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Timestamp: 2016-10-26 23:25:01
Document Index: 380432176

Matched Legal Cases: ['Art. 30', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 191', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

S.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann, Unterm�li 6, 6302 Zug,
S.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann, Unterm�li 6, 6302 Zug,
1. Februar 1981 bei der Firma X.________ AG als Getr�nkechauffeur.
Am 10. M�rz 1998 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an. Die IV-Stelle des Kantons Schwyz (nachfolgend: IV-Stelle) zog Ausk�nfte der Arbeitgeberin vom 23. M�rz 1998 und 10. Januar 2000 bei und holte einen Bericht der behandelnden �rztin Frau Dr.
med. V.________ vom 28. Mai 1998 ein, dem Berichte der Dres. med. M.________ (vom 27. Januar 1998), G.________ (vom 25. Februar 1998) und W.________ (vom 31. M�rz 1998) beigelegt waren. Sie veranlasste eine berufliche Abkl�rung in der BEFAS (Berichte vom 14. Juli und 7. Dezember 1999).
Gest�tzt darauf ermittelte die IV-Stelle einen Invalidit�tsgrad von 45 % und sprach S.________ mit Verf�gung vom 11. April 2000 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung nebst Zusatzrente f�r die Ehefrau ab 1. Januar 1999 zu.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 27. Oktober 2000 gut, indem im Sinne der Erw�gungen festgehalten wurde, dass der Beschwerdef�hrer Anspruch auf eine halbe IV-Rente habe, dass er gegen�ber der Vorinstanz Anspruch auf Arbeitsvermittlung f�r eine leidensangepasste T�tigkeit und dass - sofern ein entsprechendes Begehren gestellt werde - die Vorinstanz zu pr�fen habe, ob Leistungen betreffend Einarbeitungszeit bei einem Arbeitgeber mit einer geeigneten Stelle gew�hrt werden k�nnen.
C.- Die IV-Stelle f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Begehren um Aufhebung des kantonalen Entscheids und Wiederherstellung ihrer Verf�gung.
S.________ seinerseits l�sst ebenfalls Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben und darin die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente beantragen.
Das Bundesamt f�r Sozialversicherung hat sich zu beiden Verfahren nicht vernehmen lassen.
D.- Mit Verf�gungen vom 10. Juli 2001 hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht die Eingabe vom 12. Dezember 2000, mit welcher S.________ gleichzeitig Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und sich zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde der IV-Stelle vernehmen liess, gem�ss Art. 30 Abs. 3 OG zur Um�nderung zur�ckgewiesen, da sie Ausf�hrungen ungeb�hrlichen Inhalts enthielt. Am 31. Juli 2001 hat S.________ fristgerecht eine verbesserte Rechtsschrift einreichen lassen.
1.- Da den beiden Verwaltungsgerichtsbeschwerden derselbe Sachverhalt zu Grunde liegt, sich die gleichen Rechtsfragen stellen und die Rechtsmittel den n�mlichen vorinstanzlichen Entscheid betreffen, rechtfertigt es sich, die beiden Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (BGE 123 V 215 Erw. 1, 120 V 466 Erw. 1 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 33 Erw. 1, 157 Erw. 1, 126 V 285 Erw. 1; Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Bd. 1, S. 343 unten f.).
2.- Nach Art. 4 Abs. 1 IVG gilt als Invalidit�t die durch einen k�rperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall verursachte, voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbsunf�higkeit.
3.- Streitig ist der Invalidit�tsgrad. Dabei sind sich die Parteien nicht �ber das Ausmass des verbliebenen Leistungsverm�gens an sich uneinig, sondern �ber die Frage, ob und wie sich dieses wirtschaftlich noch verwerten l�sst.
Die IV-Stelle errechnete ein Invalideneinkommen einerseits aus dem Durchschnitt der von der BEFAS angegebenen L�hne verschiedener Firmen (Fr. 2'500.- + Fr. 3'500.- + 3'150.- +3'200.- : 5 x 13 = 41'210.-, davon 80 % = Fr. 32'970.-), zog zum Vergleich die Tabellenl�hne der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 1998 (LSE) bei (55'180.-, abz�glich 25 % leidensbedingter Abzug, davon 80 % = 33'108.-) und ermittelte beim Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 60'500.- einen Invalidit�tsgrad von 45 %. Demgegen�ber st�tzte sich die Vorinstanz auf den tiefsten von der BEFAS angegebenen Monatslohn von Fr. 2'500.- bei der Firma Y.________ AG ab und errechnete einmal ohne (Valideneinkommen Fr. 26'000.-), einmal mit einem leidensbedingten Abzug von 10 % (Valideneinkommen Fr. 24'400.-, recte: 23'400.-) einen Invalidit�tsgrad von 59.7 % (recte 61.3 %). Der Beschwerdef�hrer verwirft beide Vorgehensweisen und macht geltend, der Versicherte sei leidensbedingt nicht mehr vermittelbar, weshalb sein Invalideneinkommen Null betrage und deshalb ein Anspruch auf eine ganze Rente bestehe.
4.- Beim Einkommensvergleich ist als sogenanntes hypothetisches Invalideneinkommen jenes Erwerbseinkommen zu ber�cksichtigen, das der Versicherte trotz des Gesundheitsschadens durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte (Art. 28 Abs. 2 IVG).
Auf Grund der Akten ist erstellt, dass der Versicherte in seinem angestammten Beruf als Getr�nkechauffeur nicht mehr arbeitsf�hig ist. Indes ist ihm gem�ss dem umfassenden und schl�ssigen Bericht der medizinischen und beruflichen Abkl�rung in der BEFAS vom 14. Juli 1999, der auch die �brigen medizinischen Unterlagen geb�hrend ber�cksichtigt, eine ganzt�gige, sehr leichte, wechselbelastende T�tigkeit, ohne h�ufige Rotationsbewegungen im Achsenskelett und ohne achsenfernes Heben und Tragen wie bei industriellen Montagearbeiten, Bedienen eingestellter Maschinen, Tamponieren, Gravieren oder ausgesuchten Verpackungs- und Kontrollarbeiten zumutbar. Seine Leistungsf�higkeit betr�gt dabei 80 %; die Einschr�nkung ergibt sich daraus, dass dem Versicherten k�rperlich leichte Arbeiten zwar m�glich sind, er jedoch - da k�rperlich schwere T�tigkeiten sein Arbeitsleben gepr�gt haben - dabei nicht eine volle Leistung entwickeln kann und behinderungsbedingt auf gewisse Entlastungshaltungen angewiesen ist, die leistungsm�ssig ins Gewicht fallende Arbeitsunterbr�che verursachen.
Dass der Beschwerdef�hrer eine solche als zumutbar umschriebene Arbeitsstelle bisher nicht finden konnte, ist ohne Belang. Soweit er geltend macht, er sei leidensbedingt nicht mehr vermittelbar, trifft dies nicht zu. Die hypothetische Verwertbarkeit der Restarbeitsf�higkeit ist n�mlich lediglich unter dem Gesichtswinkel eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes zu pr�fen. Dieser beinhaltet einerseits ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskr�ften und andererseits einen Arbeitsmarkt, der einen F�cher verschiedenster m�glicher T�tigkeiten aufweist (vgl. BGE 110 V 276 f. Erw. 4b mit Hinweis), und zwar sowohl bez�glich der daf�r verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des k�rperlichen Einsatzes. Letzteres gilt auch im Bereich der un- und angelernten Arbeitnehmer (BGE 110 V 276 Erw. 4b, ZAK 1991 S. 320 f. Erw. 3b). Zwar darf im Rahmen der Invalidit�tsbemessung bei der Bestimmung des trotz der gesundheitlichen Beeintr�chtigung zumutbarerweise erzielbaren Einkommens nicht von realit�tsfremden Einsatzm�glichkeiten ausgegangen werden. Insbesondere kann von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 28 Abs. 2 IVG dort nicht gesprochen werden, wo die zumutbare T�tigkeit nur in so eingeschr�nkter Form m�glich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers m�glich w�re und das Finden einer entsprechenden Stelle deshalb zum Vornherein als ausgeschlossen erscheint (ZAK 1991 S. 320 f. Erw. 3b, 1989 S. 321 f.
Erw. 4a). Dasselbe hat zu gelten, wenn der Einsatz am Arbeitsplatz ohne besondere Vorkehren f�r Mitarbeiter und Vorgesetzte mit erheblichen Unannehmlichkeiten oder gar St�rungen verbunden ist und deshalb f�r diese kaum mehr als akzeptabel qualifiziert werden kann (vgl. BGE 102 V 167, ZAK 1992 S. 170 f. Erw. 2a). Solches trifft vorliegend nicht zu. Im Gegensatz zu anderen F�llen (unver�ffentlichtes Urteil B. vom 25. Januar 1999, I 68/97) ist eine zumutbare Verweisungst�tigkeit nicht ausgeschlossen. Die BEFAS geht denn auch davon aus, dass die Vermittelbarkeit zwar sehr erschwert, aber nicht unrealistisch ist, sondern f�r den Beschwerdef�hrer ein Nischenarbeitsplatz gefunden werden m�sse; solche Stellen sind aber nicht nur theoretischer Natur (U 99/95, ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b; vgl. auch ZAK 1989 S. 321 Erw. 4a).
5.- F�r den Fall, dass ein Einkommensvergleich durchgef�hrt werde, verlangt der Beschwerdef�hrer im Sinne einer Eventualbegr�ndung einen Abzug von mindestens 25 % bis 30 % vom Tabellenlohn und kritisiert im �brigen unter Hinweis auf Art. 6 Abs. 1 EMRK die mit BGE 126 V 75 eingeleitete Rechtsprechung, wonach der Abzug vom statistischen Lohn unter Ber�cksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf insgesamt h�chstens 25 % zu begrenzen ist.
Dazu hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im Urteil D. vom 27. November 2001 (I 82/01) Folgendes ausgef�hrt:
"a) Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst eine Verletzung des Grundsatzes der Gewaltenteilung und der Gesetzm�ssigkeit.
aa) Der Bundesgesetzgeber hat in Art. 28 Abs. 1 IVG f�r den Anspruch auf Invalidenrenten prozentuale Eckwerte vorgegeben, an welche der Richter gebunden ist (AHI 2000 S. 303 Erw. 4c). Innerhalb dieses Rahmens spielen zu einem grossen Teil von der Rechtsprechung pr�zisierte Wertungsfaktoren eine Rolle, welche in einer gesetzlich vorgegebenen Verfahrensweise (Art. 28 Abs. 2 IVG f�r die Ermittlung des Invalidit�tsgrades Erwerbst�tiger; Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 f. IVV f�r die Nicht- und Teilerwerbst�tigen) mit der gr�sstm�glichen Sorgfalt zu ermitteln sind. Bei der Bemessung der Invalidit�t stellt die Gegen�berstellung der massgeblichen (hypothetischen) Einkommenswerte eine rechnerisch genaue Operation dar (BGE 127 V 129).
bb) Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat den verfassungsm�ssigen Auftrag, die Bundesgesetze anzuwenden (Art. 191 BV). Hat es innerhalb der gesetzlichen Schranken eine Rechtsprechung entwickelt, bedarf es keiner besonderen Rechtsgrundlage, um diese sp�ter zu �ndern oder zu differenzieren.
Gelangt das Gericht zur Einsicht, dass entscheidende Gr�nde zu Gunsten einer Praxis�nderung sprechen, kann es die bisherige Praxis �ndern. Gegen�ber dem Postulat der Rechtssicherheit l�sst sich eine Praxis�nderung jedoch grunds�tzlich nur begr�nden, wenn die neue L�sung besserer Erkenntnis der ratio legis, ver�nderten �usseren Verh�ltnissen oder gewandelten Rechtsanschauungen entspricht. Nach der Rechtsprechung ist eine bisherige Praxis zu �ndern, wenn sie als unrichtig erkannt oder wenn deren Versch�rfung wegen ver�nderter Verh�ltnisse oder zufolge zunehmender Missbr�uche f�r zweckm�ssig gehalten wird (BGE 126 V 40 Erw. 5a, 124 V 124 Erw. 6a, 387 Erw. 4c, je mit Hinweisen).
Inwiefern sich die pr�zisierte Praxis eines Abzuges vom sog. Tabellenlohn gem�ss BGE 126 V 75 nicht im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben halten sollte, ist nicht ersichtlich und wird auch vom Beschwerdef�hrer nicht dargetan.
b) Des Weitern macht der Beschwerdef�hrer eine Verletzung der Begr�ndungspflicht geltend, indem in BGE 126 V 75 nicht ausgef�hrt worden sei, weshalb der invalidit�tsbedingte Abzug auf h�chstens 25 % zu beschr�nken sei.
aa) Im erw�hnten Urteil hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht die Entstehung und Entwicklung der Abzugspraxis, welche die Rechtsprechung in den letzten Jahren an den statistischen Werten vorgenommen hat, eingehend dargelegt (BGE 126 V 78 Erw. 5a). Sodann hat es auf das Ziel hingewiesen, welches mit den Abz�gen verfolgt wird, und es hat auch dargetan, aus welchen Gr�nden die Praxis zu �berdenken und wie sie k�nftig zu handhaben ist (BGE 126 V 79 Erw. 5b). Die Erw�gungen enthalten diesbez�glich drei Kernaussagen, n�mlich, dass der Abzug nicht schematisch, sondern nach den Umst�nden des Einzelfalles vorzunehmen ist (Erw. 5b/aa), dass nicht f�r jedes Merkmal der entsprechende Abzug zu quantifizieren und zusammenzuz�hlen ist (Erw. 5b/bb) und dass der Abzug h�chstens 25 % betragen darf (Erw. 5b/cc). W�hrend die ersten beiden Punkte keiner Weiterung bed�rfen, gilt es bez�glich des dritten Punktes zun�chst festzuhalten, dass sich aus dem vom Tabellenlohn grunds�tzlich vorzunehmenden Abzug unter Zugrundelegung der Arbeitsf�higkeit das Invalideneinkommen ergibt.
bb) Der Beschr�nkung des Abzuges auf h�chstens 25 % liegt die �berlegung zu Grunde, dass die Tabellenl�hne unter Anwendung breit abgest�tzter statistischer Angaben und nach wissenschaftlichen Kriterien erstellt worden sind.
Sie sind sehr differenziert ausgestaltet und achten zur Erlangung m�glichst aussagekr�ftiger L�hne auf feinste Unterscheidungen wie etwa das Abstellen auf den Medianwert und nicht auf den Durchschnittswert (vgl. dazu BGE 124 V 322 Erw. 3b/aa). Prozentuale Abz�ge - meist in zweistelliger H�he und auf Dezimalen gerundet - von solch differenzierten Werten erweisen sich als �usserst problematisch, indem die wissenschaftlich erh�rteten Werte durch grob gesch�tzte Abz�ge ungenau werden. Je h�her der vorgenommene Abzug ist, desto unsicherer wird der statistische Wert. Ein Abzug von 25 % liegt daher an der obersten Grenze des noch Zul�ssigen.
cc) Der Tabellenlohn und ein allf�lliger Abzug davon bestimmt - wie bereits erw�hnt - zusammen mit dem Grad der Arbeitsf�higkeit die H�he des Invalideneinkommens, verstanden als jenes Einkommen, welches der Versicherte bei zumutbarer Verwertung seiner Restarbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt - allenfalls nach erfolgter Eingliederung - zu erzielen in der Lage w�re. Dieses wiederum ergibt im Verh�ltnis zum Valideneinkommen den Invalidit�tsgrad (Art. 28 Abs. 2 IVG). Die von der Rechtsprechung zugelassenen Abz�ge mit Einfluss auf das Invalideneinkommen (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) basieren auf der Erfahrung, dass die aus der LSE gewonnenen Einkommenswerte dem Versicherten wegen der gesundheitlich bedingten Einschr�nkungen in der Regel nicht voll als Invalideneinkommen angerechnet werden k�nnen. Im Einzelfall trifft dies jedoch nicht immer zu. Es zeigt sich auch, dass der Abzug aus statistischer Sicht teilweise sogar als fragw�rdig erscheint. Das Gericht hat im mehrfach erw�hnten Urteil denn auch dargetan, dass Teilzeitarbeit gelegentlich verh�ltnism�ssig besser entl�hnt wird als Vollzeitarbeit (BGE 126 V 79 Erw. 5a/cc; vgl. auch Tabelle 6* der LSE 1998 [S. 20], gem�ss welcher M�nner tendenziell mit einer Lohneinbusse rechnen m�ssen, wenn sie teilzeitbesch�ftigt sind, w�hrend es sich bei Frauen gerade umgekehrt verh�lt). Was den mit der Nationalit�t begr�ndeten Abzug betrifft, erscheint dieser bereits deshalb als problematisch, weil die statistischen L�hne auf Grund der Einkommen der schweizerischen und der ausl�ndischen Wohnbev�lkerung erfasst worden sind, sodass konsequenterweise bei schweizerischen Versicherten ein Zuschlag zum Tabellenlohn vorgenommen werden m�sste.
Demgegen�ber wird die zweite Komponente des Invalidenlohnes, der Grad der Arbeitsf�higkeit, in jedem Einzelfall vom Arzt festgesetzt. Aufgabe des Arztes oder der �rztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bez�glich welcher T�tigkeiten die versicherte Person arbeitsunf�hig ist. Im Weiteren sind die �rztlichen Ausk�nfte eine wichtige Grundlage f�r die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch im Sinne von Art. 28 Abs. 2 IVG zugemutet werden k�nnen (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1). Diesen �rztlichen Angaben muss bei der Bemessung des Invalideneinkommens die gr�ssere Bedeutung zukommen als allgemein gesch�tzten Abz�gen vom Tabellenlohn. Denn je h�her der Abzug ausf�llt, desto geringer ist die Auswirkung der verbleibenden Arbeitsf�higkeit auf das Invalideneinkommen. So wirkt sich bei einem Tabellenlohn von beispielsweise Fr. 60'000.- und einer (Rest)Arbeitsf�higkeit von 50 % ein Abzug von 35 % st�rker aus als die um die H�lfte reduzierte Arbeitsf�higkeit (Fr. 60'000.- ./. 35 % : Reduktion = Fr. 21'000.-; 50 % von Fr. 39'000 : Reduktion = Fr. 19'500.-). Bei einem Abzug von 25 % wirkt sich die Herabsetzung entsprechend mit Fr. 15'000.- (Fr. 60'000.- ./. 25 %) und die Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit von 50 % mit Fr. 22'500.- aus. Daraus erhellt, dass der Einfluss des gesch�tzten Abzuges bei 25 % - obwohl immer noch hoch - geringer ausf�llt als die medizinisch gesch�tzte Arbeitsf�higkeit.
Da sich die Praxis, im Einzelfall �berhaupt Abz�ge vom Tabellenlohn vorzunehmen, somit als nicht ganz unproblematisch erweist, rechtfertigt es sich, diesen auf maximal 25 % zu limitieren. H�here Abz�ge geben den Umst�nden, welche den Abz�gen zu Grunde liegen, eine verh�ltnism�ssig zu grosse Bedeutung gegen�ber der invalidit�tsbedingten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit. Zudem beeintr�chtigen sie, wie in Erw. 4b/bb erw�hnt, den Wert und damit die Brauchbarkeit statistisch erhobener Tabellenl�hne.
c) Der Beschwerdef�hrer bringt zudem vor, die Festsetzung einer H�chstgrenze f�r den Abzug vom Tabellenlohn stelle eine durch nichts erh�rtete Normhypothese dar, welche den Grundsatz der Beweisabnahme und der Rechtsgleichheit verletze.
Der Rechtsgleichheit wird mit der in BGE 126 V 75 pr�zisierten Praxis sehr wohl Rechnung getragen, weil damit �berproportionale Abz�ge zum Vornherein ausgeschlossen werden und der Invalidenlohn schwergewichtig von der im Einzelfall vom Arzt festgestellten Arbeitsf�higkeit abh�ngig ist. Soweit der Beschwerdef�hrer beantragt, es sei f�r die Ermittlung des Invalideneinkommens auf andere Grundlagen abzustellen, zielt er damit auf eine �nderung der bisherigen Rechtsprechung ab, gem�ss welcher der Invalidenlohn eines Versicherten, der nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, auf Grund der Tabellenl�hne, des Abzuges vom statistischen Lohn und des Grades der Arbeitsf�higkeit berechnet werden kann. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Einholung eines Gutachtens beim Bundesamt f�r Statistik oder bei den Invalidenverb�nden beantragt wird, ist dieses Begehren daher abzuweisen.. "
Mit Vorinstanz und Verwaltung ist hinsichtlich der Ermittlung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidit�t (Valideneinkommen) von der Auskunft der letzten Arbeitgeberin vom 10. Januar 2000 auszugehen. Demnach h�tte der Beschwerdef�hrer im Jahre 2000 ein Valideneinkommen von Fr. 60'500.- erzielt.
F�r das Valideneinkommen ist auf den Zentralwert der Tabelle A1 der LSE 1998 f�r die mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden besch�ftigten M�nner von monatlich Fr. 4'268.- abzustellen. Angepasst an die Nominallohnentwicklung f�r 2000 (1999:
+ 0.3 %, 2000: + 0.8 %, Die Volkswirtschaft, Heft 10, Tabelle B. 10.2), da bei der Festlegung von Validen- und Invalideneinkommen praxisgem�ss (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) der Zeitpunkt der Verf�gung massgebend ist, und aufgerechnet auf die betriebs�bliche Wochenarbeitszeit von 41.8 Stunden im Jahre 2000 resultiert ein j�hrliches Einkommen von Fr. 54'110. 75. Bei einer Leistungsf�higkeit von 80 % sowie einem leidensbedingten Abzug in der maximalen H�he von 25 % betr�gt damit das massgebliche Invalideneinkommen Fr. 32'466. 45. Im Vergleich zum Valideneinkommen ergibt sich ein Invalidit�tsgrad von 46.3 %.
Damit erweist sich die angefochtene Verf�gung der IV-Stelle vom 11. April 2000 im Ergebnis als rechtens.
IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, der Ausgleichskasse des Schweizerischen Obstverbandes und dem Bundesamt f�r