Source: https://www.buzer.de/gesetz/7514/al14865-0.htm?setmobile=1
Timestamp: 2020-07-10 00:44:52
Document Index: 933128

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 16', '§ 20', '§ 21', '§ 23', '§ 24', '§ 24', '§ 36', '§ 36', '§ 43', '§ 69', '§ 72', '§ 74', '§ 76', '§ 90', '§ 92', '§ 93', '§ 94', '§ 95', '§ 97', '§ 97', '§ 98', '§ 99', '§ 100', '§ 101', '§ 102', '§ 32', '§ 35', '§ 32', '§ 35', '§ 32', '§ 35', '§ 34', '§ 33', '§ 35']

Fassung § 39 SGB VIII a.F. bis 16.12.2008 (geändert durch Artikel 1 G. v. 10.12.2008 BGBl. I S. 2403)
Start > Inhalt SGB VIII > § 39 > alle Fassungen > a.F. Fassung ab 16.12.2008
Änderung § 39 SGB VIII vom 16.12.2008
Ähnliche Seiten: weitere Fassungen von § 39 SGB VIII, alle Änderungen durch Artikel 1 KiföG am 16. Dezember 2008 und Änderungshistorie des SGB VIII
§ 39 SGB VIII a.F. (alte Fassung)
in der vor dem 16.12.2008 geltenden Fassung
§ 39 SGB VIII n.F. (neue Fassung)
in der am 16.12.2008 geltenden Fassung
durch Artikel 1 G. v. 10.12.2008 BGBl. I S. 2403
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 16 Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie§ 20 Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen§ 21 Unterstützung bei notwendiger Unterbringung zur Erfüllung der Schulpflicht§ 23 Förderung in Kindertagespflege§ 24 Inanspruchnahme von Tageseinrichtungen und Kindertagespflege§ 24a Übergangsregelung für die Ausgestaltung des Förderungsangebots§ 36 Mitwirkung, Hilfeplan§ 36a Steuerungsverantwortung, Selbstbeschaffung§ 43 Erlaubnis zur Kindertagespflege§ 69 Träger der öffentlichen Jugendhilfe, Jugendämter, Landesjugendämter§ 72a Persönliche Eignung§ 74a Finanzierung von Tageseinrichtungen für Kinder§ 76 Beteiligung anerkannter Träger der freien Jugendhilfe an der Wahrnehmung anderer Aufgaben§ 90 Pauschalierte Kostenbeteiligung§ 92 Ausgestaltung der Heranziehung§ 93 Berechnung des Einkommens§ 94 Umfang der Heranziehung§ 95 Überleitung von Ansprüchen§ 97a Pflicht zur Auskunft§ 97b Übergangsregelung§ 98 Zweck und Umfang der Erhebung§ 99 Erhebungsmerkmale§ 100 Hilfsmerkmale§ 101 Periodizität und Berichtszeitraum§ 102 Auskunftspflicht
(1) Wird Hilfe nach den §§ 32 bis 35 oder nach § 35a Abs. 2 Nr. 2 bis 4 gewährt, so ist auch der notwendige Unterhalt des Kindes oder Jugendlichen außerhalb des Elternhauses sicherzustellen. Er umfasst auch die Kosten der Erziehung.
(1) Wird Hilfe nach den §§ 32 bis 35 oder nach § 35a Abs. 2 Nr. 2 bis 4 gewährt, so ist auch der notwendige Unterhalt des Kindes oder Jugendlichen außerhalb des Elternhauses sicherzustellen. Er umfasst die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen.
(2) Der gesamte regelmäßig wiederkehrende Bedarf soll durch laufende Leistungen gedeckt werden. Sie umfassen außer im Fall des § 32 und des § 35a Abs. 2 Nr. 2 auch einen angemessenen Barbetrag zur persönlichen Verfügung des Kindes oder des Jugendlichen. Die Höhe des Betrages wird in den Fällen der §§ 34, 35, 35a Abs. 2 Nr. 4 von der nach Landesrecht zuständigen Behörde festgesetzt; die Beträge sollen nach Altersgruppen gestaffelt sein. Die laufenden Leistungen im Rahmen der Hilfe in Vollzeitpflege (§ 33) oder bei einer geeigneten Pflegeperson (§ 35a Abs. 2 Satz 2 Nr. 3) sind nach den Absätzen 4 bis 6 zu bemessen.
(4) Die laufenden Leistungen sollen auf der Grundlage der tatsächlichen Kosten gewährt werden, sofern sie einen angemessenen Umfang nicht übersteigen. Die laufenden Leistungen umfassen auch die Erstattung nachgewiesener Aufwendungen für Beiträge zu einer Unfallversicherung sowie die hälftige Erstattung nachgewiesener Aufwendungen zu einer angemessenen Alterssicherung. Sie sollen in einem monatlichen Pauschalbetrag gewährt werden, soweit nicht nach der Besonderheit des Einzelfalls abweichende Leistungen geboten sind. Ist die Pflegeperson unterhaltsverpflichtet, so kann der monatliche Pauschalbetrag angemessen gekürzt werden. Wird ein Kind oder ein Jugendlicher im Bereich eines anderen Jugendamts untergebracht, so soll sich die Höhe des zu gewährenden Pauschalbetrages nach den Verhältnissen richten, die am Ort der Pflegestelle gelten.
(4) Die laufenden Leistungen sollen auf der Grundlage der tatsächlichen Kosten gewährt werden, sofern sie einen angemessenen Umfang nicht übersteigen. Die laufenden Leistungen umfassen auch die Erstattung nachgewiesener Aufwendungen für Beiträge zu einer Unfallversicherung sowie die hälftige Erstattung nachgewiesener Aufwendungen zu einer angemessenen Alterssicherung der Pflegeperson. Sie sollen in einem monatlichen Pauschalbetrag gewährt werden, soweit nicht nach der Besonderheit des Einzelfalls abweichende Leistungen geboten sind. Ist die Pflegeperson in gerader Linie mit dem Kind oder Jugendlichen verwandt und kann sie diesem unter Berücksichtigung ihrer sonstigen Verpflichtungen und ohne Gefährdung ihres angemessenen Unterhalts Unterhalt gewähren, so kann der Teil des monatlichen Pauschalbetrags, der die Kosten für den Sachaufwand des Kindes oder Jugendlichen betrifft, angemessen gekürzt werden. Wird ein Kind oder ein Jugendlicher im Bereich eines anderen Jugendamts untergebracht, so soll sich die Höhe des zu gewährenden Pauschalbetrages nach den Verhältnissen richten, die am Ort der Pflegestelle gelten.
(7) Wird ein Kind oder eine Jugendliche während ihres Aufenthaltes in einer Einrichtung oder einer Pflegefamilie selbst Mutter eines Kindes, so ist auch der notwendige Unterhalt dieses Kindes sicherzustellen.
Link zu dieser Seite: https://www.buzer.de/gesetz/7514/al14865-0.htm