Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/167
Timestamp: 2018-10-18 05:51:34
Document Index: 39247390

Matched Legal Cases: ['§ 167', '§ 167', 'BGH', 'BGH', '§ 167', 'BGH', '§ 167', '§ 2197', '§ 2197', '§ 2205', 'BGH', '§ 167', 'BGH', '§133', '§ 167', 'BGH', '§ 167', '§ 1600', '§ 1600', 'BGH', 'BGH', '§ 167', 'BGH', '§ 167', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§167', 'BGH', '§ 167', '§167', '§167', '§ 167', 'BGH', 'BGH', '§167', 'BGH', 'BGH', '§ 167', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 167', 'BGH', 'BGH', '§167', 'BGH', '§ 167', 'BGH', '§ 167', '§ 766', 'BGH', 'BGH', '§ 167', 'BGH', '§ 15', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 167', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 167', 'BGH', '§ 167', 'BGH', 'BGH', '§ 167', 'BGH', 'BGH', '§ 167']

§ 167 BGB: Erteilung der Vollmacht
OLG München, Beschluss vom 3.0.2015, Az. 34 Wx 418/14 11 1. Wie das Grundbuchamt in der Entscheidung über die (Nicht-) Abhilfe zutreffend erkennt, kann ein unterstellt zulässiger - Widerruf der an sich unwiderruflich, weil im Interesse der Berechtigten aus dem Anspruch auf Rückübertragung erteilten Vollmacht (§ 167 Abs. 1 BGB; vgl. BGH WPM 1985, 646; BayObLG NJW-RR 1996, 848; BayObLGZ 2001, 279) einer rechtswirksamen Vertretung der Käufer bei Errichtung der Urkunde am 6.2.2014 nicht entgegenstehen.
BGH, URTEIL vom 5.11.2014, Az. V ZR 194/13 Aus den Umständen kann sich nämlich eine stillschweigend erteilte Außenvollmacht des Vermittlers (§ 167 Abs. 1 Fall 2 BGB) zu dem Abschluss eines Beratungsvertrages ergeben (Senat, Urteile vom 27. November 1998 - V ZR 344/97, BGHZ 140, 111, 117, vom 14. März 2003 - V ZR 308/02, NJW 2003, 1811, 1812, vom 13. Oktober 2006 - V ZR 66/06, NJW 2007, 1874 Rn. 2, 16 f. und vom 6. Juli 2007 - V ZR 274/06, juris Rn. 11).
OLG München, Beschluss vom 2.10.2011, Az. 34 Wx 388/11 Mit der überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Literatur ist davon auszugehen, dass die transmortale, also schon vor dem Ableben und über den Tod hinaus geltende (siehe Keim DNotZ 2008, 175/176), Generalvollmacht (§ 167 BGB) selbstständig neben der Testamentsvollstreckung stehen und dem Vollmachtnehmer eigenständige, vom Erblasser und nicht vom Testamentsvollstrecker abgeleitete Befugnisse verleihen kann (OLG Köln NJW-RR 1992, 1357; RGZ 88, 345; KGJ 37, A 231/237; KG JFG 12, 274/276; Heckschen in Burandt/Rojahn Erbrecht vor § 2197-2128 Rn. 16; Palandt/Weidlich Einf v § 2197 Rn. 12; Soergel/Damrau BGB 13. Aufl. § 2205 Rn. 62).
BGH, URTEIL vom 4.0.2010, Az. III ZR 173/09 8	a) Soweit die Erteilung einer Vollmacht durch Erklärung gegenüber dem zu Bevollmächtigenden - sogenannte Innenvollmacht im Sinne des § 167 Abs. 1 Alt. 1 BGB - erfolgt, richtet sich der Umfang der Vollmacht danach, wie der Bevollmächtigte als Empfänger der Erklärung diese bei objektiver Würdigung aller Umstände unter Berücksichtigung von Treu und Glauben verstehen musste (BGH, Urteile vom 19. November 1979 - II ZR 57/79- LM §133 (B) BGB, Nr. 18, und 9. Juli 1991 -XI ZR 218/90- NJW 1991, 3141; MünchKomm-BGB/Schramm, 5. Aufl., § 167, Rn. 80; Staudinger/Schilken, BGB, Neubearb.
BGH, URTEIL vom 3.6.2008, Az. XII ZR 18/07 Selbst wenn diese Zustellung gemäß § 167 BGB auf den Tag der Einreichung (31. August 2006) zurückwirkt, war die Frist des § 1600 b Abs. 1 Satz 1 BGB auch an diesem Tage bereits abgelaufen, und zwar unabhängig davon, ob eine sozial-familiäre Beziehung im Sinne des § 1600 Abs. 2 BGB bestand, da diese die Anfechtungsfrist nicht hemmt (Senatsurteil BGHZ 170, 161, 174 = FamRZ 2007, 538, 541 f.).
BGH, Urteil vom 5.6.2007, Az. V ZR 274/06 11	Stellt sich bei der Vermittlung des Kaufvertrages über eine Immobilie die Aufgabe, den Kaufinteressenten zu beraten, und ist sie vom Verkäufer dem Vermittler überlassen worden, ist nach den Umständen von einer stillschweigend erteilten Außenvollmacht des Vermittlers (§ 167 BGB) zu dem Abschluss eines Beratungsvertrages auszugehen (Senat, BGHZ 140, 111, 117; Urt. v. 14. März 2003, VZR 308/02, NJW2003, 1811, 1812; Urt. v. 13. Oktober 2006,
FG Köln, Urteil vom 3.9.2005, Az. 7 K 3331/02 Bei unwiderruflich erteilten Vollmachten oder solchen Vollmachten, bei denen sich der Vertretene gebunden fühlt, ist § 167 Abs. 2 BGB nicht anwendbar, in solchen Fällen bedarf bereits die Vollmacht der für das Rechtsgeschäft bestimmten Form (vgl. etwa BGH-Beschluss vom 16. Oktober 1996 IV ZR 347/95, ZEV 1996, 462 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.1.2005, Az. II ZR 11/03 Das muß nicht ausdrücklich, sondern kann auch in konkludenter Form (vgl. nur BGH, Urt. v. 5. November 1962 - VII ZR 65/61, LM §167 BGB Nr. 13 Bl. 2; BGH, Urt. v. 17. Januar 1968 - VIII ZR 240/66, LM § 167 Nr. 15 Bl. 2; Soergel/ Leptien, BGB 13. Aufl. §167 Rdn. 15; RGRK/Steffen, BGB 12. Aufl. §167 Rdn. 6; Bamberger/Roth/Habermeier, BGB 2003, § 167 Rdn. 15) geschehen und einzelne Fälle betreffen oder generell gelten.
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. XI ZR 171/03 Denn eine Duldungsvollmacht ist nur gegeben, wenn der Vertretene es - in der Regel über einen längeren Zeitraum - wissentlich geschehen läßt, daß ein anderer für ihn ohne eine Bevollmächtigung als Vertreter auftritt, und der Vertragspartner dieses bewußte Dulden dahin versteht und nach Treu und Glauben verstehen darf, daß der als Vertreter Handelnde bevollmächtigt ist (st.Rspr., siehe etwa BGH, Urteile vom 10. März 1953	-	I	ZR	76/52,	LM §167 BGB Nr. 4, vom 15. Dezember 1955	- II ZR 181/54, WM 1956,	154,	155, vom 9. November 1989 - VII ZR 200/88, WM 1990, 481, 482 und vom 13. Mai 1992 - IV ZR 79/91, VersR 1992, 989, 990; Senatsurteile vom 14. Mai 2002, 25. März 2003 und vom 2. März 2004, jeweils aaO).
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. XI ZR 164/03 Denn eine Duldungsvollmacht ist nur gegeben, wenn der Vertretene es - in der Regel über einen längeren Zeitraum - wissentlich geschehen läßt, daß ein anderer für ihn ohne eine Bevollmächtigung als Vertreter auftritt, und der Vertragspartner dieses bewußte Dulden dahin versteht und nach Treu und Glauben verstehen darf, daß der als Vertreter Handelnde bevollmächtigt ist (st.Rspr., siehe etwa BGH, Urteile vom 10. März 1953 - I ZR 76/52, LM § 167 BGB Nr. 4, vom 15. Dezember 1955 - II ZR 181/54, WM 1956, 154, 155, vom 9. November 1989 - VII ZR 200/88, WM 1990, 481, 482 und vom 13. Mai 1992 - IV ZR 79/91, VersR 1992, 989, 990; Senatsurteile vom 14. Mai 2002, vom 25. März 2003 und vom 2. März 2004, jeweils aaO).
BGH, URTEIL vom 3.3.2003, Az. VIII ZR 137/01 Bei der Anscheinsvollmacht kann sich der Vertretene auf den Mangel der Vertretungsmacht seines Vertreters nicht berufen, wenn er das Handeln des Scheinvertreters zwar nicht kennt, er es aber bei pflichtgemäßer Sorgfalt hätte erkennen und verhindern können, und der andere Teil annehmen durfte, der Vertretene dulde und billige das Handeln des Vertreters (st.Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 22. Januar 1998 -1 ZR 18/96 in BGHR § 167 BGB Anscheinsvollmacht Nr. 8 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 2.2.2003, Az. XI ZR 227/02 Denn eine Duldungsvollmacht ist nur gegeben, wenn der Vertretene es - in der Regel über einen längeren Zeitraum - wissentlich geschehen läßt, daß ein anderer für ihn ohne eine Bevollmächtigung als Vertreter auftritt und der Vertragspartner dieses bewußte Dulden dahin versteht und nach Treu und Glauben verstehen darf, daß der als Vertreter Handelnde bevollmächtigt ist (st.Rspr., siehe etwa BGH, Urteile vom 10. März 1953 - I ZR 76/52, LM §167 BGB Nr. 4, vom 15. Dezember 1955 - II ZR 181/54, WM 1956, 154,	155,	vom 9. November 1989 - VII ZR 200/88, WM 1990, 481, 482 und vom 13. Mai 1992 - IV ZR 79/91, VersR 1992, 989, 990; Senatsurteil vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, WM 2002, 1273, 1275).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 4.4.2001, Az. 6 U 71/00 Die ihm in der Urkunde vom 11. April 1996 erteilte Vollmacht zur Entgegennahme der Genehmigungen mit Wirkung gegenüber allen Beteiligten schließt die eigene Empfangszuständigkeit des Geschäftsgegners und des vollmachtlosen Vertreters nicht aus (zur fortdauernden Berechtigung des Vollmachtgebers vgl. BGH NJW 1956, 1198, 1199; Schramm in Münchener Kommentar, 3. Aufl., § 167 BGB Rdnr. 88 a).
BGH, URTEIL vom 3.3.1998, Az. XII ZR 278/96 Insoweit müsse das gleiche gelten wie bei einer Bürgschaft, bei der nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs § 167 Abs. 2 BGB dahin einschränkend auszulegen sei, daß auch die Erteilung der Vollmacht durch den Bürgen der Schriftform des § 766 BGB bedürfe (Hinweis auf BGHZ 132, 119, 124 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1997, Az. TII ZR 75/96 So hat es der Bundesgerichtshof abgelehnt, die Grundsätze, die im Grundstücksverkehr zu einem teilweisen Ausschluß des § 167 Abs. 2 BGB geführt haben, auch auf den Verkauf und die Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen zu übertragen, und anerkannt, daß der Verkauf und die Abtretung eines GmbH-Geschäftsanteils in notarieller Form durch einen formlos Bevollmächtigten vorgenommen werden kann, wenn ihn die Vollmacht namentlich benennt (BGHZ 13, 49, 52); auch die Abtretung des Anspruchs des Treugebers gegen den bisherigen Treuhänder auf Übertragung eines Geschäftsanteils auf einen neuen Treuhänder bedarf nicht der Form des § 15 Abs.3 GmbHG (BGHZ 19, 69).
BGH, URTEIL vom 4.2.1972, Az. VII ZR 143/70 Der Bundesgerichtshof hat freilich in diesem Zusammenhang den Gedanken von Treu und Glauben insofern zur Geltung gebracht, als er beim Handeln Dritter die von der Rechtsprechung für die Haftung aus einer Duldungsvollmacht entwickelten Grundsätze auch gegenüber einer Körperschaft des öffentlichen Rechts anwendet (BGH LM Nr. 7 zu § 167 BGB; vgl. a. BGHZ 21, 59* 65).
BGH, URTEIL vom 2.4.1971, Az. VI ZR 126/69 Hat der Vertretene das ihm bekannte oder bekannt gewordene Verhalten des Vertreters, dem er weder ausdrücklich noch stillschweigend Vollmacht erteilt hatte, geduldet, so muß er dessen Handeln gegen sich gelten lassei, wenn der Geschäftsgegner diese Duldung nach Treu und Glauben und mit Rücksicht auf die Verkehrssitte dahin deuten durfte, daß der Vertreter Vollmacht habe (BGH LM § 167 BGB Nr. 4 = MDR 1953, 345; BGH LM § 167 BGB Nr. 10 = MDR 1961, 552 und Nr. 13 = MDR 1963, 125).
BGH, URTEIL vom 2.4.1971, Az. VI ZR 126/69 13	- Geschäftsherr damit noch keine Vollmacht hatte erteilen wollen (BGH Urteil vom 17.Januar 1968 - VIII ZR 240/66 -LM § 167 BGB Nr. 15).
BGH, vom 3.9.1963, Az. V ZR 146/57 So ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bereits anerkannt, daß die Grundsätze, welche die Rechtsprechung für die Haftung aus einer Duldungsvollmacht entwickelt hat, auch gegenüber einer Körperschaft des öffentlichen Rechts angewendet werden können (BGH LM § 167 BGB Nr. 4 und 7).