Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=wistra%202010,%20406
Timestamp: 2019-05-23 14:07:42
Document Index: 364355345

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 73', 'BGH', '§ 73', 'BGH', '§ 73', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 152', '§ 263', '§ 52', '§ 152', '§ 52', '§ 152', '§ 263', '§ 152', '§ 265', 'BGH', '§ 152', 'BGH', '§ 152', 'BGH', '§ 152', 'BGH', '§ 152', '§ 52', 'BGH', 'BGH', '§ 152', '§ 152', 'BGH', 'BGH', '§ 152', 'BGH', '§ 152', 'BGH', '§ 152', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: wistra 2010, 406 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 23.06.2010
wistra 2010, 406
Infolgedessen kann bei einer Steuerhinterziehung auch ein Betrag in Höhe nicht gezahlter Steuern dem Verfall von Wertersatz unterliegen (BGH, Beschluss vom 13. Juli 2010 - 1 StR 239/10, wistra 2010, 406), wobei allerdings der Verfallsanordnung regelmäßig Ansprüche des Steuerfiskus i.S.v. § 73 Abs. 1 Satz 2 StGB entgegenstehen (vgl. BGH, Beschluss vom 28. November 2000 - 5 StR 371/00, NStZ 2001, 155).
Dies gilt umso mehr, als § 73 Abs. 1 S. 2 StGB bislang einen - auch beim Verfall gegen Drittbeteiligte zu beachtenden (vgl. BGH, BeckRS 2010, 19610) - Vorrang für Ansprüche des Verletzten normiert, was ebenfalls für eine eigenständige, von § 73 StGB losgelöste Beurteilung der Bereicherungsbeziehungen spricht.
BGH, 23.06.2010 - 2 StR 243/10
https://dejure.org/2010,8766
BGH, 23.06.2010 - 2 StR 243/10 (https://dejure.org/2010,8766)
BGH, Entscheidung vom 23.06.2010 - 2 StR 243/10 (https://dejure.org/2010,8766)
BGH, Entscheidung vom 23. Juni 2010 - 2 StR 243/10 (https://dejure.org/2010,8766)
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§ 152a StGB; § 263a StGB; § 52 StGB
Herstellen zahlreicher Zahlungskarten mit Garantiefunktion als eine Tat im Sinne des § 152a StGB (natürliche Handlungseinheit; Gebrauchmachen); Tateinheit mit Computerbetrug
§ 52 StGB, § 152a StGB, § 263a StGB
Konkurrenzverhältnisse beim Herstellen von Zahlungskarten, Computerbetrug und Verschaffung von gefälschten Karten
Rechtmäßigkeit einer Verurteilung wegen Fälschung von Zahlungskarten mit Garantiefunktion in Tateinheit mit Computerbetrug
StGB § 152a; StPO § 265
Änderung der Konkurrenzen. Häufig: Ausgang wie beim "Horneberger Schießen”, oder?
LG Aachen, 18.12.2009 - 66 KLs 18/09
Danach handelt es sich - wie bei der Geldfälschung - bei dem der Fälschung oder Beschaffung nachfolgenden - auch mehrfachen - Gebrauch um ein einheitliches Fälschungsdelikt (BGHR StGB § 152a Konkurrenzen 2, 3;… BGHR StGB § 152a Abs. 1 Nr. 2 Konkurrenzen 1;… BGHR StGB § 152b Konkurrenzen 1; BGH wistra 2013, 310).
Jedoch kommt bei mehreren Fälschungsvorgängen im Sinne des § 152a Abs. 1 Nr. 1 StGB eine natürliche Handlungseinheit (§ 52 Abs. 1 StGB) dann in Betracht, wenn die Fälschungen durch Codierung von mehreren Kartenrohlingen in einem Arbeitsgang in einem engen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang erfolgen (vgl. BGH, Beschluss vom 23. Juni 2010 - 2 StR 243/10, BGHR StGB § 152a Konkurrenzen 3).
Die Beschaffung von Falsifikaten als ein nach §§ 152a Abs. 1 Nr. 2, 152b Abs. 1 StGB strafbarer Vorbereitungsakt zur Täuschung im Rechtsverkehr durch Gebrauchen der falschen Zahlungskarten bildet zusammen mit dem Gebrauchen als Ausführungsakt eine Tat (vgl. BGH…, Beschluss vom 25. August 2000 - 2 StR 314/00, BGHR StGB § 152a Abs. 1 Nr. 2 Konkurrenzen 1;… Beschluss vom 26. Januar 2005 - 2 StR 516/04, BGHR StGB § 152b Konkurrenzen 1; Beschluss vom 7. März 2008 - 2 StR 44/08, NStZ 2008, 568 f.; Beschluss vom 23. Juni 2010 - 2 StR 243/10, BGHR StGB § 152a Konkurrenzen 3; Beschluss vom 28. September 2010 - 5 StR 383/10, wistra 2010, 483 f.).
Zu dieser Tat steht der Computerbetrug in Tateinheit (BGH, Beschluss vom 23. Juni 2010 - 2 StR 243/10, StraFo 2010, 391).
Damit läge auch nur eine Haupttat des Fälschens von Zahlungskarten mit Garantiefunktion in Tateinheit mit Computerbetrug vor (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 2005 - 3 StR 425/04, NStZ 2005, 566; Beschluss vom 23. Juni 2010 - 2 StR 243/10, StraFo 2010, 391 f.).
BGH, 25.08.2010 - 1 StR 305/10
Schmuggel (Ausmaß der Erklärungspflichten bei der Überführung von Waren in den …
Sie führt lediglich dazu, dass hinsichtlich der einzelnen Taten nur die jeweils höchste Einzelstrafe bestehen bleibt (vgl. BGH, Beschluss vom 23. Juni 2010 - 2 StR 243/10).