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Timestamp: 2016-10-21 09:11:30
Document Index: 241076425

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 90', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 23', 'Art. 42', 'Art. 99', 'Art. 125', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 66']

A.a X.________ (geb. 1978) und Y.________ (geb. 1965) heirateten am 11. M�rz 2005. Aus ihrer Ehe ging die Tochter A.________ (geb. 2006) hervor.
A.b Auf Gesuch der Ehefrau nahm der Eheschutzrichter des Bezirksgerichts B.________ mit Verf�gung vom 15. November 2005 davon Vormerk, dass die Parteien seit 12. August 2005 auf unbestimmte Zeit getrennt leben, und verpflichtete den Ehemann, an den Unterhalt der Ehefrau sowie des damals noch ungeborenen gemeinsamen Kindes einen monatlichen Beitrag von insgesamt Fr. 3'000.-- zu bezahlen, und zwar ab 1. September 2005 bis zur Geburt des Kindes Fr. 3'000.-- f�r die Ehefrau pers�nlich, ab Geburt Fr. 1'200.-- f�r das Kind und Fr. 1'800.-- f�r die Ehefrau.
A.c Nachdem der Ehemann am 22. Januar 2008 beim Kantonsgericht Schaffhausen Scheidungsklage erhoben hatte, wurde die Ehe der Parteien mit Urteil vom 16. Dezember 2008 geschieden, das Kind der elterlichen Sorge der Mutter unterstellt, ein monatlicher Kinderunterhaltsbeitrag von Fr. 1'200.-- (zuz�glich allf�lliger Kinder- oder Ausbildungszulagen) festgelegt und der Ehefrau eine monatlich im Voraus zahlbare Unterhaltsrente von Fr. 900.-- bis Ende Januar 2014 zugesprochen. Das Kantonsgericht legte dem Urteil ein monatliches Netto-Erwerbseinkommen des Ehemannes von Fr. 6'450.-- und der Ehefrau von Fr. 1'000.-- sowie einen monatlichen Bedarf des Ehemannes von Fr. 4'330.-- und der Ehefrau von Fr. 3'100.-- zugrunde. Ferner merkte das Kantonsgericht vor, dass die Parteien g�terrechtlich auseinandergesetzt seien und keine gegenseitigen Anspr�che h�tten.
Auf Berufung des Ehemannes und Anschlussberufung der Ehefrau best�tigte das Obergericht des Kantons Schaffhausen am 22. Januar 2010 die Verpflichtung des Ehemannes zur Leistung monatlicher Kinderunterhaltsbeitr�ge von Fr. 1'200.-- (zuz�glich allf�lliger Kinder- oder Ausbildungszulagen) und verpflichtete ihn zudem, sich an ausserordentlichen Auslagen f�r das Kind zur H�lfte zu beteiligen. Sodann legte es die der Ehefrau bis Ende Januar 2014 zu leistende Unterhaltsrente auf Fr. 460.-- fest (Berichtigung vom 26. Januar 2010). Diesem Urteil wurde ein monatliches Netto-Erwerbseinkommen des Ehemannes von Fr. 6'450.-- und der Ehefrau von Fr. 1'000.-- (inkl. Kinderzulagen) sowie ein monatlicher Bedarf des Ehemannes von Fr. 4'793.-- und der Ehefrau von Fr. 3'250.-- zugrunde gelegt.
Gegen diesen Entscheid hat X.________ (nachfolgend: Beschwerdef�hrerin) am 8. M�rz 2010 Beschwerde beim Bundesgericht erhoben. Sie beantragt, Y.________ (nachfolgend: Beschwerdegegner) sei zur Leistung monatlicher Kinderunterhaltsbeitr�ge von Fr. 1'200.-- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und mit Dezember 2011, hernach von Fr. 1'350.-- bis und mit Dezember 2017, danach von Fr. 1'500.-- bis zum Abschluss einer ordentlichen Erstausbildung zu verpflichten. Sodann verlangt sie die Verurteilung des Beschwerdegegners zur Leistung von pers�nlichen Unterhaltsbeitr�gen von Fr. 2'129.-- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und mit Dezember 2015 und von Fr. 929.-- bis und mit Dezember 2021. Weiter stellt sie den Antrag, dem Urteil sei ein monatliches Netto-Erwerbseinkommen des Beschwerdegegners von mindestens Fr. 8'209.-- und ein eigenes von Fr. 800.-- sowie ein monatlicher Bedarf des Ehemannes von Fr. 4'429.-- und ein eigener von Fr. 4'129.-- zugrunde zu legen. Eventualiter sei die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht sie um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren.
Angefochten sind Fr. 30'000.-- �bersteigende verm�gensrechtliche Folgen eines kantonal letztinstanzlichen Ehescheidungsurteils, welches einen Endentscheid darstellt und gegen das grunds�tzlich die Beschwerde in Zivilsachen ergriffen werden kann (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG).
2.1 An die kantonalen Sachverhaltsfeststellungen ist das Bundesgericht grunds�tzlich gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann einzig vorgebracht werden, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig festgestellt worden (Art. 97 Abs. 1 BGG); hierf�r gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen pr�ft, w�hrend es auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht eintritt (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Wird die Verletzung des Willk�rverbots ger�gt, reicht es sodann nicht aus, die Situation aus eigener Sicht zu schildern und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willk�rlich zu bezeichnen; vielmehr ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht willk�rlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
2.2 Die Rechtsanwendung �berpr�ft das Bundesgericht im Rahmen behaupteter und begr�ndeter Verletzungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) an sich von Amtes wegen und mit freier Kognition (Art. 106 Abs. 1 BGG). F�r die Unterhaltsfestsetzung gilt es freilich zu beachten, dass der Richter in verschiedener Hinsicht auf sein Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141; Botschaft vom 15. November 1995 �ber die �nderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Personenstand, Eheschliessung, Scheidung, Kindes-recht, Verwandtenunterst�tzungspflicht, Heimst�tten, Vormundschaft und Ehevermittlung], BBI 1996 I 115 f.) und das Bundesgericht bei der �berpr�fung solcher Entscheide eine gewisse Zur�ckhaltung �bt: Es greift nur ein, wenn die kantonale Instanz von dem ihr zustehenden Ermessen falschen Gebrauch gemacht hat, d.h. wenn sie grundlos von in Rechtsprechung und Lehre anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat; aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 97 E. 1 S. 99; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 128 III 161 E. 2c/aa S. 162; 127 III 136 E. 3a S. 141).
Die Beschwerdef�hrerin wendet sich zun�chst gegen die Feststellung des Einkommens des Beschwerdegegners durch die Vorinstanz.
Sie macht geltend, es best�nden Indizien f�r ein h�heres Einkommen des Beschwerdegegners. So sei er seiner im Rahmen des Eheschutzverfahrens begr�ndeten Verpflichtung zur Leistung von Unterhaltsbeitr�gen von monatlich Fr. 3'000.-- bis und mit M�rz 2008 ausnahmslos nachgekommen. Daher habe er zusammen mit seinem Bedarf von Fr. 4'793.-- (gem�ss Berechnung durch das Obergericht) bzw. von Fr. 5'209.-- (gem�ss der beschwerdegegnerischen Berechnung) monatliche Ausgaben von Fr. 7'793.-- bzw. von Fr. 8'209.-- bestreiten m�ssen, was im Widerspruch zum obergerichtlich festgesetzten Einkommen von Fr. 6'050.-- (exkl. Kinderzulagen) stehe. Namentlich habe er nicht nachweisen k�nnen, f�r die Erf�llung seiner Unterhaltspflicht Kredite aufgenommen zu haben. Das Obergericht habe Art. 8 ZGB bzw. das rechtliche Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem es s�mtliche Editions- und Beweisantr�ge betreffend die Einkommensverh�ltnisse des Beschwerdegegners abgelehnt und zur Berechnung seines Erwerbseinkommens ausschliesslich auf die eingereichten Jahresrechnungen 2005-2007 abgestellt habe, welche von ihr bestritten worden seien.
3.2 Artikel 8 ZGB regelt im Bereich des Bundesprivatrechts die Verteilung der Beweislast (und somit die Folgen der Beweislosigkeit) und verleiht der beweisbelasteten Partei das Recht, zu dem ihr obliegenden Beweis rechtserheblicher Tatsachenbehauptungen zugelassen zu werden (sog. Beweisf�hrungsanspruch; BGE 126 III 315 E. 4a S. 317), soweit sie im (kantonalen) Verfahren rechtzeitig und formgerecht entsprechende Beweisantr�ge gestellt hat. Indes schreibt Art. 8 ZGB dem Sachgericht nicht vor, wie die Beweise zu w�rdigen sind, und schliesst die vorweggenommene W�rdigung von angebotenen Beweisen nicht aus. Dem Gericht bleibt vielmehr unbenommen, von beantragten Beweiserhebungen abzusehen, weil es sie f�r untauglich h�lt, die behaupteten Tatsachen zu beweisen, oder weil es seine �berzeugung bereits aus anderen Beweisen gewonnen hat und mit Gewissheit davon ausgeht, weitere Beweisabnahmen verm�chten diese �berzeugung nicht zu ersch�ttern (sog. vorweggenommene Beweisw�rdigung; BGE 122 III 219 E. 3c S.223 f.; 118 II 365 E. 1 S.366; 114 II 289 E. 2a S. 290 f., je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 III 271 E. 2b/aa S. 277). Derart vorweggenommene Beweisw�rdigung pr�ft das Bundesgericht nur auf Willk�r (vgl. BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 114 II 289E. 2 S. 291).
Was das Einkommen des Beschwerdegegners betrifft, r�gt die Beschwerdef�hrerin denn auch willk�rliche Beweisw�rdigung sowie unrichtige Sachverhaltsfeststellung i.S.v. Art. 97 BGG. Sie behauptet, entgegen dem angefochtenen Entscheid sei von einem monatlichen Einkommen von mindestens Fr. 8'209.-- auszugehen.
3.3 Willk�r in der Beweisw�rdigung liegt vor, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges Beweismittel, das f�r den Entscheid wesentlich sein k�nnte, unber�cksichtigt gelassen hat oder wenn es auf Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen getroffen hat (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Dass von Sachgerichten gezogene Schl�sse nicht mit der eigenen Darstellung �bereinstimmen, belegt keine Willk�r (Art. 9 BV; BGE 135 III 513 E. 4.3 S. 522; 116 la 85 E. 2b S. 88).
�ber mehrere Seiten f�hrt die Beschwerdef�hrerin aus, wie die W�rdigung der Jahresrechnungen 2005-2007 ihrer Ansicht nach vorzunehmen gewesen w�re, und nennt Anhaltspunkte, welche Zweifel an deren Richtigkeit h�tten aufkommen lassen sollen, ohne jedoch darzulegen, weshalb die vorinstanzliche Beweisw�rdigung geradezu willk�rlich gewesen sein soll. Auch ihre allgemeinen Hinweise auf die �usserungen der sp�teren Lebenspartnerin des Beschwerdegegners, mit welchen sie die Glaubw�rdigkeit seiner Aussagen in Zweifel ziehen will, verm�gen die Annahme einer willk�rlichen Beweisw�rdigung nicht zu begr�nden. Ebensowenig ist aus ihren Vorbringen ersichtlich, weshalb der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig sein soll (Art. 97 Abs. 1 BGG), sodass auf diese R�ge nicht einzutreten ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; s. oben, E. 2.1).
Sodann r�gt die Beschwerdef�hrerin, der Bedarf des Beschwerdegegners sei tiefer als von der Vorinstanz angenommen.
4.1 So habe die Vorinstanz unter der Position Kinderbetreuung einen Betrag von Fr. 300.-- ber�cksichtigt, obwohl ein solcher weder ausgewiesen sei noch anfalle; sodann habe sie in aktenwidriger Weise und in Abweichung von der ersten Instanz die vom Beschwerdegegner behaupteten Krankenkassenkosten von Fr. 332.-- um Fr. 63.70 erh�ht.
4.2 Was die Kinderbetreuung betrifft, f�hrte das Obergericht aus, die vom Beschwerdegegner geltend gemachten Zahlungen f�r die Haushaltshilfe und die Betreuung seiner zwei vorehelichen Kinder in der H�he von Fr. 1'050.-- seien weder ausreichend substanziiert noch als notwendig zu betrachten. Weiter sei auch nicht ersichtlich, weshalb die ebenfalls sorgeberechtigte und nicht arbeitst�tige Mutter dieser Kinder deren Erziehung und Betreuung nicht teilweise �bernehmen k�nnte, weshalb der erstinstanzlich angenommene Betrag von Fr. 300.-- als angemessen erscheine.
4.3 Die Beschwerdef�hrerin bestreitet nicht, dass der Beschwerdegegner gegen�ber seinen vorehelichen Kindern Betreuungspflichten hat. Dass diese auch mit Kosten verbunden sein k�nnen, erscheint selbstverst�ndlich. Daher durfte die Vorinstanz einen Betrag f�r die Kinderbetreuung in der entsprechenden H�he veranschlagen, ohne damit das ihr zustehende Ermessen zu �berschreiten (s. oben, E. 2.2). Dies gilt auch f�r die Ber�cksichtigung des zus�tzlichen Betrages von Fr. 63.70, zumal der Bedarf des Beschwerdegegners ohnehin sehr knapp bemessen worden ist.
Die Beschwerdef�hrerin bringt ferner vor, die Vorinstanz habe ihren Bedarf zu tief berechnet.
5.1 Das Obergericht habe zu Unrecht nur ihre tats�chlichen Wohnkosten von Fr. 1'021.-- ber�cksichtigt. Da sie in der Liegenschaft ihrer Mutter wohne, obwohl sie mit ihrem 5-j�hrigen Kind Anspruch auf eine eigene Wohnung habe, schr�nke sie sich �berm�ssig ein, zumal auch der Beschwerdegegner f�r sich Kosten f�r eine eigene Wohnung geltend mache. Daher seien ihr hypothetische Wohnkosten von Fr. 1'500.-- zuzubilligen.
5.2 Indes sind bei der Berechnung des Bedarfs Ausgabenpositionen grunds�tzlich nur dann anzurechnen, wenn die daraus entstehenden Kosten tats�chlich anfallen (Hausheer/Spycher, Handbuch des Unterhaltsrechts, 1997, S. 79 N. 02.32; zur Ber�cksichtigung effektiv anfallender Wohnkosten in der Notbedarfsrechnung vgl. BGE 129 III 526 E. 2 S. 527, mit Hinweisen). Die Beschwerdef�hrerin behauptet nicht, es handle sich um eine vor�bergehende L�sung und tut zudem nicht dar, weshalb ihre konkrete Wohnsituation eine �berm�ssige Einschr�nkung darstellen soll. Somit hat das Obergericht auch diesbez�glich von seinem Ermessen keinen falschen Gebrauch gemacht. Die R�ge erweist sich daher als unbegr�ndet.
Ausserdem r�gt die Beschwerdef�hrerin, das Obergericht habe ihr keinen angemessenen Betrag f�r die Altersvorsorge (beziffert auf Fr. 400.--) angerechnet.
6.1 Diesbez�glich hat das Obergericht ausgef�hrt, die Beschwerdef�hrerin habe ihre Anstellung als Programmiererin vor der Heirat mit dem Beschwerdegegner aufgegeben, sodass nicht ersichtlich sei, inwiefern sie damit einen ehebedingten Nachteil erlitten habe. Aufgrund dieses Umstandes hat es die Anrechenbarkeit eines Betrages f�r die �ufnung einer Altersvorsorge verneint.
6.2 Die Beschwerdef�hrerin er�rtert, sie habe ihren Beruf im Hinblick auf die bevorstehende Verm�hlung und die Aufnahme einer T�tigkeit im Betrieb des Beschwerdegegners aufgegeben. Sodann macht sie unter Hinweis auf das Urteil 5A_103/2008 vom 5. Mai 2008 geltend, allein aus der Tatsache, dass ein Kind aus der Ehe hervorgegangen sei, m�sse auf eine lebenspr�gende Ehe geschlossen werden. Zudem k�nne sie wegen der Kinderbetreuung keiner regelm�ssigen und umfassenden Erwerbst�tigkeit nachgehen und damit auch keine Altersvorsorge �ufnen.
6.3 Es trifft zu, dass die Beschwerdef�hrerin nur dann einen allgemeinen Anspruch auf Vorsorgeunterhalt stellen kann, wenn von einer lebenspr�genden Ehe ausgegangen werden muss. War die Ehe hingegen nicht lebenspr�gend, hat sie nur dann einen Anspruch auf Vorsorgeunterhalt, wenn die fehlende oder ungen�gende eigene Vorsorge als ehebedingter Nachteil zu betrachten ist.
6.4 Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum nachehelichen Unterhalt fusst auf der Unterscheidung, ob eine Ehe lebenspr�gend war oder nicht. Bei fehlender Pr�gung wird an den vorehelichen Verh�ltnissen angekn�pft, d.h., die Ehegatten sind so zu stellen, wie wenn die Ehe nie geschlossen worden w�re (BGE 135 III 158 E. 4.3 S. 160), w�hrend die Partner bei der lebenspr�genden Ehe Anspruch auf Fortf�hrung der ehelichen Lebenshaltung haben (BGE 132 III 593 E. 3.2 S. 594 f.). Der Grund hierf�r liegt darin, dass das Vertrauen des ansprechenden Ehegatten auf Fortf�hrung der Ehe und auf den Weiterbestand der bisherigen, frei vereinbarten Aufgabenteilung objektiv schutzw�rdig ist (statt vieler: Urteil 5C.169/2006 vom 13. September 2006 E. 2.4 in Fampra.ch 2007 S. 146). F�r oder gegen die Annahme einer Lebenspr�gung spielen verschiedene Vermutungen eine Rolle: So wird bei einer Kurzehe von weniger als f�nf Jahren vermutet, dass keine Lebenspr�gung vorliegt, w�hrend eine Ehe, die mehr als zehn Jahre gedauert hat, vermutungsweise lebenspr�gend war; unabh�ngig von der Dauer gilt die Ehe in der Regel als lebenspr�gend, wenn aus ihr gemeinsame Kinder hervorgegangen sind (zum Ganzen: BGE 135 III 59 E. 4.1 S. 61). Keine der erw�hnten Vermutungsgrundlagen haben bez�glich der Vermutungsfolge absolute G�ltigkeit; vielmehr handelt es sich um Grunds�tze, die auf durchschnittliche Verh�ltnisse zugeschnitten sind; das Sachgericht hat sie im Rahmen des ihm zustehenden Ermessens auf den jeweiligen Einzelfall anzuwenden.
6.5.1 Angesichts des kurzen Zusammenlebens kann nicht von einer langen Ehedauer gesprochen werden, wie sie f�r die Annahme einer lebenspr�genden Ehe erforderlich w�re; vielmehr liegt eine sogenannte Kurzehe vor, weil sich die massgebliche Zeitspanne von der Eheschliessung an bis zur tats�chlichen Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft bemisst und die Trennungsdauer ausser Betracht f�llt (BGE 127 III 136 E. 2c S. 140; 132 III 598 E. 9.2 S. 600).
6.5.2 Das Kind war im Zeitpunkt der Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes noch nicht geboren. Der angefochtene Entscheid enth�lt keine Feststellungen, wonach die Ehegatten bereits vor der Geburt der Tochter vereinbart h�tten, dass die Mutter ihre berufliche T�tigkeit ganz aufgeben und sich ausschliesslich um das Kind k�mmern w�rde, und die Beschwerdef�hrerin behauptet nichts Derartiges. Folglich gibt es hinsichtlich der Erwerbst�tigkeit der Beschwerdef�hrerin keine Vertrauensbasis, deren Schutz sie in Anspruch nehmen k�nnte. Sodann behauptet sie nicht, das Kind bed�rfe besonderer Betreuung, welche nur die Mutter erbringen k�nne, und es sie an einer Erwerbst�tigkeit und entsprechend an der M�glichkeit hindere, sich selbst zu versorgen.
6.5.3 Insgesamt hat die Vorinstanz den ihr zukommenden Beurteilungsspielraum (Art. 4 ZGB) jedenfalls nicht �berschritten, wenn sie die Ehe als nicht lebenspr�gend angesehen hat. Sowohl nach dem Kriterium "Dauer der Ehe" (Art. 125 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB) als auch nach demjenigen der "noch zu leistenden Betreuung der Kinder" (Art. 125 Abs: 2 Ziff. 6 ZGB) bemisst sich der geb�hrende Unterhalt somit an den vorehelichen Verh�ltnissen der Unterhaltsberechtigten.
6.6 Nach dem Gesagten kann die Beschwerdef�hrerin nur dann einen Anspruch auf einen Beitrag an ihre Altersvorsorge stellen, wenn die heutigen Ausf�lle ehebedingt sind. Wie bereits erw�hnt, begr�ndet die Beschwerdef�hrerin ihren Anspruch auf eine geb�hrende Altersvorsorge ausschliesslich mit dem gemeinsamen Kind (E. 6.2) und der daraus abzuleitenden Lebenspr�gung der Ehe. Indem sie behauptet, sie habe ihren Beruf im Hinblick auf die bevorstehende Verm�hlung und ihrer T�tigkeit im Betrieb des Beschwerdegegners aufgegeben, widerspricht sie zwar der tats�chlichen Feststellung der Vorinstanz, wonach sie ihren Beruf vor der Heirat aufgegeben habe und damit nicht ersichtlich sei, inwiefern sie einen ehebedingten Nachteil erlitten haben k�nnte. Sie sagt aber auch gleichzeitig, dass sie nicht auf eine Erwerbst�tigkeit als solche verzichten wollte. Folglich ist in der Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdef�hrerin mit Bezug auf die Altersvorsorge keinen ehebedingten Nachteil erleide, keine Bundesrechtsverletzung zu erkennen.
Weiter macht die Beschwerdef�hrerin geltend, ihr sei ein zu hohes Einkommen angerechnet worden. So sei dieses zun�chst entsprechend dem erstinstanzlichen Entscheid auf Fr. 800.-- beziffert, an anderer Stelle dann aber auf Fr. 1'000.-- erh�ht worden. Eine allf�llige Hinzurechnung von Kinderzulagen in der H�he von Fr. 200.-- sei nicht statthaft, da Selbstst�ndigerwerbende im Kanton Z�rich keinen Anspruch auf Kinderzulagen h�tten.
Mit diesem Einwand verkennt die Beschwerdef�hrerin, dass das Obergericht offensichtlich gest�tzt auf den erstinstanzlichen Entscheid davon ausgegangen ist, der Beschwerdegegner sei nach den Art. 23 ff. des Schaffhauser Gesetzes vom 22. September 2008 �ber Familien- und Sozialzulagen (FSG; SHR 836.100) berechtigt, monatliche Kinderzulagen von Fr. 200.-- zu beziehen. Mit dieser Argumentation setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht auseinander, sodass sich ihre R�ge als ungen�gend begr�ndet erweist und darauf nicht eingetreten werden kann (Art. 42 Abs. 2 BGG).
Ferner wendet sich die Beschwerdef�hrerin, gegen die zeitliche Beschr�nkung der Unterhaltspflicht und bringt vor, ihr k�nne aufgrund der Kinderbetreuung bis Ende 2015 lediglich eine Erwerbst�tigkeit im bisherigen Umfang, somit zu einem Einkommen von Fr. 800.-- und ab 2016 bis Ende 2021 eine solche zu einem Pensum von 50% und einem Einkommen von Fr. 2'000.-- zugemutet werden.
8.1 Im kantonalen Verfahren machte die Beschwerdef�hrerin lediglich einen Unterhaltsanspruch bis und mit Januar 2016 geltend, sodass ihr in zeitlicher Hinsicht dar�ber hinausgehendes Begehren neu und damit unzul�ssig ist (Art. 99 Abs. 2 BGG).
8.2 Damit steht nur noch eine Verl�ngerung der Unterhaltspflicht bis Januar 2016 zur Diskussion.
8.2.1 Die Beschwerdef�hrerin leitet Ihre Forderung auf Leistung des nachehelichen Unterhalts �ber den vorinstanzlich festgelegten Zeitraum hinaus allein aus dem Alter des Kindes ab; praxisgem�ss sei sie bis zum Erreichen des 10. Altersjahres der Tochter nur im bisherigen Umfang gehalten, einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen und danach nur zu 50%.
8.2.2 Selbst die hier nicht gegebene lebenspr�gende Ehe f�hrt nicht automatisch zu Scheidungsalimenten: Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung geniesst der Grundsatz der Eigenversorgung gegen�ber dem Unterhaltsanspruch unabh�ngig davon, ob die Ehe lebenspr�gend war oder nicht, Vorrang, was sich direkt aus Art. 125 Abs. 1 ZGB ergibt; nur dann und insoweit hat ein Ehegatte gegen�ber dem anderen einen Anspruch auf Scheidungsalimente, als er seinen geb�hrenden Unterhalt nicht aus eigener Kraft zu decken vermag und der andere Teil leistungsf�hig ist (BGE 134 III 145 E. 4 S. 146). Die Eigenversorgungskapazit�t kann insbesondere durch die Kinderbetreuung ganz oder teilweise eingeschr�nkt sein. Als Richtlinie gilt, dass dem betreuenden Elternteil die (Wieder-)Aufnahme einer Erwerbsarbeit im Umfang von 50% zumutbar ist, sobald das j�ngste Kind 10-j�hrig ist; erreicht es das 16. Altersjahr, erfolgt eine Aufstockung der Erwerbst�tigkeit auf 100% (BGE 115 II 6 E. 3c S. 10; Rechtsprechung best�tigt im Urteil 5A_210/2008 vom 14. November 2008 E. 3.2, nicht publ. in BGE 135 III 158). Ferner schliesst die Formulierung "das j�ngste Kind" auch Einkinderfamilien ein (so explizit Urteil 5A_100/2007 vom 4. Juli 2007 E. 4). Das Bundesgericht hat die zitierten Richtlinien denn auch in anderen F�llen stets auf solche Verh�ltnisse angewandt (z.B. 5A_203/2006 vom 16. Januar 2007 E. 3.2). Richtlinien stellen jedoch definitionsgem�ss keine starren Regeln dar; vielmehr sind sie auf durchschnittliche Verh�ltnisse zugeschnitten und m�ssen vor einer jeden Einzelfallbetrachtung standhalten (z.B. Urteil 5A_100/2007 vom 4. Juli 2007 E. 4). So ist etwa eine dar�ber hinausgehende Erwerbsarbeit zumutbar, wenn sie bereits w�hrend des ehelichen Zusammenlebens ausge�bt worden ist oder das Kind fremd platziert ist und deshalb den Inhaber der elterlichen Sorge bzw. der Obhut nicht an einer Erwerbsarbeit hindert. Umgekehrt kann eine Erwerbsarbeit auch l�nger unzumutbar bleiben, etwa bei einem behinderten Kind oder wenn zahlreiche Kinder zu betreuen sind (Urteil 5A_100/2007 vom 4. Juli 2007 E. 4). Der Sachrichter hat deshalb die Richtlinien in pflichtgem�sser Aus�bung seines weiten Ermessens in Unterhaltsfragen (Art. 4 ZGB; BGE 134 III 577 E. 4 S. 580) und mit Augenmass anzuwenden.
8.2.3 Die Tochter wird im Januar 2014 das 8. Altersjahr erreicht haben und damit im schulpflichtigen Alter sein. Die Beschwerdef�hrerin tut nicht dar, weshalb es ihr nicht m�glich sein sollte, ihre bereits ausge�bte berufliche T�tigkeit als Reitlehrerin w�hrend der Schulzeit des Kindes auszubauen und damit ein Einkommen zu erzielen, welches den auf sie pers�nlich entfallenden Anteil ihres Notbedarfs deckt. Insgesamt hat die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen nicht �berschritten, und die diesbez�gliche R�ge erweist sich als unbegr�ndet.
Schliesslich beantragt die Beschwerdef�hrerin eine gestaffelte Erh�hung des Kinderunterhalts, und zwar jeweils um Fr. 150.-- ab Januar 2012 und 2018. Sie bezieht sich auf die Richtlinien f�r die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums (Notbedarf) vom 1. Juli 2009 und macht geltend, der Grundbetrag f�r ein Kind erh�he sich ab dessen 10. Altersjahr von Fr. 400.-- auf Fr. 600.--. Eine Begr�ndung, weshalb der Kinderunterhalt auch ab dem 16. Altersjahr steigen soll, liefert die Beschwerdef�hrerin hingegen nicht.
In welcher H�he und wie lange Unterhaltsbeitr�ge zu zahlen sind, ist eine Ermessensfrage, die nach Recht und Billigkeit zu beantworten ist (vgl. Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141; vgl. auch E. 2.2).
Das Obergericht hat seiner Berechnung des Bedarfs des Kindes nicht die SchKG-Richtlinien, sondern die Z�rcher Empfehlungen zur Bemessung von Unterhaltsbeitr�gen f�r Kinder zugrunde gelegt, welche ohnehin von einem h�heren Gesamtbedarf ausgehen und f�r den fraglichen Zeitpunkt keine Erh�hung vorsehen, sodass die Beschwerdef�hrerin nichts zu ihren Gunsten ableiten kann. Diese R�ge erweist sich somit als unbegr�ndet.
Soweit die Beschwerdef�hrerin eine Staffelung des Kinderunterhalts verlangt, weil sie erst ab Januar 2016 einer Erwerbst�tigkeit im Umfang von 50% nachgehen werde und ab diesem Zeitpunkt zus�tzliche Fremdbetreuungskosten anfallen werden, st�sst die R�ge ins Leere, denn die angeblichen Zusatzkosten sind weder substanziiert noch zu erwarten (s. E. 8.2.3).
Gest�tzt auf die vorstehenden Erw�gungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Sie muss als von Anfang an aussichtslos bezeichnet werden, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen f�r die unentgeltliche Rechtspflege fehlt (Art. 64 Abs. 1 BGG). Folglich ist das betreffende Gesuch abzuweisen, und die Gerichtskosten sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdegegner ist kein entsch�digungspflichtiger Aufwand entstanden.