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Timestamp: 2016-10-28 02:57:20
Document Index: 28256658

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 88', 'Art. 135', 'Art. 6', 'Art. 40', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 152']

I 284/00 (23.02.2001)
I 284/00 Vr
C.________, 1961, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, Z�rich,
A.- Mit Verf�gung vom 17. Juli 1998 sprach die IV-Stelle des Kantons Z�rich der 1961 geborenen C._______, _ welche am 7. Juli 1996 bei einem Autounfall ein seitliches HWS-Abknicktrauma erlitten hatte und am 9. Mai 1997 auf Grund einer Diskushernie operiert worden war, r�ckwirkend f�r die Zeit vom 1. Juli 1997 bis 31. M�rz 1998 auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 61 % eine halbe Invalidenrente zu.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 14. April 2000).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst C.________ das Rechtsbegehren um unbefristete Zusprechung einer ganzen Rente ab 1. Juli 1997 erneuern; eventuell sei das Verfahren zu sistieren, bis der Entscheid der Unfallversicherung hinsichtlich Rente ergangen sei. Ferner sei ihr die unentgeltliche Verbeist�ndung zu gew�hren.
Das Bundesamt f�r Sozialversicherung reicht keine Vernehmlassung ein. Die als Mitinteressierte beigeladene ELVIA Versicherungen �ussern sich zur Sache, ohne einen Antrag zu stellen.
D.- Im Nachgang zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat C.________ u.a. nebst einem Unfallschein UVG ein Gutachten des Dr. med. Z.________, FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, Klinik X.________, vom 14. August 2000 einreichen lassen.
1.- Im angefochtenen Entscheid und in der strittigen Verwaltungsverf�gung, auf welche die Vorinstanz Bezug nimmt, sind die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze, insbesondere �ber den Umfang und den Beginn des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Art. 29 Abs. 1 IVG) sowie die r�ckwirkende Zusprechung einer befristeten Rente (BGE 109 V 126 Erw. 4a, wonach Art. 41 IVG und Art. 88a Abs. 1 IVV je analog anwendbar sind), zutreffend dargelegt.
2.- Eine Bindung der Invalidenversicherung an die Invalidit�tsbemessung im Unfallversicherungsbereich besteht nur, wenn f�r letzteren bereits ein rechtskr�ftiger Entscheid vorliegt (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes, in AHI 2001 S. 82 ver�ffentlichtes Urteil G.
vom 26. Juli 2000, I 512/98). Das ist vorliegend nicht der Fall. Vor dem Hintergrund, dass die Unfallversicherung aktenkundig �ber den Abschluss des letztinstanzlichen Schriftenwechsels hinaus Taggeldleistungen erbringt, ist die von der Beschwerdef�hrerin im Eventualstandpunkt beantragte Verfahrenssistierung mangels Zweckm�ssigkeit (Art. 135 OG in Verbindung mit Art. 6 OG und Art. 40 BZP) zu verwerfen.
3.- a) F�r die Zeit ab 1. April 1998 ist gest�tzt auf die insoweit schl�ssige und �berzeugende Stellungnahme der Dres. med. B.________ (Chefarzt) und E.________ (Assistenz�rztin), Klinik Y.________, Abt. Rheumatologie, vom 30. M�rz 1998 davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin gesundheitsbedingt bez�glich einer leichten, wechselbelastenden T�tigkeit mit einer maximalen Gewichtsbelastung von 10 Kilogramm zu 80 % arbeitsf�hig ist.
Hinsichtlich des vorangehenden Zeitraums vom 7. Juli 1997 (Ablauf der einj�hrigen Wartezeit gem�ss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) bis 31. M�rz 1998 ist zu beachten, dass sich die Angaben der �rzte der Klinik Y.________ einzig auf die Arbeitsf�higkeit im bisherigen Beruf als Pflegerin beziehen.
Analoges gilt mit Blick auf die Ausf�hrungen unter Ziff. 1.5 "Arbeitsunf�higkeit im bisherigen Beruf oder T�tigkeitsbereich" f�r den Bericht des Hausarztes Dr. med.
W.________, FMH Allg. Medizin, vom 2. September 1997. Die am 9. Mai 1997 durchgef�hrte Diskektomie C6/C7 verlief samt postoperativem Geschehen komplikationslos. Die Beschwerdef�hrerin war bei Austritt aus der Klinik Y.________ voll mobil und praktisch beschwerdefrei (Berichte vom 14. und
26. Mai 1997). Da Prof. Dr. med. K.________, Spezialarzt f�r Chirurgie FMH, im Gutachten vom 28. April 1997 bei g�nstigem postoperativen Verlauf die teilweise bzw. volle Wiederaufnahme der (angestammten) Arbeit im Laufe der Monate Juli/August 1997 prognostizierte, ist es nicht zu beanstanden, wenn die Verwaltung von einer 50 %igen Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit ab
7. Juli 1997 bis 31. M�rz 1998 ausging.
b) F�r die richterliche Beurteilung eines Falles sind grunds�tzlich die tats�chlichen Verh�ltnisse zur Zeit des Erlasses der strittigen Verwaltungsverf�gung massgebend (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Da die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten "Unfallscheine UVG" die Zeit ab 21. Juni 1999 betreffen und nicht geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses (17. Juli 1998) zu beeinflussen (BGE 99 V 102 mit Hinweisen), verm�gen sie vorliegend von vornherein nicht zu einem abweichenden Ergebnis zu f�hren. Entsprechendes gilt f�r die nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichten Beweismittel (Unfallschein UVG vom 15. August 2000; Gutachten des Dr. med. Z.________ vom 14. August 2000). Es kann daher offen bleiben, ob diese neuen Beweismittel �berhaupt ber�cksichtigt werden k�nnen, nachdem sie nach Ablauf der Beschwerdefrist, und ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet worden ist (BGE 109 Ib 249 Erw. 3c; ferner nicht ver�ffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 1997, 2A.616/1996), aufgelegt worden sind.
4.- F�r die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsf�higkeiten kann auf die von der Vorinstanz ermittelten hypothetischen Einkommen (Validen- und Invalideneinkommen) verwiesen werden. Das Wesen der Invalidit�tsbemessung - fehlende Prozentgenauigkeit auf Grund der von Gesetzes wegen zu ber�cksichtigenden Wertungsgesichtspunkte bei rechnerisch genauem Ergebnis - f�hrt mit Blick auf die gesetzlich klar und unmissverst�ndlich umschriebenen Eckwerte schliesslich nicht dazu, dass trotz Unterschreiten der wesentlichen Werte (40 %, 50 %, 66 2/3 %) eine Invalidenrente f�r einen h�heren, im zu beurteilenden Fall nicht erreichten Invalidit�tsgrad zugesprochen wird (AHI 2000 S. 303 Erw. 3c). Der f�r die Zeit vom 1. Juli 1997 bis
31. M�rz 1998 massgebende Invalidit�tsgrad von rund 65 % l�sst keinen Raum f�r die Zusprechung einer ganzen Rente.
5.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt. Die Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ist bei dieser Prozesslage nicht m�glich (Art. 152 Abs. 1 OG).
IV.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung und der ELVIA Versicherungen