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Timestamp: 2018-12-16 23:17:23
Document Index: 90680642

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH gibt Sparkassen Recht: Formulare dürfen männlich bleiben | meta.tagesschau.de
Ihre Meinung zu:	BGH gibt Sparkassen Recht: Formulare dürfen männlich bleiben
13. März 2018 - 9:16 Uhr
Am 13. März 2018 um 09:20 von DB_EMD
Ist das ein verfrühter April-Scherz? Wieso wird sowas überhaupt als Klage zugelassen? Solche "Luxus-Probleme" kann man auch nur haben, wenn man zuviel Zeit hat!
Am 13. März 2018 um 09:21 von cgm73
Danke BGH!
Am 13. März 2018 um 09:25 von Einerer
Hoffentlich zahlt diese Posse
Hoffentlich zahlt diese Posse nicht ihre rechtschutzversicherung. Um so einen unsinn müssen sich unsere Gerichte kümmern. Und wichtiges bleibt unerledigt .
Am 13. März 2018 um 09:25 von Nathalie Wagner
Die Sprache lenkt unser Denken.
Es wäre nur ein kleiner Schritt gewesen, wenn in Zukunft neben Kunde auch Kundin gestanden hätte.
Es ist ja nicht so, dass Formulare per Hand geschrieben oder mit einzelnen Lettern gesetzt werden.
Schade, Gleichberechtigung sollte auch für die Sprache gelten.
Am 13. März 2018 um 09:25 von twothe
Man merkt an den Problemen...
...wie gut es jemanden geht.
Am 13. März 2018 um 09:28 von A. H.
Kunden oder Kundin
Vorab...ich bin eine Frau.
Danke für dieses Urteil, als wenn es keine anderen Probleme gibt. Das Schlimme daran ist, dass sich mit so einem Mist, tatsächlich ein Gericht befassen muss. Unglaublich...
Am 13. März 2018 um 09:28 von Ruderudi
Wer kam den überhaupt auf diese dumme Idee? Ich lebe in den USA und gucke mir das alles von weit weg an und muss nur noch lachen. Das Deutsch das ich mal gelernt habe würde vom Kunden reden. Nur im direkt Fall gibt es die Kundin. In Allen offiziellen addressat wird die Sprache nur noch pervertiert. Was is nur in Deutschland los?
Am 13. März 2018 um 09:28 von BreiterBart
Summum ius, summa iniuria ...
Summum ius, summa iniuria ... das wusste schon der alter Cicero.
Für die Nicht-Lateiner: das höchste Recht ist das höchste Unrecht, ist ein alter Satz, nach welchem der, welcher nur nach dem Buchstaben urteilt oder sein Recht durch schlaue Interpretation (callida iuris interpretatione) strengstens wahrt, unrecht tut, übervorteilt oder lieblos handelt. (Vgl. Cicero, de offic. I, 10, 33.) Beispiele dafür sind Shakespeares Shylock, Sophokles' Kreon in der Antigone, der Spartanerkönig Kleomenes.
Am 13. März 2018 um 09:31 von ItsMe83
Ist es das wirklich wert, den BGH mit solch Kleinigkeiten zu beschäftigen? Jeder Mensch, der einigermaßen mit sich selbst im Reinen ist, sollte da mit einem Lächeln drüber stehen.
Am 13. März 2018 um 09:32 von schaunwamal
Wenn es keine anderen probleme
gäbe wäre es so schön.
Sich mit solchen Dingen zu befassen das hat die oberste Instanz nicht verdient.
Am 13. März 2018 um 09:38 von Lindenmädchen
Das Urteil ist rechtens. In unserer Gesellschaft wird zur Zeit alles sehr übertrieben. Für solche Kleinigeiten verschwende ich keinen Gedanken. Es gibt so viel andere Wichtigkeiten.
Am 13. März 2018 um 09:40 von Jayray
Persönlichkeit oder doch nur Inventar
Es verstößt gegen die Persönlichkeitsrechte und bei mutwilliger Widerkehr grenzt das schon an Beleidigung. Dann könnte man Merkel ja auch wieder Bundeskanzler nennen und nicht wie sie beim Duden auf erpresserische Weise die Bundeskanzlerin durchgesetzt hat.
Das Urteil des BGH ist klar kostenorientiert und rechnet gegen das Persönlichkeitsrecht des einzelnen auf.
Dieses Maß an Unrecht ist in Deutschland einfach nicht wegzubekommen. Sobald die Behebung der Rechtsverletzung zuviel kostet wird der Schnabel einfach umgebogen, unbezogen ob es überhaupt gerecht wäre oder gar der Wahrheit entspricht.
Und nen ordentlicher Bürokaufmann würde auch den Sparkassen innerhalb von wenigen Minuten Vorlagen mit korrekter Ansprache erstellen können. Entweder haben die keine Bürokaufleute mehr in der Sparkasse oder den Leuten dort treibts sonst was im Gehirn rum!
Am 13. März 2018 um 09:41 von Koelner_Mann
Ich hatte noch nicht die Möglichkeit, die Begründung zu lesen, bin gespannt.
Die westliche Diktatur des Individuum ("ich bin einzigartig und deswegen soll die Welt sich um mich drehen") muss endlich ein Ende haben. Ein Gemeinschaftsgefühl (wo das einzelne Individuum untergeht bzw. aufgegriffen wird) und damit Gender-übergreifende Sprache soll erhalten werden.
So manche abstrakte Begriffe haben einfach keine Gender-Deutung. In diesem Fall bezeichnet "Kunde" einer der beiden Vertragspartner. Der andere Partner ist die Bank. Abstrakte Begriffe sind ein Reichtum für die Sprache, ohne dessen es nur noch Juristen-Deutsch gäbe.
zB: Es stört mich nicht, dass das Wort "Familie" weiblich ist obwohl sie auch von 2 Männern gebildet werden kann. Oder dass es nur Verkehrsschilder gibt wo Kinder von Frauen (im Rock!) an die Hand gehalten werden.
Also die Sache etwas entspannter angehen.
Am 13. März 2018 um 09:45 von Seacow
nicht nachvollziehbares Urteil
Dass Formulare häufig nur in der männlichen Form existieren ist ein alter Zopf aus einer Zeit, in der die Frau hinterm Herd stand und der Mann sich um geschäftliche und formelle Dinge kümmerte.
Es sollten alle Formulare sowohl in männlicher als auch in weiblicher Form verfügbar sein.
Hierbei würden außerdem Arbeitsplätze in der Verwaltung geschaffen werden.
Am 13. März 2018 um 09:46 von Hanjo Adelhöfer
2000 Jahre Unterdrückung
Die Dame ist meines Erachtens auf dem völlig richtigen Weg. Kleingedrucktes darf ellenlang sein, Gesetze dürfen ohne Skrupel der Verfasser bescheuertste Bezeichnungen erhalten. Nur bei der Gleichberechtigung von Frau, Gender und Mann im öffentlichen Umgang sollen 2000 Jahre Unterdrückung weitergehen. Pfui Teufel!
Am 13. März 2018 um 09:47 von StöRschall
"Schwierige Texte würden
"Schwierige Texte würden durch die Nennung beider Geschlechter nur noch komplizierter, argumentierte das Landgericht Saarbrücken. "
Am 13. März 2018 um 09:48 von clage
BGH Urteil Kunde oder Kundin?
Wunderbar dass diese vernünftige Entscheidung getroffen wurde. Schlimm genug, dass überlastete Gerichte sich mit solchen Lapalien befassen müssen. Es gibt genug wichtigere Benachteiligungen von Frauen um die man sich kümmern sollte.
Sonst kommt man bzw. Frau demnächst noch auf die Idee, dass ich demnächst eine Menschin sein muss.
Am 13. März 2018 um 09:51 von StöRschall
Man könnte in dem Fall auch
Man könnte in dem Fall auch einfach über Generalisierung durch Plural Neutralität herstellen ("... für Kunden" in dem Fall)
Das könnten dann auch Doofe und Richter verstehen und die Neutralität den Geschlechtern gegenüber bliebe gewahrt.
Am 13. März 2018 um 09:55 von aus_Tallahassee
Ein vernünftiges Urteil.
Wer anzweifelt, dass diese Urteil des BGH vernünftig ist, der möge doch einmal die Probe machen und selbst zwei identische Texte verfassen: Einmal in der bislang üblichen Form und einmal in der Form, in der von Anfang bis Ende, konsequent beiderlei Geschlechter erwähnt/angesprochen sind. Um es dann noch auf den Gipfel zu treiben, eine dritte, identische Version, in der auch konsequent Transgender Ansprache finden.
Viel Spaß beim a) Schreiben und b) Lesen ;)
Am 13. März 2018 um 09:56 von Harald Friedrich
Das ist eine vernünftige Entscheindung!
Ein Kunde ist nun mal kein Mann. Es ist eine Person (m/w/x). In der deutschen Sprache steht der Genus eines Wortes nicht für den Sexus der bezeichneten Person.
Im Italienischen ist das noch deutlicher: "Seniori" heißt "Damen und Herren", sobald eine Frau unter den Angesprochenen sein könnte. Das ist doch nichts Herablassendes, sondern einfach eine Regel.
Unter Gleichberechtigung verstehe ich: Chancengleichheit und gleiche Bezahlung für gleiche Leistung. Wer lieber Grabenkämpfe anzettelt, der ist nicht im Dienste der Gleichberechtigung unterwegs, sondern erweist selbiger einen Bärendienst.
Am 13. März 2018 um 09:57 von bajuware
ein Kunde, die Kunden.
männlich: der Kunde
weiblich: die Kundin
"ein Kunde" ("Kunde muss xy zahlen") oder "die Kunden" ("Kunden müssen xy zahlen") ist völlig geschlechterneutral.
Weiblein wie Männlein müssen sich nun mal damit abfinden, dass manche Worte in der Normalform auch der männlichen Form entsprechen.
Am 13. März 2018 um 09:57 von wenigfahrer
Schön das es
in Deutschland wenigstens noch einen kleinen Teil Vernunft gibt, über viele Entscheidungen von Gerichten muss man ja manchmal den Kopf schütteln.
Deutschland hat wohl öfter Langeweile um über so etwas nachzudenken.
Am 13. März 2018 um 09:59 von frosthorn
der Apfel und die Birne
ist schon der Vergleich diskriminierend? Wer weiß, ob derjenige, der ihn anstellt, nicht einen weiblichen Apfel und eine männliche Birne vor sich hat?
Schon "Ministerin" ist eine Wortvergewaltigung, weil das Wort "Minister" überhaupt kein Geschlecht impliziert. Und spätestens seit auf Parteitagen "Mitgliederinnen" angesprochen werden, habe ich aufgehört, mir über diesen Unfug Gedanken zu machen.
Am 13. März 2018 um 10:00 von merlin1
Das wird wieder viele freuen,
Das wird wieder viele freuen, die nicht realisieren, dass Sprache die Basis für Kommunikation ist und nur an Kosten für neue Formulare denken. Schade, wenn Institutionen wie die Sparkassen solche Einwände auf dem Rechtsweg aus dem Weg räumen wollen, anstatt ihre Denkweise zu reflektieren. Bin beeindruckt von der 80 jährigen Klägerin. Respekt.
Am 13. März 2018 um 15:45 von standarddeviation
Sprache - Der einzig richtige Ansatz für eine dauerhafte Lösung
Man sollte auf der ganzen Welt eine Sprache sprechen.
Dann gibt es keine Missverständnisse und die Menschen kämen sich näher.
Die gemeinsame, alleinige Sprache aller Menschen müsste alle Menschen sprachlich gleichbehandeln und diskriminierungsfrei sein.
Beispielsweise heißt es im Englischen "the customer", was geschlechtsblind ist. Sowas bräuchte man.
Dass die deutsche Sprache zwischen männlich und weiblich differenziert und wir unsere Sprache durchgendern, führt zwar zu sprachlicher Gleichbehandlung, aber es führt eben auch zu unnötig komplizierten Formulierungen.
Der Ansatz, Sprache durchzugendern, ist falsch. Stattdessen sollte Sprache simpel strukturiert und auf natürliche Weise schon eine integrierte Gleichbehandlung und Diskriminierungsfreiheit beinhalten.
Leute, die behaupten, dass man durch eine einzige Sprache für alle Menschen sprachliches Kulturgut verliert, haben damit zwar recht, aber für das, was man verliert, gewinnt man ungleich mehr.
Am 13. März 2018 um 15:48 von tageslicht
@Nathalie Wagner
"Schade, Gleichberechtigung sollte auch für die Sprache gelten."
Diese Aussage würde Sinn machen, wenn aufgrund der Formulierung für die Kundin irgendwelche Nachteile entstanden wären. Das sind sie aber nicht. Deshalb wurde die Klage völlig zurecht abgewiesen.
Am 13. März 2018 um 16:01 von schulzfrg
Dem BGH sei Dank
Die Kundin hätte ja die Bank wechseln können,statt die wertvolle Zeit unserer höchsten Richter zu verschwenden.
Am 13. März 2018 um 17:24 von karwandler
"Es verstößt gegen die Persönlichkeitsrechte und bei mutwilliger Widerkehr grenzt das schon an Beleidigung. Dann könnte man Merkel ja auch wieder Bundeskanzler nennen und nicht wie sie beim Duden auf erpresserische Weise die Bundeskanzlerin durchgesetzt hat."
Lt. GG wird morgen der Bundeskanzler gewählt. Auch wenn's Frau Merkel trifft.
Wann und wie hat sie übrigens den Duden erpresst?
Am 13. März 2018 um 17:36 von karwandler
re harald friedrich
"Unter Gleichberechtigung verstehe ich: Chancengleichheit und gleiche Bezahlung für gleiche Leistung. Wer lieber Grabenkämpfe anzettelt, der ist nicht im Dienste der Gleichberechtigung unterwegs, sondern erweist selbiger einen Bärendienst."
Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen ...
Am 13. März 2018 um 17:41 von Moderation
Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de, wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden.
Mit freundlichen Grüßen Die Moderation meta.tagesschau.de P.S.
Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion
Am 13. März 2018 um 17:41 von vriegel
Viel wichtiger wäre nicht mehr Berater zu sagen
Denn der Mitarbeiter ist ein Angestellter der Bank bzw. Sparkasse und vertritt die Interessen seines Arbeitgebers.
Ein Berater in meinen Augen kann nur sein, wer unabhängig von den Produkten seines Arbeitgebers berät.
Darüber sollte mal ein Gericht entscheiden.
Am 13. März 2018 um 17:49 von StöRschall
"Doch das Festhalten an der
"Doch das Festhalten an der maskulinen Anrede gehört zur Summe von Missachtungen, die Frauen tagtäglich erfahren."
Wenigstens ein Mensch, der es kapiert!!!
Am 13. März 2018 um 17:50 von Andereperspektive
@ 15:45 von standarddeviation
"Leute, die behaupten, dass man durch eine einzige Sprache für alle Menschen sprachliches Kulturgut verliert, haben damit zwar recht, aber für das, was man verliert, gewinnt man ungleich mehr."
Erlauben sie, daß ich ihnen widerspreche? Eine einfache Sprache erlaubt auch nur einfaches Denken. Es wäre eine enorme Einschränkung auf Sprachen zu verzichten, die alle ihre Besonderheiten haben und geeignet sind Dinge zu formulieren, die in anderen Sprachen unaussprechlich sind.
Stattdessen wäre es sicher für das Verständnis zwischen den Völkern hilfreich, wenn jeder wenigstens eine oder zwei Fremdsprachen beherrschen würde.
Vielfalt statt Einfalt, Kreativität statt Monotonie. Mensch sein bedeutet zu lernen, nicht es sich bequem zu machen.
Am 13. März 2018 um 17:50 von larusso
Frau Deppe (anderer Artikel zum Thema) Sie sollten dann aber mit gutem Beispiel vorangehen. Ich habe mal ein paar Korrekturen an Ihrem Text gemacht.
"Überall lauern kleine Missachtungen. Wenn etwa der/DIE Handwerker/IN überrascht ist, dass er/SIE es mit einer Frau/EINEM MANN als Auftraggeberin zu tun hat. Oder wenn der/DIE Autohändler/IN fragt, ob denn der Mann/DIE FRAU mitkommt zum Autokauf."
"Die Richter/INNEN verweisen zu ihrer Rechtfertigung auch auf den/DIE Gesetzgeber/IN. Der/DIE habe sich doch zum Ziel gesetzt, die Gleichstellung von MännerN und Frauen sprachlich zum Ausdruck zu bringen. Und trotzdem gebe es in modernen Gesetzen immer noch den "Darlehensnehmer" oder den "Kontoinhaber". Die Richter/INNEN halten sich fest an dem, was der/DIE Gesetzgeber/IN macht. Dabei muss das, was der/DIE Gesetzgeber/IN tut, nicht automatisch richtig sein. Vielleicht ist er/SIE bloß einfallslos."
Oder sind Handwerker, Richter, Autohändler, ... immer nur Männer für Sie?
Am 13. März 2018 um 17:51 von HLamm
Bei Journalisten erwarte ich eigentlich, dass der Unterschied zwischen Genus und Sexus eines Substantivs bekannt ist.
Zumal Frau Deppe in ihrem Kommentar genau das macht, was sie anderen vorwirft:
(Zitat) »Wenn etwa der Handwerker überrascht ist, [...] wenn der Autohändler fragt...«
Wieso erwähnt die Kommentatorin hier nicht auch die Handwerkerin, die Autohändlerin, gibt es die nicht?
Sie spricht auch nur von Richtern, als ob diese Entscheidung mal wieder eine rein männliche wäre, dabei gehören dem VI. BGH-Zivilsenat neben fünf Richtern auch vier Richterinnen an!
Am 13. März 2018 um 17:51 von amaetfacquodvis
Zum nicht mehr kommentierbaren Kommentar von Frau Deppe:
Dann bitte auch konsequent, Frau Deppe:
"Aber die Summe macht es. Überall lauern kleine Missachtungen. Wenn etwa die/der HandwerkerIn überrascht ist, dass sie/er es mit einer Frau als Auftraggeberin zu tun hat. Oder wenn die/der AutohändlerIn fragt, ob denn die Frau/der Mann mitkommt zum Autokauf." [...]
"Die RichterInnen verweisen zu ihrer Rechtfertigung auch auf die/den GesetzgeberInnen. Die/der habe sich doch zum Ziel gesetzt, die Gleichstellung von MännerInnen und Frauen sprachlich zum Ausdruck zu bringen."
Die deutsche Sprache kennt nunmal drei GeschlechterInnen. Oder soll es in Zukunft auch BürgerInnensteig, FührerInnenschein, VerbrecherInnen, WählerInnenverzeichnis usw. heißen? - Das wäre ja nur konsequent...
Am 13. März 2018 um 17:52 von StöRschall
09:57 von bajuware Göttin sei
09:57 von bajuware
"für den Kunden"
Ist die männliche! Form im Akkusativ!
Neutral wäre :
"Für Kunden" oder "für die Kunden"
Geschlechtsneutral geht NUR durch die Pluralmarkierung, die BEIDE Geschlechter umfasst!
Am 13. März 2018 um 17:57 von Alename
vielen Dank für den Antoß, die Formulare der Sparkassen endlich mal RICHTIG gestalten zu lassen. Es ist in der Tat eine Beleidigung aller Frauen, die ein Konto bei der Sparkasse haben, in männlicher Form angesprochen zu werden. Und das muss die Sparkasse spüren. Zum Beispiel, in dem wir Frauen einfach die Bank wechseln. Das ist heute kein problem mehr (für uns als Kundinnen, für die Bank schon
Am 13. März 2018 um 17:57 von Silbergräber
Sie haben recht - Sprache lenkt das Denken. Und nicht etwa die Klägerin oder solche depperten Kommentare wie der aktuelle von der TS.
Am 13. März 2018 um 17:57 von adagiobarber
wie wäre es wohl geworden, wenn bei einer anderen
entscheidung sämtliche einzelhändler ihren hinweis auf 'kundenkasse' hätten dann abhängen müssen ?
abstruse situation.
insofern eine richtige entscheidung.
Am 13. März 2018 um 18:00 von StöRschall
"Schon "Ministerin" ist eine Wortvergewaltigung, weil das Wort "Minister" überhaupt kein Geschlecht impliziert."
Wortendungen sind Morpholigische Zeichen.
Mit denen alleine kann man das Genus erkennen, da brau ch t man noch nicht mal den Artikel dazu.
Es heißt niemals "die Minister" im weiblichen Genus Singular.
Damit ist Immer die Mehrzahl gemeint.
Es heißt immer "der Minister"!
Für diese Berufsgruppe gibt es noch keine weibliche Form u das ist eine granatenmäßige Sauerei!
Offenbar istes nixht vorgesehen, dass auch Frauen solche Ämter besetzen!!!
Das IST Ausdruck PURER
MiSSACHTUNG!
Am 13. März 2018 um 18:01 von Jonas Bürger
Effizient verständigen, besser auf Englisch
Das Empfinden so mancher Zeitgenossen, dass das grammatische Geschlecht dem biologischen Geschlecht gleich zu setzen sei, führt zu einer Zweiteilung unser Gesellschaft. Männliche und weibliche Personen können nicht mehr mit einem Wort benannt werden, z.B. Kritikerinnen und Kritiker. Das ist das Gegenteil von Gleichstellung und und macht unsere Sprache so kompliziert und umständlich, dass sie bald für eine effektive Verständigung nicht mehr zu gebrauchen ist. Dann sprechen wir doch lieber gleich Englisch. Die Engländer haben dieses scheinbare Problem schon vor zig Jahren nahezu effizient gelöst.
Aber zum Glück gibt es noch Gerichte, so dass ich die Hoffnung für unsere eigentlich auch schöne Muttersprache noch nicht ganz aufgegeben habe.
Am 13. März 2018 um 18:02 von Alename
Schade, dass Sie eine Frau sind und das Bewusstein dafür noch nicht entwickelt haben. Aber gut, dass es andere Frauen gibt, wie Frau Krämer, die, obwohl sie schon älter sind, doch noch an die kommenden Generationen denken.
Wenn die Sufragetten so wie Sie gedacht hätten, könnten Sie und ich heute nicht wählen gehen. Denken Sie bitte daran, bevor Sie wieder so bösartig ūber eine Frau schreiben, die gerade auch fūr Sie etwas macht.
Am 13. März 2018 um 18:04 von hanjustb
Statt sich um reale Gleichstellung aller Frauen weltweit zu kümmern (dazu gehört gleicher Lohn hier in DE, Führerscheine in Saudi-Arabien, keine Genitalverstümmelungen usw. usf.) werden solche Nebelkerzen geworfen, die von s. g. Feministinnen sofort dankbar aufgegriffen werden, dazu auch noch die Nationalhymnen- Diskussion "Deutschland einig Heimatland". Damit macht man die berechtigte Forderung nach realer Emanzipation eher lächerlich. Das sieht Gottseidank auch die Mehrzahl der Foristinnen hier so. Das als "Ausdruck von Missachtung" hochzustilisieren geht fehl. Die Mittel für die Klage nicht anderswo einzusetzen ist die Missachtung des realen Leids vieler Millionen Frauen rund um den Globus!
Am 13. März 2018 um 18:04 von Werner40
///das Festhalten an der
///das Festhalten an der maskulinen Anrede gehört zur Summe von Missachtungen, die Frauen tagtäglich erfahren///
Das sehe ich nicht so. Missachtungen betreffen Männer und Kinder genauso. Das an der Anrede festmachen zu wollen geht am Problem, das die Missachtenden haben, vorbei.
Am 13. März 2018 um 18:08 von c4--
Liebe Brüderinnen und Schwesterinnen
Sprache ist viel "gendergerechter" als behauptet wird!
Es gibt einen weiblich Artikel vor JEDEM Nominativ Plural, es sind z.B. "die" Männer und hat sich jemals in der deutschen Geschichte ein Mann darüber beschwert und versucht einen Nominativ Maskulinum Plural mit "der" zu bilden?
Dieses Gerede von ungerechter Sprache ist lächerlich!
Am 13. März 2018 um 18:08 von Karl Kraus
Es ist schon sehr verwunderlich, dass sich hier so einige über dieses Urteil erregen.
Der Unterschied zwischen GENUS und SEXUS in der deutschen Sprache scheint weitgehend unbekannt zu sein.
Wann begreifen die Leute endlich, dass das grammatische Geschlecht mit dem biologischen nichts zu tun hat?
Am 13. März 2018 um 18:13 von mlz
Was ist denn aus der Universität Leipzig geworden?
Dass es in Deutschland im Alltag noch an vielen Stellen bei der Gleichberechtigung hakt, gebe ich auch als Mann zu. Ob nun gerade die Sprache das wichtigste Problem dabei ist? Ich erinnere mich jedenfalls dunkel daran, dass die Universität Leipzig vor ein paar Jahren in Zukunft überall nur noch die weibliche Anredeform nutzen wollte. Ich habe aber auf die Schnelle nicht herausbekommen können, ob man das beibehalten bzw. ausgeweitet hat.
Hier an der Universität Münster wird zwar immer noch von Studenten und Professoren gesprochen, dafür gibt es aber Studien- und Reisestipendien nur für weibliche Universitätsangehörige, Hilfe bei der DFG-Antragsstellung und Fortbildungen nur für weibliche Wissenschaftlerinnen und die Finanzierung einer zusätzlichen technischen Mitarbeiterstelle für Frauen mit kleinen Kindern, damit diese sich nicht zwischen Wissenschaft und Familie entscheiden müssen. Bringt das Frauen, die in die Wissenschaft wollen nicht mehr als eine Anredeform?