Source: https://www.diebewertung.de/mathias-motschmann-von-der-hmw-ag-nicht-nur-fuer-erfolge-feiern-lassen-sondern-auch-mal-sagen-was-sie-an-geld-von-anlegern-eingesammelt-haben/
Timestamp: 2018-03-19 20:14:05
Document Index: 54291903

Matched Legal Cases: ['§ 158', '§ 267', '§ 264', '§ 264', '§ 274', '§ 252', '§ 264', '§ 158', '§ 21', '§ 261', '§ 195', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 131', '§ 25', '§ 267', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 274', '§ 288', '§ 267', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 274', '§ 288', '§ 285']

Mathias Motschmann von der HMW AG- nicht nur für Erfolge feiern lassen, sondern auch mal sagen was sie an Geld von Anlegern eingesammelt haben! - Diebewertung
Mathias Motschmann von der HMW AG- nicht nur für Erfolge feiern lassen, sondern auch mal sagen was sie an Geld von Anlegern eingesammelt haben!
Setzt man beides in Bezug, dann relativiert sich der Erfolg ganz schnell. Das wissen Sie und ich sehr genau. Liest man aber Ihre Jubelnachrichten, dann muss man Ihnen das wohl nochmals in Erinnerung rufen. Wir veröffentlichen hier einmal die ersten Bilanzen der MIG Fonds. Deren Ergebnis haben Sie mit zu vertreten, sehr geehrter Herr Motschmann.
Ergebnis des Geschäftsjahres -292.707,53
MIG GmbH & Co. Fonds 14 geschlossene Investment-KG
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 16.02.2016 bis zum 31.12.2016
a) Täglich verfügbare Bankguthaben 652.775,02
a) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen 145.988,26
798.763,28
1. Rückstellungen 71.710,11
a) aus anderen Lieferungen und Leistungen 93.762,77
a) Andere 15.675,00
a) Kapitalanteile Kommanditisten 4.303.574,97
aa) nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -3.685.959,57
617.615,40
für das Rumpfgeschäftsjahr vom 16. Februar bis 31. Dezember 2016
a) Verwaltungsvergütung -66.770,88
b) Verwahrstellenvergütung -7.140,00
c) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -24.400,00
d) Sonstige Aufwendungen -194.396,65
Summe der Aufwendungen -292.707,53
2. Ordentlicher Nettoertrag -292.707,53
3. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -292.707,53
4. Ergebnis des Geschäftsjahres -292.707,53
5. Belastung auf Kapitalkonten 292.707,53
6. Bilanzgewinn 0,00
der MIG GmbH & Co. Fonds 14 geschlossene Investment-KG, Pullach,
Firmenname laut Registergericht: MIG GmbH & Co. Fonds 14 geschlossene Investment-KG
Register-Nr.: HRA 105487
Der Jahresabschluss der MIG GmbH & Co. Fonds 14 geschlossene Investment-KG zum 31.12.2016 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs („HGB“) sowie der Verordnung über Inhalt, Umfang und Darstellung der Rechnungslegung von Sondervermögen, Investmentaktiengesellschaften und Investmentkommanditgesellschaften sowie über die Bewertung der zu dem Investmentvermögen gehörenden Vermögensgegenstände (Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und Bewertungsverordnung – KARBV) aufgestellt (§ 158 i.V.m. 135 Abs. 11 Kapitalanlagegesetzbuch).
Die MIG GmbH & Co. Fonds 14 geschlossene Investment-KG ist eine kleine Personengesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 i.V.m. § 264 a HGB und hat daher die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für Kapitalgesellschaften zu beachten. Von den Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften nach § 274 a HGB wurde Gebrauch gemacht.
Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze (§§ 252 ff. HGB), die besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie die für geschlossene Investment-Kommanditgesellschaften geltenden besonderen Bewertungsvorschriften (§§ 158, 135 KAGB, §§ 21 Abs. 3, 26 ff. KARBV) beachtet.
Forderungen werden zum Verkehrswert bewertet.
1. Restlaufzeiten Verbindlichkeiten
Die Gesamtkostenquote beträgt 93,3 %. Eine erfolgsabhängige Verwaltungsvergütung oder eine zusätzliche Verwaltungsvergütung für den Erwerb von Beteiligungen ist im Rumpfgeschäftsjahr nicht angefallen.
Da die Gesellschaft erst im Laufe des Jahres 2016 gegründet wurde, erübrigt sich die Darstellung von Vorjahren. Der Wert je Anteil zum 31.12.2016 stellt sich wie folgt dar:
Barmittel TEUR 653
übrige Aktiva TEUR 146
Rückstellungen und Verbindlichkeiten TEUR -181
Fondsvermögen TEUR 618
Umlaufende Anteile Stück * 43.984
Anteilswert** EUR 14 **
**** Der durchschnittliche Einzahlungsstand zum 31.12.2016 beträgt EUR 17 je EUR 100 Kapitalanteil
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -292.707,53
2. Belastung auf Kapitalkonten 292.707,53
I. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Beginn des Geschäftsjahres 0,00
3. Mittelzufluss (netto) 910.322,93
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten 910.322,93
4. Abgang negativer Kapitalkonten 0,00
5. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung -292.707,53
6. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 0,00
II. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Ende des Geschäftsjahres -617.615,40
Auf dem Kapitalkonto II werden der Betrag des Agio sowie Überzahlungen und Rückzahlungen von Überzahlungen jedes Gesellschafters und Treugebers gebucht.
Kapitalkonto I 4.398.400,00
Kapitalkonto II 197.882,50
Variables Kapitalkonto I 0,00
Variables Kapitalkonto II -292.707,53
Verrechnungskonto I -3.520.947,93
Verrechnungskonto II -165.011,64
Nach einem eher verhaltenen Jahr 2015 konnte das Fundraising der Teilnehmer am deutschen Private Equity-Markt im Jahr 2016 mit EUR 2.331 Mio. um über 50% gesteigert werden. Dagegen sank das Fundraising im Venture Capital-Sektor um 25% auf EUR 554 Mio.; der Early Stage-Sektor konnte mit EUR 380 Mio. gegenüber EUR 406 Mio. im Vorjahr das Niveau in etwa halten.
Im Jahr 2016 konnte das Vorjahresniveau an Private Equity-Investitionen nicht erreicht werden, das Investitionsvolumen sank von EUR 6.599 Mio. auf EUR 5.688 Mio. Demgegenüber erhöhten sich die Venture Capital-Investitionen in deutsche Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um ca. 11% auf EUR 934 Mio.; 46 % davon flossen in Early Stage-Engagements (Seed und Start-up).
Ein Drittel der Private Equity-Investitionen entfielen im Jahr 2016 auf die Branche Unternehmensprodukte und – dienstleistungen, gefolgt von IKT (Informations- und Kommunikationstechnik) mit 22,9 %, Konsumgüter und -services (20,4 %) sowie Gesundheitswesen und Biotechnologie (9,2 %).
Die Divestment-Aktivitäten der Private Equity-Beteiligungsgesellschaften sanken im Jahr 2016 erneut; nach EUR 7.480 Mio. in 2014 und EUR 5.731 Mio. in 2015 wurden in 2016 EUR 2.918 Mio. erzielt.
Exits erfolgten mit einem Volumen von EUR 1.443 Mio. (49,4 %) überwiegend über den Kanal Trade Sale (Verkauf an strategische Investoren), gefolgt von Verkäufen an andere Beteiligungsgesellschaften (Secondaries) in Höhe von EUR 807 Mio. (27,7 %). Exits bei oder nach IPO/Börsengang spielten mit EUR 28 Mio. (1,0 %) nur eine untergeordnete Rolle.
Divestments aufgrund von Totalverlusten lagen mit EUR 116 Mio. (4,0 %) erneut unter Vorjahresniveau.1
„Im Hinblick auf den Standort Deutschland und die Anlageklasse Private Equity erwarten die befragten Beteiligungsgesellschaften ein wachsendes Interesse von Seiten der Investoren. Vier von zehn Befragten gehen von einer positiveren Sicht der Investoren auf den Private Equity-Standort Deutschland und auf die Anlageklasse Private Equity im Allgemeinen aus, rund die Hälfte zumindest von einer gleichbleibenden Bewertung. Vergleichsweise kritisch wird weiterhin der Wettbewerb um das Investorenkapital bewertet. Gut zwei Drittel erwarten ein unverändertes Wettbewerbsniveau im Jahr 2017. Allerdings geht fast jeder Vierte von einer weiteren Verschärfung des Wettbewerbs und nur jeder Zehnte von einer Entspannung aus. Die anhaltende Niedrigzinsphase sollte jedoch institutionelle Investoren weiter zwingen, nach alternativen, renditeträchtigen Anlagen zu suchen. Somit dürften alternative Anlageklassen weiter in den Fokus rücken und das verfügbare Kapitalangebot für Private Equity-Fonds wachsen.
Befragt nach ihren Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung der eigenen Investitionen im Jahr 2017 sind die Beteiligungsgesellschaften grundsätzlich optimistisch, allerdings nicht mehr in dem Maße wie im Vorjahr. Prognostizierten im Vorjahr noch 55 % der Gesellschaften einen leichten oder deutlichen Anstieg ihrer eigenen Investitionen, sind es in diesem Jahr 48 %. Und weitere 45 % sehen die eigenen Investitionen auf dem Niveau von 2016, während es in der Vorjahresbefragung nur 38 % waren. Gewachsen ist die Skepsis vor allem bei den Wachstumsfinanzierern/Buy-Out-Gesellschaften, denn hier bleibt der Anteil der Optimisten mit aktuell 48 % deutlich hinter dem Vorjahresanteil von 60 % zurück. Dagegen steigt dieser bei den Venture Capital-Gesellschaften sogar leicht von 45 % auf 48 %. Gleichzeitig halbierte sich der Anteil derjenigen Venture Capital-Gesellschaften, die einen Rückgang der eigenen Investitionen erwarten, von 19 % auf 10 %.
Für 2017 sind die Beteiligungsgesellschaften grundsätzlich optimistisch in Bezug auf ihre Beteiligungsverkäufe. Zwar gehen fast sechs von zehn Befragten von einem unveränderten Niveau ihrer Exits aus. Gleichzeitig sind fast 40 % zuversichtlich, ihre Verkäufe steigern zu können. Dabei zeigen sich die Venture Capital-Gesellschaften wieder besonders optimistisch. Wie in der Vorjahresbefragung gehen rund 60 % von einer Zunahme ihrer Verkäufe aus. 38 % (2016: 30 %) erwarten ein unverändertes Niveau. Dagegen sind die Wachstumsfinanzierer/Buy-Out-Gesellschaften zurückhaltender. Lag hier der Anteil derer, die eine Zunahme ihrer Verkäufe erwarten, im letzten Jahr noch bei 28 %, sind es aktuell noch 19 %. Dagegen erwarten inzwischen sieben von zehn Befragten ein unverändertes Bild.
1 Der Börsengang, gern als Königsweg des Exits bezeichnet, spielt insbesondere in Deutschland nur eine sehr untergeordnete Rolle im Vergleich zu den anderen Exit-Kanälen. Bei den Erwartungen für 2017 im Hinblick auf die einzelnen Exit-Kanäle zeigen sich deutliche Unterschiede. Vergleichsweise zurückhaltend zeigen sich die befragten Beteiligungsgesellschaften weiterhin bei Börsengängen und Verkäufen an das Management (Buy-Backs). 68 % bzw. 79 % der Befragten erwarten bei beiden ein unverändertes Niveau. Am stärksten gehen die Meinungen bei Börsengängen auseinander. Während 19 % eine Zunahme erwarten, erwarten 12 % einen Rückgang.
Bei den rechtlichen Rahmenbedingungen erwarten acht von zehn Befragten ein unverändertes Bild. Jeweils nur 10 % erwarten eine tendenzielle Verschärfung oder Verbesserung der derzeitigen Situation. Nachdem gerade im Venture Capital-Bereich im Jahr 2016 mit der Neugestaltung der Verlustvortragsregelung eine wichtige Weiche gestellt wurde, scheinen die Beteiligungsgesellschaften im Wahljahr keine kurzfristige Änderung des Rechtsrahmens für die Branche zu erwarten.“ 2
Die MIG Verwaltungs AG begrüßt weiterhin jede Bestrebungen der Politik, die Wagnisfinanzierung stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken und die Rahmenbedingungen zu verbessern. Darüber hinaus hält die MIG Verwaltungs AG die Schaffung des Börsensegments „Scale“ an der Frankfurter Börse für einen vielversprechenden Schritt in die notwendige Richtung, innovativen Unternehmen Zugang zum Kapitalmarkt zu verschaffen. Der Börsengang der BRAIN AG aus dem Portfolio der MIG Fonds hat hier zusätzlich ein positives Beispiel geliefert, wie VC-Investoren der dringend benötigte Finanzierungs- und Exitkanal Börse auch in Deutschland geöffnet werden kann.
Die MIG GmbH & Co. Fonds 14 geschlossene Investment-KG (MIG Fonds 14) nahm den eigentlichen Geschäftsbetrieb erst mit der Vertriebsgestattung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 25.07.2016 auf.
Erste Anlegerbeitritte (in Höhe von TEUR 4.397) waren zwar zum 31.12.2016 bereits vollzogen, Investitionen in Beteili-gungen wurden im Rumpfgeschäftsjahr 2016 noch nicht vorgenommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt im Rumpfgeschäftsjahr 2016 mit einem Jahresergebnis von TEUR -293 ab, dies entspricht auch dem realisierten Ergebnis.
Die sonstigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 194 beinhalten unter anderem Provisionen in Höhe von TEUR 95, Komplementärvergütung in Höhe von TEUR 34 sowie Aufwendungen für Agioauszahlung in Höhe von TEUR 33.
Die Aufwendungen waren im internen Planungsprozess für das Jahr 2016 bereits berücksichtigt, das Jahresergebnis deckt sich sowohl mit den Planungswerten als auch den Erwartungen der Geschäftsleitung.
Zum 31.12.2016 betrug der Zahlungsmittelbestand TEUR 653.
Die Bilanzsumme zum 31.12.2016 betrug TEUR 799.
Da MIG Fonds 14 zum Bilanzstichtag noch keine Investitionen in Beteiligungen vorgenommen hatte, setzen sich die Aktiva aus den liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 653 sowie aus den eingeforderten, ausstehenden Pflichteinlagen in Höhe von TEUR 146 zusammen.
Die Passiva enthalten neben dem Eigenkapital in Höhe von TEUR 618, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 94 und Rückstellungen für Jahresabschluss und Steuererklärung sowie ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 72 noch Verbindlichkeiten aus Einzahlungen auf erst nach dem Bilanzstichtag wirksam gewordene Anlegerbeitritte in Höhe von TEUR 16.
Das bilanzielle Eigenkapital betrug TEUR 618, die Eigenkapitalquote lag bei 77 %.
2 Quelle: BVK Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V., „BVK-Studie: Private Equity Prognose 2017 – Erwartungen der deutschen Beteiligungsgesellschaften“)
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist nicht von Wechselkurseinflüssen betroffen. Außerbilanzielle Finanzinstrumente sind nicht im Bestand. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet, insgesamt wird die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als stabil beurteilt.
Am 31.12.2016 betrug die Anzahl der umlaufenden Anteile 43.984 Stück zu je 100 EUR.
Die Fondsgesellschaft verwendet ihr Gesellschaftskapital nach Abzug der Kosten dafür, Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben, die nicht zum Handel an einer Börse zugelassen oder in einen organisierten Markt einbezogen sind (§ 261 Abs. 1 Nr. 4 KAGB). Das Gesellschaftskapital wird somit dafür eingesetzt, Anteile an nicht börsennotierten Kapitalgesellschaften, Kommanditanteile sowie atypisch stille Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben, zu halten, zu verwalten und zu veräußern. Die Gesellschaft bildet darüber hinaus eine Liquiditätsreserve für Nachinvestitionen in Beteiligungsunternehmen sowie laufende Kosten und sonstige Aufwendungen. Die Liquiditätsreserve wird in Bankguthaben gemäß § 195 KAGB angelegt, um mit diesem Kapital ebenfalls Erträge zu erzielen.
Die Unternehmen, an denen die Gesellschaft Beteiligungen erwirbt, müssen in einer der folgenden Branchen tätig sein:
Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik, Diagnostik, Life Sciences Anwendungen und I-Health,
Umwelttechnologie, einschließlich Entsorgung,
Robotik, Automatisierungstechnik,
Software, Internet, E-Commerce,
Kommunikations- und Informationstechnologie.
Bei der Investition in Unternehmensbeteiligungen müssen ferner folgende Investitionskriterien eingehalten werden:
mindestens 80 % des investierten Kapitals werden in Unternehmen mit einer Bilanzsumme von mindestens EUR 0,5 Mio. angelegt,
mindestens 80 % des investierten Kapitals werden so angelegt, dass die Investition in die jeweilige Unternehmensbeteiligung mindestens EUR 0,75 Mio. beträgt,
mindestens 80 % des investierten Kapitals werden in Unternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft angelegt,
mindestens 80 % des investierten Kapitals werden in Zielunternehmen investiert, die ihren tatsächlichen Sitz (Schwerpunkt der tatsächlichen geschäftlichen Aktivitäten) in Deutschland oder Österreich haben,
höchstens 20 % des investierten Kapitals werden in Zielunternehmen investiert, die ihren tatsächlichen Sitz (Schwerpunkt der tatsächlichen geschäftlichen Aktivitäten) in einem Staat haben, der nicht Vertragsstaat des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum („Drittstaat“) ist. Als Drittstaaten in diesem Sinne kommen nur die Schweiz und die USA in Betracht,
Die Gesellschaft erwirbt Beteiligungen an mindestens fünf nicht miteinander verbundenen Unternehmen.
Das in eine Unternehmensbeteiligung investierte Kapital darf zum Zeitpunkt der Vornahme der Investition maximal 50 % des gesamten Gesellschaftsvermögens betragen.
In Unternehmensbeteiligungen, hinsichtlich derer sich Währungsrisiken ergeben, dürfen maximal 30 % des investierten Kapitals investiert werden.
Die Fondsgesellschaft ist bestrebt, aufgrund der vorstehend genannten, typischerweise mit Venture-Capital-Investitionen verbundenen Gewinnchancen, Erträge aus ihren Unternehmensbeteiligungen zu erzielen. In erster Linie sollen Gewinne daraus resultieren, dass Beteiligungen der Gesellschaft nach einer Wertsteigerung mit Gewinn weiterveräußert werden. Eine weitere Ertragsmöglichkeit besteht darin, dass die Fondsgesellschaft von einem Beteiligungsunternehmen laufende Gewinnausschüttungen erhält. Eine weitere Einnahme der Fondsgesellschaft soll sich aus der Nutzung der Liquiditätsreserve ergeben. Laut § 1 Nr. 2 der Anlagebedingungen ist diese Liquiditätsreserve in Bankguthaben anzulegen. Mit der betreffenden Anlage sollen Zinseinnahmen der Fondsgesellschaft generiert werden.
Die MIG Verwaltungs AG verfügt über ein Risikomanagement gemäß den gesetzlichen Vorgaben. Darin werden Erfassung, Bewertung, Steuerung, Monitoring und Reporting der Risiken, welche die Geschäftsgrundlagen der Gesellschaft direkt oder indirekt beeinträchtigen können, mit Hilfe eines Risikomanagement-Systems kontinuierlich und systematisch vorgenommen.
Im Rahmen des Risikomanagements unterhält die MIG Verwaltungs AG auch Risikoprofile der von ihr verwalteten Investmentvermögen.
regelmäßige Überarbeitung des Organisationshandbuchs der Gesellschaft
Bei der Ausgestaltung der IT-Systeme und -prozesse wird auf gängige Standards zurückgegriffen, um unberechtigten Datenzugriff, Datenverlust oder Datenmissbrauch zu verhindern. Die eingesetzten IT-Systeme stellen die Integrität, die Verfügbarkeit, die Authentizität sowie die Vertraulichkeit der verarbeiteten Daten sicher.
In der ausgelagerten Tätigkeit „Eigenkapitalvermittlung“ identifizierte Adressausfallrisiken sowie Maßnahmen zu deren Minimierung werden durch regelmäßiges Auslagerungscontrolling ständig überwacht.
Im Rahmen des Budgetierungsprozesses werden die wesentlichen Aus- und Einzahlungen geplant unter Berücksichtigung, dass sämtlichen Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nachgekommen werden kann.
Die Entwicklung der Gesellschaft ist von Änderungen der steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie von den Wirtschafts- und Investmentmärkten, insbesondere in Deutschland und Österreich, abhängig. Negative Entwicklungen dieser Faktoren können sich auf das Vertrauen der Investoren, auf die Geschäftsentwicklung der (zukünftigen) Beteiligungsunternehmen, auf das Fondsvolumen sowie auf das Transaktionsvolumen bei der Veräußerung von Beteiligungsunternehmen auswirken – und damit auf die Fondsperformance und die Ergebnissituation der Gesellschaft.
Bei unbefriedigendem Geschäftsverlauf möglicher Portfoliogesellschaften kann die Ergebnissituation der Gesellschaft in der Zukunft beeinflusst werden.
Mit schriftlicher Vereinbarung vom 15.11.2016 wurde die Bestellung der MIG Verwaltungs AG, München, zur Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) im Sinne der §§ 1 Abs. 13, 17 Abs. 2 Nr. 1, 343 Abs. 1 KAGB für die gesamte kollektive Vermögensverwaltung (gemäß § 1 Abs. 19 Nr. 24 KAGB) der MIG GmbH & Co. Fonds 14 geschlossene Investment-KG bestätigt. Diese Vereinbarung kann von jeder Partei mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahres ordentlich gekündigt werden, erstmalig jedoch mit Wirkung zum Zeitpunkt der Auflösung des AIF gemäß § 131 Abs. 1 HGB; eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund ist möglich.
Die KVG hat sich verpflichtet, die Kapitalverwaltung unter Einhaltung aller geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften durchzuführen, insbesondere der Bestimmungen des KAGB und der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwaltung alternativer Investmentfonds sowie der in diesem Zusammenhang ergangenen behördlichen Verlautbarungen und Rundschreiben. Ferner hat sich die KVG verpflichtet, bei der Kapitalverwaltung im Rahmen dieses Vertrags sämtliche für den MIG Fonds 14 geltenden vertraglichen Regelungen vollständig einzuhalten, insbesondere des Gesellschaftsvertrags, sowie dessen Anlagebedingungen.
Zur angemessenen Abdeckung potentieller Haftungsrisiken aus beruflicher Fahrlässigkeit hat die KVG in Überreinstimmung mit den sich aus § 25 KAGB ergebenden Eigenmittelanforderungen eine entsprechende Kapitalrücklage gebildet, diese wird in Form liquider Mittel auf Bankkonten vorgehalten.
Per 31.12.2016 sind folgende Tätigkeiten der KVG auf externe Unternehmen ausgelagert:
Fondskonzeption, Erstellung Verkaufsprospekte
Die MIG Verwaltungs AG erhält als Portfolio-Manager für die Portfolioeinrichtung eine Provision in Höhe von brutto 2,08 % der von Anlegern tatsächlich an die Gesellschaft geleisteten Kommanditeinlagen (ohne Agio).
Zusätzlich erhält die MIG Verwaltungs AG als externe KVG für die Verwaltung der Gesellschaft bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 eine jährliche Vergütung in Höhe von bis zu brutto 1,02 % der Bemessungsgrundlage, und ab dem Geschäftsjahr 2023 eine jährliche Vergütung in Höhe von bis zu brutto 0,54 % der Bemessungsgrundlage. Die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der laufenden jährlichen Vergütungen ist jeweils die Summe aus dem durchschnittlichen Nettoinventarwert der Gesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr und den bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag von der Gesellschaft an die Anleger geleisteten Auszahlungen, maximal aber 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals („Festkapital“ der Gesellschaft). Für die Berechnung des Durchschnittswertes wird der Wert am Anfang und am Ende des betreffenden Geschäftsjahres zugrunde gelegt, sofern der Nettoinventarwert im Geschäftsjahr nur einmal jährlich ermittelt wird.
Im Geschäftsjahr 2016 betrugen die von MIG Fonds 14 zu tragenden Verwaltungskosten EUR 66.770,88.
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr von der KVG an ihre Mitarbeiter gezahlten Vergütungen: EUR 2.087.755,21
davon variabel: EUR 567.573,17
Anzahl der Begünstigten: 16
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Führungskräfte und Mitarbeiter der KVG, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil ausgewirkt hat: EUR 1.678.094,16
davon an Mitarbeiter: EUR 366.241,41
Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine wesentlichen Anlagegeschäfte getätigt.
Mangels eines Portfoliobestandes im Geschäftsjahr 2016 erfolgt hierzu keine Angabe.
Der Nettoinventarwert der Fondsgesellschaft stieg im Berichtszeitraum von TEUR 0 am 16.02.2016 auf TEUR 618 am 31.12.2016. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf die Einwerbung von Kommanditkapital in der Platzierungsphase zurückzuführen.
An die MIG GmbH & Co. Fonds 14 geschlossene Investment-KG
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MIG GmbH & Co. Fonds 14 geschlossene Investment-KG für das Rumpfgeschäftsjahr vom 16. Februar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 16. Februar bis 31. Dezember 2016 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.
Hier sinken die Kapitalanteile der Kommanditisten innerhalb eines Jahres um 3,7 Millionen Euro!
A. Anlagevermögen 31.804.390,54 37.204.716,98
I. Finanzanlagen 31.804.390,54 37.204.716,98
B. Umlaufvermögen 4.097.201,52 2.289.844,27
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.312.544,02 0,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.784.657,50 2.289.844,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.724,01 65.897,06
Bilanzsumme, Summe Aktiva 35.951.316,07 39.560.458,31
A. Eigenkapital 35.668.046,38 39.373.188,98
I. Kapitalanteile 35.668.046,38 39.373.188,98
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 35.668.046,38 39.373.188,98
B. Rückstellungen 166.991,64 32.540,12
C. Verbindlichkeiten 116.278,05 154.729,21
Bilanzsumme, Summe Passiva 35.951.316,07 39.560.458,31
Der Jahresabschluss der MIG GmbH & Co. Fonds 5 KG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die MIG GmbH & Co. Fonds 5 KG ist eine kleine Personengesellschaft i. S. d. § 267 Abs.1 i. V. m. § 264 a HGB und hat daher die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für Kapitalgesellschaften zu beachten. Von den Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften nach § 264 Abs. 1 S. 4, § 274 a und § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet.
Die Finanzanlagen enthalten Finanzinstrumente, bei denen auf eine außerplanmäßige Abschreibung aufgrund voraussichtlich nur vorübergehender Wertminderungen verzichtet wurde. Die der Bewertung zu Grunde liegende Planung lässt es überwiegend wahrscheinlich erscheinen, dass ein in absehbarer Zukunft erzielbarer Veräußerungserlös dieser Finanzinstrumente (Abgangswert) durch zunehmende Cash-Flow-Barwerte und im Zeitverlauf abnehmendes Risiko wieder mindestens auf den derzeitigen Buchwert ansteigen wird und die aktuelle Wertminderung damit als vorübergehend anzusehen ist.
Der Buchwert der betroffenen Finanzinstrumente beträgt TEUR 23.316, der beizulegende Verkehrswert zum 31.12.2015 beträgt TEUR 10.733.
Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 22.476,09 (Vorjahr: EUR 14.662,21).
Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 93.801,96 (Vorjahr: EUR 140.067,00).
Für MIG Komplementär GmbH, München:
Verbindlichkeiten 97.987,32
Dr. Rolf Eckhard, Geschäftsführer MIG Komplementär GmbH
Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2016 festgestellt.
Hier sinken die Kapitalanteile der Kommanditisten innerhalb eines Jahres um über 700.000 Euro!
A. Anlagevermögen 22.849.442,87 23.169.701,59
I. Finanzanlagen 22.849.442,87 23.169.701,59
B. Umlaufvermögen 1.103.075,09 1.455.924,83
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 270,93 0,18
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.102.804,16 1.455.924,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.004,06 1.004,06
Bilanzsumme, Summe Aktiva 23.953.522,02 24.626.630,48
A. Eigenkapital 23.856.020,09 24.592.303,80
I. Kapitalanteile 23.856.020,09 24.592.303,80
1. Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafter 637,03 636,61
2. Kapitalanteile der Kommanditisten 23.855.383,06 24.591.667,19
B. Rückstellungen 23.405,17 22.650,00
C. Verbindlichkeiten 74.096,76 11.676,68
Bilanzsumme, Summe Passiva 23.953.522,02 24.626.630,48
Der Jahresabschluss der MIG GmbH & Co. Fonds 7 KG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die MIG GmbH & Co. Fonds 7 KG ist eine kleine Personengesellschaft i.S.d. § 267 Abs.1 i.V.m. § 264 a HGB und hat daher die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für Kapitalgesellschaften zu beachten. Von den Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften nach § 264 Abs. 1 S. 4, § 274 a und § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Der Buchwert der betroffenen Finanzinstrumente beträgt TEUR 9.487, der beizulegende Verkehrswert zum 31.12.2015 beträgt TEUR 4.028.
Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 16.116,74 (Vorjahr: EUR 11.676,68).
Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 57.980,02 (Vorjahr: EUR 0,00).
Für HMW Verwaltungs GmbH, München:
Pervin Persenkli ab 15.09.2015 ausgeübter Beruf Rechtsanwältin
Dr. Rolf Eckhard ausgeübter Beruf Rechtsanwalt
Jürgen Kosch ausgeübter Beruf Vorstand der MIG Verwaltungs AG
Name HMW Verwaltungs GmbH
Verbindlichkeiten 63.661,63
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehendes Unternehmen berichtet:
certgate GmbH, Nürnberg* 21,24% -1.736.874,36 1.477.143,20
Pervin Persenkli, HMW Verwaltungs GmbH
Dr. Rolf Eckhard, HMW Verwaltungs GmbH