Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZB%2016/16
Timestamp: 2019-09-17 22:12:01
Document Index: 98956734

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 574', '§ 238', '§ 574', 'Art. 2', '§ 522', '§ 130', '§ 519', '§ 130', '§ 519', '§ 577', '§ 85', '§ 130', '§ 519', '§ 130', '§ 85', '§ 130', '§ 519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 29.11.2016 - VI ZB 16/16 - dejure.org
https://dejure.org/2016,50897
BGH, 29.11.2016 - VI ZB 16/16 (https://dejure.org/2016,50897)
BGH, Entscheidung vom 29.11.2016 - VI ZB 16/16 (https://dejure.org/2016,50897)
BGH, Entscheidung vom 29. November 2016 - VI ZB 16/16 (https://dejure.org/2016,50897)
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§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § ... 522 Abs. 1 Satz 4, § 238 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO, Art. 2 Abs. 1 GG, § 522 Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 130 Nr. 6, § 519 Abs. 4 ZPO, § 130 Nr. 6 ZPO, § 519 Abs. 4, § 577 Abs. 4 Satz 1 ZPO
§ 85 Abs 2 ZPO, § 130 Nr 6 ZPO, § 519 Abs 4 ZPO
Anforderungen an eine Unterschrift im Sinne des § 130 Nr. 6 ZPO im Rahmen des Anspruchs auf Zahlung einer Vertragsstrafe
§ 85 ZPO, § 130 ZPO, § 519 ZPO
BGH zeigt sich weiter großzügig bei nicht lesbarer Unterschrift des Anwalts
Kunstvoll, oder: Halbkreis mit Schnörkeln - ist das (noch) eine Unterschrift?
Kaum noch Anforderungen an die Unterschrift unter einem Schriftsatz
LG Fulda, 21.07.2015 - 3 O 930/14
NJW-RR 2017, 445
MDR 2017, 227
FamRZ 2017, 462
VersR 2017, 506
AnwBl Online 2017, 159
Dagegen stellt ein Schriftzug, der als bewusste und gewollte Namensabkürzung erscheint, keine formgültige Unterschrift dar (…Senatsbeschluss vom 19. Oktober 2011 - XII ZB 250/11 - FamRZ 2012, 106 Rn. 14 mwN; vgl. auch BGH Beschluss vom 29. November 2016 - VI ZB 16/16 - juris Rn. 7).
Allerdings genügt nach ständiger Rechtsprechung ein Schriftzug, der nach seinem äußeren Erscheinungsbild eine bewusste und gewollte Namensabkürzung (Handzeichen, Paraphe) darstellt, nicht den an eine eigenhändige Unterschrift zu stellenden Anforderungen (…BFH-Beschluss vom 26. Juni 2014 X B 215/13, BFH/NV 2014, 1568, m.w.N.), da insoweit die Absicht einer vollen Unterschrift nicht erkennbar ist (s.a. Bundesgerichtshof --BGH--, Beschluss vom 29. November 2016 VI ZB 16/16, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht 2017, 445).
Unter diesen Voraussetzungen kann selbst ein vereinfachter und nicht lesbaren Namenszug - anders als eine dem äußeren Erscheinungsbild nach bewusste und gewollte Namensabkürzung - als Unterschrift anzuerkennen sein (BGH 29. November 2016 - VI ZB 16/16; BAG 25. Februar 2015 - 5 AZR 849/13).