Source: https://www.fondssocial.ch/de/geltungsbereich/berufe
Timestamp: 2018-12-16 21:18:37
Document Index: 250092168

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 32', 'Art. 10', 'Art. 6', 'Art. 6']

Berufe | Fondssocial
Informationen aus Vorstand
Die Beiträge an den Berufsbildungsfonds müssen für jede vom Betrieb beschäftigte Person entrichtet werden, die branchentypische Tätigkeiten gemäss den folgenden Abschlüssen der beruflichen Grundbildung und Höheren Berufsbildung ausübt. Dazu zählen auch un- und angelernte Personen, die auf dem Gebiet dieser Berufe tätig sind:
Die Verordnung über die berufliche Grundbildung Fachfrau /Fachmann Betreuung wurde vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)am 16. Juni 2005 (Stand am 1. Januar 2013) in Kraft gesetzt.
Ausweise Sozialagoge/in und Betagtenbetreuer/in, die ab dem 1. Januar 1991 und bis fünf Jahre nach Inkrafttreten der Bildungsverordnung Fachperson Betreuung erworben wurden.
bisherige kantonale Fähigkeitsausweise sowie Fähigkeitsausweise der Sozialdirektorenkonferenz (SODK) oder der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) für Behindertenbetreuung, Betagtenbetreuung oder als Operatore socioassistenziale, die ab dem 1. Januar 1991 erworben wurden
bisherige kantonale Fähigkeitsausweise und vom Schweizerischen Krippenverband (SKV, neu kibesuisse Verband Kinderbetreung Schweiz ) anerkannte Abschlüsse für Kleinkindererziehung (3-jährige Ausbildungen)
bisherige vom Verband für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in der Schweiz (VaHS) anerkannte Abschlüsse für Behindertenbetreuung (3-jährige Ausbildungen)
Die Verordnung über die berufliche Grundbildung Assistentin Gesundheit und Soziales / Assistent Gesundheit und Soziales mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) wurde vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) am 20. Dezember 2010 rückwirkend auf den 1. August 2010 in Kraft gesetzt (Stand am 1. Januar 2013).
Diplomierte/r Sozialpädagoge/in HF
Der Rahmenlehrplan dipl. Sozialpädagogin HF / dipl. Sozialpädagoge HF wurde vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie am 10. Januar 2008 in Kraft gesetzt.
Diplomierte/r Kindererzieher/in HF
Der Rahmenlehrplan dipl. Kindererzieherin HF / dipl. Kindererzieher HF wurde vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie am 10. Januar 2008 in Kraft gesetzt.
Diplomierte/r sozialpädagogische/r Werkstattleiter/in HF
Der Rahmenlehrplan dipl. sozialpädagogische Werkstattleiterin HF / dipl. sozialpädagogischer Werkstattleiter HF wurde vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie am 10. Januar 2008 in Kraft gesetzt.
diplomierte/r Heimleiter/in bzw. diplomierte/r Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich
Das Reglement Höhere Fachprüfung für Heimleiterinnen und Heimleiter wurde am 20. Oktober 1997 vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement in Kraft gesetzt. Am 14.07.2011 trat die vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) genehmigte Prüfungsordnung über die Höheren Fachprüfung für Institutionsleiterin und Institutionsleiter im sozialen und sozialmedizinischen Bereich in Kraft, womit das o.e. Reglement vom 20.10.1997 aufgehoben wurde.
diplomierte/r Arbeitsagoge/in
Die Prüfungsordnung über die Höhere Fachprüfung für Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen wurde am 22. April 2009 vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in Kraft gesetzt. Am 13. Mai 2011 trat die revidierte, vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) genehmigte Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung für Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen in Kraft, womit die o.e. Prüfungsordnung vom 22.04.2009 aufgehoben wurde.
Teamleiter/in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen mit eidgenössischem Fachausweis
Die Prüfungsordnung über die Erteilung des eidgenössischen Fachausweises als Teamleiterin, Teamleiter in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen wurde am 1. Januar 2007 vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in Kraft gesetzt. Am 1. Juli 2013 trat die revidierte, vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) genehmigte Prüfungsordnung über die Berufsprüfung für Teamleiterin und Teamleiter in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen in Kraft, womit die o.e. Prüfungsordnung vom 01.01.2007 aufgehoben wurde.
Sozialbegleiter/in mit eidgenössischem Fachausweis sowie Sozialbegleiter/in, welche/r das Diplom für Sozialbegleitung der Schule Zürich zwischen 2003 und 2012 erworben hat und nach der Diplomierung ein Jahr sozialbegleiterische Berufstätigkeit zu 100% nachweisen kann.
Die Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Sozialbegleiterin und Sozialbegleiter wurde am 5. Mai 2010 vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) in Kraft gesetzt.
Vgl. dazu auch Art. 6 des Fondsreglements
Für folgende Beschäftigte muss ein Betrieb generell keinen Beitrag bezahlen:
Personen mit einem Hochschulabschluss in Sozialer Arbeit
(darunter fallen Bachelor- und Masterstudiengänge in Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Soziokultureller Animation/Soziokultur und Sozialpolitik) (Art. 6 Abs. 2 Bst. a des Fondsreglements).
Personen in einer Ausbildung (EBA, EFZ, Fachmatura und HF)
(Dazu zählen auch alle Personen, die ein obligatorisches Ausbildungs- oder Vorpraktikum im Rahmen der schulgestützten beruflichen Grundbildung (vor allem in der Romandie), der Fachmittelschulen, der Höheren Fachschulen und der Fachhochschulen absolvieren. Personen, die ihre Ausbildung zur Fachperson Betreuung nach Art. 32 BBV absolvieren, gelten ebenfalls als Personen in Ausbildung.) (Art. 10 Abs. 2).
Personen mit einer Ausbildung in einem (eidgenössisch) anerkannten Gesundheitsberuf
(z.B. Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ, diplomierte/r Pflegefachfrau/-mann HF, diplomierte/r Aktivierungsfachfrau/-mann HF, (Fach-)Hochschulabschlüsse in Physiotherapie, Ergotherapie und Pflege).
Kaufmännisches und hauswirtschaftliches Personal, das in der Verwaltung und Ökonomie sowie im Haudienst tätig ist.
Personen, die in den Betrieben Freiwilligenarbeit oder Zivildienst leisten.
Personen, die im Rahmen von Beschäftigungsprogrammen Einsätze in den Betrieben leisten und während dieser Zeit von der Arbeitslosenversicherung Taggelder erhalten und/oder Sozialhilfe beziehen.
Für folgende Beschäftigte muss ein Betrieb im Betagtenbereich keine Beiträge bezahlen:
Assistent/innen Gesundheit und Soziales EBA, die in der Betreuung und Animation von Menschen im Alter im Rahmen (teil)stationärer Institutionen wie Alters- und Pflegeheimen, Altersresidenzen sowie Tages- und Nachstrukturen tätig sind (Art. 6 Abs. 2 Bst. b).
An- und ungelernte Personen, die in der die Betreuung und Animation von Menschen im Alter im Rahmen (teil)stationärer Institutionen wie Alters- und Pflegeheimen, Altersresidenzen sowie Tages- und Nachstrukturen tätig sind (Art. 6 Abs. 2 Bst. b).