Source: https://www.evergabe.de/glossar/angebotswertung
Timestamp: 2019-07-22 03:15:57
Document Index: 208529328

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§ 13', '§ 13', '§ 16', '§ 16', '§ 42', '§ 42', '§ 58', '§ 16', '§ 16']

﻿ Angebotswertung | Glossar
Was ist eine Angebotswertung?
Die Angebotswertung ist der Teil des Vergabeverfahrens, welcher nach dem Angebotseingang und der folgenden Angebotsöffnung bzw. Submission stattfindet. Sie wird durch den Auftraggeber durchgeführt und hat das Ziel, das zu bezuschlagende Angebot zu ermitteln. Die Angebotswertung erfolgt in vier Stufen. Jede Stufe muss entsprechend dokumentiert werden und sich eindeutig von den anderen Stufen abgrenzen.
Die Angebotswertung wird durch unser Vergabemanagenmentsystem AI Vergabemanager einfach und bequem elektronisch unterstützt.
Weiterführende Information zu Angebotswertung
Die vier Stufen sind:
Formelle Angebotsprüfung: Der öffentliche Auftraggeber prüft die Vollständigkeit der Angebote. Es erfolgt zudem eine rechnerische Prüfung. Werden Ausschlussgründe festgestellt, wird das entsprechende Angebot aussortiert. Gesetzliche Grundlage ist: 41 UVgO; § 56 VgV; § 13 VOB/A; § 13 EU VOB/A.
Eignungsprüfung: Der Bieter wird hingehend auf seine Eignung für die Ausführung des Auftrags überprüft. Die Kriterien sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit sowie Ausschlussgründe. Gesetzliche Grundlage ist: 33 UVgO; § 16b VOB/A; § 16 EU VOB/A; § 42 VGV.
Überprüfung der Angemessenheit des Preises: Ist das Angebot des Bieters zu teuer oder liegt eine Unterkalkulation vor?
Inhaltliche Überprüfung: Der öffentliche Auftraggeber prüft die angebotenen Produkten und Leistungen, ob sie den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses entsprechen.
Anschließend wertet der öffentliche Auftraggeber die Angebote nach den vorgegebenen Zuschlagskriterien aus. Die Gesamtpunktzahl bestimmt die Bieterreihenfolge. Der erstplatzierte Bieter erhält den Zuschlag. Gesetzliche Grundlage ist: § 42 UVgO; § 58 VgV; § 16d VOB/A; § 16d EU VOB/A.