Source: https://gesetze-in-app.de/UrhG/69a
Timestamp: 2019-09-23 14:34:57
Document Index: 263544687

Matched Legal Cases: ['§ 69', 'BGH', 'BGH', '§ 69', '§ 69', 'BGH', '§ 69', 'BGH', 'BGH', '§ 69']

§ 69a UrhG: Gegenstand des Schutzes
BGH, URTEIL vom 4.8.2012, Az. I ZR 90/09 Es ist grundsätzlich Sache des Beklagten darzutun, dass das Programm, für das Schutz beansprucht wird, nur eine gänzlich banale Programmierleistung ist oder lediglich das Programmschaffen eines anderen Programmierers übernimmt (vgl. BGH, GRUR 2005, 860, 861 - Fash 2000; Dreier in Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, 3. Aufl., § 69a Rn. 29; Erdmann/Bornkamm, GRUR 1991, 877, 879; differenzierend Grützmacher in Wandtke/Bullinger, Urheberrecht, 3. Aufl. § 69a UrhG Rn. 36 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.8.2012, Az. I ZR 90/09 Gegenstand des Schutzes können gemäß § 69a Abs. 2 UrhG auch die Be-, Um- und Einarbeitung vorbekannter Elemente und Formen sein (vgl. BGH, Urteil vom 9. Mai 1985 -1 ZR 52/83, BGHZ 94, 276, 287 - Inkasso-Programm).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.0.2007, Az. 12 O 345/02 Es handelt sich dabei um Dateien, die von Grafikprogrammen bei der Erstellung der Grafik automatisch generiert werden, so dass sie selbst die Anforderungen des § 69a UrhG nicht erfüllen (OLG Düsseldorf, MMR 1999, 729, 730 m. w. N.; vgl. auch OLG Hamm, GRUR-RR 2005, 73, LG Köln, MMR 2006, 56; BeckRS 2005 08143 - OLG Frankfurt: 11 U 64/04 vom 22.03.2005).