Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/214877
Timestamp: 2018-05-28 05:23:26
Document Index: 82940940

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 15', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 8', '§ 5']

Ergebnis: Neubau Feuerwehrhaus...competitionline
Diashow © steimle architekten
(ID 3-214877)
GK Bauphysik Dr. Gossauer & Krauthausen Architekt und Bauingenieur PartG, Freiburg (DE)
Schuler Ingenieurbüro für Bautechnik, Karlsruhe (DE)
Entscheidung 05.04.2016
Berufsgruppen Architekt/innen, Hinzuziehung von Landschaftsarchitekten/innen wird empfohlen
Bewerber: 96
Tatsächliche Teilnehmer: 20 (= 21% der Bewerber)
Auslober/Bauherr Stadt Germersheim, Germersheim (DE)
Preisrichter	 Prof. Gerd Gassmann [Vorsitz], Prof. Anett Maud Joppien	, Norbert König
Die Stadt Germersheim plant den Neubau eines Feuerwehrhauses, das die bisherige Wache an der Sondernheimer Straße ersetzen soll. Als neuer Standort wurde ein Grundstück am Zubringer zur Auffahrt Germersheim Süd der Schnellstraße B9 gewählt. Das künftige Feuerwehrhaus Germersheim soll gleichzeitig als Dienstleistungszentrum Nord (DLZ Nord), für die Feuerwehren im nördlichen Landkreis Germersheim dienen. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein zukunftsweisendes Gebäude zu erhalten, das den gewachsenen Aufgaben der Feuerwehr Germersheim gerecht wird und die gestiegenen funktionalen Anforderungen an das Gebäude vollends erfüllt und dabei zudem auch auf eine Weiterentwicklung von Aufgabenspektrum, Technik und Fahrzeugmaterial vorbereitet ist.
Gegenstand des Wettbewerbes ist die architektonische Planung eines Feuerwehrhauses mit gesamt ca. 2 026 m2 Nutzfläche. Zusätzlich ist die Außenanlage mit den erforderlichen Zu- und Abfahrten und den PKW-Stellplätzen Gegenstand des Wettbewerbs. Die funktionale und städtebauliche Integration in das vorhandene Umfeld, aber auch der Identität stiftende Ausdruck des Neubaus am südlichen Stadteingang von Germersheim sind wesentliche Aspekte des Entwurfes.
2. Bernd Zimmermann Architekten, Ludwigsburg
3. Eichler Architekten Gesellschaft mbH, Alzey
4. Knoche Architekten BDA, Leipzig
5. Bayer & Strobel Architekten, Kaiserslautern
Ausstellung Alle Arbeiten werden ab dem 6. April bis zum 17. April im Bürgersaal des Gemersheimer Stadthauses, Kolpingplatz 3 öffentlich ausgestellt und können dort besichtig werden.
Kontaktstelle(n): Abteilung 3 Bauabteilung
Zu Händen von: Hrn. Norbert König
Telefon: +49 7274960250
E-Mail: MTdnZGheZ2JgOWBea2Zea2xhXmJmJ15u
Fax: +49 727496011255
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.germersheim.eu
E-Mail: MjExXmNbZDVgVmplZSJbZ1ZjWGAjWVo=
E-Mail: MTZjaGBpOmVbb2pqJ2BsW2hdZSheXw==
Neubau Feuerwehrhaus Germersheim: Nicht offener architektonischer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit 20 Teilnehmern.
Einstufiger architektonischer Realisierungswettbewerb in Form eines nicht offenen Planungswettbewerbs gemäß RPW 2013 mit maximal 20 Teilnehmern. Die Teilnehmer des Wettbewerbs werden in einem vorgeschalteten Auswahlverfahren ausgewählt, 5 Architekturbüros von insgesamt 20 Architekturbüros werden nach denselben Kriterien vorab ausgewählt.
Das Auswahlverfahren, formale Auswahlkriterien, Form und Umfang der Referenzen sind in den Bewerbungsunterlagen bzw. Teil A der Auslobung detailliert beschrieben. Diese Unterlagen sind in digitaler Form bei der Vorprüfung, Kaupp + Franck Architekten GmbH, homepage: www.kaupp-franck-wettbewerb.de erhältlich.
Zulassung zum Auswahlverfahren – Formale Kriterien:
— Keine fristgerechte Bewerbung.
— Fehlender Nachweis der geforderten berufl. Qualifikation (z.B. durch Kopie der Eintragungsurkunde).
— Fehlende Eigenerklärung zur Verknüpfung mit anderen Unternehmen.
— Fehlende Bewerbererklärung mit eigenhändiger Unterschrift aller Teilnahmeberechtigten.
— Fehlende Eigenerklärung, dass die Ausschlusskriterien des § 4 VOF nicht zutreffen.
— Fehlende Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen.
— Bei jungen Büros: Fehlender Nachweis, dass das Diplom/der Master nicht weiter als 8 Jahre ab Bekanntmachungsdatum des Wettbewerbs zurückliegt. Dies gilt für alle Partner des Büros;
— die Zuordnung in die Kategorie „junge Büros“ ist obligatorisch
Bewerber qualifizieren sich durch die Erfüllung der formalen Kriterien für die qualitative Auswahl in den Teilnehmerpool. Die Auslober/in beabsichtigt 5 Teilnehmer, die nach denselben Kriterien qualifiziert sind, vorab auszuwählen.
Den Nachweis der fachlichen (qualitativen) Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerber anhand von Nachweisen, Erklärungen und Referenzen in Form von Nachweisen über ausgezeichnete Projekte (Auszeichnungsverfahren z. Bsp. u. a. Architektenkammer oder BDA) oder Wettbewerbserfolgen (Preise oder Anerkennungen) und realisierte Projekte, in denen sie darlegen, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen. Die Vorprüfung überprüft anhand der Nachweise.
Qualifizieren sich mehr als 15 Bewerber, entscheidet das Los; dabei werden junge Büros anteilig zur Anzahl ihrer qualifizierten Bewerbungen berücksichtigt. Die Auslosung erfolgt unter Aufsicht einer Person eines am Verfahren nicht beteiligten Fachbereichs.
Lostopf A: Junge Büros/Diplom bzw. Master nicht älter als 8 Jahre, Stichtag: Bekanntmachungsdatum des Wettbewerbs;
Lostopf B: alle anderen Bewerber – erfahrene Büros;
Nachweis/Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung;
Erforderliche Auswahlkriterien (A1-A3);
für erfahrene Büros Hauptfeld (Lostopf B) – es müssen alle Referenznachweise erbracht werden;
für junge Büros (Lostopf A) – es genügt einer der beiden Referenznachweise A1 oder A2 zusammen mit dem Referenznachweis A3.
A1: Referenznachweis A1
Entweder: Nachweis eines ausgezeichneten realisierten Projektes (Auszeichnungsverfahren z. B. u. a. Architektenkammer oder BDA). Das Projekt muss im eigenen Büro mindestens in den Leistungsphasen 2-5 erarbeitet und in den letzten 10 Jahren fertig gestellt worden sein.
oder: Nachweis eines realisierten Projektes nach einem Wettbewerberfolg in einem regelgerechten Wettbewerb (keine Mehrfachbeauftragung oder VOF-Verfahren!). Das Projekt muss im eigenen Büro mindestens in den Leistungsphasen 2-5 erarbeitet und in den letzten 10 Jahren fertig gestellt worden sein.
A2: Referenznachweis A2.
Nachweis eines Wettbewerbserfolgs in einem regelgerechten Wettbewerb (keine Mehrfachbeauftragung oder VOF-Verfahren) Der Erfolg (Preis, Ankauf, Anerkennung) muss innerhalb der letzten 5 Jahre erworben worden sein. Formblatt DIN A4 mit Daten des Wettbewerbs (Wettbewerbsbezeichnung, Auslober/in, Wettbewerbsart, Rang) Nachweis z. B. durch Dokumentation in wettbewerbe-aktuell, competition online, Urkunde, Protokoll
A3: Referenznachweis A3.
Nachweis eines realisierten Projektes für einen öffentlichen Auftraggeber (Projektgröße mindestens 5 000 000 EUR Brutto Baukosten KG 300-500). Das Projekt muss im eigenen Büro mindestens in den Leistungsphasen 2-8 erarbeitet und in den letzten 10 Jahren fertig gestellt worden sein.
Für junge Büros (Lostopf A) genügt auch der Nachweis der Projektleitung bei einem realisierten Projekt (Projektgröße mindestens 1 000 000 EUR Brutto Baukosten KG 300-500) in einem anderen Büro durch Bestätigung des Büroinhabers.
— DIN A4 mit Daten der Referenz (Bezeichnung, Auftraggeber, Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach § 15 HOAI 1996 oder § 3 HOAI 2009 oder § 3 HOAI 2013, Erstellungskosten).
Teilnahmeberechtigt sind Architekt/innen. Die Hinzuziehung von Landschaftsarchitekten/innen wird empfohlen. Zusätzlich wird empfohlen Haustechnikingenieure/innen und Tragwerksplaner/innen als Sachverständige hinzu zu ziehen.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/in zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie rl 2005/36/eg – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, sind teilnahmeberechtigt, sofern mindestens eine/r der Gesellschafter/innen oder eine/r der bevollmächtigten Vertreter/innen der Verfasser/innen der Wettbewerbsarbeit, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Juristische Personen haben eine/n bevollmächtigte/n Vertreter/in zu benennen, der/die für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.
Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind.
Teilnahmehindernisse sind in § 4 (2) RPW beschrieben. Jede/r Teilnehmer/in hat seine/ihre Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. In den EWR-Mitgliedsstaaten sowie in der Schweiz ansässige natürliche Personen sind teilnahmeberechtigt, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in (eingetragen in einer Architektenkammer) berechtigt sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die o. g. Anforderung, wer über ein Diplom, Master, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Architektenrichtlinien 85/384/EWG bzw. Diplomrichtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
— energetische Konzeption der Gebäude.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 30.11.2015
Tag: 30.11.2015 - 17:00
Tag: 11.12.2015
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für Preise und Anerkennungen stellt der/die Auslober/in als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von netto 44 000 EUR zur Verfügung. Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen.
1. Preis (ca. 33 %) 15 000 EUR;
2. Preis (ca. 22 %) 10 000 EUR;
3. Preis (ca. 15 %) 7 000 EUR;
4. Preis (ca. 10 %) 4 000 EUR;
zusätzlich stehen 8 000 EUR (ca. 20 %) für Anerkennungen zur Verfügung.
1. Prof. Maut Joppien-Dietz (Architektin), Frankfurt
2. Prof. Gerd Gassmann (Architekt), Karlsruhe
3. Norbert König (Architekt), Erster Beigeordneter Stadt Germersheim
4. Bürgermeister Marcus Schaile, Stadt Germersheim
5. Herr Nährig, Wehrleiter, Feuerwehr der Stadt Germersheim
Am 14.1.2016 nachmittags findet ein Rückfragenkolloquium statt, zu dem Preisrichter/innen, Wettbewerbsteilnehmer/innen und Sachverständige eingeladen sind. Die Teilnahme am Kolloquium ist für die Teilnehmer/innen sehr zu empfehlen, um die Besonderheiten des Ortes und der Aufgabenstellung zu erfassen.
Die Ausloberin wird – in Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes – unter den im § 8 (2) RPW 2013 genannten Voraussetzungen einem der Preisträger die weitere Bearbeitung mit den Leistungen gemäß HOAI mindestens bis zur abgeschlossenen Ausführungsplanung (nach HOAI, Honorarzone III Mittelsatz) übertragen. Eine darüber hinausgehende Beauftragung mit weiteren Planungsleistungen wird angestrebt.
Im Anwendungsbereich der VOF, die als Grundlage der Vergabe gilt (öffentliche Fördergelder), wird der Auslober nach § 5 (2) c) VOF mit allen Preisträgern über den Auftrag verhandeln. Die dabei anzuwendenden Auftragskriterien und ihre Gewichtung werden wie folgt festgelegt:
— Wettbewerbsergebnis 45 %;
— Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses 25 %;
— Nachhaltigkeit / Umwelteigenschaften / Kosten- und Terminplanung 15 %;
— Leistungsfähigkeit des Projektteams 10 %;
— Honorarangebot/Nebenkosten 5 %.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb erbrachte Leistungen bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die Wettbewerbsteilnehmer/innen verpflichten sich im Falle einer Beauftragung durch den/die Auslober/in, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
Ausschreibung veröffentlicht 04.11.2015
Ergebnis veröffentlicht 15.04.2016
Wettbewerbs-ID 3-214877
Seitenaufrufe 5533