Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:14311-2019:TEXT:NL:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Transport+and+Related+Services&WT.rss_a=14311-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-01-22 06:47:24
Document Index: 133128512

Matched Legal Cases: ['§ 150', '§ 3', '§ 46', '§ 160', '§ 160', '§ 135', '§ 134']

Diensten - 14311-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Diensten - 14311-2019
11/01/2019 S8 - - Diensten - Aankondiging van een opdracht - Mededingingsprocedure van gunning door onderhandelingen
Duitsland-Hamburg: Dienstverlening door ingenieurs
2019/S 008-014311
Contactpersoon: Wisotzky, Cornelia
Telefoon: +49 40428231386
Hoofdadres: http://www.hamburg.de/fb/
De aanbestedingsstukken zijn rechtstreeks, volledig, onbeperkt en gratis beschikbaar op: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=42uPKdzLTmA%3d
Inschrijvingen of aanvragen tot deelneming moeten worden ingediend via elektronische weg op: http://www.bieterportal.hamburg.de
Durchführung von Verkehrszählungen im Hamburger Straßennetz
Referentienummer: 2018000879
Durchführung von Verkehrszählungen an Querschnitten und Knotenpunkten im Straßennetz der Freien und Hansestadt Hamburg
Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) – Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation – als Auftraggeber (AG) beabsichtigt den Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Durchführung von Verkehrszählungen im Hamburger Straßennetz.
Der Auftrag wird als Gesamtauftrag vergeben.
Jährlich werden im Hamburger Stadtgebiet an ca. 350 – 450 Querschnitten und Knotenpunkten Verkehrszählungen durchgeführt. Sie erfolgen auf Einzelanforderung des AG und umfassen die Erhebung von Pkw, Lkw, ggfs. Bussen, Taxis u. a. Fahrzeugarten sowie Radfahrenden, Fußgängern und sonstigen Verkehrsteilnehmenden. Die Erfassung des motorisierten Verkehrs (Kfz) erfolgt normalerweise getrennt nach Pkw (einschließlich Krafträder) und Schwerverkehr (Lkw, Busse), ggf. auch nach weiteren Kriterien (z. B. Taxis, Lkw > 12 t zul. GG). Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Durchführung von ca. 350 – 450 Verkehrszählungen jährlich. Bei der angegebenen Menge handelt es sich um einen Schätzwert. Zu leisten ist der tatsächliche Bedarf an Querschnitten und Knotenpunkten im gesamten Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Erhebungen finden in der Regel außerhalb der Schulferien an einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag statt, mit Personal durchgeführte Zählungen üblicherweise in den Zeiten zwischen 6.00 und 19.00 Uhr (z. T. ab 5.00 Uhr und/oder bis 20.00 Uhr). In Ausnahmefällen ist mit Zählungen nachts, am Wochenende und in den Schulferien zu rechnen.
Das in einer bestimmten Zeit abzuarbeitende Zählprogramm (ca. 350-450 Zählungen pro Jahr) wird üblicherweise wöchentlich beim AG besprochen und festgelegt. Falls erforderlich müssen Zählungen kurzfristig (innerhalb einer Woche nach Ankündigung, in erfahrungsgemäß seltenen Ausnahmefällen kurzfristiger) durchgeführt werden. Bereits terminierte Zählungen sind im Bedarfsfall (z. B. wg. unvorhersehbarer Baustellen oder wg. Witterungseinflüssen) nach Abstimmung mit dem AG zu verschieben.
Grundlage für die Durchführung von Verkehrszählungen sind die gängigen Regelwerke (z. B. EVE (Empfehlungen für Verkehrserhebungen) der Forschungsgesellschaft Straßen und Verkehr).
Einde: 30/06/2020
Für den Fall, dass sich die Zuschlagserteilung z. B. wegen eines Nachprüfungsverfahrens verzögert, beginnt der Vertrag nach Zuschlagserteilung und endet nach zwölf Monaten.
Es besteht eine dreimalige Verlängerungsoption um jeweils ein weiteres Jahr, bis längstens zum 30.6.2023.
Die Auswahl der Bewerber, die die Anforderungen an die in den Ziffern III.1.1) bis III.1.3) der EU-Bekanntmachung genannten Bedingungen erfüllen, wird anhand der wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers vorgenommen. Maßgebend für die Auswahl ist neben der Erfüllung aller formalen Anforderungen und Kriterien und der grundsätzlichen Eignung für die ausgeschriebene Leistung in erster Linie die Qualität der einzureichenden Referenzen (Grad der Vergleichbarkeit).
Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung in die deutsche Sprache.
Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (zum Beispiel durch Unteraufträge, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen, die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Die Nachweise zu der technischen und beruflichen sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (siehe Ziffer III.1.2 und III.1.3) sind an das Konsortium in seiner Gesamtheit anzulegen. Das bedeutet, es ist grundsätzlich ausreichend, wenn ein oder mehrere Mitglieder die geforderten Nachweise beibringen und damit das gesamt Leistungsspektrum abdecken.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
1) ausgefüllter Fragenkatalog (Kriterienkatalog);
2) unterschriebene Eigenerklärung zur Eignung (E1). Die Angaben werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung (GewO) überprüft; von ausländischen Bietern wird ggf. eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes gefordert;
3) unterschriebene Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (S1);
4) falls zutreffend: unterschriebene Erklärung Bietergemeinschaft (E8);
5) falls zutreffend: Im Teilnahmeantrag ist in diesem Fall zudem darzustellen, welche Teilleistungen durch welche Unternehmen erbracht werden sollen und wie die Zusammenführung der Teilergebnisse erfolgen soll.
6) Angaben über den Jahresumsatz, die Eigenkapitalentwicklung und -rendite des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren (E3).
7) Referenzen des Bewerbers (E2) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV zu bisher durchgeführten Leistungen ähnlicher Art und ähnlichen Umfangs der letzten 3 Jahre, deren Anforderungen mit der zur vergebenden Dienstleistung vergleichbar sind.
Bei diesen aussagefähigen Referenzen sind
— jeweiliger Auftraggeber (mit Ansprechpartner/-in, Adresse und Telefonnummer),
— Kurzbeschreibung des Projekts und der erbrachten Leistung,
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Auftragssumme und,
— jährlicher Auftragswert.
Zu nennen. (Die Angaben werden von der Vergabestelle streng vertraulich behandelt.)
8) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen (E4).
9) Bescheinigung über die berufliche (fachliche) Befähigung der Bieterin/ des Bieters und/ oder der Führungskräfte des Unternehmens zur Durchführung von Kfz-Zählungen an BAB, Bundesstraßen und im Stadtgebiet sowie (z. T. mit Kfz-Zählungen kombinierten) Fußgänger- und Radfahrerzählungen (z. B. Ingenieur-Nachweis, Lebenslauf, Referenzen) (E5).
10) Benennung aller Projektleiter und Einsatzleiter inklusive der Angaben über die berufliche (fachliche) Befähigung, die für die Leistungsdurchführung vorgesehen sind (E6). Die Angaben sollen beinhalten:
— Vor- und Nachname
— Lebenslauf
— Berufliche/ fachliche Befähigung
— Referenzen über die Durchführung von Verkehrszählungen.
11) Zusicherung, dass der Bieterin bzw. dem Bieter bei allen Zählungen Zählpersonal bzw. technische Hilfsmittel wie z. B. Videokameras in ausreichendem Umfang zur Verfügung steht (im Regelfall 20 bis 30 Zähler je Zähltag; in Einzelfällen können bis zu ca. 70 Zähler erforderlich werden) (E7).
12) Zustimmung zur Verkürzung der Angebotsfrist (S2).
13) falls zutreffend: Angaben zum Einsatz von Unterauftragsnehmern. Im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit kann der Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Zudem ist anzugeben, welche Leistungen und welcher Umfang der Leistungen dem Unterauftragnehmer übertragen werden sollen.
a) Der künftige Auftragnehmer muss eine Betriebshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von 2 Millionen EUR, für Sachschäden in Höhe von 1 Million EUR und für Vermögensschäden in Höhe von 100 TEUR vorhalten oder im Falle der Zuschlagserteilung abschließen.
b) Die Bieter können im Rahmen der Leistungserbringung Nachunternehmer einsetzen. Der Auftraggeber behält sich gleichwohl vor, die Zustimmung zum Einsatz von Nachunternehmern zu entziehen und Nachunternehmer von der Auftragserfüllung auszuschließen. Der Auftragnehmer hat in diesen Fällen eine uneingeschränkte Auftragserfüllung zu gewährleisten.
c) Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Eine Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.
Es handelt sich vorliegend zunächst um einen Teilnahmewettbewerb, so dass noch kein Angebot einzureichen ist, sondern nur die in dieser Bekanntmachung geforderten Unterlagen. In einem ersten Verfahrensschritt wird anhand der eingereichten Unterlagen die Eignung der Bewerber geprüft und bewertet. Die geeigneten Bewerber werden anschließend in einem zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und damit am Verhandlungsverfahren beteiligt.
Die Teilnahmeanträge sind ausnahmslos elektronisch unter www.bieterportal.hamburg.de einzureichen. Die erforderlichen Unterlagen sind ebenfalls unter dieser Adresse abrufbar.
Die Finanzbehörde behält sich vor, von den Bewerbern auf gesonderte Anforderung entsprechende Bescheinigungen (steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen beziehungsweise Bescheinigungen in Steuersachen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, Bestätigung des Versicherers usw.) in aktueller Fassung abzufordern.
Fragen von Bewerbern sind ausschließlich über die Bieterkommunikation unter www.bieterportal.hamburg.de zu stellen. Die dazugehörigen Antworten werden ebenfalls dort veröffentlicht. Die Frist für Fragen von Bewerbern ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Danach eingehende Fragen werden ggf. nicht mehr beantwortet. Die Finanzbehörde behält sich vor, auch Fragen zu beantworten, die nach Ablauf der Frist eingehen.
Eine bestimmte Rechtsform des Anbieters ist nicht erforderlich. Im Falle von Bietergemeinschaften ist ein bevollmächtigter Vertreter, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch. Von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sind die unter III.1.1 genannten einzureichenden Unterlagen Nr. 2 und 3 ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
Die Verantwortung für die Auswahl der Unterauftragnehmer und die Gestaltung der Unteraufträge liegt beim Auftragnehmer.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der Unternehmen/ Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
§ 134 Abs. 1 Satz 1 GWB bleibt unberührt.