Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:335643-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=335643-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-08-08 04:22:39
Document Index: 281905227

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 51', '§ 55', '§ 47', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 124', '§ 124', '§ 124', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 21', '§ 55']

Dienstleistungen - 335643-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 335643-2020
Deutschland-Stuttgart: Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle
2020/S 136-335643
E-Mail: sarah.kimak@bodensee-wasserversorgung.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/9D81FF00-72D4-47C2-8AD9-1E2D02987249
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/9D81FF00-72D4-47C2-8AD9-1E2D02987249
Los 8 – Planung der Netzwerktechnik und Telekommunikation
Referenznummer der Bekanntmachung: ZB:0008
Los 8 – Planung der Netzwerktechnik und Telekommunikation für 3 See-Wasserwerke und Wasserwerk Sipplinger Berg.
Gegenstand der Planungsleistungen von Los 8 sind Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie optional die Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation für die Netzwerktechnik und Telekommunikation für alle Bauwerke und Betriebsanlagen der 3 neuen See-Wasserwerke sowie deren Einbindung im Wasserwerk Sipplinger Berg zur Vernetzung aller Anlagen und Standorte untereinander sowie die Integration in die Leittechnik. Die Planung umfasst insbesondere das Prozess-Netzwerk für alle betriebsnotwendigen Systeme und Plattformen (insbesondere: Anlagenautomatisierung, Leitsystem, Gefahrenmeldeanlagen, Kabelüberwachung, Netzwerkmanagement, Unified Communications, Gebäudeautomation, Videoüberwachung), das Büro-Netzwerk und das Einrichten des Netzmanagements. Zum Planungsumfang gehören auch die erforderlichen Anpassungen an den bestehenden Anlagen im Wasserwerk Sipplinger Berg und am Standort Süßenmühle (u.a. bestehendes Pumpwerk). Neben dem noch zu ermittelnden Kommunikationsbedarf für das Leittechnik-System, muss die Vernetzung die Kommunikationsbedarfe aller anderen Anlagen untereinander sowie mit bestehenden Anlagen abdecken und damit die reibungslose Kommunikation der Standorte untereinander gewährleisten. Die neuen Netzwerksegmente sind performant an die Bestandnetze anzubinden. Integration des vorhandenen Netzwerks in das neue System und die Gewährleistung des nahtlosen, unterbrechungsfreien Übergangs ist sicherzustellen. Die Netzwerktechnik und die Telekommunikationsanlagen sind nach Maßgabe der Vorgaben der Leitplanung und des Leittechnischen Konzeptes aus Los 1 und in Abstimmung mit den anderen Losen zu planen. Besonders zu beachten sind hierbei die Vorgaben aus dem IT-Sicherheitsgesetz und der daraus resultierenden Einstufung als KRITIS-Unternehmen. Leistungsbilder:
— § 55 Technische Ausrüstung Anlage 15.2 HOAI Anlagengruppe 5 Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen;
— Weitere besondere Leistungen (bspw. erweiterte Kosten-Nutzen-Analyse, Behörden- und Genehmigungskommunikation etc.).
Beginn: 22/12/2020
Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden max. 4 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften. Gibt es nur 4 oder weniger ohne Aus-schlussgründe und mit einem formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen (siehe unter III.1.) entsprechenden Teilnahmeantrag (die Nachforderung steht nach Maßgabe von § 51 SektVO im Ermessen der Vergabestelle), werden nur diese zugelassen. Sollten die Voraussetzungen bei mehr als 4 vorliegen, werden die 4 zugelassen, die bei folgenden Kriterien die höchste Punktzahl erzielen: Referenzen Planung Netzwerktechnik (max. 135 Punkte) Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen mindestens die Lph. 3 der HOAI für ein Netzwerk als übergeordnete zentrale Kommunikationsplattform für eine Betriebsanlage innerhalb des Zeitraums 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge erbracht wurde. Punkte können nach Maßgabe der Matrix in den Vergabeunterlagen erzielt werden für öffentlicher Auftraggeber/Sektorenauftraggeber, Planungsgegenstand ist systemrelevante kritische Infrastruktur, die dem BSI-Regelwerk (oder vergleichbarem Regelwerk anderen Staaten) unterliegt, anrechenbare Kosten der Netzwerktechnik netto (§ 55 HOAI Anlagengruppe 5) differenziert nach Höhe, Planungsgegenstand (Netzwerktechnik für Prozessanlagen, Integration einer Anlagen-Automatisierung, Integration eines Leittechnik-Systems, Integration von Unified Communications, Deckung des Kommunikationsbedarfs für Büro-EDV, Deckung des Kommunikationsbedarfs von Videoüberwachungsanlagen/ Einbruchmeldeanlagen, Vernetzung von mindestens zwei geographisch getrennten Betriebsstandorten), Netzwerkanbindung (Integration neuer zu vernetzender Anlagen in bestehendes Netzwerk, Integration bestehender zu vernetzender Anlagen in neues Netzwerk, Integration unter laufendem Betrieb), Abschluss der Lph 3 differenziert nach Aktualität, Erbringung (abgeschlossen oder in Bearbeitung) der Lph 5, 6 + 7, 8 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge. Es werden max. 3 Referenzen gewertet, für die jeweils max. 45 Punkte vergeben werden. Die Referenzprojekte, die zum Nachweis der Mindestbedingungen unter III.1.3. angegeben werden, können auch hier angegeben werden. Insgesamt können max. 135 Punkte erzielt werden. Zugelassen werden die 4 Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit der höchsten Punktzahl. Bei Punktegleichstand auf Rang 4 und nachfolgenden Rängen werden. auch mehr als 4 zugelassen. Näheres ist in den Vergabeunterlagen geregelt, die unter dem unter 1.3 angegebenen Link zur Verfügung gestellt werden.
Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation sowie Besondere Leistungen
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und je-der Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe (§ 47 SektVO) müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben:
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen;
— Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB);
— Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB);
— Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB);
— Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB);
— Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB);
— Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegt;
— Angabe des Berufs-/Handelsregisters und der Registernummer;
— Nachweis der Berufsqualifikation „Ingenieur“ (in Kopie). Erforderlich ist, dass nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht die Berechtigung besteht, die Berufsbezeichnung zu tragen oder in der BRD entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Betriebsangehörigen benennen, der die oben genannte Berufsqualifikation erfüllt;
— Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung.
— Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss entweder eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 3 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert pro Jahr, haben oder erklären, dass eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Falle der Zuschlagserteilung vor der Zuschlagserteilung abgeschlossen und nachgewiesen wird.
Jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und je-der Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben:
Mindestbedingung: Eigenerklärung, dass die HOAI- Leistungsphasen 2-3 für mindestens ein zu erweiterndes Netzwerk als übergeordnete zentrale Kommunikationsplattform für eine bestehende Betriebsanlage mit anrechenbaren Kosten für die Netzwerktechnik von mind. 1 Mio. EUR netto vollständig innerhalb des Zeitraums 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang Teilnahmeanträge erbracht wurden. Anzugeben sind Projektname, Projektbeschreibung, Bauherr (mit Angabe Ansprechpartner für Rückfragen), Beschreibung der Maßnahme mit anrechenbaren Kosten (Netzwerktechnik § 55 HOAI Anlagengruppe 5) mind. 1 Mio. EUR netto, Zeitraum, erbrachte Leistungen.
Für jeden Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und für jeden Nachunternehmer muss die Verpflichtungserklärung Mindestentgeltnach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg entweder mit dem Teilnahmeantrag oder spätestens mit dem Erstangebot abgegeben werden. Die Verpflichtungserklärung Mindestentgelt wird mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags und die Abgabe eines Ange-bots erforderlichen Vergabeunterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3. angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über die unter I.3. angegebene Vergabeplattform einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge oder Angebote stattdessen unmittelbar an die unter I.1. angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3. angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die – anonymisierten – Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Vergabeunterlagen werden nur auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst auf der Vergabeplattform informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge und Angebote zu beachten sind.