Source: http://pr-gt.de/st-pankratius/friedhofsverwaltung/satzung/
Timestamp: 2018-11-17 07:09:34
Document Index: 146430094

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 17', '§ 21', '§ 23', '§ 25', '§ 19']

Pastoraler Raum Gütersloh: Satzung
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Rasenreihengrab- stätten
Rasenurnengrab- stätten
Rasenwahlgrab- stätten
Urnenwahlgrab- stätten
der Kath. Kirchengemeinde St. Pankratius Gütersloh
(2) Auf beiden Friedhöfen ist insbesondere nicht gestattet:
c) Abraum und Abfälle außerhalb der dafür bestimmten Stellen abzulagern;
f) an Sonn- und Feiertagen und in der Nähe einer Bestattung störende Arbeiten auszuführen
k) Abraum und Abfälle, die nicht von Grabstätten des jeweiligen Friedhofes stammen,
auf den Friedhof zu verbringen.
(2) Wird eine Bestattung / Beisetzung in einer vorher erworbenen Wahlgrabstätte / Urnenwahlgrabstätte unabhängig von der Gestaltungsmöglichkeit beantragt, ist auch das Nutzungsrecht nachzuweisen.
(4) Der Nutzungsberechtigte hat Grabzubehör vorher entfernen zu lassen. Sofern beim Ausheben der Gräber Grabmale, Fundamente oder Grabzubehör durch den Friedhofsträger entfernt werden müssen, sind die dadurch entstehenden Kosten durch den Nutzungsberechtigten dem Friedhofsträger zu erstatten.
Die Ruhezeit für Erdbestattungen und Aschenbeisetzungen beträgt 25 Jahre, bei Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr 10 Jahre.
§ 14 Rasenreihengrabstätten und § 17.3 Rasenurnenreihengrabstätten
(2) Mit dem Erwerb des Nutzungsrechts an einer Rasenreihengrabstätte / Rasenurnenreihengrabstätte wird die Pflege (Rasen mähen) durch den Friedhofsträger für die Dauer der Ruhezeit gewährleistet. Eine gärtnerische Ausgestaltung sowie das Niederlegen von Grabschmuck auf der Bestattungsfläche sind nicht gestattet. Das Niederlegen von Grabschmuck ist nur an den hierfür vorgesehenen Stellen gestattet. Bei den Rasenreihengrabstätten / Rasenurnenreihengrabstätten ist vom Nutzungsberechtigten eine liegende Grabplatte, auf der sich wenigstens der Name des Verstorbenen befindet, bündig einzusetzen.
Jede Grabstätte ist so zu gestalten und so an die Umgebung anzupassen, dass der Friedhofszweck sowie die Würde des jeweiligen Friedhofs in seinen einzelnen Teilen und in seiner Gesamtheit gewahrt werden.
§ 21 Grabmale / Zustimmungserfordernis
(1) Die Errichtung und jede Veränderung von Grabmalen bedarf der vorherigen Zustimmung des Friedhofsträgers. Der Antragsteller hat sein Nutzungsrecht nachzuweisen.
§ 23 Grabmale / Unterhaltung
(1) Die Grabmale und die sonstigen baulichen Anlagen sind dauernd in würdigem und verkehrssicherem Zustand zu halten. Verantwortlich ist insoweit der jeweilige Nutzungsberechtigte.
(3) Die Verantwortlichen sind für jeden Schaden verantwortlich, der durch das Umstürzen von Grabmalen oder sonstigen baulichen Anlagen verursacht wird;
§ 25 Herrichtung und Unterhaltung der Grabstätten
(1) Alle Grabstätten müssen im Rahmen der Vorschriften des § 19 hergerichtet und dauernd in Stand gehalten werden. Dies gilt entsprechend für den Grabschmuck. Verwelkte Blumen und Kränze sind unverzüglich von den Grabstätten zu entfernen.
(7) Grab- und Wegeeinfassungen werden durch den vom Friedhofsträger beauftragten Friedhofsgärtner auf Kosten des Nutzungsberechtigten angelegt. Andere Einfassungen sind unzulässig.
(8) Das Belegen der Grabstätten mit Kies, Schotter oder sonstigen Steinmaterialien ist unzulässig.
(1) Wird eine Grabstätte nicht ordnungsgemäß hergerichtet oder gepflegt, hat der Verantwortliche nach schriftlicher Aufforderung des Friedhofsträgers die Grabstätte innerhalb einer angemessenen Frist in Ordnung zu bringen. Kommt der Nutzungsberechtigte seiner Verpflichtung nicht nach, kann der Friedhofsträger in diesem Fall die Grabstätte auf Kosten des Nutzungsberechtigten in Ordnung bringen oder bringen lassen. Der Friedhofsträger kann auch das Nutzungsrecht ohne Entschädigung entziehen, soweit er den Verantwortlichen schriftlich unter Fristsetzung hierauf hingewiesen hat. In dem Entziehungsbescheid wird der Nutzungsberechtigte aufgefordert, das Grabmal und die sonstigen baulichen Anlagen innerhalb von drei Monaten seit Unanfechtbarkeit des Entziehungsbescheides zu entfernen.
(2) Ist der Verantwortliche nicht bekannt oder nicht ohne vertretbaren Aufwand zu ermitteln, wird durch öffentliche Bekanntmachung auf die Verpflichtung zur Herrichtung und Pflege hingewiesen. Außerdem wird der unbekannte Verantwortliche durch ein Hinweisschild auf der Grabstätte aufgefordert, sich mit dem Friedhofsträger in Verbindung zu setzen. Bleibt die Aufforderung oder der Hinweis drei Monate unbeachtet, kann der Friedhofsträger: