Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=20.01.1994&Aktenzeichen=I%20ZR%20283%2F91
Timestamp: 2019-06-16 04:00:36
Document Index: 367695686

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', '§ 3', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', '§ 3', 'BGH', 'Art. 1', '§ 3', '§ 63', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 20.01.1994 - I ZR 283/91 - dejure.org
BGH, 20.01.1994 - I ZR 283/91
https://dejure.org/1994,1449
BGH, 20.01.1994 - I ZR 283/91 (https://dejure.org/1994,1449)
BGH, Entscheidung vom 20.01.1994 - I ZR 283/91 (https://dejure.org/1994,1449)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 1994 - I ZR 283/91 (https://dejure.org/1994,1449)
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Genossenschaftlich Prüfungsverbände - Rechtsangelegenheiten - Erlaubte Besorgung - Befreiung vom Erlaubniszwang - Übertragung auf GmbH
Zulässige Rechtsbesorgung eines genossenschaftlichen Prüfungsverbandes auch bei Ausübung durch eine GmbH ("Genossenschaftsprivileg")
RBeratG Art. 1 § 3 Nr. 7; UWG § 1
"Genossenschaftsprivileg"; Befreiung genossenschaftlicher Prüfungsverbände vom Erlaubniszwang des Rechtsberatungsgesetzes
Rechtsberatung; Rechtsbesorgung eines genossenschaftlichen Prüfungsverbandes
BGHZ 125, 1
NJW 1994, 1658
ZIP 1994, 486
MDR 1994, 566
GRUR 1994, 383
WM 1994, 652
BB 1994, 671
DB 1994, 1078
AnwBl 1994, 253
Gewillkürte Prozessstandschaft liegt vor, wenn der Prozessführende ermächtigt ist, den geltend gemachten Anspruch im eigenen Namen einzuklagen und ein eigenes rechtliches Interesse an der Prozessführung hat (Senatsurteil vom 11. März 1999 - III ZR 205/97 - NJW 1999, 1717 unter II. 1.; BGHZ 38, 281, 283 ; 94, 117, 121 ; 96, 151, 152 f ; 100, 217, 218 ; 125, 1 96.199; BGH, Urteil vom 2. Oktober 1987 - V ZR 182/86 - NJW-RR 1988, 126, 127 unter II.; jeweils m.w.N.).
BGH, 16.03.2000 - I ZR 214/97
Die nach Art. 1 § 3 RBerG vom Rechtsbesorgungsverbot nicht berührten Bereiche müssen in der Frage, welchen Beteiligten die geleistete Rechtsberatung, Rechtsbetreuung und Rechtsbesorgung zuzurechnen ist, funktional abgegrenzt werden, weil eine rein organisationsbezogene Betrachtungsweise dem Verbotszweck nicht gerecht würde (vgl. auch BGHZ 125, 1, 4 - Genossenschaftsprivileg - zur genossenschaftlichen Rechtsberatung nach Art. 1 § 3 Nr. 7 RBerG).
OLG Naumburg, 23.08.2002 - 7 Wx 2/02
Prüfung einer Genossenschaftsbank: Ablehnung des Prüfungsverbandes wegen …
Neben der Durchführung der Prüfungen können die Prüfungsverbände die gemeinsame Wahrnehmung der Interessen ihrer Mitglieder, insbesondere die Unterhaltung gegenseitiger Geschäftsbeziehungen zum Zweck haben (§ 63 b Abs. 4 S. 1 GenG - sog. Kann-Aufgaben, vgl. auch BGHZ 125, 1 ff.).
BayObLG, 28.08.1996 - 3Z BR 75/96
Anwalts-GmbH: Eintragung - Beteiligung der zuständigen Anwaltskammer - Bestimmung …
Die Entscheidungen des 1. Zivilsenats des BGH vom 24.6.1987, nicht wie die Beschwerdeführerin meint vom 12.3.1987 (NJW 1987, 3003 ) und vom 20.1.1994 (NJW 1994, 1658 ), waren dem Senat bereits bei seiner Entscheidung vom 24.11.1994 bekannt und sind auch nicht andeutungsweise geeignet, eine abweichende Meinung zur Frage der Zulässigkeit einer Anwalts-GmbH zu begründen.
LG Baden-Baden, 13.05.1996 - 4 T 1/96
Der BGH hat in einem obiter dictum in dem Urt. v. 20.1.1994 (NJW 1994, 1658) ausgeführt: ,,Soweit die Revision dies damit begründet, daß Rechtsanwälte ihrerseits nicht in der Rechtsform einer GmbH auftreten dürften, vernachlässigt sie, daß diese Beschränkung auf dem Berufsbild der Rechtsanwälte beruht und deshalb auf andere als anwaltliche Rechtsbetreuungen nicht ohne weiteres übertragbar ist.