Source: https://www.netze-bw.de/unsernetz/netzsicherheit
Timestamp: 2019-11-14 02:21:17
Document Index: 171934550

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 16', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 7', '§ 17', '§ 17', '§ 11', '§ 17', '§ 17', '§ 8']

Netzsicherheit - Netze BW GmbH
Die sichere, verlässliche Versorgung unserer Kunden ist der Kern unserer täglichen Arbeit. Unsere operative Netzsteuerung nutzt verschiedene Werkzeuge wie z.B. Netzpuffer und Fahrwegsänderungen, um möglichst laufend einen Bilanzausgleich und Stabilität in allen Teilen des Netzes zu erreichen.
Produkt LiFA der terranets bw GmbH
Information für alle RLM-Kunden im Netzgebiet der Netze BW und nachgelagerte Netzbetreiber der Netze BW GmbH
Der Fernleitungsnetzbetreiber terranets bw GmbH führte für das Jahr 2018 ein neues Produkt zur Stabilisierung der Gasversorgung in Baden-Württemberg bei Lastspitzen ein. Lastflusszusagen in Form von Abschaltverträgen (LiFA) ist ein temporäres Produkt, das sich an die Verteilnetzbetreiber im Netzgebiet der terranets bw richtet und zur Stabilisierung des Netzes vorhandene Spitzenlastinstrumente und Abschaltpotenziale von RLM-Kunden nutzt.
Auch für das Jahr 2020 wird dieses Produkt weiterhin angeboten. Haben Sie als an das Verteilnetz der Netze BW GmbH angeschlossener RLM-Kunde oder der Netze BW GmbH nachgelagerter Netzbetreiber Interesse an dem Abschluss eines LiFA-Vertrages? Oder haben Sie Fragen? Dann sprechen Sie uns gerne an:
Ansprechpartner für RLM-Kunden:
Kurt Köstler
E-Mail: k.koestler@netze-bw.de
Tel.: +49 711 289-46029
Ansprechpartner für nachgelagerte Netzbetreiber:
Theodor Langner
E-Mail: t.langner@netze-bw.de
Tel.: +49 711 289-87425
Weitere Informationen zu diesem Produkt, der Laufzeit und den weiteren Hintergründen finden Sie auch auf der Homepage der terranets bw GmbH.
Der Gasengpass im Februar 2012 hat die hohe Qualität unserer Netze bewiesen – hat aber auch gezeigt, dass die Gaswirtschaft auf Krisensituationen vorbereitet sein muss!
Nach § 16 bzw. § 16a EnWG sind Netzbetreiber berechtigt und verpflichtet, eine Gefährdung oder Störung des Gasversorgungssystems durch netzbezogene und marktbezogene Maßnahmen zu beseitigen. Reichen diese zur Stabilisierung der Versorgungslage nicht aus, sind weitergehende Anpassungen vorzunehmen oder von den Marktteilnehmern zu verlangen.
Netzbezogene Maßnahmen
Nutzung von Netzflexibilitäten als interne Regelenergie (z.B. netzzugehörige Speicher und Netzpuffer)
Nutzung von Netzschaltungen / Fahrwegsänderungen
Mengenverlagerungen zwischen NB innerhalb und außerhalb des Marktgebietes, auch über ausländische Netze nach Können und Vermögen
Austausch von interner Regelenergie zwischen den Marktgebieten
Nutzung von externer Regelenergie
Ein-/Verkauf von externer Regelenergie im anderen Marktgebiet
Nutzung von lokaler externer Regelenergie
Nutzung von Lastflusszusagen
Unterbrechung unterbrechbarer Ein- und Ausspeiseverträge an Marktübergangspunkten (MÜP), Grenzübergangspunkten (GÜP) und Speicheranschlusspunkten (SAP)
Unterbrechung vertraglich unterbrechbarer Letztverbraucher bzw. Netzanschlusspunkte (NAP) mit Ausnahme angewiesener systemrelevanter Gaskraftwerke
Unterbrechung unterbrechbarer Interner Bestellleistungen
Kürzung fester interner Bestellleistungen oder Vorhalteleistungen
Anweisung zur Gaseinspeisung oder Gasausspeisung an Anschlusspunkten zu Speichern oder Produktionsanlagen
Kürzung fester Ein- und Ausspeisungen an GÜP und MÜP
Anweisung zur Erhöhung der Ein- und Ausspeisungen an GÜP und MÜP
Kürzung von Letztverbrauchern, die nicht gemäß § 53a EnWG „geschützt“ sind
Kürzung von angewiesenen systemrelevanten Gaskraftwerken
Kürzung von Letztverbrauchern, die gemäß § 53a EnWG „geschützt“ sind
Die Netzbetreiber wurden aufgefordert, gemeinsam die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, um die gesetzlichen Anforderungen umzusetzen und sich abzeichnende Engpässe frühzeitig abzuwenden. Eine hohe Transparenz, gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und die Etablierung von Kommunikationswegen ist hierfür von zentraler Bedeutung.
Auf nationaler Ebene regelt der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlichte Notfallplan Gas die Aufgaben, Rollen sowie Krisenkoordination und – kommunikation der Marktteilnehmer. Bei zunächst lokalen Krisensituationen konkretisiert der vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) erarbeitete Handlungsleitfaden Krisenvorsorge Gas die gesetzlichen Vorgaben: prozessuale Abläufe, Informationspflichten und Kommunikationswege sollen die koordinierte Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zwischen allen Marktteilnehmern sicherstellen.
Die Einrichtung und Zusammenarbeit eines nationalen und lokalen Krisenteams, eine umfassende Bestandsaufnahme der verschiedenen Netzkunden und ihrer Bedürfnisse, die Einrichtung verschiedener Eskalationsstufen und regelmäßige Testläufe sollen sicherstellen, dass netzübergreifend alle Maßnahmen ausgeschöpft werden, bevor Kürzungen von Letztverbrauchern vorgenommen werden.
Dabei werden verschiedene Letztverbrauchergruppen differenziert: lastganggemessene Kunden, systemrelevante Gaskraftwerke und nach § 53a EnWG geschützte Haushaltskunden.
Sind Kürzungen letztlich unumgänglich für eine Stabilisierung des Netzes, werden die betroffenen Netzkunden - soweit möglich - unverzüglich entlang der vorab definierten Kommunikationswege über bevorstehende Lastabschaltungen bzw. Reduzierungen informiert.
Zur Aktualisierung Ihrer Kontaktdaten verwenden Sie bitte das Formular im Downloadbereich und senden Sie dieses an folgende Postadresse:
Bereich KRG
BDEW-Leitfaden "Krisenvorsorge Gas" (PDF)
Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland (PDF)
Verordnung (EU) 2017/1938 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2017 (PDF)
Formular zur Aktualisierung Ihrer Kontaktdaten (PDF)
Gaswerk in Gaisburg
Die Versorgung mit Erdgas ist sicher, klimaschonend und energieeffizient. Damit wir unsere Kunden jederzeit störungsfrei mit Erdgas beliefern können, benötigen wir das Gaswerk in Gaisburg mit seinem charakteristischen Gaskessel - hier speichern und lagern wir verschiedene Gase.
Das Gaswerk entspricht dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnik und wird regelmäßig durch zugelassene Überwachungsorganisationen überprüft.
Sollte es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen zu einem Störfall kommen, finden Sie hier Verhaltensregeln, die zu beachten sind.
Der Bereich unterliegt den erweiterten Pflichten der 12. BlmSchV für die obere Klasse. Die Anlage wurde der zuständigen Behörde nach § 7 Absatz 1 am 21.04.2017 angezeigt. Die letzte Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Absatz 2 erfolgte am 24.07.2019 durch das Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 54.5, Industrie/Schwerpunkt Anlagensicherheit, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart. Weitere ausführlichere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zum Überwachungsplan nach § 17 Absatz 1 können dort auf Anfrage eingeholt werden.
Störfall Gas Gaisburg - Information der Öffentlichkeit nach § 11 Störfallverordnung (PDF)
Kugelgasspeicher Stuttgart Vaihingen
Damit wir unsere Kunden jederzeit störungsfrei mit Erdgas beliefern können, benötigen wir die Gasspeicher in Stuttgart-Vaihingen.
Die letzte Vor-Ort-Besichtigung nach § 17 Absatz 2 erfolgte am 21.06.2018 durch das Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 54.5, Industrie/Schwerpunkt Anlagensicherheit, Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart. Ausführlichere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung und zum Überwachungsplan nach § 17 Absatz 1 können dort auf Anfrage eingeholt werden.
Störfall Kugelgasspeicher Stuttgart Vaihingen - Information der Öffentlichkeit nach § 8a der 12. BImSchV (StörfallV) (PDF)