Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/kstoffverfmausbv-2012
Timestamp: 2020-01-27 18:18:43
Document Index: 365874515

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 4', '§ 1', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

§ 6 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Formteile
§ 7 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Formteile
§ 8 Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Formteile
§ 9 Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Formteile
§ 10 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Halbzeuge
§ 11 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Halbzeuge
§ 12 Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Halbzeuge
§ 13 Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Halbzeuge
§ 14 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Mehrschichtkautschukteile
§ 15 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Mehrschichtkautschukteile
§ 16 Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Mehrschichtkautschukteile
§ 17 Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Mehrschichtkautschukteile
§ 18 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Compound- und Masterbatchherstellung
§ 19 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Compound- und Masterbatchherstellung
§ 20 Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Compound- und Masterbatchherstellung
§ 21 Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Compound- und Masterbatchherstellung
§ 22 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Bauteile
§ 23 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Bauteile
§ 24 Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Bauteile
§ 25 Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Bauteile
Teil 2.6
§ 26 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Faserverbundtechnologie
§ 27 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Faserverbundtechnologie
§ 28 Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Faserverbundtechnologie
§ 29 Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Faserverbundtechnologie
Teil 2.7
§ 30 Abschlussprüfung in der Fachrichtung Kunststofffenster
§ 31 Teil 1 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Kunststofffenster
§ 32 Teil 2 der Abschlussprüfung in der Fachrichtung Kunststofffenster
§ 33 Gewichtungs- und Bestehensregelungen in der Fachrichtung Kunststofffenster
Anlage Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und zur Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik
Der Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik wird nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.
Mehrschichtkautschukteile,
Compound- und Masterbatchherstellung,
Faserverbundtechnologie,
(2) Die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und zur Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Formteile:
Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Formteilen,
Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnik:
Bedienen automatisierter Anlagen,
Aufbereiten polymerer Werkstoffe zur Herstellung von Formteilen,
Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Formteilen,
Be- und Nachbearbeiten von Formteilen;
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Halbzeuge:
Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Halbzeugen,
Aufbereiten polymerer Werkstoffe zur Herstellung von Halbzeugen,
Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Halbzeugen,
Be- und Nachbearbeiten von Halbzeugen;
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Mehrschichtkautschukteile:
Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen,
Aufbereiten polymerer Werkstoffe und Festigkeitsträger zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen,
Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen,
Be- und Nachbearbeiten von Mehrschichtkautschukteilen;
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Compound- und Masterbatchherstellung:
Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Compounds und Masterbatches,
Aufbereiten polymerer Werkstoffe,
Durchführen von Maßnahmen zum werkstofflichen Recycling;
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Bauteile:
Fügen, Montieren und Demontieren von Rohrleitungssystemen, Bauteilen und Baugruppen,
Be- und Nachbearbeiten von Rohrleitungssystemen, Bauteilen und Baugruppen,
Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagen;
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Faserverbundtechnologie:
Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Faserverbundbauteilen,
Handhaben von polymeren Werkstoffen, Fasermaterialien, Stütz- und Hilfsstoffen,
Fügen, Montieren und Demontieren von Bauteilen und Baugruppen aus Faserverbundwerkstoffen,
Be- und Nachbearbeiten von Bauteilen und Baugruppen aus Faserverbundwerkstoffen,
Handhaben von Werkzeugen und Vorrichtungen,
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Kunststofffenster:
Fügen, Montieren und Demontieren von Fenster-, Tür- und Fassadenelementen,
Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnik,
Be- und Nachbearbeiten von Fenster-, Tür- und Fassadenelementen,
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in Prüfungen nach den §§ 6 bis 33 nachzuweisen.
Teil 2.1 Fachrichtung Formteile
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Abschlussprüfung mit 25 Prozent und Teil 2 der Abschlussprüfung mit 75 Prozent gewichtet.
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage für das erste bis dritte Ausbildungshalbjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Teil 1 der Abschlussprüfung besteht aus dem Prüfungsbereich Herstellen einer mechanischen Baugruppe.
(4) Für den Prüfungsbereich Herstellen einer mechanischen Baugruppe bestehen folgende Vorgaben:
Werkstoffe, insbesondere polymere, unterscheiden, den Anwendungsbereichen zuordnen und nach Verwendungszweck auswählen und einsetzen,
technische Unterlagen auswerten, technische Parameter bestimmen, Arbeitsabläufe planen und abstimmen,
Fertigungsverfahren auswählen, Bauteile und Baugruppen durch manuelle und maschinelle Verfahren fertigen, Unfallverhütungsvorschriften anwenden und Umweltschutzbestimmungen beachten,
Pneumatikgrundschaltungen nach Schaltplan aufbauen und auf Funktion prüfen,
Prüfverfahren und Prüfmittel anwenden, Einsatzfähigkeit von Betriebs- und Prüfmitteln feststellen, Ergebnisse auswerten und dokumentieren sowie
Auftragsdurchführungen dokumentieren, technische Unterlagen, einschließlich Prüfprotokolle, erstellen
die Prüfungszeit beträgt insgesamt acht Stunden; davon für die Erstellung des Prüfungsproduktes sechseinhalb Stunden und für die schriftlich zu lösenden Aufgaben 90 Minuten.
Herstellen von Formteilen,
Verfahrenstechnische Systeme,
Produktionsplanung und -analyse,
(3) Für den Prüfungsbereich Herstellen von Formteilen bestehen folgende Vorgaben:
Produktionsaufträge nach Art und Umfang auswerten, Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen,
Arbeitsabläufe und Betriebsmitteleinsatz planen und strukturieren sowie die Fertigungsvoraussetzungen schaffen,
Produktionsaufträge, insbesondere unter Berücksichtigung technischer Dokumente, der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes, durchführen,
Sicherheitseinrichtungen auf ihre Wirksamkeit überprüfen,
Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Formteilen einrichten, anfahren, steuern und überwachen, Produktionsabläufe optimieren und Maßnahmen zur Behebung von Störungen ergreifen,
betriebliche Qualitätssicherungssysteme im eigenen Arbeitsbereich anwenden, Ursachen von Qualitätsmängeln systematisch suchen, beseitigen und dokumentieren,
Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Prüfpläne und Prüfvorschriften anwenden, Ergebnisse bewerten und dokumentieren sowie
die relevanten fachlichen Hintergründe seiner Arbeit aufzeigen und seine Vorgehensweise begründen
Blasformen,
andere Gebiete als die in den Buchstaben a bis e genannten können gewählt werden, wenn sie in gleicher Breite und Tiefe die in Nummer 1 genannten Nachweise ermöglichen;
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen und hierüber ein situatives Fachgespräch führen; bei der Aufgabenstellung ist der Bereich, in dem der Auszubildende überwiegend betrieblich ausgebildet wurde, zu berücksichtigen;
die Prüfungszeit beträgt sieben Stunden, innerhalb dieser Zeit soll das situative Fachgespräch höchstens 20 Minuten dauern.
(4) Für den Prüfungsbereich Verfahrenstechnische Systeme bestehen folgende Vorgaben:
Bearbeitungs- und Verarbeitungsverfahren unterscheiden und nach materialspezifischen, technischen, betriebswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten, auswählen und einsetzen,
Eigenschaften polymerer Werkstoffe ermitteln und prüfen, Werk- und Hilfsstoffe dem Verwendungszweck zuordnen und einsetzen,
qualitätssichernde Maßnahmen durchführen; Ergebnisse überprüfen, optimieren und dokumentieren, Arbeitssicherheits- und Umweltschutzvorschriften anwenden,
Komponenten der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik unterscheiden und anwendungsspezifisch zuordnen, Störungen in steuerungstechnischen Systemen eingrenzen,
Formteile nach technischen Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen herstellen und prüfen, Skizzen erstellen,
verfahrensbezogene Berechnungen durchführen sowie
Maßnahmen der Wartung und Instandhaltung durchführen
(5) Für den Prüfungsbereich Produktionsplanung und -analyse bestehen folgende Vorgaben:
Arbeitspläne erstellen, Produktionsabläufe koordinieren und optimieren,
Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen sowie Fertigungsvoraussetzungen sicherstellen,
die Auftragsabwicklung auswerten und dokumentieren,
qualitätssichernde Maßnahmen systematisch anwenden, auswerten und dokumentieren sowie
Maßnahmen zum Umwelt- und Arbeitsschutz anwenden
Prüfungsbereich Herstellen
einer mechanischen Baugruppe 25 Prozent,
Herstellen von Formteilen 35 Prozent,
Verfahrenstechnische Systeme 20 Prozent,
Produktionsplanung und -analyse 10 Prozent,
Teil 2.2 Fachrichtung Halbzeuge
Herstellen von Halbzeugen,
(3) Für den Prüfungsbereich Herstellen von Halbzeugen bestehen folgende Vorgaben:
Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Halbzeugen einrichten, anfahren, steuern und überwachen, Produktionsabläufe optimieren und Maßnahmen zur Behebung von Störungen ergreifen,
für den Nachweis nach Nummer 1 ist aus folgenden Gebieten oder Tätigkeiten auszuwählen:
Kalandrieren,
Extrudieren,
Beschichten oder
Nachbearbeitungsverfahren, insbesondere Bedrucken, Beflocken, Lackieren;
andere Gebiete oder Tätigkeiten als die in den Buchstaben a bis e genannten können gewählt werden, wenn sie in gleicher Breite und Tiefe die in Nummer 1 genannten Nachweise ermöglichen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt sieben Stunden, innerhalb dieser Zeit soll das situative Fachgespräch höchstens 20 Minuten dauern.
Halbzeuge nach technischen Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen herstellen und prüfen, Skizzen erstellen,
Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen sowie diese mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen, Fertigungsvoraussetzungen sicherstellen,
Herstellen von Halbzeugen 35 Prozent,
Teil 2.3 Fachrichtung Mehrschichtkautschukteile
Herstellen von Mehrschichtkautschukteilen oder deren Vorprodukte,
(3) Für den Prüfungsbereich Herstellen von Mehrschichtkautschukteilen oder deren Vorprodukte bestehen folgende Vorgaben:
Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen und deren Vorprodukten einrichten, anfahren, steuern und überwachen, Produktionsabläufe optimieren und Maßnahmen zur Behebung von Störungen ergreifen,
diskontinuierliches oder kontinuierliches Mischen,
diskontinuierliches oder kontinuierliches Beschichten,
Konfektionieren oder
diskontinuierliches oder kontinuierliches Vulkanisieren;
andere Gebiete oder Tätigkeiten als die in den Buchstaben a bis g genannten können gewählt werden, wenn sie in gleicher Breite und Tiefe die in Nummer 1 genannten Nachweise ermöglichen;
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen sowie hierüber ein situatives Fachgespräch führen; bei der Aufgabenstellung ist der Bereich, in dem der Auszubildende überwiegend betrieblich ausgebildet wurde, zu berücksichtigen;
Eigenschaften polymerer Werkstoffe ermitteln und prüfen, Werk-, Hilfs- und Zuschlagstoffe sowie Festigkeitsträger dem Verwendungszweck zuordnen und einsetzen,
qualitätssichernde Maßnahmen durchführen; Ergebnisse überprüfen, optimieren und dokumentieren, Arbeitssicherheits- und Umweltschutzvorschriften anwenden, werkstoffliches Recycling durchführen,
Mehrschichtkautschukteile oder deren Vorprodukte nach technischen Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen herstellen und prüfen, Skizzen erstellen,
von Mehrschichtkautschukteilen
oder deren Vorprodukte 35 Prozent,
Teil 2.4 Fachrichtung Compound- und Masterbatchherstellung
Herstellen von Compounds und Masterbatches,
Kunststoffprüfung und Qualitätsmanagement,
(3) Für den Prüfungsbereich Herstellen von Compounds und Masterbatches bestehen folgende Vorgaben:
Produktionsaufträge, insbesondere unter Berücksichtigung technischer Dokumente, der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes, kundenorientiert durchführen,
Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Compounds und Masterbatches einrichten, anfahren, steuern und überwachen, Produktionsabläufe optimieren und Maßnahmen zur Behebung von Störungen ergreifen,
Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Prüfpläne und Prüfvorschriften anwenden, bei Abweichung der Produkteigenschaften Korrekturmaßnahmen ergreifen; Ergebnisse bewerten und dokumentieren sowie
Herstellen von Compounds oder
Herstellen von Masterbatches;
andere Gebiete als die in den Buchstaben a und b genannten können gewählt werden, wenn sie in gleicher Breite und Tiefe die in Nummer 1 genannten Nachweise ermöglichen;
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen, mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren sowie hierüber ein situatives Fachgespräch führen; bei der Aufgabenstellung ist der Bereich, in dem der Auszubildende überwiegend betrieblich ausgebildet wurde, zu berücksichtigen;
Verarbeitungsverfahren unterscheiden und nach materialspezifischen, technischen, betriebswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten, auswählen und einsetzen,
Werk-, Hilfs- und Zuschlagstoffe sowie Farbmittel dem Verwendungszweck und den Verarbeitungsverfahren zuordnen und einsetzen,
Informationen zu Maschinen und Anlagen, zum Produktionsprozess, zu Materialien und Werkzeugen beschaffen und für die Arbeitsplanung nutzen
(5) Für den Prüfungsbereich Kunststoffprüfung und Qualitätsmanagement bestehen folgende Vorgaben:
Arbeitsprozesse planen, durchführen und dokumentieren,
Compounds und Masterbatches in der vorgegebenen Qualität termingerecht und wirtschaftlich herstellen, bei Abweichungen material- und verfahrensbedingte Ursachen erkennen sowie Maßnahmen zur Behebung der Abweichungen einleiten,
qualitätssichernde Maßnahmen durchführen, überprüfen, optimieren und dokumentieren,
physikalische und chemische Eigenschaften von Compounds und Masterbatches sowie Farbmitteln, Werk-, Zuschlag- und Hilfsstoffen bestimmen, bewerten und interpretieren,
Arbeitssicherheits- und Umweltschutzvorschriften anwenden,
Betriebs- und Maschinendaten strukturieren, auswerten, für die Auftragsdokumentation zusammenstellen und sichern,
Instrumente und Vorschriften des Qualitätsmanagements anwenden und Produkte freigeben sowie
prozessbezogene Berechnungen durchführen
Prüfungsbereich Herstellen von
Compounds und Masterbatches 30 Prozent,
Prüfungsbereich Kunststoffprüfung
und Qualitätsmanagement 15 Prozent,
Teil 2.5 Fachrichtung Bauteile
Reparieren und Instandsetzen,
Fertigungstechnik und technische Kommunikation,
Fertigungseinrichtungen zur Herstellung von Bauteilen einrichten, steuern, überwachen, Fertigungsablauf optimieren sowie Maßnahmen zur Behebung von Störungen ergreifen,
Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden, Prüfpläne und Prüfvorschriften anwenden, Ergebnisse bewerten und dokumentieren,
Bauteile nach technischen Zeichnungen herstellen und prüfen,
Abwicklungen konstruieren und Bauteile danach fertigen,
Konstruktions- und Fügemöglichkeiten bestimmen und festlegen,
Berechnungen zur Herstellung von Fertigungsaufträgen ausführen sowie
manuelle und maschinelle Bearbeitungsverfahren sowie lösbare und unlösbare Fügeverfahren anwenden, technische Parameter bestimmen
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen und mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren; bei der Aufgabenstellung ist der Bereich, in dem der Auszubildende überwiegend betrieblich ausgebildet wurde, zu berücksichtigen;
(4) Für den Prüfungsbereich Reparieren und Instandsetzen bestehen folgende Vorgaben:
Arbeitsaufträge planen, unter Berücksichtigung von Arbeitssicherheit und Umweltschutz durchführen, Arbeitsergebnisse kontrollieren und dokumentieren,
Rohrleitungsteile oder -systeme, Bauteile oder Baugruppen prüfen, ausmessen, skizzieren und zeichnen,
Rohrleitungsteile oder -systeme, Bauteile oder Baugruppen herstellen, umbauen oder instand setzen und berufsbezogene Berechnungen durchführen sowie
den Bedarf an Werkzeugen, Maschinen, Geräten, Material und Hilfsmitteln bei Überprüfungs-, Einstell-, Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen ermitteln und dokumentieren; Arbeitsmittel bereitstellen und einsetzen
der Prüfling soll eine Arbeitsprobe durchführen und hierüber ein situatives Fachgespräch führen; bei der Aufgabenstellung ist der Bereich, in dem der Auszubildende überwiegend betrieblich ausgebildet wurde, zu berücksichtigen;
die Prüfungszeit beträgt vier Stunden, innerhalb dieser Zeit soll das situative Fachgespräch höchstens 20 Minuten dauern.
(5) Für den Prüfungsbereich Fertigungstechnik und technische Kommunikation bestehen folgende Vorgaben:
Be- und Verarbeitungsverfahren unterscheiden und nach technischen, betriebswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten, auswählen und einsetzen,
Werkstoffe ermitteln, Werk- und Hilfsstoffe dem Verwendungszweck zuordnen und einsetzen,
qualitätssichernde Maßnahmen durchführen; Ergebnisse überprüfen und dokumentieren, Arbeitssicherheits- und Umweltschutzvorschriften anwenden sowie werkstoffliches Recycling durchführen,
Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen sowie diese mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen, Fertigungsabläufe koordinieren und optimieren und Arbeitspläne erstellen,
lösbare und unlösbare Fügeverfahren für polymere Werkstoffe unterscheiden und anwenden,
Gestaltungsmöglichkeiten von Konstruktionen mit polymeren Werkstoffen unterscheiden und anwenden,
Umformverfahren von polymeren Werkstoffen unterscheiden und anwenden,
isometrische Darstellungen, technische Zeichnungen und Abwicklungen von Rohrleitungen, Bauteilen und Baugruppen lesen und erstellen sowie
Berechnungen zur Fertigung von Rohrleitungen, Bauteilen und Baugruppen ausführen
Prüfungsbereich Fertigungsauftrag 30 Prozent,
Reparieren und Instandsetzen 15 Prozent,
und technische Kommunikation 20 Prozent,
Teil 2.6 Fachrichtung Faserverbundtechnologie
Herstellen von Faserverbundbauteilen,
(3) Für den Prüfungsbereich Herstellen von Faserverbundbauteilen bestehen folgende Vorgaben:
Fertigungseinrichtungen zur Herstellung von Faserverbundbauteilen einrichten, Fertigungsabläufe steuern, überwachen und optimieren sowie Maßnahmen zur Behebung von Störungen ergreifen,
Prüfvariante 1:
der Prüfling soll einen betrieblichen Auftrag durchführen und mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren sowie darüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird auf der Grundlage der praxisbezogenen Unterlagen geführt; unter Berücksichtigung der praxisbezogenen Unterlagen sollen durch das Fachgespräch die prozessrelevanten Qualifikationen in Bezug zur Auftragsdurchführung bewertet werden; dem Prüfungsausschuss ist vor der Durchführung des betrieblichen Auftrags die Aufgabenstellung einschließlich des geplanten Bearbeitungszeitraums zur Genehmigung vorzulegen,
die Prüfungszeit beträgt 19 Stunden für die Durchführung des betrieblichen Auftrags einschließlich höchstens 30 Minuten für das auftragsbezogene Fachgespräch;
Prüfvariante 2:
der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen sowie hierüber ein situatives Fachgespräch führen und mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren,
die Prüfungszeit beträgt sieben Stunden einschließlich höchstens 20 Minuten für das situative Fachgespräch;
der Ausbildungsbetrieb wählt die Prüfungsvariante nach Nummer 2 oder 3 aus und teilt sie dem Prüfling und der zuständigen Stelle mit der Anmeldung zur Prüfung mit;
bei der Aufgabenstellung ist der Bereich, in dem der Auszubildende überwiegend betrieblich ausgebildete wurde, zu berücksichtigen.
Be-, Nachbearbeitungs- und Montageverfahren unterscheiden und nach technischen, betriebswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten, auswählen und einsetzen,
Eigenschaften von Faserverbundwerkstoffen ermitteln und prüfen, Werk- und Hilfsstoffe dem Verwendungszweck zuordnen und einsetzen,
Faserverbundbauteile nach technischen Teil-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen herstellen und prüfen,
von Faserverbundbauteilen 35 Prozent,
Teil 2.7 Fachrichtung Kunststofffenster
die Prüfungszeit beträgt insgesamt acht Stunden, davon für die Erstellung des Prüfungsproduktes sechseinhalb Stunden und für die schriftlich zu lösenden Aufgaben 90 Minuten.
Herstellen von Fenster-, Tür- oder Fassadenelementen,
(3) Für den Prüfungsbereich Herstellen von Fenster-, Tür- oder Fassadenelementen bestehen folgende Vorgaben:
Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Fenster-, Tür- oder Fassadenelementen einrichten, anfahren, steuern und überwachen, Produktionsabläufe optimieren und Maßnahmen zur Behebung von Störungen ergreifen,
Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden; Prüfpläne und Prüfvorschriften anwenden, Ergebnisse bewerten und dokumentieren sowie
(4) Für den Prüfungsbereich Fertigungstechnik bestehen folgende Vorgaben:
Füge-, Verarbeitungs- und Bearbeitungsverfahren unterscheiden und nach technischen, betriebswirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten bewerten, auswählen und einsetzen,
verfahrensbezogene Berechnungen durchführen,
Eigenschaften von Glas unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnen,
Eigenschaften der Zusatz- und Hilfsstoffe, insbesondere Klebstoffe, Dicht- und Dämmmaterialen, ermitteln und prüfen, dem Verwendungszweck zuordnen und einsetzen,
qualitätssichernde Maßnahmen durchführen; Ergebnisse überprüfen und dokumentieren, Arbeitssicherheits- und Umweltschutzvorschriften anwenden,
unterschiedliche Beschlags- und Öffnungsarten unterscheiden und unter Beachtung der geforderten Sicherheitsstufen auswählen sowie
Fenster-, Tür- und Fassadenelemente lagern, transportieren und montieren
qualitätssichernde Maßnahmen systematisch anwenden, auswerten und dokumentieren,
Maßnahmen zum Umwelt- und Arbeitsschutz anwenden sowie
Maßnahmen zum Lärm-, Einbruch- und Wärmeschutz anwenden
Herstellen von Fenster-, Tür-
oder Fassadenelementen 35 Prozent,
Prüfungsbereich Fertigungstechnik 20 Prozent,
Diese Verordnung tritt am 1. August 2012 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik/zur Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik vom 7. April 2006 (BGBl. I S. 905, 1293) außer Kraft.
Anlage (zu § 4)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und zur Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1185 - 1200)
1 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von polymeren Werkstoffen, Zuschlag- und Hilfsstoffen
Zusammenhang zwischen molekularem Aufbau von Polymeren und ihren Werkstoffeigenschaften darstellen; Polymere ihren Anwendungsbereichen zuordnen
Polymere, Zuschlag- und Hilfsstoffe nach Verwendungszweck auswählen und einsetzen
2 Herstellen von Bauteilen und Baugruppen
Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen einschließlich der Werkzeuge prüfen und herstellen
Werk- und Spannzeuge auswählen, Werkstücke ausrichten und spannen
Bauteile durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herstellen
Bauteile, auch aus unterschiedlichen Werkstoffen, zu Baugruppen fügen, insbesondere durch Schrauben und Kleben
Fehler an Bauteilen feststellen und Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ergreifen
Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von Messgeräten unterscheiden und dem Verwendungszweck zuordnen; Messgeräte handhaben
Messwerte, insbesondere Temperatur, Druck, Zeit, Durchflussmenge, Masse und elektrische Größen, erfassen
Prinzipien des Messens, Steuerns und Regelns unterscheiden
Einsatzgebiete elektrischer, pneumatischer und hydraulischer Systeme sowie von Systemkombinationen unterscheiden
elektrische, pneumatische und hydraulische Bauteile unterscheiden
Schalt- und Funktionspläne von Grundschaltungen, insbesondere Pneumatikschaltungen, lesen, skizzieren und prüfen
Pneumatikschaltungen aufbauen
Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen einstellen, auf Funktion prüfen und überwachen
4 Sicherstellen der Betriebsfähigkeit von technischen Systemen zur Be- und Verarbeitung von polymeren Werkstoffen
Aufbau und Funktionsweise von Maschinen, Geräten und Anlagen zur Formgebung und Verarbeitung unterscheiden; Betriebsbereitschaft sicherstellen
Maschinen, Geräte und Anlagen in Betrieb nehmen und bedienen
Funktion von Maschinen und Systemen durch Messen, Steuern und Regeln überwachen und sicherstellen
Störungen an Maschinen und Systemen, auch unter Beachtung von Schnittstellen, feststellen und Fehler eingrenzen
Möglichkeiten der Beseitigung von Störungen und Fehlern beurteilen, Maßnahmen zur Störungs- und Fehlerbeseitigung ergreifen
5 Warten und Instandhalten von Betriebsmitteln
Betriebsmittel inspizieren, pflegen und warten, Maßnahmen dokumentieren
mechanische, hydraulische, pneumatische und elektrische Bauteile sowie Verbindungen auf mechanische Beschädigungen prüfen, Maßnahmen zur Instandsetzung einleiten
Betriebsstoffe nach Vorgaben auswählen, einsetzen und umweltgerecht entsorgen
6 Fertigungsplanung und
6.1 Fertigungsplanung
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 6.1)
Material nach Art, Menge und Zeitpunkt bereitstellen; Materialzusammensetzung beachten
Betriebsmittel festlegen und deren Einsatz bestimmen
Personaleinsatz im Arbeitsbereich abschätzen
6.2 Sicherstellen der Fertigungsvoraussetzungen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 6.2)
Verfügbarkeit der Betriebsmittel sicherstellen
Einsatzmaterialien aufbereiten
6.3 Fertigungssteuerung
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 6.3)
Betriebsdaten erfassen und beachten
Prozessleittechnik anwenden
Prozessabläufe auswerten, optimieren und dokumentieren
Störungen im Prozessablauf feststellen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
Auftragsabwicklung, Leistungen und Verbrauch dokumentieren
7 Vertiefungsphase
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 7) Zur Fortsetzung der Berufsausbildung sollen Ausbildungsinhalte der Berufsbildpositionen 2, 4 oder 6 aus den ersten 18 Ausbildungsmonaten unter Berücksichtigung betriebsbedingter Geschäftsfelder sowie des individuellen Lernfortschritts vertieft vermittelt werden 8
Abschnitt B: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Formteile
1 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Formteilen
Verarbeitungsverfahren, insbesondere Spritzgießen, Blasformen, Schäumen, Pressen und Thermoformen, unterscheiden und den Formteilen zuordnen
Produktionsanlagen einschließlich der Handhabungsgeräte unter Berücksichtigung von Aufbau und Funktionsprinzipien bedienen
Werk-, Zuschlag- und Hilfsstoffe verfahrensspezifisch einsetzen
Verarbeitungsparameter, insbesondere Temperatur, Zeit und Druck, material- und einsatzspezifisch prüfen und beurteilen; Verarbeitungsprozesse optimieren
Bildungs- sowie Vernetzungsreaktionen unterscheiden und bei Anwendung der jeweiligen Verfahren berücksichtigen
Verarbeitungsverfahren unter Berücksichtigung der verfahrensspezifischen Parameter anwenden, Parameter einstellen, optimieren und dokumentieren
Fehler und Störungen im Produktionsablauf eingrenzen; Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen und dokumentieren
2 Anwenden verfahrensspezifischer Steuerungs- und Automatisierungstechnik
2.1 Automatisierungstechnik
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 2.1)
Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie deren Einrichtungen an Maschinen und Geräten unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften anwenden
Fehler und Störungen eingrenzen; Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen und dokumentieren
Parameter nach betrieblichen Vorgaben einstellen und Regelkreise optimieren
2.2 Pneumatik und Hydraulik
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 2.2)
steuerungstechnische Systeme nach Schalt- und Funktionsplänen anschließen, prüfen und in Betrieb nehmen
Fehler und Störungen in steuerungstechnischen Systemen und Baugruppen eingrenzen und Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen
Bauteile, insbesondere im Rahmen von Wartungsarbeiten, nach Wartungsplänen austauschen
2.3 Bedienen automatisierter Anlagen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 2.3)
Produktionseinrichtungen zur Reparatur und Wartung unter Beachtung sicherheitstechnischer Vorschriften und verfahrenstechnischer Bedingungen außer Betrieb nehmen; Anlagen nach Wartung anfahren
Fehler und Störungen im Produktionsablauf eingrenzen und Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen
Wartungs-, Instandhaltungspläne und Bedienungsanleitungen anwenden
3 Aufbereiten polymerer Werkstoffe zur Herstellung von Formteilen
molekularen Aufbau von Polymeren zur Herstellung von Formteilen unterscheiden; Zusammenhang zwischen molekularer Struktur und Werkstoffeigenschaften sowie Verarbeitungsverfahren berücksichtigen; Polymere anforderungsgemäß auswählen und einsetzen
Materialeigenschaften von Hilfs- und Zuschlagstoffen berücksichtigen; Zuschlag- und Hilfsstoffe gemäß den Mischungsanforderungen und Mischungseigenschaften auswählen und einsetzen
polymere Werkstoffe nach physikalischen und chemischen Eigenschaften unterscheiden, für den jeweiligen Anwendungszweck auswählen und einsetzen
Werkstoffeigenschaften ermitteln, insbesondere Fließverhalten, Dichte und Restfeuchte
Mischungsverhältnisse der Komponenten berechnen und Mischungen unter Beachtung der Rezeptur herstellen
Recyclingverfahren von Formteilen unterscheiden und anwenden
4 Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Formteilen
Formgebungswerkzeuge für den Produktionseinsatz vorbereiten und rüsten
Funktionsfähigkeit von Betriebsmitteln sicherstellen
5 Be- und Nachbearbeiten von Formteilen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 5)
manuelle und maschinelle Verfahren zum spanlosen und spanenden Trennen und Bearbeiten von Formteilen unterscheiden und anwenden
Oberflächen nachbehandeln
Formteile nachbehandeln, insbesondere tempern oder konditionieren
Formteile nach Auftragsdaten, technischen Zeichnungen und Kundenanforderungen kennzeichnen
Fertigteile verpacken, transportieren und lagern
Abschnitt C: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Halbzeuge
1 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Halbzeugen
Verarbeitungsverfahren, insbesondere Kalandrieren, Extrudieren, Schäumen und Beschichten, unterscheiden und den Halbzeugen zuordnen
Produktionsanlagen einschließlich der Handhabungsgeräte unter Berücksichtigung von Aufbau und Funktionsprinzipien rüsten und bedienen
Verarbeitungsparameter, insbesondere Temperatur, Zeit, Druck, Umdrehungsfrequenz und Abzugsgeschwindigkeit, material- und einsatzspezifisch zuordnen und beurteilen; Verarbeitungsprozesse optimieren
Festigkeitsträger und Verstärkungen unterscheiden und einsetzen
Verarbeitungsverfahren zur Herstellung von Halbzeugen unter Berücksichtigung der verfahrensspezifischen Parameter anwenden; Parameter einstellen, optimieren und dokumentieren
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 2.1)
Einrichtungen der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik bedienen; Fehler und Störungen eingrenzen und Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen und dokumentieren
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 2.2)
Bauteile, insbesondere im Rahmen von Wartungsarbeiten, nach Wartungsplan austauschen
Fehler und Störungen in steuerungstechnischen Systemen und Baugruppen eingrenzen; Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt C Nummer 2.3)
Fehler und Störungen im Produktionsablauf eingrenzen; Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen
Wartungs- und Instandhaltungspläne sowie Bedienungsanleitungen anwenden
3 Aufbereiten polymerer Werkstoffe zur Herstellung von Halbzeugen
molekularen Aufbau von Polymeren zur Herstellung von Halbzeugen unterscheiden; Zusammenhang zwischen molekularer Struktur und Werkstoffeigenschaften sowie Verarbeitungsverfahren berücksichtigen; Polymere anforderungsgemäß auswählen und einsetzen
Werkstoffeigenschaften ermitteln, insbesondere Viskosität, Dichte und Härte
Zuschlag- und Hilfsstoffe gemäß der Mischungsanforderungen und Mischungseigenschaften auswählen und einsetzen
Recyclingverfahren von Halbzeugen unterscheiden und anwenden
4 Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Halbzeugen
Werkzeuge vorbereiten, rüsten, reinigen, konservieren und einlagern
Funktionsfähigkeit der Betriebsmittel sicherstellen
5 Be- und Nachbearbeiten von Halbzeugen
manuelle und maschinelle Verfahren zum spanlosen und spanenden Trennen und Bearbeiten unterscheiden und anwenden
Nachbehandlungsmöglichkeiten von Oberflächen unterscheiden und Verfahren anwenden
Komponenten, Halbzeuge und Endprodukte verpacken, transportieren und lagern
Halbzeuge nachbehandeln, insbesondere tempern oder konditionieren
Halbzeuge nach Auftragsdaten, technischen Zeichnungen und Kundenanforderungen kennzeichnen
Abschnitt D: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Mehrschichtkautschukteile
1 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen
Verarbeitungsverfahren, insbesondere diskontinuierliches oder kontinuierliches Mischen, Extrudieren, Kalandrieren, diskontinuierliches oder kontinuierliches Beschichten, Wickeln, Konfektionieren und diskontinuierliches oder kontinuierliches Vulkanisieren, unterscheiden und den Mehrschichtkautschukteilen zuordnen
Produktionsanlagen einschließlich der Handhabungsgeräte unter Berücksichtigung von Aufbau und Funktionsprinzipien einrichten, einfahren und betreiben
Verarbeitungsparameter, insbesondere Temperatur, Zeit, Drehfrequenz und Druck, material- und einsatzspezifisch prüfen, beurteilen und optimieren
Vernetzungsreaktionen unterscheiden und bei Anwendung der jeweiligen Verfahren berücksichtigen
Mehrschichtkautschukteile, insbesondere mit technischen Textilien, metallischen oder glasfaserverstärkten Festigkeitsträgern, herstellen, Parameter einstellen, optimieren und dokumentieren
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt D Nummer 2.1)
Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik anwenden sowie deren Einrichtungen an Maschinen und Geräten unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften bedienen
Parameter nach betrieblicher Vorgabe einstellen und Regelkreise optimieren
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt D Nummer 2.2)
Fehler und Störungen in steuerungstechnischen Systemen und Baugruppen eingrenzen; Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen und dokumentieren
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt D Nummer 2.3)
3 Aufbereiten polymerer Werkstoffe und Festigkeitsträger zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen
molekularen Aufbau von Elastomeren zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen unterscheiden; Zusammenhang zwischen molekularer Struktur und Werkstoffeigenschaften sowie Verarbeitungsverfahren berücksichtigen
Materialeigenschaften von Roh-, Hilfs- und Zuschlag stoffen berücksichtigen
Werkstoffeigenschaften ermitteln, insbesondere Shore-Härte, Dichte, Zugfestigkeit
Festigkeitsträger unter Berücksichtigung ihrer physikalischen Eigenschaften einsetzen
Recyclingverfahren von Mehrschichtkautschukteilen unterscheiden
4 Handhaben von Betriebsmitteln zur Herstellung von Mehrschichtkautschukteilen
universelle und werkstückabhängige Vorrichtungen zum Positionieren, Spannen, Führen und Teilen vorbereiten und rüsten
5 Be- und Nachbearbeiten von Mehrschichtkautschukteilen
manuelle und maschinelle Verfahren zum Trennen und Bearbeiten unterscheiden; Verfahren anwenden
Halbzeuge und Bauteile anwendungsspezifisch nachbearbeiten
Nachbehandlungsmöglichkeiten von Oberflächen unterscheiden; Verfahren anwenden
Halbzeuge und Endprodukte verpacken, transportieren und lagern
Abschnitt E: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Compound- und Masterbatchherstellung
1 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Compounds und Masterbatches
Mischverfahren auswählen und anwenden
Farbmuster gemäß Anforderung nachstellen; Farben nuancieren, bestimmen und einstellen
Produktionsanlagen einschließlich der Handhabungsgeräte unter Berücksichtigung von Aufbau und Funktionsprinzipien einrichten, anfahren und betreiben
Farbmittel, Werk-, Zuschlag- und Hilfsstoffe verfahrensspezifisch einsetzen
Verarbeitungsparameter, insbesondere Temperatur, Zeit, Drehmoment, Drehfrequenz und Druck, material- und einsatzspezifisch zuordnen und beurteilen; Verarbeitungsverfahren auswählen und Verarbeitungsparameter festlegen
Verarbeitungsvoraussetzungen sicherstellen, Verarbeitungsverfahren anwenden
Verarbeitungsprozesse optimieren; Betriebs- und Maschinendaten erfassen
2 Aufbereiten polymerer Werkstoffe
Kunststoffe hinsichtlich der Verfahren zur Herstellung von Compounds und Masterbatches unterscheiden
Kautschuksorten hinsichtlich der Verfahren zur Herstellung von Compounds und Masterbatches unterscheiden
Zusammenhang zwischen molekularer Struktur und Werkstoffeigenschaften sowie Einsatzgebieten berücksichtigen
Materialeigenschaften von Roh-, Hilfs- und Zuschlagstoffen einschließlich ihres Einflusses auf die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Compounds und Masterbatches ermitteln; Kornvorschriften gemäß Anforderungen berücksichtigen
technische Datenblätter anwenden, Sicherheitsdatenblätter beachten
Mischungsverhältnisse der Komponenten berechnen und Mischungen unter Beachtung des Rezepturaufbaus herstellen und materialspezifisch aufbereiten
Farbmittel, Zuschlag- und Hilfsstoffe gemäß der Mischungsanforderungen und Mischungseigenschaften auswählen und einsetzen
3 Anwenden von Prüfverfahren
technische Unterlagen für Prüfverfahren anwenden
Prüfverfahren gemäß betrieblicher Vorgaben sowie Kundenanforderungen auswählen
Prüfeinrichtungen, Verbrauchsmaterialien und Hilfsmittel auswählen und bereitstellen
Stichproben nach Vorgaben entnehmen, Probenentnahme dokumentieren
physikalische und chemische Prüfungen von polymeren Werkstoffen durchführen, insbesondere hinsichtlich Dichte, Viskosität, Farbe und mechanischer, elektrischer, elektrostatischer und thermischer Eigenschaften
Prüfergebnisse analysieren; Fehlerursachen feststellen und beseitigen
4 Durchführen von Maßnahmen zum werkstofflichen Recycling
Arten von Recyclingverfahren unterscheiden und auswählen
Möglichkeiten der stofflichen Wiederverwendung nutzen
Abschnitt F: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Bauteile
1 Fügen, Montieren und Demontieren von Rohrleitungssystemen, Bauteilen und Baugruppen
Füge-, Montage- und Demontagetechniken, insbesondere Fügen, Verstärken, Laminieren, Folienschweißen und Auskleiden, unterscheiden und den Anwendungsgebieten zuordnen
Werkstoffe ermitteln, Werk- und Hilfsstoffe auswählen und verfahrensspezifisch einsetzen
Möglichkeiten der Vorbehandlung und Vorbereitung der Fügeflächen unterscheiden und Verfahren anwenden
Verfahren zum lösbaren und unlösbaren Fügen anwenden
Rohrleitungsteile und -systeme oder Bauteile und -gruppen nach Aufmaß, Arbeitsauftrag und technischen Zeichnungen herstellen und transportieren
Fügeverbindungen prüfen und beurteilen; Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ergreifen
Rohrleitungsteile und -systeme oder Bauteile und -gruppen nach Auftragsdaten, technischen Zeichnungen oder Kundenanforderungen kennzeichnen
Arbeitsergebnisse kontrollieren und Prozessabläufe dokumentieren
Recyclingverfahren unterscheiden und Recyclingsysteme nutzen
2 Be- und Nachbearbeiten von Rohrleitungssystemen, Bauteilen und Baugruppen
Verfahren zum Umformen unterscheiden und anwenden
Nachbearbeitungsmöglichkeiten von Oberflächen unterscheiden und anwenden
Reparaturverfahren unterscheiden und durchführen
Oberflächen und Kanten schützen
Halbzeuge oder Fertigteile tempern, verpacken und lagern
Prüfverfahren anwenden, Ergebnisse beurteilen und dokumentieren
3 Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagen
Rohrleitungsteile und -systeme oder Bauteile und -gruppen ausmessen und Skizzen erstellen
technische Zeichnungen und isometrische Darstellungen nach Skizzen erstellen, Abwicklungen anfertigen
Abschnitt G: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Faserverbundtechnologie
1 Anwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von Faserverbundbauteilen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt G Nummer 1)
Reaktionsmittel, Zuschlag- und Hilfsstoffe nach ihren Eigenschaften und Einsatzgebieten auswählen und unter Beachtung von Gesundheits- und Umweltgefahren einsetzen
Abwicklungen und Faserverbundzeichnungen lesen und erstellen
Faserhalbzeuge zuschneiden und nach Legeplan verarbeiten
Lagenaufbau unter Berücksichtigung von Symmetrie und quasiisotropen Lagenaufbauten erstellen
Mischungsverhältnisse der Komponenten berechnen und Mischungen durchführen, insbesondere unter Berücksichtigung der Menge des Harzansatzes und des Faservolumengehaltes
Verarbeitungsvoraussetzungen, insbesondere Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Partikelgehalt, materialspezifisch zuordnen und beurteilen
Verarbeitungs-, Gelier- und Aushärtezeiten unterscheiden und beachten
Preformverfahren unterscheiden, auswählen und anwenden
Herstellungsverfahren einschließlich der Aushärteverfahren, insbesondere manuelles und maschinelles Laminieren, Faserharzspritzen, Harzinjektionsverfahren, Wickeln, Pressen, Pultrusion, Spritzgießen, Umformen von faserverstärkten Thermoplasten, unterscheiden und den Faserverbundbauteilen zuordnen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt G Nummer 2)
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt G Nummer 2.1)
2.2 Bedienen automatisierter Anlagen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt G Nummer 2.2)
Fehler und Störungen im Produktionsablauf eingrenzen, Maßnahmen zu ihrer Behebung ergreifen und dokumentieren
3 Handhaben von polymeren Werkstoffen, Fasermaterialien, Stütz- und Hilfsstoffen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt G Nummer 3)
Faserarten und Faserhalbzeuge unterscheiden und nach Verwendung, Eigenschaften und Einsatzgebieten auswählen und handhaben
Matrixarten unterscheiden und unter Berücksichtigung der Verarbeitungsverfahren und ihrer Reaktionsarten auswählen und einsetzen
Stützwerkstoffe und Füllmaterialien unterscheiden, nach Eigenschaften und Verwendung auswählen und handhaben
Trennmittel in Abhängigkeit vom Material der Werkzeuge auswählen und einsetzen
Lösemittel unterscheiden und unter Berücksichtigung der Matrixarten einsetzen
Binderarten unterscheiden, nach Verwendung und Eigenschaften auswählen und einsetzen
Recyclingverfahren von Faserverbundwerkstoffen unterscheiden
Vorgaben für Lagerung und Transport anwenden
4 Fügen, Montieren und Demontieren von Bauteilen und Baugruppen aus Faserverbundwerkstoffen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt G Nummer 4)
Verfahren werkstoff- und einsatzspezifisch auswählen und anwenden
Fügeflächen material- und einsatzspezifisch vorbehandeln
Verfahren zum lösbaren und unlösbaren Fügen unterscheiden und anwenden
Montage und Demontage von Bauteilen durchführen
Bauteile nach Auftragsdaten, technischen Zeichnungen oder Kundenanforderungen kennzeichnen
Bauteile und Baugruppen verpacken, transportieren und lagern
5 Be- und Nachbearbeiten von Bauteilen und Baugruppen aus Faserverbundwerkstoffen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt G Nummer 5)
manuelle und maschinelle Be- und Nachbearbeitungen durchführen
Faserverbundbeschädigungen feststellen und beurteilen
Nachbehandlung und Maßnahmen zum Oberflächenschutz durchführen
6 Handhaben von Werkzeugen und Vorrichtungen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt G Nummer 6)
Einsatzfähigkeit der Werkzeuge sicherstellen
Werkzeuge reinigen und einlagern
7 Anwenden von Prüfverfahren
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt G Nummer 7)
Prüfverfahren hinsichtlich Fasermaterialien und Matrixarten zur Bestimmung mechanischer, chemischer und physikalischer Eigenschaften unterscheiden; Proben nehmen und vorbereiten
materialspezifische Prüfdaten beurteilen; Ergebnisse dokumentieren und auswerten
zerstörungsfreie Prüfverfahren, insbesondere Röntgenprüfung, Ultraschallprüfung, Thermografieprüfung und Klopfprüfung, unterscheiden
Maß- und Sichtprüfungen durchführen
Abschnitt H: Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in der Fachrichtung Kunststofffenster
1 Fügen, Montieren und Demontieren von Fenster-, Tür- und Fassadenelementen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt H Nummer 1)
Aufmaß nehmen und Skizzen erstellen
technische Zeichnungen und isometrische Darstellungen nach Skizzen erstellen
Verfahren zu lösbarem und unlösbarem Fügen unterscheiden, auswählen und anwenden
Fügeverbindungen dokumentieren
Fenster-, Tür- und Fassadenelemente nach Aufmaß, Arbeitsauftrag und technischer Zeichnung herstellen
Material, insbesondere Glas und Beschläge, nach Art, Menge und Zeitpunkt bereitstellen
Vormontage der Fenster-, Tür- und Fassadenelemente durchführen
Fenster-, Tür- und Fassadenelemente werkstoffgerecht montieren und demontieren
Vorschriften zur Lagerung und zum Transport anwenden
Zusatz- und Hilfsstoffe, insbesondere Glas, Füllungen, Paneele, Kleb- und Dichtstoffe und Dämmmaterialien, den Einsatzgebieten zuordnen und anwenden
Schließverfahren unterscheiden, Schließsysteme einbauen
Sicherheitsbeschläge unterschiedlicher Sicherheitsstufen auswählen und einbauen
Verglasungen unter Berücksichtigung des Lärm-, Einbruch- und Wärmeschutzes auswählen und montieren
demontierte Fenster-, Tür- und Fassadenelemente dem Recycling zuführen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt H Nummer 2)
Produktionsanlagen mithilfe von Prozessleittechnik-Komponenten bedienen
Mess- und Regelungseinrichtungen nach Vorgaben überprüfen und einstellen
Systeme nach Vorschrift warten
Aufbau und Wirkungsweise von Automatisierungssystemen unterscheiden und Systeme bedienen
3 Be- und Nachbearbeiten von Fenster-, Tür- und Fassadenelementen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt H Nummer 3)
Kopplungen unterscheiden und herstellen
Zusatzelemente, insbesondere Rollläden, einbauen
manuelle und maschinelle Verfahren zum spanlosen und spanenden Trennen und Bearbeiten anwenden
Verfahren zum Umformen anwenden
4 Anwenden von Prüfverfahren
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt H Nummer 4)
Materialeingangskontrollen durchführen und dokumentieren
Prüfverfahren, insbesondere Ecken- und Funktionsprüfungen, durchführen und Ergebnisse beurteilen
Nachbehandlungsmöglichkeiten von Oberflächen anwenden
Abschnitt I: Gemeinsame integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt I Nummer 1)
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt I Nummer 2)
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt I Nummer 3)
Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen ergreifen
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt I Nummer 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt I Nummer 5)
Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen, Prüfverfahren und Prüfmittel anwenden, Ergebnisse auswerten und dokumentieren
Prüfprotokolle und betriebliche Prüfvorschriften anwenden
Normen und Systeme des Qualitätsmanagements unterscheiden
Qualitätssicherung im Produktionsprozess sowie in vor- und nachgeschalteten Bereichen beachten
betriebliche Qualitätssicherungssysteme im Arbeitsbereich anwenden und Ursachen von Qualitätsmängeln systematisch suchen, beseitigen und dokumentieren
Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen, Prüfverfahren und Prüfmittel anwenden, Ergebnisse bewerten und dokumentieren
zur kontinuierlichen Verbesserung und Optimierung der Qualität beitragen
statistische Verfahren zur Qualitätssicherung anwenden
6 Betriebliche und technische Kommunikation, Datenschutz
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt I Nummer 6)
Informationsquellen auswählen, Informationen, auch aus englischsprachigen technischen Unterlagen, beschaffen
Zeichnungsnormung anwenden
technische Teil-, Gruppen- und Zusammenbauzeichnungen lesen sowie Skizzen anfertigen
Maß-, Form- und Lagetoleranzen sowie Oberflächenzeichen zuordnen und beachten
Stücklisten auswerten und erstellen
technische Unterlagen auswerten und anwenden
Daten und Dokumente sichern und archivieren, Regelungen des Datenschutzes anwenden
Informationen, auch aus englischsprachigen technischen Unterlagen, bewerten
Gespräche mit Kunden, Vorgesetzten und im Team situationsgerecht und zielorientiert führen, kulturelle Identitäten und Besonderheiten berücksichtigen
7 Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt I Nummer 7)
Art und Umfang von Aufträgen klären, Besonderheiten und Termine mit vor- und nachgelagerten Bereichen absprechen
Auftragsabwicklungen unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer, betriebswirtschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte planen; Planungsunterlagen erstellen
Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen, auswerten und nutzen; Auftragsabwicklung dokumentieren
Abweichungen vom Soll-Arbeitsergebnis beurteilen, Informationen für den Arbeitsablauf nutzen
Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung funktionaler, fertigungstechnischer, wirtschaftlicher und personeller Gesichtspunkte planen und durchführen; Arbeitsergebnisse dokumentieren
Auftragsabwicklungen unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer, betriebswirtschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte festlegen sowie mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
2012, 1168: BGBl I