Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20110427_OGH0002_0050OB00061_11Y0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2019-12-10 18:47:54
Document Index: 227064085

Matched Legal Cases: ['OGH', '§179', '§ 496', '§ 179', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 179', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 179', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§179', '§ 179', '§ 528', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 179', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 523', 'OGH', 'OGH', '§368', '§ 906', 'OGH', '§ 368', '§ 1295', '§ 906', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 5Ob61/11y - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 3Ob268/53 1Ob651/55 2Ob...
RS0036897
3Ob268/53; 1Ob651/55; 2Ob88/56; 2Ob678/56; 6Ob219/59; 4Ob553/64; 5Ob279/68; 3Ob45/69; 2Ob150/69; 1Ob60/70; 1Ob183/72; 2Ob139/75; 2Ob210/75; 8Ob190/76 (1Ob191/76); 5Ob769/79; 6Ob519/80; 1Ob697/82; 6Ob590/83; 5Ob528/85; 7Ob528/90; 10Ob308/99p; 8Ob292/01a; 7Ob60/09p; 3Ob1/10h; 5Ob61/11y; 3Ob193/13y; 10Ob17/16x; 7Ob26/17z; 5Ob81/19a
ZPO §179
Die Frage, ob § 496 Abs 2 und § 179 ZPO richtig angewendet wurde, hat das Berufungsgericht abschließend zu beurteilen. Wenn es sie bejaht, ist darin kein dem Berufungsgerichte unterlaufener Verfahrensmangel zu erblicken.
3 Ob 268/53
Entscheidungstext OGH 22.04.1953 3 Ob 268/53
1 Ob 651/55
Entscheidungstext OGH 09.11.1955 1 Ob 651/55
2 Ob 88/56
Entscheidungstext OGH 15.02.1956 2 Ob 88/56
2 Ob 678/56
Entscheidungstext OGH 13.03.1957 2 Ob 678/56
6 Ob 219/59
Entscheidungstext OGH 10.09.1959 6 Ob 219/59
Veröff: EvBl 1959/361 S 603
Beisatz: Trifft nicht auf § 179 ZPO zu !!! (T1)
5 Ob 279/68
Entscheidungstext OGH 22.01.1969 5 Ob 279/68
2 Ob 150/69
Entscheidungstext OGH 13.06.1969 2 Ob 150/69
Beisatz: Auch ohne formellen Beschluss. (T2)
1 Ob 60/70
Entscheidungstext OGH 31.03.1970 1 Ob 60/70
1 Ob 183/72
Entscheidungstext OGH 06.09.1972 1 Ob 183/72
2 Ob 139/75
Entscheidungstext OGH 02.10.1975 2 Ob 139/75
2 Ob 210/75
Entscheidungstext OGH 13.11.1975 2 Ob 210/75
8 Ob 190/76
Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 190/76
5 Ob 769/79
Entscheidungstext OGH 18.03.1980 5 Ob 769/79
6 Ob 519/80
Entscheidungstext OGH 09.07.1980 6 Ob 519/80
1 Ob 697/82
Entscheidungstext OGH 15.09.1982 1 Ob 697/82
nur: Die Frage, ob § 179 ZPO richtig angewendet wurde, hat das Berufungsgericht abschließend zu beurteilen. Wenn es sie bejaht, ist darin kein dem Berufungsgerichte unterlaufener Verfahrensmangel zu erblicken. (T3)
6 Ob 590/83
Entscheidungstext OGH 30.06.1983 6 Ob 590/83
5 Ob 528/85
Entscheidungstext OGH 16.04.1985 5 Ob 528/85
10 Ob 308/99p
Entscheidungstext OGH 21.03.2000 10 Ob 308/99p
8 Ob 292/01a
Entscheidungstext OGH 29.11.2001 8 Ob 292/01a
nur T3; Beisatz: Dies gilt auch für die seit der WGN 1997 bestehende Rechtslage. (T4)
3 Ob 1/10h
Entscheidungstext OGH 26.05.2010 3 Ob 1/10h
Veröff: SZ 2010/58
10 Ob 17/16x
Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 17/16x
ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0036897
JJR_19530422_OGH0002_0030OB00268_5300000_001
Rechtssatz für 4Ob1573/94 4Ob1573/95 9...
RS0036878
4Ob1573/94; 4Ob1573/95; 9ObA149/01d; 1Ob263/01k; 7Ob60/09p; 3Ob1/10h; 5Ob61/11y; 8ObA30/12p; 9Ob12/13z; 10Ob17/16x; 2Ob160/18w
ZPO §179 Abs1
Der - auch allenfalls im Berufungsurteil enthaltene - Beschluss, mit dem das Gericht zweiter Instanz den Zurückweisungsbeschluss des Erstgerichtes nach § 179 Abs 1 ZPO bestätigt hat, kann im Hinblick auf § 528 Abs 2 Z 2 ZPO - auch aus dem Revisionsgrund der Mangelhaftigkeit des Verfahrens - nicht angefochten werden.
4 Ob 1573/94
Entscheidungstext OGH 28.06.1994 4 Ob 1573/94
4 Ob 1573/95
Entscheidungstext OGH 23.05.1995 4 Ob 1573/95
9 ObA 149/01d
Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 149/01d
8 ObA 30/12p
Entscheidungstext OGH 28.06.2012 8 ObA 30/12p
Nunmehr seit der Zivilverfahrens-Novelle 2002, BGBl. I Nr. 76/2002, nur § 179 ZPO.
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0036878
JJR_19940628_OGH0002_0040OB01573_9400000_001
Rechtssatz für 1Ob620/94 4Ob118/01h 1O...
RS0053254
1Ob620/94; 4Ob118/01h; 1Ob264/03k; 6Ob219/10i; 8ObA34/10y; 5Ob61/11y; 1Ob46/11p; 1Ob62/16y; 5Ob23/17v
Der Geldersatz soll die Vermögenseinbuße des Geschädigten ausgleichen. Tunlichkeit bildet bei Möglichkeit die Grenze der Ersatzpflicht der Naturalherstellung. Auch bei bloß beabsichtigter Naturalherstellung macht unverhältnismäßiger Aufwand diese untunlich.
Beisatz: Da der Vorrang der Naturalrestitution vor dem Geldersatz im Interesse des Geschädigten vorgesehen ist, wird Untunlichkeit auch schon dann angenommen, wenn der Geschädigte die Wiederherstellung nicht wünscht. Ihm wird damit im Ergebnis ein Wahlrecht zwischen der Naturalleistung des Schädigers und Geldersatz eingeräumt. (T1)
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Solange damit nicht in berechtigte Interessen des Schädigers eingegriffen wird. (T2)
nur: Tunlichkeit bildet bei Möglichkeit die Grenze der Ersatzpflicht der Naturalherstellung. Auch bei bloß beabsichtigter Naturalherstellung macht unverhältnismäßiger Aufwand diese untunlich. (T3)
8 ObA 34/10y
Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 ObA 34/10y
nur T3; Beisatz: Hier: Beseitigungsanspruch nach § 523 ABGB - Untunlichkeit der Schadensbeseitigung (Entfernung von Geröll), da der Kostenaufwand die eingetretene Wertminderung der Liegenschaft (unwegsames Waldgrundstück) ganz erheblich übersteigen würde. (T4)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0053254
JJR_19950529_OGH0002_0010OB00620_9400000_001
Rechtssatz für 4Ob343/99s 6Ob139/00k 6...
RS0112887
4Ob343/99s; 6Ob139/00k; 6Ob180/05x; 9Ob138/06v; 10Ob44/07d; 5Ob229/09a; 5Ob225/10i; 8ObA34/10y; 5Ob61/11y; 1Ob46/11p; 1Ob208/11m; 1Ob251/11k; 9Ob31/13v; 9Ob41/14s; 6Ob159/15y; 4Ob214/16y; 5Ob23/17v; 10Ob70/15i; 6Ob241/17k; 1Ob121/17a
EO §368 Abs2
Ist die Naturalherstellung sowohl möglich als auch tunlich, so steht es dem Geschädigten frei, entweder Wiederherstellung des vorigen Zustands oder Geldersatz zu verlangen. Seine Position gleicht damit der eines Gläubigers einer Wahlschuld im Sinne des § 906 ABGB, so dass es gerechtfertigt erscheint, auch den Geschädigten - wie den Gläubiger einer Wahlschuld - an die einmal getroffene Wahl zu binden, soweit nicht der Geschädigte - so bei Verzug des Schädigers mit der Naturalherstellung - die Wiederherstellung des vorigen Zustands nachträglich als untunlich erachten und Geldersatz begehren kann.
4 Ob 343/99s
Entscheidungstext OGH 21.12.1999 4 Ob 343/99s
Ähnlich; Beisatz: Hier: Der Beklagte weigerte sich, seiner Herausgabepflicht fristgerecht nachzukommen. Er kündigte in der Klagebeantwortung Widerstand gegen eine Exekutionsführung an und behauptet sogar den fehlenden Besitz an einem Teil der herauszugebenden Gegenstände. Bei einem solchen Sachverhalt ist es nicht geboten, den Gläubiger an seine im Vorprozess über den Herausgabeanspruch getroffene Wahl weiter zu binden und von ihm eine Exekutionsführung zu verlangen, von der schon nach dem bisherigen Verhalten des Beklagten (fehlende Mitwirkung bei der Schätzung; Ankündigung von Einwendungen gegen die Exekution) nicht erwartet werden kann, dass sie rasch zum Erfolg führen wird. (T1) Beisatz: Hier: § 368 EO iVm § 1295 Abs 1 ABGB. (T2)
Vgl; Beisatz: Dem Geschädigten kommt auch bei Möglichkeit und Tunlichkeit der Naturalherstellung eine dem Gläubiger einer Wahlschuld (§ 906 ABGB) vergleichbare Position zu. (T3); Beisatz: Hier: Das Wahlrecht des Geschädigten ist umso mehr zu bejahen, weil dem Schädiger ohnehin die Möglichkeit offensteht, die schon eingetretene Wertminderung der Liegenschaft durch Unterlassen des Betriebs oder die Beseitigung der Anlage rückgängig zu machen und den Kläger schadlos zu stellen. (T4); Veröff: SZ 2005/158
Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die Naturalrestitution kommt bei Unmöglichkeit oder Untunlichkeit nicht in Betracht. (T5); Veröff: SZ 2007/70
Entscheidungstext OGH 09.10.2007 10 Ob 44/07d
Auch; nur: Ist die Naturalherstellung sowohl möglich als auch tunlich, so steht es dem Geschädigten frei, entweder Wiederherstellung des vorigen Zustands oder Geldersatz zu verlangen. (T6); Beisatz: Unmöglichkeit der Naturalrestitution darf allerdings erst dann angenommen werden, wenn der Leistung ein dauerndes Hindernis entgegensteht. Steht der Leistung nur ein vorübergehendes Hindernis entgegen, liegt keine Unmöglichkeit vor. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Verpflichtete die Leistung wieder erlangen kann. (T7); Veröff: SZ 2007/153
Auch; nur T6; Beis wie T7; Beisatz: Die Beweislast für die Unmöglichkeit oder Untunlichkeit der Naturalrestitution trifft den Verpflichteten. (T8)
Vgl auch; nur T6; Beis wie T5
9 Ob 31/13v
Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 Ob 31/13v
9 Ob 41/14s
Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 Ob 41/14s
6 Ob 159/15y
Entscheidungstext OGH 26.04.2016 6 Ob 159/15y
Vgl; Beisatz: Selbst wenn man aus dem Grundsatz der Naturalrestitution davon ausgeht, dass dem Geschädigten, dem ein Schaden in Form des Entstehens einer Verbindlichkeit entstanden ist, nicht ein sofort fälliger Anspruch auf Geldersatz, sondern ein Freistellungsanspruch in Form der Befreiung von der Verbindlichkeit zusteht, muss ihm jedenfalls dann die Möglichkeit einer Zahlungsklage zugebilligt werden, wenn der Schädiger die Freistellung verweigert. (T9)
Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Schaden aus fehlerhafter Anlageberatung; Naturalrestitutionsanspruch Zug um Zug gegen das Angebot auf Übertragung der Rechte aus der mittelbaren Beteiligung an einer Publikums‑KG bejaht. (T10)
Vgl; Beisatz: Hier: Zum schadenersatzrechtlichen Freistellungsanspruch; Befreiungsrente. (T11)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112887
JJR_19991221_OGH0002_0040OB00343_99S0000_001