Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/sittenwidrige-schaedigung
Timestamp: 2019-11-15 10:47:08
Document Index: 229848904

Matched Legal Cases: ['§ 826', '§ 826', '§ 826', '§ 826', '§ 826', '§ 823', '§ 826', '§ 830', '§ 826']

sittenwidrige Schädigung | Rechtslupe
Wer in der Zwangs­ver­stei­ge­rung ein Gebot in der Absicht abgibt, das Bar­ge­bot nicht zu ent­rich­ten oder zu hin­ter­le­gen, han­delt sit­ten­wid­rig im Sin­ne von § 826 BGB. Für die Absicht eines Bie­ters, das Bar­ge­bot nicht zu ent­rich­ten oder zu hin­ter­le­gen, spricht eine tat­säch­li­che Ver­mu­tung, wenn er zum einen bei der Abga­be
Inkas­so nicht bestehen­der For­de­run­gen – und Erstat­tung der Anwalts­kos­ten
Bei einer sit­ten­wid­ri­gen Inan­spruch­nah­me wegen einer unstrei­tig nicht bestehen­den For­de­rung besteht ein Anspruch des hier­bei Inan­spruch­ge­nom­me­nen aus § 826 BGB auf Erstat­tung sei­ner außer­ge­richt­li­chen Rechts­an­walts­kos­ten gegen das Inkas­so­un­ter­neh­men. Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung kann ein grob leicht­fer­ti­ges und gewis­sen­lo­ses Han­deln einen Sit­ten­ver­stoß i.S.d. § 826 BGB dar­stel­len . Sit­ten­wid­rig han­delt nicht nur,
Nach § 826 BGB ist der­je­ni­ge, der in einer gegen die guten Sit­ten ver­sto­ßen­den Wei­se einem ande­ren vor­sätz­lich einen Scha­den zufügt, dem ande­ren zum Ersatz des Scha­dens ver­pflich­tet. § 826 BGB knüpft an deut­lich stren­ge­re Vor­aus­set­zun­gen als § 823 BGB. § 826 BGB ist nur anwend­bar, wenn über den Anfech­tungs­tat­be­stän­den
Die Vor­aus­set­zun­gen einer Teil­nah­me an einer uner­laub­ten Hand­lung im Sin­ne des § 830 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 BGB rich­ten sich nach den für das Straf­recht ent­wi­ckel­ten Grund­sät­zen. Danach ver­langt die Teil­nah­me neben der Kennt­nis der Tat­um­stän­de wenigs­tens in gro­ben Zügen den jewei­li­gen Wil­len der ein­zel­nen Betei­lig­ten, die Tat gemein­schaft­lich mit
Geschlos­se­ne Immo­bi­li­en­fonds und die Haf­tung der Bank
Haf­tet eine das Fonds­ob­jekt eines geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds finan­zie­ren­den Bank wegen Bei­hil­fe zu einer sit­ten­wid­ri­gen vor­sätz­li­chen Schä­di­gung der Anle­ger durch die Fond­s­in­itia­to­ren? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen – und man­gels Gehil­fen­vor­sat­zes der Bank ver­neint: In dem vor­lie­gend ent­schie­de­nen Fall ist der Bun­des­ge­richts­hof zunächst davon aus­ge­gan­gen, dass
Sit­ten­wid­ri­ge Schä­di­gung, § 826 BGB
Ein Ver­hal­ten ist im All­ge­mei­nen nicht bereits des­halb sit­ten­wid­rig, weil der Han­deln­de ver­trag­li­che Pflich­ten oder das Gesetz ver­letzt oder bei einem ande­ren einen Ver­mö­gens­scha­den her­vor­ruft. Viel­mehr muss eine beson­de­re Ver­werf­lich­keit sei­nes Ver­hal­tens hin­zu­tre­ten, die sich aus dem ver­folg­ten Ziel, den ein­ge­setz­ten Mit­teln, der zuta­ge tre­ten­den Gesin­nung oder den ein­ge­tre­te­nen Fol­gen
Chan­cen­lo­se Ter­mi­n­op­ti­ons­ge­schäf­te und der aus­län­di­sche Bro­ker
Ein aus­län­di­scher Bro­ker betei­ligt sich auch dann bedingt vor­sätz­lich an einer vor­sätz­li­chen sit­ten­wid­ri­gen Schä­di­gung von Kapi­tal­an­le­gern, wenn die Ver­mitt­lung chan­cen­lo­ser Ter­mi­n­op­ti­ons­ge­schäf­te und die Anwei­sung der ein­zel­nen Kauf- und Ver­kaufs­or­ders für den Anle­ger nicht unmit­tel­bar durch den inlän­di­schen Ver­mitt­ler erfol­gen, dem er ohne Über­prü­fung sei­nes Geschäfts­mo­dells bewusst und offen­kun­dig den unkon­trol­lier­ten