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Timestamp: 2020-07-09 17:44:20
Document Index: 210742241

Matched Legal Cases: ['§ 87', '§ 87', '§ 87', '§8', '§8', '§ 494']

1894 / 286 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger)
1894 / 286 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
_T51590] Bekanntmachung. l vie cliniatióe WNUS Firn Aóves und Wf er ehemalige Postillon Franz Jopp un en Siercas Hedwig, geb. Mazur, siad von ihrem leyten annten Wohnorte, Tarnówko im Kreise Obornik, seit länger als 10 Jahren verzogen, und ift seitdem von ihrem Leben oder Tode keine Nachricht einge- gangen. Dieselben werden auf den Antrag des Schneidermeisters Richard Jopp in Tarnówko, ihres Abwesenheitsvormundes, und der Wittwe Julianna Dreczka, geb. Jopp, in Klein-Kroschin, der Schwester des Franz Jopp, hiermit aufgefordert, spätestens in. dem auf den 18. Oktober 1895, Vor- mittags 10 Uhr, anberaumten Termin bei dem unterzeichneten Gericht sih \{riftlich oder persönlich zu Me, widrigenfalls fie werden für todt erklärt werden. Obornik, den 17. November 1894. Königliches Amtsgericht.
[51464] Oeffentliche Bekanntmachung.
Die am 20. Oktober 1894 zu Berlin verstorbene Wittwe Caroline E Sophie Banéëpach, geb. Hermes, hat in ihrem am 5. November 1894 er- öffneten Kodizill vom 16. Mai 1872 nachstehende
Personen bedacht : Auguste Friederike
1) ihre Gefellshafterin Mathilde Gohl, 2) Caroline Wilhelmine Auguste Lachmaun, 3) Louise Charlotte Bertha Lachmann. Berlin, den 27. November 1894. Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 95.
[51719] Oeffentliche Bekanntmachung.
Die am 7. Oktober 1894 zu Berlin verstorbene Wittwe Auguste Junker, geb. Zimmermann, hat in ihrem am 26. Oktober 1894 zu Potsdam publi- zierten Testamente vom 15. Mai 1888 ihren Sohn Vornamens Wilhelm bedacht.
Berlin, den 29. November 1894.
Durch Aus\chlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 24. November 1894 ist der am 22, Mai 1845 geborene, bis zum Januar 1872 in Hörderbruch wohnhaft gewesene Bergmann Friedrich Abresch für todt erklärt.
Hörde, den 24. November 1894.
[51465]
Das Großh. Amtsgeriht Kehl hat unterm eda folgenden Endbescheid erlassen: Nr. 14 169.
er am 24. Dezember 1828 in Diersheim geborene Weber David Bauer wird, nachdem innerhalb der in der Verfügung vom 6. November 1893 Nr. 11 047 bezeichneten Frist Leben oder Tod des- selben nicht festgestellt worden it, für verschollen er- flärt. Die Kosten des Verfahrens werden dem Ver-
mißten auferlegt. Kehl, den 21. November 1894.
¿9) Kopf, ; Gerichts\hreiber Gr. Amtsgerichts.
[51481] Bekanntmachung. Durch Aus\{lußurtheil des Königlihen Amts- Pad zu Mülheim a. d. Nuhr vom 30. November 894 is der Kaufmann Wilhelm Terjung von Mülheim a. d. Nuhr für todt erklärt. Mülheim a. d. Ruhr, den 30. November 1894. Königliches Amtsgericht.
[51712] Dung, l Durch Urtheil des hiesigen Amtsgerichts vom 5. d. Mts. ist der am 24. September 1851 geborene Matrose Karl Johann Joachim Karstaedt aus Kaseburg für todt erklärt. Swinemünde, 10. November 1894. Königliches Amtsgericht.
[51470] Bekanntmachuttg. — Durch Auss\{lußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerihis vom 27. November 1894 is der am 7. Mai 1811 geborene Diedrich Gerhard Alexander Lange aus Soest für todt erklärt. Soest, den 27. November 1894. Königliches Amtsgericht.
[51459] Bekanntmachung. E
Durch Aus\{hlußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 27. November 1894 ist der Br üther aus Soest, Sohn der verstorbenen
ittwe Maria Margaretha Rüther zu Soest, für todt erklärt.
Soest, den 27. November 1894.
P H h O A idt Jeßnig as Herzogli nhaltische Amtsgeri eßni u s Urtheile vom 29. d. Mts. für Recht er- annt:
1) Der als Forderungsdokumente für den dama- ligen Zimmerlehrling, jeßigen Pins Louis Grieseler und die Emilie Grieseler, jeßt verehelichte “apa in Thurland puegelerige Kaufvertrag 4d. d.
A, den 29. Oktober 1867 über je 1500 M, eingetragen im Grundbuch von Thurland Band I Blatt 39, wird für kraftlos erklärt. l
Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden gemäß § 87 der Z.-P.-O. dem Antragsteller auferlegt.
, on Rechts Wegen! ;
2) Die Regulierung des Nachlasses und die Aus- antwortung der Erbschaft beziehentlich des Vermächt- niffses, sowie die Ertheilung eines Erblegitimations- attestes an die bekannten legitimierten Erben ea Vermächtnißnehmer des am 10. Mai 1828 zu Jeßniß verstorbenen Stellmachermeisters Cs Christian Friedrih Bullert und dessen Ehefrau Rosamunde Bullert, geb. Schmidt, in Jeßniß, sowie der am 1. August 1834 daselbst ver- storbenen verehelihten Rosamunde Moriß, geb. Bullert, in Jeßniß wird ohne Rücksicht auf diejenigen, welche fich bis zum heutigen Termin nit gemeldet haben, erfolgen.
Die Kosten des O fallen den Antragstellern nah § 87 d. R.-Z.-P.-O. zur Last.
E als Pflegers des Nachlasses, der den un- e
Die Kosten des Se Mweraarens fallen der Antragstellerin nah § 87 d. N.-Z.-P.-O. zur Last. Von Rechts egen!
Jeßuitz, den 29. November 1894. “Herzoglih Anhalt. Amtsgericht. (gez.) Mayländer: : usgefertigt : Jefsinitz, den 30. November 1894. (L. 8.) (Unterschrift), Bür.-Assist., als Gerichtsfchreiber.
51466] l In Sachen, betreffend die Abwesenheitskuratel für den verschollenen Gärtner Auguft Gutzeit aus Basse is unterm 27. Oktober d. J. folgendes Aus- \{lußurtheil seitens des unterzeihneten Gerichts ergangen : Da Erben sich niht legitimiert haben, soll die Erbschaft zum gerichtlihen Depositum genommen werden. Die Kosten des Aufgebots- verfahrens fallen dem Antragsteller zur Last.
Bon Rechts Wegen. Gnoyen, den 5. November 1894. Großherzoglih Meckl. Schwerinshes Amtsgericht.
[51476] Jm Namen des Königs! Verkündet F am 24. November 1894. Thimm, Gerichtsschreiber.
Auf Antrag des Rechtsanwalts Asch. zu Pleschen als Pfleger der unbekannten Erben der für todt erklärten Geschwister Rotecki aus Pleschen: Fran- ziska Barbara, Florentine Magdalena und Martanna erkennt das Königlihe Amtsgeriht zu Pleschen durch den Amtsrichter Albreht für Recht : :
Dem Fleisher Bronislaus RNotecki zu Rzegocin werden seine Ansprüche auf den, den für todt er- flärten Geschwistern Franziska Barbara, Florentine Magdalena und Marianna Rotecki aus Pleschen ‘ualälleien Nachlaß vorbehalten. Die übrigen un- bekannten Erben werden aber mit ihren Ansprüchen auf denselben nah Maßgabe der §8 494, 499 I. 9, Allgemeines Landrecht, ausgeschlossen. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens sind aus dem Nachlaß vor- weg zu entnehmen.
[51467] Im Namen des Königs! Verkündet Pleschen, am 24. November 1894, Thi mm, Gerichtsschreiber. Auf Antrag des Rechtsanwalts von Broekere zu
kannten Erben des am 29. August 1892 verstorbenen Adalbert WIodarczyk aus Kajew zugefallen ist, er- kennt das Königliche Amtsgericht zu Pleschen dur den Amtsrichter Albreht für Recht :
Die unbekannten Erben des am 29. August 1892 verstorbenen Adalbert Wkiodarczyk aus Kajew werden mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß des- selben nah Maßgabe der §8 494—499 I. 9 Allge- meines Landreht ausgeschlossen. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens sind aus dem Nachlasse vorweg zu entnehmen. e
[51718] Bekanutmachung.
Das Verfahren, betreffend das Aufgebot der Nach- laßgläubiger und Vermächtnißnehmer der am 1. Mai 1894 verstorbenen, zuleßt zu Berlin, Andreass\tr. 33 wohnhaft gewesenen ittwe Laugwißz, Anna Marie, geborene Lorke, ift beendet.
Berlin, den 27. November 1894.
[51463] Das Aufgébotsverfahren über die Nachlaßgläubiger des Kaufmanns Franz Otto Schirrmeisfter aus Charlottenburg ift beendigt. Gg Anr den 29. November 1894. Königliches Amtsgericht. Abtheilung V.
[51471] Im Namen des Königs?
Auf den Antrag der Spar- und Leihkasse der Amts- bezirke Husberg, Boostedt und Wittorf, Kreis Kiel (Land) zu Bönebüttel, vertreten durch den Hufner Johann Biß in Bönebüttel, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Neumünster in der Verhandlung vom 27. November 1894 durch den Amtsrichter Scharmer, — ———— — — — für Necht: /
Die angeblich verloren gegangene, .am 14. Juni 1875 von der Wittwe Anna Abel Magdalena Hen- riette Hartmann, geb. Mahn, jeßt verehelihten Jörß, in Neumünster, für die Spar- und Leihkasse zu Böne- büttel über 2400 M ausgestellte Obligation, aus welcher ein gleiher Betrag für jene Spar- und Leihkasse im Grundbuch von Neumünster Bd. II Bl. 17 in Abth. 1IT Nr. 6 eingetragen steht, wird für fraftlos erklärt.
Verkündet am 7. November 1894. Wei ß, Gerichtsschreiber. /
Auf den Antrag des Werftarbeiters Wilhelm Reimer in Flensburg, erkennt das Königliche Amts- eriht zu Flensburg durch den Amtsgerichts-Rath Bitten für Recht :
Das Sparkassenbuch Nr. 37 333 der Flensburger Spar- und Leihkasse in Flensburg über 107 4 94 S, lautend auf den Namen Wilhelm Reimers (richtig Wilhelm Reimer), wird für kraftlos erklärt.
(gez.) Brinkmann. Veröffentlicht : Flensburg, den 30. November 1894. Fohannsen , Assistent, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung I.
[51713]
Durch Aus\{hlußurtheil des Großherzogl. Amts- gerichts hier vom 19. November 1894 is das Ab- rechnungsbuch über Spareinlagen beim Vorschuß- und Sparverein zu Vieselbach für Georg Karl Schönemaun und dessen Ehefrau in Erfurt, Konto Nr. 437 über 5000 4, auf Antrag der Schönemann’shen Eheleute für kraftlos worden.
Vieselbach, 28. November 1894.
Der Gerichts\hreiber des Großherzogl. Sächs. Amtsgerichts.
[51469] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil vom 24. November 1894 ist das Sparkassenbuch der Oberlausißer Neben- sparkasse zu Lauban Litt. D. Nr. 29 124 über 62 4. 10 Z i. W. zweiundsehzig Mark zehn Pfennige — ausgefertigt für Elise Berthold in Lauban — für kraftlos erklärt. auban, den 29. November 1894.
Px Bekauntmachung. Durch Ausf{lußurtheil vom 17. November 1894 ist die Hypothekenurkunde vom 21. Januar 1885, aus welcher im. Grundbuch von Wattenbeck Band 1 Blatt 5 Abtheilung IIT Nr. 6 — 1440 M mit 4 9% jährlicher Zinsen für die Spar- und Leihkasse der früheren Aemter Bordesholm, Kiel und Kronshagen eingetragen stehen, für fraftios erklärt. Bordesholm, 27. November 1894.
[51710] Jm Namen des Königs! ¿Verkündet am 29. November 1894. Buchert, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag des Kötters Johannes Noeles zu Emlicbheim erkennt das- Königliche Amtsgericht zu Nenenhaus durch den Amtsrichter Koh für Recht : Die Hypothekenurkunde über die im Grundbuche von Emlichheim Band 1V Blatt Nr. 96 Abthei- lung IIT Nr. 1 für den Kolon Jan Hindrik Ringer- brügge zu Emlichheim am 22. Mai 1849 eingetragene, seiner Zeit von den Gheleuten Geerd Roeles bestellte Hypothek von 200 Gulden = 333 4 und 33
wird für kraftlos erklärt. Koch.
[51714] m Namen des Köuigs! :
Auf den Antrag des Wirths Andreas Kazmierczak in Wronczyn erkennt das Königliche Amtsgericht zu Fo en durch den Gerichts-Affessor Vieregge für
Die angeblich durch Brand zerstörte Hypotheken- urkunde, welche in einer Ausfertigung des Kaufver- trages d. d. Stenshewo, den 13. Februar 1849, Ingrossationsvermerk vom 5. April 1849 und M othekenbuhauszug vom 23. Februar 1849 be- ben, über das in Abtheilung 11 Nr. 2 des Grundstücks Wronczyh Nr. 6 für die Peter und Regina, geb. Przybylska, Blazej’shen Eheleute in Wronczyn eingetragen gewesene Auëgedinge und gleichzeitig über die in Abtheilung IIl Nr. 1 da- selbst für die genannten Blazej’shen Eheleute noch eingetragenen 300 Thaler rückständige Kaufgelder ge- bildet is, wird Zwecks Löschung der leßtgedahten Post für kraftlos erklärt.
[51716] Jm Namen des Königs! Verkündet am 10. November 1894. Referendar Foege, als Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Stellmachers Johann
Poznanski in Pehsken, vertreten durh den Rechts- anwalt Rosencranß in Mewe, erkennt das König- lihe Amtsgericht zu Mewe durch den Amtsrichter Dr. Cohn für Recht: Der über die Post Abtheilung 1I1 Nr. 2- von Pehsken Blatt 50 ausgefertigte Hypothekenbrief über 450 A, umgeschrieben für den Käthner Johann Bialkowski in Jellen, wird für kraftlos crklärt.
[51709] Bekanntmachung.
Durch das am 14. November 1894 verkündete Ausschlußurtheil des unterzeihneten Gerichts ist dahin erkannt:
1) die unter dem 10. April 1853 ausgefertigte Hypothekenurkunde über eine Forderung von 1500 Æ, eingetragen auf den Grund tücken Nr. 2 und 34 Pestlin in Abtheilung IlT unter Nr. 9 bezw. Nr. 17 für den Kaufmann Robert Hauschulz zu Marien- burg aus dem Kaufvertrage bezw. der Schuldurkunde vom 3. Februar 1852, wird für kraftlos ertlärt.
2) Die Kosten des Verfahrens fallen dem Antrag- steller zur Last.
Stuhm, den 14. November 1894.
Die über den zwishen dem Maler Ernst Wulff in JIyehoe und dem Bierbrauer Johann Hinrich Rickert in Itzehoe abgeschlossenen Kaufvertrag errihtete Ur- funde vom 28. September 1883, aus welcher - im Grundbuch von Itzehoe, Band XX Blatt 965 in Abtheilung 111 Nr. 3 eine Forderung an Restkauf- geld von ursprünglich 3600 4, jeyt noch 1600 46 eingetragen steht, ist für kraftlos erklärt.
gehoe, den 29. November 1894. Königliches Amtsgericht. 11.
Durch Aus\ch{lußurtheil vom 13. November 1894 ist für Recht erkannt:
Das Hypothekendokument vom 21. April 1858 über die auf dem Grundbuchblatt Band IV Blatt 33 Abtheilung 111 Nr. 8 für das Lohgerberhandwerk in Pößneck eingetragene Hypothek von 300 Thalern (900 — Neunhundert — Mark) nebst vier ein halb Prozent Jahreszinsen wird für kraftlos erklärt.
Ziegenrück, den 19. November 1894.
[51475] Im Namen des Königs! Auf den Antrag ;
1) des Wirths Joseph Rybarczyk in Sapowice,
2) des Wirths Franz Jaszyk in Dopiewo, :
3) des Eigenthümer Stanislaus Gruß in Starzyny,
hat das Königliche Amtsgericht zu Posen durh den Gerichts-Assessor Vieregge am 8. November 1894 für Recht erkannt:
I. die nahstehenden Urkunden : |
1) der Zweighypothekenbrief über die von der Post Abtheilung 111 Nr. 1 des Grundstücks Sapowice Blatt Nr. 26, und zwar von dem Antheile des Wojciech Halas (100 Thaler Legatsforderung aus dem wechselseitigen Testamente der Halas’shen Che- leute vom 12. Saaude 1864) abgezweigten und der Gerichtsfkasse zu Posen mit den Rechten i 6 überwiesenen 175,35 K :
2) das Hypothekendokument über die in Abthei- theilung 111 Nr. 1 des Grundstücks Dupiewo Blatt Nr. 26 für Franciska Skrzypezak und Marianna Górna noch nebst Zinsen ex mora und Erziehungs- kosten auf Grund des Erbrezesses vom 25. Sep- tember 1851 eingetragenen 70 Thaler bezw. 30 Thaler Vatererbe und Abfindung auf das künftige Muttererbe ; /
3a. die'Hypotheken-Urkunde über die auf Starzyny Blatt Nr. 4 Abtheilung 111 Nr. 4 und Starzyny Blatt Nr. 11 Abtheilung 111 Nr. 2 für den Pro-
erstgenannte Grundstücke für den Schlossermeister Es Kuczynski in Posen umgeschriebenen 42 Thaler
Silbergroschen rehtskräftige Forderung und Kosten, b. das Stammhypothekendokument über die auf Starzyny Blatt Nr. 4 Abtheilung 111 Nr. 21 ein- getragen gewesenen 170 Thaler Kaufgelderforderung, welche Urkunde noch über die für den S(hlosser- meister Peter Kuczyúski zu Posen umgeschriebenen Antheile des Wojcie und des Stanislaus Nawotny von je 30 Thaler (Nr 21h. und c.) lautet, sowie das Zweighvpothekendokument über die für den Schlossermeister Peter Kuczyúóki zu Posen umgeschrie- benen Antheile des Martin, des Joseph und des Anton Nawotny von 50 bezw. 30 bezw. 30 Thaler an der ebengedahten Post (Nr. 21 a., d., 6.); c. der Hypothekenbriefe über die auf Starzyny Blatt Nr. 4 Abtheilung IIT Nr. 23 eingetragenen demnächst für den Schlossermeister Peter Kuczyúskî in Posen umgeschriebenen 50 Thaler Kaufgelderforde- rung des Andreas Nawotny nebst Zinsen ; d. der Hypothekenbrief über die auf Starzyny Blatt Nr. 4 Abtheilung 111 Nr. 29 und Starzyny Blatt Nr. 3 Abtheilung 111 Nr. 9 auf Grund der Schuldurkunde vom 17. Januar 1879 für den Schlossermeister Peter Kuczyúski zu Posen einge- tragenen, auf leßterem Grundstückte aber bereits ge- lösten 1500 Darlehn nebst Zinsen werden für kraftlos erklärt.
[51720] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des Königlihen Amts- gerihts zu Gommern vom 23. November 1893 ist die Hypothekenurkunde über 400 Thlr. Darlehn, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 8. Septem- ber 1860 für die minorennen Geschwister Friederike Elisabeth und Charlotte Margarethe Buchholz in Abtheilung 111 unter Nr. 12 des Grundbuchs von Karith Band 1 Blatt 15, und von dort mit dem verhafteten dem Oekonomen Gustav Bethge zu Karith gehörigen Grundstück am 26. Januar 1894 na Band I[ Blatt 66 des Grundbuhs von Karit übertragen , gebildet aus einem Auszuge des Grund- buchs von Karith Vol. 1‘ Nr. 15 und einer Aus- fertigung der erwähnten Schuldurkunde vom 8. Sep- tember 1860 für kraftlos erklärt worden. Gommern, den 23. November 1894,
[51468] Bekanntmachung.
In der General-Aufgebotssahe vom Jahre 1894 hat das unterzeichnete Gericht am 19. November 1894 dahin erkannt:
L. Die Hypotheken-Urkunden :
a. über 602 #4 Muttererbtheil, eingetragen für die minderjährige Müllertohter Martha Scholz aus Deichslau auf dem Grundbuchblatte des dem Müller- meister Otto Scholz in Deichslau gehörigen Grund- stücks Deichslau Nr. 14 in Abtheilung IIT Nr. 13 auf Grund der Schuldurkunde vom 24. September 1881, gebildet aus dieser Urkunde und dem Hypo- thekenbriefe vom 20. Dezember 1889,
þ. über 200 Thlr.- Kaufgeld, eingetragen für die 3 unmündigen Geschwister Nobert, Heinrih und Gustav Rüster zu Klein-Nädliß auf dem Grundbuch- blatte des dem Landwirth Julius Ernst Kluge zu Nädliß gehörigen Grundstücks Rädliy Nr. 14 in Abtheilung 111 Nr. 1 auf Grund der Schuldurkunde vom 14. Oktober 1859, gebildet aus dieser Urkunde und einer beglaubigten Abschrift des Grundbuchblatts vom 18. Oktober 1859,
IT. Die eingetragenen Berechtigten und die un- bekannten Rechtsnachfolger derselben an den nach- stehend bezeichneten Posten :
a. von 80 Thlr. Darlehen, eingetragen für den Schirrvogt Seipold in Köben auf dem Grundbuch- blatte des dem Bauunternehmer Gustav Ihm ge- hörigen Grundstücks Müblgast Nr. 21 in Abthei- lung IlT Nr. 3 auf Grund der Schuldurkunde vom 8. Januar 1847,
b. von 100 Thlr. Darlehen, eingetragen für den Müllermeister Strempel zu Kammelwitßz in Abthei- lung III Nr. 253 des dem Konsul Weber in Ham- burg gehörigen Ritterguts Nistiy aus der Schuld- urkunde vom 16. April 1842,
c. von 200 Thlr: Kaufgelderrücstand, eingetragen in Abtheilung 111 Nr. 254 desselben Grundstücks für den Vorbesißer Karl Stiller auf Grund des Mertrages vom 7. Februar 1861,
d. von 37 Thlr. 12 Sgr. Darlehen, eingetragen für die Schiffer Ernestine Bürkner’she Kuratelmasse von Nistiß in Abtheilung 111 Nr. 1 des dem Maurer Ernst Jacob in Nisti gehörigen Grundstücks Nistitz Nr. 5 aus der Urkunde vom 16. Dezember 1846,
e. von 100 Thlr. Darlehen, eingetragen für den Freigutsbesißer Schön zu Samiy auf dem Blatte des dem Gutsbesißer Max Rudolph in Raudten f hörigen Grundstücks Raudten Wiesen Nr. 7 in Ab- theilung 1IT ohne Nummer auf Grund der Schuld- urkunde vom 20. Juli 1849,
werden mit ihren Ansprüchen auf die vorbezeich- neten Posten ausgeschlossen und werden die über die Posten zu Þþ. und e. gebildeten Hypothekenbriefe für fraftlos erklärt.
Dem Schirrvogt Ernst Rösler zu Nieder-Röhrs- dorf werden seine Rechte auf die Post zu a. und dem Freistellenbesißer Paul Rudolph Bürkner in Brödel- wiß werden seine Rechte auf die Post zu d. vor- behalten.
ITI. Die etwaigen Berechtigten an der Hypotheken- post von 30 Thlr. Darlehen, eingetragen auf Grund der Urkunde vom 13. November 1844 für die Aus- züglerwittwe Anna Rosina Reichelt, geb. Spaet, zu Przybor, auf den Blättern nachstehend bezeichneter Grundstücke von Przybor : :
a. Nr. 1, der Wittwe Johanne Eifler, geb. Schnei- der, in Przybor, gehörig, in Abth. II1 Nr. 9,
b. Nr. 22, dem Inwohner Eduard Keller daselbst gehörig, in Abth. 111 Nr. 5° L
c. Nr. 24, der verwittweten Stellenbesißzer Christiane Kleinert, geb. Schmidt, in Przybor, dem Bäter- meister Paul Kleinert in Kunzendorf und den minder- jährigen Albert und Erdmann Kleinert gehörig, in Abtheilung 111 Nr. 19, :
d. Nr. 35, dem Landwirth Adolf Laube in Przybor aer in Abtheilung 111 Nr. 49°, E
o. Nr. 36, dem Stellenbesißer Gustav Gläser in Przybor gehärig in Abtheilung 11 Nr. 4°
werden mit hren Ansprüchen auf diese Post aus-
eschlossen. / Seit a. O., den 23. November 1894.
pinator Johann Ruta in Starzyny auf Grund des
3) Der am 26. Dezember 1826 geborene Maurer Gottfried Pohlert von Jeßniy wird für todt erklärt.
Mandats vom 26. Oktober 1857 eingetragenen auf
¿ 28G.
Berlin, Mittwoch, den 5. Dezember
01894.
i; C ustellungen u. dergl.
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| Deffentlicher Anzeiger. | |
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(51484] Bekanntmachung. Das Dokument über die auf Sahnien Bd. 11 Bl. 23 alte Nr. 3 Abtheilung 111 Nr. 10 für die Christine Maczeyko eingetragene Forderung ift heute für kraftlos erflärt. Lyck, den 23. November 1894. Königliches- Amtëgericht.
[51462] Im Namen des Königs! Verkündet am 27. August 1894. Wabner, als Gerichte schreiber. In der Anna Gottschalt'\hen Aufgebotssache von Tillendorf erkennt das Königliche Amtsgericht zu Bunzlan durch den Atntsgerichts-Nath von Boms- e E M ) Vie unbekannten Erben der am 19. November 1892 zu Tillendorf verstorbenen verwittweten Bahn- arbeiter Anna Gottschalt, geb. Glogowëöky, werden mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß derselben nah Maßgabe der §§ 494 bis 499 Theii 1 Titel 9 Allgemeinen Landrechts ausgeschlossen. 2) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens sind aus
dem Nachlaß vorweg zu entnehmen
[51472] Bekanntmachung. In der Aufgebotssache Ostermann is dur Urtheil vom heutigen Tage für Recht erkannt: Die sämmtlichen unbekannten Eigen!bumsépräten- denten der Grundstücke Flur 1 Nr. 522/48 und 49 der Steuergemeinde Wengern, im Dorfe gelegen, bisher eingetragen im Grundbuhe von Wengern Blatt 46, werden mit ihren etwaigen Ansprüchen
auf diefe Grundstüdcke ausges{lossen.
Sagen, den 23. November 1894. Königliches Amtsgericht.
[51460] Im Namen des Köuigs! Verkündet am 13. November 1894. A. Brüning, Gerichtsschreiber.
In Sachen, betr. das Aufgebot nachbezeihneter Hypothekenposten und Hypothekenurkunden :
L) das Aufgebot der im Grundbu von Pader- born Bd. 4 Bl. 167 unter Nr. 1 Abth. 111 und Bd. 42 Bl. 16 eingetragenen Post von 200 Thlr. Berliner Kurant, welhe der Vorbesißer Franz Deneke gegen 5 9/0 Zinsen unter beidersciis vorbehal. tener (0 Uge Aa auns von dem Bürgermeister Hesse zu Paderborn laut gerichtlicher Urkunde vom 29. Juli 1806 angeliehen und zur Sicherheit des Hauptgeldes, der rückständigen Zinsen und entstehen Tönnenden Kosten die Realitäten des Titelblatts ver- hypotheziert hat, und als Rechtsnachfolger des Bürgermeisters Hesse, den Rentner Heinri Hesse, den Gutsbesißer Hermann Hcssé, die Ehefrau Ge- rihts-Assessors Risse, sämmtlih zu Paderborn, und die Ghefrau Rentners Otto Packenius zu Leutesdorf, Ae lde A angegeben ;
2) der über die im Grundbuche von Kir{chborchen Bd. 5 Bl. b .in Abth. I[l1 unter Nr. ms L Minorennen August, Sofie und Kaspar Lengeling e t bine vom A Semer 1861 einge- ragene Abfindung von 90 Ir. gebilde Hypo- G A E e
a. des über die im Grundbuche von Neuhaus Bd. 56 Bl. 69 in Abth. 1I[1 unter Nr. 1 r die Franziska, Heinrih und Anton Büker aus der Ur- funde vom 28. September 1837 und ox decr. vom 20. Mai 1841 eingetragene Abfindung von 95 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf. gebildeten Hypothekendokuments, be- stehend aus dem Rekognitionsschein. und Ausfertigung A s Schichtungsverhandlung vom 28. September
b. der im selben Grundbuche in- Abth. IIT unter Nr. 5 für die 4 Geschwister Therese, Anna, Johann und Gertrud Büker zu Sande eingetragenen Ab- findungen von 400 Thlr., und zwar für jedes 100 Thlr., sowie für jedes eine Kuh, freier Unter- halt bis zum 16. Lebenéjahre sowie spätestens bis zur Großjährigkeit oder Zustandekunft der fogenannte freie Ein- und Ausgang auf das väterliche Haus, sowie für Anna ein Bett nebst Schrank und event. lebenslänglihe Wohnung und Beköstigung, einge- tragen aus dem am 18. September 1863 publizierten Testamente der-Wittwe Büker vom 4, März 1863 Na 1 bis 4 zuf. Verfügung vom 1. Februar
4) folgender im Grundbuche von Paderborn Bd. 3 Bl, 168 in Abth. 111 unter Nr. 14, 20, 22 und 28 eingetragenen Posten und der darüber gebildeten Urkunden, und zwar ‘2. pon 4 Thlr. 12 Sgr. 6 Pf. Mandatargebühren für die Minorennen Bruns, eingetragen auf Grund der Requisition des Prozeßrichters de 21. April 1841 ;
b, von 4 Thlr. 27 Sgr. Wolen des Abdikats der
Minorennen Unna, Maria, argaretha Bruns aus dem Grkenntnisse vom 21. April 1841 und auf Grund der Requisition des Prozeßrichters de 24, No- vember 1841; 2: von 4 Thlr. Zinsen für Anna, Margaretha, Maria Bruns aus dem Erkenntnisse vom 21. April 1841 und auf Grund der Reqguifition des Prozeßz- rihters vom 24. November 1841 eingetragen;
d. von 4 Thlr. Zinsen für Anna, Margarethe,
aria Bruns, eingetragen aus dem Erkenntnisse vom 21. April 1841 und auf Grund der Requisition de Rg cat e Us 1841 L
. der im Grundbuche von Lippspringe Bd. 109 Bl. 67 in Abth. 111 unter Nr. 1 eingetragenen Post
Kaution zur Höhe von 7 Thlr. % Sgr. dafür, daß das Kind wegen der vorhandenen Schulden nit in Anspruch genommen wird, laut Urfunde vom 7. Dftober 1852 für Johann Wilhelm Josef Bunse Gpgeiragen (s O de 16. O 1853;
», fowie des über ‘vorstehende Post gebildeten Hypothekendokumentes, bestehend aus e Seen A as. vom 7. Oftober 1852 nebst Rekognitions-
c. der über die im selben Grundbuße unter Nr. 2 Abth. 11T für die Gerichtskasse eingetragene Schuld von 6 Thlr. 25 Sgr. gebildeten Hypotheken- urkunde, bestehend aus einer Ausfertigung des Ein- tragunasantrags der Kasse vom 15. Januar 1853 nebft NRekognitionsschein vom 26. Januar 1853;
6) der im Grundbuche von Lippspringe Bd. 10 Bl. 14 Abth. 11 Nr. 2 für die Wittwe - Johann Boß zu Lippspringe eingetragenen Leibzucht und des für Josef Voß eingetragenen Wohnungsrechts bis zur Zustandekunft oder auch ferner bei entstehender Kränklichkeit auf den Grund der Urkunde vom 13. November 1828, eingetragen ex decr. vom 28. S 1842;
es über die im Grundbuche von Paderborn
Bd. 34 Bl, 117 Abthl. 1 Nr. U E ost, nämli 250 Thlr. Voraustheil für den Anton Leistenschneider aus dem Cinkindschaftävertraae vom 16. Juli 1868, welche dem Wirth Carl Klaes zu Kraîi hei Essen, zediert ist, am 7. Februar 1882 ge- S Be taats:
3) der über die im Grundbuche von Paderborn Bd. 35 Bl. 182 in Abthl. II1 unter Nr 9 bezw. Bd. 134 Bl. 17 in Abthl. 111 unter Nr. 18 für den Kleinhändler Franz Knaup zu Paderborn ein- getragene Post von 27 Thlr. 14 Sgr. 9 Pf. und 9 9/0 Zinsen von 24 Thlr. 28 Sgr. 9 Pf. seit 18. August 1857 an Judikat und Kosten gebildeten S A S A,
ertennt das Königliche Amtsgeriht zu Paderborn dur den Gerihts-Assessor Müller für Nee:
die Gläubiger der vorbezeichneten Posten bezw. deren Nechtênachfolger, fowie alle diejenigen, welche auf diese Posten Ansprüche erheben und Rechte geltend machen zu können glauben, insbesondere au die zu den Akten angezeigten bekannt gewordenen angeblichen Rehtênachfolger des- leßten verfügungs- berechtigten Inhabers der Posten, werden mit ihren Ansprüchen auf diese Posten ausgeschloffen.
Die vorbezeichneten Urkunden werden für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebots fallen den An- tragstellern zur Last.
Paderborn, 15. November 1894.
Gerichtsschreiberei TT des Königlichen Amtsgerichts.
[51314] Oeffentliche Zustellung.
Die ODekonomens-Ghefrau Maria Berlina Horn von Rothenburg o. T. hat durch den Rechtsanwalt Enderlein gegen ihren Ehemann, den Oekonomen Johann Leonhard Horn von dort, zur Zeit unbe- kanntén Aufenthalts, nachdem der in vorschrifts- mäßiger Weise gegen ihn erlassene Nückkehrbefehl erfolglos geblieben ist, eine Klage auf Ehescheidung B04 und Arbeitssheue, Vershwendung, Trunk- sucht und böslihe Verlassung als Scheidungsgründe hervorgehoben.
Die Klägerin beantragt, zu erkennen :
1) die Ghe der Streitstheile wird dem Bande nach getrennt,
2) der Beklagte wird als alleinshuldiger Theil
3) derselbe hat sämmtlihe Kosten des Nechts-
Zur mündlihen Verhantlung der Sache wurde
Termin auf Donnerstag, den 21. Februar
1895, Vormittags 83 Uhr, im Sitzungssaale
der Zivilkammer des Kgl. Landgerichts Ansbach an-
esct, wozu die Klägerin den Beklagten mit der
Aufforderung ladet, einen bei diesem Gericht zu-
um Zwecke der gerihtlich bewilligten öffentlichen
Zufîtellung wird bieser Auszug der Klage bekannt
Ansbach, am 24. November 1894. Gerichtsshreiberei des Kgl. Landgerichts.
(L. S8) Detisenhofer, Ober-Sekretär.
[51394] Oeffentliche Zustellung. Die verehelihte Schiffer Auguste Beuster, geb. Laube, zu Zerpenschleuse, vertreten durch den Rechts- anwalt Dr. Levin I. zu Berlin, Mohrenstraße 21, klagt gegen ihren Ehemann, den Schiffer Julius August Crdmann Beuster, früher zu Pee eplteute, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver- E in den Akten I R. 265. 94 mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I1 zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, 1 Treppe, Zimmer 33, auf den 2, März 1895, Vor- mittags L0 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. VBerlin,- den 28. November 1894.
___ Squlz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts IL. Zivilkammer k.
[51317] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Arbeiters Jobst Heinri Sud- mann, Anna Gesche Margarethe, ‘geb. Hollmann, in Bremen, vertreten durh die Dacbtéanroatte Dr. Scherer und Dr. Kulenkampff-Post in Bremen klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Jobst ettid Sudmanun, früher in Bremen, jeßt un- fannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlaffung, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien dem Bande
lihen Verhandlung des Nechtsstreits vor das Land- geriht zu Bremen, Zivilkammer 11 (Osterthorstraße) auf Freitag, den 8. Februar 1895, Vor- mittags 92 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be- stellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird a Auszug ati E, nr gemacht. Bremen, aus der Gerichts\hreiberei and- gerihts, den 1. Dezember Wi E Dr. Lampe.
[51400] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Franziska Thiel, geborene Kobiella, zu Danzig, vertreten durh den Rechtsanwalt NRothen- es zu Danzig, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Wirthshafts-Inspektor Albert Thiel, früher in Lebno, Kreis Neustadt, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ghefcheidung, mit dem Antrage, das zwischen Parteien bestehende Band der Che zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu er- flären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 1V. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Danzig auf den 22, Februar 1895, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte N Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Danzig, den 29. November 1894.
i Weßel, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.
[51770] Oeffentliche Zustellung.
August Veller, Gerbergeselle in Wai vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Nuland in Colmar, klagt gegen seine Ghefrau Virginie, geborene Vilmain, ohne etannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen \{werer Beleidigung, mit dem Antrage auf Ehescheidung und Verurtheilung der Beklagten zu den Kosten des Nechts- streits, und ladet die Beklagte zur mündlihen Ver- handlung des Nechts\treits ‘vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. Els. auf den 22. Februar 1895, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der offentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts. [51703] Oeffentliche Zusteliung.
In Sachen des Kaufmanns Carl Meyer hieselbst, Klägers, vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. jur. Topp hier, gegen seine Ehefrau, Anna, geb. Walter, früher in Amsterdam, jeßt unbekannten lufenthalts, Beklagte, wegen Ehescheidung, ladet Kläger die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits bor die E Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den U, Februar 1895, Vormittags A0 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht. Braunschweig, den 30. November 1894.
als Gerichts\{reiber des Herzoglichen Landgerichts. Landgericht Hamburg.
: Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Martha Maria Meier, geb. Schloe, zu Hamburg, vertreten durh Rechtsanwalte Dres. Oppenheimer und Behrens, klagt gegen ihren Ehe- mann Ernst Gustav Martin Meier, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung vom Bande auf Grund böslicher Verlassung mit dem Antrage, daß unter Verurtheilung des Beklagten in die Kosten dem Beklagten auferlegt werde, die Klägerin inner- halb bestimmter Frist bei sich aufzunehmen, widrigen- falls er für einen böslichen Verlasser erklärt und die Ghe der Parteien vom Bande geschieden werde, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg (Rathhaus) auf Freitag, den 1. März 1895, Vormittags D{ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, 29. November 1894. Ferd. Wehrs, Gerichtsschreiber des Landgerichts. [51705] Oeffentliche Zustellung. Die Süddeutsche Bodenkreditbank in München, vertreten durch ihre Direktoren Dr. Keller und Gareis, ebenda, diefe vertreten durh den Justiz-Rath Arndts hier, Charlottenstraße 59, klagt gegen das Cn Agnes Sommerburg, Feliber hier, hausseestraße 92, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen rückständiger Zinsen von einem Darlehns theilkapital von 400 000 Æ, haftend in Abtheilung 111 unter Nr. 19 auf dem der Beklagten gehörigen, hierselbst in der Chausseestraße Nr. 52 Velten, im Grundbuche von den Invalidenhaus-Parzellen Band 2b. Nr. 73 verzeihneten Grundstücke, auf Grund der notariell beglaubigten Schuldurkunde vom 18. Juli 1887, des Grundbuchs und der Grundakten des bezeihneten Grundstücks, mit dem Antrage, die Verklagte zu verurtheilen, bei Vermeidung der Zwangsvollstreckung in das vorbezeihnete Grundstü an sie, die lägerin, 5000 6 zu zahlen, das Urtheil auch gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll- streckbar zu erklären, und lädet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin auf den 27. Februar 2895, Vor- mittags LAL Uhr, Sißungsal 145, Jüden-
van 60 Thlr. 13 Sgr. 9 Pfg. an Abdikat und eine
nah zu trennen, und ladet: den Beklagten zur münde
bestellen. in Siperte e öffentlichen Zust A wird dieser Auszug der Klage O e Berlin, den 23. November 1894. : Hoffma n n, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Ziyilkammer 2.
[51593] Oeffentliche Ladung.
Der Kaufmann Theodor Dornfeld zu Bgx- - walde N.-M., vertreten durch den Rechtsanwalt - Arnholz zu Küstrin, Élagt gegen ben Kaufmann Fritz. Timner aus Bärwalde N.-M., jeßt unbekannten: Aufenthalts, wegen eines am 31. Oktober 1894 gegebenen Darlehns von 200 A mit dem Antrage den Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger 200 A nebst 6 % Berzugözinfen seit dem Tage der Klage- zustellung zu zahlen und das Urtheil für vorläufig vollstrekbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor daë Königliche Amtsgericht zu Bärwalde N.-M. auf den 30. Januar 1895, Vorm. 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung dn den Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bärwalde N.-M., E 30. November 1894.
Ne. C. 136. 94. als Gerichtsschreiber des Königlichen Aurtägiais
[51592] 4 Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Theodor Dornfeld zu Bârwalde N.-M., vertreten durch den Rechtsanwalt Arnholz zu Küstrin, Élagt gegen den Kaufmann Friy Timuer aus Bärwalde N.-M., jeßt unbekannten Aufenthalts wegen am 21. Juli 1394 und am 8. September 1894 gegebener Darlehne von je 100 A mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger 200 M nebst 60/6 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen und das Urtheil für vor- läufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Be- fHagten zur mündlicen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht zu Bâär- walde N.-M. auf den 30, Jauuar 1895, Vor- T Uhr. O Zes der öffentlichen
n. den Beklagten wird di der Klage bekannt na Va E Värtvalde N.:-M., den 30. November 1894.
/ „_ Kuhle, als Gerihts\reiber des Königlichen Amtsgerichts.
[51702] Oeffentliche Zustellung. Der Büdner Carl Staub zu Dentidenbor, ver»
treten durch den Rechtsanwalt Lewek hierselbst, klagt
gegen: - Zigarrenmacher Julius Zern,
5 s 3 i en Bigarrenmacher Zirach, beide früher zu Hennickendorf G t unbekannten Aufenthalts, wegen rückständigen iethszinfes für das erste Ouartal 1892, mit dem Antrage, die Be- Tlagten kostenpflichtig ¿u verurtheilen, als Gefammt- \huldner an den Kläger 22 4 50 „ zu zablen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und [adet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Alt- Landsberg auf den 29, Januar 1895, Vor- mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu- deg wird dieser Auszug der Klage bekannt ges Alt- Landsberg, den 28. November 1894.
__ Martens, Referendar, als Gerichts\reiber des Königlichen Amtsgerichts.
[51704] Oeffentliche Zustellung. Die Firma G. C. Roeder zu Leipzig, vertreten durch den Justiz-Rath Ernst und den Rechtsanwalt Dr. Händly zu Berlin, Taubenstraße 32, verlangt von dem Kaufmann Eduard Heyl, zuleßt in Char- lottenburg wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus dem vollstrecktaren Urtheil der 10. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I zu Berlin vom 8. November 1892 — O0. 415. 92 — die Ab» [leistung des Offenbarungseides, und ladet den Schuld- ner zur Ableistung des Offenbarungseides vor das Königliche Amtsgericht zu Charlotteuburg, Spreestraße 3c., 3 Treppen, Zimmer 48, auf den 25. Januar 1895, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, ein vollständiges Verzeichni seines Vermögens beizubringen und binficbtlide etwaiger auéstehender Forderungen den Schuldgrund und die Beweismittel anzugeben. lane Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Äuszug der Klage bekannt gemacht.
__ Bathe, Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts, Abtheilung V.
[51699] Oeffentliche Zuftellung.
I, Schmalgrund zu Dettelba a. M. vertreten
durch Rechtéanwalt Justiz-Nath Dr. Weber zu
Offenbach, klagt gegen Ta Leonhard Geißen- dörfer, zuleßt wohnhaft in Dffenbach, jeut unbe- kannt wo abwesend in Amerika, aus verkäuflicher - Lieferung von Wein nebst Korb, Glas und Emballage,. mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Ver»
Ls des Beklagten zur Zahlung von 77 4 20 „2 nebst 69% Zinfen vom 27. April 1893, und ladet den Beklagten zur mündlihen VerhanTung- des Rechtsstreits vor das Großherzoglißhe Amts» geriht zu Offenbach auf Samstag, den 1D. Ja= der bfentlihen Bustellung, with bieter L E er öffentlihen Zustellung wird dieser 2 der Klage bekannt gematt. j Rg U i
Stein, G Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts,
[51700] Oeffentliche Zustellung.
Der Viehhändler Ps Bee zu Oesselse, vertreten dur den mals Sntabaufe (6 Hannover, klagt gegen die Wittwe Elise D ;
zu Müllingen, jeßige Ghefrau drs Sch i
stzaße 59, 11 Treppen, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte e Tan Anwalt zu
händler? Franz Dirks zu Hannovec,