Source: https://www.breitbandausschreibungen.de/publicOverviewDetails/Ausschreibung/1536
Timestamp: 2019-03-19 16:41:01
Document Index: 231365292

Matched Legal Cases: ['§ 160', '§ 161', '§ 97', '§ 168', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 135']

Bezeichnung NGA-Breitbandausbau und Betrieb im Ortenaukreis
Fristbeginn 13.08.2018 08:00
Gebiet(e) Ortenaukreis
Name, Adressen und Kontaktstelle Breitband Ortenau GmbH & Co.KG
Herr Peter Lassahn (nbea-2018-1@ortenaukreis.de)
Weitere Auskünfte erteilen (Ansprechpartner) Breitband Ortenau GmbH & Co.KG
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken Breitband Ortenau GmbH & Co.KG
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an Breitband Ortenau GmbH & Co.KG
Wenn Sonstige: Breitband Ortenau GmbH & Co.KG
Wenn Sonstiges: Etablierung eines Breitbandnetzes (NGA-Netz) im Ortenaukreis und Bündelung der Interessen der beteiligten Kommunen
Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber NGA-Breitbandausbau und Betrieb im Ortenaukreis
Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung Ortenaukreis
Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Rahmenvereinbarung und die Einzelverträge werden mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer geschlossen.
Angaben zur Rahmenvereinbarung Erschließung des jeweiligen Gebietes spätestens nach 6 Jahren nach Abruf; Abrufrecht endet nach 72 Monaten. Betriebslaufzeit grds. 15 Jahre beginnend mit Inbetriebnahme des letzten Ortsnetzes. SämtlicheVerträge enden spätestens zum 31.12.2039. Weiteres unter III.1.1 der EU-Bekanntmachung und in denAuftragsunterlagen.
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens Errichtung und Betrieb eines NGA-Netzes zur flächendeckenden Versorgung im Ortenaukreis für sämtlicheGebäude mit Telekommunikationsbedarf in aktuellen und zukünftigen weißen NGA-Flecken (durch Erhöhung der sog. Aufgreifschwellen) für die Auftraggeberin in den jeweiligen Ausbaugebieten der Kommunen, die Kommanditisten der Auftraggeberin sind (derzeit 46) bzw. werden (ggfs. Offenburg).Rahmenvereinbarung (Teil des Netzerrichtungs- und Betriebsvertrages) über Bau der erforderlichen Infrastrukturen, Eigentumsübertragung, Anpachtung und Durchführung des Netzbetriebes. Förderung durch Landesmittel (wenn mgl. auch Bundesfördermittel). Vermeidung von Doppelstrukturen durch Einbringung bereits bestehender Infrastrukturen (eigene oder fremde). Mindestversorgungsniveau und weitere Informationen siehe Vergabeunterlagen.
Geforderte Kautionen und Sicherheiten Siehe Bekanntmachung im EU-Amtsblatt: 2018/S 153-350217
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Siehe Bekanntmachung im EU-Amtsblatt: 2018/S 153-350217
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Siehe Bekanntmachung im EU-Amtsblatt: 2018/S 153-350217
Technische Leistungsfähigkeit Siehe Bekanntmachung im EU-Amtsblatt: 2018/S 153-350217
Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen Siehe Bekanntmachung im EU-Amtsblatt: 2018/S 153-350217
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Siehe Bekanntmachung im EU-Amtsblatt: 2018/S 153-350217
Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs Siehe Vergabeunterlagen
Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Siehe Bekanntmachung im EU-Amtsblatt: 2018/S 153-350217
Tag der Öffnung der Angebote 07.09.2018 14:00
Zusätzliche Angaben Dieses Projekt wurde am 29.05.2018 mit der Vorinformation im EU-Amtsblatt unter der Nummer 2018/S 100-227496 bekannt gemacht. Da sich im Vergleich zu der in der Vorinformation bekannt gemachten Aufgabenbeschreibung nach Ablauf der Interessenbekundungsfrist einige Änderungen ergeben haben, wurde das erste Verfahren eingestellt und mit der Veröffentlichung des Teilnahmewettbewerbs mit den Änderungen erneut gestartet.
Einlegung von Rechtsbehelfen Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren auf Antrag ein (§ 160 Abs. 1 GWB). Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich des GWB hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich des GWB zu benennen (§ 161 Abs. 1 GWB). Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung 12.08.2018 23:00