Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=05.01.2006&Aktenzeichen=6%20B%2080.05
Timestamp: 2019-10-22 12:59:12
Document Index: 30803312

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 2', '§ 3', '§ 124', '§ 124', '§ 133', '§ 124', '§ 124', '§ 133']

BVerwG, 05.01.2006 - 6 B 80.05 - dejure.org
https://dejure.org/2006,21950
BVerwG, 05.01.2006 - 6 B 80.05 (https://dejure.org/2006,21950)
BVerwG, Entscheidung vom 05.01.2006 - 6 B 80.05 (https://dejure.org/2006,21950)
BVerwG, Entscheidung vom 05. Januar 2006 - 6 B 80.05 (https://dejure.org/2006,21950)
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Darlegungslast und Beweislast im Verfahren der Entgeltgenehmigung nach dem Telekommunikationsgesetz (TKG) - Notwendigkeit der geltend gemachten Kosten für die Leistungsbereitstellung in vollem Umfang - Maßstab der effizienten Leistungsbereitstellung
VG Köln, 10.08.2005 - 21 K 7123/03
Das Unternehmen trägt die formelle Darlegungslast und insoweit grundsätzlich auch die materielle Beweislast für die Kostengerechtigkeit des zur Genehmigung gestellten Entgelts (…für § 27 TKG 1996, §§ 2 und 3 TEntgV: Beschluss vom 15. Dezember 2005 - BVerwG 6 B 70.05 - juris Rn. 9 f.; vgl. auch Beschluss vom 5. Januar 2006 - BVerwG 6 B 80.05 - BA S. 4 f.).
Dabei trifft das die Genehmigung begehrende Unternehmen die materielle Beweislast dafür, dass die von ihm geltend gemachten Kosten für die effiziente Leistungsbereitstellung notwendig sind, so zu § 3 Abs. 2 TEntgV: BVerwG, Beschluss vom 5. Januar 2006 - 6 B 80.05 -.
Insoweit fehlt es entgegen den Darlegungsanforderungen nach § 124a Abs. 4 Satz 4 VwGO jedenfalls an der Formulierung einer bestimmten ober- oder höchstrichterlich noch ungeklärten Rechts- oder Tatsachenfrage (…vgl. W.-R. Schenke, in: Kopp/Schenke, VwGO, 23. Aufl. 2017, § 124a Rn. 54, m.w.N.; BVerwG, Beschluss vom 5. Januar 2006 - 6 B 80.05 -, BeckRS 2006, 20912, Rn. 3, zu § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO).
Anspruch auf Genehmigung einer Erhöhung der Entgelte für …
zum Ansatz BVerwG, Beschluss vom 5. Januar 2006 - 6 B 80.05 - Hier sprechen deutliche Umstände dafür, dass die geltend gemachten Kosten kurzfristig nicht den Kosten der effizienten Leistungserbringung entsprechen.
Unabhängig davon, dass die Klägerin entgegen den Darlegungsanforderungen nach § 124a Abs. 4 Satz 4 VwGO keine bestimmte ober- oder höchstrichterlich noch ungeklärte Rechts- oder Tatsachenfrage formuliert hat (…vgl. W.-R. Schenke, in: Kopp/Schenke, VwGO, 22. Aufl. 2016, § 124a Rn. 54, m.w.N.; BVerwG, Beschluss vom 5. Januar 2006 - 6 B 80.05 -, BeckRS 2006, 20912, Rn. 3, zu § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO), besteht vorliegend eine solche Klärungsbedürftigkeit in einem Berufungsverfahren nicht, weil sich die als grundsätzlich bedeutsam angedeuteten Fragen auf der Grundlage des Gesetzes und der bereits vorliegenden - unter Nr. 1 dargelegten - Rechtsprechung ohne Weiteres beantworten lassen (vgl. hierzu: VerfGH RP, Beschluss vom 13. Dezember 2004 - VGH B 7/04 -, AS 35, 184).