Source: https://www.deutsche-mikroinvest.de/cosmosfenix/angebot
Timestamp: 2018-04-23 00:08:33
Document Index: 321992944

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 39', '§ 8', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 5', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 5', '§ 8', '§ 4', '§ 1', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 8', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 39', '§ 39']

COSMOS Fenix - Crowdinvesting Beteiligungsangebot
Hochwertige Additive für die Kunststoffindustrie
Erzeugung von flammhemmenden und festigkeitserhöhenden Zuschlagstoffen, z.B. für die Kunststoffindustrie, durch Recycling und Inertisierung von Flugasche, insbes. aus Müllverbrennungsanlagen.
COSMOS Fenix® ist ein einzigartiges, in zwei Testanlagen erprobtes, höchst profitables Projekt der Kreislaufwirtschaft.
Die EU hat die Technologie in zwei LIFE Projekten mit 3,3 Millionen Euro gefördert.
Vermögensanlage der Aleia Technologies GmbH
Partiarische Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktrittt, ohne Teilnahme am Verlust, mit der Bezeichnung "COSMOS Fenix I"
BASISZINS ABHÄNGIG VON DER ZEICHNUNGSSUMME
4,45 % bei 100,- € bis 999,- € (COSMOS Fenix I - 4,45%)
6,45 % bei 1.000,- € bis 2.999,- € (COSMOS Fenix I - 6,45%)
8,75 % ab 3.000,- € (COSMOS Fenix I - 8,75%)
MINDESTZEICHNUNG JE VERMÖGENSANLAGE
100,- € für part. Nachrangdarlehen COSMOS Fenix I - 4,45%
1.000,- € für part. Nachrangdarlehen COSMOS Fenix I - 6,45%
3.000,- € für part. Nachrangdarlehen COSMOS Fenix I - 8,75%
GEWINNBETEILIGUNG JE VERMÖGENSANLAGE
Auf die Nachrangdarlehen, d.h. quotal nach dem Verhältnis des jeweiligen Anlagebetrages zu dem Gesamtanlagebetrag des Nachrangdarlehens „COSMOS Fenix I“, entfällt vorbehaltlich des § 8 ab dem Geschäftsjahr 2018 ein Gewinnanteil in Höhe von 50% des Jahresüberschusses der Darlehensnehmerin, wenn und soweit die Höhe des Jahresüberschusses der Darlehensnehmerin über Euro 200.000,- liegt (gewinnabhängige Zinsen), wobei die maximale Höhe der gewinnabhängigen Zinsen 4% des jeweiligen Anlagebetrages beträgt
fünf volle Kalenderjahre
100,- €, dann in 50,- € Schritten, basierend auf der Mindestzeichnungssumme
direkt an Emittenten
alle 3 Monate, geregelt im Beteiligungsvertrag
nur legitimierte Anleger
Hinweis: Dies ist eine Übersicht der Emission. Wir übernehmen keine Gewähr. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen zum Beteiligungsprodukt beinhalten die Beteiligungsbedingungen. Ausschließlich die Beteiligungsbedingungen sind maßgebend. Die Zahlungen stehen unter dem Vorbehalt, dass ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbei geführt wird. Die angebotene Beteiligung ist als unternehmerische Beteiligung mit speziellen Risiken – insbesondere dem Totalverlust des eingesetzten Kapitals und nicht gezahlter Mindestvergütungen sowie nicht ausgeschütteter Gewinnanteile - behaftet und die in der Vergangenheit erwirtschafteten Erträge sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Es besteht insbesondere bei Anbietern, die keiner Regulierung unterliegen, das Risiko des Ausfalles der Emittentin (Emittentinrisiko). Die Transaktionskosten (Provisionen und Gebühren) der DMI Deutsche Mikroinvest GmbH sowie der übrigen an den Geschäften beteiligten Dienstleister haben einen negativen Einfluss auf die Gewinnchance. Da die Vergütung der DMI Deutsche Mikroinvest GmbH umsatzabhängig ist, besteht ein Interessenkonflikt zwischen der Plattformbetreiberin und dem/der Investor/-in im Hinblick auf die Häufigkeit der Geschäfte. Stand: 10. Oktober 2017. Druckfehler, Änderungen, Irrtümer vorbehalten. Es gelten die Beteiligungsbedingungen der Aleia Technologies GmbH .
Zinszahlungstermine für die Beteiligungsjahre
Auszahlungsregel unter Vorbehalt gemäß Beteiligungsvertrag.
jährlich | taggenaue Abrechnung | am nachfolgenden 15. Bankarbeitstag
Berichtstermine für die Beteiligungsjahre
Berichte erfolgen quartalsweise bis spätestens 6 Wochen nach Quartalsende.
Beispielszenario eines Investments - NUR BASISZINS OHNE DEN GEWINNANTEIL
250 € 1.000 € 3.000 €
Beispieljahr 1
Investment 250 € x 4,45 %
Investment 1.000 € x 6,45 %
Investment 3.000 € x 8,75 %
Beispieljahr 2
Beispieljahr 3
Beispieljahr 4
Investment 3.000 € x 8,75 % 11,13 €
Beispieljahr 5
Rückführung Darlehen | Zeichnungssumme 250,00 € 1.000,00 € 3.000,00 €
Rendite Basiszinsen gesamt nach beispielsweise
5 vollen Kalenderjahren in € 55,63 € 322,50 € 1.312,50 €
Mögliche Rendite gleichmäßig
auf 5 Jahre und 6 Monate verteilt in %
Zusammenfassung der Eckdaten der Beteiligungsbedingungen der Vermögensanlagen Aleia Technologies GmbH mit der Bezeichnung COSMOS Fenix I-4,45%, COSMOS Fenix I-6,45%, COSMOS Fenix I-8,75%
Emittentin | Unternehmen | Darlehensnehmerin
Rechtsform | Registergericht
GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund, unter der Nummer HRB 21287
Sitz | Geschäftsanschrift
geschäftsansässig: Neue Ringstraße 74, 44267 Dortmund
Geschäftsführer: Dr. Dirk Neupert
Hauptgeschäftstätigkeit |
Es ist beabsichtigt, mit den Mitteln aus den vorliegenden Vermögensanlagen: 1.) Patente in den wesentlichen Märkten für COSMOS Fenix zu beantragen. Hierzu wurden im Rahmen einer Recherche die Marktpotenziale folgender Länder identifiziert: Deutschland, Frankreich, Italien, Vereinigtes Königreich, Schweden, Schweiz, Dänemark, Belgien, Norwegen, Spanien, Österreich, USA und Kanada (voraussichtliche Kosten: insgesamt ca. Euro 50.000,-). Für Italien wurde bereits erfolgreich ein Patent erteilt; 2.) „COSMOS Fenix“ als Produkt im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung bei der Europäischen Chemikalien Agentur (ECHA) anzumelden (voraussichtliche Kosten: ca. Euro 120.000,-). In einem ersten Schritt wurde bereits eine PPORD Anmeldung erfolgreich eingereicht. PPORD ist eine Vorstufe zur REACH-Anmeldung und ermöglicht es, produkt- und verfahrensorientierte Forschung und Entwicklung durchzuführen; 3.) intensive Marketing- und Vertriebsaufwendungen (Herstellung umfangreicher Vertriebsunterlagen, Akquise potenzieller Kunden, Vertriebspartner, Zulieferer aber auch Kooperationspartner sowie Vorstellung des Projektes und des Produktes, Deckung entsprechender Reise- und Werbungskosten) zu finanzieren, durch die die Absatz- und Beschaffungsmärkte erschlossen und Vertriebskanäle etabliert werden sollen (voraussichtliche Kosten: ca. Euro 187.000,-), 4.) die laufenden Kosten und Verwaltungskosten des Unternehmens (Personal- und Verwaltungskosten, Buchhaltung, Erstellung des Jahresabschlusses) zu decken (voraussichtliche Kosten: ca. Euro 98.000,-) und 5.) die Herstellung von Probechargen (voraussichtliche Kosten: ca. Euro 19.500,-) sowie die Produktdatenblätter (Primärprodukt COSMOS Fenix inkl. Analytik sowie Compound Produkte inkl. Analytik; voraussichtliche Kosten: ca. Euro 25.500,-).
Anlagestrategie und Anlagepolitik
Die Anlagestrategie besteht darin, für das erfolgreich getestete und bereits in Italien patentierte Verfahren der Herstellung des hochwertiges Zuschlagstoffes „COSMOS Fenix“ aus einem Abfall (hier: Flugasche) weitere Patentverfahren zu finanzieren, eine Produktzulassung gemäß der Europäischen Chemikalienverordnung zu erlangen sowie durch Marketing- und Vertriebsaufwendungen die Voraussetzungen zu schaffen, um die produzierten Zuschlagstoffe erfolgreich am Markt zu etablieren. Flugaschen enthalten ungebundene Schwermetalle, welche die Umwelt schädigen können und deshalb auf besonderen Deponien teuer entsorgt werden müssen. Durch den neuen „COSMOS Fenix“-Prozess werden die Schwermetalle dauerhaft gebunden, so dass sie nicht ausgewaschen werden können und somit im Produkt gebunden bleiben. Es entsteht ein neuer wertvoller Rohstoff. In einem zweiten Schritt soll dann in Deutschland eine Produktionsanlage gebaut werden, dies jedoch nicht direkt aus den Mitteln der vorliegenden Vermögensanlagen. Die Anlagepolitik besteht darin, konservativ mit dem Mitteln zu haushalten, um einen größtmöglichen Erfolg zu erzielen.
Art der Kapitalanlage | Wesentliche Merkmale | Zustandekommen des Vertrages
Unternehmerische Kapitalanlage in Form von partiarischen Nachrangdarlehen mit den Emissionsbezeichnungen „COSMOS Fenix I – 4,45%", „COSMOS Fenix I – 6,45%" und „COSMOS Fenix I – 8,75%", einem Stufenzins in Abhängigkeit von der Höhe des jeweiligen Anlagebetrages und einem qualifiziertem Nachrang (einschließlich Zahlungsvorbehalt). Die partiarischen Nachrangdarlehen beinhalten jeweils einen qualifizierten Rangrücktritt der Zahlungsansprüche der Anleger gegenüber sonstigen Verbindlichkeiten des Unternehmens im Falle der Liquidation oder Insolvenz des Unternehmen sowie Zahlungsvorbehalte. Im Falle des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin oder der Liquidation des Unternehmens treten die Forderungen aus den partiarischen Nachrangdarlehen hinter alle nicht nachrangigen Forderungen und alle nachrangigen Forderungen im Sinne von § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück.
Zahlungen können nur verlangt werden, wenn hierdurch bei dem Unternehmen ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt wird (siehe § 8 der Bedingungen).
Die weiteren Merkmale der Kapitalanlage sind in den Bedingungen der partiarischen Nachrangdarlehen „COSMOS Fenix I – 4,45%", „COSMOS Fenix I – 6,45%" und „COSMOS Fenix I – 8,75%" enthalten.
Der Vertragsschluss kommt mit Annahme des Zeichnungsantrags durch die Geschäftsführung der Emittentin zustande.
Name der Tranchenbezeichnung
COSMOS Fenix I-4,45% ab Mindestzeichnungssumme 100 €
COSMOS Fenix I-6,45% ab Mindestzeichnungssumme 1.000 €
COSMOS Fenix I-8,75% ab Mindestzeichnungssumme 3.000 €
(§ 2, Absatz 1 der Beteiligungsbedingungen)
Anspruch auf Zinszahlung
Anspruch auf Rückzahlung zum valutierten Darlehensbetrag
Zusätzlich anfallende Kosten, Steuern, die nicht über den Unternehmer abgeführt werden
Die Besteuerung der Erträge aus der Kapitalanlage erfolgt nach dem Einkommensteuergesetz.
Befristung der Informationen
Die Gültigkeit dieser Informationen ist unbefristet.
Die Zeichnungsfrist für das Angebot endet mit Vollplatzierung des Angebotes.
Einzahlung | Gewährungszeitpunkt
(§ 3, Absatz 2 der Beteiligungsbedingungen)
Ein Ausgabeaufschlag (Agio) wird bei der Aufnahme von Nachrangdarlehen nicht erhoben.
Das Nachrangdarlehen „COSMOS Fenix I“ ist durch den Anleger mittels einer Zahlung (Einmalzahlung) des gesamten gezeichneten Anlagebetrages auf ein von der Emittentin benanntes Konto zur Verfügung zu stellen, wobei der Anlagebetrag mindestens Euro 100,- beträgt. Höhere Beträge müssen glatt durch 50 teilbar sein.
Gewährungszeitpunkt
(§ 3, Absatz 3 der Beteiligungsbedingungen)
Das Nachrangdarlehen gilt am Tag der Gutschrift des gesamten gezeichneten Anlagebetrages auf einem Konto der Emittentin als gewährt.
Laufzeit | Rückzahlung | Veräußerung | Übertragung
(§ 5, Absatz 1 der Beteiligungsbedingungen)
Die Laufzeit des Nachrangdarlehens „COSMOS Fenix I“ beginnt am Gewährungszeitpunkt und endet aufgrund ordentlicher Kündigung.
Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund wird durch die Regelungen der Sätze 1 und 3 nicht berührt.
(§ 5, Absatz 3 der Beteiligungsbedingungen)
Die Rückzahlung des gekündigten Anlagebetrages ist vorbehaltlich § 8 am 15. Bankarbeitstag nach Ablauf der Laufzeit zur Zahlung fällig.
Handelbarkeit | Übertragung an Dritte
Die Ansprüche aus den Nachrangdarlehen können grundsätzlich mit Zustimmung der Darlehensnehmerin übertragen werden.
Die Übertragung kann vollständig oder in Teilbeträgen erfolgen.
Mindestbeträge sind nicht einzuhalten.
Die jährlichen Zins- und die Rückzahlungsansprüche können ausschließlich zusammen übertragen werden.
Die mit der Übertragung verbundenen Kosten sind vom Anleger zu tragen und werden von der Emittentin festgelegt. Sie betragen maximal Euro 10,- pro Übertragung.
Regelung bei Tod
Bei Tod des Investors treten die Erben oder Vermächtnisnehmer an seine Stelle
Zinsen und gewinnabhängige Zinsen
(§ 4, Absatz 1 der Beteiligungsbedingungen)
(1) Das Nachrangdarlehen „Emissionsbezeichnung“ wird vorbehaltlich des § 8 während der Laufzeit (§ 5) verzinst. Der Zinssatz ist abhängig von der Höhe des valutierten Anlagebetrages und beträgt:
Valutierter Darlehensbetrag in Euro
Zinssatzes p.a.
Von 100,- bis ausschließlich 1.000,-
Von 1.000,- bis ausschließlich 3.000,-
Ab einschließlich 3.000,-
Gewinnabhängige
Auf die Nachrangdarlehen, d.h. quotal nach dem Verhältnis des jeweiligen Anlagebetrages zu dem Gesamtanlagebetrag des Nachrangdarlehens „COSMOS Fenix I“, entfällt vorbehaltlich des § 8 ab dem Geschäftsjahr 2018 ein Gewinnanteil in Höhe von 50% des Jahresüberschusses der Darlehensnehmerin, wenn und soweit die Höhe des Jahresüberschusses der Darlehensnehmerin über Euro 200.000,- liegt (gewinnabhängige Zinsen), wobei die maximale Höhe der gewinnabhängigen Zinsen 4% des jeweiligen Anlagebetrages beträgt.
Zinsen Fälligkeit und gewinnabhängige Zinsen Fälligkeit
(§ 4, Absatz 2/3/4 der Beteiligungsbedingungen)
Der erste Zinslauf beginnt am Gewährungszeitpunkt und endet am 31. Dezember 2018.
Folgende Zinsläufe (volle Zinsläufe) beginnen am 01. Januar und enden am 31. Dezember eines Kalenderjahres.
Ab Laufzeitende bis zur Rückzahlung wird das Nachrangdarlehen nicht verzinst.
Die Nachrangdarlehen sind ab dem Gewährungszeitpunkt zinsberechtigt.
Sind Zinsen für einen kürzeren oder längeren Zeitraum als ein Jahr zu zahlen, werden sie anteilig und taggenau nach der Methode act/act (vgl. § 1 Abs. 9) berechnet.
(§ 4, Absatz 2 der Beteiligungsbedingungen)
Die Zahlung der Zinsen für einen abgelaufenen Zinslauf erfolgt jährlich.
Zinszahlungstermin | Fälligkeitstag
(§ 4, Absatz 4 der Beteiligungsbedingungen)
Die Zahlung der Zinsen für einen abgelaufenen Zinslauf ist nachträglich am 15. Bankarbeitstag nach Ablauf des jeweiligen Zinslaufes zur Zahlung fällig (Fälligkeitstag).
Zahlung der gewinnabhängigen Zinsen
(§ 4, Absatz 6 der Beteiligungsbedingungen)
Die Zahlung der gewinnabhängigen Zinsen nach Absatz 5 ist vorbehaltlich des § 8 am 31. März nach Ablauf des Geschäftsjahres fällig. Sofern zum vorgenannten Stichtag der Jahresabschluss für das vorangegangene Geschäftsjahr nicht festgestellt sein sollte, ist die Zahlung am 14. Bankarbeitstag nach dessen endgültiger Feststellung fällig. Der gewinnabhängige Zins wird zwischen dem Ende des für die Zinsberechnung maßgeblichen Geschäftsjahres und dem Auszahlungszeitpunkt nicht verzinst.
Kündigung | Einvernehmliche Beendigung | Vorfälligkeitsentschädigung
(§ 6, Absatz 1 der Beteiligungsbedingungen)
Das Nachrangdarlehen kann sowohl durch den Anleger als auch die Emittentin unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ablauf der Mindestlaufzeit gekündigt werden.
Die Mindestlaufzeit beginnt am Gewährungszeitpunkt und endet mit Ablauf des 31. Dezember 2022
Kündigung durch Darlehensnehmerin
(§ 6, der Beteiligungsbedingungen)
Ausschließlich die Emittentin ist berechtigt, das Nachrangdarlehen vollständig oder quotal zum Ablauf eines jeden Kalenderquartals, erstmals zum Ablauf des 31.12.2018, ordentlich zu kündigen.
Die Kündigungsfrist beträgt sechs Monate.
Wenn und soweit die Emittentin das ordentliche Kündigungsrecht vor Ablauf des dem Gewährungszeitpunkt folgenden fünften vollen Kalenderjahres ausübt, gewährt sie dem Anleger eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 0,3% bezogen auf den gekündigten Anlagebetrag für jeden Monat bis zum Ablauf des fünften vollen Kalenderjahres.
Die Vorfälligkeitsentschädigung ist zusammen mit der Rückzahlung des gekündigten Anlagebetrages zur Zahlung fällig
Kündigung durch Darlehensgeber.
Einvernehmliche Beendigung,
(§ 7 der Beteiligungsbedingungen)
Der Anleger kann in begründeten Fällen die Beendigung des Nachrangdarlehens „COSMOS Fenix I“ bei der Emittentin vor Laufzeitende beantragen.
Die Emittentin kann frei über die Annahme eines solchen Antrags entscheiden.
Beabsichtigt die Emittentin, einem solchen Antrag zuzustimmen, haben sich die Parteien einvernehmlich über die Konditionen der Auflösung (Zins- und Rückzahlungsbetrag) zu einigen.
Die Emittentin ist berechtigt, eine angemessene Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 5% des gezeichneten Anlagebetrages zu erheben.
Dem Anleger bleibt der Gegenbeweis vorbehalten, dass die Vorfälligkeitsentschädigung nicht angemessen ist. Auch im Falle der einvernehmlichen Beendigung gelten die Regelungen des § 8.
Nachrangigkeit | Zahlungsvorbehalt | Verlustbeteiligung | Nachschusspflicht
Hinweise Risiko | Haftung | Verkaufsprospekt
Nachrangvereinbarung
(§ 8, Absatz 2 der Beteiligungsbedingungen)
(§ 8, Absatz 1 der Beteiligungsbedingungen)
Die Ansprüche aus dem Nachrangdarlehen „COSMOS Fenix I“, insbesondere auf die Zahlung der Zinsen sowie die Rückzahlung des valutierten Anlagebetrages, stehen unter dem Vorbehalt, dass bei der Emittentin ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt wird.
Können aufgrund des Zahlungsvorbehalts Zins- und/oder Rückzahlungen durch die Emittentin nicht geleistet werden, sind diese am dritten Bankarbeitstag nach Wegfall des Zahlungsvorbehalts nachzuholen. Das heißt, dass die Ansprüche aus dem Nachrangdarlehen wieder aufleben, wenn der Zahlungsvorbehalt weggefallen ist.
Keine Verlustbeteiligung
Im Zusammenhang mit der angebotenen Vermögensanlage besteht für den Anleger das Risiko im Teil- oder Totalverlust des eingesetzten Kapitals und der Zinsansprüche.
Darüber hinaus besteht für einen Anleger als Maximalrisiko die Gefährdung seines weiteren Vermögens bis hin zur Privatinsolvenz, wenn er trotz des Teil- oder Totalverlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Kapitalanlage fest zur Deckung anderweitiger Verpflichtungen oder seines Lebensunterhalts eingeplant hat.
Das gilt insbesondere, wenn der Anleger den Erwerb der Vermögensanlage teilweise oder vollständig fremdfinanziert hat, z.B. über einen Bankenkredit; er hätte den Kapitaldienst für diese Fremdfinanzierung auch dann zu leisten, wenn keinerlei Rückflüsse aus der Vermögensanlage erfolgen sollten.
Der betreffende Anleger könnte somit nicht nur sein eingesetztes Kapital verlieren, sondern müsste das zur Finanzierung der Vermögensanlage aufgenommene Fremdkapital inklusive Zinsen zurückzahlen und/oder die eventuellen zusätzlichen Steuern leisten.
Auch eventuelle zusätzliche Steuern auf den Erwerb, die Veräußerung oder die Rückzahlung der Vermögensanlage wären vom Anleger im Falle fehlender Rückflüsse aus seinem weiteren Vermögen zu begleichen.
Das Vermögensanlagen-Informationsblatt unterliegt nicht der Prüfung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Für die Vermögensanlage wurde kein von der BaFin gebilligter Verkaufsprospekt erstellt. Weitergehende Informationen erhält der Anleger unmittelbar vom Anbieter/Emittenten der Vermögensanlage.
Haftung des Emittenten
Ansprüche auf der Grundlage einer in dem Vermögensanlagen - Informationsblatt enthaltenen Angabe können nur dann bestehen, wenn die Angabe irreführend oder unrichtig ist und wenn die Vermögensanlage während der Dauer des öffentlichen Angebots, spätestens jedoch innerhalb von zwei Jahren nach dem ersten öffentlichen Angebot der Vermögensanlage im Inland, erworben wird.
Bis zur Höhe des gezeichneten Darlehensbetrages zzgl. Agio, keine Nachschusspflicht
Angesprochene Anlegerkreise
Das vorliegende Angebot richtet sich ausschließlich an Anleger, die ihren Wohnsitz oder Gesellschaftssitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und bereit sind, Finanzierungsverantwortung für den Emittenten zu übernehmen.
(§ 9 der
Beteiligungsbedingungen)
Die Darlehensnehmerin ist verpflichtet, dem Darlehensgeber innerhalb von sechs Wochen nach Ablauf eines jeden Kalenderquartals überblicksmäßig Informationen zu ihrer aktuellen Auftragslage, Umsatz- und Ergebnisentwicklung sowie zu den zu erreichenden Milestones mit dem jeweiligen entsprechenden Zeitfenstern und den bereits erreichten Milestones per E-Mail zu übermitteln, wobei die Bereitstellung als Download (in Form eines PDF-Dokument) ausreichend ist.
Zahlungen, Steuern
(§ 10, Absatz 1-3 der Beteiligungsbedingungen)
Die Emittentin ist berechtigt, mit befreiender Wirkung auf das im Anlegerregister eingetragene Konto eines Anlegers Zahlungen zu leisten.
Alle Zahlungen, insbesondere Zahlungen von Zinsen und Rückzahlung des Nachrangdarlehens zum valutierten Anlagebetrag, erfolgen unter Abzug und Einbehaltung von Steuern, Abgaben und sonstigen Gebühren, soweit die Emittentin zum Abzug und/oder zum Einbehalt gesetzlich verpflichtet ist. Die Emittentin ist nicht verpflichtet, den Anlegern zusätzliche Beträge als Ausgleich für auf diese Weise abgezogene oder einbehaltene Beträge zu zahlen.
Soweit die Emittentin nicht gesetzlich zum Abzug und/oder zum Einbehalt von Steuern, Abgaben oder sonstigen Gebühren verpflichtet ist, trifft sie keinerlei Verpflichtung im Hinblick auf derartige Verpflichtungen der Anleger.
Hinweis: Dies ist eine Übersicht des Emission. Wir übernehmen keine Gewähr. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. Nähere Informationen zum Beteiligungsprodukt beinhalten die Beteiligungsbedingungen. Ausschließlich die Beteiligungsbedingungen sind maßgebend. Die Zahlungen stehen unter dem Vorbehalt, dass ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbei geführt wird. Die angebotene Beteiligung ist als unternehmerische Beteiligung mit speziellen Risiken – insbesondere dem Totalverlust des eingesetzten Kapitals und nicht gezahlter Mindestvergütungen sowie nicht ausgeschütteter Gewinnanteile - behaftet und die in der Vergangenheit erwirtschafteten Erträge sind kein Indikator für zukünftige Erträge. Es besteht insbesondere bei Anbietern, die keiner Regulierung unterliegen, das Risiko des Ausfalles der Emittentin (Emittentinrisiko). Die Transaktionskosten (Provisionen und Gebühren) der DMI Deutsche Mikroinvest GmbH sowie der übrigen an den Geschäften beteiligten Dienstleister haben einen negativen Einfluss auf die Gewinnchance. Da die Vergütung der DMI Deutsche Mikroinvest GmbH umsatzabhängig ist, besteht ein Interessenkonflikt zwischen der Plattformbetreiberin und dem/der Investor/-in im Hinblick auf die Häufigkeit der Geschäfte. Stand: 10. Oktober 2017. Druckfehler, Änderungen, Irrtümer vorbehalten. Es gelten die Beteiligungsbedingungen der Aleia Technologies GmbH.
Unternehmerische Kapitalanlage in Form von partiarischen Nachrangdarlehen mit den Emissionsbezeichnungen „COSMOS Fenix I – 4,45%“, „COSMOS Fenix I – 6,45%“ und „COSMOS Fenix I – 8,75%“, einem Stufenzins in Abhängigkeit von der Höhe des jeweiligen Anlagebetrages und einem qualifiziertem Nachrang (einschließlich Zahlungsvorbehalt). Die partiarischen Nachrangdarlehen beinhalten jeweils einen qualifizierten Rangrücktritt der Zahlungsansprüche der Anleger gegenüber sonstigen Verbindlichkeiten des Unternehmens im Falle der Liquidation oder Insolvenz des Unternehmen sowie Zahlungsvorbehalte. Im Falle des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin oder der Liquidation des Unternehmens treten die Forderungen aus den partiarischen Nachrangdarlehen hinter alle nicht nachrangigen Forderungen und alle nachrangigen Forderungen im Sinne von § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück.
Die weiteren Merkmale der Kapitalanlage sind in den Bedingungen der partiarischen Nachrangdarlehen „COSMOS Fenix I – 4,45%“, „COSMOS Fenix I – 6,45%“ und „COSMOS Fenix I – 8,75%“ enthalten.
Nachrangdarlehen spielen als Finanzierungsmischling eine bedeutende Rolle im Bereich des Mezzanine-Kapitals. Das Nachrangdarlehen ist ein Darlehen an ein Unternehmen.
Als Entgelt für die Überlassung des Darlehens wird ein fester Zins vereinbart. Der Begriff "Nachrang" bedeutet, dass die Rückerstattung des Darlehens im Falle einer Liquidation oder Insolvenz erst dann erfolgen darf, wenn alles nicht nachrangige Fremdkapital bedient wurde. Alle Nachrangdarlehen müssen aber vor der Entnahme von Eigenkapital bedient werden.
Von der stillen Beteiligung unterscheidet sich das Nachrangdarlehen insbesondere dadurch, dass der Darlehensgeber nicht selbst am Unternehmen beteiligt ist. Er hat keinen Einfluss auf die Unternehmensgeschäfte.
Eine Beteiligung des Darlehensgebers am Verlust des Unternehmens ist ausgeschlossen.
Zinserträge sind beim Investor Einkünfte aus Kapitalvermögen.
Informationsbereitsstellung
Alle Informationen aus diesem Expose werden dem interessierten Geschäftspartner oder Kapitalgeber ausschließlich zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt und sollen nicht als Verkaufsangebot verstanden werden.
Stand: 10.Okrober 2017
Bei diesem Angebot zur Beteiligung mit einem Nachrangdarlehen handelt es sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Kapitalanlage, sondern um eine Unternehmensbeteiligung mit Risiken. Eine Kapitalanlage in eine Unternehmensbeteiligung stellt wie jede unternehmerische Tätigkeit ein Wagnis dar. Somit kann prinzipiell ein Verlust des eingesetzten Kapitals des Anlegers nicht ausgeschlossen werden. Der Kapitalanleger sollte stets einen Teil- oder gar Totalverlust aus dieser Anlage wirtschaftlich verkraften können. Die in der Vergangenheit erwirtschafteten Erträge sind kein Indikator für zukünftige Erträge.
Im Folgenden werden die Risikofaktoren dargestellt, die für die Bewertung des Marktrisikos der Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I von ausschlaggebender Bedeutung sind sowie die Risikofaktoren, die die Fähigkeit der Emittentin beeinträchtigen können, ihren Verpflichtungen aus den Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I gegenüber den Anlegern nachzukommen. Die Darstellung der Risikofaktoren ersetzt nicht die gegebenenfalls notwendige Beratung durch fachlich geeignete Berater. Eine Anlageentscheidung sollte nicht allein aufgrund dieser Risikofaktoren getroffen werden, da die hierin enthaltenen Informationen eine auf die Bedürfnisse, Ziele, Erfahrungen bzw. Kenntnisse und Verhältnisse des Anlegers zugeschnittene Beratung und Aufklärung nicht ersetzen können. Es wird empfohlen, gegebenenfalls Beurteilungen von fachlich geeigneten Beratern einzuholen.
Im Folgenden werden die aus Sicht der Emittentin wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Risiken, die sich grundsätzlich aus ihrer Geschäftstätigkeit sowie aus dem Erwerb der Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I ergeben können, dargestellt.
Die Reihenfolge der aufgeführten Risiken lässt keine Rückschlüsse auf mögliche Eintrittswahrscheinlichkeiten oder das Ausmaß einer potenziellen Beeinträchtigung zu.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass zusätzliche Risiken sich aus der individuellen Situation des Anlegers sowie aus bisher unbekannten oder als unwesentlich erachteten Sachverhalten ergeben können.
Der Eintritt einzelner oder das kumulative Zusammenwirken verschiedener Risiken kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Emittentin haben, mit der Folge, dass die Emittentin nicht, oder nur eingeschränkt in der Lage ist, ihre vertraglich vereinbarten Zins- und Rückzahlungsverpflichtungen aus den Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I gegenüber den Anlegern zu bedienen.
Im ungünstigsten Fall kann es zu einer Insolvenz der Emittentin und damit zu einem Totalverlust der Investition kommen.
Es wird keine Gewähr für den Eintritt der wirtschaftlichen Ziele und Erwartungen des Anlegers übernommen.
Anlagegefährdende Risiken
Im Folgenden werden die Risiken dargestellt, durch deren Realisierung die prognostizierten Ergebnisse durch die Emittentin nicht erzielt werden und im ungünstigsten Fall zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Kapitaleinlage des Anlegers führen können.
Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit
Nachfolgend können nicht sämtliche Risiken aus der Geschäftstätigkeit der Emittentin aufgeführt werden. Da die Emittentin in die Tätigkeiten rund um die Erzeugung von flammhemmenden und festigkeitserhöhenden Zuschlagstoffen, z.B. für die Kunststoffindustrie, durch Recycling und Inertisierung von Flugasche, insbesondere aus Müllverbrennungsanlagen investieren wird, können sich Risiken für die Anleger dadurch ergeben, dass die Ergebnisse aus der operativen Geschäftstätigkeit nicht oder nicht dauerhaft realisiert werden, weil die Entwicklung der Anlageobjekte nicht den Erwartungen entsprochen hat. Sowohl beim Erlangen der Patente als auch bei der Produktzulassung gemäß EU-Chemikalienverordnung kann es sein, dass Patente nicht erteilt und Zulassung nicht erlangt werden können, so dass die Vermarktbarkeit des Produktes scheitern könnte. Es besteht das Risiko beim Vertrieb oder auch beim Betrieb einer Anlage oder des Einsatzes des Zuschlagstoffes, dass Schadstoffe freigesetzt werden, was sich erheblich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken könnte. Auch könnten sich mit den gleichen Auswirkungen gesetzliche oder andere Rahmenparameter verändern. In einer zweiten Finanzierungsphase, welche wichtig für die Ertragskraft des Unternehmens ist, ist der Bau einer Produktionsanlage geplant. Die Finanzierung hierfür steht noch nicht und ist mit Unsicherheiten verbunden. Auch könnten sich zeitliche Verschiebungen bei dem Bau der späteren Anlage ergeben, welches die Ertragskraft des Unternehmens gefährden würde.
Markt- und Preisrisiken
Die Entwicklung der Märkte für Zuschlagstoffe sowie für die Entsorgung von Flugasche, auf denen der Emittent tätig ist, und der Preise für den Einkauf von Leistungen und Schlüsselkomponenten ist fortwährenden und dynamischen Änderungen unterworfen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass allgemeine Veränderungen in diesem Markt für Zuschlagstoffe oder der Entsorgung von Flugasche negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit des Emittenten haben könnten. Es besteht das Risiko, dass der Emittent geringere Ergebnisse oder Verluste erwirtschaftet, was zu geringeren Zinszahlungen an den Anleger bis hin zum Totalverlust des Anlagebetrags führen kann.
Wettbewerbsreaktionen und deren Einfluss auf den Markt für Zuschlagstoffe bzw. die Entsorgung von Flugasche, z.B. durch neue technische Verfahren- und/oder Geräte oder Digitalisierung, Preispolitik, geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen und besondere Strategien von Mitbewerbern lassen sich nicht voraussehen. Die Entwicklung und Vermarktung von Produkten/Anlagen durch Konkurrenzunternehmen könnte die Umsatz- und Ertragssituation des Emittenten beeinträchtigen. Es besteht das Risiko, dass der Emittent geringere Ergebnisse oder Verluste erwirtschaftet, was zu geringeren Zinszahlungen an den Anleger bis hin zum Totalverlust des Anlagebetrags führen kann.
Für alle Zahlungsansprüche der Anleger gilt ein Zahlungsvorbehalt. Anleger haben gegen den Emittenten nur dann einen Anspruch auf die Zahlung der Zinsen sowie die Rückzahlung der Vermögensanlage, wenn durch diesen Anspruch ein Insolvenzeröffnungsgrund bei dem Emittenten (Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) nicht herbeigeführt werden würde. Daher ist das Bestehen eines Anspruchs der Anleger auf Zahlungen von der wirtschaftlichen Situation des Emittenten und insbesondere auch von deren Liquiditätslage abhängig. Für den Anleger besteht das Risiko, dass er im Falle des Vorliegens eines solchen Zahlungsvorbehaltes keine Zahlungen zum eigentlichen Zahlungstermin mangels Vorliegens eines Anspruchs vom Emittenten verlangen kann. Wird der Zahlungsvorbehalt nicht beseitigt, hat dies den Totalverlust des Anlagebetrags für den Anleger zur Folge.
Im Falle der Liquidation des Emittenten sind die nachrangigen Ansprüche der Anleger erst nach einer etwaigen Befriedigung dinglich besicherter Ansprüche anderer Gläubiger (z. B. Kreditinstitute) sowie anderer nicht nachrangiger Gläubiger (z. B. Lieferanten) zu bedienen. Im Falle der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über den Emittenten kann der Anleger seine Ansprüche (Zinsen, Rückzahlung) gegenüber dem Insolvenzverwalter nur als nachrangiger Insolvenzgläubiger geltend machen. Zahlungen an den Anleger aus der Insolvenzmasse erfolgen erst dann, wenn alle ihm vorgehenden Ansprüche, insbesondere die nicht nachrangigen Ansprüche sowie alle nachrangigen Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung, vollständig erfüllt wurden. Die Höhe der tatsächlichen Zahlungen ist damit abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. Reicht die Insolvenzmasse nicht aus, um auf nachrangige Forderungen im Insolvenzverfahren Zahlungen zu leisten, hätte dies für den Anleger den Totalverlust des Anlagebetrags zur Folge.
Vertrieb der Darlehen
Für die Platzierung der mit diesem Online Exposé angebotenen Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I besteht keine Platzierungsgarantie. Zur Aktivierung des Vertriebs wäre die Emittentin möglicherweise angewiesen, höhere als die kalkulierten Vertriebsprovisionen zu vereinbaren, weitere Marketingmaßnahmen zu ergreifen bzw. zusätzliche oder abgeänderte Produktvarianten zu entwickeln. Derartige Maßnahmen sind üblicherweise mit z.T. erheblichen Kosten verbunden, wodurch vor allem Nebenkosten ansteigen würden und dies sich auf die Fähigkeit der Emittentin auswirken können, Zinszahlungen und/oder die Rückzahlung der Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I vorzunehmen.
Außerdem besteht am außerbörslichen Kapitalmarkt ein umfassendes Angebot an alternativen Produkten, so dass nicht auszuschließen ist, dass es der Emittentin nicht gelingt, ausreichende Vertriebskapazitäten zu akquirieren. Dies hätte einen verminderten Zufluss von Anlegergeldern zur Folge, was sich auf die Fähigkeit der Emittentin auswirken könnte, Zinszahlungen und/oder die Rückzahlung der Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I vorzunehmen.
Das Erreichen der Geschäftsziele sowie die Angaben zu der Kapitalrückzahlung haben die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Liquidität der Emittentin zur Voraussetzung. Es besteht das Risiko, dass die Liquiditätslage der Emittentin Auszahlungen an die Anleger nur teilweise oder nicht zulässt. Des Weiteren besteht keine Sicherheit hinsichtlich der angenommenen wirtschaftlichen Entwicklung der Emittentin, so dass auf die beschriebenen Risiken aus der Geschäftstätigkeit der Emittentin (Finanzierungsgesellschaft/Beteiligung an anderen Gesellschaften sowie Immobilien) hinzuweisen ist, die für Anleger zu den dort beschriebenen negativen Folgen führen können. Ebenso können geringere Ergebnisse und mangelnde Liquidität bei der Emittentin dazu führen, dass sie anstehende Zahlungsverpflichtungen nicht, nicht uneingeschränkt und/oder nicht fristgerecht ihren Vertragspartnern und/oder Gläubigern gegenüber erfüllen kann.
Kürzungs- und Schließungsmöglichkeit
Die Emittentin ist berechtigt, jederzeit und ohne die Angabe von Gründen, Zeichnungen, Anteile oder Beteiligungen zu kürzen. Des Weiteren ist die Emittentin durch Beschluss der Geschäftsführung ohne Angabe von Gründen und ohne Zustimmung der Anleger berechtigt, die Zeichnungsfrist zu verkürzen. Insoweit besteht das Risiko, dass dem Anleger nicht die gezeichnete Darlehenshöhe zugeteilt wird und die Anlage eine geringere als die bei der Zeichnung erwartete Rendite aufweist.
Stellt die Emittentin die Platzierung der angebotenen Kapitalanlage vor der Zeichnung der gesamten Tranche ein, steht ihr nicht das den Kalkulationen zu Grunde gelegte Kapital für Investitionen zur Verfügung. Dies kann dazu führen, dass nicht die angestrebten Erträge für die Emittentin und damit auch für den Anleger erwirtschaftet werden können.
Durch den Verlust von Kompetenzträgern der Emittentin besteht das Risiko, dass Fachwissen nicht mehr zur Verfügung steht und somit ein qualifiziertes Investitions- und Risikomanagement nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet ist. Der Verlust solcher unternehmenstragenden Personen könnte einen nachteiligen Effekt auf die wirt­schaftliche Entwicklung der Emittentin haben. Es besteht das Risiko, dass die Fähigkeit der Emittentin beeinträchtigt wird, Zinszahlungen und/oder die Rückzahlung der Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I vorzunehmen.
Zukünftige Änderungen der Steuergesetze sowie abweichende Gesetzesauslegungen durch Finanzbehörden und -gerichte können nicht ausgeschlossen werden. Insoweit können für die Emittentin nachteilige Änderungen des Steuerrechts negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und/oder Ertragslage der Emittentin haben und somit die Fähigkeit der Emittentin beeinträchtigt wird, Zinszahlungen und/oder die Rückzahlung der Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I vorzunehmen.
Die Gesetzgebung unterliegt einem ständigen Wandel. So können Maßnahmen der Gesetz- und Verordnungsgeber auf Bundes- und/oder Landes- bis hin zur Kommunalebene die Markt- und Wettbewerbsverhältnisse beeinflussen und sich negativ auf die Geschäftstätigkeit und/oder wirtschaftliche Situation der Emittentin auswirken. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass auf Grund derartiger gesetzgeberischer Maßnahmen das Unternehmen zur Umstellung, Reduzierung oder auch der Einstellung einzelner geschäftlicher Aktivitäten gezwungen ist. Aufgrund dessen besteht das Risiko, dass die Fähigkeit der Emittentin beeinträchtigt wird, Zinszahlungen und/oder die Rückzahlung der Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I vorzunehmen.
Bindungsfrist des Kapitals und Kündigung
Eine Beendigung der Vermögensanlage erfolgt durch Kündigung. Eine ordentliche Kündigung ist frühestens zum Ablauf der Mindestlaufzeit möglich. Der von dem Anleger eingezahlte Anlagebetrag unterliegt demnach einer mittel- bis langfristigen Bindungsdauer. Der Anleger kann nicht vorzeitig über sein eingesetztes Kapital verfügen.
Rechtliche Risiken, Vertragsrisiko
Bei sämtlichen Verträgen, die die Emittentin bis zum Zeitpunkt des öffentlichen Angebots noch nicht abgeschlossen hat, besteht das Risiko, dass ein geplanter Vertragsabschluss letztlich nicht erfolgt. Dies könnte sich für die Emittentin dahingehend auswirken, dass sie ihre Geschäftsaktivitäten nicht ausüben kann. Bereits durch die Emittentin abgeschlossene Verträge könnten vorzeitig gekündigt, anderweitig beendet oder nicht erfüllt werden. In diesen Fällen besteht jeweils das Risiko, dass die Emittentin ihren Aktivitäten nicht wie geplant nachgehen kann und dass Leistungen und/oder Zahlungen der Vertragspartner nicht wie geplant an sie erfolgen. Zudem könnten in diesen Fällen zusätzliche Kosten bspw. für die Rechtsverfolgung entstehen. Für die Anleger besteht in diesen Fällen das Risiko, dass die Auszahlung der prognostizierten Zinsen und/oder die Rückzahlung des Nachrangdarlehens nicht und/oder nicht in der geplanten Höhe erfolgen können.
Zahlungsvorbehalte
Für alle Zahlungsansprüche der Anleger gilt ein Zahlungsvorbehalt. Anleger haben gegen die Emittentin nur dann einen Anspruch auf die Zahlung der Zinsen sowie die Rückzahlung der Vermögensanlage, wenn durch diesen Anspruch ein Insolvenzeröffnungsgrund bei der Emittentin (Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) nicht herbeigeführt werden würde. Daher ist das Bestehen eines Anspruchs der Anleger auf Zahlungen von der wirtschaftlichen Situation der Emittentin und insbesondere auch von deren Liquiditätslage abhängig. Für den Anleger besteht das Risiko, dass er im Falle des Vorliegens eines solchen Zahlungsvorbehaltes keine Zahlungen zum eigentlichen Zahlungstermin mangels Vorliegens eines Anspruchs von der Emittentin verlangen kann. Wird der Zahlungsvorbehalt nicht beseitigt, hat dies den Totalverlust des Anlagebetrags für den Anleger zur Folge.
Mitwirkungs- und Vermögensrechte
Die Nachrangdarlehen begründen ausschließlich schuldrechtliche Ansprüche gegenüber der Emittentin auf laufende Zinszahlungen und Rückzahlung des eingesetzten Kapitals zum Zeitpunkt der jeweiligen Fälligkeit. Die Nachrangdarlehen gewähren keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte in Bezug auf die Emittentin.
Die Emittentin ist berechtigt, weiteres Kapital aufzunehmen, das im gleichen Rang mit den Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I steht oder im Rang vorgeht. Ein Bezugsrecht besteht in diesem Fall für die Anleger nicht, so dass das Risiko besteht, dass die Höhe der Zinszahlungen durch die Aufnahme weiteren Kapitals geringer als kalkuliert ausfallen.
Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I sind keine Kapitalanlagen, für die eine gesetzliche Einlagensicherung besteht.
Anlegergefährdende Risiken
Die nachfolgenden Abschnitte stellen die Risiken dar, die nicht nur zu einem Verlust des Darlehensbetrages des Anlegers führen können, sondern darüber hinaus auch das weitere Vermögen des Anlegers gefährden können.
Handelbarkeit, Übertragbarkeit
Die angebotenen Nachrangdarlehen sind mit Zustimmung der Emittentin durch Abtretung frei übertragbar. Die Nachrangdarlehen sind jedoch nicht an einem organisierten Markt handelbar. Ihre Veräußerbarkeit ist insofern eingeschränkt. Eine Veräußerung der Nachrangdarlehen ist nur durch einen privaten Verkauf durch den Anleger oder ggf. durch Vermittlung der Emittentin möglich. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich kein Käufer findet, so dass der Anleger erst nach Kündigung des Nachrangdarlehens zum Ablauf der Mindestlaufzeit ausscheiden und nicht vor der Kündigung über sein eingesetztes Kapital verfügen kann oder das Nachrangdarlehen nur zu einem geringeren Erlös veräußerbar ist.
Bei einer Fremdfinanzierung der Vermögensanlage ist zu beachten, dass der Anleger unabhängig von Auszahlungen aus der Vermögensanlage bzw. dem Totalverlust seines Kapitals verpflichtet ist, Zinsen und Kosten der Fremdfinanzierung sowie die Rückzahlung der Fremdfinanzierung aus seinem sonstigen Vermögen zu bedienen.
Trotz des grundsätzlich bestehenden sog. Rückwirkungsverbotes kann nicht ausgeschlossen werden, dass Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I von künftigen Steuer-, Gesellschafts- oder anderen Rechtsänderungen derart betroffen sind, dass auf Zinszahlungen ein entsprechender Abschlag vorgenommen werden muss und somit die kalkulierten Renditen nicht (mehr) erzielt werden können.
Zeichnungsvolumen: 500.000 €
Beteiligungsform: Partiarisches Nachrangdarlehen
Verzinsung: bis zu 12,75% basierend auf 3 Stufen je nach Investment: 4,45% | 6,45% | 8,75% zzgl. gewinnabh. Beteiligung
Kündigungsfrist: 6 Monate zum Ablauf der Mindestlaufzeit
Laufzeit: Mindestlaufzeit 5 volle Kalenderjahre
Investment noch 54 Tage möglich
Website: cosmosfenix.aleia.ag
Beteiligungsbedingungen für part. Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I der Aleia Technologies GmbH
Vermögensanlagen Informationsblatt der part. Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I 8,75% der Aleia Technologies GmbH
Vermögensanlagen Informationsblatt der part. Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I 6,45% der Aleia Technologies GmbH
Vermögensanlagen Informationsblatt der part. Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I 4,45% der Aleia Technologies GmbH
Informationen für den Verbraucher über part. Nachrangdarlehen der Serie COSMOS Fenix I der Aleia Technologies GmbH