Source: http://narrenzunft-rehbock.de/diezunft/die-satzung
Timestamp: 2019-05-25 11:18:31
Document Index: 42675325

Matched Legal Cases: ['§2', '§7', '§7', '§8', '§ 5', '§26', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§7', '§ 10', '§1', '§ 12', '§ 12']

die Satzung – Narrenzunft Rehbock 1908 e.V.
Satzung der Narrenzunft „ Rehbock „ 1908 e.V. Stand 2015
Die Narrenzunft Rehbock führt den Namen „Narrenzunft Rehbock 1908 e.V.“ und hat ihren Sitz in Volkertshausen. Zweck der Zunft ist die Förderung und Wahrung volkstümlicher und ortsüblicher Fasnachts-bräuche, Symbol der Zunft ist der Rehbock und das Bacheholzwiib. Die Zunft soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
§2 Beginn und Ende der Mitgliedschaft
Mitglied der Zunft kann werden, wer die Satzung anerkennt und alljährlich seinen Beitrag zahlt. Über die mündlichen Neuaufnahmen entscheidet der Narrenrat.
Der Austritt aus der Zunft kann durch schriftliche Kündigung der Mitgliedschaft zum Jahresende gegenüber dem Narrenrat erfolgen.
Der Ausschluss eines Mitgliedes aus der Zunft kann erfolgen, wenn dieses das Ansehen oder die Interessen der Zunft schädigen, oder mit seinem Beitrag länger als ein Jahr im Rückstand ist.
Über den Ausschluss entscheidet der Narrenrat. Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb eines Monates nach Zugang des Ausschlusses schriftlich beim Narrenrat Einspruch einlegen. Über den Einspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung gemäß §7.
Die Finanzierung der Zunftgeschäfte erfolgt durch die Beiträge der Mitglieder, durch Eintrittsgebühren und durch freiwillige Spenden. Der jährliche Beitrag wird von der Mitgliedsversammlung mit Stimmenmehrheit festgesetzt.
Der Vorstand besteht aus dem Narrenrat. Dieser setzt sich zusammen aus dem
Und weiteren 12 ebenfalls in der Mitgliedsversammlung gewählten Narrenräten. Dazu gehören die Narreneltern und der Narrenpolizist. Außerdem jeweils ein Rehbock, ein Bacheholzwiib und ein Holzer als Vertreter ihrer Gruppe. Die einzelnen Gruppen bestimmen aus ihren Reihen jeweils einen weiteren Stellvertreter, der dem Narrenrat als beratendes Mitglied angehört. Der Stellvertreter der Gruppenvertreter ist nur Stimmberechtigt, wenn der Vertreter verhindert ist.
Jeweils 8 Personen des Narrenrates stehen im Abstand von 2 Jahren zur Wahl, wobei der 1. und der 2. Zunftmeister nicht im selben Jahr gewählt werden dürfen. Die Wahl erfolgt durch Akklamation oder auf besonderen Antrag geheim. Der Narrenrat ist Beschlussfähig, wenn mindestens 9 Mitglieder einschließlich des Zunftmeisters in der Sitzung anwesend sind. Der Narrenrat hat die Aufgabe, die Zunft ordnungsgemäß zu leiten und die in §7 und §8 angeführten Beschlüsse auszuführen, beziehungsweise deren Durchführung zu überwachen.
§ 5 Der Narrenrat
Der Zunftmeister ( Vorstand ) vertritt die Zunft. Er repräsentiert die Narrenzunft bei sämtlichen öffentlichen Veranstaltungen.
Sein Vertreter ist der zweite Zunftmeister.
Vorstand im Sinne von §26 BGB ist der 1. Zunftmeister und der 2. Zunftmeister. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
Der Zunftschreiber ist für die pünktliche Erledigung sämtlicher schriftlicher Angelegenheiten verantwortlich. Ebenso hat er die Zunftchronik und Protokolle über alle Versammlungen und Sitzungen zu führen und diese zu unterzeichnen.
Der Zunftsäckelmeister ist für die pünktliche Einziehung der Beiträge, sowie für eine gewissenhafte Kassenführung verantwortlich.
§ 6 Zeichnungsberechtigung
Im Innenverhältnis wird vereinbart, dass Verfügung über das Bankkonto und die Kasse des Vereins nur durch Zunftmeister und Zunftsäckelmeister gemeinsam möglich sind. Bei Beträgen bis 500,-€ sind Zunftmeister und Säckelmeister allein verfügungsberechtigt. Sie haben hierfür in der nächsten Narrenratssitzung Rechenschaft zu geben. Verfügungen über Vereinsvermögen die den Wert von 5000,-€ übersteigen, bedürfen die Zustimmung einer vorher einberufenen Mitgliederversammlung.
§ 7 Ordentliche Jahreshauptversammlung
Die ordentliche Jahreshauptversammlung wird jährlich durchgeführt. Die Einladung erfolgt durch den Zunftmeister unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche durch Bekanntgabe im Gemeindeblatt der Gemeinde Volkertshausen.
Bericht des Zunftmeisters und des Zunftschreibers über das abgelaufene Geschäftsjahr und die vergangene Fasnacht,
Verlesung des Kassenberichtes durch den Zunftsäckelmeister,
Beschlussfähig ist die Jahreshauptversammlung mit den anwesenden Mitgliedern. Es entscheidet einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmen-gleichheit entscheidet die Stimme des Zunftmeisters.
§ 8 Außerordentliche Jahreshauptversammlung, Mitgliederversammlungen
Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung sowie Mitgliederversammlungen können jederzeit durch den Zunftmeister oder durch den Narrenrat einberufen werden. Sie müssen einberufen werden, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder diese schriftlich beantragen. Die Mitgliederversammlungen sollen vor allem dazu dienen, die örtliche Fasnacht im Sinne der Satzung zu gestalten.
Die Beschlussfähigkeit ist wie im §7 geregelt.
Die Kasse muss jährlich einmal geprüft werden. Dazwischen sind die beauftragten Kassenprüfer auch berechtigt, im Jahr unverhoffte Kassenprüfungen vorzunehmen. Die 2 Kassenprüfer werden in der Jahreshauptversammlung jeweils für das neue Geschäftsjahr gewählt.
§ 10 Orden und Ehrungen
Als Orden der Zunft werden verliehen, der Zunft- Verdienstorden, der Zunftnarrenorden, der Zunftobernarrenorden, der Zunftehrennarren-orden. Personen, an die Orden verliehen werden sollen, werden vom Narrenrat bestimmt. Hierfür sind die Richtlinien des Sitzungsbeschlusses vom 14.02.1950 bzw. 16.06.1967 maßgebend. Die Verleihung selbst geschieht grundsätzlich nur durch den Zunftmeister oder durch den zweiten Zunftmeister.
Die Narrenzunft Rehbock 1908 e.V. mit Sitz in Volkertshausen verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuer-begünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung und Erhaltung alter Volksbräuche (siehe §1 der Satzung der Zunft). Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Pflege, Förderung und Wahrung ortsüblicher Fasnachtsbräuche.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigen-wirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins werden nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
Es soll keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 12 Auflösung der Zunft
Die Auflösung der Zunft kann nur in einer dafür eigens einberufenen außerordentlichen Jahreshauptversammlung erfolgen. Zur Wirksamkeit des Auflösungsbeschlusses ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Bei Auflösung der Narrenzunft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Gemeinde Volkertshausen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
§ 12a Vergütung der Vereinsämter
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten des Vereins gegen Zahlung einer Vergütung nach
3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft die Mitgliederversammlung. Die Höhe der Vergütung soll 300,00€ betragen.
Satzungsänderungen können nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung von mindestens 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
In der ordentlichen Jahreshauptversammlung am 17.04.2015 wurde die vorstehende Satzung beschlossen und durch Beschluß der Jahreshauptversammlung vom 17.04.2015 geändert.