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Timestamp: 2019-04-22 05:39:38
Document Index: 276962127

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 113', '§ 133', '§ 126', '§ 133', '§ 19', '§ 19', '§ 42', '§ 113', 'Art. 6', '§ 113', '§ 42', '§ 113', '§ 113', '§ 33', '§ 42', '§ 113']

Rechtsprechung: 6 C 47.06 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 08.01.2007
TKG §§ 19, 42 Abs. 1 und 2; VwGO § 113 Abs. 1 Satz 4
Lizenz; Mobilfunklizenz; Netzbetreiber; Diensteanbieter; Gleichbehandlung; Diskriminierung; Schlechterstellung; Wettbewerb; vorstoßender Wettbewerb; innovatives Produkt; Produktinnovation; Fortsetzungsfeststellungsklage; Wiederholungsgefahr.
Lizenz; Mobilfunklizenz; Netzbetreiber; Diensteanbieter; Gleichbehandlung; Diskriminierung; Schlechterstellung; Wettbewerb; vorstoßender Wettbewerb; innovatives Produkt; Produktinnovation; Fortsetzungsfeststellungsklage; Wiederholungsgefahr.; Diensteanbieter; Diskriminierung; Fortsetzungsfeststellungsklage; Gleichbehandlung; Lizenz; Mobilfunk; Netzbetreiber; Schlechterstellung; Telekommunikation; verstoßender Wettbewerb; Wettbewerb; Wiederholungsgefahr; Zeitraum
Lizenz; Mobilfunklizenz; Netzbetreiber; Diensteanbieter; Gleichbehandlung; Diskriminierung; Schlechterstellung; Wettbewerb; vorstoßender Wettbewerb; innovatives Produkt; Produktinnovation; Fortsetzungsfeststellungsklage; Wiederholungsgefahr
Zulässigkeit der Einführung eines innovativen Produkts durch den aufgrund einer erteilten Betriebslizenz zur Gleichbehandlung konkurrierender Dienstanbieter mit dem eigenen Vertrieb verpflichteten Mobilfunkbetreiber - Bestehen eines strikten Gleichbehandlungsgebotes in der sog. Dienstanbieterverpflichtung der E1-Lizenz gemäß des Telekommunikationsgesetzes (TKG) - Begriff der Wiederholungsgefahr als schutzwürdiges Interesse an der Feststellung einer Rechtswidrigkeit eines Verwaltungsaktes - Verhältnis des § 133 TKG zu § 126 TKG - Normzweck des Streitbeilegungsverfahrens nach § 133 TKG - Möglichkeit der sachlichen Rechtfertigung einer objektiven Ungleichbehandlung innerhalb des Diskriminierungsverbotes des § 19 TKG
TKG § 19 § 42 Abs. 1, 2; VwGO § 113 Abs. 1 S. 4
Vorstoßender Wettbewerb als Rechtfertigung einer Ungleichbehandlung von Diensteanbietern - "Simyo"
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BVerwG vom 18.12.2007, Az.: 6 C 47.06 (Vorstoßender Wettbewerb als Rechtfertigung einer Ungleichbehandlung von Diensteanbietern - Simyo)" von Dr. Alexandra Brandenberg, LL.M., original erschienen in: MMR 2008, 240 - 242.
BVerwG, 08.01.2007 - 6 C 47.06
NVwZ 2008, 571
MMR 2008, 235
Siehe BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 2007 - 6 C 47.06 -, juris (…Rn. 24); dazu auch Trute/Kuhlmann , K&R 2018, Beihefter 1/2018 zu Heft 7/8, S. 10.
Dazu auch Fetzer , MMR 2018, 63 (65); zu Diensteanbieterverpflichtungen im Allgemeinen BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 2007 - 6 C 47.06 -, juris (…Rn. 29).
Dazu auch BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 2007 - 6 C 47.06 -, juris (…Rn. 23).
Zu so genannten Diensteanbieterverpflichtung im Allgemeinen BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 2007 - 6 C 47.06 -, juris (…Rn. 29); ferner Wagner/Helmstädter/Nüßing , CR 2017, 743 (750).
BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 2007 - 6 C 47.06 -, juris (…Rn. 23); dazu Wagner/Helmstädter/Nüßing , CR 2017, 743 (744); anders unter Hinweis auf eine Begrenzungsfunktion des Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 2002/20/EG Fetzer , MMR 2018, 63 (66 f.); siehe dazu aber auch Trute/Kuhlmann , K&R 2018, Beihefter 1/2018 zu Heft 7/8, S. 6.
BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 2007 - 6 C 47.06 -, juris (…Rn. 21).
Darüber ist im Wege einer umfassenden Abwägung der Interessen der Beteiligten unter Berücksichtigung der Regulierungsziele zu entscheiden, wobei auch zweckentsprechenden Innovationsanreizen im Wettbewerb eine wesentliche Bedeutung zukommt (s. näher Urteil vom 18. Dezember 2007 - BVerwG 6 C 47.06 - Rn. 30 ff.).
Eine Fortsetzungsfeststellungsklage ist in entsprechender Anwendung von § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO auch dann statthaft, wenn sich ein Verpflichtungsbegehren bereits vor Klageerhebung erledigt hat (Urteil vom 18. Dezember 2007 - BVerwG 6 C 47.06 - Buchholz 442.066 § 42 TKG Nr. 3 S. 20).
Dabei handelt es sich um eine Feststellungsklage in doppelt entsprechender Anwendung von § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO auf die Verpflichtungsklage nach § 113 Abs. 5 VwGO sowie auf den Fall der Erledigung eines Verpflichtungsbegehrens vor Klageerhebung (dazu BVerwG, Urteil vom 18.12.2007 - 6 C 47.06 - NVwZ 2008, 571, juris Rn. 12;… Bamberger in Wysk, VwGO, 2. Aufl., 3 113 Rn. 72).
Weitervertriebsprodukte bewirken zwar regelmäßig eine den Wettbewerb intensivierende Verbreiterung der Angebotspalette, beschränken die Wettbewerber aber auf die Erbringung mit dem Vorleistungsprodukt voll kompatibler Leistungen und hindern sie am Einsatz innovativer Technik; beim vorstoßenden Wettbewerb mit innovativen Produkten belässt "Resale" dem vertikal integrierten Marktführer nicht selten einen Wettbewerbsvorsprung, den die Wiederverkäufer aufgrund begrenzter Möglichkeiten zu eigenem vorstoßenden Wettbewerb nur bedingt ausgleichen können (…s. dazu bereits Urteile vom 25. April 2001 - BVerwG 6 C 6.00 - BVerwGE 114, 160 = Buchholz 442.066 § 33 TKG Nr. 1 S. 16 , vom 3. Dezember 2003 - BVerwG 6 C 20.02 - a.a.O. S. 296 bzw. S. 34 f. und vom 18. Dezember 2007 - BVerwG 6 C 47.06 - Buchholz 442.066 § 42 TKG Nr. 3 Rn. 32 f.).
Darüber ist im Wege einer umfassenden Abwägung der Interessen der Beteiligten unter Berücksichtigung der Regulierungsziele zu entscheiden, wobei auch zweckentsprechenden Innovationsanreizen im Wettbewerb eine wesentliche Bedeutung zukommt (s. näher Urteil vom 18. Dezember 2007 BVerwG 6 C 47.06 Rn. 30 ff.).
BVerwG, Urteile vom 2. November 2017 - 7 C 26.15 -, juris, Rn. 18, und vom 18. Dezember 2007 - 6 C 47.06 -, NVwZ 2008, 571, juris, Rn. 13, jew. m. w. Nachw.
Letzteres gilt namentlich dann, wenn die hinreichend bestimmte Gefahr besteht, dass unter im Wesentlichen unveränderten tatsächlichen und rechtlichen Umständen ein gleichartiger Verwaltungsakt - Versagung der Pflegeerlaubnis auch für die Zukunft - ergehen wird (vgl. BVerwG, Beschluss vom 26.4.1993 - 4 B 31.93 -, NVwZ 1994, 282; Urteil vom 18.12.2007 - 6 C 47.06 -, NVwZ 2008, 571).
Die vom Beklagten in Abrede gestellte Geeignetheit der Klägerin ist für das bereits anhängige Verwaltungsverfahren von entscheidungserheblicher Bedeutung und kann im Berufungsverfahren unter Anwendung der hierfür maßgeblichen Rechtsvorschriften geklärt werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 18.12.2007 - 6 C 47.06 -, NVwZ 2008, 571).
Die Klage ist als Fortsetzungsfeststellungsklage in entsprechender Anwendung von § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO grundsätzlich zulässig (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 18. Dezember 2007 - 6 C 47.06 - juris Rn. 11 f.), weil sich die im Antrag des Klägers bezeichneten und ihm gegenüber nicht bestandskräftig gewordenen gaststättenrechtlichen Gestattungen mit Ablauf des 22. September 2014 und damit vor Klageerhebung erledigt hatten.
VG Augsburg, 19.04.2018 - Au 5 K 17.1915
Vorliegen der Voraussetzungen einer Ersatzvornahme - Feuerstättenschau
FG Hamburg, 27.03.2009 - 5 K 102/08
VG Augsburg, 23.11.2017 - Au 5 K 17.590
Subjektiver Anspruch hinsichtlich aufsichtlichen Einschreitens gegen …