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Timestamp: 2016-10-21 13:17:38
Document Index: 56509908

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 41', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'BGE']

I 142/99 (10.02.2000)
M.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Y.________, Beratungsstelle X.________,
A.- Der 1976 geborene, aus Serbien stammende M.________ war seit der Einreise in die Schweiz im Februar 1993 bis Mitte Mai 1994 im Restaurant W.________ als K�chengehilfe t�tig gewesen. Am 8. August 1994 erlitt er bei einem Verkehrsunfall im ehemaligen Jugoslawien ein Polytrauma mit Contusio cerebri (mehrt�gigem Koma), Sch�delbasisfraktur, Humerustr�mmerfraktur links mit Radialisparese und einer posttraumatischen Osteomyelitis. Nachdem er in die Schweiz zur�ckgekehrt war und sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung und Arbeitsvermittlung) angemeldet hatte (28. M�rz 1996, 24. April 1997), kl�rte die IV-Stelle des Kantons Aargau die Verh�ltnisse in erwerblicher und medizinischer Hinsicht ab. Laut Berichten der Dres. med. N.________ und F.________, Klinik f�r Plastische und Wiederherstellungschirurgie, vom 3. September, 23. Dezember 1996 und 12. November 1997 unterzog sich M.________ im Fr�hjahr 1996 wegen der Leiden am linken Arm einer Radialisersatzoperation. Die Nachbehandlung (Physiotherapie) war Mitte Oktober 1996 abgeschlossen. Gem�ss Dr. med. F.________ (Berichte vom 23. Dezember 1996 und 12. November 1997) bestand von August 1994 bis Mitte Oktober 1996 eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit; seit dem Behandlungsende (Mitte Oktober 1996) sei M.________ wieder zu 100 % arbeitsf�hig hinsichtlich der angestammten T�tigkeit als K�chengehilfe. Gest�tzt darauf wies die IV-Stelle das Begehren um Zusprechung beruflicher Massnahmen mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verf�gung vom 16. M�rz 1998 ab und sprach - nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens - mit Verf�gung vom 12. Oktober 1998 r�ckwirkend und befristet f�r die Zeit vom 1. August 1995 bis zum 31. Oktober 1996 eine ganze Invalidenrente zu.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Begehren um Zusprechung einer ganzen Rente �ber den 31. Oktober 1996 hinaus und - eventuell - um erg�nzende medizinische Abkl�rungen wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab (Entscheid vom 26. Januar 1999).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst M.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und der Verf�gung der IV-Stelle vom 12. Oktober 1998 sei die Sache zwecks erg�nzender Abkl�rungen und zum Erlass einer neuen Verf�gung an die Verwaltung zur�ckzuweisen. Er macht sodann darauf aufmerksam, die Unfallversicherung (Helsana-Versicherung) habe beim Zentrum f�r Medizinische Begutachtung (nachfolgend: ZMB), Basel, eine polydisziplin�re Abkl�rung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse abzuwarten seien.
Die IV-Stelle verzichtet einstweilen auf eine Vernehmlassung. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung gibt
D.- Nachdem der Beschwerdef�hrer am 27. April 1999 das Gutachten des ZMB vom 31. M�rz 1999 einreicht hatte, wurde ein zweiter Schriftenwechsel durchgef�hrt.
Im Rahmen der erweiterten Kognition sind neue Tatsachenbehauptungen und Beweismittel zul�ssig. Letztinstanzlich neu eingereichte Beweismittel sind daher insoweit erheblich, als sie zur Feststellung des rechtlich massgebenden Sachverhalts bei Erlass der strittigen Verwaltungsverf�gung (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) beizutragen verm�gen.
2.- Verwaltung und Vorinstanz haben die hier massgebenden Bestimmungen und Grunds�tze zutreffend dargelegt. Das betrifft den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG), die Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte bei der Ermittlung des Invalidit�tsgrades (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1), den Beweiswert �rztlicher Berichte (BGE 122 V 160 Erw. 1c) und den Begriff des f�r die Invalidit�tsbemessung in Betracht zu ziehenden ausgeglichenen Arbeitsmarktes (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Richtig sind auch die Ausf�hrungen �ber den Beginn der Rente (Art. 29 Abs. 1 IVG). Darauf kann verwiesen werden. Zu erg�nzen ist, dass die Bestimmungen �ber die Rentenrevision (Art. 41 IVG; Art. 88a IVV) bei der r�ckwirkenden Zusprechung einer befristeten Rente nach der Rechtsprechung analog anwendbar sind (BGE 109 V 127; AHI 1998 S. 121 Erw. 1b, ZAK 1990 S. 518 Erw. 2).
3.- In W�rdigung der im Verwaltungsverfahren eingeholten �rztlichen Unterlagen (namentlich der Berichte des Dr. med. F.________ vom 23. Dezember 1996 und 12. November 1997) und des letztinstanzlich eingereichten polydisziplin�ren Gutachtens des ZMB (vom 31. M�rz 1999) ist mit dem Beschwerdef�hrer - und entsprechend der Vernehmlassung der IV-Stelle (vom 2. Februar 2000) - davon auszugehen, dass hinsichtlich der Arbeitsf�higkeit weitere Abkl�rungen n�tig sind. W�hrend in den von der Verwaltung erhobenen Arztberichten die Sch�tzung der Arbeitsf�higkeit einzig auf Grund des Leidens am linken Arm erfolgte, ist nach dem ZMB hief�r namentlich auch eine mittlere Hirnfunktionsst�rung in Betracht zu ziehen. Im Hinblick auf die gutachterliche Feststellung, es l�gen keine unfallfremden Faktoren vor (Expertise des ZMB, S. 18), ist der Verwaltung beizupflichten, dass bei den von ihr zu treffenden Abkl�rungen auf eine Koordination der Invalidit�tssch�tzung von Invaliden- und Unfallversicherung zu achten ist (vgl. hiezu BGE 119 V 469 Erw. 2b).
4.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem durch Y.________ von der Beratungsstelle X.________ vertretenen, obsiegenden Beschwerdef�hrer steht nach Massgabe der zu Art. 159 Abs. 1 und 2 OG ergangenen Rechtsprechung (BGE 122 V 278; nicht ver�ffentlichte Urteile B. vom 22. Juli 1998, U 108/97, und L. vom 17. Juni 1997, U 260/96) eine reduzierte Parteientsch�digung zu.
tons Aargau vom 26. Januar 1999 und die Verf�gung der
zur�ckgewiesen, damit sie nach erfolgter Aktenerg�n-
zung �ber den Rentenanspruch ab 31. Oktober 1996 neu