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Timestamp: 2018-02-19 12:22:15
Document Index: 86017386

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 397', 'Art. 105', 'Art. 397', 'Art. 397']

5A_258/2009 29.04.2009
5A_258/2009/bnm
Ärztliche Leitung der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, Wilhelm-Klein-Strasse 27, 4025 Basel, Beschwerdegegnerin.
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 16. April 2009 der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt.
in die (gestützt auf Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG erhobene) Beschwerde gegen den Entscheid vom 16. April 2009 der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt, die einerseits einen Rekurs der Beschwerdeführerin gegen die Abweisung ihres Gesuchs um Entlassung aus dem (am 11. November 2008 in Anwendung von Art. 397a ZGB angeordneten) fürsorgerischen Freiheitsentzug in den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel sowie anderseits eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die (am 4. April 2009 zufolge akuter Psychose durchgeführte) medikamentöse Zwangsbehandlung abgewiesen und die Klinikleitung (in Gutheissung deren Verlängerungsgesuchs) ermächtigt hat, die Beschwerdeführerin ohne neuen Entscheid längstens bis zum 12. Juni 2009 in der Klinik zurückzubehalten,
dass die Psychiatrie-Rekurskommission - auf Grund ärztlicher Berichte und nach Anhörung der Beschwerdeführerin an der Verhandlung - erwog, die seit Jahren an einer chronischen paranoiden Schizophrenie leidende, wiederholt (allein im Jahr 2008 sieben Mal) wegen agitiert gereizter und wahnhafter Dekompensationen hospitalisierte Beschwerdeführerin müsse stationär behandelt werden, weil sie bei sofortiger Entlassung die Medikamente nicht mehr einnehmen, sich selbst in erheblicher Weise gefährden und eine unzumutbare Umgebungsbelastung darstellen würde,
dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht keine Sachverhaltsrügen erhebt,
dass somit das Bundesgericht von den tatsächlichen Feststellungen der Psychiatrie-Rekurskommission über den Krankheitszustand der Beschwerdeführerin, ihre Behandlungsbedürftigkeit und die drohende Selbstgefährdung auszugehen hat, zumal auch kein Grund besteht, den Sachverhalt von Amtes wegen zu berichtigen oder zu ergänzen (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass auf Grund des von der Psychiatrie-Rekurskommission festgestellten Sachverhalts die gestützt auf Art. 397a Abs. 1 ZGB verfügte Zurückbehaltung der Beschwerdeführerin in den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel bundesrechtskonform ist,
dass im vorliegenden Fall der zufolge des Krankheitszustandes der Beschwerdeführerin nötige Schutz vor Selbstgefährdung nur durch die angeordnete stationäre Behandlung gewährleistet werden kann, zumal beim Entscheid auch die Belastung zur berücksichtigen ist, welche die Beschwerdeführerin für ihre Umgebung bedeutet (Art. 397a Abs. 2 ZGB),
Dieses Urteil wird den Parteien und der Psychiatrie-Rekurskommission schriftlich mitgeteilt.