Source: http://gesetze.recht-gehabt.de/hwo/45-verfahren-ueber-eine-einheitliche-stelle.html
Timestamp: 2020-05-31 09:21:54
Document Index: 264504411

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 45', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 39', '§ 40', '§ 40', '§ 41']

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» Â§ 45 HwO
(1) Als Grundlage fÃ¼r ein geordnetes und einheitliches MeisterprÃ¼fungswesen fÃ¼r zulassungspflichtige Handwerke kann das Bundesministerium fÃ¼r Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium fÃ¼r Bildung und Forschung durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmen,
welche Fertigkeiten und Kenntnisse in den einzelnen zulassungspflichtigen Handwerken zum Zwecke der MeisterprÃ¼fung zu berÃ¼cksichtigen (MeisterprÃ¼fungsberufsbild A)
welche Anforderungen in der MeisterprÃ¼fung zu stellen sind und
welche handwerksspezifischen Verfahrensregelungen in der MeisterprÃ¼fung gelten.
(2) Durch die MeisterprÃ¼fung ist festzustellen, ob der PrÃ¼fling befÃ¤higt ist, ein zulassungspflichtiges Handwerk meisterhaft auszuÃ¼ben und selbstÃ¤ndig zu fÃ¼hren sowie Lehrlinge ordnungsgemÃ¤ÃŸ auszubilden.
(3) Der PrÃ¼fling hat in vier selbstÃ¤ndigen PrÃ¼fungsteilen nachzuweisen, dass er wesentliche TÃ¤tigkeiten seines Handwerks meisterhaft verrichten kann (Teil I), die erforderlichen fachtheoretischen Kenntnisse (Teil II), die erforderlichen betriebswirtschaftlichen, kaufmÃ¤nnischen und rechtlichen Kenntnisse (Teil III) sowie die erforderlichen berufs- und arbeitspÃ¤dagogischen Kenntnisse (Teil IV) besitzt.
(4) Bei der PrÃ¼fung in Teil I kÃ¶nnen in der Rechtsverordnung Schwerpunkte gebildet werden. In dem schwerpunktspezifischen Bereich hat der PrÃ¼fling nachzuweisen, dass er wesentliche TÃ¤tigkeiten in dem von ihm gewÃ¤hlten Schwerpunkt meisterhaft verrichten kann. FÃ¼r den schwerpunktÃ¼bergreifenden Bereich sind die Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse nachzuweisen, die die fachgerechte AusÃ¼bung auch dieser TÃ¤tigkeiten ermÃ¶glichen.
Â§ 37a HwO
Â§ 38 HwO
Â§ 39 HwO
Â§ 39a HwO
Â§ 40 HwO
Â§ 40a HwO
Â§ 41 HwO