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Timestamp: 2016-10-24 03:29:56
Document Index: 337258400

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 108', 'Art. 66']

5A_410/2014 (20.05.2014)
5A_410/2014 � � Urteil vom 20. Mai 2014
Betreibungsamt Oberland Dienststelle Oberland West.
des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs-
und Konkurssachen, vom 1. Mai 2014.
Die Beschwerdef�hrerin ficht den Entscheid vom 1. Mai 2014 des Obergerichts des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen, an. Sie ersucht sinngem�ss um dessen Aufhebung.
2.1.�Die Beschwerde ist zu begr�nden (Art. 42 Abs. 2 BGG). Mit ihr ist in gedr�ngter Form durch Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Vorschriften und warum sie vom Obergericht verletzt worden sein sollen. Verfassungsverletzungen werden nur gepr�ft, wenn sie ger�gt und geh�rig begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287; BGE 134 I 83 E. 3.2. S. 88 mit Hinweisen).
2.2.�Das Obergericht hat im Wesentlichen erwogen, da eine Eingabe der Beschwerdef�hrerin vom 15. April 2014 den an eine Beschwerde gestellten Minimalanforderungen nicht gen�gt habe, sei sie mit Schreiben vom 22. April 2014 aufgefordert worden, sie bis zum 28. April 2014 zu verbessern. Mit "27. Jan. 14" datiertem Schreiben (Posteingabe: 29. April 2014) habe sich die Beschwerdef�hrerin erneut an die Aufsichtsbeh�rde gewandt und habe, soweit erkenntlich, "Klage gegen den Rechtsvorschlag" erhoben. Weiter wolle sie Klage gegen die vielen Einbr�che erheben, die in "ihrer Wohnung" gemacht worden seien. Mit betreibungsrechtlicher Beschwerde bei der Aufsichtsbeh�rde k�nnten nur Verf�gungen oder Unterlassungen eines Betreibungs- oder Konkursamtes angefochten werden (Art. 17 SchKG). Parteieingaben h�tten einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begr�ndung sowie die Unterschrift zu enthalten. Aus der Eingabe der Beschwerdef�hrerin gehe nicht hervor, gegen welche Verf�gung oder Unterlassung eines Betreibungs- oder Konkursamtes sie Beschwerde erhebe, und was sie anders entschieden haben m�chte. Im Schreiben vom 27. Januar (richtig April) 2014 habe die Beschwerdef�hrerin kein zul�ssiges Beschwerdeobjekt benannt und es trotz Aufforderung auch nicht unterzeichnet. Zwar seien zwei Betreibungsverfahren h�ngig (Betreibungen-Nrn. xxx und yyy), doch sei in beiden Verfahren Rechtsvorschlag erhoben worden. Die entsprechenden Betreibungsverfahren seien demnach eingestellt und k�nnten erst nach einer Beseitigung des Rechtsvorschlages fortgesetzt werden. Soweit die Beschwerdef�hrerin in ihrem Schreiben vom 27. Januar (richtig April) 2014 "Klage gegen die vielen Einbr�che in ihrer Wohnung" erhebe, sei die Aufsichtsbeh�rde nicht zust�ndig. Auf die Eingaben vom 15. April und 27. Januar (richtig April) 2014 sei mangels Anfechtungsobjektes resp. Zust�ndigkeit nicht einzutreten.
2.3.�Die Beschwerdef�hrerin geht in ihrer Beschwerde an das Bundesgericht �berhaupt nicht auf die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids des Obergerichts ein und zeigt folglich auch nicht anhand dieser Erw�gungen auf, inwiefern die Vorinstanz mit dem Nichteintreten auf die Beschwerde Bundesrecht verletzt hat.
2.4.�Auf die offensichtlich ungen�gend begr�ndete und damit unzul�ssige Beschwerde ist somit in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch das pr�sidierende Mitglied der Abteilung unter Kostenfolge f�r die Beschwerdef�hrerin (Art. 66 Abs. 1 BGG) nicht einzutreten.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Betreibungsamt Oberland Dienststelle Oberland West und dem Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.