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Timestamp: 2019-06-19 00:19:57
Document Index: 173771192

Matched Legal Cases: ['§145', '§145', '§145', '§136', '§145', '§ 145', '§145', '§145', '§ 136', '§145', '§136']

22.05.2019, 14:18
ich habe Anfang April einen Antrag auf EMR gestellt. Aussteuerung von der Krankenkasse ist Ende August. Muss ich mich jetzt schon mit den Arbeitsamt wegen der Nahtlosigkeitsregelung in Verbindung setzen oder noch abwarten?
Machen sie es lieber so früh wie möglich. Dann ist es geregelt und es kommt kein Zeitdruck auf. Dann sind sie auf der sicheren Seite.
von hier kann nicht beurteilt werden, wann der für Sie zuständige Rentenversicherungsträger über Ihren Rentenantrag entscheidet.
Wir raten Ihnen daher, sich mit Ihrer regionalen Agentur für Arbeit in Verbindung zu setzen bezüglich des weiteren Vorgehens.
gehe früg genug zum Arbeitsamt und melde deine Aussteuerung die im August anfällt unverzüglich dem Arbeitsamt.
Für die Nahtlosigeit wird der medizinische Dienst der Agentur deine Unterlagen anfordern die du einreichen musst. Dann entscheidet der medizinische Dienst ob dir Nahtlosigkeit zusteht oder nicht.
Bei mir war es auch so ohne dass ich vorsprechem musste. Nach Akteneinsicht bekam ich die Nahtlosigkeit bewilligt und läuft 15 Monate. Ich habe mir dann den Teil A und B vom medizinischen Dienst kommen lassen zur Einsicht.
Es reicht vollkommen wenn du ca. 1-2 Wochen vor der Aussteuerrung zur AfA gehst und dir dort alle notwendigen Unterlagen holst. Das jetzt schon zu tun würde nur dazu führen das du die AfA ins Boot holst und dir jetzt schon Arbeit von und mit denen einhandelst.
Es gibt absolut keinen Grund so lange vor der Aussteuerung schon zur AfA zu gehen.
Das ist alles schon klar.Die Frage ist nur zu welchen Zeitpunkt soll ich mich beim Arbeitsamt melden.Die Antworten zeigen mir das es da keine Regelung gibt.
Wenn du unbedingt schon früh von der AfA genervt werden möchtest, dann melde dich ganz früh bei denen.
Wenn du darauf verzichten willst, dann reicht das 1-2 Wochen vor der Aussteuerung.
Wichtig ist auch das du die Arbeitslosmeldung nicht online vornimmst, dazu taugen die Online-Formulare nicht. Der gute alte Papierantrag ist der Richtige.
Klar 2 Wochen vorher zum Arbeitsamt!!!
Meinst du das der medizinische Dienst der Agentuer innerhalb von 2 Wochen deine Begutachtung Teil A und B erstellt???
Zudem braucht er auch vorab deine Befunde.
Dies hat bei mir 4 Monate gedauert bis ich Nahtlosigkeit bekommen habe.
Wer zahlt dann die 3 und die weiteren Wochen???
Die Agentur nicht. Erst nach Beguachtung bekommst du Nahtlosigkeit und dann wird erst bezahlt.
Zitiert von: Hyper
Das ist totaler Quatsch! Die Begutachtung beim äD der AfA hat nichts mit der Zahlung von ALG1 zu tun. Da hättest du dich mal vorher schlau machen sollen, da hat dich die AfA ganz schön verar.... oder besser gesagt, Du hast dich ganz schön Verar.... lassen.
Ich wundere mich immer wieder welcher Mist hier verbreitet wird.
Ich wohne in Hessen und da wird es so gehändelt.
Ich war im September 2017 bei der Agentur habe meine Sachen eingereicht und Dezember 2017 hat der medizinische Dienst Tätigkeiten unter 3 h bestätigt und darauf hin war die Nahtlosigkeit perfekt und alles war gut.
Die Aussteuerung war im Februar 2018 und dann ging das nahtlos weiter, dass heisst ja auch Nahtlosigkeitregelung.
Das hat genau 0,0 mit dem Bundesland zu tun. Und was du hier verbreitest ist total unnötig und bereitet den Betroffenen nur unnötiges.
Rein faktisch ist es so, dass es vollkommen ausreichen würde sich am Tag der Aussteuerung bei der AfA zu melden. Vorher sind diese sowieso nicht zur Leistung verpflichtet.
Weiterhin hat die Gewährung von ALG1 nichts mit der Feststellung des äD der AfA und einer evetuellen Nahtlosigkeitsregelung gem. §145 SGB III zu tun.
Selbst wenn der äD der Meinung ist das man nicht unter den §145 SGB III fällt, hat man Anspruch auf ALG1, muss sich dann halt nur der Vermittlung im Rahmen seiner Restleistungsfähigkeit zur Verfügung stellen.
Und um nämlich genau diese Sachen nicht schon Monate vor der Aussteuerung an der Backe zu haben, reicht es auch wenn man 1-2 Wochen vor Aussteuerung dort auftaucht.
Ausserdem kann man doch nicht 4 Monate vor Aussteuerung wissen ob man noch so lange krank ist ;-)
Ich kann dir nur sagen wie es bei mir war und es ist alles gut verlaufen.
Was schadet das im Vorfeld zu klären?
Ist auch egal und wollte nur von meinem Fall berichten und mehr nicht!
Im Falle das der äD der AfA nicht nach §145 SGB III (Nahtlosigkeitsregelung) entscheidet, hat man die AfA zu seinen ganzen gesundheitlichen Problemen und einem ggf. laufenden Antrag auf Reha/Rente in der Form an der Backe, dass bis zur Entscheidung der DRV man der Vermittlung zur Verfügung steht. Und dann eben Vermittlungsbemühungen auf sich nehmen muss, oder auch Maßnahmen zur Verfügung steht.
Daher reicht es aus das Prozedere mit der AfA 1-2 Wochen vorher anzugehen. Anspruch auf ALG1 hat man ja erst nach dem KG und nicht schon während des KG-Bezugs. Da ALG1 ja kein Krankengeldersatz ist.
Das ALG1 wird sowieso immer nach §136 SGB III bewilligt, daher hat das auch überhaupt nichts mit einer Entscheidung des äD der AfA zu tun. Und die Bewilligung des ALG1 dauert ca. 2 Wochen, mehr im Schnitt nicht.
Mag ja alles sein!!!!
Ich habe gerade Teil A und B vor mir liegen und die Hinweise nach §145 SGB III vor mir:
Der Passus dazu:
Wird vom Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit festgestellt, dass Ihre Leistungsfähigkeit voraussichtlich länger als sechs Monate auf weniger als wöchentlich 15 Stunden beschränkt ist, kann Arbeitslosengeld nach § 145 SGB III gezahlt werden (sogenannte Nahtlosigkeitsregelung). Mit dieser Ausnahmeregelung will der Gesetzgeber die finanzielle Absicherung von Personen bis zur Entscheidung über das Vorliegen einer Erwerbsminderung sicherstelle, sodass Sie in diesem Fall Arbeitslosengeld trotz Verminderung Ihres Leistungvermögens erhalten können.
Das ist alles richtig und wird ja auch nicht bestritten. Aber das ist §145 SGB III. Und jetzt such mal deinen Bewilligungsbescheid vom ALG1 raus und schreib mal, nach welchem § dir das ALG1 bewilligt wurde?!
Und wenn jetzt eben der äD der AfA der Meinung ist das der Betroffene mehr als 15 Stunden leisten kann? Was ist dann?
Darum sollte man sich eben nicht zu früh bei der AfA melden, eine AU für seine aktuelle Tätigkeit sagt noch gar nichts über z.B. eine Erwerbsminderung aus. Und somit auch nichts über den §145 SGB III.
Mein Rat an dich, gib den Betroffenen nicht solche Tipps die ihnen am Ende nur der Willkür der AfA aussetzt.
Nach Begutachtung des medizinischen Dienstes erhalten Sie nach § 136 SGB III ALG 1.
Nix, halt keine Kohle!!!
Mein Rat ist es zu erläutern wie es bei mir war und 2 Wochen wäre bei mir nicht möglich gewesen und hätte auch nix bekommen, daher im Vorfeld dies mit dem medizinischen Dienst.
So einfach ist das!!!!
Und genau das ist Quatsch was du erzählst.
Selbst wenn der §145 SGB III nicht greift, bekommt man eben ALG1 (sofern überhaupt Anspruch auf ALG1) nach der Aussteuerung. Wie du ja auch, nach §136 SGB III wie auch jeder normal Arbeitslose.
Darum ist auch diese Aussage "Nix, halt keine Kohle" wieder falsch!
Die Bewilligung des ALG1 nach der Aussteuerung hat nichts, aber auch rein gar nichts mit einer Begutachtung durch den äD der AfA zu tun. Eine Bewilligung kann nicht von einer Begutachtung abhängig gemacht werden.
Alles klar da mein Arbeitsverhältnis ruht würde das ja für mich in Frage kommen!
Wieso ruht dein Arbeitsverhältnis? Du bist doch aktuell AU wie du schreibst und wirst in ein paar Monaten ausgestuert, oder?