Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F26-05-2011-5D_74-2011&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2019-02-17 02:43:02
Document Index: 80068994

Matched Legal Cases: ['Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 113', 'Art. 321', 'Art. 148', 'Art. 99', 'Art. 64', 'Art. 62']

5D_74/2011 26.05.2011
5D_74/2011
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 24. März 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich, das auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an die Beschwerdegegnerin für Fr. 138.35 (nebst Zins und Kosten) nicht eingetreten ist und ein Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,
in das Gesuch u.a. um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) auch für das bundesgerichtliche Verfahren,
dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Beschluss des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe der Beschwerdeführerin als solche entgegengenommen worden ist,
dass das Obergericht im Beschluss vom 24. März 2011 erwog, die Beschwerdeführerin habe gegen den ihr am 15. Februar 2011 zugestellten erstinstanzlichen Rechtsöffnungsentscheid erst am 7. März 2011 und damit nach Ablauf der 10-tägigen Beschwerdefrist (Art. 321 Abs. 2 ZPO) Beschwerde erhoben, weshalb darauf wegen Verspätung nicht einzutreten sei, eine Erstreckung der gesetzlichen Beschwerdefrist sei ausgeschlossen, für eine Wiederherstellung der Beschwerdefrist gemäss Art. 148 ZPO fehle es an einem konkreten und begründeten Gesuch, auf die Beschwerde wäre auch deshalb nicht einzutreten, weil die Beschwerde den Begründungsanforderungen an eine zulässige Beschwerde nicht entspreche, für das Beschwerdeverfahren könne der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit nicht gewährt werden, die Verknüpfung der Beschwerde mit weiteren Begehren, Klagen etc. sei unzulässig,
dass es insbesondere nicht genügt und auch unzulässig ist (Art. 99 BGG), erst vor Bundesgericht die Wiederherstellung der kantonalen Rechtsmittelfrist zu beantragen, nachdem die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren kein konkretes und begründetes Gesuch gestellt hat,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht anhand der obergerichtlichen Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den Beschluss vom 24. März 2011 des Obergerichts verletzt sein sollen,
dass der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) auch für das bundesgerichtliche Verfahren wegen Aussichtslosigkeit nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass mit dem Beschwerdeentscheid die weiteren Verfahrensanträge der Beschwerdeführerin (u.a. Zahlungsvorschläge hinsichtlich des - auf Grund von Art. 62 Abs. 1 BGG zu Recht von der Beschwerdeführerin verlangten - Kostenvorschusses) gegenstandslos werden,