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Timestamp: 2019-09-23 13:49:06
Document Index: 283244320

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 242', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 23', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 10', '§ 17', '§ 7', '§ 4', '§ 13']

Frotscher/Geurts, EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zi ... / 1.6 Gestaltungsmöglichkeiten
Rz. 21 Die Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung der Zinsschranke sind begrenzt. Abgesehen von den im Gesetz selbst vorgesehenen Ausnahmen von der Zinsschranke kommen folgende Möglichkeiten in Betracht: Verzinsung, die sich der Höhe nach an dem EBITDA orientiert, um die 30-%-Grenze einzuhalten (Rz. 40); allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Darlehensgeber einer solchen G...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zi ... / 3.1 Zinsschranke für Zinsaufwendungen (Abs. 1)
Rz. 32 Nach § 4h Abs. 1 S. 1 EStG sind Zinsaufwendungen eines Betriebs nur beschr. abzugsfähig. Die Abzugsfähigkeit der Zinsen ist jeweils für das Wirtschaftsjahr zu ermitteln. Es ist also die Bemessungsgrundlage für den Zinsabzug für das Wirtschaftsjahr festzustellen und auf dieser Grundlage die Abzugsfähigkeit der in diesem Wirtschaftsjahr angefallenen Zinsen zu prüfen. Di...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zi ... / 6.2.1.2 Sondervergütungen, Sonderbetriebsausgaben II und Zinszahlungen des Gesellschafters bei Personengesellschaften
Rz. 136 Unklarheiten können bestehen, wem die Zinsaufwendungen zuzuordnen sind, wenn der Gesellschafter einer Personengesellschaft Zinsen als Sondervergütungen von der Personengesellschaft erhält, wenn eine verzinsliche Verbindlichkeit zum Sonderbetriebsvermögen I gehört oder wenn der Gesellschafter die Beteiligung an der Personengesellschaft mit Kredit finanziert hat, die V...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zi ... / 6.1.1 Allgemeines
Rz. 106 § 4h Abs. 3 S. 1 EStG enthält eine Definition des Begriffs des "maßgeblichen Gewinns", der nach § 4h Abs. 1 S. 1 EStG Ausgangswert für die Ermittlung der Bemessungsgrundlage für den Zinsabzug ist. Der "maßgebliche Gewinn" i. S. d. § 4h Abs. 3 S. 1 EStG bildet nicht unmittelbar die Bemessungsgrundlage, sondern wird durch Hinzu- und Abrechnungen verändert (Rz. 40ff.). ...mehr
Rating und Rechnungslegung / 4.3.7 Anlagendeckungsgrad (Langfristdeckungsgrad)
Rz. 38 Der häufig verwendete Anlagendeckungsgrad gibt an, inwieweit das Anlagevermögen durch langfristige Finanzierungsmittel gedeckt ist. Diese Kennzahl stellt auf die Fristenkongruenz der Finanzierung ab. Langfristig im Betrieb verbleibendes Vermögen sollte langfristig finanziert sein, sonst besteht die Gefahr, dass bei kurzfristigen Finanzierungsschwierigkeiten (z. B. die...mehr
Rating und Rechnungslegung / 4.3.8 Lieferantenziel
Rz. 40 Die Kennzahl "Lieferantenziel" gibt an, wie lange Lieferantenkredite in Anspruch genommen worden sind: Rz. 41 Die Interpretation der Kennzahl in der Bonitätsanalyse ist nicht unproblematisch: Einerseits liegt die Prämisse zugrunde, dass ein kurzes Lieferantenziel anzeigt, dass das Unternehmen bemüht i...mehr
Rating und Rechnungslegung / 4.3.6 Dynamischer Verschuldungsgrad
Rz. 34 Der dynamische Verschuldungsgrad gibt die Anzahl der Jahre an, die der Cashflow der aktuellen Periode erwirtschaftet werden müsste, um sämtliche Verbindlichkeiten des Unternehmens abzubauen. Geht man von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus, so lassen sich die Verbindlichkeiten lediglich aus dem erwirtschafteten Cashflow begleichen. Je länger ein Unternehme...mehr
Rz. 2 Banken müssen die von ihnen vergebenen Kredite zur Sicherstellung ihrer Zahlungsfähigkeit bei unvorhergesehenen Kreditausfällen mit Eigenkapital unterlegen. Dies waren ursprünglich einheitlich 8 %; mit den Eigenkapitalunterlegungsregeln nach Basel II erfolgte eine Spreizung in Abhängigkeit vom Risiko des Kreditnehmers. So erhalten Unternehmen mit einem geringen Risiko ...mehr
Bilanzanalyse / 4.2 Analyse der Kapitalstruktur
Hier geht es in erster Linie um das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital oder um das Verhältnis von Eigen- zu Gesamtkapital. Grundsätzlich gilt ein hoher Eigenkapitalanteil als erstrebenswert. Bei der Analyse der Kapitalstruktur gibt es zwei "goldene Regeln". Die goldene Finanzierungsregel besagt, dass die dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Eigenmittel nicht kurzfristi...mehr
Bilanzanalyse / 3.3 Erstellen einer Strukturbilanz
Üblich ist eine Untergliederung der Einzelpositionen nach Laufzeiten. Hieraus kann der Bilanzanalytiker erkennen, welche Geldquellen zu welchem Zeitpunkt erschöpft sind oder wie lange das Kapital beim Einsatz für Investitionen, Vorratsbeschaffung oder für Geldanlagen benötigt wird. Hilfreich ist dabei die zusätzliche Aufstellung einer Strukturbilanz, die einen Überblick darü...mehr
Investitionscontrolling am Beispiel eines Immobilienprojekts / 4.4 Wirtschaftlichkeitsrechnung und Entscheidungsfindung
Grundlage für Entscheidungsvorschlag Bevor das Projekt detaillierter geplant wird, ist es sinnvoll, eine Investitionsrechnung herkömmlicher Art durchzuführen. Es gilt, voraussichtliche mit dem Objekt verbundene Cashflows zu ermitteln und daraus den Kapitalwert (Net Present Value) zu berechnen. Dafür sind vor allem Aussagen zu folgenden Punkten erforderlich: Mieteinnahmen, unte...mehr
Kostenrechnung und Buchhaltung sinnvoll verbinden: Integ ... / 2.3 Bestandteile der doppelten Buchführung
Die doppelte Buchführung basiert auf dem Grundgedanken, von der Vielzahl der Geschäftsvorfälle in einem Jahr diejenigen zusammenzufassen, die für die Zukunft von Bedeutung sind und die nur noch einen Vergangenheitsbezug haben. Für die Zukunft von Bedeutung sind am Ende eines Geschäftsjahres alle Arten von Beständen, positive und negative. Als positive Bestände gelten alle Ver...mehr
Jahresabschlussgliederung / 2.5.2 Eigen- und Fremdkapital
Rz. 19 Die Passivseite der Bilanz zeigt das Kapital des Unternehmens. Das Unternehmenskapital erfährt eine weitergehende Differenzierung nach der Rechtsstellung der Kapitalgeber in Eigen- und Fremdkapital. Während das Eigenkapital dem Unternehmen dauerhaft zur Verfügung steht, stellt das Fremdkapital i. d. R. eine Verpflichtung gegenüber Dritten dar und steht dem Unternehmen...mehr
Rz. 1 Unternehmen sind verpflichtet, zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen Jahresabschluss zu erstellen. Dieser besteht gem. § 242 Abs. 3 HGB aus einer Bilanz als stichtagsbezogene Gegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Kapital (Eigenkapital und Fremdkapital bzw. Schulden) sowie einer Gewinn- und Verlustrechnung als zeitraumbezogene Gegenüberstellung von Ert...mehr
Gewerbesteuererklärung 2016 - Vordruck GewSt 1 A / 6.2 Zeile 36
Value Chain Controlling: Instrumente in unternehmensüber ... / 2.1 Konsolidierte Deckungsbeitragsrechnung
Gestufte Deckungs­beitrags­rechnung als Grundmodell Die bewährte Systematik der gestuften Deckungsbeitragsrechnung bietet sich als Ausgangsmodell an, um produkt- oder kundenbezogene Ergebnisbeiträge auch einer Wertschöpfungskette festzustellen bzw. zu planen. Typischerweise erfolgt eine solche Deckungsbeitragsrechnung pro Abrechnungsperiode, also pro Monat oder Jahr. Für Ent...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2016 - Anlage OT / 4.18 Zeile 41
Körperschaftsteuererklärung 2016 - Anlage OG / 4.13 Zeile 30
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 13b: Begünstigtes Vermögen / 5.3.3 Voraussetzungen der 90 %-Grenze
Rz. 279 Für die Ermittlung der 90 %-Grenze ist der gemeine Wert des Verwaltungsvermögens. ins Verhältnis zu setzen zum gemeinen Wert des begünstigungsfähigen Vermögens. Rz. 280 Beträgt die Quote 90 % oder mehr, ist der Erwerb insgesamt nicht begünstigt. Bei einer Quote von weniger als 90 % kommt der (normale) Verwaltungsvermögenstest nach § 13b Abs. 2 Satz 1 ErbStG zur Anwend...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 13a: Steuerbefreiung fü ... / 13.4 Grenze von 20 % (§ 13a Abs. 10 S. 2 und S. 3 ErbStG)
Rz. 761 Bis zum 30.6.2016 war die Optionsverschonung davon abhängig, dass das begünstigte Vermögen nicht zu mehr als 10 % aus Verwaltungsvermögen besteht (§ 13a Abs. 8 Nr. 3 ErbStG a. F., siehe dazu R E 13a.13 Abs. 3 ErbStR 2011). Die Quote des unschädlichen Verwaltungsvermögens wurde demnach von 50 % (im Fall der Regelverschoung) auf 10 % (im Falle der Optionsverschonung) r...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 5.4.3 Einschränkungen für Körperschaften (§ 8a Abs. 3 KStG)
Rz. 237 Ebenso wie Abs. 2 mit dem Ausschluss der Zinsschranke bei fehlender Konzernzugehörigkeit enthält § 8a Abs. 3 KStG eine Einschränkung für Körperschaften beim Eigenkapitalvergleich. § 8a Abs. 3 KStG stellt daher eine Gegenausnahme zu der Ausnahmeregelung für die Zinsschranke nach § 4h Abs. 2 S. 1 Buchst. c EStG dar und suspendiert die Möglichkeit des Eigenkapitalvergle...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 5.3.2.4 Rückgriffsberechtigter Dritter
Rz. 198 Der Anwendungsbereich des Abs. 2 wird nicht nur auf dem Anteilseigner nahestehende Personen ausgedehnt, sondern auch auf einen Dritten, der weder dem Anteilseigner noch der Kapitalgesellschaft selbst nahesteht, wenn der Dritte für das Fremdkapital, das er der Körperschaft zur Verfügung gestellt hat, auf den Anteilseigner oder eine diesem nahestehende Person zurückgre...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 1.7 Gestaltungsmöglichkeiten
Rz. 45 Die Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung der Zinsschranke sind begrenzt. Abgesehen von den im Gesetz selbst vorgesehenen Ausnahmen von der Zinsschranke kommen folgende Möglichkeiten in Betracht: Umwandlung von Gesellschafter-Fremdkapital in Eigenkapital; Reduzierung des Zinsaufwands, indem Fremdkapital durch vollwertige Bürgschaften gesichert wird und dadurch einem n...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 2 Übersicht über § 4h EStG
Rz. 47 § 8a KStG schließt an § 4h EStG an und enthält lediglich Sonderregelungen für Körperschaften. § 4h KStG wird im Folgenden nicht kommentiert; vielmehr wird auf Frotscher, in Frotscher/Geurts, EStG, Kommentierung zu § 4h EStG verwiesen. Rz. 48 § 4h Abs. 1 EStG beschränkt die Abzugsfähigkeit des Zinsaufwandes eines Betriebs auf den Zinsertrag, darüber hinaus auf das verre...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 5.3.2.1 Schädliche Gesellschafter-Fremdfinanzierung
Rz. 149 Für Körperschaften enthält Abs. 2 eine besondere Regelung. Diese Einschränkung gilt auch für Personengesellschaften, die einer Körperschaft nachgeordnet sind ("nachgeordnete Personengesellschaft"). Es kann fraglich sein, ob diese Regelung auch für Betriebe gewerblicher Art und für Stiftungen gilt. Allerdings haben diese KSt-Subjekte keine "Anteilseigner", sodass scho...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 1.2 Vergleich der Eigenkapital- mit der Fremdkapitalfinanzierung
Rz. 10 Gewinne, die ausgeschüttet werden können, unterliegen bei der Kapitalgesellschaft der GewSt, der KSt-Tarifbelastung nach § 23 Abs. 1 KStG von 15 % sowie dem Solidaritätszuschlag hierauf von 5,5 %. Insgesamt beträgt die Steuerbelastung auf der Ebene der Körperschaft, je nach Höhe der GewSt, rd. 30 %. Rz. 11 Finanziert der Gesellschafter die Kapitalgesellschaft nicht meh...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 5.4.1 Regelungszweck
Rz. 230 § 4h Abs. 2 S. 1 Buchst. c EStG enthält die wichtigste Ausnahme von der Zinsschranke. Grundgedanke dieser Ausnahmeregelung ist, dass die Zinsschranke verhindern soll, dass die deutsche Tochtergesellschaft eines internationalen Konzerns überproportional mit Fremdkapital finanziert und dadurch das (der relativ hohen deutschen Steuerbelastung unterliegende) Besteuerungs...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 5.3.2.6 Besonderheiten bei nachgeordneten Personengesellschaften
Rz. 222 Für nachgeordnete Personengesellschaften gilt nach § 4h Abs. 2 S. 2 EStG die Regelung des § 8a Abs. 2 KStG entsprechend. Das bedeutet, dass die Zinsschranke bei einer nachgeordneten Personengesellschaft mangels Zugehörigkeit zu einem Konzern nur dann nicht anwendbar ist, wenn bei ihr keine schädliche Gesellschafter-Fremdfinanzierung vorliegt. Die Frage ist dann von B...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 1.3 Vereinbarkeit der Vorschrift mit höherrangigem Recht
Rz. 14 Die Zinsschranke nach § 4h EStG, § 8a KStG differenziert nicht nach inl. oder ausl. Betrieben, nach inl. oder ausl. Darlehensgebern und nicht nach innerstaatlichen oder grenzüberschreitenden Darlehensverhältnissen. Es liegt daher keine, auch keine verdeckte Diskriminierung vor, sodass ein Verstoß gegen die Grundfreiheiten des AEUV schon im Tatbestand zu verneinen ist....mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 5.4.2 Übersicht über den Tatbestand des Eigenkapitalvergleichs
Rz. 231 Voraussetzung für den Eigenkapitalvergleich ist es, dass der Betrieb, bei dem der Zinsabzug infrage steht, zu einem Konzern gehört. Die Frage, ob der Betrieb zu einem Konzern gehört, ist ebenso zu beantworten wie bei der Ausnahmeregelung des § 4h Abs. 2 S. 1 Buchst. b EStG. Diese Einschränkung ist selbstverständlich, da nur dann die Ermittlung einer durchschnittliche...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8a Betriebsausgabenabzug für Zin ... / 6 Zinsschranke bei Holdinggesellschaften
Rz. 256 Anders als § 8a KStG a. F. enthält die Neufassung der Vorschrift keine besonderen Regelungen für Holdinggesellschaften, d. h. für Gesellschaften, deren Haupttätigkeit in dem Halten von Beteiligungen und der Finanzierung der Beteiligungsgesellschaften besteht. Insbesondere fehlt ein "Holdingprivileg", wodurch die Abzugsfähigkeit der Zinsen für eine Holding erleichtert...mehr
§ 4 Insolvenzgründe / g) Debt Mezzanine Swap
Rz. 190 Um die vorstehend geschilderten nachteiligen Steuerfolgen des Debt Equity Swap zu vermeiden, können die Verbindlichkeiten – statt in bilanzielles Eigenkapital – auch in Mezzaninekapital umgewandelt werden, welches nur steuerrechtlich, nicht aber insolvenzrechtlich als Fremdkapital zu behandeln ist (sog. Debt Mezzanine Swap). Als mezzanine Finanzierungsinstrumente kom...mehr
§ 10 Sanierung / c) Sonderformen der übertragenden Sanierung
Rz. 81 Vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen wird die Unternehmensübernahme in der Insolvenz oft als sogenannter Management Buy Out (MBO) ausgestaltet. An sich handelt es sich hierbei um einen gewöhnlichen Unternehmenskauf mit dem bloßen Unterschied, dass nicht ein außenstehender Dritter, sondern das Management als Käufer auftritt. In der Insolvenz sind in leiten...mehr
§ 17 Rechnungslegung in der Insolvenz / 2. Planungssystematik
Rz. 76 Der Finanzplan ist eine möglichst vollständige, zeit- und betragsgenaue Darstellung aller Ein- und Auszahlungen im Planungszeitraum; er dient dazu, die Realisierbarkeit des Plans und die Zahlungsfähigkeit des Schuldners zu belegen. Die Plan-GuV muss auf handelsrechtlichen Maßstäben fußen, also Aufwendungen und Erträge so definieren, wie sie ein werbendes Unternehmen n...mehr
§ 7 Insolvenzanfechtung / II. Allgemeines
§ 4 Insolvenzgründe / a) Neues (Eigen-)Kapital
Rz. 163 Durch neues Eigen- oder ggf. Mezzanine-Kapital wird die Aktivseite gestärkt (s. dazu Rdn 80). Anders als bei der Zahlungsunfähigkeit kommt es bei der Überschuldung nicht darauf an, dass es sich um Geldmittel ("Fresh Money") handelt, sodass z.B. auch eine Kapitalerhöhung durch Sacheinlage ein taugliches Instrument sein kann. Die Zuführung von Fremdkapital (insb. durch...mehr
§ 13 Gesellschaftsrecht in der Insolvenz / 1. Debt-Equity-Swap
Rz. 18 Neuerungen im Sanierungsbereich, die unmittelbar die Gesellschafterrechte betreffen, hat das im Wesentlichen am 1.3.2012 in Kraft getretene Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen v. 7.12.2011 gebracht. Bislang erforderte der sog. Debt-Equity-Swap – also die Umwandlung von Forderungen des Gläubigers in Aktien im Wege der Sachkapitalerhöhung – n...mehr