Source: https://www.mc-technik.de/Beratung/beratung.html
Timestamp: 2018-06-20 19:01:42
Document Index: 382534973

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 43']

Sie verdienen unsere Professionalität.“ (BvD e.V.)
Die Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten stellt einen eigenständigen Beruf dar, der sich neben den gesetzlichen Anforderungen (§ 4f Abs. 2 BDSG) im Berufsverband BvD e.V. auch eine Selbstverpflichtung in einem Leitbild auferlegt hat. Gerade im Umgang mit sensiblen Daten ist persönliche Integrität neben den hohen Ansprüchen an die Fachkunde eine unabdingbare Voraussetzung für die Ausübung dieses Berufes.
PDF Mindestanforderungen an Fachkunde und Unabhängigkeit des Beauftragten für den Datenschutz nach § 4f Abs. 2 und 3 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Diese Anforderungen sind insbesondere nach Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für die Mitarbeiter kleiner und mittlerer Unternehmen kaum noch überschau- und erfüllbar. Ein(e) externe(r) Datenschutzbeauftragte(r) (DSB) trägt dazu bei, die eigenen Mitarbeiter von fachfremden Belastungen freizuhalten und sich qualifizierten Rat ins Haus zu holen. Aufgrund unserer Expertise können wir auch großen Unternehmen die Möglichkeit bieten, den Datenschutz auszulagern, dabei Weiterbildungskosten und Fachkundenachweise zu sparen, sowie die arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu eliminieren. Denn ein bestellter DSB arbeitet nicht nur weisungsfrei, er genießt auch einen besonderen Kündigungsschutz (§ 4f Abs. 3 BDSG).
Die wesentlichen Aufgaben des Datenschutzbeauftragten werden in § 4g BDSG genannt. Zu ihnen zählen insbesondere folgende Aufgaben:
Erteilung von Auskünften an die Betroffenen in Angelegenheiten des Datenschutzes sowie Benachrichtigung des
Betroffenen über die Datenerhebung
Vertretung des Unternehmers in datenschutzrechtlichen Fragen
Verfassen eines Tätigkeitsberichts am Ende des Geschäftsjahres.
Durchführung der Vorabkontrolle risikoreicher Anwendungen (§ 4d Abs. 5 BDSG)
Zur Verfügung-Stellung des Verfahrensverzeichnisses an Jedermann zur Einsicht (§ 4g Abs. 2 BDSG)
Arbeitsrechtliche Probleme bei der Bestellung
Nach § 4f BDSG darf zum Beauftragten für den Datenschutz nur bestellt werden, wer über die erforderliche Fachkunde verfügt. Die Fachkunde ist von der Komplexität und dem Grad der Schutzbedürftigkeit der zu verarbeitenden personenbezogenen Daten abhängig (§ 4 f Abs. 2 BDSG). Neben betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen müssen insbesondere tief greifende Kenntnisse über Verfahren und Techniken der IT-Sicherheit vorliegen.
Ein nicht fachkundiger DSB gilt als nicht bestellt; unter diesen Voraussetzungen liegt nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 BDSG eine Ordnungswidrigkeit vor und diese wird mit Geldbuße bis 50.000 EUR geahndet.
Ein interner („nebenbei“) DSB führt zu einer gefährlichen Verkettung von Datenschutz und Arbeitsrecht. Dies bedarf einer Änderung des Arbeitsvertrages, da die Beauftragung eine Vertragsänderung darstellt, diese ist nicht mehr vom allgemeinen Direktionsrecht des Arbeitgebers gedeckt. (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 13.03.2007 – AZ:9 AZR 612/05)
Was für Vorteile hat die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten?
Die Berufung eines externen Datenschutzbeauftragten bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten und gleichzeitig effektiv zu arbeiten.
Vergessen Sie die arbeitsrechtlichen Probleme mit einem internen DSB; unser Dienstvertrag hat Überschaubare Laufzeiten. Sie zahlen nur für die Leistung, die wirklich erbracht wurde.
Die externe Besetzung des Datenschutzbeauftragten schont interne Ressourcen. Der externe Datenschutzbeauftragte unterliegt keinen Weisungen durch Vorgesetzte, er kann daher bei Konflikten als neutraler Vermittler zwischen den Interessen der beteiligten Parteien agieren.
Wir sind die Kontrollinstanz für Ihre EDV-Abteilung und unterstützen Sie bei Fragen und Verhandlungen mit Ihrem Betriebsrat oder der Mitarbeitervertretung.
Bei der Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten entfallen aufwendige und teure Fortbildungsmaßnahmen für den Unternehmer, denn der externe Datenschutzbeauftragte stellt seine kontinuierliche Fortbildung selbst sicher. Er bringt seine Erfahrung in das Unternehmen mit ein, die er auf Lehrgängen, Seminaren, Lektüren von Fachliteratur (Verfolgung der neuesten Urteile auf dem Gebiet des Datenschutzrechts) sowie Kontakten zu Landesdatenschutzbeauftragen und Behörden erwirbt.
Die nichtamtlichen Begründungen zum Kirchengesetz über den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland