Source: https://bob-sh.de/verfahren/408f7bbb-8a43-44a0-9cbc-f889501b6d30/public/paragraph/e03f20b9-8a74-4be3-bca0-47fa4e6fe0ca?draftStatementId=
Timestamp: 2018-01-23 21:55:17
Document Index: 329732723

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 14', '§ 14']

Planungsdokumente: B-107+3. Änderung F-Plan, Erneute frühz. Beteiligung
Anhang 1: Textliche Festsetzungen
Art und Maß der baulichen Nutzung gem. § 9 (1) 1 BauGB
Überdachte Stellplätze, Garagen und Nebengebäude gem. § 9 (1) 4 BauGB
Grünflächen gem. § 9 (1) 15 BauGB
Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft gem. § 9 (1) 20 BauGB
Geh-, Fahr- und Leitungsrechte gem. § 9 (1) 21 BauGB
Lärmschutzmaßnahmen gem. § 9 (1) 24 BauGB
Anpflanzungen und Bindungen für Bepflanzungen gem. § 9 (1) 25a+b BauGB
Anhang 2: Darstellung der Haustypen
In den vorgesehenen Allgemeinen Wohngebieten sollen die ausnahmsweise zulässigen Gartenbaubetriebe und Tankstellen nicht zulässig sein. Die überbaubaren Flächen werden mit Baulinien und Baugrenzen aus dem städtebaulichen Entwurf entwickelt. Ebenso die Bauweise, die das Gebiet zonieren und nach Geschosswohnungsbau, Stadtvillen, Hausgruppen sowie Einzel- und Doppelhäusern unterscheiden.
Ergänzend zu den in der Nutzungsschablone der Planzeichnung getroffenen Festsetzungen werden zulässige Gebäudehöhen mit Mindest- bzw. Maximalwerten festgesetzt, die der Geschossigkeit des Städtebaulichen Entwurfs entsprechen. Entlang der Haupterschließungsstraßen werden Traufhöhen mit Mindest- bzw. Maximalwerten festgesetzt.
Innerhalb der festgesetzten Gemeinschaftsstellplätze sind auch Carport bzw. Garagenanlagen zulässig. Innerhalb des WA 4 (Stadtvillen) sind die erforderlichen Stellplätze in Tiefgaragen unterzubringen. Tiefgaragen bleiben bei der Ermittlung der Geschossanzahl bzw. Geschossfläche unberücksichtigt.
In den allgemeinen Wohngebieten sind zwischen den straßenseitigen Baulinien bzw. Baugrenzen sowie den gedachten Verbindungslinien und der Straßengrenze bauliche Anlagen nicht zulässig. Ausnahmen können gestattet werden
für Nebenanlagen im Sinne des § 14 Abs. 1 BauNVO,
für bauliche Anlagen, die nach der Landesbauordnung in Abstandsflächen zulässig sind oder zugelassen werden können, wenn die Bauflucht mehr als 5 m von der Straßengrenze zurück liegt und die geplanten baulichen Anlagen einen Abstand von 5 m zur Straßengrenze einhalten,
für Windfänge, wenn sie eine Tiefe von 2 m und eine Fläche von 6 qm nicht überschreiten.
Von dieser Vorschrift werden Stellplätze, Terrassen, Stützmauern, Einfriedungen und Nebenanlagen im Sinne des § 14 Abs. 2 BauNVO nicht berührt.
Sichtdreiecke sind von baulichen Anlagen freizuhalten.