Source: https://www.rechtsanwalt-verkehrsstrafrecht.com/tag/strafrecht/
Timestamp: 2019-10-18 08:21:08
Document Index: 82549249

Matched Legal Cases: ['§ 315', '§ 316', '§ 323', '§ 315', '§ 315', '§ 142']

Delikte des Verkehrsstrafrechts werden häufig aus Unachtsamkeit oder Fehler im Straßenverkehr begangen. Meist ist es der erste Kontakt eines Bürgers mit dem Strafrecht und den Strafverfolgungsbehörden. Die Unerfahrenheit führt zu einem besonderen Wissensvorsprung der Ermittlungsbeamten. Dieses Machtgefälle kann nur durch den Beistand eines erfahrenen Rechtsanwalts ausgeglichen werden.
Vor allem bei den Straßenverkehrsdelikten kann nämlich mit unachtsamen Äußerungen viel Schaden angerichtet werden. Die Konsequenzen werden bei Straßenverkehrsdelikten häufig unterschätzt. Dabei droht beispielsweise beim Vorwurf der Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB) eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Dies zeigt, dass nicht nur der Führerschein in Gefahr ist, sondern im Zweifel die gesamte bürgerliche Existenz. Daher ist der frühe Kontakt zu einem Rechtsanwalt zu empfehlen.
Straßenverkehrsdelikte können in unterschiedlichen Formen auftreten. Auf der einen Seite sind die Straftaten in Verbindung mit Rauschmitteln, wie Alkohol, Medikamente und Drogen zu benennen. Neben der Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB) ist dabei auch immer an einer Bestrafung wegen Vollrausches (§ 323a StGB) zu denken.
Ebenfalls zum Verkehrsstrafrecht gehört der gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) und die Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB). Eine Gefährdung des Straßenverkehrs liegt zum Beispiel bei der Missachtung der Vorfahrt oder dem falschen Überholen vor, wenn es dadurch zur Gefahr für Leib und Leben oder für Sachen von erheblichem Wert kommt.
Ein weiterer Klassiker des Verkehrsstrafrechts ist das unerlaubte Entfernen vom Unfallort (§ 142 StGB) – im Volksmund „Unfallflucht“ bzw. „Fahrerflucht“ genannt. Vor allem in diesem Fall, wie generell im deutschen Strafrecht, ist es wichtig, von seinem Schweigerecht Gebrauch zu machen. Bereits die Angabe, dass man am Unfallort war, kann die Verteidigungsposition erheblich schwächen. Ob eine Aussage zur Sache getätigt wird, sollte vorher mit einem Strafverteidiger besprochen werden.
Da es in vielen Fällen nicht nur um den eigenen Führerschein, sondern auch um erhebliche Geld- oder Freiheitsstrafen gehen kann, sollte im Verkehrsstrafrecht ein erfahrener Rechtsanwalt kontaktiert werden. Meist stehen die Verteidigungschancen gegen den Vorwurf der Straßenverkehrsdelikte nämlich außerordentlich gut. Auf den folgenden Unterseiten erklären wir Ihnen, wie ein Rechtsanwalt beim Vorwurf der konkreten Delikte behilflich sein kann.
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