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Timestamp: 2017-03-26 20:58:38
Document Index: 161367374

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_1/2015 (27.03.2015)
8C_1/2015 {T 0/2} Urteil vom 27. März 2015
A. A.________, geboren 1956, war seit 1. November 2009 bei der Firma B.________ AG angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Generali Allgemeine Versicherungen AG (nachfolgend: Generali) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Unfallmeldung vom 7. September 2012 liess er der Generali mitteilen, er habe sich am 15. Februar 2012 beim Anziehen eines Skischuhs an der Schulter verletzt. Die Generali verneinte am 5. November 2012, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 15. März 2013, mangels Vorliegen eines Unfalles resp. einer unfallähnlichen Körperschädigung ihre Leistungspflicht.
B. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 25. November 2014 ab.
C. A.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen mit dem Antrag, es sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und festzustellen, dass er Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen der Unfallversicherung in Zusammenhang mit dem Ereignis vom 15. Februar 2012 habe. Zudem habe die Generali die Kosten der Berichte des Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie, im Betrag von Fr. 2'550.- zu übernehmen. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zurückzuweisen.
2. Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 UVG), den Begriff des Unfalls (Art. 4 ATSG; BGE 134 V 72 E. 4.3.1 S. 79) sowie der unfallähnlichen Körperschädigungen (Art. 9 Abs. 2 UVV), insbesondere bezüglich des erforderlichen äusseren Faktors (BGE 139 V 327; 129 V 466; SVR 2014 UV Nr. 29 S. 97, 8C_40/2014) zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt für den Nachweis der Leistungsvoraussetzungen durch die versicherte Person (BGE 116 V 136 E. 4b S. 140) sowie die Beweismaxime der "Aussagen der ersten Stunde" (BGE 121 V 45 E. 2a S. 47). Darauf wird verwiesen.
4. Die Kosten eines von der versicherten Person veranlassten Gutachtens sind vom Versicherungsträger dann zu übernehmen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund des neu beigebrachten Untersuchungsergebnisses schlüssig feststellen lässt und dem (Unfall-) Versicherer insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Pflicht zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung vorzuwerfen ist (RKUV 2004 Nr. U 503 S. 186 [U 282/00] und Urteil 8C_277/2014 vom 30. Januar 2015 E. 6).