Source: https://gesetze-in-app.de/GmbHG/52
Timestamp: 2019-03-19 16:39:39
Document Index: 170722647

Matched Legal Cases: ['§ 52', 'BGH', '§ 52', '§ 113', 'BGH', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 52', 'BGH', '§ 52', 'BGH', 'BGH']

§ 52 GmbHG: Aufsichtsrat
BGH, URTEIL vom 4.6.1998, Az. IX ZR 63/97 Bezog sich die Vertragspflicht des Klägers auf gesetzliche Organpflichten eines Aufsichtsratsmitglieds, etwa auf die Überwachung der Geschäftsführung (§§ 52 Abs. 1 GmbHG, 111 Abs. 1 AktG) und der damit verbundenen grundsätzlichen Unternehmenspolitik, so blieb der Anwaltsdienstvertrag wegen der zwingenden und abschließenden Regelung des § 113 AktG ohne Wirkung, solange das Aufsichtsratsmandat bestand (vgl. BGHZ 114, 127, 129,
BGH, URTEIL vom 4.6.1998, Az. IX ZR 63/97 Dieses Ergebnis stellt sich auch dann ein, wenn die Vertragspflichten des Klägers im Sinne des § 114 AktG außerhalb seiner Tätigkeit im Aufsichtsrat lagen (vgl. dazu BGHZ 114, 127, 132; 126, 340, 344 f) und der Aufsichtsrat dem Vertrag nicht zugestimmt hat (vgl. BGHZ 126, 340, 347 f); in diesem Falle wäre zu prüfen, ob die weitergehende Klageforderung wegen einer ungerechtfertigten Bereicherung der Beklagten aus §§ 52 Abs. 1 GmbHG, 114 Abs. 2 Satz 2 AktG begründet ist.
BGH, URTEIL vom 1.8.2010, Az. II-ZR 78/09 26	Wenn	die Gesellschafter einer GmbH freiwillig einen Aufsichtsrat bilden, wollen sie damit - soweit sie von ihrer in § 52 Abs. 1 GmbHG eröffneten Regelungsbefugnis keinen Gebrauch machen - nicht von der dualistischen Struktur der GmbH abweichen (vgl. BGH, Beschluss vom 6. März 1997 -IIZB4/96, BGHZ 135, 48, 53 ff.), sondern lediglich ein Gremium schaffen, das für die Ge-