Source: http://www.wedebruch.de/gesetze/finanz/gvfg.htm
Timestamp: 2018-05-23 20:39:02
Document Index: 325326237

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§ 16', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 3', '§ 10', '§ 2', '§ 4', '§ 1', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 2', '§ 127', '§ 5', '§ 2', '§ 2', '§ 10', '§ 6', '§ 2', '§ 10', '§ 10', '§ 3', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 6', '§ 10', '§ 2', '§ 3', '§ 12', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 6']

Wedebruch.de: Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz - GVFG
(Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz - GVFG)
[Vom 18. März 1971; ursprünglich verkündet am 23. März 1971; BGBl. I S. 239;
in Kraft getreten zum 1. Januar 1971]
In der Fassung der Neubekanntmachung vom 28. Januar 1988; BGBl. I S. 100
§§ 2, 4, 10, 11 und 12 geändert durch Anlage I Kapitel XI Sachgebiet G Abschnitt II Nr. 1 Einigungsvertrag vom 31. August 1990 [BGBl. II S. 889, 1112];
§§ 4 und 10 geändert durch Artikel 1 Haushaltsbegleitgesetz 1991 vom 24. Juni 1991 [BGBl. I S. 1314];
§§ 2, 4, 6 und 13 geändert durch Artikel 13 Steueränderungsgesetz 1991 vom 24. Juni 1991 [BGBl. I S. 1322, 1337];
§§ 2, 3, 4, 6, 10, 11 und 14 geändert, § 16 gestrichen durch Artikel 29 Steueränderungsgesetz 1992 vom 25. Februar 1992 [BGBl. I S. 297];
§§ 4 und 10 geändert durch Änderungsgesetz vom 13. August 1993 [BGBl. I S. 1488];
§§ 2 und 10 geändert durch Artikel 6 Abs. 107 Eisenbahnneuordnungsgesetz vom 27. Dezember 1993 [BGBl. I S. 2378, 2417];
§§ 2, 4, 6 und 10 geändert durch Artikel 3 Gesetz zur Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes und anderer Gesetze vom 9. September 1998 [BGBl. I S. 2858];
§§ 4, 6, 8, 9, 10 und 12 geändert durch Artikel 237 siebente Zuständigkeitsanpassungs-Verordnung vom 29. Oktober 2001 [BGBl. I S. 2785, 2837];
§§ 3 und 8 geändert durch Artikel 49 Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen und zur Änderung anderer Gesetze vom 27. April 2002 [BGBl. I S. 1467, 1480];
§ 10 geändert durch Artikel 23 Haushaltsbegleitgesetz 2004 vom 29. Dezember 2003 [BGBl. I S. 3076, 3091];
§§ 2, 6 und 11 geändert durch Artikel 13 erstes Gesetz über die Bereinigung von Bundesrecht im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vom 19. September 2006 [BGBl. I S. 2146, 2147];
§§ 4, 6 und 8 bis 10 geändert durch Artikel 282 neunte Zuständigkeitsanpassungsverordnung vom 31. Oktober 2006 [BGBl. I S. 2407, 2444]
§ 1 - Finanzhilfen des Bundes
§ 6 - Aufstellung der Programme
§ 8 - Mitteilung über die Durchführung der Programme
§ 9 - Vereinfachter Verwendungsnachweis
§ 10 - Zweckbindung und Verteilung der Mittel
§ 11 - Vorhaben der Eisenbahnen des Bundes
§ 12 - Öffentliche Schutzräume
§ 13 - [weggefallen]
§ 15 - [Änderung des Bundesfernstraßengesetzes]
§ 16 - [weggefallen]
§ 17 - [Inkrafttreten]
Auf Grund des Artikels 2 des Gesetzes zur Änderung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes vom 18. Dezember 1987 (BGBl. I S. 2798) wird nachstehend der Wortlaut der Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes in der seit 1. Januar 1988 geltenden Fassung bekanntgemacht. Die Neufassung berücksichtigt:
die Fassung der Bekanntmachung vom 13. März 1972 (BGBl. I S. 501),
den am 1. Juli 1973 in Kraft getretenen Artikel 10 des Gesetzes vom 26. Juni 1973 (BGBl. I S. 676),
den am 1. Januar 1977 in Kraft getretenen Artikel 35 des Gesetzes vom 18. Dezember 1975 (BGBl. I S. 3061)
den am 1. Mai 1986 in Kraft getretenen Artikel 17 des Gesetzes vom 24. April 1986 (BGBl. I S. 560),
den am 1. Januar 1988 in Kraft getretenen Artikel 1 des eingangs genannten Gesetzes.
verkehrswichtigen überörtlichen Straßen in zurückgebliebenen Gebieten (§ 2 Abs. 1 Nr. 3 des Raumordnungsgesetzes),
Straßen im Zusammenhang mit der Stillegung von Eisenbahnstrecken,
öffentlichen Verkehrsflächen für in Bebauungsplänen ausgewiesene Güterverkehrszentren einschließlich der in diesen Verkehrsflächen liegenden zugehörigen kommunalen Erschließungsanlagen nach den §§ 127 und 128 Baugesetzbuch in der Baulast von Gemeinden, Landkreisen oder kommunalen Zusammenschlüssen, die an Stelle von Gemeinden oder Landkreisen Träger der Baulast sind.
soweit sie dem öffentlichen Personennahverkehr dienen und auf besonderem Bahnkörper geführt werden.
Kreuzungsmaßnahmen nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz oder dem Bundeswasserstraßengesetz, soweit Gemeinden, Landkreise oder kommunale Zusammenschlüsse im Sinne der Nummer 1 als Baulastträger der kreuzenden Straße Kostenanteile zu tragen haben. In Ausnahmefällen gilt das gleiche für nichtbundeseigene Eisenbahnen als Baulastträger des kreuzenden Schienenweges.
(3) In den Ländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt Absatz 1 Nr. 1 bis 4 auch für die Grunderneuerung, soweit die Förderung des Vorhabens vor dem 1. Januar 1996 begonnen hat. Dabei gilt bei Verkehrswegen nach Nummer 2 nicht die Beschränkung auf Verdichtungsräume oder zugehörige Randgebiete sowie die Führung besonderer Bahnkörper. Abweichend von Satz 1 können in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Maßnahmen der Grunderneuerung bis zum 31. Dezember 2003 gefördert werden, soweit sie Straßenbrücken über Schienenwege der ehemaligen Deutschen Reichsbahn betreffen.
Belange behinderter und anderer Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung berücksichtigt und den Anforderungen der Barrierefreiheit möglichst weitgehend entspricht. Bei der Vorhabenplanung sind die zuständigen Behindertenbeauftragten oder Behindertenbeiräte anzuhören. Verfügt eine Gebietskörperschaft nicht über Behindertenbeauftragte oder Behindertenbeiräte sind stattdessen die entsprechenden Verbände im Sinne des § 5 des Behindertengleichstellungsgesetzes anzuhören.
(1) Aus den Finanzhilfen des Bundes ist die Förderung von Vorhaben nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 bis zu 75 vom Hundert und von Vorhaben nach § 2 Abs. 3 Satz 3 im Rahmen der nach § 10 Abs. 2 Satz 2 zur Verfügung stehenden Mittel bis zu 90 vom Hundert der zuwendungsfähigen Kosten zulässig. Soweit die Vorhaben Bestandteil der nach § 6 Abs. 1 erstellten Programe des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sind, beträgt die Förderung bis zu 60 vom Hundert.
(2) Jedes Land stellt Programme für Vorhaben nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 auf, wobei das Ziel einer Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auch außerhalb der Verdichtungsräume besonders zu berücksichtigen ist. Der finanzielle Rahmen für die Programme ergibt sich aus dem auf jedes Land entfallenden prozentualen Anteil an den nach § 10 Abs. 2 Satz 3 zur Verfügung stehenden Mitteln, abzüglich der nach § 10 Abs. 2 Satz 4 vorbehaltenen Mittel. Dieser Anteil bemißt sich nach dem Verhältnis der Zahl der im einzelnen Land am 1. Juli des vorvergangenen Jahres zugelassenen Kraftfahrzeuge (ohne landwirtschaftliche Zugmaschinen) zum gesamten Kraftfahrzeugbestand aller Länder. Hierbei werden die Kraftfahrzeuge wie folgt bewertet:
Krafträder 0,5fach
Personen- und Kombinationskraftwagen sowie Sonderfahrzeuge 1,0fach
Omnibusse und Zugmaschinen 2,0fach
Lastkraftwagen 2,5fach.
Über die Durchführung der Programme übermitteln die Länder dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung jährlich eine Übersicht, die die Zahl der geförderten Vorhaben und die Summe der aus den Finanzhilfen in dem betreffenden Jahr gezahlten Zuwendungen enthält. Die Berichterstattung der Länder erstreckt sich außerdem auf den Nachweis, inwieweit die geförderten Vorhaben dem Ziel der Barrierefreiheit nach § 3 Nr. 1 Buchstabe d entsprechen.
90 vom Hundert des Mehraufkommens der Mineralölsteuer, das sich auf Grund des Artikels 8 § 1 des Steueränderungsgesetzes 1966 vom 23. Dezember 1966 (BGBl. I S. 702) ergibt,
90 vom Hundert des Mehraufkommens der Mineralölsteuer, das sich auf Grund des Artikels 1 § 1 des Verkehrsfinanzgesetzes 1971 vom 28. Februar 1972 (BGBl. I S. 201) ergibt, soweit es nach Artikel 3 des Verkehrsfinanzgesetzes 1971 für diese Zwecke zur Verfügung steht.
(2) Von den Mitteln nach Absatz 1 kann das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen Betrag von 0,25 vom Hundert, im Benehmen mit den Ländern bis zu 0,50 vom Hundert, für Forschungszwecke in Anspruch nehmen. Von den Mitteln nach Absatz 1 werden in den Jahren 1999 bis 2003 für die in § 2 Abs. 3 Satz 3 genannten Maßnahmen jährlich 10 Millionen Deutsche Mark zur Verfügung gestellt. 20 vom Hundert der Mittel nach Absatz 1, abzüglich der Mittel nach Absatz 2 Satz 1, bleiben den Vorhaben nach § 6 Abs. 1 vorbehalten. Mit Ausnahme der Beträge nach den Sätzen 1 und 2 sind die Mittel nach den Absätzen 1 und 2 zu verwenden
zu 24,2 vom Hundert für die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Vorhaben der Eisenbahnen des Bundes
(1) Führen die Eisenbahnen des Bundes oder andere Unternehmen, die sich überwiegend in der Hand des Bundes oder eines mehrheitlich dem Bund gehörenden Unternehmens befinden, Vorhaben zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden durch, so können auch sie aus den nach § 10 Abs. 1 zur Verfügung stehenden Mitteln Investitionszuschüsse erhalten.§ 2 Abs. 1 und 2, die §§ 3, 4, 9, 10 Abs. 2 sowie die §§ 12 und 14 gelten sinngemäß. Für Anlagen vorhandener S-Bahnen gilt auch § 2 Abs. 3.
(2) Die Aufforderung nach Abs. 1 muß innerhalb eines Jahres nach Mitteilung des Programms ausgesprochen werden, in dem das Vorhaben erstmals ausgewiesen ist. Die Frist verkürzt sich auf ein halbes Jahr, wenn mit dem Vorhaben innerhalb der nächsten zwei Jahre begonnen werden soll.
(2) Werden begonnene Vorhaben in die Förderung nach diesem Gesetz übernommen, so sind davon die Bauleistungen ausgeschlossen, für die der Träger des Vorhabens seine Verpflichtungen vor dem 1. Januar des Jahres erfüllt hat, in dem die Förderung beginnen soll. Sind solche Vorhaben bereits nach Artikel 8 § 4 des Steueränderungsgesetzes 1966 gefördert worden, so ist das Gesetz auch auf diejenigen Vorhaben anzuwenden, die der Träger des Vorhabens erfüllt, für die er aber noch keine Zuwendungen erhalten hat.
(4) Vor dem 1. Januar 1992 begonnene Vorhaben im Zonenrandgebiet können mit den erhöhten Fördersätzen nach § 4 Abs. 1 Satz 2 und 2 des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Januar 1988 (BGBl. I S. 100), geändert durch Anlage I Kapitel XI Sachgebiet G Abschnitt II Nr. 1 des Einigungsvertrages vom 31. August 1990 in Verbindung mit Artikel 1 des Gesetzes vom 23. September 1990 (BGBl. 1990 II S. 885, 1112), fortgeführt werden; bei der Feststellung des finanziellen Rahmens für Programme nach § 6 Abs. 2 des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes für 1992 gilt die Bewertung mit dem 1,25fachen Satz auch für die Kraftfahrzeuge im ehemaligen Zonenrandgebiet.