Source: https://www.arbeitsrechte.de/fahrtkostenerstattung-arbeitgeber/?replytocom=2117
Timestamp: 2018-02-21 03:04:12
Document Index: 308759540

Matched Legal Cases: ['§ 670', '§ 670', '§ 16', '§ 273', '§ 670', '§ 613', '§ 670', '§ 630', '§ 670', '§ 670', '§ 670', '§ 670', '§ 670', '§ 670', '§ 670', '§670']

Fahrtkostenerstattung vom Arbeitgeber - Arbeitsrecht 2018
Home Fahrtkostenerstattung: Muss der Arbeitgeber Fahrtkosten erstatten?
Fahrtkostenerstattung: Muss der Arbeitgeber Fahrtkosten erstatten?
An fünf oder teilweise auch sechs Tagen in der Woche müssen Arbeitnehmer den Weg von ihrer Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück antreten.
Nicht jeder Arbeitgeber zahlt Fahrtkosten.
Es ist kein Geheimnis, dass manche Arbeiter in dieser Zeit unzählige Kilometer zurücklegen. Hinzu kommen Dienstreisen und kleinere Erledigungen für den Chef persönlich.
Kurz & knapp: Fahrtkostenerstattung vom Arbeitgeber
Der Arbeitgeber ist nicht dazu verpflichtet, anfallende Fahrtkosten von der Wohnung des Arbeitnehmers zur Arbeitsstätte zu übernehmen.
Bei dienstlichen Fahrten hat er jedoch laut § 670 BGB in der Regel keine andere Wahl. Er kann sie jedoch als Werbungskosten bei der Lohnsteuer angeben.
Das Fahrgeld, was Ihnen vom Arbeitgeber zusteht, wird als “Entfernungspauschale” bezeichnet.
Doch wer muss letzten Endes für die entstandenen Kosten aufkommen? Ist eine Fahrtkostenerstattung durch den Arbeitgeber Pflicht? Und wie viel Kilometergeld kann vom Arbeitgeber pauschal verlangt werden? Diesen Fragen widmet sich der folgende Ratgeber.
1 Kurz & knapp: Fahrtkostenerstattung vom Arbeitgeber
2 Fahrgeld vom Arbeitgeber für den Weg zur Arbeit
2.1 Fahrtkostenerstattung vom Arbeitgeber für Dienstfahrten
3 Wie kann ich das Fahrgeld vom Arbeitgeber berechnen?
Fahrgeld vom Arbeitgeber für den Weg zur Arbeit
Normalerweise ist eine Erstattung der Fahrtkosten durch den Arbeitgeber keine Pflicht, wenn es um die täglichen Fahrten von der Wohnung des Arbeitnehmers zur Arbeitsstätte geht. Einige Vorgesetzte zahlen dennoch – es handelt sich demnach um eine freiwillige Gefälligkeit vonseiten der Chefetage.
Aus diesem Grund können Arbeitnehmer bei dieser Art der Fahrtkostenerstattung vom Arbeitgeber auch nicht erwarten, dass die gesamten Kosten übernommen werden. Selbst eine Fahrgelderstattung vom Arbeitgeber, welche die Fahrtkosten nur zum Teil abdeckt, sollten Arbeitnehmer mit Handkuss akzeptieren. Diese Fahrtkostenerstattung können Arbeitgeber bei der Steuer als Werbungskosten geltend machen.
Ein Großteil der Arbeitnehmer träumt vergeblich davon, Benzingeld vom Arbeitgeber oder zumindest Zuschüsse für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erhalten. In diesem Fall haben Arbeitnehmer jedoch die Möglichkeit, anfallende Fahrtkosten auf dem Arbeitsweg von der Lohnsteuer als Werbungskosten abzusetzen.
Fahrtkostenerstattung vom Arbeitgeber für Dienstfahrten
Benzingeld vom Arbeitgeber sollte bei Dienstreisen normal sein.
Bei der Fahrtkostenerstattung haben Vorgesetzte in puncto Dienstreise meist keine Wahl – sie müssen die Kosten der Arbeitnehmer tragen. Dies ist in § 670 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) festgehalten:
Macht der Beauftragte zum Zwecke der Ausführung des Auftrags Aufwendungen, die er den Umständen nach für erforderlich halten darf, so ist der Auftraggeber zum Ersatz verpflichtet.“
Doch woran orientiert sich der Fahrtkostenersatz durch den Arbeitgeber genau?
Wird die Dienstreise mit dem eigenen Wagen unternommen, muss sich die Fahrtkostenerstattung vom Arbeitgeber nach einer Kilometerpauschale richten.
Bei Dienstreisen mit einem öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Flugzeug erhalten Sie kein Spritgeld vom Arbeitgeber, sondern den Wert des jeweils benötigten Tickets.
In der heutigen Zeit ist es übrigens gar nicht mehr so unüblich, dass die Fahrtkostenerstattung vom Arbeitgeber über eigenhändig vom Chef verteilte Tankkarten erfolgt. Muss ein PKW getankt werden, kann der Betrag direkt von dieser Karte und dadurch von einem Betriebskonto abgebucht werden.
Ist dies nicht der Fall, sollten Quittungen und Rechnungen von Tankstellen gut aufbewahrt werden, da Sie vor der Fahrtkostenerstattung durch den Arbeitgeber oft ein Formular ausfüllen müssen. In diesem Schreiben müssen Sie die angefallenen Kosten der Aufwendungen beweisen können. Haben Sie alle Nachweise aufgehoben, sollte der Fahrtkostenübernahme vom Arbeitgeber nichts mehr im Weg stehen.
Wie kann ich das Fahrgeld vom Arbeitgeber berechnen?
Fahrtkostenzuschuss vom Arbeitgeber: Die Berechnung folgt einem einfachen Schema.
Möchten Sie als Arbeitnehmer den Fahrtkostenzuschuss durch Ihren Arbeitgeber berechnen, können Sie sich an der gesetzlichen Kilometerpauschale orientieren. Vom Arbeitgeber stehen Ihnen demnach 30 Cent bei Kraftfahrzeugen und 20 Cent bei Motorrädern oder -rollern zu.
Bei der Berechnung von einem Fahrtkostenzuschuss durch den Arbeitgeber wird nur die kürzeste Strecke abgedeckt.
Es handelt sich daher oft um eine sogenannte „Entfernungspauschale“, deren Höhe sich ergibt, wenn Sie folgende Angaben multiplizieren:
An wie vielen Tagen im Jahr unternimmt der Arbeitnehmer Fahrten zur Arbeit?
Wie viele Fahrten bzw. Kilometer legt der Arbeitnehmer jeden Tag zurück?
Wie hoch ist die gesetzliche Kilometerpauschale?
Bei 200 Arbeitstagen, einem Arbeitsweg von 15 Kilometern sowie einer gesetzlichen Kilometerpauschale von 30 Cent könnten Sie dementsprechend eine Entfernungspauschale und damit Fahrtkostenpauschale vom Arbeitgeber in Höhe von 900 Euro geltend machen.
21. November 2016 at 7:00
Ich fahre jeden tag 40 km zur Arbeit!
habe ich ein recht auf Kostenzuschuss?
21. November 2016 at 10:18
als eine Form der Werbungskosten steht einem Arbeitnehmer bei Fahrten ab einer Entfernung von 20 km zwischen Wohnort und Arbeitsplatz eine Pendlerpauschale nach § 16 Einkommensteuergesetz (EStG) zu. Die Fahrkostenrückerstattung erfolgt seitens des Arbeitgebers jedoch auf freiwilliger Basis.
entejens says
2. Februar 2017 at 18:37
Hallo arbeitsrechte.de,
das Ansetzen der Pendlerpauschale als Werbungskosten steht ab dem ersten Kilometer zu!
Inwieweit sie sich auswirkt, hängt von der Summe der gesamten Werbungskosten ab und kann nicht pauschal beantwortet werden.
M. Krauß says
22. November 2016 at 12:51
ich bekomme monatlich die Kilometerpauschale und der Arbeitsweg beträgt einfach 21 km. Wie kann ich berechnen? 21 km x 0,30 € x Arbeitstage oder 42 km x 0,30 € x Arbeitstage?
Hallo Herr Krauß,
die Formel zur Berechnung der Fahrtkostenerstattung lautet wie folgt: Arbeitstage x Entfernung x Pauschale. In einem Monat mit 20 Arbeitstagen dürfte sich der Betrag bei Ihnen auf 126 Euro belaufen (0,30 € x 21 x 20).Es wird in der Regel die einfache Wegstrecke zur Berechnung herangezogen.
22. November 2016 at 18:06
Moin Moin, mein Weg zur Arbeit also der Firmensitz hat eine Entfernung vom 450 km.
Nach einem Wechsel in der Chef Etage wird nun die Fahrtkosten von max 200km gezahlt . Ist das in Ordnung ? Oder steht er in der Pflicht die ganzen 450 km zu zahlen.
Die 450 km fahre ich zwecks Schulungen und Kurse.
Hin und zurück wurde mir bis heute immer gezahlt. Bei 900km hin und zurück frag ich mich wo die rechtliche Grundlage ist plötzlich nur 400km bezahlt zu bekommen. LG
1. Dezember 2016 at 9:46
gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch müssen Arbeitnehmer Aufwendungen, die Sie zum Zweck der Auftragsausführung erforderlich erhalten, vom Arbeitgeber ersetzt bekommen. Handelt es sich bei den Schulungen und Kursen also um dienstliche Belange, zu denen Sie fahren müssen, haben Sie für gewöhnlich einen Anspruch auf Fahrtkostenerstattung. Beim Finanzamt kann nur die einfache Wegstrecke abgerechnet werden.
1. Dezember 2016 at 15:44
Ich fahre jede Tag von Pilsen nach Arbeit. Es ist 2x 130km.Das 260 x 0,3€ = 78€ pro Tah und 1560€ im Monat.Vie viel ist möglich zahalen?Ganze 1560€ oder ist ein limit?
Danke Gruß Pavel
8. Dezember 2016 at 11:53
die Pendlerpauschale gilt nur für die einfache Fahrt, nicht für hin und zurück.
Anja S. says
2. Dezember 2016 at 21:09
Hallo, ich arbeite normalerweise nur vier Vormittage die Woche und musste aber in den letzten Monaten immer wieder mal die Woche durch arbeiten. Ich hatte damit nicht nur Überstunden, sondern auch einen Tag pro Woche mehr Fahrtkosten. Kann ich diese Mehrfahrten als Fahrtkosten bei meinem Arbeitgeber geltend machen? Beste Grüße
8. Dezember 2016 at 11:54
Schauen Sie zunächst in Ihren Arbeitsvertrag, ob es dahingehend Regelungen gibt. Andernfalls können Sie die Differenz bei der nächsten Steuererklärung angeben. Damit bekommen Sie zumindest einen Teil des Geldes zurück.
4. Dezember 2016 at 16:05
Hallo.Ich arbeite in einer Reinigungsfirma und reinige verschiedene Objekte täglich,die zum Teil weit auseinander liegen.Die Fahrten dahin unternehme ich mit meinem privaten PKW ganz auf meine Kosten.Auch die Zeiten,die ich ichtvon Objekt zu Objekt fahre werden nicht als Arbeitszeit gewertet.Km Geld bezahlt die Firma nicht.Ich müsse ja sehen das ich zur Arbeit komme,so die Antwort.Ich fahre momatlich rund1000km.Ist das alles rechtens?
8. Dezember 2016 at 11:45
das ist aus der Distanz nur schwer zu beurteilen. Schauen Sie zunächst in Ihren Arbeitsvertrag, was dort dahingehend vereinbart wurde. Gegebenenfalls suchen Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht auf.
p. lehmann says
5. Dezember 2016 at 13:21
ich fahre täglich von nauen nach falkensee mit der der bahn, mein arbeitsgeber ist in berlin muß er mir die fahrkosten mit der bahn erstatten oder teilweise ?
p.lehmann
8. Dezember 2016 at 10:07
es kommt darauf an, ob es sich um die reguläre Wegezeit zur Arbeit (muss nicht bezahlt werden) oder einen im Zusammenhang mit ihrer ausgeführten Tätigkeit stehenden Reiseweg handelt, auf dem Sie nach Anweisung des Arbeitgebers berufsbezogene Tätigkeiten erledigen. Sind Sie beispielsweise Außendienstmitarbeiter, der regelmäßig an verschiedene Orte pendelt, dann könnten Sie vom Arbeitgeber verlangen, sich die Fahrtkosten erstatten zu lassen.
Pavel M. says
5. Dezember 2016 at 19:14
Ich habe frage,bitte.
Ich fahre jeden Tag 2 x 130km na Arbeit.Firma bezahlt mir 535Euro pro Monat.Vieviel ist moglich zahlen,wenn ich habe 260km/Tag x 0,3 =69Euro/Tag x 20 = 1380 Euro/Monat
Ist ein limit?Oder wer musst diese Geld bezahlen?
Danke fur Antwort
Gruss Pavel
8. Dezember 2016 at 11:38
bedenken Sie, dass die Pendlerpauschale nur für eine Strecke gilt – die einfache Fahrt, nicht hin und zurück. Sollte dabei dennoch eine differenz entstehen, können Sie dies in der Steuererklärung angeben.
7. Dezember 2016 at 9:55
ich habe gerade den Arbeitgeber gewechselt. Es handelt sich hierbei um ambulante Hilfe, d.h. ich fahre zu verschiedenen Familien in unterschiedlichen Städten. Dabei fahre ich pro Woche ca. 250km mit dem eigenen PKW von Ort zu Ort. Ich habe mehrmals versucht Fahrtgeld auszuhandeln, leider vergeblich.
Der Arbeitgeber behauptet, die Kosten würden mir von der Steuer erstattet und kein Angestellter bei ihm hätte Anspruch auf Fahrtgeld. So steht es auch im Vertrag “Jegliche anfallenden Fahrtkosten sind mit Bezahlung des Lohnes abgegolten”. Ebenso ist die Fahrtzeit keine Arbeitszeit, auch nicht zwischen den jeweiligen Orten. Ich brauchte den Job, habe aber das Gefühl über den Tisch gezogen zu werden. Wie sehen Sie das?
8. Dezember 2016 at 11:31
Wir bieten keine Rechtsberatung an und können somit auch nicht aus der Distanz einschätzen, ob sie “über den Tisch gezogen wurden”. Wenden Sie sich gegebenenfalls an einen Anwalt, der prüfen kann, ob gewisse Klauseln unzulässig sind.
Max M. says
8. Dezember 2016 at 17:15
Ich bin in einer Ausbildung bei einem Metallbau Unternehmen und muss ca. Einmal im Quartal zu einer Überbetrieblichen Lehrunterweisung (ÜLU) in die Handwerkskammer zu Leipzig. Da dieser Weg weit ist und die Fahrkarte sehr teuer habe ich meinen Chef gefragt ob er diese denn erstatten könne. Er lehnte ab. Nun meine Frage ist dies Rechtens?
15. Dezember 2016 at 9:30
Ausbildungsbetriebe sind generell nicht dazu verpflichtet, Fahrtkosten zu übernehmen. Beziehen Ihre Eltern jedoch Sozialhilfe, Wohngeld oder einen Kinderzuschlag, können Sie unter Umständen einen staatlichen Fahrtkostenzuschuss beantragen.
20. Dezember 2016 at 11:37
ich erhalte 80Eur Brutto/Monat Zuschuss vom Arbeitgeber für Fahrtkosten und pendel pro Tag 42 km.
Wie berechne ich die Fahrtkostenerstattung dann für die Steuer rechnerisch richtig, unter Berücksichtigung des Zuschusses des Arbeitgebers?
23. Dezember 2016 at 14:16
beachten Sie, dass bei einer abgabefreien Erstattung die Fahrtkosten nicht mehr in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden können.
12. Juli 2017 at 17:28
Wie sieht es dann aus bei einer Erstattung mit Abgaben? Es handelt sich hierbei um Erstattungen für Dienstreisen.
31. Juli 2017 at 11:20
ein grundsätzlicher gesetzlicher Anspruch auf Erstattung von Reisekosten besteht nicht. Ausschlaggebend sind entsprechende Regelungen im Rahmen des Arbeitsvertrages oder die betriebliche Übung in vergleichbaren Fällen. Im Zweifel können entsprechende Aufwendungen von der Steuer abgesetzt werden. Wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber, um in Erfahrung zu bringen, inwiefern er die Erstattung in Betracht zieht und prüfen Sie Ihren Arbeitsvertrag.
22. Dezember 2016 at 2:19
mein Mann muss fünf Tage unter der Woche in die Firma und zurück. Der Weg bis zur Firma beträgt ca 16km. In seinem Arbeitsvertrag steht, dass er mit dem Lohn auch einen Verpflegungsmehraufwand/ tgl. 6 Euro bekommt (z. B. Fahrkostenerstattung, Kurzerarbeitsgeld, vom Arbeitgeber bezahltes Kindergeld). In diesem Monat hat mein Mann von seinem Arbeitgeber 96 Euro als Verpflegungsmehraufwand bekommen, jedoch seine Fahrkosten für diesen Monat mehr als 96 Euro waren. Er hatte 150 Euro Benzin getankt. Ist es jetzt so in Ordnung oder kann er beim Finanzamt noch was zurückbekommen?
23. Dezember 2016 at 9:12
eine Fahrkostenpauschale gilt nur für eine Richtung der Fahrt. Nicht für hin und zurück. Pro Kilometer werden 0,30 Euro berechnet.
23. Dezember 2016 at 11:25
ich hätte eine Frage zu einer Fahrt zur Weiterbildung!
Ist die Strecke der länge ab dem Wohnort zu berechnen oder ab dem Arbeitsplatz?
5. Januar 2017 at 8:32
in der Regel geht es um die Kilometer, die tatsächlich gefahren wurden. Sind Sie beispielsweise von Ihrer Wohnung zur Weiterbildung gefahren, zählt diese Strecke. Haben Sie die Fahrt zur Weiterbildung von Ihrem Arbeitsplatz aus gestartet, ist die Strecke normalerweise von dort aus zu berechnen.
Jens H. says
24. Dezember 2016 at 0:00
mein Arbeitgeber schickt mich auf eine Fortbildung, die Fahrt findet mit dem eigenen PKW statt.
Im Antrag für die Fahrtkostenerstattung/Übernahme steht das der AG nur 21ct/km zahlt. Ist das so rechtens? Kann ich auf 30ct bestehen oder muss ich das so hinnehmen und den Rest in der Steuererklärung angeben ?
5. Januar 2017 at 9:17
normalerweise sollten Sie je gefahrenen Kilometer 30 Cent geltend machen können. Jedoch muss die Fortbildung neben Ihrer Vollzeitbeschäftigung stattfinden und zeitlich befristet sein. Arbeiten Sie in Teilzeit, ist lediglich eine Entfernungspauschale möglich.
9. Januar 2017 at 22:42
Die Fortbildung ist vom AG organisiert und findet während meiner normalen Arbeitszeit an 5 Tagen in der Woche in einer fremden Stadt (einfache Entfernung ca. 300km) statt.
Für die Fortbildung muss ich einen Reisekostenantrag stellen (Unterkunft, Fahrtkosten usw.), auf dem die Erstattung der Fahrtkosten in Höhe von 21ct/km angegeben sind.
Da ich weder in Teilzeit arbeite noch die Fortbildung neben meiner Vollzeitbeschäftigung statt findet, wie ist die Sachlage in diesem Fall ?
2. Januar 2017 at 9:56
ich fahre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und würde vom AG Fahrtkostenersatz bekommen.
Frage: darf ich auch angeben, dass ich mit dem Privat-PKW gefahren bin? Diese Erstattung wäre bei 41 km einfacher Strecke wesentlich höher (41 km x 0,30 € = 12,30 €/Tag) als der Ersatz der Monatskarte (ca. 2 €/Tag).
5. Januar 2017 at 9:46
wenn diese Aussage nicht der Wahrheit entspricht, sollten Sie so etwas selbstverständlich auch nicht angeben. Im schlimmsten Fall kann ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung auf Sie zukommen.
2. Januar 2017 at 10:36
Im av ist geregelt das ich bestimmtes fahrgeld erhalten sollte. Aber der ag hat bis jetzt nichts bezahlt. Das seit 5 Monaten. Kann ich meine Arbeit verweigern bis bezahlt wurde.
5. Januar 2017 at 9:39
wenn der Arbeitgeber gegen die im Arbeitsvertrag festgehaltenen Pflichten verstößt, haben Sie unter Umständen das Recht dazu, die Arbeit zu verweigern (siehe § 273 Bürgerliches Gesetzbuch). Zuvor kann es sinnvoll sein, Ihren Arbeitgeber ausdrücklich dazu aufzufordern, sich an den Arbeitsvertrag zu halten und sein Versäumnis nachzuholen. Weigert er sich dennoch, bleibt Ihnen in der Regel nur noch der Gang zum Anwalt.
4. Januar 2017 at 22:50
ich arbeite in einem mittelständischem Unternehmen und meine Arbeitszeit ist täglich (Mo-Fr) von 7:00-15:30 Uhr festgesetzt.
In einem Havariefall, bekam ich morgens um 3:30 Uhr einen Anruf, mit der Bitte, schon vorzeitig in die Fa. zu kommen, um meinen Kollegen bei der Fehlersuche und Störungsbehebung zu unterstützen.
Um 4:00 Uhr war ich dann in der Fa. und blieb dort bis 15:00 Uhr.
Ich fuhr hierbei mit eigenem PKW in die Fa.
Für diese Fahrt, stellte ich einen Antrag auf Reisekostenerstattung (Entfernungspauschale 0,30 €/km), weil ja aus meiner Sicht eine betriebliche Notwendigkeit vorlag.
Ich bekam eine Absage, mit der Begründung, dass ich sowieso um 7:00 Uhr zur täglichen Arbeit gefahren wäre.
ich bin Mitglied in einer Fahrgemeinschaft und wäre aber an diesem Tag nicht mit dem eigenen PKW gefahren. Somit hatte ich meines Erachtens zusätzliche Ausgaben – bzw. hätte die 22,80 € gern als Bonus für meine Einsatzbereitschaft gesehen.
Statt dessen, wurde mir aber von meinem Vorgesetzten ein Betrugsversuch unterstellt, welcher zwar ohne Folgen blieb, aber aus meiner Sicht nicht fair gegenüber motivierten und engagierten Mitarbeitern ist.
Wie ist in diesem Fall die rechtliche Lage. bzgl. eines Anspruches auf die Reisekostenerstattung für die Fahrt mit dem eigene PKW zur Arbeitsstelle.
in der Regel ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, Fahrkosten zu erstatten. Ob hier wirklich ein Sonderfall vorliegt, der eine Fahrkostenerstattung möglich macht, kann Ihnen ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht mitteilen. Sie sollten jedoch auch überlegen, ob das Geld einen möglichen Streit mit dem Arbeitgeber wert ist.
7. Januar 2017 at 20:09
Fahre jeden Tag 63 km vom Wohnort zur Arbeitsstätte und zurück. Arbeitgeber zahlt nur eine Pauschale von 250 Euro. Laut Vertrag Absatz 4 steht Fahrkostenerstattung. Auf Anfrage kam als Antwort,Rest sollte ich über Einkommenserklärung machen. Ist das rechtens?
12. Januar 2017 at 10:02
Ihr Arbeitgeber ist nicht dazu verpflichtet, die Fahrtkosten von Ihrer Wohnung zur Arbeitsstätte zu tragen. Es handelt sich dabei lediglich um eine Gefälligkeit. Die Fahrtkostenerstattung, von der in Ihrem Vertrag die Rede ist, bezieht sich möglicherweise auf dienstliche Fahrten.
11. Januar 2017 at 12:48
in nächster Zeit steht für mich ein Standortwechsel bevor. Dadurch entsteht ein Km- Mehraufwand von 15,0 km (einfache Fahrt).
Habe ich nun ein Recht auf Fahrtkostenerstattung?
Der Standortwechsel war nicht vorhersehbar.
12. Januar 2017 at 9:14
in der Regel besteht kein Anspruch auf Fahrkostenerstattung beim Weg zur Arbeit. Anders sieht es bei Dienstfahrten aus. Dabei gibt es Erstattung nach einer Kilometerpauschale.
11. Januar 2017 at 14:25
Ich bin Busfahrer im Liniendienst. Auf Grund der Schichtpläne mit Dienstunterbrechung verdoppelt sich meine tägliche Fahrtstrecke pro Tag um 30 Km. Besteht ein rechtlicher Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgeber?
12. Januar 2017 at 9:12
hierbei gelten die Vorgaben, die in Ihrem Tarif- oder Arbeitsvertrag festgehalten sind.
11. Januar 2017 at 20:08
Ich bin Maler und Lackierer.
Ich transportiere mit dem eigenen Auto die für mich benötigten Materialien, Leitern größere Gebinde mit Farben, Handwekzeug und vieles mehr. Was kann ich von meinem Chef verlangen ? Ich muss mein Auto, um es Privat zu nutzen reinigen usw. Bisher wurde meine Gutmütigkeit mit 0,20 € vergütet. Wie ist es aber jetzt in 2017? Ich würde darum bitten mir auf meine Frage über meine E-Mail zu antworten. Ich bedanke mich herzlich im voraus!
Werner Bohn
12. Januar 2017 at 9:06
bei Dienstfahrten mit dem Privatwagen richtet sich die Fahrkostenerstattung nach einer Kilometerpauschale. Aktuell liegt diese bei 30 Cent pro gefahrenem Kilometer.
Christoph S. says
12. Januar 2017 at 13:56
unser Arbeitgeber verweigert seinen Mitarbeitern die Abrechnung von Fahrtkosten während der Arbeitszeit, wenn der zu fahrende dienstlich veranlasste Weg, einen Teil der Strecke zur Wohnstätte beinhaltet. Er verlangt die Kürzung um diese Strecke in der Reisekostenabrechnung. Ich setze mein Privatfahrzeug während der Dienstzeit ein und der Arbeitgeber verlangt die Kürzung um den Teil der Strecke, welchen ich privat nach Hause gefahren wäre. Ist das rechtens ?
19. Januar 2017 at 9:27
grundsätzlich ist der Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet, für Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte oder andersherum aufzukommen.
14. Januar 2017 at 10:34
Ich bin angestellte Kurierfahrerin, 5 Tage Woche, hole nach einer festen Tour Post von Firmen ab, mit meinem Privat-PKW !
Ich fahre vom Wohnort zur Zentrale (eigene Kosten-Pendlerpauschale). Danach sind es täglich 55 km für den Arbeitgeber mit eigenem PKW.
Was muß der AG mir pro Km bezahlen ? 0,30 cent Entfernungspauschale oder kann er diese auch kürzen bzw. ganz verweigern ?
Derzeit zahlt er mir in bar 0,25 Euro/km , das ist ihm aber zuviel, da angeblich die Tour nicht soviel Geld einbringt. Ich arbeite 86h/Monat.
gemäß § 670 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist der Arbeitgeber bei Dienstfahrten im Regelfall dazu verpflichtet, für die Fahrtkosten aufzukommen. Werden die Dienstfahrten mit dem eigenen Pkw unternommen, so muss der Arbeitgeber Ihnen normalerweise eine gesetzliche Kilometerpauschale von 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer zahlen. Tut er dies nicht, so haben Sie die Möglichkeit, einen Anwalt zu konsultieren.
16. Januar 2017 at 20:29
Meine Firma ist umgezogen und mein täglicher Arbeitsweg beträgt nun 43 km statt 5 km.
Von meinem Arbeitgeber würde ich eine Fahrtkostenerstattung bekommen. Heute hat mir sein Steuerberater erklärt, dass der Zuschuss aus steuerrechtlichen Gründen nur für 15 Tage im Monat bezahlt werden darf.
(43 km x 0,30 x 15 = 193,50 €)
Gibt es hier eine rechtliche Grundlage?
Ich denke, es müsste mehr sein, da ich ja nicht 12 Wochen Urlaub im Jahr habe.
Kann ich die Differenz evtl. bei meiner Steuererklärung geltend machen?
neben der Pauschalrechnung mit 15 Tagen können Sie auch eine genaue Aufzeichnung aller Arbeitstage im Monat führen und entsprechend abrechnen. Das bleibt Ihnen überlassen. Bei Zweifeln wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
17. Januar 2017 at 14:40
Hallo ich habe eine Frage. Ich habe ein 20 std / Woche Arbeitsvertrag und bekomme 216 euro fahrkosten. Im Gegensatz steht auf dem dienstplan nicht wie im Vertrag drin steht die 20std sondern 24,83 Std.
Darf der chef die Fahrkostenübernahme zu sein Gunsten in weitere Std um wandelen
die im Arbeitsvertrag festgeschriebenen Vereinbarungen sind auch für den Arbeitgeber verbindlich. Bei Zweifeln und Streitigkeiten wenden Sie sich bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
ich arbeite im Außendienst und muss mit meinem Privatwagen fahren. Jetzt will der Chef mir keine Fahrtkosten erstatten und sagt, dass er das nicht muss, weil das ja das gleiche ist als würde ich jeden Tag irgendwo zur Arbeit fahren.
Er möchte die Kilometer von meinem Wohnort zu unserer Zentrale als Arbeitsweg von den Kilometern abziehen, die ewig weit weg ist, sodass nichts mehr übrig bleibt..
19. Januar 2017 at 8:41
Tipps und Hinweise zu einer bestimmten Vorgehensweise bei Unstimmigkeiten mit dem Arbeitgeber dürfen wir nicht geben, weil dies in den Bereich der Rechtsberatung fällt. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
19. Januar 2017 at 15:53
Aber wenn es so ist, dass ich ja gar nicht zur Zentrale fahre? Ich fahre von mir zu Hause direkt zu den Kunden. Und trotzdem sollen bei den Kilometern der Weg zur Zentrale und zurück jeden Tag angezogen werden.
Kommt mir komisch vor, da ich da ja nicht mal hinfahre und so oft gar kein Kilometergeld bekomme.
Faltermeier says
19. Januar 2017 at 13:31
Ich wurde vom ehemaligem Chef in eine andere Einrichtung abgeordnet und mir wurden Fahrtkosten für die Mehrkilometer erstattet. Jetzt nach einem Jahr wird mir dies vom neuen Chef verweigert. Habe ich eine Recht auf Bestandsschutz?
26. Januar 2017 at 10:09
Hallo Faltermeier,
das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) besagt in § 613a zwar, dass Rechte und Pflichten, die durch eine Betriebsvereinbarung oder einen Tarifvertrag geregelt sind, bei einem Arbeitgeberwechsel übernommen werden müssen, allerdings dürfen sie nach Ablauf eines Jahres geändert werden. Demnach scheint es sich dabei um das gute Recht des neuen Arbeitgebers zu handeln. Um sicherzugehen, können Sie gerne einen Anwalt aufsuchen.
20. Januar 2017 at 10:55
Meine Firma ist umgezogen und ich muss jetzt 10km eine Strecke mehr fahren. Bis jetzt hat mir der Arbeitgeber keine Fahrtkosten erstattet. Habe erneut einen Antrag gestellt, der bis jetzt unbeantwortet blieb. Habe ich als Behinderter ( 50% ) einen gesetzlichen Anspruch ?
26. Januar 2017 at 8:55
ein gesetzlicher Anspruch auf Fahrtkostenerstattung (von der Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück) durch den Arbeitgeber besteht für Behinderte nicht. Sie haben jedoch die Möglichkeit, bei einem Grad der Behinderung zwischen 50 und unter 70 sowie einer sehr eingeschränkten Gehfähigkeit (Merkmal G oder aG im Behindertenausweis) die tatsächlichen Fahrtkosten oder 30 Cent je gefahrenen Kilometer als Werbungskosten abzusetzen. Bei anderen Behinderungsgraden gilt eine Entfernungspauschale.
30. Januar 2017 at 15:33
Hallo ich bin Auszubildender und fahre täglich 15 km. Seit 4 Wochen habe ich einen anderen Einsatzort bekommen und soll mit dem privaten Pkw fahren und es sind 20 km. Habe ich einen Anspruch auf 20 Tage* 10 km *0,30€ = 60€?
Im Ausbildungsvertrag steht nur als Ort der Ausbildung, der 15 km entfernt ist.
2. Februar 2017 at 8:50
den Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück muss der Arbeitgeber Ihnen nicht erstatten. Sobald es sich jedoch um Dienstfahrten handelt und Sie mit dem eigenen Pkw unterwegs sind, steht Ihnen eine Fahrtkostenerstattung nach einer Kilometerpauschale zu. Die gesetzliche Kilometerpauschale beträgt 0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer.
30. Januar 2017 at 15:00
Hallo, ich arbeite für einen Pflegedienst und fahre von der einen Kundin zur nächsten 7 km. Der Arbeitgeber erstattet erst ab 20 km. Ist das rechtens?
2. Februar 2017 at 10:17
seit 2014 gilt, dass ambulante Pflegedienste normalerweise über keine erste Tätigkeitsstätte verfügen. Sie befinden sich demnach stets in einer Auswärtstätigkeit und haben Anspruch auf eine gesetzliche Kilometerpauschale von 0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer.
5. Februar 2017 at 10:24
ich bin neben einer Vollzeittätigkeit noch im Rahmen eines 450€-Jobs bei einem privaten Träger angestellt. In diesem Job muss ich Dienstfahrten mit dem privaten PKW machen, da nicht genügend Dienstwagen vorhanden sind. Mein AG hat jetzt die Erstattung der Kosten auf 0,20€ pro gefahrenem Kilometer festgesetzt (vorher 0,14€). Habe ich Anspruch auf die gesetzliche Erstattung von 0,30€ pro gefahrenem Kilometer? Im Arbeitsvertrag steht nichts zu privaten Dienstfahrten drin. Kann ich ansonsten diese Fahrten verweigern?
6. Februar 2017 at 9:10
normalerweise haben Sie laut § 670 BGB Anspruch auf eine Erstattung der Kosten. Wenn Sie einen eigenen Wagen für Dienstfahrten verwenden, steht Ihnen in der Regel eine Kilometerpauschale von 30 Cent (bei einem PKW) zu. Die Verpflichtung, Ihren eigenen PKW für Dienstfahrten zu verwenden, sollte im Arbeitsvertrag stehen. Ist dies nicht der Fall, können Sie die Fahrten mit Ihrem Privat-PKW auch verweigern.
6. Februar 2017 at 9:37
ich nutze mein privat KFZ auch diestlich und erhalte dafür eine Kilometerpauschale von 30 Cent.
Wie verhält es sich nun mit der Fahrzeugpflege und Tankfahrten? Ist das mit der Pauschale alles abgegolten oder darf ich das während der Arbeitszeit erledigen?
6. Februar 2017 at 10:59
Fahrzeugpflege ist grundsätzlich ausgeschlossen. Vor allem auf dem Dienstweg dürfen Sie keine “privaten Unternehmungen” erledigen, da sonst Ihre Ansprüche und sogar der Versicherungsschutz entfallen. Tanken dürfen Sie dann, wenn es unbedingt nötig ist.
6. Februar 2017 at 14:18
Hallo arbeitsrechtteam,
Ich muss Vertretung an einem anderen Einsatzort machen. Es handelt sich nicht um keine Zeitarbeitsfirma. Im Arbeitsvertrag ist mein Einsatzort klar angegeben, mit dem Zusatz, dass ich auch an einer anderen Arbeitsstätte eingesetzt werden kann. diese Arbeitsstätte ist aber doppelt so weit entfernt. Ich fahre mit meinem Privatfahrzeug, dass übrigens erst ein Jahr alt und grade neu erworben ist.
Kann ich die zusätzlichen Kilometer und somit auch natürlich den Kraftstoff, den ich dadurch mehr verbrauche abrechnen?
13. Februar 2017 at 9:19
in der Regel sollten Sie die zusätzlichen Kilometer als Werbungskosten von der Steuer absetzen können. Sie sollten jedoch darauf achten, Quittungen von der Tankstelle etc. zu sammeln, um diese als Nachweise verwenden zu können.
Matthias C. says
9. Februar 2017 at 12:12
ich bin bei einer national tätigen Zeitarbeitsfirma in München angestellt und wohne auch in München. Für ein neues Projekt soll ich nach Stuttgart wechseln und werde von der dortigen Niederlassung einen neuen Vertrag bekommen. Da ich weiterhin meinen Wohnsitz in München habe muss ich mich nach einem Zimmer in Stuttgart umschauen um nicht jeden Tag etwas 2×250 km fahren zu müssen. Kann ich diese Fahrstrecke bzw. die Kosten für das Zimmer meinem Arbeitgeber irgendwie in Rechnung stellen – wenn was maximal – oder ist es besser im Rahmen der Steuererklärung diese Kosten vom Finanzamt zurück zu fordern? Vielen Dank
13. Februar 2017 at 12:01
Hallo Matthias C.,
wir würden Ihnen empfehlen, sich darüber direkt bei Ihrem Arbeitgeber zu informieren, da uns nicht alle Einzelheiten Ihres Falls bekannt sind. Wenn es sich bei dem Zimmer in Stuttgart dann um Ihren Zweitwohnsitz handeln würde, müssten Sie die Kosten jedoch steuerlich absetzen können.
9. Februar 2017 at 21:26
Hallo, ich habe einen Arbeitsweg von 70 km pro Strecke. Mein scheff bezahlt mir 100 Euro unversteuerte Fahrtkostenpauschale Monatlich.
Kann ich von den restlichen kosten trotzdem einen steuerausgleich machen und die 30 Cent pro km im steuerausgleich zurück erstattet bekommen?
13. Februar 2017 at 14:30
dies sollte unabhängig von der Fahrtkostenerstattung durch den Arbeitgeber möglich sein. Dass Sie diese erhalten, sollten Sie jedoch bei der Steuer angeben, da es sich sonst um Betrug handeln würde.
Wilko G. says
10. Februar 2017 at 1:32
Ich bin auf Montage tätig und fahre deshalb ein bis zwei Mal im Monat, mit dem Zug, von mir Zuhause zur Firma und ein paar Wochen später von der Firma wieder nach Hause.
Nun kann es vorkommen, dass ich innerhalb kürzester Zeit drei oder vier Fahrten dieser Art habe.
Einen eigeben PKW besitze ich nicht,daher bin ich auf die Bahn angewiesen.
Ich frage mich nun, ob mein Arbeitgeber sich an den Kosten für die Bahntickets beteiligen muss oder ob ich nur die Chance habe, mir das Geld über die Lohnsteuer, wieder zu holen?
13. Februar 2017 at 8:25
Hallo Wilko G.,
Ihr Arbeitgeber ist grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, die Kosten für Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück zu erstatten. Sie haben jedoch die Möglichkeit, diese Fahrten als Werbungskosten von der Steuer abzusetzen. Dazu sollten Sie Nachweise (z. B. Bahntickets) unbedingt aufheben, um die gemachten Fahrten beweisen zu können.
Sabine F. says
10. Februar 2017 at 18:06
Hallo, ich arbeite bei einer Erziehungsstelle und betreue dort Kinder. Mündlich wurde festgelegt, dass ich die Kinder zwischendurch, zu Terminen usw. mit meinem privaten Pkw fahren soll. Ich muss also meinen Pkw mit zur Arbeitsstelle nehmen, um dann von dort die Kinder zu fahren. Ich könnte sonst auch mit dem Rad fahren. Sind die Fahrten, die ich an den Tagen zu meiner Arbeitsstelle mache, wo ich die Kinder fahren muss auch Dienstfahrten ? Der Arbeitgeber will erst ab Arbeitsort bezahlen auch wenn ich die Kinder nur abholen muss. Und er zahlt auch nur 0,22 Euro pro Kilometer. Als ich gesagt habe, ich würde nicht mehr mit meinem privaten Pkw fahren, da die betrieblichen Kosten weitaus höher liegen dass sich das nicht lohnt, sagte man mir, dass ich den Job dann nicht weiter machen könnte, falls ich kein Auto habe. Ist das alles richtig ?
13. Februar 2017 at 14:13
wir würden Ihnen empfehlen, sich mit dieser Frage an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Es ist immer etwas schwierig, mündliche Absprachen nachweisen zu können. Ein Anwalt kann Sie über die mögliche Vorgehensweise in diesem Fall informieren.
Philip R. says
11. Februar 2017 at 15:37
ich bin in der Kirchenmusik tätig und werde nach Honorar bezahlt.
Jetzt musste ich einen Weihnachtsgottesdienst halten, zu der Zeit befand ich mich aber bei meiner Familie (was irgendwo einleuchtend ist), musste 500 km hinfahren und habe das auf den Forderungsnachweis seperat draufgeschrieben. Die Antwort: Max. 11 € für eine Fahrt.
Das Problem: Mit Fahrtkosten und Honorar komme ich für meinen Dienst bei -30 € ca raus. Das kann doch nicht sein.
Gibt es bei freiberuflichen Verträgen auf Honorarbasis keine Sonderregelung?
13. Februar 2017 at 14:11
Hallo Philip R.,
normalerweise sollte im Vorfeld in einem Vertrag festgehalten werden, ob und in welcher Höhe die Fahrtkosten übernommen werden. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
21. Februar 2017 at 11:42
mein Mann fährt jeden Sonntag nach Künzelsau und bleibt bis Freitag und fährt dann zurück. Seit April – Dezember. Der Arbeitgeber erstattet ihm nur hin und zurück jede Woche 520 km und aber nur 0,26 Cent. Die eigentliche Entfernung hin und zurück ist aber 546km.
Kann er sich die 26 km die er nicht bekommen hat als 0,30cent geltend machen und den Restbetrag von den 520km als 4cent noch geltend machen?
Wenn ich dies Eintragen möchte ist beim Programm automatisch die 0,30cent hinterlegt. Ich will es in die Reisekosten eintragen. Wo könnte ich die 4 Cent eintragen?
27. Februar 2017 at 13:39
der Arbeitgeber ist normalerweise nur dazu verpflichtet, für die kürzeste Strecke aufzukommen. Ihrem Mann stehen in der Regel – wenn er mit seinem eigenen Pkw fährt – 30 Cent pro gefahrenem Kilometer zu. Bei individuellen Nachfragen haben Sie die Möglichkeit, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden, da dieser Sie professionell dahingehend beraten kann, wie Sie in diesem Fall vorgehen sollten.
24. Februar 2017 at 10:31
ich arbeite in einem mittleren Betrieb als Bauleiter und bin Täglich auf mehreren Bustellen unterwegs.
Diese Strecken lege ich mit meinem eigenen Auto zurück weil ich kein Firmenauto habe.
Ich habe von der Firma eine Tankkarte bekommen womit ich tanken kann.
Meine Fahrten halte ich in einem Fahrtenbuch fest.
Am Ende des Jahres mache ich für jeden Monat eine Aufstellung wie viele km ich gefahren bin und was ich an Tankkosten hatte.
Nun meinte mein Chef das ich die km x 0,30 € rechnen soll und davon das Geld vom Tanken abziehen müsste.
Meiner Meinung nach ist das doch nicht richtig oder? So bezahle ich den Sprit den ich für die Firma fahre ja aus meiner Tasche oder?
Ich bin im Jahr 2016: 27933 km nur für die Firma gefahren das x 0,30€ = 8379,90 € – Tankkosten = 4503,25€ die ich bei den Steuern einreichen werde. Jetzt bekomme ich vom Finanzamt ja nicht die ganzen 4503,25€ wieder sondern nur ein Teil. Wer muss mir die Differenz auszahlen? Der Chef?
Ich habe noch vergessen zu erwähnen das ich seit letztem Jahr Oktober 200€ Fahrtkosten auf mein Brutto gehalt bezahlt bekomme die ich bei den Fahrtkosten natürlich wieder abziehe.
27. Februar 2017 at 14:00
Wenn Sie die Pauschale in Höhe von 30 Cent pro Kilometer erhalten, so wird diese steuerfrei pro gefahrenem Kilometer von Ihrem Arbeitgeber gezahlt. Da Sie zusätzlich mit einer Tankkarte tanken, sind diese Kosten entsprechend von der Pauschale wieder abzuziehen – denn sie sind ja bereits darin enthalten und würden Ihnen sonst doppelt gezahlt werden.
Aljamali says
25. Februar 2017 at 0:30
Also bei mir ist die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte 5 KM
Allerdings zahle ich Ich für die Monatskarte 60 Euro! Kann der Arbeitgeber meine Monatskarte zahlen bzw erstatten in Form vom Fahrgeld ?
27. Februar 2017 at 8:39
Hallo Aljamali,
der Arbeitgeber ist normalerweise nicht dazu verpflichtet, für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte oder andersherum aufzukommen. Vielmehr handelt es sich dabei um eine freiwillige Leistung.
2. März 2017 at 22:50
Meine Frage war darf der Arbeitgeber überhaupt beim Entfernung von 5 KM ca 60 Euro im Monat als Fahrgeld zahlen?
Mein Vertrag lief Ende Dezember aus. Wir wohnen mittlerweile 650km von meiner alten Arbeitsstelle entfernt. Jetzt beharrt mein ehemaliger Chef auf einem persönlichen Abschlussgespräch, um mir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis auszustelllen. Muss er die Anfahrt bezahlen? Theoretisch würde es auch per Telefon gehen, aber das verweigert er. Danke für die Antwort
6. März 2017 at 10:02
soweit uns bekannt ist, existiert in diesem Fall keine rechtliche Grundlage für ein persönliches Abschlussgespräch. Ihr ehemaliger Arbeitgeber ist jedoch gemäß § 630 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) dazu verpflichtet, Ihnen ein Zeugnis auszustellen. Dieses kann er Ihnen jedoch auch auf dem postalischen Weg zukommen lassen. Weigert er sich, so können Sie mit ihm normalerweise eine Übernahme der Fahrtkosten vereinbaren.
OR says
28. Februar 2017 at 10:39
Mein Arbeitgeber hat mich auf eine interne Schulung im Nachbarort geschickt. Den Weg dorthin habe ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Nun möchte man mir die Kosten für die Fahrkarten nicht erstatten, da es heißt, dass der Weg kürzer 10km ist und die Schulungstätte zu dem Standort gehöre, an dem ich normalerweise arbeite.
Kann dies so geregelt werden?
6. März 2017 at 11:17
Hallo OR,
fand die Schulung an dem Standort statt, an dem Sie normalerweise arbeiten, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber nichts erstatten.
6. März 2017 at 14:35
Nein, der Weg von meine eigentlichen Standort zu dem an dem die Schulung stattgefunden hat ist ca. 6 km entfernt
André D. says
6. März 2017 at 15:00
Fahre mit meinen privaten PKW erst von Zuhause in die Firma und dann von der Firma auf die Baustelle, manchmal habe ich auch 2-3 Baustellen am Tag und das alles mit meinem privaten PKW. Setze die Kilometer zwar jedesmal bei der Steuer ab, aber kann oder muß mein Arbeitgeber mir extra noch die 0,30 Cent Entfernungspauschale zahlen? Er sagt immer ich kann ja alles bei der Steuer absetzen. Mit freundlichen Grüßen
13. März 2017 at 10:57
Hallo André D.,
für den Weg von Ihrer Wohnung zur Arbeitsstätte muss Ihr Arbeitgeber nicht aufkommen. Sobald es sich jedoch um dienstliche Fahrten handelt, muss er diese normalerweise gemäß § 670 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) erstatten.
8. März 2017 at 14:58
evtl. können Sie meine zwei grundsätzlichen Frage beantworten:
1. Mein Arbeiutgeber zahlt mir für Fahrten mit dem Privat-PKW die üblichen 0,30.-€ je km. Soweit alles i.Ordnung.
Nun erwartet er, dass ich auf der Fahrtkostenabrechnung die sich daraus ergebende Netto-Summe + 19%MwSt. und die sich daraus ergebende Gesamt(brutto)summe angebe.
Er würde mit dann die Bruttosumme überweisen (also die 30 cent + MwSt).
Das erscheint mir unsinnig, da ich als Arbeitnehmer doch keine MwSt. erhalten und danach wieder beim Finanzamt abführen darf oder muss? Sehe ich das richtig?
2. Zahlt mir mein Arbeitgeber die Fahrtkosten, darf ich sie dann weiterhin bei der Steuererklärung angeben? Oder ist dies eine “entweder-oder-Regelung”?
13. März 2017 at 13:58
normalerweise sollte auf den Betrag, den Ihnen Ihr Arbeitgeber erstattet, keine Mehrwertsteuer gerechnet werden. Dieser Betrag ist in der Regel weder steuer- noch sozialversicherungspflichtig. Sie haben die Möglichkeit, sich die Fahrtkosten entweder von Ihrem Arbeitgeber erstatten zu lassen oder sie selbst von der Steuer abzusetzen – beides funktioniert normalerweise nicht.
9. März 2017 at 10:25
ich bin Azubi und fahre normaler Weise 3km mit dem Rad zur Arbeit, bei Berufschule oder Lehrgängen muss ich allerdings eine Strecke von 74km hin und zurück mit dem Auto fahren. Hab ich ein Recht auf eine Fahrtkostenrückerstattung? Der Betrieb sagt trotz einem geführten Fahrtenbuch das ich kein Recht darauf hätte.
13. März 2017 at 12:34
Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück muss der Arbeitgeber nicht übernehmen. Erst wenn es sich um dienstliche Fahrten handelt, haben Sie einen Anspruch auf eine Fahrtkostenerstattung gemäß § 670 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Fahrten zur Berufsschule zählen normalerweise nicht dazu, bei überbetrieblichen Lehrgängen sollten die Fahrtkosten jedoch im Regelfall übernommen werden. Wir würden Ihnen empfehlen, Ihren Arbeitgeber erneut darauf anzusprechen.
9. März 2017 at 17:57
Ein Freundliches hallo Arbeitsrechte.de
Ich bin als montuer in berlin tätig und der Vertrag bezieht sich auch nur darauf muss aber oft von der baustelle in Brandenburg mit überstunden den heimweg antreten. Obwohl angeblich Feierabend 16uhr vom hof ist.
Aus diesem grund erstattet er mir die fahrt zurück nach berlin nicht.
Müsste er dieses?
13. März 2017 at 12:28
eine Fahwegerstattung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Überstunden müssen jedoch durch Freizeit oder Geld abgebaut werden.
11. März 2017 at 8:32
Hallo Team von Arbeitsrechte.de
Hallo, ich habe einen Arbeitsweg von 45 bis 67 km pro Strecke. Mein Firma-Personaldienst (verschiedene Arbeitsorte) bezahlt mir 8 bis 12,40 Euro Fahrtkostenpauschale Täglich (Bahn Ticket -29,4€). Frage: Kann ich von den restlichen Kosten trotzdem die 30 Cent pro km im zurück von meiner Firma erstattet bekommen, weil ich habe begrenzte Möglichkeit von Steuerausgleich die Fahrtkosten absetzen. Täglich Verdiene ich Netto 53,5€ + 8€ fahrt kosten, minus fahrt kosten welche ich trage mit fahrt zum Arbeitsort führe mich direkt zum minus auf dem meinem Bankkonto und Armut. Welche Rechte ich habe in diese Fall.
13. März 2017 at 11:48
generell haben Sie die Möglichkeit, einen Teil der Fahrkosten von der Steuer abzusetzen – jedoch dann nicht mehr, wenn Sie bereits Kostenerstattung vom Arbeitgeber erhalten.
Davon abgesehen sind Arbeitgeber auch nicht verpflichtet, Fahrkosten zu erstatten.
13. März 2017 at 8:09
Hallo, mein Mann fährt jeden Tag etwa 72km zur Arbeit. Seitens des Arbeitgebers wurde ihm angeboten 50km x 0,30 zu erstatten. Ist es ratsam dieses Angebot anzunehmen? Er würde dann 50km steuerfrei bekommen und die restlichen 22km in der Steuererklärung angeben. Oder sollte er ablehnen und die gesamten 72km absetzen?
13. März 2017 at 9:00
es ist uns leider nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Wenden Sie sich mit Ihrer Frage daher bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
18. März 2017 at 18:35
seit 2-3 Monaten arbeite ich im ambulanten Dienst als Betreuungskraft, ich fahre mit meinem eigenem PKW , im Vertrag steht das ich von der Wohnung bis zum Kunden 0,30 cent vergütet bekomme, bis jetzt habe ich noch keine Geld bekommen, bin noch in der Probezeit, was kann ich tun damit ich mein Geld bekomme? Dann war noch das Gespräch , das man Tankgutscheine bekommt oder sie nehmen das mit den 0,30 aus dem Vertrag , das geht doch nicht so einfach oder?
20. März 2017 at 8:49
wenn Ihnen 30 Cent pro Kilometer vertraglich zugesichert wurden, muss sich Ihr Arbeitgeber auch daran halten. Tut er dies nicht, können Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen und sich über Ihre Möglichkeiten informieren lassen.
20. März 2017 at 11:58
ich bin beim ambulanten Dienst, fahre mit dem eigenen PKW, muss der Arbeitgeben mir 0,30 cent pro Kilometer zahlen, also von zu Hause und auch wieder zurück da es ja dann eine Dienstfahrt ist.
20. März 2017 at 13:32
normalerweise handelt es sich bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bzw. wieder zurück nicht um Dienstfahrten. Da in Ihrem Fall jedoch keine Arbeitsstätte vorzuliegen scheint, kann in der Regel von einer Dienstfahrt ausgegangen werden. Um sich zu vergewissern, können Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht dazu befragen.
21. März 2017 at 5:02
Mein Mann arbeitet in einer ZAF. Bisher wurde ein Dienstwagen zum Erreichen des Arbeitsortes zur Vefügung gestellt und jedem Mitfahrer, es sind 5 Leute, monatlich 80€ für die Benutzung des Fahrzeuges vom Lohn abgezogen. Nun wurde der Dienstwagen abgezogen und die Leute sollen mit dem eigenen Auto fahren. Es sind täglich 75km einfache Strecke vom Sitz der ZAF zum Einsatzort. Fahrkosten können monatlich bei der ZAF nachträglich beantragt werden, aber die 80€ werden weiterhin abgezogen. Die Rückerstattung soll dann auch über Lohnschein erfolgen. Dass heißt, die Leute zahlen monatlich 80€ worauf Steuern gezahlt werden, dann zahlen sie den Sprit aus eigener Taschen und zu Guter letzt werden die Fahrkosten wieder über den Lohn gezahlt, wo wieder Steuern drauf gezahlt werden.
27. März 2017 at 11:48
es klingt wirklich merkwürdig, dass 80 Euro für eine nicht mehr bestehende Leistung gezahlt werden sollen. Hier kann es empfehlenswert sein, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
22. März 2017 at 15:04
was kostet ein Anwalt für Arbeitsrecht, wenn es zb. um nicht gezahlte Dienstfahrten geht.
Andi K. says
28. März 2017 at 20:15
ich bin in einem Weiterbildungsprogramm über meinen Arbeitgeber.
Für dieses Programm muss ich Fahrten zu Seminaren unternehmen. Muss mein Arbeitgerber die Fahrten bezahlen?
3. April 2017 at 9:40
Hallo Andi K.,
normalerweise handelt es sich in diesem Fall um Dienstfahrten, für die der Arbeitgeber aufkommen muss.
29. März 2017 at 20:33
der Wohnort meines Freundes ist 40 km von seinem Arbeitsort entfernt.
Wenn er bei mir ist beträgt sein Fahrweg nur 10km.
Kann er, dann weiterhin Fahrgeld für die 40km bekommen?
3. April 2017 at 12:11
um die Fahrtkosten vom Arbeitgeber erstattet zu bekommen, bedarf es normalerweise gewisser Nachweise (Tankquittungen, etc.). Kann Ihr Freund diese nicht vorweisen, wird ihm sein Arbeitgeber die Fahrtkosten wohl auch nicht in dieser Höhe erstatten. Außerdem handelt es sich dabei schlichtweg um Betrug.
P. G. says
Hallo, ich habe letztens eine Dientfahrt mit meinem Privatwagen gemacht. Das heißt ich musste über Umwege mit meinem Auto zur Arbeit fahren. Normal besitze ich ein Bahnticket, deshalb wäre mein Arbeitsweg normal kostenlos. Nun hat mir mein Arbeitgeber nur den Hinweg zur Arbeit gezahlt. Aber ich muss ja logischerweise auch mit meinem Fahrzeug wieder zurück nach Hause fahren. Kann ich darauf bestehen, dass mir der Rückweg auch erstattet wird?
3. April 2017 at 11:42
Hallo P. G.,
der Weg vom Wohnort zum Betrieb gilt generell nicht als Dienstfahrt und muss auch nicht vergütet werden. Hier kann der Arbeitgeber frei entscheiden, ob er finanzielle Unterstützung bietet.
1. April 2017 at 9:04
Ich fahre 24 KM bis zu meinem arbeit und dann noch 24 km wieder zürück. Ich hatte meinem arbeitgeber nachgefragt, ob die fahrtkosten übernehmen und da meinte meine firma, dass sie sowass nicht übernehmen.
Meine frage ist jetzt, müssen die wenigstens irgendwas bezahlen oder nuss wieder alles vom eigenen tasche bezhalen
3. April 2017 at 8:19
Ihr Arbeitgeber ist nicht dazu verpflichtet, für Fahrten von Ihrer Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück aufzukommen. Die Pflicht zur Fahrtkostenerstattung besteht normalerweise nur, wenn es sich um Dienstfahrten handelt.
16. April 2017 at 14:52
ich bin beruflich mit meinem Privat-Pkw unterwegs, um auf die Baustellen zu fahren, die ich betreue. Bisher habe ich einfach die gefahrenen km pro Tag angegeben (Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zahlt mein Arbeitgeber nicht). Jetzt verlangt eine neue Chefin, dass ich jede einzelne Fahrt belege. Da bin ich den halben Tag nur mit Aufschreiben beschäftigt. Darf sie das verlangen?
19. April 2017 at 13:17
da Ihre Chefin nachvollziehen möchte, wie die angegebenen Kilometer zustande gekommen sind, hat sie normalerweise durchaus das Recht, von Ihnen zu verlangen, ein Fahrtenbuch zu führen. Schließlich kommt sie auch für die Fahrten auf.
Klaud says
Ich habe folgende Frage: Mein Arbeigeber stellt mir einen Firmenwagen ohne Privatnutzung zur Verfügung.
Ich führe ein Fahrtenbuch und nutze das Fahrzeug nur für Kundenbesuche.
Muss ich in diesem Fall die anfallenden Benzinkosten selbst tragen?
Bitte um kurze Antwort, besten Dank!
19. April 2017 at 12:01
Hallo Klaud,
hier gelten die vertraglich festgelegten Bestimmungen zum Firmenwagen. Diese sollten auch regeln, wie die Benzinkosten abgerechnet werden. Ansonsten sprechen Sie Ihren Arbeitgeber darauf noch einmal an und bitten Sie um eine klare schriftliche Regelung.
Sabine S. says
25. April 2017 at 18:46
Ein Freund von mir macht ein paar Mal im Monat außendienstliche Fahrten.
Müssen die Fahrtkosten zwingend über den Lohn abgerechnet werden oder geht das auch anders?
2. Mai 2017 at 16:32
Hallo Sabine S.,
wie Sie unserem Ratgeber entnehmen können, besteht neben der Abrechnung über den Lohn außerdem die Möglichkeit, Tankkarten zu verteilen und die Fahrtkosten in diesem Fall direkt von einem Betriebskonto abbuchen zu lassen. Wir würden Ihrem Freund empfehlen, seinen Arbeitgeber direkt auf anderweitige Möglichkeiten der Fahrtkostenabrechnung anzusprechen.
25. April 2017 at 23:31
Ich arbeite im Einzelhandel und habe folgendes Anliegen:
Wenn nach Ladenschluss der bewegungsmelder anschlägt (durch eventuell runtergefallene Ware oder eines möglichen einbruches) müssen wir hinfahren da die Sicherheitsfirma in einer anderen Stadt sitzt.
Da ich keinen Führerschein habe bin ich dann darauf angewiesen ein taxi zu rufen. Meine Frage ist nun ob mein Arbeitgeber die entstandenen Fahrtkosten übernehmen muss da diese für den Hin-und Rückweg zusammen bei ca. 30€ liegen und es sich ja um einen “Notfall” handelt.
2. Mai 2017 at 15:33
wir würden Ihnen zunächst empfehlen, mit Ihrem Arbeitgeber darüber zu sprechen. Ansonsten können Sie einen Blick in Ihren Arbeitsvertrag werfen und nachsehen, ob sich dort Regelungen zu einer solchen Ausnahmesituation finden.
27. April 2017 at 10:39
Ich habe eine Firma und bin in dieser gesellschafter und geschäftsführer.
In meiner Firma arbeite ich nebenbei mit einen kleinen verdienst von rund 400 euro und lasse mir die Fahrtkosten(mit privat pkw) von meiner Firma für den weg von zu hause zur arbeit(und andere dienstliche fahrten) mit 0,30 euro erstatten (komme auf rund 1500 km/monat )
Ist das rechtsens ? Oft ist die km erstattung höher als mein lohn.
Und kann ich zusätzlich die entfernungspauschale in den werbungskosten geltend machen?
hauptberuflich bin ich festangestellt und hier gebe ich die entferungspauschale bei der steuererklärung an.
3. Mai 2017 at 10:23
in der Regel können Sie die Entfernungspauschale nicht zusätzlich als Werbungskosten geltend machen, da Sie die Fahrtkosten bereits von der Firma erstattet bekommen. Beides ist nicht möglich. Es sollte jedoch kein Problem darstellen, dass Ihnen der Weg von Ihrer Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück sowie dienstliche Fahrten erstattet werden; selbst wenn dieser Betrag höher ist als Ihr Gehalt.
3. Mai 2017 at 8:59
ich arbeite im öfffentlichen Dienst und unternehme häufiger Dienstreisen mit Übernachtung und längeren Bahnfahrten. Insgesamt handelt es sich dabei also um größere Beträge, die mir mein Arbeitgeber zu erstatten hat. Allerdings läßt er sich bei der Erstattung teilweise sehr viel Zeit. Ich habe jedenfalls den Eindruck, als würden Reisekostenbeträge frühestens kurz vor Ablauf der zulässigen Frist (vier oder sechs Wochen?) erstattet.
Besteht die Möglichkeit, meinen Arbeitgeber durch eine Fristsetzung zu einer rascheren Erstattung aufzufordern?
9. Mai 2017 at 8:06
uns ist keine Frist bekannt, innerhalb der ein Arbeitgeber die Fahrtkosten erstatten muss. Es ist lediglich gesetzlich festgeschrieben, dass Arbeitnehmer sechs Monate nach Beendigung der jeweiligen Dienstreise Zeit haben, um Fahrtkosten dafür geltend zu machen. Ansonsten verfällt der Anspruch darauf.
30. Mai 2017 at 16:27
Hallo Arbeitsrechte.de-Team,
vielen Dank für Ihre Antwort. Noch einmal zu meiner Frage: Kann der Arbeitgeber in irgendeiner Weise dazu aufgefordert werden, die Reisekosten schneller zu begleichen? Mitunter handelt es sich immerhin um dreistellige Beträge, die ich da verauslage. Um es mit den Worten eines Kollegen zu formulieren: Schließlich bin ich nicht die Bank meines Arbeitgebers.
(Interessant wäre zudem die Frage, ob mein Arbeitgeber denn im – theoretischen – Fall einer Kontoüberziehung meine Gebühren zu erstatten hätte.)
6. Juni 2017 at 9:59
es ist uns leider nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten. Daher würden wir Sie bitten, sich mit dieser Frage an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
Marvins says
4. Mai 2017 at 13:43
Ich habe für 2 Wochen bei einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet und musste dort für ein Unternehmen arbeiten das 33km entfernt lag insgesamt 66km. Ein Auto wurde mir von der Leiharbeitsfirma zur Verfügung gestellt und musste nur einmal Getankt werden und hatte an einem Tag auch 2 andere Mitarbeiter mit nehmen müssen
Jetzt ist meine Frage hätte ich Fahrtkostenerstattung bekommen?
8. Mai 2017 at 16:52
Hallo Marvins,
der Arbeitgeber ist normalerweise nicht dazu verpflichtet, Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück zu erstatten. Immerhin wurde Ihnen ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt; dabei handelt es sich in der Regel ebenfalls um eine freiwillige Leistung.
6. Mai 2017 at 17:55
Ich habe eine neue Arbeitsstelle, Vertrag ist noch nicht unterzeichnet.
Der Sitz der Firma liegt 15km meines Wohnortes entfernt.
Im Vertrag steht, ich muss auch flexibel auf Baustellen einzusetzen sein und auch montagebereit.
Nun soll meine erste Baustelle 70km (50km von meinem Arbeitgebersitzt) entfernt sein..
Habe ich Anrecht auf Kilometergeld?
8. Mai 2017 at 11:36
bei dienstlichen Fahrten ist der Arbeitgeber nach § 670 Büprgerliches Gesetzbuch (BGB) dazu verpflichtet, für die Fahrkosten aufzukommen. Einzig und allein für die Fahrt von Ihrem Wohnort zum Sitz der Firma muss er nich aufkommen.
A. W. says
6. Mai 2017 at 23:44
Hallo. Ich sollte für meinen Arbeitgeber Urlaubs Vertretung machen, das bedeutet jeden Tag 12 Km zur Bank hin und und zurück fahren, aber mit dem eigenen PKW. Er möchte mir die Fahrtkosten nicht bezahlen, da das seit 2015 wohl eine freiwillige Leistung sei. Stimmt das?
8. Mai 2017 at 16:11
Hallo A. W.,
Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte und wieder zurück muss der Arbeitgeber nicht erstatten. Dabei handelt es sich vielmehr um eine freiwillige Leistung seinerseits.
Martin S. says
9. Mai 2017 at 22:08
Ich habe laut meinem Arbeitvertrag einen festen Einsatzort.
Nun möchte mein Arbeitgeber, dass ich an diversen Fortbildungen teilenehme, die Fußläufig nicht zu erreichen sind (mein Arbeitseinsatzort hingegen schon), z.T. innerhalb Berlins, aber auch in Bälde eine, die ca. 90 km außerhalb Berlins liegt.
Mein Arbeitgeber sagt, dass es meine Sache ist, wie ich da hin komme.
Ich meine jedoch, dass es seine Sache ist, da der Arbeitseinsatzort vertraglich fixiert ist und es sich somit um Dienstreisen handelt.
Können Sie mir bitte sagen, was richtig ist?
15. Mai 2017 at 10:09
Hallo Martin S.,
der Weg zu einer Fortbildung gilt normalerweise als Dienstreise. Ihr Arbeitgeber müsste daher für die Fahrtkosten aufkommen.
Ernst - Peter M. says
Hallo, mein Arbeitssitz ist lt AV Leverkusen ich habe in Dormagen eine Wohnung bei der der AG die eine Miete bezahlt.
Bisher habe ich auch in Dormagen gearbeitet. Jetzt hat mich der AG für 2 Monate nach Krefeld beordert um dort für einen Kunden zu arbeiten. Sind die Fahrten zwischen Dormagen und Krefeld Dienstfhrten ?
15. Mai 2017 at 11:23
Hallo Ernst – Peter M.,
normalerweise sollte es sich in diesem Fall um Dienstfahrten handeln. Um sicherzugehen, würden wir Ihnen jedoch empfehlen, das Ganze mit einem Anwalt für Arbeitsrecht zu besprechen.
16. Mai 2017 at 9:42
Mein betrieb hatte 2 standort.
Einen in berlin greifswalder straße
Und einen in straußberg nord.
Der standort in berlin (wo ich arbeite) wurde vor einem monat geschlossen(insolvenzbedingt), und ich muss jetzt sei knapp 2 monaten immer nach straußberg mit den öffentlichen fahren..
Damit fallen knapp 60-70€ nur für anschlussfahrkarten weg..
Gibt es irgendeine möglichkeit da etwas drann zu drehen?
(Mein vertrag galt eigentlich nur für berlin greifswalderstraße)
22. Mai 2017 at 12:16
kein Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, für die Fahrkosten seiner Mitarbeiter aufzukommen. Sie können jedoch Fahrkosten auch über die Steuer absetzen, wenn Ihr Vorgesetzter Ihnen nicht unter die Arme greifen will.
17. Mai 2017 at 7:56
ich arbeite Teilzeit für einen Pflegedienst und habe oft nur 1 Einsatz am Tag. Stundenlohn 10,20 € brutto. ZB. 14 km An- und Abfahrt macht 28 km x 0.30 = 8,40 € Fahrtkosten. Bei einem Verdienst vom 20,40 € bleiben 12 € = 6 € brutto Std.
Ich finde das ist Ausbeutung. Kann ich mich dagegn wehren? Is das erlaubt?
Grüße Christiane B.M.
22. Mai 2017 at 12:01
wichtig ist, dass der gesetzliche Mindestlohn nicht unterschritten wird (8,84 € Stunde/Brutto). Solange sich der Arbeitgeber daran hält, verstößt er nicht gegen das Gesetz.
Werner V. says
22. Mai 2017 at 17:48
ich habe heute vom Finanzamt eine Rückfrage zur eingereichten Steuererklärung für 2015 bezüglich der eingereichten Dienstfahrten erhalten. Einen Teil der Aufwendungen habe ich vom Arbeitgeber erhalten. Ich habe die Bescheinigung über die einzelnen Kostenerstattung dem Finanzamt bereits gegeben. Mein Arbeitgeber (Kirche) hat die Regelung, dass diese Kosten maximal nach 1 Jahr nach Entstehung eingereicht werden können. Diese Zeit ist überschritten und ich kann die Kosten beim Arbeitgeber nicht mehr einreichen. Kann ich also die nicht erstatteten Kosten über Werbungskosten beim Finanzamt einreichen?
29. Mai 2017 at 16:20
Hallo Werner V.,
da Sie die entsprechenden Bescheinigungen darüber, was Ihr Arbeitgeber gezahlt hat, bereits eingereicht haben, können Sie die nicht erstatteten Kosten zunächst einmal angeben. Im Zweifel wird der jeweilige Sachbearbeiter diese normalerweise wieder streichen.
24. Mai 2017 at 10:12
Hallo liebes Arbeitsrechte Team,
ich habe eine Frage die mir nur teilweise beantwortet wird und wurde, vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
Notgedrungen bin ich für eine Zeitarbeitsfirma tätig, der Weg zur Arbeitsstelle wären im Regelfall 17km, da aber eine Ortdurchfahrt schon seit Arbeitsbeginn gesperrt ist und ich einen Umweg fahren muss habe ich einen täglich einfachen Verkehrweg von 32km.
Laut meinem Rbeitsvertrag würde mir ab 21km eine Aufwendungsersatzleistung zustehen, was mir aber bislange verweigert wird mit der Ausrede ja normalerweise.. man könne ja nix für die Umleitung etccp.
Welche Möglichkeiten habe ich nun, da die Umleitung noch ca 3-4 Monate besteht an diese Mehrkosten die anfallen seitens des Arbeitgebers zu gelangen bzw. besteht überhaupt die Möglichkeit ohne großartig rechtliche Schritte einzuleiten. Dass ich diese Mehrkosten steuerrechtlich geltend machen kann ist mir bekannt.Hättet Ihr mir nun einen Rat wie ich diesen von der Firma eigennützigen Behauptungen entgegenwirken kann?
29. Mai 2017 at 15:23
leider ist es uns nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten. Wir würden Ihnen daher raten, sich mit diesem Problem an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
24. Mai 2017 at 10:21
ich habe einen Arbeitsvertrag für Berlin, da ich als Springer eingestellt bin. Nicht für einen festen Standort. Üblicherweise arbeite ich von Charlottenburg aus. Es kann jedoch sein, dass ich in Urlaubs- und Krankheitszeiten von Potsdam (Wohnort) aus, z.B. nach Treptow-Köpenick fahren muss. Hierbei sind mehr Kilometer zu fahren. Kann ich die KM-Differenz Charlottenburg-Treptow-Köpenick bei AG abrechnen? Ist die Fahrt als Dienstfahrt anzusehen oder eben im Rahmen der Springertätigkeit als Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte und daher zu meinen Lasten?
29. Mai 2017 at 15:27
wir würden vermuten, dass dies als Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte zu werten ist. Um sicherzugehen, können Sie sich jedoch an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden und ihn um Rat fragen.
29. Mai 2017 at 14:06
mein Arbeitgeber hat mein Führungszeugnis angefordert und übernimmt die Kosten bzw. Gebühren.
Aber um das Zeugnis zu beantragen, muss ich ca. 5 km zu der Behörde hinfahren & wieder nach Hause.
Kann ich die Fahrt geltend machen?
Wie würde sich diese Fahrt benennen & abrechnen?
6. Juni 2017 at 11:30
uns ist keine Grundlage bekannt, die in einem solchen Fall den Anspruch auf Fahrtkostenerstattung rechtfertigt. Trotzdem können Sie bei Ihrem Arbeitgeber nachfragen, ob er für diese Fahrt aufkommt.
Andreas N. says
31. Mai 2017 at 17:54
Habe einen Arbeitsvertrag mit einem ersten Arbeitsort Muss der Arbeitgeber zahlen wenn ich an einem anderen Ort Arbeiten muss und die Fahrstrecke das doppelte der Kilometer beträgt??
6. Juni 2017 at 13:04
normalerweise können Sie solche Fahrten als Werbungskosten bei der Steuer geltend machen, ihr Arbeitgeber ist jedoch nicht dazu verpflichtet, dafür aufzukommen.
31. Mai 2017 at 23:08
Wir diskutieren gerade im Büro, wie die Fahrten zu einem Meeting korrekt abzurechnen sind. Einige Teilnehmer fahren direkt von zuhause aus zum Meetingort und danach auch zurück zum Wohnort. Einige Teilnehmer fahren jedoch erst ins Büro, dann zum Meetungort und danach nach Hause. Einige übernachten, andere fahren zwei Tage ab und ab.
Wie muss man das in der Reisekostenabrechnung korrekt angeben?
Wenn man Wohnort/ Meeting/Wohnort fährt, muss man die km, die man normalerweise zur Arbeitsstätte gefahren wäre abziehen?
Wenn man Wohnort/Büro/Meeting/Wohnort föhrt, lässt man den ersten Teil (W. zum B.) einfach ganz weg?
Alle beteiligten fahren mit Privatwagen und das Büro ist die reguläre erste Arbeitsstätte.
Danke für eine Info, gerne mit einem Beispiel.
6. Juni 2017 at 14:25
bitte sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über die Reisekostenerstattung. Dieser kann Ihnen normalerweise genau erläutern, welche Wegstrecke wie erstattet wird.
13. Juni 2017 at 2:07
Hallo Arbeitsrechte.de Team,
Ich arbeite bei einem Engineering Dienstleister und bin bei verschiedenen Kunden zeitweise (als Besipiel in 2016, Januar bis Mai bei einem Kunde, Juni bis Dezember bei einem anderen Kunde) als Arbeitsnehmerüberlassung in Projekteinsätzen tätig. Die Entfernung zur Arbeit ist ähnlich wie zu meinem Arbeitgeber. Besteht die Möglichkeit dennoch seit 2016, dass die Fahrten als Auswärtstätigkeit anzugeben und Pflegeaufwand von 12 Euro pro Tag in der Steuererklärung einzutragen?
Danke für Ihren Antwort im Voraus.
grundsätzlich kann der Weg zur Arbeit über die Steuer abgerechnet werden, wenn der Arbeitgeber keine Fahrkostenerstattung leistet. Bei spezifischen Steuerfragen wenden Sie sich am besten an einen entsprechenden Berater.
Oskar L. says
16. Juni 2017 at 17:43
Ich fahre jeden Tag 12 km einfach zur Arbeit mit meinem eigenen Pkw muss mein Arbeit Geber Mir km geld zahlen
20. Juni 2017 at 9:02
Hallo Oskar L.,
der Arbeitgeber ist nicht dazu verpflichtet, anfallende Fahrtkosten von der Wohnung zur Arbeitsstätte zu übernehmen.
19. Juni 2017 at 22:03
Hallo, ich bekomme momentan die volle Bahn Jahreskarte in Form einmalige Zahlung erstattet. Habe ich als Arbeitnehmer mehr davon unterm Strich wenn ich diese Summe auf mein Jahresgehalt addiere? Zb. momentane Jahresgehalt 50k, und einmalige Zahlung von 2k statt 52k Jahresgehalt und kein einmalige Fahrtkosten Erstattung? Danke
20. Juni 2017 at 14:50
Hallo Rat,
wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
Hallo, mein Arbeitgeber zahlt mir erst eine KM Pauschale ab dem 20 KM hin und zurück also muss ich immer mindestens 40 Km selbst zahlen. Nun meine Frage: kann ich diese in der Steuererklärung absetzen?
20. Juni 2017 at 14:37
für gewöhnlich ist nur eine Option nutzbar: Entweder zahlt der Arbeitgeber die Kosten oder Sie setzen die Ausgaben von der Steuer ab. Ob hier ein Teilverhältnis möglich ist, klären Sie am besten mit einem Steuerfachmann.
22. Juni 2017 at 7:31
Hallo Arbeitsrecht de
Ich bin in einer Zeitarbeitsfirma tätig . Ich wurde nun zu einem Personalgespräch eingeladen . Den Tag an dem diese Gespräch stattfindet , kann ich nun nicht arbeiten gehen . Wie wird dieser Tag berechnet ? Muss ich den Tag mit meinen angesparten Überstunden ausgleichen oder erstattet mir der Arbeitgeber diesen Tag ? Bekomme ich eine Fahrkostenerstattung ( ca 65 km einfach ) ?
3. Juli 2017 at 11:54
in der Regel können derartige Termine auch als Dienstreise gewertet werden. Ausschlaggebend ist dabei jedoch, wie das Unternehmen im Einzelfall derartige Sonderfälle bewertet. Entsprechendes können Sie ggf. Ihrem Arbeitsvertrag entnehmen oder bei der Personalleitung in Erfahrung bringen.
26. Juni 2017 at 9:32
Sind Arbeitnehmer verpflichtet Fahrgemeinschaften zu bilden, wenn sie dienstliche Fahrten tätigen müssen?
Er will uns nur eine Entfernungspauschale auszahlen, welche wir auf die Mitarbeiter aufteilen sollen.
Gibt es hier für eine gesetzliche Regelung?
3. Juli 2017 at 15:54
eine solche gesetzliche Regelung ist uns nicht bekannt.
26. Juni 2017 at 9:56
Mein Betrieb möchte das ich zum Betriebsarzt gehe, ist freiwillig, aber wird halt gewünscht. Da ich dies ja in meiner Freizeit tue, kann ich die Zeit für den Hin und Rückweg auch als arbeitszeit anrechnen und darf ich die Kilometer auch berechnen?
3. Juli 2017 at 16:05
das kommt in der Regel darauf an, was in Ihrem Arbeitsvertrag oder einem für Sie geltenden Tarifvertrag dazu geregelt ist. Wir würden Ihnen empfehlen, bei Ihrem Arbeitgeber nachzufragen oder die entsprechenden Dokumente zu studieren.
2. Juli 2017 at 22:26
ich bin seit 1,5 jahren azubine bei einer großen Firma. Unsere Arbeit ist, täglich zu unseren Kunden quer durch NRW zu fahren. Ich musste bisher immer mein Privatwagen nutzen um mich mit den anderen Technikern vor Ort bei den Kunden zu treffen. Einen Dienstwagen will man mir nicht zur verfügung stellen, die gefahrenen kilometer bezahle ich selbst. Ist das Gesetzlich zumutbar einen Azubi mit seinem privatwagen fahren zu lassen ohne die Fahrtkosten zu erstatten? Ich würde es gerne Ansprechen, leider habe ich zu sehr angst etwas falsches zu tun bzw. in einem Konflikt zu geraten.
17. Juli 2017 at 9:04
§ 670 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zufolge ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, Ihre Fahrtkosten zu übernehmen, wenn es sich um Dienstfahrten handelt. Wir würden Ihnen daher empfehlen, mit Ihrem Arbeitgeber darüber zu sprechen und so eine Lösung zu finden.
tim k. says
3. Juli 2017 at 13:44
durch einen Einsatzortwechsel muss ich weiter fahren als sonst.
Ich fahre täglich 68km zur Arbeit und habe im Vertrag die klausel Reisekostenerstattung über 50km als Tarifvertrag stehen. nun will mir mein Arbeitsgeber keine Reisekosten erstatten was soll/- kann ich tun?
17. Juli 2017 at 10:55
Hallo tim k.,
wurde eine Reisekostenerstattung über 50 km/h im Arbeitsvertrag vereinbart, muss sich Ihr Arbeitgeber auch daran halten. Tut er dies nicht, sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden und Ihre weitere Vorgehensweise mit ihm besprechen. Es kommt darauf an, ob sich die im Vertrag geregelte Reisekostenerstattung nur auf Dienstfahrten oder auch auf den Weg zur Arbeit und wieder zurück bezieht. Dies sollten Sie im Vorfeld klären.
Matthias T. says
6. Juli 2017 at 8:51
der Arbeitgeber zahlt monatlich eine pauschale BRUTTO-Vergütung für die Nutzung des Privatwagens für dienstlich notwendige Fahrten. Das was NETTO übrig bleibt reicht jedoch nicht, um die Kosten zu decken.
Muss ein AG den AN nicht so stellen bzw. ausstatten, dass die gewünschte Leistung erbracht werden kann?
AG beruft sich auf den Umstand, dass die Kosten im Rahmen der Steuererklärung geltend gemacht werden können.
Defacto lege ich aber jeden Monat erstmal drauf!
Vielleicht können Sie mir hier etwas Klarheit verschaffen – vielen Dank!
24. Juli 2017 at 12:37
Hallo Matthias T.,
wie sich dies in Ihrem individuellen Fall verhält, sollten Sie mit einem Anwalt für Arbeitsrecht besprechen. Normalerweise können Fahrten zur Arbeit und wieder nach Hause bei der Steuererklärung geltend gemacht werden; für Dienstfahrten muss allerdings der Arbeitgeber aufkommen (§ 670 BGB).
Sabine M. says
19. Juli 2017 at 0:37
ich war Anfang Juli auf Dienstreise. Mein Arbeitgeber schreibt in einem Infoblatt, dass er 0,13 € ab dem 31. km zahlt. Die zurückgelegte Strecke war deutlich länger. Aber nun meine Frage: muss ich diese 0,13 € akzeptieren oder kann/ sollte ich das Kilometergeld mit 0,30 € berechnen?
31. Juli 2017 at 14:48
Arbeitgeber sind nicht per se dazu verpflichtet, die Fahrtkosten der Arbeitnehmer zu erstatten, da diese die Kosten auch steuerlich geltend machen können. Abweichende Regelungen von der steuerlichen Entfernungspauschale können daher denkbar sein. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um dies in Ihrem Fall genau prüfen zu lassen.
Helli says
10. August 2017 at 15:22
Da ich mit meinem Privat PKW von Kunde zu Kunde fahre bekomme ich pro Kilometer 0, 30 € . Die Fahrzeit allerdings zwischen den Kunden bekomme ich NICHT gezahlt mit der Aussage ich bekomme ja schon die Kilometerpauschale, mehr würde mir nicht zustehen. Ist das richtig? Das ist doch Arbeitszeit! Mir gehen dadurch jeden Tag 2 unbezahlte Stunden durch die Lappen und das jetzt schon fast 2 Jahre.
21. August 2017 at 12:27
bei der Erstattung der Fahrkosten ist in aller Regel die Entfernungspauschale von 30 Cent/Kilometer anzuwenden, die auch bei der steuerlichen Behandlung zu berücksichtigen ist. Wenden Sie sich für die Prüfung des Einzelfalls ggf. an den Betriebsrat oder einen Anwalt.
Kalich says
15. August 2017 at 22:48
ich bin bei einer Reinigungsfirma angestellt und fahre täglich mit dem privat Pkw von zu Hause aus zu Kunden (in der Regel ein Kunde pro Tag). Muss mei Chef mir Kilometergeld zahlen.
Hallo Kalich,
normalerweise muss Ihr Arbeitgeber nicht für die dabei entstehenden Kosten aufkommen. Sie haben jedoch die Möglichkeit, diese von der Steuer abzusetzen. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie von einem Anwalt für Arbeitsrecht.
17. August 2017 at 7:09
ich musste zur Unterstützung in eine andere Filiale , nun meine Frage : darf ich beide Wegstrecken hin und zurück dem Arbeitgeber berechnen und wie verhält es sich mit dem Fahrtweg vom Hotel in die Filiale ?
über eine Antwort währe ich sehr Dankbar.
4. September 2017 at 15:15
Hallo Andrea S.,
in der Regel handelt es sich in diesem Fall um eine Dienstreise, für die Ihr Arbeitgeber aufkommen muss (§ 670 BGB). Sie haben daher normalerweise die Möglichkeit, Tagegeld zu beantragen.
19. August 2017 at 22:07
Ich bekommen neben dem Bruttogehalt auch eine monatliche KFZ-Pauschale da ich viel im Außendienst (40k km/Jahr) bei Kunden bin.
Diese KFZ Pauschale wird versteuert und sozialversicherungspflichtig in meinem Gehaltzettel ausgewiesen und zum Gesamtbrutto addiert.
Eine Arbeitgeber Bescheinigung für das FA habe ich auch für die Pauschale erhalten
Bisher habe ich immer 0,30 ct in den Werbungskosten x 40k km angegeben und auch so anerkannt bekommen. ( mehr als 10 Jahre)
In der Erklärung 2016 wurden vom FA die 30ct x 40k km gegen meine Pauschale die Steuer +SV pfl. ist, gegen gerechnet. Ist das so richtig? Da bleiben ja von der KFZ Pauschale für die entstandenen Kosten nichts übrig.
11. September 2017 at 11:04
mit dieser Frage sollten Sie sich an einen Steuerberater wenden.
23. August 2017 at 14:38
Hallo Team der Arbeitsrechte,
ich habe mal eine frage und zwar besitze ich einen Firmenwagen über Leasing und bezahle somit die 1% Regelung, da aber in meinem Falle der Wohnsitz gleich mit dem Firmensitz ist , muss ich denn da im Monat trotzdem die Kilometer bezahlen die sich aus der Rechnung 0,03% des Neuwerts des Autos mal die gefahrenen Kilometer ergeben ?
Wir sind uns da nicht so sicher und bevor wir in der Prüfung durchfallen, würde ich das ganz gerne geklärt haben.
18. September 2017 at 10:06
Ihr Arbeitgeber müsste in der Lage sein, Ihnen diese Frage zu beantworten können. Nicht zuletzt sollten im Leasingvertrag alle Konditionen genau beschrieben sein. Wir gehen aber davon aus, dass hier keine Rechnung mit 0,03 Prozent stattfindet, da kein geldwerter Vorteil für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz entsteht. Außerdem bietet sich die Alternative an: Führen Sie ein Fahrtenbuch, in dem die realen Kosten nachgewiesen werden können. Daraus ergibt sich dann der Kilometerbetrag.
29. August 2017 at 19:57
Hallo, ich arbeite im Fitnessbereich und muss des öfteren zu Schulungen am WE fahren. Die Schulungen gelten zugleich als Arbeitszeit! Ich fahre mit meinem privaten PKW. Welche Fahrkostenerstattung würde zutreffen, einfache Fahrt oder Hin-/Rückfahrt? Der Hinweg beträgt 56 Km. Kann ich das als Dienstreise bezeichnen?
18. September 2017 at 16:13
normalerweise sollte es sich dabei um eine Dienstreise handeln, weshalb sich die Fahrtkostenerstattung auch auf Hin- und Rückweg erstrecken sollte. Wir würden Ihnen empfehlen, diesbezüglich Rücksprache mit Ihrem Arbeitgeber zu halten.
Sebastian H. says
30. August 2017 at 12:23
steht mir als Azubi eine Fahrtkostenerstattung zu für die Anreise zur Beruffschule?
Da die Berufsschule im Blockuntericht statt findet und die Strecke über 30km beträgt fallen für mich hohe kosten ( 170€ für ein Monatsticket im Zug) pro Schulblock an. Steht mir da irgend eine Kostenerstattung zu oder muss ich das selbst zahlen?
22. September 2017 at 14:25
es besteht keine Verpflichtung seitens Ihres Arbeitgebers, Ihnen die Fahrkosten zu erstatten – sofern dies nicht in Ihrem Vertrag festgehalten wurde. Allerdings können Sie die entstehenden Kosten in der Regel in Ihrer Steuererklärung geltend machen.
5. September 2017 at 14:01
Hallo Team Arbeitsrecht,
ich bin Azubi im 1. Jahr. Mein Arbeitsplatz liegt 5 km entfernt, meine zuständige Berufsschule ist aber 60 km entfernt.
Bedingt durch Blockunterricht besuche ich jährlich 13 Wochen (13 x 5 Tage) diese Berufsschule.
Ich fahre mit der Bahn.
Muss ich für die Kosten der Fahrten zur Berufsschule alleine aufkommen?
2. Oktober 2017 at 16:02
tatsächlich gibt es keinen Anspruch auf Fahrkostenersattung. Arbeitgeber können nur freiwillig Kosten übernehmen. Sie selbst können jedoch eine Pauschale von der Steuer absetzen. Ansonsten müssen Sie für die Kosten selber aufkommen.
8. September 2017 at 7:25
Ich Arbeite bei einem Pflegedienst und würde gerne wissen, ob man als Arbeitnehmer dazu verpflichtet ist 2 mal am Tag den Weg zur Arbeit selbst zu finanzieren oder ob der Arbeitgeber mir den 2. Weg entweder per km Pauschale oder Arbeitszeit vergüten muss? Ich fahre in Zukunft morgens und auch nachmittags/abends nochmal los. Ein Weg sind 18 km, also 36 km pro hin und Rückfahrt.
16. Oktober 2017 at 10:12
normalerweise können Sie in einem solchen Fall nur eine Fahrt steuerlich absetzen. Ihr Arbeitgeber muss Ihnen die Fahrtkosten zur Arbeitsstätte in der Regel gar nicht erstatten. Um sicherzugehen, sollten Sie sich allerdings an einen Steuerberater wenden.
Harry S. says
10. September 2017 at 10:43
Mein Arbeitgeber zahlt mir ca die Hälfte der Fahrtkosten zu meiner Arbeitsstelle und will mir den Betrag nur durch Abgabe (Vorlage und dann Kopieren reicht ihm nicht) der Originalbahnfahrkarten überweisen. Ich brauche die Belege jedoch für die Einkommensteuererklärung. Er sagte mir, ich sollte mir überlegen, welche der beiden Möglichkeiten mir zusagt. ?? Ist nicht beides möglich?
16. Oktober 2017 at 12:12
Hallo Harry S.,
Ihr Arbeitgeber hat Recht – Sie müssen sich für eine der Möglichkeiten entscheiden, beides funktioniert nicht.
12. September 2017 at 18:34
Ich habe das Problem, dass ich viel auf Reisen unterwegs bin. Diese starte ich für gewöhnlich vom Flughafen, der nahe an meiner Arbeitstelle liegt. Für meinen normalen Arbeitsweg nutze ich öffentliche Verkehrsmittel durch ein Abbo. Bei Dienstreisen muss ich doch zumeist mein Auto zum Flughafen nutzen wegen den Abflugszeiten etc. Mein Arbeitnehmer erstattet mir bei Reisen lediglich den Weg von meiner Arbeitsstätte zum Flughafen (5km) da ich den restlichen Weg (55km) “sowieso” aufwenden müsste auch wenn ich mein Jahresabbo für Dienstreisen garnicht nutzen kann. Damit bleibe ich immer auf Kosten für 50km sitzen. Gibt es hierzu eine Gesetzliche Grundlage?
1. November 2017 at 14:42
Hallo John Smith,
auf diesen Kosten müssen Sie nicht zwingend sitzenbleiben. Schließlich besteht die Möglichkeit, diese steuerlich abzusetzen, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber die Fahrtkosten nicht erstattet.
Imre says
17. September 2017 at 8:45
Frage, wenn ich mit dem Firmenwagen zum Arbeit stäte fahre (Monteur) für die ganze Woche (mehr als 300km) muss der Arbeitgeber den Rückfahrt zahlen als Stunden?
Ein Beispiel: am Montag geht es los um 5:00 Uhr, fahre ich 350 km zum Ort, da bleibe ich bis Donnerstag, meine Stunden sind 40, das ist bezahlt und die Minimal Auslöse die Hotels auch. Donnerstag um 12:00 ist meine Stunden die 40 ist erreicht, jetzt fahre ich nachhause, was aber noch gute 4 Stunde ist, manchmal mehr und diese Stunden sind nicht bezahlt, ist es korrekt?
6. November 2017 at 12:37
Der Weg vom Zuhause zur Arbeit und von der Arbeit nach Hause zählt nicht als Arbeitszeit. Folglich muss der Arbeitgeber hier nicht zahlen. Nur die Fahrten, die vom Arbeitsplatz zu unterschiedlichen Kunden/Baustellen führen, zählen als Dienstfahrten und müssen entlohnt werden.
28. September 2017 at 13:39
ich habe einfache Strecke 90 km zur Arbeit. Welche Nettolohnoptimierung kann ich hier wählen, bzw. was wäre ohne Aufwand für den Arbeitgeber praktikabel?
Macht es Sinn, einen Firmenwagen zu fordern/bekommen, bei dieser KM Zahl? Ich habe gelesen, dass ich einen Wagen kaufen kann und dieser dann von dem Unternehmen gemietet wird? Wo kann ich hierzu nähere Informationen zu den Kosten bekommen?
20. November 2017 at 14:00
wenden Sie sich an einen Steuerberater. Dieser kann Sie in den genannten Punkten beraten.
Jens A. says
5. Oktober 2017 at 12:22
Hallo, ich habe mit meinem Arbeitgeber eine Fahrtkosten Pauschale von 100€ ausgehandelt. Jetzt sagen sie mir das es nur 90€ ausbezahlt sein werden. Warum?
Ich fahre 20 km einfache Fahrt x 30 Cent und dann meinen sie es werden nur 15 Tage als Arbeitstage dafür angesetzt! Warum, wenn ich doch mehr als 15 Tage im Monat zur Arbeit fahre?. Können sie mir das erklären?
Und wenn ja, kann ich danach etwas steuerlich angeben um auf die 100 € zu kommen?
27. November 2017 at 10:11
wie die Berechnung zu Stande kommt, kann Ihnen Ihr Arbeitgeber erklären. Fahrtkosten können steuerlich geltend gemacht werden.
12. Oktober 2017 at 17:49
Ich fahre als Nebenjob mit meinem privaten PKW Medikamente aus.
Mein Arbeitgeber zahlt mir nur 0,15€ pro KM, ich bin mir aber sicher, dass er 0,30€ pro KM zahlen muss ?? Könnt ihr mir weiterhelfen?
6. Dezember 2017 at 17:43
tatsächlich liegt die Pauschale bei 30 Cent pro Kilometer. Zeigt sich Ihr Arbeitgeber uneinsichtig, lassen Sie sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht unterstützen.
13. Oktober 2017 at 17:36
Ich habe in meinem Arbeitsvertrag den Ort A als meine 1. Tätigkeitsstätte stehen. Im Arbeitsvertrag ist eine Fahrtkostenerstattung nicht geregelt.
Der Sitz meines Arbeitgebers ist 35 km entfernt am Ort B, welcher auch mein Wohnsitz ist. Es ist bereits öfter vorgekommen, dass mich mein Arbeitgeber an den Hauptsitz, Ort B, zu einer Besprechung vor meinem Feierabend bestellt hat. Ich habe in diesen Fällen die 35 km nun als dienstliche Fahrtkosten angesetzt, da ich diese aus dienstlichen Gründen in meiner Arbeitszeit gefahren bin und möchte diese als Dienstfahrt von meinem Arbeitgeber mit 0,30 € erstattet haben. Mein Arbeitgeber steht auf dem standpunkt, dass ich auf meiner Heimfahrt nur einen kleinen Umweg gemacht habe und daher höchstens Anspruch auf diesen 0,5 mehr km habe. Bitte begründen Sie Ihre Meinung, so dass ich diese meinem Arbeitgeber Präsentieren kann. Danke.
27. November 2017 at 11:53
um Ihrem Arbeitgeber zu überzeugen sollten Sie einen Anwalt konsultieren. Jedoch sind Sie mit der Fahrt einer Dienstanweisung nachgekommen. Unabhängig von Ihrem Heimweg wurde die Strecke für den Arbeitgeber gefahren.
karuso says
16. Oktober 2017 at 19:58
Hier geht es immer um die Frage was steht einem Mitarbeiter zu wenn man im Auftrag der Firma Dienstfahrten erledigt mit privatem PKW also von der Firma zum Kunden.
Ich stelle mal eine ganz andere Frage? Ist der Arbeitnehmer überhaupt verpflichtet für Dienstfahrten sein privat PKW einzusetzen ich glaube mal nicht.Ich komme in die Firma wie ich das mache ist mein Bier. Ab Firma ist alles Firmen Angelegenheit. Stellt er dann für Dienstfahrten kein Fahrzeug hat der Arbeitgeber halt Pech.Für Dienstfahrten ab Firma stelle ich grundsätzlich kein privat PKW zur Verfügung.Welche Meinung vertritt hier das Team Arbeitsrechte in dieser Sache.Danke
17. Oktober 2017 at 12:55
ich bin Soz.pädagoge. Ich fahre fast jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit. Aber auch sehr oft von Dientstelle zu Dienststelle: Was ist wenn man mit dem “normalen” Fahrrad fährt.
Zweite Frage ist: Mein Arbeitgeber ist so nett und bezahlt mir meine Fahrtkosten, wenn ich mit Öff.v.mitteln fahre. Bald werde ich mir ein Monatskarte kaufen und damit dann auch sehr viel dienstlich unterwegs sein. Was passiert dann? Was, wie (oder ob) kann ich in dem Fall die Kosten für die Monatskarte von Steuer absetzen.
6. Dezember 2017 at 18:02
unabhängig vom Fahrzeug sind Arbeitgeber nicht verpflichtet, den Weg zur Arbeit zu finanzieren. Steuerabsetzungen sind nur dann möglich, wenn Sie keine Unterstützung durch den Arbeitgeber erhalten.
19. Oktober 2017 at 14:31
Mein Arbeitsplatz befindet sich als einfache Strecke 75 von meinem Zuhause unterwegs. Jetzt musste ich trotz Brückentag (02.10.2017) in die Firma fahren um eine Umbuchung einer Reise meines Chefs vorzunehmen (75×2=150 Kilometer). Bisher war es kein Problem, diese gefahren Kilometer mit 30 Cent erstattet zu bekommen.
Seit neusten macht allerdings unsere Buchhalterin Stress und behauptet, uns würden keine Reisekosten zustehen, schließlich wäre das ja unser Arbeitsplatz und wenn wir trotz frei hierher müssen, bekommen wir ja Überstundenstunden bezahlt, die gefahren Kilometer wären schließlich “Spaß”.
11. Dezember 2017 at 10:16
tatsächlich ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, einen Anteil der täglichen Fahrtkosten, die zwischen Wohnort und Arbeit anfallen, zu übernehmen.
Aussendienstler says
21. Oktober 2017 at 14:35
Hallo Team Arbeitsrechte.de, unser Büro befindet sich in ca. 15 km einfach Entfernung zu meinem Wohnort. Da ich aber in der Beratung tätig bin, fahre ich ca 40 km einfach, täglich, zu unserem Kunden in einen anderen Ort. Dies sind, meiner Auffassung nach, Dienstfahrten, welche meine Firma voll umfänglich abzugelten hat. Ist das richtig? Mein Arbeitgeber meint, er müsse nur die Kosten vom Büro, bis zum Einsatzort übernehmen, was ca 20 km sind. Welche Kosten muss er denn tatsächlich übernehmen. Kommt hier § 670 BGB zum tragen? Könnte ich auch Tagegeld einfordern? Danke für Ihre Hilfe im Voraus und freundliche Grüsse, Ihr Aussendienstler
11. Dezember 2017 at 11:47
Hallo Aussendienstler,
bei der Beurteilung, was Ihnen in Ihrem Fall zusteht, kann Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen.
27. Oktober 2017 at 22:41
Mein Arbeitgeber hat mich auf ein Seminar geschickt (400km entfernt) und da ich dies mit einer privaten Angelegenheit verbinden wollte, sollte ich mit meinem eigenen PkW fahren. Es hieß mir würden die km von der Arbeit zum Seminarort und zurück erstattet werden (0,30 EUR pro km) – ist logisch, dass meine Privatfahrt da nicht mit rein zählt.
Jetzt sagt mir meine Vorgesetzte, dass ich nur eine Strecke wieder bekomme (also 400km statt den eigentlich gefahrenen 800km).
Ist das rechtens? Oder kann ich auf beide Strecken bestehen?
Hallo EHA,
wenn die Fahrt mit einer privaten Angelegenheit verbunden war, kann es schwierig werden, Ansprüche durchzusetzen. Jedoch sollten Absprachen nicht einfach so einseitig geändert werden. Zukünftige Absprachen sollten dann vielleicht nur noch schriftlich getroffen werden.
Dani E. says
2. November 2017 at 19:54
Mein Arbeitgeber zahlt mir 24 Cent pro gefahrenem Kilometer. So steht es im Arbeitsvertrag, den ich unterschrieben habe. Ist er trotz meiner Unterschrift verpflichtet, 30 Cent je Kilometer zu zahlen? Wenn ja, ist er auch verpflichtet, für 2017 eine Nachzahlung für die mit 24 Cent abgerechneten Kilometer in Höhe von 6 Cent pro Kilometer zu leisten?
2. Januar 2018 at 8:42
wenn es sich um eine Dienstfahrt handelt, kann eine Anspruch auf die 30 Cent pro Kilometer entstehen. Ob es sinnvoll ist, auf den Anspruch rückwirkend zu bestehen ist jedoch fraglich.
8. November 2017 at 16:31
Mein Arbeitgeber gewährt mir eine Fahrtkostenzuschuß den ich aber voll versteuern muß.Es wird auch
nichts in Zeile 17 oder 18 der Einkommensbescheinigung eingetragen.
Darf ich jetzt in der Einkommenssteuererklärung meine Fahrtkosten absetzen oder wie ist dieser Zuschuß zu behandeln?
2. Januar 2018 at 11:27
wenn die Zahlung für die Fahrtkosten erbracht wird, kann das auch so abgerechnet werden. Auf eine korrekte Ausfüllung des Einkommensnachweis können Sie allerdings bestehen.
10. November 2017 at 11:46
Vor ca. Einem Jahr habe ich eine Dienstreise mit meinem Privatfahrzeug angetreten, bin aber erst jetzt dazu gekommen Nachzufragen ob ich das Spritgeld zurück bekomme. Die Personalabteilung sagt aber nur das es dafür schon zu spät ist. Gibt es für die Erstattung ein Zeitliches Limit oder habe ich immer noch ein Recht auf die Erstattung?
2. Januar 2018 at 12:51
in der Regel haben Sie als Arbeitnehmer sechs Monate nach der jeweiligen Dienstreise Zeit, um die Fahrtkosten dafür geltend zu machen. Ansonsten verfällt der Anspruch darauf.
Anni83 says
19. November 2017 at 19:39
Guten Abend Team arbeitsrechte.de,
ist eine eintägige Fahrt zu einer Weiterbildung als Dienstreise anzusehen? (260km). Diese Weiterbildung ist vom Chef angeordnet worden?
Ist der AG verpflichtet Fahrkosten bei Weiterbidungen zu zahlen? Greift in jedem Fall der §670?Wie sieht es mit Parkgebühren im Parkhaus aus, die angefallen sind(täglich 12€)
Ich bin 8 Tage lang täglich 260km zur Weiterbildung(Anordnung vom Chef) gefahren und musste mich dort auch selbst verpflegen! Eine Vorschrift zur Bahnnutzung sprach er nicht aus.
Er speiste mich mit 100€ Spritgeld ab, nachdem ich gebettelt hatte 🙁
15. Januar 2018 at 14:42
Hallo Anni83,
in diesem Fall greift der angesprochene Paragraph, das ist richtig – insofern der Vorgesetzte die Weiterbildung angeordnet hat. Fahr- und Parkkosten sollten Sie mit Ihrem Chef absprechen. 100 Euro scheinen bei so vielen Fahrten nicht ausreichend.
20. November 2017 at 20:23
ich habe im Rahmen einer indirekten Lohnerhöhung am 15.10. mit meiner Geschäftsleitung besprochen, dass ich 193 € Fahrkostenerstattung im Monat bekomme. Ich habe daraufhin darum gebeten, dass es rückwirkend berechnet wird, was bejaht wurde. im November war nichts auf meiner Lohnabrechnung zu sehen. Für mein Verständnis hätte der Oktober und der November mit je 193 ausgewiesen sein müssen. Meine Frage ist jetzt, werden Fahrtkostenerstattungen im voraus oder rückwirkend gezahlt.
15. Januar 2018 at 14:55
auch ein mündlicher Vertrag ist geltend. Wurde Ihnen eine rückwirkende Zahlung versprochen, muss sich der Arbeitgeber daran halten. Hier ist auf die genauen Konditionen zu achten, die im mündlichen Vertrag genannt wurden.
27. November 2017 at 17:22
In meinem Arbeitsvertrag ist eine Arbeitsstätte A festgehalten, sowie die Klausel, dass ich bundesweit einsetzbar bin. Das gehört zu meinem Beruf und ist völlig OK. Ich reise seit 17 Jahren häufig beruflich in andere Städte und erhalte normalerweise für Reisekosten immer die volle Erstattung.
Derzeit werde ich in einem Kundenstandort B eingesetzt. Etwa 15km von A entfernt.
Ich konnte erreichen, dass ich überwiegend im Homeoffice arbeiten kann, was lange und erbittert vom Arbeitgeber verweigert wurde, trotz mangelnder Sachgründe.
Auch andere Kollegen arbeiten jetzt partiell im Homeoffice.
Da ich weit über 100km zur Arbeit fahren muss – über Land, pro Strecke min. 2,5 Stunden – ist das für mich eine Erleichterung. Allerdings soll (und möchte) ich wenigstens einmal die Woche noch vor Ort arbeiten.
Der normale (schnellste) Weg nach B führt an A vorbei. Ich hatte bis Mai 2017 auch die Fahrkosten abgerechnet, wobei ich immer meinen Privat-PKW eingesetzt habe.
Die Fahrt von A nach B will der Arbeitgeber mir jetzt nicht mehr erstatten. Als Begründung wird genannt, die Erlaubnis zur Homeoffice-Arbeit sei sozusagen die Gegenleistung.
Meines Erachtens ist das gesetzeswidrig. Die Fahrten unternehme ich ja nicht aus privatem Interesse.
Der Arbeitgeber hat mir früher bereits sifgnalisiert, dass ich nur mit dem Provatwagen gefahren werden muss oder alternativ mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zumindest A ist sehr schlecht an den ÖPNV angebunden, die Fahrt von A nach B oder zurück würde über eine Stunde dauern, lange Wartezeiten an abgelegenen Haltestellen und weite Fußwege durch schlecht beleuchtete, unwegsame Straßen beinhalten.
Gehe ich recht in der Annahme, dass der Anspruch auf Fahrtkosten gesetzlich verankert ist ?
Bin ich überhaupt verpflichtet, mein Privatfahrzeug für Dienstfahrten zu verwenden?
Und gibt es eine Zumutbarkeitsgrenze bei dem Reiseweg (Öffentl. Verkehrsmittel)?
26. Januar 2018 at 13:43
klären Sie Ihren Fall mit einem Anwalt für Arbeitsrecht. Generell gilt aber: Dienstfahrten, also all diejenigen, die nicht zwischen Wohnsitz und Hauptarbeitsplatz erfolgen, aber geschäftlicher Natur sind (also in Ihrem Fall von A nach B), sorgen für einen Anspruch auf Fahrtkostenerstattung.
Sebastian S. says
9. Dezember 2017 at 15:22
ich lasse mir derzeit die Berechtigung für einen Firmenwagen von meinem Arbeitgeber auszahlen und verzichte damit auf meinen Firmenwagen.
Mein Arbeitgeber reduziert aber nun die gesetzlich zustehenden 30 Cent auf 15 Cent und begründet das mit der ausgezahlten car allowance. Meine Frage: Ist das so in Ordnung?
5. Februar 2018 at 10:35
die rechtliche Situation sollte sich aus dem Arbeitsvertrag ergeben. Ansonsten kann Ihnen ein Anwalt Arbeitsrecht helfen.
28. Dezember 2017 at 10:51
Also bei meinem Mann steht im Arbeitsvertrag, dass er 2200 monatlich brutto bekommt. Aber bei der Abrechnung wird das geteilt in 2060,50 Gehalt und 139,50 Fahrkostenzuschuss. Dürfen die das einfach so machen?
12. Februar 2018 at 9:52
bei Ihrem Problem kann Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen, die Lage zu beurteilen.
4. Januar 2018 at 12:51
wie sieht die gesetzliche Regelung der Erstattung der Kilometerpauschale in dem Falle aus das die kürzeste Stecke auf Grund massiver Baustellen auf der strecke nicht zu fahren ist und im Zweifelsfalle die doppelte Kilometerstrecke zusammen kommt. Als Arbeitnehmer der mit seinem Privat-PKW dienstlich unterwegs ist sehe ich nicht ein diese zusätzlichen Kosten zu tragen und bin schon der Auffassung das diese Mehrkosten vom Arbeitgeber übernommen werden müssten. Denn ich kann nichts für die Baustellen. Wenn möglich benötige ich hier den genauen Gesetzestext.
14. Februar 2018 at 14:09
in diesem individuellen Fall sollten Sie sich von einem Anwalt beraten lassen oder ggf. zunächst das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen.
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