Source: https://www.arbeitsrechte.de/arbeitsunfaehigkeitsbescheinigung/comment-page-1/
Timestamp: 2020-01-27 12:55:50
Document Index: 145972067

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 3', '§ 5', '§ 5']

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung - Arbeitsrecht 2020
Home Was hat es mit der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf sich?
Arbeitnehmer, die aufgrund einer vorliegenden Krankheit – oder einem Arbeitsunfall – nicht zur Arbeit erscheinen können, müssen sich laut Arbeitsrecht krank melden. Dabei haben sie nicht nur unverzüglich mitzuteilen, dass sie erkrankt sind, sondern müssen ihrem Vorgesetzten bzw. dem zuständigen Personaler auch Auskunft darüber geben, wie lange diese Erkrankung voraussichtlich andauern wird.
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung braucht es, damit Sie nicht zur Arbeit erscheinen müssen, wenn Sie krank sind.
Vorlegen müssen Angestellte darüber hinaus eine Bescheinigung, die ärztlich bestätigt nachweist, dass sie für eine gewisse Dauer nicht in der Lage sind, ihre vertraglich geschuldete Leistung zu erbringen. Diese muss in der Regel spätestens am 3. Tag eingereicht werden.
Kurz & knapp: Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Welchen Zweck erfüllt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?
Ein Arzt bestätigt mit der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, dass ein Versicherter aufgrund einer Krankheit oder einer Verletzung nicht in der Lage ist, zu arbeiten.
Erfährt der Arbeitgeber durch die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, woran ich erkrankt bin?
Nein. Eine Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit besteht normalerweise aus vier Zetteln: Einen behalten Sie für Ihre Unterlagen, einen bekommt die Krankenkasse, einer bleibt beim Arzt und einen erhält der Chef. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den Arbeitgeber gibt keine Auskunft über die zugrundeliegende Krankheit.
Reichen Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung rechtzeitig ein, erhalten Sie in den ersten sechs Wochen weiterhin die vereinbarte Vergütung vom Arbeitgeber und später ein etwas niedrigeres Krankengeld von der Krankenkasse. Wann Sie die Bescheinigung beim Chef einreichen müssen, erfahren Sie aus Ihrem Arbeitsvertrag.
Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Bis wann muss diese dem Arbeitgeber vorliegen? Hat er das Recht, eine Angabe des Grundes zu verlangen? Kann prinzipiell auch eine rückwirkende Krankschreibung erfolgen? Diesen und noch mehr Fragen widmen wir uns in diesem Ratgeber.
Der Krankenschein – Die Diagnose stellt ein Arzt
Den Diagnoseschlüssel auf dem Krankenschein verstehen
Kann eine Krankschreibung rückwirkend ausgestellt werden?
Was gilt bei der Folgebescheinigung der Arbeitsunfähigkeit?
Bei wem muss die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eingereicht werden?
Der Krankenschein für den Arbeitgeber
Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Krankenkasse
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung – ab wann muss sie eingereicht werden? Das hängt vom Arbeitsvertrag ab.
Wachen Sie morgens auf, der Schädel brummt, die Nase läuft und Sie frieren bei sommerlichen Temperaturen? Dann hat Sie vermutlich ein Virus heimgesucht, der einen grippalen Infekt ausgelöst hat. Das Arbeiten dürfte unter diesen Umständen unmöglich sein – mal davon abgesehen, dass Sie womöglich auch Ihre Kollegen in Mitleidenschaft ziehen angesichts der Ansteckungsgefahr. Es wäre daher das Beste, einen Arzt aufzusuchen und sich nicht auf den Weg zur Arbeit zu machen.
Sie sind dazu verpflichtet, sich unverzüglich arbeitsunfähig zu melden. Das bedeutet: Gemäß Entgeltfortzahlungsgesetz ist damit der Zeitpunkt gemeint, ab dem die Arbeitsunfähigkeit eintritt. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie nicht erst die Ausstellung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bzw. Diagnose abwarten, sondern sich schon auf dem Weg zum Arzt bei Ihrem Chef zum Beispiel telefonisch melden. Auf diese Weise verhindern Sie eine etwaige Abmahnung wegen unentschuldigtem Fehlen.
Das auch als „gelber Schein“ bekannte Attest erhalten Sie, wenn der Arzt feststellt: a) Sie sind nicht in der Lage Ihrer Arbeit nachzukommen. oder b) Ihnen kann nicht zugemutet werden weiterzuarbeiten, da hierdurch eine Verschlimmerung eintreten würde.
Die Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer müssen Sie beim Arbeitgeber melden. Zu welchem Zeitpunkt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung die Vorlage erfolgen muss, hängt von den arbeitsvertraglichen Vereinbarungen ab. In jedem Fall ist ein Attest allerspätestens am dritten Tag der Erkrankung beizubringen. Das bedeutet nicht, dass der Arbeitgeber dies jedoch nicht schon am ersten Tag verlangen kann. Auch das ist rechtlich möglich, wenn ein Arbeits- oder Tarifvertrag hierzu wirksame Klauseln enthält.
Der Arzt füllt eine Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus, die auch der Krankenkasse zugesandt werden muss.
Auf jedem sind dabei unterschiedlich detaillierte Ausführungen zu Ihrer Krankmeldung bzw. der Diagnose vermerkt.
Der erste Zettel in A5-Format ist der Teil der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, der an die Krankenkasse geht.
Hier ist der Grund für Ihre Arbeitsbefreiung vermerkt, jedoch nicht im Wortlaut, sondern verklausuliert als Code – ICD genannt.
Die Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit enthält für den Träger der gesetzlichen Versicherung eine Information darüber, welche Ursache der Krankmeldung zugrundeliegt – und zwar in Form des ICD-Codes. Diese Abkürzung steht für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems“ und wurde deshalb kreiert, um das Diagnoseverfahren zu vereinheitlichen.
Der auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung enthaltene Code mutet, bestehend aus einem Buchstaben, zwei Ziffern, einem Punkt und noch maximal zwei weiteren Ziffern erstmal kryptisch an für jene, die sich mit diesem Thema nicht auskennen. Wollen Sie erfahren, was der Arzt im Detail diagnostiziert hat, können Sie im Internet auf Spurensuche gehen. Hier gibt es zahlreiche Anbieter bei denen Sie eine Übersetzung des Diagnoseschlüssels in Erfahrung bringen können.
Viele Arbeitnehmer gehen zeitnah oder unter Umständen auch erst zu spät zum Arzt, weil sie Bedenken haben, sich krankschreiben zu lassen. Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt ist: Kann ein Krankenschein auch rückwirkend ausgestellt werden?
Informationen hierzu sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zu finden, der Teil der Selbstverwaltung von Ärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen ist. § 5 Abs. 3 besagt:
Die Arbeitsunfähigkeit soll für eine vor der ersten ärztlichen Inanspruchnahme liegende Zeit grundsätzlich nicht bescheinigt werden. Eine Rückdatierung des Beginns der
Arbeitsunfähigkeit auf einen vor dem Behandlungsbeginn liegenden Tag ist ebenso wie eine rückwirkende Bescheinigung über das Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit nur ausnahmsweise und nur nach gewissenhafter Prüfung und in der Regel nur bis zu drei Tagen zulässig.“
Laut Arbeitsrecht: Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung informiert den den Arbeitgeber nicht über den Grund.
Demnach ist der Erhalt einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die rückwirkend gilt, zwar grundsätzlich möglich, jedoch nur unter erhöhten Anstrengungen.
Um sich diesen Stress zu ersparen, ist es deshalb empfehlenswert, rechtzeitig beim Arzt vorstellig zu werden und den Termin nicht immer weiter hinauszuzögern.
Nicht immer ist eine Krankheit bereits nach einer Erstbescheinigung durch den Arzt durchgestanden. Bisweilen zieht sich die Arbeitsunfähigkeit länger, sodass es einer Folgebescheinigung bedarf.
Verlängerter Krankenschein – ab wann muss er vorgelegt werden? Liegt eine diagnostizierte Arbeitsunfähigkeit vor, erhalten Arbeitnehmer in den ersten sechs Wochen weiterhin ihre Vergütung. Ist der in der Erstbescheinigung angegebene Zeitraum abgelaufen, muss wie im Entgeltfort­zahlungsgesetz niedergeschrieben die „verlängerte“ Arbeitsunfähigkeits­bescheinigung beim Arbeitgeber eingereicht werden. Dem ist auch so, wenn die Sechs-Wochen-Frist bereits rum ist.
Um Ihren anschließenden Anspruch auf Krankengeld nicht zu verlieren, sollten Sie unbedingt darauf achten, die erste bescheinigte Arbeitsunfähigkeit rechtzeitig verlängern zu lassen. Demnach sollte die Folgebescheinigung als ersten Tag das Datum aufführen, das dem letzten Tag der Erstbescheinigung folgt. Werden Sie zwischendurch auch nur für einen Tag theoretisch wieder arbeitsfähig, kann hierdurch Ihr Anspruch auf Krankengeld vergehen.
Arbeitnehmer, die gesetzlich versichert sind, müssen bei der Krankmeldung laut Arbeitsrecht Folgendes beachten: Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist sowohl der Krankenkasse als auch dem Arbeitgeber zuzuschicken. Beide bekommen jedoch unterschiedliche Ausdrucke.
Von Ihrem Arzt erhalten Sie vier Zettel. Der zweite, ein kleiner durchscheinender in A6-Format ist rechtzeitig der Personalabteilung zur Verfügung zu stellen. Er enthält folgende Angaben:
Der Arzt bestätigt die Krankmeldung: Welche Formulierung Sie beim Chef wählen, bleibt Ihnen überlassen.
Erst-/Folgebescheinigung
arbeitsunfähig voraussichtlich bis
Wichtig: Wenn Sie bei Ihrem Chef die Bescheinigung Ihrer Arbeitsunfähigkeit einreichen, müssen Sie nicht befürchten, dass dieser damit auch erfährt, weshalb Sie krankgeschrieben wurden. Diese Information fehlt hier nämlich – und zwar aus gutem Grund. Schließlich handelt es sich hierbei um eine sehr private Angelegenheit, die den Arbeitgeber nicht zu interessieren hat.
Der beim Träger der gesetzlichen Krankenversicherung einzureichende Beleg gibt etwas umfangreicher Auskunft. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung enthält den Diagnoseschlüssel nach ICD-10-Schema plus unter anderem:
den Hinweis, ob es sich um einen Unfall oder Unfallfolgen handelt
ob es sich um einen Krankengeldfall handelt oder nicht
Ebenso wie bei der Benachrichtigung des Chefs sollten Sie auch mit dem Versenden der Krankmeldung an die Krankenkasse nicht allzu lange warten. Durch das Versäumen der Frist könnten Sie Ihren Anspruch auf Krankengeld verwirken. Dies verhindern Sie, indem Sie die Arbeitsunfähigkeits­bescheinigung bzw. den Vordruck bis spätestens eine Woche nach der Diagnose einreichen.
Wohin dieser Brief konkret geschickt werden muss, bringen Sie bei Ihrer Krankenkasse in Erfahrung. Bei so manchen entfallen Porto und Aufwand, da sie einen bequemen Online-Service anbieten. Nach einer Anmeldung im jeweiligen Portal reicht ein Versenden des Scans aus.
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Slavka R. says
23. Dezember 2016 at 12:25
Ich suche einen Vordruck der Arbeitsunfähigkeitbescheinigung Bitte, wo kann ich den Vordruck im Internet findet.?
Frau Slavka Roschk
eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bekommen Sie vom Arzt ausgestellt. Eine Krankmeldung für den Arbeitgeber ist etwas anderes. Ein entsprechendes Muster finden Sie auf der verlinkten Seite.
Hallo,ich war letzte Woche arbeitsunfähig krankgeschreiben.Habe einen 25h/woche Arbeitsvertrag.Am Montag hatte ich laut Arbeitsplan frei.Hoffte es geht mir besser.War aber nicht der Fall.So suchte ich am Dienstag den Arzt der mich von Dienstag bis Samstag krankgeschrieben hat.Meines Wissen sind die arbeitsvertarglichen Stunden zu berechnene.Mir wurden aber nur 21,5 Stunden für die Woche berechnet.Es fehlen mir 3,5 Stunden.Es kann nicht sein wenn man krankgeschrieben ist Minusstunden zu haben.Für Ihre Rückantwort bedank ich mich scon im voraus.
25. Oktober 2018 at 15:43
Minusstunden wegen Krankheit sind normalerweise nicht rechtens, wenn Sie sich ordnungsgemäß krankgemeldet haben. Daher würden wir Ihnen empfehlen, einen Anwalt aufzusuchen und sich von ihm beraten zu lassen.
Die Informationen stimmen nicht.
Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss nur vorgelegt werden wenn die Erkrankung länger als drei Kalendertage dauert.
Man kann ohne Attest bis zu drei Tage krank sein.
Das ist im öffentlichen Dienst längst gängige Praxis und gilt genauso für normale Arbeiter.
2. Februar 2017 at 8:59
das stimmt nur, wenn nicht andere Bestimmungen im Arbeitsvertrag festgelegt sind. Diese haben immer mehr Gewicht.
und wie muss diese regelung im arbeitsvertrag aussehen , zb, es muss immer eine schriftliche krankmeldung durch den artzt vorliegen , danke im voraus
17. Juli 2018 at 10:03
da gesetzlich geregelt ist (§ 5 EntgFG), dass der Arbeitgeber ein Attest auch schon früher verlangen darf, ist es normalerweise sein gutes Recht, dies bereits ab dem ersten Krankheitstag zu tun. Eine solche Regelung sollte jedoch im Arbeitsvertrag festgehalten sein.
Das wird individuell vom Arbeitgeber bestimmt.
13. Oktober 2018 at 16:29
Das mag bei Ihnen der Fall sein. Der Arbeitgeber darf jedoch auch eine AU ab dem ersten Tag verlangen- wie am [edit. v. d. Red.] – wo ich tätig bin der Fall
2. Februar 2017 at 14:22
Wenn ein Mitarbeiter während des Tages zum Arzt geht, d.h. er hat schon gearbeitet und legt dann eine AU für diesen Tag vor, muss der Arbeitgeber ihm die gearbeiteten Stunden vergüten bzw. gutschreiben?
während der ersten 6 Wochen einer Erkrankung läuft die Entgeltfortzahlung. Dadurch wird der Arbeitnehmer genauso vergütet, wie wenn er arbeiten geht.
Tropschug says
27. Juni 2017 at 21:22
Hallo zu diesem Thema hätte ich eine Frage.War am 26.06.2017 vom 05.45 Uhr bis 14:30 Arbeiten und habe dann an diesem Tag einen Krankenschein erhalten.Was ist jetzt mit diesen Stunden und kann ich das meinem Nocharbeitgeber irgednwie schriftlich anhand eines Parapraphern schriftlich vorlegen.Wie lange kann man mit dieser F und Z Diagnose ausfallen. Und wie sieht es mit einer weiteren Krankschreibung aus da ich zu diesem AG nicht zucück möchte.
Mit freundlichen Grüßen und hoffentlich eine baldige Information
Hallo Tropschug,
wenn Sie an diesem Tag eine Krankschreibung erhalten haben, deckt dies normalerweise ebenfalls die Stunden ab, die Sie zuvor an diesem Tag gearbeitet haben. In Bezug auf eine weitere Krankschreibung wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.
22. April 2018 at 9:32
ich habe eine Frage! Ich war vom 15.01.-25.02. arbeitsunfähig geschrieben mit einer Dioagnose.
Am 23.02. bin ich zum Arzt, weil ich die Krankheit der ersten Diagnose überwunden hatte.
Als ich aber beim Arzt saß, bin ich fast zusammengebrochen, weil ich psychisch und physisch föllig fertig war, was aber andere Ursachen hatte.
Also schrieb mich mein HA am 23.02. nochmal mit einer neuen Diagnose bis zum 23.03., als Erstbescheinigung, krank (keine Folgebescheinigung)
Die KK behauptet nun, dass es eine Überschneidung, also eine doppelte Diagnose gäbe und somit keine neue Erstbescheinigung sei.
Ist das richtig? Hat die KK Recht?
2. Mai 2018 at 13:14
leider können wir die Situation und die Entscheidung der Krankenkasse nicht überprüfen. Im Zweifelsfall kann Ihr Arzt oder ein Anwalt die Situation klären.
24. Februar 2017 at 20:01
Hallo! Wenn im Vertrag bzw. Breifing von der Firma steht, dass sie keine rückwirkend ausgestellten Krankschreibungen anninmmt, gilt das Gesetz trotzdem, oder?
Ich musste an einem Wochenende arbeiten, war aber krank und bin erst am Dienstag zum Arzt gegangen.
Der Artz hat die Krankschreibung für das Wochenende ausgestellt, auf der das spätere Ausstellungsdatum ist. Es wurde mir danach gesagt, dass die Firma die Krankschreibung nicht akzeptieren kann.)
27. Februar 2017 at 12:03
normalerweise ist eine rückwirkende Krankschreibung nur in Ausnahmefällen und bis zu zwei Tage möglich. Wenn dies in Ihrem Arbeitsvertrag ausgeschlossen wurde, sollten Sie sich an diese Regeln halten. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt.
Fragenach says
Es zählt immer das günstigkeitsprinzip. Bsp: im Gesetz steht , sie haben Anspruch auf 24 Urlaubstage im Jahr. In ihrem Arbeitsvertrag steht, sie bekommen 19. Dann hat das Gesetz Vorrang, da es für sie günstiger ist. Wäre es andersrum und im Arbeitsvertrag steht sie haben 30 Tage urlaubsanspruch, dann gilt der Arbeitsvertrag, weil es nun dort für sie besser ist. Am besten überprüfen. Gibt es ein Gesetz was besser als der Vertrag ist für sie hat immer das Vorrang.
Hallo, eine Nachfrage noch bitte, wenn ich an einem Freitag während der Arbeitszeit krank nach Hause gehe und am darauffolgenden Freitag wieder arbeite, ab welchem Tag genau muss dann ein Attest vorgelegt werden? ( lt Gesetzt ) hier rückwirkend ab Montag ? Oder reicht ein Attest nur für den Donnerstag?
normalerweise muss dem Arbeitgeber spätestens am dritten Tag der Erkrankung ein Attest vorliegen. Er hat jedoch das Recht, auch schon früher ein solches zu verlangen. Maßgeblich ist in der Regel, was im Arbeitsvertrag festgehalten ist.
Ich bin seit einer Woche krank, hatte mir allerdings den Montag bereits im Vorfeld freigekommen. Da hier in der Gegend kein einziger Arzt am Montag oder Dienstag aufhatte, bin ich direkt am Mittwoch zum Arzt. Er schrieb mich dann aufgrund der niederrheinischen Feiertage und Unerreichbarkeit von Ärzten (außer natürlich dem Notdienst) rückwirkend krank. Erst mein Arzt setzte mich darüber in Kenntnis, dass der Urlaub ja eh nicht verfallen würde. Habe mich allerdings wegen meines Urlaubs und nicht-Mitdenkens dank Fieber – auch erst am Dienstag krankgemeldet.
Leider lag die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erst am Donnerstag im Arbeitgeber-Briefkasten (also nach dem dritten Kranktag).
Muss ich da jetzt um den einen Urlaubstag diskutieren oder müsste der mir normaler Weise gutgeschrieben werden.
6. März 2017 at 9:58
da Ihnen rückwirkend die Erkrankung attestiert wurde, haben Sie Recht darauf, Ihren Urlaubstag “zurückzuerhalten”. Sie müssen jedoch aktiv beim Arbeitgeber darum bitten. Von selbst kümmern sich Verantwortliche da nur selten drum.
24. September 2018 at 20:11
ich bin im Auslandsurlaub erkrankt, dort aber nicht zum Arzt gegangen, dachte es wird schon wieder. Bin Dienstag Abend wieder in Dtl gelandet und war Mi früh gleich beim Arzt. Dieser hat mich rückwirkend zu Mo krank geschrieben. Krankenschein habe ich sofort per Email an den AG geschickt. Dieser will jetzt die komplette Krankschrift nicht anerkennen, weil ich mich in meinem Urlaub aus dem Ausland nicht am Mo krank gemeldet habe. Da wusste ich allerdings auch nicht, dass der Arzt mich rückwirkend krank schreibt. Was nun?
16. Oktober 2018 at 12:17
die rechtliche Situation zur Krankheit/ Arbeitsunfähigkeit während eines Auslandsaufenthalts regelt § 5 Abs. 2 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG):
“Hält sich der Arbeitnehmer bei Beginn der Arbeitsunfähigkeit im Ausland auf, so ist er verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit, deren voraussichtliche Dauer und die Adresse am Aufenthaltsort in der schnellstmöglichen Art der Übermittlung mitzuteilen. Die durch die Mitteilung entstehenden Kosten hat der Arbeitgeber zu tragen. Darüber hinaus ist der Arbeitnehmer, wenn er Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, verpflichtet, auch dieser die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als angezeigt, so ist der Arbeitnehmer verpflichtet, der gesetzlichen Krankenkasse die voraussichtliche Fortdauer der Arbeitsunfähigkeit mitzuteilen. Die gesetzlichen Krankenkassen können festlegen, daß der Arbeitnehmer Anzeige- und Mitteilungspflichten nach den Sätzen 3 und 4 auch gegenüber einem ausländischen Sozialversicherungsträger erfüllen kann. Absatz 1 Satz 5 gilt nicht. Kehrt ein arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer in das Inland zurück, so ist er verpflichtet, dem Arbeitgeber und der Krankenkasse seine Rückkehr unverzüglich anzuzeigen.“
Hält sich der Arbeitnehmer nicht an diese Vorschrift, kann der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung unter Umständen verweigern. Für weitergehende Fragen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.
Ich bin selbstständig, freiwillig mit Krankengeld in einer gesetzlichen Kasse versichert.
AU ab 02.01.2017 bis 04.01.2017, festgestellt am 03.01.2017; BS Operation im KH vom 05.01.2017 bis Sonntag 08.01.2017, weiter AU ab 09.01.2017 bis 07.02.2017, festgestellt am 10.01.2017.
Da ich KG versichert bin erhalte ich ab 43. Tag KG.
Wann ist der 43. Tag? noch einen Zusatz. Ich bin noch immer AU. die AU endete nicht am 07.02.2017. Bin bis 04.04.2017 vorerst AU.
Vielen Dank im Voraus Marina
sind Sie länger als 42 Tage bzw. sechs Wochen zusammenhängend krankgeschrieben, erhalten Sie normalerweise ab dem 43. Tag der Krankschreibung Krankengeld. Dies müsste aufgrund Ihrer Angaben am 13. Februar 2017 der Fall sein.
28. März 2017 at 13:09
Guten Tag liebes Arbeitsrechte.de Team,
am Mittwoch habe ich mich ordentlich bei meinem Arbeitgeber krank gemeldet und am Donnerstag bin ich dann zum Arzt gegangen, der mich dann für Donnerstag und Freitag krank geschrieben hat.
Vorher war es mir nicht möglich, vorstellig zu werden, da ich mich zu schlecht fühlte.
Nun will mein Arbeitgeber eine rückdatierte AU für den Mittwoch haben, ansonsten wird mir die Arbeitszeit nicht zugesprochen und ich würde mit acht Minusstunden rausgehen.
Ist das rechtens? Ich habe mich ja immerhin telefonisch ordentlich krank gemeldet und die AU soll erst am dritten Tag vorliegen. Im Arbeitsvertrag / in der Betriebsordnung ist dazu nichts Weiteres geregelt.
auch wenn Sie die Krankschreibung erst am dritten Krankheitstag vorlegen müssen, hat der Arbeitgeber gemäß Entgeltfortzahlungsgesetz das Recht, die Krankschreibung schon früher zu verlangen (§ 5 EntgFG).
Hallo, meine Freundin ist seit 3 Wochen ca. Krank geschrieben bis gestern 30.03. Sie war bei Ihrer Gynokologin und die hatte etwas im Unterleib festgestellt was dort nicht hingehört. Sie hatte gestern 30.03 Donnerstag ein MRT. Bei dem aber nichts gefunden werden konnte. Sie hat aber Immer noch schmerzen. Jetzt war Sie heute bei Ihrem Hausarzt weil die Gynokologin erst wieder Montag einen Termin hatte und der wollte Sie aber nicht weiter Krankschreiben, weil Sie meinte das könnte nur die Gynokologin. Wie schaut das jetzt aus und was können wir machen, reicht es wenn Sie Montag zu Ihrer Gynokologin geht und sich von Ihr Rückwirkend Krankschreiben lässt?
wird im Unternehmen rechtzeitig Bescheid gesagt, sollte auch eine rückwirkende Krankschreibung keine Probleme verursachen. Wichtig ist nur, dass der Vorsitzende zügig über die Sachlage informiert wird.
K. Ruder says
15. Mai 2017 at 7:43
Wann muss die folgebescheinigung gemacht und vorgelegt werden, wenn man bis einschließlich Freitag krankgeschrieben ist?……….mein Chef behauptet Freitags
15. Mai 2017 at 13:13
Hallo K. Ruder,
einer Folgebescheinigung bedarf es normalerweise an dem Werktag, der auf den letzten Tag der zunächst prognostizierten Arbeitsunfähigkeit folgt. In Ihrem Fall wäre dies der Samstag.
3. Januar 2018 at 15:38
Das beantwortet leider nicht die Frage .. wann muss der Arbeitnehmer wieder zum Arzt um die Folgebescheinigung zu beantragen?
er muss so zum Arzt gehen, dass er die Folgebescheinigung spätestens am ersten Tag nach Ablauf der vorherigen Bescheinigung einreichen kann.
16. Mai 2017 at 13:35
auch wenn in unserem Betrieb sa nicht gearbeitet wird?
Mein Arzt wusste es auch nicht und hat mich jetzt bis zum folgenden Montag krankgeschrieben……sicher ist sicher
dann benötigen Sie für den Samstag regelmäßig keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Allerdings sollte die Bescheinigung dennoch über das Wochenende gelten, damit Sie dann am Montag ggf. eine Folgebescheinigung erhalten.
29. Mai 2017 at 14:20
Hallo , ich bin bis gestern krank geschrieben, die alte krankschreibung, meine Verlängerung ha ich vorige woche erhalten. Hab meine Verlängerung heute beim Arbeitgeber abgegeben, ist das zu spät? LG
in § 5 des Entgeltfortzahlungsgesetzes heißt es: “Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen.” Es ist jedoch kein genauer Zeitpunkt genannt, zu dem die Folgebescheinigung dem Arbeitgeber vorliegen muss. Möglicherweise finden sich dazu Regelungen in Ihrem Arbeitsvertrag. Ansonsten würden wir Ihnen empfehlen, Ihren Arbeitgeber direkt darauf anzusprechen und nachzufragen.
Dimitrios K. says
9. Juni 2017 at 13:55
Hallo, ich möchte wissen, ob es richtig ist, ein Arbeitsunfähigkeit Bescheinigung (gelber Schein) als erst Bescheinigung mit Festgestellt Datum: 23.02.17
Arbeitsunfähig seit: 06.02.17
Voraussichtlich arbeitsunfähig bis einschließlich oder letzter Tag der Arbeitsunfähigkeit:24.03.17 oder es ist ein Fehler?
12. Juni 2017 at 14:01
Hallo Dimitrios K.,
wenn Sie seit dem 06.02.17 arbeitsunfähig sind, muss die Erstbescheinigung sich normalerweise auch auf dieses Datum beziehen und nicht erst auf den 23.02.17.
Stimmt es, dass der Hausarzt die AU von einem Facharzt verlängern kann, sofern der Facharzt nicht da bzw. im Urlaub ist?
Tolle, sehr informative Seite im Übrigen
20. Juni 2017 at 9:42
normalerweise kann ein Hausarzt die von einem Facharzt ausgestellte AU zwar nicht verlängern, Ihnen jedoch eine neue AU ausstellen und Sie so weiterhin krankschreiben.
Beate.S says
16. Juni 2017 at 15:15
Hallo. ich bin seit nun mehr als 2 Wochen Krank. Ich habe leider versäumt die AU an den Arbeitgeber zuzusenden. Also er hatte bis jetzt keinen von mir bekommen, weder Erstbescheinigung noch die 2 Folgebescheinigungen. Ich habe heute Kündigung bekommen und das Fristlos. Man muss sagen ich bin nur 2 Monaten da gewesen bis jetzt. Und er sagt in der Begründung dazu, dass er keinen Geld für die 2 Wochen überweisen wird, da keine AU Rechtzeitig vorgelegt wurde und auch keine Folge AU bekommen hat, somit verwirkt sich die Lohnfortzahlung. Was kann ich machen? Vielen Dank
….Ich habe jetzt gerade erfahren, dass er mich somit Rückwirkend für den 02.06 gekündigt hat. Weil ich ab da Krank bin.
Hallo Beate.S,
welche Möglichkeiten Sie in einem solchen Fall haben, sollten Sie mit einem Anwalt für Arbeitsrecht besprechen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung anbieten.
Eine Formfrage. Mein Arzt hat die Krankmeldung (privat) unterschrieben, aber es ist kein Stempel drauf. Ist der Stempel zwingend, sonst könnte das ja jeder unterschreiben. Ist der Stempel sowas wie ein Dienstsiegel?
20. Juni 2017 at 8:52
um sicherzugehen, sollten Sie die Krankschreibung nachträglich stempeln lassen. Ansonsten ist es grundsätzlich möglich, dass Ihr Arbeitgeber diese aufgrund des fehlenden Stempels anfechten könnte.
Guten tag ich hab ein Problem ich streiten mich seit Februar mit meiner Krankenkasse herum wegen Krankengeld . War seit Januar krankgeschrieben und nun ist meine Frage jetzt wollen die meinen letzten tag meiner arbeitsunfähigkeit wissen ich hab null Ahnung was die von mir wollen
28. Juni 2017 at 16:23
Hallo Antje S.,
der letzte Tag der Arbeitsunfähigkeit ist der letzte Tag, der in Ihrer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung genannt ist.
28. Juni 2017 at 17:03
Ich bin seit mehreren Monaten im Krankengeldbezug. Mein HA schreibt mich immer AU vom 01. bis zum 30./31. eines Monats. Ich bin darauf angewiesen, dass das Krankengeld am 01. auf dem Konto ist, da sonst u.U. Mehrkosten (Überziehungszinsen) anfallen. Daher gehe ich immer bereits am 27. /28. zum HA und hole mir dort meine Folgebescheinigung. Die Krankenkasse benötigt i.d.R. nur 2 Tage, über das KG zu überweisen.
Mein HA behauptet nun plötzlich, die Folgebescheinigungen nur noch frühstens am letzten Tag der vorherigen AU ausstellen zu können.
10. Juli 2017 at 9:13
eine solche Regelung ist uns nicht bekannt. Wir würden Ihnen empfehlen, sich genauer bei einem Anwalt für Arbeitsrecht zu informieren, wie sich das Ganze in Ihrem Fall verhält.
Ich bin seit einiger Zeit im Krankengeld-Bezug. Um sicherzustellen, dass das KG ähnlich wie mein eigentlicher Lohn, regelmäßig von der Krankenkasse überwiesen wird, erfolgt eine AU durch meinen HA immer vom 01. zum 30./31. eines Monats. Da die Krankenkasse jedoch 2 Tage – vom Einreichen bis zur Gutschrift – benötigt, ging ich bisher immer bereits am 28./29. eines jeden Monats zum HA, um mir meine Folgebescheinigung ausstellen zu lassen.
Jetzt plötzlich weigerte sich mein HA, mir vor Ablauf der letzten AU, eine Folgebescheinigung auszustellen. Frühstens am letzten Tag der vorherigen AU bzw. am ersten Tag nach der letzten AU könne er mir künftig eine Folgebescheinigung ausstellen.
Somit kann ich jedoch nicht mehr sicherstellen, dass a) mein Arbeitgeber und meine Krankenkasse rechtzeitig informiert werden und b) mein KG pünktlich überwiesen wird. Weder Arbeitgeber noch Krankenkasse haben je von einer solchen Regelung gehört.
Ist diese Regelung neu oder was hat es damit auf sich? Ich vermute nämlich, dass mein HA sich wegen dem aktuellen Quartalswechsel querstellt und einen sauberen Berechnungsabschluss des Quartales anstrebt. Wäre ein solches Verhalten rechtens, obwohl meinem Arbeitgeber und mir dadurch ggf. Nachteile entstehen könnten?
die hier nötige Rechtsberatung dürfen wir leider nicht anbieten. Wenden Sie sich in diesem Fall am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Ich habe ein Null-Stunden-Vertrag für max. 20 Stunden pro Woche und ein Versicherung beim Krankenkasse von mein Arbeitsgeber. Jetzt bin ich krank und habe ich ein AU-bescheinigung von meine Frauenartz bekommen. Habe ich trotzdem Recht auf ein Vergütung vom Arbeitsgeber?
während der ersten sechs Wochen einer Krankschreibung besteht regelmäßig ein Anspruch auf Lohnfortzahlung wegen Krankheit. Nach Ablauf dieser sechs Wochen tritt die Krankenkasse mit Zahlung des Krankengeldes ein. Die Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber richten sich aber auch nach der Dauer des bereits bestehenden Beschäftigungsverhältnisses. Wenden Sie sich für eine umfassende Beratung bitte an einen Anwalt.
die Freundin meines Sohnes steht vor ihrem ersten Vertragsabschluss. In diesem Vertrag steht die Klausel, dass der AN auf Verlangen den Grund einer AU mitzuteilen hat. Ist das rechtlich zulässig?
7. August 2017 at 8:56
Arbeitnehmer sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, den Grund Ihrer Arbeitsunfähigkeit zu nennen.
27. Juli 2017 at 7:40
Ich war vom 30.5.17 bis zum 16.6.17 Stationär im Krankenhaus. Das war ein Freitag und Freitags Nachmittag hat mein HA geschlossen. Am 19.6.17 habe ich morgens beim HA angerufen und man sagte mir ich solle am 20.06.17 in die Praxis zum verbinden kommen und würde die Krankschreibung ausstellen.
Auf der Krankschreibung steht arbeitsunfähig seit 16.06.17 bis vorraussichtlich 30.06.2017 ausgestellt am 20.06.2017. Deswegen macht die Krankenkasse jetzt Probleme. Sie sagt das ich theorethisch am 19.6. arbeitsfähig war und bekomme deswegen jetzt kein Krankengeld. Ich solle mir vom Arzt eine Bescheinigung besorgen das ich am 19. auch arbeitsunfähig war. Was soll sowas?
Ich bin z.Z. immer noch arbeitsunfähig.
14. August 2017 at 8:39
wenn Ihre Krankschreibung den Zeitraum vom 16.06. bis zum 30.06. abdeckt, schließt dies den 19.06. ein. Uns ist daher nicht klar, weshalb Ihre Krankenkasse eine weitere Bescheinigung von Ihnen verlangt.
15. August 2017 at 13:45
Ich war bis Sonntag (Entlassung) in einer stationären RPK Maßnahme und habe mich am Freitag auf einer Veranstaltung eben dieser einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen. Im Krankenhaus wurde es als ein Arbeitsunfall behandelt somit habe ich jetzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten. Während dieser RPK Maßnahme habe ich übergangsgeld der Rentenversicherung bezogen. Nun meine Frage: wer bekommt in diesem Fall die Ausfertigung für den Arbeitgeber? Reha Einrichtung und Rentenversicherung wissen es nicht. Die Ausfertigung für die Krankenkasse habe ich weggeschickt.
haben Sie zur Zeit keinen Arbeitgeber, können Sie die Ausfertigung für diesen logischerweise auch niemandem zukommen lassen. Es sollte normalerweise ausreichen, dass Sie die Krankenkasse informiert haben.
17. August 2017 at 21:40
Mein Arzt geht in Urlaub und hat mich deshalb für 17 Tage AU geschrieben.
Mein AG erkennt jedoch nur Krankmeldungen mit max. 14 Tagen an
4. September 2017 at 8:30
die Vorgehensweise Ihres Arbeitgebers ist unserer Ansicht nach nicht rechtens. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Ich befinde mich seit Dezember 2016 im Krankenstand. Jetzt war mein Arzt im Urlaub und meine Krankmeldung lief Freitags aus. Ich habe dann am darauffolgenden Montag mit meinem Arzt telefoniert und die Krankmeldung am Dienstag abgeholt. Die Krankmeldung wurde auf Montag zurück datiert. Jetzt hat mich meine Krankenkasse aus dem Krankengeldverfahren geworfen mit der Begründung die Krankmeldung dürfe nicht Rückdatiert werden. Meinem Arzt ist dies allerdings nicht bekannt. Stimmt das so? Mir wurde gesagt ich sei nun gesperrt.
eine kurzfristige Rückdatierung (2-3 Tage) kann im Einzelfall möglich sein. Eine längere Unterbrechung kann den Beweischarakter der Bescheinigung jedoch negieren, da ein Arzt immer nur den Ist-Zustand seines Patienten beweissicher bestimmen kann und nicht sicher sagen kann, wie es dem Betroffenen vor einer halben Woche oder länger ging. Wenden Sie sich zur Klärung ggf. an einen Anwalt.
10. September 2017 at 16:19
Welche Rechte hat ein Arbeitgeber, wenn ein Minijobber sich zwar unverzüglich krank meldet, aber in den ersten drei Wochen (!) der Krankmeldung trotz Ermahnung keine AU einreicht, angeblich weil er keinen Hausarzt hat?
16. Oktober 2017 at 10:56
in diesem Fall besteht normalerweise zunächst die Möglichkeit einer Abmahnung. Bessert sich das Verhalten Ihres Mitarbeiters auch dann nicht, können Sie eine Kündigung aussprechen. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von einem Anwalt für Arbeitsrecht.
14. September 2017 at 11:15
Hallo ich habe jetzt alles durchgelesen, aber niergendswo steht wie Lage eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung am Stück gehen darf. Ist dies gesetzlich geregelt? Wenn ja in welchem Paragraphen?
wenn Ärzte eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, müssen sie sich an die sogenannten Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien (AU-RL) halten. In § 5 AU-RL Absatz 4 heißt es, dass eine solche Bescheinigung maximal für die Dauer von einem Monat am Stück ausgestellt werden darf.
15. September 2017 at 1:15
Hallo, Ich wurde am 31.5. zum 31.7 fristmäßig gekündigt. Am 23.7 wurde ich jedoch krank und war nach 4 AU Meldungen des Hausarztes, Datum bis einschließig 1 September krankgeschrieben. Am 5.9 bin ich zum Facharzt, Termin für den 4.9 war nicht möglich, und der Facharzt hat mich am 5.9 weiterhin bis zum 13.9 krankgeschrieben, Arbeitsunfähig seit 4.9 und als Folgebescheinigung. Nach einer Woche meldet die Krankenkasse und sagt mein Krankengeld wäre hierdurch beendet, es würde 1 Tag fehlen. Der Facharzt ist da ganz andere Meinung und sagt sowas würde überhaupt nicht stimmen. Jeder kann nachlesen auf die AU Bescheinigung dass da steht es wird einen lückenlosen Nachweis benötigt. Wie wäre die Rechtslage? Weil ich ab morgen in eine Klinik bin kann ich kurzfristig kein Anwalt besuchen. Freundliche Grüßen Peter
in diesem Fall können wir Ihnen leider nicht weiterhelfen, da wir keine kostenlose Rechtsberatung anbieten dürfen. Bitte wenden Sie sich daher an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Ich bin jetzt seit zwei wochen wegen einem gebrochenen Zeh krank geschriebenen. Meine letzte Krankmeldung geht bis zum Sonntag. Da ich alleine nicht zum Arzt komme da ich nicht auftreten darf, konnte ich erst Dienstags zum Arzt um die Krankmeldung abzugeben. Ich wurde bisher immer nur Woche fürWoche krank geschrieben. Habe meinen Arbeitgeber aber am Donnerstag telefonisch informiert das ich noch bis zim 25.09. krank sein werden.
Reicht das, oder können mir jetzt Konsequenzen drohen?
da uns die genauen vertraglichen Bestimmungen in Ihrem Fall nicht vorliegen, können wir Ihnen darauf keine eindeutige Antwort geben. Wir würden Ihnen also empfehlen, einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag zu werfen. Haben Sie nicht entsprechend der Vorschriften darin gehandelt, kann eine Abmahnung drohen.
Hallo! Wenn ich mich am Freitag krank melde wegen Voruntersuchungen für einen Eingriff. Das Wochenende frei habe und den Montag arbeite. Aber mich ab Dienstag wo der Eingriff ist krank schreiben lasse muss ich für den Freitag auch eine Au einreichen?
ob eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung notwendig ist, regeln der Arbeitsvertrag und die Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber. Auf der sicheren Seite ist man natürlich mit AU für jeden Tag, den man fehlt.
HEIKE F. says
Mein Sohn ist seit Februar 2017 krank geschrieben. Der 01.10.2017 war ein Sonntag. Am 02.10.2017 hätte er seine Folgebescheinigung holen müssen. Wohl bedingt durch den Brückentag war die Arztpraxis total überfüllt, sodass er nicht mehr dran kam. Am nächsten Tag war Feiertag. Also konnte er erst am 04.10.2017 die Folgebescheinigung erhalten. Jetzt hat die Krankenkasse die Zahlung eingestellt. Kann man dagegen etwas unternehmen, stand doch auf der vorigen Bescheinigung bereits ” voraussichtlich bis 22.10.2017 krank?
ein Datierungsproblem kann meinst in Zusammenarbeit mit dem Arzt und der Krankenkasse geklärt werden.
Ich befinde mich seit Ende März 2017 im Krankenstand und wurde immer für zwei oder vier Wochen von meiner Hausärztin krank geschrieben. Jetzt habe ich gesehen, dass es diesmal fünf Wochen sind, ist das zu lange? Hab gehört, länger als vier Wochen am Stück sind nicht erlaubt.
es ist erlaubt, länger als 4 Wochen krank zu sein.
23. Oktober 2017 at 8:58
der Hausarzt hat freitags frei. Der Arzt der vertreten sollte, macht am dem Tag aus technischen Gründen auch nicht auf. Eine weitere Vertretung war nicht angegeben. Nun kann man erst am Montag zum Arzt. Wie sieht es mit rückwirkender Krankschreibung aus, da man ja nun nicht am ersten Tag der Erkrankung zum Arzt gehen konnte.
Was sollte man tun, wenn man nun nicht für den Freitag krankgeschrieben wird?
in Ausnahmefällen ist eine rückwirkende Krankschreibung für maximal drei Tage erlaubt. Es muss jedoch in jedem Fall nachvollziehbar sein, dass Sie bereits vor der eigentlichen Untersuchung arbeitsunfähig erkrankt waren. Ist dem nicht so und der Arzt verweigert die rückwirkende Krankschreibung, kann eine Abmahnung drohen.
7. November 2017 at 12:55
ich habe mir gerade alles durchgelesen und möchte ein ganz großes Danke hinterlassen! Toll das es euch gibt!
Vielleicht könnt ihr mir ja auch weiter helfen.
Ich bin seit mittlerweile über die 7 Wochen hinaus krankgeschrieben und habe im Oktober leider versäumt die Folgebescheinigung rechtzeitig ausstellen zu lassen. Ich war bis 8.10. krankgeschrieben (Sonntag) und bin erst am 10.10. (Dienstag) wieder zum Arzt gegangen. Meine Krankenkasse hatte mir versichert das eine 1 Tag Rückdatierung kein Problem sei. Nun, fast 4 Wochen später sagt man mir das eine 1 Tag rückdatieren während der Krankschreibung nach 7 Wochen nicht möglich ist und ich den Anspruch auf Krankengeld verloren habe.
Ist da noch etwas zu retten? Ich bin bis 28.11. weiterhin krank geschrieben und kann somit auch nicht sofort zum JobCenter laufen.
Sie können Ihre Situation mit den betroffenen Stellen abklären. Sichtlich bemühte Menschen werden meist kulant behandelt.
11. Januar 2018 at 15:12
ich habe eine Frage zu einer zu spät erhaltenen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Ich musste unerwartet ins Krankenhaus, weswegen ich ein paar Tage arbeitsunfähig war. Eine Bescheinigung habe ich trotz mehrfacher Nachfrage zunächst nicht erhalten, lediglich einen Ärztebrief für meine Hausärztin. Erst nach drei Wochen (aufgrund der Feiertage) wurde mir die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zugesandt, sodass ich diese erst dann beim Arbeitgeber einreichen konnte und die fehlenden Arbeitstage von meinem Lohn abgezogen wurden. Habe ich, trotz der versäumten Abgabefrist von 3 Tagen ein Recht darauf, nachträglich den eingehaltenen Betrag meines Lohns vom Arbeitgeber einzufordern?
uns ist es leider nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung zu erteilen. Daher würden wir Ihnen empfehlen, Kontakt zu einem Anwalt für Arbeitsrecht aufzunehmen.
Ich war gestern beim Arzt. Er hat mich: vom: 26.01. – 03.02.18 Krank geschrieben.
Er hat mir nur einen gelben Schein gegeben ( für Arbeitgeber ).
Sollte es nicht 3 sein? versicherte und Krankenkasse? Wenn ja.. Kann ich das gleich am Montag früh klären? Dass.. mir noch 2 Scheine fehlen?
5. März 2018 at 8:27
ein kurzer Anruf bei Arzt oder Krankenkassen, kann das Missverständnis bestimmt schnell beheben.
Hallo liebes Arbeitsrechts-Team,
eine Kollegin liegt seit 2 Wochen im Krankenhaus und meldet sich auch regelmäßig beim Arbeitgeber. Es ist ihre Erste AU, somit fällt sie auch noch nicht ins Krankengeldbezug. Dieser fordert jetzt aber eine Au an, da er sonst die Entgeltfortzahlung kürzt. Der Arbeitgeber ist darüber informiert, dass sie auch noch für die nächste Zeit im Krankenhaus liegt. Sie kommt nicht zu ihrem Hausarzt um sich eine AU ausstellen lassen zu können und aus dem Krankhaus erhält sie erst bei der Entlassung den Aufenthaltsschein. Was kann sie machen? Und kann der AG einfach das Geld kürzen?
eine Aufenthaltsbestätigung ist nicht gleichbedeutend mit einer Krankschreibung. Entweder sollte das Krankenhaus oder die Krankenkasse eine entsprechende Bescheinigung ausstellen können.
2. Februar 2018 at 11:59
Sehr geehrte Mitarbeiter von „Team von Arbeitsrechte.de“
Freitagnachmittag, den 19. Januar wurde ich krankgeschrieben. Meine Arbeitsunfähigkeit teilte ich meinem Arbeitsgeber um 8 Uhr am Montag telefonisch mit. Er bestätigte mir auch den Erhalt der vom Arzt ausgestellten Krankmeldung, diese hatte meine Mutter bereits am Wochenende in den Hauspostkasten meines Arbeitgebers gelegt.
Am Freitag, den 26. Januar wurde mir eine Folgebescheinigung ausgestellt, auch diese wurde wieder am Wochenende in den Hauspostkasten meines Arbeitgebers getan. Zusätzlich rief ich meinen Vorgesetzten um 9:32 Uhr an um auf die weitere Krankschreibung hinzuweisen.
Jetzt wurde ich abgemahnt!
Begründung: Am 29.01.2018 um 8:50 Uhr haben wir Ihre Krankschreibung für den Zeitraum vom 26.01.2018 bis 09.02.2018, datiert vom 26.01.2018, im Briefkasten vorgefunden. Am 29.01.2018 haben Sie sich erst um 9:32 Uhr telefonisch bei Herrn * krankgemeldet. Ihre Krankmeldung erfolgte somit nicht unverzüglich. Wie Sie wissen, beginnt der Betrieb in der Gruppe * um 8:30 Uhr. Wir konnten somit nicht rechtzeitig für eine reibungslose Organisation Ihrer Abwesenheit sorgen.
Zu meiner Entlastung möchte ich noch anmerken, dass die Erstleerung des Hausbriefkastens bereits durch den Hausmeister erledigt wird, dieses ist weit vor 8 Uhr.
Bitte beantworten Sie mir die Frage ob mein Arbeitgeber mit seiner Ermahnung im Recht ist.
Vielen Dank für Ihre Bemühung und Ihre Hilfe!
1. März 2018 at 16:31
Rechtmäßigkeit kann nur vor Gericht und mit einem Anwalt festgestellt werden. Wenn Sie sich gegen die Abmahnung wehren wollen, kann Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen.
2. Februar 2018 at 15:26
Bin seit April 2017 krank geschrieben, beim Arbeitgeber also nicht mehr in der Bezahlung, auch Versicherungen gibt es keine mehr, die jetzt noch von ihm übernommen werden. Ich bin noch angestellt, aber es fließen keine Leistungen mehr. Derzeit lebe ich ausschließich von dem Krankengeld. Meine Krankmeldungen habe ich immer rechtzeitig und nahtlos abgegeben. Aber muss ich denn dem Arbeitgeber noch Krankmeldungen zusenden, wenn ich jetzt sowieso nicht mehr arbeite und auch keine Leistungen mehr erhalte? Ich gehe jetzt in medizinische Reha und wir haben vereinbart, dass ich mich danach melde, ob ich wieder einsteigen kann.
1. März 2018 at 16:39
um weiterhin durch die Rechte geschützt zu sein, sollte der Nachweis immer beim Arbeitgeber eingehen. Davon abweichende Vereinbarungen sollten schriftlich festgehalten werden.
Meine Frage richtet sich auf die Zurücknahme einer Au-Bescheingung durch mich.
Ich habe im Januar für 3 Tage eine AU erhalten. Diese habe ich an die KK gesendet. Die Erkrankung war eine ambulante Behandlung und die Ausstellung eines AU für 3 Tage wurde eher pauschal mitgegeben, als das ich wirklich richtig krank war. Nun habe ich diese Tage doch im Home-Office gearbeitet, in Rücksprache + gemeinsames Einverständnis mit meinem AG habe ich bei ihm diese AU zurückgezogen. Nun wollte ich auch gern, das die KK diese AU nicht mehr bewertet.
Zuerst sagte die KK, das geht inOrdnung, nun haben sie mir geschrieben, das ich eine AU nicht zurücknehmen kann.
Haben Sie einen Tipp für mich, wie ich eine Zurücknahme einer AU selbst durchsetzen kann?
Brauche ich etwas Schriftliches von dem Arzt, das eine AU nicht zwingend erforderlich war?
Liegt es im Ermessen des Patienten, über die Verwendung einer AU zu entscheiden, wenn kein Risiko für andere oder sich selbst erkennbar ist?
lassen Sie sich dazu von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten.
21. Februar 2018 at 16:59
eine rechtliche Frage…
Die Chefin unserer Personalabteilung hat den Krankenschein unseres Niederlassungsleiters an sämtliche Mitarbeiter gesandt. Jeder sieht nun seine Daten, Arzt, Versicherungsnummer, Diagnose-Code etc.
Ist dies denn rechtlich?
12. März 2018 at 15:44
ein solches Verhalten ist normalerweise nicht rechtens. Der betroffene Mitarbeiter sollte sich in diesem Fall an einen Anwalt wenden.
22. Februar 2018 at 18:11
Meine AU beträgt insgesamt 43 Kalendertage,
danach ist das Unternehmen für 3 Wochen geschlossen und ich nehme Urlaub.
Eine Sonderregelung im Betrieb verhindert eine “Erstattung” der Urlaubstage im Krankheitsfall.
Somit werde ich mich im Urlaub keinesfalls krankschreiben lassen um nicht ins Krankengeld zu rutschen.
Danach werde ich sicher wieder arbeiten können und die Erkrankung ausgeheilt sein.
Bekomme ich dann für einen Tag, ( 43.Tag als letzter Tag der Arbeitsunfähigkeit) Krankengeld?
16. März 2018 at 9:31
in der Regel erhalten Arbeitnehmer ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld.
hallo, habe in der Lehre als schwimmmeistergehilfe im Jahre 1980 einen arbeitsunfall und mir das Kahnbein im rechten Handgelenk gebrochen. seid jahren leide ich jetzt an Arthrose . Ich wollte deshalb einen Antrag auf teilrente stellen, doch niemand, Arbeitgeber oder die stadt dortmund finden die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, man sagte mir ich hätte die Beweispflicht aber 1980 gab es noch keine kopien des krankenschein . können sie mir helfen ?
in diesem Fall sollten Sie sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht unterstützen lassen. Wir dürfen leider keine Rechtsberatung anbieten.
13. März 2018 at 19:58
ich würde gerne wissen ob ich wenn ich im Krankengeld bin meinem Arbeitgeber auch immer noch eine Krankmeldung zukommen lassen muss. Oder reicht es wenn ich Ihn nur anrufe??
Ich weiss das die Krankenkasse einen Beleg bekommt aber ich habe echt keinen Plan wie das mit dem Arbeitgeber ist.
tatsächlich sind Sie weiterhin dazu verpflichtet, den Arbeitgeber mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen über die voraussichtlichen Fehlzeiten zu informieren – auch wenn die Krankenkasse diesen informiert.
gibt es eine Teilkrankschreibung auf 50%?
hatte einen Wegeunfall. Meine Frage ist, gibt es eine Teilkrankschreibeung? Wir sind in der Abteilung auch unterbesetzt. Ich könnte den halben Tag vorerst arbeiten, wieder zur Eingliederung. Aber mein Arzt sagt, dies gibt es nicht. Entweder krank 100% oder eben nicht.
Und nun? fühle mich für einen halben tag fit, aber der ganze tag geht noch nicht, zumal ich die nächsten 4 Wochen noch regelmässig in Physiotherapie etc. gehen muss.
Bitte dringend um Rückinfo.
Arbeitsunfähigkeit kann nur vollständig oder nicht vorhanden sein. Eine Regelung zu 50% gibt es nicht.
9. April 2018 at 14:42
mein Arzt hat die Arbeitsunfäghigkeitsfolgebescheinigung heute ausgestellt (ich bin seit Januar arbeitsunfähig). Nun habe ich gerade bemerkt, dass er im Feld “festgestellt am” den 06.04.18 eingetragen, im oberen Adress- und Versicherungsfeld steht jedoch das heutige Datum (09.04.109.04.18). Kann sich das für mich nachteilig auswirken? Leider bin ich nicht mobil und würde heute kein zweites Mal die Strecke von 17km schaffen, sonst würde ich mich einfach nochmals in die Praxis begeben.
in der Regel ist das Datum der Feststellung relevant. Aus dem anderen Datum sollten keine Nachteile entstehen.
Ich bin am 28.03 und 29.03.2018 krank gewesen und habe meinen Arbeitgeber informiert. Aus Sicherheitsgründen bin ich am 03.04.2018 zum Arzt gegangen und habe mir eine AU für die zwei Tage geholt( wegen Wochenende und Feiertagen der erste Mögliche Tag um wieder zum Arzt zu gehen). Wann musste diese spätestens beim Arbeitgeber sein?und zählt da der Poststempel oder der Tag an dem die AU beim Arbeitgeber ankam?
23. April 2018 at 8:06
die AU muss schnellstmöglich beim Arbeitgeber eingehen. Eine telefonische Absprache kann den Termin für die AU genau klären.
Das beantwortet leider nicht meine Frage. Ich melde mich heute krank, gehe zum Arzt und besorge mir eine AU. Kann mein Arbeitgeber verlangen, dass die AU morgen im Personalbüro ist?
2. Mai 2018 at 12:19
in § 3 Absatz 1 des Entgeltfortzahlungsgesetzes heißt es: “Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen.” Daraus ergibt sich: Spätestens am ersten Arbeitstag nach der jeweiligen Krankheit sollte die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber eingehen. Dieser hat jedoch das Recht, diese Bescheinigung früher zu verlangen, daher sollten Sie prüfen, was diesbezüglich im Arbeitsvertrag geregelt ist oder – wie bereits im letzten Kommentar empfohlen – das Ganze telefonisch mit dem Arbeitgeber klären.
sehr gute Beschreibung bezüglich Krankmeldung und Attest. Allerdings fehlt mir ein wichtiger Punkt:
(oder ich habe diesen überlesen *gg*)
– Wie sieht es mit der Übermittlung des Attests aus? Da der Arbeitgeber das Attest bereits am 1. Tag verlangen kann, wird die Übermittlung via. Post, E-Mail, WhatsApp ausreichen – oder? Man kann nicht verlangen, dass der erkrankte Arbeitnehmer zur Arbeitsstelle fährt um das Attest abzugeben – oder?
23. April 2018 at 8:15
wie die AU übermittelt wird ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Aber der Arbeitgeber kann auf das Original bestehen. Dann wäre das persönliche Überbringen oder eine postalische Übersendung notwendig.
13. April 2018 at 15:34
kann mein Arbeitgeber verlangen, dass mein Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung am nächsten Tag bei ihm sein muss? Wäre über eine Antwort samt Gesetzestext sehr dankbar.
die Anzeige- und Nachweispflichten sind in § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) geregelt. Absatz 1 dieser Vorschrift lautet:
ich bin zur Zeit arbeitsunfähig und schon im Krankengeldbezug. Die ärztliche AU lasse ich dem AG termingerecht zukommen. Bin ich verpflichtet dem AG Auskunft über meine Erkrankung und die voraussichtliche Dauer zu erteilen?
der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber seine Arbeitsunfähigkeit unverzüglich mitzuteilen und mittels entsprechender Bescheinigung nachzuweisen. Hierbei ist auch die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit anzugeben. Geregelt ist diese Anzeige- und Nachweispflicht in § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG).