Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20ZR%20157/56
Timestamp: 2020-01-26 06:31:46
Document Index: 290504395

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 538', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 538', 'BGH', 'BGH', '§ 538', 'BGH', '§ 280', 'BGH', 'BGH', '§ 280', '§ 280', '§ 280', '§ 280', 'BGH', 'BGH', '§ 538', '§ 551', 'BGH', '§ 280', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 538', 'BGH', 'BGH', '§ 280', '§ 280', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 03.03.1958 - III ZR 157/56 - dejure.org
https://dejure.org/1958,59
BGH, 03.03.1958 - III ZR 157/56 (https://dejure.org/1958,59)
BGH, Entscheidung vom 03.03.1958 - III ZR 157/56 (https://dejure.org/1958,59)
BGH, Entscheidung vom 03. März 1958 - III ZR 157/56 (https://dejure.org/1958,59)
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BGHZ 27, 15
NJW 1958, 747
MDR 1958, 412
DB 1958, 597
DÖV 1958, 344
JR 1958, 264
Einer Zurückverweisung der Sache nach § 538 Abs. 1 Nr. 3 ZPO bedarf es dazu nicht (Senatsurteil BGHZ 27, 15, 27).
Zur Klarstellung wird die Sache hinsichtlich des in erster Instanz anhängig gebliebenen Streits über den Betrag des Anspruchs zur weiteren Verhandlung und Entscheidung an das Landgericht zurückverwiesen (vgl. BGH, Urteil vom 3. März 1958 - III ZR 157/56, BGHZ 27, 15, 27;… Stein/Jonas/Althammer, ZPO, 22. Aufl., § 538 Rn. 37 mwN).
Jedoch ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung seit Langem anerkannt worden, dass die ein Grundurteil bestätigende Entscheidung eines Rechtsmittelgerichts keine Zurückverweisung bedeutet (…vgl. BGH, Beschluss v. 29. April 2004 - V ZB 46/03 , MDR 2004, 1024 = NJW-RR 2004, 1294, Rz. 9 bei juris; Urteil v. 3. März 1958 - III ZR 157/56 , BGHZ 27, 15 = NJW 1958, 747 [748] [unter II.1.]; RG, Beschluss v. 19. Oktober 1908 - VII 169/07 , RGZ 70, 179 [182 f.]; Stein/Jonas- Althammer , § 538 Rzn. 37/38, jew. m.w.N.; a.A. allerdings BGH, Urteil v. 22. Juni 2004 - XI ZR 90/03 , NJW-RR 2004, 1637 [1639] [unter II.2.b) m.w.N. zur Gegenmeinung).
Zwar besteht bei einem Zwischenstreit nach § 280 ZPO nur die Alternative, entweder durch Zwischenurteil das Vorliegen der Zulässigkeitsvoraussetzung auszusprechen oder durch Prozeßurteil die Klage abzuweisen (BGH 3. März 1958 - III ZR 157/56 - BGHZ 27, 15, zu II 1 der Gründe;… Stein/Jonas/Leipold aaO § 280 Rn. 11, 18;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 59. Aufl. § 280 Rn. 6;… Zöller/Greger ZPO 22. Aufl. § 280 Rn. 6, 7).
Zwar fällt nach einer abgesonderten Verhandlung über die Zulässigkeit der Klage und einer erstinstanzlichen Entscheidung durch Zwischenurteil nach § 280 Abs. 2 Satz 1 ZPO in den Rechtsmittelinstanzen nur der Zwischenstreit an (BGH 3. März 1958 - III ZR 157/56 - BGHZ 27, 15).
§ 538 Abs. 1 Nr. 2 ZPO bzw. § 551 Nr. 4 ZPO sind nicht anwendbar (BGH 3. März 1958 aaO;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann aaO § 280 Rn. 6, 10).
81 Zur Klarstellung hat der Senat die Sache hinsichtlich des in erster Instanz anhängig gebliebenen Streits über den Betrag des Anspruchs zur weiteren Verhandlung und Entscheidung an das Landgericht zurückverwiesen (BGH, Urteil vom 13.10.2015 - II ZR 23/14, BGH ZIP 2015, 2217; BGH, Urteil vom 3.3.1958 - III ZR 157/56, BGHZ 27, 15;… Stein/ Jonas/Althammer, ZPO, 22. Aufl., § 538 Rz. 37 mwN).
Damit hat das Landgericht über eine einzelne Sachurteilsvoraussetzung ausdrücklich befunden (BGHZ 27, 15, 26 ff.;… BGH, Urt. v. 23. Mai 1985 - III ZR 57/84, NJW-RR 1986, 61 f.;… MünchKommZPO/Prütting 2. Aufl. § 280 Rdn. 8;… Musielak/Foerste, ZPO 4. Aufl. § 280 Rdn. 7).
BGH, 12.10.1959 - III ZR 48/58
Die Revision bittet zunächst um Nachprüfung des mit Urteil des Senats vom 3. März 1958 - III ZR 157/56 = BGHZ 27, 15 - ausgesprochenen Grundsatzes, daß die Ausgleichszahlung im Umlegungsverfahren keine Enteignungsentschädigung sei, daß eine Enteignungsentschädigung vielmehr nur dann vorliege, wenn das Umlegungsverfahren ausnahmsweise nicht im objektiven Interesse der beteiligten Grundstückseigentümer oder eines von ihnen liege.
Der Umstand, daß eine Maßnahme in einem Umlegungsverfahren ergangen ist, braucht daher der Beurteilung dieser Maßnahme als eines enteignenden Eingriffs nicht entgegenzustehen, wie nunmehr allgemein anerkannt ist (vgl. Zusammenstellung in BGHZ 27, 15 [20/21]).
Daß eine solche Umlegung nicht als Enteignung anzusehen ist, sondern als eine aus der Sozialgebundenheit des Grundbesitzes sich ergebende Eigentumsbindung, hat der Senat bereits in BGHZ 27, 15 [23/24] daraus hergeleitet, daß dem Umlegungsverfahren die Idee der ungebrochenen Fortsetzung des Eigentums an einem "verwandelten" Grundstück zugrunde liegt, weil also bei einer vernünftigen wirtschaftlichen Betrachtungsweise dem Eigentümer von den aus dem Eigentum fließenden Einzelrechten und -befugnissen nichts genommen, wird, was ihn in seiner Eigentümerstellung beeinträchtigt, und weil diese Beschränkung (Pflichtigkeit) alle, die in derselben Lage sind, ia gleicher Weise trifft.
Ist aber, wie oben in BGHZ 27, 15 ff ausgeführt, die Umlegung dadurch charakterisiert, daß alle an einer Umlegungsmasse beteiligten Grundeigentümer entsprechend dem Werte ihrer eingeworfenen Grundstücke in Land abgefunden werden, so bedeutet jede Maßnahme, durch die einem Umlegungsbeteiligten weniger Land zugewiesen wird, als dem Anteilsverhältnis seines in die Umlegungsmasse eingeworfenen Grundbesitzes zu dem zur Verteilung gelangenden Land entspricht, ein Sonderopfer, weil er dann weniger Wertanteil als die anderen Beteiligten erhält.
Demgegenüber ist zu bemerken, daß die Pflichtigkeit des Grundstückseigentümers auch dann besteht, wenn der Grundeigentümer sie nicht anerkennt, wenn sie aber objektiv gegeben ist, wenn also, wie der Senat in BGHZ 27, 15 [24] gesagt hat, bei einer vernünftigen wirtschaftlichen Betrachtungsweise dem Eigentümer von den aus dem Eigentum fließenden Einzelrechten und -befugnissen im Rahmen der Umlegung nichts genommen wird, was ihn in seiner Eigentümerstellung beeinträchtigt.
BGH, 06.12.1984 - III ZR 174/83
BGH, 21.02.1980 - III ZR 84/78
Bestimmung des maßgeblichen Zeitpunkts für die Entschädigung im Rahmen eines …
Niederlegung eines Schiedsspruchs bei dem zuständigen Gericht; Entscheidung des …
BGH, 11.07.1985 - III ZR 33/84
Einrede des Schiedsvertrages im Urkundenprozeß; Umfang der Nachprüfung durch das …
BGH, 22.02.1968 - III ZR 140/66
Streitwert in Baulandsachen
BGH, 13.02.1969 - III ZR 123/68
Streitwert im Umlegungsverfahren
Enteignender Eingriff durch mit einem Umlegungsverfahren verbundenen …
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Gebühren eines Rechtsanwalts ; Bestätigung eines Grundurteils
OLG München, 28.09.1989 - 24 U 391/87
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BGH, 21.04.1970 - VI ZR 235/68
Voraussetzungen für die Verletzung eines Mandatsvertrages - Wiedereinsetzung in …
Rechtsweg für Streit zwischen Umlegungsbeteiligten
BGH, 06.07.1984 - V ZR 236/83
BVerwG, 13.11.1958 - I B 64.58
Zulassung der Revsision wegen Klärungsbedürftigkeit der Einordnung einer Umlegung …
BVerwG, 20.09.1958 - I B 75.58
Irrevisibilität von Landesrecht - Grundsatz der wertgleichen Landabfindung - …