Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=26.02.1965&Aktenzeichen=V%20ZR%20227/62
Timestamp: 2013-05-20 03:43:20
Document Index: 148419866

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 26.02.1965 - V ZR 227/62 Kurzfassungen/Presse (2)
Kenntnis von Gesamtverm�gens�bertragung
BGHZ 43, 174
NJW 1965, 909
NJW 1965, 910
Wird zitiert von ... (23) BGH, 14.06.2007 - V ZB 102/06 Immobilien - Miteigentumsanteil an Grundst�ck als ganzes Verm�gen(1) � 1365 Abs. 1 BGB soll die wirtschaftliche Grundlage der Familie vor einseitigen Ma�nahmen eines Ehegatten sch�tzen und zugleich den Zugewinnausgleichsanspruch des Ehegatten sichern (Senat, BGHZ 35, 135, 136 f.; 40, 218, 219; 43, 174;… BGH, Urt. v. 23. Juni 1983, IX ZR 47/82, NJW 1984, 609, 610).
BGH, 12.01.1989 - V ZB 1/88 Zustimmungsbed�rftigkeit der �bertragung eines Grundst�cksVoraussetzung ist dann jedoch, da� der Vertragspartner dies wei� (BGHZ 43, 174, 177;64, 246, 247, 77, 293, 295).Wie der Senat dazu in BGHZ 43, 174, 177 ausgef�hrt hat, ist diese Einschr�nkung durch das ungeschriebene subjektive Tatbestandsmerkmal positiver Kenntnis geboten, um den zu weit gezogenen Anwendungsbereich des � 1365 Abs. 1 BGB in Grenzen zu halten und dem Grundsatz des � 1364 BGB Geltung zu verschaffen.Die notwendige Eingrenzung der Ausnahmevorschrift des � 1365 Abs. 1 BGB durch das ungeschriebene subjektive Tatbestandsmerkmal positiver Kenntnis (BGHZ 43, 174, 177) mu� im Interesse der Rechtssicherheit schon beim Verpflichtungsgesch�ft ansetzen.
BGH, 19.02.1976 - III ZR 75/74 Begriff der Verm�gens�bernahmeKontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 25.06.1993 - V ZR 7/92 Wohnrechtsbestellung an belastetem Grundst�ck durch Ehegatten�Bestellt ein Ehegatte an seinem bereits mit Grundpfandrechten belasteten Hausgrundst�ck - seinem einzigen Verm�gen - ein Wohnrecht, ist die Zustimmung seines Ehepartners nach � 1365 BGB nur erforderlich, wenn der Beg�nstigte wei�, da� es sich bei dem Hausgrundst�ck im wesentlichen um das ganze Verm�gen des Bestellers handelt, da� und in welchem Umfang der Wert des Grundst�cks durch die Vorbelastungen gemindert ist und da� der Wert des bestellten Wohnrechts den danach verbleibenden Hauswert im wesentlichen aufzehrt (Fortf�hrung von BGHZ 43, 174, 177).�.Wie sie mit Recht r�gt hat das Berufungsgericht nicht bedacht, da� bei einer Verf�gung �ber einen einzelnen Gegenstand, wie hier, � 1365 BGB nur eingreift, wenn der Vertragspartner positiv wei�, da� es sich bei dem in Frage stehenden Gegenstand um das ganze oder nahezu ganze Verm�gen des Ehegatten handelt, oder wenn der Erwerber zumindest die Verh�ltnisse kennt, aus denen sich dies ergibt (BGHZ 43, 174, 177).
BGH, 14.01.2000 - V ZR 269/98 Umfang eines Pf�ndungsbeschlussesAuch wenn man davon ausginge, da� der Kaufpreisanspruch praktisch das gesamte Verm�gen des Schuldners ausmachte, fehlt Vortrag dazu, da� der Beklagte dies auch positiv kannte (vgl. BGHZ 43, 174, 177; 77, 293, 295 m.w.N.).
BGH, 02.02.2000 - XII ZR 25/98 Aufrechnungsbefugnis des DrittenDabei kann offenbleiben, ob die Verpf�ndung dieser Wertpapiere durch die Beklagte �berhaupt die objektiven und subjektiven Voraussetzungen des � 1365 BGB erf�llt hat, ob die verpf�ndeten Wertpapiere also nahezu dessen ganzes Verm�gen bildeten und die Beklagte dies wu�te (vgl. etwa BGHZ 43, 174, 177).
BGH, 22.04.1975 - VI ZR 90/74 Aufkl�rungspflicht des Notars �ber die Rechtsfolgen von …Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 23.06.1983 - IX ZR 47/82 Geltendmachung der Unwirksamkeit nach der ScheidungKontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 13.03.1991 - XII ZR 79/90 �bertragung gr��erer Verm�genWird � 1365 BGB - schon in erweiternder Auslegung der Vorschrift - auf Gesch�fte angewandt, die nicht das Verm�gen im ganzen, sondern einzelne Verm�gensgegenst�nde betreffen, kann dem Familienschutz kein Vorrang gegen�ber dem Schutz des Rechtsverkehrs einger�umt werden (vgl. BGHZ 43, 174, 177; 106, 253, 257).
OLG M�nchen, 03.02.1993 - 12 UF 1270/92 Zustimmungserfordernis des einen Ehegatten bei Verf�gung �ber das gesamte …Anders als bei � 311 BGB gen�gt es dabei, wenn der Ehegatte nicht ausdr�cklich �ber sein Verm�gen im Ganzen oder einen Bruchteil hiervon, sondern nur �ber einzelne Verm�gensgegenst�nde verf�gt, wenn diese tats�chlich das ganze, oder nahezu das ganze Verm�gen des Ehegatten bilden (BGHZ 35, 135 ; 43, 174, 175).Im letztgenannten Fall wird die Zustimmungsbed�rftigkeit aber nicht allein dadurch ausgel�st, da� die Gegenst�nde, �ber die verf�gt wurde, tats�chlich das ganze oder nahezu das ganze Verm�gen des Ehegatten ausmachen, vielmehr ist weiter erforderlich, da� der Vertragspartner des Ehegatten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und der Verf�gung positiv wei�, da� es sich um das ganze oder nahezu das ganze Verm�gen des verf�genden Ehegatten handelt, oder zumindest die Verh�ltnisse kennt, aus denen sich dies ergibt (BGHZ 43, 174/177; 64, 246/247; 77, 293/295).Die Darlegungs- und Beweislast, sowohl f�r die objektiven als auch die subjektiven Tatbestandsmerkmale der Zustimmungsbed�rftigkeit nach � 1365 BGB eines solchen Rechtsgesch�fts tr�gt der Ehegatte, der sich auf die Unwirksamkeit dieses Rechtsgesch�fts beruft (BGHZ 43, 174/177; Baumg�rtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, RdNr. 1 und 4 zu � 1365 BGB m. w. N.).
OLG M�nchen, 09.01.2007 - 32 Wx 176/06 Immobilien - Ermittlungspflicht des Grundbuchamts
OLG Koblenz, 23.08.2007 - 5 U 284/07 Begriff der Verf�gung �ber das Verm�gen im Ganzen
BGH, 16.05.1990 - XII ZR 37/89 Feststellungsinteresse f�r die Feststellung der Unwirksamkeit eines …
BGH, 17.01.1969 - V ZR 171/65 OLG Frankfurt, 28.04.2010 - 4 U 265/09 Verz�gerung der Grundbucheintragung durch Notar
OLG Frankfurt, 28.05.1997 - 20 W 165/97 Nachweis der Ehegattenzustimmung gegen�ber Grundbuchamt
BGH, 02.12.1981 - IVb ZR 553/80 Wirksamkeit eines schwebend unwirksamen Gesamtverm�gensgesch�fts infolge Todes …
OLG Jena, 04.02.2010 - 4 W 36/10 zur Ver�u�erung von Einzelgegenst�nden (Grundst�cken) durch einen Ehegatten (ohne …
OLG Koblenz, 07.04.1988 - 5 U 10/88 Haftung bei �bernahme eines Handelsgesch�fts
LG Heidelberg, 25.04.1997 - 5 S 164/96 BGB � 1365, � 1603
BGH, 16.05.1975 - V ZR 16/74 OLG M�nchen, 10.10.2002 - 19 U 3289/02 BGH, 07.01.1972 - V ZR 22/71 Was ist dejure.org?