Source: https://anwalt-kg.de/allgemeine-geschaeftsbedingungen/onlineshop-webshop-agb/
Timestamp: 2019-05-26 01:43:52
Document Index: 367916806

Matched Legal Cases: ['§ 306', '§ 2', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 309', '§ 308', 'BGH', 'BGH', '§ 312', '§ 355', '§ 13', '§ 16', '§ 4']

Onlineshop-AGB erstellen oder prüfen lassen - Bundesweit vom Anwalt
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Onlineshop- und Webshop-AGB: Bundesweit vom Anwalt
Wir erstellen oder prüfen AGB für Ihren Onlineshop. Sie konzentrieren sich allein auf Ihr Geschäft.
Onlineshop- und Webshop-AGB: Erstellung und Prüfung
Der Internethandel erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Der Käufer kann bequem von zuhause aus bestellen. Verkäufer freuen sich über die Freiheiten, die der Handel per Onlineshop oder Webshop bietet. Beispielsweise fallen für eine Website höchstens Hosting-Gebühren und Kosten für den Datenverkehr an, kein Vergleich zur Miete für ein „offline“-Ladengeschäft in guter Lage. Dazu wird weniger Personal benötigt. Zu beachten sind jedoch besondere Regeln des Onlinehandels und der Verbraucherschutz im Internet. Wer diese außer Acht lässt, riskiert negative Folgen und setzt seinen Gewinn aufs Spiel.
Wer einen Online-Shop eröffnet, nutzt entweder selbst programmierte Webseiten als Shop-Oberfläche oder bedient sich Anbietern wie Jimdo, Stratego, 1&1 u.v.m.
Der online-Handel in Deutschland befindet sich auf Wachstumskurs. Jahr für Jahr legen die erzielten Umsätze um über 10 % zu.
Die Eröffnung eines neuen online-Shops oder Webshops ist also eine zukunftsfähige Geschäftsidee.
Quellen: www.statista.de; www.einzelhandel.de
Für den Betreiber eines Online- oder Webshops stellen Allgemeine Geschäftsbedingungen – auch „AGB“, „Allgemeine Verkaufsbedingungen“ oder „Kleingedrucktes“ genannt – die rechtliche Basis ihrer Beziehung zu ihren Kunden dar.
AGB vereinheitlichen und optimieren Ihre Abläufe beim Verkauf über Ihren Onlineshop.
Mit AGB wählen Sie einen für Sie günstigen Rechtsrahmen für Ihren Webshop.
Sie schaffen Rechtssicherheit und Ihre rechtlichen Risiken werden leichter kalkulierbar.
Betrieb Ihres Onlineshops nach Ihren Regeln
Allgemeine Geschäftsbedingungen sind das Rückgrat Ihrer Verträge mit Ihren Kunden. Sie schaffen Ihre eigenen Regeln für
Onlineshop- und Webshop-AGB entsprechen Ihren individuellen Bedürfnissen. Sie erhalten damit vorteilhafte rechtliche Regelungen und sorgen für einheitliche Abläufe sowohl intern als auch in der Beziehung zu Ihren Kunden. Wir erstellen individuell an Ihren Onlineshop oder Internet-Store angepasste AGB – rechtssicher und zu einem Festpreis.
Ziele der Onlineshop-AGB
Regeln Ihres Onlineshops selbst aufstellen
Mit der Verwendung eigener, individuell angepasster Webshop-AGB schaffen Sie einen eigenen Rechtsrahmen. Ihre Verträge sind damit genau auf Ihren Onlineshop angepasst. Ihr Webshop läuft rechtlich gesehen nach Ihren eigenen Regeln. Bei der Erstellung Ihrer individuellen allgemeinen Geschäftsbedingungen haben wir natürlich Ihren Vorteil im Blick. Nur so können Sie nachteilige gesetzliche Bestimmungen oder auch AGB der anderen Vertragspartei modifizieren.
Onlineshop-AGB optimieren die Abläufe Ihres Geschäftes. Anwaltlich erstellte allgemeine Geschäftsbedingungen sind rechtssicher und ersparen Ihnen die individuelle Aushandlung wichtiger Vertragspunkte mit jedem einzelnen Vertragspartner. Insbesondere die Lieferungs-, Zahlungs-, und Haftungsabläufe sind unmittelbar sich nach Ihrer Vorstellung organisiert. Somit sind Ihre Prozesse und Abläufe einheitlich strukturiert. Sie können ohne Weiteres die Übersicht über Ihre rechtlichen Abläufe behalten. Auf diese Weise senken Sie den betrieblichen Aufwand Ihres Geschäftsbetriebs mit einer Vielzahl von Kunden, Käufern, Nutzern oder Auftraggebern erheblich.
Individuelle AGB minimieren das rechtliche Risiko Ihres Webshops. Viele kostenfreie Muster-AGB oder AGB-Generatoren sind neutral gestaltet und bringen Ihnen keine rechtlichen Vorteile, oder sie sind rechtlich fehlerhaft und daher unwirksam. Individuell angepasste und rechtlich wirksame allgemeine Geschäftsbedingungen enthalten Lieferungs-, Zahlungs- oder Haftungsklauseln, die den Betrieb Ihres Online- und Webshops vorteilhaft gestalten. Gesetzliche Pflichten werden somit auf das mögliche Minimum reduziert. Verpflichten Sie sich also nicht weiter, als unbedingt notwendig.
Falsche Onlineshop-AGB haben die Folge, dass die verwendeten Klauseln unwirksam werden. Stattdessen gelten dann die gesetzlichen Regelungen (§ 306 Abs. 2 BGB). Diesen Nachteil für Sie vermeiden wir durch individuelle Anpassung und fortlaufende regelmäßige Überprüfung. Sie erhalten eine dauerhaft wirksame Basis für Ihre Verträge, die Sie bedenkenlos einsetzen können.
Für Online- und Webshops bedeuten fehlerhafte und veraltete AGB eine Abmahngefahr. Die Verwendung rechtlich unzulässiger AGB wird von Konkurrenten genutzt, um Ihren Onlineshop abzumahnen. Auch das Kopieren fremder allgemeiner Geschäftsbedingungen kann kostenpflichtige Abmahnungen und Klagen zur Folge haben. Unsere Onlineshop-AGB stellen sicher, dass das nicht eintreten kann.
Als zur Rechtsberatung zugelassene Kanzlei (§ 2 RDG) übernehmen wir die Gewähr für die Erstellung Ihrer Onlineshop-AGB. Somit erhalten Sie garantierte Haftungsfreiheit für Ihren Webshop. Verglichen mit kostenfreien Muster-AGB und Webshop-AGB aus AGB-Generatoren ist dies ein enormer Vorteil. Diese sind nicht berechtigt, rechtliche Beratung durchzuführen und übernehmen deshalb keine Verantwortung für ihre Richtigkeit. Eine derartige Garantie erhalten Sie nur vom Anwalt – und das zum Festpreis.
Für Ihren Online- und Webshop übernehmen wir die komplette Gestaltung der Onlineshop-AGB. Außerdem stellen wir Ihnen alle weiteren Rechtstexte zur Verfügung: Impressum, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung. Ihr Webshop erhält damit komplette Rechtssicherheit. Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft.
Erstellung von Onlineshop-AGB Schritt für Schritt
1 Analyse Ihres Onlineshops
Zunächst analysieren und begutachten wir Ihren Online- oder Webshop. Neben einem Blick auf Ihre Website dient uns hierzu in erster Linie ein Fragebogen, der alle benötigten Informationen abfragt.
Im zweiten Schritt erhalten Sie eine umfassende, rechtliche AGB-Beratung durch einen Anwalt. Hier erfahren Sie alles, was Sie rund um Ihre neuen AGB wissen müssen. Gleichzeitig klären wir mit Ihnen die letzten Punkte, die wir zur Erstellung Ihres individuellen Plans brauchen, der letztendlich die Grundlage aller Ihrer Verträge bilden wird.
3 Erstellung individuell angepasster Onlineshop-AGB
Ihr Anwalt nimmt die nun abgeschlossene AGB-Beratung zur Grundlage, um Ihre auf Sie zugeschnittenen Onlineshop-AGB zu erstellen. Wir beziehen alle zuvor besprochenen rechtlichen Anforderungen an Ihre AGB mit ein – insbesondere natürlich, welche Art von Produkt Sie anbieten, ob Sie Verkäufer oder Dienstleister sind und ob sich Ihr Angebot an Verbraucher (B2C) oder an Unternehmer (B2B) richtet. Außerdem wird dabei auf die spezifischen Klauseln Ihrer Branche zurückgegriffen.
Neben den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist Ihr Onlineshop erst dann wirklich rechtssicher, wenn auch geprüfte und gültige rechts- und Informationstexte richtig eingebunden sind. Die weiteren erforderlichen Texte sind Impressum, Widerrufsbelehrung und eingebundene Zahlungs- und Versandbedingungen sowie eine Datenschutzerklärung für Ihren Onlineshop.
Als nächstes senden wir Ihnen Ihre Onlineshop-AGB zu. Anbei erläutern wir Ihnen auch, wie die Webshop-AGB aus unserer Sicht in den Verkaufsprozess mit einzubeziehen sind bzw. an welcher Stelle die AGB dem Käufer angezeigt werden sollten. Alle Fragen und offenen Punkte können wir daraufhin in einer Abschlussberatung besprechen. Dabei erläutern wir Ihnen auch noch einmal die Auswirkungen, die die Klauseln in Ihren Onlineshop-AGB haben und welche rechtlichen Folgen und Verbesserungen für Ihr Geschäft durch Ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen zu erwarten sind.
Falls bei der Abschlussberatung noch neue Punkte aufgetreten sind, die eine Anpassung erfordern, so setzen wir diese bei einer Abschlussanpassung um. Ihre Webshop-AGB sind damit einsatzbereit und ganz individuell auf Ihre Anforderungen zugeschnitten.
Bei Wunsch überwachen wir Ihre Onlineshop-AGB fortlaufend und passen Sie jeweils an die neueste Rechtsprechung und Gesetzesänderungen an.
Erstellung von Onlineshop-AGB im Detail:
Erster Schritt bei der Erstellung Ihrer Webshop-AGB ist eine genaue Analyse Ihres Onlineshops. Dazu werten wir den detaillierten Fragebogen aus, den wir Ihnen zusenden. Außerdem schauen wir uns selbstverständlich Ihre Website an. Damit schaffen wir eine Basis für die Folgende anwaltliche Beratung zu Ihren Onlineshop-AGB. Ist Ihr genauer Geschäftsablauf noch nicht vollständig konzipiert oder Ihre Website noch nicht erstellt, werden wir Ihnen in der AGB-Beratung bereits Tipps zu einem effizienten und kundenfreundlichen Ablauf geben können.
Nach der Analyse erhalten Sie eine rechtliche Beratung zu Onlineshop-AGB durch einen Anwalt Dabei wird Ihr Webshop abschließend eingeschätzt und ein individueller Vertragsplan für Ihren Onlineshop und Ihre Branche aufgestellt.
Im Unterschied zu rein onlinebasierten Lösungen („AGB-Generatoren“, „AGB-Baukasten“, „Online-AGB“) haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zum Thema AGB für Onlineshops und E-Commerce zu stellen. Damit können eventuelle Missverständnisse bei einem Gespräch geklärt werden. Wir vermeiden damit, dass Klauseln Ihren Geschäftsablauf unrichtig abbilden und unwirksam sind. Zudem erhalten Mandanten oftmals Tipps zur optimalen Konfiguration der Abläufe eines Onlineshops und sparen auf diese Weise langfristig Geld und Zeit.
Für Ihre Onlineshop-AGB besteht die anwaltliche Gewähr – im Gegensatz zu gewerblichen Anbietern übernehmen wir die Gewährleistung für Ihre AGB – zu einem einmaligen Festpreis. Für Sie entfällt damit jegliches Haftungsrisiko – Ihre rechtlichen Risiken für den Betrieb des Onlineshops sind damit kalkulierbar. Für Sie entsteht nur der Festpreis für die AGB-Erstellung. Weiter Kosten inklusive Abmahngebühren fallen nicht an.
Richtige Einbindung der AGB in Ihren Onlineshop
Branchenübliche Klauseln für Ihren Onlineshop
Im nächsten Schritt erstellt Ihr beratender Rechtsanwalt die AGB für Ihren Online-Shop. Für die rechtlichen Anforderungen an Ihre AGB nutzen wir dabei die Informationen aus dem vorangegangenen Beratungsgespräch sowie branchentypische Anforderungen. Insbesondere berücksichtigt Ihr Anwalt, ob Sie Verkäufer oder Dienstleister sind und ob sich Ihr Angebot an Verbraucher (B2C) oder an Unternehmer (B2B) richtet:
Die meisten Onlineshops richten sich an Verbraucher, da diese Zielgruppe besonders groß ist. In diesem Fall erstellen wir B2C-AGB auf Grundlage der gesetzlichen Regelungen.
Viele Onlineshops bieten Gewerbetreibenden die Möglichkeit, sich gesondert zu registrieren. Beim Verkauf an Gewerbetreibende sind die Umsätze meist höher, dafür handelt es sich um härtere Verhandlungspartner. Die Spielräume für AGB sind in diesem Fall größer. Wichtig ist, dass sichergestellt wird, dass tatsächlich nur Gewerbetreibende die Verträge auf Basis der B2B-AGB abschließen, da solche Klauseln gegenüber Verbrauchern unwirksam sind. Wir können die AGB auch universell formulieren, so dass je nach Vertragspartner die richtigen AGB gelten.
Onlineshop für Dienstleistungen (B2C oder B2B)
Wenn Sie als Dienstleister den Vertragsschluss nicht nur persönlich oder per Telefon anbieten, sondern auch Online, so benötigen Sie spezielle Dienstleister-AGB. Wir erstellen diese AGb unter Berücksichtigung Ihrer Branche und Ihrer Zielgruppe.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Onlineshops – an Ihre Branche angepasst
Auch die Frage Ihrer Branche ist sehr wichtig. Beispielsweise gelten für den Verkauf von Möbelstücken andere Regelungen beispielsweise bezüglich Fristen als beim Verkauf von Elektronik und PC-Hardware. Wiederum andere Regeln gelten beim Verkauf von Lebensmitteln im Onlineshop. Regelmäßig werden wir anhand von Informationen zu Ihrem Betriebsablauf spezifische Formulierungen wählen, die Sie bevorteilen. Dadurch verhindern wir spätere Änderungen Ihrer Abläufe und sparen Ihnen Zeit und Geld.
4 Informationsunterlagen Ihres Webshops: Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufserklärung
Neben AGB sind für Ihren Onlineshop weitere Informationsunterlagen Vorgeschrieben. Wir erstellen für Sie ein korrektes und vollständiges Impressum und stellen sicher, dass die Zahlungs- und Versandbedingungen für Ihre Kunden korrekt eingebunden und einsehbar sind. Zu den weiteren Rechtstexten für Ihren Webshop gehören außerdem eine Widerrufserklärung sowie eine Datenschutzerklärung. Mit diesen vollständigen Texten kommen Sie Ihren gesetzlichen Pflichten umfassend nach. So ist sichergestellt, dass Bußgelder sowie Abmahnungen vermieden werden.
Anschließend übersenden wir Ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen an Sie, so dass Sie sie durchlesen können. Kurz darauf bieten wir Ihnen eine anwaltliche Abschlussberatung an. Hier können Sie wiederum Fragen zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie deren Bedeutung für Ihren Geschäftsablauf stellen. Wir erläutern Ihnen die Modalitäten, die Sie in Ihre Verträge aufnehmen, so dass Sie bei Gesprächen mit Ihren Kunden wissen, was Ihre Rechte und Pflichten sind.
In vielen Fällen kommen nach erster Sichtung der Onlineshop-AGB Fragen auf, an die Sie vorher gar nicht gedacht haben. Diese Fragen möchten wir mit Ihnen bei der Abschlussprüfung besprechen und eventuell erforderliche Änderungen anschließend vornehmen. Dadurch sollen die AGB und die Rechtstexte die Abläufe Ihres Onlineshops richtig und zu 100% widerspiegeln.
Gerne übernehmen wir anschließend die konstante Überwachung und Aktualisierung Ihrer AGB. Gesetzesänderungen, Gerichtsurteile oder andere Entwicklungen können die Anforderungen an Ihre AGB verändern. Als spezialisierte Kanzlei haben wir die aktuelle Rechtslage jederzeit im Blick. Wir informieren Sie, falls eine Aktualisierung Ihrer AGB notwendig sein sollte. So stellen wir die dauerhafte Rechtssicherheit Ihrer Rechtstexte und Ihrer Onlineshop-AGB sicher.
Für Anwaltskanzleien besteht eine gesetzlich vorgeschriebene Haftung. Das bedeutet, wir haften für alle Kosten im Falle einer Abmahnung aufgrund unserer Rechtstexte sowie für gerichtliche Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit den von uns erstellten Rechtstexten. Ihr Kostenrisiko ist somit kalkulierbar: Abgesehen von dem Festpreis für die Onlineshop-AGB und die Aktualisierung und Überprüfung entstehen keine weiteren Kosten – garantiert.
Anleitung zur Prüfung von Onlineshop-AGB Schritt für Schritt
Die Prüfung Ihrer bestehenden AGB beginnt damit, dass sich ein spezialisierter Anwalt Ihre Webshop-AGB genau durchliest. Auch die Website Ihres Onlineshops wird einer genauen rechtlichen Prüfung unterworfen.
Daraufhin führen wir eine rechtliche AGB-Beratung durch einen Anwalt durch. Dabei wird Ihr Webshop abschließend eingeschätzt, indem wir mit Ihnen einen detaillierten und umfassenden Fragenkatalog zu Ihrem Webshop durchgehen. Es werden alle relevanten Klauseln Ihrer AGB besprochen, Unklarheiten der Modalitäten Ihres Webshops und des Betriebsablaufs geklärt und Ihre Fragen beantwortet.
Auf Grundlage der AGB-Beratung prüfen wir alle Klauseln Ihrer Webshop-AGB und checken Ihre Website auf die korrekte Einbindung Ihrer AGB in den Bestellvorgang. Hiernach überprüfen wir Impressum, Widerrufsbelehrung und die Datenschutzerklärung. Alle Rechtstexte Ihres Webshops werden also genau geprüft und auf ihre rechtliche Wirksamkeit beurteilt.
Nach Zusendung des Ergebnisses des AGB-Checks an Sie besprechen wir mit Ihnen, welche Änderungen und Anpassungen Ihrer Webshop-AGB notwendig sind.
Sollten Änderungen erforderlich sein, setzen wir diese auf Ihren Wunsch bei einer Abschlussanpassung um.
Um eine Abmahngefahr komplett auszuschließen, überwachen wir Ihre geänderten Webshop-AGB fortlaufend und passen sie jeweils an die neueste Rechtsprechung und Gesetzesänderungen an.
Prüfung von Onlineshop-AGB im Detail:
Wir erstellen nicht nur von Grund auf neue AGB für Ihren Online-Shop. Gerne können wir Ihre bestehenden Webshop-AGB überprüfen und an Ihre Bedürfnisse oder geänderte Rechtslagen anpassen. Typische Fälle des AGB-Checks und der nachträglichen Anpassung sind:
Wenn Ihre Webshop-AGB unsicher sind („Copy-Paste-AGB“, „AGB Generator“, „Baukasten-AGB“)
Wenn die AGB Ihres Online-Shops professionell erstellt worden, aber veraltet sind
Wenn Ihr Webshop eine Abmahnung erhalten hat
Wenn Ihr Onlineshop seine Produktpalette erweitert oder ändert
Wenn Sie einen anderen Kundenkreis bekommen haben (Ausdehnung auf gewerbliche Kunden statt nur Verbraucher)
Wir prüfen in diesem Fall Ihre bestehenden Webshop-AGB sowie den Bestell- und Kaufprozess auf Ihrer Website. Dann liefern wir Ihnen eine anwaltliche Einschätzung zur Abmahnsicherheit Ihres Onlineshops und der generellen Wirksamkeit Ihrer AGB. Wir weisen Sie auf Abmahnrisiken hin und zueigen Ihnen, wo die Rechtslage möglicherweise noch Spielräume zu Ihrem Vorteil bietet. Auf Wunsch setzen wir unsere Änderungsvorschläge um und passen die AGB Ihres Onlineshops entsprechend an.
1 Analyse Ihres Onlineshops und Ihrer AGB
Im Vorfeld der Prüfung Ihrer Webshop-AGB analysieren wir das grundlegende Prinzip Ihres Onlineshops und Ihrer AGB. Damit schaffen wir die Grundlage für die folgende anwaltliche AGB-Beratung. Bei eventuellen Rückfragen unsererseits zu Ihrer internen Organisation und den Abläufen auf Ihrem Onlineshop kontaktieren wir Sie.
Zur Analyse Ihres Webshops und der Shop-AGB
Werten wir unseren Fragebogen zu Ihrem Onlineshop aus
Analysieren wir Ihre bestehenden Onlineshop-AGB nach unserer Checkliste
Sichten wir Ihren Onlinestore und analysieren die Abläufe
Nachdem wir Ihren Onlineshop kennengelernt haben, erhalten Sie eine umfassende AGB-Beratung durch einen Anwalt. Dies ermöglicht uns auch eine abschließende Einschätzung Ihres Webshops.
Wir gehen mit Ihnen einen detaillierten Fragenkatalog durch. Damit geben Sie uns eine umfassende Beschreibung Ihres Onlineshops ab und erläutern uns, wie die Verkaufsprozesse bei Ihnen ablaufen. Dadurch können wir alle notwendigen Vorüberlegungen treffen, beispielsweise ob es sich um B2B oder B2C-AGB handelt oder welche Branchenteilnehmer Adressaten der AGB sind. Für Sie besteht die Gelegenheit, anwaltliche Beratung zu Ihren offenen Fragen zum Thema AGB-Recht im E-Commerce und speziell auf Ihren Webshop bezogen zu erhalten.
Auf Grundlage der AGB-Beratung prüfen wir alle Klauseln Ihrer allgemeinen Geschäftsbedingungen und checken Ihren Webshop auf die korrekte Einbindung Ihrer AGB in den Bestellvorgang.
Unsere Dienstleistung umfasst eine vollständige Prüfung aller Ihrer Rechtstexte. Wir checken also auch Ihre Widerrufsbelehrung, Ihre Datenschutzerklärung sowie Ihr Impressum auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
Anschließend besprechen wir unsere AGB-Check mit Ihnen. Wir klären Sie darüber auf, ob Abmahnrisiken bestehen und welche Änderungen und Anpassungen Ihrer Webshop-AGB notwendig sind. Es folgt eine detaillierte Erklärung, welche Klauseln ggf. veraltet oder für die Verwendung in einem Onlineshop ungeeignet sind. Außerdem weisen wir Sie darauf hin, wenn gesetzlicher Spielraum zu Ihren Gunsten besteht. Die erarbeiteten Änderungen können Sie natürlich sofort in Ihre Onlineshop-AGB übernehmen.
Bei gesondertem Wunsch setzen wir die eventuellen Änderungswünsche an den AGB Ihres Onlineshops bei der Abschlussanpassung um.
Gerne übernehmen wir die konstante Überwachung und Aktualisierung der geänderten AGB Ihres Webshops. Dazu setzen wir Sie bei Wunsch von Gesetzes- und Rechtsprechungsänderungen in Kenntnis und aktualisieren die AGB auf Ihrem Onlineshop. Als auf Unternehmensrecht spezialisierte Kanzlei halten wir uns stets auf dem neuesten Stand der Rechtsprechung und benachrichtigen Sie, sobald eine Anpassung erforderlich wird.
Was sind Onlineshop- und Webshop-AGB?
Überblick Onlineshop-AGB
Der Handel auf Online-Shops, auch Online-Handel oder E-Commerce genannt, ist ein bedeutender Wachstumsmarkt. Branchenübergreifend wird die Wachstumsrate der Umsätze auch in den kommenden Jahren rund 13 % jährlich betragen*. Bei der großen Konkurrenz können Sie Ihren Online-Shop durch ideal formulierte AGB profitabler machen und einen Vorteil gegenüber Konkurrenten erlangen.
Für Betreiber von Onlineshops gelten Informationspflichten gegenüber Kunden, vor allem dann, wenn es sich um Endverbraucher handelt (B2C-Onlineshop). Es bietet sich an, in diesem Zusammenhang gleich vollständige allgemeine Geschäftsbedingungen einzubinden, die nahezu alle Einzelheiten Ihrer Verkaufsvorgänge regeln. So schaffen Sie für alle Ihre Verträge einheitliche und vorteilhafte Bedingungen und Regeln.
Nach der Definition des § 305 Abs. 1 BGB sind AGB für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei der anderen Vertragspartei bei Abschluss eines Vertrages stellt. Die Folgen falscher oder überzogen formulierter AGB sind:
Rechtliche Nachteile: statt rechtliche Spielräume auszunutzen, ist die Klausel unwirksam und es gelten die gesetzlichen Regelungen.
Abmahnrisiko: Konkurrenten haben durch Fehler in den AGB Ihres Onlineshops einen Ansatzpunkt, um kostenpflichtige Abmahnungen zu verschicken.
Unterschiede in AGB: Bei der Erstellung von Webshop-AGB sollte beachtet werden, in welcher Branche der Onlineshop tätig ist. Branchentypische Klauseln können sich aufgrund unterschiedlicher Rechtslage unterscheiden. Außerdem unterscheiden sich AGB erheblich, je nachdem ob es sich bei den Kunden um Verbraucher (B2C-Onlineshop) oder gewerbliche Unternehmer (B2B-Onlineshop) handelt.
Kaum ein Markt in Deutschland kann solche Wachstumsraten verzeichnen wie der Bereich Onlinehandel und Webshops. Daher kommen viele Gründer auf die berechtigte Idee, einen eigenen Online-Shop zu eröffne, wo die Kunden bequem von zuhause aus einkaufen können.
Quasi jeden tag eröffnet im Internet ein neuer Onlineshop. Ohne gute Planung und Vorbereitung gerät man gegen die Konkurrenten daher leicht ins Hintertreffen. Umsätze lassen sich nur begrenzt im Voraus planen. Doch Ihre rechtlichen Risiken können Sie von Anfang an gering halten.
Teil der Vorbereitung sollte also eine rechtliche Beratung über die optimalen AGB Ihres Webshops durch einen Anwalt sein. Auch bestehende AGB Ihres Webshops sollten Sie überprüfen lassen, falls Sie beispielsweise neue Produkte einführen oder Ihre Umsätze deutlich steigern und Sie somit ins Blickfeld rücken. So minimieren Sie ihr rechtliches Risiko und können vorausschauend kalkulieren.
Ihr rechtliches Grundgerüst im Onlinehandel: „AGB“, „Allgemeine Geschäftsbedingungen“, „Allgemeine Verkaufsbedingungen“, „Vertragsbedingungen“, „Lieferungs- und Zahlungsbedingungen“ oder umgangssprachlich auch „das Kleingedruckte“. Diese Klauseln bilden das Rückgrat Ihrer Verträge.
Ein rechtssicher gestalteter Webshop benötigt die folgenden Rechtstexte:
Besonderheiten des Bestellvorgangs im Onlineshop
Wichtig für Ihre Onlineshop-AGB: Sie sollten sich nach den technischen Abläufen beim Bestell- und Kaufprozess des von Ihnen verwendeten Onlineshops richten. Nur so ist gewährleistet, dassSie nicht gegen Ihre eigenen AGB verstoßen.
Beispiel: Der Zeitpunkt des Vertragsschlusses hängt davon ab, wann Ihr Onlineshop dem Kunden eine e-Mail mit der Vertragsbestätigung schickt. Schicken Sie die Bestätigung bereits raus, bevor der Lagerbestand geprüft wurde, so könnte es sein, dass Kunden weiter wirksam einkaufen, obwohl Ihr Lager bereits leer ist. Wir stellen für Sie sicher, dass Sie nicht für Lieferengpässe haftbar sind.
Der Onlinehandel fällt unter die speziellen Regelungen des Fernabsatzrechts. Da kein persönlicher Kontakt zwischen dem Kunden und Ihnen zustande kommt, existieren umfangreiche Belehrungspflichten, die garantieren sollen, dass Ihre Kunden ihre Rechte kennen. Gegenüber Verbrauchern müssen diese Pflichten unbedingt erfüllt werden, sonst handeln Sie widerrechtlich. Im Internet tummeln sich zahlreiche professionelle Abmahner, die gerade neu erscheinende Webshops kostenpflichtig auf deren Fehler „hinweisen“, indem sie Abmahnungen verschicken.
Besonderheiten Ihres eigenen Onlineshop-Modells
Neben allgemeinen Regeln, die für jeden Webshop gelten, berücksichtigen maßgeschneiderte Webshop-AGB auch Besonderheiten Ihrer individuellen Dienstleistung oder Produkte.
Beispiele: Sie verkaufen neben physischen Produkten auch e-Books. Hier sollten Sie auf das Nutzungsrecht achten, welches dem Käufer eingeräumt wurde. Ansonsten könnten Sie den Kunden ungewollt zum gewerblichen Weiterverkauf des e-Books berechtigen. Oder: Sie bedienen sich zum Versand der Artikel eines Fulfillment-Dienstleisters. Dieser externe Dienstleister verschickt seine eigenen Versandbestätigungen. Hierauf sollten Sie in den AGB hinweisen.
Eines der wichtigsten Ziele der allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihres Onlineshops ist die Optimierung Ihres Geschäftsablaufs. Bei den häufig vorkommenden, identischen Vertragsschlüssen führt die Verwendung von AGB zu einer enormen Vereinfachung des Ablaufs. Sie sind nicht mehr gezwungen, die Abwicklungs-, Zahlungs-, Versands-, und Haftungsmodalitäten jedes einzelnen Vertragsschlusses individuell zu verhandeln bzw. hierbei die gesetzlichen Regelungen zu verwenden. Sie erhalten einen zuverlässigen, langfristigen Ablaufplan, der maßgeschneidert auf Ihren Onlineshop passt. Die wiederkehrenden Prozesse sind schulbar und bedeuten geringeren Zeitaufwand und somit geringere Kosten.
Rechtliche Definition von Webshop-AGB
Ist diese Definition erfüllt, spricht man von AGB. Es kommt für die rechtliche Einordnung nicht darauf an, wie die AGB bezeichnet werden. So werden AGB oftmals auch „Vertragsbedingungen“, „Lieferungs- und Zahlungsbedingungen“ oder „Zusatzklauseln“ genannt.
Inhalt allgemeiner Geschäftsbedingungen: Was regeln AGB für Ihren B2C-Onlineshop?
Wenn Ihr Webshop sich wie die meisten Onlineshops hauptsächlich an private Verbraucher richtet, gelten die entsprechenden Vorschriften zum Verbraucherschutz. Diese sind für das Internet relativ streng. Dies engt den Spielraum bei der Erstellung Ihrer Webshop-AGB etwas ein. Denn Verbraucher dürften gegenüber den gesetzlichen Vorschriften nicht übermäßig benachteiligt werden. Ein Verstoß gegen den Verbraucherschutz passiert daher bei B2C-AGB (Business to Consumer) besonders schnell. Die Folgen sind, dass die Klausel ihre Gültigkeit verliert und Sie sich nicht darauf berufen können. Daneben kann ein Konkurrent bzw. ein findiger Abmahn-Dienstleister derartige Klauseln abmahnen (BGH, Urteil vom 31.03.2010, Az. I ZR 34/08 und Urteil vom 31.05.2012, Az: I ZR 45/11).
Folgende Klauseln sind typischerweise in B2C-AGB enthalten:
Produktinformationen, Produktbeschreibung
Haftungsbeschränkungen und -ausschlüsse: Begrenzen Sie die Haftung auf Schäden durch Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für Schäden an Körper und Gesundheit kann nicht ausgeschlossen werden
Wenn Ihr Webshop auf gewerbliche Kunden spezialisiert ist (B2B-Webshop), ist die Verwendung von angepassten Onlineshop-AGB sehr zu empfehlen. Zum einen unterliegen Sie nicht den Einschränkungen des Verbraucherschutzes und haben damit einen deutlich größeren Spielraum, zu Ihrem Vorteil von den gesetzlichen Regelungen abzuweichen. Beispielsweise kann eine Gerichtsstandsvereinbarung getroffen oder Prüfungs- und Rügepflichten modifiziert werden. Zudem ist erfahrungsgemäß bei gewerblichen Kunden das Risiko höher, dass diese tatsächlich gewillt sind, einen Rechtsstreit auszufechten. In diesem Fall werden Ihnen die AGB-Klauseln eine bessere Ausgangsposition verschaffen. Schließlich verwenden Firmen häufig ebenfalls Einkäufer-AGB. Diese können durch Ihre AGB neutralisiert werden, wenn Sie nicht einzeln über die konkurrierenden Klauseln verhandeln.
Typische Klauseln, die wir für Sie in B2B-AGB für Webshops einsetzen:
Keine AGB aus anderen Onlineshops verwenden – AGB von Wettbewerbern sind möglicherweise nicht aktuell. Außerdem unterliegen sie dem Urheberrecht, ihre Verwendung ist daher unzulässig.
Keine AGB-Generatoren verwenden – Muster-AGB oder aus Bausteinen zusammengefügte AGB von AGB-Generatoren bilden Ihren Webshop nicht korrekt ab. Sie verstoßen daher oftmals gegen Ihre eignen AGB, wenn Sie diese verwenden.
Verlassen Sie sich auf anwaltlich erstellte AGB – Ihre anwaltlich erstellten Webshop-AGB sind garantiert rechtssicher und aktuell. Sie minimieren Ihr rechtliches Risiko, welches Sie ansonsten nur schwer einschätzen und kalkulieren könnten. Anwälte sind gesetzlich zur Haftungsübernahme verpflichtet.
Vorteile von AGB im Online-Handel
Vorteile Ihrer Onlineshop-AGB
Die AGB Erstellung ist für Ihren Onlineshop ein wichtiger Meilenstein. Doch tagtäglich werden Unternehmer vor zahlreiche andere rechtliche Fragestellungen gestellt: Von der Gründung einer (weiteren) Firma über eine Markenanmeldung, das Beschäftigen von Mitarbeitern und die Beschaffung von Kapital bis hin zur Entfernung einer schlechten Bewertung im Internet. Unsere Kanzlei möchte Ihr Unternehmen beim Wachstum unterstützen.
Überblick AGB Recht für Onlineshops
Das AGB Recht regelt die grundlegenden rechtlichen Fragen zu allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die AGB eines Webshops oder Onlineshops unterliegen selbstverständlich dem AGB-Recht.
Da alle Onlineshops allgemeine Geschäftsbedingungen verwenden, erläutern wir Ihnen hier Näheres zu den gesetzlichen Grundlagen. Das Recht der allgemeinen Bedingungen – auch AGB Recht genannt – ist in den §§ 305 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt und befasst sich mit einigen grundlegenden rechtlichen Fragen der AGB:
AGB Pflicht: Muss man AGB in seinen Onlineshop einbinden?
AGB Kontrolle: Welche Onlineshop-AGB sind nach welchen Maßstäben zu beurteilen?
Folgen unrichtiger AGB: Welche folgen haben einzelne unrichtige Klauseln für einen Webshop?
AGB Pflicht für Onlineshops
Eine AGB Pflicht für Onlineshops besteht unmittelbar nicht. Allerdings schreibt die Preisangabenverordnung (PAngV) gewerblichen Betreibern von Onlineshops vor, sogenannte Zahlungs- und Versandbedingungen zu verwenden. Sie werden meistens in AGB umgesetzt und sind Pflicht. Außerdem bietet die Nutzung von Webshop-AGB rechtliche Vorteile. Wer einen Onlineshop ohne individuelle AGB betreibt, gerät gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen und hat wirtschaftliche Nachteile.
Wirksame Einbeziehung von AGB im Onlineshop
Wenn diese Grundsätze nicht eingehalten werden, sind die AGB unwirksam. Im Onlineshop gibt es keine Rechtfertigung, nicht deutlich auf die AGB hinzuweisen. Daher ist ein fehlender Hinweis immer ein Grund für Unwirksamkeit der AGB. Doch Kunden sind daran gewöhnt, dass Onlineshops AGB verwenden und akzeptieren diese fast immer. Kunden werden durch AGB also nicht abgeschreckt.
Welche Sprachen müssen meine Webshop-AGB haben?
Ist Ihr Webshop komplett auf Deutsch und Ihr Unternehmenssitz in Deutschland, so sind AGB auf Deutsch vollkommen ausreichend. Selbst wenn ausländische Kunden bei Ihnen bestellen, die kein Deutsch sprechen, so können sich diese nicht darauf berufen, dass sie Ihre Onlineshop-AGB nicht lesen konnten. Lediglich dann, wenn Sie Ihren Webshop auch auf einer anderen Sprache, meistens Englisch, anbieten, so müssen die AGB auch in dieser Sprache zur Verfügung stehen.
Den Inhalten von Webshop-AGB sind bestimmte Grenzen gesetzt. Zunächst können Sie den Kunden nicht mit unerwarteten Klauseln überraschen. Beispielsweise Klauseln, die einen gänzlich anderen Vertragstyp bedeuten würden, sind unzulässig.
Beispiel: Beim Verkauf eines Computers können Sie in den AGB nicht vereinbaren, dass der Kunde gleichzeitig einen Wartungsvertrag mit Ihnen abschließt.
Darüber hinaus sind in Webshop-AGB einige Klauseln von vornherein ausgeschlossen. Dies sind insbesondere Klauseln, die den Kunden unangemessen benachteiligen würden (§ 309 BGB) Daneben gibt es Klauseln, die unbestimmte Rechtsbegriffe wie „unangemessene Frist“ beinhalten (§ 308 BGB). Die Frage, welche Frist angemessen ist, hängt dann unter anderem vom Produkt ab. Wir achten bei der AGB-Erstellung für Ihren Webshop darauf, dass die aktuellste Rechtsprechung zur Auslegung dieser Rechtsbegriffe im Hinblick auf Ihre Branche und Ihre Produkte berücksichtigt wird.
Folgen unrichtiger Onlineshop-AGB
Vollständige und professionell erstellte AGB minimieren das Risiko Ihres Webshops für rechtliche Auseinandersetzungen. Sie steigern die Effektivität Ihres Geschäftes und schließen Abmahnungen Ihrer Konkurrenten aus. Unrichtige AGB sind dagegen unwirksam. Ihr Kunde kann die Klausel rechtlich angreifen und Sie verlieren diesen möglichen Rechtsstreit. Außerdem kann Ihnen eine Abmahnung wegen einer Wettbewerbsverletzung drohen. Der BGH hat das Recht von Unternehmern bejaht, andere Webshop-Betreiber wegen falscher AGB abzumahnen (BGH, Urteil vom 31.03.2010, Az. I ZR 34/08 und Urteil vom 31.05.2012, Az: I ZR 45/11). Schließen Sie dieses finanzielle Risiko von Anfang an aus, indem Sie für Ihren Webshop professionelle AGB erstellen lassen.
Zahlungs- und Versandbedingungen für Onlineshops
Die gesetzliche Regelung der Preisangabenverordnung (PAngV) regelt die Pflicht des Onlineshops, dem Verbraucher anzugeben, ob und in welcher Höhe Liefer- und Versandkosten anfallen. Mit der Verwendung von Zahlungs- und Versandbedingungen können Sie im Fernabsatzhandel gegenüber Verbrauchern rechtzeitig vor Vertragsschluss Ihre Versandkosten präsentieren und damit dem Kunden die benötigten Informationen zur Verfügung stellen. Ihr Webshop benötigt in jedem Fall rechtlich einwandfreie Zahlungs- und Versandbedingungen.
Wir achten beim rechtlichen Check Ihres Onlineshops darauf, dass die Versandkosten richtig ausgewiesen sind. Hierfür sollten sich die Versandkosten in der Nähe der Artikelpreise auf Ihrem Webshop befinden.
Onlineshops werden häufig wegen fehlerhaften, unvollständigen oder irreführenden Hinweisen auf Versandkosten abgemahnt. Beispielsweise wird die Formulierung “Versicherter Versand” als irreführend angesehen, da Postsendungen immer versichert sind und somit der Anschein erweckt wird, es handele sich um einen freiwilligen und zusätzlichen Mehrwert. Der Satz „Versandkosten auf Anfrage” ist ebenfalls ein Verstoß gegen die PAngV und somit unzulässig. Auch bei nach Gewicht gestaffelten Versandkosten kann ein Abmahngrund vorliegen, wenn vergessen wird, am Artikel das Versandgewicht anzugeben. Eine anwaltliche Überprüfung der Versandbedingungen Ihres Onlineshops ist also empfehlenswert, damit Sie jeden Abmahngrund ausschließen können.
Impressum, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung für Onlineshops
Onlineshop-Impressum
Überblick Onlineshop-Impressum
Im Impressum Ihres Onlineshops Führen Sie Ihre wesentlichen Kontaktinformationen auf. Ein vollständiges Impressum gibt Ihren Kunden die Möglichkeit, mit Ihnen in Kontakt zu treten, um im Streitfall einen Ansprechpartner zu haben.
Das Telemediengesetz (TMG) verpflichtet Betreiber von Onlineshops zur Bereitstellung eines Impressums. Das Impressum Ihres Webshops ist also nicht optional.
Immer wieder erleben Betreiber von Onlineshops, dass ein fehlendes oder unvollständiges Impressum für einen gewerblichen Anbieter unangenehme Folgen haben kann. Abmahnungen und Geldbußen wegen des Impressums können eine finanzielle Gefahr für den Onlineshop darstellen. Dabei ist ein vollständiges und korrektes Impressum für den Onlineshop nicht besonders kompliziert. Wir zeigen Ihnen, wir wir Ihr Webshop-Impressum garantiert rechtssicher erstellen.
Was ist ein Onlineshop-Impressum?
Das Impressum des Onlineshops dient der Anbieterkennzeichnung zum Zwecke des Verbraucherschutzes und der Transparenz. Damit soll zusätzliches Vertrauen des Verbrauchers in den E-Commerce geschaffen werden. Der Verbraucher soll keinem anonymen Anbieter gegenüberstehen sondern wissen, mit welchem Betreiber des Onlineshops er es zu tun hat. Außerdem soll im Streitfall eine mögliche Inanspruchnahme erleichtert werden.
Die häufigsten Fehler im Onlineshop-Impressum
Klar ist, dass das vollständig fehlende Impressum ein Verstoß gegen die Impressumspflicht ist und somit abgemahnt werden kann. Doch welche weiteren Fehler im Onlineshop-Impressum gibt es?
Fehlender Name und Anschrift des Betreibers: Manche Betreiber geben nur eine Postfachadresse an oder nur den Namen Ihres Unternehmens. Damit fehlen dem nutzer weiterhin die Informationen, an wen genau er sich wenden kann, um eventuelle Ansprüche durchzusetzen
Abgekürzer Vorname: Dies ist laut Rechtsprechung ebenfalls nicht ausreichend
Fehlende Telefonnummer oder e-Mail-Adresse: Es gibt unterschiedliche Gerichtsurteile, ob beide Angaben erforderlich sind. Um jedes rechtliche Risiko zu vermeiden, sollten im Onlineshop-Impressum beide Angaben gemacht werden.
Fehlender Handelsregister-Eintrag: Wer im Handelsregister eingetragen ist, hat auch die zugehörige Registernummer sowie die ANgaben zum jeweiligen Handelsregister im Impressum zu machen, sonst droht eine Abmahnung.
Weitere Informationen insbesondere zur richtigen Platzierung Ihres Onlineshop-Impressums sowie den Pflichtangaben im Onlineshop-Impressum können Sie in unserem weiterführenden Artikel zum Impressum nachlesen.
Onlineshop-Widerrufsbelehrung
Überblick Webshop-Widerrufsbelehrung
Die Widerrufsbelehrung enthält die wesentlichen Informationen zum Widerrufsrecht des Verbrauchers. Dieses Widerrufsrecht steht einem Käufer im Online-Handel immer zu. Die Frist zum Widerruf läuft erst, wenn der Käufer vollständig darüber informiert wurde, was er tun muss, um das Widerrufsrecht auszuüben.
Der Einkauf im Internet fällt in den meisten Fällen unter das Fernabsatzrecht. Bei derartigen Verträgen besitzt der Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht (§ 312g BGB i. V. m. §§ 355, 356, 357 BGB). Als Online-Händler sollten Sie Ihre Kunden über das Widerrufsrecht informieren. Dazu wird eine sogenannte Widerrufsbelehrung erstellt. Wir erstellen Ihre Widerrufsbelehrung maßgeschneidert für Ihren Onlineshop. Beispielsweise kann das Rückgaberecht ausgeschlossen sein, wenn Sie Artikel nach Maßanfertigung für den Käufer herstellen. Auch bei Hygieneartikeln, die geöffnet wurden, kann der Widerruf unter Umständen ausgeschlossen werden.
Fehler bei der Widerrufsbelehrung passieren vor allem bei der Formulierung sowie der Einbindung in den Bestellprozess bzw. die Vertragsbestätigung. Eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung kann zu Abmahnungen durch Mitbewerber führen. Zudem läuft die ansonsten auf 14 Tage beschränkte Widerspruchsfrist einfach weiter. Somit kann der Käufer auch lange nach dem Kauf noch den Vertrag widerrufen. Der Onlineshop muss den Artikel dann zurücknehmen und das Geld zurückerstatten.
Lesen Sie mehr zur Widerrufserklärung für Onlineshops in unserem ausführlichen Artikel zur Widerrufsbelehrung.
Überblick Onlineshop-Datenschutzerklärung
Die Datenschutzerklärung Ihrers Webshops enthält Informationen über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten sowie über etwaige Weitergaben von Daten an Staaten außerhalb der EU bzw. des EWR. Da jeder Webshop Kundendaten sammelt, ist die Datenschutzerklärung für jeden Onlineshop Pflicht.
Onlineshops sind nach Telemediengesetz (TMG) verpflichtet, neben einem Impressum eine Datenschutzerklärung einzubinden (§ 13 TMG). Der Betreiber des Webshops unterrichtet darin seine Kunden zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten sowie über etwaige Weitergaben von Daten an Staaten außerhalb der EU bzw. des EWR.
Die Datenschutzerklärung sollte jederzeit abrufbar sein. Dazu bietet es sich an, die Datenschutzerklärung wie das Impressum in einem eigenen Reiter als feste Seite zu implementieren.
Darüber hinaus muss die Datenschutzerklärung allgemein verständlich sein. Daher vermeiden wir bei der Erstellung Ihrer Datenschutzerklärung für Ihren Onlineshop komplizierte technische oder juristische Fachbegriffe und Formulierungen
Die Datenschutzerklärung muss die Information enthalten, welche Daten von den Kunden Ihres Webshops erhoben werden und zu welchem Zweck sie verwendet werden. Bei der Erstellung oder Prüfung einer Datenschutzerklärung für einen Onlineshop können daher die folgenden Punkte Einfluss auf den Inhalt der Datenschutzerklärung haben:
Werden Besucher nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig unterrichtet, besteht eine Ordnungswidrigkeit (§ 16 TMG), die mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € geahndet werden kann. Darüber hinaus ist eine Datenerhebung ohne eine ausreichende Datenschutzerklärung ein Verstoß gegen Wettbewerbsrecht (§ 4 Nr. 11 UWG) und kann damit abgemahnt werden (OLG Hamburg, Urteil vom 27.06.2013, 3 U 26/12). Sie sollten für Ihren Onlineshop daher keine Muster-Datenschutzerklärung verwenden, sondern eine individuelle Datenschutzerklärung erstellen lassen.
Onlineshop-AGB: Die wichtigsten Tipps und häufigsten Fehler
Die wichtigsten Tipps zur AGB Erstellung für Ihren Onlineshop
Der wichtigste Tipp für die AGB Ihres Onlineshops lautet, die AGB richtig und vollständig in den Bestellprozess auf Ihrem Webshop einzufügen. Zweitens ist es unabdingbar, in den AGB zwischen B2C- und B2B-Kunden Ihres Webshops zu unterscheiden, falls Sie beide Kundengruppen ansprechen. Darüber hinaus ist es ratsam, individuelle AGB zu verwenden, die auf Ihre Produkte angepasst sind. Die weitere gestaltung Ihrer AGB hängt von Ihren Wünschen ab. So können Sie insbesondere Lieferbedingungen, Transportgefahr, Gewährleistung und Verjährung von Ansprüchen innerhalb der gesetzlichen Grenzen nach Ihren Vorstellungen abwandeln.
Die häufigsten Fehler bei der AGB Erstellung für Onlineshops
Fehler in den AGB passieren fast immer, weil die AGB nicht professionell erstellt wurden, sondern Muster-AGB, AGB-Generatoren oder kopierte AGB verwendet worden sind. Diese benutzen oft veraltete oder fehlerhaft formulierte Klauseln, die für Ihren Online-Store negative Folgen haben.
Fehlerhafte Onlineshop-AGB führen zunächst zur Unwirksamkeit einer Klausel. Gegenüber dem Kunden können Sie sich nicht auf die Klausel berufen, im Falle eines Rechtsstreits werden Sie unterliegen. Der Kunde kann sich stattdessen auf die gesetzliche Regelung berufen.
Zudem drohen in solchen Fällen kostspielige Abmahnungen durch Konkurrenten. Um dies zu verhindern, sollten Sie die häufigsten Fehler kennen, die bei der Erstellung und Verwendung von AGB im Webshop begangen werden.
AGB von Online- oder Webshops enthalten Rechte und Pflichten des Shopbetreibers und Kunden, die das Wesentliche rund um den jeweiligen Vertrag zwischen den Parteien regeln. Sehr oft kommt es dabei vor, dass unzulässige AGB verwendet werden – sei es, weil AGB in Eigenregie (Anpassung von Copy & Paste AGB) erstellt oder professionell erstellte AGB über lange Zeit nicht an die aktuelle Rechtsprechung angepasst worden sind. Bei der Zulässigkeit kommt es sehr oft darauf an, ob sich die Klauseln an Verbraucher (B2C) oder Unternehmer (B2B) richten. B2B AGB erlauben eine stärkere Bevorzugung des Verwenders. Nachfolgend finden Sie einige typische Beispiele von AGB-Klauseln in Onlineshops sowie die Analyse ihrer rechtlichen Zulässigkeit:
Unsere Prinzipien bei der AGB Erstellung für Ihren Webshop
Kostenfreie anwaltliche Erstberatung zu den Anforderungen an Ihre AGB und Ersteinschätzung Ihres Onlineshops – BUNDESWEIT.
Ihre Fragen und unsere Antworten zu AGB für Ihren Onlineshop
Beteiligen Sie sich an der Diskussion: Unsere Antworten auf Ihre Fragen zur AGB Erstellung für Ihren Webshop sehen Sie weiter unten
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