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Timestamp: 2016-10-28 18:01:49
Document Index: 365904498

Matched Legal Cases: ['Art. 108', 'Art. 110', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 137', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 16', 'Art. 6', 'Art. 6', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 25', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'BGE', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 40', 'Art. 51', 'Art. 40', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 69', 'Art. 134', 'Art. 159', 'BGE']

U 108/05 (28.08.2006)
C.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Max Sidler, Unterm�li 6, 6302 Zug,
A.a Die 1956 geborene C.________ arbeitete ab Juni 1997 als Aussendienstmitarbeiterin f�r Herrenmassanz�ge in der T.________ AG, welche T�tigkeit sie zufolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten der Firma im Sommer 1998 aufgeben musste. Nach vor�bergehender Arbeitslosigkeit war sie ab 1. Oktober 1999 in der von ihr gegr�ndeten Firma A.________ GmbH, als A-Domicile-Verk�uferin t�tig und bei der ELVIA Versicherungen obligatorisch gegen Unfall versichert. Am 15. Dezember 1999 erlitt sie wegen eines ihr verweigerten Vortritts einen Autounfall, bei welchem sie sich gem�ss den Feststellungen der erstbehandelnden �rzte des Spitals Z.________ Thorax- und Kniekontusionen sowie eine Distorsion der Halswirbels�ule zuzog. Der weiterbehandelnde Hausarzt Dr. med. M,________, attestierte am 22. Februar 2000 eine volle Arbeitsunf�higkeit bis auf weiteres. Daraufhin strukturierte C.________ ihre Firma um und er�ffnete im April 2000 einen Verkaufsladen f�r Modeartikel, den sie mit Hilfe einer Angestellten betrieb. Vom 10. bis 28. Juli weilte sie zur Behandlung im Kurhaus D.________. Anschliessend stand sie in ambulanter Psychotherapie des Dr. med. W.________. Die ELVIA anerkannte ihre Leistungspflicht, �bernahm die Kosten der Heilbehandlung und richtete Taggelder aus. In der Folge kl�rte sie die medizinischen Verh�ltnisse ab, indem sie das Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (Medas) vom 21. Januar 2002 und den Erg�nzungsbericht vom 15. April 2002 einholte. Diese gelangte zum Schluss, die Arbeitsf�higkeit in der aktuellen T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrerin einer Modeboutique wie auch in der zuvor ausge�bten T�tigkeit als selbstst�ndige Handelsreisende f�r Masskleider betrage 50%. Vom 27. Januar bis 16. Februar 2002 hielt sich die Versicherte zur psychosomatischen Behandlung in der Klinik X.________ auf.
Mit Verf�gung vom 8. Juli 2002 setzte die Allianz Suisse Versicherungen (nachfolgend: Allianz) als Rechtsnachfolgerin der ELVIA das Taggeld mit Wirkung ab 3. Januar 2002 auf Grund einer Arbeitsunf�higkeit von 50% fest. F�r die Dauer des Aufenthaltes in der Klinik X.________ sprach sie ein volles Taggeld zu. Gegen diese Verf�gung liess C.________ Einsprache erheben. Mit Verf�gung vom 9. Dezember 2002 setzte die Allianz sodann das koordinierte UV-Tallgeld f�r die Zeit vom 18. Dezember 1999 bis 30. September 2002 unter Ber�cksichtigung der Leistungen der Invalidenversicherung fest. Daraus ergab sich eine �berentsch�digung von Fr. 20'536.90. Auch gegen diese Verf�gung erhob C.________ Einsprache. Mit Einspracheentscheid vom 6. Mai 2003 vereinigte die Allianz die Verfahren, hielt an der Verf�gung vom 8. Juli 2002 bez�glich der H�he des Taggeldes fest und hiess die gegen die Verf�gung vom 9. Dezember 2002 gerichtete Einsprache betreffend �berentsch�digung teilweise gut, indem sie den �berentsch�digungsbetrag auf Fr. 15'239.- reduzierte.
A.b Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug hiess die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 29. April 2004 in dem Sinne gut, dass es den Einspracheentscheid vom 6. Mai 2003 aufhob und die Sache zur erg�nzenden Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen an die Allianz zur�ckwies. Die von der Allianz erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Eidgen�ssische Versicherungsgericht mit Urteil vom 13. Oktober 2004 in dem Sinne gut, dass es den angefochtenen Entscheid aufhob und die Sache an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur�ckwies, damit es �ber die Beschwerde im Sinne der Erw�gungen neu entscheide. In den Erw�gungen wies es darauf hin, dass die entscheidrelevanten medizinischen Unterlagen mittlerweile vorl�gen und die Sache somit materiell beurteilt werden k�nne.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zog bei der Kantonalen Steuerverwaltung Zug die Steuererkl�rung 2002 der Versicherten bei und holte die Buchhaltungsunterlagen der Firma A.________ GmbH f�r das Jahr 2002 ein. Mit Entscheid vom 27. Januar 2005 hiess es die gegen den Einspracheentscheid vom 6. Mai 2003 gerichtete Beschwerde teilweise gut mit der Feststellung, dass per 30. September 2002 eine �berentsch�digung im Betrag von Fr. 2610.50 besteht. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst C.________ beantragen, es sei ihr ab 1. Juli 2002 das volle Taggeld zuzusprechen. Zudem sei festzustellen, dass f�r die Zeit seit dem Unfall vom 15. Dezember 1999 bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 9. Januar 2003 (recte: 6. Mai 2003) keine �berentsch�digung bestehe.
Die Allianz und die Vorinstanz schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Gem�ss der Rechtsprechung zu Art. 108 Abs. 2 OG ist es im letztinstanzlichen Verfahren grunds�tzlich unzul�ssig, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, wenn, wie hier, kein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Zu ber�cksichtigen sind in der Regel nur Eingaben, welche dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen (BGE 127 V 357 Erw. 4a). Anders verh�lt es sich lediglich dann, wenn zu einem sp�teren Zeitpunkt unaufgefordert eingereichte Schriftst�cke neue erhebliche Tatsachen oder schl�ssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen verm�chten (BGE 127 V 357 Erw. 4b). Nur unter diesem beschr�nkten Gesichtswinkel ist das mit der Eingabe vom 3. August 2005 nachgereichte Gutachten zu ber�cksichtigen.
2.1 Das kantonale Gericht hat die Grunds�tze �ber das in zeitlicher Hinsicht anwendbare Recht (BGE 130 V 446 Erw. 1 mit Hinweisen) und die Bestimmungen �ber den Anspruch auf Taggeld (Art. 16 Abs. 1 und Abs. 2 UVG) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Ein Anspruch auf Taggelder der Unfallversicherung setzt eine zumindest teilweise Arbeitsunf�higkeit voraus (Art. 16 Abs. 1 UVG), deren Grad f�r die Bemessung des Taggeldes von Bedeutung ist (Art. 17 Abs. 1 UVG). Art. 16 Abs. 1 UVG hat mit dem In-Kraft-Treten des ATSG am 1. Januar 2003 insofern eine �nderung erfahren, als darin f�r die Arbeitsunf�higkeit (als Voraussetzung des Taggeldanspruches) neu auf deren begriffliche Umschreibung in Art. 6 ATSG verwiesen wird. Indessen hat Art. 6 ATSG an dem von der Rechtsprechung entwickelten Begriff der Arbeitsunf�higkeit (BGE 129 V 53 Erw. 1.1 in fine mit Hinweisen, 114 V 283 Erw. 1c und d sowie 287 Erw. 3d, je mit Hinweisen) nichts ge�ndert (BGE 130 V 345 f. Erw. 3.1.1 und 3.1.2; RKUV 2005 Nr. KV 342 S. 356 Erw. 1.3 [Urteil R. vom 11. Juli 2005, K 42/05], 2004 Nr. U 529 S. 572 [Urteil G. vom 22. Juni 2004, U 192/03]), weshalb die mit dem ATSG in Kraft getretenen materiellen Rechts�nderungen f�r den vorliegenden Fall nicht von Belang sind. Richtig wiedergegeben hat das kantonale Gericht auch Art. 25 Abs. 3 UVV, wonach die Unfallversicherung die ganze Leistung erbringt, wenn die Arbeitsunf�higkeit eines arbeitslosen Versicherten mehr als 50% betr�gt.
2.2 Im Bereich der Unfallversicherung bedeutet Arbeitsunf�higkeit zun�chst die volle oder teilweise Unf�higkeit, am bisherigen Arbeitsplatz zumutbare Arbeit zu leisten, soweit diese Einschr�nkung auf eine unfallbedingte Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit zur�ckgeht. Der Grad der Arbeitsunf�higkeit wird solange unter Ber�cksichtigung der bisherigen T�tigkeit festgesetzt, als vom Versicherten vern�nftigerweise nicht verlangt werden kann, dass er seine restliche Arbeitsf�higkeit anderweitig einsetzt. Bei langdauernder Arbeitsunf�higkeit im angestammten Beruf - oder sobald klar wird, dass die Wiederaufnahme der bisher ausge�bten T�tigkeit nicht mehr in Frage kommt - sind nach Ablauf einer gewissen Anpassungszeit auch zumutbare T�tigkeiten in einem andern Beruf zu ber�cksichtigen (BGE 130 V 345 Erw. 3.1, 115 V 133 Erw. 2, 114 V 283 Erw. 1c).
2.3 Die vor In-Kraft-Treten des ATSG ergangene Rechtsprechung leitete die Pflicht der versicherten Person zur beruflichen Neueingliederung aus dem Gebot der Schadenminderungspflicht ab. Der Versicherte soll alles ihm Zumutbare unternehmen, um die erwerblichen Folgen seines Gesundheitsschadens bestm�glich zu mindern, denn die Sozialversicherung soll nicht Sch�den ausgleichen m�ssen, welche der Versicherte durch zumutbare geeignete Vorkehren selbst beheben oder vermindern kann (BGE 114 V 285 Erw. 3a mit Hinweis). Die durch die Pflicht zur Schadenminderung gebotene Verwertung der Restarbeitsf�higkeit in einem anderen als dem angestammten T�tigkeitsbereich bildet aber die Ausnahme vom Grundsatz, wonach f�r die Bemessung der Arbeitsunf�higkeit auf die tats�chliche Einschr�nkung im zuletzt ausge�bten Beruf abzustellen ist. Sie setzt eine voraussichtlich dauernde Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit in der bisher ausge�bten (BGE 114 V 283 Erw. 1d) Berufst�tigkeit einerseits und einen stabilen Gesundheitszustand anderseits voraus; ein labiles gesundheitliches Geschehen von zeitlich beschr�nkter Dauer gen�gt nicht (RKUV 2000 Nr. U 366 S. 92 Erw. 4). Sind die sachlichen Voraussetzungen f�r ein Abstellen auf die Restarbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit gegeben und hat dies eine Herabsetzung oder Einstellung der Taggeldleistungen zur Folge, ist dem Versicherten sodann regelm�ssig eine Anpassungszeit zu gew�hren, um sich auf die neue berufliche Situation einzustellen, namentlich eine geeignete Arbeit zu suchen. In der Praxis werden Anpassungsfristen von drei bis f�nf Monaten als angemessen betrachtet (BGE 114 V 289 f. Erw. 5b mit Hinweisen). Mit der Normierung des Art. 6 Satz 2 ATSG, wonach bei langer Dauer der Arbeitsunf�higkeit auch die zumutbare T�tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich ber�cksichtigt wird, wurde die bisherige Rechtsprechung zum Begriff der langen Dauer, der erforderlichen Anpassungszeit und der vorausgesetzten Zumutbarkeit eines Berufswechsels erfasst, weshalb sie weiterhin zu ber�cksichtigen ist (RKUV 2005 Nr. KV 342 S. 357 Erw. 1.3 [Urteil R. vom 11. Juli 2005, K 42/05]).
2.4 Steht fest, dass die versicherte Person einen Berufswechsel vorzunehmen hat, bleibt w�hrend der �bergangsfrist das bisherige Taggeld geschuldet. Nach deren Ablauf entspricht der f�r die Bemessung des Taggeldes massgebende Arbeitsunf�higkeitsgrad der Differenz zwischen dem Einkommen, das ohne Unfall im bisherigen Beruf verdient werden k�nnte, und dem Einkommen, das im neuen Beruf zumutbarerweise zu erzielen w�re (BGE 114 V 286 Erw. 3c; RKUV 1994 Nr. K 935 S. 115 Erw. 1). Diese Grunds�tze gelten (unter Vorbehalt der Bestimmungen �ber die Koordination mit den Taggeldern der Arbeitslosenversicherung) auch f�r arbeitslose Versicherte (vgl. RKUV 2000 Nr. U 366 S. 92 Erw. 4). Der Umstand, dass ein obligatorisch Unfallversicherter im Zeitpunkt der Beurteilung seiner f�r den Taggeldanspruch massgebenden Arbeitsf�higkeit arbeitslos ist, bedeutet nicht, dass die Arbeitsf�higkeit nach Massgabe aller arbeitslosenversicherungsrechtlich zumutbaren Arbeiten, d.h. auf der Basis irgendeiner nicht unter einen der Ausnahmetatbest�nde von Art. 16 Abs. 2 AVIG fallenden erwerblichen Besch�ftigung, zu bemessen ist. Vielmehr ist unfallversicherungsrechtlich bei der Festsetzung der Arbeitsf�higkeit von Arbeitslosen grunds�tzlich auf die Auswirkungen des unfallbedingten Gesundheitsschadens im angestammten Beruf abzustellen. Die Arbeitsf�higkeit in einer neuen beruflichen T�tigkeit ist nur und erst dann massgebend, wenn die in Erw�gung 2.3 hievor genannten Voraussetzungen erf�llt sind (RKUV 2004 Nr. U 501 S. 181 Erw. 2.3 [Urteil B. vom 1. Oktober 2003, U 301/02]).
3.1 Das kantonale Gericht kam in umfassender W�rdigung der bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen zum Schluss, mit Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit sei auf das umfassende, den beweisrechtlichen Anforderungen (vgl. BGE 125 V 352) entsprechende Gutachten der Medas vom 21. Januar 2002 abzustellen. Die von der Versicherten gest�tzt auf den Bericht des Dr. med. U.________ vom 15. April 2003 ge�usserten Zweifel an der Schl�ssigkeit des Gutachtens seien aufgrund der erg�nzenden �rztlichen Abkl�rungsergebnisse, insbesondere der Berichte des Prof. Dr. med. V.________ vom 10. Oktober 2003 und 26. Mai 2004 und des PD Dr. med. K.________ vom 11. Juni 2004 ausger�umt worden. Der Verdacht, der mit MRI des Sch�dels vom 16. November 2001 festgestellte KM-Aussparung im sinus transversus links sei f�lschlicherweise keine pathologische Wertigkeit zugemessen worden, habe in der Folge nicht best�tigt werden k�nnen. Auch die nicht gerade �berzeugende Einsch�tzung der Arbeitsunf�higkeit des Hausarztes verm�ge die auf umfangreichen Abkl�rungen beruhende Beurteilung der Gutachter der Medas nicht in Frage zu stellen. Diese attestierten ab dem 3. Januar 2002 f�r jede in Frage kommende berufliche T�tigkeit eine Arbeitsf�higkeit von 50%, wobei sich vor allem die neuro-rheumatologischen Befunde limitierend auswirkten. Dies gelte sowohl f�r die damals aktuelle T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrerin wie auch f�r die zuvor ausge�bte T�tigkeit als selbstst�ndige Handelsreisende f�r Masskleider. Ung�nstig seien lange Arbeiten in monotoner Haltung am PC, das Tragen schwerer Koffer und Arbeiten �ber Schulterebene sowie l�ngere Autofahrten. Die Vorinstanz hat gest�tzt darauf erwogen, f�r die Taggeldbemessung sei der Grad der Arbeitsunf�higkeit grunds�tzlich unter Ber�cksichtigung der bisherigen T�tigkeit festzusetzen, solange von der versicherten Person vern�nftigerweise nicht verlangt werden k�nne, die restliche Arbeitsf�higkeit anderweitig einzusetzen. Wenn jedoch wie mit Bezug auf die Beschwerdef�hrerin die Voraussetzung einer besseren Verwertung der Restarbeitsf�higkeit in einem anderen Beruf nicht erf�llt sei, sei auch bei lang dauernder Arbeitsunf�higkeit auf die bisherige T�tigkeit abzustellen. Es sei somit davon auszugehen, dass die Versicherte mit einer 50%igen T�tigkeit als Domizilverk�uferin ein Einkommen im Umfang der H�lfte des bei 100%iger T�tigkeit erzielten Einkommens verdienen k�nnte. Da keine 50% �bersteigende Arbeitsunf�higkeit ausgewiesen sei und gem�ss Best�tigung der Arbeitslosenkasse ab Juni 2002 kein Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung bestehe, seien zudem die Voraussetzungen von Art. 25 Abs. 3 UVV nicht erf�llt. Das kantonale Gericht best�tigte daher das von der Beschwerdegegnerin zugesprochene, auf einem Arbeitsunf�higkeitsgrad von 50% basierende Taggeld f�r die Zeit ab 3. Januar 2002 (mit Ausnahme der 100%igen Arbeitsunf�higkeit vom 27. Januar bis 16. Februar 2002).
3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden die medizinischen Unterlagen und insbesondere die Schlussfolgerungen des Gutachtens der Medas vom 21. Januar 2002 nicht beanstandet. Nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin sind diese f�r die Beurteilung ihrer Arbeitsunf�higkeit gar nicht relevant. Da sie die bisherige T�tigkeit als Domizilverk�uferin aus gesundheitlichen Gr�nden aufgegeben habe, sei der Taggeldanspruch nach der Differenzmethode zu berechnen. Weil sie nach dem Unfall nicht mehr in der Lage gewesen sei, den Aussendienst zu betreuen und um die Kunden nicht zu verlieren, habe sie im April 2000 einen Verkaufsladen er�ffnet. Das Gesch�ft sei jedoch im Sommer 2002 �berschuldet gewesen und habe liquidiert werden m�ssen. Der gescheiterte Versuch der Selbsteingliederung d�rfe ihr nun nicht zum Nachteil gereichen. Die Taggeldbemessung m�sse daher aufgrund eines Einkommensvergleichs erfolgen, wie ihn die Invalidenversicherung bei der Festsetzung des Invalidit�tsgrades durchgef�hrt habe. Daraus resultiere in jedem Fall eine Arbeitsunf�higkeit von mindestens 51%. Da sie ab 1. Juli 2002 bei der Arbeitslosenversicherung gemeldet sei, bestehe unabh�ngig davon, ob gegen�ber dieser Versicherung ein Leistungsanspruch ausgewiesen sei, gest�tzt auf Art. 25 Abs. 3 UVV Anspruch auf ein ganzes Taggeld der Unfallversicherung.
4.1 Der Betrachtungsweise der Beschwerdef�hrerin kann nicht beigepflichtet werden. Wie bereits die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat, ist die Versicherte sowohl als Handelsreisende f�r Masskleider wie auch als Leiterin einer Kleiderboutique als 50% arbeitsf�hig zu betrachten. Gem�ss ihren eigenen Angaben war als Gesch�ftsf�hrerin eines Verkaufslokals ein tieferes Einkommen zu erwarten als im Rahmen der fr�heren T�tigkeit als Handelsreisende. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern mittels einer Umstrukturierung der Firma der unfallbedingte Schaden vermindert werden konnte. Eine lang andauernde Arbeitsunf�higkeit, welche zur Ber�cksichtigung des Leistungsverm�gens in anderen zumutbaren beruflichen T�tigkeiten verpflichtet, liegt sodann so lange nicht vor, als im Lichte der medizinischen Unterlagen die Prognose gestellt werden kann, die versicherte Person werde mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit die Arbeitsf�higkeit im angestammten Beruf zur�ckgewinnen, und zwar in einer den Taggeldanspruch ausschliessenden Weise. Anders verh�lt es sich, wenn die eingliederungsf�hige versicherte Person aufgrund der medizinischen Unterlagen ihre Arbeitsf�higkeit im herk�mmlichen Beruf nicht mehr wiedergewinnen wird. In diesem Fall ist ihr eine �bergangsfrist zur Suche einer neuen Besch�ftigung einzur�umen. Bis zum Ablauf der �bergangsfrist ist der Grad der Arbeitsunf�higkeit nach dem in Erw�gung 2.3 f. Gesagten aufgrund der festgestellten funktionellen Einschr�nkung im bisherigen Beruf zu ermitteln, hernach aufgrund eines Einkommensvergleiches, bestehend in einer Gegen�berstellung des aus der angestammten T�tigkeit im Gesundheitsfall weiterhin hypothetisch erzielbaren Einkommens und des aus der Aus�bung einer anderen zumutbaren Besch�ftigung hypothetisch realisierbaren Einkommens. Wenn und solange ausgewiesen ist, dass die versicherte Person im bisherigen Beruf in rechtserheblichem Masse arbeitsunf�hig ist, besteht somit grunds�tzlich ein Taggeldanspruch. Der Miteinbezug erwerblicher Faktoren f�hrt nicht zur Begr�ndung des Taggeldanspruchs, sondern allenfalls zu dessen Aufhebung (BGE 114 V 288 Erw. 4b; Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunf�higkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, namentlich f�r den Einkommensvergleich in der Invalidit�tsbemessung, in: Schaffhauser/Schlauri (Hrsg.), Schmerz und Arbeitsunf�higkeit, St. Gallen 2003, S. 37 ff.).
4.2 Bis zum f�r die richterliche �berpr�fung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids vom 6. Mai 2003 (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) bildete das Gutachten der Medas vom 21. Januar 2002 die medizinische Beurteilungsgrundlage. Das von der Beschwerdef�hrerin im letztinstanzlichen Verfahren nach Abschluss des Schriftenwechsels ins Recht gelegte Gutachten der Medas vom 28. Juni 2005 betrifft demgegen�ber die Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit ab 1. Juni 2005 und beschl�gt somit die vorliegend massgebende Beurteilungsperiode nicht, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. F�r den hier relevanten Zeitraum ist nicht ausgewiesen und es wurde auch von keiner Seite geltend gemacht, dass der Wechsel auf eine andere T�tigkeit voraussichtlich eine Herabsetzung oder Einstellung der Taggeldleistungen zur Folge haben werde. Die Beschwerdegegnerin hat die Versicherte denn auch nie unter Hinweis auf zumutbare Verweisungst�tigkeiten und Ansetzung einer angemessenen �bergangsfrist aufgefordert, eine andere T�tigkeit aufzunehmen. Unerheblich ist mit Blick auf die Taggeldbemessung der Unfallversicherung, dass die Versicherte von sich aus ab 1. April 2000 ihr T�tigkeitsfeld verlagerte und dabei offenbar ein tieferes Einkommen erzielte als bisher. Aus medizinischer Sicht w�re ein solcher Wechsel aufgrund der Darlegungen der Gutachter der Medas nicht notwendig gewesen. Die Versicherte vermag daher unter dem Titel Schadenminderungspflicht aus diesem Umstand nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Es bleibt somit beim vorinstanzlich best�tigten Taggeldanspruch, ohne dass gepr�ft werden m�sste, ob Art. 25 Abs. 3 UVV auch dann zur Anwendung kommt, wenn die Anspruchsvoraussetzungen zum Bezug von Leistungen der Arbeitslosenversicherung nicht erf�llt sind.
5.1 Streitig ist weiter die �berentsch�digungsberechnung. Die Beschwerdegegnerin hat eine globale �berentsch�digungsberechnung f�r die Zeit vom 18. Dezember 1999 (Beginn des Taggeldanspruchs des Unfallversicherers) bis 30. September 2002 (Stichtag der Nachzahlung der IV-Rente durch Verf�gung der IV-Stelle vom 12. Dezember 2002) unter Ber�cksichtigung der Leistungen der Invalidenversicherung (Invalidenrente von Fr. 2508.- ab 1. Dezember 2000, von Fr. 2570.- ab 1. Januar 2001 und Fr. 1285.- ab 1. April 2002) durchgef�hrt. Im Gegensatz zur Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid vom 6. Mai 2003 ging das kantonale Gericht davon aus, dass f�r das Jahr 2002 kein Resterwerbseinkommen zu ber�cksichtigen sei, was zu einem �berentsch�digungsbetrag von lediglich noch Fr. 2610.50 f�hrte. Des weitern hat das kantonale Gericht erwogen, da der Anspruch auf Taggelder der Unfallversicherung andaure, sei dieser Betrag im Rahmen der Globalberechnungsmethode an die Entwicklung bis zum Erl�schen des Taggeldanspruchs anzupassen, weshalb die Beschwerdegegnerin zu gegebener Zeit erneut �ber die �berentsch�digung zu befinden haben werde. Verneint hat die Vorinstanz den Miteinbezug des geltend gemachten Mehraufwandes in die �berentsch�digungsberechnung.
5.2 Da die �berentsch�digungsberechnung bis Ende September 2002 zur Diskussion steht, kommen die am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bestimmungen des ATSG diesbez�glich nicht zur Anwendung. Gem�ss Art. 40 Satz 1 UVG (in Kraft gewesen bis 31. Dezember 2002) werden, wenn keine andere Koordinationsregel dieses Gesetzes eingreift, Geldleistungen, ausgenommen Hilflosenentsch�digungen, soweit gek�rzt, als sie mit den anderen Sozialversicherungsleistungen zusammentreffen und den mutmasslich entgangenen Verdienst �bersteigen. Nach Art. 51 Abs. 3 erster Satz UVV entspricht der mutmasslich entgangene Verdienst jenem Verdienst, den der Versicherte ohne sch�digendes Ereignis erzielen w�rde. Art. 40 UVG ist insbesondere anwendbar, wenn Taggelder der Unfallversicherung mit Rentenleistungen der Invalidenversicherung zusammentreffen (BGE 132 V 28 Erw. 3 mit Hinweis).
5.3 Die Beschwerdegegnerin hat die �berentsch�digungsberechnung nicht angefochten und damit anerkannt, dass f�r das Jahr 2002 kein Erwerbseinkommen anzurechnen ist. Die Beschwerdef�hrerin ging im vorinstanzlichen Verfahren f�r die von der Beschwerdegegnerin ber�cksichtigte Periode ebenfalls von einem �berentsch�digungsbetrag von Fr. 2610.50 aus. Bez�glich dieses unbestrittenen Punktes besteht kein Anlass zu Weiterungen (BGE 125 V 417 Erw. 2c). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, es sei die Zeitspanne bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 6. Mai 2003 in die Berechnung miteinzubeziehen. Zudem verlangt die Versicherte erneut die Ber�cksichtigung von durch den Versicherungsfall verursachten Mehrkosten und get�tigten Investitionen im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der Firma A.________ GmbH.
5.4 Nach der Rechtsprechung ist eine allf�llige �berentsch�digung durch eine Globalrechnung �ber die gesamte Periode des Taggeldbezugs zu ermitteln (BGE 117 V 395 ff. Erw. 3 mit Hinweis). Die Berechnung ist in der Regel fr�hestens vorzunehmen, wenn das Ende der Taggeldleistungen feststeht und ein R�ckforderungsanspruch feststellbar ist (RKUV 2000 Nr. U 376 S. 182 Erw. 2b [Urteil vom 27. Dezember 1999, U 96/99]). In BGE 132 V 29 Erw. 3.1 hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht diese Rechtsprechung dahingehend pr�zisiert, dass es grunds�tzlich zul�ssig sei, schon vor Erl�schen des Taggeldanspruchs eine bereits eingetretene �berentsch�digung festzustellen und die bis zu diesem Zeitpunkt zu viel bezahlten Taggeldleistungen zur�ckzufordern. Danach seien Taggelder der Unfallversicherung auszurichten, welche h�chstens der auf einen Kalendertag umgerechneten Differenz zwischen dem mutmasslich entgangenen Verdienst und den Rentenleistungen der Invalidenversicherung betragen. F�hrten �nderungen der Berechnungsfaktoren zu einem h�heren Taggeld, sei dieses entsprechend zu erh�hen. Nach Ablauf der Bezugsdauer sei eine (definitive) globale �berentsch�digungsberechnung durchzuf�hren.
5.5 Es l�sst sich daher nicht beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin eine Berechnung bis zum Zeitpunkt der Rentennachzahlung der Invalidenversicherung auf den 30. September 2002 vorgenommen hat. Eine Neuberechnung unter Miteinbezug der Zeitspanne bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 6. Mai 2003 macht insofern keinen Sinn, als bei Ablauf der Bezugsdauer ohnehin eine Globalrechnung zu erstellen sein wird.
5.6 Soweit sich die Beschwerdef�hrerin auf Art. 69 Abs. 2 ATSG beruft, wonach eine �berentsch�digung in dem Masse vorliegt, als die gesetzlichen Sozialversicherungsleistungen den wegen des Versicherungsfalles mutmasslich entgangenen Verdienst zuz�glich der durch den Versicherungsfall verursachten Mehrkosten und allf�lliger Einkommenseinbussen von Angeh�rigen �bersteigen, kann ihr nicht gefolgt werden, wie bereits die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat. Zum einen kommt diese Bestimmung �bergangsrechtlich f�r die zur Diskussion stehende Zeit bis 30. September 2002 nicht zur Anwendung. Zum andern k�nnen die im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der Firma A.________ GmbH get�tigten Investitionen nicht als durch den Versicherungsfall bedingte Mehraufwendungen betrachtet werden. Dasselbe hat mit Bezug auf den geltend gemachten zus�tzlichen Zeitaufwand des Rechtsvertreters der Beschwerdef�hrerin zu gelten.
Da Versicherungsleistungen streitig sind, ist das Verfahren kostenlos (Umkehrschluss aus Art. 134 OG). Der obsiegenden Beschwerdegegnerin wird keine Parteientsch�digung zugesprochen, da sie als Unfallversicherer eine �ffentlich-rechtliche Aufgabe im Sinne von Art. 159 Abs. 2 OG wahrnimmt und die Voraussetzungen f�r eine ausnahmsweise Zusprechung einer Entsch�digung nicht gegeben sind (BGE 128 V 133 Erw. 5b, 123 V 309 Erw. 10, je mit Hinweisen).