Source: http://jahresabschluss.pro/jahresabschluss/buchfuehrung/
Timestamp: 2017-06-28 19:19:27
Document Index: 38890910

Matched Legal Cases: ['§ 238', '§ 238', '§ 238', '§ 241', '§ 243', '§ 256', '§ 5', '§ 240']

Buchführung - JAHRESABSCHLUSS.pro
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Die Vorschriften über die Handelsbücher und den Jahresabschluss sind im Dritten Buch Handelsbücher des Handelsgesetzbuches zusammengefasst (§§ 238–339 HGB).
Gemäß § 238 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) ersichtlich zu machen.
Besonders erwähnt sind die GoB in den Vorschriften über die Buchführungspflicht und Handelsbücher (§§ 238, 239 HGB), über die Inventurvereinfachungsverfahren (§ 241 HGB), über die Aufstellung des Jahresabschluss (§ 243 HGB) und über die Bewertungsvereinfachungsverfahren (§ 256 HGB).
Über § 5 Abs. 1 EStG, der auf die handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung verweist, finden die GoB auch Eingang in die steuerliche Gewinnermittlung.
Grundlage der Aufnahme von Vermögensgegenständen und Schulden in die Bilanz ist das Inventar.
Jeder Kaufmann ist verpflichtet, nicht nur bei Beginn seines Handelsgewerbes seine Grundstücke, seine Forderungen und Schulden, den Betrag seines baren Geldes sowie seine sonstigen Vermögensgegenstände genau zu verzeichnen (Inventar) und dabei den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände anzugeben, sondern auch zum Ende jedes GJ wiederum eine Inventur durchzuführen und ein Inventar aufzustellen (§ 240 Abs. 1 und 2 HGB).
Die Bestandsaufnahme braucht nicht am Abschlussstichtag sondern kann durch vor- oder nachverlegte Stichtagsinventur oder permanente Inventur durchgeführt werden. Beide Formen der Inventur setzen die Erstellung eines besonderen Inventars voraus.
Auch bei permanenter Inventur ist in jedem Geschäftsjahr eine körperliche Aufnahme erforderlich. Für besonders wertvolle Vermögensgegenstände und für Bestände, bei denen durch Schwund, Verdunsten usw. unkontrollierbare Abgänge eintreten, sind die vor- oder nachverlegte und die permanente Inventur nicht zulässig .