Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_10_01_2012_1_StR_580_11_Zulaessigkeit_der_Beruecksichtig-d4759675.html
Timestamp: 2016-12-05 10:52:14
Document Index: 371751476

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 39', '§ 54', '§ 56', '§ 39', '§ 54', 'BGH', 'BGH']

BGH, 10.01.2012 - 1 StR 580/11 - Zulässigkeit der Berücksichtigung der zu Tage getretenen ungewöhnlich hohen kriminellen Energie bei Versagung der Aussetzung der Strafe zur Bewährung | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 10.01.2012 - 1 StR 580/11 - Zulässigkeit der Berücksichtigung der zu Tage getretenen ungewöhnlich hohen kriminellen Energie bei Versagung der Aussetzung der Strafe zur Bewährung
BundesgerichtshofUrt. v. 10.01.2012, Az.: 1 StR 580/11Gericht: BGHEntscheidungsform: UrteilDatum: 10.01.2012Referenz: JurionRS 2012, 10694Aktenzeichen: 1 StR 580/11 Verfahrensgang:vorgehend:LG Baden-Baden - 27.06.2011Rechtsgrundlagen:§ 39 StGB§ 54 StGB§ 56 Abs. 2 StGBFundstelle:NStZ-RR 2012, 202Verfahrensgegenstand:Versuchter Betrug u.a. Redaktioneller Leitsatz:1.Eine Gesamtfreiheitsstrafe ist gemäß § 39 StGB in vollen Jahren und Monaten zu bilden gewesen; anders ist es nur, wenn sonst den Regeln der Gesamtstrafenbildung (§ 54 StGB) nicht entsprochen werden könnte.2.Hypothetische Überlegungen dazu, wie es sich auswirken könnte, wenn etwas, was nicht vorliegt, doch vorläge oder umgekehrt, sind in einem Urteil regelmäßig überflüssig.Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 10. Januar 2012, an der teilgenommen haben: Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof Nack und die Richter am Bundesgerichtshof Dr. Wahl, Dr. Graf, Prof. Dr. Jäger, Prof. Dr. Sander, Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof als Vertreter der Bundesanwaltschaft, die Angeklagte in Person, Rechtsanwalt als Verteidiger, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle, für Recht erkannt: Tenor:Die Revision der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Baden-Baden vom 27. Juni 2011 wird verworfen. Die Beschwerdeführerin hat die Kosten ihres Rechtsmittels zu tragen. BGH, 10.01.2012BGH, 10.01.2012