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Timestamp: 2016-10-25 05:09:23
Document Index: 133691168

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_241/2016 � � Urteil vom 27. Juni 2016
Der 1983 geborene A.________ war als Kommissionierer der B.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert, als ihm am 17. August 2009 bei der Arbeit eine Konservendose auf den linken Fussr�cken fiel. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht f�r die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen, stellte diese jedoch mit Verf�gung vom 29. April 2014 und Einspracheentscheid vom 16. Oktober 2014 per 14. Mai 2014 ein.
Die von A.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 2. Februar 2016 ab.
Mit Beschwerde beantragt A.________, die SUVA sei unter Aufhebung des Einsprache- und des kantonalen Gerichtsentscheides zu verpflichten, ihre Leistungen auch �ber den 14. Mai 2014 hinaus zu erbringen. Gleichzeitig stellt er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.
2.1.�Ist eine versicherte Person infolge des Unfalles mindestens zu 10 % invalid, so hat sie gem�ss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente.
2.2.�Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung setzt grunds�tzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). Der Unfallversicherer haftet jedoch f�r einen Gesundheitsschaden nur insoweit, als dieser nicht nur in einem nat�rlichen, sondern auch in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht (BGE 129 V 177 E. 3 S. 181). Dabei spielt die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt (BGE 134 V 109 E. 2 S. 111 f.; 127 V 102 E. 5b/bb S. 103). Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar sind und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabh�ngig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abkl�rungen best�tigt wurden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 248 E. 5.1 S. 252; Urteil 8C_806/2007 vom 7. August 2008, E. 8.2 mit zahlreichen Hinweisen).
Streitig ist, ob die SUVA zu Recht ihre Leistungen per 14. Mai 2014 eingestellt hat. Dabei macht der Versicherte insbesondere geltend, Anspruch auf eine Rente bei einem Invalidit�tsgrad von mindestens 20 % zu haben. Die vorinstanzlichen Erw�gungen, wonach kein ad�quater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 17. August 2009 und allf�llig �ber den 14. Mai 2014 hinaus anhaltenden, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden besteht, wurden vom Beschwerdef�hrer letztinstanzlich nicht bestritten. Zu pr�fen ist daher im Folgenden lediglich, ob aufgrund organisch hinreichend nachweisbarer Unfallfolgen ein Rentenanspruch des Versicherten besteht.
Das kantonale Gericht hat in umfassender W�rdigung der medizinischen Akten, insbesondere gest�tzt auf die Stellungnahmen der Versicherungsmediziner der SUVA vom 9. April 2014 und vom 17. November 2015 erwogen, dass sich die �ber den 14. Mai 2014 hinaus persistierenden Beschwerden des Versicherten nicht durch die organisch hinreichend nachweisbaren Unfallfolgen erkl�ren lassen. Soweit die Beschwerde �berhaupt eine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erw�gungen enth�lt und sich nicht in Zitaten medizinischer Berichte ersch�pft, ist Folgendes festzuhalten: Entgegen den Vorbringen des Versicherten vermag das Gutachten der Academy of Swiss Insurance Medicine (asim) vom 24. Juli 2015 auch keine geringen Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der Feststellungen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.6 S. 471) der SUVA-�rzte zu begr�nden. Die Gutachter betonen ihre grosse �bereinstimmung mit den Einsch�tzungen der SUVA-�rzte. Die von den Gutachtern attestierten Einschr�nkungen werden nicht mit im Sinne der Rechtsprechung organisch hinreichend nachweisbaren Unfallfolgen erkl�rt; die Diagnose eines "neuropathischen Schmerzsyndroms" setzt nicht zwingend einen bildgebend nachweisbaren Befund voraus. Da die organisch nicht nachweisbaren Befunde nicht ad�quat kausal durch das Unfallereignis verursacht wurden (vgl. E. 3 hievor) und damit keine Leistungspflicht der SUVA ausl�sen, kann offenbleiben, ob die von den Gutachtern gestellte Diagnose gerechtfertigt ist. Die Vorinstanz hat eine Leistungspflicht der SUVA f�r die �ber den 14. Mai 2014 somit zu Recht verneint, die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.