Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/respects/
Timestamp: 2019-02-21 03:20:17
Document Index: 269342409

Matched Legal Cases: ['§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 54', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5']

respects | Thomas Blechschmidt – Political author
Schlagwort-Archive: respects
TToG II § 54
§ 54. Though I have said above, Chap. II, that all men by nature are equal, I cannot be supposed to understand all sorts of equality: Age or virtue may give men a just precedency: Excellency of parts and merit may place others above the common level: Birth may subject some, and alliance or benefits others, to pay an observance to those whom nature, gratitude, or other respects, may have made it due: And yet all this consists with the equality, which all men are in, in respect of jurisdiction or dominion one over another; which was the equality I there spoke of, as proper to the business in hand, being that equal right, that every man hath, to his natural freedom, without being subjected to the will or authority of any other man.
§ 54. Selbst wenn ich oben, Kapitel II, gesagt habe, alle Menschen seien von Natur aus gleich, sollte man nicht unterstellen, ich verstünde darunter jede Art von Gleichheit. Alter oder Tugend können Menschen legitim Vorrang gewähren. Herausragendes Talent und Verdienst kann Andere über das Mittelmaß erheben. Geburt mag den Einen, Bündnis oder Vorteile den Andern verpflichten, Respekt zu erweisen, wem sie von Natur, aus Dankbarkeit oder anderen Rücksichten zukommt. Doch das alles besteht neben der Gleichheit, der alle Menschen bezüglich Rechtsprechung oder Überordnung des einen über den anderen befinden. Darin besteht die Gleichheit von der ich beim zugehörigen Thema gesprochen habe. Jenes gleiche Recht, welches jeder Mensch auf seine natürliche Freiheit hat, ohne dem Willen oder der Autorität irgendeines anderen unterworfen zu sein.
absoluteagealliancealterAnspruchArbeitArtenauthorityAutoritätbenefitsBesitzBevölkerungBündniscommoncommon levelcommonwealthcommunitycompactDankbarkeitdominionEigentumequalequalityExcellencyforceFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgleichGleichheitgovernedgovernmentgovernorgratitudeHerrschaftHerrscherJohn Lockejurisdictionjustjusticelaborlawlaw of naturelawfullegitimLeutelibertyMachtmagistratemankindMenscheitmeritMittelmaßnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtObrigkeitobservancepeoplepoliticpolitischpositivpossessionpowerprecedencyprivatprivatepropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungrespectsRespektrightrohe GewaltRücksichtenrulesocietiessocietysortsSouveränitätsovereignsovereigntysubjectTalentTToG II § 54TugendTwo Treatises of GovernmentunterworfenVerdienstVernunftVertragviolencevirtueVolkVorrangVorteileWillWillen
TToG II § 5
§ 5. This equality of men by nature, the judicious Hooker34 looks upon as so evident in itself, and beyond all question, that he makes it the foundation of that obligation to mutual love amongst men, on which he builds the duties they owe one another, and from whence he derives the great maxims of justice and charity. His words are:
The like natural inducement hath brought men to know that it is no less their duty, to love others than themselves; for seeing those things which are equal, must needs all have one measure; if I cannot but wish to receive good, even as much at every man’s hands, as any man can wish unto his own soul, how should I look to have any part of my desire herein satisfied, unless myself be careful to satisfy the like desire, which is undoubtedly in other men, being of one and the same nature?
To have anything offered them repugnant to this desire, must needs in all respects grieve them as much as me; so that if I do harm, I must look to suffer, there being no reason that others should show greater measure of love to me, than they have by me showed unto them: My desire therefore to be loved of my equals in nature, as much as possible may be, imposeth upon me a natural duty of bearing to themward fully the like affection; from which relation of equality between ourselves and them that are as ourselves, what several rules and canons natural reason hath drawn, for direction of life, no man is ignorant. Eccl.Pol.Lib.I.
§ 5. Diese natürliche Gleichheit der Menschen sieht der umsichtige Hooker34 als derart selbstverständlich und über jeden Zweifel erhaben, dass er sie zur Grundlage jenes Gebots zu gegenseitiger Liebe unter den Menschen macht, auf dem er die wechselseitig geschuldeten Pflichten aufbaut und von dem er die großen Maximen von Rechtmäßigkeit und Barmherzigkeit ableitet. Seine Worte lauten:
Ein geradezu natürlicher Anreiz hat die Menschen zur Erkenntnis getragen, es sei ihre Aufgabe, andere zu lieben wie sich selbst, weil sie erkennen: Gleiche Dinge, haben notwendigerweise gleiches Maß. Sofern ich nur wünschen kann, aus der Hand jedes Menschen so viel Gutes zu erhalten, wie jeder aus eigenem Herzen nur wünschen kann, wie kann ich dann erwarten, auch nur einen Teil meiner Erwartungen erfüllt zu sehen, solange ich nicht selbst bereit bin, anderen dieselben Wünsche Menschen zu erfüllen? Die unzweifelhaft bei ihnen vorhanden ist, da wir einer Natur sind?
Ihnen etwas zu anzubieten, was diesem Verlangen zuwiderläuft, muss sie in jeder Hinsicht ebenso schmerzen wie mich. Sobald ich Leid verursache, muss ich deshalb erwarten auch selber zu leiden: Weil es keinen Grund gibt, dass andere mir ein größeres Maß von Liebe erweisen sollten als ich ihnen erwiesen habe. Mein Verlangen von denen so stark wie möglich geliebt zu werden, die meiner Natur sind, verpflichtet mich deshalb, ihnen genau die gleiche Zuneigung entgegen zu bringen. Kein Mensch kann die verschiedenen Regeln und Gebote ignorieren, welche natürliche Vernunft aus der Gleichheit zwischen uns und denen die wie wir selbst sind für die Lebensgestaltung gezogen hat.
34hhttps://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Hooker
Of the Laws of ecclesiastical Polity (1593 – 1597)
ableitenAnspruchauthorauthorityAutorAutoritätBarmherzigkeitBegründungbenefitBesitzBevölkerungChancencharitycommonwealthderivedesiredominiondutiesEigentumequalequalityErhalterlassenErlaubnisevidentFähigkeitenFilmerforcefoundationFreedomFreiheitFürstGebotGebrauchgegenseitigGemeinschaftGemeinwesenGesetzGewährgleichGleichheitgovernedgovernmentgovernorgrieveGrundlageHerrschaftHerrscherHookerinducementJohn LockejudgesjudiciousjurisdictionjusticekingKöniglawlaw of natureLebensgestaltungLeutelibertyLiebeloveMachtmagistrateMaßMaßstabMaximenMaximesmeasuremutualnackte GewaltNaturnaturalnaturallynatureNaturgesetznatürlichNaturzustandneedsnotwendigerweiseobligationObrigkeitöffentlicheourpeoplePflichtenpositivpossessionpowerprinceprivatprivatepropertyreasonRechtRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelnRegentschaftRegierenRegierungRegulierungrepugnantrespectsRichterrightRobertrohe GewaltSchadenscharfsinnigeSeeleselbstverständlichSirsoulSouveränitätsovereignsovereigntyState of NaturesubjectionsubordinationTToG II § 5Two Treatises of GovernmentumsichtigeundoubtedlyunserUnterordnungUnterwerfungunzweifelhaftVerlangenVernunftVerpflichtungviolenceVolkVorteilWohlZweifel