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Timestamp: 2020-02-26 23:08:53
Document Index: 206103652

Matched Legal Cases: ['Art29', 'Art29', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art 5', '§ 38', 'Art. 6']

Datenschutz in der Marktforschung – ein Balanceakt zwischen Datennutzung und Betroffenenrechten | springerprofessional.de
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19. Datenschutz in der Marktforschung – ein Balanceakt zwischen Datennutzung und Betroffenenrechten
Autor: Jasmina Campara
Auf das Privileg spezifischer Regelungen muss die Marktforschung mit Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verzichten. Die Zulässigkeit der Datenverarbeitung für Zwecke der Markt- und Meinungsforschung richtet sich nunmehr nach den allgemeinen Erlaubnistatbeständen der DSGVO. Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob diese Rechtsgrundlagen den Anforderungen der Marktforschung gerecht werden und welche Möglichkeiten es gibt, effiziente Datenerhebung und -nutzung zu etablieren.
Bereits die Entwürfe der DSGVO enthielten keine expliziten Regelungen zur Markt- und Meinungsforschung. Dazu etwas ausführlicher Hornung und Hofmann ( 2014 , Rn 60, 61).
Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, ob es einer eigenständigen Rechtsgrundlage bedarf oder auf die Rechtsgrundlage der ursprünglichen Datenerhebung zurückgegriffen werden kann. Dazu ausführlich Hornung und Hofmann ( 2017 , S. 8).
Die anzuwendenden Prüfkriterien sind im WP 203 der Artikel-29-Gruppe auf den Seiten 23 ff. beschrieben.
Eine ausführliche Darstellung der Bewertungskriterien mit Skalenübersicht zeigt der Aufsatz von Franck ( 2018 , S. 215).
BSI Technische Richtlinie ( 2019 ).
Bspw. hat die polnische Aufsichtsbehörde jüngst wegen der Verletzung von Informationspflichten ein hohes Bußgeld verhängt. Dabei spielte die unterschiedliche Bewertung der Unverhältnismäßigkeit des betroffenen Unternehmens und der Aufsichtsbehörde UODO hinsichtlich des Informationsaufwandes eine wesentliche Rolle.
Bergmann L, Möhrle R, Herb A (2018) Kommentar zur EU-Datenschutz-VO, 54. Ergänzungslieferung, Februar 2018. Boorberg Verlag, Stuttgart
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