Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=GRUR%201968,%20108
Timestamp: 2019-10-23 04:05:38
Document Index: 213017982

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 126', '§ 416', '§ 126', '§ 368', '§ 416', '§ 440', '§ 368', '§ 126', '§ 622', 'BGH', '§ 126', 'BGH', '§ 362', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 182', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 286', '§ 622', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 130', 'BGH', 'BGH', '§ 130', 'BGH', 'BGH', '§ 170', 'BGH', 'BGH', '§ 13', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 130', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: GRUR 1968, 108 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 13.07.1967
https://dejure.org/2006,754
BGH, 15.11.2006 - IV ZR 122/05 (https://dejure.org/2006,754)
BGH, Entscheidung vom 15.11.2006 - IV ZR 122/05 (https://dejure.org/2006,754)
BGH, Entscheidung vom 15. November 2006 - IV ZR 122/05 (https://dejure.org/2006,754)
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BGB §§ 126, 368; ZPO §§ 416, 440 Abs. 2
Namensabkürzung oder Paraphe ist keine Unterschrift
Anforderungen an die Glaubhaftmachung von handgeschriebenen Quittungstexten zur Tilgung von Darlehensschulden; Feststellung der Urheberschaft eines handschriftlich unterschriebenen Quittungstextes; Anforderungen an das Vorliegen einer ordnungsgemäßen Unterschrift
Namensunterschrift; Echtheitsvermutung; Quittung
Zur Frage, ob eine Paraphe, die nur einen Buchstaben oder eine abgekürzte Buchstabenfolge enthält, eine Namensunterschrift im Rechtssinne darstellt
Namensunterschrift bei der Unterzeichnung einer Erklärung per Handzeichen?
BGB § 126 § 368; ZPO § 416 § 440 Abs. 2
Verfahrensrecht - Handzeichen oder Abkürzung keine Unterschrift im Rechtssinne
Wie Sie mit einer "Unterschrift” hereingelegt werden können
Keine Unterschrift bzw. Quittung i.S.d. § 368 S.1 BGB durch Handzeichen - Anforderungen an Unterschrift
Quittung ohne Namensunterschrift
Unterschreiben von Erklärungen mit Namensabkürzungen
Zur Beweiskraft sog. Namenskürzel (Paraphen)
Namenskürzel auf Quittung ersetzt nicht Unterschrift
123recht.net (Kurzinformation, 2.3.2007)
Wann ist eine Quittung eine Quittung? // rechtliche Anforderungen an die Unterschrift auf einer Quittung
LG Köln, 16.02.1994 - 27 O 249/92
OLG Köln, 26.04.2005 - 9 U 285/94
NJW-RR 2007, 351
MDR 2007, 451
GRUR 1968, 108
VersR 2007, 815
WM 2007, 426
DB 2007, 517
LAG Hessen, 22.03.2011 - 13 Sa 1593/10
Schriftform - eigenhändige Unterschrift im Sinne des § 126 Abs 1 BGB
Die Unterschrift ist hierbei vom Handzeichen (Paraphe) abzugrenzen, wobei das äußere Erscheinungsbild maßgeblich ist und ein großzügiger Maßstab anzulegen, sofern die Autorenschaft gesichert ist (BAG vom 24. Januar 2008, AP Nr. 64 zu § 622 BGB; BGH vom 15. November 2006, NJW-RR 2007, 351; Hessisches LAG vom 22. März 2010, NZA - RR 2010, 341; LAG Hamm vom 13. Juni 2007, - 3 Sa 514/07 -, zitiert nach juris;… Junker im juris - PK BGB, 5. Auflage 2010, § 126 Randziffer 57 ff m. w. N.).
Hierfür genügt, dass die Überzeugung des Gerichts vom Empfang der Leistung erschüttert wird (BGH NJW-RR 2005, 1558; NJW-RR 2007, 351 ;… Palandt/Grüneberg, a.a.O., § 362 BGB Rn. 4).
Für eine Unterschrift genügt ein die Individualität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnender individueller Schriftzug, der sich nicht nur als Namenskürzel (Paraphe) darstellt, sondern charakteristische Merkmale einer Unterschrift mit vollem Namen aufweist und die Nachahmung durch einen Dritten zumindest erschwert; es reicht aus, dass jemand, der den Namen des Unterzeichnenden und dessen sonstige Unterschriften kennt, den Namen aus dem Schriftbild herauslesen kann (BGH, Urteil vom 27. Oktober 1987 - VI ZR 268/86, NJW 1988, 713; Beschluss vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, NJW 2005, 3775 und vom 15. November 2006 - IV ZR 122/05, NJW-RR 2007, 351).
Dabei ist ein großzügiger Maßstab anzulegen, sofern die Autorenschaft gesichert ist (BGH…, Beschluss vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04, aaO und Urteil vom 15. November 2007 - IV ZR 122/05, aaO).
Dabei ist ein großzügiger Maßstab anzulegen, sofern die Autorenschaft gesichert ist" (BGH, Vers.-Urteil vom 15.11.2006, WM 2007, 426; ferner BAG Urteil 20.09.2006, 6 AZR 82/06, EzA-SD 2007, Nr. 6, 5 ff.).
Sie enthält ein außergerichtliches Geständnis hinsichtlich des Empfangs und ist ein Indiz für die Wahrheit der zugestandenen Tatsache (vgl. BGH, NJW-RR 1988, 881 und NJW-RR 2007, 351).
Die Quittung kann durch einen Gegenbeweis entkräftet werden; dieser muss geeignet sein, die Überzeugung des Gerichts von der zu beweisenden Tatsache zu erschüttern (vgl. BGH, NJW-RR 2007, 351).
Die Postzustellungsurkunde über das zuzustellende Urteil des Finanzgerichts (FG) enthält jedoch nicht die nach § 182 Abs. 2 Nr. 8 ZPO erforderliche Unterschrift, sondern nur ein Handzeichen (Paraphe) der Zustellerin (zum Unterschriftserfordernis vgl. Urteile des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 10. Juli 1997 IX ZR 24/97, Neue Juristische Wochenschrift 1997, 3380, Deutsches Steuerrecht 1997, 1653; vom 15. November 2006 IV ZR 122/05, NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 2007, 351, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 2007, 504).
BGH, 20.05.2010 - IX ZR 101/07
Grundsätzliche Bedeutung der Rechtsfrage bzgl. einer Anwendbarkeit der …
Die ansonsten zur Beweiskraft einer Quittung aufgestellten Grundsätze (…vgl. BGH, Urt. v. 14. April 1978 - V ZR 10/77, WM 1978, 849; v. 13. Juli 1979 - I ZR 153/77, WM 1979, 1157, 1158; v. 23. März 1983 - IVa ZR 120/81, LM ZPO § 286 (B) Nr. 50; v. 10. Juni 1985 - III ZR 178/84, WM 1985, 1206, 1207 unter I. 3. a); v. 15. November 2006 - IV ZR 122/05, WM 2007, 426, 428 Rn. 14) hat das Berufungsgericht beachtet.
Die Unterschrift ist hierbei vom Handzeichen (Paraphe) abzugrenzen, wobei das äußere Erscheinungsbild maßgeblich ist und wobei ein großzügiger Maßstab anzulegen ist, sofern die Autorenschaft gesichert ist (BAG 24. Januar 2008 - 6 AZR 519/07 - AP BGB § 622 Nr. 64; BGH 15. November 2006 - IV ZR 122/05 - NJW-RR 2007, 351) .
Ob ein Schriftzeichen eine Unterschrift oder aber lediglich ein Handzeichen (Paraphe) darstellt, beurteilt sich nach seinem äußeren Erscheinungsbild (vgl. BGH NJW 1994, 55; BGH NJW 1997, 3380; BGH NJW 2005, 3775; BGH NJW-RR 2007, 351).
Beweiskraft einer Quittung: Entkräftung des Beweiswerts von Quittungen über die …
OLG Saarbrücken, 09.02.2010 - 4 U 388/09
Erschütterung der Beweiskraft einer Zahlungsquittung
OLG Brandenburg, 16.04.2019 - 6 U 155/14
Anforderungen an die Abrechnung von Strom aus mehreren Windenergieanlagen über …
LAG Rheinland-Pfalz, 29.10.2009 - 2 Sa 337/09
Wirksamkeit eines Aufhebungsvertrags - Anforderungen an eine Namensunterschrift - …
OLG Stuttgart, 10.12.2008 - 3 U 173/08
Schadensersatzanspruch eines Apothekers wegen eines angeblichen Verlustes von …
LAG Hamm, 05.08.2011 - 10 Sa 345/11
BGH, 13.07.1967 - Ia ZB 1/67
https://dejure.org/1967,190
BGH, 13.07.1967 - Ia ZB 1/67 (https://dejure.org/1967,190)
BGH, Entscheidung vom 13.07.1967 - Ia ZB 1/67 (https://dejure.org/1967,190)
BGH, Entscheidung vom 13. Juli 1967 - Ia ZB 1/67 (https://dejure.org/1967,190)
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Anmeldung eines Patents eine Messvorrichtung betreffend - Anforderungen an die Erfordernis der Schriftlichkeit bei der Unterzeichnung einer Beschwerdeschrift - Voraussetzungen für Beschwerden in Patenterteilungssachen - Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift im ...
NJW 1967, 2310
MDR 1967, 906
DB 1967, 1628
BGH, 11.02.1982 - III ZR 39/81
Berufungsbegründungsschrift - Handzeichen - Unterschrift
a) Das vom BerGer. zutreffend als "nahezu senkrecht verlaufende Linie mit feinem Aufstrich und kurzem wellenförmigem Auslauf" beschriebene Schriftzeichen stellt sich seinem Erscheinungsbild nach nicht als Unterzeichnung mit dem vollen Namen, sondern als Handzeichen, d. h. als erkennbar abgekürzte Form des Namens dar (vgl. BGH, NJW 1967, 2310).
Daß die "Unterzeichnung" mit einem Handzeichen keine formgültige Unterschrift darstellt, ist gefestigte Rechtsprechung des BGH (NJW 1967, 2310; 1975, 1704 m. w. Nachw. - insoweit in BGHZ 65, 46, nicht abgedruckt), von der abzuweichen kein Anlaß besteht.
Der angefochtene Beschluß führt zutreffend aus, daß die Beschwerdeschrift im Patenterteilungsverfahren eigenhändig unterschrieben sein muß (BGH GRUR 1968, 108 - Paraphe).
Erforderlich, aber auch genügend, ist das Vorliegen eines die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnenden individuellen Schriftzuges, der einmalig ist, entsprechende charakteristische Merkmale aufweist und sich als Unterschrift eines Namens darstellt (BGH GRUR 1968, 108 - Paraphe; NJW 1982, 1467), und die Nachahmung durch einen beliebigen Dritten mindestens erschwert (BGHSt 12, 317).
Handzeichen, die allenfalls einen Buchstaben erkennen lassen (vgl. dazu BGH NJW 1982, 1647), sowie Unterzeichnungen mit einer Buchstabenfolge, die sich als bewußte und gewollte Namensabkürzung (Paraphe) darstellt, werden demgegenüber nicht als formgültige Unterschrift anerkannt (BGH GRUR 1968, 108 - Paraphe).
Die Unterzeichnung nur mit dem Anfangsbuchstaben des Namens ist aber ebenfalls keine formgültige Unterschrift (BGH Beschl. v. 13. Juli 1967 - Ia ZB 1/67 = LM ZPO § 130 Nr. 5 = NJW 1967, 2310; BGH Beschl. v. 24. September 1968 - III ZB 26/68 = VersR 1968, 1143).
Keine Namensunterschrift im Sinne dieser Vorschrift ist die Unterzeichnung mit dem/den Anfangsbuchstaben (Paraphe) (BGH NJW 1967, 2310; OLG Stuttgart DNotZ 2002, 543).
Es genügt ein die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnender, individueller Schriftzug mit entsprechenden charakteristischen Merkmalen, der sich als Unterschrift des vollen Namens und nicht nur als Abzeichnung mit einer Abkürzung des Namens (Paraphe oder Handzeichen, dazu besonders Beschluß vom 13.7.1967 und Urteil vom 11.2.1982 - Ia ZB 1/67 und III ZR 39/81 - LM ZPO § 130 Nr. 5 und 9) darstellt.
BGH, 21.03.1974 - VII ZB 2/74
Unterschrift - Rechtsanwalt - Gekrümmte Linie - Anerkennung
Ebenso haben auch andere Senate des Bundesgerichtshofs entschieden (BGHSt 12, 317; Urteil vom 21. Januar 1960 - VIII ZR 198/59 = LM ZPO § 170 Nr. 8; Beschluß vom 13. Juli 1967 - Ia ZB 1/67 = NJW 1967, 2310).
BGH, 02.12.1981 - IVb ZR 553/80
Wirksamkeit eines schwebend unwirksamen Gesamtvermögensgeschäfts infolge Todes …
Um eine bloße Paraphe (vgl. BGH, Beschluss vom 13. Juli 1967 - Ia ZB 1/67 - LM ZPO § 13o Nr. 5 = NJW 1967, 231o) handelt es sich fraglos nicht.
Eine Unterschrift verlangt vielmehr die Unterzeichnung eines Schriftstückes mit dem vollen Namen (BGH GRUR 1968, 108, 109 - Paraphe; BGH VersR 1968, 1143).
Der Senat hat bereits in dem Beschluß vom 13. Juli 1967 (GRUR 1968, 108 - Paraphe) die Auffassung mißbilligt, man müsse ein Handzeichen dann als Unterschrift gelten lassen, wenn durch Heranziehung anderer Umstände ermittelt werden könne, daß der Abzeichnende eine Unterzeichnung beabsichtigt habe.
OLG Brandenburg, 13.11.2002 - 3 U 30/02
OLG Brandenburg, 02.10.2002 - 3 U 30/02
BGH, 27.05.1974 - VII ZB 5/74
Anforderungen an die ordnungsgemäße Zustellung eines Urteils
Anforderungen an eine "Unterschrift" im Sinne des § 130 Nr. 6 ZPO …
LAG München, 21.08.2012 - 6 Sa 1149/11
OVG Nordrhein-Westfalen, 26.09.2006 - 13 A 2727/04
Anspruch auf Verlängerung der Zulassung eines Arzneimittels; Anforderungen an die …
BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82
Auswirkungen des Empfangsbekenntnisses für die Wirksamkeit einer Zustellung - …
OLG Dresden, 18.02.1998 - 12 U 3202/97
Mietvertrag: Schriftform - Konvolut körperlich nicht mit einander verbundener …
BGH, 24.02.1983 - III ZB 33/82
Eindeutige Identifizierbarkeit des Zustellungsadressaten als inhaltliche …
LG Oldenburg, 26.11.2003 - 5 O 2434/01
Persönlicher Anwendungsbereich der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure …
BGH, 01.12.1967 - IV ZR 116/66
VK Südbayern, 09.09.2003 - 39-08/03
Ausschluss eines Angebots wegen unvollständiger Preisangaben