Source: https://www.deubner-recht.de/produkte/familienrecht-100-mandate/p/1-die-verweisung-des-art-5--3-kindug-auf--1612a-abs-3-bgb-bedeutet-dass-die-regelbetraege-der-461127
Timestamp: 2019-10-15 01:47:31
Document Index: 298520140

Matched Legal Cases: ['Art. 5', '§ 3', '§ 1612', 'Art. 5', '§ 3', '§ 648', '§ 1612', 'Art. 5', '§ 3', '§ 648', '§ 652']

1. Die Verweisung des Art. 5 § 3 KindUG auf § 1612a Abs. 3 BGB bedeutet, dass die Regelbeträge der Regelbetragsverordnung in den drei vorgesehenen Altersstufen bereits ab dem Beginn des Monats zu zahlen ist, in dem das Kind das betreffende Lebensjahr beendet. In der dritten Altersstufe ist eine Begrenzung nicht mehr vorzunehmen.2. Wird die Umwandlung eines in Art. 5 § 3 KindUG genannten Titels in einen dynamischen Titel erst ab dem Geburtstag des Kindes vorgenommen, dann ist hiergegen die sofortige Beschwerde möglich, §§ 648 Abs. 1, 652 Abs. 2 ZPO.
OLG Stuttgart - Beschluss vom 28.12.1998
15 WF 578/98
BGB § 1612a Abs. 3 ; KindUG Art. 5 § 3 ; ZPO § 648 Abs. 1 , § 652 Abs. 2 ;
FamRZ 1999, 659