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Timestamp: 2019-12-12 05:33:30
Document Index: 157793624

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 852', '§ 51', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 199', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 1999, 1149 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Düsseldorf, 16.03.1998
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BGH, 24.06.1999 - IX ZR 363/97 (https://dejure.org/1999,718)
BGH, Entscheidung vom 24.06.1999 - IX ZR 363/97 (https://dejure.org/1999,718)
BGH, Entscheidung vom 24. Juni 1999 - IX ZR 363/97 (https://dejure.org/1999,718)
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Verjährung von Ansprüchen aus unerlaubter Handlung; Beginn der Verjährungsfrist gem. § 852 BGB; Unterbrechung der Verjährung; Verjährungsfrist des § 51 b BRAO ; Kenntnis von Schaden und Person des Ersatzpflichtigen; Streitverkündung; Negative Feststellungsklage; Hemmung der ...
Zur Verjährung im Arzthaftungsrecht; Arzthaftungsrecht, Prozessrecht
NJW 1999, 2734
VersR 1999, 1149
WM 1999, 1844
(1) Die erforderliche Kenntnis bezieht sich dabei auf die anspruchsbegründenden Tatsachen in dem Sinne, dass es dem Geschädigten zumutbar sein muss, auf Grund der ihm bekannten Tatsachen gegen eine bestimmte Person eine Schadensersatzklage, zumindest als (nicht notwendig risikolose) Feststellungsklage zu erheben, die bei verständiger Würdigung so viel Erfolgsaussicht hat, dass sie ihm zumutbar ist (vgl. BGH, NJW 1999, 2734, 2735; NJW-RR 2005, 69, 70; WM 2013, 1578; NJW 2015, 1007 Rn.14).
Dabei reicht im allgemeinen eine solche Kenntnis aus, die dem Geschädigten die Erhebung einer Klage erfolgversprechend, wenn auch nicht risikolos, erlaubt (Senatsurteil vom 31. Januar 1995 - VI ZR 305/94 - VersR 1995, 551, 552 m.w.N.; BGH, Urteil vom 24. Juni 1999 - IX ZR 363/97 - VersR 1999, 1149, 1150).
Solange diese Umstände ungeklärt waren und deshalb Zweifel hinsichtlich des Ersatzpflichtigen bestanden, begann die Verjährungsfrist nicht zu laufen, weil es zur Erhebung einer Klage grundsätzlich der positiven Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen bedarf (…Senatsurteil vom 16. Dezember 1997 (aaO) sowie BGH, Urteil vom 24. Juni 1999 (aaO)).
Zwar beginnt die Verjährung, wenn ernsthaft mehrere Ersatzpflichtige in Betracht kommen, erst mit dem Zeitpunkt, in dem begründete Zweifel über die Person des Ersatzpflichtigen nicht mehr bestehen (vgl. BGH, Urteil vom 24. Juni 1999 - IX ZR 363/97 - VersR 1999, 1149 m.w.N.).
Dabei muss die Kenntnis von dem schädigenden Verhalten so weit gehen, dass der Geschädigte in der Lage ist, eine Schadensersatzklage erfolgversprechend, wenn auch nicht risikolos, zu begründen (vgl. BGH NJW 1999, 2734, 2736).
Dabei reicht im allgemeinen eine solche Kenntnis aus, die dem Geschädigten die Erhebung einer Schadensersatzklage - sei es auch nur in Form der Feststellungsklage - erfolgversprechend, wenn auch nicht risikolos ermöglicht (st. Rspr., vgl. Senatsurteile vom 31. Oktober 1989 - VI ZR 84/89 - VersR 1990, 167; vom 19. Dezember 1989 - VI ZR 57/89 - VersR 1990, 497 und vom 31. Januar 1995 - VI ZR 305/94 - VersR 1995, 551, 552; BGH, Urteil vom 24. Juni 1999 - IX ZR 363/97 - VersR 1999, 1149, 1150).
Voraussetzung für den Beginn der W-Straße ist schließlich eine derart konkrete U der Person des Ersatzpflichtigen oder die einfache Beschaffung dieser Information, dass eine Klage mit hinreichender Aussicht auf Erfolg anhängig gemacht werden könnte (BGHZ 102, 246 [248] = NJW 1988, 1146; BGH NJW 1999, 2734 [2735];… BeckOK BGB/Spindler, 51. Ed. 1.8.2019, BGB § 199 Rn. 39).
Ihm muss aus seiner Laiensicht der Stellwert des ärztlichen Vorgehens für den Behandlungserfolg bewusst sein (BGH NJW 1991, 2350 ; vgl. auch BGH NJW 1999, 2734 ).
OLG Koblenz, 16.01.2004 - 8 U 1467/02
Ein Mörder ist nicht erbberechtigt hinsichtlich der von ihm getöteten Ehefrau
Erforderlich ist jedoch, dass der Geschädigte aufgrund seines Kenntnisstandes in der Lage ist, eine auf eine deliktische Anspruchsgrundlage gestützte Schadensersatzklage schlüssig zu begründen (BGH NJW 1994, 3092; 1999, 2734; 2000, 953).
Wenn für die Folgen einer unerlaubten Handlung mehrere Ersatzpflichtige in Betracht kommen, beginnt die Verjährung erst mit dem Zeitpunkt, in dem begründete Zweifel über die Person des Ersatzpflichtigen nicht mehr bestehen (BGH NJW 1999, 2734).
BGH, 15.05.2003 - IX ZR 283/02
Beginn der Verjährung von Ersatzansprüchen nach Aufhebung einer einstweiligen …
OLG Düsseldorf, 13.05.2003 - 23 U 173/02
OLG Naumburg, 14.08.2001 - 1 U 106/00
Arzthaftungsprozess: Kenntnis vom Behandlungsverlauf, Hemmung der Verjährung …
OLG München, 25.01.2001 - 24 U 170/98
Beweiserleichterungen wegen grober Kunstfehler im Geburtsmanagement; Beginn der …
OLG Hamburg, 24.11.2000 - 1 U 85/00
Hemmung der Verjährung eines deliktischen Schadensersatzanspruchs während eines …
OLG Düsseldorf, 16.03.1998 - 2 Ss 33/98 - 14/98 III
https://dejure.org/1998,5860
OLG Düsseldorf, 16.03.1998 - 2 Ss 33/98 - 14/98 III (https://dejure.org/1998,5860)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 16.03.1998 - 2 Ss 33/98 - 14/98 III (https://dejure.org/1998,5860)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 16. März 1998 - 2 Ss 33/98 - 14/98 III (https://dejure.org/1998,5860)
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NStZ-RR 1999, 41
Zwar kann regelmäßig das bloße Unterlassen einer geschuldeten Rückgabe oder Weiterleitung allein nicht als Manifestation des Zueignungswillens angesehen werden, sodass dies allein noch keine Unterschlagung bedeuten muss (OLG Düsseldorf, Urt. v. 16.03.1998 - 2 Ss 33/98 - 14/98 III, VersR 1999, 1149).
Der bloße Missbrauch einer tatsächlichen Verfügungsmacht ist daher noch keine Zueignung, 65 vgl. BGH, Urteil vom 23. April 1953 - 3 StR 219/52 - BGHSt 4, 236, 239; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16. März 1998 - 2 Ss 33/98 - 14/98 III - NStZ-RR 1999, 41 m.w.N. .
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16. März 1998 a.a.O..