Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F30-06-2015-5A_514-2015
Timestamp: 2016-10-22 16:11:52
Document Index: 69114555

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 134', 'Art. 324', 'Art. 325', 'Art. 34', 'Art. 72', 'Art. 103', 'Art. 64']

5A_514/2015 (30.06.2015)
5A_514/2015 � � Urteil vom 30. Juni 2015
Entzug der elterlichen Verwaltung des Kindesverm�gens,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. Mai 2015 des Obergerichts des Kantons Aargau (Kammer f�r Kindes- und Erwachsenenschutz).
in die Beschwerde gem�ss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. Mai 2015 des Obergerichts des Kantons Aargau, das eine Beschwerde des Beschwerdef�hrers gegen den (sowohl ihm wie auch seiner Ehefrau gegen�ber erfolgten) Entzug der Verwaltung der Verm�gen der beiden (2002 und 2008 geborenen) Kinder sowie gegen die Best�tigung der Ernennung eines Beistandes (mit dem Auftrag der Verm�gensverwaltung) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,
dass das Obergericht erwog, der erstinstanzliche Entscheid sei nach vorg�ngiger Verhandlung in Anwesenheit des Beschwerdef�hrers ergangen, die Vorladungsfrist des Art. 134 ZPO sei gewahrt worden, die erneut gegen den erstinstanzlichen Gerichtspr�sidenten vorgebrachten Gr�nde begr�ndeten keinen objektiv gerechtfertigten Verdacht einer Befangenheit, zu Recht habe dieser in eigener Kompetenz �ber das tr�lerische Ausstandsgesuch abschl�gig entschieden, auf das gegen�ber Mitgliedern des Obergerichts wegen ihrer Mitwirkung an fr�heren Verfahren gestellte Ablehnungsbegehren sei nicht einzutreten, die vorinstanzlich eingeholten Beweismittel erwiesen sich als rechtm�ssig, zumal die gesetzlichen Auskunftspflichten dem Postgeheimnis vorgingen,
dass das Obergericht weiter erwog, die f�r eine Verwaltungsbeistandschaft der Kindesverm�gen vorausgesetzte, nicht durch mildere Massnahmen abwendbare Gef�hrdung (Art. 324 Abs. 1, Art. 325 Abs. 1 und 3 ZGB) sei gegeben, der Beschwerdef�hrer vermische die Kindesverm�gen immer wieder in verschiedenen juristischen Konstrukten (insbesondere im Verein B.________), in welche er das von seinen Eltern geerbte Verm�gen zu platzieren versuche, die vom Beschwerdef�hrer beabsichtigten erheblichen Schenkungen aus den Kindesverm�gen an den erw�hnten Verein w�rden diese massiv vermindern, die Gef�hrdung sei akut, zu Recht habe die Vorinstanz den Eltern die Verwaltung der Kindesverm�gen entzogen und diese einem Beistand anvertraut, damit den Kindern die Verm�gen f�r ihre sp�tere Ausbildung erhalten blieben, eine mildere Massnahme w�re unwirksam, der unterliegende Beschwerdef�hrer werde kostenpflichtig (Fr. 1'300.--),
dass auf das allein zum Zweck der Blockierung der Justiz gestellte und damit missbr�uchliche Ausstandsbegehren des Beschwerdef�hrers gegen den Pr�sidenten der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts nicht einzutreten ist, zumal dessen Mitwirkung in fr�heren Verfahren keinen Ausstandsgrund bildet (Art. 34 Abs. 2 BGG),
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG von vornherein unzul�ssig ist, soweit der Beschwerdef�hrer Antr�ge stellt und R�gen erhebt, die �ber den Gegenstand des obergerichtlichen Entscheids vom 19. Mai 2015 hinausgehen,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erw�gungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 19. Mai 2015 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch des Beschwerdef�hrers um aufschiebende Wirkung, welche der Beschwerde (mangels Vorliegens eines in einer Zivilsache ergangenen kantonalen Entscheids: Art. 103 Abs. 2 lit. a BGG) nicht von Gesetzes wegen zukommt, gegenstandslos wird,
dass das Gesuch des Beschwerdef�hrers um unentgeltliche Rechtspflege in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG),
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Familiengericht Zofingen und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.