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Timestamp: 2016-10-21 00:45:04
Document Index: 136903910

Matched Legal Cases: ['Art. 109', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 64']

8C_317/2015 (01.07.2015)
8C_317/2015 � � Urteil vom 1. Juli 2015
Die 1957 geborene A.________ arbeitete zuletzt als Maschinenbedienerin bei der Firma B.________ AG, und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Sie rutschte am 5. Oktober 2008 auf einer Wiese aus und zog sich eine mediale Tibiakopffraktur links zu. Am 6. Oktober 2008 erfolgte im Spital C.________ eine offene Reposition und Plattenosteosynthese des linken medialen Tibiakopfs. Die SUVA kam f�r die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Am 20. Oktober 2009 wurde im obigen Spital das Osteosynthesematerial entfernt. Seit 1. Februar 2010 war die Versicherte arbeitslos und �ber die Arbeitslosenkasse bei der SUVA obligatorisch unfallversichert. Am 14. M�rz 2010 st�rzte sie erneut, wobei sie eine dislozierte laterale Tibiakopffraktur links erlitt; am 19. M�rz 2010 erfolge im obigen Spital eine Spongiosaentnahme am linken Beckenkamm und eine Plattenosteosynthese Tibia links. Die SUVA erbrachte weiterhin Heilbehandlung und Taggeld. Mit Verf�gung vom 17. September 2013 stellte sie Letzteres per 1. Dezember 2013 ein, da von der �rztlichen Behandlung keine wesentliche Besserung mehr zu erwarten sei. F�r die unfallbedingt notwendigen Schmerzmittel kam die SUVA weiterhin auf, einen Rentenanspruch verneinte sie mangels eines rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrads. Sie sprach der Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 25 % zu. Hiegegen erhoben A.________ und ihr Krankenversicherer Einsprachen. Die SUVA wies diese mit Entscheid vom 4. Juli 2014 ab.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 12. M�rz 2015 ab.
Mit Beschwerde beantragt die Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheids sei ihr eine Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei der Grad der medizinischen Arbeitsunf�higkeit mittels Expertise festzustellen; es sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren.
Die Vorinstanz - auf deren Entscheid verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG) - hat die f�r die Beurteilung des Leistungsanspruchs massgebenden rechtlichen Grundlagen richtig dargelegt.
3.1.�Die Vorinstanz hat in W�rdigung der medizinischen Akten erwogen, es k�nne auf den Bericht des Dr. med. D.________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, Kreisarzt, vom 6. September 2012 abgestellt werden. Gest�tzt hierauf bestehe bei der Versicherten eine unfallkausale mediale und laterale Gonarthrose links. F�r leichte Arbeiten ohne Treppensteigen, ohne Besteigen von Leitern, mit Wechselbelastung, mit Sitzen, wenig Stehen und wenig Gehen sei sie �berwiegend wahrscheinlich voll arbeitsf�hig.
3.2.�Die Versicherte beruft sich u.a. auf das neu aufgelegte Zeugnis des Dr. med. E.________, Facharzt f�r Allgemeine Medizin FMH, vom 20. April 2015. Hierbei handelt es sich indessen angesichts des vom 12. M�rz 2015 datierenden angefochtenen Entscheids um ein unzul�ssiges und damit nicht zu ber�cksichtigendes echtes Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123).
3.3.�In der Beschwerde wiederholt die Versicherte ansonsten weitgehend die bereits vor kantonalem Gericht vorgebrachte Argumentation; hierauf ist nicht weiter einzugehen (Art. 42 Abs. 1 f. BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 und E. 2.3 S. 245 ff.). Die Beschwerde wird demnach nur insoweit gepr�ft, als die aufgeworfenen Aspekte mit einer ausreichenden Begr�ndung versehen sind (Urteil 8C_96/2015 vom 19. Mai 2015 E. 3.2).
3.4.�Entgegen der Versicherten hat die Vorinstanz �berzeugend begr�ndet, weshalb �berwiegend wahrscheinlich von einer 100%igen Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit auszugehen ist. Da von weiteren medizinischen Abkl�rungen keine entscheidrelevanten Ergebnisse mehr zu erwarten sind, hat die Vorinstanz darauf zu Recht verzichtet (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
Gegen den von der Vorinstanz gest�tzt auf den Einkommensvergleich der SUVA festgestellten rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von 2 % (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG) erhebt die Versicherte keine substanziierten Einw�nde, weshalb sich Weiterungen dazu er�brigen.
Da die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird das Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG angewendet. Die Versicherte tr�gt die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die unentgeltliche Rechtspflege kann ihr wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht gew�hrt werden (Art. 64 BGG).