Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20Wx%2020/03
Timestamp: 2019-12-10 19:05:31
Document Index: 12249447

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 26', 'EuG', '§ 18', '§ 18', '§ 18']

Rechtsprechung: 2 Wx 20/03 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Köln, 26.05.2003
https://dejure.org/2003,6789
OLG Hamburg, 01.09.2003 - 2 Wx 20/03 (https://dejure.org/2003,6789)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 01.09.2003 - 2 Wx 20/03 (https://dejure.org/2003,6789)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 01. September 2003 - 2 Wx 20/03 (https://dejure.org/2003,6789)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2003,6789) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Ungültigerklärung eines Beschlusses der Eigentümerversammlung; Nutzung einer Gartenfläche; Beschluss der Wohnungseigentümerversammlung zur Verpachtung der Gartenfläche; Einräumung eines Sondernutzungsrechts; Kosten für die Pflege und Gestaltung des Gartens; Adäquanz der ...
Zur Verpachtung von Gemeinschaftseigentum
LG Hamburg, 15.01.2003 - 318 T 84/02
ZMR 2003, 957
Auch wenn teilweise Bedenken gegen die Vermietung von Gemeinschaftseigentum durch Mehrheitsbeschluss erhoben werden, wenn die Gebrauchsüberlassung faktisch zur Begründung eines Sondernutzungsrechtsähnlichen Zustandes führe, insbesondere wenn zuvor eine Vereinbarung zur Begründung eines Sondernutzungsrechts am Widerstand einzelner Wohnungseigentümer gescheitert sei (…vgl. BeckOK WEG/Dötsch, 24. Edition, Stand: 01.07.2015, § 13 Rdnr. 51), sieht die Kammer in Übereinstimmung mit der obergerichtlichen Rechtsprechung derartige Beschlüsse grundsätzlich nicht als unzulässige Umgehung an (so ausdrücklich BayObLG…, Beschluss vom 10.07.2003 - 2Z BR 17/03, NZM 2003, 807, Rn. 39 ff., zitiert nach juris: Vermietung von Gemeinschaftsflächen für 30 Jahre nach gescheiterter Einräumung eines Sondernutzungsrechts wegen fehlender Einstimmigkeit; vgl. auch Hanseatisches OLG, Beschluss vom 01.09.2003 - 2 Wx 20/03, ZMR 2003, 957: Verpachtung einer rückwärtigen Gartenfläche für 30 Jahre).
Die Gebrauchsregelung darf nicht willkürlich sein, sondern muss in den Grenzen des billigen Ermessens unter Beachtung des Gebots der allgemeinen Rücksichtnahme in Abwägung der allseitigen Interessen erfolgen (Hanseatisches OLG, Beschluss vom 01.09.2003 - 2 Wx 20/03, Rn. 16, zitiert nach juris).
Bei anderen als den dort beschriebenen Interessenskollisionen bleibt das Stimmrecht hingegen bestehen (vgl. OLG Hamburg, Beschluss vom 1.9.2003 - 2 Wx 20/03 - juris Tz. 23).
Die Umdeutung in eine langfristige Überlassung der Gemeinschaftsfläche (zu einer dreißigjährigen Verpachtung des Gartens zu einem eher symbolischen Pachtzins vgl. OLG Hamburg ZMR 2003, 957) erscheint fragwürdig und angesichts der Einmalzahlung eher als Umgehung und nicht im Sinne der an dem Vergleich vom 30. September 1998 Beteiligten.
Es ist zwar so, dass auch eine längerfristige Vermietung von gemeinschaftlichen Flächen grundsätzlich zulässig ist (vgl. etwa OLG Hamburg, ZMR 2003, 957).
Zum Einen wurden hier laufende Zahlungen in Gestalt eines jährlichen Pachtzinses vereinbart und es bestand für die Gemeinschaft nicht nur ein Kündigungsrecht aus wichtigem Grund (so auch im Fall LG Berlin, ZMR 2018, 847 ff.), sondern auch ein Sonderkündigungsrecht für den Fall, dass der Antragsgegner eine seiner Einheiten veräußere (OLG Hamburg, ZMR 2003, 957, 958).
https://dejure.org/2003,3060
OLG Köln, 26.05.2003 - 2 Wx 20/03 (https://dejure.org/2003,3060)
OLG Köln, Entscheidung vom 26.05.2003 - 2 Wx 20/03 (https://dejure.org/2003,3060)
OLG Köln, Entscheidung vom 26. Mai 2003 - 2 Wx 20/03 (https://dejure.org/2003,3060)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2003,3060) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Antrag auf Erteilung eines Erbscheins für Eintragung in Handelsregister; Erinnerung gegen Kostenbescheid; Analoge Anwendung privilegierender Vorschriften; Vereinbarkeit mit Recht der Europäischen Gemeinschaften; Anwendungsbereich der Gesellschaftssteuerrichtlinie; ...
AG Aachen - 75 VI 715/02
LG Aachen, 04.04.2003 - 7 T 36/03
NJW-RR 2004, 357
Rpfleger 2003, 540
Auch dies ist inzwischen wiederholt entschieden worden (BayObLG, Beschl. v. 26.10.2001 - BayObLGZ 2001, 315 = DB 2002, 201 = FGPrax 2002, 42 = RPfl 2002, 173 = JurBüro 2002, 205; OLG Köln, Beschl. v. 26.5.2003 - RPfl 2003, 540 (LS); vgl. auch Rohs / Wedewer, KostO § 26 Rn 2c/e).
BayObLG, 13.04.2004 - Verg 5/04
Die von den Antragstellerinnen angeführte Rechtsprechung des EuGH (Rs C-188/95) betrifft die Anwendung der Gesellschaftssteuerrichtlinie vom 17.7.1969 (69/355/EWG) und ist nicht verallgemeinerungsfähig (vgl. BayObLGZ 2000, 350/352; 2001, 315/323; OLG Köln NJW-RR 2004, 357/359).
OLG Stuttgart, 30.11.2004 - 8 W 406/04
Notarkosten: Beurkundungsgebühr; Verfassungsmäßigkeit der Ausgestaltung als …
a) Die Ausgestaltung der Gebühren als Wertgebühren gemäß §§ 18, 32 KostO verstößt nicht gegen innerstaatliches Verfassungsrecht (BVerfG NJW 2004, 3321; Senat, Beschluss vom 7.5.2002, AZ: 8 W 481/99; OLG Zweibrücken NJW-RR 2003, 235; BayObLG NJW-RR 2001, 880 jeweils zum Grundbuch; OLG Köln NJW-RR 2004, 357, 359 zum Handelsregister).
OLG Stuttgart, 30.11.2005 - 8 W 406/05
Zur Ausgestaltung der Beurkundungsgebühren als Wertgebühren gemäß § 18 KostO
aa) Die Ausgestaltung der Gebühren als Wertgebühren gem. § 18 KostO verstößt nicht gegen innerstaatliches Verfassungsrecht (BVerfG NJW 2004, 3321; Senat, Beschl. v. 07.05.2002, Az. 8 W 481/99 - OLG Zweibrücken, NJW-RR 2003, 235, BayObLG NJW-RR 2001, 880 jew. zum Grundbuch; OLG Köln, NJW-RR 2004, 357, 359 zum Handelsregister).