Source: https://fr.scribd.com/document/275294526/Zahn-Rili
Timestamp: 2019-01-18 15:29:20
Document Index: 52934414

Matched Legal Cases: ['§4', '§ 3', '§ 36', '§ 4', '§ 26', '§ 36', '§ 23', '§ 15']

Transféré par Elios
Koch Institut: Zahnheilkunde wichtige Information
Arbeitsanweisung Aufbereitung
Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch Gesundheitsschutz 2006 · 49:375–394
DOI 10.1007/s00103-005-1219-y
an die Hygiene1
In der Zahnheilkunde bestehen für Patienten und die in diesem Bereich Tätigen aufgrund der Besonderheiten der zahnärztlichen Behandlung verschiedene Infektionsrisiken. Diese Risiken können durch
F Anamneseerhebung,
F wirksame Hygienemaßnahmen,
F Methoden der Arbeitssystematik (z.B.
Grundregel der Nichtkontamination),
F sowie durch anerkannte Technologien
entscheidend verringert werden.
In der vorliegenden Empfehlung werden
Voraussetzungen und bewährte Maßnahmen zur Prävention von Infektionen in
Aufgrund vorliegender Vorgaben aus anderen Bereichen, vor allem aus der Biostoffverordnung (BioStoffV), werden Aspekte
des Arbeitsschutzes in diesem Dokument
nicht näher behandelt. Da aber in vielen Fällen Maßnahmen des Arbeitschutzes auch
dem Schutz des Patienten dienen, zielen
die nachfolgenden Empfehlungen darauf
ab, wann immer möglich, einheitliche Arbeitsabläufe für den Infektionsschutz von
Patienten und Personal zu beschreiben und
so Doppelarbeit oder Widersprüche in den
Aussagen zu vermeiden [1].
Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention und das
Robert Koch-Institut haben zu einigen
zentralen und allgemeingültigen Maßnahmen der Infektionsprävention bereits in
früheren Mitteilungen Stellung genommen. Es soll der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit dienen, wenn hier nur die wichtigsten Aussagen dieser Veröffentlichungen
wiederholt werden. Besteht Bedarf für vertiefende Informationen, werden die Adressaten dieser Empfehlung gebeten, Details
in der jeweils angegebenen Fundstelle nachzulesen (alle Dokumente sind auch auf den
Internetseiten des RKI unter www.rki.de,
Rubrik „Infektionsschutz“, Stichwort „Krankenhaushygiene“, Unterverzeichnis „Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene“ einzusehen).
1 Risikobewertung
In der Zahnheilkunde sind folgende Übertragungswege für Krankheitserreger relevant:
F direkter Kontakt mit Blut, Speichel
oder anderen potenziell infektiösen Sekreten einschließlich
F Spritzer von Blut, Speichel, nasopharyngealen Sekreten auf intakte oder
verletzte Haut oder Schleimhaut,
F indirekte Übertragung, z.B. über
kontaminierte Instrumente, zahntechnische Materialien, Werkstücke oder
F Aerosolbildung mit kontaminiertem
Wasser aus den Behandlungseinheiten
bzw. aus dem Mundraum des Patienten
Zu den Krankheitserregern, die in der
Zahnheilkunde sowohl für Patienten als
auch für das Personal potenziell von Bedeutung sind, zählen z.B.:
Durch Blut übertragene Erreger wie:
F Hepatitis-B-Viren (HBV),
F Hepatitis-C-Viren (HCV),
F HIV.
Überwiegend durch direkten oder indirekten Kontakt übertragene Erreger wie:
F Herpes-simplex-Viren,
F Staphylokokken.
Überwiegend durch Tröpfchen oder Tröpfchenkerne übertragene Erreger wie:
F Bakterien und Viren, die zu Infektionen des Respirationstraktes führen
können oder über diesen ausgeschieden werden bzw. auch solche, die zu
systemischen Infektionen führen
können (z.B. Streptokokken, Influenzaerreger etc.),
F Mycobacterium tuberculosis.
Ob ein Infektionsrisiko im Zusammenhang mit der Anwendung von Wasser aus
Dentaleinheiten durch Legionellen, Pseudomonaden (vor allem P. aeruginosa) und
ubiquitäre (nicht tuberkulöse) Mykobakterien für abwehrgeschwächte Patienten [4,
5, 6, 7, 8, 9] besteht, ist bisher nicht abschließend zu beurteilen (wegen der Einzelheiten wird auf die Ziffer 5 „Wasserführende
Systeme“ verwiesen).
Dieses Dokument ersetzt die Empfehlung der
Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention zu den Anforderungen an die
Hygiene in der Zahnmedizin aus dem Jahr 1998
Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 4 · 2006
Neben diesen exogenen Risiken besteht
ein endogenes Infektionsrisiko durch die
patienteneigene Mundflora [10, 11], auf
das hier nur insoweit eingegangen wird,
als es im Zusammenhang mit zahnärztlichen Eingriffen steht und durch unmittelbare infektionspräventive Maßnahmen beeinflussbar ist.
Aufgrund der dargelegten Infektionsrisiken ist es geboten, für die zahnärztliche
Behandlungstätigkeit Anforderungen an
die Hygiene auf der Basis der potenziellen Übertragungswege zu formulieren (s.
auch [12]).
Besondere hygienische Anforderungen sind bei zahnärztlich-chirurgischen/
oralchirurgischen Eingriffen mit nachfolgendem speicheldichtem Wundverschluss
(z.B. bei Implantationen, Transplantationen von autologem Knochen- oder Bindegewebe, Sinus-Lift-Operationen, Wurzelspitzenresektionen) und in der Regel
bei allen zahnärztlich-chirurgischen/oralchirurgischen Eingriffen bei Patienten mit
erhöhtem Infektionsrisiko einzuhalten [12,
13, 14, 15, 16, 17].
2 Infektionspräventive
Durch eine Anamneseerhebung können
mögliche, vom Patienten determinierte Infektionsrisiken erkannt werden. Sie ist in
regelmäßigen Abständen zu aktualisieren
(Kat. IB) [18].
2.2 Orale Antisepsis
Durch Zahnreinigung und Schleimhautantiseptik wird eine erhebliche Reduktion der mikrobiellen Flora im Speichel
und auf der Schleimhaut erreicht. Dadurch wird auch die Konzentration von
Krankheitserregern im Aerosol vermindert. Deshalb sollte eine Schleimhautantiseptik (z.B. mit Chlorhexidinglukonat,
Poly vidon-Jod oder ätherischen Ölen)
vor der zahnärztlich-chirurgischen/oralchirurgischen Behandlung bei Patienten
mit erhöhtem Infektionsrisiko und bei
allen zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen mit nachfolgendem speicheldichten
Wundverschluss erfolgen (Kat. II) [19, 20,
2.3 Antibiotikaprophylaxe
Die Schleimhautantiseptik ersetzt nicht
eine ggf. indizierte antibiotische Prophylaxe. Hinzuweisen ist besonders auf die diesbezüglichen wissenschaftlichen Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für
Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (siehe
unter www.dgzmk.de) und die Mitteilungen der Paul Ehrlich-Gesellschaft (PEG)
(siehe unter www.p-e-g.org) [22].
3 Infektionspräventive Maßnahmen des Behandlungsteams
3.1 Händehygiene
(Die folgenden Aussagen sind mit der
Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention zur „Händehygiene“ abgestimmt [23].
Für vertiefende Informationen wird auf
diese Fundstelle verwiesen.)
Die Hände des Personals sind das wichtigste Übertragungsvehikel von Krankheitserregern. Deshalb gehört die Händehygiene zu den wichtigsten Maßnahmen zur Verhütung von Infektionen. Sie
dient sowohl dem Schutz des Patienten als
auch dem Schutz des Behandlungsteams
(Kat. IA) [23].
Ringe, Uhren und andere Schmuckgegenstände an Händen und Unterarmen
dürfen bei Untersuchung und Behandlung nicht getragen werden (Kat. IV) [24].
Außerdem wird empfohlen, dass Fingernägel wegen der Gefahr einer Handschuhperforation die Fingerkuppe nicht überragen
(Kat. IB) [12, 23].
3.1.1 Händewaschen
Es gehört zu den allgemeinen Regeln der
Händehygiene, auch vor Arbeitsbeginn
und nach Arbeitsende die Hände mit Wasser und Seifenlotion zu waschen. Händewaschen ist ebenfalls selbstverständlich z.B.
bei sichtbarer Verschmutzung, nach dem
Naseputzen, vor dem Essen sowie nach der
Toilettenbenutzung (Kat. IB) [23].
3.1.2 Hygienische
Eine hygienische Händedesinfektion ist
vor jeder Behandlung, bei Behandlungsunterbrechung, bei Handschuhwechsel und
nach Behandlungsende erforderlich, auch
wenn Handschuhe getragen werden bzw.
getragen wurden (Kat. I A) [23].
Das Desinfektionsmittel wird aus einem dafür geeigneten Spender über die
sauberen und trockenen Hände verteilt
(Innen- und Außenflächen einschließlich
Handgelenk, Flächen zwischen den Fingern und Daumen) und gründlich eingerieben. Besondere Sorgfalt ist auf die Desinfektion der Fingerkuppen und der Nagelfalze zu verwenden.
Als Voraussetzung für eine effektive
Händedesinfektion ist darauf zu achten,
dass die Hände während der vorgeschriebenen Einwirkungszeit mit dem Desinfektionsmittel feucht gehalten werden.
Für eine hygienische Händedesinfektion sind bevorzugt alkoholische Präparate zu verwenden (Kat. IB) [23]. Geeignete
Präparate können entsprechenden Listen
entnommen werden [25].
3.1.3 Chirurgische
Eine chirurgische Händedesinfektion vor
dem Anlegen steriler Handschuhe ist
bei umfangreichen zahnärztlich-chirurgischen/oralchirurgischen Eingriffen und
bei allen zahnärztlich-chirurgischen/oralchirurgischen Eingriffen bei Patienten
mit erhöhtem Infektionsrisiko erforderlich (Kat. II) [23].
Sie umfasst 2 Verfahrensschritte:
F Die Hände müssen zunächst unter Verwendung einer Waschlotion von dem
ggf. an der Oberfläche befindlichen
Schmutz befreit werden. Nach dem Abtrocknen werden Hände und Unterarme mit dem Desinfektionsmittel aus
einem dafür geeigneten Spender für
die vorgeschriebene Einwirkungszeit
(meist 3 Min.) eingerieben und feucht
gehalten. Das Anlegen von sterilen
Handschuhen erfolgt bei trockenen
Händen (Kat. IB) [23].
F Bei einer Aufeinanderfolge kurzer
operativer Eingriffe (Dauer bis zu etwa 60 Min.) mit geringer Kontamination kann auf das Händewaschen vor
der nächsten chirurgischen Händedesinfektion verzichtet werden. Nach Eingriffen von über 1 Std. Dauer sollten
die Hände nochmals gewaschen werden (Kat. II) [23, 24, 25, 26, 27, 28, 29,
30, 31].
dazu gehören z. die bei einem Eingriff mit Blut. IB) [37. 43.und -C-Virus zu veranlassen und dabei die Impfung gegenüber Hepatitis B anzubieten. 37. Bei Entsorgungs. IB) [12. 45.2 Mund-Nasen-Schutz und Augenschutz Zur Verringerung eines Infektionsrisikos durch Mikroorganismen enthaltende Aerosole sowie Blut. Maßnahmen zur HIV-PostexpositionsProphylaxe sind in der jeweilig aktuellen Form auf den Internetseiten des RKI (www. es sei denn. 32].2 Schutz vor Kontamination Der Schutz vor Kontamination umfasst verschiedene Barrieremaßnahmen. Masernvirus. Speichel oder Eiter kontaminiert werden können. 33. 55]. 80]. Die Brille ist nach Kontamination (z. rki. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) werden regelmäßig (zur Jahresmitte) im Epidemiologischen Bulletin [83] veröffentlicht. 47.2. 24]. 77. 79. aerogen (Tröpfchenkerne). 3. die gegen Reinigungsmittel beständig und durchstichfest sind. rationelles Instrumentieren). Bundesgesundheitsbl . III). Haarschutz) muss getragen werden. 35]. z. wenn mit Körperflüssigkeiten oder Sekreten kontaminierte Bereiche oder Oberflächen berührt werden. müssen Schutzhandschuhe getragen werden (Kat. Infektionen in Abhängigkeit davon belegt werden. 53. 41. ungepuderte proteinarme Handschuhe) (Kat.und Reinigungsarbeiten müssen Handschuhe getragen werden. 68. wenn ein Blutkontakt zu erwarten ist. 59]. Weitere Hinweise und vor allem Beratung in Einzelfällen geben Betriebsärzte. IV). die nicht steril aber keimarm sein müssen (Kat II) [12]. Hierfür können Materialien verwendet werden.2. und bei nicht ausreichendem Immunschutz ist die Impfung anzubieten. 54]. 67. Gesundheitsämter und die Ämter für Arbeitsschutz.2. Der vollständige Text kann auch über das Internet unter www. Sie gewährleisten damit wahrscheinlich einen erhöhten Schutz (Kat. ob der Behandler nicht sterilisierte oder sterile Handschuhe getragen hat [81].3 Schutzkleidung Schutzkleidung (Kittel. 64. 33]. 35. Da an die Materialeigenschaften (Qualität) steriler Handschuhe aber erhöhte Anforderungen gestellt werden (z. 72. IV) [24. IB) [55. 3. IV) [24. sollen durch Abdeckung vor Kontamination geschützt werden.4 Beschäftigungsbeschränkungen Infektionsrisiken für Patienten können auch vom zahnärztlichen Behandlungsteam ausgehen.und Speichelspritzer sollen ein geeigneter. IV) [12. 73. Der Allergieprophylaxe muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden (u. Außerdem sollten alle Beschäftigten gegen Diphtherie und Tetanus geschützt sein.1 Schutzhandschuhe Bei Infektionsgefährdung und auch dann. 40. 52. 44. 66. Bei regelmäßiger Behandlung von Kindern sind auch Vorsorgeuntersuchungen gegenüber Bordetella pertussis. 3.de) einsehbar. 36]. Der Arbeitgeber hat für das Personal vor Aufnahme der Tätigkeit eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung gegenüber Hepatitis-B. können unversehrte Handschuhe mit nachgewiesener Beständigkeit gegenüber dem verwendeten Desinfektionsmittel nach einer hygienischen Händedesinfektion weitergetragen werden (Kat. Auch bei anderen tätigkeitsspezifischen Infektionsgefährdungen. Mumpsvirus. IB) [12].: F persönliche Schutzausrüstungen (Kat. Schürze. Zwar kann nach Zahnextraktion bisher kein Unterschied bzgl. 56. 60. minimiert die Verwendung solcher Handschuhe die Übertragung von Mikroorganismen von den Händen der Behandler ins Wundgebiet und ebenso eine Kontamination der Haut der Behandler mit Blut oder Körperflüssigkeiten des Patienten [54]. 3. 62. 33. Sie enthalten alle relevanten Informationen zur Durchführung von Schutzimpfungen.B. 38. IV) [24. Sterile Handschuhe sollten deshalb vor allem bei zahnärztlich-chirurgischen/oralchirurgischen Eingriffen mit nachfolgendem speicheldichten Wundverschluss und bei allen zahnärztlich-chirurgischen/oralchirurgischen Eingriffen bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko getragen werden (Kat. 75. 57.Gesundheitsforsch . 82]. 48.3. ggf. 51]. die die Augen möglichst auch seitlich abdeckt. eine Impfung anzuraten und zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen. Rötelnvirus und Varizella-Zoster-Virus zu veranlassen. es besteht bei dem Beschäftigten bereits eine schützende Immunität (Kat IV) [51]. 32. Der Mund-Nasen-Schutz ist bei Verschmutzung und Durchfeuchtung zu wechseln. IB) [24. 61. 24. 70. 49]. 65. 74. Die Übertragung von Krankheitserregern kann über Blutkontakt. IB) [34.rki.2.Gesundheitsschutz 4 · 2006 | 377 . 51]. F betrieblich-funktionelle Maßnahmen zur Vermeidung von Kontaminationen (Greifdisziplin.4 Abdeckung von Flächen und Gegenständen Schwierig zu reinigende und zu desinfizierende Flächen/Gegenstände und alle Flächen/Gegenstände. Diese genannten Untersuchungen sind Voraussetzung für die Tätigkeit (Kat. 63. 42. 46. Verletzungen an den Händen bedeuten auch beim Tragen von Handschuhen ein erhöhtes Infektionsrisiko [24. geringere Perforationsraten). IV) [24.de in der Rubrik „Infektionsschutz“ beim Stichwort „Impfen“ eingesehen werden. getragen werden (Kat. mit einem desinfektionsmittelgetränkten Tuch) abzuwischen (Kat. a. 3. B. 71. durch Influenza. 50].3 Impfprophylaxe Zur Minimierung eines spezifischen Infektionsrisikos sind Schutzimpfungen die wirksamste präventive Maßnahme. F unfallsichere Entsorgung (Kat.B. F enorale Barrieren (Kofferdamanwendung) (Kat. Handschuhauswahl. 69. 51. IV) [51]. Sofern nur Speichelkontakt bestand. wenn die Berufskleidung bei der Behandlung mit Krankheitserregern kontaminiert werden kann (Kat. 76. 58. IV) [24. F geeignete Absaugtechnik [36.B. sind ggf. Sie sind in der Zahnmedizin sowohl aus Gründen des Arbeitschutzes als auch der Infektionsprävention gegenüber Patienten von Bedeutung (Kat. Hautschutzmaßnahmen. IV) [24. 32. IB. F Abdeckung der unmittelbaren Umgebung des Patienten. dicht anliegender MundNasen-Schutz und eine Schutzbrille. 39. Die Abdeckmaterialien sind nach der Behandlung hygienisch aufzubereiten oder zu entsorgen (Kat. 78. Die Handschuhe sind zwischen der Behandlung verschiedener Patienten zu wechseln (Kat. 3. (Kat. über Tröpfchen und als Schmierinfektionen erfolgen.
IV) [93. 86. Im Folgenden werden allgemein formulierte Anforderungen für die Zahnheilkunde spezifiziert. Unter Berücksichtigung der Angaben des Herstellers sind zur Aufbereitung von bestimmungsgemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommenden Medizinprodukten geeignete validierte Verfahren anzuwenden (Kat.oder HCV-Träger Einschränkungen bei seiner beruflichen Tätigkeit hinnehmen 378 | muss. Gemäß DIN EN ISO 17664 sind die Hersteller verpflichtet. aus der hervorgeht. die gewährleisten. Inspektion. ob Träger von HBV. IV) [24. wenn die gemeinsame Empfehlung des Robert Koch-Institutes und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ unter Berücksichtigung spezieller Erfordernisse der Zahnheilkunde beachtet wird (Kat. ob. Für in der Zahnheilkunde häufig verwendete Produktgruppen finden sich Einstufungshinweise in der . Weiterhin kann es geräteabhängig zu einer Innenkontami- . F Informationen zu den wichtigsten Infektionskrankheiten enthalten die Ratgeber/Merkblätter des Robert Koch-Institutes (www. inwieweit der Betroffene verletzungsträchtige Tätigkeiten ausübt. Hierbei ist auch zu berücksichtigen.rki. Manuelle Reinigungs. von Dentalinstrumenten) dürfen nur Personen beauftragt werden. IB) [94].B. Produktgruppen aufzubereiten sind. bei denen der Betreffende arbeitsfähig ist und durch Schutzmaßnahmen (s. ob ein HBV. Von einer ordnungsgemäßen Aufbereitung kann ausgegangen werden. Ebenso tragen die gemäß STIKOEmpfehlungen durchgeführten Impfungen zur Risikominimierung bei. obliegt im Zweifelsfall dem behandelnden Arzt oder Betriebsarzt.1 Hinweise zu Hand. insbesondere §4 MPBetreibV) sowie die Empfehlung „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ [93. 94. 88. Untersuchungen zur Rückverfolgung bei denjenigen Patienten zu initiieren. o.Empfehlung Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen verhindert im Allgemeinen ausreichend wirksam und sicher eine Übertragung von Erregern vom Personal auf Patienten. dass der Hersteller Angaben zur Aufbereitung zur Verfügung stellen muss [94]. Folgende Überlegungen helfen bei der Beurteilung der Gefahr einer Übertragung vom Personal auf Patienten: F Zahnärzte und Beschäftigte. Dies bedeutet.Gesundheitsschutz 4 · 2006 wie den Angaben des Herstellers abhängig. Mit der Instandhaltung (Wartung. Veränderte Arbeitsbedingungen oder die Einführung neuer Verfahren oder neuer Medizinprodukte erfordern eine Anpassung der Kenntnisse durch entsprechende Unterweisung. Beschäftigungsbeschränkungen einzuhalten sind.) ein Übertragungsrisiko minimiert werden kann. muss eine entsprechende Kennzeichnung des Dentalinstrumentes erfolgen. dass die vorgegebenen Ziele mit dem jeweils durchgeführten Aufbereitungsprozess vor der erneuten Anwendung des Medizinproduktes erreicht werden. sollen keine Patienten behandeln. Art und Umfang der Aufbereitung sind von dem aufzubereitenden Medizinprodukt und seiner vorgesehenen Anwendung so- Bundesgesundheitsbl . wie oft und mit welchem Verfahren die jeweiligen Medizinprodukte bzw. 95]. dass für die Aufbereitung von keimarm oder steril zur Anwendung kommenden Medizinprodukten dokumentierte und reproduzierbare Verfahren anzuwenden sind. IV) [94. Zum Schutz von Patienten und ihres Umfeldes sind ggf. 32. Hilfen bei der Einschätzung. HCV und HIV Tätigkeiten mit Übertragungsgefahr weiter ausüben dürfen.und Desinfektionsverfahren müssen nach dokumentierten Standardarbeitsanweisungen mit auf Wirksamkeit geprüften. ob eine Beschäftigung im Rahmen der bisherigen Tätigkeit auch während einer Erkrankung weiterhin möglich ist oder ggf. In der Literatur haben Übertragungen von HBV und HIV durch Zahnärzte auf Patienten besondere Beachtung gefunden [84]. 94. 4 Aufbereitung von Medizinprodukten Grundlage für die Anforderungen an die Aufbereitung von Medizinprodukten sind das Medizinproduktegesetz (MPG). F Die Beurteilung. IV) [93]. sollte ein Expertengremium angehört werden (Kat. 95]. Tabelle 1 und in den Anhängen. 87. Rubrik „Infektionskrankheiten A–Z“). 92]. 90]. auf das Medizinprodukt abgestimmten Mitteln und Verfahren durchgeführt werden [94]. Die Validierung soll dem Medizinprodukt und seiner Risikobewertung und Einstufung angemessen sein und nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik unter Berücksichtigung des Standes von Wissenschaft und Technik erfolgen. IB) [85. Die Verkehrsfähigkeit wieder verwendbarer Medizinprodukte schließt ein. Ist eine Gefährdung Dritter nicht auszuschließen. Konformitätserklärungen durch den Hersteller von Einmalinstrumenten decken nur den einmaligen Gebrauch ab (Kat. damit bei der Entscheidung über eine erneute Aufbereitung die Anzahl der bereits durchgeführten Aufbereitungen erkennbar ist (Kat. fungizid und viruzid sein [94]. IV) [91]. 95].und Winkelstücken und Turbinen (Übertragungsinstrumenten) Die Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten bedarf aufgrund des komplexen Aufbaues dieser Medizinprodukte einer besonderen Sorgfalt. Angaben zu validierten Aufbereitungsverfahren zu machen.Gesundheitsforsch . die von Infektionsüberträgern behandelt wurden [88. Die verwendeten Desinfektionsverfahren müssen nachweislich bakterizid. 93]. 89. kommen eine Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz. Ausnahmen sind – nach Abwägung der Umstände im Einzelfall – „banale Infekte“ und solche Infektionen/Erkrankungen. Vor einer Entscheidung. Hierzu muss eine Risikobewertung und Einstufung der Medizinprodukte vor der Aufbereitung erfolgen. Instandsetzung und Aufbereitung) von Medizinprodukten (z. Ist vom Hersteller die Anzahl der maximal möglichen Aufbereitungen eines Medizinproduktes festgelegt. Auch Gesundheitsämter können im Einzelfall angesprochen werden. die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (s. Beschäftigungsbeschränkungen oder sogar ein Tätigkeitsverbot durch die zuständige Behörde in Betracht (Kat. die aufgrund ihrer Ausbildung und praktischen Tätigkeit über die erforderlichen speziellen Sachkenntnisse verfügen (Kat. sind von der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten und dem Robert Koch-Institut formuliert worden [85.de. die akut erkrankt sind. 4. 90].
Tabelle 1). wenn erforderlich Desinfektionsmittel).und Innenflächen nach jedem Patienten (Kat. Bei zahnärztlich-chirurgischen/oralchirurgischen Eingriffen mit anschließendem speicheldichten Wundverschluss müssen die Instrumente verpackt und sterilisiert werden und steril zum Einsatz kommen (Kat. 97. muss auf die Wiederverwendung verzichtet werden (Kat. kann auch eine Reinigung durch Ultraschall erfolgen). die das Instrument innen und außen vollständig benetzen und bedecken muss (Herstellerangaben zur Materialverträglichkeit sind zu berücksichtigen). 98. Wenn dies durch manuelle oder maschinelle Aufbereitung nicht zu entfernen ist. Anhang): dokumentierte Freigabe zur Anwendung bzw. Pflege. Zahnsteinentfernungsgeräte) sind unter Berücksichtigung der Herstellerangaben aufzubereiten (Kat. IB) [94. F falls erforderlich Kennzeichnung der Anzahl der Aufbereitungen. Aus Zusatzgeräten mit Austritt von Luft und/oder Wasser sollte nach der Behandlung eines Patienten für mindestens 20 Sekunden Luft und/oder Wasser durchlaufen (Kat.4. 101]. IB) [12].B. F mechanische Reinigung (ggf. Pflege. Flüssigkeiten oder Partikeln (z.und Desinfektionsmittel (dabei sind die Herstellerangaben zu beachten) oder in einem Bohrerbad. 97. kontaminationsgeschützter Transport vom Behandlungsplatz zum Aufbereitungsbereich. 108. 4. F sofortiges blasenfreies Einlegen in eine geeignete Reinigungslösung oder reinigende (nicht fixierende) Desinfektionsmittellösung.Gesundheitsforsch . intraorale Kameras. F Nach Ablauf der Einwirkzeit Spülung der Instrumente. die sich mit thermischen Verfahren reinigen und desinfizieren lassen.Gesundheitsschutz 4 · 2006 | 379 . Aufgrund einer möglichen Kontamination mit Blut sowie der besonderen Schwierigkeiten bei der Reinigung stellen Polierbürsten und -kelche ein spezielles Problem dar.2 Hinweise zu Zusatzgeräten Bei der Reinigung und Desinfektion von Medizinprodukten ist zwischen manueller und maschineller Aufbereitung zu unterscheiden. IB) [94].4 Reinigung und Desinfektion 4. Temperatur und Zeit. Instandsetzung.und Desinfektionsgeräten (RDG) sind. Freigabe zur Anwendung bzw.und Kühlwassers kommen. 110]. kontaminationsgeschützter Transport vom Behandlungsplatz zum Aufbereitungsbereich. F Prüfung auf Sauberkeit und Unversehrtheit. 100.1 Maschinelle Reinigung und Desinfektion Der Arbeitsablauf der maschinellen Reinigung und Desinfektion umfasst in der Regel: F sachgerechte Vorbereitung der Aufbereitung.2 Manuelle Reinigung und Desinfektion Der Arbeitsablauf der manuellen Reinigung und Desinfektion nach Standardarbeitsanweisungen umfasst in der Regel: F sachgerechte Vorbereitung der Aufbereitung. IB) [94. gibt allein eine sorgfältige Reinigung und Desinfektion der Außen. 109. zur staubgeschützten Lagerung (keimarme Medizinprodukte) oder F Verpackung und Sterilisation. IB) [94]. da diese in der Regel mit einem Gemisch aus Blut. F chemische Desinfektion (bakterizid. fungizid und viruzid). 103. den chemischen Verfahren vorzuziehen (Kat. IV) [93]. um Reinigungs. 102.4. Reinigungsmittel. F Reinigung/Desinfektion. Sofern vom Hersteller zugelassen. Eine hinreichende Sicherheit. Zusatzgeräte mit oder ohne Austritt von Luft. zur staubgeschützten Lagerung der verpackten Medizinprodukte (sterile Medizinprodukte) (Kat. F Auseinandernehmen zerlegbarer Instrumente unter Beachtung der Personalschutzmaßnahmen. 98]. Flüssigkeit oder Partikeln verringern Schutzhüllen (Barrieren) die Kontamination [105. 108. Bei manueller Aufbereitung empfiehlt sich die Behandlung in einem Ultraschallbad unter Ver wendung spezieller Reinigungs. dass die in das Innere der Übertragungsinstrumente gelangten Mikroorganismen als mögliche Ursache von Infektionen ausscheiden. 104]. ist eine thermische Desinfektion bzw. Zusätzlich zu dieser Kontamination ist mit einer mikrobiellen Kontamination der Spraywasserkanäle durch Kühlwasser zu rechnen [96. IB) [94.3 Hinweise zu rotierenden und oszillierenden Instrumenten Aufgrund der komplexen Oberfläche von rotierenden und oszillierenden Instrumenten sowie endodontischen Instrumenten sind an die Reinigung und Desinfektion besondere Anforderungen zu stellen (siehe Definition semikritisch B in der . Bundesgesundheitsbl . dass für einige Medizinprodukte gegenwärtig kein geeignetes maschinelles Verfahren der Reinigung und Desinfektion verfügbar ist (siehe auch DIN EN ISO 17664). Übertragungsinstrumente sollten maschinell aufzubereiten sein und müssen thermostabil sein (Kat. F Entfernung grober organischer Verschmutzungen mit Zellstoff. wobei letzterer der Vorzug zu geben ist. 106]. F Prüfung auf Sauberkeit und Unversehrtheit.nation durch den Rücksog des Spray. IB) [94]. F Auseinandernehmen zerlegbarer Instrumente unter Beachtung von Personalschutzmaßnahmen. Bei Zusatzgeräten ohne Austritt von Luft. infektion [107. Instandsetzung. Sterilisation abnehmbarer Geräteteile zu empfehlen. 107. Funktionsprüfung (technisch-funktionelle Sicherheit). 4. Werkstoffe oder des Materials mit geeignetem Wasser. 99. IB) [104]. F Trocknung. soweit nach Art des Medizinproduktes anwendbar. 110]. Spülung und Trocknung im RDG unter Berücksichtigung der Herstellerangaben (Beladungs- muster/Vermeidung von Spülschatten. Thermische Verfahren in Reinigungs. 4. Polymerisationslampen. Daher sind bei der Beschaffung von Instrumenten solche zu bevorzugen. Speichel und Polierpasten benetzt sind. Geräte zur Kariesdiagnostik. Sie erfolgen bevorzugt maschinell mit abschließender thermischer Des- 4. Pulverstrahlgeräte. Tabelle 1 und . 109. F danach je nach Erfordernis (siehe .und Desinfektionsmittelreste zu entfernen. Es wird darauf hingewiesen. Die manuelle Aufbereitung wird durch eine thermische Desinfektion im Dampfsterilisator abgeschlossen (Kat.
Gesundheitsschutz 4 · 2006 Rotierende oder oszillierende Instrumente für chirurgische. – die Anwendungs. bei denen die Aufbereitung ohne besondere Anforderungen (Gruppe A) oder mit erhöhten Anforderungen (Gruppe B) durchgeführt werden muss. sondern nur Verdünnung möglich). extraorale Teile des Gesichtsbogens Schieblehre Ohne besondere Anforderungen an die Aufbereitung Mit erhöhten Anforderungen an die Aufbereitung Mit erhöhten Anforderungen an die Aufbereitung Ohne besondere Anforderungen an die Aufbereitung Kritisch C Semikritisch B Semikritisch A Unkritisch Kritisch B Kritische Medizinprodukte a Semikritische Medizinprodukte a Unkritische Medizinprodukte a Kritisch A Durchdringung von Haut oder Schleimhaut Kontakt mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut Lediglich Kontakt mit intakter Haut Medizinprodukte Risikobewertung und Einstufung in der Zahnmedizin gebräuchlicher Medizinprodukte vor ihrer Aufbereitung Tabelle1 Empfehlung .B.B. empfindliche Oberflächen) und die somit einen erhöhten Aufwand bei der technisch-funktionellen Prüfung erfordern – oder die Anzahl der Anwendungen oder die Aufbereitungszyklen durch den Hersteller auf eine bestimmte Anzahl begrenzt ist. die lediglich mit intakter Haut in Berührung kommen. Blutprodukten und anderen sterilen Arzneimitteln und Medizinprodukte. inneren Geweben oder Organen kommen.Gesundheitsforsch .B. parodontologische oder endodontische (invasive) Maßnahmen Rotierende oder oszillierende Instrumente für allgemeine präventive. bei denen – die Effektivität der Reinigung nicht durch Inspektion unmittelbar beurteilbar ist (z. Semikritische Medizinprodukte: Medizinprodukte. knickempfindliche Medizinprodukte. Kritische Medizinprodukte: Medizinprodukte zur Anwendung von Blut. die die Haut oder Schleimhaut durchdringen und dabei in Kontakt mit Blut. komplexer. Medizinprodukte. schlecht zugänglicher und daher schlecht bespülbarer Oberflächen). Hohlräumen mit nur einer Öffnung (keine Durchspülung. diese Einteilung zu präzisieren (Kat. restaurative oder kieferorthopädische (nichtinvasive) Maßnahmen Ohne Bedeutung für die ZA-Praxis Mit besonders hohen Anforderungen an die Aufbereitung a Unkritische Medizinprodukte: Medizinprodukte. Es ist deshalb erforderlich. parodontologische oder endo dontische Behandlung Übertragungsinstrumente für allgemeine. wegen langer. enger. sind solche Medizinprodukte. parodontologische oder endodontische Maßnahmen Übertragungsinstrumente für chirurgische.380 | Bundesgesundheitsbl . präventive. einschließlich Wunden. IB). die mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut in Berührung kommen. restaurative oder kieferorthopädische Behandlung Zusatzgeräte ohne Austritt von Flüssig. die erhöhte Anforderungen an die Aufbereitung stellen.oder Funktionssicherheit beeinflussende Effekte der Aufbereitung einschließlich des Transportes auf das Medizinprodukt und seine Materialeigenschaft nicht auszuschließen sind (z. Konstruktive und materialtechnische Details des Produktdesigns können erhöhte Anforderungen an die Aufbereitung stellen. Semikritische und kritische Medizinprodukte können weiter eingeteilt werden in solche. restaurative oder kieferorthopädische Behandlung Instrumente und Hilfsmittel für chirurgische. z. insbesondere endständiger Lumina.Zusatzgeräte mit Austritt von Flüssigkeiten und/oder Luft oder Partikeln keiten und/oder Luft oder Partikeln Handinstrumente für allgemeine.
sind nach Reinigung und Desinfektion zu sterilisieren und müssen steril am Patienten angewendet werden. F danach je nach Erfordernis (siehe . 120]. die sicher entsorgt werden müssen. Eine über die üblichen sorgfältig durchgeführten Präventionsmaßnahmen (s. Freigabe zur Anwendung bzw. wann immer möglich. fungizider und viruzider Wirksamkeit zu verwenden. es sei denn.Gesundheitsforsch . § 3 TrinkwV nur Wasser eingespeist werden. 113. Falls kein geeignetes Wasser zum Spülen der Medizinprodukte verwandt wird. 120]. Sterilisationsverfahren (wenn mehrere Verfahren/Geräte zur Verfügung stehen).3) [115. die über entsprechende Erfahrungen und geeignete Möglichkeiten der Infektionsprävention verfügen (Kat. IB) [111]. die Sterilgutlagerfrist ersichtlich sind (Kat. 118. Dampf-Kleinsterilisatoren mit Sterilisationszyklus N sind nur zum Abschluss der Aufbereitung von festen. ggf.de) [117. Dampf-Kleinsterilisatoren mit Sterilisationszyklus B (für verpacktes massives sowie hohles oder poröses Sterilisiergut) erfüllen dieses Anforderungsprofil. zur erneuten Anwendung entweder nach der Reinigung und Desinfektion bzw. Kennzeichnung und Sterilisation. 5 Wasser führende Systeme In Dentaleinheiten darf gem. Anhang): ggf. dass der Dampf über einen geeigneten Filter das Sterilgut erreichen kann und sich am Boden des Containers kein Kondensat sammelt. Sie sind deshalb in Sterilisiergutverpackung zu sterilisieren und steril aufzubewahren oder zur sofortigen Verwendung bestimmt.Funktionsprüfung (technisch-funktionelle Sicherheit). 112. Als Hilfe bei der Auswahl geeigneter Präparate stehen entsprechende Listen zur Verfügung [25]. 4. Patienten mit Verdacht auf oder klinisch wahrscheinlicher Erkrankung an einer übertragbaren spongiformen Enzephalopathie (CJK. im Dampfsterilisator) der Vorzug gegeben werden. 119.) sollten in Einrichtungen behandelt werden. Innerhalb der Praxis ist auf einen kontaminationsgeschützten Transport zu achten.2) [112]. Sterilisierdatum bzw. siehe Tabelle 1). IV) [94]. 4. Salz-/Kalkablagerungen auf den Oberflächen der Medizinprodukte den nachfolgenden Sterilisationsprozess und auch die Funktion von Metallinstrumenten beeinträchtigen. Die Verpackungseinheiten sind möglichst klein zu halten und mit nutzungsrelevanten Kennzeichnungen zu versehen. Der Anwendung von DampfSterilisationsverfahren ist der Vorzug zu geben (Kat.7 Lagerung von Medizinprodukten Instrumente. IB) [119. IB) [94. Dokumentation ermöglichen. der Hersteller kann durch Gutachten nachweisen. auch 10. Die Verpackung soll das sterilisierte Gut vor einer mikrobiellen Rekontamination schützen. bei zahnärztlich-chirurgischen/oralchirurgischen Eingriffen zum Einsatz kommen (kritische Medizinprodukte. 4. Werkstoffe und Material sollen (steril oder unsteril – je nach Erfordernis) verpackt oder unverpackt in jedem Fall aber staubgeschützt sauber und trocken gelagert werden. – falls erforderlich – nach der Sterilisation. Bei Einsatz von Containern/Trays ist sicherzustellen. Bei Neuanschaffung sollen Dampf-Sterilisatoren bevorzugt werden. rki. 114]. Tabelle 1 und . zur staubgeschützten Lagerung (keimarme Medizinprodukte) oder F Verpackung. usw.8 Hinweise zur Infektionsprävention bei Creutzfeldt-JakobKrankheit (CJK) und verwandten Krankheitsbildern Zur Problematik von transmissiblen spongiformen Enzephalopathien (TSE) wird auf die diesbezüglichen Veröffentlichungen aus dem Robert Koch-Institut sowie die Publikation von Smith (2003) verwiesen (www.5 Sterilgutverpackung und Sterilisation Alle Medizinprodukte. vCJK. diese Empfehlung) hinausgehende Verfahrensweise ist nur bei Patienten mit entsprechender Symptomatik bzw.6 Freigabe aufbereiteter Medizinprodukte Die Aufbereitung endet mit der Freigabe des Medizinproduktes zur Lagerung bzw. können z. F falls erforderlich Kennzeichnung der Anzahl der Aufbereitungen. Bei sichtbarer Verschmutzung sollen die Lösungen unverzüglich erneuert werden. geäußertem Verdacht auf das Vorliegen einer TSE entsprechend den oben genannten Veröffentlichungen erforderlich. zur staubgeschützten Lagerung der verpackten Medizinprodukte (sterile Medizinprodukte) (Kat. Für die Instrumentendesinfektion sind Mittel mit nachgewiesener bakterizider. massiven Medizinprodukten in unverpacktem Zustand geeignet (Dampfdesinfektion) (s. Die Dauer der Lagerfähigkeit von sterilisiertem Gut ergibt sich aus der Verpackungs.und Lagerungsart. Durch ein sorgfältiges Trocknen der Instrumente nach der manuellen Aufbereitung können Ablagerungen auf der Oberfläche der Medizinprodukte auf ein unkritisches Maß reduziert werden (s. 4. Reinigungs-/Desinfektionsmittellösungen müssen mindestens täglich erneuert werden. die auch eine sichere Sterilisation der Innenflächen von Hohlkörpern gewährleisten und eine automatische Kontrolle bzw. Bei Dampf-Kleinsterilisatoren mit Sterilisationszyklus S sollte eine schriftliche Bestätigung des Herstellers über das individuell geforderte Leistungsspektrum vorliegen. auch 10. abschließende thermische Desinfektion im Dampfsterilisator und dokumentierte Freigabe zur Anwendung bzw. Einwegmaterialien verwendet werden. dass die Wirksamkeit auch über einen längeren Zeitraum gegeben ist (Kat.Gesundheitsschutz 4 · 2006 | 381 . das den Bundesgesundheitsbl . IB) [94]. Gegen Aufbewahrungsfristen für Medizinprodukte (in Schubladen oder geschlossenen Schränken) in Containerverpackungen oder in einfacher Klarsichtsterilgutverpackung bis zu 6 Monaten und in doppelter Sterilgutlagerverpackung bis zu maximal 5 Jahren bestehen keine Einwände (DIN 58953 – 9). Wann immer möglich soll der thermischen Desinfektion (ggf. IB) [94]. die bestimmungsgemäß die Körperintegrität durchtrennen bzw. Bei der Behandlung dieser Patienten sollten. 116]. Wurden bei der Aufbereitung Abweichungen von einem korrekten Prozessablauf festgestellt. ist das Medizinprodukt nach Behe- bung des Fehlers einem erneuten Prozessdurchlauf zu unterziehen (Kat. Dies sollte bei der Beschaffung von Medizinprodukten (Instrumenten und weiteren Arbeitsmitteln) beachtet werden.B. aus denen Inhalt.
Bei der Kontamination durch Blut/Sekrete des Patienten ist ferner zu differenzieren in F die im Betrieb regelhaft auftretende Kontamination der Absauganlagen und F die retrograde Kontamination der Spülwasserkanäle der Übertragungsinstrumente. . durchzuspülen (Kat. Aufgrund der vorgenannten Bewertung des gegenwärtigen Standes von Wissenschaft und Technik sowie der diesbezüglich geführten Diskussion wird die Untersuchung der folgenden Parameter als geeignet angesehen. 5 TrinkwV a. Das Risiko einer Legionelleninfektion im Zusammenhang mit zahnärztlicher Behandlung ist derzeit aufgrund unzureichender epidemiologischer Untersuchungen nicht sicher zu charakterisieren [4. 140. Liegen keine Anhaltspunkte für Mängel vor. 95]. Hierdurch kann die während der Stagnation entstandene mikrobielle Akkumulation erheblich reduziert werden [12. ein Zusammenhang mit zahnärztlichen Behandlungen nur in Form von Einzelfallberichten vorliegt [122.) sowie die Bestimmung von Legionellen durch ein Labor mit entsprechender Erfahrung. 145]. das Risiko von Gesundheitsschäden durch Verwendung mikrobiologisch unbedenklichen Wassers zu reduzieren [7. F Die Wasser führenden Systeme können potenziell auch retrograd über die Mundflora der Patienten kontaminiert werden [98].T. eine Desinfektion in Abstimmung mit dem Hersteller (Kat. Mehrfunktionsspritzen. entspricht es den allgemein anerkannten Bundesgesundheitsbl . 141. Die Festlegung von Untersuchungsintervallen unterliegt pragmatischen Überlegungen. um so eventuell vorhandene Mikroorganismen zu eliminieren (Kat. 138. für etwa 2 Min. 121. III). können diese Werte hier als Richtwert angesehen werden. inwieweit die in den Geräten eingesetzten Materialien. 125. F Wasser führende Systeme sind zu Beginn des Arbeitstages (ohne aufgesetzte Übertragungsinstrumente) an allen Entnahmestellen. mikrobiellen Kontaminationen in Wasser führenden Systemen in Dentaleinheiten entgegenzuwirken: F Die Angaben der Gerätehersteller sind zu berücksichtigen und die relevanten Betriebsparameter zu kontrollieren (Kat IV) [93. IB) [16]. auch am Mundglasfüller. Da bei gut gewarteten Behandlungseinheiten in der Regel eine Koloniezahl von 100/ml nicht überschritten wird. und soll durch geschultes Personal durchgeführt werden (Kat. III). 142]. 137. Obwohl das Erkrankungsrisiko für gesunde Patienten oder Behandler aufgrund der aus einer Biofilmbildung u.Empfehlung Anforderungen dieser Verordnung entspricht [121]. F Mit Desinfektionsanlagen für die Wasser führenden Systeme der Behandlungseinheiten.Gesundheitsschutz 4 · 2006 Prinzipien der Infektionsprävention. Am Ende des Behandlungstages sollten die Wasser führenden Systeme nach Behandlung des letzten Patienten ebenso gespült werden. Die nachfolgend erläuterten Maßnahmen stellen sowohl einzeln als insbesondere auch in Kombination taugliche Mittel dar. Die eingesetzten Materialien und Produkte sollten die Prüfung nach DVGW Arbeitsblatt W 270 „Vermehrung von Mikroorganismen auf Werkstoffen für den Trinkwasserbereich – Prüfung und Bewertung“ bestanden haben. resultierenden Kontamination des Kühl. F Bei einer Nachrüstung mit Desinfektionsanlagen ist eine bestehende Biofilmbesiedlung zu beseitigen. F Bei Neuanschaffung von Behandlungseinheiten sollten die Hersteller befragt werden. 136. ein Wachstum von Mikroorganismen nicht unterstützen. Eine mikrobielle Kontamination der Wasser führenden Systeme durch die Behandlung des vorangegangen Patienten wird durch Spülen der zuvor im Mund des betreffenden Patienten benutzten Systeme (auch solcher mit eingebauter Rückschlagverhinderung) über ca.und Spülwassers als gering einzuschätzen ist [140. III) [143. die in Kontakt mit Wasser kommen. Bei der Kontamination der Wasser führenden Systeme ist zu unterscheiden zwischen F der Kontamination durch Stagnation des eingespeisten Wassers (Biofilmbildung) und F der Kontamination durch Blut/Sekrete des Patienten. 143]. 20 Sekunden vermindert (Kat. Ultraschall zur Zahnreinigung. den sachgerechten Betrieb einer Dentaleinheit unter dem Aspekt der mikrobiologischen Qualität des Wassers zu überprüfen: Die mikrobiologische Überprüfung (eine Entnahmestelle pro Behandlungseinheit wird als ausreichend angesehen) umfasst die Bestimmung der Koloniezahl bei 36°C (nach Anlage 1 Nr. kann eine Verringerung der mikrobiellen Kontamination des Kühlwassers erreicht werden [130. 124. 129]. Diese Biofilme können in Perioden der Stagnation zu einer z. 132. 131. Diese kolonisieren und vermehren sich an den inneren Wandungen der Wasser führenden Systeme [4. 135]. II) [4]. 144. 134]. deren Wirksamkeit unter praxisnahen Bedingungen nachgewiesen und belegt ist. um einen ge- 382 | eigneten Ausgangszustand als Voraussetzung für eine dauerhafte Keimarmut des Wassers zu erzielen [133. 144]. 16. Die Entnahme der zu untersuchenden Probe erfolgt nach Ablaufen des Wassers über einen Zeitraum von 20 sec. IV) [91].B. 16. Mundspülungen) häufig durch unterschiedliche Mikroorganismen besiedelt [16. für Übertragungsinstrumente. 139]. 141] bzw. höhere Koloniezahlen sprechen für eine ausgedehnte Biofilmbesiedlung und erfordern eine Intensivierung der Spülung vor Patientenbehandlung und ggf.Gesundheitsforsch . 135. 123. 128]. II) [12. 127. Die Kühlsysteme müssen daher den Rücklauf von Flüssigkeiten verhindern. massiven Kontamination des Kühlwassers führen. 132]. F. Aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes sollte der international etablierte Richtwert von unter 1 KBE Legionellen/1ml nicht überschritten werden (Kat. 126. erscheinen Abstände von 12 Monaten sinnvoll. Jeglicher Verdacht auf eine Wasser bedingte Infektion durch zahnärztliche Behand lung muss eine an lass be zo ge ne Nachuntersuchung nach sich ziehen (Kat. U. 122. Auch bei Einhaltung dieses Standards werden die Wasser führenden Systeme z.
die bereits mit Pseudomonas spp. das zur Behandlung hochgradig immunsupprimierter Patienten genutzt wird. 169. Da in der Regel die Mehrfunktionsspritzen der Behandlungseinheiten nicht an sterile Spüllösungen angeschlossen werden können. kolonisiert wird [161. Abformungen. sollten spezielle zahnärztliche Behandlungseinheiten mit sterilem Kühlwasser für die Übertragungsinstrumente vorhalten. die mit einer hochgradigen Neutropenie einhergehen (< 0. Naturgemäß ist diese Aufzählung unvollständig.B. bis die Infektabwehr des Patienten sich wieder erholt hat. Nosokomiale Ausbrüche durch Mundspüllösungen. 168. Da bei Patienten mit Mukoviszidose der Zeitpunkt der Besiedlung mit P. 173]. wenn es mit Speichel oder anderen Körperflüssigkeiten kontaminiert wurde. Es wird empfohlen. die mit gramnegativen Erregern kontaminiert waren. Eine ggf. ist nach jedem Patienten zu erneuern. bedarf es hinsichtlich Reinigung und Desinfektion besonderer Vereinbarungen. 165]. Steroide mit einem Prednison-Äquivalent pro Tag über 0. 157]. z. 172. 151]. danach kontaminierte Flüssigkeiten aus dem Absaugschlauch in die Mundhöhle eines Patienten gelangen und so ein Risiko für eine Infektionsübertragung entsteht [12. Trinkwasser. II). finden auf der Schleimhaut und den Atemwegen immunsupprimierter Patienten günstigere Bedingungen für eine dauerhafte Kolonisation und nachfolgende Infektion vor als bei Gesunden [146. Behandlungszentren. Technische Modifikationen der Absaugkanülen (durch eine zusätzliche Belüftung) können möglicherweise die Gefahr eines Unterdrucks beim Festsaugen ohne wesentliche Beeinflussung der Saugleistung vermindern. die regelhaft hochgradig immunsupprimierte Patienten betreuen. HIV infizierte Patienten im Stadium AIDS.. dass alle als kontaminiert anzusehenden Materialien und zahntechnischen Werkstücke aus dem zahnärztlichen Bereich erst nach Reinigung und Desinfektion mit geeigneten Verfahren abgegeben werden (Kat. g. 154. muss unbedingt vermieden werden. II). Für die Gewährleistung der Materialverträglichkeit sind hierzu die Angaben der Hersteller zu beachten. II) [12. 166.Gesundheitsschutz 4 · 2006 | 383 . 167. 170. Aus diesem Grund muss auch bei Patienten mit Mukoviszidose steriles Kühlwasser für die rotierenden Instrumente zur Anwendung kommen (Kat. Durch Untersuchungen konnte auch gezeigt werden. 158. da eine Superinfektion durch andere Serotypen möglich ist und zu einer Exazerbation der Erkrankung führen kann [164. dass es unter bestimmten Umständen zu einem Rückfluss von abgesaugtem Kühlwasser. IB) [94].5.a. erforderliche antibakterielle Chemoprophylaxe sollte an die Besiedlung des Patienten mit resistenten Isolaten angepasst werden. sind beschrieben worden [149. eines Lymphoms oder intensive Chemotherapie eines soliden Tumors). müssen Behandlungseinheiten. IB) [16. Bei allen Behandlungen muss deshalb darauf geachtet werden. dass es durch die Schwerkraft zu einem Rückfluss kontaminierter Flüssigkeiten aus dem Absaugschlauch kommen kann. 155. 6 Reinigung und Desinfektion von Abformungen und zahntechnischen Werkstücken Bei zahntechnischen Werkstücken. Bei Verwendung eines Wasser-Luft-Gemisches aus den Mehrfunktionsspritzen sollte eine Isolierung durch Kofferdam erfolgen. 160]. sind als mikrobiell kontaminiert anzusehen und müssen so behandelt werden. Wasser aus zahnärztlichen Anlagen. Abformungen. Zahntechnische Werkstücke. 173].Gesundheitsforsch . 170. 171. Wangen.a. IB). das z. cepacia für die Langzeitprognose von erheblicher Bedeutung ist. wenn eine Absaugkanüle (vor allem der Suctor) durch angesaugte Weichgewebe (z. wenn dies möglich ist. 163].oder Zungenschleimhaut) verschlossen wird. 169. die für die Behandlung der Grunderkrankung verantwortlich sind (Kat. 147. Beschäftigten im zahntechnischen Labor oder von Dritten während des Transportes ausgeschlossen ist (Kat. 167.2 Absauganlagen Im Schrifttum wird darauf hingewiesen. besiedelt sind. Kann bei einem hochgradig immunsupprimierten Patienten eine zahnärztliche Intervention nicht aufgeschoben werden. mit Desinfektionsanlagen für die Wasser führenden Systeme ausgestattet sein. aeruginosa oder mit B. Patienten unmittelbar vor oder in den ersten 100 Tagen nach einer Stammzelltransplantation. die zwischen Zahnarztpraxis und zahntechnischem Labor ausgetauscht werden. 166.5 mg/kg für 4 Wochen oder 5 mg/kg über mehr als 5 Tage). „Bissnahmen“ u. II). 172. Patienten.1 Besondere Anforderungen für Patienten mit Immunsuppression Im Spülwasser der Dentaleinheit vorhandene Pseudomonas spp. 168a]. IB). 5. IB) [153. wenn der Absaugschlauch oberhalb des Patienten geführt wird (und die Saugleistung gering ist) [12.5 x 109/L). Beispiele für in diesem Sinne hochgradig immunsupprimierte Patienten sind Patienten mit angeborenen Immundefekten. 148]. 162.B. dass der Patient im Verlauf medizinischer Interventionen mit Pseudomonas spp. Bundesgesundheitsbl . sollte die Maßnahme in enger Absprache mit den Ärzten durchgeführt werden. Die verantwortlichen Ärzte sollten im Einzelfall das mit der Intervention verbun- dene Risiko abwägen und sich eigenverantwortlich für oder gegen den Einsatz steriler Spüllösungen zur Kühlung der rotierenden Instrumente entscheiden (Kat. dass eine Infektion von Patienten. Dies gilt auch für Patienten. „Bissnahmen“ u. 168]. die nach einer Organtransplantation oder aus anderen Gründen hoch dosiert mit Steroiden oder mit anderen Immunsuppressiva behandelt werden (Cyclophosphamid basierte Protokolle wie das Fauci-Schema. dass durch die Haltung des Saugers und des Saugschlauches ein schwerkraftbedingter Rückfluss von abgesaugten Flüssigkeiten in den Mund des Patienten verhindert wird (Kat. Gründen sterile Lösungen zu benutzen (Kat. in Wasserbädern zur Temperierung von Wachsplatten oder Abformmaterialien benutzt wird. 156. infiziert bzw. 159. Cryptosporidien [152] und Legionellen sein (Kat. 171. sofern eine solche bekannt ist (Kat.B. Patienten während einer intensiven antineoplastischen Chemotherapie (Induktionsbehandlung einer Leukämie. IV) [12. solchen. muss aufgrund dieser Befunde nach übereinstimmender Expertenmeinung frei von Pseudomonaden. Bei umfangreichen zahnärztlich-chirurgischen/oralchirurgischen Eingriffen und bei allen zahnärztlichen Behandlungen bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko sind zur Kühlung aus den o. Blut und Speichel in die Mundhöhle eines Patienten kommen kann. Das Wassergefäß ist vor erneuter Befüllung zu desinfizieren (Kat. mit denen regelhaft hochgradig immunsupprimierte Patienten behandelt werden. 150.
Chemikalien. medizinisch-technische Geräte und Einrichtungsgegenstände im Bereich der Patientenversorgung) zu desinfizieren.2 Röntgenbereich Kontaminierte Teile der Röntgeneinrichtung sind nach jedem Patienten zu desin- 384 | fizieren.B. die mit besonders infektiösen oder gefährlichen Erregern kontaminiert sind (z. Benutzte Schutzkleidung ist in ausreichend widerstandsfähigen und dichten Behältern/Säcken getrennt nach Art des Waschverfahrens (thermisch oder chemothermisch) zu sammeln (Kat. Gezielte Desinfektionsmaßnahmen sind notwendig. Sammlung. wenn eine sichtbare Kontamination des Fußbodens mit Blut. Weitere gezielte Desinfektionsmaßnahmen können notwendig werden. Transport und Bereitstellung zur Entsorgung). Die Entsorgung von kontaminierten Einmalinstrumenten bzw. ist bei geringem Abfallaufkommen (wie z.1 Einrichtungsgegenstände im Behandlungsbereich Die Effizienz der Reinigung und der Desinfektion hängt auch von der Beschaffenheit der Oberflächen ab. dass die Oberflächen abwaschbar und desinfektionsmittelbeständig sind (z.B. darauf zu achten.Gesundheitsforsch .und Gefahrgutrechts (Kat. IB) [174]. Näheres regelt die Richtlinie über die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitswesens der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) [50]. sofern sie getrennt gesammelt werden und kein Blut oder schädliche Verunreinigungen enthalten oder mit diesen kontaminiert sind. 8 Waschen von Berufsund Schutzkleidung Berufskleidung ist eine berufsspezifische Arbeitskleidung ohne spezifische Schutzfunktion gegen schädigende Einflüsse. 175]. Kupplungen und Köcher der Absauganlagen sind im Greifbereich nach jedem Patienten außen zu desinfizieren (Kat. in Zahnarztpraxen) eine besondere Zuordnung zu einem Abfallschlüssel des Europäischen Abfallverzeichnisses im einzelnen nicht erforderlich. 174. gegebenenfalls Vorbe- Bundesgesundheitsbl . Funktionssteuerung über Fußanlasser. Enorale Röntgenfilme sollen derart verpackt sein. IB) [174]. Infektionsschutz-. Schutzkleidung schützt den Träger bzw. Schläuche. andere Personen auf ein Minimum reduziert werden. die Berufskleidung auch im Haushalt zu waschen. Gegen die stoffliche Ver wertung von Glas. Eine ordnungsgemäße Entsorgung setzt eine praxisgerechte. IB) [174]. von Filmen und fotografischen Papieren) bestehen keine hygienischen Bedenken. Arbeitsschutz-. IV) [24. Täglich ist am Ende des Behandlungstages eine Flächendesinfektion aller Arbeitsflächen vorzunehmen.3 Fußböden Für Fußböden der Behandlungsräume ist am Ende eines Arbeitstages eine Feuchtreinigung ohne Zusatz von Desinfektionsmitteln ausreichend. Bei sachgerechter Behandlung gehen von ihnen keine größeren Gefahren aus als von ordnungsgemäß entsorgtem Siedlungsabfall. Die Oberflächen von Einrichtungsgegenständen und medizinisch-technischen Geräten in Bereichen der Patientenversorgung müssen daher glatt. Soll- . ist sie wie Schutzkleidung zu wechseln und zu behandeln (Kat. dass die Berufskleidung mit Krankheitserregern kontaminiert wurde. IV) [24]. durchstich. dichten und erforderlichenfalls feuchtigkeitsbeständigen Einwegbehältnissen zu sammeln. Besonders für Neuanschaffungen wird empfohlen.Gesundheitsschutz 4 · 2006 handlung. Metall. Berufskleidung kann in der Praxis oder von Wäschereien gewaschen werden. 7. 7. wenn eine sichtbare Kontamination auch patientenferner Flächen (einschließlich Fußboden) mit Blut. Kunststoff oder anderen Materialien (z. der offenen Lungentuberkulose oder des Milzbrandes). abnehmbare Absaugschläuche u. Abfälle.Empfehlung 7 Flächendesinfektion und Reinigung Hinsichtlich einer ausführlichen Beschreibung der „Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen“ wird auf die Mitteilung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert Koch-Institut verwiesen [174]. ä. dass Verletzungs. 7. Gezielte Desinfektionsmaßnahmen sind notwendig. IB) [174]. Es bestehen aus hygienischer Sicht keine Bedenken. Nach der Behandlung eines jeden Patienten sind die durch Kontakt oder Aerosol kontaminierten patientennahen Oberflächen (Zahnarztelement. IB) [174]. Speichel oder anderen potenziell infektiösen Sekreten oder eine besondere Risikosituation vorliegt (Kat. Darüber hinaus sind landesrechtliche Regelungen über Andienungs. abnehmbare Kupplungen der Absaugschläuche bzw. IB) [174].und bruchsicheren Behältnissen oder durch Einbetten in eine feste Masse geschehen. Papier. für spitze. überschaubare und transparente Handhabung der Abfälle voraus (getrennte Erfassung an der Anfallstelle. IV). Folientastaturen. Falls davon auszugehen ist. Materialien muss so erfolgen. Grundlage für die ordnungsgemäße Entsorgung sind die Bestimmungen des Abfall-. Assistenzelement.B.und Untersuchungsräumen sind in ausreichend widerstandfähigen. die Berufskleidung vor einer Kontamination. Dies kann z. IB) [12. Abfälle aus Behandlungs.B. die vor dem Transport zu verschließen sind.). 9 Entsorgung Der Praxisinhaber hat die Maßnahmen zur Abfallentsorgung im Hygieneplan festzulegen. dass sie nach der Entnahme aus der Mundhöhle desinfiziert werden können (Kat. Speichel oder anderen potenziell infektiösen Sekreten vorliegt (Kat. Erregern des hämorrhagischen Fiebers.und Gesundheitsrisiken für das Behandlungsteam bzw. scharfe oder zerbrechliche Gegenstände in verschließbaren. Alle Desinfektionsmaßnahmen sind als Wischdesinfektion durchzuführen (Kat. fallen normalerweise in der Zahnarztpraxis nicht an. 176].B.und Überlassungspflichten zu beachten. wenn eine sichtbare Kontamination auch patientenferner Flächen (einschließlich Fußboden) mit Blut. Speichel oder anderen potenziell infektiösen Sekreten oder eine besondere Risikosituation vorliegt (Kat. Werden diese nicht besonders überwachungsbedürftigen Abfälle im Rahmen der regelmäßigen Restabfallabfuhr öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern zur Beseitigung überlassen. abwischbar und insbesondere an den Kontaktstellen zur Bedienung leicht zu reinigen und zu desinfizieren sein (Kat.
32. sind nicht gemeint und fallen nicht unter die Anforderungen des AS 18 01 03*. zur Ver. 11. IV) [51] 10. Um die Wirkung solcher Verfahren nachzuweisen.Gesundheitsforsch . IB) [94].und Entsorgung. sicher verschlossenen Behältnissen (Kennzeichnung „Biohazard“-Symbol) gesammelt und der Verbrennung in einer zugelassenen Anlage zugeführt werden. OPAbdeckungen. gilt für sie der Abfallschlüssel (AS) 18 01 03*. regelmäßig auf Aktualität überprüft und bei Bedarf geändert werden. Betriebsärzte und/ oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit beratend hinzuzuziehen (Kat. 2 Infektionsschutzgesetz können Zahnarztpraxen. Reinigungsmittelchemie) und des ordnungsgemäßen Ablaufs auf Übereinstimmung mit den Standardarbeitsanweisungen z. IV) [24. Watterollen. sofern diese keine Hohlräume haben). Bei Umbaumaßnahmen in bestehenden Praxen sollten die baulichen Verhältnisse soweit wie möglich diesen Anforderungen angepasst werden. durch Aufzeichnung relevanter Prozessparameter (chargenbezogene Dokumentation). Diese Unterweisungen müssen regelmäßig wiederholt und dokumentiert werden (Kat. IV) [24. Die manuelle Reinigung und Desinfektion erfolgt nach Standardarbeitsanweisungen unter Berücksichtigung der Angaben des Herstellers von Reinigungschemikalien und Desinfektionsmitteln (s. vorgefertigte Rahmenhygienepläne lediglich zu übernehmen. Körperteile und Organabfälle sind einer gesonderten Beseitigung ohne vorherige Vermischung mit Siedlungsabfällen zuzuführen (AS 18 01 02). aber unverzichtbare Prüfung ist z. Nicht zu den Körperteilen im Sinne dieses Abfallschlüssels zählen extrahierte Zähne. an ihre Entsorgung werden aus infektionspräventiver Sicht besondere Anforderungen gestellt. auch oben und [94]). Hygieneplan und Betriebsanweisungen (Verfahrensanweisungen. zahntechnisches Labor) handelt es sich im Sinne der BioStoffV um nicht gezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen. des Personals und Dritter vor Infektionsgefahren (Kat. Arbeitsanweisungen) zu kombinieren (Kat. Die Beach- tung der festgelegten Verhaltensregeln und Maßnahmen ist zu überprüfen. 11 Bauliche Anforderungen Neben den gesetzlichen Bestimmungen in der Arbeitsstättenverordnung und den Arbeitsstättenrichtlinien sind bestimmte bauliche Anforderungen zu beachten. F periodische Prüfungen/Wartung nach Angaben des Herstellers bei maschineller Reinigung und Desinfektion (Kat. dichten.1 Hygieneplan Die im Hygieneplan festzulegenden Maßnahmen dienen in der Regel gleichermaßen dem Schutz der Patienten. 51]. Auf der Grundlage der geforderten Gefährdungsbeurteilung sind in Betriebsanweisungen und einem Hygieneplan für die einzelnen Arbeitsbereiche und Tätigkeiten Verhaltensregeln und Maßnahmen zur Reinigung.1 Behandlungsraum/-räume In Behandlungsräumen müssen Waschplätze mit warmem und kaltem Wasser Bundesgesundheitsbl . durch das Gesundheitsamt infektionshygienisch überwacht werden [91]. wie z. die in der Regel der Schutzstufe 2 zuzuordnen sind [24. damit zahnärztliche Behandlungen unter hygienisch einwandfreien Bedingungen durchgeführt werden können.2 Überwachung von Reinigungsund Desinfektionsverfahren für Medizinprodukte Reinigung und Desinfektion sollten bevorzugt thermisch-maschinell erfolgen (insbesondere unter dem Aspekt der Inaktivierung von HBV und praxisrelevanter Einwirkzeiten bevorzugt bei Temperaturen von mindestens 90°C).B. müssen ein für die zu sterilisierenden Medizinprodukte geeigneter Sterilisator ver wendet werden und eine Über wachung der den Prozessablauf bestimmenden Parameter erfolgen. wenn der Praxisinhaber andere. Sie müssen entweder vor der Entsorgung desinfiziert (Verfahren mit dem Wirkungsbereich ABC) oder in geeigneten. Vielmehr müssen derar tige Vorgaben dem eigenen Tätigkeitsbereich angepasst. 51]. bei der Planung von Zahnarztpraxen einen Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin. 10.h. Es wird empfohlen. Übersicht 1 fasst die wesentlichen Voraussetzungen für einen sachgerechten Betrieb von Dampf-Kleinsterilisatoren tabellarisch zusammen. kontaminierte Tupfer. 51]. IV) [51]. Beschäftigte müssen bei der Einstellung.B. d. Virushepatitis). Für eine effektive Infektionsprävention ist zwischen den Behandlungsbereichen und anderen Bereichen eine räumliche Trennung sinnvoll [12].B. Desinfektion und Sterilisation. Es reicht nicht. bei Veränderungen im Aufgabenbereich und bei Einführung neuer Arbeitsmittel oder –verfahren durch geeignete Erläuterungen in den Hygieneplan eingewiesen werden.Gesundheitsschutz 4 · 2006 | 385 . in denen invasive Eingriffe vorgenommen werden. 10. zum Tragen von Schutzausrüstung sowie Anweisungen für Notfälle und für die arbeitsmedizinische Vorsorge festzulegen. F Überwachung der Verfahrensvoraussetzungen (z. Es ist möglich. Abweichungen von den Anforderungen können auch dann zulässig sein. Arztpraxen und Praxen sonstiger Heilberufe. F chargenbezogene Routineprüfungen (einfachste. In der Zahnheilkunde (Zahnarztpraxis. die visuelle Kontrolle der aufbereiteten Medizinprodukte. 10 Qualitätssicherung Nach § 36 Abs. Der Hygieneplan muss für die Beschäftigten zur Einsichtnahme ausliegen oder ausgehändigt werden (Kat. Kontaminierte trockene Abfälle aus Einzelfallbehandlungen entsprechend erkrankter Patienten (AIDS. ebenso wirksame Maßnahmen trifft.3 Überwachung von Sterilisationsprozessen Die Sterilisation ist ein so genanntes spezielles Verfahren. bei dem die Wirksamkeit nicht durch direkte Kontrolle und Prüfung am Produkt vor dessen Anwendung bestätigt werden kann. Die . III).B.ten diese dennoch vorkommen. Die Qualität der maschinellen Reinigung und Desinfektion wird sichergestellt durch: F Abnahmeprüfung von RDG.
Eignung der Aufstellungsbedingungen. • Beleg über die Eignung der Sterilisationsparameter. Leerkammerprüfung/Prüfung mit Testbeladung). auch Installations-/Betriebsqualifikation (Kommissionierung)) • Beleg über die Eignung des Sterilisators für die zur Sterilisation vorgesehenen Medizinprodukte (s.B. Zur Ablage von intraoralen Röntgenfilmen und Hilfsmitteln für die Aufnahmetechnik (Watterollen. • Dokumentation der kritischen/relevanten Prozessparameter (messtechnische Überwachung der Verfahrensparameter: Temperatur. IV) [24]. z. Dampfdurchdringungstest nach Angaben des Herstellers). (ggf. erfordern einen höheren Aufwand bei der Leistungsbeurteilung sowie ggf. (s. Es müssen geeignete Spender für Händereinigungsmittel und für Händedesinfektionsmittel sowie Handtücher zum einmaligen Gebrauch zur Verfügung stehen. 11. 11. „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ [94]. vorhanden sind) ist mindestens ein Spender für Händedesinfektionsmittel anzubringen (Kat.und Druckverlauf/Dauer der Plateauzeit. Foto. Die Wasserarmaturen sowie die Spender für flüssige Mittel müssen ohne Handberührung benutzt werden können (Kat. Sind mehrere Behandlungsplätze in einem Behandlungsbereich angeordnet. Lumina.B. Dichtigkeit der Versiegelung).B. • Darlegung des Vorgehens bei Abweichungen vom korrekten Prozessverlauf/SOP.B.B. Prozessbeurteilungssystem (DIN EN 13060. In Aufwachräumen (sofern diese erforderlich bzw. IV) [24]. . komplexe Verpackung. IB) [174]. Helixtest (DIN EN 867-5). kritische Parameter sind z. • Nachweis über die Einweisung/Unterweisung des mit der Bedienung betrauten Personals. Die Maximalbeladung ist nicht zwingend die schwierigste Beladung). Chargenbezogene Routineprüfungen und Chargendokumentation (Überprüfung und Dokumentation des vollständigen und korrekten Prozessverlaufes. bei Kritisch B Produkten mit PCD. Kontrolle des Speisewassers und des Behälters (z. Arbeitstägliche Routineprüfungen nach Herstellerangaben • (z. gemäß Angaben des Geräteherstellers) sollen periodische Prüfungen bestätigen. die nach jeder Behandlung desinfiziert werden. Dichtungen. Desinfektion und Sterilisation) und die Abfallentsorgung festgelegt werden. • Vorliegen der Bedienungsanleitung/Gebrauchsanweisung.und Meßtechnik) .2 Röntgenraum/-bereich In diesem Bereich ist mindestens ein Spender für Händedesinfektionsmittel anzubringen (Kat. Sofern in einem Behandlungsbereich mehrere Behandlungsplätze installiert sind – z. II) [174]. Sie können ggf. Dies gilt auch für die Außenflächen von eingebauten Einrichtungen und Einrichtungsteilen. 1) Sterilisatoren. Raumlufttechnische Anlagen sind in der Zahnmedizin nicht notwendig. Zur Absenkung der Raumtemperatur können Klimageräte installiert werden. Filmhalter. Sichtprüfung von Kammer und Dichtung auf ordnungsgemäßen Zustand. Patientenliegen müssen Oberflächen haben. II) [24]. • Sichtprüfung: Überprüfung der Verpackung auf Trockenheit und Unversehrtheit (z. bei denen eine Luftentfernung erforderlich ist (mindestens Chemoindikator Klasse 5 (DIN EN ISO 11140-1). • Benennung/Dokumentation der schwierigsten/repräsentativen Beladung (z. Durch Einsatz von Trays kann eine Kontamination von Oberflächen vermieden werden [174]. DIN EN ISO 11140-1). möglichst weitgehende Standardisierung von Beladungen) 386 | Bundesgesundheitsbl .3 Aufbereitungsraum/-bereich. 3) Konfiguration = Sterilisiergut in Sterilgutverpackung bei definiertem Beladungsmuster (hier wären Angaben des Herstellers des Sterilisators zu geeigneten Konfigurationen außerordentlich hilfreich. DIN EN 13060(1)) und der Medizinprodukte (DIN EN ISO 17664) sowie Risikoeinstufung der Medizinprodukte(2)). • Überprüfung der Kennzeichnung.B. zu desinfizieren und flüssigkeitsdicht sein. sachkundiges und eingewiesenes/unterwiesenes Personal).Gesundheitsforsch .B. • Beleg über die Eignung der Betriebsmittel beim Betreiber (z. eine Nachrüstung.Empfehlung Übersicht 1 Wesentliche Anforderungen an den Betrieb von Dampf-Kleinsterilisatoren (s. sind Trennwände schon aus psychologischen Gründen empfehlenswert. Kinnstützen) müssen Ablageflächen vorhanden sein. Nachweis der Luftentfernung/Dampfdurchdringung bei Medizinprodukten. bei Kritisch A Produkten: ohne PCD (Process Challenge Device). (ggf. die technisch die Anforderungen der aktuellen Norm (DIN EN 13060) nicht erfüllen.Gesundheitsschutz 4 · 2006 gut erreichbar in der Nähe des Behandlungsplatzes vorhanden sein. • Angaben des Herstellers zu notwendigen Kontrollen/geeigneten Prüfkörpern. Leercharge. richtige Auswahl des Sterilisationsprogrammes (Zyklus) in Abhängigkeit vom Sterilisiergut/ Beladung). 2) s. die leicht zu reinigen und zu desinfizieren sind (Kat. dass sich keine unbeabsichtigten prozessrelevanten Veränderungen ergeben haben. • Nachweis der regelmäßigen Wartung gemäß Herstellerangaben (z. in Kliniken oder kieferorthopädischen Praxen – müssen an jedem Behandlungsplatz – auch für das Assistenzpersonal – gut erreichbare Desinfektionsmittelspender vorhanden sein (Kat. • Chargenkontrolle (Prozessindikator). gegebenenfalls Darlegung der Äquivalenz/Gleichwertigkeit der konkreten Beladung mit geprüften Referenzbeladungen bei typgleichen Sterilisatoren unter Angabe geeigneter mitgeführter Chemoindikatoren und Prüfkörper. Vorliegen von erforderlichen Sicherheitseinrichtungen) (ggf.B. Porosität/Textilien. • Dokumentation der Freigabeentscheidung durch autorisiertes (benanntes.B. Abfallentsorgung Es muss ein eigener Bereich für die Aufbereitung von Medizinprodukten (Reinigung.B. Speisewasser definierter Qualität. Vakuumtest. mit der Wartung zeitlich koordiniert werden. • Einsatz von Behandlungsindikatoren (Klasse 1. Anhang B)). Regel. auf Menge und Eignung)). große Masse. Die Fußböden müssen feucht zu reinigen. In angemessenen Zeitabständen (z. Angaben des Herstellers des Sterilisators (CE-Zeichen. auch Leistungsbeurteilung) • Geeignete Darstellung der zur Anwendung kommenden Medizinprodukte/ Konfigurationen(3).
M. Das Auslegen von Zeitschriften und Aufstellen von Pflanzen ist hygienisch unbedenklich. M. Sie prüft in angemessenem Umfang unter besonderer Berücksichtigung möglicher Risiken der Medizinprodukte. 2 IfSG). Die Empfehlungen wurden ehrenamtlich und ohne Einflussnahme kommerzieller Interessengruppen im Auftrag der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention bearbeitet von J. IV) [51]. Düsseldorf. z. durch das Gesundheitsamt infektionshygienisch überwacht werden. R. errichtet. (Bestandschutzregelungen siehe Arbeitsstättenrecht) [178].5 Personalräume Für das Personal ist ein Pausen-/Umkleideraum – bei Bedarf auch mit Möglichkeiten zur Aufbewahrung von Speisen und Getränken – vorzusehen. bund. betrieben. Die Über wachung der Hersteller.4 Wartezimmer/-bereich Die Ausstattung sollte leicht zu reinigen sein. die Ärzte und Zahnärzte verpflichten. arbeitsmedizinischen und hygienischen Regeln zu beachten. besondere Anforderungen fest. Berlin. die für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten erforderlichen Maßnahmen zu treffen und dabei den Stand der Technik. Buhtz. A. 11. Nassauer. G.de). Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren sind nach dem Siebten Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) mit allen geeigneten Mitteln zu verhüten. 2 IfSG können „Zahnarztpraxen sowie Arztpraxen und Praxen sonstiger Heilberufe. dass diese Empfehlungen grundsätzlich medizinischer Standard sind und den Stand von Wissenschaft und Technik wiedergeben. Das Robert Koch-Institut veröffentlicht im Rahmen seiner Amtsaufgaben (§ 4 IfSG) [91] „Richtlinien“ und „Empfehlungen“. In Behandlungs. Für Fragen zum medizinischen Arbeitsschutz sind in der Regel die Fachkräfte für Arbeitssicherheit.und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) legt für Abfälle. IV) [51].Gesundheitsschutz 4 · 2006 | 387 . Die zuständige Behörde trifft die zur Beseitigung festgestellter oder zur Verhütung künftiger Verstöße notwendigen Maßnahmen. Das Kreislaufwirtschafts. für andere aufbereitet werden. 11. 11. LAGA-Richtlinie. Betreiber und Anwender von Medizinprodukten ist in § 26 MPG geregelt. für Patienten nicht zugängliche Toiletten mit Waschbecken. sowie sonstige Einrichtungen und Gewerbe. H. IV) [51]. IV) [50. Unger (für das RKI).“ Weitere Regelungen zum Infektionsschutz finden sich in einigen Bundesländern in den Gesetzen über den öffentlichen Gesundheitsdienst. Danach unterliegen Betriebe und Einrichtungen. in denen Medizinprodukte hergestellt. Ge mäß Ar beits stät tenver ord nung [178] sind die allgemein anerkannten sicherheits-technischen.de).B. Gemäß § 36 Abs.….rki. Die Ausführungsbestimmung dazu ist die sog. Düsseldorf. Arbeitsmedizin. Es ist jedoch davon auszugehen. Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet den Arbeitgeber. einer Leistungsbewertungsprüfung unterzogen.baua. dass keine gefährlichen Gase. Der Wechsel der persönlichen Kleidung gegen die Berufskleidung erfolgt im Pausenraum oder gegebenenfalls in einem gesonderten Umkleideraum. Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) und dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) sind in bestimmten Lebenssituationen Beschäftigungsbeschränkungen oder -verbote zu beachten. die Erreger übertragbarer Krankheiten enthalten oder hervorbringen können.und Aufbereitungsbereichen sind die Einnahme von Speisen und Getränken und das Rauchen aus hygienischen Gründen unzulässig (Kat. Dabei muss eine Trennung der persönlichen Kleidung von sauberer und benutzter Berufskleidung möglich sein. Sie sind an öffentliche wie private Einrichtungen oder Personen adressiert. Seifenspender und Einmalhandtüchern zur Verfügung stehen (Kat. Dämpfe oder Schwebstoffe freigesetzt werden und Hautkontakte mit gefährlichen Stoffen vermieden werden. klinisch geprüft. bei denen durch Tätigkeiten am Menschen durch Blut Krankheitserreger übertragen werden können. Betriebsärzte und auch die Ämter für Arbeitsschutz und Stellen der Gewerbeaufsicht zuständig (http://www. die „Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention“ (§ 23 Abs. die Arbeitgeber verpflichtet für jeden Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen und danach die verfügbaren Schutzmaßnahmen sicherzustellen.6 Toiletten Dem Personal müssen gesonderte. 94]. ausgestellt. verpackt. ob die Voraussetzungen zum Inverkehrbringen und zur Inbetriebnahme erfüllt sind [95].Gesundheitsforsch . Pausenräume dürfen nicht mit Schutzkleidung betreten werden (Kat. Berlin. in denen invasive Eingriffe vorgenommen werden. ihren Beruf gewissenhaft auszuüben und sich dabei über die für ihre Berufsausübung geltenden Vorschriften zu unterrichten. die auch Teil der Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention ist (http://www. Die Unfallverhütungsvorschriften der zuständigen Unfallversicherungsträger (§ 15 SGB VII) müssen den Beschäftigten in jeder Praxis für eine Einsichtnah- me zugänglich sein und sind für diese unmittelbar geltendes Recht. Becker (Leiter der Arbeitsgruppe). Hygiene sowie sonstiger gesicherter Erkenntnisse des Arbeitsschutzes zu berücksichtigen. Mielke. Bonn. Hilger. Nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sind die Arbeitsverfahren vorrangig so zu gestalten. angewendet oder Medizinprodukte. Die Heilberufs-(Kammer-)Gesetze der Länder enthalten Regelungen. die bestimmungsgemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommen. Exner. Bundesgesundheitsbl . Die wichtigste Vorschrift für den medizinischen Arbeitsschutz ist die Biostoffverordnung (BioStoffV) [51].Arbeitsabläufe sind in „unreine“ und in „reine“ zu trennen (Kat. Sie haben keine unmittelbare rechtliche Verbindlichkeit. Damit ist ein Abweichen davon nur mit guter Begründung angeraten [1]. 12 Rechtliche Rahmenbedingungen Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden durch Gesetze und Verordnungen von Bund und Ländern sowie autonomes Recht der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung beschrieben. in den Verkehr gebracht. Martiny. insoweit der Überwachung durch die zuständigen Behörden. D.
van Steenberghe D (2001) The intra-oral translocation of periodontopathogens jeopardises the outcome of periodontal therapy. 7. Winkler L (1991) Kofferdam in Theorie und Praxis. Eur J Oral Sci 112: 412-418 Hollbrook WP (2001) Bacterial infections of oral soft tissues. Grün L. Regensburger K. Bauer E. Lomax AM (1996) Assessment of the risk of glove puncture during oral surgery procedures. Korik I. 19. DeGroot-Kosocharoen J. Bundesarbeitsblatt 11. Dtsch Zahnärztl Z 22:1183 Bundesgesundheitsbl . Quintessenz Verlag Berlin 37. J Hosp Infect 15: 301-309 29. J Clin Oncol 23:1125-1135 Becker J. Mielke M (2000) Rechtsgrundlagen zum Infektionsschutz im Krankenhaus . (2003) Differences in antimicrobial activity of four commercial 0. Brühl P. 20.baua. Kamann WK (1999) So legen Sie effizient einen Kofferdam. Dtsch Zahnärztl Z 18:118 46.PSA-BV). Crott K (1969) Über den Keimgehalt des Turbinensprays. Kilpatrick HC (1974) Works implification in dental practice. Tonne E. et al. Böhme W. J Am Dent Assoc 119:141-144 35. Technische Regel Biologische Arbeitsstoffe.) (1998) Anforderungen an Handschuhe zur Infektionsprophylaxe im Gesundheitswesen. 49:593 47. Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (Hrsg. Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Benutzung persönlicher Schutzausrüstung bei der Arbeit (PSA-Benutzungsverordnung . Stand: 31.12% chlorhexidine mouthrinse formulations: an in vitro contact test and salivary bacterial counts study. Jenkins S. Ragain JC Jr. MMWR 38:377-382. Santacruz I. 11. Int Dent J 48: 359-368 Pankhurst CL (2003) Risk assessment of dental waterline contamination. Infect Control Hosp Epidemiol 19:407-463 Szymanska J (2005) Exposure to bacterial endotoxin during conservative dental treatment. Br Dent J. 8. 14. (1996) Multiparametric analysis of waterline contamination in dental units. Bauer TM. Korniewicz DM. 388 | Nassauer A. et al. et al. et al. (2003) Effect of various chlorhexidine regimens on salivary bacteria and de novo plaque formation. Hospital Infection Control Practices Advisory Committee. Lenk V. MMWR: 42 31. Field EA (1988) A physical and microbiological evaluation of the re-use of non-sterile gloves. Sheldrake MA (1989) The efficacy of the rubber dam as a barrier to the spread of microorganisms during dental treatment. Br Dent J 168:67-71 . et al. 5. Gen Dent 50:190-195 Szymanska J (2004) Risk of exposure to legionella in dental practice. Bundesgesundheitsbl 43: 459-465 Bolyard EA. Meyer H (1959) Turbine und Hygiene. 6. Williams WW. Dezember 2003 26. 387-388 56. (1993) Examination gloves as barriers to hand contamination in clinical practice. J Hosp Infect 20:153-162 58. 195: 591-594 Pederson ED. Burke FJ. Lynch P. Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) (2002) Richtlinie über die ordnungsgemässe Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes (LAGA-Merkblatt). J Hosp Inf 15: 73-82 61. Befunderhebung.und Kieferkrankheiten. Dtsch Zahnärtzl Z 16:1233 50. Dietzel W. (1996) Meine Hände sind sauber. 10. Zschunke E (1977) Untersuchungen zur räumlichen Aerosolausbreitung bei der Turbinenanwendung.und höchsttourigen Bohrmaschinen.de Rubrik Datenbanken 34. Ofner E. Biostoffverordnung (BioStoffV). (1993) Reduction of viable bacteria in dental aerosols by preprocedural rinsing with an antiseptic mouthrinse. hier: Vierter Abschnitt „Persönliche Schutzausrüstung“. Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (2000) Händehygiene. (1990) An epidemiological study assessing the relative importance of airborne and direct contact transmission of microorganisms in a medical intensive care unit. Portele K (1966) Infektionsgefahr und Schutzmassnahmen bei der Präparation mit Turbinengeräten. Quintessenz Verlag Berlin 2: 25-33 Sekino S. Pawelzik J (2002) Anamnese. Ann Agric Environ Med 11: 9-12 Walker JT. Portele K (1967) Turbine und Keimstreuung. Zbl Hyg Bakt (Serie B) 138:130 44. Laughon BE. A review of the literature.rki. Bagg J. ZM 89 (15): 1786 36. Casewell M.Gesundheitsforsch . 4. 9. Pittet D. Coyle MB. Riethe P (1960) Über die Infektionsmöglichkeit bei der Anwendung von luftgetriebenen Schnellstlaufgeräten. 3. Miller CH. 16. Butz A. Cochran MA. Barker GR (1990) A laboratory assessment of the antimicrobial effectiveness of glove washing and re-use in dental practice. (2004) Microbiological evaluation of dental unit water systems in general dental practice in Europe. Seifert ST (2000) Untersuchung des bakteriellen Infektionspotenzials dentaler Aeorosole. Dokumentation. Warum soll ich sie desinfizieren? Leitfaden zur hygienischen Händedesinfektion. Bradshaw DJ. Nurs Res 38:144-146 60. Phillips I (1977) Hands as route of transmission for Klebsiella species. Tablan OC. et al. Philpott-Howard JJ. Marburg 38. Olsen RJ. et al. 13. Baggett FJ. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (1988) Perspectives in disease prevention and health promotion update: universal precautions for prevention of transmission of human immunodeficiency virus. Bundesgesundheitsbl 43:230-233 24. Br Dent J 165:321-324 57. RR-17) Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (1998) Anforderungen an die Hygiene in der Zahnmedizin. Simecek JW (2002) Waterline biofilm and the dental treatment facility: a review. Uzel NG. Bundesgesundheitsbl 41:363-369 Chiarello LA.Anmerkungen für die Arbeitsmedizin. Ryge G (1969) Studies on dental aerobiology. Auflage:68-88 Barbeau J. (1992) A clinical evaluation of glove washing and re-use in dental practice. Bacterial aerosols generated during dental procedures. Coulter W. zuletzt geändert durch Art. Philadelphia 40. Bartley J (2001) Prevention of blood exposure in healthcare personnel. Prim Dent Care 10: 5-10 Pankhurst CL. Furgang D. Dierickx K. Langer H. (1999) Bacterial contamination of the hands of hospital staff during routine patient care. Burke FJ. Tanguay R. MMWR: 52 (No. Goldmann L. Chemotherapie Journal 13: 46–105 23. Wiesbaden mhp-Verlag 27. Benzer H. Infect Control 9:28-36 28. JAMA 270: 350-353 54. Woods RG (1998) Microbial contamination of dental unit waterlines: the scientific argument. Ramberg P. Bodmann KF (2004) Empfehlungen zur kalkulierten parenteralen Initialtherapie bakterieller Erkrankungen bei Erwachsenen. Mund.2004. Wilson NH (1990) The incidence of undiagnosed punctures in non-sterile gloves. Seminars in Infection Control 1:30-43 Wahl G (2003) Grundprinzipien enoraler Operationen. Jones JM (1989) Permeability of latex and vinyl gloves to water and blood. In: Zahnärztliche Chirurgie. et al. Liste der nach den Richtlinien für die Prüfung chemischer Desinfektionsmittel geprüften und von der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie als wirksam befundenen Desinfektionsverfahren. Dtsch Zahnärztl Z 24:189 und 870 45. unter besonderer Berücksichtigung der Infektionsgefährdung bei der Verwendung der hoch. et al. Curr Opin Dent 1:404-410 Quirynen M. J Dent Res 48:49-56 41. Larson E (1989) Integrity of vinyl and latex procedure gloves. Bagg J. Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) (2004) Berufsgenossenschaftliche Vorschrift (alt: Unfallverhütungsvorschrift) „Grundsätze der Prävention BGV A1. München. Reitemeier B (1990) Untersuchungen zur Ausbreitung des Sprayrückpralls bei unterschiedlichen Arbeitsbedingungen. Bauer E. Faucher E. Vogel F.de 25.und höchsttourigen Bohren und Schleifen. 15. BGBl 1996 I:1841 33. et al. Dunn HM. De Soete M. Johnson NW. Dharan S. 17. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 82:18-21 62. BGBl. Dtsch Zahnärtzl Z 15:353 48. Larson E (1988) A causal link between handwashing and risk of infection? Examination of the evidence.de 51. 8 der Verordnung zur Anpassung der Gefahrstoffverordnung vom 29.hvbg. Stone ME. Eichner K (1963) Experimentelle Untersuchungen beim hoch. Zahnärztl Praxis 17: 91 43. I: 3807 52. Saunders. Am J Infect Control 17:196-201 59. 12. Arch Intern Med 159:821-826 30. Applied and Environmental Microbiology 62: 3954–3959 Rolston KV (2005) Challenges in the treatment of infections caused by gram-positive and gram-negative bacteria in patients with cancer and neutropenia. (1998) Guideline for infection control in healthcare personnel. Urban & Fischer. Krankenhaushygiene/Hospital Hygiene (2). siehe auch www. Fine DH. In: Curriculum Zahn-. Touveneau S. 4. J Clin Periodontol 28:499-507 Centers for Disease Control and Prevention (2003) Guidelines for Infection Control in Dental HealthCare Settings.Gesundheitsschutz 4 · 2006 42. Diss. Mazzarella MA. Just HM. Micik RE. BGBl 1999 I:5060. Adam D. mhp-Verlag. Br Med J 2:1315-1357 32. Siehe: www. Siehe: www. Finney M. Miller RL. (2003) Prevalence of legionella waterline contamination and Legionella pneumophila antibodies in general dental practitioners in London and rural Northern Ireland. DIN EN 455-1: 2001-01 und 455-2: 2001-01 Medizinische Handschuhe zum einmaligen Gebrauch 55. Am J Dent 6: 219-221 22. hepatitis B virus. Zahn-Mund-Kieferhlkd 78:621-627 39. Borneff M (1986) Hygiene-Probleme in der zahnärztlichen Praxis unter besonderer Berücksichtigung der Dentaleinheiten. 18. J Clin Periodontol 30: 307-314 21. Centers for Disease Control and Prevention (1993) Recommended infection-control practices for dentistry. Roldan S. Tschamer H (1961) Überblick über die Gefahren einer gesundheitlichen Schädigung des Zahnarztes durch seinen Beruf. et al.Empfehlung Literatur 1. and other bloodborne pathogens in health-care settings. Stomat DDR 27:440 49. 2. J Clin Periodontol 30: 919-925 Herrera D. TRBA 250 (2003) Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Ann Agric Environ Med 12: 137-139 Pankhurst CL. et al. Limaye M. Wiesbaden 75-78 53. Martin MV.12.
Verfahren. Tuber Lung Dis 76:318-323 Bundesgesundheitsbl . Theis AB (1996) Glutaraldehyde permeation: choosing the proper glove.Gesundheitsschutz 4 · 2006 | 389 . Lindberg M. Molinari JA. Hamilton K. J Clin Periodontol 25:607-611 98. USA 114.de 93. Pauli G. Philadelphia. Honey JR. Checchi L. August 1994. MedR Nr 3:140-145 88. et al. Int J Oral Maxillofac Surg 30:550-554 82. J Endodontics 23:731-734 110. www.und HIV-Infektion von Patienten durch medizinisches Personal. Übertragungsgefahr auf Patienten durch infiziertes Personal. Clark A (1989) The use of various handwashing agents to decontaminate gloved hands. and asepsis in dentistry [Chapter 53]. Desinfektion – Konservierung. Gerlich HW (2004) Hepatitis B und C. Tsang MH. Epidemiologie. J Am Dent Assoc 125:196-198 71. Kotilainen HR. Am J Dent 6:27-31 112. Trawick EG. J Am Dent Assoc 124:59-62 101. (1993) Permeability of latex gloves after contact with dental materials. Boe RK (1992) Cross-infection risks associated with current procedures for using high-speed dental handpieces. Dent Update 5:180-186 118. Fischer JH. Neeb JM (1993) Presence of microorganisms in used ultrasonic cleaning solutions. USA and Polysience Publications. Baumann MA. Br Dent J 190:377-380 79. (1993) Bacteriological analysis of high-speed handpiece turbines. Davidson WM. Smith A (2003) CJD and the dentist. Schwimmer A. I: 1963. Smith A (2004) Dental treatment of a patient in the new ‚at-risk‘ category for CJD. Cheung LK. Appl Environ Microbiol 66:3363-3367 124. Hicks ML (1997) Effect of heat sterilization on the torsional properties of rotary nickel-titanium endodontic files. Montebugnoli L. Schulze-Röbbecke R. Bradshaw DJ. Arch Intern Med 149:2749-2753 66. Appleton SS. EpidBull 30 84. Fischeder R. Millward TA. Cohen ME. et al. et al. Quality control procedures and implications for health care workers. Infektionsschutzgesetz (2000) BGBl I:1045-1077 92. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 87:184-188 104. Tung LK (2001) An evaluation of complications following dental extractions using either sterile or clean gloves. D. Rapisarda E. Am J Orthod Dentofacial Orthop 104: 224-229 76. Checchi L. Trinkwasserverordnung (TrinkwV) BGBI I 2001: 959 122. Mombelli A. Inc. Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) Empfehlungen zur Prävention der nosokomialen Übertragung von Hepatitis B Virus (HBV) und Hepatitis C Virus (HCV) durch im Gesundheitswesen Tätige. I: 2304 96. NDRI-PR 92-03. Pankhurst CL (2005) The effect of infection-control barriers on the light intensity of light-cure units and depth of cure of composite. Filho IB. Cottone J (1989) Prevalence of perforations in disposable latex gloves during routine dental treatment. Schiffner U (1998) Defekthäufigkeit an Einmalhandschuhen nach längerer Behandlungsdauer. Jordan SL. Quintessence Int 22:949-959 80. Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) BGBl I 2002:3397-3404 94. Washington. Merchant VA. Am J Dent 5:95-96 68. Mellstrom GA. sterilization and antisepsis in health care. Jamal A. Bundesgesundheitsbl 45:376-394 121. Lewis DL. Reschauer. Andersen HK. Conti S. Zentbl Hyg Umweltmed 201:555-562 77. Miller CH. Scheel KT. Bundesgesundheitsbl 41:279-285 120.63. Prim Dent Care 12: 61-67 107. Monroe SB (1992) Performance and durability of autoclavable dental highspeed handpieces. Inc. Block SS ed. Palenik CJ (2001) Sterilization. Riggen SD. Champlain. Bössmann K (1999) Auswirkungen Europäischer Normen auf Dampf-Klein-Sterilisatoren für die Zahnmedizin. Murray CA. 5th ed. Chow LK. disinfection. Johnson PA (1998) Glove perforation during surgical extraction of wisdom teeth. Pitten FA. Gen Dent 43:22-26 72. Kramer A (1998/99) Untersuchungen zur wiederholten Desinfizierbarkeit von Einweghandschuhen während des Tragens. J Hosp Infect 57:184-185 119. Brewer A. et al. Hofmann F (2001) Zur HBV-. EpidBull 3:15-16 91. Bundesgesundheitsbl 47:369-378 89. Richards JM. Sheldrake MA. Am J Infect Control 24:67-69 74. EpidBull 30: 221-223 86. Diagnostik und Prävention unter besonderer Berücksichtigung der Risikominimierung einer iatrogenen Übertragung durch Medizinprodukte. Crawford JJ. Lancet 340:1252-1254 99. Br Dent J 163:152-154 123. Mills SE. Broderius C (1988) Control of cross-infection risks in the dental operatory: prevention of water retraction by bur cooling spray systems. N. sterilization and preservation. BGBl. del Rio CE (1998) Microscopic evaluation of three endodontic files preand postinstrumentation. Miller CH. Otis LL. Infection 28:388-392 69. Sydiskis RJ.Gesundheitsforsch . Dent Mater 16:139-144 75. Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) (2001) Empfehlungen zur Verhütung der Übertragung von Hepatitis-C-Virus infiziertes Personal im Gesundheitsdienst. Bundesgesundheitsbl 44:1115-1126 95. Heeg P. Simon D. Quintessenz 50:631-635 116. HCV. Maass G (1998) Zur Beschäftigung von infektiösen Mitarbeitern im Gesundheitsdienst. Stuttgart New York 115. Erkennung. Ständige Impfkommission (STIKO) (2005) Empfehlungen der ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut. Contact Dermatitis 26:163-170 73. PA Lippincott Williams & Wilkins: 1049-1068 113. J Am Dent Assoc 116:685-687 102. Brinker JP. (1995) Dental units: an environmental study of sources of potentially pathogenic mycobacteria. J Endodontics 21:451-455 111. Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) (1999) Zur Verhütung von Hepatitis-B-Virusinfektionen im Gesundheitsdienst. Verderame RA. Guggenheim B. J Oral Maxillofac Surg 45:319-323 83. Br Dent J 166:11-13 67. EpidBull 34:251-253 90. Burke FJ. Gesetz über Medizinprodukte (MPG) vom 2. Leonard DL. et al. Patton LL. (2000) Microbial biofilm formation and contamination of dental-unit water systems in general dental practice. Müller P.C. Bennett AM. Association for Professionals in Infection Control and Epidemiology. Ciesielski C. Schreier E (1999) Zur Problematik der nosokomialen Übertragung von HIV. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 88: 343-347 108. Campbell TL. Fiehn NE. Rutala WA (1998) Disinfection. Douglas CWI. Iffland R (2000) The permeability of dental procedure and examination gloves by an alcohol based disinfectant.dvv-ev. Dtsch Zahnärztl Z 44:661-663 78. Avato JL. Georg Thieme. D‘Achille C (1991) Evaluation of the permeability of latex gloves for use in dental practice. Euro-Normen und Empfehlungen (III). Rath B. Pippin DJ. Leonardo R. Charlton DG (1999) Performance of high-speed dental handpieces subjected to simulated clinical use and sterilization. et al. Samaritani S (1998) Contamination of the turbine air chamber: a risk of cross infection. ErgoMed 3:70-74 85. Task Force vCJK am Robert Koch-Institut (2002) Die Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK). (2000) Assessing the effectiveness of direct digital radiography barrier sheaths and finger cots.) Arbeitsmedizin im Gesundheitsdienst Band 11:201-209 87. Kramer A (2000) The integrity of latex gloves in clinical dental practice. Martin MV (1987) The significance of the bacterial contamination of dental unit water systems. 5. McHugh S (2001) An assessment of the incidence of punctures in latex and non-latex dental examination gloves in routine clinical practice. Massoumi M. Avery CM. Marianos D. Arens M. Gantz NM (1989) Latex and vinyl examination gloves. Jacobs M (2002) Der kranke Arzt: Virale Hepatitiden im Gesundheitswesen – Möglichkeiten und Pflichten zur Vermeidung der Übertragung von Personal auf Patient aus arbeitsrechtlicher Sicht. Stößel (Hrsg. Bradley DV Jr. zuletzt geändert durch Art. Wilkinson S (2003) The mechanical and microbiological integrity of surgical gloves. Spangberg LS (1995) The endodontic file is a disposable instrument.Y. Wiehl P (1999) Sterilisation in der zahnärztlichen Praxis: Definitionen. Larsen T (1999) Effect of steam sterilization inside the turbine chambers of dental turbines. 109 V vom 25. J Am Dent Assoc 118:321-324 65. Walsh S. J Am Dent Assoc 124:38-44 97. (1993) Lack of evidence for patient-to-patient transmission of HIV in a dental practice. Adams D (1989) Permeability studies on protective gloves used in dental practice. Pauli G (1998) Krankenversorgung und Instrumentensterilisation bei CJK-Patienten und CJK-Verdachtsfällen. Tripi TR. Herdemann G. Nassauer A. Weber KK (1987) Efficacy of face masks in preventing inhalation of airborne contaminants. Hodson NA. Kuehne JC. Guido G (1999) Effect of sterilization on the cutting efficiency of rotary nickel-titanium endodontic files. Lewis DL. Aufl. Hjort A. Bethesda. insbesondere chirurgische Instrumente. (1992) Cross-contamination potential with dental equipment. J Am Dent Assoc 131:463-467 106. Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (2001) Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten. Disinfection. Morgan DJ. J Endodontics 24: 461-464 109. MD: Naval Dental Research Institute 103. Silvaggio J. Stenman E. BGBl. Kazemi RB. Pickett T (1992) Microbial penetration of gloves following usage in routine dental procedures. Wallhäuser KH (1995) Praxis der Sterilisation. Bonaccorso A. Hokett SD. Evers SP (1995) Prevalence of glove perforations during double-gloving for dental procedures. J Am Dent Assoc 130: 1301-1311 105. Pitten FA. Barr CE (1994) Efficacy of double gloving to prevent inner glove perforation during outpatient oral surgical procedures. Stowers MF. Walker JT. Esberard RM. Ruiz F. Gooch B. Boman A (1992) Permeation and destructive effects of disinfectants on protective gloves. Feldmann C. Kuehne JS. Dunne SM. Schweiz Monatsschr Zahnmed 109:1061-1072 117. ANZ J Surg 73:140-143 70. November 2003. J Clin Microbiol 30:401-406 100. Regelungen und Empfehlungen zur Infektionsprävention. Br Dent J 167:62-65 81. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 86: 23-25 64. In Hofmann.
baua. Clarkson JE. In: Cottone JA. J Hosp Infect 56:297-304 133. Exner M. siehe auch www. Stützner D (1987) Leginella pneumophila: Seroepidemiologische Untersuchung bei Zahnärzten und zahnärztlichem Personal in Österreich. Singh R. (2000) Antibiotic therapy against Pseudomonas aeruginosa in cystic fibrosis: a European consensus. Short and long-term effects of flushing. I: 2179. Wolinsky LE (1999) Disinfection and monitoring of dental water lines. Molinari JA. Fulford MR. frequency and extent of bacterial contamination of dental unit water systems. Fiehn NE. Rubrik Praxis/Arbeitsstätten . Gornik V (2004) Parasitic zoonoses transmitted by drinking water. Epidemiol Infect 99:159-166 142. Johnston MA (1994) Microbial contamination of dental units water lines. Perl TM (2004) Chapter 60. Miller C (1996) Back flow in low-volume suction lines may lead to potential cross-contamination. Sefton AM. Detsch SG. Velly AM. et al. Int J Prosthodont 17:165-171 170. Filippi A (2005) [Dental care of patients with leukemia]. Lupi-Pegurier L. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 96(2):136-140 149. Cancer 104(1):205-12 148. Schwartzbrod L. et al (2005) Risk factors for infections with multidrug-resistant Pseudomonas aeruginosa in patients with cancer. Infect Control Hosp Epidemiol 24(5 Suppl): 6-52 165. EWGLI Meeting. Tabaqchali S (1985) Gastrointestinal colonization and septicaemia with Pseudomonas aeruginosa due to contaminated thymol mouthwash in immunocompromised patients. et al. Dtsch Zahnärztl Zeitschr 56:118-121 135. O´Donnell MJ. Ohmagari N. Jensen ET. (1987) Widespread Legionella pneumophila contamination of dental stations in a dental school without apparent human infection. Bierhenke R.Empfehlung 125. Owall B. Prevost AP (1998) Cross-contamination potential of saliva ejectors used in dentistry. Bagga BS. Dolci G (2004) A between-patient disinfection method to control water line contamination and biofilm inside dental units. Appl Environ Microbiol 69:3412-3420 159. J Hosp Infect 40:303-311 167. Schmage P (2002) Zur Verbesserung der mikrobiologischen Wasserqualität in zahnärztlichen Behandlungseinheiten. Quintessence Int 26:331-337 130. Mascher F. Gen Dent 47:152-156 145. Siegel J (2004) Infection control in cystic fibrosis. Fayle SA.4. Ann Agric Environ Med 10:151-157 160. Whitehouse RL (1993) Possibility of cross-contamination between dental patients by means of the saliva ejectors. (2005) Prevention and control of health care-associated waterborne infections in health care facilities.) Hospital Epidemiology and Infection Control. Terezhalamy GT (1996) Infection control in dental radiology [Chapter 15]. eds. Schweiz Monatsschr Zahnmed 115(4):308-315 147. Pollard MA (1996) Decontamination of dental unit water systems: a review of current recommendations. Muller-Bolla M. Campbell TL. Gill OM. Santiago JI. Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (1995) Anforderungen der Hygiene an die Wäsche aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes. Lau B. Terezhalamy GT. Worthington HV. Kocikowski R (1981) Zahnärztliche Einheiten als Kontaminationsquellen für Pseudomonas aeruginosa. Rajan S. Jorgensen MG. Br Dent J 157:98-101 127. (2001) Verhinderung der Keimbesiedelung des Kühlwassersystems in zahnärztlichen Behandlungseinheiten. Schmage P. Hanna H. (2003) Microbial diversity of biofilms in dental unit water systems. Wolinsky LE. Bartzokas CA. Geist RY. Centers for Disease Control and Prevention (2000) Guidelines for preventing opportunistic infections among hematopoietic stem cell transplant recipients. 30:453-458 169. 3rd Edition ed. (1997) Epidemiology of Pseudomonas aeruginosa in cystic fibrosis and the possible role of contamination by dental equipment. ZMK 80:550-560 134.Gesundheitsforsch . die Wäscherei und den Waschvorgang und Bedingungen für die Vergabe von Wäsche an gewerbliche Wäschereien – Anlage zu den Ziffern 4. Singh R. Philpott-Howard JN. JADA 109:712-716 137. Bradshaw DJ. 2nd ed Baltimore. Heard SR. et al. Am J Infect Control 33(5 Suppl 1):26-40 155. Bagga BS. ten Bokum L. Saiman L. J Am Dent Assoc 124: 611-615 168a Mielke M. Marsh PD (2003) Microbiological evaluation of a range of disinfectant products to control mixed-species biofilm contamination in a laboratory model of a dental unit water system. Pankhurst CL. Sofou A. Singh N (2004) Chapter 59. Lajoie L. Huntington MK. Neumann K. Arbeitsstättenverordnung (ArbstättV) mit zugehörigen Arbeitsstättenrichtlinien (ASR). J Hosp Infect 6(4):369-378 150. In: Mayhall C (ed. Saiman L (2002) Pulmonary infections in patients with cystic fibrosis. Leclerc H. J Hosp Infect 59:348-360 176. et al. Postl U (1992) Legionellen in Dentaleinheiten – ein hygienisches Risiko? Dtsch Zahn Mund Kieferheilkd Zentralbl.) Hospital Epidemiology and Infection Control. Wohlschlaeger A (2004) Prevention and treatment of mucositis: a guide for nurses.3 und 6. Gen Dent 45:528-535 136. Philadelphia Baltimore New York: Lippincott Williams & Wilkins: 1011-1070 158. Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (2004) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen. Pupwani J (1984) Contamination of dental cooling water with oral microorganisms and its prevention.de. Kramer A. Fiehn NE (2002) In vitro study of transmission of bacteria from contaminated metal models to stone models via impressions. et al. Polack NL (1998) Incidence of oral complications and application of a preventive protocol in children with acute leukemia. et al. Bundesgesundheitsbl 47:698-704 153. Bolla M (2004) A survey of disinfection of irreversible hydrocolloid and silicone impressions in European Union dental schools: epidemiologic study. Scheid RC. Merchant VA (1992) Update on disinfection of impressions. Luck PC. Bundesgesundheitsbl 47: 51-61 175. In: Mayhall C (ed. Zbl Hyg Bakt (Serie B) 185:164-170 141. Bierhenke R. Cosgrove S. Clin Oral Investig 6:161-165 171. Coleman DC (2005) Bacterial contamination of dental chair units in a modern dental hospital caused by leakage from suction system hoses containing extensive biofilm. Fitzgibbon EJ. Practical infection control in dentistry. et al. Clin Oral Investig 6:166-170 172. Montebugnoli L. Seidel S. Giwercman B. Graviss L. Br Dent J 181:369-372 128. Oppenheim BA. et al. Infection Control and Prevention in Hematopoetic Stem Cell Transplant Patients. Stephenson JR. Med. Richards MA. Eden OB (2003)Interventions for preventing oral mucositis for patients with cancer receiving treatment. Chersoni S. et al. Clin Prev Dent 12:9-12 139. Lee TK. Coulter W. (1995) Bacterial contamination of the water supply in newly installed dental units. J Calif Dent Assoc 20:31-35 174. Szymanska J (2003) Biofilm and dental unit waterlines. Spec Care Dentist 18(5):189-193 151. Prati C. J Pediatr Oncol Nurs 21(5):281-287 152. Meurman JH. Exner M. Semin Respir Infect 17(1): 47-56 Bundesgesundheitsbl . Giardiasis and cryptosporidiosis. J Hosp Infect 36(2):117-122 163. Chamonix 126. J Am Dent Assoc 127:611-615 168. protheses. Anderson AW. Dei-Cas E (2002) Microbial agents associated with waterborne diseases. Larsen T.4 der Richtlinie Krankenhaushygiene und Infektionsprävention.Gesundheitsschutz 4 · 2006 164. Sebelli P. Rosen S. Walker JT. Murphy RA. Levy-Polack MP. Waltimo T. MD: Williams & Wilkins: 229-238 178. Watson CM. Geist JR (2003) Necrotizing stomatitis: report of 3 Pseudomonas aeruginosa-positive patients. Owall B (2002) Contamination level of alginate impressions arriving at a dental laboratory. Johnson A. J Calif Dent Assoc 29:679-684 132. Falkner FR. Barbeau J. Saiman L. 80:341-346 146. Dtsch Zahnärztl Z 36:819-824 129. (2005) Evaluation of the potential risk of occupational asthma in dentists exposed to contaminated dental unit waterlines Prim Dent Care 12:53-59 143. Beck FM (1990) Reduction of CFUs in high-speed handpiece water lines over time. Jatzmwank L (2005) Zahnärztliche Absauganlagen – ein potenzieller Übertragungsweg für Hepatitisviren. Exner M (2003) Hygiene und Mikrobiologie – unter besonderer Berücksichtigung der Wasserversorgung. (1984) The source. vom 12. Conway SP. Doring G. Waked EJ. Hyg Med 28:483-494 390 | 144. Larsen T. 3rd Edition ed. Heijerman HG. Br Dent J 179:93-96 173. Nergiz I. et al. Galiano A. Siegel J (2003) Infection control recommendations for patients with cystic fibrosis: microbiology. J Am Dent Assoc 109:712-716 138. Ojeniyi B. Reitemeier B. Crit Rev Microbiol 28(4):371-409 156. Colin SO. Huggett R. Tuttlebee CM. Gordon S. Cochrane Database Syst Rev 3:CD000978 161. Eur Respir J 16(4):749-767 162. (1984) Contamination of dental unit cooling water with oral microorganism and its prevention. Gauthier C. D`Angelo M (2004) Contamination by Legionella spp of dental unit water systems: preliminary results from a survey in al Local Health Authority in Northern Italy. BGBl. Smith DL. Williams HN. and casts. Nosocomial Infections in Solid Organ Transplant Recipients. MMWR Recomm Rep 49(RR-10) 154. ADA 1991 guidelines. Murphy RA. Barasch A. Christen S. Jagger DC. (2001) Controlling biofilm and microbial contamination in dental unit waterlines. Martin MV. Crawford JJ (1996) Backflow in low-volume suction lines: the impact of pressure changes. Hyg. Glass BJ. Clin Microbiol Rev 17(1):57-71 166.2004. Reinthaler F. Kelley JI. Mann GL. Haun F. RDH 16:30 140. and infection control practices to prevent patient-to-patient transmission. Exner M. Appl Environ Microbiol 69:3327-3332 131. important pathogens.8. Philadelphia Baltimore New York: Lippincott Williams & Wilkins: 985-1009 157. et al. Harrison A (1995) Cross-infection control in dental laboratories. Guidetti L. Bundesgesundheitsbl 38:280-283 177. Sofou A.
z.und Desinfektionsverfahren (RDG) geeignetes Reinigungs. Medizinprodukte semikritisch A ohne besondere Anforderungen an die Aufbereitung. die mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut in Berührung kommen thermisches Reinigungs. Bundesgesundheitsbl . desinfizierendes) Reinigungsverfahren. Spülung und Trocknung Medizinprodukte semikritisch A ohne besondere Anforderungen an die Aufbereitung. z. extraorale Teile des Gesichtsbogens. Siebschalen. Schieblehre) sind Hohlräume oder schwer zugängliche Teile vorhanden? ! nein Reinigung/Desinfektion (1) ! ! ggf. B. Zusatzgeräte ohne Austritt von Flüssigkeiten und/oder Luft oder Partikeln (z.B.Gesundheitsschutz 4 · 2006 | 391 .B.B.bzw. zur Anwendung nein 1) Bei lediglich maschineller Reinigung (ohne nachweisliche Desinfektion) ist eine abschließende thermische Desinfektion im Dampfsterilisator erforderlich. nicht fixierendes (ggf. zur Anwendung 1)Bei lediglich maschineller Reinigung (ohne nachweisliche Desinfektion) ist eine abschließende thermische Desinfektion im Dampfsterilisator erforderlich. maschinell manuell ! ! thermisches Reinigungs. die lediglich mit intakter Haut in Berührung kommen Semikritische Medizinprodukte Medizinprodukte.und Desinfektionsverfahren (RDG) (1) manuell geeignetes. Instrumente für Maßnahmen ohne Schleimhautkontakt (z. Spülung und Trocknung abschließende thermische Desinfektion im Dampfsterilisator (unverpackt auf geeigenten Trays. Polymerisationslampe) bei Bedarf: nicht fixierende Vorreinigung 1) grundsätzliche Desinfektion aus Gründen der Praktikabilität und der generellen Nähe zu Schleimhaut Reinigung/Desinfektion maschinell (wenn vom Hersteller zugelassen) manuell Außenreinigung und desinfektion Reinigung. Desinfektionsverfahren. restaurative oder kieferorthopädische (nichtinvasive) Maßnahmen bei Bedarf: nicht fixierende Vorreinigung Reinigung/Desinfektion maschinell thermisches Reinigungs. präventive.Gesundheitsforsch . etc.) Freigabe zur Lagerung (geschützt) bzw.und Desinfektionsverfahren für abnehmbare Geräteteile in geeigneten Einsätzen im RDG gegebenenfalls abschließende thermische Desinfektion abnehmbarer Geräteteile mit direktem Gewebekontakt im Dampfsterilisator (wenn vom Hersteller zugelassen) (1) sind Hohlräume oder schwer zugängliche Teile vorhanden? Freigabe zur Lagerung (geschützt) bzw.Anhang 1 Anhang 3 Unkritische Medizinprodukte Medizinprodukte.B. Handinstrumente für allgemeine. Tabletts. die mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut in Berührung kommen Unkritische Medizinprodukte z. Wischdesinfektion mit geeignetem (Flächen-)Desinfektionsmittel Anhang 2 Semikritische Medizinprodukte Medizinprodukte.
mit Korrosionsschutz). Siebschalen. präventive. Freigabe zur Lagerung (geschützt) bzw. ! Freigabe zur Lagerung (geschützt) bzw.Gesundheitsschutz 4 · 2006 . 2) Bei lediglich maschineller Reinigung (ohne nachweisliche Desinfektion) ist eine abschließende thermische Desinfektion im Dampfsterilisator erforderlich. desinfizierendes) Reinigungsverfahren (ggf. etc.Empfehlung Anhang 4 Anhang 5 Semikritische Medizinprodukte Medizinprodukte.und Desinfektionsverfahren. Pflege (geeignete Ölung) (1) der Innenteile chemisches Reinigungs. restaurative oder kieferorthopädische Behandlung ! bei Bedarf: nicht fixierende Vorreinigung bei Bedarf: nicht fixierende Vorreinigung Reinigung/Desinfektion Reinigung/Desinfektion bevorzugt maschinell/thermisch ! ! maschinell manuell thermisches Reinigungs. restaurative oder kieferorthopädische (nichtinvasive) Maßnahmen z. B. Spülung und Trocknung ! (1) abschließende thermische Desinfektion im Dampfsterilisator unverpackt auf geeigneten Ständern. rotierende oder oszillierende Instrumente für allgemeine. zur Anwendung 1) Bei lediglich maschineller Reinigung (ohne nachweisliche Desinfektion) ist eine abschließende thermische Desinfektion im Dampfsterilisator erforderlich. Siebschalen. Pflege (geeignete Ölung) (1) der Innenteile ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! (2) ! (2) ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! Außenreinigung und -desinfektion Wischdesinfektion mit geeignetem (Flächen-)Desinfektionsmittel ! Innenreinigung und Pflege (geeignete Ölung (1) ! abschließende thermische Desinfektion. etc. B. die mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut in Berührung kommen Semikritische Medizinprodukte Medizinprodukte.und Desinfektionsverfahren in geeigneten Einsätzen im RDG geeignetes (ggf. ! maschinell manuell ! thermisches Reinigungs. die mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut in Berührung kommen sind Hohlräume oder schwer zugängliche Teile vorhanden? sind Hohlräume oder schwer zugängliche Teile vorhanden? ! ja ja ! Medizinprodukte semikritisch B mit erhöhten Anforderungen an die Aufbereitung Medizinprodukte semikritisch B mit erhöhten Anforderungen an die Aufbereitung z. Übertragungsinstrumente für allgemeine. 392 | Bundesgesundheitsbl . unverpackt im Dampfsterilisator (Zyklus B/S) auf geeigneten Ständern. bei Bedarf in Kombination mit Ultraschall.Gesundheitsforsch . zur Anwendung 1) Auf das Medizinprodukt und das Aufbereitungsverfahren abgestimmtes Öl.und Desinfektionsverfahren.
und Desinfektionsverfahren für abnehmbare Geräteteile in geeigneten Einsätzen im RDG abschließende thermische Desinfektion abnehmbarer Geräteteile im Dampfsterilisator (Zyklus B/S) (wenn vom Hersteller zugelassen) auf geeigneten Ständern.B. die mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut in Berührung kommen Kritische Medizinprodukte Medizinprodukte zur Anwendung von Blut. Pulverstrahlgeräte) bei Bedarf: nicht fixierende Vorreinigung ! kann aufgrund Medizinprodukt "nein" nicht aufbereiten vorhandener Kenntnisse ein standardisiertes/validiertes Aufbereitungsverfahren festgelegt werden? ! ja ja ! ! sind Hohlräume oder schwer zugängliche Teile vorhanden? ! Reinigung/Desinfektion nein maschinell (wenn vom Hersteller zugelassen) ! manuell Medizinprodukte kritisch A ohne besondere Anforderungen an die Aufbereitung Außenreinigung und desinfektion z.B. zur Anwendung 1) Bei lediglich maschineller Reinigung (ohne nachweisliche Desinfektion) ist eine abschließende thermische Desinfektion im Dampfsterilisator erforderlich. inneren Geweben oder Organen kommen. zur Anwendung Bundesgesundheitsbl . die die Haut oder Schleimhaut durchdringen und dabei in Kontakt mit Blut. Blutprodukten und anderen sterilen Arzneimitteln und Medizinprodukte.Gesundheitsschutz 4 · 2006 | 393 . Spülung und Trocknung ! ! geeignetes Instrumentendesinfektionsmittel ! ! Dampfsterilisation (Zyklus B/S) verpackt in geeigneten Klarsichtsterilisierverpackungen.und Desinfektionsverfahren (RDG) geeignetes Reinigungs. (1) Freigabe zur Lagerung (geschützt) bzw. etc. Instrumente und Hilfsmittel für chirurgische. parodontologische oder endodontische (invasive) Maßnahmen ! Reinigung.und Desinfektionsverfahren. einschließlich Wunden sind Hohlräume oder schwer zugängliche Teile vorhanden? liegen Angaben des "nein" Herstellers zur Aufbereitung vor? ja Medizinprodukte semikritisch B mit erhöhten Anforderungen an die Aufbereitung z. Zahnsteinentfernungsgeräte. Ansätze der Mehrfunktionsspritzen. ! ! maschinell manuell ! ! thermisches Reinigungs. Siebschalen. Zusatzgeräte mit Austritt von Flüssigkeiten und/oder Luft oder Partikeln (z. Dentalkassetten oder Containern ! Freigabe zur Lagerung (geschützt) bzw.Gesundheitsforsch . Sterilisationspapier. Wischdesinfektion mit geeignetem (Flächen-)Desinfektionsmittel bei Bedarf: nicht fixierende Vorreinigung ! Reinigung/Desinfektion bevorzugt maschinell/thermisch thermisches Reinigungs. B.Anhang 6 Anhang 7 Semikritische Medizinprodukte Medizinprodukte.
die die Haut oder Schleimhaut durchdringen und dabei in Kontakt mit Blut. Pflege (geeignete Ölung) (2) der Innenteile chemisches Reinigungs. Wischdesinfektion mit geeignetem (Flächen-)Desinfektionsmittel ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! Innenreinigung und Pflege (geeignete Ölung) (2) ! Dampfsterilisation (Zyklus B. Übertragungsinstrumente für chirurgische. zur Anwendung 1) Es wird darauf hingewiesen. Spülung und Trocknung ! ! ! ! geeignetes Instrumentendesinfektionsmittel für rotierende oder oszillierende Instrumente ! ! begrenzte Anzahl von Aufbereitungszyklen? ! ! nein ja ! ! ! Kennzeichnung ! ! Dampfsterilisation (Zyklus B/S) verpackt in geeigneten Klarsichtsterilisierverpackungen. Dentalkassetten oder Containern ! Freigabe zur Lagerung (geschützt) bzw. Pflege (geeignete Ölung) (2) der Innenteile Außenreinigung und -desinfektion ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! Reinigung.Gesundheitsschutz 4 · 2006 ! maschinell (1) manuell ! ! thermisches Reinigungs. ggf. dass für viele der hier angesprochenen Medizinprodukte gegenwärtig kein allgemein anerkanntes maschinelles Aufbereitungsverfahren etabliert ist. inneren Geweben oder Organen kommen. Dentalkassetten oder Containern ! Freigabe zur Lagerung (geschützt) bzw. Blutprodukten und anderen sterilen Arzneimitteln und Medizinprodukte. 394 | Medizinprodukt "nein" nicht aufbereiten Bundesgesundheitsbl . inneren Geweben oder Organen kommen. rotierende oder oszillierende Instrumente für chirurgische.und Desinfektionsverfahren. die die Haut oder Schleimhaut durchdringen und dabei in Kontakt mit Blut. einschließlich Wunden Kritische Medizinprodukte Medizinprodukte zur Anwendung von Blut.B. zur Anwendung 1) Es wird darauf hingewiesen. parodontologische oder endodontische Maßnahmen z. parodontologische oder endodontische Behandlung ! Durchführung: Personen.Gesundheitsforsch . Blutprodukten und anderen sterilen Arzneimitteln und Medizinprodukte.Empfehlung Anhang 8 Anhang 9 Kritische Medizinprodukte Medizinprodukte zur Anwendung von Blut. die aufgrund ihrer Ausbildung und praktischen Tätigkeit über die erforderlichen speziellen Sachkenntnisse verfügen ! ! bei Bedarf: nicht fixierende Vorreinigung unmittelbar nach Anwendung ! bei Bedarf: nicht fixierende Vorreinigung Reinigung/Desinfektion bevorzugt maschinell (1)/thermisch ! ! Reinigung/Desinfektion bevorzugt maschinell(1)/thermisch ! ! maschinell (1) manuell ! ! thermisches Reinigungsund Desinfektionsverfahren in geeigneten Einsätzen im RDG geeignetes Reinigungs. S) verpackt in Klarsichtsterilisierverpackungen.B.und Desinfektionsverfahren. die aufgrund ihrer Ausbildung und praktischen Tätigkeit über die erforderlichen speziellen Sachkenntnisse verfügen ! Durchführung: Personen.und Desinfektionsverfahren (ggf. einschließlich Wunden liegen Angaben des Herstellers zur Aufbereitung vor? liegen Angaben des Herstellers zur Aufbereitung vor? kann aufgrund vorMedizinprodukt nicht "nein" aufbereiten "nein" handener Kenntnisse ein standardisiertes/validiertes Aufbereitungsverfahren festgelegt werden? "nein" kann aufgrund vorhandener Kenntnisse ein standardisiertes/validiertes Aufbereitungsverfahren festgelegt werden? ! ! ! ! ja ja ja ja ! ! ! ! sind Hohlräume oder schwer zugängliche Teile vorhanden? sind Hohlräume oder schwer zugängliche Teile vorhanden? ! ! ja ja ! ! Medizinprodukte kritisch B mit erhöhten Anforderungen an die Aufbereitung Medizinprodukte kritisch B mit erhöhten Anforderungen an die Aufbereitung z. bei Bedarf in Kombination mit Ultraschall. mit Korrosionsschutz). . 2) Auf das Medizinprodukt und das Aufbereitungsverfahren abgestimmtes Öl. dass für viele der hier angesprochenen Medizinprodukte gegenwärtig kein allgemein anerkanntes maschinelles Aufbereitungsverfahren etabliert ist.
Documents similaires à Zahn_Rili
Plus de Elios