Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=19.01.2016&Aktenzeichen=2%20BvR%203030/14
Timestamp: 2019-06-26 23:29:11
Document Index: 282505380

Matched Legal Cases: ['Art 1', 'Art 2', '§ 23', '§ 92', 'Art 2', 'Art 1', '§ 23']

BVerfG, 19.01.2016 - 2 BvR 3030/14 - dejure.org
https://dejure.org/2016,707
BVerfG, 19.01.2016 - 2 BvR 3030/14 (https://dejure.org/2016,707)
BVerfG, Entscheidung vom 19.01.2016 - 2 BvR 3030/14 (https://dejure.org/2016,707)
BVerfG, Entscheidung vom 19. Januar 2016 - 2 BvR 3030/14 (https://dejure.org/2016,707)
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Resozialisierungsgebot im Strafvollzug (Erhaltung der Lebenstüchtigkeit langjährig Inhaftierter; Vollzugslockerungen auch ohne Anzeichen einer haftbedingten Deprivation und ohne konkrete Entlassungsperspektive; Ausführungen; personelle Ressourcen)
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen die Nichtgewährung von Vollzugslockerungen
Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG
Nichtannahmebeschluss: durch Art 2 Abs 1 GG iVm Art 1 Abs 1 GG geschütztes Resozialisierungsinteresse eines Inhaftierten - auch bei Verurteilung zu lebenslanger Haft keine Versagung jeglicher Lockerungsperspektiven mit der Begründung, eine konkrete Entlassungsperspektive stehe noch aus - hier: mangels substantiierter Begründung einer Grundrechtsverletzung (§§ 23 Abs 1 S 2, 92 BVerfGG) unzulässige Verfassungsbeschwerde
LG Koblenz, 21.08.2014 - 7c StVK 77/14
OLG Koblenz, 18.11.2014 - 2 Ws 538/14
Seiner ständigen Rechtsprechung folgend hat das Bundesverfassungsgericht in seiner den vorliegenden Vollzugsfall betreffenden Entscheidung 2 BvR 3030/14 vom 19. Januar 2016 (juris) trotz Unzulässigkeit der Verfassungsbeschwerde des Strafgefangenen folgendes ausgeführt:.
OLG Koblenz, 06.03.2017 - 2 Ws 731/15
Strafvollzug in Rheinland-Pfalz: Nichtgewährung von Vollzugslockerungen in der …
Bei langjährig Inhaftierten kann, auch wenn eine konkrete Entlassungsperspektive sich noch nicht abzeichnet und weitergehenden Lockerungen eine Flucht- oder Missbrauchsgefahr entgegensteht, zumindest die Gewährung von Ausführungen geboten und der damit verbundene personelle Aufwand hinzunehmen sein (BVerfG, 2 BvR 3030/14 v. 19.01.2016, juris m.w.N.).