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Timestamp: 2017-02-20 08:45:05
Document Index: 310980435

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 64']

6B_1391/2016 (12.01.2017)
6B_1391/2016 Urteil vom 12. Januar 2017
C. Das Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, sprach X.________ mit Urteil vom 7. Juli 2016 in dem mit Revisionsentscheid vom 4. Juli 2007 überwiesenen Verfahren vom Vorwurf des Betruges zum Nachteil der B.________, angeblich begangen am 24. September 2004 in N.________ durch den Bezug von CHF 17'422.10 mittels Vorlage einer gefälschten Vollmacht, frei. Es sprach sie hingegen schuldig der vollendet versuchten Erpressung zum Nachteil von A.________, begangen am 2. August 2004 im Deliktsbetrag von CHF 30'000.--; der Verletzung des Schriftgeheimnisses zum Nachteil der H.________ AG in Liquidation, begangen in der Zeit vom 7. Juli 2004 bis zum 2. August 2004, sowie der Urkundenfälschung, begangen am 24. September 2004 durch Verwenden einer gefälschten Unterschrift zum Bezug von Bargeld auf dem Postcheckkonto von C.________. Es verurteilte X.________ deswegen zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je CHF 10.--. Es stellte fest, dass die Geldstrafe infolge eingetretener Vollstreckungsverjährung nicht mehr vollzogen werden kann.
D. X.________ erhebt Beschwerde in Strafsachen. Sie stellt unter anderem die Anträge, das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 7. Juli 2016 sei vollumfänglich aufzuheben und sie sei von Schuld und Strafe vollumfänglich freizusprechen. Eventualiter sei das Urteil vom 7. Juli 2016 aufzuheben und die Sache zur Durchführung eines Beweisverfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen.
1. Die teilweise nur schwer verständliche Beschwerdeschrift enthält einleitend Ausführungen offenbar zum Anklageprinzip, zum rechtlichen Gehör, zur Vollständigkeit der Akten etc. Diesen Ausführungen lassen sich indessen keine gebührend begründeten Rügen entnehmen, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Die Beschwerdeschrift enthält sodann diverse Ausführungen, deren Relevanz für den vorliegenden Fall nicht ersichtlich ist und auch nicht dargetan wird. Auch darauf ist nicht einzutreten. Die Beschwerdegründe sind in der Beschwerdeschrift selber vorzubringen. Verweisungen auf andere Eingaben sind unzulässig, weshalb darauf nicht einzutreten ist.
2. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Willkür in der Beweiswürdigung ist nicht schon gegeben, wenn eine andere Beweiswürdigung auch möglich oder gar einleuchtender erschiene, sondern nur, wenn die vorinstanzliche Beweiswürdigung schlechterdings unhaltbar ist. Die Rüge der Verletzung von Grundrechten einschliesslich der Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung muss in der Beschwerde anhand des angefochtenen Entscheids präzise vorgebracht und substantiiert begründet werden, andernfalls darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 mit Hinweisen).
5. Die Beschwerdeführerin bezog am 24. September 2004 bei der Poststelle N.________ unter Vorlage einer angeblich von ihrer Mutter unterzeichneten Unterschriftenkarte Bargeld im Betrag von CHF 17'422.10 vom Postcheckkonto ihrer Mutter C.________.
7. Die Beschwerdeführerin stellt den Antrag, es sei ihr "die amtliche Verteidigung sowie die Offizialverbeiständung" durch den unterzeichnenden Anwalt zu gewähren. Im Verfahren der Beschwerde in Strafsachen vor dem Bundesgericht gibt es keine amtliche Verteidigung. Der Antrag ist als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im Sinne von Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG entgegenzunehmen. Das Gesuch ist abzuweisen, da die Beschwerde keine Aussicht auf Erfolg hatte. Die Beschwerdeführerin hat daher die Gerichtskosten zu tragen.
3. Die bundesgerichtlichen Kosten von Fr. 1'600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.