Source: http://www.philprom.de/ordnungen/japan-in-der-welt-master-fb9/
Timestamp: 2018-03-17 18:18:28
Document Index: 247674362

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9']

Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven, Master (FB9) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven, Master (FB9)
Fachspezifischer Anhang Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 16. Januar 2013, Master, Fachbereich 9 - Gemeinsame Prüfungsordnung
Fachspezifischer Anhang Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 16. Januar 2013, Master, Fachbereich 9 – Gemeinsame Prüfungsordnung
FACHSPEZIFISCHER ANHANG: Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 16. Januar 2013
IV. Auslandsaufenthalte
V. Lehr- und Lernformen
VI. Umfang der Masterprüfung im Masterstudiengang Japanologie
VII. Hausarbeiten
VIII. Masterarbeit
IX. Bewertung der Prüfungsleistungen
X. Besondere Regelungen für Absolventen des Bachelorstudiengangs Japanologie an der Philipps-Universität Marburg
XI. In-Kraft-Treten und Übergangsbestimmungen
MA.1 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven I: Literatur und Kultur
MA.2 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven II: Kultur und Ideengeschichte
MA.3 Forschungs-/Projektseminar I
MA.4 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge I: Literatur und Kultur
MA.5 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge II: Kultur und Ideengeschichte
MA.6 Forschungs-/Projektseminar II
MA.7 Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen I
MA.8 Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen II
MA.9 Forschungs-/Projektseminar III
MA.10 Mastermodul
Anhang 3: Diploma Supplement
Paragraphenteil Fachspezifischer Anhang Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven
(1) Die Japanologie am Fachbereich 09 der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt vertritt in Forschung und Lehre einen kulturwissenschaftlichen Ansatz mit den Schwerpunkten Literatur, Kultur und Ideengeschichte. Im Mittelpunkt von Forschung und Lehre stehen das vormoderne und das moderne/gegenwärtige Japan. Methodisch beruft sich die Frankfurter Japanologie auf ein solides philologisch-literaturwissenschaftliches sowie ein kultur- und ideengeschichtliches Repertoire, das in der Betonung der sprachlichen Komponente die Basis adäquater Japanforschung darstellt. Der Kanon klassischer philologisch-literaturwissenschaftlicher/ideengeschichtlicher Forschung wird um das zeitgemäße Spektrum kulturwissenschaftlicher Thematik erweitert.
(2) Die Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vom 21.05.2008 ist in der jeweils gültigen Fassung Bestandteil dieser fachspezifischen Bestimmungen. Diese regeln insbesondere die Ziele und den Aufbau des Studiengangs, die Zulassung zur Masterprüfung und zur Masterarbeit und die Beschreibung der Module im Masterstudiengang „Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven.“
(1) Ziel des forschungsorientierten Masterstudiengangs „Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven“ ist es, die Studierenden zu selbständiger Forschung auf fortgeschrittenem Niveau zu befähigen. Im Mittelpunkt des Masterstudiengangs stehen die Felder Globalisierung in Japan, Kultur- und Identitätsdiskurse, die Frage nach „japanischen Traditionen“, ideologischen Ausrichtungen und Zukunftsmodellen sowie die Frage nach Menschenbildern, ethischen Perspektiven und sozialer Gerechtigkeit. Die genannten Themen werden sowohl im historisch-geistesgeschichtlichen Rahmen behandelt wie sie auch als künstlerisch-literarische Repräsentationen einer zunehmend komplexer werdenden Gegenwart betrachtet werden sollen.
(2) Der Masterstudiengang baut konsekutiv auf den Bachelorstudiengang Japanologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf. Er befähigt die Studierenden, die im Bachelorstudiengang erlernten Methoden kritisch zu reflektieren, sich mit theoretischen Konzepten des eigenen Faches auseinanderzusetzen und diese zu allgemein diskutierten Theorien und Forschungsentwicklungen in Beziehung zu setzen. Die Studierenden werden zur Kulturanalyse mit den Methoden der kulturwissenschaftlichen Japanologie und zu wissenschaftlichem Arbeiten angeleitet. Im Masterstudiengang Japanologie findet eine Spezialisierung in den Schwerpunktbereichen japanische Literatur, Kultur- und Ideengeschichte statt.
(3) Der Masterstudiengang vermittelt folgende Kenntnisse:
– differenzierte Kenntnisse japanbezogener wissenschaftlicher Theorien und des aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstands in den kulturwissenschaftlichen und historischen japanologischen Schwerpunktbereichen;
– Kenntnisse der japanischen Literatur, Kultur und Ideengeschichte in Geschichte und Gegenwart;
– Kenntnisse aktueller japanischer Kulturdiskurse in den Bereichen Werteorientierung, Ethik, Religiosität, Menschenbild, Lebens- und Zukunftsentwürfe bis hin zu politischen Debatten der Positionierung Japans in Asien und in der Weltgesellschaft;
– und Fähigkeiten:
– die Fähigkeit, in japanischer Sprache über komplexe wissenschaftliche Inhalte mündlich sowie schriftlich zu kommunizieren;
– die Fähigkeit, Originale der klassischen japanischen Literatur in ihren Tiefenstrukturen zu erfassen.
(4) In die Ausbildung mit einbezogen sind zudem praxisorientierte Erfahrungen durch projektorientiertes Lernen (zum Beispiel wissenschaftliche Projektarbeit, Übersetzung aus dem Japanischen, Organisation eines Themenabends, Erarbeiten eines japanologischen Fachartikels, Praktikum oder Japanaufenthalt). Die Studierenden werden mit dem Studiengegenstand vertraut gemacht, sei es durch das eigenständige Anfertigen von Übersetzungen, Lektüreberichten aktueller Forschungsliteratur und Texten, durch Medienrecherchen, Forschungsfelderkundungen sowie durch die Organisation von wissenschaftlichen und/oder kulturellen Veranstaltungen.
(5) Durch die Masterprüfung, die eine umfangreiche schriftliche Hausarbeit (Masterarbeit) einschließt, werden die Studierenden systematisch auf eine weiterführende wissenschaftliche Tätigkeit vorbereitet. Durch die mit der Masterprüfung verbundenen Prüfungen soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende im Rahmen ihrer oder seiner wissenschaftlichen Ausbildung die Fähigkeit besitzt, tiefergehende wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden und das erworbene Wissen kritisch einzuordnen und zu bewerten.
(1) Das Studium im Masterstudiengang Japanologie kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
(2) Die Zulassung zum Masterstudiengang ist beim Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main zu beantragen. Die Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang sind:
a) ein erfolgreicher Bachelorabschluss oder ein mindestens gleichwertiger Abschluss im selben oder einem verwandten Studienfach im Umfang von mindestens 180 CP, wobei auf das japanwissenschaftliche Fach mindestens 90 CP entfallen müssen. Über die Gleichwertigkeit entscheidet die akademische Leitung des Studiengangs; Bewerberinnen und Bewerber mit einem Studienabschluss, der weniger als 180 CP bzw. weniger als 90 CP für das japanwissenschaftliche Fach umfasst, können mit der Auflage zugelassen werden, die Differenz der CP im Umfang von bis zu 30 CP nachzuholen; über die genauen Auflagen entscheidet die akademische Leitung des Studiengangs im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Im Zweifelsfall ist der Prüfungsausschuss einzuberufen;
b) ein aussagekräftiges Motivationsschreiben mit Darlegung der fachlichen Interessengebiete im Umfang von maximal 3000 Zeichen.
c) Kenntnisse der japanischen Sprache (vergleichbar mit Stufe 2 des Japanese Language Proficiency Tests) sind im Diploma Supplement oder durch andere anerkannte Tests, wie dem Japanese Language Proficiency Test Stufe 2 oder ähnlichen Zertifikaten, nachzuweisen.
d) da Fachliteratur zu einem großen Teil auf Englisch vorliegt und sich der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften vorbehält, einzelne Lehrveranstaltungen ausschließlich in englischer Sprache anzubieten, werden gute Englischkenntnisse erwartet. Ausreichende Kentnisse der englischen Sprache sind nachzuweisen durch
i) das Abiturzeugnis oder
ii) entsprechende Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4,0)“ bzw. fünf Punkte sein darf, oder
iii) Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, wobei mindestens 120 Stunden Unterricht nachzuweisen sind, oder
iv) Fachgutachten bzw. Lektorenprüfungen über Sprachkenntnisse, die durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder im Selbststudium erworbene wurden, oder
v) Zertifikate über einen anderen vom Prüfungsausschuss des FB 09 als gleichwertig anerkannten Nachweis.
(3) Die akademische Leitung des Studiengangs entscheidet im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses über die vorläufige Zulassung und die Erfüllung der Aufnahmevoraussetzungen; im Zweifelsfall ist der Prüfungsausschuss einzuberufen. Die akademische Leitung des Studiengangs hält die Gründe für die Entscheidung über den Zulassungsantrag sowie ggfs. die Art der Auflagen in einem schriftlichen Protokoll fest. Die Erfüllung der Auflagen muss spätestens ein Jahr nach Zulassung zum Masterstudiengang nachgewiesen werden. Werden die Auflagen nicht innerhalb dieser Frist erfüllt, ist die vorläufige Zulassung zum Masterstudiengang zu widerrufen.
(1) Den Studierenden wird nachdrücklich empfohlen, vor Beginn oder im Verlauf des Studiums einen Studienaufenthalt von zwei Semestern an einer japanischen Hochschule zu verbringen. Der Studienaufenthalt bildet aber keine Voraussetzung des Studienabschlusses.
(2) Vor einem Auslandsaufenthalt wird dringend empfohlen, die Anrechenbarkeit von im Ausland geplanten Studien- und Prüfungsleistungen mit der akademischen Leitung zu klären.
Ergänzend zu den in der Rahmenordnung aufgeführten Lehr- und Lernformen sind vorgesehen:
(Pol) sind Projektarbeiten, also Lernformen ohne Kontaktzeit, die inner- oder außerhalb der Universität zu erbringen sind. Sie beinhalten die selbständige Erarbeitung von Themenfeldern und die Durchführung von empirischen Untersuchungen, die Aufbereitung und Analyse von Datenmaterial, teils auch als Teamarbeit in Kleingruppen oder in Verbindung mit E-learning-Projekten.
(1) Die Masterprüfung im Masterstudiengang Japanologie setzt sich zusammen aus:
a) den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen nach Maßgabe des Anhangs 1 und
b) der Masterarbeit gemäß VIII.
(1) Die Hausarbeiten sollen einen Umfang von 10.000 Wörtern bzw. 30 Seiten nicht überschreiten.
(2) Der Bearbeitungszeitraum für eine Hausarbeit beträgt, soweit in Anhang 1 keine Regelung getroffen ist, mindestens 5 Wochen. Im Übrigen bleibt § 22 Abs. 6 der Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften unberührt.
(1) Die Masterarbeit ist Teil des Master-Prüfungsmoduls und wird als Abschlussarbeit (Thesis) von dem oder der Studierenden angefertigt. Die Masterarbeit wird innerhalb eines Semesters, bevorzugt im Sommersemester, angefertigt und ergibt eine Leistung von 26 CP.
(2) Die Zulassung zur Masterarbeit kann beantragen, wer die erfolgreiche Absolvierung der Pflichtmodule MA1 bis MA9 (insgesamt 90 CP) nachweist.
(1) Für die Masterprüfung muss jeweils eine Gesamtnote gebildet werden. Diese errechnet sich aus den Noten der Modulprüfungen und des Mastermoduls. Aus diesen Noten wird unter Berücksichtigung der zugehörigen CP die Gesamtnote als gewichtetes Mittel berechnet, wobei die Note des Mastermoduls zweifach gewertet wird.
(2) Das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ wird erteilt, wenn sämtliche Prüfungsleistungen mit „sehr gut“ (1,0) bewertet sind.
(2) Es sind folgende Module zu absolvieren:
a) MA1 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven I: Literatur und Kultur (9 CP)
b) MA2 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven II: Kultur und Ideengeschichte (9 CP)
c) MA3 Forschungs-/Projektseminar (12 CP)
d) MA10 Mastermodul (30 CP)
(1) Diese fachspezifischen Bestimmungen treten nach ihrer Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit Wirkung zum Beginn des Wintersemester 2013/14 in Kraft.
(2) Die fachspezifischen Bestimmungen des Masterstudiengangs Japanologie: Literatur und Ideenwelten“ vom 22.04.2009 sind am 29.09.2011 außer Kraft getreten. Studierende, die ihr Studium im Masterstudiengang „Japanologie: Literatur und Ideenwelten“ vor dem Wintersemester 2011/2012 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität begonnen haben, können das Studium fortsetzen. Sie müssen die Masterprüfung in diesem Studiengang bis spätestens zum 30.09.2014 abgelegt haben. Falls zu besuchende Lehrveranstaltungen und zu erbringende Nachweise und Leistungen nicht mehr angeboten werden, können sie ggf. durch von der akademischen Leitung des Studiengangs festgelegte äquivalente Lehrveranstaltungen, Nachweise und Leistungen aktueller Studiengänge der Japanologie erbracht werden. Die Vergabe von CP für besuchte Lehrveranstaltungen und erbrachte Nachweise und Leistungen folgt dabei weiterhin den fachspezifischen Bestimmungen vom 22.04.2009.
(3) Für Studierende des Masterstudiengangs Japanologie: Literatur und Ideenwelten nach den fachspezifischen Bestimmungen vom 22.04.2009 ist ein Wechsel in den aktuellen Masterstudiengang nicht möglich.
Anhang 1: Modulbeschreibungen Fachspezifischer Anhang Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven
MA1 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven I: Literatur und Kultur
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie – Wertigkeit: 9 CP, 3 SWS
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie.
Kontaktzeit (Unterrichtsstunden) 30h (HS) + 15h (Ü) = 45h
Selbststudium 120h (HS) + 105h (Ü) = 225h
HS MA1.1 (5 CP, 2 SWS), TN nach § 9
Ü MA1.2 (4 CP, 15h), TN nach § 9
(1. FS) HS MA1.1 Japan in der Welt: Kultur- und Identitätsdiskurse I 2 TN Teilprüfung: Hausarbeit 5
Ü MA1.2 Theorien & Texte: Kultur- und Identitäts-diskurse I 15h TN ggf. Teilprüfung: Übersetzung in MA1.2, wenn diese nicht in MA2.2 angefertigt wird 4
SWS insgesamt 3 CPs insgesamt: 9
TN für die Lehrveranstaltungen MA1.1 und MA1.2 und Bestehen der Modulprüfung.
Das Modul MA1 führt in den literaturwissenschaftlichen Schwerpunkt des Masterstudiengangs ein und stellt Kultur- und Identitätsdiskurse in den Mittelpunkt. Aus kultureller und historischer Perspektive setzen die Studierenden das Instrumentarium japanologischen Arbeitens bei der Aufarbeitung des Forschungsstandes zum Thema ein und reflektieren diesen kritisch. Die Teilnehmenden bearbeiten auf der Grundlage moderner und historischer japanischsprachiger und westlicher Quellen allgemeine und spezielle Fragen, wie zum Beispiel die nach „japanischen Traditionen“, historischen Identitätsdiskursen, oder nach Berührungspunkten der Kulturen. Ziel ist das Erfassen der historisch-geistesgeschichtlichen und sozio-kulturellen Bedingtheit von Selbstverortungsdiskursen bzw. Verortungen Japans in der Welt unter Berücksichtigung des aktuellen japanwissenschaftlichen Forschungs- und Diskussionsstandes. In der ergänzenden Übung MA 1.2 bearbeiten die Studierenden originalsprachige Grundlagentexte zu Kultur- und Identitätsdiskursen. Lernziele sind die Erweiterung des fachwissenschaftlichen und thematischen Vokabulars sowie die Verbesserung der Lese- und Analysefähigkeiten japanischsprachiger Texte. Die Übung kann wöchentlich (1SWS) oder 14tägig oder als Blockseminar durchgeführt werden.
Die Modulabschlussprüfung setzt sich aus einer Hausarbeit im Umfang von max. 20 Seiten und ggf. einer fachwissenschaftlich kommentierten Übersetzung im Umfang von je nach Schweregrad bis zu 5000 Zeichen in der Originalsprache (entspricht circa 2-3 Doppelseiten) zusammen. Die Übersetzung wird in MA 1.2 oder MA 2.2 angefertigt. Der zu übersetzende Text entstammt dem Themenbereich des Hauptseminars und ergänzt die Hausarbeit. Die Studierenden entscheiden nach persönlicher Schwerpunktsetzung, ob die Übersetzung in MA 1.2 oder MA 2.2 angefertigt wird.
MA2 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven II: Kultur und Ideengeschichte
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie – Wertigkeit: 9 CP, 3SWS
HS MA2.1 (5 CP, 2SWS), TN nach § 9
Ü MA2.2 (4 CP, 15h), TN nach § 9
(1. FS) HS MA2.1 Japan in der Welt: Kultur- und Identitätsdiskurse II 2 TN Teilprüfung Hausarbeit 5
Ü MA2.2 Theorien & Texte: Kultur- und Identitätsdiskurse II 15h TN ggf. Teilprüfung: Übersetzung in MA2.2, wenn diese nicht in MA1.2 angefertigt wird 4
TN für die Lehrveranstaltungen MA2.1 und MA2.2 und das Bestehen der Modulabschlussprüfung.
Das Modul MA2 führt in den ideengeschichtlichen Schwerpunkt des Masterstudiengangs ein und stellt Kultur- und Identitätsdiskurse in den Mittelpunkt. Aus kultureller und historischer Perspektive setzen die Studierenden das Instrumentarium japanologischen Arbeitens bei der Aufarbeitung des Forschungsstandes zum Thema ein und reflektieren diesen kritisch.
Die Teilnehmenden bearbeiten auf der Grundlage moderner und historischer japanischsprachiger und westlicher Quellen allgemeine und spezielle Fragen, wie zum Beispiel die nach „japanischen Traditionen“, historischen Identitätsdiskursen, oder nach Berührungspunkten der Kulturen.
Ziel ist das Erfassen der historisch-geistesgeschichtlichen und sozio-kulturellen Bedingtheit von Selbstverortungsdiskursen bzw. Verortungen Japans in der Welt unter Berücksichtigung des aktuellen japanwissenschaftlichen Forschungs- und Diskussionsstandes.
In der ergänzenden Übung MA2.2 bearbeiten die Studierenden originalsprachige Grundlagentexte zu Kultur- und Identitätsdiskursen. Lernziele sind die Erweiterung des fachwissenschaftlichen und thematischen Vokabulars sowie die Verbesserung der Lese- und Analysefähigkeiten japanischsprachiger Texte. Die Übung kann wöchentlich (1SWS) oder 14tägig oder als Blockseminar durchgeführt werden.
Die Modulabschlussprüfung setzt sich aus einer Hausarbeit im Umfang von max. 20 Seiten und ggf. einer fachwissenschaftlich kommentierten Übersetzung im Umfang von je nach Schweregrad bis zu 5000 Zeichen in der Originalsprache (entspricht circa 2-3 Doppelseiten) zusammen. Der zu übersetzende Text entstammt dem Themenbereich des Hauptseminars und ergänzt die Hausarbeit. Die Studierenden entscheiden nach persönlicher Schwerpunktsetzung, ob die Übersetzung in MA 1.2 oder MA 2.2 angefertigt wird.
MA3 Forschungs-/Projektseminar I
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie – Wertigkeit: 12 CP, 2SWS
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie
Kontaktzeit (Unterrichtsstunden) 15h (Ü) + 15h (Ü) = 30h
Selbststudium 105h (Ü) + 105h (Ü) + 120 (POL) = 330h
Ü MA3.1 (4 CP, 15h), TN nach § 9
Ü MA3.2 (4 CP, 15h), TN nach § 9
Ü MA3.3 (4 CP, – SWS)
(1. FS) Ü MA3.1 Forschungs-/ Projektseminar 15h LN
(Projektpräsentation und Ausarbeitung) 4
MA3.2 Forschungs-/ Projektseminar 15h LN (Projektpräsentation und Ausarbeitung) 4
POL MA3.3 Forschungs-/ Projektseminar – LN (Test eBungo) 4
SWS insgesamt 30h CPs insgesamt: 12
LN für die Lehrveranstaltungen MA3.1, MA3.2 und MA3.3
Das Modul MA3 stellt den wissenschaftspraktischen Aspekt des Masterstudiengangs dar. Ziel ist die selbständige Erweiterung und Vertiefung der in MA1 und MA2 erworbenen ideengeschichtlichen, kultur- und literaturwissenschaftlichen Kenntnisse unter Anwendung des japanologischen Instrumentariums. Das Modul bereitet die Studierenden unter Anleitung auf die Ausarbeitung individueller Lehrforschungsprojekte vor. Diese werden am Ende des Moduls innerhalb eines von den Teilnehmenden gemeinsam organisierten, öffentlichen Themenabends präsentiert.
Ziel ist die Förderung gemeinsamer Projektarbeit und die Einübung von Präsentationsformen im universitären und außeruniversitären Kontext.
MA3.3 dient der selbständigen Einarbeitung der Studierenden in das bis 1945 gebräuchliche Standardjapanisch. Hierfür wird das eLearning Modul eBungo genutzt, welches die Regeln des Standardjapanischen systematisch präsentiert und in kurzen Tests abprüft.
Die Veranstaltungen MA3.1 und MA3.2 können in einer/mehreren Blockveranstaltung/en oder in wöchentlichen (1SWS) oder 14tägigen (2SWS) Sitzungen erfolgen.
Die Veranstaltungen MA3.1 und MA3.2 schließen mit der Präsentation des Lehrforschungsprojektes und einer anschließenden fachwissenschaftlichen Ausarbeitung im Umfang von max. 5 Seiten pro Teilnehmer/in. MA3.3 schließt mit dem Nachweis über das Bestehen des Abschlusstests in eBungo (Leistungsnachweise).
MA4 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge I: Literatur und Kultur
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie – Wertigkeit: 10 CP, 3 SWS
Selbststudium 150h (HS) + 105h (Ü) = 255h
HS MA4.1 (6 CP, 2 SWS), TN nach § 9
Ü MA4.2 (4CP, 15h), TN nach § 9
SS (2. FS) HS MA4.1 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge I 2 TN Teilprüfung:
Hausarbeit 6
Ü MA4.2 Theorien & Texte: theoretische und methodische Zugänge I 15h TN ggf. Teilprüfung: Übersetzung in MA4.2, wenn diese nicht in MA5.2 angefertigt wird 4
SWS insgesamt 3 CPs insgesamt: 10
TN für die Lehrveranstaltungen MA4.1 und MA4.2 sowie das Bestehen der Modulprüfung.
Das Modul MA4 baut auf den historischen und kulturellen Grundlagen der Module MA1 und MA2 auf und erweitert diese um theoretische und methodische Zugänge. Die Studierenden arbeiten sich in neuere literatur- und kulturwissenschaftliche Interpretationsmethoden ein. Sie verknüpfen Grundlagenwissen und methodisches Handwerkszeug und erlangen die Fähigkeit zur eigenständigen Forschungstätigkeit, die sie in ihren Lehrforschungsprojekten und auch in der Masterarbeit umsetzen.
Erfolgreiche Absolventen erwerben methodische Zugänge zu Themenfeldern wie zum Beispiel Globalisierung in Japan, Kultur- und Identitätsdiskurse, ideologische Ausrichtungen und Zukunftsmodelle, Menschenbilder, ethische Perspektiven und soziale Gerechtigkeit.
In der ergänzenden Übung MA4.2 bearbeiten die Studierenden originalsprachige und westlichsprachige theoretische und methodische Grundlagentexte. Lernziele sind die Vertiefung des fachwissenschaftlichen und thematischen Vokabulars sowie die Verbesserung der Lese- und Analysefähigkeiten japanischsprachiger Texte sowie die Einübung theoretischer und methodischer Herangehensweisen an japanwissenschaftliche Themen.
Die Übung kann wöchentlich (1SWS) oder 14tägig oder als Blockseminar durchgeführt werden.
Die Modulabschlussprüfung setzt sich aus einer Hausarbeit im Umfang von 20 Seiten und ggf. einer fachwissenschaftlich kommentierten Übersetzung im Umfang von je nach Schweregrad bis zu 5000 Zeichen in der Originalsprache (entspricht circa 2-3 Doppelseiten) zusammen. Die Übersetzung wird entweder in MA 4.2 oder in MA 5.2 angefertigt. Der zu übersetzende Text entstammt dem Themenbereich des Hauptseminars und ergänzt die Hausarbeit. Die Studierenden entscheiden nach persönlicher Schwerpunktsetzung, ob die Übersetzung in MA 4.2 oder MA 5.2. angefertigt wird.
MA5 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge II: Kultur und Ideengeschichte
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie – Wertigkeit: 10 CP, 3SWS
HS MA5.1 (6 CP, 2 SWS), TN nach § 9
Ü MA5.2 (4 CP, 15h), TN nach § 9
(2. FS) HS MA5.1 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge II 2 TN Teilprüfung Hausarbeit 6
Ü MA5.2 Theorien & Texte: theoretische und methodische Zugänge II 15h TN ggf. Teilprüfung: Übersetzung in MA5.2, wenn diese nicht in MA4.2 angefertigt wird 4
TN für die Lehrveranstaltungen MA5.1 und MA5.2 sowie das Bestehen der Modulabschlussprüfung.
Das Modul MA5 baut auf den historischen und kulturellen Grundlagen der Module MA1 und MA2 auf und erweitert diese um theoretische und methodische Zugänge. Die Studierenden arbeiten sich in Methoden geschichtswissenschaftlichen und ideengeschichtlichen Arbeitens ein. Sie verknüpfen Grundlagenwissen und methodisches Handwerkszeug und erlangen die Fähigkeit zur eigenständigen Forschungstätigkeit, die sie in ihren Lehrforschungsprojekten und auch in der Masterarbeit umsetzen.
In der ergänzenden Übung MA5.2 bearbeiten die Studierenden originalsprachige und westlichsprachige theoretische und methodische Grundlagentexte. Lernziele sind die Vertiefung des fachwissenschaftlichen und thematischen Vokabulars sowie die Verbesserung der Lese- und Analysefähigkeiten japanischsprachiger Texte sowie die Einübung theoretischer und methodischer Herangehensweisen an japanwissenschaftliche Themen.
Die Modulabschlussprüfung setzt sich aus einer Hausarbeit im Umfang von 20 Seiten und ggf. einer fachwissenschaftlich kommentierten Übersetzung im Umfang von je nach Schweregrad bis zu 5000 Zeichen in der Originalsprache (entspricht circa 2-3 Doppelseiten) zusammen. Der zu übersetzende Text entstammt dem Themenbereich des Hauptseminars und ergänzt die Hausarbeit. Die Studierenden entscheiden nach persönlicher Schwerpunktsetzung, ob die Übersetzung in MA 4.2 oder MA 5.2. angefertigt wird.
MA6 Forschungs-/Projektseminar II
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie – Wertigkeit: 10 CP, 2SWS
Selbststudium 135h (Ü) + 135h (Ü) = 270h
Ü MA6.1 (5 CP, 15h), TN nach § 9
Ü MA6.2 (5 CP, 15h), TN nach § 9
SS (2. FS) Ü MA6.1 Forschungs-/Projektseminar II 15h LN
(Präsentation und Projektskizze) 5
MA6.2 Forschungs-/Projektseminar II 15h LN
SWS insgesamt 30h CPs insgesamt: 10
LN für die Lehrveranstaltungen MA6.1 und MA6.2
Das Modul MA6 vertieft die theoretische und methodische Ausbildung im Masterstudiengang und führt auf die Masterarbeit hin. Wiederum steht die Motivation zu selbstverantwortlicher Forschung im Vordergrund. Die Studierenden entwickeln auf der bisher erworbenen Wissensgrundlage entweder ihre individuellen Lehrforschungsprojekte aus MA3 weiter oder erschließen unter Berücksichtigung der Inhalte der Module MA4 und MA5 neue Themenfelder.
Ziel ist das Einüben des wissenschaftlichen Dialogs sowie die Fähigkeit zur systematischen Durchdringung eines Stoffs und die konzise, geordnete und sprachlich, mündlich wie schriftlich, gewandte Ausarbeitung.
Die Veranstaltungen können in Form von wöchentlichen (1SWS) oder 14tägigen Übungen oder als Blockseminar angeboten werden.
Das Modul endet mit je einer Präsentation und schriftlichen Ausarbeitung einer Projektskizze im Umfang von max. 5 Seiten in MA6.1 und MA6.2 (Leistungsnachweise).
MA7 Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen I
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie – Wertigkeit: 10 CP, 2 SWS
Nachweis über das erfolgreiche Bestehen von MA1.1, MA2.1, MA4.1 und MA5.1
Kontaktzeit (Unterrichtsstunden) 30h
Selbststudium 270h
HS MA7.1 (10 CP, 2 SWS), TN nach § 9
(3. FS) HS MA7.1 Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen I 2 TN Prüfung: Hausarbeit
SWS insgesamt 2 CPs insgesamt: 10
TN für die Lehrveranstaltung MA7.1 und Bestehen der Modulprüfung
Modul MA7 knüpft an die Vorarbeiten zu kultur- und literaturwissenschaftlichen Themen aus MA1.1 und die Überlegungen zu theoretischen und methodischen Zugängen aus MA4.1 an und vereint diese inhaltlichen und wissenschaftlichen Reflexionen in einem Seminar, das sich intensiv einzelnen ausgewählten Aspekten des Masterprogramms zuwendet. So werden etwa Autoren der gegenwärtigen/der zeitgenössischen japanischen Literatur gelesen, wobei die Texte neben ihrer ästhetischen Dimension als literarische Zeitdiagnostik zu verstehen sind; Themen können literarische Zukunftsvisionen, Utopien/Dystopien, Kommentare zur Arbeitskultur, zum Leben Jugendlicher, zur Umweltproblematik sein, ebenso wie klassische zeitgeschichtliche Themen (Atombombenliteratur, Nachkriegsliteratur) und Literaturen von Minderheiten behandelt werden. Die Textanalysen können sich auch auf Beiträge der intellektuellen Szene bzw. des japanischen Kulturdiskurses beziehen und dann z.B. Felder wie Identität, interkulturelle Beziehungen, politisches Engagement oder weltanschauliche Orientierungen berühren.
Ziel ist eine wissenschaftlichen Ansprüchen auf höherem Niveau genügende, sprachlich, stilistisch und inhaltlich ausgereifte wissenschaftliche Hausarbeit oder eine annotierte Übersetzung in publikationsreifer Form.
Das Modul schließt mit einer wissenschaftlich kommentierten Übersetzung je nach Schwierigkeitsgrad im Unfang von max. 30 Seiten in der Zielsprache oder einer Hausarbeit im Umfang von max. 30 Seiten.
MA8 Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen II
Nachweis über das erfolgreiche Bestehen von MA1.1, MA 2.1, MA4.1 und MA5.1
HS MA8.1 (10 CP, 2 SWS), TN nach § 9
WS (3. FS) HS MA8.1 Japan in der Welt: aktuelle Heraus-forderungen II 2 TN Prüfung:
TN für die Lehrveranstaltung MA8.1 und Bestehen der Modulprüfung
Modul MA8 knüpft an die erarbeiteten kulturellen und historischen Perspektiven aus MA2.1 und die theoretischen und methodischen Zugänge aus MA5.1 an und führt diese thematisch zusammen. Das Modul geht von der Annahme aus, dass die Beschäftigung mit der Vergangenheit immer auch eine Spiegelung der bestehenden Zeitverhältnisse ist und aus beider Verschränkung Orientierungshilfen für die Zukunft gewonnen werden. In diesem Sinn ist das Vergangene stets ein Teil der Gegenwart und ein Baustein des Kommenden. Im Vordergrund sollen daher Themen stehen, die im Kontext dieser Betrachtungsweise von Bedeutung sind: Fragen des Zusammenlebens und des verantwortlichen Handelns in der konfuzianischen Ethik; Affektkontrolle, Disziplinierung und Formen des Sozialverhaltens in der frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Ratgeberliteratur; geschlechtliche und gesellschaftliche Rollenbilder am Übergang von der Frühen Neuzeit zur Neuzeit; Wirklichkeitskonstituierung in japanischen Hausenzyklopädien seit dem 18. Jahrhundert; Gesundheitsvorstellungen und das Gute Leben in der praktischen medizinischen Literatur; Essen als „Kulturthema“ und Herausforderung der Zukunft; Eigen- und Fremdwahrnehmung unter den Bedingungen des „abgeschlossenen Landes“ und der „Öffnung zum Westen“; „Offene Gesellschaft“ vs. „Geschlossene Gesellschaft“ am Beispiel japanischer Geschichte.
Ziel ist eine wissenschaftlichen Ansprüchen genügende, semantisch, stilistisch und syntaktisch adäquate annotierte Übersetzung in publikationsreifer Form bzw. wissenschaftliche Hausarbeit.
MA9 Forschungs-/Projektseminar III
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie – Wertigkeit: XX CP, XX SWS
Kontaktzeit (Unterrichtsstunden) —
Selbststudium 300h
(3. FS) POL MA9 Forschungs-/Projektseminar III – LN (Arbeitsplan) 10
SWS insgesamt – CPs insgesamt: 10
LN für die Lehrveranstaltung MA9.1.
Das Modul MA9 dient der eigenständigen forschenden Tätigkeit zur Vorbereitung der Masterarbeit. Die Studierenden erarbeiten selbständig ein erstes Konzept und Exposé ihrer geplanten Masterarbeit. Sie sollen dabei an die Ergebnisse ihrer Lehrforschungsprojekte sowie die Inhalte der Hauptseminare und Übungen anknüpfen.
Im Selbststudium arbeiten die Studierenden einen Arbeitsplan für die Masterarbeit aus. Dieser soll einen Zeitplan, eine Gliederung sowie eine annotierte Bibliographie enthalten. Soweit thematisch für die Masterarbeit relevant, können die Studierenden im Rahmen des Moduls MA9 auch die Teilnahme an den Arbeitskreisen der Japanologie Frankfurt, an Workshops sowie an japanologischen Fachtagungen oder auch Archiv- und Bibliotheksrecherchen einbringen.
Das Modul schließt mit der Ausarbeitung eines Arbeitsplans im Umfang von max. 10 Seiten.
MA10 Mastermodul
Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie – Wertigkeit: 30 CP, 2 SWS
TN MA1-MA9 (90 CP) und Absprache mit der Betreuerin / dem Betreuer der MA-Abschlussarbeit
Kontaktzeit (Unterrichtsstunden) 30h (KO)
Selbststudium 90h (KO) + 780h für Abschlussarbeit = 870h
KO MA9.1 (3 CP, 2 SWS), TN nach § 9
KO MA9.2 (3 CP, 2 SWS), TN nach § 9
(4. FS) KO MA10.1
MA-Kolloquium ODER 2 LN
(Präsentation und Verfassen eines Exposés der MA-Arbeit) 4
MA10.2
– MA-Arbeit – MA-Arbeit
(60-100 Seiten) 26
SWS insgesamt 2 CPs insgesamt: 30
LN für die Lehrveranstaltungen MA10.1 oder MA10.2 und Bestehen der Masterarbeit.
Ziel des Kolloquiums ist die Fähigkeit, das für die Masterarbeit relevante Material zu erschließen und zu präsentieren. Das MA-Kolloquium bereitet mit wissenschaftlichen Gesprächen auf die Abschlussarbeit vor. Entsprechend der Zielsetzung präsentieren die Studierenden im Kolloquium ihren in MA9 entwickelten Arbeitsplan und leisten Themenpräsentationen und Berichte über den Forschungsstand. Aufbauend auf diesen Ergebnissen dient das Modul MA10 der thematischen Vertiefung und Vorbereitung der MA-Arbeit. Die Teilnehmenden diskutieren Probleme und Lösungswege im Hinblick auf ihre Arbeitsvorhaben.
Verfassen der MA-Abschlussarbeit (60-100 Seiten) innerhalb des Sommersemesters.
Nr. Modul Typ Lehrveranstaltung SWS/h CP Total
1. Semester 8 30
MA.1 Japan in der Welt:
historische und kulturelle Perspektiven I: Literatur und Kultur HS MA1.1 Japan in der Welt: Kultur- und Identitätsdiskurse I 2 5 9
Ü MA1.2 Theorien & Texte: Kultur- und Identitätsdiskurse I 15h 4
MA.2 Japan in der Welt:
historische und kulturelle Perspektiven II: Kultur und Ideengeschichte HS MA2.1 Japan in der Welt: Kultur- und Identitätsdiskurse II 2 5 9
Ü MA2.2 Theorien & Texte: Kultur- und Identitätsdiskurse II 15h 4
MA.3 Forschungs-/
Projektseminar I Ü MA3.1 Forschungs-/Projektseminar 15h 4 12
MA3.2 Forschungs-/Projektseminar 15h 4
POL MA3.3 eBungo (Forschungs-/Projektseminar) – 4
2. Semester 8 30
MA.4 Japan in der Welt:
theoretische und methodische Zugänge I: Literatur und Kultur HS MA4.1 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge I 2 6 10
Ü MA4.2 Theorien & Texte: theoretische und methodische Zugänge I 15h 4
MA.5 Japan in der Welt:
theoretische und methodische Zugänge II: Kultur und Ideengeschichte HS MA5.1 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge II 2 6 10
Ü MA5.2 Theorien & Texte: theoretische und methodische Zugänge II 15h 4
MA.6 Forschungs-/
Projektseminar II Ü MA6.1 Forschungs-/
Projektseminar 15h 5 10
MA6.2 Forschungs-/
Projektseminar 15h 5
3. Semester 4 30
MA.7 Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen I HS MA7.1 Japan in der Welt:
aktuelle Herausforderungen I 2 10 10
MA.8 Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen II HS MA8.1 Japan in der Welt:
aktuelle Herausforderungen II 2 10 10
MA.9 Forschungs-/
Projektseminar III POL MA9 Forschungs-/
Projektseminar – 10 10
4. Semester 2 30
MA.10 Mastermodul KO MA10.1 Master-Kolloquium I 2 4 30
MA10.2 Master-Kolloquium II
Masterarbeit – 26
Gesamt CP 120
Fachspezifischer Anhang für den Masterstudiengang Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 16. Januar 2013
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