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Timestamp: 2016-10-25 17:32:50
Document Index: 102570134

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'Art. 132', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 136/07 (27.09.2007)
I.________, 1947, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Duri Poltera, Hadwigstrasse 6a, 9000 St. Gallen,
Der 1947 geborene I.________ war bis Ende Oktober 2003 (K�ndigung wegen schlechter Auftragslage) in der Firma F.________ AG, als Betriebsmitarbeiter t�tig gewesen. Am 6. Mai 2005 meldete er sich zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Appenzell I.Rh. kl�rte die medizinischen sowie die beruflich-erwerblichen Verh�ltnisse ab. Sie holte zu diesem Zwecke insbesondere ein psychiatrisches Gutachten des Dr. med. L.________, Eidg. Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie vom 6. M�rz 2006 sowie eine Auskunft der Arbeitgeberin vom 17. August 2005 ein und lehnte gest�tzt darauf mit Verf�gung vom 31. M�rz 2006 das Leistungsbegehren ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. August 2006 fest.
I.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, es sei zwecks Vornahme weiterer Abkl�rungen die Sache an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
1.2 Im Hinblick darauf, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 4. September 2006 der Post �bergeben wurde und am 5. September 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht einging, ist Art. 132 Abs. 2 OG anwendbar. Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Gem�ss dem wie dargelegt anwendbaren Art. 132 Abs. 2 OG (i.V.m. Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG) pr�ft das Bundesgericht daher nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Begriffe der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG), der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6 ATSG) und der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG; BGE 130 V 343) sowie die Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte f�r die Belange der Invalidit�tsbemessung (BGE 115 V 133 E. 2 S. 134 vgl. auch BGE 125 V 256 E. 4 S. 261) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist streitig, ob die Einsch�tzung des IV-Grades durch Verwaltung und Vorinstanz zu Recht erfolgte oder ob, wie es der Versicherte beantragt, die Sache zur Neubeurteilung an die Verwaltung zur�ckzuweisen ist.
3.1 Dem vorinstanzlichen Entscheid ist zu entnehmen, dass eine volle Arbeitsf�higkeit besteht. Diese Feststellung ist tats�chlicher Natur (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397) und daher f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich (E. 1.2 hievor).
3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird das Gutachten des Dr. med. L.________ kritisiert, weil es mangelhaft und unvollst�ndig sei, da nicht s�mtliche Gesundheitsprobleme des Beschwerdef�hrers ber�cksichtigt worden seien. Die Vorinstanz hat hingegen in nachvollziehbarer Weise dargelegt, warum sie auf das Gutachten des Dr. med. L.________ vom 6. M�rz 2006 abstellt, und dabei begr�ndet, dass die Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit durch den Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie zu Recht nur die psychischen Einschr�nkungen ber�cksichtigte, weil unbestrittenenmassen weder die Hypercholesterin�mie, fokale Dystonie, arterielle Hypertonie noch die Oligoepilepsie einen Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit h�tten. In Anbetracht des Berichts der Klinik f�r Neurologie des Spitals X.________ vom 2. Juni 2005, welcher trotz umfangreichen apparativen und klinischen Untersuchungen keinen Befund mit Krankheitswert feststellte, bejahte sodann auch Dr. med. L.________ explizit aus psychiatrischer Sicht die volle Arbeitsf�higkeit. Ferner r�umt die Vorinstanz den umfassenden Berichten der Klinik f�r Neurologie des Spitals X.________ und des Dr. med. L.________ gegen�ber den Berichten des behandelnden Arztes zu Recht einen h�heren Beweiswert ein (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353), weshalb das kantonale Gericht von einer uneingeschr�nkten Arbeitsf�higkeit ausgeht. Diese Sachverhaltsdarstellung ist nicht offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig und bindet daher das Bundesgericht (E. 1.2). Die vorinstanzliche Festlegung, es fehle an einer rentenbegr�ndenden Erwerbsunf�higkeit, verletzt sodann kein Bundesrecht.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Appenzell I.Rh. und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.