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Timestamp: 2019-10-17 09:24:16
Document Index: 232597830

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 15', '§ 20', '§ 9', '§ 15', '§ 52', '§ 53', '§ 146']

OVG Nordrhein-Westfalen, 18.07.2018 - 4 B 179/18 - dejure.org
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OVG Nordrhein-Westfalen, 18.07.2018 - 4 B 179/18 (https://dejure.org/2018,20932)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 18.07.2018 - 4 B 179/18 (https://dejure.org/2018,20932)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 (https://dejure.org/2018,20932)
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VG Gelsenkirchen, 04.12.2017 - 19 K 12161/17
VG Gelsenkirchen, 30.01.2018 - 19 L 3493/17
OVG Nordrhein-Westfalen, 18.07.2018 - 19 L 3493/17
DÖV 2018, 1059
Das auf das in Rede stehende Gewerbe bezogene Zulassungserfordernis kann sich auch aus landesrechtlichen Vorschriften ergeben, vgl. Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 - juris, Rn. 5 f. unter Verweis auf Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 21. Juni 2006 - 6 C 19.06 - juris, Rn. 39.
Das Erfordernis einer Erlaubnis nach §§ 24 Abs. 1 des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen in Deutschland vom 15. Dezember 2011 (Glücksspielstaatsvertrag - GlüStV -), 16 Abs. 2 des Gesetzes zur Ausführung des Glücksspielstaatsvertrages (Ausführungsgesetz Glücksspielstaatsvertrag NRW - AG GlüStV NRW -), deren Fehlen die Antragsgegnerin der Antragstellerin vorhält, gehört zum Gewerberecht oder zum gewerberechtlichen Nebenrecht, auf das § 15 Abs. 2 GewO abstellt, obwohl es landesrechtlich begründet ist, vgl. Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 - juris, Rn. 7.
§ 20 Abs. 1 AG GlüStV NRW i. V. m. § 9 GlüStV ist eine reine Zuständigkeitsnorm, die keine Eingriffsbefugnisse verleiht, vgl. Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 - juris, Rn. 11 ff. und - 4 A 2921/17 - juris, Rn. 7 ff.
Erst die Erteilung der erforderlichen Erlaubnis, nicht jedoch ein hierauf gerichteter Antrag oder eine entsprechende Klage schließt ein Einschreiten nach dieser Vorschrift aus, vgl. Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 - juris, Rn. 18.
Weiter sei zu erwägen, ob hieran anschließend zur Abwicklung des Betriebes eine weitere Frist gesetzt werden müsse, vgl. Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 - juris, Rn. 32 ff.
In einer solchen Konstellation ermöglicht und gebietet das in § 15 Abs. 2 S. 1 GewO eingeräumte Ermessen, dem berechtigten Interesse der Betreiber von Bestandsspielhallen Rechnung zu tragen, gegen von ihnen beanstandete Auswahlentscheidungen effektiven Rechtschutz zu erlangen, ohne dass sie bis zu einer gerichtlichen Überprüfung der Auswahlentscheidung und einer etwaigen Neuauswahl vom legalen Markt ausgeschlossen bleiben, während die Konkurrenten rechtmäßig weiter am Markt tätig werden und den verbleibenden Markt unter sich aufteilen könnten, vgl. dazu ausführlich: Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 - juris, Rn. 40; ähnlich auch: Verwaltungsgericht Aachen, Beschluss vom 6. Dezember 2017 - 3 L 1932/17 - juris.
Sie hat verkannt, dass dem Betreiber einer Bestandsspielhalle, auch nachdem gerichtlich bestätigt wurde, dass eine Erlaubnis zum weiteren Betrieb der Spielhalle zu Recht verweigert wurde, für eine geordnete Aufgabe des Betriebs im Regelfall eine weitere Frist gesetzt werden muss, vgl. Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 - juris, Rn. 52 ff.
Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 52 Abs. 1 i. V. m. § 53 Abs. 2 Nr. 2 des Gerichtskostengesetzes und bewertet das Aussetzungsgehren gegen eine glücksspielrechtliche Schließungsverfügung in der aus dem Tenor ersichtlichen Höhe, vgl. auch insoweit: Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 - juris.
vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 8.6.2017 - 4 B 307/17 -, NWVBl. 2017, 431 = juris, Rn. 51, vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, NWVBl. 2018, 529 = juris, Rn. 30, 42, vom 16.8.2019 - 4 B 659/18 -, juris, Rn. 55 ff., und vom 14.6.2019 - 4 B 1488/18 -, juris, Rn. 14 ff., 23; BVerfG, Beschluss vom 7.3.2017 - 1 BvR 1314/12 u. a. -, BVerfGE 145, 20 = juris, Rn. 184 ff.
vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 14.6.2019 - 4 B 1488/18 -, Rn. 7 ff., vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, NWVBl. 2018, 529 = juris, Rn. 44 f., und vom 4.10.2018 - 4 B 1605/17 -, juris, Rn. 5.
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, NWVBl. 2018, 529 = juris, Rn. 9 ff.; so für Hessen auch Hess. VGH, Beschluss vom 26.10.2018 - 8 B 1558/18 -, juris, Rn. 13 ff.
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, NWVBl. 2018, 529 = juris, Rn. 18 f., m. w. N.
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, NWVBl. 2018, 529 = juris, Rn. 36 f., m. w. N.
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, NWVBl. 2018, 529 = juris, Rn. 32 ff., m. w. N.
Betreiber von Bestandsspielhallen hätten nach der Rechtsprechung des OVG Münster (Beschluss vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, juris) ein berechtigtes Interesse daran, gegen die beanstandete Auswahlentscheidung effektiven Rechtsschutz zu erlangen, ohne bis zu einer gerichtlichen Überprüfung der Auswahlentscheidung und einer etwaigen Neuauswahl vom legalen Markt ausgeschlossen zu bleiben, während die Konkurrenten rechtmäßig weiter am Markt tätig würden und den verbleibenden Markt unter sich aufteilen könnten.
Aus dem seitens der Antragstellerin zitierten Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen vom 18.7.2018(OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, juris) lässt sich eine Notwendigkeit, ihr bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens einstweiligen Rechtsschutz zu gewähren, nicht herleiten.
Hierzu hat der Senat bereits in seinem Beschluss vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, NWVBl. 2018, 529 = juris, Rn. 42 ff., in Bezug auf die Anordnung der sofortigen Schließung einer Bestandsspielhalle ausgeführt:.
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, NWVBl. 2018, 529 = juris, Rn. 38 f., m. w. N.
VG Minden, 24.09.2018 - 3 L 623/18
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18.07.2018 - 4 B 179/18 -, juris Rn. 38 ff.
vgl. dazu OVG NRW, Beschluss vom 18.07.2018 - 4 B 179/18 -, juris Rn. 44 f.
Diese Entscheidung des Gerichts beruht auf den Anforderungen an effektiven Rechtsschutz in diesem Rechtsbereich, die der Entscheidung des OVG NRW vom 18.07.2018 - 4 B 179/18 -, juris Rn. 46 ff., zu entnehmen sind.
Mit der rechtlichen Bewertung des Beschlusses des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen vom 18.7.2018(OVG NRW, Beschluss vom 18.7.2018 - 4 B 179/18 -, juris), deren mangelnde Fallrelevanz das Verwaltungsgericht überzeugend aufgezeigt hat, setzt sich die Antragstellerin erstmals, also gemäß § 146 Abs. 4 VwGO außerhalb der Beschwerdebegründungsfrist auseinander, so dass es sich schon nicht als zulässige Ergänzung darstellt.
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 18. Juli 2018 - 4 B 179/18 -, juris, Rn. 38.
OVG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2019 - 4 B 954/18
Rechtmäßigkeit der Schließung eines Spielhallenbetriebs; Duldung des Betriebs …
OVG Saarland, 30.07.2019 - 1 B 143/19
VG Gelsenkirchen, 24.01.2019 - 19 L 1511/18
Schließungsanordnung; Spielhalle; glücksspielrechtliche Erlaubnis; Verbundverbot
OVG Saarland, 13.12.2018 - 1 B 258/18
Spielhalle, baulicher Verbund, Mehrfachkonzession, Befreiung, vorläufige Duldung, …
VG Gelsenkirchen, 24.01.2019 - 19 L 1848/18
Schließungsanordnung; Spielhalle, glücksspielrechtliche Erlaubnis; Verbundverbot