Source: https://www.intern.tu-darmstadt.de/dez_ii/campusmanagement/cm_tucan/infos_fuer_lehrende/faq_lehrende/details_53504.en.jsp
Timestamp: 2019-08-22 05:50:19
Document Index: 165935296

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 7', '§ 9', '§ 3', '§ 3', '§11', '§16', '§17', '§19', '§ 19', '§ 20', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§26', '§26', '§ 7', '§ 28', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§30', '§31', '§32', '§ 33', '§ 33', '§ 37', '§ 38', '§ 38', '§ 39', '§59', '§12', '§13', '§14', '§15', '§ 10', '§ 17', '§19', '§ 10', '§ 21', '§10', '§ 21', '§ 23', '§32', '§ 35']

Für jeden Studiengang muss durch den Fachbereich laut APB (§ 7) eine Prüfungskommission eingesetzt werden.
Aufgaben Prüfungskommission (PDF-Datei, 228kB)
Handreichung für die Prüfungskommission (PDF-Datei, 222kB)
Die Zusammensetzung der Prüfungskommission ist in § 7 Abs. 3 der APB geregelt.
Die Prüfungskommission wird durch den Fachbereichsrat eingesetzt, dem der betreffende Studiengang zugeordnet ist.
Die Prüfungskommission kann Mitglieder anderer Fachbereiche, soweit sie an dem jeweiligen Studiengang beteiligt sind, als Mitglied der Prüfungskommission hinzuziehen. Sind an einem Studiengang mehrere Fachbereiche beteiligt, so entsenden die betreffenden Fachbereiche in der Regel die gleiche Zahl von Mitgliedern. Die Mehrheit der Professorengruppe muss sichergestellt sein.
In der Regel besteht die Prüfungskommission aus:
bis zu fünf Mitgliedern aus der Gruppe der Professoren/-innen
je einer Vertreterin oder einem Vertreter aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitglieder
je einer Vertreterin oder einem Vertreter aus der Gruppe der Studierenden
Die Gruppen wählen ihre Vertreter/innen jeweils in getrennten Wahlgängen. Die Vertreter/innen aus den Gruppen der Professoren/innen sowie der wissenschaftlichen Mitarbeitenden werden jeweils von Mitgliedern der Gruppe in den Fachbereichsräten gewählt. Die Vertreter/innen aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeitenden müssen die entsprechende Abschlussprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt haben, um Mitglied der Prüfungskommission sein zu können.
Die Vertreter aus der Gruppe der Studierenden werden von den Studierenden gewählt, die in dem jeweiligen Studiengängen eingeschrieben sind. Falls sich die Wissenschaftlichen Mitglieder der beteiligten Fachbereiche nicht auf einen gemeinsamen Vertreter einigen können, so entscheidet das Los.
Für jedes Mitglied ist ein/e Stellvertreter/in zu benennen.
Die Amtszeit der Mitglieder beträgt mindestens zwei Jahre, soweit sie Mitglieder der Professorengruppe sind, anderenfalls mindestens ein Jahr.
Vorsitz (§ 8 Abs. 1)
Die Mitglieder einer Prüfungskommission wählen jeweils aus den in ihnen vertretenen Professorinnen und Professoren eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden, die oder der die Geschäfte führt, sowie eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter.
Der oder dem Vorsitzenden können Aufgaben der Prüfungskommission nach § 9 generell oder im Einzelfall durch Beschluss der Prüfungskommission übertragen werden. § 7 Abs. 5 bleibt unberührt.
Die oder der Vorsitzende berichtet mindestens einmal im Semester im Rahmen einer regulären Sitzung der Prüfungskommission über die Geschäftsführung und die Entscheidungen bei den ihr oder ihm übertragenen Aufgaben. Dies soll protokolliert werden.
Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse der Prüfungskommission
Die Prüfungskommissionen sorgen dafür, dass die Bestimmungen der Ordnung des Studiengangs und der APB eingehalten werden. Sie treffen die hierfür notwendigen Entscheidungen, sofern nicht durch diese APB eine andere Zuständigkeit begründet ist. (§ 9 Abs. 1)
Sie entscheiden im Benehmen mit der zuständigen Prüferin oder dem zuständigen Prüfer über die Anerkennung von Prüfungsleistungen.
Die Kommissionsmitglieder haben das Recht, den Prüfungen beizuwohnen.
Die Präsidentin oder der Präsident entscheidet in Verfahrensfragen und über die Auslegung dieser APB sowie in Angelegenheiten, die alle oder mehrere Studiengänge betreffen, um die Einheitlichkeit der Prüfungsverfahren zu wahren. Die Prüfungskommissionen können weitere Aufgaben, insbesondere die Zulassung zu den Prüfungen, die Festlegung von Fristen für die Meldung zu Prüfungen, die Anerkennung von Rücktrittsgründen generell oder in bestimmten Fällen dem Studienbüro übertragen.
Die Mitglieder der Prüfungskommissionen und deren Stellvertreterinnen oder Stellvertreter unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden zur Verschwiegenheit zu verpflichten.
Konkretisierung der Aufgaben:
Die Prüfungskommission oder ein von ihr benanntes Organ trifft Entscheidungen bzgl. der Einführung fachspezifischer Instrumente in den Ausführungsbestimmungen der Studiengänge (§ 3a Abs. 4).
Die Prüfungskommission entscheidet auf Antrag des Prüflings darüber, ob ein Prüfling eine Fristüberschreitung bei den Anmeldefristen zu Orientierungsmodulen zu vertreten hat und aus diesem Grund den Prüfungsanspruch verliert (§ 3a Abs. 7)
Die zuständige Prüfungskommission kann in Fällen des Studienortwechsels, des Fachrichtungswechsels oder der Wiederaufnahme des Studiums auf Antrag von der Immatrikulationspflicht bei der Meldung zu einer Prüfung befreien. (§11 Abs. 1)
Die Entscheidungen über die Anerkennung von im Inland erbrachten Fachsemestern, Studienzeiten und Prüfungsleistungen trifft die zuständige Prüfungskommission, falls erforderlich unter Heranziehung einer Prüferin oder eines Prüfers des betreffenden Fachs. Die zuständige Prüfungskommission setzt ein Fachsemester fest. (§16 Abs. 5 und 6)
Die zuständige Prüfungskommission bestimmt den Zeitpunkt der Eingangsprüfung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang und benennt die Prüferin oder den Prüfer. (§17a Abs. 5)
Prüfungen außerhalb dieses Prüfungszeitraums können im Einvernehmen mit der zuständigen Prüfungskommission stattfinden, wenn dies rechtzeitig vor dem Beginn der Meldefrist bekannt gegeben wurde und die Melde- und Rücktrittsfristen beachtet werden.(§19 Abs. 1)
Festlegung von Prüfungssonderterminen im Benehmen mit dem jeweiligen Prüfling und der bestellten Prüferin oder dem bestellten Prüfer. (§ 19 Abs. 1)
In zulassungsbeschränkten Studiengängen muss die Zulassung zu den zugehörigen Modulen von der Prüfungskommission des zulassungsbeschränkten Studiengangs genehmigt werden, wenn der Prüfling diese Prüfungsleistungen zusätzlich zu den im Studien- und Prüfungsplan aufgeführten Modulen erbringen möchte.(§ 20 Abs. 2)
Die Ausführungsbestimmungen können vorsehen dass die Themenstellung einer Abschlussarbeit der Genehmigung durch die Prüfungskommission bedarf. (§ 23 Abs. 3)
Die Frist für die Abschlussarbeit kann von der Prüfungskommission in begründeten Fällen um die Hälfte der Bearbeitungszeit, höchstens aber um 13 Wochen, verlängert werden. (§ 23 Abs. 5)
Mit Zustimmung der Prüfungskommission kann die universitätsinterne Zugänglichkeit der Abschlussarbeit auf Antrag des Prüflings verschoben werden (Sperrvermerk), wenn dies zur Sicherung gewerblicher Schutzrechte erforderlich ist oder ein sonstiges berechtigtes Interesse glaubhaft gemacht wird. (§ 23 Abs. 8)
Die Prüfungskommission trifft im Einvernehmen mit der Prüferin oder dem Prüfer Entscheidungen zum Nachteilsausgleich bzw. der Familienförderung bei Behinderungen, Krankheiten, Schwangerschaft, Erziehung eines Kindes oder der Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen. (§ 24)
Die Entscheidung über die endgültige Bewertung von Prüfungsleistungen (Fachprüfungen, Studienleistungen und Abschlussarbeiten) mit nicht übereinstimmender Beurteilung mit einer Abweichung der Bewertungen größer als 0,7 trifft nach Anhörung der beteiligten Prüfer/innen die Prüfungskommission (§26 Abs. (1) und (3)). Bei diesen Entscheidungen sind die studentischen Vertreter/innen nicht stimmberechtigt.
Die Ausführungsbestimmungen können vorsehen, dass die Benotung der Abschlussarbeit durch die Prüfungskommission erfolgt. Wird außer im Falle der Bewertung der Abschlussarbeit durch die Prüfungskommission die Abschlussarbeit mit nicht ausreichend“ bewertet, so ist das Urteil einer weiteren Hochschullehrerin oder eines weiteren Hochschullehrers einzuholen. Die Prüfungskommission entscheidet nach Anhörung der beteiligten Prüferinnen und Prüfer über die endgültige Bewertung. Bei diesen Entscheidungen sind die studentischen Vertreterinnen und Vertreter nicht stimmberechtigt. (§26 Abs. 3)
Bei überragenden Leistungen in einer Abschlussprüfung kann von der Prüfungskommission auch das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ erteilt werden. Bei dieser Entscheidung sind die studentischen Vertreterinnen und Vertreter (§ 7 Absatz 3) nicht stimmberechtigt. (§ 28 Abs. 5)
Vor der Wiederholung einer Fachprüfung können dem Prüfling von der Prüfungskommission Auflagen erteilt werden.
Die Prüfungskommission kann auf Antrag in besonderen Fällen, insbesondere Studiengangwechsel, von der Anrechnung nicht bestandener Fachprüfungen (Fehlversuche) absehen. (§ 30 Abs. 1)
Mit Zustimmung der Prüfungskommission kann die Prüferin oder der Prüfer einen zeitnahen Wiederholungstermin anbieten und die Teilnahme auf die Prüflinge beschränken, die in dem vorangegangenen Prüfungstermin keine ausreichende Leistung erzielt haben. (§ 30 Abs. 2)
Der Wechsel eines bereits gewählten Nebenfachs/ Schwerpunktsetzung bedarf der Zustimmung der Prüfungskommission, die erforderlichenfalls die entsprechenden Änderungen des Prüfungsplans vornimmt und das neu gewählte Nebenfach genehmigt. (§ 30 Abs. 4)
Der Wechsel eines bereits gewählten Moduls in einem Bereich mit eingeschränktem Modulwechsel kann die Prüfungskommission auf begründeten Antrag einen zweiten Modulwechsel genehmigen. (§30 Abs. 5)
Bei nicht übereinstimmender Beurteilung in einer zweiten Wiederholungsprüfung entscheidet die Prüfungskommission nach Anhörung der beteiligten Prüfenden über die endgültige Bewertung. (§31 Abs. 1)
Bei nicht übereinstimmender Beurteilung in einer mündlichen Ergänzungsprüfung entscheidet die Prüfungskommission nach Anhörung der beteiligten Prüfenden über die endgültige Bewertung. (§32 Abs. 3)
Die Prüfungskommission kann entscheiden, dass ein Prüfling von der Zulassung zu weiteren Prüfungen ausgeschlossen ist und damit die Gesamtprüfung nicht bestanden ist. (§ 33 Abs. 1)
Die Prüfungskommission entscheidet über Widersprüche gegen Entscheidungen in Prüfungsangelegenheiten und kann über eine Aufhebung der Prüfungsentscheidung oder die Weiterleitung an den Präsidenten oder die Präsidentin beschließen. (§ 33 a)
Hat der Prüfling die Zulassung zu einer Prüfung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, so entscheidet die Prüfungskommission über die Gültigkeit der Prüfung. (§ 37 Abs. 2)
Die Feststellung einer Täuschung oder Ordnungswidrigkeit kann die jeweilige Prüferin oder der jeweilige Prüfer im Zweifelsfall im Einvernehmen mit der zuständigen Prüfungskommission treffen. (§ 38 Abs. 1) In anderen Fällen, in denen Prüfungsereignisse unter ordnungswidrigen Voraussetzungen stattgefunden haben, entscheidet die Prüfungskommission über die Gültigkeit und Bewertung. (§ 38 Abs. 7)
Soweit sich durch das In-Kraft-Treten der 5. Novelle unbillige Härten ergeben, entscheidet die zuständige Prüfungskommission auf Antrag des Prüflings über die Anwendung der bisherigen Bestimmungen. (§ 39 Abs 2)
Bei fristgemäß eingegangenen Widerspruch eines Studierenden auf einen ergangenen Bescheid aufgrund endgültigem Nichtbestehens oder wegen fehlender Prüfungsleistungen (§59 Abs. 2 Nr. 6 HHG), verfasst die Prüfungskommission eine Stellungnahme zur Weiterleitung an das Dez II über das Studienbüro des Fachbereichs.
Aufgaben – Vorsitz der Prüfungskommission
Änderungen des Prüfungsplans können von der oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommission genehmigt werden.(§12 Abs. 2)
Über die Zulassung zu den Prüfungen entscheidet in Zweifelsfällen die oder der Vorsitzende der zuständigen Prüfungskommission.(§13 Abs. 1)
Bei Nichteinhaltung der Meldefristen ist eine Zulassung zu Prüfungen ausgeschlossen. Über eine Nachfrist in begründeten Fällen entscheidet die oder der Vorsitzende der zuständigen Prüfungskommission. (§14 Abs. 1)
Die oder der Vorsitzende der zuständigen Prüfungskommission entscheidet darüber, ob die Rücktrittsgründe anerkannt werden. (§15 Abs. 5)
Die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission bestimmt den Zeitpunkt der Eingangsprüfung zu Masterstudiengängen und benennt zwei oder mehr Prüferinnen oder Prüfer. Mindestens eine der Prüferinnen oder einer der Prüfer muss der Professorengruppe angehören. Die weitere Prüferin bzw. der weitere Prüfer kann, wenn sie oder er nicht der Professorengruppe angehört, eine prüfungsberechtigte Person nach § 10 dieser Satzung sein. Die Prüferinnen und Prüfer entscheiden, ob der Prüfling die notwendigen Eingangskompetenzen für das angestrebte Studium mitbringt. Bei nicht übereinstimmendem Votum mehrerer Prüferinnen und Prüfer entscheidet die Prüfungskommission. (§ 17 a Abs. 5)
Neufestsetzung des bereits festgelegten Prüfungstermins nur mit Genehmigung der oder des Vorsitzenden der zuständigen Prüfungskommission möglich.(§19 Abs. 2)
Prüferinnen und Prüfer, soweit nicht nach § 10 Abs. 1, 2 oder 3 durch ihre Lehrtätigkeit zur Abnahme von Prüfungen berechtigt, werden von der oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommissionen bestimmt. (§ 21 Abs. 1)
Sind für eine Prüfung mehrere Prüferinnen oder Prüfer prüfungsberechtigt (§10), so bestimmt die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission die Prüferin oder den Prüfer. Wünsche des Prüflings sollen berücksichtigt werden. (§ 21 Abs. 2)
Die Abschlussarbeit darf mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden der Prüfungskommission an einem anderen Fachbereich der TU Darmstadt oder in einer Einrichtung außerhalb der Universität ausgeführt werden, wenn die Betreuung durch ein Mitglied der Professorengruppe des dem Grad verleihenden Fachbereichs gesichert ist. (§ 23 Abs. 4)
Konnte eine mündliche Ergänzungsprüfung aufgrund von Gründen, die die Prüferin oder der Prüfer zu vertreten hat nicht fristgerecht durchgeführt werden, so wird ein neuer Prüfungstermin durch den oder die Vorsitzende/n der Prüfungskommission festgelegt, der innerhalb von zehn Wochen nach der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses liegen soll. (§32 Abs. 1)
Das Prüfungszeugnis wird von der oder dem Vorsitzenden der zuständigen Prüfungskommission unterzeichnet. Es ist mit dem Siegel der Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. (§ 35 Abs. 2)
Themen: Widersprüche / Rechtsmittel, Widersprüche / Rechtsmittel, Widersprüche / Rechtsmittel