Source: https://gesetze-in-app.de/StVG/17
Timestamp: 2019-09-18 17:56:47
Document Index: 225024450

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§17', 'BGH', '§ 17', '§17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 17', '§ 254', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 426', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§17', 'BGH', '§17', '§ 17', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 7', '§ 17', '§ 17', '§ 9', 'BGH', '§ 823', '§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 254', '§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 823', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 7', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 10', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§17', '§ 254', 'BGH']

§ 17 StVG: Schadensverursachung durch mehrere Kraftfahrzeuge
OLG München, vom 5.2.2016, Az. 10 U 4087/15 26 d) Darüber hinaus trägt im Rahmen der Haftungsverteilung jede Partei die Beweislast dafür, dass Unfall und Schadensausmaß „vorwiegend von dem … anderen Teil verursacht“ oder verschuldet worden seien (§17 I, II StVG), muss also die Umstände beweisen, die zu Ungunsten des anderen Halters berücksichtigt werden sollen (BGH NJW 1996, 1405; NZV 2007, 294; OLG Frankfurt 1995, 400; Senat, Urt. v. 24.11.2006 - 10 U 2555/06 [juris]; v. 01.12.2006 - 10 U 4707/06 [juris]; DAR 2007, 465).
LG Nürnberg, vom 1.11.2015, Az. 8 S 4857/15 Die Kammer ist zu einer vollständigen Überprüfung der Abwägungsentscheidung nach § 17 StVG berechtigt und verpflichtet (Kammerurteil NZV 2011, 346; ebenso OLG Oldenburg r+s 2011, 445).
OLG München, vom 5.10.2015, Az. 10 U 2226/15 31 c) Weiterhin wird nicht ausreichend beachtet, dass im Rahmen der Haftungsverteilung jede Partei die Beweislast dafür trägt, dass Unfall und Schadensausmaß „vorwiegend von dem … anderen Teil verursacht“ oder verschuldet worden seien (§17 I, II StVG), also jeder Halter die Umstände beweisen muss, die zu Ungunsten des anderen Halters berücksichtigt werden sollen (BGH NJW 1996, 1405; NZV 2007, 294; OLG Frankfurt 1995, 400; Senat, Urt. v. 24.11.2006 - 10 U 2555/06 [juris]; v. 01.12.2006 - 10 U 4707/06 [juris]; DAR 2007, 465).
AG Ansbach, vom 1.6.2015, Az. 1 C 1724/13 Bei der Abwägung der Verursachungs- und Verschuldensanteile der Fahrer des beteiligten Fahrzeugs/Fahrrades sind unter Berücksichtigung der von beiden Verkehrsmitteln ausgehenden Betriebsgefahr nur unstreitige bzw. zugestandene und bewiesene Umstände zu berücksichtigen (vgl. BGH NJW 2007, S. NJW Jahr 2007 Seite 506; KG NZV 1999, S. NZV Jahr 1999 Seite 512; NZV 2003, S. NZV Jahr 2003 Seite 291; Hentschel/König/Dauer, a. a. O., § STVG § 17 StVG, Rn. 5).
AG Ansbach, vom 1.6.2015, Az. 1 C 1724/13 Jede Seite hat dabei die Umstände zu beweisen, die der Gegenseite zu dem Verschulden gereichen und aus denen sie für die nach § 17 Absatz 1 StVG (§ 254 BGB) vorzunehmende Abwägung für sich günstige Rechtsfolgen herleiten will (BGH NZV 1996, S. NZV Jahr 1996 Seite 231).
OLG München, Urteil vom 5.5.2015, Az. 10 U 3673/14 28 d) Lediglich hinsichtlich der im Rahmen der Abwägung (§ 17 I, II StVG) vom Geschädigten geltend gemachten Mitverursachungsbeiträge oder Verschuldensanteile des Ersatzpflichtigen trägt der Geschädigte, im Streitfall der Kläger, sowohl die Beweisführungs- als auch die Feststellungslast (BGH r + s 2012, 356; NJW 2000, 3069; NZV 1995, 145; Urteil vom 17.01.1967 - BGH 19670117 Aktenzeichen VI ZR 100/65 [BeckRS 1967, 00154]; NJW 1957, 99; OLG Hamm NJW-RR 2005, 817; OLG Naumburg, Urt. v. 23.11.1999 - 9 U 319/98 [juris]; OLG Köln NZV 1995, 400; OLG Koblenz, VRS 68, 32).
OLG München, vom 5.5.2015, Az. 10 U 3981/14 Denn grundsätzlich bestehen Fehlverhalten und Verkehrsverstoß des Klägers darin, dass er sich auf der Fahrbahn aufgehalten hat, dieses unzulässige Verhalten wird nicht dadurch unzulässiger, dass es in alkoholisiertem Zustand geschah (BGH NJW 1995, 1029: „Absolute Fahruntüchtigkeit eines am Unfall beteiligten … infolge Alkoholgenusses darf bei der Abwägung nach § 17 StVG nur berücksichtigt werden, wenn feststeht, dass sie sich in dem Unfall niedergeschlagen hat“; DAR 1995, 198 = NJW 1995, 1029; OLG Koblenz NVersZ 2002, 272: für einen Überholvorgang).
OLG München, Urteil vom 5.0.2015, Az. 10 U 299/14 Selbst eine Alkoholisierung im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit erlaubt keinen Rückschluss auf die Unfallursache, darf vielmehr bei der Abwägung nach § 17 StVG nur berücksichtigt werden, wenn sie sich nachweislich in dem Unfall niedergeschlagen hat (BGH NJW 1995, 1029).
LG Nürnberg, vom 4.0.2015, Az. 8 O 5750/14 Im Ergebnis unterliegt damit auch der Anspruch auf Ersatz der Reparaturkosten und der Wertminderung einer Kürzung entsprechend § 17 Abs. 1 StVG, der auch im Rahmen des § 426 Abs. 1 S. 1 BGB wirkt (vgl. BGH, 5.10.2010 - VI ZR 286/09, r+s 2011, 34).
LG Nürnberg, vom 4.10.2014, Az. 8 O 1426/14 Dabei ist eine Quotelung nach § 17 StVG erst nach Ermittlung des Honorars vorzunehmen (hierzu grundsätzl. BGH Urt. v. 07.02.2012 - VI ZR 249/11, Schaden-Praxis 2012, 180).
OLG Nürnberg, vom 3.6.2014, Az. 1 U 2572/13 19 bb) Im Rahmen der Abwägung sind nur solche Umstände zu berücksichtigen, die für den Unfall erwiesenermaßen zu demindest mitursächlich gewesen sind (Heß, in: Burmann/Heß/Janker, Straßenverkehrsrecht, 23. Aufl., § 17 StVG Rn. 16; König, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 42. Aufl., § 17 StVG Rn. 5; BGH v. 21.11.2006 VI ZR 115/05 = NJW 2007, 506 Tz. 15, 18 - fehlende Fahrerlaubnis -; v. 1.12.2009 VI ZR 221/08 = NZV 2010, 293 Tz. 13; v. 10.1.1995 VI ZR 247/94 = NJW 1995, 1029 - Fahruntüchtigkeit - Tz. 9 f.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2014, Az. III ZR 441/13 Dazu zählt insbesondere auch das Flinterlassen einer Ölspur (OLG Koblenz, NJW-RR 1994, 1369; König in Flentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 42. Aufl., § 17 StVG Rn. 30 mwN).
BGH, URTEIL vom 2.4.2014, Az. VI ZR 279/13 Zwar können - im Hinblick auf die Wucht des Zusammenstoßes und die Schwere der Unfallfolgen - für die Betriebsgefahr auch Fahrzeuggröße, Fahrzeugart oder Gewicht des Fahrzeugs maßgebend sein mit der Folge, dass die Betriebsgefahr der größeren Masse in der Regel größer ist (vgl. Senat, Urteil vom 10. März 1964 -VIZR 43/63, VersR 1964, 633, 634; BGH, Urteil vom 24. Januar 1966 - III ZR 111/64, VersR 1966, 521, 522; König, aaO, § 17 StVG Rn. 6).
AG Ha, Urteil vom 4.11.2012, Az. 2 C 385/12 Hier ist insoweit zulasten der Klagepartei zu berücksichtigen, dass sich auf Unabwendbarkeit eines Unfalles im Sinne des § 17 Abs.3 StVG ein Kraftfahrer dann nicht berufen kann, wenn dieser die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h überschritten hat, es sei denn, er weist nach, dass der Unfall für ihn auch bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h nicht zu vermeiden war und dass es vielmehr gerade auch bei Einhaltung der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h zu einem Unfall mit vergleichbar schweren Folgen gekommen wäre (siehe hierzu die Ausgangsentscheidung des BGH am angegeben Ort).
BGH, URTEIL vom 2.1.2012, Az. VI ZR 133/11 Sie hat zur Folge, dass auch der Anspruch auf Ersatz der Kosten eines Sachverständigengutachtens nur ungeschmälert fortbestehen kann, wenn sich aus 'den Umständen', insbesondere aus der Feststellung, 'inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder anderen Teil verursacht worden ist' (§17 Abs. 1 StVG) ein solches Ergebnis rechtfertigen lässt (OLG Düsseldorf, aaO).
BGH, URTEIL vom 2.1.2012, Az. VI ZR 249/11 Sie hat zur Folge, dass auch der Anspruch auf Ersatz der Kosten eines Sachverständigengutachtens nur ungeschmälert fortbestehen kann, wenn sich aus 'den Umständen', insbesondere aus der Feststellung, 'inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder anderen Teil verursacht worden ist' (§17 Abs. 1 StVG) ein solches Ergebnis rechtfertigen lässt (OLG Düsseldorf, aaO).
LG Münster, Urteil vom 3.3.2011, Az. 01 S 128/10 17Eine Zurechnung der reinen Betriebsgefahr kommt aber auch deshalb nicht in Betracht, weil grundsätzlich Voraussetzung für die Zurechnung einer mitwirkenden Betriebsgefahr – sei es in § 17 StVG oder im Rahmen des § 254 BGB – ist, dass die Mitwirkung der Betriebsgefahr in haftungsrechtlich zurechenbarer Weise erfolgt ist (vgl. BGH NJW 1972, 1415; OLG Hamm, NZV 1995, 320).
AG Neuss, Urteil vom 3.3.2009, Az. 78 C 5745/08 Der Fahrer, der mit Erfolg die Unabwendbarkeit des Unfallgeschehens einwenden möchte, muss sich wie ein 'Idealfahrer' verhalten haben und in der bestimmten Verkehrssituation insbesondere auch alle möglichen und naheliegenden Gefahrenmomente sowie fremde Fahrfehler in die von ihm anzustellende Gefahrenprognose einstellen (vgl. BGH NVZ 1992, 229, 230 m. w. N.; König in Hentschel, StVG, 39. Aufl., § 17 StVG Rdn. 22 m. w. N.).
LG Köln, Urteil vom 2.6.2008, Az. 8 O 15/08 Hierbei kann dahinstehen, ob diese Zurechnung des Fahrerverschuldens an die Insassin schon über eine Haftungs- und Zurechnungseinheit der Eheleute als Wageninsassen erreicht wird (in diese Richtung – Zurechnung des Fahrerverschuldens an die Insassen – etwa BGH, Urt. vom 10.02.2004 - VI ZR 218/03 - NJW 2004, 1375, 1376), oder ob es jedenfalls nach der Zession den Beklagten möglich ist, dem Kläger, der als Fahrer des Wagens, mit welchem die Zeugin verunfallte, seinerseits ihr gegenüber möglichen Ansprüchen aus §§ 7, 18 StVG ausgesetzt wäre, eine Aufrechnung mit den ihnen zustehenden Gesamtschuldner-Innenausgleichsansprüchen, die im Innenverhältnis zu einer den Verursachungsbeiträgen entsprechenden Quote führen würden (§ 17 Abs. 1 StVG) entgegenzuhalten.
LG Köln, Urteil vom 2.2.2008, Az. 8 O 96/06 53Eine Zurechnung nach § 17 StVG scheitert schon an der fehlenden Haltereigenschaft des Leasinggebers (Ziff.7 des Vertrags), eine Zurechnung nach § 9 StVG daran, dass diese Norm weder unmittelbar noch analog (BGH, a.a.O.) auf Ansprüche aus § 823 BGB anwendbar ist.
LG Köln, Urteil vom 5.9.2007, Az. 20 O 127/07 Die Abwägung führt dazu, dass dem Kläger ein Verschuldens- und Verursachungsbeitrag von 2/3 und dem Beklagten von 1/3 angelastet wird, da den Fahrer des PKW ein erheblich höherer Verstoß gegen Verkehrsregeln angelastet werden kann (Kammergericht, Verkehrsrechtliche Mitteilungen 1990, Nr 67; OLG Saarbrücken, VersR 2004, 621; OLG Celle, MDR 2005, 569), auch wenn die Betriebsgefahr eines Motorrades etwas höher als die eines PKW anzusetzen ist (Hentschel, StVG, 36. Aufl., § 17 StVG RN 7).
AG Hattingen, Urteil vom 5.0.2006, Az. 5 C 162/04 Jedoch können im Rahmen dieser Abwägung zu Lasten einer Partei nur solche Umstände berücksichtigt werden, die als unfallursächlich feststehen (vgl. BGH, NZV 1996, 231; Hentschel, Straßenverkehrsrecht, § 17 StVG Rn. 31).
BGH, URTEIL vom 2.11.2005, Az. VI ZR 68/04 16	1.	Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB oder des § 17 StVG ist zwar grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt worden sind (vgl. Senatsurteile vom 12. Juli 1988 - VI ZR 283/87 - VersR 1988, 1238 f.; vom 5. März 2002 - VI ZR 398/00 - VersR 2002, 613, 615 f.; vom 25. März 2003 -VI ZR 161/02 - VersR 2003, 783, 785 jeweils m.w.N.;BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96 -NJW 2000, 217, 219 m.w.N. und vom 14. September 1999 - X ZR 89/97 - NJW 2000, 280, 281 f.).
AG Euskirchen, Urteil vom 4.0.2005, Az. 4 C 631/04 26Bei der gemäß § 17 StVG vorzunehmenden Abwägung der jeweiligen Verursachungsbeiträge sind die folgenden Umstände zu berücksichtigen: 27Nach ständiger Rechtsprechung sind bei der Ausgleichspflicht mehrerer Unfallbeteiligter gemäß § 17 StVG nur tatsächlich bewiesene Umstände heranzuziehen (BGH, VersR 1995, 357).
LG Düsseldorf, Urteil vom 1.2.2004, Az. 13 O 55/02 40Das Gericht kann im Rahmen der gemäss § 17 StVG vorzunehmenden Abwägung nur solche Tatsachen zu Lasten einer Partei berücksichtigen, die als solche und hinsichtlich ihrer Unfallursächlichkeit unstreitig, zugestanden oder nachgewiesen sind ( vgl wiederum Hentschel aa0, § 17 StVG RN 21 sowie BGH NJW 2000, 3069; OLG Düsseldorf NZV 1994, 28 u.a. ).
LG Detmold, Urteil vom 3.3.2000, Az. 2 S 19/00 12Bei der Abwägung nach § 17 StVG können nur feststellbare Umstände berücksichtigt werden (BGH NJW 1971, 2030).
BGH, Urteil vom 2.1.1996, Az. VI ZR 126/95 7 Rahmen der nach § 17 StVG vorzunehmenden Abwägung jeweils der eine Halter die Umstände zu beweisen hat, die dem anderen zu dem Verschulden gereichen (OLG Oldenburg i.V. m. NA-Be-schluß des Senats vom 3. Juli 1990 - VI ZR 319/89 - VersR 1990, 1406, 1407; OLG Frankfurt VersR 1981, 841).
BGH, URTEIL vom 2.1.1981, Az. VI ZR 290/79 Daß dies nicht nur in den Fällen gilt, in denen der Schädiger ebenfalls als Halter eines Kraftfahrzeugs oder Unternehmer einer Eisenbahn in Anspruch genommen wird (§ 17 StVG), sondern wenn er wie hier für den Fahrzeugschaden nach § 823 BGB in anderer Eigenschaft verantwortlich ist, entspricht gefestigten Rechtsprechungsgrundsätzen (BGHZ 12, 124, 128 ff; Senatsurt.
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.1980, Az. VI ZR 277/79 § 17 StVG entgegenhalten lassen muß (BGHZ 20, 259).
BGH, URTEIL vom 1.5.1976, Az. VI ZR 212/7 Jedoch läßt das Urteil jede Ausführung über die vom Fahrzeug des Klägers ausgehende Betriebsgefahr vermissen, die nach §17 Abs. 2 StVG auch gegenüber der Tiergefahr anspruchs-mindernizu berücksichtigen ist (BGH Urt. v. 27. Juni 1967 aaO).
BGH, URTEIL vom 2.4.1972, Az. VI ZR 38/71 So setzt, wie der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden hat (vgl. BGHZ 11, 170, 174; Senatsurteil vom 24. Februar 1959 - VI ZR 66/58 - VersR 1959» 455) , die Ausgleichspflicht nach § 17 StVG voraus, daß der Halter, dem der Schädiger die Betriebsgefahr anrechnen will, nach den §§ 7 ff StVG ersatzpflichtig sein würde, wenn er - umgekehrt gesehen - diesen geschädigt hätte.
BGH, URTEIL vom 2.2.1970, Az. VI ZR 98/68 Dann durfte dieser Umstand aber auch nicht berücksichtigt werden, denn nach der anerkannten ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können bei der Abwägung nach § 17 StVG nur solche Umstände verwertet werden, von denen feststeht, daß sie eingetreten und für die Entstehung des Schadens ursächlich geworden sind (Urteil des BGH vom 23. November 1965 - VI ZR 158/64 -VoroH 1966, 164 mit weiteren Nachweisen).
BGH, vom 1.2.1963, Az. II ZR 68/61 Erst wenn das Maß der Verantwortlichkeit beider Teile feststeht, ist eine sachgemäße Abwägung möglich (BGH IM § 17 StVG Nr. 10).
BGH, Urteil vom 4.11.1962, Az. Ill ZR 155/61 3 zu § 17 StVG; Gelhaar in DAR 1954, 265, 267 und die auch gegenüber den nach § 10 Abs. 2 StVG anspruchsberechtigten Hinterbliebenen wirkt (BGH III ZR 297/51 vom 23. Juni 1552, insoweit in BGHZ 6, 319, 324 nur teilweise abgedruckt).
BGH, Urteil vom 4.11.1962, Az. Ill ZR 155/61 18 erhöht war (BGHZ 12, 124, 128; LM Nr.- 10 zu §17 StVG).
BGH, Urteil vom 4.11.1962, Az. Ill ZR 155/61 Doch ist, wie die Revision zutreffend hervorhebt, bei der Schadensabwägung auch die Erhöhung der Betriebsgefahr zu berücksichtigen, die durch eine nur objektiv fehlerhafte Fahrv/eise herbeigeführt wird (BGH in der bereits zitierten Entscheidung LH Nr. 15 a zu § 17 StVG; Floegel-Hartung aaO § 17 StVG An. 5 c).
BGH, Urteil vom 4.5.1961, Az. III ZR 191/61 Denn auch Schmerzensgeldansprüche eines beim Zusammenstoß zweier Kraftfahrzeuge geschädigten Halters sind gemäß § 17 StVG auszugleichen, selbst wenn den Geschädigten seinerseits ein Verschulden nicht trifft (BGHZ 26, 69, 76).
BGH, vom 2.9.1959, Az. VI ZR 191/58 Bei der Schadensabwägung entsprechend § 17 StVG (vgl. BGHZ 6, 319) hat das Berufungsgericht daher nur die Betriebsgefahr des Motorrades zu Lasten des Klägers in die Waagschale geworfen.
BGH, Urteil vom 5.10.1958, Az. VI ZR 240/57 ♦ Mitverschulden ihres Mannes nicht.anrechnen zu'lassen brauche» Hierbei hat es, wie die Revision mit Recht geltend macht, übersehen, daß ihr Ehemann dem Beklagten wegen dieses Schadens nach § 17 StVG zur Ausgleichung verpflichtet war und daß diese Verpflichtung auf die Kläger als seine Erben übergegangen ist (Urt® des BGH vom 15. Januar 1957 - VI ZR 48/56 - VersR 1957, 198).
BGH, Urteil vom 5.3.1956, Az. VI ZB 347/54 Das ergibt sich im übrigen auch folgerichtig bereits aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Ausgleichspflicht unter mehreren, für denselben ‘Schaden haftenden Gesamtschuldnern nach § 17 StVG (BGHZ 6, 319» 322; VRS 5» 424).
BGH, Urteil vom 5.3.1956, Az. VI ZB 347/54 Hiernach kommt es für das Verhältnis zwischen den einzelnen Gesamt-Schuldnern und insbesondere für ihren Ausgleichsanspruch ausschließlich auf die Umstände, vor allem auf den Grad der beiderseitigen Verursachung, nicht auch auf den Rechtsgrund der Haftung an; der Ausgleichsanspruch wird mithin hinsichtlich seiner rechtlichen Beurteilung völlig von der Haftung des einzelnen GesamtSchuldners gegenüber dem Verletzten losgelöst, sodaß es nicht darauf ankommt, ob die für die Herbeiführung des Schadens ursächlich gewordenen Umstände für die Haftung gegenüber dem Verletzten von Bedeutung sind‘(Wussow WJ 1955, 182), Da nun die Merkmale für die Abwägung der beiderseitigen Verantwortlichkeit für den Schaden im Verhältnis zwischen mehreren Gesamtschuldnern einerseits (§17 StVG) und im Verhältnis zwischen Verletztem und Schädiger andererseits (§ 254 BGB) Ubereinstimmen und demgemäß auch das Ergebnis nicht, verschieden ausfallen darf, so muß im Verhältnis zwischen dem Schädiger und dem Verletzten ebenfalls davon ausgegangen werden, daß für die Abwägung der beiderseitigen Schadenstragung ohne Rücksicht auf den Haftungsgrund ausschließlich die Gesamtheit der Umstände des Balles, insbesondere die beiderseitige Ver ursachung maßgebend ist (Wussow WJ 1955, 183) > Ebenso wie es bei der Durchführung der Schadensabwägung nicht darauf ankommt, welche rechtlichen Haftungsgiünde im einzelnen gegeben sind (BGH VRS 5, 163), bedarf es auch