Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_64625_Bensheim-13304490_3
Timestamp: 2018-08-14 15:54:55
Document Index: 96954819

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 123', '§ 124', '§ 44', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 34', '§ 46', '§ 46', '§ 44']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Bensheim (ID:13304490)
> DTAD-ID: 13304490
13304490
Beaufsichtigung der Bauarbeiten , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten , Dienstleistungen von Architekturbüros und Bauabnahme , Dienstleistungen von Architekturbüros , Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung , Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen , Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen , Kalkulation und Überwachung der Kosten , Projektaufsicht und Dokumentation
Die Stadtverordnetenversammlung Bensheim hat beschlossen, die Sanierung des Bürgerhauses Bensheim Mitte, Dalbergergasse 15, 64625 Bensheim und die Marketing- und Entwicklungs- Gesellschaft...
Statistik Marketing- und Entwicklungs-G...
MEGB; Gesamtsanierung Bürgerhaus Bensheim; Architektenleistungen.
Die Stadtverordnetenversammlung Bensheim hat beschlossen, die Sanierung des Bürgerhauses Bensheim Mitte, Dalbergergasse 15, 64625 Bensheim und die Marketing- und Entwicklungs- Gesellschaft Bensheim mbH (MEGB) mit der Vergabe der zur Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen notwendigen Architekten- und Fachingenieurleistungen beauftragt.
Die Architekten- und Fachingenieurleistungen werden in drei eigenständigen Verfahren ausgeschrieben (Architektur, Ingenieurleistungen HLS, Ingenieurleistungen Elektro).
Gegenstand dieses Verfahrens sind die Architektenleistungen gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 4 bis 9.
Marketing- und Entwicklungs- Gesellschaft Bensheim mbH; Hauptstraße 39; 64625 Bensheim.
319727-2017
2017/S 154-319727
17/00097
— Bewerbergemeinschaftserklärung.
— Erklärung über das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 GWB,
— Erklärung über das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB,
— Nachweis der Befähigung und der Erlaubnis zur Berufsausübung als Architekt gemäß §§ 44, 75 Abs. 1 VgV,
— Erklärung gem. Runderlass vom 24.11.2015,
— Verpflichtungserklärung gem. HVTG vom 19.12.2014.
— Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV mit einer Deckungssumme iHv 2 000 000 EUR für Personenschäden und mit einer Deckungssumme iHv 2 000 000 EUR für sonstige Schäden.
— Erklärung über den Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich für die letzten 3 Geschäftsjahre gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.
— Erklärung über geeignete und vergleichbare Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV, anhand der Aspekte Art des Referenzobjektes, Art und Umfang der Sanierung, beauftragter Umfang der Planungsdienstleistungen (Leistungsbild, Leistungsphasen),
Planungszeitraum, Ausführungszeitraum, Gesamtbauwerkskosten (KGR 200 – 700), Bauwerkskosten KGR 300 und 400, bis zum Zeitpunkt der Referenzbenennung tatsächlich erbrachte Leistungen (Leistungsbild, Leistungsphasen).
— Name und berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistungen tatsächlich erbingen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, anhand der Aspekte Benennung der Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall, fachlicher Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine Referenzobjekte für die zu vergebene Dienstleistung hervorgehen, fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters, aus dem seine Referenzobjekte für die zu vergebene Dienstleistung hervorgehen, Sicherstellung einer kurzfristigen Erreichbarkeit des Projektleiters für den Auftraggeber, Präsenz auf der Baustelle innerhalb von einer Stunde während der Ausführung der Bauarbeiten, tägliche Präsenz vor Ort während der Ausführung der Bauarbeiten,
weitere Qualifikation des Projektleiters,
— Beschreibung der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV.
— Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.
— Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
— Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXS0YRHYYYD
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXS0YRHYYYD
Die Architektenleistungen gem. § 34 HOAI der Leistungsphasen 4 bis 9 betreffen die vorgesehene modulare Sanierung des Bürgerhauses Bensheim Mitte.
Bei dem Bürgerhaus Bensheim Mitte handelt es sich um ein Gebäude, das 1976 eingeweiht worden ist. Das Bürgerhaus weist eine Vielzahl von baulichen Mängeln aus, die bereits Gegenstand von ersten Untersuchungen aus dem Jahr 2014 und der bereits erbrachten Leistungsphasen 1 bis 3 aus dem Jahr 2017 sind.
Der Auftraggeber wird maximal vier Bewerber auswählen und zur Angebotsabgabe auffordern.
Sollten nach Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge mehr als vier geeignete Bewerber festgestellt werden, werden die Bewerber anhand der nachfolgenden, aus den Eignungskriterien entnommenen Auswahlkriterien ermittelt:
— Erklärung über geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers mit Benennung eines Ansprechpartners gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Hierbei soll insbesondere auch auf die Erfahrungen in der Planung und Bauüberwachung von Sanierungen und Umbauten von Teilen eines Bürger- oder Stadthauses bzw. öffentlichen Gebäudes anhand der nachstehenden Aspekte eingegangen werden:
— Art des Referenzobjektes,
— Art und Umfang der Sanierung,
— beauftragter Umfang der Planungsdienstleistungen (Leistungsbild, Leistungsphasen),
— Planungszeitraum,
— Gesamtbauwerkskosten (KGR 200 – 700),
— bis zum Zeitpunkt der Referenzbenennung tatsächlich erbrachte Leistungen (Leistungsbild, Leistungsphasen).
Jeder Bewerber kann bis zu 5 geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungen in den letzten höchstens 3 Jahren angeben. Es erfolgt eine Bewertung der vom Bewerber benannten Referenzen anhand der vorstehend benannten und nachgewiesenen Aspekte.
Lässt sich ein Unterkriterium in der nachfolgenden tabellarischen Zusammenstellung mit „ja“ beantworten, wird dies mit einem Punkt bewertet. Maximal zu erreichen sind 7 Punkte pro benannter geeigneter Referenz, d. h. insgesamt maximal 35 Punkte.
— Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV.
Hierbei soll insbesondere auch auf die nachstehenden Aspekte eingegangen werden:
— Benennung der Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall,
— Fachlicher Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine Referenzobjekte für die zu vergebene Dienstleistung hervorgehen,
— Fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters, aus dem seine Referenzobjekte für die zu vergebene Dienstleistung hervorgehen,
— Qualifikation des Projektleiters, z. B. SiGe-Koordinator.
Jeder Bewerber kann jeweils bis zu 5 geeignete und vergleichbare Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters über früher ausgeführte Dienstleistungen in den letzten höchstens 3 Jahren angeben. Es erfolgt eine Bewertung der vom Bewerber benannten Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters anhand der Anzahl der benannten geeigneten Referenzen.
Lässt sich ein Unterkriterium in der nachfolgenden tabellarischen Zusammenstellung mit „ja“ beantworten, wird dies mit einem Punkt bewertet. Maximal zu erreichen ist 1 Punkt pro benannter geeigneter Referenz, d. h. maximal 10 Punkte.
Wird hinsichtlich der Qualifikation des Projektleiters und / oder des stellvertretenden Projektleiters eine zusätzliche Qualifikation, wie beispielsweise SiGe-Koordinator, nachgewiesen, können jeweils maximal 2 Punkte erreicht werden, d. h. maximal 4 Punkte.
Damit können insgesamt maximal 14 Punkte erreicht werden.
— Anhand der Punktebewertung wird eine Rangfolge in absteigender Punktezahl gebildet. Die ersten vier Bewerber in der Rangfolge mit der höchsten Punktzahl werden ausgewählt.
Von dem Bewerber ist mit Einreichung des Teilnahmeantrages der Nachweis nach §§ 44, 75 Abs. 1 VgV zu erbringen, dass er in Hessen berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend als „Architekt“ tätig zu werden.
Für den Teilnahmeantrag ist die bereitgestellte Datei „17_00097_ta_20170810“ zu verwenden, auszufüllen und mit den darin im Einzelnen benannten Erklärungen und Nachweisen einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YRHYYYD.