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Timestamp: 2016-10-25 21:12:05
Document Index: 53326254

Matched Legal Cases: ['Art. 121', 'Art. 132', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 127', 'Art. 124']

1F_13/2007 (28.08.2007)
1F_13/2007 /daa
Y.________, Gesuchsgegnerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Jacqueline Moser,
Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil 1P.494/2003 vom 3. M�rz 2004.
Mit Urteil vom 3. M�rz 2004 wies das Bundesgericht eine von X.________ gegen ein am 26. M�rz 2003 ergangenes Urteil des Kantonsgerichts von Graub�nden erhobene staatsrechtliche Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten wurde (Verfahren 1P.494/2003).
Mit Revisionsgesuch vom 14. August 2007 beantragt X.________, das Urteil sei aufzuheben.
In Bezug auf ein Revisionsgesuch, das wie vorliegend erst nach dem per 1. Januar 2007 in Kraft gesetzten Bundesgerichtsgesetz (BGG; SR 173.110) eingereicht worden ist, sind die Art. 121 ff. dieses Gesetzes anwendbar (Art. 132 Abs. 1 BGG).
Die Aufhebung oder Ab�nderung eines wie hier in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gem�ss Art. 121 ff. BGG m�glich.
Der Gesuchsteller beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, Kritik an den Gegenstand des fr�heren bundesgerichtlichen Verfahrens bildenden Sachverhaltsfeststellungen bzw. an der dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden rechtlichen W�rdigung sowie an der rechtlichen Beurteilung durch die kantonalen Instanzen zu �ben, indem er seine anderslautende Sicht der Dinge gegen�berstellt. Solche Kritik ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu h�ren. Dabei unterl�sst es der Gesuchsteller, sich auf einen der gesetzlichen Revisionsgr�nde (Art. 121-123 BGG) zu berufen. Namentlich legt er nicht dar, dass das Bundesgericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht ber�cksichtigt h�tte (Art. 121 lit. d BGG). Der blosse Umstand, dass das Bundesgericht den rechtlich relevanten Sachverhalt anders gew�rdigt hat als der Gesuchsteller, stellt keinen Revisionsgrund dar.
Auf das Revisionsgesuch ist daher ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) nicht einzutreten. Unter den gegebenen Umst�nden kann offenbleiben, ob das Gesuch �berhaupt rechtzeitig eingereicht worden ist (s. Art. 124 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft des Kantons Graub�nden sowie dem Kantonsgericht von Graub�nden, Kantonsgerichtsausschuss, schriftlich mitgeteilt.