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Timestamp: 2019-11-19 03:26:48
Document Index: 56910269

Matched Legal Cases: ['Art. 4', '§ 26', 'Art. 10', '§ 4', 'Art. 2', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 2', '§ 20', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 1', '§ 10', '§ 26', '§ 8', '§ 73', '§ 174', '§ 24', '§ 11', '§ 11', '§ 84', '§ 84', '§ 172', '§ 16', '§ 80', '§ 68']

Gesetz Nr. 719 Saarländisches Ausführungsgesetz zur Verwaltungsgerichtsordnung
Vom 5. Juli 1960
zuletzt geändert durch das Gesetz vom 20. April 2016 (Amtsbl. I S. 402)
Fundstelle: Amtsblatt 1960, S. 558
geändert durch Gesetz Nr. 916 vom 29. April 1970 (Amtsbl. S. 552)
geändert durch Gesetz Nr. 951 vom 4. Oktober 1972 (Amtsbl. S. 601)
geändert durch Gesetz Nr. 1019 vom 31. Januar 1975 (Amtsbl. S. 346)
geändert durch Art. 4 § 26 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. h des Gesetzes vom 20. August 1975 (BGBl. I S. 2189)
geändert durch Gesetz Nr. 1081 vom 12. Juli 1978 (Amtsbl. S. 690)
geändert durch Gesetz Nr. 1141 vom 12. Mai 1982 (Amtsbl. S. 534)
geändert durch Gesetz Nr. 1223 vom 4. November 1987 (Amtsbl. S. 1297)
geändert durch Anlage Nr. 198 des Gesetzes Nr. 1327 vom 26. Januar 1994 (Amtsbl. S. 509)
geändert durch Art. 10 § 4 Abs. 29 des Gesetzes Nr. 1381 vom 27. November 1996 (Amtsbl. S. 1313)
geändert durch Art. 2 Abs. 5 des Gesetzes Nr. 1383 vom 5. Februar 1997 (Amtsbl. S. 258)
geändert durch Art. 6 des Gesetzes Nr. 1397 vom 16. Oktober 1997 (Amtsbl. S. 1130)
geändert durch Art. 6 Abs. 8 des Gesetzes Nr. 1639 vom 21. November 2007 (Amtsbl. 2008 S. 278) [gem. Art. 7 Abs. 4 befristet zum 31. Dezember 2012; gem. Art. 2 des Gesetzes Nr. 1782 vom 19. September 2012 (Amtsbl. I S. 418) wurde die Befristung aufgehoben.]
§ 20a eingefügt durch Gesetz vom 20. April 2016 (Amtsbl. I S. 402)
1. Abschnitt: Oberverwaltungsgericht und Verwaltungsgericht
§ 1 Bezeichnung und Sitz der Gerichte
§ 3 Vertreter der Präsidenten
§ 4 Kammern und Senate
§ 6 Wahl der Vertrauensleute
2. Abschnitt: Vorverfahren
§ 7 Bildung der Rechtsausschüsse
§ 8 Besondere Zuständigkeit
§ 11 Unvereinbarkeit und Ausschluss
§ 12 Abberufung
§ 13 Mitwirkung der Beisitzer
§ 14 Verpflichtung
§ 15 Entschädigung der Beisitzer
§ 16 Verfahren vor dem Rechtsausschuss
§ 17 Aufsichtsklage
3. Abschnitt: Besondere Verfahrensvorschriften
§ 18 Normenkontrollverfahren
§ 19 Beteiligung von Behörden
§ 20 Rechtsbehelfe gegen Maßnahmen der Verwaltungsvoll­streckung
4. Abschnitt: Übergangs und Schlussvorschriften
§ 21 Weitergeltendes Landesrecht
§ 22 Verweisungen
Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht
Bezeichnung und Sitz der Gerichte
(1) Im Saarland wird die allgemeine Verwaltungsgerichtsbarkeit durch das Verwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht ausgeübt.
(2) Das Verwaltungsgericht führt die Bezeichnung "Verwaltungsgericht des Saarlandes", das Oberverwaltungsgericht die Bezeichnung "Oberverwaltungsgericht des Saarlandes".
(3) Das Verwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht haben ihren Sitz in Saarlouis.
(1) Oberste Dienstaufsichtsbehörde für das Verwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht ist das Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales.
(2) Die §§ 1 und 14 bis 18 des Saarländischen Ausführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz vom 4. Oktober 1972 (Amtsbl. S. 601) in ihrer jeweils geltenden Fassung sind auf die Gerichte der Verwaltungsgerichtsbarkeit entsprechend anzuwenden.
Vertreter der Präsidenten
Das Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales kann einen Richter des Verwaltungsgerichts zum ständigen Vertreter des Präsidenten des Verwaltungsgerichts und einen Richter des Oberverwaltungsgerichts zum ständigen Vertreter des Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts ernennen. Ist ein Richter in eine für den ständigen Vertreter bestimmte Planstelle eingewiesen, so ist er der ständige Vertreter.
Kammern und Senate
Die Zahl der Kammern bei dem Verwaltungsgericht bestimmt der Präsident des Verwaltungsgerichts, die Zahl der Senate bei dem Oberverwaltungsgericht der Präsident des Oberverwaltungsgerichts, beide nach Anhörung der zuständigen Präsidien. Das Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales kann dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts und dem Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts hierfür Weisungen erteilen.
(1) Die Einrichtungen der Geschäftsstelle bei den Verwaltungsgerichten bestimmt das Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales.
(2) § 10 des Saarländischen Ausführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz vom 4. Oktober 1972 (Amtsbl. S. 601) in seiner jeweils geltenden Fassung ist auf die Gerichte der Verwaltungsgerichtsbarkeit entsprechend anzuwenden.
(1) Die in den Ausschuss zur Wahl der ehrenamtlichen Richter (§ 26 VwGO) zu entsendenden sieben Vertrauensleute und ihre Vertreter wählt der Landtag für die Dauer seiner Wahlperiode. Wiederwahl ist zulässig.
(2) Die gewählten Vertrauensleute und ihre Vertreter bleiben auch nach Ablauf der Wahlperiode des Landtages bis zur Wahl ihrer Nachfolger im Amt.
Bildung der Rechtsausschüsse
(1) Zur Entscheidung über Widersprüche im Vorverfahren, denen die Behörde, die den Verwaltungsakt erlassen hat, nicht abhilft, wird für die Fälle des § 8 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 in jedem Landkreis ein Kreisrechtsausschuss, im Regionalverband Saarbrücken ein Rechtsausschuss für den Regionalverband, in der Landeshauptstadt Saarbrücken und in jeder kreisfreien Stadt ein Stadtrechtsausschuss gebildet.
(2) Der Rechtsausschuss entscheidet in der Besetzung von einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern.
(1) Abweichend von § 73 Abs. 1 Satz 2 VwGO erlässt den Widerspruchsbescheid
der Stadtrechtsausschuss, wenn sich der Widerspruch gegen den Verwaltungsakt
der kreisfreien Stadt oder der Landeshauptstadt Saarbrücken oder
einer unteren Landesbehörde oder einer Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts, deren örtlicher Zuständigkeitsbereich über das Gebiet einer kreisfreien Stadt oder der Landeshauptstadt Saarbrücken nicht hinausgeht,
der Kreisrechtsausschuss, wenn sich der Widerspruch gegen den Verwaltungsakt
einer kreisangehörigen Gemeinde,
einer unteren Landesbehörde oder einer Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts, deren örtlicher Zuständigkeitsbereich über das Gebiet eines Landkreises nicht hinausgeht,
der Rechtsausschuss für den Regionalverband, wenn sich der Widerspruch gegen den Verwaltungsakt
einer regionalverbandsangehörigen Gemeinde,
des Regionalverbandes oder
einer unteren Landesbehörde oder einer Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts, deren örtlicher Zuständigkeitsbereich über das Gebiet des Regionalverbandes nicht hinausgeht,
die zuständige oberste Landesbehörde, wenn sich der Widerspruch gegen den Verwaltungsakt einer dieser obersten Landesbehörde unmittelbar nachgeordneten Behörde richtet, es sei denn, dass diese eine untere Landesbehörde im Sinne von Nr. 1 Buchstabe b, Nr. 2 Buchstabe c oder Nr. 3 Buchstabe c ist;
(2) In kommunalen Selbstverwaltungsangelegenheiten und bei Verwaltungsakten von Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts im Sinne von Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe b, Nr. 2 Buchstabe c oder Nr. 3 Buchstabe c beschränkt sich die Nachprüfung im Widerspruchsverfahren nach Absatz 1 auf die Rechtmäßigkeit des Verwaltungsaktes.
Den Vorsitz führt im Kreisrechtsausschuss der Landrat, im Rechtsausschuss für den Regionalverband der Regionalverbandsdirektor und im Stadtrechtsausschuss der Oberbürgermeister. Der Vorsitzende kann sich durch einen Beauftragten vertreten lassen, der die Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst (§ 174 VwGO) besitzt.
(1) Beisitzer kann sein, wer
beim Kreisrechtsausschuss für den Kreistag,
beim Stadtrechtsausschuss für den Stadtrat,
beim Rechtsausschuss für den Regionalverband für die Regionalversammlung wählbar ist.
(2) Das Amt des Beisitzers ist ein Ehrenamt. Die Vorschriften des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes [3] über ehrenamtliche Tätigkeit sind entsprechend anzuwenden, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt.
(3) Der Kreistag, Stadtrat oder die Regionalversammlung beruft innerhalb von drei Monaten nach dem Beginn der Amtszeit mindestens sechs Beisitzer für die Dauer seiner allgemeinen Amtszeit. Ergibt sich bei der Berufung der Beisitzer keine Einigung, so werden diese vom Kreistag, Stadtrat oder der Regionalversammlung auf Grund von Wahlvorschlägen nach den Grundsätzen der Verhältniswahl unter Bindung an die Wahlvorschläge gewählt. Das Wahlergebnis ist nach dem Höchstzahlverfahren nach d'Hondt festzustellen.
(4) Die Beisitzer führen auch nach Ablauf der allgemeinen Amtszeit des Kreistages, Stadtrates oder der Regionalversammlung ihr Amt als Beisitzer bis zur Berufung ihrer Nachfolger weiter.
Vgl. §§ 24 Abs. 2 bis 28 KSVG; vgl. BSNr. 20201.
Unvereinbarkeit und Ausschluss
(1) Zum Beisitzer können nicht gewählt werden
Mitglieder des Bundestages, des Landtages, der Bundesregierung oder der Landesregierung,
Beamte, soweit sie nicht Ehrenbeamte sind, Richter und Soldaten sowie Angestellte im öffentlichen Dienst,
ehrenamtliche Richter am Verwaltungsgericht,
(2) Vom Amt eines Beisitzers sind ausgeschlossen
Personen, gegen die Anklage wegen einer vorsätzlichen Tat erhoben ist, die den Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann,
Personen, die durch gerichtliche Anordnung in der Verfügung über ihr Vermögen beschränkt sind,
Personen, die die zur Ausübung des Amtes des Beisitzers erforderlichen geistigen und körperlichen Fähigkeiten nicht besitzen.
(1) Ein Beisitzer ist abzuberufen,
wenn eine der Voraussetzungen des § 11 im Zeitpunkt seiner Wahl vorlag oder nachträglich eintritt, oder
wenn er einen Befreiungsgrund nach dem Kommunalselbstverwaltungsgesetz geltend macht, oder
wenn er seine Amtspflichten gröblich verletzt, oder
wenn er seinen Wohnsitz im örtlichen Zuständigkeitsbereich des Rechtsausschusses aufgibt.
(2) Die Entscheidung nach Absatz 1 trifft der Kreistag, Stadtrat oder die Regionalversammlung.
(3) Auf Antrag ist die Entscheidung vom Kreistag, Stadtrat oder der Regionalversammlung aufzuheben, wenn sie auf § 11 Abs. 2 Nr. 1 oder 2 beruhte und der Antragsteller rechtskräftig außer Verfolgung gesetzt oder rechtskräftig freigesprochen worden ist.
Mitwirkung der Beisitzer
(1) Der Vorsitzende des Rechtsausschusses bestimmt vor Beginn des Kalenderjahres die Reihenfolge, in der die Beisitzer zu den Sitzungen herangezogen werden. Werden während eines Kalenderjahres neue Beisitzer gewählt, so bestimmt der Vorsitzende alsbald nach der Wahl die Reihenfolge ihrer Mitwirkung bei den Sitzungen für den Rest des Kalenderjahres.
(2) Für die Heranziehung von Vertretern bei unvorhergesehener Verhinderung kann eine Hilfsliste aus Beisitzern aufgestellt werden, die am Ort des Sitzes des Rechtsausschusses oder in seiner Nähe wohnen.
Die Beisitzer werden vor ihrer ersten Dienstleistung vom Vorsitzenden des Rechtsausschusses in öffentlicher Sitzung durch Handschlag zur gewissenhaften und unparteiischen Führung ihres Amtes verpflichtet. Die Verpflichtung ist in der Sitzungsniederschrift zu vermerken.
Entschädigung der Beisitzer
Die Beisitzer der Rechtsausschüsse erhalten von der Gebietskörperschaft, bei der diese gebildet sind, eine Entschädigung entsprechend dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz in seiner jeweils geltenden Fassung.
Verfahren vor dem Rechtsausschuss
(1) Der Rechtsausschuss entscheidet über den Widerspruch auf Grund mündlicher Verhandlung, es sei denn, dass alle Beteiligten auf die mündliche Verhandlung ausdrücklich verzichten. Die §§ 84 und 102 Abs. 2 VwGO sind entsprechend anzuwenden, § 84 jedoch mit der Maßgabe, dass Antrag auf mündliche Verhandlung ohne Vorliegen der in Absatz 2 der Vorschrift geregelten Voraussetzun­gen gestellt werden kann.
(2) Die Sitzungen des Rechtsausschusses sind öffentlich. Der Rechtsausschuss kann die Öffentlichkeit ausschließen, wenn eine der Voraussetzungen des § 172 des Gerichtsverfassungsgesetzes vorliegt.
(3) Bei der Beratung und Abstimmung darf der Vorsitzende den beim Landrat, Landkreis, Regionalverband, bei der Landeshauptstadt Saarbrücken oder Stadt in der juristischen Ausbildung stehenden Personen die Anwesenheit gestatten.
(4) Die Mitglieder des Rechtsausschusses und die nach Absatz 3 zugelassenen Personen sind verpflichtet, über die Beratung und Abstimmung Stillschweigen zu bewahren.
(5) Der Rechtsausschuss hat den Widerspruchsbescheid gleichzeitig mit der Zustellung an die Beteiligten auch dem fachlich zuständigen Minister zuzustellen.
(1) Der fachlich zuständige Minister kann binnen eines Monats nach der Zustellung (§ 16 Abs. 5) durch Klageerhebung die Entscheidung des Verwaltungsgerichts herbeiführen, wenn er geltend macht, dass der Widerspruchsbescheid des Rechtsausschusses rechtswidrig ist (Aufsichtsklage).
(2) Die Klage ist gegen die Gebietskörperschaft zu richten, deren Rechtsausschuss den Widerspruchsbescheid erlassen hat.
Das Oberverwaltungsgericht entscheidet im Rahmen seiner Gerichtsbarkeit auf Antrag über die Gültigkeit von Rechtsvorschriften, die im Range unter dem Landesgesetz stehen.
(1) Fähig, am Verfahren beteiligt zu sein, sind auch Behörden.
Rechtsbehelfe gegen Maßnahmen der Verwaltungsvollstreckung
Rechtsbehelfe haben keine aufschiebende Wirkung, soweit sie sich gegen Maßnahmen richten, die in der Verwaltungsvollstreckung getroffen werden. § 80 Abs. 4, 5, 7 und 8 VwGO findet Anwendung.
Ausschluss des Vorverfahrens bei der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes
(1) Vor Erhebung der Anfechtungsklage gegen Verwaltungsakte der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes bedarf es abweichend von § 68 Abs. 1 Satz 1 VwGO keiner Nachprüfung in einem Vorverfahren.
(2) Für die Verpflichtungsklage gilt Absatz 1 entsprechend.
Übergangs und Schlussvorschriften
Weitergeltendes Landesrecht
Unberührt bleiben Vorschriften, nach denen
öffentlich-rechtliche Streitigkeiten nicht verfassungsrechtlicher Art abweichend von der Verwaltungsgerichtsordnung einem anderen Gericht zugewiesen sind, oder
Gerichten der Verwaltungsgerichtsbarkeit Aufgaben der Disziplinargerichtsbarkeit und der Schiedsgerichtsbarkeit bei Vermögensauseinandersetzungen öffentlich-rechtlicher Verbände übertragen sind, oder
Gerichten der Verwaltungsgerichtsbarkeit Berufsgerichte angegliedert sind, oder
für das Gebiet des Personalvertretungsrechts von der Verwaltungsgerichtsordnung abweichende Bestimmungen über das Verfahren der Gerichte der Verwaltungsgerichtsbarkeit getroffen sind.
Soweit in anderen Gesetzen und Rechtsverordnungen auf die durch dieses Gesetz aufgehobenen oder geänderten Vorschriften verwiesen wird, treten die entsprechenden Vorschriften dieses Gesetzes an ihre Stelle.