Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/1/1174.htm
Timestamp: 2018-11-19 10:15:00
Document Index: 152711000

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 64', '§ 22', '§ 33', '§ 2', '§ 4']

1.174 Breitweiher mit Hilsenweiher
Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart über das Naturschutzgebiet »Breitweiher mit Hilsenweiher« vom 4. Dezember 1990 (GBl. v. 29.01.1991, S. 24).
Auf Grund von §§ 21,58 Abs. 2 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz - NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBI. S. 654), zuletzt geändert durch die 3. Anpassungsverordnung des Innenministeriums vom 13. Februar 1989 (GBI. S. 101) und von § 22 Abs. 2 und § 33 Abs. 2 Nr. 4 des Landesjagdgesetzes (LJagdG) in der Fassung vom 20. Dezember 1978 (GBI. 1979, S. 12), zuletzt geändert durch die 3. Anpassungsverordnung des Innenministeriums vom 13. Februar 1989 (GBI. S. 101), wird verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Stödtlen, Landkreis Ostalbkreis, werden zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung »Breitweiher mit Hilsenweiher«.
(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von rd. 14,3 ha. Es umfaßt nach dem Stand vom 7. September 1989 auf dem Gebiet der Gemeinde Stödtlen, Ortsteil Gaxhardt, die Flst. Nrn. 855, 856, 858, 879, 899, 900, 902, 903 sowie Teile der Flst. Nrn. 854, 857, 859-862, 866, 867, 869, 871-878, 880-884, 888, 889, 901, 904.
(2) Das Schutzgebiet ist in einer Übersichtskarte des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 7. September 1989 im Maßstab 1:25000 schwarz umgrenzt und flächig rot angelegt sowie in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 7. September 1989 im Maßstab 1:2500 schwarz umgrenzt und rot angeschummert eingetragen. Die Karten sind Bestandteil der Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Regierungspräsidium Stuttgart in Stuttgart und beim Landratsamt Ostalbkreis in Aalen auf die Dauer von drei Wochen, beginnend am achten Tag nach Verkündung dieser Verordnung im Gesetzblatt, zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Sprechzeiten öffentlich ausgelegt.
Schutzzweck ist die Erhaltung zweier Weiher mit großflächigen Flachwasserbereichen und Verlandungszonen und innerhalb des Waldes liegenden kleinen Feuchtflächen als Lebensraum für eine Vielzahl seltener und vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
10. zu zelten, zu lagern, zu angeln, eiszulaufen, Wohnwagen, sonstige Fahrzeuge oder Verkaufsstände aufzustellen oder Erholungseinrichtungen aller Art zu erstellen;
13. zu baden, ausgenommen am Breitweiher vom Damm aus;
14. die Flachwasserbereiche, Verlandungszonen und Streuwiesen zu betreten;
16. Chemikalien oder Dünger einzubringen.
§ 4 gilt nicht;
a) die Jagd auf Stockenten erst ab 1. Oktober jeden Jahres erfolgt und
b) keine jagdlichen Einrichtungen im Bereich der Wasserflächen, Verlandungszonen und Streuwiesen erstellt werden;
2. für die ordnungsmäßige Ausübung der Fischerei in Form einer Teichbewirtschaftung mit Kontroll- und Abfischung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang;
(2) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die »Zweite Landschaftsschutzverordnung für den Bereich des früheren Landkreises Aalen« des Landratsamtes Ostalbkreis vom 24. September 1973 über das Landschaftsschutzgebiet »Weiher im Raum Ellenberg-Wört-Stödtlen-Tannhausen«, veröffentlicht im Amtsblatt des Ostalbkreises vom 19. Oktober 1973, für den räumlichen Geltungsbereich dieser Verordnung außer Kraft.