Source: http://ivd.net/der-bundesverband/service/ivd-online-newsletter.html
Timestamp: 2015-01-28 22:11:34
Document Index: 163019052

Matched Legal Cases: ['EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH', '§ 8', '§ 8']

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IVD-Online-Newsletter im Überblick
IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 15. Januar 2015
Inhalt1. Das Erbschaftsteuergesetz entspricht nicht der Verfassung2. Fragen- und Antworten-Katalog zum gesetzlichen Mindestlohn des BMAS3. 90 Jahre Immobilienverband – eine Dokumentation in zehn Kapiteln4. Bestellerprinzip und Mietpreisbremse werden frühestens ab dem 1. April 2015 gelten5. Deutscher Handelsimmobilien Kongress 20156. Umfrage zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen7. EuGH: Überwachungskamera zum Schutz des Eigentums8. BGH: Warmwasserkosten bei hohem Wohnungsleerstand9. BMJV: Verbesserungen im Bereich der Immobilienfinanzierung geplant
1. Das Erbschaftsteuergesetz entspricht nicht der Verfassung
Ende Dezember erklärte das Bundesverfassungsgericht das Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz für teilweise verfassungswidrig. Zwar bleibt das bisherige Recht in Fällen, in denen die Schenkung oder der Erbfall vor dem 17. Dezember 2014 stattgefunden hat, gültig. Doch bis zum 30. Juni 2016 muss der Gesetzgeber eine Neuregelung schaffen, die auch rückwirkend zum 17. Dezember 2014 in Kraft treten könnte. Insbesondere für Familienunternehmen mit bis zu 20 Arbeitnehmern besteht akuter Handlungsbedarf. Was Sie beachten sollten, wenn Sie Ihr Unternehmen oder Teile davon auf einen Nachfolger übertragen wollen, erklärt Hans-Joachim Beck, Leiter Abteilung Steuern IVD.
2. Fragen- und Antworten-Katalog zum gesetzlichen Mindestlohn des BMAS
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen gebündelten Fragenkatalog zum Mindestlohngesetz vorgelegt. Das BMAS als federführendes Ressort hat eine Vielzahl der Fragen aufgenommen und einen detaillierten Antwortkatalog veröffentlicht, der bei der Auslegung und Umsetzung der neuen Vorschriften hilft. Weitere Informationen zum Mindestlohn finden sich auf der eigens vom BMAS eingerichteten Website.
3. 90 Jahre Immobilienverband – eine Dokumentation in zehn Kapiteln
Ein Verband mit langer Tradition hat viele Geschichten zu erzählen. Zeitzeugen und Zeitgenossen berichten zum 90-jährigen Jubiläum des Immobilienverbandes unter anderem vom Kampf gegen Scientology in Hamburg und vom „historischen Händedruck“ zwischen VDM-Präsident Uwe Lutter und RDM-Präsident Johannes-Peter Henningsen. In der zehnteiligen Videodokumentation unternimmt der Journalist und Historiker Guido Knopp eine Zeitreise durch neun Jahrzehnte Berufs- und Verbandsgeschichte.
4. Bestellerprinzip und Mietpreisbremse werden frühestens ab dem 1. April 2015 gelten
5. Deutscher Handelsimmobilien Kongress 2015
Am 27. und 28. Januar findet der Branchenkongress zum Jahresauftakt unter dem Motto „Neue Retail-Formate für alle Fälle – die Handelsimmobilie rüstet sich für die Zukunft!“ in Berlin statt. Erfahren Sie von erstklassigen Keynote-Speakern aus Handel, Politik und Immobilienbranche, wie die Zukunft des stationären Einzelhandels aussieht. Tauschen Sie sich im Rahmen der Preisverleihung „Stores of the year“ mit dem Who-is-Who der Handelsimmobilienbranche aus.
IVD-Mitglieder erhalten 15 Prozent Preisnachlass auf die Kongressgebühr.
6. Umfrage zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen
„Corporate Social Responsibility“ (CSR) wird in Deutschland als "soziale Verantwortung der Unternehmen" übersetzt und umfasst die soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung von Unternehmen in allen Bereichen der Unternehmenstätigkeit. Lucas Falter von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen untersucht im Rahmen seiner Bachelorarbeit, wie stark der CSR Gedanke in der Immobilienwirtschaft verankert ist und ob das bereits praktizierte CSR erste Früchte trägt. Auch wenn Ihnen CSR kein Begriff ist, können Sie gerne an der Beantwortung der Fragen teilnehmen. Die Umfrage dauert ca. fünf Minuten.
7. EuGH: Überwachungskamera zum Schutz des Eigentums
Wer eine Überwachungskamera an sein Haus anbringt, um Verbrecher abzuschrecken oder überführen zu können, muss die Richtlinie zum Schutz personenbezogener Daten beachten. Sobald der öffentlichen Straßenraum gefilmt wird, müssen Menschen, die von der Kamera erfasst werden könnten, informiert werden. Das entschied der Europäische Gerichtshof in seinem Urteil vom 11. Dezember 2014 (C-212/13).
8. BGH: Warmwasserkosten bei hohem Wohnungsleerstand
9. BMJV: Verbesserungen im Bereich der Immobilienfinanzierung geplant
IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 11. Dezember 2014
Inhalt1. Mietpreisbremse/Bestellerprinzip: Experten üben Kritik in öffentlicher Anhörung2. IVD kritisiert im NRW-Landtag die geplante Grunderwerbsteuererhöhung3. BID warnt vor Befristung und Absenkung der Modernisierungsmieterhöhung4. Weihnachtsspendenaktion: IVD Sozial sammelt für brotZeit e.V.5. Neues Mess- und Eichgesetz: Ab 2015 gilt eine Meldepflicht für neue Zähler6. Geprüfte Qualität: „REV – Anerkannter europäischer Sachverständiger“
1. Mietpreisbremse/Bestellerprinzip: Experten üben Kritik in öffentlicher Anhörung
Vergangene Woche war IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling als Sachverständiger zur Anhörung des Rechtsauschuss des Bundestags eingeladen. Als Experte zum Thema „Bestellerprinzip“ ging er in seinem Eingangsstatement auf zwei Fallbeispiele aus der Stellungnahme des Bundesrates ein, in denen der Wohnungsvermittler vom Mietinteressenten kein Entgelt fordern darf. Er appellierte an die Bundesregierung, den Gesetzentwurf an die Praxis anzupassen.Auch zur geplanten Mietpreisbremse hagelte es Kritik. Zwar stimmten die geladenen Experten dem Ziel des Gesetzentwurfs zu, doch bekämpfe der Entwurf nicht die Ursache des Wohnungsmangels und der hohen Mieten. Besonders kritisiert wurde die ortsübliche Vergleichsmiete als Referenzpunkt.Eine ausführliche Stellungnahme des IVD zum Mietrechtsnovellierungsgesetz finden Sie hier.
2. IVD kritisiert im NRW-Landtag die geplante Grunderwerbsteuererhöhung
Trotz der massiven Kritik an der geplanten Grunderwerbsteuererhöhung in NRW bleibt die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen bei ihrem Vorhaben, den Steuersatz von fünf auf 6,5 Prozent zu erhöhen. In einer Anhörung des Landtags am 2. Dezember fand der Vorsitzende des IVD West, Ralph Pass, klare Worte (Video).
3. BID warnt vor Befristung und Absenkung der Modernisierungsmieterhöhung
Ende November lud die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) zum Parlamentarischen Abend in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Im Mittelpunkt stand die modernisierungsbedingte Mieterhöhung. Dabei wurde das Gutachten „Wirkungsanalyse der Mietrechtsänderungen – Mieterhöhung nach Modernisierung“ präsentiert, das das InWIS-Institut im Auftrag der BID erstellt hat.
4. Weihnachtsspendenaktion: IVD Sozial sammelt für brotZeit e.V.
Der Verein brotZeit e.V. versorgt Schultag für Schultag an 136 Schulen in sozialen Brennpunkten 5.300 Kinder mit einem gesunden Frühstück. Der IVD Sozial unterstützt auch in diesem Jahr diese wertvolle und wichtige Arbeit. Seit 2011 sind durch IVD-Mitgliedsunternehmen 80.000 Euro an Spendengelder zusammengekommen und wir möchten mit Ihnen noch mehr erreichen.Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, demnächst weitere Schulen in das Projekt aufzunehmen. Damit auch diesen Kindern zuverlässig ein Frühstück angeboten werden kann, möchten wir Sie bitten, über den IVD Sozial „brotZeit für Kinder“ mit einer Spende zu unterstützen. – Vielen Dank!Warum das Geld so dringend gebraucht wird und warum auch kleine Spenden so wichtig sind, erläutert Uschi Glas im Interview mit dem AIZ-Immobilienmagazin.
5. Neues Mess- und Eichgesetz: Ab 2015 gilt eine Meldepflicht für neue Zähler
Am 1. Januar 2015 tritt das novellierte Mess- und Eichgesetz sowie die Mess- und Eichverordnung in Kraft. Alle neuen oder erneuerten Messgeräte müssen künftig innerhalb von sechs Wochen nach Inbetriebnahme dem zuständigen Eichamt gemeldet werden. Verwalter sind verpflichtet, Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften über die neue Anzeigepflicht zu informieren.
Über die neuen Pflichten und Konsequenzen auch für Immobilienverwalter informiert Dr. Christian Osthus, Leiter der Rechtsabteilung im IVD.
6. Geprüfte Qualität: „REV – Anerkannter europäischer Sachverständiger“
Seit Mitte 2013 darf der IVD den Titel ‚anerkannter europäischer Sachverständiger – Recognised European Valuer (REV)' vergeben. Die Anforderungen zur Erlangung des Titels werden von der internationalen europäischen Sachverständigengruppe TEGoVA gestellt. Alle IVD-Mitglieder, die entweder zertifizierte oder öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Immobilienbewertung sind, können den Titel "REV" beim IVD beantragen. Wenden Sie sich bitte an Hans-Joachim Beck: beck@ivd.net.
IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 27. November 2014
Inhalt1. Bundesregierung ist offen für Nachbesserungen beim „Bestellerprinzip“2. Maklerklauseln in notariellen Kaufverträgen weiterhin zulässig3. Zahl der Baugenehmigungen nimmt zu4. Achtung! Vorkassebetrüger hackt Konten auf Immobilienportalen5. Neues Rechtsschutzprodukt für IVD-Mitglieder6. BMF: Neues zum Geldwäschegesetz
1. Bundesregierung ist offen für Nachbesserungen beim „Bestellerprinzip“
Vergangene Woche hat die Bundesregierung ihre Gegenäußerung zum Beschluss des Bundesrates zum Entwurf des Wohnungsvermittlungsgesetzes veröffentlicht. Darin verschließt sie sich nicht der Forderung des Bundesrates, den Gesetzentwurf zum sogenannten „Bestellerprinzip“ zu ändern. IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling wird dazu am 3. Dezember als Experte in einer Anhörung im Deutschen Bundestag sprechen.
2. Maklerklauseln in notariellen Kaufverträgen weiterhin zulässigDie Notarkammer des Landes Bayern hat am 1. Oktober ein Schreiben herausgegeben, in dem sie ihren Mitgliedern rät, in die Kaufverträge keine Maklerklauseln mehr aufzunehmen. Grund dafür seien u.a. „ungeklärte Rechtsfragen“. Der IVD-Steuerexperte Hans-Joachim Beck sieht aber keinen Grund, von der Verwendung der üblichen Maklerklauseln abzusehen.
3. Zahl der Baugenehmigungen nimmt zu
Von Januar bis September 2014 wurden 212.551 Wohnungen genehmigt. Das sind 5,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das gab das Statistische Bundesamt bekannt. Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort, der seit 2010 zu beobachten ist.
4. Achtung! Vorkassebetrüger hackt Konten auf Immobilienportalen
Leider kommt es immer wieder vor, dass Konten gehackt werden. In einem aktuellen Fall wurde das Konto einer IVD-Maklerin bei Immobilienscout24.de gehackt. Unter der geraubten Identität schalteten die Betrüger fiktive Inserate für Immobilien zu Billigstpreisen und veränderten die zur Kontaktaufnahme hinterlegte Mailadresse. Schriftliche Anfragen von Interessenten erreichten die Maklerin nicht mehr. Kunden, die unfreiwillig den Betrüger angeschrieben haben, wurden aufgefordert, vorab Kautionsgelder zu überweisen.
Sollten auch Sie betroffen sein, erstatten Sie unbedingt Strafanzeige bei der Polizei und informieren Sie das jeweilige Portal und den IVD. Außerdem sollten die betroffenen Seiten als Datei und Screenshot gesichert und der Polizei zur Verfügung gestellt werden. Achtung! Eine Änderung des Passworts stellt nicht sicher, dass die Betrüger keinen Zugriff mehr auf Ihr Konto haben.
5. Neues Rechtsschutzprodukt für IVD-Mitglieder
Rechtliche Risiken für Selbständige und Unternehmer nehmen von Jahr zu Jahr zu. Die hohen Kosten eines Rechtsstreites und das Bedürfnis, sich wehren zu können, sind die häufigsten Gründe für den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung.
Gerade im Rechtsschutz für Unternehmen sind große Unterschiede bei den Leistungen und Versicherungsprämien festzustellen. Aus diesem Grund gibt es ein neues IVD-Rahmenkonzept der Funk-Gruppe, das optimal auf Ihre Interessen abgestimmt ist. Optional kann der Versicherungsschutz um einen Vertrags-Rechtsschutz (z.B. für Courtagestreitigkeiten) erweitert werden.
6. BMF: Neues zum Geldwäschegesetz
Die Meldung von Sachverhalten, bei denen der Verdacht der Geldwäsche oder der Terrorismusfinanzierung besteht, gehört zu den Hauptpflichten des Geldwäschegesetzes. Verstöße gegen diese Meldepflicht sind bußgeldbewehrt und können im Einzelfall auch strafbar sein. Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat nun Auslegungshinweise veröffentlicht, mit denen die gesetzlichen Verpflichtungen den einzelnen Adressatengruppen - insbesondere auch der Freien Berufe - näher erläutert werden sollen.
IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 13. November 2014
Inhalt1. IVD feiert 90-jähriges Jubiläum2. Bundesrat fordert Änderungen am Bestellerprinzip3. IVD übergibt Petition gegen das falsche Bestellerprinzip im Bundesrat4. Der IVD-Wohn-Preisspiegel 2014/2015 ist da5. Die Immobilienwirtschaft trauert um Hans-Eberhard Langemaack6. IVD Unternehmertag: Orientierung für die Firmenführung
1. IVD feiert 90-jähriges Jubiläum
Mit einem großen Festakt hat der IVD sein 90-jähriges Jubiläum begangen. Im Rahmen des traditionellen Jahresempfangs unternahm der Journalist und Publizist Prof. Guido Knopp in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin eine Zeitreise durch neun Jahrzehnte Maklergeschichte. Vor begeistertem Publikum ließen Zeitzeugen und Zeitgenossen die Berufs- und Verbandshistorie Revue passieren. Auch die aktuelle Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins widmet sich auf 24 Seiten der wechselvollen Verbandsgeschichte.Weitere Fotos finden Sie hier.
2. Bundesrat fordert Änderungen am Bestellerprinzip
Vergangenen Freitag tagte der Bundesrat, um über die Empfehlungen der Ausschüsse zum Gesetzentwurf zur Mietpreisbremse und zum Bestellerprinzip zu diskutieren (Video der Plenarsitzung). Die Länderkammer sprach sich für umfangreiche Änderungen an dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf aus. In seiner Stellungnahme fordert der Bundesrat unter anderem, dass Wohnungen, die der Makler aufgrund eines Suchauftrags zwar akquiriert hat, aber nicht an den Interessenten vermitteln konnte, weiterhin gegen Provision vermittelt werden dürfen. Weniger erfreulich sind die Änderungsvorschläge zur Mietpreisbremse. Geht es nach dem Willen der Länderkammer, soll beispielsweise die Ausnahmeregelung für den Neubau auf fünf Jahre begrenzt werden. Das stößt auf heftige Kritik seitens der Immobilienwirtschaft. Die erste Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag findet morgen statt.
3. IVD übergibt Petition gegen das falsche Bestellerprinzip im Bundesrat
Mehr als 12.000 Menschen haben ihrem Protest gegen das falsche Bestellerprinzip Ausdruck verliehen und die Online-Petition des IVD unterzeichnet. IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling (re.) und IVD-Vize Jürgen Michael Schick hatten, noch bevor das Bestellerprinzip beraten wurde, alle Unterschriften dem Bundesrat übergeben. Nicht nur durch diese Aktion, sondern auch durch die Unterstützung der IVD-Mitglieder, die sich mit zahlreichen Briefen an die Politik gewandt haben, und die massiven Lobbyaktivitäten des Präsidiums, des Bundesvorstandes sowie der Bundesgeschäftsstelle haben wir alle wesentlich dazu beigetragen, dass der Bundesrat Korrekturempfehlungen zum Bestellerprinzip formuliert hat. Vielen Dank!
4. Der IVD-Wohn-Preisspiegel 2014/2015 ist da
Für den IVD-Wohn-Preisspiegel haben die IVD-Marktberichterstatter in rund 370 Städten und Gemeinden sowohl die Preise für Einfamilien- und Reihenhäuser, Eigentumswohnungen, Renditeobjekte und Baugrundstücke als auch die Wohnungsmieten analysiert und dokumentiert. Die Research-Abteilung des IVD hat all diese Daten ausgewertet und mit immobilienrelevanten Informationen zu den untersuchten Städten sowie makroökonomischen Daten ergänzt.
IVD-Mitglieder und Abonnenten des AIZ-Immobilienmagazins erhalten den IVD-Wohn-Preisspiegel 2014/2015 mit der November-Ausgabe des AIZ-Immobilienmagazins. Weitere Exemplare können im IVD-Webshop für 75 Euro, im Paket mit dem IVD-Gewerbe-Preisspiegel 2014/2015 für 95 Euro bestellt werden.
5. Die Immobilienwirtschaft trauert um Hans-Eberhard Langemaack
Der Immobilienverband IVD hat eine seiner prägenden Persönlichkeiten verloren: Am 29. Oktober 2014 ist Hans-Eberhard Langemaack im Alter von 69 Jahren in Hamburg verstorben. Der Rechtsanwalt war fast 30 Jahre für den Verband tätig und kam bis zuletzt seinem Amt als Ombudsmann Immobilien im IVD mit großem Engagement nach. Hans-Eberhard Langemaack hinterlässt seine Frau und zwei Töchter.
6. IVD Unternehmertag: Orientierung für die Firmenführung
Anfang November fand in Hannover der IVD-Verwaltertag 2014 statt. Ein hochkarätig besetztes Programm sorgte für zahlreiche Teilnehmer. Vor vollem Haus überzeugten insbesondere die Vorträge von Dr. Stefan G. Adams zur Kaufpreisbemessung von Verwaltungsunternehmen und von Prof. Ulrich Krystek, der über den Umgang mit Unternehmenskrisen referierte. Auch Michael Wintzer konnte die Teilnehmer mit seinem Erfahrungsbericht als Konzernpersonalverantwortlicher fesseln. Viele interessierte Nachfragen und Erkenntnisgewinn gab es auch zum Thema „Mieterbonitätsauskunft: Mehr Sicherheit bei der Mieterwahl“. Das Feedback der anwesenden Geschäftsführer aus IVD-Verwaltungsunternehmen fiel dementsprechend positiv aus: „Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr“.
IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 31. Oktober 2014
Inhalt1. Über 12.000 Stimmen gegen das falsche Bestellerprinzip gehen an den Bundesrat2. Überprüfung des Bestellerprinzips – Lobbyarbeit des IVD zeigt Wirkung3. NRW erhöht erneut Grunderwerbsteuer4. Auskunftspflicht gegenüber VG Media5. BFH: Gewinnrealisierung bei Bauingenieurleistungen6. Keine Zweitwohnungssteuer für als Kapitalanlage dienende leer stehende Wohnung
1. Über 12.000 Stimmen gegen das falsche Bestellerprinzip gehen an den Bundesrat
Am 7. November wird der Gesetzentwurf zum Mietrechtsnovellierungsgesetz im Plenum des Bundesrates (TOP 31) beraten. Aus diesem Anlass wird der IVD die über 12.000 Unterschriften, die bei der Online-Petition des IVD gegen das falsche Bestellerprinzip bisher gesammelt worden sind, dem Bundesrat überreichen.
Bis zum 7. November kann die Petition noch unterschrieben werden - jede Stimme zählt!
2. Überprüfung des Bestellerprinzips – Lobbyarbeit des IVD zeigt Wirkung
Der Rechts- und Wirtschaftsausschuss des Bundesrates haben sich für Korrekturen am derzeitigen Entwurf des so genannten Bestellerprinzips ausgesprochen. In ihren Empfehlungen (Seite 15) gehen sie auf die zahlreichen praktischen Probleme mit dem „Bestellerprinzip“ ein, auf die auch der IVD mehrfach hingewiesen hat. Ohne die Unterstützung der IVD-Mitglieder, die sich mit zahlreichen Briefen an die Politik gewandt haben und die massiven Lobbyaktivitäten des Präsidiums, des Bundesvorstandes sowie der Bundesgeschäftsstelle wäre dieser Erfolg kaum möglich gewesen. Am 7. November 2014 wird der Bundesrat über die Empfehlungen beraten.
3. NRW erhöht erneut Grunderwerbsteuer
Die Fraktionen von SPD und Grünen im Landtag von Nordrhein-Westfalen haben vergangenen Dienstag eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer beschlossen. Ab dem 1. Januar 2015 steigt der Steuersatz von fünf auf 6,5 Prozent. Damit setzt sich NRW bei der Grunderwerbsteuer neben Schleswig-Holstein an die Spitze. Hier finden Sie einen Überblick über die Grunderwerbsteuersätze.
4. Auskunftspflicht gegenüber VG Media
IVD-Mitglieder haben Mitte Oktober 2014 per Post eine Einladung für den IVD-Verwaltertag erhalten. Dem Brief beigelegt war ein Erinnerungsschreiben der VG Media. Diese vertritt Urheber- und Leistungsschutzrechte der privaten Fernseh- und Hörfunksender. Alle vergütungspflichtigen Vermieter haben die gesetzliche Pflicht, eine angemessene Vergütung an die VG Media abzuführen. Derzeit strittig ist noch die Zahlungspflicht von Wohnungseigentümergemeinschaften. Aufgrund dieser Verpflichtung hat der IVD mit der VG Media einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, in dem vergünstigte Konditionen für IVD-Mitglieder vereinbart wurden. Bestellte Hausverwalter sollten ihre Kunden, soweit diese zentrale Satelliten – und/oder DVB-T-Antennenanlagen installiert haben - auf ihre gesetzliche Auskunftsverpflichtung hinweisen und die Sammelerfassungsvorlage in Excel ausgefüllt an die VG Media zurückzusenden. Wir bitten Sie, auch wenn Sie keine Mehrparteienhäuser verwalten, der VG Media eine kurze, formlose schriftliche Nachricht (gerne auch per Mail) zukommen zu lassen.Des Weiteren wollen wir Sie darauf hinweisen, dass wir zu keiner Zeit Ihre Daten an die VG Media weitergegeben haben. Der Versand erfolgte direkt über den IVD. Wir bitten alle, die sich bereits bei der VG Media gemeldet haben und erneut angeschrieben wurden, um Entschuldigung.Hier finden Sie weitere Informationen zum Fragebogen für Eigentümer von Mehrparteienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften.Hier finden Sie weitere Informationen zur VG Media aus dem AIZ-Spezial Verwalterthemen 2013.
5. BFH: Gewinnrealisierung bei Bauingenieurleistungen
Die Gewinnrealisierung tritt bei Planungsleistungen eines Ingenieurs nicht erst mit der Abnahme oder Stellung der Honorarschlussrechnung ein, sondern bereits dann, wenn der Anspruch auf Abschlagszahlung nach § 8 Abs. 2 HOAI entstanden ist. Abschlagszahlungen nach § 8 Abs. 2 HOAI sind nicht wie Anzahlungen auf schwebende Geschäfte zu bilanzieren. Das entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in seinem kürzlich veröffentlichtem Urteil vom 14.Mai 2014 (VIII R 25/11). 6. Keine Zweitwohnungssteuer für als Kapitalanlage dienende leer stehende Wohnung
Die Zweitwohnungsteuer für eine leer stehende Wohnung darf nicht erhoben werden, wenn die Wohnung ausschließlich als Kapitalanlage und nicht auch für eigene Wohnzwecke beziehungsweise als Wohnung für Angehörige vorgehalten wird. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 15.Oktober 2014 (Az.: 9 C 5.13 und 9 C 6.13).
IVD-Online-Newsletter - Ausgabe 16. Oktober 2014
Inhalt1. Bundesregierung will Sach- und Fachkundenachweis für Verwalter einführen2. Deutscher Gewerbeimmobilienmarkt im Detail: IVD-Gewerbe-Preisspiegel 2014/20153. Impressionen von der Expo Real4. Hessen: Neue Modernisierungsförderung für WEG5. Neue Zuschussvariante im Programm "Altersgerecht Umbauen"6. Die Petition des IVD gegen das falsche Bestellerprinzip hat Sammelziel erreicht7. IVD-Unternehmertag für Verwalter8. BFH: Gewinnrealisierung bei Bauingenieurleistungen
1. Bundesregierung will Sach- und Fachkundenachweis für Verwalter einführen
Das Bundeswirtschaftsministerium will noch in diesem Jahr eine