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Timestamp: 2018-10-21 05:45:05
Document Index: 104132911

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 1', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 19', '§ 19', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 7', '§ 9', '§ 8', '§ 8', '§ 7', '§ 37', '§ 5']

§ 8 LGG, Ausschreibung - Gesetze des Bundes und der Länder
Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfale...
§ 1 LGG, Gesetzesziele und allgemeine Grundsätze
§ 5 LGG, Erstellung, Überprüfung und Fortschreibung von Gleichstellungsplänen
§ 5a LGG, Bericht über die Umsetzung des Gleichstellungsplans
§ 6 LGG, Inhalt des Gleichstellungsplans
§ 6a LGG, Experimentierklausel
§ 7 LGG, Vergabe von Ausbildungsplätzen, Einstellungen, Beförderungen und Übertr...
§ 14 LGG, Beurlaubung
§ 15 LGG, Bestellung der Gleichstellungsbeauftragten
§ 15a LGG, Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen
§ 16 LGG, Dienstliche Stellung der Gleichstellungsbeauftragten und ihrer Stellve...
§ 19 LGG, Widerspruchsrecht
§ 19a LGG, Rechtsschutz
§ 21 LGG, Vorschriften für Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinden und Gemeinde...
§ 22 LGG, Berichtspflicht
§ 23 LGG, Verwaltungsvorschriften
§ 24 LGG, Übergangsregelungen
§ 25 LGG (weggefallen)
Anlage 1 LGG
Anlage 2 LGG
Gesetznavigation: zum vorherigen Abschnitt § 7 LGG, Vergabe von Ausbildu...
Gesetznavigation: zum nächsten Abschnitt § 9 LGG, Vorstellungsgespräch
§ 8 LGG
Abschnitt II – Maßnahmen zur Frauenförderung
Titel: Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesgleichstellungsgesetz - LGG)
§ 8 LGG – Ausschreibung
(1) In Bereichen, in denen Frauen nach Maßgabe des § 7 unterrepräsentiert sind, sind zu besetzende Stellen in allen Dienststellen des Dienstherrn beziehungsweise der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers auszuschreiben. Im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten kann von einer dienststellenübergreifenden Ausschreibung abgesehen werden. Bei befristeten Beschäftigungsverhältnissen des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen kann entsprechend Satz 1 verfahren werden. Die Vorgaben des Absatzes 4 Satz 1 und der Absätze 5 und 6 gelten unbeschadet der Feststellung einer Unterrepräsentanz und sind bei allen Ausschreibungen der Dienststelle zu berücksichtigen.
(2) Liegen nach einer Ausschreibung in allen Dienststellen des Dienstherrn beziehungsweise der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers keine Bewerbungen von Frauen vor, die die geforderte Qualifikation erfüllen, und ist durch haushaltsrechtliche Bestimmungen eine interne Besetzung nicht zwingend vorgeschrieben, soll die Ausschreibung öffentlich einmal wiederholt werden. Im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten kann von einer wiederholten Ausschreibung abgesehen werden. Satz 1 findet keine Anwendung, sofern bereits die erste Ausschreibung öffentlich erfolgt ist.
(3) Ausbildungsplätze sind öffentlich auszuschreiben. Beträgt der Frauenanteil in einem Ausbildungsgang weniger als 50 Prozent, ist zusätzlich öffentlich mit dem Ziel zu werben, den Frauenanteil zu erhöhen. Im Einvernehmen mit der Gleichstellungsbeauftragten kann von einer öffentlichen Ausschreibung abgesehen werden.
(4) In der Ausschreibung sind sowohl die männliche als auch die weibliche Form zu verwenden, es sei denn, ein bestimmtes Geschlecht ist unverzichtbare Voraussetzung für die Tätigkeit. In der Ausschreibung ist darauf hinzuweisen, dass Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht sind und Frauen nach Maßgabe dieses Gesetzes bevorzugt berücksichtigt werden.
(7) Von einer Ausschreibung im Sinne der Absätze 1 und 2 kann abgesehen werden bei
Stellen der Beamtinnen und Beamten im Sinne des § 37 des Landesbeamtengesetzes;
Stellen, die Anwärterinnen und Anwärtern oder Auszubildenden vorbehalten sein sollen;
Stellen, deren Besetzung nicht mit der Übertragung eines höherbewerteten Dienstpostens verbunden sind;
Stellen der kommunalen Wahlbeamtinnen und -wahlbeamten.
/Gesetze des Bundes und der Länder/Nordrhein-Westfalen/LGG,NW - Landesgleichstellungsgesetz/§§ 5 - 12, Abschnitt II - Maßnahmen zur Frauenförderung/
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