Source: http://elibrary.verlagoesterreich.at/main/e-journals/jst-journal-fur-strafrecht/2015/heft-3510/jst-2015-2.html
Timestamp: 2017-04-29 17:29:28
Document Index: 309344772

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 43', '§ 45', '§ 153', '§ 154', '§ 155', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 302', '§ 198', 'OGH', '§ 302', '§ 304', '§ 307', '§ 198', 'de lege ferenda', 'Art 48', 'Art 6', 'Art 6', '§ 29', '§ 30', '§ 57', '§ 66', '§ 98', '§ 99', '§ 186', '§ 254', '§ 76', 'Art 26', 'Art 14', 'Art 29', 'Art 14', 'Art 26', 'Art 26', 'Art 76', 'Art 82', 'Art 83', 'Art 85', 'Art 86', 'Art 258', 'Art 22', 'Art 3', 'Art 2', '§ 2', '§ 51', '§ 136', '§ 162', '§ 51', '§ 162', '§ 51', '§ 136', '§ 278', '§ 278', '§ 173', '§ 3', '§ 10', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 173', '§ 3', '§ 10', '§ 278', '§ 278', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 28', '§ 31', '§ 28', '§ 31', '§ 28', '§ 156', '§ 156', '§ 156', '§ 186', '§ 30', '§ 34', '§ 38', '§ 91', '§ 99', '§ 99', '§ 120', '§ 121', '§ 121', '§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 28', '§ 125', '§ 127', '§ 129', '§ 65', '§ 32', '§ 22', '§ 22', '§ 6', '§ 357', '§ 77', '§ 23', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 23', '§ 16', '§ 17', '§ 17', '§ 467', '§ 489', 'Art 43', '§ 84', 'Art 43', '§ 84', '§ 467', '§ 467', '§ 489', '§ 268', '§ 284', '§ 467', '§ 470', '§ 489', 'Art 4', 'Art 6', 'Art 34', 'Art 4', '§ 67', '§ 72']

JST 2015/2 - Heft 2 - 2015 - JSt - Journal für Strafrecht - e-Journals
/ JST 2015/2
Volltext Cover Download EditorialJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 77–78
JST 2015, 77 Das vorliegende Heft 2 des JSt im heurigen Jahr erscheint pünktlich zum 13. Österreichischen... Das vorliegende Heft 2 des JSt im heurigen Jahr erscheint pünktlich zum 13. Österreichischen StrafverteidigerInnentag, der am 20. und 21. März in Linz stattfindet. Um die juristischen Themen der Tagung durch den berühmten „Blick über den Tellerrand“ zu erweitern, hat sich die Redaktion dazu entschlossen, dem vorliegenden Heft einen kriminologischen Schwerpunkt zu geben. Insofern beschäftigt sich der erste Beitrag mit einem Vergleich der Sanktionspraxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Drei über ihre Ländergrenzen hinaus bekannte Autoren, nämlich Arno Pilgram (Wien), Daniel Fink (Lausanne) und Jörg-Martin Jehle (Göttingen) versuchen eine Vergleichbarkeit der Sanktionspraxis dadurch zu gewährleisten, dass sie die rechtlichen Spezifika sowie die Besonderheiten kriminalstatistischer Erfassung der jeweiligen Länder weitgehend ausklammern. Doch selbst dann stellen die Autoren in den drei untersuchten Ländern enorme Unterschiede im Hinblick auf gerichtliche Verurteilungen und verhängte Strafen fest. Sie gehen dabei nicht davon aus, dass unterschiedliche Sicherheitslagen und Präventionserfordernisse die Ursache dafür sind, sondern führen diese Unterschiede auf strafkulturelle Gepflogenheiten in den jeweiligen Ländern zurück. Dass es trotz der unterschiedlichen Sanktionsmuster in den drei Ländern eine relative Ähnlichkeit bei den Wiederverurteilungsraten gibt, führt zur Conclusio, dass die unterschiedlichen Sanktionspraktiken im Grunde genommen wirkungsneutral sind. Dass Österreich die vergleichsweise strengste Sanktionierungspraxis hat, sollte gerade im Hinblick auf die anstehende Reform des StGB zur Zurückhaltung mahnen und dazu führen, den Fokus auf eine rationale Kriminalpolitik zu richten anstatt das Heil in höheren Strafdrohungen zu suchen.Der zweite Schwerpunktbeitrag der Wiener Kriminalsoziologen Wolfgang Stangl, Alexander Neumann und Norbert Leonhardmair beschäftigt sich mit dem österreichischen Maßnahmenvollzug als Beispiel sektoraler Detensionsakzeptanz. Unter dem für Juristen fremden Begriff der „Detensionsakzeptanz“ ist das Ineinandergreifen von Entscheidungsmustern der beteiligten Institutionen (Staatsanwaltschaften, Gerichte, Maßnahmenanstalten mit ihrem Personal etc) mit der Folge immer längerer Anhaltezeiten zu verstehen. Den Autoren geht es in ihrer Analyse nicht um die Auswirkung von Einzelentscheidungen, sondern um deren „institutionelle Muster“. Vor diesem Hintergrund kommen sie zu den reformstrategischen Schlussfolgerungen, dass eine nachhaltige Reduktion der Einweisungen in den Maßnahmenvollzug nach § 21 StGB und eine Steigerung der Entlassung aus diesem nur gemeinsam mit den rund um den Maßnahmenvollzug angesiedelten Institutionen erreicht werden kann. Der Bedarf an Kommunikationsstrukturen, aber auch an materiellen Ressourcen an den jeweiligen Standorten ist zu erheben, um einen funktionierenden Institutionenverbund mit dem Ziel zu etablieren, die Zahl der Anhaltungen zu senken. Diese Kommunikationsstrukturen sind nötig, um ein wechselseitiges Institutionenvertrauen entwickeln zu können, das Grundvoraussetzung für eine Änderung der Anhaltepraxis ist und durch Institutionentransparenz gefördert wird.Zum kriminologischen Schwerpunkt passt weiters ein von Irene Steinberger verfasster Bericht über eine Podiumsdiskussion zur Frage der Entkriminalisierung bzw Legalisierung von Besitz und Weitergabe psychoaktiver Cannabisprodukte. Gerade dieses Thema wird, nachdem es verschiedene politische Parteien als Reformüberlegung auf ihre Fahnen geheftet haben, in den nächsten Monaten weiter diskutiert werden. Insofern ist die Redaktion des JSt froh, mit dem Veranstaltungsbericht auch jene Leserinnen und Lesern erreichen zu können, denen eine Teilnahme an dieser Veranstaltung nicht möglich war. Volltext	AufsätzeJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 81–94
Fink, Daniel | Jehle, Jörg Martin | Pilgram, Arno Strafrechtliche Sanktionen im internationalen Vergleich Deutschland – Österreich – Schweiz
Ländervergleich, Sanktionspraxis, Verurteilungen, Geldstrafen, Freiheitsstrafen, Diversion, Wiederverurteilung, JST 2015, 81, § 43a StGB, § 45 dJGG, § 153 dStPO, § 154 dStPO, § 155 dStPO Die vorliegende Studie unternimmt es, die Strafrechtspraxis in Deutschland, Österreich und der... Die vorliegende Studie unternimmt es, die Strafrechtspraxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu vergleichen. Um die weitgehende Vergleichbarkeit herzustellen, konzentriert sie sich auf gerichtliche Verurteilungen im Bereich des Kernstrafrechts (Vorsatztaten) und von Erwachsenen (>18 Jahre) und belässt sie es bei einer groben Klassifikation von Sanktionen. Erheblichen Unterschieden zwischen den Ländern in Bezug auf strafrechtliche Sanktionsmuster und die Belastung der Bevölkerung mit Verurteilungen und Strafen steht eine nur geringe Differenz bei den Wiederverurteilungsraten gegenüber. Volltext	AufsätzeJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 95–111
Leonhardmair, Norbert | Neumann, Alexander | Stangl, Wolfgang Von Krank-Bösen und Bös-Kranken. Der österreichische Maßnahmenvollzug als Beispiel sektoraler Detentionsakzeptanz
Maßnahmenvollzug, Detentionsakzeptanz, Anhaltedauer, Unterbringung, Zurechnungsfähigkeit, JST 2015, 95, § 21 StGB, § 22 StGB, § 23 StGB Der Maßnahmenvollzug in Österreich wird in diesem Text als Beispiel einer Organisation... Der Maßnahmenvollzug in Österreich wird in diesem Text als Beispiel einer Organisation untersucht, die seit ihrer Begründung im Jahr 1975 ein bemerkenswertes Wachstum erlebt hat. Im Unterschied zum sogenannten Normalvollzug, in dem sich Phasen wachsender, aber auch rückläufiger Gefangenenpopulationen beschreiben lassen, ist der österreichische Maßnahmenvollzug durch dessen enorme Ausweitung der Zahlen angehaltener Personen gekennzeichnet. Volltext	AufsätzeJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 112–114
Oshidari, Babek Peter Diversion bei Missbrauch der Amtsgewalt nach § 302 Abs 1 StGB
Zur Anwendung des § 198 Abs 3 StPO im Licht der Rechtsprechung des OGH Amtsmissbrauch, Diversion, nicht schwere Schuld, Folgenabwägung, Konkurrenzen, JST 2015, 112, § 302 StGB, § 304 StGB, § 307 StGB, § 198 StPO Seit 1.1.2014 stellt die sachliche Zuständigkeit des Schöffengerichts bei Missbrauch der... Seit 1.1.2014 stellt die sachliche Zuständigkeit des Schöffengerichts bei Missbrauch der Amtsgewalt kein Hindernis für eine diversionelle Erledigung mehr dar. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Anwendungsvoraussetzungen der Diversion in diesem Bereich und gibt einen Überblick über die in der höchstgerichtlichen Praxis diesbezüglich bereits behandelten Fallkonstellationen. Volltext	AufsätzeJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 115–117
Stuefer, Alexia Verteidigung in der Hauptverhandlung – zweiter Teil zweiter Abschnitt: Lösungsansätze de lege ferenda
Verfassungsrechtliche Garantien, Verfahrensgerechtigkeit, Fairness, Hauptverhandlung, Verteidigungsrechte, Art 48 Charta der Grundrechte der Europäischen Union (GRC)., JST 2015, 115, Art 6 EMRK Die beiden bereits veröffentlichten Beiträge zum Thema „Verteidigung in der... Die beiden bereits veröffentlichten Beiträge zum Thema „Verteidigung in der Hauptverhandlung“ befassten sich mit den in der täglichen Praxis mitunter auftretenden Schwierigkeiten für die angeklagte Person, ihre Verteidigungsrechte in der Hauptverhandlung effektiv ausüben zu können. Verantwortlich dafür gemacht wurde einerseits die Gesetzeslage, die das Gericht in der Hauptverhandlung mit Aufgaben der gesetzlich vorgesehenen inquisitorischen Verhandlungsführung überfrachtet, was zu einer Verkürzung der (Frage- und Antrags-) Rechte für die angeklagte Person führen kann. Andererseits wurde eine historisch von allen Prozessbeteiligten (somit auch von der Verteidigung) geprägte Verhandlungskultur verortet, die bisweilen verhindert (hat), dass die Verteidigung selbst jene prozessualen Möglichkeiten ausschöpft, die das Gesetz der angeklagten Person zur Verfügung stellt (vgl JSt 2014, 31; JSt 2014, 228).Der folgende letzte Teil der Serie zeigt auf, dass die Hauptverhandlung zumindest teilweise zu reformieren sind, um die von Art 6 EMRK gemeinte Verfahrensgerechtigkeit zu verwirklichen. Aus Platzgründen werden hier drei Reformgedanken vorgestellt. Volltext	AufsätzeJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 118–121
Abgabenänderungsgesetz 2014, 2. Abgabenänderungsgesetz 2014, Selbstanzeige, Landesabgabenbehörden, Tilgung, Verkürzungszuschlag, Fristsetzungsantrag, Auskunftspflicht, JST 2015, 118, § 29 FinStrG, § 30a FinStrG, § 57 FinStrG, § 66 FinStrG, § 98 FinStrG, § 99 FinStrG, § 186 FinStrG, § 254 FinStrG, § 76 Abs 4 StPO Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Hauptaspekten der für das Finanzstrafgesetz relevanten... Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Hauptaspekten der für das Finanzstrafgesetz relevanten Änderungen durch das Abgabenänderungsgesetz 2014 sowie 2. Abgabenänderungsgesetz 2014, welche einerseits in der Anpassung des verwaltungsbehördlichen Rechtsmittelverfahrens an die neu geschaffene zweistufige Verwaltungsgerichtsbarkeit sowie andererseits in den Novellierungen im Bereich der Strafaufhebungsgründe (Selbstanzeige und Abgabenzuschlag) bestehen. Volltext	AufsätzeJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 122–125
Lang, Alexander | Rzeszut, Robert Ist trotz der Gruppenanfrage an die Schweiz die Abgabe einer strafbefreienden Selbstanzeige noch möglich?
DBA Österreich – Schweiz, Steuerabkommen Österreich – Schweiz, Gruppenanfrage, Rückwirkung, „Abschleicher“, Selbstanzeige, Sperrgrund Tatentdeckung und Verfolgungshandlung, JST 2015, 122, Art 26 DBA Österreich – Schweiz, Art 14a Steueramtshilfegesetz, Art 29 FinStrG, Art 14 Abs 3 FinStrG Österreich hat am 19.12.2014 gem Art 26 DBA Österreich – Schweiz eine Gruppenanfrage an die... Österreich hat am 19.12.2014 gem Art 26 DBA Österreich – Schweiz eine Gruppenanfrage an die Schweiz gestellt, um Personen auf die Spur zu kommen, die der zwingenden Nachversteuerung von bislang nicht erklärten Einkünften nach dem Steuerabkommen mit der Schweiz entflohen sind, indem sie ihr Vermögen ins Ausland transferiert haben (sog „Abschleicher“). Personen, die von der Gruppenanfrage erfasst wären, könnten jetzt grundsätzlich noch eine strafbefreiende Selbstanzeige erstatten. Dabei ist derzeit noch offen, inwieweit eine solche Gruppenanfrage überhaupt zulässig ist und – wenn ja – bis wann eine strafbefreiende Selbstanzeige noch möglich wäre. Volltext	AufsätzeJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 126–130
Zeder, Fritz Normalität und ein Sonderfall: Nach dem Ende der Übergangsperiode
Ordentliches Gesetzgebungsverfahren, Verstärkte Zusammenarbeit, Gegenseitige Anerkennung, Europäischer Haftbefehl, Europäische Ermittlungsanordnung, JST 2015, 126, Art 76 AEUV, Art 82 AEUV, Art 83 AEUV, Art 85 AEUV, Art 86 AEUV, Art 258 AEUV Mit 1.12.2014 – fünf Jahre nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon – ist die... Mit 1.12.2014 – fünf Jahre nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon – ist die Übergangsperiode ausgelaufen. Der Beitrag stellt jene Änderungen vor, die dies mit sich bringt; vor allem die Möglichkeit zu Vertragsverletzungsverfahren und die neue Rechtsstellung des Vereinigten Königreichs. Zusammengefasst werden auch die weiter bestehenden Besonderheiten des Legislativverfahrens im Straf- und Polizeirecht. Volltext	AufsätzeJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 131–133
Steinberger, Irene „Legalize it?“ Bericht zur Podiumsdiskussion
Cannabis, Legalisierung, Entkriminalisierung, Art 22, 23 und 28 UN Single Convention on narcotic drugs 1961, UN Convention on psychotropic substances 1971, Art 3 Abs 2 UN Convention against illicit traffic in narcotic drugs and psychotropic substances 1988, Art 2 Abs 2 EU-Rahmenbeschluss 2004/757/JI, §§ 2 Abs 1 und 4, 34 Abs 2 und 35 Abs 4 SMG idFd Strafprozessänderungsgesetzes 2014, BGBl. I 2014/71, JST 2015, 131 „Der Bürger hat das Recht, Drogen zu konsumieren, solange er [damit] niemand anderen... „Der Bürger hat das Recht, Drogen zu konsumieren, solange er [damit] niemand anderen schädigt.“ Mit diesem Zitat von Prof. Dr. Lorenz Böllinger, Professor emeritus für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Bremen und Sprecher des Schildower Kreises, eröffnete Ass.-Prof. Mag. Dr. Katharina Beclin als Moderatorin die von der Gesellschaft für Strafrecht und Kriminologie organisierte Podiumsdiskussion zur Frage der Entkriminalisierung beziehungsweise Legalisierung von Besitz und Weitergabe psychoaktiver Cannabisprodukte. Volltext	AufsätzeJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 134–138
Mair, Karin | Müller, Shahanaz „Fraus est celare fraudem“ – Entwicklung der Wirtschaftsforensik
Wirtschaftsforensik, Fraud, Fraud Triangle, Fraud Diamond, Korruption, Untreue, Betrug, Strafrecht, Wirtschaftskriminalität, Wirtschaftsstrafrecht, Forensik, dolose Handlungen, Chain of Custody, White Collar Crime, JST 2015, 134 Die Rekonstruierbarkeit wirtschaftsstrafrechtlicher Sachverhalte, die viele Jahre zurückliegen,... Die Rekonstruierbarkeit wirtschaftsstrafrechtlicher Sachverhalte, die viele Jahre zurückliegen, stellt in der heutigen Zeit eine besondere Herausforderung für Unternehmen und deren Organe dar. Die Wirtschaftsforensik wird in diesen Fällen eingesetzt, um mit Hilfe technischer Methoden und durch eine systematische betriebswirtschaftliche und juristische Analyse allfällig dolose Abläufe aus der Vergangenheit nachzuvollziehen. Aufgrund ständig wachsender technologischer Anforderungen, rechtlicher Vorschriften und organisatorischer Entwicklungen hat sich die forensische Tätigkeit als eine eigene Disziplin etabliert. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 139–143
21 Bs 226/13s, JST 2015, 139, JST-Slg 2015/16, § 51 Abs 2 StPO, § 136 Abs 1 StPO, § 162 StPO Grundsätzlich bezieht sich die Akteneinsicht auf die vorliegenden (sämtlichen) Ergebnisse des... Grundsätzlich bezieht sich die Akteneinsicht auf die vorliegenden (sämtlichen) Ergebnisse des Ermittlungs- und Hauptverfahrens. Gem § 51 Abs 2 StPO iVm § 162 StPO können personenbezogene Daten und andere Umstände, die Rückschlüsse auf die Identität oder die höchstpersönlichen Lebensumstände einer gefährdeten Person zulassen, von der Akteneinsicht ausgenommen werden. Es sind darüber nur „zensurierte“ Kopien auszufolgen, in denen die kritischen Daten unkenntlich gemacht wurden. Weiter können Aktenstücke gem § 51 Abs 2 2. Satz StPO, deren Kenntnis durch Beschuldigte die Ermittlungen gefährden könnte, von der Akteneinsicht detailliert und nachvollziehbar begründet ausgenommen werden. Von dieser Möglichkeit ist angesichts des drohenden Eingriffs in Verteidigungsrechte mit Zurückhaltung Gebrauch zu machen.Bei einem „Verschlussakt“ handelt es sich um einen Ermittlungsakt bzw Aktenteil betreffend die Durchführung einer optischen oder akustischen Überwachung, der (nur) so lange zu führen ist, als Aktenbestandteile, die gem § 136 Abs 1 StPO angelegt wurden, in einem eigenen, ausdrücklich so bezeichneten Akt zusammengefasst werden dürfen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Auch diesfalls bedarf es einer Begründung, dass diese Aktenbestandteile von der Akteneinsicht ausgenommen sind. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 143–144
12 Os 143/14t, JST 2015, 143, JST-Slg 2015/17, § 278b Abs 2 StGB, § 278 Abs 3 StGB, § 173 Abs 2 StPO, § 3 GRBG, § 10 GRBG Die Kontaktaufnahme mit einer Person, welche Mitglieder für den IS anwirbt, sowie der... Die Kontaktaufnahme mit einer Person, welche Mitglieder für den IS anwirbt, sowie der organisierte Zusammenschluss zu einer Reisegruppe mit dem Ziel der Teilnahme an medial verfolgbaren und international verpönten Kampfhandlungen sind iS vollendeter Tatbegehung Aktivitäten, die iS des § 278b Abs 2 iVm § 278 Abs 3 StGB die Ziele der Vereinigung und deren Handlungen fördern. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 144–145
12 Os 146/14h, JST 2015, 144, JST-Slg 2015/18, § 278b Abs 2 StGB, § 278 Abs 3 StGB, § 173 Abs 2 StPO, § 3 GRBG, § 10 GRBG Die Absolvierung einer Waffen- und Kampfausbildung samt der Teilnahme an Kampfhandlungen sowie... Die Absolvierung einer Waffen- und Kampfausbildung samt der Teilnahme an Kampfhandlungen sowie die finanzielle Unterstützung durch Überweisung eines Geldbetrags stellen geradezu typische, eine terroristische Vereinigung fördernde Handlungen iS des § 278b Abs 2 iVm § 278 Abs 3 StGB dar. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 146–146
6 Bs 120/14v, JST 2015, 146, JST-Slg 2015/19, § 27 Abs 1 Z 2 SMG, § 27 Abs 3 SMG Das Vergehen nach § 27 Abs 1 Z 2 SMG (Anbau von Cannabispflanzen zum Zweck der... Das Vergehen nach § 27 Abs 1 Z 2 SMG (Anbau von Cannabispflanzen zum Zweck der Suchtgiftgewinnung) verlangt den zumindest bedingten Vorsatz, dass daraus Suchtgift gewonnen wird. Dieser Vorsatz kann auch darauf gerichtet sein, dass ein anderer aus den angebauten Cannabispflanzen Suchtgift gewinnt. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 146–149
Zeder, Fritz Kath als Suchtgift bzw psychotroper Stoff
19 Bs 368/14b, JST 2015, 146, JST-Slg 2015/20, § 28a Abs 1 SMG, § 31a Abs 1 SMG Unter Kath sind die Zweigspitzen mit jungen Blättern des Khatstrauchs (Catha edulis) zu... Unter Kath sind die Zweigspitzen mit jungen Blättern des Khatstrauchs (Catha edulis) zu verstehen, die – die in Österreich verbotenen Substanzen – Cathinon und Cathin enthalten. Das Einführen dieser Pflanzen begründet bei Überschreiten der Grenzmenge den Verdacht, die Verbrechen des Suchtgifthandels nach § 28a Abs 1 zweiter Fall SMG und die Vergehen des Handels mit psychotropen Stoffen nach § 31a Abs 1 zweiter Fall SMG begangen zu haben.Bei einem Haftbeschluss ist mit Bestimmtheit anzugeben, welcher – in Hinsicht auf die mit hoher Wahrscheinlichkeit als begründet angesehenen strafbaren Handlungen als rechtlich entscheidend beurteilte – Sachverhalt angenommen wurde (sog Feststellungsebene) und klarzustellen, auf welchen ganz bestimmten Tatumständen (Beweisergebnissen, sog erhebliche Tatsachen) diese Sachverhaltsannahmen über die sog entscheidenden Tatsachen beruhen (sog Begründungsebene). Die Begründungspflicht für Haftbeschlüsse unterscheidet sich nicht von der für ein Strafurteil. Wird dieser nicht entsprochen, stellt dies eine Grundrechtsverletzung dar. Dies ist der Fall, wenn sich Feststellungen zur subjektiven Tatseite und bestimmte Tatsachen, aus denen sich der dringende Tatverdacht zur (fünfzehnfachen) Überschreitung der Grenzmenge der §§ 28b und 31b SMG, aber auch zum Vorliegen der subjektiven Tatseite ergibt, dem Beschluss nicht entnehmen lassen. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 150–151
33 Bs 150/14x, 21 Bl 56/14f, JST 2015, 150, JST-Slg 2015/21, § 156c Abs 1 Z 2 lit b StVG, § 156c Abs 4 StVG Ein Schulbesuch im Ausmaß von 25 Stunden pro Woche ist nur dann dem Ausüben einer geeigneten... Ein Schulbesuch im Ausmaß von 25 Stunden pro Woche ist nur dann dem Ausüben einer geeigneten Beschäftigung für den elektronisch überwachten Hausarrest iS des § 156c Abs 1 Z 2 lit b StVG gleichzuhalten, wenn nach Beendigung des Unterrichts ein strukturierter Tagesablauf gesichert ist (1).Die Ablehnung des elektronisch überwachten Hausarrestes wegen – mit einer vorangegangenen Flucht begründeten – Missbrauchsgefahr steht mit der (Wieder-) Gewährung von Vollzugslockerungen nach eben dieser Flucht nicht in Einklang (2). Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 151–151
21 Bl 96/14p, JST 2015, 151, JST-Slg 2015/22, § 186 StPO, § 30 Abs 3 StVG, § 34 StVG, § 38 StVG, § 91 Abs 2 StVG Auch im Fall einer Untersuchungshaft sind Nahrungs- und Genussmittel nur in den im... Auch im Fall einer Untersuchungshaft sind Nahrungs- und Genussmittel nur in den im Strafvollzugsgesetz angeführten Fällen zu überlassen. Ist bei solchen Lieferungen die Gefahr eines Schmuggels unerlaubter Substanzen/Gegenstände in die Justizanstalt zu befürchten und erfordern die Lieferungen besondere organisatorische Vorkehrungen oder Kontrollen, dann sind diese mit dem Haftzweck (der Anhaltung des Beschuldigten in Untersuchungshaft, um dem/den Haftgrund/gründen entgegenzuwirken) nicht vereinbar. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 152–152
21 Bl 110/14x, JST 2015, 152, JST-Slg 2015/23, § 99a StVG Der mehrfache Missbrauch von Vollzugslockerungen in der Vergangenheit kann zur Begründung einer... Der mehrfache Missbrauch von Vollzugslockerungen in der Vergangenheit kann zur Begründung einer ablehnenden Entscheidung über ein neuerliches Ansuchen um Vollzugslockerungen (hier: Ausgang nach § 99a StVG) herangezogen werden. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 152–153
22 Bl 72/14z, JST 2015, 152, JST-Slg 2015/24, § 120 StVG, § 121 StVG, § 121a StVG Auf Grund der zwischenzeitigen Entlassung aus der Strafhaft hat der Beschwerdeführer seine... Auf Grund der zwischenzeitigen Entlassung aus der Strafhaft hat der Beschwerdeführer seine Stellung als Strafgefangener verloren, sodass eine Beschwer mangels eines konkreten subjektiv-öffentlichen Rechtes nicht (mehr) gegeben ist. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 153–153
1 Bl 82/14h, JST 2015, 153, JST-Slg 2015/25, § 54a StVG Unter den in § 54a Abs 1 StVG genannten „unterhaltsberechtigten Angehörigen“ sind... Unter den in § 54a Abs 1 StVG genannten „unterhaltsberechtigten Angehörigen“ sind Personen zu verstehen, denen aufgrund familienrechtlichen Bestimmungen ein konkreter Unterhaltsanspruch zusteht (1).Der Begriff des Fortkommens nach der Entlassung in § 54a Abs 3 StVG ist konkret zu verstehen: Die Zahlung aus der Rücklage muss für einen Gegenstand oder eine Leistung verwendet werden, der oder die entweder medizinisch erforderlich ist, um die Arbeitsfähigkeit zu erhöhen, die leichtere Arbeitsvermittelbarkeit bewirkt oder sonst einen konkreten Vorteil für das Bestreben hat, ein rechtschaffendes oder den rechtlichen Werten angepasstes Leben zu führen (2). Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 154–154
15 Os 113/14b, (RS0129772), JST 2015, 154, JST-Slg 2015/19, § 28 StGB, § 125 StGB, § 127 StGB, § 129 StGB Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 154–154
17 Os 30/14m, (RS0129745), JST 2015, 154, JST-Slg 2015/20, § 65 Abs 2 StGB Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 154–154
17 Os 30/14m, (RS0129744), JST 2015, 154, JST-Slg 2015/21, § 32 StGB Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 154–154
15 Os 105/14a, (RS0129768), JST 2015, 154, JST-Slg 2015/22, § 22a Abs 5 ADBG 2007 Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 155–155
15 Os 105/14a, (RS0129767), JST 2015, 155, JST-Slg 2015/23, § 22a Abs 4 Z 2 ADBG 2007 Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 155–155
25 Os 8/14k, (RS0129510), JST 2015, 155, JST-Slg 2015/24, § 6 Abs 2 StPO, § 357 Abs 2 StPO, § 77 Abs 1 DSt Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 155–155
Gw 1/15b, Gw 20/15x, JST 2015, 155, JST-Slg 2015/2, § 23 StPO, § 16 Abs 3 StVG, § 16a StGV Da in Beschwerdeverfahren gegen Beschlüsse der Landesgerichte als Vollzugsgerichte gemäß... Da in Beschwerdeverfahren gegen Beschlüsse der Landesgerichte als Vollzugsgerichte gemäß § 16 Abs 3 StVG und des Oberlandesgerichtes Wien als Vollzugssenat gemäß § 16a StVG diese jeweils nicht als Strafgerichte tätig werden, eine Nichtigkeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesetzes durch die Generalprokuratur jedoch bloß gegen Urteile, gesetzwidrige Beschlüsse oder Vorgänge eines Strafgerichtes erhoben werden kann (§ 23 Abs 1 StPO) und in den genannten Verfahren die StPO nicht subsidiär anzuwenden ist, kommt der Generalprokuratur in Ansehung der eingangs angeführten Entscheidungen eine Prüfungsbefugnis nicht zu (ErläutRV 2357 BlgNR 24. GP 21 f; Erlass des Bundesministeriums für Justiz vom 25. Oktober 2013 über das Verwaltungsgerichtsbarkeits-Anpassungsgesetz-Justiz [VAJu] – Änderungen im Bereich des Strafvollzugsgesetzes, BMJ-S641.010/0012-IV 1/2013, S 6 f; Pieber in WK2 StVG § 16a Rz 1, § 17 Rz 19 und 21; Drexler, StVG3 § 17 Rz 5). Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 155–156
Gw 446/14t, JST 2015, 155, JST-Slg 2015/3, § 467 Abs 4 StPO, § 489 Abs 1 StPO Durch Art 43 Z 4 des Budgetbegleitgesetzes 2011, BGBl I 2010/111, wurde die zuvor in § 84 Abs... Durch Art 43 Z 4 des Budgetbegleitgesetzes 2011, BGBl I 2010/111, wurde die zuvor in § 84 Abs 2 erster Satz StPO vorgesehene Möglichkeit beseitigt, Rechtsmittel „mündlich zu Protokoll“ zu geben. Nach den ErläutRV (981 BlgNR 24. GP 92) sollte – nicht anders als bei der Rechtsmittelanmeldung gegen Urteile von Kollegialgerichten – (auch) die „Möglichkeit der protokollarischen Anmeldung einer Berufung vor den Bezirksgerichten (§ 467 Abs 4 StPO) beibehalten werden, weil die sofortige Anmeldung nach Erteilung der Rechtsmittelbelehrung in der Hauptverhandlung keinen besonderen Mehraufwand erzeugt“. Daraus ergibt sich, dass gemäß § 467 Abs 4 StPO iVm § 489 Abs 1 StPO die Anmeldung der Berufung gegen das Urteil eines Einzelrichters des Landesgerichtes nur (noch) unmittelbar nach Urteilsverkündung und „zugleich“ (§ 268 zweiter Satz StPO) zu erteilender Rechtsmittelbelehrung wirksam zu Protokoll gegeben werden kann (zum Ganzen: Ratz, WK-StPO § 284 Rz 10, § 467 Rz 6).Ist eine nicht innerhalb des genannten Zeitraumes mündlich zu Protokoll gegebene Berufungsanmeldung des Angeklagten somit bereits bei der nichtöffentlichen Beratung gemäß § 470 Z 1 (iVm § 489 Abs 1) StPO als unzulässig zurückzuweisen, so wird damit der aus dem 2. Abschnitt des 22. Hauptstücks der Strafprozessordnung (auch als Ausdruck des Verbotes mehrfacher Entscheidungen in derselben Strafsache [vgl Art 4 des 7. ZPMRK]) hervorgehende Grundsatz, dass über alle gegen ein Urteil von welcher Seite auch immer ergriffenen Berufungen gleichzeitig entschieden werden muss, nicht berührt. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 156–159
Furcht ./. Deutschland, Nr 54648/09, JST 2015, 156, JST-Slg 2015/1, Art 6 Abs 1 EMRK, Art 34 EMRK Der Einsatz verdeckter Ermittler verletzt das Recht auf ein faires Verfahren, wenn er nicht... Der Einsatz verdeckter Ermittler verletzt das Recht auf ein faires Verfahren, wenn er nicht durch objektive Verdachtsmomente begründet ist, die bereits im Zeitpunkt der ersten Ermittlungshandlungen gegen verdächtige Personen durch die Behörden vorliegen müssen. Verdeckte Ermittler dürfen nicht zur Begehung von Straftaten anstiften, sondern lediglich passiv am Tatgeschehen teilnehmen. Volltext	JudikaturJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 159–160
Lucky Dev ./. Schweden, Nr 7356/10, Art 4 7. ZP EMRK, JST 2015, 159, JST-Slg 2015/2 Ein Verbot der Verfolgung oder Bestrafung wegen einer zweiten strafbaren Handlung besteht schon... Ein Verbot der Verfolgung oder Bestrafung wegen einer zweiten strafbaren Handlung besteht schon dann, wenn sie auf identischen oder im Wesentlichen gleichen Fakten beruht. Die steuerbehördliche Verpflichtung zur Zahlung von Steuerzuschlägen besitzt Strafcharakter iSd Konvention. Es widerspricht dem Doppelverfolgungsverbot nicht, dass wegen eines Vergehens mehrere Verfahren parallel geführt werden. Sobald eines davon jedoch endgültig abgeschlossen worden ist, muss das andere unverzüglich eingestellt werden. Volltext	Zur ErinnerungJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 161–162
JST 2015, 161 Opfer, die sich durch Erklärung dem Verfahren als Privatbeteiligte angeschlossen haben, haben... Opfer, die sich durch Erklärung dem Verfahren als Privatbeteiligte angeschlossen haben, haben das Recht, den Ersatz des durch die Straftat erlittenen Schadens oder eine Entschädigung für die Beeinträchtigung ihrer strafrechtlich geschützten Rechtsgüter zu begehren (§ 67 Abs 1 und 2 StPO). Daraus folgt, dass das Opfer dann Privatbeteiligter (bzw gem § 72 StPO Subsidiarankläger) werden kann, wenn es in der Lage ist, gegen den Beschuldigten irgendeinen aus der Straftat hervorgegangenen privatrechtlichen Anspruch zu stellen. Demnach wäre es etwa verfehlt, als Voraussetzung für den Privatbeteiligtenanschluss nur einen solchen Eingriff in Privatrechte des Opfers anzuerkennen, der das durch die in Betracht kommende Norm geschützte Rechtsgut selbst verletzt. Es genügt vielmehr, dass die Straftat zur privatrechtlichen Schädigung des Opfers überhaupt führte. Volltext	BuchsprechungenJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 163–164
Birklbauer, Alois Bockemühl (Hg), Handbuch des Fachanwalts Strafrecht,
6., aktualisierte und erweiterte Auflage, Köln 2015, gebunden, 1972 Seiten, 149 Euro, ISBN 978-3-452-28064-0. JST 2015, 163 Das von Rechtsanwalt Bockemühl aus Regensburg herausgegebene Handbuch des Fachanwalts... Das von Rechtsanwalt Bockemühl aus Regensburg herausgegebene Handbuch des Fachanwalts Strafrecht ist mittlerweile in 6. Auflage erschienen und setzt es sich – wie schon in den Vorauflagen – zum Ziel, Expertenwissen auf sämtlichen für den Fachanwalt Strafrecht relevanten Gebieten des Strafrechts zu vermitteln (Seite VII). Die in allen wesentlichen Teilen überarbeitete Neuauflage (Stand Juni 2014) war nicht zuletzt erforderlich auf Grund der Entscheidung des BVerfG vom 19.3.2013 zur Praxis der Verständigung im Strafverfahren, die die Strafprozesskultur grundlegend beeinflusst hat (Seite V). Insgesamt beschäftigen sich 34 Autorinnen und Autoren – überwiegend aus der Praxis – mit den verschiedenen Facetten des Strafrechts.Der 1. Teil des Buches setzt sich mit dem „Rechtsanwalt als Strafverteidiger“ auseinander (Köllner 1 ff), wobei nicht nur die Geschichte der Strafverteidigung dargestellt wird, sondern auch eingehend die Rolle, die dem Verteidiger im Strafverfahren nach den gängigen Ansichten zugewiesen ist. Breiten Raum nehmen auch die Strafbarkeit des Verteidigers für sein unzulässiges Verteidigerverhalten, die Möglichkeit der Ausschließung des Verteidigers sowie die Haftung des Verteidigers für eine mangelhafte Verteidigung ein. Ein Ausblick auf den Unternehmensverteidiger rundet dieses Kapitel ab.Der 2. Teil widmet sich der Verteidigung in erster Instanz (70 ff), wobei sich die Darstellung zunächst an den Verfahrensstadien (Ermittlungsverfahren, Zwischenverfahren, Vorbereitung der Hauptverhandlung und Hauptverhandlung) orientiert. Daran anschließend werden als Spezialthemen Zwangsmaßnahmen, Untersuchungshaft, Strafbefehlsverfahren und beschleunigtes Verfahren behandelt. Wie bereits in der Vorauflage geht es in diesem Teil nicht nur um die Darstellung des positiven Rechts, sondern beispielsweise auch um die Informationsbeschaffung durch den Verteidiger oder die Festlegung des Verteidigungsziels. Die Darstellung der Mandatsübernahme ist um zahlreiche Schriftsatzmuster ergänzt, was die große Praxisnähe des vorliegenden Handbuchs unterstreicht. Volltext	BuchsprechungenJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 164–164
Raffeiner, Andreas Leone, Von der Lehre des „geborenen“ Verbrechers zur modernen Hirnforschung. Ein Beitrag zur Geschichte der biologischen Kriminologie und ihrer Auswirkungen auf das Strafrecht, Schriftenreihe Strafrecht in Forschung und Praxis Bd 263,
Verlag Dr. Kova?, Hamburg 2013, zugl Univ. Diss. Saarbrücken 2012, 276 Seiten, 89,90 Euro, ISBN 978-3-8300-6996-6. JST 2015, 164 Der italienische Arzt, Professor der Gerichtsmedizin und Psychiatrie Cesare Lombroso gilt als... Der italienische Arzt, Professor der Gerichtsmedizin und Psychiatrie Cesare Lombroso gilt als Begründer der kriminalanthropologisch ausgerichteten sogenannten Positiven Schule der Kriminologie. Der Autor Frederico Leone versucht in seiner 2012 in Saarbrücken eingereichten Dissertation bildlich Lombrosos Hauptgedanken in zeitgemäßer Handschrift zu zeichnen und zu beweisen, welche Folgen auf das zeitgemäße Strafrecht warten könnten. Das vorliegende Werk verbirgt daher keineswegs eine klassische rechtswissenschaftliche Arbeit, sondern beinhaltet auch bemerkenswerte, kritische Strömungen naturwissenschaftlicher und philosophischer Coleur. Dessen ungeachtet geht Leone auch der Frage nach biologischen Ursachen für das Verbrechen nach. Dabei wird das Wirken Lombrosos angeschnitten und der durch ihn ausgelöste Schulenstreit erwähnt, aber es werden auch klassische und zeitgemäße biologische Theorien der Kriminalität angedeutet.Selbst die gegenwärtige Hirnforschung, um die sich besonders der 2007 verstorbene US-amerikanische Psychologe Benjamin Libet verdient gemacht hat, wird in die Betrachtung einbezogen. Eine solche könnte nicht ohne Folgen für die Dogmatik des Strafrechts bleiben. Zwei Linien sind dabei erkennbar: Zum einen würde man ? vorausgesetzt, es gelänge der Hirnforschung, die Willensfreiheit als nicht gegeben zu beweisen ? das Schuldstrafrecht aufgeben, zum anderen würde man sogar an jenem festhalten. Der Autor betont jedoch, für sich selbst relativierend, dass die Beantwortung der Frage, was denn die wünschenswertere Bedingung eines individuellen Strafsystems wäre, wohl außer Zweifel stehen dürfte. Die Grenze zur neurobiologischen Vorherbestimmung und die Ansicht, dass kein Mensch einen freien Willen besitze, ist klar gezogen. Da alle Gehirne determiniert sind, kann niemand für sein Handeln und Tun zur Rechenschaft gezogen, ja verantwortlich gemacht werden. Der Verfasser ist sich im Klaren darüber, dass sein Dissertationsprojekt zugleich kompliziert und komplex war. Dennoch gelingt es ihm mit pointierter Feder, auch eigene Fehler dem Leser zwischen den Zeilen zu verstehen zu geben.Das Kapitel Leones, das den biologischen Rassenwahn in der nationalsozialistischen Ära zum Inhalt hat, ist wichtig. Trotzdem fehlt ein Querverweis auf die kriminalbiologische Praxis vor Hitler. Diese wurde schon vor zwei Jahren von Thomas Kailer grundlegend untersucht. Es ist Leone gelungen, mit der guten Übersicht über die hauptsächlichen biologischen Ansichten in der Kriminologie und deren Wurzeln die gesammelten Einsichten differenziert und ausführlich zu stützen. Eine Revision des althergebrachten Schuldstrafrechts von der Pike auf ist dagegen noch ein Wunschtraum. Volltext	BuchsprechungenJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 164–165
Hirtenlehner, Helmut Seddig, Soziale Wertorientierungen, Bindungen, Normakzeptanz und Jugenddelinquenz. Ein soziologisch-integratives Erklärungsmodell,
Waxmann Verlag, Münster 2014, 312 Seiten, broschiert, 39,90 Euro, ISBN 978-3-8309-3073-0 JST 2015, 164 Daniel Seddigs zugleich als Dissertation an der Universität Bielefeld vorgelegte Monographie... Daniel Seddigs zugleich als Dissertation an der Universität Bielefeld vorgelegte Monographie untersucht den Einfluss individueller Werthaltungen, sozialer Bindungen und normativer Überzeugungen auf die Entstehung und Entwicklung kriminellen Verhaltens im Jugendalter. Im Rahmen eines verschiedene soziologische Perspektiven integrierenden Erklärungsmodells wird angenommen, dass der Ort eines jungen Menschen in der Sozialstruktur (operationalisiert über dessen sozialstatistischen Hintergrund und die an Wertorientierungen festgemachte Milieuzugehörigkeit) das Ausmaß dessen sozialer Bindungen an die bedeutsamen Sozialisationsinstanzen Familie, Schule und Freundeskreis beeinflusst. In diesen Kontexten werden soziale Normen erlernt und eingeschliffen, die dann das eigentliche Handeln steuern. Dieses theoretische Ausgangsmodell wird anhand von im Forschungsprojekt „Kriminalität in der modernen Stadt“ (Leitung: Klaus Boers und Jost Reinecke) erhobenen Längsschnittdaten erfahrungswissenschaftlich geprüft. Wie den bisherigen Ausführungen entnommen werden kann, handelt es sich bei dem Buch also um eine empirisch-kriminologische Studie, die höchsten methodisch-statistischen Standards folgend der „Erklärung der Entstehung, Verbreitung und Entwicklung delinquenter und devianter Handlungs- und Lebensstile von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ (S. 3) verpflichtet ist.Im theoretischen Teil der Arbeit wird zunächst ein fundierter Überblick über verschiedene Theorien delinquenten Verhaltens und den dazu vorhandenen Forschungsstand gegeben. Der Text ist leicht zugänglich und ermöglicht auch Nicht-Sozialwissenschaftlern einen guten Einstieg in die Materie. Es folgt eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem soziologischen Verständnis der Konzepte „Sozialstruktur“, „Wert“ und „Norm“, die dann in die Ausbreitung des forschungsleitenden integrativen Erklärungsmodells delinquenten Handelns mündet.Kapitel 5 und 6 sind der Vorstellung der verwendeten Datenbasis (fünf jährliche Befragungen von rund 1.550 Personen aus Duisburg zwischen dem 13. und 17. Lebensjahr) und des genutzten statistischen Analyseinstrumentariums (lineare Strukturgleichungsmodelle) gewidmet. In den Kapiteln 7 und 8 werden die Ergebnisse der Auswertungen referiert. Diese laufen auf eine mehrheitliche Bestätigung des formulierten Erklärungsmodells hinaus. Die vermutete Beziehungsstruktur zwischen den Wertorientierungen, den institutionellen Bindungen, der Normakzeptanz und kriminellem Verhalten konnte weitgehend untermauert werden. Hedonistische Werte begünstigen eine starke Bindung an delinquente gleichaltrige Freunde, die dann ihrerseits eine Verinnerlichung gewaltbefürwortender Normen befördert und damit delinquentem Handeln Vorschub leistet. Traditionelle Werte befeuern dagegen eher die Bindung an die Schule und die Eltern, was in Richtung einer vermehrten Akzeptanz konformitätsorientierter Normen wirkt, die in wenig Kriminalität zu Buche schlägt. Unterm Strich zeigen die Befunde, dass Kontakte zu delinquenten Jugendlichen und eine Bejahung gewaltlegitimierender Normvorstellungen wichtige Bestimmungsfaktoren des eigenen Legalverhaltens darstellen. Zwischen den genannten Größen bestehen allerdings reziproke Beziehungen: Delinquentes Verhalten bekräftigt seinerseits die Akzeptanz kriminalitätsförderlicher normativer Überzeugungen, auch Anhaltspunkte für eine verstärkte Hinwendung zu kriminellen Freunden im Gefolge eigener Delinquenz wurden gefunden. Volltext	BuchsprechungenJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 165–166
Guzy, Nathalie Sautner, Viktimologie. Die Lehre von Verbrechensopfern,
Verlag Österreich, Wien 2014, broschiert, 249 Seiten, 39 Euro, ISBN 978-3-7046-6404-4. JST 2015, 165 Mit dem Verfassen eines deutschsprachigen Lehrbuchs zur Viktimologie ist der lobenswerte Versuch... Mit dem Verfassen eines deutschsprachigen Lehrbuchs zur Viktimologie ist der lobenswerte Versuch verbunden, eine Lücke im Bereich der viktimologischen Literatur zu schließen. Das (ohne Anhang und Literaturverzeichnis) 185seitige Werk von Lyane Sautner teilt sich in sieben Teile. Im ersten Teil („Grundlagen“) werden in knapper Form die Einordnung der Viktimologie als Wissenschaft, verschiedene Opferbegriffe sowie die Viktimisierungsbelastung in der Bevölkerung dargestellt. Der zweite und dritte Teil widmen sich überblicksartig den verschiedenen viktimologischen Theorien sowie dem Thema Kriminalitätsfurcht. Es folgt ein Abriss zum Zusammenhang zwischen Opferwerdung und Tatbegehungsrisiko (Teil 4) sowie eine ausführliche Beschäftigung mit den Bedürfnissen und Interessen von Opfern (Teil 5). Das Werk endet mit einer ebenfalls ausführlichen Darstellung der (primär juristischen) Reaktionsmöglichkeiten im Gefolge einer kriminellen Viktimisierung sowie einem Abriss von Strafrechtstheorien (Teile 6 und 7).Bereits zu Beginn der Ausführungen zu den viktimologischen Grundlagen überrascht die etwas ungewöhnliche Aufteilung der Viktimologie in zwei Lager, nämlich in eine wissenschaftliche, die sich mit der Entstehung, der Verteilung und den Folgen von Opferwerdungen beschäftigt, und in eine parteilich motivierte Praxis, um „auf die Situation von Opfern in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, Verbesserungen für Opfer zu erreichen und Gerechtigkeit für Opfer einzufordern“. (S. 4). Damit bricht die Autorin einerseits mit dem Selbstverständnis der Viktimologie als Wissenschaft und deutet andererseits an, wo ihr eigener Schwerpunkt liegt – nämlich in der Stärkung der Rolle des Opfers.Die Ausführungen zur Viktimisierungsbelastung auf Basis von Hell- und Dunkelfelddaten sowie den damit zusammenhängenden methodischen Schwierigkeiten (S 29ff.) sind zwar ausdrücklich zu begrüßen, erweisen sich jedoch als relativ oberflächlich und unter nahezu vollständiger Ausblendung des internationalen (mehrheitlich angelsächsischen) Forschungsstandes sowie entsprechender Verweise auf Originalquellen. Dies gilt weitestgehend auch für den zweiten und dritten Teil des Lehrbuchs, in denen der interessierte Leser kaum Erkenntnisse zum aktuellen Forschungsstand findet. Volltext	Neuerscheinungen Zum WirtschaftsstrafrechtJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 167–171
Eine Literaturauslese - Viertes Quartal 2014zusammengestellt von Stefan Schumann JST 2015, 167 Allgemeines und sonstiges Wirtschaftsstrafrecht, Handbücher, Monographien, Sammelwerke,... Allgemeines und sonstiges Wirtschaftsstrafrecht, Handbücher, Monographien, Sammelwerke, Zeitschriftenbeiträge, Banken- und Kapitalmarktstrafrecht, Handbücher, Monographien, Sammelwerke, Zeitschriftenbeiträge, Compliance und Internal Investigations, Handbücher, Monographien, Sammelwerke, Zeitschriftenbeiträge, Finanzstrafrecht, Handbücher, Monographien, Sammelwerke, Zeitschriftenbeiträge, Verfahrensrecht, Handbücher, Monographien, Sammelwerke, Zeitschriftenbeiträge, Verbandsstrafrecht, Handbücher, Monographien, Sammelwerke, Zeitschriftenbeiträge, Wettbewerbs- und Kartellstrafrecht Volltext	VeranstaltungstippsJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 172–172
JST 2015, 172 13. Österreichischer StrafverteidigerInnentag20. und 21. März 2015
Lentos Kunstmuseum... 13. Österreichischer StrafverteidigerInnentag20. und 21. März 2015
www.strafverteidigung.atDer Aufsichtsrat im StrafrechtStrafrechtliche Aspekte, Compliance, Anti-KorruptionSeminar16. 04. 2015 Schlosshotel Mauerbach
www.businesscircle.at/recht-steuernJahrestagung Bundesfinanzgericht ... Über ein Jahr BFG-Judikatur aus erster Hand von RichterInnen des BFG20. April 2015, 9.00 – 17.00 Uhr
www.ars.at Volltext	PersonenverzeichnisJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 173–173
JST 2015, 173 Univ.-Prof. Dr. Alois Birklbauer, Dr. Rainer J. Nimmervoll, RA Univ.-Prof. Dr. Richard Soyer,... Univ.-Prof. Dr. Alois Birklbauer, Dr. Rainer J. Nimmervoll, RA Univ.-Prof. Dr. Richard Soyer, Hon.-Prof. Dr. Fritz Zeder, D.E.A. Volltext	PersonenverzeichnisJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 173–173
JST 2015, 173 Dr. Ingrid Mitgutsch Dr. Ingrid Mitgutsch Volltext	PersonenverzeichnisJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 174–174
JST 2015, 174 Mag. Alexander Bauer, Mag. Benedikt Fuchs, Univ.-Prof. Dr. Christian Grafl, WP/StB MMag. Dr.... Mag. Alexander Bauer, Mag. Benedikt Fuchs, Univ.-Prof. Dr. Christian Grafl, WP/StB MMag. Dr. Bernhard Gröhs, LL.M., Dr. Walter Hammerschick, RA Mag. René Haumer LL.M., StA Mag. Teresa Hauser, Univ.-Prof. Dr. Hubert Hinterhofer, StB Dr. Christian Huber, Hon.-Prof. Dr. Udo Jesionek, RA Dr. Roland Kier, Mag. Karin Mair, CFE, HR Mag. Eva Marek, Univ.-Prof. Dr. Katharina Pabel, DSA Hans Jörg Schlechter, Dr. Stefan Schumann Assessor iuris, Univ.-Prof. Dr. Klaus Schwaighofer, RAin Dr.in Alexia Stuefer, ao. Univ.-Prof. Dr. Alexander Tipold Volltext	PersonenverzeichnisJST 2015/2, Jahrgang 2015, Heft 2, S. 175–176
JST 2015, 175 Dr. Daniel Fink, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg-Martin Jehle, MMag. Alexander Lang, Norbert... Dr. Daniel Fink, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg-Martin Jehle, MMag. Alexander Lang, Norbert Leonhardmair, Mag. Karin Mair, CFE, Mag. Shahanaz Müller, B.A., Mag. Alexander Neumann, Dr. Babek Peter Oshidari, Univ.-Doz. Dr. Arno Pilgram, Mag. Robert Rzeszut, Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Stangl, MMag. Irene Wilma Steinberger Volltext	Fachgebiete