Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architektur_und_Ingenieurbueros_sowie_planungsbezogene_Leistungen_31582_Nienburg-11833783_3
Timestamp: 2017-11-20 00:40:54
Document Index: 320376519

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 2', '§ 5', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Nienburg (ID:11833783)
> DTAD-ID: 11833783
Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung,...
Herrn Unger
Telefon: +49 5021/808-221
Herrn Kai Degen
Telefon: +49 40360984-15
E-Mail: k.degen@drost-consult.de
VOF G22/2016 – VOF Standortausbau Friedrich-Loeffler-Institut in Mecklenhorst und Mariensee – Projektsteuerungsleistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“.
Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Im Mittelpunkt der Arbeiten des FLI stehen die Gesundheit landwirtschaftlicher Nutztiere und der Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. vor von Tieren auf den Menschen übertragbaren Infektionen. Aufgaben sind die Entwicklung tierschutzgerechter Haltungssysteme, der Erhalt der genetischen Vielfalt bei Nutztieren, die effektive Verwendung von Futtermitteln für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel und anderer tierischer Leistungen, sowie der Schutz vor Krankheiten durch eine verbesserte Diagnose, Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen.
Das FLI ist in elf FachInstitute an sechs Standorten unterteilt.
Drei dieser Institute, nämlich:
— das Institut für Nutztiergenetik (derzeitiger Standort: Mariensee),
— das Institut für Tierschutz und Tierhaltung (derzeitiger Standort: Celle) und
— das Institut für Tierernährung (derzeitiger Standort: Braunschweig)
sollen am Standort Mariensee/Mecklenhorst zusammengeführt werden.
Mariensee und Mecklenhorst liegen im Stadtgebiet von Neustadt am Rübenberge (Region Hannover).
Die Liegenschaft Mariensee ist Teil der Dorflage. Sie liegt ca. 8 km nördlich der Stadt Neustadt am Rübenberge und ist dieser als Stadtteil zugehörig. Die Liegenschaft Mecklenhorst liegt in Form eines eigenständigen Landguts ca. 2 km östlich der Stadt Neustadt am Rübenberge und ist dieser ebenfalls als Stadtteil zugehörig. Beide Standorte werden seit langem vom FLI bzw. seinen Vorgängerinstitutionen genutzt.
Während sich die künftige Entwicklung des Instituts in Mariensee innerhalb der existierenden Flächenausweisung in der bestehenden Gebäudestruktur abspielt, werden in Mecklenhorst zusätzliche Flächen in Anspruch genommen.
Basis der weiteren Bearbeitung bildet die vorliegende Entscheidungsunterlage (ES) – Bau.
Bei der Liegenschaft Mariensee werden ausschließlich Bestandsgebäude genutzt und auf den Bedarf angepasst. In Mecklenhorst ist überwiegend Neubau vorgesehen. Der überwiegende Teil des Raumbedarfs wird hier untergebracht.
Mariensee beherbergt Verwaltung und Laborkapazitäten des Instituts für Nutztiergenetik (ING) sowie eine Sondertierhaltung.
In Mecklenhorst werden neben den Büros für die Wissenschaftler des Instituts für Tierschutz und Tierhaltung und des Instituts für Tierernährung das Tierexperimentelle Zentrum und die Landwirtschaftliche Versuchsstation angesiedelt.
Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf ca. 86 000 000 EUR (brutto, KG 200-700).
Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist derzeit für die erste Hälfte 2023 geplant.
Die zu vergebenden Leistungen der Projektsteuerung bestehen aus:
— Projektstufe 1 und 2, Handlungsbereiche A-E gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“;
— Projektstufen 3 bis 5, Handlungsbereiche A-E gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
— Besondere Leistungen in allen Projektstufen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH unterstützen und beratend begleiten.
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen für die Leistung der Projektsteuerung (Projektstufen 1-5) auf ca. 1 500 000 EUR geschätzt, inklusive Zuschlag für ein Bauvorhaben im Bestand, Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer.
134518-2016
VOF G22/2016
Aufforderung zur Angebotsabgabe 25. KW 2016, Abgabe der Honorarangebote 28. KW 2016, Verhandlungsgespräche 29. KW 2016.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich der AN bei Vertragsschluss zu verpflichten hat, sich bei diesem Projekt nicht an Vergabeverfahren für die Erbringung planerischer und objektüberwachender Leistungen zu beteiligen.
Informationen bzw. Ausschreibungsunterlagen werden per Post, Telefax oder elektronisch übermittelt.
Laufzeit in Monaten: 83 (ab Auftragsvergabe)
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 2 000 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
(Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.).
Angaben und Formalien, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Angaben der Bewerber gemäß § 4 (2),(3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1) VOF. Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 2 (3) VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— Anlage 1A: Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen (Vordruck);
— Anlage 1C: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
— Anlage 1D: Erklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck);
— Anlage 1E: Eigenerklärung über die geleisteten Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck); die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert;
— Anlage 1F: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck);
— Anlage 1G: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck);
— Anlage 1H: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck);
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1 genannten Deckungssummen (in Kopie) oder den Nachweis über die Anhebung gemäß Ziffer III.1.1. Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1;
— Anlage 3B: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen gem. AHO (siehe III.2.3 sowie IV.1.2) mit Referenzschreiben.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese sind schriftlich oder unter der E-Mail k.degen@drost-consult.de anzufordern.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden weder in Teilnahme- noch in Angebotsphase zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
(A) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung und/oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 0,5 Mio. EURO für Personenschäden, mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
(B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Projektsteuerung gem. § 2 AHO in den letzten drei Geschäftsjahren (je Jahr; 2013, 2014; 2015). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 900 000 EUR (netto) erreichen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o.ä.).
Angaben und Formalien die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
(A) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (je Jahr 2013, 2014, 2015). Hiervon sind im Bereich Projektsteuerung gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ mind. 9 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
(B) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier:
Einschlägiger Studienabschluss (mindestens FH) zur Ausführung der Projektsteuerung; Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
(C) Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den Leistungsbereich Projektsteuerung gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“.
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 01.01.2008) mit einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe der erbrachten Leistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ (Projektstufen und Handlungsbereiche), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Übergabe des fertigen Bauwerks an den Nutzer, Angabe der Baukosten netto (KG 300 + KG 400 gem. DIN 276), Angabe der bearbeiteten Nettogrundfläche (NGF gem. DIN 277) und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherrn einzureichen.
(D) Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder mit öffentlich geförderten Bauvorhaben nachzuweisen.