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Timestamp: 2020-05-27 22:17:39
Document Index: 253505602

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsblog - Rechtsanwalt
Artikel mit dem Tag "Persönlichkeitrecht"
Verdachtsberichterstattung: Der Verdächtigte oder Angeklagte darf in der Presse (Zeitung, Internetartikel, etc.) nicht an den Pranger gestellt werden!
✓✓Für Verdächtige eines Ermittlungsverfahrens oder Strafverfahrens gilt die Unschuldsvermutung. Die Presse darf die Betroffenen nicht öffentlich an den Pranger stellen. Tut Sie es doch, können sich die Betroffenen auch im Wege der einstweiligen Verfügung gegen die Berichterstattung in Zeitung oder Internet erwehren!✓✓
Recht am eigenen Bild: 23.000 € Schadensersatz bei Verbreitung von Nacktfotos auf Sex-Portaleim Internet! (LG Kiel, Urteil vom 27.04.2006 - 4 O 251/05)
✓ Verbreitung von Nacktfotos im Internet? = 23.000 € Schadensersatz ✓ Werden Nacktbilder gegen den Willen des Betroffenen im Internet verbreitet und da gar auf Sex-Portale hochgeladen, kann dies dem Täter teuer zu stehen kommen.
Bei Tod des Account-Inhabers, haben Erben das Recht, sich das Benutzerkonto (z.B. bei facebook, instagram, twitter, etc.) freischalten zu lassen!
§ Verstirbt eine Person, so gehen dessen Social-Media-Konten auf die Erben über § Das Urteil ( Erben das Recht, sich das Benutzerkonto (z.B. bei facebook, instagram, twitter, etc.) freischalte zu lassen! (BGH, Urteil vom 12. Juli 2018 - III ZR 183/17) finden Sie hier ✓
Kanzleifälle · 13. September 2017
BILD-Zeitung gibt Unterlassungserklärung wegen falscher Tatsachenbehauptung ab!
Bei einer falschen Berichterstattung der Presse können Betroffene u.a. Unterlassung und Richtigstellung der Falschbehauptung verlangen! Die Anwaltskosten hat das Pressemedium zu tragen!
Namensrecht: Auch Künstlernamen und Pseudonyme sind geschützt! (BGH, Urteil vom 18.3.1959 – IV ZR 182/58)
✓ Das Namensrecht schützt auch Künstlernamen und Pseudonyme, wenn diese einen gewissen Bekanntheitsgrad genießen. Betroffene können Unterlassen sowie ggf. Schadensersatz verlangen.✓
Persönlichkeitsrecht: Facebook und co müssen keine Daten von Usern mitteilen! (BGH, Urteil vom 1.7.14 -VI ZR 345/13)
Betroffene können von dem Betreiber eines Internetportals wie facebook nicht Auskunft über die Daten eines anderen Benutzers verlangen, selbst wenn dieser massiv beleidigend wurde und der Betroffene seine Rechte aus dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht verfolgen möchte. Gleichwohl können Betroffene gegen die Betreiber selbst Unterlassungs- und Löschungsansprüche geltend machen.
Persönlichkeitsrecht: Unterlassungs-, Gegendarstellungs- und Berichtigungsanspruch bei Falschbehauptung in der Presse! (BGH - VI ZR 492/14)
Berichtet die Presse über den Betroffenen unwahr, so hat dieser einen Anspruch auf Unterlassung und Richtigstellung. Zudem darf er auch die Veröffentlichung einer Gegendarstellung verlangen. Die Anwaltskosten hat die Zeitung oder das Presseunternehmen zu tragen.
Keine Geldentschädigung bei Beileidigung unter vier Augen und Unterlassungstitel! (BGH, Urteil vom 24.5.16 – VI ZR 496/15)
Wurde der Betroffene unter vier Augen beleidigt, so scheidet ein Anspruch auf Geldentschädigung, wenn zwischenzeitlich ein Unterlassungstitel erwirkt werden konnte.
Persönlichkeitsrecht: Zur Geldentschädigung bei Falschbehauptung im Internet! (BGH, Urteil vom 17.12.13 – VI ZR 211/12)
Wird im Internet über den Betroffenen etwas unwahres Behauptet, so kann dieser eine Geldtentschädigung verlangen, wenn es sich um eine schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzung handelt.