Source: https://i87914.wixsite.com/rechtsanwalt-laufen/untervollmacht
Timestamp: 2020-01-19 18:26:07
Document Index: 58848021

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 278', '§ 91', 'BGH', 'BGH', '§ 91']

UNTERVOLLMACHT | RECHTSANWALT.LAUFEN
Terminsvertreter in Laufen & Traunstein
Als Korrespondenzanwalt vertreten wir gerne – auch kurzfristig – andere Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen bei Gerichtsterminen in Laufen & Traunstein und auch vor dem OLG München. Unsere Kanzlei ist vor allem tätig im Arbeitsrecht, Familienrecht, Verkehrsrecht, Miet- und Immobilienrecht, Erbrecht und Strafrecht und in der Lage, eine fachlich kompetente Vertretung mit annähernd 20 Jahren Berufserfahrung zu bieten. Darüberhinaus ist Herr Rechtsanwalt Hübner seit dieser Zeit Vorsitzender und Rechtsberater des Vereins Haus & Grund e.V. Laufen/ Traunreut sowie als Hochschullehrer in den Bereichen allgemeines Zivilrecht und Arbeitsrecht tätig. Ordentliche Falleinarbeitung ist bei uns ebenso selbstverständlich wie ein umgehender Terminsbericht und Vertretung in etwaig notwendigen Fortsetzungsterminen.
Bitte nur ernstgemeinte Anfragen- auch unsere Zeit ist wertvoll.
Eine engagierte Vertretung Ihrer Person und Ihrer Mandantschaft durch einen erfahrenen Anwalt, der sich nach Ihren Vorgaben richtet.
Einen schriftlichen Terminsbericht üblicherweise spätestens am folgenden Werktag, der den Ablauf der Verhandlung, richterliche Hinweise, ggfls. eigene Einschätzungen und Prognosen beinhaltet.
Eine Kopie der Handakte (virtuell als .pdf oder einfach per Telefax, bzw. per Post)
Eine Untervollmacht (.pdf zum Download)
Ihre Vertretung übernehmen wir vor folgenden Amts- und Landgerichten sowie dem OLG München
Arbeitsgericht Rosenheim, sowie Kammer Traunstein & Amtstag Bad Reichenhall
Landgericht Traunstein – Strafjustizzentrum
Die Vertretung von anderen Rechtsanwälten erfolgt grundsätzlich auf der Basis von Gebührenteilung, was aufgrund der von uns gebotenen Leistungen auch sachgerecht ist. Fahrtkosten oder Tage- und Abwesenheitsgeld werden innerhalb von Laufen nicht berechnet.
Beachten Sie unsere Hinweise zum Thema unten: Gebührenteilung heißt nicht gleichzeitig Gebührenverlust
0,65 Verfahrensgebühr Nr. 3401 i.V.m. 3100 VV RVG
1,2 Terminsgebühr Nr. 3402 i.V.m. 3104 VV RVG
0,8 Verfahrensgebühr Nr. 3401 i.V.m. 3200 VV RVG
1,2 Terminsgebühr Nr. 3402 i.V.m. 3202 VV RVG
ggfls. zuzüglich Einigungsgebühr, soweit entstanden (1,0),
sowie stets Auslagen gem. Nr. 7002 VV RVG (zzgl. Kopien gem. Nr. 7000 VV RVG, soweit die Akte nicht per Post eingeht) und die gesetzliche Mehrwertsteuer nach Nr. 7008 VV RVG.
Von den oben aufgezeigten gesetzlichen Vergütungsregeln kann selbstverständlich abgewichen werden. Es ist heute in der Anwaltschaft allgemein üblich, dass sich Hauptbevollmächtigter und Unterbevollmächtigter alle entstehenden Gebühren teilen. Dies ist unseres Erachtens auch sachgerecht, da der Unterbevollmächtigte sich in die Akte einarbeiten muss, um eine tatsächliche Vertretung zu gewährleisten und das Mandat wie ein eigenes Mandat führt. Weiter ist dann sowohl dem Unterbevollmächtigten als auch dem Hauptbevollmächtigten gleichermaßen an einer gütlichen Streitbeilegung gelegen. Und wir treten auch für Kollegen vor dem OLG München auf. Es gilt das RVG. Gegebenenfalls vereinbaren wir auch im Innenverhältnis- bei Beachtung der 0,65 Verfahrensgebühr, § 13 Abs. 1 RVG, Nr. 3100, 3401 VV- hälftige Teilung der festsetzungsfähigen Gebühren unter außer Achtlassung etwaiger Anregung vorgerichtlicher Gebühren (2300 VV RVG).
Gebührenteilung heißt nicht zwingend gleich Gebührenverlust
Grundsätzlich spart sich der Hauptbevollmächtigte den Termin und die Anreise zum Termin, so dass auch ein Verlust von Gebühren zu verschmerzen ist, da die gewonnene Zeit den Gebührenverlust bei weitem aufwiegt. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Konstellationen, bei denen die Termins- und Einigungssgebühr sowohl beim Hauptbevollmächtigten als auch beim Unterbevollmächtigten anfallen und somit auch doppelt zu ersetzen sind.
doppelte Vergleichsgebühr ​ Die Vergleichsgebühr entsteht in den meisten Fällen ebenfalls doppelt. Der Hauptbevollmächtigte kann die Vergleichsgebühr nämlich vor, während als auch noch nach dem Termin neben dem Unterbevollmächtigten verdienen. Wie kann der Hauptbevollmächtigte noch vor dem Termin und neben dem Unterbevollmächtigten eine Vergleichsgebühr verdienen? Der Prozessbevollmächtigte verdient die Vergleichsgebühr bereits vor dem Termin, wenn er dem Terminsvertreter Vorgaben an die Hand gibt, auf Grund derer dieser dann im Termin die Einigung abschließt. Nachdem niemand seinen Terminsvertreter ohne jegliche Vorgabe für einen Vergleich in den Termin vor dem Gericht schicken wird, ist die Vergleichsgebühr quasi immer mitverdient. Ebenso liegt eine ausreichende Mitwirkung des Prozessvertreters vor dem Termin vor, wenn er sich an Vergleichsverhandlungen beteiligt, die vor dem Termin zu keinem Ergebnis mehr führen und eine entsprechende Einigung erst im Termin zu Stande kommt. Der Grund hierfür ist, dass bereits jegliche Mitwirkung an Vertragsverhandlungen ausreicht, um die Vergleichsgebühr zu verdienen, es sei denn die Mitwirkung des Hauptbevollmächtigten war nicht ursächlich für den Vergleich (vgl. Anm. 2 zu Nr. 1000 VV RVG). Dies wird aber in aller Regel nicht der Fall sein.Wie kann der Hauptbevollmächtigte während des Termins und neben dem Terminsvertreter eine Vergleichsgebühr verdienen? Durch ein einfaches und auf der Hand liegendes Telefonat. Der Prozessvertreter wirkt an dem Vergleich auch dann mit, wenn der Terminsvertreter in einer Verhandlungspause telefonische Rücksprache mit dem Kollegen hält. Auch hier fällt für den Prozessbevollmächtigten eine Einigungsgebühr an, da er durch sein Telefonat mit dem Terminsvertreter an den Einigungsverhandlungen und damit an dessen Abschluss mitgewirkt hat (vgl. OLG München, Beschluss vom 28.02.2007 – Aktenzeichen 11 W 644/07). Wie kann der Hauptbevollmächtigte nach dem Termin und neben dem Unterbevollmächtigten eine Vergleichsgebühr verdienen? Schließt der Prozessbevollmächtigte nach dem Termin einen Vergleich nach § 278 Abs. 6 ZPO, nachdem der Terminsvertreter im Termin einen Vergleichsvorschlag ausgehandelt hat, so erhalten sowohl Hauptbevollmächtigter als auch Unterbevollmächtigter jeweils eine Vergleichsgebühr.
Sofern die Notwendigkeit eines Terminsvertreters feststeht, sind auch alle durch die Terminsvertretung entstandenen Gebühren zu ersetzen. Dies gilt nicht nur für die zusätzlich anfallende halbe Verfahrensgebühr nach Nr. 3401 VV RVG, sondern auch für doppelt anfallende Termins- und Vergleichsgebühren (vgl. OLG München: Beschluss vom 07.11.2007 – 11 W 1957/07). Die Notwendigkeit eines Terminsvertreters richtet sich nach § 91 ZPO. Die Kosten des Unterbevollmächtigten sind notwendige Kosten des Rechtsstreits, soweit durch den Gebührenanfall Terminsreisekosten des Hauptbevollmächtigten erspart wurden, die ansonsten angefallen wären (vgl. BGH NJW 2003, 898). Die Kosten des Unterbevollmächtigten können dabei die ersparten Reisekosten um bis zu 10 % übersteigen (vgl. BGH NJW 2003, 898). Diese Rechtsprechung korrespondiert mit der Rechtsprechung zur Erstattungsfähigkeit der Reisekosten des Prozessbevollmächtigten, denn dieser darf nur dann reisen, wenn anzunehmen ist, dass die Reisekosten nicht höher sind, als die Kosten eines Unterbevollmächtigten plus 10 % (vgl. Zöller § 91 ZPO Rn. 13). In wie weit die entstandenen Gebühren der Mandantschaft tatsächlich in Rechnung gestellt werden, sofern nicht die Gegenseite dafür aufzukommen hat, überlassen wir insoweit dem Hauptbevollmächtigten.