Source: http://doczz.fr/doc/1312030/bgv-d-27--uvv-flurf%C3%B6rderzeuge-
Timestamp: 2020-01-24 04:43:00
Document Index: 102730477

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 41', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 8', '§ 12', '§ 14', '§ 15', '§ 4', '§ 55', '§ 17', '§ 29', '§ 19', '§ 21', '§ 23', '§ 27', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 30', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 28', '§ 34', '§ 3', '§ 38', '§ 39', '§ 39', '§ 209', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 20', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 33', '§ 35', '§ 37', '§ 39', '§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 29', '§ 3', '§ 7', '§ 16', '§ 24', '§ 24', '§ 24', 'BGH']

BGV D 27 (UVV-Flurförderzeuge)
Vorschrift für Sicherheit und
BGV D 27
(bisherige VBG 36)
vom 1. Juli 1995 in der
Fassung vom 1. Januar 1997
vom Januar 2002
Durchführungsanweisungen geben vornehmlich an, wie die in den
Unfallverhütungsvorschriften normierten Schutzziele erreicht werden
können. Sie schließen andere, mindestens ebenso sichere Lösungen
nicht aus, die auch in technischen Regeln anderer Mitgliedstaaten der
Europäischen Union oder der Türkei oder anderer Vertragsstaaten des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ihren Niederschlag gefunden haben können. Durchführungsanweisungen enthalten
darüber hinaus weitere Erläuterungen zu Unfallverhütungsvorschriften.
Prüfberichte von Prüflaboratorien, die in anderen Mitgliedstaaten der
Europäischen Union oder der Türkei oder in anderen Vertragsstaaten
des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen
sind, werden in gleicher Weise wie deutsche Prüfberichte berücksichtigt, wenn die den Prüfberichten dieser Stellen zugrunde liegenden Prüfungen, Prüfverfahren und konstruktiven Anforderungen denen der deutschen Stelle gleichwertig sind. Um derartige Stellen handelt es sich vor
allem dann, wenn diese die in der Normenreihe EN 45 000 niedergelegten Anforderungen erfüllen.
§ 1 Geltungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
§ 2 Begriffsbestimmungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
§ 3 Beschaffenheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
§ 4 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
§ 5 Betriebsanweisung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
§ 6 Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . 11
§ 7 Auftrag zum Steuern von Flurförderzeugen . . . . . . . . 11
§ 8 Standsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
§ 9 Mängel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
§ 10 Instandsetzungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
§ 11 Beladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
§ 12 Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
§ 13 Aufnehmen, Absetzen und Stapeln von Lasten . . . . . 18
§ 14 Befördern von Flurförderzeugen in Aufzügen . . . . . . 18
§ 15 Verlassen des Flurförderzeuges . . . . . . . . . . . . . . . . 19
§ 16 Verhalten während des Betriebes . . . . . . . . . . . . . . 20
§ 17 Be- und Entladen von Fahrzeugen
und Wechselaufbauten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
§ 18 Flüssiggasantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
§ 19 Einsatz im Freien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
§ 20 Einsatz in feuer- und explosionsgefährdeten
Bereichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
§ 21 Abgase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
B. Besondere Bestimmungen für den Betrieb von
Flurförderzeugen besonderer Bauart
§ 22 Flurförderzeuge mit hebbarem Fahrer- oder
Bedienplatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
§ 23 Flurförderzeuge mit Anbaugeräten . . . . . . . . . . . . . 26
§ 24 Flurförderzeuge zum Verfahren von Anhängern . . . . 26
C. Besondere Bestimmungen für die
Mitnahme von Versicherten
§ 25 Mitnahme von Versicherten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
D. Besondere Bestimmungen über den Einsatz
von Flurförderzeugen mit Arbeitsbühnen
§ 26 Einsatz von Flurförderzeugen mit Arbeitsbühnen . . . . 28
E. Besondere Bestimmungen für den
§ 27 Transport hängender Lasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
F. Besondere Bestimmungen für den Betrieb
von Flurförderzeugen in Schmalgängen
§ 28 Zugangssicherung an Schmalgängen . . . . . . . . . . . 32
§ 29 Fluchtwege, Notausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
§ 30 Quergänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
§ 31 Abstandshaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
§ 32 Kennzeichnung von Zugangsverboten . . . . . . . . . . . 34
§ 33 Aufenthalt von Fußgängern . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
§ 34 Nebenarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
§ 35 Arbeiten mit Regal- und Kommissionierstaplern . . . . . 36
§ 36 Durchgangsverkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
§ 37 Wiederkehrende Prüfungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
§ 38 Prüfumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
§ 39 Prüfnachweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
§ 40 Ordnungswidrigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
§ 41 In-Kraft-Treten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Anhang 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Anhang 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
(1) Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt für Flurförderzeuge einschließlich ihrer Anhänger.
(2) Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt nicht für Flurförderzeuge mit
durch Muskelkraft bewegtem Fahrwerk ohne Hubeinrichtung.
(1) Flurförderzeuge im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind
Fördermittel, die ihrer Bauart nach dadurch gekennzeichnet sind, dass
2. zum Befördern, Ziehen oder Schieben von Lasten eingerichtet
3. zur innerbetrieblichen Verwendung bestimmt
(2) Flurförderzeuge mit Hubeinrichtung im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind zusätzlich zu Absatz 1 dadurch gekennzeichnet,
1. zum Heben, Stapeln oder In-Regale-Einlagern von Lasten eingerichtet sind
(3) Flurförderzeuge mit Hubeinrichtung, die die Last oder das Lastaufnahmemittel höher als bodenfrei heben können, im Sinne dieser
Unfallverhütungsvorschrift sind zusätzlich zu Absatz 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Lastaufnahmemittel bei der Hub- und Senkbewegung
in einer geraden und senkrechten oder nahezu senkrechten mechanischen Führung läuft.
(4) Mitgänger-Flurförderzeuge im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Flurförderzeuge, die durch einen mitgehenden Fahrer
(5) Regalstapler im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Seitenstapler, Dreiseitenstapler und Quergabelstapler, die zum Ein- oder
Auslagern ganzer Ladeeinheiten eingerichtet sind.
(6) Kommissionierstapler im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift
sind Flurförderzeuge mit einem höher als 1,2 m über Flur hebbaren
Standplatz für den Kommissionierer.
(7) Kommissioniergeräte im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift
sind Flurförderzeuge ohne Standplatz oder mit nicht hebbarem Standplatz oder mit einem bis 1,2 m über Flur hebbaren Standplatz für den
Kommissionierer.
(8) Schmalgänge im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind
Verkehrswege für Flurförderzeuge in Regalanlagen ohne beidseitigem
Sicherheitsabstand von jeweils mindestens 0,50 m zwischen den am
weitesten ausladenden Teilen der Flurförderzeuge einschließlich ihrer
Last und festen Teilen der Umgebung.
(10) Bodenfrei Heben im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift ist
ein Anheben der Last oder des Lastaufnahmemittels bis 0,50 m über
(11) Fahrer im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Personen,
die Flurförderzeuge steuern.
(12) Anhänger im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Fördermittel ohne eigenen Antrieb, die so eingerichtet sind, dass sie
bestimmungsgemäß an Flurförderzeuge angekoppelt werden können.
Wird öffentlicher Verkehrsraum benutzt, gelten hierfür zusätzlich die
Vorschriften für den öffentlichen Straßenverkehr. Dies gilt sowohl für die
Ausrüstung des Flurförderzeuges, als auch für die Fahrerlaubnis des
Fahrers. Zulassungen oder Ausnahmegenehmigungen erteilen die nach
Landesrecht zuständigen Behörden.
Für „Mitgänger-Flurförderzeuge“ wird vielfach auch der Begriff „GehFlurförderzeuge“ verwendet.
Mitgänger-Flurförderzeuge können auch mit Einrichtungen zum Mitfahren des Fahrers, z. B. mit hochklappbaren Fahrerstandplattformen, ausgerüstet sein.
DA zu § 2 Abs. 11:
Fahrer können je nach Bauart auf dem Flurförderzeug mitfahren oder es
als Mitgänger begleiten. Sie sind für die sichere Steuerung des Flurförderzeuges verantwortlich.
(1) Für Flurförderzeuge gelten die Beschaffenheitsanforderungen
gemäß § 2 der Maschinenverordnung. Der Unternehmer darf Flurförderzeuge erstmals nur in Betrieb nehmen, wenn die Voraussetzungen
der §§ 3 und 4 der Maschinenverordnung erfüllt sind.
1. Flurförderzeuge, die den Anforderungen des § 3 der UVV
„Kraftbetriebene Flurförderzeuge“ (VBG 12 b) vom 1. Januar
1989 entsprechen und bis zum 31. Dezember 1995 in den
Verkehr gebracht worden sind,
2. sonstige Flurförderzeuge, die den Anforderungen des § 3
Abs. 1 und der §§ 4 bis 19 der UVV „Flurförderzeuge“
(VBG 12 a) vom 1. Januar 1957 in der Fassung vom 1. Januar
1993 entsprechen und bis zum 31. Dezember 1994 in den
Verkehr gebracht worden sind.
(3) Der Unternehmer darf Flurförderzeuge nur betreiben, wenn sie
den Beschaffenheitsanforderungen der Maschinenverordnung entsprechen. Dies gilt nicht für Flurförderzeuge nach Absatz 2.
(4) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Flurförderzeuge nach
Absatz 2 spätestens am 1. Januar 1997 mindestens den Anforderungen
der Richtlinie des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von
Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit (89/655/EWG) entsprechen.
Werden Flurförderzeuge nach § 3 Neunte Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz (Maschinenverordnung – 9. GSGV) nach der ersten
Inbetriebnahme umgebaut, muss die Übereinstimmung mit den Beschaffenheitsanforderungen der Maschinenverordnung erhalten bleiben. Für
das umgebaute Flurförderzeug ist eine neue EG-Konformitätserklärung
DA zu § 3 Abs. 2 Nr. 1:
Die Unfallverhütungsvorschriften „Flurförderzeuge“ (VBG 12a) und
„Kraftbetriebene Flurförderzeuge“ (VBG 12b) wurden mit In-Kraft-Treten
der Unfallverhütungsvorschrift „Flurförderzeuge“ (BGV D 27) außer
Kraft gesetzt; siehe § 41.
DA zu § 3 Abs. 4:
Die Richtlinie 89/655/EWG wurde durch die Richtlinie 95/63/EG
geändert. Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgt(e) als Betriebssicherheitsverordnung.
A. G e m e i n s a m e B e s t i m m u n g e n
Soweit nichts anderes bestimmt ist, richten sich die Bestimmungen
dieses Abschnittes IV an Unternehmer und Versicherte.
(1) Der Unternehmer hat für den Betrieb von Flurförderzeugen eine
Betriebsanweisung in schriftlicher Form zu erstellen.
(2) Der Unternehmer hat die Betriebsanweisung in verständlicher
Form und Sprache abzufassen und an geeigneter Stelle in der Arbeitsstätte bekannt zu machen.
(3) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Betriebsanweisung beachtet wird.
(4) Die Versicherten haben die Betriebsanweisung zu beachten.
In der Betriebsanweisung sind die vom Hersteller oder Lieferer des Flurförderzeuges mitgegebene Betriebsanleitung sowie die örtlichen und
betrieblichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.
Die Betriebsanweisung sollte insbesondere beinhalten:
11. Festlegung der bestimmungsgemäßen Verwendung unter
Betriebsbedingungen und betriebsspezifische Hinweise auf
unzulässige Verwendung,
12. Festlegung der Verkehrswege, die von den Flurförderzeugen
befahren werden dürfen, gegebenenfalls ergänzt durch örtliche Beschilderung,
13. Angaben über Lagerung, Lagerflächen und Stapelung,
14. Regelungen über die Mitnahme von Versicherten auf Flurförderzeugen, gegebenenfalls das Verbot der Mitnahme von
15. zutreffendenfalls die Verwendung von Arbeitsbühnen,
16. zutreffendenfalls die Verwendung von Anbaugeräten oder
17. zutreffendenfalls den Betrieb von Regalanlagen mit Schmalgängen,
18. zutreffendenfalls den Transport feuerflüssiger Massen,
19. Verpflichtung der Fahrer, die vom Hersteller oder Lieferer mitgelieferte Betriebsanleitung zu beachten,
10. bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor organisatorische
Maßnahmen zur Immissionsminderung, z. B. Motorwartung,
Abstellbereiche, Haltezonen, verbotene Fahrbereiche; siehe
auch Technische Regeln für Gefahrstoffe TRGS 554 „Dieselmotoremissionen (DME)“.
In die nach § 4 der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A 1) erforderliche Unterweisung der Versicherten vor der
Beschäftigung ist der Inhalt der Betriebsanweisung aufzunehmen. Dabei
sollten Inhalt und Zeitpunkt der Bekanntgabe schriftlich festgehalten und
vom Unterwiesenen durch Unterschrift bestätigt werden. Der Inhalt der
Betriebsanweisung sollte ferner in die wiederkehrende Unterweisung
der Versicherten nach § 4 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift
„Grundsätze der Prävention“ (BGV A 1) einbezogen werden.
Flurförderzeuge dürfen nur bestimmungsgemäß verwendet werden.
Die bestimmungsgemäße Verwendung ergibt sich aus der Betriebsanleitung des Herstellers.
– bei einer Fahrerkabine die Türen geschlossen,
– Bügeltüren geschlossen,
– Fahrersitzbügel in Schutzstellung gebracht
– Fahrersitzgurte angelegt
(1) Der Unternehmer darf mit dem selbständigen Steuern von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrerstand Personen nur beauftragen, die
(2) Der Unternehmer darf mit dem Steuern von Mitgänger-Flurförderzeugen nur Personen beauftragen, die geeignet und in der Handhabung unterwiesen sind.
(3) Versicherte dürfen Flurförderzeuge nur steuern, wenn sie vom
Unternehmer hiermit beauftragt sind.
Fahrer von Flurförderzeugen sind für diese Tätigkeit ausgebildet und
befähigt, wenn sie nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz
(BG-Grundsatz) „Ausbildung und Beauftragung der Fahrer von Flurförderzeugen mit Fahrersitz und Fahrerstand“ (BGG 925) geschult worden
sind, eine Prüfung in Theorie und Praxis bestanden haben und darüber
einen Nachweis vorlegen können.
Vor Erteilung der schriftlichen Beauftragung ist sowohl eine gerätespezifische Einweisung, als auch eine Unterweisung in Bezug auf die
betrieblichen Gegebenheiten erforderlich; siehe auch BG-Grundsatz
„Ausbildung und Beauftragung der Fahrer von Fluförderzeugen mit Fahrersitz und Fahrerstand“ (BGG 925). Die Beauftragung kann z. B. durch
einen Fahrerausweis erfolgen und gilt immer nur für den Betrieb für den
die Beauftragung erteilt wurde. Der Fahrerausweis ist nicht auf andere
Betriebe übertragbar.
Die Beauftragung sollte zurückgenommen werden, wenn der Versicherte über einen Zeitraum von einem Jahr keine ausreichende und
regelmäßige Fahrpraxis nachweisen kann.
Das Steuern von Flurförderzeugen durch Jugendliche unter 18 Jahren zu
berufsbildbezogenen Ausbildungszwecken unter Aufsicht gilt nicht als
selbstständiges Steuern. Unter Aufsicht bedeutet, dass seitens des Aufsicht Führenden die jeweilige Arbeitsaufgabe beschrieben und vorgegeben sowie örtlich und zeitlich begrenzt wird. Der Aufsicht Führende
hat sich regelmäßig von der ordnungsgemäßen Durchführung des Auftrages zu vergewissern.
Die körperliche Eignung sollte durch arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz für
arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen G 25 „Fahr-, Steuer- und
Überwachungstätigkeiten“ (BGG 904) festgestellt werden.
Als Ausbilder für Fahrer von Flurförderzeugen kann tätig werden, wer
die Qualifikation gemäß Abschnitt 5 des BG-Grundsatzes „Ausbildung
und Beauftragung der Fahrer von Flurförderzeugen mit Fahrersitz und
Fahrerstand“ (BGG 925) erfüllt.
Mitgänger-Flurförderzeuge mit Fahrerstandplattform, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit mehr als 6 km/h beträgt, gelten als Flurförderzeuge mit Fahrerstand. Insofern gilt dann § 7 Abs.1.
Der Fahrer ist für die sichere Steuerung des Flurförderzeuges verantwortlich.
Flurförderzeuge müssen so betrieben werden, dass die Standsicherheit
DA zu § 8:
Flurförderzeuge können kippen z.B. durch
– zu schnelles Kurvenfahren,
– Fahren mit angehobener Last,
– Fahren gegen Hindernisse (auch oberhalb des Fahrweges),
– Wenden und Schrägfahrt auf Gefällstrecken und Steigungen,
– Verfahren pendelnder Lasten,
– Führen der Last talseitig auf Gefällstrecken und Steigungen,
– Neigen des Mastes nach vorn,
– Fahren auf unebenen Wegen,
– Überlastung,
– starken Wind,
– Veränderung der Schwerpunktlage innerhalb eines aufgenommenen Behälters beim Befördern von Flüssigkeiten infolge
der Einwirkung von Massenkräften, z. B. beim Anfahren oder
Bremsen oder bei Kurvenfahrt.
(1) Der Fahrer hat Flurförderzeuge täglich vor Einsatzbeginn auf
erkennbare Mängel hin zu prüfen und während des Betriebes auf
Mängel hin zu beobachten. Er darf Flurförderzeuge, an denen Mängel,
die die Sicherheit beeinträchtigen, erkannt worden sind, nicht in Betrieb
setzen oder weiter benutzen. Er hat erkannte Mängel dem Unternehmer
(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Mängel, die die
Sicherheit beeinträchtigen, vor dem Weiterbetrieb des Flurförderzeuges
Mängel, die die Sicherheit beeinträchtigen, sind z.B.
– zu großes Lenkungsspiel,
– schadhafte Reifen,
– fehlender erforderlicher Luftdruck auf Reifen,
– defekte Sicherung am Deichselkopf bei Mitgänger-Flurförderzeugen,
– unwirksame Betriebs- und Feststellbremse,
– ausgeschlagene und verformte Gabelzinkenaufhängungen,
– defekte Sicherung der Gabelzinken gegen Herausheben und
– Schäden an den Gabelzinken (verbogen, Risse, stark abgeschliffen),
– Höhenunterschiede zwischen den zur Aufnahme verwendeten
– nicht ausreichend und gleichmäßig gespannte Hubketten,
– Leckagen in der Hydraulik (Heben, Senken, Neigen, Anbaugeräte),
– Risse an tragenden Teilen (z. B. Hubmast).
Der Unternehmerbegriff ist nicht personenbezogen. Es sind alle Vorgesetzten betroffen, auf die Unternehmeraufgaben übertragen worden
(1) Der Unternehmer darf mit Instandsetzungsarbeiten an Flurförderzeugen nur fachkundige Personen beauftragen.
(2) Unter dem angehobenen Lastaufnahmemittel und dem angehobenen Fahrer- oder Bedienplatz von Flurförderzeugen dürfen Instandsetzungsarbeiten nur durchgeführt werden, wenn das Lastaufnahmemittel bzw. der Fahrer- oder Bedienplatz zusätzlich gegen unbeabsichtigtes Absinken gesichert ist.
Fachkundiger ist, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung und seiner praktischen Erfahrung Instandhaltungsarbeiten an Flurförderzeugen
ordnungsgemäß ausführen kann.
Dies sind z. B. Kundendienstmonteure der Hersteller.
Diese Forderung ist z.B. erfüllt, wenn angehobene Hubschlitten und angehobene Innenmasten zusätzlich gegen Absinken gesichert sind durch
– besonders dafür vorgesehene Bolzen,
– in den Hubmast gestellte und gegen unbeabsichtigtes Umstoßen gesicherte Kanthölzer,
– Halten mit Hilfe eines Hebezeuges, z. B. Flaschenzug, Schienenlaufkatze,
– Auflegen auf eine Unterlage, z. B. Böcke, Rampe.
(1) Flurförderzeuge und ihre Anhänger dürfen nicht überlastet werden.
(2) Flurförderzeuge und ihre Anhänger müssen so beladen werden,
dass die Last nicht herabfallen oder sich unbeabsichtigt verschieben
(3) Flurförderzeuge dürfen für den Transport von Kleinteilen, die auf
den Fahrer herabfallen können, nur benutzt werden, wenn sie mit einem
Lastschutzgitter ausgerüstet sind.
Nach Abschnitt 5.9.2 DIN EN 1726-1 „Sicherheit von Flurförderzeugen; Teil 1: Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge bis einschließlich
10 000 kg Tragfähigkeit und Schlepper bis einschließlich 20 000 N
Zugkraft“ müssen Flurförderzeuge mit einer Hubhöhe von mehr als
1 800 mm so beschaffen sein, dass sie mit einem Lastschutzgitter ausgerüstet werden können.
(1) Flurförderzeuge dürfen nur verfahren werden, wenn der Fahrer
ausreichende Sicht auf die Fahrbahn hat oder eingewiesen wird.
(2) Flurförderzeuge dürfen nur mit an die Fahrbahnverhältnisse
angepasster Geschwindigkeit verfahren werden.
(3) Mit höher als bodenfrei angehobenem Lastaufnahmemittel oder
höher als bodenfrei angehobener Last darf nur zum Aufnehmen und
Absetzen der Last verfahren werden.
(4) Abweichend von Absatz 3 darf der Unternehmer Flurförderzeuge
zum Verfahren mit höher als bodenfrei angehobener Last einsetzen,
1. der Hersteller oder Lieferer dies als bestimmungsgemäße Verwendung vorgesehen hat und die Vorgaben für diese Art der
Verwendung mit den örtlichen Betriebsbedingungen vereinbar sind
2. eine ausreichende Standsicherheit unter den örtlichen
Betriebsbedingungen durch ein Sachverständigengutachten
(5) Abweichend von Absatz 3 dürfen Versicherte nur solche Flurförderzeuge mit höher als bodenfrei angehobener Last verfahren, die der
Unternehmer hierfür bestimmt hat.
(6) Flurförderzeuge mit Hubmast-Neigeeinrichtung müssen mit
zurückgeneigtem Hubmast verfahren werden, soweit dies erforderlich
ist, um ein unbeabsichtigtes Bewegen der Last zu vermeiden.
(7) Beim Befahren von Gefällen und Steigungen mit Gabelstaplern
muss die Last bergseitig geführt werden.
(8) Flurförderzeuge mit motorkraftbetriebenem Fahrwerk dürfen auf
nicht ausreichend beleuchteten Verkehrswegen nur eingesetzt werden,
wenn sie mit einer ausreichenden Beleuchtungseinrichtung ausgerüstet
sind und diese eingeschaltet ist.
Die Forderung nach ausreichender Sicht auf die Fahrbahn ist z. B.
erfüllt, wenn das Flurförderzeug so beladen wird, dass der Fahrer über
die Last hinweg die Fahrbahn einsehen kann.
Bei nicht ausreichender Sicht sind Hilfsmittel nach Maßgabe des Herstellers, z. B. Spiegel, Kamera und Monitor, akustische und visuelle
Warnhinweise, Sensoren zur Erkennung von Personen oder Gegenständen, erhöhter oder drehbarer Sitz, zulässig. Die Auswahl der Hilfsmittel muss nach ergonomischen Gesichtspunkten erfolgen.
Dürfen Flurförderzeuge mit höher als bodenfrei angehobener Last (nicht
nur zum Aufnehmen und Absetzen der Last) verfahren werden, ist die
Forderung nach ausreichender Sicht auf die Fahrbahn auch erfüllt,
wenn der Fahrer unter der Last hindurch die Fahrbahn einsehen kann.
Muss mit Frontgabelstaplern ausnahmsweise eine große Last, die die
Sicht auf die Fahrbahn versperrt, aufgenommen und bewegt werden,
soll der Fahrer hierbei rückwärts fahren. Da die Last bei der Rückwärtsfahrt nicht beobachtet werden kann, soll mit Lasten, die seitlich über den
Gabelstapler hinausragen, nicht rückwärts gefahren werden. Häufiges
Rückwärtsfahren ist zu vermeiden, da hierbei die Wirbelsäule des Fahrers durch Verdrehung – insbesondere in Verbindung mit Vibrationen –
übermäßig belastet werden kann.
Die Fahrbahnverhältnisse können z. B. durch Nässe, Schmutz oder
geringe Breite der Fahrbahn ungünstig beeinflusst werden.
DA zu § 12 Abs. 4 Nr. 1:
Zu Flurförderzeugen, die für das Fahren mit angehobener Last gebaut
sind, gehören z. B. Seiten- und Dreiseitenstapler sowie Flurförderzeuge
mit hebbarem Fahrerplatz.
Die Forderung nach einer ausreichenden Beleuchtungseinrichtung wird
z. B. erfüllt durch Beleuchtungseinrichtungen, die der StraßenverkehrsZulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen.
(1) Bei Flurförderzeugen mit Hubmast-Neigeeinrichtung darf der
Hubmast nur zum Aufnehmen und Absetzen der Last nach vorne geneigt
(2) Lasten dürfen nur auf geeigneter Unterlage, die ausreichend tragfähig und standsicher ist, abgesetzt werden.
(3) Lasten, die nicht ordnungsgemäß gepackt sind oder sich verschoben haben, sowie Ladeeinheiten mit beschädigten Paletten oder beschädigten Stapelbehältern dürfen nicht gestapelt oder auf höher gelegenen
Stellen abgesetzt werden.
(4) Lasten, die auf den Fahrer herabfallen können, dürfen mit Flurförderzeugen höher als 1,80 m über Flur nur aufgenommen oder abgesetzt werden, wenn sie mit einem Fahrerschutzdach ausgerüstet sind;
dies gilt für Flurförderzeuge mit Fahrersitz oder Fahrerstand.
(5) Lasten dürfen nicht in Verkehrs- und Fluchtwegen, nicht vor
Sicherheitseinrichtungen und nicht vor Betriebseinrichtungen, die jederzeit zugänglich sein müssen, abgestellt werden.
Siehe auch Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BG-Regel) „Lagereinrichtungen und -geräte“
(BGR 234).
Befördern von Flurförderzeugen in Aufzügen
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Flurförderzeuge in
Aufzügen nur befördert werden, wenn der Aufzug hierfür geeignet ist.
(2) Versicherte dürfen Flurförderzeuge nur in Aufzügen befördern,
die vom Unternehmer hierfür freigegeben sind.
(3) Flurförderzeuge dürfen in Aufzügen mit nicht allseitig geschlossenem Fahrkorb nur befördert werden, wenn sichergestellt ist, dass das
Flurförderzeug einschließlich der Last nicht am Fahrschacht anstoßen
oder hängenbleiben kann.
(4) Der Fahrer hat bei der Ein- und Ausfahrt in bzw. aus dem Fahrkorb darauf zu achten, dass sich keine Personen im Fahrkorb aufhalten.
DA zu § 14:
Siehe auch VDI 3318 „Befahren von Lastenaufzügen mit Flurförderzeugen“.
Diese Forderung setzt voraus, dass bei deichselgeführten Flurförderzeugen die Deichsel hochgeklappt wird.
Nach den Technischen Regeln für Aufzüge TRA 007 „Betrieb“ muss
– bei der Beförderung von Personen und Lasten in Aufzügen
ohne Fahrkorbtüren ein Sicherheitsabstand von mindestens
0,1 m zu den Vorderkanten des Fahrkorbfußbodens eingehalten werden (Abschnitt 2.2.2),
– sich das Bedienungspersonal im Bereich der Steuereinrichtungen des Fahrkorbes aufhalten (Abschnitt 2.2.3).
(1) Der Fahrer hat vor dem Verlassen des Flurförderzeuges dafür zu
sorgen, dass dieses kein Hindernis auf Verkehrs- und Fluchtwegen bildet und dass Zugänge zu Sicherheitseinrichtungen und zu Betriebseinrichtungen, die jederzeit erreichbar sein müssen, zugänglich bleiben. Er
hat ferner
1. die Feststellbremse zu betätigen,
2. das Lastaufnahmemittel in die tiefste Stellung zu fahren,
3. bei Flurförderzeugen mit Hubmast-Neigeeinrichtung die
Gabel mit den Spitzen nach unten zu neigen,
4. den Antriebsmotor abzustellen
5. das Flurförderzeug gegen unbefugte Benutzung zu sichern.
(2) Absatz 1 Nr. 2 bis 5 gelten nicht bei nur kurzzeitigem Verlassen
des Flurförderzeuges, sofern sich der Fahrer in unmittelbarer Nähe des
Flurförderzeuges aufhält.
(3) Flurförderzeuge dürfen nicht auf geneigten Flächen abgestellt
werden. Lässt sich dies nicht vermeiden, müssen sie zusätzlich durch
Unterlegkeile gesichert werden.
DA zu § 15 Abs. 1 Nr. 5:
Diese Forderung ist z. B. erfüllt, wenn der Schlüssel aus dem Schalt- oder
Anlassschloss abgezogen und vom Fahrer an sich genommen wird.
Ein kurzzeitiges Verlassen des Fahrerplatzes kann z. B. zum Kuppeln
von Anhängern oder zu Kommissioniertätigkeiten erforderlich sein.
Der Fahrer hält sich nur dann in unmittelbarer Nähe des Flurförderzeuges auf, wenn er bei Störungen oder dem Versuch einer unbefugten
Benutzung unverzüglich eingreifen kann.
(1) Der Fahrer darf Flurförderzeuge nur von den bestimmungsgemäß
vorgesehenen Steuerplätzen aus steuern. Er hat bei allen Bewegungen
des Flurförderzeuges darauf zu achten, dass Versicherte nicht gefährdet
(2) Versicherte haben auf den Flurförderzeugverkehr zu achten. Sie
haben sich aus Bereichen, in denen Lasten aufgenommen oder abgesetzt werden, fern zu halten. Lässt sich dies nicht vermeiden, haben sie
sich mit den Fahrern vorher zu verständigen.
(3) Versicherte dürfen nur bei stillstehendem Flurförderzeug aufoder absteigen.
1. sich auf der Last, unter der angehobenen Last, dem angehobenen Lastaufnahmemittel oder dem angehobenen
Fahrer- oder Bedienplatz aufhalten,
3. auf dem Flurförderzeug mitfahren, sofern es hierfür nicht eingerichtet ist.
Zu den bestimmungsgemäß vorgesehenen Steuerplätzen zählen auch
Steuerplätze zum Betätigen von Rücktasteinrichtungen.
Regelungen, wie sich Versicherte in Bereichen mit Flurförderzeugen zu
verhalten haben, sollten Bestandteil der Unterweisung gemäß § 4 der
Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A 1) sein.
(1) Fahrzeuge dürfen mit Flurförderzeugen nur be- oder entladen
werden, wenn das Fahrzeug gegen Rollen, erforderlichenfalls auch
gegen Kippen, gesichert ist.
(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass abgestellte Wechselaufbauten mit Flurförderzeugen zum Be- oder Entladen nur befahren
1. sie für die hierbei auftretenden statischen und dynamischen
Belastungen ausgelegt sind,
2. sie gegen Kippen gesichert sind
3. die Abstellfläche ausreichend tragfähig ist.
(3) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass sich der Fahrer des
Flurförderzeuges oder der Aufsichtführende und der Fahrer des Fahrzeuges, das be- oder entladen werden soll, hinsichtlich des Arbeitsablaufes vorher verständigen.
Diese Bestimmung bezieht sich auf Fahrzeuge, die der Unfallverhütungsvorschrift „Fahrzeuge“ (BGV D 29) unterliegen.
Die Forderung hinsichtlich der Sicherung des Fahrzeuges gegen Rollen
ist beim Befahren mit Flurförderzeugen in Längsrichtung z. B. erfüllt,
wenn die Feststellbremse des Fahrzeuges angezogen ist und Unterlegkeile vor die nicht gelenkten Räder gelegt sind; siehe auch § 55 Abs. 1
Nr. 3 der Unfallverhütungsvorschrift „Fahrzeuge“ (BGV D 29).
Bei abgesattelten Sattelanhängern sind zum Be- oder Entladen zusätzliche Stützeinrichtungen erforderlich, wenn
1. die am Sattelanhänger vorhandenen Sattelstützeinrichtungen
nur für dessen Leergewicht ausgelegt sind
2. beim Be- oder Entladen die Gefahr besteht, dass der Sattelanhänger kippt.
Die zusätzlichen Stützeinrichtungen müssen den zu erwartenden Belastungen sicher standhalten. Stützhölzer oder Palettenstapel sind
hierfür nicht geeignet.
Bei Anhängern mit Drehschemellenkung besteht bei stark eingeschlagener Vorderachse Kippgefahr; das Beladen ist deshalb von der nicht
gelenkten Achse aus zu beginnen, während mit dem Entladen über der
Lenkachse begonnen werden muss. Zusätzliche Sicherungsmaßnahmen
gegen Kippen können erforderlich sein.
Siehe auch BG-Information „Sicherer Umgang mit Wechselbehältern“
(BGI 598).
DA zu § 17 Abs. 3:
Eine Verständigung über den Arbeitsablauf ist erforderlich, um zu verhindern, dass mit dem Fahrzeug während des Be- oder Entladens Bewegungen durchgeführt werden, die den Fahrer des Flurförderzeuges oder
Dritte gefährden.
Sofern selbsttätig wirkende Einrichtungen, die das Fahrzeug am Wegfahren hindern, oder auf den Arbeitsablauf abgestimmte Signaleinrich22
tungen vorhanden sind, kann auf eine vorherige Verständigung verzichtet werden.
Flurförderzeuge mit Flüssiggasantrieb dürfen in Räumen nur abgestellt
werden, wenn diese über Erdgleiche liegen und ausreichend durchlüftet
sind. Sie dürfen nicht in der Nähe von Öffnungen zu Räumen unter
Erdgleiche abgestellt werden.
Weitere Bestimmungen zum Betrieb von Flurförderzeugen mit Flüssiggasantrieb siehe insbesondere § 29 der Unfallverhütungsvorschrift
„Verwendung von Flüssiggas“ (BGV D 34). Auszüge bezüglich des
Betriebes unter Erdgleiche siehe Anhang 1.
Räume unter Erdgleiche sind z. B. Kellerräume, Kanäle, Gruben und
Schächte. Da Flüssiggas schwerer als Luft ist, kann sich ausgetretenes
Flüssiggas in tiefer gelegenen Räumen ansammeln.
Ein Abstand von mindestens 3 m zu Öffnungen von Räumen unter Erdgleiche wird als ausreichend angesehen.
Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Fahrer von Flurförderzeugen mit Fahrersitz durch geeignete Einrichtungen an den Flurförderzeugen gegen Witterungseinflüsse geschützt sind, wenn die Flurförderzeuge nicht nur gelegentlich zu Arbeiten im Freien eingesetzt
DA zu § 19:
Als Schutz des Fahrers gegen Witterungseinflüsse können z. B. Fahrerkabinen, gegebenenfalls mit Standheizungen oder Klimaanlagen, in
(1) Der Unternehmer darf in feuergefährdeten Bereichen Flurförderzeuge mit Verbrennungsmotor nur einsetzen, wenn von diesen keine
Brandgefahr ausgeht.
(2) Der Unternehmer darf in explosionsgefährdeten Bereichen nur
explosionsgeschützte Flurförderzeuge einsetzen.
(3) Ist sichergestellt, dass während des Einsatzes der Flurförderzeuge
keine explosionsfähige Atmosphäre vorhanden ist und nicht entstehen
kann, darf der Unternehmer auch andere Flurförderzeuge einsetzen,
wenn er deren Einsatz in einer schriftlichen Anweisung geregelt hat.
(4) Unter den Voraussetzungen des Absatzes 3 dürfen Fahrer von
Flurförderzeugen explosionsgefährdete Bereiche nur befahren, wenn
der Unternehmer hierzu einen schriftlichen Auftrag erteilt hat.
Für die elektrische Ausrüstung von Flurförderzeugen, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, gilt die Verordnung über
elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen [ElexV]
(CHV 11).
– Richtlinie 94/9/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
23. März 1994 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen
anzuwenden. In einem bis zum 30. Juni 2003 dauernden Übergangszeitraum dürfen noch explosionsgeschützte Geräte in Verkehr gebracht
und in Betrieb genommen werden, die den zum Zeitpunkt der Annahme
der Richtlinie 94/9/EG geltenden nationalen Vorschriften entsprechen.
Für die Beschaffenheit von explosionsgeschützten Flurförderzeugen
siehe auch DIN EN 1755 „Sicherheit von Flurförderzeugen; Einsatz in
explosionsfähiger Atmosphäre; Einsatz von kraftbetriebenen Flurförderzeugen in Bereichen mit entflammbaren Gasen, Dämpfen, Nebeln und
Stäuben“.
Flurförderzeuge mit Verbrennungsmotor dürfen in ganz oder teilweise
geschlossenen Räumen nur betrieben werden, wenn in der Atemluft
keine gefährlichen Konzentrationen gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile entstehen können.
DA zu § 21:
Gefährliche Konzentrationen gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile liegen dann vor, wenn die Grenzwerte der Technischen Regeln für
Gefahrstoffe TRGS 900 „Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz; Luftgrenzwerte“ überschritten sind. Besondere Schutzmaßnahmen für
Arbeitsbereiche, in denen Dieselmotoremissionen auftreten, sind in den
Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 554 „Dieselmotoremissionen
(DME)“ aufgeführt.
Bei der Neuanschaffung von Flurförderzeugen ist nach der Verordnung
über gefährliche Stoffe (Gefahrstoffverordnung – GefStoffV) – bei Geräten mit Dieselmotor auch nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe
TRGS 554 „Dieselmotoremissionen (DME)“ – zu prüfen, ob in ganz
oder teilweise geschlossenen Räumen auf den Einsatz verbrennungsmotorisch angetriebener Flurförderzeuge verzichtet werden kann. Ist
Letzteres nicht möglich, ist zu prüfen, ob beim Einsatz verbrennungsmotorisch angetriebener Flurförderzeuge die Grenzwerte gesundheitsschädlicher Bestandteile in der Atemluft beim Betrieb der Flurförderzeuge überschritten werden. In gegebenem Falle sind Maßnahmen zu treffen, um den Austritt gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile in die
Atemluft gering zu halten, oder die Konzentration gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile in der Atemluft ist durch Lüftung zu verringern.
Um den Austritt gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile in die Atemluft gering zu halten, können z. B. Nachverbrennungskatalysatoren
oder Abgasfilter in Betracht kommen. Unter Umständen kann auch eine
Kombination mehrerer Maßnahmen zweckmäßig sein.
B. B e s o n d e r e B e s t i m m u n g e n f ü r d e n B e t r i e b
von Flurförderzeugen besonderer Bauart
Flurförderzeuge mit hebbarem Fahrer- oder Bedienplatz
(1) Auf Flurförderzeugen mit hebbarem Fahrer- oder Bedienplatz
darf nur die zulässige Zahl von Personen mitfahren.
(2) Mit dem Lastaufnahmemittel aufgenommene Paletten dürfen nur
betreten werden, wenn die Palette gegen Verschieben und Kippen gesichert ist. Besteht auf den angehobenen Paletten Absturzgefahr, dürfen
diese nur betreten werden, wenn außerdem Absturzsicherungen
vorhanden sind und benutzt werden.
Ein Kippen oder Verschieben der Palette kann z. B. durch mechanische
oder hydraulische Einrichtungen, die die Palette in ihrer bestimmungsgemäßen Position auf dem Lastaufnahmemittel festhalten, verhindert
Flurförderzeuge mit Anbaugeräten
(1) Der Unternehmer darf Flurförderzeuge mit Anbaugeräten nur
einsetzen, wenn Anbaugerät und Flurförderzeug aufeinander abgestimmt sind.
(2) Der Fahrer hat sich vor der Verwendung eines Anbaugerätes zu
vergewissern, dass das Anbaugerät bestimmungsgemäß befestigt und
(3) Der Fahrer hat darauf zu achten, dass die Tragfähigkeit des
Anbaugerätes und die Tragfähigkeit des Flurförderzeuges nicht überschritten werden.
DA zu § 23 Abs. 1:
Anbaugerät und Flurförderzeug sind aufeinander abgestimmt, wenn
1. die Befestigung am Gabelträger oder am Lastaufnahmemittel
des Flurförderzeuges sowie der Anschluss der Energiezufuhr
bestimmungsgemäß vorgenommen werden können
2. die Standsicherheit des Flurförderzeuges in allen Arbeitsstellungen und bei allen Arbeitsbewegungen des Anbaugerätes
In Betrieben, in denen Anbaugeräte an verschiedenen Flurförderzeugen
eingesetzt werden, empfiehlt es sich, die zulässigen Kombinationen am
Anbaugerät und am Flurförderzeug eindeutig zu kennzeichnen.
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass mit Flurförderzeugen
Anhänger nur verfahren werden, wenn Flurförderzeug und Anhänger
hierfür eingerichtet sind und der Zug bei allen Fahrbewegungen sicher
gebremst werden kann.
(2) Der Unternehmer hat die für den Einsatzort zulässige Anhängelast festzustellen und den Fahrern bekannt zu geben.
(3) Die zulässige Anhängelast darf nicht überschritten werden.
(4) Der Fahrer hat sich vor Fahrtbeginn zu vergewissern, dass die
Anhänger ordnungsgemäß gekuppelt sind.
Eingerichtet bedeutet auch, dass Anhänger nur an den von dem Hersteller dafür vorgesehenen Stellen angekuppelt werden.
Hinsichtlich der Verwendung von Flurförderzeugen zum Verziehen von
Schienenfahrzeugen siehe § 27 Abs.2 der Unfallverhütungsvorschrift
„Schienenbahnen“ (BGV D 30). Danach muss ein Flurförderzeug, das
bestimmungsgemäß zum Verziehen von Schienenfahrzeugen vorgesehen ist, mit einer Einrichtung versehen sein, die verhindert, dass das Flurförderzeug vom Schienenfahrzeug mit- oder umgerissen wird.
Beim Verziehen von Anhängern ist die zulässige Anhängelast der
Betriebsanleitung des Flurförderzeuges zu entnehmen. Sollte darin
keine Angabe enthalten sein, dann ist eine schriftliche Angabe des Flurförderzeugherstellers einzuholen.
C. B e s o n d e r e B e s t i m m u n g e n f ü r d i e M i t n a h m e
von Versicherten
(1) Der Unternehmer hat, sofern die Mitnahme von Versicherten im
Betrieb zulässig sein soll, Flurförderzeuge zur Verfügung zu stellen, die
hierfür mit besonderen Sitz- oder Standplätzen sowie mit Haltegriffen
innerhalb der Kontur des Flurförderzeuges ausgerüstet sind. Er darf
Flurförderzeuge, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 16 km/h
überschreitet, nicht für die Mitnahme von Versicherten auf Standplätzen
(2) Der Unternehmer hat die Mitnahme von Versicherten auf Flurförderzeugen in der Betriebsanweisung zu regeln. Sie ist auf das notwendige Maß zu beschränken.
(3) Versicherte dürfen auf Flurförderzeugen nur mitfahren, wenn
diese den Anforderungen nach Absatz 1 entsprechen und der Unternehmer sie für das Mitfahren nach Absatz 2 zur Verfügung gestellt hat.
(4) Der Fahrer darf erst anfahren, wenn die mitzunehmenden Versicherten die bestimmungsgemäß vorgesehenen Plätze eingenommen
(5) Der Fahrer darf Versicherte nicht mitnehmen, wenn diese durch
die Ladung gefährdet sind.
(6) Mitfahrende Versicherte haben die Haltegriffe zu benutzen.
Die Regelung kann auch in einem Verbot bestehen, sofern die Mitnahme von Versicherten nicht zulässig sein soll oder Flurförderzeuge,
die nach Absatz 1 ausgerüstet sind, nicht zur Verfügung stehen.
D. B e s o n d e r e B e s t i m m u n g e n ü b e r d e n E i n s a t z
(1) Der Unternehmer hat, sofern Versicherte mit der Hubeinrichtung
von Flurförderzeugen zu Arbeiten an hoch gelegenen Stellen auf- oder
abwärts fahren sollen, Flurförderzeuge mit ausreichender Tragfähigkeit
und einer Arbeitsbühne zur Verfügung zu stellen, bei der die Versicherten gegen Absturz sowie gegen Quetsch- und Schergefahren durch die
Hubeinrichtung geschützt sind.
(2) Sollen Versicherte mit der Hubeinrichtung von Flurförderzeugen
zu Arbeiten an Regalen oder in Schmalgängen von Regalanlagen
auf- oder abwärts fahren, hat der Unternehmer Arbeitsbühnen nach
Absatz 1 bereitzustellen, bei denen die Versicherten außerdem gegen
Quetsch- und Schergefahren zwischen Arbeitsbühne und Regal
(3) Der Unternehmer darf Flurförderzeuge mit Arbeitsbühne nur einsetzen, wenn zwischen dem Fahrer und den Personen auf der Arbeitsbühne eine einwandfreie Verständigungsmöglichkeit besteht.
(4) Arbeitsbühnen mit Umwehrungen aus Seilen oder Ketten als
Absturzsicherung dürfen nicht verwendet werden.
(5) Der Standplatz auf der Arbeitsbühne darf nicht mit Hilfsmitteln
(6) Der Fahrer darf Versicherte mit der Arbeitsbühne erst auf- oder
abwärts fahren, wenn die Arbeitsbühne sicher befestigt und die
Umwehrung ordnungsgemäß geschlossen ist.
(7) Der Fahrer darf seinen Platz auf dem Flurförderzeug bei hochgefahrener Arbeitsbühne nicht verlassen.
(8) Der Fahrer darf das Flurförderzeug mit besetzter Arbeitsbühne
nicht verfahren. Dies gilt nicht
1. für Fahrbewegungen zur Feinpositionierung an der Einsatzstelle,
2. für das Verfahren mit nicht höher als bodenfrei angehobener
Arbeitsbühne, sofern ein Haltegriff innerhalb der Kontur der
Arbeitsbühne vorhanden ist und die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Flurförderzeuges 16 km/h nicht überschreitet,
3. für Regal- und Kommissionierstapler, die in Regalgängen
bestimmungsgemäß mit angehobener Last verfahren werden
(9) Versicherte auf der Arbeitsbühne dürfen sich während der Hub-,
Senk- und Fahrbewegungen nicht über die Arbeitsbühne hinausbeugen
oder über diese hinausgreifen.
(10) Vom Unternehmer für die Verständigung zur Verfügung gestellte
technische Einrichtungen sind im Bedarfsfall zu benutzen.
Die Tragfähigkeit gilt als ausreichend, wenn
1. der Hersteller oder Lieferer das Auf- und Abwärtsfahren mit
einer Arbeitsbühne zu Arbeiten an hoch gelegenen Stellen als
bestimmungsgemäße Verwendung vorgesehen hat und die
Vorgaben für diese Art der Verwendung mit den örtlichen
Betriebsbedingungen vereinbar sind
Bei Frontgabelstaplern gilt die Tragfähigkeit auch als ausreichend, wenn
1. die Bodenfläche der Arbeitsbühne die Abmessungen einer
Euro-Palette (1200 mm x 800 mm) nicht überschreitet,
2. sich der Standplatz der mitfahrenden Person(en) in Höhe der
Gabelzinken befindet
3. die Tragfähigkeit des Gabelstaplers bei der Hubhöhe, die der
Höhe der angehobenen Arbeitsbühne entspricht, mindestens
das 5fache des Gewichtes beträgt, das sich aus dem Eigengewicht der Arbeitsbühne, dem Gewicht der mitfahrenden
Person(en) und der Zuladung ergibt.
Die Absturzsicherung gilt als ausreichend, wenn die Arbeitsbühne mit
einem festen Geländer (mit Knie- und Fußleiste) ausgerüstet ist. Diese
Forderung schließt mit ein, dass sich bewegliche Teile der Absturzsicherung nicht nach außen schwenken lassen und in der Schutzstellung
gegen unbeabsichtigte Lageveränderung gesichert werden können.
Hinsichtlich der Verwendung von Seilen und Ketten als Absturzsicherung siehe Absatz 4.
Personen auf der Arbeitsbühne sind gegen Quetsch- und Schergefahren
durch die Hubeinrichtung geschützt, wenn an der Rückseite der Arbeitsbühne ein mindestens 1,8 m hoher durchgriffsicherer Rückenschutz
angebracht ist, so dass die Quetsch- und Scherstellen im Hubmast mit
den Fingern nicht erreicht werden können.
Den Quetsch- und Schergefahren zwischen Arbeitsbühne und Regal
sind Quetsch- und Schergefahren zwischen Arbeitsbühne und eingelagerten Lasten gleichzusetzen. Personen auf der Arbeitsbühne sind
gegen Quetsch- und Schergefahren gegenüber den Regalen bzw. eingelagerten Lasten geschützt bei Arbeitsbühnen, die
– für jede mitfahrende Person mit einer Zustimmungsschaltung,
z. B. Beidhand- und/oder Beidfuß-Schaltung, ausgerüstet
sind, welche die Person an ihren Platz bindet, so dass sie in
der korrekten Fahrhaltung unter Berücksichtigung ihres natürlichen Bewegungsspielraumes mit keinem Körperteil in die
Quetsch- und Scherstellen gelangen kann,
– mit einer allseitig geschlossenen, mindestens 1,80 m hohen
und durchgriffsicheren Umzäunung versehen und bei denen
bewegliche Teile der Umzäunung durch eine Steuersperre so
gesichert sind, dass Fahr- und Hubbewegungen nur bei
geschlossener Umzäunung möglich sind.
DA zu § 26 Abs. 6:
Durch Formschluss lässt sich in der Regel eine sichere Befestigung erreichen.
E. B e s o n d e r e B e s t i m m u n g e n f ü r d e n T r a n s p o r t
hängender Lasten
(1) Der Unternehmer darf Flurförderzeuge zum Verfahren hängender Lasten nur einsetzen, wenn
1. der Hersteller oder Lieferer dies als bestimmungsgemäße Verwendung vorgesehen hat und die Vorgaben der bestimmungsgemäßen Verwendung mit den örtlichen Betriebsbedingungen vereinbar sind
2. eine ausreichende Standsicherheit unter den örtlichen Betriebsbedingungen durch ein Sachverständigengutachten
(2) Hängende Lasten dürfen am Flurförderzeug nur so angeschlagen
werden, dass sich das Anschlagmittel nicht unbeabsichtigt verschieben
oder lösen kann und nicht beschädigt wird.
(3) Der Fahrer hat darauf zu achten, dass sich Versicherte, die hängende Lasten während der Fahrbewegung führen, außerhalb der Fahrspur des Flurförderzeuges und – in Fahrtrichtung gesehen – nicht vor der
Last aufhalten. Er hat Versicherte, die die Lasten während der Fahrbewegung führen, zu beobachten.
(4) Der Fahrer hat darauf zu achten, dass durch pendelnde Lasten
Versicherte nicht gefährdet werden.
(5) Versicherte, die hängende Lasten während der Fahrbewegung
führen, dürfen sich nicht innerhalb der Fahrspur des Flurförderzeuges
und – in Fahrtrichtung gesehen – nicht vor der Last aufhalten.
(6) Der Unternehmer hat Hilfsmittel, die das Führen pendelnder
Lasten ermöglichen, zur Verfügung zu stellen. Die Versicherten haben
die Hilfsmittel zu benutzen.
DA zu § 27 Abs. 6:
Als Hilfsmittel können je nach Art der Last Halteseile oder Haltestangen
F. B e s o n d e r e B e s t i m m u n g e n f ü r d e n B e t r i e b
(1) Der Unternehmer darf Regal- und Kommissionierstapler in
Schmalgängen nur einsetzen, wenn durch bauliche oder technische
Maßnahmen dem gleichzeitigen Aufenthalt von Fußgängern in den
Schmalgängen entgegengewirkt ist.
(2) Maßnahmen nach Absatz 1 sind nicht erforderlich, wenn die
Regal- und Kommissionierstapler so beschaffen sind, dass bei allen
Gerätebewegungen im Schmalgang einer Gefährdung von Fußgängern
entgegengewirkt ist.
Diese Forderung ist für leitliniengeführte Flurförderzeuge z. B. erfüllt,
wenn die für das jeweilige Lagersystem nach DIN 15 185-2 „Lagersysteme mit leitliniengeführten Flurförderzeugen; Personenschutz beim
Einsatz von Flurförderzeugen in Schmalgängen; Sicherheitstechnische
Anforderungen, Prüfung“ erforderlichen Maßnahmen durchgeführt
Diese Forderung ist für nicht leitliniengeführte Flurförderzeuge z. B.
erfüllt, wenn die Maßnahmen nach DIN 15 185-2 sinngemäß durchgeführt sind.
Diese Forderung schließt ein, dass ein Betreten der Schmalgänge durch
die äußeren Regalzeilen verhindert ist.
Als Fußgänger gelten auch die Fahrer von Mitgänger-Flurförderzeugen
mit Mitfahrgelegenheit und die Fahrer von Kommissioniergeräten ohne
Kommissionierplatz.
(1) Der Unternehmer darf Flurförderzeuge in Schmalgängen nur einsetzen, wenn die Regalanlage so gestaltet und der Betrieb in den
Schmalgängen so geregelt ist, dass die Versicherten die Schmalgänge
im Gefahrfall ohne Behinderung verlassen können.
(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Regalanlagen
– ausgenommen im Notfall – nicht durch Notausgänge betreten werden
können. Dies gilt nicht, sofern die Notausgänge entsprechend § 28
Abs. 1 gesichert sind.
(3) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Quergänge, die ausschließlich als Fluchtweg aus der Regalanlage bestimmt sind, nicht als
Verkehrswege benutzt werden.
1. bei Lagersystemen, in denen sich bestimmungsgemäß keine
Fußgänger aufhalten, durch entsprechende Sicherheitskennzeichnung der Quergänge, z. B. Zeichen P03 „Für Fußgänger
verboten“ nach Anlage 2 der Unfallverhütungsvorschrift
„Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am
Arbeitsplatz“ (BGV A 8) mit einem Zusatzzeichen mit der Aufschrift
2. bei Lagersystemen, in denen sich bestimmungsgemäß
Fußgänger aufhalten, durch Sicherheitskennzeichnung nach
Nummer 1 und zusätzliche technische Maßnahmen, z. B.
Lichtschranken oder Pendelklappen, die beim Begehen des
Querganges Alarm auslösen.
(1) Der Unternehmer darf Regal- oder Kommissionierstapler in
Schmalgängen, die von Quergängen gekreuzt werden, nicht einsetzen.
(2) Absatz 1 gilt nicht für Quergänge, die ausschließlich als Fluchtwege dienen, wenn bauliche oder technische Maßnahmen getroffen
sind, die einer Gefährdung von Versicherten beim Queren der Schmalgänge entgegenwirken.
DA zu § 30:
Die Forderung hinsichtlich technischer Maßnahmen ist z. B. erfüllt, wenn
die hierfür nach DIN 15 185-2 vorgesehenen technischen Maßnahmen
durchgeführt sind.
Der Unternehmer darf in einem Schmalgang nur dann mehr als einen
Regal- oder Kommissionierstapler gleichzeitig einsetzen, wenn durch
selbsttätig wirkende Einrichtungen einem Zusammenstoßen der Geräte
Kennzeichnung von Zugangsverboten
Der Unternehmer hat Zugangsverbote für Fußgänger kenntlich zu
DA zu § 32:
Die Forderung ist z. B. erfüllt, wenn Sicherheitskennzeichen entsprechend der Unfallverhütungsvorschrift „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz“ (BGV A 8), gegebenenfalls
ergänzt durch die in DIN 15 185-2 vorgesehenen Zusatzzeichen, vorhanden sind.
Diese Forderung schließt ein, dass an Quergängen, die ausschließlich
als Fluchtweg bestimmt sind, sowie an Notausgängen das Zugangsverbot von außen sichtbar ist; ein Zugang im Notfall, z. B. zu Rettungszwecken, muss jedoch zulässig sein.
Aufenthalt von Fußgängern
(1) Der Unternehmer hat Versicherte, die Schmalgänge zu Lageroder Nebenarbeiten aus betrieblichen Gründen betreten müssen, hiermit
(2) Versicherte dürfen Schmalgänge nur zu Lager- oder Nebenarbeiten betreten und nur, wenn sie vom Unternehmer hiermit beauftragt
(3) Versicherte dürfen Schmalgänge zu Lagerarbeiten erst betreten,
wenn sich keine Regal- oder Kommissionierstapler im Schmalgang
befinden. Dies gilt nicht, sofern der gleichzeitige Aufenthalt von Regalbzw. Kommissionierstaplern mit Fußgängern im Schmalgang bestimmungsgemäß vorgesehen ist.
DA zu § 33 Abs. 1 und 2:
Hinsichtlich des Begriffes „Nebenarbeiten“ siehe Durchführungsanweisungen zu § 34.
Der bestimmungsgemäße Aufenthalt setzt voraus, dass zum Personenschutz wirksame Maßnahmen gemäß § 28 Abs. 2 getroffen sind.
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass für Nebenarbeiten in
Schmalgängen Einrichtungen vorhanden sind, mit denen die Schmalgänge gegen das Einfahren von Regal- und Kommissionierstaplern
gesperrt werden können. Er hat dafür zu sorgen, dass diese Einrichtungen gegen unbefugtes oder irrtümliches Entfernen gesichert werden
(2) Versicherte dürfen Schmalgänge zu Nebenarbeiten erst betreten,
1. die Regal- und Kommissionierstapler den Schmalgang verlassen haben oder, sofern diese den Schmalgang betriebsbedingt nicht verlassen können, sicher stillgelegt sind
2. der Schmalgang gegen das Einfahren von Regal- und Kommissionierstaplern durch Einrichtungen nach Absatz 1
gesperrt und diese Einrichtungen gegen unbefugtes oder irrtümliches Entfernen gesichert sind.
Die Sperrung darf nur von einer vom Unternehmer ausdrücklich beauftragten Person wieder aufgehoben werden und auch erst dann, wenn
die Versicherten den Schmalgang verlassen haben.
DA zu § 34:
Nebenarbeiten sind unvermeidbare Arbeiten, die nicht zur unmittelbaren Regalbedienung gehören, die aber zum ordnungsgemäßen Betrieb
der Regalanlage erforderlich sind, z. B. Instandhaltungsarbeiten, Inventurarbeiten und Kontrolltätigkeiten.
Diese Forderung ist z. B. erfüllt, wenn eine deutlich erkennbare und
gegen unbefugtes oder irrtümliches Entfernen gesicherte Schranke
sowie das Verbotszeichen P07 „Für Flurförderzeuge verboten“ nach der
Unfallverhütungsvorschrift „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz“ (BGV A 8) angebracht sind; siehe auch
DIN 15 185-2.
Arbeiten mit Regal- und Kommissionierstaplern
(1) Mit Regal- und Kommissionierstaplern darf nicht in Schmalgänge
eingefahren werden, in denen sich erkennbar Fußgänger aufhalten.
Dies gilt nicht, wenn der gleichzeitige Aufenthalt von Regal- oder Kommissionierstaplern und Fußgängern im Schmalgang bestimmungsgemäß vorgesehen ist und am Regal- bzw. Kommissionierstapler selbsttätig wirkende Einrichtungen vorhanden sind, die Gefahr bringende
Bewegungen abschalten und rechtzeitig zum Stillstand bringen, wenn
sich Personen im Gefahrbereich aufhalten.
(2) Schmalgänge dürfen mit angehobenem Lastaufnahmemittel oder
angehobenem Fahrer- oder Bedienplatz nur befahren werden, wenn die
Fahrbahn frei von Hindernissen und Vertiefungen ist.
(3) Lasten dürfen in den Regalen nur so abgesetzt werden, dass sie
nicht in den Fahrbereich der Flurförderzeuge hineinragen.
(4) Beim Verfahren in Schmalgängen ist darauf zu achten, dass
Regale und eingelagerte Lasten nicht angefahren werden.
(5) Aus Schmalgängen darf nur mit Kriechgeschwindigkeit herausgefahren werden und auch nur, wenn das Lastaufnahmemittel sowie
der Fahrer- oder Bedienplatz nicht höher als bodenfrei angehoben sind.
An Endstellungen von Sackgassen darf nur mit Kriechgeschwindigkeit
herangefahren werden.
Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Schmalgänge nicht für den
Durchgangsverkehr benutzt werden.
(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Flurförderzeuge, ihre
Anbaugeräte sowie die nach dieser Unfallverhütungsvorschrift für den
Betrieb von Flurförderzeugen in Schmalgängen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen in Abständen von längstens einem Jahr durch einen
Sachkundigen geprüft werden.
(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die zum Betrieb von
Flurförderzeugen in Schmalgängen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen einer täglichen Funktionsprüfung unterzogen werden. Dies gilt nicht,
sofern ein Ausfall der Sicherheitseinrichtung selbsttätig und für das
Bedienungspersonal deutlich erkennbar angezeigt wird.
Diese Forderung schließt auch Anbaugeräte ein, die nicht fester
Bestandteil des Flurförderzeuges sind.
Sachkundiger ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Flurförderzeuge hat
und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln
der Technik (z. B. BG-Regeln, DIN-Normen, VDE-Bestimmungen, technische Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder der
Türkei oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum) so weit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren
Zustand von Flurförderzeugen beurteilen kann.
Hinsichtlich der Prüfung von Flurförderzeugen siehe BG-Grundsatz
„Prüfung von Flurförderzeugen“ (BGG 918).
Hinsichtlich der Prüfung von Anhängern siehe §§ 3, 10 BetrSichV.
Die wiederkehrenden Prüfungen müssen sich auf die Prüfung des
Zustandes der Bauteile und Einrichtungen, auf Vollständigkeit und
Wirksamkeit der Sicherheitseinrichtungen sowie auf Vollständigkeit des
Prüfnachweises erstrecken.
DA zu § 38:
Hinsichtlich der Prüfung von Flurförderzeugen siehe BG-Grundsatz „Prüfung von Flurförderzeugen“ (BGG 918).
(1) Der Unternehmer hat über die wiederkehrenden Prüfungen
Nachweis zu führen. Der Prüfnachweis muss enthalten:
1. Datum und Umfang der Prüfung mit Angabe eventuell noch
ausstehender Teilprüfungen,
Bei Flurförderzeugen mit durch Muskelkraft bewegtem Fahrwerk
braucht der Nachweis nur auf Verlangen der Berufsgenossenschaft oder
der Arbeitsschutzbehörde geführt zu werden.
(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Beseitigung der
bei der Prüfung festgestellten Mängel im Prüfnachweis vermerkt wird.
(3) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Prüfnachweise
bei Bedarf eingesehen werden können.
DA zu § 39 Abs. 1:
Der Prüfnachweis kann auch über EDV geführt werden. Es muss aber
erkennbar sein, wer die Eingabe vorgenommen hat, z. B. durch Zugriffsberechtigung mittels Passwort.
Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Plaketten, die das Datum
der nächsten Prüfung angeben, am Flurförderzeug erst angebracht werden, wenn die bei der letzten Prüfung festgestellten sicherheitstechnischen Mängel behoben sind.
DA zu § 39 Abs. 3:
Um die Einsichtnahme bei Bedarf zu ermöglichen, sollte der Prüfnachweis so nah wie möglich am Einsatzort einsehbar sein. Bei gemieteten
oder geliehenen Flurförderzeugen ist gegebenenfalls eine Kopie des
letzten Prüfnachweises ausreichend. In jedem Fall ist aber auf Verlangen der Berufsgenossenschaft oder der Aufsichtsbehörde das Original
des Prüfnachweises vorzulegen.
Ordnungswidrig im Sinne des § 209 Abs. 1 Nr. 1 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig den
– des § 3 Abs. 1 Satz 2,
– des § 4 in Verbindung mit
§ 5 Abs. 1 oder 2,
§ 10 Abs. 2,
§ 12 Abs. 3 oder 7,
§ 13 Abs. 1, 3 bis 5,
§ 14 Abs. 2 oder 3,
§ 15 Abs. 1, 3 Satz 1,
§ 16 Abs. 1 Satz 1, Absatz 2 Satz 2, Absatz 3 oder 4,
§ 17 Abs. 1 oder 3,
§ 20 Abs. 1 oder 2,
§ 25 Abs. 1, 2 Satz 1, Absatz 3, 4 oder 6,
§ 26 Abs. 1 bis 7, 8 Satz 1 oder Absatz 9,
§ 27 Abs. 1, 2, 5 oder 6,
§ 28 Abs. 1,
§§ 29 bis 32,
§ 33 Abs. 1, 2 oder 3 Satz 1,
§ 35 Abs. 1 Satz 1, Absatz 2, 3 oder 5,
– der §§ 37, 38
§ 39 Abs. 1 Satz 1 oder 2, Absatz 2 oder 3
Diese Unfallverhütungsvorschrift tritt am 1. Oktober 1995 in Kraft.
Gleichzeitig treten die Unfallverhütungsvorschriften
– „Flurförderzeuge“ (VBG 12a) vom 1. Oktober 1991 in der
Fassung vom 1. Januar 1993
– „Kraftbetriebene Flurförderzeuge“ (VBG 12b) vom 1. April
(BGV D 27) wird genehmigt.
„Flurförderzeuge“
Bonn, den 04. August 1995
Az.: III b 5-34555-2-(8)-34124-2
und Sozialordnung
(gez. Streffer)
Veröffentlicht im Sicherheitsreport 3/95, Teil 2.
Der vorstehende 1. Nachtrag zu der Unfallverhütungsvorschrift
„Flurförderzeuge“ (BGV D 27) wird genehmigt.
Bonn, den 02. Dezember 1996
Az.: III b 2 - 34120 - 1 - (31) - 34124 - 2
Veröffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 233 vom 12. Dezember 1996.
Auszug aus der Unfallverhütungsvorschrift „Verwendung von Flüssiggas“ (BGV D 34)
Fahrzeuge mit Flüssiggas-Verbrennungsmotor
(15) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass unter Erdgleiche
Fahrzeuge mit Treibgasanlagen nur betrieben werden, wenn
– natürliche oder technische Lüftung die Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre verhindert,
– Treibgasflaschen nur über Erdgleiche gewechselt werden,
– Treibgastanks mit einer automatisch arbeitenden Füllstandsbegrenzung ausgerüstet sind,
– das Entnahmeventil des Treibgasbehälters mit einer Einrichtung versehen ist, die bei Stillstand des Motors die Gaszufuhr
zuverlässig absperrt,
– Schlauchleitungen mit Einrichtungen versehen sind, die verhindern, dass bei Schlauchbeschädigungen Gas in gefahrdrohender Menge entweichen kann
– ständige Aufsicht besteht.
1. Gesetze / Verordnungen
Fax: 02 21 94 37 39 01
2. Unfallverhütungsvorschriften, Berufsgenossenschaftliche Regeln
für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit,
Berufsgenossenschaftliche Informationen und Grundsätze
http://www.recht.com/hvbg
Fax: 0 30 26 01 12 60
Bezugsquelle: Bundesanzeiger
Postfach 10 05 34, 50445 Köln
Fax: 02 21 97 66 82 78
Gegenüber der vorhergehenden Fassung vom Juli 1995 wurden
– folgende Durchführungsanweisungen (DA) geändert:
– DA zu § 2 Abs. 1
– DA zu § 3 Abs. 2 Nr. 1
– DA zu § 5 Abs. 1
– DA zu § 6
– DA zu § 7 Abs. 1
– DA zu § 10 Abs. 1
– DA zu § 11 Abs. 3
– DA zu § 12 Abs. 1 (neuer Absatz)
– DA zu § 18 (erster Absatz)
– DA zu § 19
– DA zu § 20 Abs. 2
– DA zu § 21 (gestrichener Absatz)
– DA zu § 29 Abs. 3 (Zusatzzeichen)
– Anhang 2 (bisheriger Anhang)
– folgende Durchführungsanweisungen (DA) eingefügt:
– DA zu § 3 Abs. 4
– DA zu § 7 Abs. 2
– DA zu § 16 Abs. 2
– DA zu § 24 Abs. 1
– DA zu § 24 Abs. 2
– Anhang 1
– folgende Durchführungsanweisungen (DA) gestrichen:
– DA zu § 24
Darüber hinaus wurden die Durchführungsanweisungen aktualisiert und – soweit
erforderlich – an die neuen Bezeichnungen und Bestellnummern angepasst.
Seit April 1999 sind alle Neuveröffentlichungen des berufsgenossenschaftlichen Vorschriften- und Regelwerkes unter einer neuen Bezeichnung und Bestellnummer erhältlich.
Die neuen Bestellnummern können einer so genannten Transferliste des
HVBG entnommen werden; siehe
http://www.hvbg.de/bgvr
Hinsichtlich älterer, bislang unter VBG-Nummer geführter Unfallverhütungsvorschriften des so genannten Maschinenaltbestandes bzw.
bislang unter ZH-1-Nummern geführter Richtlinien, Sicherheitsregeln
und Merkblätter, die bis zu ihrer Überarbeitung noch weiter gültig
sind, siehe Internetfassungen des HVBG „http://www.hvbg.de/bgvr“
(Seiten 5 und 6).
2.2006 - 2.000 – 32-01-1427-2 – C.L. Rautenberg-Druck, 25348 Glückstadt
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