Source: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:139626-2017:TEXT:DE:HTML&src=0
Timestamp: 2018-04-23 15:28:39
Document Index: 99990023

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 13', '§ 73', '§ 75', '§ 4', '§ 4', '§ 13', '§ 16', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Dienstleistungen - 139626-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 139626-2017
13/04/2017 S73 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Kleve: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2017/S 073-139626
Stadt Kleve Die Bürgermeisterin
Kontaktstelle(n): Frau Werland/ Frau Haas
Telefon: +49 2821/84-325
E-Mail: vergabestelle@kleve.de
Fax: +49 2821/84-288
Hauptadresse: www.kleve.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/S-KLEVE-2017-0014
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/S-KLEVE-2017-0014
Planungsleistungen für die e-Rad-Bahn Kleve- Kranenburg.
Referenznummer der Bekanntmachung: S-KLEVE-2017-0014
Plaungsleistungen gemäß § 47 HOAI LPH 2-4 und 5-8 incl. örtlicher Bauüberwachung für:
Grenzüberschreitende e-Rad-Bahn Kleve Kranenburg.
Wert ohne MwSt.: 5 150 000.00 EUR
47533 Kleve und 47559 Kranenburg.
Objektplanung Verkehrsanlagen, Vorlage von genehmigungsfähigen Planunterlagen
Die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg führen über den Förderzeitraum (2017-2018) eine grenzüberschreitende e-Rad Bahn (D) – Nijmegen (NL) Teilabschnitt Kleve – Kranenburg im Rahmen eines kommunalen Zusammenschlusses durch. Das Projekt mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 6,14 Mio. EUR brutto ( rund 6,52 Mio. EUR brutto einschl. nicht zuwendungsfähiger Kosten) wird im Rahmen des Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie das Land NRW (Co-Finanzierung Nahmobiltätsförderung) unterstützt. Entlang der stillgelegten, nicht entwidmeten Bahntrasse zwischen Kleve und Kranenburg, die zurzeit im Draisinenverkehr touristisch genutzt wird, entsteht auf einer Länge von ca. 11,12 km (ca. 4,67 km Klever Stadtgebiet, ca. 6,45 km Kranenburger Gemeindegebiet) eine durchgängige und direkt geführte e-Rad Bahn unter Berücksichtigung aller klimaschutz- und radverkehrsrevelanter Aspekte.
Die e-Rad Bahn eignet sich zur überregionalen grenzüberschreitenden Verbindung der Städte Nijmegen und Kleve. So werden auf einer Linie zwischen Kleve und Nijmegen die Städte und Gemeinden, Universitäten und Hochschulen, städtebauliche Neuentwicklungen und zahlreiche weitere wichtige Alltags- und Freizeitziele miteinander verbunden (z. B. Bahnhöfe, Innenstadtzentren, touristische Ziele etc.). Die e-Rad Bahn soll in das örtliche Rad- und Fußwegenetz eingebunden werden und mehrere Servicestationen sowie die Anbindung an ÖPNV und SPNV vorsehen.
Auf der Grundlage der Projektskizze und der Vorentwurfsplanung sowie Kostenschätzung soll die Realisierung der e-Rad Bahn erfolgen. Eine Projektgruppe existiert bereits. Teil der Aufgabe ist die Teilnahme an Abstimmungen mit den Beteiligten und an Sitzungen der Projektgruppe, Vorstellung des Projektes in politischen Gremien der Kommunen und Bürgerbeteiligung sowie die Übergabe zu den Bauaufträgen.
Für das o. g. Planungsziel sind die erforderlichen Planungsleistungen zu erbringen sowiegenehmigungsfähige (später baureife) Planunterlagen aufgrund des aktuellen Richtlinienwerkeszu erstellen. Bei der Planung sind die Fachbeiträge Dritter (z. B. Umweltfachliche Untersuchungenetc.) entsprechend zu berücksichtigen.
Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 der HOAI 2013 Leistungsphasen 2 bis 4
sowie 5 bis 8
sowie besondere Leistungen in der Leistungsphase 8: Kostenkontrolle, Prüfen von Nachträgen, Örtliche Bauüberwachung
Es ist eine Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen vorgesehen. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die LPH 2-4 für die Maßnahme beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Qualitätskriterium - Name: Projekteinschätzung / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Projekterfolg und Qualität der Planungsleistung / Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: Qualität Projektleitung / Gewichtung: 25,00
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck der Projektdarstellung / Gewichtung: 5,00
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 20,00
Wert ohne MwSt.: 389 825.70 EUR
Ergibt die Prüfung der Eignung der Bewerber anhand der gem. Ziffer III.1 einzureichenden Angaben und Unterlagen, dass mehr geeignete Bewerber zur Verfügung stehen, als zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, so trifft der Auftraggeber eine Auswahl von fünf Bewerbern nach folgenden Oberkriterien (Gewichtung): Fachliche Eignung: insgesamt (70 %), Finanzielle / wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (20 %), Sonstige Bewertungskriterien (10 %). Eine detaillierte Matrix der Auswahlkriterien mit näheren Erläuterungen liegt den Teilnahmeunterlagen bei. Kann die Auswahl von 5 Bewerbern wegen Punktgleichheit nicht aufgrund der erfolgten Bewertung getroffen werden, entscheidet das Losverfahren. Dies ist bspw. der Fall, wenn mehr als 5 Bewerber die gleiche Höchstbewertung erlangen oder 2 Bewerber mit gleicher Punktzahl an 5. Stelle liegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Leistungen nach § 47 HOAI stufenweise zu vergeben. Erste Stufe Leistungsphasen 2-4; Zweite Stufe Leistungsphasen 4-8 (incl. besondere Leistungen der LPH 8).
Ein Anspruch des Planers auf Bearbeitung der einzelnen Leistungsstufen besteht nicht.
Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die LPH 2-4 für die Maßnahme beauftragt.
Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Rückfragen zum Bewerbungsverfahren werden bis 6 Kalendertage vor Bewerbungsschluss aufgenommen.
Jeder Bewerber / jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben / Unterlagen einzureichen:
1. Nachweis der Berufsqualifikation entsprechend Ziffer III.2.1) durch Bestätigung einer Kammer über die Mitgliedschaft oder Vorlage einer Urkunde bzw. eines Prüfzeugnisses, welche zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur-/in berechtigt.
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 GWB, § 123 Abs. 4 GWB sowie § 124 Abs. 1 GWB und § 13 Abs. 1 TVgG-NRW, zur Unabhängigkeit von Liefer- und Ausführungsinteressen gemäß § 73 Abs. 3 VgV.
Gesamtumsatz, Umsatz bezogen auf Dienstleistung (Verkehrsanlagen), Gesamtzahl Beschäftige, Anzahl Ingenieure/Ingenieure mit langjähriger Berufserfahrung/Referenzen.
Folgende Mindestanforderungen müssen für jede Referenz erfüllt sein:
— Es müssen Planungsleistungen der HOAI-Leistungsphasen 2-8 für Verkehrsanlagen erbracht worden sein,
— Das Projektvolumen (KGR 300+400+500 nach DIN 276) muss mindestens 1 000 000 EUR netto betragen haben,
— Die Planungsleistungen der Verkehrsanlagenplanung für das Referenzobjekt wurden ab dem 1.1.2010 erbracht.
Für mindestens eine der eingereichten Referenzen muss erfüllt sein:
— Es müssen ab dem 1.1.2010 bei einem Projektvolumen von mind. 5 000 000 EUR (netto, KGR 300+400+500 nach DIN 276) Planungsleistungen für Verkehrsanlagen in den HOAI-Leistungsphasen 2-8 erbracht worden sein.
Jeder Bewerber / jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag im vorgegebenen Bewerbungsbogen folgende Angaben einzureichen:
Projektleiter, stellv. Projektleiter, Teamstärke, Büroausstattung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, Referenzen
Weitere vorzulegende Unterlagen /Erklärungen:Nachweis der Berufsqualifikation (s. Z. III.2.1), Projektdarstellung des Prokjekts „e-Rad-Bahn“, Formular „Eigenerklärung zur Eignung“, Bestätigung der Referenzen durch die jeweiligen Auftraggeber sowie Bestätigung des Personaleinsatzes bei den Referenzen durch die jeweiligen Auftraggeber
Sonstige Bewertungskriterien: besondere Kenntnisse, kurzffristige Erreichbarkeit, Gesamteindruck der Bewerbung.
§ 75 VgV: Zugelassen sind nur in den EWR-Staaten ansässige natürliche Personen, die gemäß der Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/-in berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnisse oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG (EG-Architekten-/Ingenieurrichtlinie) bzw. 89/48 EWG (EG Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die angegebenen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
1. Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestabdeckungssumme von 3 000 000 EUR für Personen- und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils 2-fach maximiert (sollten Mindestdeckungssummen inkl. Maximierung nicht erreicht werden, ein Versicherungsschutz aber bestehen, so genügt eine Erhöhung im Auftragsfall). Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss dieser sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.
2. Rechtsform der Bietergemeinschaften, an die der Auftrag vergeben wird: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter entsprechend der den Unterlagen beigefügten Bewerber-/ Bietergemeinschaftserklärung.
Tag: 10/05/2017
1. Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen. Bewerber-/Bietergemeinschaften finden nur Berücksichtigung, wenn mit dem Angebot ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters sowie eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften, eingereicht wird. Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen die unter III. genannten Nachweises für jedes Mitglied erbringen. Mehrfachbewerbungen mit verschiedenen Unternehmen oder Nachunternehmen sind unzulässig und führen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
2. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen:
a) zur Mindestentlohnung gem. § 4 Abs. 3 TVgG-NRW,
b) zur Tariftreuepflicht gem. § 4 Abs. 1 TVgG-NRW,
c) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss gem. § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärung i.S.d. § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW) abzugeben.
Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen
d) zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen nach § 18 TVgG-NRW,
e) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie von Beruf und Familie i.S.d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben. Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen der Angebotsphase enthalten.
3. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als drei geeignete Bewerbe/ Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
4. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
Nach § 160 Abs. 3 Nr.1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) bleibt unberührt,
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.