Source: https://swk.media/post/voraussetzungen-einer-rechtsfrage-von-grundsaetzlicher-bedeutung/
Timestamp: 2018-10-19 23:44:56
Document Index: 396690438

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 9', '§ 11', 'Art 133', '§ 34']

Entscheidung: VwGH 25. 7. 2018, Ro 2016/13/0032
Norm: § 11 Abs 1 Z 4 KStG
Zur mit dem Verweis auf § 11 Abs 1 Z 4 KStG in der Fassung des Budgetbegleitgesetzes 2011 und der dazu dargestellten Situation der Revisionswerberin als Gruppenträgerin nach § 9 KStG angesprochenen Frage der mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 eingeführten Ausnahme der konzerninternen Beteiligungserwerbe von der Abzugsfähigkeit der Fremdkapitalzinsen ist auf das (mittlerweile ergangene) Erkenntnis des VwGH vom 28. 2. 2018, Ro 2016/15/0009, zu verweisen.
In diesem Erkenntnis hat der VwGH klargestellt, dass das Verbot des Abzugs der Fremdkapitalzinsen nach § 11 Abs 1 Z 4 KStG (in der Fassung des Budgetbegleitgesetzes 2011) auch innerhalb des Gruppenbesteuerungsregimes gilt. Damit wird aber insgesamt keine Rechtsfrage mehr aufgeworfen, der im Sinne des Art 133 Abs 4 B-VG grundsätzliche Bedeutung zukäme. Die Revision war daher gemäß § 34 Abs 1 und 3 VwGG zurückzuweisen.
Schlagwort: grundsätzlicher Bedeutung