Source: http://rafranke.blogspot.com/
Timestamp: 2013-12-05 03:04:02
Document Index: 377804636

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 50', '§ 17', '§ 311', '§ 17', '§ 311', '§ 50', '§ 5', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 26', '§ 882', '§ 3', '§ 17', '§ 19', '§ 50', '§ 3']

EGVP-Nutzung in der Berliner Justiz
Das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) wird schon seit 2007 in Handelsregistersachen (in Berlin AG Charlottenburg) intensiv genutzt. Sonst läuft es recht langsam an. In Berlin sieht man das an der Zahl der Eingänge bei den Gerichten. Neben Registersachen wird EGVP intensiv für das gerichtliche Mahnverfahren (in Berlin AG Wedding) und bei dem Zentralen Vollstreckungsgericht (in Berlin Mitte - insbesondere durch Gerichtsvollzieher ohne Signatur, aber mit Authentifizierung mit Registrierung und Freischaltung) verwendet. Sonst läuft es recht zähflüssig an.
Auf eine kleine Anfrage von Dr. Simon Weiß (Piraten) wurden folgende Einzelheiten in der Drucksache des Berliner Abgeordnetenhauses Nr. 17/12635 vom 17.09.2013 über die Eingänge bei Gerichten und Strafverfolgungsbehörden bekannt:
Gericht / Strafverfolgungsbehörde 2010
(01-07) Kammergericht 259
Landgericht Berlin 1654
Amtsgericht Charlottenburg 57319
Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg 220
Amtsgericht Lichtenberg 91
Amtsgericht Spandau 46
Amtsgericht Tiergarten 178
Amtsgericht Mitte 165
Amtsgericht Neukölln 86
Amtsgericht Köpenick 65
Amtsgericht Pankow-Weißensee 112
Amtsgericht Schöneberg 225
Amtsgericht Wedding 57851
Sozialgericht Berlin 432
Berlin-Brandenburg 20
Verwaltungsgericht Berlin 168
Generalstaatsanwaltschaft Berlin 5
Staatsanwaltschaft Berlin 58
Amtsanwaltschaft Berlin 51
Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg 13
Arbeitsgericht Berlin 114
SUMME 119132
Bestellen Sie die Botschafter der USA und Großbritanniens förmlich ein, verdeutlichen sie diesen diese Haltung und
fordern sie die sofortige Einstellung der Totalüberwachung.
Prüfen Sie alle erdenklichen Maßnahmen auf EU-Ebene gegen Großbritannien als EU-Mitglied. Setzen Sie die Verhandlungen mit den USA über ein Freihandelsabkommen aus und kündigen Sie die »Safe-Harbour-Abkommen« sowie die Verträge zum Austausch von Fluggastdaten, bis die Totalüberwachung seitens der USA eingestellt wird.
Schließen Sie sämtliche Standorte der NSA in
Deutschland, damit die BRD ihre volle Souveränität erhält.
Immer mehr Kollegen kommen dazu. Eingestellt von
Niemand will meinen öffentlichen Schlüssel
Verschlüsselte E-Mail-Kommunikation scheint immer noch eine schöne Theorie zu sein. Anwälte und Notare müssen überlegen, ob sie gegen ihre Verschwiegenheitspflicht verstoßen, wenn sie E-Mails versenden. Es wird gesagt, man solle nur solche Texte per E-Mail versenden, die man auch auf eine Postkarte schreiben würde.
Ich füge als Anlage zu meinen E-Mails mit viel technischem Unverständnis und Missfallen bei den Empfängern meinen öffentlichen Schlüssel für postmaster@rafranke.de als asc - Datei mit.
Wie man damit umgeht, kann hier nachgelesen werden. Meine Mandanten scheinen nicht bereit zu sein. Ich gebe nicht nach: Heute hat der erste Mandant angekündigt, sich mit Verschlüsselung beschäftigen zu wollen.
Übrigens: wer Schwierigkeiten hat, den öffentlichen Schlüssel in dieser Datei zu lesen - hier ist er:
Comment: Using gpg4o v3.1.32.3098 -
http://www.gpg4o.de/
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RQnqMilWxyPs1bcAbgS1O6rm8qyNVdOi2HOgF6W7J0lJxGxx1TLmUD8C3eu0HU2S
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Das Gesetz zur Stärkung des Verbraucherschutzes im notariellen Beurkundungsverfahren wurde am 18.07.2013 im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt am 01.10.2013 in Kraft. § 17 Absatz 2 a Nr. 2 des Beurkundungsgesetzes und § 50 Absatz 1 Nr. 9 der Bundesnotarordnung wurden geändert:
§ 17 BeurkG ab 01.10.2013 Grundsatz
(1) Der Notar soll den Willen der Beteiligten erforschen,
den Sachverhalt klären, die Beteiligten über die rechtliche Tragweite des
Geschäfts belehren und ihre Erklärungen klar und unzweideutig in der Niederschrift
wiedergeben. Dabei soll er darauf achten, daß Irrtümer und Zweifel vermieden
sowie unerfahrene und ungewandte Beteiligte nicht benachteiligt werden.
(2) Bestehen Zweifel, ob das Geschäft dem Gesetz
oder dem wahren Willen der Beteiligten entspricht, so sollen die Bedenken mit
den Beteiligten erörtert werden. Zweifelt der Notar an der Wirksamkeit des
Geschäfts und bestehen die Beteiligten auf der Beurkundung, so soll er die
Belehrung und die dazu abgegebenen Erklärungen der Beteiligten in der Niederschrift
(2a) Der Notar soll das Beurkundungsverfahren so
gestalten, daß die Einhaltung der Pflichten nach den Absätzen 1 und 2
gewährleistet ist. Bei Verbraucherverträgen soll der Notar darauf hinwirken,
1. die rechtsgeschäftlichen Erklärungen des Verbrauchers
von diesem persönlich oder durch eine Vertrauensperson vor dem Notar abgegeben
Verbraucher ausreichend Gelegenheit erhält, sich vorab mit dem Gegenstand
der Beurkundung auseinanderzusetzen; bei Verbraucherverträgen, die der
Beurkundungspflicht nach § 311 b Absatz 1 Satz 1 und Absatz 3 des
Bürgerlichen Gesetzbuchs unterliegen, soll dem Verbraucher der beabsichtigte
Text des Rechtsgeschäfts vom beurkundenden Notar oder einem Notar, mit dem
sich der beurkundende Notar zur gemeinsamen Berufsausübung verbunden hat,
zur Verfügung gestellt werden. Dies soll im Regelfallzwei Wochen vor der
Beurkundung erfolgen. Wird diese Frist unterschritten, sollen die Gründe
hierfür in der Niederschrift angegeben werden,
(3) Kommt ausländisches Recht zur Anwendung oder
bestehen darüber Zweifel, so soll der Notar die Beteiligten darauf hinweisen
und dies in der Niederschrift vermerken. Zur Belehrung über den Inhalt
ausländischer Rechtsordnungen ist er nicht verpflichtet.
§ 17 BeurkG geltende Fassung Grundsatz
den Beteiligten erörtert werden. Zweifelt der Notar an der Wirksamkeit des Geschäfts
und bestehen die Beteiligten auf der Beurkundung, so soll er die Belehrung
und die dazu abgegebenen Erklärungen der Beteiligten in der Niederschrift
2. der Verbraucher ausreichend Gelegenheit erhält,
sich vorab mit dem Gegenstand der Beurkundung auseinander zu setzen; bei
Verbraucherverträgen, die der Beurkundungspflicht nach § 311b Abs. 1 Satz 1 und
Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs unterliegen, geschieht dies im
Regelfall dadurch, dass dem Verbraucher der beabsichtigte Text des
Rechtsgeschäfts zwei Wochen vor der Beurkundung zur Verfügung gestellt
§ 50 BNotO ab 01.10.2013
1. wenn die Voraussetzungen des § 5 wegfallen oder sich nach der Bestellung
herausstellt, daß diese Voraussetzungen zu Unrecht als vorhanden angenommen
2. wenn eine der Voraussetzungen vorliegt, unter
denen die Ernennung eines Landesjustizbeamten nichtig ist, für nichtig
erklärt oder zurückgenommen werden muß;
4. wenn er ein besoldetes Amt übernimmt oder eine
nach § 8 Abs. 3 genehmigungspflichtige
Tätigkeit ausübt und die Zulassung nach § 8 Abs. 1 Satz 2 oder die nach § 8 Abs. 3 erforderliche Genehmigung im Zeitpunkt der
Entschließung der Landesjustizverwaltung über die Amtsenthebung nicht
5. wenn er entgegen § 8 Abs. 2 eine weitere berufliche Tätigkeit ausübt
oder sich entgegen den Bestimmungen von § 9 Abs. 1 oder Abs. 2 mit anderen Personen zur
gemeinsamen Berufsausübung verbunden oder mit ihnen gemeinsame
Geschäftsräume hat;
6. wenn er in Vermögensverfall geraten ist; ein
Vermögensverfall wird vermutet, wenn ein Insolvenzverfahren über das
Vermögen des Notars eröffnet oder der Notar in das vom
Vollstreckungsgericht zu führende Verzeichnis (§ 26 Abs. 2 der Insolvenzordnung, § 882b der Zivilprozeßordnung) eingetragen ist;
7. wenn er aus gesundheitlichen Gründen nicht nur
vorübergehend unfähig ist, sein Amt ordnungsgemäß auszuüben;
8. wenn seine wirtschaftlichen Verhältnisse, die Art
seiner Wirtschaftsführung oder der Durchführung von Verwahrungsgeschäften
die Interessen der Rechtsuchenden gefährden;
a) Mitwirkungsverbote gemäß § 3
Absatz 1 des Beurkundungsgesetzes oder
b) Pflichten gemäß § 17 Absatz 2a
Satz 2 Nummer 2 des Beurkundungsgesetzes
verstößt;;
10. wenn er nicht die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung
(§ 19a) unterhält.
(2) Liegt eine der Voraussetzungen vor, unter denen
die Ernennung eines Landesjustizbeamten für nichtig erklärt oder
zurückgenommen werden kann, so kann auch der Notar seines Amtes enthoben
(3) Für die
Amtsenthebung ist die Landesjustizverwaltung zuständig. Sie entscheidet nach
Anhörung der Notarkammer.
(4) In den auf die Amtsenthebung nach Absatz 1 Nr. 7
gerichteten Verfahren sind für die Bestellung eines Vertreters des Notars für
das Verwaltungsverfahren, der zur Wahrnehmung seiner Rechte in dem Verfahren
nicht in der Lage ist, für die Pflicht des Notars, sich ärztlich untersuchen
zu lassen, und für die Folgen einer Verweigerung seiner Mitwirkung die
Vorschriften entsprechend anzuwenden, die für Landesjustizbeamte gelten. Zum
Vertreter soll ein Rechtsanwalt oder Notar bestellt werden. Die in diesen
Vorschriften dem Dienstvorgesetzten zugewiesenen Aufgaben nimmt die
Landesjustizverwaltung wahr.
§ 50 BNotO geltende Fassung (1) Der Notar ist seines Amtes zu entheben,
9. wenn er wiederholt grob gegen Mitwirkungsverbote
gemäß § 3 Abs. 1 des Beurkundungsgesetzes
(3) Für die Amtsenthebung ist die Landesjustizverwaltung
zuständig. Sie entscheidet nach Anhörung der Notarkammer.