Source: https://kanada-reisen.de/agbs/
Timestamp: 2020-05-28 21:13:18
Document Index: 45990795

Matched Legal Cases: ['§ 651', 'Art. 250', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

Kanada Reisen: AGBs
von Kanada-Reisen.de
Allgemeine Geschäftsbedingungen von www.kanada-reisen.de / Fasten Your Seatbelts e.K.
Diese Reisebedingungen gelten für alle von Fasten Your Seatbelts e.K. / www.kanada-reisen.de, im Folgenden FYS genannt, angebotenen Pauschalreisen. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a – 651y BGB und der Art. 250 und 252 EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus. Diese Reisebedingungen gelten nicht für vermittelte Einzelleistungen sowie die Vermittlung verbundener Reiseleistungen im Sinne des § 651w BGB.
Der restliche Rechnungsbetrag wird sechs Wochen vor Reiseantritt fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und der Reiseveranstalter kein Rücktrittsrecht mehr ausüben kann. Bei kurzfristigen Buchungen (weniger als 30 Tage vor Reisebeginn) wird der gesamte Reisepreis sofort mit Rechnungsstellung fällig.
Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, obwohl FYS zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, seine gesetzlichen Informationspflichten erfüllt hat und kein gesetzliches oder vertragliches Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrecht des Reisenden besteht, und hat der Reisende den Zahlungsverzug zu vertreten, so ist FYS berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung und nach Ablauf der Frist vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten und den Reisenden mit Rücktrittskosten gemäß den Stornokosten zu belasten.
Wenn zwischen Reisebestätigung und Reiseantritt mehr als 4 Monate liegen, kann FYS den Reisepreis erhöhen, wenn sich die Preise von Bahnen, Reedereien und Fluggesellschaften erhöhen, sowie Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen-, Flughafen- oder Einreisegebühren sich erhöht haben oder für die betreffende Reise Wechselkursänderungen eingetreten sind. Preiserhöhungen werden dem Kunden unverzüglich nach Bekanntwerden mitgeteilt und erklärt. Spätestens können diese jedoch 3 Wochen vor Reisebeginn mitgeteilt werden. Preiserhöhungen von mehr als 5% berechtigen den Anmeldenden zum Rücktritt, alle geleisteten Zahlungen an FYS werden rückerstattet. Dieses Recht muss bis spätestens 1 Woche nach Bekanntgabe der Preiserhöhung schriftlich geltend gemacht werden.
Der Kunde ist jederzeit vor Reisebeginn berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Ausschlaggebend ist bei Rücktritt der Zeitpunkt des Einganges der Rücktrittserklärung bei FYS. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter zu erklären. Falls die Reise über einen Reisevermittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden.
Die Rücktrittsgebühren bestimmen sich nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt und berücksichtigen den Zeitraum zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn. Die Rücktrittsgebühren sind wie folgt pauschaliert und auf Verlangen des Kunden vom Reiseveranstalter zu begründen, wobei dem Kunden der Nachweis offenbleibt, die dem Reiseveranstalter zustehenden Gebühren seien wesentlich geringer als die folgenden Gebührenpauschalen:
FYS kann diesen Entschädigungsanspruch gemäß § 651 i Abs. 3 BGB pauschalieren.
Pauschalreisen, Rundreisen, Unterkünfte, Mietfahrzeuge (auch Wohnmobile) und sonstige Zielgebietsleistungen:
24 bis 10 Tage vor Reiseantritt 60%
7 bis 3 Tag vor Reiseantritt 80%
Ab dem 2. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise: 95 vom Hundert des Reisepreises.
Abweichend von den Standardstornosätzen können von Leistungsträgern an FYS höhere Stornosätze berechnet werden. Der Kunde wird hierüber bei Buchung solcher Leistung in Kenntnis gesetzt und erklärt schriftlich sein Einverständnis, die höheren Gebühren im Rücktrittsfall voll zu tragen. Dem Kunden bleibt es unbenommen, FYS einen geringeren Schaden nachzuweisen.
7. Leistungsänderung / Preisänderungen
Der Reiseveranstalter behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder die für die Reise geltenden Wechselkurse entsprechend wie folgt zu ändern:
Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung) besteht nicht. Wird auf Wunsch des Kunden dennoch eine Umbuchung vorgenommen, kann FYS eine Umbuchungsentgelt erheben.
Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die Ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die Ihm zuzurechnen sind, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. FYS wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendung bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt.
10. Rücktritts- und Kündigungsrechte des Reiseveranstalters
FYS kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die Durchführung der Reise trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Reiseveranstalter vom Kunden oder Reisenden nachhaltig gestört wird. Das gleiche gilt, wenn sich ein Kunde oder Reisender in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Der Reiseveranstalter behält jedoch den Anspruch auf den Reisepreis. Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. FYS muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderen Verwendung nicht in Anspruch genommener Leistungen erlangt werden einschließlich evtl. Erstattungen durch Leistungsträger.
FYS kann bei Nichterreichen einer in der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. den vorvertraglichen Informationen und in der Bestätigung angegebenen Mindestteilnehmerzahl innerhalb der im Reisevertrag bestimmten Frist zu erklären, spätestens jedoch 20 Tage vor Reisebeginn bei einer Reisedauer von mehr als sechs Tagen, spätestens sieben Tage vor Reisebeginn bei einer Reisedauer von mindestens zwei und höchstens sechs Tagen oder spätestens 48 Stunden vor Reisebeginn bei einer Reisedauer von weniger als zwei Tagen. Für die Einhaltung der Frist ist der Zugang beim Kunden entscheidend.
FYS kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn er aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags gehindert ist; in diesem Fall hat er den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis von dem Rücktrittsgrund zu erklären.
11. Mitwirkungspflichten des Reisenden, Abhilfe, Fristsetzung vor Kündigung
Der Kunde hat FYS oder seinen Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zu informieren, wenn er die notwendigen Reiseunterlagen (z. B. Flugschein, Hotelgutschein) nicht innerhalb der vom Reiseveranstalter mitgeteilten Frist erhält.
Wird die Reise nicht frei von Reisemängeln erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Soweit der Reiseveranstalter infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende weder Minderungsansprüche nach § 651m BGB noch Schadensersatzansprüche nach § 651n BGB geltend machen. Der Reisende ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich dem Vertreter von FYS vor Ort zur Kenntnis zu geben. Ist ein Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort nicht vorhanden und vertraglich nicht geschuldet, sind etwaige Reisemängel dem Reiseveranstalter unter der mitgeteilten Kontaktstelle des Reiseveranstalters zur Kenntnis zu bringen; über die Erreichbarkeit des Vertreters des Reiseveranstalters bzw. seiner Kontaktstelle vor Ort wird in der Reisebestätigung unterrichtet. Der Reisende kann jedoch die Mängelanzeige auch FYS, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zur Kenntnis bringen. Der Vertreter von FYS ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Er ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.
Will ein Kunde/Reisender den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651i Abs. 2 BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen, hat er FYS zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhilfe vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist.
FYS empfiehlt Ihnen insbesondere den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und einer Versicherung zur Deckung für Betreuung und gegebenenfalls Rückführungskosten bei Unfall , Krankheit oder Tod (besonders wichtig im Hinblick auf die teure medizinische Versorgung in Kanada und Nordamerika und die dort wegen der großen Entfernungen bei Notfällen häufig erforderlichen Transporte mit Flugzeug oder Hubschrauber).
Mit der Reisebestätigung übersenden wir Ihnen Unterlagen für den Selbstabschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung, mit der Sie sich gegen die in möglichen Rücktrittsentschädigung (Stornokosten) versichern können. Der Abschluss sollte umgehend erfolgen, ein späterer Abschluss ist zeitlich nicht unbegrenzt möglich und deckt unter Umständen auch nicht mehr alle Risiken ab. Auf unserer Homepage unter https://www.lta-reiseschutz.de/de/aufnahmeantrag/?id=1001 ist die Buchung dieser Versicherung (vermittelt) schnell und unproblematisch möglich.
Die Haftung FYS ist ausgeschlossen oder beschränkt soweit aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhender gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, dessen Haftung ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist.
Für alle Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Reiseveranstalter jeweils je Kunde und Reise bei Sachschäden bis zur Höhe des dreifachen Reisepreises. Möglicherweise darüberhinausgehende Ansprüche nach internationalen Übereinkünften oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften bleiben unberührt.
Einige von FYS angebotene Programme haben einen stark abenteuerbetonten und/oder sportlichen Charakter. Dementsprechend sind mit ihnen höhere Unfall- und Gesundheitsrisiken verbunden. Wir bitten Sie deshalb risikobewusst und besonnen zu bleiben und Ihre eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen, um Unfälle und Erkrankungen vorzubeugen.
Für alle Aktivitätenprogramme in Kanada und USA muss ein Teilnehmer eine „Aufhebung der Haftung“ unterzeichnen. Ein Teilnehmer verpflichtet sich eine Aufhebung der Haftung bei Beginn des Programms zu unterzeichnen. Dies ist ein üblicher Vorgang bei Reisen dieser Art. Das Formular wird von unseren kanadischen/amerikanischen Partnern zur Verfügung gestellt und muss vor Beginn der Reise von Ihnen ausgefüllt werden.
Der Reisende kann den Reiseveranstalter FYS nur an dessen Sitz verklagen.
Für Klagen des Reiseveranstalters FYS gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss ihres Vertrages ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters Darmstadt maßgebend.
FYS wird den Kunden/Reisenden über allgemeine Pass- und Visaerfordernisse sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von gegebenenfalls notwendigen Visa vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Reisenden (z. B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.
Die von FYS herausgegebenen Länderinformationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Diese Angaben sind ohne Gewähr!
Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und FYS findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis.
Der Reiseveranstalter erhebt bei der Buchung personenbezogene Daten, die für die Erfüllung und Durchführung des Reisevertrages erforderlich sind. Diese Daten werden elektronisch gespeichert, verarbeitet und – soweit es für den Vertragszweck erforderlich ist – an Dritte, z.B. Leistungsträger wie Hotels und Fluggesellschaften, übermittelt. Weitere Informationen zum Umgang mit den Daten des Kunden und Reisenden befinden sich in der Datenschutzerklärung des Reiseveranstalters unter www.kanada-reisen.de/datenschutz.
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