Source: http://dbfg.de/html/satzung.html
Timestamp: 2017-04-24 19:13:18
Document Index: 78661007

Matched Legal Cases: ['§1', '§4', '§7', '§ 26', '§ 8', '§ 9', '§ 10']

Vereinssatzung der DBFG
Satzung der Deutsch-Burkinischen Freundschaftsgesellschaft
in der von der Gründungsversammlung vom 29. September 1990 verabschiedeten und zuletzt von der Mitgliederversammlung am 17. November 2012 geänderten Fassung §1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt die Bezeichnung "Deutsch-Burkinische Freundschaftsgesellschaft" und ist beim Amtsgericht Bonn in das Vereinsregister eingetragen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung mit dem Ziel der Pflege und Förderung der deutsch-burkinischen Freundschaft sowie der Freundschaft zwischen Deutschen und den Völkern im afrikanischen Nigerbogen, insbesondere durch:
a) Unterstützung von Begegnungen zwischen Bürgern und Einrichtungen in Deutschland und Burkina Faso;.b) Informationen der deutschen Öffentlichkeit über das Leben und aktuelle Ereignisse in Burkina Faso;c) Den Abbau von Vorurteilen durch partnerschaftliches Lernen;d) Die Förderung der Kooperation aller Freunde und Partner von Burkina Faso;e) Die Förderung von Projekten, die der deutsch-burkinischen Freundschaft dienen. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Bezahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung und/oder sonstige Vergütungen an Mitglieder sind erlaubt. Über die Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.
Mitglied des Vereins können jede natürliche und juristische Person und Vereine werden. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung beantragt, über deren Annahme der Vorstand entscheidet.
Die Mitglieder unterstützen und fördern den Verein in der Erfüllung seiner Aufgaben zur Erreichung seiner Ziele.
Die Mitgliedschaft endet durch den Tod des Mitglieds, durch Austrittserklärung oder durch Ausschluss des Mitgliedes aus wichtigem Grund. Der Austritt kann nur schriftlich unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung und zwar insbesondere dann, wenn das Mitglied das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt oder wenn es seiner Beitragsverpflichtung über das Geschäftsjahr hinaus - trotz schriftlicher Aufforderung - nicht nachkommt.
§4 Förderer des Vereins
Dem Verein können natürliche und juristische Personen als Förderer angehören, ohne die Rechte und Pflichten eines Mitgliedes zu erwerben. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand und erstattet der Mitgliederversammlung Bericht. Höhe und Fälligkeit der Förderbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgelegt.
Auf Vorschlag eines Mitgliedes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen.
Die Organe des Vereins sinda.) der Vorstand,b.) die Mitgliederversammlung.
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen, z.B. ein Kuratorium, Ausschüsse mit besonderen Aufgaben geschaffen werden. §7 Vorstand
Der Vorstand besteht aus:a.) dem bzw. der Vorsitzenden;b.) dem bzw. der stellvertretenden Vorsitzenden;c.) dem Schatzmeister bzw. der Schatzmeisterin.
Er kann weitere Vereinsmitglieder für bestimmte Tätigkeiten (z.B. Partnerschaftsbeauftragte, Öffentlichkeitsreferent, Schriftführer, Regionalbeauftragter, Beirat) kooptieren. Diese sind den Mitgliedern bekannt zu geben. Alle Vorstandsmitglieder vertreten den Verein im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB. Jedes Vorstandsmitglied ist zur alleinigen Vertretung berechtigt.
Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder auf die Dauer von zwei Jahren. Wiederwahl ist zulässig.
Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit der Mehrheit seiner Mitglieder. Über seine Sitzungen führt der Vorstand ein Protokoll. Beschlüsse können auch im Umlaufverfahren gefasst werden. Beschlüsse sind schriftlich festzuhalten und vom Vorsitzenden oder vom Stellvertretenden Vorsitzenden zu unterzeichnen.
Ein Vorstandsmitglied kann nur aus einem wichtigen Grund von der Mitgliederversammlung abberufen werden. Wichtige Gründe sind insbesondere grobe Pflichtverletzung sowie Unfähigkeit zu ordnungsgemäßer Vereinsführung. § 8 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt und ist vom Vorstand spätestens vier Wochen vor dem Versammlungstag auf dem Postweg oder per E-Mail unter Mitteilung der Tagesordnung einzuberufen.
Weitere Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder mindestens ein Viertel der Mitglieder die Einberufung verlangt.
Der Beschlussfassung durch die ordentliche Mitgliederversammlung unterliegen insbesondere:a) Genehmigung der Jahresrechnung,b) Festsetzung des Mitgliedsbeitragesc) Wahl und Entlastung des Vorstandes,d) Wahl von zwei Rechnungsprüfern,e) Entscheidung über eingereichte Anträgef) Änderung der Satzung,g) Auflösung des Vereins.
Im Übrigen beschließt die Mitgliederversammlung über die vom Vorstand bei der Einberufung angekündigten Tagesordnungspunkte.
Anträge zur Mitgliederversammlung sollen vor dem Termin schriftlich dem Vorstand eingereicht werden und begründet sein.
Die Mitgliederversammlung wird von dem bzw. der Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung von dem bzw. der stellvertretendem Vorsitzenden geleitet. Bei Verhinderung beider wählt die Versammlung sich einen Versammlungsleiter.
Jedes Mitglied hat eine Stimme. Es kann sich in der Ausübung des Stimmrechts durch ein anderes durch Vollmacht ausgewiesenes Mitglied vertreten lassen. Ein Mitglied kann dabei höchstens ein anderes Mitglied vertreten.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden, soweit nicht gesetzlich etwas anderes vorgeschrieben ist, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.
Über das Zustandekommen und das Ergebnis der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter unterschrieben wird und die allen Mitgliedern in Kopie zu übermitteln ist.
§ 9 Rechnungsprüfer Für die Kontrolle der Rechnungsführung wählt die Mitgliederversammlung zwei Rechnungsprüfer für jeweils zwei Jahre. Diese geben dem Vorstand schriftlich Kenntnis vom Ergebnis ihrer Prüfungen und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht. Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.
§ 10 Informationsschrift der DBFG
Der Verein gibt in der Regel zweimal jährlich eine Informationsschrift heraus, die alle Mitglieder des Vereins kostenlos erhalten. Diese Schrift dient als Informationsorgan des Vereins und berichtet insbesondere über Vereinsaktivitäten, Partnerschaften und Ereignisse in und um Burkina Faso.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen auf Beschluss der Mitgliederversammlung an eine Organisation, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke in Burkina Faso zu verwenden hat. Eine eventuelle Teilnichtigkeit einer Bestimmung dieser Satzung erstreckt sich nicht auf deren übrige Bestimmungen. In dieser Form beschlossen von der Mitgliederversammlung am 17. November 2012 in Koblenz. Christoph Straub Klaus Hoffmann
Beitragssatzung in der von der Mitgliederversammlung am 13. Oktober 1991 verabschiedeten Fassung
25,50 € p.a.
Mitgliedsbeitrag für Schüler/innen, Wehr- und Zivildienstleistende sowie Arbeitslose
12,75 € p.a.
Bei bereits bestehender ordentlicher Mitgliedschaft eines Familienangehörigen zahlt jedes weitere Familienmitglied
Der Mitgliedsbeitrag wird auch bei Beitritt während des laufenden Beitragsjahres für das gesamte Beitragsjahr fällig. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
Es ist jeweils nur die Nutzung einer Ermäßigungsvoraussetzung möglich.
Über Befreiungen von der Beitragspflicht aus wichtigen Gründen entscheidet der Vorstand.
Zur Beantragung des ermäßigten Mitgliedsbeitrages ist einmalig die Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung (Immatrikulationsbescheinigung o ä.) notwendig. Weiterhin ist das Mitglied verpflichtet, den Schatzmeister vom Wegfall der Ermäßigungsvoraussetzungen zu unterrichten.