Source: http://jura-basic.de/aufruf.php?file=8&art=6&find=Foto__Verg%C3%BCtung
Timestamp: 2020-05-28 00:00:38
Document Index: 343008795

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 72']

jura-basic (Foto VergÃ¼tung) - Grundwissen
Der Fotograf, als Urheber, hat gegen den Nutzungsberechtigten einen Anspruch auf eine angemessene Vergütung für die Einräumung der Nutzung und die Erlaubnis zur Werknutzung (§ 32 Abs. 1 UrhG@). Mit der angemessenen Vergütung sind die Nutzungseinräumung und die wirtschaftliche Verwertung des Werks (Werknutzung) abgegolten.
Die Vergütung ist angemessen, wenn sie im Zeitpunkt des Vertragsschlusses dem entspricht,
was im Geschäftsverkehr
nach Art und Umfang der eingeräumten Nutzungsmöglichkeit,
insbesondere nach der Dauer der Nutzung,
üblicherweise zu leisten ist (§ 32 Abs. 2 UrhG@).
Nach § 32 UrhG@ soll der Urheber an der Einnahmenerzielung des Nutzungsberechtigten beteiligt werden.
Eine vertragliche Regelung, die § 32 Abs. 1 und Abs. 2 UrhG@ widerspricht, ist nicht unwirksam, aber der Vertragspartner kann sich nicht darauf berufen. Eine unentgeltliche Nutzungsüberlassung ist nach der Vorstellung des Gesetzgebers die Ausnahme und nicht die Regel (vgl. § 32 Abs. 3 UrhG@).
Ändern sich nach Vertragsschluss die Umstände und werden wegen den veränderten Umständen höhere Einnahmen erzielt, dann hat der Urheber einen Anspruch auf Vertragsanpassung (§ 32a Abs. 1 UrhG@).
Ist das Foto kein Lichtbildwerk, sondern lediglich ein Lichtbild, so ist § 32 UrhG@ auf Lichtbilder entsprechend anwendbar (vgl. § 72 UrhG@).