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Timestamp: 2017-02-20 13:14:46
Document Index: 202205521

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 144', '§ 144', '§ 33', '§ 33', '§ 34', '§ 76', '§ 79', '§ 79', '§ 130', 'Art. 5', 'Art. 5']

BVERWG - 25.06.2008, BVerwG 9 C 8.07 - JuraForum.de
BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 9 C 8.07Urteil vom 25.06.2008
Leitsatz:1. Ein Grundsteuererlass kommt nach den in § 33 Abs. 1 GrStG bestimmten Voraussetzungen auch in Fällen strukturellen Leerstandes in Betracht, in denen die Ertragsminderung des Grundstücks weder atypisch noch vorübergehend ist.
4. Maßnahmen, die die Ertragsminderung reduzieren oder auffangen können, müssen dem Steuerpflichtigen wirtschaftlich zumutbar sein.Rechtsgebiete:VwGO, GrStG, BewGVorschriften:§ 144 Abs. 3 VwGO, § 144 Abs. 4 VwGO, § 33 Abs. 1 GrStG, § 33 Abs. 5 GrStG, § 34 GrStG, § 76 BewG, § 79 Abs. 1 BewG, § 79 Abs. 2 BewGStichworte:Grundsteuererlass, Ertragsminderung, normaler Rohertrag, Jahresrohmiete, übliche Jahresrohmiete, geschätzte übliche Jahresrohmiete, übliche Miete, Sachwertverfahren, Ertragswertverfahren, Vergleichsberechnung, Erlasszeitraum, Auslegung, teleologische Auslegung, struktureller Leerstand, Zumutbarkeit, Fortschreibung des EinheitswertsVerfahrensgang:VG Trier, VG 2 K 747/04.TR vom 24.08.2004
OVG Koblenz, OVG 6 A 11290/05 vom 24.01.2006
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:98 - Vi,e.r = Weitere Entscheidungen vom BVERWGBVERWG – Urteil, BVerwG 8 C 15.07 vom 25.06.2008Erhält die JCC als Rechtsnachfolgerin eines geschädigten sog. jüdischen Unternehmensträgers an dem auch nicht-jüdische Gesellschafter Anteile hatten, einen ehemals zum Unternehmen gehörenden Vermögenswert zurück (Unternehmensrestitution), so ist sie verpflichtet, das durch die Rückerstattung Erlangte unter den Gesellschaftern nach dem Verhältnis der Kapitalanteile zu verteilen.
Wird nur Entschädigung in Geld gewährt, bedarf es keiner solchen Verteilung, weil der Entschädigungsanspruch der JCC dem Grunde nach auf den Anteil des "jüdischen" Gesellschafters beschränkt ist.BVERWG – Urteil, BVerwG 8 C 12.07 vom 25.06.2008Die Annahme einer tatsächlichen Vermutung muss sich aus Erfahrungstatsachen herleiten lassen. Mit der Auslegung von Rechtssätzen lässt sich eine Erfahrungstatsache nicht begründen.BVERWG – Urteil, BVerwG 6 C 21.07 vom 25.06.20081. § 130 Abs. 4 StGB ist ein die Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG) in verfassungsmäßiger Weise einschränkendes "allgemeines Gesetz" im Sinne von Art. 5 Abs. 2 Alt. 1 GG.
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