Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19890405_OGH0002_0010OB00522_8900000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-11-21 21:43:27
Document Index: 217994473

Matched Legal Cases: ['OGH', '§585', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 591', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§586', '§67', '§503', '§ 67', 'OGH', '§ 67', 'OGH', 'OGH', '§65', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§66', '§ 586', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 586', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§66', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 1Ob522/89 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob44/36 2Ob58/54 7Ob18...
RS0012497
1Ob44/36; 2Ob58/54; 7Ob185/56; 7Ob365/56; 5Ob575/59; 3Ob378/54; 2Ob400/49; 3Ob541/54; 3Ob329/58; 1Ob731/50; 1Ob505/55; 5Ob17/64; 1Ob235/65; 5Ob301/66; 1Ob12/67; 5Ob241/68; 6Ob14/69; 1Ob6/70; 5Ob125/70; 6Ob78/72; 6Ob68/73; 3Ob200/73; 6Ob71/74; 1Ob154/74; 6Ob166/74; 6Ob235/74; 3Ob218/74 (3Ob219/74); 6Ob104/75 (6Ob105/75); 7Ob546/76; 5Ob699/76; 6Ob647/78; 6Ob755/78; 3Ob679/78; 1Ob584/79; 7Ob694/79; 5Ob642/79; 1Ob707/80; 6Ob563/81; 6Ob739/81; 8Ob532/81; 7Ob551/82; 1Ob621/83; 7Ob714/83; 3Ob600/84; 8Ob579/85; 8Ob649/87; 1Ob522/89; 6Ob567/89; 8Ob548/90; 2Ob559/93; 4Ob2256/96k; 7Ob60/99w; 7Ob305/03h; 1Ob220/04s; 9Ob5/07m; 6Ob67/11p; 2Ob61/13d
ABGB §585
Zur Gültigkeit eines mündlichen Testamentes ist erforderlich, dass der Erblasser die Absicht hat, vor den anwesenden Zeugen seinen letzten Willen zum Ausdruck zu bringen. Die Zeugen müssen nicht eigens zur Testamentserrichtung herbeigerufen worden sein; sie müssen aber der Erklärung des letzten Willens in dem Bewusstsein ihrer Zeugeneigenschaft beiwohnen.
1 Ob 44/36
Entscheidungstext OGH 11.03.1936 1 Ob 44/36
Veröff: SZ 18/46
2 Ob 58/54
Entscheidungstext OGH 17.02.1954 2 Ob 58/54
7 Ob 185/56
Entscheidungstext OGH 25.04.1956 7 Ob 185/56
7 Ob 365/56
Entscheidungstext OGH 05.09.1956 7 Ob 365/56
5 Ob 575/59
Entscheidungstext OGH 16.12.1959 5 Ob 575/59
3 Ob 378/54
Entscheidungstext OGH 23.06.1954 3 Ob 378/54
nur: Die Zeugen müssen nicht eigens zur Testamentserrichtung herbeigerufen worden sein; sie müssen aber der Erklärung des letzten Willens in dem Bewusstsein ihrer Zeugeneigenschaft beiwohnen. (T1)
2 Ob 400/49
Entscheidungstext OGH 21.09.1949 2 Ob 400/49
nur T1; Veröff: SZ 22/135
3 Ob 541/54
Entscheidungstext OGH 03.11.1954 3 Ob 541/54
nur T1; Veröff: EvBl 1955/42
3 Ob 329/58
Entscheidungstext OGH 24.07.1958 3 Ob 329/58
1 Ob 731/50
Entscheidungstext OGH 10.01.1951 1 Ob 731/50
1 Ob 505/55
Entscheidungstext OGH 31.08.1955 1 Ob 505/55
5 Ob 17/64
Entscheidungstext OGH 23.01.1964 5 Ob 17/64
1 Ob 235/65
Entscheidungstext OGH 27.01.1966 1 Ob 235/65
5 Ob 301/66
Entscheidungstext OGH 24.11.1966 5 Ob 301/66
Veröff: RZ 1967,90
1 Ob 12/67
Entscheidungstext OGH 09.02.1967 1 Ob 12/67
5 Ob 241/68
Entscheidungstext OGH 18.09.1968 5 Ob 241/68
Veröff: NZ 1969,126
6 Ob 14/69
Entscheidungstext OGH 29.01.1969 6 Ob 14/69
1 Ob 6/70
Entscheidungstext OGH 29.01.1970 1 Ob 6/70
5 Ob 125/70
Entscheidungstext OGH 01.07.1970 5 Ob 125/70
6 Ob 78/72
Entscheidungstext OGH 13.04.1972 6 Ob 78/72
Beisatz: Auf die subjektive Auffassung eines Zeugen, ob für den Erblasser überhaupt eine Notwendigkeit bestehe, eine letztwillige Verfügung zu treffen, kommt es nicht an. (T2)
6 Ob 68/73
Entscheidungstext OGH 22.03.1973 6 Ob 68/73
3 Ob 200/73
Entscheidungstext OGH 20.11.1973 3 Ob 200/73
Beisatz: Voraussetzung für die Gültigkeit eines mündlichen Testamentes ist die gleichzeitige Anwesenheit dreier fähiger Zeugen, also solcher Personen, die abgesehen von ihrer persönlichen Fähigkeit zur Zeugenschaft iS der §§ 591 ff ABGB mit Wissen und Willen des Testators und mit dem Bewusstsein ihrer Aufgabe, nämlich Zeugen einer letztwilligen Verfügung zu sein, dem Testierakt beiwohnen. (T3)
6 Ob 71/74
Entscheidungstext OGH 25.04.1974 6 Ob 71/74
1 Ob 154/74
Entscheidungstext OGH 07.10.1974 1 Ob 154/74
6 Ob 166/74
Entscheidungstext OGH 10.10.1974 6 Ob 166/74
6 Ob 235/74
Entscheidungstext OGH 21.11.1974 6 Ob 235/74
nur: Zur Gültigkeit eines mündlichen Testamentes ist erforderlich, dass der Erblasser die Absicht hat, vor den anwesenden Zeugen seinen letzten Willen zum Ausdruck zu bringen. (T4)
6 Ob 104/75
Entscheidungstext OGH 28.08.1975 6 Ob 104/75
7 Ob 546/76
Entscheidungstext OGH 18.03.1976 7 Ob 546/76
Veröff: NZ 1978,13
nur T4; Veröff: NZ 1979,174
6 Ob 647/78
Entscheidungstext OGH 22.06.1978 6 Ob 647/78
6 Ob 755/78
Entscheidungstext OGH 30.11.1978 6 Ob 755/78
1 Ob 584/79
Entscheidungstext OGH 13.06.1979 1 Ob 584/79
7 Ob 694/79
Entscheidungstext OGH 30.08.1979 7 Ob 694/79
5 Ob 642/79
Entscheidungstext OGH 06.11.1979 5 Ob 642/79
1 Ob 707/80
Entscheidungstext OGH 01.10.1980 1 Ob 707/80
Vgl auch; Beisatz: Das Wissen um die gesetzlich normierten Erfordernisse einer gültigen mündlichen letztwilligen Verfügung stellt keine Voraussetzung für einen rechtserheblichen Verfügungswillen einerseits und das Bewusstsein, der Äußerung eines solchen Willens zwecks Bekundung nach dem Todesfall zugezogen zu sein, anderseits dar. (T5)
8 Ob 532/81
Entscheidungstext OGH 25.02.1982 8 Ob 532/81
1 Ob 621/83
Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 621/83
7 Ob 714/83
Entscheidungstext OGH 13.10.1983 7 Ob 714/83
3 Ob 600/84
Entscheidungstext OGH 09.01.1984 3 Ob 600/84
nur T4; Veröff: SZ 58/187
8 Ob 649/87
Entscheidungstext OGH 22.10.1987 8 Ob 649/87
nur T4; Veröff: SZ 62/60
8 Ob 548/90
Entscheidungstext OGH 22.03.1990 8 Ob 548/90
Auch; Beisatz: Gültigkeit des Testamentes ist im Rechtsweg zu klären. (T6)
2 Ob 559/93
Entscheidungstext OGH 30.06.1994 2 Ob 559/93
4 Ob 2256/96k
Entscheidungstext OGH 15.10.1996 4 Ob 2256/96k
nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Der Umstand, dass eine zugezogene Person den Inhalt einzelner Erklärungen des Erblassers rechtlich unrichtig dahin beurteilt, es handle sich noch nicht um eine letztwillige Verfügung, weil der Erblasser erklärt hatte, er werde zu einem späteren Zeitpunkt eine schriftliche Verfügung treffen, ist aber für die Annahme des Bewusstseins, einem Testierakt beizuwohnen, unerheblich. (T7)
Vgl auch; Beisatz: Dass der Erblasser hiebei gleichzeitig erklärt, er werde das zu einem späteren Zeitpunkt auch noch schriftlich festhalten, steht der Annahme des Bewusstseins von Zeugen, einem Testierakt beizuwohnen, nicht entgegen. (T8)
7 Ob 305/03h
Entscheidungstext OGH 14.01.2004 7 Ob 305/03h
1 Ob 220/04s
Entscheidungstext OGH 23.11.2004 1 Ob 220/04s
Vgl auch; Beisatz: Die Willensäußerung des Erblassers muss im Bewusstsein dessen entgegengenommen werden, dass sie erklärt worden sei, damit die Zeugen zu einem späteren Zeitpunkt die Absicht des Erblassers bestätigen könnten. (T9)
Auch; Beisatz: Beim „Zeugenbewusstsein" geht es um das Bewusstsein einer Person, dem Testierakt einer anderen Person beizuwohnen, um das Bewusstsein, die letztwillige Äußerung eines anderen nach dessen Tod bekunden zu können. (T10)
6 Ob 67/11p
Entscheidungstext OGH 14.04.2011 6 Ob 67/11p
Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Auch bei fremdhändigen Testamenten muss ein „Zeugenbewusstsein“ dahingehend vorliegen, dass der Zeuge die Sprache des Erblassers versteht. (T11)
2 Ob 61/13d
Entscheidungstext OGH 23.10.2013 2 Ob 61/13d
Vgl; Beis wie T11 nur: Auch bei fremdhändigen Testamenten muss ein „Zeugenbewusstsein“ vorliegen. (T12); Veröff: SZ 2013/101
ECLI:AT:OGH0002:1936:RS0012497
JJR_19360311_OGH0002_0010OB00044_3600000_001
Rechtssatz für 2Ob172/37 1Ob522/89
RS0007614
2Ob172/37; 1Ob522/89
ABGB §586
AußStrG §67
ZPO §503 E4
In dem nach § 67 AußStrG anhängig gemachten Rechtsstreit hat das Prozeßgericht die Aussagen der Aktzeugen selbständig zu überprüfen. Die Frage, ob nach dem Inhalt dieser Zeugenaussagen eine letztwillige Anordnung zustande gekommen sei, ist eine Rechtsfrage.
2 Ob 172/37
Entscheidungstext OGH 17.03.1937 2 Ob 172/37
SZ 19/93
nur: In dem nach § 67 AußStrG anhängig gemachten Rechtsstreit hat das Prozeßgericht die Aussagen der Aktzeugen selbständig zu überprüfen. (T1) = SZ 62/60
ECLI:AT:OGH0002:1937:RS0007614
JJR_19370317_OGH0002_0020OB00172_3700000_001
Rechtssatz für 3Ob348/49 1Ob522/89
RS0007608
3Ob348/49; 1Ob522/89
AußStrG §65
Die Vernehmung der Testamentszeugen eines mündlichen Testamentes kann auch im Zuge eines Prozesses geschehen.
3 Ob 348/49
Entscheidungstext OGH 21.12.1949 3 Ob 348/49
JBl 1950,165 = SZ 22/210
SZ 62/60
ECLI:AT:OGH0002:1949:RS0007608
JJR_19491221_OGH0002_0030OB00348_4900000_001
Rechtssatz für 2Ob277/50 2Ob672/50 3Ob...
RS0007607
2Ob277/50; 2Ob672/50; 3Ob43/56; 1Ob687/80; 8Ob532/81; 1Ob522/89; 1Ob2221/96s; 4Ob2256/96k; 3Ob30/02m; 9Ob5/07m; 3Ob164/14k
AußStrG §66
Die Bestimmung des § 586 ABGB ist keine Beweisregel, sondern eine Formvorschrift; sie bildet einen zum rechtlichen Bestand der letztwilligen Erklärung erforderlichen Solennitätsakt. Von der eidlichen Bekräftigung des Testamentsinhaltes durch die drei Zeugen kann nur Umgang genommen werden, wenn der dritte Zeuge nicht vernommen werden kann (z.B. Tod, Geisteskrankheit oder Unbekanntheit des Aufenthaltes), nicht aber wenn er im Ausland (England) unter bekannter Adresse wohnt.
2 Ob 277/50
Entscheidungstext OGH 22.04.1950 2 Ob 277/50
SZ 23/107 = EvBl 1950/315
2 Ob 672/50
Entscheidungstext OGH 11.10.1950 2 Ob 672/50
Ebenso; EvBl 1950/551 S 570
3 Ob 43/56
Entscheidungstext OGH 15.02.1956 3 Ob 43/56
nur: Von der eidlichen Bekräftigung des Testamentsinhaltes durch die drei Zeugen kann nur Umgang genommen werden, wenn der dritte Zeuge nicht vernommen werden kann (z.B. Tod, Geisteskrankheit oder Unbekanntheit des Aufenthaltes), nicht aber wenn er im Ausland (England) unter bekannter Adresse wohnt. (T1)
1 Ob 687/80
Entscheidungstext OGH 01.10.1980 1 Ob 687/80
nur: Die Bestimmung des § 586 ABGB ist keine Beweisregel, sondern eine Formvorschrift; sie bildet einen zum rechtlichen Bestand der letztwilligen Erklärung erforderlichen Solennitätsakt. (T2)
nur T2; SZ 62/60
1 Ob 2221/96s
Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2221/96s
Auch; nur T2; Veröff: SZ 2002/31
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0007607
JJR_19500422_OGH0002_0020OB00277_5000000_001
Rechtssatz für 3Ob196/52 5Ob301/66 1Ob...
RS0012413
3Ob196/52; 5Ob301/66; 1Ob33/67; 1Ob6/70; 5Ob125/70; 1Ob524/79; 7Ob608/79; 7Ob661/83; 1Ob522/89
Eine gelegentliche im Zuge eines Gespräches - wenn auch im ernsten Tone - geäußerte Erbseinsetzung läßt nicht auf eine Erklärung des letzten Willens schließen. Die nur zufällig anwesenden Zeugen müßen zur Zeugenschaft aufgefordert sein und müßen diese Aufforderung angenommen haben, um testes rogati zu sein. (siehe bezüglich "testes rogati" jedoch 2 Ob 400/49 = SZ 22/135.)
3 Ob 196/52
Entscheidungstext OGH 02.04.1952 3 Ob 196/52
nur: Eine gelegentliche im Zuge eines Gespräches - wenn auch im ernsten Tone - geäußerte Erbseinsetzung läßt nicht auf eine Erklärung des letzten Willens schließen. (T1) Beisatz: Fehlt die Absicht, seinen letzten Willen zu erklären, liegt kein Testament vor. (T2) = RZ 1967,90
RZ 1967,105
Entscheidungstext OGH 31.01.1979 5 Ob 125/70
1 Ob 524/79
Entscheidungstext OGH 31.01.1979 1 Ob 524/79
7 Ob 661/83
Entscheidungstext OGH 07.07.1983 7 Ob 661/83
nur T1; Beis wie T2; SZ 62/60
ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0012413
JJR_19520402_OGH0002_0030OB00196_5200000_001
Rechtssatz für 7Ob546/76 1Ob522/89 4Ob...
RS0012495
7Ob546/76; 1Ob522/89; 4Ob2256/96k; 8Ob247/02k
Der Inhalt des mündlichen Testaments kann nur durch die Aussage der Testamentszeugen dargetan werden.
NZ 1978,13
Beisatz: Dies gilt auch für die Frage nach der wirklichen Errichtung der letztwilligen Verfügung. (T1) = SZ 62/60
8 Ob 247/02k
Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 Ob 247/02k
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0012495
JJR_19760318_OGH0002_0070OB00546_7600000_003
Rechtssatz für 1Ob687/80 1Ob522/89 3Ob...
RS0012487
1Ob687/80; 1Ob522/89; 3Ob30/02m; 8Ob247/02k; 9Ob5/07m
Mit der Erklärung des Erblassers ist die für die Gültigkeit eines Testaments erforderliche Form noch nicht erfüllt. Auch die Zeugen wirken beim Zustandekommen des Testamentes mit. Ihnen ist der mündliche letzte Wille als ein noch unfertiges Geschäft anvertraut.
Veröff: SZ 2002/31
Auch; nur: Mit der Erklärung des Erblassers ist die für die Gültigkeit eines Testaments erforderliche Form noch nicht erfüllt. Auch die Zeugen wirken beim Zustandekommen des Testamentes mit. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0012487
JJR_19801001_OGH0002_0010OB00687_8000000_002
1Ob539/85; 1Ob522/89; 5Ob531/91 (5Ob532/91); 6Ob321/98v; 7Ob185/05i; 5Ob185/12k; 2Ob106/15z; 2Ob192/17z; 2Ob126/18w; 2Ob192/18a; 2Ob19/19m
Die Errichtung letztwilliger Verfügungen ist an strenge, zwingende Formvorschriften gebunden. Diese sollen einerseits dem Testator die Bedeutung seiner Erklärung bewusst machen, so dass er sie mit Überlegung trifft, anderseits Streitigkeiten nach seinem Tod verhindern. Den Formvorschriften kommt demnach sowohl Warn- als auch Beweisfunktion zu. Wurde die Form nicht gewahrt, so ist die Anordnung des Erblassers selbst bei klarem und eindeutig erweisbarem Willen ungültig.
Veröff: SZ 58/70 = NZ 1986,69 = JBl 1986,311
nur: Die Errichtung letztwilliger Verfügungen ist an strenge, zwingende Formvorschriften gebunden. (T1)
Veröff: SZ 62/60
nur T1; Veröff: EvBl 1992/36 S 166 = NZ 1992,296
Auch; nur T1; Beisatz: Die Form kann nicht von der Willenserklärung getrennt werden, deren Schutz sie dient. (T2)
Veröff: SZ 72/16
2 Ob 19/19m
Entscheidungstext OGH 25.07.2019 2 Ob 19/19m
nur T5; Beisatz: Hier: Handschriftlich ergänzte Fotokopie eines eigenhändigen Testaments. (T7)
Rechtssatz für 1Ob522/89
RS0007599
AußStrG §66 Abs2
Die eidliche Vernehmung im Rechtshilfeweg kann auch vor einem ausländischen Gericht stattfinden.
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0007599
JJR_19890405_OGH0002_0010OB00522_8900000_001
Rechtssatz für 1Ob522/89 3Ob30/02m 8Ob...
RS0007611
1Ob522/89; 3Ob30/02m; 8Ob247/02k; 9Ob20/03m
Im Rechtsstreit kann zwar immer noch die Bestätigung einer mündlichen letzten Willenserklärung durch die eidlich vernommenen Zeugen bestritten, nicht aber die durch eine mißlungene Bestätigung der Absicht, überhaupt einen letzten zu erklären, eingetretene Unwirksamkeit der letztwilligen Erklärung behoben werden.
Vgl auch; Beisatz: Die formgültige und wirksame Errichtung einer privaten mündlichen letztwilligen Verfügung kann auch durch Tatsachen bewiesen werden, die nach einer neuerlichen Einvernahme der Aktzeugen im Prozess aufgrund freier richterlicher Beweiswürdigung in Ergänzung deren eidlichen Aussagen im Verlassenschaftsverfahren festgestellt werden, wenn der Beklagte dort keine Möglichkeit zur Zeugenbefragung vorfand. (T1); Veröff: SZ 2002/31
Auch; Beisatz: Im Streitverfahren kann versucht werden, eine formgültig errichtete letztwillige Verfügung zu widerlegen. (T2)
9 Ob 20/03m
Entscheidungstext OGH 19.03.2003 9 Ob 20/03m
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Die freie Beweiswürdigung des Streitrichters kann dann nicht ausgeschaltet sein, wenn derjenige, der sich auf die Gültigkeit und Wirksamkeit einer ihn begünstigenden letztwilligen Verfügung beruft, mangels Ladung zur Vernehmungstagsatzung im Verlassenschaftsverfahren keine Möglichkeit zur Ausübung eines Fragerechts hatte. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0007611
JJR_19890405_OGH0002_0010OB00522_8900000_002
RS0012490
"Ernstlich" bedeutet, der Erblasser muß die Absicht, gerade jetzt den letzten Willen zu erklären, gehabt haben; die Testierabsicht muß klar zum Ausdruck gebracht werden.
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0012490
JJR_19890405_OGH0002_0010OB00522_8900000_003