Source: https://opinioiuris.de/entscheidung/1569
Timestamp: 2019-01-17 19:33:19
Document Index: 61794534

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 18', '§ 39', '§ 20', '§ 19', '§ 25', '§ 34']

BVerfG, 17.10.1968 - 2 BvE 4/67	| OpinioIuris
BVerfGE 24, 260; DÖV 1969, 60; DVBl 1969, 510; JR 1969, 395
2 BvE 4/67
Verfassungsmäßigkeit des Parteiengesetzes
– 2 BvE 4/67 –
1. Das Gesetz über die politischen Parteien (Parteiengesetz – PartG –) vom 24. Juli 1967 (BGBl. I S. 773) bestimmt in § 2 Abs. 1 den Begriff der Partei. In § 2 Abs. 2 heißt es, daß eine Vereinigung ihre Rechtsstellung als Partei verliert, "wenn sie sechs Jahre lang weder an einer Bundestagswahl noch an einer Landtagswahl mit eigenen Wahlvorschlägen teilgenommen hat". Ferner regelt das Parteiengesetz unter anderem die Erstattung von Wahlkampfkosten der politischen Parteien für künftige Bundestagswahlen (§ 18) und für die Bundestagswahl 1965 (§ 39 Abs. 2), die Abschlagszahlungen auf Erstattungsbeträge (§ 20), die Pflicht zur Rückzahlung überzahlter Abschlagszahlungen (§ 19 Abs. 2 Satz 2), die Pflicht der Parteien, über die Herkunft ihrer Mittel öffentlich Rechenschaft zu legen, insbesondere die Spender zu benennen (§ 25), und die steuerliche Abzugsfähigkeit von Beiträgen und Spenden an politische Parteien bis zu 600 Deutsche Mark jährlich (§§ 34, 35).
‹‹ BVerfG, 17.10.1967 - 1 BvR 760/64 nach oben BVerfG, 17.11.1959 - 1 BvR 88/56, 59/57, 212/59 ››