Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/310
Timestamp: 2019-09-15 10:35:15
Document Index: 341720687

Matched Legal Cases: ['§ 310', '§ 311', 'BGH', '§310', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 310', '§ 310', 'BGH', '§ 310', 'BGH', '§ 310', 'BGH', 'BGH', '§ 310', 'BGH', '§ 310', 'BGH', 'BGH', '§310', 'BGH', 'BGH', '§ 310', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 310', '§ 315', 'BGH', '§ 310', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 315', '§ 315', 'BGH', '§ 310', 'BGH', '§ 310', 'BGH', 'BGH', '§ 310', 'BGH', '§ 310', 'BGH', 'BGH', '§ 41', '§ 309', 'BGH', 'BGH', '§ 310', 'BGH', '§ 310', 'BGH', '§ 310', '§ 310', 'BGH', 'BGH', '§ 310']

§ 310 ZPO: Termin der Urteilsverkündung
§ 311 ZPO
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2016, Az. V ZB 50/16 Wird ein §310 Abs. 1 ZPO unterfallendes Urteil den Parteien - wie hier - an Verkündungs Statt förmlich zugestellt, liegt deshalb kein Verstoß gegen unverzichtbare Formerfordernisse, sondern ein auf die Wahl der Verlautbarungsart beschränkter Verfahrensfehler vor (Senat, Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 37/03, NJW 2004, 2019, 2020; BGH, Urteil vom 2. April 1955 - IV ZR 261/54, BGHZ 17, 118, 122; BAG, Urteil vom 2. September 1965 - 5 AZR 24/65, BAGE 17, 286, 288).
BGH, URTEIL vom 2.10.2015, Az. II ZR 446/13 Die vom Berufungsgericht in diesem Zusammenhang zitierte Entscheidung (BGH, Urteil vom 17. Januar 2002 - IX ZR 100/99, WM 2002, 512, 513) betraf ein Versäumnisurteil im schriftlichen Vorverfahren, das erst durch seine, die Verkündung ersetzende, Zustellung existent wird (§ 310 Abs.3 ZPO).
OLG München, Beschluss vom 1.3.2015, Az. 17 U 709/15 Wird ein § 310 Abs. 1 ZPO unterfallendes Urteil den Parteien an Verkündungs statt förmlich zugestellt, liegt deshalb kein Verstoß gegen unverzichtbare Formerfordernisse, sondern ein auf die Wahl der Verlautbarungsart beschränkter Verfahrensfehler vor (vgl. BGH Urteil vom 12.03.2004 - V ZR 37/03, NJW2004, 2019 unter II 1 b; Zöller/Vollkommer, ZPO, 30. Aufl., § 310 Rn. 9).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2015, Az. IX ZR 156/14 Denn auch dann, wenn bei einer Verkündung nach § 310 Abs. 2 ZPO Tatbestand und Entscheidungsgründe noch nicht abgesetzt sind, wird nicht ein Entwurf, sondern bereits ein Urteil verkündet (BGH, Beschluss vom 2. März 1988 - IVa ZB 2/88, NJW 1988, 2046).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2012, Az. XII ZB 592/11 § 310 Abs.3 ZPO) Verlautbarungsform erfüllt (vgl. BGH Urteil vom 12. März 2004 - V ZR 37/03-FamRZ 2004, 1187, 1188).
LG Köln, Urteil vom 4.7.2005, Az. 6 S 26/05 9Wird ein Urteil entgegen § 310 Abs. 1 Satz 1 ZPO nicht verkündet, den Parteien aber zu dem Zwecke der Verlautbarung förmlich zugestellt, so liegt nämlich eine bloß fehlerhafte Verlautbarung vor, die die Wirksamkeit der Entscheidung nicht berührt (BGH NJW 2004, 2019-2022).
BGH, URTEIL vom 3.4.2004, Az. XII ZR 270/02 Darauf, daß nach §310 Abs. 1 Satz 2 ZPO ein Verkündungstermin nur dann über drei Wochen hinaus angesetzt werden darf, wenn dargelegt ist, daß wichtige Gründe, insbesondere der Umfang oder die Schwierigkeit der Sache, dies erfordern (vgl. insoweit BGH Beschluss vom 29. September 1998 - KZB 11/98-NJW 1999, 143), kommt es mithin nicht an.
BGH, URTEIL vom 4.9.1997, Az. IX ZR 249/96 Sogar für die Fälle des § 310 Abs.3 ZPO, in denen die Zustellung allgemein die Verkündung ersetzt, wird angenommen, daß ein nicht unterschriebenes Urteil auch durch Zustellung nicht wirksam werden kann (BGHZ 42, 94, 96; BGH, Urt. v. 14. Januar 1953 - VI ZR 50/52, NJW 1953, 622, 623 f, insoweit nicht in BGHZ 8, 303 abgedruckt; Stein/Jonas/Leipold aaO § 310 Rdn. 24; Zöller/Vollkommer aaO § 315 Rdn. 3; MünchKomm-ZPO/Musielak aaO).
BGH, URTEIL vom 4.9.1997, Az. IX ZR 249/96 Soweit die Zustellung gemäß § 310 Abs.3 ZPO die Urteilsverkündung ersetzen soll, löst die Zustellung eines nicht Unterzeichneten Urteils nicht die Fünfmonatsfrist des § 516 zweite Alternative ZPO aus (vgl. BGHZ 42, 94, 96; BGH, Urt. v. 14. Januar 1953 - VI ZR 50/52, NJW 1953, 622, 623 f; MünchKomm-ZPO/Musielak, aaO § 315 Rdn. 12; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, aaO § 315 Rdn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1997, Az. v zb 7/97 Ohne Bedeutung für die Wirksamkeit der Verkündung ist auch, daß durch den zunächst auf den 28. Februar 1996 bestimmten Verkündungstermin die in § 310 Abs. 1 Satz 2 ZPO bestimmte Frist überschritten wurde (BVerfG NJW-RR 1993, 253), ob der Verkündungstermin zulässig auf den 20. März 1996 verlegt wurde, ob der Rechtsstreit durch die Kammer auf Richter am Landgericht S.	als	Einzelrichter	zur Entscheidung
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.1991, Az. XII ZB 51/91 Die Unrichtigkeit war das Resultat der Vorgänge bei Verkündung und Absetzung des Urteils: Bei der Verkündung im Termin am 21. September 1990 war das Urteil - entgegen der Ordnungsvorschrift des § 310 Abs. 2 ZPO, was jedoch der Wirksamkeit der Verkündung nicht entgegensteht (vgl. BGH Beschluß vom 2. März 1988 - IVa ZB 2/88 - BGHR ZPO § 310 Abs. 2 Urteil 1 = NJW 1988, 2046) -noch nicht in vollständiger Form abgefaßt, sondern es lag nur die handschriftlich geschriebene Urteilsformel mit der Unterschrift des Richters vor.
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.1983, Az. ui zr 199/82 Daß ein Urteil nicht von denselben Richtern verkündet werden muß (§ 310 ZPO), die an der ihm zugrunde liegenden mündlichen Verhandlung mitgewirkt und es beschlossen haben, ist in Rechtsprechung und Schrifttum unumstritten (vgl. BGHZ 61, 369, 370; BGH Urt. vom 5. Dezember 1980 -V ZR 16/80 - LM ZPO § 41 Nr. 5 = NJW 1981, 1273, 1274; Vollkommer, NJW 1968, 1309, 1311/1312; Krause, MDR 1982, 184, 186; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 41. Aufl. 1983 § 309 Anm.1;
BGH, Urteil vom 2.9.1976, Az. VI ZR 249/75 nats BGHZ 8, 304, 308 ist nicht einschlägig, weil es dort gleichfalls um eine äußere Förmlichkeit, nämlich um die Frage ging, ob die Zustellung einer Ausfertigung wirksam war, daher die Rechtsmittelfrist in Lauf gesetzt hatte, in der der Vermerk über die an die Stelle der Verkündung tretende Zustellung (§ 310 Abs. 2 ZPO) fehlte.
BGH, Urteil vom 2.9.1976, Az. VI ZR 249/75 Ob man allerdings in der Bewertung einer formfehlerfrei in Erscheinung tretenden Ausfertigung soweit gehen kann, eine UrteilsZustellung mit den daraus sich ergebenden Folgen selbst dann als wirksam anzusehen, wenn ein Urteil mangels Verkündung (oder einer diese ersetzenden Zustellung i.S. von § 310 Abs. 2 ZPO) nicht existent geworden ist, das aber die Ausfertigung als wirksam erlassen - fehlerhaft -ausgewiesen hat, muß bezweifelt werden; diese Frage hat wohl der erkennende Senat in BGHZ 8, 303 (vgl. hierzu auch die Anm. von Lersch bei LM ZPO § 310 Abs. 2 Nr. 1) verneint, wenn er dort gesagt hat, daß die Erteilung einer Urteilsausfertigung vor Verkündung des Urteils (oder im Falle von § 310 Abs. 2 ZPO vor Zustellung der Urteilsformel) nur dann die mit dieser Ausfertigung durchgeführte Zustellung nicht in ihrer Wirksamkeit berührt, wenn bis zu dem Zustellungszeitpunkt die Verkündung oder die dieser
BGH, Urteil vom 6.3.1955, Az. IV ZR 261/54 Das ist, v/ie dargelegt, nicht der Pall (vgl den Beschluß des Großen Senats für Zivilsachen BGHZ 14, 39 Z527 = DM Nr 3 zu § 310 Abs 1 ZPO mit Anm von Johannsen).