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Timestamp: 2018-02-18 20:00:24
Document Index: 127924032

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Cover : KULTURVERMITTLUNG UND INTERKULTURALITÄT, EIN DEUTSCHFRANZÖSISCHTUNESISCHER DIALOG
Cover : KULTURVERMITTL...
Kulturvermittlung und Interkulturalität, ein Deutsch-Französisch-Tunesischer Dialog
Politische, rechtliche und sozio-linguistische Aspekte
Otmar Seul, Kaïs Ben Slama and Kerstin Peglow
Diskurse und Veröffentlichungen zur Interkulturalität sind heute Legion. Die Versuche, das Phänomen in seiner komplexen Vielfalt zu erfassen, sind kaum mehr überschaubar. Damit wird eine allgemein anerkannte begriffliche Einordnung erschwert. Mit Sicherheit kann nur behauptet werden, dass Interkulturalität ein disziplinenübergreifendes Konzept ist. In dem vorliegenden Sammelband werden weder die Probleme der interkulturellen Kommunikation, noch die Dimensionen und Begrifflichkeiten von Interkulturalität von seinen Herausgebern vorgegeben. Es bleibt den Autoren selbst überlassen, das Phänomen in seiner Komplexität oder auch nur aspektbezogen wahrzunehmen und zu reflektieren. Fünfzehn Jahre nach einer ersten Veranstaltungsreihe der integrierten deutsch-französischen Studiengänge Paris-Nanterre/Potsdam zu den interkulturellen Aspekten der deutsch-französischen Beziehungen sind heute neue gesellschaftliche Entwicklungen und globale Herausforderungen in den Fokus des Interesses gerückt, dem der interdisziplinäre und interkulturelle Rahmen, in dem sich die Autoren dieser Publikation ausgetauscht haben, Rechnung trägt: ein internationales Kolloquium der tunesischen Germanisten an der Universität Monastir zu Kulturvermittlung und Interkulturalität sowie ein Deutsch-Französischer Dialog mit den Maghreb-Ländern in Rechtswissenschaften an der Universität Tunis-El Manar.
9782807601352
http://dx.doi.org/10.3726/978-2-8076-0134-5
Bruxelles, Bern, Berlin, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien, 2017. 322 S., 8 Abb., 1 Tab.
1. Interkulturalität als Phänomen politischer Integrationsprozesse
2. Kulturvermittlung im Fremdsprachenunterricht
3. Interkulturelle Kommunikation und Übersetzung
4. Rechtskulturen im Vergleich
A. L’apparente prépondérance des ordres juridiques nationaux
B. Une utilisation paradoxale des compétences respectives de l’UE et des États membres
A. Les instruments de l’ordre juridique communautaire
B. Les instruments de l’ordre juridique international
I. Khayreddin als Mittler zwischen der westlichen und islamischen Kultur
II. Zum Leben Khayreddins
III. Khayreddin als Reformer
IV. Rezeption von Khayreddins Reformwerk
I. Fußball als Leitdiskurs (Alexander Ziem)
II. Religion als Leitdiskurs im postrevolutionären Tunesien
1. Handlungsorientierung im GER
2. Die Handlungsorientierung und der Begriff der Aufgabe
b) Die soziale Dimension
4. Kompetenzbereiche des GER: von sprachlichen zu interkulturellen Kompetenzen
a) Die interkulturelle Dimension
b) Von der interkulturellen zur mehrkulturellen Dimension
c) Zum kulturellen Missverständnis: Sprachliches und interkulturelles Missverständnis
a) Die Begriffe „Kultur“ und „Interkultur“
b) Begriffsklärung: Interkulturelle Kompetenz
a) Der Begriff der Aufgabe und seine Verwendung für das interkulturelle Lernen
b) Beispiele einer aufgabenorientierter Unterrichtsmethode und ihre Anwendung auf interkulturelle Lernziele in der Fremdsprache: die Fallstudie
c) Schnittstelle soziokulturelles Wissen und Verhaltenskategorien: ein Spagat zwischen savoir, savoir faire und savoir être
a) Brücken schlagen durch die Nutzung von Fallstudien
b) Das Interkulturelle in der Fallstudie
c) Praktische Anwendungshinweise
I. Landeskunde im Fokus des Fremdsprachenunterrichtes
II. Wechselwirkung zwischen Fremd- und Eigenkultur
III. Auseinandersetzung mit der Fremdkultur
IV. Sprachlehrer als interkulturelle Vermittler
V. Interkulturelles Verständnis
VI. Gelebte Interkulturalität (Anwendung der interkulturellen Kompetenz)
I. Zur Funktion von Motivation in Lern- und Lehrprozessen
II. „Motivation“ als Antriebskraft für den Lernprozess
III. „Motivation“ als Hebel zur Überwindung von Misserfolgen
1. Angaben zu den Probanden1
2. Erhebung der Sprachdaten
1. Vorkommenshäufigkeit der Präpositionen
a) Kasuswahl nach Präpositionen mit festem Kasus
b) Kasuswahl nach Wechselpräpositionen
III. Kasuswahl in PPs vs. Kasuswahl in NPs
I. De la traduction…
II. …à la communication interculturelle
II. Das Mittel
1. Wie sind Sie zu dem Begriff ‚Literaturen ohne festen Wohnsitz‘ gekommen?
2. Was halten Sie von dem früher und bis heute noch verwendeten Begriff ‚Migrationsliteratur’? Entspricht diese Bezeichnung dem Konzept und dem Zweck dieser Literatur?
3. Bereits der Titel Ihres Buches lässt mich eine Frage stellen: Weshalb haben Sie die Worte „Zwischen“, „Welten“ und „Schreiben“ zusammengeschrieben?
4. Inwiefern grenzt sich die ‚Literatur ohne festen Wohnsitz‘ von der ‚National- und Weltliteratur‘ ab?
5. In Ihrem Buch haben Sie behauptet, dass der Begriff der ‚Literatur ohne festen Wohnsitz‘ weder mit dem Begriff der ‚Migrationsliteratur‘ noch mit dem der ‚Exilliteratur‘ gleichgesetzt oder in diesen rückübersetzt werden darf. Warum?
6. Könnten wir die deutschsprachige Literatur als eine der verschiedenen Formen der ‚Literaturen ohne festen Wohnsitz‘ verstehen?
7. Worauf zielt der Begriff der „Vektorisierung“ in Ihrem Buch und wie kann er den Bereich der kollektiven Geschichte erfassen?
8. An vielen Stellen Ihres Buches taucht die Figur des Odysseus auf. Welches Zusammenspiel hat diese Figur mit der von Ihnen entwickelten Theorie der ‚Literaturen ohne festen Wohnsitz’? Heißt das, dass es diese Literatur seit Jahrhunderten gegeben hat?
9. Gibt es einen engen Zusammenhang zwischen der ‚Literatur ohne festen Wohnsitz‘ und dem Lebenslauf des berühmten Wissenschaftlers Alexander von Humboldt? Anders gesagt: Könnten wir die AutorInnen dieser Literatur auch als „Menschen des Aufbruchs und des Aufbrechens“ bezeichnen?
10. Könnte die ‚Literatur ohne festen Wohnsitz’, die von SchriftstellerInnen geschrieben wird und deren Situation in der Fremde bzw. in der neuen Heimat darstellt, als Integrationsmedium eingesetzt werden?
I. Einbürgerndes und verfremdendes Übersetzen
II. Übersetzung von Kleidungs- und Bildkonnotationen
III. Kulturelle Übertragung von Umgangssprache, Adelstitel und Ellipsen
I. Entlehnungsweisen
1. Lexikalisch-semantische Integration
– Vokalismus
– Konsonantismus
– Wortakzent
3. Graphemische Integration
4. Flexivische Integration
5. Wortbildungsintegration
II. Sinn und Zweck
a) Begrüßung und Small Talk
b) Stellenwert persönlicher Beziehungen
c) Echte Kommunikation
1. Langage du droit et l’enjeu du droit comparé
2. Terminologie juridique et linguistique appliquée
1. Présentation bilingue des termes juridiques dans un contexte
2. Analyse du texte de départ
1. Le problème de l’équivalence
2. Les méthodes pour établir l’équivalence
I. Mutterkulturen im Widerstreit: Unternehmenskultur und Selbstverständnis der Beschäftigten (die Thesen von Hans Merkens)
1. Zum Verhältnis von Arbeitskollektiv und Hierarchie im Entscheidungsprozess
2. Arbeitsorganisation und Arbeitsbeziehungen als Ausdruck historischer Entwicklungen: Einheit und Zentralisierung versus Vielfalt und Dezentralisierung
1. Die Gewerkschaften unter Modernisierungsdruck
2. Duale Arbeitnehmerinteressenvertretung: rechtliche Grundmuster der betrieblichen Partizipation
a) Die formale Annäherung an das deutsche Partizipationsmodell?
b) Frankreichs Reformen auf dem Prüfstand
I. Arbeitnehmerbeteiligung in Deutschland und in Frankreich
II. Die Arbeitnehmervertretung im tunesischen Unternehmen: die Reform von 2007
I. Les atouts du cursus intégré franco-allemand en sciences juridiques
II. Le métier d’avocat en France et en Allemagne ou les métiers d’avocat et de Rechtsanwalt ? – quelques observations pratiques
III. Brève présentation de la pratique du droit social français pour des groupes d’entreprises allemands
II. Die aktuellen Regelungen zum Mindestkapital
III. Die Entstehung der GmbH
IV. Die Entstehung der SARL
II. Der EuGH und der Einfluss der französischen Rechtskultur
III. Eine Besonderheit des EuGH: Die Schlussanträge der Generalanwälte
IV. Rechtsprechung des EuGH
V. Bewertung der Besonderheiten beim EuGH
VI. Abschließende Würdigung
Einleitung (Otmar Seul)
1. Interkulturalität als Phänomen politischer Integrationsprozesse
2. Kulturvermittlung im Fremdsprachenunterricht
3. Interkulturelle Kommunikation und Übersetzung
4. Rechtskulturen im Vergleich
1. Teil: Interkulturalität als Phänomen ‚politischer‘ Integrationsprozesse
Valeurs culturelles nationales, interdépendances et intégration politique européenne (Patrick Daillier)
I. Comment s’articulent les divers ordres juridiques en matière de culture ?
A. L’apparente prépondérance des ordres juridiques nationaux
B. Une utilisation paradoxale des compétences respectives de l’UE et des États membres
II. Comment résoudre les conflits de valeurs entre ordres juridiques pertinents ?
A. Les instruments de l’ordre juridique communautaire
B. Les instruments de l’ordre juridique international
C. Conclusion
Europa im Modernisierungsprogramm des tunesischen Reformers Khayreddin (Mounir Fendri)
I. Khayreddin als Mittler zwischen der westlichen und islamischen Kultur
II. Zum Leben Khayreddins
III. Khayreddin als Reformer
IV. Rezeption von Khayreddins Reformwerk
Die Verweigerung von ‚Interkulturalität‘ durch den religiösen Extremismus: Religion als Leitdiskurs im postrevolutionären Tunesien (Chaouki Kacem)
I. Fußball als Leitdiskurs (Alexander Ziem)
II. Religion als Leitdiskurs im postrevolutionären Tunesien
2. Teil: Kulturvermittlung im Fremdsprachenunterricht
Interkulturelle Kompetenz handlungsorientiert im Fremdsprachenunterricht vermitteln (Catherine Jaeger)
I. Handlungsorientierung als Schlüsselkonzept: Was versteht man unter einem handlungsorientierten Ansatz?
1. Handlungsorientierung im GER
2. Die Handlungsorientierung und der Begriff der Aufgabe
3. Didaktische Vorteile des handlungsorientierten Ansatzes
4. Kompetenzbereiche des GER: von sprachlichen zu interkulturellen Kompetenzen
II. Das Interkulturelle und seine Umsetzung in die Praxis des Fremdsprachenunterrichts
1. Interkulturelle Kompetenz und ihre Behandlung im GER
2. Modelle interkultureller Kompetenz
III. Handlungsorientierung und interkulturelle Kompetenz im Fremdsprachenunterricht: Vom Auftrag zur Umsetzung
1. Der Auftrag
2. Methodisch-didaktische Umsetzung
a) Brücken schlagen durch die Nutzung von Fallstudien
b) Das Interkulturelle in der Fallstudie
c) Praktische Anwendungshinweise
Interkulturelle Bewusstseinsbildung im landes- und kulturkundlich orientierten DaF-Unterricht (Mourad Ben Abderazak)
I. Landeskunde im Fokus des Fremdsprachenunterrichtes
II. Wechselwirkung zwischen Fremd- und Eigenkultur
III. Auseinandersetzung mit der Fremdkultur
IV. Sprachlehrer als interkulturelle Vermittler
V. Interkulturelles Verständnis
VI. Gelebte Interkulturalität (Anwendung der interkulturellen Kompetenz)
Interkulturalität als Prozess der Überwindung kultureller Sprachbarrieren: Der Lehrer als ‚Motivierungskraft‘ im Fremdsprachenunterricht (DaF) (Taieb Souissi)
I. Zur Funktion von Motivation in Lern- und Lehrprozessen
II. „Motivation“ als Antriebskraft für den Lernprozess
III. „Motivation“ als Hebel zur Überwindung von Misserfolgen
Erwerb des Kasus nach Präpositionen durch arabischsprachige Kinder (Zahida Marouani)
I. Darstellung der empirischen Untersuchung
1. Angaben zu den Probanden1
2. Erhebung der Sprachdaten
II. Erwerb der Präpositionen
1. Vorkommenshäufigkeit der Präpositionen
2. Kasuswahl nach Präpositionen
a) Kasuswahl nach Präpositionen mit festem Kasus
b) Kasuswahl nach Wechselpräpositionen
III. Kasuswahl in PPs vs. Kasuswahl in NPs
IV. Schlussbetrachtung
3. Teil: Interkulturelle Kommunikation und Übersetzung
De la traduction à la communication interculturelle (Jean-René Ladmiral)
Verbale und non-verbale interkulturelle Kommunikation (Prasannanshu Prasannanshu / Stephanie Rohlfing-Dijoux)
II. Das Mittel
III. Schlussbetrachtung
Interkulturalität als Ausdruck einer „Poetik der Bewegung“ Dazwischen-Leben und Identitätssuche: Deutschsprachige Migrationsliteratur als Teil der ‚Literaturen ohne festen Wohnsitz‘ (Ottmar Ette) (Karim Khadhraoui)
Interview von Karim Khadhraoui mit Prof. Dr. Ottmar Ette über ‚Literaturen ohne festen Wohnsitz‘ (Potsdam, den 02.06.2010)
1. Wie sind Sie zu dem Begriff ‚Literaturen ohne festen Wohnsitz‘ gekommen?
2. Was halten Sie von dem früher und bis heute noch verwendeten Begriff ‚Migrationsliteratur’? Entspricht diese Bezeichnung dem Konzept und dem Zweck dieser Literatur?
3. Bereits der Titel Ihres Buches lässt mich eine Frage stellen: Weshalb haben Sie die Worte „Zwischen“, „Welten“ und „Schreiben“ zusammengeschrieben?
4. Inwiefern grenzt sich die ‚Literatur ohne festen Wohnsitz‘ von der ‚National- und Weltliteratur‘ ab?
5. In Ihrem Buch haben Sie behauptet, dass der Begriff der ‚Literatur ohne festen Wohnsitz‘ weder mit dem Begriff der ‚Migrationsliteratur‘ noch mit dem der ‚Exilliteratur‘ gleichgesetzt oder in diesen rückübersetzt werden darf. Warum?
6. Könnten wir die deutschsprachige Literatur als eine der verschiedenen Formen der ‚Literaturen ohne festen Wohnsitz‘ verstehen?
7. Worauf zielt der Begriff der „Vektorisierung“ in Ihrem Buch und wie kann er den Bereich der kollektiven Geschichte erfassen?
8. An vielen Stellen Ihres Buches taucht die Figur des Odysseus auf. Welches Zusammenspiel hat diese Figur mit der von Ihnen entwickelten Theorie der ‚Literaturen ohne festen Wohnsitz’? Heißt das, dass es diese Literatur seit Jahrhunderten gegeben hat?
9. Gibt es einen engen Zusammenhang zwischen der ‚Literatur ohne festen Wohnsitz‘ und dem Lebenslauf des berühmten Wissenschaftlers Alexander von Humboldt? Anders gesagt: Könnten wir die AutorInnen dieser Literatur auch als „Menschen des Aufbruchs und des Aufbrechens“ bezeichnen?
10. Könnte die ‚Literatur ohne festen Wohnsitz’, die von SchriftstellerInnen geschrieben wird und deren Situation in der Fremde bzw. in der neuen Heimat darstellt, als Integrationsmedium eingesetzt werden?
Literaturübersetzung als Kulturvermittlung? Anna Gavalda’s „Junior“ als Fallstudie (Stephanie Schwerter)
I. Einbürgerndes und verfremdendes Übersetzen
II. Übersetzung von Kleidungs- und Bildkonnotationen
III. Kulturelle Übertragung von Umgangssprache, Adelstitel und Ellipsen
IV. Schlussfolgerung
Integrationsprozesse im deutschen Wortschatz am Beispiel der Entlehnung aus dem Französischen (Latifa Jabnoun)
I. Entlehnungsweisen
II. Integration französischer Lexeme in das Deutsche
1. Lexikalisch-semantische Integration
2. Phonemische Integration
3. Graphemische Integration
4. Flexivische Integration
5. Wortbildungsintegration
Interkulturelle Kommunikation – die Schlüsselkompetenz des integrierten Deutsch-Französischen Studiengangs für Juristen (Elske Hildebrandt)
I. Begriff und Bedeutung
II. Sinn und Zweck
III. Studium
IV. Deutschland und Frankreich
a) Begrüßung und Small Talk
b) Stellenwert persönlicher Beziehungen
c) Echte Kommunikation
Langage du droit et traduction juridique (Kerstin Peglow)
I. Approche interdisciplinaire
1. Langage du droit et l’enjeu du droit comparé
2. Terminologie juridique et linguistique appliquée
II. La communication du droit étranger en pratique
1. Présentation bilingue des termes juridiques dans un contexte
2. Analyse du texte de départ
III. Achèvement de la traduction dans la langue d’arrivée
1. Le problème de l’équivalence
2. Les méthodes pour établir l’équivalence
4. Teil: Rechtskulturen im Vergleich
Interkulturalität im Arbeitsleben: Beobachtungen zu Arbeitsorganisation und Arbeitsbeziehungen in Deutschland und Frankreich (Otmar Seul)
I. Mutterkulturen im Widerstreit: Unternehmenskultur und Selbstverständnis der Beschäftigten (die Thesen von Hans Merkens)
II. Managementkultur in Deutschland und Frankreich: Konsenskultur versus Dissenskultur? (Die Thesen von Jacques Pateau)
1. Zum Verhältnis von Arbeitskollektiv und Hierarchie im Entscheidungsprozess
2. Arbeitsorganisation und Arbeitsbeziehungen als Ausdruck historischer Entwicklungen: Einheit und Zentralisierung versus Vielfalt und Dezentralisierung
III. Unternehmenskultur und Arbeitnehmerpartizipation: rechtliche Grundmuster des ‚sozialen Dialogs‘ in deutschen und französischen Betrieben – ein Vergleich
1. Die Gewerkschaften unter Modernisierungsdruck
2. Duale Arbeitnehmerinteressenvertretung: rechtliche Grundmuster der betrieblichen Partizipation
3. Reformen zur Stärkung der konsensorientierten Unternehmenskultur in Frankreich (2008-2016)
a) Die formale Annäherung an das deutsche Partizipationsmodell?
b) Frankreichs Reformen auf dem Prüfstand
c) Ausblick
Arbeitnehmerpartizipation in deutschen, französischen und tunesischen Unternehmen: ein Vergleich (Kaïs Slama)
I. Arbeitnehmerbeteiligung in Deutschland und in Frankreich
II. Die Arbeitnehmervertretung im tunesischen Unternehmen: die Reform von 2007
III. Schlussfolgerung
L’interculturalité dans la pratique du métier d’avocat (Bérénice Alisch)
I. Les atouts du cursus intégré franco-allemand en sciences juridiques
II. Le métier d’avocat en France et en Allemagne ou les métiers d’avocat et de Rechtsanwalt ? – quelques observations pratiques
III. Brève présentation de la pratique du droit social français pour des groupes d’entreprises allemands
Rechtskulturen im Vergleich: Zum Ursprung des Mindestkapitals in der Gesellschaft mit beschränkter Haftung und der Société à responsabilité limitée (Kerstin Peglow)
II. Die aktuellen Regelungen zum Mindestkapital
III. Die Entstehung der GmbH
IV. Die Entstehung der SARL
V. Schlussbetrachtung
Der EuGH: Akzeptanzprobleme eines durch das französische Recht geprägten supranationalen Gerichtshofs (Joachim Gruber)
II. Der EuGH und der Einfluss der französischen Rechtskultur
III. Eine Besonderheit des EuGH: Die Schlussanträge der Generalanwälte
IV. Rechtsprechung des EuGH
V. Bewertung der Besonderheiten beim EuGH
VI. Abschließende Würdigung