Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/ua-ud
Timestamp: 2020-07-13 17:53:39
Document Index: 343634123

Matched Legal Cases: ['Art. 5', '§ 854', '§ 22', '§ 8', '§ 9', '§ 11', 'Art. 38', '§ 1', '§ 504']

Definitionen "ua-ud" im Gabler Banklexikon (1)
auf den Scheckvordrucken der Kreditinstitute angebrachte Klausel, die das geborene Orderpapier zum Inhaberpapier macht. Wird die Überbringerklausel gestrichen, wird der Scheck wieder zum Orderpapier. Für das bezogene Institut besteht dann eine Pflicht zur Prüfung der Legitimation des Vorlegers.... mehr >
Scheck, der im Inlandszahlungsverkehr aufgrund der auf den Scheckvordrucken angebrachten Überbringerklausel am häufigsten verwendet wird. Er ist rechtlich als Inhaberpapier anzusehen (Art. 5 II ScheckG) (Inhaberscheck). Je nach seiner äußeren Form und seiner wirtschaftlichen Funktion kann er als Barscheck bzw. Verrechnungsscheck ausgestaltet sein. ... mehr >
Kredit mit sehr kurzer&nbsp;Laufzeit zum Ausgleich vorübergehend&nbsp;auftretender Liquiditätsengpässe. ... mehr >
Übertragung des Eigentums an einer Sache durch Rechtsgeschäft. Bei beweglichen Sachen erfolgt die&nbsp;Übereignung durch Einigung und Übergabe (§&nbsp;929 S. 1 BGB) oder durch Einigung und ein Übergabesurrogat (§§&nbsp;930, 931 BGB). Nur eine Einigung (Vertrag) ist erforderlich, wenn sich... mehr >
Handlung einer Person, die nach §&nbsp;929 BGB für die Übereignung von beweglichen Sachen erforderlich ist (zwecks Erwerb von Eigentum) und durch die der Erwerber Besitz (§ 854 BGB) an der betreffenden Sache erlangt. ... mehr >
Vereinbarung (Vertrag), durch die&nbsp;regelmäßig etwa Eltern ihr Vermögen, v.a. ggf. ihren Betrieb oder ihre Grundstücke, im Hinblick auf die künftige Erbfolge auf einen oder mehrere Abkömmlinge (Kinder, Enkel) übertragen. Kennzeichnend für einen&nbsp;Übergabevertrag ist insbesondere,... mehr >
Markt, bei dem ein großes Kaufinteresse vorliegt, aber nur wenige verkaufen wollen. Ein überkaufter Markt kann mit Overbought-/Oversold-Systemen (z.B. Stochastics, Relative Strength Index) quantifiziert werden (technische Studie). Von einem überkauften Markt wird gesprochen, wenn der Relative... mehr >
Im Rahmen des Bankbilanzrichtlinie-Gesetzes wurde das Wahlrecht zur&nbsp;Überkreuzkompensation (Verrechnung bestimmter Aufwendungen und Erträge)&nbsp;eingeschränkt auf die Ergebniskomponenten Aufwendungen und Erträge aus der Bewertung von Forderungen an Kunden und Kreditinstitute sowie... mehr >
Emissionsgeschäft, 2. ... mehr >
Emissionsgeschäft, 1. ... mehr >
Bezeichnung für kurzfristige Abweichung des Wechselkurses vom Gleichgewichtswert nach einer Veränderung der Geldmenge. Da in der kurzen Frist die Preise weniger flexibel reagieren, sich diese erst im Zeitablauf anpassen, erfolgt eine Überreaktion des nominellen Wechselkurses. Steigt etwa die... mehr >
Zustand, bei dem das Vermögen des Schuldners die Schulden nicht mehr deckt. Die&nbsp;Überschuldung einer juristischen Person ist ein Eröffnungsgrund für das Insolvenzverfahren (§&nbsp;19 I InsO). Für Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und... mehr >
1. Begriff: Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Einkünfte aus Kapitalvermögen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, sonstige Einkünfte i.S. des § 22 EStG. 2. Überschussermittlung: Einkünfte werden bei Überschusseinkunftsarten gemäß §&nbsp;2 II Nr.&nbsp;2 EStG als Überschuss... mehr >
Überschusseinkunftsarten, Einkünfteermittlungsmethoden nach EStG. ... mehr >
Überschussreserven der Kreditinstitute. ... mehr >
Einnahmenüberschussrechnung für Gewinneinkunftsarten; Überschuss der&nbsp;Einnahmen (§ 8 EStG) über die Werbungskosten (§ 9 EStG) für Überschusseinkunftsarten. In beiden Fällen gilt das Zuflussprinzip (§ 11 EStG), d.h. maßgeblich für den Zeitpunkt, in dem Einnahmen und... mehr >
Excess Return; Differenz zwischen der erwirtschafteten Portefeuille-Rendite und dem risikolosen Zinssatz. Die Überschussrendite ist die "zu erklärende" Output-Größe in der Überschussrendite-Version des Markt-Modells und wird wiederum als Input-Größe in der Performance-Messung eingesetzt, um... mehr >
Überschussguthaben; positive Differenz zwischen den tatsächlichen Zentralbankguthaben und dem Mindestreserve-Soll. Es handelt sich folglich um den Bestand an Zentralbankgeld, über den Kreditinstitute frei verfügen, d.h. den sie als Grundlage für die Geldschöpfung verwenden können (Liquiditätsreserven der Kreditinstitute, Bankenliquidität). ... mehr >
erhebliches Missverhältnis zwischen dem realisierbaren Wert von Sachsicherheiten und der Höhe der zu sichernden Forderungen zu Lasten des Sicherungsgebers. Die schon bei Abschluss eines Vertrags vorhandene&nbsp;ursprüngliche&nbsp;Übersicherung ist regelmäßig sittenwidrig und führt damit zur... mehr >
Dokumentenakkreditiv, bei dem der (Erst-)Begünstigte berechtigt ist, die zur Zahlung oder Akzeptleistung aufgeforderte oder jede zur Negoziierung berechtigte Bank zu ersuchen, das Akkreditiv im Ganzen oder z.T. einem oder mehreren Dritten (Zweitbegünstigten) verfügbar zu stellen (Art. 38b ERA... mehr >
Markt, bei dem ein großes Verkaufsinteresse vorliegt, aber nur wenige kaufen wollen. Ein überverkaufter Markt kann mit Overbought-/Oversold-Systemen (z.B. Stochastics, Relative Strength Index, Williams Prozent Range) quantifiziert werden (technische Studie). Von einem überverkauften Markt wird... mehr >
1. Begriff: buchmäßige Übertragung eines Geldbetrags (Giralgeld) vom Konto des Auftraggebers auf das Konto des Zahlungsempfängers. Pushzahlung, bei welcher der Zahler sowohl die Initiative als auch die Auslösung des Zahlungsvorgangs mit dem Ziel übernimmt, dem Zahlungsempfänger bargeldlos... mehr >
bargeldlose Zahlung, die über das SWIFT-Netz oder brieflich bzw. auf telekommunikativem Wege hinausgelegt und über Korrespondenzbanken ausgeführt und verrechnet wird (Zahlungen ins Ausland, internationaler Zahlungsverkehr, Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr). ... mehr >
1. Begriff: Mit dem „Abkommen zum Überweisungsverkehr” haben die Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft und die Deutsche Bundesbank eine Vereinbarung zur Abwicklung des Überweisungsverkehrs im Inland getroffen. In dieses Abkommen, das im April 1996 in Kraft getreten ist, wurden... mehr >
Überweisung, Überweisungsverkehr, Überweisungsvertrag. ... mehr >
&nbsp;Zahlungsgeschäft, das die Ausführung von Überweisungen einschließlich Daueraufträgen zum Gegenstand hat (§ 1 I 2 Nr. 3 c ZAG). ... mehr >
1. Begriff: Teil des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, der mittels Überweisungen durchgeführt wird. 2. Auftragserteilung durch den Kunden: a) Durch Einzelüberweisungsaufträge, die nach den Richtlinien für einheitliche Zahlungsverkehrsvordrucke gestaltet sind (das Original des ein- oder... mehr >
Recht ... mehr >
Overallotment; Überschreiten des Ausgabebetrags durch den gezeichneten Betrag bei einer Emission. Vgl. auch Overallotment Option. &nbsp; ... mehr >
Kontoüberziehung. ... mehr >
Form des Kontokorrentkredits, bei dem der Kontoinhaber entweder eine vertraglich eingeräumte Überziehungsmöglichkeit in Anspruch nimmt (§ 504 BGB) oder&nbsp;ohne bes. schriftliche Absprache mit dem Kreditinstitut, aber mit Duldung desselben, sein laufendes Konto oder sein Kreditlimit überzieht... mehr >
Überziehungszinsen. ... mehr >
Zins für die Inanspruchnahme eines Überziehungskredits auf dem laufenden Konto (Kontokorrentkredit). Die Überziehungszinsen werden zusätzlich zu den Sollzinsen von dem über dem Kreditlimit liegenden (überzogenen) Betrag erhoben. Von manchen Kreditinstituten werden die Überziehungszinsen auch als Überziehungsprovision bezeichnet. ... mehr >