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Timestamp: 2020-07-05 13:27:57
Document Index: 341355356

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 17', '§ 1', '§ 17', '§ 48', '§ 167', '§ 350', '§ 766', '§238', '§ 4', '§ 2', '§ 18', '§230', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 6', '§ 7', '§ 125', '§ 8', '§ 8', '§ 121', '§ 122', '§ 122', '§ 161', '§ 76', '§ 37', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 105', '§ 161', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§1', '§ 3', 'BGH', '§ 152']

BWLO - localhost
1.1 Anmeldung des Unternehmens
1.2 Das Handelsregister gliedert sich in
1.3 Die Eintragungen beziehen sich auf
1.3.1 Die Eintragungswirkungen sind
1.4 Prokura
1.4.1 Allgemeine Handlungsvollmacht
1.4.2 Artvollmacht (auch Gattungs- oder Teilvollmacht)
1.4.3 Einzelvollmacht (Spezialvollmacht, Sondervollmacht)
1.5.1 Firmenarten
1.5.2 Firmengrundsätze (HGB/BGB)
1.6 Unternehmensformen
1.6.1 Einzelunternehmen
2.1.1 Besondere Personengesellschaften
2.1.2 Handelsgesellschaften
2.2.1 Aktiengesellschaft (AG)
2.2.2 Gründung
2.2.3 Zusammensetzung des Eigenkapitals
2.2.4 Organe der AG
2.2.5 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
2.2.7 Eingetragene Genossenschaft
2.2.8 Übersicht Unternehmensformen
2.3 Bilanzanalyse
2.3.1 Zweck der Bilanzkennzahlen
2.3.2 Bilanzanalyse-Kennzahlen in der Übersicht
2.3.3 Der Weg in die Selbständigkeit
2.4 Unternehmenszusammenschlüsse
2.4.1 Bindung ohne Kapitalbeteiligung
2.4.2 Bindung durch Kapitalbeteiligung
2.5 Unternehmensziele
2.6 Finanzierung des Unternehmens
2.7.1 Die Aufgabenanalyse
2.8.1 Führungsstile nach Max Weber
2.8.2 „Klassische" Führungsstile
2.8.3 Vor- und Nachteile der "klassischen" Führungsstile
2.8.4 Management-Methoden
Ein neu zu gründendes Unternehmen muss bei folgenden öffentlichen Stellen angemeldet werden:
beim zuständigen Amtsgericht zur Eintragung ins Handelsregister (HGB § 12)
Das Handelsregister ist ein öffentliches Verzeichnis von Kaufleuten eines Amtsgerichtsbezirks und wird von den jeweiligen Amtsgerichten geführt. Es ist für jeden zugänglich, gibt Informationen und damit Rechtssicherheit. Das Handelsregister (HR) genießt öffentlichen Glauben.
Abteilung A für Einzelunternehmungen/Personengesellschaften
Abteilung B für Kapitalgesellschaften
zu Protokoll beim Registergericht / beim Amtsgericht oder
in elektronischer und öffentlich beglaubigter Form (durch einen Notar)
Name des Geschäftsinhabers bzw. der Gesellschafter
Erteilung der Prokura/Wiederruf der Prokura
Datum der Eintragung und Unterschrift
rechtsbekundend (=deklaratorisch): d.h., die Rechtswirkung existiert schon vor der Eintragung (z.B. Geschäftsführung)
rechtserzeugend (=konstitutiv): d.h., die Rechtswirksamkeit tritt erst mit der Eintragung ein (z.B. bei der Eintragung einer GmbH, AG oder bei der Eintragung eines kleinen Unternehmens).
Kann nur vom Geschäftsinhaber erteilt werden und wird im Handelsregister eingetragen. Umfang der erlaubten und unerlaubten Handlungen ist gesetzlich festgeschrieben.
Unerlaubte Handlungen:
Verträge über Einschränkungen des Aufgabenfeldes eines Prokuristen haben nur im Innenverhältnis Wirkung. Nach außen sind alle getroffenen Entscheidungen die einem Prokuristen zustehen rechtswirksam.
Zeichnung: ppa. (per Prokura)
Kann vom Prokuristen oder Geschäftsinhaber erteilt werden, wird nicht im Handelsregister eingetragen. Die Ausgestaltung unterliegt keinen gesetzlichen Vorgaben.
„Sie ist die kleine Schwester der Prokura“.
Die allgemeine Handlungsvollmacht deckt in der Regel alle Geschäfts- und Rechtshandlungen, die der Betrieb des Handelsgewerbes oder die Vornahme derartiger Geschäfte gewöhnlich mit sich bringt.
Außerordentliche Handlungen benötigen eine Erweiterung der allgemeinen Handlungsvollmacht.
Zeichnung: i.V.(in Vollmacht)
Hier erfolgt die Vollmacht mit Beschränkung auf einen bestimmten Geschäftsbereich.
Beispiel Artvollmacht:
Die Einkäufer der Einkaufsabteilung eines Unternehmens erhalten eine Handlungsvollmacht in Form einer Artvollmacht, die es ihnen erlaubt, Bestellungen bis zu einer Höhe von 50.000 € vorzunehmen (darüberhinausgehende Beträge müssen dann z.B. die Geschäftsführer genehmigen).
Zeichnung: i.V. (in Vollmacht)
Beispiel Einzelvollmacht:
Ein Einzelkaufmann ist krank und bevollmächtigt deshalb die Frau, bei der Bank einen Darlehensvertrag für seinen Betrieb am vereinbarten Termin zu unterzeichnen.
Zeichnung: i.A. (im Auftrag)
Firma ist der Name, unter dem der Kaufmann seine Geschäfte betreibt, unterschreibt, einklagt oder verklagt werden kann, zu Ansehen gelangt und bekannt wird (§ 17 HGB).
Die Wahl der Firmenart hängt im Wesentlichen von der Rechtsform der Unternehmung ab.
Namens- oder Personenfirma: Sie setzt sich zusammen aus einem oder mehreren Personennamen zuzüglich der Rechtsform; z.B. Uta Müller e. Kfr., e. Kfm., e. K. Meier & Huber OHG.
Sachfirma: Sie ist aus dem Gegenstand der Leistungserstellung des Unternehmens abgeleitet. Die Rechtsform muss hinzugefügt werden; z.B. Süddeutsche Stuhlfabrik AG.
Fantasiefirma: Sie wird aus einer frei erfundenen, möglichst werbewirksamen Bezeichnung gebildet. Die Rechtsform wird hinzugefügt; z.B. Briefmarkenecke OHG. Diese Form der Firmenbezeichnung ist jedoch gebunden an einen Eintrag im Handelsregister.
Mischfirma: Sie setzt sich aus mindestens zwei der o.a. Firmenbezeichnungen und der dazugehörigen Rechtsform zusammen; z.B. Büromöbel Schulze AG.
Firmenwahrheit/Firmenklarheit: mögliches Erkennen der Rechtsform und des Inhabers; keine unrichtigen Angaben im Firmennamen
Firmenausschließlichkeit: genaue Unterscheidung von anderen Firmen am Ort.
Firmenbeständigkeit: bei Vererbung oder Veräußerung der Firma zur Erhaltung des ursprünglichen Handelsgeschäfts.
Firmenöffentlichkeit: Pflicht der Handelsregistereintragung für Kaufleute.
Unternehmensformen sind Rechtsformen, in denen Unternehmen betrieben werden.
Die Unterschiede in den Unternehmensformen haben ihre Ursache in der Teilnehmerzahl, der Kapitalaufbringung, den Eigentumsverhältnissen, der Verantwortungsübernahme, der Haftungsregelung und der Gewinnberechtigung.
Einzelunternehmen sind geprägt durch die Vereinigung aller Rechte und Pflichten in der Person des alleinigen Eigentümers. Sie sind die ursprüngliche Form der Unternehmung.
Gesellschaften sind gekennzeichnet durch die Aufteilung aller Rechte und Pflichten auf in der Regel mehrere Personen
Einzelunternehmen oder Gesellschaften haben jeweils Vorzüge und Schwächen. Sie sind für die Bewältigung unternehmerischer Probleme unterschiedlich gut geeignet. Die Wahl der Unternehmensform muss deshalb sorgfältig überlegt und geprüft werden.
Unternehmer kann
Meinungsverschiedenheiten sind ausgeschlossen
Unternehmer hat alleinige Gewinnchance
Unternehmer trägt das Risiko allein
Er haftet mit seinem gesamten Vermögen (auch dem Privaten)
Er hat nur begrenzte Möglichkeiten, sich Kapital zu beschaffen
Die betriebliche Arbeit wird beeinflusst durch die persönlichen Eigenheiten, die privaten Vermögensverhältnisse und vom Lebensstil des Unternehmers
Die Organisation ist oft unzureichend
Entscheidungen werden von Mehreren verantwortet
Risiko verteilt sich auf Mehrere
Kapitalzuführung von Mehreren
Erweiterte Kreditbasis durch breitere Haftungsgrundlage
u. U. steuerliche Vorteile
Entscheidungen werden u. U. verzögert
Meinungsverschiedenheiten sind möglich
(1) Kaufmann im Sinne des Gesetzbuchs ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt.
(2) Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert.
Erwerbswirtschaftliche Unternehmungen sind Gewerbebetriebe, die die Kaufmannseigenschaft nach dem HGB besitzen.
Wer ein ins Handelsregister eingetragenes Unternehmen führt ist „Kaufmann“
Einzelunternehmen die nicht im Handelsregister eingetragen werden, müssen das Unternehmen beim Finanzamt anzeigen („Nichtkaufmann“).
Die Kaufmannseigenschaft bewirkt Rechtssicherheit und Kreditwürdigkeit und wird durch das HGB geregelt.
Auch kleine Unternehmungen, z.B. Einmannbetriebe, die keinen nach Art und Umfang kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordern, können freiwillig ins Handelsregister eingetragen werden.
„Kann Kaufmann“ (Kaufmann kraft Eintragung)
Ist ein betriebliches Unternehmen nicht schon nach § 1 HGB ein Handelsgewerbe, gilt es als Handelsgewerbe, wenn die Firma des Unternehmers ins Handelsregister eingetragen ist.
Das bedeutet, dass Kleingewerbetreibende die Möglichkeit haben, sich unabhängig von der Betriebsgröße eintragen zu lassen.
Für den Kaufmann gilt dann das HGB, für den Nichtkaufmann das BGB.
hat eine Firma, die übertragbar ist (§ 17, HGB) darf keine Firma, sondern nur seinen bürgerlichen Namen führen
darf Prokura erteilen (§ 48, HGB) darf keine Prokura, aber einem anderen Vollmacht erteilen (§ 167 BGB)
mündlich bekundete Bürgschaften sind gültig (§ 350, HGB) darf sich nur schriftlich verbürgen (Formzwang, § 766 BGB)
verpflichtet, Bücher zu führen (Inventar, Inventur, Bilanz, Handelsbücher, §238 HGB) vereinfachte Aufzeichnungen, zur Ermittlung des Steuergewinns (§ 4 EstG) Eintragungspflicht im Handelsregister: ab einem Umsatz von 250.000,-- € d.h. aus dem Nichtkaufmann wird zwangsweise ein Kaufmann
Unterscheidung Selbstständiger/Gewerbetreibender/Freiberufler
Wer nicht in einem Angestellten- oder Ausbildungsverhältnis arbeitet, der ist selbstständig. Ein Selbstständiger kann entweder ein Gewerbetreibender sein oder aber er ist freiberuflich tätig.
Gewerbesteuer § 2 GewStG Einkommensteuer § 18 Abs. 1 EStG
kaufmännische Buchführung Einnahmen-Überschussrechnung
Unternehmensform der Partnerschaftsgesellschaft PartnerG möglich (nur für Freiberufler)
Fantasiename möglich Bezeichnung: Unternehmensbezeichnung
kein Fantasiename möglich Name des Inhabers muss aus der Unternehmensbezeichnung hervorgehen
Eintragung im Handelsregister abhängig von:
Jahresumsatz oder Gewinn
(Grenzen und Höhen werden von Bundesländern festgelegt, können jedoch auch regional unterschiedlich sein). Keine Eintragung im Handelsregister nötig
Vorteil: (Firma)
kann verkauft, vererbt oder verpachtet werden (Betrieb behält seinen Namen, auch wenn Inhaber wechselt)
nach außen Vertrauensvorschuss
signalisiert nach außen, Führung erfolgt nach kaufmännischen Regeln
Name der Firma ist geschützt, keine Nachahmer
ist nur Einkommensteuerpflichtig
weniger Aufwand, da keine Buchführungspflicht
kann Beiträge zur Krankenkasse bei der Künstlersozialkasse leisten (= sehr günstig)
Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) (Gelegenheitsgesellschaft)
loser Zusammenschluss mehrerer Personen zur gemeinsamen Abwicklung eines Geschäfts.
auch BGB-Gesellschaft genannt
kein Mindestkapital bei Gründung
kann von Gewerbetreibenden als auch von Freiberuflern gegründet werden
keine Eintragung im Handelsregister, nur Anzeige beim Finanzamt nötig
Ende der Gesellschaft bei Geschäftsabwicklung (z.B. eine zum Bau einer Sportarena gegründete BGB-Gesellschaft, wird nach Fertigstellung des Bauvorhabens aufgelöst)
Geschäftsführung und Vertretung von allen Gesellschaftern
Verteilung von Gewinn und Verlust (GuV) nach Köpfen oder Gesellschaftsvertrag
Beteiligung eines Kapitalgebers an einem Handelsgeschäft ohne dass dies nach außen in Erscheinung tritt (Innengesellschaft).
Gewinnbeteiligung des stillen Gesellschafters/meist keine Verlustbeteiligung; genaue Regelung im Gesellschaftsvertrag
im Insolvenzfall: Stiller Gesellschafter = Gläubiger
Tod des stillen Gesellschafters: keine Auflösung der Gesellschaft
kein Recht auf Geschäftsführung, Vertretung oder Widerspruch bei außergewöhnlichen Geschäften
geregelt im HGB §§230 ff.
Die Partnerschaftsgesellschaft ist eine Gesellschaft, in der sich Angehörige freier Berufe zur Ausübung ihrer Berufe zusammenschließen (§ 1 I PartGG). Freie Berufe im Sinn des PartGG üben u.a. Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten (§ 1 II PartGG, s. vollzählige Aufzählung) aus.
Partnerschaftsvertrag (§ 3 PartGG)
Die Partnerschaft ist beim Partnerschaftsregister anzumelden (§ 4 PartGG). Sie wird im Verhältnis zu Dritten mit ihrer Eintragung im Partnerschaftsregister wirksam (§ 7 I PartGG)
Der Name der Partnerschaft muss den Namen mindestens eines Partners, den Zusatz "und Partner" oder "Partnerschaft" sowie die Berufsbezeichnungen aller in der Partnerschaft vertretenen Berufe enthalten
Geschäftsführung: Es sind die Bestimmungen der OHG entsprechend anzuwenden, soweit der Partnerschaftsvertrag keine anderslautenden Bestimmungen enthält (§ 6 III PartGG).
Rechtliche Vertretung: Es gelten die Vorschriften der OHG (§ 7 III PartGG i.V. mit §§ 125 I, II, 126, 127 HGB).
Haftung: Für Verbindlichkeiten der Partnerschaft haften die Partner der Partnerschaft als Gesamtschuldner (§ 8 I PartGG). Waren nur einzelne Partner mit der Bearbeitung befasst, haften nur sie (§ 8 II PartGG).
Auflösung: durch Ablauf der Zeit, für welche sie eingegangen worden ist; durch Beschluss der Partner; durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Partnerschaft.
Die OHG ist eine vertraglich vereinbarte Gesellschaft von zwei oder mehr Personen zum Betrieb eines Handelsgewerbes unter einer gemeinschaftlichen Firma mit unbeschränkter, unmittelbarer und gesamtschuldnerischer Haftung aller Gesellschafter.
Gründung: Anmeldung und Eintragung im Handelsregister mit Hilfe eines Notars (Gesellschaft beginnt mit Geschäftsaufnahme)
Firma: Personen-, Sach-, Fantasie- oder Mischfirma mit Rechtsformzusatz OHG
Kapitalaufbringung: jeder Gesellschafter leistet seine Einlage gemäß Gesellschaftsvertrag
Gesellschaftsvermögen: gemeinschaftliches Vermögen der Gesellschafter (= Vermögen zur gesamten Hand)
Haftung: die Haftung der Gesellschafter ist unbeschränkt, unmittelbar und solidarisch (= gesamtschuldnerisch)
Bei Eintritt haftet der neue Gesellschafter auch für bestehende Verbindlichkeiten (bei Austritt: 5 Jahre)
Leistung der festgesetzten Einlage
Wettbewerbsverbot/Wettbewerbsenthaltung
Verlustbeteiligung nach Köpfen
Geschäftsführung: für gewöhnliche Geschäfte allein, für außergewöhnliche Geschäfte nur mit Zustimmung der übrigen Gesellschafter
Vertretung: Einzelvertretungsbefugnis für alle Rechtsgeschäfte
Wird die Gewinnverteilung zwischen den OHG-Gesellschaftern nicht individuell im Gesellschaftsvertrag der offenen Handelsgesellschaft geregelt, kommt die gesetzliche Vorgabe des § 121 HGB zum Tragen. Gewinnanteil: Jahresgewinnanteil (4 % der Einlage, Rest nach Köpfen)
Privatentnahme: bis zu 4 % der Einlage. Das Entnahmerecht ist in § 122 HGB geregelt: nach § 122 Abs. 1 HGB kann jeder Gesellschafter seine 4 %-ige Verzinsung sowie – sofern es nicht zum offenbaren Schaden der Gesellschaft gereicht (z.B., wenn dadurch ein Liquiditätsengpass entsteht) – seinen diesen Betrag übersteigenden Gewinnanteil des letzten Geschäftsjahres entnehmen.
Kündigung: sechs Monate vor Schluss des Geschäftsjahres
Auflösung: bei Liquidation, Zeitablauf (Friktion), Gesellschaftsbeschluss, Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft
kreditwürdiger als Einzelunternehmung durch Risikostreuung
sinnvoll für schöpferische Unternehmer mit begrenztem Kapital
Mitbestimmung der Arbeitnehmer erfolgt durch den Betriebsrat
Beteiligungsfinanzierung = Erbringung der Einlage der Gesellschafter;
Vereinbarung über Erhöhung der Einlagen möglich.
Eventuell Aufnahme weiterer Gesellschafter zur Vergrößerung des Eigenkapitals.
Zahl der Gesellschafter ist jedoch tatsächlich begrenzt (Schwierigkeiten bei der Organisation der Geschäftsführung, Auszahlung durch Privatentnahmen)
Die Möglichkeiten der Beschaffung von Eigenkapital sind beschränkt, dennoch ist die Kapitalkraft größer als bei der Einzelunternehmung.
Personengesellschaft mit Voll- und Teilhafter, im Vordergrund steht die kapitalmäßige Beteiligung (HGB §§ 161 – 177)
Entstehung: wie OHG
Firma: Personen-, Sach-, Fantasie- oder Mischfirma mit Zusatz KG
Vollhafter = Komplementär
Teilhafter = Kommanditist
Vollhafter wie OHG
Kapitaleinlagepflicht, Kapitaleinlage wird im Handelsregister eingeschrieben
Haftung nur bis zur Höhe der Kapitaleinlage
Kontrollrecht, Informationsrecht
Recht auf Geschäftsführung/Vertretung
Widerspruchsrecht bei außergewöhnlichen Geschäften
Gewinnanteilrecht (4 % der Einlage; der Rest in „angemessenem Verhältnis“)
geeignet für Familiengesellschaften:
kaum Beschränkung des Vollhafters in der Unternehmensleitung
bessere Kapitalbasis des Unternehmens als z.B. bei der OHG, da die Einlage des Kommanditisten nur bei Gewinn verzinst werden muss (im Gegensatz zum Bankkredit)
Beteiligungsfinanzierung = Einbringung der Einlagen der Komplementäre und Kommanditisten
Kommanditist ist juristisch zwar Miteigentümer, wirtschaftlich aber häufig nur Kapitalgebers
Die Möglichkeit, zusätzlich Eigenkapital zu beschaffen, sind günstiger als bei der OHG, da die Zahl der Kommanditisten sehr groß sein kann.
Die AG ist eine Kapitalgesellschaft (nach Eintragung ins Handeslregister juristische Person)
häufigste Form, Übertragung durch einfache Übergabe
Übertragung nur durch Indossament, da Aktie auf eine bestimmte Person ausgestellt ist
nach den Rechten aus dem Besitz
Mitwirkung auf der Hauptversammlung (HV) der AG
ohne Stimmrecht in der HV, aber häufig höhere Dividendenzahlung
Satzung (notariell beurkundeter Gesellschaftsvertrag)
+ Kapitalrücklagen (Aufgeld durch Aktienausgabe über Nennwert)
+ Gewinnrücklage (nicht ausgeschüttete Gewinne)
+/- Gewinn/Verlustvortrag (Restbetrag aus dem Vorjahr)
+/- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (unverteiltes Ergebnis des Geschäftsjahres)
Grundkapital = gezeichnetes Kapital (mindestens 50.000 €) ist in Aktien (Nennbetragsaktien mindestens 1 €) zerlegt
Der Vorstand - der sich in der Regel aus mehreren Vorstandsmitgliedern zusammensetzt - leitet die AG unter eigener Verantwortung (§ 76 Abs. 1 AktG), d.h. der Vorstand hat die Geschäftführungsbefugnis inne.
Der Geschäftsführer einer GmbH unterliegt einer Weisungsbefugnis der GmbH-Gesellschafter (vgl. § 37 Abs. GmbHG), während der Vorstand einer AG keiner Weisungsbefugnis der Aktionäre, sondern lediglich einer Kontrolle durch den Aufsichtsrat unterliegt.
Erstellung des Jahresabschlusses (mit Anhang und Lagebericht)
Berichterstattung an den Aufsichtsrat (AR)
meist Gesamtvertretungsbefugnis
Bestellung durch den AR
Vergütung: Gehalt und Tantieme
Wahl für 4 Jahre (bei UN < 2000 Arbeitnehmern 2/3 von der Hauptversammlung und 1/3 von der Belegschaft gewählt - bei UN > 2000 Arbeitnehmern zu gleichen Teilen von Aktionären und Arbeitnehmern)
Vergütung: Tantieme und/oder Gehalt
Stimmrecht nach Aktiennennbeträgen
Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns und Satzungsänderungen
Satzungsänderungen bei mindestens 75%iger Zustimmung des vertretenen Kapitals
hat ein Anspruch auf einen Teil am Bilanzgewinn (Dividende), auf den Bezug junger Aktien (Bezugsrecht) sowie auf einen Anteil am Liquidationserlös, jeweils im Verhältnis der Aktiennennbeträge
Vergütung: Dividende
Die Haftung ist auf des Gesellschaftsvermögen beschränkt. Eine persönliche Haftung der Aktionäre ist ausgeschlossen
Gesellschaftsvermögen wird ausgewiesen in der Bilanz. Es setzt sich zusammen aus sämtlichen Aktivpositionen abzüglich der Verbindlichkeiten, Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und Wertberichtigungen
Zeitablauf, Beschluss der Hauptversammlung (3/4 Mehrheit), Eröffnung des Insolvenzverfahrens, Liquidation, Löschung wegen Vermögenslosigkeit
- Ausgleich eines eventuellen Verlustvortrags
- Einstellung in die gesetzlichen Rücklagen (5% des Jahresüberschusses bis 10% des Grundkapitals erreicht wird)
- Einstellung in satzungsmäßige Rücklagen
geeigente Unternehmensform für die Verwirklichung großer wirtschaftlicher Aufgaben, da gute Kapitalbeschaffungsmöglichkeit
Unterschied Dividendenpapiere/Festverzinsliche Wertpapiere
Aktien, Investmentzertifikate Obligationen (Schuldverschreibungen), Anleihen, Pfandbriefe
Erwerber = Miteigentümer
kein Ertragsrecht
Haftung im Inslovenzfall mit dem gesamten Anteil
Erwerber nicht Miteigentümer
Ertragsrecht (Zinsen)
Erwerber erhält im Insolvenzfall die Insolvenzdividende
Die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person). Für ihre Verbindlichkeiten haftet nur das Gesellschaftsvermögen. Stammkapital (in Stammeinlagen zerlegte Geschäftsanteile GmbHG §§ 1 ff)
mindestens 1 Gründer (auch ein-Mann-Gesellschaft möglich)
Mindeststammkapital sind 25.000 €
Stammeinlage eines Gesellschafters mindestens 100 €
Eintragung ins Handelsregister (Notar ist erforderlich)
Personen-, Sach-, Fantasie- oder Mischfirma mit Rechtsformzusatz GmbH
Bestellung durch Gesellschafterversammlung
ähnliche Rechte und Pflichten wie AG-Vorstand
Vorschrift nur bei mehr als 500 Arbeitnehmern (sonst Betriebsratsaufgaben)
wie Hauptversammlung der AG
Haftung bis zur Höhe der Einlagepflicht
Nachschusspflicht (falls vereinbart)
Gewinnanteil im Verhältnis der Geschäftsanteile
Mitverwaltungsrecht
geeignet dafür, dass Gesellschafter auf längere Zeit an einem Unternehmen beteiligt sind, ohne persönliche Haftungsbestimmungen
geringerer Kapitalbedarf als AG
Mini-GmbH (seit November 2008)
Die Mini-GmbH wird auch "1 Euro-GmbH" genannt, da es sich um eine haftungsbeschränkte Unternehmensgesellschaft (UG) handelt, welche ohne Mindeststammkapital gegründet werden kann
Der Geschäftsanteil beträgt mindestens 1 €
Es müssen jährlich 1/4 des Gewinns im Unternehmen verbleiben, bis 25.000 € erreicht sind. Bis zur Erreichung des Mindestammkapitals muss der Zusatz "haftungsbeschränkt" im Namen geführt werden
Ähnlich wie die Mini-GmbH ist die Rechtsform "Limited" (Ltd.)
Dies ist eine der GmbH gleichgestellte Untermehmensform einer Kapitalgesellschaft mit Sitz in England
Auch hier ist der Kapitaleinsatz 1 Pfund (Gründungskapital)
Aufgrund der niedrigen Einalge keine hohe Reputation bei Banken
wirtschaftlicher Verein mit offener Mitgliederzahl mit dem Ziel, den Erwerb der Mitglieder durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern (GenG §§ 1ff)
Schaffung eines Ausgleichs, zwischen wirtschaftlich schwachen Markteilnehmern und
Wettbewerbsvorteilen der großen Marktteilnehmer.
mindestens 3 Mitglieder, auch für weiteren Bestand
Mindesteinlage eines Mitglieds = Mitgliedseinzahlungsbetrag
Personen-, Sach-, Fantasie- oder Mischfirma mit Rechtsformzusatz eG
Einkaufs-, Produktiv-, Absatz-, Kredit-, Konsum-, Baugenossenschaften
Erste Genossenschaftsgründung: Raiffeisen 1847 und Schulze-Delitzsch 1849)
bei Genossenschaften mit bis zu 20 Genossen → 1 Genosse
bei Genossenschaften mit mehr als 20 Genossen → mindestens 2 Genossen
Aufgabe: Gesamtbefugnis, Leitung und Vertretung der Genossenschaft
nur zwingend bei Genossenschaften mit mehr als 20 Genossen → mindestens 3 Genossen
Aufgaben: Überwachung der Geschäftsführung (wenn kein Aufsichtsrat eingesetzt wird, übernimmt die Generalversammlung diese Aufgabe)
Versammlung der Genossen
Aufgabe: Wahl des Vorstands und des Aufsichtsrats; Abstimmung nach Köpfen, oberstes Entscheidungsorgan einer Genossenschaft
nur durch Vermögen der Genossenschaft (teilweise Nachschusspflicht)
Prüfung der Genossenschaft alle zwei Jahre durch Prüfungsverband
HGB §§ 1-104
HGB §§ 105-160
HGB §§ 161-177
zwei und mehr Personen
Personen-, Sach-, Fantasie- oder Mischfirma mit Rechtsformzusatz
e. K., e. Kfm, e. Kfr.
Wenn im Handelsregister eingetragen
(Eigen- und Fremdfinanzierungs-
aus Privatvermögen;
Selbstfinanzierung;
begrenzte Kreditbasis
aus Privatvermögen der Gesellschafter; Selbstfinanzierung; Neuaufnahme von Gesellschaftern; breitere Kreditbasis
wie OHG, aber bessere Möglichkeit der Eigenfinanzierung durch Aufnahme weiterer Kommanditisten
allein unbeschränkt
jeder Gesellschafter haftet unmittelbar, unbeschränkt, solidarisch
Vollhafter (Komplementär) wie OHG
(Kommanditist) bis zur Höhe der Einlage, danach nicht mehr
nur Vollhafter;
Widerspruchs- und Kontrollrecht des Kommanditisten
4 % der Kapitaleinlage, Rest nach Köpfen
4 % der Kapitaleinlage, Rest in angemessenem Verhältnis
nach Köpfen oder Gesellschaftsvertrag
angemessene Anteile oder Gesellschaftsvertrag
Zeitablauf, Liquidation,
Insolvenzverfahren über Gesellschaftsvermögen,
AktG §§ 1 ff
GmbHG §§ 1 ff
GenG §§ 1 ff
einer oder mehrere Personen;
ein und mehr Gesellschafter
drei Personen und mehr
aus Vermögen der Aktionäre; Eigenfinanzierung über Kapitalmarkt; große Kreditwürdigkeit
aus Vermögen der Anteilseigner; Selbstfinanzierung durch Aufnahme weiterer Gesellschafter; aber gegenüber AG wegen fehlender Börsenzulassung begrenzt; beschränkte Kreditwürdigkeit
Aus Einlagen der Mitglieder; Finanzierungsmöglich-keiten ansonsten wegen Stimmrechtsbegrenzung und Mitgliederwechsel beschränkt
50.0000 € Grundkapital
(=gezeichnetes Kapital)
25.0000 € Stammkapital
(=gezeichnetes Kapital
Keines, außer in der Satzung festgelegt.
Gesellschaftsvermögen der AG
Gesellschaftsvermögen der GmbH, ggf. mindestens mit Stammeinlage, ansonsten je nach Gesellschaftsvertrag (Nachschusspflicht)
Mindestens mit Geschäftsanteil, ansonsten je nach Satzung; Nachschusspflicht, außer diese ist durch die Satzung ausgeschlossen, nach Köpfen
Kontrolle durch AR und HV
Geschäftsführer; Kontrolle durch Gesellschaftsver-sammlung und ggf. AR
Vorstand; Kontrolle durch Generalversammlung und ggf. AR
anteilsmäßiger Gewinnbetrag
anteilsmäßiger Gewinnbetrag nach Gesellschaftsvertrag
im Verhältnis der Geschäftsguthaben oder lt. Satzung
keinen Anteil, außer bei Insolvenzverfahren
beschränkte Haftpflicht mit Geschäftsanteil; Nachschusspflicht
Abzug vom Geschäftsguthaben; Geschäftsguthaben oder lt. Satzung
Zeitablauf, Beschluss,
Insolvenzverfahren über das Gesellschafts-vermögen
Zeitablauf, Beschluss, weniger als drei Mitglieder
Bilanzkennzahlen werden vom Unternehmen selbst, aber auch von Banken, Gläubigern, Investoren und Analysten berechnet und für Entscheidungen genutzt.
Einzelne Bilanzposten (z.B.: Anlagevermögen in Höhe von 10 Mio. €) sind i.d.R. wenig aussagekräftig. Interessanter sind damit in Zusammenhang stehende Fragestellungen, z.B.
wie viel macht das Anlagevermögen vom Gesamtvermögen aus? (Kennzahl: Anlagenintensität) oder
ist das Anlagevermögen auch entsprechend langfristig finanziert? (Kennzahl: Goldene Bilanzregel).
Die Bilanzkennziffern setzen Posten der Bilanz in ein Verhältnis zueinander. Dies kann "vertikal" (d.h. Posten der Aktivseite der Bilanz werden in ein Verhältnis zueinander gesetzt; oder entsprechend Posten der Passivseite) oder "horizontal" (Posten der Aktivseite werden in Beziehung zu Posten der Passivseite gesetzt) geschehen.
Daraus lassen sich Erkenntnisse über die Finanzierung, die Flexibilität (bei rückläufigem Geschäft), die Bonität (Kreditwürdigkeit) oder die finanzielle Stabilität eines Unternehmens gewinnen.
Vertikale Bilanzstruktur
hohe Fixkosten (v.a. in Form der Abschreibungen, bzw. auch in Form der damit zusammenhängenden Wartungs- und Betriebskosten sowie in Gestalt der mit der langfristigen Kapitalbindung im Anlagevermögen verbundenen Zinskosten);
eine hohe Kostenremanenz bzw. eine geringe Flexibilität: nimmt der Umsatz ab, können die Kosten aufgrund ihres Fixkostencharakters nicht entsprechend kurzfristig angepasst werden;
ggf. hoher Kapitalbedarf für Ersatzinvestitionen.
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital ist.Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des Unternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern. Banken bewerten daher die Bonität eines Unternehmens bei hoher Eigenkapitalquote höher.
Bedeutung eines hohen Verschuldungsgrads siehe Ausführungen zur Fremdkapitalquote verwiesen.
Horizontale Bilanzstruktur
Deckungsgrad 1= Eigenkapital / Anlagevermögen >= 1
Deckungsgrad 2= (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) / Anlagevermögen >= 1
Liquidität 2. Grades (einzugsbedingte Liquidität)
Liquidität 3. Grades (umsatzbedingte Liquidität)
Da bestimmte Daten alleine durch die Bilanz nicht abgebildet werden sind die Liquiditätsgrade oft nicht aussagefähig. Um hier genauere Interpretationen zuzulassen muss die Erfolgsrechnung als Datenlieferant mit herangezogen werden.
Strukturbilanz 2098 (Vorjahr !)
A. Anlagevermögen 13.787.834 A. Eigenkapital 5.297.201
B. Umlaufvermögen 4.537.936 B. Fremdkapital 13.028.569
1. langfristige Fremdmittel 10.845.193
2. Forderungen 3.070.899 2. kurzfristige Fremdmittel 2.183.375
3. sonstige Vermögensgegenstände 24.568
4. flüssige Mittel 386.543
18.325.770 18.325.770
Strukturbilanz 2099
12.634.589 A. Eigenkapital 6.245.744
B. Umlaufvermögen 5.408.492 B. Fremdkapital 11.797.337
1. Vorräte 1.226.533 1. langfristige Fremdmittel 9.872.111
2. Forderungen 3.721.959 2. kurzfristige Fremdmittel 1.925.226
3. sonstige Vermögensgegenstände 25.432
4. flüssige Mittel 434.568
18.043.081 18.043.081
Eigenkapitalrentabilität = Gewinn * 100 / Eigenkapital)
Für das Eigenkapital wird der Anfangsbestand genommen!
Businessplan (Aufbau /Struktur - Was steht an welcher Stelle)
Standort als Erfolgsfaktor:
Beschaffungsbezogene Faktoren (Rohstoffe, Zulieferer, Personal…)
Produktionsbezogene Faktoren (Grundstück, Umweltauflagen…)
Absatzbezogene Faktoren (Konkurrenzsituation, Kundennähe, Infrastruktur…)
Marketing/Selbstvermarktung: (Zentrale Frage: Wie kommen Sie an Kunden?)
Organisation Aufbauorganisation (Personalausstattung/Qualifikationen)
Chancen/Risiken/Zukunftsaussichten
Zahlenmaterial (einschließlich Rentabilität/Liquidität)
Gesamtkosten/Stückkosten/Prozesskosten
Kosten für Anlage- und Umlaufvermögen
Unternehmen, die sich zusammenschließen, verfolgen damit meist die folgenden Hauptziele:
Förderung gemeinsamer Interessen (z.B. gemeinsame Forschung und Entwicklung, Nutzung gemeinsamer Kanäle...)
Streben nach mehr Markteinfluss (z.B. größerer Marktanteil, setzen von Markteintrittsbarrieren...)
Kostensenkung (z.B. bessere Einkaufsbedingungen, bessere Kapazitätsauslastung...)
nach der Produktionsstufe
Bindung ohne Kapitalbeteiligung
Bindung durch Kapitalbeteiligung
Kapitalbeteiligung bis hin zur Übernahme
(freundlich/feindlich)
nach der Produktionsstufe:
horizontal: Unternehmen der gleichen Produktions- und Handelsstufe
z.B. Automobilhersteller, Stiftehesteller, Pharmazierhersteller...
vertikal: Unternehmen aufeinanderfolgender Produktions- oder Handelsstufen
z.B. Reifenhersteller und Automobilhersteller, Stahlgroßhändler und Schlosserei, Landwirtschaftlicher Betrieb und Tiefkühlgemüsehersteller....
diagonal: Unternehmen verschiedener Produktionsstufen/ unterschiedlicher Branchen
z.B. Textilhersteller, Automobilindustrie und Lebensmittelhandel
hier werden die jeweiligen Mitglieder fachlich beraten und nach außen hin vertreten.
Die Mitgliedsunternehmen behalten ihre wirtschaftliche und rechtliche Selbstständigkeit.
z.B. Fachverband für Dach, Wand und Fenster; Fachverband; deutscher Sportbund
Kinderschutzbund....
Dies ist ein Zusammenschluss von Unternehmen durch einen Kartellvertrag.
Hierbei bleibt den betreffenden Unternehmen die rechtliche Selbstständigkeit, jedoch verzichten sie auf Teile ihrer wirtschaftlichen Selbstständigkeit.
Grundsätzlich besteht ein Kartellverbot, d.h. sowohl nach deutschem als auch nach EU Recht gilt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB § 1)
§1 Verbot wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen
Vereinbarungen zwischen Unternehmen, Beschlüsse von Unternehmensvereinigungen und aufeinander abgestimmte Verhaltensweise, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, sind verboten.
Ausnahme vom Kartellverbot (GWB § 3) = Mittelstandkartell
Kleine und mittlere Unternehmen dürfen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit Vereinbarungen treffen, die die Rationalisierung wirtschaftlicher Vorgänge durch zwischen betriebliche Zusammenarbeit zum Gegenstand haben.
Diese Ausnahmeregelung muss von den Unternehmen selbst ständig kontrolliert werden, ob das Verhalten der beteiligten Unternehmen Kartellrechtlich zulässig ist.
Solche Vereinbarungen sind immer dann zulässig, wenn:
die Verbraucher an dem entstehenden Gewinn angemessen beteiligt werden,
die Warenerzeugung oder -verteilung verbessert wird,
dadurch der technische und/oder wirtschaftliche Fortschritt gefördert wird.
Generell wird die Einhaltung des Kartellverbots von den jeweiligen Aufsichtsführenden Kartellbehörden (Landes-, Bundeskartellamt bzw. EU-Kommission) geprüft.
Preiskartell Absprache von Preisen
Gebietskartell Aufteilung von Absatzgebieten
Quotenkartell Absprache über Produktionsmengen
Rabattkartell Absprache über einheitliche Rabatte
Diese Form des Zusammenschlusses stellt eine Vorstufe des Konzerns dar
Hier bildet sich durch finanzielle Beteiligung an produktionstechnisch verwandten Betrieben eine Mutter- und eine Tochtergesellschaft.
Bei Übernahme von 25 % des Aktienpakets hat die Muttergesellschaft eine Sperrminorität bei Entschlüssen, bei 75 % des Gesamtaktienpakets ist der Einfluss der Muttergesellschaft auf die Tochtergesellschaft vollständig.
Die Übernahme von 50 % der Aktien anderer Unternehmen kann freundlich oder feindlich geschehen
Diese Unternehmenskonzentration fasst mehrere wirtschaftsverwandte Betriebe mit Verlust der wirtschaftlichen und Erhalt der rechtlichen Selbstständigkeit meist unter einheitlicher Leitung zusammen.
Nach der Struktur des Konzerns unterscheidet man:
horizontaler Konzern: z.B. ein Handelskonzern, der Supermärkte unter verschiedenen Marken betreibt (Logik: Konzentration aufs Kerngeschäft)
vertikaler Konzern: z.B. ein Konzern, der Unternehmen von der Milcherzeugung bis hin zu der Verarbeitung und dem Vertrieb von Milchprodukten beinhaltet (Logik: vollständige Kontrolle über den gesamten Produktions- und Vermarktungsprozess; keine Abhängigkeit von Zulieferern etc.)
Mischkonzern / Konglomerat: ein Konzern, der in ganz unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig ist, z.B. Lebensmittel und Reisen (Logik: läuft ein Geschäftsfeld schlecht, wird es ggfs. durch andere besser laufende Bereiche ausgeglichen)
Hier verschmelzen durch Fusion (Trust) unter Aufgabe ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Selbstständigkeit mehrere Unternehmen zu einer neuen Firma.
Um eine marktbeherrschende Stellung von fusionierten Unternehmen zu verhindern, muss diese Art des Zusammenschlusses dem Kartellamt angezeigt werden, wenn:
eines oder zwei der beteiligten Unternehmen einen Gesamtjahresumsatz von 1 Mrd. € erzielt und
wenn ein Marktanteil von 20 % in dieser Branche erreicht würde.
Jedoch kann bei einem möglichen Verbot der Fusion durch die Kartellbehörde, der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, durch eine Ministererlaubnis die Fusion doch noch genehmigen.
z.B.: Der verbotene Zusammenschluss des Springer-Konzerns mit ProSiebenSat.1. Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs BGH hatte Springer Anfang 2006 untersagt, von einer Investorengruppe um den US-Milliardär Haim Saban Geschäftsanteile an ProSiebenSat.1 zu erwerben.
Die Übernahme von 450 Filialen der Supermarktkette Kaiser's-Tengelmann durch Edeka war zunächst am Bundeskartellamt gescheitert. Daraufhin beantragten die Unternehmen eine Sondererlaubnis von Gabriel, die der Minister – verbunden mit umfangreichen Auflagen – erteilte und sich damit über ein Votum der Monopolkommission hinweggesetzt. Dagegen wiederum zogen Rewe und Markant vor das OLG Düsseldorf.
Auswirkungen der Unternehmenszusammenschlüsse
Es entsteht eine große Nachfragemacht gegenüber Lieferanten.
Konkurrenten können durch Preisunterbietungen, Liefer- und Bezugssperren vom Markt verdrängt werden (dieser Behinderungsmissbrauch soll weiter eingeschränkt werden).
Der Endverbraucher muss eventuell zu hohe Preise für die Güter zahlen, da Unternehmenszusammenschlüsse oft eine monopolartige Stellung in der Gesamtwirtschaft haben.
(dieser Ausbeutungsmissbrauch soll durch GWB vermieden werden).
mögliche Sicherung der Arbeitsplätze
wettbewerbsfähig gegenüber dem Ausland
überhöhte Preise möglich
mögliche, zu hohe finanzielle Unterstützung durch den Staat in Krisenfällen
Zielsetzung bedeutet die Vorgabe eines zukünftigen Zustandes, der durch bestimmte Maßnahmen erreicht werden soll.
Die Zielsetzungen von Unternehmen hängen entscheidend von den Vorstellungen der jeweiligen Eigentümer ab.
Diese sind in der Regel in privatem Eigentum. Sie arbeiten nach dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip.
Unternehmen streben langfristig den größtmöglichen Gewinn an (Gewinnmaximierung).
Diese sind in der Regel im Eigentum der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Gemeinden). Sie arbeiten nach dem gemeinwirtschaftlichen Prinzip.
Gemeinwirtschaftliches Prinzip:
Im Vordergrund steht die Bedarfsdeckung (d.h. die Versorgung der Bevölkerung mit bestimmten Gütern). Gewinne werden nicht angestrebt. Die Preise sollen in der Regel die Kosten decken.
Genossenschaften sind eine Personenvereinigung; Eigentümer sind die Mitglieder (= Genossen).
Genossenschaftliches Prinzip:
Wirtschaftliche Förderung der Mitglieder durch Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung.
Es gibt verschiedene Unternehmensziele, wobei zwischen den ökonomischen, ökologischen und den sozialen Zielen unterschieden wird.
Die ökonomischen bzw. wirtschaftlichen Ziele werden häufig als traditionell bezeichnet.
Beispiele der ökonomischen Ziele:
die Sicherung der Unabhängigkeit des Unternehmens
Die wirtschaftlichen Ziele sind für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unabdingbar. Aus diesem Grund sind diese Ziele für den Unternehmenserfolg von besonderer Bedeutung.
Nichtsdestotrotz verfolgen die meisten Unternehmen inzwischen nicht nur ökonomische Ziele, da sie sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind.
Beispiele für ökologische und soziale Ziele:
die Verbesserung der Qualität des Angebots für den Kunden
die Verbesserung der Verbraucherversorgung zum Beispiel in Form der Netzabdeckung
die umweltfreundliche Herstellung von Produkten
Arbeitnehmerfreundliche Herstellung der Produkte
die Schonung von natürlichen Ressourcen
die Erhöhung der Kundenzufriedenheit und der Kundenloyalität
die berufliche Förderung der Mitarbeiter
Grund für diese neuen Zielrichtungen sind die Wertvorstellungen der Bevölkerung. Für Unternehmen ist es wichtig ökologische und soziale Ziele zu verfolgen. Anderenfalls kann sich das Image eines Unternehmens negativ entwickeln.
Schlimmstenfalls ist es dann denkbar, dass die Kunden ein Unternehmen boykottieren.
Um dies zu verhindern, sind die gesellschafts- und humanorientierten Aspekte bei der Festlegung der Unternehmensziele unbedingt zu berücksichtigen.
komplementär, d.h. Maßnahmen zur Erreichung des einen Ziels führen gleichzeitig zu einer höheren Zielerreichung eines anderen Ziels (=positive Wirkung),
konkurrierend, d.h. Maßnahmen zur Erreichung des einen Ziels führen zu einer Abnahme des Zielerreichungsgrades bei einem anderen Ziel (=negative Wirkung) oder
neutral (indifferent), d.h. die vorgenannten Wirkungen treten nicht auf bzw. können vernachlässigt werden.
Beispiel eines Zielkonfliktes:
Ein Unternehmen will maximalen Gewinn (Ökonomisches Ziel) erzielen und dabei die Umwelt durch minimalen CO2-Ausstoß (Ökologisches Ziel) schützen. Die Reduzierung von CO2-Ausstoß wird jedoch nur durch neue Maschinen und Fertigungsverfahren erreicht. Dies bedeutet zumindest für den Anfang hohe Kosten (Ergebnisverschlechterung - Konflikt zum Ökonomischen Ziel). Gleichzeitig will das Unternehmen motivierte, glückliche Mitarbeiter (Soziales Ziel), aber auch konkurrenzfähig gegenüber Billiglohnländern bleiben.
Beispiel der Zieleinbindung auf unterschiedliche Ebenen in der Aufbauorganisation:
Der Kapitalbedarf eines Unternehmens hängt ab:
vom Geschäftszweig
von den notwendigen Bau- und Einrichtungskosten
von den laufenden Betriebskosten
von der Umschlagshäufigkeit des Lagers
von Saison- und Konjunkturschwankungen
von der notwendigen Kundenfinanzierung; d.h. je länger die gewährten Zahlungsziele sind, umso mehr Kapital ist erforderlich.
Dieser Kapitalbedarf des Unternehmens kann durch Außen- und/oder Innenfinanzierung gedeckt werden.
Bei der Innenfinanzierung stammt das Kapital aus dem Umsatzprozess des Unternehmens.
Bei der Selbstfinanzierung wird in dem Unternehmen selbst Kapital dadurch gebildet, dass Teile des tatsächlich erzielten Gewinnes nicht ausgeschüttet werden.
verdeckte („stille“) Selbstfinanzierung
Hier wird der in der GuV-Rechnung und in der Bilanz ausgewiesene Gewinn nicht ausgeschüttet.
Er erhöht somit das Eigenkapital.
Eigenkapital = Grundkapital/gesetzliche Rücklagen/freien Rücklagen/Gewinnvortrag
[Rücklagen sind für bestimmte Zwecke zurückgelegte Gewinne, die (im Gegensatz zu Rückstellungen) dem Eigenkapital zugeordnet werden. Sie werden aus reiner Vorsicht gebildet, um bestimmte Risiken extra abzusichern, wie z.B. Verluste durch Gewinnrücklagen.]
Nach § 152 Abs. 2, 3 AktG müssen Aktiengesellschaften die Entwicklung ihrer Rücklagen in der Bilanz oder im Anhang angeben.
Diese Vorschrift gilt für alle Rücklagen, so dass es sinnvoll ist, einen Rücklagenspiegel zu führen, in dem der Stand des Vorjahres, der Jahresüberschuss bzw. -Fehlbetrag, die Einstellungen und die Entnahmen der einzelnen Rücklagenarten und der neue Stand am Stichtag vermerkt sind, so dass eine Bewegung zu erkennen ist.
Hier wird das Betriebsvermögen (Aktiva) unterbewertet, bzw. die Betriebsschulden (Passiva) überbewertet.
Unterbewertung der Aktiva:
Überhöhte Abschreibungen auf Anlagen
Unterbewertung von Forderungen
Unterbewertung von Vorräten
Überbewertung der Passiva:
B. überhöhte Rückstellungen
· Steuerrückstellungen
· Prozesskostenrückstellungen
· Rückstellung aus schwebenden Geschäften
· Instandhaltungsrückstellungen
· Kulanzrückstellungen
Vorteile der Selbstfinanzierung:
Erhöhung der Sicherheit und der Kreditfähigkeit des Unternehmens durch zusätzliches Eigenkapital
größere Unabhängigkeit in der Unternehmenspolitik
keine Belastung durch Zins und Tilgung
Nachteile der Selbstfinanzierung:
Gefahr von Fehlinvestitionen durch fehlende Außenkontrolle
Streit mit Gesellschaftern, die hohen Gewinnanteil wünschen
Verschleierung der tatsächlichen Rentabilität bei der verdeckten Selbstfinanzierung
die Auflösung stiller Rücklagen verschleiern einen tatsächlich eingetretenen Verlust
Hierunter fallen Verkäufe von gebrauchten Anlagegütern über/unter Buchwert
Kauf eines Grundstücks: 1 Mio (aktueller Wert: 3 Mio)
Theoretischer Gewinn: 2 Mio.
Gebäude: 500.000 → wurde abgeschrieben bis auf einen Restwert von 1€
Aktueller Wert: 780.000
Theoretischer Gewinn: 749.999
Ansatzwahlrecht z.B. Patente
Verkaufswert geschätzt 4 Mio → Bilanz = 0€
Theoretischer Gewinn: 4 Mio
Bei der Außenfinanzierung wird das Kapital dem Unternehmen von außen zugeführt und stammt nicht aus dem betrieblichen Umsatzprozess.
Sie liegt vor, wenn der Eigentümer oder – falls die Unternehmung mehreren Personen gehört – die Miteigentümer Geld und Sachmittel in das Unternehmen einbringen.
Merkmale der Beteiligungsfinanzierung:
Beteiligungsverhältnis (Abhängig vom Vermögensanteil)
Risiko (zumindest Einlage)
Beteiligung oder Mitgestaltung an der Geschäftsführung
Form und Inhalt der Beteiligungsfinanzierung:
Hängen von der Rechtsform der Unternehmung ab. Diese wird jedoch oft entscheidend von den Finanzierungsmöglichkeiten beeinflusst.
(Siehe Zusammenfassung Unternehmensformen)
Kredit ist die Zuwendung von Geld, Sachgütern oder Dienstleistungen an einen Dritten im Vertrauen auf eine spätere Gegenleistung.
Unterscheidungskriterium - Sicherheit:
Personalkredite:
Ausschließlich maßgebend ist die Kreditwürdigkeit des Kunden
(Vermögens- und Einkommensverhältnisse; Persönlichkeit; Rechtsform der Unternehmung)
z.B. Kontokorrentkredit, Darlehen...
Verstärkte Personalkredite:
Neben der Kreditwürdigkeit des Kunden wird eine zusätzliche Haftung weiterer Personen verlangt (z.B. eine Bürgschaft).
Bürgschaftsvertrag zwischen dem Bürgen und der Bank (in Schriftform)
Hier hat der Bürge „Einrede der Vorausklage“, d.h. er braucht erst dann leisten, wenn z.B. Zwangsvollstreckungsmaßnahmen beim Schuldner erfolglos waren.
Hier verzichtet der Bürge auf „Einrede der Vorausklage“, d.h. der Gläubiger kann sich bei Fälligkeit der Schuld direkt an den Bürgen wenden.
Die Bürgschaft des Vollkaufmanns ist stets selbstschuldnerisch. Leistet der Bürge, geht die Forderung gegen den Hauptschuldner auf ihn über.
Zessionskredit:
Abtretungsvertrag zwischen dem Schuldner und der Bank (schriftlich).
D.h. der Schuldner vereinbart mit dem Gläubiger, dass eine Forderung gegen Dritte (Drittschuldner) zahlungshalber auf den Gläubiger übergeht (Forderungsabtretung).
Drittschuldner weiß nichts von der Abtretung, zahlt also an den Schuldner (riskant für den Gläubiger).
Zession wird dem Drittschuldner mitgeteilt, er kann mit befreiender Wirkung nur an den Gläubiger, d.h. an die Bank, zahlen (schädigt den Ruf des Schuldners).
Realkredite:
Neben der Kreditwürdigkeit des Kunden wird das unmittelbare Zugriffsrecht auf bestimmte Sachen verlangt.
Hochwertige und wertbeständige bewegliche Sachen (z.B. Edelmetalle, Schmuck, Wertpapiere) werden durch Einigung und Übergabe an den Gläubiger verpfändet.
Bei Fälligkeit der Schuld, kann der Gläubiger (nach Wahrung einer Frist) die Pfandsache öffentlich versteigern oder verkaufen.
Während der Laufzeit bleibt der Schuldner Eigentümer des Pfandes; der Gläubiger ist nur Besitzer.
Sicherungsübereignungskredit:
Bei Maschinen, Einrichtungen, Fuhrpark... wird das Eigentum durch Einigung auf den Gläubiger übertragen.
Der Schuldner bleibt jedoch unmittelbarer Besitzer der Sachen, d.h. der Schuldner kann mit diesen Sachen weiterarbeiten.
Sicherungsübereignung ist nach außen nicht sichtbar, d.h. der Gläubiger riskiert, dass die Sache bereits anderweitig übereignet wurde, oder dass der Gegenstand an einen gutgläubigen Dritten veräußert wird.
Mit der Tilgung der Schuld, geht das Eigentum automatisch wieder auf den Schuldner zurück.
Sonderformen Leasing und Factoring
Durch Leasing werden vertraglich die Nutzungsrechte an Maschinen und sonstigen beweglichen Anlagegütern für eine bestimmte Zeit auf den Mieter bzw. Pächter (Leasingnehmer) übertragen, der diese Güter in seinem Betrieb einsetzt.
An die Stelle des Kaufpreises tritt also die befristete Nutzung durch Miete oder Pacht.
Mobilien-Leasing: Büromaschinen, Kraftfahrzeuge, Produktionsmaschinen....
Immobilienleasing: Verwaltungsgebäude, Lagerhallen, Kraftwerke....
Finanzierung ausschließlich mit Fremdmitteln, keine langfristige Bindung von Eigenkapital
Stellung von Kreditsicherheiten nicht erforderlich
keine Aktivierung – Leasingrate = Betriebsaufwand, d.h. Minderung der Gewerbe-, Einkommens- bzw. Ertragssteuer.
Möglichkeit der Anpassung der Mietzeit an die betrieblichen Bedürfnisse
Möglichkeit der Austauschbarkeit des Leasingobjekts vor Vertragsablauf gegen ein neueres Modell.
teurer als Eigen- oder Fremdkapital
laufende Mietzahlung unabhängig von der Liquiditäts- und Rentabilitätslage
vertragliche Bindung auf mehrere Jahre
Anfall sonstiger zusätzlicher Kosten, z.B. Transport, Montage, Einarbeitung des Personals, Wartungskosten
Die Aufbauorganisation bildet das hierarchische Gerüst eines Unternehmens oder einer anderen Organisation, da sie die Rahmenbedingungen dafür festlegt, welche Aufgaben von welchen Personen oder Abteilungen übernommen werden. Die Aufbauorganisation lässt sich in zwei Bereiche unterteilen: Aufgabenanalyse und Aufgabensynthese.
Gesamtziel in verschiedene Teilaufgaben zerlegt
Einzelnen Aufgaben zuordnen je nach…
Verrichtung: körperliche oder geistige Tätigkeit. Einzelne Tätigkeiten können in verschiedene Gruppen wie Einkauf, Verkauf und Produktion zusammengefasst werden.
Rang: Teilaufgaben werden in Ausführungsaufgaben und Entscheidungsaufgaben unterteilt. Entscheidungsaufgaben haben dabei jedoch einen höheren Rang.
Phasen: Kriterien sind die betrieblichen Phasen (Planung, Durchführung und Kontrolle).
Ihrem Zweck: Teilaufgaben werden in unmittelbare primäre Aufgaben oder mittelbare sekundäre Aufgaben unterteilt. Primäre Aufgaben sind Beschaffung, Lagerung und Verkauf. Finanzen, Personal und Werkstatt bilden die sekundären Aufgaben.
In der Praxis werden die oben genannten Möglichkeiten kombiniert.
Die sachlogische Zusammenfassung einzelner Teilaufgaben zur Bildung von Gruppen, Stellen und Abteilungen.
Einheiten und Abteilungen sind nach Tätigkeiten/Funktionen strukturiert.
Beispiel: Die Abteilung Forschung und Entwicklung ist unter einer Leitung sowohl für den Bereich PKW als auch für den Bereich LKW zuständig.
Organisation nach Geschäftsbereichen oder Produkten (Spartenorganisation). Die divisionale Organisation schafft organisatorisch eigenständige Unternehmensbereiche, für die ein Gewinn errechnet wird. Sie besitzen Gewinnverantwortung und können als Unternehmen im Unternehmen begriffen werden, sind aber rechtlich unselbständig.
Bei der Siemens AG kennt man unter anderem folgende Sparten:
Energietechnik, Nachrichtentechnik, Datenverarbeitung und Medizintechnik.
Aufbau einer logischen Wertschöpfungskette
Umsatz und Gewinne steigern
Ausgaben bzw. Verschwendungen minimieren
Garantiert Wirtschaftlichkeit des gesamten Betriebs
Optimale und schnelle Koordination zwischen den einzelnen Bereichen soll ermöglicht werden.
Bei dem Einliniensystem gilt das Prinzip der Einheit der Auftragserteilung. Jeder Mitarbeiter hat genau einen Vorgesetzten und jeder Vorgesetzte hat mehrere ihm unterstellte Mitarbeiter. Die Kommunikationswege verlaufen bei diesem System demnach vertikal.
Einliniensysteme in der Praxis
Typische Organisationsstruktur für:
Neu gegründete Unternehmen: Vor allem kleine und mittlere Unternehmen
Stabile, tendenziell bürokratische Organisationen: Öffentliche Verwaltung
Organisationen, die großen Wert auf Disziplin und eindeutige Kommandostrukturen legen: Militär und Feuerwehr
Übersichtliche und einfache Strukturierung
Eindeutige Dienst-, Informations- und Kommunikationswege
Klare Anordnungen und Kompetenzverteilung
Kompetenzüberschreitungen werden vermieden
Zum Teil Zeitverlust durch lange Dienstwege
Überlastung des Vorgesetzten durch Kontroll- und Kommunikationsaufgaben
Belastung von Zwischeninstanzen
Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern wird erschwert
Im Gegensatz zum Einliniensystem können im Mehrliniensystem Anweisungen auf dem sogenannten kurzen Dienstweg erteilt werden, ohne dass eine lange Hierarchiekette durchlaufen werden muss. Die übergeordneten Instanzen bestehen aus verschiedenen spezialisierten Kompetenzbereichen, die sich teilweise überschneiden können. Die untere Instanz hat den Vorteil, fachspezifische Anweisungen/Informationen auf direktem Wege zu bekommen. So werden Informationswege verkürzt.
Das Mehrliniensystem unterscheidet sich vom Einliniensystem durch kürzere Kommunikationswege von oben nach unten. Anweisungen können schneller erteilt und ausgeführt werden.
Entlastung der Vorgesetzten durch Arbeitsteilung der übergeordneten Instanzen
spezialisierte übergeordnete Entscheidungsträger, Fachautoritäten
dadurch hohes Problemlösungspotenzial
direkte Kommunikation der übergeordneten Instanzen mit den ausführenden Stellen
bessere Kontrollmöglichkeiten der ausführenden Organisationseinheiten durch mehrere übergeordnete Instanzen
Kompetenzüberschneidungen mit Konfliktpotenzial
Abgrenzung der Zuständigkeiten schwieriger als beim Einliniensystem
erschwerte Fehlerzuordnung
Die Stablinienorganisation – oft auch als Stabliniensystem bezeichnet – erweitert das Einliniensystem um einen Stab. Der Stab ist hierbei eine Stelle, die von einer oder mehreren Personen besetzt werden kann. Die Mitglieder von Stabstellen sind meistens Spezialisten für bestimmte Gebiete. Sie haben die Aufgabe, eine Instanz in bestimmten Fragen durch Beratung zu unterstützen und zu entlasten. Eine Stabstelle hat jedoch keine Weisungs- bzw. Leitungsbefugnis. Demnach bleiben die Hierarchie und der Weg von Anweisungen und Informationen in der Organisation durch die Stabstelle unbeeinflusst.
Stablinienorganisation in der Praxis
Beim Militär und der Polizei ist das Stabliniensystem weit verbreitet
In mittleren und größeren Unternehmen wird die Stablinienorganisation dem Einliniensystem vorgezogen, da sie zur Entlastung der Führungskräfte führt
Auch Großunternehmen haben großen Bedarf an Stabsunterstützung seitens der Führungskräfte
Beispiele Für Stabstellen in Unternehmen
Marktforschung des Vertriebs und des Marketings
Unternehmensplanung der Geschäftsführung
Gleichstellungsbeauftragter des Personalwesens
Vorteile der Stablinienorganisation
Entlastung der einzelnen Instanzen
Entscheidungen werden sorgfältig getroffen
Stäbe verfügen über hohes Fachwissen
Ausgleich zwischen Fachwissen der Stäbe und Überblick der Linieninstanzen
Nachteile der Stablinienorganisation
Es können Konflikte zwischen Linie und Stab entstehen
Die Entscheidungsprozesse werden unübersichtlicher
Bei fehlerhaften Entscheidungen könnte der Stab zum Sündenbock gemacht werden
Da innerhalb der einzelnen Sparten alle Tätigkeiten von der Entwicklung/Planung eines Produktes über die Produktion bis zum Marketing und Verkauf innerhalb der Sparte abgewickelt werden, kommt es bei größeren Unternehmen zu einer Dopplung von Aufgaben. So werden beispielsweise die Marketing- und Vertriebsstrategien von der einzelnen Sparte festgelegt, Synergieeffekte werden selten genutzt. In der Regel gehen Spartenorganisationen mit einem großen Verwaltungsaufwand einher, da zentrale Verwaltungsaufgaben nicht zusammengefasst werden.
Eine oft zu beobachtende Erscheinung in Spartenorganisationen ist der Spartenegoismus. Die Mitarbeiter in den einzelnen Sparten versuchen, möglichst viele Ressourcen für die eigene Sparte zu bekommen/zu nutzen, um den Gewinn dieser Sparte zu maximieren. Das kann den innerbetrieblichen Wettbewerb fördern und insgesamt das Betriebsergebnis verbessern. In extremen Fällen behindert der Spartenegoismus jedoch den gesamten Geschäftserfolg. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn eine einzelne Sparte versucht, ihren Bereich auf Kosten anderer Bereiche auszubauen.
In der klassischen Spartenorganisation übernehmen die einzelnen Geschäftsbereiche diese Aufgabe. Bei der Matrixorganisation werden diese übergreifenden Aufgaben von eigenen Geschäftsbereichen übernommen. Die Matrix bildet sich nun aus den Schnittstellen der Produktionsbereiche mit den übergreifenden Aufgaben und Funktionsbereichen. Die Schnittstellen sind sowohl den jeweiligen Geschäftsbereichen als auch den Funktionsbereichen verantwortlich.
In der idealtypischen Matrixorganisation sind alle Bereiche gleichberechtigt. Das Team für das Produkt A steht neben dem Team für das Produkt B. Gleichberechtigt wiederum sind die Funktionsbereiche Einkauf, Vertrieb usw. In der Regel entsteht in dieser Organisationsform daher ein hoher Kommunikationsbedarf.
Insbesondere bei der Verteilung von Ressourcen können betriebsinterne Konflikte entstehen, wenn es beispielsweise dem Bereich Produkt A gelingt, große Marketingkapazitäten abzugreifen, die dem Produkt B nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch an den Schnittstellen ergeben sich immer wieder Konflikte, wenn die Abteilung ebenso dem Team der Produktlinie als auch der funktionalen Abteilung verantwortlich ist. Es ist zu beobachten, dass sich sehr schnell Hierarchien herausbilden, die nur schwerlich aufgebrochen werden können.
Ablauforganisation bezeichnet die dynamischen Arbeitsprozesse, die zur Erreichung bestimmter Ziele dienen. Dabei werden die Faktoren Raum, Zeit, Sachmittel und Personen berücksichtigt. Der Begriff der Ablauforganisation wird langsam abgelöst von dem englischen Begriff „Prozessmanagement“.
Gestaltung der Arbeitsabläufe, die räumliche und zeitliche Strukturierung dieser Verrichtungen und die Verrichtungsfolgen
Diese 3 Führungsstile gehen auf die 3"reinen" (d.h. idealtypischen) Formen der Herrschaft von Max Weber (1864 – 1920) zurück (Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft, Kapitel III, Die Typen der Herrschaft, 1922). Weber fragt: Warum lassen sich Menschen beherrschen? Anhand der 3 Gründe, die er erkennt, formuliert er 3 Formen der Herrschaft:
Bürokratische oder rationale Herrschaft beruht auf dem Glauben an die Legalität gesetzter Ordnungen (Gesetze, Regeln, Zuständigkeiten)
Die Führungslehre hat diese Grundformen aufgegriffen, sie hinsichtlich der Führung in Unternehmen und Organisationen modifiziert und 3 grundlegende Führungsstile definiert:
Diese 3 Führungsstile gehen auf Kurt Lewin (geboren 1890 in Posen, gestorben 1947 in den USA), den Begründer der modernen Sozialpsychologie und dessen empirische Untersuchungen zurück. Lewin untersuchte mit seinen Mitarbeitern White und Lippitt in der Iowa Child Welfare Research Station in den Jahren 1937 und 1938 anhand von Jungengruppen die Wirkung verschiedener Führungsstile auf die Gruppenatmosphäre: Produktivität, Zufriedenheit, Gruppenzusammenhalt und Effizienz (Lück, Helmut E.: Kurt Lewin, Weinheim, 1996, S. 98).
Klare Trennung: Vorgesetzte entscheidet und kontrolliert; Mitarbeiter führen aus.
Mitarbeiter werden in den Entscheidungsprozess mit einbezogen
Vorteile: besseres Verständnis über die Zusammenhänge, höhere Motivation
Nachteile: Es besteht die Gefahr, dass es zu keinen klaren Entscheidungen kommt. In seinem Bemühen es allen recht zu machten, kann sich der Vorgesetzte im Ernstfall nicht durchzusetzen. Darunter kann die Disziplin leiden, notwendige Entscheidungen können auf die lange Bank geschoben werden.
Management-Methoden sollen helfen, die Mitarbeiter eines Unternehmens bestmöglich zu führen. Es wird der Versuch unternommen, unterschiedliche Führungsstile zu klassifizieren. Einige dieser methodischen Ansätze haben sich in der Praxis durchgesetzt, andere sind nur umzusetzen, wenn auch eine hinreichend geeignete Organisationsstruktur geschaffen wird. Es gibt zahlreiche solcher Management by-Methoden, bei denen jeweils ein Prinzip im Vordergrund steht, andere Führungsstile werden wiederum als Mischformen praktiziert. Im Folgenden sollen die verbreitetsten Management-Methoden erläutert werden:
Management-by-Objectives (MbO) bedeutet Führen durch Zielvereinbarung und stellt eine absolute Zielorientierung in den Vordergrund. Dabei werden aus übergeordneten Unternehmenszielen Bereichs-/Abteilungsziele sowie Mitarbeiterziele deduktiv abgeleitet und jeweils als Handlungsmaxime definiert. Ausrichtung, Inhalte und Koordination der Mitarbeiteraktivitäten treten dagegen in den Hintergrund.
Die Leistungen aller Beteiligten werden dann an der Zielerreichung gemessen. Wesentlich bei dieser Methode ist, dass Ziele nicht vorgegeben, sondern zusammen mit den betroffenen Mitarbeitern 'vereinbart' werden, was die Ziel-Erreichbarkeit und -Motivation fördern soll.
Vorteile Management-by-Objectives
Motivation, Engagement der Mitarbeiter werden gefördert,
Erfahrung, Kenntnisse und Kreativität der Mitarbeiter werden besser genutzt,
Kompetenz und Verantwortung sind klar beschrieben,
Entlastung der jeweils höheren Managementebene.
Nachteile Management-by-Objectives
hoher Zeitaufwand bei den Zielvereinbarungsprozessen,
bürokratische Vorgehensweise.
Management-by-Delegation (MbD) ist im Prinzip identisch mit dem Harzburger Modell und bezeichnet ein Managementkonzept, bei dem die Mitarbeiter nicht nur die Aufgaben und Kompetenz übertragen bekommen, sondern die zugehörige Handlungsverantwortung mittragen sollen. Der Vorgesetzte überlässt die Art der Durchführung dem jeweiligen Mitarbeiter und greift grundsätzlich nicht ein. Die Führungskraft behält die Verantwortung für die richtige Stellenbesetzung, die Aufgabenabgrenzung und die Kontrollfunktion. Dieses Konzept wurde von der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft in Bad Harzburg Ende der fünfziger Jahre entwickelt und ist in Ansätzen nach wie vor verbreitet. Allerdings gilt der ursprüngliche, bürokratisch anmutende Rahmen mit Stellenbeschreibung und formalisierten Anweisungen als nicht mehr zeitgemäß.
Vorteile Management-by-Delegation
Entlastung der jeweils höheren Management-Ebene,
Förderung von Motivation und Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter,
Sachliche Regeln vermeiden Ungerechtigkeiten und persönliche Dissonanzen.
Nachteile Management-by-Delegation
starre, formalistische Gestaltungen führen teilweise zur Inflexibilität,
Behinderung der Innovationsfreundlichkeit,
die weiterhin bestehende starke Kontrollfunktion des Vorgesetzten führt u.U. zur Unzufriedenheit bei hochqualifizierten Mitarbeitern.
Management-by-Exception (MbE) beschränkt sich auf die Führung im Ausnahmefall und soll die Schwächen des MbD vermeiden helfen. Ein Ausnahmefall ist z.B. dann gegeben, wenn im Verantwortungsbereich eines Mitarbeiters außergewöhnliche Soll-Ist-Abweichungen auftreten oder die finanzielle Budgetgrenze um einen zuvor definierten Betrag X überschritten wird. In solchen Fällen greift die übergeordnete Managementebene ein und behält abschließende Entscheidungsgewalt.
Vorteile Management-by-Exception
selbstständiges Arbeiten der Mitarbeiter (wie MbO, MbD),
das Risiko größerer Fehlentscheidungen wird durch die Führung im Ausnahmefall reduziert,
Entlastung der höheren Managementebene ohne Aufgabe einer (letzten) Eingriffsmöglichkeit.
Nachteile Management-by-Exception
aufwändige Prozesse bei der Definition und Beschreibung von Ausnahmeregeln.
Wertegeleitetes Führungsverständnis vorleben
Den Informationsfluss steuern und vorbildlich kommunizieren
Ziele und Aufgabenschwerpunkte vereinbaren
Arbeitsabläufe koordinieren und Projekte effizient steuern
Mitarbeiter motivieren und für Herausforderungen gewinnen
Zeitnah entscheiden und Entscheidungen begründen
Mitarbeiterpotenziale erkennen und Perspektiven aufzeigen
Innovationen/Verbesserungen anstreben
Prozesse mit den Mitarbeitern optimieren
Feedback geben und gezeigte Leistungen anerkennen
Veränderungsprozesse anstoßen und steuern
Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter fördern
Persönliche Reife als Führungskraft ausbauen