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Timestamp: 2016-10-25 15:50:43
Document Index: 317513901

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 109', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 109', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_287/2015 (17.07.2015)
8C_287/2015 � � Urteil vom 17. Juli 2015
Kantonsgerichts Luzern vom 10. M�rz 2015.
�Mit Verf�gung vom 29. Januar 2014, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 18. Februar 2014, lehnte es die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mangels nat�rlichen Kausalzusammenhanges ab, A.________ (Jg. 1960) im Zusammenhang mit einem Sturz - der sich am 16. Februar 2012 ereignet haben soll, ihr aber von der Kantonalen Verwaltung Luzern als Arbeitgeberin erst am 19. Juli 2013 gemeldet worden war - Leistungen zu erbringen.
�Das Kantonsgericht Luzern wies eine dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 10. M�rz 2015 ab.
�A.________ l�sst mit Beschwerde ans Bundesgericht beantragen, es seien ihm unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides (wegen der Folgen des Vorfalles vom 16. Februar 2012) die gesetzlichen Leistungen zu gew�hren; eventuell sei die Sache zur Einholung eines "neutralen" Gutachtens und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Bez�glich der f�r die Beurteilung der zur Diskussion stehenden Leistungsanspr�che massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und der von der Rechtsprechung weiter konkretisierten Grunds�tze dazu kann mit der Vorinstanz auf die zutreffenden Ausf�hrungen der Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid vom 18. Februar 2014 verwiesen werden. Richtig sind auch die Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid �ber den Beweiswert von Arztberichten und �ber die in zeitlicher Hinsicht durch den Erlass des Einspracheentscheides begrenzte richterliche �berpr�fung.
3.1.�Nach eingehender Auseinandersetzung mit der medizinischen Aktenlage ist das kantonale Gericht mit in allen Teilen einleuchtender Begr�ndung vorwiegend gest�tzt auf die im kantonalen Verfahren mit der Beschwerdeantwort der SUVA eingereichte Stellungnahme des Dr. med. B.________ von deren versicherungmedizinischem Kompetenzzentrum vom 20. August 2014 zur Erkenntnis gelangt, dass der Sturz des Beschwerdef�hrers vom 16. Februar 2012 nicht als Ursache der angegebenen Schulterbeschwerden zu sehen ist. Die von Frau Dr. med. C.________, Ober�rztin am Spital D._______, in ihrem mit der Beschwerde im kantonalen Verfahren beigebrachten Bericht vom 31. M�rz 2014 zum Ausdruck gebrachte gegenteilige Auffassung, wonach die transmurale Ruptur der Supraspinatussehne mit h�chster Wahrscheinlichkeit unfallbedingt sei, erachtete es demgegen�ber nicht als geeignet, den Beweiswert des Gutachtens des Dr. med. B.________ zu schm�lern. Diesem Ergebnis der �berzeugenden vorinstanzlichen Beweisw�rdigung pflichtet das Bundesgericht vollumf�nglich bei.
Die dagegen gerichteten Einw�nde i n der Beschwerdeschrift verm�gen daran nichts zu �ndern. Zutreffen mag zwar, dass vorbestehende degenerative Ver�nderungen im Schulterbereich die Bejahung einer unfallkausalen Verletzung nicht von vornherein ausschliessen. Zuverl�ssige Aufschl�sse dar�ber, wie es sich tats�chlich verhalten hat, k�nnen daraus indessen nicht gewonnen werden. Auch dass degenerative Ver�nderungen der Supraspinatussehne selbst nicht ausgewiesen sein sollen, spricht f�r sich allein noch nicht zwingend daf�r, dass das bestehende Leidensbild auf eine unfallm�ssige Verursachung zur�ckzuf�hren w�re. Ebenso wenig belegt die behauptete generelle Eignung eines Anpralls der Schulter, eine Rotatorenmanschettenfraktur zu bewirken, dass ein solcher im konkret gepr�ften Fall tats�chlich Ausl�ser einer entsprechenden Verletzung war. Was das Verhalten des Beschwerdef�hrers nach seinem Sturz vom 16. Februar 2012 anbelangt, ist festzuhalten, dass die Schwere der Sch�digung und ihre Auswirkungen auf die beruflich/erwerblichen M�glichkeiten nichts �ber deren - hier allein interessierende - Ursache aussagen. F�r die Beantwortung der streitigen Kausalit�tsfrage spielt es daher von vornherein kein Rolle, welche konkreten T�tigkeiten nach dem Sturz vom 16. Februar 2012 noch ausge�bt werden konnten. Damit, dass genauere diesbez�gliche Abkl�rungen unterblieben sind, l�sst sich deshalb die der Vorinstanz vorgeworfene Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nicht begr�nden. Ein enger zeitlicher Konnex zwischen dem Ereignis vom 16. Februar 2012 und der angeblich darauf zur�ckzuf�hrenden Beschwerden kann keinesfalls als erstellt gelten, nachdem erst nach siebzehn Monaten �rztliche Betreuung beansprucht und deshalb am 11. Juli 2013 der Hausarzt Dr. med. Baldi, Entlebuch, aufgesucht worden ist. Dass das kantonale Gericht der Auffassung des Dr. med. B.________ eher zu folgen bereit war und sich von der abweichenden Betrachtungsweise der Frau Dr. med. C.________ nicht �berzeugen liess, ist unter diesen Umst�nden nicht zu beanstanden.
Soweit rechtserheblich, ist die Vorinstanz auch ihrer Verpflichtung zu umfassender Sachverhaltsermittlung in jeder Hinsicht nachgekommen. Namentlich gilt dies bez�glich der medizinischen Sachlage, welche ausreichend dokumentiert worden ist. Weil davon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann - in antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen) - von der eventualiter beantragten R�ckweisung zur Einholung eines weiteren Gutachtens abgesehen werden. Bez�glich der Rechtfertigung des Abstellens auf das Gutachten des Dr. med. B.________ vom 20. August 2014 wird auf die vorinstanzlichen Ausf�hrungen verwiesen, welchen das Bundesgericht nichts weiteres beizuf�gen hat.
Die Beschwerde ist als offensichtlich unbegr�ndet im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Art. 109 Abs. 3 BGG) - ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) - abzuweisen (Art. 109 Abs. 2 lit. a). Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) vom Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).