Source: http://anglerverein-mm.de/index.php/ueber-uns/41-satzung
Timestamp: 2017-10-22 04:23:44
Document Index: 160251

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 3', '§ 9', '§ 10', '§ 26', '§ 11', '§ 12', '§ 3', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 2']

Aktuelle Seite: Startseite Über uns Satzung des Anglerverein Marktsteft-Marktbreit und Umgebung e.V.
Der am 20. Oktober 1968 gegründete Verein ist unter dem Namen "Anglerverein Marktsteft-Marktbreit und Umgebung e.V." eingetragen in das Vereinsregister 20034 des Amtsgerichtes Würzburg.
Der ursprüngliche Name "Sportfischereiverein Marktbreit und Umgebung e.V." wurde auf der ordentlichen Hauptversammlung am 09. Januar 1983 auf die obige Bezeichnung geändert. Die Gründungseintragung erfolgte unter VR 4 beim Amtsgericht Würzburg, Zweigstelle Ochsenfurt. Am 30. Januar 1974 erfolgte die Umschreibung nach Kitzingen unter der Vereinsregister Nr. 0034/03, am 07.01.2006 erfolgte die Umschreibung an das Amtsgericht Würzburg unter der Vereinsregister Nr. 20034.
Sitz des Vereins ist Marktbreit.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der jeweils gültigen Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege der Angelfischerei sowie des Umwelt- und Landschaftsschutzes. Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Hege und Pflege der zum Angeln freigegebenen Gewässer, der Ausbau und Erhalt von vereinseigenen sowie gepachteten Grundstücken, gleichgültig ob Wasser- oder Landfläche, sowie die Abwehr und Bekämpfung schädlicher Einflüsse und Einwirkungen auf den Fischbestand und die Gewässer. Dem Verein obliegt ferner die Überwachung des waidgerechten Angelfischens seiner Mitglieder und Gastangler, sowie die Beratung und Vertretung der Vereinsmitglieder in fischereirechtlichen Fragen.
Der Verein schult seine Mitglieder, insbesondere durch Vorbereitung auf die staatliche Fischerprüfung, soweit dies im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen möglich ist. Jugendliche werden in einer Jugendgruppe zum Zweck der Unterweisung und Einführung in die Angelfischerei zusammengefasst.
Es werden außerdem die Möglichkeiten der Zugehörigkeit zum Fischereiverband Unterfranken ausgenutzt.
Aktive Mitglieder sind Mitglieder auf Probe und ordentliche Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und die Angelfischerei aktiv nach den Vereinsbestimmungen ausüben.
Dies gilt aufch für Jugendliche (10 - 18 Jahren)
Passive Mitglieder sind Mitglieder, die die Angelfischerei nicht ausüben, jedoch laufend Geldleistungen (Passivbeitrag) erbringen.
Fördernde Mitglieder sind Mitglieder, die die Angelfischerei nicht ausüben, jedoch laufend geldliche und/oder sonstige Leistung erbringen.
Ehrenmitglieder sind Personen, die den Zweck des Vereins in besonderem Maße gefördert haben; ihre Ernennung erfolgt auf Vorschlag des Ausschusses durch die Hauptversammlung. Sie können die Angelfischerei nach den Vereinsbestimmungen ausüben und müssen keinen Beitrag entrichten.
Die Anmeldung erfolgt schriftlich mittels des hierfür vorgesehenen Aufnahmeantrages gegenüber dem 1. Vorsitzenden. Bei Minderjährigen Bewerbern bedarf es der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der Ausschuss. Ein Rechtsanspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht. Die Aufnahme erfolgt auf Probe und ist in schriftlicher Form bekannt zu geben. Das auf Probe aufgenommene Mitglied ist für die Dauer der Probezeit den ordentlichen Mitgliedern gleichgestellt. Mit der schriftlichen Mitteilung über die Aufnahme als Mitglied auf Probe wird die Aufnahmegebühr (Fischwasserbeitrag) sowie der Jahresbeitrag zur Zahlung fällig. Mit Ablauf der Probezeit entscheidet der Ausschuss über die Aufnahme als ordentliches Mitglied. Die Entscheidung ist unverzüglich in schriftlicher Form mitzuteilen. Ein Anspruch auf Mittleilung etwaiger Ablehnungsgründe besteht nicht. Die Ablehnung ist unanfechtbar. Hinsichtlich bereits geleisteter Beiträge sowie rückständige Verpflichtungen wird gemäß § 5 b) Absatz 2 verfahren.
Der Austritt kann nur schriftlich gegenüber der Vorstandschaft, spätestens mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende erklärt werden.
Der Austritt schließt die Rückvergütungsansprüche auf geleistete Beiträge, insbesondere den einmalig geleisteten Aufnahmebeitrag sowei Sacheinlagen aus, entbindet jedoch nicht von der Erfüllung rückständiger Verpflichtungen.
Der Ausschuss kann mit einfacher Stimmenmehrheit des Ausschusses durch Beschlussfassung erfolgen, wenn
Dem Mitglied der staatliche Fischereischein verweigert wird,
das Mitglied gegen die Satzung des Vereins verstößt oder dem Verein Schaden zufügt,
das Mitglied schwere Verfehlungen gegen die Strafgesetzte begeht,
das Mitglied bis spätestens 15.01. den fälligen Jahresbeitrag (aktiv/passis) und/oder die Ausgleichzahlung für nicht geleistete Arbeitsdienste nicht bezahlt und dies auch trotz schriftlicher Mahnung innerhalb einer Frist von 4 Wochen nicht nachgeholt hat.
Der Beschluss ist dem Ausgeschlossenen mittels Einschreiben zuzustellen.
Der Ausgeschlossene kann innerhalb von 2 Wochen nach Zugang schriftlich gegenüber dem 1. Vorsitzenden Einspruch erheben. Auf einer Hauptversammlung wird dann über den Verbleib oder den endgültigen Ausschluss entschieden.
Hinsichtlich geleisteter Beiträge, Sacheinlagen sowie rückständige Verpflichtungen wird gemäß § 5 b) Absatz 2 verfahren.
Jedes Mitglied verpflichtet sich zur Leistung
eines im Voraus zu zahlenden Jahresbeitrag (aktiv/passiv)
Der Jahresbeitrag für Jugendliche beträgt 50 % des Erwachsenenbeitrages. Der Beitrag muss zweckgebunden für die jugendlichen Angelfischer verwendet werden.
Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder sind beitragsfrei.
Die Aufnahmegebühr und der im Voraus zu entrichtende Jahresbeitrag werden jeweils an der Hauptversammlung festgelegt.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen haushaltrechtlicher Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden.
Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereintätigkeit nach Ziffer 2. trifft die Mitgliederversammlung. Sollten Vorstandmitglieder entgeltliche Vereinstätigkeiten übernehmen, dann dürfen sie bei den Abstimmungen nicht teilnehmen. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsauflösung.
§ 9 Leitung des Vereins
Zur Leitung der Geschäfte werden auf die Dauer von 2 Jahren eine Vorstandschaft und die Ausschussmitglieder von der ordentlichen Hauptversammlung gewählt.
Gewässerwart/e
Die Vorstandschaft hat am Jahresende auf einer ordentlichen Hauptversammlung einen Rechenschaftsbericht vorzulegen.
§ 10 Oberste Geschäftsleitung
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Jeder ist für sich alleine vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden befug, den Verein zu vertreten und die dem 1. Vorsitzenden zugewiesenen Arbeiten wahrzunehmen.
§ 11 Schriftführer und Kassenwart
Dem Schriftführer obliegt die Führung der Niederschriften über die gepflogenen Verhandlungen, welche von ihm und den jeweiligen Vorsitzenden zu unterzeichnen sind, sowie die Fertigung der erforderlichen schriftlichen Arbeiten.
Der Kassenwart übernimmt die Kasse und die Führung sämtlicher Kassengeschäfte. Auszahlungen dürfen nur auf schriftlicher Anweisung des Vorsitzenden erfolgen. Der Vorsitzende kann für bestimmte wiederkehrende Leistungen allgemeine Zahlungsanweisungen erteilen. Der Kassenwart stellt unter persönlicher Haftung alljährlich Rechnung. Die Erteilung der Entlastung erfolgt in der Hauptversammlung nach vorangegangener Prüfung durch 2 Kassenprüfer. Diese Prüfer werden entsprechend dem Wahlturnus durch die Hauptversammlung gewählt und versehen ihr Amt ehrenamtlich. Sie sind berechtigt unvermutete Kassenprüfungen vorzunehmen. Die Kassenprüfer dürfen weder der Vorstandschaft angehören noch Ausschussmitglied sein.
§ 12 Ausschussmitglieder
Der Ausschuss besteht aus der Vorstandschaft und je nach Vereinsstärke aus 4 - 8 Ausschussmitgliedern.
Den Ausschussmitgliedern kommt nur eine beratende Funktion in der Vereinsleitung zu. Eine Stimmberechtigung ist nur in §§ 3, 4 und 6 vorgesehen. Der Ausschuss tritt auf schriftliche Einladung durch den 1. Vorsitzenden zusammen.
Zu den Ausschusssitzungen können Mitglieder bei besonderen Anlässen eingeladen oder Sachverständige hinzugezogen werden, die jedoch nicht stimmberechtigt sind.
§ 13 Ordentliche Hauptversammlung
Die ordentliche Hauptversammlung findet alljährlich einmal am Sitz des Vereins statt. Sie ist bestimmt
zur Erstattung des Jahresberichts des 1. Vorsitzenden,
zur Abgabe der Jahresrechnung und Erteilung der Entlastung an den Kassenwart,
zur Wahl des Vorstandes und der Ausschussmitglieder (alle zwei Jahre), sowie zur Bestätigung von Ersatzleuten für den Ausschuss,
zur Beschlussfassung über wichtige, die Interessen der Angelfischeri berührende Angelegenheiten,
zu Satzungsänderungen,
zu Verträgen,
zur Auflösung des Vereins.
Stimmberechtigt sind in den Vorstands-, Ausschuss- und Hauptversammlungen nur die anwesenden Mitglieder. Die Beschlussfassung in der Hauptversammlung erfolgt mit einfacher Mehrheit, bei Stimmgleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.
Abänderungen der Vereinssatzung können nur in einer Hauptversammlung erfolgen, wenn 2/3 der Anwesenden dafür stimmen.
Sie kann einberufen werden:
auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/5 der Mitglieder unter Angabe von Gründen gegenüber dem 1. Vorsitzenden.
§ 15 Einladung zur Hauptversammlung
Die Einladung der Vereinsmitglieder zu den Hauptversammlungen erfolgt schriftlich bei der Einhaltung von mindestens 14 Tagen.
Bei Satzungsänderungen muss die Einladung 4 Wochen vor Versammlungstermin unter Angabe der geplanten Satzungsänderung erfolgen.
§ 16 Wahlbestimmungen
Die Wahlleitung obliegt einem von der Hauptversammlung bestimmten Wahlausschuss von 3 Mitgliedern und zwar einem Wahlvorstand und zwei Beisitzern. Die Abstimmungsart wird durch den Wahlausschuss festgelegt.
Der Verein kann nur durch Beschluss einer eigens dazu einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine 4/5-Mehrheit erschienener Mitglieder erforderlich.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vereinsvermögen nach Regelung aller Verbindlichkeiten an
- die Stadt Marktsteft zu 50 %
- die Stadt Marktbreit zu 50 %
die es unmittelbar ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden haben. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.
Die vorstehende Satzung wurde in der außerordentlichen Hauptversammlung vom 10. November 1968 beschlossen und trat ab diesem Zeitpunkt in Kraft. Änderungen erfolgten auf den Hauptversammlungen vom 17. Januar 1971, 23. Januar 1972, 09. Januar 1983, 21. Januar 1996, sowie am 26. Januar 2014 und traten ab dem jeweiligen Zeitpunkt in Kraft.
Marktsteft - Marktbreit, den 26. Januar 2014