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Timestamp: 2020-03-29 09:39:52
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Matched Legal Cases: ['§ 92', '§ 84', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 92', '§ 90', '§ 5', 'BGH', 'Art. 3', '§ 5', '§ 5', 'Art. 3', '§ 89', '§ 84', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 3', '§ 92', '§ 74', '§ 133', 'Art. 5', '§ 92', '§ 92', '§ 85', '§ 8', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGBl. I 1953 S. 771 - Gesetz zur Änderung des Handelsgesetzbuchs (Recht der Handelsvertreter) - dejure.org
BGBl. I 1953 S. 771
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BGBl. I 1953 S. 771 (https://dejure.org/1952,2707)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1953 Teil I Nr. 45, ausgegeben am 07.08.1953, Seite 771
Gesetz zur Änderung des Handelsgesetzbuchs (Recht der Handelsvertreter)
vom 06.08.1952
Nach der ursprünglichen Fassung von § 92c Abs. 1 HGB (BGBl. 1953 I S. 771, 775) konnte hinsichtlich aller Vorschriften des Siebenten Abschnitts des Ersten Buches des Handelsgesetzbuchs (§§ 84 bis 92b HGB) etwas anderes vereinbart werden, wenn der Handelsvertreter keine Niederlassung im Inland hatte.
Soweit etwa die Unabdingbarkeit des zukünftigen Ausgleichsanspruchs entsprechend § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB dem Schutz des Vertragshändlers vor der Gefahr dient, sich aufgrund seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit von dem Hersteller oder Lieferanten auf ihn benachteiligende Abreden einzulassen, besteht diese Gefahr für den Vertragshändler, der seine Tätigkeit für den Hersteller oder Lieferanten nach dem Vertrag in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum auszuüben hat, in nicht geringerem Maße als für den Vertragshändler, der seine Tätigkeit für den Hersteller oder Lieferanten nach dem Vertrag im Inland auszuüben hat (vgl. BGH…, Urteil vom 6. Februar 1985 - I ZR 175/82, NJW 1985, 3076, 3077, juris Rn. 21; vgl. ferner BGH, Beschluss vom 17. November 1999 - VIII ZR 315/98, juris Rn. 3, zur gleichen Schutzwürdigkeit von ausländischen und inländischen Handelsvertretern im zeitlichen Anwendungsbereich von § 92c Abs. 1 HGB a.F. [BGBl. I 1953 S. 771, 775]).
§ 90a Absatz 2 Satz 2 des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Handelsgesetzbuchs (Recht der Handelsvertreter) vom 6. August 1953 (BGBl. I Seite 771) war jedenfalls bis zum 1. Januar 1990 mit Artikel 12 Absatz 1 des Grundgesetzes unvereinbar.
Die Vorschriften wurden durch das Gesetz zur Änderung des Handelsgesetzbuchs (Recht der Handelsvertreter) vom 6. August 1953 (BGBl. I S. 771) eingefügt und beschränken die Vertragsfreiheit der Handelsvertreter und der Unternehmer, für die sie tätig werden.
Das Gesetz zur Änderung des Handelsgesetzbuchs (Recht der Handelsvertreter) vom 6. August 1953 (BGBl. I S. 771) hat zwingende Rechtsvorschriften in das Handelsgesetzbuch eingefügt, die nicht zur Disposition der Vertragspartner stehen.
Diesem Zweck dient insbesondere die (Handelsvertreter-)Novelle zum Handelsgesetzbuch vom 6. August 1953 (BGBl I S. 771), die gerade wegen der sozialen Schutzbedürftigkeit der Handelsvertreter ergangen ist (Amtl. Begründung zum Regierungsentwurf, BTDrucks. I/3856 S. 10 f.).
Keine Vergütung im Sinne des § 5 Abs. 3 Satz 1 ArbGG sind als vorläufige Zahlungen gewährte Vorschüsse, die dem Handelsvertreter nicht auf Dauer verbleiben; gezahlte Provisionsvorschüsse sind aber insoweit als Vergütung anzurechnen, als sie nachträglich durch unbedingt entstandene Provisionsansprüche gedeckt werden (vgl. BGH…, Beschluss vom 28. Juni 2011 - VIII ZB 91/10, NJW-RR 2011, 1255 Rn. 17; Urteil vom 9. Dezember 1963 - VII ZR 113/62, NJW 1964, 497, 498, zu Art. 3 des Gesetzes zur Änderung des Handelsgesetzbuchs [Recht der Handelsvertreter], BGBl. I 1953 S. 771, 776, der Vorläufervorschrift von § 5 Abs. 3 Satz 1 ArbGG).
Beide Bestimmungen sind durch dasselbe Gesetz (vom 6.8.1953, BGBl. I S. 771) in das Handelsgesetzbuch eingefügt worden.
§ 5 Abs. 3 ArbGG ist eine Nachfolgeregelung zu Art. 3 Abs. 1 des Gesetzes zur Änderung des Handelsgesetzbuchs (Recht der Handelsvertreter) vom 6. August 1953 (BGBl. I S 771).
BSG, 31.10.1972 - 2 RU 186/69
Unzulässigkeit der Berufung im Falle eines in der Berufungsinstanz nicht …
Da die Rechtsstellung des Handelsvertreters mit dem Gesetz zur Änderung des Handelsgesetzbuches vom 6. August 1953 (BGBl I 771) durch Einfügung von Schutzvorschriften (zB § 89 b HGB) so verstärkt worden ist (…vgl. dazu Schlegelberger/Schröder, aaO., Einleitung zum Handelsvertreterrecht, S. 592), daß er während der Teilnahme am Arbeitsleben ähnlich wie Arbeitnehmer ausreichenden sozialen Schutz genießt, mag es gerechtfertigt sein, den Begriff des selbständigen Gewerbetreibenden i. S. des § 84 Abs. 1 HGB weit auszulegen (BGHZ 43, 108, 110 [BGH 21.01.1965 - VII ZR 22/63]; BGH BB 1972, 938).
August 1953 (BGBl. I, 771) in Betracht.
BAG, 20.04.1964 - 5 AZR 278/63
Wettbewerbsverbot mit minderjährigen Handelsvertretern - Rechtsstellung eines …
Das gilt auch dann, wenn es sich bei dem minderjährigen Handelsvertreter um einen solchen handelt, der als Einfirmenvertreter wegen seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit nach Art. 3 Abs. 1 des Handelsvertretergesetzes vom 6. August 1953 - BGBl. I, 771 - in Verbindung mit § 92 a HGB als Arbeitnehmer im Sinne des Arbeitsgerichtsgesetzes gilt.
Die entsprechende Anwendung von § 74 a Abs. 2 Satz 2 HGB und § 133 f Abs. 2 GewO auf Wettbewerbsverbote mit minderjährigen Handelsvertretern ist deshalb auch dann ausgeschlossen, wenn es sich bei der Beklagten um eine solche Handelsvertreterin gehandelt haben sollte, die gemäß Art. 5 Abs. 1 des Handelsvertretergesetzes vom 6. August 1953 - BGBl. I, 771 - in Verbindung mit § 92 a HGB als Arbeitnehmerin "im Sinne des Arbeitsgerichtsgesetzes" gilt.
Die arbeitnehmerähnlichen (kleinen) Einfirmenhandelsvertreter (§ 92 a HGB i.d.F. des Gesetzes zur Änderung des Handelsgesetzbuches vom 6. August 1953, BGBl I S. 771) sind im Arbeitsplatzschutzgesetz in die allgemeine Regelung für die (selbständigen) Handelsvertreter mit einbezogen worden; dies ist möglich, weil für beide Gruppen - wie auch für die vom Gesetz erfaßten Heimarbeiter - von einem (auf Dauer angelegten) "Vertragsverhältnis" zum Unternehmer auszugehen ist (§§ 85, 92 a HGB 1953, § 8 Abs. 1 ArbPlSchG).
BGH, 12.12.1957 - II ZR 52/56
Rechtsstellung des Unternehmers gegenüber dem Handelsvertreter im Hinblick auf …
BAG, 22.01.1971 - 3 AZR 42/70
Handelsvertreter - Provision
BFH, 26.05.1972 - III R 23/70
Provisionsschulden des Geschäftsherrn - Handelsvertreter - Ausführung des …
BAG, 21.01.1966 - 3 AZR 183/65
Abgrezung Angestellter/selbständiger Versicherungsvertreter
BGH, 12.10.1979 - I ZR 166/78
Verjährung der Ansprüche des Handelsvertreters
OLG Dresden, 27.09.2001 - 19 U 881/01
BAG, 28.06.1973 - 5 AZR 568/72
Abhängigkeit - Arbeitsverhältnis - Wirtschaftliche Unselbständigkeit - …
BAG, 16.03.1982 - 3 AZR 1124/79
Leistungsprämie - billiges Ermessen
BVerwG, 10.08.1961 - IV C 345.58
BFH, 21.10.1971 - IV 305/65
Versicherungsvertreter - Provisionsansprüche - Lebensversicherungsverträge - …
BAG, 30.06.1958 - 2 AZR 558/57
Klage eines Handelsvertreters - Provisionszahlung - Arbeitnehmer - Gerichte in …
BGH, 13.06.1956 - V ZR 20/55
BGH, 29.10.1976 - I ZR 120/75
Anspruch auf Zahlung einer Restprovision - Unanfechtbarkeit einer Verweisung …
BGH, 30.11.1959 - II ZR 100/59
BGH, 24.04.1958 - II ZR 182/56
BGH, 21.01.1960 - II ZR 71/58
Provisionsanspruch eines Handelsvertreters - Schätzung des Schadens durch das …
BGH, 21.06.1957 - I ZR 180/55
BGH, 06.06.1955 - II ZR 8/54