Source: http://gfr-ludwigshafen.de/satzung
Timestamp: 2018-04-25 00:26:41
Document Index: 282811551

Matched Legal Cases: ['§2', '§2', '§11', '§2', '§26', '§8', '§11']

Satzung - GFR Ludwigshafen
Neuerung der Satzung:
Unsere aktuelle Satzung ist trotz ständiger Ergänzungen und Anpassungen in die Jahre gekommen. Daher hat sich die Vorstandschaft dazu entschlossen eine neue Satzung zu Verfassen. Bedeutende Ergänzungen sind der rechtliche Schutz unserer Trainer, Datenschutzbestimmungen, sowie die Rechte unserer Vereinsjugend. Außerdem wird der geschäftsführende Vorstand verschlankt. Da unser Verein in den letzten Jahren geschrumpft ist, denken wir, dass die Aufgaben gut durch drei Vorstandsmitglieder bewältigt werden können.
Zur Jahreshauptversammlung soll die neue Satzung beschlossen werden. Mit Eintragung beim Amtsgericht wird sie dann die alte Satzung ersetzen.
Die neue Satzung steht hier zum Download bereit. Änderungen können bei der Jahreshauptversammlung diskutiert und beschlossen werden.
Die am 15. September 1977 gegründete Gesellschaft führt den Namen “Gesellschaft zur Förderung des Radsports, eingetragener Verein” und hat ihren Sitz in Ludwigshafen am Rhein. Sie ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Ludwigshafen unter der Nr. 1508 eingetragen. Die Gesellschaft ist Mitglied im Bezirk des Pfälzischen Radfahrerbundes, des Rheinland-pfälzischen Radfahrerverbands, im Sportbund Pfalz, im Ludwigshafener Sportverband und im Radsportzentrum Ludwigshafen e.V., sowie im Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Das Geschäftsjahr der GFR- Ludwigshafen e.V. ist das Kalenderjahr.
Die Gesellschaft zur Förderung des Radsportes e.V., in dieser Satzung weiterhin kurz GFR genannt, betreibt vor allen Dingen Radfahren als Mittel der körperlichen und geistigen Gesunderhaltung auf gemeinnütziger Grundlage.
Die GFR verwendet ihre Einkünfte ausschließlich zur Bestreitung der Ausgaben, die zur Erfüllung Ihrer Aufgaben lt. Satzung notwendig sind. Die Gesellschaft ist frei von rassistischen, konfessionellen und parteipolitischen Tendenzen.
§2a Gemeinnützigkeit der Gesellschaft
Die Gesellschaft verfolgt gem. §2 ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabeordnung. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Ziele verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Sie haben auch bei Austritt oder bei Ausschluss, sowie bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft, keinen Anspruch auf Beitrags Rückzahlung oder Anteile aus dem Gesellschaftsvermögen. Es darf Niemand durch zweckfremde Verwaltungsausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Gesellschaftsämter werden ehrenmtlich geführt. Mitglieder und Mitarbeiter haben zudem einen Aufwendungserstattungsanspruch für Fahrt-kosten, Porto, Telefon und andere ihnen für die Vereinsarbeit entstandenen Kosten sofern diese nicht unverhältnismäßig oder außergewöhnlich hoch sind und sie die Kosten durch Belege nachweisen. Arbeitszeit und Arbeitskraft werden nicht vergütet.
Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um die Gesellschaft besondere Verdienste erworben haben. Sie haben alle Rechte der Mitglieder, können jedoch von der Beitragszahlung befreit werden.
Wer Mitglied werden will, legt einen Aufnahmeantrag vor, mit dem er zugleich die Satzung der Gesellschaft anerkennt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeantrag kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitgliedschaft endet:
durch Ausschluss (§11, Absatz 1)
Der Austritt aus der Gesellschaft ist nur am Ende eines Kalenderjahres möglich und mindesstens 3 Monate zuvor dem Vorstand schriftlich anzuzeigen. Der Vorstand kann Abweichungen hiervon zulassen.
Die Mitglieder haben das Recht an den Veranstaltungen der Gesellschaft teilzunehmen und sich ihrer Einrichtungen zu bedienen. Die Aktiven haben den Anspruch auf sach- und fachgerechte Betreuung, sowie auf Versicherungsschutz. Von den Mitgliedern wird erwartet, dass sie am Leben der Gesellschaft teilnehmen, ihre Arbeit fördern und Schädigungen ihres Rufes und ihres Vermögens verhindern. Der Mitgliedsbeitrag ist unmittelbar nach Aufnahmebescheid des Vorstandes zu leisten. Die Mitglieder sind zur Zahlung des festgesetzten Mitgliedbeitrages und eventueller Umlagen verpflichtet. Die Höhe des Mitgliedbeitrages wird durch einen Beschluss des Vorstandes gemeinsam mit dem erweiterten Vorstand beschlossen.
Der Vorstand (geschäftsführender Vorstand – insgesamt 5 Personen)
Der erweiterte Vorstand mit Beisitzern
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft. Zu ihren Aufgaben gehören Entgegennahme der Jahresberichte und der Jahresrechnung.
Wahl des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes, der Revisoren
Beschlussfassung über Anträge und sonstige Gesellschaftsangelegenheiten
Die ordentliche Mitgliederversammlung hat alljährlich im 1. Vierteljahr zusammenzutreten. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden bei Bedarf einberufen oder wenn der erweiterte Vorstand oder mindestens ein Viertel der ordentlichen Mitglieder ($3, Ziffer 1 + 2) unter Angabe des Grundes dies schriftlich beantragen.
Der Vorsitzende oder sein Beauftragter gibt den Tagungsort und Zeit der Mitgliederversammlung allen Mitgliedern mindestens 6 Wochen, ihre Tagungsordnung mindestens 2 Wochen vorher im GFR-Kurier und per E-Mail bekannt. Anträge sind dem Vorstand spätestens 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung einzureichen, andernfalls können sie nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit von der Mitgliederversammlung anerkannt wird. Anträge auf Satzungsänderung können nicht als Dringlichkeitsanträge behandelt werden. Diese müssen, gegebenenfalls mit dem Wortlaut der beantraagten Änderung auf der bekanntgegebenen Tagesordnung stehen.
Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet. Sie ist in jedem Fall, ohne Rücksicht auf die Zahlder stimmberechtigten Teilnehmer, beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen zählen bei der Abstimmung nicht mit.
Satzungsänderungen müssen mit 2-Drittel-Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden beschlossen werden.
Über die Beschüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.
Diee Beschlüsse sind den Mitgliedern ingeeigneter Weise bekanntzugeben. Beschlüsse, welche die Gemeinnützigkeit der Gesellschaft (§2) berühren, sind dem Finanzamt mitzuteilen
Der Vorstandd besteht aus 5 Personen, Vorstand im Sinne von §26 BGB sind
Geschäftsführer/in, Schriftführer/in
Im Innenverhältnis ist die Verfügungs- und Vertretungsmacht des Vorstandes im Einzelfall auf einen Betrag von Euro 5.000,- beschränkt. Darüberhinausgehende Verfügungen bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
Die Fachwarte des Vereins bilden den erweiterten Vorstand. Die Anzahl der Fachwarte muss den Notwendigkeiten des Vereins entsprechen. Fachwarte des Vereins können sein:
Rennsport-Fachwart/in
Breitensport-Fachwart/in
Material-Fachwart/in
Jugend-Fachwart/in
Veranstaltungs-Fachwart/in
Öffentlichkeits-Fachwart/in
Der erweiterte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt, er bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des neuen Vorstandes im Amt. Der geschäftsführende Vorstand erledigt die Gesellschaftsgeschäfte, soweit dafür nach der Satzung nicht die Mitgliederversammlung, oder der erweiterte Vorsstand zuständig ist.
Der geschäftsführende Vorstand kann kurzfristig notwendige Entscheidungen mit Mehrheit beschließen. Eine Unterrichtung des Gesamtvorstandes in Protokollform ist notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind. Es wird mündlich abgestimmt. §8 Absatz 4 und 5 ist sinngemäß anzuwenden. Der Vorstand kann für Sonderaufgaben Arbeitsausschlüsse und Beauftragte einsetzen, die ihm verantwortlich sind.
Die Rechnungsprüfer (Revisoren/in) werden für die Dauer von 1 Jahr gewählt. Ihre Wiederwahl ist zulässig. Sie führen ihr Amt bis zur Neu- oder Wiederwahl.
Scheidet ein Vorstandsmitglied, oder ein Rechnungsprüfer im Laufe des Geschäftsjahres aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Vertreter für ihn bestimmen. Notfalls ist auch bei zeitweise Verhinderung eines Vorstandsmitgliedes entsprechend zu verfahren
§11 Oblegenheitsverletzungen
Wer gegen diese Satzung verstößt, das Ansehen oder das Vermögen der Gesellschaft schädigt, oder zu schädigen versucht, Anordnungen oder Beschlüssen der Mitgliederversammlung, oder des Vorstandes zuwiderhandelt, kann, nachdem er Gelegenheit zur Rechtfertigung hatte, verwarnt, oder bei gröblichen Verstößen oder Verfehlungen, wie die Vorgenannten, ausgeschlossen werden.
Wer trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung seinen fälligen Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt, kann durch Vorstandsbeschluss aus der Mitgliederliste gestrichen werden und gilt als freiwillig ausgetreten. Der Ausschluss wird vom Vorstand ausgesprochen. Ein Ausschluss ist dem Betroffenen schriftlich zu eröffnen. Gegen diesen Beschluss steht ihm das Recht der schriftlichen Beschwerde zu. Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung, sie binnen einer Ausschlussfrist von 2 Wochen nach der Eröffnung des Ausschlusses unanfechtbar wirksam.
Der Vorstand hat die Beschwerde binnen einer Woche nach ihrem Eingang zu behandeln. Seine Entscheidung ist endgültig.
Bei Auflösung der Körperschaft oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins:
an den Sportbund Pfalz e.V. Barbarossaring 56 67655 Kaiserslautern der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Die Auflösung der Gesellschaft kann nur von einer besonderen, zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung, mit einer Mehrheit von mindestens 3-Viertel der stimmberechtigten Anwesenden beschlossen werden
Im Falle der Auflösung der Gesellschaft wird das nach Erfüllung sämtlicher Verbindlichkeiten, verbleibende Vermögen dem Sportbund Pfalz übergeben.