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Timestamp: 2019-06-26 23:28:42
Document Index: 99547701

Matched Legal Cases: ['§ 86', '§ 8', '§ 8', '§ 86', '§ 8', '§ 86', '§ 86', '§ 8', '§ 86', '§ 8', '§ 86', '§ 86', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 86', '§ 86', '§ 16', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 14', '§ 9', '§ 86', '§ 8', '§ 8']

BVerwG, 29.07.1980 - 4 B 218.79 - dejure.org
https://dejure.org/1980,246
BVerwG, 29.07.1980 - 4 B 218.79 (https://dejure.org/1980,246)
BVerwG, Entscheidung vom 29.07.1980 - 4 B 218.79 (https://dejure.org/1980,246)
BVerwG, Entscheidung vom 29. Juli 1980 - 4 B 218.79 (https://dejure.org/1980,246)
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Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Öffentlich-rechtlicher Nachbarschutz im Wasserrecht - Materiellrechtliche Rechtsstellung des Nachbarn - Minderung des quantitativen Bestandes einer Heilquelle - Beeinträchtigung des Wasserhaushalts eines Grundstücks
VGH Bayern, 31.07.1979 - 245 VIII 74
Ihr Beweisantrag Nr. 38 stellt keinen Beweisantrag im Sinne des § 86 Abs. 2 VwGO dar, sondern ist der Sache nach ein insoweit unzulässiger Beweisermittlungsantrag (vgl. auch BVerwG, Beschluß vom 29. Juli 1980 - BVerwG 4 B 218.79 - Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 9).
Die Mitwirkungspflicht fordert von den Beteiligten, Beweisanträge nur zu bestimmten, substantiierten Tatsachenbehauptungen zu stellen (vgl. BVerwG, Beschluß vom 29. Juli 1980 - BVerwG 4 B 218.79 - Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 9).
Hingegen findet die Amtsermittlungspflicht, wie die Regelung in § 86 Abs. 1 Satz 1 2. Halbsatz VwGO erweist, ihre Grenze an den Mitwirkungspflichten der Beteiligten, die vor allem gehalten sind, dis ihnen geläufigen Tatsachen, mit denen sie ihre Anträge begründen, selbst vorzutragen (Beschluß vom 29. Juli 1980 - BVerwG 4 B 218.79 - Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 9; Beschluß vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 7 B 168.79 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 122; Urteil vom 30. August 1973 - BVerwG 2 C 26.71 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 88).
BVerwG, 29.03.1995 - 11 B 21.95
Antrag auf Entschädigung nach dem Flurbereinigungsgesetz - Unzulässige …
Beweisermittlungs- oder -ausforschungsanträgen, die so unbestimmt sind, daß im Grunde erst die Beweisaufnahme selbst die entscheidungserheblichen Tatsachen und Behauptungen aufdecken könnte, brauchen dem Gericht eine Beweisaufnahme nicht nahezulegen (vgl. BVerwG, Beschluß vom 29. Juli 1980 - BVerwG 4 B 218.79 - Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 9, S. 4).
Hingegen findet die Amtsermittlungspflicht, wie die Regelung in § 86 Abs. 1 Satz 1 zweiter Halbsatz VwGO erweist, ihre Grenze an den Mitwirkungspflichten der Beteiligten, die vor allem gehalten sind, die ihnen geläufigen Tatsachen, mit denen sie ihre Anträge begründen, selbst vorzutragen (Beschluß von 29. Juli 1980 - BVerwG 4 B 218.79 - [Buchholz 445.4. § 8 WHG Nr. 9]; Beschluß vom 23. Oktober 1979 - BVerwG 7 B 168.79 - [Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 122]; Urteil vom 30. August 1973 - BVerwG 2 C 26.71 - [Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 88]).
Die Beschwerde bietet keinen Anlass, von der vom Oberverwaltungsgericht zur Beschränkung des öffentlich-rechtlichen Nachbarschutzes im Wasserrecht auf individuelle Rechte angeführten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG, Beschluss vom 29. Juli 1980 - 4 B 218.79 - Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 9), die auch nach der Nassauskiesungsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Beschluss vom 15. Juli 1981 - 1 BvL 77/78 - BVerfGE 58, 300) fortgeschrieben wurde (BVerwG, Urteile vom 3. Juli 1987 - 4 C 41.86 - ZfW 1988, 337 und vom 15. Juli 1987 - 4 C 56.83 - BVerwGE 78, 40 ), abzuweichen.
Diesen kann nur unter Zugrundelegung einer adäquaten Kausalität und somit einer wertenden Zuordnung von Verursachungsbeiträgen Rechnung getragen werden (siehe BVerwG, Beschluss vom 29. Juli 1980 - 4 B 218.79 - Buchholz 445 § 8 WHG Nr. 9 = juris Rn. 9).
BVerwG, 28.08.1996 - 8 B 74.96
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Auswahl des Berichterstatters …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts brauchen die Tatsachengerichte unsubstantiierten Beweisanträgen nicht nachzugehen (vgl. etwa Beschlüsse vom 29. Juli 1980 - BVerwG 4 B 218.79 - Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 9 S. 1 und vom 29. März 1995 - BVerwG 11 B 21.95 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 266 S. 10 jeweils m.w.N.), unsubstantiiert sind nicht nur Beweisanträge, die das Beweisthema nicht hinreichend konkretisieren, sondern auch solche, die erkennbar ohne jede tatsächliche Grundlage erhoben worden sind (vgl. etwa Beschlüsse vom 25. Januar 1988 - BVerwG 7 CB 81.87 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 196 S. 11 …und vom 29. März 1995, a.a.O. S. 10).
Die den Beteiligten obliegende prozessuale Mitwirkungspflicht fordert, Beweisanträge nur zu bestimmten, hinreichend substantiierten Tatsachenbehauptungen zu stellen (vgl. Beschlüsse vom 29. Juli 1980, a.a.O. S. 4 …und vom 5. Oktober 1990, a.a.O. S. 17).
Beweisanträge zu Tatsachenbehauptungen, die so unbestimmt sind, daß erst die Beweiserhebung selbst entscheidungserhebliche Behauptungen ermöglichen könnte, geben in aller Regel keinen Anlaß zu einer Beweisaufnahme (vgl. Beschlüsse vom 29. Juli 1980, a.a.O. S. 4 m.w.N. …und vom 5. Oktober 1990, a.a.O. S. 17).
Anders verhält es sich nur dann, wenn sich dem Tatsachengericht die Notwendigkeit einer weiteren Sachaufklärung trotz der mangelhaften Darlegung eines Beteiligten aufdrängen mußte (vgl. Beschluß vom 29. Juli 1980, a.a.O. S. 4 f. m.w.N.).
Die Voraussetzung, dass dem Unternehmen nicht zugemutet werden kann, ohne Bewilligung sein Vorhaben durchzuführen, wird im Allgemeinen dann vorliegen, wenn erhebliches Kapital investiert werden muss und der Unternehmer sich deshalb vor der Investierung gegen zu erwartende Untersagungs- oder Ersatzansprüche sichern will (BVerwG, Urt. v. 29. Januar 1965 - IV C 61.64 -, ZfW 1965, 98 [104]. Einen Schutz von Rechten des Nachbarn des Nutzers enthält die Regelung aufgrund dieser Zweckbestimmung nicht. Auch der Gesichtspunkt, dass nach der Rechtsfolgenregelung des § 16 Abs. 2 WHG eine Bewilligung Ansprüche Dritter ausschließt, begründet keine drittschützende Wirkung. Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Beschluss vom 29. Juli 1980 (- 4 B 218.79 -, ZfW 1981, 38 [39]) ausgeführt:.
Beweisanträge können nur zu bestimmten substantiierten Tatsachenbehauptungen gestellt werden (vgl. insbesondere BVerwG, Beschluß vom 29. Juli 1980 BVerwG 4 B 218.79 Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 9 m.w.N.).
vgl. BVerwG, Beschluss vom 29. Juli 1980 - 4 B 218/79 -, JURIS Rz.13, zu § 8 Abs. 3 WHG a.F.; Sieder / Zeitler / Dahme, WHG, Stand: Februar 2017, § 14 WHG, Rz.86; Czychowski / Reinhardt, a.a.O., § 14 WHG, Rz.42.
vgl. BVerwG, Beschluss vom 29. Juli 1980 - 4 B 218/79 -, JURIS Rz.13.
Einem Prozessbeteiligten ist es verwehrt, unter formalem Beweisantritt Behauptungen aufzustellen, deren Wahrheitsgehalt nicht eine gewisse Wahrscheinlichkeit für sich haben könnte (Beschluss vom 5. Oktober 1990 BVerwG 4 B 249.89 Buchholz 442.40 § 9 LuftVG Nr. 6 = NVwZ-RR 1991, 118; Beschluss vom 29. März 1995 BVerwG 11 B 21.95 Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 266; Beschluss vom 29. Juli 1980 BVerwG 4 B 218.79 Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 9 = DVBl 1981, 467).
BVerwG, 26.08.1983 - 8 C 76.80
Wehrpflichtsache - Verweigerung einer ärztlichen Untersuchung - Klageabweisung - …
BVerwG, 26.11.2007 - 5 B 172.07
Ablehnung; Beweisantrag; Einbürgerung; Sachvortrag; Unglaubwürdigkeit; …
BVerwG, 06.10.1982 - 7 C 17.80
Beweiserhebung über die Voreingenommenheit eines Prüfers - Abgrenzung eines …
BVerwG, 04.02.1988 - 8 B 156.87
OVG Nordrhein-Westfalen, 27.03.2003 - 20 B 2357/02
Auslegung des Tatbestandsmerkmals "zu erwarten" i.S.d. § 8 Abs. 3 …
BVerwG, 10.07.1991 - 4 B 106.91
Abwägung im Rahmen der Erforderlichkeit - Wirtschaftliche Gesichtspunkte des …
VG Gelsenkirchen, 10.12.2013 - 12 K 226/12
Beamter; Dienstpflichtverletzung; Schadenersatz; Vertretenmüssen; Grobe …
BVerwG, 07.09.1999 - 2 B 73.98
VG Gera, 06.06.2000 - 6 K 187/99
Rückübertragung eines Grundstückes auf dem Gebiet der neuen Bundesländer; …
BVerwG, 02.03.1994 - 4 B 44.94
Substantiierungspflicht für eine Nichtzulassungsbeschwerde - Durch ein …
BVerwG, 07.09.1984 - 1 B 119.83
Statuierung einer Ausreisepflicht - Fehlende Reisefähigkeit auf Grund des hohen …
BVerwG, 02.03.1984 - 9 B 15031.82
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Begriff der "Glaubhaftmachung" in …
OVG Schleswig-Holstein, 23.02.2007 - 2 LA 79/06