Source: https://www.marksuhl.de/scripts/news/894/63979
Timestamp: 2019-04-23 07:52:13
Document Index: 56755464

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§4', '§ 47']

Do 05.04.2018 16:05
Entwurf und öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes "Im Riete II"
Durch den Gemeinderat der Gemeinde Marksuhl wurde am 20.12.2017 die Aufstellung des Bebauungsplanes "Im Riete II" beschlossen. Das Baugesetzbuch schreibt einen Verfahrensablauf für die Erstellung des Bebauungsplanes vor. Der Entwurf des Bebauungsplanes "Im Riete II" soll mit Begründung und Umweltbericht gemäß § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich ausgelegt werden.
Der Gemeinderat fasste einstimmig den Beschluss:
1. Der Entwurf des Bebauungsplanes "Im Riete II" der Gemeinde Marksuhl in der Fassung vom 16.02.2018 der Gemeinde Marksuhl mit den Flurstücken -Nr.:
892/2, 983/3 990/3; 991/4; 2037; 990/7; 990/6; 988/1; 987/1; 987/3; 980/ einschl. Begründung und Umweltbericht wird in der vorliegenden Fassung gebilligt.
2. Der Gemeinderat beschließt, dass die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB und die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB durchgeführt werden sollen.
3. Der Entwurf des Planes ist nach § 3 Abs. 2 BauGB für die Dauer eines Monats zu jedermanns Einsicht öffentlich auszulegen und die beteiligten Träger öffentlicher Belange sind von der Auslegung zu benachrichtigen.
Jeder kann Äußerungen oder Erörterungen zum Entwurf des Bebauungsplanes vorbringen. Sie können schriftlich eingereicht oder mündlich vorgetragen werden; in diesem Fall werden sie von der Verwaltung während der Auslegungsdauer zu Protokoll genommen.
4. Gemäß § 3 Abs. 2 BauGB können Stellungnahmen während der Auslegungsfrist abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben (§4 a Abs. 6 BauGB).
Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.
5. Der Beschluss ist ortsüblich bekannt zu machen.