Source: https://www.softengine.wiki/1482/
Timestamp: 2018-12-10 23:42:51
Document Index: 50782829

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 7', '§ 132', '§ 17', '§ 132', '§ 19', '§ 15', '§ 16']

Die BüroWARE und WEBWARE Kasse erfüllt grundsätzlich die aktuellen gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf die BAO (Kassenrichtlinie E131) und die Registrierkassenpflicht.
Ab 2017 muss auch auf jedem Kassenbeleg ein maschinenlesbarer Code (QR Code) anhand des Verschlüsselungsalgorithmus AES 256 zur Signaturerstellung ausgewiesen werden.
Alle SoftENGINE-Pflegekunden erhalten zeitgerecht die entsprechenden Updates, damit ihr(e) Kassensystem / Warenwirtschaft auch den gesetzlichen Anforderungen für 2017 entspricht.
BüroWARE Versionen ab (17.11.2015):
>= 5.39. 5.48, 5.56 PATCH -basic, medium, premium >= 5.57, S.I.E. – basic, medium, premium
WEBWARE Version(17.11.2015):
>= 1.56, 2.0.
Aktuelle Informationen 08.08.2016 – neuer Erlass zur Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht
Der neue Erlass zur Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht wurde veröffentlicht und ist abrufbar unter: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&dokumentId=4b9801d0-c0c1-4d0a-b3ef-60a20743732f.
• Durchlaufende Posten müssen nicht in einer Kasse erfasst werden, falls doch so muss der Beleg – sofern dieser nur Durchläufer enthält – nicht signiert werden. Wird dennoch signiert (freiwillig), so kann im DEP mit 0% oder mit dem ausgewiesenen Steuersatz (z.B. bei Treibstoff) gearbeitet werden.
• Nicht als Barzahlung gelten Zahlungen mit Verrechnungsscheck oder Orderschecks. Ebenso sind Paypal und Einziehungsaufträge kein Barumsatz.
• Eine ursprüngliche als Zielrechnung ausgestellte Rechnung, die dann doch bar bezahlt wird, ist ein Barumsatz. Jedoch – und das ist neu – nur wenn die Barzahlung beim Unternehmer vor Ort erfolgt. Werden beispielsweise nur Kreditkartendaten zugesendet, handelt es sich nicht um eine Barzahlung.
• Eine Reservierung von Kreditkartenbeträgen ist ebenso wie die Verwendung der Reservierung kein Barumsatz.
• Beim Becherpfand ist nunmehr Beleg auszustellen und bei Rücknahme zu stornieren bzw. eine Minusposition zu erstellen.
• Falls die Waage einen eigenen Beleg ausstellt und auf diesen verwiesen wird, reicht dies nun auch dann aus, wenn weder eine Kopie des Beleges erstellt noch ein Protokoll geführt wird. Der Originalwaagenbeleg verbleibt beim Unternehmer.
• Für die Erstellung von händischen Belegen (etwa bei mobilen Umsätzen) können auch Registrierkassen ohne Sicherheitseinrichtung verwendet werden.
• Für eine nicht in Betrieb befindliche Registrierkasse (kein Ausfall, sondern weil z.B. eine Kasse nur zu Weihnachten in Betrieb ist) muss kein Monatsbeleg erstellt werden.
• Wettterminals gelten nun doch ganz normal als Dienstleistungsautomaten.
• Die begünstigten Umsätze im Freien und in Hütten sind NICHT für die Ermittlung der Umsätze des nicht begünstigten Teils des Betriebes einzubeziehen.
• Neben dem RKSV-DEP, dessen Exportformat klar definiert ist, ist ein zweites Protokoll zu führen, dass die Mengen und handelsüblichen Bezeichnungen der Positionen beinhaltet (diese sind nicht im RKSV-DEP enthalten). Dieses muss ebenso (allerdings in beliebigen Format) exportierbar sein.
• Der Export des DEP kann auch per Internet (z.B. Dropbox, Secure FTP) zur Verfügung gestellt werden.
• Die Unveränderbarkeit der quartalsweisen Sicherung ist bereits durch die Signaturverkettung gegeben, es sind also nicht etwa WORM-Datenträger etc. zu verwenden.
• Bei Wiederinbetriebnahme einer ausgefallenen Signaturerstellung ist ein Sammelbeleg zu erzeugen. Dabei genügt es, wenn der Sammelbeleg nach dem ersten Beleg bei wiederhergestellter Signatureinheit erzeugt.
• BGBl. 2 Nr. 210/2016
• BGBl. 2 Nr. 209/2016
Aktuelle Informationen 22.06.2016 – Registrierkassen Update: gestriger Ministerratbeschluss
Wie in den Medien umfangreich berichtet wurde, hat der Ministerrat gestern Erleichterungen der Registrierkassenpflicht für gemeinnützige Vereine und kleine Betriebe beschlossen.
Die wichtigsten Erleichterungen für die Unternehmen in unserem Bereich:
• Erzielen Unternehmen einen Teil ihrer Umsätze außerhalb von festen Räumlichkeiten („Kalte Hand Regelung“), sollen diese Umsätze von der Registrierkassenpflicht ausgenommen und eine einfache Losungsermittlung ermöglicht werden, wenn der Jahresumsatz der außerhalb der festen Räumlichkeiten ausgeübten Tätigkeiten 30.000 Euro nicht überschreitet.
• Das Inkrafttreten für die verpflichtende technische Sicherheitseinrichtung von Registrierkassen soll von 1.1.2017 auf 1.4.2017 verschoben werden, um den betroffenen Unternehmen ausreichend Zeit für die Umstellung zu verschaffen.
Die ebenfalls diskutierte Anhebung der Umsatzgrenze wurde NICHT beschlossen, es bleibt somit bei der Registrierkassenpflicht ab einem Jahresumsatz von EUR 15.000,-.
Der Zeitplan könnte folgendermaßen aussehen:
Heute Zuweisung Finanzausschuss des Nationalrats, der Ende Juni tagt. Debatte im Plenum des Nationalrats zwischen 7. und 9. Juli, die Beschlussfassung könnte somit noch vor dem Sommer erfolgen.
Online finden Sie Infos auf http://wko.at/registrierkassen (Überarbeitung der Servicedokumente bzw. des Online-Ratgebers folgen) bzw. auf der Website des BMF: https://www.bmf.gv.at/aktuelles/Registrierkassen_Erleichterungen.html
Weitere Infos folgen, sobald die gesetzlichen Details vorliegen.
Weiter Informationen vom Bundesministerium:
„Erlass zur Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht“
Das Bundesministerium für Finanzen hat den Erlass veröffentlicht!
Auf 67 Seiten finden Sie die Informationen zu Einzelaufzeichnungs, – Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht! Der Erlass ist sehr umfangreich und kann Ihnen viele offenen Fragen beantworten. Es gibt in diesem Erlass Sonderregelungen für einzelne Berufsgruppen, es wird auch auf Erleichterungen bei „Umsätze im Freien“ inkl. konkreter Beispiele sowie für mobile Gruppe eingegangen.
+ liegt der Jahresumsatz über 15.000,- Euro UND mehr als 7.500,- Euro davon sind Barumsätze, dann brauchen Sie eine Registrierkasse.
+ Fällt der Betrieb in die „Kalte-Hände-Regelung“, dann gilt die Registrierkassenpflicht erst ab einem Jahresumsatz von 30.000,- Euro
https://www.youtube.com/watch?v=9NeaQJV0uXI
(Welche Änderungen kommen ab 2016 rund um die Registrierkassenpflicht auf mich zu?)
https://www.youtube.com/watch?v=hxAADYyzOK0
(WKO WIFI Vertiefungs-Webinar Die Registrierkasse – technische Vorbereitung für den 1.1.2017)
https://www.youtube.com/watch?v=UEhU5JBN_s8
(WKO WIFI Webinar: Die Registrierkasse – gut gewappnet für den 1.1.2016: Bin ich betroffen?)
https://www.youtube.com/watch?v=UGfhYKdVeg4
(Was bedeutet der Sonderfall mobile Gruppen?)
https://www.youtube.com/watch?v=6akS4Bw5Bg8
(was bedeutet Kalte-Hände-Reglung)
https://www.youtube.com/watch?v=mFSC9gfNqws
(Welche Systeme gelten als Registrierkassen?)
https://www.youtube.com/watch?v=ru21C6Jgyc4
(Wie hat der Registrierkassen Beleg in Zukunft auszusehen?)
Hier finden Sie weitere beantwortete Fragen des BMF, die insbesondere Unklarheiten bzw. Ergänzungen zum Erlass thematisieren.
Die Verordnung tritt – abgesehen von den u.a. Paragraphen – mit 1.1.2017 in Kraft.
Ab 1.1.2016 in Kraft
§ 5. Abs. 1 Allgemeine Anforderungen „Jede Registrierkasse muss über ein Datenerfassungsprotokoll und einen Drucker zur Erstellung oder eine Vorrichtung zur elektronischen Übermittlung von Zahlungsbelegen verfügen.“
§ 7. Abs. 1 Datenerfassungsprotokoll „Jede Registrierkasse hat ein Datenerfassungsprotokoll zu führen, in dem jeder einzelne Barumsatz zu erfassen und abzuspeichern ist. Für jeden Barumsatz sind zumindest die Belegdaten gemäß § 132a Abs. 3 BAO festzuhalten.“
§ 17. Abs. 5 Bekanntgabe der Außerbetriebnahme der Sicherheitseinrichtung für die Registrierkasse „Bei jedem Ausfall einer Registrierkasse sind die Barumsätze auf anderen Registrierkassen zu erfassen. Sollte dies nicht möglich sein, sind die Barumsätze händisch zu erfassen und Zweitschriften der Belege aufzubewahren. Nach der Fehlerbehebung sind die Einzelumsätze anhand der aufbewahrten Zweitschriften nach zu erfassen und die Zweitschriften dieser Zahlungsbelege aufzubewahren (§ 132 BAO).“
§ 19. Abs. 2 Kontrolle und Prüfung der Datensicherheit für die Registrierkassen „Auf Verlangen der Organe der Abgabenbehörde hat der Unternehmer das Datenerfassungsprotokoll für einen vom Organ der Abgabenbehörde vorgegebenen Zeitraum auf einen externen Datenträger zu exportieren und zu übergeben. Der Datenträger ist vom Unternehmer bereitzustellen.“
Ab 1.7.2016 in Kraft
§ 15. Beschaffung der Signaturerstellungseinheit
§ 16. Registrierung der Signaturerstellungseinheit
Hier finden Sie einen FAQ-Arbeitskreis Kassensoftware 20151220
Österreich: Export der Daten für das Finanzamt
Kategorien: FAQ Kasse
Tags: 1482 BAO Datenerfassungsprotokoll E131 Kassenrichtlinie Registrierkassenpflicht
Erstellt am 27 Dezember, 2015 um 12:19 von Norbert Schweinzer
Geändert am 12 Oktober, 2018 um 18:07 von Gerd Stiller