Source: https://www.sz.ch/unternehmen/arbeit-gewerbeaufsicht/gewerbeaufsicht/pfandleihe.html/72-443-4443-1855-1851
Timestamp: 2018-11-16 21:59:14
Document Index: 182287652

Matched Legal Cases: ['Art. 907', '§ 3', 'Art. 907', '§ 78', '§ 5', '§ 7']

Beim Pfandleihgewerbe werden gewerbsmässig Darlehen zu einem festen Zinssatz gewährt. Als Sicherheit hat die Schuldnerin oder der Schuldner einen Pfandgegenstand zu hinterlegen. Eine persönliche Haftung besteht nicht.
Wer das Pfandleihgewerbe ausüben will, bedarf einer Bewilligung des Regierungsrates (Art. 907 ZGB). Die Bewilligungserteilung setzt voraus, dass die Gesuchstellerin bzw. der Gesuchsteller Gewähr für eine ordnungsgemässe Geschäftstätigkeit bietet, über die erforderlichen kaufmännischen und fachlichen Kenntnisse verfügt sowie eine ausreichende Versicherungsdeckung für die Pachtgegenstände nachweist. Diese Voraussetzungen sind in § 3 Verordnung über das Pfandleihgewerbe vom 12. August 2008 aufgeführt.
Die Ausübung des Pfandleihgewerbes richtet sich nach den Art. 907 ff. ZGB, §§ 78d ff. EGzZGB sowie §§ 5 ff. Verordnung über das Pfandleihgewerbe (siehe unten). Der für die Darlehensgewährung zu entrichtende Jahreszins darf höchstens 12 % betragen (§ 7 Verordnung über das Pfandleihgewerbe).
Tel 041 819 21 15
Fax 041 819 16 29
Wo können Sie sich zusätzlich informieren.
Kantonale Verordnung: Verordnung über das Pfandleihgewerbe
Einführungsgesetz zum schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGzZGB)