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Timestamp: 2019-05-22 03:18:36
Document Index: 275927719

Matched Legal Cases: ['§ 62', '§ 63', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32']

Streitjahre: 2013, 2014, 2015, 2016
Aktenzeichen: III R 2/18
ECLI: ECLI:DE:BFH:2018:U.111218.IIIR2.18.0
Normen: § 62 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 2009, § 63 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 2009, § 32 Abs 1 Nr 1 EStG 2009, § 32 Abs 4 S 1 Nr 2 Buchst a EStG 2009, § 32 Abs 4 S 1 Nr 2 Buchst c EStG 2009, § 32 Abs 4 S 2 EStG 2009, § 32 Abs 4 S 3 EStG 2009, EStG VZ 2013, EStG VZ 2014, EStG VZ 2015, EStG VZ 2016
Zitiervorschlag: BFH, Urteil vom 11. Dezember 2018 – III R 2/18 –, juris
NV: Eine einheitliche Erstausbildung ist nicht gegeben, wenn ein Kind nach der ersten abgeschlossenen Berufsausbildung eine Erwerbstätigkeit aufnimmt, die im Vergleich zu einer gleichzeitigen weiteren Ausbildung als "Hauptsache" anzusehen ist(Rn.14)(Rn.15).
1. NV: Soweit sich aus der Rechtsprechung des Senats in seinen Urteilen vom 03.07.2014 III R 52/13 (BFHE 246, 427) und vom 08.09.2016 III R 27/15 (BFHE 255, 202) etwas anderes ergibt, wird hieran nicht mehr festgehalten. Der VI. Senat stimmt einer Abweichung von seinem Urteil vom 03.09.2015 VI R 9/15 (BFHE 251, 10) zu(Rn.19).
2. NV: Eine einheitliche Berufsausbildung kann im Streitfall nicht bereits mit der Begründung verneint werden, dass der Abschluss des Ausbildungsabschnitts (hier: Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in) eine Berufstätigkeit voraussetzte(Rn.25).
3. NV: Hier: Abgeschlossene Ausbildung zur Bankkauffrau mit anschließender Vollzeittätigkeit (nicht in einer Bank) und Teilzeit-Studium an einer Fachschule für Wirtschaft (Ziel: Staatlich geprüfte Betriebswirtin), wobei zu den Voraussetzungen für das Studium ein Berufsabschluss und ein Jahr Berufserfahrung gehören.
vorgehend FG Münster, 14. Dezember 2017, Az: 3 K 2536/17 Kg, Urteil