Source: https://www.lynewedding.at/agb
Timestamp: 2020-03-30 12:50:09
Document Index: 329040911

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§14', '§ 81', '§87', '§87', '§86']

AGB | Lyné Wedding
1. Die anschließenden AGB gelten für den sämtlichen Geschäftsverkehr der Firma ” Lyné Photography”.
Sie gelten als verbindlich, solange es keine umgehenden Einsprüche gibt. Sonderabsprachen, die von den Geschäftsbedingungen abweichen, werden nur mit schriftlicher Bestätigung anerkannt.
Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (Negative, Dia-Positive, Papierbilder, elektronischeStehbilder in digitalisierter Form, Videos, Dateien usw.)
3. Die Angebote des Fotografen sind –sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden, freibleibend und unverbindlich.
Die Erteilung eines Auftrags an den Fotografen kann sowohl schriftlich (per Brief, E-Mail,etc.) wie auch mündlich erfolgen.
4. Der Fotograf übermittelt dem Auftraggeber innerhalb angemessener Zeit nach Einlangen des Auftrags, eine Auftragsbestätigung (Angebotsannahme) oder informiert ihn über die Ablehnung. Durch die Annahme kommt ein rechtsverbindlicher Vertrag zwischen dem Fotografen und dem Auftraggeber zustande, wodurch die wechselseitige Leistungspflicht ausgelöst wird.
1. "Lichtbilder" und Filmwerke sind urheberrechtlich geschützte Werke iSd §§ 1, 3, 4 UrhG.
Alle Urheber-und Leistungsschutzrechte des Herstellers (§§14ff, 73ff UrhG) stehen ausnahmslos dem Fotografen zu.
2. Die vom Fotografen hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich (wenn nicht anders vereinbart) nur für den privaten Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.
6. Jede Veränderung des Lichtbilds bedarf der schriftlichen Zustimmung des Fotografen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Änderungen nach dem –dem Fotografen bekannten –Vertragszweck erforderlich sind.
8. Alle Originaldateien verbleiben beim Fotografen.
9. Bei Verletzung der Urheber-und/oder Leistungsschutzrechte hat der Fotograf nach Maßgabe der §§ 81ff UrhG zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung, Beseitigung, Schadenersatz, Urteilsveröffentlichung etc. Die Ansprüche stehen dem Fotografen unabhängig von einem Verschulden zu. Im Fall der Verletzung der Pflicht zur Herstellerbezeichnung steht als immaterieller Schaden (§87 Abs2 UrhG) unbeschadet eines hinzukommenden Vermögensschadens (§87 Abs1 UrhG) zumindest ein Betrag in Höhe des angemessenen Entgelts (§86 UrhG) zu.
1. Dem Fotografen stehen für seine Leistungen ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale zu; Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten etc.) sind, wenn nicht in einem Pauschalangebot enthalten, sonst vom Auftraggeber zu tragen. Gegenüber Endverbrauchern weist der Fotograf das Honorar ohne Mehrwertsteuer aus.
3. Die Kosten für die Hochzeitsreportage müssen per Vorkasse gezahlt werden oder sind, wenn nicht anders vereinbart, am Tag der Hochzeit in Bar zu begleichen. Bei Präsentationsprodukten ( z.B. Fotobücher) ist eine Anzahlung von 50% zu entrichten.
4. Das Honorar ist spätestens binnen 30 Tage nach Rechnungseingang zu zahlen, soweit keine andere Zahlungsfrist angegeben ist.
Nach einer Mahnung kommt der Auftraggeber in Verzug. Im Falle eines Zahlungverzuges ist das Honorar mit 10% p.a. zu verzinsen.
Darüber hinaus ist der Vertragspartner bei verschuldetem Zahlungsverzug verpflichtet, dem Fotografen sämtliche aufgewendeten, zur zweckentsprechenden Eintreibung der Forderung notwendigen Kosten, wie etwa Anwaltshonorar und Kosten von Inkassobüros, zu refundieren und jeden weiteren Schaden, insbesondere auch den Schaden, der dadurch entsteht, dass infolge Nichtzahlung entsprechend höhere Zinsen auf allfälligen Kreditkonten anfallen, zu ersetzen.
1. Der Fotograf verwahrt die Lichtbildnisse sorgfältig. Er ist berechtig die von ihm aufbewahrte Negative nach einem Jahr seit Beendigung
2. Der Fotograf haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im Rahmen der Garantieleistungen
3. Die Zusendung und Rücksendung von Filmen, Bildern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des
4. Bei Reproduktionen, Nachbestellungen und Vergrößerungen können sich Farbdifferenzen gegenüber der Vorlage
die Weitergabe an Dritte werden für private Zwecke eingeräumt. Eine kommerzielle Nutzung sowie eine kommerzielle und/oder öffentliche, nicht private Wiedergabe sind nicht gestattet( ausgenommen gewerbliche Nutzung durch schriftliche Genehmigung).
2. Lyné Photography ist – sofern keine ausdrückliche gegenteilige schriftliche Vereinbarung vorliegt – berechtigt, von ihm hergestellte Lichtbilder zur Bewerbung seiner Tätigkeit zu verwenden. Der Vertragspartner erteilt zur Veröffentlichung zu Werbezwecken des Fotografen seine ausdrückliche Zustimmung.
siehe > DATENSCHUTZ
3. Im Fall unbedingt erforderlicher Terminänderungen oder Stornierung des bereits gebuchtenTermins durch den Auftraggeber, sind ein dem vergeblich erbrachten bzw reservierten Zeitaufwand entsprechendes Honorar und alle Nebenkosten in Höhe von 20% der vereinbarte Vergütung fällig ( Anzahlung wird einbehalten bzw. verrechnet).
VIII. Mitwirkungspflicht & Kostenübernahme des Kunden
1.Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass dem Fotograf alle für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig vorliegen (Wegbeschreibungen, Sonderwünsche etc.). Wird der Fotograf für eine Hochzeit oder sonstige Veranstaltung gebucht, wird der Kunde dem Fotografen eine Person nebst, Kontaktdaten benennen, die ihm während der betreffenden Veranstaltung sowie 3 Stunden vor deren Beginn als verantwortlicher Ansprechpartner für Rückfragen zur Verfügung steht.
2.Bei Veranstaltungen, die mehr als 4 Stunden dauern, ist der Fotograf und deren Assistent zudem angemessen mit Speisen und Getränken zu versorgen.
3. Bei Veranstaltungen die eine Anfahrtszeit von über 40Km erfordern, übernimmt der Auftraggeber die Fahrtkosten des Fotografen, weiters, ist der Rückweg (z.B. spätnachts) nicht mehr zumutbar, sind auch die Übernachtungskosten vom Auftraggeber zu übernehmen.
Dies beruht darauf, dass der Monitor der Kunden evtl. andere Kalibrierungs- und Farbeinstellungen aufweist.
Es stellt daher keinen Reklamationsgrund dar.
X. Schadenersatz, Vertragsstrafe,
1. Der Fotograf haftet für von ihm schuldhaft verursachte Schäden nach den gesetzlichen Bestimmungen. Schadenersatzansprüche, bei bloß leicht fahrlässiger Verursachung sind ausgeschlossen (ausgenommen Personenschaden). Dies gilt nicht für Schäden an vom Vertragspartner zur Bearbeitung übernommenen Sachen, sowie Schäden, die durch eine Verletzung der vertraglichen Hauptleistungspflichten eingetreten sind.
2. Bei jeglicher unberechtigter (ohne die Zustimmung von Lyné Photography erfolgter) Nutzung, Verwendung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials zu kommerziellen Zwecken, ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des zweifachen Nutzungshonorars zu zahlen, mindestens jedoch 100,- € pro Bild und Einzelfall.
3. Durch die ZifferVI.1.AGB vorgesehenen Zahlungen werden keinerlei Nutzungsrechte begründet.
1. Für sämtliche Streitigkeiten zwischen dem Fotografen und dem Vertragspartner aus dem Vertragsverhältnis, einschließlich Streitigkeiten über das Zustandekommen und/oder die Gültigkeit des Vertrages, gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechtsübereinkommens und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts als vereinbart. Diese Rechtswahl gilt jedoch nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Vertragspartner seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
2. Für alle gegen einen Vertragspartner des Fotografen, der im Inland seinen Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt oder Ort der Beschäftigung hat, erhobenen Klagen ist eines jener Gerichte zuständig, in dessen Sprengel der Verbraucher seinen Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt oder Ort der Beschäftigung hat.
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz des Fotografen Lyné Photography .
Die AGB gelten ab dem 01.04.2016