Source: http://www.oegdka.at/statuten.html
Timestamp: 2018-01-23 06:16:44
Document Index: 371789607

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 16', '§ 21', '§ 34']

ÖGDKA - Statuten
"Österreichische Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung“
Der Verein führt den Namen "Österreichische Gesellschaft für dermatologische Kosmetik und Altersforschung".
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die wissenschaftliche Förderung der Kosmetologie auf nationaler Basis, die Herstellung internationaler Kontakte, sowie die Veranstaltung von Kongressen, Fortbildungs und Ausbildungskursen.
Vorträge , Versammlungen und Diskussionsabende
Veranstaltungen nationaler und internationaler Kongresse
Spenden undStiftungen
Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die nicht aktiv an der Vereinsarbeit teilnehmen, kein Stimmrecht besitzen, jedoch an Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen.
Fördernde Mitglieder sind solche, die die Vereinsarbeit durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt wurden.
Ordentliche Mitglieder können physische Personen werden, die ein medizinisches oder naturwissenschaftliches Doktorat besitzen, und sich im Rahmen ihres medizinischen Berufes mit den Problemen der Kosmetologie beschäftigen.
Außerordentliche Mitglieder sind solche Personen, die kein Doktorat besitzen, die aber aufgrund ihres Berufes mit der Kosmetologie befasst sind.
Fördernde Mitglieder sind Personen oder Institutionen, die die Tätigkeit des Vereines materiell fördern wollen.
Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig.
Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Streichung oder durch Ausschluß.
Der Ausschluß kann nur mit 31.Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muß dem Vorstand mindestens 3 Monate vorher mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst
zum nächsten Austrittstermin wirksam.
Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung länger als 24 Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die
Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt unberührt.
Der Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten oder wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane sind bindend. Die ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitglieder sind zu pünktlicher Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Höhe verpflichtet.
Organe des Vereines sind die Generalversammlung [§§ 9 und 10], der Vorstand [§§ 11 bis 13], die Rechnungsprüfer [§ 14] und das Schiedsgericht [§ 16].
Eine außerordentliche Generalversammlung hat stattzufinden, wenn ein Antrag
b) der Rechnungsprüfer im Sinne von § 21 (5) der Vereinsgesetzes 2002 oder
c) von mindestens 10% der Mitglieder vorliegt.
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 2 Wochen vor dem Termin in geeigneter Form einzuladen.
Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 7 Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand in geeigneter Form einzureichen.
Gültige Beschlüsse ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerodentlichen Generalversammlung können nur zur Tagesordnung gefaßt werden.
Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. (Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig).
Die Generalversammlung ist mit der Eröffnung durch die Präsidentin/den Präsidenten zur festgesetzten Stunde beschlussfähig.
Die Wahlen und die Beschlußfassung in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der
Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die Präsidentin/der Präsident, im Falle der Verhinderung die Stellvertretung. Wenn auch die Stellvertretung verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche, außerordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder;
Der Vorstand besteht aus bis zu 9 Mitgliedern, und zwar aus Präsident, Schriftführer, Kassier und deren Stellvertretung, sowie 3 Beisitzern.
Der Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seiner Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächsten Generalversammlung einzuholen ist.
Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl des neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.
Der Vorstand wird von der Präsidentin/vom Präsidenten, bei Verhinderung der Stellvertretung, in geeigneter Form einberufen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Vorstandsmitglieder eingeladen wurden und mindestens 3 Personen anwesend sind.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit: bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Präsidentin/des Präsidenten.
Den Vorsitz führt die Präsidentin/der Präsident, bei Verhinderung die Stellvertretung. Ist auch diese verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten Vorstandsmitglied.
Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode [Abs.3] erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung [Abs.9] und Rücktritt [Abs.10].
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung [Abs.2] eines Nachfolgers wirksam.
Die Präsidentin/der Präsident bekleidet die höchste Vereinsfunktion. Dieser obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Sie führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr in Verzug ist sie berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträgliche Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Die Funktion des Schriftführers hat die Präsidentin/den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihr obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
Die Funktion des Kassiers ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.
Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind von der Präsidentin/dem Präsidenten und von der Funktion des Schriftführers, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, gemeinsam mit der Funktion des Kassiers zu unterfertigen .
Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der
Überprüfung zu berichten.
Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß jeder Streitteil innerhalb von 10 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als
Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine
Entscheidungen sind endgültig.
Die Generalversammlung hat auch sofern Vereinsvermögen vorhanden ist über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluß darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen muß einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie der Verein verfolgt.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des gemeinnützigen Zweckes ist sein gesamtes, nach Befriedigung aller Verpflichtungen verbleibendes Vermögen für gemeinnützige, karitative Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu verwenden.
Bei allen Funktionen die nicht ausdrücklich sowohl für Damen und Herren artikuliert wurden, haben wir selbstverständlich an beide Geschlechter gedacht.