Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=02.06.2005&Aktenzeichen=III%20R%2015/04
Timestamp: 2019-11-15 05:20:29
Document Index: 32939400

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 49', '§ 50', '§ 33', '§ 1', '§ 96', '§ 155', '§ 554', '§ 164', '§ 155', '§ 554', '§ 32']

BFH, 02.06.2005 - III R 15/04 - dejure.org
https://dejure.org/2005,1688
BFH, 02.06.2005 - III R 15/04 (https://dejure.org/2005,1688)
BFH, Entscheidung vom 02.06.2005 - III R 15/04 (https://dejure.org/2005,1688)
BFH, Entscheidung vom 02. Juni 2005 - III R 15/04 (https://dejure.org/2005,1688)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,1688) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
EStG § 1 Abs. 1 und 3, § 32 Abs. 6, § 33, § 33b Abs. 1, 3 und 5 Satz 1, § 49; EStG 1994 § 50 Abs. 4
Übertragung eines Pauschbetrags für ein im Ausland außerhalb eines EU/EWR-Mitgliedsstaats lebendes behindertes Kind
Pauschbetrag für im Ausland lebendes behindertes Kind
Übertragbarkeit eines Pauschbetrags für ein behindertes Kind auf einen im Inland unbeschränkt steuerpflichtigen Elternteil; Zeitliche Anforderungen an die Begründung der Revision; Voraussetzungen für die analoge Anwendung einer Rechtsnorm; Fälle des Vorliegens einer ...
Behinderten-Pauschbetrag ist nicht übertragbar
Übertragung des Pauschbetrages auf die Eltern
BFHE 210, 141
NJW 2005, 3456 (Ls.)
BB 2005, 2061
DB 2005, 2164
BStBl II 2005, 828
Eine Auslegung gegen den Wortlaut kommt zudem nur unter sehr engen Voraussetzungen in Betracht, wenn nämlich die auf den Wortlaut abgestellte Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis führen würde (Senatsurteil vom 2. Juni 2005 III R 15/04, BFHE 210, 141, BStBl II 2005, 828, m.w.N.;… vgl. auch Larenz, Methodenlehre der Rechtswissenschaft, 6. Aufl., S. 381 ff.).
Des Weiteren kommt auch die Inanspruchnahme des in seiner Höhe vom GdB abhängigen Schwerbehindertenpauschbetrages nach § 33b Abs. 1 bis 3 Einkommensteuergesetz (EStG) in Betracht, sofern der Kläger im Inland unbeschränkt steuerpflichtig iS von § 1 Abs. 2, 3 EStG ist, weil er Einkommen im Inland zB in Form von Einnahmen aus Vermietung, Verpachtung oder Kapitalanlagen erzielt (zur Geltendmachung bei Wohnsitz im Ausland vgl BFHE 135, 73; BFHE 210, 141).
Das wäre der Fall, wenn er Einkommen im Inland, zB in Form von Einnahmen aus Vermietung, Verpachtung oder Kapitalanlagen, erzielte (zur Geltendmachung bei Wohnsitz im Ausland vgl BFHE 135, 73; BFHE 210, 141).
b) Die Voraussetzungen einer analogen Anwendung dieser Vorschrift sind nicht gegeben, denn es fehlt an der dafür erforderlichen (BFH-Urteil vom 2. Juni 2005 III R 15/04, BFHE 210, 141, BStBl II 2005, 828, unter II.2.a der Gründe) planwidrigen Gesetzeslücke.
Solche liegen vor, wenn sich eine gesetzliche Regelung zwar als rechtspolitisch verbesserungswürdig, aber --gemessen an dem mit ihr verfolgten Zweck-- nicht als planwidrig unvollständig und ergänzungsbedürftig erweist (BFH-Urteil vom 2. Juni 2005 III R 15/04, BFHE 210, 141, BStBl II 2005, 828).
BFH, 25.09.2014 - III R 36/12
Kindergeld - Verstoß gegen § 96 Abs. 1 Satz 2 FGO - Entscheidung des FG über …
a) Die Zulässigkeit einer Anschlussrevision setzt u.a. voraus, dass sie innerhalb eines Monats nach Zustellung der Revisionsbegründung eingelegt und begründet wird (§ 155 FGO i.V.m. § 554 Abs. 2 Satz 2 und Abs. 3 Satz 1 ZPO; vgl. z.B. Senatsurteile vom 2. Juni 2005 III R 15/04, BFHE 210, 141, BStBl II 2005, 828, unter B.I.2.;… vom 22. Dezember 2011 III R 93/10, BFH/NV 2012, 932, Rz 18).
d) Eine Auslegung gegen den Wortlaut des Gesetzes kommt aus diesen Gründen auch nicht unter dem Gesichtspunkt einer Sinnwidrigkeit des Ergebnisses in Betracht (vgl. BFH-Urteile in BFHE 208, 444, BStBl II 2005, 411; vom 2. Juni 2005 III R 15/04, BFHE 210, 141, BStBl II 2005, 828, und vom 26. Januar 2006 III R 51/05, DStR 2006, 747).
Eine Auslegung gegen den Wortlaut kommt nur unter sehr engen Voraussetzungen in Betracht, wenn nämlich die auf den Wortlaut abgestellte Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis führen würde (vgl. BFH-Urteil vom 02.06.2005 III R 15/04, BFHE 210, 141, BStBl. II 2005, 828 m. w. N.).
Eine analoge Anwendung des § 164 Abs. 1 Satz 2 AO auf Kindergeldbescheide ist gleichfalls nicht möglich, weil es bereits an der für eine Analogie erforderlichen planwidrigen Gesetzeslücke fehlt (vgl. z.B. Senatsurteil vom 2. Juni 2005 III R 15/04, BFHE 210, 141, BStBl II 2005, 828, unter B. II. 2. a).
BFH, 22.12.2011 - III R 93/10
Vollzeiterwerbstätigkeit schließt Berücksichtigung als Kind im …
Diese ist jedoch unzulässig, da sie nicht innerhalb eines Monats nach Zustellung der Revisionsbegründungsschrift der Familienkasse eingelegt wurde (§ 155 FGO i.V.m. § 554 Abs. 2 Satz 2 der Zivilprozessordnung; BFH-Urteile vom 20. September 1999 III R 33/97, BFHE 190, 266, BStBl II 2000, 208; vom 2. Juni 2005 III R 15/04, BFHE 210, 141, BStBl II 2005, 828).
OLG Hamm, 22.05.2007 - 3 UF 338/06
Berücksichtigung des Behinderten-Pauschbetrages bei der Berechnung des …
FG Niedersachsen, 14.06.2007 - 11 K 113/06
Einhaltung der Altersgrenze nach § 32 Abs. 4 Nr. 1 EStG - keine Anwendung von § …
FG Köln, 28.02.2007 - 13 K 2826/03