Source: https://altestromer-seniorenclub.de/index.php/satzung
Timestamp: 2018-08-20 15:00:55
Document Index: 323418803

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 2', '§ 1', '§ 3', '§ 8', '§ 26', '§ 10']

(1) Der Verein trägt den Namen "Seniorenclub Alte Stromer Berlin". Seine Eintragung in das Vereinsregister ist nicht beabsichtigt.
(1) Zweck und Aufgabe des Seniorenclubs Alte Stromer Berlin - nachfolgend Seniorenclub genannt - bestehen darin, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenzufassen, die in Ehren aus einem Unternehmen der Vattenfall Europe Gruppe (Berlin) sowie 50Hertz Transmission ausgeschieden sind, um die bisherigen Kontakte weiter zu pflegen, sich gegenseitig zu unterstützen, die Verbindung zu den Unternehmen zu erhalten sowie die Unternehmenskultur zu unterstützen und Traditionspflege zu betreiben.
(2) Der Seniorenclub versteht sich als Bindeglied seiner Mitglieder zu den Unternehmensleitungen, zu den Betriebsräten und zu den gewerkschaftlichen Organen. Darüber hinaus wird der die Interessen seiner Mitglieder wahrnehmen und sie in Fragen des Lebens beraten, soweit ihm dies zumutbar und möglich ist.
(3) Diese Zwecke verfolgt der Seniorenclub auf ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Weise im Sinne des 3. Abschnittes der Abgabenordnung. Der Seniorenclub ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 3 Migliedschaft
(1) Mitglied des Seniorenclubs kan jede(r) ehemalige Mitarbeiter(in) und leitende Angestellte der in § 2 Absatz 1 genannten Unternehmen werden, die/der gemäß § 1 der VEAG Gesamtbetriebs- "Vereinbarung zur Seniorenarbeit" vom 29.12.1995 in ihrer jeweils gültigen Fasung und weiterer betrieblicher Vereinbarungen dem Personenkreis der Senioren zuzurechnen ist. Mitglieder des Seniorenclubs können auch Witwen und Witwer verstorbener Clubmitglieder werden sowie andere Personen, die sich nachhaltig für den Vereinszweck einsetzen.
(2) Die Aufnahme erfolgt auf Grund eines schriftlichen Antrages, mit dem sich der Antragsteller zur Einhaltung der Satzung verpflichtet. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand im Einzelfall.
(3) Wesentlich für die Mitgliedschaft ist das Interesse des Antragstellers an der Verwirklichung der Vereinsziele.
Zur Finanzierung der Aufwendungen des Seniorenclubs im Rahmen seiner Aufgaben wird von jedem Mitglied ein Mitgliedsbeitrag erhoben. Einzelheiten hierzu regelt die Beitragsordnung des Seniorenclubs.
- durch freiwilligen Austritt des Mitgliedes
- durch Ausschluss mittels Vorstandsbeschluss
(2) Der freiwillige Austritt eines Mitgliedes ist schriftlich gegenüber dem Vorstand anzuzeigen.
(3) Der Ausschluss eines Mitgliedes durch den Vorstand kann erfolgen:
a) bei einem Beitragsrückstand von einem Jahr oder mehr,
b) bei offenkundig gewordenem Verhalten oder Handlungen, die den Zielsetzungen des Seniorenclubs grob zuwiderlaufen oder
c) wenn die Bedingungen nach § 3 dieser Satzung nicht mehr erfüllt sind.
Der Ausschluss erfolgt auf Beschluss des Vorstandes. Im Falle des Buchstaben b) ist die Bestätigung durch die Mitgliederversammlung mit einfachem Mehrheitsbeschluss erforderlich.
(4) Bei Tod eines Mitgliedes kann die Witwe/der Witwer die Beibehaltung der Mitgliedschaft unter Aufrechterhaltung sämtlicher Rechte und Verpflichtungen beantragen.
(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft - gleich auf welchem Grunde beruhend - haben das ausscheidende Mitglied oder dessen Erben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen oder auf einen Teil hieraus.
Ausschließliche Organe des Seniorenclubs sind:
(1) Oberstes Organ des Seniorenclubs ist die Mitgliederversammlung.
(2) Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Vorstand, der den Seniorenclub nach innen und außen in allen Angelegenheiten vertritt. Eine Übertragung der Vertretungsbefugnis auf ein oder mehrere Vorstandsmitglieder ist zulässig.
(3) Mitgliederversammlungen sollen nach Bedarf schriftlich und rechtzeitig, mindestens einen Monat vorher, durch den Vorstand einberufen werden.
(4) Einmal jährlich beruft der Vorstand eine Jahreshauptversammlung ein. Die Jahreshauptversammlung muss jeweils nach Ablauf eines Geschäftsjahres, spätestens jedoch bis zum 20. Dezember eines Kalenderjahres, so einberufen werden, dass Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung mindestens acht Tage vorher dem Vorstand eingereicht werden können.
(5) Das Geschäftsjahr des Seniorenclubs beginnt am 1. November des Kalenderjahres und endet am 31. Oktober des Folgejahres
§ 8 Vertretung und Geschäftsführung des Seniorenclubs
(1) Der Seniorenclub wird vom Vorstand geleitet und vertreten. Der Vorstand besteht gemäß § 26 Absatz 1 Satz 2 BGB aus
- dem Ersten und Zweiten Vorsitzenden,
- dem Ersten und Zweiten Schriftführer,
- dem Ersten und Zeiten Schatzmeister und
- mindestens vier weiteren Beisitzern.
(2) Der Erste Vorsitzende vertritt und leitet den Seniorenclub nach innen und außen und führt den Vorsitz in den Vorstandssitzungen und den Mitgliederversammlungen. Ein Mal jährlich hat der Erste Vorsitzende eine Jahreshauptversammlung einzuberufen.
(3) Vorstandssitzungen werden nach Bedarf durch den Vorsitzenden einberufen.
(4) Der Zweite Vorsitzende unterstützt den Ersten Vorsitzenden in allen Obliegenheiten und übernimmt im Verhinderungsfall seine Vertretung.
(5) Der Erste Schriftführer führt eine mit den Schatzmeistern abgestimmte Mitgliederliste, fertigt über alle Besprechungen des Vorstandes und den Verlauf der Mitgliederversammlung eine Niederschrift an und erledigt alle notwendigen Schreibarbeiten.
Der Zweite Schriftführer unterstützt den Ersten Schriftführer und übernimmt alle anfallenden Arbeiten bei dessen Verhinderung.
(6) Der Erste Schatzmeister hat Buch über die einzuziehenden Mitgliedsbeiträge und sonstige finanzielle Zuführungen zu führen, die Kasse des Seniorenclubs sorgfältig zu verwalten und jährlich einen ausführlichen Kassenabschluss mit Bericht auf der Jahreshauptversammlung vorzulegen.
Der Zweite Schatzmeister ist dem Ersten Schatzmeister behilflich und vertritt ihn in allen Geld- und Kassenangelegenheiten.
(7) Die Beisitzer haben hauptsächlich beratende Funktion und unterstützen den Vorstand organisatorisch.
(8) Der Seniorenclub führt ein Konto bei einem Kreditinstitut. Unterschriftsberechtigt sind jeweils der Erste bzw. Zweite Vorsitzende und der Erste bzw. Zweite Schatzmeister.
(9) Im Rahmen seines Handelns für den Seniorenclub kann der Vorstand nur solche Verpflichtungen für dern Seniorenclub eingehen, die die Haftung der Mitglieder auf das Vereinsvermögen beschränken. In sämtliche für den Seniorenclub zu schließende Verträge oder sonstige für den Seniorenclub abzugebende verpflichtende Erklärungen soll der Vorstand daher die Bestimmung aufnehmen, dass nur eine sich auf das Vereinsvermögen beschränkende Haftung der Mitglieder eintreten kann.
(1) Alle Wahlen und Abstimmungen erfolgen - soweit in dieser Satzung nicht anders bestimmt - per Akklamation mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit zwischen abgegebenen Ja- und Nein-Stimmen entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
(2) Alle Vorstandsmitglieder werden in der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so erfolgt in der nächsten Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl mit Gültigkeit bis zur Neuwahl des Vorstandes.
(3) Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittel-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder.
§ 10 Auflösung des Seniorenclubs
(1) Die Auflösung des Seniorenclubs kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erfolgen. Zu dieser Versammlung muss schriftlich unter Angabe der Auflösungsabsicht mindestens acht Tage vorher eingeladen werden. Der bei der Auflösung bestehende Vorstand bleibt bis zur endgültigen Abwicklung der Geschäfte im Amt.
(2) Das Vermögen des Seniorenclubs ist bei der Auflösung einer gemeinnützigen Vereinigung zu überweisen. Näheres beschließt die Mitgliederversammlung, deren Beschlüsse allerdings erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden dürfen.
Die vorliegende Satzung entspricht der ursprünglichen Satzung des Seniorenclubs VEAG Berlin vom 4. Dezember 1992 mit den Änderungen vom 24. März 1994, 26. Februar 1996, 8. Dezember 2000, 4. Dezember 2002, 8. Dezember 2010 und vom 11. Dezember 2012.
Sie tritt am 11. Dezember 2012 in Kraft und gilt auf unbestimmte Zeit. Änderungen und Ergänzungen dieser Satzung sind nur im Rahmen der Satzungsbestimmungen zulässig.
Berlin, den 11. Dezember 2012
gez. Schöneberg, Erster Vorsitzender gez. Kaste, Zweite Vorsitzende