Source: https://nail-lounge77.de/AGB
Timestamp: 2020-03-28 14:26:24
Document Index: 206859488

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 8', '§ 9']

Für die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Nagelstudio „Nail Lounge 77“ – nachfolgend Nagelstudio genannt - und dem Kunden, gelten ausschließlich die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen in der, zum Zeitpunkt einer Erst- bzw. Folgebehandlung, gültigen Fassung.
Dies schließt auch alle zukünftigen Behandlungen ein. Abweichende Bedingungen des Kunden erkennt das Nagelstudio nicht an, es sei denn, es wurde ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Mit einer verbindlichen Terminreservierung erkennt der Kunde die allgemeinen Geschäftsbedingungen an. Irrtum, Druckfehler, Preis- und technische Änderungen bleiben vorbehalten.
§ 2 Angebote und Dienstleistungen
Sämtliche Angebote, Dienstleistungen und Preise sind freibleibend und gelten für jeden einzelnen Auftrag (Behandlung), sofern in der jeweiligen konkreten Behandlung nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist. Nebenabreden und sonstige Abweichungen bedürfen jeweils einer gesonderten Absprache. Sämtliche Angaben zu Dienstleistungen und Produkten auf der Homepage, in Prospekten, Handzetteln etc. sind freibleibend und unverbindlich. Die Leistungen werden ständig weiterentwickelt. Hieraus resultierende geringfügige Abweichungen der erbrachten Dienstleistung gegenüber der angebotenen Dienstleistung, sofern die Qualität und Umfang sowie Einsetzbarkeit den Kunden nicht einschränken, sind zulässig und gelten als vertragsgemäße Erfüllung. Die Produktabbildungen (z.B. Modellbilder) müssen nicht zu 100% mit dem Aussehen des erzielten Resultates (behandelte oder verzierte Nägel) übereinstimmen. Insbesondere nach Sortimentserneuerungen seitens der Hersteller und des Nagelstudios kann es zu geringfügigen Veränderungen in der Ausstattung und im Ergebnis der Produkte kommen.
§ 3.1 Verbindliche Terminvereinbarung, Rücktritt, Umbuchung
Eine Terminreservierung gilt als verbindlich, wenn durch den Kunden eine schriftliche, telefonische oder persönliche Buchung vorgenommen und diese durch das Nagelstudio mündlich, telefonisch oder auch schriftlich (z.B. per Terminkarte) bestätigt wurde.
Mit der verbindlichen Terminvereinbarung erteilt der Kunde einen Auftrag und geht damit ab diesem Zeitpunkt ein Vertragsverhältnis ein. Mit Wahrnehmen des Termins erkennt jeder Kunde - gleich, ob Bestandskunde oder Neukunde - die zu dem Zeitpunkt gültigen AGB, DSGVO, etc. an, sowie alle Änderungen, die nachfolgend vorgenommen werden. Dies gilt ab dem ersten wahrgenommenen Termin, für alle weiteren Termine. Das Nagelstudio wird den Kunden über Änderungen informieren. Dies kann entweder durch persönliches Hinweisen geschehen, als auch beispielsweise durch einen Info-Aushang im Studio. Es besteht die Möglichkeit, jederzeit den Termin abzusagen, zu verschieben oder von diesem ganz zurückzutreten. Der Rücktritt muss erklärt werden. Wird von einer verbindlichen Terminvereinbarung – gleich, aus welchem Grund – zurückgetreten, diese abgesagt oder der Termin erst später als vereinbart (ab 15 Min.) durch den Kunden wahrgenommen, kann das Nagelstudio, bei nicht rechtzeitiger Absage (mind. 24h vor dem Termin), einen angemessenen Ersatz für die getroffenen Vorkehrungen und Aufwendungen – insbesondere für die für den Kunden reservierte und dadurch eingeplante Zeit – verlangen und diese dem Kunden in Rechnung stellen. Für den Ausfall eines vereinbarten Termins, können ohne vorherige fristgerechte Absage, so kurzfristig keine Termine mit anderen Kunden vereinbart werden. Für die damit entstehende Leerzeit und den damit verbundenen finanziellen Ausfall kommt der Kunde auf, da er diesen Zeitraum exklusiv für sich persönlich reserviert und damit in Anspruch genommen hat. Dies gilt für Absagen aller Art, da sämtliche Begründungen des Kunden, nicht im Verantwortungsbereich des Nagelstudios liegen. Es besteht kein Recht auf eine unentgeltliche Nachholung des versäumten Termins. Dies betrifft auch Verspätungen des Kunden ab 15 Min., insbesondere dann, wenn sich in der verbleibenden reservierten Zeit, die verbindlich gebuchte Behandlung nicht mehr realisieren lässt. In der Regel belaufen sich die Stornogebühren, die im Falle einer Absage/Rücktritts des Termins unter 24h vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen bzw. einer Verspätung von mehr als 15 Min. berechnet werden, auf ab 30,00 Euro. Die sogenannte Ausfallgebührenpauschale kann unter Umständen abweichen, beispielsweise durch widerholtes zu spät Kommen, nicht Erscheinen, etc. oder je nach Wert des vereinbarten Termins. Die Stornogebühr wird in Rechnung gestellt. In eigenem Interesse und zur Vermeidung von Missverständnissen, sollte die Absage/Rücktritt rechtzeitig mind. 24h vor dem Termin erklärt werden. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung. Dabei können Rücktrittserklärungen über Facebook, das Kontaktformular der Homepage oder per SMS nicht berücksichtigt werden. Bei widerholtem nicht Erscheinen oder nicht rechtzeitigem Absagen, hat das Nagelstudio das Recht, eine Anzahlung vor Vereinbaren des Termins zu verlangen. Die Höhe der Anzahlung liegt im Ermessen des Nagelstudios und richtet sich beispielsweise u.a. nach dem Wert des vereinbarten Termins. Sollte ein angezahlter Termin nicht oder nicht rechtzeitig abgesagt werden, hat das Nagelstudio das Recht, die Anzahlung in voller Höhe einzubehalten. Besondere Wünsche nach Extras (wie z.B. French oder Nail Art) sollten bereits bei der Vereinbarung des Termins mitgeteilt werden, da diese zusätzlichen Arbeiten aus Zeitgründen sonst nicht immer bei der bereits eingeplanten und reservierten Behandlungszeit berücksichtigt werden können.
§ 3.2 Anzahlungen, Bestandskunden, Neukunden, Terminverweigerung
Kunden gelten als "Neukunden", wenn sie zum ersten Mal in das Nagelstudio Nail Lounge 77 kommen oder wenn sie für längere Zeit nicht da waren. In der Regel beläuft sich diese "längere Zeit" auf einen Zeitraum ab 7 Wochen oder individuell je nach Ermessen des Nagelstudios.
Kunden gelten als "Bestandskunden", wenn sie regelmäßig in das Nagelstudio Nail Lounge 77 kommen.
Bei widerholtem nicht Erscheinen oder nicht rechtzeitigem Absagen, hat das Nagelstudio das Recht, eine Anzahlung vor Vereinbaren des Termins zu verlangen. Die Höhe der Anzahlung liegt im Ermessen des Nagelstudios und richtet sich beispielsweise u.a. nach dem Wert des vereinbarten Termins. Sollte ein angezahlter Termin nicht oder nicht rechtzeitig abgesagt werden, oder verspätet sich der Kunde (ab 15 Min. Verspätung) und kann der Termin durch die Verspätung nicht mehr wahrgenommen werden, insbesondere weil Folgetermine sonst nicht eingehalten werden können, hat das Nagelstudio das Recht, die Anzahlung in voller Höhe einzubehalten. Ob ein Termin noch eingehalten werden kann, trotz der Verspätung des Kunden (ab 15 Min. Verspätung), liegt in der alleinigen Entscheidung des Nagelstudios.
Für Termine die weit im Voraus vereinbart werden, hat das Nagelstudio ebenfalls das Recht, eine Anzahlung zu verlangen. Ab wann ein Termin "weit im Voraus" liegt, liegt im alleinigen Ermessen des Nagelstudios. Ob für Termine, die weit im Voraus vereinbart werden, eine Anzahlung von Nöten ist, entscheidet das Nagelstudio. Sollte der Kunde den vereinbarten und angezahlten Termin in weniger als 24 Stunden vorher absagen oder verschieben, so hat das Nagelstudio das Recht die Anzahlung in voller Höhe einzubehalten, da der Termin so kurzfristig nicht mehr anderweitig vergeben werden kann. Der Kunde hat dann bei einem erneut vereinbarten Termin ebenfalls eine Anzahlung zu leisten. Dies gilt sowohl für Bestandskunden, als auch für Neukunden.
Hat sich ein Kunde - gleich, ob es sich hierbei um einen Bestandskunden oder einen Neukunden handelt - als unzuverlässig erwiesen, beispielsweise durch zu spät Kommen oder durch sehr kurzfristiges Absagen oder durch nicht oder nicht rechtzeitiges Absagen, so ist dieser Kunde für das Nagelstudio nicht tragbar. Das Nagelstudio hat dann das Recht, dem Kunden weitere Termine zu verweigern. Dies liegt einzig und allein im Ermessen des Nagelstudios.
Bei Neukunden-Terminen beläuft sich die Anzahlung des Termins auf ab 25,00 €. Sollte ein Verschieben oder ein Absagen des Termins, seitens des Neukunden, von Nöten sein, so kann der Neukunde den Termin bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin absagen oder verschieben. Für den Neukunden wird dann keine erneute Anzahlung fällig. Sollte der Neukunde den vereinbarten und angezahlten Termin in weniger als 24 Stunden vorher absagen oder verschieben, so hat das Nagelstudio das Recht die Anzahlung in voller Höhe einzubehalten, da der Termin so kurzfristig nicht mehr anderweitig vergeben werden kann. Der Neukunde hat dann bei einem erneut vereinbarten Termin ebenfalls eine Anzahlung zu leisten. Sollte der Neukunde den Termin nicht oder nicht rechtzeitig absagen, hat das Nagelstudio das Recht, die Anzahlung in voller Höhe einzubehalten. Sollte sich der Neukunde verspäten (ab 15 Min. Verspätung) und kann der Termin durch die Verspätung nicht mehr wahrgenommen werden, insbesondere weil Folgetermine sonst nicht eingehalten werden können, hat das Nagelstudio ebenfalls das Recht, die Anzahlung in voller Höhe einzubehalten. Ob ein Neukunden-Termin noch eingehalten werden kann, trotz der Verspätung des Kunden (ab 15 Min. Verspätung), liegt in der alleinigen Entscheidung des Nagelstudios.
Alle Anzahlungen werden, wenn ein Termin zustande kommt und der Kunde ihn wahrnimmt, mit dem jeweiligen Betrag für den Termin verrechnet.
Alle Gründe für Verspätungen oder für nicht oder nicht rechtzeitiges Absagen, liegen nicht im Verantwortungsbereich des Nagelstudios. Siehe § 3.1.
§ 4 Folgetermine
Folgetermine (insbesondere beim Auffüllen) sollten im eigenen Interesse des Kunden frühst möglich, am besten direkt nach der laufenden Behandlung, vereinbart werden, da zu kurzfristige Terminwünsche des Kunden aus Kapazitätsgründen nicht immer realisiert werden können. Erfolgt – wegen verspäteter Vereinbarung eines Folgetermins – eine Auffüllung erst nach mehr als 4 Wochen nach dem letzten Termin, kann dies unter Umständen zu einer intensiveren Reparatur oder sogar einer Neuanlage der Nägel führen und höhere Kosten, als standartgemäß in der Preisliste angegeben, verursachen.
Der Kunde versichert, alle persönlichen Daten und Informationen, die relevant für die professionelle Ausführung der geforderten Dienstleistungen sind, an das Nagelstudio und/oder den Dienstleister weiter zu geben.
Eine, vor der jeweiligen Behandlung durchgeführte, Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Weitere Ansprüche bzw. evtl. Schadensersatzansprüche aus der Beratung sind ausgeschlossen. Das Nagelstudio übernimmt keine Verantwortung für das Ergebnis der Beratung. Auf die ausgeführte Dienstleistung oder verkaufte Produkt gibt es keine Garantie. Für Folgeschäden sowie für nicht vorhersehbare oder im Verantwortungsbereich des Kunden liegende Schäden, wird keine Haftung übernommen. Dies betrifft insbesondere bereits bestehende oder zukünftige Krankheiten oder Allergien aller Art, darüber hinaus Unfälle, Verlust und Defekt, auch in Folge verlängerter oder verstärkter Fingernägel. Eventuell dadurch entstehende Reparaturkosten bzw. Folgeschäden liegen im Verantwortungsbereich des Kunden. Für evtl. Fehler bei Produktbeschreibungen, Druckfehlern oder technischen Änderungen aller Waren, Produkte und Materialien kann darüber hinaus keine Haftung übernommen werden. Das Nagelstudio ist nicht verantwortlich für den Verlust oder die Zerstörung von persönlichen Gegenständen des Kunden, die mit in das Nagelstudio gebracht wurden.
§ 7 Rückgaberecht / Widerrufsrecht
Bei persönlich oder individuell angefertigten Produkten (wie z.B. Schmuck) und Dienstleistungen oder bei Produkten, die bereits benutzt wurden (z.B. Handcreme, Nagelöl, etc.) hat der Kunde keinen Anspruch auf ein Rückgaberecht oder ein Widerrufsrecht. Dies gilt auch für Produkte, die nicht persönlich und individuell angefertigt wurden, sondern einfach im Nagelstudio gekauft wurden. Hier hat der Kunde ebenfalls kein Rückgaberecht oder ein Widerrufsrecht. Aus hygienischen Gründen, hat der Kunde kein Rückgaberecht auf kosmetische Produkte aller Art, die im Nagelstudio verkauft werden.
Bei persönlich und/oder auf eigenen Wunsch angefertigten Produkten (z.B. Schmuck) kann das Nagelstudio eine Anzahlung verlangen. Die Höhe der Anzahlung richtet sich individuell nach dem Wert des Schmuckstücks. Sollte der Kunde nach Auftragserteilung von diesem Auftrag zurück treten, wird die Anzahlung für die Aufwendung der Materialien und den Arbeitseinsatz und die damit verbundene Zeit, einbehalten. Der Kunde hat keinen Anspruch auf eine Verrechnung der einbehaltenen Anzahlung mit der Erteilung eines neuen Auftrags oder einer Auszahlung des Betrages. Bei Dienstleistungen (z.B. einer Nagelmodellage) hat der Kunde kein Recht, sein Geld für die erbrachte Dienstleistung zurück zu fordern. Grundsätzlich gibt es auf Dienstleistungen und/oder auf Produkte keine Garantie. Im Falle eines Schaden, entscheidet das Nagelstudio selber, ob es die Reparatur aus Kulanz nicht berechnet oder dem Kunden anrechnet.
§ 8 Verhaltensweisen / Tiere / Kinder
Der Kunde sowie eventuelle Begleiter verpflichten sich, während ihres Besuchs im Studio, eine angemessene Verhaltensweise an den Tag zu legen. Sollte eine Person sich nach einer Verwarnung weiterhin nicht angemessen verhalten, hat das Nagelstudio das Recht, die betreffende Person aus dem Studio zu verweisen und gegebenenfalls ein Hausverbot auszusprechen.
Das Mitbringen von Tieren ist aus hygienischen Gründen generell nicht gestattet.
Kleine Kinder sind aus hygienischen und sicherheitstechnischen Gründen nicht im Studio erlaubt. Es besteht die Gefahr, dass Kleinteile und giftige Substanzen verschluckt werden können. Hierfür übernimmt das Nagelstudio keine Haftung. Das Mitbringen von Kindern muss vorher mit dem Nagelstudio abgesprochen sein. Sollten Kinder trotzdem mit in das Studio gebracht werden, muss unter Umständen ein neuer Termin vereinbart werden.
§ 9 Urheberrecht & Datenschutz
Der Kunde stimmt einer Ablichtung, bildlichen Darstellung, Veröffentlichung und Vervielfältigung seiner, durch das Nagelstudio, verzierten Fingernägel / Hände und / oder Bewertungen in jeglicher Form zu Werbezwecken - insbesondere der Darstellung im Internet - uneingeschränkt zu, wenn dies nicht ausdrücklich widersprochen wurde. Das Urheberrecht für das Design verbleibt beim Nagelstudio bzw. beim Nageldesigner.
Für die gerichtliche Klärung von Unstimmigkeiten gilt als Gerichtsstand Bünde. Anwendbar ist allein deutsches Recht.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit der allgemeinen Geschäftsbedingungen im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkung der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommt, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.