Source: https://doc.la.stueber.de/08.nrw/nrw-as-apo-bk-1999/
Timestamp: 2020-07-14 20:26:53
Document Index: 215019330

Matched Legal Cases: ['§ 66', '§ 6', '§ 16', '§ 26', '§ 3', '§ 7']

NRW-AS-APO-BK-1999 - Landesanpassungen
Landesanpassungen NRW-AS-APO-BK-1999
NRW-AS-APO-BK-1999 NRW-AS-APO-BK-1999 Inhaltsverzeichnis
Abschlussberechnung für Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen
Zeugnisse zur Anlage A der BASS 2012/2013: Bildungsgänge der Berufsschule
Unterrichtsarten definieren
Fachtafeleinträge überprüfen
Dienstbezeichnungen definieren
Bildungsgänge definieren und den Klassen bzw. Schülern zuweisen
Fachthemen definieren
Berechnungskript ablegen
Verordnungen definieren
Schülermerkmale definieren
Noten- bzw. Punktwerte vergeben
Zeugnisformulare definieren und den Schülern zuweisen
Beispiel für die Suchsystematik des Skripts
Zeugnisformulare drucken
Vordefinieren von Bemerkungstexten
Schulgliederung und Fachklasse festlegen
Zeugnisse zur Anlage E der BASS 2012/2013: Bildungsgänge der Fachschule
Version vom 23.06.2017
Version vom 16.06.2017
Anlage A: Berechnung des FHR-Durchschnittes Bildungsganges A02 (‚Doppelquali‘)
Anlage E: Fehler bei der Berechnung der Abschlüsse in der Fachschule bereinigt
Version vom 15.12.2015
Version vom 18.06.2015
Abschlussberechnung Anlage C01
Abschlussberechnung Anlage A06 (BGJ)
Version vom 08.09.2014
Berufsabschluss nach Landesrecht Anlage C01
Version vom 29.06.2014
Version vom 18.03.2014
Version vom 07.11.2013
Version vom 02.09.2013
Version vom 5.6.2013
MAGELLAN bietet die Möglichkeit eigene Skripte oder Bericht (mitunter auf der Grundlage von Veröffentlichungen von STÜBER SYSTEMS) zu entwickeln und einzusetzen. Diese selbst erstellten Skripte und Berichte werden von uns nicht gepflegt, sondern lediglich veröffentlicht. Federführender Autor des Skriptes, der Berichte und der Dokumentation war Heinz Kersting vom Berufskolleg Mitte TÜV NORD College. Aktuell wird diese Skript nicht weitergepflegt.
Für Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen steht ein von Anwendern entwickeltes Skript zur Verfügung, das Notendurchschnitte für verschiedene Bildungsgänge berechnet und auch Abschlüsse zuordnen kann. Gleichzeitig können die sich daraus ergebenen Zeugnisberichte (ebenfalls von Anwendern entwickelt), u.a. auch Zeugnisbemerkungen, den Schüler hinterlegt werden. In den folgenden Abschnitten beschreiben wir die dafür notwendigen Einstellungen.
Für das Bundesland Nordrhein-Westfalen stellen wir folgende Berichte der Anlage A der BASS 2012/2013 zur Verfügung.
Für die Notenvergabe und den Zeugnisdruck sind vorbereitend Werte in den Schlüsselverzeichnissen anzulegen.
In MAGELLAN 6 müssen unter Verzeichnisse > Weitere Schlüsselverzeichnisse > Unterrichtsarten die Unterrichtsarten wie folgt definiert sein. Entscheidend ist der Eintrag in der Spalte Kürzel. Das Kürzel wird in den Zeugnissen abgefragt und ordnet die Fächer dem entsprechenden Zeugnisbereich zu. Der eingetragene Schlüssel kann dagegen frei gewählt werden.
AS Arbeits-und Sozialverhalten
AV Arbeitsverhalten
BL Besondere Lernleistung
BU Berufsbezogener Bereich
BÜ Berufsübergreifender Bereich
BU-P Berufsbezogene Praxis
BU-T Berufsbezogene Theorie
BU-WP Berufsbezogener Unterricht im Wahlpflichtbereich
DB Differenzierungsbereich
FB Fachrichtungsbezogener Lernbereich
FE Fachschulexamen
FH-P Fachhochschulprüfung Fachschule
FK Fundamentalkurs
FP-GF Fachpraxis Grundfach
FP-KF Fachpraxis Kernfach
FÜ Fachrichtungsübergreifender Lernbereich
GF Grundfach
KF Kernfach
Unter Verzeichnisse > Fachtafeln müssen den Fächern die entsprechenden Unterrichtsarten zugewiesen werden. Der Gewichtungsfaktor der Fächer zur Durchschnittsberechnung ist in der Spalte Faktor einzutragen. In der Spalte Position weisen Sie den Fächern eine Positionsnummer für die spätere Ausgabe der Fächer innerhalb der Bereiche (wie Berufsbezogener Lernbereich, Berufsübergreifender Lernbereich, Differenzierungsbereich etc.) zu.
Hier tragen Sie die Positionen in der Fachtafel ein.
Fachtafeleinträge können von DAVINCI nach MAGELLAN abgeglichen werden.
Unter Verzeichnisse > Weitere Schlüsselverzeichnisse > Dienstbezeichnungen müssen die genauen Dienstbezeichnungen eingetragen werden. Verwenden Sie die Werte in MAGELLAN unter Lehrer > Daten2 > Dienstbez.
Unter Verzeichnisse > Noten legen Sie die Notenstufen 1-6 an. Dabei weisen Sie den Noten in der Spalte Notenart „Notenwert“ zu. Um ein Fach mit einem bestimmten Füllwert (z.B. „abgewählt“) auf dem Zeugnis auszugeben, müssen Sie in der Spalte Notenart „Füllwert“ hinterlegen.
Hier legen Sie die Punkte, Noten und Füllwerte fest.
Diese Vorgaben haben beispielweise für den Religionsunterricht auf der Registerkarte Ansicht Schüler > Zeugnis > Leistungen folgende Bedeutungen:
Eintrag in Spalte „Fach“
Eintrag in Spalte „Endnote“
Fach auf dem Zeugnis
Note auf dem Zeugnis
Religion gut Religion gut
Religion 1. Religion leer
Religion ab Religion leer
Religion kein Eintrag Fach wird auf dem Zeugnis ausgeblendet leer
Stellen Sie sicher, dass unter Verzeichnisse > Bildungsgänge die Einträge in den Spalten „Bezeichnung“ (für Schüler) und „Bezeichnung2“ (für Schülerinnen) angepasst sind.
Den Klassen sind die Bildungsgänge unter Ansicht Klassen > Daten 1 > Bildungsgang zuzuordnen. Bei Mischklassen müssen Sie für Schüler, deren Bildungsgang von der Klasse abweicht (nur bei diesen Schülern), unter Ansicht Schüler > Ausbildung einen Bildungsgang zuordnen.
Für die Ausgabe von Lernfeldern auf dem Zeugnis müssen Sie diese im Verzeichnisse > Fachthemen anlegen. Voraussetzung dabei ist, dass die ersten 3 Ziffern der Klassenbezeichnung den Ausbildungsberuf bestimmen. Wenn Sie an Ihrer Schule eine andere Systematik für Klassenbezeichnungen haben, müssen Sie die Zeugnisformulare und die Fachthemen anpassen.
Hier erklärt für das Beispiel „EB- für Elektroniker für Betriebstechnik einschließlich der Doppelqualifikation“
In der Spalte Kürzel sind die ersten 3 Zeichen mit der zugehörigen Fachtafel des Berufes identisch (z.B. EB- für Elektroniker für Betriebstechnik einschließlich der Doppelqualifikation).
Zeichen 4-7 bezeichnen das Kürzel des Lernfeldes (z.B. LF01 für Lernfeld 1, LF02 für Lernfeld 2 etc.)
Die Spalte Bezeichnung bezieht sich auf die Bezeichnung des Lernfeldes.
Die Spalte Fach steht für zugehöriges Fach (z.B. EAA - Errichten und Betreiben automatisierter Anlagen).
Die Spalte Position steht für Reihenfolge des Lernfeldes auf dem Zeugnisausdruck.
Die Spalte Statistik-ID steht für Ausbildungsjahre, bei mehreren durch Komma getrennt, in denen das Lernfeld erteilt wird.
Unter Verzeichnisse > Verordnungen müssen die Berechnungsskript(e) für die Abschlussberechnung hinterlegt sein. Aktuell gibt es das Skript mit der Bezeichnung NRW-AS-APO-BK-1999.dws für die folgenden Zeugnisarten:
HZ für Halbjahreszeugnisse
JZ für Jahreszeugnisse
VZ für Versetzungszeugnisse
AG für Abgangszeugnisse nach vorzeitigem Abbruch der Ausbildung
AS für Abschlusszeugnisse
AW für Abgangszeugnis für Schulwechsler
ZB für Zwischenbeurteilungen
Das Skript NRW-AS-APO-BK-1999.dws muss nur einmalig vorhanden und sollte im Unterordner: ….\MAGELLAN 6\Skripte\Nordrhein-Westfalen abgelegt sein.
Bitte beachten Sie, das zum Ausführen den Skriptes NRW-AS-APO-BK-1999.dws Schulleitungs-, Sekretariats- oder Administrationsrechte notwendig sind, damit dem Schüler Abschlüsse unter Schüler > Laufbahn > Abschluss zugewiesen werden können.
Für die Abschlussberechnungen der verschiedenen Zeugnisarten müssen Sie jeweils eine Verordnung unter Verzeichnisse > Verordnungen anlegen.
Verzeichnis > Verordnungen
Entscheidend sind folgende Eintragungen:
Kürzel hier stehen die ersten 2 Zeichen für die Zeugnisart:JZ, HZ, VZ, AG, ZB, AW, AS
Bezeichnung bezieht sich auf die Bezeichnung der Zeugnisart
Kategorie wählen Sie den Wert Versetzung aus
Typ geben Sie das Kürzel der Zeugnisart ein
Skript Das Berechnungsskript gilt für alle Zeugnisarten. Deshalb kann unter der Spalte Skript das gleiche Skript für alle Zeugnisarten zugeordnet werden.
Im Verzeichnis Verzeichnisse > Merkmale > Schülermerkmale müssen als Weiteres die Merkmale A4 (z.B. BA-P -> Berufsabschluss nachgewiesen) und A5 (z.B. FH-P -> Fachhochschulprüfung bestanden) definiert werden. Die entsprechenden Merkmale sind in den Schülerstammdaten unter Ansicht Schüler > Merkmale nach Bedarf zuzuweisen.
Wenn Sie Noten- bzw. Punktwerte vergeben möchten, weisen Sie diese den entsprechenden Fächern des Schülers unter Ansicht Schüler > Leistungen > Spalte „Endnote“ zu. Bitten achten Sie darauf, dass das Optionsfeld Durchschnitt einblenden markiert ist. Wählen Sie auf der rechten Seite im dem Feld Prüfungsordnung den Eintrag aus, der zuvor unter Verzeichnisse > Verordnungen in den definierten Verordnungen für Halbjahreszeugnisse, Jahreszeugnisse, Versetzungszeugnisse, Zeugnisse nach Abbruch des Bildungsganges oder Abschluss/Abgangszeugnisse hinlegt ist.
Hier geben Sie die Noten- bzw. Punktwerte ein und ordnen die Prüfungsordnung zu.
Unter Verzeichnisse > Zeugnisformulare können Zeugnisformulare definiert werden, die man auf der Registerkarte Ansicht Schüler > Zeugnis > Zeugnisformulare den Schülern zuweisen kann. Über das Drucken von Zeugnisformularen (Bearbeiten > Drucken > Zeugnisformluare drucken) können diese ausgedruckt werden.
Das Berechnungsskript NRW-AS-APO-BK-1999.dws kann eine richtige Zuweisung der Zeugnisformulare zu den Schülern aufgrund der eventuell berechneten Abschlüsse und Bildungsgänge nur dann korrekt vornehmen, wenn die nachfolgende beschriebene Systematik beim Ausfüllen der Spalte Bezeichnung unter Verzeichnis-se|Zeugnisformulare eingehalten wird.
Relevant sind bei der Bezeichnung nur die Zeichen bis zu ersten Klammer. Im einen Zeugnisformular „z-A0112300-0A (Bergmech. ohne Abschluss o. LF)“ wären dies beispielsweise die Zeichen „z-A0112300-0A “.
Suchdurchlauf
geprüfte Zeichen
Suchdurchlauf 1 Es werden die ersten 11 Zeichen der Bezeichnung geprüft auf folgende Eigenschaften
1-8 Schlüssel des Bildungsganges (entsprechend der Angaben unter Verzeichnisse > Bildungsgänge)
9 Bindestrich –
10-11 JZ für Jahreszeugnis
10-11 HZ für Halbjahreszeugnis oder
10-11 VZ für Versetzungszeugnis oder
10-11 AG für Abgangszeugnis von Schülern, die die Ausbildung vorzeitig abgebrochen haben oder
10-11 AW für Schulwechsler in den gleichen Bildungsgang einer anderen Schule oder das 2-stellige Zeichen für die Abschlussart (entsprechend der Angaben unter Verzeichnisse > Bildungsgänge, z.B. 3A für den Berufsschulabschluss, 0A Abgangszeugnis usw.)
Suchdurchlauf 2 wenn kein Zeugnisformular in Suchdurchlauf 1 gefunden wurde Es werden die ersten 6 Zeichen der Bezeichnung geprüft auf folgende Eigenschaften
1-3 Schulform/Schulgliederung entsprechend dem Schlüsselverzeichnis aus der Landesstatistik. Sie sind identisch mit den ersten 3 Zeichen der Spalte Schlüssel unter Verzeichnisse > Bildungsgänge
4-6 Entsprechen der Prüfung der Zeichen 9-11 im Suchdurchlauf 1
Suchdurchlauf 3, wenn kein Zeugnisformular in Suchdurchlauf 2 gefunden wurde Es werden die ersten 4 Zeichen der Bezeichnung geprüft auf folgende Eigenschaften
1-3 Erstes Zeichen der Schulgliederung entsprechend dem Schlüsselverzeichnis aus der Landesstatistik. Sie sind identisch mit den ersten 3 Zeichen der Spalte Schlüssel unter Verzeichnisse > Bildungsgänge
2-4 Entsprechen der Prüfung der Zeichen 9-11 im Suchdurchlauf 1
Suchdurchlauf 4, wenn kein Zeugnisformular in Suchdurchlauf 3 gefunden wurde Falls weiterhin kein passendes Zeugnisformular gefunden wird, erfolgt die Abfrage nach den ersten 2 Zeichen. Diese Zeichen stehen für die Zeugnisart bzw. Abschlussart (Prüfung entspricht den Zeichen 10 – 11 im Suchdurchlauf 1)
Die aufgrund dieser Suchsystematik gefundenen Zeugnisformulare werden den Schülern dann automatisch unter der Registerkarte Ansicht Schüler > Zeugnis > Zeugnisformulare zugeordnet.
Hier finden die zugeordneten Zeugnisformulare des Schülers.
Ein Schüler hat Bildungsgang für Bergmechaniker (Bildungsgang mit dem Schlüssel A01123000) und soll ein Jahreszeugnis bekommen. In den Zeugnisformularen ist ein Zeugnisformular A0112300-JZ (Bergmechaniker Jahresz.) definiert.
Das Skript versucht nun ein passendes Zeugnisformular zuzuordnen. Der Suchdurchlauf 1 prüft im Verzeichnis der Zeugnisformulare, ob es ein Formular gibt, welches
in den ersten 8 Zeichen den Wert A0112300 hat,
beim 9. Zeichen den Wert – hat und
beim Zeichen 10-11 den Wert JZ hat.
Dabei wird das Zeugnisformular A0112300-JZ (Bergmechaniker Jahresz.) gefunden. Die weiteren Suchdurchläufe 2-4 entfallen, da ja ein Zeugnisformular gefunden wurde. Das Zeugnisformular A0112300-JZ (Bergmechaniker Jahresz.) wird dem Schüler unter Ansicht Schüler > Zeugnis > Zeugnisformulare zugeordnet.
Sie können die Zeugnisformulare, die in einem Schuljahr zum ersten Mal benutzt wurden, in einem Unterverzeichnis anzulegen. In diesem Beispiel ist das Zeugnisformular im Unterverzeichnis „2011\ A-JZ-Teilzeitberufschüler-DQ 2HJ.rpt“ hinterlegt, da es zum ersten Mal im Schuljahr 2011 verwendet wird.
Mit dem Skript ist es möglich, einem Schüler bzw. Schülerin mehrere Zeugnisformulare zuzuordnen. Beispielweise bekommen Schüler der Berufsfachschule mit dem Abschluss 5J ein Fachhochschulreifezeugnis und ein Berufsabschlusszeugnis. Dazu definieren Sie bitte im Verzeichnis der Zeugnisformulare zwei Zeugnisformulare (eines für Fachhochschulreife bei Abschluss 5J und eines für Berufsabschlusszeugnis bei Abschluss 5J), bei denen die Zeichen der Zeugnisformularbezeichnung bis zur ersten Klammer identisch sind. In diesem Fall ordnet die Suchsystematik dann auch beide Zeugnisformulare dem Schüler zu.
Über Drucken > Zeugnisformulare drucken werden dem Schüler bzw. Schülerin zugewiesene Zeugnisse gedruckt.
Hier können Sie die bei den Schülern zugewiesenen Zeugnisformulare drucken.
Unter Verzeichnisse > Zeugnisbemerkungen können Bemerkungen für Zeugnisse vordefiniert werden. Die Bemerkungstexte können Platzhalter enthalten, die beim Ausdruck durch bestimmte Inhalte dynamisch ersetzt werden.
Die Platzhalter sind in doppelt spitze Klammer zu setzen, bitte sehen Sie sich die nachfolgende Abbildung an.
Im Zeugnisausdruck
<<Vorname>> Vorname der Schülerin/des Schülers wird ausgegeben
<<Nachname>> Nachname der Schülerin/des Schülers wir ausgegeben
<<Herr>> Herr oder Frau
<<Herrn>> Herrn oder Frau
<<Er>> Er oder Sie
Hier können Sie die Zeugnisbemerkungen inkl. der zuvor beschriebenen Platzhalter definieren.
Falls im angewählten Zeugnisformular die Bemerkung mit einem Unterbericht in Crystal Reports ausgegeben wird, sollte dort auch die Tabelle „Schüler“ eingebunden werden, damit Vorname, Nachname und Anrede korrekt ausgegeben werden
Im Verzeichnisse > Weitere Schlüsselverzeichnisse > Berufsfelder wird die Schulgliederung für Berufskollegs hinterlegt. Die Eintragungen wie z.B. Fachklassen/Fachhochschulreife (BS/FHR; TZ) werden in diesem Verzeichnis eingetragen. Bei der Schulgliederung handelt es sich um das Statistikfeld für Berufskollegs bestehend aus einem 3-stelligem Schlüssel, z.B. A01 für Auszubildende.
Der Bildungsgang wird durch die Fachklasse festgelegt. Die Fachklasse besteht aus einem 5-stelligen Schlüssel, z.B. 27500 für Industriekaufmann. Im Verzeichnisse > Weitere Schlüsselverzeichnisse > Bildungsgang werden die Fachklassen erfasst.
Dazu können pro Fachklasse die Fachrichtung, der Schwerpunkt und das Berufsfeld (Schulgliederung) eingetragen werden. Dieses Verzeichnis wird um ein weiteres Feld „Bezeichnung2“ zur Abbildung der Unterscheidung männlicher und weiblicher Fachklassenbezeichnungen ergänzt. In Spalte „Bezeichnung“ und Spalte „Bezeichnung2“ wird der Beruf erfasst. Die Fachklasse geben Sie entweder unter Schüler > Ausbildung > Ausbildung bzw. unter Klassen > Daten > Bildungsgang ein.
Hier tragen Sie den Bildungsgang der Klasse ein.
In der obigen Abbildung ist als Beispiel der Klasse IB-1R2 der Ausbildungsberuf (Bildungsgang) Industriemechaniker zugeordnet. Wenn nun in dieser Klasse ein Schüler oder eine Schülerin mit dem Ausbildungsberuf Teilezurichter beschult wird, muss dieses Merkmal dem Schüler zugeordnet werden, und zwar in MAGELLAN unter Ansicht Schüler > Ausbildung > Ausbildung.
Bei homogenen Klassen (d.h. alle Schüler haben den gleichen Bildungsgang bzw. Ausbildungsberuf) sollte der Bildungsgang nur der Klasse in MAGELLAN unter Ansicht Klassen > Daten > Bildungsgang zugeordnet werden.
Grundsätzlich gilt, dass beim Zeugnisdruck und in der Landesstatistik für die Zuordnung des Bildungsgan-ges/Ausbildungsberufes zuerst der Eintrag unter Ansicht Schüler > Ausbildung geprüft wird. Falls dort kein Eintrag vorhanden ist, wird der Bildungsgang/Ausbildungsberuf genommen, der unter Ansicht Klassen > Daten zugeordnet ist.
Für das Bundesland Nordrhein-Westfalen stellen wir folgende Zeugnisse der Anlage E zur Verfügung: • NRW-E01-6A-J (Fachschulabschluss +- FHR).rpt
Die Fächer, die in die Berechnung der Durchschnittsnote für die Fachhochschulreife eingehen, sind unter Merkmal mit *) zu kennzeichnen. Diese Systematik wird auch für das Berechnungsskript NRW-AS-APO-BK-1999.dws für die Schulabschlüsse verlangt.
Fächer für die Fachhochschulreife mit Sternchen im Merkmal kennzeichnen
Nachstehend finden Sie erfolgte Änderungen für das Skript NRW-AS-APO-BK-1999.
Federführender Autor des Skriptes und der Dokumentation ist Heinz Kersting vom Berufskolleg Mitte TÜV NORD College.
Fehler in der Abschlussberechnung für die Bildungsgänge A12/A13 korrigiert. Ein 5 oder 6 in Mathematik (M) wird nicht berücksichtigt, wenn ein Ausgleich in Naturwissenschaften (NW) vorliegt.
Skript wurde an die Magellan-Version 6.5.X angepasst.
Wird in diesen Bildungsgängen die FHR-Prüfung nach 3 Jahren und die Berufsabschlussprüfung nach 3.5 Jahren abgelegt kann es vorkommen, dass Beurteilungen für den Berufsschulabschluss und den FHR-Abschluss in Fächern unterschiedlich ausfallen. In diesem Fall können abweichende FHR-Noten in die Spalte Endnote(gesamt) eingetragen werden, diese werden dann für die FHR-Abschlussnote berücksichtigt.
Wird in der Spalte Endnote(gesamt) keine Note eingetragen, so werden wie bisher für die FHR-Abschlussnoten die Werte aus der Spalte Endnote genommen.
Die Abschlussberechnung wurde überarbeitet, die Ausgabe der Kommentare wurde optimiert.
Änderungen der APO-BK ab dem 1.8.2015 wurden eingearbeitet
Bei einer Berufsschulabschlussnote von mind. 2,5 wird die FOR mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe zugewiesen. Dieses gilt nur für Schüler die nach dem 1.8.2015 eingeschult wurden. Damit der neue Abschluss eingetragen werden kann muss in den Verzeichnissen Abgangsarten (Schüler) und Abschlüsse (Intern) der Abschluss 3G definiert werden.
Für Auszubildende in den Helferberufen nach § 66 BBiG wird mit dem Berufsschulabschluss der Hauptschulabschluss erworben, Berechnung wurde hinzugefügt. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Fachklassenbezeichnung bei diesen Schülern mit dem Zeichen 8 beginnt.
Die Berechnung für die Bildungsgänge A12 und A13 wurde hinzugefügt. Für die Zuerkennung des Hauptschulabschlusses dieser Bildungsgänge muss die notwendige Stundentafel erfüllt sein, in Magellan wird das durch unter Schüler > MerkmalA4 mit dem Kürzel HS-M dokumentiert.
Die Abschlussberechnungen für die Schulgliederungen B06, B07, B08, B09 und B10 wurde hinzugeführt. Die zu vergebenen Abschlüsse in den Schulgliederungen B08, B09 und B10 hängen auch davon ab welche Kurse in Mathe und Englisch besucht wurden (§ 6 Absatz 1 Anlage B). Dieses muss bei den Schülern mit dem Merkmal A5 eingestellt werden (Kürzel GK und EK, siehe unten). In dem untenstehenden Bild sind nochmal alle relevanten Merkmale für die Abschlussberechnung zusammengestellt.
Verzeichnisse > Merkmale > Schüler
Die Änderungen der Bezeichnungen für die Unterrichtsarten (Fachrichtungsübergreifender (Kürzel FÜ) in Berufsübergreifender (Kürzel BÜ) und Fachrichtungsbezogener (Kürzel FB) in Berufsbezogener (Kürzel BU) wird bei der Abschlussberechnung berücksichtigt. Der FHR – Abschluss wird nun auch bei den Schülern vergeben die diesen Abschluss bereits besitzen (siehe VV zu § 16 allgemeiner Teil). Bitte beachten Sie, dass bei der Berechnung der Abschlüsse alle Fächer des Bildungsganges eine Unterrichtsart mit dem Schlüssel-Wert FÜ oder FB oder PR oder DB oder BU oder BÜ haben müssen, das Kürzel ist frei wählbar. Für die Noten des Fachschulexamens ist bei der Unterrichtsart der Schlüssel FE zu wählen, für die Fachhochschulreifeprüfung der Unterrichtsart-Schlüssel FH-P.
Schüler dieses Bildungsganges, die bereits die Fachhochschulreife oder die Hochschulreife besitzen, wird der Abschluss 5A zugewiesen wenn sie die Berufsabschlussprüfung bestehen. Bei diesen Schülern muss unter Schüler > Daten 2 > Höchster Abschluss ABS der Wert J oder K zugewiesen werden.
Für den Abschluss 2F und 2G sind besondere Leistungen in den Fächern M, D und E notwendig. Diese Abschlüsse werden grundsätzlich nicht vergeben, wenn in einem von diesen 3 Fächern keine Note eingetragen ist.
Bei Schülern dieser Anlage kann es vorkommen, dass die Noten in einigen Fächern auf dem Fachhochschulreifezeugnis und dem Berufsabschlusszeugnis unterschiedlich sind.
Auszug aus der APO-BK, Anlage C: VV zu § 26 26.1 zu Abs. 1 26.11In Fächern, in denen im Rahmen der Berufsabschlussprüfung nicht geprüft wurde, werden die Vornoten als Endnoten festgestellt. Die Prüfungsleistungen zum Erwerb der Fachhochschulreife werden bei der Festlegung der Endnoten berücksichtigt, wenn sie zu einer Verbesserung der Vornote führen. Die Endnoten sind die Zeugnisnoten.
Deshalb setzt das Berechnungsskript davon aus, dass die Noten für den FHR-Abschluss in der Spalte Endnote und die Noten für den Berufsabschluss unter der Spalte Endnote (Gesamt) eingetragen werden (Siehe Darstellung unten)
Die Zeugnisformulare müssen dann auf die unterschiedlichen Felder zugreifen. In der Praxis dürften unterschiedlichen Noten im gleichem Fach selten vorkommen. Das Skript wurde jetzt so geändert, dass die Abschlüsse auch dann richtig berechnet werden, wenn nur die Noten in der Spalte Endnote eingetragen werden. Die Noten für den Berufsabschluss werden dann bei der Berechnung der Abschlüsse auch aus dieser Spalte genommen. Für Schulen die weiterhin die beiden Spalten nutzen ändert sich nichts.
Folgendes Problem wurde bei der Abschlussberechnung für die Berufsfachschule (Anlage B) gelöst:
Hintergrund ist folgendes: Im § 3 Absatz 3 in der APO-BK hieß es z.B. noch 2009: (3) Mit der Zulassung zur Berufsabschlussprüfung wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) erworben, wenn die entsprechenden Kurse in Englisch und Mathematik gemäß § 7 Abs. 2 mit jeweils mindestens ausreichenden Leistungen abgeschlossen wurden. In allen anderen Fällen wird mit der Zulassung zur Berufsabschlussprüfung der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 erworben. Für Schüler der Berufsfachschule mit einem Berufsabschluss nach Landesrecht musste man also zum Erreichen der Fachoberschulreife unter anderem in Mathematik und Englisch mit mindestens ausreichenden Leistungen abgeschlossen haben.
Diese Einschränkung gibt es nicht mehr, das wurde im Skript entsprechend angepasst.
Für die Anlage E01 und E02 (Fachschule für Technik) mussten bisher für die Fächer, die in die Berechnung der Durchschnittsnote für die Fachhochschulreife eingingen, unter Merkmal „*)“ eingetragen werden.
Fächer mit dem Unterrichtsartenschlüssel FB, DB, FH-P und Fächern mit dem Schlüssel „E“, „PK“ und „D“ werden bei der Durchschnittsberechnung auch ohne Eintragung des Merkmales „*)“ bei der Durchschnittszensurberechnung berücksichtigt. Das alte Verfahren gilt weiter.
Änderung zulässiger Notenkürzel: statt ‚M‘ für vom Religionsunterricht abgemeldet die Zeichen ‚ab‘ (entsprechend der Zeugnisformulare)
Kommentare für die Voreinstellungen (Schalter) erweitert
Wenn Noten mit dem Wert 0 (z.B. ab für vom Religionsunterricht abgemeldet, K für keine Benotung) wurden unter bestimmtem Bedingungen die Durchschnittsnoten falsch berechnet. Der Fehler ist behoben. Grundsätzlich werden jetzt Noten mit dem Wert 0 (einzutragen im Verzeichnis Noten) bei der Durchschnittsberechnung nicht berücksichtigt.
Es wurde ein zusätzlicher Merker eingeführt:
Merker Note PP (Note der praktischen Prüfung Anlage C)
Die Kommentare zur Abschlussberechnung wurden optimiert.
Vorgaben für bestimmte Fächer-Schlüssel Für die Berechnung von Schulabschlüssen sind die Leistungen in einigen Fächern wichtig. Dafür werden folgende Fächer zwischengespeichert: Merker Note M (Mathematik) Merker Note D (Deutsch) Merker Note E (Englisch) Merker Note PK (Politik) Merker Note NW (Naturwissenschaften) Merker Note PH (Physik) Merker Note BB (berufsbezogene Praxis insgesamt im Berufsorientierungsjahr)
Abgefragt werden die Schlüsselwerte der Fächer, als Kürzel können schulspezifische Abkürzungen verwendete werden, z.B für das Fach Deutsch ‚DEU‘ als Kürzel, als Schlüssel muss ‚D‘ im Verzeichnis Fächer eingetragen werden.
Neuer Schalter AendLeistungsanforderung Wenn der Wert auf true gesetzt wird, wird das Feld Leistungsanforderungen in der Tabelle SchuelerZeitraeume entsprechend der Leistungen gefüllt (in Magellan unter Schüler > Zeugnis > Details > Leistungsanforderungen einzutragen).
Neuer Schalter AendVersetzung wenn der Wert auf true gesetzt wird, wird die Versetzungsentscheidung in der Tabelle SchuelerKlassen im Feld Versetzungsart eingetragen:
Bei Versetzungszeugnissen nach Vorgabe der Zeugnisart (Rollbalken Prüfungsverordnung) bei der Zensureneingabe
Bei Schüler der in der dualen Ausbildung werden alle Schüler mit einem Jahreszeugnis versetzt
Fehler bei der Entscheidung, ob die Leistungsanforderungen erfüllt sind: Bei der Schülern Anlage C und Schülern mit der Schulgliederung A02 wurden bei der Entscheidung über die Erfüllung der Leistungsanforderungen die Fächer Religion und Sport nicht berücksichtigt. Der Fehler wurde korrigiert.
FHR-Abschluss in der Anlage C Bei Schülern der Anlage C braucht das Bestehen der FHR – Prüfung unter Merkmale nicht mehr angegeben werden. Das Bestehen der FHR – Prüfung ergibt sich aus den eingetragenen Endnoten.
Keine Beurteilung aus Krankheitsgründen Wenn in für die Abschlüsse relevanten Fächern ein K eingetragen wird (K steht für ‚wegen entschuldigter Fehlzeiten kann keine Beurteilung erstellt werden‘) werden keine Abschlüsse erteilt.
Abschlüsse werden auch für die Bildungsgänge B01, B02, B03, B04 berechnet
Das Datenfeld Leistungsanforderungen in der Tabelle SchuelerZeitraeume wird entsprechend der Verwaltungsvorschriften aktualisiert. Dazu muss der Schalter ‚AendLeistungsanforderung‘ auf ‚true‘ gesetzt werden. Voraussetzung ist zusätzlich, dass der Schalter ‚AendSchuelerZeitraeume‘ auf true gesetzt wird.
Es wird vom Skript eine neue Zeugnisart berücksichtigt: NV für Versetzungszeugnis, Schüler wird nicht versetzt.
Dazu muss im Verzeichnis Verordnungen der entsprechende Eintrag gemacht werden. Ausgewertet vom Skript werden die beiden ersten Zeichen der Spalte Kuerzel (es würden diese beiden Zeichen reichen, z.B AG für Vorzeitiger Abbruch der Ausbildung). Dadurch kann man Versetzungsentscheidungen unabhängig vom Notenbild eintragen. Die ersten beiden Zeichen im Datenfeld SchuelerZeitraeume.Verordnung geben dann Auskunft über die Versetzungsentscheidung und können für Zeugnisformulare für die Ausweisung der Versetzungsentscheidung ausgewertet werden.
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