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Timestamp: 2016-10-27 11:02:44
Document Index: 385661017

Matched Legal Cases: ['Art. 48', 'Art. 29', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 90', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 55', 'BGE', 'BGE', 'Art. 154', 'Art. 156', 'Art. 156', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 160', 'Art. 160', 'Art. 154', 'Art. 156', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 935', 'Art. 160', 'Art. 204', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 935', 'Art. 2', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 1', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 29', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 107', 'BGE', 'Art. 107', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 1', 'e contrario', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 97', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 97', 'Art. 23', 'Art. 37', 'BGE', 'Art. 37', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 37', 'Art. 134', 'Art. 134', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 6', 'Art. 23', 'Art. 1', 'Art. 33', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 32', 'Art. 31', 'Art. 48', 'Art. 34', 'Art. 13', 'Art. 34', 'Art. 13', 'Art. 6', 'Art. 106', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_1055/2014 (02.10.2015)
2C_1055/2014 � � Urteil vom 2. Oktober 2015
1. A.________ Holding AG, in Liquidation,
3. C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation,
4. D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation,
5. E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation,
6. F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation,
7. G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation,
8. H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation,
9. I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation,
�Beschwerdef�hrer 1-9, handelnd durch J.________,
10. J.________,�
Beschwerdef�hrer 10,
Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht FINMA,
Finanzmarktaufsicht; Entgegennahme von Publikumseinlagen, Liquidation, Konkurs und Werbeverbot,
vom 24. September 2014.
�Die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht FINMA f�hrte gegen die K.________ AG in Liquidation, Hergiswil, die A.________ Holding AG in Liquidation, Luzern, die B.________ AG in Liquidation, Luzern, die C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil in Liquidation, die E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, die G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, die D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, die H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, die I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, und die F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, eine Untersuchung wegen Verdachts auf bewilligungspflichtige T�tigkeit. Mit superprovisorischer Verf�gung vom 1. M�rz 2012 wurden Untersuchungsbeauftragte zur Sachverhaltsabkl�rung eingesetzt.
�Nach Eingang des Untersuchungsberichts stellte die FINMA mit Verf�gung vom 24. August 2012 (FINMA-Verf�gung) fest, dass die genannten Gesellschaften bzw. ihre Zweigniederlassungen ohne Bewilligung gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegengenommen und damit gegen das Bankengesetz verstossen haben. Des Weiteren stellte die FINMA fest, dass J.________, deutscher Staatsangeh�riger, L.________, deutscher Staatsangeh�riger, und M.________ deutscher Staatsangeh�riger, ohne Bewilligung gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegengenommen und damit aufsichtsrechtliche Bestimmungen schwer verletzt haben. �ber die B.________ AG in Liquidation wurde die Konkurser�ffnung angeordnet, und die �brigen genannten Gesellschaften bzw. deren Zweigniederlassungen wurden aufgel�st und in Liquidation versetzt, wobei die Verwertungshandlungen einstweilen auf sichernde und werterhaltende Massnahmen im In- und Ausland beschr�nkt wurden. J.________, L.________ und M.________ wurde unter Strafandrohung gem�ss Art. 48 FINMAG verboten, unter jeglicher Bezeichnung selbst oder �ber Dritte Publikumseinlagen gewerbsm�ssig entgegenzunehmen oder f�r die Entgegennahme von Publikumseinlagen in irgendeiner Form Werbung zu betreiben; f�r das gegen J.________ und M.________ ausgesprochene Werbeverbot ordnete die FINMA die Publikation auf ihrer Internetseite f�r f�nf Jahre nach Eintritt der Rechtskraft der Verf�gung an.
�Mit Urteil vom 24. September 2014, er�ffnet am 23. Oktober 2014, wies das Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde von A.________ Holding AG in Liquidation, B.________ AG in Liquidation, C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, und J.________ gegen die FINMA-Verf�gung vom 24. August 2012 ab. F�r die K.________ AG in Liquidation sowie f�r L.________ und M.________ erwuchs die FINMA-Verf�gung unangefochten in formelle Rechtskraft.
�Mit Beschwerde vom 19. November 2014 gelangen A.________ Holding AG in Liquidation, B.________ AG in Liquidation, C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, und J.________ gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. September 2014 an das Bundesgericht und beantragen, das angefochtene Urteil sei kostenf�llig aufzuheben. Es sei festzustellen, dass die A.________ Holding AG in Liquidation, B.________ AG in Liquidation, C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil in Liquidation, G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, nicht gegen das Bankengesetz verstossen h�tten. Die in Ziff. 3-7 der FINMA-Verf�gung gegen�ber der B.________ AG in Liquidation angeordnete Konkurser�ffnung und die damit zusammenh�ngenden Anordnungen seien aufzuheben und das Handelsregister des Kantons Luzern sei anzuweisen, die sich daraus ergebenden Mutationen einzutragen. Die in Ziff. 10-14 der FINMA-Verf�gung gegen�ber der A.________ Holding AG in Liquidation, C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, angeordnete Aufl�sung und die damit zusammenh�ngenden Anordnungen seien aufzuheben, das Handelsregisteramt des Kantons Nidwalden anzuweisen, die entsprechenden Mutationen einzutragen und insbesondere die Eintragungen der faktischen Zweigniederlassungen der C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil in Liquidation, E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil in Liquidation, G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, und F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, im Handelsregister seien zu l�schen. Das gegen J.________ ausgesprochene Werbeverbot sowie dessen Ver�ffentlichung seien aufzuheben und die FINMA sei anzuweisen, eine bereits erfolgte Ver�ffentlichung umgehend zu unterbrechen und an gleicher Stelle f�r den Zeitraum von einem Jahr einen Widerruf zu ver�ffentlichen. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die Liquidatoren anzuweisen, ihre T�tigkeit bis zum rechtskr�ftigen Abschluss des Verfahrens auf konservatorische Massnahmen zu begrenzen.
Die Vorinstanz hat auf die Einreichung einer Vernehmlassung verzichtet. Die FINMA verzichtet grunds�tzlich ebenfalls auf eine Vernehmlassung, weist jedoch darauf hin, dass der Beschwerdef�hrer 10, welcher die Beschwerde im Namen s�mtlicher Beschwerdef�hrer unterzeichnet hat, mangels Vollmacht oder Organstellung f�r die Beschwerdef�hrerin 9 dazu nicht berechtigt und auf deren Beschwerde demzufolge nicht einzutreten sei. Mit Pr�sidialverf�gung vom 23. April 2015 wurde der Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde.
1.1.�Das Bundesgericht pr�ft seine Zust�ndigkeit und die weiteren Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 29 Abs. 1 BGG) und mit freier Kognition (Art. 95 lit. a BGG; BGE 138 I 435 E. 1 S. 439).
1.2.�Die Beschwerdef�hrenden haben frist- (Art. 100 Abs. 1 BGG) und formgerecht (Art. 42 BGG) eine Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht. Sie richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der Finanzmarktaufsicht. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG).
1.3.�Zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat, durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat (Art. 89 Abs. 1 BGG).
�Die Beschwerde, welche J.________ in eigenem Namen f�r sich (als Beschwerdef�hrender 10) eingereicht hat, bietet zu keinen Bemerkungen Anlass. Die Beschwerden der Beschwerdef�hrenden 1-9 wurden, in deren Namen, von J.________ eingereicht und tragen nur seine Unterschrift. Eine ausdr�ckliche rechtsgesch�ftliche Vollmacht f�r das bundesgerichtliche Verfahren fehlt. Nachfolgend ist zu pr�fen, ob J.________ befugt ist, als Organ f�r die Beschwerdef�hrenden 1-9 zu handeln.
1.3.1.�Die Beschwerdef�hrenden 1 und 2 haben ihren Sitz in der Schweiz. J.________ verf�gte gem�ss Handelsregisterauszug �ber eine Einzelzeichnungsberechtigung als Direktor bzw. als Gesch�ftsf�hrer und Mitglied des Verwaltungsrates f�r die A.________ Holding AG in Liquidation (Beschwerdef�hrende 1) und die B.________ AG in Liquidation (Beschwerdef�hrende 2). Seine sich aus der Organstellung bzw. Organvertretung (Art. 55 ZGB; BGE 121 III 176 E. 4d S. 182; HUGUENIN, Obligationenrecht - Allgemeiner und Besonderer Teil, 2. Aufl. 2014, S. 310) ergebende Befugnis, mit direkter Wirkung f�r die juristische Person Beschwerde zu f�hren, wird praxisgem�ss durch den Eintritt in die Liquidation, die Einsetzung eines Liquidators und die Konkurser�ffnung nicht ber�hrt (BGE 131 II 306 E. 1.2.1 S. 311; Urteil 2A.573/2003 vom 30. Juli 2004 E. 2.1).
1.3.2.�S�mtliche �brigen beschwerdef�hrenden Gesellschaften (C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, [Beschwerdef�hrende 3-9]) haben ihren Sitz im Ausland.
1.3.2.1.�In internationalen Sachverhalten unterstehen Gesellschaften dem Recht des Staates, nach dessen Vorschriften sie organisiert sind, wenn sie die darin vorgeschriebenen Publizit�ts- und Registrierungsvorschriften dieses Rechts erf�llen oder, falls solche Vorschriften fehlen, wenn sie sich nach dem Recht dieses Staates organisiert haben (Art. 154 Abs. 1 IPRG). Unter Vorbehalt der Art. 156-161 IPRG regelt das Gesellschaftsstatut die�
Rechts- und Handlungsf�higkeit�sowie die�
Vertretung der auf Grund ihrer Organisation handelnden Personen�(Art. 156 lit. c und i IPRG) und damit insbesondere die Organvertretung juristischer Personen (Urteil 4C_245/2001 vom 23. November 2001 E. 4d). Der Verweis auf eine ausl�ndische Rechtsordnung umfasst s�mtliche, den spezifischen Sachverhalt regelnde Rechtsnormen; die Anwendbarkeit einer Norm wird nicht allein dadurch ausgeschlossen, dass ihr �ffentlich-rechtlicher Charakter zukommt (Art. 13 IPRG; BGE 125 III 443 E. 3c S. 447). Die Vertretungsmacht betreffend eine schweizerische Zweigniederlassung einer Gesellschaft mit Sitz im Ausland richtet sich nach schweizerischem Recht (Art. 160 Abs. 1 und 2 IPRG). Mindestens eine zur Vertretung befugte Person muss in der Schweiz Wohnsitz haben und im Handelsregister eingetragen sein (Art. 160 Abs. 2 IPRG).
1.3.2.2.�Gem�ss den unbestritten gebliebenen Sachverhaltsfeststellungen gem�ss FINMA-Verf�gung, Rz. 12 ff., welche dem bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren zu Grunde gelegt werden k�nnen (vgl. dazu unten, E. 1.5), fungiert J.________ als Direktor der Beschwerdef�hrerin 7 und als einzelzeichnungsberechtigter "officer" der Beschwerdef�hrerin 8. Mit der Beschwerde an das Bundesgericht wurde nicht bestritten, dass die FINMA daran ankn�pfend zutreffenderweise die Organstellung bzw. die Organvertretungsbefugnis von J.________ f�r die Beschwerdef�hrenden 7 und 8 nach dem panamaischen Handelsregistereintrag beurteilt und diese bejaht hat. Er ist demnach auch f�r das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren kraft seiner Stellung als Organ (-vertreter) der Beschwerdef�hrenden 7 und 8 als zur Beschwerdeerhebung in deren Namen befugt anzusehen (Art. 154 Abs. 1, Art. 156 lit. c und i IPRG; Urteil 4C_245/2001 vom 23. November 2001 E. 4d; zum Nachweis ausl�ndischen Rechts gem�ss Art. 16 IPRG vgl. BGE 140 III 456 E. 2.3 S. 459 mit zahlreichen Hinweisen).
1.3.2.3.�F�r die Beschwerdef�hrenden 3, 4, 5, 6 und 9 ist J.________ weder im Handelsregister am ausl�ndischen Sitz dieser Gesellschaften noch in demjenigen der Schweiz betreffend deren schweizerische Zweigniederlassungen verzeichnet, welche die FINMA zwecks derer Liquidation eintragen liess (zur Gleichstellung eintragungspflichtiger, aber nicht eingetragener [sog.�
"faktische"�]�
Zweigniederlassungen�mit formell errichteten Zweigniederlassungen vgl. unten, E. 1.3.2.5). In �bereinstimmung mit dem Zweck der Eintragung der schweizerischen Zweigniederlassungen - der Liquidation - wurden formell die Liquidatoren und nicht die nat�rlichen Personen in das Handelsregister eingetragen, deren Handlungen und Einrichtungen in der Schweiz zu diesem Eintrag gef�hrt haben. J.________ gilt damit nicht als formeller Bevollm�chtigter der schweizerischen Zweigniederlassungen der Beschwerdef�hrenden 3-9 im Sinne von Art. 935 Abs. 2 OR in Verbindung mit Art. 160 IPRG und kann seine Befugnis f�r eine Beschwerdef�hrung im Namen dieser Beschwerdef�hrenden 3, 4, 5, 6 und 9 nicht aus diesen Bestimmungen herleiten. Zu pr�fen ist, ob er als faktisches Organ dieser Beschwerdef�hrenden als f�r diese handlungsberechtigt anzusehen ist.
1.3.2.4.�Im zivilrechtlichen Schlichtungsverfahren (Art. 204 Abs. 1 ZPO) etwa ist einem�
faktischen Organ�das Handeln f�r die juristische Person aus Gr�nden der schwierigen Identifizierbarkeit seiner Stellung innerhalb der juristischen Person�
untersagt�(Urteil 4A_530/2014 vom 17. April 2015 E. 2.6, zur Publikation vorgesehen). Die aufsichtsrechtliche Qualifikation nach schweizerischem Recht eintragungs- und bewilligungspflichtiger Strukturen als "faktische" Zweigniederlassung und die damit einhergehende Vertretungsmacht eines "faktischen" Vertreters gr�ndet demgegen�ber, wie nachfolgend ausgef�hrt, auf einer�
Sachverhaltsabkl�rung�durch die FINMA bzw. einen durch sie eingesetzten Untersuchungsbeauftragten, einem�
Umgehungstatbestand�und einer�
wirtschaftlichen Betrachtungsweise�formaljuristischer Organisationsformen (Sachverhaltsfiktion) aus Gr�nden des Gl�ubiger-, Anleger- und Funktionsschutzes (Art. 5 FINMAG).
1.3.2.5.�Dem Bundesgesetz �ber die Banken und Sparkassen vom 8. November 1934 (Bankengesetz, BankG; SR 952) unterstehen s�mtliche Unternehmen, die in der Schweiz oder von der Schweiz aus auf regelm�ssiger Basis eine organisierte, sachlich unterstellungspflichtige T�tigkeit aus�ben (BGE 130 II 351 E. 5.3.4.1 S. 365). Unternehmen, die ihren statutarischen oder gesellschaftsvertraglichen Sitz im Ausland haben, werden vom �rtlichen Anwendungsbereich des inl�ndischen BankG erfasst, wenn ihre�
Willensbildung�organisiert und regelm�ssig in der Schweiz erfolgt oder f�r sie hier eine organisierte regelm�ssige T�tigkeit ausge�bt wird (BGE 130 II 351 E. 5.1 S. 362; KLEINER/SCHWOB/KRAMER, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber die Banken und Sparkassen vom 8. November 1934 sowie zu der Verordnung vom 17. Mai 1972 und der Vollziehungsverordnung vom 30. August 1961: mit Hinweisen auf das Bankenrecht der Europ�ischen Union, auf das allgemeine Dienstleistungsabkommen und mit Erl�uterungen zu den Massnahmen gegen die Geldw�scherei, 2014 [22. Nachlieferung], N. 6 zu Art. 1 [Ausgabe Oktober 2011]; BAHAR/ STUPP, Basler Kommentar zum Bankengesetz, 2. Aufl. 2013, N. 83 zu Art. 1 BankG). Besch�ftigt eine ausl�ndische Bank Personen in der Schweiz, welche in der Schweiz oder von der Schweiz aus f�r sie Gesch�fte abschliessen, Kundenkontakte f�hren oder sie rechtlich verpflichten, hat sie dies auf Grund der auf sie Anwendung findenden Vorschriften des schweizerischen Bankenrechts (Art. 2 Abs. 1 lit. a BankG; Art. 1, Art. 2 Abs. 1 lit. a, Art. 4, Art. 5 Auslandbankenverordnung-FINMA, ABV-FINMA; SR 952.111]) zwingend in Form einer bewilligungspflichtigen Zweigniederlassung zu tun, welche den handelsrechtlichen Anforderungen von Art. 935 Abs. 2 OR entspricht ( CHAPUIS, in: Basler Kommentar zum Bankengesetz, 2. Aufl. 2013, N. 6 zu Art. 2 BankG; zum Vorrang der bankengesetzlichen Anforderungen gegen�ber den aktienrechtlichen Vorschriften des OR Art. 16 Schluss- und �bergangsbestimmungen zu den Titeln XXIV-XXXIII OR). Massgeblich daf�r, ob die Eintragungs- und Bewilligungspflicht erf�llt ist, bleibt eine Gesamtbetrachtung; der Eintragungs- und Bewilligungstatbestand kann insbesondere auch durch ein arbeitsteiliges, koordiniertes Vorgehen erf�llt werden (unten, E. 2.2). Eine ausl�ndische Bank kann sich den schweizerischen aufsichtsrechtlichen Vorschriften nicht durch ein Unterlassen des Eintrags entziehen. Eintragungspflichtige, aber nicht eingetragene (sog.�
"faktische") Zweigniederlassungen�werden formell errichteten Zweigniederlassungen gleichgestellt (grundlegend BGE 130 II 351 E. 5.1 S. 362; ZULAUF/WYSS/TANNER/ K�HR/FRITSCHE/EYMANN/AMMANN, Finanzmarktenforcement, 2. Aufl. 2014, S. 259 f.; KLEINER/SCHWOB/KRAMER, a.a.O., N. 8 zu Art. 1 BankG) und allenfalls zwecks Liquidation in das schweizerische Handelsregister eingetragen ( ZULAUF/WYSS/TANNER/K�HR/FRITSCHE/EYMANN/ AMMANN, a.a.O., S. 260). Mit dieser�
wirtschaftlichen Betrachtungsweise�(Sachverhaltsfiktion, vgl. zur Anwendbarkeit der wirtschaftlichen Betrachtungsweise im Aufsichtsrecht BGE 136 II 43 E. 4.3.1 S. 49 f.) als Rechtsfolge eines Umgehungstatbestands (Umgehung aufsichtsrechtlicher Vorschriften �ber die Bewilligungs- und Eintragungspflicht, vgl. bereits BGE 130 II 351 E. 5.1 S. 362; zur Qualifikation als Umgehungstatbestand und zur Rechtslage gem�ss der vor diesem Urteil geltenden bundesgerichtlichen Praxis WYSS/ZULAUF, Fiktiver Sitz oder faktische Zweigniederlassung? Der r�umliche Geltungsbereich schweizerischer Finanzmarktaufsichtsgesetze und ihre Durchsetzung durch die Eidg. Bankenkommission gegen�ber ausl�ndischen Banken und Effektenh�ndlern, in: Sp�hler [Hrsg.], Internationales Zivilprozess- und Verfahrensrecht 2001, S. 136 f.) wird, im Interesse des Gl�ubiger-, Anleger- und Funktionsschutzes (Art. 5 FINMAG), verhindert, dass in der Schweiz bewilligungs- und eintragungspflichtige Strukturen sich durch eine Berufung auf ihre formaljuristische Organisationsform polizeirechtlich motivierten aufsichtsrechtlichen Anforderungen entziehen k�nnen (BGE 130 II 351 E. 5.1 S. 362). Ihr liegt der Gedanke zu Grunde, dass die missbr�uchliche Anrufung eines Rechts bzw. die missbr�uchliche Berufung auf eine zivilrechtliche, jedoch wirtschaftlich nicht gewollte Rechtsgestaltung keinen Schutz verdient (vgl. f�r das Steuerrecht BGE 138 II 239 E. 4.1 und E. 4.2 S. 243 ff.; zum aktienrechtlichen Durchgriff im Zivilrecht BGE 132 III 489 E. 4.2 S. 493).
1.3.2.6.�Die nat�rliche Person (J.________), an deren Aktivit�ten im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. a ABV-FINMA in der Schweiz oder von der Schweiz aus die aufsichtsrechtlichen Folgen f�r die Beschwerdef�hrenden 3-9 angekn�pft werden und an die sich die FINMA folgerichtig wendet ( WYSS/ZULAUF, a.a.O., S. 140), muss auch �ber die M�glichkeit verf�gen, die aufsichtsrechtliche Verf�gung in deren Namen anzufechten. Eine wirksame richterliche �berpr�fung finanzmarktrechtlicher Entscheide soll nicht �ber eine zu restriktive Legitimationspraxis beeintr�chtigt werden (vgl. Art. 29a BV; Urteil 2C_571/2009 vom 5. November 2010 E. 1.1.2). Nur �ber eine Beschwerde ist ihr die gerichtliche �berpr�fung des beh�rdlich festgestellten Sachverhalts und der angeordneten Rechtsfolgen m�glich. J.________, dessen Handeln f�r die C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, (Beschwerdef�hrende 3-9) in der Schweiz zum Eintrag formeller schweizerischer Zweigniederlassungen dieser ausl�ndischen Gesellschaften gef�hrt hat, ist konsequenterweise auch als befugt zu betrachten, die aufsichtsrechtliche Verf�gung f�r diese Gesellschaften betreffend die schweizerischen Zweigniederlassungen anzufechten. Er hat f�r diese Gesellschaften (Beschwerdef�hrende 3-9) sowie f�r die A.________ Holding AG in Liquidation (Beschwerdef�hrende 1) und die B.________ AG in Liquidation (Beschwerdef�hrende 2) sowie f�r sich (Beschwerdef�hrer 10) am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist mit seinen Antr�gen unterlegen und zur Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. September 2014 legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG).
1.3.3.�Gegenstand des vorliegenden bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens ist antragsgem�ss mit Bezug auf die B.________ AG in Liquidation (Beschwerdef�hrerin 2) die verf�gte Konkurser�ffnung (vgl. zum Interesse an der Beschwerdef�hrung nach erfolgter Konkurser�ffnung BGE 131 II 306 E. 1.2.3 S. 312) und mit Bezug auf die A.________ Holding AG in Liquidation (Beschwerdef�hrende 1) sowie die C.________ Holding SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil in Liquidation, E.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, G.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, D.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, H.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, I.________ Inc., Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation, F.________ SA, Panama, Zweigniederlassung Hergiswil, in Liquidation (Beschwerdef�hrende 3-9) deren aufsichtsrechtliche Liquidation. Mit Bezug auf den Beschwerdef�hrer 10 wird das verf�gte Werbeverbot sowie die Anordnung von dessen Ver�ffentlichung auf der Internetseite der FINMA zu pr�fen sein. Auf die Beschwerde ist, vorbeh�ltlich der Erf�llung der R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42, Art. 106 Abs. 2 BGG), einzutreten.
1.3.4.�Nicht einzutreten ist hingegen auf den Antrag auf negative Feststellung, die Beschwerdef�hrenden 1-9 h�tten nicht gegen das BankG verstossen. Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren zul�ssig, sofern an der Feststellung ein schutzw�rdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso gut mit einem Leistungsbegehren gewahrt werden kann (BGE 126 II 300 E. 2c S. 303; Urteil 2C_264/2011 vom 15. November 2011 E.1.3). Ob die Beschwerdef�hrenden 1-9 das BankG verletzt haben, wird als Voraussetzung im Rahmen der �berpr�fung der Anordnung der Liquidation bzw. der Konkurser�ffnung zu pr�fen sein; f�r ein �ber den Antrag auf Aufhebung der durch die FINMA verf�gten (selbstst�ndigen) Feststellung, diese Beschwerdef�hrenden h�tten das BankG verletzt, hinausgehendes (negatives) Feststellungsbegehren fehlt, auch in einem durch die FINMA eingeleiteten Verfahren, ein schutzw�rdiges Interesse (BGE 132 II 382 E. 1.2.2 S. 385; Urteil 2C_276/2009 vom 22. September 2009 E. 1.3, nicht publiziert in: BGE 136 II 43; differenzierend HSU/BAHAR/RENNINGER, Basler Kommentar zum BEHG | FINMAG, 2. Aufl. 2011, N. 31 ff. zu Art. 32 FINMAG).
1.4.�Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten Vorbringen, sofern allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 f. mit Hinweis). Die Verletzung von Grundrechten untersucht es in jedem Fall nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
1.5.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zu Grunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig festgestellt ist ein Sachverhalt, wenn er willk�rliche Feststellungen beinhaltet (BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62). Obwohl nicht ausdr�cklich im Gesetz erw�hnt, beruht auch eine unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung auf einer Rechtsverletzung. Was�
rechtserheblich�ist, bestimmt das materielle Recht; eine in Verkennung der Rechtserheblichkeit unvollst�ndige Erstellung der f�r die rechtliche Beurteilung massgeblichen Tatsachen stellt demzufolge eine Verletzung materiellen Rechts dar (BGE 136 II 65 E. 1.4 S. 68, 134 V 53 E. 4.3 S. 62; MEYER, Wege zum Bundesgericht - �bersicht und Stolpersteine, ZBJV 146/2010 S. 857).
�Das Bundesgericht kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Geht der zu erg�nzende Sachverhalt eindeutig und unter gewahrtem Geh�rsanspruch der Betroffenen aus den Akten hervor, k�me eine R�ckweisung an die Vorinstanz zur weiteren Sachverhaltsfeststellung einem unn�tigen Leerlauf gleich (Art. 105 Abs. 2 BGG; Art. 107 Abs. 2 BGG; BGE 131 II 470 E. 2 S. 476; CORBOZ, Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 19 zu Art. 107 BGG). Die dem Bundesgericht einger�umte Befugnis zur Sachverhaltserg�nzung oder -berichtigung entbindet die Beschwerdef�hrenden nicht von ihrer R�ge- und Substanziierungspflicht (BGE 133 IV 286 E. 6.2 S. 288). Die Beschwerdef�hrenden m�ssen rechtsgen�glich dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt in diesem Sinne mangelhaft erscheint und die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung und an der Beweisw�rdigung gen�gt den Begr�ndungs- bzw. R�geanforderungen nicht (vgl. BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen).
�Die Beschwerdef�hrenden 1-9 r�gen, sie h�tten, weder einzeln noch als Gruppe, eine bewilligungspflichtige T�tigkeit in der Schweiz ausge�bt. Das BankG finde auf sie keine Anwendung.
2.1.�In�
sachlicher Hinsicht�unterstehen dem BankG die Banken (Art. 1 Abs. 1 BankG); diese bed�rfen zur Aufnahme ihrer Gesch�ftst�tigkeit einer Bewilligung der FINMA (Art. 3 Abs. 1 BankG). Als Bank gilt insbesondere, wer gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegennimmt oder sich �ffentlich daf�r empfiehlt (Art. 1 Abs. 2 BankG e contrario in Verbindung mit Art. 2a der Verordnung �ber die Banken und Sparkassen vom 17. Mai 1972 [aBankV; AS 1972 821]). Das durchwegs zur Unterstellungspflicht f�hrende�
bankenm�ssige Passivgesch�ft�besteht darin, dass eine Person gewerbsm�ssig Publikumsgelder f�r eigene Rechnung aufnimmt, mithin gewerbsm�ssig Verpflichtungen gegen�ber Dritten eingeht, f�r die sie selber zum R�ckzahlungsschuldner der entsprechenden Leistung wird (Art. 1 Abs. 2 BankG; Art. 2a, Art. 3a aBankV; BGE 136 II 43 E. 4.2 S. 48; 132 II 382 E. 6.3.1 S. 391; KLEINER/SCHWOB/KRAMER, a.a.O., N. 30 zu Art. 1 BankG; BAHAR/STUPP, a.a.O., N. 7 zu Art. 1 BankG).�
Gewerbsm�ssig�im Sinne des Bankengesetzes handelt, wer dauernd mehr als 20 Publikumseinlagen h�lt (Art. 3a Abs. 2 aBankV) oder in Inseraten, Prospekten, Rundschreiben oder elektronischen Medien f�r die gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen wirbt (vgl. Art. 3 Abs. 1 aBankV; BGE 136 II 43 E. 4.2 S. 49; 132 II 382 E. 6.3.1 S. 391; 131 II 306 E. 3.2.1). In�
r�umlicher Hinsicht�ist das BankG anwendbar auf Unternehmen, die ihren statutarischen oder gesellschaftsvertraglichen Sitz im Ausland haben, wenn deren�
Willensbildung�organisiert und regelm�ssig in der Schweiz erfolgt oder f�r diese im Inland eine�
organisierte regelm�ssige T�tigkeit�ausge�bt wird (oben, E. 1.3.2.5).
2.2.�Eine bankengesetzlich unzul�ssige Entgegennahme von Publikumsgeldern kann auch bei einem�
arbeitsteiligen Vorgehen im Rahmen einer Gruppe�vorliegen: Die Bewilligungspflicht und die finanzmarktrechtliche Aufsicht sollen nicht dadurch umgangen werden k�nnen, dass jedes einzelne Unternehmen bzw. die dahinter stehenden Personen f�r sich allein nicht alle Voraussetzungen f�r die Bewilligungspflicht erf�llen, im Resultat gemeinsam aber dennoch eine bewilligungspflichtige T�tigkeit aus�ben. Der Schutz des Marktes und der Anleger (vgl. Art. 5 FINMAG) rechtfertigt trotz formaljuristischer Trennung der Strukturen finanzmarktrechtlich eine einheitliche (wirtschaftliche) Betrachtungsweise, falls zwischen den einzelnen Personen und/ oder Gesellschaften enge wirtschaftliche (finanzielle/gesch�ftliche), organisatorische oder personelle Verflechtungen bestehen und vern�nftigerweise einzig eine Gesamtbetrachtung den faktischen Gegebenheiten und der Zielsetzung der Finanzmarktaufsicht gerecht wird (BGE 136 II 43 E. 4.3.1 S. 49 f.; zur Qualifikation als Umgehungstatbestand KLEINER/SCHWOB/KRAMER, a.a.O., N. 29a zu Art. 1 BankG). Ein gruppenweises Handeln kann insbesondere dann vorliegen, wenn die Beteiligten gegen aussen als Einheit auftreten bzw. aufgrund der Umst�nde (Verwischen der rechtlichen und buchhalterischen Grenzen zwischen den Beteiligten; faktisch gleicher Gesch�ftssitz; wirtschaftlich unbegr�ndete, verschachtelte Beteiligungsverh�ltnisse; zwischengeschaltete Treuhandstrukturen) davon auszugehen ist, dass koordiniert - ausdr�cklich oder stillschweigend arbeitsteilig und zielgerichtet - eine gemeinsame Aktivit�t im aufsichtsrechtlichen Sinn ausge�bt wird (BGE 136 II 43 E. 4.3.1 S. 49 f.; 135 II 356 E. 3.2 S. 361; KLEINER/SCHWOB/KRAMER, a.a.O., N. 29a zu Art. 1 BankG).
2.3.�Die FINMA war im Rahmen der Sachverhaltsabkl�rung auf umfangreiche Gesch�ftsunterlagen der Beschwerdef�hrenden 1 sowie der Beschwerdef�hrenden 3 und den von dieser zu 100 % gehaltenen panamaischen Tochtergesellschaften (Beschwerdef�hrende 4, 5 und 6) in Gesch�ftsr�umlichkeiten in Hergiswil gestossen.
2.3.1.�Sie erblickte die�
unterstellungspflichtige T�tigkeit�der Beschwerdef�hrenden 1-9 darin, dass Anlegern die M�glichkeit zur Investition in eine oder mehrere dieser Tochtergesellschaften (Beschwerdef�hrende 4, 5 und 6) angeboten wurde, von welchen gem�ss Werbeauftritt jede �ber eine eigene Investitionsstrategie verf�gen soll. In jedem Fall war vorgesehen, 30 % der investierten Mittel an die Beschwerdef�hrerin 2 weiterzuleiten, welche damit eine Anlage im Sinne einer Kapitalvorsorge t�tigen sollte. Die Investition sollte je nach Strategie mit einer festen Grundverzinsung von zwischen 5 % und 15 % entl�hnt werden. Gem�ss einem Hochglanzprospekt der Beschwerdef�hrenden 1 sollen bei einer Laufzeit zwischen 4 und 5 Jahren je nach Strategie und Absicherung Renditen von 6 % bis 12 % erreicht werden. Als Zahlstelle diente in jedem Fall die Beschwerdef�hrende 1. Die entgegengenommenen Mittel wurden von der Beschwerdef�hrenden 1 vorwiegend in zwei Gesellschaften (N.________ und Beschwerdef�hrende 7) investiert. Die Beschwerdef�hrende 7 liess den Beschwerdef�hrenden 8 und 9 je 1 Mio. USD per �berweisung auf deren Konten bei einer Schweizer Bank zukommen.
2.3.2.�Die
effektive Verwaltung�der von der Beschwerdef�hrenden 1 entgegengenommenen Verm�genswerte erfolgte nach den Sachverhaltsfeststellungen der FINMA durch J.________ in Gesch�ftsr�umlichkeiten in Hergiswil. J.________ kommunizierte mit Vermittlern der Beschwerdef�hrenden 3 �ber eine E-Mail-Adresse der Beschwerdef�hrenden 2 und trat in den Gesch�ftsr�umlichkeiten auch im Namen der Beschwerdef�hrenden 4, 5 und 6 auf, indem er Einzahlungsbest�tigungen an die Anleger unterzeichnete und versandte, mit Vermittlern korrespondierte, Vermittlervertr�ge k�ndigte sowie Werbeveranstaltungen abhielt. Im Namen der Beschwerdef�hrenden 7 wurde J.________ selbst entgegen dem Verbot zur Vornahme von Rechtshandlungen ohne Zustimmung der Untersuchungsbeauftragten gem�ss superprovisorischer Verf�gung vom 19. M�rz 2012 t�tig. Die Beschwerdef�hrenden 8 und 9 werden durch die Ehepaare J.________ bzw. M.________ beherrscht.
2.3.3.�Die Vorinstanz hat den erstinstanzlich erhobenen Sachverhalt auf Beschwerde hin best�tigt; er kann dem bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren zu Grunde gelegt werden (oben, E. 1.5).
2.4.�Was die Beschwerdef�hrenden in ihrer Beschwerdeschrift gegen den festgestellten Sachverhalt und dessen rechtliche W�rdigung vorbringen, vermag nicht zu �berzeugen.
2.4.1.�In rechtlicher Hinsicht nicht zu beanstanden ist die Qualifikation der werbem�ssig den Anlegerinnen und Anlegern�
gegen eine feste Grundverzinsung zwischen 5 % und 15 %�angebotenen Investitionsm�glichkeit als ein zur Unterstellungspflicht f�hrendes gewerbsm�ssiges bankgesch�ftliches Passivgesch�ft im Sinne von Art. 1 Abs. 2 BankG in Verbindung mit Art. 2a, Art. 3 und Art. 3a aBankV. Entgegen den Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift wird der Borger durch ein solches Rechtsgesch�ft selbst zum (R�ckzahlungs-) Schuldner, weshalb, entgegen der Beschwerdeschrift, keine Ausnahme von der rechtlichen Einordnung als Publikumseinlage im Sinne von Art. 1 Abs. 3 lit. b BankG in Verbindung mit Art. 3a Abs. 3 lit. c aBankV (blosse Verm�gensverwaltungst�tigkeit) vorliegt. Bei den Anlegerinnen und Anlegern, denen das Zinsdifferenzgesch�ft angeboten wurde, handelte es sich zudem nicht um Aktion�rinnen und Aktion�re oder Gesellschafterinnen und Gesellschafter mit einer qualifizierten Beteiligung an den Beschwerdef�hrenden 1-9, was eine Ausnahme von der Qualifikation als Publikumseinlage gest�tzt auf Art. 3a Abs. 4 lit. b aBankV zum Vornherein ausschliesst.
2.4.2.�In sachverhaltsm�ssiger Hinsicht enth�lt die Beschwerdeschrift keine bzw. keine rechtsgen�glich begr�ndeten R�gen dazu, dass die Vorinstanz den von der FINMA in erster Instanz (vgl. dazu oben, E. 2.3) betreffend die�
verschachtelten Strukturen�der Beschwerdef�hrenden 1-9, zur festverzinslichen Investitionst�tigkeit als ausge�bter�
Gesch�ftst�tigkeit,�zu den zwischen den Beschwerdef�hrenden get�tigten finanziellen�
Transaktionen, zum
effektiven Gesch�ftssitz�der Beschwerdef�hrenden oder zur Rolle des Beschwerdef�hrers 10 im Rahmen der
effektiven Aus�bung�der T�tigkeiten der Beschwerdef�hrenden 1-9 erhobenen Sachverhalt offensichtlich unrichtig im Sinne von willk�rlich (Art. 97 Abs. 1 BGG) festgestellt h�tte. Die nicht n�her substanziierte Behauptung, die T�tigkeit der Beschwerdef�hrenden 8 und 9 habe sich auf die Verwaltung eigenen Verm�gens beschr�nkt, l�sst die erstellte finanzielle Verflechtung mit der Beschwerdef�hrenden 7 im Zusammenhang mit einem Anlegerinnen und Anlegern angebotenen Zinsdifferenzgesch�ft (oben, E. 2.3.1) nicht als willk�rlich erscheinen, weshalb sich diese Sachverhaltsr�ge als unbegr�ndet erweist. Unangefochten blieben sodann die Feststellungen zur Rolle von J.________ und zu den Gesch�ftsr�umlichkeiten in Hergiswil.
�Steht somit ausser Frage, dass die�
Willensbildung�auch derjenigen Beschwerdef�hrenden mit Sitz im Ausland regelm�ssig in der Schweiz erfolgte, ist die Anwendung des schweizerischen BankG auf diese unter territorialen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden; ob einzelne Gesch�ftst�tigkeiten, wie geltend gemacht (Abschluss von Investmentauftr�gen durch Vermittler), in Deutschland vorgenommen wurden, ist f�r die Er�ffnung des r�umlichen Anwendungsbereichs an sich nicht entscheidend (vgl. oben, E. 1.3.2.5). Angesichts der oben erw�hnten, im erstinstanzlichen Verfahren erhobenen und dem vorinstanzlichen Verfahren zu Grunde liegenden Sachverhaltselemente (Organisationsstruktur, ausge�bte Gesch�ftst�tigkeit, effektiver Gesch�ftssitz, Rolle der die Gesellschaft beherrschenden nat�rlichen Personen), welche auch f�r das vorliegende bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren massgeblich sind, ist der Schluss der Vorinstanz von diesen auf ein arbeitsteiliges Vorgehen der Beschwerdef�hrerenden 1-9 zwecks Umgehung der Erf�llung des bankengesetzlichen Bewilligungstatbestandes von Art. 3 Abs. 1 BankG als zutreffend zu beurteilen. Entscheidend f�r die Unterstellungspflicht der Beschwerdef�hrenden 1-9 ist demnach, entgegen den Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift, nicht, ob die Beschwerdef�hrenden 1-9 jede f�r sich alleine, sondern im Sinne einer (nicht formaljuristischen, aber wirtschaftlichen) Gesamtbetrachtung�
als Gruppe�koordiniert und zielgerichtet den Bewilligungstatbestand der gewerbsm�ssigen Entgegennahme von Publikumsgeldern oder der �ffentlichen Empfehlung daf�r (vgl. oben, E. 2.1) erf�llt haben. Den Beschwerdef�hrenden, welche sich nicht ansatzweise mit den detaillierten beh�rdlichen Feststellungen zur in arbeitsteiliger Weise entfalteten Gesch�ftst�tigkeit und der effektiven Rolle von J.________ (oben, E. 2.3 ) auseinandersetzen, gelingt es mit pauschalen �usserungen zu Sinn und Finalit�t von Gruppenbildungen sowie der dabei Firmenbildungen zukommenden Bedeutung nicht aufzuzeigen, inwiefern die zur Anwendung gebrachte wirtschaftliche Betrachtungsweise Bundesrecht verletzen sollte. Die Qualifikation der von den Beschwerdef�hrenden 1-9 entfalteten Gesch�ftst�tigkeit als im Sinne von Art. 3 Abs. 1 BankG bewilligungspflichtigen T�tigkeit ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich, soweit sie sich inhaltlich gegen die Feststellung richtet, die Beschwerdef�hrenden 1-9 h�tten aufsichtsrechtliche Bestimmungen verletzt, als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
�Ob die Beschwerdef�hrenden 1-9 je f�r sich allein genommen den Bewilligungstatbestand von Art. 3 Abs. 1 BankG erf�llen w�rden, ist damit f�r den Verfahrensausgang unbeachtlich, weshalb auf die in diesem Zusammenhang erhobenen Sachverhaltsr�gen mangels Erheblichkeit nicht weiter einzugehen ist (Art. 97 Abs. 1 BGG).
3.1.�Die Beschwerdef�hrenden r�gen, dass selbst wenn das BankG anwendbar w�re, sich eine Liquidation der Beschwerdef�hrenden 1-9 als unverh�ltnism�ssig erweisen w�rde. Angesichts der "Offenheit der Gesetzesgrundlage" sei die besondere Bedeutung des Verh�ltnism�ssigkeitsprinzips zu betonen, bei dessen Ber�cksichtigung die Liquidation der Beschwerdef�hrenden 1-9 ausscheide.
3.2.�Gem�ss Art. 23quinquies BankG bewirkt der Bewilligungsentzug die Liquidation der Gesellschaft. Die FINMA setzt die aus dem Gesetz fliessenden Pflichten nicht nur gegen�ber den formell unterstellten, sondern auch solchen Akteuren durch, die in Verletzung der gesetzlichen Bestimmungen ohne Bewilligung, Anerkennung, Zulassung oder Registrierung t�tig sind (Art. 37 Abs. 2 und Abs. 3 FINMAG; BGE 136 II 43 E. 3.2 S. 46; 132 II 382 E. 4.1 S. 388; ZULAUF/WYSS/TANNER/K�HR/ FRITSCHE/EYMANN/AMMANN, a.a.O., S. 258; PELLANDA, in: Basler Kommentar zum BEHG | FINMAG, 2. Aufl. 2011, N. 25 f. zu Art. 37 FINMAG). Geht eine Gesellschaft unbewilligt einer den Banken oder den bewilligten Effektenh�ndlern vorbehaltenen T�tigkeit nach, kann die FINMA sie im Rahmen der allgemeinen Verfassungs- und Verwaltungsgrunds�tze (Willk�rverbot, Rechtsgleichheits- und Verh�ltnism�ssigkeitsgebot, Treu und Glauben usw.) aufsichtsrechtlich liquidieren (BGE 136 II 43 E. 3.2 S. 46; 131 II 306 E. 3.1.2). Ihr Vorgehen soll dabei den Hauptzwecken der finanzmarktrechtlichen Gesetzgebung, dem Schutz der Gl�ubiger bzw. Anleger einerseits und der Lauterkeit des Kapitalmarkts andererseits, Rechnung tragen (BGE 135 II 356 E. 3.1). Mit der nachtr�glichen Verweigerung der erforderlichen Bewilligung und der Anordnung der Liquidation ist eine Fortf�hrung als unterstellter Betrieb ausgeschlossen (BGE 132 II 382 E. 4.2 S. 388; 131 II 306 E. 4.1.3 S. 321; zum Betrieb einer bewilligungspflichtigen Zweigniederlassung vgl. ausdr�cklich BGE 137 II 383 E. 10.3 S. 391).
3.3.�Steht die Rechtsfolge - die Liquidation - mit der Verweigerung der nachtr�glichen Bewilligung der bewilligungslos ausge�bten, jedoch bewilligungspflichtigen T�tigkeit fest (Urteil 2C_97/2015 vom 28. April 2015 E. 2.2 und 2.3; vgl. zur als "zwingend" ausgestalteten Rechtsfolge der Liquidation KLEINER/ZOBL, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber die Banken und Sparkassen vom 8. November 1934 sowie zu der Verordnung vom 17. Mai 1972 und der Vollziehungsverordnung vom 30. August 1961: mit Hinweisen auf das Bankenrecht der Europ�ischen Union, auf das allgemeine Dienstleistungsabkommen und mit Erl�uterungen zu den Massnahmen gegen die Geldw�scherei, 2014 [22. Nachlieferung], N. 13 ad Art. 23quinquies BankG; PELLANDA, a.a.O., N. 24 zu Art. 37 FINMAG; WYSS, Finanzmarktenforcement der FINMA: Die Instrumente und ihr Einsatz in der Praxis, in: Banken zwischen Strafrecht und Aufsichtsrecht, 2014, S. 132; vgl. demgegen�ber zum differenzierten Wortlaut und zum entsprechenden Ermessen bei der Wahl der Rechtsfolge gem�ss Art. 134. f. KAG TAISCH/MEYER, Basler Kommentar zum Kollektivanlagegesetz, 2008, N. 22 ad Art. 134 KAG), ist, in Anwendung des Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatzes, der�
Umfang der Liquidation�verf�gungsweise durch die FINMA zu regeln. Die finanzmarktrechtlichen Massnahmen m�ssen - wie jedes staatliche Handeln - verh�ltnism�ssig sein (BGE 136 II 43 E. 3.3 S. 47). Sie d�rfen nicht �ber das hinausgehen, was zur Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erforderlich ist: Geht die Gesellschaft sowohl einer bewilligungspflichtigen als auch einer finanzmarktrechtlich unbedenklichen Aktivit�t nach, ist nur der bewilligungspflichtige Teil zu liquidieren, falls dies technisch m�glich und die erlaubte Gesch�ftst�tigkeit von eigenst�ndiger Bedeutung ist. Es d�rfen keine buchhalterisch nicht abgrenzbare finanzielle Mittel, die in Verletzung finanzmarktrechtlicher Bestimmungen generiert wurden, in die nicht bewilligungspflichtige T�tigkeit geflossen sein; zudem muss - etwa aufgrund eines Wechsels in der Gesch�ftsleitung oder dem Verwaltungsrat - davon ausgegangen werden k�nnen, dass k�nftig kein relevantes Risiko mehr besteht, dass wiederum gesetzeswidrig bewilligungspflichtige Aktivit�ten entfaltet werden k�nnten (BGE 136 II 43 E. 3.3 S. 47; 131 II 306 E. 3.3 S. 317; Urteil 2C_74/2009 vom 22. Juni 2009 E. 3.2.3).
3.4.�Die FINMA hat den Beschwerdef�hrenden 1-9 mangels Vorliegen der notwendigen Voraussetzungen (insbesondere der Gew�hr f�r eine einwandfreie Gesch�ftst�tigkeit der mit der Verwaltung und Gesch�ftsf�hrung betrauten Personen) die Erteilung einer nachtr�glichen Bewilligung verweigert, wogegen sich die Beschwerdef�hrenden in ihrer Beschwerdeschrift nicht wenden und insbesondere die Erteilung einer solchen nicht beantragen. Die Beschwerdeschrift enth�lt nicht ansatzweise Ausf�hrungen dazu, weshalb die angeordnete vollst�ndige Liquidation der Beschwerdef�hrenden 1 und 3-9 bzw. der schweizerischen Zweigniederlassungen der Gesellschaften mit Sitz im Ausland - etwa wegen einer von der bewilligungspflichtigen unabh�ngigen, nicht bewilligungspflichtigen T�tigkeit - unverh�ltnism�ssig sein sollte oder der �ber die Beschwerdef�hrende 2 er�ffnete Konkurs zu widerrufen w�re. Die Beschwerde erweist sich, soweit sie sich inhaltlich gegen die angeordnete Liquidation der Beschwerdef�hrenden 1 und 3-9 sowie gegen die Konkurser�ffnung �ber die Beschwerdef�hrende 2 richtet, als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer 10 bringt vor, er habe keinen schweren Verstoss gegen aufsichtsrechtliche Pflichten begangen. Sein Beitrag zur T�tigkeit der Beschwerdef�hrenden 1-9 erf�lle diese Qualifikation deswegen nicht, weil diese �berhaupt keine bewilligungspflichtigen T�tigkeiten ausge�bt h�tten. F�r das gegen ihn ausgesprochene Werbeverbot fehle eine ausdr�ckliche gesetzliche Grundlage. Die angeordnete Ver�ffentlichung dieses Werbeverbots beruhe auf einer ungen�genden gesetzlichen Grundlage und sei unverh�ltnism�ssig, weshalb diese Ver�ffentlichung sich als ein ungerechtfertigter und damit rechtsverletzender Eingriff in sein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und damit auf Achtung seiner Privatsph�re (Art. 13 Abs. 2 BV) erweise. Eine solche Anordnung h�tte zudem eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen und klare Hinweise daf�r vorausgesetzt, dass er k�nftig wiederum einer bewilligungspflichtigen T�tigkeit nachgehen w�rde.
4.2.�Das schweizerische Finanzmarktrecht und insbesondere auch die Aufsicht �ber die Banken (Art. 6 FINMAG in Verbindung mit Art. 23 ff. BankG) basiert auf dem Konzept der Institutsaufsicht (vgl. zur Aufsicht �ber die Bankent�tigkeit KRAMER, Kommentar zum Bundesgesetz �ber die Banken und Sparkassen vom 8. November 1934 sowie zu der Verordnung vom 17. Mai 1972 und der Vollziehungsverordnung vom 30. August 1961: mit Hinweisen auf das Bankenrecht der Europ�ischen Union, auf das allgemeine Dienstleistungsabkommen und mit Erl�uterungen zu den Massnahmen gegen die Geldw�scherei, 2014 [22. Nachlieferung], N. 1 zu Art. 1bis BankG). In Durchbrechung des Konzepts der Institutsaufsicht k�nnen nat�rliche Personen, welche Organfunktionen bekleiden, oder Personen in leitender Stellung von (unbewilligten) Instituten, Adressaten eines Berufsverbots (Art. 33 FINMAG)�
oder weniger einschneidenden (Feststellungs-) verf�gungen gem�ss Art. 31 und Art. 32 FINMAG sein�( HSU/ BAHAR/RENNINGER, Basler Kommentar zum BEHG | FINMAG, 2. Aufl. 2011, N. 14 f. zu Art. 32 FINMAG; vgl. zum Adressatenkreis aufsichtsrechtlicher Verf�gungen der FINMA auch GRAF, Berufsverbote f�r Gesellschaftsorgane: das Sanktionsregime im Straf- und Finanzmarktrecht, in: AJP 2014, S. 1199, 1201).
�Die FINMA kann die zur Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustandes erforderlichen Verf�gungen erlassen (Art. 31 FINMAG). Voraussetzung einer Feststellungsverf�gung gem�ss Art. 32 FINMAG wie auch derer Ver�ffentlichung (Art. 34 FINMAG) ist eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen ( HSU/BAHAR/RENNINGER, a.a.O., N. 14 zu Art. 34 FINMAG). Eine einmalige, punktuelle und untergeordnete Verletzung finanzmarktrechtlicher Pflichten gen�gt nicht (Urteile 2C_671/2014 vom 18. Dezember 2014 E. 3.3.2; 2C_122/2014 vom 19. Juli 2014 E. 6.1; 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.2.1; 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.1). Die Ver�ffentlichung gem�ss Art. 34 FINMAG stellt eine verwaltungsrechtliche Sanktion dar und bezweckt als solche eine abschreckende und generalpr�ventive Wirkung (vgl. HSU/BAHAR/RENNINGER, a.a.O., N. 9 zu Art. 34 FINMAG). Die Regelungszwecke des Finanzmarktgesetzes - Funktions-, Anleger- und Gl�ubigerschutz - m�ssen die Sanktion rechtfertigen und die dem Betroffenen daraus entstehenden Nachteile in seinem wirtschaftlichen Fortkommen mit Blick auf die Schwere der aufsichtsrechtlichen Verletzung �berwiegen (Urteile 2C_359/2012 vom 1. November 2012 E. 3.2; 2C_30/2011 vom 12. Januar 2012 E. 5.2.2; 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 5.2.1).
4.3.�Der Beschwerdef�hrer 10 hat die erstinstanzlich durch die FINMA erhobenen und dem vorinstanzlichen Urteil zu Grunde liegenden Sachverhaltselemente zu seiner Rolle bei der effektiven Verwaltung der Beschwerdef�hrenden 1-9 nicht ansatzweise bestritten. Sein massgeblicher Beitrag als faktisches Organ bzw. als Person in leitender Stellung dieser Gesellschaften bzw. betreffend deren schweizerische Zweigniederlassungen bei der Entfaltung bewilligungspflichtiger T�tigkeiten (vgl. oben, E. 2.4.2) stellt einen schweren Verstoss gegen aufsichtsrechtliche Pflichten dar, f�r welchen er als Adressat einer Feststellungsverf�gung (Art. 32 FINMAG) ins Recht gefasst werden kann; die Feststellung, er habe aufsichtsrechtliche Bestimmungen schwer verletzt, ist nicht zu beanstanden. Mit dem angeordneten ausdr�cklichen Verbot ("Werbeverbot"), k�nftig ohne Bewilligung gewerbsm�ssig Kundengelder entgegenzunehmen, wurde dem Beschwerdef�hrer 10 gest�tzt auf Art. 31 FINMAG in Erinnerung gerufen, was bereits von Gesetzes wegen gilt; sowohl das Werbeverbot wie auch die mit der Strafandrohung gem�ss Art. 48 FINMAG verbundene Schlechterstellung des Beschwerdef�hrers 10 ist angesichts der begangenen Verst�sse gegen aufsichtsrechtliche Pflichten gerechtfertigt und erweist sich als verh�ltnism�ssig. Nicht zu beanstanden ist des Weiteren die durch die FINMA angeordnete Ver�ffentlichung des Werbeverbots. Der mit der Ver�ffentlichung angestrebte generalpr�ventive Zweck, Personen, die sich eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Pflichten zu schulden haben kommen lassen, von der Begehung weiterer Verletzungen abzuhalten, setzt, entgegen der Beschwerdeschrift, keine im Einzelfall zu pr�fende Wiederholungsgefahr voraus. Die angeordnete Publikation st�tzt sich auf eine zutreffend angewandte und ausgelegte gen�gende gesetzliche Grundlage (Art. 34 FINMAG). Soweit der R�ge der Verletzung des grundrechtlich gesch�tzten Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und Achtung der Privatsp�hre (Art. 13 Abs. 2 BV) gegen�ber der R�ge der unzutreffenden Anwendung von Art. 34 FINMAG selbst�ndige Bedeutung zukommt (vgl. dazu TSCHANNEN, Systeme des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 2008, S. 54), ist dazu festzuhalten, dass das Handeln der FINMA nicht nur gesetzlich abgest�tzt ist, sondern auch im �ffentlichen Interesse (Funktions-, Anleger- und Gl�ubigerschutz) liegt und sich, angesichts dieser das private Interesse des Beschwerdef�hrers am Schutz seines guten Rufes �berwiegenden �ffentlichen Interessen, als verh�ltnism�ssig erweist. Art. 13 Abs. 2 BV ist nicht verletzt. Inwiefern im aufsichtsrechtlichen Untersuchungsverfahren, welches im Erlass der FINMA-Verf�gung m�ndete, aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK fliessende Rechte des Beschwerdef�hrers 10 verletzt worden sein sollten, wurde in der Beschwerdeschrift nicht ansatzweise begr�ndet, weshalb auf diese R�ge nicht einzutreten ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
4.4.�Die inhaltlich gegen die Feststellung, der Beschwerdef�hrer 10 habe aufsichtsrechtliche Bestimmungen schwer verletzt, sowie gegen das unter Strafandrohung ausgesprochene und zur Ver�ffentlichung bestimmte Werbeverbot gerichtete Beschwerde des Beschwerdef�hrers 10 erweist sich als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
�Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten den unterliegenden Beschwerdef�hrenden 1-10 unter solidarischer Haftbarkeit (Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG) aufzuerlegen. Parteientsch�digungen werden nicht gesprochen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 10'000.-- werden den Beschwerdef�hrenden unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.