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Timestamp: 2016-09-30 11:43:33
Document Index: 28663645

Matched Legal Cases: ['Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 74', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 51', 'Art. 36', 'Art. 91', 'Art. 74', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 113', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 75', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 718', 'Art. 718', 'BGE', 'Art. 720', 'BGE', 'Art. 718', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 247', 'Art. 343', 'Art. 247', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 336', 'Art. 66', 'Art. 65', 'Art. 68']

4A_46/2016 (20.06.2016)
4A_46/2016 � � Urteil vom 20. Juni 2016
A.a.�A.________ (Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin) war ab dem 1. Dezember 2000 bei der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) als Leiterin Konzernrevision ("Head Internal Audit") angestellt. Mit Schreiben vom 20. August 2004 wurde der Kl�gerin durch die Beklagte per 31. M�rz 2005 gek�ndigt.
Die Kl�gerin focht diese K�ndigung beim Kantonsgericht Schaffhausen an. Dieses kam mit Urteil vom 22. November 2005 zum Schluss, die K�ndigung sei nichtig, weil kein Aufhebungsvertrag zustande gekommen und die K�ndigung w�hrend der Sperrfrist wegen Krankheit ausgesprochen worden sei. Am 23. November 2005 k�ndigte die Beklagte das Arbeitsverh�ltnis mit der Kl�gerin erneut.
A.b.�Die Kl�gerin focht auch die zweite K�ndigung vom 23. November 2005 beim Kantonsgericht Schaffhausen an. Mit ge�nderten Hauptbegehren vom 31. August 2006 beantragte sie, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr das Monatssal�r Juli 2006 und weitere Nebenleistungen im Betrag von Fr. 19'142.92 nebst gesetzlichen Zinsen seit 31. Juli 2006 zu bezahlen. Eventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, ihr eine Entsch�digung nach Art. 336a OR wegen missbr�uchlicher K�ndigung zu bezahlen.
B.a.�Das Obergericht des Kantons Schaffhausen hiess mit Beschluss vom 26. August 2011 sowohl die von der Kl�gerin erhobene Berufung als auch die Anschlussberufung der Beklagten teilweise gut. Es hob das Urteil des Kantonsgerichts vom 23. Juli 2009 auf und wies die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinne der Erw�gungen an das Kantonsgericht zur�ck.
B.b.�Mit Urteil vom 28. April 2014 erwog das Kantonsgericht, dass die von der Beklagten am 23. November 2005 ausgesprochene K�ndigung "unwirksam" sei, und die Kl�gerin Anspruch auf den von ihr eingeklagten Lohn f�r den Monat Juli 2006 habe. Es hiess die Klage teilweise gut und verpflichtete die Beklagte, der Kl�gerin Fr. 1'533.-- brutto und Fr. 1'117.90 netto zu bezahlen. Ausgehend vom Betrag von Fr. 1'533.-- seien die gesetzlichen Sozialversicherungsbeitr�ge und die Beitr�ge an die Vorsorgeeinrichtung (je die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitr�ge) zu leisten. Auf dem daraus resultierenden Nettobetreffnis und dem Betrag von Fr. 1'117.90 sei ein Zins zu 5 % seit 31. August 2006 zu bezahlen. Da das Kantonsgericht die K�ndigung als "unwirksam" qualifizierte und das Hauptbegehren der Kl�gerin guthiess, beurteilte es das Eventualbegehren der Kl�gerin bez�glich der Entsch�digung f�r eine wirksame, aber missbr�uchliche K�ndigung nach Art. 336a OR nicht.
Eine dagegen von der Beklagten erhobene Berufung hiess das Obergericht mit Urteil vom 20. November 2015 gut. Es hob das Urteil des Kantonsgerichts vom 28. April 2014 auf und wies die Klage ab. Das Obergericht erachtete die K�ndigung vom 23. November 2005 als g�ltig und verwarf die Missbr�uchlichkeit der K�ndigung.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen und subsidi�rer Verfassungsbeschwerde, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, ihr Fr. 1'533.-- brutto und Fr. 1'117.90 netto zu bezahlen, wobei ausgehend vom Betrag von Fr. 1'533.-- die gesetzlichen Sozialversicherungsbeitr�ge und die Beitr�ge an die Vorsorgeeinrichtung zu leisten seien und auf dem darauf resultierenden Nettobetreffnis und dem Betrag von Fr. 1'179.90 ein Zins zu 5 % seit 31. Juli 2006 zu bezahlen sei. Eventualiter sei das Urteil des Obergerichts aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verurteilen, der Beschwerdef�hrerin Fr. 30'000.-- als Entsch�digung nach Art. 336a OR samt Zins zu 5 % seit 31. Mai 2006 zu bezahlen. Subeventualiter sei das Urteil des Obergerichts aufzuheben und die Sache zur Sachverhaltserg�nzung und zu neuer Beurteilung an das Obergericht bzw. Kantonsgericht zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdef�hrerin reichte eine Replik ein.
1.2.�In arbeitsrechtlichen Streitigkeiten, wie hier eine vorliegt, ist die Beschwerde in Zivilsachen zul�ssig, wenn der Streitwert mindestens Fr. 15'000.-- betr�gt (Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG). Der Streitwert bemisst sich bei einem Endentscheid nach den Begehren, die vor der Vorinstanz streitig geblieben waren (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG). Darunter sind die Antr�ge zu verstehen, die Gegenstand des Urteilsspruchs sein sollen und, wenn gutgeheissen, an dessen Rechtskraft teilnehmen w�rden; die Begr�ndung geh�rt nicht dazu (Urteil 4A_421/2015 vom 11. Februar 2016 E. 1.4 mit Hinweisen).
Mehrere in einer verm�gensrechtlichen Sache von der gleichen Partei geltend gemachte Begehren werden nach Art. 52 BGG zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen. Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Rechtsbegehren in Form von einem Haupt- und Eventualbegehren gestellt wird (Urteil 5A_34/2013 vom 9. September 2013 E. 1.2 mit Hinweis; Andreas G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2015 N. 4 zu Art. 52 BGG; Jean-Maurice Fr�sard, in: Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 6 und N. 18 zu Art. 52 BGG; Beat Rudin, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 13 zu Art. 52 BGG).
1.3.�F�r den Fall, dass das Rechtsbegehren in Form eines Haupt- und Eventualbegehrens gestellt wird, hat das Bundesgericht entschieden, dass "heute kein unbestrittener Prozessrechtsgrundsatz mehr [besteht], dass bei eventueller Klageh�ufung (...) ausschliesslich das Hauptbegehren den Streitwert bestimmt. Vielmehr wird angenommen, dass bei einer Klage mit Haupt- und Eventualbegehren der Anspruch mit dem h�heren Streitwert massgebend ist, d.h. gegebenenfalls also das Eventualbegehren den Streitwert bestimmt" (Urteil 5A_727/2009 vom 5. Februar 2010 E. 4.2; vgl. auch Urteil 4A_521/2008 vom 26. Februar 2009 E. 10.1). Diese Rechtsprechung zum damals geltenden kantonalen Zivilprozessrecht ist f�r die Streitwertberechnung nach Art. 51 ff. BGG zu �bernehmen. Sind vor der Vorinstanz bei einer Klage mit Haupt- und Eventualbegehren beide Begehren streitig geblieben, ist das Begehren mit dem h�heren Streitwert massgebend, sodass gegebenenfalls das Eventualbegehren den Streitwert vor Bundesgericht bestimmt (gl.M. Yves Donzallaz, Loi sur le Tribunal f�d�ral, Commentaire, 2008, N. 1429; vgl. zum OG: Jean-Fran�ois Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Volume I, 1990, N. 3.2 zu Art. 36 OG). Ob ein h�heres Eventualbegehren auch f�r den Streitwert nach Art. 91 ZPO massgebend w�re, braucht hier nicht entschieden zu werden.
1.4.�Mit Urteil vom 28. April 2014 qualifizierte die Erstinstanz die K�ndigung vom 23. November 2005 als unwirksam, hiess das Hauptbegehren der Beschwerdef�hrerin gut und verpflichtete die Beschwerdegegnerin, der Beschwerdef�hrerin Fr. 1'533.-- brutto und Fr. 1'179.90 netto f�r den Monat Juli 2006 zu bezahlen. Die Erstinstanz rechnete dabei den Verdienst f�r den Monat Juli 2006 der Beschwerdef�hrerin bei der neuen Arbeitgeberin in der H�he von Fr. 13'884.-- dem von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten Anspruch gegen�ber der Beschwerdegegnerin von Fr. 15'417.-- an. Da die Erstinstanz das Hauptbegehren guthiess, beurteilte sie das von der Beschwerdef�hrerin mit Eingabe vom 12. Dezember 2011 mit "vorerst" Fr. 30'000.-- bezifferte Eventualbegehren f�r den Fall einer wirksamen, aber missbr�uchlichen K�ndigung nicht.
Gegen dieses Urteil erhob die Beschwerdegegnerin Berufung an die Vorinstanz und beantragte, das angefochtene erstinstanzliche Urteil sei aufzuheben und die Klage der Beschwerdef�hrerin sei abzuweisen. Die Beschwerdef�hrerin beantragte demgegen�ber die Abweisung der Berufung der Beschwerdegegnerin, soweit darauf einzutreten sei, und die Best�tigung des Urteils der Erstinstanz. Eventualiter sei das Verfahren zur neuerlichen Entscheidfindung unter Ber�cksichtigung ihres Eventualbegehrens an die Erstinstanz zur�ckzuweisen.
Vor der Vorinstanz waren damit das Hauptbegehren der Beschwerdef�hrerin mit einem Streitwert von Fr. 1'533.-- brutto und Fr. 1'179.90 netto und ihr Eventualbegehren mit einem Streitwert von Fr. 30'000.-- strittig. Da die Beschwerdef�hrerin die beiden Begehren als Haupt- und Eventualbegehren stellte, schliessen sich diese Begehren gegenseitig aus und deren Streitwerte werden daher nicht zusammengerechnet. Vielmehr ist der h�here Streitwert der beiden Begehren massgebend, also der Streitwert von Fr. 30'000.-- des Eventualbegehrens. Wie von der Vorinstanz zu Recht ausgewiesen, betr�gt der Streitwert f�r das bundesgerichtliche Verfahren damit Fr. 30'000.--. Die Streitwertgrenze f�r arbeitsrechtliche Streitigkeiten nach Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG ist dementsprechend erreicht.
1.5.�Da die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen ebenfalls erf�llt sind, ist unter Vorbehalt einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. Erw�gung 2) auf die Beschwerde in Zivilsachen einzutreten. Damit f�llt die ebenfalls erhobene subsidi�re Verfassungsbeschwerde ausser Betracht (Art. 113 BGG). Auf diese ist nicht einzutreten.
Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 I 65 E. 1.3.1). Soweit die Beschwerdeschrift diesen Begr�ndungsanforderungen nicht gen�gt, ist darauf nicht einzutreten (BGE 136 I 65 E. 1.3.1).
2.4.�Von vornherein kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden, soweit die Beschwerdef�hrerin darin das Urteil der Erstinstanz kritisiert, denn die Beschwerde in Zivilsachen ist nur gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zul�ssig (Art. 75 Abs. 1 BGG).
Im Weiteren kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden, soweit die Beschwerdef�hrerin der Vorinstanz eine Verletzung des Beweisf�hrungsanspruchs vorwirft und dabei lediglich pauschal behauptet, dass sie in der erstinstanzlichen Klage "mehrere Beweise unter Vorbehalt weiterer Beweisangebote genannt" oder dass sie "Beweise angeboten" habe, welche die Vorinstanz nicht abgenommen habe, ohne zu konkretisieren, welche Beweismittel die Vorinstanz nicht abgenommen habe, geschweige denn aufzuzeigen, dass sie die entsprechenden Beweisantr�ge im kantonalen Verfahren form- und fristgerecht gestellt h�tte (vgl. BGE 133 III 295 E. 7.1).
Sodann kann die Beschwerdef�hrerin nicht geh�rt werden, soweit sie sich auf die Aussagen von C.________, CFO der Beschwerdegegnerin, beruft, da diese im vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt keine St�tze finden und sie keine Sachverhaltsr�gen nach den oben erw�hnten Grunds�tzen erhebt (vgl. Erw�gung 2.3), insbesondere nicht mit pr�zisen Aktenhinweisen aufzeigt, dass sie diese Aussagen bereits vor der Vorinstanz prozesskonform angerufen h�tte.
Die Beschwerdef�hrerin bestreitet vor Bundesgericht in ihrem Hauptbegehren die Wirksamkeit der K�ndigung vom 23. November 2005 mit dem Argument, dass die K�ndigung nur von der Gesch�ftsleitung der Beschwerdegegnerin und nicht vom daf�r zust�ndigen Verwaltungsrat ausgegangen sei.
Die Vorinstanz erwog dazu, das K�ndigungsschreiben vom 23. November 2005 sei durch zwei Gesch�ftsleitungsmitglieder unterzeichnet worden, n�mlich durch D.________, Leiter des Rechts- und Personaldiensts, und E.________, Generalsekret�r. Gem�ss der Audit-Committee-Charta als Anhang 1 zum "B.________-Organisationsreglement" habe das Audit Committee unter anderem die Aufgabe, dem Verwaltungsrat Empfehlungen abzugeben bez�glich der Anstellung, der Ersetzung, der Versetzung oder der Entlassung der Leitung der internen Revision und des Risikomanagements. Daraus k�nne geschlossen werden, dass der Verwaltungsrat �ber die Entlassung der Beschwerdef�hrerin [als Leiterin der Konzernrevision] zu beschliessen gehabt habe. Damit werde allerdings nur der interne Willensbildungsprozess beschrieben, der im Aussenverh�ltnis nicht von Bedeutung sei. Davon zu unterscheiden sei die Frage der Vertretungsmacht. Aufgrund ihrer Funktion h�tten die beiden Unterzeichnenden des K�ndigungsschreibens grunds�tzlich eine K�ndigung aussprechen d�rfen. Die Beschwerdef�hrerin bestreite nicht, dass diese beiden Personen im Rahmen ihrer Vertretungsmacht gehandelt haben. Sie f�hre selber aus, dass der Verwaltungsrat, falls er die K�ndigung nicht selber h�tte aussprechen wollen, die Gesch�ftsleitung mit dem Ausspruch der K�ndigung h�tte betrauen k�nnen. Entsprechend habe die Beschwerdef�hrerin auch nie erw�hnt, dass ein Organisationsreglement die Vertretungsmacht der beiden Personen einschr�nke, und habe ein solches auch nicht eingereicht. Es w�rde aber zu weit f�hren, wenn einer durch zwei zeichnungsberechtigte Gesch�ftsleitungsmitglieder unterzeichneten K�ndigung auch noch der zugrundeliegende Verwaltungsratsbeschluss bzw. das entsprechende Protokoll und allenfalls ein schriftlicher Auftrag an die Gesch�ftsleitung beigelegt werden m�sste. Damit sei aber die K�ndigung [vom 23. November 2005] wirksam. Die Beschwerdef�hrerin w�rde verschiedene Indizien nennen, die darauf hindeuten sollen, dass der interne Willensbildungsprozess nicht korrekt abgelaufen sei bzw. dass der K�ndigungsentscheid nur in der Gesch�ftsleitung getroffen worden sei und nicht im Verwaltungsrat. Auch wenn nicht von Bedeutung sei, ob der K�ndigungsentscheid im Verwaltungsrat getroffen worden sei, ergebe sich aus der Korrespondenz zwischen der Beschwerdef�hrerin und dem damaligen Verwaltungsratspr�sidenten, F.________, dass sich der Verwaltungsrat ebenfalls f�r eine K�ndigung der Beschwerdef�hrerin ausgesprochen habe. Der Verwaltungsratspr�sident habe am 16. Juni 2005 der Beschwerdef�hrerin geschrieben, die "B.________ sei �berzeugt, in Bezug auf die K�ndigung korrekt gehandelt zu haben". Sp�testens ab diesem Zeitpunkt sei klar gewesen, dass es auch dem Willen des Verwaltungsrats entsprochen habe, der Beschwerdef�hrerin zu k�ndigen.
4.1.1.�Die Beschwerdef�hrerin verlangt zun�chst eine Erg�nzung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts bez�glich des Schreibens vom 16. Juni 2005 des damaligen Verwaltungsratspr�sidenten der Beschwerdegegnerin. Die Vorinstanz habe trotz ihres Vorbringens in ihrer Eingabe vom 18. Dezember 2014 in willk�rlicher Weise nicht festgestellt, welche Rechtsperson der Verwaltungsratspr�sident in jenem Schreiben vertreten habe.
4.1.2.�Die Vorinstanz stellte im Prozesssachverhalt fest, dass die Beschwerdef�hrerin am 18. Dezember 2014 eine Stellungnahme eingereicht und die Beschwerdegegnerin am 8. Januar 2015 darum ersucht habe, diese Eingabe der Beschwerdef�hrerin aus dem Recht zu weisen. Auf weitere Nachfrage des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerin hin, orientierte die Vorinstanz die Parteien mit Schreiben vom 27. Juli 2015, dass sie im Rahmen des Endentscheids dar�ber befinden werde, welche Eingaben der Parteien zu ber�cksichtigen oder aus dem Recht zu weisen seien. In der Folge ber�cksichtigte die Vorinstanz im Endentscheid die "Stellungnahme" vom 18. Dezember 2014 der Beschwerdef�hrerin nicht explizit und wies sie damit aber implizit aus dem Recht. Dass die Vorinstanz ihre Eingabe zu Unrecht aus dem Recht gewiesen h�tte, wird von der Beschwerdef�hrerin nicht beanstandet, zumindest nicht hinreichend. Da die Eingabe der Beschwerdef�hrerin vom 18. Dezember 2014 durch die Vorinstanz aus dem Recht gewiesen wurde, vermag die Beschwerdef�hrerin nicht aufzuzeigen, dass sie die geltend gemachten Vorbringen bereits vor der Vorinstanz prozesskonform eingebracht hat, weshalb diese Vorbringen der Beschwerdef�hrerin den Anforderungen an eine Sachverhaltserg�nzung nicht gen�gen (vgl. Erw�gung 2.3). Soweit sich die Beschwerdef�hrerin im Folgenden auf die dort enthaltenen tats�chlichen Elemente st�tzt, kann sie nicht geh�rt werden.
4.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt sodann eine willk�rliche Beweisw�rdigung durch die Vorinstanz. Es sei in keiner Weise erwiesen, dass der Verwaltungsrat einen Willen �ber ihre Entlassungen gebildet habe. Die Vorinstanz handle willk�rlich, wenn sie zum Schluss komme, durch das Schreiben vom 16. Juni 2005 des Verwaltungsratspr�sidenten habe sich dieser ausdr�cklich hinter die K�ndigung gestellt. Der Verwaltungsrat h�tte die K�ndigung nachtr�glich klar und ausdr�cklich genehmigen m�ssen. Selbst wenn der Verwaltungsratspr�sident der K�ndigung zugestimmt oder sie genehmigt h�tte, stehe der Genehmigung entgegen, dass der Verwaltungsratspr�sident nur kollektiv zeichnungsberechtigt gewesen sei. Aus dem Schreiben des Verwaltungsratspr�sidenten k�nne sodann nicht geschlossen werden, dass auch die �brigen Mitglieder des Verwaltungsrats die K�ndigung genehmigt h�tten. Wenn man im genannten Schreiben eine Genehmigung erkennen wollte, bez�ge sich diese aber nur auf die erste K�ndigung vom 20. August 2004. Eine "vorauseilende Genehmigung" f�r eventuell notwendige weitere K�ndigungen k�nne im Schreiben nicht erblickt werden.
4.2.2.�Das Bundesgericht greift in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur ein, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 140 III 16 E. 2.1; 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1; 132 III 209 E. 2.1). Dies ist dann der Fall, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2; 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Namentlich gen�gt es nicht, einzelne Beweise anzuf�hren, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem eine freie Sachverhaltspr�fung zuk�me (vgl. BGE 116 Ia 85 E. 2b).
4.2.3.�Die Vorinstanz erwog, dass sich aus der Korrespondenz der Beschwerdef�hrerin mit dem damaligen Verwaltungsratspr�sidenten der Beschwerdegegnerin ergebe, "dass sich der Verwaltungsrat (wenn auch m�glicherweise erst zu einem sp�teren Zeitpunkt) ebenfalls f�r eine K�ndigung" der Beschwerdef�hrerin ausgesprochen habe. So habe die Beschwerdef�hrerin mit Schreiben vom 29. April 2005 dem damaligen Verwaltungsratspr�sidenten mitgeteilt, dass sie der Auffassung sei, dass die K�ndigung vom 20. August 2004 [die erste K�ndigung durch die Beschwerdegegnerin] unwirksam sei. Der Verwaltungsratspr�sident habe darauf mit dem Schreiben vom 16. Juni 2005 geantwortet, "B.________ sei �berzeugt, in Bezug auf die K�ndigung korrekt gehandelt zu haben". Sp�testens ab diesem Zeitpunkt sei klar gewesen, dass es auch dem Willen des Verwaltungsrats entsprochen habe, der Beschwerdef�hrerin zu k�ndigen. Ob damit die [erste] K�ndigung vom 20. August 2004 r�ckwirkend genehmigt worden sei, k�nne offen bleiben, da diese K�ndigung in der Folge durch die Erstinstanz mit Urteil vom 22. November 2005 f�r nichtig erkl�rt worden sei, weil sie w�hrend einer Sperrfrist wegen Krankheit ausgesprochen worden sei. Dass bereits am Tag nach dem Urteil der Erstinstanz die im vorliegenden Verfahren umstrittene [zweite] K�ndigung [vom 23. November 2005] ausgesprochen worden sei, zeige nicht, dass die Unterzeichnenden des K�ndigungsschreibens ohne Willen des Verwaltungsrats gehandelt h�tten, habe sich doch der Verwaltungsratspr�sident bereits am 16. Juni 2005 ausdr�cklich hinter die K�ndigung der Beschwerdef�hrerin gestellt. Schliesslich sei der Beschwerdegegnerin darin beizupflichten, dass es - nachdem die Beschwerdef�hrerin den Verwaltungsratspr�sidenten am 29. April 2005 im Zusammenhang mit ihrer K�ndigung kontaktiert habe - nie zur zweiten K�ndigung [vom 23. November 2005] gekommen w�re, wenn der Verwaltungsrat die Beschwerdef�hrerin h�tte weiterbesch�ftigen wollen, oder dass die Beschwerdef�hrerin vom Verwaltungsrat umgehend wieder eingestellt worden w�re. Die K�ndigung habe damit dem Willen des Verwaltungsrats entsprochen.
4.2.4.�Zun�chst ist festzuhalten, dass die Frage, ob aus dem Schreiben vom 16. Juni 2005 geschlossen werden k�nnte, dass der Verwaltungsratspr�sident oder der Gesamtverwaltungsrat die erste K�ndigung vom 20. August 2004 (r�ckwirkend) genehmigt habe, oder ob der Verwaltungsratspr�sident alleine eine solche Genehmigung h�tte aussprechen k�nnen, nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist, wie die Vorinstanz zu Recht erwog. Die entsprechenden Vorbringen der Beschwerdef�hrerin gehen damit ins Leere, denn im vorliegenden Verfahren ist nur die zweite K�ndigung vom 23. November 2005 streitig. Diese zweite K�ndigung erfolgte rund f�nf Monate nach dem erw�hnten Schreiben des Verwaltungsratspr�sidenten. Insoweit kam die Vorinstanz in der Beweisw�rdigung zum Schluss, dass die hier streitige zweite K�ndigung vom 23. November 2005 seit dem 16. Juni 2005 "dem Willen des Verwaltungsrats" der Beschwerdegegnerin entsprochen habe bzw. dass "sich der Verwaltungsrat (...) ebenfalls f�r eine K�ndigung der [Beschwerdef�hrerin] aussprach".
Diese Beweisw�rdigung vermag die Beschwerdef�hrerin nicht als willk�rlich auszuweisen. Zun�chst bringt sie vor, dass sich dieser Schluss der Vorinstanz nicht aus dem Inhalt des Schreibens des Verwaltungsratspr�sidenten vom 16. Juni 2005 ergebe. Es mag zwar zutreffen, dass der damalige Verwaltungsratspr�sident darin nicht ausdr�cklich festh�lt, dass sich der Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin f�r die K�ndigung der Beschwerdef�hrerin ausgesprochen habe. Der Verwaltungsratspr�sident erkl�rt aber in diesem Schreiben, dass die "B.________" �berzeugt sei, bez�glich der K�ndigung der Beschwerdef�hrerin korrekt gehandelt zu haben. Inwiefern es geradezu unhaltbar sein soll, wenn die Vorinstanz gest�tzt auf diese Aussage schloss, dass sp�testens ab diesem Zeitpunkt die K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses der Beschwerdef�hrerin auch dem Willen des Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin entsprochen habe bzw. sich auch der Verwaltungsrat f�r eine K�ndigung der Beschwerdef�hrerin ausgesprochen habe, vermag die Beschwerdef�hrerin nicht aufzuzeigen.
Im Weiteren legt die Beschwerdef�hrerin auch keine Willk�r dar, indem sie vorbringt, dass aus dem Schreiben vom 16. Juni 2005 nicht ersichtlich sei, dass die K�ndigung dem Willen des Gesamtverwaltungsrats entsprochen habe. Es gelingt ihr nicht aufzuzeigen, inwiefern es geradezu unhaltbar sein soll, wenn die Vorinstanz gest�tzt auf die Aussage im genannten Schreiben, wonach die "B.________", und damit nicht nur der unterzeichnende Verwaltungsratspr�sident, der Auffassung sei, in Bezug auf die K�ndigung korrekt gehandelt zu haben, zum Schluss kam, dass die K�ndigung dem Willen des Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin entsprochen habe.
Nachfolgend ist daher von dem von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt auszugehen, dass die zweite K�ndigung vom 23. November 2005 sp�testens seit dem 16. Juni 2005 dem Willen des Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin entsprach bzw. sich sp�testens ab diesem Datum auch dieser f�r eine K�ndigung der Beschwerdef�hrerin aussprach. Soweit sich die Beschwerdef�hrerin im Weiteren auf tats�chliche Elemente st�tzt, die von diesem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt abweichen, kann darauf nicht abgestellt werden.
5.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht sodann eine Verletzung von Art. 718 und Art. 718a OR geltend, weil die K�ndigung vom 23. November 2005 durch zwei Mitglieder des operativen Managements der Beschwerdegegnerin erfolgte, denen die Befugnis f�r die Aussprechung der K�ndigung fehle. Nach der Audit-Commitee-Charta der Beschwerdegegnerin habe der Gesamtverwaltungsrat �ber ihre Entlassung zu entscheiden. Sie kenne diese interne Beschr�nkung der Vertretungsbefugnis und k�nne dies entsprechend der Beschwerdegegnerin entgegenhalten.
5.2.�Nach Art. 718 Abs. 1 Satz 1 OR vertritt der Verwaltungsrat die Aktiengesellschaft nach aussen, wo bei er gem�ss Art. 718 Abs. 2 OR die Vertretung einem oder mehreren Mitgliedern oder Dritten �bertragen kann. Nach Art. 718a Abs. 1 OR k�nnen die zur Vertretung befugten Personen im Namen der Gesellschaft alle Rechtshandlungen vornehmen, die der Zweck der Gesellschaft mit sich bringen kann. Diese Vorschrift wird zum Schutz gutgl�ubiger Dritter weit ausgelegt. Unter Rechtshandlungen, die der Gesellschaftszweck mit sich bringen kann, sind nicht bloss solche zu verstehen, die der Gesellschaft n�tzlich sind oder in ihrem Betrieb gew�hnlich vorkommen; erfasst sind vielmehr ebenfalls ungew�hnliche Gesch�fte, sofern sie auch nur m�glicherweise im Gesellschaftszweck begr�ndet sind, d.h. durch diesen zumindest nicht geradezu ausgeschlossen werden (BGE 116 II 320 E. 3a S. 323; Urteil 4A_147/2014 vom 19. November 2014 E. 3.1.1; je mit Hinweisen). Nur in Extremf�llen sind Vertretungshandlungen wegen Zweckwidrigkeit und damit �berschreitung der Vertretungsmacht als von Anfang an f�r die Gesellschaft unverbindlich und ung�ltig anzusehen. Der Umfang der Vertretungsmacht des Verwaltungsrats im Aussenverh�ltnis erfasst demnach alle Rechtsgesch�fte, die vom objektiv verstandenen Gesellschaftszweck nicht geradezu ausgeschlossen sind (Urteil 4A_147/2014 vom 19. November 2014 E. 3.1.1 mit Hinweis).
Die zur Vertretung der Gesellschaft befugten Personen sind ins Handelsregister einzutragen (Art. 720 OR). Durch die Publikation im Handelsregister gibt die Gesellschaft gegen aussen kund, wer sie vertreten kann; damit sind Handlungen der gem�ss Handelsregistereintrag zur Vertretung erm�chtigten Personen der Gesellschaft zuzurechnen und zwar unabh�ngig davon, ob die entsprechenden Organe die gesellschaftsinternen Kompetenz- und Handlungsrichtlinien beachtet haben (Urteile 4A_147/2014 vom 19. November 2014 E. 3.2.5; 4A_617/2013 vom 30. Juni 2014 E. 5.2; 4A_459/2013 vom 22. Januar 2014 E. 3.1.3; 4A_357/2007 vom 8. April 2008 E. 4.2).
Ob sich Dritte auf die Nichteinhaltung der gesellschaftsinternen Kompetenz- und Handlungsrichtlinien berufen k�nnen (kritisch hierzu: Thomas Koller / Marc Andr� Mauerhofer, Die arbeitsrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts im Jahr 2007, ZBJV 145 [2009], S. 912 f.), braucht nicht beurteilt zu werden, wenn wie vorliegend von vornherein festgestellt werden kann, dass diese internen Richtlinien bei der Entlassung der Beschwerdef�hrerin beachtet wurden.
5.3.�Aus den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ergibt sich, dass das K�ndigungsschreiben vom 23. November 2005 von zwei Mitgliedern der Gesch�ftsleitung der Beschwerdegegnerin unterzeichnet wurde. Sodann erwog die Vorinstanz, dass die Beschwerdef�hrerin nicht bestreite, dass die beiden Unterzeichnenden aufgrund ihrer Funktion grunds�tzlich eine K�ndigung aussprechen durften und sie im Rahmen der Vertretungsmacht handelten. Soweit die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht neu vorbringt, dass die beiden Handelnden keine Vertretungsmacht gehabt h�tten, da die K�ndigung nicht vom Zweck der Beschwerdegegnerin gedeckt sei, kann ihr nicht gefolgt werden, geh�rt doch die Entlassung von Mitarbeiten ohne Zweifel zum Kreis der Rechtshandlungen, die der Zweck der Gesellschaft mit sich bringen kann (BGE 128 III 129 E. 1b.aa S. 134).
Die Vorinstanz erwog alsdann, dass gem�ss der Audit-Committee-Charta als Anhang 1 zum Organisationsreglement der Verwaltungsrat �ber die Entlassung der Beschwerdef�hrerin als Leiterin der internen Revision zu entscheiden gehabt habe. Dementsprechend gehen sowohl die Vorinstanz wie auch die Beschwerdef�hrerin davon aus, dass nach den gesellschaftsinternen Kompetenz- und Handlungsrichtlinien der Beschwerdegegnerin der Verwaltungsrat �ber die Entlassung der Beschwerdef�hrerin zu entscheiden hat. Sodann wurde durch die Vorinstanz festgestellt, dass sp�testens ab dem 16. Juni 2005 die K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses mit der Beschwerdef�hrerin dem Willen des Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin entsprochen habe bzw. sich auch der Verwaltungsrat f�r eine K�ndigung der Beschwerdef�hrerin ausgesprochen habe (Erw�gung 4.2.4).
Hat sich aber der Verwaltungsrat sp�testens ab dem 16. Juni 2005 f�r die Entlassung der Beschwerdef�hrerin ausgesprochen bzw. hat diese K�ndigung dem Willen des Verwaltungsrats entsprochen, wurde sp�testens ab diesem Zeitpunkt durch den Gesamtverwaltungsrat der Beschwerdegegnerin entschieden, der Beschwerdef�hrerin zu k�ndigen. Damit wurde der Entschluss, das Arbeitsverh�ltnis mit der Beschwerdef�hrerin aufzul�sen, von dem nach den gesellschaftsinternen Vorschriften zust�ndigen Organ gef�llt und daher die gesellschaftsinternen Kompetenz- und Handlungsrichtlinien der Beschwerdegegnerin eingehalten. Da diese Richtlinien eingehalten wurden, braucht nicht beurteilt zu werden, ob sich die Beschwerdef�hrerin auf deren Nichtbeachtung berufen k�nnte.
Eine Verletzung von Art. 718 f. OR ist damit nicht dargetan. Weitere Rechtsverletzungen macht die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang nicht geltend, zumindest nicht hinreichend.
5.4.�Die Vorinstanz ist damit zu Recht zum Schluss gekommen, dass die K�ndigung vom 23. November 2005 g�ltig ist.
6.1.�F�r den Fall, dass die K�ndigung als g�ltig erachtet werde, verlangt die Beschwerdef�hrerin in ihrem Eventualbegehren eine Entsch�digung wegen missbr�uchlicher K�ndigung nach Art. 336a OR.
Die Vorinstanz erwog dazu, dass die Beschwerdegegnerin in der schriftlichen Begr�ndung der K�ndigung vom 27. April 2006 ausf�hre, dass der Grund f�r die Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses im Arbeitszeugnis vom 31. M�rz 2005 dargelegt worden sei. Im Rahmen einer Reorganisation der Konzern-Zentrale habe sich die Beschwerdegegnerin gezwungen gesehen, auch die Abteilung Internal Audit auf einer reduzierten Basis neu aufzustellen, was dazu gef�hrt habe, dass das Arbeitsverh�ltnis der Beschwerdef�hrerin per 31. M�rz 2005 beendet worden sei. Es sei denkbar, dass der Zeugnistext so mit der Beschwerdef�hrerin ausgehandelt worden sei, um ihr Fortkommen nicht zu behindern. Im Laufe des Verfahrens habe die Beschwerdegegnerin die K�ndigung zus�tzlich damit begr�ndet, dass externe Experten der G.________ der Beschwerdef�hrerin kein gutes Zeugnis ausgestellt haben, und sie im Betrieb und im Konzern keine Akzeptanz mehr gehabt habe. Ob diese Begr�ndungen zutreffen w�rden, lasse sich aus den Akten nicht vollst�ndig erschliessen. Immerhin liege aber ein Auszug des Berichts der G.________ vom 19. Dezember 2003 vor, welcher gewisse Probleme im Bereich der Kommunikation aufzeige. Indizien daf�r, dass die K�ndigungsgr�nde nur vorgeschoben seien, w�rden sich daraus nicht ergeben.
Die Vorinstanz pr�fte sodann die von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten Missbrauchstatbest�nde nach Art. 336 Abs. 1 lit. a und lit. d OR und verwarf beide. Da "die Missbr�uchlichkeit nicht gen�gend substantiiert" sei, er�brige sich, so die Vorinstanz schliesslich, eine R�ckweisung an die Erstinstanz, und die Klage sei in diesem Punkt sogleich abzuweisen.
7.1.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt zun�chst eine Verletzung der Untersuchungsmaxime nach Art. 247 ZPO bzw. Art. 343 Abs. 4 aOR. Die Erst- und die Vorinstanz h�tten ihr zur Missbr�uchlichkeit der K�ndigung "erg�nzende Fragen" stellen m�ssen.
7.1.2.�Es liegt eine arbeitsrechtliche Streitigkeit mit einem Streitwert von h�chstens Fr. 30'000.-- vor, bei welcher das Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen feststellt (Art. 247 Abs. 2 lit. b Ziff. 2 ZPO). Es handelt sich dabei um die beschr�nkte bzw. abgeschw�chte Untersuchungsmaxime (la maxime inquisitoire simple), die von Lehre und Rechtsprechung auch als soziale Untersuchungsmaxime bezeichnet wird (BGE 141 III 569 E. 2.3.1; 139 III 457 E. 4.4.3.2). Sie bezweckt die schw�chere Partei zu sch�tzen, die Gleichheit zwischen den Parteien zu garantieren und das Verfahren zu beschleunigen (BGE 141 III 569 E. 2.3.1; 125 III 231 E. 4a S. 238). Nach dem Willen des Gesetzgebers obliegt dem Gericht bei der sozialen Untersuchungsmaxime einzig eine verst�rkte Fragepflicht. Wie im Rahmen der Verhandlungsmaxime, die im ordentlichen Verfahren anwendbar ist, haben die Parteien dem Gericht den Sachverhalt zu unterbreiten. Das Gericht hilft ihnen lediglich durch sachgem�sse Fragen damit die notwendigen Behauptungen gemacht und die dazugeh�rigen Beweismittel bezeichnet werden. Es stellt aber keine eigenen Ermittlungen an. Wenn die Parteien durch einen Anwalt vertreten sind, darf und soll sich das Gericht, wie im ordentlichen Verfahren, zur�ckhalten (BGE 141 III 569 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
7.1.3.�Die Beschwerdef�hrerin vermag keine Verletzung der Untersuchungsmaxime aufzuzeigen, indem sie lediglich pauschal behauptet, die Vorinstanzen h�tten ihr "erg�nzende Fragen" stellen m�ssen, tragen doch auch unter der Geltung der sozialen Untersuchungsmaxime die Parteien die Verantwortung f�r die Beibringung das Tatsachenfundaments. Diese R�ge geht daher fehl.
7.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin verlangt sodann eine Erg�nzung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts bez�glich dem Bericht der G.________ vom 19. Dezember 2003. Die Beschwerdegegnerin habe die K�ndigung im Laufe des Verfahrens mit dem K�ndigungsgrund der "Reorganisationsmassnahmen" begr�ndet, da die externen Experten der G.________ ihr kein gutes Zeugnis ausgestellt h�tten. Der Bericht der G.________ spreche aber nicht zu Gunsten der Beschwerdegegnerin, sondern w�rde ihr bzw. ihrem Team ein "sehr gutes Zeugnis" ausstellen bzw. festhalten, dass sie "�berdurchschnittliche Arbeit geleistet" habe. Die Vorinstanz habe den Inhalt dieses Berichts nicht in die Sachverhaltsfeststellungen einbezogen und sich damit "v�llig einseitig und willk�rlich" nur der Darstellung der Beschwerdegegnerin angeschlossen. H�tte die Vorinstanz eine ausgewogene Darstellung des Sachverhalts gew�hlt, h�tte sie befinden m�ssen, dass der Beschwerdegegnerin der Beweis misslungen sei, dass die K�ndigung sachlich gerechtfertigt gewesen sei.
7.2.2.�Die R�ge verf�ngt nicht. Die Beschwerdef�hrerin begr�ndet die verlangte Sachverhaltserg�nzung einzig damit, dass es der Beschwerdegegnerin entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht gelungen sei zu beweisen, dass die K�ndigung gerechtfertigt gewesen sei. Sie verkennt damit, dass die Vorinstanz nicht zum Schluss kam, dass der Beschwerdegegnerin der Gegenbeweis gelungen sei, dass die K�ndigung vom 23. November 2005 gerechtfertigt gewesen sei. Vielmehr erwog die Vorinstanz zutreffend, dass es der Beschwerdef�hrerin nicht gelungen sei, die Missbr�uchlichkeit der K�ndigung vom 23. November 2005 nachzuweisen (vgl. Erw�gung 7.3 nachfolgend). Inwiefern die verlangte Erg�nzung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts, wonach die G.________ ihr bzw. ihrem Team im genannten Bericht ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt h�tte bzw. sie "�berdurchschnittliche Arbeit geleistet" h�tte, f�r den Ausgang des vorliegenden Verfahrens, bei dem es um die allf�llige Missbr�uchlichkeit der K�ndigung vom 23. November 2005 geht, entscheidend sein sollte, legt die Beschwerdef�hrerin mit diesen Ausf�hrungen nicht hinreichend dar.
7.3.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt im Weiteren eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV. Die Vorinstanz habe in ihrem R�ckweisungsbeschluss vom 26. August 2011 erwogen, dass die Beschwerdef�hrerin die Missbr�uchlichkeit der K�ndigung ausreichend substanziiert habe. Im vorliegend angefochtenen Entscheid komme die Vorinstanz aber zum gegenteiligen Schluss, dass die Missbr�uchlichkeit nicht gen�gend substanziiert sei. Dies verletze ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r, da sie mit dieser Begr�ndung vern�nftigerweise nicht habe rechnen m�ssen.
7.3.2.�Vorliegend stellt sich richtig gesehen die Frage, ob die Vorinstanz an ihren eigenen R�ckweisungsbeschluss gebunden ist (vgl. dazu BGE 140 III 466 E. 4.2.1) und nicht, ob es sich dabei um eine �berraschende Rechtsanwendung im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV handelt. Ob die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin den Begr�ndungsanforderungen an eine R�ge der Verletzung der genannten Bindungswirkung gen�gen w�rden, braucht nicht beurteilt zu werden, denn ihre R�ge geht fehl.
7.3.3.�Die Beschwerdef�hrerin machte vor den Vorinstanzen einerseits geltend, die K�ndigung vom 23. November 2005 sei missbr�uchlich, da ihr gek�ndigt worden sei, weil sie eine Frau sei; also mithin, dass die K�ndigung nach Art. 336 Abs. 1 lit. a OR missbr�uchlich sei. Andererseits begr�ndete die Beschwerdef�hrerin die Missbr�uchlichkeit der K�ndigung damit, dass sie bei der Beschwerdegegnerin Schwachstellen in der Organisation aufgezeigt habe und ihr daher gek�ndigt wurde, mithin, dass eine Rachek�ndigung nach Art. 336 Abs. 1 lit. d OR vorliege. Die Vorinstanz erwog in ihrem R�ckweisungsbeschluss vom 26. August 2011, wie die Beschwerdef�hrerin richtig erkennt, dass die Beschwerdef�hrerin "die geltend gemachte Missbr�uchlichkeit" entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin ausreichend substanziiert habe, weshalb gest�tzt auf den von ihr geltend gemachten Sachverhalt ein Beweisverfahren m�glich sei. Sie verwies dabei ausdr�cklich auf die einzelnen Vorbringen der Beschwerdef�hrerin vor der Erstinstanz zur Missbr�uchlichkeit der K�ndigung nach Art. 336 Abs. 1 lit. a und lit. d OR.
Im vorliegend angefochtenen Entscheid vom 20. November 2015 erwog die Vorinstanz zusammenfassend, dass "die Missbr�uchlichkeit [der K�ndigung vom 23. November 2005] nicht gen�gend substantiiert" sei und wies die Klage der Beschwerdef�hrerin in diesem Punkt ab. Die Vorinstanz dr�ckte sich dabei ungeschickt aus, weshalb insofern die R�ge der Beschwerdef�hrerin verst�ndlich ist. Indes hat die Vorinstanz bei richtig verstandener Lekt�re im angefochtenen Entscheid die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin bez�glich der Missbr�uchlichkeit der K�ndigung vom 23. November 2005 nicht mangels Substanziierung abgewiesen, was wohl auch die Beschwerdef�hrerin selbst erkennt, wenn sie in ihrer Beschwerdeschrift an anderer Stelle bem�ngelt, dass die Vorinstanz Substanziierung mit Beweis gleichgesetzt habe. Vielmehr ging die Vorinstanz in ihren Erw�gungen zun�chst auf das Beweismass und die Beweislastverteilung bei einer missbr�uchlichen K�ndigung ein. Sie erwog, dass das verp�nte Motiv f�r die K�ndigung kausal sein m�sse, was der Arbeitnehmer zu beweisen habe. Die Geschlechterdiskriminierung werde sodann vermutet, wenn diese von der betroffenen Person glaubhaft gemacht werde. Daran anschliessend pr�fte und w�rdigte die Vorinstanz im Einzelnen die von der Beschwerdef�hrerin in ihrer Klage geltend gemachten Vorbringen zur Missbr�uchlichkeit der K�ndigung, auf welche sie bereits in ihrem R�ckweisungsbeschluss vom 26. August 2011 hingewiesen hatte.
So ging die Vorinstanz auf die Vorw�rfe der Beschwerdef�hrerin zur Missbr�uchlichkeit nach Art. 336 Abs. 1 lit. a OR ein, insbesondere, dass ihr und einer weiteren Frau gek�ndigt worden sei, und beide durch M�nner ersetzt worden seien, dass ein frauenfeindliches Klima im Betrieb der Beschwerdegegnerin geherrscht habe und dass die neue Konzernspitze frauenfeindlich eingestellt gewesen sei. Die Vorinstanz setzte sich anschliessend mit diesen Behauptungen der Beschwerdef�hrerin auseinander und erwog diesbez�glich, dass sie keine Indizien nenne, die darauf hindeuten w�rden, dass ihr wegen ihrer Eigenschaft als Frau gek�ndigt worden sei bzw. sie "nicht ansatzweise glaubhaft" machen w�rde, dass ihr gek�ndigt worden sei, weil sie eine Frau sei. Die Vorinstanz kam damit zum Schluss, dass die Beschwerdef�hrerin die Missbr�uchlichkeit nach Art. 336 Abs. 1 lit. a OR nicht glaubhaft gemacht habe und nicht, dass sie diese nicht gen�gend substanziiert habe.
Bez�glich der von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten Rachek�ndigung nach Art. 336 Abs. 1 lit. d OR, wonach ihr gek�ndigt worden sei, weil sie Missst�nde bei der Beschwerdegegnerin aufgedeckt habe, kam die Vorinstanz zum Schluss, dass aus den Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin nicht hervorgehe, inwiefern dieser Grund "im vorliegenden, konkreten Fall kausal [gewesen sei] f�r die K�ndigung". Die Beschwerdef�hrerin lasse es bei Allgemeinpl�tzen bewenden und lege nicht detailliert dar, welche Personen des Managements mit Beanstandungen der internen Revision konfrontiert gewesen seien, wie sie reagiert, und ob und in welcher Weise sie auf die K�ndigung hingewirkt h�tten. Zum Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, dass der Wechsel der Konzernspitze zu ihrer K�ndigung gef�hrt habe, erwog die Vorinstanz, dass unklar bleibe, weshalb ein Wechsel an der Konzernspitze pl�tzlich zur K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses der Beschwerdef�hrerin h�tte f�hren sollen. M�ngel, die von der internen Revision entdeckt worden seien, h�tten jedenfalls nicht der neuen Konzernspitze angelastet werden k�nnen. Zudem werde bei einem Wechsel der Konzernspitze im Allgemeinen erwartet, dass fr�here Fehler korrigiert werden w�rden, sodass auch keine Verminderung des Werts der Beschwerdegegnerin zu bef�rchten sei. Die Vorinstanz kam damit mit anderen Worten zum Schluss, dass es der Beschwerdef�hrerin nicht gelungen sei zu beweisen, dass die von ihr vorgebrachten Umst�nde f�r eine Rachek�ndigung kausal f�r ihre K�ndigung gewesen seien. Sie verwarf demnach das Vorliegen einer Rachek�ndigung mangels Nachweises und nicht mangels Substanziierung.
Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin das Eventualbegehren bez�glich der Missbr�uchlichkeit der K�ndigung abgewiesen, weil sie - nach eingehender Pr�fung der Vorw�rfe der Beschwerdef�hrerin - zum Schluss gekommen ist, dass die Beschwerdef�hrerin die Missbr�uchlichkeit nach Art. 336 Abs. 1 lit. a OR nicht glaubhaft gemacht habe und die f�r eine Rachek�ndigung nach Art. 336 Abs. 1 lit. d OR vorgebrachten Umst�nde unter Kausalit�tsgesichtspunkten nicht �berzeugten. Ein Widerspruch zwischen dem angefochtenen Entscheid und dem R�ckweisungsbeschluss vom 26. August 2011 liegt damit nicht vor.
Schliesslich vermag die Beschwerdef�hrerin die gerade genannte vorinstanzliche Beurteilung nicht als rechtswidrig auszuweisen, indem sie lediglich ihre bereits vor der Vorinstanz vorgebrachten Behauptungen bez�glich der geschlechterdiskriminierenden K�ndigung und Rachek�ndigung wiederholt und behauptet, damit die Missbr�uchlichkeit glaubhaft gemacht bzw. gen�gend nachgewiesen zu haben.
7.4.�Die Beschwerde erweist sich demnach auch als unbegr�ndet, soweit sie sich gegen die Abweisung des Eventualbegehrens richtet.
Nach dem Ausgef�hrten ist die Beschwerde in Zivilsachen abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1, Art. 65 Abs. 4 lit. c und Art. 68 Abs. 1 BGG).