Source: http://www.anwaelte-hb.de/?m=201210
Timestamp: 2020-01-29 06:36:26
Document Index: 23920795

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 40', 'BGH', 'BGH', '§ 23', '§ 23', '§ 23']

Oktober 2012 – Frehse-Hautau, Kampschulte & Martin Bloch
BGH zur Haftung des Betriebsrates
25. Oktober 2012 /in Arbeitsrecht /von Martin Bloch
Nr. 180/2012 vom 25.10.2012
Aufbauend auf der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur Vermögens- und Rechtsfähigkeit des Betriebsrats im Verhältnis zum Arbeitgeber ist eine Vermögens- und – daraus folgend – eine Rechtsfähigkeit des Betriebsrats auch im Verhältnis zu Dritten (hier: dem Beratungsunternehmen) anzunehmen, soweit die mit dem Dritten getroffene Vereinbarung innerhalb des gesetzlichen Wirkungskreises des Betriebsrats liegt. Der gegen den Arbeitgeber gerichtete Anspruch des Betriebsrats gemäß § 40 Absatz 1 BetrVG auf Befreiung von der gegenüber dem Berater bestehenden Verbindlichkeit setzt notwendig das Bestehen einer eigenen Verpflichtung des Betriebsrats gegenüber dem Dritten voraus. Ohne wirksame vertragliche Grundlage würde der Dritte auch kaum den Betriebsrat beraten.
Urteil vom 25. Oktober 2012 – III ZR 266/11
LG Frankfurt am Main – Urteil vom 29. Juni 2010 – 2/23 O 453/08
Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes vom 25.10.2012 zum Urteil vom 25. Oktober 2012 – III ZR 266/11
http://www.anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/06/Beitragsbild.jpg 800 800 Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-25 12:37:542012-10-25 12:37:54BGH zur Haftung des Betriebsrates
Deutsche Gerichtsbarkeit bei mangelhaftem Ferienhaus im Ausland
23. Oktober 2012 /in Flug- und Reiserecht /von Martin Bloch
Nr. 179/2012 vom 23.10.2012
Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes vom 23.10.2012 zum Urteil vom 23. Oktober 2012 – X ZR 157/11
http://www.anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/06/Beitragsbild.jpg 800 800 Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-23 14:35:022012-10-23 14:35:02Deutsche Gerichtsbarkeit bei mangelhaftem Ferienhaus im Ausland
Entdecken Sie das GAMA-Prinzip – Wie komme ich an mein Geld?
18. Oktober 2012 /in GAMA-Prinzip, Vorträge/Seminare /von Martin Bloch
Wie komme ich an mein Geld? Entdecken Sie das GAMA-Prinzip!
Jahr für Jahr verlieren Handwerker und Dienstleister Geld. Fehler und Fallstricke lauern überall. GAMA kombiniert rechtliche und organisatorische Fragestellungen.
Gewinnen Sie Klarheit und Sicherheit für ein effizientes wie effektives Angebots- und Forderungsmanagement.
G ganzheitlich A abwicklungsorientiert M maßgeschneidert A anspruchsbezogen
Rechtsformen und Haftung?
Wer ist der wirkliche Vertragspartner?
Worauf muss ich bei meinem Angebot achten?
Schlussrechnung nach einem Tag – Utopie?
Zahlungs- Kundenverhalten aktiv steuern – aber wie?
Fristen im Überblick und in ihrer Anwendung
Stundungsersuchen: Ratenzahlung ist nur ein Weg ….nutzen Sie alle!
Das Mahnverfahren – klassisch oder online
Das letzte Mittel: Die Zwangsvollstreckung!
Tagesseminar Modul 1 und Modul 2 +++JETZT NEU!+++
Freitag, 13. September 2013 / 09:00 Uhr – 18:00 Uhr
Freitag, 18. Oktober 2013 / 09:00 Uhr – 18:00 Uhr Freitag, 08. Novermber 2013 / 09:00 Uhr – 18:00 Uhr
+++WEITERE TERMINE IN PLANUNG+++SPRECHEN SIE UNS AN+++
Renate Mull und Rechtsanwalt Martin Bloch
Veranstaltungsort: Räume der Bremer Akademie für berufliche Weiterbildung, Stresemannstraße 29, 28207 Bremen, 4.Etage. Den Zugangscode zum Parkplatz erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.
Pro Modul und Person inklusive kleinem Imbiss und Getränke investieren Sie 243,00 €, d.h. 468,00 € gesamt zzgl. 19 % MwSt.
Mit Frühbucherrabatt + Buchung beider Module zahlen Sie pro Modul nur noch 206,55 € bzw. 413 € gesamt zzgl. 19 % MwSt.
Alle Angebote freibleibend-Der Vertrag kommt mit unserer Bestätigung zustande. Ab 5 Teilnehmern garantieren wir die Durchführung des Seminars!
Vollständige Seminarunterlagen hier: bloch@anwaelte-hb.de, info@renate-mull.de
Interessiert, aber Termine passen nicht? Schreiben Sie mir eine kurze Nachricht oder rufen Sie mich auch gerne an: 04 21 / 33 7 84 88 oder 04 21 / 68 58 620 (Frau Renate Mull). http://www.renatemull.de/
Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-18 12:46:002012-10-18 12:46:00Entdecken Sie das GAMA-Prinzip - Wie komme ich an mein Geld?
17. Oktober 2012 /in Kaufrecht /von Martin Bloch
http://www.anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/06/Beitragsbild.jpg 800 800 Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-17 13:59:472012-10-17 13:59:47Aus- und Einbaukosten bei Ersatzlieferung nicht für Kaufverträge zwischen Unternehmern
17. Oktober 2012 /in Allgemeine Geschäftsbedingungen, Bank- und Kapitalmarktrecht /von Martin Bloch
Nr. 177/2012 vom 17.10.2012
Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes vom 17.10.2012 zum Urteil vom 17. Oktober 2012 – IV ZR 202/10
Siehe auch: http://anwaelte-hb.de/blog/?p=202
http://www.anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/06/Beitragsbild.jpg 800 800 Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-17 13:51:582012-10-17 13:51:58BGH zur Unwirksamkeit von Klauseln in Lebens- und Rentenversicherungsverträgen
17. Oktober 2012 /in Flug- und Reiserecht /von Martin Bloch
Nr. 174/2012 vom 16.10.2012
Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes vom 16.10.2012 zum Urteil vom 16. Oktober 2012 – X ZR 37/12
http://www.anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/06/Beitragsbild.jpg 800 800 Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-17 09:59:162012-10-17 09:59:16Kein Luftbeförderungsvertrag mit "noch unbekannt"
Unzulässige echte Rückwirkung von § 23 Abs.2 VBLS (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder)
10. Oktober 2012 /in Allgemeine Geschäftsbedingungen, Sonstige Rechtsgebiete /von Martin Bloch
Nr. 169/2012 vom 10.10.2012
§ 23 Abs. 2 VBLS unterliegt der vollen AGB-rechtlichen Inhaltskontrolle. Eine Grundentscheidung der Tarifvertragsparteien, die eine weitgehende Gestaltungsfreiheit des Satzungsgebers bei deren Umsetzung und inhaltlicher Ausgestaltung zur Folge hat, setzt eine wirksame tarifvertragliche Regelung voraus. Diese liegt hier nicht vor. Der Änderungstarifvertrag Nr. 6 zum Tarifvertrag über die betriebliche Altersversorgung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (Tarifvertrag Altersversorgung – ATV) vom 24. November 2011 stellt hinsichtlich seiner rückwirkend zum 1. Januar 2001 in Kraft gesetzten Regelungen zum Gegenwert für Beteiligungen, die vor Abschluss dieses Tarifvertrages beendet wurden, eine unzulässige echte Rückwirkung dar.
Urteil vom 10. Oktober 2012 – IV ZR 10/11
LG Mannheim – Urteil vom 19. Juni 2009 – 7 O 124/08 (Kart.)
OLG Karlsruhe – Urteil vom 23. Dezember 2010 – 12 U 224/09
Urteil vom 10. Oktober 2012 – IV ZR 12/11
LG Mannheim – Urteil vom 18. Dezember 2009 – 7 O 290/08 (Kart.)
OLG Karlsruhe – Urteil vom 23. Dezember 2010 – 12 U 1/10
„(4) Zur Sicherung der Finanzierung der Umlage- und Solidargemeinschaft müssen Arbeitgeber, die aus einer ganz oder teilweise umlagefinanzierten Zusatzversorgung ausscheiden, einen Gegenwert für die bei der Zusatzversorgungseinrichtung verbleibenden Rentenanwartschaften und -ansprüche zahlen.
Dieser Tarifvertrag tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2001 in Kraft. …“
Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes vom 10.10.2012 zu den Urteilen vom 10. Oktober 2012 – IV ZR 10/11 -, – IV ZR 12/11 –
http://www.anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/06/Beitragsbild.jpg 800 800 Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-10 15:32:432012-10-10 15:32:43Unzulässige echte Rückwirkung von § 23 Abs.2 VBLS (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder)
Zur Duldung von Modernisierungsmaßnahmen durch den Mieter
10. Oktober 2012 /in Miet- und Wohnungseigentumsrecht /von Martin Bloch
Nr. 168/2012 vom 10.10.2012
Urteil vom 10. Oktober 2012 – VIII ZR 25/12
Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes vom 10.10.2012 zum Urteil vom 10. Oktober 2012 – VIII ZR 25/12
http://www.anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/06/Beitragsbild.jpg 800 800 Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-10 15:09:192012-10-10 15:09:19Zur Duldung von Modernisierungsmaßnahmen durch den Mieter
Nr. 167/2012 vom 10.10.2012
Urteil vom 10.10.2012 – VIII ZR 107/12
AG Tempelhof-Kreuzberg – Urteil vom 17. Dezember 2010 – 19 C 28/10
LG Berlin – Urteil vom 1. März 2012 – 67 S 42/11
Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes vom 10.10.2012 zum Urteil vom 10. Oktober 2012 – VIII ZR 107/12
Siehe auch: http://anwaelte-hb.de/blog/?p=174
http://www.anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/06/Beitragsbild.jpg 800 800 Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-10 12:42:242012-10-10 12:42:24Anforderungen an ordentlicher Kündigung wegen Zahlungsverzugs des Mieters
BVerfG bestätigt Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige PCs
2. Oktober 2012 /in Sonstige Rechtsgebiete /von Martin Bloch
Bundesverfassungsgericht – Pressestelle – Pressemitteilung Nr. 70/2012 vom 2. Oktober 2012 Beschluss vom 22. August 2012 1 BvR 199/11
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen die Erhebung von Rundfunkgebühren für internetfähige PCs
Der Beschwerdeführer ist Rechtsanwalt und nutzt den PC in seiner Kanzlei unter anderem für Internetanwendungen. Er empfängt damit keine Rundfunksendungen und verfügt auch nicht über herkömmliche Rundfunkempfangsgeräte. Die Rundfunkanstalt setzte Rundfunkgebühren für den internetfähigen PC fest. Die hiergegen gerichtete Klage des Beschwerdeführers wies das Bundesverwaltungsgericht letztinstanzlich ab. Der internetfähige PC sei ein Rundfunkempfangsgerät, das der Beschwerdeführer zum Empfang bereithalte. Die hierfür erhobenen Gebühren verletzten den Beschwerdeführer nicht in seinen Grundrechten. Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht zur Entscheidung angenommen, weil die Annahmevoraussetzungen nicht vorliegen. Der Beschwerdeführer ist durch die Erhebung von Rundfunkgebühren für seinen internetfähigen PC nicht in seinen Grundrechten verletzt.
Der Entscheidung liegen im Wesentlichen folgende Erwägungen zugrunde: 1. Die angegriffene Entscheidung verletzt den Beschwerdeführer nicht in seinem Recht auf Informationsfreiheit. Zwar wird der Beschwerdeführer durch die Erhebung der Rundfunkgebühr in der Beschaffung und Entgegennahme von Informationen aus dem Internet behindert. Dieser Eingriff ist jedoch verfassungsrechtlich gerechtfertigt. Die Rundfunkgebühr für internetfähige PCs wird auf einer formell verfassungsmäßigen Grundlage erhoben. Sie unterfällt der Gesetzgebungskompetenz der Länder für den Bereich des Rundfunks. Es handelt sich nicht um eine Steuer, sondern um eine Vorzugslast. Die Gebühr ist an den Status als Rundfunkteilnehmer geknüpft, der durch das Bereithalten eines Rundfunkempfangsgerätes begründet wird. Die maßgeblichen Vorschriften des Rundfunkgebührenstaatsvertrags verstoßen zudem nicht gegen das Bestimmtheitsgebot. Die Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige PCs ist, wie das Bundesverwaltungsgericht in der angegriffenen Entscheidung zutreffend begründet hat, nicht unverhältnismäßig. Sie dient der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zur Erreichung dieses Ziels ist die Gebührenerhebung geeignet und erforderlich. Zugangssperren stellen kein gleich wirksames Mittel dar, weil Zweifel an ihrer Umgehungssicherheit bestehen und sie mit dem Grundversorgungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kollidieren würden. Die Erhebung von Rundfunkgebühren für internetfähige PCs ist zudem nicht unangemessen. Der Beschwerdeführer wird nicht unmittelbar daran gehindert, sich aus dem sonstigen Angebot des Internets zu informieren, sondern hierfür lediglich mit einer verhältnismäßig niedrigen Zahlungsverpflichtung in Höhe der Grundgebühr belastet. Dieser nur geringen Beeinträchtigung der Informationsfreiheit steht mit der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein Zweck von einigem Gewicht gegenüber. 2. Die Abgabenpflicht für den als Arbeitsmittel verwendeten internetfähigen PC stellt schon keinen Eingriff in die Berufsfreiheit dar, weil es an einem unmittelbaren Bezug zur beruflichen Tätigkeit des Beschwerdeführers oder an einer objektiv berufsregelnden Tendenz fehlt. 3. Zudem liegt keine Verletzung des allgemeinen Gleichheitssatzes vor. Die Gleichbehandlung von Besitzern herkömmlicher und neuartiger Rundfunkempfangsgeräte beruht auf einem vernünftigen, einleuchtenden Grund. Sie soll einer drohenden „Flucht aus der Rundfunkgebühr“ begegnen und dadurch die funktionsadäquate Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gewährleisten. Auch die Ungleichbehandlung der Inhaber von internetfähigen PCs gegenüber Personen ohne Empfangsgerät ist gerechtfertigt. Der Nutzungsvorteil aus der Bereithaltung eines Empfangsgeräts stellt ein sachliches Differenzierungskriterium dar.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichtes zur Nr. 70/2012 vom 2. Oktober 2012 zum Beschluss vom 22. August 2012 zum Aktenzeichen: 1 BvR 199/11
http://www.anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/06/Beitragsbild.jpg 800 800 Martin Bloch http://anwaelte-hb.de/wp-content/uploads/2018/05/Neuer-Entwurf-Logo-Kampschulte-08.png Martin Bloch2012-10-02 11:28:412012-10-02 11:28:41BVerfG bestätigt Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige PCs