Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_3_HG_2015_Kredit_und_Zinsmanagement-d7255615,4.html
Timestamp: 2016-10-23 15:07:39
Document Index: 189194644

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 3', '§ 3', '§ 18', '§ 2', '§ 4']

§ 3 HG 2015, Kredit- und Zinsmanagement | Gesetze auf anwalt24.de
§ 3 HG 2015, Kredit- und Zinsmanagement Suche
Gesetz über die Feststellung eines Haushaltsplanes für das Haushaltsjahr 2015 (H...…§ 3 HG 2015, Kredit- und Zinsmanagement§ 4 HG 2015, Haushaltswirtschaftliche Sperren§ 5 HG 2015, Betragsgrenzen bei über- und außerplanmäßigen Ausgaben und Verpflic...§ 6 HG 2015, Zusätzliche Ausgaben und Verpflichtungen§ 7 HG 2015, Bewirtschaftung des Einzelplans 12§ 8 HG 2015, Allgemeine und Einzelplan übergreifende Bewirtschaftungsregeln§ 9 HG 2015, Struktur- und Funktionalreform§ 10 HG 2015, Deckungsfähigkeit und Rücklagen§ 11 HG 2015, Stellenpläne und Stellenübersichten§ 12 HG 2015, Leerstellen§ 13 HG 2015, Ausbringung und Übertragung von Planstellen und Stellen§ 14 HG 2015, Ermächtigungen für sonstige Personal bewirtschaftende Maßnahmen§ 15 HG 2015, Übernahme von geprüften Nachwuchskräften§ 16 HG 2015, Grundstücksangelegenheiten§ 17 HG 2015, Sonstige Vermögensgegenstände§ 18 HG 2015, Bürgschaften und andere Sekundärverpflichtungen.§ 19 HG 2015, Ermächtigungen für den Geschäftsbereich des Ministeriums für Inner...§ 20 HG 2015, Ermächtigungen für den Geschäftsbereich des Finanzministeriums§ 21 HG 2015, Beteiligung an der HSH Nordbank AG§ 22 HG 2015, Hochschulen und Forschungsinstitute§ 23 HG 2015, Ermächtigungen für den Geschäftsbereich des Ministeriums für Wirts...…Anlage 1 HG 2015
§ 3 HG 2015, Kredit- und Zinsmanagement
§ 3 HG 2015Gesetz über die Feststellung eines Haushaltsplanes für das Haushaltsjahr 2015 (Haushaltsgesetz 2015)Landesrecht Schleswig-HolsteinTitel: Gesetz über die Feststellung eines Haushaltsplanes für das Haushaltsjahr 2015 (Haushaltsgesetz 2015)Normgeber: Schleswig-HolsteinRedaktionelle Abkürzung: HG 2015,SHGliederungs-Nr.: [keine Angabe]Normtyp: Gesetz(1) Beim Finanzministerium ist ein Kredit- und Zinsmanagement einzurichten.(2) Das Kredit- und Zinsmanagement beschafft die im Haushalt veranschlagten Kreditmarktmittel, schließt derivative Finanzgeschäfte gemäß § 18 Absatz 6 LHO ab und verwaltet den Schulden- und Derivatbestand des Landes. Es plant und steuert die Struktur der Kreditmarktschulden sowie die derivativen Finanzgeschäfte in Abhängigkeit von der erwarteten Entwicklung der Kreditmarktzinsen mit dem Ziel, die Zinsausgaben des Haushalts über einen längerfristigen Planungszeitraum unter Beachtung von Zinsänderungsrisiken zu optimieren. Bei der Planung und Steuerung der Zinsausgaben aus den Kreditmarktschulden sind insbesondere der Zeitpunkt der Kreditaufnahme, die Fälligkeits- und Zinsbindungsstruktur der Kreditmarktschulden festzulegen und zinsgünstige Möglichkeiten der Kreditbeschaffung zu nutzen. Durch den ergänzenden Einsatz derivativer Finanzgeschäfte kann die Zinsbindungsstruktur der Kreditmarktschulden zusätzlich gestaltet werden.(3) Das Kredit- und Zinsmanagement setzt zur Unterstützung der Planung und Steuerung der Zinsausgaben ein Referenz-Portfolio ein. Die Zinsbindungsstruktur des Referenz-Portfolios wird unter Berücksichtigung der langfristigen Risikoabsorptionsfähigkeit des Haushalts festgelegt. Zinsänderungsrisiken beinhalten das Potenzial höherer Zinsausgaben in den zukünftigen Jahren. Die Steuerung der Zinsänderungsrisiken erfolgt mit Hilfe von alternativen Zinsszenarien und der Simulation der Zinsausgaben. Zur Begrenzung der Zinsänderungsrisiken werden auf der Grundlage eines standardisierten Risiko-Zinsszenarios jährliche Obergrenzen mit Bezug auf die Schwankungsbreite der Zinsausgaben abgeleitet.(4) Die mit dem Abschluss derivativer Finanzgeschäfte verbundenen Kreditrisiken sind durch geeignete Verfahren, die die Sicherheitenstellung für Neugeschäfte umfassen, zu begrenzen. Betriebs- und Abwicklungsrisiken sind durch organisatorische und personalwirtschaftliche Maßnahmen sowie durch eine funktionale Trennung des Abschluss- und Abwicklungsbereichs zu begrenzen(5) Einnahmen aus dem Verkauf von Zinsoptionen sind zur Risikovorsorge einer Zinsausgleichsrücklage zuzuführen und zweckgebunden zum Ausgleich von Zinsmehrausgaben zu verwenden. Soweit Rücklagenmittel nicht mehr zur Abdeckung optionaler Zinsänderungsrisiken benötigt werden, sind sie zum Ausgleich von Zinsmehrausgaben während des Haushaltsvollzugs und zur Verstetigung der Zinsausgabenentwicklung im Finanzplanungszeitraum einzusetzen.
§ 2 HG 2015, Kreditermächtigungen, derivative Finanzgeschäfte§ 4 HG 2015, Haushaltswirtschaftliche Sperren