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Timestamp: 2016-10-28 04:49:09
Document Index: 344471262

Matched Legal Cases: ['Art. 39', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 133', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 49', 'Art. 37', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 49', 'e contrario', 'Art. 49', 'Art. 37', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 40', 'Art. 51', 'Art. 40', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 39', 'Art. 49', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 69', 'Art. 39', 'Art. 39', 'e contrario', 'Art. 31', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 39', 'Art. 39', 'Art. 39', 'Art. 39', 'Art. 49', 'Art. 9', 'Art. 68', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 159', 'Art. 135']

U 325/05 (05.01.2006)
U 325/05
Urteil vom 5. Januar 2006
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Ferrari, Borella, Kernen und Seiler; Gerichtsschreiber Fessler
J.________, 1957, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann, Unterm�li 6, 6300 Zug,
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft, Bundesgasse 35, 3011 Bern, Beschwerdegegnerin,vertreten durch F�rsprecher Ren� W. Schleifer, Stampfenbachstrasse 42, 8006 Z�rich
(Entscheid vom 24. Juni 2005)
Der 1957 geborene J.________ arbeitete ab 1. Mai 1990 bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Mobiliar). Er war bei seiner Arbeitgeberin auch obligatorisch unfallversichert. Am 14. Juni 2000 erlitt J.________ einen Nichtberufsunfall, bei welchem er sich verschiedene Br�che (Jochbein-, Oberkiefer-, Unterarm-, Handgelenk- und Femurfraktur links) sowie eine Augenverletzung (Retinaabl�sung links) zuzog. Gem�ss Unfallmeldung UVG vom 26. Juni 2000 war er im Hotel B.________ von einem rund 5 m hohen Balkon gest�rzt. Die Mobiliar erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Mit Verf�gungen vom 22. Mai 2002 und 5. Mai 2003 k�rzte der Unfallversicherer s�mtliche Geldleistungen mit Wirkung ab 1. April 2002 im Umfang von 50 %. Die Sanktion wurde damit begr�ndet, der Versicherte habe in alkoholisiertem Zustand eine Schl�gerei verursacht. Dass er sich die meisten seiner Verletzungen auf der Flucht vor K. zugezogen habe, sei nicht von Belang. Mit ebenfalls am 5. Mai 2003 erlassener Verf�gung sodann setzte die Mobiliar das koordinierte UV-Taggeld unter Ber�cksichtigung der Leistungen der Invalidenversicherung (ganze Rente samt Zusatzrente f�r die Ehefrau und zwei Kinderrenten ab 1. Juni 2001) auf Fr. 33.55 fest. Daraus ergab sich f�r die Zeit vom 16. Juni 2000 bis 30. November 2002 eine �berentsch�digung von Fr. 20'343.-. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Invalidenversicherung diesen Betrag mit dem Guthaben des Versicherten verrechnet habe. Weiter wurde festgehalten, dass ab 1. Dezember 2002 allf�llige Taggeldleistungen der Unfallversicherung auf der Basis von Fr. 33.55 erbracht w�rden. Mit Einspracheentscheiden vom 9. September 2003 best�tigte die Mobiliar die Leistungsk�rzung und setzte das gek�rzte Taggeld neu auf Fr. 33.50 fest, was eine �berentsch�digung von Fr. 20'331.- ergab.
Die von J.________ hiegegen erhobenen Beschwerden wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich nach Vereinigung der Verfahren mit Entscheid vom 24. Juni 2005 ab.
J.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Rechtsbegehren, der kantonale Gerichtsentscheid sei aufzuheben, auf eine Leistungsk�rzung sei zu verzichten oder die Leistungen seien nur befristet zu k�rzen und der mutmasslich entgangene Verdienst bei der Koordination UV-Taggelder/Rente der Invalidenversicherung sei anzuheben und die Taggelder entsprechend anzupassen.
Die Mobiliar beantragt die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1 Gem�ss Art. 39 erster Satz UVG kann der Bundesrat aussergew�hnliche Gefahren und Wagnisse bezeichnen, die in der Versicherung der Nichtberufsunf�lle zur Verweigerung s�mtlicher Leistungen oder zur K�rzung der Geldleistungen f�hren. Laut Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV werden u.a. die Geldleistungen mindestens um die H�lfte gek�rzt f�r Nichtberufsunf�lle, die sich ereignen bei Beteiligung an Raufereien und Schl�gereien, es sei denn, der Versicherte sei als Unbeteiligter oder bei Hilfeleistung f�r einen Wehrlosen durch die Streitenden verletzt worden.
Nach der Rechtsprechung ist der Tatbestand des Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV nicht nur bei der Teilnahme an einer eigentlichen t�tlichen Auseinandersetzung gegeben. Eine Beteiligung ist jedes Verhalten, das objektiv gesehen bereits das Risiko einschliesst, in T�tlichkeiten �berzugehen oder solche nach sich zu ziehen. Nicht notwendig ist, dass der Versicherte selbst t�tlich geworden ist. Unerheblich ist auch, aus welchen Motiven er sich beteiligt hat, wer mit einem Wortwechsel oder T�tlichkeiten begonnen hat und welche Wendung die Ereignisse in der Folge genommen haben. Entscheidend ist allein, ob die versicherte Person die Gefahr einer t�tlichen Auseinandersetzung erkannt hat oder erkennen musste (RKUV 2005 Nr. U 553 S. 311 [U 360/04], 1991 Nr. U 120 S. 89 Erw. 3b mit Hinweisen). Der Tatbestand der Beteiligung an Raufereien oder Schl�gereien im Sinne von Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV ist weiter gefasst als der Straftatbestand der Beteiligung an einem Raufhandel gem�ss Art. 133 StGB (RKUV 1991 Nr. U 120 S. 90 Erw. 3c mit Hinweis; vgl. auch BGE 107 V 235 Erw. 2a).
1.2 Eine Leistungsk�rzung nach Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV setzt voraus, dass zwischen dem als Beteiligung an einer Rauferei oder Schl�gerei zu qualifizierenden Verhalten und dem Unfall ein nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang besteht (SVR 1995 UV Nr. 29 S. 86 Erw. 2d mit Hinweisen). Die Beurteilung der Ad�quanz im Besonderen hat retrospektiv zu erfolgen. Es ist zu fragen, ob und inwiefern die objektiv unter Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV fallende Handlung als eine wesentliche Ursache des Unfalles erscheint. Dies ist dann zu bejahen, wenn die spezifischen Gefahren des allenfalls zu sanktionierenden Verhaltens des Versicherten sich beim Unfallereignis konkret ausgewirkt haben und nach der allgemeinen Lebenserfahrung und dem gew�hnlichen Lauf der Dinge geeignet sind, einen Unfall von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren. Dabei ist auch ein gewisser zeitlicher Konnex notwendig (RKUV 1995 Nr. U 214 S. 88 Erw. 6a; Alexandra Rumo-Jungo, Die Leistungsk�rzung oder -verweigerung gem�ss Art. 37-39 UVG, Diss. Freiburg 1993, S. 278 ff.).
Diese Grunds�tze gelten auch, wenn die Handlung, welche zur K�rzung oder Verweigerung der Leistungen f�hrt, lediglich eine Teilursache des Unfalles im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhanges ist (RKUV a.a.O.). Zu denken ist hier im Besonderen an F�lle, in welchen die versicherte Person im Zeitpunkt der objektiv unter Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV fallenden Handlung in einem angetrunkenen Zustand war. Hier gilt, dass eine alkoholbedingt verminderte Zurechnungsf�higkeit oder sogar Zurechnungsunf�higkeit nur ganz ausnahmsweise anzunehmen ist (vgl. BGE 107 IV 5 Erw. 1a; vgl. auch Alexandra Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, 3. Aufl., S. 228 unten). Eine wegen Alkoholkonsums verminderte Zurechnungsf�higkeit schliesst sodann die Anwendung des grunds�tzlich verschuldensunabh�ngig konzipierten Tatbestandes der Beteiligung an Raufereien oder Schl�gereien im Sinne von Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV nicht aus (in diesem Sinne auch Rumo-Jungo [Rechtsprechung ...] a.a.O.). Eine verminderte Zurechnungsf�higkeit kann nur, aber immerhin bei der Bemessung der K�rzung, welche mindestens 50 % betr�gt, ber�cksichtigt werden.
1.3 Im Weitern kann der Tatbestand der Beteiligung an einer Rauferei oder Schl�gerei im Sinne von Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV zeitlich nicht als beendet gelten, solange nicht alle daran Beteiligten klar erkennbar mit dem verbal oder handgreiflich ausgefochtenen Streit aufgeh�rt haben und nicht mit einer Fortsetzung bei n�chster Gelegenheit gerechnet werden muss (vgl. EVGE 1964 S. 74 ff. Erw. 2). Sodann wohnt jeder t�tlichen Auseinandersetzung das Risiko inne, verletzt zu werden. In diesem Zusammenhang kann nicht gesagt werden, es entspreche nicht dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung, dass ein bereits verletzter oder sogar wehrloser Beteiligter (vgl. zu diesem Begriff RKUV 1991 Nr. U 120 S. 92 Erw. 5b) weiter geschlagen und ihm nachgesetzt wird. Ebenso ist nur nat�rlich und nachvollziehbar, wenn in einer solchen Situation zu entkommen versucht wird, um weitere, allenfalls sogar t�dliche Verletzungen zu verhindern. Trotzdem muss bei Verwirklichung einer damit verbundenen, voraussehbaren Unfallgefahr die vorausgehende Auseinandersetzung als eine hief�r ad�quate Ursache betrachtet werden (RKUV 1996 Nr. U 250 S. 181 und das in Erw. 3b dieses Entscheids erw�hnte nicht ver�ffentlichte Urteil F. vom 2. August 1978 [U 42/77] e contrario).
2.1.1 Gem�ss Vorinstanz ist im Sinne �berwiegender Wahrscheinlichkeit von folgendem Sachverhalt auszugehen: Der Versicherte und weitere Personen, u.a. K., verfolgten in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 2000 ein Fussballspiel am Fernsehen. Dabei konsumierten sie Alkohol. Um 02.30 Uhr kam es zum Streit, welcher in eine Schl�gerei ausartete. Nach Aussagen verschiedener Anwesender hatte der Versicherte Karategriffe gezeigt und war dabei �ber den Tisch gefallen. Nachdem K. ihn - in einem �angesichts des Zustands der Beteiligten zweifellos� energischen und aggressiven Ton - gewarnt hatte, versetzte er diesem einen Faustschlag ins Gesicht. Im weiteren Verlauf der Streitigkeit gab K. zwei Sch�sse ab und die Scheibe in der Eingangst�re der Pizzeria ging in Br�che. Um 03.15 Uhr wurde der Versicherte, verletzt und blutend, in sein Hotelzimmer gebracht. Dabei wurde er von K. weiter bedr�ngt, vor oder sogar im Zimmer. Nachdem er allein im Zimmer war, wollte er aus Furcht vor einem neuen Angriff von K. �ber die Terrasse fliehen. Dabei st�rzte er hinunter.
Nach Auffassung des kantonalen Gerichts stellen die Ereignisse angefangen von der verbalen Auseinandersetzung in der Pizzeria bis zum Sturz von der Terrasse ein zusammenh�ngendes, unter den Tatbestand �bei Beteiligung an Raufereien oder Schl�gereien� im Sinne von Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV zu subsumierendes Geschehen dar.
2.1.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, der rechtserhebliche Sachverhalt habe sich nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit so zugetragen, wie die Vorinstanz annehme. Insbesondere habe nicht der Versicherte den Streit provoziert, sollte es einen solchen �berhaupt gegeben haben. Gesichert sei lediglich, dass der Beschwerdef�hrer unter Alkoholeinfluss gestanden habe. Was in der Pizzeria konkret geschehen sei, sei unklar. Die im Rahmen des Strafverfahrens gegen K. wegen Hervorrufens einer allgemeinen Gefahr durch Abgabe von zwei Pistolensch�ssen gemachten Zeugenaussagen seien widerspr�chlich. Entgegen der Vorinstanz lasse sich eine von K. gegen�ber dem Versicherten ge�usserte Warnung nicht erh�rten. Sodann sei laut Auskunft des Hoteleigent�mers an jenem Abend die Scheibe in der Eingangst�re zum Lokal nicht zerschlagen worden. Weiter seien die angeblichen Faustschl�ge ins Gesicht von K. erst nach dessen Schussabgabe erfolgt. Dabei sei von einer Notwehrhilfesituation zu Gunsten der Anwesenden, insbesondere des unmittelbar bedrohten N., auszugehen. Mit dieser verst�ndlichen und auch angezeigten Reaktion habe der Beschwerdef�hrer den bewaffneten K. unsch�dlich machen wollen. Schliesslich fehle es am Kausalzusammenhang zwischen der Auseinandersetzung in der Pizzeria, sollte eine solche �berhaupt stattgefunden haben, und dem Sturz vom Balkon. Es sei nicht aktenm�ssig erstellt, dass der Beschwerdef�hrer aus Furcht vor K. �ber den Balkon fliehen wollte. Es sei ebenso gut m�glich, dass er betrunken auf die Terrasse getreten und alkoholbedingt hinuntergest�rzt sei, was auch ohne die gesamte nicht erstellbare Vorgeschichte h�tte geschehen k�nnen. Im �brigen stelle sich die Frage nach der Zurechenbarkeit. Beim Alkoholkonsum anl�sslich des Fussballspiels habe der Beschwerdef�hrer nicht damit rechnen m�ssen, dass es in der Folge zu einer Auseinandersetzung unter Einsatz einer Waffe kommen w�rde. Auch habe er das �brige Geschehen nicht voraussehen k�nnen. Es k�nne daher h�chstens eine K�rzung der Geldleistungen f�r maximal zwei Jahre wegen Grobfahrl�ssigkeit nach Art. 37 Abs. 2 UVG in Betracht kommen.
2.2.1 Aus den Akten ergibt sich nicht klar, was genau sich in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 2000 im Hotel B.________ abgespielt hatte. Insbesondere kann eine die Auseinandersetzung ausl�sende Provokation durch den Beschwerdef�hrer nicht als �berwiegend wahrscheinlich erstellt gelten. Die im Rahmen der Strafuntersuchung gegen K. gemachten Zeugenaussagen geben ein zu wenig konsistentes Bild von den Geschehnissen. Dies �ndert indessen nichts daran, dass der Versicherte als Beteiligter im Sinne von Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV zu betrachten ist. Es steht fest und ist unbestritten, dass er verletzt wurde und blutete. Provozierte er tats�chlich nicht, vermag er nicht darzutun, dass es ihm im Verlaufe der Auseinandersetzung nicht m�glich gewesen w�re, das Lokal zu verlassen. Er bringt auch nicht vor, dies versucht zu haben, daran aber gehindert worden zu sein. In diesem Zusammenhang steht ausser Frage, dass der Beschwerdef�hrer an jenem Abend viel Alkohol getrunken hatte. Gem�ss Akten hatte er bei der Blutentnahme um 05.40 Uhr eine Blutalkoholkonzentration von 1,86 Promille. Er d�rfte somit um 02.30 Uhr, als der Streit sp�testens seinen Anfang nahm, rund 2 Promille Alkohol im Blut gehabt haben (Urteil V. vom 29. Juni 2005 [U 346/04] Erw. 2.2.1 mit Hinweis auf BGE 119 IV 258 Erw. 2b, 116 IV 241 Erw. 2). Dies allein gen�gt jedoch nicht f�r die Annahme, dass sein alkoholisierter Zustand die F�higkeit zum Erkennen der je l�nger, desto mehr konflikttr�chtigen Situation einschr�nkte und die F�higkeit, entsprechend zu handeln, entscheidend herabsetzte. Den Akten lassen sich keine Umst�nde entnehmen, welche f�r den gegenteiligen Schluss spr�chen. Selbst wenn im �brigen mit dem Beschwerdef�hrer davon ausgegangen wird, dass er erst und als Folge der Pistolensch�sse von K. aktiv wurde und in der Absicht, Notwehrhilfe zu leisten, diesem ins Gesicht schlug, ergibt sich daraus nichts zu seinen Gunsten. Aufgrund der Akten kann die von ihm geltend gemachte unmittelbar drohende Gefahr f�r Leib und Leben seiner selbst oder anderer Anwesender, insbesondere N., was ein solches Eingreifen ohne eine Leistungsk�rzung im Falle einer Verletzung gerechtfertigt h�tte (RKUV 1991 Nr. U 120 S. 91 f. Erw. 5a und b; vgl. auch RKUV 1996 Nr. U 250 S. 181), nicht im Sinne �berwiegender Wahrscheinlichkeit als erstellt betrachtet werden. Von weiteren Abkl�rungen sind keine neuen sachverhaltsrelevanten Erkenntnisse zu erwarten und ist daher davon abzusehen. Die Folgen dieser Beweislosigkeit hat der Beschwerdef�hrer zu tragen.
Der Tatbestand der Beteiligung an einer Rauferei und Schl�gerei nach Art. 49 Abs. 2 lit. a UVV ist somit gegeben.
2.2.2 Im Weitern ist unklar, wie die Auseinandersetzung in der Pizzeria beendet wurde, insbesondere ob der Beschwerdef�hrer und K., welche offenbar als einzige handgreiflich geworden waren, selber voneinander liessen oder ob sie von Anwesenden getrennt wurden. Als erstellt kann einzig gelten, dass der Versicherte, verletzt und blutend, in sein Hotelzimmer hinaufgebracht wurde. Ob ihm dabei K. verbal drohte und ins Zimmer folgte oder einzudringen versuchte, daran aber gehindert wurde, kann nicht gesagt werden. Dies �ndert indessen nichts daran, dass in W�rdigung der gesamten Umst�nde im Sinne �berwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass der Beschwerdef�hrer aus Furcht, von K. angegriffen und noch st�rker verletzt zu werden, das Hotelzimmer �ber den Balkon verlassen wollte. Dies entspricht auch der Darstellung in den Einsprachen gegen die Verf�gungen vom 22. Mai 2002 und 5. Mai 2003. Ein anderer plausibler Grund f�r dieses Verhalten ist nicht ersichtlich. Die Tatsache allein, dass er alkoholisiert war, vermag den Sturz vom Balkon nicht zu erkl�ren. In diesem Zusammenhang ist nicht von Bedeutung, ob K. das Hotel im Unfallzeitpunkt tats�chlich bereits verlassen hatte, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, und sinngem�ss daher Furcht unbegr�ndet war. Es wird nicht geltend gemacht, dass der Versicherte davon Kenntnis hatte.
Somit ist auch der nat�rliche und ad�quate Kausalzusammenhang zwischen der Auseinandersetzung in der Pizzeria und dem Sturz vom Balkon des Hotelzimmers zu bejahen (vgl. Erw. 1.3 hievor).
2.3 Die vorinstanzlich best�tigte K�rzung der Geldleistungen aus dem Unfall vom 14. Juni 2000 um 50 % ist somit rechtens.
Gem�ss Art. 40 erster Satz UVG, in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2002, werden, wenn keine andere Koordinationsregel dieses Gesetzes eingreift, Geldleistungen, ausgenommen Hilflosenentsch�digungen, soweit gek�rzt, als sie mit den anderen Sozialversicherungsleistungen zusammentreffen und den mutmasslich entgangenen Verdienst �bersteigen. Nach Art. 51 Abs. 3 erster Satz UVV entspricht der mutmasslich entgangene Verdienst jenem Verdienst, den der Versicherte ohne sch�digendes Ereignis erzielen w�rde. Art. 40 UVG ist insbesondere anwendbar, wenn Taggelder der Unfallversicherung mit Rentenleistungen der Invalidenversicherung zusammentreffen (BGE 126 V 194 oben mit Hinweisen).
Vorliegend hat die Mobiliar eine globale �berentsch�digungsberechnung f�r die Zeit vom 16. Juni 2000 bis 30. November 2002 unter Ber�cksichtigung der Leistungen der Invalidenversicherung (ganze Rente samt Zusatzrente f�r die Ehefrau und zwei Kinderrenten ab 1. Juni 2001) durchgef�hrt. In der Verf�gung vom 5. Mai 2003 wies der Unfallversicherer darauf hin, dass ab 1. Dezember 2002 allf�llige Taggeldleistungen auf der Basis des koordinierten UV-Taggeldes von Fr. 33.55 erbracht w�rden. Das entsprach der auf einen Kalendertag umgerechneten und danach um 50 % gek�rzten Differenz zwischen dem mutmasslich entgangenen Verdienst und den IV-Rentenleistungen ([[Fr. 67'439.-/365] - [Fr. 42'960.-/365]]/2 = Fr. 33.525). Im Einspracheentscheid vom 9. September 2003 wurde das koordinierte UV-Taggeld auf Fr. 33.50 festgesetzt.
3.1 Die vorinstanzlich best�tigte Vorgehensweise der Mobiliar widerspricht an sich der Rechtsprechung, sollten auch nach dem 30. November 2002 weiterhin Unfalltaggelder ausgerichtet worden sein. Danach ist eine allf�llige �berentsch�digung durch eine Globalrechnung �ber die gesamte Periode des Taggeldbezugs zu ermitteln (BGE 117 V 395 ff. Erw. 3 mit Hinweis). Die Berechnung ist in der Regel fr�hestens vorzunehmen, wenn das Ende der Taggeldleistungen feststeht und ein R�ckforderungsanspruch feststellbar ist (RKUV 2000 Nr. U 376 [U 96/99] S. 182 Erw. 2b).
Indessen ist Folgendes zu beachten: Mit der globalen Abrechnung f�r die gesamte Bezugsdauer soll ein sachlich gerechtfertigter Ausgleich zwischen Perioden mit unterschiedlichen Einkommensverh�ltnissen gew�hrleistet werden. Eine Aufteilung in verschiedene Abrechnungsperioden h�tte in der �berwiegenden Mehrzahl der F�lle eine Benachteiligung der Versicherten zur Folge. Es kommt dazu, dass sich die Einteilung der Zeitabschnitte auf keine zuverl�ssigen Kriterien st�tzen k�nnte und insofern weitgehend willk�rlichen Charakter h�tte. Ein solches Vorgehen w�rde daher auch die Grunds�tze der Rechtsgleichheit und der Rechtssicherheit gef�hrden (BGE 117 V 395 Erw. 3a mit Hinweis). Sinn und Zweck der globalen �berentsch�digungsberechnung nach Ablauf der Taggeldbezugsdauer kann jedoch nicht sein, dass in diesem (sp�ten) Zeitpunkt zu viel ausgerichteten Taggeldleistungen von unter Umst�nden betr�chtlichem Umfang r�ckerstattet werden m�ssen. Dies liegt weder im Interesse der versicherten Person noch des Unfallversicherers. Es muss daher schon vor Erl�schen des Taggeldanspruchs (Art. 16 Abs. 2 UVG) grunds�tzlich m�glich sein, eine bereits eingetretene �berentsch�digung festzustellen und die bis zu diesem Zeitpunkt die zu viel ausbezahlten Taggeldleistungen zur�ckzufordern, soweit zul�ssig allenfalls durch Verrechnung mit den Leistungen der Invalidenversicherung. Danach sind konsequenterweise UV-Taggelder auszurichten, welche h�chstens der auf einen Kalendertag umgerechneten Differenz zwischen dem mutmasslich entgangenen Verdienst und den IV-Rentenleistungen betragen. F�hren �nderungen der Berechnungsfaktoren (mutmasslich entgangener Verdienst, Renten der Invalidenversicherung, Grad der Arbeitsunf�higkeit) zu einem h�heren Taggeld, ist dieses entsprechend zu erh�hen. Nach Ablauf der Bezugsdauer ist eine (definitive) globale �berentsch�digungsberechnung durchzuf�hren. Ein solches Vorgehen ist zul�ssig. In diesem Sinne ist die Rechtsprechung (BGE 117 V 394 Erw. 3a und RKUV 2000 Nr. U 376 S. 182 Erw. 2b) zu pr�zisieren.
Das Vorgehen der Mobiliar ist somit grunds�tzlich nicht zu beanstanden. Die �berentsch�digungsberechnung f�r die Zeit vom 16. Juni 2000 bis 30. November 2002 gem�ss Verf�gung vom 5. Mai 2003 und Einspracheentscheid vom 9. September 2003 ist jedoch fehlerhaft, wie die nachstehenden Ausf�hrungen zeigen.
3.2 Die K�rzung um 50 % der Differenz zwischen dem mutmasslich entgangenen Verdienst und den IV-Rentenleistungen ist in der vorinstanzlichen Beschwerde beanstandet worden. Es fehle hief�r die gesetzliche Grundlage. Das kantonale Gericht hat dem entgegengehalten, Gesetz und Verordnung (Art. 39 UVG und Art. 49 f. UVV) spr�chen �bereinstimmend und ohne Einschr�nkung davon, dass �Geldleistungen� gek�rzt w�rden. Darunter fielen offensichtlich auch Geldleistungen der Unfallversicherung, welche mit Leistungen anderer Sozialversicherer koordiniert seien. Die K�rzung lediglich des infolge Koordination verminderten Taggeldes falle im �brigen betragsm�ssig geringer aus als ohne Koordination.
Aus dem Gesetz ergibt sich klar, dass gegebenenfalls sowohl eine K�rzung aufgrund von aussergew�hnlichen Gefahren und Wagnissen (Art. 39 UVG) als auch eine Reduktion wegen �berentsch�digung (alt Art. 40 UVG bzw. neu Art. 69 ATSG) vorzunehmen ist. Hingegen regelt das Gesetz nicht ausdr�cklich, ob zun�chst die K�rzung nach Art. 39 UVG vorzunehmen und bloss die gek�rzte Geldleistung in die �berentsch�digungsberechnung einzubeziehen sei oder ob zuerst bei ungek�rzter UVG-Geldleistung die �berentsch�digungsrechnung vorzunehmen und erst der resultierende Betrag nach Art. 39 UVG zu k�rzen sei (vgl. Jean-Maurice Fr�sard/Margit Moser-Szeless, Refus, r�duction et suspension des prestations de I'assurance-accidents: �tat des lieux et nouveaut�s, in: HAVE 2005 S. 127 ff., 134 f.). Die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin sind von der zweiten L�sung ausgegangen. Diese l�sst sich mit der �berlegung rechtfertigen, dass der Versicherte, der ein zur K�rzung f�hrendes Fehlverhalten begangen hat, nicht aus koordinationsrechtlichen Gr�nden den Konsequenzen dieses Fehlverhaltens soll entgehen k�nnen. Sie k�nnte auch e contrario damit begr�ndet werden, dass - anders als in Bezug auf die Komplement�rrenten (Art. 31 Abs. 4 UVV) - in Bezug auf die Taggelder nicht ausdr�cklich festgehalten ist, worauf die K�rzung nach Art. 39 UVG vorzunehmen ist. Indessen sprechen gewichtige Argumente f�r die gegenteilige Ansicht, namentlich die Systematik des Gesetzes: alt Art. 40 UVG betrifft das Zusammenwirken von UVG-Geldleistungen mit Leistungen anderer Sozialversicherungen. Dies setzt voraus, dass zun�chst die Leistung nach UVG-interner Regelung (wozu auch Art. 39 UVG geh�rt) ermittelt und erst anschliessend die so festgelegte Leistung in die �berentsch�digungsberechnung einbezogen wird. Dieses Vorgehen f�hrt in vielen F�llen dazu, dass das UV-Taggeld schliesslich h�her ausf�llt als nach dem von der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz gew�hlten Vorgehen. Dies bedeutet aber keine unzul�ssige Bevorzugung des Versicherten zu Lasten des Unfallversicherers: Dieser muss in jedem Fall maximal das nach den Regeln von Art. 39 UVG gek�rzte Taggeld bezahlen, bloss f�llt die weitergehende koordinationsrechtliche Reduktion des Taggeldes allenfalls geringer aus. Dies kann entgegen der von der Beschwerdegegnerin vorinstanzlich vertretenen Auffassung nicht als ungerechtfertigte, vom Gesetzgeber nicht gewollte Bevorzugung des koordinierten Leistungsbez�gers betrachtet werden: Es ergibt sich einfach daraus, dass das IVG den K�rzungstatbestand von Art. 39 UVG nicht kennt, was zwangsl�ufig zur Folge hat, dass derjenige, der eine Rente nach IVG erh�lt, im Falle einer aussergew�hnlichen Gefahr oder eines Wagnisses besser gestellt ist als derjenige, der einzig Leistungen nach UVG erh�lt. Dies ist gesetzlich gewollt. Insgesamt ergibt sich aus diesen �berlegungen, dass entgegen der vorinstanzlichen Betrachtung zuerst die Leistungsk�rzung nach Art. 39 UVG bzw. Art. 49 UVV vorzunehmen und erst anschliessend dieser gek�rzte Betrag in der �berentsch�digungsberechnung zu ber�cksichtigen ist.
Vorliegend betr�ge bei im �brigen unver�nderten Bemessungsfaktoren (vgl. aber Erw. 3.3) das um 50 % gek�rzte UV-Taggeld Fr. 72.45 ([0,8 x [Fr. 66'111.-/365]]/2). Dies ist mehr als die auf den Kalendertag umgerechnete Differenz zwischen mutmasslich entgangenem Verdienst und Rentenleistungen der IV von Fr. 67.05. Das koordinierte UV-Taggeld ab 1. Dezember 2002 beliefe sich somit auf Fr. 67.05 und nicht bloss auf Fr. 33.50.
3.3.1 Den mutmasslich entgangenen Verdienst hat die Mobiliar auf Fr. 67'439.- festgesetzt. Dieser Betrag entspricht dem in der Unfallmeldung UVG vom 26. Juni 2000 angegebenen, der Teuerung bis 2002 angepassten AHV-pflichtigen Jahreslohn von Fr. 66'111.-. Das kantonale Gericht hat einen h�heren mutmasslich entgangenen Verdienst mit der Begr�ndung verneint, soweit dem Versicherten mehr Lohn ausbezahlt worden sei, handle es sich um nicht anrechenbare Unkostenverg�tungen im Sinne von Art. 9 Abs. 3 AHVV sowie Rz 3005 der Wegleitung �ber den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird ein mutmasslich entgangener Verdienst von mindestens Fr. 90'000.- beantragt. Unter Hinweis auf eine angeblich von der Arbeitgeberin stammende Aufstellung vom 14. Januar 2000 �ber die nach Lohnart aufgeschl�sselten Bez�ge 1997 bis 1999 wird vorgebracht, in diesem Zeitraum seien im Durchschnitt j�hrlich Fr. 104'424.- ausbezahlt worden. Dieser Betrag setze sich zusammen aus dem Fixum (Fr. 24'700.-), Provisionen und Superprovisionen (Fr. 59'667.-) sowie Spesen (Fr. 20'057.-). Die Spesen enthielten vermutlich noch versteckte Lohnanteile von mindestens Fr. 5000.-. Der mutmasslich entgangene Verdienst betrage daher mindestens Fr. 90'000.-.
3.3.2 Die Unfallmeldung UVG datiert vom 26. Juni 2000. Sie wurde zwar vom Beschwerdef�hrer mit unterzeichnet, welcher jedoch seit dem Unfall vom 14. Juni 2000 nicht mehr arbeitete. Das darin angegebene AHV-pflichtige Einkommen von Fr. 66'111.- stellt somit nicht den im Jahr 2000 erzielten Lohn abz�glich Unkostenverg�tungen (Spesen) dar. Darauf kann daher nicht ohne weiteres abgestellt werden. Daran �ndert nichts, dass das Taggeld auf dieser Grundlage ermittelt worden war. Anderseits kann die Aufstellung vom 14. Januar 2000 schon deshalb nicht zur Bestimmung des mutmasslich entgangenen Verdienstes herangezogen werden, weil unklar ist, ob sie tats�chlich von der Arbeitgeberin stammt. Das Dokument ist weder unterzeichnet noch tr�gt es den Briefkopf der Firma.
Gem�ss Fragebogen f�r den Arbeitgeber vom 25. Juli 2001 zuhanden der Invalidenversicherung verdiente der Beschwerdef�hrer 1997-1999 im Durchschnitt j�hrlich Fr. 101'662.-. Davon wurden 75 % oder Fr. 76'247.- als AHV-pflichtiges Einkommen abgerechnet. Die Summe von Fr. 101'662.- entspricht praktisch den Bez�gen einschliesslich Spesen von durchschnittlich Fr. 104'424.- im Jahr im selben Zeitraum gem�ss Aufstellung vom 14. Januar 2000. Da die Provisionen offenbar einen bedeutenden Lohnanteil ausmachten, was auch in den monatlichen und j�hrlichen Einkommensschwankungen zum Ausdruck kommt, rechtfertigt es sich, die 1997-1999 im Durchschnitt j�hrlich als AHV-pflichtiges Einkommen abgerechneten und der Teuerung angepassten Fr. 76'247.- als mutmasslich entgangenen Verdienst zu nehmen.
3.3.3 Die auf einen Kalendertag umgerechnete Differenz zwischen dem mutmasslich entgangenen Verdienst und den IV-Rentenleistungen betr�gt somit mindestens Fr. 91.20 ([Fr. 76'247.- - Fr. 42'960.-]/ 365). Das ist mehr als das im Zeitraum vom 16. Juni 2000 bis 30. November 2002 ausgerichtete Taggeld von Fr. 72.45 (Erw. 3.2). Daraus folgt, dass die Summe der bis 30. November 2002 bezogenen UV-Taggelder und Invalidenrenten kleiner ist als der seit dem Unfall vom 14. Juni 2000 bis dahin mutmasslich entgangene Verdienst. Es bestand somit Ende November 2002 keine �berentsch�digung. Die Verrechnung von Fr. 20'231.- mit Guthaben der Invalidenversicherung erfolgte somit zu Unrecht. Im Weitern entspricht das allf�llige UV-Taggeld ab 1. Dezember 2002 bei im �brigen unver�nderten Bemessungsfaktoren (versicherter Verdienst, Grad der Arbeitsunf�higkeit) dem bis 30. November 2002 ausgerichteten (gek�rzten) Taggeld.
In diesem Punkt verletzt der angefochtene Entscheid Bundesrecht.
3.4 Die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zu den am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Art. 68 und 69 ATSG, welche neu die Frage der �berentsch�digung bei Zusammentreffen von Taggeldern der Unfallversicherung mit Renten der Invalidenversicherung regeln (Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 UVG), sind nicht bestritten und geben zu keinen Weiterungen Anlass.
Der Beschwerdef�hrer hat nach Massgabe seines Obsiegens Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 1 und 3 OG in Verbindung mit Art. 135 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 24. Juni 2005, soweit er das koordinierte UV-Taggeld und die �berentsch�digungsberechnung betrifft, und der diesbez�gliche Einspracheentscheid der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft vom 9. September 2003 aufgehoben und es wird festgestellt, dass f�r den Zeitraum vom 16. Juni 2000 bis 30. November 2002 keine �berentsch�digung besteht und dass das allf�llige UV-Taggeld ab 1. Dezember 2002 bei im �brigen unver�nderten Bemessungsfaktoren dem bis 30. November 2002 ausgerichteten (gek�rzten) Taggeld entspricht. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1300.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich hat die Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses festzusetzen.
Luzern, 5. Januar 2006