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Timestamp: 2020-08-06 02:05:11
Document Index: 165490415

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 266', '§ 266', '§ 264', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 13', '§ 13', 'Art. 6', '§ 52', '§ 256']

Inventur: Bewertung und Buchung von Inventurdifferenzen / 1 Inventur gemacht, was nun?
Die durchnummerierten Inventarlisten stellen lediglich das Mengengerüst der Vorräte dar. Die aufgenommenen Vermögensgegenstände sind zu bewerten und bilden dann das Wertgerüst für die Bilanz. Diese Werte bestehen in der Regel in den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. In besonderen Fällen von voraussichtlich dauernder Wertminderung sind noch Abschreibungen auf den niedrig...mehr
Inventur: Bewertung und Buchung von Inventurdifferenzen / 2.3.1 Lifo-Verfahren – bei steigenden Preisen entstehen keine Scheingewinne
Beim Lifo-Verfahren ("last in – first out") geht man davon aus, dass die zuletzt zugegangenen gleichartigen Gegenstände dem Lager zuerst wieder entnommen werden. Ob ein "eiserner Bestand" tatsächlich unangetastet gelagert wird, bleibt unerheblich, sofern nur die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beachtet werden. Achtung Verderbliche Ware Die Reihenfolge der Entnahme nach L...mehr
Inventur: Bewertung und Buchung von Inventurdifferenzen / 2.1.1 Besonderheit beim Einzelhandel: Verkaufswertverfahren
Einzelhandelsunternehmen können bei einem großen Verkaufslager und Tausenden von Artikeln nur unter großen Schwierigkeiten ermitteln, aus welchen Lieferungen die noch vorhandenen Bestände stammen. Solche Kaufleute dürfen deshalb die Anschaffungskosten nach dem Verkaufswertverfahren retrograd aus den Nettoverkaufspreisen ermitteln. Dabei wird von den ausgezeichneten Preisen j...mehr
Inventur: Bewertung und Buchung von Inventurdifferenzen / 2.2 Durchschnittsbewertung zur Bewertungsvereinfachung
Unter den Verfahren zur Bewertungsvereinfachung ist die Durchschnittsbewertung am weitesten verbreitet. Hierbei dürfen gleichartige Vermögensgegenstände oder – bei Preisschwankungen – auch Wirtschaftsgüter, die nach Maß, Zahl oder Gewicht bestimmt werden (so genannte vertretbare Wirtschaftsgüter), mit ihrem Durchschnittswert angesetzt werden. Praxis-Tipp Gleichartige Gegenstä...mehr
Überblick Wenn sämtliche Waren und Materialien in den Verkaufsräumen und im Lager aufgenommen sind, ist zu klären: Wie viel sind die Vorräte wert? Wie wird der neue Bestand in der Buchhaltung erfasst? Was ist mit Schwund, Diebstahl und sonstigen Inventurdifferenzen? Welche Bewertungsvereinfachungen gibt es? Wie werden Teilwertabschreibungen berechnet? Dieser Beitrag gibt dabei Hil...mehr
Inventur: Bewertung und Buchung von Inventurdifferenzen / 2.3.2 Fifo-Verfahren – steigende Wiederbeschaffungspreise bewirken Scheingewinne
Als weitere zeitliche Verbrauchsfolgeverfahren seien das Fifo (first in – first out)-Verfahren und als wertmäßiges Verfahren das Lofo (lowest in – first out)-Verfahren und das Hifo (highest in – first out)-Verfahren erwähnt. Achtung Steuerlich nicht zugelassen Nachteil dieser Verfahren ist, dass sie steuerlich nicht zulässig sind. Ausnahmen sind nur dann zugelassen, wenn der K...mehr
Inventur: Bewertung und Buchung von Inventurdifferenzen / 5.2 Vorgehensweise bei Gängigkeitsabschreibungen
Gerade bei einer Vielzahl unterschiedlicher Vorräte gestalten sich individuelle Teilwertabschreibungen aufgrund mangelnder Gängigkeit recht schwierig. Hier bieten sich anstelle von Einzelschätzung und Einzelabschreibung pauschale Abschreibungsverfahren an. Mangelnde Gängigkeit schlägt sich im Allgemeinen in längerer Lagerdauer nieder. Eine lange Lagerdauer jedoch rechtfertigt...mehr
Es sind zusätzliche Angaben im Anhang erforderlich, wenn besondere Umstände dazu führen, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt. Besondere Umstände werden z. B. angenommen, wenn die Umsatzerlöse bei langfristiger Fertigung stark schwanken, ungewöhnliche Veränderungen beim Vorratsv...mehr
Inventur: Bewertung und Buchung von Inventurdifferenzen / 5.3 E-Bilanz-Konten
Seit dem Geschäftsjahr 2013 sind deutsche Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Rechtsform gemäß § 5b EStG verpflichtet, ihre Handelsbilanz einschließlich einer steuerlichen Überleitungsrechnung oder eine Steuerbilanz in elektronischer Form an die Finanzbehörden zu übermitteln (E-Bilanz). Die hierbei anzuwendende Aufgliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnun...mehr
Anzahlungen in der Handels- und Steuerbilanz / 3.5.4 Vorräte
Rz. 30 Dient die Anzahlung der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen oder von Waren, so erfolgt ein gesonderter Ausweis im Vorratsvermögen (§ 266 B. I. 4. HGB). Ausgewiesen werden Anzahlungen für noch nicht gelieferte Vorräte bis zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs, danach erfolgt ein Ausweis – ggf. als unterwegs befindliche Ware – unter den Vorräten. Unter dem Vo...mehr
Anzahlungen in der Handels- und Steuerbilanz / 3.6 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
Rz. 31 Nach § 266 Abs. 3 C. 3. HGB sind erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen grundsätzlich unter den Verbindlichkeiten auf der Passivseite auszuweisen. Der Zusatz "auf Bestellungen" soll verdeutlichen, dass sich die erhaltenen Anzahlungen nur auf solche zu erbringenden Lieferungen und Leistungen beziehen, die aus der eigentlichen Unternehmenstätigkeit resultieren und in de...mehr
Anzahlungen in der Handels- und Steuerbilanz / 7.1 Grundlagen
Rz. 81 Nach der Stellungnahme des Hauptfachausschusses des IDW zur Bilanzierung privater Zuschüsse kann in bestimmten Fällen ein bilanzieller Ausweis von Anzahlungen auch im Zusammenhang mit der Bilanzierung privater Zuschüsse auftreten. Im Folgenden wird die Behandlung privater Zuschüsse nur insoweit dargestellt, wie sich hieraus ein Ausweis unter den Bilanzposten "Erhalten...mehr
Anzahlungen in der Handels- und Steuerbilanz / 7.4 Bilanzierung beim Zuschussgeber
Rz. 95 Aus der Sicht des Zuschussgebers steht einem Zuschuss mit Gegenleistungsverpflichtung grundsätzlich ein Anspruch gegenüber. Verbleibt das Eigentum an dem bezuschussten Vermögensgegenstand beim Zuschussempfänger und stellt der Investitionszuschuss eine Vorausleistung des Zuschussgebers auf eine noch nicht erfüllte zeitbezogene Gegenleistungsverpflichtung des Zuschussem...mehr
Anzahlungen in der Handels- und Steuerbilanz / 3.1 Grundlagen
Rz. 5 Wie das für Kapitalgesellschaften sowie Kapitalgesellschaften & Co. i. S. des § 264a HGB verbindliche Bilanzgliederungsschema in § 266 HGB aufzeigt, treten Anzahlungen im Rahmen der Bilanzierung sowohl auf der Aktivseite (geleistete Anzahlungen, z. B. § 266 Abs. 2 A I. 4 HGB) wie auch auf der Passivseite (erhaltene Anzahlungen, § 266 Abs. 3 C 3 HGB) auf. Als Vorleistun...mehr
Betriebsaufspaltung: Rechnungslegung / 3.2.2 Sachwertdarlehen
Rz. 34 Ein sog. Sachwertdarlehen liegt vor, wenn die Betriebsgesellschaft von dem Besitzunternehmen Wirtschaftsgüter (z. B. Vorräte) erhielt mit der Verpflichtung, bei Pachtablauf Wirtschaftsgüter gleicher Art, Menge und Güte zurückzugeben. Aus dem BFH, Urteil v. 26.6.1975 ergibt sich, dass die Betriebsgesellschaft, die die Wirtschaftsgüter in ihrer Bilanz aktivieren und glei...mehr
Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.3.1 Pensionsrückstellungen
Rz. 57 IAS 19.140 a) sieht eine Reihe von Angabepflichten für Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Pensionsplänen vor. Insbesondere lassen sich folgende Angabepflichten kontenmäßig abbilden: Überleitungsrechnung des Barwerts der Brutto-Verpflichtung vom Anfangs- zum Endbestand einer Berichtsperiode (IAS 19.140 a) (ii) i. V. m. IAS 19.141), Überleitung des beizuleg...mehr
Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.1.3 Besonderheiten der Anlagenentwicklungsrechnung für Finanzinvestitionen
Rz. 48 Gem. IAS 40.30 hat ein Bilanzierender das grundsätzliche Bewertungswahlrecht zwischen der Anwendung des Kostenmodells (d. h. fortgeführte Anschaffungs- oder Herstellungskosten) oder des erfolgswirksamen Zeitwertbewertungsmodells. Unabhängig davon, welches Bewertungsmodell gewählt wird, hat der Bilanzierende jeweils Überleitungsrechnungen zur Entwicklung der in der IFR...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 13b: Begünstigtes Vermögen / 8.2 Allgemeine Investitionsklausel für Verwaltungsvermögen
Rz. 615 Die schädliche Qualifizierung von Verwaltungsvermögen entfällt rückwirkend, wenn der Erwerber das vom Erblasser erworbene Verwaltungsvermögen innerhalb von zwei Jahren nach dem Zeitpunkt der Entstehung der Steuer in begünstigungsfähiges Vermögen des Erblassers investiert (§ 13b Abs. 5 S. 1 ErbStG). Die (allgemeine) Investitionsklausel gilt für alle Unternehmen, unabhä...mehr
FF 05/2020, Vorläufiger Sorgerechtsentzug vor der Geburt ... / 2 Anmerkung
Die Entscheidung gibt Anlass, die Zulässigkeit und die Voraussetzungen einer vorgeburtlichen Sorgeentziehung genauer in den Blick zu nehmen. Die Trennung von Eltern und Kind unmittelbar nach der Geburt stellt den wohl schwerwiegendsten Eingriff in die Grundrechte von Eltern und Kind aus Art. 6 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 GG dar. Überraschenderweise findet sich kaum – veröffentlichte...mehr
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 3.1.8 Vorräte
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 4.3.12 Zölle und Verbrauchsteuern auf Vorräte
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 4.3.6 Vorräte
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 4.3.7 Auftragsfertigung
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 3.1.9 Auftragsfertigung
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 2.10 Vorsicht (prudence)
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 4.2 Bewertungsvereinfachungsverfahren
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 4.3.4 Leasingvermögen
Sauer, SGB II § 52 Automatisierter Datenabgleich / 2.1 Automatisierter Datenabgleich (Abs. 1)
Rz. 10 Abs. 1 betrifft den automatisierten Datenabgleich. Unter einer automatisierten Verarbeitung ist die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung von Sozialdaten zu verstehen, wenn sie unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen durchgeführt wird. Es handelt sich um regelmäßige (vierteljährliche) Überprüfungen i. S. v. Routineüberprüfungen (vgl. Oppermann, in: Eicher/Spellbrink...mehr
Anlagevermögen / 3.1 Abgrenzung zum Umlaufvermögen
Sachanlagen sind die materiellen (körperlichen) Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Ob ein Wirtschaftsgut zum Anlage- oder zum Umlaufvermögen gehört, richtet sich nach seiner Zweckbestimmung. Die Bilanzierung kann ein Anhaltspunkt sein. Wirtschaftsgüter, die dazu bestimmt sind, dem kaufinteressierten Publikum vorgeführt zu werden, zählen aufgrund dieser Funktion nicht zum U...mehr
Turnaround- und Liquiditätsmanager: Die aktuelle Rolle v ... / 4.1 Die Ankündigung eines Turnaround-Programms und ihre Auswirkungen auf das Net Working Capital
Der öffentliche Start eines Turnaround-Programms löst erfahrungsgemäß bei den unterschiedlichen Stakeholdern des Unternehmens wie Lieferanten und Kunden verschiedene Reaktionen aus: Aufseiten der Lieferanten hat die bloße Ankündigung eines Turnarounds häufig bereits negative Auswirkungen auf Auslieferungen, Rechnungsstellung und Zahlungsziele gegenüber dem vom Turnaround bet...mehr
Zusammenfassung Begriff Das Vorratsvermögen als Teil des Umlaufvermögens ist grundsätzlich zum Verbrauch, zur Verarbeitung oder zur Veräußerung bestimmt. Die Vorräte werden unterteilt in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse (z. B. Waren) und geleistete Anzahlungen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Wirtschaftsgüter des Vorratsvermögens werd...mehr
Vorratsvermögen / 2 Wie das Vorratsvermögen vom Anlagevermögen abgegrenzt wird
Abgrenzungsprobleme zwischen Vorrats- und Sachanlagevermögen gibt es u. U. bei Werkzeugen und Ersatzteilen. Für den Bilanzausweis ist entscheidend, ob die Gegenstände dem Unternehmen zum mehrmaligen Einsatz zur Verfügung stehen (= Anlagevermögen) oder bei der Ausführung eines einzigen Auftrags verbraucht werden (= Vorratsvermögen). Grundsätzlich gehören Reparaturmaterialien zum...mehr
Vorratsvermögen / 1 Wie das Vorratsvermögen gegliedert werden muss
Die Vorräte werden in der Bilanz in folgende Einzelposten aufgegliedert: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen fertige Erzeugnisse, Waren geleistete Anzahlungen. Die Abgrenzung der einzelnen Arten des Vorratsvermögens kann bei einem mehrstufigen Fertigungsbetrieb u. U. schwierig sein, wenn die am Bilanzstichtag vorhandenen Zwischenprodukte so...mehr
Vorratsvermögen / 1.4 Wann geleistete Anzahlungen vorliegen
Anzahlungen an Lieferanten werden oft im Rahmen von Großaufträgen vereinbart oder dann, wenn der Käufer bisher noch keine Geschäftsbeziehung mit dem Verkäufer der Ware hatte. Solange der Lieferant seinerseits seine Verpflichtung aus dem Kaufvertrag nicht erfüllt hat (Übergabe der mangelfreien Ware), muss der Käufer die Anzahlung aktivieren, weil eine Forderung auf die Warenl...mehr
Vorratsvermögen / Zusammenfassung
Begriff Das Vorratsvermögen als Teil des Umlaufvermögens ist grundsätzlich zum Verbrauch, zur Verarbeitung oder zur Veräußerung bestimmt. Die Vorräte werden unterteilt in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse (z. B. Waren) und geleistete Anzahlungen. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Wirtschaftsgüter des Vorratsvermögens werden in der Hande...mehr
Vorratsvermögen / 3.3.3 Tatsächliche Verbrauchsfolge nicht maßgebend
Das steuerliche Bewertungswahlrecht kann für verschiedene Bewertungsgruppen unterschiedlich ausgeübt werden. Sämtliche Wirtschaftsgüter einer Bewertungsgruppe sind nach einheitlichen Grundsätzen zu bewerten. Die Lifo-Methode muss nicht mit der tatsächlichen Verbrauchs- oder Veräußerungsfolge übereinstimmen. Sie ist somit unabhängig vom Vorhandensein besonderer ordnungsrechtl...mehr
Vorratsvermögen / 3.5 Covid-19-Pandemie und Stilllegung der Produktion
Beim Umlaufvermögen muss aufgrund des strengen Niederstwertprinzips bei einer Wertminderung unabhängig von deren Dauer eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen werden. Sofern am Abschlussstichtag der Buchwert höher als der Zeitwert ist, muss somit bei einer Wertminderung aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus immer eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen werden...mehr
Vorratsvermögen / 3.3 Bewertung zum Bilanzstichtag
Vorratsvermögen muss grundsätzlich einzeln bewertet werden. Die Herstellungskosten sind die Obergrenze. Im Handelsrecht sind nach § 256 HGB zulässig: die Lifo-Methode, "last in – first out" und die Fifo-Methode, "first in – first out". 3.3.1 Steuerrechtlich ist die Lifo-Methode zulässig Die steuerliche Bewertung des Vorratsvermögens unter Anwendung der Lifo-Methode setzt voraus,...mehr
Vorratsvermögen / 1.2 Was zu den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen gehört
Unfertige Erzeugnisse sind Bestände, für die nach Be- oder Verarbeitung im eigenen Betrieb bereits Löhne und Gemeinkosten entstanden sind, die aber noch nicht verkaufsfähig sind. Dies ist z. B. der Fall, wenn beim Pkw noch die Endkontrolle fehlt. Um unfertige Dienstleistungen handelt es sich z. B. bei einer begonnenen Architektenleistung. Im Regelfall erstreckt sich die Her...mehr
Vorratsvermögen / 1.1 Was Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind
Aus den Rohstoffen entsteht in einem Produktionsbetrieb das fertige Erzeugnis. Es gibt unbearbeitete Rohstoffe wie Gold und andere Edelmetalle, Rohöl oder bereits bearbeitete wie Kupferdraht, Feinbleche. Rohstoffe bei Land- und Forstwirten sind Waren, die im Rahmen des Erzeugungsprozesses weiterkultiviert erden (z. B. Jungtiere, Saatgut oder Jungpflanzen)..Hilfsstoffe werden...mehr
Vorratsvermögen / 1.3 Was fertige Erzeugnisse und Waren sind
Stellt der Unternehmer ein neues Produkt her oder veredelt er ein bestehendes Produkt und ist es dann versandfertig, liegt ein fertiges Erzeugnis vor. Waren sind zugekaufte Vermögensgegenstände, die ohne wesentliche Bearbeitung zum Weiterverkauf (Handelsartikel und Zubehör) vorgesehen sind. Der Zeitpunkt der Buchung/Bilanzierung von gekauften Waren richtet sich nicht nach de...mehr
Vorratsvermögen / 3 Bestandsveränderungen bei fertigen/unfertigen Erzeugnissen erfassen und buchen
Bei Fertigungsbetrieben werden Produktions- und Absatzmenge in einem Geschäftsjahr nie übereinstimmen. Wenn nicht alle der im laufenden Geschäftsjahr hergestellten Produkte verkauft werden, liegt eine Bestandsmehrung vor. Wurden mehr Produkte verkauft als im selben Jahr hergestellt, durch Verkauf auch aus Lagerbeständen, liegt eine Bestandsminderung vor. Die Mehr- und Minder...mehr