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Timestamp: 2016-10-23 18:05:08
Document Index: 276803586

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 48', 'BGE', 'Art. 115', 'Art. 89', 'Art. 48', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 99', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 101', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 1', 'Art. 68']

2C_383/2014 (15.09.2014)
2C_383/2014 � � Urteil vom 15. September 2014
ARGE Mons Ceneris,�bestehend aus:
Mancini Marti SA,
Marti Contractors Ltd.,
Marti Tunnelbau AG,
Pizzarotti SA,
Pizzarotti SA & C. S.p.A.,
GCF S.p.A.,
Valditerra Lavori Ferroviari S.p.A.,
�Beschwerdef�hrerinnen,
alle vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Beat Denzler und Dr. Heinrich Hempel,
Bietergemeinschaft Bahntechnik Ceneri Rhomberg Sersa,�bestehend aus:
Rhomberg Bahntechnik GmbH,
Sersa Group AG (Schweiz),
�ffentliches Beschaffungswesen, Vergabe des Loses Fahrbahn und Logistik CBT (Ceneri Basistunnel); SIMAP-Projekt-ID 102812,
A.a.�Die AlpTransit Gotthard AG schrieb auf der Internetplattform SIMAP am 21. Mai 2012 f�r den Abschnitt Ceneri-Basistunnel (CBT), Teilabschnitt Bahntechnik CBT, den Bereich Fahrbahn und Logistik im offenen Verfahren aus (Meldungsnummer 735997). Gem�ss Ausschreibung umfasste das Beschaffungsobjekt zum einen die Planung, Entwicklung, Fabrikation, Lieferung und Montage der Fahrbahn (Schotterfahrbahn und feste Fahrbahn) sowie der Weichen des Ceneri-Basistunnels inklusive der offenen Neubaustrecke Nord, die Integration, die Inbetriebsetzung und die Erhaltung (bis zur Abnahme des Werkes) und die Pflichten bez�glich Koordination mit dem Unternehmer Bahntechnik und Gesamtkoordination sowie der Vergabestelle, und zum anderen die Planung, Lieferung, den Aufbau, Betrieb und R�ckbau des Installationsplatzes Camorino und der gesamten Transport- und Umschlaglogistik f�r den Einbau der Bahntechnik im CBT (inkl. f�r die Nebenunternehmer) und auf der offenen Neubaustrecke Nord.
�Innert Frist reichten f�nf Anbieter Angebote ein (z.T. mit Unternehmervarianten), darunter die ARGE Mons Ceneris, bestehend aus der Mancini Marti SA, Bellinzona, der Marti Contractors Ltd., Moosseedorf, der Marti Tunnelbau AG, Moosseedorf, der Pizzarotti SA, Bellinzona, der Pizzarotti & C. S.p.A., Parma (I), der GCF S.p.A., Grottaglie (I), und der Valditerra Lavori Ferroviari S.p.A., Novi Ligure (I) (im Folgenden: ARGE Mons Ceneris), sowie die Bietergemeinschaft Bahntechnik Ceneri Rhomberg Sersa, bestehend aus der Rhomberg Bahntechnik GmbH, Bregenz (A), und Sersa Group AG (Schweiz), Z�rich (im Folgenden: Rhomberg).
ARGE Mons Ceneris Rhomberg Technische Bewertung 205.3 234.0 Finanzielle Bewertung 250.0 50.0 Gesamtbewertung 455.3 284.0 Rang 1 2 �Der betr�chtliche Punkteunterschied bei der finanziellen Bewertung ergab sich daraus, dass das Angebot der Rhomberg preislich rund 29 % h�her lag als dasjenige der ARGE Mons Ceneris.
�Die �brigen Angebote folgten auf den R�ngen 3-8.
A.c.�Am 12. August 2013 erteilte die AlpTransit Gotthard AG den Zuschlag an die ARGE Mons Ceneris zum Preis von CHF 96'404'956.75. Am 15. August 2013 publizierte sie den Zuschlag auf SIMAP (Meldungsnummer 786679).
B.a.�Gegen diesen Zuschlag erhob die Rhomberg am 2. September 2013 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde (Verfahren B-4902/2013). Sie beantragte, die Zuschlagsverf�gung sei aufzuheben, die ARGE Mons Ceneris sei aus dem Verfahren auszuschliessen und ihr selbst sei der Zuschlag zu erteilen. Eventualiter sei die Zuschlagsverf�gung aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vergabestelle zur�ckzuweisen; subeventualiter sei die Rechtswidrigkeit der Zuschlagsverf�gung festzustellen. In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Zur Begr�ndung machte sie einerseits geltend, die von der ARGE Mons Ceneris eingereichten Referenzen entspr�chen teilweise nicht den in der Ausschreibung verlangten Anforderungen, weshalb das Angebot h�tte ausgeschlossen werden m�ssen. Andererseits machte sie geltend, es habe zugunsten des Angebots der ARGE Mons Ceneris eine versteckte Abgebotsrunde stattgefunden, was unzul�ssig sei. Zudem sei es der ARGE Mons Ceneris unter Verletzung des Gleichbehandlungsgebots gestattet worden, einen Standortvorteil in ihr Angebot einzukalkulieren.
B.c.�Mit Urteil vom 14. M�rz 2014 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut, hob die angefochtene Zuschlagsverf�gung auf und wies die Sache im Sinne der Erw�gungen an die Vergabestelle zur�ck. In den Erw�gungen f�hrte das Gericht aus, die in den Ausschreibungsbestimmungen enthaltenen Anforderungen an die Referenzen seien anders auszulegen als die AlpTransit Gotthard AG dies getan habe. Bei richtiger Auslegung habe die ARGE Mons Ceneris bez�glich der Leistungspakete LP 30 (Schotterfahrbahn Strecke im Freien und Tunnel) und LP 31 (feste Fahrbahn Tunnel) die geforderten Referenzen nicht erbracht. Die Eignungskriterien seien insoweit nicht erf�llt. Es er�brige sich, die weiteren Vorbringen der Rhomberg zu pr�fen. Der Zuschlag an die ARGE Mons Ceneris sei rechtswidrig, da diese mangels Eignung h�tte ausgeschlossen werden m�ssen. Der Zuschlag sei daher aufzuheben.
�Mit Eingabe vom 22. April 2014 f�hrt die ARGE Mons Ceneris beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und der Zuschlagsentscheid der AlpTransit Gotthard AG vom 15. August 2013 sei zu best�tigen; eventuell sei den Beschwerdef�hrerinnen der Zuschlag zu erteilen oder die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, subeventualiter sei die Rechtswidrigkeit des Urteils vom 14. M�rz 2014 festzustellen. Zudem beantragte sie Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Mit Verf�gung des Pr�sidenten der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 25. April 2014 wurde angeordnet, dass bis zum Entscheid �ber das Gesuch um aufschiebende Wirkung alle Vollziehungsvorkehrungen zu unterbleiben haben. Mit Verf�gung des Instruktionsrichters vom 21. Mai 2014 wurde sodann der Beschwerde insofern aufschiebende Wirkung erteilt, als der Vergabestelle untersagt wurde, den Auftrag w�hrend der Dauer des bundesgerichtlichen Verfahrens anderweitig zu vergeben, im �brigen das Gesuch aber abgewiesen.
E.a.�Mit Verf�gung vom 14. April 2014 schloss inzwischen die AlpTransit Gotthard AG in Befolgung des hier angefochtenen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts die ARGE Mons Ceneris aus dem Vergabeverfahren wegen Nichterf�llens der Eignungskriterien aus; mit Verf�gung vom gleichen Tag schloss sie auch die Rhomberg wegen Nichterf�llens der Eignungskriterien aus. In beiden Verf�gungen brach sie das Verfahren ab, da kein Anbieter, welcher die Eignungskriterien erf�lle, im Verfahren verblieben sei. Gegen diese Verf�gungen erhoben wiederum sowohl die ARGE Mons Ceneris (Verfahren B-2433/2014) als auch die Rhomberg (Verfahren B-2386/2014) Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht.
E.b.�Mit Verf�gung vom 17. Juni 2014 edierte der Instruktionsrichter des Bundesgerichts die Akten der bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahren B-2433/2014 und B-2386/2014.
1.1.�Gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts ist grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gem�ss Art. 82 lit. a und Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG zul�ssig. Der angefochtene Entscheid weist zwar die Sache "im Sinne der Erw�gungen" an die Vergabestelle zur�ck und ist damit formal ein Zwischenentscheid; in den Erw�gungen h�lt aber die Vorinstanz unmissverst�ndlich fest, dass die ARGE Mons Ceneris mangels Eignung h�tte ausgeschlossen werden m�ssen. Der Vergabestelle steht insoweit kein Entscheidungsspielraum mehr offen. Der angefochtene Entscheid schliesst damit die ARGE Mons Ceneris vom weiteren Verfahren aus und ist f�r diese ein Endentscheid, der grunds�tzlich beim Bundesgericht anfechtbar ist (Art. 90 BGG; BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127).
1.2.2.1.�Bei der Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung muss es sich um eine Rechtsfrage aus dem Gebiet des �ffentlichen Beschaffungsrechts handeln (BGE 134 II 192 E. 1.3 S. 195). Die Anwendung rechtsprechungsgem�sser Prinzipien auf einen Einzelfall stellt keine Grundsatzfrage dar. Der blosse Umstand, dass die aufgeworfene Rechtsfrage noch nie entschieden wurde, gen�gt nicht. Es muss sich um eine Rechtsfrage handeln, deren Entscheid f�r die Praxis wegleitend sein kann und von ihrem Gewicht her nach einer h�chstrichterlichen Kl�rung ruft (Urteil 2C_91/2013 vom 23. Juli 2013 E. 1.1.2, nicht publ. in BGE 139 II 489; 138 I 143 E. 1.1.2 S. 147; Urteil 2C_559/2008 vom 17. Dezember 2008 E. 1.2, RtiD 2009 II S. 133). Der Beschwerdef�hrer hat die Erf�llung dieser Voraussetzung darzutun (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 143 E. 1.1.2 S. 147; 137 II 313 E. 1.1.1 S. 316; 133 II 396 E. 2.2 S. 399).
1.2.2.2.�Die ARGE Mons Ceneris unterbreitet dem Bundesgericht als Rechtsfragen von grunds�tzlicher Bedeutung:
1. Nach welchen Grunds�tzen sind Ausschreibungsbedingungen auszulegen? Insbesondere: Ist es zul�ssig, dass ein Gericht Ausschreibungsbedingungen nicht nach dem Vertrauensprinzip, sondern allein "objektiv" nach dem vermeintlich klaren herk�mmlichen und branchenspezifischen Wortlaut und entgegen dem Verst�ndnis der Vergabestelle wie auch der im Wettbewerb verbliebenen Anbieter auslegt?
2. Inwieweit ist die Vergabestelle befugt, w�hrend des laufenden Vergabeverfahrens Ausschreibungsbedingungen zu erl�utern, zu pr�zisieren, allf�llige Unklarheiten oder Fehler zu beheben und gegebenenfalls von den Ausschreibungsbedingungen abzuweichen?
3. Ist es zul�ssig, dass ein Anbieter, der selber die Eignungskriterien nicht erf�llt, den Ausschluss des Mitbewerbers und den Zuschlag an sich selbst verlangt?
1.2.2.3.�Bei der dritten Frage geht es um die Anwendung von Art. 48 VwVG in einer spezifisch submissionsrechtlichen Konstellation, n�mlich in Bezug auf die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdelegitimation einer Anbieterin bejahen kann, die selber m�glicherweise die Eignungskriterien nicht erf�llt und somit - sofern sich dieser Vorwurf bewahrheiten sollte - vom Verfahren auszuschliessen w�re. Das Bundesgericht hat in BGE 137 II 313 das Vorliegen einer Frage von grunds�tzlicher Bedeutung bejaht in einem Fall, in dem es ebenfalls um die Beschwerdelegitimation ging, n�mlich darum, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen potenzielle Konkurrenten legitimiert sind, einen Zuschlag im freih�ndigen Verfahren anzufechten; die Frage sei von grosser praktischer Bedeutung (a.a.O., E. 1.1.2 S. 316). Die hier gestellte Frage ist von vergleichbarer praktischer Bedeutung: Sie beschl�gt die Beschwerdelegitimation gegen Vergabeentscheide sowie die Pr�fungspflicht der Beschwerdeinstanz im Rahmen des Eintretens. Sie hat erhebliche Auswirkungen auf die M�glichkeit nicht ber�cksichtigter Anbieter, den Vergabeentscheid anzufechten, und spiegelbildlich auf das Risiko f�r Zuschlagsempf�nger und Vergabebeh�rden, dass der Vergabeentscheid aufgehoben wird. Die Frage ist zudem in der bisherigen Rechtsprechung nicht beantwortet: Zwar steht fest, dass der nicht ber�cksichtigte Anbieter grunds�tzlich zur Anfechtung legitimiert sein kann, doch bestehen in Lehre und Rechtsprechung Unklarheiten und Uneinigkeiten dar�ber, unter welchen Voraussetzungen dies der Fall ist, namentlich ob vorausgesetzt ist, dass der Beschwerdef�hrer eine realistische Chance auf den Zuschlag hat oder ob die Legitimation schon aus der blossen Teilnahme am Vergabeverfahren fliesst (vgl. hinten E. 3-5). Das Bundesgericht hat sich dazu im Lichte von Art. 115 lit. b BGG (rechtlich gesch�tztes Interesse) ge�ussert (Urteile 2D_74/2010 vom 31. Mai 2011 E. 1.2/1.3; 2D_50/2009 vom 25. Februar 2010 E. 1.2), aber nicht zum hier interessierenden Art. 89 Abs. 1 BGG bzw. Art. 48 Abs. 1 VwVG; in BGE 137 II 313 E. 3.3.1 hat es nur darauf hingewiesen, dass die Frage umstritten sei. An der Beantwortung dieser grundlegenden Frage besteht ein erhebliches praktisches Interesse.
1.2.2.4.�Ob auch die erste und zweite der von der ARGE Mons Ceneris aufgeworfenen Fragen von grundlegender Bedeutung sind, kann dahin gestellt bleiben: Denn wenn auch nur
eine�solche Frage vorliegt, tritt das Bundesgericht auf die Beschwerde ein und pr�ft diese alsdann nach Massgabe der Art. 95 ff. und 105 ff. BGG umfassend, nicht nur in Bezug auf diejenigen Fragen, die von grundlegender Bedeutung sind (vgl. Urteil 2C_91/2013 vom 23. Juli 2013 E. 1.1.2 und 4, nicht publ. in BGE 139 II 489; Urteil 2C_347/2012 / 2C_357/2012 vom 28. M�rz 2013 E.1.4, nicht publ. in BGE 139 III 209; 137 III 580 E. 1.3 S. 584); dies namentlich auch deshalb, weil die Beantwortung der letzteren von der gesamten Sach- und Rechtslage beeinflusst werden kann. Zudem ist es vorliegend m�glich, dass schon die dritte Frage f�r sich allein, wenn sie im Sinne der ARGE Mons Ceneris beantwortet wird, zur Gutheissung der Beschwerde f�hrt; ergibt sich n�mlich, dass die Rhomberg nicht legitimiert gewesen war zur Beschwerde, h�tte das Bundesverwaltungsgericht auf die bei ihm erhobene Beschwerde nicht eintreten d�rfen und der Vergabeentscheid vom 12. August 2013 w�re rechtskr�ftig geworden.
1.3.�Nach dem soeben Ausgef�hrten hat die ARGE Mons Ceneris ein aktuelles und praktisches Rechtsschutzinteresse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Daran �ndert entgegen der Auffassung der Rhomberg nichts, dass die Vergabestelle ihrerseits das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht angefochten und inzwischen mit Verf�gungen vom 14. April 2014 sowohl die ARGE Mons Ceneris als auch die Rhomberg vom Verfahren ausgeschlossen und das Vergabeverfahren abgebrochen hat. Denn diese Verf�gungen ergingen aufgrund des hier angefochtenen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts, welches den Vergabeentscheid vom 12./15. August 2013 aufgehoben hat. Dieses Urteil ist aber infolge der dagegen beim Bundesgericht erhobenen Beschwerde nicht rechtskr�ftig. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht hat Devolutiveffekt (BGE 138 II 169 E. 3.3 S. 171). Nach Einreichung der Beschwerde kann die Vergabestelle grunds�tzlich �ber den Streitgegenstand nicht mehr verf�gen; nach der (teilweisen) Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung konnte sie zwar Massnahmen zur Umsetzung des angefochtenen Urteils treffen, aber nur unter Vorbehalt der sp�teren bundesgerichtlichen Entscheidung. Heisst das Bundesgericht entsprechend den Antr�gen der ARGE Mons Ceneris die Beschwerde gut, wird damit das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aufgehoben und der Vergabeentscheid best�tigt und rechtskr�ftig; dieser kann damit von der Vergabestelle nicht mehr aufgehoben werden; die Verf�gungen vom 14. April 2014 w�rden hinf�llig. Entgegen der Auffassung der Rhomberg hat deshalb die ARGE Mons Ceneris einen praktischen Nutzen aus der Beschwerdef�hrung und ist zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG).
1.4.�Auf die im �brigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde der ARGE Mons Ceneris ist daher einzutreten.
1.6.�Das Bundesgericht pr�ft die richtige Anwendung des Bundesrechts frei und von Amtes wegen (Art. 95 lit. a und Art. 106 Abs. 1 BGG). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen oder auf entsprechende R�ge hin berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht und wenn zudem die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine Rechtsverletzung im Sinne dieser Bestimmungen liegt auch vor, wenn ein rechtserheblicher Sachverhalt gar nicht festgestellt wurde ( BERNARD CORBOZ, Commentaire de la LTF, 2. Aufl., N. 35 zu Art. 97; MARKUS SCHOTT, Bundesgerichtsgesetz, Kommentar, 2. Aufl., Rz. 19 zu Art. 97; MEYER/DORMANN, Bundesgerichtsgesetz, Kommentar, 2. Aufl., Rz. 59 zu Art. 105; HANSJ�RG SEILER, Bundesgerichtsgesetz, N. 24 zu Art. 97). Das gilt insbesondere dann, wenn die Vorinstanz bestimmte Aspekte nicht festgestellt hat, die aufgrund ihrer Rechtsauffassung nicht rechtserheblich waren, diese Aspekte aber aufgrund der Rechtsbeurteilung durch das Bundesgericht rechtserheblich werden; diesfalls kann - insbesondere aus verfahrens�konomischen Gr�nden - das Bundesgericht, wenn es reformatorisch entscheidet (E. 1.5), auch die daf�r notwendigen Sachverhaltsfeststellungen treffen. Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
3.1.�Die Vorinstanz hat in den Eintretenserw�gungen ihres Urteils vom 14. M�rz 2014 ausgef�hrt, die Rhomberg sei als nicht ber�cksichtigte Anbieterin ohne Weiteres im Sinne von Art. 48 VwVG zur Beschwerde legitimiert.
3.2.�Die ARGE Mons Ceneris bringt vor, wenn man die Eignungskriterien so auslege wie die Rhomberg dies tue, dann w�rde diese selber die Anforderungen auch nicht erf�llen und w�re aus dem Verfahren auszuschliessen. Das Bundesverwaltungsgericht h�tte daher mangels eines schutzw�rdigen Interesses gar nicht auf die Beschwerde der Rhomberg eintreten d�rfen.
3.3.�Streitig ist mithin, ob die nicht ber�cksichtigten Anbieter allein schon aufgrund ihrer Teilnahme am Verfahren zur Beschwerde legitimiert sind (so die Vorinstanz unter Verweis auf ihre eigene Rechtsprechung [Urteil B-504/2009 vom 3. M�rz 2009 E. 1.4, vgl. auch vorne E. 3.1] sowie auf diejenige der fr�heren Rekurskommission f�r das �ffentliche Beschaffungswesen [VPB 64.29 E. 1b; 65.78 E. 1b/aa, 66.54 E. 2]), oder ob die Beschwerdelegitimation voraussetzt, dass der Beschwerde f�hrende Anbieter seinerseits �berhaupt geeignet w�re, den Zuschlag zu erhalten (so die ARGE Mons Ceneris).
4.4.�Nach dem klaren Wortlaut von Art. 48 Abs. 1 VwVG (in �bereinstimmung mit Art. 89 Abs. 1 BGG) m�ssen die drei Voraussetzungen gem�ss lit. a-c kumulativ erf�llt sein. Die formelle Beschwer (lit. a) ist zwar (in der Regel) notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung f�r die Legitimation. Zus�tzlich ist neben dem Erfordernis des besonderen Ber�hrtseins (lit. b) auch ein schutzw�rdiges Interesse erforderlich (lit. c) : Dieses besteht im praktischen Nutzen, der sich ergibt, wenn der Beschwerdef�hrer mit seinem Anliegen obsiegt und dadurch seine tats�chliche oder rechtliche Situation unmittelbar beeinflusst werden kann (BGE 140 II 214 E. 2.1 S. 218; 139 II 499 E. 2.2 S. 504; 139 II 279 E. 2.2 S. 282; 104 Ib 245 E. 5b S. 249; FRAN�OIS BELLANGER, La qualit� pour recourir, i n: Bellanger/Tanquerel [Hrsg.], Le contentieux administratif, 2013, S. 119 f.; K�LZ/H�NER/BERTSCHI, a.a.O., S. 330 Rz. 944). Die Beschwerde dient nicht dazu, abstrakt die objektive Rechtm�ssigkeit des staatlichen Handelns zu �berpr�fen, sondern dem Beschwerdef�hrer einen praktischen Vorteil zu verschaffen. Das blosse Anliegen, dem Prozessgegner einen (behaupteterweise) rechtswidrigen Vorteil zu verwehren, kann nicht zur Legitimation ausreichen, wenn es nicht mit einem eigenen schutzw�rdigen Vorteil f�r den Beschwerdef�hrer korreliert (vgl. zur Konkurrentenbeschwerde BGE 139 II 328 E. 3.3 S. 333, E. 3.5 S. 334; zur Aufsichtsanzeige BGE 139 II 279 E. 2.2, 2.3 S. 282 f.; zur Drittbeschwerde gegen Bauvorhaben BGE 140 II 214 E. 2.1 S. 218; 137 II 30 E. 2.2.3 S. 33; zum Dritten, der einen Vertrag �ber ein landwirtschaftliches Gewerbe oder Grundst�ck in Frage stellt, BGE 139 II 233 E. 5.2 S. 236 ff.; zur Anfechtung eines Teilliquidationsreglements einer Vorsorgeeinrichtung BGE 139 V 72 E. 3.1.4 S. 79 f.). Das schutzw�rdige Interesse muss nicht nur bei der Beschwerdeeinreichung, sondern auch noch im Zeitpunkt der Urteilsf�llung aktuell und praktisch sein. Das Bundesgericht verzichtet ausnahmsweise auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder �hnlichen Umst�nden jederzeit wieder stellen k�nnen, eine rechtzeitige �berpr�fung im Einzelfall kaum je m�glich w�re und die Beantwortung wegen deren grunds�tzlicher Bedeutung im �ffentlichen Interesse liegt (BGE 139 I 206 E. 1.1 S. 208; 136 II 101 E. 1.1 S. 103; 135 I 79 E. 1.1 S. 81). Aber auch dann m�ssen die Voraussetzungen mit Ausnahme der Aktualit�t des schutzw�rdigen Interesses gegeben sein; hat gar nie ein schutzw�rdiges praktisches Interesse bestanden, so kann diese Ausnahme nicht greifen.
�"L'examen de la recevabilit� du recours suppose donc de r�soudre une question qui se recoupe avec le fond du litige. Dans un tel cas, il suffit, au stade de la recevabilit�, que le recourant rende vraisemblable que, sur la question litigieuse, les conditions fondant la comp�tence du tribunal sont remplies, le point de savoir si tel est effectivement le cas �tant ensuite tranch�, pour autant que les autres conditions de recevabilit� propres � la mati�re soient r�unies, avec l'examen de la cause au fond".
5.2.�Die Rhomberg hatte vor dem Bundesverwaltungsgericht beantragt, der Zuschlag an die ARGE Mons Ceneris sei aufzuheben, diese sei aus dem Verfahren auszuschliessen und der Zuschlag sei ihr, der Rhomberg, zu erteilen; eventualiter sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vergabestelle zur�ckzuweisen. Sie hat also nicht etwa die Aufhebung des ganzen Verfahrens und die Neuausschreibung beantragt. Dass und inwiefern sie selber die Eignungskriterien erf�llen w�rde, hat die Rhomberg vor dem Bundesverwaltungsgericht nie dargelegt, auch nicht nachdem die Vergabestelle und die Zuschlagsempf�nger dies ausdr�cklich bestritten haben. Immerhin kann ihren Vorbringen entnommen werden, dass sie implizit davon ausgeht, die Eignungskriterien zu erf�llen, w�rde sie doch sonst kaum den Zuschlag an sich selber verlangen. Auch mit ihrer Beschwerde gegen die inzwischen ergangene Abbruchverf�gung (vorne lit. E.a.) belegt sie, dass sie gerade nicht den Abbruch des Verfahrens anstrebt, sondern - eben gerade weil sie sich f�r geeignet h�lt - den Zuschlag an sich.
�Letztlich kann hier offen bleiben, ob die Rhomberg zur Beschwerde legitimiert war: War sie es nicht, so h�tte das Bundesverwaltungsgericht auf ihre Beschwerde nicht eintreten d�rfen und der angefochtene Entscheid w�re schon aus diesem Grunde aufzuheben. War sie legitimiert, so ist das Bundesverwaltungsgericht mit Recht auf die Beschwerde eingetreten. Es hat diese aber - wie im Folgenden darzulegen ist (hinten E. 8-10) - in der Sache zu Unrecht gutgeheissen.
6.1.�In der Ausschreibung wurde u.a. bei den Leistungspaketen 30-32 jeweils verlangt: "Es sind 2 [bis max. 3] Referenzen der letzten ... Jahre f�r Planung und Ausf�hrung ... anzugeben". Die Vergabestelle ging bei ihrem Zuschlagsentscheid davon aus, dass sowohl die ARGE Mons Ceneris als auch die Rhomberg diese Anforderungen erf�llen. Sie legte dabei die Ausschreibung so aus, dass es gen�gt, wenn je mindestens eine Referenz f�r Planung und Ausf�hrung vorliegt.
6.2.�Die Vorinstanz erwog demgegen�ber, nach objektiver Auslegung der Ausschreibungsunterlagen seien mindestens 2 TU-Referenzen verlangt, d.h. Referenzen f�r Projekte, bei denen die in Frage stehende Firma sowohl f�r die Planung als auch f�r die Ausf�hrung zust�ndig war (angefochtenes Urteil E. 6.4). Zul�ssig seien anstelle einer TU-Referenz auch zwei Teilreferenzen f�r Planung einerseits und Ausf�hrung andererseits (E. 7.5). Unter Planung sei nicht die Ausf�hrungsplanung des Unternehmers (Art. 101 Abs. 1 SIA-Norm 118) zu verstehen, sondern vielmehr eine Art von Planung, die �blicherweise nicht dem Unternehmer, sondern dem Bauherrn bzw. einem von ihm beauftragten Planer oder Totalunternehmer obliegt; die Referenzobjekte f�r Planung m�ssten deshalb wesentlich umfangreichere Planungsarbeiten erfassen als die Ausf�hrungsplanung, die jeder ausf�hrende Unternehmer �blicherweise ohnehin zu liefern habe (E. 7.2.3). In Anwendung dieser Kriterien schloss die Vorinstanz, die ARGE Mons Ceneris erf�lle die Eignungsanforderungen nicht und sei daher auszuschliessen. Die Beschwerdef�hrerin r�gt dies als bundesrechtswidrig.
7.1.�Die im Rahmen der Ausschreibung formulierten Eignungskriterien sind so auszulegen und anzuwenden, wie sie von den Anbietern in guten Treuen verstanden werden konnten und mussten. Auf den subjektiven Willen der Vergabestelle bzw. der dort t�tigen Personen kommt es nicht an (Urteil 2C_1101/2012 vom 24. Januar 2013 E 2.4.1; GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., S. 242 f.). Doch verf�gt die Vergabestelle bei der Formulierung und Anwendung der Eignungskriterien �ber einen grossen Ermessens- oder Beurteilungsspielraum, den die Beschwerdeinstanzen - im Rahmen der Sachverhalts- und Rechtskontrolle - nicht unter dem Titel der Auslegung �berspielen d�rfen (vgl. Art. 16 IV�B; Urteil 2D_52/2011 vom 10. Februar 2012 E. 3.2 mit Hinweis; Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., S. 238 Rz. 557, S. 241 f. Rz. 564 f., mit Hinweis auf die Praxis des Bundesverwaltungsgerichts). Von mehreren m�glichen Auslegungen hat die gerichtliche Beschwerdeinstanz nicht die ihr zweckm�ssig scheinende auszuw�hlen, sondern die Grenzen des rechtlich Zul�ssigen abzustecken (Urteil 2C_1101/2012 vom 24. Januar 2013 E. 2.4.1). Bei technisch gepr�gten Begriffen ist zudem dem Verst�ndnis Rechnung zu tragen, wie es in der Fachwelt verbreitet ist oder im Zusammenhang mit dem konkreten Projekt von den Beteiligten verstanden worden ist.
7.3.�Hinzu kommt, dass die Abgrenzung zwischen Planung und Ausf�hrung nicht immer eindeutig ist. Wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat, bedingt jede Ausf�hrung auch eine Ausf�hrungsplanung (vorne E. 6.2). Ginge man mit der Vorinstanz davon aus, dass unter "Planung" eine �ber die Ausf�hrungsplanung hinausgehende Planung im Sinne einer TU-Planung gemeint ist, w�ren bei einigen Leistungspakten die Anforderungen kaum erf�llbar.
7.4.�F�r eine Auslegung im Sinne der Vergabebeh�rde spricht schliesslich auch das effektive Verhalten aller Verfahrensbeteiligten: Die Vergabestelle hat die Referenzen als gen�gend anerkannt, obwohl nicht nur die ARGE Mons Ceneris, sondern auch die Rhomberg selber teilweise nicht je zwei Planungs- und Ausf�hrungsreferenzen eingereicht hatte (hinten E. 8). Auch die Rhomberg hat somit offensichtlich urspr�nglich die Anforderungen nicht so verstanden wie sie es sp�ter im Gerichtsverfahren vertreten hat. Zudem hat sie noch in ihrer Beschwerde an die Vorinstanz nicht etwa ger�gt, die ARGE Mons Ceneris habe nicht je zwei Planungs- und Ausf�hrungsreferenzen eingereicht, sondern bloss geltend gemacht, die f�r das LP 31 eingereichten Referenzen gen�gten nicht f�r den Eignungsnachweis, da das Projekt Metro Cityringen Kopenhagen noch nicht ausgef�hrt sei, die Metro Torino mit dem Ceneri-Tunnel nicht vergleichbar sei und der Anschluss Frutigen weder eine feste Fahrbahn noch einen Tunnel umfasse und zudem eine blosse Planung darstelle. In der Stellungnahme vom 26. September 2013 (S. 7 und 11) kritisierte sie, dass nunmehr f�r das LP 30 offenbar eine einzige Referenz gen�gen soll, ohne aber ausdr�cklich zu verlangen, dass je zwei Planungs- und Ausf�hrungsreferenzen vorgelegt w�rden.
insgesamt�zwei Referenzen f�r Planung und Ausf�hrung vorliegen, hat die Rhomberg zwar diese Voraussetzungen erf�llt. Hingegen ist alsdann zu pr�fen, ob auch die ARGE Mons Ceneris die so ausgelegten Voraussetzungen erf�llt; denn bejahendenfalls besteht kein Grund, sie - als Erstplatzierte - aus dem Verfahren auszuschliessen. Die Vorinstanz hat die Referenzen nur bez�glich der Leistungspakete 30 und 31 gepr�ft; f�r die Aufhebung des Zuschlags reichte es aus, dass - bei ihrer Auslegung der Anforderungen - bei diesen beiden Leistungspaketen die Anforderungen nicht erf�llt waren. Ob bei diesen und den weiteren Leistungspaketen die im Sinne der Vergabestelle ausgelegten Anforderungen erf�llt sind, wurde noch nicht gepr�ft, ebenso wenig die �brigen von der Rhomberg vor der Vorinstanz vorgebrachten R�gen.
8.3.�Bei der Beurteilung von Offerten besteht ein grosser Ermessensspielraum der Vergabebeh�rde (vgl. auch vorne E. 7.1), den das selber technisch nicht fachkompetente Gericht zu respektieren hat, soweit nicht frei zu pr�fende Rechtsfragen zur Diskussion stehen (vgl. generell zum "technischen Ermessen" BGE 139 II 185 E. 9 S. 196 ff. mit Hinweisen). Das gilt insbesondere auch in Bezug auf die Bewertung von Referenzen ( GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., S. 241 f.; vgl. Urteil 2D_49/2011 vom 25. September 2012 E. 9). Hat eine fachkundige Vergabebeh�rde eine Bewertung oder Beurteilung vorgenommen, so gen�gt es zu deren Infragestellung nicht, sie mit unbelegten Verd�chtigungen zu kritisieren, sondern es ist substantiiert darzulegen, inwiefern das - technische - Ermessen �berschritten ist.
8.4.1.�Bei einigen Leistungspaketen hatte die ARGE Mons Ceneris Referenzen f�r Arbeiten angegeben, welche erst in Ausf�hrung waren, namentlich f�r das Leistungspaket 31 die Metro Cityringen Kopenhagen. Vor der Vorinstanz hatte die Rhomberg kritisiert, ein nicht abgeschlossenes Projekt k�nne nicht als Referenz dienen.
8.4.2.�Die Vorinstanz f�hrte aus (E. 8.1.2), die Eignung eines nicht abgeschlossenen Projekts als Referenz k�nne wohl nicht generell ausgeschlossen werden; bei Bauausschreibungen sei es nicht un�blich, nicht vollst�ndig fertiggestellte Projekte als Referenz zuzulassen. Die Frage, wie weit ein noch nicht abgeschlossenes Projekt sein m�sse, damit daraus Schlussfolgerungen auf die Qualit�t der Arbeit gezogen werden k�nnten, k�nne nicht generell beantwortet werden, h�nge doch dies von Art und Gr�sse des Projekts und der Funktion des Unternehmens ab. Auch komme der Auskunft des Bauherrn des Referenzprojekts eine gr�ssere Bedeutung zu als bei bereits fertiggestellten Projekten (E. 8.1.2). Beim Projekt Metro Cityringen seien unbestritten die Bauarbeiten im Zeitpunkt der Offerteinreichung noch gar nicht begonnen worden, weshalb es nicht m�glich sei, daraus den Schluss zu ziehen, der betreffende Anbieter habe diese Arbeiten erfolgreich ausgef�hrt. Wenn die Vergabestelle unter diesen Umst�nden die Referenz als g�ltigen Eignungsnachweis akzeptierte, so habe sie den ihr zustehenden Ermessensspielraum klarerweise �berschritten (E. 8.1.3).
�Im Folgenden sind die Referenzen der ARGE Mons Ceneris f�r die einzelnen Leistungspakete im Lichte der dargelegten Kriterien zu pr�fen, soweit sie von der Rhomberg im vorinstanzlichen Verfahren beanstandet worden sind.
9.1.�LP 11 (Koordination Fahrbahn + Logistik) sowie LP 20 (Logistik/Transporte)
�Verlangt waren 2-3 Referenzen f�r Koordination von Grossprojekten in Tunnel oder vergleichbare komplexe Projekte mit �hnlichen Anforderungen. Die ARGE Mons Ceneris hatte drei Referenzen eingereicht, n�mlich "Pumpspeicherwerk Limmern", "Sanierung Deponie Pont Rouge" und "L�tschberg Basistunnel, Tunnelbaulos Raron/Steg". Die Rhomberg hatte vor der Vorinstanz geltend gemacht, die beiden ersten seien nicht abgeschlossen. Im L�tschberg Basistunnel habe nur jeweils eine ARGE am gleichen Ort gearbeitet, so dass sich keine Koordinationsaufgaben gestellt h�tten. Auch vor Bundesgericht macht die Rhomberg bei den beiden ersten Referenzen keine andere Kritik geltend, als dass die Projekte noch nicht abgeschlossen seien, was aber f�r sich allein nicht gen�gt, um die Referenzen als ungen�gend zu bezeichnen (E. 8.4). Unabh�ngig von der G�ltigkeit der Referenz L�tschberg sind daher die Anforderungen erf�llt.
9.2.�LP 30 (Schotterfahrbahn)
9.2.1.�Hier waren 2 (-3) Referenzen "f�r Planung und Ausf�hrung" verlangt. Die ARGE Mons Ceneris hatte die drei Referenzprojekte "BLS Alptransit Anschluss Frutigen", "Hochgeschwindigkeitslinie Bologna-Firenze" und "Eisenbahnnetz Los Nord Milano" angegeben, wobei der Anschluss Frutigen nur als Planungsreferenz (s�mtliche Projektierungsphasen Vorstudien bis zum Ausf�hrungsprojekt) geltend gemacht wurde.
9.2.2.�Die Vorinstanz, welche dieses Leistungspaket �berpr�fte (vorne E. 8.1), erwog zum Anschluss Frutigen, die referenzierten Arbeiten seien durch eine Subunternehmerin der ARGE Mons Ceneris erbracht worden, was aber nicht gegen ihre Anrechenbarkeit spreche (E. 7.1.1). Die Subunternehmerin habe im Rahmen des Referenzprojekts das Vorprojekt, das Auflageprojekt, das Bauprojekt und das Ausf�hrungsprojekt erarbeitet. Die Vergabestelle habe das ihr zustehende Ermessen nicht rechtsfehlerhaft ausge�bt, wenn sie diese Leistungen als vergleichbare Planungsarbeiten eingestuft habe (E. 7.1.2). Die Referenz Bologna-Firenze k�nne als Ausf�hrungsreferenz, nicht aber als Planungsreferenz anerkennt werden. Wie es sich mit der Referenz Los Nord Milano verhalte, k�nne offen bleiben, da die ARGE Mons Ceneris weder in ihrem Referenzformular noch in ihren Rechtsschriften geltend gemacht habe, dieses Projekt enthalte auch Planungsleistungen (E. 7.3). Insgesamt l�gen somit h�chstens eine Planungs- und zwei Ausf�hrungsreferenzen vor, was nicht gen�ge (E. 7.4 und 7.6).
9.2.3.�Die Rhomberg anerkennt vor Bundesgericht wie schon vor der Vorinstanz die Referenz Bologna-Firenze als Ausf�hrungsreferenz. Sie macht aber geltend, das Projekt Anschluss Frutigen k�nne nicht anerkannt werden, da es ausschliesslich ihr - der Rhomberg - zugerechnet werden k�nne. Zudem beziehe sich die T�tigkeit der Subunternehmerin nur auf die Planung des Masse-Feder-Systems, nicht auf eine Schotterfahrbahn. Beim Los Nord Milano handle es sich um einen reinen Unterhaltsvertrag Gleisbau, der weder als Planungs- noch als Ausf�hrungsreferenz anerkannt werden k�nne.
9.2.4.�Die von der Rhomberg vorgelegten Unterlagen belegen, dass die Rhomberg beim Anschluss Frutigen die feste Fahrbahn eingebaut hat (was weder von der Vergabestelle noch der ARGE Mons Ceneris bestritten wurde), zeigen aber nicht auf, dass und inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Subunternehmerin der ARGE Mons Ceneris wesentliche Planungsleistungen erbracht habe, offensichtlich unrichtig sein soll. Die Vergabestelle hatte zudem in ihrer Duplik vor der Vorinstanz vom 18. Februar 2014 (S. 15-18 sowie Beilage 50) detailliert und belegt ausgef�hrt, dass die Referenz nicht nur die Planung des Masse-Feder-Systems, sondern auch Bereiche mit Schotterfahrbahn umfasst. Die Rhomberg setzt sich vor Bundesgericht damit nicht auseinander; sie zitiert nur aus der vorinstanzlichen Vernehmlassung der Vergabestelle vom 16. September 2013, wonach es beim Anschluss Frutigen um die Planung der festen Fahrbahn gegangen sei; die zitierte Aussage steht aber im Zusammenhang mit dem Leistungspaket 31, nicht mit dem Leistungspaket 30.
9.2.5.�Damit liegen jedenfalls eine Ausf�hrungs- und eine Planungsreferenz vor, so dass die Anforderungen auch ohne Ber�cksichtigung der Referenz Los Nord Milano erf�llt sind.
9.3.�LP 31 (feste Fahrbahn Tunnel)
9.3.1.�Verlangt wurden "2 (bis max. 3) Referenzen der letzten 15 Jahre f�r Planung und Ausf�hrung von fester Fahrbahn in Tunnel oder vergleichbar komplexe Projekte mit �hnlichen Anforderungen". Die ARGE Mons Ceneris hatte daf�r drei Referenzen eingereicht, n�mlich die neue "Metrolinie Cityringen Kopenhagen", den "Anschluss Frutigen" und die "Metro Linie Torino Porta Nuova -Lingotto".
9.3.2.�Die Vorinstanz erwog, die Referenz "Metro Cityringen Kopenhagen" laute gem�ss Offerte nur auf "Bau", nicht auf Planung; dass das Projekt auch Planungsarbeiten enthalte und somit eine TU-Referenz sei, mache die ARGE Mons Ceneris erstmals im Beschwerdeverfahren geltend, was nicht ber�cksichtigt werden k�nne. Als Ausf�hrungsreferenz sei das Projekt nicht g�ltig, weil die Bauarbeiten im Zeitpunkt der Offerteinreichung noch nicht begonnen h�tten (E. 8.1). Das Projekt "Anschluss Frutigen" werde nur f�r Planung, nicht f�r Ausf�hrung angerufen (E. 8.2). Wie es sich mit der Referenz Metro Linie Torino verhalte, k�nne offen bleiben, da auch mit dieser die erforderliche Anzahl der Referenzen nicht erbracht w�re (E. 8.3).
9.3.3.�Zur Metro Cityringen Kopenhagen
9.3.3.1.�Die Rhomberg hatte vor der Vorinstanz in der Beschwerde sowie in der Eingabe vom 26. September 2013 geltend gemacht, der Bau der Metro Kopenhagen sei erst ab Mitte 2014 vorgesehen und k�nne deshalb keine g�ltige Referenz sein. In der Vernehmlassung vom 16. September 2013 zum Gesuch um aufschiebende Wirkung f�hrte die Vergabestelle aus, der Zeitraum des Projekts Metro Kopenhagen liege zwischen 2010 und 2016; die GCF S.p.A. (eine Konsortialunternehmung der ARGE Mons Ceneris) habe daf�r den Zuschlag erhalten und an der Realisierung des Projekts k�nne nicht gezweifelt werden. Auch die ARGE Mons Ceneris machte in der Eingabe vom 15. Oktober 2013 sowie in der Vernehmlassung in der Hauptsache vom 2. Dezember 2013 geltend, die Ausf�hrungsplanung m�sse wesentlich vor dem eigentlichen Einbau erfolgen und sei bei Einreichung der hier zu beurteilenden Offerte bereits erfolgt. Die Ansaldo STS als Hauptunternehmerin habe die GCF S.p.A. als TU-Subunternehmerin beauftragt, der Vertragsschluss sei am 20. Oktober 2011 erfolgt, ab dann habe die GCF S.p.A. mit den Arbeiten begonnen. Die Rhomberg machte in der Replik vom 17. Januar 2014 geltend, die Ausf�hrung der Bauarbeiten durch ein ARGE-Mitglied sei nicht belegt: Der Bauauftrag sei an die Firma Salini erteilt worden. An die Ansaldo STS sei der Auftrag f�r Lieferung der Z�ge und Betrieb der Metro ergangen; wenn die GCF S.p.A. Subunternehmerin der Ansaldo gewesen sei, k�nne dies daher nicht als Referenz f�r den Bau der festen Fahrbahn dienen.
9.3.3.2.�Wie die ARGE Mons Ceneris und die Vergabestelle in ihren Dupliken vom 5. bzw. 18. Februar 2014 bemerkten, ergab sich aus den von der Rhomberg selber vorgelegten Unterlagen, dass die Ansaldo STS nicht nur mit der Lieferung der Z�ge, sondern auch mit Planung und Erstellung der "superstructure" (Oberbau) beauftragt wurde, w�hrend die Firma Salini damit beauftragt war, Tunnel- und Kavernen auszubrechen und Betoninnenschalen zu erstellen. Die Ansaldo STS hat als Purchaser der GCF S.p.A. als Subcontractor die "Realization of permanent way system for the Copenhagen Cityringen" �bertragen. Die Rhomberg hat denn auch mit der Stellungnahme vom 14. Februar 2014 einger�umt, dass die Ansaldo STS mit der Lieferung der Schienen beauftragt wurde. Vor Bundesgericht beanstandet die Rhomberg nur noch, der Baufortschritt sei nicht gen�gend.
9.3.3.3.�Insgesamt steht damit fest, dass die GCF S.p.A. mit der Erstellung des Oberbaus (feste Fahrbahn) beauftragt war und dass diese Arbeiten nicht beendet sind. Indessen besteht kein Zweifel daran, dass sie realisiert werden. Es ist daher nicht ausgeschlossen, sie als g�ltige Referenz anzuerkennen (vorne E. 8.4).
9.3.4.�Zum Anschluss Frutigen
9.3.4.1.�Die ARGE Mons Ceneris hatte im Formular EA.1 als Kurzbeschrieb angegeben: "Federf�hrung und technische Leitung f�r den Anschluss Frutigen, Projektierung des 2,6 km langen Tagbautunnels mit fester Fahrbahn, S�mtliche Projektierungsphasen Vorstudien bis zum Ausf�hrungsprojekt". Die Rhomberg hatte in der Beschwerde vor der Vorinstanz geltend gemacht, beim Anschluss Frutigen handle es sich um eine Schotterfahrbahn auf freier Strecke, d.h. weder eine feste Fahrbahn noch einen Tunnel. In der Vernehmlassung vom 16. September 2013 zum Gesuch um aufschiebende Wirkung f�hrte die Vergabestelle aus, es gehe um die Planung der festen Fahrbahn im Engstligentunnel; die Subunternehmerin B�chtold & Moor AG habe die Aufgabe gehabt, das Projekt f�r das im Tunnel eingebaute Masse-Feder-System zu erstellen, was komplexer sei als die Bemessung eines Vergussbetons f�r die feste Fahrbahn, die im Ceneri Tunnel vorgesehen sei. Die Rhomberg machte in der Eingabe vom 26. September 2013 geltend, die feste Fahrbahn Anschluss Frutigen (inkl. Engstligentunnel) sei von ihr - der Rhomberg - erstellt worden; die ARGE Mons Ceneris k�nne sich diese Referenz nicht anmassen. Das B�ro B�chtold & Moor AG k�nne h�chstens die Planung f�r die Projektierung des Rohbaus erbracht haben, nicht f�r die feste Fahrbahn; auch das Masse-Feder-System geh�re zum Rohbau. In der Eingabe vom 15. Oktober 2013 machte die ARGE Mons Ceneris geltend, die Bemessung des Masse-Feder-Systems sei �beraus komplexer als diejenige eines Vergussbetons f�r die feste Fahrbahn. Auch die Vergabestelle f�hrte in ihrer Duplik vom 18. Februar 2014 aus, das Masse-Feder-System sei eng mit dem Fahrbahnoberbau verzahnt; es handle sich um ein einheitliches System, f�r welches der Planer auch spezifisches Wissen bzgl. feste Fahrbahn haben m�sse. Die Planung des Masse-Feder-Systems k�nne daher auch als Referenz f�r die Planung der festen Fahrbahn herangezogen werden und sei vergleichbar komplex.
9.3.4.2.�Insgesamt bestreitet die Rhomberg nicht, sondern anerkennt, dass die Subunternehmerin der ARGE Mons Ceneris die Planung f�r das Masse-Feder-System im Engstligentunnel erstellt hat (siehe Replik der Rhomberg vom 17. Januar 2014, S. 13). Sie macht aber geltend, dieses sei nicht Teil der festen Fahrbahn und mit einer solchen nicht vergleichbar. Bei der Frage, ob die Planung eines Masse-Feder-Systems mit der Planung einer festen Fahrbahn vergleichbar sei, handelt es sich um eine typische Frage des technischen Ermessens, welches der Vergabebeh�rde zusteht (E. 9.3). Wenn diese die Referenz als gleichwertig anerkennt, ist es nicht Sache der Gerichte, sie als unzul�ssig zu erkl�ren, auch wenn die Rhomberg diese Gleichwertigkeit bestreitet.
9.3.5.�Metro Torino
9.3.5.1.�Die Referenz gab als Kurzbeschriebe an "Lieferung und Verlegung Oberbau in Beton und Geleise im Untertagtunnel der Fahrtlinien Porta Nuova - Lingotto, 7 km" und "Bau der Gleisanlage in Fester Fahrbahn mit Weichenabschnitten".
9.3.5.2.�Die Rhomberg machte vor der Vorinstanz geltend, es handle sich dabei um eine f�hrerlose Metro mit Gummibereifung, deren Fahrweg bestenfalls mit einem Strassentunnel vergleichbar sei, aber nicht mit der Fahrbahn des Ceneri Tunnels. Es fehle an den dort geltenden Pr�zisionsanforderungen. Zudem seien keine Eisenbahnweichen, sondern F�hrungsweichen eingebaut worden, was nicht vergleichbar sei. Die Systeme seien nicht vergleichbar; w�hrend die betonierten Fl�chen bei der Metro bottom up errichtet w�rden, m�sse eine feste Fahrbahn top down erstellt werden.
9.3.5.3.�Die Vergabestelle und die ARGE Mons Ceneris brachten demgegen�ber vor, es handle sich um Lieferung und Verlegung des Oberbaus in Beton und Geleise im Tunnel mit zwei Weichen, was vergleichbar komplex sei. Die Fahrbahn der Metro Torino gelte ebenfalls als feste Fahrbahn; es sei ein spurgef�hrtes System, die Anforderungen an die Fahrbahn seien vergleichbar mit einem Schienensystem (betonierte Fahrbahnplatte, Gleisbautechnik). Sie sei auch im top-down Verfahren erstellt worden. Auch die F�hrungsweiche der Metro sei vergleichbar mit einer Eisenbahnweiche, sie lenke alle Lenkachsen des Zugs. Die Metro sei vergleichbar komplex; anstelle der Schienenprofile einer herk�mmlichen Eisenbahn best�nden die Schienen aus Stahlprofilen mit breiter Fahrbahnoberfl�che und einer seitlichen Spurf�hrung mittels seitlichen oder mittigen Spurf�hrungsschienen; Gleisbautechnik, Vermessungs- und Richttechnik, Betontechnologie, Einbauverfahren, Einbaulogistik und Qualit�tskontrolle seien vergleichbar.
9.3.5.4.�Bei der Frage, ob die Fahrbahn einer Metro mit derjenigen einer Eisenbahn vergleichbar sei, handelt es sich ebenfalls um eine Frage des technischen Ermessens, bei welchem das Gericht nicht in den Ermessensspielraum der Vergabestelle einzugreifen hat. Dass es technische Unterschiede zwischen den beiden Systemen gibt, bedeutet nicht, dass es rechtsfehlerhaft w�re, sie als vergleichbar komplex zu betrachten. Zudem hatte die ARGE Mons Ceneris in ihrer Duplik vor der Vorinstanz vom 5. Februar 2014 darauf hingewiesen, dass die Rhomberg selber f�r das LP 31 die Referenz Citytunneln Malm� angegeben hatte, welche auch keine Hochgeschwindigkeitsstrecke sei.
9.3.6.�Insgesamt k�nnen die Referenz Anschluss Frutigen als Planungsreferenz und die Referenzen Cityringen Kopenhagen sowie Metro Torino als Ausf�hrungsreferenzen f�r das LP 31 anerkannt werden. Die Anforderungen sind damit erf�llt.
9.4.�LP 32 (Weichen)
9.4.1.�Verlangt waren "2 (bis max. 3) Referenzen der letzten 10 Jahre f�r Planung und Ausf�hrung von Weichen mit �hnlichen Anforderungen". Die ARGE Mons Ceneris hatte die Referenzen Anschluss Frutigen, Metro Torino ("Bau der Gleisanlage in fester Fahrbahn mit Weichenabschnitten") und Bologna-Firenze ("Bau der Schotterfahrbahn mit Weichen") angegeben.
9.4.2.�In der Replik vor der Vorinstanz anerkannte die Rhomberg die Referenz Bologna-Firenze als Ausf�hrungsreferenz. Zu den anderen Referenzen brachte sie vor, im Tunnel Engstligen befinde sich keine Weiche, zudem komme die Referenz nur ihr zu. Die Metro Torino enthalte nur F�hrungsschienen, nicht Eisenbahnweichen, was nicht vergleichbar sei mit dem Ceneri Basistunnel.
9.4.3.�Die ARGE Mons Ceneris und die Vergabestelle f�hrten in ihren Dupliken vom 5. bzw. 18. Februar 2014 aus, beim Anschluss Frutigen, welchen eine Subunternehmerin der ARGE Mons Ceneris geplant habe (vgl. vorne E. 9.3.4), bef�nden sich auch Weichen bzw. zumindest eine Weiche. Bei der Metro Torino seien top down auch Weichen erstellt worden, deren Pr�zision und Komplexit�t vergleichbar sei mit derjenigen einer H�chstgeschwindigkeitsstrecke. Die Vergabestelle f�hrte zudem aus, der Leistungsumfang des LP 32 umfasse nur die Lieferung der Weiche, die Lieferung und Montage der Weichenstellsysteme und des Weichendiagnosesystems, w�hrend der Einbau der Weichen demgegen�ber in den LP 30 und 31 enthalten sei. Die geforderte Planungsreferenz k�nne sich somit nur auf die Werkplanung beziehen. Die Lieferung der Weichen werde bei allen Anbietern durch die gleiche Lieferantin ausgef�hrt, so dass schon deshalb alle Anbieter gleichermassen geeignet seien. Die Vergabestelle best�tigte zudem, dass beim urspr�nglichen Ausf�llen des Auswertungsformulars zu Unrecht die Referenz als ung�ltig bezeichnet worden sei.
9.4.4.�Auch hier hat die Vergabebeh�rde ihr Ermessen nicht �berschritten, wenn sie in den drei Referenzen mindestens eine Planungs- und eine Ausf�hrungsreferenz erblickte.
9.5.�Insgesamt ergibt sich, dass die Offerte der ARGE Mons Ceneris die in den Ausschreibungsunterlagen enthaltenen, richtig ausgelegten Anforderungen an die Referenzen erf�llt. Ihr Ausschluss wegen angeblichen Nichterf�llens der Referenzanforderungen bzw. die Folgerung der Vorinstanz, dass sie mangels Eignung h�tte ausgeschlossen werden m�ssen, verletzt damit Bundesrecht.
10.1.�Nebst der Bestreitung der Referenzen hatte die Rhomberg in ihrer Beschwerde vor der Vorinstanz gemutmasst, die ARGE Mons Ceneris habe ihren Standortvorteil in das Angebot einkalkuliert, indem sie ihre bereits bestehenden Anlagen ausserhalb des definierten Perimeters des Installationsplatzes in das Angebot einbezogen habe; sie habe dadurch rund 20 Millionen Franken billiger offerieren k�nnen. Ferner sei davon auszugehen, dass die Vergabestelle aufgrund des technisch deutlich schlechteren Angebots der ARGE Mons Ceneris Anpassungen verlangt habe, was einem unzul�ssigen versteckten Abgebot entspreche.
10.2.�Die Vergabestelle nahm in der Vernehmlassung vom 16. September 2013 zum Gesuch um aufschiebende Wirkung zu diesen Vorw�rfen Stellung und f�hrte aus, die Installationen seien innerhalb des projektierten Perimeters vorzusehen: Das Angebot der ARGE Mons Ceneris erf�lle diese Anforderung. Die Pizzarotti SA habe ihren Sitz und Werkhof in der N�he von Camorino, habe aber die vorgeschriebenen Perimeter eingehalten. Den Vorwurf einer Abgebotsrunde bestritt sie; sie habe nur Fragen zur Kl�rung von Unklarheiten und Bereinigung von Widerspr�chen gestellt, aber es seien keine Nachbesserungen erfolgt.
10.4.�Vor Bundesgericht wiederholt die Rhomberg ihre in der vorinstanzlichen Beschwerde erhobenen Vorw�rfe nicht mehr. Diese lassen sich auch aufgrund der Akten nicht erh�rten: Der Zuschlagspreis stimmt mit dem Angebotspreis �berein und es sind keinerlei Hinweise ersichtlich auf verdeckte Abgebote im Sinne nachtr�glicher Verbesserungen des Angebots. Dass die Pizzarotti SA aufgrund ihrer N�he zur Baustelle einen Wegvorteil hat, der sich in einem tieferen Preis �ussert, mag zutreffen, liegt aber in der Natur der Sache und ist nicht unzul�ssig. Die Rhomberg bringt einzig noch vor, die Vergabestelle habe trotz erheblicher Zweifel an der Eignung der ARGE Mons Ceneris das Bed�rfnis gehabt, dieser den Zuschlag zu erteilen, sehe sich aber gezwungen, ein komplexes Risikoabwehrdispositiv aufzustellen, dessen Kosten den Vorteil des tieferen Preises wieder aufheben w�rden. Sie legt als Beleg daf�r einzig Unterlagen der Vergabestelle vor, aus denen hervorgeht, dass sich diese der Risiken bewusst ist, die sich aus einem preislich sehr tiefen Angebot ergeben k�nnten. Aus diesen Unterlagen geht aber auch hervor, dass die Vergabestelle Massnahmen trifft, um diese Risiken zu kontrollieren. Dass die Bauherrschaft ein Konzept erstellt, um Projektrisiken zu erkennen und zu begrenzen, ist selbstverst�ndlich und l�sst in keiner Weise den Schluss zu, dass das Angebot der ARGE Mons Ceneris die Eignungskriterien nicht erf�llen w�rde. Dass es technisch tiefer bewertet wurde als dasjenige der Rhomberg, trifft zu, doch f�hrt dies weder zu fehlender Eignung noch schliesst es den Zuschlag an die ARGE Mons Ceneris aufgrund des tieferen Preises aus.
10.5.�Abgesehen von den bisher behandelten Aspekten hat die Rhomberg im ganzen Verfahren weder substantiierte Kritik gegen die Eignungsbeurteilung noch gegen die technische Bewertung vorgetragen. Der Zuschlag an die ARGE Mons Ceneris erweist sich - entgegen der Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts - als rechtskonform.
�Die Beschwerde ist daher gutzuheissen, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Zuschlagsverf�gung der AlpTransit Gotthard AG vom 12./15. August 2013 zu best�tigen. Die unterliegenden Beschwerdegegnerinnen tragen die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens unter solidarischer Haftung (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG). Sie haben der ARGE Mons Ceneris eine Parteientsch�digung zu bezahlen, ebenfalls unter solidarischer Haftung (Art. 68 Abs. 1-3 BGG). Die AlpTransit Gotthard AG hat mit ihren Antr�gen ebenfalls obsiegt, hat jedoch als mit �ffentlichrechtlichen Aufgaben betraute Organisation (Art. 1 Abs. 1 lit. a AtraV) keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).
�Die Beschwerde wird gutgeheissen. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. M�rz 2014 wird aufgehoben und der Vergabeentscheid der AlpTransit AG Gotthard vom 12./15. August 2013 wird best�tigt.
�Die Gerichtskosten von Fr. 40'000.- werden den Beschwerdegegnerinnen unter solidarischer Haftung auferlegt.
�Die Beschwerdegegnerinnen haben unter solidarischer Haftung den Beschwerdef�hrerinnen f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 40'000.-- zu bezahlen.