Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-koeln-auftragsbekanntmachung-32/
Timestamp: 2020-05-29 03:14:04
Document Index: 249429577

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 55', '§ 43', '§ 39', '§ 51', '§ 123', '§ 125', '§ 51', '§ 47', '§ 51', '§ 47', '§ 70', '§ 41', '§ 41', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Köln: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland-Köln: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2020/S 068-162676
E-Mail: denise.burow@stadt-koeln.de
Offizielle Bezeichnung: Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Postanschrift: Scheidtweilerstraße 38
Hauptadresse: https://kvb.koeln/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYBMS/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYBMS
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb: Generalplanerleistungen für die Kapazitätserweiterung der Ost-West-Achse, Köln
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020-0163-66-7
Die Auftraggeber beabsichtigen, Generalplanerleistungen für eine Kapazitätserweiterung der Stadtbahnlinie 1 auf dem Abschnitt von Weiden West bis Heumarkt stufenweise zu vergeben. Die Bahnsteige der bestehenden Haltestellen sind für den Einsatz von Langzügen auf 80 m Nutzlänge auszubauen. Die Haltestellen auf der Aachener Straße (Weiden-West bis Universitätsstraße) sind für den Endzustand, die Innenstadt-Haltestellen Moltkestraße bis Heumarkt qualitativ hochwertig und nachhaltig als Zwischenzustand zu planen.Zu den Generalplanerleistungen gehören insbesondere: Objektplanung Verkehrsanlagen des Schienen-und des Straßenverkehrs, Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Fachplanung Elektro und Fachplanung für die Technische Ausrüstung der Straßenverkehrsanlagen. Der Auftrag ist Teil des Gesamtprojektes „Umbau der Ost-West-Achse“ – eines der bedeutendsten städtebaulichen Projekte der Stadt Köln. Die Auftraggeber werden zeitnah mindestens ein weiteres Vergabeverfahren starten.
Generalplanerleistungen für die Kapazitätserweiterung der Ost-West-Achse Köln
Gegenstand der Planung für die Kapazitätserweiterung der Stadtbahnlinie 1 auf dem Abschnitt von Weiden West bis Heumarkt ist der Umbau und der teilweise Neubau von insgesamt 18 Stadtbahnhaltestellen inklusive angrenzender Straßenräume auf einem circa 10 km langen Straßen- und Stadtbahnabschnitt vom Kölner Westenbis in die Kölner Innenstadt (Westast). Die bestehenden Haltestellen sind mit folgenden Maßgaben für den Einsatz von Langzügen zu ertüchtigen und auf 80 m Nutzlänge auszubauen: Die Haltestellen auf der Aachener Straße (Weiden-West bis Universitätsstraße) sind für den Endzustand, die Innenstadt-Haltestellen Moltkestraßebis Heumarkt qualitativ hochwertig und nachhaltig als Zwischenzustand zu planen. Die Stadt Köln schätzt die Gesamtkosten für diese Maßnahmen auf circa Euro 100 Millionen (netto).
Zu den Generalplanerleistungen gehören neben allgemeinen Leistungen wie Koordinations-, Steuerungs- und Überwachungsleistungen im Hinblick auf alle Planungsleistungen insbesondere folgende Planungsleistungen (jeweils Leistpungsphasen 1 bis 9 der HOA, soweit nicht anderweitig gekennzeichnetI):
— Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI;
— Fachplanung Elektro und Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI;
— Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI, soweit erforderlich, Notwendigkeit und Umfang ergeben sich erst im Laufe der Planung;
— Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI, soweit erforderlich, Notwendigkeit und Umfang ergeben sich erst im Laufe der Planung;
— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (Leistungsphasen 1 bis 6 der HOAI), soweit erforderlich, Notwendigkeit und Umfang ergeben sich erst im Laufe der Planung;
— Ingenieurvermessung gemäß Anlage 1 HOAI (Leistungsphasen 1 bis 3 der HOAI), soweit erforderlich, Notwendigkeit und Umfang ergeben sich erst im Laufe der Planung.
Hinzu kommen voraussichtlich ausgewählte besondere Planungsleistungen wie zum Beispiel koordinierte Leitungsbestands- und -verlegeplanung, Bauphasenplanung, Bauablaufplanung, Baulogistikplanung, Planungbauzeitliche Verkehrsführung, Bestandsaufnahmen, punktuelle Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, und so weiter. Die Auftraggeber werden die Leistungen stufenweise beauftragen. Die erste Beauftragungsstufe umfasst nach derzeitiger Planung die Leistungsphasen 1 bis 4 der HOAI. Weitere Beauftragungsstufen umfassen die Leistungsphasen 5 bis 7 und 8 bis 9 der HOAI. Die Auftraggeber beabsichtigen ferner, die Leistungen abschnittsweise zu vergeben.
Gutachterleistungen werden gesondert vergeben.
Der Auftrag ist Teil des Gesamtprojektes „Umbau der Ost-West-Achse“ – eines der bedeutendsten städtebaulichen Projekte der Stadt Köln. Die Auftraggeber werden zeitnah mindestens ein weiteres Vergabeverfahren starten.
Qualitätskriterium – Name: Konzeption und Vorgehensweise (unter anderem Projektstruktur, Projektteam, Vorgehensweise (inklusive Terminplan) und Personaleinsatzplan/Einsatz Schlüsselpersonal) – vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung) Details werden nach Teilnahmwettbewerb bekanntgegeben / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium – Name: Referenzen / Eignung des einzusetzenden Schlüsselpersonals – vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung) Details werden nach Teilnahmwettbewerb bekanntgegeben / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium – Name: Zertifizierung nach DIN ISO 9001 – vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung) Details werden nach Teilnahmwettbewerb bekanntgegeben / Gewichtung: 0,5 %
Preis – Gewichtung: 49,5 %
Die Auftraggeber behalten sich vor, nur die 3 am besten geeigneten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufzufordern. Im Rahmen der Auswahlentscheidung werden die Auftraggeber insbesondere die von dem Bewerber vorgelegten Referenzen mit vergleichbaren Leistungen, insbesondere im Bereich Verkehrsplanung und technische Ausrüstung, sowie – nachrangig – die Leistungsfähigkeit der Bewerber anhand der Kenngrößen Anzahl der Mitarbeiter und Umsatz berücksichtigen.
Der Auftraggeber wird die Leistungen stufenweise und gegebenenfalls abschnittsweise beauftragen, vgl. II.2.4.
Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer I.3. genannte Website einzureichen. Die Auftraggeber werden alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer I.3 genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen.
Nähere Informationen sind dem Dokument „302 – Anschreiben zum Teilnahmewettbewerb“ zu entnehmen.
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (beiBewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
a) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht,
— dass keine Ausschlussgründe im Sinne des §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. erfolgreicheSelbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind;
— der Bewerber in das einschlägige Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder einvergleichbares Register (Standeskammern et cetera.) des Herkunftslandes eingetragen ist sowie für seine Berufshaftpflichtversicherung, seine Krankenkasse(n) und seiner Berufsgenossenschaft rückstandslos Beiträgeentrichtet hat sowie seinen steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen ist.
Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3) genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
b) Formlose Eigenerkärung, in der der Bewerber erklärt, ob und wie (Nachunternehmer/Zusammenschluss alsBietergemeinschaft) er im Auftragsfall mit anderen Unternehmen kooperieren will und welches Unternehmen die nachfolgend genannten Leistungsbereiche im Auftragsfall erbringen wird:
A) Koordinierender Generalplaner,
B) Verkehrsplanung,
C) Fachplanung Technische Ausrüstung Straßenverkehrstechnik,
D) Fachplanung Elektro
c) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt, und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden. Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Die Auftraggeber behalten sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 51 Abs. 1, 2 SektVO nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch
Formlose Eigenerklärung mit folgenden Angaben:
a) Gesamtumsätze der letzten 5 Geschäftsjahre; daraus sollte sich ergeben, dass der Bewerber in den letzten3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) jeweils einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens Euro 5 Millionen erwirtschaftet hat. Bewerbergemeinschaften werden hier als Ganzes betrachtet,
b) Bestätigung, dass der Bewerber eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens Euro 3 Millionen pro Schadensfall, 2-fach maximiert, unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird.
Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 SektVO genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3) genannten Websitehinterlegten Vordrucke verwenden.
Die Auftraggeber behalten sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 51 Abs. 2, 3 SektVO nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
a) Anzahl der in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich in den Leistungsbereichen B) Verkehrsplanung, C) Fachplanung Technische Ausrüstung Straßenverkehrstechnik und D) Fachplanung Elektro beschäftigten Arbeitskräfte (eigenes Personal, nicht Verwaltungskräfte); daraus sollte sich ergeben, dass in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019):
— im Leistungsbereich B) Verkehrsplanung mindestens 20 Arbeitskräfte (nicht Verwaltungsmitarbeiter);
— im Leistungsbereich C) Fachplanung Technische Ausrüstung Straßenverkehrstechnik mindestens 5 Arbeitskräfte (nicht Verwaltungsmitarbeiter) und
— im Leistungsbereich D) Fachplanung Elektro mindestens 5 Arbeitskräfte (nicht Verwaltungsmitarbeiter) jahresdurchschnittlich beschäftigt wurden.
Bewerbergemeinschaften werden hier als Ganzes betrachtet. Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
b) Liste der vom Bewerber erbrachten Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, möglichst unter Angabe des genauen Auftrags, der Auftragssumme, des Auftraggebers, der Leistungsart und der Leistungszeiträume sowie der Referenzen in den letzten 15 Jahren. Daraus sollte sich ergeben,
— dass der Bewerber in den letzten 15 Jahren (2006-2020) im Leistungsbereich B) Verkehrsplanung die Leistungsphase 3 der HOAI für mindestens 10 sowie die Leistungsphasen 5, 6 und 8 für mindestens 5 Neu-oder Umbauten oberirdischer Stadtbahnhaltestellen inkl. der angrenzenden Straßenräume abgeschlossen hat.
Dass der Bewerber in den letzten 15 Jahren (2006-2020) im Bereich Gleisbau für mindestens 3 Neu- oder Umbauten oberirdischer Stadtbahnhaltetstellen die Leistungsphasen 3, 5, 6 und 8 der HOAI abgeschlossen hat;
— dass der Bewerber in den letzten 5 Jahren (2016-2020) im Leistungsbereich C) Fachplanung Technische Ausrüstung Straßenverkehrstechnik (insbesondere Lichtsignalanlagen) für mindestens 2 Neu- oder Umbauten die Leistungsphasen 3, 5, 6 und 8 HOAI abgeschlossen hat;
— dass der Bewerber in den letzten 5 Jahren (2016-2020) im Leistungsbereich D) Fachplanung Elektro für mindestens 2 Neu- oder Umbauten oberirdischer Stadtbahnhaltestellen die Leistungsphasen 3, 5, 6 und 8 HOAI abgeschlossen hat.
Bewerbergemeinschaften werden als Ganzes betrachtet.
c) Eigenerklärung zur Technischen Ausrüstung und spezifischen Erfahrungen im Bereich Lichtsicherungsanlagen nach Maßgabe des auf der in Ziffer I.3) genannten Website hinterlegten Vordruckes.
Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 SektVO genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bieter auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantraginsbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3. genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist,die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/ Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie über die gegenseitige Anerkennung der Diplome, berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/ Ingenieur tätig zu werden. Der Bewerber/die Bietergemeinschaft muss nach § 70 BauO NRW bauvorlageberechtigt sein.
1. Die Stadt Köln führt das Verfahren für die KVB als Federführer durch.
2. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/ mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren(z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG),behalten sich die Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässigewettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zubegründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben.
3. Die Bildung von BG ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung der Auftraggeber. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmachtmittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Auftraggeber behalten sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt.
4. Die Auftraggeber werden den Vorgaben in § 41 SektVO dadurch nachkommen, dass er auf der in Ziffer I.3) genannten Website zu einem späteren Zeitpunkt im Teilnahmewettbewerb den wesentlichen Teil der Vergabeunterlagen, insbesondere die Aufforderung zur Angebotsabgabe und die Eckpunkte des Generalplanervertrages, sowie weitere Unterlagen zur Verfügung stellt. Da die Auftraggeber wegen nicht abschließend beschreibbarer Leistung ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerbdurchführen, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 SektVO Ziel des Verhandlungsverfahrens ist, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zukonkretisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen deshalb zahlreiche Unterlagen noch nicht fest.
5. Die Auftraggeber werden jedem Bieter, der ein wertbares letztverbindliches Angebot abgibt, jedoch nicht den Zuschlag erhalten wird, eine einmalige Entschädigung für die Teilnahme am Vergabeverfahren in Höhe von 10 000 EUR (netto) gewähren.
6. IRd Verhandlungsverfahrens ist zunächst eine indikative Angebotsphase vorgesehen, die mit der Veröffentlichung vorläufiger Angebotsunterlagen durch die Auftraggeber beginnt und mit der Abgabe erster indikativer Angebote durch die Bieter endet. In dieser Phase besteht für die Bieter die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Abgabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Diese Mitgestaltung soll in erster Linie einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Angebotsqualität dienen. Die Verhandlungen zwischen den Auftraggebern und den Bietern werden auf Basis der vorläufigen Vergabeunterlagen, der indikativen Angebote sowie der eingegangenen Optimierungsvorschläge geführt. Im Anschluss daran werden die Auftraggeber die Vergabeunterlagen konkretisieren und die Bieter auffordern, auf Basis dieser Unterlagenrechtsverbindliche Angebote abzugeben.
Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRYBMS
Postanschrift: Zeughausstraße 2 – 10
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzesgegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nach dem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer IV.2.2) bei dem Auftraggeber zu rügen.
Aufgrund der aktuellen Corona-Krise behalten sich die Auftraggeber vor, den Teilnahmewettbewerb erneut zu öffnen beziehungsweise Fristen zu verlängern, wenn und soweit dies zur Aufrechterhaltung eines funktionierenden Wettbewerbs erforderlich sein sollte.