Source: https://www.anwalt24.de/gesetze/beamtvg-sh/39
Timestamp: 2017-09-23 02:42:47
Document Index: 93169083

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 36', '§ 23', '§ 16']

§ 39 BeamtVG, Unfall-Hinterbliebenenversorgung | anwalt24.de
§ 39 BeamtVG
§ 39 BeamtVG – Unfall-Hinterbliebenenversorgung (1)
(1) Ist eine Beamtin oder ein Beamter, die oder der Unfallruhegehalt erhalten hätte, oder eine Ruhestandsbeamtin oder ein Ruhestandsbeamter, die oder der Unfallruhegehalt bezog, an den Folgen des Dienstunfalles verstorben, so erhalten ihre oder seine Hinterbliebenen Unfall-Hinterbliebenenversorgung. Für diese gelten folgende besondere Vorschriften:
Das Witwen- oder Witwergeld beträgt 60 vom Hundert des Unfallruhegehaltes (§§ 36 und 37).
Das Waisengeld beträgt für jedes waisengeldberechtigte Kind (§ 23) 30 vom Hundert des Unfallruhegehaltes. Es wird auch elternlosen Enkeln gewährt, deren Unterhalt zur Zeit des Dienstunfalles ganz oder überwiegend durch die Verstorbene oder den Verstorbenen bestritten wurde.
(2) Ist eine Ruhestandsbeamtin oder ein Ruhestandsbeamter, die oder der Unfallruhegehalt bezog, nicht an den Folgen des Dienstunfalles verstorben, so steht den Hinterbliebenen nur Versorgung nach Abschnitt III (§§ 16 bis 27) zu; diese Bezüge sind aber unter Zugrundelegung des Unfallruhegehaltes zu berechnen.