Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20ZR%20324/08
Timestamp: 2019-06-18 03:57:34
Document Index: 377056258

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 256', '§ 286', '§ 15', '§ 2', '§ 249', '§ 181', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 22.04.2010 - III ZR 324/08 - dejure.org
https://dejure.org/2010,2863
BGH, 22.04.2010 - III ZR 324/08 (https://dejure.org/2010,2863)
BGH, Entscheidung vom 22.04.2010 - III ZR 324/08 (https://dejure.org/2010,2863)
BGH, Entscheidung vom 22. April 2010 - III ZR 324/08 (https://dejure.org/2010,2863)
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§ 256 ZPO, § 286 ZPO, § 15 EStG, § 2 Abs 3 Nr 3 WiPrO, § 249 BGB
Haftung des Treuhandkommanditisten einer Filmfonds-GmbH & Co. KG: Umfang der Informationspflicht gegenüber einem Kapitalanleger; Feststellungsinteresse des Geschädigten hinsichtlich Steuerschäden wegen möglicher Aberkennung der Verlustzuweisung; Schadensersatzanspruch bei Aberkennung der Verlustzuweisung; Kausalitätsvermutung zugunsten des Anlegers
Prospektmangel und Aufklärungspflichtverletzung aufgrund mangelnder Information über Provisionszahlungen in Höhe von 20 Prozent für die Eigenkapitalvermittlung an eine GmbH i.Rd. Beteiligung an einem Filmfonds; Sachlich richtige und vollständige Unterrichtung eines Prospekts über ein Beteiligungsangebot gegenüber dem Beitrittsinteressenten; Darstellung der wesentlichen kapitalmäßigen und personellen Verflechtungen zwischen einerseits der Komplementär-GmbH und andererseits den das Emissionsprojekt durchführenden Unternehmen; Gewährung einer Provision als Vergütung für pauschale Werbungskosten; Abgrenzung der Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung
BGB § 181; WPO § 2 Abs. 3 Nr. 3
Prospektmangel und Aufklärungspflichtverletzung aufgrund mangelnder Information über Provisionszahlungen in Höhe von 20 Prozent für die Eigenkapitalvermittlung an eine GmbH i.Rd. Beteiligung an einem Filmfonds; Sachlich richtige und vollständige Unterrichtung eines Prospekts über ein Beteiligungsangebot gegenüber dem Beitrittsinteressenten
LG München I, 16.10.2007 - 34 O 351/06
In einem derartigen Fall liegt eine Steuervergünstigung für den Schadensersatzgläubiger darin, dass eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung nur mit ihrem Ertragsanteil der Einkommensteuer unterliegt; das ist bei der Berechnung des Erwerbsschadens zu berücksichtigen (BGH, NJW 1987, 1814; BGH, NJW 1999, 3711; so auch die Rechtsprechung des BGH in Fällen der Rückerstattung des Anlagebetrags bei Kapitalanlagesachen, etwa im Urt. des BGH vom 31.05.2010, II ZR 30/09 [Juris]; BGH, Urt. vom 22.04.2010, III ZR 324/08 [Juris]; BGH ZIP 2010, 176 Tz. 3; BGHZ 74, 103).
Denn auch eine "angemessene und übliche Vergütung" lässt weder die Annahme einer Interessenkollision noch die daraus fließende Aufklärungspflicht entfallen (vgl. hierzu etwa BGH, Urteil vom 22.04.2010, III ZR 324/08, zitiert nach juris).