Source: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:437511-2016:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2018-05-25 06:58:29
Document Index: 321327526

Matched Legal Cases: ['§ 99', '§ 70', '§ 132', '§ 35', '§ 263', '§ 267', '§ 266', '§ 242', '§ 246', '§ 267', '§ 334', '§ 333', '§319', '§ 324', '§326', '§ 123', '§ 123', '§ 30']

Dienstleistungen - 437511-2016 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 437511-2016
13/12/2016 S240 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
Deutschland-Berlin: Baufertigstellung
2016/S 240-437511
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.messe-berlin.de/Unternehmen/Einkauf/
Andere: öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 Nr. 2 GWB
Andere Tätigkeit: Messegesellschaft
Malerleistungen (Basis und veranstaltugsbezogene Leistungen) auf den Liegenschaften der Messe Berlin GmbH (2 Lose), CP1/14716.
Referenznummer der Bekanntmachung: CP1/14716
Basis- und veranstaltungsbezogene Malerleistungen für die Liegenschaften der Messe Berlin GmbH.
Los 1: BECC Hallen 1 – 7 + CityCube;
Los 2: VA: BECC Hallen 8 – 26, Basis: BECC Hallen 1 – 18; kleiner Stern (KST), großer Stern (GST), Marshallhaus (MSH), BECA Selchow.
Malerleistungen (Basis- und veranstaltungsbezogene Leistungen), Los 1: BECC Hallen 1- 7 + City Cube
45442120
45442121
Los 1: BECC Hallen 1- 7 + CityCube.
Qualitätskriterium - Name: Konzept / Gewichtung: 300
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 700
Beginn: 01/04/2017
Einmalige Verlängerung um 12 Monate unter Beibehaltung der Konditionen.
1. Darstellung von 3 Referenzen über Projekte, die mit dem Leistungsumfang der Messe Berlin vergleichbar sind.
2. Nachweis der fachlichen Eignung.
3. Spezielle Anforderungen/ Nachweise entnehmen Sie bitte den technischen Vorbemerkungen.
Malerleistungen (Basis- und veranstaltungsbezogene Leistungen), Los 2: VA: BECC Hallen 8 – 26, Basis: BECC Hallen 8 – 18; kleiner Stern (KST); großer Stern (GST); Marshallhaus (MSH), BECA Selchow
Los 2: VA: BECC Hallen 8 – 26, Basis: BECC Hallen 8 – 18; kleiner Stern (KST); großer Stern (GST); Marshallhaus (MSH), BECA Selchow.
1. Nachweis über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens durch Vorlage eines Registerauszuges (nicht älter als 6 Monate); bei Unternehmen in der Rechtsform der GmbH & Co. KG zusätzlich auch für die GmbH (Komplementär).
2. Vorlage einer Eigenerklärung des Bieters,
— dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
— dass keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Integrität des Unternehmens in Frage stellt, wie z. B.
— wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StGB), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO) oder,
— rechtskräftige Verurteilung innerhalb der letzten 2 Jahre von Mitarbeitern mit Leitungsaufgaben wegen Betrugs (§ 263 StGB), Subventionsbetrugs (§ 267 StGB), Untreue (§ 266 StGB), Diebstahls (§ 242StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), wettbewerbsbeschränkender Absprachen (298 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§ 333StGB) Baugefährdung (§319 StGB),Gewässer-und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB) und wegen unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen (§326 StGB), – dass in den letzten zwei Jahren keine Freiheitsstrafen von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafenvonmehrals 90 Tagessätzen oder eine Geldbuße von mehr als 2 500 EUR wegen Verstößen gegen das Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz oder das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und auch keine Bußgelder von wenigstens 2 500 EUR wegen Verstößen gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz verhängt worden sind,
— dass wegen der in § 123 Abs. 1 GWB genannten Straftaten weder eine rechtskräftige Verurteilung einer Person, deren Verhalten dem Unternehmen nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, vorliegt noch gegen das Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 OWiG rechtskräftig festgesetzt worden ist.
— dass die Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden,
— dass das Unternehmen sich darüber bewusst ist, dass wissentlich falsche Angaben in Bezug auf die Ausschlussgründe, die Fachkunde und Leistungsfähigkeit den Ausschluss aus der Lieferantenliste der Messe Berlin und die Meldung an das Korruptionsregister Berlin zur Folge haben kann.
3. Vorlage einer Bescheinigung der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaates, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt, z. B. durch Vorlage von Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes und der Sozialversicherungsträger. Für den Fall, dass die Beschäftigten bei unterschiedlichen Krankenkassen versichert sind, reicht es aus, wenn durch die Unbedenklichkeitsbescheinigungen mindestens 80 % der Beschäftigten erfasst sind.
— dass das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltend umwelt-,sozialoderarbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat.
1. Angabe des Umsatzes des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Für den Fall, dass der Bieter in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Messe Berlin GmbH eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechungen vorzulegen. Ferner sind Angaben zur wirtschaftlichen Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr und der Personalentwicklung in den 3 vergangenen und im laufenden Geschäftsjahr zu machen. Hierzu ist die Anlage Angebotsformular der Bewerbungsunterlagen zu verwenden.
Tariftreueerklärung.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Ausführung der Facility Managementleistungen nur mit Arbeitskräften durchzuführen, die die deutsche Sprache beherrschen und für diese Arbeiten die erforderlichen Fachkenntnisse haben sowie durch persönliche Zuverlässigkeit Gewähr dafür bieten, dass der Dienstbetrieb des Auftraggebers nicht beeinträchtigt wird. Das einzusetzende Personal muss in der Lage sein, in deutscher Sprache verfasste Prüfzeugnisse, Verordnungen und Gesetzestexte zu verstehen und Herstelleranweisungen und Montageanleitungen umsetzen zu können. Zur Ausführung der Leistung ist sozialversicherungspflichtiges Personal einzusetzen, Pauschalkräfte dürfen nur in Abstimmung mit dem Auftraggeber kurzzeitig im Vertretungsfall eingesetzt werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, ausschließlich nur Personal zum Einsatz zu bringen, welches nach dem jeweils geltenden Lohntarifvertrag entlohnt wird. Subunternehmer dürfen durch den Auftragnehmer nur mit schriftlicher Genehmigung des Auftraggebers eingesetzt werden. Zu den Subunternehmern zählen auch freiberuflich tätige Personen, die für den Arbeitnehmer als freie Mitarbeiter tätig sind. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die im Anhang befindliche Tariftreueerklärung, die von dem Bieter unterzeichnet einzureichen ist. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, für das/die Objekt/e eine(n) hauptverantwortlichen Ansprechpartner für den Auftraggeber, der/die die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht, einzusetzen. Der Auftragnehmer hat dafür zu sorgen, dass seine Fachkräfte (Ingenieure, Techniker, Meister, Gehilfen, etc.) zum Auftragsbeginn Geländekenntnis besitzen, vollumfänglich geschult und in der Lage sind, alle vertraglich vereinbarten Leistungen ordnungsgemäß und in guter Qualität auszuführen. Er trägt die volle Verantwortung für alle Schäden und Folgen bei Fehlhandlungen oder fehlerhafter Bedienung der benutzten Geräte oder Maschinen. Aus Sicherheits- und Qualitätsgründen sind ausreichende Kenntnisse der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften des Arbeitschutzes, der Arbeitssicherheit sowie des Umgangs mit Gefahrstoffen zwingend erforderlich. Hieraus ergibt sich die Pflicht des Auftragnehmers, das eingesetzte Personal mindestens einmal jährlich entsprechend zu unterweisen. Laut Gesetzgebung ist die Messe Berlin verpflichtet, eine jährliche Unterweisung zum Thema – Bau- Schadstoffe auf dem Messegelände – für die Mitarbeiter der Messe Berlin und deren Nachunternehmen, die auf dem Messegelände tätig sind, anzubieten. Um sicherzustellen, dass die Messe Berlin dieser gesetzlichen Forderung nachkommt, müssen alle auf dem Messegelände oder an sonstigen Veranstaltungsstätten tätigen Nachunternehmer an den Unterweisungen teilnehmen. Die Teilnahme ist zu dokumentieren und dem Auftraggeber vorzulegen. Das Personal ist mit einheitlicher Arbeitsbekleidung auszustatten. Die Mitarbeiter müssen durch ihre Arbeitskleidung ihrem Unternehmen zugehörig erkennbar sein. Der Auftragnehmer ist dazu verpflichtet, seine kalkulierte Mitarbeiteranzahl einschließlich deren Qualifikation offen darzulegen. Der Auftragnehmer hat die Möglichkeit, im begrenzten Umfang einen Pausen- bzw. Aufenthaltsraum sowie einen Lagerraum anzumieten. Dabei beträgt der Mietzins für Büroräume 15 EUR pro m2 und für Lagerräume 10 EUR pro m2 (jeweils zzgl. Mehrwertsteuer). Die zum Zeitpunkt des Leistungsbeginns tatsächlich verfügbaren (und damit anzumietenden) Räumlichkeiten sind separat zu klären.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2012/S 082-134656
Interessenten können sich die Angebotsunterlagen zur Angebotseinreichung auf der Internetseite der Messe Berlin GmbH unter http://www.messe-berlin.de/Unternehmen/Einkauf/ downloaden. Das Passwort zum Öffnenvon ggf. vertraulichen Unterlagen kann unter der E-Mail-Adresse EU-Ausschreibung@messe-berlin.de oder per Fax an +49 3030382468 bei der Ausschreibungsstelle abgefordert werden. Die Angebote sind bis zum 23.1.2017, 12:00 Uhr bei der Messe Berlin GmbH – Annahmestelle für Ausschreibungen –Service Center Halle 7, 6. OG, Raum 6.11, Messedamm 22, 14055 Berlin einzureichen. Das Angebot ist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und deutlich als solches zu kennzeichnen und mit dem Aktenzeichen CP1/14716 und dem entsprechenden Versandaufkleber aus den Angebotsunterlagen zu versehen. Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen und schriftlich einzureichen. Auf elektronischem Wege übermittelte Angebote, wie z. B. mittels Telefax und E-Mail sind nicht zugelassen. Bei Bietergemeinschaften sind grundsätzlich von allen Mitgliedern die geforderten Erklärungen und Bescheinigungen vorzulegen. Für die technische Leistungsfähigkeit sind die Nachweise für die Leistungsbereiche zu führen, die vom jeweiligen Mitglied der Bietergemeinschaft erbracht werden sollen. Für den Fall, dass der Einsatz von Nachunternehmern beabsichtigt ist, sind auf Verlangen der Messe Berlin GmbH auch für die Nachunternehmer die zur Eignungsprüfung erforderlichen Nachweise zu erbringen. Eventuelle Nachfragen richten Sie, ausschließlich in Schriftform, auf dem Postweg, per E-Mail oder per Telefax unter Angabe des Aktenzeichens CP1/14716 bis spätestens 16.1.2017 an: EU-Ausschreibung@messe-berlin.de, per Fax an +49 3030382468.
Internet-Adresse: www.messe-berlin.de