Source: http://www.np-wp.at/aktarchiv.htm
Timestamp: 2020-04-01 20:41:57
Document Index: 194797384

Matched Legal Cases: ['§ 132', '§ 283', '§ 205', '§ 132', '§ 11', '§ 19', '§ 30']

Vergessen Sie bitte nicht auf die Erstellung und ï¿½berprï¿½fung Ihres Jahresbeleges.
Der durch die Gegenï¿½berstellung von Betriebseinnahmen (Ertrï¿½gen) und Betriebsausgaben (Aufwendungen) ermittelte Gewinn ist in der Regel noch nicht der endgï¿½ltige zu versteuernde Gewinn
Steuerliche Behandlung von Bitcoin und anderen Kryptowï¿½hrungen
Bitcoin ist die bekannteste Kryptowï¿½hrung, daneben gibt es zahlreiche andere wie z.B. Ethereum, Ripple, Litecoin.
SV-Werte 2018 (voraussichtlich)
Fï¿½r das Jahr 2018 lassen sich heute die wichtigsten verï¿½nderlichen SV-Werte voraussichtlich wie folgt angeben.
ï¿½nderungen im KV Handel ab 1.12.2017
Neues Beschï¿½ftigungsgruppenschema fï¿½r alle Handelsbranchen.
In der tï¿½glichen Lohnabrechnungspraxis kï¿½nnen hinsichtlich Lohn- und Sozialdumping diverse "Fallen" lauern, die zu Gesetzesverletzungen fï¿½hren und damit in Strafen enden kï¿½nnen.
Im Vorfeld der Nationalratswahlen wurde die Abschaffung der letzten Unterschiede zwischen Arbeitern und Angestellten im arbeitsrechtlichen Bereich beschlossen
Krankengelderstattung, Internatskosten Lehrlinge
Ab 1.7.2018 erhalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis 10 Arbeitnehmer nunmehr 75 % des fortgezahlten Entgelts.
Speziell die Sozialversicherung fordert diese Aufzeichnungen im Rahmen von Prï¿½fungen verstï¿½rkt ein, um die Abfuhr der Sozialversicherungsbeitrï¿½ge zu kontrollieren.
Vergebï¿½hrung von Wohnungsmietvertrï¿½gen abgeschafft
Der Nationalrat hat in seiner letzten Sitzung der XXIV. Gesetzgebungsperiode noch beschlossen, die Gebï¿½hrenpflicht fï¿½r Wohnungsmietvertrï¿½ge, die oftmals auf den Mieter ï¿½berwï¿½lzt wurde, aufzuheben.
Mit 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) europaweit in Kraft.
Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Geldwï¿½sche
Die EU-Geldwï¿½sche-Richtlinie wurde innerstaatlich nunmehr auch in der Gewerbeordnung umgesetzt.
Register ï¿½ber wirtschaftliche Eigentï¿½mer
Anzeigepflicht besteht nur fï¿½r Zur Verhinderung der Geldwï¿½sche und Terrorismusfinanzierung wird in Zukunft mit dem Wirtschaftlichen Eigentï¿½mer Registergesetz (WiEReG) ein Register eingerichtet, in das wirtschaftliche Eigentï¿½mer von Rechtstrï¿½gern eingetragen werden.
Unternehmen kï¿½nnen ab 03.01.2018 nur dann Wertpapiergeschï¿½fte durchfï¿½hren, wenn sie einen sogenannten Legal Entity Identifier (LEI) haben.
Das Unternehmensserviceportal ist das Zugangsportal fï¿½r die Wirtschaft zu den e-Government-Anwendungen des Bundes.
Digitale Autobahnvignette ab 2018
Seit 8. November kï¿½nnen Sie die Digitale Vignette im Webshop ï¿½ber die Asfinag.at oder die App ï¿½Unterwegsï¿½ kaufen.
Registrierkassen und deren Registrierung
Anschaffungen oder Umrï¿½stungen eines Systems zur elektronischen Aufzeichnung von Barein-nahmen.
Immobilien nach der Steuerreform 2015/2016
Im Zuge der Steuerreform 2015/2016 wurden die Regelungen fï¿½r alle Immobilien (im betrieblichen und auï¿½erbetrieblichen Bereich) massiv geï¿½ndert.
V+V Aufteilung Grund- und Gebï¿½udewert(Grundanteilverordnung2016)
Durch die Steuerreform 2015/2016 wurde die Aufteilung des Kaufpreises eines bebauten Grundstï¿½ckes auf den Grund- und den Gebï¿½udeanteil neu geregelt.
Mit der Steuerreform 2015/2016 wurde der Abzug der Sonderausgaben deutlich eingeschrï¿½nkt.
Geï¿½nderte Wertansï¿½tze bei Umlaufvermï¿½gen, Rï¿½ckstellungen und Verbindlichkeiten
Mit dem Rechnungslegungsï¿½nderungsgesetz 2014 (Rï¿½G 2014) ergeben sich einige ï¿½nderungen bei der Bewertung und Bilanzierung.
Zuschreibungspflicht fï¿½r Wertaufholungen ab 2016
Das Rï¿½G 2014 sieht ab 2016 zwingend die Wertaufholung = verpflichtende Zuschreibung von Anlage- und Umlaufvermï¿½gen vor.
Latente Steuern sind verborgene Steuerlasten oder -vorteile, die sich aufgrund von Unterschieden im Ansatz oder in der Bewertung von Vermï¿½gensgegenstï¿½nden oder Schulden zwischen der unter-nehmensrechtlichen Bilanz und der Steuerbilanz ergeben haben.
Grï¿½ï¿½enklassen und Offenlegung von GmbHs ab 2016
Das Rechnungslegungs-ï¿½nderungsgesetz (Rï¿½G) 2014 sieht ab 1.1.2016 bei den Grï¿½ï¿½enklassen fï¿½r Kapitalgesellschaften.
Fï¿½r das Jahr 2017 lassen sich heute die wichtigsten verï¿½nderlichen GSVG-Werte voraussichtlich wie folgt angeben.
Im Rahmen eines Beschï¿½ftigungsverhï¿½ltnisses treffen den Dienstgeber gewisse Verpflichtungen. Nachfolgend geben wir Ihnen einen auszugsweisen ï¿½berblick.
Steuerliche Aspekte bei CO2-freien Pkw/Kombi
Die umsatzsteuerliche Behandlung eines CO2-freien-Pkw/Kombi, das sind Fahrzeuge, die mit Elektromotoren oder Wasserstoff betrieben werden, knï¿½pft sich an die Brutto-Anschaffungskosten des Fahrzeugs.
Schenkungsmeldung ï¿½ Anzeigepflicht gem. ï¿½ 121a BAO
Anzeigepflicht besteht nur fï¿½r Schenkungen unter Lebenden ï¿½ also nicht fï¿½r Schenkungen auf den Todesfall ï¿½ und fï¿½r Zweckzuwendungen unter Lebenden.
Ausschï¿½ttungen ab 2016 GSVG-pfichtig
Seit dem 1.1.2016 mï¿½ssen im Rahmen der elektronischen Meldung ï¿½ber die Ausschï¿½ttung an das Finanzamt auch die fï¿½r die Ermittlung der GSVG-Beitragsgrundlage relevanten Informationen deklariert werden.
Investitionszuwachsprï¿½mie 2017
Mit einer Investitionszuwachsprï¿½mie fï¿½r Klein-und Mittelbetriebe (KMU) fï¿½r die Jahre 2017 und 2018 will die Bundesregierung die ins Stottern geratene Konjunktur wieder stï¿½rken und ankurbeln.
Tarifï¿½nderung 2016 in der Einkommensteuer und ï¿½nderung von Absetzbetrï¿½gen
Ab der Veranlagung fï¿½r das Jahr 2016 gibt es anstelle der bisherigen 4 Tarifstufen nunmehr 6 Tarifstufen wie unten angefï¿½hrt.
Anpassung bei der Immobilienertragsteuer und Verlustausgleich bei Grundstï¿½cksverkï¿½ufen
Die Immobilienertragsteuer (ImmoESt) wird ab 1.1.2016 von 25% auf 30% angehoben und der Inflationsabschlag von 2% jï¿½hrlich fï¿½r bestimmte Grundstï¿½cke gestrichen. Diese ï¿½nderungen gelten fï¿½r alle Verï¿½uï¿½erungen von Grundstï¿½cken im auï¿½erbetrieblichen Bereich und im betrieblichen Bereich fï¿½r Einnahmen-Ausgaben-Rechner.
Gebï¿½ude- Abschreibung reduziert und Instandsetzungs- und Instandhaltungsaufwendungen Verteilungszeitraum verlï¿½ngert
Fï¿½r Gebï¿½ude, die im Betriebsvermï¿½gen gehalten und fï¿½r betriebliche Zwecke genutzt werden, betrï¿½gt die Abschreibung nunmehr einheitlich bis zu 2,5% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten (dies entspricht einer Nutzungsdauer (ND) von 40 Jahren).
Die so genannten "Topf-Sonderausgaben" (Versicherungsprï¿½mien, Pensionskassenbeitrï¿½ge, Wohnraumschaffung und Wohnraumsanierung) kï¿½nnen bisher bis zu einem persï¿½nlichen Hï¿½chstbetrag von EUR 2.920,00 steuerlich geltend gemacht werden.
Erhï¿½hung Kapitalertragsteuer auf 27,5%
Die bisher geltende Kapitalertragsteuer von 25% gilt ab dem Jahr 2016 im Wesentlichen nur mehr fï¿½r Kapitalertrï¿½ge aus Geldeinlagen (Kontoguthaben, Sparbï¿½cher) bei Kreditinstituten.
Einlagenrï¿½ckzahlung -steuerliches Evidenzkonto
Mit dem neuen Arbeits- und Sozialrechts-ï¿½nderungsgesetz (ASRï¿½G) 2014 will man Lohn- und Sozialdumping entgegen treten. Auch Erleichterungen fï¿½r Unternehmer sind geplant.
Rechnungslegungsï¿½nderungsgesetz (Rï¿½G) 2014
Mit diesem Gesetz wurde das Dritte Buch des Unternehmensgesetzbuchs (UGB), das sich mit der Rechnungslegung (Bilanzierung) beschï¿½ftigt, umfassend geï¿½ndert.
SV-Werte 2016 (voraussichtlich)
Fï¿½r das Jahr 2016 lassen sich heute die wichtigsten verï¿½nderlichen SV-Werte voraussichtlich wie folgt angeben (vorbehaltlich der Verï¿½ffentlichung im Bundesgesetzblatt).
Sachbezug Pkw neu ab 2016
Der Sachbezug fï¿½r privat genutzte dienstgebereigene Fahrzeuge erhï¿½ht sich ab 1.1.2016 auf 2% (bisher 1,5 %) der Anschaffungskosten, wenn der CO2-Ausstoï¿½ des Fahrzeugs mehr als 130g/km betrï¿½gt. Der Sachbezugswert betrï¿½gt max. EUR 960,00/Monat.
Mitarbeiterrabatte und andere Steuerbefreiungen
Ab dem Jahr 2016 gilt fï¿½r sï¿½mtliche Berufsgruppen ein allgemeiner Freibetrag bzw. eine Freigrenze fï¿½r Mitarbeiterrabatte. Voraussetzung fï¿½r die Befreiung ist, dass der Mitarbeiterrabatt allen Mitarbeitern oder zumindest bestimmten Gruppen von Mitarbeitern eingerï¿½umt wird.
13% Umsatzsteuer fï¿½r bestimmte Umsï¿½tze
Der ermï¿½ï¿½igte Steuersatz von bisher 10% fï¿½r bestimmte Umsï¿½tze bzw. von 12% fï¿½r den Ab-Hof-Verkauf von Wein wird ab 1.1.2016 einheitlich auf 13% angehoben.
Neuerungen bei der Grunderwerbsteuer bei unentgeltlichen ï¿½bertragungen
Als Bemessungsgrundlage fï¿½r die Grunderwerbsteuer wird ab 1.1.2016 bei den unentgeltlichen ï¿½bertragungen fï¿½r den gesamten Erwerberkreis (Familienverband und andere Personen) einheitlich der Grundstï¿½ckswert herangezogen. Ausgenommen davon sind Grundstï¿½cke in der Land- und Forstwirtschaft aufgrund der im Jahr 2015 neu festgesetzten Einheitswerte.
Belegerteilungs- und Belegannahmepflicht und Registrierkasse
Eine zentrale Maï¿½nahme im Bereich der Betrugsbekï¿½mpfung zur Gegenfinanzierung der Steuerreform 2015/2016 ist die Einfï¿½hrung einer Belegerteilungs- und Belegannahmepflicht sowie damit verbunden die Registrierkassenpflicht.
Zentrales Kontenregister und Kapitalabfluss-Meldegesetz
Zur weiteren Betrugsbekï¿½mpfung wird das Bankgeheimnis in Finanzverfahren weitgehend aufgehoben. Dies erfolgt durch die Schaffung eines zentralen Kontenregisters, auf das Staatsanwaltschaften, Strafgerichte, Finanzstrafbehï¿½rden, das Bundesfinanzgericht und Abgabenbehï¿½rden des Bundes zugreifen kï¿½nnen.
Betrugsbekï¿½mpfung am Bau fï¿½r Barzahlungen ab 1.1.2016
Bei Bauleistungen an Unternehmer wurde ein Abzugsverbot fï¿½r Barzahlungen geschaffen. Damit will man dem Ansatz von fiktiven Betriebsausgaben entgegenwirken.
Herabsetzung der Versicherungsbeitrï¿½ge fï¿½r Selbstï¿½ndige durch Senkung der Mindestbeitrï¿½ge in der Krankenversicherung
Bei den Selbstï¿½ndigen mit geringen Einkï¿½nften wird ab dem Jahr 2016 die Mindestbeitragsgrundlage fï¿½r die Krankenversicherung in der SVA auf den Wert der Geringfï¿½gigkeitsgrenze (2016 (vorauss.): EUR 415,72) gesenkt.
Reform der Gesellschaft bï¿½rgerlichen Rechts (GesbR) ab 1.1.2015
Die Gesellschaft bï¿½rgerlichen Rechts ist eine insbesondere unter Freiberuflern weit verbreitete Gesellschaftsform. Sie entsteht immer dann, wenn sich zwei oder mehrere natï¿½rliche Personen oder Gesellschaften (ARGE) zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels zusammenschlieï¿½en und ihre Arbeitskraft oder Vermï¿½gensgegenstï¿½nde zum gemeinsamen Nutzen zur Verfï¿½gung stellen.
Zur Erinnerung: Neuerungen beim Gewinnfreibetrag
Der Gewinnfreibetrag (GFB) steht allen natï¿½rlichen Personen unabhï¿½ngig von der Gewinnermittlungsart (Bilanz, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Pauschalierung) zu. Er betrï¿½gt bis zu 13% des Gewinnes und ist mit EUR 45.350,00 pro Jahr und Steuerpflichtigem begrenzt.
Fï¿½r das Jahr 2015 liegen die wichtigsten verï¿½nderlichen SV-Werte vor.
Steuerfreie Zulagen und Zuschlï¿½ge ï¿½ genaue Aufzeichnungen erforderlich!
Wenn Dienstnehmer ï¿½berstunden leisten, an Sonn- und Feiertagen tï¿½tig sind oder Arbeiten unter erschwerten Bedingungen verrichten, wird dies in aller Regel durch Zulagen und Zuschlï¿½ge abgegolten, die zusï¿½tzlich zum Grundbezug ausbezahlt werden.
Die seit September 2009 in Kraft befindlichen Haftungsbestimmungen fï¿½r Auftraggeber/innen von Bauleistungen werden ab 1.1.2015 auch auf Einzelpersonenunternehmen (EPU) ohne Dienstnehmer ausgeweitet.
Selbstanzeige und Strafbefreiung
Entgegen der bisher geltenden Rechtslage sind wiederholte Selbstanzeigen ab 1. Oktober 2014 nicht mehr strafbefreiend mï¿½glich.
Die siebenjährige Aufbewahrungspflicht für Bücher, Aufzeichnungen, Belege und Geschäftspapiere des § 132 BAO endet rechnerisch für die Unterlagen des Jahres 2007 grundsätzlich am 31. 12. 2014.
10 klassische, ausgewï¿½hlte Steuerspartipps fï¿½r ArbeitnehmerInnen
ArbeitnehmerInnen haben 5 Jahre Zeit, eine freiwillige Arbeitnehmerveranlagung beim Wohnsitzfinanzamt einzureichen. Liegen die Voraussetzungen fï¿½r eine verpflichtende Arbeitnehmerveranlagung vor, ist diese bis zum 30.9 des Folgejahres einzureichen. Lesen Sie hier 10 ausgewï¿½hlte Steuertipps.
Hï¿½herversicherung in der Pensionsversicherung
Mit diesem Beitrag mï¿½chten wir Sie ï¿½ber die Mï¿½glichkeiten zur Hï¿½herversicherung in der ï¿½sterreichischen Pensionsversicherung informieren.
Fï¿½r Verluste, die im Jahr der Entstehung nicht mit anderen positiven Einkï¿½nften ausgeglichen werden kï¿½nnen, besteht die Mï¿½glichkeit diese in den Folgejahren zu verrechnen. Der Verlustvortrag verringert somit das Einkommen und fï¿½hrt zu einer Steuerersparnis.
Kleinbetragsrechnungen ab 1.3.2014
Die umsatzsteuerliche Grenze fï¿½r Kleinbetragsrechnungen wurde von brutto EUR 150,00 auf brutto EUR 400,00 angehoben.
Wie bereits in unserem Newsletter vom Dezember 2013 angekï¿½ndigt ist zwischenzeitige der Pendlerrechner online ï¿½ zwischenzeitig auch bereits in der ï¿½berarbeiteten Form.
Privatnutzung des dienstgebereigenen Kraftfahrzeuges ï¿½ Sachbezugswert
Mit 01.03.2014 wurde der Hï¿½chstwert fï¿½r den Sachbezug bei der Privatnutzung des dienstgebereigenen Kraftfahrzeuges auf EUR 720,00 (bisher EUR 600,00) angehoben.
Ab Juli 2014 werden bis zu 20% der Kosten fï¿½r Handwerkerleistungen rï¿½ckerstattet. Voraussetzungen sind Renovierungen sowie Erhaltung und Modernisierung von Wohnraum im Inland, der fï¿½r eigene Wohnzwecke genutzt wird (privater Wohnraum).
ï¿½nderungen bei der Grunderwerbsteuer seit 1. Juni 2014
Nunmehr sind die Bemessungsgrundlage (ï¿½ 4 GrEStG) und der Steuersatz (ï¿½ 7 GrEStG) davon abhï¿½ngig, ob ein Erwerb im Familienverband stattfindet oder auï¿½erhalb desselben.
Elektronische Rechnung an den Bund ï¿½
Ergï¿½nzungen zu Beitrag vom Dezember 2013
Seit 01.01.2014 mï¿½ssen Rechnungen ï¿½ber Waren und Dienstleistungen an Bundesdienststellen ausschlieï¿½lich in elektronisch strukturierter Form eingebracht werden.
Die zwingende elektronische ï¿½bermittlung von Rechnungen an den Bund in definierten Formatstrukturen und die daraus resultierende automatische Verarbeitung soll Verwaltungsablï¿½ufe beschleunigen, den Datenschutz unterstï¿½tzen und Kosten sparen.
Neue Verpflichtungen fï¿½r Geschï¿½ftsfï¿½hrer und Gesellschafter
Geschï¿½ftsfï¿½hrer haben schon bisher aufgrund der gesetzlichen Regelungen dafï¿½r zu sorgen, dass ein Rechnungswesen und ein internes Kontrollsystem gefï¿½hrt werden, welche den Anforderungen des Unternehmens entsprechen.
GmbH neu ï¿½ Reduktion der Mindestkï¿½rperschaftsteuer
Mit dem Gesellschaftsrechtsï¿½nderungsgesetz (GesRï¿½G) 2013, welches ab 1.7.2013 in Kraft getreten ist, kann eine Gesellschaft mit beschrï¿½nkter Haftung (GmbH) nunmehr mit einem Mindeststammkapital von EUR 10.000,00 (bisher 35.000,00) gegrï¿½ndet werden.
Umsatzsteuerbetrugsbekï¿½mpfungs-Verordnung
Zur Verhinderung von bestehenden und zur Vermeidung von potenziellen Umsatzsteuerbetrugsszenarien wurde fï¿½r bestimmte Umsï¿½tze der ï¿½bergang der Steuerschuld auf den Leistungsempfï¿½nger (reverse charge) verordnet. Die Verordnung tritt mit 01.01.2014 in Kraft.
Für das Jahr 2014 liegen die wichtigsten veränderlichen SV-Werte vor.
Pendlerfï¿½rderung
Ab dem Jahr 2013 wurde die "Pendlerfï¿½rderung" ausgeweitet. Das Pendlerpauschale kann nunmehr anteilig auch von teilzeitbeschï¿½ftigten Arbeitnehmern in Anspruch genommen werden.. Neben der Pendlerpauschale steht Arbeitnehmern auch der Pendlereuro zu. Das ist ein zusï¿½tzlicher Steuerabsetzbetrag von EUR 2,00/Jahr je Kilometer Distanz Wohnung ï¿½ Arbeitsstï¿½tte fï¿½r die einfache Fahrtstrecke (z.B. Entfernung 30 km ï¿½ Pendlereuro daher EUR 60.00/Jahr).
Zuschuss des Arbeitgebers fï¿½r Kinderbetreuung
Arbeitgeber kï¿½nnen allen Arbeitnehmern oder bestimmten Gruppen davon einen Zuschuss fï¿½r die Kinderbetreuung gewï¿½hren. Derartige Zuschï¿½sse sind ab dem Jahr 2013 mit bis zu EUR 1.000,00 pro Kalenderjahr und Kind steuerfrei. Im Rahmen des Sozialversicherungsrechts sind diese Zuschï¿½sse in unbegrenzter Hï¿½he von den Sozialabgaben befreit.
ï¿½bertragung von Abfertigungsanwartschaften aus System "Abfertigung Alt" in System "Abfertigung Neu"
Die Mï¿½glichkeit Abfertigungsanwartschaften aus dem System "Abfertigung Alt" in das betriebliche Vorsorgekassensystem ("Abfertigung Neu") zu ï¿½bertragen, war bisher zeitlich begrenzt. Diese Regelung wurde nunmehr ersatzlos gestrichen. Ein Wechsel in das System der "Abfertigung Neu" ist somit weiterhin und zeitlich unbefristet mï¿½glich ("Dauerrecht").
SEPA-Umstellung im Zahlungsverkehr
Bis zur SEPA-Umstellung im Zahlungsverkehr sind es noch knapp zehn Wochen. Lesen Sie hier, was es mit der Umstellung auf sich hat und wie wir Sie bei der Umstellung unterstï¿½tzen kï¿½nnen.
Einfï¿½hrung der Bundesfinanzgerichtsbarkeit
Am 01.01.2014 wird eine zweistufige Verwaltungsgerichtbarkeit nach dem Modell "9 + 2" in Kraft treten. Diese umfasst 9 Landesverwaltungsgerichte, 1 Bundesverwaltungsgericht und 1 Bundesfinanzgericht.
Nach der Rechtslage bis zum 31.3.2012 waren Gewinne aus der Veräußerung privater Liegenschaften (inkl. Gebäude) nur dann als Spekulationsgewinne mit dem vollen Einkommensteuersatz steuerpflichtig, wenn die Liegenschaft innerhalb der Spekulationsfrist von 10 Jahren nach der Anschaffung mit Gewinn veräußert wurde. Bei Veräußerung nach Ablauf der 10-jährigen Spekulationsfrist war der Gewinn steuerfrei.
Reduzierter Gewinnfreibetrag für Unternehmer
Bislang konnte ein maximaler jährlicher Gewinnfreibetrag von € 100.000 (maximale Abschöpfung von
13 % des steuerlichen Gewinnes bei € 769.231) geltend gemacht werden.
KESt-Optimierung bei Kapitalbesteuerung neu
Die Neuregelungen im Rahmen der Kapitalbesteuerung führen für Privatanleger dazu, dass der KESt-Abzug i.H.v 25% bei Kursgewinnen und laufenden Erträgen (z.B. Dividenden, Anleihenzinsen) wie auch die Berücksichtigung von Veräußerungsverlusten für den Zeitraum von 1.4. bis 31.12.2012 automatisch von der depotführenden Stelle vorgenommen werden.
Normalwert in der Umsatzsteuer
Mit dem "Normalwert" wurde eine nach der EU-Mehrwertsteuerrichtlinie mögliche Option in das österreichische Recht übernommen. Er wurde zur Vorbeugung gegen Steuerhinterziehung oder –umgehung und zur Schaffung einer transparenteren Gesetzeslage als neue Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer eingeführt.
Einschränkung der Option zur Steuerpflicht bei Vermietung und Verpachtung sowie bei Leistungen von Wohnungseigentumsgemeinschaften
Diese Neuregelung ab 1.9.2012 gilt ausschließlich für die Vermietung von Gebäuden oder Gebäudeteilen für geschäftliche Zwecke (Verkaufslokal, Büro, Labor,…). Grundsätzlich ist die Vermietung zu Geschäftszwecken "unecht umsatzsteuerbefreit", d.h. bei der Vermietung wird keine USt in Rechnung gestellt, es besteht aber auch keinerlei Vorsteuerabzug.
Verlängerung des Vorsteuerberichtigungszeitraum von 10 auf 20 Jahre
Durch die Verlängerung des Vorsteuerberichtigungszeitraums im Zusammenhang mit Grundstücken und Gebäuden von derzeit 10 Jahren auf 20 Jahre wird erreicht, dass bei Gebäudeerwerben bzw. –errichtungen für die ein Vorsteuerabzug geltend gemacht wurde, bei nachträglicher Änderung der Verhältnisse, die für den Vorsteuerabzug maßgeblich waren (z.B. ein zunächst steuerpflichtig vermietetes Gebäude wird in der Folge steuerfrei veräußert oder steuerfrei vermietet), innerhalb von nunmehr 20 Jahren eine anteilige Vorsteuerrückzahlung zu erfolgen hat.
Vorsteuerabzug bei IST-Versteuerung (Umsatzsteuer bei Geldzufluss)
Mit dem Abgabenänderungsgesetz 2012 wurde für den Vorsteuerabzug bei der "Ist"-Versteuerung eine weitere Voraussetzung eingefügt, die Zahlung der Rechnung.
Zuwendungen an Dienstnehmer
Übliche Sachzuwendungen (z. B. Geschenke) an Mitarbeiter sind bis zu einem Betrag von € 186,-- pro Dienstnehmer und Kalenderjahr lohnsteuer- und sozial-versicherungsfrei.
Für das Jahr 2013 liegen die wichtigsten veränderlichen SV-Werte vor.
Die begünstigte Besteuerung mit dem festen Steuersatz von 6 % für sonstige, insbesondere einmalige Bezüge (z.B. 13. und 14. Gehalt) steht bei hohen Bezügen vorübergehend in den Jahren 2013 bis 2016 nicht mehr voll zu.
Grundsätzlich wird die Grundbuchseintragungsgebühr für alle Arten des Immobilienerwerbes mit 1,1 % vom Verkehrswert berechnet.
Gerichtliche Eintragungsgebühr bei unentgeltlicher Übertragung einer Liegenschaft
Der VfGH hat in einer weiteren Entscheidung seine ablehnende Haltung zu den veralteten Einheitswerten erkennen lassen: Die Verwendung des Einheitswertes für die Ermittlung der Höhe der gerichtlichen Eintragungsgebühr, die bei Grundbucheintragungen zu entrichten ist, wurde als verfassungswidrig aufgehoben. Die Aufhebung tritt aber erst mit Ablauf des 31. 12. 2012 in Kraft. Sollte der Gesetzgeber nicht tätig werden, dann hat die Bewertung ab 2013 mit dem gemeinen Wert zu erfolgen.
SPENDENBEGÜNSTIGUNG NEU (AB 1. JÄNNER 2012)
Spenden an Umwelt- Natur- und Artenschutzorganisationen, Tierheime und freiwillige Feuerwehren.
Geschäftsführer und GmbH
Keine Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben bei unentgeltlicher Geschäftsführung.
Neuerungen im Gesellschaftsrecht und beim Firmenbuch
Nach § 283 UGB i. d. F. BBG 2011 sind die Firmenbuchgerichte seit 1.3.2011 verpflichtet, bei nicht zeitgerechter Erfüllung der Offenlegungsverpflichtung von Kapitalgesellschaften Zwangsstrafen in der Höhe von € 700,- bis € 3.600, ohne vorherige Androhung, zu verhängen.
SV-Werte 2012
Für das Jahr 2012 liegen die wichtigsten veränderlichen SV-Werte vor.
Kirchenbeitrag ab 2012 auf € 400 verdoppelt.
Verfahrensrecht BAO – Berufungszinsen
Der neu geschaffenen § 205a BAO gibt den Abgabenpflichtigen die Möglichkeit, im Berufungsverfahren Zinsen zu beantragen, wenn als Folge der Berufung die Abgabenschuld später herabgesetzt wird aber zuvor bereits vollständig entrichtet wurde.
Vorzeitige Abschreibung für Investitionen nur mehr bis zum 31.12.2010 möglich - letztmalige Geltendmachung der 30%igen AfA!
Mit dem Konjunkturbelebungsgesetz wurde eine auf die Kalenderjahre 2009 und 2010 beschränkte und befristete Möglichkeit zur Geltendmachung einer vorzeitigen Absetzung für Abnutzung von Investitionen in abnutzbare, körperliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (z. B. Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, EDV, Büroeinrichtung, LKW, Taxi- und Fahrschulfahrzeuge etc.) geschaffen. Das Ausmaß der vorzeitigen AfA beträgt 30 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als Besonderheit gegenüber bisherigen Varianten der vorzeitigen AfA inkludiert der Satz von 30 % bereits die Normal-AfA des ersten Wirtschaftsjahres.
mehr dazu in unserem Beitrag aus dem Jahre 2009
Erstmalige Nutzung des neuen Gewinnfreibetrags
Erstmals bei der Veranlagung 2010 ist anstelle des bisherigen Freibetrags für investierte Gewinne (FBiG) der neue Gewinnfreibetrag (GFB) anzusetzen.
ERKLÄRUNGSPFLICHTEN in der UMSATZSTEUER ab 2011
Bisher mussten Kleinstunternehmer mit Umsätzen unter € 7.500, die keine Steuer zu entrichten hatten, auch keine Umsatzsteuerjahreserklärung abgeben. Ab der Veranlagung 2011 wird diese Umsatzgrenze auf € 30.000 angehoben.
Steuerbefreiung für begünstigte Auslandstätigkeit
Der VfGH hat mit Ablauf des Jahres 2010 die vor vielen Jahren zur Exportförderung eingeführte Lohnsteuerbefreiung für bestimmte begünstigte Auslandstätigkeiten als verfassungswidrig aufgehoben.
Die siebenjährige Aufbewahrungspflicht für Bücher, Aufzeichnungen, Belege und Geschäftspapiere des § 132 BAO endet rechnerisch für die Unterlagen des Jahres 2003 grundsätzlich am 31. 12. 2010.
SV-Werte 2011
Für das Jahr 2011 liegen die wichtigsten veränderlichen SV-Werte vorläufig vor.
Steuertipps im Vorfeld der Steuerreform 2011
Wie bereits in der Einleitung angekündigt, wirft die kommende Steuerreform 2011 ihre Schatten voraus und kann in bestimmten Fällen durch Aktionen noch vor dem 31.12.2010 positiv beeinflusst werden.
[... immer wieder ein Thema]
Die 11 Merkmale einer ordnungsgemäßen Rechnung gem. § 11 UStG 1994
Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet, Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer für deren Unternehmen oder an juristische Personen, soweit sie nicht Unternehmer sind, ausführt. Da es in der Praxis immer wieder zu Fehlern in der Rechnungslegung kommt, möchten wir anhand folgender Rechnung die 11 Merkmale einer ordnungsgemäßen Rechnung aufzeigen.
Merkblatt Rechnungsmerkmale downloaden
Wie bereits in unserem Newsletter vom Dezember 2008 angekündigt, sind nunmehr die Bestimmungen des AuftraggeberInnen-Haftungsgesetz in Kraft. Es wurden neue Haftungsbestimmungen für Auftraggeber von Bauleistungen in das ASVG aufgenommen
Durch das Konjunkturbelebungsgesetz sollen Anreize für Investitionen geschaffen werden.
Für eingetragene Erwerbsgesellschaften
Bitte beachten Sie, dass Antrï¿½ge auf ï¿½nderung des (und nur des) Firmenwortlautes noch bis zum 31.12.2009 in VEREINFACHTER und GERICHTSGEBï¿½HREN BEFREITER Form eingebracht werden kï¿½nnen ï¿½ gerne unterstï¿½tzen wir Sie hier!
Neuregelungen des Leistungsortes für Dienstleistungen ab 1.1.2010
Ab 2010 erfolgt bei grenzüberschreitend erbrachten Dienstleistungen eine Besteuerung am Ort des Verbrauches der Leistung. Für einige Leistungsortregelungen ist allerdings ein zeitverzögertes Inkrafttreten vorgesehen.
Bisher war es zur Bestimmung des Leistungsortes - ausgenommen bei den so genannten „Katalogleistungen" - unerheblich, ob der Leistungsempfänger ein Unternehmer oder Nicht-Unternehmer war.
Neuerung bei der Zusammenfassenden-Meldung (Änderungen in der Fakturierung)
Bisher mussten Lieferanten nur ihre innergemeinschaftlichen Lieferungen in der Zusammenfassenden Meldung melden. Ab 2010 müssen auch Dienstleistungen, die an einen im anderen Mitgliedstaat ansässigen unternehmerischen Empfänger („B2B") erbracht werden, in die Zusammenfassende Meldung aufgenommen werden.
Vorsteuererstattung neu
Österreichische Unternehmer, die im Ausland weder ihren Sitz noch eine Betriebsstätte haben und keine Umsätze (ausgenommen Reverse-Charge-Umsätze) erzielen, können in einem besonderen Vergütungsverfahren unter bestimmten Voraussetzungen Vorsteuerbeträge, die in anderen EU-Staaten sowie auch in bestimmten Nicht-EU-Staaten in Rechnung gestellt wurden, erstattet bekommen.
Aus dem Freibetrag für investierte Gewinne wird der Gewinnfreibetrag:
Wie Sie ab 2010 davon profitieren können:
Seit der Veranlagung 2007 können Sie als Einnahmen/Ausgaben-Rechner jährlich 10 % Ihres Gewinnes - höchstens jedoch € 100.000 - gewinnmindernd geltend machen. Dieser Freibetrag für investierte Gewinne reduziert die Einkünfte und damit Ihre Steuerlast. Vorausgesetzt allerdings, Sie haben im jeweiligen Gewinnjahr Investitionen in neue abnutzbare körperliche Anlagen oder begünstigte Wertpapiere getätigt.
SV-Werte 2010
Für das Jahr 2010 liegen die wichtigsten veränderlichen SV-Werte vorläufig vor. Die Aufwertungszahl von 1,026 wird voraussichtlich auf 1,024 korrigiert.
Abgabenbelastung freie Dienstnehmer
Freie Dienstnehmer werden für die beauftragenden Unternehmer ab nächstem Jahr um ca. 8% teurer werden: Sie unterliegen nämlich ab 1.1.2010 sowohl der 3%igen Kommunalsteuer als auch dem 4,5%igen Dienstgeberbeitrag (und damit im Falle der Wirtschaftskammer-zugehörigkeit des Auftraggebers (=Gewerbeschein) auch dem Zuschlag zum DB).
Die endgültige Einigung zum „Kindergeld Neu“ steht und wird in fünf Varianten am 1. Jänner 2010 starten.
ï¿½nderungen bei der Altersteilzeit
Das Instrument der Altersteilzeit wurde „umgebaut“. Ab 1. September 2009 gelten neue Voraussetzungen, um dieses Vorruhestandsmodell in Anspruch zu nehmen. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommt es damit zu einigen Veränderungen.
Im Regierungsprogramm wurde eine Steuerreform mit Inkrafttreten am 1.1.2009 mit folgenden Eck-punkten vereinbart...
SV-Werte 2009
Für das Jahr 2009 liegen die wichtigsten veränderlichen SV-Werte vor. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt erfolgte am 30.09.2008. Die mit 12.8.2008 verlautbarte Aufwertungszahl von 1,026 wurde mit dem Bundesgesetzblatt 346/2008 auf 1,025 korrigiert.
Übliche Sachzuwendungen (z. B. Geschenke) an Mitarbeiter sind bis zu einem Betrag von € 186,-- pro Dienstnehmer und Kalenderjahr lohnsteuer- und sozial-versicherungsfrei. Die Abhaltung einer Betriebsveranstaltung (z. B. Weihnachtsfeier) ist nicht Voraussetzung für die Steuerfreiheit der Sachzuwendungen.
Auftraggeberhaftung am Bau für Sozialversicherungsbeiträge
Ab dem Jahr 2009 gibt es für in – und ausländische Unternehmen mit Dienstnehmer/innen, die der österreichischen Sozialversicherung unterliegen, neue Haftungsbestimmungen. Die Haftung ist auf Auftraggeber beschränkt, die Bauleistungen im Sinne des § 19 1a UStG erbringen. Unter Bauleistungen versteht man alle Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dienen.
Seit Anfang Juli 2008 erhalten Lehrbetriebe zukünftig eine Basisförderung für jeden Lehrling (bei Lehrbeginn ab 28.06.2008).
Die Novelle zum Berufsausbildungsgesetz (BAG) sieht zusätzlich zu den bereits bestehenden Lösungsgründen (während der Probezeit, durch einvernehmliche Lösung oder bei Vorliegen bestimmter Gründe) eine außerordentliche Auflösungsmöglichkeit von Lehrverhältnissen am Ende des ersten (bei dreijähriger oder längerer Lehrzeit auch des zweiten) Lehrjahres vor.
Die Arbeitszeit-Bestimmungen sehen folgende Aufzeichnungspflichten vor .....
Die tägliche Normalarbeitszeit darf acht Stunden, die wöchentliche Normalarbeitszeit vierzig Stunden nicht überschreiten. Einzelne Kollektivverträge sehen bereits eine kürzere Normalarbeitzeit vor.
Arbeitslosenversicherung für Unternehmer
Mit 1. Jänner 2009 wird das neue Modell der freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbständige in Kraft treten. Der Eintritt in die Arbeitslosenversicherung muss schriftlich erklärt werden und beginnt frühestens mit 1. Jänner 2009.
Nichtraucherschutz – Änderung des Tabakgesetzes
Der Schutz der Nichtraucher/innen am Arbeitsplatz ist in § 30 ArbeitsnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) im Rahmen der kompetenzrechtlichen Möglichkeiten geregelt. Weitergehende Rauchverbote, z.B. für die Gastronomie, können im Arbeitnehmerschutzrecht aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht vorgesehen werden.
Wegfall des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes ï¿½ Schenkungsmeldegesetz
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 7. Mï¿½rz 2007 die Z 1 in ï¿½ 1 Abs. 1 Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz sowie mit Erkenntnis vom 15. Juni 2007 die Z 2 in ï¿½ 1 Abs. 1 Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz mit Wirkung 31. Juli 2008 aufgehoben....
EU mahnt ï¿½sterreich wegen Mehrwertsteuer auf die Normverbrauchsabgabe(NoVA)
Die NoVA fï¿½llt sowohl beim PKW-Kauf im Inland als auch im Falle des Eigenimports nach ï¿½sterreich an. Befreit sind unter anderem kraftfahrrechtliche LKW, Vorfï¿½hrwï¿½gen bei der Erstanmeldung durch das Autohaus sowie auch Fahrschul-Kfz, Mietwï¿½gen und Taxis (Erstattung).....
Hï¿½here Negativsteuer fï¿½r Pendler fï¿½r 2008 und 2009
Negativsteuer fï¿½llt an, wenn aufgrund der geringen Einkï¿½nfte keine (Lohn)Steuerbelastung eintritt, aber Abgaben an die Sozialversicherung entrichtet wurden......
FERIALPRAKTIKANT / FERIALARBEITNEHMER / VOLONTï¿½R
Ein regulï¿½res Arbeitsentgelt gebï¿½hrt dem Ferialpraktikanten nicht. Ob ein Taschengeld bezahlt wird bzw. wie hoch dieses ist, unterliegt grundsï¿½tzlich der freien Vereinbarung. In der Praxis wird als Taschengeld hï¿½ufig ein Betrag deutlich unter der niedrigsten Entlohnung fï¿½r Arbeitnehmer angesetzt (Ausnahme: Der Kollektivvertrag enthï¿½lt eine Regelung)......
Erhï¿½hung des amtlichen Kilometergeldes:
Das amtliche Kilometergeld wird vom 1. Juli 2008 bis 31. Dezember 2009 erhï¿½ht .....
Neue Werte fï¿½r das Pendlerpauschale
Um den Belastungen durch die gestiegenen Treibstoffpreise entgegenzuwirken, hat der Nationalrat am 6. Juni 2008 beschlossen, auch das Pendlerpauschale zu erhï¿½hen......
Senkung der Arbeitslosenversicherungs-Beitrï¿½ge bei geringem Einkommen
Mit dem Bundesgesetz vom 26. Juni 2008, mit dem das Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz (AMPFG) geï¿½ndert wird, wurde folgende Einschleifung des Dienstnehmeranteils zur Arbeitslosenversicherung (derzeit 3%) verlautbart. Und zwar auf 2 %, 1 % oder 0 %, abhï¿½ngig von der Hï¿½he der monatlichen Beitragsgrundlage......
Die 11 Merkmale einer ordnungsgemï¿½ï¿½en Rechnung gem. ï¿½ 11 UStG 1994
Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet, Rechnungen auszustellen, wenn er Umsï¿½tze an andere Unternehmer fï¿½r deren Unternehmen oder an juristische Personen, soweit sie nicht Unternehmer sind, ausfï¿½hrt. Da es in der Praxis immer wieder zu Fehlern in der Rechnungslegung kommt, mï¿½chten wir anhand folgender Rechnung die 11 Merkmale einer ordnungsgemï¿½ï¿½en Rechnung aufzeigen.
Selbstï¿½ndigenvorsorge nach dem Modell der "Abfertigung Neu" ab 1.1.2008
Die Selbstï¿½ndigenvorsorge gilt fï¿½r Personen, die der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung nach dem GSVG (Gewerblichem Sozialversicherungsgesetz) unterliegen, also Gewerbetreibende und "Neue Selbstï¿½ndige"...
Umsatzgrenze fï¿½r Kleinunternehmer - Anhebung ab 2007
Die Kleinunternehmergrenze im Umsatzsteuergesetz wurde mit Wirkung ab dem 1.1.2007 auf EUR 30.000,-.....
Verpflichtende ï¿½bermittlung der UVA ab einem Umsatz von EUR 30.000,00
Mit der geplanten ï¿½nderung der bisher geltenden Verordnung zur Einreichung der Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) ist vorgesehen....
Ermittlung der Barbewegungen (Tageslosungen)
Steuerpflichtige, die das Jahresergebnis durch gesetzliche oder freiwillige Buchfï¿½hrung (Bilanzierung) ermitteln sollen alle Bareingï¿½nge und Barausgï¿½nge tï¿½glich einzeln festhalten.....
Reisekosten neu ab 01.01.2008
Die Taggelder bleiben nach ï¿½ 26 Abs. 4 EStG bis zu einer Hï¿½he von EUR 26,40/Tag weiterhin steuerfrei wenn folgende Umstï¿½nde vorliegen:
Verpflichtende Anmeldung zur Sozialversicherung vor Arbeitantritt ab 2008
Ab 1.1.2008 hat der Dienstgeber jeden Dienstnehmer (auch geringfï¿½gig Beschï¿½ftigte, fallweise Beschï¿½ftigte und freie Dienstnehmer) vor Arbeitsantritt bei der zustï¿½ndigen Gebietskrankenkasse anzumelden.
ï¿½nderungen im Arbeitszeitrecht ab 1.1.2008
Zentrale Bestimmung der Neuregelung ist, dass der Kollektivvertrag eine Verlï¿½ngerung der tï¿½glichen Normalarbeitszeit auf 10 Stunden zulassen kann.
Freie Dienstnehmer - Anstieg der Sozialversicherungsbeitrï¿½ge ab 2008
Wenn Sie in ihrem Betrieb zukï¿½nftig freie Dienstnehmer engagieren, mï¿½ssen Sie ab nï¿½chstem Jahr mit einer empfindlichen Erhï¿½hung der Lohnnebenkosten rechnen.
Freibetrag fï¿½r investierte Gewinne/Wertpapierkauf
Ab dem Jahr 2007 besteht die Mï¿½glichkeit, den laufenden Gewinn durch bestimmte Investitionen zu reduzieren.
Gesellschafter-Geschï¿½ftsfï¿½hrer einer nicht vorsteuerabzugsberechtigten GmbH
Geschï¿½ftsfï¿½hrer, die an einer GmbH zu mehr als 50% beteiligt sind oder bei einem geringeren Beteiligungsausmaï¿½ ï¿½ber eine Sperrminoritï¿½t verfï¿½gen sind aus umsatzsteuerrechtlicher Sicht als Unternehmer anzusehen.
Änderungen in der Einkommensteuer 2007
Mit Anfang 2007 trat ein 10 %iger Freibetrag im Rahmen der Einkommensteuer für investierte Gewinne in Kraft. Nach den jüngsten Änderungen gilt folgendes ...
Voraussichtliche Sozialversicherungs- Werte 2008
Die wichtigsten veränderlichen Werte für das Jahr 2008 werden voraussichtlich betragen ...
Nach der Aufhebung der Erbschaftssteuer durch den Verfassungsgerichtshof wurde nunmehr erwartungsgemäß auch die Schenkungssteuer „gekippt“: Dem Gesetzgeber wurde vom Höchstgericht eine Frist bis zum 31.7.2008 gewährt, um eine verfassungskonforme Reglung zu schaffen.
Losungsermittlung ab 2007 – neue Verordnung und Information des BMF
Unternehmen müssen ab 1.1.2007 aufgrund des Betrugsbekämpfungsgesetzes 2006 (BGBI I 2006/99) grundsätzlich Bareingänge und Barausgänge täglich einzeln aufzeichnen.