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Timestamp: 2016-10-26 09:44:58
Document Index: 313849947

Matched Legal Cases: ['Art. 86', 'Art. 87', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 156']

1P.765/2003 (23.01.2004)
Bundesgerichtspr�sident Aemisegger, Pr�sident, Bundesgerichtsvizepr�sident Nay, Bundesrichter F�raud, Gerichtsschreiber St�ri.
X.________, zzt. Bezirksgef�ngnis Aarau,
5004 Aarau, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Dr. Ren� M�ller,
Vida Hug-Predavec, F�rsprecherin, Beschwerdegegnerin,
Das Bezirksamt Bremgarten f�hrt gegen X.________ eine Strafuntersuchung wegen mehrfachen Diebstahls, Sachbesch�digung und Hausfriedensbruchs. Es verd�chtigt ihn, zwischen Oktober 2002 und August 2003, teilweise zusammen mit Y.________, 68 Einbruchdiebst�hle mit einem Deliktsbetrag von rund 130'000 Franken und einem Schaden von rund 190'000 Franken begangen zu haben.
Am 20. Oktober 2003 beantragte X.________ beim zust�ndigen Untersuchungsrichter, seine amtliche Verteidigung sei auf RA Dr. Ren� M�ller, Brugg, zu �bertragen. Das Bezirksamt Bremgarten wies das Gesuch am 24. Oktober ab.
Das Bezirksamt und das Obergericht verzichten auf Vernehmlassung. Die amtliche Verteidigerin verwahrt sich gegen die Vorw�rfe gegen ihre Amtsf�hrung und verzichtet im �brigen auf eine Stellungnahme.
Der angefochtene Entscheid ist kantonal letztinstanzlich (Art. 86 Abs. 1 OG). Er bringt das Verfahren gegen den Beschwerdef�hrer weiter, schliesst es aber nicht ab. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zul�ssig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann. Dies ist nach der Rechtsprechung bei einem Entscheid �ber die Verweigerung des Wechsels des amtlichen Verteidigers in aller Regel nicht der Fall (BGE 126 I 207 E. 2b). Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern dies im vorliegenden Fall ausnahmsweise der Fall sein sollte (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c), und dies ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 156 OG).