Source: https://www.pruefinstanz.de/de/trusted-wealth-manager/vertrauensampeln/alle-kommentare/?t=365
Timestamp: 2018-09-20 16:55:51
Document Index: 214627336

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Commerzbank Aktiengesellschaft - Private Wealth Management
Commerzbank: Selbstauskunft nicht erneuert, auf die Watchlist gesetzt
Bis zum 30.06.2018 wurde die Selbstauskunft nicht erneuert; die Ampel »Selbstauskunft« sowie die »Vertrauensampel« wurden daher auf Grün blinkend gestellt, das Haus auf die...
Bis zum 30.06.2018 wurde die Selbstauskunft nicht erneuert; die Ampel »Selbstauskunft« sowie die »Vertrauensampel« wurden daher auf Grün blinkend gestellt, das Haus auf die Watchlist gesetzt. Sollte die Selbstauskunft nicht bis zum 15.8.2018 vorliegen, werden wir beide Ampeln bis auf Weiteres abschalten. Ein Nachtrag der Selbstauskunft ist jederzeit möglich. Dann erfolgt die erneute Prüfung, ob das Wiedereinschalten der Ampeln gerechtfertigt ist.
Commerzbank : Vertrauensampel ausgeschaltet
Die Commerzbank hat bis zur Jahresmitte ihre Selbstauskunft nicht erneuert....
Die Commerzbank hat bis zur Jahresmitte ihre Selbstauskunft nicht erneuert.
Wir schalten die Vertrauensampel wie angekündigt wieder aus.
Selbstauskunft bleibt aus - grüne Ampel in Gefahr
Die Commerzbank hat ihre Selbstauskunft bislang nicht erneuert....
Die Commerzbank hat ihre Selbstauskunft bislang nicht erneuert.
Wir stellen die Vertrauensampel zunächst auf Grün blinkend  sollte bis zur Jahresmitte keine Selbstauskunft vorliegen, schalten wir die Ampel wieder aus.
Commerzbank bezahlt für Altlasten
Die 28 Kammer des Landgerichts Frankfurt am Main hat die Commerzbank AG auf Schadenersatz und zur Rückabwicklung von Beteiligungen an der MUNDAN Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG...
Die 28 Kammer des Landgerichts Frankfurt am Main hat die Commerzbank AG auf Schadenersatz und zur Rückabwicklung von Beteiligungen an der MUNDAN Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG (KGAL - Alcas 193 SeaClass 6), der DCM ENERGY GmbH & Co. Solar 1 KG und der DCM GmbH & Co. Flugzeugfonds 1 KG verurteilt (Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 4.9.2017  Az. 2-28 O 255/15). Das berichtet die Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann auf ihrer Webseite. Im Rahmen der Beratungsgespräche habe die Beraterin die Klägerin nicht ordnungsgemäß auf die schwierige Veräußerbarkeit von Beteiligungen an geschlossenen Fonds hingewiesen. Die Zeichnung des DCM Flugzeugfonds war am 7.5.2009, die des DCM Solar 1 am 16.10.2007 und die des SeaClass 6 war am 8.12.2006. Die Falschberatungen fanden immer unmittelbar vor Zeichnung statt, berichtet ein Anwalt der Kanzlei.
Wir verbuchen das Urteil als Folge aus Altlasten. Die Commerzbank hatte offensichtlich beim Verkauf von geschlossenen Beteiligungsprodukten kein adäquates Verfahren etabliert, das Kunden vor Fehleinschätzungen und Fehlkäufen schützte. Inzwischen hat die Commerzbank sich entschieden, keine Beteiligungsprodukte mehr zu verkaufen und hat den Beratungsprozess standardisiert, um Fälle wie den oben geschilderten zu vermeiden. Insofern bleibt unsere Ampel auf Grün geschaltet.
Commerzbank: Zweifel ausgeräumt
Die Private Banking Prüfinstanz hat das Tool KundenKompass der Commerzbank begutachtet. ...
Die Private Banking Prüfinstanz hat das Tool KundenKompass der Commerzbank begutachtet.
Die Commerzbank hat uns ihren KundenKompass in einem ausführlichen Gespräch präsentiert. Das Tool strukturiert den Beratungsprozess und ist so etwas wie eine digitale Checkliste für den Berater. Es wird im Private Banking eingesetzt. Bei höher und hochvermögenden Kunden im Wealth Management kann, aber muss es nicht eingesetzt werden. Es hilft nicht bei der Produktberatung und gibt dem Berater keinerlei Hinweis auf spezifische Produktrisiken. Hier muss er gegenüber dem Kunden schon selbstverantwortlich agieren. Insgesamt zeigt die Commerzbank, dass sie aus Fehlern der Vergangenheit im fairen Umgang mit Kunden gelernt hat. Wir schalten die Segmentampeln bei Selbstauskunft und Fachanwälten auf Grün. Damit steht auch die Vertrauensampel für die Commerzbank auf Grün.
Commerzbank verzichtet inzwischen ganz auf geschlossene Beteiligungen für Private
Die Commerzbank hatte in der Vergangenheit Kunden nicht hinreichend über erhaltene Provisionen beim Kauf von geschlossenen Beteiligungen informiert. Im Oktober 2016 hat die...
Die Commerzbank hatte in der Vergangenheit Kunden nicht hinreichend über erhaltene Provisionen beim Kauf von geschlossenen Beteiligungen informiert. Im Oktober 2016 hat die Commerzbank den Vertrieb an Privatkunden mittlerweile eingestellt. Schon zuvor  seit 2009  wurden Privatkunden neben dem Ausweis des Agios in der Beitrittserklärung in einer separaten Provisionsaufklärung über die Gesamtprovisionshöhe aus Außen- und Innenprovision schriftlich informiert. Die Provisionsaufklärung enthielt den Prozentsatz, die absolute Summe sei den Kunden mündlich in der Beratung genannt worden, sagt ein zuständiger Mitarbeiter der Prüfinstanz.
Dadurch, dass die Commerzbank den Vertrieb geschlossener Beteiligungen eingestellt hat, erledigt sich die Provisionsproblematik von selbst. Zugunsten der Bank spricht, dass sie bereits zuvor ein geordnetes Verfahren zur Provisionsaufklärung in voller Höhe eingeführt hatte, von dem sich die Prüfinstanz überzeugen konnte. Die Prüfinstanz wird nun noch die Möglichkeit erhalten, sich das Analysetool Kundenkompass der Commerzbank genau anzuschauen. Die Prüfampel im Bereich Selbstauskunft blinkt nun grün.
Commerzbank beschreibt und belegt Kundenaufklärung zu Provisionen
Im Juni 2016 hatten wir die Commerzbank um Auskunft zu ihrer Vorgehensweise bei der Aufklärung der Kunden bzgl. Provisionen gebeten. Die Commerzbank ist dem nun nachgekommen. Ein...
Im Juni 2016 hatten wir die Commerzbank um Auskunft zu ihrer Vorgehensweise bei der Aufklärung der Kunden bzgl. Provisionen gebeten. Die Commerzbank ist dem nun nachgekommen. Ein zwischenzeitliches Schreiben der Prüfinstanz vom September 2016 hatte die zuständige Abteilung nicht erreicht. Anlass war ein BGH- Urteil vom 15. März 2016 (Az: XI ZR 122/14), dass die Revision der Commerzbank AG zurückwies und deren Pflicht zur Rückabwicklung eines Anlagegeschäfts sowie die daraus resultierenden Schadensersatzforderungen bestätigte. Die Commerzbank war mit der Vermittlung einer Anlage an einem Medienfonds beauftragt worden.
Die Commerzbank hat Ihrem Schreiben an die Prüfinstanz eine anonymisierte tatsächliche Zeichnung beigefügt sowie die zugehörige Kundenaufklärung. Das Entgelt wird als Prozentsatz bezogen auf die Höhe der jeweils vermittelten Nominaleinlage genannt. Darüber hinaus, so die Bank, gab es bereits seit 2009 ein Beratungsprotokoll, in dem diese Einzelheiten nochmals festgehalten wurden.
Wir haben die Beitrittserklärung zum Fonds geprüft. Sie überzeugt uns nicht. Darin verpflichtet sich der Zeichner u.a. zur Zeichnung eines Aufgeldes / Agios von 5% auf die Nominaleinlage. Wem dieses Aufgeld zufließt und warum es erhoben wird, wird allerdings nirgends erläutert. Vielmehr könnte der Zeichner auf den Gedanken kommen, das Aufgeld gehe der Beteiligungsgesellschaft zu. Hier wäre mehr Transparenz mehr als wünschenswert. Die Bank müsste belegen, dass der Kunde konkret erfährt, was die Kosten der Beteiligungen sind und (!) was die Bank konkret am Abschluss verdient. Dies muss mindestens ein Prozentsatz von der Zeichnungssumme sein, besser noch zusätzlich der absolute Betrag. Das Agio ist ja nur die Außenprovision. Hinzu kommt grundsätzlich die Innenprovision, die der Kunde so nicht sehen kann und die auch je Vermittler variiert. Die Bank bekommt aufgrund ihrer Größe meist mehr als ein kleiner Vermittler. Typisch sind z. B. 5 % Außenprovision plus 4 Innenprovision = 9 % der Zeichnungssumme. Das heißt: Bei 100.000 Euro Zeichnungssumme müsste nach Ansicht der Prüfinstanz stehen : 9% erhalten wir (die Bank), und noch besser: Wir erhalten 9.000 Euro Vermittlungsprovision. Wir weisen die Commerzbank auf unsere Position hin und bitten dazu um einen Telefontermin.
Commerzbank beschreibt computergestützten Beratungsprozess mit dem Analysetool KundenKompass
Die Commerzbank erläutert zu Ihrem Schreiben vom 28.6. auf Bitten der Prüfinstanz ihren computergestützten Beratungsprozess. Ein zwischenzeitliches Schreiben der Prüfinstanz...
Die Commerzbank erläutert zu Ihrem Schreiben vom 28.6. auf Bitten der Prüfinstanz ihren computergestützten Beratungsprozess. Ein zwischenzeitliches Schreiben der Prüfinstanz vom September 2016 hatte die zuständige Abteilung nicht erreicht. Anlass war ein BGH- Urteil vom 15. März 2016 (Az: XI ZR 122/14), dass die Revision der Commerzbank AG zurückwies und deren Pflicht zur Rückabwicklung eines Anlagegeschäfts sowie die daraus resultierenden Schadensersatzforderungen bestätigte. Die Commerzbank war mit der Vermittlung einer Anlage an einem Medienfonds beauftragt worden.
Das von der Bank eingesezte Analysetool KundenKompass sei vom bankenunabhängigen Institut für Vermögensaufbau (IVA) auf Effizienz und Eignung geprüft worden.
Das IVA ist uns als seriöses Institut bekannt, dessen Urteil man folgen kann. Dennoch wird die Prüfinstanz versuchen, das Tool einem Test unterziehen zu dürfen. Auch werden wir klären, ob das Tool ebenfalls für Beteiligungen geeignet ist.
Commerzbank skizziert Maßnahmen zur Verbesserung des Beratungsprozesses seit 2009
Die Commerzbank, Private Kunden Qualitätsmanagement, antwortet bezüglich der Vorwürfe der Anwaltskanzlei Kälberer & Tittel mit Schreiben vom 28.6.2016 ausführlich. Sie legt...
Die Commerzbank, Private Kunden Qualitätsmanagement, antwortet bezüglich der Vorwürfe der Anwaltskanzlei Kälberer & Tittel mit Schreiben vom 28.6.2016 ausführlich.
Sie legt insbesondere dar, dass sie 2009 dazu übergegangen ist, nicht nur über die Provision aufzuklären, sondern sich diese Aufklärung auch schriftlich bestätigen zu lassen, ebenso wie die rechtzeitige Prospektaushändigung.
Die gesetzlichen Mindestanforderungen an eine anlegergerechte Beratung seien in Leitlinien der Commerzbank für die eigenen Beratungsansprüche konkretisiert worden.
Unternehmerische Beteiligungen würden grundsätzlich nicht mehr an Kunden mit einem Depotvolumen unter 250.000 Euro verkauft.
Zudem habe man sich den Beratungsprozess von einem renommierten Institut, das auch der Private Banking Prüfinstanz bekannt ist, zertifizieren lassen.
Die Ausführungen der Commerzbank sind einleuchtend. Der Beratungsprozess wurde nach den beanstandeten Beratungen grundlegend geändert. Das Ampellicht schalten wir auf grün blinkend. Für ein Grün reicht es noch nicht.Daher befragen wir die Commerzbank erneut. Uns interessiert, wie genau die Provisionsaufklärung dokumentiert wird (der Höhe nach in Euro, in % ).Und wir möchten zum computergestützten, zertifizierten Beratungsprozess wissen, was denn dort genau zertifiziert wurde.
Commerzbank Dividendenstripping vorgeworfen
Der Commerzbank werden von verschiedenen Medien Geschäfte mit ausländischen Aktienhaltern sog. Cum-Cum-Geschäfte oder auch Dividendenstripping vorgeworfen, die dem Zweck der...
Der Commerzbank werden von verschiedenen Medien Geschäfte mit ausländischen Aktienhaltern sog. Cum-Cum-Geschäfte oder auch Dividendenstripping vorgeworfen, die dem Zweck der Steueroptimierung dienten.
Dass diese Geschäfte illegal waren, nimmt bislang auch der Bundesfinanzminister nicht an. Er bezeichnet den vermeintlich exzessiven Umgang mit diesen Geschäften als illegitim. Der Bund ist durch seine Anteile an der Commerzbank im Aufsichtsrat der Bank vertreten. Dort gehört die Erörterung des Themas auch hin.
Nutznießer dieser legalen Steuergestaltung sind zunächst einmal Dritte als Auftraggeber der Bank. Es handelt sich dabei vornehmlich um institutionelle Kunden. Diesen Kunden wurde jedenfalls nicht geschadet. Die Vertrauensampel bleibt auf Grün.
Beim Aufregerthema panamapapers es geht um rund 250.000 Briefkastenfirmen in der Steueroase Panama, die mit Hilfe des ausgewanderten deutschen Anwalts Jürgen Mossack errichtet...
Beim Aufregerthema panamapapers es geht um rund 250.000 Briefkastenfirmen in der Steueroase Panama, die mit Hilfe des ausgewanderten deutschen Anwalts Jürgen Mossack errichtet worden sind nennen Medien auch die Commerzbank als eine deutsche Bank, die Kunden bei der Einrichtung solcher Briefkastenfirmen unterstützt haben soll.
An dem Vorgang ist nichts Ungesetzliches. Ob er unmoralisch ist, wäre 1. abhängig von präzisen Kenntnissen, zu welchem Zweck die jeweiligen Briefkastenfirmen tatsächlich verwendet wurden und steht außerdem 2. hier nicht zur Debatte. Jedenfalls ist bisher kein unfaires Verhalten gegenüber einem Kunden erkennbar oder eine Schlecht- oder Falschberatung zum eigenen Vorteil der Bank und Nachteil des Kunden. Unser Fazit: Die Vertrauensampel blinkt im Segment öffentliche Quellen, bleibt aber Grün.
Die Commerzbank hat laut Welt das Thema bereits abgeschlossen: "Vor allem eine Großrazzia im Frühjahr 2015 bei der Commerzbank brachte die Verantwortlichen in vielen...
Die Commerzbank hat laut Welt das Thema bereits abgeschlossen:
"Vor allem eine Großrazzia im Frühjahr 2015 bei der Commerzbank brachte die Verantwortlichen in vielen Führungsetagen zum Umdenken, heißt es in einem Zeitungsartikel. Ermittler hätten der Commerzbank vorgeworfen, in der Vergangenheit Kunden geholfen zu haben, ihr Geld über Konten in Luxemburg und Briefkastenfirmen in Panama vor dem Fiskus zu verbergen. Die zweitgrößte Bank des Landes sei zu Strafzahlungen von 17 Millionen Euro verdonnert worden. Das Verfahren sei eingestellt worden, habe ein Commerzbank-Sprecher gesagt. "Das Thema ist für uns abgeschlossen.
An unserer Bewertung ändert sich durch die Nachrichtenlage nichts. Jedoch schalten wir die Vertrauensampel wieder auf Grün.
BGH veruteilt Commerzbank zur Rückabwicklung von Anlagegeschäften wegen unterlassener Provisionsaufklärung
Der BGH hat mit Urteil vom 15. März 2016 (Az: XI ZR 122/14) die Revision der Commerzbank AG zurückgewiesen und deren Pflicht zur Rückabwicklung eines Anlagegeschäfts sowie die...
Der BGH hat mit Urteil vom 15. März 2016 (Az: XI ZR 122/14) die Revision der Commerzbank AG zurückgewiesen und deren Pflicht zur Rückabwicklung eines Anlagegeschäfts sowie die daraus resultierenden Schadensersatzforderungen bestätigt. Die Commerzbank war mit der Vermittlung einer Anlage an einem Medienfonds beauftragt worden. Sie hatte den Anleger aber nicht über die Vertriebsprovision aufgeklärt. Schon das Brandenburgische Oberlandesgericht hatte darin eine Verletzung der aus dem Anlageberatungsvertrag folgenden Aufklärungspflicht erkannt (Az: 7 U 175/12 vom 29. Januar 2014).
Der BGH konkretisiert nun diese Aufklärungspflicht. Er erteilt Banken, die sich auf eine kenntnisbedingte Verjährung etwaiger Ansprüche berufen, eine Absage. Die Bank hat die Pflicht ungefragt über das Ob und die Höhe von Rückvergütungen aufzuklären. Ein für möglich halten oder vermuten einer Rückvergütung seitens des Anlegers genügt nicht.
Der Sachverhalt liegt schon länger zurück. Die streitige Anlage datiert auf 2002. Nach Ansicht der Anwaltskanzlei Kälberer-Tittel ist die Commerzbank jedoch uneinsichtig. Sie trägt in anderen, teils noch laufenden Verfahren vor, über Rückvergütungen aufgeklärt zu haben (Kälberer: Im Gegenteil: Die Commerzbank geht in Hunderten von IVG 14-Verfahren (Londoner Büroimmobilie "The Gherkin") noch weiter: Es wird eine Aufklärung über Rückvergütungen in 2007 nicht nur dem Grunde nach, sondern der Höhe nach vorgetragen.), während sie sich zuvor noch damit verteidigt habe, dass Sie eine Aufklärungspflicht hinsichtlich Rückvergütungen nicht hätte ahnen können.Dass ein Anlegeranwalt angreift, ist selbstverständlich. Die Argumentation ist aus unserer Sicht aber nicht ganz schlüssig. Die fünf Jahre auseinander liegenden Fälle in direkten Zusammenhang zu bringen, überzeugt uns nicht. Der Sachverhalt bedarf der weiteren Aufklärung. Insbesondere ist nun die Commerzbank am Zuge zu sagen, wie sie mit dem o.g. Urteil umgeht und ob sie ihr Verhalten in der Kundenaufklärung mittlerweile grundsätzlich nachweislich geändert hat. Bis zur Antwort der Commerzbank schaltet die Ampel im Segment Fachanwälte auf Gelb.
Kälberer & Tittel: BGH erschwert Verjährungseinrede der Banken bei Rückvergütungen