Source: http://neues-tarifrecht-hessen.barthelonline.de/html/aktuelles_2017.html
Timestamp: 2017-06-28 05:28:22
Document Index: 130618396

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 1', '§ 9', '§ 1', '§ 33', '§ 29']

24.05.2017Entgeltsteigerungen ab 1. März 2017 werden im Mai ausgezahlt - aber: wie geht es weiter?Das Eckpunktepapier der Tarifeinigung zwischen ver.di und dem Land Hessen vom 03.03.2017 hat viele und sehr unterschiedliche Tarifansprüche beinhaltet.
Dies betrifft:- die Tabellenentgelte nach TV-H werden um mindestens 75.- € bzw. 2,0 % erhöht.- die Ausbildungsvergütung nach BBiG (HWO) erhöhen sich um jeweils 30.- € pro Ausbildungsjahr
Ferner werden entsprechend der Vereinbarung vom 3.3.2017 angepasst:- die Garantiebeträge nach § 17, Abs. 4, Satz 2, TV-H,- die Bereitschaftsdienstentgelte,- die die Bemessungsgrundlage der Lohnzuschläge nach § 1 Abs. 2 TV Z zum MTL - und die Besitzstandszulage nach den §§ 9 und 11 TVÜ-H
Information für Tarif Beschäftigte im hessischen Justizvollzug: Auch Vollzugszulage ist geeint - 131,20 € ab 1. März 2017 Ergänzend wollen wir die Tarifbeschäftigten im Justizvollzug im Geltungsbereich des TV-H davon in Kenntnis setzen, dass auch die am 03.03.2017 in der Tarifeinigung zwischen ver.di und dem Land Hessen vereinbarte „Vollzugszulage“ rückwirkend ab 01.03.2017 in Höhe von 131,20 € gewährt wird.
Die Vollzugszulage vermindert sich in bestimmten Fällen wie folgt:- wenn bei den nach Teil I oder II der Entgeltordnung zum TV-H eingruppierten Beschäftigten für denselben Zeitraum eine Wechselschicht - oder Schichtzulage zusteht, um die Hälfte dieser Zulage- eine Wechselschichtzulage bei den nach Teil IV der Entgeltordnung zum TV-H eingruppierten Beschäftigten zusteht, um 25,56 €- eine Zulage nach der Vorbemerkung Nr. 4 zu Teil IV der Entgeltordnung zum TV H zusteht, um 46,02 €- eine Gefahrenzulage nach § 1 Abs. 1 Nummer 5 des TV zu § 33 Abs. 1 Buchstabe c BAT zusteht, um 15,34 €- einen Zuschlag nach Abschnitt F Nr. 2 der Anlage zum Tarifvertrag über die Lohnzuschläge gemäß § 29 MTL II (TVZ zum MTL) zusteht um 15,34 €. 05.04.2017Am 04.04.2017 hat die Tarifkommission Land Hessen der ver.di einstimmig dem Tarifabschluss mit dem Land Hessen zugestimmt. Vorausgegangen war eine Mitgliederbefragung in der über 90% Mitglieder dem erzielten Tarifkompromiss zugestimmt haben. 18.03.2017Aufgrund der Erklärungsfrist bis 07.04.2017 können offiziell noch keine Tariftabellen zur Verfügung gestellt werden. Brutto/Nettoberechnungen können Sie aber bereits auf der Website ÖFFENTLICHER DIENST.INFO vornehmen.
08.03.2017Leider ist bei der Erstellung des Flugblattes ein Fehler unterlaufen. Deshalb hier die korrigierte Fassung noch einmal. Der Fehler bezog sich auf die Darstellung der stufengleichen Höhergruppierung. Diese gilt bereits ab 01.03.2017.
04.03.2017Landesbeschäftigte bekommen 4,2 Prozent mehr - Freifahrtregelung in öffentlichen Verkehrsmitteln Die Gewerkschaften haben mit dem Land Hessen einen Tarifabschluss erzielt. Demnach erhalten die rund 45.000 Landesbeschäftigten in zwei Stufen 4,2 Prozent mehr Geld. Zum 1.März steigen die Gehälter um 2 Prozent, mindestens um 75 Euro. Ab dem 1.Februar 2018 steigen sie um weitere 2,2 Prozent. Für Auszubildenden steigen die Vergütungen zu den gleichen Zeitpunkten um jeweils 35 Euro.
Der Verhandlungsführer für die Gewerkschaften, Wolfgang Pieper: „Der Abschluss erreicht das Niveau des Abschlusses der anderen Bundesländer in der Tarifgemeinschaft der Länder. Wir konnten sogar noch einige Regelungen treffen, die über den TdL-Abschluss hinausgehen. Das Ergebnis ist insofern ein großer Erfolg unserer Verhandlungen und der Kolleginnen und Kollegen, die sich aktiv in die Tarifauseinandersetzung eingemischt haben.“ In den Tarifvertrag aufgenommen wurde im Bereich der Regelungen zu Dienstkleidung ebenfalls ein Verbot, das Gesicht im Dienst zu verhüllen. Wolfgang Pieper: „Hier geht es darum, dass Amtsträger klar erkennbar sein sollen. Es geht darum, wie tritt der Staat in Form seiner Beschäftigten den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber? Die Beschäftigten sollen für den Bürger klar erkennbar sein. Von dieser Regelung sind Trägerinnen von Kopftüchern nicht betroffen. Wir betrachten das in dieser Form als eine gesellschaftlich adäquate Regelung. Für das Land war es eine Bedingung, um überhaupt zu einem tragfähigen Abschluss zu kommen.“ ver.di wird zu dem Tarifergebnis seine Mitglieder befragen. Sie werden es in den nächsten Wochen bewerten und darüber abstimmen. Dann wird die hessische Tarifkommission endgültig über die Annahme entscheiden. Der hessische ver.di Landesbezirksleiter Jürgen Bothner fordert die Landesregierung auf, das Ergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Landesbeamten zu übertragen.“Es ist unerträglich, dass die hessischen Beamten die gleiche Arbeit verrichten wie Landes- oder Kommunalbeschäftigte und trotzdem nicht gleich bezahlt werden. Das muss ein Ende haben. Gleiches Geld für gleiche Arbeit!“
08.02.2017Landesbeschäftigte Hessen: 2.000 WarnstreikendeFlyer
03.02.2017Tarifrunde mit dem Land Hessen: Warnstreik am 8.2. - zentrale Demonstration in WiesbadenIn der Tarifrunde für die 45.000 hessischen Landesbeschäftigten ruft ver.di für kommenden Mittwoch, den 8.2. ganztägig zu Warnstreiks auf. Davon betroffen sind Dienststellen des Landes, Straßenmeistereien, Regierungspräsidien, Universitäten, sowie die Frankfurter Universitätsklinik. ver.di Hessen Tarifkoordinator Jens Ahäuser: "Mit diesem Streik wollen wir auf die Forderungen der hessischen Beschäftigten aufmerksam machen. Denn in der 1. Verhandlungsrunde am vergangenen Freitag hat das Land kein Angebot vorgelegt und unsere Forderungen als Überforderung zurückgewiesen. Wir haben bewusst den 8.2. als Streiktag gewählt. Damit stellen wir noch vor unserem zweiten hessischen Verhandlungstermin am 2.März Öffentlichkeit her. Gleichzeitig solidarisieren wir uns mit den Beschäftigten sämtlicher anderer Bundesländer, die am selben Tag für ihre Forderungen gegenüber der Tarifgemeinschaft der Länder auf die Straße gehen."Die hessischen Streikenden fahren aus allen Landesteilen mit Bussen nach Wiesbaden, wo eine zentrale Demonstration stattfindet. Dazu erwartet ver.di bis zu 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Demonstration beginnt um 11.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz mit einer Kundgebung. Anschließend ziehen die Demonstrierenden durch die Innenstadt wieder zurück zum Bahnhof.ver.di fordert für die hessischen Landesbeschäftigten 6 Prozent mehr Lohn. Dabei sollen die unteren Einkommen stärker berücksichtigt werden. Die Ausbildungsentgelte sollen um 90 Euro steigen. Außerdem wollen die Gewerkschaften unter anderem ab der Gehaltsstufe 9 (bis 15) eine weitere Erfahrungsstufe (Stufe 6, bisher nur 5 Stufen) einführen. Damit sollen vergleichbare Bedingungen zu Bundes- und Kommunaldienststellen geschaffen werden, bei denen es diese Erfahrungsstufe bereits gibt. Der öffentliche Dienst sieht in einer Gehaltsstufe mehrere Erfahrungsstufen vor. Dabei steigt das Gehalt nach Beschäftigungszeiten automatisch.
27.01.2017In Wiesbaden haben die Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten begonnen. Die Runde vertagte sich erwartungsgemäß, nachdem die Gewerkschaften dem Minister ihre Forderungen vorgetragen haben und er erste Stellung dazu bezog, ohne jedoch ein Angebot vorzulegen. Verhandlungsführer und ver.di-Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Pieper: „In den entscheidenen Punkten haben wir noch große Differenzen, wie bei der möglichen Erhöhung der Entgelte und der Vereinbarung einer sozialen Komponente. Mit Blick auf die Gewinnung und Bindung von qualifizierten Fachkräften für den öffentlichen Dienst halten wir das für unzureichend. Die derzeit gute wirtschaftliche Situation und die sprudelnden Steuereinnahmen lassen es zu, hier stärker an die Einkommen der privaten Wirtschaft anzugleichen, um die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Dienstes zu erhöhen. Schon heute ist es schwierig IT-Beschäftigte, Ingenieure, Facharbeiter, Feuerwehrleute Pflegekräfte und Erzieherinnen für den öffentlichen Dienst zu gewinnen.“ver.di fordert für die rund 45.000 Landesbeschäftigten 6 Prozent mehr Lohn. Dabei sollen die unteren Einkommen stärker berücksichtigt werden. Die Ausbildungsentgelte sollen um 90 Euro steigen. Außerdem wollen die Gewerkschaften unter anderem ab der Gehaltsstufe 9 (bis 15) eine weitere Erfahrungsstufe (Stufe 6, bisher nur 5 Stufen) einführen. Damit sollen vergleichbare Bedingungen zu Bundes- und Kommunaldienststellen geschaffen werden, bei denen es diese Erfahrungsstufe bereits gibt. Der öffentliche Dienst sieht in einer Gehaltsstufe mehrere Erfahrungsstufen vor. Dabei steigt das Gehalt nach Beschäftigungszeiten automatisch. Die zweite Verhandlungsrunde findet am 2. und 3.März in Dietzenbach statt.
16.01.2017Am 27.01.2017 ist Verhandlungsauftakt der diesjährigen Tarifrunde in Hessen mit dem Hess. Innenminister in Wiesbaden.
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