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Timestamp: 2018-06-18 13:33:10
Document Index: 282221527

Matched Legal Cases: ['§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 30', '§ 105']

EM Rente keine Zahlung ab Beginn? | Ihre Vorsorge
EM Rente keine Zahlung ab Beginn?
Mir wurde eine volle Erwersminderungsrente auf Zeit bewilligt. Warum beginnt die Zahlung erst 7 Monate nach Eintritt der Erwerbsminderung.
Die zeitliche Begrenzung beträgt 2 Jahre, gezahlt wird aber leider nur 1 1/2 Jahre.
Hatte in den letzten Monaten teilweise keinerlei Einkünfte.
letztendlich ist das so, weil es so gesetzlich geregelt ist.
Die Gesetzesbegründung will ich nicht raussuchen, ..... aber es ist halt so.
boa, was für ein hilfreicher Beitrag von @Schade!!!
Nun, jetzt muss wohl die Expertin wieder im Schatzkästchen suchen und sogleich eine Antwort rausholen...
Tja Schade, das war m.E. ein Eigentor! Andere Beiträge als nervig abtun und hier selbst so eine Antwort geben! Das ist ja wohl oberpeinlich.
Rentenbeginn zum Thema befristete EMR geregelt im § 101 zum SGB VI!
Nach § 101 Abs. 1 SGB 6 beginnt die Rente wegen voller Erwerbsminderung bei rechtzeitiger Antragstellung frühestens mit Beginn des siebten Kalendermonats nach Eintritt der Erwerbsminderung, ansonsten mit dem Antragsmonat.
§ 101 Abs. 1 SGB VI: Der Gesetzgeber ging bei der Regelung davon aus, dass die Schutzmechanismen &#39;Krankengeld&#39; oder &#39;Arbeitslosengeld nach Aussteuerung durch die KK&#39; i.d.R. zur Überbrückung des fraglichen halben Jahres ausreichen müssten - Sie gehören leider zu den Ausnahmefällen, bei denen ein (wodurch auch immer verursachter) Leistungsunterbruch eingetreten ist - bei Bedürftigkeit ist ggf. Sozialhilfe zu beantragen!
Das ist in § 101 Absatz 1 SGB VI geregelt.
17.06.2008, 15:28
und die absicht des gesetzgebers war sicher - wie immer - geld zu sparen...
der Rentenbeginn wurde ja schon erklärt.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde ärztlicherseits festgestellt, dass Ihr Leistungsvermögen sich in den nächsten 2 Jahren (ab Leistungsfall, evtl. Untersuchungs- oder Antragsdatum?) wieder bessert.
Durch den Rentenbeginn ab dem 7. Kalendermonat nach Eintritt des Leistungsfalles bleiben dann halt leider nur noch 1 1/2 Jahre übrig. Sie können zu gegebener Zeit ja die Weitergewährung beantragen. Oder - wenn die Widerspruchsfrist von 4 Wochen noch nicht abgelaufen ist - Widerspruch gegen den Zeitrentenbescheid einlegen.
Was heißt: Sie hatten in den letzten Monaten &#34;teilweise keine Einkünfte&#34;?
&#62; Widerspruchsfrist von 4 Wochen noch
Gerüchte, die sich hartnäckig halten ...1 Monat lässt sich doch viel leichter merken/rechnen ;-)
Ich hatte einen Job auf 400 &#8364; Basis bei dem ich aber nur sehr selten auch 400 &#8364; verdient habe. Es gab auch Monate ganz ohne Einkommen.
Da es mir schon lange vor der Rentenantragstellung schlecht ging, dachte ich Rente vom Tag der Antragstellung an zu bekommen.
Naja schade, aber danke für die Antworten. Kann man wohl nichts machten.
Klaro, Sie haben ja Recht. In der Widerspruchsbelehrung steht auch 1 KM.
Letztendlich bleibt es sich aber gleich.... :-))
Rente vom TAG der Antragstellung an GAB ES NOCH NIE (es sei denn, der Antrag wird am 1. eines Monats gestellt)!
Klar ist es jetzt zu spät. Ich kann und werde es aber nie verstehen, dass sich Betroffene nicht rechtzeitig VOR einer Antragstellung - gerade bei einer EM-Rente - bei der DRV schlau machen. Für die Meisten ist leider alles andere wichtiger als sich über die weitere Lebensgrundlage Gedanken zu machen. Schade.
Es heißt nicht umsonst: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
17.06.2008, 15:49
Zugang am 01.02.2008 -
WS-Frist 4 Wochen endet am 29.02.2008
WS-Frist 1 Monat endet am 03.03.2008
kleiner (aber feiner) Unterschied!
Bei Antragsstellung wurde mir gesagt, dass evt. auch rückwirkend gezahlt wird.
Im übrigen finde ich es sowieso mehr als kompliziert die Berechnungen im Rentenbescheid zu verstehen.
Außerdem hat man zum Zeitpunkt der Antragstellung oftmals andere Sorgen als sich 100 % über das Procedere zu informieren
&#62;Rente vom TAG der Antragstellung an GAB ES NOCH NIE -
§ 30 FRG, wenn am Tag des Zuzugs gleich mal die Rente beantragt wurde ...! (kommt ja nicht mehr so häufig vor, wie noch vor ein paar Jahren!)
am 31.5.2008 habe ich zur Zeitrente folgenden Beitrag verfasst:
&#34;Hallo,
diese Frage lässt sich nur mit historischem Hintergrund beantworten.
Zeitrenten beginnen nach den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich mit dem 7. Monat, früher mit der 27. Woche.
Diese Regelung gilt im Prinzip seit 1957.
Damals bestand ein Anspruch auf Krankengeld nur für 26 Wochen. Man wollte erreichen, dass sich hieran die Rente anschließt.
Als der Krankengeldanspruch auf 78 Wochen erhöht wurde hat man die Regelung nicht verändert. Lediglich wurde später aus dem Wochenprinzip ein Monatsprinzip gemacht.
Im Regelfall hat der Rentner keine Nachteile da vorher Leistungen der Krankenkasse, Arbeitsamt erfolgen.&#34;
Der Experte/die Expertin müsste schon lange suchen um die Begründung zu finden.
bei der Antragstellung kann ja auch niemand voraussehen, wann der &#34;Leistungsfall&#34; eingetreten ist, daher der Hinweis auf eine evtl. rückwirkende Zahlung. Und das der Rentenbescheid für einen &#34;Laien&#34; (entschuldigen Sie bitte diesen Ausdruck) schwerlich nachvollziehbar ist, streite ich absolut nicht ab. Trotzdem sind Sie es, der/die sich darum kümmern muss, ob die gespeicherten Daten (Entgeltmeldungen)alle stimmen. Ich empfehle Ihnen, mit diesem Bescheid einfach in die Ihnen nächstgelene Beratungsstelle zu gehen und sich die Berechnung mal erklären zu lassen. Danach werden Sie sicher Einiges besser nachvollziehen können. Telefonisch ist das immer schlecht zu klären, allein schon aus Datenschutzgründen.
Für die Leistung der Rente kommt es darauf an, ob und ggf. wann ein sog. &#39;Leistungsfall&#39; gesehen wird - eigenes Empfinden und sozialmedizinische Feststellung der DRV liegen hier ggf. weit auseinander!
Wenn die Widerspruchsfrist von einem Monat (!) noch nicht abgelaufen ist, so legen Sie Widerspruch ein und kündigen Sie eine Begründung an. Legen Sie den Bescheid Ihrem behandelnden Arzt vor und fragen Sie, ob Ihr Krankheitsbild und der genannte Zeitpunkt des Leistungsfalls korrekt ermittelt wurden - lassen Sie sich hier ggf. ein fachlich-fundiertes Schreiben als Begründung verfassen!
Achtung: haben Sie zum Zeitpunkt des von Ihnen angenommenen Leistungsfalls überhaupt die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt - bitte kein Eigentor schießen!
Wenn Sie der DRV und deren Beratungsstellen nicht trauen, so lassen Sie sich auf Ihrer örtlichen Stadt- oder Gemeindeverwaltung in dieser Sache helfen!
17.06.2008, 16:11
Fieserweise könnte ich ja noch die Rentenzahlung für Hinterbliebene für nicht verrentete Verstorbene anhängen, bei Antragstellung am Todestag ...mach ich aber nicht ;-))
17.06.2008, 16:21
In diesen Fällen sollte aber dem § 105 SGB VI besondere Aufmerksamkeit zuteil werden ...!
wenn der Antragstermin noch vor dem Ableben vereinbart worden ist, könnten einem Zweifel kommen :-)