Source: https://www.vdb-online.org/landesverbaende/nrw/satzung.php
Timestamp: 2019-07-23 06:02:22
Document Index: 178874036

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 2', '§ 26', '§ 5', '§ 5', '§ 8', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

VDB - Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare: Satzung
Landesverband Nordrhein- Westfalen
Der Landesverband führt den Namen "Verein Deutscher Bibliothekare, Landesverband Nordrhein-Westfalen".
Er ist Landesverband des Vereins Deutscher Bibliothekare gemäß § 8a der Satzung des Vereins Deutscher Bibliothekare.
Er hat seinen Sitz am Dienstort des jeweiligen Vorsitzenden.
§ 2: Zweck des Landesverbandes
Der Landesverband hat den Zweck, in Nordrhein-Westfalen den Zusammenhalt unter den Bibliothekarinnen und Bibliothekaren zu pflegen und ihre Berufsinteressen wahrzunehmen, dem Austausch und der Erweiterung ihrer Fachkenntnisse zu dienen und das wissenschaftliche Bibliothekswesen zu fördern.
Zum Landesverband gehört, wer Mitglied des Vereins Deutscher Bibliothekare und in Nordrhein-Westfalen tätig oder wohnhaft ist oder vor seiner Zurruhesetzung oder Beurlaubung zuletzt tätig war oder nach seiner Zurruhesetzung oder Beurlaubung seinen Wohnsitz genommen hat, sofern er nicht ausdrücklich schriftlich einer Mitgliedschaft im Landesverband widerspricht.
Wer aus dem Verein Deutscher Bibliothekare ausscheidet oder eine dienstliche Haupttätigkeit außerhalb der Grenzen des Landes Nordrhein-Westfalen aufnimmt, scheidet auch aus dem Landesverband aus.
Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, der Stellvertreterin/dem Stellvertreter der/des Vorsitzenden, der Schriftführerin/dem Schriftführer und der Kassenwartin/dem Kassenwart.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Seine Amtszeit beginnt mit seiner Wahl und endet mit der Wahl eines neuen Vorstands. Wiederwahl ist zulässig.
Scheidet die/der Vorsitzende vorzeitig aus seinem Amt aus, so übernimmt bis zur Neuwahl die Stellvertreterin/der Stellvertreter sein Amt. In diesem Fall oder wenn ein anderes Mitglied des Vorstands ausscheidet, können die verbliebenen Mitglieder des Vorstands für die Dauer ihrer Amtszeit ein Mitglied in den Vorstand wählen, das dieses Amt bis zu einer Nachwahl in der nächsten Mitgliederversammlung wahrnimmt. Dabei können im Einverständnis mit den verbliebenen Vorstandsmitgliedern auch die Vorstandsämter neu verteilt werden. Entsprechend kann beim Ausscheiden einer Kassenprüferin/eines Kassenprüfers verfahren werden. Scheidet mehr als die Hälfte des Vorstandes oder der Vorstand in seiner Gesamtheit innerhalb einer Wahlperiode aus, so ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Wahl eines neuen Vorstandes einzuberufen. Der alte Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer gewählt ist.
Die/Der Vorsitzende beruft die Mitgliederversammlung und die Vorstandssitzungen ein und leitet sie. Ist sie/er verhindert, so wird sie/er von seiner Stellvertreterin/seinem Stellvertreter, ist auch diese/dieser verhindert, von der Schriftführerin/vom Schriftführer, bei deren/dessen Verhinderung von der Kassenwartin/vom Kassenwart vertreten.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er beschließt über den Rechnungsabschluss und den vom Kassenwart vorgelegten Haushaltsplan. Er kann Vorlagen zur Erfüllung des Vereinszwecks ausarbeiten, über die von der Mitgliederversammlung beraten und beschlossen wird.
Die/Der Vorsitzende und die Stellvertreterin/der Stellvertreter der/des Vorsitzenden sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeder von ihnen ist einzeln vertretungsberechtigt. Die Stellvertreterin/der Stellvertreter ist jedoch dem Landesverband gegenüber verpflichtet, ihr/sein Vorstandsamt nur bei Verhinderung der/des Vorsitzenden auszuüben. Die/der Vorsitzende ist verpflichtet, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen. Ihre/seine Vertretungsbefugnis nach außen wird hierdurch nicht beschränkt.
Der Vorstand tritt wenigstens einmal im Geschäftsjahr zusammen. Die Vorstandssitzung wird von der/vom Vorsitzenden, bei deren/dessen Verhinderung von den Stellvertretern nach § 5 Ziff. 4, spätestens zehn Tage vor dem geplanten Termin schriftlich oder mündlich einberufen.
Veränderungen im Vorstand sind den Mitgliedern innerhalb von zwei Monaten mitzuteilen.
Die Mitgliederversammlung findet einmal im Geschäftsjahr statt. Eine Mitgliederversammlung ist außerdem einzuberufen, wenn das Interesse des Landesverbandes es erfordert oder wenn ein Viertel aller Mitglieder es unter Angabe des Zwecks oder der Gründe schriftlich beim Vorstand beantragt.
Die Mitgliederversammlung wird unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich einberufen. Zur Fristwahrung genügt die Absendung an die letzte dem Vorstand bekannt gewordene Dienst- oder Privatanschrift.
Für die Regelung folgender Angelegenheiten ist ausschließlich die Mitgliederversammlung zuständig:
Beschlussfassung über Grundsatzfragen der Arbeit des Landesverbandes;
Wahl des Vorstands und der beiden Kassenprüfer/Kassenprüferinnen;
Entgegennahme des Tätigkeitsberichts der/des Vorsitzenden und der Kassenwartin/des Kassenwarts;
Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Landesverbandes.
Anträge zur Erweiterung der Tagesordnung sollen der/dem Vorsitzenden spätestens zwei Wochen vorher schriftlich vorgelegt werden. Später gestellte Anträge werden nur behandelt, wenn die Mitgliederversammlung es beschließt und wenn sie Bezug auf die Tagesordnung haben.
Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von den Stellvertretern nach § 5 Ziff. 4 geleitet. Bei Verhinderung aller Mitglieder des Vorstands wählt die Mitgliederversammlung eine Versammlungsleiterin/einen Versammlungsleiter aus ihrer Mitte.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Anwesende Mitglieder können bei Vorlage schriftlicher Vollmachten für bis zu zwei nicht anwesende Mitglieder abstimmen. Sie sind dabei nicht an Weisungen zur Stimmrechtsausübung gebunden. Zur Beschlussfassung ist die Zustimmung der Mehrheit der anwesenden und vertretenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Für Satzungsänderungen oder Auflösung des Landesverbandes ist die Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden und vertretenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Zur Durchführung der Vorstandswahlen bestimmt die Mitgliederversammlung eine Wahlleiterin/einen Wahlleiter. Diese/dieser darf für ein Vorstandsamt nicht selbst kandidieren.
Die/der Vorsitzende und ihre Stellvertreterin/ihr Stellvertreter bzw. seine Stellvertreterin/sein Stellvertreter werden in geheimer Wahl in getrennten Wahlgängen einzeln gewählt. Die übrigen Mitglieder des Vorstands und die Kassenprüferinnen/Kassenprüfer können einzeln in getrennten Wahlgängen durch Handzeichen gewählt werden, wenn kein Teilnehmer der Mitgliederversammlung geheime Wahl verlangt. Zur Wahl ist die einfache Mehrheit der anwesenden und vertretenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Im Falle von Stimmengleichheit können sich die betreffenden Bewerberinnen/Bewerber erneut zur Wahl stellen.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung führt die Schriftführerin/der Schriftführer eine Niederschrift. Diese wird von der/vom Vorsitzenden gegengezeichnet.
Änderungen der Satzung treten in Kraft, sobald der Vereinsausschuss des Vereins Deutscher Bibliothekare festgestellt hat, dass sie der Satzung des Vereins Deutscher Bibliothekare nicht widersprechen (§ 8a Ziff. 6 der Satzung des Vereins Deutscher Bibliothekare).
§ 7: Die Kasse des Landesverbandes
Mitgliedsbeiträge neben denen des Vereins Deutscher Bibliothekare werden nicht erhoben.
Der VDB trägt die Kosten des Landesverbandes im Rahmen seiner Mittel und überwacht deren Verwendung (§ 8a Ziff. 5 der Satzung des VDB).
Die Kassenprüferinnen/Kassenprüfer prüfen die Kassenführung vor der Vorstandswahl auf sachliche und rechnerische Richtigkeit und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht. Für die Gültigkeit der Prüfung genügt die Mitwirkung einer Kassenprüferin/eines Kassenprüfers.
§ 8: Haftungsausschluss
Die Mitglieder haften für Schulden des Landesverbandes nicht mit ihrem Vermögen.
Diese Satzung tritt gem. § 8a Ziff. 6 der Satzung des VDB nach Zustimmung durch den Vereinsausschuss in Kraft.