Source: http://www.schure.de/22410/303,83211.htm
Timestamp: 2016-05-25 10:54:49
Document Index: 196759558

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 22', '§ 27', '§ 28', '§27', '§ 29', '§ 31', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 32', '§ 33', '§ 37', '§ 38', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 30', '§ 33', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 39', '§ 38', '§ 17', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 29', '§ 41', '§ 43', '§ 29', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 41']

Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen
einschließlich der Freien Waldorfschulen (EBAVO-Sek I) Gesetze,
Abschlussregelungen -
Bestimmungen zur Verordnung über ... Ergänzende
(EB-AVO-Sek I) Erl. d. MK v.
19.11.2003  303-83211 (SVBl. 1/2004 S.16, ber. 2/2004 S.55),
RdErl. v. 19.10.2006
(SVBl. 12/2006 S.447),
(SVBl. 5/2009 S.136), 17.5.2010
(SVBl. 7/2010 S.250), 10.5.2012
(SVBl. 7/2012 S.352) und vom 11.8.2014 (SVBl. 9/2014 S. 457) -
VORIS 22410 - Bezug:
7. Apri1 1994 ( Nds. GVBl 1994
S.197), zuletzt geändert durch RdErl. vom 17.5.2010 (Nds.GVBl.
Nr.14/2010 S.226; SVBl. 7/2010 S.249) - VORIS 22410 01 41 - I. Zur Bezugsverordnung wird Folgendes bestimmt: 1.
Zu § 1: 1.1 Der Gleichstellungsvermerk auf dem Abgangszeugnis nach Absatz 3 Satz
2 lautet: In Verbindung mit dem Versetzungszeugnis vom 9. in den 10.
Schuljahrgang ist dieses Zeugnis dem Hauptschulabschluss / Abschluss nach dem
9. Schuljahrgang der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen
über den Hauptschulabschluss / Abschluss nach dem 9. Schuljahrgang der
Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. 1.2 Der Gleichstellungsvermerk auf dem Abgangszeugnis nach Absatz 5
lautet: Dieses Zeugnis ist dem Erweiterten Sekundarabschluss I /
Sekundarabschluss I  Realschulabschluss / Sekundarabschluss I 
Hauptschulabschluss gleichgestellt. Es vermittelt die gleiche Berechtigung wie
das Zeugnis über den Erweiterten Sekundarabschluss I / Sekundarabschluss I
 Realschulabschluss / Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss.
Der entsprechende Abschluss ist von der Schule einzusetzen. Für die
Bescheinigung des Hauptschulabschlusses gilt Nr. 1.1 entsprechend. 1.3 Für den Gleichstellungsvermerk nach Nr. 1.1 ist das Muster nach
Anlage 11a, für den nach Nr. 1.2, Satz 1, das Muster nach Anlage 11b des
Erlasses Zeugnisse in den allgemein bildenden Schulen zu verwenden.
Zu § 22: -
gestrichen - 3.
Zu § 27: 3.1 Zugelassene Fächer für die
mündliche Prüfung nach Absatz 1 Nr. 4 und Absatz 2 Nr. 3 sind a) im 9. und 10. Schuljahrgang der Hauptschule, der Realschule, der
nach Schuljahrgängen gegliederten Oberschule, des Hauptschulzweigs und des
Realschulzweigs der Oberschule und der Kooperativen Gesamtschule sowie der
Förderschule eine Wahlpflichtfremdsprache, ein Profilfach, ein
naturwissenschaftliches Fach, ein Fach des Fachbereichs geschichtlich-soziale
Weltkunde, ein Fach des Fachbereichs Arbeit / Wirtschaft-Technik, ein Fach des
Fachbereichs musisch-kulturelle Bildung, Religion, Werte und Normen,
darüber hinaus die erste Fremdsprache im 9. Schuljahrgang der Hauptschule
sowie des Hauptschulzweigs der Oberschule und der Kooperativen Gesamtschule,
b) im 10. Schuljahrgang der Integrierten Gesamtschule, eine zweite
Pflicht- oder Wahlpflichtfremdsprache, Religion, Werte und Normen,
Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften, Musik, Kunst,
Arbeit-Wirtschaft-Technik. 3.1.1 Gegenstände des mündlichen Prüfungsteils in der
ersten Fremdsprache sind von realen Lebensbereichen der Prüflinge
ausgehende unterschiedliche Sprachhandlungen, deren Bewältigung alters-
und sachstrukturell angemessene Anforderungen an die Prüflinge stellen.
Kommunikation und Interaktion sowie Wortschatz und Aussprache statt
Sachdarstellung, Analyse oder Interpretation stehen im Vordergrund. Das
Ergebnis und die erreichte Punktzahl des mündlichen Prüfungsteils in
der ersten Fremdsprache werden jeder Schülerin bzw. jedem Schüler im
Anschluss an die Prüfung mitgeteilt. 3.2 Die Entscheidung der Prüfungskommission nach Absatz 4 Satz 1
wird dem Prüfling unmittelbar schriftlich mitgeteilt und ggf. nach den
Vorschriften des Nds. Verwaltungszustellungsgesetzes zugestellt. 3.3 Die Schulleiterin oder der Schulleiter teilt dem Prüfling
spätestens vier Werktage vor Beginn der mündlichen Prüfung nach
Absatz 4 die Fächer der schriftlichen Prüfung mit, in denen er
mündlich geprüft wird. Der Prüfling beantragt eine
zusätzliche mündliche Prüfung mindestens zwei Werktage vor
Beginn der Prüfung. 3.4 Eine schriftlich oder fachpraktisch zu
dokumentierende besondere Prüfungsleistung nach Absatz 3 kann sein a) ein Beitrag aus einem vom Land geförderten
Schülerwettbewerb nach der Anlage des Erlasses Förderung von
Schülerwettbewerben in der jeweils geltenden Fassung; b) eine schriftliche Arbeit, die sich auf den Unterrichtsgegenstand
eines Schulhalbjahres bezieht. Dabei soll die Arbeit acht Textseiten in
Maschinenschrift nicht überschreiten, soweit nicht Abbildungen,
Statistiken etc. erforderlich sind; c) eine Dokumentation einer Praktikumsleistung oder einer
fachpraktischen Arbeit, die sich auf den Unterrichtsgegenstand eines
Schulhalbjahres bezieht; dabei soll die Dokumentation vier Textseiten in
Statistiken etc. erforderlich sind. Die Schülerin oder der Schüler hat durch Unterschrift am Ende
der Prüfungsleistung nach Buchst. a bis c zu versichern, dass sie oder er
diese selbständig angefertigt, keine anderen als die angegebenen
Hilfsmittel benutzt und die Stellen, die im Wortlaut oder im wesentlichen
Inhalt anderen Werken entnommen wurden, mit genauer Quellenangabe kenntlich
gemacht hat. Die Prüfungsleistung nach Buchst. a und b kann als
Einzelarbeit oder als Gruppenarbeit von bis zu drei Schülerinnen und
Schülern angefertigt werden, wobei im Falle der Gruppenarbeit die
muss. Das Thema der besonderen Prüfungsleistung nach Absatz 3 wird von der
Fachlehrerin oder dem Fachlehrer gestellt. 4.
Zu § 28: Die Termine für die schriftlichen Prüfungsfächer nach
§27 Abs.1 und 2 einschließlich eines ersten Nachschreibtermins
werden von der obersten Schulbehörde festgelegt. Die weiteren
erforderlichen Termine setzt die Schulleiterin oder der Schulleiter fest,
sofern sie nicht von der Schulbehörde bestimmt werden. 5.
Zu § 29: 5.1 In der schriftlichen Prüfung nach Absatz 1 Nrn. 1 bis 3
erhält der Prüfling jeweils zwei Prüfungsaufgaben zur Auswahl.
Für die Auswahl erhält er eine Auswahlzeit von zusätzlich 15
Minuten. In der schriftlichen Prüfung nach Absatz 2 Nrn. 1 und 2 wird dem
Prüfling eine Prüfungsaufgabe zur Bearbeitung vorgelegt. Die
Festlegung des Themas, des Gegenstands und des Umfangs der besonderen
Prüfungsleistung nach Absatz 3 erfolgt in Abstimmung zwischen
Prüfling und prüfender Lehrkraft. 5.2 Die Schule kann entscheiden, dass Schülerinnen und Schüler
des Abschlussjahrgangs, die nicht verpflichtet sind, an der
Abschlussprüfung teilzunehmen, die schriftlichen Prüfungsarbeiten
mitschreiben. Für diese Schülerinnen und Schüler werden die
Ergebnisse der schriftlichen Prüfungsarbeiten wie die Ergebnisse
verbindlicher schriftlicher Lernkontrollen gewertet. 5.3 Die in der mündlichen Prüfung in der ersten Fremdsprache
erreichte Punktzahl wird mit der Punktzahl der Klausur in der ersten
Fremdsprache addiert. Die Summe beider bildet die Grundlage zur Ermittlung der
Prüfungsleistung in der ersten Fremdsprache. 6.
Zu § 31: 6.1 Die Bearbeitungszeiten für die
schriftlichen Prüfungsarbeiten mit landesweit einheitlicher
Aufgabenstellung betragen a) für den Hauptschulabschluss am Ende des 9. Schuljahrgangs und
des 10. Schuljahrgangs an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen je 120
Minuten; b) für den Abschluss an der Förderschule mit dem Schwerpunkt
Lernen am Ende des 9. Schuljahrgangs je 60 Minuten; c) für den Sekundarabschluss I  Hauptschulabschluss, den
Sekundarabschluss I  Realschulabschluss und den Erweiterten
Sekundarabschluss I in Deutsch 180 Minuten, in der ersten Pflichtfremdsprache
120 Minuten und in Mathematik 150 Minuten. 6.2 Die schriftlichen Prüfungsarbeiten nach Nr. 6.1 werden unter
ständiger Aufsicht angefertigt. Die Schule bestimmt die
aufsichtführenden Lehrkräfte. Die über die schriftliche
Prüfung anzufertigende Niederschrift enthält einen Sitzplan der
Prüflinge. In ihr ist mit genauer Zeitangabe zu verzeichnen, wann die
Arbeiten abgegeben worden sind, wie lange die einzelnen Lehrkräfte die
Aufsicht geführt und einzelne Prüflinge den Prüfungsraum
verlassen haben. Zusätzlich gegebene Arbeitshilfen sind zu verzeichnen.
Maßnahmen sind in der Niederschrift im einzelnen auszuweisen. Jede oder
jeder Aufsichtführende bestätigt, dass sie oder er andere als die
vermerkten Hilfen nicht gegeben hat, und gibt an, ob und welche
Verstöße sie oder er wahrgenommen hat. Im letztgenannten Fall ist
ein Vermerk über die getroffenen Maßnahmen aufzunehmen. 6.3 Der schriftlich oder fachpraktisch zu dokumentierende Teil der
besonderen Prüfungsleistung ist vom Prüfling spätestens 15
Werktage vor der Kolloquiumsprüfung bei der Schulleiterin oder dem
Schulleiter abzugeben. Für die Korrektur und Bewertung gilt Absatz 2. 6.4 In den schriftlichen Prüfungsfächern nach § 27 Abs.1
und 2 tritt die schriftliche Prüfungsarbeit an die Stelle einer der zu
zensierenden schriftlichen Lernkontrollen im zweiten Halbjahr dieses
Schuljahres. 6.5 Die oberste Schulbehörde sendet die Prüfungsaufgaben
für die schriftlichen Prüfungsfächer der Schulleiterin oder dem
Schulleiter direkt und persönlich zu. Die Geheimhaltung der
Vorschläge ist sicherzustellen. Die Schule stellt die erforderliche Anzahl
unmittelbar vor Beginn der schriftlichen Prüfung her, frühestens
jedoch drei Zeitstunden vorher. 6.6 Es dürfen nur die bei der Prüfungsaufgabe angegebenen
ist grundsätzlich zugelassen. 6.7 In der mündlichen Prüfung nach § 27 Abs.1 und 2 soll
höchstens 20 Minuten geprüft werden. Zur mündlichen Prüfung
gehört eine angemessene Vorbereitungszeit von in der Regel 20 Minuten. Die
Vorbereitung findet unter Aufsicht einer Lehrkraft der Schule statt.
Während der Vorbereitung darf sich der Prüfling Aufzeichnungen als
Grundlage für seine Ausführungen machen. 6.8 Für das Kolloquium nach § 27 Abs.3 gilt Nr. 6.7 Satz 1
entsprechend. Ist der dokumentierte Teil der besonderen Prüfungsleistungen
als Gruppenarbeit angefertigt worden, so wird das Kolloquium als
Gruppenprüfung durchgeführt und soll 30 Minuten nicht
überschreiten. 6.9 Der mündliche Prüfungsteil in der ersten Fremdsprache nach
§ 27 Abs. 1 Nr. 3 wird als Partner- oder Gruppenprüfung
durchgeführt. Er dauert bei zwei Prüflingen höchstens zwanzig,
bei drei Prüflingen höchstens dreißig Minuten. Die
Zusammensetzung der Prüfungsgruppe erfolgt per Losentscheid in der
entsprechenden Lerngruppe. Sie wird den Schülerinnen und Schülern am
Tag vor der Prüfung mitgeteilt. 6.9.1 Eine Vorbereitungszeit auf den mündlichen Prüfungsteil
entfällt. Hilfsmittel sind nicht zugelassen. 6.9.2 Für die Bewertung der Prüfungsleistung wird der
Bewertungsbogen nach
1 verwendet. 7.
Zu § 32: Die Zuhörerinnen und Zuhörer sind zur Verschwiegenheit
Referentin oder der Referent hat sie auf ihre Schweigepflicht hinzuweisen. Den
Zuhörerinnen und Zuhörern wird für die Dauer der Prüfung
die Aufgabenstellung ausgehändigt. Sie dürfen während der
Prüfung und des Kolloquiums keine Aufzeichnungen machen. 8.
Zu § 33: 8.1 Die Schulleiterin oder der Schulleiter teilt dem Prüfling die
Ergebnisse der Prüfung am Ende des jeweiligen halben oder ganzen
Prüfungstages der mündlichen Prüfung oder des Kolloquiums mit.
Zu § 37: Erleichterungen der äußeren Prüfungsbedingungen
können z.B. eine längere Bearbeitungs- oder Vorbereitungszeit sein
oder die Verwendung besonderer technischer Hilfsmittel. 10.
Zu § 38: 10.1 Niederschriften sind anzufertigen
über a) die Wahl des Prüflings nach § 27 Absatz 1 Nr.
4 und Absatz 2 Nr. 3; b) die Entscheidung der Prüfungskommission nach
§ 27 Abs. 4; c) die Entscheidung des Prüflings nach § 27 Abs.
3 und 4 Satz 2; d) die Zusammensetzung der Prüfungskommission und
der Fachprüfungsausschüsse nach §§ 30 und 31; e) die Entscheidung der Prüfungskommission nach
§ 33; f) den Verlauf der mündlichen Prüfung sowie des
Kolloquiums nach § 31 Abs. 3; g) die Entscheidung des vorsitzenden Mitglieds der
Prüfungskommission nach § 31 Abs. 2 bis 4; h) die Entscheidungen nach §§ 32, 35 bis 37.
10.2 Die Niederschriften nach Nr. 10.1 sind im Falle von Buchstabe f von
der aufsichtsführenden Lehrkraft bzw. von den Mitgliedern der
Fachprüfungsausschüsse, in den übrigen Fällen vom
vorsitzenden Mitglied der Prüfungskommission zu unterschreiben. 11.
Zu § 39: 11.1 Zu den Prüfungsakten gehören
a) Niederschriften nach § 38, b) die gestellten Prüfungsaufgaben, c) die bewerteten schriftlichen Arbeiten, d) ggf. die bewertete Dokumentation nach Nr. 3.4, e) Duplikat des Abschlusszeugnisses. 11.2 Für die Aufbewahrung, Vernichtung oder Aushändigung von
Schriftgut in Schulen; Löschung personenbezogener Daten nach § 17
Abs. 2 NDSG in der jeweils geltenden Fassung. 11.3 Der Geprüfte kann seine Prüfungsakten unter Aufsicht
schriftlichen Arbeiten und der Dokumentation ausschließlich der Bewertung
und Aufgabenstellung kann in begründetem Ausnahmefall eine Kopie gegen
Unkostenerstattung gefertigt werden. 12.
Zu § 40: 12.1 Die Orientierung des Beurteilungsmaßstabes an den
Kerncurricula bezieht sich auf das Unterrichts- und Leistungsniveau, nicht auf
alle in den Kerncurricula aufgeführten Unterrichtsinhalte. 13.
Zu § 41: 13.1 In jeder 12. Klasse werden vom vorsitzenden Mitglied der
Prüfungskommission nach Absatz 1 in der Regel Unterrichtsbesuche in den
Fächern der Abschlussprüfung durchgeführt. 13.2 Wer an der Abschlussprüfung teilnehmen will, leitet seine
Meldung der Schule bis zu einem von der Schule festgesetzten Termin schriftlich
zu. Hierbei ist anzugeben, welcher Abschluss angestrebt wird. 14.
Zu § 42: 14.1 Für den schriftlichen Prüfungsteil gelten § 29 Abs.
1 sowie Nrn. 4 und 6.1 bis 6.6 entsprechend. 14.2 Eine schriftlich zu dokumentierende besondere Prüfungsleistung
ist eine schriftliche Arbeit, die im Abschlussjahrgang geschrieben wird zu
einem von der Schule vorgegebenen Thema. Die Nrn. 3.4 sowie 4 und 6.1 bis 6.6
gelten entsprechend. 14.3 Die Klausuren in den Fächern nach § 41 Abs. 3 Nr. 1
treten im zweiten Schulhalbjahr an die Stelle einer der zu zensierenden
schriftlichen Lernkontrollen in diesen Fächern. 15.
Zu §§ 43 und
44: 15.1 Für den mündlichen Prüfungsteil sind alle Pflicht-
und Wahlpflichtfächer zugelassen mit Ausnahme der Fächer des
schriftlichen Prüfungsteils sowie der Fächer Sport und Eurythmie.
15.2 Für den mündlichen Prüfungsteil, das Kolloquium bei
der besonderen Prüfungsleistung und das Kolloquium in weiteren
Fächern gelten § 29 Abs. 1 sowie Nrn. 4, 6.7 und 6.8 entsprechend.
15.3 Die bisherigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler
sind angemessen zu berücksichtigen. 16.
Zu § 45: 16.1 Bei der Durchschnittsbildung nach § 45 Abs. 2 sind die
festgestellten Ergebnisse zu berücksichtigen. 16.2 Über den erworbenen Abschluss stellt die Schulbehörde der
Schülerin oder dem Schüler eine Bescheinigung aus. Diese
Bescheinigung gilt nur in Verbindung mit dem von der Schule ausgestellten
Zeugnis. 17.
Zu § 46: 17.1 Die Schulbehörde übernimmt den Vorsitz in der
Prüfungskommission nach § 41 Abs. 1 in der Regel nach jeweils drei
Schuljahren im darauf folgenden Schuljahr. 17.2 Unabhängig von Nr. 17.1 kann die Schulbehörde in der
Qualifikationsphase Unterrichtsbesuche durchführen, um sich ebenfalls ein
Bild über den Leistungsstand des Abschlussschuljahrgangs zu verschaffen."
II. Inkrafttreten: Dieser Erlass tritt am 1.8.2004 in Kraft. Er gilt erstmals für
diejenigen Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2004/05 in den
8.Schuljahrgang einer allgemein bildenden Schule eintreten oder
zurücktreten. Der Bezugserlass wird aufgehoben. Er gilt letztmalig noch für
diejenigen Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2003/04 in den
8.Schuljahrgang einer allgemein bildenden Schule eingetreten oder
zurückgetreten sind. Anlage 1(zu Nr.
6.9.2) Als Grundlage für die Beurteilung der Leistungen der Prüflinge
verwendet die Prüferin oder der Prüfer den Beurteilungsbogen
Gesamteindruck (Anlage 1.1). Dieser Bogen enthält zu drei der fünf möglichen
Bewertungspunkte Deskriptoren, die die Reaktionen des Prüflings, seine
Kommunikationsweise, die Sinnhaftigkeit der Beiträge und die
Interaktionsweise mit anderen Prüflingen beschreiben. Die Punkte 2 und 4
werden verwendet, wenn die Leistung nicht eindeutig einer vollen Punktzahl
zuzuordnen ist. Als Grundlage der Bewertung verwendet die
Protokollantin oder der Protokollant für die Kompetenzstufen A2 und B1 den
gleichen Beurteilungsbogen Bewertungsraster für Sprechprüfungen
A2/B1 (Anlage 1.2). Dieser Bogen enthält vier Kategorien: - Kommunikativer Gesamteindruck - Verständlichkeit (Vielfalt der Redemittel, sprachliche
Flexibilität) - Wortschatz - Aussprache und Betonung Die Protokollantin oder der Protokollant
kreuzt auf dem Beurteilungsbogen (Anlage 1.3) die Punkte zu den vier Kategorien
unter A an. Die Prüferin oder der Prüfer kreuzt in diesen
Beurteilungsbogen die Punkte unter B an. Die Punkte unter
A und B werden addiert (max. 40 Punkte) und in Zensuren
nach folgender Tabelle umgewandelt: Note 1 2 3 4 5 6 Punkte 40 - 35 34 - 27 26 - 19 18 - 12 11 - 4 3 - 0 Anlage 1.1 Bewertungsraster für die Prüferin
oder den Prüfer (Gesamteindruck) Der
Prüfling ... 5 - reagiert zügig und bewältigt die gestellten
Aufgaben problemlos - kommuniziert problemlos und natürlich - liefert viele relevante, aufgabenbezogene Beiträge
- hält problemlos die Kommunikation aufrecht 4 3 - reagiert angemessen auf die meisten Aufgabenstellungen und
bewältigt die meisten Aufgaben - führt problemlos Gespräche, mit gewissen
Einschränkungen - liefert meist relevante, aufgabenbezogene
Beiträge - hält im Allgemeinen die Kommunikation aufrecht 2 1 - hat große Probleme bei der Bewältigung der
gestellten Aufgaben - hat durchgehend Probleme ein Gespräch zu führen
- Aussagen tragen kaum zur Kommunikation bei 0 - Bewertung nicht möglich Anlage 1.2 Bewertungsraster für Sprechprüfungen
A2/B1 Bewertungsraster für die Protokollantin /
den Protokollanten KOMMUNIKATIVES HANDELN SPRACHLICHE FLEXIBILITÄT UND
KOHÄRENZ/KOHÄSION WORTSCHATZ AUSSPRACHE, BETONUNG, SATZMELODIE Der Prüfling ... Der Prüfling ... Der Wortschatzdes Prüflings ...
Der Prüfling ... 5 - spricht fließend und macht nur natürliche
Sprechpausen - benötigt keine zusätzlichen Einhilfen - liefert relevante Beiträge - verwendet durchgehend interaktive Strategien zur
Aufrechterhaltung der Kommunikation - erwendet ein großes Spektrum von Satzstrukturen - verwendet richtige Strukturen - formuliert kohärente Beiträge - ist umfangreich - wird durchgängig angemessen verwendet - wird problemlos verstanden - verwendet richtige Aussprache und eine angemessene
Satzmelodie - verdeutlicht die Sprechabsicht durch eine variable
Satzmelodie 4 3 - verzögert das Sprechen bei der Suche nach Redemitteln
- benötigt gelegentlich zusätzliche Einhilfen - liefert im Allgemeinen relevante Beiträge - verwendet einige Strategien zur Aufrechterhaltung der
Kommunikation - verwendet insgesamt angemessene Satzstrukturen - verwendet überwiegend richtige Strukturen - formuliert meistens kohärente Beiträge - ist hinreichend umfangreich - ist im Allgemeinen angemessen mit gelegentlich
unangemessener Wortwahl - wird mit geringen Anstrengungen verstanden - hat eine hinreichend richtige Aussprache, Betonung und
Satzmelodie - verdeutlicht die Sprechabsicht nicht immer durch eine
angemessene Satzmelodie 2 1 - spricht häufig mit z.T. längeren
Verzögerungen - benötigt erhebliche Einhilfen - liefert wenige relevante Beiträge - wendet kaum Strategien zur Aufrechterhaltung der
Kommunikation an - verwendet ein sehr begrenztes Spektrum von
Satzstrukturen - zeigt gravierende Unsicherheiten bei der Verwendung
sprachlicher Strukturen - formuliert kaum kohärente Beiträge - ist sehr begrenzt - wird überwiegend unangemessen verwendet - wird nur mit Mühe verstanden - verwendet Aussprache, Betonung und Satzmelodie so, dass der
Inhalt schwer zu verstehen ist - macht kaum Gebrauch von Satzmelodie, um Sprechabsichten zu
verdeutlichen 0 keine bewertbaren Äußerungen
keine bewertbaren Äußerungen
Anlage 1.3 Protokoll und Bewertungsbogen für die
Überprüfung der Kompetenz Sprechen [ alter