Source: http://www.agsm-akademie.de/Sicherheitsfachkraft-mit-Diensthundefuehrer.120.0.html
Timestamp: 2019-04-20 00:34:13
Document Index: 38448272

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 12', '§ 34']

Sicherheitsfachkraft mit Diensthundeführer: AGSM Akademie
Offenes Seminar/Modul - Diensthundeführer
Qualifikation zum Diensthundeführer
Alternativ für Interessierte, die bisher noch nicht über eine Sachkundeprüfung gem. § 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 und Abs. 1a Satz 2 GewO verfügen - besteht das Ziel des Kurses in der Vermittlung der notwendigen Grundkenntnisse als Basisqualifikation gem. § 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 und Abs. 1a Satz 2 GewO für den Start in eine berufliche Neu- / Umorientierung in eine Tätigkeit im Objekt- und Veranstaltungsschutz, im Geld- und Werttransport, im öffentlichen Personennahverkehr sowie in weiteren speziellen, in der Gewerbeordnung aufgeführten Tätigkeiten im privaten Sicherheitsgewerbe, im speziellen für und mit dem Einsatz eines Diensthundes.
Angebote für Sicherheitsunternehmen oder/und Diensthundeführer bzw. Interessierte am Umgang und Führen von Diensthunden
Unsere Ausbilder sind langjährige Diensthundeführer / Hundeführer im Bewachungsgewerbe, Dozenten und teilweise Prüfer an der IHK (Bewachungsgewerbe). Ebenso Ausbilder für den Schutzhundesport und teilweise geprüfte Hundephysiotherapeuten.
Wir können u. a. folgende Dienstleistungen anbieten:
Schulung der Diensthundeführer in Theorie (Recht, Hundehaltung, Hundeausbildung, Ausdrucksverhalten, ...) und Praxis (Unterordnung und Situationstraining bezogen auf die Anforderungen im Sicherheitsdienst).
Überprüfung Ihrer Diensthundeführer und Diensthunde bezüglich ihrer Eignung gemäß den Vorschriften der DGUV V23.
Entscheidungshilfe bei Neueinstellungen: Eignungsfeststellung bei Diensthundeführer und Diensthunde und für den geplanten Einsatz.
Regelmäßiges Training Ihrer Diensthundeführer und Diensthunde im Rahmen von Komplexausbildung und einsatzbezogenen Szenarien.
Modul I: IHK-Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (Alternatv für Interessierte, die noch keine Sachkundeprüfung gem. § 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 und Abs. 1a Satz 2 GewO erfolgreich absolviert haben):
Modul II: Diensthundeführer
Leider gibt es noch keine rechtsverbindliche Prüfung für Hundeführer und Hunde im Bewachungsgewerbe. Die UVV DGUV V23 fordert zwar einen Befähigungsnachweis sowie regelmäßige Überprüfungen der Hundeführer und Diensthunde, ein exaktes Procedere ist jedoch nicht ausgewiesen du dient höchstens als "lose Orientierung".
Wir gehen davon aus, dass an unsere Diensthunde nicht die strengen Maßstäbe wie bei Behörden gelegt werden können. Kein Sicherheitsmitarbeiter wird seinen Hund austauschen, weil er Wesensmängel aufweist oder beispielsweise an Hüftgelenksdysplasie erkrankt ist.Grundsätzlich müsste neben Gesundheit und geeigneter Wesensveranlagung auch eine spezielle Ausbildung der Hunde Voraussetzung sein.
Schutzhundeprüfungen im Hundesportverein sind sicher eine gute Grundlage, sagen aber nicht wirklich etwas über die Einsatzfähigkeit des Teams im Dienst aus, da Training und Prüfungsleistungen unter absolut standardisierten Bedingungen stattfinden.
Gehorsam und Schutzdienst sollten also in wechselndem Gelände, mit unterschiedlichsten Personen, mit Tätern ohne Hetzarm und in verschiedensten Situationen trainiert werden. Ein solcher Aufwand bei der Auswahl und Ausbildung der Diensthunde im Bewachungsgewerbe (auch wenn er wünschenswert wäre) steht jedoch in keinem Verhältnis zur Honorierung der Diensthundeführer und seines/unseres Teamgefährten Diensthund.
In den meisten Einsatzbereichen wirkt der Hund allein durch seine Präsenz abschreckend auf potentielle Täter. Zusätzlich liefert er aufgrund seiner vorzüglichen Wahrnehmungsfähigkeit wichtige Informationen an den Diensthundeführer. Aus diesem Grund stellen wir bei unserer Überprüfung des Diensthundes primär einen sehr guten Grundgehorsam und Umweltsicherheit in den Vordergrund. Bei der Überprüfung des Diensthundeführers stehen theoretisches Wissen (siehe unten) und seine Fähigkeiten im Führen, Ausbilden und "Lesen" des Diensthundes im Vordergrund.
Die UVV - DGUV V23 fordert, dass Diensthundeführer in den für sie relevanten rechtlichen Grundlagen unterwiesen sind. Darüber hinaus werden Kenntnisse und Fähigkeiten für einen qualifizierten Umgang mit Hunden vorausgesetzt. Die Befähigung zum Diensthundeführer soll mindestens jährlich nachgewiesen. Die Eignung der Diensthunde soll in der Regel jährlich geprüft werden.
Die Praxis zeigt jedoch das diesen Forderungen häufig nicht entsprochen wird:
Die Kenntnis rechtlicher Grundlagen ist oft unzureichend. Das führt zu fahrlässigen Verstößen gegen Rechtsvorschriften (Notwehrrecht, Notstandsrecht, UVV) und unsicherem Handeln in Problemsituationen.
Vertieftes Wissen über das Verhalten von Hunden ist die theoretische Basis, um den Hund eindeutig unterzuordnen, artgerecht zu halten und auszubilden. Entsprechende Kenntnisse sind zum Teil selbst bei langjährigen Hundehaltern nur mangelhaft vorhanden. Die Folge ist, dass das Team Hundeführer und Diensthund nicht harmoniert und der Diensthund im Einsatz eher eine Belastung als eine Hilfe ist oder leider auch umgekehrt.
Fehler in der Hundehaltung und Ausbildung können neben körperlichen Erkrankungen auch zu problematischem Verhalten der Diensthunde bis hin zu Verhaltensstörungen führen.
eines 2-4 wöchiger Intensivkurses
von Wochenmodulen, die über 2 - 6 Monate verteilt durchgeführt werden oder
UVV DGUV V23: §§ 12-17
BGB: Haftung Tierhalter und Tierhüter
StGB: Sachbeschädigung / Körperverletzung / Freiheitsberaubung / Nötigung / unterlassene Hilfeleistung...
Jedermann-Rechte, Notwehrrechte,...
Tierschutzhundeverordnung / Tierschutzgesetz / ...
Einsatz von Diensthunden im Bewachungsgewerbe: Eignung, Ausbildung
Durchführung mit der Zielstellung, die Optimierung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Diensthundeführer bezüglich der Ausbildung des Diensthundes und der Diensthundeführung im Dienst. Dabei stehen rechtlich korrektes Verhalten, Eigensicherung und Unfallvermeidung im Vordergrund der Trainings.
Eine Grundausbildung der Diensthunde ist im Rahmen der Trainings nicht möglich. Aber die Diensthundeführer sollen Stärken und Defizite Ihrer Dienst-/Einsatzhunde kennen und erkennen, um die Diensthunde optimal einzusetzen, Gefahrensituationen zu vermeiden und mögliche Schwächen durch gezieltes Training zu beheben.
Eigener Diensthund von Vorteil, keine Bedingung
Kosten/Preise auf Anfrage, in Verbindung mit dem konkreten Bedarf
Befähigungsnachweis Team „Diensthundeführer / Diensthund“
Teilnahmebescheinigung der AGSM – Akademie für ganzheitliche Sicherheit und Sicherheitsmanagement GmbH
Sachkundenachweis gem. § 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 und Abs. 1a Satz 2 GewO
Nach persönlicher Rücksprache und Bedarfsfeststellung.
Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gern zu unseren Bildungsangeboten und bieten Unterstützung zur Finanzierung. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter Tel. 030 20215040. Wir freuen uns!