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Timestamp: 2020-02-26 04:52:06
Document Index: 111529326

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 114', '§ 121', '§ 111', '§ 114', '§ 55', '§ 153', 'Art. 103', '§ 38', '§ 153', 'Art. 103', '§ 38', '§ 55', '§ 54', '§ 95', '§ 11', '§ 95']

Rechtsprechung: 1 D 44.97 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 20.04.1999 | BVerwG, 03.11.1998
https://dejure.org/1997,2136
BVerwG, 26.05.1997 - 1 D 44.97 (https://dejure.org/1997,2136)
BVerwG, Entscheidung vom 26.05.1997 - 1 D 44.97 (https://dejure.org/1997,2136)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Mai 1997 - 1 D 44.97 (https://dejure.org/1997,2136)
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Prozeßkostenhilfe - Disziplinarverfahren nach Bundesdisziplinarordnung
BDiszG, 18.02.1997 - IV VL 20/96
BVerwG, 03.11.1998 - 1 D 44.97
BVerwG, 20.04.1999 - 1 D 44.97
BVerwGE 113, 92
NVwZ-RR 1997, 664
DVBl 1997, 1006
DÖV 1997, 833
BVerwG, 21.08.2001 - 1 D 9.01
Antrag eines Beamten auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung …
Der Senat hat daher Anträge auf Prozesskostenhilfe in Disziplinarverfahren stets abgelehnt (z.B. Beschluss vom 26. Mai 1997 - BVerwG 1 D 44.97 -.
BVerwGE 113, 92 = NVwZ 1998, 81 = DVBl 1997, 1006 = DÖV 1997, 833; Beschluss vom 11. Mai 1993 - BVerwG 1 D 63.92 - Beschluss vom 18. Oktober 1989 - BVerwG 1 D 50.89 -, jeweils mit weiteren Nachweisen).
Die nach der Bundesdisziplinarordnung bestandene Rechtslage, nach der mangels gesetzlicher Verweisung Prozesskostenhilfe in Disziplinarverfahren nicht bewilligt werden konnte (vgl. hierzu nur Beschluss des Senats vom 25. August 2005 - 8 DO 400/02 - ThürVGRspr 2006, 155; BVerwG, Beschlüsse vom 6. Oktober 2009 - 1 D 1.09 - Juris und vom 26. Mai 1997 - 1 D 44.97 - BVerwGE 113, 92), gilt für Verfahren nach dem neuen Disziplinarrecht nicht mehr.
Einbehaltung von 50 Prozent der monatlichen Dienstbezüge eines Postbeamten - …
Wegen der Begründung im einzelnen nimmt der Senat Bezug auf die Gründe seines Beschlusses vom 26. Mai 1997 - BVerwG 1 D 44.97 - <DVBl 1997, 1006 = IÖD 1997, 200 = DÖV 1997, 833 = BVerwG DokBer B 1997, 279 = NVwZ-RR 1997, 664 = ThürVBl 1997, 254 = BayVBl 1998, 316>, mit dem das Prozeßkostenhilfegesuch der Beamtin für das Disziplinarberufungsverfahren zurückgewiesen worden ist.
Die Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Berufungsverfahren kommt nicht in Betracht, weil die Kostenvorschriften der Bundesdisziplinarordnung und der gemäß § 25 Satz 1 BDO anwendbaren Strafprozessordnung Prozesskostenhilfe im Sinne von §§ 114 ff. ZPO und damit die Beiordnung eines Rechtsanwalts gemäß § 121 ZPO nicht vorsehen (stRspr, vgl. nur Beschluss vom 26. Mai 1997 - BVerwG 1 D 44.97 - BVerwGE 113, 92 = Buchholz 235 § 111 BDO Nr. 1).
vgl. BVerwG, Beschluß vom 26. Mai 1997 - 1 D 44.97 -, DVBl 1997, 1006; OVG NRW, Urteil vom 30. September 1998 - 12d A 1519/97.O.
BVerwG, 02.06.1998 - 1 D 19.98
Verwerfung der Berufung des Bundesbahnamtmanns gegen das Urteil des …
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats besteht im Disziplinarverfahren kein Anspruch auf Gewährung von Prozeßkostenhilfe (vgl. hierzu grundsätzlich Beschluß vom 26. Mai 1997 - BVerwG 1 D 44.97 - IÖD 1997, 200 = DÖV 1997, 833 = BVerwG DokBer B 1997, 279 = NVwZ-RR 1997, 664 = ThürVBl 1997, 254>).
VG Karlsruhe, 21.03.2007 - DL 13 K 3/06
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu den entsprechenden Bestimmungen der Bundesdisziplinarordnung kommt vor diesem Hintergrund die Bewilligung von Prozesskostenhilfe nicht in Betracht (vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 26. Mai 1997, BVerwGE 113, 92).
Ergänzend weist der Senat darauf hin, dass die Bewilligung von Prozesskostenhilfe in gerichtlichen Disziplinarverfahren nach der BDO auch deshalb ausscheidet, weil die Vorschriften gemäß §§ 114 ff. ZPO hier keine Anwendung finden (Beschluss vom 26. Mai 1997 - BVerwG 1 D 44.97 - BVerwGE 113, 92; stRspr).
https://dejure.org/1999,5630
BVerwG, 20.04.1999 - 1 D 44.97 (https://dejure.org/1999,5630)
BVerwG, Entscheidung vom 20.04.1999 - 1 D 44.97 (https://dejure.org/1999,5630)
BVerwG, Entscheidung vom 20. April 1999 - 1 D 44.97 (https://dejure.org/1999,5630)
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Disziplinarmaßnahme der Entfernung eines Beamten aus dem Dienst - Disziplinarmaßnahmen wegen rechtskräftiger Verurteilungen - Verstoß gegen die Pflicht zur Beachtung dienstlicher Anordnungen und gegen die Pflicht zu ansehensgerechtem Verhalten innerhalb und außerhalb des ...
Grund zur Annahme eines besonders schweren Falls hat er in der Unterdrückung von 485 (…Urteil vom 24. April 2001, a.a.O.), 362 (Urteil vom 29. Juni 1999 - BVerwG 1 D 104.97 - Buchholz 232 § 55 BBG Nr. 12 = ZBR 2000, 49 = NJW 2000, 88), 255 (Urteil vom 20. April 1999 - BVerwG 1 D 44.97 -, mehr als 230 (Urteil vom 23. November 1999, a.a.O.) bzw. von 196 Postsendungen (Urteil vom 7. Juli 1998 - BVerwG 1 D 98.97 -) gesehen.
Der Gesetzgeber ist bei der Entscheidung, welche Disziplinarmaßnahmen von einem Maßnahmeverbot erfasst sein sollen, unter welchen Voraussetzungen das Maßnahmeverbot gelten und ob es nach einer Einstellung des Strafverfahrens auf der Grundlage von § 153a StPO überhaupt eingreifen soll, durch Art. 103 Abs. 3 GG nicht eingeschränkt (stRspr, vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juni 2008 - 2 WD 11.07 -, Buchholz 450.2 § 38 WDO 2002 Nr. 26 und vom 20. April 1999 - 1 D 44.97 -, juris).
Der Senat hat deshalb bei nicht eigennütziger Unterdrückung von Postsendungen je nach den Umständen des Einzelfalles auf Gehaltskürzung oder Dienstgradherabsetzung erkannt und nur in besonders schweren Fällen die Entfernung aus dem Dienst ausgesprochen (Urteil vom 20. April 1999 - BVerwG 1 D 44.97 - m.w.N.).
Der Gesetzgeber ist bei der Entscheidung, welche Disziplinarmaßnahmen von einem Maßnahmeverbot erfasst sein sollen, unter welchen Voraussetzungen das Maßnahmeverbot gelten und ob es nach einer Einstellung des Strafverfahrens auf der Grundlage von § 153a StPO überhaupt eingreifen soll, durch Art. 103 Abs. 3 GG nicht eingeschränkt (stRspr, vgl. Urteil vom 11. Juni 2008 BVerwG 2 WD 11.07 Buchholz 450.2 § 38 WDO 2002 Nr. 26 und vom 20. April 1999 BVerwG 1 D 44.97 ).
Wer sich als beamteter Postzusteller gleichwohl über diese leicht verständliche Pflicht hinwegsetzt, versagt im Kernbereich seiner Tätigkeit (stRspr, vgl. z.B. Urteil vom 20. April 1999 - BVerwG 1 D 44.97 - Urteil vom 29. Juni 1999 - BVerwG 1 D 104.97 - BVerwGE 113, 361 = Buchholz 232 § 55 BBG Nr. 12).
Er ist in seiner Rechtsprechung etwa davon ausgegangen, für die Annahme eines besonders schweren Falls spreche die Unterdrückung von mehr als 230 (…Urteil vom 23. November 1999, a.a.O.), von 255 (Urteil vom 20. April 1999, a.a.O.), von 362 (…Urteil vom 29. Juni 1999, a.a.O.) oder von 196 Postsendungen (Urteil vom 7. Juli 1998 - BVerwG 1 D 98.97 -).
BVerwG, 23.11.1999 - 1 D 5.99
Trunkenheitsfahrt einer Postzustellerin - Nicht eigennützige Unterdrückung von …
Der Senat hat deshalb bei nicht eigennütziger Unterdrückung von Postsendungen je nach den Umständen des Einzelfalles auf Gehaltskürzung oder Dienstgradherabsetzung erkannt und nur in besonders schweren Fällen die Entfernung aus dem Dienst ausgesprochen (Urteil vom 9. Juli 1986 - BVerwG 1 D 5.86 - <BVerwGE 83, 206 = BVerwG DokBer B 1986, 249>; Urteil vom 10. August 1993 - BVerwG 1 D 59.92 - Urteil vom 5. September 1995 - BVerwG 1 D 18.95 - BVerwG DokBer B 1996, 23; Urteil vom 7. Juli 1998 - BVerwG 1 D 98.97 - Urteil vom 20. April 1999 - BVerwG 1 D 44.97 -).
Auch weitere Urteile des Senats bestätigen, daß angesichts des Umfangs und der Dauer des Fehlverhaltens eine Gehaltskürzung nicht in Betracht kommt (Urteil vom 9. Juli 1986 - BVerwG 1 D 5.86 - BVerwGE 83, 206 ; Urteil vom 7. Juli 1998 - BVerwG 1 D 98.97 - Urteil vom 20. April 1999 - BVerwG 1 D 44.97 - vgl. auch Urteil vom 5. September 1995 - BVerwG 1 D 18.95 - a.a.O.).
Sie ist unbeschränkt eingelegt, da sie sich gegen die im angefochtenen Urteil getroffenen Feststellungen zum subjektiven Tatbestand des Dienstvergehens wendet (…vgl. BVerwG, Urt. v. 26.03.1996, Buchholz 232 § 54 Satz 2 BBG Nr. 6; Urt. v. 20.04.1999 - BVerwG 1 D 44.97 -).
Das so genannte Doppelbestrafungsverbot des Artikel 103 Abs. 3 GG gilt nicht im Verhältnis von Disziplinarrecht und Strafrecht (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 20. April 1999 - BVerwG 1 D 44.97 -, juris, m.w.N.).
BVerwG, 18.05.1999 - 1 D 51.98
Kassenverfehlung durch Verwendung nicht abgerechneter dienstlicher Gelder zum …
https://dejure.org/1998,18953
BVerwG, 03.11.1998 - 1 D 44.97 (https://dejure.org/1998,18953)
BVerwG, Entscheidung vom 03.11.1998 - 1 D 44.97 (https://dejure.org/1998,18953)
BVerwG, Entscheidung vom 03. November 1998 - 1 D 44.97 (https://dejure.org/1998,18953)
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Einbehaltung von 50 Prozent der monatlichen Dienstbezüge eines Postbeamten - Voraussetzungen für die Einbehaltung von Gehaltsteilen - Maßgeblichkeit des Grundsatzes der angemessenen Alimentation des Beamten bei der vorläufigen Einbehaltung von Gehaltsteilen - Erfordernis ...
BVerwG, 10.06.1999 - 1 D 72.98
Einbehaltung eines Teils der Dienstbezüge eines Postbeamten nach vorläufiger …
Der Senat ist für die gemäß § 95 Abs. 3 BDO beantragte Entscheidung als das Gericht, das über die bereits anhängige Berufung zu entscheiden hat, zuständig (Beschluß vom 3. November 1998 - BVerwG 1 D 44.97 - mit weiteren Nachweisen).
Die Möglichkeit der Entfernung aus dem Dienst (§ 11 BDO) ist nach der im Antragsverfahren gemäß § 95 Abs. 3 BDO gebotenen, ihrer Natur nach nur summarischen Prüfung des Sachverhalts wahrscheinlicher als die Verhängung einer geringeren Disziplinarmaßnahme (Beschluß vom 3. November 1998 a.a.O.).
Zwar kann regelmäßig davon ausgegangen werden, daß ein Lebensgefährte aus seinen Einkünften einen angemessenen Beitrag zu den gemeinsamen Unterkunftskosten leistet, so daß letztere bei dem Beamten nur anteilig berücksichtigt werden können (vgl. Beschluß vom 3. November 1998 a.a.O.).
Schließlich ist es dem Beamten hinsichtlich seiner monatlichen Spareinlagen in Höhe von 52 DM und 5 DM im Rahmen einer eingeschränkten Lebensführung zuzumuten, die Sparverträge ruhen zu lassen und die dafür vorgesehenen Beträge zumindest vorübergehend seiner allgemeinen Lebenshaltung zuzuführen (vgl. Beschluß vom 3. November 1998 a.a.O. mit weiteren Nachweisen).