Source: https://www.studentenwerkfrankfurt.de/index.php?id=73
Timestamp: 2016-12-10 20:27:34
Document Index: 5379845

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 10', '§ 29', '§ 26', '§ 24', '§ 24', '§ 15', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48']

BAföG & FinanzierungBAföGFAQ
Häufig gestellte FragenDie Beantwortung der Fragen dient lediglich der ersten Information und kann die ausführliche Beratung vor Ort im Amt für Ausbildungsförderung nicht ersetzen.
Die Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Vollständigkeit sowie unter Vorbehalt einer zwischenzeitlichen Änderung der Rechtslage. Ein Rechtsanspruch lässt sich hieraus nicht ableiten.
Wann kann ich meinen Antrag auf BAföG stellen?
Ein Erstantrag sollte direkt nach Erhalt einer Studienplatzzusage oder der Immatrikulation an einer Hochschule erfolgen. Ausbildungsförderung kann erst ab dem Antragsmonat – aber frühestens ab dem Beginn der Vorlesungszeit – bewilligt werden. Eine rückwirkende Bewilligung ist ausgeschlossen (§ 15 Abs.1 BAföG).
Ein Wiederholungsantrag sollte - um lückenlos BAföG zu erhalten - spätestens zwei Monate vor Ablauf des letzten Bewilligungszeitraums eingereicht werden. Wo erhalte ich die Antragsformulare?
Antragsformulare liegen im BAföG-ServiceCenter, Bockenheimer Landstraße 133, 60325 Frankfurt am Main, im Erdgeschoss des Sozialzentrums oder im Beratungszentrum auf dem Campus Westend bereit.
Außerdem können Sie Ihren Antrag auch online stellen. Wichtig: Erst wenn der unterschriebene Papierantrag bei Ihrem zuständigen Amt für Ausbildungsförderung eingeht, sind die Leistungen beantragt. Das Datum des Posteinganges gilt als Antragsdatum.
Wer ist mein/e Sachbearbeiter/in?
Ihre/n zuständigen Sachbearbeiter/in finden Sie hier
Wann kann ich meine/n Sachbearbeiter/in telefonisch erreichen?
In der Regel von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 10:00 Uhr.
Wann finden die BAföG-Sprechstunden statt?
Unsere aktuellen Sprechzeiten finden Sie hier
Welche Unterlagen benötige ich für einen Erstantrag/Wiederholungsantrag?
Wie lange dauert es nach Antragstellung, bis ich mein Geld bekomme?
Wenn alle Angaben vollständig sind und alle benötigten Nachweise vorliegen, beträgt die Bearbeitungszeit ca. 4-10 Wochen. Im Wintersemester kann es zu einer längeren Bearbeitungszeit kommen. Die Auszahlung der Ausbildungsförderung auf das von Ihnen bei Antragstellung angegebene Konto erfolgt regelmäßig zum letzten Werktag eines Monats oder ausnahmsweise Mitte eines Monats.
BAföG-Bescheide können an jedem Werktag der Woche erstellt und versandt werden.
bei den Eltern oder im Eigentum der Eltern wohnendnicht bei den Eltern wohnendGrundbedarf451 Euro649 EuroKrankenkassenzuschussmax. 71 Euromax. 71 EuroPflegeversicherungszuschuss15 Euro15 EuroGesamtbedarf537 Euro735 Euro
Grundsätzlich kann nur gefördert werden, wer vor Vollendung des 30. Lebensjahres sein Studium beginnt. Nach dem 30. Lebensjahr kann nur in wenigen Ausnahmefällen BAföG gewährt werden (§ 10 Abs.3 BAföG).
Vermögen bis zu einer Höhe von 7500 Euro wird nicht auf das BAföG angerechnet (§ 29 BAföG). Für den Ehegatten und jedes Kind gibt es einen zusätzlichen Freibetrag von jeweils 2100 Euro. Darüber hinausgehendes Vermögen wird voll angerechnet. Gilt ein PKW als Vermögen gem. § 26 BAföG ?
Der Wert des PKW/Motorrads ist in vollem Umfang als Vermögen zu berücksichtigen. Angaben dazu sind im Formblatt 1 in Feld Nr. 100 zu machen. Des Weiteren sind zur Wertbestimmung der Kfz-Schein bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil I und der Kaufvertrag vorzulegen.
Warum wird das Einkommen des Ehegatten bzw. der Eltern vom vorletzten Kalenderjahr benötigt?
§ 24 Abs. 2 BAföG sieht vor, dass als Berechnungsgrundlage das Einkommen des Ehegatten/eingetragenen Lebenspartners und der Eltern vom vorletzten Kalenderjahr heranzuziehen ist. Dies dient der Verwaltungsvereinfachung, da das Einkommen des vorletzten Kalenderjahres in aller Regel bereits endgültig feststeht und ein Einkommensteuerbescheid vorliegt.
Was kann ich unternehmen, wenn das Einkommen der Eltern sich gegenüber dem vorletzten Kalenderjahr erheblich vermindert hat?
Es kann ein Aktualisierungsantrag gemäß § 24 Abs. 3 BAföG (Formblatt 7) bis zum Ende des Bewilligungszeitraums gestellt werden. Die Aktualisierung führt dazu, dass nur das aktuelle Einkommen der Jahre des Bewilligungszeitraums berücksichtigt wird. Ausbildungsförderung kann aber nur unter dem Vorbehalt der Rückforderung geleistet werden, d.h. sobald die erforderlichen Einkommensnachweise vorliegen, erfolgt eine abschließende Berechnung des Förderungsanspruchs. Dies kann auch eine Rückforderung zur Folge haben.
Welche Folgen haben ein Studienabbruch oder eine Beendigung des Studiums?
Ein Studienabbruch bzw. die Beendigung des Studiums während der laufenden Förderung sind dem Amt für Ausbildungsförderung unter Vorlage der entsprechenden Nachweise (z.B. Exmatrikulationsbescheinigung, Abschlusszeugnis) sofort anzuzeigen, um Überzahlungen zu vermeiden. Ein Anspruch auf BAföG besteht dann grundsätzlich nicht mehr.
Ausnahme: ExamenskandidatenWer zur Abschlussprüfung zugelassen worden ist, kann, sofern er sich noch innerhalb der Förderungshöchstdauer befindet, trotz Exmatrikulation noch gefördert werden. Die Zulassung zur Abschlussprüfung ist in diesem Falle nachzuweisen.
Erhält man BAföG, wenn man vom Studium beurlaubt ist?
Für ein Urlaubssemester wird grundsätzlich kein BAföG gezahlt. Es ist unerheblich, ob ein Urlaubssemester vor Semesterbeginn beantragt wurde oder rückwirkend von der Hochschule ein Urlaubssemester genehmigt wurde.
Ausnahme: Sofern die Hochschule ein Urlaubssemester zwecks Studienabschluss gewährt, kann trotzdem BAföG gezahlt werden (sofern man sich noch innerhalb der Förderungshöchstdauer befindet oder die Voraussetzungen des § 15 Abs.3 BAföG erfüllt sind).
Was ist der Eignungsnachweis nach § 48 BAföG und wann muss ich ihn vorlegen?
Für eine Förderung ab dem 5. Fachsemester müssen Studierende einen Eignungsnachweis in Form eines Zeugnisses über eine bestandene Zwischenprüfung (§ 48 Abs.1 S.1 Nr.1 BAföG) oder einer Bescheinigung nach § 48 BAföG (§ 48 Abs.1 S.1 Nr.2 BAföG) oder eines Nachweises über die erworbene Anzahl von ECTS-Leistungspunkten (§ 48 Abs.1 S.1 Nr.3 BAföG) vorlegen.
Zwischenprüfungen sind nur solche Prüfungen, die nach der Studien- und Prüfungsordnung erst nach dem Ende des 3. Fachsemesters abgeschlossen werden können und tatsächlich vor dem Ende des 4. Fachsemesters abgeschlossen worden sind (betrifft aktuell nur den Studiengang Medizin).
2. Bescheinigung nach § 48 BAföG
Für eine Förderung ab dem 5. Fachsemester reicht es aus, wenn eine nach Beginn des 4. Fachsemesters ausgestellte und innerhalb der ersten vier Monate des 4. Fachsemesters bei unserem Amt vorgelegte Bescheinigung nach § 48 BAföG den Leistungsstand des (vorhergehenden) 3. Fachsemesters ausweist. Die Vorlage einer Bescheinigung nach § 48 BAföG mit dem Leistungsstand des 3. Fachsemesters im 4. Fachsemester kann u.U. verhindern, dass es zu einer Unterbrechung der Zahlung von Ausbildungsförderung ab dem 5. Fachsemester kommt.
Andernfalls muss innerhalb der ersten vier Monate des 5. Fachsemesters eine Bescheinigung nach § 48 BAföG mit dem Leistungsstand des 4. Fachsemesters eingereicht werden.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Fachbereich, welche Leistungsanforderungen für den Leistungsstand des 3. oder 4. Fachsemesters erfüllt sein müssen. Beachten Sie bitte, dass Nachprüfungstermine am Semesterbeginn nicht mehr zu dem vorhergehenden Semester zählen.
3. Nachweis über erreichte ECTS-Punkte
Bezüglich der Vorlagefristen verweisen wir auf Punkt 2.
Da bisher wenige Fachbereiche unserem Amt mitgeteilt haben, welche Zahl an ECTS-Punkten am Ende des 3. oder 4. Fachsemesters erreicht sein müssen bzw. die Nachweise nicht in der gesetzlich vorgeschriebenen Form ausgestellt werden, ist eventuell die Vorlage einer Bescheinigung nach § 48 BAföG unverzichtbar.