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Timestamp: 2016-10-21 16:42:13
Document Index: 321691788

Matched Legal Cases: ['Art. 99', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16']

vertreten durch Rechtsanwalt Assessor Holger H�gel,
Der 1967 geborene A.________ war befristet bis Ende Oktober 2004 bei der S.________ AG als Maler angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 5. August 2004 stiess er mit dem von ihm gelenkten Motorrad auf einer Hauptstrasse ausserorts in die rechte Seite eines von der Gegenfahrbahn nach links abbiegenden Personenwagens (vgl. Rapport der Kantonspolizei vom 5. August 2004). Er erlitt multiple Verletzungen (laterale Schenkelhalsfraktur rechts, Instabilit�t des rechten oberen Sprunggelenks [OSG] mit oberfl�chlichen Absch�rfungen anterolateral, Rissquetschwunde [RQW] infrapatell�r mit Er�ffnung der Bursa rechts, D�collement und breit klaffende RQW an der rechten Wade medio-dorsal, RQW am Skalp parieto-occipital rechts, Zahnschaden [Lockerung] unten rechts), die im Spital V.________ vom 5. bis 20. August 2004 versorgt und behandelt wurden (u.a. Einsetzung einer dynamischen H�ftschraube [DHS]); Austrittsbericht vom 18. August 2004). Laut Austrittsbericht der Klinik B.________ vom 9. Dezember 2004 �ber den Aufenthalt vom 19. Oktober bis 30. November 2004 bestanden aktuell ruhe- und belastungsabh�ngige Schmerzen im Oberschenkel rechts sowie in beiden Knien, Lumbalgien und ein pathologisches Gangbild mit Schonhinken rechts. Dem kreis�rztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. W.________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, SUVA vom 15. Juni 2005 zufolge war der Versicherte in Bezug auf repetitives belastetes Treppensteigen sowie Arbeiten auf Leitern und in kauernder und kniender Stellung am Boden reduziert; falls bis Ende Oktober keine vollst�ndige Arbeitsf�higkeit erreicht werde, sei eine Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL) durchzuf�hren. Im Zeitraum von Oktober 2005 bis Ende 2006 versuchte sich der Versicherte, unterst�tzt von der Motorfahrzeughaftpflichtversicherung des Unfallgegners (vgl. Schreiben vom 6. Oktober 2005), letztlich erfolglos als selbstst�ndig erwerbender Maler zu etablieren (Schreiben des Rechtsvertreters vom 6. Dezember 2006). Wegen rezidivierend auftretender Schmerzen im Bereich des linken Knies und in der rechten H�fte waren chirurgische Eingriffe erforderlich (am 16. April 2007 Teilmeniskektomie links und Entfernung der Metallplatte an der rechten H�fte; am 19. April 2007 Entfernung der abgebrochenen Schrauben an der rechten H�fte; Operationsberichte des Dr. med. T.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, vom 17. und 20. April 2007). Auf Veranlassung des Versicherten nahm die Klinik A.________, ab August 2007 weitere medizinische Abkl�rungen und Behandlungen vor (vgl. Berichte vom 7. und 27. August, 6. und 18. September, 16. Oktober und 21. November 2007 sowie vom 16. Januar, 7. und 28. April, 21. Mai und 10. Juni 2008). Am 23. und 24. August 2007 wurde beim Zentrum E.________ eine EFL durchgef�hrt, die laut Bericht vom 9. November 2007 ergab, dass der Versicherte deutlich unter den Anforderungen, die der Beruf als Maler stellte, belastbar war; leichtere Arbeiten, die wechselbelastend verrichtet werden konnten und wenig beinbelastende Bewegungen erforderten, waren ganztags aus�bbar. Anl�sslich der kreis�rztlichen Untersuchung vom 5. Mai 2008 kam Dr. med. W.________ zum Schluss, an dem vom Zentrum E.________ ausgetesteten Zumutbarkeitsprofil sei festzuhalten; die Abkl�rungsergebnisse der Klinik A.________ (Pseudoarthrose/Haarrisssituation am rechten Oberschenkel) begr�ndeten keine weitere Verminderung der Belastbarkeit; die nachvollziehbare depressive Entwicklung und Regressionstendenz, die angegebenen, nur zeitweise auftretenden unspezifischen R�ckenbeschwerden mit Verspannungen und die erst Jahre nach dem Ereignis aufgetretenen Kniegelenksbeschwerden links seien nicht nat�rlich kausale Folgen des Unfalls; aktuell sei die Erheblichkeitsgrenze der Sch�digung im Bereich der rechten H�fte nicht erreicht. Mit Schreiben vom 23. Mai 2008 stellte die SUVA die bislang erbrachten Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld), soweit nicht den Zahnschaden betreffend, auf den 31. Juli 2008 ein und sprach dem Versicherten mit Verf�gung vom 6. April 2009 ab 1. August 2008 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 18 % zu; einen Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung verneinte sie. Mit Einsprache liess der Versicherte den Bericht des Zentrums G._________ vom 12. M�rz 2009 einreichen, wonach wegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) und einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) vom 17. Dezember 2008 bis 27. Februar 2009 tagesklinisch Rehabilitationsbehandlungen durchgef�hrt wurden. Mit Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2009 verneinte die SUVA den ad�quaten Kausalzusammenhang der psychischen Beeintr�chtigungen mit dem Unfall und lehnte den eingelegten Rechtsbehelf ab.
Hiegegen liess A.________ Beschwerde f�hren und u.a. den Bericht des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, Wirbels�ulenleiden, Schleudertrauma und orthop�dische Traumatologie vom 13. Mai 2009 auflegen. Mit Entscheid vom 7. Juni 2011 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war.
Mit Beschwerde l�sst A.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm ab 1. August 2008 eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung auf Basis eines Invalidit�tsgrades von 60 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 65 % zuzusprechen; eventualiter sei ein interdisziplin�res Gutachten zur Abkl�rung des medizinischen Sachverhalts einzuholen. Ferner wird um unentgeltliche Rechtspflege ersucht.
1.3 Beim letztinstanzlich aufgelegten Bericht des Spitals U.________vom 19. September 2011 handelt es sich um ein unzul�ssiges neues Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG (BGE 135 V 194).
Streitig und zu pr�fen ist, in welchem Umfang der Beschwerdef�hrer ab 1. August 2008 erwerbsunf�hig war (Art. 8 ATSG; Art. 18 Abs. 1 UVG). Prozessthema bildet dabei, wie schon im vorinstanzlichen Verfahren, die Frage, ob neben dem persistierenden Schmerzsyndrom am rechten Bein (mit eingeschr�nkter H�ftbeweglichkeit, Labruml�sion und Fl�ssigkeitsansammlung im Narbenbereich; Bericht des Zentrums E.________ vom 9. November 2007) auch das chronische lumbovertebrale Schmerzsyndrom, die Meniskusl�sion mit persistierenden Schmerzen am linken Knie sowie das gest�tzt auf den Bericht des Dr. med. H.________ vom 13. Mai 2009 im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachte postcommotionelle/-contusionelle Syndrom oder organische Psychosyndrom nat�rlich kausale Folgen des Unfalls vom 5. August 2004 sind. Zu den Rechtsgrundlagen wird auf die Erw�gungen des vorinstanzlichen Entscheids verwiesen (vgl. auch BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.).
3.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die SUVA habe in Verletzung der ihr obliegenden Abkl�rungspflicht nicht gepr�ft, ob ein HWS-Schleudertrauma vorliege.
3.2 Der Beschwerdef�hrer leitet aus den im Bereich des Kopfes festgestellten Verletzungen (RQW am Sch�del; Zahnschaden) ab, er habe den Kopf heftig an- und aufgeschlagen, weshalb evident sei, dass er ein schwerwiegendes Sch�delhirntrauma erlitten haben m�sse. Mit dem kantonalen Gericht ist darauf hinzuweisen, dass auch nach Auffassung des Dr. med. H.________ (Bericht vom 13. Mai 2009) die Diagnose einer commotio und contusio cerebri erst gesichert ist, wenn sich die erstmals Jahre nach dem Unfall vom 5. August 2004 geltend gemachte Bewusstlosigkeit/retrograde Amnesie gest�tzt auf echtzeitliche Unterlagen belegen l�sst. Die von Dr. med. H.________ empfohlene �berpr�fung des Austrittsberichts des Spitals V.________ vom 18. August 2004 ergibt keinen Anhaltspunkt, dass eine Bewusstlosigkeit/retrograde Amnesie oder eine f�r eine Hirnersch�tterung/-prellung typische Symptomatik aufgetreten war. Die diesbez�glichen klinischen Feststellungen des Dr. med. H.________, der Konzentrationsschw�che, Vergesslichkeit, verminderte intellektuelle Leistungsf�higkeit und Belastbarkeit nannte, sind zumindest teilweise unzutreffend. Laut Bericht des Zentrums G.________ vom 12. M�rz 2009, auf welchen er sich explizit bezog, ergab das neuropsychologische Screening in den Bereichen "Aufmerksamkeit und Konzentration", "Psychomotorik" und "Ged�chtnis" eine im Normbereich liegende, durchschnittliche und �berdurschnittliche Leistungsf�higkeit. Weiter �bersieht Dr. med. H.________, dass die Sachverst�ndigen des Zentrums G.________ den bei der Testung erhaltenen Hinweis auf eine verminderte Intelligenzleistung und die verminderte Reaktion auf psychophysische Belastung (Stress) im Rahmen der als anhaltende somatoforme Schmerzst�rung und mittelgradige depressive Episode zu diagnostizierenden psychiatrischen Befunde deuteten. Neben der erw�hnten Abkl�rung empfahl Dr. med. H.________ keine zus�tzlichen medizinischen Untersuchungen. Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern von den beantragten, namentlich neurologischen Abkl�rungen zus�tzliche Erkenntnisse zur hier interessierenden Kausalit�tsfrage zu erwarten sind.
3.3.1 Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, die vorinstanzliche Kausalit�tsbeurteilung beruhe auf fehlerhaften Beweisgrundlagen. Dr. med. W.________ sei aktenwidrig davon ausgegangen, die Kniebeschwerden seien erstmals Jahre nach dem Unfall aufgetreten, weshalb sie nicht Folge des Unfalls sein k�nnten. Ebenfalls aktenwidrig sei dessen Annahme, die R�ckenbeschwerden tr�ten nur zeitweise auf. Es sei evident, dass das unfallbedingte Schonhinken mit Beinl�ngenverk�rzung zu Fehlbelastungen und einer Fehlstatik gef�hrt habe. Hiezu nehme Dr. med. W.________ nicht Stellung. Nach der Rechtsprechung sei ein unabh�ngiges Gutachten notwendig, wenn auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der kreis�rztlichen Feststellungen best�nden.
3.3.2 Nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz kann dem Austrittsbericht des Spitals V.________ vom 18. August 2004 nichts entnommen werden, das auf eine R�ckenverletzung hinwiese. Die Klinik B.________ (Austrittsbericht vom 9. Dezember 2004) konnte radiologisch keine Anhaltspunkte f�r traumatische oss�re L�sionen im Bereich der Wirbels�ule finden. Die von Dr. med. H.________ veranlassten radiologischen Aufnahmen im R�ntgeninstitut C.________ vom 8. August 2008 und 18. Februar 2009 zeigten keinen davon abweichenden Befund. Laut kreis�rztlichem Untersuchungsbericht des Dr. med. W.________ vom 15. Juni 2005 war der Wirbels�ulenstatus, grobkursorisch gepr�ft, unauff�llig; die Beinl�ngendifferenz von maximal 2 cm wurde mit einer Absatzerh�hung am rechten Schuh ausgeglichen. Gem�ss Bericht der Sachverst�ndigen des Zentrums E.________ vom 9. November 2007 lokalisierte der Versicherte die R�ckenschmerzen, die bei l�ngerem Sitzen und beim Heben und Tragen von Lasten auftraten, im lumbalen Bereich, bei insgesamt normalen Bewegungsausmassen der LWS. Im Einzelnen f�hrten sie dazu aus, die Schw�che der Rumpfmuskulatur f�hre bei statisch gehaltenen Positionen zu einer verminderten Stabilit�t der LWS. Daraus ist ohne Weiteres zu schliessen, dass die lumbale Schmerzproblematik weder in Zusammenhang mit der Beinl�ngenverk�rzung mit dadurch bedingter Fehlhaltung, noch mit einem Entlastungshinken, sondern mit der ungen�gend kr�ftigen, den Rumpf stabilisierenden Muskulatur stand. Den sich daraus ergebenden Einschr�nkungen trugen die Sachverst�ndigen des Zentrums E.________ bei der Umschreibung des Zumutbarkeitsprofils vollumf�nglich Rechnung. So war das T�tigkeitsfeld auf wechselbelastend aus�bbare Arbeiten eingeschr�nkt, die l�ngeres Stehen und Gehen, insbesondere vorgeneigtes Stehen/Rotationen im Stehen, nur selten erfordern. Von diesen Angaben ging Dr. med. W.________ bei der Arbeitsf�higkeitseinsch�tzung aus (Bericht vom 6. Mai 2008). Die von ihm im Rahmen der Kausalit�tsbeurteilung erw�hnten unspezifischen R�ckenschmerzen bezogen sich mithin nicht auf das vom Zentrum E.________ diagnostizierte chronische lumbovertebrale Schmerzsyndrom, sondern auf die anl�sslich der kreis�rztlichen Untersuchung geltend gemachten "Verspannungen �ber den ganzen R�cken". Es ist darauf hinzuweisen, dass medizinisch-wissenschaftlich bei Beinl�ngendifferenzen geringeren Grades ein Zusammenhang mit R�ckenbeschwerden nicht als gesichert gelten kann (vgl. Urteil U 38/01 vom 18. August 2008 E. 3c; DEBRUNNER, Orthop�die, 4. Aufl., Bern 2002, S. 914 f.). Jedenfalls verm�gen die Vorbringen des Beschwerdef�hrers insoweit keine Zweifel am Bericht des Dr. med. W.________ vom 6. Mai 2008 zu begr�nden (vgl. Urteil 8C_439/2009 vom 25. November 2009 E. 4.4 mit Hinweisen).
3.3.3 Laut DEBRUNNER a.a.O. bleiben sch�dliche Auswirkungen von Beinl�ngendifferenzen auf Knie reine Spekulation. Unter dieser Pr�misse betrachtet, erscheint die medizinische Kausalit�tsbeurteilung des Dr. med. W.________, wonach �ber die Jahre gesehen mangels ausge�bter Erwerbst�tigkeit und infolge reduzierter Mobilit�t eine (sch�dliche) Mehrbelastung des linken Knies nicht ersichtlich sei, entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers auch in diesem Punkt ohne Weiteres plausibel. Der Frage kommt im �brigen bei der Beurteilung der unfallbedingten Erwerbsunf�higkeit, wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, insoweit keine Bedeutung zu, als die Sachverst�ndigen des Zentrums E.________ und mit ihnen Dr. med. W.________ die diagnostizierten persistierenden Knieschmerzen links als arbeitsbezogenes relevantes Problem vollumf�nglich in die Umschreibung des Zumutbarkeitsprofils einbezogen. Weitere Abkl�rungen er�brigen sich.
3.4.1 Das kantonale Gericht hat die Frage des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen den psychischen Beschwerden, die laut Bericht des Zentrums G.________ vom 12. M�rz 2009 die Arbeitsf�higkeit erheblich beeintr�chtigten, und dem Unfall vom 5. August 2004 nicht abschliessend beantwortet, da es ohnehin an der anhand der mit BGE 115 V 135 begr�ndeten Praxis zu einer psychischen Fehlentwicklung zu pr�fenden Ad�quanz des Kausalzusammenhangs fehle. Dieses Vorgehen steht in �bereinstimmung mit der Praxis (vgl. Urteil 8C_42/2007 vom 14. April 2008 E. 2 mit Hinweisen).
3.4.2 �ber den Hergang des Unfalles vom 5. August 2004 ist dem Rapport der Kantonspolizei vom gleichen Tag zu entnehmen, dass der Versicherte um ca. 06.45 Uhr das Motorrad seinen Angaben gem�ss mit einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h auf gerader, trockener Hauptstrasse ausserorts lenkte, als eine Personenwagenlenkerin von der Gegenfahrbahn im Schritttempo nach links abbog. Trotz des eingeleiteten Brems- und Ausweichman�vers nach links vermochte der Versicherte die Kollision nicht zu vermeiden und kollidierte mit der rechten Seite des vortrittsbelasteten Autos. Beim Sturz zog er sich die erw�hnten Verletzungen an der rechten K�rperseite zu.
3.4.3 Im Rahmen der Ad�quanzbeurteilung nach BGE 115 V 133 hat eine Einteilung der Unf�lle nach Massgabe ihrer Schwere stattzufinden. Massgebend ist der augenf�llige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelten Kr�ften (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1). Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Unfall vom 5. August 2004 sei entgegen der Betrachtungsweise der Vorinstanz nicht den mittelschweren Ereignissen im engeren Sinne zuzuordnen, sondern mindestens im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen anzusiedeln. Zutreffend ist, dass die vorinstanzlich zitierte Kasuistik F�lle von Zusammenst�ssen zwischen Personenwagen betreffen, die nicht ohne Weiteres einschl�gig f�r Motorradkollisionen sind. Zum einen wird der Insasse eines Personenwagens durch die R�ckhaltesysteme (Sicherheitsgurten; Airbag) gesch�tzt, wogegen sich der Motorradfahrer oder dessen Sozius im freien Raum befindet, sodass der augenf�llige Geschehensablauf nicht ohne Weiteres verglichen werden kann. Zum anderen absorbiert die Knautschzone an Personenwagen einen Teil der Kollisionsenergie. Am vorinstanzlichen Ergebnis �ndert sich jedoch nichts, wie die im Folgenden aufgef�hrten, vom Bundesgericht als mittelschwer im engeren Sinn beurteilten Zusammenst�sse zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen zeigen:
Der Versicherte kollidierte mit seinem Motorrad auf einer Hauptstrasse ausserorts mit einer Geschwindigkeit von ca. 60-70 km/h frontal in den hinteren seitlichen Teil eines vortrittsbelasteten, die Fahrbahn im Rahmen eines Linksabbiegeman�vers �berquerenden Personenwagens (Urteil U 78/07 vom 17. M�rz 2008 E. 5.1 f.)
Der mit dem Motorrad an einer stockenden Autokolonne vorbeifahrende Versicherte prallte mit einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h ungebremst in einen pl�tzlich nach links ausscherenden Personenwagen (Urteil U 115/05 vom 14. September 2005 E. 2.4.1 mit weiterem Beispiel)
Der Versicherte stiess mit einem vortrittsbelasteten Personenwagen zusammen und wurde �ber dessen Front geschleudert (Urteil U 415/00 vom 8. Februar 2001 Sachverhalt A. und E. 3a)
Der Versicherte kollidierte als Motorradfahrer mit einem Personenwagen, wurde �ber dessen K�hlerhaube geschleudert und prallte auf der anderen Seite des Fahrzeugs auf der Strasse auf (Urteil U 3/92 vom 22. Dezember 1993 E. 3b, publ. in: RKUV 1995 Nr. U 221 S. 111).
Der Versicherte prallte mit dem Motorrad bei einem �berholman�ver seitlich mit einem ebenfalls zum �berholen ausscherenden Personenwagen zusammen und wurde �ber eine B�schung geschleudert (BGE 117 V 359 E. 7a f. S. 368).
3.4.4 Von den sieben in die Gesamtw�rdigung einzubeziehenden, unfallbezogenen Ad�quanzkriterien fallen einzig diejenigen der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit, der k�rperlichen Dauerschmerzen, des schwierigen Heilverlaufs und erheblichen Komplikationen sowie des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit in Betracht.
3.4.4.1 Bei der Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs ist die Art und Weise des Erlebens und der Verarbeitung des Unfallereignisses durch die betroffene Person zwar mitzuber�cksichtigen, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht, Ankn�pfungspunkt des zu pr�fenden Ad�quanzkriteriums der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit bildet aber nicht das Unfallerlebnis, sondern das objektiv erfassbare Unfallgeschehen (Urteil U 287/97 vom 20. November 1998 E. 3b/cc, publ. in: RKUV 1999 Nr. U 335 S. 207). Es mag zutreffen, dass der Beschwerdef�hrer, der seinen Vorbringen gem�ss nur "d�nn" bekleidet war, die unausweichliche Kollision mit dem Personenwagen insofern bedrohlicher empfand, als wenn er sich besser gesch�tzt h�tte. Ob das fragliche Kriterium vorliegend mit Blick auf die Verh�ltnisse (sch�ne Witterung, trockene Fahrbahn, gerade Strecke, wenig Verkehr, keine sonstige Sichtbehinderung; vgl. Polizeirapport vom 5. August 2004) zu bejahen ist, kann offen bleiben, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
3.4.4.2 Hinsichtlich der Kriterien der k�rperlichen Dauerschmerzen sowie des schwierigen Heilverlaufs und erheblichen Komplikationen ist auf die in allen Teilen �berzeugenden Erw�gungen des kantonalen Gerichts zu verweisen. Anzuf�gen ist, dass die Schlussfolgerung des Beschwerdef�hrers, aktuell w�rde "ein weitgehend anderes (Beschwerden-) Bild vorherrschen", wenn bei der Entfernung des Osteosynthesematerials die Schrauben nicht abgebrochen w�ren, in den Akten keine St�tze findet. Weiter hat die Vorinstanz im Einzelnen dargelegt, dass der Beschwerdef�hrer als Maler zun�chst vollst�ndig arbeitsunf�hig war und laut �bereinstimmender Auffassung der Sachverst�ndigen des Zentrums E.________ und des Dr. med. W.________ voraussichtlich bleibend nur noch beschr�nkt einsatzf�hig sein w�rde. Hiegegen liessen die k�rperlichen Einschr�nkungen (unter Einschluss der unfallfremden) die Aus�bung einer angepassten Erwerbst�tigkeit im Rahmen einer vollen Arbeitsf�higkeit zu. Mit Blick auf den von der Rechtsprechung entwickelten Massstab (Urteil U 56/00 vom 30. August 2001 E. 3d/aa, publ. in: RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544) hat daher das Kriterium der nach Grad und Dauer erheblichen, physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit als nicht erf�llt zu gelten.
3.4.4.3 Gesamthaft betrachtet liegt allenfalls ein unfallbezogenes Ad�quanzkriterium, ohne besondere Auspr�gung vor, weshalb die Vorinstanz die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 5. August 2004 und den �ber den 31. Juli 2008 fortbestehenden, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Unfallfolgesch�den (anhaltende somatoforme Schmerzst�rung; depressive Episode) zu Recht verneint hat.
3.4.5 Die Bestimmung des Invalidit�tsgrades nach Art. 16 ATSG wird nicht beanstandet. Damit ist mit dem kantonalen Gericht der Einspracheentscheid der SUVA vom 15. Oktober 2009 zu best�tigen.
Hinsichtlich des geltend gemachten Anspruchs auf Integrit�tsentsch�digung wird auf die in allen Teilen zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen, welchen nichts beizuf�gen ist.
Rechtsanwalt Holger H�gel, Z�rich, wird als unentgeltlicher Anwalt des Beschwerdef�hrers bestellt, und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'800.- ausgerichtet.