Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20010652
Timestamp: 2019-12-09 16:42:43
Document Index: 125648574

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 30', '§ 33', '§ 59', '§ 59', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 2', '§ 5', '§ 9', '§ 12', '§ 15', '§ 18', '§ 6', '§ 24', '§ 27', '§ 7', '§ 8', '§ 32', '§ 9', '§ 10', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 12', '§ 4', '§ 4', '§ 1', '§ 4', '§ 1', '§ 4', '§ 4']

RIS - Methodenverordnung Wasser - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 09.12.2019
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Methodenverordnung Wasser, Fassung vom 09.12.2019
Verordnung der Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus über Methodenvorschriften im Bereich Chemie für Abwasser, Oberflächengewässer und Grundwasser (Methodenverordnung Wasser – MVW)
StF: BGBl. II Nr. 129/2019 [CELEX-Nr.: 32000L0060, 32006L0118, 32008L0105, 32009L0090, 32010L0075, 32013L0039, 32014L0080, 32014L0101]
BGBl. II Nr. 133/2019
BGBl. II Nr. 332/2019
Aufgrund der § 30a Abs. 2 Z 1 bis 3, § 30c Abs. 2 Z 1 bis 3, §§ 33b Abs. 3, 4, 5 und 7, § 59a Abs. 2 und 4, § 59c bis 59f des Wasserrechtsgesetzes 1959, BGBl. Nr. 215/1959, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 73/2018, wird verordnet:
§ 1. Ziel dieser Verordnung ist eine einheitliche Festlegung von Methodenvorschriften für die Probenahme, Probebehandlung, soweit erforderlich Abwassermengenmessung, Analyse, Art der Messung von Abwasserparametern, Qualitätssicherung und sonstige Methoden und technische Normen betreffend Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen sowie betreffend Überwachung der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter im Bereich Chemie im Oberflächengewässer und im Grundwasser.
§ 2. (1) Diese Verordnung gilt für
die Überwachung der Begrenzungen für Abwasseremissionen in ein Fließgewässer und eine öffentliche Kanalisation,
die Messung aller wesentlichen Belastungen von Oberflächenwasserkörpern durch Emissionen von Stoffen aus Punktquellen (Abwasserfrachten),
die Überwachung des chemischen Zustandes und die Überwachung der chemischen und der physikalisch-chemischen Komponenten des ökologischen Zustandes der Oberflächengewässer und
die Überwachung des chemischen Zustandes von Grundwasser.
(2) Diese Verordnung gilt nicht für Anforderungen an die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch.
§ 3. Im Sinne dieser Verordnung gilt als
Bestimmungsgrenze: ein festgelegtes Vielfaches der Nachweisgrenze bei einer Konzentration des Analyten, die mit einem akzeptablen Maß an Richtigkeit und Genauigkeit bestimmt werden kann. Die Bestimmungsgrenze kann mithilfe eines geeigneten Standards oder einer Probe berechnet und anhand des untersten Kalibrierpunkts auf der Kalibrierkurve ohne Leerprobe bestimmt werden.
Matrix: ein Bereich der aquatischen Umwelt, nämlich Wasser, Sediment oder Biota;
Mindestbestimmungsgrenze (MBG): jene Bestimmungsgrenze, die zur Erfüllung der Anforderungen an eine Messung im gegebenen Kontext jedenfalls mindestens erreicht werden muss;
Mischprobe: eine Mischung mehrerer Stichproben, die an einem definierten Probenahmeort über einen vorgegebenen Probenahmezeitraum verteilt mengen- oder zeitproportional gezogen werden. Die Mischung kann händisch oder in automatischen Probenahmegeräten erfolgen.
Mischprobe, mengenproportional: Probenahme mit konstantem Volumen und variabler Zeit (durchflussproportionale Probenahme, die auf dem Sammeln von Einzelproben mit gleichem Volumen und in zeitlichen Abständen beruht, die proportional zum Durchfluss sind) oder Probenahme mit konstanter Zeit und variablem Volumen (durchflussproportionale Probenahme, bei der das Sammeln von Proben in festen Zeitintervallen stattfindet, aber das Probenvolumen sich proportional zum Durchfluss ändert)
Mischprobe, zeitproportional: Probenahme mit konstanter Zeit und konstantem Volumen (gleiche Probenvolumen oder Teilprobenvolumen, die bei gleicher Zunahme der Zeit gesammelt werden)
Nachweisgrenze: das Messsignal oder der Konzentrationswert, ab dem man bei einem festgelegten Vertrauensniveau aussagen kann, dass sich eine Probe von einer Leerprobe, die den zu bestimmenden Analyten nicht enthält, unterscheidet.
Parameter: ein bestimmter Inhaltsstoff oder eine bestimmte Eigenschaft von Wasser oder Abwasser;
Stichprobe: eine Einzelentnahme aus Wasser oder Abwasser zu einem vorgegebenen Probenahmezeitpunkt an einem definierten Probenahmeort.
Tagesmischprobe: eine über die tatsächliche Abwasserablaufzeit innerhalb eines Zeitraumes von 24 Stunden mengenproportional gezogene Mischprobe.
Anforderungen an die Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen
§ 4. (1) Die in Anlage A genannten Vorschriften legen methodische Anforderungen an die Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen fest. Unter Methodenvorschriften werden insbesondere Vorschriften betreffend die Abwassermengenmessung sowie die Probenahme von Abwasser und Probenbehandlung (Probenkonservierung und -homogenisierung), die Analyse, die Art der Messung der Abwasserparameter und die Qualitätssicherung verstanden. Sie sind im Rahmen der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV), BGBl. II Nr. 186/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 63/2018, und der branchenspezifischen Abwasseremissionsverordnungen gemäß § 4 Abs. 3 AAEV sowie der Emissionsregisterverordnung 2017 (EmRegV-OW 2017), BGBl. II Nr. 207/2017 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 63/2018, anzuwenden.
(2) Die Abwassermengenmessung ist entsprechend der allgemeinen Vorgaben des Abschnittes I der Anlage A, die Probenahme von Abwasser und Probenbehandlung (Probenkonservierung und-homogenisierung) sind entsprechend der allgemeinen Vorgaben des Abschnittes I und der konkretisierten Vorgaben des Abschnittes II der Anlage A vorzunehmen, sofern nicht in Abschnitt V abweichende Bestimmungen festgelegt werden. Die Entnahme einer Abwasserprobe aus einem Abwasserstrom hat an einer Stelle zu erfolgen, an der die entnommene Probe repräsentativ ist für die Beschaffenheit des Gesamtabwassers oder an der durch äußere technische Maßnahmen die Repräsentativität der Probe für den Gesamtabwasserstrom sichergestellt werden kann. Für einen rasch veränderlichen Parameter, der nicht unmittelbar nach der Probenahme untersucht wird, sind Probenkonservierungsmaßnahmen vorzusehen.
(3) Die Art der Probenahme von Abwasser wird für jeden Parameter in Spalte 3 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A festgelegt:
Die Konzentration und Fracht des Abwasserparameters sind an Hand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Tagesmischprobe (mit „M“ abgekürzt) zu bestimmen. Bei der diskontinuierlichen Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als mengenproportionale Probenahme für das entleerte Abwasservolumen.
Die Konzentration und Fracht des Abwasserparameters sind an Hand von Stichproben (mit „S“ abgekürzt) zu bestimmen. Die tägliche Häufigkeit und die Intervalle der Stichprobenahme sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten des Abwasserparameters festzulegen. Konzentration und Fracht sind mengenproportional (in Ausnahmefällen zeitproportional) zu ermitteln.
Für einzelne Parameter bestimmter branchenspezifischer Abwasseremissionsverordnungen werden von den in den Z 1 und 2 festgelegten Probenahmearten abweichende oder spezielle Bestimmungen zur Probenahme in Abschnitt V festgelegt.
(4) Die Analyse der Parameter zur Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen ist entsprechend den Analysemethoden der Spalte 2 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A oder gleichwertigen Analysemethoden vorzunehmen:
Im Rahmen der Eigenüberwachung gilt eine Analysemethode als gleichwertig, wenn ihre Bestimmungsgrenze bei höchstens 30% der zu überwachenden Emissionsbegrenzung liegt.
Im Rahmen der Fremdüberwachung gilt eine Analysemethode als gleichwertig, wenn sie den Anforderungen der DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analyseverfahren auf Grund des Vergleichs von Analyseergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum“, November 2002, entspricht.
Sind für einen Parameter in Spalte 2 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A mehrere Methoden angegeben, können diese alternativ angewendet werden. Die Analyse der Prioritären Stoffe im Abwasser im Rahmen der Messung von Emissionen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW 2017 ist mit jenen Analysemethoden vorzunehmen, die die in Spalte 5 des Abschnittes VI der Anlage A vorgegebenen MBG erreichen.
(5) Die Art der Messung der Abwasserparameter wird für jeden Parameter in Spalte 4 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A festgelegt:
Der Abwasserparameter ist direkt im Abwasser oder aus der unfiltrierten Probe (mit „D“ abgekürzt) zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.
Der Abwasserparameter ist aus der unfiltrierten Probe nach Aufschluss (Gesamtgehalt – mit „G“ abgekürzt) zu bestimmen.
Der Abwasserparameter ist aus der filtrierten Probe (mit „F“ abgekürzt) zu bestimmen. Die die Filtration betreffenden Angaben in der Methodenvorschrift des zu bestimmenden Abwasserparameters sind einzuhalten. Wenn solche Angaben fehlen, hat die Filtration über einen Membranfilter mit einer nominellen Porenweite von 0,45 µm zu erfolgen.
(6) Zur Sicherung einer gleichbleibend guten Qualität
der Eigenüberwachung sind die Messungen von einer verantwortlichen Person durchzuführen, die verwendeten Messmethoden zu dokumentieren und in regelmäßig wiederkehrenden Intervallen von einem sachkundigen Institut oder einer sachkundigen Person, welche nachgewiesenermaßen über ein Qualitätssicherungssystem verfügt, zu überprüfen.
der Fremdüberwachung haben sachkundige Institute oder sachkundige Personen, die Messungen der Abwasserbeschaffenheit durchführen, laufend ein Qualitätssicherungssystem zu betreiben. Das Qualitätssicherungssystem ist in einem Qualitätssicherungshandbuch festzuhalten. Die laufende Einhaltung der im Qualitätssicherungshandbuch getroffenen Festlegungen, insbesondere das Arbeiten nach validierten Analysemethoden, ist zu gewährleisten. Das Qualitätssicherungssystem hat den Anforderungen der in Spalte 2 des Abschnittes III der Anlage A genannten technischen Normen zu entsprechen.
im Rahmen der Messung von Emissionen von prioritären Stoffen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW 2017 gelten die Anforderungen der Fremdüberwachung gemäß Z 2.
Institute, die über eine Akkreditierung gemäß Bundesgesetz über die Akkreditierung von Konformitätsbewertungsstellen (Akkreditierungsgesetz 2012), BGBl. I Nr. 28/2012 in der Fassung BGBl. I Nr. 40/2014, zur Durchführung von Probenahmen und Messungen gemäß § 2 Abs. 1 Z 1 und 2 verfügen, erfüllen für die jeweils akkreditierten Probenahme- und Messmethoden jedenfalls die in Z 1 und 2 genannten Voraussetzungen.
(7) Sonstige Methoden und technischen Normen sind entsprechend Spalte 2 des Abschnittes IV der Anlage A anzuwenden.
Anforderungen an die Überwachung von Oberflächengewässern
§ 5. (1) Die in Anlage B genannten Vorschriften legen methodische Anforderungen an die Überwachung von Oberflächengewässern in der Matrix Wasser, Sediment und Biota fest. Unter Methodenvorschriften werden Vorschriften betreffend die Probenahme und Probenkonservierung, die Analyse und die Qualitätssicherung verstanden. Sie sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer (QZV Chemie OG), BGBl. II Nr. 96/2006 zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 363/2016, der Qualitätszielverordnung Ökologie (QZV Ökologie), BGBl. II Nr. 99/2010 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 461/2010, und der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV), BGBl. II Nr. 479/2006 zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 363/2016, anzuwenden.
(2) Die Probenahme und Probenkonservierung zur Überwachung der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Wasser sind entsprechend den Vorgaben des Abschnittes I der Anlage B vorzunehmen. Die entnommenen Proben sind gegebenenfalls zu stabilisieren und zu konservieren und umgehend ihrer Untersuchung zuzuführen. Rasch veränderliche Parameter aus dem Block der physikalischen und chemischen Grundparameter (Parameterblöcke 2.1.1. und 2.2.1. der Anlage 2 der GZÜV) sind vor Ort zu bestimmen.
(3) Die Art der Probenahme in der Matrix Wasser wird für jeden Parameter in Spalte 3 des Abschnittes II der Anlage B festgelegt. Die Parameter sind an Hand von Stichproben (mit „S“ abgekürzt) zu bestimmen.
(4) Die Analyse der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Wasser ist entsprechend den Vorgaben des Abschnittes II der Anlage B vorzunehmen. Sind für einen Parameter in Spalte 2 des Abschnittes II der Anlage B mehrere Methoden angegeben, können diese alternativ angewendet werden. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 5 des Abschnittes II der Anlage B angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Alternativ zu den in Spalte 2 angeführten Methodenvorschriften können auch andere Methoden herangezogen werden, wenn deren Gleichwertigkeit mit den angegebenen Verfahren nachgewiesen wird und unter Verwendung der statistischen Testverfahren nach der DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analyseverfahren auf Grund des Vergleichs von Analyseergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum“, November 2002, gezeigt werden kann, dass die angegebenen MBG erreicht werden.
(5) Die Art der Messung in der Matrix Wasser wird für jeden Parameter in Spalte 4 des Abschnittes II der Anlage B festgelegt:
Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist direkt im Oberflächenwasser oder aus der unfiltrierten Probe (mit „D“ abgekürzt) zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.
Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist aus der unfiltrierten Probe nach Aufschluss (Gesamtgehalt – mit „G“ abgekürzt) zu bestimmen.
Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist aus der filtrierten Probe (mit „F“ abgekürzt) zu bestimmen. Die die Filtration betreffenden Angaben in der Methodenvorschrift des zu bestimmenden Parameters sind einzuhalten. Wenn solche Angaben fehlen, hat die Filtration über einen Membranfilter mit einer nominellen Porenweite von 0,45 µm so zu erfolgen, dass die in der Probe vorliegende Konzentration und Verteilung des zu messenden Stoffes nicht verändert wird.
(6) Die Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –vorbereitung) und Analyse der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Sediment zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen sind entsprechend den Vorgaben des Abschnittes III und IV der Anlage B vorzunehmen. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 3 des Abschnittes IV der Anlage B angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Alternativ zu den in Spalte 2 angeführten Methodenvorschriften können auch andere Methoden herangezogen werden, wenn deren Gleichwertigkeit mit den angegebenen Verfahren nachgewiesen wird und unter Verwendung der statistischen Testverfahren nach der DIN 38402-71 (DEV A 71), November 2002, gezeigt werden kann, dass die angegebenen MBG erreicht werden. Die Art der Messung in der Matrix Sediment hat so zu erfolgen, dass der Inhaltsstoff aus der <63µm-Kornfraktion des Sediments zu bestimmen ist. Die Abtrennung der zu untersuchenden Kornfraktion hat je nach Problemstellung durch Nass- oder Trockensiebung zu erfolgen. Die Wahl des Beprobungszeitraumes zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen in der Matrix Sediment hat nach allgemein anerkannten, konventionellen Methoden zu erfolgen.
(7) Die Analyse der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Biota (Fische) zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen ist entsprechend den Vorgaben des Abschnittes V der Anlage B vorzunehmen. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 3 des Abschnittes V der Anlage B angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Die Art der Messung in der Matrix Biota hat so zu erfolgen, dass für die Bestimmung der Parameter der Gesamtfisch heranzuziehen ist. Die Probenahme und die Wahl des Beprobungszeitraumes zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen in der Matrix Biota (Fische) haben nach allgemein anerkannten, konventionellen Methoden zu erfolgen.
(8) Das Qualitätssicherungssystem hat den in Spalte 2 des Abschnittes VI der Anlage B angeführten technischen Normen zu entsprechen. Das Qualitätssicherungssystem hat jedenfalls folgende Maßnahmen der internen Qualitätskontrolle durch die Stelle (§ 9 Abs. 8, § 12, § 15 Abs. 7, § 18 GZÜV), die die Probenahme bzw. analytische Messung durchführt, zu umfassen:
Erarbeitung einer Standardarbeitsanweisung (SAA) für Probenahme (einschließlich Konservierung), Gebindevorbereitung und Transport; für den Probenehmer hat aus dieser SAA ersichtlich zu sein, welche Probenvolumina für die Analytik/Rückstellproben benötigt werden, welche Gebinde (Größe und Art) abzufüllen sind, welche Vor-Ort-Manipulationen (Filtrationen, luftblasenfreies Abfüllen, Konservierung) mit welchen Hilfsmitteln (Filterart, Reagenzien) durchzuführen sind und was beim Transport der Proben zu berücksichtigen ist (Kühlung, Lichtausschluss).
Durchführung von Probenahme und Analytik durch qualifiziertes Personal;
vollständige Erhebung des Ortsbefundes einschließlich der Ablesung des nächstgelegenen Pegels, Anfertigung einer Lageskizze, zumindest bei der Erstaufnahme sowie zur Dokumentation von zeitlich begrenzten oder dauernden Veränderungen an der Messstelle, sofern diese einen möglichen Einfluss auf die Repräsentativität der Probenahme haben;
genaue Beschreibung der angewandten Analyseverfahren unter Verweis auf die angewendete technische Verfahrensnorm bzw. Verfahrensvorschrift. Bei der Analyse eines Schadstoffes, für den in Abschnitt II keine Basisnormmethode angegeben ist, sind alle Analyseschritte jederzeit nachvollziehbar zu dokumentieren;
Durchführung problemorientierter Kalibrierungen unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte im Sinne der DIN 38402-51 (DEV A 51), „Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser und Schlammuntersuchung – Allgemeine Angaben (Gruppe A) – Teil 51: Kalibrierung von Analysenverfahren – Lineare Kalibrierfunktion (A 51)“, Mai 2017;
Ermittlung der Verfahrenskenndaten des Routinebetriebes im Sinne der ÖNORM DIN 32645, „Chemische Analytik – Nachweis-, Erfassungs- und Bestimmungsgrenze unter Wiederholbedingungen – Begriffe, Verfahren, Auswertung“, April 2011, insbesondere:
analytische Nachweisgrenze unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte,
analytische Bestimmungsgrenze für das Gesamtverfahren (Probenvorbereitung und Analyse),
95%-Vertrauensbereich der analytischen Bestimmungsgrenze,
obere Grenze des Arbeitsbereiches des Verfahrens,
Steigung der Kalibriergeraden,
Reststandardabweichung,
relative Verfahrensstandardabweichung in der Mitte des Kalibrierbereiches;
bei Verfahren mit gesonderter Probenvorbereitung die Ermittlung der mittleren Wiederfindungsraten;
regelmäßige Durchführung von Blindwertüberprüfungen;
regelmäßige Überprüfung der Wiederfindungsraten;
regelmäßige Kontrolle der analytischen Verfahren mit zertifizierten Standards oder Referenzmaterialien (Rückführbarkeit und Richtigkeit);
laufende Kontrolle der Gleichmäßigkeit der analytischen Verfahren durch Messung von Kontrollstandards im Bereich der am häufigsten gemessenen Konzentrationen in Realproben.
Führen entsprechender Kontroll- und Regelkarten und Dokumentation aller ergriffenen Maßnahmen im Falle der Überschreitung der definierten Eingriffsgrenzen;
laufende Durchführung von Mehrfachbestimmungen;
laufende Durchführung von Plausibilitätskontrollen: erscheint ein Messwert, insbesondere im Vergleich mit bereits vorliegenden Datenreihen der betreffenden Messstelle unplausibel, sind geeignete Maßnahmen zur Aufklärung zu ergreifen, die von einer Stellungnahme des Probennehmers bzw. des Analysenlabors bis zu einer Laborüberprüfung reichen können. Ist der Grund für das unplausible Ergebnis nicht feststellbar, kann eine Nachmessung oder Nachbeprobung notwendig sein.
laufende erfolgreiche Teilnahme an einschlägigen anerkannten Ringversuchen und Laborvergleichstests; die unter Beachtung der Anforderungen der ÖNORM ISO/IEC 17043, „Konformitätsbewertung — Allgemeine Anforderungen an Eignungsprüfungen“ vom 1. Mai 2010 bzw. der ISO 13528, „ Statistical methods for use in proficiency testing by interlaboratory comparison (Corrected version 2016-10-15)“ vom 1. August 2015 oder anderer gleichwertiger international anerkannter technischerNormen durchgeführt bzw. ausgewertet werden;
laufende Überprüfung der Vollständigkeit der bearbeiteten Proben und der beauftragten Untersuchungen;
schriftliche Dokumentation von Probenahme und Probelauf einschließlich näherer Informationen über Eingang der Proben, Zeitpunkt der Analysen, allfällige aufgetretene Störungen, und weitere verfahrenstypische systematisch geordnete Informationen.
Anforderungen an die Überwachung von Grundwasser
§ 6. (1) Die in Anlage C genannten Vorschriften legen methodische Anforderungen an die Überwachung von Grundwasser fest. Unter Methodenvorschriften werden Vorschriften betreffend die Probenahme und Probenkonservierung, die Analyse und die Qualitätssicherung verstanden. Sie sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser (QZV Chemie GW), BGBl. II Nr. 98/2010 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 461/2010, und der GZÜV anzuwenden.
(2) Die Probenahme und Probenkonservierung zur Überwachung der in Anlage C angeführten Parameter sind entsprechend den Vorgaben der Spalte 2 des Abschnittes I dieser Anlage vorzunehmen. Die entnommenen Proben sind gegebenenfalls zu stabilisieren und zu konservieren und umgehend ihrer Untersuchung zuzuführen. Die Parameter des Punktes 1.1. des Abschnittes II in Anlage C sind unmittelbar vor Ort zu bestimmen.
(3) Die Art der Probenahme wird in Spalte 3 des Abschnittes II der Anlage C festgelegt. Die Parameter sind an Hand von Stichproben (mit „S“ abgekürzt) zu bestimmen.
(4) Die Analyse der in Anlage C angeführten Parameter ist entsprechend den Vorgaben der Spalte 2 des Abschnittes II dieser Anlage vorzunehmen. Sind für einen Parameter in Spalte 2 des Abschnittes II der Anlage C mehrere Methoden angegeben, können diese alternativ angewendet werden. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 5 des Abschnittes II der Anlage C angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Alternativ zu den in Spalte 2 angeführten Methodenvorschriften können auch andere Methoden herangezogen werden, wenn deren Gleichwertigkeit mit den angegebenen Verfahren nachgewiesen wird und unter Verwendung der statistischen Testverfahren nach der DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analyseverfahren auf Grund des Vergleichs von Analyseergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum“, November 2002, gezeigt werden kann, dass die angegebenen MBG erreicht werden.
(5) Die Art der Messung wird für jeden Parameter in Spalte 4 des Abschnittes II der Anlage C festgelegt:
Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist direkt in oder aus der unfiltrierten Grundwasserprobe (mit „D“ abgekürzt) zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.
(6) Das Qualitätssicherungssystem hat den in Spalte 2 des Abschnittes III der Anlage C angeführten technischer Normen zu entsprechen. Das Qualitätssicherungssystem hat jedenfalls folgende Maßnahmen der internen Qualitätskontrolle durch die befugten (§ 24 Abs. 3, § 27 GZÜV) bzw. akkreditierten Personen bzw. Institutionen, die die Probenahme bzw. Analysen durchführen, zu umfassen:
vollständige Erhebung des Ortsbefundes einschließlich der Anfertigung einer Lageskizze, zumindest bei der Erstaufnahme sowie zur Dokumentation von zeitlich begrenzten oder dauernden Veränderungen an der Messstelle, sofern diese einen möglichen Einfluss auf die Repräsentativität der Probenahme haben;
genaue Beschreibung der angewandten Analyseverfahren unter Verweis auf die angewendete Verfahrensnorm bzw. Verfahrensvorschrift. Bei der Analyse eines Schadstoffes, für den in Abschnitt II keine Basisnormmethode angegeben ist, sind alle Analyseschritte jederzeit nachvollziehbar zu dokumentieren;
analytische Nachweisgrenze unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte;
analytische Bestimmungsgrenze für das Gesamtverfahren (Probenvorbereitung und Analyse);
95%-Vertrauensbereich der analytischen Bestimmungsgrenze;
obere Grenze des Arbeitsbereiches des Verfahrens;
Steigung der Kalibriergeraden;
Reststandardabweichung;
laufende Kontrolle der Gleichmäßigkeit der analytischen Verfahren durch Messung von Kontrollstandards im Bereich der am häufigsten gemessenen Konzentrationen in Realproben;
laufende Durchführung von Plausibilitätskontrollen: erscheint ein Messwert, insbesondere im Vergleich mit bereits vorliegenden Datenreihen der betreffenden Messstelle unplausibel, sind geeignete Maßnahmen zur Aufklärung zu ergreifen, die von einer Stellungnahme des Probennehmers bzw. des Analysenlabors bis zu einer Laborüberprüfung reichen können. Ist der Grund für das unplausible Ergebnis nicht feststellbar, so hat eine Nachbeprobung bzw. Nachmessung zu erfolgen, sofern nicht ohnehin aufgrund des laufenden Überwachungsprogramms zwischenzeitlich ein plausibles Ergebnis vorliegt bzw. unmittelbar zu erwarten ist.
laufende erfolgreiche Teilnahme an einschlägigen anerkannten Ringversuchen und Laborvergleichstests; die unter Beachtung der Anforderungen der ÖNORM ISO/IEC 17043, „Konformitätsbewertung — Allgemeine Anforderungen an Eignungsprüfungen“ vom 1. Mai 2010 bzw. der ISO 13528, „ Statistical methods for use in proficiency testing by interlaboratory comparison (Corrected version 2016-10-15)“ vom 1. August 2015 oder anderer gleichwertiger international anerkannter technischer Normen durchgeführt bzw. ausgewertet werden;
Methoden und technische Normen
§ 7. Die in den Anlagen A, B und C angeführten Methodenvorschriften und technischen Normen sind bei Austrian Standards International, Heinestraße 38, A-1021 Wien, erhältlich und in den Wirtschaftskammern bzw. in den Wirtschaftsförderungsinstituten der Wirtschaftskammern einsehbar. Anlage D enthält sowohl ein Verzeichnis aller gemäß Anlagen A, B und C anzuwendenden Methodenvorschriften und technischen Normen (D.1) als auch den Abdruck der gemäß den Anlagen A, B und C anzuwendenden nationalen österreichischen Methodenvorschriften und technischen Normen (D.2).
§ 8. Für eine bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehende Abwassereinleitung gemäß §§ 32 und 32b WRG 1959 sind die in Anlagen A bis C beschriebenen Methoden und technischen Normen anzuwenden. Dabei ist für den Parameter „Fischtoxizität“ die Methode des Parameters „Fischeitoxizität“ und für den Parameter „Summe der Kohlenwasserstoffe“ die Methode des Parameters „Kohlenwasserstoff-Index“ heranzuziehen.
§ 9. (1) Diese Verordnung tritt zum gleichen Zeitpunkt wie die Methodenanpassungsverordnung Wasser, BGBl. II Nr. 128/2019, in Kraft.
(2) Die Anlagen A bis D in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 133/2019, treten am 24. Mai 2019 in Kraft.
(3) Anlage A Abschnitt V in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 332/2019 tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft.
§ 10. Durch diese Verordnung werden die Vorgaben folgender Rechtsakte der Europäischen Union hinsichtlich Analysemethoden umgesetzt:
Richtlinie 2000/60/EG zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (ABl. Nr. L 327 vom 22. Dezember 2000, S 1) zuletzt geändert durch die Richtlinie 2014/101/EU (ABl. L 311 vom 31.10.2014 S. 32);
die Richtlinie 2006/118/EG zum Schutz des Grundwassers vor Verschmutzung und Verschlechterung (ABl. L 372 vom 27. Dezember 2006, S 19, berichtigt durch ABl. Nr. L 53 vom 22.02.2007 S. 30, und ABl. Nr. L 139 vom 31.05.2007 S. 39) geändert durch die Richtlinie 2014/80/EU (ABl. L 182 vom 21.06.2014 S. 52);
Richtlinie 2008/105/EG über Umweltqualitätsnormen im Bereich der Wasserpolitik und zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinien des Rates 82/176/EWG, 83/513/EWG, 84/156/EWG, 84/491/EWG und 86/280/EWG sowie zur Änderung der Richtlinie 2000/60/EG (ABl. L 348 vom 24.12.2008 S. 84) geändert durch die Richtlinie 2013/39/EU (ABl. L 226 vom 24.08.2013 S. 1);
Richtlinie 2009/90/EG zur Festlegung technischer Spezifikationen für die chemische Analyse und die Überwachung des Gewässerzustands gemäß der Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 201 vom 01.08.2009 S. 36);
Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) (im Folgenden: IE-Richtlinie) (ABl. Nr. L 334 vom 17.12.2010 S. 17, in der Fassung der Berichtigung ABl. Nr. L 158 vom 19.06.2012 S. 25).
Methodenvorschriften für Emissionsmessungen
Die Methoden und technischen Normen der nachstehenden Listen sind im Rahmen der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV) und der branchenspezifischen Abwasseremissionsverordnungen (AEV) gemäß § 4 Abs. 3 AAEV sowie der Emissionsregisterverordnung Oberflächenwasserkörper (EmRegV-OW) anzuwenden.
Abwassermengenmessung, Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –homogenisierung)
Abwassermengenmessung – offene Gerinne und Freispiegelleitungen
DIN 19559-1
DIN 19559-2
Abwassermengenmessung – Venturigerinne – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen
ÖNORM M 5880
Abwassermengenmessung – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen
ÖNORM EN ISO 6817
Abwassermengenmessung – Ultraschalldurchflussmessung Rohrleitungen
Probenahme – Probenahmeprogramme und Probenahmetechnik
ÖNORM EN ISO 5667-1
Probenentnahme von Abwasser
ÖNORM M 6258
DIN 38402-11 (DEV A 11)
Probenahme – Automatisierte Entnahme
ÖNORM EN 16479
Probenahme – Biologische Testverfahren
ÖNORM EN ISO 5667-16
ÖNORM EN ISO 5667-3
Homogenisierung von Wasserproben
DIN 38402-30 (DEV A 30) a)
Die Homogenisierung ist im geschlossenen und gekühlten Gefäß durchzuführen, wenn leicht flüchtige Substanzen in der Wasserprobe enthalten sind.
Abbaubarkeit – DOC-Verfahren (Bestimmung der leichten, vollständigen aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium)
ÖNORM EN ISO 7827
Abbaubarkeit – Zahn-Wellens-Verfahren (Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium – Zahn-Wellens-Verfahren) a)
ÖNORM EN ISO 9888
ÖNORM EN 872
DIN 38409-2 (DEV H 2) b)
DIN 38409-9 (DEV H 9)
ÖNORM M 6271
ÖNORM EN ISO 7887 c)
ÖNORM EN 14370 d)
ÖWAV-Arbeitsbehelf 38
ÖNORM EN ISO 10523
DIN 38404-4 (DEV C 4)
ÖNORM M 6616
Toxizität – Algentoxizität GA e)
DIN 38412-33 (DEV L 33)
ÖNORM EN ISO 8692
Toxizität – Bakterientoxizität GL e)
ÖNORM EN ISO 11348-1
ÖNORM EN ISO 11348-2
Toxizität – Daphnientoxizität GD e)
ÖNORM EN ISO 6341
Toxizität – Erbgut veränderndes
Potential GM
DIN 38415-3 (DEV T 3)
Toxizität – Fischeitoxizität GF,Ei e)
ÖNORM EN ISO 15088
Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge f)
Toxizität – Hemmung der Nitrifikation
ÖNORM EN ISO 9509
Toxizität – Hemmung des Sauerstoffverbrauchs
ÖNORM EN ISO 8192
Die Prüfung des Parameters „Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit“ hat mittels des Parameters DOC oder CSB an der filtrierten mengenproportionalen Tagesmischprobe zu erfolgen. Als Inoculum ist die Biomasse der von der Einleitung betroffenen Abwasserreinigungsanlage mit 1 g/L Trockenmasse im Testansatz zu verwenden. Die Anfangskonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn ist gemäß Kap. 4 einzustellen. Die Abbaubarkeit (Wirkungsgrad der Elimination) bezieht sich auf die Anfangs- bzw. Endkonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn bzw. zu Testende; ausgeblasene Stoffanteile werden im Ergebnis nicht berücksichtigt.
Die Bestimmung ist gemäß Abschnitt 5.2 der Norm (Membranfilter 0,45 µm) oder gemäß Abschnitt 5.3 der Norm (Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.
Die Färbung ist nach dem Verfahren B der Norm zu bestimmen (Spektraler Absorptionskoeffizient bei 436 nm, 525 nm und 620 nm).
Die Bestimmung der Oberflächenspannung ist unter Beachtung der Angaben des ÖWAV-Arbeitsbehelfes 38 durchzuführen.
Bei der Auswahl des Toxizitätstests für die Überwachung ist darauf zu achten, dass mit dem eingesetzten Testorganismus die empfindlichste Gruppe von Wasserorganismen berücksichtigt wird, die durch die Inhaltsstoffe des Abwassers geschädigt werden kann.
Bei der Durchführung einer Prüfung auf Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge durch eine Abwassereinleitung ist auf das Mischungsverhältnis in der öffentlichen Kanalisation bzw. der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage sowie auf die Leistungsfähigkeit, das Adaptionsvermögen und das Abbauvermögen für Hemmstoffe der von der Abwassereinleitung betroffenen Biozönose der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage Bedacht zu nehmen. Die Durchführung der Probenahme hat gemäß ÖNORM EN ISO 5667-16:1999-07-01 zu erfolgen. Für die Bestimmung des Parameters „Beeinträchtigung der biologischen Abbauvorgänge“ kann eine abweichende Methode verwendet werden, wenn dargelegt wird, dass diese Methode bezüglich des Nachweises der Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge eine gleichwertige Aussagekraft besitzt wie die genormten Methoden.
2. Anorganische Parameter – Metalle, Halbmetalle
ÖNORM EN ISO 15586
ÖNORM EN ISO 11885
ÖNORM EN ISO 17294-2
Antimon a)
Arsen a)
ÖNORM EN ISO 11969
Barium a)
Blei a)
ÖNORM ISO 8288
Bor a)
Cadmium a), b)
ÖNORM EN ISO 5961 c)
Chrom – Gesamt a)
ÖNORM M 6288
DIN 38405-4 (DEV D 4)
ÖNORM EN ISO 10304-3
Cobalt a)
Eisen a)
Eisen – Gelöst
Gold a)
Kupfer a)
Mangan a)
Molybdän a), d)
Nickel a)
Palladium a)
Platin a)
ÖNORM EN ISO 12846
ÖNORM EN ISO 17852
ÖNORM EN ISO 17294-2 a)
Rhodium a)
Selen a), d)
DIN 38405 – D 23-2 (DEV D 23-2)
Silber a)
Strontium a)
Thallium a)
DIN 38406-26 (DEV E 26)
Vanadium a)
Wismut a)
Wolfram a)
Zink a)
Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1 „Wasserbeschaffenheit – Aufschluss für die Bestimmung ausgewählter Elemente in Wasser – Teil 1: Königswasser-Aufschluss (ISO 15587-1:2002)“ vom 1. Juli 2002 durchzuführen. Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.
Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,01 mg/L zu erreichen.
Es ist das Verfahren nach Abschnitt 3 der Norm (Bestimmung von Cadmium durch elektrothermische Atomisierung) anzuwenden.
Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/L zu erreichen.
3. Anorganische Parameter – Sonstige
Ammoniak (berechnet)
UBA-BE-076
DIN 38406-5 (DEV E 5)
ÖNORM ISO 5664
ÖNORM ISO 7150-1
ÖNORM EN ISO 14911
ÖNORM EN ISO 11732
Chlor – Freies Chlor
ÖNORM EN ISO 7393-1
ÖNORM EN ISO 7393-2
Chlor – Gesamtchlor
ÖNORM EN ISO 7393-3
Chlordioxid/Brom
DIN 38408-5 (DEV G 5) a)
ÖNORM EN ISO 15682
Cyanid – Gesamt b), c)
ÖNORM M 6285 d)
DIN 38405-13 (DEV D 13)
ÖNORM EN ISO 14403-1
ÖNORM EN ISO 14403-2
Cyanid – leicht freisetzbar b)
DIN 38405-D4-1 (DEV D 4-1)
Fluorid – Gesamt
DIN 38405-D4-2 (DEV D 4-2)
DIN 38413-1 (DEV P 1)
DIN 38413-4 (DEV P 4)
ÖNORM EN ISO 13395
ÖNORM EN 26777
ÖNORM EN ISO 6878 e)
ÖNORM EN ISO 15681-1
ÖNORM EN ISO 15681-2
ÖNORM EN ISO 11885 f)
ÖNORM EN ISO 17294-2 f)
Phosphor – Orthophosphat
ÖNORM EN ISO 6878 g)
Stickstoff – Gesamter gebundener Stickstoff (TNb) h)
ÖNORM EN 12260 i)
ÖNORM EN ISO 11905-1
ÖNORM M 6615
DIN 38405-27 (DEV 27)
Sulfid – leicht freisetzbar
DIN 38405-27 (DEV D 27)
Die Störungsbehebung für andere oxidierende Stoffe ist nicht durchzuführen.
Bei der Bestimmung der Parameter Gesamtcyanid und Leicht freisetzbares Cyanid ist eine der angegebenen Methoden für die Bestimmung beider Parameter anzuwenden.
Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/L (ber. als CN) zu erreichen.
Die Bestimmung der Cyanidionen ist nach Abschnitt 5 der Norm durchzuführen (photometrisches Verfahren).
Die Bestimmung ist nach Abschnitt 7 der Norm durchzuführen (Aufschluss mit Kaliumperoxodisulfat).
Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.
Die Bestimmung ist nach Abschnitt 4 der Norm durchzuführen.
Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung oder eine Emissionsbegrenzung als produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 1 mg/L (ber. als N) zu erreichen.
Zur Erreichung einer vollständigen Mineralisation ist eine Verbrennungstemperatur von größer 700°C zu gewährleisten.
4. Summen- und Gruppenparameter zur Bestimmung organischer Stoffe
ÖNORM EN ISO 9562 b)
Ausblasbare organisch gebundene Halogene (POX)
DEV-H 25 (Vorschlag)
Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) mit Nitrifikationshemmung c)
ÖNORM EN 1899-1 d)
ÖNORM EN 1899-2 d), e)
DEV H 55 (Vorschlag) f)
Bromierte Diphenylether g)
EPA Methode 1614A
C10-C13-Chloralkane h)
ÖNORM EN ISO 12010
ÖNORM M 6265
DIN 38409-41 (DEV H 41)
DIN 38409-44 (DEV H 44)
ÖNORM ISO 15705 i)
Dioxine und Furane j)
Direkt abscheidbare lipophile Leichtstoffe
DIN 38409-19 (DEV H 19) k) (zurückgezogen)
Extrahierbare organisch gebundenen Halogene (EOX)
ÖNORM M 6614
ÖNORM EN 1484 l)
Kohlenwasserstoff-Index (KW-Index)
ÖNORM EN ISO 9377-2 m)
ÖNORM M 6286 o)
DIN 38409-H16-2 (DEV H 16-2)
ÖNORM EN ISO 14402 p)
Polychlorierte Biphenyle (PCB) p)
ÖNORM EN ISO 6468
EPA 1668B
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) q)
ÖNORM EN ISO 17993
DIN 38407-39 (DEV F 39)
Schwerflüchtige lipophile Stoffe (SLS)
DIN ISO 11349 (DEV H 56) m)
Summe der flüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Xylole (BTX) bzw. Benzol, Toluol, Xylole und Ethylbenzol (BTXE) h)
DIN 38407-43 (DEV F 43)
ISO 11423-1
ÖNORM EN ISO 15680
Summe der leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffe (LHKW) s)
ÖNORM EN ISO 10301
Tenside – Anionische Tenside
ÖNORM EN 903 t)
ÖNORM EN ISO 16265 t)
Tenside – Kationische Tenside
DIN 38409-20 (DEV H 20)
Tenside – Nichtionische Tenside
DIN 38409-23 (DEV H 23)
ÖNORM M 6253-2
Toxaphen h)
EPA Methode 608
Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.
Sofern für ein Abwasser durch Verdünnung eine Chloridkonzentrationen < 1000 mg/L und eine DOC-Konzentration < 100 mg/L bei gleichzeitig ausreichender Quantifizierbarkeit des AOX nicht erreicht werden kann, ist die SPE-Methode gemäß Anhang A der Norm anzuwenden.
Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung oder eine Emissionsbegrenzung als produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,5 mg/L (ber. als O2) zu erreichen.
Zur Bestimmung des gelösten Sauerstoffs ist neben dem iodometrischen und dem elektrochemischen Verfahren die Bestimmung mit einem optischen Sensor zulässig (DIN ISO 17289:2014 12 01 „Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des gelösten Sauerstoffs – Optisches Sensorverfahren (ISO 17289)“).
Die Bestimmung ist mit Nitrifikationshemmung nach Anhang B der Norm durchzuführen.
Die Bestimmung des BSB5 mit der manometrischen/respirometrischen Methode ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Die Bestimmung ist mit Nitrifikationshemmung nach Abschnitt 5 c) der Norm durchzuführen. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM EN 1899-1 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.
Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind 2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28), 2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47), 2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99), 2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100), 2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether (PBDE-153), 2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether (PBDE-154).
Für diesen Gruppenparameter können keine Einzelstoffe angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.
Die Bestimmung des CSB mit Küvettentest ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM M 6265: 1991 03 01 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.
Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-dioxin (2,3,7,8-T4CDD) oder 2,3,7,8-Tetrachlordibenzofuran (2,3,7,8-T4CDF).
Als Extraktionsmittel ist Hexan anstelle von 1,1,2-Trichlortrifluorethan zu verwenden. Für die Bildung des arithmetischen Mittels der Messwerte sind abweichend von DIN 38409-19 drei Proben zu analysieren.
Für die Bestimmung ist ein Gerät mit thermisch – katalytischer Verbrennung (Mindesttemperatur 670°C) zu verwenden. Bei Untersuchung von partikelhaltigen Proben sind Kontrollmessungen nach Anhang C durchzuführen.
Als Extraktionsmittel ist Hexan zu verwenden.
Lineare Alkybenzolsufonate können zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie mit UV-Detektion (HPLC/UV) nach Festphasenanreicherung bestimmt werden.
Es ist das Verfahren gemäß Abschnitt 3 der Norm anzuwenden (Methode A: direkte spektrophotometrische Methode).
Es ist das Verfahren gemäß Abschnitt 4 der Norm anzuwenden (Phenolindex nach Destillation).
Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 3,3‘,4,4’-Tetrachlorbiphenyl (PCB 77) oder 2,2′,4,4′,5,5′-Hexachlorbiphenyl (PCB 153).
Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[ghi]perylen, Benzo[k]fluoranthen, Chrysen, Dibenzo[a,h]anthracen, Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3-cd]pyren, Naphthalin, Phenanthren, Pyren.
Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Bei der Bestimmung der Einzelstoffe sind mit der angegebenen oder einer gleichwertigen Methode folgenden Mindestbestimmungsgrenzen zu erreichen: Dichlormethan 5 µg/L; 1,1,1-Trichlorethan 0,1 µg/L; 1,2-Dichlorethan 2 µg/L; Trichlorethen 0,1 µg/L, Tetrachlorethen 0,1 µg/L; andere Einzelsubstanzen 1 µg/L.
Das Ergebnis der MBAS-Bestimmung ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz zu beziehen. Bei Einsatz anderer zulässiger Kalibriersubstanzen ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz umzurechnen (Umrechnungsfaktoren siehe Tabelle 1 in Abschnitt 7.3 der Norm).
5. Organische Einzelstoffe
ÖNORM EN ISO 10695
DIN 38407-36 (DEV F 36)
ÖNORM EN ISO 27108
EPA Methode 605
ÖNORM EN ISO 18857-2
ÖNORM EN ISO 23631
ÖNORM EN 12918
ÖNORM EN ISO 18856
Dibutylzinnverbindungen (DBT)
ÖNORM EN ISO 17353
ÖNORM EN 12673
BVL B 80.56-2
ÖNORM EN ISO 15913
DIN 38407-35 (DEV F 35)
(DDT) b)
ÖNORM EN ISO 11369 c)
ÖNORM EN ISO 16588
DIN 38407-22 (DEV F 22)
(1,2,5,6,9,10- HBCDD)
(+/-)-α- HBCDD
(+/-)-β- HBCDD
(+/-)-γ- HBCDD
ÖNORM EN ISO 11369
cis-Mevinphos
trans-Mevinphos
4-Nonylphenol technisch
(Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol)
ÖNORM EN ISO 18857-1
(4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol)
DIN 38407-42 (DEV F 42)
Tetrabutylzinn (TTBT)
Tributylzinnverbindungen (TBT)
Die zu bestimmenden Einzelstoffe (Isomere bzw. Abbauprodukte) von DDT werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt.
In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.
Wasserbeschaffenheit, Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung in der Wasseranalytik
ÖNORM ISO/TS 13530
Sonstige Methoden und technische Normen
Ausführung von Kanalanlagen
Glühverlust – Schlämme
ÖNORM EN 15935
Hydrologie – Hydrographische Fachausdrücke und Zeichen
ÖNORM B 2400
ÖNORM EN ISO 17892-4
Probenahme – Schlämme
ÖNORM EN ISO 5667-13
Trockenmasse – Schlämme
ÖNORM EN 12880
Folgende branchenspezifische Abwasseremissionsverordnungen enthalten von Anlage A Abschnitt I abweichende Bestimmungen zur Abwassermengenmessung und von Anlage A Abschnitt II Spalte 3 abweichende oder spezielle Bestimmungen zur Probenahme:
(1) Allgemeine Abwasseremissionsverordnung – AAEV
Für die AAEV, BGBl. Nr. 186/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 332/2019 gilt:
Die Parameter schwerflüchtige lipophile Stoffe (SLS), pH-Wert, absetzbare Stoffe und abfiltrierbare Stoffe sind bei Anwendungen, insbesondere im Gastgewerbe, wo unter Berücksichtigung der Kriterien des § 12a WRG 1959 Schwerkraft-Fettabscheider als Hauptreinigungsschritt den Stand der Technik darstellen, an der qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.
(2) 1. AEV für kommunales Abwasser
Für die 1. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. Nr. 210/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:
Bei einer Abwasserreinigungsanlage der Größenklasse I oder der Größenklasse II nicht größer als 1 000 EW60 gemäß Anlage A der 1. AEV für kommunales Abwasser sind die Abwasserparameter anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.
(3) 3. AEV für kommunales Abwasser
Für die 3. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. II Nr. 249/2006 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:
Der Parameter Absetzbare Stoffe ist
anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Stichprobe zu bestimmen, sofern die Probenahme aus einer Speichereinrichtung erfolgen kann, in welcher das gesamte gereinigte Abwasser vor der Ableitung gespeichert wird und zu Folge des verfügbaren Speichervolumens ein Tagesausgleich der Konzentrationsschwankungen erzielt wird oder
sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist, anhand von mindestens fünf Stichproben zu bestimmen, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.
Die Parameter Ammonium, Phosphor-Gesamt, Gesamter org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) und Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) sind
anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen, sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist. Die qualifizierte Stichprobe ist als Mischung aus mindestens fünf gleichvolumigen Stichproben, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden, herzustellen. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.
Die am Tag der Probenahme (Z 1 und 2) abfließende Abwassermenge kann durch
Ablesung eines im Zulauf zur Wasserversorgungsanlage des Einzelobjekts angeordneten Wasserzählers oder
eine andere gleichwertige Messmethode, sofern sie genau und nachvollziehbar beschrieben ist und entsprechend der Beschreibung ausgeführt wird,
(4) AEV Aquakultur
Für die AEV Aquakultur, BGBl. II Nr. 397/2004 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:
Die Parameter Ges. geb. Stickstoff (TNb), Phosphor-Gesamt, Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) und Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC) sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter Stichproben zu bestimmen.
(5) AEV Fahrzeugtechnik
Für die AEV Fahrzeugtechnik, BGBl. II Nr. 265/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:
Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Zink, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Schwerflüchtige lipophile Stoffe, Kohlenwasserstoff-Index und Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.
Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter nach Anhang A der AAEV ist an Hand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.
(6) AEV Industrieminerale
Für die AEV Industrieminerale, BGBl. II Nr. 347/1997 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:
Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Cobalt, Eisen, Kupfer, Nickel, Zink, Ammonium, Fluorid, Sulfat, Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Kohlenwasserstoff-Index und Phenolindex sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei diskontinuierlicher Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als Zweistundenmischprobe oder qualifizierte Stichprobe für das entleerte Abwasservolumen.
Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Abwasserparameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.
(7) AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger
Für die AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger, BGBl. II Nr. 266/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:
Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Vanadium, Zink, Ammonium, Phosphor-Gesamt, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX) und Kohlenwasserstoff-Index sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.
Ein bei Abwasser gemäß § 1 Abs. 3 (offene Umlaufkühlsysteme) oder 4 (Kesselanlagen) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.
Bei einer Einleitung gemäß § 1 Abs. 5 (geschlossene Umlaufkühlsysteme) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger ist ein Parameter des Anhangs A der AAEV anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.
(8) AEV Soda
Für die AEV Soda, BGBl. Nr. 92/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:
Der Abwasserparameter Abfiltrierbare Stoffe ist anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten Tagesmischprobe zu bestimmen.
(9) AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse
Für die AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse, BGBl. II Nr. 267/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:
Die Parameter Adsorbierbare org. geb. Halogene (AOX) und Ausblasbare org. geb. Halogene (POX) des Anhangs B der AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter qualifizierter Stichproben zu bestimmen. Tägliche Häufigkeit und Intervalle der Stichprobenahmen sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten der Abwasserinhaltsstoffe (Eigenschaften) festzulegen.
Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.
(10) AEV Wasseraufbereitung
Für die AEV Wasseraufbereitung, BGBl. Nr. 892/1995 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:
Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Arsen, Blei, Cadmium, Eisen, Kupfer, Mangan, Quecksilber, Zink, Chlorid, Ges. geb. Stickstoff, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen; bei biologischer Behandlung des Abwassers ist der Parameter Ges. geb. Stickstoff anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Mischprobe zu bestimmen, die über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden gezogen wird.
(11) Indirekteinleiterverordnung
Für die Indirekteinleiterverordnung (IEV), BGBl. II Nr. 222/1998 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 332/2019, gilt:
Es wird auf die Bestimmung zur erleichterten Überwachung von wasserrechtlich nicht bewilligungspflichtigen Indirekteinleitungen gemäß § 4 Abs. 4 IEV hingewiesen.
Die Analyse der Prioritären Stoffe im Abwasser im Rahmen der Messung von Emissionen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW ist mit folgenden Analysenmethoden vorzunehmen:
0,05 µg/L b)
ÖNORM EN ISO 6468 c)
ÖNORM EN ISO 10695 c)
ISO 11423-1 c)
0,05 µg/L d)
Blei e)
EPA 1614A
2,4,4´-Tribromdiphenylether
(PBDE-28)
2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether
(PBDE-47)
2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether
(PBDE-99)
2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether
(PBDE-100)
2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether
(PBDE-153)
2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether
(PBDE-154)
Cadmium e)
C10-C13-Chloralkane f)
0,25 μg/L
0,02 µg/L b)
1,2-Dichlorethan (DCE)
ÖNORM EN ISO 10301 g)
0,5 µg/L d)
Dioxine und dioxinähnliche
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD)
4 pg/L
1,2,3,4,7,8- H6CDD
10 pg/L
20 pg/L
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDD
1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDF
3,3‘,4,4’-T4CB (PCB 77)
3,3‘,4‘,5-T4CB (PCB 81)
2,3,3‘,4,4’-P5CB (PCB 105)
300 pg/L
2,3,4,4‘,5-P5CB (PCB 114)
2,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 118)
500 pg/L
2,3‘,4,4’,5’-P5CB (PCB 123)
3,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 126)
100 pg/L
2,3,3‘,4,4‘,5-H6CB (PCB 156)
2,3,3‘,4,4’,5’-H6CB (PCB 157)
2,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 167
3,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 169)
2,3,3‘,4,4‘,5,5’-H7CB (PCB 189)
ÖNORM EN ISO 11369 h)
(+/-)-Heptachlor
(+/-)-Heptachlorepoxid
0,05 μg/L i)
Nickel e)
0,05µg/L
Sofern für einen Parameter keine genormte Methode angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode anzuwenden. Die Methode ist zu dokumentieren.
Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Flüssigkeitschromatographie-Tandemmassenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) mit Direktinjektion erreicht werden.
Bestimmung mit massenspektrometrischem Detektor.
Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Tandem-massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS/MS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.
Für die Stoffgruppe können keine Indikatorsubstanzen angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.
Dampfraumanalyse mit massenspektrometrischem Detektor.
Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Hochauflösungsmassenspektrometrie-Kopplung (GC-HRMS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.
Methodenvorschriften für Immissionsmessungen in Oberflächengewässern
Die folgenden Methoden sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer (QZV Chemie OG) und der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) anzuwenden.
Probenahme und Probenkonservierung für die Matrix Wasser
Probenahme -
Probenahmeprogramme und
Probenahme – Seen
ÖNORM ISO 5667-4
Probenahme – Fließgewässer
ÖNORM EN ISO 5667-6
Probenahme – Qualitätssicherung
ÖNORM EN ISO 5667-14
Analysemethoden für die Matrix Wasser
DIN 38409-2 (DEV H 2) a)
ÖNORM M 6274 b)
0,05 µg/L c)
0,003 μg/L
Aluminium – filtriert
Aluminium – gesamt
0,01 mg N/L
AOX (adsorbierbare organisch
gebundene Halogene, als Chlorid)
ÖNORM EN ISO 9562
Arsen – filtriert
Arsen – gesamt
EPA 605
0,01 µg/L d)
Biochemischer Sauerstoffbedarf nach fünf Tagen ohne Nitrifikationshemmung (BSB5)
ÖNORM EN 1899-2 e)
Blei – filtriert
Blei – gesamt
2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28)
2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47)
2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99)
2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100)
2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenyl-ether (PBDE-153)
2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenyl-ether (PBDE-154)
C10-C13-Chloralkane
Cadmium – filtriert
ÖNORM EN ISO 5961
Cadmium – gesamt
Calcium – filtriert
DIN 38412-16 (DEV L 16)
Chrom – filtriert
Summe aller Oxidationsstufen
ÖNORM EN 1233
Chrom – gesamt
Chronischer Daphnientest
ISO 10706
Cyanid (leicht freisetzbares Cyanid,
als CN)
ÖNORM M 6285
0,02 µg/L c)
0,001 µg/L d)
o,p´-DDT
p,p´-DDD
0,4 μg/L
Dibutylzinnverbindungen (als Kation)
DOC, organischer Kohlenstoff – gelöst
ÖNORM EN 1484
EDTA (als H4EDTA)
Eisen – filtriert
Eisen – gesamt
Elektrische Leitfähigkeit (bei 25 °C)
ÖNORM EN 27888
ÖNORM M 6607 g)
200μg/L/L
Gesamthärte (in mg CaCO3/L) h)
ÖNORM M 6268
DIN 38406-3 (DEV E 3)
ÖNORM EN ISO 6468 i)
0,05 μg/L j)
0,006 μg/L
Kalium – filtriert
Kupfer – filtriert
Kupfer – gesamt
LAS (Lineare Alkylbenzolsulfonate)
Magnesium – filtriert
Mangan – filtriert
Mangan – gesamt
Natrium – filtriert
Nickel – filtriert
Nickel – gesamt
Nitrat-Stickstoff (als NO3-N)
Nitrit-Stickstoff (als NO2-N)
NTA (Nitrilotriessigsäure)
Phosphor – Gesamtphosphor
ÖNORM EN ISO 6878
Phosphor – Gesamtphosphor filtriert
Phosphor – Orthophosphat-Phosphor
Quecksilber filtriert
Quecksilber gesamt
Sauerstoff – gelöst
ÖNORM EN ISO 5814
Sauerstoff – Sättigung
DIN 38409-7 (DEV H 7)
Selen – filtriert
Selen – gesamt
Silber – filtriert
1 mg SO4/L
Temperatur Wasser
EN ISO 10695
TOC, organischer Kohlenstoff –
Tributylzinn-Kation
0,07 μg/L
Zink – filtriert
Zink – gesamt
Die Bestimmung ist gemäß Abschnitt 3.2 der Norm (Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.
Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Derivatisierung und GC-MS bestimmt werden.
Die Bestimmung von Fluorid ist nach dem Verfahren gemäß Punkt 6.1 oder 6.2 der Norm durchzuführen.
Alternativ zur Ermittlung der Gesamthärte auf Grundlage der angegebenen Normen kann die Gesamthärte auch aus den mit anderen Methoden gemessenen Konzentrationen von Calcium und Magnesium berechnet werden (siehe Parameter Calcium und Magnesium in dieser Tabelle). Für die Berechnung der Gesamthärte sind die Angaben in Abschnitt 8 und Anhang A der ÖNORM M 6268 zu beachten.
Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie und UV-Detektor (HPLC-UV) bestimmt werden.
Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie und MS-Detektor (LC-MS/MS) bestimmt werden.
Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –vorbereitung) für die
Matrix Sediment
Probenahme – Sediment
ISO 5667-12
Schlamm- und Sedimentproben
ÖNORM EN ISO 5667-15
Probenvorbereitung – Gefriertrocknung
ÖNORM EN ISO 16720
Analysemethoden für die Matrix Sediment
MBG a)
Blei b)
Cadmium b)