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Timestamp: 2018-02-18 11:00:02
Document Index: 208542847

Matched Legal Cases: ['Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 92', 'Art. 92', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 93', 'Art. 89']

9C_790/2009 14.10.2009
9C_790/2009
Dr. med. X.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dieter Daubitz,
2. Caisse maladie Aquilana, Bruggerstrasse 46, 5400 Baden,
3. Fondation Natura Assurances.ch, Rue Général Voirol, 2710 Tavannes,
4. Krankenkasse 57, Jupiterstrasse 15, 3015 Bern,
5. Helsana Versicherungen AG, Versicherungsrecht, Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf,
6. SUPRA Assurances SA, chemin de Primerose 35, 1007 Lausanne,
7. KKB, Bern (neu: Visana Services AG, Weltpoststrasse 19, 3000 Bern 15),
8. Grütli, Bern (neu: Visana Services AG, Weltpoststrasse 19, 3000 Bern 15),
9. Krankenkasse der Region Goms, 3994 Lax,
10. Caisse maladie de la Fonction Publique, Rue Locarno 9, 1700 Fribourg,
11. Innova Krankenversicherung AG, Direktion, Bahnhofstrasse 4, 3073 Gümligen,
12. Caisse-Maladie EOS, Administration, Rue du Nord 5, 1920 Martigny,
14. carena schweiz, Schulstrasse 3, 8355 Aadorf,
15. Caisse-maladie suisse pour les industries du bois et du bâtiment et branches annexes CMBB/SKBH/CMEL, Gartenstrasse 25, 8002 Zürich,
16. CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG, Bundesplatz 15, 6003 Luzern,
17. Atupri Krankenkasse, Zieglerstrasse 29, 3000 Bern 65 SBB,
18. Avenir Assurances, Assurances maladie et accidents, Rue Locarno 9, 1700 Fribourg,
19. ehemalige Krankenkasse Zurzach, Promenadenstrasse 6, 5330 Zurzach,
20. KPT Krankenkasse AG, Tellstrasse 18, 3014 Bern,
21. Xundheit, Öffentliche Gesundheitskasse Schweiz, Pilatusstrasse 28, 6003 Luzern,
22. Hermes caisse-maladie, Administration, Rue du Nord 5, 1920 Martigny,
23. Panorama Kranken- und Unfallversicherung, Widdergasse 1, Postfach, 8022 Zürich,
24. AVANTIS-Assureur maladie, La Place, 1937 Orsières,
25. Öffentliche Krankenkasse Basel, Spiegelgasse 12, 4051 Basel,
26. Krankenkasse der Region Goms
28. Krankenkasse Lötschental, Postfach 45, 3917 Kippel,
29. sodalis Krankenversicherer, Balfrinstrasse 15, 3930 Visp,
30. Caisse Vaudoise, Département LAA, Rue Caroline 11, 1001 Lausanne,
31. Krankenkasse Stalden, Bahnhof, 3922 Stalden VS,
32. Kolping Krankenkasse, Ringstrasse 16, 8600 Dübendorf,
33. Krankenkasse des Saastales, Postfach 111, 3910 Saas Grund,
34. Krankenkasse "Fürsorge", Bürchen (neu Krankenkasse Schattenberge, Postfach 54, 3944 Unterbäch VS),
35. EGK-Gesundheitskasse, Brislachstrasse 2, 4242 Laufen,
37. Krankenkasse SLKK, Hotzestrasse 53, 8006 Zürich,
38. sodalis Krankenversicherer
39. Mutuel Assurances, Administration, Rue du Nord 5, 1920 Martigny,
40. Krankenkasse Schattenberge, Postfach 54, 3944 Unterbäch VS,
41. Krankenkasse des mittleren Nikolaitals, St. Niklaus (neu Fondation Natura Assurances.ch)
42. Progrès Versicherungen AG, rue Daniel-Jean Richard 22, 2300 La Chaux-de-Fonds,
44. Krankenkasse Visperterminen, Dienstleistungszentrum, Wierastrasse, 3932 Visperterminen,
45. Krankenkasse Gondo-Zwischenbergen, Jordan Elsi, 3907 Gondo,
46. Wincare Versicherungen, Konradstrasse 14, 8401 Winterthur,
47. Krankenkasse Eischoll (neu Krankenkasse Schattenberge)
48. Caisse-maladie EASY SANA, Administration, Rue du Nord 5, 1920 Martigny,
49. ZOKU (neu SWICA Gesundheitsorganisation),
50. AVANTIS Assureurs maladie
51. Caisse-maladie de Troistorrents, Auberge de la Bourgeoisie, 1872 Troistorrents,
53. SWICA Gesundheitsorganisation
54. ÖKK Schweiz
55. Krankenkasse Mischabel, Täsch (neu Krankenkasse Cervino)
alle vertreten durch santésuisse - Die Schweizer Krankenversicherer, Römerstrasse 20, 4500 Solothurn,
und dieser vertreten durch Daniel Udry und Christian de Preux, Rechtsanwälte,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonalen Schiedsgerichts des Wallis nach Art. 89 KVG
in die Beschwerde vom 11. September 2009 gegen einen Entscheid des Präsidenten des Kantonalen Schiedsgerichts des Wallis nach Art. 89 KVG vom 10. Juli 2009,
dass es sich beim angefochtenen Entscheid um einen prozessleitenden Entscheid betreffend Zulassung von Noveneingaben handelt, mithin um einen Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne der Art. 92 und 93 BGG,
dass gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide die Beschwerde an das Bundesgericht (abgesehen vom hier nicht vorliegenden Fall der Zuständigkeit und des Ausstands, Art. 92 BGG) nach Art. 93 Abs. 1 BGG nur zulässig ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b),
dass der Entscheid über die Zulassung oder Nichtzulassung von Beweismitteln grundsätzlich nicht geeignet ist, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil herbeizuführen, da die entsprechende Beurteilung auch im Rahmen einer Beschwerde gegen den Endentscheid erfolgen kann,
dass der blosse Umstand, dass das Verfahren dadurch verlängert werden könnte, keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil darstellt (BGE 133 IV 139 E. 4 S. 141, mit Hinweisen),
dass daran der Umstand nichts ändert, dass der Beschwerdeführer angibt, während des Verfahrens einem weiterdauernden Verdacht der Unwirtschaftlichkeit bzw. der Abzockerei in der Öffentlichkeit ausgeliefert zu sein, zumal die Zulassung von Beschwerden gegen prozessleitende Verfügungen wohl möglicherweise im Einzelfall ein Verfahren abzukürzen vermöchte, insgesamt aber die Gesamtdauer der Verfahren deutlich verlängert würde, wenn jede prozessleitende Verfügung angefochten werden könnte,
dass auch der Umstand, dass hier nur eine einzige kantonale Instanz besteht, keine andere Beurteilung nahe legt, zumal einerseits das Bundesgericht die Einhaltung der Untersuchungsmaxime auch im Rahmen einer Beschwerde gegen den Endentscheid als Rechtsfrage frei prüft, und andererseits die sachverhaltsbezogenen Entscheide nur eingeschränkt überprüft (Art. 105 BGG), was auch im Rahmen einer Beschwerde gegen den Zwischenentscheid der Fall wäre, so dass der Rechtsschutz nicht anders wäre als bei einer Beurteilung im Rahmen des Endentscheids,
dass ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Zusammenhang mit Beweismassnahmen etwa dann bejaht werden kann, wenn Beweismittelverlust droht, eine solche Gefahr vom Beschwerdeführer aber nicht konkret dargetan wird, namentlich auch nicht in Bezug auf die beantragte Partei- und Zeugeneinvernahme durch das Lebensalter des Beschwerdeführers belegt ist,
dass auch die Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG nicht erfüllt ist, da eine Gutheissung der Beschwerde erst zur Folge hätte, dass die betreffenden Beweismittel angenommen werden müssen, aber noch nicht sofort einen Endentscheid herbeiführen würde,
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonalen Schiedsgericht des Wallis nach Art. 89 KVG und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.