Source: https://de.slideshare.net/facebookbiz/facebook-recht-10053973
Timestamp: 2017-12-11 23:11:07
Document Index: 157931613

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 32', '§ 305', '§ 10', '§10', '§ 305', 'Art. 2', 'Art. 1', '§ 1', '§ 12', '§ 15', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 5', '§ 12', '§ 5', '§ 5', 'BGH', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 7', '§ 97', '§ 14', '§ 823', 'Art. 1', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 7', 'BGH', 'BGH', '§ 1', '§ 2', '§ 12', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 4', '§ 6', '§ 16', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 4', 'EuG', 'BGH', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 16']

Datenschutz bei Facebook & Co. - Wi... by GFU Cyrus AG 2634 views
Facebook & Recht - Rechtlich abgesi... by culbricht 5011 views
1. Facebook - Recht Alles was Sie wissen müssen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
2. Was uns erwartet... 1. Ziele des Workshops 2. Facebook und die Rechtsordnung 3. Facebook-Nutzungsbedingungen 4. Datenschutz 5. Seiten 6. Nachrichten 7. Gewinnspiele 8. Social Plugins & Social Datenschutz 9. Brand Permissions 10. Fotos 11. Werberichtlinien (Anzeigenschaltung) 12. Credits 13. Übertragung und Verkauf der Facebook-Präsenz München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
3. Ziele des Workshops München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
4. Rechtliche Gefahren erkennen und vermeiden München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
5. Abgesichert an die Grenzen gehen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
6. Facebook & die Rechtsordnung München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
7. Deutsches Recht BGB UrhG (z.B.) UWG MarkenG BDSG TMG München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
8. Facebook Terms AGB Datenschutzrichtlinien Richtlinien f.(z.B.) Promotions Werberichtlinien Platform PoliciesNutzungsbedingungen für Seiten München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
9. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
10. Nutzungsbedingungen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
11. Mal ehrlich: Haben Sie das wirklich gelesen? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
12. Nutzungsbedingungen Wichtige Nutzerpﬂichten Die 12 Gebote München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
13. Verstoß gegen Gesetz: Abmahnung bzw. Klage Verstoß gegen Nutzungs- bedingungen: Sperrung des Accounts München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
14. Nutzungsbedingungen Gerichtsstand ...wenn Sie als Nutzer Facebook verklagen möchten: Gerichtsstandvereinbarung laut AGB: Santa Clara County, Kalifornien? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
15. Nutzungsbedingungen § 38 ZPO Zugelassene Gerichtsstandsvereinbarung (1) Ein an sich unzuständiges Gericht des ersten Rechtszuges wird durch ausdrückliche oder stillschweigende Vereinbarung der Parteien zuständig, wenn die Vertragsparteien Kauﬂeute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind. keine sog. geltungserhaltende Reduktion, Klausel insgesamt unwirksam? Klausel unwirksam wg.Vereinbarung eines ausländischen Gerichtsstandes? Suchen Sie sich aus, wo Sie Facebook verklagen! München, 29. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
16. Nutzungsbedingungen: Gerichtsstand Deutschland? Problem: Vollstreckbarkeit Irland? Problem: Anwendung ausländischen Rechts München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
17. Nutzungsbedingungen: Gerichtsstand ...wenn Sie als Nutzer einen anderen Nutzer verklagen möchten: § 32 ZPO Besonderer Gerichtsstand der unerlaubten Handlung Für Klagen aus unerlaubten Handlungen ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk die Handlung begangen ist. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
18. Nutzungsbedingungen: Gerichtsstand Grundsatz: sog. „ﬂiegender Gerichtsstand“ der unerlaubten Handlung im Internet Suchen Sie sich das für Sie günstigste Gericht aus! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
19. Nutzungsbedingungen: Inhalte und Informationen („IP-Inhalte“) Darf Facebook mit meinen IP-Inhalten ALLES machen? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
20. Nutzungsbedingungen: IP-Inhalte § 305c BGB Überraschende und mehrdeutige Klauseln (1) Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die nach den Umständen, insbesondere nach dem äußeren Erscheinungsbild des Vertrags, so ungewöhnlich sind, dass der Vertragspartner des Verwenders mit ihnen nicht zu rechnen braucht, werden nicht Vertragsbestandteil. Klausel wohl überraschend und daher unwirksam München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
21. Nutzungsbedingungen: Beschränkung der Haftung Entbindung von jeglicher Haftung, ob bekannt oder unbekannt? Haftungsbeschränkung auf 100 USD? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
22. Nutzungsbedingungen: Beschränkung der Haftung § 10 TMG Speicherung von Informationen Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie für einen Nutzer speichern, nicht verantwortlich, sofern 1. sie keine Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung oder der Information haben und ihnen im Falle von Schadensersatzansprüchen auch keine Tatsachen oder Umstände bekannt sind, aus denen die rechtswidrige Handlung oder die Information offensichtlich wird, oder 2. sie unverzüglich tätig geworden sind, um die Information zu entfernen oder den Zugang zu ihr zu sperren, sobald sie diese Kenntnis erlangt haben. Klauseln unwirksam wg.Verstoßes gg. §10 TMG München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
23. Nutzungsbedingungen: AGB-Passagen in englischer Sprache keine zumutbare Kenntnisnahme (lesbar und verständlich) München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
24. Nutzungsbedingungen Nutzungsbedingungen doch wirksam wg. Sonderregelung für Deutschland? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
25. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
26. Nutzungsbedingungen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
27. Nutzungsbedingungen § 305 Abs. 2 BGBAllgemeine Geschäftsbedingungen werden nur dannBestandteil eines Vertrags, wenn der Verwender beiVertragsschluss...1...die andere Vertragspartei ausdrücklich...auf sie hinweistund...2.der anderen Vertragspartei die Möglichkeit verschafft, inzumutbarer Weise...von ihrem Inhalt Kenntnis zu nehmen. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
28. Aber denken Sie dran: München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
29. Datenschutz München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
30. Datenschutz - was ist das überhaupt? im Vordergrund steht die Person (nicht die Daten) rechtlicher Ausgangspunkt: Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung betrifft Datenerhebung durch private und staatliche Stellen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
31. Datenschutz "Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten". besondere Ausprägung des schon zuvor grundrechtlich geschützten allgemeinen Persönlichkeitsrechts verfassungsrechtlich aus Art. 2 Abs. 1 (sog. allgemeine Handlungsfreiheit) in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG (Menschenwürde-Garantie) hergeleitet. Kurz bedeutet informationelle Selbstbestimmung: Jeder hat das Recht zu wissen, wer was wann über ihn weiß. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
32. Datenschutzrecht ist hauptsächlich geregelt im BDSG Ziel: kein „gläserner Mensch“ München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
33. Datenschutz Privatsphäre? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
34. Datenschutzvorschriften des TMG München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
35. Anwendung des Einzelangaben über persönliche Datenschutzrechts oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person: § 1 Abs. 2 BDSG: Name, Anschrift, Telefon- “Personenbezogene Daten” nummer, E-Mail, Beruf, Alter etc. - Anonymisierte Daten - Pseudonymisierte Daten, die eine Einzelperson nicht bestimmbar machen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
36. Anwendung des Datenschutzrechts Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten Verarbeitung: Speicherung, Änderung, Übermittlung, Erhebung: Sperrung und Löschung Beschaffen von Daten Nutzung: Jede Verwendung, die nicht Verarbeitung ist München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
37. Anwendung des Datenschutzrechts § 12 Abs. 1 TMG: …TMG oder andere Datenerhebung, Verarbeitung Rechtsvorschrift dies erlaubt oder Nutzung ist grds. verboten …der Betroffene einwilligt nur zulässig, soweit… München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
38. Datenerhebung nach dem TMG - Gesetzliche Erlaubnis Nutzungsdaten gem. § 15 Abs. 1 TMG Daten, die erforderlich sind, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu Bestandsdaten gem. § 14 TMG ermöglichen und abzurechnen, insbesondere Daten, die für die Begründung, 1. Merkmale zur Identifikation des Nutzers, inhaltliche Ausgestaltung oder 2. Angaben über Beginn und Ende sowie des Umfangs der Änderung eines jeweiligen Nutzung und Vertragsverhältnisses zwischen 3. Angaben über die vom Nutzer in Anspruch genommenen Telemedien dem Anbieter und dem Nutzer über die Nutzung von Telemedien erforderlich sind (z.B. Name, Adresse) Abrechnungsdaten gem. § 15 Abs. 4 TMG Nutzungsdaten im Sinne von § 15 Abs.1 TMG, die für die Abrechnung mit dem Nutzer erforderlich sind, insbesondere z.B. Verbindungsdaten München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
39. Datenerhebung nach dem TMG - Gesetzliche Erlaubnis Erhebung und Verwendung für Anbieter von Telemedien zur Durchführung von Verträgen stets zulässig. Bestandsdaten gem. § 14 TMG Auskunft an “zuständige Stellen”, falls erforderlich für • Zwecke der Strafverfolgung • Gefahrenabwehr der Landespolizeibehörden • (…) • Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
40. Datennutzung nach dem TMG – Gesetzliche Erlaubnis Erhebung und Verwendung für Anbieter von Telemedien stets zulässig, solange die Daten Inanspruchnahme von Telediensten bzw. deren Abrechnung ermöglichen. Nutzungsdaten gem. § 15 TMG Nach diesem Zeitpunkt Pflicht zur Löschung der Daten. Ausnahme: Erfüllung gesetzlicher, satzungsmäßiger oder vertraglicher Aufbewahrungsfristen, dann nur Sperrung der Daten. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
41. Datennutzung nach dem TMG – Gesetzliche Erlaubnis Erhebung und Verwendung für Anbieter von Telemedien stets zulässig, solange die Daten Inanspruchnahme von Telediensten bzw. deren Abrechnung ermöglichen. Nutzungsdaten gem. § 15 TMG Nach diesem Zeitpunkt Pflicht zur Löschung der Daten. Ausnahme: Erfüllung gesetzlicher, satzungsmäßiger oder vertraglicher Aufbewahrungsfristen, dann nur Sperrung der Daten. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
42. Datennutzung nach dem TMG – Gesetzliche Erlaubnis Verwendung für Anbieter von Telemedien auch über das Ende des Nutzungsvorganges hinaus zulässig, soweit die Daten für Inanspruchnahme von Telediensten bzw. deren Abrechnung erforderlich. Abrechnungsdaten gem. § 15 Abs. 4 TMG Also: Bei Pauschalabrechnung („Flatrate“) muss Internet- zugangsprovider Daten nach Nutzungsvorgang löschen. Ausnahme: Erfüllung satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen, dann nur Sperrung der Daten. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
43. Datenschutz Online-Marketing nach dem TMG Gesetzliche Erlaubnis zur Werbenutzung ! Online-Datenschutzrecht ist z.T. strenger als UWG und BDSG § 15 Abs. 3 TMG: „Der Diensteanbieter darf für Zwecke der Werbung, der Marktforschung oder zur bedarfsgerechten Gestaltung der Telemedien Nutzungsprofile bei Verwendung von Pseudonymen erstellen, sofern der Nutzer dem nicht widerspricht.“ „Der Diensteanbieter hat den Nutzer auf sein Widerspruchsrecht (…) hinzuweisen.“ „Diese Nutzungsprofile [= Nutzungsdaten] dürfen nicht mit den Daten über den Träger des Pseudonyms [= Bestandsdaten] zusammengeführt werden.“ München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
44. Datenschutz Online-Marketing nach dem TMG Gesetzliche Erlaubnis zur Werbenutzung ! Online-Datenschutzrecht ist z.T. strenger als UWG Erlaubt sind z.B.: • Speicherung der Nutzerdaten in pseudonymisierter Form • Auswertung dieser Daten, z.B. automatischer Abruf der bevorzugten Nutzereinstellungen/-Inhalte („Customization“) und auf Nutzerverhalten abgestimmte Werbeeinblendungen im „Log- In-Bereich“ NICHT erlaubt ist aber jede weitere Werbenutzung; insbesondere die Zusendung von Werbe-E-Mails München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
45. Grundsätze der Einwilligung München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
46. Datenschutz Grundsätze der Einwilligung Vorteile der Einwilligung Größere Datennutzungsmöglichkeiten Einheitliche Erklärung für Einwilligungen nach dem TMG/BDSG und UWG Einwilligungserklärung kann so konkret gestaltet werden, dass Einwilligung in bestimmte Werbeformen mit umfasst ist Höhere Rechtssicherheit und Transparenz München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
47. Datenschutz Grundsätze der Einwilligung Einwilligung: Vorherige und freiwillige Erklärung des Einverständnisses in die Nutzung der personenbezogenen Daten durch den Betroffenen Hintergrund: Recht auf Informationelle Selbstbestimmung! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
48. Datenschutz Grundsätze der Einwilligung Beispiel □ iermit H erkläre ich mein Einverständnis damit, dass meine oben angegebenen persönlichen Daten zum Zweck der Werbung verwendet werden dürfen sowie an Kooperationspartner zu gleichen Zwecken überlassen werden dürfen. Der Nutzung meiner Daten für die Zukunft kann ich jederzeit widersprechen, es genügt eine E-Mail an datenschutz@mustercommunity.de □ Ich bin damit einverstanden, Produktinformationen und andere Werbe-E- Mails an meine angegebene E-Mail-Adresse zu erhalten. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
49. Seiten München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
50. Name der Seite und Seiten-URL München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
51. Seiten Account-/Seitennamen Gesetzliche Vorgaben: Marken und Unternehmensbezeichnungen (MarkenG) Titel (§§ 5, 15 MarkenG) Namen von Personen, Unternehmen und anderen Organisationen (§ 12 BGB) Verbot der Irreführung (§ 5 UWG) München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
52. Seiten widerrechtliche Verwendung eines fremden Namens bzw. Titels bzw. einer fremden Marke kann zu Schadensersatz- und Unterlassungsansprüchen führen bei Namensgleichheit: Prioritätsprinzip München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
53. Seiten Account-/Seitennamen Vorgaben von Facebook Ziffer 4.1 der Nutzungsbedingungen: „Du wirst keine falschen persönlichen Informationen auf Facebook bereitstellen oder ohne Erlaubnis ein Profil für jemand anderes erstellen.“ Ziffer 4.10 der Nutzungsbedingungen: „Wenn du einen Nutzernamen für dein Konto auswählst, behalten wir uns das Recht vor diesen zu entfernen oder zurückzufordern, sollten wir dies als notwendig erachten (zum Beispiel, wenn der Inhaber einer Marke eine Beschwerde über einen Nutzernamen einreicht, welcher nicht dem echten Namen eines Nutzers entspricht).“ München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
54. Seiten Account-/Seitennamen Vorgaben von Facebook Richtlinien für Facebook-Seiten: -> Standardisierte Großschreibung, keine überflüssige Großschreibung -> Schlichter Text, keine Symbole oder überflüssige Satzzeichen -> Präzise Namen, keine Slogans, überflüssige Beschreibungen oder unnötige Qualifikatoren -> keine allgemeinen Begriffe München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
55. Seiten Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung Facebook-Regeln: Ziffer 4.4 der Nutzungsbedingungen: Du wirst dein persönliches Profil nicht zu deinem kommerziellen Nutzen verwenden (wie beispielsweise durch den Verkauf deiner Statusmeldung an Werbetreibende). Ziffer 4.1 der Nutzungsbedingungen: Du wirst nur ein persönliches Profil erstellen. Ziffer 1 der Nutzungsbedingungen für Seiten: Seiten sind spezielle Profile, die nur zur Werbung für Unternehmen oder andere kommerzielle, politische sowie wohltätige Organisationen oder Anstrengungen (…) verwendet werden dürfen. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
56. Seiten Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung Problem: Reicht die von Facebook vorgesehene Trennung von „persönlichen Profilen“ und „Seiten“ zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben aus? -> erkennbare Unterschiede: „zu Freunden hinzufügen“ (Profil) / “Gefällt mir“ (Seite) -> ansonsten evtl. aufgrund der Inhalte kommerzieller Zweck erkennbar; notfalls kennzeichnen! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
57. Seiten Seiten-Impressum Brauche ich überhaupt ein Impressum? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
58. Seiten § 5 Allgemeine Informationspflichten TMG(1) Diensteanbieter haben für geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angeboteneTelemedien folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständigverfügbar zu halten:1. den Namen und die Anschrift, unter der sie niedergelassen sind, bei juristischen Personenzusätzlich die Rechtsform, den Vertretungsberechtigten und, sofern Angaben über das Kapitalder Gesellschaft gemacht werden, das Stamm- oder Grundkapital sowie, wenn nicht alle inGeld zu leistenden Einlagen eingezahlt sind, der Gesamtbetrag der ausstehenden Einlagen,2. Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbareKommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post,3. soweit der Dienst im Rahmen einer Tätigkeit angeboten oder erbracht wird, die derbehördlichen Zulassung bedarf, Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde,4. das Handelsregister, Vereinsregister, Partnerschaftsregister oder... München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
59. Seiten geschäftsmäßig angebotene Telemedien? Ja, zuletzt LG Aschaffenburg! auf Vollständigkeit der Angaben achten München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
60. Gesetz: leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar BGH: wenn der durchschnittlich informierte Nutzer des Internets in zwei Schritten (also mit zwei „Klicks“) zu den benötigten Informationen gelangt München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
61. Wohin mit dem Impressum??? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
62. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
63. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
64. reicht das? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
65. Seiten Haftung für Inhalte-Allgemeines urheberrechtlich geschützte Inhalte Texte: Schöpfungshöhe? RSS-Feeds Musik, Bilder,Videos etc. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
66. strafrechtlich und wettbewerbsrechtlich relevante Inhalte Beleidigungen/Schmähkritik falsche Behauptungen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
67. Haftung für Aussagen über Produkte & deren Beschaffenheit! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
68. Seiten Verantwortlichkeit von Facebook-Seitenbetreibern Telemediengesetz (TMG) trifft Unterscheidung zwischen Haftung für eigene Inhalte - „Content Provider“, § 7 TMG Haftung für fremde Inhalte - „Access-Provider“/“Cacheprovider“, §§ 8, 9 TMG - „Host-Provider“, § 10 TMG München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
69. Seiten Verantwortlichkeit von Facebook-Seitenbetreibern Begriff des „Contentproviders“ Contentprovider = Informationslieferant, d.h. wer eigene Informationen zur Nutzung bereithält Jeder Webseiten-Betreiber, der ein eigenes inhaltliches Angebot im Internet bereithält bzw. dieses erstellt oder zur eigenen Nutzung erstellen lässt. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
70. Seiten Verantwortlichkeit von Facebook-Seitenbetreibern Begriffe des „Access- und Cacheproviders“ Accessprovider = Zugangsvermittler zu einem Kommunikationsnetz; mit der rein passiven, automatische Durchleitung und Übermittlung von fremden Informationen befasste Diensteanbieter; soweit hierbei zur Steigerung der Leistung temporäre Zwischenspeicherungen der übertragenen Informationen geschehen, auch sog. „Cacheprovider“ typischerweise Internet-Zugangs-Anbieter, wie T-Online, Arcor München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
71. Seiten Verantwortlichkeit von Facebook-Seitenbetreibern Begriff des „Hostproviders“ Hostprovider = Diensteanbieter, die Informationen ihrer Nutzer speichern bzw. Speicherplatz zur Verfügung stellen - „klassische“ Webhosting-Anbieter (Strato, 1&1,…) - Sharehosting-Dienste (RapidShare,…) - Video-Dienste (YouTube, MyVideo,…) - Internetauktionshäuser (eBay,…) - Meinungsforen, Blogs, Gästebücher, Social Networks - (…) München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
72. Haftung für eigene Inhalte München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
73. Seiten Haftung für eigene Inhalte Haftung des „Content-Providers“ § 7 I TMG: Diensteanbieter sind für eigene Inhalte verantwortlich „nach den allgemeinen Gesetzen“ => Einstehen für die eigenen Inhalte selbst geschaffene oder im Auftrag des Webseitenbetreibers erstellte (eigene) Informationen und aufgrund einer bewussten, konkreten Entscheidung als Teil des eigenen Dienstes aufgenommene (zu Eigen gemachte) Informationen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
74. Seiten Haftung für eigene Inhalte Deliktische Haftung des „Content-Providers“ Haftung für rechtswidrige Informationen und Inhalte Nach den allgemeinen Gesetzen, z.B.: • § 97 UrhG für Urheberrechtsverletzungen • §§ 14, 15 MarkenG für Verletzungen von Markenrechten • § 823 Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG für Verletzungen des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts • Für Ordnungswidrigkeiten/Straftaten u.a. nach OWiG/StGB • … München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
75. Haftung für fremde Inhalte München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
76. Seiten Haftung für fremde Inhalte Wann können Diensteanbieter für Rechtsverletzungen ihrer Nutzer verantwortlich gemacht werden? 1. Haftung für rechtswidrige, eigene Inhalte (auch für nur anscheinend eigene oder zu Eigen gemachte Inhalte) 2. Haftung für rechtswidrige, fremde Inhalte nach §§ 7-10 TMG 3. Störerhaftung (nur bei Unterlassungsanspruch) München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
77. Seiten Haftung für fremde Inhalte Abgrenzung eigene / fremde Inhalte Beispiel: Ehrverletzende Äußerung auf einer Facebook-Seite Feed-Eintrag: eigener Inhalt des Seitenbetreibers „fremder Feed-Beitrag“: eigener Inhalt des Autors, i.d.R. nicht zu Eigen gemachter Inhalt des Seitenbetreibers SOLANGE KEINE KENNTNISNAHME Kommentar: eigener Inhalt des Kommentierenden, grds. fremder Inhalt für Seitenbetreiber „Moderierter“ Kommentar: zu Eigen gemachter Inhalt des Seitenbetreibers Sonderfall: Schaffen einer „besonderen Gefahrenquelle“ durch Beitrag mit erkennbar kontrovers diskutiertem Inhalt München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
78. Seiten Haftung für fremde Inhalte Abgrenzung eigene / fremde Inhalte Beispiel: YouTube-Videos -> eigener Inhalt des Uploaders -> zu-Eigen-gemachter Inhalt für YouTube (LG Hamburg, Urteil vom 03.09.2010, nicht rechtskräftig) -> Einbettung von YouTube-Videos auf eigener Seite: zu-Eigen-gemachter Inhalt -> Einbettung der Videos durch Nutzer des eigenen Forums: zu-Eigen-gemachter Inhalt des Nutzers, fremder Inhalt des Forenbetreibers (zumindest zunächst) München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
79. Seiten Haftung für Links Heise-Urteil: keine Haftung bei redaktioneller Verlinkung auf rechtswidrigen Inhalt (AnyDVD) LG Frankfurt a.M.: Linksetzen bei Twitter & Kommentar „sehr interessant“ bei Kenntnis der Rechtswidrigkeit für Haftung ausreichend München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
80. Seiten Haftung für fremde Inhalte Haftung für rechtswidrige, fremde Inhalte nach §§ 7-10 TMG ! Proaktive Überwachungspflicht ist ausgeschlossen (§ 7 Abs. 2 Satz 1 TMG) Accessprovider und Cacheprovider sind nur sehr eingeschränkt für die vermittelten bzw. zwischengespeicherten Informationen verantwortlich (§§ 8, 9 TMG) Hostprovider, sind dann nicht verantwortlich, wenn keine Kenntnis der Information vorliegt oder die Information nach Kenntniserlangung unverzüglich entfernt/gesperrt wurde (§ 10 Satz 1 Nr. 1 u. 2 TMG); Entscheidend ist immer die Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung Haftungsprivilegierung für fremde Inhalte nach §§ 7-10 TMG besteht nicht ! für Unterlassungsansprüche (st. Rspr.) München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
81. Seiten Haftung für fremde Inhalte Störerhaftung Zur Unterlassung verpflichtet ist nicht nur derjenige, der selbst unmittelbar das fremde Recht verletzt hat (sog. unmittelbarer Störer), sondern auch der mittelbare Störer „derjenige, der die rechtswidrige Handlung eines eigenverantwortlich handelnden Dritten trotz der rechtlichen Möglichkeit, den Dritten an seiner Störungshandlung zu hindern, unterstützt und so an der Schaffung und Aufrechterhaltung des rechtswidrigen Zustandes in irgendeiner Weise willentlich und adäquat kausal mitwirkt.“ (vgl. „Rolex-Urteil“ des BGH vom 11.03.2004, Az.: I ZR 304/01) z.B. eBay bei Verkauf von Markenfälschungen durch Nutzer München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
82. Seiten Haftung für fremde Inhalte Störerhaftung „Eine Haftung als Störer setzt [weiter] voraus, dass für Diensteanbieter zumutbare Kontrollmöglichkeiten bestehen, um eine solche [Marken]verletzung zu unterbinden. Ihm ist es nicht zuzumuten, jedes in einem automatisierten Verfahren unmittelbar ins Internet gestellte Angebot darauf zu überprüfen, ob Schutzrechte Dritter verletzt werden. Wird einem Diensteanbieter ein Fall einer Markenverletzung bekannt, muss er nicht nur das konkrete Angebot unverzüglich sperren, sondern auch technisch mögliche und zumutbare Maßnahmen ergreifen, um Vorsorge dafür zu treffen, dass es nicht zu weiteren entsprechenden [Marken]verletzungen kommt (vgl. „Rolex-Urteil“ des BGH vom 11.03.2004) München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
83. Seiten Haftung für fremde Inhalte Störerhaftung • Verantwortlichkeit des Störers besteht, falls eine Prüfungspflicht gegeben ist • Die Prüfungspflicht besteht dann, wenn dem Störer eine Prüfung zuzumuten ist • Umfang und Inhalt bestimmen sich im Einzelfall nach Ausgestaltung des Angebots und nach zur Verfügung stehenden technischen Mitteln zur Eingrenzung von Rechtsverletzungen • Ab Mitteilung von Rechtsverletzungen haftet Diensteanbieter u.U. auch für weitere, entsprechende („gleichgelagerte“) Rechtsverletzungen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
84. Seiten Haftung für fremde Inhalte Störerhaftung Folge: Ein Diensteanbieter kann sich nicht auf das bloße Löschen ihm mitgeteilter Rechtsverletzungen („notice-and-take- ! down“) beschränken, sondern muss wirksame Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Rechts-verletzungen treffen! Die konkret zu ergreifenden Maßnahmen hängen vom jeweiligen Einzelfall ab, z.B. von der Art der Rechtsverletzung und der Ausgestaltung des Dienstes. Grenze ist die Zumutbarkeit; in besonderen Fällen kann es sogar zumutbar sein, den Dienst einzustellen (z.B. im Fall eines „von der Rechtsordnung nicht gebilligten Geschäftsmodells“), wenn andere effektive Maßnahmen nicht existieren. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
85. Seiten Reduzierung des Haftungsrisikos ! Formulierung klarer Nutzungsbedingungen, die widerrechtliche Nutzungen untersagen; deutlich verständlich und auffällig an zentraler Stelle anzubringen Möglichkeiten ! Nutzerhinweis bzgl. sofortiger Entfernung rechtswidriger zur Inhalte Reduzierung des ! “Abuse-Management”: Einrichtung eines effektiven Haftungsrisikos Systems zur Meldung von Rechtsverletzungen, Auf Entfernungswünsche von Rechteinhabern ist jedenfalls schnell zu reagieren und Inhalte/Links unverzüglich zu löschen München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
86. Seiten Reduzierung des Haftungsrisikos ! Einrichtung/Vorgabe einer klaren Seitenstruktur, die eigene und fremde Inhalte deutlich unterscheiden lässt Möglichkeiten zur !Umfangreiche Freistellungserklärungen für sämtliche Reduzierung Rechtsverletzungen durch einstellende Nutzer in AGB; des “Rechtegarantie” Haftungsrisikos !Registrierungspflicht für Nutzer, ggf. mit Plausibilitätskontrolle der angegebenen Daten; Rechteinhabern muss Möglichkeit des Zugriffs auf Rechtsverletzer möglich sein München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
87. Problem: automatisches Einbinden von Bildern bei Verlinkung a) durch andere Nutzer (wenn durch Seiten-Admin freigegeben) b) durch Seiten-Admin selbst München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
88. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
89. Seiten Crowdsourcing und Recht München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
90. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
91. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
92. Seiten Crowdsourcing und Recht § 1 UrhG: Werke der Literatur, Kunst & Wissenschaft § 2 UrhG: Sprachwerke, Werke der Musik, Lichtbildwerke, Filmwerke hinreichende Schöpfungshöhe München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
93. Seiten Crowdsourcing und Recht umfassende Verwertungsrechte, z.B.: Veröffentlichung, § 12 UrhG Entstellungs- und Änderungsverbot, §§ 14, 39 UrhG Vervielfältigung, § 16 UrhG Verbreitung, § 17 UrhG öffentliche Zugänglichmachung, 19a UrhG München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
94. Seiten Crowdsourcing und Recht Vielzahl zu regelnder Fragen in Teilnahmebedingungen! z.B.: einfaches oder ausschließliches Nutzungsrecht Beschränkungen in räumlicher oder zeitlicher Hinsicht Vergütung? Nutzungsarten, z.B.Verwertung auch ofﬂine? etc. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
95. Seiten Crowdsourcing und Recht Haftungsfragen, Haftung ausschließen!!! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
96. Nachrichten München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
97. Nachrichten Zusendung von elektronischer Post mit werbendem Inhalt ist nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Adressaten zulässig Direktmarketing Geltung des § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG für Werbung auf Facebook? -> nach Sinn und Zweck fallen Nachrichten in Social Networks unter den Begriff „elektronische Post“ Facebook-Regelungen: Ziffer 3.1 der Nutzungsbedingungen: Du wirst keine nicht genehmigten Werbekommunikationen (beispielsweise Spam) auf Facebook versenden oder auf andere Art auf Facebook posten. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
98. Nachrichten Direktmarketing Direktmarketing (§ 7 UWG) Bei Direktmarketing handelt es sich um eine Werbemaßnahme, die direkte Ansprache des möglichen Kunden mit der Aufforderung zur Antwort enthält, z.B. Werbung durch Facebook Direct Message. Derartige Werbeformen werden im UWG unter dem Begriff „unzumutbare Belästigungen“ zusammengefasst. Die Zulässigkeit richtet sich nach der Art der Werbung. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
99. Nachrichten Direktmarketing Allgemeine Anforderungen an Werbesendungen über elektronische Kommunikationsdienste, § 7 Abs. 2 Nr. 4 UWG Transparenzgrundsatz Unabhängig von der konkreten Werbeform muss der Empfänger stets in die Lage versetzt werden, den Absender der Werbung zu ermitteln. Ihm muss eine Adresse genannt werden, unter welcher er auf seinen Wunsch die Einstellung der Werbenachrichten verlangen kann! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
100. Seiten Transparenzgrundsatz § 4 Nr. 3 UWG: „Unlauter handelt...wer den Werbecharakter von geschäftlichen Handlungen verschleiert“ kein „Astroturﬁng“! Handlungen von Mitarbeitern werden zugerechnet München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
101. Nachrichten Direktmarketing „Spamming“ § 6 Abs. 2 TMG: „Werden kommerzielle Kommunikationen per elektronischer Post versandt, darf in der Kopf- und Betreffzeile weder der Absender noch der kommerzielle Charakter der Nachricht verschleiert oder verheimlicht werden. Ein Verschleiern oder Verheimlichen liegt dann vor, wenn die Kopf- und Betreffzeile absichtlich so gestaltet sind, dass der Empfänger vor Einsichtnahme in den Inhalt der Kommunikation keine oder irreführende Informationen über die tatsächliche Identität des Absenders oder den kommerziellen Charakter der Nachricht erhält.“ Gem. § 16 Abs. 1 TMG als Ordnungswidrigkeit qualifiziert; Bußgeld von bis zu 50.000,- Euro München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
102. Nachrichten Direktmarketing E-Mail-Werbung, § 7 Abs. 2 Nr. 3, Abs. 3 UWG • Grundsatz § 7 UWG: Unverlangte „Produktinformationen“ sind als unzumutbare Belästigung unzulässig • Geltung der Opt-in-Lösung, vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten erforderlich, auf Facebook-Seite nicht einfach realisierbar • § 7 Abs. 3 UWG ermöglicht jedoch ausnahmsweise Werbung per E- Mail unter erleichterten (Sonder-)Voraussetzungen • Datenschutzrechtliche Voraussetzungen zur Verwendung der personenbezogenen Daten des Adressaten (E-Mail-Adresse) müssen erfüllt sein -> i.d.R. auch insoweit (datenschutzrechtliche) Einwilligung nötig München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
103. Nachrichten Direktmarketing E-Mail-Werbung, § 7 Abs. 2 Nr. 3, Abs. 3 UWG Zulässigkeit der E-Mail-Werbung unter folgenden Voraussetzungen: 1. Versender hat E-Mail-Adresse im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von dem Kunden erhalten und 2. beschränkt die Werbung auf eigene, ähnliche Waren/Dienstleistungen und 3. der Kunde hat dieser Verwendung seiner E-Mail-Adresse nicht widersprochen und 4. dem Kunden wird bei der Erfassung seiner Adresse und bei jeder Verwendung deutlich mitgeteilt, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
104. Gewinnspiele München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
105. Gewinnspiele Richtlinien für Promotions keine automatische Teilnahme durch Facebook- Funktionen Facebook-Funktionen dürfen nicht zur Bedingung für die Teilnahme gemacht werden Facebook-Funktionen (zB Like-Button) dürfen nicht zur Abstimmung über das Gewinnspiel eingesetzt werden München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
106. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
107. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
108. Gewinnspiele keine Benachrichtigung der Gewinner über Facebook (Nachrichten, Wallposts, Chat etc.) Gewinnspiel darf nicht mit Facebook Brand in Verbindung gebracht werden Datenschutz: sicherstellen, dass Nutzerdaten rechtmäßig erhoben sind. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
109. Gewinnspiele UWG – Besondere Unlauterkeitstatbestände Preisausschreiben und Gewinnspiele (§§ 4 Nr. 5, 6 UWG) Bei Preisausschreiben und Gewinnspielen müssen die Teilnahmebedingungen klar und eindeutig angegeben werden Die Teilnahme am Preisausschreiben/Gewinnspiel darf nur dann vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig gemacht werden (sog. Koppelungsverbot), wenn die Rationalität der Nachfrageentscheidung nicht in den Hintergrund tritt (EuGH, Urteil vom 14.01.2010; BGH, Urteil vom 05.10.2010). Ggf. müssen alternative Teilnahmemöglichkeiten angeboten werden. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
110. Gewinnspiele Preisausschreiben und Gewinnspiele (Nr. 17, 20 Anhang zum UWG) - Unwahre Angabe, dass bereits gewonnen wurde, oder Abhängigmachen des Gewinns von Zahlung eines Geldbetrags - Angebot eines Preisausschreibens, ohne dass die in Aussicht gestellten Preise angeboten werden München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
111. Social Plugins & Social Datenschutz München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
112. Social Plugins & Social Datenschutz Darf ich? Oder darf ich nicht? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
113. Social Plugins & Social Datenschutz Was macht ein Facebook Social-Plugin? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
114. Social Plugins & Social Datenschutz Was macht ein Facebook Social-Plugin? stellt über den Browser des Nutzers eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook her. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
115. Social Plugins & Social Datenschutz Was macht ein Facebook Social-Plugin? stellt über den Browser des Nutzers eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook her. gibt Facebook die Information, dass eine bestimmte Webseite durch den Nutzer aufgerufen wurde. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
116. Social Plugins & Social Datenschutz Was macht ein Facebook Social-Plugin? stellt über den Browser des Nutzers eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook her. gibt Facebook die Information, dass eine bestimmte Webseite durch den Nutzer aufgerufen wurde. erfasst sämtliche Interaktionen des Nutzers mit den Social Plugins (z.B. Klicken des „Like“-Buttons, Erstellen eines Kommentars etc.), ordnet sie seinem Facebook- Proﬁl zu und speichert die Infos bei Facebook. (nur bei eingeloggten Nutzern). München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
117. Social Plugins & Social Datenschutz Was macht ein Facebook Social-Plugin? stellt über den Browser des Nutzers eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook her. gibt Facebook die Information, dass eine bestimmte Webseite durch den Nutzer aufgerufen wurde. erfasst sämtliche Interaktionen des Nutzers mit den Social Plugins (z.B. Klicken des „Like“-Buttons, Erstellen eines Kommentars etc.), ordnet sie seinem Facebook- Proﬁl zu und speichert die Infos bei Facebook. (nur bei eingeloggten Nutzern). speichert möglicherweise selbst dann die IP-Adresse bei Facebook, wenn der Nutzer kein Facebook-Proﬁl hat. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
118. Social Plugins & Social Datenschutz (Some) Lawyers don´t like „ “. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
119. Social Plugins & Social Datenschutz (Some) Lawyers don´t like „ “. Warum eigentlich? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
120. Social Plugins & Social Datenschutz Verstoß gegen Datenschutzgesetze? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
121. Social Plugins & Social Datenschutz Verstoß gegen Datenschutzgesetze? § 13 Abs. I TMG: München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
122. Social Plugins & Social Datenschutz Verstoß gegen Datenschutzgesetze? § 13 Abs. I TMG: „Der Diensteanbieter hat den Nutzer...über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten...zu unterrichten.“ München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
123. Social Plugins & Social Datenschutz Verstoß gegen Datenschutzgesetze? § 13 Abs. I TMG: „Der Diensteanbieter hat den Nutzer...über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten...zu unterrichten.“ München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
124. Social Plugins & Social Datenschutz Verstoß gegen Datenschutzgesetze? § 13 Abs. I TMG: „Der Diensteanbieter hat den Nutzer...über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten...zu unterrichten.“ Bei fehlendem Hinweis auf die Nutzung der Social-Plugins in der Datenschutzerklärung liegt immer ein Verstoß gegen § 13 Abs. 1 TMG vor! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
125. Social Plugins & Social Datenschutz München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
126. Social Plugins & Social Datenschutz § 15 Abs.1 TMG: München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
127. Social Plugins & Social Datenschutz § 15 Abs.1 TMG: „Der Diensteanbieter darf personenbezogene Daten eines Nutzers nur erheben und verwenden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen.“ München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
128. Social Plugins & Social Datenschutz § 15 Abs.1 TMG: „Der Diensteanbieter darf personenbezogene Daten eines Nutzers nur erheben und verwenden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen.“ Die einen sagen: Was erforderlich ist, bestimmt der Betreiber der Seite (also Sie)! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
129. Social Plugins & Social Datenschutz § 15 Abs.1 TMG: „Der Diensteanbieter darf personenbezogene Daten eines Nutzers nur erheben und verwenden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen.“ Die einen sagen: Was erforderlich ist, bestimmt der Betreiber der Seite (also Sie)! Die anderen sagen: Für das Betreiben einer Webseite sind Social-Plugins nicht erforderlich, die Seite läuft auch so. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
130. Social Plugins & Social Datenschutz § 15 Abs.1 TMG: „Der Diensteanbieter darf personenbezogene Daten eines Nutzers nur erheben und verwenden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen.“ Die einen sagen: Was erforderlich ist, bestimmt der Betreiber der Seite (also Sie)! Die anderen sagen: Für das Betreiben einer Webseite sind Social-Plugins nicht erforderlich, die Seite läuft auch so. Für letztgenannte Ansicht spricht: Jedenfalls personenbezogene Daten (die IP-Adresse) von Nicht-Facebook-Mitgliedern zu erheben, ist sicher nicht erforderlich. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
131. Social Plugins & Social Datenschutz Was droht mir und von wem? München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
132. Social Plugins & Social Datenschutz Was droht mir und von wem? Der Verstoß gegen die Hinweispﬂicht München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
133. Social Plugins & Social Datenschutz Was droht mir und von wem? Der Verstoß gegen die Hinweispﬂicht ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 ! geahndet werden (§ 16 Abs. 2 und 3 TMG). München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
134. Social Plugins & Social Datenschutz Was droht mir und von wem? Der Verstoß gegen die Hinweispﬂicht ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 ! geahndet werden (§ 16 Abs. 2 und 3 TMG). Dass deutsche Datenschutzbehörden Unternehmen wg. Verstoßes gg. die Hinweispﬂicht belangen, ist möglich, siehe ULD! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
135. Social Plugins & Social Datenschutz Hinsichtlich der Nutzung der Social-Plugins... München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
136. Social Plugins & Social Datenschutz Hinsichtlich der Nutzung der Social-Plugins... ...ist aufgrund der noch ungeklärten Rechtslage ein weiteres Vorgehen der Datenschutzbehörden gg. Unternehmen wohl unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen! Beobachten!!! München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
137. Social Plugins & Social Datenschutz Hinsichtlich der Nutzung der Social-Plugins... ...ist aufgrund der noch ungeklärten Rechtslage ein weiteres Vorgehen der Datenschutzbehörden gg. Unternehmen wohl unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen! Beobachten!!! Abmahnung durch Wettbewerber ist nicht ausgeschlossen, hatte aber zumindest zuletzt vor dem LG Berlin keinen Erfolg München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
138. Social Plugins & Social Datenschutz Hinsichtlich der Nutzung der Social-Plugins... ...ist aufgrund der noch ungeklärten Rechtslage ein weiteres Vorgehen der Datenschutzbehörden gg. Unternehmen wohl unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen! Beobachten!!! Abmahnung durch Wettbewerber ist nicht ausgeschlossen, hatte aber zumindest zuletzt vor dem LG Berlin keinen Erfolg Unterlassungsklage durch einen Seitenbesucher eher unwahrscheinlich, da rechtliches Restrisiko und Prozess- und Anwaltskosten entstehen. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
139. Social Plugins: Darf ich jetzt oder darf ich nicht? Aus rechtlicher Sicht und nach derzeitigem Stand der technischen Funktionsweise der Social- Plugins wahrscheinlich eher nicht. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
140. Social Plugins: Darf ich jetzt oder darf ich nicht? Aus rechtlicher Sicht und nach derzeitigem Stand der technischen Funktionsweise der Social- Plugins wahrscheinlich eher nicht. Aber: München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
141. Social Plugins: Darf ich jetzt oder darf ich nicht? Aus rechtlicher Sicht und nach derzeitigem Stand der technischen Funktionsweise der Social- Plugins wahrscheinlich eher nicht. Aber: München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
142. Social Plugins: Darf ich jetzt oder darf ich nicht? Aus rechtlicher Sicht und nach derzeitigem Stand der technischen Funktionsweise der Social- Plugins wahrscheinlich eher nicht. Aber: Das rechtliche Risiko ist NOCH überschaubar. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
143. Social Plugins: Darf ich jetzt oder darf ich nicht? Aus rechtlicher Sicht und nach derzeitigem Stand der technischen Funktionsweise der Social- Plugins wahrscheinlich eher nicht. Aber: Das rechtliche Risiko ist NOCH überschaubar. Sie können (und müssen) sich durch eine „saubere“ Datenschutzerklärung zusätzlich absichern. München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
144. Die Datenschutzerklärung Verwendung von Facebook Social Plugins Unsere Internetpräsenz nutzt sog. Social Plugins !des sozialen Netzwerkes facebook.com ("Facebook"). Facebook wird von der Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA betrieben. Detaillierte Hinweise zu den Funktionen der einzelnen Plugins und deren Erscheinungsbild ﬁnden Sie auf der folgenden Webseite: http://developers.facebook.com/docs/plugins/ Diejenigen Webseiten unserer Internetpräsenz, die Facebook Social Plugins enthalten, stellen über Ihren Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook her, wenn Sie von Ihnen geöffnet werden. An Facebook wird dadurch die Information übermittelt, dass die das Social Plugin enthaltende Seite unseres Internetangebots von Ihnen aufgerufen wurde. Soweit Sie zu diesem Zeitpunkt bei Facebook eingeloggt sind, können der Besuch unserer Seiten sowie sämtliche Ihrer Interaktionen im Zusammenhang mit den Social Plugins (z.B. Klicken des „Like“-Buttons, Erstellen eines Kommentars etc.) Ihrem Facebook-Proﬁl zugeordnet und bei Facebook gespeichert werden. Selbst wenn Sie kein Facebook-Proﬁl haben, ist nicht auszuschließen, dass Facebook Ihre IP-Adresse speichert. Hinsichtlich des Zwecks und Umfangs der Datenerhebung sowie der Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook verweisen wir auf die Facebook-Datenschutzrichtlinien: http://www.facebook.com/ policy.php. Dort ﬁnden Sie außerdem eine Übersicht der Einstellungsmöglichkeiten in Ihrem persönlichen Facebook-Proﬁl zum Schutz Ihrer Privatsphäre und Ihre damit zusammenhängenden Rechte. Um zu verhindern, dass Facebook die oben genannten Daten durch Ihren Aufenthalt auf unserem Internetangebot sammelt, loggen Sie sich vor Ihrem Besuch unserer Seite bei Facebook aus. Um einen generellen Zugriff von Facebook auf Ihre Daten auf unseren und auf sonstigen Webseiten zu verhindern, können Sie Facebook Social-Plugins durch ein Add-On für Ihren Browser (z.B. „Facebook-Blocker“, http:// webgraph.com/resources/facebookblocker) ausschließen.z München, 17. November 2011 | RA Dr. Jan Christian SeevogelSonntag, 20. November 2011
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