Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/deutsche-botschaft-wien-14531
Timestamp: 2018-12-12 20:02:28
Document Index: 141582684

Matched Legal Cases: ['§15', '§ 4', '§ 34', '§ 38', '§ 34', '§ 39', '§ 8', '§ 17', '§ 4', '§ 107', '§ 107', '§ 101', '§ 101', '§ 101']

Wettbewerbs-Ergebnis: Deutsche Botschaft Wien
Anerkennung: rw Ges. von Architekten mbH, Berlin
Deutsche Botschaft	, Wien/ Deutschland
wa-2014245
Prof. Stephan Birk · Liza Heilmeyer · Martin Frenzel
Jakob Dunkel · Gerd Erhartt · Peter Sapp
L.Arch.: zwoPK Landschaftsarchitektur Rode · Schier · Wagner OG, Wien
L.Arch.: freianlage.de Landschaftsarchitektur Grünmüller · Staiger GbR, Potsdam
Martin Schmitt Architektur, Berlin
Für die Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland in Wien soll ein Neubau auf dem ca. 5.260 m2 großen Grundstück errichtet werden. Die Neubaumaßnahme umfasst die gemeinsame Kanzlei der bilateralen Botschaft und der OSZE-Vertretung sowie die Residenz des bilateralen Botschafters.
29/08/2015 S167 Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros2015/S 167-305474WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Vertretung für die Bundesrepublik DeutschlandStraße des 17. Juni 112Kontaktstelle(n): Referat A 2Zu Händen von: Birgit Jacke-Ziegert10623 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 30184018108E-Mail: wien.wettbewerb@bbr.bund.deFax: +49 30184017209Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.bbr.bund.deWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: jaAuswärtiges AmtAm Werderschen Markt 1BerlinDEUTSCHLAND
Nichtoffener, interdisziplinärer, einphasiger anonymer Planungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten für den Neubau der Deutschen Botschaft Wien.
Für die Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland in Wien soll ein Neubau auf dem bundeseigenen, ca. 5.260 m2 großen innerstädtischen Grundstück errichtet werden. Die Neubaumaßnahme umfasst die gemeinsame Kanzlei der bilateralen Botschaft und der OSZE-Vertretung sowie die Residenz des bilateralen Botschafters.Zurzeit befindet sich auf dem Grundstück noch ein Gebäudekomplex, der 1964 von Rolf Gutbrod als Botschaft geplant wurde. Die zunächst vorgesehene Sanierung wurde zugunsten einer Neubauplanung, die gleichzeitig die Möglichkeit bietet, noch eine Residenz auf dem Grundstück unterzubringen, aufgegeben. Die Kosten der KGR 300 bis 500 werden auf ca. 13,1 Mio. EUR netto geschätzt.Bei dem Neubau sind neben dem architektonischen Qualitätsanspruch an die gesamte Gebäudegestaltung die Aspekte einer umfänglich mit dem Hochbauentwurf verbundenen Freianlagenplanung wichtiges Anliegen.Zu berücksichtigende Ziele im Planungsprozess sind neben dem Nachweis der Wirtschaftlichkeit die unbedingte Funktionsgerechtigkeit der unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkte der bilateralen Kanzlei, RK-Visa-Stelle und Residenz. Hierbei spielen sowohl die Erschließung als auch die hohen sicherheitstechnischen Anforderungen eine große Rolle. Die Nachhaltigkeitsziele in Anlehnung an den Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“ sind umzusetzen. Eine Zertifizierung gemäß Leitfaden Nachhaltiges Bauen wird nicht angestrebt.Ziel des ausgelobten Wettbewerbs ist es, ein Vorentwurfskonzept zu erhalten, das den gestalterischen, funktionalen und sicherheitstechnischen Anforderungen sowie den Repräsentationsansprüchen einer Botschaft gerecht wird, und das im Anschluss an den Wettbewerb Grundlage der weiteren Planung (Erstellung der ES-Bau in Entwurfstiefe) sein kann, sowie ein leistungsfähiges Planerteam für die weiteren Leistungsphasen zu finden.Der Wettbewerb wird nach den Richtlinien der RPW (2013) und den übergeordneten Regelungen der VOF 2009, insbesondere der §§15 ff. durchgeführt.In dem vorgeschalteten Bewerberverfahren sollen 20-25 Bewerber/-gemeinschaften anhand der unter III.1) genannten Kriterien zur Teilnahme ausgewählt werden. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Erfahrung nachgewiesen durch fristgerechtes und formgerechtes Vorliegen der folgenden Unterlagen:A. Ausschlusskriterien und Mindestanforderungen:Ausschlusskriterien1. Vollständig ausgefüllter und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterzeichneter Bewerbungsbogen.Der Bewerbungsbogen ist für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen.2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Dies kann durch die Vorlage eines Handelsregisterauszu-ges erfolgen oder durch eine Vollmacht, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Anlage 1 des Bewerbungsbogens ist von je-dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.3. Die Bewerbergemeinschaft hat einen Ansprechpartner als Vertreter zu benennen. Für diesen ist eine Vollmacht (Anlage 2) vorzulegen, in der alle Partner der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende Bevollmächtigung erteilen.4. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und „Landschaftsarchitekt“ durch Kopie der Eintragungsurkunde in der Architektenkammer oder durch entsprechende Angaben im Bewerbungsbogen.Bei ausländischen Bewerbern sind vergleichbare Nachweise vorzulegen. Innerhalb der EU sind Nachweise entsprechend der 2005/36/EG vom 07.09.2005 des Euro-päischen Parlamentes und des Rates vorzulegen.5. Unterzeichnete Erklärungen nach VOF § 4 Absatz 2, 6 und 9 VOF, Anlage 3a/b des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.Hinweis: Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen. Ebenfalls ausgeschlossen werden solche Bewerberteams, die denselben Nachunternehmer benennen, sofern dieser als (Mit-) Verfasser der Wettbewerbsarbeit beteiligt werden soll.MindestanforderungenFinanzielle, wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit6. Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Leistungsbereich Objektplanung GEBÄUDE:a) Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012-2014) muss im Bereich Objektplanung Gebäude (LPH 2 – 8 nach §§ 34ff HOAI) mindestens >= 200.000 EUR netto betragen. Sofern sich der Bewerber im Bereich Objektplanung Gebäude mit einem Büro verstärkt, sind die Umsatzzahlen zu addieren.b) Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mind. 30h/Woche festangestellten Beschäftigten mit Hochschulabschluss beträgt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012-2014) mindestens 4. Sofern sich der Bewerber im Bereich Objektplanung Gebäude mit einem Büro verstärkt, sind die Mitarbeiterzahlen zu addieren.7. Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Leistungsbereich Objektplanung FREIANLAGEN / LANDSCHAFTSARCHITEKTUR:a) Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012-2014) muss im Bereich Objektplanung Freianlagen/Landschaftsarchitektur (nach §§ 38/39 HOAI) mindestens >= 50.000 EUR netto betragen. Sofern sich der Bewerber im Bereich Objektplanung Freianlagen mit einem Büro verstärkt, sind die Umsatzzahlen zu ad-dieren.b) Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mind. 30h/Woche festangestellten Beschäftigten mit Hochschulabschluss beträgt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012-2014) mindestens 2. Sofern sich der Bewerber im Bereich Objektplanung Freianlage mit einem Büro verstärkt, sind die Mitarbeiterzahlen zu addieren.8. Mindestanforderung an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft im Leistungsbereich Objektplanung GEBÄUDE und FREIANLAGEN hinsichtlich der geforderten Referenzprojekte:Es sind drei Referenzprojekte vorzulegen – zwei Projekte P1 und P2 zur Objektplanung Gebäude und ein Projekt P3 zur Objektplanung Freianlagen, die unter eigenem Namen erstellt wurden und den Bewerbern eindeutig zuzuordnen sind.Zusätzlich gelten für P1 und P3 folgende Mindestanforderungen:— Die Referenzprojekte müssen im Zeitraum vom 01.01.2008 bis zum Tag der Veröffentlichung realisiert worden sein. „Realisiert“ bedeutet hierbei, dass das Gebäude bzw. die Freianlage funktionsfähig und bis auf unerhebliche Restarbeiten bis zum Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung dieses Ver-fahrens fertiggestellt und an den Nutzer übergeben wurde.— Projekt P1 (Objektplanung Gebäude) mit mind. EUR 2,0 EUR Mio. netto Baukosten in den KG 200-500 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mit mindestens Leistungsphasen 2-5 nach HOAI (oder vergleichbar: Vorplanung bis Ausführungsplanung).— Projekt P3 (Objektplanung Freianlagen) mit mind. EUR 150.000,- netto Baukosten in der KG 500 nach DIN 276 (oder vergleichbar) mit mindestens Leistungsphasen 2-5 nach HOAI (oder vergleichbar: Vorplanung bis Ausführungsplanung).Projekt P2 (Objektplanung Gebäude) muss nicht realisiert sein, doch muss mindestens die Leistungsphase 2 nach HOAI nach dem 01.01.2008 abgeschlossen sein.Zum Beleg der gestellten Mindestanforderungen können weitere Referenzprojekte in der Referenzliste – Anlage 4 – aufgeführt werden.Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können Referenzprojekte von jedem Partner der Bewerbergemeinschaft genannt werden. Referenzprojekte von Nachunternehmern sind zugelassen, sofern diese die maßgeblichen Leistungsphasen erfüllen sollen.Die Projekte P1, P2 und P3 werden, wie unter B. Auswahlkriterien dargestellt, auch bewertet.B. Auswahlkriterien:Die Bewertung erfolgt hinsichtlich— für P1 und P2 Architektur: A. der stadt-, innenräumlichen Qualität des Gestaltungskonzepts (max. 20 Punkte pro Projekt); B. Konstruktion, Material, Details (max. 15 Punkte pro Projekt) — für P3 Landschaftsarchitektur: A. die stadt-, freiräumliche Qualität des Gestaltungskonzeptes (max. 10 Punkte Projekt); B. Material und Details ( max. 10 Punkte Projekt).Erwartet wird eine Darstellung des Projektes, die eine Bewertung nach den zuvor genannten Kriterien zulässt. Die Darstellung pro Referenzprojekt ist auf jeweils ein DIN A 3 großes Blatt, einseitig bedruckt, zu beschränken. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen. Die Bewerbung ist in Papierform einzureichen.Hinweis: Da bei nicht realisierten Projekten, die Ergebnisse der gestalterischen Durchar-beitung zu Konstruktion, Material und Detailausführung nur eingeschränkt (oder nur in Ansätzen) präsentiert werden können, werden solche Referenzprojekte bei der Bewertung in dieser Kategorie die volle zu vergebende Punktzahl nicht erreichen können. Um Beachtung wird gebeten.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaDer Auftrag fällt unter das WTO-Abkommen über das öffentliche Beschaffungswesen (Agreement on Government Procurement GPA).Zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren sind berechtigt: Teams bzw. Bewerbergemeinschaften aus Architekten (federführend) und Landschaftsarchitekten:1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Landschaftsarchitekt zu führen. (Entsprechend III.1.4) 2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der gesetzliche oder bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen nach Ziffer 1 und 2 erfüllen.
Leitgedanke / Entwurfsidee, städtebauliche Einbindung, architektonisches und landschaftsarchitektonisches Gestaltungskonzept, Funktionalität, Erschließung, Wirtschaftlichkeit, Aspekte zur Sicherheit und Nachhaltigkeit.Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Die Nennung der Unterkriterien erfolgt im Auslobungstext.
Tag: 24.9.2015 - 16:00
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Wettbewerbssumme stehen insgesamt 126.000,- EUR netto zur Verfügung. Davon sind 76.000,- EUR netto für drei Preise und drei Anerkennungen vorgesehen.
Die restliche Summe in Höhe von 50.000,- EUR netto wird auf alle ausgewählten Arbeitsgemeinschaften, die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbe-werbsarbeit einreichen, als Aufwandsentschädigung aufgeteilt.Darüber hinaus erhält jede Arbeitsgemeinschaft, die nachweislich am Rückfragenkolloquium in Wien teilnimmt, deren Bürositz mehr als 500 km von Wien entfernt ist und die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreicht, erhält einen pauschalen Reisekostenzuschuss in Höhe von 300,- EUR brutto je Büro.
1. Prof. Elke Delugan-Meissl, Architektin, Wien2. Prof. Gernot Schulz, Architekt, Köln3. Prof. Andreas Theilig, Architekt Ostfildern4. Prof. Tobias Wulf, Architekt, Stuttgart5. Prof. Susanne Burger, Landschaftsarchitektin, München6. NN, Auswärtiges Amt7. NN, MdB / AA8. NN, BMUB9. NN, BBR
Hinweis 1: Der Bewerbungsbogen und die vorgenannten Anlagen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de ( BBR mit Baubereich Wettbewerbe Planungswettbewerbe) erhältlich.Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem VERSCHLOSSENEN UMSCHLAG an das BBR zu senden:Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungKennwort: „Auswahlverfahren Deutsche Botschaft Wien“Hinweis: „Bewerbungsunterlagen – bitte nicht öffnen“Referat A 2Straße des 17. Juni 112D 10623 BerlinEine persönliche Abgabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der o.g. Frist (IV.4.3) bis 16 Uhr im Referat A2, Raum W 207 erfolgen. Nach diesem Zeitpunkt einge-hende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Es gilt der Zeitpunkt des Zuganges und nicht das Datum des Poststempels.Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.Soweit die Bewerbung die geforderten Erklärungen und Anlagen nicht enthält, sind nur diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten Frist nachzureichen. Dies gilt ausdrücklich nicht für den unterschriebenen Bewerbungsbogen und Referenzprojekte (DIN A 3 Blätter). Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.Es besteht kein Anspruch auf Kostenerstattung und Rücksendung der eingereichten Unterlagen.Weitere voraussichtliche Termine im Wettbewerb:Versand der Auslobungsunterlagen: 25.11.2015, Rückfragenkolloquium und Ortsbesichtigung in Wien: 14.12.2015, Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: Anfang/Mitte Februar 2016.Der Wettbewerbsausschuss der Berliner Architektenkammer ist bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs beratend tätig. Die Registriernummer wird mit der Auslobung bekannt gegeben.Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb:Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Der Auslober beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts mindestens die Planungsleistungen bis einschließlich Ausführungsplanung für die Objektplanung Gebäude (Teile der [Leistungsphase] LP 2 sowie LP 3, 4, 5) nach HOAI §§ 34ff. (Honorarzone IV) und die Objektplanung Freianlagen nach HOAI §§ 39 ff. (Honorar-zone IV) an einen der Preisträger gemäß den Vorgaben der VOF zu vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht (§ 8 Abs.2 RPW 2013, § 17 Abs. VOF). Der Auslober behält sich eine stufenweise Beauftragung sowie die Beauftragung weiterer Leistungsphasen vor. Art und Umfang der Beauftragung stellen sicher, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs umgesetzt wird.Der Auslober wird ein Verhandlungsverfahren nach VOF unter allen Preisträgern durchführen, da es sich um ein Bauvorhaben mit komplexen Anforderungen im Ausland und besonderer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung handelt.Anhand einer festzulegenden Punktematrix werden in den VOF-Verhandlungen folgende Kriterien bewertet werden:I. Ergebnis des Planungswettbewerbs:1. Preis = 200 Punkte; 2. Preis = 140 Punkte; 3. Preis = 100 PunkteII. Honorarangebot max. 80 PunkteIII. Verhandlungsgespräch max. 120 PunkteHinweis 2 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Per-sonen):Die vom Bewerber/ Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese An-gaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung. Angesichts des Um-stands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen.
Vergabekammer im BundeskartellamtVillemombler Str. 7653123 BonnDEUTSCHLANDE-Mail: info@bundeskartellamt.bund.deInternet-Adresse: www.bundeskartellamt.deFax: +49 2289499163
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt die unter VI.3.1 genannte Stelle.Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 107 Abs. 3 GWB vorliegen.Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 101 a, 101 b GWB hin. Insbe-sondere sind die Fristenregelungen in § 101 b Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 101 b Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
erteiltBundesamt für Bauwesen und Raumordung – Referat A 4Straße des 17. Juni 11210623 BerlinDEUTSCHLAND