Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=StRR%202012,%20202
Timestamp: 2019-12-14 04:29:04
Document Index: 45559602

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 24', '§ 338', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', '§ 143', '§ 143', '§ 366', '§ 79', '§ 79', '§ 79', '§ 266', '§ 366', '§ 79', '§ 79', '§ 366', '§ 368']

Rechtsprechung: StRR 2012, 202 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 29.03.2012 | OLG Dresden, 04.04.2012 | KG, 23.01.2012 | KG, 30.04.2012 | KG, 18.04.2012
https://dejure.org/2012,5225
BGH, 06.03.2012 - 1 StR 623/11 (https://dejure.org/2012,5225)
BGH, Entscheidung vom 06.03.2012 - 1 StR 623/11 (https://dejure.org/2012,5225)
BGH, Entscheidung vom 06. März 2012 - 1 StR 623/11 (https://dejure.org/2012,5225)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,5225) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Pflicht zur Eröffnung des Tatvorwurfs (Täuschung; kriminalistische List; Verwertungsverbot bei Vorenthaltung des Tatvorwurfs: Auswirkung auf das Aussageverhalten); Hinweispflicht bei der Annahme eines anderen Mordmerkmals und gebotene Aussetzung oder Unterbrechung des ...
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 06.03.2012, Az.: 1 StR 623/11 (Aussetzung der Hauptverhandlung nach rechtlichem Hinweis; Verwertungsverbot einer Beschuldigtenaussage bei Belehrungsdefiziten)" von RA/FAStrafR Prof. Dr. Ralf Neuhaus, original erschienen in: StV ...
StRR 2012, 202
https://dejure.org/2012,4309
BGH, 29.03.2012 - 3 StR 455/11 (https://dejure.org/2012,4309)
BGH, Entscheidung vom 29.03.2012 - 3 StR 455/11 (https://dejure.org/2012,4309)
BGH, Entscheidung vom 29. März 2012 - 3 StR 455/11 (https://dejure.org/2012,4309)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,4309) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 24 Abs. 1, 2 StPO, § 338 Nr. 3 StPO
§ 24 Abs 1 StPO, § 24 Abs 2 S 1 Nr 2 StPO
Ablehnung eines Strafrichters: Befangenheitsbesorgnis wegen der Verhandlungsführung des vorsitzenden Richters
Befangenheit eines Richters bei Bezeichnung des Verhaltens des Sitzungsvertreters der Staatsanwaltschaft als "unanständig"
StPO § 24 Abs. 2; StPO § 25 Abs. 2 S. 1 Nr. 2
Erfolgreiche Verfahrensrüge: Wenn der Staatsanwalt "unanständig" ist und "in Sippenhaft" nimmt...
Ablehnung IV: "Wir machen am nächsten Tag den Sack zu” - oder: Das liest man selten: Erfolgreiche Ablehnung des Kammervorsitzenden durch die StA
LG Osnabrück, 22.06.2011 - 10 KLs 26/10
NStZ-RR 2012, 211
StV 2013, 372
Entscheidend ist auf den nach außen hervorgerufenen Eindruck von der inneren Haltung des Richters abzustellen, ohne dass es maßgeblich darauf ankommt, inwieweit dieser Eindruck tatsächlich seiner inneren Haltung entspricht (vgl. BGH, Urteil vom 29. März 2012 - 3 StR 455/11, NStZ-RR 2012, 211, 212).
Dem zur Ablehnung Berechtigten ist dabei eine gewisse Zeit zum Überlegen und Abfassen des Gesuchs zuzugestehen (…vgl. BGH, Urteile vom 3. Mai 1995 - 2 StR 19/95, BGHR StPO § 25 Abs. 2 Unverzüglich 3 mwN; vom 29. März 2012 - 3 StR 455/11, NStZ-RR 2012, 211).
Dazu ist entscheidend auf den nach außen deutlich gewordenen Eindruck von der inneren Haltung des Richters abzustellen, ohne dass es maßgeblich darauf ankommt, inwieweit dieser Eindruck tatsächlich der inneren Haltung des Richters entspricht (BGH, Urteil vom 29. März 2012 - 3 StR 455/11, NStZ-RR 2012, 211).
Dabei hat er stets die gebotene Zurückhaltung zu wahren (BGH, Urteil vom 5. September 1984 - 2 StR 347/84, NStZ 1985, 36, 37; Urteil vom 29. März 2012 - 3 StR 455/11, NStZ-RR 2012, 211, 212).
KG, 23.01.2012 - 4 Ws 3/12 - 141 AR 42/12
https://dejure.org/2012,10671
KG, 23.01.2012 - 4 Ws 3/12 - 141 AR 42/12 (https://dejure.org/2012,10671)
KG, Entscheidung vom 23.01.2012 - 4 Ws 3/12 - 141 AR 42/12 (https://dejure.org/2012,10671)
KG, Entscheidung vom 23. Januar 2012 - 4 Ws 3/12 - 141 AR 42/12 (https://dejure.org/2012,10671)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,10671) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Pflichtverteidiger, Entpflichtung, Drängen auf Vergütungsvereinbarung
Pflichtverteidiger, Widerruf, Bestellung, Drängen, Abschluss, Honorarvereinbarung
Zum Widerruf der Bestellung bei Drängen des Pflichtverteidigers auf Abschluss einer Honorarvereinbarung
Zurücknahme einer Beiordnung wegen einer ernsthaften Störung des Vertrauensverhältnisses aufgrund des Drängens des Pflichtverteidigers auf Abschluss einer Honorarvereinbarung
Entpflichtung des Verteidigers; Störung des Vertrauensverhältnisses infolge unzulässiger Honorarforderungen
"Ohne Moos, nix los” - das Drängen des Pflichtverteidigers auf eine Vergütungsvereinbarung
LG Berlin, 03.01.2012 - 14 Js 5937/10
LG Berlin, 01.03.2012 - 14 Js 5937/10
NStZ-RR 2012, 287 (Ls.)
Über den Wortlaut des § 143 StPO hinaus liegt ein wichtiger Grund für die Aufhebung der Pflichtverteidigerbestellung unter anderem vor, wenn der wesentliche Verfahrensgrundsatz der ordnungsgemäßen Anhörung des Beschuldigten verletzt worden ist (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Januar 2012 - 4 Ws 3/12 - m.w.Nachw.).
Denn der angegriffene Beschluss steht mit der Urteilsfällung in keinem inneren Zusammenhang, sondern dient vielmehr unabhängig davon der Sicherung des justizförmigen Verfahrens und hat eigenständige verfahrensrechtliche Bedeutung (vgl. Senat, Beschlüsse vom 23. Januar 2012 - 4 Ws 3/12 - und 3. Dezember 2008 - 4 Ws 119/08 - = StV 2010, 63;… Meyer-Goßner aaO, Rdn. 5 und § 143 Rdn. 7).
Ein solcher liegt unter anderem vor, wenn ein wesentlicher Verfahrensgrundsatz verletzt worden ist (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Januar 2012 - 4 Ws 3/12 - m.w.Nachw.).
Denn der angegriffene Beschluss steht mit der Urteilsfällung in keinem inneren Zusammenhang, sondern dient vielmehr unabhängig davon der Sicherung des justizförmigen Verfahrens und hat deshalb eigenständige verfahrensrechtliche Bedeutung (vgl. KG, Beschlüsse vom 23. Januar 2012 - 4 Ws 3/12 -, vom 13. Dezember 2006 - 5 Ws 612/06 - und 21. Mai 2004 - 4 Ws 54/04 - Meyer-Goßner a.a.O., Rdn. 5).
b) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (vgl. Beschlüsse vom 23. Januar 2012 a.a.O.; vom 17. Juli 2008 - 4 Ws 63/08 - m.w.Nachw.) kommt eine Auswechselung eines Pflichtverteidigers nicht allein deshalb in Betracht, weil der Angeklagte oder der Pflichtverteidiger dies wünscht, sondern nur dann, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt.
Eine in den Erklärungen der Pflichtverteidigerin enthaltene Verknüpfung zwischen ihren Forderungen auf ein (zusätzliches) Honorar und ihrem weiteren anwaltlichen Engagement, die geeignet wäre, die Grundlage für ein Vertrauen zu dem Pflichtverteidiger zu zerstören (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Januar 2012 - 4 Ws 3/12 - ), hat der Beschwerdeführer nicht dargelegt.
KG, 18.04.2012 - 3 Ws 213/12 - 141 AR 190/12
https://dejure.org/2012,12422
KG, 18.04.2012 - 3 Ws 213/12 - 141 AR 190/12 (https://dejure.org/2012,12422)
KG, Entscheidung vom 18.04.2012 - 3 Ws 213/12 - 141 AR 190/12 (https://dejure.org/2012,12422)
KG, Entscheidung vom 18. April 2012 - 3 Ws 213/12 - 141 AR 190/12 (https://dejure.org/2012,12422)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,12422) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 366 Abs 1 StPO, § 79 Abs 1 BVerfGG
Wiederaufnahmeverfahren: Anforderungen an die Begründung des Wiederaufnahmeantrags
Wiederaufnahmeverfahren (§ 79 Abs. 1 BVerfGG); Verfassungskonforme Auslegung des Untreuetatbestands; Anforderungen an den Wiederaufnahmeantrag
BVerfGG § 79 Abs. 1; StGB § 266; StPO § 366 Abs. 1
Wiederaufnahmeverfahren [§ 79 Abs. 1 BVerfGG]; Verfassungskonforme Auslegung des Untreuetatbestands; Anforderungen an den Wiederaufnahmeantrag
LG Berlin, 27.02.2012 - 91 Js 4893/02
NJW 2012, 2985
NStZ 2013, 125
Das bedeutet, dass auch in dem auf § 79 Abs. 1 BVerfGG gestützten Wiederaufnahmeantrag entsprechend § 366 Abs. 1 StPO der gesetzliche Grund der Wiederaufnahme angegeben werden muss mit der Folge, dass dessen fehlende Geltendmachung zur Verwerfung des Antrages nach § 368 Abs. 1 StPO führt (vgl. KG Berlin, Beschluss vom 18.04.2012, NStZ 2013, 125).