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Timestamp: 2016-10-22 17:54:39
Document Index: 107136918

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 59', 'Art. 82', 'Art. 113', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 83', 'Art. 113', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 105', 'Art. 99', 'Art. 85', 'Art. 16', 'Art. 56', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 16', 'Art. 34', 'Art. 7', 'Art. 34', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_266/2009 (12.03.2010)
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Beat M�ller-Roulet,
Gemeinde W�nnewil-Flamatt, Dorfstrasse 22,
Postfach 65, 3184 W�nnewil, vertreten durch Rechtsanwalt Elmar Perler,
Bauten ausserhalb der Bauzone, nachtr�gliches Baubewilligungsgesuch,
X.________ und seine Schwester, Y.________, sind Eigent�mer der 52'586 m2 umfassenden, in der Landwirtschaftszone der Gemeinde W�nnewil-Flamatt gelegenen Parzelle Nr. 607. Im Jahr 2006 erstellte X.________ auf diesem Grundst�ck unmittelbar n�rdlich der in der Wohnzone mittlerer Dichte gelegenen Parzelle Nr. 1525 ohne Baubewilligung eine Garage mit Lagerraum zum Lagern der f�r eine gewerbliche T�tigkeit ben�tigten Werkzeuge und Materialien. Diese Baute weist eine Grundfl�che von 11 m x 6,1 m und eine H�he von 5,5 m auf (sie wird in der Folge als Remise bzw. Schopf bezeichnet). Mit Schreiben vom 27. Juni 2006 forderte der Gemeinderat von W�nnewil-Flamatt X.________ auf, die Bauarbeiten sofort einzustellen und unverz�glich ein entsprechendes Baugesuch einzureichen oder aber die Baute zu entfernen.
Am 11. Oktober 2006 stellte X.________ bei der Gemeinde ein Gesuch um "eine geringf�gige Erweiterung der Wohnzone mittlere Dichte" im Bereich der Remise. Mit Verf�gung vom 29. Januar 2007 wies der Gemeinderat das Begehren ab. Gegen diese Verf�gung erhoben X.________ und Y.________ Beschwerde beim Oberamtmann des Sensebezirks und erneuerten ihr Gesuch um "Umzonierung" eines Teils der Parzelle Nr. 607. Ihre Eingabe wurde zust�ndigkeitshalber an die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion des Kantons Freiburg (RUBD) weitergeleitet, welche die Beschwerde mit Entscheid vom 9. August 2007 abwies.
In der Folge gelangten X.________ und Y.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Kantonsgericht Freiburg. Mit Urteil vom 14. Juli 2008 wies dieses die Beschwerde ab. Dabei erwog es, es sei nicht dargetan, dass bedeutende Ver�nderungen der Gegebenheiten eingetreten seien, welche die beantragte Zonenplan�nderung zu rechtfertigen verm�chten. Zudem w�rde die geplante sp�tere �berbauung der Parzelle Nr. 607 erschwert, wenn von diesem Grundst�ck schon jetzt Teile abgetrennt w�rden.
Gegen das Urteil des Kantonsgerichts erhoben X.________ und Y.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde ans Bundesgericht. Mit Urteil vom 18. M�rz 2009 trat dieses auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde nicht ein, w�hrend es die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten abwies, soweit es darauf eintrat (Verfahren 1C_376/2008).
Bereits am 26. Februar 2007 hatte X.________ ein nachtr�gliches Baugesuch f�r den "Neubau einer Remise/Schopf" auf der Parzelle Nr. 607 eingereicht. Mit Verf�gung vom 2. April 2008 lehnte die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion die Erteilung der notwendigen Ausnahmebewilligung nach Art. 24 des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700) sowie der kantonalen Sonderbewilligung im Sinne von Art. 59 Abs. 1 des Raumplanungs- und Baugesetzes des Kantons Freiburg vom 9. Mai 1983 (RPBG/FR) ab. Sie erwog im Wesentlichen, dass die strittige Baute sich in der Landwirtschaftszone befinde und weder f�r die Haltung von Kleintieren noch f�r eine Lagerung von landwirtschaftlichen Produkten als zonenkonform bewilligt werden k�nne. Daraufhin verweigerte der Oberamtmann des Sensebezirks am 2. Juni 2008 auch die baupolizeiliche Bewilligung.
Mit Beschwerde vom 2. Juli 2008 gelangte X.________ an das Kantonsgericht und beantragte, es seien die Verf�gung des Oberamtmannes vom 2. Juni 2008 und der Strafbefehl vom 4. Juni 2008 sowie der RUBD-Entscheid vom 2. April 2008 aufzuheben; eventuell sei die Sache zu neuer Bearbeitung und zu neuem Entscheid an die Vorinstanzen und die Gemeinde W�nnewil-Flamatt zur�ckzuweisen. Das Baugesuch vom 26. Februar 2007 sei zu genehmigen und das Verfahren vor dem Kantonsgericht zu sistieren, bis die im Gang befindliche Revision der Ortsplanung in der Gemeinde W�nnewil-Flamatt rechtskr�ftig abgeschlossen sei.
Der II. Verwaltungsgerichtshof des Kantonsgerichts wies die Beschwerde mit Urteil vom 8. Mai 2009 ab, soweit er darauf eintrat, und wies die Angelegeheit an den Oberamtmann zur Pr�fung der Frage, ob und wie der urspr�ngliche Zustand wiederherzustellen sei.
Mit Eingabe vom 12. Juni 2009 f�hrt X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) und subsidi�re Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG). Er beantragt, das am 8. Mai 2009 ergangene Urteil des II. Verwaltungsgerichtshofs des Kantonsgerichts sowie der RUBD-Entscheid vom 2. April 2008 seien aufzuheben; die Sache sei zu neuem Entscheid an die Vorinstanzen zur�ckzuweisen. Aufzuheben sei zudem auch der Strafbefehl des Oberamtmannes. Sodann sei der Anteil der Parzelle Nr. 607 mit dem fraglichen Schopf in die Bauzone umzuzonen; das Baugesuch zur Errichtung eines Schopfes sei zu genehmigen und die Baubewilligung zu erteilen. Das bundesgerichtliche Verfahren sei zu sistieren, bis die im Gange befindliche Revision der Ortsplanung der Gemeinde W�nnewil-Flamatt rechtskr�ftig abgeschlossen sei. Gleichzeitig ersucht der Beschwerdef�hrer um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung. Er r�gt namentlich eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 BV), des Willk�rverbots (Art. 9 BV) und des Gleichbehandlungsgebots (Art. 8 BV).
Mit Pr�sidialverf�gung vom 13. Juli 2009 ist das Sistierungsbegehren abgewiesen und das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gutgeheissen worden.
Der II. Verwaltungsgerichtshof des Kantonsgerichts und die Gemeinde W�nnewil-Flamatt beantragen, die Beschwerden seien abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion schliesst auf Abweisung der Beschwerden. Der Oberamtmann des Sensebezirks hat sich nicht vernehmen lassen. In seiner Replik h�lt der Beschwerdef�hrer an seinen Antr�gen fest.
1.1 Gegen den angefochtenen, kantonal letztinstanzlichen Entscheid des Verwaltungsgerichts steht die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gem�ss Art. 82 lit. a BGG in Verbindung mit Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG offen; eine Ausnahme gem�ss Art. 83 ff. BGG liegt nicht vor. F�r die subsidi�re Verfassungsbeschwerde verbleibt somit kein Raum (Art. 113 BGG). Auf diese ist deshalb nicht einzutreten (entsprechend schon das den Beschwerdef�hrer betreffende Urteil vom 18. M�rz 2009).
Der Beschwerdef�hrer als Baugesuchsteller ist ohne Weiteres zur vorliegenden Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG; s. dazu etwa BGE 133 II 249 E. 1.3.3 S. 253 f.).
1.2 Nicht einzutreten ist zun�chst auf die Rechtsbegehren des Beschwerdef�hrers, soweit sie sich auf den Entscheid der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion vom 2. April 2008 beziehen. Dieser Entscheid ist durch das Urteil des Kantonsgerichts ersetzt worden (sog. Devolutiveffekt) und gilt als inhaltlich mitangefochten (BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144).
1.3 Die Verletzung von Grundrechten - einschliesslich die willk�rliche Anwendung von kantonalem Recht - wird vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen gepr�ft, sondern nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dies gilt auch hinsichtlich der Frage, ob der Sachverhalt willk�rlich oder unter verfassungswidriger Verletzung einer kantonalen Verfahrensregel ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 BGG; s. dazu BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).
Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 mit Hinweisen).
Soweit die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen gen�gt (s. nachf. E. 2 ff. zu den einzelnen R�gen), ist auf die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grunds�tzlich einzutreten (abgesehen von der Einschr�nkung gem�ss E. 1.2 oben und unter Vorbehalt der nachf. E. 1.4/1.5).
1.4 Im Streit liegt hier wie im kantonalen Verfahren die Frage, ob die Verweigerung der nachtr�glichen Baubewilligung f�r die Remise auf dem Grundst�ck Nr. 607 vor kantonalem bzw. eidgen�ssischem Recht standh�lt. Soweit der Beschwerdef�hrer im Verfahren vor Bundesgericht Fragen aufwirft und Antr�ge stellt, welche ausserhalb des Prozessgegenstandes liegen, ist darauf nicht einzutreten.
Dies gilt f�r den Antrag des Beschwerdef�hrers, der Strafbefehl des Oberamtmannes des Sensebezirks sei aufzuheben. Das Kantonsgericht hat im angefochtenen Entscheid (Ziff. 8) dargelegt, dass es nicht zust�ndig sei, den Strafbefehl aufzuheben. Da die Vorbringen des Beschwerdef�hrers keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgr�nden des angefochtenen Urteils darstellen, ist mangels einer gen�genden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten.
1.5 Der Beschwerdef�hrer beruft sich in seiner Replik auf neue Beweismittel. Nach Art. 99 Abs. 1 BGG sind Noven indes nur zul�ssig, wenn erst der vorinstanzliche Entscheid dazu Anlass gibt. Diese Voraussetzung ist nicht erf�llt (vgl. BGE 135 V 194 E. 2 und E. 3). Das vom Beschwerdef�hrer neu ins Recht gelegte, an seinen Rechtsvertreter gerichtete Schreiben vom 2. November 2009 sowie die Einladung der Gemeinde W�nnewil-Flamatt zu der die Ortsplanungsrevision betreffenden Einigungsverhandlung vom 26. Oktober 2009 sind daher unbeachtlich.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe keinen Augenschein durchgef�hrt. Damit habe sie den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt (Art. 29 BV).
Dabei legt der Beschwerdef�hrer indes in keiner Weise dar, welcher entscheiderhebliche Sachverhalt mit dem beantragten Beweismittel h�tte bewiesen werden sollen. Er vermag daher auch nicht darzutun, inwiefern eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r vorliegt, wenn die Vorinstanz auf eine entsprechende Beweiserhebung verzichtete. Die vom Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang behaupteten Rechtsverletzungen sind somit nicht hinreichend begr�ndet, weshalb darauf nicht einzutreten ist.
Der Beschwerdef�hrer beantragt auch im bundesgerichtlichen Verfahren, es sei ein Augenschein durchzuf�hren. Auch dabei legt er aber nicht dar, welcher entscheiderhebliche Sachverhalt damit bewiesen werden soll. Ein Augenschein er�brigt sich umso mehr, als die tats�chlichen Umst�nde aus den in den Akten liegenden Pl�nen und Fotografien gen�gend hervor gehen und das Bundesgericht grunds�tzlich an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt gebunden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG; s. im �brigen vorstehende E. 1.3).
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, dass in der Gemeinde W�nnewil-Flamatt die Grunds�tze der Gesetzm�ssigkeit und Rechtsgleichheit in der Praxis nicht beachtet, sondern unzul�ssige Gewerbe in der Wohnzone mittlerer Dichte toleriert w�rden. Aufgrund dieses Sachverhaltes habe er in guten Treuen annehmen k�nnen, dass auch der Bau des Schopfes bewilligt w�rde (Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht), weil dieser sich korrekt in die Geb�udegruppe des fr�heren Landwirtschaftsbetriebes integriere.
Auch dabei handelt es sich indes um ein unzul�ssiges Novum (Art. 99 BGG, vgl. vorstehende E. 1.5): Der Beschwerdef�hrer erw�hnt diese Problematik nicht bereits im verwaltungsgerichtlichen Verfahren, sondern erstmals in der im bundesgerichtlichen Verfahren erstatteten Replik, dies, ohne dass das angefochtene Urteil dazu Anlass geben w�rde. Auf diesen Einwand ist somit ebenfalls nicht einzutreten.
Unsubstanziiert ist sodann die R�ge, wonach das Kantonsgericht einen v�llig unangemessenen und unverh�ltnism�ssigen Entscheid gef�llt habe, indem es das Beschwerdeverfahren nicht bis zum rechtskr�ftigen Nutzungsrichtplan sistiert habe.
Der II. Verwaltungsgerichtshof hat erwogen, dass Baugesuche gest�tzt auf Art. 85 Abs. 1 RPBG/FR grunds�tzlich nach den Vorschriften zu beurteilen seien, welche im Zeitpunkt der Pr�fung durch die zust�ndigen Beh�rden gegolten h�tten, bzw. nach dem zur Zeit der Errichtung der Baute massgebenden Recht. Die erste �ffentliche Auflage der Ortsplanungsrevision der Gemeinde W�nnewil-Flamatt habe vom 6. Juni bis zum 6. Juli 2008 gedauert. Die Frage, ob die neue Ordnung hinsichtlich der Baute g�nstiger sein werde bzw. ob damit die Remise sogar planungs- und baurechtskonform werden sollte, k�nne offen bleiben. Es bleibe dabei, dass das Gericht allein zu pr�fen habe, ob aufgrund des bei der Errichtung der Baute geltenden Rechts nachtr�glich eine Baubewilligung erteilt werden k�nne. W�rde dem Sistierungsgesuch stattgegeben, m�ssten praktisch alle Verfahren betreffend Bauten, die ohne die erforderlichen Bewilligungen erstellt worden seien, im Hinblick auf eine allf�llige Revision der Nutzungsplanung ausgesetzt werden. Immerhin sei bei der Beurteilung der Frage, ob die widerrechtlich erstellte Remise abzubrechen sei (Wiederherstellungsverfahren), das neue Recht nicht ausser Acht zu lassen.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die verwaltungsgerichtliche Behauptung, wonach das Recht ex tunc massgebend sei, sei mit R�cksicht auf den in Bearbeitung stehenden Nutzungsplan unzutreffend, unverh�ltnism�ssig und unangemessen. Ein rechtsk�ftiger Nutzungsrichtplan, in welchem die Parzelle Nr. 607 von der Landwirtschaftszone in die Bauzone umgezont werden soll, beeinflusse die vorliegende Beschwerdesache grundlegend. Die Vorinstanz verkenne, dass es sich um eine ausserordentliche Baugesuchssache handle und nicht um ein normales Baugesuchsverfahren. Der rechtskr�ftige Erlass des Nutzungsrichtplanes sei deshalb abzuwarten und das vorliegende Beschwerdeverfahren bis dann zu sistieren.
Den Akten l�sst sich entnehmen, dass der im Rahmen der Ortsplanrevison der Gemeinde W�nnewil-Flamatt �ffentlich aufgelegte Nutzungsrichtplan lediglich vorsieht, die Parzelle Nr. 607 dem Richtplangebiet zuzuweisen. Mithin wird dies an der Bebaubarkeit der Parzelle nichts �ndern, zumal diese nach wie vor in der Landwirtschaftszone verbleiben wird. Unter diesen Umst�nden durfte das Kantonsgericht ohne Willk�r von einer Sistierung des Beschwerdeverfahrens absehen, da auch das vom Beschwerdef�hrer vorgetragene Argument, dass es sich um eine Ausnahmesache handle, nicht geeignet ist, die von der Vorinstanz dargelegten Gr�nde (angefochtenes Urteil E. 4a-4f) als unhaltbar erscheinen zu lassen. Dies umso mehr, als schon das Bundesgericht im Urteil 1C_376/2008 vom 18. M�rz 2009 (E. 4.2) erwogen hat, dass, auch wenn der Nutzungsplan der Gemeinde W�nnewil-Flamatt rechtskr�ftig sei, sich dadurch noch keine parzellenscharfen Aussagen hinsichtlich der Zonenzuweisung eines bestimmten Grundst�cks ableiten liessen. Dazu bed�rfe es des weiteren Aktes der Zonennutzungsplanung, die zwar den Richtplan zur Grundlage habe, aber doch eine eigenst�ndige raumplanerische Aufgabe darstelle, in deren Rahmen die massgebenden �ffentlichen und privaten Interessen umfassend gegeneinander abgewogen w�rden.
6.1 Die Vorinstanz hat erwogen, dass das Grundst�ck Nr. 607 in der Landwirtschaftszone liege. Der Auffassung des Beschwerdef�hrers, es bestehe immer noch ein Landwirtschaftsbetrieb oder ein landwirtschaftliches Gewerbe, k�nne nicht gefolgt werden. Es liege keine Gesamtheit von Land, Geb�uden, Inventar und Arbeitskr�ften vor. Das �konomiegeb�ude sei in Wohnraum umgestaltet worden, w�hrend die Parzelle Nr. 607 einem Landwirt und den Hornussern verpachtet sei. Damit stehe fest, dass es sich bei der strittigen Remise um eine Baute ausserhalb der Bauzone und mithin um eine zonenwidrige und widerrechtliche Baute handle. Zu pr�fen sei, ob der Beschwerdef�hrer Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung habe. Die Remise diene als Lagerraum zum Lagern der f�r die gewerbliche T�tigkeit ben�tigten Werkzeuge und Materialien. Eine solche Baute entspreche weder dem Zweck der Landwirtschaftszone (Art. 16a RPG in Verbindung mit Art. 56 Abs. 2 und 3 RPBG), noch sei sie standortgebunden (Art. 24 RPG). Da weder ein Landwirtschaftsbetrieb noch ein landwirtschaftliches Gewerbe vorliege, falle die Anwendung von Art. 24b Abs. 1bis RPG ausser Betracht. Auch k�nne die Remise nicht als landwirtschaftlicher Nebenbetrieb ausserhalb der Bauzone qualifiziert werden, weshalb sie auch nicht gest�tzt auf Art. 24b Abs. 1 RPG bewilligungsf�hig sei. Dass der Beschwerdef�hrer Schafe halten wolle, �ndere am Umstand, dass die Remise nicht als zonenkonformer Haupt- oder Nebenbetrieb zu bezeichnen sei, nichts. Die landwirtschaftliche Bewirtschaftung im Sinne von Art. 16a RPG unterscheide sich von der Freizeitlandwirtschaft insbesondere durch einen dauernden, auf Wirtschaftlichkeit ausgerichteten und organisierten Einsatz von Kapital und Arbeitskraft in einem wirtschaftlich bedeutenden Umfang. Es sei davon auszugehen, dass weder mit 25 noch mit 35 Schafen und L�mmern ein monatliches Einkommen zu erzielen sei, das als existenzsichernd zu bezeichnen sei. Vor diesem Hintergrund sei richtigerweise von einem Hobby- bzw. Freizeitlandwirtschaftsbetrieb auszugehen, der keine l�ngerfristige wirtschaftliche Rentabilit�t garantiere. Die in Frage stehende Schafhaltung diene nicht zur Existenzsicherung. Art. 34 Abs. 5 RPV halte ausdr�cklich fest, dass Bauten und Anlagen f�r die Freizeitlandwirtschaft als nicht zonenkonform gelten w�rden. Mithin sei die Zonenkonformit�t der Remise zu verneinen.
6.2 Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht, dass der fr�her von seinen Eltern gef�hrte Landwirtschaftsbetrieb aufgegeben worden ist, das einstige �konomiegeb�ude zur Wohnnutzung umgebaut wurde und die Parzelle Nr. 607 als Landwirtschaftsland bzw. an die Hornusser verpachtet ist. Entgegen seiner Auffassung kann nicht von einem landwirtschaftlichen Gewerbe die Rede sein: Die fragliche Remise ist nicht Bestandteil einer Gesamtheit von landwirtschaftlichen Grundst�cken, Bauten und Anlagen, die als Grundlage der landwirtschaftlichen Produktion dient und zu deren Bewirtschaftung, wenn sie landes�blich ist, mindestens eine Standardarbeitskraft n�tig ist (vgl. Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 �ber das b�uerliche Bodenrecht (BGGB; SR 211.412.11).
Die verwaltungsgerichtliche Schlussfolgerung, die Remise sei keine Baute f�r einen Haupt- oder Nebenlandwirtschaftsbetrieb, sondern allenfalls eine solche f�r die vom Beschwerdef�hrer beabsichtigte Freizeitlandwirtschaft und gelte daher nach Art. 34 Abs. 5 RPV nicht als zonenkonform, ist daher nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz hat die Standortgebundenheit der Baute im Sinne von Art. 24 lit. a RPG zu Recht verneint. Die Remise kann daher auch nicht gest�tzt auf Art. 24b Abs. 1bis bzw. Art. 24b Abs. 1 RPG bewilligt werden. Diesbez�glich kann im �brigen auf die dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden Erw�gungen (E. 10-12) verwiesen werden, zumal die Beschwerdeschrift sich zu diesem Punkt nicht �ussert.
Nach dem Gesagten erweist sich die Remise als materiell widerrechtlich. Dieser grundlegende Rechtsmangel kann durch eine angeblich gute Einordnung der Baute in die bestehende Geb�udegruppe nicht behoben werden, weshalb auf das entsprechende Vorbringen des Beschwerdef�hrers nicht weiter einzugehen ist.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten dem unterliegenden Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG). Parteientsch�digungen sind nicht zuzusprechen (Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG).
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Gemeinde W�nnewil-Flamatt, dem Oberamtmann des Sensebezirks, der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion des Kantons Freiburg sowie dem Kantonsgericht Freiburg, II. Verwaltungsgerichtshof, schriftlich mitgeteilt.