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Timestamp: 2019-03-26 12:08:29
Document Index: 371896807

Matched Legal Cases: ['§ 894', 'BGH', '§ 346', '§ 894', '§ 19', '§ 29', 'BGH', '§ 895']

Grundbuchberichtigungsanspruch und Feststellung dinglicher Rechtslage > Zivilprozessrecht > Rechtsanwalt Ferner > besitz, bundesgerichtshof, grundbuch, grundstück, gutgläubiger Erwerb, herausgabe, konkludent, streitgegenstand, zurückbehaltungsrecht > Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf
Veröffentlicht	am	 24. September 2018 von	Rechtsanwalt & Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner
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(aa) Der Buchberechtigte ist nach § 894 BGB nicht zur Abgabe dinglicher Erklärungen verpflichtet (vgl. Senat, Urteil vom 21. Oktober 2005 – V ZR 63/05, BGH-Report 2006, 147, 148); eine entsprechende Verpflichtung kann sich nur aus weitergehenden Ansprüchen, etwa gemäß § 346 Abs. 1 BGB ergeben (vgl. Senat, Urteil vom 5. Juni 2009 – V ZR 168/08, WM 2009, 1803 Rn. 22, 25). Der Widerspruch zwischen dem Inhalt des grundbuchs und der wirklichen Rechtslage soll vielmehr durch Herbeiführung einer dem materiellen Recht entsprechenden grundbucheintragung aufgelöst werden. Der Rechtsinhaber kann deshalb nach § 894 BGB lediglich „Zustimmung zur Berichtigung des grundbuchs“ verlangen, mithin die Abgabe der Berichtigungsbewilligung gemäß § 19 GBO in der nach § 29 GBO erforderlichen Form. Diese ist als reine Verfahrenshandlung lediglich darauf gerichtet, einen dem materiellen Recht entsprechenden grundbuchstand herzustellen (Senat, Urteil vom 21. Oktober 2005 – V ZR 63/05, BGH-Report 2006, 147, 148). Der Buchberechtigte soll die unrichtige Buchposition herausgeben, die das Eigentum oder beschränkte Recht am grundstück gefährdet. Soweit das grundbuchverfahrensrecht dafür weitere Voraussetzungen aufstellt (Voreintragung, Briefvorlegung), ist er nach den §§ 895 und 896 BGB auch dazu verpflichtet.
besitz, bundesgerichtshof, grundbuch, grundstück, gutgläubiger Erwerb, herausgabe, konkludent, streitgegenstand, zurückbehaltungsrecht
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