Source: https://gesetze-in-app.de/PatG/143
Timestamp: 2019-10-16 05:37:22
Document Index: 214535799

Matched Legal Cases: ['§ 143', 'BGH', '§ 143', '§ 143', '§ 139', '§ 139', 'BGH', '§ 143', '§ 143', '§ 143', '§ 143', 'BGH', '§ 143', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 143', '§ 143', '§ 143']

§ 143 PatG:
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.2011, Az. X ZB 4/09 Über die Fälle des § 143 PatG hinaus sind die Kosten eines Patentanwalts als notwendige Kosten zur Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung nur zu erstatten, wenn in einem Rechtsstreit technische oder patentrechtliche Fragen eine Rolle spielen, die in das typische Arbeitsfeld eines Patentanwalts gehören (OLGR Köln 2006, 810 f.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.2.2010, Az. 4a O 13/10 Zweifel an der grundsätzlich zu respektierenden Schutzfähigkeit des Verfügungspatentes können das Vorliegen eines Verfügungsgrundes anerkanntermaßen ausschließen; sie spielen eine wesentliche Rolle im Rahmen der vorzunehmenden Interessenabwägung (vgl. OLG Düsseldorf, GRUR 1983, 79, 80 – AHF-Konzentrat; Mitt 1996, 87, 88 – Captopril; InstGE 9, 140, 146 – Olanzapin; OLG Karlsruhe, GRUR 1988, 900 – Dutralene; OLG Hamburg, GRUR 1984, 1005 – Früchteschneidemesser; Busse/Keukenschrijver, PatG, 6. Aufl., § 143 PatG Rdnr. 328; Benkard, PatG, 10. Aufl., § 139 PatG Rdnr. 153 b; Schulte, PatG, 8. Aufl., § 139 Rdnr. 391 und 392).
LG Bonn, Urteil vom 2.0.2010, Az. 11 O 13/09 Er erfasst alle vermögensrechtlichen und nichtvermögensrechtlichen Streitigkeiten, die einen Anspruch auf eine Erfindung oder aus einer Erfindung zu dem Gegenstand haben oder sonstwie mit einer Erfindung eng verknüpft sind (BGH GRUR 1955, 83, 85ff.; OLG Hamm GRUR 1990, 640 (Leitsatz) = juris-Dokument Rd.26f.;OLG Düsseldorf JurBüro 1986, 1904f.;Mes, PatG / GebrMG, 2. Aufl. 2005, § 143 PatG Rd.4).
LG Bonn, Urteil vom 2.0.2010, Az. 11 O 13/09 rechtfertigt keine abweichende Würdigung (vgl. OLG Düsseldorf JurBüro 1986, 1904f.;Mes, aaO., § 143 PatG Rd.4).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.7.2007, Az. 4a O 382/06 30Im Ausgangspunkt weist die Klägerin zu Recht darauf hin, dass bei Patentsachen im Sinne des § 143 Abs.3 PatG, zu denen auch unzulässige Schutzrechtsberühmungen gehören (vgl. Benkard/Rogge/Grabinski, PatG, GebrMG, 10. Auflage 2006, § 143 PatG Rn. 4), die Mitwirkung eines Patentanwalts notwendig ist (vgl. BGH, GRUR 2003, 639 – Kosten des Patentanwalts).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.2.2006, Az. 4a O 325/05 66Die Höhe der Patentanwaltsgebühren bestimmt sich gemäß § 143 Abs.3 PatG analog (vgl. OLG Karlsruhe, GRUR 1999, 343, 346 - REPLAY-Jeans) nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und hierbei wiederum nach § 2 Abs. 2 RVG i.V. m.
BGH, URTEIL vom 2.9.2005, Az. X ZR 136/03 Ein Verbotsantrag und ein ihm entsprechendes gerichtliches Verbot dürfen allerdings nicht derart undeutlich gefasst sein, dass sich der Beklagte nicht erschöpfend verteidigen kann und es für den Fall der Zwangsvollstreckung dem Vollstreckungsgericht überlassen wäre, über die Reichweite des Verbotsausspruchs zu entscheiden (BGHZ 142, 388, 391; Busse, PatG, 6. Aufl., § 143 PatG Rdn. 165; Meier-Beck, GRUR 1998, 276).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.7.2002, Az. 4 O 226/01 NW. 1988 S. 321) über die Zuordnung von Patentstreitsachen an das Landgericht Düsseldorf.Anerkanntermaßen ist der Begriff der Patentstreitsache in § 143 Abs. 1 PatG vor dem Hintergrund des gesetzgeberischen Zieles, Rechtsstreitigkeiten dieser Art durch Gerichte mit besonderer Sachkunde entscheiden zu lassen, weit auszulegen und auf Klagesachverhalte zu erstrecken, deren Beurteilung patentrechtliche Erwägungen erfordern können (vgl. OLG Karlsruhe Mitt. 1980, 137, 138; Benkard, PatG, 9. Aufl., § 143 Rdn. 1).