Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/aa-ad
Timestamp: 2019-11-17 00:11:13
Document Index: 253672812

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 49', '§ 399', '§ 8', '§ 2', '§ 2']

Definitionen "aa-ad" im Gabler Banklexikon (1)
1. GmbH-Gesetz: Preisgabe des Gesellschaftsanteils (Anteil) an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) zur Vermeidung künftiger Zahlungen bei unbeschränkter Pflicht zum Nachschuss. Dabei wird der Geschäftsanteil der Gesellschaft zwecks Befriedigung zur Verfügung gestellt und von ihr... mehr >
1. Begriff: Instrument zum Schutz von Minderheitsaktionären (auch außenstehende Aktionäre genannt) einer Aktiengesellschaft (AG) oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) durch Gewährung einer Entschädigung für den Verlust von Rechtspositionen (z.B. von Mitverwaltungsrechten oder der... mehr >
1. Allgemein: Angebot auf Gewährung einer Entschädigung für die freiwillige Aufgabe einer Rechtsposition, oft im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses, um dem Arbeitnehmer einen Anreiz zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem (an sich noch nicht beendbaren) Arbeitsvertrag zu bieten. 2.... mehr >
hoheitlich auferlegte Geldleistungspflichten natürlicher oder juristischer Personen gegenüber (Gebiets-)Körperschaften des öffentlichen Rechts und bestimmten Parafisci: Oberbegriff für Steuern einschließlich Zöllen und Kirchensteuern, Gebühren, Beiträge und Sonderabgaben. Sonderabgaben... mehr >
Bankrecht (Bankrelevantes Steuerrecht) , KLPRPrint (KLPRPrint) , (Kompakt-Lexikon PR)
abgabenrechtliches Mantelgesetz, in dem Regelungen (insbesondere steuerverwaltungsrechtlicher Art) enthalten sind, die für alle oder für mehrere Steuerarten (Steuern, s. § 3 AO) nach Bundes- oder EU-Recht und teils (bei entsprechender Verweisung in Landesgesetzen oder in den von den Gemeinden... mehr >
Das Abgeld ist der Betrag, um den der Preis oder Kurs unter dem Nennwert eines Wertpapiers oder bspw. auch der Auszahlungsbetrag unter dem Rückzahlungsbetrag eines Kredites liegt. Wird häufig auch als Disagio bezeichnet. Gegensatz: Aufgeld. ... mehr >
rechtlich selbstständiges Unternehmen, auf das ein anderes (herrschendes Unternehmen) unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann, häufig auch als Tochtergesellschaften bezeichnet. Grundlage des Abhängigkeitsverhältnisses kann eine vertragliche Unterwerfung durch... mehr >
in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres durch den Vorstand einer abhängigen Aktiengesellschaft (AG) oder Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) (abhängiges Unternehmen) zu erstellender Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen... mehr >
Scheckabkommen. ... mehr >
Aufforderung an einen Arbeitnehmer, vertragswidriges Verhalten zu beenden und in Zukunft wieder ordnungsgemäß zu handeln; idR notwendige Voraussetzung für Wirksamkeit einer verhaltensbedingten Kündigung des Arbeitsvertrags. Die Einhaltung dieses Erfordernisses zu sichern gehört zur Aufgabe der Compliance. ... mehr >
engl. Abk. für Administrative Board of Review;&nbsp;Administrativer Überprüfungsausschuss. ... mehr >
Abrufdarlehen;&nbsp;Rahmenkredit, bei dem eine Bank ihrem Kunden bei entsprechender Bonität eine unbefristete Kreditlinie einräumt. Im Rahmen dieser Kreditlinie kann der Kunde nach eigenem Ermessen Verfügungen auch in Teilbeträgen vornehmen (Kreditaufnahme auf Abruf). Der Zinssatz ist variabel... mehr >
engl: Call Risk;&nbsp;Begriff aus dem Kreditwesen: Gefahr einer unerwarteten Inanspruchnahme von Kreditzusagen (aktivisch) bzw. von unplanmäßigen Verfügungen von Gläubigern über ihre Einlagen (passivisch). Das Abrufrisiko ist eine Form des Liquiditätsrisikos, unter dem allg. die Gefahr... mehr >
1. Begriff: Die Absatzwegepolitik ist ein Bestandteil der Distributionspolitik und dient der Festlegung der Absatzwege einer Bank. Ein Absatzweg lässt sich in diesem Zusammenhang als ein Kanal definieren, durch den die materiellen und die immateriellen Marktleistungen sowie die Informationen... mehr >
Synonym für Verlustzuweisungsgesellschaft. ... mehr >
planmäßige, steuerliche Abschreibung. ... mehr >
Ein Verfahren der Kreditrisikominderung, bei dem sich das mit der Risikoposition eines Instituts verbundene Kreditrisiko durch die Verpflichtung eines Dritten vermindert, bei Ausfall des Kreditnehmers oder bestimmten anderen Kreditereignissen eine Zahlung zu leisten (Art.&nbsp;4 I Nr.&nbsp;59 CRR). ... mehr >
Fall der Insolvenzanfechtung. ... mehr >
Einem Insolvenzgläubiger, der an zur Insolvenzmasse gehörenden Gegenständen ein dingliches Recht besitzt, in §§ 49 ff. InsO eingeräumte Befugnis. Rechte auf Absonderung werden begründet durch Grundschuld, Pfandrecht, Sicherungseigentum (Sicherungsübereignung), Sicherungsabtretung sowie... mehr >
Vertrag, mit dem eine Leistung in der Weise versprochen wird, dass allein das Schuldversprechen die Verpflichtung selbstständig ohne Rücksicht auf das zugrunde liegende Verpflichtungsgeschäft begründen soll. Das Versprechen bedarf der Schriftform, sofern nicht für das Schuldverhältnis eine... mehr >
Grundsatz im deutschen Privatrecht, nach dem sowohl Verpflichtungsgeschäft als auch Erfüllungsgeschäft (Verfügungsgeschäft) in ihrer Wirksamkeit voneinander unabhängig (getrennt) sind (daher auch Trennungsprinzip). Beide Geschäfte stellen sich häufig als ein einziger wirtschaftlicher... mehr >
Ausschluss der Abtretung eines Rechts durch Gesetz oder Vertrag (§§ 399, 400 BGB). ... mehr >
Liquidation. ... mehr >
Eine Abwicklungsanstalt bezeichnet nach § 8a I des Gesetzes zur Fortentwicklung der Finanzmarktstabilisierung eine teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, auf die Kreditinstitute bestimmte Risikopositionen, wie z.B. strukturierte Wertpapiere oder ausfallgefährdete Kredite, sowie nicht... mehr >
Gesellschaft in Liquidation. ... mehr >
Kauf einer beweglichen Sache, die dem Käufer zwar bereits übergeben wird, wobei dieser den Kaufpreis aber nicht in bar, sondern in Raten entrichtet und bei Übergabe des Gegenstands oder bei Bestellung eine Anzahlung zu leisten hat. Für ein Abzahlungsgeschäft kommen verschiedene... mehr >
Tilgungshypothek, Ratenhypothek; Bezeichnung für ein hypothekarisch gesichertes Abzahlungsdarlehen (Hypothek mit besonderer Rückzahlungs- bzw. Tilgungsvereinbarung). In der heutigen Praxis des Kreditgeschäfts sind Hypotheken weitgehend unüblich. Kredite werden stattdessen zumeist durch Grundschulden besichert. Gegensatz: Annuitätenhypothek, Festhypothek. ... mehr >
Zinsinstrument, das mit einem Abschlag vom Nennwert gehandelt wird und keine laufenden Zinszahlungen hat. Der Zinsertrag bei Emission entspricht der Differenz zwischen Emissionskurs und Nennwert. Der Käufer zahlt als Kaufpreis den um den Diskont (Abschlag) verringerten Nennwert und erhält am Ende... mehr >
Abzinsungssummenfaktor
Diskontierungssummenfaktor. ... mehr >
Gefahr eines unerwarteten Abzugs von Einlagen. Vgl. auch Abrufrisiko. ... mehr >
Synonym für Quellensteuer. ... mehr >
Abk. für Automatic Call Distribution (Callcenter-Technologie). ... mehr >
Abk. für Automated Clearing House (Clearing Center). ... mehr >
Kennzeichung der Gesamtheit aller für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) verbindlichen EU-Rechtsakte. Der "gemeinschaftliche Bestand" muss von jedem Staat beim Beitritt zur EU in komplettem Umfang in die eigene Rechtsordnung übernommen werden, so etwa bei ost- und mitteleuropäischen Beitrittsländern seit 2004; er ist Teil der Kopenhagener Kriterien. ... mehr >
Euro-Zinsmethode. ... mehr >
Pflicht jedes Emittenten von Finanzinstrumenten (§ 2 IV WpHG), die zum Handel an einer inländischen Börse oder einem inländischen regulierten Markt oder multilateralen Handelssystem (s. § 2 XXI WpHG) zugelassen sind oder für die dies beantragt ist, jede ihn unmittelbar betreffende... mehr >
Abk. für Advance Decline Line; Trendindikator der technischen Analyse eines Marktes oder Teilmarktes. Die AD-Linie wird als Ergänzung zur Analyse von Trends mittels Trendlinien eingesetzt.&nbsp;Die AD-Linie wird als Zeitreihe der kumulierten täglichen Differenzen zwischen der Anzahl gestiegener... mehr >
zusätzliches Kernkapital. ... mehr >
Kurs eines mittelfristigen oder langfristigen Zinsfuture, der mit dem Preisfaktor multipliziert wird. Der adjustierte Futureskurs zeigt den implizierten Terminkurs einer lieferbaren Anleihe an und wird u.a. zur Ermittlung der Gross Basis (Basis) und Implied Yield verwendet. ... mehr >
Administrativer Überprüfungsausschuss. ... mehr >
Geldpolitik einer Zentralbank, die deren Befugnis beinhaltet, die Kreditgewährung der Banken an Nichtbanken mengenmäßig zu begrenzen (Kreditplafondierung). ... mehr >
ein von der Europäischen Zentralbank (EZB) eingerichteter Ausschuss, der eine interne administrative Überprüfung der Beschlüsse vornimmt, die die EZB im Rahmen der Ausübung der ihr durch die SSM-Verordnung übertragenen Aufsichtsbefugnisse erlassen hat. Die Überprüfung eines solchen... mehr >