Source: https://www.weisserschaeferhund.com/bvws-%C3%B6/statuten/
Timestamp: 2019-01-21 06:31:31
Document Index: 77496187

Matched Legal Cases: ['§9', '§ 10', '§11', '§13', '§14', '§15', '§21', '§9', '§14', '§577', '§17']

Statuten des Vereins - BVWS-Ö Weiße Schweißer Schäferhunde Österreich
"BVWSÖ - Bundesverein für Weisse Schäferhunde in Österreich"
Der Verein führt den Namen "BVWS-Ö Bundesverein für Weisse Schäferhunde in Österreich".
Er hat seinen Sitz in 4851 Gampern. Eine Änderung wird mittels Anzeige einer Statutenänderung der zuständigen Behörde bekannt gegeben . Seine Tätigkeit erstreckt sich auf das gesamte Bundesgebiet.
• Den Zusammenschluss von Besitzern und Freunden Weißer Schweizer Schäferhunde
• Die Förderung der Zucht der vertretenen Rasse, deren Verbreitung, sowie die Verbesserung der Anlagen und Eigenschaften dieser Rasse
• Teilnahme an Ausstellungen und Turnieren im In- und Ausland.
• Veranstaltung von Ausstellungen, Schauen und Begutachtungen oder Beteiligung an Veranstaltungen anderer Vereine
• Als ideelle Mittel dienen: Versammlungen, gesellige Zusammenkünfte, Wanderungen, Ausstellungen, Züchtertreffen
• Führen eines Zuchtbuches
• Zeitgemäße Werbung für die vertretene Rasse
Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge, Spenden und Vermächtnisse.
Erträge aus sonstigen Dienstleistungen für Züchter und Mitglieder
• Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr
• Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind jene, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
• Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
• Bis zur Entstehung des Vereinserfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehen des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
• Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung
• Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt, Streichung oder Ausschluss.
• Der Austritt kann nur per 31. Dezember jeden Jahres erfolgen und muss dem Vorstand mindestens 1 Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
• Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung der Mitgliedspflicht und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
• Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus dem im Absatz. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.
• Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
• Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Höhe verpflichtet.
• Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§9 und § 10), der Vorstand (§11 bis §13), der Rechnungsprüfer (§14) und das Schiedsgericht (§15).
• Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich statt.
• Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung,
• Verlangen der Rechnungsprüfer /§21 Abs. 5 erster Satz VereinsG) binnen vier Wochen statt
• Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens drei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail- Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs.1 und Abs.2 lit. – a - c), oder durch den Rechnungsprüfer.
• Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
• Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
• Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegeben gültigen Stimmen.
• Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Vorsitzende, in dessen Verhinderung sein/ihr Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
• Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
• Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder;
• Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in
• Schriftführer/in und Stellvertreter/in
• Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei der Ausscheidung eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
• Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
• Der Vorstand wird vom Vorsitzenden, bei Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
• Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
• Den Vorsitz führt der/die Vorsitzende, bei Verhinderung sein/ihr Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
• Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10)
• Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglied in Kraft.
• Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs.2) eines Nachfolgers wirksam.
• Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;
• Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des §9 Abs.1 und Abs.2 lit. a – c dieser Statuten;
• Aufnahme, Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;
• Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassiererin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
• Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu rechnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
• Bei Gefahr in Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
• Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich
• Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassieren ihre Stellvertreter/innen.
§14 Der Zuchtreferent
• Der Zuchtreferent ist für das Zuchtbuch für die Rasse Weisser Schweizer Schäferhund / Berger Blanc Suisse zuständig
• Er leitet den Zuchtausschuss und führt das Zuchtbuch. Ihm stehen für seine Tätigkeiten die Zuchtwarte zur Seite, für deren Zuteilung und Einteilung er auch zuständig ist. Er sorgt auch für die Beachtung der Zucht- und Eintragungsbestimmungen des BVWS-Ö, sowie der Zuchtrichtlinien des BVWS-Ö. Schriftstücke in Zuchtangelegenheiten müssen neben der Unterschrift des Zuchtreferenten auch die des Obmannes/ Obfrau tragen.
• Zuchtausschuss besteht aus 2 Zuchtwarten des Vereins und 3 unparteiischen Personen.
• Zur Kontrolle der Buchhaltung und Kassagebahrung werden von der Generalversammlung alle zwei Jahre zwei Rechnungsprüfer gewählt, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Rechnungsprüfer haben das Recht, auch während des Geschäftsjahres Überprüfungen vorzunehmen. Über das Ergebnis dieser Überprüfung haben sie dem Vorstand schriftlich zu berichten.
• Die Vereinskasse wird vor jeder Generalversammlung von den Rechnungsprüfern geprüft.
• Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach §§577ff ZPO;
• Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
§17 Freiwillige Auflösung des Vereines
• Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer Generalsversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
• Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.
update: 17. Jänner 2019
Xico of White Valley