Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=10%20UF%2019/14
Timestamp: 2019-09-15 06:45:57
Document Index: 241625955

Matched Legal Cases: ['§ 1666', '§ 1666', '§ 49', '§ 42', '§ 1666', '§ 1666', '§ 1666', '§ 49', '§ 42', '§ 1666', '§ 1626', '§ 1626']

Rechtsprechung: 10 UF 19/14 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Brandenburg, 10.03.2015
https://dejure.org/2014,9104
OLG Schleswig, 14.04.2014 - 10 UF 19/14 (https://dejure.org/2014,9104)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 14.04.2014 - 10 UF 19/14 (https://dejure.org/2014,9104)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 14. April 2014 - 10 UF 19/14 (https://dejure.org/2014,9104)
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§ 1666 BGB, § 1666a BGB, § 49 FamFG, § 42 SGB 8
Elterliche Sorge: Voraussetzungen einer vorläufigen Anordnung betreffend das Aufenthaltsbestimmungsrecht; Pflicht zur persönlichen Anhörung des Kindes; vorsorgliche Inobhutnahme durch das Jugendamt als Eilmaßnahme
Gebot der persönlichen Anhörung des betroffenen Kindes im einstweiligen Anordnungsverfahren; Voraussetzungen für einen Entzug des Auftenthaltsbestimmungsrechts gem. §§ 1666, 1666a BGB
Voraussetzungen für den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts nach §§ 1666, 1666a BGB im eA-Verfahren
Keine Entziehung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf Vorrat
§§ 1666, 1666a BGB; § 49 FamFG; § 42 SGB VIII
Verfahren des Gerichts im einstweiligen Anordnungsverfahren über die Entziehung des Aufenthaltsbestimmungsrechts
Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts im Wege der einstweiligen Anordnung
Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts bei Kindeswohlgefährdung - Voraussetzungen für einstweilige Anordnung
AG Kiel, 20.01.2014 - 55 F 1/14
NJW-RR 2015, 198
FamRZ 2014, 1383
Auch die Entscheidung des Ergänzungspflegers, das Kind in der Obhut der Mutter zu belassen, spricht gegen das Vorliegen beziehungsweise Fortbestehen einer akuten und konkreten Gefährdung des Kindes bei Verbleib bei der Mutter (vgl. hierzu Schleswig-Holsteinisches OLG, Beschluss vom 14. April 2014 - 10 UF 19/14 -, juris, Rn. 37).
Im Ergebnis kommt ein Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts im Wege der einstweiligen Anordnung nur bei akuten und unmittelbar bestehenden bzw. bevorstehenden erheblichen Gefährdungen des Kindeswohls in Betracht, bei denen ein Hauptsacheverfahren nicht abgewartet werden kann (Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 14.4.2014 - 10 UF 19/14 m.w.N.).
AG Bremen, 13.05.2016 - 69 F 3523/16
Nach ständiger Rechtsprechung der Obergerichte kommt ein Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts gemäß §§ 1666, 1666a BGB nur bei einer akuten, unmittelbar bestehenden bzw. unmittelbare bevorstehenden akuten Gefahr des Kindeswohls in Betracht, bei denen ein Hauptsacheverfahren nicht abgewartet werden kann (vgl. nur OLG Schleswig, Beschluss vom 14.4.2014, NJW-RR 2015, 198).
https://dejure.org/2015,51058
OLG Brandenburg, 10.03.2015 - 10 UF 19/14 (https://dejure.org/2015,51058)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 10.03.2015 - 10 UF 19/14 (https://dejure.org/2015,51058)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 10. März 2015 - 10 UF 19/14 (https://dejure.org/2015,51058)
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Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge wegen nicht stattfindender Kommunikation unter den Eltern des Kindes
BGB § 1626a Abs. 1 Nr. 3 ; BGB § 1626a Abs. 2 S. 1
AG Bernau - 6 F 729/13
AG Bernau, 20.01.2014 - 6 F 508/13
Der Antrag eines Vaters auf Einräumung bzw. Beibehaltung der Mitsorge kann erfolglos bleiben, wenn der Vater selbst meint, eine Kommunikation zwischen ihm und der Mutter sei nicht möglich gewesen, die Gespräche beim Jugendamt ebenso wie eine Mediation fruchtlos verlaufen und die Eltern könnten bei Begegnungen nicht einmal Höflichkeitsfloskeln austauschen (vgl. Senat, Beschluss vom 10.3.2015 - 10 UF 19/14, BeckRS 2016, 08367).