Source: http://www.umwelt-online.de/recht/arbeitss/arbeitsrecht/laender/by/besg1.htm
Timestamp: 2013-05-25 01:18:55
Document Index: 235849445

Matched Legal Cases: ['Art. 30', 'Art. 2', 'Art. 20', 'Art. 30', 'Art. 45', 'Art. 47', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 38', 'Art. 51', 'Art. 58', 'Art. 61', 'Art. 66', 'Art. 75', 'Art. 82', 'Art. 88', 'Art. 1', 'Art. 20', 'Art. 2', 'Art. 79', 'Art. 2']

umwelt-online-Demo: BayBesG - Bayerisches Besoldungsgesetz - Bayern (1)
BayBesG - Bayrisches Besoldungsgesetz - Bayern -
Vom 5. August 2010 (GVBl. Nr. 15 vom 12.08.2010 S. 410; Ber. 23.11.2010 S. 764;14.04.2011 S. 150 11; 20.07.2011 S. 307 11; 20.12.2011 S. 689 11a; 30.03.2012 S. 94 12 12a; 12b; 30.03.2012 S. 122 12c ber.;11.12.2012 S. 624; 18.12.2012 S. 686;::22.03.2013 S. 70 13) Gl.-Nr.: 2032-1-1-F
(1)1Dieses Gesetz regelt die Besoldung der Beamten, Beamtinnen, Richter und Richterinnen des Staates sowie der Beamten und Beamtinnen der Gemeinden, der Gemeindeverbände und der sonstigen unter der Aufsicht des Staates stehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts (Berechtigte).2Es trifft ferner Regelungen für sonstige Leistungen außerhalb der Besoldung für die Berechtigten sowie für Leistungen an Dienstanfänger und Dienstanfängerinnen (Art. 30 des Leistungslaufbahngesetzes - LlbG).
(2) Die Rechtsverhältnisse der kommunalen Wahlbeamten und Wahlbeamtinnen werden durch besonderes Gesetz geregelt.
(3) Von diesem Gesetz ausgenommen sind:
die Ehrenbeamten und Ehrenbeamtinnen,
die ehrenamtlichen Richter und Richterinnen,
die nach dem Gesetz zur Sicherung des juristischen Vorbereitungsdienstes in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis stehenden Personen.
(4) Teil 5 dieses Gesetzes gilt für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen des Staates, der Gemeinden, der Gemeindeverbände und der sonstigen unter der Aufsicht des Staates stehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts.
(5) Dieses Gesetz gilt nicht für die Beamten und Beamtinnen der öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaften und weltanschaulichen Gemeinschaften und deren Verbände.
Art. 2 Bestandteile der Besoldung 11a
(1) Die Besoldung setzt sich aus Grundbezügen und Nebenbezügen zusammen.
(2) Zu den Grundbezügen gehören:
Grundgehalt (Art. 20 Abs. 1 und 2, Art. 30, 40 Abs. 2, Art. 45 Abs. 2, Art. 47, 108 Abs. 9),
Strukturzulage (Art. 33),
Amtszulagen und Zulagen für besondere Berufsgruppen (Art. 34),
Familienzuschlag (Art. 35 bis 37),
Auslandsbesoldung (Art. 38).
(3) Zu den Nebenbezügen gehören:
Zulagen (Art. 51 bis 57, 108 Abs. 2),
Zuschläge (Art. 58 bis 60),
Vergütungen (Art. 61 bis 65),
Leistungsbezüge (Art. 66 bis 74),
Bezüge für Anwärter und Anwärterinnen (Art. 75 bis 81),
jährliche Sonderzahlung (Art. 82 bis 87),
vermögenswirksame Leistungen (Art. 88 bis 90).
(1) Die Besoldung wird durch Gesetz geregelt.
(2)1Zusicherungen, Vereinbarungen und Vergleiche, die eine höhere als die gesetzlich zustehende Besoldung verschaffen sollen, sind unwirksam.2Das Gleiche gilt für Versicherungsverträge, die zu diesem Zweck abgeschlossen werden.
(3) Die Berechtigten können auf die ihnen gesetzlich zustehende Besoldung weder ganz noch teilweise verzichten; ausgenommen sind vermögenswirksame Leistungen.
(1)1Die Berechtigten haben Anspruch auf Besoldung nach Maßgabe der Vorschriften dieses Gesetzes.2Dieser entsteht mit dem Tag, an dem die Ernennung, Versetzung, Übernahme oder der Übertritt in den Dienst eines der in Art. 1 Abs. 1 Satz 1 genannten Dienstherren wirksam wird, und endet mit Ablauf des Tages, an dem das Dienstverhältnis endet, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.3Bei einer rückwirkenden Planstelleneinweisung gemäß Art. 20 Abs. 5 entsteht der Anspruch mit dem Tag, der in der Einweisungsverfügung bestimmt ist.
(3)1Die Bezüge nach Art. 2 Abs. 2 und Abs. 3 Nrn. 2 und 5 (mit Ausnahme Art. 79) werden monatlich im Voraus gezahlt.2Die anderen Nebenbezüge werden monatlich im Voraus gezahlt, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
(5)1Bei der Berechnung der Bezüge nach Art. 2 sind die sich ergebenden Bruchteile eines Cents unter 0,5 abzurunden und Bruchteile von 0,5 und mehr aufzurunden.2Zwischenrechnungen bei Bezügen werden jeweils auf zwei Dezimalstellen durchgeführt.3Jeder Bezügebestandteil ist einzeln zu runden.
1Hat ein Berechtigter oder eine Berechtigte gleichzeitig mehrere Hauptämter mit Anspruch auf Bezüge inne, so wird die Besoldung aus dem Amt mit den höheren Grundbezügen oder entsprechenden Bezügen gewährt, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.2Sind für die Ämter Grundbezüge oder entsprechende Bezüge in gleicher Höhe vorgesehen, so werden die Bezüge aus dem zuerst übertragenen Amt gezahlt, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.3
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