Source: https://www.haufe.de/thema/unterhalt/pc/
Timestamp: 2019-11-21 23:40:15
Document Index: 177661267

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', 'Art. 50', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 1969', '§ 13', '§ 1', '§ 13', '§ 1360', '§ 5', '§ 1601', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 34', '§ 34', '§ 1', '§ 1', '§ 34', '§ 13', '§ 13', '§ 34', '§ 49', '§ 18', '§ 1603', '§ 18', '§ 1613', '§ 1613', '§ 18', '§ 1610', '§ 1610', '§ 18', '§ 1610', '§ 18', '§ 1615', '§ 1610', 'BGH', '§ 18', '§ 18', '§ 1615', '§ 18', '§ 1610', '§ 18', '§ 1612', '§ 18', '§ 59', '§ 18', '§ 1603', '§ 1603', '§ 18', '§ 254', '§ 18', '§ 1603', '§ 18', '§ 18', '§ 48', '§ 38', '§ 18', '§ 1606', '§ 421', '§ 420', '§ 18', '§ 1671', '§ 18', '§ 1603', '§ 1606', 'BGH', '§ 18', '§ 18', 'BGH', '§ 18', '§ 1603', '§ 1612']

Unterhalt | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Unterhalt
Arbeitnehmerkammern / 2.4 Beitragsanmeldung und -zahlung
Die vom Arbeitslohn einbehaltenen Kammerbeiträge hat der Arbeitgeber zu den gleichen Terminen dem Finanzamt anzumelden und abzuführen, die auch für die Anmeldung und Abführung der Lohnsteuer gelten (monatlich, vierteljährlich oder jährlich). Im Einzelnen gilt Folgendes: Wird der Arbeitslohn für einen monatlichen Zeitraum gezahlt, ist der volle Monatsbeitrag bei der Zahlung des...mehr
Betriebsstättenfinanzamt / 1.3 Besondere Geschäftseinrichtungen als Betriebsstätte
Als Betriebsstätte gilt nicht nur eine feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit eines Unternehmens dient; Betriebsstätten sind vielmehr auch Landungsbrücken, Kontore und sonstige Geschäftseinrichtungen, die einem Unternehmer, Mitunternehmer oder seinem ständigen Vertreter, z. B. einem Prokuristen, zur Ausübung des Gewerbes dienen. Als Betriebsstätte gilt auc...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 3 Abs. 1a [Innergemeins ... / 4.3 Lieferungen über ein Konsignationslager
Rz. 51 Unternehmer können Waren über Lager verkaufen, die sich nicht unmittelbar bei Ihnen befinden. Wenn diese Waren über ein Lager verkauft werden, das sich direkt bei einem (potenziellen) Abnehmer befindet, der Kunde aber erst später die Verfügungsmacht an der Ware erlangt, stellt sich bei grenzüberschreitenden Vorgängen die Frage, wer zu welchem Zeitpunkt welche Leistung...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 3 Abs. 1a [Innergemeins ... / 2.2.4 Nutzung im Bestimmungsstaat als Umlaufvermögen
Rz. 21 Der häufigste Fall der Nutzung im Bestimmungsland ist in der Praxis die Verwendung als Umlaufvermögen. Verbringt der Unternehmer zum Weiterverkauf in den anderen Mitgliedstaat Waren (Fertigprodukte), liegt im Regelfall ein innergemeinschaftliches Verbringen vor, wenn der Abnehmer für die Ware bei Beginn des Transports noch nicht feststeht. Aber selbst wenn der Abnehme...mehr
Der Wertpapier-Kaufvertrag wird zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber geschlossen. Aufgrund dieses Kaufvertrags kann der Arbeitnehmer mit vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitgeber sowohl Wertpapiere, die vom Arbeitgeber ausgegeben werden, z. B. Belegschaftsaktien, als auch Wertpapiere fremder Unternehmen erwerben. Verrechnung mit Arbeitslohn Die vermögenswirksamen ...mehr
Internationales Steuerrecht: Grenzüberschreitende Beteil ... / 2.2 Ergänzende Zuordnungsproblematik
Da die Vergütungen nicht zwangsläufig der in- oder ausländischen Personengesellschaft zuzuordnen sind, ist ergänzend zu prüfen, ob sich nicht durch die Zuordnung zu einer zweiten Betriebsstätte, der i. d. R. Geschäftsleistungsbetriebsstätte des Mitunternehmers, eine abweichende Zuordnung des Besteuerungsrechts ergibt. Praxis-Beispiel Beispiel aus dem Sachverhalt des BFH-Urtei...mehr
Brexit / 3.1 Freizügigkeit und Aufenthaltsstatus
Mit dem Brexit gilt auch die Freizügigkeit als eine der elementaren Grundfreiheiten der EU im Verhältnis zum Vereinigten Königreich nicht mehr. Grundsätzlich endet die Arbeitnehmerfreizügigkeit für britische Staatsbürger in Deutschland und für Deutsche im Vereinigten Königreich mit Ablauf der Frist des Art. 50 Abs. 3 EUV, also derzeit zum 29.3.2019. Das Ende des privilegiert...mehr
Erbschaftsteuer: Steuerbefreiung nach § 13 ErbStG / 13. Angemessenes Entgelt für Pflege oder Unterhalt (§ 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG)
13.1 Allgemeines Steuerbefreit ist nach § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG auch ein steuerpflichtiger Erwerb i. H. v. bis zu 20.000 EUR, welcher Personen anfällt, die dem Erblasser entweder unentgeltlich oder auch gegen unzureichendes Entgelt Pflege oder Unterhalt gewährt haben. Dabei muss das Zugewendete als angemessen anzusehen sein. 13.2 Anwendungsfälle Die Vorschrift kommt dabei für ...mehr
Erbschaftsteuer: Steuerbefreiung nach § 13 ErbStG / 17. Zuwendungen unter Lebenden zum Zweck des angemessenen Unterhalts oder zur Ausbildung (§ 13 Abs. 1 Nr. 12 ErbStG)
Werden Zuwendungen unter Lebenden zum Zweck des angemessenen Unterhalts oder zur Ausbildung freiwillig erbracht, so bleiben diese nach § 13 Abs. 1 Nr. 12 ErbStG steuerfrei. Dies gilt aber nicht, wenn die Zuwendungen aufgrund gesetzlicher Verpflichtung vorgenommen werden. Denn Letztere sind schon nicht erbschaftsteuerbar, wodurch sich auch keine Befreiung ergibt. Zuwendungen ...mehr
Erbschaftsteuer: Vermächtnis / 1.5.7 Gesetzliche Vermächtnisse
Zu den gesetzlichen Vermächtnissen zählen der Voraus des Ehegatten und der so genannte "Dreißigste". Beim Voraus erhält der überlebende Ehegatte (sofern er gesetzlicher Erbe neben Verwandten erster Ordnung ist) die Gegenstände, die er zur Führung eines angemessenen Haushalts benötigt. Ist der überlebende Ehegatte dagegen gesetzlicher Erbe neben Verwandten zweiter Ordnung oder...mehr
Erbschaftsteuer: Steuerbefreiung nach § 13 ErbStG / 13.1 Allgemeines
Steuerbefreit ist nach § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG auch ein steuerpflichtiger Erwerb i. H. v. bis zu 20.000 EUR, welcher Personen anfällt, die dem Erblasser entweder unentgeltlich oder auch gegen unzureichendes Entgelt Pflege oder Unterhalt gewährt haben. Dabei muss das Zugewendete als angemessen anzusehen sein.mehr
Erbschaftsteuer: Steuerbefreiung nach § 13 ErbStG / 5. Das Dreißigste (§ 13 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG)
Nach der Vorschrift des § 1969 BGB ist ein Erbe verpflichtet, den Familienangehörigen des Erblassers, welche zur Zeit des Todes des Erblassers zu dessen Hausstand gehören und die von ihm Unterhalt bezogen haben, für die ersten 30 Tage nach dem Eintritt des Erbfalls in demselben Umfang wie der Erblasser es getan hat, Unterhalt zu gewähren sowie die Benutzung der Wohnung und d...mehr
Erbschaftsteuer: Steuerbefreiung nach § 13 ErbStG / 13.2 Anwendungsfälle
Die Vorschrift kommt dabei für Erwerbe von Todes wegen als auch bei Schenkungen unter Lebenden zur Anwendung (§ 1 Abs. 2 ErbStG; R E 1.1 Satz 1 ErbStR 2019 und R E 13.5 Abs. 1 Satz 1 ErbStR 2019). Es handelt sich um einen Freibetrag. Dmehr
Erbschaftsteuer: Steuerbefreiung nach § 13 ErbStG / 13.3 Personenkreis
Nach früherer Rechtslage kam der Pflegefreibetrag nicht in Betracht, wenn es sich beim Erwerber (Erbe) um eine Person handelte, die gegenüber dem Erblasser gesetzlich unterhaltsverpflichtet war. Zu diesem Personenkreis zählten der Ehegatte (§ 1360 BGB), eingetragene Lebenspartner (§ 5 LPartG) und Verwandte in gerader Linie, z. B. Kinder (§ 1601 BGB). Nach der Auffassung des BF...mehr
Erbschaftsteuer: Berücksichtigung früherer Erwerbe / 7.1.2 Qualitative steuerbefreite Erwerbe
Unter die qualitativen steuerbefreiten Erwerbe fallen: Zuwendung eines Familienheims unter Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartnern (§ 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG); Erwerb eines Familienheims von Todeswegen unter Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartnern (§ 13 Abs. 1 Nr. 4b ErbStG) Erwerb eines Familienheims von Todeswegen bei Kindern (§ 13 Abs. 1 Nr. 4c ErbStG Unter bestimmten...mehr
Erbschaftsteuer: Steuerbefreiung nach § 13 ErbStG / 21. Zuwendungen an Religionsgesellschaften und Körperschaften, die kirchlichen, gemeinnützigen oder auch mildtätigen Zwecken dienen (§ 13 Abs. 1 Nr. 16 ErbStG)
Die Vorschrift sieht Steuerbefreiungen für folgende Zuwendungen vor: Zuwendungen an inländische Religionsgesellschaften des öffentlichen Rechts (§ 13 Abs. 1 Nr. 16 Buchst. a) ErbStG). Hierunter fallen z. B. die katholische wie auch die evangelische Kirche, des Weiteren auch Zuwendungen an inländische jüdische Kirchengemeinden. Zuwendungen an inländische Körperschaften, Persone...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 34c Steuerermäßigung bei auslän ... / 1.4.1 Einkommensteuer
Rz. 6 Die Anrechnung ausl. Steuer nach § 34c EStG begünstigt in erster Linie nur unbeschränkt Stpfl. Dies sind Personen, die nach § 1 Abs. 1 EStG unbeschränkt stpfl. sind, sowie Personen, die nach § 1 Abs. 2 und 3 EStG als unbeschränkt stpfl. behandelt werden. Rz. 7 Beschränkt Stpfl. haben lediglich in einem Ausnahmefall – zunächst nur auf Basis einiger DBA, nunmehr aber auch...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 34d Ausländische Einkünfte / 2.2.3 Ständiger Vertreter
Rz. 56 Der "ständige Vertreter" bildet im deutschen Steuerrecht einen eigenen Anknüpfungspunkt für das Vorliegen ausl. Einkünfte (§ 13 AO); im OECD-MA bildet er einen Unterfall der Betriebsstätte. Sachliche Bedeutung hat diese Abweichung aber nicht. Rz. 57 Ein ständiger Vertreter ist nach § 13 AO eine Person, die nachhaltig die Geschäfte eines Unternehmens besorgt und dabei d...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 34d Ausländische Einkünfte / 2.2.4 Personengesellschaften
Rz. 63 Die Frage, wie die Einkünfte eines inländischen Gesellschafters aus einer Beteiligung an einer ausl. Personengesellschaft zu qualifizieren sind, richtet sich nach deutschem Recht, und zwar unabhängig davon, ob ein DBA besteht oder nicht (zur Beteiligung eines Ausländers an einer inländischen Personengesellschaft vgl. Kommentierung zu § 49 EStG). Hierbei ist zwischen e...mehr
Beschäftigungsort / Zusammenfassung
Begriff Der Beschäftigungsort, auch Arbeitsort oder Dienstort genannt, ist der Ort, an dem die Arbeit tatsächlich zu leisten ist. Sonderformen des Beschäftigungsorts ergeben sich u. a., wenn der Arbeitnehmer an unterschiedlichen Orten (z. B. als Bauarbeiter) tätig ist oder der Arbeitgeber an mehreren Orten Arbeitsstätten unterhält. Auch welche gesetzlichen Regelungen angewen...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7 Beratung/Unterstützung Volljähriger beim Unterhalt (Abs. 4)
2.7.1 Junge Volljährige Rz. 149 Nach §§ 1603 Abs. 2 Satz 2, 1609 Abs. 1 BGB stehen volljährige unverheiratete Kinder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres minderjährigen unverheirateten Kindern gleich, solange sie im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden. Für diese Kinder ist davon auszugehen, dass sie ungeacht...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.2.2.7 Unterhalt für die Vergangenheit
Rz. 64 Unterhalt für die Vergangenheit kann für den Elementarbedarf (vgl. Rz. 28) und den regelmäßigen Mehrbedarf (vgl. Rz. 31) grundsätzlich nicht geltend gemacht werden (§ 1613 Abs. 1 BGB). Es müssen vielmehr folgende Voraussetzung alternativ gegeben sein: Rz. 65 Der Unterhaltsschuldner wurde aufgefordert, über sein Vermögen und seine Einkünfte Auskunft zu erteilen (§ 1613 ...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.2.2.2 Maß des Unterhalts
Rz. 27 Gemäß § 1610 Abs. 1 BGB bestimmt sich das Maß des zu gewährenden Unterhalts nach der Lebensstellung des minderjährigen Kindes (angemessener Unterhalt). Der angemessene Unterhalt umfasst den gesamten Lebensbedarf einschließlich der Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf und den Kosten der Erziehung (§ 1610 Abs. 2 BGB). Um den angemessenen Unterhalt zu best...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7.2.1.1 Maß des Unterhalts
Rz. 157 Nach § 1610 Abs. 2 BGB erfasst der Unterhaltsanspruch eine angemessene Vorbildung zu einem Beruf. Deshalb unterfällt die Zeit der allgemeinen Schulausbildung grundsätzlich der Unterhaltspflicht. Dies gilt aber nicht uneingeschränkt. Rz. 158 Verzögert sich die Schulausbildung aufgrund eines vorübergehenden leichten Versagens, müssen dies die Unterhaltsverpflichteten na...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.4.2.3 Maß des Unterhalts
Rz. 94 Das Maß des dem Elternteil zu gewährenden Unterhalts bestimmt sich nach dessen Lebensstellung, da über § 1615l Abs. 3 Satz 1 BGB die Regelung des § 1610 Abs. 1 BGB entsprechende Anwendung findet. Es ist deshalb auf das Einkommen abzustellen, das die Mutter ohne die Geburt des Kindes zur Verfügung hätte (BGH, Urteil v. 15.12.2004, XII ZR 121/03). Der Bedarf ist aber au...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 3 Düsseldorfer Tabelle (Stand: 1.1.2019)
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.4.2.2 Unterhaltstatbestände
Rz. 89 Nach § 1615 l Abs. 1 BGB hat der Vater für die Dauer von 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt der Mutter Unterhalt zu gewähren, einschließlich der Kosten der Schwangerschaft und Entbindung, die außerhalb dieses Zeitraums entstehen. Rz. 90 Über den Zeitraum des Abs. 1 hinausgehend hat der Vater der Mutter Unterhalt zu gewähren, soweit diese aufgrund einer durch die...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7.2.1 Privilegierte junge Volljährige
Rz. 156 Für privilegierte junge Volljährige gelten grundsätzlich die Regelungen, wie sie zum Unterhalt minderjähriger Kinder dargestellt wurden (Rz. 24 bis 67). Folgende Besonderheiten sind zu beachten. 2.7.2.1.1 Maß des Unterhalts Rz. 157 Nach § 1610 Abs. 2 BGB erfasst der Unterhaltsanspruch eine angemessene Vorbildung zu einem Beruf. Deshalb unterfällt die Zeit der allgemein...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7.2.2.3 Bestimmungsrecht der Eltern
Rz. 167 Nach § 1612 Abs. 2 Satz 1 BGB können Eltern, die einem unverheirateten volljährigen Kind Unterhalt zu gewähren haben, die Art des Unterhalts bestimmen. Einer Studentin/einem Studenten kann deshalb im Rahmen eines Gesamtkonzeptes angeboten werden, in der Wohnung der Eltern zu leben sowie Verpflegung, ein Taschengeld und Geld für zweckgebundene Ausgaben (z. B. Studienl...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.2.3 Rechtliche Rahmenbedingungen – Unterhaltsverfahrensrecht
Rz. 68 Gibt der Elternteil freiwillig Auskunft über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse und ist bereit, den angemessenen Unterhalt zu bezahlen, kann das Jugendamt eine entsprechende Verpflichtung beurkunden (§ 59 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3). Aus dieser Urkunde kann die Zwangsvollstreckung betrieben werden, wenn sich der Elternteil der sofortigen Zwangsvollstreckung unterwir...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.2.2.4.2 Erweiterte Unterhaltspflicht der Eltern
Rz. 48 Für Eltern gilt die erweiterte Unterhaltspflicht des § 1603 Abs. 2 Satz 1 BGB. Ihren minderjährigen unverheirateten Kindern gegenüber müssen Eltern alle verfügbaren Mittel einschließlich ihres Vermögensstammes (Diederichsen, in: Palandt, BGB, § 1603 Rz. 66) zu ihrem und der Kinder Unterhalt gleichmäßig verwenden. Ihnen verbleiben aber nach der Düsseldorfer Tabelle als...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.2.3.1 Klageverfahren
Rz. 70 Verweigert der Elternteil bereits die Auskunft, kann im Wege der Stufenklage (§ 254 ZPO) auf Auskunft, ggf. Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung (vgl. Rz. 56 ff.) und Zahlung geklagt werden. Gibt der Elternteil Auskunft, verweigert aber Unterhaltszahlungen, ist unmittelbar eine Leistungsklage auf bezifferten Unterhalt zu erheben. Rz. 71 Vertreten wird das Kind du...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7.1 Junge Volljährige
Rz. 149 Nach §§ 1603 Abs. 2 Satz 2, 1609 Abs. 1 BGB stehen volljährige unverheiratete Kinder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres minderjährigen unverheirateten Kindern gleich, solange sie im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden. Für diese Kinder ist davon auszugehen, dass sie ungeachtet ihrer Volljährigkeit...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
Rz. 82 Unterhaltsersatzansprüche ergeben sich aus dem Ausfall des Unterhaltsschuldners oder der schädigungsbedingten Einschränkung seiner Leistungsfähigkeit (Fischer, in: Schellhorn u. a., SGB VIII, § 18 Rz. 18). Zu den Unterhaltsersatzleistungen gehören deshalb die Halbwaisenrente (§ 48 SGB VI; §§ 38, 45, 47 BVG), zivilrechtliche Schadensersatzansprüche wegen entgangenen Un...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.2.2.6 Teilschuldnerschaft
Rz. 60 Nach § 1606 Abs. 3 Satz 1 BGB haften für den Unterhalt des minderjährigen Kindes mehrere gleich nahe Verwandte anteilig nach ihren Erwerbs- und Vermögensverhältnissen. Die Eltern oder alle Großeltern haften daher nicht als Gesamtschuldner auf den gesamten Unterhaltsbetrag (§ 421 BGB), sondern jeder für seinen Anteil (§ 420 BGB). Das hat prozessual erhebliche Auswirkun...mehr
Kinder / 1 Berücksichtigung von Kindern
Aufwendungen für den Unterhalt, die Betreuung, Erziehung oder Ausbildung eines Kindes werden grundsätzlich durch das Kindergeld oder ggf. den Kinderfreibetrag und den Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf berücksichtigt. Kinderzuschläge beim Elternteil Zahlt der Arbeitgeber Kinderzuschläge und Beihilfen (z. B. nach den Besoldungsgesetzen des Bun...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7.2.2.2 Leistungsfähigkeit
Rz. 166 Der angemessene Eigenbedarf eines Elternteils gegenüber einem nicht privilegierten volljährigen Kind beträgt monatlich zurzeit mindestens 1.100,00 EUR (Düsseldorfer Tabelle zum Kindesunterhalt, Anm. 5, vgl. Rz. 170).mehr
Rz. 72 Im Rahmen der nicht einvernehmlichen Übertragung der elterlichen Sorge auf den Antragsteller nach § 1671 Abs. 2 Nr. 2 BGB ist in einem ersten Schritt zu prüfen, ob die Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge dem Kindeswohl am besten entspricht. Für diese Prüfung sind folgende Grundsätze zu beachten: Rz. 73 Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung enthält die Neu...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
Rz. 151 Für die rechtlichen Rahmenbedingungen ist zu differenzieren, ob der junge Volljährige zu den privilegierten Unterhaltsberechtigten i. S. d. §§ 1603 Abs. 2 Satz 2, 1609 Abs. 1 BGB gehört. Für die Privilegierung ist zum einen erforderlich, dass der junge Volljährige unverheiratet ist und im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils lebt. Zum anderen muss sich der jung...mehr
Rz. 161 § 1606 Abs. 3 Satz 2 BGB, der den Betreuungsunterhalt mit dem Barunterhalt gleichstellt, findet für privilegierte Volljährige keine Anwendung. Mit Volljährigkeit werden Erziehungs- und Betreuungsleistungen, soweit nicht eine geistige oder körperliche Behinderung gegeben ist, nicht mehr geschuldet (BGH, Urteil v. 9.1.2002, XII ZR 34/00). Das gilt auch für privilegiert...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7.2.2.1 Bedürftigkeit
Rz. 164 Der angemessene Gesamtunterhaltsbedarf eines Studierenden, der nicht bei seinen Eltern oder einem Elternteil wohnt, beträgt zurzeit i. d. R. 640,00 EUR (Düsseldorfer Tabelle zum Kindesunterhalt, Anm. 7, vgl. Rz. 170). Rz. 165 Ein eheähnliches Verhältnis, in dem der Unterhaltsberechtigte mit seinem Partner zusammenlebt, kann zu einer Reduzierung seiner Bedürftigkeit fü...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7.2.1.2 Bedürftigkeit
Rz. 160 Ein Volljähriger ist grundsätzlich gehalten, seinen Lebensunterhalt durch eine eigene Erwerbstätigkeit sicherzustellen (BGH, Urteil v. 6.12.1984, IVb ZR 53/83; OLG Hamm, Beschluss v. 14.10.2004, 11 WF 168/04; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 13.2.2004, 3 WF 8/04). Eine Bedürftigkeit kann deshalb nur angenommen werden, wenn der Volljährige aufgrund einer Ausbildung, deren...mehr
Jung, SGB VIII § 18 Beratung und Unterstützung bei der A ... / 2.7.2.2 Nicht privilegierte junge Volljährige
Rz. 163 Für nicht privilegierte Volljährige gelten die Ausführungen in Rz. 24 bis 67 und Rz. 156 ff. entsprechend. Es entfallen aber die sich aus §§ 1603 Abs. 2 Satz 2, 1609 Nr. 1 BGB folgenden Privilegien. Zudem können sich aus dem Bestimmungsrecht der Eltern zur Art der Unterhaltsgewährung (§ 1612 Abs. 2 Satz 1 BGB) Probleme ergeben. Im Einzelnen gilt Folgendes. 2.7.2.2.1 B...mehr