Source: http://www.jurablogs.com/2010/12/17/bgh-stiftung-darf-ihrem-gelaende-gefertigte-foto-filmaufnahmen-ihren-schloessern-gaerten
Timestamp: 2017-01-19 21:45:26
Document Index: 346430234

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BlogsOnlinerechtlichDezember 2010BGH: Stiftung darf auf ihrem Gelände gefertigte Foto- und Filmaufnahmen von ihren Schlössern und Gärten untersagenDer u. a. für das Grundstücksrecht zuständige V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten die ungenehmigte Herstellung und Verwertung von Foto- und Filmaufnahmen der von ihr verwalteten Gebäude und Gartenanlagen zu gewerblichen Zwecken untersagen darf, wenn sie Eigentümerin ist und die Aufnahmen von ihren Grundstücken aus hergestellt worden sind.Die Klägerin, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die durch Staatsvertrag der Länder Berlin und Brandenburg errichtet wurde, hat die Aufgabe, die ihr übergebenen Kulturgüter zu bewahren, unter Berücksichtigung historischer, kunst- und gartenhistorischer und denkmalpflegerischer Belange zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie verwaltet über 150 historische Bauten und rund 800 ha Gartenanlagen in Berlin und Brandenburg, u. a. Sanssouci, Cecilienhof, Park und Schloss Rheinsberg, Schloss Charlottenburg, Jagdschloss Grunewald, Pfaueninsel. Diese Bauten und Gartenanlagen sind größtenteils in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen worden und gehören zu den beliebtesten touristischen Zielen in Deutschland. Die Klägerin wehrt sich dagegen, dass Foto- und Filmaufnahmen der von ihr verwalteten Kulturgüter ohne ihre – hier nicht erteilte – Genehmigung zu gewerblichen Zwecken angefertigt und vermarktet werden. Sie verlangt in drei Verfahren von den Beklagten, eine solche Vermarktung zu unterlassen, ihr Auskunft über die Zahl der Foto- und Filmaufnahmen und der damit erzielten Einnahmen zu erteilen und die Feststellung einer Verpflichtung der Beklagten zum Ersatz des der Klägerin entstandenen Schadens.Eine der drei Beklagten (V ZR 45/10) ist eine Fotoagentur, die teils eigene, teils fremde Fotos vermarktet ...Zum vollständigen Artikel63 LeserArchivalia:Oberlandesgericht kippt «Knipsgebühr» für Potsdamer Schlösser37 LeserDESIGNSCHUTZ news.de:Unlike U – trainwriting in berlin: Graffiti-Design gehört der Berliner S-Bahn72 LeserCMS Hasche Sigle:Zoom oder nicht Zoom? – Zum Verwertungsrecht für Fotos von einem Grundstück10 verwandte ArtikelBGH: "Knipsgebühr" für Fotos und Filmaufnahmen von Gebäuden rechtmäßigPreußische Schlösser und Gärten – keine Fotos bitte!BGH-Urteil vom 17.Dezember 2010: Keine Verwertung von Schlösser-Fotos ohne Zustimmung des GrundstückseigentümersBGH: Verbot der nicht autorisierten kommerziellen Verbreitung von Aufnahmen von Gärten und Schlössern einer staatlichen StiftungBGH: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und ungenehmigte Foto- und FilmaufnahmenBGH: Gewerbliche Aufnahmen von Preußischen Schlössern und Gärten bedürfen der Erlaubnis der zuständigen Stiftung / Berichtet von Dr. Damm
& PartnerBGH: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten kann Herstellung und Verwertung von Foto- und Filmaufnahmen zu gewerblichen Zwecken verbietenBGH: Film- und Fotoaufnahmen in öffentlichem Park kostenpflichtig?BGH: Unzulässige Fotos von Schlössern und GärtenFotos aus SanssouciÜber den ArtikelVeröffentlicht December 17, 2010 9:38am im Blog Onlinerechtlich.KategorienMedienrechtThemenFoto, Urteile, Urheberrecht, Bild, Unesco, Sanssouci, Schloss CharlottenburgTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresSich mal einen kurzen Urlaub gönnenvon Alessandro Fuschi / SoWhy Not?Der / das / die Schrisa ist angekommenvon Udo Vetter / LawBlogRegensburgs Oberbürgermeister verhaftetvon Bernhard Schmeilzl / RechthaberAuch klagefreudige Hartz-IV-Bezieher haben Anspruch auf Urlaubvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei BlaufelderEiner der größten Verhandlungsfehlervon Gerfried Braune / Recht & MediationAls nächstes lesen - bislang 76 Leser:„Darf es etwas mehr sein?“, oder: Verlängerung der Verjährungsfrist