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Timestamp: 2016-10-26 02:19:05
Document Index: 103109144

Matched Legal Cases: ['Art. 277', 'Art. 305', 'Art. 305', 'Art. 640', 'BGE', 'BGE', 'Art. 146', 'Art. 146', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 251', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 305', 'Art. 305', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 146', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 305', 'Art. 41', 'Art. 305', 'Art. 270', 'Art. 271', 'BGE', 'Art. 305', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 305', 'Art. 305', 'BGE', 'Art. 305', 'Art. 305', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 305', 'Art. 305', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'BGE', 'BGE', 'Art. 305', 'Art. 59', 'Art. 59', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 59', 'Art. 305', 'Art. 59', 'Art. 305', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 41', 'Art. 278', 'Art. 278']

6S.22/2003 (08.09.2003)
6S.22/2003 /kra
Banca Popolare di Milano, Piazza F. Meda 4,
IT-20121 Milano,
Beschwerdegegnerin, vertreten durch Advokat Thomas Kaufmann, Centralbahnstrasse 7, 4010 Basel,
Geldw�scherei; Urkundenf�lschung; Schadenersatzforderung,
Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom
30. Oktober 2002.
Das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt erkl�rte X.________ mit Urteil vom 7. Mai 2001 des gewerbsm�ssigen Betruges, der Urkundenf�lschung und der Geldw�scherei schuldig und verurteilte ihn zu 4 Jahren Zuchthaus, unter Anrechnung der Untersuchungshaft und des vorl�ufigen Strafvollzuges. Die Schadenersatzforderung der Banca Popolare di Milano verwies es auf den Zivilweg. Ferner entschied es �ber die weiteren geltend gemachten Zivilforderungen. Die bei X.________ beschlagnahmten Barschaften und der sichergestellte Laptop wurde der Banca Popolare di Milano ausgeh�ndigt.
Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt wies mit Urteil vom 30. Oktober 2002 eine hiegegen vom Beurteilten gef�hrte Appellation ab und best�tigte das angefochtene Urteil im Schuld- und Strafpunkt. Die von der Banca Popolare di Milano erhobene Anschlussappellation hiess es gut und verurteilte X.________ zur Zahlung von Fr. 2'385'000.-- nebst 5 % Zins seit dem 12. Oktober 1999, abz�glich der sichergestellten und an die Gesch�digte freigegebenen Barschaften im Gesamtbetrag von Fr. 774'667.15 zuz�glich der aufgelaufenen Zinsen.
X.________ f�hrt eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde, mit der er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt beantragt unter Verzicht auf Gegenbemerkungen die Abweisung der Beschwerde. Die Staatsanwaltschaft beantragt in ihrer Vernehmlassung die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Banca Popolare di Milano schliesst auf Abweisung der Beschwerde.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich im Strafpunkt gegen die Schuldspr�che der Geldw�scherei und der Urkundenf�lschung. Er macht geltend, mangels Arglist scheide Betrug als Vortat aus, der blosse Besitz und das Ausgeben von Geld erf�lle den Tatbestand der Geldw�scherei nicht und die Banca Popolare di Milano sei nicht unmittelbar gesch�digt worden, so dass kein Betrug zu ihrem Nachteil vorliege. Es fehle somit an einem Verbrechen als Vortat der Geldw�scherei.
1.1.1 Die kantonalen Instanzen stellen hinsichtlich der Vortat in tats�chlicher Hinsicht f�r den Kassationshof verbindlich fest (Art. 277bis Abs. 1 BStP), eine unbekannte T�terschaft, die sich f�lschlicherweise als Vertreterin der Firma Camfin s.p.a. ausgegeben habe, habe am 8. Oktober 1999 um ca. 11.00 Uhr die Filiale Pero der Banca Popolare di Milano telefonisch beauftragt, 1,5 Mio. Euro vom Konto dieser Firma abzubuchen und auf das Konto von Y.________ bei der Migros-Bank, Basel, zu �berweisen. Auf entsprechende Aufforderung hin liess die T�terschaft der Banca Popolare di Milano wenig sp�ter eine schriftliche Auftragsbest�tigung in Form eines gef�lschten Faxschreibens zukommen. Das Faxschreiben habe die falsche Unterschrift des Verwaltungsratspr�sidenten der Firma Camfin s.p.a. getragen. Dadurch h�tten sich die Angestellten der Banca Popolare di Milano �ber die Identit�t der Auftraggeber bzw. deren Verf�gungsberechtigung t�uschen lassen und zum Nachteil der Firma Camfin s.p.a. den Zahlungsauftrag ausgef�hrt.
1.1.2 Der Tatbestand der Geldw�scherei gem�ss Art. 305bis Ziff. 1 StGB verlangt aufgrund seines akzessorischen Charakters neben dem Nachweis der Geldw�schereihandlung sowohl den Nachweis der Vortat als auch den Nachweis, dass die Verm�genswerte aus eben dieser Vortat herr�hren. Nach Art. 305bis Ziff. 3 StGB wird der T�ter auch bestraft, wenn die Haupttat im Ausland begangen wurde und diese ebenfalls am Begehungsort strafbar ist. Gem�ss Art. 640 CP ist der Betrug (truffa) auch im italienischen Recht strafbar. Ob die im Ausland begangene Vortat als Verbrechen zu qualifizieren ist, beurteilt sich nach schweizerischem Recht (BGE 126 IV 255 E. 3 b/aa).
Nach der Rechtsprechung ist nicht ein strikter Nachweis der Vortat erforderlich; insbesondere m�ssen weder der T�ter noch die genauen Umst�nde der Vortat bekannt sein (BGE 120 IV 232 E. 3d). Es gen�gt die Gewissheit, dass die Verm�genswerte aus einem Verbrechen stammen (Urteil des Kassationshofs 6P.23/2000 vom 31.7.2000 E. 9c mit Hinweisen).
1.1.3 Die kantonalen Instanzen nehmen an, die Vortat sei als Betrug im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB zu w�rdigen. Der Beschwerdef�hrer macht in diesem Zusammenhang vergeblich geltend, die Banca Popolare di Milano habe bei der Entgegennahme und der Ausf�hrung des Zahlungsauftrages elementarste Sorgfaltspflichten verletzt, so dass das Tatbestandsmerkmal der Arglist nicht erf�llt sei.
Das Merkmal der Arglist gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB erfordert vom Opfer nicht gr�sstm�gliche Sorgfalt. Betrug scheidet lediglich aus, wenn das Opfer sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit selbst h�tte sch�tzen k�nnen, es mithin die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen leichtfertig nicht beachtet hat (BGE 126 IV 165 E. 2a; 122 IV 146 E. 3a je mit Hinweisen). In diesem Sinne bejaht die Rechtsprechung Arglist, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe (manoeuvres frauduleuses, mise en sc�ne) bedient. Einfache falsche Angaben sind arglistig, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, und wenn der T�ter den Get�uschten von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieser die �berpr�fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde (BGE 128 IV 18 E. 3a; 126 IV 165 E. 2a mit Hinweisen).
Nach der neueren Rechtsprechung erlangt das Kriterium der �berpr�fbarkeit auch bei einem L�gengeb�ude und bei besonderen betr�gerischen Machenschaften Bedeutung (BGE 126 IV 165 E. 2a; vgl. auch Urteil des Kassationshofs 6S.438/1999 vom 24.2.2000 E. 3a/aa, auszugsweise publ. in ZWR/RVJ 2000, S. 310). Das Merkmal der Arglist ist allerdings in der Regel immer erf�llt, wenn der T�ter seine t�uschenden Angaben mit gef�lschten Urkunden im Sinne von Art. 251 StGB st�tzt, da der Rechtsverkehr grunds�tzlich auf die Echtheit von Urkunden vertrauen darf (vgl. BGE 128 IV 18 E. 3a mit Hinweisen).
Dies gilt auch f�r den vorliegenden Fall. Die unbekannten T�ter haben nach den Feststellungen der kantonalen Instanzen den telefonisch erteilten Auftrag schriftlich best�tigt und auf dem Faxschreiben die Unterschrift des Verwaltungsratspr�sidenten der Firma Camfin s.p.a. gef�lscht. Dass die Auftragsbest�tigung per Fax erteilt wurde, f�hrt entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers zu keinem anderen Ergebnis. Denn nach der Rechtsprechung kommt dem Fax Urkundencharakter zu, wenn das beim Absender fernkopierte Schriftst�ck selber eine Urkunde ist (BGE 120 IV 179 E. 1 c/aa). Dies trifft f�r die mit einer falschen Unterschrift unterzeichnete Auftragsbest�tigung ohne weiteres zu. Arglist ist somit schon aus diesem Grund zu bejahen. Im �brigen liesse sich aus dem Umstand, dass dem Schriftst�ck keine Urkundenqualit�t im strafrechtlichen Sinne zukommt, ohnehin nicht kurzerhand darauf schliessen, dass Betrug ausscheidet (BGE 120 IV 14 E. 2).
Wie die Vorinstanz im Weiteren zutreffend erkennt, kann der Banca Popolare di Milano aber auch keine Verletzung ihrer Sorgfaltspflichten vorgeworfen werden. Denn der mit dem Gesch�ft befasste Bankangestellte verglich die Unterschrift des ihm pers�nlich bekannten Verwaltungsratspr�sidenten auf dem Faxschreiben mit der entsprechenden Unterschriftenkarte und legte diese auch noch seinem Vorgesetzten zur Pr�fung vor. Erst nachdem beide die Unterschrift f�r echt befunden hatten, wurde der Auftrag ausgef�hrt. Dass angesichts des Umfangs des Zahlungsauftrages weitere Abkl�rungen von Seiten der Bank unterblieben, mag - wie die Vorinstanz meint - erstaunen. Angesichts der zeitlichen Dringlichkeit des Auftrags l�sst sich daraus aber jedenfalls nicht ableiten, die Banca Popolare di Milano habe nicht die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen getroffen. Der Tatbestand des Betruges verlangt vom T�uschungsopfer nicht die Aussch�pfung aller erdenklichen ihm zur Verf�gung stehenden Massnahmen. Arglist scheidet nur aus, wenn es sich leichtfertig verh�lt (Cassani, Der Begriff der arglistigen T�uschung als kriminalpolitische Herausforderung, ZStrR 117/1999, S. 163). Dies ist hier nicht der Fall. Die W�rdigung des Sachverhalts der Vortat als Betrug verletzt somit Bundesrecht nicht.
1.2.1 Im Weiteren kann dem Beschwerdef�hrer auch nicht gefolgt werden, soweit er sich gegen den Schuldspruch der Geldw�scherei wendet.
1.2.2 Die kantonalen Instanzen stellen in dieser Hinsicht fest, der Beschwerdef�hrer habe sich mit Y.________ und einem weiteren Mitt�ter zusammengefunden, um f�r eine italienische Verbrechensorganisation den Deliktserl�s aus dem Betrug zum Nachteil der Firma Camfin s.p.a. zu waschen und nach Abzug einer Pauschalentsch�digung von 30 - 40 % zur�ck nach Italien zu leiten. Nachdem auf dem Konto von Y.________ bei der Migros-Bank, Basel, der Betrag von 1,5 Mio. Euro eingegangen sei, habe dieser versucht, das Geld physisch verf�gbar zu machen. Es sei ihm aber vorerst nur gelungen, einen Betrag von Fr. 150'000.-- in bar abzuheben, den er in der Folge mit dem Beschwerdef�hrer und dem weiteren Mitt�ter geteilt habe. Die Bank habe aber immerhin zwei Zahlungsauftr�ge, mit welchen Y.________ f�r sich und seine Freundin einen Betrag von insgesamt Fr. 75'000.-- auf ein Konto der Barclays Bank nach Kenya habe �berweisen lassen, und einen weiteren Verg�tungsauftrag in H�he von 1,4 Mio. Franken angenommen, mit welchem er das Kapital auf sein Konto bei der UBS in Basel verschoben habe. Am Tag darauf habe er unter Vorlage eines von den drei T�tern fingierten Vertrages, in welchem er bzw. eine angeblich von ihm gef�hrte Firma als Empf�nger eines von der Firma Camfin s.p.a. gew�hrten Kredits von 1,5 Mio. Euro in Erscheinung getreten sei, die Auszahlung von weiteren Fr. 650'000.-- und die Verg�tung von zwei B�rsengesch�ften im Umfang von rund Fr. 42'000.-- erreicht. Den Betrag von Fr. 650'000.-- h�tten die T�ter wiederum untereinander aufgeteilt. Am folgenden Tag habe Y.________ in Begleitung des Beschwerdef�hrers bei der UBS den Betrag von 1 Mio. Franken abgehoben. Davon habe er Fr. 35'000.-- in einen zwei Tage zuvor er�ffneten Safe gelegt. Das restliche Geld h�tten die beiden ihrem Mitt�ter �bergeben, der es noch am selben Tag an einen Boten weitergereicht habe.
1.2.3 Nach Art. 305bis Ziff. 1 StGB erf�llt den Tatbestand der Geldw�scherei, wer eine Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Ermittlung der Herkunft, die Auffindung oder die Einziehung von Verm�genswerten zu vereiteln, die, wie er weiss oder annehmen muss, aus einem Verbrechen herr�hren. Tatobjekt der Geldw�scherei nach Art. 305bis StGB sind alle Verm�genswerte, die aus einem Verbrechen herr�hren (BGE 119 IV 242 E. 1b). Auch der Vort�ter kann sein eigener Geldw�scher sein (BGE 120 IV 323 E. 3; 124 IV 274 E. 3). Der Tatbestand ist ein abstraktes Gef�hrdungsdelikt, der Nachweis einer konkreten Vereitelungsgefahr oder einer gelungenen Vereitelung ist nicht erforderlich (BGE 127 IV 20 E. 3a; 119 IV 59 E. 2e). Die Geldw�scherei setzt nicht zwingend komplizierte Finanztransaktionen oder erhebliche kriminelle Energien voraus; vielmehr k�nnen schon einfachste Handlungen gen�gen, um eine Einziehung zu vereiteln (BGE 128 IV 117 E. 7a S. 131; 127 IV 20 E. 3a S. 25; 124 IV 274 E. 2 S. 275).
1.2.4 Aufgrund der gesamten Umst�nde des festgestellten Sachverhalts kann nicht ernsthaft in Frage stehen, dass die Tathandlungen des Beschwerdef�hrers und seiner Mitt�ter darauf angelegt waren, den Zugriff der Strafverfolgungsorgane auf die ertrogenen Verm�genswerte zu vereiteln. Im Mittelpunkt steht hier das Abheben der Barbetr�ge vom Konto der Migros-Bank und das Weiterleiten der bezogenen Gelder zum R�cktransfer nach Italien. Nach der Rechtsprechung gen�gen als relevante Handlungen bereits das Verstecken von Drogengeldern (BGE 119 IV 59 E. 2e S. 64) bzw. das Zur-Verf�gung-stellen einer Wohnung als vor�bergehendes Versteck f�r Drogengelder (Urteil des Kassationshofs 6S.702/2000 vom 4.8.2002 E. 2.2), das Anlegen solcher Gelder (BGE 119 IV 242 E. 1d S. 244) und das Wechseln von aus Straftaten stammendem Bargeld (BGE 122 IV 211 E. 2c S. 215). Dass die blosse Einzahlung von Geldern aus dem Drogenhandel auf das dem �blichen Zahlungsverkehr dienende pers�nliche Bankkonto (BGE 124 IV 274 E. 4a S. 278) und der blosse Besitz bzw. das Aufbewahren von Geld deliktischer Herkunft (BGE 128 IV 117 E. 7a S. 131 mit Verweis auf den Entscheid des Bundesgerichts 6S.595/1999 vom 24. Januar 2000, E. 2d/aa) den Tatbestand der Geldw�scherei nicht erf�llen, ist hier ohne Bedeutung. Die in Mitt�terschaft begangene Tat, n�mlich das Abziehen des �berwiesenen Geldes vom Konto - geht klarerweise �ber das blosse Aufbewahren oder Einzahlen hinaus. Im �brigen beschr�nkte sich die Tathandlung des Beschwerdef�hrers ohnehin nicht auf das blosse Aufbewahren. Vielmehr verwendete er einen Teil des Geldes zu Schuldentilgung, zum Kauf eines Occasions-Fahrzeugs der Marke Cadillac und f�r die Einrichtung eines B�ros. Der Schuldspruch der Geldw�scherei verletzt somit kein Bundesrecht.
1.3 Unbehelflich ist ferner der Einwand des Beschwerdef�hrers, die Banca Popolare di Milano sei gar nicht Gesch�digte des Betruges.
Dass der Verm�gensschaden hier unmittelbar bei der Firma Camfin s.p.a. eingetreten ist, zu deren Lasten der Betrag von 1,5 Mio. Euro auf das Konto von Y.________ �berwiesen wurde, ist unbestritten. Aus welchen Gr�nden bei dieser Sachlage ein Betrug als Vortat ausscheiden soll, ist unerfindlich. Nach Art. 146 Abs. 1 StGB ist f�r die Erf�llung des Betrugstatbestandes nicht erforderlich, dass der Verm�gensschaden beim arglistig Get�uschten eintritt. Es gen�gt, dass das T�uschungsopfer zu einem Verhalten bestimmt wird, wodurch dieses sich selber oder einen anderen am Verm�gen sch�digt. Dies ist hier unbestrittenermassen der Fall.
1.4.1 Jeglicher Grundlage entbehrt schliesslich, was der Beschwerdef�hrer gegen den Schuldspruch der Urkundenf�lschung im Zusammenhang mit dem von Y.________ der Migros-Bank, Basel, vorgelegten fingierten Darlehensvertrag vorbringt, soweit er sich insofern nicht in unzul�ssiger Weise gegen den verbindlich festgestellten Sachverhalt wendet.
1.4.2 Die Vorinstanz nimmt in dieser Hinsicht an, der Beschwerdef�hrer habe weder mit der Herstellung der Urkunde noch mit deren Gebrauch gegen�ber der Migros Bank unmittelbar zu tun gehabt. Es stehe aber fest, dass die Notwendigkeit schriftlicher Unterlagen und der Entschluss, einen Vertrag zu fingieren, unmittelbar nach dem ersten Bankbesuch von Y.________ von allen drei T�tern entweder gemeinsam oder nach den jeweiligen Besprechungen des Beschwerdef�hrers mit den beiden anderen Beteiligten gefasst wurde, und dass der Beschwerdef�hrer auch bei der �bergabe des Vertrags an Y.________ zumindest anwesend gewesen sei. Der Beschwerdef�hrer sei daher bei der Planung der Urkundenf�lschung in massgeblicher Weise beteiligt gewesen. Er sei ein notwendiges Bindeglied zwischen den beiden anderen Tatbeteiligten gewesen und habe nicht nur die Verbindung zwischen jenen hergestellt, sondern auch f�r den Informationsfluss unter den Beteiligten gesorgt.
1.4.3 Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers ist die Urkundenqualit�t des schriftlichen Vertrages ohne weiteres zu bejahen. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz war eine der Unterschriften, mit welchen er unterzeichnet war, gef�lscht. Unklar blieb allein, wer die F�lschung vorgenommen hatte. Bei dieser Sachlage handelt es sich bei dem fingierten Vertrag nicht bloss um eine unwahre, sondern auch um eine unechte Urkunde. In dieser Hinsicht kommt ihr ohne Zweifel erh�hte Beweiskraft zu (vgl. BGE 126 IV 65 E. 2a; 125 IV 273 E. 3 a/aa je mit Hinweisen). Dass der Vertrag dilettantisch aufgesetzt gewesen sein soll, f�hrt zu keinem anderen Ergebnis, da auch die plumpe F�lschung gen�gt (G�nter Stratenwerth, Schweizerisches Strafrecht, Bes. Teil II, 5. Aufl., Bern 2000, � 35 N 14). Im Lichte des festgestellten Sachverhalts verletzt auch die Annahme, der Beschwerdef�hrer sei als Mitt�ter an der F�lschung beteiligt gewesen, kein Bundesrecht. Sein Tatbeitrag bei der Entschliessung und Planung der Tat ist als derart wesentlich einzustufen, dass er als Hauptbeteiligter erscheint (BGE 125 IV 134 E. 3a mit Hinweisen). Dass er den eigentlichen F�lschungsakt nicht selbst bewirkt und daran nicht unmittelbar beteiligt war, �ndert daran nichts (vgl. Urteil des Kassationshofs 6S.841/2000 vom 23.1.2001 E. 2, publ. in SJ 2001 I S. 333).
1.5 Die Beschwerde erweist sich im Strafpunkt in allen Teilen als unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich im Zivilpunkt gegen die Verurteilung zur Zahlung von Schadenersatz an die Banca Popolare di Milano. Er sei nicht T�ter des Betruges zum Nachteil der Bank. Der Tatbestand der Geldw�scherei k�nne nicht Grundlage f�r eine Schadenersatzforderung aus unerlaubter Handlung bilden.
2.1 Die Vorinstanz gelangt in dieser Hinsicht zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe der Banca Popolare di Milano durch die Geldw�schereihandlungen einen Schaden zugef�gt, zu dessen Ersatz er aufgrund von Art. 41 Abs. 1 OR verpflichtet sei. Sie geht davon aus, Art. 305bis StGB stelle eine Schutznorm auch f�r das Verm�gen des durch die Vortat Gesch�digten dar, wenn die Vortat ein Verm�gensdelikt sei. Aus diesem Grund bejaht sie sowohl ihre sachliche Zust�ndigkeit als auch die Aktivlegitimation der gesch�digten Bank und heisst deren auf Art. 41 OR gest�tzte Adh�sionsklage gut. Dabei nimmt die Vorinstanz - im Wesentlichen auf Grund einer in der Doktrin vertretenen Auffassung - an, wenn die Vortat ein Verm�gensdelikt sei, perpetuiere der Geldw�scher einen unerlaubten Verm�genstransfer in der Art einer "Forderungshehlerei". In diesem Fall habe der durch die Vortat Gesch�digte ein Interesse an der Verfolgung der Spur ("paper trail"), welche die Strafverfolgungsbeh�rden vom urspr�nglichen Delikt zum daraus hervorgegangenen Deliktsgut f�hren und so mit Blick auf die sp�tere Herausgabe an den Gesch�digten die Beschlagnahme erlauben k�nne. Indem der Geldw�scher diese Spur verwische, verletze er direkt die Interessen des durch die Vortat Gesch�digten (vgl. Ursula Cassani, Le blanchiment d'argent, un crime sans victime?, in: Wirtschaft und Strafrecht: Festschrift f�r Niklaus Schmid zum 65. Geburtstag, Z�rich 2001 [nachfolgend: FS-Schmid], S. 393 ff., 401, 411 f.).
Das Strafgericht und der Beschwerdef�hrer st�tzen sich demgegen�ber auf die entgegengesetzte Lehrmeinung, wonach der Tatbestand der Geldw�scherei aufgrund seiner systematischen Stellung im Gesetz als Rechtspflegedelikt ausgestaltet sei. Sie leiten daraus ab, der Tatbestand sei ein "opferloses Verbrechen" (vgl. zum Begriff Cassani, FS-Schmid, S. 394), bei welchem es keinen Gesch�digten gebe. In reinen Geldw�schereiverfahren sei daher die adh�sionsweise Geltendmachung von Schadenersatzforderungen nicht m�glich (vgl. J�rg-Beat Ackermann, Kommentar Einziehung, organisiertes Verbrechen und Geldw�scherei, Bd. I, Z�rich 1998 [nachfolgend: Kommentar], Art. 305bis StGB N. 576; ders., Geldw�schereinormen - taugliche Vehikel f�r den privaten Gesch�digten?, in: Niklaus Schmid/J�rg-Beat Ackermann [Hrsg.], Wiedererlangung widerrechtlich entzogener Verm�genswerte mit Instrumenten des Straf-, Zivil-, Vollstreckungs- und internationalen Rechts, Z�rich 1999 [nachfolgend: Geldw�schereinormen], S. 52).
2.2.1 Die Frage, ob die Banca Popolare di Milano im Strafverfahren zur Erhebung der privatrechtlichen Anspr�che legitimiert ist, beschl�gt kantonales Recht (vgl. � 12 Abs. 1 lit. e und � 18 StPO/BS; vgl. zu Art. 270 Abs. 1 Satz 2 aBStP und Art. 271 Abs. 1 BStP; BGE 126 IV 42 E. 2a), dessen Anwendung im Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht �berpr�ft werden kann. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass die Bank bei der Vortat T�uschungsopfer war und ihre Ersatzpflicht gegen�ber der Firma Camfin s.p.a. darin begr�ndet liegt, dass sie - irregeleitet durch die arglistige T�uschung - �ber deren Konto verf�gt hat. Insofern ist sie von den betr�gerischen Machenschaften der Vort�ter direkt betroffen.
Zu pr�fen ist im Folgenden, ob der Tatbestand der Geldw�scherei gem�ss Art. 305bis StGB als Schutznorm f�r das Verm�gen angesehen werden kann.
2.2.2 Nach Art. 41 Abs. 1 OR wird zum Ersatz verpflichtet, wer einem anderen - sei es mit Absicht sei es aus Fahrl�ssigkeit - widerrechtlich einen Schaden zuf�gt. Nach der in Lehre und Rechtsprechung vorherrschenden Auffassung ist die Schadenszuf�gung widerrechtlich, wenn sie gegen eine allgemeine gesetzliche Pflicht verst�sst, d.h. wenn entweder ein absolutes Recht des Gesch�digten verletzt (Erfolgsunrecht) oder eine reine Verm�genssch�digung durch Verstoss gegen eine einschl�gige Schutznorm bewirkt wird (Verhaltensunrecht). Da das Verm�gen kein absolutes subjektives Rechtsgut darstellt, sind Verm�genssch�digungen nur rechtswidrig, wenn sie auf einen Verstoss gegen eine Verhaltensnorm zur�ckgehen, die dem Schutz vor solchen Sch�digungen dient (BGE 124 III 297 E. 5b S. 301; 119 II 127 E. 3; 116 Ib 367 E. 4b S. 373 f.; Roland Brehm, Berner Kommentar, 2. Aufl., 1998, Art. 41 OR N. 36; Anton K. Schnyder, Basler Kommentar zum Obligationenrecht I, 2. Aufl., 1996, Art. 41 OR N. 31).
2.2.3 Das Bundesgericht hatte in seiner bisherigen Rechtsprechung noch keine Gelegenheit, die Frage zu entscheiden, ob Art. 305bis StGB Grundlage f�r die Zusprechung einer Schadenersatzforderung aus unerlaubter Handlung bilden kann. In der von der Vorinstanz sowie der Lehre (Cassani, FS-Schmid, S. 395 Anm. 8 und 9; Ackermann, Geldw�schereinormen, S. 51) referierten kantonalen Rechtsprechung finden sich widerspr�chliche Standpunkte. W�hrend die Obergerichte der Kantone Basel-Landschaft und Z�rich angenommen haben, Schutzobjekt des Tatbestands der Geldw�scherei sei die Rechtspflege als solche und nicht das Verm�gen der durch die Vortat gesch�digten Person (Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 26. Februar 1999, zit. in: Peter Breitschmid, �bersicht zur Arrestbewilligungspraxis nach revidiertem SchKG, AJP 1999 S. 1022; Urteil des Obergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 29. Juni 1993, in: RS 1996 Nr. 77), kommt die Chambre civile de la Cour de justice des Kantons Genf zum Schluss, Art. 305bis StGB sch�tze neben dem Interesse an einer geregelten Strafrechtspflege indirekt auch das Verm�gen, sofern der Verm�genswert aus einem Verm�gensdelikt herr�hre (Cour de justice, arr�t du 20 f�vrier 1998, in: SJ 120/1998 S. 646 ff.; vgl. auch die bei Cassani, FS-Schmid, S. 395 Anm. 7 zitierte nicht publizierte Verf�gung der chambre d'accusation du canton de Gen�ve n� 173, vom 30. Juni 1994).
2.2.4 Der Tatbestand der Geldw�scherei ist systematisch im siebzehnten Titel des Zweiten Buches des Schweizerischen Strafgesetzbuches eingeordnet und mithin als Delikt gegen die Rechtspflege charakterisiert. Der Sache nach geht es um eine Form der Beg�nstigung, und zwar um eine Sach- oder genauer um eine Wertbeg�nstigung. Durch die strafbare Handlung wird der Zugriff der Strafbeh�rde auf die aus einem Verbrechen stammende Beute behindert. Das strafbare Verhalten liegt in der Sicherung der durch die Vortat unrechtm�ssig erlangten Verm�genswerte. Es handelt sich um ein typisches Anschlussdelikt. Aufgrund seiner Stellung im Gesetz sch�tzt der Tatbestand, wie die Vorinstanz zu Recht annimmt, in erster Linie die Strafrechtspflege in der Durchsetzung des staatlichen Einziehungsanspruchs (vgl. BGE 127 IV 79 E. 2e; 126 IV 255 E. 3a; 122 IV 211 E. 4; 119 IV 59 E. 2a; Ackermann, Kommentar, Art. 305bis StGB N 54; Ursula Cassani, Commentaire du droit p�nal suisse, partie sp�ciale, vol. 9 [nachfolgend: Commentaire], Art. 305bis N. 3).
Das Bundesgericht hat allerdings in BGE 120 IV 323 im Zusammenhang mit der Frage, ob der Vort�ter sein eigener Geldw�scher sein k�nne, unter Hinweis auf die Pr�gung des Tatbestands durch das amerikanische Recht erkl�rt, die Auffassung, wonach strafrechtlich gesch�tztes Rechtsgut der Geldw�schereinorm allein die Rechtspflege sei, werde keineswegs einhellig geteilt. Der Gesichtspunkt der systematischen Einordnung der Bestimmung sei nicht entscheidend (BGE 120 IV 323 E. 3c S. 327; vgl. auch BGE 127 IV 79 E. 2b; so auch Mark Pieth, Basler Kommentar, Strafgesetzbuch II, Vor Art. 305bis StGB N. 44, der die Klassierung des Tatbestandes als Rechtspflegedelikt als Ordnungsentscheid wertet; a.M. Ackermann, Geldw�schereinormen, S. 52).
An diesem Punkt ist f�r den zu beurteilenden Fall anzusetzen. Dass Schutzgut des Geldw�schereitatbestandes in erster Linie das �ffentliche Interesse an einem reibungslosen Funktionieren der Strafrechtspflege bildet, liegt ausser Streit. In Frage steht lediglich, ob die Strafnorm dar�ber hinaus unter gewissen Umst�nden auch individuelle Rechtsg�ter (mit)sch�tzt. Dies ist jedenfalls f�r diejenigen F�lle zu bejahen, in denen die der Einziehung unterliegenden Verm�genswerte aus Straftaten gegen Individualinteressen herr�hren. Denn hier werden durch die Vereitelungshandlung auch unmittelbar die Verm�gensinteressen des durch die Vortat Gesch�digten betroffen (Cassani, Commentaire, Art. 305bis StGB N. 5; dies., FS-Schmid, S. 401). Zwar gehen nach der Botschaft die Interessen an der Bek�mpfung der Geldw�scherei weit �ber die blosse Wiederherstellung verletzter Verm�gensverh�ltnisse hinaus (Botschaft �ber die �nderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches [Gesetzgebung �ber Geldw�scherei und mangelnde Sorgfalt bei Geldgesch�ften] vom 12. Juni 1989, BBl 1989 II 1080), doch l�sst sich daraus nicht ableiten, dass diese vom Schutzbereich des Tatbestandes nicht auch mitumfasst w�re.
Dass sich der Schutz des Geldw�schereitatbestandes in den genannten F�llen auch auf die Verm�gensinteressen desjenigen erstreckt, der durch die Vortat gesch�digt wurde, ergibt sich aus folgenden Erw�gungen: Durch seine Handlungen ist der Geldw�scher bestrebt, die durch ein Verbrechen erworbenen Verm�genswerte als legal erscheinen zu lassen, um so einer Beschlagnahme und Einziehung durch die Strafverfolgungsbeh�rden zu entgehen und gleichzeitig durch die Verwischung des "paper trail" R�ckschl�sse auf den Vort�ter und das der Geldw�scherei zugrunde liegende Verbrechen zu verhindern (vgl. Christine Egger Tanner, Die strafrechtliche Erfassung der Geldw�scherei, Diss. Z�rich 1999, S. 13). Zweck der Einziehung gem�ss Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 StGB ist der Ausgleich deliktischer Vorteile (Florian Baumann, Basler Kommentar, Strafgesetzbuch I, Art. 59 N 3; vgl. auch Niklaus Schmid, Kommentar Einziehung, organisiertes Verbrechen und Geldw�scherei, Bd. I, Z�rich 1998 [nachfolgend: Kommentar], Art. 59 StGB N. 10). Die Einziehungsbestimmungen wollen verhindern, dass der T�ter im Genuss eines durch eine strafbare Handlung erlangten Verm�gensvorteils bleibt; strafbares Verhalten soll sich nicht lohnen (BGE 117 IV 107 E. 2a; 105 IV 179 E. 1c, je mit Hinweisen). Derselbe Gedanke liegt dem Tatbestand der Geldw�scherei zugrunde (BGE 124 IV 274 E. 3b; Pieth, a.a.O., Vor Art. 305bis StGB N. 39).
Nach Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 letzter Satzteil StGB ist die Einziehung zugunsten des Staates allerdings nur zul�ssig, wenn die Verm�genswerte nicht dem Gesch�digten zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes ausgeh�ndigt werden. Diese Bestimmung will dem Gesch�digten die ihm entzogenen Deliktsgegenst�nde und Verm�genswerte direkt wieder verschaffen. Der R�ckerstattungsanspruch des Verletzten geht der Einziehung von Verm�genswerten somit vor - der Staat soll sich nicht zulasten der strafrechtlich Gesch�digten bereichern - und Art. 59 StGB soll nicht zu einer Doppelverpflichtung des T�ters f�hren (BGE 122 IV 365 III E. 1a/aa und 2b; Schmid, Kommentar, Art. 59 StGB N. 66/70; ders., Strafrechtliche Beschlagnahme und die besonderen M�glichkeiten des Gesch�digten nach Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 letzter Satzteil StGB sowie Art. 60 StGB, in: Niklaus Schmid/J�rg-Beat Ackermann [Hrsg.], Wiedererlangung widerrechtlich entzogener Verm�genswerte mit Instrumenten des Straf-, Zivil-, Vollstreckungs- und internationalen Rechts, Z�rich 1999, S. 23; Baumann, a.a.O., Art. 59 StGB N. 42). Die Einziehung erfolgt bei Eigentums- und Verm�gensdelikten somit im Interesse des Opfers (vgl. Art. 60 Abs. 1 lit. b StGB; Cassani, FS-Schmid, S. 402 f.; Gunther Arzt, Wechselseitige Abh�ngigkeit der gesetzlichen Regelung der Geldw�scherei und der Einziehung, in: Geldw�scherei, Pr�vention und Massnahmen zur Bek�mpfung, Z�rich 1997, S. 27). Die Geldw�scherei im Sinne der Vereitelung der Einziehung richtet sich in diesen F�llen somit auch gegen die Interessen desjenigen, der durch die Vortat gesch�digt wurde. Dies gilt auch, wenn der f�r eine direkte Zuweisung notwendige enge Zusammenhang zwischen Straftat und vorhandenem Wert nicht mehr besteht (Schmid, Strafrechtliche Beschlagnahme, S. 26 f.; vgl. Art. 44 SchKG; ferner BGE 117 Ia 424 E. 20c S. 428 f.; 115 Ib 517 E. 7d S. 535). Denn bei dieser Konstellation ist lediglich die direkte Zuweisung nach Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 letzter Satzteil StGB nicht mehr m�glich. Dass der Richter gem�ss Art. 59 Ziff. 2 Abs. 1 StGB auf eine Ersatzforderung des Staates erkennt, wenn die der Einziehung unterliegenden Verm�genswerte nicht mehr vorhanden sind, spricht nicht gegen dieses Ergebnis (vgl. Art. 60 Abs. 1 lit. c StGB; so aber Ackermann, Geldw�schereinormen, S. 39). Denn auch nach dieser Bestimmung soll in erster Linie sichergestellt werden, dass der deliktisch erlangte Verm�genswerte nicht beim T�ter verbleibt (Schmid, Kommentar, Art. 59 StGB N. 97).
Dieser Befund best�tigt die Auffassung, wonach der Tatbestand der Geldw�scherei einen zweiten oder dritten Sicherungswall errichtet und letztlich Leib und Leben, Verm�gen und pers�nliche Freiheit, d.h. Rechtsg�ter sch�tzt, die namentlich im Rahmen der organisierten Kriminalit�t angegriffen werden (Trechsel, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Kurzkommentar, 2. Aufl., Z�rich 1997, Art. 305bis StGB N. 6).
Die in der Lehre gegen diese �berlegungen erhobenen Bedenken f�hren zu keinem anderen Ergebnis. Zwar mag zutreffen, dass Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 letzter Satzteil StGB keine selbst�ndige Beschlagnahmepflicht begr�ndet (so Ackermann, Geldw�schereinormen, S. 39 f., vgl. auch S. 51 f.; vgl. auch ders., Kommentar, Art. 305bis StGB N. 54). Doch sind die Strafverfolgungsbeh�rden mit Blick auf eine m�gliche Einziehung gem�ss Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1 StGB zur Beschlagnahme s�mtlicher Verm�genswerte verpflichtet, die aus einer strafbaren Handlung stammen, unabh�ngig davon, ob eine Einziehung zugunsten des Staates oder des Opfers erfolgen wird. Soweit durch die Vortat Individualinteressen betroffen werden, dient diese Beschlagnahme, wie ausgef�hrt, nicht nur dem Einziehungsinteresse des Staates, sondern gleichzeitig auch dem Schutz des Verm�gens des durch die Vortat Gesch�digten (Schmid, Kommentar, Art. 59 StGB N. 66; Cassani, FS-Schmid, S. 404).
2.2.5 Die Gutheissung der von der Banca Popolare di Milano gest�tzt auf Art. 41 OR adh�sionsweise geltend gemachten Schadenersatzklage verletzt aus diesen Gr�nden kein Bundesrecht. Die Nichtigkeitsbeschwerde erweist sich auch im Zivilpunkt als unbegr�ndet.
Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde vollumf�nglich abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 278 Abs. 1 BStP). Der Banca Popolare di Milano ist als Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Entsch�digung auszurichten (Art. 278 Abs. 3 BStP).
Der Beschwerdegegnerin wird f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Entsch�digung von Fr. 1'500.-- aus der Bundesgerichtskasse ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt sowie der Schweizerischen Bundesanwaltschaft schriftlich mitgeteilt.