Source: http://www.kononowicz.de/Templates/anwalt-drogen-berlin.html
Timestamp: 2019-02-23 14:05:02
Document Index: 284090039

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 49', '§ 29', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 35', '§ 13', '§ 3', '§ 29']

FACHANWALT | DROGEN | STRAFRECHT | BERLIN - Rechtsanwalt für Drogen BTM, Strafrecht in Berlin
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WEITERE INFOS: 030 - 80 96 26 31
Verstoß gegen BtmG - Betäubungsmittel - Drogen - Kokain - Cannabis
Wurden Sie wegen eines Verstoßes gegen das BtmG angezeigt?
Wurden Sie beim Anbau, Einfuhr, Herstellung, Besitz oder Handel von oder mit Betäubungsmitteln (Kokain, Cannabis, Pillen, Marihuana etc.) erwischt?
Beratungstermin: 030 - 80 96 26 31
Anwalt für Drogen - Fachanwalt für Strafrecht, Rechtsanwalt B. Kononowicz
Als auf Strafrecht spezialisierter Anwalt vertrete ich Sie gegenüber der Polizei, Staatsanwaltschaft und vor Gericht.
Wird Ihnen ein Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen, dann ist die Anzeige ggf. ernster als der Ausdruck es vermuten läßt. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die mit erheblichen Strafen sanktioniert wird.
Die Strafandrohungen sind abhängig von der Qualität der Tat zum Teil drakonisch. So wird z.B. alleine schon die unerlaubte Abgabe von Drogen an einen unter 18jährigen durch eine Person über 21 Jahre mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr bestraft.
Verstoß gegen BtmG - Anwalt für Drogen - Fachanwalt für Strafrecht
Ein häufiger Verstoß gegen das BtmG (Betäubungsmittelgesetz) wird im Zusammenhang mit Cannabisprodukte (Gras bzw. Marihuana und Haschisch), Kokain, Heroin oder Amphetamine (Ecstasy usw.) begangen.
Unter Strafe gestellt sind der Anbau, das Herstellen, Einfuhr, Erwerb, Handel und Besitz. Es ist ein weit verbreitete Irrtum, dass Anbau, Erwerb, Besitz zum Eigenbedarf erlaubt sei. Ob in großen oder kleinen Mengen, ob für den Eigenbedarf oder für den Handel, es ist eine Straftat.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung absehen, muß aber nicht! Insbesondere wenn Sie schon einmal mit der Polizei wegen Drogen tun hatten, wird die Staatsanwaltschaft es sich genau überlegen, ob sie von der Verfolgung absehen will oder nicht.
Verstoß gegen BtmG - Widerruf der Bewährung - Führerschein - THC
Wird Ihnen ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Last gelegt, dann haben Sie juristisch ein großes Problem, und zwar unabhängig davon, ob man einen solchen Vertsoß moralisch als verweflich betrachtet oder nicht.
Es ist nicht so sehr der Konsum von Betäubungsmitteln, der das Problem darstellt, denn schließlich haben Sie ein Recht auf straflose Selbstschädigung, sondern die die durch den Konsum zum Vorschein kommende Abhängigkeit und charakterliche Schwäche und die damit häufig einhergehende Beschaffungskriminalität. Charakterlich nicht geeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges heißt es beispielsweise dann, wenn die Fahrerlaubnis entzogen (Führerschein weg) oder die Erteilung versagt wird, weil THC im Blut festgestellt wurde. Nicht immer sind auch grobe Ausfallerscheinungen erforderlich, denn diese lassen sich ja schlecht messen.
Bei wiederholtem Verstoß droht aber auch der Widerruf einer Bewährung insbesondere, wenn der Verstoß gegen BtmG im Zusammenhang mit Diebstahl oder anderer Beschaffungskriminalität steht.
Strafmilderung oder Absehen von Strafe - Kronzeugenregelung § 31 BtmG
Das Gericht kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 des Strafgesetzbuches mildern oder, wenn der Täter keine Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren verwirkt hat, von Strafe absehen, wenn der Täter
1. durch freiwillige Offenbarung seines Wissens wesentlich dazu beigetragen hat, daß die
Tat über seinen eigenen Tatbeitrag hinaus aufgedeckt werden konnte, oder
2. freiwillig sein Wissen so rechtzeitig einer Dienststelle offenbart, daß Straftaten nach § 29
Abs. 3, § 29a Abs. 1, § 30 Abs. 1, § 30a Abs. 1 von deren Planung er weiß, noch
verhindert werden können
Therapie statt Strafe - § 35 BtmG
Strafe - Verstoß gegen BtmG - Anwalt für Drogen
1. Betäubungsmittel unerlaubt anbaut, herstellt, mit ihnen Handel treibt, sie, ohne Handel
zu treiben, einführt, ausführt, veräußert, abgibt, sonst in den Verkehr bringt, erwirbt oder
sich in sonstiger Weise verschafft,
3. Betäubungsmittel besitzt, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den
Erwerb zu sein,
(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr.
1. in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1, 5, 6, 10, 11 oder 13 gewerbsmäßig handelt.
1. als Person über 21 Jahre Betäubungsmittel unerlaubt an eine Person unter 18 Jahren abgibt oder sie ihr entgegen § 13 Abs. 1 verabreicht oder zum unmittelbaren Verbrauch überläßt oder
2. mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel treibt, sie in nicht geringer Menge herstellt oder abgibt oder sie besitzt, ohne sie auf Grund einer Erlaubnis nach § 3 Abs. 1 erlangt zu haben.
(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.
Nicht geringe Mengen - Wirkstoff:
Heroin: 1,5 g - bundeslandabhängig
Kokain: 5,0 g - bundeslandabhängig
Ecstasy: 30 g - bundeslandabhängig
Canabis: 7,5 g - bundeslandabhängig (Der durchschnittliche Wirkstoffgehalt bei
Cannabisprodukten THC liegt bei ca. 10% der Produktmenge)
1. Betäubungsmittel unerlaubt anbaut, herstellt oder mit ihnen Handel treibt (§ 29 Abs. 1
Satz 1 Nr. 1) und dabei als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten
Begehung solcher Taten verbunden hat,
3. Betäubungsmittel abgibt, einem anderen verabreicht oder zum unmittelbaren Verbrauch
überläßt und dadurch leichtfertig dessen Tod verursacht oder
1. als Person über 21 Jahre eine Person unter 18 Jahren bestimmt, mit Betäubungsmitteln
unerlaubt Handel zu treiben, sie, ohne Handel zu treiben, einzuführen, auszuführen, zu
veräußern, abzugeben oder sonst in den Verkehr zu bringen oder eine dieser
Handlungen zu fördern, oder
2. mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel treibt oder sie, ohne
Handel zu treiben, einführt, ausführt oder sich verschafft und dabei eine Schußwaffe
oder sonstige Gegenstände mit sich führt, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen
geeignet und bestimmt sind.
Anwalt für Drogen - Strafrecht, Rechtsanwalt Kononowicz
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