Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=23.05.2001&Aktenzeichen=IV%20ZR%2062/00
Timestamp: 2020-02-21 06:08:52
Document Index: 153309798

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 225', '§ 2216', '§ 1934', '§ 225', 'BGH', '§ 311', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 23.05.2001 - IV ZR 62/00 - dejure.org
https://dejure.org/2001,1581
BGH, 23.05.2001 - IV ZR 62/00 (https://dejure.org/2001,1581)
BGH, Entscheidung vom 23.05.2001 - IV ZR 62/00 (https://dejure.org/2001,1581)
BGH, Entscheidung vom 23. Mai 2001 - IV ZR 62/00 (https://dejure.org/2001,1581)
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BGB §§ 225, 1934 b Abs. 1 Satz 1
BGB §§ 2216, 2219
Stichtagsprinzip für Erbschaftsbewertung und fehlenden Unterhalt von Nachlaßgrundstücken
Auslegung einer Verjährungsvereinbarung - Stichtagsprinzip - Erbersatzanspruch - Schadensersatzanspruch - Verjährungsunterbrechung
Zur Auslegung einer Verjährungsvereinbarung; zum Stichtagsprinzip des § 1934 b Abs. 1 Satz 1 BGB (entsprechend 2311 Abs. 1 Satz 1 BGB)
BGB §§ 225, 1934b Abs. 1 S. 1
NJW 2001, 2713
FamRZ 2001, 1296
WM 2001, 1384
IV ZR 62/00.
OLG Düsseldorf, 15.06.2009 - 24 U 210/08
Bemessung der Frist für die Annahme eines Angebotes auf Abschluss eines …
Nur wenn der Abschluss als sicher anzunehmen war und in dem hierdurch begründeten Vertrauen Aufwendungen gemacht oder Nutzungen nicht gezogen werden können, können diese vom Vertragspartner zu erstatten sein, wenn er später den Vertragsschluss ohne triftigen Grund ablehnt (BGH NJW 2001, 2713 f.; 1996, 1884;… Palandt/Grüneberg, a.a.O., § 311 Rn. 32 m.w.N.).
Andererseits kann der Senat einen Widerspruch nicht dadurch vermeiden, dass er die vom Berufungsgericht nicht beschiedenen Anträge an sich zieht (vgl. BGH, Urteil vom 23. Mai 2001 - IV ZR 62/00, WM 2001, 1384).
OLG Köln, 20.12.2001 - 7 U 66/01
Abbruch von Vertragsverhandlungen über zu beurkundende Rechtsgeschäfte - …
Im Fall zu beurkundender Rechtsgeschäfte löst deshalb der Abbruch von Vertragsverhandlungen, deren Erfolg als sicher anzunehmen war, nach zutreffender Ansicht auch dann keine Schadensersatzansprüche aus, wenn es an einem triftigen Grund für den Abbruch fehlt (BGH NJW 2001, 2713 (2714); BGH NJW 1996, 1884 (1885); BGHZ 116, 251 (257 f.); BGH DNotZ 1983, 621 (623); BGH WM 1982, 1436, (1437); OLG Hamm NJW-RR 1991, 1043; OLG Köln NJW-RR 1987, 801; OLG Koblenz MDR 1997, 811; Reinicke/Tiedtke, ZIP 1989, 1093, 1101).
Soweit dies daraus folge, dass das Verhalten des in Anspruch genommenen sich als besonders schwerwiegender Treueverstoß darstelle, komme daher in der Regel nur eine vorsätzliche Treupflichtverletzung als Grundlage eines Schadensersatzanspruches aus Verschulden bei Vertragsschluss in Betracht, etwa wenn eine tatsächlich nicht vorhandene Abschlussbereitschaft vorgetäuscht wird (BGH NJW 1996, 1884, 1885; NJW 2001, 2713, 2714).
LG Heidelberg, 05.02.2010 - 7 O 276/09
Schadenersatzanspruch wegen des Abbruchs von Verhandlungen über einen …
In der Regel kommt hierfür nur eine vorsätzliche Treuepflichtverletzung in Betracht, wie sie im Vorspiegeln tatsächlich nicht vorhandener Abschlussbereitschaft liegt (BGH v. 29.03.1996, NJW 1996, 1884, 1885, BGH v. 23.05.2001, NJW 2001, 2713, 2714).
OLG Bremen, 06.02.2008 - 1 U 27/07
Gescheiterte Errichtung eines Zementwerkes im Hafengebiet
Nach zutreffender ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung löst deshalb im Bereich notariell zu beurkundender Grundstücksgeschäfte der Abbruch von Vertragsverhandlungen, deren Erfolg als sicher anzunehmen war, durch einen der Verhandlungspartner auch dann keine Schadensersatzansprüche aus, wenn es an einem triftigen Grund für den Abbruch fehlt ( BGH NJW 96, 1884, 1885; NJW 2001, 2713, 2714 [BGH 23.05.2001 - IV ZR 62/00] rechte Spalte).