Source: https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/bfh-urteil-vom-06062012-i-r-9910-veroeffentlicht-am-05092012_idesk_PI42323_HI3269080.html
Timestamp: 2019-10-15 21:03:01
Document Index: 379901032

Matched Legal Cases: ['§ 196', '§ 5', '§ 249', '§ 8', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 164']

BFH Urteil vom 06.06.2012 - I R 99/10 (veröffentlicht am 05.09.2012) | Haufe Personal Office Platin | Personal | Haufe
BFH Urteil vom 06.06.2012 - I R 99/10 (veröffentlicht am 05.09.2012)
AO §§ 196, 200; EStG 2002 § 5 Abs. 1 S. 1; HGB § 249 Abs. 1 S. 1; KStG 2002 § 8 Abs. 1 S. 1; BpO 2000 §§ 3-4, 32
FG Baden-Württemberg (Urteil vom 14.10.2010; Aktenzeichen 3 K 2555/09; EFG 2011, 339)
I. Die Klägerin und Revisionsbeklagte (Klägerin), eine GmbH, ist durch formwechselnde Umwandlung zum 1. Dezember 2005 aus einer KG hervorgegangen; ihr vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr endete am 30. November 2006. Die Klägerin handelt mit Waren aller Art … und war gemäß § 3 i.V.m. § 4 Abs. 2 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Betriebsprüfung vom 15. März 2000 (Betriebsprüfungsordnung --BpO 2000--) als Großbetrieb eingestuft, der zum Konzern ihrer beiden Gesellschafter gehörte.
In ihrem Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2005/2006 vom 31. Januar 2007 bildete die Klägerin eine Rückstellung für die Kosten einer zu erwartenden Betriebsprüfung betreffend die Jahre 2004 bis 2006 in Höhe von 25.100 €. Die Rückstellung wurde bei den zunächst für das Streitjahr (2006) ergangenen Bescheiden zur Festsetzung der Körperschaftsteuer sowie des Gewerbesteuermessbetrags berücksichtigt. Alle Bescheide standen gemäß § 164 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) unter dem Vorbehalt der Nachprüfung.