Source: https://ausbildung-steuerfachangestellte.info/News_2014_16
Timestamp: 2017-08-19 03:47:41
Document Index: 376053379

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 267', '§ 293', '§ 7', '§ 9', '§ 9', '§ 126']

Steuerberaterkammer Hessen - News_2014_16
Umkehr der Steuerschuldner-schaft in Bezug auf die Liefe-rungen von Tablet-Computern und Spielekonsolen sowie von Edelmetallen und unedlen Metallen, Selen und Cermets - Hinweis der BStBK
Mit dem Kroatienanpassungsgesetz wurde mit Wirkung zum 01.10.2014 der Anwendungsbereich des § 13b UStG auf Lieferungen von Tablet-Computern und Spielekonsolen sowie auf Lieferungen von edlen und unedlen Metallen erweitert. Das Bundesministerium der Finanzen hat mit Schreiben vom 26.09.2014 eine Nichtbe-anstandungsregelung bis zum 31.12.2014 erlassen.
Das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) ist spätestens bis zum 20. Juli 2015 in das deutsche Recht umzusetzen. Es sieht insbesondere eine Anhebung der Schwellen- werte gem. § 267 HGB-E für die Klassifizierung kleiner, mittelgroßer und großer Kapitalgesell-schaften und diesen gleichgestellten Personenhandelsgesellschaften vor. Dieses gilt gem. § 293 HGB-E auch für Konzerne.
Keine Vertretungsbefugnis des Steuerberaters in Statusfest- stellungsverfahren - Bundes-verfassungsgericht nimmt Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an
Nach der Nichtannahme der Verfassungsbe-schwerde durch das Bundesverfassungsgericht ist jetzt klargestellt (Az: 1 BvR 2504/14), dass Steuerberater ihre Mandanten nicht in Status-festellungsverfahren nach § 7a SGB IV vor der Clearingstelle der Deutschen Rentenver-sicherung Bund vertreten dürfen. Mit dieser Entscheidung wurde - wenn auch nicht im Interesse des Berufsstands - der Instanzenweg in den von der Bundessteuerberaterkammer stellvertretend für den gesamten Berufsstand geführten und mit der Deutschen Rentenver-sicherung abgesprochenen Musterverfahren vollständig ausgeschöpft.
Elektronische Rechnung durch Steuerberater - Unterschrifts-formerfordernis § 9 StBVV
Aus dem Berufsstand wird derzeit vermehrt die Frage gestellt, ob Steuerberater ihren Mandanten die eigenen Rechnungen auch elektronisch, zum Beispiel in Form einer PDF-Datei übersenden dürfen. Grundsätzlich gilt hier, dass der Steuerbe- rater die Vergütung für seine Tätigkeit nur aufgrund einer von ihm unterzeichneten und dem Auftrag- geber mitgeteilten Berechnung einfordern kann. Soll eine Rechnung elektronisch versandt werden, ist dies nach dem derzeit geltenden Recht nur mittels einer qualifizierten elektronischen Signatur möglich (§ 9 StBVV i. V. m. § 126a BGB).
BStBK veröffentlicht Thesen-papier zur Selbstveranlagung
Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) positionierte sich auf dem DWS-Symposium am 01. Dezember 2014 frühzeitig zu der Frage der Selbstveranlagung. Anlass dazu gab das kürzlich veröffentlichte Arbeitspapier des Bundesfinanzministeriums zur "Modernisierung des Besteuerungsverfahrens".
Mit Datum vom 26. November 2014 hat das Bundesministerium der Finanzen eine Verordnung zur Abwandlung der Pflicht zur Arbeitszeitaufzeichnung nach dem Mindestlohn-gesetz und dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (Mindestlohnaufzeichnungsverordnung - MiLoAufzV) und eine Verordnung über Melde-pflichten nach dem Mindestlohngesetz, dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz und dem Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz (Mindest-lohnmeldeverordnung - MiLoMeldV) im Bundes- gesetzblatt (BGBl. Teil 1 Nr. 55 vom 4. Dezember 2014, S. 1824 und S. 1825 f.) veröffentlicht.
DEUTSCHER STEUERBE-RATERKONGRESS 2015 am
4. und 5. Mai 2015 in Hamburg
Der Kongress bietet ein umfangreiches, topaktuelles Fachprogramm. Namhafte Experten referieren über Themen, mit denen sich der Berufsstand in der Praxis befasst.