Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20137,%2043
Timestamp: 2016-10-27 12:47:40
Document Index: 392893960

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Wirksamkeit einer Allgemeinen Gesch�ftsbedingung einer Bank �ber einen Verg�tungsanspruch der Bank bei Nichtausf�hrung eines Bankgesch�fts wegen fehlender Deckung - Zul�ssigkeit einer Festlegung von Entgeltanspr�chen in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen bei Aufwendungen f�r die Erf�llung eigener Pflichten oder f�r Zwecke des Verwenders - M�glichkeiten einer Bank bei fehlender Deckung einer Buchung
Kein Bankentgelt f�r die Nichtausf�hrung des Kundenauftrags mangels Deckung
AGBG �� 9, 11 Nr. 5 Buchst. bUnzul�ssigkeit von in Preisverzeichnissen der Kreditinstitute festgesetzten Entgelten f�r die Nichtausf�hrung von Dauerauftr�gen und �berweisungen und die R�ckgabe von Schecks und Lastschriften mangels Deckung
Wird zitiert von ... (55) BGH, 21.04.2009 - XI ZR 78/08 BGH erkl�rt Nr. 17 Abs. 2 Satz 1 der AGB-Sparkassen f�r unwirksambb) Indes entspricht es der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass Entgeltklauseln, in denen ein Kreditinstitut einen Verg�tungsanspruch f�r T�tigkeiten normiert, zu deren Erbringung es bereits gesetzlich oder aufgrund einer selbst�ndigen vertraglichen Nebenpflicht verpflichtet ist oder die es vorwiegend im eigenen Interesse vornimmt, mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelungen nicht vereinbar sind, da nach dem gesetzlichen Leitbild f�r solche T�tigkeiten ein Entgelt nicht beansprucht werden kann (BGHZ 114, 330, 335; 124, 254, 257; 136, 261, 265 f.; 137, 43, 46 f.; 146, 377, 383; 150, 269, 274; 161, 189, 191 und Senatsurteil vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).
BGH, 18.04.2002 - III ZR 199/01 Handy-Anschl�sse m�ssen gratis stillgelegt werden� 670 BGB gew�hrt aber nur einen Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen, d.h. freiwilligen Verm�gensopfern, die der Gesch�ftsf�hrer f�r den Gesch�ftsherrn auf sich nimmt, nicht aber eine Verg�tung f�r eigene T�tigkeit (vgl. hierzu BGHZ 141, 380, 384, 389; 137, 43, 47).Jede Entgeltregelung in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, die sich nicht auf eine auf rechtsgesch�ftlicher Grundlage f�r den einzelnen Kunden erbrachte (Haupt- oder Neben-)Leistung st�tzt, sondern Aufwendungen f�r die Erf�llung eigener Pflichten oder f�r Zwecke des Verwenders abzuw�lzen versucht, stellt nach der st�ndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Abweichung von Rechtsvorschriften dar und verst��t deshalb gegen � 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG bzw. � 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB n.F. (BGHZ 146, 377, 380 f; 141, 380, 385 f; 137, 43, 45 f; jeweils m.w.N.).Eine - "sonderentgeltf�hige" - Haupt- oder Nebenleistung f�r den Kunden ist auch und bereits dann zu verneinen, wenn Gegenstand der Verg�tungsregelung eine T�tigkeit ist, die - wie hier - nur im eigenen Interesse des Verwenders liegt (so ganz eindeutig BGHZ 137, 43, 46 einleitend zu 2 a).
BGH, 08.03.2005 - XI ZR 154/04 Zum Schadenersatzanspruch einer Bank nach R�ckgabe einer Lastschrift mangels …Darin wird eingangs darauf hingewiesen, da� der Bundesgerichtshof die Preisbelastung f�r Retourenbearbeitungen von Schecks und Lastschriften mangels Kontodeckung am 21. Oktober 1997 f�r unzul�ssig erkl�rt (Senat BGHZ 137, 43 ff. und WM 1997, 2300 ff.) und die Beklagte die Belastung von Konten ihrer Kunden mit R�cklastschriftkosten daraufhin eingestellt habe.Die Frage, ob ein Bankkunde aus dem Girovertrag �berhaupt verpflichtet ist, f�r ausreichend Deckung auf seinem Konto zu sorgen, damit Lastschriften im Einzugserm�chtigungsverfahren nicht zur�ckgegeben werden, bedurfte keiner Entscheidung (BGHZ 137, 43, 47 und XI ZR 296/96, WM 1997, 2300, 2301).
BGH, 13.02.2001 - XI ZR 197/00 BGH beanstandet Entgeltklausel einer BankJede Entgeltregelung in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, die sich nicht auf eine solche Leistung st�tzt, sondern Aufwendungen f�r die Erf�llung eigener Pflichten oder f�r Zwecke des Verwenders abzuw�lzen versucht, stellt nach st�ndiger Rechtsprechung des Senats eine Abweichung von Rechtsvorschriften dar und verst��t deshalb gegen � 9 Abs. 2 Nr. 1 AGBG (BGHZ 137, 43, 45 f.; 141, 380, 385 f.; Senatsurteile vom 21. Oktober 1997 - XI ZR 296/96, WM 1997, 2300 und vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, WM 1999, 2545, 2546).a) Der erkennende Senat hat mit seinen Urteilen vom 21. Oktober 1997 (XI ZR 5/97, BGHZ 137, 43 und XI ZR 296/96, WM 1997, 2300) Bestimmungen in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen, nach denen die Bank f�r die Nichtausf�hrung eines Dauerauftrags oder einer �berweisung sowie f�r die R�ckgabe eines Schecks oder einer Lastschrift wegen fehlender Deckung ein Entgelt fordert, wegen Versto�es gegen � 9 AGBG f�r unwirksam erachtet.Die weitere Frage, ob die im Einzelfall erforderliche Benachrichtigung des betroffenen Kunden ihrerseits eine Leistung darstellen und daher insoweit ein Verg�tungsanspruch in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen wirksam vereinbart werden kann, bedurfte keiner Entscheidung (BGHZ 137, 43, 47; BGH WM 1997, 2300, 2301).
BGH, 17.09.2009 - Xa ZR 40/08 Luftverkehrsunternehmen kann keine Pauschale in H�he von 50 Euro f�r …Hingegen stellen Bestimmungen, die kein Entgelt f�r auf rechtsgesch�ftlicher Grundlage erbrachte Sonderleistungen vorsehen, sondern Aufwendungen f�r die Erf�llung gesetzlich begr�ndeter eigener Pflichten des Verwenders oder f�r Zwecke des Verwenders auf den Kunden abw�lzen, eine kontrollf�hige Abweichung von Rechtsvorschriften dar (BGHZ 161, 189, 191 f.; BGHZ 141, 380, 383; 137, 43, 46 zu � 8 AGBG;… Wolf in: Wolf/Lindacher/Pfeiffer, AGB-Recht, 5. Aufl., � 307 Rdn. 314 ff.;… Stoffels, AGB-Recht, 2. Aufl., Rdn. 445 f.).
BGH, 13.01.2011 - III ZR 78/10 Auftrag an Autoh�ndler zur Vermittlung eines Kraftfahrzeuges: Rechtsnatur des …� 307 Abs. 3 Satz 1 BGB verlangt seinem klaren Wortlaut nach eine Pr�fung, ob die betroffene Vertragsklausel lediglich deklaratorische Wirkung hat oder ob sie Rechtsvorschriften erg�nzt oder von ihnen abweicht, indem sie etwa ein Entgelt festlegt, obwohl eine echte (Gegen-)Leistung f�r den Vertragspartner nicht erbracht wird; der Begriff der Leistung steht nicht zur Disposition des Verwenders von Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen (…s. Senatsurteile vom 8. Oktober 1998 aaO S. 127 …und vom 18. April 2002 aaO;… BGH, Urteile vom 15. Juli 1997 aaO S. 264 f; vom 21. Oktober 1997 - XI ZR 5/97, BGHZ 137, 43, 46 …und vom 18. Mai 1999 aaO).Dementsprechend hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs formularm��ige Entgeltregelungen als kontrollf�hig angesehen, die Aufwendungen f�r die Erf�llung eigener (gesetzlicher oder nebenvertraglicher) Pflichten des Verwenders oder f�r sonstige T�tigkeiten im eigenen Interesse des Verwenders auf den Kunden abw�lzen (…s. Senatsurteil vom 18. April 2002 aaO S. 2386 f;… BGH, Urteile vom 7. Mai 1991 aaO S. 333 ff;… vom 30. November 1993 aaO S. 256 ff;… vom 15. Juli 1997 aaO;… vom 14. Oktober 1997 aaO S. 30 ff; vom 21. Oktober 1997 aaO S. 45 ff;… vom 18. Mai 1999 aaO S. 385 ff;… vom 30. November 2004 aaO S. 191;… vom 21. April 2009 aaO S. 261 ff Rn. 10 ff, S. 264 ff Rn. 16 ff …und vom 20. Mai 2010 aaO S. 2721 Rn. 40).� 670 BGB (i.V.m. � 675 Abs. 1 BGB) gew�hrt keinen Anspruch auf (zus�tzliche) Verg�tung f�r eine T�tigkeit, sondern auf Ersatz von freiwilligen Verm�gensopfern, die der Beauftragte f�r seinen Auftraggeber auf sich nimmt (…s. dazu etwa Senatsurteil vom 18. April 2002 aaO S. 2387;… BGH, Urteile vom 7. Mai 1991 aaO S. 335; vom 21. Oktober 1997 aaO S. 47 …und vom 18. Mai 1999 aaO S. 384).
LG K�ln, 11.06.2003 - 26 O 100/02 OLG Celle, 02.02.2010 - 3 W 109/09 Bearbeitungsentgelte f�r Privatkredite
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OLG Hamm, 02.09.1999 - 4 U 26/99 AG Wiesbaden, 22.11.2000 - 91 C 3988/00 Pauschalierte Schadensersatzanspr�che f�r R�ckbuchungen durch die Bank in H�he …
AG M�nchen, 21.07.1998 - 231 C 13680/98 LG D�sseldorf, 01.12.1999 - 12 O 290/99 Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.