Wohnungsbaugesellschaft LWB
Die auf dem Gelände vorhandenen zweigeschossigen Mehrfamilienhäuser sind aufgrund der fehlenden Nachfrage nach Wohnungen mit geringer Größe und Ausstattungsqualität zur Zeit nicht vermietbar.
Die LWB als Vorhabensträger und Eigentümer der Siedlung beabsichtigt daher, die leer stehenden Mehrfamilien-Mietshäuser durch Eigenheime in Form von Einzel- und Doppelhäusern zu ersetzt, um den heutigen individuellen Wohnbedürfnissen und dem Streben nach Eigentumsbildung entgegenzukommen. Die Neubebauung soll sich unter Erhalt des schützenswerten Großgrüns trotz Erhöhung der Bebauungsdichte durch ein aufgelockertes Erscheinungsbild auszeichnen, das sich in die für die angrenzende Kleinhaussiedlung Meusdorf charakteristische Umgebung einfügt.
Innerhalb des Verfahrens wurde im Hinblick auf den Verkehr ein Schallimmissionsgutachten und ein Umweltbericht angefertigt. Das Planungsgebiet wird im Bestand durch einen reichhaltigen und zum Teil wertvollen Grünbestand geprägt. Aus diesem Grund soll die Bebauung weitgehend auf den Flächen der ehemaligen Zeilenbebauung vollzogen werden. Wertvoller Baumbestand soll erhalten und gepflegt werden. Negative Umweltauswirkungen auf Natur und Landschaft können so vermieden bzw. zumindest auf ein geringes Maß reduziert werden. Zusätzlich wurde ein Grünorndungsplan erstellt.
ca. 2,5 ha, Allgemeines Wohngebiet
Bebauungsplanverfahren Grundleistungen (§ 40 HOAI Leistungsphasen 1 - 5), Bebauungsplanverfahren besondere Leistungen (§ 40 HOAI Leistungsphasen 3 und 4), Umweltprüfung / Umweltbericht (einschl. Grünordnungsplan)
PDF: 507,3 KB
Bebauungsplan Nr. 144 "Opel Forum Rüsselsheim"
Auftraggeber: Bauwert Property Management GmbH
Zur Sicherung des Standortes Rüsselsheim hat sich die Adam Opel GmbH dazu entschlossen, nicht mehr benötigte Flächen zu veräußern. Für ein auf einem in zentraler Lage am Bahnhof der Stadt Rüsselsheim zur Disposition stehendem Teilgelände der bisherigen Werksanlagen ist beabsichtigt, eine gemischt genutzte Immobilie (Büro, Einkaufen, Wohnen, automobile Erlebniswelt) in die vorhandene z.T. denkmalgeschützte Gebäudesubstanz zu integrieren und zu ergänzen. Leitidee ist, den für die Automobilindustrie bedeutenden Standort auch künftig in zentraler Lage zu dokumentieren und zugleich die Innenstadt in ihrer Bedeutung als Zentrum mit der geplanten Nutzungsmischung zu stärken. Nachdem in der Vergangenheit das Opel Werk stets eine „closed-area“ inmitten der Innenstadt war, sollen Anteile des alten Opel Werksgeländes als Teil der Innenstadt öffentlich zugänglich gemacht und ein neuer städtischer Raum entwickelt werden. Auf Grund seiner zentralen Lage wird das Gebiet als Schwerpunkt der städtebaulichen Entwicklung angesehen. Zur weiteren Erschließung der westlichen Innenstadt soll eine neue Straße durch die südlich der Bahn gelegenen Gewerbeflächen geführt werden.
ca. 9,3 ha, Kerngebiet, Straßenverkehrsfläche
Grundleistungen B-Plan Phase I bis V und besondere Leistungen
2007-2008, Satzungsbeschluss November 2008
1. Änderung Bebauungsplan Nr. 42.2 "Kaserne Pappelallee" - Schul- und Hortstandort Pappelallee
Das bisherige städtebauliche Konzept für den Geltungsbereich des B-Plans Nr. 42.2 "Kaserne Pappelallee" sah im Baufeld ein Gewerbegebiet vor. Mit der Zeit haben sich jedoch die Rahmenbedingungen dahingehend geändert, dass zur Deckung des Bedarfes an Grundschulplätzen im Entwicklungsbereich Bornstedter Feld gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung eine dreizügige Grundschule mit Hort und Sporthalle nachzuweisen und dementsprechend planungsrechtlich zu sichern ist.
Aufgrund dessen ist die Änderung des in Kraft gesetzten B-Plans Nr. 42.2 erforderlich und die Art der baulichen Nutzung von einem Gewerbegebiet in eine Fläche für Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung "Schule" zu ändern. Um der Forderung nach städtebaulicher Einbindung, einer nachhaltigen Entwicklung und der bestmöglichen Nutzung gerecht zu werden, ist im 1. Halbjahr 2008 ein städtebaulich-architektonischer Realisierungswettbewerb durchgeführt worden. Zusätzlich wurde eine Schalltechnische Untersuchung durchgeführt.
Das Änderungsverfahren wurde in einem beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB durchgeführt.
ca. 19.345 qm, Fläche für Gemeindebedarf (Schule)
Erarbeitung des Bebauungsplanes und Verfahrensbetreuung für die Leistungsphasen 2 - 4 gemäß § 40 HOAI
PDF: 140 KB
Bebauungsplan Nr. 42.4 "Kaserne Pappelallee / Am Schragen"
Anlass der Planung ist die Weiterführung der Neubaumaßnahmen im städtebaulichen Entwicklungsbereich im Potsdamer Norden. Die vorgesehene städtebauliche Entwicklung des Plangebietes zu einem attraktiven grünen Wohngebiet mit den notwendigen Wohnfolgeeinrichtungen und im begrenzten Umfang wohnverträglichem Handel und Dienstleistungen sowie der Erhalt des Waldparks als öffentliche Grünfläche kann nur im Rahmen der verbindlichen Bauleitplanung gesichert werden.
Ziel des Bebauungsplanes ist, die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke im Plangebiet vorzubereiten und zu leiten. Für das geplante Quartier "Am Schragen" liegt ein städtebauliches Konzept des Büros Braum und Partner vor. Dieses soll im Sinne einer Angebotsplanung im Bebauungsplan so umgesetzt werden, dass durch eine möglichst geringe Regelungstiefe eine größtmögliche Flexibiltät die Vorstellungen und Wünsche potentieller Vorhabenträger gewährleistet ist.
ca. 19,02 ha., WA, Fläche für Gemeindebedarf (Kita), MK, Straßenverkehrsfläche, Grünfläche
Erarbeitung des Bebauungsplanes mit Umweltprüfung, Verfahrensbetreuung für die Leistungsphasen 2-4 gemäß § 40 HOAI und Erarbeitung grünordnerischer Leistungen insbesondere Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung
Bebauungsplan Nr. 849 - Universitätsstraße / Oskar-Hoffmann-Straße -
Auftraggeber: exzenterhaus bochum GmbH &Co. KG
Anlass des Bebauungsplans ist die Absicht der Exzenterhaus GmbH&Co. KG auf dem Hochbunker an der Universitätsstraße südlich der Oskar-Hoffmann-Straße ein Hochhaus zu errichten. Das Verfahren wird nach § 13a BauGB durchgeführt
Mai 2006 - Oktober 2007
Gleisdreieck Berlin Friedrichshain-Kreuzberg (IV-140)
Auftraggeber: VIVICO Real Estate
Das Gleisdreieck, d.h. das Gelände der ehemaligen Potsdamer und Anhalter Güterbahnhöfe, soll nach Beendigung der für die letzten Jahre prägenden Zwischennutzung städtebaulich und landschaftsplanerisch neu geordnet werden. Ziel ist es, die Grün- und Freiflächenversorgung der Bewohner der umliegenden verdichteten Stadtquartiere zu verbessern, wobei ein Teil der geplanten öffentlichen Parkanlagen dem Ausgleich des Eingriffes in Natur und Landschaft durch das Bauvorhaben Potsdamer Platz dient. Zur städtebaulichen Integration des Gleis­dreiecks sollen Teilflächen bebaut und als Kerngebiete oder Misch­gebiete entwickelt werden. Das Verfahren wurde als qualifizierter Bebauungsplan mit möglichst geringer Regelungstiefe bis einschließlich der Behördenbeteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB durchgeführt. Der Bebauungsplan soll als Grundlage für weitere detailliertere Teilbebauungspläne dienen.
Grundleistungen B-Plan Phase I bis III und besondere Leistungen, Umweltbericht
68,6 ha; Öffentliche Grünflächen, Kerngebiete, Mischgebiete, Sondergebiet, Kulturellen Zwecken dienender Gemeinbedarf
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2. Änderung des B-Plans Nr. 18 "Kirchsteigfeld", Teilbereich Lise-Meitner-/ Clara-Schuhmannstraße, Postdam
Anlass der Planung ist der Eigentümerwechsel der Grundstücke Lise-Meitner-/ Clara-Schumann-Straße im Kirchsteigfeld, Ortsteil Drewitz und die Absicht des neuen Eigentümers, hier Reihenhäuser bzw. Einfamilienhäuser zu realisieren. Dazu bedarf es einer entsprechenden Planung, die mit der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 18 vorbereitet wurde.
Da die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 18 die Voraussetzungen des § 13a Abs. 1 BauGB erfüllte, wurde der Bebauungsplan im be­schleunigten Verfahren ohne Durchführung ein­er Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt.
Grundleistungen B-Plan Phase III bis V und besondere Leistungen
28.500 m²; Allgemeines Wohngebiet, Reines Wohngebiet
März bis November 2007, Satzungsbeschluss am 05.12.2007
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Bebauungsplan Nr. 95 "Nördlich des Pfingstbergs / Vogelweide"
Auftraggeber: GeWoBa Potsdam mbH
Erarbeitung des Bebauungsplanes, Verfahrensbetreuung, Grünordnerischer Fachbeitrag (alle Leistungsphasen)
Vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 2 "Flugplatz Ruppiner Land"
Auftraggeber: (privater Auftraggeber)
VorhabenbezogenerBebauungsplan mit Umweltbericht für geplante Nutzungsänderungen im Umfeld des Fligplatzes
Bebauungsplan XV-30 "Treptowers Hoffmannstraße"
Berlin Treptow-Köpenick (Treptow)
Auftraggeber: Bezirksamt Treptow von Berlin, Roland Ernst Städtebau- und Entwicklungs GmbH
Zwischen Spree und Hoffmannstraße wurde ein innerstädtisches Gewerbegebiet zu einem Quartier am Wasser mit Dienstleistungseinrichtungen (Allianz Verwaltung), Büros und Wohnungen umgenutzt. Im März 1993 wurde ein internationaler Städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgelobt. Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. Kleihues erkannte der Arbeitsgemeinschaft Spanngenberg / FPB den ersten Preis zu. Realisiert wurde das Projekt durch mehrere Investoren mit verschiedenen Architekten auf der Grundlage des von der FPB erarbeiteten Bebauungsplans. Die städtebauliche Konzeption hat sich für diese Aufgabe als sehr anpassungsfähig und robust erwiesen. Das Projekt ist zu etwa 80 % baulich realisiert.
Grundleistungen Bebauungsplan nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Städtebaulicher Entwurf in Arbeitsgemeinschaft mit Büro Spannenberg.
Kerngebiet, Allgemeines Wohngebiet
Bebauungsplan XXII -VE 2 "ACB"
Auftraggeber: ACB - Automobil Commercial Berlin
Grundleistungen Phase I bis IV nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Landschaftsplanerischer Fachbeitrag zum Bebauungsplan, Durchführungsvertrag
Ca. 1,6 ha; Sondergebiet mit der Zweckbestimmung "Autohaus mit Werkstatt"
Seit 1999, rechtskräftig 2005
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Bebauungsplan "Gewerbe- und Dienstleistungszentrum Am Roßberg"
Schkeuditz, Kreis Delitzsch
Auftraggeber: Polaris GmbH
Der Bebauungsplan umfasst den Bereich eines rechtskräftigen Vorhaben- und Erschließungsplans. Der gültige VEP soll in einen Bebauungsplan überführt werden um damit dauerhaftes Baurecht zu schaffen.
Bebauungsplan, Landschaftsplanerischer Fachbeitrag, Schallgutachten
ca. 5,5 ha; Gewerbegebiet
Bebauungsplan XI-1-1 "Walter-Schreiber-Platz"
Auftraggeber: Tenkhoff Properties GmbH / Bezirk Tempelhof-Schöneberg
Grundleistungen B-Plan Phase III bis V und besondere Leistungen, Verfahrensbetreung
Einkaufszentrum mit größeren Anbietern und kleineren Geschäften, Gastronomie und Dienstleistungseinrichtungen
ca. 0,9 ha (14.000 m² VKF); Kerngebiet
Satzungsbeschluss November 2005
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Bebauungsplan 7-16 "Radrennbahn Sachsendamm"
Berlin Tempelhof-Schöneberg (Tempelhof)
Auftraggeber: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg / Krieger Grundstücks GmbH
Bebauungsplan Leistungsphasen I-V, Umweltbericht, Schalltechnische Untersuchung, Koordination raumordnerisches Abstimmungsverfahren, Konzept für planexterne Ausgleichsmaßnahmen
Juli 2004 - Juni 2005 (Festsetzungsbeschluss)
Bebauungsplan 01.01.03 "Sand- / Wahm- / Königstraße"
Grundleistungen B-Plan Phase I bis V und besondere Leistungen, Umweltbericht, Betreuuung eines Fassadengestaltungswettbewerbes
Das Plangebiet liegt in exponierter Lage im mittelalterlich geprägten Zentrum der Lübecker Altstadt in unmittelbarer Nähe zum Lübecker Markt. Neubau eines Einkaufszentrums mit einer Verkaufsfläche von ca. 10.000 m².
ca. 0,9 ha; Kerngebiet
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Bebauungsplan Nr. 15b "Nauener Straße"
Auftraggeber: GEWOBAG - Gemeinnützige Wohnungsbau-AG Berlin
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst einen Teilbereich des im Jahr 1995 zur Aufstellung beschlossenen Bebauungsplans Nr. 15, der vorrangig der Realisierung von sozial gefördertem Wohnungsbau dienen sollte. Da sich der Wohnungsbedarf jedoch anders als erwartet entwickelt hat und die ursprüngliche Zielsetzung aufgrund der zurückgefahrenen Förderprogramme des Landes nicht mehr umgesetzt werden kann, wurde der Bebauungsplan 1999 geteilt und das Verfahren im B-Plan Nr. 15b mit veränderten Inhalten weitergeführt.
Wegen seiner zentralen Lage am Bahnhof besitzt der Wohnungsbaustandort auch im Sinne der landesplanerischen Ziele 'Innen- vor Außenentwicklung' große Bedeutung für die Stadtentwicklung Veltens. Von der Realisierung dieses Bebauungsplans für rund 250 Eigenheime werden daher entscheidende Signale für die Entwicklung des gesamten Gebietes erwartet.
Grundleistungen nach § 40 HOAI, umfangreiche besondere Leistungen, städtebaulicher Entwürfe, Beratung bezüglich des städtebaulichen Vertrages, Grünordnungsplan mit Eingriffs-/Ausgleichbilanzierung, Kompensationskonzept
Ca. 9,3 ha (Bebauungsplan Nr. 15: 40,8 ha)
Seit 1995, 1. öffentliche Auslegung Oktober 1996, weitere Januar 2001 und Juli 2001; das Verfahren ist aufgrund andauernder Verhandlungen zum städtebaulichen Vertrag noch nicht abgeschlossen
Bebauungsplan 11-15 VE "IKEA Landsberger Allee"
Auftraggeber: IKEA Verwaltungs GmbH
Grundleistungen Phase I bis IV nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Städtebauliche Gutachten, Verkehrsgutachten, Verkehrs- und Gewerbelärmuntersuchungen, Verfahrensunterlage zum Raumordnungsverfahren, Umweltverträglichkeitsuntersuchung zum Raumordnungsverfahren, Umweltverträglichkeitsstudie unter Einbeziehung des landschaftsplanerischen Fachbeitrages zum Bebauungsplan, Niederschlagsbewirtschaftungskonzept, Planung der verkehrlichen Erschließung (Zu- und Abfahrtsknoten), Abstimmung des Durchführungsvertrages
Ca. 15 ha; Sondergebiet mit der Zweckbestimmung "Einrichtungshaus"
Seit 1999 (Bebauungsplan seit Oktober 2002), Trägerbeteiligung 2003
Bebauungsplanverfahren 1-4 für das Köbis Dreieck
Berlin Mitte (Tiergarten)
Auftraggeber: Grundstücksentwicklungsgesellschaft Köbis Dreieck, (Groth Gruppe GmbH, HOCHTIEF Projektentwicklung und Investa)
Bebauungsplan Leistungsphasen 1-4 und besondere Leistungen nach § 40 HOAI, Leistungsphasen2-3, sonstige städtebauliche Leistungen gem. § 42 HOAI, landschaftsplanerischer Fachbeitrag und Planungsmanagement
ca. 3,7 ha
Allgemeines Wohngebiet und Kerngebiet
Januar 2003 bis Dezember 2003, Festgesetzt am 12. Dezember 2003
Bebauungsplan Nr. 7.2 "Neues Stadtzentrum Ludwigsfelde"
Grundleistungen nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Erstellung einer Umweltverträglichkeitsstudie für das UVP-pflichtige Vorhaben unter Integration des grünordnerischen Fachbeitrags sowie schalltechnische Untersuchungen
Ca. 5,7 ha Kerngebiet
Januar - Oktober 2001, Satzungsreife Oktober 2001, Satzungsbeschluss Mai 2002
Bebauungsplan Nr. 7.3 "Innenstadt Ludwigsfelde"
Grundleistungen nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Grünordnerischer Fachbeitrag sowie schalltechnische Untersuchungen
ca. 27,8 ha (ohne Flächen der Bebauungspläne Nr. 7.1 und 7.2); WA, MI, MK, Gemeinbedarf
Januar 2001 - Juni 2002
Bebauungsplan II-200
Auftraggeber: DSK - Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH Entwicklungsträger, Treuhänder des Landes Berlin
Das Gebiet im inneren Spreebogen, das spätestens seit dem Bau des Reichstagsgebäudes ein historisch bedeutsamer Standort des republikanischen Deutschland in Berlin ist, wurde ausgewählt, die wichtigsten Einrichtungen von Parlament und Regierung unterzubringen.
Mit dem Bebauungsplan sollten das in einem städtebaulichen Ideenwettbewerb ausgewählte Konzept des Berliner Architekten Axel Schultes mit Charlotte Frank langfristig gesichert und die gestalterischen Freiräume für Realisierungswettbewerbe für die neu unterzubringenden Einrichtungen definiert werden.
Mit der Teilung des Bebauungsplans in neun Einzelpläne wurde sichergestellt, dass das notwendige Planungsrecht für die Genehmigung und Errichtung der wichtigsten Neubauten so rechtzeitig hergestellt wurde, dass Parlament und Regierung termingerecht von Bonn nach Berlin umziehen konnten.
Konzept und Durchführung einer Ausstellung zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung (mit ProStadt GmbH), Grundleistungen nach § 40 HOAI sowie besondere verfahrensbegleitende und sonstige Leistungen
Ca. 69 ha, überwiegend Sondergebiete für Zwecke von Parlament und Regierung sowie MK und Gemeinbedarf
März 1993 - Dezember 2001, für einige Einzelpläne Satzungsbeschluss
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Bebauungsplan XXII-VE 4 "Gut Wartenberg"
Auftraggeber: NILEG - Norddeutsche Gesellschaft für Landesentwicklung, Wohnungsbau und Kommunale Anlagen mbH
Grundleistungen Phase I bis IV nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Landschaftsplanerischer Fachbeitrag §46 HOAI, Freianlagenplanung für öffentliche und private Grünflächen §15 HOAI
Ca. 4ha: WA (2,2 ha), öffentliche Grünflächen (1,4 ha), Straßenverkehrsflächen
Seit Januar 2000, Festsetzungsbeschluss Juli 2001
Bebauungsplan VIII-433 "Mehrzweckhalle Berlin"
Auftraggeber: Mehrzweckhalle Berlin GbR
Grundleistungen nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Umweltverträglichkeitsstudie unter Integration des Landschaftsplanerischen Fachbeitrages, Untersuchung zur stadträumlichen Verträglichkeit, verkehrliche und schalltechnische Untersuchungen, Konzept zur Regenentwässerung
Ca. 12,2 ha; Sondergebiet, Gewerbegebiet
September 2000 - Oktober 2001, Beschluss über das Ergebnis der öffentlichen Auslegung und Feststellung der Planreife nach § 33 Abs. 1 BauGB Oktober 2001
Bebauungsplan Nr. 13 "Freienbrink - Nord"
Auftraggeber: LEG - Landesentwicklungsgesellschaft Brandenburg
Grundleistungen Bebauungsplan nach § 40 HOAI, Grünordnungsplan, Umweltverträglichkeitsstudie, Änderung des Flächennutzungsplans für ca. 300 ha Industriegebiet
Februar - Juni 2001
Bebauungsplan Nr. 11a "Waldsiedlung"
Gemeinde Groß Glienicke
Grundleistungen nach § 40 HOAI und umfangreiche besondere Leistungen, Beratung bzgl. des städtebaulichen Entwurfes und des Erschließungsvertrages, Grünordnungsplan mit Eingriffs- / Ausgleichbilanzierung, Kompensationskonzept, Beratung bei der Umsetzung landschaftsplanerischer Belange (z.B. Beantragung der LSG-Entlassung, Waldumwandlungsgenehmigung).
Plangebiet ca. 85 ha, zu bebauende Teilflächen knapp 31 ha
Oktober 1999 - September 2002
Bebauungsplan Nr. 87 "Ortszentrum Eiche"
Stadt Potsdam Ortsteil Eiche
Auftraggeber: Groth Gruppe GmbH
Grundleistungen und besondere Leistungen Bebauungsplan und Grünordnungsplan nach HOAI, , Schallgutachten zum Parkplatz
ca. 2,7 ha, Wohngebiete, Mischgebiet (Verbrauchermarkt), Grün- und Straßenverkehrsflächen
2000 - 2001, Satzungsbeschluss 2001
Bebauungsplan Nr. 11 "Industriegebiet I"
Das Plangebiet liegt im Osten der Stadt und in der Mitte des etwa 160 ha großen Industriegebiets Premnitz. Das Industrie- und Gewerbegebiet in Premnitz befindet sich in einem Prozess der Neuorientierung, der von den Problemen des Chemiestandorts - Produktionsrückgang und Arbeitsplatzabbau - geprägt ist. Die Stadt will die Folgen der politischen und wirtschaftlichen Wende durch eine Diversifizierung der Produktionsbetriebe und eine optimale Nutzung der noch vorhandenen erhaltenswerten Anlagen überwinden.
Mit dem Bebauungsplan werden die Voraussetzungen für die Reaktivierung der brachliegenden Industrieflächen geschaffen. Gleichzeitig werden die Lärmkontingente der bestehenden wie zukünftigen Nutzungen so dimensioniert, dass auch eine Weiterentwicklung der verbleibenden unbesetzten Flächen des Gesamtgebietes unter vernünftigen Bedingungen möglich ist.
Grundleistungen Bebauungsplan nach § 40 HOAI, Grünordnungsplan, besondere verfahrensbegleitende Leistungen sowie verkehrsplanerische Untersuchungen
Ca. 48 ha, Gewerbegebiete, Industriegebiete, Grün- und Straßenverkehrsflächen
Bebauungsplan VIII-300 "Spandau Arcaden"
Auftraggeber: mfi - Management für Immobilien GmbH
Um dem durch neue Einkaufsmärkte im westlichen Berliner Umland verursachten Kaufkraftabfluss entgegenzuwirken und die Attraktivität der Spandauer Zentrums zu erhöhen, beschloss der Bezirk im April 1997 die Aufstellung des Bebauungsplans zur Errichtung eines Einkaufs-, Dienstleistungs- und Freizeitzentrums auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in unmittelbarer Nachbarschaft zum erneuerten S- und Fernbahnhof Spandau.
Der mit Hilfe eines Investorenauswahlverfahrens gefundene Investor, die mfi in Essen, beauftragte die Arbeitsgemeinschaft ProStadt / FPB in Abstimmung mit dem Bezirk mit der Maßgabe, gültiges Planungsrecht innerhalb von ca. 6 Monaten herzustellen.
Dies war nur möglich mit der tätigen Mithilfe aller Planungsbeteiligten, insbesondere mit der Bereitschaft der Gremien u.a. zu verkürzten Ladungsfristen und Sondersitzungen sowie der Ämter des Bezirks zur form- und umstandslosen Zuarbeit.
Grundleistungen nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Umweltverträglichkeitsstudie. Die Leistungen nach § 40 HOAI sowie die verfahrensbegleitenden Leistungen wurden in Arbeitsgemeinschaft mit ProStadt Gesellschaft für Projektsteuerung im Städtebau mbH erbracht.
Ca. 5 ha; Kerngebiet
Januar 1999 - Juni 2000, Satzungsbeschluss Juni 2000
Bebauungsplan Nr. 13 "Industriegebiet III"
Das Plangebiet befindet sich im Osten der Stadt und im Südwesten des großflächigen Industriegebiets Premnitz. Die städtebauliche Struktur wird geprägt von Industriebauten, der mit Ruderalvegetation durchsetzten 'Gleisharfe' der Bahnanlagen sowie den Rohrbrücken und Absetzbecken.
Das Industriegebiet Premnitz spielt in allen regionalen und örtlichen Überlegungen, in den Entwicklungskonzeptionen und Rahmenplänen der letzten Jahre, eine ganz wesentliche Rolle. Die Entwicklung der Stadt Premnitz steht in einem ursächlichen Zusammenhang mit einer positiven Entwicklung dieses wichtigen Industriestandortes. Es ist eine landesplanerische Zielsetzung, die qualifizierte Weiternutzung solcher traditionellen Industriestandorte dem Verbrauch von Flächen in der offenen Landschaft vorzuziehen.
Mit dem Bebauungsplan werden die Voraussetzungen für die Reaktivierung der brachliegenden Industrieflächen geschaffen.Gleichzeitig werden die Lärmkontingente so dimensioniert, dass eine Weiterentwicklung der verbleibenden unbesetzten Flächen des Gesamtgebietes unter vernünftigen Bedingungen möglich ist.
Grundleistungen Bebauungsplan nach § 40 HOAI, Grünordnungsplan
Ca. 15 ha, Gewerbe- und Industriegebiete, Grün- und Straßenverkehrsflächen
September 1998 - Februar 2000
Bebauungsplan VII-242
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf (Charlottenburg)
Auftraggeber: BLEG - Berliner Landesentwicklungsgesellschaft
Grundleistungen nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen sowie schalltechnische Untersuchungen.
Ca. 14,3 ha Gewerbegebiet
Februar 1999 - Juli 2000, Satzungsbeschluss Juli 2001
Bebauungsplan Nr. 42.3 "Kaserne Pappelallee / Fachhochschule"
Grundleistungen Bebauungsplan nach § 40 HOAI
ca. 13 ha, Sondergebiet, Allgemeines Wohngebiet, Gewerbegebiet, Grün- und Straßenverkehrsflächen
1998 - 2000, Planreife nach § 33 BauGB seit September 2000
Bebauungsplan Nr. 42.2 "Kaserne Pappelallee"
Der Bebauungsplan Nr. 42.2 umfasst den ersten Planabschnitt des neuen Quartiers „Kaserne Pappelallee“ im Potsdamer Entwicklungsgebiet Bornstedter Feld. Gegenüber der Fachhochschule soll hier, direkt am Gelände der Bundesgartenschau 2001 gelegen, ein verdichteter, urbaner Stadtteil Wohn- und Mischgebieten im Geschosswohnungsbau entstehen.
Kernbereich des Plangebietes sind die Flächen, für die in einem aufwendigen Gutachter- und Investorenauswahlverfahren Konzepte für einen „Kostensparenden Wohnungsbau“ aufgestellt wurden.
Grundleistungen Bebauungsplan nach § 40 HOAI, Konzept für den ruhenden Verkehr
Ca. 14 ha, Allgemeine Wohngebiete, Mischgebiete, Gewerbegebiet, Fläche für den Gemeinbedarf, Grün- und Straßenverkehrsflächen
1995 - 1999, Planreife nach § 33 BauGB seit 1999
Bebauungsplan VIII-422 "ehem. Flugplatz Gatow"
Auftraggeber: Bundesrepublik Deutschland (OFD Berlin)
Anlass zur Aufstellung des Bebauungsplans war die Absicht, für die ab Mitte 1999 nach Berlin zuziehenden Bediensteten des Bundes in der Region Berlin-Brandenburg neue Wohngebiete zu entwickeln. Ziel eines vorangegangenen (ebenfalls von der FPB betreuten) städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbes war es, auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Gatow eine Wohnsiedlung mit etwa 1.200 Eigenheimen, einem Gymnasium, einer Grundschule, einem Sportplatz, drei Kindertagesstätten mit Spielplätzen, einem Versorgungszentrum und öffentlichen Parkanlagen zu schaffen.
Grundleistungen Phase I bis IV nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, zusätzliche Leistungen durch die Vorbereitung von Genehmigungen nach §125 (2) BauGB und §33 (2) BauGB
Ca. 153 ha; WA (36 ha), MI (0,5 ha), Gemeinbedarfsflächen (5,6 ha), öffentliche Grünflächen (92,5 ha), Straßenverkehrsflächen
Oktober 1997 - Oktober 1999
Beschlüsse gem. §125 (2) BauGB im September 1998 und Juni 1999;
Beschlüsse nach §33 (2) im April und Juni 1999; öffentliche Auslegung August-September 1999
Bebauungsplan Nr. 1/9.2 "Ahrensdorfer Heide"
Gemeinde Ahrensdorf / Stadt Ludwigsfelde
Auftraggeber: Planungsverband Wohngebiet Ahrensdorfer Heide mit DCI Daimler Chrysler Immobilien GmbH
Im Jahr 1991 erwarb die Mercedes-Benz AG ein ca. 220 ha großes Gelände im Osten der Gemarkung Ahrensdorf, um hier ein Nutzfahrzeugwerk zu errichten, eine Planung, die noch im gleichen Jahr wieder verworfen wurde. Ausgehend von der Lage des Gebiets in naher Nachbarschaft zu den Siedlungsflächen der Stadt und dem Umstand, dass Ludwigsfelde innerhalb seiner Stadtgrenzen über keine wesentlichen Wohnflächenpotentiale verfügt, wurde daraufhin ein Entwicklungs- und Nutzungskonzept für die Errichtung einer Wohnsiedlung mit ca. 2.200 WE erstellt. Die geplante Bebauung der für das Mittelzentrum Ludwigsfelde günstig gelegenen Entwicklungsfläche vorrangig mit Einfamilienhäusern (als freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser) soll einen Beitrag zur Deckung des steigenden Wohnflächenbedarfs der Bevölkerung Ludwigsfeldes leisten. Für die Durchführung eines Bebauungsplanverfahrens war schon die Größe des Plangebiets eine besondere Herausforderung.
Grundleistungen nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Beratung des Auftraggebers bzgl. des städtebaulichen Entwurfes und des Erschließungsvertrages, Machbarkeitsstudie für einen Haltepunkt der Regionalbahn, Tragfähigkeitsstudie "Versorgungszentrum Haltepunkt"
Ca. 248 ha; überwiegend reines und allgemeines Wohngebiet
Oktober 1996 - Oktober 1998, Satzungsbeschluss Oktober 1999
Bebauungsplan XXI-38 "Märkische Spitze"
Auftraggeber: Bezirksamt Marzahn von Berlin
Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes soll eine geordnete städtebauliche Entwicklung auf den ehemals durch einen Tiefbaubetrieb genutzten Flächen zwischen den Bahnanlagen und der Märkischen Allee im Nord-Ost-Quadranten des Biesdorfer (Eisenbahn-)Kreuzes im Süden des Bezirks Marzahn eingeleitet werden. Ziel der Planung ist die Entwicklung eines eingeschränkten Gewerbegebietes und eines Sondergebietes "Großflächiger Einzelhandel" mit den Nutzungsteilen Baumarkt und Möbelmarkt, die Sicherung einer Freihaltefläche für eine zukünftige S-Bahntrasse sowie die Sicherung einer Straßenverbreiterung der Märkischen Allee. Soweit die durch die geplanten Eingriffe erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen nicht innerhalb des Planungsgebietes ausgeglichen werden können, ist beabsichtigt durch städtebaulichen Vertrag Ersatzmaßnahmen außerhalb des Planungsgebietes zu sichern.
Grundleistungen Phase I bis IV nach § 40 HOAI und besondere verfahrensbegleitende Leistungen, Landschaftsplanerischer Fachbeitrag.
Bebauungsplanverfahren II-155 für das Tiergarten Dreieck (ehemals Klingelhöfer Dreieck Süd)
Auftraggeber: Groth Gruppe GmbH und Bezirksamt Tiergarten
In unmittelbarer Nachbarschaft zu den Nordischen Botschaften sollte auf dem innenstadtnahen Gelände des Tiergarten Dreieck ein Quartier mit urbaner Nutzungsmischung, mit hochwertigen und kleinteiligen Wohnungen, diplomatischen Vertretungen, Verbänden und Stiftungen entstehen. Grundlage für den Bebauungsplan lieferte ein, in einem mehrstufigen diskursiven Verfahren weiterentwickeltes städtebauliches Konzept (Ergebnis eines Ideenwettbewerb 1995). Das Konzept sah eine, durch 6 m breite Gassen geöffnete 5-geschossige Blockrandbebauung vor. Die einzelnen Gebäude wurden im Realisierungsworkshop Anfang 1997 konkretisiert und in den Gesamtkontext eingefügt.
Das Bebauungsplanverfahren wurde parallel zu der weiteren Hochbauplanung durchgeführt, so dass jeweils eine direkte Anpassung erfolgen konnte. Diesen Prozess begleitete eine Gestaltungsrunde unter Federführung des Bezirkes bestehend aus weiteren benannten Personen der Senatsverwaltung, der Bauherren, der Architekten und der Bebauungsplanbearbeiter (FPB als Organisatorin). Hier konnten Probleme auf kurzem Wege gelöst werden. Aufgrund des allgemeinen Konsenses, hergestellt über das Verfahren "Realisierungsworkshop" und des Steuerungsinstrumentes der Gestaltungsrunde konnte der komplexe Bebauungsplan in Rekordzeit festgesetzt werden. Von der frühzeitigen Bürgerbeteiligung Mai/Juni 1997 bis zur Festsetzung Anfang Juni 1998 vergingen 13 Monate.
Bebauungsplanverfahren Grundleistungen nach § 41 HOAI und besondere Leistungen nach § 40 HOAI, landschaftsplanerischer Fachbeitrag und verkehrsplanerische Beratung sowie Unterstützung bei der Formulierung des städtebaulichen Vertrages und Planungsmanagement.
ca. 5 ha, davon 2,9 ha Tiergarten Dreieck, Allgemeines Wohngebiet, Kerngebiet und Sondergebiet für diplomatischen Vertretungen