Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:178479-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-04-02 20:16:29
Document Index: 109512813

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 39', '§ 51', '§ 55', '§ 34', '§ 39', '§ 51', '§ 55', '§ 34', '§ 39', '§ 51', '§ 55', '§ 46', '§ 75', '§ 65', '§ 66', '§ 66', '§ 123', '§ 6', '§65', '§ 66', '§ 66']

Dienstleistungen - 178479-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 178479-2019
16/04/2019 S75 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Seelow: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 075-178479
Offizielle Bezeichnung: Stadt Seelow
Nationale Identifikationsnummer: 120644800
Postanschrift: Küstriner Straße 61
Kontaktstelle(n): BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
E-Mail: sporthalle-seelow@bsgmbh.com
Hauptadresse: www.seelow.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y5WDLDZ/documents
Offizielle Bezeichnung: BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Ludwig-Richter-Straße 23
Hauptadresse: www.bsgmbh.com
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y5WDLDZ
Dreifeld-Sporthalle Seelow (Generalplanung)
Referenznummer der Bekanntmachung: SE/120644500/2019-1
Die Stadt Seelow beabsichtigt auf einem kommunalen Grundstück an der Straße der Jugend in Seelow für den Schul- und Vereinssport eine Dreifeld-Sporthalle zu erichten. Das Budget für den Neubau der Dreifeld-Sporthalle beträgt ca. 5 Mio. EUR brutto für die KG 200-600. Neben der Sporthalle sind auch die erforderlichen Erschließungsanlagen herzustellen und die Freiflächen zu gestalten.
Die Beauftragung der notwendigen Planungsleistungen für die Errichtung einer Dreifeld-Sporthalle in Seelow ist Gegenstand des Vergabeverfahrens. Es sollen folgende Leistungen als Generalplanung vergeben werden:
— Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI,
— Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI in Verbindung mit Anlage 11 HOAI,
— Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14 HOAI,
— Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI in Verbingung mit Anlage 15 HOAI,
Wert ohne MwSt.: 914 000.00 EUR
Stadt Seelow Straße der Jugend
Die Stadt Seelow beabsichtigt am Standort Straße der Jugend die Errichtung einer Dreifeld-Sporthalle für den Schulsport und Vereinsbetrieb. Das zu beplanende Grundstück liegt in der Gemarkung Seelow, Flur 5, Flurstück 531/4. Der Vorentwurf des zur Realisierung vorgesehenen Projektes liegt vor. Die entsprechenden Projektunterlagen für das Vorhaben werden den zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bietern mit Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.
Bei den geforderten Leistungen werden eine hohe funktionelle und gestalterische Qualität sowie eine besondere Nachhaltigkeit in Bezug auf die eingesetzten Materialien, spätere Instandhaltungsaufwendungen sowie Betriebskosten erwartet.
Für die Planung sind die einschlägigen Vorschriften der BauNVO, der Brandenburgischen Bauordnung, der Arbeitsstättenverordnung und der Arbeitsstättenrichtlinien sowie weitere öffentlich-rechtliche Vorschriften zu berücksichtigen. Die Festsetzungen der DIN 18040-1 Barrierefreies Bauen sind umzusetzen.
Beabsichtigt ist der Abschluss eines Generalplanervertrages durch Zuschlag auf das Angebot, dass auf Grundlage des Teilnahmewettbewerbs in Verbindung mit dem anschließenden Verhandlungsverfahren unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien die bestmögliche und wirtschaftlichste Ausführung der Planungsleistungen erwarten lässt.
(1) Objektplanung Gebäude und Innenräume Leistungsphasen 3-8 gemäß § 34 HOAI;
(2) Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 2-8 gemäß § 39 HOAI (bzw. LP 1-3 Stellplatz und Erschließungsanlage);
(3) Fachplanung Tragwerksplanung Leistungsphasen 1-6 gemäß § 51 HOAI;
(4) Fachplanung Technische Ausrüstung Leistungsphasen 1-8 gemäß § 55 HOAI Anlagengruppen 1-8.
(5) Generalplanung einschließlich Projektkoordination;
(6) Leistungen für thermische Bauphysik nach EnEV 2016;
(7) Nachweis Wärmeschutz;
(8) Bau- und Raumakustik;
(9) Brandschutz (Brandschutzkonzept);
(10) Konstruktiver Brandschutz;
(11) Schallschutz;
(12) LPH 8 – Objektüberwachung Tragwerksplanung gem. Anlage 14 Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen;
(13) Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SiGeKo);
(14) Sonstige erforderliche Gutachten und Fachplanungen.
Beginn: 15/11/2019
Ende: 15/11/2021
Der Bewerber beantragt die Teilnahme am Vergabeverfahren mittels Teilnahmeantrag. Dieser beinhaltet den vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen einschließlich geforderter Referenzen und Nachweise. Für die Teilnahme am Vergabeverfahren bestehen bindende Bedingungen, die Nichtvorlage einzelner Unterlagen führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren (Ausschlusskriterien):
Es finden maßgebende Mindeststandards Berücksichtigung, die vom Bewerber zu erfüllen sind. Die Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistungen für die letzten 3 Jahre nachzuweisen. Für die Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind die Erklärungen zu Unteraufträgen/Eignungsleihe und Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmen gefordert.
Die nachfolgenden Angaben sind erforderlich, um die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nachzuweisen:
a) Jährlicher Gesamtumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre;
b) Jahresumsatz im Bereich Objektplanung „Gebäude und Innenräume" (HOAI § 34) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre;
c) Jahresumsatz im Bereich Objektplanung „Freianlagen" (HOAI § 39) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre;
d) Jahresumsatz im Bereich Fachplanung „Tragwerksplanung" (HOAI § 51) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre;
e) Jahresumsatz im Bereich Fachplanung „Technische Ausrüstung" (HOAI § 55) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre, gesondert nach HLS/ELT.
Geeignet sind nur Bewerber, die ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen können. Der Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit wird durch Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerber und durch Referenzen, die mit der hier vorliegenden Aufgabenstellung vergleichbar sind, erbracht:
a) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewebers/der Bewerbergemeinschaft insgesamt (technische Mitarbeiter, Architekten, Ingenieure);
b) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft während der letzten 3 Jahre in den Bereichen Objektplanung Gebäude und Innenräume, Objektplanung Freianlagen, Fachplanung Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung HLS-ELT (Beschäftigte im Sinne von
§ 46 Abs. 3 Punkt 8 VgV);
c) Tabellarische Darstellung mit der Aufgabenstellung vergleichbarer Referenzprojekte (Hochbau), die die in der Auslobung benannten Mindestanforderungen erfüllen.
d) Darstellung von 2 qualifizierten Referenzvorhaben (Hochbau).
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter erfolgt nach den Angaben zur Bewertung des Bewerbungsbogens. Soweit die bindenden Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit erfüllt sind, werden die Teilnahmebewerbungen gewertet und eine Rangfolge nach erreichter Punktzahl gebildet. Die Bewertung erfolgt nach den Maßgaben der im Bewerbungsbogen dargestellten Bewertungskriterien:
— Jahresumsatz gesamt, Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen,
— Anzahl der qualifizierten technischen Mitarbeiter insgesamt und nach Leistungsbereichen,
— Anzahl der vergleichbaren Referenzprojekte,
— Qualität der detaillierten Referenzprojekte.
Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 1 600 Punkte. Erfüllen mehrere Bewerber die Anforderungen gleichermaßen und ist die Bewerberanzahl auch nach einer obkjektiven Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl zur 2. Verfahrensstufe (Angebots-/Verhandlungsverfahren) unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffenen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
Das Verfahren steht Bewerbern und Bewerbergemeinschaften offen, die ihre Qualifikation durch entsprechende Nachweise belegen. Für die Teilnahme am Vergabeverfahren bestehen bindende Bedingungen, die Nichtvorlage einzelner Unterlagen führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren (Ausschlusskriterien):
a) Nachweis über die Eintragung Handelsregister (sofern anwendbar);
b) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt" oder „Ingenieur" (Nachweis Kammereintrag);
c) Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach § 65 BbgBO;
d) Nachweis über die Eintragung in die Liste der Nachweis berechtigten für Tragwerksplanung nach § 66 Absatz 2 BbgBO;
e) Nachweis über die Eintragung in die Liste der Nachweis berechtigten für Brandschutzplanung nach § 66 Absatz 2 BbgBO;
f) Berufshaftpflicht: Nachweis einer Haftpflichtversicherung in folgender Höhe: mind. 3,0 Mio EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio EUR für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden. Bei einer Bewerbergemeinschaft: darüber hinaus die Erklärung des Versicherungsunternehmens jedes einzelnen Mitglieds der Gemeinschaft, dass im Auftragsfall die Haftpflicht aus der Teilnahme an der ARGE mitversichert ist. Diese hat auch zu gelten, wenn sich der Schadensersatzanspruch gegen die ARGE selbst richtet. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmens bedient. Die geforderten Deckungssummen sind mit Angebotsabgabe nachzuweisen;
g) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB;
h) Eigenerklärung zur Vermeidung von Interessenkonflikten nach § 6 VgV – Neutralitätserklärung.
Bauvorlageberechtigung gem. §65 BbgBO
Tragwerksplanung nach § 66 Absatz 2 BbgBO
Brandschutzplanung nach § 66 Absatz 2 BbgBO
Bekanntmachungs-ID: CXP9Y5WDLDZ
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-165
Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag eines Bewerbers/Bieters bei der Vergabekammer unzulässig sein kann, sofern ein erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb bestimmter Fristen gerügt oder der Antrag nach Nichtabhilfe der Rüge durch die Auftraggeberin nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung gestellt wird.
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,