Source: http://gesetze.berlin.de/jportal/portal/page/bsbeprod.psml?doc.hl=1&doc.id=jlr-7-L-2LPlFVBEpAnlage-G10&documentnumber=20&numberofresults=4383&doctyp=Norm&showdoccase=1&doc.part=X&paramfromHL=true
Timestamp: 2019-08-23 22:02:23
Document Index: 354461310

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 49', '§ 47', '§ 44', '§ 47', '§ 44', '§ 10', '§ 10', '§ 2', '§ 29', '§ 8', '§ 9', '§ 31', '§ 29', '§ 19', '§ 14']

VIS BE 7-L-2LPlFV BE | Landesnorm Berlin | Gesamtausgabe | Verordnung über die Festsetzung des Landschaftsplanes 7-L-2 Großbeerenstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin Ortsteil Mariendorf/Marienfelde vom 11. Januar 2011 | gültig ab: 30.01.2011
Verordnung über die Festsetzung des Landschaftsplanes 7-L-2...
§ 2 - Bestandteile des Landschaftsplans
§ 3 - Ordnungswidrigkeiten
§ 4 - Einsichtnahme
§ 5 - Entschädigung
§ 6 - Verfahrensfehler
Anlage Nummer 1 Verordnungszweck - Nummer 11 Geltungsbereich
Nummer 1 Verordnungszweck
Nummer 2 Biotopflächenfaktor
Nummer 3 Berechnungsmethode
Nummer 4 Flächentypen
Nummer 5 Überbauungsgrad
Nummer 6 Boden- und Grundwasserschutz
Nummer 7 Minderung bei Baudenkmälern
Nummer 8 Sonstige Ausnahmen
Nummer 9 Befestigung von Wegen und Plätzen
Nummer 10 Sonstige Rechtsvorschriften
Nummer 11 Geltungsbereich
juris-Abkürzung: 7-L-2LPlFV BE
Ausfertigungsdatum: 11.01.2011
Gültig ab: 30.01.2011
Fundstelle: GVBl. 2011, 14
Gliederungs-Nr: 791-1-164
über die Festsetzung des Landschaftsplanes 7-L-2 Großbeerenstraße im Bezirk
Tempelhof-Schöneberg von Berlin Ortsteil Mariendorf/Marienfelde
Vom 11. Januar 2011
Zum 24.08.2019 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe
Verordnung über die Festsetzung des Landschaftsplanes 7-L-2 Großbeerenstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin Ortsteil Mariendorf/Marienfelde vom 11. Januar 2011 30.01.2011
Eingangsformel 30.01.2011
§ 1 - Geltungsbereich 30.01.2011
§ 2 - Bestandteile des Landschaftsplans 30.01.2011
§ 3 - Ordnungswidrigkeiten 30.01.2011
§ 4 - Einsichtnahme 30.01.2011
§ 5 - Entschädigung 30.01.2011
§ 6 - Verfahrensfehler 30.01.2011
§ 7 - Inkrafttreten 30.01.2011
Anlage 30.01.2011
Nummer 1 Verordnungszweck 30.01.2011
Nummer 2 Biotopflächenfaktor 30.01.2011
Nummer 3 Berechnungsmethode 30.01.2011
Nummer 4 Flächentypen 30.01.2011
Nummer 5 Überbauungsgrad 30.01.2011
Nummer 6 Boden- und Grundwasserschutz 30.01.2011
Nummer 7 Minderung bei Baudenkmälern 30.01.2011
Nummer 8 Sonstige Ausnahmen 30.01.2011
Nummer 9 Befestigung von Wegen und Plätzen 30.01.2011
Nummer 10 Sonstige Rechtsvorschriften 30.01.2011
Nummer 11 Geltungsbereich 30.01.2011
Auf Grund des § 8 und des § 10 des Berliner Naturschutzgesetzes in der Fassung vom 3. November 2008 (GVBl. S. 378) wird verordnet:
Der Landschaftsplan 7-L-2 Großbeerenstraße wird mit der den Geltungsbereich umfassenden Fläche von insgesamt 215 ha festgesetzt. Die Innenkante der Grenzlinie bildet die Geltungsbereichsgrenze. Der Geltungsbereich wird wie folgt begrenzt:
Die Grenze erstreckt sich von Norden nach Süden verlaufend, in Höhe der Ringstraße 28-29 beginnend entlang der Ringstraße, der Rathausstraße und der Großbeerenstraße bis zur Wilhelm-von-Siemens-Straße.
Auf dieser verläuft der Geltungsbereich, das Grundstück Wilhelm-von-Siemens-Straße 23 einbeziehend, nach Osten bis zum Grundstück Wilhelm-von-Siemens-Straße 32, und schwenkt an dessen östlicher Grenze nach Süden bis zur nördlichen Grenze des Grundstückes Untertürkheimer Straße 14. Auf dieser verläuft die Grenze nach Westen bis zur westlichen Grenze des Grundstückes Untertürkheimer Straße 16, auf dieser nach Süden bis zur Untertürkheimer Straße, von da weiter nach Osten zum Hirzerweg und anschließend nach Süden bis zum Titlisweg.
Auf dem Titlisweg erstreckt sich die Grenze nach Westen bis zur Daimlerstraße, nach Südosten hin bis zur Benzstraße und über den Hossauerweg bis zur Säntisstraße. Auf der Säntisstraße nach Südwesten verlaufend zieht sich die Grenze dann östlich der S-Bahn-Trasse bis zur Großbeerenstraße und schwenkt an der nordwestlichen Ecke des Grundstückes Daimlerstraße 167/171 nach Westen entlang der nördlichen Grundstücksgrenzen Belßstraße 2-36 h sowie entlang der Bezirksgrenze zu Steglitz-Zehlendorf wieder zur S-Bahn-Trasse und quert diese im Verlauf der Ortsteilgrenze zwischen Mariendorf und Marienfelde.
Entlang der östlichen Seite der S-Bahn-Trasse verläuft sie bis zum Teltowkanal, an diesem in östlicher Richtung entlang der Ortsteilgrenze zwischen Mariendorf und Tempelhof unter Auslassung des Hafenbeckens Mariendorf bis zur südwestlichen Ecke der Grenze des Grundstücks Ringstraße 11/15 (KGA Südufer); von dort erstreckt sich der Geltungsbereich dann entlang der südwestlichen Begrenzung der Grundstücke Ringstraße 11-27 sowie weiter entlang der westlichen Grenze des Grundstücks Ringstraße 28-29 wieder bis zur Ringstraße.
Bestandteile des Landschaftsplans
(1) Der Landschaftsplan besteht aus einer Festsetzungskarte und einem Text mit Begründung.
(2) Der Landschaftsplan ist Bestandteil dieser Rechtsverordnung.
(3) Die textlich festgesetzten Maßnahmen des Landschaftsplanes ergeben sich aus der Anlage zu dieser Verordnung.
Ordnungswidrig im Sinne des § 49 Absatz 1 Nummer 19 des Berliner Naturschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig einer vollziehbaren Anordnung, die auf Grand dieser Rechtsverordnung getroffen worden ist, zuwiderhandelt.
Die Urschrift des Landschaftsplanes kann bei der örtlich zuständigen unteren, eine beglaubigte Ausfertigung des Landschaftsplanes bei der obersten Behörde für Naturschutz und Landschaftspflege während der Dienststunden kostenfrei eingesehen werden.
Auf die Vorschriften über
die Geltendmachung und Herbeiführung der Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche nach § 47 Absatz 1 und 2 des Berliner Naturschutzgesetzes in Verbindung mit § 44 Absatz 3 Satz 1 und 2 des Baugesetzbuchs oder
das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen bei nicht fristgerechter Geltendmachung nach § 47 Absatz 1 und 2 des Berliner Naturschutzgesetzes in Verbindung mit § 44 Absatz 4 des Baugesetzbuchs
(1) Wer die Rechtswirksamkeit dieser Verordnung überprüfen lassen will, muss
eine Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften, die in § 10 Absatz 10 Satz 1 des Berliner Naturschutzgesetzes bezeichnet sind oder
Mängel der Abwägung
innerhalb eines Jahres nach Verkündung dieser Verordnung schriftlich gegenüber dem Bezirksamt geltend machen. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Nach § 10 Absatz 6 des Berliner Naturschutzgesetzes ist die Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften sowie des Abwägungsgebotes nach Ablauf der in Satz 1 genannten Fristen unbeachtlich.
(2) Die Beschränkung des Absatzes 1 gilt nicht, wenn die für die Verkündung dieser Verordnung geltenden Vorschriften verletzt sind.
Berlin, den 11. Januar 2011
Schworck
Anlage zur Rechtsverordnung
gemäß § 2 Absatz 3 der Verordnung über die Festsetzung des Landschaftsplanes 7-L-2
Zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege werden Mindestanforderungen hinsichtlich der naturhaushalts-wirksamen Gestaltung der Baugrundstücke als „Biotopflächenfaktor“ im Sinne der Nummern 3 und 4 festgesetzt. Die Festsetzung erfolgt in der Planzeichnung durch Angabe des Biotopflächenfaktors für einen jeweils räumlich abgegrenzten Teilbereich als Dezimalzahl sowie durch ergänzende textliche Festsetzungen.
(1) Bei Vorhaben im Sinne des § 29 des Baugesetzbuches , die die Errichtung oder Änderung baulicher Anlagen zum Inhalt haben, darf der sich aus den Nummern 3 und 4 ergebende Biotopflächenfaktor den festgesetzten Biotopflächenfaktor von 0,3 nicht unterschreiten. Dieses gilt ausschließlich für Vorhaben, die nach § 8 und § 9 Bau-NVO in Gewerbe- und Industriegebieten zulässig sind und für Vorhaben, für die eine Befreiung gem. § 31 BauGB gewährt wurde. Im Falle der Änderungen baulicher Anlagen gilt dies nur, wenn mit der Änderung zusätzliche Aufenthaltsräume geschaffen werden oder sich der im Sinne von Nummer 5 zu bestimmende Überbauungsgrad des Grundstücks erhöht. Die zum Erreichen des Biotopflächenfaktors erforderlichen Maßnahmen sind vorrangig auf der Grundfläche durchzuführen. Dabei sollen vorhandene Vegetationsflächen berücksichtigt werden.
(2) Im Fall der Nutzungsänderung ohne Änderung der baulichen Anlagen besteht keine Pflicht zur Umsetzung des festgesetzten Biotopflächenfaktors. Vorhaben im Sinne des § 29 des Baugesetzbuches , die aus Gründen des Umweltschutzes durchgeführt werden oder durchgeführt werden müssen, sind von der Einhaltung des Biotopflächenfaktors freigestellt.
Der Biotopflächenfaktor eines Grundstücks ist die Verhältniszahl, die sich aus dem Verhältnis der nach den folgenden Sätzen rechnerisch zu ermittelnden naturhaushalts-wirksamen Fläche zur Grundstücksfläche ergibt. Dabei wird einzelnen Flächentypen gemäß Nummer 4 ein spezifischer Anrechnungsfaktor entsprechend ihrer Wirkung auf den Naturhaushalt zugewiesen. Die auf dem Grundstück vorzufindenden Flächentypen gemäß Nummer 4 sind nach ihrer Größe in Quadratmetern gesondert zu erfassen und mit dem zugehörigen Anrechnungsfaktor zu multiplizieren. Die sich danach für jeden Flächentyp gesondert ergebenden Werte sind zu addieren. Die Summe ist in das Verhältnis zu der Größe des Grundstücks zu setzen. Der Biotopflächenfaktor ergibt sich somit nach der Formel
Die Werte des Biotopflächenfaktors sind auf zwei Stellen hinter dem Komma mathematisch auf- beziehungsweise abzurunden.
Bei der Ermittlung des Biotopflächenfaktors nach Nummer 3 sind für die einzelnen Flächentypen folgende Anrechnungsfaktoren zu verwenden:
(1) Vegetationsflächen mit Anschluß an anstehenden Boden (Verfügbarkeit als Standort für Vegetationsentwicklung und als Lebensraum für Tiere ohne Beurteilung der Qualität der Vegetation) haben den Anrechnungsfaktor 1,0.
(2) Halboffene Flächen, das heißt, Flächen mit luft- und wasserdurchlässigen Belägen, die neben Versickerung auch Pflanzenbewuchs zulassen, wie zum Beispiel Rasenschotter, Holzpflaster mit hohem Fugenanteil, Pflaster mit Rasenfugen, Rasengittersteine oder Rasenklinker auf Flächen mit geringer Nutzungsintensität (zum Beispiel Feuerwehrzufahrt) haben den Anrechnungsfaktor 0,5.
(3) Teilversiegelte Flächen, das heißt, Flächen mit luft- und wasserdurchlässigen Belägen, die in gewissem Umfang Versickerung, aber in der Regel keinen Pflanzenbewuchs zulassen, wie zum Beispiel Klinker, Großsteinpflaster, Kleinsteinpflaster, Mosaikpflaster, Holzpflaster, Betonverbundsteine oder Platten (mit Fuge auf Sand-/ Schotterunterbau), Sandflächen, Schotter, wassergebundene Decke, offener, stark verdichteter Boden, durchlässige Kunststoffbeläge, Rasengittersteine oder Rasenklinker auf intensiv genutzten Flächen (zum Beispiel Stellplätze, Zufahrten) sowie halboffene Flächen im Sinne von Absatz 2 auf Tiefgaragen, Kellergeschossen oder Dachflächen haben den Anrechnungsfaktor 0,3.
(4) Begrünte Dachflächen und sonstige Vegetationsflächen ohne Anschluss an anstehenden Boden sind wie folgt zu unterscheiden:
Dachflächen von oberirdischen Gebäuden oder Gebäudeteilen mit extensiver Begrünung, nicht aber von Hochhäusern im Sinne der Bauordnung Berlin, haben den Anrechnungsfaktor 0,7. Intensiv genutzte Dachbegrünung wird nach Maßgabe der Buchstaben b) und c) angerechnet.
Sonstige Vegetationsflächen ohne Anschluss an anstehenden Boden, insbesondere auf Kellerdecken / Tiefgaragen mit einem Bodenauftrag von weniger als 80 Zentimeter sowie Hochbeete, haben den Anrechnungsfaktor 0,5.
Flächen im Sinne von b) mit einem Bodenauftrag von 80 Zentimeter und mehr haben den Anrechnungsfaktor 0,7.
(5) Bei nicht begrünten Dächern wird die Projektionsfläche mit einem Faktor von 0,2 angerechnet, soweit das auf diesen Flächen anfallende Regenwasser auf den Grundstücksfreiflächen flächenhaft über Vegetation versickert wird. Die Anrechnung ist ausgeschlossen, wenn die Versickerungsfläche nach ihrer Größe den überwiegenden Teil der Grundstücksfreifläche beansprucht und hierdurch die Nutzung der Grundstücksfreifläche für die Bewohner des Grundstücks wesentlich beeinträchtigt wird. Die Versickerungsmulden müssen frei von Bodenverunreinigungen sein.
(6) Flächen begrünter fensterloser Außenwände, insbesondere Brandwände, und begrünte Mauern (Vertikalbegrünung) sind bis zu einer Höhe von zehn Metern mit einem Faktor von 0,5 anzurechnen. Dies entspricht in etwa der Fläche, die innerhalb von zehn Jahren von Selbstklimmern berankt wird. Bei der Begrünung mit einem Rankgerüst wird die Fläche angerechnet, die das Rankgerüst abdeckt, jedoch maximal bis zu zehn Metern Höhe. Die Anrechnung erfolgt für das Grundstück mit der Bebauung, dessen Flächen begrünt werden.
(7) Versiegelte Flächen, das heißt, Flächen ohne Pflanzenbewuchs mit luft- und/oder wasserundurchlässigen Belägen, zum Beispiel Beton, Asphalt, Terrazzo, Keramik, Platten/Pflasterung (mit gebundenem Unterbau oder mit Fugenverguss), wasserundurchlässige Kunststoffbeläge sowie teilversiegelte Flächen im Sinne von Absatz 3 auf Tiefgaragen, Kellergeschossen und Dachflächen sind nicht anzurechnen.
(8) Flächentypen, die hier nicht genannt sind, können auf den Biotopflächenfaktor angerechnet werden, soweit sie sich auf die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes positiv auswirken. Der Anrechnungsfaktor ist in diesen Fällen entsprechend den Absätzen 1 bis 7 zugrunde liegenden Bewertungskriterien zu ermitteln.
Der Überbauungsgrad -ÜBG- eines Grundstücks ergibt sich aus dem Verhältnis der überbauten Grundstücksfläche zur Grundstücksfläche insgesamt. Die Anlagen nach § 19 Absatz 4 der Baunutzungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 1990, das heißt, Garagen und Stellplätze mit ihren Zufahrten, Nebenanlagen im Sinne des § 14 der Baunutzungsverordnung sowie bauliche Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche, durch die das Baugrundstück lediglich unterbaut wird, sind bei der Ermittlung des Überbauungsgrades nicht anzurechnen. Der Überbauungsgrad ist auf zwei Stellen hinter dem Komma mathematisch auf- beziehungsweise abzurunden.
Auf gewerblich genutzten Grundstücken mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen sind die Erschließungs- und Lagerflächen als versiegelte Flächen ohne Versickerungsfähigkeit anzulegen, falls dieses aus Gründen des Boden- und Grundwasserschutzes erforderlich ist. In diesem Fall ist eine Unterschreitung des festgesetzten Biotopflächenfaktors zulässig.
Bei Grundstücken mit Baudenkmälern kann der festgesetzte Biotopflächenfaktor unterschritten werden, soweit dies aus Gründen des Denkmalschutzes erforderlich ist.
Eine Unterschreitung des festgesetzten Biotopflächenfaktors ist zulässig, soweit die Ausnutzung des bestehenden Baurechts dies im Einzelfall ausnahmsweise erfordert oder seine Einhaltung nur mit unangemessen hohem Aufwand zu erreichen ist.
Flächen, die nach ihrer Lage und Zweckbestimmung ausschließlich dem Abstellen von Personenkraftfahrzeugen oder dem Aufenthalt von Personen dienen, sind mit luft- und wasserdurchlässigen Materialien anzulegen und durch Vegetationsflächen zu gliedern, soweit dem nicht andere rechtliche Regelungen entgegen stehen.
Diese Verordnung lässt nach anderen Rechtsvorschriften bestehende Pflichten unberührt.
Der Geltungsbereich des Landschaftsplans umfasst alle Grundstücke innerhalb der in der Plankarte abgegrenzten Fläche. Der Landschaftsplan enthält keine Festsetzungen für öffentliche Verkehrsflächen sowie für die im Geltungsbereich liegenden Flächen der S-Bahntrasse und der künftigen Fernbahntrasse.