Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NVwZ%202004,%20498
Timestamp: 2019-02-16 04:21:57
Document Index: 306848875

Matched Legal Cases: ['§ 16', 'Art. 33', '§ 17', '§ 23', '§ 48', '§ 53', '§ 16', '§ 58', '§ 58', '§ 38', '§ 61', '§ 108', '§ 77', '§ 154', '§ 162', '§ 38', '§ 38', '§ 27', '§ 38', '§ 27', '§ 38', '§ 38', '§ 38']

Rechtsprechung: NVwZ 2004, 498 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 05.06.2003 | BVerwG, 03.04.2003
BVerwG, 05.06.2003 - 5 C 5.02
Eigenheim, Eigenschaft "öffentlich gefördert"; Wohnungsbindung, Nachwirkung; Nachwirkungsfrist der Wohnungsbindung; Wohnungsbaudarlehen, freiwillige vorzeitige Rückzahlung
Ende der öffentlichen Förderung und Wohnungsbindung; Freiwillige vorzeitige Rückzahlung öffentlicher Baudarlehen; Erfordernis des fortbestehenden Eigenheimcharakters; Zeitpunkt der Bewilligung oder Rückzahlung; Geborene und gekorene eigengenutzte Eigentumswohnungen; Aufgabe der Nachwirkungsfrist; Bestimmung zur Mietnutzung
WoBindG § 16 Abs. 1, Abs. 5
Zur Frage, wann die Eigenschaft "öffentlich gefördert" und damit die Wohnungsbindung bei freiwilliger vorzeitiger Rückzahlung öffentlicher Baudarlehen für ein Eigenheim endet - Eigenheim, Eigenschaft "öffentlich gefördert"; Wohnungsbindung, Nachwirkung; Nachwirkungsfrist der Wohnungsbindung; Wohnungsbaudarlehen, freiwillige vorzeitige Rückzahlung
VG Karlsruhe, 02.02.1996 - 13 K 2936/94
VGH Baden-Württemberg, 20.06.2001 - 3 S 1622/00
BVerwG, 07.02.2002 - 5 B 78.01
NJW 2004, 173
NVwZ 2004, 498 (Ls.)
NZM 2004, 267
Voraussetzungen für eine Förderung nach dem Gesetz zur Sicherung der …
Das Beschwerdeverfahren wird als Revisionsverfahren unter dem Aktenzeichen BVerwG 5 C 5.02 fortgesetzt; der Einlegung einer Revision durch den Beschwerdeführer bedarf es nicht.
GG Art. 33 Abs. 4; SG § ... 10 Abs. 1, § 17 Abs. 2 Satz 2, § 23 Abs. 1, § 48 Satz 1 Nr. 2, § 53 Abs. 1 Satz 1; WDO § 16 Abs. 1 Nr. 2, § 58 Abs. 2, § 58 Abs. 7 i. V. m. § 38 Abs. 1, §§ 61, 84 Abs. 1 Satz 2, § 108 Abs. 3 Satz 1; BBG § 77 Abs. 1 Satz 2; StGB § 154 Abs. 1, 2; ZPO § 162 Abs. 1 Satz 2
Disziplinarrechtliche Einstufung; tatmildernde Umstände; Einstellung des Verfahrens.
Verurteilung eines Oberstleutnants wegen Meineids; Meineid als Dienstvergehen und Herabsetzung des Dienstgrades; Tatmilderungsgrund einer unbedachten persönlichkeitsfremden Augenblickstat; Kürzung des Ruhegehaltes eines nicht mehr aktiven Soldaten
NVwZ-RR 2004, 44
Denn eine Dienstpflicht, außerhalb des Dienstes jedenfalls keine mit Freiheitsstrafe bedrohten Straftaten zu begehen, begegnet aus der Sicht des Bestimmtheitsgebotes keinen verfassungsrechtlichen Bedenken (vgl. dazu u.a. Urteile vom 1. Juli 1992 - BVerwG 2 WD 14.92 - BVerwGE 93, 269 = NZWehrr 1999, 72 und vom 3. April 2003 - BVerwG 2 WD 46.02 - Buchholz 235.01 § 38 WDO 2002 Nr. 3 = NZWehrr 2003, 259 ; BVerfG, Beschluss vom 11. Juni 1969 - 2 BvR 518/66 - BVerfGE 26, 186 ).
Deshalb ist ein - auch außerdienstlicher - Verstoß jedenfalls gegen Strafrechtsnormen, die wichtige Gemeinschaftsinteressen schützen, allgemein geeignet, das Vertrauen in eine ordnungsgemäße Dienstausübung zu erschüttern (stRspr, Urteile vom 3. April 2003 a.a.O. und vom 25. November 2003 - BVerwG 2 WD 16.03 - vgl. BVerfG, Beschluss vom 5. Juni 2002 - 2 BvR 2257/96 - DÖD 2003, 37).
Denn jedenfalls eine Dienstpflicht des Inhalts, außerhalb des Dienstes keine mit Freiheits- oder Geldstrafe bedrohte Straftat zu begehen, begegnet aus Sicht des Bestimmtheitsgebots keinen verfassungsrechtlichen Bedenken (vgl. auch Urteile vom 3. April 2003 - BVerwG 2 WD 46.02 - Buchholz 235.01 § 38 WDO 2002 Nr. 3 = NZWehrr 2003, 259 und vom 12. Juni 2007 - BVerwG 2 WD 11.06 - Buchholz 449.7 § 27 SBG Nr. 3 = NZWehrr 2007, 256).
Denn eine Dienstpflicht des Inhalts, außerhalb des Dienstes jedenfalls keine mit Freiheits- oder Geldstrafe bedrohte Straftat zu begehen, begegnet aus Sicht des Bestimmtheitsgebotes keinen verfassungsrechtlichen Bedenken (vgl. auch Urteile vom 3. April 2003 - BVerwG 2 WD 46.02 - Buchholz 235.01 § 38 WDO 2002 Nr. 3 = NZWehrr 2003, 259 und vom 12. Juni 2007 - BVerwG 2 WD 11.06 - Buchholz 449.7 § 27 SBG Nr. 3 = NZWehrr 2007, 256).
Dies ist jedenfalls dann der Fall, wenn ein Soldat - wie hier - eine oder mehrere schwerwiegende Straftaten begangen hat, die mit einer Freiheitsstrafe geahndet worden sind (vgl. u.a. Urteil vom 3. April 2003 - BVerwG 2 WD 46.02 - NVwZ-RR 2004, 44 = NVwZ 2004, 498 [LS]> und vom 21. Oktober 2004 - BVerwG 2 WD 17.04 -).
Denn jedenfalls eine Dienstpflicht des Inhalts, außerhalb des Dienstes keine mit Freiheits- oder Geldstrafe bedrohte Straftat zu begehen, begegnet aus Sicht des Bestimmtheitsgebots keinen verfassungsrechtlichen Bedenken (vgl. auch Urteile vom 3. April 2003 - BVerwG 2 WD 46.02 - Buchholz 235.01 § 38 WDO 2002 Nr. 3 = NZWehrr 2003, 259 und vom 12. Juni 2007 - BVerwG 2 WD 11.06 -).
Gegen einen Soldaten, der als Zeuge in einem familiengerichtlichen Verfahren einen Meineid leistete, stellt das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren ein (U.v. 3.4.2003 - 2 WD 46/02 - juris).
Dies ist jedenfalls dann der Fall, wenn ein Soldat - wie hier - eine schwerwiegende Straftat begangen hat, die mit einer Freiheitsstrafe geahndet worden ist (vgl. u.a. Urteil vom 3. April 2003 - BVerwG 2 WD 46.02 - Buchholz 235.01 § 38 WDO 2002 Nr. 3 = NZWehrr 2003, 259 und vom 21. Oktober 2004 - BVerwG 2 WD 17.04 -).
Denn jedenfalls eine Dienstpflicht des Inhalts, außerhalb des Dienstes keine mit Freiheits- oder Geldstrafe bedrohte Straftat zu begehen, begegnet aus Sicht des Bestimmtheitsgebots keinen verfassungsrechtlichen Bedenken (vgl. auch Urteil vom 3. April 2003 BVerwG 2 WD 46.02 Buchholz 235.01 § 38 WDO 2002 Nr. 3 = NZWehrr 2003, 259).
Diese gesetzliche Wertung zeigt, dass jedenfalls vorsätzlich - im außerdienstlichen Bereich - begangene schwerwiegende Straftaten, die mit einer Freiheitsstrafe geahndet worden sind, geeignet sind, die Achtung und das Vertrauen, die die dienstliche Stellung des Soldaten erfordert, ernsthaft zu beeinträchtigen (vgl. auch Urteil vom 3. April 2003 - BVerwG 2 WD 46.02 - NVwZ-RR 2004, 44 = NVwZ 2004, 498 [LS]>).