Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ-RR%202000,%20270
Timestamp: 2019-06-26 11:38:05
Document Index: 148286739

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 152', '§ 172', '§ 172', '§ 39', '§ 34', '§ 152', '§ 172', '§ 172', '§ 39']

Rechtsprechung: NStZ-RR 2000, 270 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Schleswig, 02.08.1999
OLG Bremen, 19.01.2000 - Ws 168/99, Zs 232/99
https://dejure.org/2000,7148
OLG Bremen, 19.01.2000 - Ws 168/99, Zs 232/99 (https://dejure.org/2000,7148)
OLG Bremen, Entscheidung vom 19.01.2000 - Ws 168/99, Zs 232/99 (https://dejure.org/2000,7148)
OLG Bremen, Entscheidung vom 19. Januar 2000 - Ws 168/99, Zs 232/99 (https://dejure.org/2000,7148)
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Bestehen eines hinreichenden Tatverdachts hinsichtlich einer Körperverletzung im Amt; Bestehen eines hinreichenden Tatverdachts bei Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung bei Durchführung der Hauptverhandlung; Verabreichung eines Brechmittels zwecks Feststellung von Drogen im Magen
NStZ-RR 2000, 270
b) Anders liegt es schon, soweit das Landgericht - in Konsequenz seiner Auffassung hinsichtlich einer aus Sicht des Angeklagten rechtlich zulässigen und im Grundsatz medizinisch risikofreien Zwangsmaßnahme (vgl. auch OLG Bremen NStZ-RR 2000, 270) - den Angeklagten als nicht verpflichtet angesehen hat, den Betroffenen über medizinische Risiken der Zwangsexkorporation aufzuklären.
Denn jedenfalls wäre ein solches Zuwarten im Hinblick auf die erwartete Beweismittelgewinnung schon deshalb nicht ebenso gut geeignet gewesen, weil es dem zügigen Fortgang des Ermittlungsverfahrens entgegengestanden hätte und zudem mit dem Erfordernis einer weiteren Freiheitsentziehung verbunden gewesen wäre (OLG Bremen NStZ-RR 2000, 270;… LR-Krause zu § 81 a Rn. 34; vgl. auch OLG Frankfurt MDR 1979, 694).
Klageerzwingung: Durch Rechtspflegedelikte beeinträchtigte Verfahrensbeteiligte …
Das Verhältnis zum oben angeführten Zweck des Klageerzwingungsverfahrens, der Sicherung des Legalitätsprinzips, ist dahin zu konkretisieren, dass es nicht um die Gewährleistung des § 152 Abs. 2 StPO als eines objektiven Rechtsprinzips geht, sondern das Klageerzwingungsverfahren den Schutz des Verletzten bezweckt, soweit dieser durch die Einstellung des Verfahrens beschwert erscheint; erst insoweit dient das Klageerzwingungsverfahren dem Legalitätsprinzip (…vgl. OLG Stuttgart NJW 2001, S. 840;… OLG Düsseldorf VRS 98, S. 136;… OLG Düsseldorf NStZ 1995, S. 49;… OLG Düsseldorf NJW 1992, S. 2370;… OLG Karlsruhe NStZ-RR 2001, S. 112;… OLG Koblenz NJW 1985, S. 1409; OLG Bremen NStZ-RR 2000, S. 270;… OLG Hamm NJW 1972, S. 1874;… OLG Köln NJW 1972, S. 1338;… Frisch JZ 1974, S. 7, 9 f.;… Krehl in: Heidelberger Kommentar, StPO, 2. Aufl. 1999, § 172 Rdnr. 1;… KK-Schmid, StPO, 5. Aufl. 2003, § 172 Rdnr. 1, 18;… Pfeiffer, StPO, 5. Aufl. 2005, S. 172 Rdnr. 1;… Roxin, Strafverfahrensrecht, 25. Aufl. 1998, § 39 Rdnr. 2;… Beulke, Strafprozeßrecht, 7. Aufl. 2004, Rdnr. 344;… Maiwald GA 1970, S. 33, 52;… Hefendehl GA 1999, S. 584, 587;… Karlsbach, Die gerichtliche Nachprüfung von Maßnahmen der Staatsanwaltschaft im Strafverfahren, 1967, S. 82).
Allerdings hat die Strafvollstreckungskammer ihre Sperrfristentscheidung, bei der es sich um eine Ermessensentscheidung handelt, entgegen § 34 StPO nicht gesondert begründet, was in der Regel jedoch erforderlich ist (vgl. u. a. Senatsbeschlüsse vom 7. Juni 1999 in 2 Ws 167/99 sowie vom 26. Mai 1999 in 2 Ws 168/99 und 2 Ws 130/99).
Klageerzwingungsverfahren: Betroffenheit eines Vereins bei Einstellung eines …
Antragsberechtigung bei Klageerzwingungsantrag durch einen Abtretungsempfänger
Das Verhältnis zum oben angeführten Zweck des Klageerzwingungsverfahrens, der Sicherung des Legalitätsprinzips, ist dahin zu konkretisieren, dass es nicht um die Gewährleistung des § 152 Abs. 2 StPO als eines objektiven Rechtsprinzips geht, sondern das Klageerzwingungsverfahren den Schutz des Verletzten bezweckt, soweit dieser durch die Einstellung des Verfahrens beschwert erscheint; erst insoweit dient das Klageerzwingungsverfahren dem Legalitätsprinzip (vgl. OLG Stuttgart NJW 2001, S. 840; OLG Düsseldorf VRS 98, S. 136; OLG Düsseldorf NStZ 1995, S. 49; OLG Düsseldorf NJW 1992, S. 2370; OLG Karlsruhe NStZ-RR 2001, S. 112; OLG Koblenz NJW 1985, S. 1409; OLG Bremen NStZ-RR 2000, S. 270; OLG Hamm NJW 1972, S. 1874; OLG Köln NJW 1972, S. 1338; Frisch JZ 1974, S. 7, 9 f.; Krehl in: Heidelberger Kommentar, StPO, 2. Aufl. 1999, § 172 Rdnr. 1; KK-Schmid, StPO, 5. Aufl. 2003, § 172 Rdnr. 1, 18; Pfeiffer, StPO, 5. Aufl. 2005, S. 172 Rdnr. 1; Roxin, Strafverfahrensrecht, 25. Aufl. 1998, § 39 Rdnr. 2; Beulke, Strafprozeßrecht, 7. Aufl. 2004, Rdnr. 344; Maiwald GA 1970, S. 33, 52; Hefendehl GA 1999, S. 584, 587; Karlsbach, Die gerichtliche Nachprüfung von Maßnahmen der Staatsanwaltschaft im Strafverfahren, 1967, S. 82, siehe ausf.
OLG Schleswig, 02.08.1999 - 2 Ws 239/99
https://dejure.org/1999,20010
OLG Schleswig, 02.08.1999 - 2 Ws 239/99 (https://dejure.org/1999,20010)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 02.08.1999 - 2 Ws 239/99 (https://dejure.org/1999,20010)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 02. August 1999 - 2 Ws 239/99 (https://dejure.org/1999,20010)
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OLG Schleswig, 03.09.1999 - 2 Ws 239/99
Zulässigkeit der Nebenklage: Freispruch des Angeklagten als Intention des …
Eine auf Freispruch des Angeklagten gerichtete Nebenklage ist unzulässig (OLG Schleswig, NStZ-RR 2000, 270).