Source: https://www.klosterlehnin.de/seite/452954/corona-infos.html
Timestamp: 2020-08-09 05:24:33
Document Index: 302233708

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 6', '§ 5', '§ 8', '§ 3']

Kloster Lehnin - Corona - Infos
Freistellung von der Rundfunkbeitragspflicht aufgrund einer behördlichen Anordnung wegen der Corona-Pandemie
Kloster Lehnin, den 01. 07. 2020
Musste eine Betriebsstätte aufgrund einer behördlichen Anordnung im Zuge der Corona-Pandemie mindestens drei zusammenhängende volle Kalendermonate geschlossen werden, kann eine Freistellung nach Wiedereröffnung der Betriebsstätte schriftlich beim Beitragsservice unter www.rundfunkbeitrag.de beantragt werden.
Grundlage für die Prüfung der Freistellungsanträge sind die entsprechenden Verordnungen der Länder und Kommunen. Diese sind öffentlich einsehbar. Nachweise sind dem Antrag daher zunächst nicht beizufügen.
Die Freistellung einer Betriebsstätte ist nur dann möglich, wenn der Geschäftsbetrieb vollständig eingestellt wurde. Bei einer Teilöffnung der Betriebsstätte (beispielsweise bei Außerhausverkauf von Speisen und Getränken oder der Reduzierung der Verkaufsfläche) gilt diese als geöffnet und ist in diesem Zeitraum nicht für eine Freistellung berechtigt.
Wurde der Geschäftsbetrieb hingegen vollständig eingestellt, obwohl unter bestimmten Voraussetzungen ein Weiterbetrieb möglich wäre (beispielsweise in einem Hotel, das geschlossen bleibt, obwohl es für Geschäftsreisende eigentlich öffnen dürfte), gelten die Voraussetzungen für eine Freistellung als erfüllt. Gewerblich genutzte Ferienwohnungen, die mindestens drei zusammenhängende volle Kalendermonate nicht mehr vermietet werden können, erfüllen ebenso wie Hotels und Pensionen die Voraussetzungen für eine Freistellung.
Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten geraten, haben unabhängig davon, ob sie die Voraussetzungen für eine rückwirkende Freistellung erfüllen, die Möglichkeit, mit dem Beitragsservice Zahlungserleichterungen wie eine Ratenzahlung oder eine Stundung ausstehender Beiträge zu vereinbaren.
Kommunen erhalten Gewerbesteuerausfälle erstattet
Die Bundeskanzlerin hat sich mit den Regierungschefs der Länder unter anderem darauf verständigt, das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober 2020 zu verlängern. Inwieweit es zu einer Änderung der GroßveranstVerbV kommt, die mit Ausnahme von Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden, insbesondere Konzerte und ähnliche Musikveranstaltungen, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen, künstlerische Darbietungen jeder Art, derzeit nur bis einschließlich 31. August 2020 untersagt, ist noch nicht bekannt.
In den Beratungen der Bundeskanzlerin mit Regierungschefs der Länder hinsichtlich des Konjunkturpaketes wurde vereinbart, dass die Länder, die Mittel zum Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle, die hälftig vom Bund übernommen werden, an die Städte und Gemeinden weitergeben und sie zudem die andere Hälfte der Ausfälle kompensieren.
Lehnin, den 15. 06. 2020
Bis auf wenige konkrete Einschränkungen ist vieles wieder erlaubt. Das Kabinett hat am Freitag dazu die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Sie tritt am heutigen Montag, 15. Juni, in Kraft und löst die bisherige Eindämmungsverordnung ab. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen aber weiterhin generell eingehalten werden. Die Maskenpflicht im Einzelhandel und im Nahverkehr gilt weiterhin. Die Kontaktbeschränkungen fallen weg. Öffentliche und private Veranstaltungen können wieder mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden. Gaststätten dürfen ohne zeitliche Begrenzung geöffnet haben. Die Besuchs- und Zutrittsbeschränkungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen werden schrittweise gelockert: So sind nun Besuche mit bis zu zwei Personen möglich, ab dem 15. Juli entfallen die zahlenmäßigen Begrenzungen des Besuchsrechts ganz. Lediglich Clubs, Diskotheken und Dampfsaunen sind aus Infektionsschutzgründen für den Publikumsverkehr weiterhin zu schließen.
Abstand halten gehört zu den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Deshalb ist zwischen Personen im öffentlichen und privaten Bereich weiter grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Dieses Abstandsgebot gilt nicht:
- für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht,
- im Bereich der Kindertagesbetreuung sowie in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung,
- ab dem 25. Juni 2020 zwischen Schülerinnen und Schülern sowie zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften oder dem sonstigen Schulpersonal in den Schulen.
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ab Personen ab 6. Lebensjahr weiterhin erforderlich:
- bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Neu ist die Regelung hinsichtlich Reisebus-reisen und vergleichbaren touristischen Angeboten. Diese Klarstellung wurde ein-gefügt, da es gerade vor der beginnenden Urlaubszeit hierzu zahlreiche Fragen sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Reiseanbietern gab. Boots- und Floßausflüge im privaten Bereich fallen jedoch nicht unter den Begriff „Schiffsaus-flüge“.
- Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist.
Die bisherigen Kontaktbeschränkungen entfallen. Das bedeutet, dass sich Freunde, Verwandte und Bekannte wieder treffen können, ohne eine bestimmte Obergrenze einhalten zu müssen. Private Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich können also wieder ohne gewichtigen Anlass – wie zuletzt mit der Eindämmungsordnung geregelt – stattfinden. Aber: Alle müssen die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Das bedeutet: Wenn Verwandte oder Freunde zu Besuch kommen, sollten Umarmungen und Begrüßungsküsschen weiter tabu sein.
Die Obergrenze der Teilnehmenden wird für Veranstaltungen auf bis zu 1.000 zeitgleich Anwesenden erlaubt. Veranstalter müssen auf der Grundlage eines Hygienekonzepts bei Veranstaltungen und Versammlungen, die unter freiem Himmel stattfinden, die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen sowie den Zutritt und Aufenthalt der Teilnehmenden steuern und beschränken. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen die Veranstalterinnen und Veranstalter aufgrund des vergleichsweise höheren Infektionsrisikos zusätzlich für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sorgen sowie die Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. Teilnehmende müssen bei Versammlungen und Veranstaltungen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, es wird aber allgemein empfohlen.
Betreiberinnen und Betreiber von Hotels, Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sowie alle Vermieterinnen und Vermieter von Ferienwohnungen und -häusern und vergleichbaren Räumlichkeiten haben die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherzustellen. Und sie müssen die Personendaten der Gäste in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. In allen gemeinschaftlich genutzten Räumen, wie zum Beispiel Frühstücks- und Essensräumen, Aufenthaltsbereichen oder Spielzimmern müssen sie außerdem den regelmäßigen Aus-tausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen.
Sport in und auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist grundsätzlich erlaubt. Die Betreiberinnen und Betreiber müssen auf der Grundlage von Hygienekonzepten die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Außerdem müssen regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen erfolgen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten. Beim Sport in geschlossenen Räumen muss zusätzlich für eine ausreichende Raumlüftung gesorgt und müssen Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. In allen Fällen muss die Sportausübung kontaktfrei erfolgen (ausgenommen sind die Personen, für die das Abstandsgebot nicht gilt, zum Beispiel Ehe- oder Lebenspartner, Angehörige des eigenen Haushalts sowie Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht). Dies gilt nicht für den Schulbetrieb. Das bedeutet, dass im Amateurbereich Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Hand-ball oder Basketball nur im kontaktfreien Training möglich sind, aber noch nicht im regulären Spielbetrieb (zum Beispiel Punkt- und Pokalspiele).
Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen: Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner in solchen Einrichtungen können nun täglich durch bis zu zwei Personen besucht werden (bislang war das nur bis zu einer Person möglich). Aber: Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen.
Regelungen zur Kindertagesbetreuung sind im Unterschied zur bisherigen Eindämmungsverordnung in der neuen Umgangsverordnung nicht mehr enthalten. Die Kitas wurden seit 15. Juni in den Regelbetrieb übernommen. Das Gesundheitsministerium hat den „Rahmenhygieneplan Kitas“ entsprechend überarbeitet und angepasst. Die Regelungen zu den Schulen in der neuen Umgangsverordnung gelten bis einschließlich 24. Juni 2020. Das bedeutet: mit Beginn der Sommerferien gilt der Paragraf zu den „Schulen“ nicht mehr. Für die Schulen sollen alle Voraussetzungen geschaffen werden, damit sie nach den Sommerferien flächendeckend einen regulären Schulbetrieb wiederaufnehmen können. Grundsätzlich soll jeden Tag Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden.
Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Integrierten Tagesbetreuungen
die Landesregierung plant, die Beschränkungen für die Kindertagesstätten und Integrierte Tagesbetreu-ungen wieder aufzuheben. Die sogenannte Notbetreuung und der eingeschränkte Regelbetrieb sollen der Vergangenheit angehören und die Kinderbetreuungs-Einrichtungen ab 15.06.2020 wieder zum Normalbe-trieb übergehen.
Unsere Gemeinde ist darauf vorbereitet, dass Ihre Kinder entsprechend der bestehenden vertraglichen Regelungen bei uns wieder zu den bekannten Öffnungszeiten betreut werden können. Somit dürfte wie-der ein großer Schritt in Richtung Normalität für alle möglich sein.
Sofern Fragen bestehen, kontaktieren Sie uns bitte per Tel. 0 33 82/73 07 13 oder E-Mail:
kita(at)lehnin.de
Coronabilanz von PM: derzeit keine Neuinfizierten
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42.
Aktuell befinden sich 19 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.
Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 des Landkreises steht von Montag bis Samstag für Fragen zur Verfügung.
PM-Coronabilanz: niedrige Infektionszahlen
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42. Aktuell befinden sich 26 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.
Für Fragen rund um Corona ist das "Corona-Telefon" des Landkreises montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr und samstags von 9 bis 14 unter 033841 91 111 zu erreichen.
Was bei der Kinderbetreuung zu beachten ist
aufgrund vermehrter Nachfragen zur erweiterten Regelbetreuung, in den Einrichtungen (Kitas und Integrierte Tagesbetreuung) der Gemeinde Kloster Lehnin, möchten wir Ihnen diesbezüglich folgende Hinweise geben:
Elternauskunft:
mit dem Ziel, einen größtmöglichen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus der Beschäftigten wie der Kinder in Kindertageseinrichtungen im Land Brandenburg während der Stufen der Wiederaufnahme zur Betreuung im Zeitraum der andauernden Corona-Pandemie zu erreichen, wurden seitens des für den Infektions- und Arbeitsschutz zuständigen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) besondere Hygienestandards und Maßnahmen des Arbeitsschutzes festgelegt.
So dürfen Kinder nur betreut werden, wenn sie:
keine Krankheitssymptome der Krankheit COVID-19 aufweisen und
nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und in der Familie keine Krankheitssymptome aufgetreten sind.
Diese Voraussetzungen sollen sich die Träger der Einrichtung täglich beim Bringen der Kinder schriftlich durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten bestätigen lassen.
Auch für unsere Erzieher/-innen ist die Umsetzung der Hygieneregeln mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden. Deshalb appellieren wir an Ihr Verständnis für die täglich abzugebende Erklärung zum Schutze aller in der Kita Beschäftigten und Ihrer eigenen Kinder.
Werden die Kinder persönlich von den Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten in die Einrichtung gebracht, erfolgt die tägliche Erklärung in einer Kontaktliste durch deren Unterschrift.
Werden die Kinder von anderen Personen wie Bruder, Großeltern pp. gebracht, ist die tägliche Erklärung* Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten unterschrieben dem „Bringer“ mitzugeben.
ITB´s:
Die tägliche Erklärung* durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten ist den Kindern bzw. dem „Bringer“ unterschrieben mitzugeben.
Die tägliche Erklärung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.
Der Mindestumfang der eingeschränkten Regelbetreuung erstreckt sich auf 4 Stunden an mindestens einem Tag in der Woche.
Die Einrichtungen können je nach Kapazität auch eine längere Betreuungszeit als 4 Stunden/Tag und auf mehrere Tage/Woche anbieten. Ausschlaggebend sind die jeweiligen Gruppengrößen entsprechend den individuellen räumlichen Bedingungen unter Einhaltung der Regelungen des Rahmenhygieneplans.
Für die Aufnahme in die erweiterte Regelbetreuung setzen Sie sich bitte mit Ihrer jeweiligen Einrichtung in Verbindung. Es ist hierfür, ab sofort, kein separater Antrag notwendig.
Sollten Sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, gelten weiterhin die Regelungen seit dem 27.04.2020. Den hierfür notwendigen Antrag finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.
Pflegeheime: was gilt für Besuche von Angehörigen?
Bewohnerinnen und Bewohner in brandenburgischen Alten- und Pflegeheimen dürfen unter strengen Auflagen Besuch bekommen. Wichtig ist aber, das Familienangehörigen und Freunde ihren Besuch telefonisch frühzeitig mit dem Pflegeheim abzustimmen.
Pflegeheim-Bewohner dürfen Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass: der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der
Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.
Veränderte Öffnungszeiten für Kita Reckahn und ITBL
Ab dem 08.06.2020 haben die Kita Reckahn und die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin in der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.
Nach der neuen Corona-Verordnung sind in Brandenburg jetzt Zusammenkünfte und Feiern im privaten oder familiären Bereich „aus gewichtigem Anlass“ mit bis zu 50 Personen erlaubt. Damit will die Landesregierung aufgrund der weiterhin niedrigen Infektionszahlen zum Beispiel Hochzeitsfeiern nach der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung in einem etwas größerem Rahmen ebenso möglich machen wie Feste, die eine ähnlich herausragende Bedeutung im Leben
Damit sind zum Beispiel auch private Feiern zur Kommunion, Firmung oder Konfirmation sowie Jugendweihe gemeint. Auch bei Silberne, Goldene oder Diamantene Ehejubiläen, dem Schulbeginn und dem Schulabschluss sind private Feste mit bis zu 50 Personen jetzt wieder möglich, wenn dabei die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.
Darf eine private Familienfeier auch in einer Gaststätte stattfinden? Ja, aber mit Auflagen. Grundsätzlich dürfen Gaststätten und Cafés, die zubereitete Speisen anbieten, für den Publikumsverkehr in der Zeit von 6 bis 22 Uhr öffnen. Die Betreiber müssen aber die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen.
Sportstätten dürfen öffnen, aber was ist zu beachten?
Die Landesregierung hat weitere Lockerungen der Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-Eindv) beschlossen, die seit 28.05.2020 gelten, und auch Sportler betreffen.
Zulässig sind wieder Indoor-Sportarten ohne engen Körperkontakt. Die Pächter / Betreiber der Sportstätten können entscheiden, in welchem Umfang der Sportbetrieb wieder aufgenommen wird.
In der Regel sind das in Kloster Lehnin - bei verpachteten Sportstätten in den Ortsteilen - Vereine, die im Fall der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten die Kontrolle/ Überwachung der Einhaltung der Regelungen der in der jeweils aktuellen Fassung geltenden SARS-CoV-2-Eindv in Ihrem Verantwortungsbereich haben.
Folgendes legt die Landesregierung dazu fest:
Die Betreiber haben Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen:
- das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten
- der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner) stattfinden
- es müssen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Umkleiden und Sanitäreinrichtungen
- die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher müssen zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben werden
- es ist ein mindestens stündliches Lüften einzuhalten
Die Schulsportstätten auf dem Schulgelände Damsdorf und dem Schulcampus Lehnin bleiben derzeit noch geschlossen. Grund dafür ist, dass nach jedem Nutzungswechsel eine desinfizierende Reinigung der Hallen und insbesondere der Sanitärbereiche erforderlich wäre. Aufgrund der Vielzahl der täglich mehrfach wechselnden Nutzungen ist dies jedoch derzeit weder zeitlich noch personell realisierbar.
Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 554 (+3 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 22 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 41 (+1).
Aktuell befinden sich 36 (am Vortag 54) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Seit 15.05. war die Kita „Sonnenschein“ in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. 6 Kinder und 2 Mitarbeitende wurden positiv auf Viren getestet. Alle Betroffenen befanden sich in häuslicher Quarantäne. Die Einrichtung ist wieder geöffnet worden.
Im Seniorenzentrum in Grebs waren 2 positive Fälle bekannt. Ein Bewohner befand sich in stationärer Betreuung im Brandenburger Klinikum. Weitere Abstriche wurden daraufhin veranlasst. Eine weitere Bewohnerin wurde als Covid-19 positiv gemeldet. Sie wurde im Haus isoliert untergebracht. Beide Personen sind inzwischen negativ getestet.
Seit kurzem gehen die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule. Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.
Präsenzunterricht und von den Lehrkräften im Homeoffice betreute Phasen des häuslichen Lernens
zur Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen wechseln sich ab. Die pädagogischen Angebote an
den Grundschulen und der Sekundarstufe I werden fortgeführt
• für Schülerinnen und Schüler, die beim häuslichen Lernen nur unzureichend durch
Lehrkräfte erreichbar sind (u.a. wegen unzureichender technischer Ausstattung) oder
• die durch eine schulische Präsenz vor möglichen besonderen Gefährdungen im häuslichen
Umfeld besser geschützt werden oder
Nach Corona-Schließung: Einrichtung wieder in Betrieb
Die Kita "Sonnenschein" in Reckahn hat wieder die erweiterte Notbetreuung aufgenommen. Die Einrichtung musste vorübergehend schließen, weil sich zunächst eine Erzieherin und später eine weitere Kollegin sowie Kinder mit dem Virus ansteckten. Bürgermeister Uwe Brückner erkundigte sich heute vor Ort von der Situation und sprach beste Genesungswünsche aus. Die Arbeit läuft wieder normal. Etwa ein Drittel der Kinder waren heute zur Betreuung in der Kita.
„Wenn Menschen an Corona erkranken ist das nicht schön. Wir arbeiten ständig daran, die Hygienepläne und Verhaltensregeln umzusetzen, so dass die Ansteckungsgefahr minimiert wird. Ganz auszuschließen ist sie aber nie, weil sich einige Kollegen auch im häuslichen Umfeld ansteckten. Gegenseitige Schuldzuweisungen und die Verbreitung von Unwahrheiten bringen nichts. Eine solche Krise ist nur durch ein Miteinander zu meistern und in letzter Zeit haben wir viel Zuspruch für unser Rathaus- und Erzieherteam erfahren. Vielen Dank dafür.“
Ebenfalls wieder zurück ist die Schulklasse 5b der Grundschule „Am Fenn“ in Damsdorf, die wegen einer coronaerkrankten Mitschülerin mit ihrer Klassenlehrerin vorübergehend vom Gesundheitsamt in häusliche Quarantäne geschickt wurde.
Coronabilanz PM
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 551 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz, Kloster Lehnin und Michendorf. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40.
Aktuell befinden sich 54 (am Vortag 54) Personen aus Potsdam-Mittelmark in angeordneter häuslicher Quarantäne. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 3.152 (am Vortag 3.143).
Unter der Telefonnummer 0331 / 8665050 informiert die Landesregierung zum Thema "Corona-Virus" - und hat zusätzlich eine Infoseite im Internet unter www.corona.brandenburg.de eingerichtet.
Im Landkreis besteht eine Corona-Hotline unter der Telefonnummer 033841-91 111. Diese ist täglich in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr - auch am Wochenende - zu erreichen.
Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung, der Großveranstaltungsverbotsverordnung und der Quarantäneverordnung
Die Landesregierung hat mit Wirkung vom 28.05.2020 die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. Der Ministerpräsident weist darauf hin, dass es dennoch dabei bleibt: „Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten.“ Die Abstands- und Hygieneregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit und die Pflicht, eine Mund- und Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personenverkehr und in Geschäften zu tragen, besteht weiterhin.
Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können öffnen. Bei den Bädern sowie an ausgewiesenen Badegewässern ist ein Betrieb mit Auflagen gestattet. Bei allen Badeeinrichtungen, die gewerblich betrieben werden und somit Zutrittsregelungen unterliegen, müssen die Betreiber auf der Grundlage eines Hygienekonzeptes die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gewährleisten. Ferner ist die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten sicherzustellen. Es sind die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung zu erheben und die erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen regelmäßig durchzuführen. Sanitäre Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden, Duschräume, WC-Anlagen sind nur unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu nutzen.
Es sind wieder Versammlungen und Veranstaltungen (z. B. Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.
Die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten ist aufgehoben.
Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, z. B. Hochzeitsfeiern, können mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden. Geburtstage fallen nicht unter den gewichtigen Anlass. Sie sind aber in einem kleineren Kreis von (zugleich) bis zu zehn Personen erlaubt.
Feste an Schulen zu besonderen Anlässen sind unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien.
Für den Sportbetrieb gilt grundsätzlich, dass öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios wieder öffnen dürfen. Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen. Indoor-Spielplätze bleiben geschlossen.
Die Sporthallen der Gemeinde Kloster Lehnin bleiben zunächst geschlossen. Die betroffenen Vereine werden in der nächsten Woche durch die Verwaltung kontaktiert, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Es dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. Soweit ein Kundenkontakt stattfindet, gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
Verbesserte Kitabetreuung ab 02.06.2020 in Kloster Lehnin
Aufgrund der aktuellen Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-EindV) des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz vom 27.05.2020 besteht nunmehr die rechtliche Möglichkeit, neben der Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in definierten systemrelevanten Berufen tätig sind, eine „eingeschränkte Regelbetreuung“ einzurichten. Mit der Allgemeinverfügung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 26.05.2020 wurde die Entscheidung zur praktischen Umsetzung den Gemeinden übertragen.
Unabhängig davon beabsichtigt die Gemeinde Kloster Lehnin ab dem 02.06.2020 neben der bisherigen Notbetreuung für alle bisher nicht betreuten Kinder ein über den Mindestanspruch (4 Stunden an einem Tag der Woche) hinausgehendes Betreuungsangebot zu unterbreiten. Dabei ist ein von der Landesregierung vorgegebener Rahmenhygieneplan einzuhalten. Es sind feste Betreuungsgruppen zu bilden, die sich in definierten Räumen aufhalten.
Diese Ausweitung des Betreuungsumfanges erfordert eine Beschränkung der Öffnungszeiten der Einrichtungen und ggf. der jeweiligen Betreuungszeiten. Ab dem 02.06. 2020 haben die Kitas in Damsdorf von 6:00 bis 17:00 Uhr und Lehnin von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr sowie die Kitas in Göhlsdorf, Grebs und Netzen von 07:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Die Kita Reckahn und die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin nimmt ab 02.06.2020 zunächst wieder die Notbetreuung im bisherigen Umfang auf.
Diese Entscheidungen sollen es ermöglichen, dass für alle Kinder wieder ein wenig „Alltagsnormalität“ eintritt. Gleichzeitig wird damit die Hoffnung verbunden, dass sich dadurch auch die Situation für die überwiegende Anzahl der Eltern verbessert.
Die Gemeinde Kloster Lehnin bittet um Verständnis für diese Maßnahmen, die unter den aktuellen rechtlichen Gegebenheiten und in Abwägung aller Umstände gemeinsam mit den jeweiligen Einrichtungs-Leitungen getroffen worden sind.
Überraschungstüten für Kinder, die sich in Quarantäne befinden
Für die Gemeinde hat sich jetzt eine private „Nachbarschaftshilfe Kloster Lehnin“ gegründet, die mit den Landfrauen aus Krahne und Reckahn Familien unterstützt, die sich wegen dem Coronavirus in Quarantäne befinden. In Kloster Lehnin sind derzeit mehrere davon betroffen. An dieser Stelle allen beste Genesungswünsche!
U. a. wird Hilfe beim Hund ausführen, einkaufen oder Postweg bringen angeboten.
In einer ersten Aktion haben die Landfrauen und die Nachbarschaftshilfe Überraschungstüten an die Betroffenen verteilt, um wie Petra Müller von den Landfrauen sagt, den Kindern die Wartezeit zu verkürzen, bis die Kita Reckahn wieder am 02.06. öffnet. Die Initiatoren bedanken sich bei den Spendern Brandenburger Bank, Apotheke in Golzow und Thalia.
Wer auch Hilfe benötigt, kann sich bei Sandra Leute per E-Mail
sleue75(at)gmail.com
oder Tel. 0160- 756 76 56 melden.
Vielen Dank allen, die helfen und bleiben Sie gesund!
Coronabilanz PM: 12 MA in Stahnsdorfer Postverteilzentrum positiv getestet
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 541 (+3 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen. Es werden aktuell 53 (Vortag 54) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40, davon zwei in Kloster Lehnin. Durch intensive Recherche stellte sich laut Landkreis heraus, dass 2 Verstorbene nicht an Covid-19 erkrankt waren und fehlerhaft als Covid-19-Fälle erfasst wurden. Aktuell befinden sich 126 (am Vortag 125) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.
Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 23 (am Vortag 26).
Im Postverteilzentrum in Stahnsdorf sind aktuell 12 Mitarbeitende positiv auf Covid-19 getestet worden, 5 von ihnen sind aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark. Alle positiven Fälle zeigen keine Symptome. Auf freiwilliger Basis hatte die Betriebsärztin den Mitarbeitenden der Nachtschicht angeboten, sich abstreichen zu lassen. 58 von ihnen wurden bereits am 25.5. abgestrichen, weitere 26 am 26.05. Die Testergebnisse liegen inzwischen alle vor. 72 der 84 getesteten Personen sind negativ. Das Gesundheitsamt steht mit dem Unternehmen und der Betriebsärztin zu den weiteren Schritten in engem Austausch. Weitere Mitarbeitende des Unternehmens können sich freiwillig testen lassen. Eine generelle Anordnung gibt es dafür nicht.
Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn (Gemeinde Kloster Lehnin) von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind 6 Kinder und 2 Mitarbeitende positiv auf Viren getestet worden. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen. In dem Zusammenhang steht auch der positive Covid-19 Fall in der Jahrgangsstufe 5 der Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden.
Seniorenpflegeeinrichtungen „Haus am Zernsee“ und „Blütentraum“
In der Werderaner Seniorenpflegeeinrichtung „Haus am Zernsee“ waren insgesamt 36 Bewohner und 16 Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Inzwischen sind 24 Heimbewohner und 14 Mitarbeiter wieder als genesen gemeldet. Leider verstarben seit Beginn der Infektionen 11 Bewohnende im Heim.
Im Seniorenzentrum in Grebs wurde ein Heimbewohner als positiv gemeldet. Im Laufe dieser Woche werden alle Mitarbeiter und Bewohner abgestrichen. In der ambulanten Pflege der Diakonie in Kloster Lehnin ist ein Mitarbeiter mit Covid 19 infiziert.
- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn
- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus
- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Fall
- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-Fall, insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist oder einer Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten
- Tests bei asymptomatischen Personen werden in der Regel nicht empfohlen
Weitere Infos zum Thema am "Corona-Telefon" des Landkreises unter 033841 91 111.
Zeitungsinterview zu Coronafall in Kita Reckahn
Bürgermeister Uwe Brückner gibt folgendes Statement ab:
"Eltern aus Krahne und Reckahn haben zu den Abläufen im Zusammenhang mit den Coronafällen in der Kita Reckahn Fragen. Ich bin gebeten worden, die Antworten der Verwaltung öffentlich zu machen. Im Sinne einer transparenten Politik mache ich das gerne.
Ihre Verwaltung nimmt Ihre Sorgen und Ängste sehr ernst und hat Verständnis dafür! Deshalb habe ich einem sehr aktivem Elternteil aus Krahne einen Vorschlag für ein Gespräch übermittelt. Ich hoffe, dass wir dieses bald -nach der Quarantänezeit, die hoffentlich alle Betroffenen unbeschadet überstehen- durchführen können.
Eine Zeitung fragte aus diesem Grund gestern ebenfalls zu diesem Thema an. Die Fragen und meine Antworten dazu, finden Sie nachfolgend. Lassen sie uns gemeinsam die Coronakrise erfolgreich meistern."
1.Warum wurden nach Ausbruch des Virus in der Kita Reckahn nicht alle Angehörigen und Eltern sofort und unverzüglich informiert?
Ihre Zeitung zitierte in dem Artikel „Zoff um Corona-Fälle: Kritik am Krisen-Management entbrannt„ am 22.05.2020 den Leiter des Katastrophenstabes und Vize-Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Herrn Stein, „Fehler können passieren, doch dem Kloster Lehniner Bürgermeister ist kein Vorwurf zu machen. Sollte es zu Ansteckungen kommen, ist immer das Gesundheitsamt Herr des Verfahrens.“.
Dem entsprechend legte das fachlich zuständige Gesundheitsamt nach einer eigenen Lagebeurteilung die Folgemaßnahmen nach der Ansteckung einer Mitarbeiterin mit dem Coronavirus fest, leitete die erforderlichen personenbezogenen Maßnahmen zum Schutz ein und nahm die notwendigen Unterrichtungen vor.
Die Einzelheiten des Vorgehens können Sie der Pressemitteilung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 16.05.2020 unter der Überschrift „Zum aktuellen Informationsgeschehen im Landkreis“ entnehmen.
Zur Arbeitserleichterung füge ich die entsprechende Textpassage in Auszügen bei:
„Seit dem 15.05.2020 ist … die Kita Sonnenschein in Reckahn betroffen, in der eine Mitarbeiterin positiv … getestet worden ist. In der Folge sind 5 Kinder sowie 2 Erwachsene in häusliche Quarantäne gesetzt worden. Die Kita wird in Absprache mit der Kommune geschlossen bleiben. Nach Desinfektion der gesamten Einrichtung kann die Kommune die Einrichtung wieder nutzen.
1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder als auch für die Erzieherinnen eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.
4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.“
2.Wann wurden Sie selbst über den Ausbruch in der Kita informiert und von wem?
Am späten Nachmittag des 15.05.2020 ging die Information bei mir ein.
3.Wie sind die lückenhaften Meldelisten an das Gesundheitsamt aus Ihrer Sicht zu erklären? (Einzelne Kinder, die mit infizierten Kindern Kontakt hatten, wurden nicht als Kontakte registriert und nicht getestet).
Aus hiesiger Sicht gibt es keine lückenhaften Meldelisten. Es handelt sich um einen dynamischen Prozess, in dem aufgrund von neuen Lageerkenntnissen (z. B. weitere Krankheitsfälle) Informationen durch die Gemeinde übermittelt oder vom Gesundheitsamt abgefordert werden.
4. Warum mussten die Erzieherinnen die Kita selber desinfizieren und warum wurde keine professionelle Reinigung der Kita in Auftrag gegeben? War das eine freiwillige Leistung der Erzieherinnen oder wurden sie angewiesen und sind sie dafür qualifiziert? Wenn ja, wodurch?
Hierzu führte die zuständige Fachbereichsleiterin bereits in der öffentlichen Gemeindevertretersitzung am 19.05.2020 im Beisein eines Redakteurs Ihrer Zeitung aus. Die Kita Reckahn wird generell durch der Kita Reckahn zugeordnetes technisches Personal gereinigt.
Bei der Desinfizierung unterstützten zwei Erzieher/innen. Die Abstimmung der Maßnahmen erfolgte vor Ort in Umsetzung des bestehenden Hygieneplans. Eine dienstliche Anweisung gab es nicht.
5.Warum wurde am Folgetag nach dem Ausbruch die Kita wiedereröffnet?
Die Information über den Coronafall erfolgte am 15.05.2020. Die Kita ist am 18.05.2020 desinfiziert und am 19.05.2020 -nach der Durchführung der durch das Gesundheitsamt empfohlenen Maßnahmen- wieder in Betrieb genommen worden.
6.Wann wusste die Verwaltung (außer Ihnen) vom positiven Testergebnis Ihrer angestellten Erzieherin? Warum war eine Mitteilung an die betroffenen Familien nicht zwingend erforderlich, als die Erzieherin mit Krankheitssymptomen bereits die Teststelle aufsuchte?
Die Information über das Testergebnis ist von mir unverzüglich an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet worden.
Wie bereits ausgeführt, ist das Gesundheitsamt Herr des Verfahrens. Dieses legt unter fachlichen Aspekten fest, wer, wann und durch wen unterrichtet werden soll.
Unabhängig davon war hier nicht bekannt, dass ein Test erfolgte.
7.Wie viele Personen aus Krahne und Reckahn inkl. ihrer Anverwandten stehen aktuell unter Quarantäne? Wie viele waren es insgesamt – incl. der wieder aus der Quarantäne entlassenen.
Eine ortsteilbezogene Statistik liegt der Gemeinde nicht vor.
8.Warum hat das Gesundheitsamt aus Ihrer Sicht nur eine Gruppe unter Quarantäne gestellt, die andren Kinder jedoch nicht? Warum wurden die Eltern dieser Kinder dann erst einige Tage später informiert? Und warum dann überhaupt noch?
Es verbietet sich, dass eine unzuständige Behörde eine Bewertung der von einer Fachbehörde getroffenen Maßnahmen vornimmt.
9.Warum wurde seitens der Gemeinde Kloster Lehnin nach Ausbruch der Pandemie im März 2020 kein Hilfs- und/oder Infonetzwerk für Betroffene gegründet?
In der Gemeinde Kloster Lehnin ist ein privates Hilfsnetzwerk aktiv. Es wird bei Bedarf von der Gemeinde unterstützt. Unabhängig davon verfügen beide Ortsteile über intakte soziale Strukturen, sodass die erforderliche Hilfe in fast allen Fällen unmittelbar vor Ort organisiert wird. Unterstützungsersuchen können an die Gemeindeverwaltung und auch an die Ortsvorsteher gerichtet werden.
Ferner betrieb die Gemeinde zeitweise eine spezielle Hotline. Die Erreichbarkeiten der Verwaltung (via E-Mail oder telefonisch) sind in der Krisensituation verstärkt auf verschiedenen Wegen kommuniziert worden. Darüber hinaus ist u. a. der Sachbereich Kitawesen personell verstärkt worden und ist in der Regel über die üblichen Öffnungszeiten hinaus ansprechbar.
10.Warum erfahren die Eltern nur über die Internetseite der Gemeinde Kloster Lehnin/Pressemeldung LK PM, dass Tests/ Abstriche empfohlen wurden? (Betroffenen Eltern hatten zu keiner Zeit, von einer Empfehlung Kenntnis. Eltern haben sich selber unter schwierigen Bedingungen um einen Test gekümmert. Nach unseren Informationen wurde nur durch diese Eigeninitiative eine ganze Reihe von Infektionen entdeckt.)
Die Testungen empfiehlt das Gesundheitsamt bzw. der Haus- oder Kinderarzt auf der Basis von fachlichen Kriterien des Robert-Koch-Institutes.
11.Wie sind Ihre Pläne für die Öffnung der Kita und wann soll geöffnet werden und unter welchen Umständen?
Die Kita ist bereits desinfiziert und könnte frühestens nach dem Ende der verordneten Quarantäne am 02.06.2020 wieder öffnen.
12.Wie viele Kita-Erzieherinnen, technisches Personal und Kinder waren und sind infiziert und werden alle Erzieher jetzt in regelmäßigen Abständen getestet?
Gemäß der Presseerklärung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 26.05.2020 sind sechs Kinder und zwei Mitarbeitende (Erzieherin/technische Kraft) infiziert.
13.Was können Sie und Ihre Verwaltung in Zukunft unternehmen um die Infektion zu verhindern/ zu unterbrechen?
Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Krise und erfordert die Mitwirkung aller Menschen. Eine Verwaltung ist dabei ein Teil in dem Prozess. Weitere Infizierungen können nicht mit einer 100 %-igen Sicherheit verhindert werden. Die von der Gemeinde bereits getroffenen Maßnahmen weiterhin konsequent umzusetzen und ggf. auf neue Situationen anzupassen ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Strategie des Landes.
14.Müssen Eltern der Gemeinde Kloster Lehnin bzw. der Kita eine Bescheinigung künftig vorlegen, bevor ehemals positiv getestete Kinder die Einrichtung wieder besuchen können?
Im Betreuungsvertrag geregelt ist: „Bei Wiederaufnahme nach ansteckenden Krankheiten in die Kindereinrichtung muss ein ärztlicher Attest bescheinigen, dass gegen die Rückkehr des Kindes in die Kita keine gesundheitlichen Bedenken bestehen.“
15.Wie bewerten Sie im Angesicht der Krise die Arbeit a.) Ihrer Verwaltung b.) des Gesundheitsamt des Landkreises PM und wurden aus Ihrer Sicht Fehler gemacht? Wenn ja, wo?
Die Bewältigung der Coronakrise stellt für alle Verwaltungen eine große Herausforderung dar und bringt auch einen Erkenntnisgewinn. Die gemeindlichen Konzepte gingen bisher grundsätzlich auf. Eine Gesamtbetrachtung der krisenbedingten Arbeit wird noch erfolgen. Diese wird die Abläufe in der Kita Reckahn mit einschließen.
Die Landesregierung hat heute die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus weiter gelockert
Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir gehen jetzt einen weiteren mutigen Schritt. Das ist aufgrund des anhaltend moderaten Infektionsgeschehens in Brandenburg zu verantworten. Aber es bleibt dabei: Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten.“
Die Änderungen betreffen insbesondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nach-hilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht. Die Neufassung der Verordnung tritt am Donnerstag, 28. Mai, in Kraft und gilt vorerst bis 15. Juni.
- Sind Versammlungen und Veranstaltungen (zum Beispiel genehmigte Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.
- Wird die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten aufgehoben.
- Können Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, zum Beispiel Hochzeitsfeiern, mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden.
- Feste an Schulen zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen sind erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien. Inhäusig müssen sie leider verboten bleiben.
- Ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen möglich
- Dürfen nunmehr auch öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios grundsätzlich wieder öffnen. Geschlossen bleiben je-doch Indoor-Spielplätze, da hier die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gewährleistet werden kann.
- Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen: das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten; der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner); geeignete Desinfektionsmaßnahmen müssen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen; die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben; ein mindestens stündliches Lüften wird eingehalten;
- Auch Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder geöffnet werden.
- Können Indoor-Bäder einschließlich Spaß- und Freizeitbäder, Trockensaunen über 80 °C ohne Aufgüsse, Thermen, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen öffnen.
Gewerbe ab Donnerstag, 28. Mai:
- Dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Auch hier gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Soweit dabei ein Kundenkontakt stattfindet, gilt hier auch die Pflicht zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
Coronabilanz PM: 534 Menschen infiziert
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 534 (+6 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von
Kleinmachnow, Teltow, Beelitz, Lehnin und Michendorf. Es werden aktuell 55 (Vortag 55) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 120 (am Vortag 114) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.
Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser
Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 22 (am Vortag 18).
Im Postverteilzentrum in Stahnsdorf sind 5 Mitarbeitende an Covid-19 erkrankt. Beginnend mit der Nachtschicht von Sonntag auf Montag wurde allen Mitarbeitenden die Möglichkeit eingeräumt sich testen zu lassen. Pro Schicht arbeiten im Postverteilerzentrum ca. 100 Personen, insgesamt etwa 340 Mitarbeitende. Das Gesundheitszentrum steht mit dem Unternehmen zu den weiteren Schritten im engen Austausch.
Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind 6 Kinder und 2 Mitarbeitende positiv auf Viren getestet worden. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen.
Auch im Lehniner Rathaus und in der Grundschule "Am Fenn" ist ein Coronafall aufgetreten. Die Betroffenen befinden sich in Quarantäne.
Im Seniorenzentrum in Grebs wurde ein Heimbewohner als positiv gemeldet. Im Laufe dieser Woche werden alle Mitarbeiter und Bewohner abgestrichen.
Haus- und Kinderärzte können den Test machen. Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das
Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage
bis die Testergebnisse vorliegen. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der
epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:
- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den
14 Tagen vor Erkrankungsbeginn
- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von
Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus
- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-
Fall, insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist
oder einer Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten
Weitere Infos zum mittelmärkischen Corona-Geschehen unter 033841 91 111.
Mitarbeiterin des Lehniner Rathauses mit Coronavirus infiziert
Eine Mitarbeiterin aus der Gemeindeverwaltung Kloster Lehnin ist positiv auf das Coranavirus getestet worden. Durch das zuständige Gesundheitsamt von Potsdam-Mittelmark ist bis zum 01.06.2020 eine häusliche Quarantäne geordnet worden. Die Kollegin steht in enger familiärer Beziehung zu anderen bereits bestätigten Coronafällen.
Eine weitere Kollegin, die eng mit der Infizierten zusammenarbeitet, ist vorsorglich ebenfalls auf das Virus getestet worden. Zum Glück war der Befund negativ. Dennoch ordnet auch hier das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne an.
Wie bereits öffentlich informiert, hat das Gesundheitsamt nach mehreren bestätigten Coronafällen unter Mitarbeiterinnen und Kindern die Schließung der Kita „Sonnenschein“ im Kloster Lehniner Ortsteil Reckahn angeordnet. Aus heutiger Sicht könnte die Einrichtung ab dem 02.06.2020 wieder die Notbetreuung aufnehmen.
Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Gemeindeverwaltung steht in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt, um die weiteren Maßnahmen abzustimmen. Der Betrieb des Rathauses in Lehnin und des eingeschränkten Besucherverkehres bleiben im bisherigen Umfang bestehen. Die Gemeinde wünscht allen Betroffenen eine baldige Genesung ohne bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen.“
Gerüchte, wonach der Ortsvorsteher oder der Bürgermeister alle Reckahner / Krahner aufgerufen haben soll, sich auf Covid-19 testen zu lassen, stimmen nicht! Dennoch sollte jede Person, die Krankheitssymptome aufweist, einen Arzt aufsuchen oder sich mit dem Gesundheitsamt austauschen, welche Maßnahmen zweckmäßig sind, um Klarheit zu erhalten.
Dürfen Sportler auf dem Vereinsgelände duschen?
Unsere Gemeinde erreichten Anfragen von Sportlern, ob u.a. die Duschen und die Toiletten auf den Vereinsgeländen schon genutzt werden können. Wir haben da volles Verständnis für Euer Anliegen aber die Gesundheit der Vereinssportler steht nach wie vor im Vordergrund!
Mit Stand von heute gilt immer noch § 6 Abs. 1 Satz 2 i.V.m.§ 6 Abs. 2 der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 08.05.
Danach ist Sport unter freiem Himmel nur mit Nutzung der WC-Anlage gestattet. Andere Sanitäranlagen sind geschlossen zu lassen!
PM-Corona-Bilanz: Tests für gesamte 5b der Damsdorfer Grundschule empfohlen
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 512 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von
Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 51 (Vortag 52) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der
Verstorbenen im Landkreis hat sich zu den vergangenen Tagen nicht erhöht und liegt bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 84 (am Vortag 82) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.
Das Gesundheitsamt hat empfohlen, dass alle Schüler der 5b der Damsdorfer Grundschule "Am Fenn" getestet werden - eine Schülerin war an Corona erkrankt. Alle Schüler sowie die Lehrerin befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Der Klassenraum wurde desinfiziert. Die Schule setzt zudem ein Hygienekonzept um, das Begegnungen auf den Fluren ausschließt und die Infektionsmöglichkeiten auf dem Schulgelände minimiert.
Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:
- Atemwegsbeschwerden und Kontakt zu Labor bestätigtem
COVID-19-Fall in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn
- Hinweise auf eine Lungenentzündung und Zusammenhang
mit Häufungen von
- Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in
- Hinweise auf eine Lungenentzündung ohne
Alternativdiagnose und ohne Kontakt zu einem Labor
bestätigten COVID-19-Fall
- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu
einem Labor bestätigtem COVID-19-Fall, insbe-
sondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis
oder Krankenhaus tätig ist oder einer Risikogruppe
Informationen zu den Abstreichstellen:
Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841/91 111.
- Öffnung der Freibäder unter der mit einem jeweiligen Konzept der Begren-zung der Personenanzahl in Abhängigkeit der Beckengröße und Liegeflä-chen
Schulkind aus der Grundschule Damsdorf infiziert
Der Katastrophenschutzstab des Landkreises hat gerade informiert, dass ein Kind aus der Klasse 5b der Damsdorfer Grundschule positiv auf den Coronavirus getestet worden ist.
Das Gesundheitsamt hat für die Familienmitglieder, die Kinder aus der Schulklasse und für die betroffenen Lehrer zunächst häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet.
Am morgigen Montag wird der Klassenraum desinfiziert. Die Schule setzt zudem ein Hygienekonzept um, das Begegnungen auf den Fluren ausschließt und die Infektionsmöglichkeiten auf dem Schulgelände minimiert.
Wir wünschen dem erkrankten Schulkind, dass es schnell wieder gesund wird.
Die neuen Coronaregeln - Tipps, was zu beachten ist
Am 8. Mai 2020 hat die Landeregierung eine neue Eindämmungsverordnung beschlossen. Diese regelt weitere Lockerungen u.a. im § 5 zu Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen, Zusammenkünften sowie in § 6 zu Sportstätten, Sportbetrieben und Spielplätzen.
So dürfen z.B. öffentlich zugängliche Spielplätze und -flächen unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr wieder genutzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass durch eine anwesende aufsichtsbefugte Person die Einhaltung des Abstandsgebots und der Hygieneregel sichergestellt wird.
Die Regel nach § 5 der Eindämmungs-VO (…mit 50 Personen…) schließt allerdings z.B. bei einer Hochzeitszeremonie nicht ein, dass in diesem Kreis danach eine Feier stattfinden darf.
Ab 15. Mai 2020 kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden.
§ 8 regelt die Öffnung von gastronomischen Einrichtungen. So können ab dem 15. Mai 2020 Gaststätten von 6-22 Uhr öffnen, die zubereitete Speisen verabreichen, einschließlich Cafés, wenn der jeweilige Betreiber die Einhaltung der Hygieneregeln nach § 3 sicherstellt.
Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter strengen Auflagen wieder möglich. Vor Besuch der Einrichtung wird empfohlen, sich zu
erkundigen, ob es von Seiten der Träger Sonderregelungen gibt.
Die Eindämmungsverordnung, die zunächst bis 5. Juni 2020 gilt kann hier eingesehen werden:
Dieser von Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst im Kabinett vorgeschlagene konkretisierte Fahrplan wirkt ab 25. Mai. Britta Ernst: „Gerne würde ich sofort alle Krippen, Kitas, Horte und Schulen öffnen. Das ist aber leider aufgrund der weiterhin bestehenden Pandemie nicht möglich. Deshalb können wir leider nur schrittweise vorgehen. Für viele Familien stellt die gegenwärtige Situation eine große Herausforderung dar. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist oftmals schwierig. Den Kindern und Jugendlichen fehlen ihr soziales Umfeld außerhalb der Familie und damit Bildungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Zwar ist zurzeit noch nicht absehbar, wann in den Kitas und Schulen ein Normalbetrieb wieder stattfinden kann, aber es soll weitere Lockerungen geben. Aktuell hat Brandenburg mit mehr als 30 Prozent bewilligter Notfallbetreuung an Kitas bundesweit bereits eine sehr hohe Quote. Jetzt geht es darum, ergänzend mit dem Einstieg in den eingeschränkten Krippen- und Kita-Regelbetrieb ab Ende Mai zu beginnen. Außerdem sind 50 Prozent aller Schülerinnen und Schüler bereits wieder in der Schule. Es sollen aber auch alle anderen Kinder vor den Sommerferien zumindest zeitweise noch einmal in die Schule gehen."
Die Notfallbetreuung wurde für alle Eltern aus systemrelevanten Berufen und alle Alleinerziehenden bereits ausgeweitet, die keine alternative Betreuung für ihre Kinder haben. Eine Betreuung erfolgt ebenfalls aus Gründen des Kindeswohls. Die Kita-Betreuungsquote ist in Brandenburg von 7 Prozent seit Beginn der Notfallbetreuung auf 33 Prozent gestiegen.
Viele Schülerinnen und Schüler gehen inzwischen wieder zur Schule: die 6. und 9. Klassen, die 10. Abschlussklassen, die 11. Klassen an Gymnasien sowie die 12. Klassen an Gesamtschulen. Für die Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht gut erreicht wurden, werden pädagogische Angebote gemacht.
Grundschulen: Ab 25. Mai werden die Jahrgänge 1 bis 4 wieder zur Schule gehen. Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 werden an zwei Tagen in der Woche „präsent“ unterrichtet, die Jahrgangsstufen 5 und 6 an einem Tag. Die Schulen bekommen dafür Modelle vorgegeben und erhalten bei der Umsetzung Gestaltungsspielräume, um den Gegebenheiten vor Ort angemessen Rechnung tragen zu können.
Bei zusätzlichen räumlichen und personellen Ressourcen wird das Angebot für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ausgeweitet. Es ist ein Schichtmodell geplant, um die Jahrgangsstufen auf den Vor- und Nachmittag zu verteilen.
Aktuelle Informationen zu Einschränkungen oder Änderungen auf Grund der Corona-Pandemie
PM-Corona-Bilanz vom Sonntag: 1761 Verdachtsfälle, 19 Verstorbene
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 363 (+11 zum Vortag) Personen erkrankt. Es werden aktuell 73 (-5) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber Samstag auf 19 erhöht. 73 Erkrankte befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden 3 Patienten beatmet. Aktuell befinden sich 162 (Vortag: 175) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter angestiegen und beträgt 1.761 (Vortag 1.710) Personen.
Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat am 17.04.2020 die Allgemeinverfügungen zum Verbot der Unterrichtserteilung in Schulen, des Verbots des Betriebs von
Kindertageseinrichtungen sowie der Betreuung von Kindern in Kindertagespflegestellen im Landkreis erlassen. Damit gelten die bereits geltenden Regelungen über den 19. April 2020 bis zum 26.04.2020 fort. Daneben ist die Allgemeinverfügung für Reiserückkehrende aus Risikogebieten aufgehoben worden, da inzwischen die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung des Landes Brandenburg diese Regelung ersetzt hat. Die genannten Allgemeinverfügungen sind auf www.potsdam-mittelmark.de einsehbar.
Inzwischen sind im Feuerwehrtechnischen Zentrum weitere 10 000 Stück einfache Mund-Nasen-Masken eingetroffen. Am 17.04.2020 wurde die Schulverwaltung des Landkreises mit Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmitteln versorgt, um die bevorstehenden Abitur-Prüfungen in den betreffenden Schulen aus hygienischer Sicht abzusichern.
Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Der Landrat bedankt sich für die Unterstützung, denn inzwischen erreichten rund 650 genähte Masken das FTZ - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer.
Der Landrat hat die BürgermeisterInnen und Amtsdirektoren um Amtshilfe bei der Kontrolle von Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung gebeten. Wie bereits am Osterwochenende wurde auch dieses Wochenende die Einhaltung der Eindämmungsverordnung, u. a. auf öffentlichen Plätzen, Ausflugszielen, Freizeitstätten sowie Einkaufsmöglichkeiten und Supermärkten kontrolliert. In Bad Belzig, Borkwalde, Treuenbrietzen und Klaistow mussten Platzverweise ausgesprochen werden. Ärger gab es in einer Forellenzuchtanlage in Niemegk. Der Aufforderung, das Gelände zu verlassen, kamen einige Angler nicht nach. Verbale Auseinandersetzungen und auch die Androhung von Gewalt waren die Folge. Gegen den Betreiber wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die Eindämmungsverordnung hingewiesen. Darin heißt es, dass die Öffnung von Sport- und Spielbetrieben untersagt ist und ebenso Einrichtungen für den Publikumsverkehr zu schließen sind, die Freizeitaktivitäten anbieten. Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein - sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit (zum Beispiel Tennis oder Golf) ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot einhalten kann! Die Verordnung gilt einschließlich bis 8. Mai 2020. Der Landkreis erhielt auch die Information, dass Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung vorliegen (Grillparty und Eröffnung der Spargelernte). Der Landkreis wird diesen beiden Fällen unverzüglich nachgehen und jeweils eine Anhörung veranlassen.
Weitere Infos über das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111.
Land Brandenburg - Informationen zu Corona
SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 20.04.2020
Bundesregierung - Informationen zu Corona