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Timestamp: 2016-10-26 23:21:01
Document Index: 144967861

Matched Legal Cases: ['Art. 23', 'Art. 132', 'Art. 104', 'Art. 132', 'Art. 132', 'BGE', 'Art. 82', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 8', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 8', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 8', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 23', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 27', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 87', 'BGE', 'Art. 134']

I 246/05 (30.10.2007)
I 246/05 {T 7}
Bundesrichter Lustenberger, Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter Ferrari und Ursprung,
T._________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Frau B.___________, Sozialarbeiterin, Beratungs- und Rehabilitationsstelle f�r Sehbehinderte und Blinde, Z�hringerstrasse 54, 3012 Bern,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Februar 2005.
Die 1964 geborene T._________, verheiratet und Mutter eines am 29. April 2002 geborenen Sohnes, leidet seit ihrer Geburt an einer komplexen Missbildung der vorderen Augenabschnitte (Aniridie) sowie an einer Atrophie des Sehnervs beidseits, einhergehend mit einer fortgeschrittenen Einschr�nkung der Sehfunktion. Seit Juni 1988 zu 100 % als Telefonistin bei der Firma K.________AG in Z.________ t�tig, k�ndigte sie das Arbeitsverh�ltnis nach Beendigung des Mutterschaftsurlaubes auf den 19. August 2002. Seither geht sie keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach. Mit Schreiben vom 10. Februar 2003 liess sie bei der Invalidenversicherung um Zusprechung einer Rente ersuchen. Die IV-Stelle Bern veranlasste in der Folge u.a. eine Begutachtung in der Augenklinik und Augenpoliklinik des Spitals B.________. Die Dres. med. K.________, S.________ und E.________ hielten in ihrer Expertise vom 8. Oktober 2003 fest, dass bei der Explorandin ein Fernvisus rechts von 0,025 mit Korrektur sowie links von Handbewegungen in 50 cm gemessen worden sei; der Nahvisus betrage beidseitig weniger als 0,1. Ferner wurden die Verh�ltnisse im Haushalt abgekl�rt (Bericht vom 9. Januar 2004). Gest�tzt darauf lehnte die Verwaltung das Rentenersuchen der - eine Hilflosenentsch�digung bei einer Hilflosigkeit leichten Grades beziehenden - Versicherten mit Verf�gung vom 15. Januar 2004 in Anwendung der gemischten Bemessungsmethode mangels anspruchsbegr�ndender Invalidit�t ab; sie ging dabei von einer Einbusse im auf 40 % festgesetzten Erwerbsanteil von 0 % sowie einer Einschr�nkung im Haushalt von 38 %, d.h. gewichtet von einem Invalidit�tsgrad von insgesamt 22,8 % ([0,4 x 0 %] + [0,6 x 38 %]) aus. Daran wurde auf Einsprache hin festgehalten (Einspracheentscheid vom 8. Juli 2004).
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 28. Februar 2005 ab.
T._________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr eine Rente zuzusprechen.
W�hrend die IV-Stelle auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) auf eine Vernehmlassung.
Am 25. Juni 2007 haben die vereinigten sozialrechtlichen Abteilungen des Bundesgerichts unter dem Vorsitz des Pr�sidenten der Pr�sidentenkonferenz eine Beratung im Sinne des Art. 23 BGG durchgef�hrt und einen gem�ss Abs. 3 der Bestimmung f�r die antragstellende Abteilung verbindlichen Beschluss gef�llt.
Das Bundesgericht hat am 30. Oktober 2007 eine partei�ffentliche Beratung durchgef�hrt.
1.2 Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Nach Art. 132 Abs. 1 OG in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) kann das Gericht in Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Abweichung von den Art. 104 und 105 OG auch die Unangemessenheit der angefochtenen Verf�gung beurteilen und ist an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden. Gem�ss Art. 132 Abs. 2 OG gelten diese Abweichungen nicht, wenn der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft. Nach Ziff. II lit. c des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 ist indessen auf die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der �nderung beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngigen Beschwerden bisheriges Recht anwendbar. Da die hier zu beurteilende Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 1. Juli 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngig war, richtet sich die Kognition nach der bis Ende Juni 2006 g�ltigen Fassung von Art. 132 OG, welche dem neuen Abs. 1 entspricht (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 337/06 vom 14. Juli 2006, E. 1, publ. in : SVR 2007 IV Nr. 11 S. 40).
2.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrerin Rentenleistungen zustehen. Massgebend ist dabei der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 8. Juli 2004, welcher rechtsprechungsgem�ss die zeitliche Grenze der gerichtlichen �berpr�fungsbefugnis bildet (BGE 130 V 445 E. 1.2 [mit Hinweisen] S. 446), entwickelt hat.
2.2 Da somit keine laufenden Leistungen im Sinne der �bergangsrechtlichen Ausnahmebestimmung des Art. 82 Abs. 1 des auf den 1. Januar 2003 in Kraft getretenen ATSG, sondern Dauerleistungen im Streit stehen, �ber welche noch nicht rechtskr�ftig verf�gt worden ist, beurteilt sich der Streit - den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln folgend - f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 auf Grund der bisherigen Rechtslage und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen des ATSG und dessen Ausf�hrungsverordnungen (BGE 130 V 445). Ebenfalls Anwendung finden die seit 1. Januar 2004 geltenden �nderungen des IVG vom 21. M�rz 2003 (vgl. insbesondere auch die Schluss- und �bergangsbestimmungen lit. d-f) und der IVV vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision) sowie die damit einhergehenden Anpassungen des ATSG.
3.1 Im vorinstanzlichen Entscheid wurden die f�r die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze zutreffend dargelegt. Es betrifft dies den Begriff der Invalidit�t (ab 1. Januar 2003: Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG; vgl. bis 31. Dezember 2002: Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 1 [in der bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen sowie ab 1. Januar 2004 geltenden Fassung] und 1bis IVG [in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2003]) sowie die Bemessung der Invalidit�t bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode (ab 1. Januar 2004: Art. 28 Abs. 2ter IVG in Verbindung mit Art. 27bis IVV sowie Art. 16 ATSG und Art. 28 Abs. 2bis IVG in Verbindung mit Art. 27 IVV und Art. 8 Abs. 3 ATSG; vgl. bis 31. Dezember 2002: Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV; vgl. vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003: Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV sowie Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG). Darauf wird verwiesen. Dasselbe gilt f�r die Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 256 E. 4 [mit Hinweisen] S. 261; AHI 2000 S. 319 E. 2b; vgl. auch Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 82/01 vom 27. November 2001, E. 4b/cc, publ. in: AHI 2002 S. 62).
3.2 Zu erg�nzen ist, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der h�chstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit, insbesondere in Bezug auf die Bestimmungen zur Arbeitsunf�higkeit (Art. 6), Erwerbsunf�higkeit (Art. 7) und Invalidit�t (Art. 8), keine �nderung ergibt. Die dazu entwickelte Rechtsprechung kann folglich �bernommen und weitergef�hrt werden (BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3 S. 345 ff.). Hieran �ndert der Umstand, dass der bisherige Begriff der Krankheit in Art. 3 Abs. 1 ATSG ("Krankheit ist jede Beeintr�chtigung der k�rperlichen oder geistigen Gesundheit ...") - und mithin auch die entsprechende Formulierung in den Art. 6, 7 und 8 Abs. 2 sowie 3 ATSG - im Zuge der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 2004 um den psychischen Gesundheitsschaden erweitert worden ist ("Krankheit ist jede Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ..."), nichts, diente die entsprechende Anpassung doch lediglich der formellen Bereinigung der festen Verwaltungs- und Gerichtspraxis zum Krankheitsbegriff (BBl 2001 III 3224 f., 3263 f., 3281 und 3299; Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 552/04 vom 8. Juni 2005, E. 1.2, zusammengefasst wiedergegeben in: HAVE 2005 S. 241, und I 380/04 vom 28. Februar 2005, E. 3.2). Auch Art. 16 ATSG bewirkt, wie in BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f. dargelegt wird, keine Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (BGE 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136 f.). Ebenfalls nicht von einer �nderung betroffen sind die f�r die Festsetzung der Invalidit�t von Nichterwerbst�tigen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG (je in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassung), insbesondere im Haushalt besch�ftigten Versicherten, anzuwendende spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs (BGE 125 V 146 E. 2a S. 149, 104 V 135 E. 2a S. 136; AHI 1997 S. 291 E. 4a; vgl. auch BGE 128 V 29 E. 1 S. 31; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 249/04 vom 6. September 2004, E. 4, publ. in: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 81) sowie die im Falle von teilerwerbst�tigen Versicherten beizuziehende gemischte Methode (BGE 130 V 393 [mit Hinweis auf BGE 125 V 146]; zur Weitergeltung der rechtsprechungsgem�ss f�r die Beurteilung der Statusfrage relevanten Kriterien: Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 249/04 E. 4.2 [mit Hinweis u.a. auf BGE 117 V 194 E. 3b S. 194 ff.], publ. in: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 81). Gleiches hat im �brigen f�r die im Rahmen der 4. IV-Revision per 1. Januar 2004 eingetretenen Anpassungen in diesem Bereich zu gelten. Damit wurden einzig die bisherigen Art. 27 Abs. 1 (spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs) und Art. 27bis Abs. 1 IVV (gemischte Methode) aus Gr�nden der formalen Gleichbehandlung erwerbs-, teilerwerbs- und nicht erwerbst�tiger Personen grossmehrheitlich auf Gesetzesstufe gehoben und in die Art. 28 Abs. 2bis und 2ter IVG �berf�hrt (in Verbindung nunmehr mit Art. 27 und 27bis IVV sowie Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 249/04 vom 6. September 2004, E. 4.1, publ. in: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 81: spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs; BGE 130 V 388 E. 3.2 S. 394 f. und Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 156/04 vom 13. Dezember 2005, E. 5.3, publ. in: SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151, je mit Hinweisen: gemischte Methode; zum Ganzen: Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 380/04 vom 28. Februar 2005, E. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen).
Unter den Verfahrensbeteiligten unbestritten ist, dass die Beschwerdef�hrerin ein halbes Jahr nach der Geburt ihres Sohnes, im Dezember 2002, ihre bis anhin vollzeitliche T�tigkeit als Telefonistin wieder im Umfang von 40 % aufnehmen wollte (vgl. Abkl�rungsbericht Haushalt vom 9. Januar 2004, S. 2). Die Invalidit�tsbemessung hat daher ab diesem Zeitpunkt nach der gemischten Methode zu erfolgen. Uneinig sind sich die Parteien jedoch bez�glich der krankheitsbedingten Einschr�nkungen in Beruf und Haushalt. W�hrend die IV-Stelle diese - best�tigt durch das kantonale Gericht - auf 0 % (Erwerbst�tigkeit) sowie 38 % (h�usliche Verrichtungen [laut Abkl�rungsbericht Haushalt vom 9. Januar 2004]) veranschlagt, macht die Versicherte eine vollst�ndige erwerbliche Arbeitsunf�higkeit sowie eine Beeintr�chtigung im Haushalt von 57 % geltend.
5.1 Dem augen�rztlichen Gutachten der Dres. med. K.________, S.________ und E.________ vom 8. Oktober 2003 kann entnommen werden, dass die Beschwerdef�hrerin in einem auf ihre Sehbehinderung zugeschnittenen Beruf, wie ihn beispielsweise die bisherige T�tigkeit als Telefonistin bei der Firma K._________ AG darstellt, uneingeschr�nkt leistungsf�hig ist. Aus einer nur auf die Erwerbsarbeit gerichteten Optik - unter Ausklammerung von allenfalls aus der Belastung im Haushalt resultierenden leistungsvermindernden Auswirkungen - besteht demnach, mit Verwaltung und Vorinstanz, keine Einbusse in diesem Bereich.
5.2 Was die Einschr�nkung in den h�uslichen Verrichtungen anbelangt, ist auf Grund der Akten erstellt, dass die Versicherte auf einen Meter Distanz lediglich noch Umrisse zu erkennen vermag, Lesen und Schreiben nur mit einer Lupenbrille m�glich ist und sie ihr unbekannte Strecken nicht unbegleitet gehen kann (vgl. Abkl�rungsbericht Haushalt vom 9. Januar 2004, S. 1 zu Ziff. 1). Diese doch massiven Einschr�nkungen behindern die allt�glichen Haushaltsverrichtungen in einem betr�chtlichen Ausmass, was die IV-Abkl�rungsperson anl�sslich ihrer Erhebungen im Haushalt denn auch richtig festgestellt hat. Fraglich und zu pr�fen ist indessen, ob diesem Umstand mit einer angenommenen Behinderung von insgesamt 38 % ausreichend Rechnung getragen wird.
5.2.1 F�r die Invalidit�tsbemessung im Haushalt stellt der nach Massgabe der Verwaltungsweisungen des BSV (Rz 3090 ff. des Kreisschreibens �ber Invalidit�t und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) eingeholte Abkl�rungsbericht im Haushalt eine geeignete und im Regelfall gen�gende Grundlage dar (auch bez�glich fr�herer Fassungen des KSIH: Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 249/04 vom 6. September 2004, E. 4.1.1 und 5.1.1, je mit Hinweisen, publ. in: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 81). Hinsichtlich seines Beweiswertes ist wesentlich, dass er von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der �rtlichen und r�umlichen Verh�ltnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeintr�chtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu ber�cksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext muss schliesslich plausibel, begr�ndet und angemessen detailliert bez�glich der einzelnen Einschr�nkungen sein sowie in �bereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen (in der Amtlichen Sammlung nicht ver�ffentlichte, aber in AHI 2003 S. 218 publizierte E 2.3.2 des Urteils BGE 129 V 67 [I 90/02 vom 30. Dezember 2002]). Rechtsprechungsgem�ss bedarf es des Beizugs einer �rztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltf�hrung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu �ussern hat, nur in Ausnahmef�llen, namentlich bei unglaubw�rdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den �rztlichen Befunden stehen (Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 249/04 vom 6. September 2004, E. 5.1.1, publ. in: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 81, I 311/03 vom 22. Dezember 2003, E. 5.3, publ. in: AHI 2004 S. 137, und I 99/00 vom 26. Oktober 2000, E. 3c, publ. in: AHI 2001 S. 155; zum Ganzen: Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 693/06 vom 20. Dezember 2006, E. 6.2 mit Hinweisen).
5.2.2 Die Beschwerdef�hrerin kritisiert s�mtliche der von der IV-Abkl�rungsperson im Haushalt erhobenen behinderungsbedingten Einschr�nkungen als zu tief angesetzt. Dem ist in grunds�tzlicher Hinsicht entgegenzuhalten, dass die Abkl�rung von der daf�r zust�ndigen Mitarbeiterin der IV-Stelle vorgenommen wurde, wobei keine Hinweise ersichtlich sind, welche an der Kompetenz dieser Person zweifeln liessen. Der Bericht gen�gt insbesondere den hievor dargelegten Erfordernissen bez�glich Plausibilit�t, Begr�ndetheit und Detailliertheit in allen Punkten. Wie bereits ausgef�hrt, steht bei der Haushaltsabkl�rung gerade nicht die medizinische Beurteilung im Vordergrund, weshalb es gen�gt, wenn die Abkl�rungsperson Kenntnis der sich aus den medizinischen Diagnosen ergebenden Beeintr�chtigungen und Behinderungen hat. Diese massgeblichen medizinischen Fakten sind im Gutachten der Dres. med. K.________, S.________ und E.________ vom 8. Oktober 2003 aufgef�hrt und waren der Abkl�rungsperson, wie sich aus Ziff. 3.6 des Berichtes ergibt, bekannt. Ferner entspricht die im Haushaltsbericht enthaltene Umschreibung der T�tigkeitsfelder den Vorgaben der Randziffern 3090 ff. des KSIH. Die Gewichtung der einzelnen Aufgabenbereiche h�lt sich sodann ebenfalls innerhalb der dort angegebenen Bandbreiten und ist in Anbetracht der konkreten Gegebenheiten nicht zu beanstanden. Auch wenn die Einschr�nkungen in einzelnen Teilbereichen als an der unteren Grenze liegend anmuten - so blieb etwa im Bereich "Haushaltf�hrung" der Umstand der durch das Augenleiden erschwerten Schreibarbeiten weitgehend unber�cksichtigt und scheint bei den Verrichtungen "Einkauf und weitere Besorgungen", "W�sche und Kleiderpflege" sowie "Betreuung von Kindern oder anderen Familienangeh�rigen" die zus�tzliche Verlangsamung nur knapp ausreichend gew�rdigt -, tr�gt die von der Verwaltung ermittelte Einschr�nkung von 38 % den Verh�ltnissen insgesamt angemessen Rechnung und ist im Rahmen der Ermessenskontrolle (Art. 104 lit. c Ziff. 3 in Verbindung mit Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 75 E. 6 S. 81, 353 E. 4d [mit Hinweis] S. 362) nicht zu bem�ngeln. Selbst unter Zugrundelegung der von der Versicherten geltend gemachten Beeintr�chtigungen in den erw�hnten h�uslichen T�tigkeitsgebieten ("Haushaltf�hrung": 2,5 %, "Einkauf und weitere Besorgungen": 7 %, "W�sche und Kleiderpflege": 3 %, "Betreuung von Kindern und anderen Familienangeh�rigen": 12 %), woraus sich eine Behinderung im Aufgabenbereich Haushalt von - ungewichtet - gesamthaft 47 % erg�be, resultierte im �brigen kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad (vgl. E. 8.2.1 hernach).
6.1 Die Versicherte hat von 1988 bis Mitte August 2002 (einschliesslich des viermonatigen Mutterschaftsurlaubs) trotz ihres angeborenen Augenleidens und der damit verbundenen Sehfunktionsst�rung zu 100 % als Telefonistin gearbeitet. In dieser T�tigkeit, welche auch angesichts der gesundheitlichen Problematik als zumutbar zu werten ist, war die Beschwerdef�hrerin in erwerblicher Hinsicht bestm�glich eingegliedert. Anderes gilt demgegen�ber - jedenfalls f�r den Zeitpunkt ab Geburt des Kindes - f�r den Aufgabenbereich Haushalt. Den Aussagen der Gutachter sowie ihren eigenen Angaben gegen�ber der IV-Abkl�rungsperson (gem�ss Bericht Haushalt vom 9. Januar 2004) zufolge sieht die Beschwerdef�hrerin sich durch die Familiengr�ndung mit einer Reihe von neuen Aufgaben konfrontiert, welche sie - auf Grund der durch die Sehschw�che verursachten Schwierigkeiten im Sinne der nurmehr verlangsamt zu bew�ltigenden allt�glichen Lebensverrichtungen - vollumf�nglich auslasten und an die Grenzen der Belastbarkeit bringen. Nach den Ausf�hrungen der �rzte verf�gt die Versicherte zur Zeit neben den famili�ren Mehrbelastungen �ber keine Kapazit�ten f�r die Aus�bung einer beruflichen Besch�ftigung.
6.2 Die gesundheitlichen Probleme haben sich somit bis anhin an einem der Sehbehinderung angepassten Arbeitsplatz nicht einschr�nkend auf das Berufsleben ausgewirkt. Erst in Verbindung mit der durch die Geburt des Kindes bedingten Ausweitung der Haushaltsaufgaben erweist sich die Sehst�rung, welche in diesem Aufgabenbereich stets schon in h�herem Masse leistungsvermindernde, wegen der vollen Erwerbst�tigkeit aber nicht invalidisierende Folgen gezeitigt hat, nun - trotz deutlich reduziertem Arbeitspensum - als verst�rkt hemmend. Zu beurteilen ist auf Grund dieser Sachlage in einem n�chsten Schritt, ob und bejahendenfalls in welchem Ausmass die Auslastung im einen Bereich zu einer - noch nicht im Rahmen der Arzt- und Abkl�rungsberichte ber�cksichtigten - Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens in der anderen Besch�ftigung f�hrt und ob diese Verminderung im Sinne einer invalidenversicherungsrechtlich massgeblichen Wechselwirkung abzugelten ist.
7.1 In BGE 125 V 146 E. 5c/dd S. 159 ff. �usserte das Eidgen�ssische Versicherungsgericht sich dazu, ob im Rahmen der gemischten Methode eine allf�llige verminderte Leistungsf�higkeit im erwerblichen Bereich oder im Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG (in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung) infolge der Beanspruchung im jeweils anderen T�tigkeitsfeld zu ber�cksichtigen ist. Die Frage wurde letztlich offengelassen. Als Gr�nde gegen die Ber�cksichtigung wechselseitiger, auf die T�tigkeit im jeweils anderen Bereich zur�ckzuf�hrender Leistungseinbussen f�hrte das Gericht neben Bedenken grunds�tzlicher Natur im Zusammenhang mit dem Status der versicherten Person als hypothetisch Voll-, Teil- oder Nichterwerbst�tige die Verschiedenartigkeit der anwendbaren Bemessungsmethoden (Einkommensvergleich, Bet�tigungsvergleich) sowie praktische Schwierigkeiten der Quantifizierung an.
7.2 Im Urteil I 156/04 vom 13. Dezember 2005 (publ. in: SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151) stellte das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in E. 6.2 - best�tigt u.a. durch das Urteil I 753/03 vom 6. Januar 2006, E. 7.2 - unter Hinweis auf die bisherige Rechtsprechung und Literatur zur Frage der Ber�cksichtigung allf�lliger Wechselwirkungen zwischen den Aufgabenbereichen fest, dass die trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung noch bestehende Arbeitsf�higkeit im versicherten T�tigkeitsbereich unverzichtbare Grundlage f�r die Bemessung der Invalidit�t bildet. Dies gilt auch bei teilerwerbst�tigen Versicherten, die sich daneben in einem Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG und Art. 8 Abs. 3 ATSG bet�tigen. Dabei hat grunds�tzlich eine gleichzeitige Beurteilung der Arbeitsunf�higkeit sowie der noch zumutbaren T�tigkeiten und Verrichtungen in beiden Bereichen unter Ber�cksichtigung allf�lliger Wechselwirkungen zu erfolgen, was eine entsprechende klare Fragestellung der IV-Stellen und Sozialversicherungsgerichte an den Arzt voraussetzt. Die gleichzeitige Einsch�tzung der gesundheitlich bedingt noch zumutbaren Arbeitsf�higkeit im dargelegten Sinne ist jedoch, so das Gericht im Weiteren, nicht leicht. Vorab besteht zwischen erwerblichem Bereich und Aufgabenbereich keine Rangordnung in dem Sinne, dass lediglich zu fragen w�re, ob die volle Aussch�pfung der Arbeitsf�higkeit bei der einen T�tigkeit sich bei der anderen zus�tzlich leistungsvermindernd auswirkt. Es kommt im Besonderen bei Versicherten, die den Haushalt f�hren und daneben einem Teilerwerb nachgehen, dazu, dass f�r die Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit im erwerblichen Bereich dem Faktor Zeit eine grosse Bedeutung zukommt. Hier bemisst sich die zu erbringende Leistung grunds�tzlich nach der in einer bestimmten Zeit verrichteten Arbeit. Demgegen�ber besteht bei der Besorgung des Haushalts in der Regel mehr Spielraum f�r die Einteilung der Arbeit und auch wie sie ausgef�hrt wird. Verglichen mit dem erwerblichen Bereich erscheint die Einsch�tzung der trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbaren Arbeitsf�higkeit im Haushalt denn auch mit mehr Unsicherheit behaftet und es wird darauf lediglich in Ausnahmef�llen direkt abgestellt werden k�nnen. Im �brigen haben bei der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit Fragen der Schadenminderungspflicht - zu denken ist hier in erster Linie an die zumutbare Mitarbeit Familienangeh�riger im Haushalt - ausser Acht zu bleiben. Dar�ber haben die rechtsanwendenden Organe bei der Ermittlung des Behinderungsgrades durch Bet�tigungsvergleich (Art. 28 Abs. 2bis IVG; vgl. auch Art. 27 Abs. 1 IVV, in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2003) zu befinden. Der Arzt wird den aufgezeigten Unterschieden bei seiner Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit im erwerblichen Bereich und im Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG und Art. 8 Abs. 3 ATSG Rechnung tragen, soweit m�glich und quantifizierbar unter Ber�cksichtigung der jeweils anderen, sich allenfalls leistungsvermindernd auswirkenden T�tigkeit.
7.3 Anl�sslich ihrer Sitzung vom 25. Juni 2007 gem�ss Art. 23 Abs. 2 und 3 BGG haben die vereinigten sozialrechtlichen Abteilungen im vorliegend zu beurteilenden Fall die Grunds�tze zur Beachtlichkeit von Wechselwirkungen zwischen Erwerbs- und Aufgabenbereich (im Sinne des Art. 27 IVV [in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung]) wie folgt pr�zisiert:
7.3.1 Bei der Pr�fung der Frage, ob die in den beiden T�tigkeitsbereichen vorhandenen Belastungen einander wechselseitig beeinflussen (k�nnen), ist namentlich deren unterschiedlichen Gegebenheiten Rechnung zu tragen. Die versicherte Person ist im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht gehalten, im Umfang ihrer noch vorhandenen Leistungsf�higkeit eine dem Leiden angepasste erwerbliche T�tigkeit auszu�ben (vgl. Art. 28 Abs. 2ter IVG [eingef�gt auf 1. Januar 2004] in Verbindung mit Art. 16 ATSG; BGE 130 V 97 E. 3.2 [mit Hinweisen] S. 99), d.h. es ist ihr zumutbar, eine Besch�ftigung zu w�hlen, bei der sich die gesundheitliche Beschr�nkung minimal auswirkt. Die erwerbliche T�tigkeit muss jedoch, entsprechend ihren jeweiligen Anforderungen, grunds�tzlich allein ausgef�hrt werden. Bezogen auf die h�uslichen Verrichtungen ist eine Wahl des T�tigkeitsgebietes demgegen�ber nur beschr�nkt m�glich, da die mit der Haushaltf�hrung einhergehenden Aufgaben als solche anfallen und erledigt werden m�ssen. Es besteht in diesem Bereich daf�r eine gr�ssere Freiheit in der zeitlichen Gestaltung der Arbeit und es ist den Familienangeh�rigen eine gewisse Mithilfe zuzumuten (vgl. E. 7.2 hievor), womit allenfalls vorhandene Einschr�nkungen abgefedert werden k�nnen. Schliesslich erscheint die M�glichkeit einer gegenseitigen Beeinflussung geringer, je komplement�rer die Anforderungsprofile der T�tigkeitsgebiete ausgestaltet sind (beispielsweise Haushalt eher k�rperlich belastend, Erwerbst�tigkeit eher intellektuell).
Damit die sich durch die schlechte Vereinbarkeit der beiden T�tigkeitsbereiche ergebende negative gesundheitliche Auswirkung ber�cksichtigt werden kann, muss sie folglich offenkundig und unvermeidbar sein (beispielsweise k�rperlich anstrengende Berufs- und Haushaltsarbeit oder psychisch belastende berufliche und famili�re Situation [kranker Partner, behindertes Kind etc.]). Von einer vermeidbaren Wechselwirkung ist demgegen�ber nach dem Gesagten auszugehen, wenn sie durch die - auf Grund der gesamten Umst�nde zumutbare - Wahl einer anderen Erwerbst�tigkeit ausgeschlossen werden kann.
7.3.2 Wechselwirkungen sind nur dann zus�tzlich zu ber�cksichtigen, wenn aus den Akten erhellt, dass die Arzt- und (Haushalts-)Abkl�rungsberichte nicht bereits in Kenntnis der im jeweils anderen Aufgabenbereich vorhandenen Belastungssituation erstellt worden sind, und konkrete Anhaltspunkte bestehen, dass eine wechselseitige Verminderung der Leistungsf�higkeit im Sinne des in E. 7.3.1 hievor Dargelegten vorliegt, die in den vorhandenen Berichten nicht hinreichend gew�rdigt worden ist.
7.3.3 Im hier massgeblichen Kontext beachtliche gesundheitliche Auswirkungen vom Erwerbs- in den Haushaltsbereich k�nnen nur angenommen werden, wenn die verbleibende Arbeitsf�higkeit im erwerblichen T�tigkeitsgebiet voll ausgen�tzt wird, d.h. der - f�r den Gesundheitsfall geltende - Erwerbsanteil die Arbeitsf�higkeit im Erwerbsbereich �bersteigt oder mit dieser identisch ist.
7.3.4 Ein allf�lliges reduziertes Leistungsverm�gen im erwerblichen Bereich infolge der Beanspruchung im Haushalt kann ferner lediglich f�r den Fall ber�cksichtigt werden, dass Betreuungspflichten (gegen�ber Kindern, pflegebed�rftigen Angeh�rigen etc.) vorhanden sind. Dies ergibt sich u.a. daraus, dass die Reduktion des zumutbaren erwerblichen Arbeitspensums, ohne dass die dadurch frei werdende Zeit f�r die T�tigkeit in einem Aufgabenbereich nach Art. 27 IVV (in der seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Fassung) verwendet wird, f�r die Methode der Invalidit�tsbemessung, d.h. f�r die Statusfrage, ohne Bedeutung ist. W�re eine versicherte Person gesundheitlich in der Lage, voll erwerbst�tig zu sein, vermindert sie aber das Arbeitspensum aus freien St�cken, insbesondere um mehr Freizeit (f�r Hobbys etc.) zu haben, hat daf�r nicht die Invalidenversicherung einzustehen. Allein stehende Personen werden bei einer freiwilligen Herabsetzung des Besch�ftigungsgrades nicht gleichsam automatisch zu Teilerwerbst�tigen mit einem Aufgabenbereich Haushalt neben der Berufsaus�bung (BGE 131 V 51 E. 5.1.2 und 5.2 [je mit Hinweisen] S. 53 f.). Ist demnach eine Haushaltf�hrung ohne weiter gehende h�usliche Obliegenheiten wie Betreuungsaufgaben etc. nicht in jedem Fall statusrelevant, kann auch nicht von einer dadurch verursachten, IV-rechtlich abzugeltenden erheblichen Belastung im erwerblichen Bereich ausgegangen werden.
7.3.5 Allf�llige Wechselwirkungen sind stets vom anteilsm�ssig bedeutenderen zum weniger bedeutenderen Bereich zu ber�cksichtigen. Sind beide Bereiche mit 50 % zu veranschlagen, ist sie dort beachtlich, wo sie sich st�rker auswirkt. Nicht m�glich im hier zu beurteilenden Zusammenhang ist demgegen�ber, dass Wechselwirkungen kumulativ in beide Richtungen ihren Niederschlag im Sinne einer verminderten Leistungsf�higkeit im je anderen T�tigkeitsbereich finden, f�hrte dies doch zu einer doppelten Gewichtung.
7.3.6 Das in der Erwerbsarbeit oder im h�uslichen Aufgabenbereich infolge der Beanspruchung im jeweils anderen T�tigkeitsfeld reduzierte Leistungsverm�gen kann sodann nur ber�cksichtigt werden, wenn es offenkundig ist und ein gewisses normales Mass �berschreitet. Dessen Ermittlung hat stets auf Grund der konkreten Gegebenheiten im Einzelfall zu erfolgen. In Anlehnung an den so genannten leidensbedingten Abzug vom statistischen Lohn bei der Bemessung des Invalideneinkommens von nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine Erwerbst�tigkeit mehr aus�benden Versicherten (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 [mit Hinweisen] S. 475), welcher unter Ber�cksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf insgesamt h�chstens 25 % begrenzt ist (BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts I 82/01 vom 27. November 2001, E. 4b/cc, publ. in: AHI 2002 S. 62), erscheint vorliegend eine Limitierung der als erheblich anzusehenden Wechselwirkungen ebenfalls sachgerecht. Da invalidit�tsfremde Aspekte, anders als beim erw�hnten Leidensabzug, keine Rolle spielen, rechtfertigt sich jedoch ein niedrigerer, auf 15 ungewichtete Prozentpunkte festgesetzter Maximalansatz.
7.3.7 Eine R�ckweisung an die Verwaltung zur n�heren Abkl�rung ist schliesslich nur f�r den Fall angezeigt, dass das Endergebnis selbst bei Annahme einer entsprechend verringerten Leistungsf�higkeit im einen T�tigkeitsgebiet durch die Beanspruchung im anderen �berhaupt beeinflusst w�rde.
8.1 Die Pr�fung der in E. 7.3.1-7.3.7 hievor dargelegten, f�r die Ber�cksichtigung allf�lliger Wechselwirkungen zwischen den T�tigkeitsbereichen massgeblichen Kriterien ergeben f�r den vorliegenden Fall das folgende Bild:
8.1.1 Die bisherige Erwerbst�tigkeit als Telefonistin ist angesichts der bestehenden Sehbehinderung nach �bereinstimmender Aussage aller Beteiligten auch unter Beachtung der der Versicherten obliegenden Schadenminderungspflicht als in jeder Hinsicht geeignete leidensadaptierte berufliche Besch�ftigung zu betrachten. Wechselseitige Auswirkungen auf die Leistungsf�higkeit im je anderen Bereich k�nnen mithin durch die Wahl einer anderen Erwerbst�tigkeit nicht ausgeschlossen werden. Zu beachten gilt es jedoch, dass nach den dargelegten Beschl�ssen einzig Wechselwirkungen ber�cksichtigt werden, die offenkundig sind und ein normales Mass �berschreiten. Dies ist umso weniger der Fall, je komplement�rer die Anforderungsprofile der jeweiligen, sich gegen�berstehenden Aufgabenbereiche sind. Im vorliegenden Fall erg�nzen sich die T�tigkeit im Haushalt (einschliesslich Kinderbetreuung) sowie diejenige als Telefonistin insofern ideal, als sie im Hinblick auf die k�rperliche Belastung ohne weiteres vereinbar sind (k�rperlich anstrengende Haushaltst�tigkeit/intellektuelle Aufgabe einer Telefonistin). Fraglich erscheint in diesem Zusammenhang indessen, ob damit auch die sich auf Grund des zeitlichen Faktors ergebenden Einschr�nkungen (f�r den Erwerbsbereich) gen�gend ber�cksichtigt wurden. Die Anerkennung der Invalidit�t im Haushalt erfasst spezifisch die behinderungsbedingte Verlangsamung und Erm�dung in den einzelnen h�uslichen Verrichtungen. Dem erh�hten Zeitbedarf, welcher aus dem Umstand resultiert, dass die Beschwerdef�hrerin nach Auffassung der �rzte mit dem Kleinkind nicht mehr in der Lage ist, daneben noch einer Erwerbst�tigkeit im Umfang von 40 % nachzugehen, d.h. sie die ihr zur Verf�gung stehende Zeit vollumf�nglich f�r die im Haushalt anfallenden Aufgaben ben�tigt, wird dadurch aber wohl nicht ausreichend Rechnung getragen. Wie es sich mit diesem Punkt verh�lt, kann jedoch aus den nachstehenden Gr�nden dahingestellt bleiben.
8.1.2 Die Dres. med. K.________, S.________ und E.________ haben, wie bereits dargelegt, in ihrem Gutachten vom 8. Oktober 2003 Wechselwirkungen zwischen Haushalts- und Erwerbsbereich in dem Sinne festgestellt, dass die Versicherte aktuell neben den durch die Geburt des Kindes bedingten famili�ren Mehrbelastungen �ber keine Kapazit�ten f�r die Aus�bung der - ehemals trotz gesundheitlicher Behinderung uneingeschr�nkt realisierbaren - beruflichen Besch�ftigung mehr verf�ge. Diese verminderte Leistungsf�higkeit im Erwerb durch die erh�hte Beanspruchung im Haushalt k�nnte aber, sofern die �brigen Kriterien als erf�llt anzusehen w�ren, nur im Umfang des in E. 7.3.6 statuierten maximalen Ansatzes von ungewichtet 15 % Beachtung finden.
8.1.3 Da die Beschwerdef�hrerin ihre - unter gesundheitlichem Blickwinkel grunds�tzlich uneingeschr�nkte - Arbeitsf�higkeit nicht verwertet, kann keine im vorliegenden Zusammenhang relevante Auswirkung vom Erwerbs- in den Haushaltsbereich angenommen werden.
8.1.4 Durch die Betreuung ihres Ende April 2002 geborenen Kindes sind f�r die Versicherte, welche allein auf Grund der h�uslichen Verrichtungen ihr vollzeitiges Arbeitspensum zuvor zu keinem Zeitpunkt reduziert hatte, im Haushaltsbereich vermehrt Aufgaben angefallen, die es ihr nach Aussage der �rzte, jedenfalls im massgeblichen Beurteilungszeitraum, verunm�glichen, die im Umfang von 40 % vorgesehene Erwerbst�tigkeit wieder aufzunehmen.
8.1.5 Der Haushaltsbereich ist mit einem Besch�ftigungsgrad von 60 % f�r den Gesundheitsfall als der bedeutendere T�tigkeitsbereich zu gewichten. Eine durch die Belastung im Haushalt allenfalls bewirkte (zeitliche) Einschr�nkung in der Erwerbsarbeit w�re daher auch nach Massgabe dieses Kriteriums als beachtlich einzustufen.
8.2.1 Zusammenfassend sind somit aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zus�tzlich abzugeltende Wechselwirkungen vom Erwerbs- in den Haushaltsbereich zu verneinen, weshalb es grunds�tzlich bei der festgestellten Behinderung in diesem T�tigkeitsfeld von 38 % bleibt. Ob daneben eine aus der Beanspruchung im Haushalt resultierende ungewichtete Verminderung der Leistungsf�higkeit in der Erwerbsarbeit von (maximal) 15 % anzunehmen ist, braucht sodann - ebenso wenig wie die Frage einer sich bezogen auf die h�uslichen Verrichtungen auf insgesamt 47 % belaufenden Beeintr�chtigung (vgl. E. 5.2.2 hievor) - mangels Entscheidrelevanz nicht abschliessend beurteilt zu werden. Selbst unter Ber�cksichtigung einer wechselwirkungsbedingten Reduktion der erwerblichen Arbeitsf�higkeit um 15 % und einer Einschr�nkung im Aufgabenbereich Haushalt von 47 % erg�be sich ein Invalidit�tsgrad von 34 % ([0,4 x 15 %] + [0,6 x 47 %]; zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121), welcher keinen Rentenanspruch zu begr�nden verm�chte.
8.2.2 Sollte sich die Sehf�higkeit - wie in der augen�rztlichen Expertise vom 8. Oktober 2003 als m�glich angedeutet - weiter verschlechtert haben und das erwerbliche sowie haushaltliche Leistungsverm�gen dadurch zus�tzlich beeintr�chtigt worden sein, ist es der Versicherten unbenommen, diesen Umstand, sofern die Verh�ltnisse nach Erlass des Einspracheentscheides vom 8. Juli 2004 beschlagend (vgl. E. 2.1 hievor), im Rahmen einer Neuanmeldung (nach Massgabe von Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV) geltend zu machen (BGE 130 V 71).
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG [in der bis 30. Juni 2006 in Kraft gestandenen, hier anwendbaren Fassung; vgl. E. 1.2 hievor]).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Verom Ausgleichskasse, Schlieren, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.
Meyer Fleischanderl