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Timestamp: 2018-10-21 08:45:41
Document Index: 31718783

Matched Legal Cases: ['Art. 20', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 33', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 41', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 40', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 22', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 34', 'Art. 32', 'Art. 40', 'Art. 20', 'Art. 18', 'Art. 31', 'Art. 18', 'Art. 113', 'Art. 114', 'Art. 41', 'Art. 32', 'Art. 15', 'Art. 22']

Art. 20 cpv. 2 LAINF, art. 33 cpv. 1 lett. b e art. 34 OAINF. La disposizione d'ordinanza che prevede l'adeguamento della rendita complementare nel caso di revisione della rendita dell'assicurazione infortuni o dell'assicurazione invalidità in seguito a modificazione del grado d'invalidità è conforme alla legge.
La nuova determinazione della rendita complementare deve essere tuttavia operata secondo le basi di calcolo applicabili al momento in cui vi è stato per la prima volta concorso della rendita LAINF con quella AI.
BGE 122 V 343 S. 344
BGE 122 V 343 S. 345
3. Der Beschwerdeführer bezieht infolge seines Unfalles vom 3. Juni 1982 neben der Rente der Invalidenversicherung seit dem 1. März 1986 zugleich eine Invalidenrente gemäss Art. 18 UVG. Der Betrag dieser mit Verfügung vom 28. Mai 1986 bei einem Invaliditätsgrad von 50% und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 34'548.-- auf monatlich Fr. 1'152.-- festgesetzten Rente blieb seither unverändert. Insbesondere hatte darauf nicht nur die ab August 1991 wirksame revisionsweise Zusprechung einer ganzen Rente der Invalidenversicherung (Fr. 1'440.--) keinen Einfluss, sondern auch die im Anschluss daran erfolgte Revision der unfallversicherungsrechtlichen
BGE 122 V 343 S. 346
Invalidenrente. Vor allem letzteres fällt deshalb auf, weil diese Revision (Art. 22 UVG) eine Erhöhung des Invaliditätsgrades auf 90% mit sich brachte, was einem ordentlichen monatlichen Rentenbetrag von Fr. 2'073.-- entsprochen hätte ([80% von Fr. 34'548.--] x 90% x 1/12). Der Grund dafür findet sich in der hievor dargelegten Komplementärrentenordnung (Erw. 2 hievor), wonach die Rente der Unfallversicherung der Differenz zwischen 90% des versicherten Verdienstes und der Rente der Invalidenversicherung, höchstens aber dem für Voll- oder Teilinvalidität vorgesehenen Betrag zu entsprechen hat:
BGE 122 V 343 S. 347
BGE 122 V 343 S. 348
c) Nach dem Gesagten besteht kein Zweifel, dass jedenfalls die Umschreibung der Delegation in Art. 20 Abs. 3 UVG keine Handhabe dafür bietet, dem Verordnungsgeber jegliche Befugnis zur Regelung der Anpassung der Komplementärrente bei Änderung des Invaliditätsgrades abzusprechen. Dass dies nicht nur für die Änderungen des Invaliditätsgrades in der Unfallversicherung (Art. 33 Abs. 1 lit. b UVV), sondern aufgrund des mit Art. 20 Abs. 2 UVG verfolgten Koordinationszieles gleichermassen für diejenigen in der
BGE 122 V 343 S. 349
Invalidenversicherung (Art. 34 UVV) zu gelten hat (vgl. MAURER, a.a.O., S. 381 FN 951a), liegt auf der Hand und bedarf keiner weiteren Ausführungen.
d) Es ergibt sich somit, dass das UVG und insbesondere dessen Art. 20 Abs. 2 und 3 nicht hindern, Veränderungen des Invaliditätsgrades gemäss Art. 22 UVG oder Art. 41 IVG durch entsprechende Anpassungen der Komplementärrente zu berücksichtigen. Demnach besteht kein Anlass, das Bestehen einer formellgesetzlichen Grundlage von Art. 33 Abs. 1 lit. b und Art. 34 UVV zu verneinen. Ebensowenig ist auf die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Forderung einzugehen, die Leistungskoordination im vorliegenden Fall nach Art. 40 UVG abzuwickeln, welches Ansinnen immerhin die Subsidiarität dieser Bestimmung in Frage stellen und eine Änderung der dazu ergangenen Rechtsprechung
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erfordern würde (vgl. 117 V 395 Erw. 2b, 115 V 279 f. Erw. 1c; vgl. ferner RKUV 1992 Nr. U 139 S. 23).
Diese Rechtsprechung hat auch unter den hier gegebenen Umständen zu gelten. Insbesondere steht die im Revisionsfall wesensgemäss gegebene Änderung des Invaliditätsgrades einer Verwendung der bisherigen Berechnungsgrundlagen nicht im Wege. Ebensowenig kann eine Rolle spielen, ob die Komplementärrente unmittelbar gestützt auf Art. 34 UVV oder - wie im vorliegenden Fall - nach einer im Anschluss an den IV-Rentenrevisionsbeschluss erfolgenden Revision im Sinne von Art. 22 UVG gestützt auf Art. 33 Abs. 1
BGE 122 V 343 S. 351
lit. b UVV angepasst wird. Anderseits trägt die hier vertretene Sichtweise einem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beanstandeten und für den Versicherten in der Tat sehr unbefriedigenden Mangel Rechnung, indem der Umfang der Komplementärrente bei der in Art. 20 Abs. 2 UVG angelegten Subtraktion nicht mehr durch nachträgliche teuerungsbedingte Erhöhungen der AHV- oder IV-Rente vermindert wird.
Considerandi 2 3 5 6 7 8
DTF: 115 V 272, 115 V 282, 118 V 225, 118 IB 538 seguito... , 121 V 137, 122 V 338, 115 V 270, 121 V 146, 121 V 147, 119 V 492, 122 V 340
Articolo: art. 33 cpv. 1 lett. b e art. 34 OAINF, Art. 22 UVG, Art. 20 cpv. 2 LAINF, Art. 20 Abs. 3 UVG seguito... , Art. 34 UVV, Art. 32 UVV, Art. 40 UVG, Art. 20 Abs. 2 Satz 2 UVG, Art. 18 Abs. 1 UVG, Art. 31 UVV, Art. 18 UVG, Art. 113 Abs. 3 und Art. 114bis Abs. 3 BV, Art. 41 IVG, Art. 32 Abs. 5 UVV, Art. 15 Abs. 2 UVG, Art. 22 Abs. 4 UVV