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Timestamp: 2017-02-23 16:32:17
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Das neue SEPA-Verfahren - PDF
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Louisa Dittmar
1 Das Thema Das neue SEPA-Verfahren Fortbildungsprüfung Gepr. Rechtsfachwirt Abschlussprüfung 2014/I am 14./15. Januar 2014 Vertrauensanwalt WISSENSWERTE INFORMATIONEN DER RECHTSANWALTSKAMMER NÜRNBERG2 Europaecke Neues aus Brüssel Strafrecht Europäische Staatsanwaltschaft Am 17. Juli 2013 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung zur Einführung einer Europäischen Staatsanwaltschaft zusammen mit einer erklärenden Mitteilung sowie einer Mitteilung zur Verbesserung der Arbeit von OLAF veröffentlicht. Die Verfolgung von gegen die finanziellen Interessen der EU gerichtetem Betrug ist in den Mitgliedstaaten nicht ausreichend gesichert, so dass Gelder in Höhe von mehreren Millionen Euro jährlich verloren gehen. Die Einrichtung einer Europäischen Staatsanwaltschaft (EuStA) soll dazu führen, dass diese Gelder wieder in die Kassen der EU fließen. Neustrukturierung von Eurojust Zusammen mit dem Vorschlag zur Einführung einer Europäischen Staatsanwaltschaft hat die Europäische Kommission einen Verordnungsvorschlag zur Umstrukturierung von Eurojust veröffentlicht. Die Neustrukturierung soll zu einer besseren Effizienz der Arbeit von Eurojust führen. Insbesondere ist vorgesehen, den nationalen Mitgliedern von Eurojust mehr Kompetenzen zu geben, damit eine bessere und effizientere Zusammenarbeit mit den einzelnen Mitgliedstaaten, aber auch mit der EuStA gewährleistet werden kann. Vorgesehen ist zudem eine Einbeziehung des EP sowie der nationalen Parlamente in die Evaluierung der Aktivitäten von Eurojust. Binnenmarkt Berufsqualifikationsrichtlinie Am 9. Juli 2013 hat der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz im EP (IMCO) den im Trilog ausgehandelten Kompromisstext über die Reform der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen und der Verordnung über die Verwaltungszusammenarbeit mithilfe des Binnenmarktinformationssystems (IMI) angenommen. Wie auch von der BRAK in ihrer Stellungnahme gefordert, soll ein Berufsausweis nur eingeführt werden können, wenn die entsprechende Berufsgruppe dies wünscht. Außerdem soll die geänderte Berufsqualifikationsrichtlinie auch für unbezahlte Praktika gelten. Der partielle Zugang zu einem Beruf soll von den Mitgliedstaaten aus zwingenden Gründen des Allgemeinwohls verweigert werden können. Dieser Grundsatz soll für alle Berufe gelten, nicht nur für den Gesundheitssektor. Die Abstimmung über den Text im EP-Plenum ist für den 7. Oktober 2013 anberaumt. Elektronische Auftragsvergabe und Rechnungsstellung Am 26. Juni 2013 hat die Europäische Kommission einen Richtlinienvorschlag zur elektronischen Rechnungsstellung bei der öffentlichen Auftragsvergabe veröffentlicht zusammen mit einer Mitteilung zur elektronischen Vergabe. Der Richtlinienvorschlag soll für mehr Rechtssicherheit sorgen und die elektronische Rechnungsstellung grenzübergreifend vereinfachen. Die Mitteilung zur elektronischen Auftragsvergabe beschreibt den Weg hin zu einer komplett elektronischen Auftragsvergabe ( end-to-end e-procurement ). Sie sieht vor, dass zukünftig alle öffentlichen Auftragsvergaben mit elektronischer Rechnungsstellung verbunden werden sollen, die Normierung vorangebracht werden muss, nationale Strategien für die durchgängige elektronische Vergabe konzipiert und bewährte Verfahren ausgetauscht werden. EURODAC Am 20. Juni 2013 hat der Rat der Europäischen Union die Verordnung zur Änderung der EURODAC-Verordnung erlassen. Die Strafverfolgungsbehörden erhalten danach Zugriff auf Daten von Asylbewerbern, die in der EURO- DAC-Datenbank gespeichert sind. Die Daten sollen automatisch nach zehn Jahren gelöscht werden. Eine vorzeitige Löschung soll nur erfolgen, wenn der Asylbewerber in dieser Zeit die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates erworben hat. Wird einem Asylbewerber internationaler Schutz gewährt, sollen seine Daten markiert werden, eine weitere Verwendung ist jedoch möglich. Die BRAK hatte in ihrer Stellungnahme erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken geäußert, da es nicht ersichtlich ist, weshalb Daten von Asylsuchenden umfassend in allen Mitgliedstaaten für die Verbrechensbekämpfung zur Verfügung stehen sollen, von anderen gesellschaftlichen Gruppen jedoch nicht. Quelle: BRAK, weitergehende Informationen unter (Nachrichten aus Brüssel) S.1663 Editorial Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ihre Meinung zu den Kammermitteilungen ist uns wichtig. Deshalb haben wir der vorletzten Ausgabe einen Fragebogen beigefügt. 242 Antworten haben uns erreicht vielen Dank dafür! Vielen Dank auch für Ihre zahlreichen Anregungen und Wünsche. Jetzt ist es an uns, sie so weit möglich umzusetzen. Wir arbeiten daran! Und selbstverständlich freuen wir uns auch weiter über Ihre Vorschläge. Zu den meistgelesenen Rubriken gehören neben dem Titelthema und GÄM (Gerichte, Ämter, Ministerien) auch die Fortbildungsveranstaltungen der Rechtsanwaltskammer Nürnberg. Hier gibt es bald Neuerungen: Ab vss. Mitte Oktober 2013 bieten wir Ihnen unsere Online-Seminaranmeldung an. Sie können sich dann nicht nur aktuell, schnell und übersichtlich über das Seminarangebot informieren, sondern sich oder Ihre Mitarbeiter mit ein paar Mausklicks auch gleich anmelden. Papierlos. Wer gerne Papier in Händen hält, findet selbstverständlich weiterhin unsere dann etwas verschlankten Seminarausschreibungen und das Anmeldeformular in den Kammermitteilungen. Übrigens: Für konkrete Vorschläge zu Themen und Referenten sind wir immer offen! Ein Kammermitglied wollte wissen, was aus der Evaluation des BayStMJV bzgl. des Service bei der Justiz herausgekommen ist und hat angeregt, dieses Thema an den Präsidenten des Landgerichts Nürnberg-Fürth heranzutragen. Den ersten Teil der Frage können wir gleich hier beantworten: Die Evaluation des Rechts- und Justizstandorts Bayern ist abgeschlossen. Die Ergebnisse hat das Bayerische Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hier veröffentlicht: ergebnisse.pdf. Wegen der Kritik an einzelnen Geschäftsstellen: Mit Vertretern der RAK Nürnberg und der Justiz finden regelmäßig Gesprächsrunden statt. Darüber haben wir in unseren Kammermitteilungen berichtet. Gerne sprechen wir dort Ihre Probleme an. Bitte schildern Sie uns dafür Ihre Anliegen möglichst mit Angabe eines Aktenzeichens, damit eine Zuordnung möglich ist. Über das Ergebnis werden wir berichten. Ihre Anregungen zum Inhalt mehr rechtliche Beiträge, neue Gesetzgebungsvorhaben, mehr Urteile, etc. werden wir in künftigen Ausgaben gerne berücksichtigen, auch wenn sich vielleicht nicht alles realisieren lässt. Aber immerhin: Dem geäußerten Wunsch nach einem Sportteil konnten wir zumindest in diesem Heft gerecht werden. Ihre Katja Popp Inhaltsverzeichnis Europaecke Das Thema Das neue SEPA-Verfahren Gerichte, Ämter, Ministerien Klagefrist in sog. Weiterleitungsfällen Unterschrift des Anwalts Aufklärung über Rechtsanwaltsvergütung Angabe der Berufshaftpflichtversicherung Vorsteuerabzug aus Strafverteidigerleistungen.172 Berufungsrücknahme Unzulässige Werbung mit Zulassung Wiedereinsetzung wegen Arbeitsüberlastung Aus der Arbeit des Vorstands Vertrauensanwalt Elektronischer Rechtsverkehr Vocatium Mittelfranken Klausurenersteller gesucht! Notgeschäftsführer Soldan Moot Court Winterabschlussprüfung 2014/I Unser Bezirk Fortbildungsprüfung Rechtsfachwirt Stiftung Opferhilfe Bayern Sommerfest Personalien Kanzleiforum Anwaltsinstitut Fortbildungsveranstaltungen Anmeldeformular S.1674 Das Thema Das neue SEPA-Verfahren Gehört oder gelesen haben den Begriff SEPA wohl schon alle. Unklar ist aber noch vielen, was sich dahinter verbirgt und welche Änderungen beim Zahlungsverkehr sich durch das neue Verfahren ergeben. SEPA betrifft jeden Kontoinhaber, egal ob Privatperson oder Unternehmen. Was bedeutet SEPA? SEPA steht für den einheitlichen Euro- Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area), in dem alle Zahlungen in Euro inländischen Überweisungen gleichgestellt werden. Damit soll der Flickenteppich bei den unterschiedlichen technischen Standards und Datenformaten beseitigt und damit der europaweite internationale Zahlungsverkehr erleichtert werden. Die SEPA-Verordnung (Verordnung Nr. 260/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009) ist am in Kraft getreten. Sie legt die technischen Anforderungen und Datenelemente für auf Euro lautende Überweisungen und Lastschriften innerhalb der Europäischen Union fest, bei denen ein Zahlungsdienstleister auf dem Gebiet der EU ansässig ist. Ergänzend wurde in Deutschland das SEPA-Begleitgesetz erlassen, das im April 2013 in Kraft getreten ist. Das SEPA-Verfahren steht seit November 2012 zur Verfügung. Zum laufen die nationalen Zahlungsverfahren für Überweisungen und Lastschriftverfahren aus. Ab dann haben sie nach den neuen europäischen Regeln zu erfolgen. Zahlungsdienstleister aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die den Euro nicht als Landeswährung verwenden, müssen allerdings erst ab für die SEPA-Überweisung und die SEPA-Lastschrift erreichbar sein. Eine Erleichterung besteht für Verbraucherinnen und Verbraucher: Sie können bis weiterhin ihre Kontonummer und Bankleitzahl verwenden. Schecks sind von der SEPA-Verordnung übrigens nicht erfasst. Hier ändert sich nichts. IBAN/BIC Durch SEPA ist künftig europaweit eine Kontoverbindung ausreichend. Kontonummer und Bankleitzahl werden von IBAN (International Bank Account Number, internationale Bankkontonummer) und BIC (Bank Identifier Code, internationale Bankleitzahl) abgelöst. Die IBAN ist europaweit einheitlich geregelt. Sie besteht aus dem Länderkennzeichen (in Deutschland DE), einer zweistelligen persönlichen Prüfziffer, der herkömmlichen Bankleitzahl sowie der Kontonummer. DE: Deutschland Prüfziffer: 2 Stellen Bankleitzahl: 8 Stellen Die bislang verwendete BIC ist die derzeit von Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) festgelegte international gültige Bankleitzahl. Die Pflicht zur Angabe der BIC entfällt bei SEPA-Inlandszahlungen zum , bei grenzüberschreitenden Zahlungen zum Mit Einführung des SEPA-Verfahrens gibt es künftig keine Unterscheidung mehr zwischen Inlands- und Auslandszahlungsverkehr. Die eigene IBAN und BIC der kontoführenden Bank oder Sparkasse können der Bankkundenkarte, den Kontoauszügen (bereits seit 2003) oder dem Internet-Banking entnommen werden. IBAN und BIC des Geschäftspartners sind in der Regel auf der Rechnung oder den Geschäftspapier zu finden. Was ändert sich? Unternehmen, aber auch Verbraucher, müssen ab dem für alle Überweisungen und Lastschriften in Euro im SEPA-Raum die SEPA-Überweisung bzw. die SEPA Lastschrift verwenden. Daraus ergeben sich einige Änderungen. Abläufe und Angaben ändern sich. Unternehmen müssen bis zum die nach der SEPA-Verordnung erforderlichen technischen Umstellungen vornehmen (z.b. Verwendung des ISO 2022 XML Formats). Zudem müssen sie sich, ebenso wie Verbraucher auf geänderte Abläufe einstellen. IBAN D E Kontonummer: 10 Stellen S.1685 Das Thema Lastschriftverfahren Beim SEPA-Verfahren wird zwischen Basislastschriften und Firmenlastschriften unterschieden. Die SEPA-Basislastschrift steht sowohl Verbrauchern als auch Unternehmen offen und enthält viele Elemente des bisherigen Einzugsermächtigungsverfahrens. Das SEPA-Firmenlastschriftverfahren ist nur für den Zahlungsverkehr mit Unternehmen (business to business) vorgesehen und ist dem heutigen Abbuchungsauftragsverfahren ähnlich. Es stellt ein zusätzliches Verfahren für Unternehmen zur leichteren Geschäftsabwicklung dar. Beim SEPA-Lastschriftverfahren wird dem Zahlungsempfänger durch den Schuldner die Zustimmung erteilt, von seinem Konto einen bestimmten Betrag einzuziehen. Dem Zahlungsdienstleister des Zahlers, also der Bank, wird durch den Schuldner direkt oder indirekt die Genehmigung erteilt, das Konto des Zahlungspflichtigen zu belasten. Die Formvorschriften für die Einzugsermächtigung ergeben sich aus der jeweiligen Inkassovereinbarung zwischen dem Zahlungsempfänger und seinem Zahlungsdienstleister. Grundsätzlich müssen die Einzugsermächtigungen schriftlich im Original vorliegen. Entsprechen sie nicht den Formerfordernissen, handelt es sich um eine unautorisierte Lastschrift und damit um eine unautorisierte Kontobelastung, die vom Zahler innerhalb von 13 Monaten nach der Belastung zurückgegeben werden kann. Auch etwaige Mandatsänderungen bedürfen der Schrift- bzw. Textform. Andernfalls wäre der Nachweis eines gültigen Mandats nur schwer zu erbringen. Gläubiger-ID Nr. Bei der SEPA-Lastschrift ist neben IBAN und BIC des Zahlungspflichtigen auch die Gläubiger-ID Nr. anzugeben, über die der Zahlungsempfänger eindeutig zu identifizieren ist. Sie ist die kontounabhängige Kennzeichnung des Lastschriftgläubigers. Die Gläubiger-ID Nr. ist bei der Deutschen Bundesbank zu beantragen. Sie ist in Deutschland 18 Stellen lang. Im Lastschriftmandat muss die Gläubiger-ID der Person oder des Unternehmens genannt werden, 1. zu deren/dessen Gunsten das Mandat ausgestellt wird und 2. die/das im Datensatz als Lastschriftgläubiger erscheint 3. auf deren/dessen Namen das Konto läuft, über das der Lastschrifteinzug abgewickelt wird. Mandatsnummer Des weiteren muss beim Lastschriftverfahren die Mandatsreferenznummer aufgeführt werden, die das erteilte Mandat individuell kennzeichnet und, zusammen mit der Gläubiger-ID im Datensatz, den Vorgang über die gesamte Zahlungskette hinweg zuordenbar macht. Die Mandatsreferenznummer wird vom Zahlungsempfänger vergeben. Sie darf bis zu 35 alphanummerische Stellen lang sein. Sie sollte immer nur einmal vergeben werden, weil die Geschäftsbereichkennung der Gläubiger-ID nicht als Unterscheidungsmerkmal herangezogen werden kann. Pre-Notifikation Schließlich ist für die SEPA-Basislastschrift die Vorabinformation (Pre-Notifikation) erforderlich, d.h. dem Zahler muss der konkrete Zeitpunkt der Belastung seines Kontos mitgeteilt werden. Die Ankündigung kann bereits in der Rechnung, in der Police oder in einem Vertrag angekündigt werden. Die Pre- Notifikation kann auch mehrere Lastschrifteinzüge enthalten, sofern die Fälligkeitsdaten und Beträge bereits feststehen. Periodische Zeitangaben (z. B. jeweils zum ersten Arbeitstag eines Monats) sind möglich. Frist Die Vorabankündigung muss an den Zahler rechtzeitig, d.h. mindestens 14 Kalendertage vor Fälligkeit (sofern keine andere Frist vereinbart wurde) versandt werden, damit dieser sich rechtzeitig auf die Lastschrift einstellen und ggf. für Deckung auf seinem Konto sorgen kann. Fehlt die rechtzeitige Vorabankündigung, hat dies nicht zur Folge, dass die Lastschrift unautorisiert wäre. Trotzdem muss die Vorabankündigung als Verpflichtung aus dem Inkassovertrag eingehalten werden. SEPA-Lastschriften müssen eine bestimmte Zeit vor Fälligkeit bei dem Zahlungsdienstleister des Zahlers (Zahlstelle) vorliegen. Bei SEPA-Basislastschriften sind dies gemäß dem Regelwerk des EPC (European Payments Council) bei Erst- und Einmallastschriften fünf, bei Folgelastschriften zwei Interbankengeschäftstage. Eine SEPA-Basislastschrift kann innerhalb von acht Wochen nach Belastung an den Einreicher zurückgegeben werden, d.h. eine entsprechende Kontobelastung wird rückgängig gemacht. Ein Lastschrifteinzug ohne Mandat, d.h. eine unautorisierte Lastschrift, kann vom Zahler innerhalb von 13 Monaten nach der Kontobelastung zurückgegeben werden. Bei der SEPA- Firmenlastschrift besteht keine Möglichkeit der Rückgabe der Lastschrift. Der Zahlungsdienstleister des Zahlers (Zahlstelle) ist verpflichtet, die Mandatsdaten bereits vor der Belastung auf Übereinstimmung mit der vorliegenden Zahlung zu prüfen. Bestehende Einzugsermächtigungen Das SEPA-Mandat ersetzt die bisherige Einzugsermächtigung. Liegt bereits eine (Original-) Einzugsermächtigung vor, muss das SEPA-Mandat nicht neu eingeholt werden. Allerdings muss bei S.1696 Das Thema einer bestehenden Einzugsermächtigung der Zahlende vom Einreicher der Lastschrift über die Umstellung auf das SEPA-Verfahren informiert werden, wobei ihm auch die neue Gläubiger-Identifikationsnummer sowie die jeweilige Mandatsreferenz mitgeteilt werden muss. Anders verhält es sich bei den Abbuchungsaufträgen. Hier ist die Neuerteilung eines SEPA-Mandats nötig. Zahler und Zahlungsempfänger müssen sich darauf einigen, ob über das SEPA-Basis- oder das SEPA-Firmen-Lastschriftverfahren eingezogen werden soll. Aufbewahrung Die Inkassovereinbarung verpflichtet den Gläubiger dazu, das erteilte Lastschriftmandat sowie sämtliche Änderungen in der gesetzlich vorgegebenen Form mindestens 14 Monate nach der Einreichung aufzubewahren (in den Fällen des 257 HGB bzw. 147 AO nicht zwingend im Original). Verbraucherschutz Die SEPA-Verordnung gibt dem Verbraucher einige Möglichkeiten, im Interesse des Verbraucherschutzes Zahlungsaufträge einzuschränken: Lastschrifteinzüge können auf einen bestimmten Betrag oder eine bestimmte Periodizität oder beides begrenzt werden Ein Zahlungskonto kann gänzlich für Lastschriften blockiert werden whitelists und blacklists von Zahlungsempfängern können erstellt werden Überweisungen SEPA-Überweisungen werden bereits seit Januar 2008 angeboten. Entsprechende Vordrucke bzw. Eingabemasken beim Online-Banking stellen die Zahlungsdienstleister (Banken) zur Verfügung. Die bisherigen Überweisungsvordrucke können bis Februar 2014 weiter genutzt werden. qpp Bis zum müssen sich Unternehmen auf die SEPA-Umstellung vorbereiten. Zur Erleichterung der Umstellung geben wir Ihnen unsere Kontodaten bereits jetzt bekannt: IBAN: DE BIC: HYVEDEMM460 Sie werden von uns demnächst Post erhalten, mit der wir Sie bitten, die bei uns hinterlegten Kontodaten zu überprüfen und uns gegebenenfalls Änderungen bekannt zu geben. Zudem werden wir Sie bitten, uns unabhängig von einer bereits erteilten Einzugsermächtigung eine neue Lastschriftermächtigung zu erteilen, damit wir den strengeren Anforderungen gerecht werden. Bitte unterstützen Sie uns, damit der Einzug der Mitgliedsbeiträge 2014 reibungslos verlaufen kann. Quelle: Deutsche Bundesbank SEPA-Migrationsplan Deutschland, Herausgeber: Deutscher SEPA-Rat, Stand April 2013 Günstigere Berechnung der Klagefrist bei verzögerten Brieflaufzeiten in sog. Weiterleitungsfällen bei Einschaltung privater Zustelldienste Seit Aufhebung des Briefmonopols können sich die Finanzämter zur Bekanntgabe ihrer Steuerbescheide auch anderer Briefzustelldienste als der Deutschen Post AG bedienen. Diese sind jedoch häufig nur regional tätig und übergeben Sendungen an Empfänger außerhalb ihres eigentlichen Zustellbezirks zur Weiterbeförderung an die Deutsche Post AG (sog. Weiterleitung). Der 2. Senat hat mit Zwischenurteil vom 27. Februar 2013 (Az.: 2 K 3274/11) entschieden, dass in solchen Weiterleitungsfällen Zweifel an der gesetzlichen Vermutung angebracht sind, wonach der Steuerbescheid dem Empfänger als am dritten Tag nach seiner Aufgabe zur Post bekanntgegeben gilt (sog. Drei-Tages-Fiktion, 122 Abs. 2 Nr. 1 AO). Die einmonatige Klagefrist beginnt dann erst mit dem vom Empfänger behaupteten späteren Zugangszeitpunkt zu laufen, sofern es der Finanzbehörde nicht gelingt, ihrerseits den Zugang des Bescheids innerhalb des Drei-Tages-Zeitraums nachzuweisen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Aus der Pressemitteilung des FG Bade-Württemberg vom Volltext unter q S.1707 Gerichte, Ämter, Ministerien Bestehen Sie auf geniale Kanzlei-Software, die Ihr Kanzlei-Management optimiert und Ihnen hilft zu sparen. Erleben Sie ein RA-MICRO Programm, das Sie und Ihr Kanzlei-Team begeistert. Dies bietet Ihnen RA-MICRO zu unschlagbaren Konditionen. Fordern Sie uns zur Präsentation - ganz kostenfrei. Einfach anrufen! K2L NÜRNBERG GmbH KANZLEIORGANISATION Sulzbacher Straße Nürnberg Infoline: ra-micro Vertragspartner ra-micro Zertifiziertes Schulungszentrum BFH, Urt. v V R 29/10 Vorsteuerabzug aus Strafverteidigerleistungen 1. Der für den Vorsteuerabzug erforderliche direkte und unmittelbare Zusammenhang zwischen der Eingangsleistung und der Tätigkeit des Steuerpflichtigen bestimmt sich nach dem objektiven Inhalt der von ihm bezogenen Leistung. 2. Anwaltsdienstleistungen, deren Zweck darin besteht, strafrechtliche Sanktionen gegen natürliche Personen zu vermeiden, die Geschäftsführer eines steuerpflichtigen Unternehmens sind, eröffnen keinen Anspruch auf Vorsteuerabzug. q BGH, Beschl. v XII ZB 396/12 Wiedereinsetzung wegen Arbeitsüberlastung Eine erhebliche Arbeitsüberlastung des Rechtsanwalts kann eine Wiedereinsetzung nur dann ausnahmsweise rechtfertigen, wenn sie plötzlich und unvorhersehbar eingetreten ist und durch sie die Fähigkeit zu konzentrierter Arbeit erheblich eingeschränkt wird (im Anschluss an den Beschluss BGH v XII ZB 298/11). q Volltext unter Volltest unter S.1718 Gerichte, Ämter, Ministerien LG Dortmund, Urt. v O 102/13 Berufshaftpflichtversicherung muss nicht zwingend auf die Kanzleihomepage Es stellt keinen Verstoß gegen 2 Abs. 1 Nr. 11 DL-InfoV dar, wenn ein Rechtsanwalt seiner Berufshaftpflichtversicherung nicht im Impressum des Internetauftritts seiner Kanzlei angibt. Aus den Gründen: Nach 2 Abs. 1 Nr. 11 DL-InfoV muss ein Dienstleistungserbringer zwar grundsätzlich vor Abschluss eines schriftlichen Vertrages oder, sofern kein schriftlicher Vertrag geschlossen wird, vor Erbringung der Dienstleistung unter anderem Angaben zu einer Berufshaftpflichtversicherung insbesondere den Namen und die Anschrift des Versicherers sowie den räumlichen Geltungsbereich der Versicherung machen, sofern eine solche besteht. 2 Abs. 2 DL-InfoV räumt dem Dienstleistungserbringer indes vier alternative und gleichwertige Möglichkeiten der Erfüllung ein. Volltext unter Anmerkung der Redaktion zu 2 Abs. 1 Nr. 11 DL-InfoV: Der Dienstleistungserbringer kann seiner Informationspflicht gerecht werden, indem er dem Mandanten die Informationen von sich aus mitteilt (z.b. postalisch, per Mail oder mit den Vertragsunterlagen) die Informationen am Ort des Vertragsschlusses so vorhält, dass sie dem Mandanten leicht zugänglich sind (Aushang oder Auslage in der Kanzlei) die Informationen dem Mandanten über eine angegebene Adresse elektronisch leicht zugänglich macht die Information in alle dem Mandanten zur Verfügung gestellten Informationsunterlagen über die angebotene Dienstleistung aufnimmt. q OLG Bremen, Beschl. v U 5/13 Unzulässige Werbung mit Zulassung bei einem Gericht Aus den Gründen: Die Verwendung des Zusatzes Zulassung OLG, LG, AG Bremen ist irreführend, weil damit der unzutreffende Eindruck erweckt wird, der Rechtsanwalt verfüge jedenfalls in Bremen gegenüber anderen Rechtsanwälten aufgrund der Zulassung an den ausdrücklich aufgeführten Gerichte über eine besondere Stellung oder Qualifikation. Es handelt sich um eine Werbung mit einer Selbstverständlichkeit von hinreichender wettbewerbsrechtlicher Relevanz, insbesondere weil sie geeignet ist, bei einem Rechtsschutz vor bremischen Gerichten suchenden potentiellen Mandanten den Eindruck zu erwecken, der Rechtsanwalt sei aufgrund seiner Zulassung vor diesen Gerichten gegenüber auswärtigen Rechtsanwälten zu seiner Vertretung besser geeignet (so auch OLG Köln, Urt. v , 6 U 4/12). q BGH, Urt. v IX ZR 94/10 Gerichtliche Empfehlung der Berufungsrücknahme a) Der Berufungsanwalt darf dem Anraten, das Rechtsmittel zurückzunehmen, nicht folgen, ohne dass sein Mandant über die Möglichkeiten der Prozessordnung, gegen die vorläufige Auffassung des Gerichts sprechende tatsächliche und rechtliche Gesichtspunkte in der Instanz oder durch ein Rechtsmittel zur Geltung zu bringen, so aufgeklärt worden ist, dass er die wägbaren Prozessaussichten beurteilen kann. b) Der Rechtsanwalt muss seinen Mandanten angesichts einer empfohlenen Berufungsrücknahme über die wägbaren Prozessaussichten auch dann uneingeschränkt aufklären, wenn die Empfehlung auf dem mitgeteilten Beratungsergebnis eines Kollegialgerichts beruht. q Volltest unter S.1729 Gerichte, Ämter, Ministerien BGH, Beschl. v XII ZB 559/12 Fristenkontrolle Die Übergabe des vom Prozessbevollmächtigten unterschriebenen Schriftsatzes an die Kanzleiangestellte am Tag des Fristablaufs mit der Bitte, den Schriftsatz noch am selben Tag auszufertigen und einem auf der Akte angehefteten Zettel Frist! Heute noch an OLG Jena faxen, macht ausreichende Vorkehrungen zur Ausgangs- und Fristenkontrolle am Tagesende nicht entbehrlich. Aus den Gründen: Ein Anwalt müsse eine zuverlässige Fristenkontrolle organisieren und insbesondere einen Fristenkalender führen. Die Fristenkontrolle müsse gewährleisten, dass fristgebundene Maßnahmen rechtzeitig ergriffen würden. Die Erledigung fristgebundener Sachen sei am Abend eines jeden Arbeitstages anhand des Fristenkalenders zu überprüfen. Ausreichende allgemeine Organisationsanweisungen würden nicht dadurch entbehrlich, dass der Anwalt die Akte mit samt dem unterschriebenen Schriftsatz einer Angestellten übergeben und ausdrücklich darauf hingewiesen hätte, dass der Schriftsatz noch am selben Tag an das OLG gefaxt werden müsse. Dieser Hinweis wiederhole lediglich die im Kalender eingetragene Frist und mache Vorkehrungen zur Ausgangs- und Fristenkontrolle am Ende des Arbeitstags nicht entbehrlich. q Volltext unter LG Duisburg, Urt. v S 51/12 Aufklärung über Rechtsanwaltsvergütung 1. Ein Rechtsanwalt ist nach Treu und Glauben verpflichtet, den Mandanten ungefragt über die voraussichtliche Höhe seiner Vergütung aufzuklären, wenn diese das vom Mandanten verfolgte Ziel (hier: Erlass bzw. Ermäßigung einer Schadensersatzforderung aufgrund einer urheberrechtlichen Abmahnung) wirtschaftlich sinnlos erscheinen lässt, weil die Kosten der anwaltlichen Vertretung (hier: 2562,90 Euro) in einem krassen Missverhältnis zu dem erreichbaren wirtschaftlichen Vorteil (hier bestenfalls 750 Euro) stehen (im Anschluss an BGH, NJW 2007, 2332). 2. Die Mitteilung eines Kostenrahmens (hier: von 226 Euro bis 2600 Euro) stellt keine ausreichende Aufklärung dar, wenn bei Beauftragung des Rechtsanwalts die Höhe der Vergütung aufgrund einer Vergütungsvereinbarung bereits feststeht. q BGH, Beschl. v VII ZB 43/12 Unterschrift des Anwalts a) Der Schriftzug eines Rechtsanwalts am Ende einer Berufungsschrift erfüllt die Anforderungen an die nach 130 Nr. 6 ZPO zu leistende Unterschrift nur, wenn er erkennen lässt, dass der Unterzeichner seinen vollen Namen und nicht nur eine Abkürzung hat niederschreiben wollen (st. Rspr.; beispielsweise BGH, Beschluss vom 28. September II ZB 19/98, NJW 1999, 60). b) Ist der diesen Anforderungen nicht entsprechende Schriftzug so oder geringfügig abweichend von den Gerichten längere Zeit ohne Beanstandung als formgültige Unterschrift hingenommen worden, kann der Rechtsanwalt darauf vertrauen, dass er den Anforderungen des 130 Nr. 6 ZPO entspricht. Wird der Schriftzug vom Berufungsgericht in einem solchen Fall nicht als Unterschrift anerkannt, ist dem Berufungskläger in der Regel wegen Versäumung der Berufungsfrist auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren. q Abgedruckt in NJW, 2013, S Volltext unter S.17310 Aus der Arbeit des Vorstands Vertrauensanwalt für in Not geratene Mitglieder Oft verschlimmert sich die Situation wirtschaftlich in Not geratener Kolleginnen und Kollegen, weil sie keinen Ansprechpartner für ihre Probleme haben. Die Mitglieder der Geschäftsführung oder des Vorstands der kammer werden nicht um Rat gefragt, weil die berufsrechtlichen Konsequenzen befürchtet werden. Dabei kann bei frühzeitiger Beratung und Inanspruchnahme ein ansonsten wahrscheinlich drohender Vermögensverfall vielleicht noch abgewendet werden. Vertrauensanwalt Jörg von Rochow Diese Problematik wurde in der letzten Jahreshauptversammlung der Rechtsanwaltskammer mit den Mitgliedern erörtert. Die Versammlung hat beschlossen, einen Vertrauensanwalt zu berufen, der Kolleginnen und Kollegen in wirtschaftlicher Bedrängnis in ihrer Notlage beraten und dabei insbesondere auch berufsrechtlich zweckmäßiges und einwandfreies Verhalten aufzeigen soll. Mitglieder der RAK Nürnberg können sich durch den vom Kammervorstand bestellten Vertrauensanwalt beraten lassen. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass sämtliche gegenüber dem Vertrauensanwalt gemachten Angaben, auch der Name, von diesem streng vertraulich behandelt werden und der anwaltlichen Schweigepflicht des Vertrauensanwalts auch gegenüber dem Kammervorstand unterliegen. Die Beratung erfolgt für die Betroffenen kostenlos. Ein Rechtsanspruch auf die Durchführung der Beratung besteht nicht. Allen in Not geratenen Kolleginnen und Kollegen steht es ab sofort frei, vertraulich Kontakt zu Rechtsanwalt von Rochow aufzunehmen. In seiner letzten Sitzung hat der Vorstand der RAK Nürnberg nun Rechtsanwalt Jörg von Rochow als Vertrauensanwalt bestellt. Kontakt: v. Rochow & Partner GbR Prinzregentenufer Nürnberg Telefon: 0911/ Telefax: 0911/ q Elektronischer Rechtsverkehr Das Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten hat am den Bundesrat passiert. Die Neuregelung überträgt der Bundesrechtsanwaltskammer die Aufgabe, für jede Rechtsanwältin/ jeden Rechtsanwalt ein so genanntes besonderes elektronisches Anwaltspostfach zum einzurichten. Über dieses Anwaltspostfach wird künftig die gesamte schriftliche Kommunikation zwischen den Gerichten und der Anwaltschaft abgewickelt werden. Besonders erfreulich ist, dass die Vorschrift des 174 ZPO-neu im Hinblick auf den Nachweis des elektronischen Zugangs zugunsten der Rechtsanwälte geändert wurde. Der Regierungsentwurf sah vor, dass das Empfangsbekenntnis abgeschafft und durch eine durch das künftige elektronische Postfach der Anwälte automatisch generierte Eingangsbestätigung ersetzt werden sollte. Die Zustellung sollte nach drei Tagen ab Eingang der Schriftstücke im elektronischen Postfach des Anwalts unabhängig von dessen Kenntniserlangung als bewirkt gelten. Die BRAK und die regionalen Kammern hatten sich nachdrücklich dafür eingesetzt, dass die fristenauslösende Zustellung nach wie vor an das Rechtsinstitut des Empfangsbekenntnisses geknüpft bleibt. q S.17411 Aus der Arbeit des Vorstands Teilnahme an der Vocatium Mittelfranken Erstmals hat sich die Rechtsanwaltskammer Nürnberg an der Vocatium Mittelfranken, einer Fachmesse für Ausbildung und Studium, beteiligt. SIe fand am 04. und in der Meistersingerhalle in Nürnberg statt. Die Messe bot 4600 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich bei Unternehmen, Berufsfachschulen, Hochschulen und Institutionen zu Berufsbildern, Ausbildungsplätzen und Studiengängen beraten zu lassen. Die Messe wurde vor allem von Vorabgangs-Schülern besucht. Im Vorfeld der Vocatium besuchte das Messeteam alle teilnehmenden Schulen und bereitete die Schüler und Schülerinnen auf einen erfolgreichen Messebesuch vor. Nachdem die Schüler/innen zu ihren beruflichen Wünschen befragt wurden, wurde ihnen die Möglichkeit gegeben, sich vorab für verbindliche Gespräche mit den Ausstellern anzumelden. Die Rechtsanwaltskammer Nürnberg war mit einem neuen Messestand und neuen Flyern auf der Vocatium vertreten. Als Berufsberaterinnen standen Frau Sabrina Hirschmann und Frau RAin Andrea Fendt von der Rechtsanwaltskammer den Schülern/innen für Gespräche zur Verfügung. Insgesamt haben 46 Schüler die Möglichkeit eines verbindlichen Einzeltermins wahrgenommen. Es kamen aber auch etliche Spontanbesucher an dem Messestand vorbei und informierten sich über den Ausbildungsberuf zur/ zum Rechtsanwaltsfachangestellten. Während einige Schüler sich noch nicht so recht vorstellen konnten, was zum Tätigkeitsfeld einer Rechtsanwaltsfachangestellten gehört, konnten andere Schüler schon von ersten Praktikumserfahrungen in Anwaltskanzleien berichten. Besonders interessierte Schüler/innen brachten zu den Einzelgesprächen eine Bewerbungsmappe mit. Auch unsere Praktikumsliste konnten wir wieder vielen Schülern an die Hand geben. Wir haben den Kampf gegen den Fachkräftemangel aufgenommen und hoffen, dass Sie uns in unserem Bestreben, diesen tollen Ausbildungsberuf den jungen Menschen von heute näher zu bringen, unterstützen. Bilden Sie weiterhin aus, sichern Sie sich geeignete Fachkräfte! qaf Fortbildungspflicht für Fachanwälte Nicht vergessen: Wer eine Fachanwaltsbezeichnung führt, muss mindesten zehn Stunden Fortbildung gemäß 15 FAO bis unaufgefordert nachweisen! Wer also noch keine Fortbildungsbescheinigungen bei der Rechtsanwaltskammer Nürnberg vorgelegt hat, sollte dies bis Jahresende erledigen. Bitte beachten Sie, dass es uns bei der hohen Zahl der Fachanwälte in unserem Bezirk aus Verwaltungs- und Kostengründen leider nicht möglich ist, vorgelegte Originalbescheinigungen zurückzusenden. Die uns vorgelegten Dokumente werden nach zwei Jahren vernichtet. Wir verlangen deshalb keine Originalbescheinigungen. Von Ihnen beglaubigte Kopien oder die Übersendung per Telefax reichen in der Regel aus. q S.17512 Aus der Arbeit des Vorstands Initiative der Rechtsanwaltskammern Bamberg, München und Nürnberg Klausurenersteller für die Zweite Juristische Staatsprüfung gesucht! In der Zweiten Juristischen Staatsprüfung werden nach der Juristischen Ausbildungs- und Prüfungsordnung (JAPO) auch Anwaltsklausuren geschrieben. Zur Erstellung von Anwaltsklausuren ist vor allem die Anwaltschaft selbst berufen. Das Landesjustizprüfungsamt ist deshalb stets auf der Suche nach geeigneten Kolleginnen und Kollegen, die an der Erstellung von Anwaltsklausuren mitwirken wollen. Bei Annahme einer Klausur wird vom Landesjustizprüfungsamt eine Vergütung in Höhe von 568,05 gewährt (gemäß Bekanntmachung des Bay. Staatsministeriums der Justiz vom , Az PA 7911/07, zuletzt geändert durch Bekanntmachung vom , JMBl. S 38). Darüber hinaus leisten die drei bayerischen Rechtsanwaltskammern einen Zuschuss, der bei der Rechtsanwaltskammer Nürnberg 500,- beträgt, sodass ein Klausurenersteller bei Annahme seiner Examensklausur eine Vergütung von insgesamt 1.068,05 erhält. Interessenten wenden sich bitte an Barbara Knecht, Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Justizpalast am Karlsplatz, Prielmayerstraße 7, München, Tel. 089/ , stmjv.bayern.de oder an RAin Andrea Fendt, Rechtsanwaltskammer Nürnberg, Fürther Str.115, Nürnberg, Tel. 0911/ , Die bayerischen Rechtsanwaltskammern freuen sich auf intensive Mitwirkung aus dem Kollegen- und Mitgliederkreis. qaf Notgeschäftsführer Die Industrie- und Handelskammern für Niederbayern ist an die Rechtsanwaltskammer Nürnberg herangetreten und hat um eine aktuelle Liste von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten gebeten, die bereit sind, die Notgeschäftsführung für organlose Kapitalgesellschaften zu übernehmen. Gesucht werden Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die im Einzelfall bereit sind, bei handlungsunfähigen Kapitalgesellschaften dringende Rechtsgeschäfte zu erledigen bzw. bei insolvenz- und liquidationsrechtlichen Fragen Hilfe zu leisten. Alles was Recht ist... Ihre juristische Fachliteratur bei Zeiser+Büttner Hallplatz Nürnberg Telefon 0911/ Telefax 0911/ Wir bitten die Kolleginnen und Kollegen, die Interesse an der Aufnahme in diese Liste haben, sich bei der Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Nürnberg zu melden. Fürther Straße Nürnberg Telefon 0911/ Telefax 0911/ q S.17613 Aus der Arbeit des Vorstands Soldan Moot Court Die Hans Soldan Stiftung hat zusammen mit BRAK, DAV und dem Deutschen Juristen-Fakultätentag den Soldan Moot Court ins Leben gerufen. Bei diesem bundesweiten Wettbewerb für Studierende deutscher Jurafakultäten wird anhand eines fiktiven Falles ein deutsches Gerichtsverfahren simuliert. Auf diese Weise sollen die Studierenden mit der forensischen Tätigkeit von Rechtsanwälten anhand eines praktischen Beispiels vertraut gemacht werden. Die Studierenden werden als Interessenvertreter einen Fall rechtlich analysieren, Beweismittel würdigen, Rechtsmeinungen formulieren und schließlich ersuchen, das Gericht von ihrer Position zu überzeugen. Die organisatorische Durchführung des Wettbewerbs liegt in den Händen von Prof. Dr. Wolf, Geschäftsführender Vorstand des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht der juristischen Fakultät Hannover. Ausgezeichnet werden der beste Klägerschriftsatz ( Der Bundesrechtsanwaltskammer-Preis ) der beste Beklagtenschriftsatz ( Der Deutsche Anwaltverein-Preis ) die beste mündliche Leistung ( Der Deutsche Juristen-Fakultäten-Preis ) der Sieger im Finale ( Der Hans Soldan-Preis ). Für die Durchführung des diesjährigen Moot Court werden noch anwaltliche Korrektoren für die Schriftsatzphase gesucht, die die von den Teilnehmern angefertigten Klageschriften und Klageerwiderungen bewerten. Außerdem besteht für interessierte Rechtsanwälte die Möglichkeit als Richter die mündliche Verhandlung zu leiten oder als Juror tätig zu werden. Neben den Verhandlungen ist ein vielfältiges Rahmenprogramm geplant. Es wird rund um den Wettbewerb Konferenzen, roundtable-gespräche und Empfänge in den ansässigen Kanzleien etc. geben. q Weitere Informationen unter Winterabschlussprüfung 2014/I der Rechtsanwaltsfachangestellten Die Abschlussprüfung 2014/I der Rechtsanwaltsfachangestellten findet statt am: Dienstag, den 14. Januar 2014 und Mittwoch, den 15. Januar 2014 Die Anmeldung zur Abschlussprüfung muss fristgemäß ( 11 Abs. 1 PO) in der Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer Nürnberg, Fürther Str. 115, Nürnberg, eingehen. Die Ausbilder sind für die rechtzeitige Anmeldung zur Prüfung verantwortlich. Die Anmeldefrist endet am 06. Dezember Verspätet eingegangene Anmeldungen können grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt werden. Bitte verwenden Sie für die Anmeldung ausschließlich das Formblatt, das die Auszubildenden über ihre Berufsschulen erhalten (haben). Die Unterlagen stehen Ihnen auch als Download auf unserer Internetseite unter unter der Rubrik Service/Ausbildung zur Verfügung. Mit der Anmeldung wird die Prüfungsgebühr i. H. v. 125,00 zur Zahlung fällig. Bitte legen Sie der Anmeldung eine Kopie des Überweisungsbelegs bei. Bitte beachten Sie, dass die Auszubildenden, die die Berufsschule in Straubing besuchen, an der bei der Rechtsanwaltskammer München stattfindenden Abschlussprüfung teilnehmen. Die Prüfungstermine weichen ab. Die Betroffenen werden hierüber gesondert unterrichtet. q S.17714 Unser Bezirk Termine für die Durchführung der Fortbildungsprüfung Geprüfter Rechtsfachwirt/ Geprüfte Rechtsfachwirtin Nach 7 Abs. 3 der Prüfungsordnung (PO) für die Durchführung der Fortbildungsprüfung gemäß der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Rechtsfachwirt/Geprüfte Rechtsfachwirtin vom (BGBl I, 2250), gibt die Rechtsanwaltskammer Nürnberg die Prüfungstermine für den schriftlichen Prüfungsteil ( 14 Abs. 2 PO) wie folgt bekannt: Termine der schriftlichen Prüfung: Dienstag, (1. Prüfungstag) Mittwoch, (2. Prüfungstag) Donnerstag, (3. Prüfungstag) Termine der mündlichen Ergänzungsprüfung ( 14 Abs. 2 Satz 2 PO): Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Termine für die mündliche Prüfung ( 14 Abs. 3 PO): Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Bei der Fortbildungsprüfung sind folgende Arbeits- und Hilfsmittel zulässig: Textsammlung Schönfelder, Deutsche Gesetze nebst Ergänzungsband auf neuestem Stand Beck-Texte im dtv-verlag, ArbR, Arbeitsgesetze Beck-Texte im dtv-verlag, SteuerG, Steuergesetze 1, SteuerG, Steuergesetze 2 oder Beck-Texte im dtv, EST, Einkommensteuer, UST, Umsatzsteuerrecht, Lohnsteuerrecht oder Beck`sche Textausgabe, Steuergesetze I, Textsammlung, Steuerrichtlinie, Textsammlung oder NWB-Textausgabe, wichtige Steuergesetze mit Durchführungsverordnungen, wichtige Steuerrichtlinien Kalender 2013, 2014 nicht programmierbarer Taschenrechner (Solartaschenrechner sind ungeeignet) Für das Prüfungsfach Büroorganisation und -verwaltung, Teil Steuerrecht, gilt der Rechtsstand zum Eine unkommentierte Gebührentabelle wird bei der Prüfung durch die Rechtsanwaltskammer gestellt. Andere Gebührentabellen dürfen nicht verwendet werden. Nicht zugelassen sind: Bemerkungen, Schemata, Erläuterungen Register/Reiter, die Wortvermerke tragen, die nicht Gesetzesbezeichnungen sind, wie z.b. Verjährung oder Berufung auch Überschriften von einzelnen Vorschriften sind nicht erlaubt! Farbliche Markierungen, die ein Schemata erkennen lassen /z.b. rot für Zulässigkeit und blau für Begründetheit, gelb für Anspruchsgrundlagen) Gebührentabellen mit Erläuterungen (z.b. Berechnung der Mittelgebühr etc.) wie z.b. Schwarzwälder Gebührentabelle, Schmeckenbecher, Kostentafeln, Höver Gebührentabellen Textausgaben mit Erläuterungen (z.b. DAV Textausgabe RVG) Anmeldeschluss für die Fortbildungsprüfung ist: Dienstag, der (Ausschlussfrist). Später eingehende Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Die persönlichen und örtlichen Zulassungsvoraussetzungen ergeben sich aus 8 und 9 der Prüfungsordnung. Die Prüfungsordnung können Sie bei der Rechtsanwaltskammer telefonisch anfordern oder unter de abrufen. Für die Teilnahme an der Fortbildungsprüfung ist eine Prüfungsgebühr in Höhe von 250,00 zu entrichten. Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt je nach Zuständigkeit über die Rechtsanwaltskammer München bzw. Rechtsanwaltskammer Nürnberg. Zuständig für den Bezirk der Rechtsanwaltskammer München ist Frau Bunte, Tel. 089/ , Fax: 089/ Das Formblatt zur Anmeldung erhalten Sie unter: Zuständig für die Bezirke der Rechtsanwaltskammern Bamberg und Nürnberg ist Frau Hirschmann, Tel. 0911/ Das Formblatt zur Anmeldung erhalten Sie unter: q S.17815 Unser Bezirk Stiftung Opferhilfe Bayern Die Bayerische Staatsregierung hat im Herbst letzten Jahres die Stiftung Opferhilfe in Bayern errichtet. Das hierfür notwendige Gesetz ist am in Kraft getreten (Gesetz über die Errichtung der Stiftung Opferhilfe in Bayern vom , GVBl. S. 388). Ziel der Stiftung ist es, Opfer von Strafdaten und deren enge Angehörige schnell und unbürokratisch finanziell zu unterstützen, soweit vom Täter kein oder kein zeitgerechter Ausgleich zu erlangen ist und gesetzliche Leistungen (Opferentschädigungsgesetz, Sozialversicherung, Krankenkassen, Entschädigungsfonds für Schäden aus Verbraucherinsolvenz Das Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Stärkung der Gläubigerrechte ist am verkündet worden. Das neue Gesetz tritt im Wesentlichen zum in Kraft. Durch die Neuregelung soll eine Restschuldbefreiung bereits nach drei (und nicht wie bisher nach sechs Jahren) ermöglicht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass der Schuldner innerhalb dieses Zeitraums mindestens 35 % der Gläubigerforderung erfüllt und die Verfahrenskosten begleicht. Daneben wird das Insolvenzplanverfahren für Verbraucherinsolvenzen geöffnet. Schuldner können danach gemeinsam mit ihren Gläubigern den Weg einer Entschuldung individuell erarbeiten. q Kraftfahrzeugunfällen), die Hilfe anderer Opfereinrichtungen oder Dritte (Versicherungen) nicht in Anspruch genommen werden können. Hierdurch sollen bestehende Schutzlücken geschlossen werden, da Opfer von Straftaten und deren Angehörige erlittene Schäden vom Täter und vom Sozialsystem häufig nicht oder nur teilweise ausgeglichen erhalten. Insbesondere deckt das Opferentschädigungsgesetz nicht alle Fälle ab (z. B. andere Taten als Gewaltstraftaten, fahrlässige Taten, immaterielle Schäden und nicht mit Gesundheitsschäden zusammenhängende Vermögensschäden). Die Stiftung kann auf Antrag als Ausgleich für materielle und immaterielle Schäden (Schmerzensgeld) eine finanzielle Zuwendung gewähren, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller zur Tatzeit in Bayern wohnte oder wenn die Straftat in Bayern begangen wurde, der Zeitpunkt der Straftat nach dem liegt, kein gesetzlicher Leistungsanspruch besteht, Schadensersatzansprüche gegen den Täter oder Dritte nicht verwirklicht werden können und ANWALTSSEMINARE ( 15 FAO) die Antragstellerin oder der Antragsteller darauf angewiesen ist. Der Höchstbetrag für eine Zuwendung beträgt ,00. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Richtlinien der Stiftung für die Gewährung finanzieller Zuwendungen. Über die Gewährung der Zuwendung entscheidet ein vom Stiftungsrat bestellter Zuwendungsausschuss nach Maßgabe dieser Richtlinien. Die Stiftung hat ihren Betrieb am aufgenommen. Sie verfügt auch bereits über Finanzmittel, die ihr die Gewährung finanzieller Hilfen ermöglichen. Anträge auf Gewährung finanzieller Opferhilfe können ab sofort bei der Stiftung Opferhilfe Bayern gestellt werden. Hierfür soll das Antragsformular verwendet werden, das über die Homepage der Stiftung unter www. opferhilfebayern.de heruntergeladen oder ausgedruckt werden kann. Dort können auch die Zuwendungsrichtlinien der Stiftung abgerufen werden. Jetzt noch für 2013 buchen und Restplätze sichern! Fachanwaltslehrgänge Anwaltsseminare Rechtsfachwirt-Kurse Infos und Anmeldung unter: oder q S.17916 Unser Bezirk Sommerfest 2013 Am fand in Spalt-GroSSweingarten zum 35. Mal das traditionelle Sommerfest des Nürnberg-Fürther Anwaltsvereins statt. Dem Ruf des Vorsitzenden des Nürnberg-Fürther Anwaltsvereins Peter Doll sind wieder zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, aber auch Richter und Staatsanwälte gefolgt sei es als aktive Spieler, oder als Gäste. Unter den Anwesenden waren u.a. der BayStMin a.d. Dr. Weiß, PräsOLG Dr. Küspert, PräsLG Dr. Gemählich, VizePräs LG Gerhard Neuhof, PräsAG Hölzel, der Direktor des Amtsgerichts Fürth und Vorsitzende des Bay. Richtervereins Groß, PräsOLG a.d. Neusinger u.v.m. Generalstaatsanwalt Nerlich spielte auch in diesem Jahr wieder aktiv auf dem Platz mit. Die Verantwortlichen hatten Glück: Das Turnier fand bei strahlend blauem Himmel und viel Sonne statt anstrengend für die Spieler, aber toll für die zahlreichen Besucher. Wie es sich für ein ordentliches Turnier gehört, wurden die Spiele durch die Kollegen Peter Doll und Frank- Robert Thummernicht fachmännisch kommentiert. Aber auch die anderen Zuschauer bewiesen nicht immer freiwillig ihre Fähigkeiten als Moderatoren. In dem Turnier traten vier Mannschaften unter der Leitung von Frank S.18017 Unser Bezirk Beckstein, Benjamin Schmitt, Martin Gelbricht und Simon Kroier den Kampf um den Sieg an. Bewährter Schiedsrichter war auch in diesem Jahr der Direktor des AG Hersbruck Thomas Bartsch. Den Siegerpokal nahm die Mannschaft von Martin Gelbricht vom BayStMin a.d. Dr. Weiß entgegen. Torschützenkönig wurde RA Vural Aslan aus der Mannschaft von RA Frank Beckstein. Übrigens: nicht nur Fußballfans kommen bei dem Sommerfest auf ihre Kosten und am Rand des Spielfelds wird nicht nur gefachsimpelt im Gegenteil. Und auch beim anschließenden gemeinsamen Abendessen bestehen in lockerer Atmosphäre viele Möglichkeiten zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, aber auch Richtern und Staatsanwälten. Vor allem für junge Kolleginnen und Kollegen ist das Sommerfest eine gute Gelegenheit Kontakte zu knüpfen. Und vielleicht gibt es ja auch noch die/den einen oder anderen unentdeckten Fußballer/in, die/der sich aktiv einbringen will. Seit Jahren bedauern die Gäste, dass keine Damenmannschaften antreten. Aber was noch nicht ist Ein herzliches Dankeschön an unseren langjährigen Sportfotografen Herrn Ludwig Bittner. Die Bilder des Sommerfestes finden Sie unter: l3319kvczyl7lvu/fdpgz80lwk S.18118 Personalien Ehrung von Kanzleiangestellten Neue Fachanwälte FA für Arbeitsrecht RAin Jeannina Schmid, Nürnberg RAin Susanne Döhring, Dietenhofen RAin Karsta Blob, Schwabach RAin Silke Lell-Pannier, Regensburg RAin Beyhan Calik, Nürnberg RA Jan Kreuzer, Erlangen RA Rüdiger Götz, Regensburg RA Alexander Wagner, Nürnberg RAin Judith Briegel, Nürnberg FA für Bank- und Kapitalmarktrecht RAin Eva Birkmann, Regensburg FA für Familienrecht RA Markus Pferinger, Gunzenhausen FA für Handels- und Gesellschaftsrecht RAin Berit Rummler, Regensburg FA für Miet- und WohnungsEigentumsrecht RAin Andrea Husarek, Pyrbaum RA Felix Beer, Schwabach FA für Sozialrecht RA Marcus Seltzsam, Straubing FA für Verkehrsrecht RA Elmar Maier, Nürnberg RA Dr. Volker Käsewieter, Regensburg RA Oliver Schmidl, Neunburg vorm Wald FA für Versicherungsrecht RA Ralf Thomas Majerle, LL.M., Nürnberg RA Thorsten Demmeler, Lauf a. d. Peg. RA Veit Rößger, Regensburg 10-jähriges Jubiläum Nicole Schwarzer Rechtsanwalt Dr. Übler Luitpoldplatz Sulzbach-Rosenberg Anette Hausladen Rechtsanwälte Meßmann & Siedersbeck Bahnhofstr Straubing Tanja Schneider Anwaltskanzlei Maurus Hacker Edelthalhammer Kaiserstr Fürth 20-jähriges Jubiläum Natalie Walica-Ryan Rechtsanwälte Hofbeck, Buchner & Collegen Spittlertorgraben Nürnberg Lotte Greger Rechtsanwalt Joachim Wolf Grübelstr Nürnberg Prozesskostenhilfesachen vor dem Bundessozialgericht 2002 wurde die Liste der Rechtsanwälte, die bereit sind, in Prozesskostenhilfesachen vor dem Bundessozialgericht (BSG) aufzutreten, letztmals aktualisiert. Das BSG bitte nun um eine aktuelle Liste. Bitte melden Sie sich bei uns bis zum , wenn Sie Interesse daran haben, in diese Liste aufgenommen zu werden. Wir trauern um unseren verstorbenen Kollegen Bernhard Kreuzer, Nürnberg verst Jahre Anke Neubauer Woertge Rechtsanwälte Laufertormauer Nürnberg 25-jähriges Jubiläum Jutta Rösch Kanzlei Heider & Noster Dr.-Gessler-Str. 16 a Regensburg 40-jähriges Jubiläum Anita Böhm Rechtsanwälte Dr. Braune & Heinzel Maxfeldstr. 9/V Nürnberg S.18219 Personalien Mitgliederentwicklung Mitgliederstand zum (einschließlich Rechtsbeistände): Aufnahmen (47) Erstzulassung (keine Kennzeichnung) Mitglied durch Kammerwechsel * Mitglied durch Wiederzulassung ** Aufnahme nach 206 BRAO *** Berg, Henning (Nürnberg) * Binder, Silvia (Regensburg) Blessing, Simone (Wendelstein) Bloch, Klaus (Neumarkt/Opf.) * Breitenbach, Jochen (Nürnberg) Büttner, Johannes (Regensburg) da Silva Tinen, Joao Roberto (Nürnberg) *** Durst, Bettina (Ansbach) * Ellert, Theresa (Nittenau) * Engel, Andreas (Nürnberg) Faltl, Clemens (kanzleipflichtbefreit) Fries, Daniel (Nürnberg) Gack, Dr. Kathrin (Erlangen) George, Evelyn (Nürnberg) Giese, Katharine (Nürnberg) Gugel, Ina (Höchstadt) * Hack, Peter (Nürnberg) Hartmann, Klaus (Nürnberg) Herrnberger, Doris (Straubing) Höh, Romina (Erlangen) Hölzl, Florian (Regensburg) Husemann, Anne (Schwabach) Jung, Kerstin Michaela (Nürnberg) K5 Media Law RA-GmbH (Regensburg) Kaiser, Martin (Regensburg) Kapphan, Alexander (Regensburg) Kerscher, Agathe (Straubing) Kirchgessner, Tobias (Nürnberg) Koemm, Dr. Florian (Nürnberg) * Krammer, Markus (Sulzbach-Rosenberg) ** Kubusch, Florian H. (Kulmain) * Mack, Victoria (Nürnberg) Mayer, Tobias (Regensburg) Nazet, Barbara-Johanna (Cham) Ondrasik, Martin (Regensburg) Plötz, Silke (Regensburg) Reiser, Christian (Regensburg) Scheler, Franziska (Ansbach) Schmitt, Christoph (Nürnberg) Schmitt, Dominik (Nürnberg) * Schöberl, Veronika (Regensburg) Sommer, Tim (Erlangen) Stemmler, Sebastian (Regensburg) * Striegel, Sebastian (Forchheim) Ünsal-Windisch, Fatma (Nürnberg) Waldmann, Tobias (Nürnberg) Wilhelm, Carmen (Dinkelsbühl) Löschungen (34) Baumann, Nadine (Regensburg) Blahopoulou-Seebeck, Angeliki (Regensburg) ^ Bockisch, Caroline (Nürnberg) ^ Brand, Martin (Erlangen) ^ Bräuer, Maria (Weiden) Brinkmann, Dr. Jan (Erlangen) ^ Budai, Peter (Bad Abbach) Dekorsy, Tamara (Regensburg) Diel, Ralph (Fürth) Engel, Markus (Markt Erlbach) Fromm, Veronika (Regensburg) ^ Fuchs, Annemarie (Neustadt) ^ Gietl, Andreas (Regensburg) Heidsieck, Barbara (kanzleipflichtbefreit) ^ Entscheidungsdatenbank Hierl, Dr. Robert (Neumarkt) Killinger, Dr. Elmar (Regensburg) ^ Krauß, Stefanie (Cadolzburg) Kreuzer, Bernhard (Nürnberg) ^^ Krönung, Holger (Erlangen) ^ Matschkur, Petra (kanzleipflichtbefreit) Mebs, Gerlinde (Ansbach) ^ Müller-Gruchmann, Sigrid (Pettendorf) Münstermann, Marek (Schwarzenbruck)^ Nilgus, Wolfgang (Heilsbronn) Offmann, Karin (Straubing) ^ Piltz, Mareike (Nürnberg) ^ Riedel, Ingrid (Roth) Röthig, Thomas (Regensburg) Rudolph, Georg J. (Nürnberg) Sax, Hans Günter (Straubing) Semmler, Melanie (Regensburg) Skodzek, Katja (Roßtal) Weigert, Monika (Kelheim) ^ Werling, Susanne (Regensburg) ^ ^^ Wechsel in anderen Kammerbezirk verstorben Der Freistaat Bayern stellt durch die Bayerische Staatsregierung in Zusammenarbeit mit der juris GmbH, Saarbrücken, den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Entscheidungen bayerischer Gerichte des aktuellen Jahres sowie der vergangenen vier Jahre kostenfrei zur Verfügung. Die Entscheidungsdatenbank finden Sie unter auf der Ihnen auch alle bayerischen Gesetze und Verordnungen kostenfrei zur Verfügung stehen. q S.18320 Kanzleiforum Stellenmarkt Stellenangebote Rechtsanwälte/ Rechtsanwältinnen Chiffre: 2013-SARA-09 Moderne Anwaltskanzlei mit wirtschaftsrechtlicher Ausrichtung im Nürnberger Osten sucht Rechtsanwalt (m/w) zur Mitarbeit im zivilrechtlichen Bereich mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht. Wir erwarten sehr gute juristische Kenntnisse, Überzeugungskraft und Zuverlässigkeit. MTG Wirtschaftskanzlei, Regensburg Als überregional tätige Wirtschaftskanzlei (WP, StB, RA) mit ca. 90 Mitarbeitern suchen wir eine(n) Rechtsanwalt (m/w) zur Verstärkung unseres Teams. Berufserfahrung wäre von Vorteil. Weitere Informationen unter - Bewerbungen bitte an: BAUMANN Rechtsanwälte, Petra Engelmann Wir sind eine bundesweit tätige Öffentliche Kanzlei u. suchen eine(n) RAin/ RA zum baldigen Eintritt. Wir bieten eine anspruchsvolle Tätigkeit in einem Team engagierter Kolleginnen u. Kollegen u. erwarten die Befähigung zum selbständigen Arbeiten. Prädikatsexsamen u. Promotion sind erwünscht. Kanzlei Freiherr von Hirschberg Wir sind mit 3 Berufsträgern(innen) ausschließlich im Zivil- u. Energierecht tätig. Ab sofort wird gesucht ein/e Rechtsanwalt/Rechtsanwältin mit dem Ehrgeiz, sich auch mit dem Energierecht schwerpunktmäßig zu beschäftigen. Bewerbung bitte an: Kanzlei Freiherr von Hirschberg, Untere Bauscherstraße 21, Weiden Frau StB/ WP Raab-Bauer Die Kanzlei Bauer & Partner GbR, Regensburg, sucht eine/n engagierte/n RA/in mit Schwerpunkt Handels- und Gesellschaftsrecht mit mindestens 4 Jahre Berufserfahrung. Ihre Bewerbungsunterlagen unter Angaben Ihrer Gehaltsvorstellung senden Sie bitte an: Bail & Kollegen RA-GmbH, Sonja Hilliard, Tel / Wir suchen Rechtsanwälte für die Bereiche Steuerrecht sowie Handelsund Gesellschaftsrecht. Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit sind komplexe, häufig rechtsgebietsübergreifende Fragestellungen, insbesondere bei Umstrukturierungen. Wir erwarten gehobene Examensnoten; Englischkenntnisse sind von Vorteil. Fachanwaltskanzlei für Verkehrsrecht aus Ansbach sucht RAin/RA in Voll- oder Teilzeit. 1-2 Jahre Berufserfahrung, aber auch Erfahrung im Verkehrsrecht wäre von Vorteil. Bewerbung mit Gehaltsvorstellung nur per an o.g. Adresse. Aischtal Steuer- u. Rechtsberatung Wir suchen für unseren Standort Höchstadt/Aisch RAin/RA zur Verstärkung unseres Teams Recht in Tz./Vz. für sofort od. später. Bewerbungen bitte an o.g. Adresse. Bogsch & Partner, Nürnberg Zivilrechtl. ausgerichtete Kanzlei sucht RA/RAin für die Bereiche VerkehrsR, StrafR, FamR; FA-Titel und eigener Mandantenstamm sind erwünscht; angestrebt ist eine langfristige kollegiale und engagierte Zusammenarbeit; Bewerbungen an: bogsch.com od. z.h. RA Lenhart persönlich/vertraulich, Marientorgraben 3-5, Nürnberg. PROMM Fachanwalt für Verkehrsrecht Suche RA / RAin mit mind. 1 Jahr Berufserfahrung, anfangs Teilzeit, Festanstellung auf Dauer / Bewerb. vertraulich an: Nürnberger Str.33, Ansbach (5 Min. von Bahnhof) PROMM Rechtsanwälte RAe Stühlein, Barthelmes & Kollegen, Brückenstraße 2, Bamberg Ambitionierte Kanzlei mit vier Berufsträgern sucht eine/n motivierte/n, aufgeschlossene/n Kollegen/Kollegin insbesondere für die Bereiche Miet-, Verkehrsunfall- und Schadensrecht. Wir bieten ein vielfältiges Tätigkeitsfeld und gutes Arbeitsklima. RA Hartwig Schneider, Tel Für Norbayern mit Sitz in Bamberg suchen wir eine/n RAin/RA mit Schwerpunkt Zivilrecht, Gesellschaftsrecht. Wir erwarten fundierte Rechtskenntnisse, sicheres, freundliches Auftreten und Einsatzbereitschaft. Aussagefähige Bewerbung bitte an: Landvokat RA-GmbH, RA Hartwig Schneider, Max-Josef-Str. 9, München Stets aktualisiert im Internet unter S.184 Mehr anzeigen
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