Source: https://www.musicultur.com/agb.html
Timestamp: 2018-12-16 09:30:44
Document Index: 337483189

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

AGB: MusiCultur
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Unterrichtung nach § 651a BGB
Unsere Allgemeinen Reisebedingungen
Die nachfolgenden Reisebedingungen gelten für unsere Pauschalangebote im Sinne von §§ 651a ff BGB und sind Bestandteil des zwischen Ihnen und der MusiCultur Travel GmbH geschlossenen Pauschalreisevertrages. Wir bitten Sie um aufmerksame Lektüre der nachfolgenden Vertragsbedingungen und Hinweise.
1.1. Mit der Reiseanmeldung, die schriftlich, mündlich, fernmündlich, per E-Mail oder über das Internet erfolgen kann, bietet der Kunde der MusiCultur Travel GmbH (nachfolgend: MC GmbH) den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung und den ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters für die jeweilige Reise verbindlich an. Bei elektronischen Reiseanmeldungen bestätigt der Reiseveranstalter den Eingang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Wege. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahmebestätigung des Buchungsauftrags dar.
1.2. Der Reisevertrag ist verbindlich geschlossen, wenn die MC GmbH die Buchung schriftlich annimmt und die Buchungsbestätigung (bei Buchungen per E-Mail oder Internet in Textform) dem Kunden zugeht. Dies gilt nicht, wenn die Buchung durch den Kunden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt; in diesen Fällen führt die telefonische oder mündliche Buchungsbestätigung oder die Leistung einer Anzahlung bzw. des Reisepreises zum verbindlichen Vertragsabschluss.
1.3. Weicht die Annahmeerklärung der MC GmbH vom Buchungsangebot des Kunden ab, so ist ein rechtsverbindlicher Vertrag nicht geschlossen. Es liegt eine neues Angebot der MC GmbH vor, an das diese für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots erst zustande, wenn der Kunde das geänderte Angebot innerhalb dieser Frist schriftlich oder in Textform oder durch Leistung einer Anzahlung annimmt.
Geht die abweichende Annahmeerklärung der MC GmbH beim Kunden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn ein, kann die Buchungsbestätigung vom Kunden auch mündlich, telefonisch oder durch Leistung einer Anzahlung bzw. des Reisepreises erfolgen.
1.4. Der Anmeldende hat für alle Vertragsverpflichtungen der von ihm angemeldeten Reiseteilnehmer, wie für seine eigenen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
2.1. Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise dürfen nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB gefordert oder angenommen werden.
2.2. Nach Vertragsabschluss (Zugang der Buchungsbestätigung beim Kunden) und Zugang einer Rechnung wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe von 15 % des Reisepreises zur Zahlung fällig. Die Restzahlung ist 4 Wochen vor Reisebeginn zahlungsfällig, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird und insbesondere nicht mehr wegen Nichterreichung einer Mindestteilnehmerzahl nach Ziffer 8 abgesagt werden kann. In diesen Fällen ist die Restzahlung 2 Wochen vor Reisebeginn vom Kunden zu entrichten.
2.3. Bei kurzfristigen Vertragsabschlüssen ab 4 Wochen vor Reisebeginn wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheins der gesamte Reisepreis mit der Buchung sofort fällig.
2.4. Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Reisenden € 75,- nicht, so dürfen Zahlungen auf den Reisepreis auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines verlangt werden.
2.5. Soweit die Leistung einer Anzahlung und/oder Restzahlung auf den Reisepreis vor Reisebeginn vereinbart sind, der Sicherungsschein übergeben ist und die MC GmbH zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, besteht ohne Leistung der Vorauszahlungen entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten kein Anspruch auf die Inanspruchnahme der vertraglichen Leistungen. In diesem Fall ist die MC GmbH berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 5.2 bis 5.5 zu belasten.
3.1 Die Leistungsverpflichtung der MC GmbH ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung, den Leistungsbeschreibungen im Angebot der MC GmbH sowie im Prospekt oder Internetauftritt und aus den mit dem Kunde schriftlich oder mündlich rechtsverbindlich getroffenen Vereinbarungen.
3.2 Leistungsträger (z.B. Beherbergungsbetriebe, Festivalveranstalter oder Beförderungsunternehmen ) sind von der MC GmbH nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung der MC GmbH, deren Angebot oder Buchungsbestätigung hinausgehen oder im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.
3.3 Prospekte, die nicht von der MC GmbH herausgegeben werden, sind für diese unverbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunde zum Gegenstand der vertraglichen Leistungen der MC GmbH gemacht wurden.
4.1. Änderungen wesentlicher Reiseleistungen vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von der MC GmbH nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamt¬zuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Die MC GmbH ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen und Leistungsabweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen und über den Änderungsgrund zu informieren.
4.2. Bei einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung wird die MC GmbH dem Kunden einen kostenlosen Rücktritt oder eine kostenlose Umbuchung auf eine mindestens gleichwertige Reise anbieten, soweit die MC GmbH in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot an¬zubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung der MC GmbH über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise dieser gegenüber geltend zu machen.
5.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem MC GmbH unter der nachfolgend angegebenen Anschrift zu erklären. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei der MC GmbH. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
5.2 Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert die MC GmbH den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der MC GmbH, soweit der Rücktritt nicht von ihr zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
5.3 Die MC GmbH hat ihren Ersatzanspruch unter Zugrundelegung des Reisepreises pro Reiseteilnehmer nach Reiseart und Rücktrittszeitpunkt vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn pauschalisiert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet.
a) Pauschalreisen ohne Kartenarrangement
Bis 45 Tage vor Reiseantritt 15%,
bis 30 Tage vor Reiseantritt 30%,
bis 14 Tage vor Reiseantritt 50 %,
bis 7 Tage vor Reiseantritt 75 %
b) Pauschalreisen mit Kartenarrangement
Bis 45 Tage vor Reiseantritt 50 Euro Bearbeitungsgebühr
von 41 bis 29 Tage vor Reiseantritt 30 %,
von 28 bis 15 Tage vor Reiseantritt 50 %,
ab 14. Tag vor Reiseantritt 75 % des Reisepreises
Soweit MC GmbH Fremdleistungen anbietet (z.B. Bustransfers vor Ort, Busgestellung für An-und Abreise, Flüge) gelten die Stornobestimmungen des jeweiligen Leistungsträgers.
5.4. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, der MC GmbH nachzuweisen, dass dieser überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.
5.5. An Stelle einer pauschalen Entschädigung nach der vorstehenden Regelung kann die MC GmbH ihre konkret entstandenen Kosten entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen als Schaden geltend machen. Diese können auch höher sein als die vorstehenden Pauschalen. Die MC GmbH ist in diesem Fall verpflichtet, dem Gast ihre konkreten Aufwendungen im Einzelnen zu beziffern und zu belegen.
6.1. Der Kunde hat nach Vertragsschluss keinen Anspruch auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft, der Verpflegungsart, der Beförderungsart oder gebuchter Zusatzleistungen (z.B. Konzert- oder Theaterkarten, Ausflüge, Beförderungsleistungen). Bei Pauschalreisen, die Kartenarrangements (z.B. Konzert- oder Theaterkarten) enthalten, ist eine Umbuchung grundsätzlich ausgeschlossen. Wird auf Wunsch des Kunden dennoch eine Umbuchung vorgenommen, kann die MC GmbH bis 90 Tage vor Reiseantritt ein Umbuchungsentgelt in Höhe von pauschal 15,- € pro Reiseteilnehmer erheben, soweit nicht eine höhere Entschädigung nachgewiesen wird, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von MC GmbH ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was MC GmbH durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
6.2. Umbuchungswünsche des Kunden, die nach dem 30. Tag vor Reiseantritt erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt noch möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß Ziffer 5.2 bis 5.5 und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
6.3. Davon unberührt kann der Kunde bis zum Reiseantritt jederzeit einen Ersatzreisenden benennen, der statt seiner in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Soweit durch den Wechsel des Reiseteilnehmers weitere Kosten seitens der Leistungsträger entstehen, kann die MC GmbH Erstattung dieser Mehrkosten verlangen. Der Kunde und die Ersatzperson haften der MC GmbH für den Reisepreis und die Kosten der Umbuchung als Gesamtschuldner.
Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z. B. wegen vorzeitiger Rückreise; Krankheit oder aus sonstigen zwingenden Gründen), hat er keinen Anspruch auf die anteilige Erstattung des Reisepreises. Der MC GmbH wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
8.1. Die MC GmbH kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Reisevertrag zurücktreten, wenn sie
b) in der Reisebestätigung die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist deutlich angibt oder dort auf die entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung verweist.
8.2. Ein Rücktritt ist spätestens am 18. Tag vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären.
Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der MC GmbH unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen.
8.3. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.
8.4. Der Kunde kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn die MC GmbH in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus Ihrem Angebot anzubieten. Der Gast hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber der MC GmbH geltend zu machen.
Die MC GmbH kann nach Antritt der Reise den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Kunde die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung der MC GmbH oder ihrer Beauftragten nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt die MC GmbH, so behält sie den Anspruch auf den Reisepreis; sie muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die sie aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.
10. Reisemängel, Mitwirkungspflichten des Kunden
10.1 Mängelanzeige, Anspruch auf Abhilfe und Minderung
Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Die MC GmbH kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die MC GmbH kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.
Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Kunde eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde.
Der Kunde ist verpflichtet, Reisemängel unverzüglich dem Reiseleiter vor Ort oder soweit dieser nicht erreichbar ist, direkt der MC GmbH mitzuteilen. Kommt der Kunde seiner Anzeigepflicht schuldhaft nicht nach, entfällt sein Anspruch auf Minderung. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist.
Die Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Kunden anzuerkennen.
10.2 Kündigung
Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet die MC GmbH innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Kunden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, der MC GmbH erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von der MC GmbH verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Der Kunde schuldet der MC GmbH den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenen Teil des Reisepreises sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.
10.3 Schadensersatz
Der Kunde kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den die MC GmbH nicht zu vertreten hat.
11.1 Die vertragliche Haftung der MC GmbH für Schäden, die nicht Körperschäden sind,
ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
b) soweit die MC GmbH für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
11.2 Die deliktische Haftung der MC GmbH für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Reiseteilnehmer und Reise.
11.3 Die MC GmbH haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden in Zusammenhang mit Leis¬tungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Konzert- und Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort oder Transfers vor Ort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen der MC GmbH sind.
Als Vermittler haftet die MC GmbH haftet nur dann, wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten der MC GmbH ursächlich geworden ist.
12. Ausschluss von Ansprüchen
Gewährleistungsansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der geschuldeten Reiseleistungen (§§ 651c bis f BGB) hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber dem MC GmbH unter der nachfolgend angegebenen Anschrift erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.
13.1 Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der MC GmbH oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der MC GmbH beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der MC GmbH oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der MC GmbH beruhen.
13.3 Die Verjährung nach Ziffer 13.1 und 13.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.
13.4 Schweben zwischen dem Kunden und dem MC GmbH Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder der MC GmbH die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
14.1 Der MC GmbH wird Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Kunden und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.
14.2 Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus der Nicht¬befolgung (z.B. fehlendes Visum) dieser Vorschriften erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Lasten des Kunden. Dies gilt nicht, wenn die MC GmbH den Kunden nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
15.1 Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und der MC GmbH findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis.
15.2 Soweit bei Klagen des Kunden gegen die MC GmbH im Ausland für die Haftung der MC GmbH dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
15.3 Der Kunde kann die MC GmbH nur an dessen Sitz verklagen.
15.4 Für Klagen der MC GmbH gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz der MC GmbH vereinbart.
15.5 Die vorstehenden Bestimmungen über die Rechtswahl und den Gerichtsstand gelten nicht, soweit sich aus internationalen Abkommen oder aus Bestimmungen der Europäischen Union, die auf den Reisevertrag anzuwenden sind, zu Gunsten des Kunden als Verbraucher etwas anderes ergibt.
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Allgemeinen Reisebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit der gesamten Reisebedingungen zur Folge.
Tel. 0228/ 28 98 60-11
28 98 60-12
Fax 0228/ 28 98 60-09
E-Mail: info(at)musicultur.com
Internet: www.musicultur.com
Geschäftsführung : Susanne Schneider, Marita Werres
HRB 18858
Zur Kündigung des Reisevertrages wird auf die gesetzliche Regelung im BGB verwiesen, die wie folgt lautet:
„§ 651j:
(1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl die MC GmbH als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.
2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“