Source: https://graja-tours.de/reisebedingungen/
Timestamp: 2019-08-25 11:36:59
Document Index: 244338804

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

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Die hier ver­öf­fent­lich­ten Rei­sen wer­den ver­an­stal­tet von Gra­ja-Tours Deutsch­land UG (haf­tungs­be­schränkt). Die Fir­ma arbei­tet auf Basis der Rei­se­be­din­gun­gen, die nach­fol­gend voll­stän­dig abge­druckt sind.
1.1 Mit der Buchung (Rei­se­an­mel­dung) bie­tet der Kun­de der Gra­ja-Tours Deutsch­land UG (haf­tungs­be­schränkt) (im Fol­gen­den „Rei­se­ver­an­stal­ter“) den Abschluss des Rei­se­ver­tra­ges ver­bind­lich an. Grund­la­ge die­ses Ange­bots sind die Rei­se­aus­schrei­bung und die ergän­zen­den Infor­ma­tio­nen des Rei­se­ver­an­stal­ters für die jewei­li­ge Rei­se, soweit die­se dem Kun­den vor­lie­gen.
1.2 Die Buchung kann schrift­lich, münd­lich, tele­fo­nisch, per Tele­fax oder auf elek­tro­ni­schem Weg (E-Mail, Inter­net) erfol­gen.
1.3 Der Kun­de hat für alle Ver­trags­ver­pflich­tun­gen von Mit­rei­sen­den, für die er die Buchung vor­nimmt, wie für sei­ne eige­nen ein­zu­ste­hen, soweit er die­se Ver­pflich­tung durch aus­drück­li­che und geson­der­te Erklä­rung über­nom­men hat.
1.4 Der Ver­trag kommt mit dem Zugang der Buchungs­be­stä­ti­gung (Annah­me­er­klä­rung) durch den Rei­se­ver­an­stal­ter zustan­de. Sie bedarf kei­ner bestimm­ten Form. Bei oder unver­züg­lich nach Ver­trags­schluss wird der Rei­se­ver­an­stal­ter dem Kun­den eine Rei­se­be­stä­ti­gung schrift­lich oder in Text­form über­mit­teln.
1.5 Weicht der Inhalt der Annah­me­er­klä­rung des Rei­se­ver­an­stal­ters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neu­es Ange­bot des Rei­se­ver­an­stal­ters vor, an das er für die Dau­er von 10 Tagen gebun­den ist. Der Ver­trag kommt auf der Grund­la­ge die­ses neu­en Ange­bo­tes zustan­de, wenn der Kun­de inner­halb der Bin­dungs­frist dem Rei­se­ver­an­stal­ter die Annah­me durch aus­drück­li­che Erklä­rung oder Anzah­lung erklärt.
1.6 Bei Buchun­gen im elek­tro­ni­schen Geschäfts­ver­kehr (z.B. Inter­net) gilt für den Ver­trags­ab­schluss: Der Kun­de wird Schritt für Schritt durch den Buchungs­vor­gang gelei­tet. Ihm steht zur Kor­rek­tur sei­ner Ein­ga­ben, zur Löschung oder zum Zurück­set­zen des gesam­ten Online­bu­chungs­for­mu­lars eine ent­spre­chen­de Kor­rek­tur­mög­lich­keit zur Ver­fü­gung.
Mit Betä­ti­gung der Schalt­flä­che „zah­lungs­pflich­tig buchen“ bie­tet der Kun­de dem Rei­se­ver­an­stal­ter den Abschluss des Rei­se­ver­tra­ges ver­bind­lich an. Die Über­mitt­lung der Buchung (Rei­se­an­mel­dung) durch Betä­ti­gung des But­tons „zah­lungs­pflich­tig buchen“ begrün­det kei­nen Anspruch des Kun­den auf das Zustan­de­kom­men eines Rei­se­ver­tra­ges ent­spre­chend sei­ner Buchung (Rei­se­an­mel­dung). Der Ver­trag kommt durch den Zugang der Buchungs­be­stä­ti­gung des Rei­se­ver­an­stal­ters beim Kun­den zustan­de.
2.1 Rei­se­ver­an­stal­ter und Rei­se­ver­mitt­ler dür­fen Zah­lun­gen auf den Rei­se­preis vor Been­di­gung der Rei­se nur for­dern oder anneh­men, wenn dem Kun­den der Siche­rungs­schein über­ge­ben wur­de. Nach Ver­trags­ab­schluss wird gegen Aus­hän­di­gung des Siche­rungs­schei­nes eine Anzah­lung in Höhe von 20 % (min­des­tens 200,-€, maxi­mal 250,-€) des Rei­se­prei­ses zur Zah­lung fäl­lig, die inner­halb von 7 Tagen nach Erhalt der Rech­nung zu bezah­len ist. Die Rest­zah­lung wird 28 Tage vor Rei­se­be­ginn fäl­lig, sofern der Siche­rungs­schein über­ge­ben ist und die Rei­se nicht mehr aus dem in Zif­fer 6 genann­ten Grund abge­sagt wer­den kann.
2.2 Leis­tet der Kun­de die Anzah­lung und/oder die Rest­zah­lung nicht ent­spre­chend den ver­ein­bar­ten Zah­lungs­fäl­lig­kei­ten, so ist der Rei­se­ver­an­stal­ter berech­tigt, nach Mah­nung mit Frist­set­zung vom Rei­se­ver­trag zurück­zu­tre­ten und den Kun­den mit Rück­tritts­kos­ten gemäß Zif­fer 4.2 Satz 2 bis 4.5 zu belas­ten.
3.1 Abwei­chun­gen wesent­li­cher Rei­se­leis­tun­gen von dem ver­ein­bar­ten Inhalt des Rei­se­ver­tra­ges, die nach Ver­trags­ab­schluss not­wen­dig wer­den und vom Rei­se­ver­an­stal­ter nicht wider Treu und Glau­ben her­bei­ge­führt wur­den, sind nur gestat­tet, soweit die Abwei­chun­gen nicht erheb­lich sind und den Gesamt­zu­schnitt der Rei­se nicht beein­träch­ti­gen.
3.2 Even­tu­el­le Gewähr­leis­tungs­an­sprü­che blei­ben unbe­rührt, soweit die geän­der­ten Leis­tun­gen mit Män­geln behaf­tet sind.
3.3 Der Rei­se­ver­an­stal­ter ist ver­pflich­tet, den Kun­den über wesent­li­che Leis­tungs­än­de­run­gen unver­züg­lich nach Kennt­nis von dem Ände­rungs­grund zu infor­mie­ren.
3.4 Im Fall einer erheb­li­chen Ände­rung einer wesent­li­chen Rei­se­leis­tung ist der Kun­de berech­tigt, unent­gelt­lich vom Rei­se­ver­trag zurück­zu­tre­ten oder die Teil­nah­me an einer min­des­tens gleich­wer­ti­gen Rei­se zu ver­lan­gen, wenn der Rei­se­ver­an­stal­ter in der Lage ist, eine sol­che Rei­se ohne Mehr­preis für den Kun­den aus sei­nem Ange­bot anzu­bie­ten. Der Kun­de hat die­se Rech­te unver­züg­lich nach der Erklä­rung des Rei­se­ver­an­stal­ters über die Ände­rung der Rei­se­leis­tung oder die Absa­ge der Rei­se die­sem gegen­über gel­tend zu machen.
3.5 Der Rei­se­ver­an­stal­ter behält sich vor, die aus­ge­schrie­be­nen und mit der Buchung bestä­tig­ten Prei­se, ins­be­son­de­re im Fall der Erhö­hung der Beför­de­rungs­kos­ten oder der Abga­ben für bestimm­te Leis­tun­gen wie Hafen- oder Flug­ha­fen­ge­büh­ren, wie folgt zu ändern:
Wer­den die bei Abschluss des Rei­se­ver­tra­ges bestehen­den Abga­ben wie Hafen- oder Flug­ha­fen­ge­büh­ren dem Rei­se­ver­an­stal­ter gegen­über erhöht, so kann der Rei­se­preis um den ent­spre­chen­den antei­li­gen Betrag her­auf­ge­setzt wer­den.
3.6 Eine Erhö­hung ist nur zuläs­sig, sofern zwi­schen Ver­trags­schluss und dem ver­ein­bar­ten Rei­se­ter­min mehr als 4 Mona­te lie­gen und die zur Erhö­hung füh­ren­den Umstän­de vor Ver­trags­schluss noch nicht ein­ge­tre­ten und bei Ver­trags­schluss für den Rei­se­ver­an­stal­ter nicht vor­her­seh­bar waren.
3.7 Im Fal­le einer nach­träg­li­chen Ände­rung des Rei­se­prei­ses wird der Rei­se­ver­an­stal­ter den Kun­den unver­züg­lich infor­mie­ren. Preis­er­hö­hun­gen ab dem 20. Tag vor Rei­se­an­tritt sind unwirk­sam. Bei Preis­er­hö­hun­gen von mehr als 5 % ist der Kun­de berech­tigt, ohne Gebüh­ren vom Rei­se­ver­trag zurück­zu­tre­ten oder die Teil­nah­me an einer min­des­tens gleich­wer­ti­gen Rei­se zu ver­lan­gen, wenn der Rei­se­ver­an­stal­ter in der Lage ist, eine sol­che Rei­se ohne Mehr­preis für den Kun­den aus sei­nem Ange­bot anzu­bie­ten. Der Kun­de muss die­se Rech­te unver­züg­lich nach Erklä­rung der Preis­er­hö­hung gel­tend machen.
4.1 Der Kun­de kann jeder­zeit vor Rei­se­be­ginn von der Rei­se zurück­tre­ten. Der Rück­tritt ist gegen­über dem Rei­se­ver­an­stal­ter unter der in Zif­fer 16 ange­ge­be­nen Anschrift zu erklä­ren. Falls die Rei­se über ein Rei­se­bü­ro gebucht wur­de, kann der Rück­tritt auch die­sem gegen­über erklärt wer­den. Dem Kun­den wird emp­foh­len, den Rück­tritt schrift­lich zu erklä­ren.
4.2 Tritt der Kun­de vor Rei­se­be­ginn zurück oder tritt er die Rei­se nicht an, so ver­liert der Rei­se­ver­an­stal­ter den Anspruch auf den Rei­se­preis. Statt­des­sen kann der Rei­se­ver­an­stal­ter, soweit der Rück­tritt nicht von ihm zu ver­tre­ten ist oder ein Fall höhe­rer Gewalt vor­liegt, eine ange­mes­se­ne Ent­schä­di­gung für die bis zum Rück­tritt getrof­fe­nen Rei­se­vor­keh­run­gen und sei­ne Auf­wen­dun­gen in Abhän­gig­keit von dem jewei­li­gen Rei­se­preis ver­lan­gen.
4.3 Der Rei­se­ver­an­stal­ter hat die­sen Ent­schä­di­gungs­an­spruch zeit­lich gestaf­felt, d. h. unter Berück­sich­ti­gung der Nähe des Zeit­punk­tes des Rück­tritts zum ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Rei­se­be­ginn in einem pro­zen­tua­len Ver­hält­nis zum Rei­se­preis pau­scha­liert und bei der Berech­nung der Ent­schä­di­gung gewöhn­lich erspar­te Auf­wen­dun­gen und gewöhn­lich mög­li­che ander­wei­ti­ge Ver­wen­dun­gen der Rei­se­leis­tun­gen berück­sich­tigt. Die Ent­schä­di­gung wird nach dem Zeit­punkt des Zugangs der Rück­tritts­er­klä­rung wie folgt berech­net:
Wan­der­rei­sen mit Eigen­an­rei­se
bis 46 Tage vor Rei­se­an­tritt 20 % des Rei­se­prei­ses,
ab dem 45. bis 15. Tag vor Rei­se­an­tritt 30 % des Rei­se­prei­ses,
ab dem 14. Tag vor Rei­se­an­tritt 80 % des Rei­se­prei­ses,
am Tag der Abrei­se oder bei Nicht­an­tritt (no-show) 90 % des Rei­se­prei­ses.
4.4 Unab­hän­gig vom Zeit­punkt des Rück­tritts gel­ten bei Stor­nie­rung von ver­mit­tel­ten Flug­ti­ckets die jewei­li­gen Stor­no­be­din­gun­gen des Beför­de­rungs­un­ter­neh­mens. Die­se kön­nen von den vor­ge­nann­ten Rück­tritts­kos­ten abwei­chen.
4.5 Dem Kun­den bleibt es in jedem Fall unbe­nom­men, dem Rei­se­ver­an­stal­ter nach­zu­wei­sen, dass die­sem über­haupt kein oder ein wesent­lich nied­ri­ge­rer Scha­den ent­stan­den ist als die von ihm gefor­der­te Pau­scha­le.
4.6 Der Rei­se­ver­an­stal­ter behält sich vor, anstel­le der vor­ste­hen­den Pau­scha­len eine höhe­re, indi­vi­du­ell berech­ne­te Ent­schä­di­gung zu for­dern, soweit der Rei­se­ver­an­stal­ter nach­weist, dass ihm wesent­lich höhe­re Auf­wen­dun­gen als die jeweils anwend­ba­re Pau­scha­le ent­stan­den sind. In die­sem Fall ist der Rei­se­ver­an­stal­ter ver­pflich­tet, die gefor­der­te Ent­schä­di­gung unter Berück­sich­ti­gung der erspar­ten Auf­wen­dun­gen und einer etwai­gen ander­wei­ti­gen Ver­wen­dung der Rei­se­leis­tun­gen kon­kret zu bezif­fern und zu bele­gen.
4.7 Das gesetz­li­che Recht des Kun­den, gemäß § 651 b BGB einen Ersatz­teil­neh­mer zu stel­len, bleibt durch die vor­ste­hen­den Bedin­gun­gen unbe­rührt.
5.1 Ein Anspruch des Kun­den nach Ver­trags­ab­schluss auf Ände­run­gen hin­sicht­lich des Rei­se­ter­mins, des Rei­se­ziels, des Ortes des Rei­se­an­tritts, der Unter­kunft oder der Beför­de­rungs­art (Umbu­chung) besteht nicht. Wird auf Wunsch des Kun­den den­noch eine Umbu­chung vor­ge­nom­men, kann der Rei­se­ver­an­stal­ter bei Ein­hal­tung der nach­ste­hen­den Frist ein Umbu­chungs­ent­gelt pro Rei­sen­den erhe­ben. Die­ses setzt sich bis 31 Tage vor Rei­se­an­tritt aus den indi­vi­du­ell zu bezif­fern­den kon­kre­ten Kos­ten zuzüg­lich einer Bear­bei­tungs­ge­bühr von 25 Euro zusam­men.
5.2 Umbu­chungs­wün­sche des Kun­den, die nach Ablauf der Frist erfol­gen, kön­nen, sofern ihre Durch­füh­rung über­haupt mög­lich ist, nur nach Rück­tritt vom Rei­se­ver­trag gemäß Zif­fer 4.2 bis 4.6 zu den Bedin­gun­gen und gleich­zei­ti­ger Neu­an­mel­dung durch­ge­führt wer­den.
5.3 Fal­len auf­grund feh­ler­haf­ter Anga­ben des Kun­den zusätz­li­che Kos­ten an (z.B. wegen einer erfor­der­li­chen kos­ten­pflich­ti­gen Ände­rung einer Reser­vie­rung bei feh­ler­haf­ter oder unvoll­stän­di­ger Namens­an­ga­be) greift eben­falls die unter 5.1 – 5.2 beschrie­be­ne Vor­ge­hens­wei­se.
6.1 Ist in der Rei­se­aus­schrei­bung oder in sons­ti­gen Unter­la­gen, die Ver­trags­in­halt gewor­den sind, eine Min­dest­teil­neh­mer­zahl fest­ge­legt, so kann der Rei­se­ver­an­stal­ter bis 30 Tage vor Rei­se­an­tritt vom Rei­se­ver­trag zurück­tre­ten, falls die Min­dest­teil­neh­mer­zahl nicht erreicht wird. Wird die Rei­se aus die­sem Grund nicht durch­ge­führt, erhält der Kun­de auf den Rei­se­preis geleis­te­te Zah­lun­gen unver­züg­lich zurück.
6.2 Bei einem Rück­tritt aus oben genann­tem Grund über­nimmt der Rei­se­ver­an­stal­ter kei­ne Erstat­tun­gen für Fremd­leis­tun­gen wie z. B. Flü­ge, die der Kun­de außer­halb des Leis­tungs­an­ge­bo­tes des Ver­an­stal­ters erwor­ben hat.
7.1 Der Rei­se­ver­an­stal­ter kann den Rei­se­ver­trag ohne Ein­hal­tung einer Frist kün­di­gen, wenn der Kun­de unge­ach­tet einer Abmah­nung des Rei­se­ver­an­stal­ters nach­hal­tig stört oder wenn er sich in sol­chem Maße ver­trags­wid­rig ver­hält, dass die sofor­ti­ge Auf­he­bung des Ver­tra­ges gerecht­fer­tigt ist.
7.2 Ist der Kun­de den in der jewei­li­gen Rei­se­be­schrei­bung genann­ten Anfor­de­run­gen erkenn­bar kör­per­lich oder psy­chisch nicht gewach­sen, ist die Gra­ja-Tours Rei­se­lei­tung berech­tigt, den Kun­den ganz oder teil­wei­se vom Rei­se­pro­gramm aus­zu­schlie­ßen.
7.3 Bei Kün­di­gung bzw. Aus­schluss behält der Rei­se­ver­an­stal­ter den Anspruch auf den Rei­se­preis; er muss sich jedoch den Wert der erspar­ten Auf­wen­dun­gen sowie die­je­ni­gen Vor­tei­le anrech­nen las­sen, die er aus einer ander­wei­ti­gen Ver­wen­dung der nicht in Anspruch genom­me­nen Leis­tung erlangt, ein­schließ­lich der ihm von den Leis­tungs­trä­gern gut­ge­brach­ten Beträ­ge.
8.1 Män­gel­an­zei­ge
Wird die Rei­se nicht ver­trags­ge­mäß erbracht, so kann der Kun­de Abhil­fe ver­lan­gen.
Der Kun­de ist aber ver­pflich­tet, dem Rei­se­ver­an­stal­ter einen auf­ge­tre­te­nen Rei­se­man­gel unver­züg­lich anzu­zei­gen. Unter­lässt er dies schuld­haft, tritt eine Min­de­rung des Rei­se­prei­ses nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzei­ge erkenn­bar aus­sichts­los oder aus ande­ren Grün­den unzu­mut­bar ist.
Der Kun­de ist ver­pflich­tet, sei­ne Män­gel­an­zei­ge unver­züg­lich der Rei­se­lei­tung am Urlaubs­ort zur Kennt­nis zu geben. Ist eine Rei­se­lei­tung am Urlaubs­ort nicht vor­han­den, sind etwai­ge Rei­se­män­gel dem Rei­se­ver­an­stal­ter an des­sen Sitz zur Kennt­nis zu geben. Über die Erreich­bar­keit der Rei­se­lei­tung bzw. des Rei­se­ver­an­stal­ters wird in der Leis­tungs­be­schrei­bung, spä­tes­tens jedoch mit den Rei­se­un­ter­la­gen, unter­rich­tet. Die Rei­se­lei­tung ist beauf­tragt, für Abhil­fe zu sor­gen, sofern dies mög­lich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprü­che anzu­er­ken­nen.
8.2 Frist­set­zung vor Kün­di­gung
Will ein Kun­de den Rei­se­ver­trag wegen eines Rei­se­man­gels der in § 651 c BGB bezeich­ne­ten Art nach § 651 e BGB oder aus wich­ti­gem, dem Rei­se­ver­an­stal­ter erkenn­ba­ren Grund wegen Unzu­mut­bar­keit kün­di­gen, hat er dem Rei­se­ver­an­stal­ter zuvor eine ange­mes­se­ne Frist zur Abhil­fe­leis­tung zu set­zen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhil­fe unmög­lich ist oder vom Rei­se­ver­an­stal­ter ver­wei­gert wird oder wenn die sofor­ti­ge Kün­di­gung des Ver­tra­ges durch ein beson­de­res, dem Rei­se­ver­an­stal­ter erkenn­ba­res Inter­es­se des Kun­den gerecht­fer­tigt wird.
8.3 Rei­se­un­ter­la­gen
Der Kun­de hat den Rei­se­ver­an­stal­ter zu infor­mie­ren, wenn er die erfor­der­li­chen Rei­se­un­ter­la­gen nicht inner­halb der vom Rei­se­ver­an­stal­ter mit­ge­teil­ten Frist erhält.
8.4 Pass­da­ten
Ist für die Durch­füh­rung der Rei­se laut Aus­schrei­bung die Wei­ter­lei­tung von Pass­da­ten not­wen­dig, gehört es zur Mit­wir­kungs­pflicht des Kun­den die­se in einer vor­ab fest geleg­ten Frist dem Rei­se­ver­an­stal­ter zur Ver­fü­gung zu stel­len.
9.1 Die ver­trag­li­che Haf­tung des Rei­se­ver­an­stal­ters für Schä­den, die nicht aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit resul­tie­ren, ist auf den drei­fa­chen Rei­se­preis beschränkt,
a) soweit ein Scha­den des Kun­den weder vor­sätz­lich noch grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führt wird oder
b) soweit der Rei­se­ver­an­stal­ter für einen dem Kun­den ent­ste­hen­den Scha­den allein wegen eines Ver­schul­dens eines Leis­tungs­trä­gers ver­ant­wort­lich ist.
9.2 Die Haf­tung des Rei­se­ver­an­stal­ters auf Scha­dens­er­satz aus uner­laub­ter Hand­lung für Sach­schä­den, die nicht auf Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit beru­hen, ist auf die Höhe des drei­fa­chen Rei­se­prei­ses pro Rei­sen­den und Rei­se beschränkt.
9.3 Mög­li­cher­wei­se dar­über hin­aus­ge­hen­de Ansprü­che nach dem Mont­rea­ler Über­ein­kom­men bzw. dem Luft­ver­kehrs­ge­setz blei­ben von der Beschrän­kung unbe­rührt.
9.4 Der Rei­se­ver­an­stal­ter haf­tet nicht für Leis­tungs­stö­run­gen, Per­so­nen- und Sach­schä­den im Zusam­men­hang mit Leis­tun­gen, die als Fremd­leis­tun­gen ledig­lich ver­mit­telt wer­den, wenn die­se Leis­tun­gen in der Rei­se­aus­schrei­bung aus­drück­lich als Fremd­leis­tun­gen so ein­deu­tig gekenn­zeich­net wer­den, dass sie für den Kun­den erkenn­bar nicht Bestand­teil der Rei­se­leis­tun­gen des Rei­se­ver­an­stal­ters sind.
Der Rei­se­ver­an­stal­ter haf­tet jedoch für Leis­tun­gen, wel­che die Beför­de­rung des Kun­den vom aus­ge­schrie­be­nen Aus­gangs­ort der Rei­se zum aus­ge­schrie­be­nen Ziel­ort, Zwi­schen­be­för­de­run­gen wäh­rend der Rei­se und die Unter­brin­gung wäh­rend der Rei­se beinhal­ten, oder wenn und soweit für einen Scha­den des Kun­den die Ver­let­zung von Hin­weis-, Auf­klä­rungs- oder Orga­ni­sa­ti­ons­pflich­ten des Rei­se­ver­an­stal­ters ursäch­lich gewor­den ist.
10.1 Ansprü­che nach den §§ 651 c bis f BGB hat der Kun­de spä­tes­tens inner­halb eines Monats nach dem ver­trag­lich vor­ge­se­he­nen Zeit­punkt der Been­di­gung der Rei­se gel­tend zu machen. Die Gel­tend­ma­chung kann frist­wah­rend gegen­über dem Rei­se­ver­an­stal­ter unter der in Zif­fer 16 ange­ge­be­nen Anschrift erfol­gen. Nach Ablauf der Frist kann der Kun­de Ansprü­che nur gel­tend machen, wenn er ohne Ver­schul­den an der Ein­hal­tung der Frist ver­hin­dert wor­den ist.
Die Frist gilt auch für die Anmel­dung von Gepäck­schä­den oder Zustel­lungs­ver­zö­ge­run­gen beim Gepäck im Zusam­men­hang mit Flü­gen gemäß Zif­fer 8.3, wenn Gewähr­leis­tungs­rech­te aus den §§ 651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3 und 4 BGB gel­tend gemacht wer­den.
10.2 Ansprü­che des Kun­den nach den §§ 651 c bis f BGB aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit, die auf einer vor­sätz­li­chen oder fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung des Rei­se­ver­an­stal­ters oder eines gesetz­li­chen Ver­tre­ters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen des Rei­se­ver­an­stal­ters beru­hen, ver­jäh­ren in zwei Jah­ren. Dies gilt auch für Ansprü­che auf den Ersatz sons­ti­ger Schä­den, die auf einer vor­sätz­li­chen oder grob fahr­läs­si­gen Pflicht­ver­let­zung des Rei­se­ver­an­stal­ters oder eines gesetz­li­chen Ver­tre­ters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen des Rei­se­ver­an­stal­ters beru­hen.
10.3 Alle übri­gen Ansprü­che nach den §§ 651 c bis f BGB ver­jäh­ren in einem Jahr.
10.4 Die Ver­jäh­rung nach Zif­fer 10.2 und 10.3 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des ver­trag­li­chen Rei­se­en­des folgt.
10.5 Schwe­ben zwi­schen dem Kun­den und dem Rei­se­ver­an­stal­ter Ver­hand­lun­gen über den Anspruch oder die den Anspruch begrün­den­den Umstän­de, so ist die Ver­jäh­rung gehemmt, bis der Kun­de oder der Rei­se­ver­an­stal­ter die Fort­set­zung der Ver­hand­lun­gen ver­wei­gert. Die Ver­jäh­rung tritt frü­hes­tens 3 Mona­te nach dem Ende der Hem­mung ein.
Zur Kün­di­gung des Rei­se­ver­tra­ges wird auf die gesetz­li­che Rege­lung im BGB ver­wie­sen, die wie folgt lau­tet: „ (1) Wird die Rei­se infol­ge bei Ver­trags­ab­schluss nicht vor­aus­seh­ba­rer höhe­rer Gewalt erheb­lich erschwert, gefähr­det oder beein­träch­tigt, so kön­nen sowohl der Rei­se­ver­an­stal­ter als auch der Rei­sen­de den Ver­trag allein nach Maß­ga­be die­ser Vor­schrift kün­di­gen.
(2) Wird der Ver­trag nach Absatz 1 gekün­digt, so fin­den die Vor­schrif­ten des § 651e Abs. 3 Sät­ze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwen­dung. Die Mehr­kos­ten für die Rück­be­för­de­rung sind von den Par­tei­en je zur Hälf­te zu tra­gen. Im Übri­gen fal­len die Mehr­kos­ten dem Rei­sen­den zur Last.“
12.1 Hat sich bei Buchung eines hal­ben Dop­pel­zim­mers ca. sechs bis vier Wochen vor Rei­se­an­tritt kein gleich­ge­schlecht­li­cher Zim­mer­part­ner ange­mel­det, erhält der Kun­de auto­ma­tisch ein Dop­pel­zim­mer zur Allein­be­nut­zung oder ein Ein­zel­zim­mer. In die­sem Fall berech­net der Rei­se­ver­an­stal­ter 50 % des Ein­zel­zim­mer­zu­schlags. Ist der Kun­de damit nicht ein­ver­stan­den, hat er die Mög­lich­keit, ent­we­der kos­ten­frei auf eine ande­re Grup­pen­rei­se aus dem Ange­bot des Ver­an­stal­ters umzu­bu­chen oder die gebuch­te Rei­se kos­ten­los zu stor­nie­ren.
12.2 Bei Buchun­gen inner­halb eines Monats vor Abrei­se berech­net der Ver­an­stal­ter den vol­len Ein­zel­zim­mer­zu­schlag, wenn kein Zim­mer­part­ner zur Ver­fü­gung steht.
13.1 Bei der Buchung wei­te­rer Fremd­leis­tun­gen wie Ver­si­che­run­gen oder Flü­ge, die nicht Teil der Leis­tungs­aus­schrei­bung sind, haf­tet der Ver­an­stal­ter aus­schließ­lich für die Ver­mitt­lung der Fremd­leis­tung, nicht aber für die Erbrin­gung der Leis­tungs­in­hal­te.
13.2 Es gel­ten die All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen und Stor­no­be­din­gun­gen des jewei­li­gen Ver­trags­part­ners.
Es wird der Abschluss einer Rei­se­rück­tritts­kos­ten­ver­si­che­rung und einer Ver­si­che­rung zur Deckung der Rück­füh­rungs­kos­ten bei Unfall oder Krank­heit emp­foh­len. Eine Ver­mitt­lung ist über Gra­ja-Tours mög­lich.
Gra­ja-Tours Deutsch­land UG (haf­tungs­be­schränkt), Fried­hof­str. 27, 58453 Wit­ten
Han­dels­re­gis­ter: Amts­ge­richt Stutt­gart HRB 760130
Geschäfts­füh­rer: Ralf Hucht­mei­er