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Timestamp: 2016-10-20 19:49:41
Document Index: 82402782

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 15/02 (31.10.2003)
Pr�sident Sch�n, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ursprung; Gerichtsschreiberin Polla
A.________, 1955, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Hanspeter Th�r, Igelweid 1, 5000 Aarau,
Der 1955 geborene A.________ war seit 1. September 1988 als Gussputzer bei der F.________ AG in R.________ t�tig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen obligatorisch versichert. Am 9. Juli 1998 klemmte er sich den linken Fuss unter einem Gussst�ck ein, was zu einem schweren Quetschtrauma des Vorfusses mit einer Metatarsale I-K�pfchen-Tr�mmerfraktur sowie einer Berstungsfraktur der proximalen Grundphalanx der Grosszehe f�hrte. Die SUVA erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Nach fehlgeschlagenen Arbeitsversuchen, und nachdem die Invalidenversicherung von beruflichen Massnahmen zur Wiedereingliederung absah, gew�hrte die SUVA mit Verf�gung vom 17. Juli 2000 A.________ mit Wirkung ab 1. Juli 2000 eine Invalidenrente f�r eine Erwerbsunf�higkeit von 30 % und eine Integrit�tsentsch�digung basierend auf einer Integrit�tseinbusse im Umfang von 15 %. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 22. September 2000 fest.
Die hiegegen gef�hrte Beschwerde, mit welcher A.________ die Zusprechung einer Invalidenrente im Umfang von 100 % beantragte, hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau teilweise gut, indem es den Erwerbsunf�higkeitsgrad auf 37 % festlegte (Entscheid vom 21. November 2001).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst A.________ beantragen, unter Aufhebung des Einspracheentscheids vom 22. September 2000 und des vorinstanzlichen Entscheids sei die Erwerbsunf�higkeit auf 66 %, mindestens aber auf 50 % festzulegen; eventuell sei ein unabh�ngiges medizinisches Gutachten zur Frage des Erwerbsunf�higkeitsgrades einzuholen; subeventuell sei die Sache zur Sachverhaltsabkl�rung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
W�hrend die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbe-schwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.
In formell-rechtlicher Hinsicht r�gt der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe durch den Verzicht, beim Hausarzt einen zus�tzlichen Bericht zu den geklagten Beschwerden und der Schwere der erlittenen Verletzungen einzuholen, das rechtliche Geh�r verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV). Eine ebensolche Verletzung stelle die mangelnde Auseinandersetzung mit der unterschiedlichen Beurteilung des physischen Gesundheitszustandes durch den Hausarzt Dr. med. G.________ und den SUVA-Kreisarzt Dr. med. C.________ in seinem Abschlussbericht vom 20. April 2000, dar.
Die Pr�fungspflicht der entscheidenden Beh�rde bildet das Korrelat zum Anspruch des Rechtsuchenden auf rechtliches Geh�r. Sie erstreckt sich auf s�mtliche f�r den Entscheid erheblichen Tatbestandselemente, bedeutet jedoch nicht, dass sich die entscheidende Beh�rde �ber alle Vorbringen auszusprechen hat. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 99 V 188; vgl. auch BGE 124 V 181 Erw. 1a, 118 V 58 Erw. 5b, 117 Ib 492 Erw. 6b/bb, je mit Hinweisen). Das Gleiche gilt in Bezug auf die Begr�ndungspflicht (BGE 124 V 181 Erw. 1a mit Hinweisen). Der vorinstanzliche Entscheid kommt den Anforderungen an eine rechtsgen�gliche Begr�ndung vollumf�nglich nach. Er enth�lt eine umfassende und nachvollziehbare Begr�ndung und die Schlussfolgerungen beruhen auf einer eingehenden W�rdigung der entscheidrelevanten medizinischen Unterlagen. Indem die Vorinstanz beide Berichte des Hausarztes (vom 22. Juli und 18. August 2000) beizog, jedoch zum Schluss kam, dass nicht darauf abgestellt werden kann und den Sachverhalt auch hinsichtlich der psychischen Problematik im Rahmen der freien Beweisw�rdigung als gen�gend abgekl�rt sah, hat sie keine Geh�rsverletzung begangen, womit die diesbez�glichen Einw�nde fehl gehen.
Im vorinstanzlichen Entscheid werden die Bestimmungen �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG in der hier anwendbaren, bis 30. Juni 2001 g�ltig gewesenen Fassung) und die Bemessung des Invalidit�tsgrades (Art. 18 Abs. 2 UVG), die Aufgabe des Arztes oder anderer Fachpersonen bei dessen Festsetzung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen), den Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG; vgl. AHI 1998 S. 291 Erw. 3b mit Hinweisen) sowie die Rechtsprechung zum Beweiswert und zur richterlichen W�rdigung von medizinischen Berichten und Gutachten (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3, 122 V 160 ff. Erw. 1c) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, 117 V 376 Erw. 3a mit Hinweisen) und ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, je mit Hinweisen) zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod), insbesondere auch zur Ad�quanzbeurteilung bei Unf�llen und der in der Folge eingetretenen psychischen Fehlentwicklung mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit (BGE 115 V 133). Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 22. September 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 2.1, 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
Streitig ist die H�he der dem Beschwerdef�hrer ab 1. Juli 2000 zustehenden Invalidenrente.
3.1 Der Versicherte ist der Auffassung, das kantonale Gericht habe die medizinischen Unterlagen unzutreffend gew�rdigt. Aus den Berichten des Hausarztes Dr. med. G.________ (vom 22. Juli und 18. August 2000) ergebe sich bereits gest�tzt auf die physischen Beschwerden eine Erwerbsunf�higkeit im Umfang von 66 %, mindestens aber von 50 %. Der Erwerbsunf�higkeitsgrad sei demnach wesentlich gr�sser, als die Vorinstanz - zur Hauptsache gest�tzt auf die kreis�rztliche Einsch�tzung von Dr. med. C.________ anl�sslich der Abschlussuntersuchung vom 20. April 2000 - angenommen habe.
3.2 In seinem haus�rztlichen Bericht vom 22. Juli 2000 erw�hnt Dr. med. G.________, dass die Schmerzproblematik nebst einer depressiven Entwicklung im Vordergrund st�nde. Diese Angaben sind weder zum Abschlussbericht des Dr. med. C.________ noch zur weiteren medizinischen Aktenlage widerspr�chlich, da sowohl Dr. med. C.________ den Verdacht einer somatoformen Schmerzst�rung �ussert, welche entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers den psychischen St�rungen zuzuordnen ist, als auch im Austrittsbericht der Klinik B.________ vom 5. April 2000 auf eine m�gliche Symptomausweitung wie auf erhebliche unfallfremde psychosoziale Belastungsfaktoren hingewiesen wird, was sich wiederum mit den Angaben des Hausarztes vom 22. Juli 2000 deckt. Auch die Sch�tzung der Arbeitsf�higkeit des Kreisarztes steht nicht im Widerspruch zu derjenigen des Hausarztes, weil dieser den Versicherten im Gegensatz zu Dr. med. C.________ in Beachtung der psychischen und physischen Gesamtsymptomatik zu 100 % arbeitsunf�hig sch�tzt. Wenn das kantonale Gericht aus den gesamten �rztlichen Stellungnahmen schloss, dass die psychische Komponente des Beschwerdebildes ausser Acht zu bleiben habe, da es sich jedenfalls nicht um eine ad�quate Unfallfolge (vgl. BGE 115 V 133) handle, weshalb die SUVA f�r die dadurch verursachte Verminderung der Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit nicht einzustehen habe, l�sst sich dies nicht beanstanden, wie sich aus den nachstehenden Erw�gungen ergibt. Von einer erneuten medizinischen Begutachtung ist somit abzusehen.
3.3 Aufgrund des Geschehensablaufs und der erlittenen Verletzungen ging die Vorinstanz bei der Pr�fung der ad�quaten Kausalit�t richtigerweise von einem Unfallereignis im mittleren Bereich aus, welches innerhalb dieses Rahmens im Lichte der in RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 ff. wiedergegebenen Rechtsprechung weder an der Grenze zu den leichten Unf�llen eingeordnet werden kann, noch zu den schweren F�llen im mittleren Bereich zu z�hlen ist. Entgegen der �usserung des Beschwerdef�hrers in seiner vorinstanzlichen Beschwerde ist dabei auch nicht sein subjektives Unfallerlebnis massgebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (BGE 115 V 139 Erw. 6, best�tigt in: BGE 124 V 44 Erw. 5c/aa).
3.4 Da ein mittelschwerer, nicht den Grenzbereich zu den schweren Ereignissen beschlagender Unfall vorliegt, ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nur zu bejahen, falls ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden unfallbezogenen Kriterien (besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung; ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung; Dauerbeschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit; BGE 115 V 140; 6c/aa) in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien insgesamt in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). Dieses Erfordernis ist im vorliegenden Fall nicht erf�llt, wie das kantonale Gericht in einl�sslicher und sorgf�ltiger W�rdigung der Sach- und Rechtslage, welche zu wiederholen sich er�brigt, richtig erkannt hat.
3.5 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde rechtfertigen keine andere Betrachtungsweise. Weder liegen besonders dramatische Begleitumst�nde oder eine besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls vor, noch kann das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung bejaht werden, insbesondere ist die erlittene Fussverletzung erfahrungsgem�ss nicht geeignet, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen. Ebenso wenig liegt eine �rztliche Fehlbehandlung vor, noch trat ein schwieriger Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen auf. Die Versorgung und der postoperative Verlauf waren unauff�llig und problemlos (Bericht der Klinik B.________ vom 1. Juli 1999). Die am 2. November 1999 durchgef�hrte Arthrodese im Grosszehengrundgelenk erfolgte aufgrund der persistierenden Schmerzen und des daraus resultierenden hohen Leidensdruckes des Versicherten (Bericht des Spitals X.________ vom 9. November 1999). Bez�glich der k�rperlich bedingten Dauer der Arbeitsunf�higkeit ist festzuhalten, dass rund sechs Monate nach dem Unfallereignis mit einer teilweisen Arbeitsaufnahme gerechnet wurde. Anl�sslich einer durch die Invalidenversicherung veranlasste beruflichen Abkl�rung in der Klinik B.________ vom 12. Mai 1999 bis 27. Mai 1999 wurde der Beschwerdef�hrer f�r eine der Behinderung angepassten T�tigkeit im Umfang von 100 % arbeitsf�hig gesch�tzt, was sich auch mit der Angabe des Dr. med. C.________ vom 20. April 2000 deckt, wobei s�mtliche Arbeitsversuche aufgrund der geklagten Schmerzen des Versicherten fehlschlugen. Im Lichte der bisherigen Rechtsprechung sind hier bei einer rund sechs Monate dauernden vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit und anschliessend zumutbaren leidensangepassten T�tigkeit im Umfang von 100 %, Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit aufgrund der k�rperlichen Sch�digung nicht von besonderem Ausmass (vgl. RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff. mit Hinweisen). Bez�glich der k�rperlichen Dauerbeschwerden ist festzuhalten, dass es sich - entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers - bei einer somatoformen Schmerzst�rung, welche hier verdachtsweise vorliegt, um eine psychische St�rung handelt. Selbst wenn die bestehenden Schmerzen des Vorfusses teilweise k�rperlicher Natur sind, wobei Dr. med. C.________ im Rahmen seiner Abschlussuntersuchung einen klinisch guten, reizlosen Befund mit seitengleicher Fussbeschwielung erhob, bestehen physisch bedingte Dauerschmerzen zumindest nicht in ausgepr�gter Form. Wird somit von (teilweise) k�rperlich bedingten Dauerschmerzen ausgegangen und auch die ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung bejaht - die medizinischen Massnahmen waren knapp zwei Jahre nach dem Unfallereignis ausgesch�pft - liegen dennoch die rechtsprechungsgem�ss zu pr�fenden Kriterien weder geh�uft vor, noch ist eines davon besonderes ausgepr�gt, weshalb der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 9. Juli 1998 und den geklagten psychischen Beschwerden zu verneinen ist.
Es besteht daher kein Anlass, von der kreis�rztlichen Beurteilung der Arbeitsf�higkeit abzuweichen, wonach dem Beschwerdef�hrer eine sitzende T�tigkeit mit gelegentlichem Gehen und Stehen zu je 15 % zugemutet werden kann, wobei w�hrend dem Stehen und Gehen ebenfalls nur leichte Arbeiten, ohne Heben oder Tragen von Lasten �ber 5 kg m�glich sind.
Im Folgenden ist mittels Einkommensvergleich zu pr�fen, welchen Erwerbsverlust der Versicherte bei Aus�bung einer zumutbaren Arbeit erleiden w�rde. Dabei ist unbestritten und anhand der Auskunft der letzten Arbeitgeberin (vom 5. Juni 2000) erwiesen, dass der Beschwerdef�hrer im Jahr des Rentenbeginns (2000) ohne den erlittenen Unfall ein Einkommen von Fr. 72'150.20 erzielt h�tte. Hinsichtlich des hypothetischen Invalideneinkommens gingen Vorinstanz und SUVA von der noch m�glichen Einsetzbarkeit des Versicherten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aus und haben auf die Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) der SUVA abgestellt. Das kantonale Gericht ermittelte das Invalideneinkommen, indem sie aufgrund von sechs DAP-Unterlagen vom Durchschnitt von Fr. 45'258.- ausging. Bei den herangezogenen Arbeitspl�tzen handelt es sich um T�tigkeiten als Hilfskraft, Moneur bei einem Hersteller und Vertrieb von elektrischen Komponenten (DAP-Nr. 1022), R�ster, Kontrolleur bei einem Kartoffel-Chips-Hersteller, Papierschneider/Kontrolleur (DAP-Nr. 923), Hilfsmaschinist (DAP-Nr. 951), Schleifer (DAP-Nr. 1063) und Mitarbeiter eines Herstellers pharmazeutischer Produkte (DAP-Nr. 583).
4.1.1 Das zumutbarerweise noch zu realisierende Einkommen (Invalideneinkommen) ist wenn m�glich aufgrund der konkreten Situation der versicherten Person zu bestimmen. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, so k�nnen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenl�hne gem�ss den vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 126 V 76 Erw. 3b mit Hinweisen; RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412). Zum Verh�ltnis der beiden Methoden hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im letztgenannten Urteil festgestellt, den DAP-Zahlen komme kein genereller Vorrang gegen�ber den Tabellenl�hnen zu (RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412 Erw. 4b/aa). Offen blieb, auf welche Methode im Einzelfall abzustellen ist.
4.1.2 Im zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenen Urteil C. vom 28. August 2003, U 35/00 und U 47/00, r�umte das Eidgen�ssische Versicherungsgericht ein, dass ein ungeregeltes Nebeneinander der beiden Verfahren in dem Sinne, dass nach freiem Ermessen entweder die eine oder die andere Methode gew�hlt werden kann, nicht zu befriedigen verm�ge. Eine einheitliche und rechtsgleiche Praxis liesse sich am ehesten �ber eine Priorit�tenordnung gew�hrleisten. Diese abschliessend festzulegen sei beim gegenw�rtigen Stand der Dinge indessen schwierig (eben zitiertes Urteil, Erw. 4.2.1). Nach Darstellung der sich je aus ihrer Entstehung und Eigenart ergebenden Vor- und Nachteile der beiden Methoden umschrieb das Eidgen�ssische Versicherungsgericht die Voraussetzungen daf�r, dass die Ermittlung des Invalideneinkommens gest�tzt auf die Lohnangaben aus der DAP im Einzelfall bundesrechtskonform ist. Das Abstellen auf DAP-L�hne setzt demnach voraus, dass, zus�tzlich zur Auflage von mindestens f�nf DAP-Bl�ttern, Angaben gemacht werden �ber die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitspl�tze, �ber den H�chst- und den Tiefstlohn sowie �ber den Durchschnittslohn der entsprechenden Gruppe. Sind die erw�hnten verfahrensm�ssigen Anforderungen nicht erf�llt, k�nne nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden (zitiertes Urteil, Erw. 4.2.1. und 4.2.2). Schliesslich seien bei der Ermittlung des Invalideneinkommens gest�tzt auf DAP-Profile Abz�ge nicht sachgerecht und nicht zul�ssig (zitiertes Urteil, Erw. 4.2.3; Urteil R. vom 1. Oktober 2003, I 479/00, Erw. 3.1).
4.2.1 Im Lichte dieser Rechtsprechung gen�gt die Anzahl der in den Akten liegenden DAP-Bl�tter. Hingegen fehlt es an den Angaben �ber die Gesamtzahl der aufgrund der Behinderung in Frage kommenen dokumentieren Arbeitspl�tze. Gleiches gilt f�r den H�chst- und den Tiefstlohn sowie f�r den Durchschnittswert der entsprechenden Gruppe. Die DAP der SUVA k�nnen demnach f�r die Ermittlung des Invalideneinkommens nicht herangezogen werden.
4.2.2 Rechtsprechungsgem�ss sind deshalb Tabellenl�hne heranzuziehen. Wird auf die LSE abgestellt, ist jeweils vom Zentralwert (Median) der standardisierten Bruttol�hne (Tabellengruppe A) auszugehen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Zum Ausgleich lohnmindernder Faktoren kann vom Tabellenlohn ein Abzug vorgenommen werden, welcher unter Ber�cksichtigung s�mtlicher pers�nlicher und beruflicher Umst�nde (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) nach pflichtgem�ssem Ermessen zu sch�tzen ist, wobei der Abzug h�chstens 25 % betr�gt (BGE 126 V 79 Erw. 5b/aa-cc).
4.2.3 Im vorliegenden Fall ist vom monatlichen Bruttolohn von Arbeitnehmern im privaten Sektor f�r T�tigkeiten im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive T�tigkeiten) von Fr. 4437.- (LSE 2000, S. 31, Tabelle TA1) auszugehen. Umgerechnet auf die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Jahre 2000 von 41.8 Stunden (Die Volkswirtschaft 1/2003, S. 94 Tabelle B 9.2) ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. 55'640.-. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 72'150.20 erg�be sich rein rechnerisch ein Invalidit�tsgrad von 22,88 %. Weil der Beschwerdef�hrer auch im Rahmen einer leichteren T�tigkeit eingeschr�nkt ist und zus�tzlich Pausen einzulegen sind, was sich erfahrungsgem�ss lohnmindernd auswirken kann, ist zus�tzlich vom Tabellenlohn ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen. Ebenso kann ber�cksichtigt werden, dass sich der Versicherte in der Landessprache seiner Wohnregion nur ungen�gend verst�ndigen kann und zudem Analphabet ist. Bei einem solchen zwischen 15 und 20 % l�sst sich die vorinstanzliche Ermittlung eines Invalidit�tsgrades von 37 % im Lichte statistischer Lohnangaben nicht beanstanden.