Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_14_01_2010_4_StR_399_09_Subjektive_Voraussetzungen_der_H-d3929371.html
Timestamp: 2016-12-04 16:37:53
Document Index: 40678476

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 21', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 21', 'BGH', '§ 21', '§ 21']

BGH, 14.01.2010 - 4 StR 399/09 - Subjektive Voraussetzungen der Heimtücke; Fehlen des Ausnutzungsbewusstseins aufgrund eines relevanten Affekts vom Schweregrad des § 21 Strafgesetzbuch (StGB) | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 14.01.2010 - 4 StR 399/09 - Subjektive Voraussetzungen der Heimtücke; Fehlen des Ausnutzungsbewusstseins aufgrund eines relevanten Affekts vom Schweregrad des § 21 Strafgesetzbuch (StGB)
BundesgerichtshofUrt. v. 14.01.2010, Az.: 4 StR 399/09Gericht: BGHEntscheidungsform: UrteilDatum: 14.01.2010Referenz: JurionRS 2010, 10206Aktenzeichen: 4 StR 399/09 Verfahrensgang:vorgehend:LG Essen - 16.02.2009Rechtsgrundlage:§ 21 StGBFundstellen:NJ 2011, 401-402NStZ-RR 2010, 144Verfahrensgegenstand:TotschlagRedaktioneller Leitsatz:Allein auf Grund eines Affekts vom Schweregrad des § 21 StGB kann nicht ohne Weiteres auf das Fehlen des Ausnutzungsbewusstseins hinsichtlich der Heimtücke geschlossen werden.Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 14. Januar 2010, an der teilgenommen haben: Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Tepperwien, Richter am Bundesgerichtshof Maatz, Athing, Dr. Ernemann, Dr. Mutzbauer als beisitzende Richter, ... für Recht erkannt:Tenor:1. Die Revisionen der Staatsanwaltschaft, der Nebenkläger und des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Essen vom 16. Februar 2009 werden verworfen.2. Die Kosten des Rechtsmittels der Staatsanwaltschaft sowie die dem Angeklagten hierdurch und seine durch die Revisionen der Nebenkläger entstandenen notwendigen Auslagen werden der Staatskasse auferlegt. Die Nebenkläger tragen die Kosten ihrer Rechtsmittel. Die im Revisionsverfahren durch die Rechtsmittel der Staatsanwaltschaft und der Nebenkläger entstandenen gerichtlichen Auslagen tragen jedoch die Staatskasse und die Nebenkläger je zur Hälfte. Der Angeklagte trägt die Kosten seines Rechtsmittels und die den Nebenklägern dadurch entstandenen notwendigen Auslagen.