Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/487722_Reinigungsleistungen_Glasreinigung_Los_4Referenznummer_der_Bekanntmachung_10_ZVS_2018-052_2018_Huerth
Timestamp: 2019-03-21 09:32:25
Document Index: 304230924

Matched Legal Cases: ['§ 124', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 126', '§ 10']

Öffentliche Ausschreibung Hürth 2018 Reinigungsleistungen: Glasreinigung (Los 4) Referenznummer der Bekanntmachung: 10 ZVS 2018-052 2018-10-31
Reinigungsleistungen: Glasreinigung (Los 4) Referenznummer der Bekanntmachung: 10 ZVS 2018-052
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXT2YYDYY4E/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXT2YYDYY4E
Reinigungsleistungen: Glasreinigung (Los 4)
Referenznummer der Bekanntmachung: 10 ZVS 2018-052
Glasreinigung in Verwaltungsgebäuden, Schulen und Kindertagesstätten der Stadt Hürth
Stadt Hürth Friedrich-Ebert-Straße 40 50354 Hürth Neben dem Haupterfüllungsort gelten alle im aktuellen Raumbuch für die Glasreinigung genannten Liegenschaften als Erfüllungsort.
Der Auftrag umfasst die Glasreinigung sowie Rahmenreinigung in differenzierten Reinigungsintervallen (Los 4) für die städtischen Liegenschaften (Verwaltungsgebäude, Schulen, Kindertagesstätten usw.) mit Ausnahme des Bäderbetriebes.
Die zu reinigende Glasfläche beträgt insgesamt rund 27 950 qm (einseitiges Aufmaß).
Eine detaillierte Übersicht zu den jeweiligen Liegenschaften, Reinigungsflächen sowie Reinigungsintervallen ergibt sich aus den Vergabeunterlagen, insbesondere aus der Datei "Raumbuch_Glas.xls".
Der Dienstleistungsvertrag verlängert sich automatisch einmalig um 12 Monate, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende gekündigt wird.
Eine weitere Verlängerung ist ausgeschlossen, so dass der Vertrag spätestens am 31.12.2022 automatisch endet.
Mit dem Angebot sind von jedem Bieter/jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zwingend folgende Angaben zu machen:
1) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach den §§ 124, 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen;
1) Der durchschnittliche Jahresumsatz aus den Jahren 2015 bis 2017 im Tätigkeitsbereichs des Auftrages (Teilumsatz für Glasreinigung) muss mindestens 80 000,00 EUR betragen;
2) Die Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung muss folgende Versicherungssummen abdecken:
- Personenschäden: 5 000 000,00 EUR,
- Sach- und Vermögensschäden: 5 000 000,00 EUR,
- Schlüsselverlustschäden: 100 000,00 EUR,
- Bearbeitungsschäden: 125 000,00 EUR.
Die Zusage des Versicherers, die Deckungssummen im Falle der Auftragserteilung auf den gewünschten Betrag anzupassen, ist ausreichend.
- Benennung von mindestens einer geeigneten Referenz über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Die Angaben müssen zwingend folgende Informationen beinhalten: Auftraggeber, Vertragslaufzeit, Reinigungsfläche für die Glasreinigung (einseitiges Aufmaß),
- Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Unternehmens (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV)
- Angabe der Umweltmanagementmaßnahmen, die im Rahmen der Auftragsausführung zur Anwendung kommen (§ 46 Abs. 3 Nr. 7 VgV),
- Angaben zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Anzahl der Führungskräfte, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2015 bis 2017 (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV),
- Angaben über die Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, die zur Auftragsausführung zur Verfügung steht (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
Die Anforderungen müssen im Falle einer Eigenerklärung von der Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Nachweise und Erklärungen erbringt. Abweichen dazu sind die Angaben zur Beschäftigtenzahl von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft zu machen.
1) Es ist mindestens eine vergleichbare Referenz zu benennen und zu beschreiben;
2) Die Referenz muss im Zeitraum vom 1.10.2015 bis 30.9.2018 erbracht worden sein und die Vertragslaufzeit muss bei mindestens einem Jahr liegen. Sofern der Referenzzeitraum und die Vertragslaufzeit nicht identisch sind, können Referenzen benannt werden, die mit mindestens 12 Monaten in den Referenzzeitraum fallen;
- Auftragsgegenstand ist die Glasreinigung,
- die jährliche Reinigungsfläche für die Glasreinigung muss mindestens 10 000 qm (einseitiges Aufmaß) betragen.
4) Die Überprüfung der Referenzen muss insgesamt zu einem positiven Gesamteindruck führen; eine negative Referenz führt zum Ausschluss.
1) Im Falle der Auftragserteilung ist der Auftragnehmer verpflichtet, die Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetztes NRW (TVgG NRW) über die Tariftreue/Mindestentlohnung zu berücksichtigen.
Die Dienstleistung wird für den Zeitraum Januar 2019 bis Dezember 2021 ausgeschrieben. Optional kann der Vertrag bis Dezember 2022 verlängert werden.
Die Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung für die Leistungserbringung ab Januar 2022 (bzw. Januar 2023) ist für Juli 2021 (bzw. Juli 2022) vorgesehen.
2) Das Angebot ist in Textform nach § 126b BGB mithilfe elektronischer Mittel einzureichen. Als elektronisches Mittel für die Angebotsabgabe im Sinne des § 10 VgV ist ausschließlich das Bietertool des Vergabemarktplatzes Rheinland zu nutzen. Die Nutzung einer (fortgeschritten oder qualifizierten) elektronischen Signatur ist nicht notwendig;
3) Zusätzliche Auskünfte zu den Vergabeunterlagen sind spätestens bis zum 26.11.2018, 10.00 Uhr ausschließlich über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Rheinlands anzufordern. Anfragen, die nicht über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes gestellt werden, bleiben unberücksichtigt;;
7) Sofern im Vergabeverfahren das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte oder diesen Einrichtungen vergleichbare Einrichtungen (nachfolgend bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines insofern nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Angebote wird der von den bevorzugten Bietern angebotene Preis mit einem Abschlag von 15 % berücksichtigt. Voraussetzung für die Berücksichtigung des Abschlags ist, dass die Herstellung der angebotenen Lieferungen zu einem wesentlichen Teil durch die bevorzugten Bieter erfolgt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Wertschöpfung durch ihre Beschäftigten mehr als 10 % des Nettowerts der zugekauften Waren beträgt.
Bekanntmachungs-ID: CXT2YYDYY4E