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Timestamp: 2016-10-24 05:14:06
Document Index: 234278840

Matched Legal Cases: ['Art. 109', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 66']

8C_142/2010 (19.07.2010)
8C_142/2010
Unfallversicherung (Unfallbegriff, unfall�hnliche K�rpersch�digung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. Januar 2010.
P.________, geboren 1984, arbeitete seit 12. M�rz 2007 als Tierpflegerin insbesondere im Pferdestall der Firma X.________ und war in dieser Eigenschaft bei der "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Z�rich" oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Mit Schadenmeldung UVG vom 24. Juni 2008 liess die Versicherte ein Ereignis vom 16. Juni 2008, bei dem sie sich eine Kniescheibenluxation links zuzog, als Berufsunfall anmelden. Nach erg�nzenden Abkl�rung verneinte die "Z�rich" mit Verf�gung vom 10. November 2008 das f�r die Leistungspflicht gem�ss UVG vorausgesetzte Merkmal des �usseren Faktors und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 13. Februar 2009 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde der P.________ wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 5. Januar 2010 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst P.________ unter Aufhebung des angefochtenen Gerichts- und des Einspracheentscheides beantragen, "es sei festzustellen, dass das Ereignis von 16. Juni 2008 einen Unfall oder eventuell eine unfall�hnliche K�rpersch�digung darstellt. Eventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen."
W�hrend die "Z�rich" auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung.
3.1 Nach pflichtgem�sser Beweisw�rdigung hat das kantonale Gericht mit ausf�hrlicher Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend dargelegt, dass es sowohl hinsichtlich des Unfallbegriffs gem�ss Art. 4 ATSG als auch in Bezug auf eine unfall�hnliche K�rpersch�digung nach Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV an dem f�r beide Anspruchsgrundlagen vorausgesetzten Erfordernis des �usseren Faktors fehlt (BGE 134 V 72 E. 4.1 S. 76, 129 V 466 E. 4.2.2 S. 470; Urteil 8C_88/2010 vom 29. Juni 2010 E. 4.4). Angesichts der rechtsfehlerfreien Sachverhaltsfeststellung, wonach die Versicherte unter Ber�cksichtigung der Beweismaxime der "Aussage der ersten Stunde" (BGE 121 V 45 E. 2a S. 47; RKUV 2004 Nr. U 524 S. 546, U 236/03 E. 3.3.4) nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181) einen urs�chlichen Sturz, ein anderes Unfallereignis oder eine andere, in der Aussenwelt begr�ndete, programmwidrig beeinflusste K�rperbewegung zu erstellen vermochte, hat die Vorinstanz in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung auf weitere Beweismassnahmen, insbesondere auf n�here medizinische Abkl�rungen, zu Recht verzichtet (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b S. 94; SVR 2010 ALV Nr. 2 S. 3, 8C_269/2009 E. 2.2; je mit Hinweisen).
3.2 Was die Beschwerdef�hrerin hiegegen vorbringt, ist offensichtlich unbegr�ndet. Soweit das kantonale Gericht nicht ausschlaggebend auf den vom Rechtsvertreter der Versicherten veranlassten und im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Bericht des Dr. med. L.________ vom 24. M�rz 2009 abstellte, l�sst dies die Sachverhaltsfeststellung gem�ss angefochtenem Entscheid nicht als unrichtig erscheinen. Zum einen begr�ndete Dr. med. L.________ selber die Operationsindikation und f�hrte sodann diesen invasiven Eingriff am 9. Dezember 2008 auch eigenh�ndig durch. Bei der W�rdigung seiner Ausf�hrungen vom 24. M�rz 2009 zur Unterst�tzung der von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten unfallbedingten Genese des hier strittigen Knieschadens ist zu beachten, dass behandelnde �rzte auf Grund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (Urteile 8C_168/2008 vom 11. August 2008 E. 6.2.2 und I 1074/06 vom 20. Dezember 2007 E. 4.4, je mit weiteren Hinweisen). Zum anderen diagnostizierte der Radiologe Dr. med. O.________ gest�tzt auf die Ergebnisse seiner Magnetresonanzuntersuchung des linken Knies vom 3. Juli 2008 nicht eine vollst�ndige Patellaluxation, welche laut Dr. med. L.________ nicht ohne einen �usseren Faktor in Form eines gr�sseren direkten Schlages oder eines Traumas entstehen kann, sondern nur eine "laterale Subluxationsstellung der Patella". Diese Auffassung teilt im �brigen auch der die "Z�rich" beratende Arzt Dr. med. B.________. Dr. med. O.________ hielt im Untersuchungsbericht vom 3. Juli 2008 zudem ausdr�cklich fest, dass es sich nach klinischen Angaben um eine "rezidivierende Patellaluxation links" handle, wobei erst "nach der letzten Luxation vor zwei Wochen" Schmerzen persistieren w�rden. Diese Aussage l�sst darauf schliessen, dass es schon vor dem 16. Juni 2008, seit welchem die Versicherte �ber anhaltende Schmerzen im linken Knie klagt, aus unfallfremden Gr�nden zu Subluxationen der Patella am linken Knie gekommen war.
3.3 Vermag die Beschwerdef�hrerin nach dem Gesagten aus dem Bericht des Dr. med. L.________ vom 24. M�rz 2009 nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, bleibt es bei der nicht zu beanstandenden Sachverhaltsfeststellung gem�ss angefochtenem Entscheid. Das kantonale Gericht hat die von der Beschwerdegegnerin verf�gte und mit Einspracheentscheid vom 13. Februar 2009 best�tigte Verneinung einer Leistungspflicht nach UVG f�r die am 24. Juni 2008 als Folge eines Ereignisses vom 16. Juni 2008 angemeldeten linksseiten Kniebeschwerden zu Recht gesch�tzt.
4.1 Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 (Abs. 2 lit. a) BGG mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Abs. 3) erledigt.
4.2 Die Gerichtskosten werden der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).