Source: https://www.vgog.de/vg_oberes_glantal/B%C3%BCrgerservice/Ansprechpartner%20A-Z/?bsinst=0&bstype=l_get&bsparam=RLP:entry:242190
Timestamp: 2020-02-20 18:06:53
Document Index: 155148894

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 6', '§ 506', '§160', '§ 491', '§ 6']

⇑ / Immobiliardarlehensvermittler, Honorar-Immobiliardarlehensberater
Einer behördlichen Erlaubnis bedarf, wer gewerbsmäßig den Abschluss von Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen oder entsprechende entgeltliche Finanzierungshilfen gemäß Bürgerlichen Gesetzbuches vermitteln will oder Dritte zu solchen Verträgen beraten will (Immobiliardarlehensvermittler).
Die Erlaubnis gemäß § 34i Gewerbeordnung (GewO) berechtigt den Erlaubnisinhaber, sich dafür zu entscheiden, die gewerbliche Tätigkeit insgesamt nicht als Immobiliardarlehensvermittler (§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Verordnung über Immobiliardarlehensvermittlung (IImmVermV), sondern als Honorar-Immobiliardarlehensberater auszuüben. Wenn der Gewerbetreibende sich hierfür entscheidet, hat er dies bei der Registrierung gegenüber der zuständigen Industrie- und Handelskammer anzugeben.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung oder gleichwertige Garantie
Nachweis über die Sachkunde
Hauptniederlassung/Hauptsitz und Ausübung der Tätigkeit im Inland
Der Beginn der erlaubten Tätigkeit muss der zuständigen Behörde angezeigt werden. Zeitgleich mit der Gewerbeanzeige muss der Antrag auf Eintragung der erlaubten Tätigkeit in das Vermittlerregister bei der Erlaubnisbehörde zur Weiterleitung an die zuständige IHK gestellt werden.
Gewerbetreibende, mit einer Erlaubnis können die Übergangsregelungen zur Erteilung einer Erlaubnis als Immobiliardarlehensvermittler bis zum 21.03.2017 nutzen.
§ 506 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§160 Gewerbeordnung (GewO)
§ 491 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 6 Immobiliardarlehensvermittlungsverordnung (ImmVermV)
Der Beginn Ihrer Tätigkeit in Deutschland ist der zuständigen Behörde anzuzeigen. (Link zu Grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen in einem in der Gewerbeordnung reglementierten Beruf)
EU-Bürger und EWR-Bürger, die ihre Niederlassung im Herkunftsstaat aufgeben und sich in Deutschland niederlassen möchten, benötigen eine Erlaubnis gemäß der Gewerbeordnung.
Reglementierte Berufe/Ausländische Berufsqualifikationen anerkennen (Arbeit und Beruf)
Studium im Ausland (Studium)
Tätigkeiten im Ausland (Berufsausbildung)