Source: http://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:375282-2017:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2017-12-11 05:29:25
Document Index: 132585058

Matched Legal Cases: ['§ 160', '§ 168', '§ 134', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Dienstleistungen - 375282-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 375282-2017
23/09/2017 S183 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
2017/S 183-375282
Institut des Bewertungsausschusses GbR
Kontaktstelle(n): Abt. Zentrale Aufgaben
Telefon: +49 30814526021
E-Mail: wolfgang.linke@institut-ba.de
Fax: +49 30814526019
Hauptadresse: http://institut-ba.de/
Adresse des Beschafferprofils: https://institut-ba.de/ba/ausschreibungen.html
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://institut-ba.de/
Andere: Träger des Instituts des Bewertungsausschusses sind Körperschaften des öffentlichen Rechts
Ausbau der existierenden IT Infrastruktur und Betrieb der IT Infrastruktur.
Referenznummer der Bekanntmachung: EU-17-001IT
Ausbau der existierenden IT Infrastruktur und Betrieb der IT Infrastruktur. Der Ausbau beinhaltet die Bereitstellung und Übereignung der wesentlichen Komponenten, insbesondere Bereich Server, einschließlich Internetzugangssystem, Fileserver und andere Server.
Der Auftraggeber hat ca. 55 Benutzer und ca. 170 Endbenutzergeräte.
Die Leistung des Auftragnehmers beinhaltet das Folgende:
1. am Anfang der Vertragslaufzeit
a) die Inbetriebnahme eines Service Desks mit Ticketsystem,
b) die Übernahme des Betriebs der existierenden Infrastruktur und den Betrieb der existierenden Infrastruktur und
c) den Ausbau der existierenden Infrastruktur (einschließl der Bereitstellung u. Übereignung von Hard- u. Software) u. Herstellung der vollständigen Betriebsbereitschaft,
2. während der Vertragslaufzeit
a) den Betrieb der ausgebauten IT Infrastruktur und
b) die Erbringung von Beratungsleistungen, im Zusammenhang mit durch den Auftraggeber gewünschten Anpassungen und kontinuierlichen Weiterentwicklungen der den Benutzern zur Verfügung stehenden Funktionalität,
3. sowie am Ende der Vertragslaufzeit
a) die Erbringung von Leistungen im Zusammenhang mit der Übergabe der IT Infrastruktur an einen nachfolgenden Auftragnehmer.
Im Rahmen des Ausbaus der IT Infrastruktur des Auftraggebers besteht die Leistung des Auftragnehmers darin, wesentliche Komponenten (insbesondere Bereich Server, einschließl. Internetzugangssystem, Fileserver u. andere Server) der IT Infrastruktur bereitzustellen und dem Auftraggeber zu übereignen. Der Auftragnehmer soll dann damit Teile der existierenden Infrastruktur ersetzen und diese ausbauen, sodass die erweiterten Anforderungen des Auftraggebers erfüllt werden.
Als Betriebssystem der IT Infrastruktur kommt client- und serverseitig überwiegend Microsoft Technologie zum Einsatz. Die Nutzung der IT Infrastruktur durch die Benutzer besteht insbesondere
1. in der Bearbeitung von Email, Internetrecherche, der Arbeit mit Microsoft Office und Enterprise Content Management Systemen,
2. in der Verbindung mit einem externen Rechenzentrum,
3. in dem Ausdrucken von Sitzungsunterlagen,
4. in der Entwicklung kleinerer Softwareprodukte,
5. in der Durchführung von Telefonaten und Telefonkonferenzen und
6. in Aufgaben der Datenverarbeitung und statistischen Berechnungen.
Der Auftraggeber hat ca. 55 Benutzer und ca. 170 Endbenutzergeräte (z. B. Computer, Drucker, Telefone).
Die ausgebaute IT Infrastruktur besteht im Bereich Server aus Internetzugangssystem (einschließlich Gast WLAN), Fileservern, Servern für spezielle Anwendungen und Servern zum Betrieb der Infrastruktur (z. B. Domain Controller). Weiterhin sind Endbenutzergeräte, eine Telefonanlage und Emailserver (Cloud Lösung) Teil der IT Infrastruktur.
Der Auftragnehmer ist grundsätzlich der alleinige Betreiber der IT Infrastruktur. Die zu erbringenden Leistungen im Rahmen des Betriebs beinhalten u.a.:
1. Bereitstellung eines Service Desks
2. Arbeiten der Störungsbeseitigung
3. Arbeiten der Überwachung, Wartung u. d. Pflege
4. Herstellung u. Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit, der Sicherheit u. des Datenschutzes
5. Erbringung von Serviceanfragen
Es gehört das Einrichten oder Entfernen von Zugängen zur IT Infrastruktur am Ort des AG dazu, bspw. beim Eintritt oder Ausscheiden eines Mitarbeiters oder bei der Bereitstellung von zusätzl. Arbeitsplatzcomputern, die Installation und Einrichtung oder ggf. die Deinstallation von Software auf (ausgewählten) Arbeitsplatzcomputern dazu. Weiterhin sollen alle 2 – 3 Jahre ca. 1/3 der Arbeitsplatzcomputer, die der AG bereitstellt, ausgetauscht werden.
Zum Leistungsumfang gehören Maßnahmen zum techn. Datenschutz sowie die Berücksichtigung von Datenschutzvorgaben, die sich aus dem BDSG, dem SGB V u. SGB X ergeben.
Des Weiteren muss der Auftragnehmer während der Vertragslaufzeit auftretende Störungen der von ihm bereitgestellten Hard- u. Software auf eigene Kosten beseitigen, ggf. auch durch Ersatz der Hard- u. Software.
Die Leistungen müssen durch den Auftragnehmer ab dem 1.1.2018 erbracht werden. Die ausgebaute IT Infrastruktur muss ab dem 02.04.2018 vollständig betriebsbereit sein.
Die Leistungserbringung kann, insofern es die Aufgabenstellung zulässt, Remote durchgeführt werden.
Standort der IT Infrastruktur ist der Standort des Auftraggebers, wie unter I.1.) benannt.
Der Auftraggeber kann zweimalig einseitig von einer Verlängerungsoption für jeweils 2 weitere Jahre Gebrauch machen.
Siehe die unter Zifffer II. 2.7 bereits beschriebenen Verlängerungsoptionen des Auftraggebers.
Die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache. AGB des Bewerbers/Bieters werden nicht zugelassen und führen zum Ausschluss.
Siehe Anlage 1 – Formblatt Eigenerklärung, Abschnitt IV. lit. A.
Siehe Anlage 1 – Formblatt Eigenerklärung, Abschnitt IV. lit. B, Angabe der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen Umsätze des Unternehmens, sowie Entwicklung des Gesamtumsatzes. Diese Anforderungen gelten auch für jedes Unternehmen einer Bietergemeinschaft sowie für Nachunternehmen.
— Bereitstellung von drei Referenzen aus den letzten 3 Jahren im Betrieb und Aufbau von auf Microsoft Technologien basierender IT Infrastruktur, die der in II.2.4 beschriebenen IT Infrastruktur ähnlich sind. Die Anzahl Benutzer und Endgeräte soll eine ähnliche Größe haben, wie die in II.2.4 beschriebene.
— Darstellung von Zertifizierungen des Bewerbers/Bieters (z. B. ISO, CMMI).
— Darstellung der Anzahl Mitarbeiter des Bewerbers/Bieters in den zur Erbringung der Leistung notwendigen Bereichen (insbesondere IT Architektur, IT Programmierung, IT Systemadministration, IT Datenbankadministration, Einrichtung und Betrieb von Telefonanlagen) und deren Ausbildungsstand (Bildungsabschlüsse, Microsoft Zertifizierungen, ITIL Zertifizierung) und deren Berufserfahrung.
Die oben beschriebenen Referenzen dürfen von der aufgeführten Anzahl der Benutzer und Endbenutzergeräte nicht weniger als 75 % und nicht mehr als 1 000 % der in II.2.4 aufgeführten Anzahl von Benutzern und Endbenutzergeräten betragen.
Der Bewerber hat zum Zeitpunkt der Absendung der Bewerbung durchgehend seit mindestens 2 Jahren
— mindestens 2 Mitarbeiter mit einem Abschluss M.Sc. (oder gleich- oder höherwertig) in Informatik,
— mindestens 2 Mitarbeiter mit aktiver Microsoft MCSE Server Infrastructure Zertifizierung,
— in jedem der folgenden Bereiche, IT Architektur, IT Programmierung, IT Systemadministration, IT Datenbankadministration, sowie Einrichtung und Betrieb von Telefonanlagen, mindestens jeweils 2 Mitarbeiter mit mindestens jeweils 4 Jahren Berufserfahrung im jeweiligen Bereich,
— mindestens 2 Mitarbeiter mit ITIL Zertifizierung.
Der Bewerber besitzt mindestens eine relevante aktive ISO Zertifizierung (ISO 9000, ISO 20000 oder ISO 27000 Familie) oder eine aktive Zertifizierung nach CMMI for Services auf Level 3 oder höher.
Tag: 21/10/2017
Mit dem bis zum 21.10.2017 einzureichenden Teilnahmeantrag ist ausschließlich das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung für Wirtschaftsteilnehmer“ nebst allen darin in Bezug genommenen Anlagen einzureichen. Die Teilnahmeanträge zu diesem Vergabeverfahren sind von den Bewerbern selbst zu erstellen. Die Teilnahmeanträge sind in Schriftform in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag Ausbau der existierenden IT Infrastruktur und Betrieb der IT Infrastruktur“ bei der o. g. Kontaktstelle einzureichen. Teilnahmeanträge, die in elektronischer Form oder per Fax eingereicht werden, sind nicht zugelassen. Bewerber/Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung für Wirtschaftsteilnehmer“ nebst allen darin in Bezug genommenen Anlagen mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Wird das zur Verfügung gestellte Formblatt nicht verwendet/vollständig ausgefüllt, bleibt der Teilnahmeantrag unberücksichtigt. Bewerbergemeinschaften müssen zusätzlich angeben, welches Mitglied vertretungsberechtigt und empfangsbevollmächtigt ist und welches Mitglied für welche Teilleistungen zuständig sein wird. Zum Zwecke einer vollständigen Eignungsprüfung ist auch für Unterauftragnehmer eine ausgefüllte „Eigenerklärung für Wirtschaftsteilnehmer“ nebst allen darin in Bezug genommenen Anlagen vorzulegen. Für Unterauftragnehmer ist zusätzlich ein Verfügbarkeitsnachweis (z. B. eine Verpflichtungserklärung) vorzulegen. Zur angemessenen Durchführung des Teilnahmewettbewerbs sind die geforderten Erklärungen und Nachweise bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Diese Forderung erfolgt in Übereinstimmung mit Erwägungsgrund 84 zur Richtlinie 2014/24/EU. Fehlende Erklärungen und Nachweise führen zum Ausschluss. Eine Nachforderung erfolgt nicht.
Weitere Vergabeunterlagen, wie die Aufforderung zur Angebotsabgabe, die Leistungsbeschreibung, das Preisblatt, der Vertrag nebst Anlagen sowie die Anforderungen an das Personal, das für die Ausführung des Auftrages verantwortlich ist (siehe III.2.3.)), werden durch den Auftraggeber nur den am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerbern übersendet.
Fragen zu den Vergabeunterlagen und/oder zum Verfahren im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind per E-Mail an die o. g. Kontaktstelle zu senden. Fragen, die nach dem 14.10.2017 eingehen, werden nicht mehr beantwortet.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs.1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).