Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_69f_FGG-d2930435,264.html
Timestamp: 2017-01-22 18:21:24
Document Index: 148107711

Matched Legal Cases: ['§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 70', '§ 200', '§ 69', '§ 69', '§ 67', '§ 69', '§ 1897', '§ 69', '§ 69']

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Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit Bundesrecht…§ 69f FGG§ 69g FGG§ 69h FGG§ 69i FGG§ 69k FGG§ 69l FGG§ 69m FGG§ 69n FGG§ 69o FGG§ 70 FGG§ 70a FGG§ 70b FGG§ 70c FGG§ 70d FGG§ 70e FGG§ 70f FGG§ 70g FGG§ 70h FGG§ 70i FGG§ 70k FGG§ 70l FGG…§ 200 FGG
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§ 69f FGGGesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen GerichtsbarkeitBundesrechtZweiter Abschnitt – Vormundschafts-, Familien-, Betreuungs- und Unterbringungssachen → III. BetreuungssachenTitel: Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen GerichtsbarkeitNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: FGGGliederungs-Nr.: 315-1Normtyp: Gesetz (1) (1) 1Das Gericht kann durch einstweilige Anordnung einen vorläufigen Betreuer bestellen oder einen vorläufigen Einwilligungsvorbehalt anordnen, wenn 1.dringende Gründe für die Annahme bestehen, dass die Voraussetzungen für die Bestellung eines Betreuers oder die Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts gegeben sind und mit dem Aufschub Gefahr verbunden wäre,2.ein ärztliches Zeugnis über den Zustand des Betroffenen vorliegt,3.im Falle des § 67 ein Pfleger für das Verfahren bestellt worden ist und4.der Betroffene persönlich angehört worden ist.2Die Anhörung des Betroffenen kann auch durch einen ersuchten Richter erfolgen. 3§ 69d Abs. 1 Satz 3 gilt entsprechend. 4Bei Gefahr im Verzug kann das Gericht die einstweilige Anordnung bereits vor der persönlichen Anhörung des Betroffenen sowie vor Bestellung und Anhörung des Pflegers für das Verfahren erlassen; die Verfahrenshandlungen sind unverzüglich nachzuholen. 5Bei Gefahr im Verzug kann das Gericht den vorläufigen Betreuer auch abweichend von § 1897 Abs. 4 und 5 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bestellen.(2) Eine einstweilige Anordnung darf die Dauer von sechs Monaten nicht überschreiten; sie kann nach Anhörung eines Sachverständigen durch weitere einstweilige Anordnungen bis zu einer Gesamtdauer von einem Jahr verlängert werden. (3) Das Gericht kann durch einstweilige Anordnung einen Betreuer entlassen, wenn dringende Gründe für die Annahme bestehen, dass die Voraussetzungen für die Entlassung vorliegen und mit dem Aufschub Gefahr verbunden wäre.(4) 1Die einstweilige Anordnung wird auch mit der Übergabe an die Geschäftsstelle zum Zwecke der Bekanntmachung wirksam. 2Das Gericht hat den Zeitpunkt der Übergabe auf der Entscheidung zu vermerken. (1) Red. Anm.: Außer Kraft am 1. September 2009 durch Artikel 112 Abs. 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2586). Zur weiteren Anwendung s. Artikel 111 des Gesetzes vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2586). § 69e FGG§ 69g FGG