Source: https://offenegesetze.de/veroeffentlichung/bgbl1/1992/16
Timestamp: 2019-01-20 13:58:50
Document Index: 38224368

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 5', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 5', '§ 11', '§ 13', '§ 2', '§ 3', '§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 21', '§ 22', '§ 30', '§ 9', '§ 11', '§ 18', '§ 21', '§ 18', '§ 12', '§ 34', '§ 35', '§ 40', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 40', '§ 28', '§ 40', '§ 3', '§ 18', '§ 19', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 45', '§ 42', '§ 12', '§ 12', '§ 45', '§ 41', '§ 43', '§ 17', '§ 45', '§ 49', '§ 11', '§ 12', '§ 18', '§ 53', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 41', '§ 42', '§ 30', '§ 30', '§ 37', '§ 38', '§ 38', '§ 53', '§ 54', '§ 53']

BGBl. Teil 1: Nr. 16 (1992) - OffeneGesetze.de – Freier Zugang zu unseren Gesetzen
BGBl. Teil 1: Nr. 16 (1992)
Veröffentlicht am 03.04.1992, PDF downloaden
Verkündungen im Bundesanzeiger (Seite 30)
Gesetz zur Aufhebung des Strukturhilfegesetzes und zur Aufstockung des Fonds "Deutsche Einheit" (Seite 2)
Zweite Verordnung zur Änderung der Bundes-Seehäfen-Abgabenverordnung (Seite 4)
Elfte Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung (Seite 6)
Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaften (Seite 30)
702 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Verkündungen im Bundesanzeiger Gemäß § 1 Abs. 2 des Gesetzes über die Verkündung von Rechtsverordnungen vom 30. Januar 1950 (BGBI. S. 23) wird auf folgende im Bundesanzeiger verkündete Rechtsverordnungen nachrichtlich hingewiesen: Datum und Bezeichnung der Verordnung 11. 3. 92 Neunzehnte Verordnung zur Änderung der Außenwirtschafts- verordnung Tag des lnkrafttretens Bundesanzeiger Seite (Nr. vom) 2009 (52 14. 3. 92) 15. 3. 92 2073 (53 17.3.92) 18. 3. 92 2217 (55 19. 3. 92) 7400-1-6 11. 3. 92 Einhundertsiebzehnte Verordnung zur Änderung der Einfuhr- liste - Anlage zum Außenwirtschaftsgesetz 7400-1 Berichtigung der Neunzehnten Verordnung zur Änderung der Außenwirtschaftsverordnung 7400-1-6 Hinweis auf Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaften, die mit ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften unmittelbare Rechtswirksamkeit in der Bundesrepublik Deutschland erlangt haben. Aufgeführt werden nur die Verordnungen der Gemeinschaften, die im Inhaltsverzeichnis des Amtsblattes durch Fettdruck hervorgehoben sind. Datum und Bezeichnung der Rechtsvorschrift ABI. EG - Ausgabe in deutscher Sprache - Nr./Seite vom Vorschriften für die Agrarwirtschaft 27. 2. 92 25. 2. 92 28. 2. 92 28. 2. 92 28. 2. 92 25. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 476/92 der Kommission zur Bestimmung der Mengen von im Zeitraum vom 1. März 1992 bis 30. Juni 1992 in den französischen überseeischen Departements erzeugtem Roh zucke r, die die Raffinationsbeihilfe nach der Verordnung (EWG) Nr. 2225/86 des Rates erhalten können, und zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1806/91 L 53/49 28. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 477/92 des Rates zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 4007/87 zur Verlängerung des Zeitraums gemäß Artikel 90 Absatz 1 bzw. Artikel 257 Absatz 1 der Akte über den Beitritt Spaniens und Portugals zugunsten von Spanien L 55/1 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 505/92 der Kommission zur Festsetzung des zur obligatorischen Destillation gemäß Artikel 39 der Verordnung (EWG) Nr. 822/87 des Rates zu liefernden Prozentsatzes der Ta f e I wein - erzeugung für das Wirtschaftsjahr 1991 /92 L 55/72 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 506/92 der Kommission mit den 1992 bezüglich des Gesamtsäuregehalts von in Spanien erz~ugtem und dort in den Verkehr gebrachtem Wein anzuwendenden Ubergangsmaßnahmen L 55/77 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 508/92 der Kommission zur Änderung der Verord- nung (EWG) Nr. 3421/91 mit Durchführungsbestimmungen für die Liefe- rung von Säuglings m i Ich und Vollmilchpulver an Rumänien im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 597/91 des Rates L 55/79 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 525/92 des Rates über eine befristete Entschädi- gung für die Auswirkungen der Lage in Jugoslawien auf den Transport von Obst und Ge m ü s e aus Griechenland L 58/1 3. 3. 92
674 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Gesetz zur Aufhebung des Strukturhilfegesetzes und zur Aufstockung des Fonds „Deutsche Einheit" Vom 16. März 1992 Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen: Artikel 1 Aufhebung des Strukturhilfegesetzes (1) Das Strukturhilfegesetz vom 20. Dezember 1988 (BGBI. 1 S. 2358) wird mit Ablauf des 31. Dezember 1991 aufgehoben. (2) Der Bund leistet im Jahr 1992 als Finanzhilfe und einmalige pauschale Überbrückungshilfe an die Länder Bayern Berlin Bremen Hamburg Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland und Schleswig-Holstein 51 600 000 DM, 23 500 000 DM, 20 600 000 DM, 36 900 000 DM, 212 900 000 DM, 246 800 000 DM, 88 800 000 DM, 36 600 000 DM 82 300 000 DM. (3) Auf Finanzhilfen, die bis zum 31. Dezember 1991 nach dem Strukturhilfegesetz gewährt worden sind, sowie auf die als pauschale Überbrückungshilfe nach Absatz 2 gewährten Finanzhilfen sind die Vorschriften des Struktur- hilfegesetzes auch nach dem 31. Dezember 1991 anzu- wenden. Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Hilfen werden in den Jahren 1990 bis 1994 gewährt und betragen insge- samt 146,3 Milliarden DM. Davon können im Jahre 1990 Leistungen in Höhe von 22 Milliarden DM, im Jahre 1991 in Höhe von 35 Milliarden DM, im Jahre 1992 in Höhe von 33,9 Milliarden DM, im Jahre 1993 in Höhe von 31,5 Milliarden DM und im Jahre 1994 in Höhe von 23,9 Milliarden DM erbracht werden. Die jährlichen Leistungen des Fonds werden ab 1 . Januar 1991 als besondere Unterstützung den vorgenannten Ländern zur Deckung ihres allgemeinen Finanzbedarfs gewährt und auf diese Länder im Verhältnis ihrer Ein- wohnerzahl am 30. Juni des jeweils vorhergehenden Jahres ohne Berücksichtigung der Einwohnerzahl des Teils des Landes Berlin, in dem das Grundgesetz bereits vor dem 3. Oktober 1990 galt, verteilt" 2. In§ 5 Abs. 1 wird Satz 2 durch folgende Sätze ersetzt: ,,Der Unterschiedsbetrag zu dem Gesamtleistungsrah- men nach § 2 Abs. 1 wird durch Zuweisungen aus dem Bundeshaushalt gedeckt .. Von diesen Zuweisungen werden in 1993 10,5 Milliarden DM und in 1994 12,9 Milliarden DM aus dern Aufkommen der von Bun- desfinanzbehörden verwalteten Umsatzsteuer (Ein- fuhrumsatzsteuer) vor dessen weiterer Verteilung gemeinsam von Bund und Ländern im Verhältnis ihrer für diese Jahre festgelegten Anteile an der Umsatz- steuer nach § 1 Abs. 1 des Finanzausgleichsgesetzes finanziert." Artikel 3 Artikel 2 Änderung des Gesetzes über die Errichtung eines Fonds „Deutsche Einheit" Das Gesetz über die Errichtung eines Fonds „Deutsche Einheit" vom 25. Juni 1990 (BGBI. 1990 II S. 518, 533), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1314), wird wie folgt geändert: 1. In § 2 Abs. 1 werden die Sätze 1 bis 3 durch die folgenden Sätze ersetzt: „Der Fonds dient der Erfüllung der Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland aus Artikel 28 des Staats- vertrages mit der Deutschen Demokratischen Republik vom 18. Mai 1990 und der Leistung weiterer Hilfen an die Deutsche Demokratische Republik. Der Fonds dient auch der Leistung von Hilfen an die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Änderung des Finanzausgleichsgesetzes Das Gesetz über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Januar 1988 (BGBI. 1 S. 94), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 24. Juni 1991 (BGBI. 1 S. 1314), wird wie folgt geändert: 1. § 1 Abs. 1 wird wie folgt gefaßt: ,,(1) Vom Aufkommen der Umsatzsteuer stehen für das Jahr 1992 dem Bund 65 vom Hundert und den Ländern 35 vom Hundert und für die Jahre 1993 und 1994 dem Bund 63 vom Hundert und den Ländern 37 vom Hundert zu. Vom Aufkommen der Umsatz- steuer werden in den Jahren 1993 und 1994 die Beträge zur Finanzierung der Zuweisungen an den Fonds „Deutsche Einheit" nach§ 5 Abs. 1 Satz 3 des Gesetzes über die Errichtung eines Fonds „Deutsche Einheit" abgezogen."
Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 2. § 11 a Abs. 3 wird wie folgt gefaßt: ,,(3) Aus dem Gesamtbetrag der Zuweisungen nach Absatz 1 erhalten jährlich ab 1992 nachstehende Län- der folgende Vorabbeträge: Bremen Rheinland-Pfalz Saarland Schleswig-Holstein 150 000 20 000 250 000 50 000 000 000 000 000 DM, DM, DM, DM. 675 Der Vorabbetrag für das Saarland ermäßigt sich ab dem Jahr 1994 auf 100 000 000 DM. Der Vorabbetrag für Bremen ermäßigt sich ab dem Jahr 1994 auf 50 000 000 DM." Artikel 4 Inkrafttreten Dieses Gesetz tritt am 31. Dezember 1991 in Kraft. Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und wird im Bundesgesetzblatt verkündet. Bonn, den 16. März 1992 Der Bundespräsident Weizsäcker Der Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl Der Bundesminister der Finanzen Theo Waigel
676 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 zweite Verordnung zur Anderung der Bundes-Seehäfen-Abgabenverordnung „ Vom 12. März 1992 Auf Grund des § 13 Abs. 2 Satz 1 des Seeaufgaben- gesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. Januar 1987 (BGBI. 1 S. 541) verordnet der Bundes- minister für Verkehr im Einvernehmen mit dem Bundes- minister der Finanzen: Artikel 1 Die Bundes-Seehäfen-Abgabenverordnung vom 13. September 1983 (BGBI. 1S. 1176), geändert durch die Verordnung vom 17. April 1984 (BGBI. 1 S. 630), wird wie folgt geändert: 1. In § 2 Abs. 2 1. Halbsatz wird nach dem Wort „dafür" das Wort „zusätzlich" eingefügt. 2. § 3 wird wie folgt geändert: a) In Nummer 1 wird am Ende das Komma durch ein Semikolon ersetzt, und folgende Teilsätze werden eingefügt: ,,wird zusätzlich zum internationalen Schiffsmeß- brief gemäß dem Internationalen Schiffsvermes- sungs-Übereinkommen London 1969 - in einer Bescheinigung der Schiffsvermessungsbehörde der Bruttoraumgehalt in Registertonnen nachgewiesen, ist dieses Ergebnis zugrunde zu legen; ist bei Tank- schiffen das um den Raumgehalt der getrennten Wasserballasttanks reduzierte Vermessungsergeb- nis von der Schiffsvermessungsbehörde beschei- nigt, so ist dieser reduzierte Bruttoraumgehalt in Registertonnen oder Bruttoraumzahl zugrunde zu legen." b) In Nummer 5 Satz 1 werden die Worte „in Richtung der größten Ausdehnung" durch die Worte „über alles" ersetzt. 3. § 8 wird gestrichen, § 9 wird § 8. 4. Die Anlage zu den §§ 2 und 6 wird durch die Anlage dieser Verordnung ersetzt. Artikel 2 Diese Verordnung tritt am ersten Tage des auf die Verkündung folgenden Kalendermonats in Kraft. Bonn, den 12. März 1992 Der Bundesminister für Verkehr Günther Krause
677 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 Anlage (zu den §§ 2 und 6) Hafengeld (1) Das Hafengeld beträgt 1. für Fahrgastschiffe, Bäderboote, Sport- anglerfahrzeuge, Personenfähren und sonstige Fahrzeuge der gewerbsmäßi- gen Personenbeförderung, unabhän- gig davon, ob Güter mitgeführt werden, je zugelassenen Fahrgast und Benut- zung bis drei Kalendertage im Hafen Borkum 0,65 DM, im Hafen Helgoland 0,25 DM, minde- stens 20,- DM pro Be- nutzung, in den übrigen Häfen 0,25 DM, 2. für Frachtschiffe (einschließlich Wa- gen- und Güterfähren) und sonstige Wasserfahrzeuge mit Ausnahme sol- cher nach § 3 Satz 2 Nr. 5 je Bruttoregistertonne raumzahl und oder b) Benutzung bis drei Kalendertage in den übrigen Häfen über 20 m bis 26 m über 26 m bis 32 m 11,00DM, 16,00 DM, über 32 m 20,00 DM. (3) Für Wasserfahrzeuge nach § 3 Satz 2 Nr. 5 Buchstabe b beträgt das Hafengeld, ohne Rücksicht auf die Anzahl der täglichen Benutzungen, je angefan- gene vierundzwanzig Stunden a) im Schutz- und Sicherheitshafen Helgoland bei einer Länge bis Sm 7,00 DM, über 8 m bis 10 m über 10 m bis 14 m über 14 m bis 17 m 11,00 DM, 13,00 DM, 15,00 DM, über 17 m bis 20 m 20,00 DM, 1,00 DM, 5,00 DM, 0, 15 DM, bis Sm über 8 m bis 10 m 0,53 DM. über 10 m bis 14 m über 14 m bis 17 m 10,00 DM, 12,00 DM, über 17 m bis 20 m 15,00 DM, je weiteren angefangenen Meter Länge zusätzlich 8,00DM, 1,00DM. Bei Mehrrumpfbooten erhöhen sich diese Beträge jeweils um die Hälfte. je Bruttoregistertonne und Bruttoraumzahl bzw. je zugelassenen Fahrgast und Kalendertag (4) Die Pauschale nach § 6 beträgt in den Häfen am Nord-Ostsee-Kanal und im Hafen Stadersand 0,15 DM, in den übrigen Häfen 0,25 DM. (2) Für die Fischereifahrzeuge beträgt das Hafengeld, ohne Rücksicht auf die Anzahl der täglichen Benutzungen, je angefangene vierundzwanzig Stunden bei einer Länge von über 7 m bis 10 m über 10 m bis 12 m 5,00 DM, 8,00 DM, b) in den übrigen Häfen bei einer Länge Das Hafengeld beträgt nach Ablauf einer Liegezeit von drei Kalendertagen für Wasserfahrzeuge nach den Nummern 1 und 2 Buchstabe b 7m über 16 m bis 18 m über 18 m bis 20 m je weiteren angefangenen Meter Länge zusätzlich Brutto- a) Benutzung pro Kalendertag in den Häfen am Nord-Ostsee-Kanal und im Hafen Stadersand bis über 14 m bis 16 m 3,00 DM, 4,00 DM, über 12 m bis 14 m 1. für die Fahrgastschiffe und Frachtschiffe für ein Kalen- derjahr bis zu jährlich 40 Benutzungen das 30fache, 80 Benutzungen das 250 Benutzungen das 45fache, 90fache, über 250 Benutzungen das 100fache des Hafengeldes nach Absatz 1 Satz 1, 1,00 DM, 2,00 DM, 2,50 DM, 2. für Fischereifahrzeuge für jeweils drei aufeinanderfolgende Monate 15 und für ein Kalenderjahr 60 Tagessätze nach Absatz 2.
678 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Elfte Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung Vom 19. März 1992 5. Auf Grund - des§ 6 Abs. 1 Nr. 3, 7 des Straßenverkehrsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 9231-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, der zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 13. Mai 1986 (BGBI. 1 S. 700) geändert worden ist, verordnet der Bundesminister für Verkehr, - des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe d und Nr. Sb des Straßenverkehrsgesetzes verordnen der Bundesminister für Verkehr und der Bundesminister für Umwelt, Natur- schutz und Reaktorsicherheit: ,,Kühlfahrzeuge dürfen nicht breiter als 2,6 m sein." 6. 1. 2. a) In Satz 1 werden die Worte „die auch hintere Sitze haben" sowie die Worte „oder wenn die hinteren Sitze von Kindern unter 12 Jahren besetzt sind" gestrichen. b) Satz 2 wird gestrichen. 6 b. In § 21 a Abs. 1 Satz 2 wird Nummer 4 wie folgt gefaßt: „4. Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr auf hinteren Sitzen in Kraftfahrzeugen; vorhandene Rückhalteeinrichtungen müssen benutzt werden." (unbesetzt) 7. Dem § 22 Abs. 2 wird folgender Satz 3 angefügt: ,,Kühlfahrzeuge dürfen nicht breiter als 2,6 m sein." 8. § 30 wird wie folgt geändert: Dem § 9 Abs. 4 wird folgender Satz 2 angefügt: ,,Führer von Fahrzeugen, die einander entgegenkom- men und jeweils nach links abbiegen wollen, müssen voreinander abbiegen, es sei denn, die Verkehrslage oder die Gestaltung der Kreuzung erfordern, erst dann abzubiegen, wenn die Fahrzeuge aneinander vorbei- gefahren sind." 3. a) Absatz 3 Satz 2 wird wie folgt geändert: aa) Nummer 1 wird gestrichen. Die bisherigen Nummern 2 bis 5 werden die Nummern 1 bis 4. bb) In Nummer 3 wird die Angabe „Nummer 3" geändert in die Angabe „Nummer 2". § 11 wird wie folgt geändert: a) Nach Absatz 1 wird folgender Absatz 2 eingefügt: b) Absatz 4 wird wie folgt gefaßt: ,,(4) Feiertage im Sinne des Absatzes 3 sind Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit (1. Mai), Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, jedoch nur in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland, Tag der deutschen Einheit (3. Oktober), Reformationstag (31. Oktober), jedoch nur in Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Allerheiligen (1. November), jedoch nur in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland, Buß- und Bettag, 1. und 2. Weihnachtstag." ,,(2) Stockt der Verkehr auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung, so müssen Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen in der Mitte der Richtungsfahrbahn, bei Fahrbahnen mit drei Fahrstreifen für eine Richtung zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen, eine freie Gasse bilden." b) Der bisherige Absatz 2 wird Absatz 3. 4. § 18 Abs. 9 wird gestrichen. Die bisherigen Absätze 1O und 11 werden die Absätze 9 und 10. 6a. § 21 Abs. 1 a wird wie folgt geändert: Artikel 1 Die Straßenverkehrs-Ordnung vom 16. November 1970 (BGBI. 1 S. 1565, 1971 1 S. 38), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 15. Oktober 1991 (BGBI. 1 S. 1992), wird wie folgt geändert: Dem § 18 Abs. 1 wird folgender Satz 3 angefügt: § 12 wird wie folgt geändert: a) Absatz 3 wird wie folgt geändert: aa) In Nummer 7 wird am Ende das Wort „und" durch ein Komma ersetzt. bb) In Nummer 8 Buchstabe e wird der Punkt durch ein Komma ersetzt. cc) Es wird folgende Nummer 9 angefügt: ,,9. vor Bordsteinabsenkungen." b) Absatz 4 wird wie folgt geändert: aa) In Satz 2 wird das Wort „Seite" durch das Wort ,.Fahrbahnseite" ersetzt. bb) Es wird folgender Satz 5 angefügt: „Im Fahrraum von Schienenfahrzeugen darf nicht gehalten werden." 9. In § 34 Abs. 3 wird nach dem Wort „bevor" das Wort ,,nicht" gestrichen.
679 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 10. In § 35 wird nach Absatz 1 folgender Absatz 1 a eingefügt: (2) Regelungen durch Verkehrszeichen gehen den allgemeinen Verkehrsregeln vor. ,,(1 a) Absatz 1 gilt entsprechend für Polizeibeamte, die aufgrund völkerrechtlicher Vereinbarungen zur Nacheile im Inland berechtigt sind." (3) Werden Sinnbilder auf anderen Verkehrsschil- dern als den in §§ 40 bis 42 dargestellten gezeigt, so bedeuten die Sinnbilder: 11 . § 36 Abs. 5 wird wie folgt gefaßt: ,,(5) Polizeibeamte dürfen Verkehrsteilnehmer zur Verkehrskontrolle einschließlich der Kontrolle der Ver- kehrstüchtigkeit und zu Verkehrserhebungen anhal- ten. Das Zeichen zum Anhalten kann der Beamte auch durch geeignete technische Einrichtungen am Einsatzfahrzeug, eine Winkerkelle oder eine rote Leuchte geben. Mit diesen Zeichen kann auch ein vorausfahrender Verkehrsteilnehmer angehalten wer- den. Die Verkehrsteilnehmer haben die Anweisungen der Polizeibeamten zu befolgen." 12. § 37 Abs. 2 Nr. 1 wird wie folgt geändert: a) Satz 8 wird wie folgt gefaßt: ,,Schwarzer Pfeil auf Rot ordnet das Halten, schwarzer Pfeil auf Gelb das Warten nur für die angegebene Richtung an." aiiii) • • Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 2,8 t, einschließlich ihrer Anhänger, und Zugmaschinen, ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibusse b) Es wird folgender Satz 9 angefügt: ,,Ein einfeldiger Signalgeber mit Grünpfeil zeigt an, daß bei Rot für die Geradeaus-Richtung nach rechts abgebogen werden darf." 13. § 38 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 2 werden nach dem Wort „Einsatz- stellen" die Wörter ,, , bei Einsatzfahrten" einge- fügt. b) Absatz 3 wird wie folgt gefaßt: ,,(3) Gelbes Blinklicht warnt vor Gefahren. Es kann ortsfest oder von Fahrzeugen aus verwendet werden. Die Verwendung von Fahrzeugen aus ist nur zulässig, um vor Arbeits- oder Unfallstellen, vor ungewöhnlich langsam fahrenden Fahrzeugen oder vor Fahrzeugen mit ungewöhnlicher Breite oder Länge oder mit ungewöhnlich breiter oder langer Ladung zu warnen." Radfahrer • Al /\ Fußgänger 14. Die §§ 39 bis 43 werden wie folgt gefaßt: ,,§ 39 Verkehrszeichen (1) Verkehrszeichen sind Gefahrzeichen, Vorschrift- zeichen und Richtzeichen. Auch Zusatzschilder sind Verkehrszeichen. Die Zusatzschilder zeigen auf weißem Grund mit schwarzem Rand schwarze Zeich- nungen oder Aufschriften. Sie sind dicht unter den Verkehrszeichen angebracht. Verkehrszeichen und Zusatzschilder können, auch gemeinsam, auf einer Trägerfläche aufgebracht werden. Abweichend von den abgebildeten Verkehrszeichen und Zusatzschil- dern können die weißen Flächen schwarz und die schwarzen Sinnbilder und der schwarze Rand weiß sein, wenn diese Zeichen nur durch Lichter erzeugt werden. (1 a) Verkehrszeichen können auf einem Fahrzeug angebracht werden. Sie gelten auch, während das Fahrzeug sich bewegt. Sie gehen den Anordnungen der ortsfest angebrachten Verkehrszeichen vor. Reiter Viehtrieb, Tiere 1~ ·-· ·-· J Straßenbahn
680 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 stellen. Ist die Entfernung erheblich geringer, so kann sie auf einem Zusatzschild angegeben sein, wie Kraftomnibus ,< 1 3- •• • (3) Innerhalb geschlossener Ortschaften stehen sie im allgemeinen kurz vor der Gefahrstelle . (4) Ein Zusatzschild wie Personenkraftwagen < •• kann die Länge der Gefahrstrecke angeben. Personenkraftwagen mit Anhänger (5) Steht ein Gefahrzeichen vor einer Einmündung, so weist auf einem Zusatzschild ein schwarzer Pfeil in die Richtung der Gefahrstelle, falls diese in der ande- ren Straße liegt. (6) Gefahrzeichen im einzelnen: Zeichen 101 Lastkraftwagen mit Anhänger Kraftfahrzeuge und Züge, die nicht schneller als 25 km/h fahren können oder dürfen Gefahrstelle Ein Zusatzschild kann die Gefahr näher bezeichnen. So warnt das Zusatzschild vor schlechtem Fahrbahnrand. Das Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkrafträder und Mofas Zusatzschild erlaubt, auf dieser Straße Wintersport zu treiben, gegebenenfalls zeitlich beschränkt, wie „9 - 17 h". Mofas Zeichen 102 Zeichen 103 Kreuzung oder Einmündung mit Vorfahrt von rechts Kurve (rechts) § 40 Gefahrzeichen (1) Gefahrzeichen mahnen, sich auf die angekün- digte Gefahr einzurichten. Sie sind nur dort ange- bracht, wo es für die Sicherheit des Verkehrs unbe- dingt erforderlich ist, weil auch ein aufmerksamer Ver- kehrsteilnehmer die Gefahr nicht oder nicht rechtzeitig erkennen kann und auch nicht mit ihr rechnen muß. (2) Außerhalb geschlossener Ortschaften stehen sie im allgemeinen 150 bis 250 m vor den Gefahr-
681 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 Zeichen 105 Zeichen 108 Zeichen 121 Zeichen 123 Doppelkurve (zunächst rechts) Gefälle Einseitig (rechts) verengte Fahrbahn Baustelle Zeichen 124 Zeichen 125 Stau Gegenverkehr Zeichen 128 Zeichen 129 Bewegliche Brücke Ufer Zeichen 131 Zeichen 133 Lichtzeichenanlage Fußgänger Zeichen 110 Steigung Zeichen 113 Zeichen 112 Unebene Fahrbahn Zeichen 114 Schnee- oder Eisglätte Schleudergefahr bei Nässe oder Schmutz Zeichen 115 Zeichen 116 Zeichen 134 Steinschlag Splitt, Schotter Zeichen 117 Zeichen 120 Fußgängerüberweg Seitenwind Verengte Fahrbahn Die Zeichen 128 bis 134 stehen auch innerhalb geschlossener Ortschaften in angemessener Ent- fernung vor der Gefahrstelle. Die Entfernung kann auf einem Zusatzschild angegeben sein (Absatz 2 Satz 2).
682 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil Zeichen 136 Zeichen 138 1 oder folgende drei Warnbaken etwa 240 m vor dem Bahnübergang Zeichen 153 Kinder Radfahrer kreuzen Zeichen 140 Zeichen 142 dreistreifige Bake (links) - vor beschranktem Bahnübergang - Viehtrieb, Tiere Wildwechsel Zeichen 156 Zeichen 144 Flugbetrieb Vor anderen Gefahrstellen kann durch Gefahrzeichen gleicher Art mit geeigneten Sinnbildern gewarnt werden. (7) Besondere Gefahrzeichen vor Übergängen von Schienenbahnen mit Vorrang: dreistreifige Bake (rechts) vor unbeschranktem Bahnübergang - etwa 160 m vor dem Bahnübergang Zeichen 159 Zeichen 150 zweistreifige Bake (links) etwa 80 m vor dem Bahnübergang Bahnübergang mit Schranken oder Halbschranken Zeichen 162 Zerchen- 151 einstreifige Bake (rechts) Unbeschrankter Bahnübergang Sind die Baken in erheblich abweichenden Abständen aufgestellt, so ist der Abstand in Metern oberhalb der Schrägstreifen in schwarzen Ziffern angegeben.
683 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 § 41 Vorschriftzeichen (1) Auch Schilder oder weiße Markierungen auf der Straßenoberfläche enthalten Gebote und Verbote. (2) Schilder stehen regelmäßig rechts. Gelten sie nur für einzelne markierte Fahrstreifen (Zeichen 295, 296 oder 340), so sind sie in der Regel darüber angebracht. Die Schilder stehen im allgemeinen dort, wo oder von wo an die Anordnungen zu befolgen sind. Sonst ist, soweit nötig, die Entfernung zu diesen Stel- len auf einem Zusatzschild (§ 40 Abs. 2) angegeben. Andere Zusatzschilder enthalten nur allgemeine Beschränkungen der Gebote oder Verbote oder allge- meine Ausnahmen von ihnen. Besondere Zusatzschil- der können etwas anderes bestimmen (zu Zeichen 237, 250, 283, 286, 290 und hinter Zeichen 277). 1. Warte- und Haltgebote a) An Bahnübergängen: Zeichen 201 Straßenbahn auf einem darüber angebrachten Zusatzschild das Gebot: ,,Der Schienenbahn Vorfahrt gewähren!" Zeichen 206 m Halt! Vorfahrt gewähren! Das unbedingte Haltgebot ist dort zu befolgen, wo die andere Straße zu übersehen ist, in jedem Fall an der Haltlinie (Zeichen 294). Das Schild steht unmittelbar vor der Kreuzung oder Einmündung. Das Haltgebot wird außerhalb geschlossener Ortschaften angekündigt durch das Zeichen 205 mit Zusatzschild ISTC>Pl ~ Innerhalb geschlossener Ortschaften kann das Haltgebot so angekündigt sein. (auch liegend) Andreaskreuz Der Verlauf der Vorfahrtstraße kann durch ein Zusatzschild zu den Zeichen 205 und 206 Dem Schienenverkehr Vorrang gewähren! Es befindet sich vor dem Bahnübergang, und zwar in der Regel unmittelbar davor. Ein Blitz- pfeil in der Mitte des Andreaskreuzes zeigt an, daß die Bahnstrecke elektrische Fahrleitung hat. Ein Zusatzschild mit schwarzem Pfeil zeigt an, daß das Andreaskreuz nur für den Straßen- verkehr in Richtung dieses Pfeiles gilt. bekanntgegeben sein. c) Bei verengter Fahrbahn: Zeichen 208 b) An Kreuzungen und Einmündungen: Zeichen 205 Dem Gegenverkehr Vorrang gewähren! 2. Vorgeschriebene Fahrtrichtung Vorfahrt gewähren! Zeichen 209 Zeichen 211 Rechts Hier rechts Das Schild steht unmittelbar vor der Kreuzung oder Einmündung. Es kann durch dasselbe Schild mit Zusatzschild (wie „ 100 m") ange- kündigt sein. Wo Schienenfahrzeuge einen kreisförmigen Verkehr kreuzen, an Wendeschleifen oder ähn- lich geführten Gleisanlagen von Schienenbah- nen, enthält das Zeichen mit dem Sinnbild einer
684 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Zeichen 214 5. Sonderwege Zeichen 237 Zeichen 238 Radfahrer Reiter Geradeaus und rechts Andere Fahrtrichtungen werden entsprechend vor- geschrieben. Zeichen 220 Zeichen 239 Es steht parallel zur Fahrtrichtung und schreibt allen Verkehrsteilnehmern auf der Fahrbahn die Richtung vor, Fußgängern jedoch nur, wenn sie Fahrzeuge mitführen. Fußgänger 3. Vorgeschriebene Vorbeifahrt Zeichen 222 Rechts vorbei ,,Links vorbei" wird entsprechend vorgeschrieben. 4. Haltestellen Diese Zeichen stehen rechts oder links. Die Sinn- bilder der Zeichen 237 und 239 können auch gemeinsam auf einem Schild, durch einen senk- rechten weißen Streifen getrennt, gezeigt werden. Ein gemeinsamer Rad- und Gehweg kann durch ein Schild gekennzeichnet sein, das - durch einen waagerechten weißen Streifen getrennt - die entsprechenden Sinnbilder zeigt. Das Zeichen „Fußgänger" steht nur dort, wo eine Klarstellung notwendig ist. Durch ein Zusatzschild kann die Benutzung des Radweges durch Mofas gestattet werden. Zeichen 240 Zeichen 241 gemeinsamer Fuß- und Radweg getrennter Rad- und Fußweg Zeichen 224 Straßenbahnen oder Linienbusse Das Zeichen 224 mit dem Zusatzschild „Schulbus (Angabe der tageszeitlichen Benutzung)" kenn- zeichnet eine Schulbushaltestelle. Zeichen 229 Die Zeichen bedeuten: a) Radfahrer, Reiter und Fußgänger müssen die für sie bestimmten Sonderwege benutzen. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen sie nicht benutzen;· b) wer ein Mofa durch Treten fortbewegt, muß den Radweg benutzen; Taxenstand Ein Zusatzschild kann die Anzahl der vorgesehe- nen Taxen angeben. c) auf einem gemeinsamen Rad- und Gehweg haben Radfahrer und die Führer von motorisier- ten Zweiradfahrzeugen auf Fußgänger Rück- sicht zu nehmen; d) auf Reitwegen dürfen Pferde geführt werden;
685 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 e) wird bei Zeichen 239 durch Zusatzschild Fahr- zeugverkehr zugelassen, so darf nur mit Schritt- geschwindigkeit gefahren werden; Das Zusatzschild f) wird bei Zeichen 237 durch Zusatzschild ande- rer Fahrzeugverkehr zugelassen, so darf nur mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden. Zeichen 242 Zeichen 243 erlaubt Kindern, auch auf der Fahrbahn und den Seitenstreifen zu spielen. Auch Sport kann dort durch ein Zusatzschild erlaubt sein. Zeichen 251 ZONE Beginn eines Fußgängerbereichs Ende eines Fu ßgängerbereichs Innerhalb des Fußgängerbereichs gilt: 1. Der Fußgängerbereich ist Fußgängern vorbe- halten. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen ihn nicht benutzen. Verbot für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge Zeichen 253 2. Wird durch Zusatzschild Fahrzeugverkehr zugelassen, so darf nur mit Schrittgeschwindig- keit gefahren werden. Die Fahrzeugführer dürfen Fußgänger weder gefährden noch be- hindern; wenn nötig, müssen sie warten. Zeichen 245 Verbot für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 2,8 t, einschließlich ihrer Anhänger, und Zugmaschinen, ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibusse Linienomnibusse Zeichen 254 Zeichen 255 Verbot für Radfahrer Verbot für Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkrafträder und Mofas Der so gekennzeichnete Sonderfahrstreifen ist Omnibussen des Linienverkehrs vorbehalten. Das- selbe gilt auch für Taxen, wenn dies durch das Zusatzschild „Taxi" angezeigt ist. Andere Ver- kehrsteilnehmer dürfen den Sonderfahrstreifen nicht benutzen. 6. Verkehrsverbote Zeichen 250 Zeichen 259 Verbot für Fahrzeuge aller Art Es gilt nicht für Handfahrzeuge, abweichend von § 28 Abs. 2 auch nicht für Tiere. Krafträder und Fahrräder dürfen geschoben werden. Verbot für Fußgänger
686 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 a) Für andere Verkehrsarten, wie Lastzüge, Reiter können gleichfalls durch das Zeichen 250 mit Sinnbild entsprechende Verbote erlassen wer- den. Zeichen 266 b) Ist auf einem Zusatzschild ein Gewicht, wie ,,7,5 t", angegeben, so gilt das Verbot nur, soweit das zulässige Gesamtgewicht dieser Verkehrsmittel die angegebene Grenze über- schreitet. c) Mehrere dieser Verbote können auf einem Schild vereinigt sein. Länge je einschließlich Ladung eine bestimmte Grenze überschreitet. Die Beschränkung durch Zeichen 262 gilt bei Zügen für das einzelne Fahrzeug, bei Sattelkraft- fahrzeugen gesondert für die Sattelzugmaschine einschließlich Sattellast und für die tatsächlich vor- handenen Achslasten des Sattelanhängers. Das Zeichen 266 gilt auch für Züge. Zeichen 260 Zeichen 267 Verbot für Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinräder und Mofas sowie für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge Zeichen 261 Verbot der Einfahrt Das Zeichen steht auf der rechten Seite der Fahr- bahn, für die es gilt, oder auf beiden Seiten dieser Fahrbahn. Verbot für kennzeichnungspflichtige Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Gütern Zeichen 268 Zeichen 269 Schneeketten sind vorgeschrieben Verbot für Fahrzeuge mit wassergefähr- dender Ladung Verbot für Fahrzeuge, deren Zeichen 262 Zeichen 263 Zeichen 270 tatsächliches Gewicht tatsächliche Achslast Zeichen 264 Zeichen 265 e Verkehrsverbot bei Smog oder zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen Breite Höhe Es verbietet den Verkehr mit Kraftfahrzeugen nach Maßgabe landesrechtlicher Smog-Verordnungen
687 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 oder bei Maßnahmen zur Vermeidung von schäd- lichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreini- gungen nach § 40 Abs. 2 des Bundes-Immissions- schutzgesetzes. lassen, so gilt das für Fahrzeuge aller Art. Außer- halb geschlossener Ortschaften bleiben die für bestimmte Fahrzeugarten geltenden Höchstge- schwindigkeiten (§ 3 Abs. 3 Nr. 2 Buchstaben a und b und § 18 Abs. 5) unberührt, wenn durch das Zeichen eine höhere Geschwindigkeit zugelassen wird. Zeichen 272 Das Zusatzschild bei --- - Nässe • • Wendeverbot verbietet, bei nasser Fahrbahn die angegebene Geschwindigkeit zu überschreiten. Zeichen 273 Zeichen 27 4.1 Verbot des Fahrens ohne einen Mindestabstand Es verbietet dem Führer eines Kraftfahrzeuges mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 2,8 t oder einer Zugmaschine, mit Ausnahme von Personen- kraftwagen und Kraftomnibussen, den angegebenen Mindestabstand zu einem vorherfahrenden Kraft- fahrzeug gleicher Art zu unterschreiten. Durch Zusatzschilder kann die Bedeutung des Zeichens eingeengt werden. 7. Streckenverbote Zeichen 27 4.2 @ ZONE Beginn Ende der Zone mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit Die Zeichen bestimmen Beginn und Ende der Zone mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Es ist verboten, innerhalb dieser Zone mit einer höheren Geschwindigkeit zu fahren als angegeben. Zeichen 275 Sie beschränken den Verkehr auf bestimmten Strecken. Zeichen 274 Vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit Zulässige Höchstgeschwindigkeit verbietet, schneller als mit einer bestimmten Geschwindigkeit zu fahren. Sind durch das Zeichen innerhalb geschlossener Ortschaften bestimmte Geschwindigkeiten über 50 km/h zuge- verbietet, langsamer als mit einer bestimmten Geschwindigkeit zu fahren. Es verbietet Fahrzeug- führern, die wegen mangelnder persöniicher Fähigkeiten oder wegen der Eigenschaften von Fahrzeug oder Ladung nicht so schnell fahren können oder dürfen, diese Straße zu benutzen. Straßen-, Verkehrs-, Sicht- oder Wetterverhältnisse können dazu verpflichten, langsamer zu fahren.
688 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Zeichen 276 Zeichen 277 Wo sämliche Streckenverbote enden, steht das Zeichen 282 Überholverbote verbieten Führern von Kraftfahrzeugen aller Art, Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 2,8 t, einschließlich ihrer Anhänger, und von Zugmaschinen, aus- genommen Personen- kraftwagen und Kraftomnibussen, Diese Zeichen können auch alleine links stehen. 8. Haltverbote Zeichen 283 mehrspurige Kraftfahrzeuge und Krafträder mit Beiwagen zu überholen. Ist auf einem Zusatzschild ein Gewicht, wie „ 7,5 t", angegeben, so gilt das Verbot nur, soweit das zulässige Gesamtgewicht dieser Verkehrsmittel die angegebene Grenze überschreitet. Haltverbot Es verbietet jedes Halten auf der Fahrbahn. Das Zusatzschild Die Länge einer Verbotsstrecke kann an deren Beginn auf einem Zusatzschild wie verb~tet es auch auf dem Seitenstreifen. angegeben sein. Das Ende einer Verbotsstrecke ist nicht gekenn- zeichnet, wenn das Streckenverbotszeichen zusammen mit einem Gefahrzeichen angebracht ist und sich aus der Örtlichkeit zweifelsfrei ergibt, von wo an die angezeigte Gefahr nicht mehr besteht. Es ist auch nicht gekennzeichnet, wenn das Verbot nur für eine kurze Strecke gilt und auf einem Zusatzschild die Länge der Verbotsstrecke angegeben ist. Sonst ist es gekennzeichnet durch die Zeichen 278 Zeichen 279 Zeichen 286 Eingeschränktes Haltverbot Es verbietet das Halten auf der Fahrbahn über 3 Minuten, ausgenommen zum Ein- oder Ausstei- gen oder zum Be- oder Entladen. Ladegeschäfte müssen ohne Verzögerung durchgeführt werden. Das Zusatzschild „auch auf Seitenstreifen" (hinter Zeichen 283) kann auch hier angebracht sein. Das Zusatzschild mit den Worten „auf dem Seiten- streifen" verbietet das Halten nur auf dem Seiten- streifen. Zeichen 280 Zeichen 281 Das Zusatzschild ,,(Rollstuhlfahrersymbol) mit Parkausweis Nr.... frei" nimmt Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung und Blinde, jeweils mit besonderem Parkausweis, vom Haltverbot aus. Das Zusatzschild „Anwohner mit besonderem Parkausweis frei" nimmt Anwohner mit besonde- rem Parkausweis vom Haltverbot aus.
689 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 Die Ausnahmen gelten nur, wenn die Parkaus- weise gut lesbar ausgelegt sind. (3) Markierungen a) Haltverbote gelten nur auf der Straßenseite, auf der die Schilder angebracht sind. 1. Fußgängerüberweg Zeichen 293 b) Sie gelten auch nur bis zur nächsten Kreuzung oder bis zur nächsten Einmündung auf der glei- chen Straßenseite. c) Der Anfang der Verbotsstrecke kann durch einen zur Fahrbahn weisenden waagerechten weißen Pfeil im Schild, das Ende durch einen solchen von der Fahrbahn wegweisenden Pfeil gekennzeichnet sein. Bei in der Verbotsstrecke wiederholten Schildern weist ein waagerechter Pfeil zur Fahrbahn, ein zweiter von ihr weg. Zeichen 290 2. Haltlinie Zeichen 294 ZONE eingeschränktes Haltverbot für eine Zone Bild 291 • E u ~ a: 11 cm ~ Ergänzend zu Halt- und Wartegeboten, die durch Zeichen 206, durch Polizeibeamte oder Licht- zeichen gegeben werden, ordnet sie an: ,,Hier halten!" Dasselbe gilt vor Bahnübergängen für den, der warten muß (§ 19 Abs. 2) . • Parkscheibe Zeichen 292 3. Fahrstreifenbegrenzung und Fahrbahnbegrenzung Zeichen 295 Ende eines eingeschränkten Haltverbotes für eine Zone Mit diesem Zeichen werden die Grenzen der Halt- verbotszone bestimmt. Das Verbot gilt für alle öffentlichen Verkehrsflä- chen innerhalb des durch die Zeichen 290 und 292 begrenzten Bereichs, sofern nicht abweichende Regelungen durch Verkehrszeichen angeordnet oder erlaubt sind. Durch ein Zusatzschild kann die Benutzung einer Parkscheibe oder das Parken mit Parkschein vorgeschrieben oder das Parken auf dafür gekennzeichneten Flächen beschränkt wer- den, soweit es nicht dem Ein- oder Aussteigen oder dem Be- oder Entladen dient. Sie besteht aus einer durchgehenden Linie. a) Sie wird vor allem verwendet, um den für den Gegenverkehr bestimmten Teil der Fahrbahn oder mehrere Fahrstreifen für den gleichgerich- teten Verkehr zu begrenzen. Die Fahrstreifen- begrenzung kann aus einer Doppellinie be- stehen. Sie ordnen an: Fahrzeuge dürfen sie nicht über- queren oder über ihnen fahren. Begrenzen sie den Fahrbahnteil für den Gegenverkehr, so ord- nen sie weiter an: Es ist rechts von ihnen zu fahren.
690 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Zeichen 297 Parken (§ 12 Abs. 2) auf der Fahrbahn ist nur erlaubt, wenn zwischen dem parkenden Fahr- zeug und der Linie ein Fahrstreifen von minde- stens 3 m verbleibt. b) Die durchgehende Linie kann auch Fahrbahn- begrenzung sein. Dann soll sie den Fahrbahn- rand deutlich erkennbar machen. Bleibt rechts von ihr ausreichender Straßenraum frei (Fahr- bahnteil oder befestigter Seitenstreifen), so ordnet sie an: aa) landwirtschaftliche Zug- oder Arbeitsma- schinen, Fuhrwerke, Radfahrer und ähnlich langsame Fahrzeuge müssen möglichst rechts von ihr fahren. bb) Links von ihr darf nicht gehalten werden. 4. Einseitige Fahrstreifenbegrenzung so schreiben die Pfeile die Fahrtrichtungen auf der folgenden Kreuzung oder Einmündung vor. Halten auf der so markierten Strecke der Fahrbahn ist verboten. Zeichen 296 5 a. Vorankündigungspfeil Zeichen 297 .1 Fahrstreifen B Fahrstreifen A Sie besteht aus einer durchgehenden neben einer unterbrochenen Linie. Für Fahrzeuge auf dem Fahrstreifen A ordnet die Markierung an: a) Der Fahrverkehr darf die durchgehende Linie nicht überqueren oder über ihr fahren. b) Parken (§ 12 Abs. 2) auf der Fahrbahn ist nur erlaubt, wenn zwischen dem parkenden Fahr- zeug und der durchgehenden Linie ein Fahr- streifen von mindestens 3 m verbleibt. Fahrzeuge auf dem Fahrstreifen B dürfen die Markierung überfahren, wenn der Verkehr dadurch nicht gefährdet wird. Der Vorankündigungspfeil kann eine Fahrstreifen- begrenzung ankündigen oder das Ende eines Fahrstreifens anzeigen. 6. Sperrflächen Zeichen 298 5. Pfeile Pfeile, die nebeneinander angebracht sind und in verschiedene Richtungen weisen, empfehlen, sich frühzeitig einzuordnen und in Fahrstreifen neben- einander zu fahren. Fahrzeuge, die sich einge- ordnet haben, dürfen hier auch rechts überholt werden. Sind zwischen den Pfeilen Leitlinien (Zeichen 340) oder Fahrstreifenbegrenzungen (Zeichen 295) markiert, Sie dürfen von Fahrzeugen nicht benutzt werden.
Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 7. Parkflächenmarkierungen erlauben das Parken (§ 12 Abs. 2), auf Gehwegen aber nur Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 2,8 t. Sind Parkflächen auf Straßen durch durchgehende Linien abgegrenzt, so wird damit angeordnet, wie Fahrzeuge aufzustellen sind. Dazu genügt auf gekennzeichneten Parkplätzen (Zeichen 314, 315 und 316) und an Parkuhren eine einfachere Mar- kierung. 691 Das Zeichen gibt die Vorfahrt nur an der nächsten Kreuzung oder Einmündung. Außerhalb geschlosse- ner Ortschaften steht es 150 bis 250 m davor, sonst wird auf einem Zusatzschild die Entfernung, wie ,,80 m", angegeben. Innerhalb geschlossener Ort- schaften steht es unmittelbar vor der Kreuzung oder Einmündung. Zeichen 306 Die durchgehenden Linien dürfen überquert werden. 8. Grenzmarkierung für Halt- und Parkverbote Zeichen 299 Vorfahrtstraße Die Markierung bezeichnet, verlängert oder ver- kürzt vorgeschriebene Halt- oder Parkverbote. Es steht am Anfang der Vorfahrtstraße und wird an jeder Kreuzung und an jeder Einmündung von rechts wiederholt. Es steht vor, auf oder hinter der Kreuzung oder Einmündung. Es gibt die Vorfahrt bis zum näch- sten Zeichen 205 „Vorfahrt gewähren!", 206 „Halt! Vorfahrt gewähren!" oder 307 „Ende der Vorfahrt- straße". Außerhalb geschlossener Ortschaften verbie- tet es bis dorthin das Parken (§ 12 Abs. 2) auf der Fahrbahn. Ein Zusatzschild 9. Alle Linien können durch gleichmäßig dichte Mar- kierungsknopfreihen ersetzt werden. In verkehrs- beruhigten Geschäftsbereichen (§ 45 Abs. 1 c) können Fahrbahnbegrenzungen auch mit anderen Mitteln, wie z. B. durch Pflasterlinien, ausgeführt werden. (4) Vorübergehende Fahrstreifenbegrenzung Auffällige Einrichtungen, wie gelbe Markierungen, gelbe Markierungsknopfreihen oder Reihen von rot- weißen Leitmarken, heben die durch Fahrstreifenbe- grenzungen (Zeichen 295) und Leitlinien (Zeichen 340) gegebenen Anordnungen auf. Fahrzeuge dürfen sie nicht überqueren und nicht über ihnen fahren. Nur wenn die Markierungsknöpfe oder Marken so zusam- mengefaßt sind, daß sie wie Leitlinien aussehen, dür- fen sie überquert werden, wenn der Verkehr dadurch nicht gefährdet wird. zum Zeichen 306 kann den Verlauf der Vorfahrtstraße bekanntgeben. Wer ihm folgen will, muß dies recht- zeitig und deutlich ankündigen; dabei sind die Fahrt- richtungsanzeiger zu benutzen. Auf Fußgänger ist besondere Rücksicht zu nehmen; wenn nötig, ist zu warten. Zeichen 307 § 42 Richtzeichen (1) Richtzeichen geben besondere Hinweise zur Erleichterung des Verkehrs. Sie können auch Anord- nungen enthalten. Ende der Vorfahrtstraße Zeichen 308 (2) Vorrang Zeichen 301 II Vorrang vor dem Gegenverkehr Vorfahrt Das Zeichen steht vor einer verengten Fahrbahn.
692 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 (3) Die Ortstafel Zeichen 31 O 1. Das Zeichen erlaubt Fahrzeugen mit einem zuläs- sigen Gesamtgewicht bis zu 2,8 t das Parken (§ 12 Abs. 2) auf Gehwegen. Zeichen 311 Wilster Schotten 6km t Kreis Steinburg Vorderseite Rückseite bestimmt: Hier beginnt Hier endet eine geschlossene Ortschaft. Von hier an gelten die für den Verkehr innerhalb (außerhalb) geschlossener Ortschaften bestehenden Vorschriften. Der obere Teil des Zeichens 311 ist weiß, wenn die Ortschaft, auf die hingewiesen wird, zu derselben Gemeinde wie die soeben durchfahrene Ortschaft gehört. 2. Im Zeichen wird bildlich angeordnet, wie die Fahr- zeuge aufzustellen sind. 3. Durch ein Zusatzschild kann die Parkerlaubnis beschränkt sein, insbesondere nach der Dauer, zugunsten der mit besonderem Parkausweis ver- sehenen Anwohner, Schwerbehinderten mit außer- gewöhnlicher Gehbehinderung und Blinden. Die Ausnahmen gelten nur, wenn die Parkausweise gut lesbar ausgelegt sind. Das Zusatzschild „nur mit Parkschein" kennzeichnet den Geltungsbe- reich von Parkscheinautomaten. 4. Der Anfang des erlaubten Parkens kann durch einen waagerechten weißen Pfeil im Schild, das Ende durch einen solchen in entgegengesetzte Richtung weisenden Pfeil gekennzeichnet werden. Zeichen 316 (4) Parken Zeichen 314 P+R Parken und Reisen Parkplatz Zeichen 317 1. Das Zeichen erlaubt das Parken (§ 12 Abs. 2). 2. Durch ein Zusatzschild kann die Parkerlaubnis beschränkt sein, insbesondere nach der Dauer, nach Fahrzeugarten, zugunsten der mit besonde- rem Parkausweis versehenen Anwohner, Schwer- behinderten mit außergewöhnlicher Gehbehinde- rung und Blinden. Die Ausnahmen gelten nur, wenn die Parkausweise gut lesbar ausgelegt sind. Das Zusatzschild „nur mit Parkschein" kennzeich- net den Geltungsbereich von Parkscheinautoma- ten, das Zusatzschild „gebührenpflichtig" kenn- zeichnet einen Parkplatz für Großveranstaltungen als gebührenpflichtig (§ 45 Abs. 1 b Nr. 1). 3. Der Anfang des erlaubten Parkens kann durch einen waagerechten weißen Pfeil im Schild, das Ende durch einen solchen in entgegengesetzte Richtung weisenden Pfeil gekennzeichnet werden. Wandererparkplatz (4 a) Verkehrsberuhigte Bereiche Zeichen 325 Zeichen 326 Beginn Ende Der Hinweis auf einen Parkplatz kann, soweit dies nicht durch Zeichen 432 geschieht, durch ein Zusatzschild mit schwarzem Pfeil erfolgen. Zeichen 315 eines verkehrsberuhigten Bereichs Innerhalb dieses Bereichs gilt: 1. Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen; Kinderspiele sind überall erlaubt. Parken auf Gehwegen 2. Der Fahrzeugverkehr muß Schrittgeschwindigkeit einhalten.
693 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 3. Die Fahrzeugführer dürfen die Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig müssen sie warten. 4. Die Fußgänger dürfen den Fahrverkehr nicht unnö- tig behindern. 5. Das Parken ist außerhalb der dafür gekennzeich- neten Flächen unzulässig, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen, zum Be- oder Entladen. (5) Autobahnen und Kraftfahrstraßen Das Ende kann auch durch dasselbe Zeichen mit einer Entfernungsangabe unter dem Sinnbild, wie ·,,800 m", angekündigt sein. (6) Markierungen sind weiß, ausgenommen in den Fällen des § 41 Abs. 4. 1. Leitlinie Zeichen 340 Zeichen 330 Sie besteht in der Regel aus gleich langen Strichen mit gleichmäßigen Abständen. Eine Leitlinie kann auch als Warnlinie ausgeführt werden; bei der Warnlinie sind die Striche länger als die Lücken. Autobahn Das Zeichen steht an den Zufahrten der Anschluß- stellen. Die Markierung bedeutet: a) Leitlinien dürfen überfahren werden, wenn dadurch der Verkehr nicht gefährdet wird; Zeichen 331 b) sind auf einer Fahrbahn für beide Richtungen insgesamt 3 Fahrstreifen so markiert, dann darf der linke Fahrstreifen nicht zum Überholen benutzt werden. Wer nach links abbiegen will, darf sich auf dem mittleren Fahrstreifen ein- ordnen; Kraftfahrstraßen Das Zeichen steht am Anfang, an jeder Kreuzung und Einmündung und wird, wenn nötig, auch sonst wieder- holt. Zeichen 332 Zeichen 333 Ausfahrt von der Autobahn Zeichen 334 Ende der Autobahn Zeichen 336 Ende der Kraftfahrstraße c) auf Fahrbahnen für beide Richtungen mit 4 so markierten Fahrstreifen sind die beiden linken ausschließlich dem Gegenverkehr vorbehalten; sie dürfen daher auch nicht zum Überholen benutzt werden. Dasselbe gilt auf 6-streifigen Fahrbahnen für die 3 linken Fahrstreifen; d) sind außerhalb geschlossener Ortschaften für eine Richtung 3 Fahrstreifen so markiert, dann darf der mittlere Fahrstreifen dort durchgängig befahren werden, wo - auch nur hin und wie- der - rechts davon ein Fahrzeug hält oder fährt. Dasselbe gilt auf Fahrbahnen mit mehr als drei so markierten Fahrstreifen für eine Richtung für den zweiten Fahrstreifen von rechts. Den linken Fahrstreifen dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften Lastkraftwagen mit einem zulässi- gen Gesamtgewicht_ von mehr als 2,8 t sowie Züge, die länger als 7 m sind, nur benutzen, wenn sie sich dort zum Zwecke des Links- abbiegens einordnen; e) sind Beschleunigungsstreifen so markiert, dann darf dort auch schneller gefahren werden als auf den anderen Fahrstreifen; f) gehen Fahrstreifen, insbesondere auf Autobah- nen oder Kraftfahrstraßen von der durchgehen- den Fahrbahn ab, so dürfen Abbieger vom Beginn einer breiten Leitlinie rechts von dieser schneller als auf der durchgehenden Fahrbahn fahren. Das gilt nicht für Verzögerungsstreifen:
694 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 2. Wartelinie Zeichen 341 Es mahnt Fahrzeugführer, die wassergefährdende Stoffe geladen haben, sich besonders vorsichtig zu verhalten. Zeichen 355 Fußgängerunter- oder -überführung Zeichen 356 Sie kann angebracht sein, wo das Zeichen 205 anordnet: ,,Vorfahrt gewähren!" Sie kann ferner dort angebracht sein, wo abbiegende Fahrzeuge Gegenverkehr durchfahren lassen müssen. Sie empfiehlt dem, der warten muß, hier zu warten. 3. Schriftzeichen und die Wiedergabe von Verkehrs- schildern auf der Fahrbahn dienen dem Hinweis auf ein entsprechendes Verkehrszeichen. Verkehrshelfer (7) Hinweise Zeichen 357 Zeichen 350 n Sackgasse Fußgängerüberweg Das Zeichen ist unmittelbar an der Markierung (Zeichen 293) angebracht. Zeichen 353 Wintersport kann durch Zusatzschild (hinter Zeichen 101) erlaubt sein. Zeichen 359 Zeichen 358 [Il 1±1 Pannenhilfe Erste Hilfe Einbahnstraße Es kann ergänzend anzeigen, daß die Straße eine Einbahnstraße (Zeichen 220) ist. Zeichen 354 Zeichen 363 8 Polizei Wasserschutzgebiet Durch solche Zeichen mit entsprechenden Sinnbildern können auch andere Hinweise gegeben werden, wie auf Fernsprecher, Tankstellen, Zeltplätze und Plätze für Wohnwagen.
Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 Zeichen 368 695 Zeichen 385 Ortshinweistafel Verkehrsfunksender Durch das Zeichen wird auf Verkehrsfunksender hin- gewiesen und den Fahrzeugführern empfohlen, auf Verkehrsdurchsagen zu achten. Im weißen Feld wird die Bezeichnung des Senders in abgekürzter Form angegeben. Die Zahl bez8ichnet die UKW-Frequenz in Megahertz (MHz) und der Buchstabe den Verkehrs- bereich. Zeichen 375 Zeichen 376 Es dient der Unterrichtung über Namen von Ortschaf- ten, soweit keine Ortstafeln (Zeichen 310) aufgestellt sind. Zeichen 386 Touristischer Hinweis Es dient außerhalb der Autobahnen dem Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele und der Kennzeichnung von Touristikstraßen sowie an Autobahnen der Unter- richtung über Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Zeichen 388 Autobahnhotel Autobahngasthaus Zeichen 377 (II Es warnt, mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen den für diese nicht genügend befestigten Seitenstreifen zu benutzen. Wird statt des Sinnbildes eines Personenkraftwagens das eines Lastkraftwagens gezeigt, so gilt die War- nung nur Führern von Fahrzeugen mit einem zulässi- gen Gesamtgewicht über 2,8 t und Zugmaschinen. Autobahnkiosk Zeichen 392 Zeichen 380 Es weist auf eine Zollstelle hin. Zeichen 393 Richtgeschwindigkeit Es empfiehlt, die angegebene Geschwindigkeit auch bei günstigen Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetter- verhältnissen nicht zu überschreiten. Zeichen 381 mm Ende der Richtgeschwindigkeit Informationstafel an Grenzübergangsstellen
696 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Zeichen 394 Zeichen 430 Es kennzeichnet innerhalb geschlossener Ortschaften Laternen, die nicht die ganze Nacht brennen. Later- nenpfähle tragen Ringe gleicher Farbe. In dem roten Feld kann in weißer Schrift angegeben sein, wann die Laterne erlischt. zur Autobahn - 1 . Wegweiser [ill]j Zeichen 405 Zeichen 406 Zeichen 41 0 Wird aus verkehrlichen Gründen auf private Ziele hingewiesen, so kann die Ausführung des Zei- chens mit braunem Grund und weißen Zeichen erfolgen. Zeichen 434 1 Nummernschilder für Bundes- straßen Bahnhof zu innerörtlichen Zielen und zu Einrichtungen mit erheblicher Verkehrsbedeutung (8) Wegweisung Zeichen 401 > Zeichen 432 -1' m Hannover 145 km Düsseldorf 23 km J Autobahnen Knotenpunkte der Auto- bahnen (Autobahn- ausfahrten, Autobahn- kreuze und Autobahn- dreiecke) Europa- straßen Zeichen 415 lm] Dorsten 28 km Bottrop 14 km auf Bundesstraßen ~ Recklinghausen 36km Dormagen 42 km • Wegweisertafel Sie faßt alle Wegweiser einer Kreuzungszufahrt zusammen. Die Tafel kann auch als Vorwegweiser dienen. Innerorts können Wegweiser auch folgende Formen haben: Zeichen 435 ~ -11' W Kyritz 36 km Zeichen 436 Diese Schilder geben keine Vorfahrt. Zeichen 418 Zeichen 419 Hildesheim 49 km Elze 31 km [.Eichenbach) ~ + Gierstädt 12 km Zeichen 437 auf sonstigen Straßen mit größerer mit geringerer Verkehrsbedeutung Das Zusatzschild „Nebenstrecke" weist auf einen wegen seines schwächeren Verkehrs empfehlens- werten Umweg hin. Zeichen 421 1 für bestimmte Verkehrsarten l Messegelände Straßennamensschilder II
697 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 An Kreuzungen und Einmündungen mit erhebli- chem Fahrverkehr sind sie auf die oben bezeich- nete Weise aufgestellt. 2. Vorwegweiser Zeichen 438 München ~ ~ Erding .... Zeichen 439 St~ lfbach 00 Nürnberg Es empfiehlt, sich frühzeitig einzuordnen. Zeichen 440 - die Ankündigungstafel Zeichen 448 Jr'@ Düsseldorf -Benrath 1000m in der die Sinnbilder hinweisen: auf eine Autobahnausfahrt - auf ein Autobahnkreuz oder Autobahndreieck; es weist auch auf Kreuze und Dreiecke von Autobahnen mit autobahnähnlich ausgebauten Straßen des nachgeordneten Netzes hin. Die Nummer ist die laufende Nummer der Aus- fahrten, Autobahnkreuze und Autobahndreiecke der jeweils benutzten Autobahnen. - den Vorwegweiser Zeichen 449 zur Autobahn Zeichen 442 - sowie auf 300 m, 200 m und 100 m durch Baken wie Zeichen 450 für bestimmte Verkehrsarten 3. Wegweisung auf Autobahnen Die „Ausfahrt" (Zeichen 332 und 333), ein Auto- bahnkreuz und ein Autobahndreieck werden ange- kündigt durch Auf der 300-m-Bake einer Ausfahrt wird die Nummer der Ausfahrt wiederholt.
698 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Zeichen 458 Autobahnkreuze und Autobahndreiecke werden 2 000 m vorher, Ausfahrten werden 1 000 m vorher durch Zeichen 448 angekündigt. Der Vorwegwei- ser Zeichen 449 steht bei Autobahnkreuzen und Autobahndreiecken 1 000 m und 500 m, bei Aus- fahrten 500 m vorher. Stuttgart r--t • o Zeichen 453 B orf A orf • ~ Entfernungstafel Sie gibt hinter jeder Ausfahrt, Abzweigung und Kreuzung die Entfernungen zur jeweiligen Orts- mitte an. Unterhalb des waagerechten Striches werden Ziele angegeben, die über eine andere als die gerade befahrene Autobahn zu erreichen sind. Müssen nur bestimmte Verkehrsarten umgeleitet werden, so sind diese auf einem Zusatzschild über dem Wegweiser (Zeichen 454) und über dem Ankündigungszeichen (Zeichen 457) angegeben, wie „Fahrzeuge über 7,5 t zulässiges Gesamtge- wicht". Der Vorwegweiser und die Planskizze zei- gen dann Verbotszeichen für die betroffenen Ver- kehrsarten, wie das Zeichen 262. Das Ende der Umleitung wird mit dem 4. Umleitungen des Verkehrs bei Straßensperrungen Zeichen 459 Zeichen 454 [I Umleitung> Es ist am Beginn der Umleitung und, soweit erfor- derlich, an den Kreuzungen und Einmündungen im Verlauf der Umleitungsstrecke angebracht. Ende einer Umleitung angezeigt. Zeichen 455 U3 t 5. Numerierte Bedarfsumleitungen für den Autobahn- verkehr Zeichen 460 Numerierte Umleitung Die Umleitung kann angekündigt sein durch das Zeichen 457 [I Umleitung II mit Zusatzschild, wie „400 m" oder „Richtung Stuttgart" sowie durch die Planskizze Bedarfsumleitung Wer seine Fahrt vorübergehend auf anderen Strek- ken fortsetzen muß oder will, wird durch dieses Zeichen auf die Autobahn zurückgeleitet.
699 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 Zeichen 466 Zeichen 500 200m Bedarfsumleitungstafel Überleitungstafel Kann der umgeleitete Verkehr an der nach Zeichen 460 vorgesehenen Anschlußstelle noch nicht auf die Autobahn zurückgeleitet werden, so wird er durch dieses Zeichen über die nächste Bedarfs- umleitungsstrecke weitergeführt. Überleitungen des Verkehrs auf die Fahrbahn oder Fahrstreifen für den Gegenverkehr werden durch solche Tafeln angekündigt. Auch die Rückleitung des Verkehrs wird so angekündigt. § 43 Zeichen 467 Verkehrseinrichtungen (1) Verkehrseinrichtungen sind Schranken, Sperr- pfosten, Parkuhren, Parkscheinautomaten, Geländer, Absperrgeräte, Leiteinrichtungen sowie Blinklicht- und Lichtzeichenanlagen. (2) Regelungen durch Verkehrseinrichtungen gehen den allgemeinen Verkehrsregeln vor. Umlenkungs-Pfeil Streckenempfehlungen auf Autobahnen können durch den Umlenkungs-Pfeil gekennzeichnet wer- den. (3) Verkehrseinrichtungen im einzelnen: 1. An Bahnübergängen sind die Schranken rot-weiß gestreift. 2. Absperrgeräte für Arbeits-, Schaden-, Unfall- und andere Stellen sind Zeichen 600 6. Sonstige Verkehrslenkungstafeln Zeichen 468 111111 Absperrschranke Zeichen 605 Schwierige Verkehrsführung Es kündigt eine mit dem Zeichen „ Vorgeschrie- bene Fahrtrichtung" (Zeichen 209 bis 214) verbun- dene Verkehrsführung an. Leitbake (Warnbake)
700 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Zeichen 610 Leitkegel Zeichen 615 Zeichen 620 Leitpfosten (rechts) Leitpfosten (links) in der Regel in Abständen von 50 m stehen. b) An gefährlichen Stellen können schraffierte Leittafeln oder Leitmale angebracht sein, wie Zeichen 625 Richtungstafel in Kurven fahrbare Absperrtafel (4) Zur Kennzeichnung nach § 17 Abs. 4 Satz 2 und 3 von Fahrzeugen und Anhängern, die innerhalb geschlossener Ortschaften auf der Fahrbahn halten, können amtlich geprüfte Park-Warntafeln verwendet werden. Zeichen 616 Zeichen 630 Park-Warntafel" 15. In § 45 Abs. 7 Satz 1 werden nach dem Wort „Vor- fahrtstraßen" das Komma und die Wörter „soweit sie nicht Bundesfernstraßen sind," gestrichen. fahrbare Absperrtafel mit Blinkpfeil 16. § 49 wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 wird wie folgt geändert: Die Absperrtafel weist auf eine Arbeitsstelle hin. Behelfsmäßig oder zusätzlich können weiß-rot- weiße Warnfahnen, aufgereihte rot-weiße Fahnen oder andere rot-weiße Warneinrichtungen verwen- det werden. Warnleuchten an Absperrgeräten zei- gen rotes Licht, wenn die ganze Fahrbahn gesperrt ist, sonst gelbes Licht oder gelbes Blinklicht. Die Absperrgeräte verbieten das Befahren der abge- sperrten Straßenfläche. aa) Nummer 11 wird wie folgt gefaßt: ,, 11. das Verhalten bei besonderen Verkehrs- lagen nach § 11 Abs. 1 oder 2, ". bb) Nummer 12 wird wie folgt gefaßt: „ 12. das Abs. Abs. oder Halten oder Parken nach § 12 1, 1a, 3, 3a Satz 1, Abs. 3b Satz 1, 4 Satz 1, 2 zweiter Halbsatz, Satz 3 5 oder Abs. 4a bis 6, ". cc) Nummer 18 wird wie folgt gefaßt: 3. Leiteinrichtungen a) Um den Verlauf der Straße kenntlich zu machen, können· an den Straßenseiten „18. die Benutzung von Autobahnen und Kraftfahrstraßen nach § 18 Abs. 1 bis 3, Abs. 5 Satz 2 oder Abs. 6 bis 10,".
Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 dd) In Nummer 20 wird die Angabe „Satz 1" ge- strichen. 18. Dem § 53 werden folgende Absätze 9 bis 12 angefügt: ,,(9) Verkehrszeichen in der Gestaltung nach der bis zum 1. Juli 1992 geltenden Fassung dieser Verord- nung behalten auch danach ihre Gültigkeit. Ab dem 1. Juli 1992 dürfen jedoch nur noch Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen mit den neuen Symbolen angeordnet und aufgestellt werden. ee) Nummer 20a wird wie folgt gefaßt: „20a. das Anlegen von Sicherheitsgurten nach § 21 a Abs. 1 Satz 1, das Benut- zen vorhandener Rückhalteeinrichtun- gen nach § 21 a Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 oder das Tragen von Schutzhelmen nach § 21 a Abs. 2, ". ff) (10) Die Kennzeichnung des Anfangs, des Verlaufs und des Endes einer Verbotsstrecke durch Zusatz- schilder (§ 41 Abs. 2 Nr. 8 Buchstabe c Satz 3 in der bis 30. Juni 1992 geltenden Fassung) bleibt bis 30. Juni 1994 wirksam. Nummer 25 wird wie folgt gefaßt: ,,25. (11) Die Kennzeichnung des Anfangs, des Verlaufs und des Endes einer Strecke, auf der das Parken durch die Zeichen 314 oder 315 (§ 42 Abs. 4) erlaubt ist, durch Zusatzschilder bleibt bis 30. Juni 1994 wirk- sam. den Umweltschutz nach § 30 Abs. oder 2 oder das Sonntagsfahrverbot nach § 30 Abs. 3 Satz 1 oder 2 Nr. 4 Satz 2,". (12) Rote und gelbe Pfeile in Lichtzeichenanlagen gemäß § 37 Abs. 2 Nr. 1 in der bis zum 30. Juni 1992 geltenden Fassung bleiben bis zum 31. Dezember 2005 gültig." b) Absatz 3 wird wie folgt geändert: aa) In Nummer 1 wird die Angabe „Abs. 5" durch die Angabe „Abs. 5 Satz 4" ersetzt. bb) In Nummer 3 wird die Angabe ,,§ 38 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 oder 3" durch die Angabe,,§ 38 Abs. 1, Abs. 2 oder 3 Satz 3" ersetzt. 17. § 53 wird gestrichen. § 54 wird § 53. 701 Artikel 2 Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1992 in Kraft. Abwei- chend hiervon tritt Artikel 1 Nr. 8 am Tage nach der Verkündung in Kraft. Der Bundesrat hat zugestimmt. Bonn, den 19. März 1992 Der Bundesminister für Verkehr Günther Krause Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Klaus Töpfer
703 Nr. 16 - Tag der Ausgabe: Bonn, den 3. April 1992 Datum und Bezeichnung der Rechtsvorschrift ABI. EG - Ausgabe in deutscher Sprache - Nr./Seite 25. 2. 92 25. 2. 92 vom Verordnung (EWG) Nr. 526/92 des Rates zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2390/89 zur Festlegung allgemeiner Einfuhrbestimmungen für W e i n , T r a u b e n s a f t und T r a u b e n m o s t L 58/3 3. 3. 92 Verordnung (EWG) Nr. 527/92 des Rates zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1873/84 zur Genehmigung des Anbietens oder der Abgabe zum unmittelbaren menschlichen Verbrauch von bestimmten eingeführ- ten Wein e n , bei denen angenomme.n werden kann, daß sie Gegen- stand von in der Verordnung (EWG) Nr. 822/87 nicht vorgesehenen önologischen Verfahren waren L 58/4 3. 3. 92 Andere Vorschriften 20. 1. 92 25. 2. 92 25. 2. 92 28. 2. 92 28. 2. 92 28. 2. 92 27. 2. 92 27. 2. 92 27. 2. 92 27. 2. 92 27. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 130/92 der Kommission zur Regelung der Einfuhr nach Deutschland, in die Benelux-Länder, in das Vereinigte Königreich, nach Irland, Dänemark, Griechenland und Portugal von bestimmten Textilwaren (Kategorie 3) mit Ursprung in Pakistan L 15/10 22. 1. 92 Verordnung (EWG) Nr. 478/92 des Rates zur Eröffnung eines jährlichen Gemeinschaftszollkontingents für Hunde- und Katzenfutter, in Aufma- chungen für den Einzelverkauf, des KN-Codes 2309 10 11 bzw. Fischfut- ter des KN-Codes ex 2309 90 41 mit Ursprung in und Herkunft aus den Färöern L 55/2 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 479/92 des Rates über die Anwendung des Artikels 85 Absatz 3 des Vertrages auf bestimmte Gruppen von Verein- barungen, Beschlüssen und aufeinander abgestimmten Verhaltenswei- sen zwischen Seeschiffahrtsunternehmen (Konsortien) L 55/3 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 509/92 der Kommission über die Einreihung von bestimmten Waren in die Kombinierte Nomenklatur L 55/80 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 513/92 der Kommission zur Wiedereinführung der Erhebung der Zölle für die Waren der KN-Codes 6401 , 6402, 6404 und 6405 90 10 mit Ursprung in Thailand, dem die in der Verordnung (EWG) Nr. 3831/90 des Rates vorgesehenen Zollpräferenzen gewährt werden L 55/88 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. rung des Zollsatzes für 40.0610) mit Ursprung Nr. 3832/90 des Rates L 55/90 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 517/92 des Rates zur Änderung der autonomen Einfuhrregelung für Waren mit Ursprung in Ungarn, Polen und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (CSFR) L 56/1 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 518/92 des Rates mit Durchführungsvorschriften zu dem Interimsabkommen über Handel und Handelsfragen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl einerseits und der Republik Polen andererseits · L 56/3 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 519/92 des Rates mit Durchführungsvorschriften zu dem Interimsabkommen über Handel und Handelsfragen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl einerseits und der Republik Ungarn andererseits L 56/6 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 520/92 des Rates mit Durchführungsvorschriften zu dem Interimsabkommen über Handel und Handelsfragen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl einerseits und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik andererseits L 56/9 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 521/92 des Rates zur Eröffnung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontingenten und Gemeinschaftszollplafonds für bestimmte landwirtschaftliche und gewerbliche Waren mit Ursprung in Ungarn, Polen und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (CSFR) (1992) L 56/12 29. 2. 92 514/92 der Kommission über die Wiedereinfüh- die Waren der Kategorie 61 (laufende Nummer in China, dem die in der Verordnung (EWG) vorgesehenen Zollpräferenzen gewährt werden
704 Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1992, Teil 1 Herausgeber: Der Bundesminister der Justiz - Verlag: Bundesanzeiger Verlags- ges.m.b.H. - Druck: Bundesdruckerei Zweigbetrieb Bonn. Bundesgesetzblatt Teil I enthält Gesetze, Verordnungen und sonstige Veröffent- lichungen von wesentlicher Bedeutung. Bundesgesetzblatt Teil II enthält a) völkerrechtliche Vereinbarungen und die zu ihrer Inkraftsetzung oder Durch- setzung erlassenen Rechtsvorschriften sowie damit zusammenhängende Bekanntmachungen, b) Zolltarifvorschriften. laufender Bezug nur im Verlagsabonnement. Postanschrift für Abonnements- bestellungen sowie Bestellungen bereits erschienener Ausgaben: Bundesanzeiger Verlagsges.m.b.H., Postfach 13 20, 5300 Bonn 1 Telefon: (0228) 38208-0, Telefax: (0228) 38208-36 Bezugspreis für Teil I und Teil II halbjährlich je 81,48 DM. Einzelstücke je angefan- gene 16 Seiten 2,56 DM zuzüglich Versandkosten. Dieser Preis gilt auch für Bundesgesetzblätter, die vor dem 1. Januar 1990 ausgegeben worden sind. Lieferung gegen Voreinsendung des Betrages auf das Postgirokonto Bundes- gesetzblatt Köln 3 99-509, BLZ 370 100 50, oder gegen Vorausrechnung. Preis dieser Ausgabe: 6, 12 DM (5, 12 DM zuzüglich 1,00 DM Versandkosten), bei Lieferung gegen Vorausrechnung 7, 12 DM. Im Bezugspreis ist die Mehrwertsteuer enthalten; der angewandte Steuersatz beträgt 7%. Bundesanzeiger Verlagsges.m.b.H. · Postfach 13 20 · 5300 Bonn 1 Postvertriebsstück • Z 5702 A • Gebühr bezahlt ABI. EG Datum und Bezeichnung der Rechtsvorschrift - Ausgabe in deutscher Sprache - Nr./Seite 28. 2. 92 28. 2. 92 28. 2. 92 2. 3. 92 3. 3. 92 vom Entscheidung Nr. 522/92/EGKS der Kommission mit Durchführungsvor- schriften zum Interimsabkommen zwischen der Europäischen Wirt- schaftsgemeinschaft und der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl einerseits und Polen andererseits über Handel und Handelsfragen L 56/35 29. 2. 92 Entscheidung Nr. 523/92/EGKS der Kommission mit Durchführungsvor- schriften zum Interimsabkommen zwischen der Europäischen Wirt- schaftsgemeinschaft und der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl einerseits und Ungarn andererseits über Handel und Handelsfra- gen L 56/38 29. 2. 92 Entscheidung Nr. 524/92/EGKS der Kommission mit Durchführungsvor- schriften zum Interimsabkommen zwischen der Europäischen Wirt- schaftsgemeinschaft und der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl einerseits und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik andererseits über Handel und Handelsfragen L 56/41 29. 2. 92 Verordnung (EWG) Nr. 536/92 der Kommission zur Verlängerung der Verordnung (EWG) Nr. 3270/91 über den bei der Einfuhr von Atlanti- schem Lachs einzuhaltenden Mindestpreis L 58/24 3. 3. 92 Verordnung (EWG) Nr. 540/92 der Kommission zur Änderung der Verord- nung (EWG) Nr. 650/91 über die Anträge in Form von operationellen Programmen auf Zuschüsse des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL), Abteilung Ausrichtung, für Investitionen zur Verbesserung der Verarbeitungs- und Vermarktungs- bedingungen für Erzeugnisse der Fischerei und der Aquakultur L 59/9 4. 3. 92 Berichtigung der Verordnung (EWG) Nr. 3544/91 des Rates vom 25. November 1991 zur zeitweiligen Aussetzung der autonomen Zoll- sätze des Gemeinsamen Zolltarifs für einige industrielle Waren (Mikro- elektronik und verwandte Bereiche) (ABI. Nr. L 346 vom 16. 12. 1991) L 58/30 3. 3. 92 Berichtigung der Verordnung (~WG) Nr. 282/92 des Rates vom 3. Februar 1992 zur Ergänzung und Anderung der Verordnungen (EWG) Nr. 3587/91 und (EWG) Nr. 3588/91 zur Verlängerung für 1992 der Anwendung der Verordnungen (EWG) Nr. 3831/90, (EWG) Nr. 3832/90, (EWG) Nr. 3833/90, (EWG) Nr. 3834/90 und (EWG) Nr. 3835/90 zur Anwendung allgemeiner Zollpräferenzen für bestimmte Waren mit Ursprung in Entwicklungsländern im Jahre 1991 (ABI. Nr. L 31 vom 7. 2. 1992) L 62/59 7. 3. 92 Berichtigung der Verordnung (EWG) Nr. 3567/91 des Rates vom 2. Dezember 1991 über die Einfuhrregelung für Waren aus den Repu- bliken Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien und Slowenien (ABI. Nr. L 342 vom 12. 12. 1991) L 65/34 11. 3. 92