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Timestamp: 2018-04-23 23:04:04
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 172', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§20', '§ 826', '§ 826', '§ 826', '§ 826', 'BGH', '§ 51', '§ 254', '§ 31', '§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 172', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 266', '§ 826', '§ 826', '§ 826', '§ 826', '§ 1032']

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Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 17.07.2017
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Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 01.10.2013
geändert durch Gesetz zur Einführung eines Datenbankgrundbuchs
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 20.09.2013
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 04.07.2013
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 26.06.2013
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 07.05.2013
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 19.10.2012
10.05.2012 (B)
16.05.2012 (V)
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 10.05.2012
geändert durch Gesetz zur Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr und zur Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes
15.03.2012 (B)
22.03.2012 (V)
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 15.03.2012
geändert durch Gesetz zu dem Abkommen vom 4. Februar 2010 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über den Güterstand der Wahl- Zugewinngemeinschaft
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 27.07.2011
17.01.2011 (B)
24.01.2011 (V)
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 17.01.2011
geändert durch Gesetz zur Modernisierung der Regelungen über Teilzeit-Wohnrechteverträge, Verträge über langfristige Urlaubsprodukte sowie Vermittlungsverträge und Tauschsystemverträge
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 24.07.2010
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 30.07.2009
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Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 17.12.2008
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Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 22.06.1998
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 28.10.1994
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 05.10.1994
Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung vom 25.06.1969
03.02.2009 (V)
04.11.2009 Schriftform des Mietvertrags bei Vertragsschluss durch eine AG XII ZR 86/07
08.10.2009 Wegfall von Ausgleichszahlungen durch Barabfindung aufgrund eines Squeeze-out 18 U 57/09
25.11.2009 Haftung des AG-Vorstands: Beweislastverteilung im Schadensersatzprozess wegen pflichtwidrigen Erwerbs eigener Aktien und unterbliebener Einholung fachlichen Rats 20 U 5/09
3. Begriffsbestimmung / Anwendung KWG
4. Organisationspflichten / Aufklärungspflichten
28.04.2015 BGH, Urteil v. 28.4.2015 - XI ZR 378/13: SWAP-Geschäfte einer Gemeinde Swap-Geschäfte einer Gemeinde, die nur der Erzielung eines Spekulationsgewinns dienen, sind nicht wegen einer Überschreitung des der Gemeinde gesetzlich zugewiesenen Wirkungskreises unwirksam oder wegen eines Verstoßes gegen ein etwaiges gemeindliches Spekulationsverbot nichtig. Ein Swap-Geschäft ist sittenwidrig und nichtig, wenn es darauf angelegt ist, den Vertragspartner der Bank von vornherein chancenlos zu stellen (Anschluss an BGHZ 184, 365). Die beratende Bank ist im Zweipersonenverhältnis grundsätzlich bei allen Swap-Geschäften, denen kein konnexes Grundgeschäft zugeordnet ist, verpflichtet, unter dem Gesichtspunkt eines schwerwiegenden Interessenkonflikts über die Einpreisung eines anfänglichen negativen Marktwerts und dessen Höhe aufzuklären (Fortführung von BGHZ 189, 13). XI ZR 378/13
25.11.2014 BGH, Urteil v. 25.11.2014 - XI ZR 169/13: Lehman-Zertikate - Aufklärungspflicht der beratenden Bank über Sonderkündigungsrecht der Emittentin Bei Inhaberschuldverschreibungen mit 100 %-igem Kapitalschutz oder mit bedingtem Kapitalschutz bezogen auf das Erreichen, Überschreiten oder Unterschreiten bestimmter Schwellenwerte oder Barrierepuffer stellt ein Sonderkündigungsrecht der Emittentin, verbunden mit dem Risiko eines teilweisen oder völligen Kapitalverlustes, eine für die Anlageentscheidung eines an Zertifikaten mit Kapitalschutz interessierten Anlegers wesentliche Anleihebedingung dar, über die ein solcher Kunde durch die ihn beratende Bank ungefragt aufzuklären ist. XI ZR 169/13
19.07.2012 BGH, Urteil v. 19.7.2012 - III ZR 308/11: Anlageberatung eines selbstständigen Unternehmens der Sparkassen "Finanzgruppe" Ein selbstständiges Unternehmen der „Finanzgruppe“ einer Sparkasse, das als 100-prozentige Tochtergesellschaft (GmbH) der Sparkasse hauptsächlich auf dem Gebiet der Anlageberatung tätig ist, ist hinsichtlich der Verpflichtung, seine Kunden ungefragt über die von ihm bei der empfohlenen Anlage erwarteten Provisionen aufzuklären, wie ein freier Anlageberater zu behandeln (Fortführung der Senatsurteile vom 10. November 2011 - III ZR 245/10, NJW-RR 2012, 372; 3. März 2011 - III ZR 170/10, NJW-RR 2011, 913 und vom 15. April 2010 - III ZR 196/09, BGHZ 185, 185). III ZR 308/11
21.03.2001 Beratungs-/Aufklärungspflichten - Kreditvergabe
5. Reichweite / Schutzzweck der Normen
6. Wertpapierhandel
a) Haftung Ad-hoc-Publizitätspflicht
22.03.2016 BGH, Urteil v. 22.3.2016 - XI ZR 425/14: Konnexität von SWAP-Verträgen Zu den Voraussetzungen der Konnexität von Grundgeschäft und Gegengeschäft bei Abschluss von Zinssatz-Swap-Verträgen (Fortführung der Senatsurteile vom 22. März 2011 XI ZR 33/10, BGHZ 189, 13 Rn. 26 und vom 28. April 2015 XI ZR 378/13, BGHZ 205, 117 Rn. 42). Die Parteien müssen mithin wirtschaftlich betrachtet zumindest partiell entweder ein variabel verzinsliches Darlehen in ein synthetisches Festzinsdarlehen oder ein Festzinsdarlehen in ein synthetisch variabel verzinsliches Darlehen umwandeln. XI ZR 425/14
18.02.2016 BGH, Urteil v. 18.2.2016 - III ZR 14/15: Hinweis auf das Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung im Prospekt Der Anlageberater hat bezüglich eines offenen Immobilienfonds auch darüber aufzuklären, dass die Kommanditistenhaftung eines Anlegers trotz vollständig erbrachter Einlageleistung unter den Voraussetzungen von § 172 IV HGB wiederaufleben kann. Die kann auch im Prospekt erfolgen. Es muss auch dem in wirtschaftlichen Dingen nicht erfahrenen, jedoch hinreichend aufmerksamen Anleger klar sein, dass Ausschüttungen gerade in der Startphase zulasten der Deckung der Haftungseinlage führen können. III ZR 14/15
Haftung des Anlageberaters: Pflicht zur zeitnahen Auswertung der Wirtschaftspresse
III ZR 302/08
05.03.2009 Haftung aus Kapitalanlageberatung: Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs wegen Schlechtberatung eines von zwei gemeinsam beratenen Anlegern; Pflicht des Anlageberaters zur Auswertung der Wirtschaftspresse und Information hierüber III ZR 302/07
= WM 2009, 688-69; DB 2009, 731-732; NZG 2009, 469-471 ; BB 2009, 1094-1095; NJW-RR 2009, 687-689; ZIP 2009, 1332-1334; MDR 2009, 564-565; BKR 2009, 199-201
07.10.2008 Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Pflicht zur banküblichen kritischen Prüfung einer empfohlenen Kapitalanlage, zur Kenntnisnahme von Negativberichten in Brancheninformationsdiensten und deren Berücksichtigung bei Prüfung der Kapitalanlage sowie zur Aufklärung über den Einsatz bankfremder Erfüllungsgehilfen XI ZR 89/07
= WM 2008, 2166-2169; DB 2008, 2590-2592; ZIP 2008, 2208-221; BB 2008, 2645-2647; NJW 2008, 3700-3703 ; MDR 2009, 27-28; BKR 2008, 520-523 ; VuR 2009, 20-23
21.03.2006 Zeitliche Perspektive der Anlageempfehlung - Risikotragung des Anlegers für falsche Anlageempfehlung ex post XI ZR 63/05
04.03.1987 Auskunfts- oder Beratungsvertrag mit Haftungsfolgen IVa ZR 122/85
15.03.2016 BGH, Urteil v. 15.3.2016 - XI ZR 122/14: Nachfragepflicht des Anlegers bzgl. Rückvergütungen Neben der positiven Kenntnis der anspruchsbegründenden Umstände reicht auch die grob fahrlässige Unkenntnis, um den Fristenlauf in Gang zu setzen. Dies setzt einen objektiv schwerwiegenden und subjektiv nicht entschuldbaren Verstoß gegen die im Verkehr erforderliche Sorgfalt voraus. Beim Anleger, der eine Provision der beratenden Bank für möglich hält dann aber nicht nachfragt liegt kein "Verschulden gegen sich selbst" vor, da der Bankberater ungefragt über das Ob und die Höhe von Rückvergütungen aufklären muss (vgl. Beschluss v. 19.7.2011 - XI ZR 191/10) und der Anleger nicht verpflichtet ist, im Hinblick auf einen möglichst frühzeitigen Beginn der Verjährungsfrist zu kontrollieren, ob der Berater dieser Verpflichtung nachgekommen ist. XI ZR 122/14
20.01.2015 BGH, Urteil v. 20.1.2015 - XI ZR 316/13: SWAP-Geschäfte Der BGH hat festgestellt, dass die beratende Bank, die bei einem spekulativen SWAP-Geschäft nicht selbst Vertragspartnerin wird, nicht grundsätzlich über den negativen Wert aufzuklären habe. Eine ausnahmsweise Aufklärungspflicht könne in Anlehnung an BGHZ 189, 13 dann bestehen, wenn ein schwerwiegender Interessenkonflikt seitens der Bank vorliegt. Das sei dann der Fall, wenn die Bank selbst neben ihrer Beratungstätigkeit auch Vertragspartnerin wird. XI ZR 316/13
27.10.2010 (Deutsche Bank/kommunale Abwasserzweckverbände) Aufklärungspflicht gegenüber kommunalen Einrichtung bei einem Zinsswap Vertrag - Vermittlung von Termindirektgeschäften 9 U 148/08
04.08.2010 Vermittlung von Termindirektgeschäften - Aufklärung Spread Ladder Swaps gegenüber kommunalem Unternehmen
27.10.2009 Kapitalanlageberatung einer Bank: Grenzen der Risikoaufklärung bei einem zur Anlageberatung herangezogenen Prospekt; Hinweispflicht zum Risiko eines Totalausfalls bei der Empfehlung eines Immobilienfonds XI ZR 337/08
25.10.1994 Handel mit selbständigen Optionsscheinen: Börsentermingeschäft; Aufklärungspflicht der Banken XI ZR 43/94
d) Vermutung aufklärungsgerechten Verhaltens
08.05.2012 Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Beweislastumkehr bei Aufklärungspflichtverletzung; Nachweis der Behauptung des Anlageerwerbs auch bei Kenntnis von Rückvergütungen; Schätzung des entgangenen Gewinns XI ZR 262/10
= WM 2012, 1337-1344; ZIP 2012, 1335-1342 ; NJW 2012, 2427-2434; NZG 2012, 950-957; MDR 2012, 1033-1035; BKR 2012, 368-375; WuB I G 1 Anlageberatung 11.12; VuR 2012, 405-408
22.03.2010 (GEHAG) Prospekthaftung: Fehlerhaftigkeit des Emissionsprospekts eines geschlossenen Immobilienfonds hinsichtlich eines Rechtsanspruchs auf die Anschlussförderung im Berliner Wohnungsbau. II ZR 66/08
16.11.1993 Aufklärungspflicht des Terminoptionsvermittlers; Kausalitätsvermutung bei Aufklärungsmangel; Haftung aus cic und sittenwidriger Schädigung XI ZR 214/92
= BGHZ 124, 151-163; ZIP 1994, 116-121; WM 1994, 149-153; NJW 1994, 512-515; BB 1994, 305-308; VersR 1994, 305-308 ; WuB I G 4 Anlageberatung 3.94; MDR 1994, 367-368; DB 1994, 1079-1081; WiB 1994, 196-197; DZWir 1994, 287-290
e) Kick Back
03.06.2014 BGH, Urteil v. 3.6.2014 - IX ZR 147/12: Kick-Back - Innenprovisionen Eine beratende Bank hat Kunden aufgrund von Anlageberatungsverträgen ab dem 1. August 2014 über den Empfang versteckter Innenprovisionen von Seiten Dritter unabhängig von deren Höhe aufzuklären. Soweit diese Aufklärung im Rahmen von Anlageberatungsverträgen vor dem 1. August 2014 unterblieben ist, handelte die beratende Bank ohne Verschulden. XI ZR 147/12
08.12.2011 Aufklärungspflicht keine Beschränkung der Berufsausübung; keine unzulässige Differenzierung Innenprovision - Rückvergütung 1 BvR 2514/11
24.08.2011 Innenprovision – Kick-Back (Rückvergütung)
XI ZR 191/10 Beschl. vom 24.08.2011
19.07.2011 Innenprovision – Kick-Back (Rückvergütung) XI ZR 191/10 Beschl. vom 19.07.2011
09.03.2011 Innenprovision – Kick-Back (Rückvergütung) XI ZR 191/10 Beschl. vom 09.03.2011
27.10.2009 nicht offenlegungsbedürftige Innenprovisionen XI ZR 338/08
20.01.2009 (Kick-Back III) Vertrieb außerhalb des Anwendungsbereichs des WpHG XI ZR 510/07
12.02.2004 Kick-Back bei Vermittlern III ZR 359/02
= BGHZ 158, 110-122; WM 2004, 631-635 ; DB 2004, 975-977 ; ZIP 2004, 1055-1059; BKR 2004, 195-199; WM 2005, 631-635
f) Marktpreismanipulation §20a WpHG
g) KapMuG
h) Informationsdeliktshaftung
03.03.2008 Insbesondere zur haftungsbegründenden Kausalität falscher Prospektangaben im Rahmen des § 826 BGB (Comroad VIII) II ZR 310/06
07.01.2008 Insbesondere zu den Kausalitätsnachweisen im Rahmen des § 826 BGB im Falle der Anwendbarkeit neben den Vorschriften zur börsengesetzlichen Prospekthaftung (Comroad VI) II ZR 229/05
07.01.2008 Insbesondere zu den Kausalitätsnachweisen im Rahmen des § 826 BGB im Falle der Anwendbarkeit neben den Vorschriften zur börsengesetzlichen Prospekthaftung (Comroad VII) II ZR 68/06
05.06.2007 Insbesondere zu den Kausalitätsnachweisen im Rahmen des § 826 BGB im Falle der Anwendbarkeit neben den Vorschriften zur börsengesetzlichen Prospekthaftung (Comroad IV) II ZR 147/05
04.06.2007 (ComROAD V)
II ZR 173/05
= WM 2007, 1560-1562; ZIP 2007, 1564-1566; AG 2007, 623-625; NZG 2007, 711-714; NJW-RR 2007, 1532-1535 ; DB 2007, 2707-2709
i) Prospektpflicht
17.11.2011 Bestandteile eines Anlageprospekts III ZR 103/10
15.07.2010 Kapitalanlagebetrug und Prospektverantwortlichkeit – Anforderungen an Vorsatz III ZR 321/08
07.12.2009 Kapitalanlagemodell als Finanzkommissionsgeschäft; Anforderungen an den Emissionsprospekt bei Verwendung der Anlagegelder für den Aufbau eines dritten Unternehmens; Verjährung der Prospekthaftungsansprüche im engeren Sinn. II ZR 15/08
14.06.2007 Haftung bei herausgestellter Erlösausfallsicherung als Sicherungsmittel III ZR 125/06
= DB 2007, 1631-1635 ; WM 2007, 1503-1507; BB 2007, 1724-1726; NZG 2007, 660-663; NJW-RR 2007, 1332-1335; ZIP 2007, 1993-1997
06.02.2006 Prospektmangel wegen unzureichender Darstellung „weicher“ Kosten, steuerliche Anrechenbarkeit II ZR 329/04
= DB 2006, 1050-1052; BB 2006, 1075-1077; WM 2006, 905-907; ZIP 2006, 893-895; DStR 2006, 956-958; NJW 2006, 2042-2044 ; Der Konzern 2006, 532-534
27.01.2004 Prospektpflicht - Garantenstellung XI ZR 37/03
= DB 2004, 701-702; WM 2004, 620-624; BB 2004, 738-741; ZGS 2004, 154-157; NJW 2004, 1376-1379 ; ZIP 2004, 606-610 ; WM 2005, 620-624
= BGHZ 183, 323-340; NSW WPO § 51a aF; NSW BGB § 254 Da; NSW BGB § 31; DB 2010, 159-162; WM 2010, 185-190; ZGS 2010, 82-87; ZIP 2010, 284-288; NZG 2010, 146-151; DStR 2010, 340-344; AG 2010, 122-125; MDR 2010, 295-296; Stbg 2010, 135-136; GmbHR 2010, 263-267; DStR 2010, 774-775; GI aktuell 2010, 76-82; WuB IV A § 675 BGB 1.10; HFR 2010, 667-670; NJW 2010, 1808-1813
Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung: Deliktische Haftung einer Aktiengesellschaft für falsche Ad-hoc-Mitteilungen vor Grundsatz der Kapitalerhaltung; keine Kürzung der Ansprüche wegen Mitverschuldens durch Erwerben eines "hochspekulativen Papiers"
AG Hessen
7 Sa 2082/09
BGH, Urteil v. 28.4.2015 - XI ZR 378/13: SWAP-Geschäfte einer Gemeinde Swap-Geschäfte einer Gemeinde, die nur der Erzielung eines Spekulationsgewinns dienen, sind nicht wegen einer Überschreitung des der Gemeinde gesetzlich zugewiesenen Wirkungskreises unwirksam oder wegen eines Verstoßes gegen ein etwaiges gemeindliches Spekulationsverbot nichtig. Ein Swap-Geschäft ist sittenwidrig und nichtig, wenn es darauf angelegt ist, den Vertragspartner der Bank von vornherein chancenlos zu stellen (Anschluss an BGHZ 184, 365). Die beratende Bank ist im Zweipersonenverhältnis grundsätzlich bei allen Swap-Geschäften, denen kein konnexes Grundgeschäft zugeordnet ist, verpflichtet, unter dem Gesichtspunkt eines schwerwiegenden Interessenkonflikts über die Einpreisung eines anfänglichen negativen Marktwerts und dessen Höhe aufzuklären (Fortführung von BGHZ 189, 13).
BGH, Urteil v. 15.3.2016 - XI ZR 122/14: Nachfragepflicht des Anlegers bzgl. Rückvergütungen Neben der positiven Kenntnis der anspruchsbegründenden Umstände reicht auch die grob fahrlässige Unkenntnis, um den Fristenlauf in Gang zu setzen. Dies setzt einen objektiv schwerwiegenden und subjektiv nicht entschuldbaren Verstoß gegen die im Verkehr erforderliche Sorgfalt voraus. Beim Anleger, der eine Provision der beratenden Bank für möglich hält dann aber nicht nachfragt liegt kein "Verschulden gegen sich selbst" vor, da der Bankberater ungefragt über das Ob und die Höhe von Rückvergütungen aufklären muss (vgl. Beschluss v. 19.7.2011 - XI ZR 191/10) und der Anleger nicht verpflichtet ist, im Hinblick auf einen möglichst frühzeitigen Beginn der Verjährungsfrist zu kontrollieren, ob der Berater dieser Verpflichtung nachgekommen ist.
XI ZR 122/14
Prospektpflicht - Garantenstellung
Prospektmangel wegen unzureichender Darstellung „weicher“ Kosten, steuerliche Anrechenbarkeit
XI ZR 262/10
Kapitalanlagebetrug und Prospektverantwortlichkeit – Anforderungen an Vorsatz
III ZR 321/08
Bestandteile eines Anlageprospekts
Kapitalanlagemodell als Finanzkommissionsgeschäft; Anforderungen an den Emissionsprospekt bei Verwendung der Anlagegelder für den Aufbau eines dritten Unternehmens; Verjährung der Prospekthaftungsansprüche im engeren Sinn.
II ZR 15/08
nicht offenlegungsbedürftige Innenprovisionen
XI ZR 338/08
(Kick-Back III) Vertrieb außerhalb des Anwendungsbereichs des WpHG
Haftung bei herausgestellter Erlösausfallsicherung als Sicherungsmittel
Zeitliche Perspektive der Anlageempfehlung - Risikotragung des Anlegers für falsche Anlageempfehlung ex post
XI ZR 63/05
Handel mit selbständigen Optionsscheinen: Börsentermingeschäft; Aufklärungspflicht der Banken
XI ZR 43/94
Aufklärungspflicht des Terminoptionsvermittlers; Kausalitätsvermutung bei Aufklärungsmangel; Haftung aus cic und sittenwidriger Schädigung
XI ZR 214/92
Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Pflicht zur banküblichen kritischen Prüfung einer empfohlenen Kapitalanlage, zur Kenntnisnahme von Negativberichten in Brancheninformationsdiensten und deren Berücksichtigung bei Prüfung der Kapitalanlage sowie zur Aufklärung über den Einsatz bankfremder Erfüllungsgehilfen
BGH, Urteil v. 25.11.2014 - XI ZR 169/13: Lehman-Zertikate - Aufklärungspflicht der beratenden Bank über Sonderkündigungsrecht der Emittentin Bei Inhaberschuldverschreibungen mit 100 %-igem Kapitalschutz oder mit bedingtem Kapitalschutz bezogen auf das Erreichen, Überschreiten oder Unterschreiten bestimmter Schwellenwerte oder Barrierepuffer stellt ein Sonderkündigungsrecht der Emittentin, verbunden mit dem Risiko eines teilweisen oder völligen Kapitalverlustes, eine für die Anlageentscheidung eines an Zertifikaten mit Kapitalschutz interessierten Anlegers wesentliche Anleihebedingung dar, über die ein solcher Kunde durch die ihn beratende Bank ungefragt aufzuklären ist.
BGH, Urteil v. 29.4.2014 - XI ZR 130/13: Aufklärungspflichten einer Bank beim Vertrieb offener Immobilienfonds Eine Bank, die den Erwerb von Anteilen an einem offenen Immobilienfonds empfiehlt, muss den Anleger ungefragt über die Möglichkeit einer zeitweiligen Aussetzung der Anteilsrücknahme durch die Fondsgesellschaft aufklären. Anleger können ihre Anteile an einem offenen Immobilienfonds zwar auch während einer Aussetzung der Anteilsrücknahme weiterhin an der Börse veräußern. Dies stellt angesichts der dort möglichen Beeinflussung des Preises durch spekulative Elemente aber kein Äquivalent zu der Möglichkeit dar, die Anteile zu einem gesetzlich geregelten Rücknahmepreis an die Fondsgesellschaft zurück zu geben. Auf die Frage, ob eine Aussetzung der Anteilsrücknahme den Interessen der Anleger dient, kommt es für die Aufklärungspflicht der Bank nicht an. Die vorübergehende Aussetzung der Anteilsrücknahme soll der Gefahr einer wirtschaftlich nicht sinnvollen Verwertung des Fondsvermögens in einer Krisensituation vorbeugen. Da die Aussetzung jedoch dem Liquiditätsinteresse der Anleger entgegensteht, ist hierüber vor der Anlageentscheidung aufzuklären.
BGH, Urteil v. 22.3.2016 - XI ZR 425/14: Konnexität von SWAP-Verträgen Zu den Voraussetzungen der Konnexität von Grundgeschäft und Gegengeschäft bei Abschluss von Zinssatz-Swap-Verträgen (Fortführung der Senatsurteile vom 22. März 2011 XI ZR 33/10, BGHZ 189, 13 Rn. 26 und vom 28. April 2015 XI ZR 378/13, BGHZ 205, 117 Rn. 42). Die Parteien müssen mithin wirtschaftlich betrachtet zumindest partiell entweder ein variabel verzinsliches Darlehen in ein synthetisches Festzinsdarlehen oder ein Festzinsdarlehen in ein synthetisch variabel verzinsliches Darlehen umwandeln.
BGH, Urteil v. 22.3.2016 - XI ZR 93/15: Keine Darlegungslast der Bankkunden über Höhe des negativen Marktwertes eines Swaps im Schadensprozess Der Kunde, der die beratende Bank wegen der Verletzung ihrer Verpflichtung in Anspruch nimmt, über das Einpreisen eines anfänglichen negativen Marktwerts in einen mit ihr geschlossenen Swap-Vertrag aufzuklären, muss im Prozess zur Höhe des anfänglichen negativen Marktwerts nicht vortragen.
XI ZR 93/15
BGH, Urteil v. 18.2.2016 - III ZR 14/15: Hinweis auf das Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung im Prospekt Der Anlageberater hat bezüglich eines offenen Immobilienfonds auch darüber aufzuklären, dass die Kommanditistenhaftung eines Anlegers trotz vollständig erbrachter Einlageleistung unter den Voraussetzungen von § 172 IV HGB wiederaufleben kann. Die kann auch im Prospekt erfolgen. Es muss auch dem in wirtschaftlichen Dingen nicht erfahrenen, jedoch hinreichend aufmerksamen Anleger klar sein, dass Ausschüttungen gerade in der Startphase zulasten der Deckung der Haftungseinlage führen können.
III ZR 14/15
BGH, Urteil v. 20.1.2015 - XI ZR 316/13: SWAP-Geschäfte Der BGH hat festgestellt, dass die beratende Bank, die bei einem spekulativen SWAP-Geschäft nicht selbst Vertragspartnerin wird, nicht grundsätzlich über den negativen Wert aufzuklären habe. Eine ausnahmsweise Aufklärungspflicht könne in Anlehnung an BGHZ 189, 13 dann bestehen, wenn ein schwerwiegender Interessenkonflikt seitens der Bank vorliegt. Das sei dann der Fall, wenn die Bank selbst neben ihrer Beratungstätigkeit auch Vertragspartnerin wird.
BGH, Urteil v. 3.6.2014 - IX ZR 147/12: Kick-Back - Innenprovisionen Eine beratende Bank hat Kunden aufgrund von Anlageberatungsverträgen ab dem 1. August 2014 über den Empfang versteckter Innenprovisionen von Seiten Dritter unabhängig von deren Höhe aufzuklären. Soweit diese Aufklärung im Rahmen von Anlageberatungsverträgen vor dem 1. August 2014 unterblieben ist, handelte die beratende Bank ohne Verschulden.
XI ZR 147/12
Innenprovision – Kick-Back (Rückvergütung)
XI ZR 191/10 Beschl. vom 19.07.2011
XI ZR 191/10 Beschl. vom 09.03.2011
(Deutsche Bank/kommunale Abwasserzweckverbände) Aufklärungspflicht gegenüber kommunalen Einrichtung bei einem Zinsswap Vertrag - Vermittlung von Termindirektgeschäften
(GEHAG) Prospekthaftung: Fehlerhaftigkeit des Emissionsprospekts eines geschlossenen Immobilienfonds hinsichtlich eines Rechtsanspruchs auf die Anschlussförderung im Berliner Wohnungsbau.
Haftung aus Kapitalanlageberatung: Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs wegen Schlechtberatung eines von zwei gemeinsam beratenen Anlegern; Pflicht des Anlageberaters zur Auswertung der Wirtschaftspresse und Information hierüber
BGH, Urteil v. 19.7.2012 - III ZR 308/11: Anlageberatung eines selbstständigen Unternehmens der Sparkassen "Finanzgruppe" Ein selbstständiges Unternehmen der „Finanzgruppe“ einer Sparkasse, das als 100-prozentige Tochtergesellschaft (GmbH) der Sparkasse hauptsächlich auf dem Gebiet der Anlageberatung tätig ist, ist hinsichtlich der Verpflichtung, seine Kunden ungefragt über die von ihm bei der empfohlenen Anlage erwarteten Provisionen aufzuklären, wie ein freier Anlageberater zu behandeln (Fortführung der Senatsurteile vom 10. November 2011 - III ZR 245/10, NJW-RR 2012, 372; 3. März 2011 - III ZR 170/10, NJW-RR 2011, 913 und vom 15. April 2010 - III ZR 196/09, BGHZ 185, 185).
III ZR 308/11
Kick-Back bei Vermittlern
III ZR 359/02
Kapitalanlageberatung einer Bank: Grenzen der Risikoaufklärung bei einem zur Anlageberatung herangezogenen Prospekt; Hinweispflicht zum Risiko eines Totalausfalls bei der Empfehlung eines Immobilienfonds
Auskunfts- oder Beratungsvertrag mit Haftungsfolgen
IVa ZR 122/85
IX ZR 163/09
= NSW BGB § 823 Ba; NSW StGB § 266a; DB 2010, 436; ZIP 2010, 368-369; WM 2010, 409-410; DStR 2010, 453-454; ZInsO 2010, 425-426; NZG 2010, 305-306; NZI 2010, 235; MDR 2010, 406-407; GmbHR 2010, 364-365; InsVZ 2010, 160; NJW-RR 2010, 701-702; NZS 2010, 454-455; DZWIR 2010, 245-246
Insbesondere zur haftungsbegründenden Kausalität falscher Prospektangaben im Rahmen des § 826 BGB (Comroad VIII)
Insbesondere zu den Kausalitätsnachweisen im Rahmen des § 826 BGB im Falle der Anwendbarkeit neben den Vorschriften zur börsengesetzlichen Prospekthaftung (Comroad VI)
Insbesondere zu den Kausalitätsnachweisen im Rahmen des § 826 BGB im Falle der Anwendbarkeit neben den Vorschriften zur börsengesetzlichen Prospekthaftung (Comroad VII)
Insbesondere zu den Kausalitätsnachweisen im Rahmen des § 826 BGB im Falle der Anwendbarkeit neben den Vorschriften zur börsengesetzlichen Prospekthaftung (Comroad IV)
II ZR 147/05
(ComROAD V)
§ 1032 BGB