Source: http://www.zaek-berlin.de/zfa-mitarbeiter/grundausbildung/einstellungsphase.html?type=98
Timestamp: 2017-11-18 17:55:32
Document Index: 307782315

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 32', '§ 9', '§ 7', '§ 3', '§ 32', '§ 13', '§14']

Wichtige Grundinformationen für die Einstellung eines Azubis
Voraussetzungen für die Ausbildung zur ZFA
Ausbildungsförderung Senatsverwaltung und über andere Institutionen
wir bedanken uns, dass Sie bereit sind, die verantwortungsvolle Aufgabe der Ausbildung von Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) in Ihrer Praxis durchzuführen. Zur Unterstützung stehen Ihnen die Mitarbeiter der Zahnärztekammer Berlin gerne zur Verfügung. In organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Tel. (030) 34 808 122
Tel. (030) 34 808 152
Prüfungswesen (Zwischenprüfung)
und Aufstiegsfortbildungen
Tel. (030) 34 808 129
Prüfungswesen (Abschlussprüfung)
Tel. (030) 34 808 147
Röntgen für Auszubildende
Tel. (030) 34 808 121
Sollten während der Ausbildung Fragen und Probleme auftreten, wenden Sie sich Mo, Di, Do, in der Zeit 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr telefonisch (oder nach Absprache persönlich) an unsere Ausbildungsberaterin Frau Dr. Susanne Hefer unter Tel. (030) 34 808 128 oder jeden Mittwoch an den Beauftragten des Vorstandes der Zahnärztekammer Berlin, Herrn Dr. Detlef Förster unter Tel. (030) 34 808 127.
Bitte dringend beachten: Registrierungszeiten
Wintersemester zwischen dem 1. Januar und dem 28. Februar und für das
Sommersemester zwischen dem 1. Juli und dem 31. August
beginnen zu lassen.
Die Ausgabe der Berichtshefte (schriftlichen Ausbildungsnachweise) findet in der Regel am ersten Mittwoch nach dem Stichtag (28./29. Februar und 31. August) statt. Bitte richten Sie Ihren Praxisablauf darauf ein.
Informationen zur Verkürzung der Ausbildungszeit bei Fachoberschulreife, Fachhochschulreife und allgemeiner Hochschulreife
Bei Beantragung zu Beginn der Ausbildung bitten wir Sie zu bedenken, dass Sie die Unterrichtsinhalte der Berufsschule für die übersprungene Zeit (das 1. Semester) eigenständig erarbeiten müssen!
Informationen zur Verkürzung der Ausbildungszeit wegen überdurchschnittlicher Leistungen
Informationen zur Dualen Berufsausbildung mit Partnerpraxis der Verbundberatung
Wenn für eine Ausbildung in einer Zahnarztpraxis nicht alle Fachkenntnisse und fachpraktischen Fertigkeiten entsprechend der Ausbildungsordnung für den jeweiligen Beruf vermittelt werden können, hilft die sogenannte Verbundausbildung bei der Fachkräftesicherung.
muss vor Aufnahme der Tätigkeit nach der Unfallverhütungsvorschrift BGV A4 „Arbeitsmedizinische Vorsorge“ von einem ermächtigtem Arbeitsmediziner in einer Erstuntersuchung geklärt werden, ob gegen die geplante Tätigkeit gesundheitliche Bedenken bestehen. Während der Tätigkeit müssen regelmäßig Nachuntersuchungen durchgeführt werden (§ 8 BGV A4).
Die ärztliche Untersuchung von Jugendlichen nach den §§ 32-46 JArbSchG ersetzt nicht die nach der Unfallverhütungsvorschrift BGV A4 „Arbeitsmedizinische Vorsorge“ vorgeschriebene Untersuchung durch Ärzte. Beide Untersuchungen können ggf. bei einem ermächtigten Arzt gemeinsam durchgeführt werden.
Hepatitis B - Voruntersuchung und ggf. Impfungen
Bei unter 18-jährigen Auszubildenden übernehmen einige Krankenkassen die Kosten für Voruntersuchung und Hepatitis-B-Impfung. Es ist daher sinnvoll, bei Krankenkassenanmeldung der Auszubildenden um eine Kostenübernahme zu ersuchen. Wir dürfen Sie darauf hinweisen, dass - falls keine anderen Kostenträger in Frage kommen - diese Untersuchungen und Impfungen durch den Arbeitgeber finanziert werden müssen. Für diesen Fall hält die Zahnärztekammer Berlin kostengünstige Angebote der Impfstoffe Engerix B® und Twinrix® bereit. Bitte wenden Sie sich an Frau Nebe von 8.00 - 12.00 Uhr, Tel. (030) 34 808 0. Aus Gründen der Arbeitssicherheit muss die Immunisierung der Auszubildenden noch vor Antritt der Ausbildung, mindestens jedoch vor Beginn der Tätigkeit im infektionsgefährdeten Bereich erfolgt sein. Bitte beachten Sie diese Regelung, um nicht zuletzt spätere Schadensersatzforderungen der Berufsgenossenschaft zu vermeiden.
Die Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin hat in ihrer Sitzung am 28.09.2017 beschlossen, die Ausbildungsvergütung zu erhöhen:
Für ab dem 01.10.2017 abgeschlossene Ausbildungsverträge mit Auszubildenden, deren Ausbildung ab dem 01.02.2018 beginnt, gibt die Zahnärztekammer Berlin folgende verbindliche Empfehlung für die monatliche Ausbildungsvergütung:
1. Ausbildungsjahr 805 Euro
2. Ausbildungsjehr 850 Euro
Vergütung bei ZFA-Altverträgen
Die Zahnärztekammer Berlin gab für ab dem 01.07.2014 abgeschlossene Ausbildungsverträge folgende verbindliche Empfehlung für die monatliche Ausbildungsvergütung:
1. Ausbildungsjahr 615,00 Euro
3. Ausbildungsjahr 715,00 Euro
Die Mindestausbildungsvergütung orientiert sich an den gesetzlichen Bestimmungen auf der Basis der geltenden Rechtsprechung (max. 20 % unter Tarif):
1. Ausbildungsjahr 492,00 Euro
2. Ausbildungsjahr 528,00 Euro
3. Ausbildungsjahr 572,00 Euro
Für vor dem 01.07.2014 abgeschlossene Ausbildungsverträge galten die folgenden Empfehlungen:
1. Ausbildungsjahr 565,00 Euro
2. Ausbildungsjahr 610,00 Euro
3. Ausbildungsjahr 665,00 Euro
Die Ausbildungsvergütung darf nach den rechtlichen Bestimmungen die Vergütungsempfehlung der Zahnärztekammer Berlin nicht mehr als 20% unterschreiten.
1. Ausbildungsjahr 452,00 Euro
2. Ausbildungsjahr 488,00 Euro
3. Ausbildungsjahr 532,00 Euro
Eine Bitte der Delegierten und von mir: Überprüfen Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, ob Sie nicht in Anerkennung der Leistungen Ihrer Auszubildenden die Ausbildungsvergütungen aus bestehenden Verträgen anpassen können.
ZFA Aus- und Fortbildung
Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil ( AZ: 5 AZR 622/98) vom 15.03.2000 entschieden, dass der gesetzliche Anspruch der Auszubildenden auf Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses bei nichtbestandener Abschlussprüfung auf ihr Verlangen hin auch den Zeitraum bis zur zweiten Wiederholungsprüfung umfasst, sofern diese innerhalb der Jahresfrist liegt.
Ausbildung in Praxen mit dem Schwerpunkt Kieferorthopädie, Oralchirurgie, Ausbildung bei der Bundeswehr oder in Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes:
Sollte es in Ihrer Praxis oder Einrichtung nicht möglich sein, weitgehend alle Bereiche der Ausbildungsordnung zu vermitteln, so ist es erforderlich, die fehlenden Bereiche in einer anderen Praxis oder Einrichtung vermitteln zu lassen (hier finden Sie Hinweise zur Dualen Berufsausbildung mit einer Partnerpraxis).
Dafür wurde durch den Berufsbildungsausschuss des Landes Berlin eine Regelung getroffen, deren Erläuterung Sie entweder nach bereits erfolgter Absprache in den beigefügten Unterlagen finden oder in der Zahnärztekammer Berlin anfordern können. Eine Registrierung der Verträge kann nur unter den dort aufgeführten Bedingungen erfolgen.
Der Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Zu den vielen unterschiedlichen Aufgaben der ZFA gehören Tätigkeiten im Bereich der Patientenbetreuung, des Praxismanagements, der Verwaltung und Abrechnung.
Weitere Informationen finden Sie im Informationsdienst BERUFEnet.
Für die Registrierung der Berufsausbildungsverträge sind folgende Unterlagen einzureichen:
Kopie der Bescheinigung über die ärztliche Erstuntersuchung vom zuständigen Bezirksamt (Stadtbezirk, in welchem die allgemeinbildende Schule abgeschlossen wurde), (nur bei unter 18-jährigen)
Information zur Ausbildung im Oberstufenzentrum Gesundheit I bzw. II (OSZ-G I bzw. II)
Die Oberstufenzentren richten zweimal pro Jahr – jeweils zu Beginn des Schulhalbjahres – Anfängerklassen für Zahnmedizinische Fachangestellte ein. Bei frühzeitiger Anmeldung kann bei der Wahl der Schultagskombination auf Wünsche der Praxis Rücksicht genommen werden. Die Öffnungszeiten der Sekretariate und die Information, welche Unterlagen zur Anmeldung nötig sind, können telefonisch in der Schule erfragt werden.
Die Auszubildenden werden nach ihren Wohnbezirken den beiden Schulstandorten zugeordnet:
1. OSZ-Gesundheit I
OSZ-G Schwyzer Straße 6-8, 13349 Berlin, Tel.: 45 30 80 11, Fax: 45 30 80 77, zuständig für die Stadtbezirke: Charlottenburg, Mitte, Pankow, Reinickendorf, Spandau, Schöneberg, Steglitz, Tiergarten, Wedding, Wilmersdorf und Zehlendorf.
2. OSZ-Gesundheit Medizin Rahel-Hirsch-Schule
OSZ-G Peter-Weiss-Gasse 8, 12627 Berlin, Tel.: 99 28 90 32, Fax: 99 28 90 59, zuständig für die Stadtbezirke: Friedrichshain, Hellersdorf, Hohenschönhausen, Kreuzberg, Köpenick, Lichtenberg, Marzahn, Neukölln, Prenzlauer Berg, Tempelhof und Treptow.
Der Ausbildende hat den Auszubildenden an zwei Tagen in der Woche für die Teilnahme am Berufsschulunterreicht freizustellen.
Der Schulbesuch hat Vorrang und darf nicht auf Grund von Praxisbelangen ausfallen.
Wenn der Berufsschulunterricht vor 9.00 Uhr beginnt, darf vorher der Auszubildende nicht beschäftigt werden.
Die in der Berufsschule absolvierten Unterrichtszeiten stellen zwar rechtlich keine Arbeitszeiten dar, müssen aber als solche angerechnet werden. Aus diesem Grunde sind bei der Festlegung der täglichen resp. wöchentlichen Arbeitszeit die jeweils anzurechnenden Berufsschulzeiten zu berücksichtigen (für Jugendliche gemäß § 9 Abs. 4 JArbSchG, für Volljährige gemäß § 7 BBiG).
Bei der Anrechnung der Berufsschultage auf die Arbeitszeit muss zwischen unter und über 18-jährigen unterschieden werden.
Bei Jugendlichen wird ein Berufsschultag entsprechend der Unterrichtszeit (einschl. der Pausen) auf die Ausbildungszeit angerechnet. Der weitere Berufsschultag wird mit 8 Stunden auf die Arbeitszeit gerechnet.
Bei volljährigen Auszubildenden wird die Unterrichtszeit einschließlich der Pausen auf die Arbeitszeit angerechnet.
Weitere Informationen finden Sie unter den Internetpräsenzen der Oberstufenzentren:
OSZ-Gesundheit Medizin Rahel-Hirsch-Schule
Arbeitszeitregelung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)
Für Jugendliche, die 14 Jahre, aber noch nicht 18 Jahre alt sind
Arbeitszeitregelung nach dem Mutterschutzgesetz (MuSchG)
Für Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen
Hier erhalten Sie weitere Informationen über das
Arbeitszeitgesetz (81 KB)
Spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen bei Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung
BGV A4 Arbeitsmedizinische Vorsorge, Berufsgenossenschaftlicher Grundsatz G 42 „Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung“ bzw. Biostoffverordnung
Immunisierungsmöglichkeiten
Berufsgenossenschaftlicher Grundsatz G 42 „Tätigkeiten mit infektionsgefährdung“ bzw. Biostoffverordnung
siehe Impfempfehlungen der STIKO
§ 3 Abs. 2 UVV BGV A7 Betriebsärzte
§§ 32 - 46 JArbSchG
nach JArbSchG
nach MuSchG
bei Vorliegen meldepflichtiger Erkrankungen nach IfSG.
Während der Tätigkeit in der Praxis erfolgen regelmäßige betriebsärztliche Begehungen.
Informationen über diese finden Sie auf unseren Seiten unter der Rubrik BUS Dienst
Bei besonderen Fragen wenden Sie sich bitte an die Berufsgenossenschaft
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst- und Wohlfahrtspflege
Spichernstr. 2-3
16 Jugendarbeitsschutzgesetz (123 KB)
Ausbildungsförderung Senatsverwaltung
Die jahrelange Ausbildungsförderung für die Besetzung zusätzlicher betrieblicher Ausbildungsverhältnisse (§ 13) und die Besetzung von Ausbildungsplätzen in erstmals ausbildenden Betrieben (§14) wird durch die Senatsverwaltung nicht mehr gewährt.
Während der Ausbildung hat die Auszubildende ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. Dieses Berichtsheft wird nach Ausbildungs- und Schulbeginn bei einer von der Zahnärztekammer Berlin organisierten Berichtsheftausgabe an die Auszubildenden verteilt. Bei der Berichtsheftausgabe werden nähere Informationen zum Führen des Berichtsheftes gegeben (z. B. Aufbau der monatlichen Berichte, vorgegebene Anzahl der Berichte usw.), sowie die Richtlinien zur Ausbildung.
Die Berichtsheftausgabe findet zweimal im Jahr statt, jeweils zum Semesterbeginn im Winter einmal und im Sommer einmal. Die entsprechenden Termine werden von der Zahnärztekammer rechtzeitig per Einladung über die Schule (Klassenlehrer) bekannt gegeben.
Während der gesamten Ausbildung stehen den Auszubildenden und den Ausbildern die Ausbildungsberater der Zahnärztekammer Berlin mit Rat und Tat zur Seite:
Herr Dr. Detlef Förster (Mitglied des Vorstandes)
Tel. (030) 34 808 127 (mittwochs)
Tel. (030) 34 808 128
Mo, Di, Do 9.30 Uhr - 15.30 Uhr:
Am Anfang der Ausbildung steht die 4-monatige Probezeit. Diese Zeit ist für Auszubildende und Ausbilder gleichermaßen wichtig. Hier sollten beide Parteien feststellen, ob sie auch den Rest der 3 Jahre miteinander arbeiten, leben und lernen können. Aufkeimende Probleme sollten rechtzeitig angesprochen und geklärt werden.
Um möglichst schnell eine neue Ausbildungsstelle zu finden, empfehlen wir, persönlich mit Ihren Bewerbungsunterlagen in den Praxen Ihrer Wahl anzufragen, ob dort eine Auszubildende gesucht wird. Außerdem steht für die Suche nach einem Ausbildungsplatz die Stellen- und Praxisbörse der Berliner Zahnärzteschaft zur Verfügung. Hier können Auszubildende und zukünftige Auszubildende - aber auch Ausbilder, die einen Auszubildende suchen - ein kostenfreies Inserat einstellen.
Nach der Probezeit ist es nicht mehr so einfach möglich, einen Ausbildungsvertrag zu lösen. Eine einvernehmliche Trennung ist hier nur durch einen "Aufhebungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen" möglich.
Weitere Informationen finden Sie im Bereich „Während der Ausbildung“ und „Abschlussphase“.