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Timestamp: 2020-07-09 21:38:37
Document Index: 70075196

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 5', '§ 6', '§ 13', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 19', '§ 22', '§ 22', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 9', '§ 20', '§ 3', '§ 13', '§ 13', '§ 1', '§ 1', '§ 11', '§ 1', '§ 11', '§ 8', '§ 8', '§ 1', '§ 13', '§ 1', '§ 1', '§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 57', '§ 13', '§ 16', '§ 9', '§ 14', '§ 1', '§ 1', '§ 14', '§ 16', '§ 14', '§ 9', '§ 6', '§ 14', '§ 16', '§ 14', '§ 16', '§ 14', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 13', '§ 11', '§ 13', '§ 13', '§ 11', '§ 9', '§ 10', '§ 9', '§ 12', '§ 14']

VORIS KapVO | Landesnorm Niedersachsen | Gesamtausgabe | Verordnung über die Kapazitätsermittlung zur Vergabe von Studienplätzen (Kapazitätsverordnung - KapVO -) vom 23. Juni 2003 | gültig ab: 01.07.2003
Verordnung über die Kapazitätsermittlung zur Vergabe von...
§ 1 - § 5 Erster Abschnitt - Allgemeine Verfahrensgrundsätze
§ 6 - § 13 Zweiter Abschnitt - Berechnung aufgrund der personellen...
§ 6 - Berechnung mit Curricularnormwerten
§ 7 - Zuordnung der Studiengänge zu Lehreinheiten
§ 8 - Zuordnung von Stellen
§ 9 - Lehrdeputate
§ 10 - Einbeziehung von Lehraufträgen
§ 11 - Inanspruchnahme durch Dienstleistungen
§ 12 - Anteilquote eines Studiengangs
§ 13 - Curricularnormwerte
§ 14 - § 19 Dritter Abschnitt - Überprüfung des Berechnungsergebnisses...
§ 22 - § 22 Fünfter Abschnitt - Schlussvorschrift
Anlage 2 - Zuordnung der Stellen des wissenschaftlichen Personals
Anlage 3 - Curricularnormwerte
Anlage 4 - Musikpraktischer Einzelunterricht
Fundstelle: Nds. GVBl. 2003, 222
Gliederungs-Nr: 22220
Verordnung über die Kapazitätsermittlung
zur Vergabe von Studienplätzen
(Kapazitätsverordnung - KapVO -)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Anlage 3 geändert durch Verordnung vom 08.10.2018 (Nds. GVBl. S. 209)
Verordnung über die Kapazitätsermittlung zur Vergabe von Studienplätzen (Kapazitätsverordnung - KapVO -) vom 23. Juni 2003 01.07.2003
Erster Abschnitt - Allgemeine Verfahrensgrundsätze 01.07.2003
§ 1 - Erschöpfende Nutzung der Ausbildungskapazität 01.07.2003
§ 2 - Aufteilung der Zulassungszahlen auf Vergabetermine 01.07.2003
§ 3 - Ermittlung der Aufnahmekapazität 01.07.2003
§ 4 - Berichte der Hochschulen; Aufgaben des Fachministeriums 01.07.2003
§ 5 - Stichtagsermittlung 01.07.2003
Zweiter Abschnitt - Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung 01.07.2003
§ 6 - Berechnung mit Curricularnormwerten 01.07.2003
§ 7 - Zuordnung der Studiengänge zu Lehreinheiten 29.05.2014
§ 8 - Zuordnung von Stellen 01.07.2003
§ 9 - Lehrdeputate 13.07.2012
§ 10 - Einbeziehung von Lehraufträgen 01.07.2003
§ 11 - Inanspruchnahme durch Dienstleistungen 01.07.2003
§ 12 - Anteilquote eines Studiengangs 01.07.2003
§ 13 - Curricularnormwerte 01.07.2003
Dritter Abschnitt - Überprüfung des Berechnungsergebnisses des Zweiten Abschnitts 01.07.2003
§ 14 - Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren 01.07.2003
§ 15 - Berücksichtigung des Raumbedarfs 01.07.2003
§ 16 - Berücksichtigung der Schwundquote 01.07.2003
§ 17 - Patientenbezogene Kapazität im Studiengang Medizin und im Medizin-Modellstudiengang HannibaL 13.07.2012
§ 18 - Abweichungen von vorklinischer und klinischer Kapazität im Studiengang Medizin 01.07.2003
§ 19 - Klinische Behandlungskapazität im Studiengang Zahnmedizin 01.07.2003
Vierter Abschnitt - Ausnahmetatbestände 01.07.2003
§ 20 - Modellvorhaben und Hochschulstrukturveränderungen 01.07.2003
§ 21 - Künstlerische Studiengänge mit Einzelunterricht 01.07.2003
Fünfter Abschnitt - Schlussvorschrift 01.07.2003
§ 22 - In-Kraft-Treten 01.07.2003
Anlage 1 - Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität aufgrund des Zweiten Abschnitts 01.07.2003
Anlage 2 - Zuordnung der Stellen des wissenschaftlichen Personals 01.07.2003
Anlage 3 - Curricularnormwerte 13.10.2018
Anlage 4 - Musikpraktischer Einzelunterricht 01.07.2003
Aufgrund des § 9 Nr. 3 des Niedersächsischen Hochschulzulassungsgesetzes vom 29. Januar 1998 (Nds. GVBl. S. 51) wird verordnet:
Erschöpfende Nutzung der Ausbildungskapazität
(1) 1 Zahlen für die Zulassung von Studierenden für zulassungsbeschränkte Studiengänge (Zulassungszahlen) sind so festzusetzen, dass unter Berücksichtigung der personellen, räumlichen, sächlichen und fachspezifischen Gegebenheiten an den Hochschulen eine erschöpfende Nutzung der Ausbildungskapazitäten erreicht wird. 2 Die Qualität in Forschung und Lehre und die geordnete Wahrnehmung der Aufgaben der Hochschule, insbesondere in Forschung, Lehre und Studium sowie in der Tierärztlichen Hochschule Hannover und in den Bereichen Humanmedizin auch in der Krankenversorgung, sind zu gewährleisten.
(2) Zulassungszahlen können bei Modellvorhaben und Hochschulstrukturveränderungen nach Maßgabe des § 20 abweichend von Absatz 1 Satz 1 festgesetzt werden.
Aufteilung der Zulassungszahlen auf Vergabetermine
1 Der Festsetzung der Zulassungszahlen liegt jeweils die jährliche Aufnahmekapazität zugrunde. 2 Bei Studiengängen, für die während eines Jahres Bewerberinnen und Bewerber an mehreren Vergabeterminen aufgenommen werden, wird die jährliche Aufnahmekapazität auf die einzelnen Vergabetermine aufgeteilt.
(1) Die jährliche Aufnahmekapazität wird in zwei Verfahrensschritten ermittelt:
Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung nach den Vorschriften des Zweiten Abschnitts,
(2) 1 Bei der Ermittlung der Aufnahmekapazität bleiben unberücksichtigt:
kapazitätsausgleichende Maßnahmen nach Artikel 10 Abs. 4 des Staatsvertrages über die Vergabe von Studienplätzen (Staatsvertrag) und
Maßnahmen zum Ausgleich zusätzlicher Belastungen aufgrund der bisherigen Entwicklung der Zahl der Studierenden.
2 Die Maßnahmen sind von der Hochschule in der Kapazitätsermittlung gesondert auszuweisen.
Berichte der Hochschulen; Aufgaben des Fachministeriums
(1) 1 Zur Festsetzung der Zulassungszahlen legen die Hochschulen ihre Kapazitätsermittlungen innerhalb einer vom Fachministerium zu bestimmenden Frist vor. 2 Der Bericht muss enthalten:
die Ermittlung der Aufnahmekapazität nach § 3,
die Aufteilung der Curricularnormwerte der Studiengänge auf Lehreinheiten (§ 13 Abs. 4) und
einen Vorschlag für die Festsetzung der Zulassungszahlen.
3 Die Aufteilung der Curricularnormwerte und Abweichungen des Vorschlags nach Satz 2 Nr. 3 vom Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts sind zu begründen.
(2) 1 Legt die Hochschule die Kapazitätsermittlung unvollständig oder nicht fristgerecht vor, so ermittelt das Fachministerium die Aufnahmekapazität. 2 In diesem Fall sowie dann, wenn das Fachministerium erwägt, von Vorschlägen der Hochschule abzuweichen, ist die Kapazitätsermittlung mit der Hochschule zu erörtern. 3 Die Hochschule ist vor einer abweichenden Festsetzung zu unterrichten.
Stichtagsermittlung
(1) 1 Die jährliche Aufnahmekapazität wird auf der Grundlage der Daten eines Stichtages ermittelt, der nicht mehr als neun Monate vor Beginn des Zeitraums liegt, für den die zu ermittelnden Zulassungszahlen gelten (Berechnungszeitraum). 2 Sind im Zeitpunkt der Kapazitätsermittlung bereits wesentliche Änderungen von Daten bis zum Beginn des Berechnungszeitraums erkennbar, so sollen diese berücksichtigt werden.
(2) Treten nach der Kapazitätsermittlung bis zum Beginn des Berechnungszeitraums noch wesentliche Änderungen der Daten ein, so soll die Aufnahmekapazität neu ermittelt werden.
Berechnung mit Curricularnormwerten
Die Aufnahmekapazität aufgrund der personellen Ausstattung wird nach der Anlage 1 unter Anwendung von Curricularnormwerten (§ 13) berechnet.
Zuordnung der Studiengänge zu Lehreinheiten
(1) 1 Die Kapazitätsermittlung ist auf Studiengänge bezogen; diese werden Lehreinheiten zugeordnet. 2 Ein Studiengang ist der Lehreinheit zuzuordnen, die den überwiegenden Teil der Lehrveranstaltungsstunden für den Studiengang anbietet. 3 Die einer Lehreinheit zugeordneten Studiengänge können bei der Berechnung zusammengefasst werden.
(2) 1 Eine Lehreinheit ist eine für Zwecke der Kapazitätsermittlung abgegrenzte fachliche Einheit, die ein Lehrangebot bereitstellt. 2 Die Lehreinheiten sind so abzugrenzen, dass für die zugeordneten Studiengänge die Lehrveranstaltungsstunden möglichst weitgehend bei einer Lehreinheit angeboten werden.
(3) 1 Der Studiengang Medizin wird für Berechnungszwecke in einen vorklinischen und einen klinischen Teil untergliedert, wobei der vorklinische Teil den Studienabschnitt bis zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und der klinische Teil den Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405) umfasst. 2 Zur Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität für den Studiengang Medizin sind die Lehreinheiten Vorklinische Medizin, Klinisch-theoretische Medizin und Klinisch-praktische Medizin zu bilden. 3 Der vorklinische Teil des Studiengangs wird der Lehreinheit Vorklinische Medizin und der klinische Teil des Studiengangs der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin zugeordnet; die Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin erbringt für den Studiengang Medizin Dienstleistungen (§ 11).
(4) 1 Abweichend von Absatz 3 werden für den Medizin-Modellstudiengang HannibaL an der Medizinischen Hochschule Hannover zur Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität eine integrierte Lehreinheit und eine Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin gebildet. 2 Die integrierte Lehreinheit umfasst die Lehreinheiten Vorklinische Medizin und Klinisch-praktische Medizin bis zum Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 2. August 2013 (BGBl. I S. 3005); die Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin erbringt für den Modellstudiengang HannibaL Dienstleistungen (§ 11).
Zuordnung von Stellen
(1) 1 Für die Berechnung des Lehrangebots sind alle Stellen des wissenschaftlichen und künstlerischen Lehrpersonals und der sonstigen Lehrpersonen nach Stellengruppen Lehreinheiten zuzuordnen. 2 In den medizinischen Lehreinheiten werden auch die Stellen des wissenschaftlichen Personals, das Aufgaben in der Krankenversorgung wahrnimmt, einbezogen und so zugeordnet, wie die medizinischen Fächer, in denen sie tätig sind, nach der Anlage 2 den Lehreinheiten zugeordnet sind.
(2) Personen, die zur Wahrnehmung von Aufgaben in der Lehre an die Hochschule abgeordnet sind, werden in die Berechnung einbezogen.
(1) Das Lehrdeputat ist die aufgrund der Lehrverpflichtungsverordnung festgesetzte Lehrverpflichtung einer Lehrperson, gemessen in Lehrveranstaltungsstunden.
(2) Die Stellen, die für die Berechnung der Lehrdeputate des wissenschaftlichen Personals berücksichtigt werden, sind entsprechend dem Personalbedarf für die Aufgaben in der medizinischen Versorgung nach Maßgabe der Absätze 3 bis 5 zu vermindern.
(3) 1 In der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin besteht Personalbedarf
für die stationäre Krankenversorgung in Höhe von einer Stelle je 7,2 tagesbelegte Betten und
für die ambulante Krankenversorgung in Höhe von einer Stelle je 1200 poliklinische Neuzugänge, wobei als Neuzugänge die jährlich im Klinikum mit Ausnahme der Zahnklinik
für eine poliklinische Behandlung eingelesenen Krankenversicherungskarten sowie die angenommenen Überweisungs- und Vorsorgescheine,
vorgenommenen Notfallbehandlungen und internen Überweisungen sowie
erstellten Leistungsabrechnungen für Selbstzahler
2 Die Zahl der nach § 8 zugeordneten Stellen des wissenschaftlichen Personals wird um die Zahl der sich aus Satz 1 ergebenden Stellen nach Maßgabe der Sätze 3 und 4 vermindert. 3 Zunächst wird die Verminderung um die Zahl der Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das der Krankenversorgung zugeordnet ist, vorgenommen. 4 Die danach noch abzuziehende Zahl der Stellen verteilt sich auf die Stellengruppen nach dem Verhältnis der Stärke der Stellengruppen, wie es sich infolge der Verminderung nach Satz 3 ergibt.
(4) 1 In der Lehreinheit Tiermedizin wird wegen des Personalbedarfs für die medizinische Versorgung die Zahl der Stellen des wissenschaftlichen Personals der wissenschaftlichen Einrichtungen, die Dienstleistungen für die unmittelbare Krankenversorgung und für diagnostische Untersuchungen einschließlich der Untersuchungen für das öffentliche Gesundheitswesen erbringen, insgesamt um 30 vom Hundert vermindert. 2 Die Verminderung ist zunächst um die Zahl der Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das Dienstleistungen nach Satz 1 erbringt, vorzunehmen. 3 Die danach noch abzuziehende Zahl der Stellen verteilt sich auf die Stellengruppen nach dem Verhältnis der Stärke der Stellengruppen, wie es sich infolge der Verminderung nach Satz 2 ergibt.
(5) 1 In der Lehreinheit Zahnmedizin besteht Personalbedarf
für die ambulante Krankenversorgung pauschal in Höhe von 30 vom Hundert der Stellen, die nach Abzug der Stellen für die stationäre Krankenversorgung verbleiben.
2 Die Zahl der nach § 8 zugeordneten Stellen des wissenschaftlichen Personals wird um die Zahl der sich nach Satz 1 ergebenden Stellen in entsprechender Anwendung des Absatzes 3 Sätze 3 und 4 vermindert.
(6) Der Aufwand für die Ausbildung im Praktischen Jahr nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte wird durch Abzug einer Stelle je acht Studierende, die in diesem Studienabschnitt von der Lehreinheit Klinischpraktische Medizin ausgebildet werden, berücksichtigt. 2 Die Stellenverminderungen sind so auf die Stellengruppen zu verteilen, wie es deren Anteil an der Gesamtstellenzahl nach Abzug der Stellen für die Krankenversorgung nach Absatz 2 entspricht.
(7) Das Lehrangebot der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin wird um die Anzahl der Lehrveranstaltungsstunden erhöht, die von außeruniversitären Krankenanstalten vereinbarungsgemäß und auf Dauer für die Ausbildung nach § 13 Abs. 1 im Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte erbracht werden.
(8) Der Aufwand für die praktische Ausbildung nach den §§ 54 und 57 der Approbationsordnung für Tierärztinnen und Tierärzte vom 10. November 1999 (BGBl. I S. 2162), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 4. Dezember 2002 (BGBl. I S. 4456), wird für die Ausbildung
nach § 54 Abs. 1 dieser Approbationsordnung durch Abzug einer Stelle je 96 Ausbildungsplätze und
nach § 54 Abs. 2 und § 57 dieser Approbationsordnung durch Abzug einer Stelle je 42 Ausbildungsplätze
(9) 1 Für die integrierte Lehreinheit des Medizin-Modellstudiengangs HannibaL an der Medizinischen Hochschule Hannover werden die Stellen des wissenschaftlichen Personals der integrierten Lehreinheit nur in dem Umfang berücksichtigt, der dem vom Land im vorausgegangenen Kalenderjahr zur Verfügung gestellten Erfolgsplanzuschuss entspricht. 2 Die Absätze 6 und 7 sind entsprechend anzuwenden.
Einbeziehung von Lehraufträgen
1 Als Lehrauftragsstunden werden die Lehrveranstaltungsstunden, die nicht auf einer Regellehrverpflichtung beruhen, in die Berechnung einbezogen, soweit sie der Lehreinheit für den Ausbildungsaufwand nach § 13 Abs. 1 in den dem Berechnungsstichtag vorausgehenden zwei Semestern im Durchschnitt je Semester zur Verfügung gestanden haben. 2 In die Berechnung nicht einbezogen werden Lehrauftragsstunden, die aus Haushaltsmitteln für unbesetzte Stellen vergütet worden sind, und Lehrleistungen, die von Personal von Forschungseinrichtungen außerhalb einer Hochschule freiwillig und unentgeltlich übernommen werden. 3 Die Lehrauftragsstunden sind auf der Grundlage der Anrechnungsvorschriften der Lehrverpflichtungsverordnung in Deputatstunden umzurechnen.
Inanspruchnahme durch Dienstleistungen
(1) Die Lehrveranstaltungsstunden, die eine Lehreinheit für nicht ihr zugeordnete Studiengänge zu erbringen hat, sind Dienstleistungen.
(2) Der Bedarf an Dienstleistungen wird nach den bisherigen Studienanfängerzahlen oder den voraussichtlichen Zulassungszahlen für die nicht der Lehreinheit zugeordneten Studiengänge berechnet.
Anteilquote eines Studiengangs
Die Anteilquote eines einer Lehreinheit zugeordneten Studiengangs ist das Verhältnis der jährlichen Aufnahmekapazität dieses Studiengangs zur Summe der jährlichen Aufnahmekapazität aller der Lehreinheit zugeordneten Studiengänge.
(1) 1 Der Curricularnormwert bezeichnet den insgesamt erforderlichen Lehraufwand für die ordnungsgemäße Ausbildung einer oder eines Studierenden in einem Studiengang, gemessen in Deputatstunden. 2 Die Curricularnormwerte der einzelnen Studiengänge sind in der Anlage 3 ausgewiesen.
(2) Bietet eine Hochschule an, zugleich in mehreren Studiengängen zu studieren, so sind für diese Studiengangkombinationen die in der Anlage 3 aufgeführten Curricularnormwerte unter Berücksichtigung der Ausbildungsstruktur, des Anteils des jeweiligen Studiengangs am Gesamtstudium und der Studiendauer entsprechend anzuwenden.
(3) 1 Ist für einen Studiengang ein Curricularnormwert in der Anlage 3 noch nicht aufgeführt, so kann das Fachministerium im Benehmen mit der Hochschule den Curricularnormwert festlegen. 2 Curricularnormwerte vergleichbarer Studiengänge sind zu berücksichtigen.
(4) 1 Der Curricularnormwert eines Studiengangs wird auf die am Lehrangebot für den Studiengang beteiligten Lehreinheiten aufgeteilt (Bildung von Curricularanteilen). 2 Sind Curricularanteile noch nicht gebildet, so werden die Anteile der beteiligten Lehreinheiten nach der bisherigen Verteilung des Lehrangebots berechnet.
des Zweiten Abschnitts
(1) Das nach den Vorschriften des Zweiten Abschnitts berechnete Ergebnis ist daraufhin zu überprüfen, ob es anhand der weiteren, in den Absätzen 2 und 3 aufgeführten kapazitätsbestimmenden Kriterien noch zu verändern ist, soweit Anhaltspunkte dafür gegeben sind, dass sich die weiteren Kriterien auf das Berechnungsergebnis auswirken.
(2) Eine Verminderung der aufgrund der personellen Ausstattung berechneten Kapazität kommt nur in Betracht, wenn die Durchführung der ordnungsgemäßen Lehre beeinträchtigt ist ( Nummern 1 bis 6, 8 und 9) oder ein Ausgleich für eine Mehrbelastung des Personals durch Studierende höherer Semester erforderlich ist ( Nummer 7), in den Fällen
des Fehlens von Räumen in ausreichender Zahl, Größe oder Ausstattung,
des Fehlens ausreichender sächlicher Mittel,
des Fehlens wissenschaftlicher oder nichtwissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der notwendigen Zahl,
des Fehlens einer ausreichenden Anzahl geeigneter Patientinnen und Patienten für die Ausbildung im Studiengang Medizin,
des Fehlens von Arbeitsplätzen und klinischen Behandlungseinheiten im Studiengang Zahnmedizin in einer ausreichenden Zahl,
des Abweichens der Berechnungsergebnisse für den vorklinischen von denen für den klinischen Teil des Studiengangs Medizin,
einer höheren Aufnahme von Studierenden in den vergangenen Jahren gegenüber dem nach Absatz 3 und § 16 überprüften Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts,
besonderer Beanspruchungen der Lehreinheit in der Krankenversorgung, die über die in den pauschalierten Regelungen nach § 9 Abs. 3 zugrunde gelegten Beanspruchungen hinausgehen,
einer Mangellage beim musikpraktischen Einzelunterricht im Fach Musik bei Lehramtsstudiengängen im Vergleich zu dem in der Anlage 4 festgelegten Umfang.
(3) Die nach dem Zweiten Abschnitt errechnete jährliche Aufnahmekapazität kann erhöht werden, soweit die Lehreinheit entlastet ist durch
eine besondere Ausstattung mit Personal oder sächlichen Mitteln oder
geringere Zahlen von Studierenden in höheren Fachsemestern infolge Studienabbruchs, Fachwechsels oder Hochschulwechsels.
Berücksichtigung des Raumbedarfs
(1) 1 Ist in einer Lehreinheit ein Engpass an Räumen vorherzusehen, so sind der Raumbedarf und das verfügbare Angebot an Raumstunden festzustellen. 2 Dabei ist davon auszugehen, dass für die Lehrveranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl die Räume ganztägig und ganzjährig zur Verfügung stehen, sofern nicht fachspezifische Erfordernisse entgegenstehen.
(2) Ist das Angebot an Raumstunden geringer als der jährliche Raumbedarf und ist eine Bereitstellung von zusätzlichen Räumen nicht möglich, so kann das nach der personellen Ausstattung berechnete Ergebnis entsprechend vermindert werden.
Berücksichtigung der Schwundquote
Die Aufnahmekapazität ist zu erhöhen, wenn zu erwarten ist, dass wegen Studienabbruchs, Fachwechsels oder Hochschulwechsels die Zahl der Abgänge an Studierenden in höheren Fachsemestern größer ist als die Zahl der Zugänge (Schwundquote).
und im Medizin-Modellstudiengang HannibaL
(1) Das Berechnungsergebnis für den klinischen Teil des Studiengangs Medizin ist anhand der patientenbezogenen Einflussfaktoren (§ 14 Abs. 2 Nr. 4) wie folgt zu überprüfen:
Als patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität für den Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte sind 15,5 vom Hundert der Gesamtzahl der tagesbelegten Betten des Klinikums anzusetzen.
Soweit die patientenbezogene Aufnahmekapazität nach Nummer 1 niedriger ist als das Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3, 7 und 8, Abs. 3 sowie § 16, ist sie je 1000 poliklinische Neuzugänge im Jahr um die Zahl Eins zu erhöhen, höchstens jedoch um 50 vom Hundert.
Soweit aufgrund einer Vereinbarung in außeruniversitären Krankenanstalten Lehrveranstaltungen für den Studienabschnitt nach Nummer 1 auf Dauer durchgeführt werden, erhöht sich die patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität entsprechend der dort bereitgestellten Kapazität.
(2) Das Berechnungsergebnis für den Medizin-Modellstudiengang HannibaL an der Medizinischen Hochschule Hannover ist anhand der patientenbezogenen Einflussfaktoren (§ 14 Abs. 2 Nr. 4) wie folgt zu überprüfen:
1 In die Berechnung der patientenbezogenen jährlichen Aufnahmekapazität geht die dokumentierte Zahl der Belegungstage der entweder nach § 9 Abs. 1 oder nach § 6 Abs. 1 des Krankenhausentgeltgesetzes im vorvergangenen Jahr im stationären Bereich abgerechneten Fälle ein. 2 Einbezogen werden auch Belegungstage in Bezug auf Privatpatienten, Patienten mit Anspruch auf Wahlleistungen und Selbstzahler im stationären Bereich. 3 Nicht einbezogen werden abweichend von den Sätzen 1 und 2 Belegungstage in Bezug auf in der Medizinischen Hochschule Hannover lebend Geborene, Lebendspender, Patienten mit einer Verweildauer von weniger als einem Tag sowie Patienten, für die Leistungen im Rahmen einer teilstationären Behandlung erbracht wurden. 4 Zu berücksichtigen sind auch die nach der Bundespflegesatzverordnung tatsächlich abgerechneten Belegungstage, an denen vollstationäre psychiatrische Leistungen erbracht wurden. 5 Die Summe der Belegungstage ist durch 365 zu teilen; das Ergebnis der Teilung ist das Äquivalent der tagesbelegten Betten. 6 Als patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität sind 10,65 vom Hundert des Äquivalents der tagesbelegten Betten anzusetzen.
1 Soweit die Aufnahmekapazität nach Nummer 1 niedriger ist als das Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3, 7 und 8, Abs. 3 sowie § 16, ist sie je 1 300 ambulanter Erstkontakte mit Patienten in den Polikliniken und Ambulanzen der Medizinischen Hochschule Hannover um die Zahl Eins zu erhöhen, jedoch um nicht mehr als 50 vom Hundert der nach Nummer 1 errechneten Studienplätze. 2 Unberücksichtigt bleiben abweichend von Satz 1 Erstkontakte mit Privatpatienten, Patienten der diagnostischen Radiologie und Patienten der Ambulanz der Zahnmedizinischen Klinik sowie Patientenkontakte in Zusammenhang mit gutachterlichen Aufträgen.
Soweit aufgrund einer Vereinbarung in außeruniversitären Krankenanstalten Lehrveranstaltungen für die integrierte Lehreinheit auf Dauer durchgeführt werden, erhöht sich die patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität entsprechend der sich aus dem dort bereitgestellten patientenbezogenen Unterricht ergebenden Kapazität.
(3) 1 Ist das Berechnungsergebnis nach Absatz 1 oder 2 niedriger als das des Zweiten Abschnitts unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3, 7 und 8, Abs. 3 sowie § 16, so ist es der Festsetzung der Zulassungszahl zugrunde zu legen. 2 § 14 Abs. 2 Nr. 6 bleibt unberührt.
Abweichungen von vorklinischer und klinischer Kapazität im
(1) Ist die Aufnahmekapazität des klinischen Teils des Studiengangs Medizin geringer als die des vorklinischen Teils, so kann die einheitliche Kapazität des Studiengangs Medizin nur dann höher als das Berechnungsergebnis des klinischen Teils festgesetzt werden, wenn die Fortsetzung des Studiums für alle Studierenden nach dem vorklinischen Teil, auch an einer anderen Hochschule, gewährleistet werden kann.
(2) Soweit die Fortsetzung des Studiums nach dem vorklinischen Teil nicht für alle betroffenen Studierenden gewährleistet ist, ist die Differenz zwischen der klinischen und der vorklinischen Aufnahmekapazität als gesonderte Kapazität auszuweisen.
(3) Ist die Aufnahmekapazität des vorklinischen Teils geringer als die des klinischen Teils, so ist die niedrigere Zahl maßgeblich.
Klinische Behandlungskapazität im
(1) 1 Das Berechnungsergebnis für den Studiengang Zahnmedizin ist unter Berücksichtigung der klinischen Behandlungseinheiten der Lehreinheit Zahnmedizin zusätzlich zu überprüfen. 2 Als Grenzwert für die jährliche Aufnahmekapazität sind je Studienplatz 0,67 klinische Behandlungseinheiten für die Zahnerhaltungs- und Zahnersatzkunde anzusetzen.
(2) Weichen die Berechnungsergebnisse nach Absatz 1 und nach dem Zweiten Abschnitt unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3, 5 und 7, Abs. 3 sowie § 16 voneinander ab, so ist der Festsetzung der Zulassungszahl der niedrigere Wert zugrunde zu legen.
Modellvorhaben und Hochschulstrukturveränderungen
Liegen die Voraussetzungen des Artikels 7 Abs. 2 Satz 2 des Staatsvertrages vor, so können Zulassungszahlen abweichend von den Bestimmungen des Zweiten und Dritten Abschnitts festgesetzt werden.
Künstlerische Studiengänge mit Einzelunterricht
Ist ein Studiengang an einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule der Lehreinheit Musik, Schauspiel oder Tanz zugeordnet, so bemisst sich die Aufnahmekapazität nach dem Lehrangebot für den Einzelunterricht.
(1) 1 Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. 2 Sie gilt erstmals für die Ermittlung der jährlichen Aufnahmekapazität und die Festsetzung von Zulassungszahlen für das Wintersemester 2003/2004.
(2) Gleichzeitig tritt die Kapazitätsverordnung vom 6. Juli 1990 (Nds. GVBl. S. 256), zuletzt geändert durch § 17 der Verordnung vom 11. Februar 2000 (Nds. GVBl. S. 18), außer Kraft.
Hannover, den 23. Juni 2003
Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität aufgrund des Zweiten Abschnitts
Die personelle Aufnahmekapazität wird unter Zugrundelegung der für die einzelnen Studiengänge aufgestellten Curricularnormwerte (Anlage 3, § 13 Abs. 2 bis 4) berechnet. Die Curricularnormwerte sind auf die beteiligten Lehreinheiten so aufzuteilen, dass die Summe der Curricularanteile eines Studiengangs den Curricularnormwert ergibt. Die Berechnungen sind im Folgenden mathematisch dargestellt und in den wesentlichen Schritten erläutert. Die benutzten Zeichen sind im Abschnitt III erläutert.
Berechnung des Lehrangebots einer Lehreinheit in Deputatstunden
Das Lehrangebot einer Lehreinheit in Deputatstunden (S) ergibt sich aus den Lehrdeputaten der verfügbaren Stellen einschließlich der Lehrdeputate der an die Hochschule abgeordneten Personen und der durch Lehraufträge zusätzlich zur Verfügung stehenden Deputate. Abzuziehen sind Verminderungen der Lehrdeputate nach der Lehrverpflichtungsverordnung.
(1) S = Σj (lj · hj - rj) + L
Das so ermittelte Lehrangebot ist zu reduzieren um die Dienstleistungen, gemessen in Deputatstunden, die die Lehreinheit für ihr nicht zugeordnete Studiengänge zu erbringen hat. Dabei sind die Curricularanteile zugrunde zu legen, die für die Dienstleistungen für nicht zugeordnete Studiengänge auf die Lehreinheit entfallen.
(2) E = Σq CAq · Aq/2
Das bereinigte Lehrangebot beträgt damit
(3) Sb = S - E.
(4) CA = Σp CAp · zp
(5) Ap = 2 · Sb/CA · zp.
Verzeichnis der benutzten Zeichen
Jährliche Aufnahmekapazität des der Lehreinheit zugeordneten Studiengangs p,
Anzahl der für den Dienstleistungsabzug anzusetzenden jährlichen Studienanfängerinnen und Studienanfänger des der Lehreinheit nicht zugeordneten Studiengangs q (§ 11 Abs. 2),
Anteil am Curricularnormwert (Curricularanteil) des zugeordneten Studiengangs p, der auf die Lehreinheit entfällt (§ 13 Abs. 4),
Anteil am Curricularnormwert (Curricularanteil) des nicht zugeordneten Studiengangs q, der von der Lehreinheit als Dienstleistung zu erbringen ist (§ 13 Abs. 4),
Gewichteter Curricularanteil aller einer Lehreinheit zugeordneten Studiengänge,
Dienstleistungen der Lehreinheit für die ihr nicht zugeordneten Studiengänge in Deputatstunden je Semester (§ 11),
Lehrdeputat je Stelle in der Stellengruppe j, gemessen in Deputatstunden je Semester (§ 9 Abs. 1),
Anzahl der in der Lehreinheit verfügbaren Stellen der Stellengruppe j,
Anzahl der Lehrauftragsstunden der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester (§ 10),
Gesamtsumme der Verminderungen für die Stellengruppe j in der Lehreinheit, gemessen in Deputatstunden je Semester (Ermäßigungsvorschriften der Lehrverpflichtungsverordnung),
Lehrangebot der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester (§ 9 Abs. 1),
Um Dienstleistungen für die nicht zugeordneten Studiengänge bereinigtes Lehrangebot der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester,
Anteil der jährlichen Aufnahmekapazität eines zugeordneten Studiengangs p an der Aufnahmekapazität der Lehreinheit (Anteilquote, § 12).
Zuordnung der Stellen des wissenschaftlichen Personals
(ohne Lehr-
ämter),
einem Fach,
Master2)
für Sonder-
Studienfächer, gegliedert nach Studienbereichen1)
Studienbereich Geisteswissenschaften allgemein
Ausnahme: Studienfach Werte und Normen
Studienbereich Evangelische Theologie, -Religionslehre
Studienbereich Katholische Theologie, -Religionslehre
Studienbereich Geschichte
Studienbereich Bibliothekswissenschaft, Dokumentation
Studienbereich Allgemeine und vergleichende Literatur- und Sprachwissenschaft
Ausnahme: Studienfach Internationale Fachkommunikation, Sprachen und Technik
Ausnahme: Studienfach Internationale Kommunikation und Übersetzen
Ausnahme: Studienfach Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, Literarisches Schreiben
Ausnahme: Studienfach Medientext und Medienübersetzung
Studienbereich Altphilologie (klassische Philologie), Neugriechisch
Studienbereich Germanistik
(Deutsch, germanische Sprachen ohne Anglistik)
Studienbereich Anglistik, Amerikanistik
Studienbereich Romanistik
Studienbereich Slawistik, Baltistik, Finno-Ugristik
Studienbereich Außereuropäische Sprach- und Kulturwissenschaften
Studienbereich Kulturwissenschaften im engeren Sinne
Studienbereich Islamische Studien
Ausnahme: Studienfach Islamische Religionspädagogik
Studienbereich Sport, Sportwissenschaft
Studienbereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften allgemein
Ausnahme: Studienfach Internationales Informationsmanagement
Ausnahme: Studienfach Internationales Informationsmanagement - Sprachwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation
Ausnahme: Studienfach
Kommunikationswissenschaft, Publizistik
Studienbereich Regionalwissenschaften
Studienbereich Politikwissenschaften
Studienbereich Sozialwissenschaften
Studienbereich Rechtswissenschaften
Studienbereich Verwaltungswissenschaften
Ausnahme: Studienfach Wirtschaft, Ökonomische Bildung
Ausnahme: Studienfach Wirtschaftspädagogik
Studienbereich Wirtschaftsingenieurwesen mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt
Studienbereich Psychologie
Studienbereich Erziehungswissenschaften
Ausnahme: Studienfach Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Kulturvermittlung
Ausnahme: Studienfach Sachunterricht, Interdisziplinäre Sachbildung
Ausnahme: Studienfächer Sonderpädagogik, Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften, Sozial-/Sonderpädagogik
Studienbereich Mathematik, Naturwissenschaften allgemein
Ausnahme: Studienfach Lebensmittelchemie
Ausnahme: Studienfach Biochemie
Studienbereich Pharmazie
Studienbereich Biologie
Ausnahme: Studienfach Neuroscience
Ausnahme: Studienfach Microbiology/Biochemistry
Ausnahme: Studienfach Molecular Biology, Biomedizin
Studienbereich Geowissenschaften (ohne Geografie)
Ausnahme: Studienfach Meteorologie
Studienbereich Geografie
Ausnahme: Studienfach Geoökologie
Studienbereich Gesundheitswissenschaften allgemein
Ausnahme: Studienfach Kosmetologie
Studienbereich Humanmedizin (ohne Zahnmedizin)
Ausnahme: Studienfach Medizin - Erster Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Vorklinik)
Ausnahme: Studienfach Medizin - Zweiter Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Klinik)
Ausnahme: Studienfach Cardiovascular Science
Studienbereich Zahnmedizin
Studienbereich Veterinärmedizin
Studienbereich Landespflege, Umweltgestaltung
Studienbereich Agrarwissenschaften, Lebensmittel- und Getränketechnologie
Ausnahme: Studienfach Pflanzenbiotechnologie
Studienbereich Forstwissenschaft, Holzwirtschaft
Studienbereich Ernährungs- und Haushaltswissenschaften
Studienbereich Ingenieurwesen allgemein
Studienbereich Bergbau, Hüttenwesen
Ausnahme: Studienfach Geoenvironmental Engineering
Studienbereich Elektrotechnik und Informationstechnik
Studienbereich Verkehrstechnik, Nautik
Studienbereich Architektur, Innenarchitektur
Ausnahme: Studienfach Bautechnik
Studienbereich Raumplanung
Studienbereich Vermessungswesen
Studienbereich Wirtschaftsingenieurwesen mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt
Ausnahme: Studienfach Informatik oder Informationstechnologie mit Lehramtsoption
Studienbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik
Studienbereich Kunst, Kunstwissenschaft allgemein
Ausnahme: Studienfach Kunst, Kunstpädagogik
Studienbereich Gestaltung
Studienbereich Darstellende Kunst, Film und Fernsehen, Theaterwissenschaften
Studienbereich Musik, Musikwissenschaft
Ausnahme: Studienfach Musik, Musikpädagogik
Studiengänge an künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschulen
Studiengänge mit dem Abschluss
Mehr-Fächer-Bachelor
für das Lehramt für
Frühstudium Musik
Gesang, Gesang/Oper
Gesang freiberuflich
Design in der digitalen Gesellschaft, Transformation Design
Jungstudierende Musik
Medienmanagement, Kommunikations- und Medienforschung
6,104 (Mehr-Fächer-Bachelor ohne Lehramtsoption), 8,138 (Bachelor in einem Fach)
Aufbau-, Ergänzungs-, Zusatz- und Weiterbildungsstudiengänge
Bildende Kunst/Meisterschüler (Aufbaustudium)
Ensemblefächer (Ergänzungsstudium)
Journalistik (Ergänzungsstudium)
Künstlerische Ausbildung (Aufbaustudium)
Künstlerische Ausbildung (Ergänzungsstudium)
Bachelor2)
Ausnahme: Studienfach Medienmanagement
Ausnahme: Studienfach Betriebliches Informationsmanagement
Ausnahme: Studienfach Informationsmanagement (siebensemestrig)
Ausnahme: Studienfach Kommunikationsmanagement
Ausnahme: Studienfach Public Relations
Ausnahme: Studienfach Veranstaltungsmanagement (siebensemestrig)
Ausnahme: Studienfach Sozialmanagement
Ausnahme: Studienfach Internationale Betriebswirtschaft, International Management
Ausnahme: Studienfach International Business Administration
Ausnahme: Studienfach Medienwirtschaft und Journalismus (siebensemestrig)
Ausnahme: Studienfach Betriebswirtschaft (achtsemestrig)
Ausnahme: Studienfach Unternehmensentwicklung (zweisemestrig)
Ausnahme: Studienfach Management betrieblicher Systeme
Ausnahme: Studienfach Management im Gesundheitswesen
Ausnahme: Studienfach Pflegemanagement (berufsbegleitend)
Ausnahme: Studienfach Ökotrophologie mit Lehramtsoption
Ausnahme: Studienfach Metalltechnik mit Lehramtsoption
Ausnahme: Studienfach Elektrotechnik mit Lehramtsoption
Ausnahme: Studienfach Nautik (achtsemestrig)
Ausnahme: Studienfach Schiffs- und Hafenbetrieb dual (achtsemestrig)
Ausnahme: Studienfach Innenarchitektur (achtsemestrig)
Ausnahme: Studienfach Verwaltungsinformatik (siebensemestrig)
Ausnahme: Studienfach Mediendesigninformatik (siebensemestrig)
Studienbereich Gestaltung (Bachelor sechssemestrig, Master viersemestrig)
Studienbereich Gestaltung (Bachelor achtsemestrig, Master zweisemestrig)
Die Bezeichnung der Studienbereiche und die Zuordnung der einzelnen Studienfächer zu einem Studienbereich ergibt sich aus der amtlichen Statistik (Statistisches Bundesamt und Landesamt für Statistik Niedersachsen), veröffentlicht unter der Internetadresse www.statistik.niedersachsen.de, dort unter „Themenbereiche > Bildung > Hochschulen > Zu den Schlüsselverzeichnissen, Datensatzbeschreibungen und Zuordnungstabellen der Statistiken > Zuordnung Studienfach zu Studienbereich und Fächergruppe“.
Der Curricularnormwert (CNW) gilt in der Regel für einen sechssemestrigen Studiengang mit 180 Credit Points, die nach dem European Credit Transfer System vergeben werden. In einem siebensemestrigen Bachelor-Studiengang sind 25 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen dreisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 25 v. H. In einem achtsemestrigen Bachelor-Studiengang sind 50 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen zweisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 50 v. H. Soweit für einen Studiengang im Vorfeld erbrachte Leistungen angerechnet werden, verringert sich der CNW im Verhältnis der anrechenbaren Kreditpunkte zur Gesamtkreditpunktzahl des Studiengangs.
(zu § 14 Abs. 2 Nr. 9)
Im ersten und zweiten Studienfach Musik müssen je Studienanfängerin oder Studienanfänger in den Studiengängen
mindestens 9 und
mindestens 13,5
Semesterwochenstunden musikpraktischer Einzelunterricht angeboten werden.