Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/269799
Timestamp: 2018-09-21 21:22:35
Document Index: 340265604

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 160']

Ergebnis: Rahmenvereinbarung „Serielles und modula...competitionline
Diashow © Hullak Rannow Architekten
(ID 3-269799)
Ed Züblin AG Dortmund, Dortmund (DE)
Lechner Immobilien Development GmbH, Frankfurt/Main (DE)
GOLDBECK Nordost GmbH, Markkleeberg (DE)
ALHO Systembau GmbH, Morsbach (DE)
Solidbox GmbH, Heek (DE)
Hersteller, Projektentwickler
Lukas Lang Building Technologies GmbH, Wien (AT)
MBN Bau AG, Georgsmarienhütte (DE)
Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Bauleistung / Generalunternehmerleistung
Auslober/Bauherr GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Berlin (DE)
Von den Bietern/Bietergemeinschaften sollen systemische Gebäude entwickelt werden, die mittels serieller und modularer Bauweise kostengünstig in kurzer Zeit und in hoher architektonischer und funktionaler Qualität regional angepasst errichtet werden können. Die Bieter bzw. Bietergemeinschaften können auch mit bereits realisierten oder in der Realisierung befindlichen oder aus realisierten Vorhaben weiterentwickelten Konzepten teilnehmen.
Ziel ist es, eine Rahmenvereinbarung mit einem oder mehreren Bietern/Bietergemeinschaften (Mehrfachrahmenvereinbarung) über Planungs- und Bauleistungen für die Errichtung von Wohngebäuden zu definierten Preisen abzuschließen. Die Rahmenvereinbarung löst für sich noch keinen Bauauftrag aus, sondern bildet die Grundlage für einzelvertragliche Regelungen mit konkreten ortsspezifischen Anpassungen. Zur Bewertung der architektonischen und funktionalen Qualität der Systementwürfe wird ein Bewertungsgremium einbezogen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://web.gdw.de/seriellesbauen
Adresse des Bauherren DE-14197 Berlin
Deutschland-Berlin: Bau von Mehrfamilienhäusern
2017/S 121-244352
Kontaktstelle(n): GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Herr Fabian Vierhig
E-Mail: MjE3YlRhWFRbW1RiUVBkVF0vVlNmHVNU
Fax: +49 3082403-199
Hauptadresse: www.gdw.de
GdW in mittelbarer Stellvertretung: Die Firmen und Adressen der vertretenen Auftraggeber sind unter http://web.gdw.de/seriellesbauen abrufbar.
Kontaktstelle(n): GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Herr Fabian Viehrig
E-Mail: MjE1ZFZjWlZdXVZkU1JmVl8xWFVoH1VW
Andere: eingetragener Verein als mittelbarer Stellvertreter für Mitgliedsunternehmen, u.a. kommunale Wohnungsunternehmen, die öffentliche Auftraggeber sind.
Andere Tätigkeit: Geschosswohnungsbau, Vermietung, Bewirtschaftung
Rahmenvereinbarung „Serielles und modulares Bauen“.
Ziel ist es, eine Rahmenvereinbarung mit einem oder mehreren Bietern/Bietergemeinschaften (Mehrfachrahmenvereinbarung) über Planungs- und Bauleistungen für die Errichtung von Wohngebäuden zu definierten Preisen abzuschließen. Die Rahmenvereinbarung löst für sich noch keinen Bauauftrag aus, sondern bildet die Grundlage für einzelvertragliche Regelungen mit konkreten ortsspezifischen Anpassungen.
Zur Bewertung der architektonischen und funktionalen Qualität der Systementwürfe wird ein Bewertungsgremium einbezogen. Siehe auch Ziff. II.2.14).
Planungs- und Bauleistungen für Mehrfamilienhäuser.
Die Auswahl erfolgt unter den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften, die gemäß Teilnahmebedingungen (Kapitel III.1) geeignet sind, ausschließlich anhand folgender Auswahlkriterien (bis zu 60 Punkte), sofern die Zahl der Bewerber die Höchstzahl der aufzufordernden Bewerber überschreitet:
Nachweis einer über die Mindestanforderungen hinausgehenden Leistungsfähigkeit (maximal 60 Punkte). Hierfür werden folgende Unterkriterien herangezogen:
— Nachweis jeweils der Planung und der Realisierung von Mehrfamilienhäusern/Wohnprojekten mit mehr als 6 Wohnungen in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren über die Mindestanforderung von einem Projekt hinausgehend (5 Punkte bei zwei Projekten, 10 Punkte bei drei Projekten, 15 Punkte bei vier und mehr Projekten; Planung und Realisierung müssen nicht dasselbe Projekt betreffen)
— Nachweis über bereits erzielte Wettbewerbserfolge, Preise oder Auszeichnungen für geplante und/oder errichtete Gebäude oder Bauweisen/-verfahren (5 Punkte bei einem Projekt, 10 Punkte bei zwei Projekten, 15 Punkte bei drei und mehr Projekten);
— Nachweis besonderer Qualifikationen im Bereich nachhaltigen Bauens (z.B. Teilnahme an Schulungs- oder Fortbildungsmaßnahmen, Zertifizierungen) (je Nachweis 5 Punkte, maximal 15 Punkte erreichbar);
— Nachweis von Kenntnissen/Erfahrungen in Bezug auf serielles und modulares Bauen (je Nachweis/Erfahrung/realisiertem Projekt 5 Punkte, maximal 15 Punkte).
Die Vergabestelle behält sich das Recht vor, im Falle gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden.
Zu Ziff. II.1.4) Die Vergabestelle wird sich die Entscheidung des Bewertungsgremiums in Bezug auf die Qualität der Systementwürfe zu eigen machen; die endgültige Entscheidung obliegt jedoch der Vergabestelle.
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit Einreichung des Teilnahmeantrags vorzulegen:
1. Auszug aus dem Berufs- bzw. Handelsregister oder Kopie. Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung/Nachweis, die/der mit den geforderten Angaben vergleichbar ist. Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV.2.2) nicht älter als drei Monate sein.
2. Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Nachweis der Bauvorlageberechtigung beteiligter Ingenieure.
3. Eigenerklärung, dass beim Bieter bzw. Mitgliedern der Bietergemeinschaft keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen.
4. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle und ggf. der bevollmächtigte Vertreter ergeben.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen gem. vorstehenden Ziff. 1 bis 3 für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 6d EU VOB/A auf Kapazitäten Dritter (andere Unternehmen oder Architektur-/Planungsbüros) zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen.
Darüber hinaus ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten vorzulegen mit folgendem Inhalt: „Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bietergemeinschaft) stehen wir diesem/r für die Leistungserbringung zur Verfügung.“
Der Auftraggeber akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (§ 6b EU Abs. 1 S. 2 VOB/A).
1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (nur bei Einbeziehung freischaffender bzw. selbständig tätiger Architekten oder bauvorlageberechtigter Ingenieure) mit einer Mindestversicherungssumme von EUR 2 Mio. je Schadensfall oder einer schriftlichen Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall.
2. Erklärung über den Umsatz des bauausführenden Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Mehrfamilienhäuser mit mindestens 6 Wohneinheiten oder in Systembauweise errichteter Gewerbebau), unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gemäß § 6d EU VOB/A auf Kapazitäten Dritter (andere Unternehmen oder Architektur-/Planungsbüros) zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen.
1. Auflistung der wesentlichen in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren erbrachten vergleichbaren Leistungen hinsichtlich Planung und Realisierung (Mehrfamilienhäuser mit mindestens 6 Wohnungen oder in Systembauweise errichteter Gewerbebau) mit Angabe der Gesamtprojektkosten. Die Referenzen sind durch Referenzschreiben des Auftraggebers oder, sofern diese bei privaten Auftraggebern nicht zu erlangen sind, durch Eigenerklärungen nachzuweisen. Erforderlich ist der Nachweis mindestens einer Referenz sowohl für die Planung als auch für die Realisierung eines Mehrfamilienhauses. Planungund Realisierung müssen nicht dasselbe Projekt betreffen.
2. die Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, unabhängig davon, ob sie dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind, und derjenigen, über die der Unternehmer für die Errichtung des Bauwerks verfügt;
3. die Beschreibung der technischen Ausrüstung und Maßnahmen des Unternehmens zur Qualitätssicherung und seiner Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten;
4. Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal;
5. Eine Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausrüstung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.
Sofern solche vorhanden sind, können Nachweise über erzielte Wettbewerbserfolge, Preise oder Auszeichnungen für geplanteund/oder errichtete Gebäude oder Bauweisen/-verfahren, von Qualifikationen im Bereich nachhaltigen Bauens (z.B. Teilnahme an Schulungs- oder Fortbildungsmaßnahmen, Zertifizierungen) oder von Kenntnissen/Erfahrungen in Bezug auf serielles und modulares Bauen eingereicht werden (siehe Auswahlkriterien Ziff. II.2.9)
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen gem. vorstehenden Ziff. 1 bis 5 von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Für freischaffende Architekten sind Angaben und Erklärungen gemäß Ziff. 2, 3 und 5 nicht erforderlich. Bei der Beurteilung der Mindesteignung genügt es, wenn erforderliche Angaben, Erklärungen und Nachweise von einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden.
Soweit der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 6d EU VOB/A auf Kapazitäten Dritter (andere Unternehmen oder Architektur-/Planungsbüros) zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen.
Darüber hinaus ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten vorzulegen mit folgendem Inhalt: „Im Falle einer Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bietergemeinschaft) stehen wir diesem/r für die Leistungserbringung zur Verfügung.“ Der Auftraggeber akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (§ 6b EU Abs. 1 S. 2 VOB/A).
Der GdW tritt in mittelbarer Stellvertretung auf: Die Firmen und Adressen der vertretenen Auftraggeber sind unter http://web.gdw.de/seriellesbauen abrufbar.
Rechtsbehelfsbelehrung gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB
Teilt der Auftraggeber dem Bieter oder Bewerber mit, dass er seiner Rüge nicht abhilft, muss der Bieter oder
Bewerber binnen 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers die Vergabekammer anrufen.
Anderenfalls kann er die entsprechende Rüge im Verfahren nicht mehr geltend machen.
Wettbewerbs-ID 3-269799