Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-05-2007-5A_185-2007
Timestamp: 2016-10-26 09:25:33
Document Index: 256977934

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 55', 'Art. 39', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 90', 'Art. 39', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 397']

Verf�gung vom 3. Mai 2007
Beschwerde in Zivilsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, kantonale Rekurskommission f�r f�rsorgerische Freiheitsentziehungen, vom 13. April 2007.
Am 28. M�rz 2007 wies der Regierungsstatthalter von A.________ X.________ wegen psychotischer Dekompensation in die Klinik B.________ ein. Mit Urteil vom 13. April 2007 wies das Obergericht des Kantons Bern, kantonale Rekurskommission f�r f�rsorgerische Freiheitsentziehungen, einen Rekurs von X.________ gegen die Verf�gung des Regierungsstatthalters von A.________ vom 28. M�rz 1007 ab. Dagegen f�hrt X.________ mit Eingabe vom 22. April 2007 Beschwerde beim Bundesgericht mit dem Antrag, die f�rsorgerische Freiheitsentziehung aufzuheben.
Gegen letztinstanzliche Entscheide betreffend f�rsorgerische Freiheitsentziehungen ist die Beschwerde in Zivilsachen gegeben (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG).
Nach dem angefochtenen Entscheid leidet der Beschwerdef�hrer an einer paranoiden Schizophrenie, wobei als Zusatzdiagnose episodischer Substanzgebrauch von Heroin, Kokain, Cannabis und Alkohol in der Vergangenheit und akzentuierte Pers�nlichkeitsz�ge in Richtung einer dissozialen Pers�nlichkeit bestehen. Das Obergericht schliesst aufgrund der Aktenlage, dass der Beschwerdef�hrer seine Medikamente seit einigen Wochen nicht mehr einnimmt. Dies f�hrte zu einer Dekompensation verbunden mit einer grundlosen K�ndigung der Wohnung und der Arbeitsstelle. Der Beschwerdef�hrer nimmt laut Obergericht seine derzeitige Situation nicht realistisch wahr. Neben dem Klinikaufenthalt stehen f�r den Beschwerdef�hrer laut Obergericht keine Alternativen zur Verf�gung; er hat weder Wohnung noch Arbeit; eine ambulante Behandlung ist momentan nicht installiert und die Medikamente bed�rfen einer neuen Einstellung, was eine medizinische �berwachung derzeit n�tig macht. Das Obergericht h�lt daf�r, der Beschwerdef�hrer sei gegenw�rtig nicht in der Lage, selbstst�ndig die notwendigen Schritte zum Aufbau einer tragf�higen Alltagsstruktur zu unternehmen und selbstst�ndig zu wohnen (Urteil III S. 6).
Die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG hat nebst einem Antrag eine Begr�ndung zu enthalten, in welcher in gedr�ngter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). In der Beschwerdeschrift ist m.a.W. (entsprechend den altrechtlichen Begr�ndungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001, S. 4207 ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O., Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749). Auch Verfassungsr�gen sind in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dabei ist in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begr�ndungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG: Botschaft, a.a.O., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sind (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.).
Die Eingabe des Beschwerdef�hrers entspricht den vorliegenden Anforderungen in keiner Weise, nimmt er doch darin keinen Bezug auf die vorstehend wiedergegebenen entscheidrelevanten Erw�gungen. Die Beschwerde ist somit offensichtlich unzul�ssig, weshalb dar�ber im vereinfachten Verfahren durch den Pr�sidenten der Abteilung zu entscheiden ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Auf die Beschwerde ist somit nicht einzutreten.
Im �brigen verletzt die Abweisung des kantonalen Rekurses unter den vom Obergericht festgestellten Umst�nden kein Bundesrecht (Art. 397a Abs. 1 ZGB).
Diese Verf�gung wird dem Beschwerdef�hrer und dem Obergericht des Kantons Bern, kantonale Rekurskommission f�r f�rsorgerische Freiheitsentziehungen, schriftlich mitgeteilt.