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Timestamp: 2020-02-26 12:13:15
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Matched Legal Cases: ['§ 95', '§ 140', '§ 140', '§ 95', '§ 95', '§ 95', '§ 140']

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Ziel ist die Erstellung eines Unternehmenskonzeptes für die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums nach § 95 SGB V und der Eintritt in das neue Geschäftsfeld § 140 a ff SGB V Integrierte Versorgung durch eine Gruppe von Ärzten.
Wirtschaftliche und gewinnbringende Durchführung von medizinischen GKV-Leistungen einschließlich gezielter Spezialleistungen wie z.B. des ambulanten Operierens. Ausweitung der Leistungen v.a. im Privatsektor sowie in spezifischen Bereichen z.B. im ambulanten Operieren.
Vertragsvorbereitung und -abschluss im Rahmen der Integrierten Versorgung gemäß § 140 a ff SGB V über eine oder mehrere Indikationen.
Prüfung der Anwendbarkeit des § 95 SGB V Medizinisches Versorgungszentrum zur Erreichung und Durchsetzung der Ziele, Leistungsauswertung, Qualitätssicherung und Gewinnoptimierung.
Zuerst wird in einer BGB-Vorgründungsgesellschaft ein Unternehmenskonzept inkl. eines Businessplanes für die zu gründende Betriebsgesellschaft des Medizinischen Versorgungszentrums gemäß § 95 SGB V erstellt.
Darin werden die zu erbringenden medizinischen und organisatorischen Dienstleistungen des Zentrums begründet und komplex dargestellt. Die wirkenden wirtschaftlichen Beziehungen sind herauszuarbeiten.
Die Betriebsgesellschaft selbst erbringt organisatorische und Praxismanagement-Dienstleistungen und kann Unternehmensbeteiligungen, z. B. an einem Sanitätshaus, Pflegeunternehmen, Notfallpraxis, ambulante Rehabilitation etc. erwerben.
Die Rechtsform wird eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung sein.
Als Gesellschafter der Betriebsgesellschaft sind die Ärzte in Unternehmerfunktion des Medizinischen Versorgungszentrums vorgesehen.
Es sollen auch Kooperationen zwischen den Ärzten und weiteren Leistungserbringern aufgezeigt werden, die eine hohe medizinische Qualität und bestmöglichen Service in der Versorgung der Patienten zum Inhalt haben.
Die Ärzte des Medizinischen Versorgungszentrums bauen ihre Marktführerschaft aus und festigen die Position als regionaler Leistungsanbieter.
Die Funktion der Betriebsgesellschaft als selbstständiger Dienstleister wird von den Ärzten als Gesellschafter gesteuert.
Die Unternehmensstrategie besteht aus den folgenden drei Ebenen:
Kurzfristige strategische Ebene:
Gründung und Inbetriebnahme der Betriebsgesellschaft mbH für das Medizinische Versorgungszentrum nach § 95 SGB V
Reduzierung der Kosten durch Anwendung von Synergien in den verbundenen Praxen und Einrichtungen
Erhöhung der Investitionskraft und schnellere Reaktionsmöglichkeiten auf Marktveränderungen
Erhöhung des Privatpatienten- und Selbstzahlerumsatzes durch professionelles Marketing über die Ärzte-Betriebsgesellschaft und Verbesserung des Außenauftrittes
Mittelfristige strategische Ebene:
Erwirtschaften von zusätzlichen Einnahmen durch Unternehmensbeteiligungen und zusätzlichen Umsatzerlösen außerhalb der Arztpraxis ohne Ausweitung der Arbeitszeit
Langfristige strategische Ebene:
Teilnahme an innovativen, integrativen sektorübergreifenden Versorgungsmodellen auf der Basis von § 140 a ff SGB V und Mitgliedschaft in einer starken, unternehmerisch organisierten Ärztegruppe zur langfristigen Existenzsicherung
Für das Medizinische Versorgungszentrum wird ein medizinisch-organisatorisches Unternehmenskonzept erarbeitet.
Dadurch werden die beteiligten Ärzte auch in Zukunft unter sich weiter verändernden politischen Rahmenbedingungen in die Lage versetzt, eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung ohne Verlust der gewinnorientierten Betriebsweise des Versorgungszentrums anbieten zu können.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Ärztehäusern, basiert der Ansatz des geplanten Medizinischen Versorgungszentrums in dem bestehenden ärztlichen Leistungsverbund auf der Verzahnung und Integration der angebotenen medizinischen Leistungen untereinander, die Auswahl der Kerngeschäftsanteile und der kostenoptimierten Organisation des weiteren Leistungsspektrums und der Vertragsabschlüsse mit Kostenträgern im Rahmen der integrierten Versorgung.
Es entsteht eine Wettbewerbsgemeinschaft mit den Leistungsmerkmalen eines Gesundheitsunternehmens.