Source: https://www.lds.sachsen.de/ausbildung/?ID=15117&art_param=415
Timestamp: 2019-11-13 06:38:34
Document Index: 334101900

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 67', '§ 2', '§ 15', '§ 7']

Lebensmittelkontrolleur | Prüfungstermine 2019
Fortbildungsprüfung zum/zur Lebensmittelkontrolleur/in in Sachsen
Gz.: L13-6042/44/2
Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das durch Artikel 14 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2581) geändert worden ist, führt eine Fortbildungsprüfung zum/zur Lebensmittelkontrolleur/in durch. Für die Prüfung gelten die Lebensmittelkontrolleur-Verordnung (LKonV) vom 17. August 2001 (BGBl. I S. 2236), die zuletzt durch Artikel 4 der Verordnung vom 27. April 2016 (BGBl. I S. 980) geändert worden ist und die Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Fortbildungsprüfung zum Lebensmittelkontrolleur / zur Lebensmittelkontrolleurin (POLKon) vom 16. Januar 2008 (SächsABl. S. 244), die zuletzt durch die Verwaltungsvorschrift vom 28. Juni 2012 (SächsABl. S. 1012) geändert worden ist.
schriftliche Prüfung: 4. November 2019
praktische Prüfung: 6. November 2019 bis 8. November 2019 und
18. November 2019 und 19. November 2019
mündliche Prüfung: 26. November 2019
1. einen Fortbildungsvertrag mit einer Einstellungsbehörde im Freistaat Sachsen abgeschlossen hat,
2. die Anforderungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 LKonV erfüllt oder nach § 2 Abs. 2 Satz 1 LKonV diesen Personen gleichgestellt ist (der Nachweis ist mit dem Antrag vorzulegen) und
3. am Fortbildungslehrgang zum Lebensmittelkontrolleur erfolgreich teilgenommen hat. Die in der praktischen und theoretischen Fortbildung zu erbringenden Leistungsnachweise müssen jeweils im Durchschnitt mindestens mit der Note „ausreichend“ (50,00 Punkte) bewertet worden sein.
Behinderte Prüfungsteilnehmer sind zur Fortbildungsprüfung auch zuzulassen, wenn der erforderliche Fortbildungslehrgang nicht in vollem Umfang abgelegt worden ist, soweit Art und Schwere der Behinderung dies erfordern (§§ 67 und 65 Abs. 2 Satz 2 BBiG). Der Nachweis ist rechtzeitig unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung zu erbringen. Die zuständige Stelle kann ein amtsärztliches Gutachten verlangen.
1. September 2019 (Eingangsstempel) vom Prüfungsbewerber unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldeformulars bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen.
1. Nachweise über die Erfüllung der Anforderungen nach § 2 Abs. 1 und 2 LKonV,
2. die beiden Befähigungsberichte der praktischen Fortbildung (LÜVA und LUA),
3. die Bescheinigung über die Teilnahme an der theoretischen Fortbildung,
4. das Berichtsheft über die praktische Fortbildung sowie je ein Kontrollbericht des Prüflings zu den nach § 15 Absatz 4 POLKon für die praktische Prüfung relevanten Objekten,
5. eine Erklärung und gegebenenfalls einen Nachweis darüber, ob und mit welchem Erfolg der Prüfungsbewerber bereits an der Fortbildungsprüfung teilgenommen hat.
Die Landesdirektion Sachsen erhebt auf der Grundlage der Sächsischen Aus- und Fortbildungsgebührenverordnung (SächsAuFGebVO) vom 15. Juni 2006 (SächsGVBl. S. 166), die durch Artikel 3 der Verordnung vom 19. Januar 2017 (SächsGVBl. S. 20) geändert worden ist, für die Abnahme von Fortbildungsprüfungen Benutzungsgebühren. Für die Abnahme der Fortbildungsprüfung zum Lebensmittelkontrolleur/zur Lebensmittelkontrolleurin werden Gebühren in Höhe von 735,00 Euro erhoben.
Kostenschuldner ist gemäß § 7 Abs. 1 der Verordnung der Prüfungsteilnehmer, sofern nicht sein Arbeitgeber die Kostenübernahme auf dem Zulassungsantrag bestätigt hat.
Leipzig, 23. April 2019