Source: https://www.jura.uni-tuebingen.de/studium/lehrveranstaltungen/2016ss/kommentar.html
Timestamp: 2019-12-06 15:03:05
Document Index: 106972901

Matched Legal Cases: ['§ 15', 'Art. 6', '§9', 'BGH', '§ 9', '§ 73', '§ 8', '§1357', '§1363', '§1408', '§1589', '§1626', '§1795', '§ 9', '§ 3', '§ 9', '§ 3', '§ 9', '§ 3', '§ 9', '§ 3', '§ 14', '§ 9', '§ 3', '§ 325', '§ 142', '§ 142', '§ 771', '§ 9', '§ 9', '§ 3', '§ 9', '§ 3', '§ 35', '§ 331', '§ 14']

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Sommersemester 2016, Stand: 20.07.2016, 10:10 Uhr
Armbruster / Arnold / Assmann / Bartsch / Binder / Binnewies / Bloehs / Brüggemann, M.A. / Damler / Drescher / Düßel / eich-communications / Eisele / Eschelbach / Farr / Fernandes / Finkenauer / Flechsig / Forster / Frank / Fröhlich / Gebauer / Geiger (geb. Mitschele) / Gerblinger / Haas / Hammer / Haug / Hausmann / Haverkamp / Heinrich / Heper / Huber / Jacob / Jatzke / Kästner / Kinzig / Kirchhof / Klumpp / Knöbl / Lange / Ludwig / Luik / Marotzke / Maurer / Mellinghoff / Nettesheim / Ogden / Paefgen / Petzold / Pfohl / Reichold / Remmert / Retzbach / Rux / Sambuc / Sander / Saurer / Schittenhelm / Schluckebier / Schneider / Seiler / Sramek / Stelzel / Thiessen / Thole / Thomas / Thümmel / Waibel / Walk / Wegen / Weitekamp / Wendler / Winkelbauer / Wulf
Migrationsrecht I: Einführung ins Ausländer-, Asyl- und Flüchtlingsrecht
Termin: Veranstaltung donnerstags 10 Uhr s.t.-13 Uhr am 12.5., 16.6., 7.7. und 21.7.2016 im Hörsaal Wilhelmstr. 27 (Haupteingang Arbeits- und Sozialmedizin)
Einführung in die Grundlagen des Ausländerrechts und der Arbeitsweise im Ausländer- und Flüchtlingsrecht unter Berücksichtigung des passrechtlichen und aufenthaltsrechtlichen Status von Ausländern, der verschiedenen Aufenthaltstitel, der Duldung und der Aufenthaltsbeendigung, insbesondere der Ausreisepflicht und der Abschiebung sowie einer ausführlichen Einführung zum Flüchtlingsrecht und zum Asylverfahren.
Vertiefungsvorlesung Kapitalgesellschaftsrecht (auch geeignet für SPB 1a)
Die Vorlesung am 14.06.2016 muss leider entfallen.
Termin: Veranstaltung dienstags von 16-18.30 Uhr am 12.4., 19.4., 14.6., 28.6., 5.7., 12.7. und 19.07.2016 im Hörsaal 8 (Neue Aula)
In der Vorlesung werden, ergänzend zur Vorlesung Kapitalgesellschaftsrecht, aktuelle Entscheidungen aus der Rechtsprechung zum Kapitalgesellschaftsrecht besprochen. Dabei wird es vor allem auch darum gehen, Bezüge zur Praxis herzustellen. Diese Vorlesung soll auch Einblicke in die anwaltliche Tätigkeit und Beratung bei kapitalgesellschaftsrechtlichen Sachverhalten vermitteln.
Raiser/Veil, Recht der Kapitalgesellschaften, 5. Aufl. 2010
Marsch-Barner/Schäfer, Handbuch börsennotierte AG, 3. Aufl. 2014
Blockseminar zum Aktien- und Kapitalmarkrecht: Corporate Compliance (auch geeignet für SPB 1a)
Termin: Blockseminar von 9-18 Uhr am 23.06.2016
Anmeldung: Wenn Sie beabsichtigen, am Seminar teilzunehmen, tragen Sie sich bitte unter Angabe der Themenpräferenz in die im Sekretariat des Lehrstuhls von Prof. Dr. Assmann, Gmelinstraße 6, Zi. 202 (Ute Langenscheid, Tel. 07071/29 78120, FAX 07071/29 5810) ausliegende Teilnehmerliste ein.
Da das Sekretariat des Lehrstuhls auch an Vormittagen nur noch teilweise besetzt ist, beachten Sie bitte die Hinweise an der Eingangstür zum Lehrstuhlsekretariat Zi. 202 oder wenden Sie sich direkt an einen der Mitarbeiter des Lehrstuhls (Tobias Kobitzsch, Tel. 2978110 Zi. 303, oder Georg Seitz, tel. 2973308, Zi. 302)
Sofern sie sich nicht bereits zuvor mit einem der Wissenschaftlichen Mitarbeiter des Lehrstuhls in Verbindung gesetzt haben, wird einer derselben kurzfristig Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Hierbei sollte dann auch geklärt werden, inwieweit ihre Anmeldung verbindlich ist.
Das Seminar beschäftigt sich mit der Sicherstellung rechtskonformen (gesetzliche Bestimmungen, regulatorische Standards und unternehmensinterne Richtlinien genügenden) Verhaltens der Aktiengesellschaft sowie der Organe und Mitarbeiter des Unternehmens. Dabei werden vor examensrelevante Fragen der Anforderungen an eine pflichtgemäße Compliance-Organisation und der Haftung für die Verletzung von Compliance-Pflichten behandelt, die auch bereits die Rechtsprechung beschäftigt haben. Besondere Aktualität hat das Thema durch den Fall „Dieselgate“ (VW) erlangt.
Seminarreferate sind zu vergeben zu den Themen:
Compliance-Pflichten des Unternehmens: Historische Entwicklung, rechtliche Grundlagen und organisatorische Umsetzung
Bereichsspezifische Compliance-Anforderungen, insbesondere bei Kreditinstituten
Compliance als Aufgabe der Unternehmensleitung und des Aufsichtsrats
Die (straf- und zivilrechtliche) Haftung des Unternehmens und der Unternehmensleitung für Verletzungen der Compliance-Pflichten
Die (straf- und zivilrechtliche) Haftung derjenigen, denen Compliance-Aufgaben übertragen wurden (Compliance-Officer, Leiter der Innenrevision)
Die Prüfung von Compliance-Management-Systemen und ihre Auswirkungen auf Haftungsfälle
Kapitalmarktrechtliche Verhaltenspflichten bei Compliance-Verstößen (Verletzung von Recht oder Compliance-Pflichten): Ad-hoc-Publizität nach § 15 WpHG
Geheimhaltung von Compliance-Verstößen, insbesondere nach dem Nemo-tenetur-Grundsatz gem. Art. 6 Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK)
Je nach Bedarf können vorstehende Referatsthemen aufgespalten und erweitert werden.
Vertiefung Kriminalwissenschaften (SS und SPW 7a)
Termin: Donnerstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 5 (Neue Aula)
Klausurtermin am Samstag, 16.7.2016 von 9-14 im Hörsaal 2 (Sand 6)
Die Veranstaltung dient der Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung im SPB 7a. Anhand von Fällen wird intensiv geübt, wie Klausuraufgaben aus den Bereichen Rechtsfolgen der Straftat, Strafvollzug, Kriminologie und Jugendstrafrecht erfolgreich gelöst werden können. Studierenden, die regelmäßig an der Veranstaltung teilgenommen haben, wird zum Abschluss die Möglichkeit gegeben, übungshalber unter Originalbedingungen eine Klausur (samt Korrektur) zu schreiben.
Eisenberg, U./Bung, J., Fälle zum Schwerpunkt Strafrecht, 9. Aufl., München 2014.
Höffler, K./Kapsar, J., Examinatorium im Schwerpunkt Strafrecht, München 2014.
Kaiser, G./Schöch, H./Kinzig, J., Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug, 8. Aufl., München 2015.
Laubenthal, K., Fallsammlung zu Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug. 5. Aufl., Berlin, Heidelberg 2013.
Meier, B.-D./Noetzel, S., Fallsammlung zum Sanktionenrecht, Berlin, Heidelberg 2009.
Schneider, H. J./Schneider, U., Übungen in Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug. Berlin 1995.
Strafrechtlich-kriminologisches Seminar (SPW 7a)
Termin: Vorbesprechung am 25.1.2016 von 17.30-19 Uhr im Raum 225 (Neue Aula, 2. OG).
Veranstaltung von 14-18 Uhr am 24.06.2016, von 10-17.30 Uhr am 25.6. und von 10-15 Uhr am 26.6.2016 im Raum 225 (Neue Aula, 2. OG)
Anmeldung: Vorerst unverbindliche Voranmeldungen werden ab dem 21.12.2015, 09.00 Uhr, per E-Mail (tillmann.bartsch@uni-tuebingen.de) entgegengenommen.
Anzugeben sind der Name, die Matrikelnummer und der Studiengang. Spätestens am Tag nach der Vorbesprechung müssen sich die Interessenten/Interessentinnen endgültig entscheiden, ob sie an dem Seminar teilnehmen wollen. Gibt es mehr Interessenten /Interessentinnen als zur Verfügung stehende Plätze, ist u.a. der Zeitpunkt der Voranmeldung maßgeblich.
Strafrechtliche Sanktionen nach dem StGB – Rechtliche, empirische und kriminalpolitische Aspekte.
Das Seminar richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaften, vornehmlich des SPB 7 (Lehrveranstaltung i.S.v. §9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002). Es ist zudem offen für Nebenfachstudierende anderer Fakultäten.
Bei Fragen zu dem Seminar stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Im Zeitraum von Februar bis Juni 2016 ist eine schriftliche Arbeit zuerstellen. Deren wesentliche Inhalte sind im Lauf des Seminars mündlich zu präsentieren. Der Unterzeichner wird bei der Erstellung der Seminararbeit Hilfestellung geben. Auf Wunsch findet exklusiv für die Seminarteilnehmer/SeminarteilnehmerInnen eine Exkursion in eine Justizvollzugseinrichtung statt.
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, insbesondere Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
Dienstzimmer: Neue Aula, Erdgeschoss, Silcherflügel, Zi. 026
Sprechstunde: dienstags nach der Vorlesung und nach Vereinbarung
Webseite: http://www.jura.uni-tuebingen.de/binder
Sekretariat: Ingrid Hoch, Zi. 027, 8.45-12.39 Uhr, Tel. 29-76119
Assistenten: Felix Gegler
Mitarbeiter: Ramona Bauer, Zi 205 (Alte Physik), Tel. 29-76121
Svenja Ettensberger, Zi. 029, Tel. 29-76120
Stephan Hudetz, Zi. 029, Tel. 29-76120
Jennifer Kaulbersch
Matthias Miller, Zi. 205, Alte Physik, Tel. 29-76121
Nicola Schneider, Zi. 029, Tel. 29-76120
Christian Weinmann, Zi. 029, Tel. 29-76120
Cristiane Hellstern, Z. 205, Alte Physik, Tel. 29-76121
Handelsrecht (SS P)
Termin: Montag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 14 (Neue Aula)
Gegenstand der Vorlesung sind die examensrelevanten Teile des Handelsrechts und damit die Vorschriften über den Handelsstand (1. Buch des HGB) und über die Handelsgeschäfte (4. Buch des HGB). Insbesondere werden das Recht des Kaufmanns und seines Unternehmens sowie das Recht der kaufmännischen Hilfspersonen dargestellt.
Brox/Henssler, Handelsrecht 21. Aufl. 2011 (Neuauflage angekündigt)
Bülow, Handelsrecht, 7. Aufl. 2015
Klunzinger, Grundzüge des Handelsrechts, 14. Aufl. 2011
Lettl, Handelsrecht, 3. Aufl. 2015
Oetker, Handelsrecht, 7. Aufl. 2015
Steinbeck, Handelsrecht, 3. Aufl. 2014
Sachen- und Kreditsicherungsrecht II: Kreditsicherungsrecht (insbesondere Schuldbeitritt, Bürgschafts- sowie Mobiliar- und Grundpfandrechte) (SS P)
Zusatztermin: Montag 18.07. von 14.00 - 15.30 Uhr im Audimax
Anmeldung: Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt eine Eintragung in die Anmeldeliste für Fallbesprechungen auf der Homepage der Juristischen Fakultät voraus.
Die Veranstaltung baut auf der Vorlesung Sachenrecht I auf. Der Kurs wird die vorgestellten Inhalte im Sachenrecht wiederholen und vertiefen und dabei insbesondere weitergehende Kenntnisse im Recht der Kreditsicherung vermitteln. Im Bereich der Realsicherheiten werden die Grundpfandrechte, aber auch die Mobiliarsicherheiten (Eigentumsvorbehalt, Sicherungsübereignung) behandelt. Als weitere Kernmaterie werden die Personalsicherheiten (Bürgschaft und Schuldbeitritt) systematisch dargestellt.
Bülow, Recht der Kreditsicherheiten, 8. Aufl. 2012
Prütting, Sachenrecht, 35. Aufl. 2014
Reinicke/Tiedtke, Kreditsicherung, 5. Aufl. 2014 (Neuauflage angekündigt)
Reinicke /Tiedtke, Bürgschaftsrecht, 3. Aufl. 2008
Wilhelm, Sachenrecht, 4. Aufl. 2010 (Neuauflage angekündigt)
Wieling, Sachenrecht, 2007
Weber/Weber, Kreditsicherungsrecht, 9. Aufl. 2012
Westermann/Gursky/Eickmann, Sachenrecht, 8. Aufl. 2011
Kapitalmarktrecht (SS und SPP 1a)
Termin: Dienstag 8.30 - 11 Uhr, HS 5 (Neue Aula)
Zusatzermin: Freitag, 8.7.2016 von 13-16 Uhr im Raum 236
Die Vorlesung führt in Regelungsziele, Systematik und Anwendungsprobleme des Kapitalmarktrechts ein. Ausgehend von einer kurzen Einführung in den für ein fundiertes Problemverständnis unerlässlichen ökonomischen Hintergrund werden behandelt: die am Kapitalmarkt gehandelten „Produkte“ (insbes. Eigenkapital- und Fremdkapitalinstrumente), die Marktinfrastruktur einschließlich der dafür relevanten Rechtsgrundlagen, die mit dem Markteintritt der Emittenten, d.h. mit dem erstmaligen Angebot von Papieren am Markt, verbundenen Rechtspflichten (insbes. Markteintrittspublizität), sodann die mit der laufenden Teilnahme am Marktgeschehen für Emittenten, Intermediäre und Kapitalanbieter verknüpften allgemeinen und speziellen Rechte und Pflichten, darunter Informationspflichten und korrespondierende Haftungsansprüche. Am Schluss steht das Übernahmerecht als Rechtsrahmen für die Einleitung und Bewältigung von Änderungen in den für die Marktteilnahme wesentlichen Parametern.
Kurze Einführung in Grundfragen und Regelungsschwerpunkte bei Merkt/Binder, Jura 2006, 683 ff.
Buck-Heeb, Kapitalmarktrecht, 6. Aufl. 2013
Grunewald/Schlitt, Kapitalmarktrecht, 3. Aufl. 2014
ausführlich: Lenenbach, Kapitalmarktrecht, 2. Aufl. 2010
Steuerrecht VII: Einkommensteuer (SS und SPP 6)
Termin: Veranstaltung freitags von 10 s.t.-14.30 Uhr am 24.6., 1.7., 8.7., 15.7. und 22.7.2016 im Hörsaal 5
Gegenstand der Vorlesung ist die Einführung in die Systematik des Einkommensteuerrechts. Schwerpunkte sind persönliche Steuerpflicht, unbeschränkte/beschränkte Steuerpflicht, steuerbare/nicht steuerbare/steuerfreie Einkünfte, persönliche Zurechnung von Einkünften, Grundzüge der Einkunftsermittlung, die sieben Einkunftsarten.
BIRK/WERNSMANN, Klausurenkurs im Steuerrecht, 2. Aufl., 2009;
FEHRENBACHER, Steuerrecht, 3. Aufl., 2010;
TIPKE/LANG, Steuerrecht, 20. Aufl., 2009.
Steuerrecht IX: Erbschafts- und Schenkungssteuer (SS und SPP 6)
Termin: Veranstaltung freitags von 10 Uhr c.t. bis 14 Uhr am 15.4., 22.4., 29.4. und 10.6.2016 im Hörsaal 5 (Neue Aula)
Termin: Veranstaltung freitags von 14-19 Uhr am 22.4. und 1.7.2016 sowie
samstags von 9-16 Uhr am 23.4. und 2.7. im Übungsraum 10 (Alte Physik)
Die Vorlesung Internetrecht vermittelt einen Überblick über die wesentlichen rechtlichen, als auch technischen und ökonomischen Aspekte im Zusammenhang mit dem neuen Medium. Neben den technischen und rechtlichen Grundlagen der Internetarchitektur (TKG, TMG, Netzneutralität) werden vor allem Fragen aus den Bereichen Datenschutz- und Persönlichkeitsrecht, E-Commerce, Onlinemarketing und Wettbewerbsrecht, Domain- und Kennzeichenrecht, Urheberrecht, Haftung sowie des Internetstrafrechts erörtert und anhand aktueller Fälle vertieft.
Eisele, Computer- und Medienstrafrecht, 2013
Härting, Internetrecht, 5. Aufl., 2014
Heckmann, Juris-PraxisKommentar Internetrecht, 4. Aufl. 2014
Hoeren, Internetrecht, Stand Oktober 2015 (online abrufbar)
Hoeren/Sieber, Handbuch Multimedia-Recht, 42. Aufl. 2015
Spindler/Schuster, Recht der elektronischen Medien, 3. Aufl., 2015
Priv.-Doz. Dr. Daniel Ben Damler
Seminar: Die außereuropäische Welt in der Staats- und Rechtsphilosophie der Neuzeit
Termin: Vorbesprechung am 12.4.2016 um 10 Uhr im Raum 225 (Neue Aula, 2. OG)
Blockveranstaltung von 9-20 Uhr am 19. und 20.7.2016 im Raum 225 (Neue Aula, 2. OG)
Anmeldung: Anmeldung unter daniel.damler@sza.de.
Das Nachdenken über Staat und Recht vollzog sich seit Beginn der europäischen Expansion im 15. Jahrhundert in der Auseinandersetzung mit den Verhältnissen in Übersee als einer ersehnten oder verhassten Gegenwelt. Einige der einflussreichten neuzeitlichen Juristen und Philosophen – etwa Hugo Grotius, John Locke und John Stuart Mill – waren sogar beruflich mit Kolonialfragen betraut. Das Seminar beleuchtet die historischen Hintergründe und die Folgen dieser kolonialen Verstrickungen. Besprochen werden Texte u.a. von Francisco de Vitoria, Hugo Grotius, John Locke, Montesquieu, John Stuart Mill, Alexis de Tocqueville und Carl Schmitt.
Fremdsprachenkenntnisse (außer Englisch) sind nicht erforderlich, da für alle Texte Übersetzungen vorliegen.
Richter am BGH Prof. Dr. Ingo Drescher
Kolloquium zur höchstrichterlichen Rechtsprechung auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts (WS/SS und auch geeignet für SPB 1a)
Termin: Veranstaltung donnerstags von 14-16 Uhr am 21.4., 28.4., 2.6. und 9.6. im Raum 225 (Neue Aula, 2. OG) sowie am
16.6. und 30.6.2016 im Hörsaal 8
The ‘unwritten’ British constitution
Termin: Veranstaltung von 9 Uhr s.t. bis 19 Uhr am 2.5. und 3.5.2016 im Raum 236 (Neue Aula, 2. OG)
Anmeldung: Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt eine Eintragung in die Anmeldeliste "Schlüsselqualifikationen" auf der Homepage der Juristischen Fakultät voraus.
http:// http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/cz/listen
Termin: Veranstaltung von 9 Uhr s.t. bis 19 Uhr am 9.5. und 10.5.2016 im Raum 236 (Neue Aula, 2. OG)
Mitarbeiter: Alexander Bechtel, Zi. 123.1, Tel. 29-72692
Seminar: Außergerichtliche Konfliktbeilegung und Mediation (auch geeignet für SPB 7a)
Termin: Das Seminar wird voraussichtlich gegen Ende des Semesters als Blockveranstaltung stattfinden.
Anmeldung: Anmeldung und Informationen zum Seminar während der Öffnungszeiten beim Sekretariat – Frau Leibfarth
Das Seminar behandelt bedeutsame Fragen der außergerichtlichen Konfliktbeilegung und Mediation. Der Zeitpunkt der Vorbesprechung und weitere Informationen zu den Themen werden durch Aushang bekanntgegeben.
Dienstag 11 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 10 (Neue Aula)
Heinrich Strafrecht Allgemeiner Teil, 4. Aufl. 2014;
Rengier, Strafrecht Allgemeiner Teil, 7. Aufl. 2015;
Wessels/Beulke/Satzger, Strafrecht Allgemeiner Teil, 45. Aufl. 2015.
Internationales und Europäisches Straf- und Strafverfahrensrecht (SS und SPP 7b)
Termin: Montag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Ambos, Internationales Strafrecht, 4. Aufl. 2014;
Hecker, Europäisches Strafrecht, 5. Aufl. 2015;
Satzger, Internationales und Europäisches Strafrecht, 7. Aufl. 2016;
Das Seminar wird als zweitägige Blockveranstaltung stattfinden. Im Rahmen des Seminars soll jede/r Doktorand/in ihr/sein Dissertationsprojekt vorstellen und diskutieren. Professor Dr. Eisele bittet insofern jede/n Doktorandin/en um einen 10- bis 15-minütigen Vortrag samt PowerPoint-Präsentation, an den sich jeweils eine ca. 20-minütige Diskussion anschließen wird.
Genauere Informationen insbesondere zu Ort und Zeit folgen, sodann verbunden mit der Bitte um verbindliche Anmeldung (per E-Mail, telefonisch oder persönlich) im Lehrstuhlsekretariat (Frau Heidrun Leibfarth, sekretariat.eisele@jura.uni-tuebingen.de).
Besprechung von Übungsfällen im Wirtschaftsstrafrech7 (SPW 7b)
Neu: Montag, 12-15 Uhr am 27.6. und 4.7. im Raum 225 (Neue Aula, 2. OG) und am 8.7.2016 im Hörsaal 8 (Neue Aula)
Die Vorlesung wendet sich in erster Linie an Studierende mit Interesse an dem Schwerpunktbereich Wirtschaftsstrafrecht. Die Veranstaltung ist komplementär zu derjenigen von Herrn Prof. Dr. Pfohl.
Anhand einzelner Fälle sollen einzelne Fragen des Wirtschaftsstrafrechts sowie der organisierten Kriminalität mit den Bezügen zum Strafverfahrensrecht besprochen werden, wie die Frage des Vermögensbegriffs hinsichtlich rechtswidrig erlangter Vermögenspositionen, aber auch Fragen des Allgemeinen Teils in diesem Kontext, wie die Zurechnung beim „uneigentlichen Organisationsdelikt“.
Im Vordergrund steht aber die Technik bei der Fallbearbeitung.
• Achenbach/Ransiek/Rönnau, Handbuch des Wirtschaftsstrafrechts, 4. Auflage 2015
• Beck/Valerius, Fälle zu Wirtschaftsstrafrecht Reihe: Juristische Fall-Lösungen, 2009
• Brettel/Schneider, Wirtschaftsstrafrecht, 2014
• Graf/Jäger/Wittig, Wirtschaftsstrafrecht – Kommentar, 2011 (2. Aufl. 2016 im Druck)
• Hellmann/Beckemper, Fälle zum Wirtschaftsstrafrecht, 3. Auflage 2013
• Hellmann/Beckemper, Wirtschaftsstrafrecht, 4. Auflage 2013
• Kasiske, Strafrecht II: Wirtschaftsstrafrecht, 2013
• Köck, Wirtschaftsstrafrecht – Eine systematische Darstellung, 2010
• Kudlich/Oğlakcioğlu, Wirtschaftsstrafrecht, Start ins Rechtsgebiet, 2. Aufl. 2014
• Müller-Gugenberger, Wirtschaftsstrafrecht, 6. Auflage 2015
• Rönnau, Wirtschaftsstrafrecht, Reihe: Juristische Kurzlehrbücher (erscheint Ende 2016)
• Saliger/von Saucken, Wirtschaftsstrafrecht – Vorschriftensammlung, 2013
• Wabnitz/Janovsky, Handbuch des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts, 4. Auflage 2014
• Wittig, Wirtschaftsstrafrecht, Reihe Grundrisse des Rechts, 3. Auflage 2014
Gastwissenschaftler am Lehrstuhl Prof. Dr. Kinzig
Matthew James Farr
American criminal law & contemporary debates (auch geeignet für SPB 7a)
Termin: Dienstag 14 Uhr s.t. - 16 Uhr
American criminal law & contemporary debates is a survey course in American criminal law and procedure. The course will survey the expansion, through the common law, of criminal procedure doctrine under the U.S. Constitution’s Bill of Rights, specifically, the 4th, 5th, and 6th Amendments, with a briefer examination of the 2nd & 8th. The class will focus primarily on contemporary debates, which implicate these Amendments, including but not limited to: mass incarceration; the war on drugs; disproportionate minority contact; the death penalty; due process and Ferguson; searches and privacy; the adversarial system; and gun violence.
Einführung in die spanische Rechtssprache und die spanische juristische Terminologie
Veranstaltung in spanischer Sprache
Termin: Dienstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, Übungsraum 10 (Alte Physik)
Termin: Dienstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, Übungsraum 16 (Alte Physik)
Als mögliche Auswahl:Arthur Kaufmann, "Problemgeschichte der Rechtsphilosophie, in "Einführung in Rechtsphilosophie und Rechtstheorie der Gegenwart", hrsg. A. Kaufmann,
W. Hassemer, U. Neumann, 8. Aufl., 2011
Christopher Stone, Umwelt vor Gericht. Die Eigenrechte der Natur, München, 2. uber. Aufl.,1992J
Mitarbeiter: Karolin Dirschel, Zi. 245.7, Tel. 29-72102
Nina Haug, Zi. 245.6, Tel. 29-72102
Digestenexegese zum römischen Privatrecht: Vertragliche Abrede im römischen Recht (SS und SPP 3a)
auch für frühere Semester
Lateinkenntnisse sind nicht erforderlich
Termin: Donnerstag 18 Uhr s.t. - 20 Uhr, Raum 220 (Juristisches Seminar)
Anmeldung: Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt eine Eintragung in die entsprechende Anmeldeliste im Sekretariat von Prof. Finkenauer voraus.
In lockerer Runde werden einschlägige juristische Texte präsentiert, übersetzt und besprochen.
Es besteht die Gelegenheit zur Anfertigung einer Seminararbeit nach § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPro.
Institutionen des Zivilrechts in europäischer und historischer Perspektive (SS und SPW 3a, 3b, 4b)
Termin: Donnerstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 14 (Neue Aula)
Die zivilrechtlichen Dogmen Deutschlands wie des europäischen Auslands fußen auf einer langen historischen Tradition, deren Hauptwurzel das römische Recht ist. Das bisher einzige Recht, das ein gemeineuropäisches Recht war, ist das römische. In einer Zeit, in der der Ruf nach einem europäischen Gesetzbuch immer lauter wird, muss sich der heutige Jurist dieser Wurzeln besinnen, um sich der Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den europäischen Kodifikationen bewusst zu werden und dialogfähig mit seinen ausländischen Kollegen zu bleiben.
Außervertragliches Schuldrecht (SS P)
Termin: Montag 13 Uhr c.t. - 14 Uhr, HS 14 (Neue Aula)
Donnerstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 14 (Neue Aula)
Anmeldung: Die Teilnahme an der Fallbesprechung setzt eine Eintragung in die Anmeldeliste "Fallbesprechungen" auf der Homepage der Juristischen Fakultät voraus.
Die Vorlesung vermittelt den Pflichtfachstoff im Bereich der gesetzlichen Schuldverhältnisse. Behandelt werden insbesondere Ansprüche aus dem Eigentum, ungerechtfertigte Bereicherung, unerlaubte Handlungen und Geschäftsführung ohne Auftrag.
Römisches Schuld- und Sachenrecht (SPP 3a, SPW 4b)
Geistiges Eigentum: Urheberrecht (SS und SPP 1c)
Dienstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Die Vorlesung Urheberrecht im Bereich des Geistigen Eigentums widmet sich der Vermittlung des Rechts der Werkherrschaft an schöpferischen Leistungen und deren Vermittlung durch Intermediäre sowie der Nutzer und Allgemeinheit.
Einführend wird die Geschichte des geistigen Eigentums seit der Antike mit besonderem Blick auf den Buchdruck und die Aufklärung dargestellt.
Im Zentrum der Vorlesung stehen das Recht des geistig-kreativen Schaffens, der Herrschaft über das Werk und die künstlerische Leistung sowie deren Grundlagen und ihr aktueller materieller sowie immaterieller Schutz. Zusammen hiermit wird der Rechtsschutz der Werkvermittlung und der gesamte Bereich der Leistungsschutzrechte – das Recht des Tonträger- und Filmherstellers, der Datenbankschutz, der Schutz der Sendeunternehmen und anderer Leistungsschutzberechtigter - dargestellt. Der Bereich des Schadenersatzrechts und der zuletzt infolge der Umsetzung der Durchsetzungsrichtlinie aktualisierte Bereich der Schutzansprüche gegen Werk- und Leistungsschutzverletzung sowie das Urheberstrafrecht runden den nationalen Schutz des geistigen Eigentums ab.
Der dritte Teil der Vorlesung vermittelt die Grundlagen des europäischen und internationalen Urheberrechts.
Insoweit der traditionell so genannte 'Gewerbliche Rechtsschutz' (Patent-, Muster- und Designrecht) und das Wettbewerbsrecht sowie das Kartellrecht in Abgrenzung zum Urheberrecht in Frage stehen, werden die Bezüge zu diesen Bereichen und ihre Relevanz für das Medienrecht im Allgemeinen und das Geistige Eigentum im Besonderen ergänzend dargestellt. Im Übrigen ist auf die Parallelveranstaltungen zu verweisen.
Einführung in das Recht des künstlerischen Schaffens und der Werkvermittlung unter besonderer Berücksichtigung des Rechts der modernen off- und online-Medien – CD, DVD und Internet sowie Smartphone und Clouds im Lichte des Urheberrechts und dessen nationaler, unionsrechtlicher und internationaler Bedeutung.
Hillig: Textausgabe Urheber- und Verlagsrecht, 15. Aufl. 2014.
Rehbinder/Peukert: Urheberrecht, 17. Auflage (2015).
Wandtke: Urheberrecht (2014)
Wandtke-Bullinger, Praxiskommentar zum Urheberrecht, 4. Aufl. 2014.
Möhring/Nicolini, Kommentar zum UrhG, 3. Aufl. 2014.
Schack: Urheber- und Urhebervertragsrecht, 6. Aufl., 2013.
Schack/Jotzo/Raue: Das Geistige Eigentum in 50 Leitentscheidungen, 2012.
Loewenheim: Handbuch des Urheberrechts, 2. Auflage 2010.
Dreier/Schulze: Kommentar zum Urheberrecht, 5. Aufl. 2015.
Schricker/Loewenheim (Hrsg.): Kommentar zum Urheberrecht, 5. Aufl. 2016.
Dünnwald/Gerlach: Schutz des ausübenden Künstlers, Kommentar zu §§ 73 bis 83 UrhG, 2008.
Grundlage: Urheberrechtsgesetz 1965 i.d. aktuellen Fassung vom 31.8.2015 (BGBl. I, S. 1474.
Lutz: Grundriss des Urheberrechts, 2. Aufl. 2013.
Beck’sche Textausgaben: Urheber- und Medienrecht, 2016.
Sekretariat: Monika Nagel, Zi. 329, Montag, Mittwoch, Donnerstag 13-16 Uhr, Dienstag und Freitag 9-12 Uhr, Tel. 29-78115, Fax 29-5184,
Daniela Schramm, Zi. 321, Tel. 29-72553
Jenny Wienert, Zi. 327, Tel. 29-73310
Simon Stoffel, Zi. 321, Tel. 29-72553
Privatrechtsgeschichte der Neuzeit (SS und SPP 3b, SPW 3a)
Termin: Donnerstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 4 (Neue Aula)
Die Vorlesung beschäftigt sich mit der Entwicklung des Privatrechts in Deutschland und Europa seit der Wiederentdeckung des römischen Rechts im 12. Jahrhundert. Über das mittelalterliche und frühneuzeitliche ius commune wird die Entwicklung bis zu den Kodifikationen des 18. Jahrhunderts und schließlich der Entstehung des BGB betrachtet.
Zimmermann, Das römisch-kanonische ius commune als Grundlage europäischer Rechtseinheit, JZ 1992, 8-20.
Brauneder, Europäische Privatrechtsgeschichte, 2014;
Schlosser, Grundzüge der neueren Privatrechtsgeschichte, 10. Aufl. 2005;
Wesenberg/Wesener, Neuere deutsche Privatrechtsgeschichte im Rahmen der europäischen Rechtsentwicklung, 4. Aufl. 1985
Coing, Europäisches Privatrecht. Bd. 1: Älteres Gemeines Recht, 1985, Bd. 2: 19. Jahrhundert, 1989;
Wieacker, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit, 2. Aufl. 1967
Familienrecht (SS P)
Termin: Mittwoch 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 2 (Neue Aula)
Das Familienrecht gehört zu den dynamischsten und dabei praxisrelevantesten Gebieten des Zivilrechts. Im Mittelpunkt der Vorlesung stehen die nach § 8 JAPrO zum Pflichtfach gehörenden Bezüge des Familienrechts zum bürgerlichen Vermögensrecht, insbesondere dem Erbrecht, in den §§1357, 1359, 1362 (allgemeine Ehewirkungen), §§1363-1371 (Zugewinngemeinschaft), §1408 (vertragliches Güterrecht), §1589 (Verwandtschaft), §§1626, 1629, 1643, 1664 (elterliche Sorge), §1795 (Ausschluss der Vertretungsmacht).
Dethloff, Familienrecht, 31. Aufl. 2015;
Lipp, Examens-Repetitorium Familienrecht, 4. Aufl. 2013;
Muscheler, Familienrecht, 3. Aufl. 2013;
Schlüter, BGB-Familienrecht, 14. Aufl. 2012;
Schwab, Familienrecht, 23. Aufl. 2015;
Wellenhofer, Familienrecht, 3. Aufl. 2014
Deutsche Rechtsgeschichte (mit Abschlussklausur) (SS P/G und SPW 3a, 3b)
Termin: Mittwoch 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Rechtsgeschichteklausur am 20.7.2016 von 16-18.30 Uhr im HS 9 (Neue Aula) und HS 25 (Kupferbau), Besprechung am 21.7.2016 von 12.30-13.30 Uhr im HS 9
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge der deutschen Rechts- und Verfassungsentwicklung einschließlich der Strafrechtsgeschichte in ihrem europäischen Kontext.
Kleinheyer/Schröder (Hrsg.), Deutsche und Europäische Juristen aus neun Jahrzehnten, 5. Aufl. 2008;
Kroeschell, Deutsche Rechtsgeschichte, Bd. 1-3, 13./9./5. Aufl. 2008 (auch als e-book über Jur. Seminar);
Rüping/Jerouschek, Grundriss der Strafrechtsgeschichte, 6. Aufl. 2011;
Schlosser, Neuere europäische Rechtsgeschichte, 2. Aufl. 2014
Seminar: Hexereidelikt, Hexenverfolgung und Hexenbildung (SPP 3b)
Termin: Vorbesprechung von 14-16 Uhr am 4.2.2016 im Hörsaal 6
Dienstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Anmeldung: unter jenny.wienert@jura.uni-tuebingen.de
Über historische Einordnung, Verlauf und Umfang der Hexenverfolgung in Europa haben sich in der Forschung der letzten Jahrzehnte weitgehend gesicherte Erkenntnisse herausgebildet. In der Öffentlichkeit bleiben diese aber nahezu unbeachtet. Die tradierten und immer wieder neu belebten Erklärungsmuster und Erzählungen aus dem 19. Jahrhundert scheinen unüberwindbar zu sein. Dies wirft die Frage auf, ob die Diskussion der Hexenverfolgung nicht auch die Diskussion eines jeweils bestimmten Hexenbildes darstellt. Das Seminar soll aus der speziellen Perspektive der Rechtsgeschichte und mit ihren spezifischen methodischen Mitteln insbesondere das Hexereidelikt in der frühen Neuzeit sowie die prozessualen Elemente der Hexenverfolgung untersuchen. Ergänzend werden Normen des Frühmittelalters betrachtet.
www.historicum.net/de/themen/hexenforschung
W. Behringer, Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München 2010;
U. Falk, Ein Hexenprozess im späten 16. Jahrhundert, in: Falk/Luminati/Schmoeckel, Fälle aus der Rechtsgeschichte, München 2008, S. 206-222;
G. Jerouschek, Hexereiprozesse, in: HRG 2. Aufl. Bd II, Sp. 1019-1025; ders., Die Hexe und ihr Prozess. Die Hexenverfolgung in der Reichsstadt Esslingen, Esslingen 1992;
P. Oestmann, Hexenprozesse am Reichskammergericht, Köln 1997;
R. Briggs, Die Hexenmacher, Berlin 1998 (Orig.: Witches and neighbours 1996, 2. Aufl. 2002);
F. Wiedemann, Rassenmutter und Rebellin. Hexenbilder in Romantik, völkischer Bewegung, Neuheidentum und Feminismus, Würzburg 2007.
Termin: Dienstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, Übungsraum 2 (Alte Physik)
Termin: Veranstaltung von 9 Uhr c.t. bis 18 Uhr am 26.7., 27.7. und 28.7.2016 im Raum 237 (Neue Aula, 2. OG)
Philip-René Retzbach, LL.M., Zi. 24307, Tel. 29-74909
Mitarbeiter: Alexander Critchley,
Linda Meister, Zi. 243.6, Tel. 29-78108,
Internationales Privatrecht II (SS und SPP 4b)
Während die Vorlesung IPR I im Wintersemester die für den staatlichen Teil des Examens notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, handelt es sich bei der Vorlesung IPR II um eine Schwerpunktveranstaltung, die Grundkenntnisse im Internationalen Privatrecht voraussetzt. Sie vertieft methodische Grundlagen, ferner die Lehren des Allgemeinen Teils sowie exemplarische Einzelfragen aus dem Besonderen Teil des Internationalen Privatrechts. Verbindungslinien zum Internationalen Zivilverfahrensrecht sollen verdeutlicht werden. Auch das Internationale Familien- und Erbrecht sind Gegenstand der Vorlesung. Schließlich wird die Falllösungstechnik Berücksichtigung finden.
Privatrechtsvergleichung I (SS und SPP 4b, SPW 3a, 3b)
Im Zentrum der Vorlesung, die sich (mit der im Wintersemester erfolgenden Vertiefung im Europäischen Privatrecht) über zwei Semester erstreckt, stehen die Bedeutung und die Methoden, die Geschichte, aber auch die aktuellen Zwecke und neuen Aufgaben der Privatrechtsvergleichung. Eingeführt wird in die verschiedenen Rechtskreise der Welt, in Rechtskulturen und unterschiedliches Rechtsdenken, in das Phänomen der Rechtsrezeption und -transplantation. Am Beispiel konkreter Rechtsfragen, vor allem aus dem Schuld- und Sachenrecht, werden Problemlösungen miteinander verglichen und Gemeinsamkeiten wie Unterschiede analysiert.
Zweigert/Kötz, Einführung in die Rechtsvergleichung, 3. Aufl. 1996;
weitere Literaturangaben erfolgen in der Vorlesung.
Internationales Zivilverfahrensrecht (SS und SPP 2, 4b)
Termin: Donnerstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Verfahren vor deutschen Gerichten haben häufig einen Bezug zum Ausland. Die Bedeutung des Internationalen Zivilverfahrensrechts (IZVR) ist in den vergangenen Jahren entsprechend gewachsen. Dramatisch verändert haben sich in den vergangenen zehn Jahren auch die Quellen, aus denen das IZVR fließt. Im Vordergrund stehen mittlerweile europäische und staatsvertragliche Rechtsakte; daneben spielen aber weiterhin auch vom deutschen Gesetzgeber geschaffene Normen eine gewisse Rolle.
Den Gegenstand der Vorlesung bilden vor allem die Allgemeinen Lehren des IZVR, seine normativen Rahmenbedingungen, die Internationale Zuständigkeit, die Verfahrenskoordinierung, die Rolle ausländischer Verfahrensbeteiligter im inländischen Prozess, die Bedeutung des ausländischen Rechts im inländischen Verfahren, das Internationale Beweisrecht, das Europäische Erkenntnisverfahren, die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Entscheidung
Linke/Hau, Internationales Zivilverfahrensrecht, 6. Auflage 2015;
Schack, Internationales Zivilverfahrensrecht, 6. Auflage 2014;
Junker, internationales Zivilprozessrecht, 2. Auflage 2015.
Das Sem inar ist keine Pflichtveranstaltung, also nicht auf das Pflichtstundendeputat anrechenbar. Die Teilnahme wird jedoch im Sinne einer sinnvollen und fruchtbaren Vertiefungs- und Ergänzungsveranstaltung zu einem erfolgreichen Durchlaufen und Abschließen des LL.M.-Studiengangs dringend empfohlen.
Seminar im internationalen Privat- und Verfahrensrecht
(Grenzüberschreitende) Schadensersatzklagen im Kapitalanlage- und Kartellrecht Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 3 Abs. 1 S. 1 lit. b PromO.
Termin: Vorbesprechung am 10.02.2016 um 14 Uhr s.t. in Raum 225.
Das Seminar wird vom 22. – 23.07.2016 in Blaubeuren stattfinden
Anmeldung: Falls Sie Interesse an einer Seminarteilnahme haben, erscheinen Sie bitte zur Vorbesprechung. Voraussetzung hierfür ist eine Anmeldung per E-Mail an mein Sekretariat:
lamio@jura.uni-tuebingen.de.
In dieser Vorbesprechung werden auch die einzelnen Themen vorgestellt.
Termin: Veranstaltung samstags von 9 Uhr c.t. bis 18 Uhr am 23.4.. 24.4. und 25.4.2016 (Prüfungstag) im Übungsraum 2 in der Alten Physik
Informationsrecht (SS )
Rechtswissenschaftliche Vorlesung für Studierende der Informatik und anderer technischer Studiengänge.
Termin: Montag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 5 (Neue Aula)
Im Informationsrecht werden aufbauend auf einer kurzen Übersicht über die Rechtssystematik und einer kurzen Einführung in zentrale Grundlagen der Rechtsordnung folgende Bereiche behandelt:
Übersicht über das Zivilrecht: u.a. Probleme beim Vertragsschluss, der Vertragsgestaltung und der Vertragsbeendigung; Gewährleistungsrechte beim Hard-und Softwarekauf und -miete
Urheberrecht und Recht am eigenen Bilde
Rechtsfragen der Open Source Software / Freie Software, einzelne Lizenztypen
Urheber-und Patentschutz bei Softwareanwendungen; u.a. Lizenzrechte an Software, Rechtsschutz und Verwertung von Computerprogrammen, Rechtsschutz für Datenbanken
Verfahrensrecht: Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche
Neuere Rechtsentwicklungen: EU-Richtlinien, IuKDG mit SigG und SigVO, TKG, TMG
Internetrecht: u.a. Domain, Homepage, Impressum
Klunzinger, Eugen, Einführung in das Bürgerliche Recht, 16. Aufl., Vahlen Verlag, München 2013.
Klunzinger, Eugen, Übungen im Privatrecht : Übersichten, Fragen und Fälle zum Bürgerlichen, Handels-, Gesellschafts-und Arbeitsrecht, 10. Auflage, Vahlen Verlag, München 2012.
Dreier, Thomas, Skript Internetrecht, Juni 2009. Verfügbar unter http://www.zar.kit.edu/653.php, abgerufen am 14.04.2015.
Hoeren, Thomas, Internetrecht, April 2015. Verfügbar unter http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/lehre/materialien, abgerufen am 14.04.2015.
Verschiedene Computerkurse (WS/SS )
Anmeldung: http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/cz/aktuelles/veranstaltungen
Siehe im Einzelnen die Angaben im Web unter
Aktuell angebotene Veranstaltungen mit Online-Anmeldung finden Sie unter
http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/cz/aktuelles/veranstaltungen
Richterin des Bundesverfassungsgerichts a.D.
Seminar: Aktuelle Fragen des Verfassungsrechts und des Religionsverfassungsrechts
unter Einbeziehung neuerer Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 3 Abs. 1 S. 1 lit. b PromO.
Termin: Die Vorstellung der Seminararbeiten wird im Rahmen einer Blockveranstaltung vom 14.07. bis 16.07. 2016 im Heinrich-Fabri-Institut in Blaubeuren stattfinden.
Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen können Sie ab sofort per E-Mail an Frau Jacqueline Debus, Lehrstuhl Prof. Dr. Michael Droege (jacqueline.debus@jurfak.uni-tuebingen.de) richten, wobei die Themenvergabe nach dem Prioritätsprinzip erfolgt.
Folgende Themen stehen zur Auswahl (Änderungen nach Absprache möglich):
Bundesverfassungsgericht und Politik – Grenzen der Jurisdiktionsgewalt
Religiös konnotierte Bekleidung und religiöse Symbole im öffentlichen Raum sowie in öffentlichen Institutionen (z.B. Kopftuch, Burka, Kreuz)
Schranken der Glaubens– und Bekenntnisfreiheit
Staatlicher Erziehungsauftrag Glaubensfreiheit – koedukativer Sport- und Schwimmunterricht, Sexualkundeunterricht, Ethikunterricht
Das Verhältnis von Körperschaftsstatus und Religionsfreiheit
Kirchliches Selbstbestimmungsrecht und Arbeitsverhältnis
Sicherheit und Freiheit – rechtliche Instrumente zur Gewährleistung der Sicherheit an ausgewählten Beispielen (Vorratsdatenspeicherung, "großer Lauschangriff", Überwachung des Straßenraumes)
Der Lissabon-Vertrag und die Rechtstreue der Organe der Europäischen Union und der Regierungen
Ultra-vires-Kontrolle des Handelns von Organen der Europäischen Union durch das Bundesverfassungsgericht
Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens
Funktion und Bedeutung von Sperrklauseln bei demokratischen Wahlen (Wahlen zum Europaparlament und zum Bundestag)
Hergebrachte Grundsätze des Berufsbeamtentums und Alimentationsprinzip
Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Regulierung von Tarifautonomie
Parlamentsvorbehalt bei Streitkräfteeinsatz im Ausland
Informationsanspruch der Bundestagsabgeordneten gegenüber der Bundesregierung - Möglichkeiten und Grenzen
Rechte der Hochschulen im Gesetzgebungsverfahren aus 5 Abs. 3 GG
Reichweite des Vertrauensschutzes bei der Änderung von Gesetzen, insbesondere bei Steuern und Abgaben
Begründungspflichten des Gesetzgebers?
Darüber hinaus besteht im Anschluss an die Themenvergabe die Möglichkeit einer individuellen Vorbesprechung der jeweiligen Themenstellung zwecks deren Präzisierung, Schwerpunktsetzung etc.
Als Anregung und zum Einstieg in die Bearbeitung finden Sie auf der Homepage des Lehrstuhls Droege eine um Hinweise zur bundesverfassungsgerichtlichen Judikatur erweiterte Themenliste. Darüber hinaus besteht im Anschluss an die Themenvergabe die Möglichkeit einer individuellen Vorbesprechung der jeweiligen Themenstellung zwecks deren Präzisierung, Schwerpunktsetzung etc.
Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende ab dem 5. Fachsemester und ist Seminar im Sinne von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 3 Abs. 1 lit. b PromO.
Justitiar und Kanzler der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Webseite: http://alt.drs.de/index.php?id=1232
Kirchenrecht (SS und SPW 3c)
Termin: Mittwoch 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 1 (Neue Aula)
Die Vorlesung führt ein in die Geschichte des Kirchenrechts sowie in das geltende katholische und evangelische Kirchenrecht. Es grenzt dieses vom Staatskirchenrecht ab, geht Wechselwirkungen zwischen beiden Gebieten nach und nimmt dabei insbesondere das Vertragskirchenrecht und das Recht der Kirchenfinanzierung in den Blick. Das katholische Kirchenrecht wird in erster Linie anhand des Codex Iuris Canonici dargestellt, doch wird dies ergänzt durch Hinweise auf partikulare Rechtsnormen, vor allem der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Inhaltlich werden die Regelungen zur Verfassungsstruktur der Kirche, den Rechten aller Gläubigen, zu den kirchlichen Amtsträgern, zum Verkündigungs- und Heiligungsdienst der Kirche, aber auch zum kirchliche Vermögens-, Straf- und Prozessrecht erläutert. Beim evangelischen Kirchenrecht ist neben dem Recht der Landeskirchen das Recht gliedkirchlicher Zusammenschlüsse Gegenstand der Vorlesung, wobei jeweils das kirchliche Verfassungsrecht als Grundlage der kirchlichen Rechtsordnung intensiver behandelt wird, doch wird auch das übrige Recht (mit Schwerpunkt Evangelische Landeskirche in Württemberg) in seinen Grundlinien besprochen (so das Kirchengliedschafts-, das Vermögensrecht und weitere kirchliche Rechtsbereiche). Beim katholischen wie evangelischen Kirchenrecht wird die Frage nach Geltungsgrund und Wesen des Kirchenrechts gestellt. In diesem Rahmen wird die Berechtigung in der öffentlichen Diskussion gelegentlich vorgetragener Forderungen nach Demokratie in der Kirche und nach Geltung von Grundrechten im Kirchenrecht kritisch erörtert. Schließlich wird ein Ausblick auf Ökumene und Kirchenrecht unternommen. Die Vorlesung soll zudem die Möglichkeit bieten, dass nach Absprache mit den Teilnehmern Themen, die diese besonders interessieren, sowie aktuelle Probleme des Kirchenrechts schwerpunktmäßig bearbeitet werden.
Aymans/K. Mörsdorf, Kanonisches Recht. Lehrbuch aufgrund des Codex Iuris Canonici, 13. Aufl., 1991 ff.;
U. Brosi, Recht, Strukturen, Freiräume. Kirchenrecht, 2013;
A. Frhr. v. Campenhausen u. a. (Hg.), Lexikon für Kirchen- und Staatskirchenrecht, 3 Bde., 2000-2004 [LKStKR];
S. Demel, Handbuch Kirchenrecht. Grundbegriffe für Studium und Praxis, 2. Aufl. 2013;
P. Erdö, Geschichte der Wissenschaft vom kanonischen Recht. Eine Einführung, 2006;
M. Germann (Hg.), Staatskirchenrecht und Kirchenrecht. Textauswahl, Ausg. für Tübingen, 3. Aufl. 2014;
L. Gerosa, Das Recht der Kirche, 1995; L. Gerosa/L. Müller, Kirche ohne Recht?, 2003;
S. Haering/W. Rees/H. Schmitz (Hg.), Handbuch des Katholischen Kirchenrechts, 3. Aufl. 2015;
S. Haering/H. Schmitz (Hg.), Lexikon des Kirchenrechts, 2004; P. Landau, Grundlagen und Geschichte des evangelischen Kirchenrechts und des Staatskirchenrechts, 2008;
C. Link, Kirchliche Rechtsgeschichte, 2. Aufl. 2010; N. Lüdecke/G. Bier, Das römisch-katholische Kirchenrecht. Eine Einführung, 2012;
H. Munsonius, Evangelisches Kirchenrecht. Grundlagen und Grundzüge, 2015;
R. Pahud de Mortanges/P. Bleisch Bouzar/D. Bollag/C. Tappenbeck, Religionsrecht. Eine Einführung in das jüdische, christliche und islamische Recht, 2010;
R. Puza, Katholisches Kirchenrecht (UTB), 2. Aufl. 1993;
H. Schlosser/F. Sturm/H. Weber, Die rechtsgeschichtliche Exegese. Römisches Recht, Deutsches Recht, Kirchenrecht, 2. Aufl 1993;
H. de Wall/S. Muckel, Kirchenrecht, 4. Aufl. 2014.
Fallbesprechung zum außervertraglichen Schuldrecht
Termin: Dienstag 14 Uhr c.t. - 17 Uhr, HS 1 (Neue Aula)
Strafrechtlich-kriminologisches Seminar: Migration und Kriminalität (auch geeignet für SPB 7a)
Termin: Eine obligatorische Vorbesprechung findet am 25.01.2016 um 16 Uhr in Raum 225 (Neue Aula) statt.
Anmeldung: Voranmeldung ab sofort unter Angabe des Namens, der Matrikelnummer und des Studienfachs bitte an Frau Barbara Hausmann: barbara.hausmann@uni-tuebingen.de, die Ihnen auch für weitere Informationen zur Verfügung steht.
In dem Seminar wird das Thema Migration und Kriminalität aus verschiedenen Blickwinkeln behandelt – u.a. wird es um Schleusungskriminalität, Migranten als Täter und Opfer sowie Gewalt gegen Flüchtlinge gehen. Die Auseinandersetzung mit den einzelnen Themen erfolgt in Form von klassischen schriftlichen Arbeiten oder kleineren empirischen Feldstudien. Hilfestellung wird geboten.
Es sind zwei Blockveranstaltungen jeweils zu Beginn und zum Ende des Sommersemesters geplant, wobei die zweite Blockveranstaltung voraussichtlich mit zwei Übernachtungen in attraktiver Umgebung außerhalb Tübingens stattfinden wird. Somit können geringe Kosten entstehen, die jedoch teilweise von der Universität übernommen werden.
Das Seminar richtet sich sowohl an Studierende der Rechtswissenschaften, insbesondere des SPB 7, die eine Seminararbeit schreiben wollen (Lehrveranstaltung i.S.v. § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002), als auch an Nebenfachstudierende anderer Fakultäten.
Seminar: Gewalt im Umfeld von Familie und Partnerschaft
Termin: Blockveranstaltung donnerstags von 14-18 Uhr am 30.6. und 7.7.2016 sowie
freitags von 9-13 Uhr am 1.7. und 8.7.2016 in der Keplerstraße 2, Seminarraum 1.OG, Raum 181
Das Seminar richtet sich insbesondere an Studierende der Rechtswissenschaften, die in diesem Rahmen eine Seminararbeit anfertigen möchten.
Studierende anderer Fachrichtungen mit Nebenfach Strafrecht können mit der Teilnahme an diesem Seminar und der Anfertigung der Seminararbeit 10 ECTS erwerben. Voraussetzung hierfür ist der Nachweis der bestandenen Anfängerübung im Nebenfach. Nähere Informationen finden Sie im Merkblatt für Studierende im Nebenfach:
Weitere Informationen sowie die notwendigen Daten zur Anmeldung für das Seminar und die Fristen können Sie aus der Ankündigung auf der Homepage entnehmen: https://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/haverkamp/aktuelles/Ankuendigung%20Seminar%20SS2016
Termin: Mittwoch 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, Audimax (Neue Aula)
Die Übung ist nach dem Studienplan für Studierende des 2./3. Semesters gedacht, welche bereits die Vorlesung Strafrecht I (Allgemeiner Teil) besucht haben. Erforderlich für die Zulassung zur Anfängerübung ist die Vorlage eines Fallbesprechungsscheins im Strafrecht I.
Übung: Ausgabetermin: 11.02.2016, Abgabetermin: 13.04.2016, 14 Uhr s.t. in der ersten Übungsstunde
Die Teilnahme an den Zwischenprüfungsklausuren setzt die Eintragung in die Teilnehmerliste voraus (§ 3 Abs. 2 Satz 2 StudPrO). Die Eintragungsfrist läuft vom 01.04.2016, 9.00 Uhr, bis zum 30.04.2016, 17 Uhr.
Hinweise zu Beginn der Übung.
Examinatorium Strafrecht II: Besonderer Teil (SS ZP)
Die Anforderungen an ein rechtsstaatliches Strafrecht als Baustein einer demokratischen Gesellschaftsordnung (auch geeignet für SPB 7b)
Anmeldung: Anmeldung und Informationen zum Seminar bei Frau Leibfarth Tel. 29-72107
e-mail: leibfarth@jura.uni-tuebingen.de
Weitere Informationen: www.now-tuebingen.de
Wissenschaftliche Tutoren Sebastian Ritter, Philipp Wissmann
Studentische Organisatoren Michael Dinkel, Priska Veith
Voraussetzung: Kenntnisse der türkischen Sprache
Termin: Veranstaltung samstags von 9 Uhr c.t. bis 18 Uhr am 11.6., 18.6., 25.6.und 2.7.2016 im Übungsraum 2 (Alte Physik)
.http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/cz/listen
Geistiges Eigentum: Gewerblicher Rechtsschutz - Vertiefung: Patentrecht und Lizenzen (SS und auch geeignet für SPB 1c)
Termin: Veranstaltung von 14-17 Uhr am 12.4., 24.5., 7.6., 20.6. im Raum 236 (Neue Aula, 2. OG)
am 4.7.2016 im Hörsaal 2 (Neue Aula)
Das Patent ist in der Wirtschaftspraxis Mittel zum Zweck. Dieser Zweck verwirklicht sich in starkem Maße durch die Vergabe von Benutzungsrechten (Lizenzen). Die in fünf Blockveranstaltungen abgehaltene Vorlesung behandelt die wesentlichen Aspekte des Patentrechts und verdeutlicht Grundlagen und Problemfelder von Lizenzverträgen.
Bartenbach, Patentlizenz- und Know-how-Vertrag, 7. Aufl., 2013
Benkard, Europäisches Patentübereinkommen (Kommentar), 2. Aufl., 2012
Busse/Keukenschrijver, Patentgesetz, Kommentar, 7. Aufl., 2013
Götting, Gewerblicher Rechtsschutz, 10. Aufl., 2014
Groß, Der Lizenzvertrag, 11. Aufl., Frankfurt/M., 2015
Haedicke, Patentrecht, 2. Aufl., 2013
Klawitter, Lizenzverträge und Kartellrecht, 2. Aufl., 2015
Marc Jacob, LL.M.
Internationales Wirtschaftsrecht II: Investitionsschutz, Dienstleistungen, Finanzsektor, nationales Außenwirtschaftsrecht (SS und SPW 4a)
Mittwoch 16 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Schwerpunkt der Vorlesung ist das internationale Investitionsschutzrecht, eines der dynamischsten und streitanfälligsten Gebiete des Wirtschaftsvölkerrechts. Neben der prozessualen Durchsetzung werden Hintergrund, Rechtsgrundlagen, materiell-rechtliche Schutzstandards und das Verhältnis zum allgemeinen Völkerrecht besprochen. Gegenstand ist ferner die Stellung multinationaler Unternehmen.
Steuerrecht X: Internationales und Europäisches Steuerrecht (SS und SPP 6)
Termin: Veranstaltung montags 14 Uhr c.t. bis 18 Uhr am 18.4., 9.5., 23.5. und 20.6.2016 im Hörsaal 6 (Neue Aula)
Dienstzimmer: Neue Aula, Gmelinflügel, Zi. 309
Sprechstunde: donnerstags 13-14 Uhr nach Voranmeldung im Sekretariat
Fax: 29-5096
Webseite: http://www.jura.uni-tuebingen.de/kaestner
Termin: Montag 12 Uhr c.t. - 13 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Dienstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Studierende im Nebenfach erhalten für die einfache Teilnahme an der Lehrveranstaltung (Sitzschein) jeweils einen Creditpoint pro Semesterwochenstunde, also insgesamt drei Creditpoints. Für eine zusätzliche mündliche Prüfung werden für die Vorlesung und Prüfung maximal sechs Creditpoints vergeben. Detaillierte Informationen sind dem Merkblatt für Studierende im Nebenfach zu entnehmen. Das Merkblatt kann unter folgendem Link abgerufen werden:
Kriminologie II (Mikrokriminologie) (SS und SPP 7a)
Termin: Montag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 8 (Neue Aula)
Albrecht, P.-A., Kriminologie: Eine Grundlegung zum Strafrecht, 4. Aufl., München 2010;
Kaiser/Schöch/Kinzig, Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug, 8. Aufl. 2015,
Kunz, Kriminologie, 6. Aufl., Bern 2011;
Meier, Kriminologie, 4. Aufl., München 2010;
Neubacher, Kriminologie, 2. Aufl., Baden-Baden 2014;
Schwind, Kriminologie – Eine praxisorientierte Einführung mit Beispielen, 22. Aufl., Heidelberg u.a. 2013 (Neuauflage im Erscheinen).
Strafvollzug (einschließlich der Grundzüge des Jugendstrafvollzugs) (SS und SPP 7a)
Termin: Mittwoch 8.30 - 10 Uhr, HS 5 (Neue Aula)
Anmeldung: Für Nebenfachstudierende ist keine vorherige Anmeldung erforderlich, bitte sehen Sie von entsprechenden Anfragen ab.
Studierende im Nebenfach erhalten für die einfache Teilnahme an der Lehrveranstaltung (sogenannter Sitzschein) jeweils einen Creditpoint pro Semesterwochenstunde. Für eine zusätzliche mündliche Prüfung werden für Vorlesung und Prüfung maximal vier Creditpoints vergeben. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des Lehrstuhls bzw. direkt dem Merkblatt für Studierende im Nebenfach (abrufbar unter folgendem Link: http://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/ifk/lv/merkblatt-fuer-studierende-im-nebenfach).
Es handelt sich um eine Lehrveranstaltung nach JAPrO 2002, § 14 StudPrO
Kaiser/Schöch, Strafvollzug: Eine Einführung in die Grundlagen, 5. Aufl. 2003; Laubenthal, Strafvollzug, 7. Aufl. 2015;
Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts
Dienstzimmer: Neue Aula, Gmelinflügel EG, Zi. 062, Tel.: 07071/29-72561, Fax: 29-4358
Webseite: http://www.jura.uni-tuebingen.de/kirchhof
Sekretariat: Carola Fritz, Zi. 62, Sprechstunde: Mo-Fr 8-12 Uhr, Tel. 29-78118, Fax 29-4358,
Assistenten: Cem Karaosmanoglu, Zi. 064, Tel. 29-74546
Priv.-Doz. Dr. Iris Kemmler, LL.M. (LSE) , Zi. 062, Sprechstunde: nach Vereinbarung, Tel. 29-74058, Fax 29-4358, , https://www.jura.uni-tuebingen.de/kemmler
Mitarbeiter: Bettina Carla Bögelein, 7i. 064, Tel. 29-74546
Carolin Falk, Zi. 063, Tel. 29-72681
Jannik Feuerbacher, Zi. 063, Tel. 29-73305
Emily Fink, Zi. 063, Tel. 29-73305
Lea Mitterweger, Zi. 063, Tel. 29-73305
Lisa Rosenfelder, Zi. 063, Tel. 29-72681
Rebecca Julia Schmid, Zi. 063, Tel. 29-73305
Verfassungsprozessrecht (SS P)
Termin: Montag 9 Uhr c.t. - 10 Uhr, Audimax (Neue Aula)
Das Verfassungsprozessrecht ergänzt die Vorlesungen im Staatsrecht. Die prozessuale Durchsetzung von Verfassungsstreitigkeiten zwischen Bund und Land und zwischen Bundes- oder Landesorganen sowie die Individualverfassungsbeschwerde stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ferner wird der Gerichtsverbund aus Bundesverfassungsgericht, Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte, Gerichtshof der Europäischen Union und den Verfassungsgerichten der Länder dargestellt.
Benda, E./ Klein, E./ Klein, O. Verfassungsprozessrecht, 3. Aufl. 2012
Hillgruber/Goos Verfassungsprozessrecht, 4. Aufl. 2015
Schlaich, K./ Korioth S. Das Bundesverfassungsgericht, 10. Aufl. 2015
Gesetzestexte: Textsammlungen mit Grundgesetz und Bundesverfassungsgerichtsgesetz.
Seminar: Erbschaft- und Schenkungsteuer
Termin: Blockveranstaltung am 25.4. und 26.4.2016 im Lessingweg 3
Folgende Themen können als Seminararbeit vergeben werden:
a. Historische Entwicklung der Erbschaftsteuer (vergeben)
b. Kategorisierung und Belastungsgrund der Erbschaftsteuer (vergeben)
II. Verfassungsrechtlicher Rahmen:
a. Gesetzgebungskompetenz des Bundes (vergeben)
b. Die Erbschaftsteuer als Inhalts- und Schrankenbestimmung der Erbrechtsgarantie
c. Der Gleichheitssatz als primärer Maßstab verfassungsgerichtlicher Überprüfung
III. Einzelfragen:
a. Besteuerung von Familienstiftungen (vergeben)
b. Schenkungsteuerliche Behandlung von verdeckten Gewinnausschüttungen
c. Friktionen zwischen Erbschaft- und Schenkungsteuer (vergeben)
d. Bewertung des ererbten Vermögens (vergeben)
e. Privilegierung von Betriebsvermögen (vergeben)
Kolloquium im Kartellrecht (SS und SPP 1c)
Termin: Mittwoch 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 5 (Neue Aula)
Die Veranstaltung dient der Wiederholung und Vertiefung des examensrelevanten Stoffs des Kartellrechts anhand aktueller Entscheidungen . Hierbei soll auch in die Fragen der praktischen Kartellrechtsanwendung eingeführt werden (u.a. Fusionskontrollanmeldungen nach Formblatt CO; das Kartellbußgeldverfahren mit Kronzeugenregelung und dawn raids; der Kartellprozess vor den Europäischen Gerichten; der Einsatz der Wettbewerbsökonomie im Kartellverfahren).
Kling/Thomas, Kartellrecht, 2. Aufl. 2016;
Rittner/Kulka, Wettbewerbs- und Kartellrecht, 8. Aufl. 2014;
Karenfort/Weitbrecht, Entscheidungen zum Europäischen Kartellrecht, 2010.
Einführung in die Methoden der Rechtswissenschaft für Nebenfachstudierende (mit Abschlussklausur) (SS )
Termin: Donnerstag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Schlüsselqualifikation: Kompetenztraining für Juristen
Termin: Veranstaltung von 9 Uhr c.t. bis 18 Uhr am 23.7., 24.7. und 25.7.2016 in den Übungsräumen 10 und 16 in der Alten Physik
Weitere Hinweise erfolgen vor und in der Veranstaltung.
Lange, Jurastudium erfolgreich, Planung - Lernstrategie - Zeitmanagement, mit Examensvorbereitung, München, 8. Aufl. 2015, insbes. Kap. 6, 8 - 15;
Examinatorium Zivilrecht: Arbeitsrecht (SS ZP)
Termin: Veranstaltung montags von 14-18 Uhr am 25.4., 23.5., 13.6. und 11.7.2016 im Hörsaal 1 (Neue Aula)
Hermann Reichold, Arbeitsrecht, 3. Aufl., Verlag C.H.Beck, 4. Aufl. für Dezember 2012 angekündigt.
Sozialversicherungsrecht I (SS und SPW 1b)
Termin: Freitag 8.30 - 10 Uhr, Übungsraum 2 (Alte Physik)
Ziel der Vorlesung ist ein Überblick über das Sozialversicherungsrecht (Schwerpunkt Sommersemester: Krankenversicherung mit Kassenarzt- und Krankenhausrecht; Schwerpunkt Wintersemester: Pflege-, Unfall-, Renten- und Arbeitslosenversicherung, Grundsicherungssysteme). Auch einige verfassungsrechtliche Eckpunkte werden behandelt (z.B. Versicherungszwang, Familienkomponente). Besonderheiten des Verwaltungs- und Gerichtsverfahrens (SGB X und SGG) werden dargestellt (besondere Klagearten, Aufhebung von Verwaltungsakten, Erstattungsstreitigkeiten, sozialrechtlicher Herstellungsanspruch).
Zwingend ist eine Gesetzessammlung, z.B.
dtv SGB (SGB I-XII), 18 €.
Waltermann, Sozialrecht, 11. Aufl. 2014, ca. 320 Seiten, ca. 25 €,
Als Alternative kommen in Betracht:
Kokemoor, Sozialrecht, 6. Aufl. 2014, ca. 230 Seiten, 22 €, oder
Eichenhofer, Sozialrecht, 9. Aufl. 2015, ca. 350 Seiten, 24 €, oder
Muckel/Ogorek, Sozialrecht, 4. Aufl. 2011, ca. 580 Seiten, 27 €.
Mitarbeiter: Doreen Emde, Zi. 227, Tel. 29-74027
Nesrin Genc, Zi. 227, Tel. 29-74027
Rechtsassessor Daniel Höfer, Zi. 142, Tel. 29-74353
Zivilprozessrecht einschließlich Gerichtsverfassung: Erkenntnisverfahren und Gerichtsverfassung (SS P und SPP 2)
Termin: Dienstag 8.30 - 10 Uhr, HS 14 (Neue Aula)
Donnerstag 8.30 - 10 Uhr, HS 14 (Neue Aula)
Wenn private Rechtspositionen nicht freiwillig respektiert, z.B. bestehende Ansprüche nicht erfüllt oder dingliche Rechte verletzt werden, stellt sich die Frage nach der Durchsetzbarkeit des Rechts. Die Instrumente und Methoden der Rechtsdurchsetzung sind, soweit es der Mitwirkung staatlicher Gerichte und/oder hoheitlich handelnder Vollstreckungsorgane bedarf, in der Zivilprozessordnung (ZPO) geregelt. Dargestellt werden die Grundzüge des Gerichtsverfassungsrechts (geregelt im GVG) und des zivilprozessualen Erkenntnisverfahrens von der Klageerhebung bis zum rechtskräftigen Urteil. Die Zwangsvollstreckung und der vorläufige Rechtsschutz werden Gegenstand einer im Folgesemester stattfindenden besonderen Vorlesung sein. Die Vorlesungen zum zivilprozessualen Erkenntnisverfahren (4. Semester) und zum Zwangsvollstreckungsrecht (5. Semester) sind Pflichtveranstaltungen für alle Studierenden. Zugleich eröffnen sie den Einstieg in den mit „Zivilverfahrens- und Insolvenzrecht“ betitelten Schwerpunktbereich 2.
Insolvenzrecht I (SS und SPP 2)
Termin: Mittwoch 8.30 - 10 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Das Insolvenzrecht ist ein Teilgebiet des Schwerpunktbereichs 2 („Zivilverfahrens- und Insolvenzrecht“). Die Vorlesung erstreckt sich, jeweils im Sommersemester beginnend, über zwei Semester. Sie wendet sich an Studierende, die bereits über Grundwissen im Zwangsvollstreckungsrecht verfügen. Das Insolvenzrecht ist nicht nur für Studierende des Schwerpunktbereichs 2, sondern auch für Studierende anderer Schwerpunktbereiche von Interesse. Es handelt sich um eine vielschichtige Querschnittsmaterie, die enge Bezüge zum allgemeinen und besonderen Schuldrecht, zum Sachenrecht, zum Kreditsicherungsrecht, zum Arbeitsrecht sowie zum Gesellschaftsrecht aufweist und die, unbeschadet des primären Zwecks der bestmöglichen Gläubigerbefriedigung, zunehmend vom Sanierungsgedanken (Rettung notleidender Unternehmen und Arbeitsplätze) sowie von dem Anliegen durchdrungen wird, zahlungsunfähigen natürlichen Personen eine realistische Möglichkeit der Restschuldbefreiung anzubieten.
Seminar zum Zivil- und Verfahrensrecht (SPW 2)
Termin: Vorbesprechung am 11.2.2016 um 10.30 Uhr im Raum 236 (Neue Aula, 2. OG)
Donnerstag 12.30 - 14 Uhr, HS 4 (Neue Aula)
Am Vorbesprechungstermin erfolgt auch die Zuteilung der Seminararbeitsthemen.
Beginn: Wird in der Vorbesprechung (s. oben) festgelegt.
Es handelt sich um eine Lehrveranstaltung i.S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 3 Abs. 1 S. 1 lit. b PromO. Alles Weitere finden Sie auf der Lehrstuhlhomepage unter https://www.jura.unituebingen. de/professoren_und_dozenten/marotzke/schwerpunktbereich-2
Folgende Themen sind zu vorgesehen:
Soziale Ungleichheit durch Erbrecht? Beschreibung des Sachverhalts, Versuch einer rechtlichen und rechtspolitischen Bewertung. (Einstiegslektüre: Rudzio, Wie viel Erbe ist gerecht?, abrufbar unter http://www.zeit.de/2012/30 Erbenrepublik/komplettansicht?print=true)
Der Todesbegriff im Erb- und im Betreuungsrecht
Erbrechtliche Konsequenzen der modernen Fortpflanzungsmedizin (Einstiegslektüre: Brox/Walker, Erbrecht, 26. Aufl. 2014, Rn. 9)
Arten und Wirkungen testamentarischer Wiederverheiratungsklauseln
Das sog. Behindertentestament (Dieser Begriff steht für ein Testament, mit dem der Erblasser einem Angehörigen, der wegen einer schweren Behinderung Anspruch auf Sozialleistungen nach dem SGB hat, Zuwendungen machen möchte, die dem Begünstigten zwar zugutekommen, aber seinen Anspruch auf Sozialleistungen nicht mindern oder sogar ganz ausschließen sollen.)
Gutgläubiger rechtskraftfreier Erwerb (§ 325 Abs. 2 ZPO) (Einstiegslektüre: von Olshausen, JZ 1988, 584 ff.)
Das Bargeschäftsprivileg des § 142 InsO (insbesondere zu Sinn, Zweck und Wirkungsweise des § 142 InsO sowie zu den aktuellen Reformbestrebungen)
Treuhänderische Rechtsinhaberschaft im Kontext des § 771 ZPO
Feststellungsklagen über erbrechtliche Streitgegenstände – zulässig auch schon vor dem Tod des Erblassers?
Das Abstraktionsprinzip – Rechtsgrundlage, Wirkungsweise, rechtspolitische Beurteilung Die schriftliche Ausarbeitung eines jeden Referats muss spätestens zwei Wochen vor dem für den mündlichen Vortrag vorgesehenen Termin in 3 Exemplaren beim Lehrstuhlsekretariat (Raum 228) abgegeben werden. Ebenfalls zu übermitteln sind, und zwar als Anhang zu einer Email an wolfgang.marotzke@unituebingen.de, eine Word-Datei und eine PDF-Datei der schriftlichen Ausarbeitung. Der Umfang der schriftlichen Ausarbeitung darf einschließlich Satz- und Leerzeichen 70.000 Zeichen nicht überschreiten. Bei der Umfangermittlung werden Fußnoten mitgezählt, nicht jedoch Titelblatt, Gliederungen, Verzeichnisse und Ähnliches. Weiter Hinweise zur schriftlichen Ausarbeitung finden Sie auf meiner Homepage und im Anhang zu dieser Seminarankündigung.
Einschlägige Hinweise finden Sie auf der Lehrstuhlhomepage unter https://www.jura.unituebingen.de/professoren_und_dozenten/marotzke/schwerpunktbereich-2/anleitungsbuecher-fuer-das-verfassen-von-seminararbeiten/view
Termin: Montag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 4 (Neue Aula)
Während den Fällen im akademischen Unterricht regelmäßig feststehende, vorgegebene Sachverhalte zugrunde liegen, steht in der Praxis die Klärung der beweiserheblichen Tatsachen im Vordergrund; zum Beispiel der Ablauf des Verkehrsunfalls, der Inhalt des mündlich geschlossenen Vertrages, die Frage, ob der Geschlechtsverkehr freiwillig oder erzwungen war etc. Dazu werden Beweismittel herangezogen und die Beweisergebnisse gewürdigt. Die Vorlesung führt über Grundlagen aus der Kommunikationspsychologie in die Vernehmungslehre und in die Systematik der Beweiswürdigung ein, insbesondere die Bewertung der Aussagen von Zeuginnen und Zeugen (Aussagenanalyse). Zentrales Thema ist dabei die Überzeugungsbildung anhand der neueren höchstrichterlichen Rechtsprechung.
Für 45 Teilnehmer wird im Rahmen der Veranstaltung die Teilnahme an einer mündlichen Prüfungsleistung angeboten und ein Schlüsselqualifikationschein gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 4 JAPrO 2002 ausgestellt. Die Teilnahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung bei den Eintragungslisten.
Repetitorium/Kolloquium Neue Rechtsprechung im Steuerrecht (SS und SPP 6)
Termin: Veranstaltung montags von 14 Uhr c.t. bis 18 Uhr am 2.5., 30.5., 27.6. und 11.7.2016 im Hörsaalt 6 (Neue Aula)
Die Veranstaltung ist Teil der Ausbildung im Schwerpunktbereich Steuerrecht. Im Repetitorium werden Themenschwerpunkte insbesondere zum Allgemeinen Steuerrecht, zum Einkommen- und Körperschaftsteuerrecht und zum Umsatzsteuerrecht anhand der aktuellen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, des Bundesverfassungsgerichts und der Finanzgerichte vertiefend behandelt.
Birk/Desens/Tappe, Steuerrecht, 18. Aufl. 2015;
Klaus Tipke / Joachim Lang, Steuerrecht, 22. Aufl. 2015.
Erforderlich sind weiterhin aktuelle Gesetzestexte zum Steuerrecht.
Sprechstunde: Jeweils nach den Lehrveranstaltungen
Mitarbeiter: Björn Ebert, Zi. 151.1, Tel. 29-74504
Blockveranstaltung gemeinsam mit Herrn Kanzler des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs a.D., Prof. Dr. Herbert Petzold. Lehrveranstaltung i. S. von § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 3 Abs. 1 S. 1 lit. b PromO.
Das Seminar ist als zweisemestrige Veranstaltung konzipiert. In der ersten Sitzung hat Herr Professor Petzold eine Einführung in das System des europäischen Menschenrechtsschutzes gegeben (Institutionen des Europarats, historische Entwicklung, materielle Gehalte der Menschenrechte).
Es besteht die Möglichkeit, durch Ausarbeitung einer Seminararbeit und Übernahme eines Referates einen Seminarschein i.S.v. § 9 Abs. 2 Nr. 3 JAPrO 2002 und § 3 Abs. 1 lit. b PromO zu erwerben.
Termin: Montag 16 Uhr c.t. - 19 Uhr, Audimax (Neue Aula)
Anmeldung: Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt sowohl eine Eintragung in die Anmeldeliste für Übungen als auch eine Eintragung in die Anmeldeliste für Fallbesprechungen auf der Homepage der Juristischen Fakultät voraus.
Die Veranstaltung setzt die im Wintersemester 2015/2016 begonnene Vorlesung (Grundkurs) Öffentliches Recht I fort. Sie behandelt im Schwerpunkt die Grundrechte des Grundgesetzes (Allgemeine Lehren und Einzelgrundrechte). Die Veranstaltung dient der Vertiefung und Kontrolle der staats- und verfassungsrechtlichen Kenntnisse. Vorausgesetzt werden Kenntnisse aus dem Grundkurs Öffentliches Recht I. Erforderlich ist auch Wissen im Verfassungsprozessrecht.
Pieroth/Schlink, Grundrechte, Staatsrecht II, 31. Aufl. 2015;
Epping, Grundrechte, 6. Aufl. 2014;
Hufen, Staatsrecht II, Grundrechte, 4. Aufl. 2014 Textsammlungen: Sartorius, Verfassungs- und Verwaltungsgesetze, C.H. Beck;
Basistexte Öffentliches Recht, Beck-Texte im dtv; Staats- und Verwaltungsrecht Bundesrepublik Deutschland, C.F. Müller (jeweils aktuelle Auflage)
Termin: Dienstag 12 Uhr c.t. - 14 Uhr, Audimax (Neue Aula)
Anmeldung: Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt sowohl eine Eintragung in die Anmeldeliste für Übungen auf der Homepage der Juristischen Fakultät voraus.
Die erfolgreiche Teilnahme an dieser Übung ist Voraussetzung für das Bestehen der Orientierungs- bzw. Zwischenprüfung. In der Veranstaltung werden Fälle besprochen und aufbereitet. Es werden eine dem Semester vorausgehende Ferienhausarbeit und zwei Klausuren angeboten.
Ein Übungsschein wird erteilt, wenn die Hausarbeit und eine Klausur jeweils mit mindestens vier Punkten bewertet wurden. Die Klausuren finden unter den Bedingungen der Zwischenprüfungsordnung statt.
Völkerrecht III: Internationaler Menschenrechtsschutz, Nebengebiet (WS und SPP 4a)
Termin: Montag 8 Uhr c.t. - 11 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Die Vorlesung ist eine Einführungsveranstaltung für das Rechtsgebiet des internationalen Menschenrechtsschutzes. Die Schwerpunkte liegen auf den wichtigsten UN-Menschenrechtskonventionen und der Europäischen Menschenrechtskonvention in ihren jeweiligen politischen Kontexten. Einführend werden auch Kenntnisse im Bereich der Herleitung, Begründung, Reichweite und Grenzen des internationalen Menschenrechtsschutzes vermittelt.
Kälin/Künzli, Universeller Menschenrechtsschutz, 3. Aufl. 2013
Europarecht II (insbesondere europäisches Wirtschaftsrecht) (WS/SS P und SPW 1a)
Termin: Dienstag 10 Uhr s.t. - 12 Uhr, HS 1 (Neue Aula)
Die Lehrveranstaltung Europarecht II wendet sich an Interessenten des Völker- und Europarechts, aber auch an sonstige Studierende mit Interesse am Recht der Europäischen Union. Angesprochen werden auch Politik- und Wirtschaftswissenschaftler. Die Veranstaltung baut auf der Vorlesung Europarecht I auf, in der der Pflichtstoff für alle Jurastudenten behandelt wird. Sie kann auch selbstständig gehört werden, wenn die Bereitschaft besteht, sich im Selbststudium mit den institutionellen und rechtlichen Grundlagen des Integrationsverbandes vertraut zu machen. Nach einer knappen Einführung in das Wesen und die Gebiete des Europarechts wird sich die Veranstaltung mit ausgewählten Sachmaterien des Europarechts befassen. Die Grundfreiheiten der EU werden in vertiefter Weise behandelt werden. Einen Schwerpunkt der Veranstaltung werden auch ausgesuchte Politikbereiche des EU-Rechts (Wettbewerbspolitik, Umweltpolitik, Agrarpolitik, Außenhandelspolitik, Währungsunion) bilden. Veranstaltungsbegleitend werden ein Übersichtsblatt über die Vorlesung sowie Arbeitsblätter zu den einzelnen Abschnitten geboten.
Textsammlung des Europarechts, z.B. Sartorius II;
Lehrbücher des Europarechts, Oppermann/Classen/Nettesheim, Europarecht, 6. Aufl. 2014;
Streinz, Europarecht, 9. Aufl. 2012;
Herdegen, Europarecht, 17. Aufl. 2015;
Lecheler/Gundel, Europarecht, 3. Aufl. 2015
Termin: Veranstaltung freitags von 8 Uhr c.t bis 16 Uhr am 15.4., 22.4., 29.4. und 6.5.2016 und im Hörsaal 1 (Neue Aula) sowie am 30.5.2016 im der Alten Frauenklinik, HS 4329
Von 11.30-12.15 Uhr findet eine Pause statt.
In this exciting compact lecture we will complete an overview of the Constitution of the United States.
The war on terror, government surveillance, weapons, and racial injustice are just some of the many crucial topics dividing the United States today. As Americans continue to deal with central questions about their own rights and about the extent of the government’s power, their constitutional foundations are as relevant today as ever.
This course fulfills the requirement for a foreign language law course in Tübingen.
L. Ogden, Uniting the States: A Commentary on the American Constitution, Third Edition, Norderstedt 2015.
Dienstzimmer: Alte Physik 1. OG Zi. 108 (im Seminar)
Webseite: http://www.jura.uni-tuebingen.de/paefgen
Seminar zum Recht der Mergers & Acquisitions (M&A)
Termin: Veranstaltung samstags von 9-13 Uhr am 2., 9., 16. und 23.7.2016 im Hörsaal 4 (Neue Aula) sowie am 30.7.2016 im Raum 236 (Neue Aula, 2. OG)
Anmeldung: paefgen2@jura.uni-tuebingen.de
Abhandlung der wesentlichen Rechtsfragen, die sich im Zusammenhang mit Unternehmensakquisitionen, Fusionen und Umstrukturierungen stellen; Mandatserteilung (engagement letter); Transaktionsstruktur (share/asset deal); due dilligenc und Haftungsrelevanz; Unternehmensbewertung (fundamentale und marktgestützte Methoden, DCF-, ComCo- Bewertung); Vertragsgestaltung (reprentations and warranties, Zusicherungen, Gewährleistung beim Unternehmenskauf, Preisanpassungsregelungen und earn-outs, Freistellungsvereinbarungen), Gestaltung öffentlicher Űbernahmeangebote, Pflichtangebote nach § 35 WpŰG, Abwehrmaβnahmen gegen feindliche Űbernahmeangebote, übernahmerechtlicher Squeeze-out, Transktionsabsicherungsmaβnahmen (lock-ups, golden hansdshakes, golden parachutes); prozessuale Fragen (M&A litigation)
Vorbesprechung und Ausgabe von Referaten am Dienstag, 3. Mai 2016.
Vorabanmeldung im Internet zwingend; bei Anmeldung von weniger als sechs referierenden Teilnehmern fällt die Veranstaltung aus.
Nach kurzer Einführung durch den Dozenten jeweils zwei Referate studentischer oder externer Teilnehmer (gegen Erteilung von Seminarscheinen) zu je einem der obigen Themenbereiche mit anschlieβender ausführlicher Diskussion.
Besprechung von Übungsfällen zum Wirtschaftsstrafrecht (SS und SPW 7b)
Die Vorlesung wendet sich in erster Linie an Studierende mit Interesse an dem Schwerpunktbereich Wirtschaftsstrafrecht.
Anhand einzelner Fälle sollen die grundsätzlichen Fragen des Wirtschaftsstrafrechts sowie der sog. Unternehmenskriminalität mit den jeweiligen Bezügen zum Strafverfahrensrecht besprochen werden.
Behandelt werden die Tatbestände des Betrugs, des Subventions- und Submissionsbetrugs, der Untreue, des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt, des Bankrotts und der Insolvenzverschleppung, der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr sowie die Korruptionsdelikte der §§ 331 ff. StGB.
Aus dem Strafrecht Allgemeiner Teil werden u.a. die Vertreterhaftung des § 14 StGB und die Verfallsvorschriften erörtert.
Brettel/Schneider, Wirtschaftsstrafrecht, 2014;
Hellmann/Beckemper, Wirtschaftsstrafrecht, 4. Auflage 2013;
Hellmann/Beckemper, Fälle zum Wirtschaftsstrafrecht, 3. Auflage 2013;
Kudlich/Oğlakcioğlu, Wirtschaftsstrafrecht, 2. Aufl. 2014;
Tiedemann, Wirtschaftsstrafrecht, Einführung und Allgemeiner Teil, 4. Auflage 2014;
Tiedemann, Wirtschaftsstrafrecht, Besonderer Teil, 3. Auflage 2011;
Wittig, Wirtschaftsstrafrecht, 3. Auflage 2014;
Achenbach/Ransiek, Handbuch des Wirtschaftsstrafrechts, 4. Auflage 2015
Müller-Gugenberger, Wirtschaftsstrafrecht, 6. Auflage 2015;
Wabnitz/Janovsky, Handbuch des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts, 4. Auflage 2014.
Sekretariat: Ute Langenscheid, Zi. 214, Tel. 29-78149, Fax 29-5068,
Arbeitsrecht II (Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht) (SS und SPP 1b)
Termin: Dienstag 12 Uhr s.t. - 13 Uhr, HS 4 (Neue Aula)
Die Vorlesung behandelt die Grundzüge des kollektiven Arbeitsrechts (Koalitions-, Tarif­vertrags- und Arbeitskampfrecht) sowie des Mitbestimmungsrechts. Sie ist Pflichtveran­staltung zum Studium im Schwerpunktbereich Nr. 1b: Arbeit und Soziales im Unternehmen. Sie ist darüber hinaus unentbehrlich für das Verständnis des aktuellen Arbeitsrechts. Die Themen der Vorlesung sind von besonderer Relevanz für die mündliche Prüfung und Abschlussklausur.
Kolloquium Praxis des Unternehmensrechts (WS/SS und auch geeignet für SPB 1b)
Die Veranstaltung führt die Vortragsreihe im Wintersemester 2014/15 fort. Zusammen mit Praktikern des Unternehmens- und Arbeitsrechts werden systema­tisch Schwerpunkte der Kautelarpraxis in Art eines Work-Shops besprochen: Gestaltung des Arbeitsvertrags (insbesondere AGB-Kontrolle); arbeitsrechtliche Folgen von Unternehmensumstrukturierungen; Beendigung des Arbeitsverhältnisses; Rechtsfragen des Tarif- und Betriebsverfassungsrecht im Unternehmen sowie gesellschaftsrechtliche Strukturfragen.
Reichold, Arbeitsrecht, 4. Auflage 2012
Hromadka / Maschmann, Arbeitsrecht 2, 6. Auflage 2014
Weitere Literaturhinweise werden gesondert gegeben und finden sich auch in den Begleitmaterialien, die ausgegeben werden.
Grundkurs Zivilrecht II mit Übung im Zivilrecht für Anfänger (WS/SS P)
Termin: Klausurtermine: freitags von 10-12 Uhr am 29.04. und 17.06.2016 in den Hörsälen 21 und 25 (Kupferbau)
Mittwoch 8.30 - 10 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Donnerstag 8.30 - 10 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Die Veranstaltung knüpft an den zivilrechtlichen Grundkurs (Zivilrecht I) aus dem Wintersemester 2015/16 an, wobei nun der Allgemeine Teil des Schuldrechts im Vordergrund steht.
Die Klausuren finden unter den Bedingungen der Zwischenprüfungssatzung statt. Der Aufgabentext der Hausarbeit und die Bearbeitungshinweise werden am Ende des Wintersemesters 2015/16 auf der Website des Lehrstuhls von Prof. Dr. Hermann Reichold (http://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/reichold) zum Herunterladen bereitgestellt. Abzugeben ist die Hausarbeit zu Beginn der Lehrveranstaltung am Dienstag, 12.4.2016, um 8.30 Uhr im Hörsaal.
Außerdem ist eine elektronische Datei unter https://www.jura.uni-tuebingen.de/einrichtungen/pruefungsamt/onlineabgabe zur Plagiatskontrolle hoch­zuladen
Brox/Walker, Allgemeines Schuldrecht, 39. Aufl. 2015;
Medicus/Lorenz, Schuldrecht I, 21. Aufl. 2015;
Looschelders, Schuldrecht Allgemeiner Teil, 13. Aufl. 2015,
Diederichsen/Wagner/Thole, Die Zwischenprüfung im Bürgerlichen Recht, 4. Aufl. 2011.
Arbeitsrechtliches Seminar (SS und SPW 1b)
Termin: Seminar Donnerstag, dem 7.7.2016 von 10-18 Uhr und am Freitag, dem 8.7.2016 von 10-15 Uhr im im Heinrich-Fabri-Institut in Blaubeuren
Anmeldung: Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt eine Anmeldung am Lehrstuhl voraus.
Grundkurs Öffentliches Recht I: Staatsorganisationsrecht (WS/SS P)
Termin: Montag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 10 (Neue Aula)
Dienstag 10 Uhr c.t. - 11 Uhr, HS 10 (Neue Aula)
Behandelt werden die Grundlagen des Staatsrechts, insbesondere die Grundzüge des Staatsorganisationsrechts.Erläutert werden u.a. die Zusammensetzung und die Kompetenzen der Staatsorgane, zentrale Staatsfunktionen wie Gesetzgebung, Regierung/Verwaltung und Rechtsprechung sowie die Leitprinzipien der grundgesetzlichen Ordnung.
Textausgaben: Grundgesetz (Beck, C.F. Müller u.a.)
Öffentliches Wirtschaftsrecht III: Vergabe- und Subventionsrecht (SS und SPP 5)
Termin: Mittwoch 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 4 (Neue Aula)
Die Veranstaltung fasst die beiden einstündigen Vorlesungen „Staatliche Auftragsvergabe“ und „Subventionsrecht“ zusammen und behandelt zunächst zweistündig das Vergaberecht und ab Juni ebenfalls zweistündig das Subventionsrecht. Das Recht der staatlichen Auftragsvergabe umfasst die Gesamtheit der Regeln und Vorschriften, die dem Staat, seinen Untergliederungen und bestimmten weiteren Institutionen bei der Inanspruchnahme von Leistungen oder beim Kauf von Gütern am Markt eine bestimmte Vorgehensweise vorschreiben. Die Veranstaltung führt in die europarechtlichen und nationalen Rechtsquellen, die Struktur des Vergaberechts, die Grundprinzipien des Vergaberechts und das Vergabeverfahren ein und behandelt auch das – atypisch ausgestaltete – Rechtsschutzverfahren. Das Subventionsrecht befasst sich mit den völkerrechtlichen, europarechtlichen und nationalen Vorschriften, die der Staat und seine Untergliederungen bei der Förderung der Wirtschaft, einzelner Wirtschaftsregionen, bestimmter Wirtschaftszweige, Unternehmen oder Projekten zu beachten haben. Die Veranstaltung führt in die Rechtsquellen und in die Struktur des Rechtsgebietes ein.
Allgemeines Verwaltungsrecht (WS/SS P)
Termin: Dienstag 8.30 - 10 Uhr, HS 10 (Neue Aula)
Mittwoch 8.30 - 10 Uhr, HS 2 (Neue Aula)
Anmeldung: Die Teilnahme an den Fallbesprechungen setzt eine Eintragung in die entsprechende Anmeldeliste auf der Homepage der Juristischen Fakultät voraus.
Das Allgemeine Verwaltungsrecht wird systematisch dargestellt und anhand von Beispielen erörtert. Behandelt werden u.a. die Grundlagen des Verwaltungsrechts, die Organisation der öffentlichen Verwaltung, die Formen und Grundprobleme des Verwaltungshandelns, das Verwaltungsverfahren, das Recht der öffentlichen Sachen (im Überblick), das Recht der staatlichen Ersatzleistungen (im Überblick) sowie Grundstrukturen des Rechtsschutzes gegenüber Akten der öffentlichen Verwaltung. Besonders ausführlich sollen der Verwaltungsakt und die damit zusammenhängenden Fragen (Bedeutung und Funktion, Begriffsmerkmale, Arten, Nebenbestimmungen, Rechtswidrigkeit und ihre Folgen, Bestandskraft, Vollstreckung) dargestellt werden.
Unbedingt erforderlich zum Besuch der Vorlesung sind Texte des GG, des VwVfG-Bund, des VwVfG BW sowie der VwGO.
Dienstzimmer: Zi. 243.7
Telefon: 29-74909
Einführung ins Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrecht
Termin: Veranstaltung freitags am 10.6. und und 17.6.2016 von 13-18 Uhr im Raum 225, Neue Aula, 2. OG sowie
samstags am 11.6. und und 18.6.2016 von 8-13 Uhr im Raum 225, Neue Aula, 2. OG
Die Veranstaltung setzt sich mit den Grundlagen des Schiedsverfahrens- und UN-Kaufrechts (CISG) auseinander und richtet sich in erster Linie an künftige Teilnehmer des VIS-Arbitration Moot Courts. Der Anwendungsbereich und das Leistungsstörungsrecht des CISG sowie Fragen der Jurisdiktion von Schiedsgerichten und die Vollstreckung von Schiedssprüchen bilden den Schwerpunkt der Veranstaltung.
Vertiefungskurs für die Studierenden im Aufbaustudiengang LL.M.
für LL.M.-Kandidaten
Termin: Donnerstag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, Raum 235 (neben dem Juristischen Dekanat)
Der Kurs findet im Anschluss an das LL.M.-Seminar statt. Es werden unter Berücksichtigung der Leistungsanforderungen an LL.M.-Kandidaten einzelne Fragen vertieft, die zuvor im Seminar besprochen wurden. Ergänzend wird der Umgang mit Gesetzen, Quellen und Literatur geübt, auch im Vergleich zu den Rechtssystemen der Herkunftsländer der LL.M-Kandidaten. Schließlich wird erörtert, wie Magisterthemen bearbeitet und Magisterarbeiten verfasst und gestaltet werden. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit einer Einzelberatung.
Seminar: Inklusion als Rechtsprinzip (auch geeignet für SPB 4a)
Termin: einführung am 15.4.2016 ab 11.30 Uhr im Raum 225 (Neue Aula, 2. OG)
Blockveranstaltung von 11-17 Uhr am 8.7., 21.7. und 22.7.2016 im Raum 225 (Neue Aula, 2. OG)
Am Ende der Schulzeit beherrscht man idealerweise den Besinnungsaufsatz und die Gliederung in These, Antithese und Synthese. Beginnt man das Jura-Studium, muss man all das hinter sich lassen, und sich den Gutachtenstil aneignen. Im Referendariat kommt der Urteilsstil hinzu. So sinnvoll diese Textkategorien sind, um die juristische Denkweise zu schulen und Strukturen deutlich zu machen, die bei der Lösung von Einzelfragen ungemein hilfreich sind, so bieten sie doch nur bedingt eine Grundlage für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Rechtsfragen. Dementsprechend ratlos stehen viele Studierende vor ihrer Seminararbeit oder Dissertation - und fragen sich nicht zuletzt, wann, warum und wie man richtig zitiert. Dabei ist es gar nicht so schwer, ein Thema zu finden, den Aufbau der Arbeit zu strukturieren und dann sinnvoll nachzuweisen, aus welchen Quellen die eigenen Erkenntnisse fließen.
Eine gute Methode, sich dieses Wissen anzueigen, ist die intensive Auseinandersetzung mit fremden Texten. Im Rahmen des Kurses werden sich die Teilnehmer/innen daher zunächst mit (teilweise unveröffentlichten) Texten anderer Autoren auseinandersetzen, diese auseinandernehmen, prüfen und wieder zusammenfügen, um zu erkennen, wie die Argumentation des Autors funktioniert - und ob sie wirklich überzeugen kann. In zwei Präsenzveranstaltungen werden die Ergebnisse vorgestellt und gemeinsam besprochen, um dann eine eigene Arbeit vorzustrukturieren: Sei es eine Seminararbeit, eine Dissertation oder einen Ausatz für eine Fachzeitschrift.
Es besteht die Möglichkeit, dass die Teilnehmer/innen im kommenden Semester eine Seminararbeit anschließen oder bei der Vorbereitung einer eigenen Veröffentlichung unterstützt werden.
Geistiges Eigentum: Gewerblicher Rechtsschutz (Marken-, Patent- und Designrecht) (SS und SPP 1c)
Gewerbliche Schutzrechte sind Teil des „geistigen Eigentums“, und zwar das eher wirtschaftlich ausgerichtete. Zum geistigen Eigentum gehört weiterhin das ursprünglich künstlerisch und literarisch ausgerichtete Urheberrecht, dessen wirtschaftliche Bedeutung aber z.B. durch den hier angesiedelten Schutz von Software inzwischen ebenfalls kaum noch überschätzt werden kann. Das Urheberrecht und der Gewerbliche Rechtsschutz bilden zusammen das Recht des Geistigen Eigentums. Urheberrecht wird ebenfalls im Sommersemester gelesen.
Beim gewerblichen Rechtsschutz geht es in erster Linie um den Schutz technischer Erfindungen, von Designs und von Marken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dabei die unterschiedlichen Techniken, die die Rechtsordnung entwickelt hat, um „Ideen“ und andere an sich nicht greifbare geistige Leistungen als „Immaterialgüterrechte“ auszugestalten und so zu schützen. Einschlägig sind vor allem das PatentG, das DesignG und das MarkenG. Auf die Bezüge zur Wettbewerbsordnung wird ebenso eingegangen wie auf europäische und andere internationale Schutzsysteme vor dem Hintergrund der Globalisierung.
Ensthaler, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, 3. Aufl. 2009;
Hacker, Markenrecht, 3. Aufl. 2013;
Götting, Gewerblicher Rechtsschutz, 10. Aufl. 2014; Il
zhöfer/Engels, Patent-, Marken- und Urheberrecht, 8. Aufl. 2010;
Nirk/Ullmann, Patent-, Gebrauchsmuster- und Sortenschutzrecht, 3. Aufl. 2007.
Weitere Angaben in der Vorlesung.
Rechtssprache, universitäre Fertigkeiten, Wortschatz, Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen
Arbeitsmaterialien werden im Unterricht gestellt
maximal 6 ECTS-Punkte
Fachplanungsrecht (SS und SPP 5)
Termin: Montag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, Übungsraum 16 (Alte Physik)
Beginn: 06.06.2016
Umweltrecht II: Naturschutz-, Wasser- und Umweltenergierecht (SS und SPP 5)
Termin: Montag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, Übungsraum 16 (Alte Physik)
Die Vorlesung behandelt Grundfragen des Umweltrechts. Systematisch dargestellt werden geschichtliche Entwicklung, Grundprinzipien, Strategien und Instrumente des Rechts der natürlichen Lebensgrundlagen. Weitere Themen der Vorlesung sind die Beteiligung der Öffentlichkeit an umweltrelevanten Projekten, das Umweltinformationsrecht und die gerichtliche Rechtsdurchsetzung durch Einzelpersonen und Umweltverbände. Das deutsche Umweltrecht wird einbezogen in den europäischen und internationalen Kontext.
Erbguth/Schlacke, Umweltrecht, 4. Aufl. 2012
Koch (Hrsg.), Umweltrecht, 4. Aufl. 2014
Examinatorium Öffentliches Recht II: Allgemeines Verwaltungsrecht, Polizeirecht, Baurecht, Kommunalrecht, Staatshaftungsrecht (SS ZP)
Termin: Montag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 5 (Neue Aula)
Dienstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 10 (Neue Aula)
Das Examinatorium behandelt als einjähriger Wiederholungs‑ und Vertiefungskurs zur Vorbereitung auf das erste Staatsexamen den wesentlichen prüfungsrelevanten Stoff im Öffentlichen Recht. Der Einstieg ist zum Winter- wie zum Sommersemester möglich. Im Sommersemester liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf dem Verwaltungsrecht (insbesondere Allgemeines Verwaltungsrecht, Polizei‑, Bau‑ und Kommunalrecht, Verwaltungsprozessrecht). Die Grundstrukturen dieses Rechtsgebietes sollen verdeutlicht und die Lösung konkreter Fälle eingeübt werden. Literaturhinweise werden im Rahmen der Veranstaltung ausgegeben.
Polizeirecht (SS P)
Termin: Dienstag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Telefon: 07071/29-72107
Termin: Mittwoch 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Die Übung ist für Studierende im 4. Semester gedacht, die die Vorlesung Strafrecht ‑ Besonderer Teil - bereits gehört und an den Übungen im Strafrecht für Anfänger mit Erfolg teilgenommen haben. Besprochen werden Probleme des Allgemeinen und Besonderen Teils, die im Rahmen der Bearbeitung schwieriger Strafrechtsfälle zu erörtern sind, sowie die Technik der strafrechtlichen Fallbearbeitung.
Es werden eine Hausarbeit und zwei Klausuren angeboten. Die Hausarbeit (Ferienhausarbeit) wird in der letzten Vorlesungswoche des Wintersemesters ausgegeben.
Ausgabetermin Hausarbeit: auf der Homepage abrufbar ab Mittwoch, 10.02.2016
Abgabetermin: 13.04.16 in der ersten Übungsstunde – Ausschlussfrist 14.00 Uhr
Übung: Ausgabetermin: 08.02.2016, Abgabetermin: 13.04.2016
Richter des BVerfG Wilhelm Schluckebier
Proseminar zur Digestenexegese
Termin: Dienstag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, Raum 220 (Juristisches Seminar)
Der Begriff „Exegese“ (von gr. exégesis = Auslegung) stammt aus dem theologischen Bereich und bezeichnet dort die Interpretation insbesondere von heiligen Schriften. Im römischen Recht versteht man darunter entsprechend die Auslegung der antiken römischen Rechtsquellen. Diese römischrechtliche Exegese ist in der kontinentaleuropäischen Rechtstradition die Grundform juristischer Methodik und liegt den Denkstrukturen der Juristen zugrunde. Sich im Studium damit zu befassen bedeutet deshalb nicht die Pflege alter Zöpfe, sondern die Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln zum tieferen Verständnis grundlegender Strukturen. Die Exegese erfordert durch den Umgang mit den antiken Rechtsquellen aber Kenntnisse, die die gewohnte universitäre Ausbildung nicht vermittelt.
Das Proseminar soll die Grundlagen dieser Fähigkeiten vermitteln und das Seminar zur römischrechtlichen Exegese begleiten und unterstützen. Es richtet sich daher zuvörderst an die Teilnehmer der Digestenexegese und soll diese dazu befähigen, eine gelungene exegetische Seminararbeit auszuarbeiten. Inhalt der Veranstaltung sind vor allem Quellenkunde und Methodik des exegetischen Arbeitens.
Termin: Montag 18 Uhr c.t. - 20 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Mitarbeiter: Lea Bauer, Zi. 303, Tel. 29-78126
Tobias Behrendt, Zi. 303, Tel. 29-78126
Sarah Göltenbott, Zi. 303, Tel. 29-78126
Kai Mayer, Zi. 203, Tel. 29-78126
Alexander Wacker, Ti. 301, Tel. 29-72972
Julian Weippert, Zi. 303, Tel. 29-78126
Klausurtermine: freigags von 12-16 Uhr am 03.06. und 01.07.2016 im Hörsaal 25 (Kupferbau)
Termin: Veranstaltung von 9 Uhr s.t. bis 17.15 Uhr am 29.6., 30.6.. und 1.7.2016 im Raum 236 (Neue Aula, 2. OG)
Termin: Veranstaltung von 9 Uhr s.t. bis 17.15 Uhr am 2.5., 3.5. und 4.5.2016 im Raum 237 (Neue Aula, 2. OG)
Andere in Diskussionen zu überzeugen ist nicht allein eine Frage der besseren Argumente. Ganz unterschiedliche rhetorische und körpersprachliche Aspekte nehmen dabei einen hohen Stellenwert ein.
Welche Rolle spielen Fragen in der Argumentation? Wie erkenne ich Manipulationen und setze mich dagegen zur Wehr? Welche argumentations-rhetorischen Techniken verstärkendie Überzeugungskraft?
Grundlage für den benoteten Leistungsnachweis bilden Argumentationsübungen in der zweiten Seminarhälfte.
Seminar: Terroristen im Strafvollzug
Inhaftierte, die Rahmen der jeweiligen nationalen Gesetzgebung als Terroristen in den Strafvollzug kommen, bilden zumeist eine besondere Teilgruppe unter den Gefangenen. Entsprechend werden spezielle Strafvollzugsvorschriften im Umgang mit ihnen entwickelt und angewendet. Auch der Bereich der Reintegration in die Gesellschaft nach der Haftentlassung stellt bei diesen Gefangenen eine besondere Herausforderung dar.
Im Seminar soll gemeinsam erarbeitet werden, worin genau die Herausforderungen bei dieser Klientel liegen und auf welchen Ebenen sie angegangen und bearbeitet werden sollten. Ergänzend wird ein internationaler Vergleich von früheren, aktuellen und geplanten Konzepten Einblicke in die praktische Umsetzung liefern. Ziel des Seminars ist, die auch in Deutschland bzw. in ganz Europa viel diskutierten Ansätze zur Radikalisierungsprävention und Deradikalisierung von Terroristen im Strafvollzug zu sichten und vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus anderen Ländern zu diskutieren. Die beiden Leitfragen lauten demnach: 1. Was wird gemacht bzw. was wurde bislang gemacht (in welchen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Kontexten und für welche Art von Terrorismus) und warum? 2. Wie könnte ein Übergang (ehemaliger) Terroristen vom Strafvollzug in die Gesellschaft gestaltet und unterstützt werden, um eine Rückfallgefahr zu reduzieren?
Dieses kriminologisch-sozialwissenschaftliche Seminar ist interdisziplinär angelegt und versteht sich als Diskussionsforum, das vom fachübergreifenden Austausch lebt. Daher ist eine aktive, regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen gewünscht und notwendig.
Primär wendet sich das Seminar an Studierende der Rechtswissenschaften, die den Schwerpunktbereich 7 gewählt haben, sowie an Studierende der Soziologie, der Politikwissenschaften, der Erziehungswissenschaften (der Seminarschein ist mit 4 CP anrechenbar auf die zu erbringenden Leistungen im Modul 14.5)und der Psychologie.
Von den Teilnehmern erwartet werden neben einer regelmäßigen, aktiven Mitarbeit die Übernahme eines Referats zu einem Teilaspekt des Themenfeldes sowie eine schriftliche Ausarbeitung des Referatsthemas im Umfang von etwa 15 Seiten, welche auch die Ergebnisse der jeweiligen Diskussion im Seminar aufnimmt.
Interessierte, die ohne Scheinerwerb an der Veranstaltung teilnehmen möchten, sind im Rahmen der Raumkapazität ebenfalls herzlich willkommen. Voraussetzung ist jedoch grundsätzlich eine regelmäßige Anwesenheit und eine aktive Beteiligung an den Diskussionen.
MATT, Eduard: Gewalttätiger Extremismus, Radikalisierung und Gefängnis. In: Forum Strafvollzug, Jg. 59, Heft 4, 2010, S. 216-220.
MOORE, Linda: „Nobody’s Pretending That It’s Ideal. Conflict, Women and Imprisonment in Northern Ireland. In: The Prison Journal, Jg. 91, Heft 1, 2011, S. 103-125.
NEUMANN, Peter: Prisons and Terrorism. Radicalisation and De-radicalisation in 15 Countries. International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence. 2010. Online unter: http://www.clingendael.nl/sites/default/files/Prisons-and-terrorism-15-countries.pdf.
VONTANGEN PAGE, Michael: Prisons, peace and terrorism. Penal policy in the reduction of political violence in Northern Ireland, Italy and the Spanish Basque County, 1968-1997. Basingstoke 1998.
WALDMANN, Peter: Beruf Terrorist. Lebensläufe im Untergrund. München 1993.
Lilly Gerstorfer, Zi. 245.3, Tel. 29-78132
Markus Jurawitz, 245.3, Tel. 29-78132
Hjoerdis Petersen, Zi. 245.3, Tel. 29-78132
Naomi Saleh, Zi. 245.3, Tel. 29-78132
Josefine Wolff, Zi. 245.3, Tel. 29-78132
Wirtschaftsrechtsgeschichte (auch geeignet für SPB 5)
Termin: Donnerstag 8.30 - 10 Uhr, HS 4 (Neue Aula)
Die Veranstaltung ist der Geschichte des Wirtschaftsrechts gewidmet. Wirtschaftsrecht wird dabei weit als jegliche Regulierung des Verhaltens, der Rechte und Pflichten von Marktteilnehmern verstanden. Im Mittelpunkt stehen Kodifikationen und Richterrecht des 19. und 20. Jahrhunderts, doch werden deren ältere historische Wurzeln in früheren Epochen zurückverfolgt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Marktregulierung durch Policeyordnungen der frühen Neuzeit.
Mathias Schmoeckel, Rechtsgeschichte der Wirtschaft. Seit dem 19. Jahrhundert, Tübingen 2008
Michael North, Deutsche Wirtschaftsgeschichte. Ein Jahrtausend im Überblick, 2. Auflage, München 2005
Grundkurs Zivilrecht I (WS/SS P)
Termin: Mittwoch 10 Uhr s.t. - 11.30 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Mittwoch 12.30 - 14 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Donnerstag 10 Uhr c.t. - 12 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Allgemeine Teil des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Nach einer Einführung in die historischen und systematischen Grundlagen des Bürgerlichen Rechts wird behandelt, wie Verträge zustande kommen und gelöst werden, insbesondere wer (Geschäftsfähige) wie (durch Willenserklärungen) mit wessen Hilfe (Stellvertretern) wirksame (formgerechte, gesetz- und sittenkonforme) Verträge schließen und wieder beseitigen (anfechten) kann. Zugleich werden erste Grundlagen des Schuld- und Sachenrechts vermittelt.
Faust, Bürgerliches Gesetzbuch. Allgemeiner Teil, 5. Aufl. 2016;
Kropholler, Studienkommentar BGB, 15. Aufl. 2015;
Leenen, BGB Allgemeiner Teil: Rechtsgeschäftslehre, 2. Aufl. 2015;
Leipold, BGB I: Einführung und Allgemeiner Teil, 8. Aufl. 2015;
Palandt, Bürgerliches Gesetzbuch, 75. Aufl. 2015.
Hannah Sonntag, Zi. 243.2, Tel. 29-74907
Examinatorium Zivilrecht: BGB AT und Sachenrecht (SS ZP)
Einjähriger Wiederholungs- und Vertiefungskurs zur Vorbereitung auf das erste Staatsexamen. Das Examinatorium behandelt in einem Jahr den gesamten examensrelevanten Stoff im Zivilrecht; der Einstieg ist zum Winter- wie zum Sommersemester möglich. Schwerpunkt des Examinatoriums im Sommersemester ist der Allgemeine Teil des BGB und das Sachenrecht. Wesentlicher Gegenstand der Veranstaltung ist die Besprechung kleinerer und größerer Fälle auf Examensniveau. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Fragestellungen, die in neuerer Zeit Gegenstand höchstrichterlicher Entscheidungen waren. Ferner werden Originalexamensklausuren besprochen. Zu den Fällen wird nach dem Aufgabentext und dessen Besprechung auch eine ausführliche Lösungsskizze zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus soll die Veranstaltung vor allem dazu dienen, Probleme und Zweifelsfragen, denen die Teilnehmer bei der Beschäftigung mit den behandelten Rechtsgebieten begegnet sind, anzusprechen und nach Möglichkeit auszuräumen.
Medicus/Petersen Bürgerliches Recht, 25. Aufl., 2015.
Seminar zum SPB 2 (Zivilverfahrens- und Insolvenzrecht) (SPW 2)
Das Seminar wendet sich an alle interessierten Studenten sowie insbesondere an Studierende des Schwerpunktbereichs 2, denen im Rahmen dieser Veranstaltung Gelegenheit zum Erwerb eines Seminarscheins auf der Grundlage einer bestandenen Seminararbeit und eines mündlichen Vortrags geboten wird.
Mitarbeiter: Henriette Hermann, Zi. 208, Tel. 29-78109
Clemens Kaltenmark (B.A.), Zi. 208, Tel. 29-78109
Markus Klein, Zi. 208, Tel. 29-72109
Jasmin Mayerl, 208, Tel. 29-72109
Versicherungsvertragsrecht (SS und SPW 1a, 1c)
Termin: Mittwoch 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Schimikowski, Versicherungsvertragsrecht, 5. Aufl. 2014;
Wandt, Versicherungsrecht, 5. Aufl. 2010 (6. Aufl. vorauss. 2016);
Termin: Montag 14 Uhr c.t. - 16 Uhr, HS 9 (Neue Aula)
Klausurtermin: freitags von 9-13 Uhr am 6.5. und 24.6.2016 im Aud max und Hörsaal 25 (Kupferbau)
Seminar zum Kartellrecht (SPW 1c)
Termin: Das Seminar wird als Blockveranstaltung im Sommersemester 2016 stattfinden.
Schiedsgerichtsbarkeit (SS und SPP 2, SPW 4a, 4b)
Grundkenntnisse des Zivilprozessrechtes sind zum besseren Verständnis der Zusammenhänge erwünscht.
Termin: Dienstag 16 Uhr c.t. - 18 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
fällt aus am: 19.04. und 28.06.2016:
Die Vorlesung befasst sich mit dem schiedsgerichtlichen Verfahren, insbesondere der Handelsschiedsgerichtsbarkeit, die sowohl national wie auch vor allem international eine wichtige Rolle spielt. Eingehend behandelt werden die Regelungen des 10. Buchs der ZPO. Ferner werden die anwendbaren internationalen Regelwerke sowie die Schiedsordnungen einiger ausgewählter internationaler Schiedsinstitutionen in ihren Grundzügen dargestellt. Schwerpunktmäßig wird die Vorlesung die Unterschiede zwischen staatlicher Gerichtsbarkeit und Schiedsgerichtsbarkeit, den Abschluss, den Inhalt und die Wirkungen der Schiedsvereinbarung, die Konstituierung des Schiedsgerichtes, die Ablehnung von Schiedsrichtern, den Ablauf des Schiedsverfahrens sowie den Schiedsspruch und seine Durchsetzung behandeln.
Aden, Internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit,, 2. Aufl. 2003
Bartos, Internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit, 1984
Berger, Internationale Wirtschaftsschiedsgerichtsbarkeit, 1992
Glossner/Bredow/Bühler, Das Schiedsgericht in der Praxis, 4. Aufl. 2001
Henn, Schiedsverfahrensrecht, 3. Aufl. 2000
Lachmann, Handbuch für die Schiedsgerichtspraxis, 3. Aufl. 2008
Lionnet, Handbuch der internationalen und nationalen Schiedsgerichtsbarkeit, 3. Aufl. 2005
Lörcher/Lörcher, Das Schiedsverfahren - national/international - nach deutschem Recht, 2. Aufl. 2001
Maier, Handbuch der Schiedsgerichtsbarkeit, 1979
Schwab/Walter, Schiedsgerichtsbarkeit, 7. Aufl. 2005
Schlosser, Das Recht der internationalen privaten Schiedsgerichtsbarkeit, 2. Aufl. 1989
Schütze, Schiedsgericht und Schiedsverfahren, 5. Aufl. 2012
Schütze (Hrsg.), Institutionelle Schiedsgerichtsbarkeit, Kommentar verschiedener Schiedsordnungen, 2. Aufl. 2011
Schütze/Tscherning/Wais, Handbuch des Schiedsverfahrens, 2. Aufl. 1990
Wolf, Die institutionelle Handelsschiedsgerichtsbarkeit, 1992
Kreindler/Schäfer/Wolff, Schiedsgerichtsbarkeit – Kompendium für die Praxis, 2006 Raeschke-Kessler/Berger, Recht und Praxis des Schiedsverfahrens, 4. Aufl. 2012
Redfern/Hunter/Blackaby/Partasides, Redfern and Hunter on International Arbitration, 5. Aufl. 2009
Labes/Lörcher, Nationales und Internationales Schiedsverfahrensrecht
Jayme/Hausmann, Internationales Privat- und Verfahrensrecht, 16. Aufl. 2012
Priv.-Doz. Dr. Dieter Waibel
Dienstzimmer: Kanzlei Schleicher, Schwerdt & Waibel, Obere Herrngasse 14, 74523 Schwäbisch Hall
Sprechstunde: Di 14-15 Uhr, telefonisch unter 0791-9311150 sowie unter Dieter.Waibel@kanzlei-14.de
Seminar: Nationalsozialismus und Recht (SPP 3b)
Termin: Das Seminar findet am Ende des Semesters als Blockveranstaltung statt.
Anmeldung: Interessenten werden gebeten, sich in die freigeschaltete Liste einzutragen und sich gleichzeitig bei Herrn Waibel per email anzumelden (dieter.waibel@kanzlei-14.e). Für Rückfragen steht Herr Waibel jederzeit telefonisch unter 0791-9311150 zur Verfügung.
Die Entwicklung des „Führerstaats” von 1933 bis 1945
Der nationalsozialistische Doppelstaat: Die Herrschaftsanalyse des NS-Staats durch Ernst Fraenkel und ihre Rezeption innerhalb und außerhalb Deutschlands
Die Juristenausbildung vor und während des Dritten Reiches
Ein Richterbild im Wandel: Vom Gesetzespositivismus des 19. Jahrhunderts zum nationalsozialistischen Richterbild
Der Nationalsozialismus und das Völkerrecht
„Furchtbare Juristen”: Juristen des Dritten Reiches
Arbeitsrecht in der anwaltlichen Praxis (WS/SS und SPW 1b)
Termin: Dienstag 8.30 - 10 Uhr, HS 4 (Neue Aula)
Die Veranstaltung dient der Vertiefung arbeitsrechtlicher Kenntnisse und der Darstellung besonders praxisrelevanter Themen. Sie eignet sich auch für die Vorbereitung auf die Examensprüfungen im Schwerpunktbereich. Ein besonderes Schwergewicht der Veranstaltung liegt auf der Darstellung der neuesten höchstrichterlichen Rechtsprechung und praxisnahen Musterfällen.
- Beteiligungsrechte des Betriebsrats;
- Unternehmensmitbestimmung.
Internationales Wirtschaftsrecht (aus der Sicht des Internationalen Privat- und Einheitsrechts) (SS und SPW 4b)
Termin: Montag 8.30 - 10 Uhr, HS 6 (Neue Aula)
Beginn: 25.04.216
Diese Vorlesung knüpft an die Vorlesung früherer Jahre "Internationales Wirtschaftsrecht" an, die grenzüber­schreitende wirtschaftliche Tätigkeit durch Staat und Private darstellte und die Veranstaltungen zum Völkerrecht, Europarecht, IPR und Internationalem Verfahrensrecht zusammenführen sollte unter Einbeziehung einheitsrechtlicher Grundlagen. Im Rahmen des Schwerpunktbereiches Internationales Privat- und Verfahrensrecht, Rechtsvergleichung, stehen nun Probleme des Wirtschaftskollisionsrechts und die funktionelle Bedeutung des Einheitsrechts im Vordergrund der zweistündigen Veranstaltung. Einzelheiten ergeben sich aus der Gliederung mit Literaturverzeichnis, die zu Beginn der Vorlesung verteilt wird. Während der Vorlesung werden regelmäßig Arbeitsblätter zu den verschiedenen Abschnitten der Vorlesung ausgegeben, insbesondere weiterführende Hinweise zu IPR und Einheitsrecht.
Herdegen, Internationales Wirtschaftsrecht, 10. Aufl., 2014;
Jayme/ Hausmann, Internationales Privat- und Verfahrensrecht, 17., neu bearb. u. erw. Aufl., 2014;
Kilian, Europäisches Wirtschaftsrecht, 5. Aufl., 2016;
Kronke/Melis/Schnyder, Handbuch Internationales Wirtschaftsrecht, 2005;
Reithmann/Martiny, Internationales Vertragsrecht, 8. Aufl., 2015;
Sandrock, Handbuch der internationalen Vertrags­gestaltung, 2 Bände, Schriftenreihe Recht der Internationalen Wirtschaft Bd. 19, 1980;
Spahlinger/Wegen, Internationales Gesellschaftsrecht in der Praxis, 2005;
Tietje, Internationales Wirtschaftsrecht, 2. Aufl., 2015.
Seminar: Mediation, Täter-Opfer- Ausgleich und andere Formen von Restorative Justice
Blockseminar in Blaubeuren.
Seminar: Jugendgewalt im Internationalen Vergleich (auch geeignet für SPB 7a)
Anmeldung: Vorabmeldungen bitte ausschließlich per E-mail an die Adresse elmar.weitekamp@uni-tuebingen.de
Veranstaltung zusammen mit der Universität Leuven.
Sie findet in Leuven und Den Haag statt.
Wirtschaftsstrafrecht II (Vertiefung) (SS und SPP 7b)
Dienstag 16 Uhr c.t. - 19 Uhr, HS 4 (Neue Aula)