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Timestamp: 2016-10-28 21:41:08
Document Index: 138156546

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 109', 'Art. 42', 'Art. 105', 'e contrario', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 50', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 50', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 109']

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 13. Dezember 2011.
X.________ (23.8.67; Staatsangeh�riger Serbiens) reiste am 30. August 2002 illegal in die Schweiz ein; am 1. September 2002 wurde er verhaftet und in Ausschaffungshaft gesetzt; am 3. September 2002 stellte er ein Asylgesuch, das er am 10. September 2002 wieder zur�ck zog. Vier Tage sp�ter wurde er nach Skopje ausgeschafft (Einreisesperre bis 13.9.2005).
Am 7. Mai 2008 reiste X.________ zwecks Vorbereitung der Heirat legal in die Schweiz ein und heiratete am 20. Mai 2008 eine Schweizer B�rgerin. In der Folge erhielt er gest�tzt auf Art. 42 AuG (SR 142.20) eine Aufenthaltsbewilligung. Die beiden nachgezogenen (26.11.2008) Kinder kehrten nach rund eineinhalb Jahren wieder nach Serbien zur�ck (17.2.2010).
Seit Januar 2010 gelangte die Ehefrau verschiedentlich an die Beh�rden, um ihnen mitzuteilen, dass sie eine Scheinehe eingegangen w�re, X.________ sie regelm�ssig misshandelte, sie keine eheliche Beziehung mehr pflege und diese auch nicht mehr aufzunehmen gedenke. Zweimal erhob sie Strafanzeige wegen h�uslicher Gewalt. Am 27. Juli 2010 meldete die Ehefrau X.________ aus der ehelichen Wohnung nach unbekannt ab. Am 16. August 2010 stellte sie ein Eheschutzbegehren.
Am 14. September 2010 wies das Migrationsamt des Kantons Z�rich das Gesuch von X.________ um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab. Die kantonalen Rechtsmittel waren erfolglos.
Vor Bundesgericht beantragt X.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 13. Dezember 2011 aufzuheben und ihm die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG mit summarischer Begr�ndung abgewiesen wird, soweit �berhaupt eine rechtsgen�gliche Begr�ndung vorliegt (Art. 42 Abs. 2 BGG) und darauf eingetreten werden kann.
2.1 Der Beschwerdef�hrer best�tigt in seiner Beschwerdeschrift, dass die Ehe nicht mehr besteht und die Ehe geschieden wurde. Allerdings nennt er den Zeitpunkt des faktischen Eheendes nicht, weshalb nach der unbestritten gebliebenen, f�r das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; e contrario Art. 97 Abs. 1 BGG) jedenfalls ab Oktober 2010 kein gegenseitiger Ehewille mehr bestanden hatte. Insofern besteht kein Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung mangels Zusammenwohnens gest�tzt auf Art. 42 AuG und mangels einer dreij�hrigen Ehedauer gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG.
2.2 Der Beschwerdef�hrer macht denn auch geltend, dass ihm die Aufenthaltsbewilligung als Opfer ehelicher Gewalt zu verl�ngern sei. Er beruft sich mithin auf den nachehelichen H�rtefall nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG: Danach besteht nach Aufl�sung der Ehe oder der Familiengemeinschaft ein Rechtsanspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung f�r den Fall, dass "wichtige pers�nliche Gr�nde" einen "weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen". Dabei geht es darum, H�rtef�lle bei der Bewilligungsverl�ngerung nach der Aufl�sung der ehelichen Gemeinschaft zu vermeiden (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348; 136 II 1 E. 5.3 S. 4). Wichtige pers�nliche Gr�nde k�nnen namentlich dann vorliegen, wenn u.a. die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde (Art. 50 Abs. 2 AuG). Der Begriff der ehelichen Gewalt ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung allerdings nur dann gegeben, wenn die Gewalt eine gewisse Intensit�t aufweist (vgl. BGE 136 II 1 E. 5.3 S. 4) und damit einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich macht (BGE 137 II 1 E. 4.1 S. 7). Dabei ist auf die Umst�nde des Einzelfalles abzustellen (BGE 137 II 1 E. 4.1 S. 7).
F�r das Bundesgericht ist der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt massgebend (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dort finden sich keine Ausf�hrungen �ber die eheliche Gewalt der Ehefrau gegen�ber dem Beschwerdef�hrer, sondern umgekehrt des Beschwerdef�hrers gegen�ber ihr. Der Beschwerdef�hrer macht nicht geltend, dass der Sachverhalt unrichtig und in willk�rlicher Weise festgestellt worden ist; er stellt lediglich seine Sicht der Dinge dar. Der vor Bundesgericht erstmals eingereichte Bericht des Medizinischen Zentrums ist als echtes Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344) zudem nicht zu ber�cksichtigen. Abgesehen davon ergibt sich daraus auch nicht, dass seine psychische Erkrankung Resultat ehelicher Gewalt w�re. Wichtige pers�nliche Gr�nde, welche einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen, sind mit der Vorinstanz nicht ersichtlich. Diesbez�glich kann deshalb auf den vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).