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Timestamp: 2019-11-21 12:16:06
Document Index: 323658313

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 66', '§ 7', '§ 22', '§ 22', '§ 131']

Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Tacheles Rechtsprechungsticker KW 06/2019
Eingetragen oder aktualisiert am 04.02.2019
Gericht erleichtert Umzüge für Hartz-IV-Empfänger
1.2 - BSG, Urt. v. 30.01.2019 - B 14 AS 11/18 R
Ebenso Urteile des BSG vom 30.01.2019 - B 14 AS 10/18 R (Landkreis Harz) und B 14 AS 12/18 R (Landkreis Harz)
1.3 - BSG, Urt. v. 30.01.2019 - B 14 AS 24/18 R
1.4 - BSG, Urteil vom 12.09.2018 - B 14 AS 36/17 R
2.1 - Landessozialgericht Hamburg, Urt. v. 20.06.2017 - L 4 AS 128/15
2.2 - Landessozialgericht Hamburg, Urteil v. 10.12.2018 - L 4 AS 431/16
2.3 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 14.12.2018 - L 34 AS 2224/18 B ER
2.4 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 17.12.2018 - L 31 AS 2158/18 B ER
2.5 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 06.12.2018 - L 31 AS 402/18 NZB - rechtskräftig
Eine doppelte Berücksichtigung von Beträgen nach § 11 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB II (als tatsächlich geleisteter Betrag bei der Einkommensbereinigung um notwendige Ausgaben und anschließend als pauschaler Abzug von eben diesem bereinigten Einkommen) kommt nicht in Betracht (aA SG Chemnitz, Urteil vom 25. Mai 2016 -S 35 AS 3984/14).
2.6 - Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 12.12.2018 - L 31 AS 2200/18 B ER - rechtskräftig
2.7 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 29.11.2018 - L 21 AS 1116/18 B - rechtskräftig
Rechtswidrigkeit des Entziehungsbescheids, denn § 66 Abs. 1 Satz 1 SGB I darf von vornherein nicht zu einer Entziehungs- oder Versagungsentscheidung gegenüber Personen ermächtigen, die selbst keine Mitwirkungspflicht verletzt haben, sondern mit einer anderen Person, die eine eigene Mitwirkungspflicht verletzt hat, in einer Bedarfsgemeinschaft i.S. des § 7 Abs. 3 SGB II leben oder deren Anspruch auf Sozialleistungen in sonstiger Weise von Umständen abhängig ist, die in der Person des zur Mitwirkung Verpflichteten begründet liegen (vgl. Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht vom 21.06.2016 - L 6 AS 121/13; SG Potsdam vom 09.04.2014 - S 40 AS 1288/11). Denn für eine solche Zurechnung dürfte es an der dafür erforderlichen normativen Grundlage fehlen (Zieglmeier, NZS 2012, 135, 137 m. w. N.; zu Sanktionen BSG vom 02.12.2014 - B 14 AS 50/13 R).
2.8 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 22.11.2018 - L 19 AS 1478/18 NZB - rechtskräftig
2.9 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 21.06.2018 - L 7 AS 834/16 - anhängig beim BSG - B 14 AS 42/18 R
3.1 - SG Cottbus, Beschluss v. 14.01.2019 – S 27 AS 23/19 ER
Orientierungssatz RA Dr. Lehmann
Unterkunftskosten sind unabhängig von der Frage der bauordnungsrechtlichen Zulässigkeit der Wohnnutzung zu gewähren.
Im Zusammenhang mit der Gewährung von Leistungen für Unterkunft und Heizung (§ 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II) hat stets von der tatsächlichen Nutzung einer Unterkunft durch eine Leistungen nach dem SGB II begehrende Person ausgegangen zu werden.
Bauordnungsrechtliche sowie ordnungsrechtliche Aspekte sind hier von nachrangiger Bedeutung, sofern eine tatsächliche Nutzung als Unterkunft vorliegt. Für den Begriff der Unterkunft im Sinne des § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II ist es nicht von maßgebender Bedeutung, ob die dauerhafte Nutzung als Wohnraum mit dem Ordnungsrecht in Übereinstimmung steht. Anderes gilt nur dann, wenn hier die zuständige Ordnungsbehörde bereits eingegriffen und die Nutzung als Wohnraum untersagt hat.
3.2 - SG Berlin, Urt. v. 12.12.2018 - S 155 AS 7716/15
4.1 - Sozialgericht Karlsruhe, Urt. v. 11.12.2018 - S 4 AL 1712/18
Berufliche Weiterbildung, Weiterbildungsprämie, Zwischenprämie auch bei gestreckter Abschlussprüfung in einer Externenprüfung
1. Ein Anspruch auf eine Prämie nach § 131 a Abs. 3 Nr. 1 SGB III für das Bestehen einer Zwischenprüfung besteht - bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen - auch dann, wenn die Ausbildungsordnung keine Zwischenprüfung, sondern eine gestreckte Abschlussprüfung (GAP) vorsieht.
2. Der diesbezügliche Anspruchsausschluss von Teilnehmenden an Vorbereitungslehrgängen zur Externenprüfung in den fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit ist unwirksam.
3. Der Grundsatz, dass in einem formellen Gesetz geregelte Ansprüche nicht durch eine Dienstanweisung einer Behörde reduziert werden können (vgl. BSG, Urteil vom 07. September 2010 - B 5 KN 4/08 R -, juris-Rn. 45), gilt auch dann, wenn die konkrete Reichweite einer Regelung in einem formellen Gesetz sich erst aus den Gesetzesmaterialien erschließt.
5. Entscheidungen der Landessozialgerichte und Sozialgerichte zur Sozialhilfe (SGB XII)
5.1 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 29.11.2018 - L 8 SO 134/18 B ER
5.2 - Hessisches Landessozialgericht, Beschluss v. 11.05.2018 - L 4 SO 19/18 B ER - rechtskräftig
6.1 - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 17.12.2018 - L 7 BK 10/17
7.1 - Anmerkung zu: LSG Chemnitz 7. Senat, Urteil vom 08.11.2018 - L 7 AS 1086/14
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7.2 - Kein Abschiebungsschutz für erwachsene, alleinstehende und gesunde Afghanen
OVG Lüneburg v. 29.01.2019 - 9 LB 93/18
7.3 - Bayern: Hartz-IV-Empfänger erhalten Familiengeld vom Bund zurück
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