Source: https://www.stadtwerke-kiel.de/swk/de/unternehmen/publikationen/geschaeftsberichte/geschaeftsbericht_2015_16/jahresabschluss_2/jahresabschluss_3.jsp
Timestamp: 2018-10-17 15:47:22
Document Index: 243739402

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 3', 'Art. 67', '§ 246', '§ 285', '§ 18', 'Art. 28']

Unternehmen Publikationen Geschäftsberichte Geschäftsbericht 2015/16 Jahresabschluss
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015/16
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 718 2 086 (1)
Sachanlagen 429 529 420 459 (2)
Finanzanlagen 12 880 38 150 (3)
Anlagevermögen 444 127 460 695
Vorräte 9 563
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 52 712 68 490
Umlaufvermögen 62 424 83 396
77 80 (7)
Aktive latente Steuern 2 768 1 664 (8)
Aktiva 509 396 545 835
Rechnungsabgrenzungsposten 203 197 (15)
Passiva 509 396 545 835
Umsatzerlöse 566 604 603 442
Abzüglich Strom- und Erdgassteuer 24 734 26 856
Umsatzerlöse ohne Strom- und Erdgassteuer 541 870 576 586
- 766 -14 969
Steuern - 286 10 408
Jahresüberschuss 18 279 23 707
Einstellungen in die Gewinnrücklage 6 829 3 007
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2015/2016 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt worden.
Die Beträge werden in Tausend Euro (Tsd Euro) ausgewiesen.
Für die Zugänge der Geschäftsjahre 1996 – 1998 wurden die Abschreibungen, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven Methode ermittelt. Minderungen der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Sonderabschreibungen erfolgten auf Grund steuerlicher Vorschriften, u. a. auf Grundlage der § 6b EStG und des § 3 ZRFG. Diese niedrigeren Wertansätze der Vermögensgegenstände wurden im Rahmen des durch das BilMoG eingeräumten Wahlrechts beibehalten.
Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe sind zu Durchschnittseinstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt.
Die latenten Steuern werden auf die Bewertungsunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, soweit sich diese voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren abbauen werden. Neben den Wertunterschieden der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft wurden auch die Ansatz- und Bewertungsunterschiede der Organgesellschaften SWKiel Netz GmbH und SWKiel Speicher GmbH berücksichtigt. Daneben werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge angesetzt, soweit sich diese voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren realisieren lassen. Die sich ergebenden Steuerbe- und –entlastungen wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von rund 30 % bewertet.
Für Ertragszuschüsse, die bis zu dem Geschäftsjahr 2002 zugeflossen sind, erfolgt der Ausweis unter dem Posten empfangene Ertragszuschüsse, die Auflösung jährlich mit 5 % der Ursprungsbeträge zu Gunsten der Umsatzerlöse. Für Ertragszuschüsse, die nach dem Geschäftsjahr 2002 und vor dem Geschäftsjahr 2010/2011 geleistet wurden, erfolgt die Auflösung entsprechend der Nutzungsdauer der zugehörigen Vermögensgegenstände und ist im Posten Abschreibungen enthalten. Ab Geschäftsjahr 2010/2011 werden die Ertragszuschüsse unter dem Posten Empfangene Ertragszuschüsse passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer der zugehörigen Vermögensgegenstände zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der „Projected-Unit-Credit-Methode“ ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2005G“ von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür erstmals der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 4,30% angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre von 3,89%).
Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20.04.2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Vorruhestands- oder Altersteilzeitvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt.
Bei den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem fristgerechten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Rückstellungen für Altersteilzeit- und Jubiläumsverpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren („Projected Unit Credit“ – Methode) bewertet und mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 3,37 % p.a. (Vorjahr 4,07 % p.a.) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Neben angemessenen Karriere- und Fluktuationstrends werden die zukünftigen Gehaltsentwicklungen mit 2,50 % p.a. (Vorjahr 2,50 % p.a.) und Rententrends mit 2,00 % p.a. (Vorjahr 2,00 % p.a.) berücksichtigt. Den Berechnungen wurden die Richttafeln Heubeck 2005(G) zugrunde gelegt.
Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente ein, um Marktpreisrisiken aus dem Bezug und Absatz von Strom-, Gas- und Kohlegeschäften sowie Emissionsrechten zu reduzieren und Zinsrisiken abzusichern. Bei den Sicherungsgeschäften handelt es sich im Wesentlichen um Swaps und Termingeschäfte auf Commodities, sowie Zinsswaps und Termingeschäfte über CO2-Zertifikate.
Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert in der Regel dem Marktwert zum Stichtag. Soweit die Marktwerte der Derivate nicht verlässlich feststellbar sind, wird der Zeitwert anhand allgemein anerkannter Bewertungsmodelle und –methoden (z.B. Discounted Cashflow Methode, Market–to-Market-Modell) ermittelt. Dabei stellen die verwendeten marktgerechten Zinsstrukturkurven und Commodity-Terminpreise die wichtigsten Einflussgrößen für die Modelle dar. Für Derivate, die in die Bewertungseinheiten einbezogen wurden, erfolgt keine Bewertung zum Zeitwert.
Der Anlagenspiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens .
Die von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzten erhaltenen Investitionsförderungen belaufen sich auf 563 Tsd Euro (Vorjahr 342 Tsd Euro).
In den Abschreibungen des Geschäftsjahres sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 16 380 Tsd Euro enthalten.
Die vollständige Anteilsliste ist Bestandteil des Anhangs und wird hier dargestellt: Beteiligungsliste
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 792 708
Waren 8 771 14 055
9 563 14 763
In den Vorräten sind die unentgeltlich erworbenen Emissionsrechte mit dem Erinnerungswert von 1,00 Euro angesetzt. Der Zeitwert dieser Emissionsrechte beträgt zum Bilanzstichtag 211 Tsd Euro (Vorjahr 396 Tsd Euro).
gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 25 691
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) 13 779
37 18 341
52 712 68 490
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten abgegrenzte, am Bilanzstichtag noch nicht abgelesene Energie- und Wasserlieferungen in Höhe von 161 941 Tsd Euro (Vorjahr 169 771 Tsd Euro). Die von Kunden geleisteten Abschlagszahlungen wurden von den Forderungen gekürzt. Die aktivisch gekürzten Kundenabschlagszahlungen belaufen sich auf 145 669 Tsd Euro (Vorjahr 136 459 Tsd Euro).
Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 5 073 Tsd Euro (Vorjahr 4 264 Tsd Euro). Die gebildete Pauschalwertberichtigung beläuft sich auf 1 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4 663 16 485
Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen 0 590
sonstige Vermögensgegenstände 14 511 57 358
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 5 925 - 46 452
sonstige Verbindlichkeiten - 7 - 9 956
Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen 0 - 12 304
13 242 5 721
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0
Die Einzelwertberichtigungen auf sonstige Vermögensgegenstände betragen 3 739 Tsd Euro (Vorjahr 1 703 Tsd Euro).
Erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstandene Forderungen sind Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von 200 Tsd Euro (Vorjahr 5 676 Tsd Euro).
Die flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Schecks.
Die latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsformen und Nutzungsdauern von Gegenständen des Sachanlagevermögens, aus steuerlichen Verlustvorträgen, aus den abweichenden Ansatzvorschriften für personalrelevante Rückstellungen, der unterschiedlichen Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie weiteren langfristigen Rückstellungen. Es bestehen insgesamt Aktive latente Steuern in Höhe von 5 004 Tsd Euro, die mit Passiven latenten Steuern in Höhe von 2 236 Tsd Euro verrechnet wurden.
-7 454 Tsd Euro Anlagevermögen
11 181 Tsd Euro Rückstellungen der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft und ihrer Organgesellschaften
6 681 Tsd Euro körperschaftsteuerlicher Verlustvortrag zum Steuersatz von 15,825 %
4 199 Tsd Euro gewerbesteuerlicher Verlustvortrag zum Steuersatz von 14,105 %
Das gezeichnete Kapital von DM 110 000 000,00 (Euro 56 242 106,93) ist in 110 000 vinkulierte Namensaktien im Nennwert von je DM 1 000,00 (Euro 511,29) eingeteilt. Über 56 100 Aktien ist eine Globalurkunde Nr.1 ausgestellt. 53 900 Aktien sind in eine Globalurkunde Nr. 2 verbrieft.
Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden 6 829 Tsd Euro (Vorjahr 3 007 Tsd Euro) in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Die Gewinnrücklagen betreffen ausschließlich andere Gewinnrücklagen.
Durch den Ergebnisverwendungsbeschluss der Hauptversammlung vom 12.11.2015 wurden 20 700 Tsd Euro (Vorjahr 12 400 Tsd Euro) ausgeschüttet.
Der Posten empfangene Ertragszuschüsse resultiert im Wesentlichen aus Zuschüssen von Kunden zu den Netzkosten und zu den Hausanschlusskosten. Der Betrag der aufgelösten Ertragszuschüsse beträgt im Berichtsjahr 1 587 Tsd Euro (Vorjahr 1 992 Tsd Euro).
m Sonderposten werden die unentgeltlich erworbenen Emissionsrechte mit 1,00 Euro ausgewiesen.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7 772 7 693
Steuerrückstellungen 88 1 939
sonstige Rückstellungen 56 140 62 315
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 706 Tsd Euro. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von 18 302 Tsd Euro (Vorjahr 23 355 Tsd Euro), für Energieverpflichtungen 11 267 Tsd Euro (Vorjahr 13 965 Tsd Euro), für Umwelt-, Entsorgungs- und Sanierungsverpflichtungen in Höhe von 4 752 Tsd Euro (Vorjahr 4 344 Tsd Euro) sowie für Drohverlustrückstellungen in Höhe von 786 Tsd Euro (Vorjahr 1 234 Tsd Euro).
Die sonstigen Rückstellungen des Vorjahres waren mit 65 Tsd Euro überdotiert. Dieses resultierte aus der Inanspruchnahme des Wahlrechts zur Beibehaltung überdotierter langfristiger Rückstellungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB.
Zur Sicherung von Altersversorgungsverpflichtungen wurde das entsprechende Zweckvermögen treuhänderisch angelegt. Diese Mittel sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger der Gesellschaft entzogen. Der Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt zum 30.09.2016 insgesamt 30 Tsd Euro (historische Anschaffungskosten 27 Tsd Euro). Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wird dieses Zweckvermögen mit den zu Grunde liegenden Verpflichtungen (Erfüllungsbetrag zum 30.09.2016 beträgt 6 502 Tsd Euro) verrechnet.
in Tausend Euro 30.09.2016 bis zu
72 930 72 771
aus Lieferungen und Leistungen 11 554
gegenüber verbundenen Unternehmen 8 423
33 710 33 710 0
(davon aus Steuern) 15 301
5 829 157
271 838 140 573 72 928
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4 257 15 674
Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen 4 166 0
sonstige Verbindlichkeiten 0 705
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 - 825
8 423 15 554
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3 710
sonstige Verbindlichkeiten 30 000 25 000
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 - 68
33 710 28 150
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 5 219 345 4 874
Gewährleistungsverträgen 205 0 205
5 424 345 5 974
Es besteht ein niedriges Risiko, dass die eingegangenen Haftungsverhältnisse in Anspruch genommen werden. Folgende Gründe führen zu dieser Annahme:
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB beläuft sich auf 157 950 Tsd Euro (Vorjahr 192 263 Tsd Euro), davon entfallen 135 808 Tsd Euro (Vorjahr 154 641 Tsd Euro) auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen und betreffen hauptsächlich branchenübliche Verpflichtungen aus dem Energiebereich.
Die Mitarbeiter der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft haben gem. § 18 Tarifvertrag Versorgung (TV-V) in Verbindung mit dem Tarifvertrag Altersversorgung (ATV) einen Anspruch auf zusätzliche Altersversorgung in der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Hierzu zahlt der Arbeitgeber 6,45 % des Bruttoentgeltes an die VBL und der Arbeitnehmer seit 01.07.2016 1,61 % (vorher: 1,41%). Zur Beseitigung einer Deckungslücke in der VBL hat die VBL bis einschließlich 2012 einen Sanierungsbeitrag erhoben. Dieser Sanierungsbeitrag liegt seit 2013 bei 0,00% und wird voraussichtlich bis 2022 unverändert bleiben. Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter beträgt 50 900 Tsd Euro und die Umlage 3 300 Tsd Euro. Eine Schätzung der Verteilung der Versorgungsverpflichtungen auf aktive Mitarbeiter, ehemalige Mitarbeiter und Rentenbezieher ist nicht möglich, da Grund mehrfacher Umstrukturierungen und Aufspaltungen der Gesellschaften (Stadtwerke, Verkehr, Müllverbrennung) keine genauen Angaben über die ehemaligen Mitarbeiter und Rentenbezieher mehr vorliegen. Eine Rückstellung wurde entsprechend Art. 28 EGHGB nicht gebildet.
Vorteile aus der Umsetzung dieses Geschäfts ergeben sich insbesondere hinsichtlich der Sicherung der Fremdkapitalzinssätze und der Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten. Risiken aus diesem Geschäft bestehen in der langfristigen Bindung an die Verwaltungsgesellschaft sowie die zukünftigen regelmäßigen Mittelabflüsse, die somit die künftige Liquiditätssituation beeinflussen werden. Zudem wurde auf das betreffende Grundstück ein Erbbaurecht zu Gunsten der Verwaltungsgesellschaft eingetragen, für das eine Gegenleistung erbracht wird.
Die im Geschäftsjahr 2015/2016 getätigten Auszahlungen für die Leasingrate belaufen sich auf 1 090 Tsd Euro (Vorjahr 1 147 Tsd Euro). Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtung aus diesem Vertrag beträgt 17 120 Tsd Euro. Hiervon sind 1 141 Tsd Euro im folgenden Geschäftsjahr zu zahlen. Über die Grundmietzeit ergibt sich eine durchschnittliche monatliche Belastung von 70 Tsd Euro.
Bilanzgewinn 11 450
maximaler Ausschüttungsbetrag 95 172
von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert
Veränderung der Zinsen aus den Pensionsrückstellungen 706
zur Ausschüttung verfügbar 91 695
210 963 233 226
107 208 113 124
75 505 82 008
35 534 35 743
45 864 44 315
36 244 36 165
18 677 16 165
1 587 1 992
Sonstige 10 288 13 848
Die periodenfremden Effekte in den Umsatzerlösen in Höhe von 9 304 Tsd Euro (Vorjahr 12 313 Tsd Euro) resultieren im Wesentlichen aus branchenüblichen Erlösabgrenzungsverfahren in Höhe von 1 783 Tsd Euro (Vorjahr 7 326 Tsd Euro) sowie aus Mehr- und Mindermengen in Höhe von 6 506 Tsd Euro (Vorjahr 3 250 Tsd Euro).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 7 605 Tsd Euro (Vorjahr 7 852 Tsd Euro) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen 4 156 Tsd Euro (Vorjahr 4 027 Tsd Euro), und Erträgen aus der Rückzahlung Sanierungsgeld VBL in Höhe von 2 314 Tsd Euro (Vorjahr 0 Tsd Euro). Im Vorjahr sind zudem Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 3 787 Tsd Euro enthalten.
Die im Materialaufwand enthaltenen periodenfremden Effekte in Höhe von 6 274 Tsd Euro ergaben sich aus Lieferungen von Mehr- und Mindermengen, Netznutzungsentgelten sowie EEG- und GKK-Abrechnungen (Vorjahr 256 Tsd Euro resultieren aus Lieferungen von Mehr- und Mindermengen sowie EEG- und GKK-Abrechnungen).
Löhne und Gehälter 51 787 54 204
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 12 530 14 186
(davon für Altersversorgung) (3 380) (4 530)
993 1 010
(davon Mitarbeiter mit ruhenden Arbeitsverhältnissen) (82) (96)
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem Konzessionsabgaben in Höhe von 15 189 Tsd Euro (Vorjahr 15 228 Tsd Euro) ausgewiesen. Des Weiteren sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 796 Tsd Euro (Vorjahr 1 268 Tsd Euro), im Wesentlichen durch die Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 755 Tsd Euro (Vorjahr 1 155 Tsd Euro), enthalten.
(davon aus verbundenen Unternehmen) 24 057
(126) 5 032
aus Gewinnabführungsverträgen 0 590
aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 51 53
(davon aus verbundenen Unternehmen) 356
(115) 272
24 464 5 947
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 14 166
(davon an verbundene Unternehmen) 11 064
(9) 8 612
- 766 - 14 969
In den Erträgen aus Beteiligungen, sind die Erträge aus der Veräußerung der Beteiligung ZVO Energie GmbH sowie der Kommunaler Windenergiepark Schleswig-Holstein GbR enthalten. Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält, einschließlich saldierter Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen, Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von 1 059 Tsd Euro (Vorjahr 1 135 Tsd Euro).
Altersteilzeitverpflichtungen 252 274
Wertänderung des Deckungsvermögens 6 16
Der Saldo wird in Höhe von 258 Tsd Euro unter den Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 1 225 9 337
sonstige Steuern 939 1 071
- 286 10 408
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Erträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von 1 104 Tsd Euro (Vorjahr Aufwendungen 996 Tsd Euro).
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von 121 Tsd Euro (Vorjahr 540 Tsd Euro Steueraufwand) enthalten.
Detlef Falk, 2. Stellvertretender Vorsitzender, Betriebsratsvorsitzender der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft
Dr. Hansjörg Roll, Vorstandsmitglied der MVV Energie AG
Udo Bekker, Vorstandsmitglied der MVV Energie AG (bis zum 30.09.2016)
Corinna Wimmer, Bereichsleiterin Personal der MVV Energie AG (ab dem 01.10.2016)
Anschaffungskosten 01.10.2015
17 271 17 271
Zugänge 82 82
-Abgänge - 4 - 4
Anschaffungskosten 30.09.2016 17 349 17 349
Abschreibungen 01.10.2015
15 185 15 185
Abschreibungen 30.09.2016 15 631 15 631
Restbuchwerte 30.09.2016 1 718 1 718
Anschaffungs- und Herstellungskosten 01.10.2015 86 345
38 692 58 342
228 6 343 1 017 46 362 53 950
- 541 - 9 0 - 563
- 850 - 5 051 - 441 - 546 - 6 888
1 378 18 952 401 - 20 731 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.09.2016 87 088 1 084 284 39 660 83 427 1 294 459
60 663 736 361 30 477 0 827 501
1 470 38 819 1 124 0 41 413
- 738 - 2 857 - 389 0 - 3 984
Umbuchungen 0 - 4 4 0 0
Abschreibungen 30.09.2016 61 395
0 864 930
Restbuchwerte 30.09.2016 25 693 311 965 8 444 83 427 429 529
kosten 01.10.2015
2 599 604 33 709 581 657 38 150
0 125 0 0 106 231
0 0 - 25 247 0 - 254 - 25 501
kosten 30.09.2016 2 599
8 462 581 509 12 880
werte 30.09.2016
2 599 729 8 462 581 509 12 880
zum 30.09.2016
Dabit Grundstücksverwaltungs-gesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG
Mainz 94,0 5 - 3 (2)
25,1 25 525
- 5 421
24,5 791
MVV Insurance Services GmbH Mannheim 14,0 31 2 (3)
laut Jahresabschluss zum 30.09.2016
(2) Laut Jahresabschluss zum 31.12.2015
(3) Laut Jahresabschluss zum 30.09.2015