Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-05/46734601-dgap-hv-bauer-aktiengesellschaft-bekanntmachung-4-015.htm
Timestamp: 2019-10-15 11:28:41
Document Index: 123976176

Matched Legal Cases: ['§121', '§ 289', '§ 172', '§ 7', '§ 96', '§ 7', '§ 7', '§ 100', '§ 71', '§ 71', '§ 53', '§ 186', '§ 17', '§ 71', '§ 186', '§ 71', '§ 71', '§ 17', '§ 53', '§ 71', '§ 186', '§\n186', '§ 237', '§ 16', '§ 135', '§ 135', '§ 122', '§ 126', '§ 126', '§ 127', '§ 125']

DGAP-HV: BAUER Aktiengesellschaft: Bekanntmachung -4-
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13,920 Euro
16.05.2019 | 18:39
DJ DGAP-HV: BAUER Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 27.06.2019 in Schrobenhausen mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: BAUER Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der Einberufung zur
BAUER Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur
Hauptversammlung am 27.06.2019 in Schrobenhausen mit dem Ziel der
2019-05-16 / 18:08
BAUER Aktiengesellschaft Schrobenhausen ISIN DE
0005168108 / WKN 516810
wir laden Sie ein zu der am *Donnerstag, 27. Juni 2019,
um 10:00 Uhr* (Einlass ab 9:00 Uhr) stattfindenden
ordentlichen Hauptversammlung der BAUER
Aktiengesellschaft am Firmensitz der BAUER
Aktiengesellschaft, BAUER-Straße 1, 86529
Schrobenhausen, Deutschland.
der BAUER Aktiengesellschaft, des gebilligten
Konzernabschlusses, des zusammengefassten
Lageberichts der BAUER Aktiengesellschaft und
des Konzerns, des Berichts des Aufsichtsrats,
jeweils für das Geschäftsjahr 2018, sowie des
Angaben nach §§ 289a Abs. 1, 315a Abs. 1 HGB*
Der Jahresabschluss wurde am 11. April 2019
durch den Aufsichtsrat festgestellt und der
Konzernabschluss gebilligt. Daher ist zu diesem
Tagesordnungspunkt nach §§ 172 f. AktG durch die
Hauptversammlung kein Beschluss zu fassen.
Bilanzgewinns des Geschäftsjahrs 2018*
Der Bilanzgewinn der BAUER Aktiengesellschaft
für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von
1.713.100,00 EUR wird wie folgt verwandt:
Ausschüttung an die         1.713.100,00 EUR
Aktionäre von 0,10 EUR
bei 17.131.000
beschließen, die im Geschäftsjahr 2018
amtierenden Mitglieder des Vorstands für diesen
Zeitraum zu entlasten.
amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrats für
diesen Zeitraum zu entlasten.
Auf Empfehlung des Prüfungsausschusses schlägt
der Aufsichtsrat vor, die PricewaterhouseCoopers
am Main, Zweigniederlassung Stuttgart zum
Das von den Anteilseignern gewählte
Aufsichtsratsmitglied Dr. Klaus Reinhardt hat
mit Wirkung zum 31. Oktober 2018 sein Mandat
niedergelegt. Mit Wirkung zum 1. November 2018
wurde als Nachfolger Herr Prof. Dr.-Ing. E.h.
Thomas Bauer gerichtlich zum Mitglied des
Aufsichtsrats der Gesellschaft bestellt und vom
Aufsichtsrat im Anschluss zum Vorsitzenden des
Aufsichtsrats gewählt. Die gerichtliche
Bestellung war antragsgemäß bis zum Ablauf
der nächsten Hauptversammlung befristet, so dass
mit Beendigung der Hauptversammlung am 27. Juni
2019 die Amtszeit von Herrn Prof. Thomas Bauer
erlischt und für diese Position gemäß § 7
Abs. 5 der Satzung der Gesellschaft eine
Nachwahl für den Rest der Amtsdauer des
ausgeschiedenen Mitglieds vorzunehmen ist.
Der Aufsichtsrat setzt sich nach §§ 96 Abs. 1,
101 Abs. 1 des Aktiengesetzes, § 7 Abs. 1 Satz 1
Nr. 1 des Mitbestimmungsgesetzes und § 7 Abs. 1
der Satzung aus sechs Aufsichtsratsmitgliedern
der Anteilseigner und sechs
Aufsichtsratsmitgliedern der Arbeitnehmer
zusammen. Mindestens 30 % der
Aufsichtsratsmitglieder müssen Frauen und
mindestens ebenso viele Aufsichtsratsmitglieder
Männer sein. Der Mindestanteil ist grundsätzlich
vom Aufsichtsrat insgesamt zu erfüllen. Die
Seite der Anteilseignervertreter wie auch die
Seite der Arbeitnehmervertreter hat der
Gesamterfüllung aufgrund eines jeweils
einstimmig gefassten Beschlusses gegenüber dem
Aufsichtsratsvorsitzenden widersprochen. Der
Mindestanteil für diese Wahl ist daher von der
Arbeitnehmer getrennt zu erfüllen und beträgt
jeweils zwei Frauen und zwei Männer.
Entsprechend § 100 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4
Aktiengesetz haben Aktionäre, die mehr als 25 %
der Stimmrechte an der Gesellschaft halten und
Mitglieder des Familienpools sind,
vorgeschlagen, Herrn Prof. Thomas Bauer zum
Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen. Der
Aufsichtsrat hat sich diesen Wahlvorschlag durch
Beschluss vom 11. April 2019 zu eigen gemacht.
Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht
gebunden. Es ist beabsichtigt, die Wahl zum
Aufsichtsrat im Wege der Einzelwahl
beschlossenen Ziele vor,
Herrn *Prof. Dr.-Ing. E.h. Dipl.-Kfm.
Thomas Bauer*, wohnhaft in Schrobenhausen,
freiberuflicher Managementberater als
Mitglied des Aufsichtsrats zu wählen und
zwar für die Zeit von der Beendigung der
Hauptversammlung am 27. Juni 2019 bis zur
Beendigung der Hauptversammlung, die über
die Entlastung des Aufsichtsrats für das
Geschäftsjahr 2020 beschließt.
Herr Prof. Thomas Bauer kandidiert im Fall
seiner Wahl durch die Hauptversammlung erneut
für den Aufsichtsratsvorsitz.
Bei dem zur Wahl in den Aufsichtsrat
vorgeschlagenen Kandidaten bestehen folgende
bildenden Aufsichtsräten oder in vergleichbaren
in- und ausländischen Kontrollgremien:
BAUER Egypt S.A.E., Kairo, Ägypten,
BAUER Deep Drilling GmbH, Schrobenhausen,
DEUSA International GmbH, Bleicherode,
Maurer SE, München, einfaches Mitglied
Der vorgeschlagene Kandidat verfügt nach
Einschätzung des Aufsichtsrats über Sachverstand
auf dem Gebiet der Rechnungslegung im Sinne des
Es wird darauf hingewiesen, dass Herr Prof.
Thomas Bauer bis zum 31. Oktober 2018
Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft war und
seit diesem Zeitpunkt selbständige
Dienstleistungen an die Gesellschaft und deren
verbundenen Unternehmen erbringt, denen der
Aufsichtsrat zugestimmt hat. Weiter ist Herr
Prof. Thomas Bauer wesentlich beteiligter
Aktionär der Gesellschaft und Mitglied im
Stimmenpool der Familienaktionäre, die insgesamt
48,19 % der Stimmrechte an der BAUER
Aktiengesellschaft halten und deren Mitglieder
mit dem vorgeschlagenen Kandidaten verwandt
sind. Der vorgeschlagene Kandidat ist zudem der
Bruder von Dr.-Ing. Johannes Bauer und von Frau
Elisabeth Teschemacher, die beide im
Aufsichtsrat der Gesellschaft und Mitglied im
vorbenannten Stimmenpool der Familienaktionäre
sind. Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass
im Übrigen dem Aufsichtsrat noch eine
angemessene Anzahl unabhängiger Mitglieder
angehört und der Wechsel des Kandidaten vom
Vorstand in den Aufsichtsrat innerhalb der
zweijährigen Karenzfrist aufgrund der Prägung
der Firmenkultur durch die Familie Bauer
vernünftig und wichtig ist und den für die
Zusammensetzung des Aufsichtsrats beschlossenen
Zielsetzungen des Aufsichtsrats entspricht.
Nähere Angaben zum Werdegang des vorgeschlagenen
Kandidaten sind dem auf der Internetseite der
in der Rubrik Investor
Relations/Hauptversammlung/2019 eingestellten
Lebenslauf zu entnehmen.
7. *Beschlussfassung über die Ermächtigung des
Vorstands zum Erwerb und zur Verwendung eigener
Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss des
Bezugs- und eines sonstigen Andienungsrechts der
Aktionäre*
Die in der ordentlichen Hauptversammlung vom 26.
Juni 2014 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien läuft am 25. Juni 2019 aus.
Deshalb soll der Vorstand erneut zum Erwerb
eigener Aktien für weitere fünf Jahre ermächtigt
a) Die Gesellschaft wird gemäß § 71 Abs.
1 Ziff. 8 AktG ermächtigt, bis zum 26.
Juni 2024 eigene Aktien mit einem auf
diese entfallenden anteiligen Betrag am
Grundkapital von insgesamt bis zu 10 % des
zum Zeitpunkt der Beschlussfassung
zu erwerben mit der Maßgabe, dass auf
die aufgrund dieser Ermächtigung
erworbenen Aktien zusammen mit anderen
Aktien der Gesellschaft, welche die
Gesellschaft bereits erworben hat und noch
besitzt oder die ihr gemäß §§ 71 a
ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem
der Gesellschaft entfallen.
Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands
May 16, 2019 12:08 ET (16:08 GMT)
DJ DGAP-HV: BAUER Aktiengesellschaft: Bekanntmachung -2-
gerichteten Kaufangebots bzw. mittels
öffentlicher Aufforderung zur Abgabe eines
Verkaufsangebots (Kaufangebot bzw.
Aufforderung zur Abgabe Verkaufsangebot im
Folgenden "öffentliches Erwerbsangebot"
genannt) oder über die Börse und muss dem
Grundsatz der Gleichbehandlung der
Aktionäre (§ 53 a AktG) genügen.
aa) Soweit der Erwerb über die Börse
erfolgt, darf der von der
Gesellschaft gezahlte Erwerbspreis
den arithmetischen Mittelwert der
Schlusskurse von Aktien der
Gesellschaft im Xetra-Handel (oder
der Frankfurter Wertpapierbörse an
den letzten drei Börsenhandelstagen
vor dem Tag der Verpflichtung zum
Erwerb um nicht mehr als 10 % über-
bb) Soweit der Erwerb im Wege eines
öffentlichen Erwerbsangebots
erfolgt, dürfen der Erwerbspreis
oder die Grenzwerte der
arithmetischen Mittelwert der
Schlusskurse je Aktie der
Wertpapierbörse an den drei
Veröffentlichung des öffentlichen
Erwerbsangebots um nicht mehr als 10
% über- oder unterschreiten. Ergeben
sich nach der Veröffentlichung des
erhebliche Abweichungen des
maßgeblichen Kurses, so kann
der Kaufpreis angepasst werden. In
diesem Fall wird auf den
Anpassung abgestellt; die 10
%-Grenze für das Über- und
Unterschreiten ist auf diesen Betrag
Sofern das Kaufangebot überzeichnet
ist, erfolgt der Erwerb nach dem
Verhältnis der angedienten Aktien
zueinander. Darüber hinaus kann zur
von Aktien kaufmännisch gerundet
werden. Eine bevorrechtigte Annahme
geringer Stückzahlen (bis zu 50
Stück angedienter Aktien je
Aktionär) kann vorgesehen werden.
insoweit ausgeschlossen. Das
öffentliche Erwerbsangebot kann
b) Der Vorstand wird ermächtigt, aufgrund der
vorstehenden Ermächtigung erworbene eigene
Aktien der Gesellschaft unter Beachtung
der gesetzlichen Voraussetzungen
zusätzlich zu einer Veräußerung über
die Börse oder durch ein an alle Aktionäre
gerichtetes Angebot zu jedem gesetzlich
zulässigen Zweck, insbesondere in
Verfolgung eines oder mehrerer der
nachfolgend genannten Zwecke, zu
veräußern oder zu übertragen:
aa) Sie können gegen Barzahlung zu einem
Preis (ohne Erwerbsnebenkosten)
Börsenkurs der Aktien der
Xetra-Handel (oder einem
der Frankfurter Wertpapierbörse zum
wesentlich unterschreitet. Diese
Verwendungsermächtigung ist
beschränkt auf Aktien mit einem
anteiligen Betrag des Grundkapitals,
der insgesamt 10 % des Grundkapitals
nicht übersteigen darf, und zwar
weder im Zeitpunkt des
noch - falls dieser Wert geringer
ist - im Zeitpunkt der Ausübung der
vorliegenden Ermächtigung. Die
Grundkapitals vermindert sich um den
der auf diejenigen Aktien entfällt,
die während der Laufzeit dieser
Bezugsrechts gemäß oder
entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG ausgegeben oder veräußert
bb) Sie können an Dritte übertragen
werden, soweit dies zu dem Zweck
erfolgt, Unternehmen,
Unternehmensteile oder Beteiligungen
an Unternehmen oder sonstige
Vermögensgegenstände zu erwerben
oder Unternehmenszusammenschlüsse
cc) Sie können an Mitarbeiter und
Geschäftsleitungsmitglieder der
Gesellschaft und mit ihr verbundener
Unternehmen ausgegeben und zur
Bedienung von Rechten auf den Erwerb
oder Pflichten zum Erwerb von Aktien
der Gesellschaft verwendet werden,
die Mitarbeitern sowie
Geschäftsleitungsmitgliedern der
Gesellschaft oder mit ihr
verbundener Unternehmen, etwa im
Rahmen von Aktienoptions- bzw.
Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen,
eingeräumt wurden oder werden.
eigenen Aktien ohne weiteren
Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen.
Die Einziehung kann auch ohne
anteiligen rechnerischen Betrages der
Gesellschaft erfolgen. Der Vorstand wird
für diesen Fall zur Anpassung der Zahl der
Stückaktien in der Satzung ermächtigt.
d) Die Ermächtigungen zum Erwerb eigener
Aktien, zu ihrer Wiederveräußerung
und ihrer Einziehung gemäß lit. a)
bis c) können jeweils ganz oder in Teilen,
einmal oder mehrmals, zur Verfolgung eines
oder mehrerer Zwecke ausgeübt werden. Die
Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien
und zu ihrer Wiederveräußerung können
darüber hinaus nach Wahl des Vorstands
durch die Gesellschaft, durch von der
Gesellschaft im Sinne von § 17 AktG
abhängige Konzernunternehmen oder für
Rechnung der Gesellschaft oder deren
abhängige Konzernunternehmen durch Dritte
e) Erfolgt die Verwendung der erworbenen
eigenen Aktien zu einem oder mehreren der
in lit. b) aa) bis cc) genannten Zwecke,
ist das Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossen. Bei Veräußerung der
erworbenen eigenen Aktien über die Börse
Aktionäre. Für den Fall einer
Aktien durch öffentliches Angebot an alle
Aktionäre, das unter Wahrung des
Gleichbehandlungsgrundsatzes erfolgt, wird
der Vorstand ermächtigt, das Bezugsrecht
der Aktionäre für Spitzenbeträge
f) Der Aufsichtsrat kann bestimmen, dass
Maßnahmen des Vorstands auf Grund
dieses Hauptversammlungsbeschlusses nur
mit seiner Zustimmung vorgenommen werden
dürfen. Von den Verwendungsermächtigungen
in lit. b) darf der Vorstand nur mit
Zustimmung des Aufsichtsrats Gebrauch
II. *Bericht des Vorstands gemäß § 71 Abs.
1 Nr. 8 AktG in Verbindung mit § 186 Abs. 4
AktG zu Tagesordnungspunkt 7*
Mit den unter Tagesordnungspunkt 7 vorgeschlagenen
Ermächtigungen möchte die Gesellschaft die Möglichkeit
erhalten, eigene Aktien auf der Grundlage von § 71 Abs.
1 Nr. 8 AktG zu erwerben. Sie würde damit in die Lage
versetzt, bis zum 26. Juni 2024 eigene Aktien in einem
Volumen von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben
(§ 71 Abs. 2 AktG). Der Erwerb soll auch durch von der
Gesellschaft im Sinne von § 17 AktG abhängige
Konzernunternehmen oder für ihre oder deren Rechnung
durch Dritte durchgeführt werden können.
*Erwerb eigener Aktien*
Neben dem Erwerb über die Börse soll es der
Gesellschaft möglich sein, eigene Aktien durch ein
erwerben zu den in der Ermächtigung festgelegten
Preisen, die sich an dem Börsenkurs der Aktie der
Gesellschaft orientieren. Dabei ist der
Gleichbehandlungsgrundsatz des § 53 a AktG zu beachten.
Bei öffentlichen Erwerbsangeboten können die Aktionäre
Gesellschaft anbieten möchten. Übersteigt die zum
festgesetzten Angebotspreis angebotene Anzahl die von
der Gesellschaft nachgefragte Anzahl an Aktien, soll es
nach der vorgeschlagenen Ermächtigung aber möglich
sein, dass der Erwerb nach dem Verhältnis der
DJ DGAP-HV: BAUER Aktiengesellschaft: Bekanntmachung -3-
angedienten Aktien (Andienungsquoten) erfolgt. Nur wenn
im Grundsatz ein Erwerb nach Andienungsquoten statt
nach Beteiligungsquoten erfolgt, lässt sich das
Erwerbsverfahren in einem wirtschaftlich vernünftigen
Rahmen technisch abwickeln. Darüber hinaus soll es
möglich sein, eine bevorrechtigte Annahme kleinerer
Stückzahlen bis zu maximal 50 Stück je Aktionär
vorzusehen. Diese Möglichkeit dient zum einen dazu,
kleine Restbestände und eine damit möglicherweise
einhergehende faktische Benachteiligung von
Kleinaktionären zu vermeiden. Sie dient zum anderen
auch der Vereinfachung der technischen Abwicklung des
Erwerbsverfahrens. Schließlich soll in allen
Fällen eine Rundung nach kaufmännischen Grundsätzen zur
Vermeidung rechnerischer Bruchteile von Aktien
vorgesehen werden können. Dies dient ebenfalls der
Erleichterung der technischen Abwicklung. Ein hierin
liegender Ausschluss eines etwaigen weitergehenden
Andienungsrechts der Aktionäre wird für sachlich
gerechtfertigt sowie gegenüber den Aktionären für
angemessen erachtet. Das Kaufangebot bzw. die
Aufforderung zur Abgabe eines Verkaufsangebots kann
*Verwendung eigener Aktien*
Die von der Gesellschaft erworbenen eigenen Aktien
können über die Börse oder durch ein öffentliches
Angebot an alle Aktionäre wieder veräußert werden.
Auf diese Weise wird bei der Wiederveräußerung der
Aktien dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Aktionäre
genügt. Soweit die Aktien durch ein Angebot an alle
Aktionäre veräußert werden, soll der Vorstand
ermächtigt werden, das Bezugsrecht der Aktionäre auf
die eigenen Aktien für Spitzenbeträge
auszuschließen. Dieser sehr begrenzte Ausschluss
des Bezugsrechts macht die Durchführung der
Veräußerung von Aktien häufig erst möglich und ist
erforderlich, um ein technisch durchführbares
Bezugsverhältnis darstellen zu können. Die als freie
Spitzen vom Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossenen
eigenen Aktien werden entweder durch Verkauf über die
Börse oder in sonstiger Weise bestmöglich für die
Gesellschaft verwertet. Der mögliche
Verwässerungseffekt ist aufgrund der Beschränkung auf
Spitzenbeträge gering und daher sachlich
Darüber hinaus kann die Gesellschaft nach der
vorgeschlagenen Ermächtigung die erworbenen eigenen
Aktien auch außerhalb der Börse ohne ein an alle
Aktionäre gerichtetes öffentliches Angebot gegen
Barzahlung veräußern. Voraussetzung dafür ist,
dass die Aktien zu einem Preis veräußert werden,
der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft zum
unterschreitet. Dadurch wird der Vorstand in die Lage
versetzt, schnell und flexibel die Chancen günstiger
Börsensituationen zu nutzen und durch eine marktnahe
Preisfestsetzung einen möglichst hohen
Wiederverkaufspreis zu erzielen und damit eine
größtmögliche Stärkung des Eigenkapitals zu
erreichen oder neue Investorenkreise zu
erschließen. Mit dieser Ermächtigung wird von der
in § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in entsprechender Anwendung
des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zugelassenen Möglichkeit
zum erleichterten Bezugsrechtsausschluss Gebrauch
gemacht. Der Bezugsrechtsausschluss dient dem Interesse
der Gesellschaft an der Erzielung eines bestmöglichen
Preises bei Veräußerung der eigenen Aktien. Der
durch eine marktnahe Preisfestsetzung erzielbare
Veräußerungserlös führt in der Regel zu einem
deutlich höheren Mittelzufluss je veräußerte Aktie
als im Falle einer Aktienplatzierung mit Bezugsrecht,
bei der es in der Regel zu nicht unwesentlichen
Abschlägen vom Börsenpreis kommt. Die Ermächtigung gilt
mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des
Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des
Grundkapitals nicht überschreiten dürfen. Auf diese
Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die
während der Laufzeit der
Wiederveräußerungsermächtigung aus genehmigtem
Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß §
186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz ausgegeben wurden. Dem
Gedanken des Verwässerungsschutzes der Aktionäre wird
dadurch Rechnung getragen, dass die Aktien nur zu einem
Preis veräußert werden dürfen, der den
maßgeblichen Börsenkurs nicht wesentlich
unterschreitet. Die Vermögens- und
Stimmrechtsinteressen der Aktionäre werden bei diesem
Weg der Veräußerung eigener Aktien angemessen
gewahrt. Die Aktionäre haben grundsätzlich die
Möglichkeit, ihre Beteiligungsquote zu vergleichbaren
Bedingungen durch einen Kauf von Aktien über die Börse
Die Gesellschaft soll ferner die Möglichkeit erhalten,
eigene Aktien als Gegenleistung an Dritte zu
übertragen, soweit dies zu dem Zweck erfolgt,
Unternehmen, Unternehmensteile oder Beteiligungen an
Unternehmen oder sonstige Vermögensgegenstände zu
erwerben oder Unternehmenszusammenschlüsse
durchzuführen. Dabei soll das Bezugsrecht der Aktionäre
ebenfalls ausgeschlossen sein. Der internationale
Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft können
in derartigen Transaktionen die Gegenleistung in Form
von Aktien verlangen. Die vorgeschlagene Ermächtigung
soll der Gesellschaft den notwendigen
Handlungsspielraum geben, um sich bietende
Gelegenheiten zum Unternehmenszusammenschluss oder zu
Akquisitionen schnell und flexibel ausnutzen zu können.
Bei Einräumung eines Bezugsrechts wäre dies nicht
möglich und die damit für die Gesellschaft verbundenen
Vorteile wären nicht erreichbar. Bei der Festlegung der
dass die Interessen der Aktionäre angemessen gewahrt
bleiben. Eine schematische Anknüpfung an einen
Börsenkurs ist indes nicht vorgesehen, insbesondere um
einmal erzielte Verhandlungsergebnisse nicht durch
Schwankungen des Börsenkurses infrage zu stellen.
Erworbene eigene Aktien sollen unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre auch als Belegschaftsaktien
verwendet werden können, so dass sie Mitarbeitern und
Geschäftsleitungsmitgliedern der Gesellschaft oder mit
ihr verbundener Unternehmen zum Erwerb angeboten werden
können. Hierdurch kann die Identifikation mit dem
Unternehmen und die Bindung der Mitarbeiter an das
Unternehmen gestärkt werden. Die Übertragung
zurückerworbener eigener Aktien anstelle eines Kaufes
über die Börse kann eine wirtschaftlich sinnvolle
Alternative sein, die den ansonsten entstehenden
Aufwand reduziert. Der vorgeschlagene
Bezugsrechtsausschluss ist Voraussetzung für die
Verwendung der erworbenen eigenen Aktien, um sie
Mitarbeitern und Geschäftsleitungsmitgliedern
Schließlich enthält der Beschlussvorschlag die
Ermächtigung der Gesellschaft, ohne weiteren
Hauptversammlungsbeschluss eigene Aktien einzuziehen.
Die Ermächtigung erlaubt es der Gesellschaft, auf die
jeweilige Kapitalmarktsituation angemessen und flexibel
zu reagieren. Entsprechend § 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG
sieht die vorgeschlagene Ermächtigung vor, dass der
Vorstand die Aktien auch ohne Kapitalherabsetzung
einziehen kann. Durch Einziehung der Aktien ohne
Kapitalherabsetzung erhöht sich der anteilige Betrag
der übrigen Stückaktien am Grundkapital der
Gesellschaft. Durch eine Einziehung der eigenen Aktien
rechnerische Anteil der übrigen Stückaktien am
Grundkapital der Gesellschaft. Der Vorstand wird daher
insoweit ermächtigt, die Satzung hinsichtlich der
veränderten Anzahl der Stückaktien anzupassen.
Von der Ermächtigung, eigene Aktien auch außerhalb
der Börse ohne ein an alle Aktionäre gerichtetes
öffentliches Angebot gegen Barzahlung zu
veräußern, sowie von der Ermächtigung, eigene
Aktien zu übertragen, soweit dies zu dem Zweck erfolgt,
durchzuführen, soll der Vorstand nur mit Zustimmung des
Aufsichtsrats Gebrauch machen dürfen. Im Übrigen
soll der Aufsichtsrat bestimmen können, dass
Maßnahmen des Vorstands aufgrund des
vorgeschlagenen Hauptversammlungsbeschlusses nur mit
seiner Zustimmung vorgenommen werden dürfen.
Der Vorstand hält in Übereinstimmung mit dem
Aufsichtsrat den Ausschluss des Bezugsrechts in den
genannten Fällen aus den aufgezeigten Gründen unter
Berücksichtigung eines möglichen Verwässerungseffekts
für sachlich gerechtfertigt und gegenüber den
Aktionären für angemessen. Der Vorstand wird die
nächste Hauptversammlung über die Ausnutzung der
Ermächtigung unterrichten.
*Grundkapital und Stimmrechte*
Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung ist
73.001.420,45 EUR eingeteilt in 17.131.000 auf den
Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag
(Stückaktien) mit ebenso vielen Stimmrechten. Die
Gesellschaft hält zum Zeitpunkt der Einberufung keine
des Stimmrechts sind gemäß § 16 Abs. 1 der Satzung
nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich in
Textform bei nachfolgender Stelle angemeldet und ihre
Berechtigung nachgewiesen haben. Zum Nachweis reicht
ein in Textform erstellter besonderer Nachweis des
Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut aus.
Der Nachweis hat sich auf den Beginn des 21. Tages vor
der Versammlung, das ist der 6. Juni 2019, 0:00 Uhr,
(Record Date) zu beziehen. Die Anmeldung und der
Nachweis des Anteilsbesitzes müssen spätestens bis zum
*20. Juni 2019, 24:00 Uhr*, unter folgender Adresse in
deutscher oder englischer Sprache zugehen:
Anteilsbesitzes bei bezeichneter Stelle werden den
Aktionären Eintrittskarten mit einem Vollmachtsformular
für die Hauptversammlung übersandt. Eintrittskarten
sind reine Organisationsmittel und stellen keine
zusätzliche Teilnahmevoraussetzung dar.
Aktionäre können ihr Stimmrecht bzw. ihr Teilnahmerecht
auch durch einen Bevollmächtigten, zum Beispiel durch
die depotführende Bank, eine Aktionärsvereinigung oder
durch eine andere Person ihrer Wahl ausüben lassen.
Auch in diesem Fall sind eine fristgerechte Anmeldung
der Aktien und ein Nachweis des Anteilsbesitzes
gemäß den vorstehenden Bedingungen erforderlich.
Der Nachweis der Bevollmächtigung muss entweder am Tag
vorgewiesen werden oder durch Erklärung gegenüber der
Gesellschaft per Post, per Telefax oder elektronisch
per E-Mail bis spätestens 26. Juni 2019, 24:00 Uhr, an
die folgende Adresse erfolgen:
ordnungsgemäß angemeldeten Personen mit der
Eintrittskarte zugesandt. Bevollmächtigt ein Aktionär
Erteilung, ihren Widerruf und den Nachweis von
oder diesen nach § 135 AktG Gleichgestellte. Hier
können Besonderheiten gelten. Daher bitten wir unsere
Aktionäre, die eine Bevollmächtigung von
Kreditinstituten, Aktionärsvereinigungen oder diesen
nach § 135 AktG Gleichgestellten beabsichtigen, sich
bezüglich der Form der Vollmachten mit diesen
rechtzeitig abzustimmen.
der Textform. Soweit von der Gesellschaft benannte
Stimmrechtsvertreter bevollmächtigt werden, müssen
diesen in jedem Fall Weisungen für die Ausübung des
Stimmrechts erteilt werden. Ohne diese Weisungen ist
die Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter ungültig. Die
weisungsgemäß abzustimmen. Einzelheiten sowie ein
Formular zur Vollmachts- und Weisungserteilung an den
Stimmrechtsvertreter ergeben sich aus den Unterlagen,
die den ordnungsgemäß angemeldeten Aktionären
übersandt werden. Vollmacht und Weisungen müssen
spätestens am 26. Juni 2019, 24:00 Uhr, unter
eingegangen sein. Nach dem 26. Juni 2019, 24:00 Uhr,
können erteilte Vollmachten und Weisungen durch
Übersendung an die vorstehend genannte Adresse
nicht mehr geändert werden. Ein Widerruf bei Teilnahme
an der Versammlung bleibt unberührt. Auch bei einer
Bevollmächtigung der von der Gesellschaft beauftragten
Stimmrechtsvertreter müssen die Anmeldung des Aktionärs
und die Bescheinigung des depotführenden Instituts über
den Anteilsbesitz nach den vorstehenden Bestimmungen
form- und fristgerecht zugehen.
Daneben wird zusätzlich für an der Hauptversammlung
teilnehmende Aktionäre, die diese vor der Abstimmung
verlassen, die Möglichkeit bestehen, den von der
Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern bei
Verlassen der Hauptversammlung Vollmacht und Weisungen
für die Ausübung des Stimmrechts zu erteilen.
bzw. Bevollmächtigung und Weisungserteilung an von der
Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter besteht
500.000 EUR erreichen, können gemäß § 122 Abs. 2
AktG verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung
Beschlussvorlage beiliegen. Das Verlangen ist in
Schriftform gem. § 126 BGB an den Vorstand zu richten.
also spätestens bis zum 27. Mai 2019, 24:00 Uhr,
zugehen. Wir bitten derartige Verlangen an folgende
Adresse zu übersenden:
*Rechte der Aktionäre: Anträge und Wahlvorschläge*
Jeder Aktionär ist berechtigt, zu Punkten der
Tagesordnung Anträge gemäß § 126 Abs. 1 AktG oder
Wahlvorschläge zur Wahl des Abschlussprüfers und des
Konzernabschlussprüfers und/oder ggf. zur Wahl von
Aufsichtsratsmitgliedern gemäß § 127 AktG zu
übersenden. Die Gesellschaft wird Anträge und
in der Rubrik Investor Relations/Hauptversammlung/2019,
soweit gesetzlich vorgeschrieben, zugänglich machen,
wenn der Aktionär mindestens 14 Tage vor der
Versammlung, also bis zum 12. Juni 2019, 24:00 Uhr, der
Gesellschaft einen zulässigen Antrag zu einem
bestimmten Punkt der Tagesordnung mit Begründung oder
einen zulässigen Wahlvorschlag mit den gesetzlich
geforderten Angaben übersandt hat. Ein Wahlvorschlag
braucht unter anderem dann nicht zugänglich gemacht zu
werden, wenn er nicht Namen, ausgeübten Beruf und
Wohnort des Kandidaten enthält. Vorschläge zur Wahl von
Aufsichtsratsmitgliedern müssen darüber hinaus dann
nicht zugänglich gemacht werden, wenn ihnen keine
Angaben zu Mitgliedschaften des vorgeschlagenen
Kandidaten in anderen Aufsichtsräten im Sinne von § 125
Abs. 1 S, 5 AktG beigefügt sind. Ein Wahlvorschlag
braucht nicht begründet zu werden. Aktionäre werden
gebeten, ihre Aktionärseigenschaft im Zeitpunkt der
Übersendung des Gegenantrags bzw. Wahlvorschlags
Gegenanträge und Wahlvorschläge sind
Telefax: +49 8252 97-2900
E-Mail: bauerag.hv2019@bauer.de
*Rechte der Aktionäre: Auskunftsrecht*
Angelegenheiten der Gesellschaft zu geben, soweit sie
zur sachgemäßen Beurteilung des Gegenstands der
verbundenen Unternehmen und auf die Lage des Konzerns
Unternehmen. Um die sachgerechte Beantwortung zu
erleichtern, werden Aktionäre und Aktionärsvertreter,
die in der Hauptversammlung Fragen stellen möchten,
BAUER AG 13,920 -2,93 %