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Timestamp: 2016-10-26 13:30:03
Document Index: 206732453

Matched Legal Cases: ['Art. 128', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 110', 'BGE', 'Art. 52', 'BGE', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 14', 'Art. 34', 'Art. 52', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 52', 'Art. 134', 'e contrario', 'Art. 156', 'Art. 135']

Pr�sident Borella und Bundesrichter Meyer und Lustenberger; Gerichtsschreiberin Fleischanderl
Ausgleichskasse Nidwalden, Stansstaderstrasse 54, 6370 Stans, Beschwerdef�hrerin,
B.________ (als Pr�sident) und A.________ waren einzelzeichnungsberechtigte Verwaltungsratsmitglieder der Firma X..________, welche als beitragspflichtige Arbeitgeberin der Ausgleichskasse Nidwalden angeschlossen war. Nachdem die beiden Verwaltungsr�te am 18. August 1998 dem Einzelrichter in Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Nidwalden die �berschuldung der Firma angezeigt und die Bilanz deponiert hatten, wurde am 9. September 1998 der Konkurs er�ffnet. In diesem kam die Ausgleichskasse mit der eingegebenen Forderung von Fr. 7471.50 f�r ausgefallene parit�tische Beitr�ge (samt Nebenkosten) zu Verlust, worauf sie mit Verf�gungen vom 27. September 1999 von B.________ und A.________ Schadenersatz im Umfange der uneinbringlichen Beitr�ge verlangte.
Nachdem B.________ und A.________ hiegegen Einspruch eingelegt hatten, wandte sich die Ausgleichskasse klageweise an das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden mit den Rechtsbegehren, es seien die beiden Belangten zur Zahlung von Schadenersatz im verf�gten Umfange zu verpflichten. Das Verwaltungsgericht wies die Klagen ab. Es bejahte zwar die Haftpflicht im Grundsatz, verneinte aber einen rechtsgen�glichen Schadensnachweis seitens der klagenden Ausgleichskasse (Entscheide vom 21. Mai 2001).
Die Ausgleichskasse f�hrt je Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit den Rechtsbegehren, B.________ und A.________ seien, unter Aufhebung der kantonalen Gerichtsentscheide, zur Zahlung von Schadenersatz in H�he von Fr. 7471.50 zu verpflichten.
B.________ und A.________ schliessen je auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf Vernehmlassung.
Mit Eingaben vom 21. Januar 2002 l�sst sich die Ausgleichskasse zwecks "Pr�zisierungen" unter Beilegung einer vom 15. Januar 2002 datierenden Beitrags�bersicht ab 1980 bis 9. September 1999, einer durch die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) Zentralschweiz am 23. Oktober 1998 erstellten Lohnbescheinigung 1998 und von Kopien zweier Computerausdrucke �ber den Zahlungsverkehr unaufgefordert erneut gegen�ber dem Gericht vernehmen.
1.1 Wie aus den Akten hervorgeht, liegen dem eingeklagten Schaden auch entgangene Beitr�ge an die kantonale Familienausgleichskasse zu Grunde. Da das Eidgen�ssische Versicherungsgericht einzig Sozialversicherungsbeitr�ge kraft Bundesrechts �berpr�ft, kann in diesem Umfange auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden (Art. 128 OG; BGE 124 V 146 Erw. 1 mit Hinweis). Insoweit ist die vorinstanzliche Klageabweisung, weil mit keinem ordentlichen Rechtsmittel anfechtbar, definitiv, was die Ausgleichskasse bei der masslichen Festsetzung des Schadensbetrages zu ber�cksichtigen h�tte, sofern bundesrechtlich eine Verpflichtung der Beschwerdegegner zur Zahlung von Schadenersatz angenommen w�rde.
1.2 Da den beiden Verwaltungsgerichtsbeschwerden derselbe Sachverhalt zu Grunde liegt, sich die gleichen Rechtsfragen stellen und die Rechtsmittel den n�mlichen vorinstanzlichen Entscheid betreffen, rechtfertigt es sich, die beiden Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (BGE 123 V 215 Erw. 1, 120 V 466 Erw. 1 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 33 Erw. 1, 157 Erw. 1, 126 V 285 Erw. 1; Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Bd. 1, S. 343 unten f.).
1.3 Da es sich bei der angefochtenen Verf�gung nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen handelt, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nur zu pr�fen, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).
Unaufgefordert hat sich die Beschwerde f�hrende Ausgleichskasse nach Ablauf der Rechtsmittelfrist, ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet worden w�re, mit einer zus�tzlichen Eingabe (samt den erw�hnten Beilagen) an das Gericht gewendet. Im Hinblick auf die grunds�tzliche Bindung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts an den durch die gerichtliche Vorinstanz festgestellten Sachverhalt und das erw�hnte daraus fliessende Verbot, im letztinstanzlichen Verfahren Noven zu produzieren einerseits, der zu Art. 110 OG ergangenen Rechtsprechung anderseits, wonach nach Ablauf der Rechtsmittelfrist eingereichte Stellungnahmen und Beweismittel ohnehin prozessual unzul�ssig sind (BGE 127 V 353), ist die Eingabe vom 21. Februar 2002 (mitsamt den Beilagen, soweit nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegt) unbeachtlich und aus dem Recht zu weisen.
Im Streit liegt die von der Vorinstanz verneinte, von der Ausgleichskasse vorher verf�gte, eingeklagte und nunmehr beschwerdeweise weiterverfolgte bundesrechtliche Schadenersatzpflicht der Beschwerdegegner nach Art. 52 AHVG. Diese bildet den Streitgegenstand des Prozesses (BGE 125 V 413). Daran �ndert nichts, dass das kantonale Gericht die Haftungsvoraussetzungen im Grundsatz als erf�llt betrachtet hat, die Schadenersatzklage jedoch einzig aus Gr�nden der von ihm angenommenen fehlenden Substanziierung abwies. Die Beschwerdegegner sind damit, weil im Rahmen des Streitgegenstandes liegend, mit ihren Bestreitungen der materiellen Haftungsvoraussetzungen zu h�ren. Es liegt diesbez�glich keine - unzul�ssige (vgl. BGE 124 V 155 Erw. 1 mit Hinweis; Urteil H. vom 26. Mai 2000, H 384+385/98) - Anschlussbeschwerde vor.
In rechtlicher Hinsicht hat das kantonale Gericht die zu den einzelnen Haftungsvoraussetzungen nach Art. 52 AHVG (Schaden, Widerrechtlichkeit, Kausalit�t, qualifiziertes Verschulden, Verwirkung) ergangene Rechtsprechung, soweit f�r die Beurteilung der Sache von Belang, in allen Teilen zutreffend und unbestritten dargelegt. Darauf wird verwiesen.
4.1 Unter Bezugnahme auf das Urteil F./M. vom 25. Juli 2000, H 228+253/98, hat das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden in den angefochtenen Entscheiden die Auffassung vertreten, der von der Ausgleichskasse geltend gemachte Schaden sei nicht rechtsgen�glich nachgewiesen. Die Argumentation, welche die Vorinstanz zu diesem Ergebnis gef�hrt hat, lautet zusammengefasst: die Beklagten h�tten geltend gemacht, im Zeitpunkt der von ihnen get�tigten �berschuldungsanzeige und Bilanzdeposition am 18. August 1998 seien die Beitr�ge weder f�r August noch f�r September 1998 f�llig gewesen. Die von der klagenden Ausgleichskasse ins Recht gelegte Aufstellung (Kontoauszug) f�r die Zeit vom 1. Januar 1980 bis 18. Oktober 1999 beweise, dass die Firma ihren Arbeitgeberpflichten bis Ende Juni 1998 nachgekommen sei. Im Zeitpunkt der �berschuldungsanzeige (am 18. August 1998) sei den Beklagten nur der Beitragsausstand f�r den Monat Juli 1998 bekannt gewesen, weshalb weder von einer Missachtung der Abrechnungs- und Zahlungspflichten nach Art. 14 AHVG und Art. 34 ff. AHVV noch von einer grobfahrl�ssigen Schadensverursachung gesprochen werden k�nne. Da anderseits die Beklagten darauf hingewiesen h�tten, "dass sich der eingeklagte Schadenersatzbetrag von Fr. 7471.50 und der gem�ss Kontoauszug der Ausgleichskasse vom 18. Oktober 1999 ausgewiesene Betrag von Fr. 7441.50 nominell widersprechen" w�rden, bestritten die Beklagten die Schadenersatzforderung "nicht nur masslich, sondern im Sinne der obigen Ausf�hrungen auch substantiell". Demgegen�ber f�hre die klagende Ausgleichskasse aus, die Forderungseingabe vom 20. November 1998 in Konkurs laute auf Fr. 7471.50. Da die Ausgleichskasse f�r August und September 1998 mangels Bestehens einer Beitragsforderung f�r diese Monate (Beitragsperioden) keine Schadenersatzforderung erhebe und die Grundlage f�r die Forderung gegenteils einzig und allein die Lohnzahlungen bis und mit Ende Juli 1998 bilden w�rden, sei, gem�ss der durch den Revisor der SUVA Zentralschweiz erstellten Lohnbescheinigung 1998, f�r dieses Jahr von einer Lohnsumme von Fr. 171'228.- als Basis f�r die Berechnung der Beitr�ge ausgegangen worden. Die auf der R�ckseite der Lohnbescheinigung angegebenen offenen Lohnforderungen seien dagegen nicht ber�cksichtigt worden, da es sich nicht um realisierte L�hne handle.
In der Folge geht das kantonale Gericht von der freien �berpr�fbarkeit der Schadenersatzforderung aus. Dem Kontoauszug f�r die Zeit vom 1. Januar 1980 bis 18. Oktober 1999 sei weder zu entnehmen, f�r welche L�hne die Beitr�ge erhoben, noch welche Beitr�ge genau bereits beglichen worden seien. Die Auffassung der Beklagten, wonach die klagende Ausgleichskasse Beitr�ge der Monate August und September 1998 in Rechnung gestellt habe, sei auf Grund der un�bersichtlichen Beitragszusammenstellung nicht unberechtigt. Im Lichte der zitierten Rechtsprechung, namentlich des erw�hnten Urteils F./M. vom 25. Juli 2000, H 228+253/98, verm�ge der Kontoauszug den Schaden nicht rechtsgen�glich nachzuweisen und auch der Beitrags�bersicht vom 20. November 1998 lasse sich f�r die eingeklagte Schadenersatzforderung f�r das Jahr 1998 nichts Relevantes entnehmen. Ebenso wenig Aufschluss verm�ge die Lohnbescheinigung f�r den Monat Juli 1998, erstellt durch den Revisor der SUVA, zu geben. Die Zahlen der Nachzahlungsverf�gung wie auch der Lohnbescheinigung liessen sich der Beitrags�bersicht/Veranlagungsverf�gung nicht zuordnen. Es sei nicht nachvollziehbar, worauf sich die kl�gerischen Zahlen in der Beitrags�bersicht st�tzten. Es fehle an nachpr�fbaren Beitragsabrechnungen, welche geeignet w�ren, den Schaden auszuweisen. Indem sich die Kl�gerin im Rahmen der unter der Geltung der Untersuchungsmaxime gebotenen Mitwirkungspflicht f�r den Schadensnachweis einzig auf die beim Konkursamt nach Konkurser�ffnung eingegebene Beitrags�bersicht/Veranlagungsverf�gung berufe, weise sie ihren Schaden nicht rechtsgen�glich aus, weshalb die Klage abzuweisen sei.
4.2 Die Beschwerde f�hrende Ausgleichskasse wendet dagegen ein:
"Im vorliegenden Fall ist die H�he des Schadens entgegen der Ansicht der Gegenpartei und Vorinstanz gen�gend nachgewiesen. Dieser setzt sich n�mlich wie folgt zusammen: Gem�ss Lohnbescheinigung 1998 belaufen sich die ausbezahlten L�hne vom 01.01.1998 bis 31.07.1998 auf Fr. 171'228.-. Diese Lohnsumme diente als Basis f�r die Berechnung der Beitr�ge f�r das Jahr 1998. Die Lohnbescheinigung 1998 (vgl. KB 7 Vorinstanz) wurde von der Gegenpartei weder begr�ndet in Frage gestellt noch Beweise gegen deren Rechtm�ssigkeit erbracht. Aus der Beitrags�bersicht l�sst sich deutlich entnehmen, dass die Beschwerdef�hrerin die eingegangenen Zahlungen der Firma jeweils auf die am fr�hesten f�llig gewordenen Forderungen angerechnet hat. Folglich handelt es sich bei der ausstehenden Schadenssumme von Fr. 7471.50 um von der Firma geschuldete Beitr�ge aus dem Jahr 1998 (vgl. Ausf�hrungen unten Ziff. 7 und 8). Diese wiederum sind, wie eben dargelegt, eindeutig und somit gen�gend nachvollziehbar.
Ausserdem sind die Lohnbescheinigungen der Firma 1990 bis 1997 vollst�ndig vorhanden. Daraus ist zu schliessen, dass sich die geschuldeten Beitr�ge der Firma seit 1990 genau nachvollziehen liessen (was vorliegend jedoch nicht not wendig ist, weil es sich bei den Ausst�nden lediglich um solche aus dem Jahre 1998 handelt).
Wie weiter oben unter Ziff. 5, Haftung, und als Vorbemerkung zur Begr�ndung ausgef�hrt, ist der Beschwerdegegner f�r nicht bezahlte Beitr�ge bis 31.07.1998 haftbar. Die Ersatzforderung bel�uft sich auf Fr. 7471.50. Dieser Betrag ermittelt sich aus folgenden Faktoren (vgl. KB 5 Vorinstanz):
a) Sozialversicherungsbeitr�ge
Anhand der Beitrags�bersicht vom 20.11.1998 ab 1990 ist ersichtlich, dass sich die Lohnbeitr�ge inkl. ALV Lohn1, Fak-Beitr�ge und Verwaltungskosten seit 1990 auf Fr. 441'955.10 belaufen. Die jeweiligen Beitragss�tze sind der beigelegten Beitrags�bersicht zu entnehmen.
Beweis: Beitrags�bersicht 1990 bis 2001 (Beilage 2)
b) Mahngeb�hren, Verzugszinsen, Betreibungskosten
Die H�he des Schadens entspricht dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht. Dazu geh�ren die vom Arbeitgeber geschuldeten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitr�ge, die Verwaltungskostenbeitr�ge aber auch die Verzugszinsen, die Veranlagungskosten, die Mahngeb�hren und die Betreibungskosten.
Der Beschwerdegegner ist f�r s�mtliche angefallenen diesbez�glichen Kosten haftbar. Diese betragen f�r Mahngeb�hren Fr. 1670.-, Verzugszinsen Fr. 240.40, Erhebungsgeb�hren Fr. 336. -und Betreibungskosten Fr. 324.-.
Die durch die Firma ergangenen Zahlungen decken die Beitragsforderungen bis Ende 1997 und teilweise f�r das Jahr 1998 und belaufen sich, inkl. Verrechnungen, auf Fr. 437'054.-.
Insgesamt stehen somit den Forderungen von Fr. 444'525.50 Zahlungen von total Fr. 437'054.- gegen�ber. Die durch die Firma ergangenen Zahlungen decken die Beitragsforderungen bis Ende 1997 und teilweise f�r das Jahr 1998. Der aus stehende Betrag f�r die Beitr�ge aus dem Jahr 1998 bel�uft sich demzufolge auf Fr. 7471.50. Diese Ersatzforderung ist ausreichend begr�ndet."
4.3 In dem von der Vorinstanz erw�hnten Urteil F./M. vom 25. Juli 2000, H 228+253/98, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in Erw�gung 9 zur Frage des rechtsgen�glichen Schadensnachweises erwogen:
"Die Beschwerdef�hrer bestreiten ferner die H�he des von der Ausgleichskasse geltend gemachten Schadenersatzes.
Die Vorinstanz hat hiezu festgehalten, der Schaden sei ausgewiesen, da sich die eingeklagte Forderung auf Beitragsabrechnungen st�tze, welche in diesem Verfahren nicht weiter zu pr�fen seien. Dieser Betrachtungsweise kann nicht gefolgt werden. In masslicher Hinsicht beruft sich die Ausgleichskasse zur Begr�ndung ihrer Forderung allein auf ihre Konkurseingabe vom 6. Oktober 1994 samt angef�gter Beitrags�bersicht ab 1990. Weitere diesbez�gliche Angaben oder Belege - wie etwa nachpr�fbare Beitragsabrechnungen - sind den Akten nicht zu entnehmen. Unbekannt ist deshalb auch, ob jemals rechtskr�ftige Veranlagungs- oder Nachzahlungsverf�gungen ergangen sind oder ob es die Verwaltung bei Mahnungen bewenden liess. Da es unter diesen Umst�nden am rechtsgen�glichen Nachweis f�r die eingeforderten Beitr�ge seitens der Ausgleichskasse fehlt, ist es nicht m�glich, die Schadenersatzforderung summenm�ssig zu �berpr�fen, wozu das kantonale Gericht gehalten gewesen w�re (Kieser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, a.a.O., S. 210 mit Hinweis).
Die Sache ist daher an die Vorinstanz zur �berpr�fung der strittigen Forderung in masslicher Hinsicht zur�ckzuweisen."
Im Urteil B. vom 13. Februar 2002, H 301/00, j�ngst best�tigt im Urteil G. vom 10. Juli 2002, H 81/02, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht erwogen: die (die Ausgleichskasse als Kl�gerin im Schadenersatzprozess nach Art. 52 AHVG treffende) Mitwirkungspflicht bedeutet, die Schadenersatzforderung soweit zu substanziieren, dass sie �berpr�ft werden kann. Dabei sind zwei Aspekte zu unterscheiden. Einerseits hat die Ausgleichskasse den eingeklagten Forderungsbetrag zeitlich und masslich zu spezifizieren, also gest�tzt auf eine Beitrags�bersicht zu behaupten, wie sich der eingeklagte Betrag zusammensetzt. Mit Blick auf das Verh�ltnis zwischen Untersuchungsgrundsatz und Mitwirkungspflicht gen�gt ein blosser Verweis in der Klage auf die Beitrags�bersicht nur bei Evidenz, wenn also der Gesamtbetrag ohne weiteres aus der beigelegten Beitrags�bersicht ersichtlich ist. Ist indessen nicht offensichtlich erkennbar, wie sich der Forderungsbetrag zusammensetzt, sei es wegen widerspr�chlicher Saldi, unterschiedlich datierter Buchungen, schwankender Beitr�ge, Stornierungen oder Verrechnungen (z.B. mit FAK-Guthaben), ist es nicht Sache des angerufenen Gerichtes, selbst in EDV-Ausdrucken und Abrechnungen nach denjenigen Positionen zu forschen, welche f�r die Schadensh�he von Belang sind, und zu eruieren, wie der Forderungsbetrag doch ermittelt werden k�nnte. Vielmehr hat die Ausgleichskasse im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht durch erl�uternde Bezugnahme auf die Beitrags�bersicht und andere von ihr eingereichte Akten darzutun, wie und gest�tzt worauf sie den Forderungsbetrag ermittelt hat. Anderseits geh�rt zur Substanziierungspflicht auch, den eingeklagten Forderungsbetrag oder Teile davon zu belegen, also durch Einreichung von Lohnabrechnungen, Nachzahlungs- oder Veranlagungsverf�gungen die in der Beitrags�bersicht enthaltenen Zahlungsvorg�nge zu beweisen. Dies ist allerdings nur erforderlich, wenn die Forderung in der kantonalen Klageantwort masslich mit konkreten, nicht ohne weiteres widerlegbaren Einwendungen bestritten wird oder sich auf Grund der Akten greifbare Anhaltspunkte f�r Unrichtigkeiten ergeben. An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten.
4.4 Die Ausgleichskasse hat zum Nachweis des vorinstanzlich eingeklagten Schadensersatzbetrages �ber Fr. 7471.50 dem kantonalen Gericht einzig die folgenden sachbez�glichen Beweismittel ins Recht gelegt:
- den am 18. Oktober 1999 erstellten Kontoauszug f�r die Zeit vom 1. Januar 1980 bis 18. Oktober 1999, welcher ein "Gesamttotal zu unseren Gunsten" von Fr. 7441.50 ausweist;
- die Beitrags�bersicht ab 1990/Veranlagungsverf�gung, erstellt am 20. November 1998 als Beilage zur Forderungseingabe im Konkurs der Meder Rahmen AG, welche im fraglichen Zeitraum Gesamtforderungen von Fr. 444'525.50 und gesamthafte Zahlungen von Fr. 437'054.-, mithin einen Ausfall von Fr. 7471.50, ausweist;
- eine am 18. Oktober 1999 erstellte Beitrags�bersicht ab 1997, welche bei Forderungen (einschliesslich Mahnkosten) von Fr. 87'661.65 Zahlungen von Fr. 80'220.15, somit eine Differenz von Fr. 7441.50, ausweist.
Bereits im Urteil F./M. vom 25. Juli 2000, H 228+253/98, und verst�rkt in den Urteilen B. vom 13. Februar 2002, H 301/00, und G. vom 10. Juli 2002, H 81/02, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht deutlich zum Ausdruck gebracht, dass das Mass der Substanziierungspflicht der Ausgleichskasse im Schaden-ersatzprozess wesentlich davon abh�ngt, ob und inwieweit die Beklagten ihrerseits - im Rahmen der auch sie treffenden Mitwirkungspflicht - den eingeklagten Schadensbetrag substanziiert bestreiten. Unter diesem Gesichtswinkel ist fraglich, ob die Beklagten, wie die Vorinstanz annimmt, den eingeklagten Schadensbetrag substantiell bestritten haben. Letztlich haben die Beschwerdegegner als Beklagte im vorinstanzlichen Verfahren nur die Differenz von Fr. 30.- (zwischen Fr. 7441.50 gem�ss Kontoauszug vom 18. Oktober 1999 und Fr. 7471.50 gem�ss Beitrags�bersicht ab 1990/Veranlagungsverf�gung vom 20. November 1998) beanstandet, nicht jedoch den eingeklagten Schadensbetrag im Umfange von Fr. 7441.50 (vgl. Seite 2 der vorinstanzlichen Klageantworten vom 31. Januar 2000, Seite 2 unten ad. Ziff. 1: "Die Schadenersatzforderung betr�gt nicht Fr. 7471.50, sondern Fr. 7441.50").
Die Aktenlage ist und bleibt aber in sich widerspr�chlich, was ebenfalls Anlass zu eingehender gerichtlicher Pr�fung im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes und zu verst�rkter Substanziierungspflicht der klagenden Ausgleichskasse gibt: Der Kontoauszug vom 18. Oktober 1999 weist als �berwiegenden Bestandteil des dort aufgef�hrten Schadenstotals unmissverst�ndlich Lohnbeitr�ge 1998 August und Lohnbeitr�ge 1998 September aus, f�r Monate somit, f�r welche nach Lage der Akten - mangels weiterer Besch�ftigung von Angestellten - selbst nach den Vorbringen der Ausgleichskasse gar keine Beitragszahlungspflicht mehr bestanden hatte. Da die Ausgleichskasse, nach ihren eigenen Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die eingegangenen Zahlungen der Firma jeweils auf die am fr�hesten f�llig gewordenen Forderungen angerechnet und weil anderseits die parit�tische Beitragspflicht unbestrittenerweise am 31. Juli 1998 geendet hat, muss es sich bei den ausgefallenen Beitr�gen von Fr. 7441.50 um Beitr�ge handeln, welche sich auf die Monate Mai, Juni und Juli 1998 beziehen. Aber gerade diesen Nachweis liefert die Ausgleichskasse nicht, auch nicht in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, wo sie nur schreibt, die ausgefallenen Beitr�ge w�rden sich einzig auf das Jahr 1998 beziehen, ohne aber darzutun, welche Beitr�ge bis und mit 31. Juli 1998 unbezahlt geblieben sind. Die erst letztinstanzlich eingereichten Lohnbescheinigungen ab 1990 h�tte die Kasse schon im kantonalen Verfahren ins Recht legen k�nnen und m�ssen (vgl. Erw. 1.3 hievor).
Die Frage des rechtsgen�glichen Schadensnachweises kann jedoch letztlich offen bleiben, weil die Klage der Ausgleichskasse aus einem anderen Grunde abzuweisen ist.
Aus der im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegten Beitrags�bersicht ab 1990/Veranlagungsverf�gung vom 20. November 1998 geht hervor, dass die Firma in der Zeit von 1990 bis 31. Juli 1998 insgesamt Beitr�ge von Fr. 444'525.50 (einschliesslich Verwaltungskosten und Mahngeb�hren sowie Verzugszinsen und Betreibungskosten) schuldete. Von diesem Betrag hat sie Fr. 437'054.- bezahlt. Der Beitragsausfall von Fr. 7471.50 oder - zu welcher Korrektur die Ausgleichskasse letztinstanzlich bereit ist - Fr. 7441.50 (Wegfall einer Mahngeb�hr von Fr. 30.-) stellt bloss einen Sechzigstel der gesamthaften Beitragsschuld dar. Auch wenn nicht zu �bersehen ist, dass das Kassenmitglied sehr oft gemahnt werden, ja die Ausgleichskasse sogar mehrmals den Betreibungsweg einschlagen musste, steht fest, dass die von den Beschwerdegegnern verwaltete Firma ihren Arbeitgeberpflichten gegen�ber der AHV zwar nicht vollumf�nglich, aber doch zu fast 100 % nachkam. Dass der Ausgleichskasse durch die Mahnungen und die Betreibungsschritte administrativer Mehraufwand entstand, stellt als solches keinen schadenersatzrechtlich bedeutsamen Schadensbestandteil dar, da sie sich mit der Erhebung von Mahngeb�hren und der Bezahlung der Betreibungskosten bis zu einem gewissen Grade schadlos halten konnte. Jedenfalls kann aber bei einer so weitgehenden Erf�llung der Beitragszahlungspflichten �ber viele Jahre hinweg - die Abrechnungspflicht steht ohnehin nicht zur Diskussion - nicht von einer qualifiziert schuldhaften, d.h. vors�tzlichen oder grobfahrl�ssigen, Schadenszuf�gung durch Missachtung AHV-rechtlicher Vorschriften gesprochen werden, wie es Art. 52 AHVG nun einmal verlangt. Es verh�lt sich im Ergebnis nicht wesentlich anders, als wenn eine Firma ihre Arbeitgeberpflichten klaglos erf�llt, dann in wirtschaftliche Schwierigkeiten ger�t und in dieser letzten Zeit der Betriebst�tigkeit die parit�tischen Beitr�ge schuldig bleibt. Die kurze Dauer des Beitragsausstandes kann im Rahmen der gesamthaften Verschuldensbeurteilung als - unter Umst�nden entscheidendes - Element gew�rdigt werden (BGE 121 V 243). Angewendet auf den vorliegenden Fall ist festzuhalten, dass die in der Verantwortung der Beschwerdegegner stehende Firma mit einem Beitragsausfall von einem Sechzigstel der gesamthaften Beitragsforderung ihren Zahlungspflichten w�hrend h�chstens zwei bis drei (monatlichen) Beitragszahlungsperioden (Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV, in der bis 31. Dezember 2000 g�ltig gewesenen Fassung) nicht nachkam, bevor sie die Waffen strecken musste. Bei dieser Sachlage kann nicht von einer auf Kosten der Sozialversicherung betriebenen Unternehmenst�tigkeit die Rede sein, welche Art. 52 AHVG in pr�ventiver und repressiver Weise schaden-ersatzrechtlich verhindern will. Unter diesem Gesichtswinkel besehen halten die vorinstanzlichen Entscheide im Ergebnis stand.
Das Verfahren ist kostenpflichtig, weil nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurteilen war (Erw. 1.3 hievor; Art. 134 OG e contrario). Entsprechend dem Ausgang des Prozesses wird die Beschwerdef�hrerin kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Die Gerichtskosten von Fr. 1800.- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.