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Timestamp: 2019-06-26 12:15:49
Document Index: 395149756

Matched Legal Cases: ['Art. 10', '§ 1355', 'Art. 10', '§ 1355', 'Art 10', '§ 1355', '§ 41']

Grundsätzlich unterliegt der Name einer Person dem Recht des Staates, dem die Person angehört (Art. 10 EGBGB). Da die rechtlichen Vorschriften Namensführung in der Ehe in jedem Land unterschiedlich sind, kann an dieser Stelle nur das deutsche Ehenamensrecht erläutert werden. Zum ausländischen Namensrecht steht den Standesbeamten umfangreiche Literatur zu Verfügung, so dass bei Auslandsbeteiligung jeweils ein Beratungsgespräch beim Standesamt stattfinden sollte. Sind beide Ehegatten deutsche Staatsangehörige, findet auf die Namensführung ausschließlich § 1355 BGB Anwendung. Der genannte Paragraph wurde letztmals zum 06.02.2005 geändert, so dass heute folgende Regelungen gelten.
Wird dann von einem Ehepartner ein Doppelname geführt, so kann dieser durch Erklärung vor dem Standesamt widerrufen werden, so dass nur noch der Ehename geführt wird. Eine erneute Hinzufügung ist dann allerdings nicht mehr möglich. Dreifachnamen sind nicht zulässig. Wird eine Ehe durch Tod oder Scheidung aufgelöst, kann der Geburtsname oder auch der Name, der vor dieser Ehe geführt wurde, wieder angenommen werden. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an Ihre Standesbeamtin oder Ihren Standesbeamten oder schreiben Sie uns unter der E-Mail-Adresse standesamt@stadtdo.de. Bitte geben Sie in Ihrer Mail auch Ihre Telefonnummer an.
Eine Vielzahl von Kontakten zwischen der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern erfolgt über die Bürgerdienste, zu denen auch das Standesamt Dortmund gehört. In den Geburten-, Heirats- und Sterberegistern werden alle Veränderungen vermerkt und fortgeführt. Nachträgliche Personenstandsurkunden können ausgefertigt werden. Aufgaben der Urkundenstelle des Standesamtes: • Ahnenforschung, soweit es sich um Anfragen handelt, die sich auf Geburtenregister der letzten 110 Jahre, Sterberegister der letzten 30 Jahre oder Ehe/Lebenspartnerschaftsregister der letzten 80 Jahre beziehen. Weitergehende Anfragen sind an das Stadtarchiv (www.stadtarchiv.dortmund.de) zu richten. • Nachträgliche Ausstellung im Rahmen der örtlichen Zuständigkeit von Personenstandsurkunden • Beurkundung von Sterbefällen • Nachbeurkundungen von Sterbefällen aus dem Ausland
Standesamt - Urkundenstelle Löwenstraße 13 44122 Dortmund Der Haupteingang der Urkundenstelle des Standesamtes ist auffindbar und für Menschen mit Behinderung zugänglich. Jedoch ist die Urkundenstelle nur als Ansprechpartner für Bestattungsunternehmen vorgesehen. Sofern Sie als Privatperson eine Personenstandsurkunde oder Abschriften aus dem Per-sonenstandsregister benötigen, erhalten Sie diese an der Information des Standesamtes in der Innenstadt, Friedensplatz 5. Weitergehende Informationen zur Barrierefreiheit des Standesamtes am Friedensplatz finden Sie unter dem Eintrag „Standesamt und Trauzimmer“. Die Eingangstür kann mittels eines elektrischen Türöffners geöffnet werden. Der Aufzug ist zugänglich (mehr als 140 cm tief und mehr als 90 cm Türbreite), die Türen öffnen automatisch. Es gibt Etagenanzeigen, die Bedienelemente sind taktil gestaltet und nicht höher als 130 cm angebracht. Stand: Dezember 2018
Ehename/Familienname Grundsätzlich unterliegt der Name einer Person dem Recht des Staates, dem die Person angehört (Art. 10 EGBGB). Da die rechtlichen Vorschriften Namensführung in der Ehe in jedem Land unterschiedlich sind, kann an dieser Stelle nur das deutsche Ehenamensrecht erläutert werden. Zum ausländischen Namensrecht steht den Standesbeamten umfangreiche Literatur zu Verfügung, so dass bei Auslandsbeteiligung jeweils ein Beratungsgespräch beim Standesamt stattfinden sollte. Sind beide Ehegatten deutsche Staatsangehörige, findet auf die Namensführung ausschließlich § 1355 BGB Anwendung. Der genannte Paragraph wurde letztmals zum 06.02.2005 geändert, so dass heute folgende Regelungen gelten.
Wird dann von einem Ehepartner ein Doppelname geführt, so kann dieser durch Erklärung vor dem Standesamt widerrufen werden, so dass nur noch der Ehename geführt wird. Eine erneute Hinzufügung ist dann allerdings nicht mehr möglich. Dreifachnamen sind nicht zulässig. Wird eine Ehe durch Tod oder Scheidung aufgelöst, kann der Geburtsname oder auch der Name, der vor dieser Ehe geführt wurde, wieder angenommen werden. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an Ihre Standesbeamtin oder Ihren Standesbeamten oder schreiben Sie uns unter der E-Mail-Adresse standesamt@stadtdo.de. Bitte geben Sie in Ihrer Mail auch Ihre Telefonnummer an. "Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!". Wir hingegen möchten schon wissen, wie Sie nach der Eheschließung heißen wollen. Das deutsche Namensrecht bietet dazu einige Wahlmöglichkeiten. "Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!". Wir hingegen möchten schon wissen, wie Sie nach der Eheschließung heißen wollen. Das deutsche Namensrecht bietet dazu einige Wahlmöglichkeiten.
Erklärungen zur Namensführung, die nach der Eheschließung oder Auflösung der Ehe bestimmt werden kosten 33,- €.
Die Erteilung einer Bescheinigung über eine Namensänderung oder über eine namensrechtliche Erklärung zusätzlich 9 €.
Sollte nach Auflösung der Ehe, die Wiederannahme des Geburtsnamens oder des vor der Eheschließung geführten Namens gewünscht sein, so ist eine persönliche Vorsprache unter Vorlage des gültigen Personalausweises, der Eheurkunde und des Nachweises der Auflöung der Ehe (rechtskräftiges Scheidungsurteil/ Aufhebungsurteil/ Sterbeurkunde etc.) erforderlich.
Art 10 EGBGB § 1355 BGB §§ 41 bis 43 PStG