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Timestamp: 2019-07-19 02:49:20
Document Index: 315502982

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 633', '§ 633', '§ 633', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, Urteil vom 31.08.2017 - VII ZR 5/17 - openJur
Urteil vom 31.08.2017 - VII ZR 5/17
openJur 2018, 3682
Der Beklagte erwog, in der Produktionshalle einer Großbäckerei in G. Malerarbeiten vornehmen zu lassen. Die Klägerin legte dort eine ca. 20 m. große Probefläche an, wobei sie diese Fläche reinigte, vorbereitete und strich.
2. a) Nach § 633 Abs. 2 Satz 1 BGB ist ein Werk mangelhaft, wenn es die vereinbarte Beschaffenheit nicht hat. Unter der Beschaffenheit des Werks sind insbesondere alle dem Werk unmittelbar und jedenfalls für eine gewisse Zeit anhaftenden physischen Merkmale zu verstehen (vgl. Münch-KommBGB/Busche, 6. Aufl., § 633 Rn. 10; Messerschmidt/Voit/Drossart, Privates Baurecht, 2. Aufl., § 633 BGB Rn. 19). Zur vereinbarten Beschaffenheit gehören alle Eigenschaften des Werks, die nach der Vereinbarung der Parteien den vertraglich geschuldeten Erfolg herbeiführen sollen (BGH, Urteil vom 8. Mai 2014 - VII ZR 203/11, BGHZ 201, 148 Rn. 14; Urteil vom 29. September 2011 - VII ZR 87/11, BauR 2012, 115 Rn. 11 = NZBau 2011, 746; Urteil vom 8. November 2007 - VII ZR 183/05, BGHZ 174, 110 Rn. 15). Gegenstand einer Beschaffenheitsvereinbarung kann auch die Farbe eines Anstrichs (vgl. BGH, Urteil vom 17. Februar 2010 - VIII ZR 70/07, NJW-RR 2010, 1289, zum Pkw-Kauf) sowie die Farbstabilität für einen bestimmten Zeitraum sein.
LG Göttingen, Entscheidung vom 24.09.2015 - 8 O 235/13 -
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 08.12.2016 - 8 U 111/15 -
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