Source: https://www.st-urbanus-schuetzen-birgden.de/satzung-antrag-links-zeitung/satzung/
Timestamp: 2019-04-24 17:10:44
Document Index: 316776345

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 26', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 21', '§ 22']

Satzung - St. Urbanuns Schützenbruderschaft Birgden 1715 e.V.
St. Urbanus Schützenbruderschaft Birgden 1715 e.V.
Dieser Verein trägt den Namen „ St. Urbanus Schützenbruderschaft Birgden 1715 e.V.“.
Er ist unter diesem Namen im Vereinsregister des Amtsgerichts zu Geilenkirchen eingetragen
und hat seinen Sitz in 52538 Gangelt-Birgden.
Die St. Urbanus Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung von Männern und Frauen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Köln bekennt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut und Rahmensatzungen in ihrer jeweiligen Fassung für sie verbindlich ist.
Getreu dem Wahlspruch der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften „Für Glaube – Sitte und Heimat“ stellen die Mitglieder der St. Urbanus Schützenbruderschaft sich folgende Aufgaben:
a) Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im
b) Ausgleich sozialer und konfessioneller Spannungen im Geiste echter Brüderlichkeit.
c) Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den
Schießsport und dem Fahnenschwenken.
3) Liebe zur Heimat und zum Vaterland durch
c) Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, wie
Heimat- und Schützenfeste, und vor allem des dem Schützenwesen eigentümlichen
Schießsports und des historischen Fahnenschwenkens,
d) Heimatpflege.
4) Die Schützenbruderschaft widmet sich im Besonderen
a) der Jugendpflege durch Jugendbetreuung und Durchführung von Jugendfreizeiten,
b) dem Schießsport durch Durchführung und Pflege schießsportlicher Übungen und
c) der Pflege des Brauchtums durch die Pflege des historischen Schießspiels, der
Förderung und dem Erhalt des historischen Fahnenschwenkens sowie der Förderung
und Erhaltung der überlieferten Schützentraditionen wie Vogelschuss, Patronzinium,
Kirmesfeierlichkeiten, Heimat- und Schützenfeste.
Die St. Urbanus Schützenbruderschaft verfolgt ausschließlich unmittelbar schützenbrüderliche, christliche und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinne und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine vermögensrechtlichen Ansprüche gegen den Verein.
1) Mitglieder der St. Urbanus Schützenbruderschaft können Personen christlichen Glaubens
werden, die unbescholten und bereit sind, sich zum Inhalt dieser Satzung zu verpflichten.
2) Der Verein hat aktive und teilaktive Mitglieder. Er kann auch fördernde Mitglieder aufnehmen.
3) Das Gesuch um Aufnahme der Mitglieder ist an den Vorstand zu richten. Über die
Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Der Austritt ist schriftlich
gegenüber dem Präsidenten zu erklären.
4) Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Nichtkatholische
Mitglieder verpflichten sich mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzlich auf
deren christlichen Grundsätze durch Anerkennung der Satzung.
5) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod, Ausschluss oder durch Auflösung des Vereins.
Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft keinen
Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung. Noch ausstehende
Beiträge sind spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.
6) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger
Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen
der Bruderschaft oder des Bundes schädigt, oder wenn es mit dem Beitrag mehr als ein Jahr
in Rückstand bleibt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit.
Dem Mitglied ist vorher ein rechtliches Gehör zu gewähren. Ein ausgeschlossenes Vorstandsmitglied scheidet mit der Rechtswirksamkeit der Ausschlussentscheidung aus diesem Amt aus. Gegen die Entscheidung des Vorstandes hat das ausgeschlossene Mitglied das Recht auf Beschwerde an das Ehrengericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.
1) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die in der Vereinsordnung festgesetzten Jahresbeiträge zu
zahlen. Über die Vereinsordnung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher
Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich an den Veranstaltungen zu beteiligen, soweit die Beteiligung vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung zur Pflicht gemacht wird.
2) An kirchlichen Veranstaltungen, zu denen die Bruderschaft einlädt, sowie am Begräbnis
eines aktiven Mitgliedes sollen die aktiven Mitglieder in Uniform teilnehmen.
3) Jedes männliche Mitglied hat, sofern es in der Vereinsordnung nicht anders bestimmt ist,
das Recht an dem Königsschießen teilzunehmen. Der König muss einer christlichen
Religionsgemeinschaft angehören, sich zur christlichen Lebenshaltung verpflichten und ein
aktives Schützenmitglied sein oder werden.
4) Alle Mitglieder sind verpflichtet, pfleglich mit den vereinseigenen Sachen und Anlagen
umzugehen und sich an den Erhalt der Anlagen aktiv zu beteiligen.
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können in einer Jungschützenabteilung zusammengefasst werden, deren Rechte und Pflichten nach dem Satzung der Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zu ordnen sind. Sie gelten als aktive Mitglieder. Bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind sie nicht stimmberechtigt, außer bei der Wahl der Jungschützenmeister/in. Sie nehmen beratend an der Mitgliederversammlung teil. Ab dem vollendeten 18. Lebensjahr sind sie vollberechtigte Mitglieder. Sie können auf Wunsch bis zum vollendeten 24. Lebensjahr in der Jungschützenabteilung bleiben. Führungskräfte der Jungschützen können auch über das 24. Lebensjahr hinaus ein Amt versehen. Die Beiträge werden in der Vereinsordnung festgelegt. Jungschützen können, nach den gesetzlichen Vorgaben am Schießsport teilnehmen.
§ 7 Ehrenschützen, Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder
1) Die Kriterien für die Ehrenschützen und die Ehrenmitgliedschaft werden in der
Vereinsordnung festgelegt.
2) Fördernde Mitglieder sind Personen die durch einen Förderbeitrag die Ziele der St. Urbanus
Schützenbruderschaft unterstützen, aber keine Mitgliedsrechte haben.
§ 8 Teilaktive Mitglieder und Auswärtige Mitglieder
1) Mitglieder können auch als teilaktive Mitglieder aufgenommen werden, oder vom Vorstand
unter bestimmten Voraussetzungen teilaktiv gestellt werden. Sie haben andere Rechte und
Pflichten. Die Kriterien für teilaktive Mitgliedschaft werden in der Vereinsordnung festgelegt.
Sie haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Das Ausübungsrecht
von Vorstandsämtern ist beschränkt auf die Vorstandsposten 3, 4, 6, 8 und deren
Stellvertreter. Sie haben Stimmrecht bei der Vereinsordnung.
2) Auswärtige Mitglieder sind Mitglieder, die nicht in Birgden wohnen. Die Kriterien für
auswärtige Mitgliedschaften werden in der Vereinsordnung festgelegt.
§ 9 Organe der St. Urbanus Schützenbruderschaft
Organe der St. Urbanus Schützenbruderschaft sind
Halbjährlich, möglichst im Juni (Fronleichnam, die Generalversammlung) und im November (die Jahreshauptversammlung), ist eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können auch bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein Zehntel Mitglieder unter Angabe der Gründe dies schriftlich beim Präsidenten beantragen.
Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter einberufen und geleitet. Zur Mitgliederversammlung ist mindestens eine Woche vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienen beschlussfähig. Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Antrag eines Mitglieds ist geheim abzustimmen.
Zur Annahme des Beschlusses ist die einfache Stimmenmehrheit genügend und erforderlich, soweit nicht diese Satzung anders bestimmt.
1. Wahl des Vorstandes, der Offiziere, der Fähnriche und von 2 Rechnungsprüfern
3. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
6. Die Beschlussfassung über die Vereinsordnung, deren Änderung oder Aufhebung
8. Auflösung der Bruderschaft
9. Beitritt zu anderen juristischen Personen, wie z.B. Vereine, Organisationen.
Bei Änderungen der Satzung oder Auflösung der Bruderschaft, haben nur aktive Mitglieder Stimmrecht. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung der Bruderschaft ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen in einer Mitgliederversammlung erforderlich, in der 2/3 aller aktiven Mitglieder anwesend sein müssen. Sind nicht 2/3 der aktiven Mitglieder anwesend, so ist innerhalb eines Monats nach dieser Versammlung eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die in jedem Falle beschlussfähig ist. Auch in diesem Falle ist eine ¾ Mehrheit der anwesenden aktiven Mitglieder erforderlich.
Alle Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung des Bundes gemäß dessen Statut. Änderungen der Vereinsordnung bedürfen der einfachen Mehrheit aller erschienenen Mitglieder.
Anträge und Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten und vom Präsidenten oder seinem Stellvertreter und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen.
2. stellvertretenden Präsident
3. Kassierer/in (im Falle der Verhinderung sein/ihr Stellvertreter/in)
4. Geschäftsführer/in (im Falle der Verhinderung sein/ihr Stellvertreter/in)
5. Hauptmann (im Falle der Verhinderung der Oberleutnant)
6. Schießmeister/in (im Falle der Verhinderung sein/ihr Stellvertreter/in)
7. Jungschützenmeister/in (im Falle der Verhinderung sein/ihr Stellvertreter/in)
8. Schießstandwart/in (im Falle der Verhinderung sein/ihr Stellvertreter/in)
9. als geistlicher Präses der Pfarrer der Pfarre St. Urbanus in Birgden oder ein von Ihm zu
benennender Geistlicher.
10. der Dekanatsbundesmeister (Bezirksbundesmeister) sofern er Mitglied der St. Urbanus
Schützenbruderschaft ist.
11. der amtierende König
12. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit bestimmen, dass zur Unterstützung
des Vorstands weitere Personen als Vorstandsmitglied ohne Geschäftsbereich gewählt
13. Zum Schießmeister/in darf nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiter-qualifikation ist.
Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf 4 Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes rückt der Stellvertreter in das Amt auf und ist bis zur nächstfolgenden Mitgliederversammlung für den Aufgabenbereich zuständig und Verantwortlich. In der dann folgenden Mitgliederversammlung erfolgt die Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit.
Die Vorstandswahlen erfolgen im Turnus von 2 Jahren, wobei nach Ablauf der ersten 2 Jahre die Hauptsächlichen Vorstandsmitglieder, Offiziere und Fähnriche und nach Ablauf von weiteren 2 Jahren die Stellvertreter zur Neuwahl stehen.
Die Vorstandspositionen Nr. 1, 2, 5 und 7 dürfen nur von aktiven Schützen besetzt werden. Das gilt auch für deren Stellvertreter.
Der Präsident, der stellvertretende Präsident, der/die Kassierer/in und der/die Geschäftsführer/in bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstands sind befugt, die Bruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Rechtsverbindliche Erklärungen der Bruderschaft werden von zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben. Die Amtsdauer des gesetzlichen Vorstandes erlischt mit der Eintragung des neugewählten Vorstandes im Vereinsregister.
5. Beschlussfassung über Ausschlussanträge
6. Verwaltung und Überwachung des Schützenheimes und der Schießanlagen
Die Vorstandssitzungen werden von dem Präsidenten, im Falle seiner Verhinderung von dem stellvertretenden Präsidenten einberufen und geleitet. Die Vorstandsbeschlüsse werden durch einfache Stimmenmehrheit gefasst, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmgleichheit gibt der Präsident oder im Falle seiner Verhinderung der stellv. Präsident den Ausschlag. Die Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten und von dem Präsidenten oder, bei Verhinderung, seinem Stellvertreter und dem/der Geschäftsführer/in zu unterzeichnen.
§ 15 Aufgaben der Vorstandsmitglieder
Die Aufgaben der Vorstandsmitglieder werden im Vorstand bestimmt und in der Vereinsordnung festgelegt.
§ 16 Ausgabenwirtschaft und Verwaltung
In der Ausgabenwirtschaft kann der Vorstand im Einzelfall verfügen. Der mit Erlaubnis der Gemeinde Gangelt und dem Leiter der Grundschule errichtete Vogelschießstand, Paulssträßchen (Gelände auf dem Schulhof der “Schule der Begegnung“ Birgden) ist Eigentum der St. Urbanus Schützenbruderschaft und wird ausschließlich durch diese genutzt. Eine Nutzung durch andere bedarf der Genehmigung der Schützenbruderschaft, vertreten durch den Vorstand.
Die St. Urbanus Schützenbruderschaft Birgden 1715 e.V. hat auf dem Grundstück der Gemeinde Gangelt, in der Gemarkung Birgden, Flur 14, Flurstück 98, ein Schützenheim mit Schießstand etc. in Eigenleistung errichtet. Durch einen Pachtvertrag mit der Gemeinde Gangelt, auf längstens 99 Jahre, wird die Anlage ausschließlich von der Schützenbruderschaft verwaltet und als Eigentümer genutzt. Ohne Genehmigung der Bruderschaft, vertreten durch den Vorstand, ist eine Nutzung nicht gestattet.
§ 17 Feste
Die Schützenbruderschaft führt in jedem Jahr eine Frühkirmes und eine Herbstkirmes durch. Es werden, nach altem Brauch, der Pfarrer, als geistlicher Präses, zur Messe und der König zur Königsehrung abgeholt. Dasselbe gilt für Heimat- und Schützenfeste. Einmal jährlich wird der Königsvogelschuss, traditionell am Christi Himmelsfahrtstag, durchgeführt. Dort wird der König für das laufende Jahr ermittelt. Die Königswürde erringt der Schützenbruder, der das letzte sichtbare Stück vom Königsvogel von der Stange holt. Der Schützenkönig soll der Bruderschaft ein Vorbild sein. Durch seine Würde als Repräsentant der Bruderschaft beeinflusst er somit das Vereinsleben derselben. Traditionsgemäß hat jeder König zum Königssilber eine Plakette zu stiften. Jedes Mitglied ist verpflichtet, wie in der Vereinsordnung festgelegt, dem König sein jährliches Königsgeld zu zahlen.
Die aktiven Mitglieder der Bruderschaft beteiligen sich geschlossen in Uniform und mit Fahnen an der Fronleichnamsprozession, sowie am Volkstrauertag. Dasselbe gilt für andere größere Feste, wie z.B. die feierliche Abholung eines Bischofs, die Einführung eines neuen Pfarrers oder auf besondere Einladung. Bei jeder Kirmes sollte die Bruderschaft möglichst zwei Messen halten. Eine für die lebenden und verstorbenen Mitglieder, und die andere für die Gefallenen und Vermissten der Pfarrgemeinde. Bei den Gottesdiensten sollen die Fahnen am Altar aufgestellt werden.
Die Bruderschaft feiert alljährlich das Patronatsfest im Kreise aller Mitglieder. Die Teilnahme am Begräbnis eines Mitgliedes wird in der Vereinsordnung geregelt. Die Bruderschaft beteiligt sich an Veranstaltungen und Einrichtungen ihrer Pfarre und darüber hinaus.
Die Schützenbruderschaft pflegt und fördert das sportliche Schießen nach den Bestimmungen der Sportordnung des Bundes. Die Schützenbruderschaft gewährt dem Bund in Erfüllung seiner
Pflichten als anerkannter Schießsportverband alle erforderlichen Auskunfts – und Weisungsrechte.
Die Schützenbruderschaft schützt ihre Mitglieder durch den Abschluss einer Haftpflicht- und Unfallversicherung. Armen und in Not geratenen Mitgliedern kann der Beitrag ganz oder zum Teil erlassen werden. Niemand darf von der Bruderschaft abgewiesen oder ausgeschlossen werden, weil er arm oder bedürftig ist.
§ 21 Vereinsordnung
Die Bruderschaft gibt sich eine Vereinsordnung. Über die Änderung von Teilen oder Aufhebung der Vereinsordnung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit aller anwesenden Mitglieder.
§ 22 Auflösung der Bruderschaft
Die Schützenbruderschaft ist ohne Beschlussfassung aufzulösen, wenn die Mitgliederzahl der aktiven Mitglieder unter 7 sinkt. Im Falle der Auflösung der Bruderschaft fällt das Vermögen an eine kath. Gemeinnützige Einrichtung, die der letzte Vorstand zu bestimmen hat, mit der Maßgabe, dass diese Einrichtung das Vermögen verwaltet und die Inventaren (z. b. Fahnen, Königssilber, Degen, Gewehre, Uniformen, Urkunden, Chronik und Protokollbücher) aufbewahren soll. Vom Vermögen und Inventar ist ein Verzeichnis anzulegen, welches dem zuständigen Bischof und der Gemeinnützigen Einrichtung zu übergeben ist. Die Einkünfte aus dem Vermögen fallen an diese Gemeinnützige Einrichtung.
Im Falle der Neugründung einer Bruderschaft in dem Ort Birgden mit der gleicher Zielsetzung muss die Einrichtung das Vermögen und die Inventaren der neugegründeten Bruderschaft übergeben.
Die Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
e.V. ist Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.
(2) Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der
Bundesdatenschutzgesetzes BDSG bzw. der kirchlichen Datenschutzanordnung KDO per EDV für den Verein erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Ohne dieses Einverständnis kann eine
(3) Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des
Sport- und Spielbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen in der Presse, im Internet sowie Aushänge am "Schwarzen Brett". Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z.B. Übermittlung an Dritte) ist - mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe von Angaben zur
namentlichen Mitgliedermeldung an den Bund und zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände - nicht zulässig.
(6) Alle Mitglieder erklären sich damit einverstanden, dass sie als Würdenträger des Vereins (z.B. Königspaare, Schützendame und Prinz) oder bei Ehrungen, besonderen Veröffentlichungen mit Namen und Foto zustimmen.
Einwände oder Wiederrufe gegen die Veröffentlichung vom Personenbezogenen Daten oder Fotos haben in schriftlicher Form zu erfolgen.
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung der St. Urbanus Schützenbruderschaft am
25.6.2009 in Birgden beschlossen und in Kraft gesetzt. Alle vorangegangenen Satzungen
verlieren damit ihre Gültigkeit.
Birgden, den 25.6.2009
gez. Hermann-Josef Peters gez. Klaus Kleinen gez. Björn Schmitz gez. Adrian Wiesmann
Präsident stellv. Präsident Kassierer Geschäftsführer
26.5.19 Patrozinium, KK Vereinsm. Amateure
30.5.19 Vogelschuss
20.6.19 Fronleichnamsprozession in Birgden und Generalversammlung