Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/389
Timestamp: 2018-08-16 10:17:39
Document Index: 329683977

Matched Legal Cases: ['§ 389', '§ 389', 'BGH', 'BGH', '§ 389', 'BGH', 'BGH', '§ 389', 'BGH', 'BGH', '§ 389', '§ 302', '§ 6', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 389', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 389', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 389', '§ 389', 'BGH', 'BGH', '§ 389', '§91', 'BGH', '§ 389', '§ 388', 'BGH']

§ 389 BGB: Wirkung der Aufrechnung
LG Bamberg, vom 5.0.2015, Az. 3 S 80/14 Es liegt mithin bei der hier gegebenen Vertragsgestaltung keine unwirksame Aufrechnung vor, die mangels Bestehens eines Anspruchs auf das Bearbeitungsentgelt ins Leere ginge (vgl. § 389 BGB BGH, Urteil vom 5. November 1997 - XII ZR 20/96, NJW 1998, 978, 979 m. w. N.) und den Anspruch des Darlehensnehmers auf vollständige Valutierung des Darlehens fortbestehen ließe.
BGH, URTEIL vom 2.9.2014, Az. XI ZR 17/14 Es liegt mithin bei der hier gegebenen Vertragsgestaltung keine unwirksame Aufrechnung vor, die mangels Bestehens eines Anspruchs auf das Bearbeitungsentgelt ins Leere ginge (vgl. § 389 BGB; BGH, Urteil vom 5. November 1997 - XII ZR 20/96, NJW 1998, 978, 979 mwN) und den Anspruch des Darlehensnehmers auf vollständige Valutierung des Darlehens fortbestehen ließe.
BGH, URTEIL vom 2.9.2014, Az. XI ZR 348/1 - 12- gels Bestehens eines Anspruchs auf das Bearbeitungsentgelt ins Leere ginge (vgl. § 389 BGB; BGH, Urteil vom 5. November 1997 - XII ZR 20/96, NJW 1998, 978, 979 mwN) und den Anspruch des Darlehensnehmers auf vollständige Valutierung des Darlehens fortbestehen ließe.
BGH, URTEIL vom 5.3.2013, Az. V ZR 203/11 In der neuen Entscheidung müsste der Beklagten aber im Hinblick auf die Wirkung der Aufrechnung nach § 389 BGB gemäß § 302 ZPO die Aufrechnung mit einem Anspruch nach § 6 Abs.6a Satz 2 VermG Vorbehalten werden, soweit dessen Bestehen schlüssig dargelegt ist (vgl. BGH, Urteil vom 11. Januar 1955-1 ZR 106/53, BGHZ 16, 124, 142).
BGH, URTEIL vom 4.1.2010, Az. VII ZR 153/08 Mit der Aufrechnung ist die Werklohnforderung der Beklagten zu 1 erloschen, § 389 BGB, so dass deren spätere im Prozess erklärte Aufrechnung gegen den Schadensersatzanspruch der Klägerin ins Leere ging (vgl. BGH, Urteil vom 1. Juli 1971 -VII ZR 224/69, BGHZ 56, 312, 314 f.; Urteil vom 10. Oktober 1966 - VII ZR 30/65, NJW 1967, 34).
BGH, URTEIL vom 3.0.2010, Az. VIII ZR 58/09 Dementsprechend habe der Bundesgerichtshof für den vergleichbaren Fall der im Prozess erfolgten Aufrechnungserklärung die Erledigungswirkung nicht an deren materiell-rechtlicher Rückwirkung (§ 389 BGB) scheitern lassen, da diese Wirkungen erst mit der Aufrechnungserklärung einträten und das Vorliegen der Aufrechnungslage allein, wenn und solange die Aufrechnung nicht erklärt werde, noch nicht zu dem Erlöschen der beiderseitigen Forderungen führe (BGHZ 155, 392, 398 f.).
BGH, URTEIL vom 3.0.2010, Az. VIII ZR 58/09 24	aa)	In der erwähnten Grundsatzentscheidung vom 17. Juli 2003 zur Auf- rechnungserklärung bei schon vor Rechtshängigkeit bestehender Aufrechnungslage (BGHZ 155, aaO) hat sich der Bundesgerichtshof der Auffassung angeschlossen, dass trotz der in § 389 BGB vorgesehenen materiell-rechtlichen Rückwirkung der Aufrechnungserklärung nicht die Aufrechnungslage, sondern erst die Aufrechnung als solche, also die Aufrechnungserklärung, das erledigende Ereignis darstelle.
LG Köln, Urteil vom 2.0.2009, Az. 3 O 316/07 Denn die Aufrechnung lässt wegen der Rückwirkungsfiktion aus § 389 BGB jedwede Zinsansprüche bezogen auf den erstmaligen Eintritt der Aufrechnungslage entfallen (BGH, NJW 1988, 258; NJW-RR 1991, 568, 569; NJW 2003, 3134, 3135).
BGH, URTEIL vom 4.6.2003, Az. IX ZR 268/02 bb) Die Gegenansicht hält demgegenüber die durch § 389 BGB angeordnete Rückwirkung als lediglich materiell-rechtliche Fiktion für die verfahrensmäßige Frage der Erledigung der Hauptsache für bedeutungslos und stellt auf den tatsächlichen Vorgang der Erledigungserklärung als erledigendes Ereignis ab (vgl. BayObLG NJW-RR 2002, 373 f; OLG Düsseldorf NJW-RR 2001, 432 = MDR 2000, 540; Thomas/Putzo, ZPO 25. Aufl. §91a Rn. 4 a.E.;
BGH, URTEIL vom 4.6.2003, Az. IX ZR 268/02 Dieser Erfolg wird aber, wie § 389 BGB eindeutig besagt, (erst) durch die Aufrechnung, d.h. durch die Aufrechnungserklärung (§ 388 Satz 1 BGB) 'bewirkt' und nicht (bereits) durch die Aufrechnungslage (vgl. BGHZ 109, 47, 51).