Source: http://openjur.de/g/stgb/331.html
Timestamp: 2013-05-21 22:59:16
Document Index: 62010179

Matched Legal Cases: ['§ 331', '§ 325', '§ 325', '§ 326', '§ 327', '§ 328', '§ 329', '§ 330', '§ 330', '§ 330', '§ 330', '§ 331', '§ 332', '§ 333', '§ 334', '§ 335', '§ 336', '§ 337', '§ 338', '§ 339', '§ 340', '§ 343', '§ 331', '§ 331']

§ 331 StGB - Vorteilsannahme - openJur
§ 325 Luftverunreinigung§ 325a Verursachen von Lärm, Erschütterungen und nichtionisierenden Strahlen§ 326 Unerlaubter Umgang mit Abfällen§ 327 Unerlaubtes Betreiben von Anlagen§ 328 Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern§ 329 Gefährdung schutzbedürftiger Gebiete§ 330 Besonders schwerer Fall einer Umweltstraftat§ 330a Schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften§ 330c Einziehung§ 330d Begriffsbestimmungen§ 331 Vorteilsannahme§ 332 Bestechlichkeit§ 333 Vorteilsgewährung§ 334 Bestechung§ 335 Besonders schwere Fälle der Bestechlichkeit und Bestechung§ 336 Unterlassen der Diensthandlung§ 337 Schiedsrichtervergütung§ 338 Vermögensstrafe und Erweiterter Verfall§ 339 Rechtsbeugung§ 340 Körperverletzung im Amt§ 343 Aussageerpressung
Strafgesetzbuch§ 331 StGB
← § 331 Vorteilsannahme →
(1) Ein Amtsträger oder ein für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter, der für die Dienstausübung einen Vorteil für sich oder einen Dritten fordert, sich versprechen läßt oder annimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.(2) Ein Richter oder Schiedsrichter, der einen Vorteil für sich oder einen Dritten als Gegenleistung dafür fordert, sich versprechen läßt oder annimmt, daß er eine richterliche Handlung vorgenommen hat oder künftig vornehme, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist strafbar.(3) Die Tat ist nicht nach Absatz 1 strafbar, wenn der Täter einen nicht von ihm geforderten Vorteil sich versprechen läßt oder annimmt und die zuständige Behörde im Rahmen ihrer Befugnisse entweder die Annahme vorher genehmigt hat oder der Täter unverzüglich bei ihr Anzeige erstattet und sie die Annahme genehmigt.