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Timestamp: 2019-05-22 21:55:34
Document Index: 305660119

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 7', 'Art. 11', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 3', 'Art. 91', 'Art. 11', 'Art. 121', 'Art. 131', 'Art. 141', 'Art. 18', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 3', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 91', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 121', 'Art. 131', 'Art. 141', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 20', 'Art. 211', 'Art. 21', 'Art.24', 'Art. 7', 'Art. 17', 'Art. 18']

Art. 3 Kranbuch und Konformitätserklärung
2. Kapitel: Verwendung von Kranen
Art. 7 Kran eines Drittunternehmers
3. Kapitel: Kranführerausweise und Kranführerausbildung
1. Abschnitt: Kranführerausweise
Art. 11 Zuständigkeit für die Erteilung und den Entzug der A...
2. Abschnitt: Kranführerausbildung
Art. 13 Grundkurse und Prüfungen
Art. 14 Anerkennung von Grundkursen und Prüfungen
4. Kapitel: Kontrolle
1. Abschnitt: Krankontrollen
2. Abschnitt: Kranexpertinnen und -experten
Art. 16 Anerkennung
Art. 17 Stellung gegenüber dem Betrieb
Art. 18 Stellung gegenüber der SUVA
Art. 18a Richtlinien der Koordinationskommission
Art. 20 Übergangsbestimmungen für Kranführerinnen und Kranfü...
Art. 21 Übergangsbestimmungen für Kranexpertinnen und -exper...
Art. 21a Übergangsbestimmung zur Änderung vom 5. September 2...
(Kranverordnung)
vom 27. September 1999 (Stand am 1. Juli 2010)
gestützt auf Artikel 83 Absatz 1 des Unfallversicherungsgesetzes vom 20. März 19811 (UVG),
1 Diese Verordnung legt fest, welche Massnahmen für die Sicherheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Verwendung von Kranen getroffen werden müssen.1
2 Wo diese Verordnung nichts Besonderes bestimmt, gilt die Verordnung vom 19. Dezember 19832 über die Unfallverhütung (VUV).
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 5. Sept. 2007 (AS 2007 4445).
Art. 21Krane
Die Tragfähigkeit am Kranhaken beträgt mindestens 1000 kg oder das Lastmoment mindestens 40 000 Nm.
Geräte zum Heben von Personen;
Baumaschinen, deren Ausrüstungen für Erdbewegungsarbeiten konzipiert sind und die mit einem Lasthaken ausgerüstet sind.
Art. 3 Kranbuch und Konformitätserklärung1
1 Zu jedem Kran gehört ein Kranbuch. Zu Kranen, die nach dem 31. Dezember 1996 in Verkehr gebracht worden sind, gehört zusätzlich die Konformitätserklärung des Herstellers nach Artikel 9 der Verordnung vom 19. Mai 20102 über die Produktesicherheit. Diese Unterlagen sind so aufzubewahren, dass sie vom zuständigen Durchführungsorgan nach den Artikeln 47-51 VUV3 (Durchführungsorgan) auf Verlangen eingesehen werden können.4
2 Das Kranbuch muss mindestens die folgenden Angaben enthalten:
Bezeichnung der Serie oder des Typs;
die grundlegenden technischen Daten, insbesondere Masse, Gewichte, Traglasten und mögliche Rüstzustände.
3 Im Kranbuch sind zudem, in chronologischer Reihenfolge und mit Datum, Name und Unterschrift versehen, einzutragen:5
die Ergebnisse der Kontrollen nach Artikel 15;
die Instandhaltungs- und Änderungsarbeiten;
die Standorte und die zugehörigen Rüstzustände, ausser bei Fahrzeugkranen nach Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe a sowie bei Lastwagenladekranen, Schienenkranen und Teleskopstaplern nach Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe c;
aussergewöhnliche Ereignisse, welche die Sicherheit des Kranes betreffen;
der Kraneigentümer.
3 SR 832.30
4 Fassung gemäss Anhang 4 Ziff. II 11 der V vom 19. Mai 2010 über die Produktesicherheit, in Kraft seit 1. Juli 2010 (AS 2010 2583).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 5. Sept. 2007 (AS 2007 4445).
6 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 5. Sept. 2007 (AS 2007 4445).
3 Bevor Krane in der Nähe Strom führender blanker elektrischer Leiter oder von Bahnanlagen verwendet werden, sind mit den Leitungseigentümern oder den Bahngesellschaften die zu treffenden zusätzlichen Schutzmassnahmen zu vereinbaren. Können sich die Beteiligten nicht einigen, so ist das Durchführungsorgan zu informieren.
4 Ist der Aktionsbereich von Kranen durch Hindernisse eingeschränkt, sind Schutzmassnahmen zur Verhinderung von Kollisionen zu treffen.
5 Der Transport von Personen mit Kranen, die vom Hersteller nicht ausdrücklich dafür vorgesehen sind, ist verboten. Wo besondere Verhältnisse solche Transporte notwendig machen, muss vorher eine Ausnahmebewilligung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) im Sinne von Artikel 69 VUV1 eingeholt werden.
Lernfahrausweis für die Übungszeit, wenn der oder die Lernende von einer Person, die seit mindestens drei Jahren einen Kranführerausweis besitzt, oder einem Vorgesetzten mit für diese Aufgabe geeigneter Berufserfahrung beaufsichtigt wird.1
3 Kein Ausweis ist erforderlich bei Hebearbeiten, die im Rahmen von Grundkursen und Prüfungen durchgeführt werden.2
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 5. Sept. 2007 (AS 2007 4445).
1 Lasten sind für den Hebevorgang so zu sichern, so am Kranhaken zu befestigen (anzuschlagen) und nach dem Hebevorgang so abzustellen, dass sie nicht in Gefahr bringender Weise umstürzen, herabstürzen oder abrutschen können.
2 Lastaufnahmeeinrichtungen und Anschlagmittel müssen für den jeweiligen Transport geeignet und in betriebssicherem Zustand sein.
Wer sich den Kran von einem Drittunternehmen zur Verfügung stellen lässt, ist dafür verantwortlich, dass die Bestimmungen dieser Verordnung eingehalten werden, sofern die betreffenden Unternehmen nicht schriftlich etwas Abweichendes vereinbaren.
Kranführerausweise werden für folgende Kategorien erteilt:
Kategorie A: für Fahrzeugkrane;
Kategorie B: für Turmdrehkrane.
Art. 91Erteilung des Lernfahrausweises
das 17. Altersjahr vollendet hat;
auf Grund der körperlichen und geistigen Verfassung die Voraussetzungen für eine sichere Bedienung des Krans mitbringt und sich am Arbeitsplatz verständigen kann; Jugendliche unter 18 Jahren müssen eine Eintrittsuntersuchung nach Artikel 72 VUV2 durchführen lassen.
2 Personen, die für eine Ausbildung als Kranführerin oder Kranführer in Betracht kommen und deren Eignung für diese Tätigkeit getestet werden soll, erhalten den Lernfahrausweis für die Auswahlzeit. Der Ausweis wird auf Gesuch hin einmalig erteilt und auf zwei Monate befristet.
3 Personen, die den Grundkurs nach Artikel 12 Absatz 1 mit Erfolg abgeschlossen haben und sich auf die anstehende Prüfung vorbereiten wollen, erhalten den Lernfahrausweis für die Übungszeit. Der Ausweis wird einmalig auf Gesuch hin erteilt und auf zehn Monate befristet. Wird die Prüfung nicht bestanden, so kann der Lernfahrausweis ab Prüfungsdatum höchstens zweimal um sechs Monate verlängert werden.
4 Der Lernfahrausweis für die Übungszeit kann zudem bei Krankheit, Unfall, Schwangerschaft, Militär-, Zivil- oder Zivilschutzdienst auf schriftliches und begründetes Gesuch hin entsprechend verlängert werden.
Art. 11 Zuständigkeit für die Erteilung und den Entzug der Ausweise
1 Die Kranführerausweise und Lernfahrausweise werden von der SUVA erteilt.
2 Die Ausweise werden von der SUVA entzogen, wenn:
die Voraussetzungen zur Erteilung nicht mehr bestehen;
die Inhaberin oder der Inhaber des Ausweises die Vorschriften über die Unfallverhütung vorsätzlich oder fahrlässig verletzt.
Art. 121Allgemeines
1 Die Ausbildung zur Erlangung eines Kranführerausweises umfasst einen Grundkurs und eine Prüfung.
2 Wer einen Kranführerausweis einer Kategorie besitzt, kann ohne neuerlichen Grundkurs zur Prüfung der anderen Kategorie antreten.
Art. 131Grundkurse und Prüfungen
1 Die Grundkurse und Prüfungen haben folgende Inhalte:
für die Krankategorie A: das Aufstellen von Fahrzeugkranen am Arbeitsort und deren Bedienung;
für die Krankategorie B: die Bedienung von Turmdrehkranen;
das Anschlagen von Lasten in Theorie und Praxis;
die Regeln der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Bedienung von Kranen;
die Rechte und Pflichten der Kranführerin oder des Kranführers;
die Überprüfung und Wartung von Kranen durch die Kranführerin oder den Kranführer.
2 Die Prüfung kann zweimal wiederholt werden.
Art. 141Anerkennung von Grundkursen und Prüfungen
1 Ausbildungsstätten, die Gewähr bieten, dass sie die Anforderungen nach Artikel 13 dauerhaft erfüllen, können ihre Grundkurse und Prüfungen von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) anerkennen lassen.
2 Sie müssen der SUVA ein schriftliches, in einer schweizerischen Amtssprache abgefasstes Gesuch einreichen, aus dem namentlich hervorgeht:
welche Teile der Ausbildungen für welche Kategorie Krane angeboten werden;
der Lehrplan und das Grundkursreglement;
der Prüfungsstoff und das Prüfungsreglement;
die Qualifikation der Ausbildnerinnen und Ausbildner;
die Qualifikation der Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten;
die Organisation und Finanzierung der Grundkurse und Prüfungen.
3 Stellt die SUVA fest, dass die Voraussetzungen für die Anerkennung nicht mehr erfüllt sind, so kann sie die Anerkennung zurückziehen.
4 Die SUVA führt eine öffentliche Liste der anerkannten Grundkurse und Prüfungen.
1 Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber muss die Krane regelmässig nach den anerkannten Regeln der Technik auf ihren betriebssicheren Zustand kontrollieren lassen oder sich vergewissern, dass diese Kontrollen durchgeführt wurden.
3 Zur Durchführung der Kontrollen an Fahrzeugkranen und Turmdrehkranen muss eine Kranexpertin oder ein Kranexperte im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 beigezogen werden.
4 Die Koordinationskommission erlässt Richtlinien über die Intervalle, den Umfang und das Verfahren der Kontrollen.
1 Die SUVA anerkennt Personen als Kranexpertinnen oder -experten, die:
einen eidgenössischen Fachausweis für Instandhaltungsfachleute oder einen gleichwertigen Ausweis besitzen;
mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Bereich der Montage, Demontage und Instandhaltung von Fahrzeugkranen oder Turmdrehkranen nachweisen können; und
Erfahrung in Elektrotechnik und in der im Kranbau üblichen Steuerungstechnik haben.
2 Die Kranexpertinnen und -experten müssen sich in den für ihre Expertentätigkeit notwendigen Fachgebieten, insbesondere auf den Gebieten Instandhaltung und Krantechnik, angemessen fortbilden.
3 Die SUVA kann einer Kranexpertin oder einem Kranexperten die Anerkennung entziehen, wenn:
die Voraussetzungen für die Anerkennung nicht mehr bestehen;
die Kranexpertin oder der Kranexperte die Vorschriften dieser Verordnung, insbesondere bei Ausübung der Expertentätigkeit, nicht befolgt.
4 Die SUVA führt eine öffentliche Liste der anerkannten Kranexpertinnen und -experten.
1 Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber hat die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Kranexpertinnen und -experten ihre Aufgabe erfüllen können. Diese haben die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber über ihre Tätigkeit zu orientieren.
2 Den Kranexpertinnen und -experten muss die zur Erfüllung ihrer Aufgabe nötige Unabhängigkeit eingeräumt werden. Aus der Erfüllung ihrer Aufgabe dürfen ihnen keine Nachteile erwachsen.
1 Die Kranexpertinnen und -experten müssen der SUVA auf Verlangen über ihre Kontrolltätigkeit Auskunft erteilen und ihre Unterlagen zur Einsicht vorlegen. Die SUVA informiert die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber darüber.
2 Die SUVA berät und unterstützt die Kranexpertinnen und -experten.
3 Die Kranexpertinnen und -experten müssen die SUVA unverzüglich benachrichtigen, wenn eine unmittelbare und schwere Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besteht und wenn die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber sich weigert, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen.
Art. 18a1Richtlinien der Koordinationskommission
Die Koordinationskommission nach Artikel 85 Absatz 2 UVG erlässt Richtlinien nach Artikel 52a VUV2 zur Umsetzung dieser Verordnung.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 5. Sept. 2007 (AS 2007 4445).
Verfügungen der SUVA nach den Artikeln 11, 14 und 16 unterliegen der Beschwerde nach den allgemeinen Bestimmungen über die Bundesrechtspflege.
1 Fassung gemäss Ziff. II 98 der V vom 8. Nov. 2006 über die Anpassung von Bundesratsverordnungen an die Totalrevision der Bundesrechtspflege, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 4705).
Art. 20 Übergangsbestimmungen für Kranführerinnen und Kranführer
1 Wer vor Inkrafttreten dieser Verordnung eine Berufspraxis als Kranführerin oder Kranführer erworben hat, kann den Lernfahrausweis erlangen, ohne vorgängig einen Grundkurs nach Artikel 13 Absatz 1 besucht zu haben. Kann eine Berufspraxis von mehr als fünf Jahren nachgewiesen werden, so wird der Lernfahrausweis mit einer Gültigkeit bis zum 31. Dezember 2004 ausgestellt. Die Kranführerprüfung kann erst nach dem Besuch des Grundkurses der entsprechenden Kategorie abgelegt werden.
2 Wer vor dem 1. Juli 2000 einen von einer Kantons- oder Gemeindebehörde anerkannten Kranführerausweis oder einen gleichwertigen Ausweis erlangt hat, kann bei der SUVA einen Kranführerausweis der Kategorie A oder B beantragen. Artikel 10 Buchstabe b bleibt vorbehalten.1
Art. 21 Übergangsbestimmungen für Kranexpertinnen und -experten
1 Wer vor Inkrafttreten dieser Verordnung eine Berufserfahrung von mindestens 25 Jahren im Bereich des Aufstellens, der Demontage und der Instandhaltung von Fahrzeugkranen oder Turmdrehkranen sowie Erfahrung in Elektrotechnik und in der im Kranbau üblichen Steuerungstechnik erworben hat, wird auf Gesuch hin von der SUVA als Kranexpertin oder -experte anerkannt.
2 Wer vor Inkrafttreten dieser Verordnung eine Berufserfahrung von mindestens zehn Jahren im Bereich des Aufstellens, der Demontage und der Instandhaltung von Fahrzeugkranen oder Turmdrehkranen, eine technische Berufsausbildung sowie Erfahrung in Elektrotechnik und in der im Kranbau üblichen Steuerungstechnik erworben hat, wird auf Gesuch hin bis zum 30. Juni 2003 ohne zusätzliche Ausbildung weiterhin als Kranexpertin oder -experte von der SUVA anerkannt.
Art. 21a1Übergangsbestimmung zur Änderung vom 5. September 2007
Für Raupenkrane, Anhängerkrane, mit Seilwinde ausgerüstete Schienenkrane und Teleskopstapler sowie Lastwagenladekrane mit einem Lastmoment von mehr als 400 000 Nm oder einer Auslegerlänge von mehr als 22 m gelten die Anforderungen nach Artikel 5 Absatz 2 sowie 15 Absatz 3 ab dem 1. Januar 2010.
Die Verordnung vom 22. Juni 19511 über die Verhütung von Unfällen bei der Verwendung von Kranen und Hebezeugen wird aufgehoben.
1 [AS 1951 625 1156]
1 Die Änderungen können unter AS 2000 166 konsultiert werden.
1 Diese Verordnung tritt unter Vorbehalt von Absatz 2 am 1. Januar 2000 in Kraft.
2 Artikel 5 Absatz 2 tritt am 1. Januar 2001 in Kraft.
AS 2000 166
Ordonnance sur les conditions de sécurité régissant l'utilisation des grues
(Ordonnance sur les grues)
du 27 septembre 1999 (Etat le 1er juillet 2010)
vu l'art. 83, al. 1, de la loi fédérale du 20 mars 1981 sur l'assurance-accidents (LAA)1,
1 La présente ordonnance fixe les mesures qui doivent être prises pour assurer la sécurité des travailleurs lors de l'utilisation des grues.1
2 A défaut de réglementation spéciale dans la présente ordonnance, l'ordonnance du 19 décembre 1983 sur la prévention des accidents (OPA)2 s'applique.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 5 sept. 2007, en vigueur depuis le 1er oct. 2007 (RO 2007 4445).
Art. 21Grues
1 Sont considérés comme grues au sens de la présente ordonnance les appareils de levage qui présentent les caractéristiques suivantes:
la charge nominale au crochet de la grue est de 1000 kg au moins ou le moment de charge est de 40 000 Nm au moins;
l'appareil possède un dispositif de levage actionné par un moteur;
le crochet de la grue peut être déplacé librement à l'horizontale sur un axe au minimum.
2 Les grues sont classées dans les catégories suivantes:
les camions-grue comme les grues automobiles, les grues mobiles, les grues sur chenilles, les grues sur remorque, les élévateurs télescopiques et les grues sur rails équipés d'un treuil, de même que les grues de chargement des camions dont le moment de charge dépasse 400 000 Nm ou dont la longueur de flèche est supérieure à 22 m;
les grues à tour pivotantes comme les grues à tour fixe, les grues à base tournante et les grues à volée variable;
les autres grues comme les grues à portique, les ponts roulants, les grues à flèche, les grues pivotantes, les élévateurs télescopiques et les grues sur rails non équipés de treuils, de même que les grues de chargement des camions dont le moment de charge est de 400 000 Nm au plus et dont la longueur de la flèche est inférieure ou égale à 22 m.
3 Ne sont pas considérés comme grues:
les appareils qui servent au transport de personnes;
les machines de chantier conçues pour les travaux de terrassement et équipées d'un crochet de suspension.
Art. 3 Livre de grue et déclaration de conformité1
1 Chaque grue doit être pourvue d'un livre de grue. Les grues qui ont été mises en circulation après le 31 décembre 1996 doivent en outre être pourvues de la déclaration de conformité du producteur prévue par l'art. 9 de l'ordonnance du 19 mai 2010 sur la sécurité des produits2. Ces documents doivent être conservés de façon à pouvoir être consultés sur demande par l'organe d'exécution compétent au sens des art. 47 à 51 OPA3 (organe d'exécution).4
2 Le livre de grue doit au moins contenir les données suivantes:
l'indication de la série ou du type;
les données techniques de base, en particulier les dimensions, le poids, la capacité de charge et l'état possible d'équipement.
3 Doivent en outre être portés dans le livret de grue, dans l'ordre chronologique, avec la date, le nom et la signature:5
le résultat des contrôles requis à l'art. 15;
les travaux de maintenance et les modifications effectuées;
les emplacements et l'état d'équipement des grues, sauf pour les camions-grue définis à l'art. 2, al. 2, let. a, et pour les grues de chargement des camions, les grues sur rails et les élévateurs télescopiques définis à l'art. 2, al. 2, let. c;
les événements à caractère exceptionnel qui ont trait à la sécurité de la grue;
le nom du propriétaire de la grue.
4 Nouvelle teneur selon le ch. II 11 de l'annexe 4 à l'O du 19 mai 2010 sur la sécurité des produits, en vigueur depuis le 1er juil. 2010 (RO 2010 2583).
5 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 5 sept. 2007, en vigueur depuis le 1er oct. 2007 (RO 2007 4445).
6 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 5 sept. 2007, en vigueur depuis le 1er oct. 2007 (RO 2007 4445).
Chapitre 2 Utilisation des grues
1 Les grues ne peuvent être utilisées qu'en parfait état de service. Elles doivent être transportées, installées, entretenues et démontées de façon à ne mettre personne en danger. Les indications du fabricant doivent être observées.
2 Le montage et le démontage de grues ainsi que les travaux de maintenance ne peuvent être exécutés que par des personnes formées à cet effet.
3 Avant d'utiliser des grues à proximité de conduites électriques dénudées ou d'installations ferroviaires, les mesures complémentaires adéquates doivent être convenues avec le propriétaire des conduites électriques ou avec les sociétés de chemins de fer. Si les personnes concernées ne parviennent pas à se mettre d'accord, il convient d'en informer l'organe d'exécution.
4 Lorsque des obstacles limitent le domaine d'action des grues, des mesures de protection doivent être prises pour éviter les collisions.
5 Le transport de personnes au moyen de grues qui ne sont pas expressément prévues à cet effet par le fabricant est interdit. Lorsque des circonstances spéciales rendent un tel transport nécessaire, une autorisation préalable au sens de l'art. 69 OPA1 doit être demandée à la Caisse nationale suisse d'assurance en cas d'accidents (CNA).
Art. 5 Exigences applicables au personnel conduisant les grues
1 Les travaux de levage au moyen de grues ne peuvent être exécutés que par des personnes qui:
sont en mesure, compte tenu de leur état physique et psychique, de garantir la conduite d'une grue en toute sécurité;
peuvent se faire comprendre sur le lieu de travail;
sont instruites sur la manière d'utiliser une grue.
2 Les travaux de levage au moyen de camions-grue ou de grues à tour pivotantes ne peuvent être exécutés que par des personnes titulaires de l'un des permis suivants:
permis de grutier;
permis d'élève grutier pour la période de sélection, si l'élève est accompagné d'une personne possédant un permis de grutier depuis trois ans au moins ou d'un supérieur ayant l'expérience professionnelle requise pour cette tâche;
permis d'élève grutier pour la période de travaux pratiques, si l'élève est sous la surveillance d'une personne possédant un permis de grutier depuis trois ans au moins ou d'un supérieur ayant l'expérience professionnelle requise pour cette tâche.1
3 Aucun permis n'est nécessaire pour les travaux de levage exécutés dans le cadre des cours de base et des examens.2
2 Introduit par le ch. I de l'O du 5 sept. 2007, en vigueur depuis le 1er oct. 2007 (RO 2007 4445).
Art. 6 Travaux de levage
1 Les charges doivent être assurées pour le levage, arrimées aux crochets des grues (élinguées) et déposées après le levage, de sorte qu'elles ne puissent pas se renverser, tomber ou glisser et par là constituer un danger.
2 Les systèmes de préhension des charges et les moyens de suspension doivent être adaptés à chaque transport et être en parfait état de service.
3 Les personnes qui élinguent des charges doivent être instruites sur la manière de procéder.
Art. 7 Grue d'une autre entreprise
L'entreprise qui se voit mettre une grue à disposition par une autre entreprise répond du respect des prescriptions de la présente ordonnance, à moins que les entreprises concernées n'en conviennent autrement par écrit.
Chapitre 3 Permis et formation de grutier
Section 1 Permis de grutier
Art. 8 Catégories
Le permis de grutier est délivré pour les catégories suivantes:
catégorie A: pour les camions-grue;
catégorie B: pour les grues à tour pivotantes.
Art. 91Octroi du permis d'élève grutier
1 Le permis d'élève grutier est délivré à quiconque:
a atteint l'âge de 17 ans;
est en mesure, compte tenu de son état physique et psychique, de conduire une grue en toute sécurité et de se faire comprendre sur le lieu de travail; un examen d'embauche au sens de l'art. 72 OPA2 est exigé pour les jeunes gens âgés de moins de 18 ans.
2 Les personnes qui entrent en considération pour être formées au métier de grutier, mais dont l'aptitude à exercer cette activité doit encore être évaluée, reçoivent le permis d'élève grutier pour la période de sélection. Ce permis est remis à titre unique, sur demande, et il est valable au maximum pendant deux mois.
3 Les personnes qui ont terminé avec succès le cours de base au sens de l'art. 12, al. 1, et qui veulent se préparer aux examens reçoivent le permis d'élève grutier pour la période des travaux pratiques. Ce permis est remis à titre unique, sur demande, et il est valable au maximum pendant dix mois. En cas d'échec aux examens, le permis d'élève grutier peut être prolongé au maximum deux fois, à compter de la date de l'examen, à chaque fois pour une durée de six mois.
4 En cas de maladie, d'accident, de grossesse, de service militaire, de service civil ou de service dans la protection civile, le permis d'élève grutier pour la période des travaux pratiques peut être prolongé de la durée correspondante, sur demande écrite dûment motivée.
Art. 10 Octroi du permis de grutier
ont terminé avec succès la formation de grutier conformément à l'art. 12 ou une formation équivalente.
Art. 11 Compétence pour l'octroi et le retrait du permis
1 Les permis de grutier et d'élève grutier sont délivrés par la CNA.
2 La CNA retire le permis lorsque:
les conditions requises pour l'octroi du permis ne sont plus remplies;
le titulaire du permis contrevient intentionnellement ou par négligence aux prescriptions sur la prévention des accidents.
Section 2 Formation de grutier
Art. 121Généralités
1 La formation requise pour l'obtention d'un permis de grutier comprend un cours de base et un examen.
2 Le titulaire du permis de grutier de l'une des catégories peut se présenter à l'examen pour l'obtention du permis de l'autre catégorie sans avoir à suivre un nouveau cours de base.
Art. 131Cours de base et examens
1 Les cours de base et les examens portent sur les matières suivantes:
le montage sur le lieu de travail et l'emploi des camions-grue pour les grues de la catégorie A;
l'emploi des grues à tour pivotantes pour les grues de la catégorie B;
l'élingage correct des charges, en théorie et en pratique;
les règles de la sécurité au travail et de la protection de la santé dans l'emploi de grues;
les droits et les obligations des grutiers;
la vérification et l'entretien des grues par les grutiers.
2 L'examen peut être répété deux fois.
Art. 141Reconnaissance des cours de base et des examens
1 Les établissements de formation qui garantissent qu'ils respectent durablement les conditions visées à l'art. 13 peuvent faire reconnaître leurs cours de base et leurs examens par la Caisse nationale suisse d'assurance en cas d'accidents (CNA).
2 Ils doivent présenter à la CNA une demande, rédigée dans l'une des langues officielles de la Suisse, indiquant notamment:
les parties des formations proposées, par catégorie de grues;
le plan d'études et le règlement du cours de base;
les matières et le règlement d'examen;
les qualifications des formateurs;
les qualifications des experts aux examens;
l'organisation et le financement des cours de base et des examens.
3 Si la CNA constate que les conditions de la reconnaissance ne sont plus remplies, elle peut retirer la reconnaissance des cours de base et des examens.
4 La CNA tient une liste des cours de base et des examens reconnus; cette liste est publique.
Chapitre 4 Contrôle
Section 1 Contrôles des grues
1 L'employeur doit faire contrôler régulièrement, selon les règles reconnues de la technique, si les grues qu'il utilise sont en parfait état de service ou s'assurer que ces contrôles ont été exécutés.
2 Les contrôles doivent être exécutés par des personnes formées à cet effet.
3 Pour le contrôle des camions-grue et des grues à tour pivotante, il faut faire appel à un expert en grues au sens de l'art. 16, al. 1.1
4 La commission de coordination édicte des directives sur la fréquence, l'ampleur et la procédure des contrôles.
Section 2 Experts en grues
Art. 16 Reconnaissance
1 La CNA reconnaît comme expert en grues les personnes qui:1
sont titulaires d'un brevet fédéral d'agent de maintenance ou d'un certificat équivalent;
peuvent justifier d'une expérience professionnelle de cinq ans au moins dans le domaine du montage, du démontage et de la maintenance de camions-grue ou de grues à tour pivotantes; et
ont une expérience en électrotechnique et en technique de commande usuelle dans la fabrication de grues.
2 Les experts en grues sont tenus de suivre une formation continue appropriée dans les domaines qui sont indispensables à l'exercice de leurs tâches, en particulier dans le domaine de la maintenance et dans celui de la technique relative aux grues.
3 La CNA peut décider du retrait de la reconnaissance lorsque:
les conditions de la reconnaissance ne sont plus remplies;
l'expert ne se conforme pas aux prescriptions de la présente ordonnance, en particulier dans l'exercice de ses tâches.
4 La CNA tient une liste des experts en grues; cette liste est publique.
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 5 sept. 2007, en vigueur depuis le 1er oct. 2007 (RO 2007 4445).
Art. 17 Statut vis-à-vis de l'entreprise
1 L'employeur doit assurer aux experts en grues les conditions nécessaires à l'accomplissement de leurs tâches. Ceux-ci doivent renseigner l'employeur sur leur activité.
2 Les experts en grues doivent bénéficier de l'indépendance nécessaire pour s'acquitter de leur tâches. L'accomplissement de leur tâche ne doit entraîner pour eux aucun préjudice.
Art. 18 Statut vis-à-vis de la CNA
1 Les experts en grues doivent renseigner la CNA, à sa demande, sur leurs activités de contrôle et tenir leurs documents à disposition. La CNA en informe l'employeur.
2 La CNA conseille et soutient les experts en grues.
3 En cas de danger grave et imminent pour la vie et la santé des travailleurs et si l'employeur refuse de prendre les mesures qui s'imposent, les experts en grues doivent immédiatement en aviser la CNA.
Art. 18a1Directives de la commission de coordination
La commission de coordination prévue à l'art. 85, al. 2, LAA édicte les directives visées à l'art. 52a OPA2 en vue de l'application de la présente ordonnance.
1 Introduit par le ch. I de l'O du 5 sept. 2007, en vigueur depuis le 1er oct. 2007 (RO 2007 4445).
Les décisions de la CNA prises en application des art. 11, 14 et 16 sont sujettes à recours conformément aux dispositions générales de la procédure fédérale.
1 Nouvelle teneur selon le ch. II 98 de l'O du 8 nov. 2006 portant adaptation d'O du CF à la révision totale de la procédure fédérale, en vigueur depuis le 1er janv. 2007 (RO 2006 4705).
Art. 20 Dispositions transitoires concernant les conducteurs de grues
1 Toute personne ayant acquis, avant l'entrée en vigueur de la présente ordonnance, une expérience professionnelle comme grutier peut obtenir le permis d'élève grutier sans avoir suivi au préalable le cours de base décrit à l'art. 13, al. 1. Si cette personne peut justifier d'une expérience professionnelle de plus de cinq ans, il lui est délivré un permis d'élève grutier valable jusqu'au 31 décembre 2004. On ne peut se présenter à l'examen de grutier qu'après avoir suivi le cours de base de la catégorie correspondante.
2 Toute personne qui a obtenu, avant le 1er juillet 2000, un permis de grutier reconnu par des autorités cantonales ou communales ou un permis équivalent peut demander à la CNA un permis de grutier des catégories A ou B. L'art. 10, let. b, est réservé.1
Art. 211Dispositions transitoires concernant les experts en grues
1 Toute personne qui aura acquis, avant l'entrée en vigueur de la présente ordonnance, une expérience professionnelle de 25 ans au moins dans les domaines du montage, du démontage et de la maintenance de camions-grue ou de grues à tour pivotantes et une expérience en électrotechnique et en technique de commande usuelle dans la fabrication de grues, est reconnue, sur demande, comme expert en grues par la CNA.
2 Toute personne qui aura acquis, avant l'entrée en vigueur de la présente ordonnance, une expérience professionnelle de dix ans au moins dans les domaines du montage, du démontage et de la maintenance de camions-grue ou de grues à tour pivotantes et une expérience en électrotechnique et en technique de commande usuelle dans la fabrication de grues, est reconnue, sur demande, sans devoir effectuer un formation complémentaire, comme expert en grues par la CNA jusqu'au 30 juin 2003.
Art. 21a1Dispositions transitoires de la modification du 5 septembre 2007
Les exigences des art. 5, al. 2, et 15, al. 3, s'appliquent à compter du 1er janvier 2010 pour les grues sur chenilles, les grues sur remorque, les élévateurs à fourche télescopique et les grues sur rails équipés de treuils, de même que pour les grues de chargement des camions dont le moment de charge dépasse 400 000 Nm ou dont la longueur de la flèche est supérieure à 22 m.
L'ordonnance du 22 juin 1951 concernant les mesures destinées à prévenir des accidents dans l'emploi de grues et d'engins de levage1 est abrogée.
1 [RO 1951 623 1160]
1 La mod. peut être consultée au RO 2000 166.
Art.24 Entrée en vigueur
1 La présente ordonnance entre en vigueur le 1er janvier 2000, sous réserve de l'al. 2.
2 L'art. 5, al. 2, entre en vigueur le 1er janvier 2001.
RO 2000 166
Ordinanza concernente la sicurezza nell'uso delle gru
1 La presente ordinanza stabilisce quali misure vadano prese per garantire la sicurezza dei lavoratori nell'uso delle gru.1
2 In assenza di disposizioni speciali nella presente ordinanza, si applica l'ordinanza del 19 dicembre 19832 sulla prevenzione degli infortuni (OPI).
1 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del 5 set. 2007, in vigore dal 1° ott. 2007 (RU 2007 4445).
1 Per ogni gru deve essere tenuto un libretto. Le gru immesse in commercio dopo il 31 dicembre 1996 devono inoltre essere munite di una dichiarazione di conformità del produttore ai sensi dell'articolo 9 dell'ordinanza del 19 maggio 20102 sulla sicurezza dei prodotti. Tali documenti devono essere conservati in modo da poter essere visionati su richiesta dall'organo d'esecuzione competente ai sensi degli articoli 47-51 OPI3 (organo d'esecuzione).4
i dati tecnici essenziali, in particolare le dimensioni, i pesi, la capacità di carico e le possibili configurazioni (stati d'impiego).
i risultati dei controlli secondo l'articolo 15;
le ubicazioni e le relative configurazioni (stati d'impiego), tranne che per le autogru di cui all'articolo 2 capoverso 2 lettera a e le gru di carico montate su camion, le gru su binari e i sollevatori telescopici di cui all'articolo 2 capoverso 2 lettera c;
4 Nuovo testo giusta il n. II 11 dell'all. 4 all'O del 19 mag. 2010 sulla sicurezza dei prodotti, in vigore dal 1° lug. 2010, in vigore dal 1° lug. 2010 (RU 2010 2583).
5 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del 5 set. 2007, in vigore dal 1° ott. 2007 (RU 2007 4445).
6 Nuovo testo giusta il n. I dell'O del 5 set. 2007, in vigore dal 1° ott. 2007 (RU 2007 4445).
3 Prima di azionare gru in prossimità di cavi elettrici scoperti o di impianti ferroviari devono essere concordate misure di protezione supplementari con i proprietari delle condutture o con le società ferroviarie. Se è impossibile giungere a un accordo, deve essere informato l'organo di esecuzione.
4 In presenza di ostacoli che limitino il raggio d'azione delle gru si devono prendere misure di protezione atte a evitare collisioni.
5 Il trasporto di persone con gru non espressamente destinate a tale scopo dal produttore è vietato. Qualora circostanze particolari rendano necessario un simile trasporto, deve previamente essere richiesta un'autorizzazione di deroga dell'Istituto nazionale svizzero di assicurazione contro gli infortuni (INSAI) ai sensi dell'articolo 69 OPI1.
che sono state istruite sull'uso della gru che manovrano.
patente di allievo gruista per il periodo di selezione, se l'allievo è accompagnato da una persona titolare da almeno tre anni di una patente di gruista, o da un superiore con la necessaria esperienza professionale;
patente di allievo gruista per il periodo di esercitazione, se l'allievo è sorvegliato da una persona titolare da almeno tre anni di una patente di gruista, o da un superiore con la necessaria esperienza professionale.1
2 Introdotto dal n. I dell'O del 5 set. 2007, in vigore dal 1° ott. 2007 (RU 2007 4445).
Art. 7 Gru di un'altra impresa
Chi utilizza una gru messagli a disposizione da un'altra impresa è responsabile del rispetto delle disposizioni della presente ordinanza, sempreché le imprese interessate non abbiano convenuto altrimenti per scritto.
godono di una salute psicofisica che consente loro di manovrare la gru in tutta sicurezza e sono in grado di farsi comprendere sul posto di lavoro; per i giovani di meno di 18 anni è richiesta una visita d'entrata ai sensi dell'articolo 72 OPI2.
2 Le persone che sono prese in considerazione per seguire una formazione di gruista e la cui attitudine all'incarico va presa in esame ricevono una patente di allievo gruista per il periodo di selezione. Tale patente è rilasciata su domanda una sola volta ed è limitata a due mesi.
3 Le persone che hanno concluso con successo il corso di base di cui all'articolo 12 capoverso 1 e che intendono prepararsi agli esami ricevono la patente di allievo gruista per il periodo di esercitazione. Tale patente è rilasciata su domanda una volta sola ed è limitata a dieci mesi. Se l'esame non è superato, la patente di allievo gruista può essere prolungata al massimo due volte per sei mesi a partire dalla data dell'esame.
hanno assolto con successo la formazione di gruista di cui all'articolo 12 oppure una formazione equivalente.
1 Le patenti di gruista e di allievo gruista sono rilasciate dall'INSAI.
2 L'INSAI provvede al ritiro della patente se:
2 Chi è titolare di una patente di gruista di una categoria può accedere all'esame per ottenere una patente di un'altra categoria senza frequentare nuovamente il corso di base.
norme di sicurezza sul lavoro e di protezione della salute da rispettare nell'utilizzazione di gru;
2 L'esame può essere ripetuto due volte.
1 I centri di formazione che garantiscono di essere in grado di rispettare durevolmente i requisiti di cui all'articolo 13 possono far riconoscere i loro corsi di base e i loro esami dall'Istituto nazionale svizzero di assicurazione contro gli infortuni (INSAI).
2 Inoltrano all'INSAI una domanda scritta, formulata in una delle lingue ufficiali svizzere, nella quale figurano le informazioni seguenti:
le qualifiche degli esperti d'esame;
l'organizzazione e il finanziamento dei corsi di base e degli esami.
3 Se constata che le condizioni non sono più soddisfatte, l'INSAI può revocare il riconoscimento.
4 L'INSAI tiene una lista, pubblicamente accessibile, dei corsi di base e degli esami riconosciuti.
3 Il controllo di autogru e gru a torre deve essere affidato a esperti del settore gruistico ai sensi dell'articolo 16 capoverso 1.
4 La commissione di coordinamento emana direttive concernenti la frequenza, l'estensione e la procedura dei controlli.
1 L'INSAI riconosce come esperti del settore gruistico (esperti) le persone che:
possono dimostrare di possedere un'esperienza professionale di almeno cinque anni nei settori del montaggio, dello smontaggio e della manutenzione di autogru o gru a torre; e
3 L'INSAI può revocare il riconoscimento se:
l'esperto non osserva le disposizioni della presente ordinanza, segnatamente nell'esercizio della sua attività peritale.
4 L'INSAI tiene un elenco pubblico degli esperti autorizzati.
Art. 17 Statuto nei confronti dell'azienda
1 Il datore di lavoro deve creare le condizioni necessarie all'adempimento dei compiti degli esperti. Questi devono informare il datore di lavoro circa la loro attività.
2 Agli esperti deve essere concessa l'indipendenza necessaria all'adempimento dei loro compiti. L'espletamento di tali compiti non deve arrecare loro alcun pregiudizio.
Art. 18 Statuto nei confronti dell'INSAI
1 Qualora l'INSAI ne faccia richiesta, gli esperti devono fornirgli informazioni sulla loro attività di controllo e mettergli a disposizione i loro documenti. L'INSAI ne informa il datore di lavoro.
2 L'INSAI consiglia e sostiene gli esperti.
3 Se la vita e la salute dei lavoratori sono minacciate da un pericolo grave e imminente e il datore di lavoro si rifiuta di adottare i provvedimenti necessari, gli esperti devono informarne senza indugio l'INSAI.
Per l'applicazione della presente ordinanza, la commissione di coordinamento di cui all'articolo 85 capoverso 2 LAINF emana le direttive ai sensi dell'articolo 52a OPI2.
1 Introdotto dal n. I dell'O del 5 set. 2007, in vigore dal 1° ott. 2007 (RU 2007 4445).
Le decisioni dell'INSAI di cui agli articoli 11, 14 e 16 possono essere impugnate mediante ricorso secondo le disposizioni generali concernenti l'organizzazione giudiziaria.
1 Nuovo testo giusta il n. II 98 dell'O dell'8 nov. 2006 concernente l'adeguamento di ordinanze del Consiglio federale alla revisione totale dell'organizzazione giudiziaria federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 4705).
1 Chi ha acquisito un'esperienza professionale quale gruista prima dell'entrata in vigore della presente ordinanza può ottenere la patente di allievo gruista senza frequentare il corso di base di cui all'articolo 13 capoverso 1. Chi può dimostrare di possedere un'esperienza professionale di oltre cinque anni ottiene una patente di allievo gruista valida sino al 31 dicembre 2004. L'esame di gruista può essere sostenuto soltanto dopo aver frequentato il corso di base nella categoria scelta.
2 Chi ha ottenuto una patente di gruista riconosciuta da un'autorità comunale o cantonale o un attestato equivalente prima del 1° luglio 2000 può chiedere all'INSAI una patente di gruista della categoria A o B. È fatto salvo l'articolo 10 lettera b.1
1 Chi ha acquisito, prima dell'entrata in vigore della presente ordinanza, un'esperienza professionale di almeno 25 anni nei settori del montaggio, dello smontaggio e della manutenzione di autogru o gru a torre e un'esperienza in elettrotecnica e nella tecnica di comando usuale nel settore gruistico, è su domanda riconosciuto dall'INSAI come esperto.
2 Chi ha acquisito, prima dell'entrata in vigore della presente ordinanza, un'esperienza professionale di almeno dieci anni nei settori del montaggio, dello smontaggio e della manutenzione di autogru o gru a torre, una formazione professionale di carattere tecnico e un'esperienza in elettrotecnica e nella tecnica di comando usuale nel settore gruistico, è su domanda riconosciuto dall'INSAI come esperto sino al 30 giugno 2003 senza dover seguire una formazione complementare.
L'ordinanza del 22 giugno 19511 concernente le misure da prendere per prevenire gli infortuni nell'uso di gru e di apparecchi di sollevamento è abrogata.
L'ordinanza del 13 settembre 19631 concernente la prevenzione degli infortuni nell'esecuzione di scavi, pozzi e lavori del genere è modificata come segue:
2 L'articolo 5 capoverso 2 entra in vigore il 1° gennaio 2001.