Source: http://archive-de.com/de/m/mieterverein-kempten.de/2016-02-10_7484297_31/
Timestamp: 2017-12-15 20:12:41
Document Index: 289624172

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

2013 MZ Regional Service Infos Aktuelle Infos Betriebskostenspiegel Rechtsschutzversicherung Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Links Infos Bücher Broschüren Impressum Impressum Disclaimer Ihr Weg zu uns Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Parkett und Laminat BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Parkett und Laminat mittlere Nutzungsdauer dmb Die mittlere Nutzungsdauer einer Parkettversiegelung beträgt nach einem Urteil des Amtsgerichts Steinfurt 4 C 168 05 zwölfeinhalb Jahre Die Lebensdauer eines Laminatbodens bezifferte das Gericht nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes DMB auf zehn Jahre Die Entscheidung über die Nutzungsdauer von Parkett und Laminatböden war notwendig geworden weil ein Vermieter nach dem Auszug seiner Mieter Schadensersatzansprüche in Höhe von rund 4 000 Euro geltend machte Nach Informationen des Deutschen Mieterbundes sollte der Laminatboden ausgetauscht werden da die Mieter Feuchtigkeitsschäden und Kleberückstände auf dem Laminat verursacht hätten Außerdem sollten auch die Parkettböden durch Wassereinwirkung beschädigt worden sein Deshalb hätte das Parkett abgeschliffen und neu versiegelt werden müssen Das Amtsgericht Steinfurt lehnte die Schadensersatzansprüche des Vermieters weitgehend ab Gestützt auf ein Sachverständigengutachten urteilte das Gericht die mittlere Nutzungsdauer einer Parkettbodenversiegelung läge bei etwa zwölfeinhalb Jahren Da der Parkettboden bei Mietende bereits acht Jahre alt gewesen sei könne der Vermieter allenfalls ein Drittel der entstandenen Kosten als Schadensersatz fordern Nach dem Urteil des Sachverständigen betrage die Lebensdauer eines Laminatbodens etwa zehn Jahre Da der beschädigte Laminatboden tatsächlich schon zehn Jahre alt war sei vorliegend ein wirtschaftlicher Schaden für den Vermieter nicht entstanden Der Deutsche Mieterbund DMB weist darauf hin dass der Austausch von Parkett Laminat oder Teppichböden nie zu den Schönheitsreparaturen gehört die im Mietvertrag vereinbart werden können Auch eine neue Parkettversiegelung gehört in aller Regel nicht zu den typischen Renovierungskosten Derartige Arbeiten können allenfalls als Schadensersatz gefordert werden wenn der Mieter Schäden an den
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2013 MZ Regional Service Infos Aktuelle Infos Betriebskostenspiegel Rechtsschutzversicherung Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Links Infos Bücher Broschüren Impressum Impressum Disclaimer Ihr Weg zu uns Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Pizzeria Lärm BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Pizzeria Lärm und Geruchsbelästigung aus Pizzeria 10 Prozent Mietminderung Geruchs und Lärmbelästigungen aus einer unterhalb der Mieterwohnung betriebenen Pizzeria rechtfertigen eine Mietminderung Das Amtsgericht Köln 211 C 234 98 entschied daß die betroffenen Mieter 10 Prozent ihrer Miete kürzen durften weil Küchengerüche aus der Pizzeria insbesondere im Treppenhaus aber auch in der Mieterwohnung selbst auftraten und außerdem die Gespräche des Küchenpersonals in der Mietwohnung zu hören waren Allerdings stellte das Amtsgericht Köln auch klar daß die ursprünglich von den Mietern vorgenommen Mietkürzung von fast 20 Prozent zu hoch war Durch die Geruchs und Lärmbeeinträchtigung aus der Pizzeria sei die Nutzung der Wohnung weder ganz noch teilweise unmöglich geworden sondern nur mit einer gewissen Lästigkeit verbunden Hinzu komme daß das Mietshaus sehr hellhörig war So waren etwa die Geräusche die die Regentropfen auf der Veranda der Wohnung der Mieter verursachten erheblich lauter zu hören als die Gespräche des Küchenpersonals
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Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Links Infos Bücher Broschüren Impressum Impressum Disclaimer Ihr Weg zu uns Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Prostitution BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Prostitution im Haus Mieter haben das Recht das Mietverhältnis fristlos zu kündigen wenn im gleichen Haus ein Wohnungsbordell betrieben wird entschied jetzt das Amtsgericht Osnabrück 83 C 186 07 Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes DMB stellte die alleinstehende Mieterin unmittelbar nach ihrem Einzug in das zweite Obergeschoss fest dass in den beiden Erdgeschosswohnungen ein Wohnungsbordell betrieben wurde Sie kündigte fristlos zog aus und zahlte keine Miete mehr Zu Recht wie das Amtsgericht Osnabrück feststellte Bei einer polizeilichen Überprüfung wurden drei Prostituierte in der Erdgeschosswohnung angetroffen und im Internet wurde das Wohnungsbordell konkret beworben Deshalb ist nach Auffassung des Amtsgerichts Osnabrück die Mieterin berechtigt fristlos zu kündigen Es sei ihr nicht zumutbar gewesen das Mietverhältnis mit einer Frist von drei Monaten zu kündigen oder den Vermieter aufzufordern gegen das Wohnungsbordell vorzugehen so der Deutsche Mieterbund Sie hätte sofort kündigen dürfen Die Ausübung der Prostitution in einer im gleichen Haus wie der Mietwohnung gelegenen Wohnung führt zu einer immanent drohenden
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Bücher Broschüren Impressum Impressum Disclaimer Ihr Weg zu uns Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Rauchen BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Rauchen in der Wohnung erlaubt dmb Rauchen ist in der Mietwohnung erlaubt und gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch Ein sich hierdurch gestört fühlender Nachbar kann weder die Miete mindern noch vom Vermieter verlangen dass dieser das Rauchen verbietet oder dem Raucher bestimmte Lüftungszeiten vorschreibt entschied das Landgericht Berlin LG Berlin 63 S 470 08 Nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes DMB fühlten sich die Nachbarn von einem in der unteren Wohnung lebenden Raucher massiv gestört Insbesondere wenn der seine Wohnung lüftete käme es zu erheblichen Geruchsbeeinträchtigungen in ihrer Wohnung Sie minderten die Miete um 50 Euro und forderten der Vermieter sollte dem Mitmieter das Rauchen im Balkonzimmer seiner Wohnung verbieten bzw das Lüften der Wohnung zu festgesetzten Zeiten vorschreiben maximal zweimal täglich mit einer Dauer von höchstens einer halben Stunde Das Landgericht Berlin wies alle Forderungen zurück Nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes erklärten die Richter Vermieter könnten ihren Mietern weder das Rauchen in bestimmten Räumen der Wohnung verbieten noch zu einem konkreten Lüftungsverhalten zwingen Rauchen gehöre einfach zum
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Weg zu uns Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Rauchmelder BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Rauchmelder Fehlalarm dmb Kommt es aufgrund des Fehlalarms eines Rauchmelders zu einem Feuerwehreinsatz und wird dabei die Wohnungseingangstür beschädigt muss der Mieter der Wohnung keinen Schadensersatz zahlen entschied das Amtsgericht Hannover 537 C 17077 05 Nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes DMB gab der von den Mietern installierte Rauchmelder einen Signalton ab als Hinweis auf nachlassende Batteriespannung Nachbarn interpretierten dieses Geräusch falsch und alarmierten die Feuerwehr Die öffnete die Wohnungseingangstür gewaltsam Die Reparaturkosten in Höhe von 1 693 03 Euro forderte der Vermieter von seinen Mietern Das Amtsgericht Hannover lehnte einen derartigen Schadensersatzanspruch ab eine Pflichtverletzung der Mieter liege nicht vor Nach Informationen des Mieterbundes erklärte das Gericht Mieter dürften einen Rauchmelder in ihrer Wohnung auch ohne Erlaubnis des Vermieters einbauen Dessen Installation würde weder die Substanz der Mietsache beeinträchtigen noch nach außen in Erscheinung treten oder die Belange des Vermieters tangieren Ein Rauchmelder stelle auch keine Gefahr für die Mietsache dar sondern diene im Gegenteil eher deren Sicherheit Ebenfalls keine Pflichtverletzung des Mietvertrages sei es dass die Mieter vergessen hatten die Batterien
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2013 April 2013 Februar 2013 MZ Regional Service Infos Aktuelle Infos Betriebskostenspiegel Rechtsschutzversicherung Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Links Infos Bücher Broschüren Impressum Impressum Disclaimer Ihr Weg zu uns Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Reparaturen und Sanierungsarbeiten BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Vermieter muss Möbel abbauen dmb Will der Vermieter in der Mieterwohnung Reparaturen oder Sanierungsarbeiten durchführen muss er auch für den notwendigen Auf und Abbau des Mietermobiliars sorgen nicht der Mieter selbst entschied das Landgericht Berlin LG Berlin 65 S 62 08 Nach Darstellung des Deutschen Mieterbundes DMB musste der Vermieter in der Zwei Zimmer Wohnung des Mieters Feuchtigkeits und Bauschäden beseitigen Er machte den Beginn der Arbeiten davon abhängig dass der Mieter Baufreiheit schafft also in seiner voll gestellten Wohnung Möbel abbaut umrückt usw Hierzu ist der Mieter nach der Entscheidung des Gerichts aber nicht verpflichtet Der Mieter muss die notwendigen Arbeiten in seiner Wohnung lediglich dulden ihn trifft aber keine Mitwirkungspflicht daran Es ist Sache des Vermieters die notwendigen Auf und Abbauarbeiten von Möbeln vorzunehmen So lange der Vermieter mit den Reparatur und Sanierungsarbeiten nicht beginnt kann der Mieter nach Informationen des
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2013 Dezember 2013 Oktober 2013 August 2013 Juni 2013 April 2013 Februar 2013 MZ Regional Service Infos Aktuelle Infos Betriebskostenspiegel Rechtsschutzversicherung Heizspiegel Partner Versicherungen Autovermietung Hotels Download Links Infos Bücher Broschüren Impressum Impressum Disclaimer Ihr Weg zu uns Kontaktformular A A A mieterbund Suche Eingaben löschen Sie befinden sich hier Startseite Mietrecht Mietrecht A Z Sanitäranlagen BGH Urteile Mietrecht Überblick Mietrecht A Z Sanitäranlagen Verkalkt dmb Sind die Sanitäranlagen in der Wohnung gebrauchs und altersbedingt völlig verkalkt muss der Vermieter diese Schäden beseitigen lassen AG München 473 C 36207 05 Nach Informationen des Deutschen Mieterbundes DMB waren Badewanneneinlauf Hand und Kopfbrause der Dusche so stark verkalkt dass aus den einzelnen Teilen der Brause das Wasser spritzte das Wasser im Übrigen allenfalls noch tröpfelnd aus der Leitung kam Das Amtsgericht München erklärte dass der Mieter weder nach dem Gesetz noch nach dem Inhalt des Mietvertrages verpflichtet sei die Sanitäranlagen regelmäßig zu entkalken Das Entkalken sei eine Wartungspflicht die über das bloße Reinigen hinausgehe Für Instandhaltung und Wartung sei aber so lange nicht ausdrücklich im Mietvertrag etwas anderes vereinbart wurde der Vermieter verantwortlich Unter die Mietvertragsregelung zu Schönheitsreparaturen bzw Kleinreparaturen fällt wie der Deutsche Mieterbund betont die Entkalkungspflicht nicht zurück Ihr Mieterverein
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