Source: https://www.haufe.de/thema/rechnungslegung/pc/?page=47
Timestamp: 2019-11-21 04:24:39
Document Index: 309112574

Matched Legal Cases: ['§ 290', '§ 284', '§ 336', '§ 285', '§ 33', '§ 33', '§ 336', '§ 279', '§ 279', '§ 279', '§ 280', '§ 279', '§ 277', '§ 277', '§ 253', '§ 253', '§ 281', '§ 281', '§ 337']

Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 5.2.5 Aufstellung eines Konzernabschlusses
Wie bereits dargestellt, ergibt sich die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses bei einer Genossenschaft grundsätzlich nicht aus den §§ 290 ff. HGB, sondern aus den Regelungen des Gesetzes über die Rechnungslegung von bestimmten Unternehmen und Konzernen (Publizitätsgesetz – PublG). Für die Prüfung der Frage, ob von einer Genossenschaft ein Konzernabschluss a...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 5.3.3 Besonderheiten im Anhang
Auf den Anhang der Genossenschaft finden die Regelungen der §§ 284 – 288 HGB grundsätzlich in vollem Umfang Anwendung, soweit sich aus § 336 Abs. 2 HGB nichts Gegenteiliges ergibt. Die Nichtanwendbarkeit des § 285 Nr. 6 und Nr. 17 HGB wurde unter Tz. 5.2.4 erörtert. Zusätzliche Angaben ergeben sich zudem bei Genossenschaften aus den nachfolgend dargestellten Regelungen in § ...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 1 Regelungen des Genossenschaftsgesetzes
Die Kompetenznorm für die Pflicht zur Rechnungslegung in einer Genossenschaft ist § 33 GenG. Nach § 33 Abs. 1 GenG hat der Vorstand einer Genossenschaft dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Bücher geführt werden. Bei der Führung der Bücher hat der Vorstand die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters anzuwenden. Wie mit dem Jahresabschluss zu verfah...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 5.2 Ausnahmen von der Anwendung der Bestimmungen für Kapitalgesellschaften
Von diesem Grundsatz der grundsätzlichen Anwendung der Bestimmungen für Kapitalgesellschaften auf Genossenschaften normiert § 336 Abs. 2 Satz 1 2. Halbsatz HGB einige Ausnahmen, die nachfolgend dargestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass das Gesetz eine Anwendung durchaus ermöglicht, da nur davon die Rede ist, dass diese nicht angewendet zu werden brauchen, eine freiwill...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 5.2.2 §§ 279, 280 HGB a. F.
§§ 279 und 280 HGB waren in der vor BilMoG geltenden Gesetzesfassung nicht zwingend, sodass Genossenschaften die Wertuntergrenze des § 279 HGB und die Wertaufholung nach § 280 HGB nicht zu beachten haben. Dies hatte zur Folge, dass Genossenschaften wie jeder Kaufmann stille Reserven bilden, auflösen und beibehalten konnten. §§ 279 und 280 HGB a. F. wurden aber durch das BilM...mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 5.2.1 § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB
Keine zwingende Anwendung findet § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB. Dies hat zur Folge, dass kein besonderer Ausweis außerplanmäßiger Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB sowie von Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB bei Finanzanlagen erforderlich ist.mehr
Genossenschaften: Besonderheiten der Bilanzierung / 5.2.3 § 281 Abs. 2 Satz 1 HGB a. F.
Für die Nichtanwendung des § 281 Abs. 2 Satz 1 HGB gilt das unter Tz. 5.2.2 Ausgeführte. Auch diese Regelung wurde durch das BilMoG aufgehoben.mehr
Die Bilanz einer Genossenschaft gleicht in ihrer Form im Wesentlichen der einer jeden Kapitalgesellschaft. § 337 HGB beinhaltet jedoch Normen, die die Besonderheiten im Ausweis des Geschäftsguthabens und der Rücklagen einer Genossenschaft betreffen. Geschäftsguthaben Genossenschaften haben an der Stelle des gezeichneten Kapitals den Betrag der Geschäftsguthaben der Mitglieder ...mehr