Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201989,%20161
Timestamp: 2013-12-12 06:13:03
Document Index: 329413345

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 1989, 161 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 08.06.1988 - IVb ZR 51/87 Volltextver�ffentlichungen (3)
Abschluss eines Vertrages �ber eine stille Beteiligung an Eigenheimen - Hinterlegung von Zahlungen auf ein Rechtsanwaltsanderkonto - Schuldbefreiende Wirkung einer Zahlung - R�ckzahlung eines �berzahlten Betrages - Vorliegen eines deklaratorischen Schuldanerkenntnisses - Leistungskondiktion bei Drittbeziehungen
Bereicherungsausgleich im Dreiecksverh�ltnis; R�ckabwicklung der Zahlung auf eine abgetretene Forderung
Bereicherungsanspruch des Schuldners gegen den Zessionar bei Leistungserwirkung mit Klagedrohung
NJW 1989, 161
ZIP 1988, 1399
WM 1988, 1494
DB 1988, 2199
Wird zitiert von ... (93) BGH, 24.02.2003 - II ZR 385/99 BGB-Gesellschaft - Haftung der Gesellschaft f�r ihre Gesch�ftsf�hrerEtwas anderes gilt nur, wenn der Zessionar die Leistung an sich veranla�t oder ma�geblich durch sein Dr�ngen initiiert hat (BGH, Urt. v. 8. Juni 1988 - IV b ZR 51/87, NJW 1989, 161, 162;… Urt. v. 25. September 1996 - VIII ZR 76/95, NJW 1997, 461, 464), wof�r es hier jedoch an Anhaltspunkten fehlt.Denn die Leistung der D. Bank AG erfolgte unter Vorbehalt der R�ckforderung, und ein Widerspruch der C. GmbH insoweit ist nicht ersichtlich (BGH, Urt. v. 8. Juni 1988 aaO).
BGH, 20.10.2005 - III ZR 37/05 Verbraucherrecht - Telekommunikation: Einwahl zum Mehrwertdienst �ber DrittenHat der Bereicherungsgl�ubiger seine Leistung unter Vorbehalt erbracht, kann sich der Bereicherungsschuldner nicht auf den Wegfall der Bereicherung berufen, wenn er dem Vorbehalt nicht widersprochen hat (Best�tigung von BGH, Urteil vom 8. Juni 1988 - IVb ZR 51/87 - WM 1988, 1494, 1496).*).Die Berufung auf den Wegfall der Bereicherung ist jedenfalls in entsprechender Anwendung des � 820 Abs. 1 Satz 1 BGB ausgeschlossen, weil der Kl�ger unter Vorbehalt gezahlt hat, ohne dass die Beklagte dem widersprochen h�tte (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juni 1988 - IVb ZR 51/87 - WM 1988, 1494, 1496 m.w.N.).
BGH, 26.10.2006 - IX ZR 147/04 Verfahrensrecht - Umfang einer Prozessb�rgschaftDie Hauptschuldnerin haftet gem�� � 818 Abs. 4 BGB nach den allgemeinen Vorschriften, weil die Kl�ger nur zur Abwendung der Zwangsvollstreckung, also unter Vorbehalt, geleistet haben (vgl. BGHZ 86, 267, 270 f; OLG Hamburg NJW-RR 1999, 1568, 1569) und daher � 820 BGB entsprechende Anwendung findet (vgl. BGH, Urt. v. 8. Juni 1988 - IVb ZR 51/87, WM 1988, 1494, 1496).
BGH, 03.02.2004 - XI ZR 398/02 Anspruch des Kreditnehmers auf SicherheitenaustauschDa der Kl�ger unter Vorbehalt gezahlt hat, ohne da� die Beklagte dem widersprochen h�tte, ist eine Berufung auf einen Wegfall der Bereicherung (� 818 Abs. 3 BGB) in entsprechender Anwendung des � 820 Abs. 1 Satz 1 BGB ausgeschlossen (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juni 1988 - IVb ZR 51/87, WM 1988, 1494, 1496).
BGH, 02.11.1988 - IVb ZR 102/87 Bereicherungsrechtliche R�ckabwicklung der Versicherungsleistung eines …In diesem Sinn hat der Senat mit Urteil vom 8. Juni 1988 (IVb ZR 51/87 - zur Ver�ffentlichung bestimmt) einen Fall entschieden, der durch die Besonderheit gekennzeichnet war, da� im wesentlichen ein Verhalten des Zessionars zu einer �berzahlung des ihm abgetretenen Gewinnanspruchs gef�hrt hatte; er hatte mit gro�er Intensit�t unter Fristsetzung und Klageandrohung - den Schuldner, eine Finanzierungsgesellschaft, zu einer Zahlung auf eine erst vorl�ufige Bauabrechnung gedr�ngt; der Schuldner hatte auch unter ausdr�cklichem Hinweis auf die Vorl�ufigkeit der Abrechnung geleistet, und dem Zessionar, einer Baugesellschaft, war das sich daraus ergebende Risiko einer �berzahlung zuzurechnen.