Source: https://ivs-ev.de/satzung/
Timestamp: 2017-07-23 04:47:34
Document Index: 12585841

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 79', '§ 7', '§ 9', '§ 6', '§ 9', '§ 8', '§ 9', '§ 2', '§ 11', '§ 14', '§ 11', '§ 11', '§ 30', '§ 6', '§ 10', '§ 11']

Satzung | IVS
downloadSatzungi. d. F. des Beschlusses des Vorstandes vom 14. Oktober 2015
Der eingetragene Verein führt den Namen „InteressenVerband Synchronschauspieler e.V.“ (im Folgenden „der Verband“).
Der Sitz des Verbands ist Berlin.
Der Verband ist eine berufsständische Interessenvertretung für deutschsprachige Schauspieler jeder Nationalität, die vornehmlich als Synchronschauspieler tätig sind.
Die Tätigkeit des Verbands ist nicht auf wirtschaftliche oder eigenwirtschaftliche Zwecke und Aktivitäten gerichtet.
Mittel des Verbands dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Verbands. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbands fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Alle Inhaber von Verbandsämtern sind ehrenamtlich tätig.
§ 4 Aufgaben und Ziele des Verbands
soll an der Gestaltung, Verbesserung und Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen seiner Mitglie­der in der deutschen Synchron-Branche mitwirken;
engagiert sich für eine Erhaltung und Verbesserung der künstlerischen Professionalität und Qualität der traditionellen Synchron-Kunst in Deutschland;
möchte die Synchronlandschaft unseres Landes bereichern, den Erfahrungsaustausch zwischen Part­nern fördern, die Kreativität und die Fortbildung seiner Mitglieder anregen;
soll ein Forum für seine Mitglieder sein, ihre Interessen benennen, bündeln und sie gegenüber den Auf­traggebern sowie den Sozialversicherungsträgern und anderen staatlichen Institutionen vertreten;
soll die künstlerische Wertschätzung und Anerkennung seiner Mitglieder sowohl innerhalb der Bran­che als auch in der Öffentlichkeit verstärken;
soll mit geeigneten Fachleuten zum Zwecke der Klärung von Grundsatz- und Vertragsfragen zusam­menarbeiten bis hin zu einer Rechtshilfe für den Verband und auch für einzelne Mitglieder;
strebt eine angemessene, faire Beteiligung seiner Mitglieder am ökonomischen Erfolg der durch sie mit geschaffenen Produkte an, auch über den Zeitpunkt der Entstehung hinaus (Wiederholungen, Weiterverwertungen etc.);
betreibt die Förderung und Wahrung der Belange von Schauspielern im Bereich Synchron insbesondere in deren Eigenschaft als Arbeitnehmer in Deutschland und die Verfolgung der berufs- und tarifpolitischen Interessen insbesondere durch Abschluss von Tarifverträgen, erforderlichenfalls unter Einsatz von Maßnahmen des Arbeitskampfes. Der Verband zahlt Unterstützung im Falle des Arbeitskampfes. Näheres regeln die Bestimmungen des Verbands zu Arbeitskampfmaßnahmen. Der Verband versteht sich als die Spitzenorganisation der in Deutschland tätigen Schauspieler im Bereich Synchron;
möchte einen ständigen Dialog mit den Synchronfirmen/Studios unterhalten und die Mitglieder des Verbands laufend darüber informieren;
strebt eine Zusammenarbeit mit anderen Verbänden mit dem langfristigen Ziel eines Dachverbandes an;
will die genannten Aufgabenstellungen im europäischen Kontext beleuchten und die Übernahme von dort bereits vorhandenen, konstruktiven Lösungen in die Arbeit des Verbandes integrieren.
Der Verband wird als Verein von Leistungsschutzberechtigten ermächtigt, gemeinsame Vergütungsregeln mit Vereinigungen von Werknutzern oder einzelnen Werknutzern gemäß §§ 79 Abs. 2 S. 2, 36 UrhG aufzustellen.
Der Verband besteht aus ordentlichen und fördernden Mitgliedern.
Ordentliches Mitglied kann jeder Schauspieler werden, der über einen nicht unerheblichen Zeitraum seinen Lebensunterhalt durch synchronschauspielerische oder sprecherische Tätigkeit bestritten hat. Auf Verlangen des Vorstandes sind diese Voraussetzungen nachzuweisen.
Förderndes Mitglied kann jede volljährige natürliche oder juristische Person werden, die die Satzung des Verbands anerkennt und die Ziele des Verbandes auf Dauer finanziell unterstützt oder verbandsdienliche Sachspenden zur Verfügung stellt.
Ordentliches Mitglied kann auch jedes Kind oder jeder Jugendliche unter 18 Jahren werden, soweit über einen nicht unerheblichen Zeitraum einer synchronschauspielerischen oder sprecherischen Tätigkeit nachgegangen wurde. Auf Verlangen des Vorstandes sind diese Voraussetzungen nachzuweisen. Mitglieder nach diesem Absatz haben kein eigenes Stimmrecht und können sich auf der Mitgliederversammlung oder bei sonstigen Abstimmungen auch nicht vertreten lassen. Sie haben jedoch bezüglich ihrer Interessen und der Fragestellungen, die sie im Rahmen der Arbeit des Verbandes betreffen, ein Informations- und Rederecht auf der Mitgliederversammlung.
§ 7 Aufnahme als Mitglied
Die Aufnahme als ordentliches oder förderndes Mitglied ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen, der auch über die Aufnahme befindet.
Mit der Beitrittserklärung und der Aufnahme erkennen die Mitglieder die Satzung und die sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten an.
Der Verband kann Mitgliedsausweise ausgeben. Über die Gestaltung der Ausweise, ihre Gültigkeit und die Bedingungen ihrer Ausgabe entscheidet der Vorstand.
Jedes Mitglied kann zum Ende eines Geschäftsjahrs aus dem Verband austreten. Der Austritt ist bis zum 1. Dezember des Jahres schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Gründe für einen Ausschluss sind insbesondere:
wiederholte und grobe Verstöße gegen die Satzung sowie gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung;
Schädigung des Ansehens des Verbandes;
Nichtzahlung des Beitrages oder anderer Verbindlichkeiten trotz Mahnung.
Der Vorstand muss dem auszuschließenden Mitglied den Beschluss in Schriftform unter Angabe der Gründe mitteilen. Gegen den Beschluss kann der Betroffene innerhalb eines Monats nach Empfang des Be­scheides beim Vorsitzenden Beschwerde einlegen. In diesem Fall ist der Ausschluss nur wirksam, wenn die nächste Mitgliederversammlung ihn mit einer Mehrheit von 2/3 der Stimmen bestätigt.
§ 9 Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder
Alle ordentlichen Mitglieder des Verbands haben unter gleichen Voraussetzungen gleiche Rechte.
Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet, Beiträge zu bezahlen. Die Höhe der Beiträge, ihre Fälligkeit und Zahlungsweise wird vom Vorstand beschlossen. Mitglieder nach § 6 Abs. 4 sind von der Beitragspflicht befreit.
Der Vorstand kann in begründeten Ausnahmefällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden, insbesondere, wenn das Mitglied in wirtschaftliche Not gerät.
§ 9a Rechte und Pflichten der Fördermitglieder
Alle fördernden Mitglieder des Verbands haben unter gleichen Voraussetzungen gleiche Rechte.
Fördernde Mitglieder haben das Recht an den Mitgliedsversammlungen teilzunehmen. Sie haben kein Stimmrecht.
Über Art und Umfang der Beitragspflicht der jeweiligen Fördermitglieder beschließt der Vorstand im Einzelfall und nach Rücksprache mit den betreffenden Mitgliedern.
Abweichend von § 8 Abs. 1 können fördernde Mitglieder ihre Mitgliedschaft bis zu jedem Monatsende durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand beenden.
III. Organe des Verbands
§ 9b Organe Organe des Verbands sind:
Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und die Kassenprüfer des Verbandes und beschließt über die Entlastung des Vorstandes sowie in den weiteren ihr vom Gesetz oder dieser Satzung zugewiesenen Angelegenheiten.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich, durch E-Mail oder durch Veröffentlichung auf der Internet-Seite des Verbands einberufen. Die Einberufung muss mindestens einen Monat vor der Ver­sammlung erfolgen. Bei schriftlicher Einberufung ist die Frist mit der Aufgabe zur Post gewahrt.
Gleichzeitig mit der Einberufung ist die Tagesordnung bekanntzumachen.
Jedes ordentliche Mitglied ist berechtigt, eine Ergänzung der Tagesordnung zu verlangen. Das Verlangen muss spä­testens zehn Tage vor der Versammlung bei dem Vorstand eingehen. Der Vorstand ist verpflichtet, die Ta­gesordnungspunkte spätestens eine Woche vor der Versammlung auf der Internet-Seite des Verbands zu veröffentlichen oder den Mitgliedern schriftlich oder per E-Mail bekanntzumachen.
Über Gegenstände, die nicht in der Einberufung benannt oder wie vorstehend veröffentlicht worden sind, dürfen keine Beschlüsse gefasst werden. Gewählt werden kann nur, wer bereits in der Tagesordnung als Kan­didat benannt wurde.
Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschie­nenen Mitglieder beschlussfähig.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit nicht das Gesetz oder diese Satzung eine quali­fizierte Mehrheit vorschreiben.
Bei Wahlen und Abstimmungen werden nur die gültigen Ja- oder Nein-Stimmen gezählt. Stimmenthaltun­gen oder nicht abgegebene Stimmen werden nicht mitgezählt.
Bei Wahlen ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat kein Kan­didat mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandi­daten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt.
Die Versammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstands geleitet, sofern nicht die Versammlung einen anderen Versammlungsleiter wählt. Die Wahl des Versammlungsleiters wird auf jeden Fall vom Vorsitzenden des Vorstandes geleitet.
Der Versammlungsleiter hat das Ergebnis der Abstimmungen und Wahlen festzustellen und für seine Protokollierung zu sorgen. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.
Einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie ist vom Vorstand auf einen Tag innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres einzuberufen. Der Vorstand hat einen Rechenschafts­bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr abzugeben und über die Angelegenheiten des laufenden Ge­schäftsjahrs zu berichten. Die Mitgliederversammlung beschließt sodann über die Entlastung des Vorstandes und wählt die Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr.
Der Vorstand ist jederzeit berechtigt, außerordentliche Mitgliederversammlungen einzuberufen, wenn das Wohl des Verbands oder die vom Verband verfolgten Zwecke dies erfordern. Der Vorstand ist ver­pflichtet, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn 25 % der Mitglieder des Ver­bands dies unter Benennung der Tagesordnung schriftlich verlangen.
Der Vorstand kann beschließen, Entscheidungen der Mitglieder außerhalb von Mitgliederversammlun­gen einzuholen. In diesem Fall können Abstimmungen im schriftlichen Verfahren durch E-Mail oder per Fax oder per Post erfolgen. Der Zeitraum, in dem eine Stimmabgabe per E-Mail oder Fax oder schriftlich erfol­gen kann, muss mindestens sechs Wochen betragen. Die Mehrheit der abgegebenen Stimmen entscheidet. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
Der Vorstand kann bestimmen, dass Mitgliederversammlungen über das Internet übertragen werden und dass Mitglieder, die bei der Mitgliederversammlung nicht persönlich anwesend sind, mit ihrer beim Vorstand hinterlegten E-Mail-Adresse per E-Mail an Wahlen und Abstimmungen teilnehmen können. Die Einzelheiten der Stimmabgabe und des Wahlverfahrens bestimmt der Vorstand; sie sind in der Tagesordnung bekanntzu­geben.
Der Vorstand besteht aus drei volljährigen Personen. Der Vorstand beschließt nach seiner Wahl, wer die Funktion des Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden und des Finanzvorstandes übernimmt.
Der Vorstand vertritt den Verband gerichtlich und außergerichtlich. Zur Vertretung sind jeweils minde­stens zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich berechtigt.
Der Vorstand wird auf zwei Jahre gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so ist der Vorstand berechtigt, sich durch Zuwahl selbst zu ergänzen und zwar für die restliche Amtsdauer des Vorstandes. Ein Vorstands­mitglied bleibt jedoch so lange im Amt, bis eine neues Vorstandsmitglied an seiner Stelle gewählt bzw. zuge­wählt ist.
Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Sie haben jedoch Anspruch auf Erstattung solcher nach­gewiesener angemessener Auslagen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit ihrer Amtsausübung entste­hen.
Der Vorstand entscheidet in den ihm zugewiesenen Aufgaben durch Beschluss.
Neben der Mitgliederversammlung ist der Vorstand auch zuständig, etwaige Satzungsänderungen zu beschließen. Dies gilt nicht für folgende Satzungsänderungen:
Satzungsänderungen, die den Vereinszweck, die Verbandstätigkeit und die Aufgaben und Ziele des Verbands §§ 2 bis 4 betreffen,
Satzungsänderungen, die den Vorstand § 11 betreffen sowie
Satzungsänderungen, die die Auflösung des Verbands § 14 betreffen.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten geregelt sind. Sie ist den Mitgliedern auf Anfrage bekannt zu geben.
§ 11a Beirat
Der Verband hat einen Beirat, der als beratendes Gremium den Vorstand unterstützt.
Die Mitglieder des Beirates werden vom Vorstand aus der Gruppe der ordentlichen Verbandsmitglieder berufen.
Auf Vorschlag des Vorstandes können auch einzelne Fördermitglieder durch Beschluss der Mitgliederversammlung in den Beirat berufen werden. Hierfür bedarf es einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.
Die Mitgliedschaft im Beirat nach Absatz 2 oder Absatz 3 endet, wenn
der Vorstand das Beiratsmitglied abberuft,
die Verbandsmitgliedschaft endet oder
das Beiratsmitglied gegenüber dem Vorstand schriftlich den Rücktritt erklärt.
Die Verbandsmitglieder werden unverzüglich vom Vorstand über Berufung, Abberufung oder Rücktritt der Beiratsmitglieder informiert.
Auf Vorschlag der Beiratsmitglieder bestimmt der Vorstand aus ihren Reihen einen Beiratsvorsitzenden.
§ 11b Aufgaben des Beirats
Der Beirat berät und unterstützt den Vorstand in allen Angelegenheiten des Verbands.
Der Beirat soll mindestens halbjährlich vom Beiratsvorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist über den Inhalt der Sitzungen schriftlich zu informieren.
Durch Beschluss des Vorstandes können einzelnen Beiratsmitgliedern bestimmte Aufgaben oder Aufgabenbereiche übertragen werden. Eine Vertretungsmacht i. S. d. § 30 BGB wird nicht eingeräumt.
Ein vom Vorstand zuzuweisender Aufgabenbereich i. S. d. Absatz 3 ist der des „Jugendbeauftragten“. Der Jugendbeauftragte vertritt die Interessen der Mitglieder nach § 6 Abs. 4 und steht ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Der Beirat wird vom Vorstand zu allen Vorstandssitzungen eingeladen. Über deren Inhalt haben die Beiratsmitglieder Stillschweigen zu bewahren. Durch Beschluss des Vorstandes können Fördermitglieder von einzelnen Sitzungen ausgeschlossen werden. Über diesen Beschluss sind die betroffenen Fördermitglieder zu informieren.
Der Vorstand kann Arbeitsgruppen für bestimmte Arbeitsbereiche einsetzen, die aus Mitgliedern des Beirates bestehen. Ständige Arbeitsgruppen sind
die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit und
die Arbeitsgruppe Urheberrecht.
Die Verwendung der Mitgliedsbeiträge und sonstigen Einnahmen des Verbands sowie der Rechenschafts­bericht des Vorstandes sind einmal jährlich durch einen oder mehrere Kassenprüfer zu prüfen. Der oder die Kassenprüfer haben über die Prüfung einen schriftlichen Bericht zu erstatten.
Die Kassenprüfer werden aus dem Kreis der Mitglieder durch die ordentliche Mitgliederversammlung für das laufende Geschäftsjahr gewählt. Als Kassenprüfer kann auch ein Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer gewählt werden, der nicht Mitglied ist.
Für durch die Mitgliederversammlung zu beschließende Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich. Die vorgeschlagene Satzungsänderung muss im Wortlaut in der Tagesordnung oder im Sinne von § 10, Punkt 14 bekannt gegeben werden.
Der Vorstand wird über § 11 Abs. 6 hinaus ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung betreffen, um etwaigen Beanstandungen der Satzung durch das Registergericht oder Behörden abzuhelfen und Hindernisse für die Eintragung ins Vereinsregister oder die Erreichung bzw. Aufrechterhaltung der Gemeinnützigkeit zu beseitigen.
Die Auflösung des Verbands kann nur in einer von mindestens 75 % der eingetragenen Mitglieder schriftlich beantragten und zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung und mit einer Mehrheit von 75% der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Bei der Auflösung des Verbands ist dessen Vermögen einem Verband oder einer Institution zu überlassen, die gemeinnützige Zwecke verfolgt. Fasst die Mitgliederversammlung, die über die Auflösung beschließt, keinen Beschluss über den Empfänger des Verbandsvermögens, so ist dieser von dem Vorsitzenden des Berliner Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes zu bestimmen. Mit der Verteilung des Vermögens darf erst nach Vorliegen einer schriftlichen Bestätigung des Finanzamtes begonnen werden.