Source: https://www.anwalt.org/erbengemeinschaft/
Timestamp: 2020-02-22 06:22:08
Document Index: 365811619

Matched Legal Cases: ['§ 2032', '§ 2033', '§ 2034', '§ 2035', '§ 2033', '§ 2038', '§ 2038']

Erbengemeinschaft & ihre Rechte und Pflichten - Anwalt.org
Erbengemeinschaft – Alle Erben an einen Tisch?
Verstirbt ein Erblasser, so hinterlässt er sein gesamtes weltliches Hab und Gut seinen Erben oder den testamentarisch bestimmten Begünstigten. Unerheblich aber, ob nun gesetzliche oder gewillkürte Erbfolge Geltung haben: Sind mehrere Erben vorhanden, so treten diese in eine sogenannte ungeteilte Erbengemeinschaft ein.
Was bedeutet eigentlich “Erbengemeinschaft”?
Auch nach der gesetzlichen Erbfolge ist jedoch nicht jeder automatisch Erbe, der mit dem Verstorbenen verwandt ist. Vielmehr sind klare Hierarchien bestimmt. Sofern Erben in einer höheren Ordnung vorhanden sind, haben diejenigen Anverwandten in aller Regel das nachsehen, die in einem entfernteren Verwandtschaftsverhältnis mit dem Erblasser stehen. Letztere sind dann nicht Erben.
Hat der Erblasser hingegen ein Testament aufgesetzt und so die Erbfolge selbst bestimmt, können auch Erben unterschiedlichen Ranges nebeneinandertreten und so eine Erbengemeinschaft bilden. Ist nur ein Erbe bestimmt, handelt es sich hingegen um einen Alleinerben.
Was nun aber bedeutet Erbengemeinschaft? Welche Rechte und Pflichten hat ein solcher Erbenverbund? Und wer erhält eigentlich den Erbschein, wenn mehrere Erben vorhanden sind? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Ratgeber.
Was bedeutet Erbengemeinschaft? Definition laut BGB
Benutzung von Nachlassgegenständen
Zur Bedeutung der Einstimmigkeit
Verwaltung der "Früchte" durch die Erbengemeinschaft
Gemeinsames Konto der Erbengemeinschaft
Wer erhält den Erbschein bei bestehender Erbengemeinschaft?
Ist die Verjährung einer Erbengemeinschaft möglich?
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ist Basis sämtlicher zivilrechtlicher Auseinandersetzungen und beinhaltet damit auch umfangreiche Bestimmungen zum Erbrecht. Mit der Erbengemeinschaft setzen sich die Paragraphen 2032 bis 2041 BGB auseinander.
Mehr Artikel zur Erbengemeinschaft finden Sie hier:
Aus der Erbengemeinschaft austreten
Welche Steuern können auf eine Erbengemeinschaft zukommen?
Teilerbschein beantragen
Die Erbengemeinschaft ist die Gesamtheit hinterlassener Erben, die einander als Miterben gegenüberstehen – also etwa bei Vorhandensein mehrerer Geschwister oder aber bei Bestimmung mehrerer in einem Testament bedachten Erben. In einer Erbengemeinschaft stehen Geschwister oft auch neben dem Ehegatten des Verstorbenen.
Nach § 2032 Absatz 1 BGB geht das gesamte Vermögen des Erblassers in das gemeinsame Vermögen der Erbengemeinschaft über, bis die Auseinandersetzung über den Nachlass abgeschlossen und die Erbmasse verteilt ist.
In diesem Zusammenhang ist der Begriff der “Gesamthandgemeinschaft” zu nennen – einem Begriff, der sich noch dem germanischen Recht verdankt: Jeder Miterbe wird dabei Eigentümer des gesamten Nachlasses, nicht lediglich des ihm zustehenden Erbteils – die Erbengemeinschaft wird Gesamterbe. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Miterbe auch frei über den gesamten Nachlass verfügen darf. Die Gesamtverantwortung der Erben einander gegenüber gibt einem jeden Mitglied der Erbengemeinschaft nur beschränkte Rechte.
Doch welche Rechte und Pflichten hat eine Erbengemeinschaft?
Auch wenn die Miterben in einer Erbengemeinschaft den Nachlass “zur gesamten Hand” erben, dürfen Sie nicht frei über die gesamte Erbmasse verfügen. Diese Verfügungsgewalt ist nämlich nach § 2033 Absatz 1 BGB auf den einem Miterben zustehenden Erbteil beschränkt.
Erbengemeinschaft: Rechte und Pflichten sind im BGB festgeschrieben.
Jede Verfügung muss dabei durch notarielle Beglaubigung festgehalten werden, damit der Miterbe im Nachhinein nicht sagen kann, er hätte seinen Anteil noch nicht zur Gänze erhalten.
Teil der so zustehenden Verfügungsgewalt ist auch, dass ein Miterbe seinen Erbteil an Dritte verkaufen darf. Möchte einer der Miterben jedoch seinen Erbanteil derart veräußern, besteht ein Vorkaufsrecht bei einer Erbengemeinschaft, das den ihr zugehörigen Personen zusteht (§ 2034 BGB). Das bedeutet, dass der Verkäufer nicht absolut frei entscheiden kann, wem er seinen Anteil übertragen möchte. Ist einer der anderen Miterben gewillt, den Erbteil selbst zu übernehmen, kann ein frei gewählter Dritter damit das Nachsehen haben.
Haben die Miterben ihr Vorkaufsrecht jedoch innerhalb einer Frist von zwei Monaten ab erfolgtem Angebot nicht genutzt, verfällt dieses. Erfolgte die Übertragung des Erbanteils, ohne dass die Miterben darüber in Kenntnis gesetzt wurden, können diese Ihr Vorkaufsrecht auch gegenüber dem Käufer geltend machen (§ 2035 BGB).
Ausgenommen von der Verfügungsgewalt sind im Übrigen Nachlassgegenstände – und damit auch Immobilien oder Unternehmen (§ 2033 Absatz 2 BGB). Entscheidungen, die Nachlassgegenstände betreffen, obliegen laut Erbrecht der Auseinandersetzung über den Nachlass und können nur von der Erbengemeinschaft gemeinsam beschlossen werden. Denn die Verwaltung des Nachlasses obliegt allen Miterben zu gleichen Teilen.
Die Nutzung hingegen kann jeder Miterbe verlangen, sofern der Erblasser dahingehend keine Bestimmungen getroffen hat.
Liegt keine Nutzungsvereinbarung vor, die eindeutig bestimmt, wem innerhalb der Erbengemeinschaft die Nutzung eines Nachlassgegenstandes zusteht, kann jeder Miterbe einen Anspruch auf Nutzung erheben. Dies betrifft etwa Immobilien und Fahrzeuge, die zur Erbmasse gehören.
Wohnt in einem zum Nachlass zählenden Haus ein Mitglied der Erbengemeinschaft, muss dieses im Rahmen einer Vereinbarung auch den Miterben auf Verlangen die Nutzung gewähren. Weigert er sich jedoch standhaft, ein solches Nutzungsrecht auszusprechen, dürfen die Mitglieder, denen dies versagt bleibt, einen Nutzungsersatz verlangen. Dieser erfolgt in aller Regel in Form von monetären Gegenleistungen.
Die Nachlassverwaltung obliegt den Mitgliedern der Erben­gemeinschaft zu gleichen Teilen.
Die Erbengemeinschaft ist für den Zeitraum ihres Bestehens gemeinsam für die Verwaltung des Nachlasses zuständig. Zur Vereinfachung können sie gegebenenfalls auch einen Nachlassverwalter einsetzen, bei dem am Ende alle Stränge zusammenlaufen.
Ein wesentlicher Vorteil bei der Einsetzung eines Nachlassverwalters ist, dass dieser für die Erbengemeinschaft in Vertretung handeln kann. Sollten also grundsätzlich Befürchtungen bestehen, dass die Erbengemeinschaft in Streit gerät ob der Verwaltungsfragen oder der Teilung des Erbes, kann die Einsetzung von einem Nachlassverwalter sinnvoll sein.
Um zu vermeiden, dass ein Miterbe einen anderen stark benachteiligen kann, müssen bei Rechtsgeschäften, die den Nachlass betreffen, alle Miterben Hand in Hand arbeiten. In aller Regel bedarf es bei sämtlichen Verfügungen hinsichtlich der Erbmasse der Zustimmung aller Miterben.
Es bedarf hingegen bei einer Entscheidung der Erbengemeinschaft keine Einstimmigkeit, wenn durch die Verfügung der generelle Anspruch der Miterben nicht beeinträchtigt wird. In diesem Fall genügt ein Mehrheitsbeschluss.
Das bedeutet: Ein Erbe kann nicht ohne die Zustimmung der anderen Personen einer Erbengemeinschaft einen Nachlassgegenstand veräußern. Will er hingegen lediglich einen Pachtvertrag auflösen, der den generellen Bestand der Erbmasse nicht gefährdet, sondern Ausgaben und Nachlassverbindlichkeiten der Erbengemeinschaft aufhebt, genügt es, wenn die Mehrheit der Miterben dem Vorhaben zustimmt.
Auch wenn die Erbengemeinschaft ein Konto des Erblassers auflösen möchte, genügt in aller Regel die Stimmenmehrheit, sofern es sich im Rahmen der Nachlassverwaltung gebietet.
Ausnahme von der Zustimmungspflicht: Es gibt jedoch auch Maßnahmen, die ein Mitglied einer Erbengemeinschaft ohne die Zustimmung der Miterben treffen darf. Betroffen hiervon sind vor allem Maßnahmen, die zum Erhalt des Nachlasses beitragen sollen (§ 2038 Absatz 1 BGB) – so etwa die Beauftragung von Reparaturen, die eine zum Nachlass gehörende Immobilie erhalten soll (z. B. bei einem undichten Dach o.a.).
Verwaltung der “Früchte” durch die Erbengemeinschaft
Gemeint ist hier selbstverständlich nicht die Aufteilung von Obstplantagen und die Betätigung der Miterben als Obstbauern. Der Begriff “Früchte” ist fester Bestandteil des Bürgerlichen Gesetzbuches und meint den Ertrag eines Gegenstandes oder Vertrages, wie etwa Mieteinnahmen, Zinszahlungen, Renditen usf.
Diese sind zum Eintritt des Erbteils noch nicht Teil der Erbmasse, sondern treten im Verlauf der Erbauseinandersetzung zu dieser hinzu. Dadurch werden die Erträge Teil des Nachlasses, der der Verwaltung der Erbengemeinschaft unterliegt.
Ein Miterbe innerhalb einer Erbengemeinschaft darf Verfügungen nur über seinen eigenen Erbteil gestalten.
Einen Anspruch auf die Auszahlung der “Früchte” kann dabei keiner der Erben erheben, da die Zuteilung erst im Rahmen der Auseinandersetzung erfolgt. Soll die Erbauseinandersetzung jedoch erst frühestens ein Jahr nach Eintritt des Erbfalls erfolgen, kann jedes Mitglied der Erbengemeinschaft die Auszahlung des ihr zustehenden Anteils an dem jährlichen Reinertrag verlangen (§ 2038 Absatz 2 Satz 2 BGB).
Im Zuge der Verwaltung, die der Erbengemeinschaft obliegt, kann diese auch ein gemeinsames Konto errichten, auf das zum Beispiel laufende Zahlungen aus Mietverhältnissen erfolgen. Auch andere Verbindlichkeiten können auf diesem Wege leichter eingezahlt und auch beglichen werden.
Denn auch das zählt zur Nachlassverwaltung: Die Erben müssen auch bestehende Verpflichtungen des Erblassers aus dem Nachlass ablösen, sofern der Schuldner gegenüber den Gläubigern auch mit seinem Nachlass haftete. Dies kann etwa Kreditverträge betreffen.
Besaß der Erblasser etwa mehrere Konten, kann die Erbengemeinschaft gemeinschaftlich beschließen, diese aufzulösen und ein eigenes Konto für die Erbengemeinschaft zu errichten. Auf dieses können sämtliche Zahlungen umgeleitet, das Guthaben der Nachlasskonten übertragen werden. Das erleichtert dann in aller Regel nicht nur die Nachlassverwaltung, sondern auch die Auseinandersetzung, da nur ein Konto mit Geldmitteln zu betrachten ist.
Hat ein Gläubiger noch offene Forderungen gegenüber dem Erblasser, mit dem dieser mit seinem Nachlass haftete, und weigert sich die Erbengemeinschaft, diesen Verpflichtungen nachzukommen, ist auch eine Klage möglich.
Dabei darf sich die Klage gegen jedes einzelne Mitglied einer Erbengemeinschaft richten.
Das Vermögen des Erblassers wird Vermögen der Erbengemeinschaft.
Aber: Eine Erbengemeinschaft ist nicht rechtsfähig. Das bedeutet, dass eine Forderungen gegen ein Mitglied einer Erbengemeinschaft stets nur gegenüber diesem, nicht aber gegenüber der Erbengemeinschaft im Ganzen geltend gemacht werden kann. Für Verträge, die ein Miterbe allein abschließt, können damit nicht automatisch die anderen Erben in Haftung genommen werden.
Ein Anwalt, der die gerichtliche Vertretung der Erbengemeinschaft übernimmt, muss dementsprechend ebenfalls gemeinschaftlich von dieser beauftragt werden.
Grundsätzlich können Erben gegenüber Banken, Grundbuchämtern & Co. nur dann Verfügungen und Verwaltungsakte durchführen (Konten auflösen, Grundbucheinträge abändern lassen usf.), wenn sie im Besitz eines Erbscheins sind. Dabei gibt es unterschiedlichste Formen.
Bei einer Erbengemeinschaft kommen als Erbschein in aller Regel in Frage:
der gemeinschaftliche Erbschein für Miterben: Dieser wird grundsätzlich nur auf Antrag bei dem zuständigen Nachlassgericht erteilt und enthält neben den allgemeinen Angaben zum Erbfall auch die Namen der Mitglieder der Erbengemeinschaft und deren Erbanteile in Quoten.
der Teilerbschein für einzelne Miterben: Diesen kann einer der Erben beantragen. Die Verfügungsgewalt beschränkt sich dabei jedoch nur auf den ihm zustehenden Erbteil.
Ein Erbschein ist grundsätzlich nicht vonnöten, wenn durch ein Testament ein der Erbengemeinschaft zugehöriger vom Erblasser zu derlei Rechtsgeschäften befähigt und bevollmächtigt wurde.
Achtung: Die Erbengemeinschaft ist dem Testamentsvollstrecker untergeordnet. Dieser wurde – in der Regel durch den Erblasser selbst – dazu bestimmt, die Verwaltung und Teilung des Nachlasses vorzunehmen. So obliegen diese Aufgaben nicht mehr der Erbengemeinschaft. Er ist dabei der Erbengemeinschaft gegenüber verpflichtet, handelt jedoch vor allem im Interesse des Erblassers.
Eine Erbengemeinschaft kann auch eine GbR gründen, um den Nachlass gemeinsam weiterzuführen.
Grundsätzlich besteht eine Erbengemeinschaft nicht ewig fort. Eine Verjährung ist in dieser Form jedoch nicht möglich. Stattdessen endet die Erbengemeinschaft mit Abschluss der Erbauseinandersetzung.
Die Auseinandersetzung über das Erbe bezeichnet die gemeinschaftliche Einigung über die Verteilung des Nachlasses. Dabei ist in aller Regel auch zu beurteilen, wer welchen Nachlassgegenstand, wer im Ausgleich dafür geldwerten Nachlass erhält, um am Ende jedem den ihm zustehenden Erbteil zuzusprechen.
Aber: Die Erbengemeinschaft muss sich nicht entschließen, die Erbauseinandersetzung durchzuführen. Demgegenüber können sie stattdessen auch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gründen und in dieser Form das Erbe fortführen. Dies kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn etwa die gesamte Erbengemeinschaft als Unternehmensnachfolger auftreten will.
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31. August 2018 at 17:22
Halo wir sind eine Erbengemeinschaft und bestehen aus 4 Erben zu gleichen teilen. Wir haben von unserer Mutter unser Elternhaus geerbt und solange wie das Haus nicht verkauft ist, müssen wir die Nebenkosten weiterhin zahlen. Diese monatlichen Nebenkosten müssen dann durch 4 geteilt werden da keine Geld unserer verstorbenen Mutter mehr da ist. Was kann ich machen wenn einer von den Erben sich nicht an die Nebenkosten beteiligen will? Können wir seinen Anteil einfordern?
Im Jahr 2000 hat mir mein Vater sein Haus notariell überschrieben.Mein Bruder war einverstanden und wurde damals ausgezahlt.
Mein Vater hatte bis zu seinem Tod 2018 das alleinige Wohnrecht.Jetzt soll das Haus leergeräumt werden.Ist es rechtens,wenn die Kosten für die Entrümpelung noch vom Konto meines Vaters bezahlt werden?
Danke für die bisherigen Informationen. Ich freue mich, wenn sie noch folgende Frage beantworten können.
Wir sind eine Erbengemeinschaft von drei Geschwistern und stehen hoffentlich kurz vor der Auflösung. Die kompletten Kontoauszüge haben meine Geschwister erhalten. Nicht leicht verständliche Bemerkungen auf den Auzzügen habe ich zusätzlich erläutert und entsprechende Dokumente / Belegen / Rechnungen zur Information beigefügt. Jetzt fordert meine Schwester noch eine Tabelle der Ein- und Ausgaben. Das Konto ist nicht online. Müssen wir jetzt von den Beträgen des Kontos noch eine Tabelle / Liste erstellen? Sind wir dazu verpflichtet. Es handelt sich um ca 21 Kontoauszüge.
Äggi says
14. November 2018 at 18:24
meine Schwiegereltern sind verstorben, mein Mann erbt 25%, mein Schwager 75%. Mein Schwager wohnt bereits in seinem Elternhaus und will dort auch weiter wohnen bleiben. Meine Fragen nun: wenn er das Haus entrümpeln will, gehören die Kosten dann zur Erbmasse oder muss er alleine dafür aufkommen?
Wie lange hat er Zeit, meinen Mann auszuzahlen?
Hans-Peter J. says
Ich habe folgende Frage: Mein Vater, der vor 10 Jahren verstorben ist, war Miterbe eines Grundstücks in Mecklenburg, das von einem Agrarhof landwirtschaftlich genutzt wird. Der Agrarhof hat nun ein Kaufangebot gemacht. Leider sind außer meiner Mutter als alleinerbin meines Vaters nur 2 weitere Mitglieder der Erbengemeinschaft erreichbar. Die 4 anderen Mitglieder sind verstorben bzw. unbekannt verzogen. Kann wir trotzdem das Grundstück verkaufen?
Ich habe eine Frage. Meine Frau ist 2017 verstorben und wir hatten keine Erbfolge festgelegt. Wir haben zwei Kinder, 21 Jahre und 13 Jahre alt. Ich möchte jetzt eine Firma übernehmen und müsste dann bei der Bank Ja Sicherheiten vorlegen. Da ist jetzt meine Frage. In wie weit kann ich das Haus als Sicherheit belasten? Im Grundbuch ist ja alles als Erbengemeinschaft eingetragen. Und wie löse ich diese Erbengemeinschaft auf?
Für ihre Bemühungen schonmal vielen Dank im voraus.
Mit freundlichen Grüßen P. G.
Scarlett H. says
6. April 2019 at 16:32
Darf sich der Partner einer Miterbin (1/3) in der geerbten Immobilie im europäischem Ausland während derer Anwesenheit auf Einladung aufhalten, wenn weitere Erben (2/3) dies aufgrund privater Unstimmigkeiten ablehnen?
Allerdings habe ich eine für mich sehr wichtige Frage und bitte um Hilfe.
Zwei Geschwister erben zusammen ein Mehrfamilienhaus (mit 12 Wohnungen) je zur Hälfte.
12 Jahre hat die Gemeinschaft Bestand und Rechte und Pflichten werden geteilt.
Nach 12 Jahren will ein Teil verkaufen, der andere nicht.
Vielen DANK im Voraus an das Team und freundliche Grüße
Hennig says
1. Oktober 2019 at 23:03
Mein Bruder ist Im Jan.2018 verstorben. Er hat keine Kinder. Die Frau hat gleich nach seinem Tod das Konto abgeräumt.Bis heute habe ich keinen Pfennig gesehen, obwohl ich miterbe bin.Ich möchte sie jetzt anzeigen.Eas muss ich tun?
Heike U says
Seid Jahren haben wir eine Erbgemeinschaft, denen 4 Personen angehören. Es geht um 16 000€. 3 Personen haben ihre dazugehörigen Papiere abgegen. 1 Person gab keine Papiere ab, weil Sie in der Insolvenz ist. Nun kann der Anwalt dieses Erbe nicht eröffnen, weil die 1 Person fehlt mit den Papieren und sich mit Absicht quer stellt. Sie sagte nur, ich habe nichts davon. Meine Frage an Sie. Was kann mein Anwalt noch tun, damit er die Erbgemeinschaft auflösen kann und wann erlischt laut Gesetz der Anspruch?