Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%201989,%201393
Timestamp: 2019-12-12 06:23:46
Document Index: 93506989

Matched Legal Cases: ['§ 929', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1353', '§ 1626', 'BGH']

Eine Übereignung nach § 929 BGB setzt aber weiter voraus, dass der Veräußerer jeglichen Besitz aufgibt (…BGH NJW-RR 2005, S. 280, 281; BGH NJW 1989, S. 2542, 2543;… BGH NJW 1979, S. 714, 715).
Besteht bereits ein gesetzliches Besitzmittlungsverhältnis zwischen Veräußerer und Erweber und entspricht es dem Willen der Beteiligten, dieses Verhältnis auf die übereignete Sache zu erstrecken, so bedarf es nicht der Vereinbarung eines besonderen Besitzmittlungsverhältnisses (BGH NJW 1989, S. 2542, 2544).
Dies gilt im Hinblick auf § 1353 BGB für die eheliche Lebensgemeinschaft und im Hinblick auf § 1626 Abs. 1 BGB auch für die sorgeberechtigten Eltern im Verhältnis zu ihrem Kind (BGH NJW 1989, S. 2542, 2543 f;… NJW 1979, S. 976, 977).