Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/305561
Timestamp: 2019-08-24 02:17:53
Document Index: 52832014

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 42', '§ 160', '§ 168', '§ 134', '§ 160']

Ergebnis: Neubau und Erweiterung des "Kulturquartier...competitionline
Diashow © MEURER Architekten Stadtplaner Ingenieure
(ID 3-305561)
Gebäudetyp Museen, Ausstellungsbauten / Tourismus, Gastronomie / Bibliotheken, Mediatheken
Auslober/Bauherr Stadt Stein, Stein (DE)
Preisrichter	 Norbert Diezinger, Christoph Gatz, Rainer Kriebel, Martin Kuntz	, Joachim Kaiser
Auftragsgegenstand ist die Objektplanung Gebäude und Freianlagen gem. HOAI 2013, mind. Leistungsphasen 2-5 (stufenweise Beauftragung), KG 300 + 400 ca. 2,2 Mio. EUR netto; 500 kg ca. 50 000 EUR netto. Das Bauvorhaben wird vom Auslober in Honorarzone IV eingeordnet. Wird die Aufgabe realisiert, führt der Auslober nach Abschluss des Wettbewerbs ein Vergabeverfahren VgV mit den Preisträgern durch. Der Auftrag kann nur an Preisträger vergeben werden, welche die in der Bekanntmachung aufgeführten Eignungskriterien in Form von Mindestanforderungen erfüllen und gegen die keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 und Abs. 2 VgV vorliegen.
Gesetzte Teilnehmer Niederwöhrmeier und Kief Architekten BDA Stadtplaner, Nürnberg
Ausstellung Die Wettbewerbsarbeiten können noch bis zum 6. Februar 2019 im Einkaufszentrum FORUM Stein besichtigt werden.
Adresse des Bauherren DE-90547 Stein
E-Mail: MjE3UVBkUFxjL2JjUFNjHGJjVFhdHVNU
Hauptadresse: http://www.stadt-stein.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.stadt-stein.de/unsere-stadt/wettbewerb-kulturquartier
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, die einen Projektverantwortlichen benennen, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom- bzw. Prüfungszeugnis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
4.2 Gestaltqualität: Bildpräsentationen 4.2 (gewünscht sind die unter 4.1 erläuterten Objekte).
Das Verfahren wird als vorgeschalteter Wettbewerb für Objektplanung Gebäude und Freianlagen nach RPW 2013 durchgeführt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens können die zum Wettbewerb zugelassenen Architekten einen Landschaftsarchitekten benennen, mit dem sie für die Bearbeitung des Wettbewerbs zusammenarbeiten. Die Beteiligung eines Landschaftsarchitekten ist möglich, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Das Auswahlgremium hat empfehlenden Charakter und besteht aus 2 Auslobervertretern und 2 unabhängigen, freiberuflichen Architekten mit vergleichbarer Berufsqualifikation, die nicht dem Preisgericht angehören. Das Auswahlverfahren findet unter Aufsicht eines das Verfahren begleitenden Juristen statt.
Gestaltqualität: Präsentationen zur Bewertung der Qualität der Gestaltung von eigenen Referenzobjekten des Bewerbers (gewünscht die zwei unter 4.1 beschriebenen Referenzen): 40 von 100 Punkten. Die Referenzobjekte sind auf max. 4 Seiten DIN A4, in Papierform, einseitig bedruckt und digital als PDF beizulegen.
Im Auswahlverfahren können insgesamt maximal 100 Punkte erreicht werden: 60 Punkte für fachliche Eignung und 40 Punkte für Gestaltqualität. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen.
1) Preis: 13 000,00 EUR netto
2) Preis: 8 000,00 EUR netto
3) Preis: 5 000,00 EUR netto
2 Anerkennungen je 2000,00 EUR netto
Preissumme gesamt: netto 30 000,00 EUR.
Das Preisgericht kann mit einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme und Preise/Anerkennungen beschließen. Die Mehrwertssteuer wird, sofern die Preisträger Mehrwertssteuer abführen, zusätzlich vergütet.
1) Angaben für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb – siehe Teilnahmeantrag/Bewerbungsformblatt.
Teilnahmeberechtigt sind insgesamt 15 Bewerber/Bewerbergemeinschaften (inklusive 2 Einladungen), die aus den Bewerbungen zusammen mit einer ausreichenden Anzahl von Nachrückern durch Auswahl/Losverfahren vom Auslober bestimmt werden.
2) Der Teilnahmeantrag kann ausschließlich unter dem bei I.3) genannten Link heruntergeladen werden.
3 Bewerbungen sind nur mit dem rechtskräftig unterschriebenen Teilnahmeantrag/Bewerbungsformblatt möglich; Änderungen sind unzulässig.
4) Die Bewerbungsunterlagen müssen zum Schlusstermin (siehe. IV.2.2) in Papierform bei der Einreichungsstelle eingegangen sein.
5) Voraussichtliche Terminplanung:
Tag der Versendung: 15.6.2018
Bewerbungsfrist: 16.7.2018 bis 12.00
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen: ab KW 34/2018
Kolloquium: KW 38/2018
Abgabe: KW 42/2018 (Pläne), KW 43 (Modell)
Preisgerichtssitzung: KW 47/2018
6) Zuschlagskriterien mit Gewichtung: Ergebnis Wettbewerb 50 %
7) Angaben zum Verhandlungsverfahren nach VgV nach Wettbewerbsabschluss:
Hinweise: Grundlage für die Beauftragung im Verhandlungsverfahren werden das Vertragsmuster sowie die AVB des Auftraggebers; Nach dem Wettbewerbsverfahren müssen die Preisträger folgende Nachweise in Bezug auf die Mindestanforderungen, Ausschlussgründe und Eignung vorlegen. Können diese Nachweise /Eignungsnachweise / Mindestanforderungen nicht erbracht werden, wird der Preisträger vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Preisträger können im Hinblick auf die nachzuweisende Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe).
7.1) Eigenerklärung des Preisträgers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 Abs. 1 und Abs. 2 VgV.
7.2) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Preisträgers. Anzugeben ist die Anzahl der Mitarbeiter und der Führungskräfte, die im Bereich Planung (technische Mitarbeiter) tätig sind. Es sind im Durchschnitt mindestens 3 angestellte Mitarbeiter einschließlich der Führungskräfte erforderlich.
7.3) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Nachzuweisen ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 3-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
7.4) Eigenerklärung des Preisträgers zur Größe realisierter Referenzprojekte. Nachzuweisen ist mindestens ein realisiertes und bis zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung abgeschlossenes Bauvorhaben (Leistungsphasen 2-8) der Honorarzone III oder höher mit Herstellungskosten (KG 300 + 400 nach DIN 276, netto) von mindestens 1 000 000 EUR.
7.5) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung einzureichen.
7.6) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung einzureichen.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe per Post (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nrn. 1-3 GWB).
Ergebnis veröffentlicht 01.02.2019
Wettbewerbs-ID 3-305561
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