Source: http://gesetze.recht-gehabt.de/waffg/10-erteilung-von-erlaubnissen-zum-erwerb-besitz-fuehren-und-schiessen.html
Timestamp: 2020-03-29 06:39:09
Document Index: 259049517

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 10']

Â§ 10 WaffG 2002 online - Erteilung von Erlaubnissen zum Erwerb, Besitz, FÃ¼hren und SchieÃŸen | Gesetze online und kostenlos.
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Unterabschnitt 2 - Erlaubnisse fÃ¼r einzelne Arten des Umgangs mit Waffen oder Munition, Ausnahmen
Â§ 10 WaffG
Erteilung von Erlaubnissen zum Erwerb, Besitz, FÃ¼hren und SchieÃŸen
(1) Die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Waffen wird durch eine Waffenbesitzkarte oder durch Eintragung in eine bereits vorhandene Waffenbesitzkarte erteilt. FÃ¼r die Erteilung einer Erlaubnis fÃ¼r Schusswaffen sind Art, Anzahl und Kaliber der Schusswaffen anzugeben. Die Erlaubnis zum Erwerb einer Waffe gilt fÃ¼r die Dauer eines Jahres, die Erlaubnis zum Besitz wird in der Regel unbefristet erteilt.
(1a) Wer eine Waffe aufgrund einer Erlaubnis nach Absatz 1 Satz 1 erwirbt, hat binnen zwei Wochen der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde unter Benennung von Name und Anschrift des Ãœberlassenden den Erwerb schriftlich anzuzeigen und seine Waffenbesitzkarte zur Eintragung des Erwerbs vorzulegen.
(2) Eine Waffenbesitzkarte Ã¼ber Schusswaffen, die mehrere Personen besitzen, kann auf diese Personen ausgestellt werden. Eine Waffenbesitzkarte kann auch einem schieÃŸsportlichen Verein oder einer jagdlichen Vereinigung als juristischer Person erteilt werden. Sie ist mit der Auflage zu verbinden, dass der Verein der BehÃ¶rde vor Inbesitznahme von Vereinswaffen unbeschadet des Vorliegens der Voraussetzung des Â§ 4 Abs. 1 Nr. 5 eine verantwortliche Person zu benennen hat, fÃ¼r die die Voraussetzungen nach Â§ 4 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 nachgewiesen sind; diese benannte Person muss nicht vertretungsberechtigtes Organ des Vereins sein. Scheidet die benannte verantwortliche Person aus dem Verein aus oder liegen in ihrer Person nicht mehr alle Voraussetzungen nach Â§ 4 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 vor, so ist der Verein verpflichtet, dies unverzÃ¼glich der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde mitzuteilen. Benennt der Verein nicht innerhalb von zwei Wochen eine neue verantwortliche Person, fÃ¼r die die Voraussetzungen nach Â§ 4 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 nachgewiesen werden, so ist die dem Verein erteilte Waffenbesitzerlaubnis zu widerrufen und die Waffenbesitzkarte zurÃ¼ckzugeben.
(3) Die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Munition wird durch Eintragung in eine Waffenbesitzkarte fÃ¼r die darin eingetragenen Schusswaffen erteilt. In den Ã¼brigen FÃ¤llen wird die Erlaubnis durch einen Munitionserwerbsschein fÃ¼r eine bestimmte Munitionsart erteilt; sie ist fÃ¼r den Erwerb der Munition auf die Dauer von sechs Jahren zu befristen und gilt fÃ¼r den Besitz der Munition unbefristet. Die Erlaubnis zum nicht gewerblichen Laden von Munition im Sinne des Sprengstoffgesetzes gilt auch als Erlaubnis zum Erwerb und Besitz dieser Munition. Nach Ablauf der GÃ¼ltigkeit des Erlaubnisdokuments gilt die Erlaubnis fÃ¼r den Besitz dieser Munition fÃ¼r die Dauer von sechs Monaten fort.
(4) Die Erlaubnis zum FÃ¼hren einer Waffe wird durch einen Waffenschein erteilt. Eine Erlaubnis nach Satz 1 zum FÃ¼hren von Schusswaffen wird fÃ¼r bestimmte Schusswaffen auf hÃ¶chstens drei Jahre erteilt; die Geltungsdauer kann zweimal um hÃ¶chstens je drei Jahre verlÃ¤ngert werden, sie ist kÃ¼rzer zu bemessen, wenn nur ein vorÃ¼bergehendes BedÃ¼rfnis nachgewiesen wird. Der Geltungsbereich des Waffenscheins ist auf bestimmte AnlÃ¤sse oder Gebiete zu beschrÃ¤nken, wenn ein darÃ¼ber hinausgehendes BedÃ¼rfnis nicht nachgewiesen wird. Die Voraussetzungen fÃ¼r die Erteilung einer Erlaubnis zum FÃ¼hren von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen sind in der Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 3 Nr. 2 und 2.1 genannt (Kleiner Waffenschein).
(5) Die Erlaubnis zum SchieÃŸen mit einer Schusswaffe wird durch einen Erlaubnisschein erteilt.
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