Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BAG_08_10_2009_2_AZR_654_08_Berechnung_der_regelmaessigen_Be-d3923138.html
Timestamp: 2016-12-05 12:50:45
Document Index: 392204946

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 77', '§ 4', '§ 23']

BAG, 08.10.2009 - 2 AZR 654/08 - Berechnung der regelmäßigen Beschäftigtenzahl in § 23 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) bei Personalabbau; Voraussetzungen für die Geltung einer außervertraglichen betrieblichen Arbeitsordnung hinsichtlich Regelungen zum Kündigungsschutz | Urteile auf anwalt24.de
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BAG, 08.10.2009 - 2 AZR 654/08 - Berechnung der regelmäßigen Beschäftigtenzahl in § 23 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) bei Personalabbau; Voraussetzungen für die Geltung einer außervertraglichen betrieblichen Arbeitsordnung hinsichtlich Regelungen zum Kündigungsschutz
BundesarbeitsgerichtUrt. v. 08.10.2009, Az.: 2 AZR 654/08Gericht: BAGEntscheidungsform: UrteilDatum: 08.10.2009Referenz: JurionRS 2009, 29585Aktenzeichen: 2 AZR 654/08 Verfahrensgang:vorgehend:ArbG Frankfurt am Main - 19.09.2006 - AZ: 8 Ca 1949/06LAG Hessen - 28.05.2008 - AZ: 8 Sa 2179/06Rechtsgrundlagen:§ 23 Abs. 1 S. 2 KSchG§ 77 BetrVG§ 4 TVGFundstellen:ArbR 2010, 67BB 2010, 244DB 2010, 230EzA-SD 2/2010, 6-8FA 2010, 128JR 2011, 46NZA 2010, 360ZAP EN-Nr. 197/2010ZAP EN-Nr. 0/2010ZBVR online 2010, 24 (red. Leitsatz)Redaktioneller Leitsatz:1. Ob ein Arbeitgeber im Hinblick auf § 23 Abs. 1 KSchG mehr als fünf Arbeitnehmer beschäftigt, hängt von der Beschäftigungslage ab, die im Allgemeinen für den Betrieb kennzeichnend ist.2. Dabei führt der bloße Entschluss des Arbeitgebers, seinen Betrieb künftig auf Dauer mit nicht mehr als fünf bzw. zehn Arbeitnehmern fortzusetzen, für sich genommen nicht zur Unterschreitung des Schwellenwerts. Zur Berechnung des maßgeblichen Schwellenwerts bedarf es eines Rückblicks auf die bisherige Beschäftigtenzahl. Zur Verhinderung von Missbräuchen und zur Vermeidung willkürlicher Ergebnisse muss ein Personalabbau auf einer einheitlichen unternehmerischen Planung beruhen.In SachenKläger, Berufungsbeklagter und Revisionskläger,pp.Beklagte, Berufungsklägerin und Revisionsbeklagte,hat der Zweite Senat des Bundesarbeitsgerichts aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 8. Oktober 2009 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht Kreft, den Richter am Bundesarbeitsgericht SchmitzScholemann, die Richterin am Bundesarbeitsgericht Berger sowie die ehrenamtlichen Richter Beckerle und Eulen für Recht erkannt:Tenor:1. Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts vom 28. Mai 2008 - 8 Sa 2179/06 - wird zurückgewiesen.2. Der Kläger hat die Kosten der Revision zu tragen.Von Rechts wegen!
BAG, 13.10.2009BAG, 08.10.2009