Source: https://steuer.ninja/stichwort/vorsatz/
Timestamp: 2019-08-18 18:57:21
Document Index: 250764648

Matched Legal Cases: ['§ 306', '§ 315', '§ 211', '§ 211', '§ 211', '§ 250']

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Besonders schwere Brandstiftung – die subjektive Seite
Die Strafbarkeit wegen besonders schwerer Brandstiftung gemäß § 306b Abs. 2 Nr. 1 StGB setzt in subjektiver Hinsicht voraus, dass der Täter hinsichtlich des Eintritts der konkreten Todesgefahr vorsätzlich handelt. Erforderlich ist, dass der Täter die f…
Brandstiftung, Schwere Brandstiftung, Strafrecht, Vorsatz
Ein vollendeter gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr erfordert, dass durch eine der in den Nummern 1 bis 3 des § 315b Abs. 1 StGB genannten Tathandlungen eine Beeinträchtigung der Sicherheit des Straßenverkehrs herbeigeführt worden ist, die sich zu einer konkreten Gefährdung von Leib oder Leben eines anderen Menschen oder einer
Gefährdung, Gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr, Raub, Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Strafrecht, Vollendung, Vorsatz
n subjektiver Hinsicht setzt der Tatbestand des Heimtückemordes (§ 211 Abs. 2 StGB) nicht nur voraus, dass der Täter die Argund Wehrlosigkeit des Tatopfers erkennt; erforderlich ist außerdem, dass er die Argund Wehrlosigkeit des Opfers bewusst zur Tatbegehung ausnutzt1. Dafür genügt es, wenn er die die Heimtücke begründenden Umstände nicht …
Heimtücke, Mord, Strafrecht, Totschlag, Vorsatz
In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass auch bei hochgefährlichen Taten im Einzelfall das Wissens- oder das Willenselement des Eventualvorsatzes fehlen kann, wenn dem Täter das Risiko der Erfolgsherbeiführung – trotz Kenntnis aller gefahrbegründenden Umstände – infolge einer alkoholischen Beeinflussung oder einer anderen psychischen Beeinträchtigung zur Tatzeit nicht bewusst ist oder …
Affektive Erregung, Alkoholisierung, bedingter Vorsatz, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Strafrecht, Verkehrsrecht, Vorsatz
Der subjektive Tatbestand des Unterlassens ist nur dann gegeben, wenn der Unterlassende zu dem Zeitpunkt, zu dem er handeln sollte, die Gefahr für das Rechtsgutssubjekt sowie die Umstände kennt, die seine Garantenpflicht begründet. Hinzukommen muss für den Vorsatz aber auch die individuelle Möglichkeit des Täters, zur Abwehr der Gefahr tätig …
bedingter Vorsatz, Garantenpflicht, Mord, Strafrecht, Totschlag, Unterlassen, Vorsatz
In subjektiver Hinsicht setzt der Tatbestand des Heimtückemordes nicht nur voraus, dass der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Tatopfers erkennt; erforderlich ist außerdem, dass er die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers bewusst zur Tatbegehung ausnutzt1. Dafür genügt es, wenn er die die Heimtücke begründenden Umstände nicht nur in einer …
Arg- und Wehrlosigkeit, Ausnutzungsbewusstsein, Heimtücke, Heimtückemord, Mord, Strafrecht, Tötungsvorsatz, Vorsatz
Alkoholisierung, Bedingter Tötungsvorsatz, bedingter Vorsatz, Strafrecht, Tötungsvorsatz, Vorsatz
Geschwindigkeitsüberschreitung auf Norderney
Eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung von 51 km/h wird als vorsätzliche Handlung gewertet und führt zu einem Bußgeldbescheid über 560,00 Euro sowie einem dreimonatigen Fahrverbot. Vom Oberlandesgericht Oldenburg ist diese Entscheidung des Amtsgerichts Norden bestätigt worden. Mit seinem Motorrad ist ein Inselbewohner auf Norderney mit 101 km/h statt wie vorgeschrieben mit maximal …
Geschwindigkeitsüberschreitung, Strafrecht, Vorsatz
Haftung für die schuldhaft nicht abgeführte Umsatzsteuer – und das “Kennenmüssen”
Fahrlässigkeit, Kennenmüssen, Umsatzsteuer, Umsatzsteuerhaftung, Vorsatz
Der Annahme eines Verdeckungsmordes steht grundsätzlich nicht entgegen, dass sich bereits die zu verdeckende Vortat gegen Leib und Leben des Opfers richtet1. Um eine andere – zu verdeckende – Straftat im Sinne des § 211 Abs. 2 StGB handelt es sich jedoch dann nicht, wenn der Täter nur diejenige Tat …
Körperverletzungsvorsatz, Mord, Mordmerkmal, Strafrecht, Tötungsvorsatz, Verdeckungsabsicht, Vorsatz
Das Landgericht Berlin hat den 28-jährigen Hamdi H. und den 25-jährigen Marvin N. wegen Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Die Führerscheine der Angeklagten wurden eingezogen, die Fahrerlaubnisse lebenslang entzogen. Nach Überzeugung der Schwurgerichtskammer haben sich die Angeklagten am 1. Februar 2016 kurz nach Mitternacht bei […]
fahrlässige Tötung, Gemeingefährliche Mittel, Mord, Strafrecht, Straßenrennen, Unfall, Vorsatz
Kann ein tödlicher Unfall bei einem illegalen Straßenrennen den (objektiven und subjektiven) Tatbestand des Mordes (§ 211 StGB) erfüllen? Das Landgericht Berlin bejahte dies für ein illegales Straßenrennen auf dem Berliner Kurfürstendamm und erntete dafür in der öffentlichen Meinung viel Lob. Aber mindestens ebenso groß sind die Fragen und rechtlichen …
§ 250 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. b StGB setzt zumindest bedingten Vorsatz des Täters in Bezug auf den Eintritt der konkreten Gefahr des Todes voraus1. Es versteht sich indes weder von selbst, dass der Angeklagte die Möglichkeit erkannte, den Geschädigten durch die “heftigen Schläge gegen Oberkörper und Kopf” in …
Gewalt, Raub, Strafrecht, Vorsatz
Der Tatbestand eines versuchten Delikts verlangt in subjektiver Hinsicht (Tatentschluss) das Vorliegen einer vorsatzgleichen Vorstellung, die sich auf alle Umstände des äußeren Tatbestandes bezieht1. Die Annahme eines versuchten Betrugs setzt daher die Feststellung voraus, dass der Täter von Umständen ausgegangen ist, die im Falle ihres Vorliegens die Annahme eines nach …
Strafrecht, Versuch, Vorsatz
Zwar muss der Gehilfe seinen eigenen Tatbeitrag sowie die wesentlichen Merkmale der Haupttat, insbesondere deren Unrechts- und Angriffsrichtung, zumindest für möglich halten und billigen. Er braucht aber Einzelheiten der Haupttat nicht zu kennen und keine bestimmte Vorstellung von ihr zu haben. Insbesondere wenn sein Tatbeitrag nur zu deliktischen Zwecken verwendet …
Beihilfe, BTM-Delikte, Gehilfenvorsatz, Strafrecht, Vorsatz