Source: http://docplayer.org/850448-Allianz-suisse-anlagestiftung.html
Timestamp: 2018-06-24 03:48:03
Document Index: 270719341

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 56', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 54', 'Art. 5', 'Art. 54', 'Art. 6', 'Art. 54', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 54', 'Art. 54', 'Art. 54']

1 Allianz Suisse Anlagestiftung Anlagerichtlinien der Allianz Suisse Anlagestiftung Gestützt auf Artikel 10 Ziffer XV der Statuten und Artikel 17 Ziffer IV des Stiftungsreglements der Allianz Suisse Anlagestiftung, nachstehend Stiftung genannt, werden durch den Stiftungsrat folgende Anlagerichtlinien erlassen: Art. 1 Allgemeine Grundsätze 1. Die unter Allgemeine Grundsätze aufgeführten Bestimmungen gelten subsidiär zu den Einzelbestimmungen der jeweiligen Anlagegruppen. 2. Für alle Anlagegruppen gelten die Grundsätze und Richtlinien für die Kapitalanlage von Personalvorsorgeeinrichtungen des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und der zugehörigen Ausführungserlasse, namentlich die Verordnung über die Anlagestiftungen (ASV) sowie die diesbezügliche Praxis der Aufsichtsbehörde. Die Bestimmungen der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (Artikel BVV 2) sind bei sämtlichen Mischvermögen jederzeit einzuhalten. Legen es die Umstände dringend nahe, kann im Interesse der Anleger, nach Rücksprache mit dem Stiftungsratspräsidenten, im Einzelfall vorübergehend von den Anlagerichtlinien abgewichen werden. Sämtliche Abweichungen werden im Anhang zur Jahresrechnung bzw. in den Zwischenberichten aufgelistet und fachmännisch begründet. Abweichungen von Fachempfehlungen der Aufsichtsbehörde zu den Anlagen im Anlagevermögen müssen im Prospekt der Anlagegruppe oder, wo ein solcher fehlt, im Anhang der Jahresrechnung aufgeführt werden. 3. Alle der Stiftung anvertrauten Gelder sind stets sorgfältig und fachmännisch anzulegen. Dabei muss das Risiko immer angemessen gestreut sein, d.h. für alle Anlagegruppen gilt der Grundsatz angemessener Risikoverteilung im Rahmen ihrer Fokussierung. Je nach Anlagegruppe steht die Risikoverteilung (Diversifikation) nach Währung, geographischer Lage, Branchen oder Laufzeit im Vordergrund. Besondere Beachtung wird auch der Gewichtung der Unternehmen innerhalb der Benchmark geschenkt. Folgende Qualitätskriterien sind einzuhalten: a) Liquide Mittel: Die Stiftung achtet bei jeder Anlagegruppe auf ein angemessenes Liquiditätsmanagement. Flüssige Mittel und Anlagen mit einer Laufzeit von höchstens einem Jahr müssen stets bei erstklassigen Banken gehalten oder können bei erstklassigen Schuldnern im Geldmarkt angelegt werden. Sie können in Schweizer Franken oder in denjenigen Währungen gehalten werden, in denen die Investitionen der entsprechenden Anlagegruppe erfolgen. Der Gesamtanteil an Liquidität darf 25% des Portfoliowertes nicht übersteigen.
2 b) Obligationen: Es dürfen nur Schuldner berücksichtigt werden, die von einer der führenden Ratingagenturen (Standard & Poor s, Moody s und Fitch) mit einem Investment Grade eingestuft wurden. Fehlt ein offizielles Rating, kann ersatzweise die Bonitätsbeurteilung einer anderen anerkannten Ratingagentur oder ein Bankenrating herangezogen werden. Das Portfolio darf nur im Investment-Grade Bereich investieren (AAA bis A-). Das durchschnittliche Rating der Obligationen-Anlagegruppen muss mindestens A+ bzw. A1 betragen. Positionen, die im Laufe der Zeit den Investment Grade verlieren, sind nach Möglichkeit zu verkaufen. Das weitere Halten von Positionen, die nach dem Kauf zurückgestuft werden, ist nur gestattet, sofern dies den Anlegerinteressen dient. Die zulässige durchschnittliche Ratingqualität des Portfolios darf durch die Beibehaltung zurückgestufter Positionen nie unterschritten werden. Es muss eine angemessene Diversifikation nach geographischer Lage, Branchen und Laufzeit erfolgen, soweit nach Fokussierung der Anlagegruppe möglich. c) Aktien: Aktien, Partizipations- und Genussscheine sowie andere Beteiligungspapiere von Gesellschaften sind nur zugelassen, sofern sie an einer Börse kotiert sind oder an einem andern geregelten, dem Publikum offen stehenden Markt gehandelt werden. Grundsätzlich sind Aktienanlagen auf die im Vergleichsindex enthaltenen Titel zu konzentrieren. Werden Wertschriften beigemischt, die im Vergleichsindex nicht enthalten sind, ist den Faktoren Bonität der Unternehmung und Marktliquidität des Titels in hohem Masse Beachtung zu schenken. Es muss eine angemessene Diversifikation nach Ländern, Branchen und Einzeltitel erfolgen, soweit nach Fokussierung der Anlagegruppe möglich. 4. Der zuständige Anlageausschuss bestimmt die Vergleichsindizes (Benchmarks). 5. Der Einsatz derivativer Anlageinstrumente gemäss Art. 56a BVV 2 ist erlaubt. Die verfolgten Strategien müssen fachmännisch begründbar sein und sich nach den folgenden Grundsätzen richten: a) Mit dem Einsatz von Derivaten werden folgende Ziele verfolgt: Engagement-Reduktion von bestehenden Positionen, d.h. Absicherung von Zins-, Währungs- oder Aktienkursrisiken der Anlagen. Engagement-Erhöhung von Positionen anstelle des Erwerbes von physischen Anlagen. Verbesserung der Erträge durch den gedeckten Verkauf von Optionen. Ausnützung von höherer Marktliquidität oder tieferen Transaktionskosten im Vergleich zum Basiswert. b) Es dürfen nur Derivate eingesetzt werden, deren Basiswerte ausschliesslich erlaubte Anlagen für die jeweilige Anlagegruppe sind. Zwischen dem Basiswert und dem Derivat muss eine einfach nachvollziehbare Beziehung bestehen. Der Einsatz von komplexen, schwer verständlichen exotischen Derivat-Konstruktionen ist nicht erlaubt. 2 / 11
3 c) Die Schuldner-, Gesellschafts- und Kategoriebegrenzungen sind unter Einbezug der derivativen Finanzinstrumente einzuhalten. d) Der Derivat-Einsatz ist auf Instrumente zu beschränken, welche über eine ausreichende Marktliquidität und eine einwandfreie Bonität des Emittenten bzw. der Gegenpartei verfügen. e) Hebeleffekte durch den Einsatz von Derivaten sind nicht erlaubt. D.h., dass das ökonomische Exposure einer Anlagegruppe nie höher als deren Gesamtvermögen sein darf und dass keine Leerverkaufspositionen auf einzelnen Titeln ( Netto-Short-Positionen ) bestehen dürfen. Derivat-Positionen müssen also stets durch vorhandene Liquidität oder Basiswerte gedeckt sein. f) Durch Geschäfte mit derivativen Instrumenten darf gegenüber der relevanten Benchmark keine unverhältnismässige Performanceabweichung entstehen. g) Die eingegangenen Positionen sind regelmässig und sorgfältig zu überwachen. Der Anlageausschuss prüft regelmässig, mindestens einmal pro Monat, die Einhaltung der Derivat-Richtlinien. 6. In allen Anlagegruppen können Investitionen in Direktanlagen oder in Kollektivanlagen gemäss Artikel 30 Abs. 1 ASV mit ausreichender Informations- und Auskunftspflicht erfolgen. Die Risiken solcher indirekter Anlageinstrumente dürfen nicht wesentlich von den Risiken zugelassener direkter Anlagen abweichen und die Interessen der Anleger müssen nachvollziehbar gewahrt bleiben, d.h., die berücksichtigten Kollektivanlagen müssen transparent und diversifiziert sein, die Nettoinventarwerte regelmässig, mindestens einmal pro Monat, publiziert werden und sie dürfen nicht mit unverhältnismässigen Gebühren belastet sein. Die Liquiditätsbeschaffung muss jederzeit in ausreichendem Masse möglich sein, weshalb die Rücknahmefrequenz der Kollektivanlage grundsätzlich nicht tiefer sein sollte als diejenige der Anlagegruppe. Die in den Kollektivanlagen immanenten Positionen dürfen nicht gegen die Anlagerichtlinien der Anlagestiftung verstossen und sind bei der richtlinienkonformen Diversifikation der Anlagegruppen mit einzurechnen. Die eingegangenen Positionen sind regelmässig und sorgfältig zu überwachen. Der Anlageausschuss prüft mindestens einmal pro Quartal die Einhaltung der für Kollektivanlagen vorgegebenen Kriterien. 7. Die max. zulässigen Positionsgrössen, d.h. die Begrenzung pro Kollektivanlage und die Begrenzung insgesamt sind in den Richtlinien jeder Anlagegruppe festgehalten. Eine kurzfristige Überschreitung der Begrenzungen ist erlaubt, sofern diese passiv, d.h. durch Kursoder Währungsgewinn, erfolgt bzw. fachmännisch begründet werden kann (siehe Artikel 1 Ziffer 2 der Anlagerichtlinien). Überschreitungen der zulässigen Limiten werden innert nützlicher Frist auf das zulässige Mass abgebaut. 3 / 11
4 8. Bei allen Aktien- und Obligationen-Anlagegruppen können Wertschriften gegen Gebühr an die Depotbank oder über die Depotbank an Dritte ausgeliehen werden (Securities Lending). Für die Effektenleihe und Pensionsgeschäfte gelten das Kollektivanlagengesetz vom 23. Juni 2006 und seine Ausführungsbestimmungen sinngemäss. Die Beschränkung nach Artikel 26 Absatz 4 ASV ist nicht anwendbar. Pensionsgeschäfte, bei denen eine Anlagestiftung als Pensionsgeberin handelt, sind unzulässig. Art. 2 Obligationen CHF Inland 1. Das Vermögen wird in auf Schweizer Franken lautende Obligationen und Schuldverschreibungen aller Art von öffentlich-rechtlichen und privaten Schuldnern mit Domizil in der Schweiz investiert. 2. Die Anlagegruppe darf nur im Rating-Bereich AAA bis A- investieren. Das durchschnittliche Rating der Anlagegruppe beträgt mindestens A+ bzw. A1. 3. Die Benchmark der Anlagegruppe ist der Swiss Bond Index Domestic AAA-A. 4. Die minimale Anzahl der Titel in der Anlagegruppe beträgt Maximal 10% des Vermögens der Anlagegruppe dürfen in bechmarkfremde Schuldner investiert werden. 6. Die Anlagegruppe kann bis zu 100% in kollektive Anlageinstrumente investieren. Anlagevermögen darf nur in angemessen diversifizierten kollektiven Anlagen mit ausreichender Informations- und Auskunftspflicht angelegt werden (gemäss Artikel 30 Abs. 1 ASV). 7. Es dürfen nicht mehr als 10% des Vermögens der Anlagegruppe in Titeln desselben Schuldners angelegt werden (Artikel 26 Abs. 4 ASV). Von dieser Begrenzung ausgenommen sind Forderungen gegenüber Bund und schweizerischen Pfandbriefinstituten. 8. Die liquiden Mittel (Schweizer Franken) können in Form von Bankguthaben auf Sicht und auf Zeit sowie in Form von Geldmarktanlagen bei inländischen Schuldnern gehalten werden. 4 / 11
5 Art. 3 Obligationen CHF Ausland 1. Das Vermögen wird in auf Schweizer Franken lautende Obligationen und Schuldverschreibungen aller Art von öffentlich-rechtlichen und privaten Schuldnern mit Domizil im Ausland investiert. Es muss eine angemessene Diversifikation nach Branchen, Regionen und Laufzeiten erfolgen. 2. Die Anlagegruppe darf nur im Rating-Bereich AAA bis A- investieren. Das durchschnittliche Rating der Anlagegruppe beträgt mindestens A+ bzw. A1. 3. Die Benchmark der Anlagegruppe ist der Swiss Bond Index Foreign AAA-A. Detaillierte Angaben zur Benchmark sind in einem separaten Dokument ersichtlich. Dieses ist von der Stiftung erhältlich. 4. Die minimale Anzahl der Titel in der Anlagegruppe beträgt Maximal 10% des Vermögens der Anlagegruppe dürfen in bechmarkfremde Schuldner investiert werden. 6. Die Anlagegruppe kann bis zu 100% in kollektive Anlageinstrumente investieren. Anlagevermögen darf nur in angemessen diversifizierten kollektiven Anlagen mit ausreichender Informations- und Auskunftspflicht angelegt werden (gemäss Artikel 30 Abs. 1 ASV). 7. Es dürfen nicht mehr als 10% des Vermögens der Anlagegruppe in Titeln desselben Schuldners angelegt werden (Artikel 26 Abs. 4 ASV). 8. Die liquiden Mittel (Schweizer Franken) können in Form von Bankguthaben auf Sicht und auf Zeit sowie in Form von Geldmarktanlagen bei inländischen Schuldnern gehalten werden. Art. 4 Obligationen Fremdwährung 1. Die Anlagegruppe wird aktiv bewirtschaftet und verfolgt eine auf den Citigroup Bond Index Custom World Big AAA A ausgerichtete Strategie. Sie investiert in auf fremde Währungen lautende Obligationen, Notes sowie andere fest- oder variabel verzinsliche Forderungswertpapiere und rechte, einschliesslich Wandelobligationen, Wandelnotes und Optionsanleihen. 5 / 11
6 2. Detaillierte Angaben zur Benchmark sind in einem separaten Dokument ersichtlich. Dieses ist von der Stiftung erhältlich. 3. Die minimale Anzahl der Schuldner in der Anlagegruppe beträgt Die Risikostruktur der Anlagegruppe muss stets ähnlich der Risikostruktur der Benchmark sein. Es gelten die folgenden Risikodimensionen. Der Tracking Error darf 2.5% nicht überschreiten. Die Modified Duration der Anlagegruppe darf maximal eine Abweichung von +/- 2 gegenüber der Benchmark aufweisen. Die Anlagegruppe darf nur im Rating-Bereich AAA bis A- investieren (analog Benchmark). Das durchschnittliche Rating der Anlagegruppe beträgt mindestens A+ bzw. A1. 5. Maximal 10% des Vermögens der Anlagegruppe dürfen in bechmarkfremde Schuldner investiert werden. Es sind nur Investitionen in Anleihen in Fremdwährung erlaubt. Es sind öffentliche und privatrechtliche Schuldner mit Domizil Schweiz und Ausland erlaubt. Es darf nur im Rating-Bereich AAA bis A- investiert werden. Generell werden mit diesen Anlagen eine Optimierung der Rendite/Risikostruktur sowie eine höhere Diversifikation angestrebt. Für Forderungen gegenüber benchmarkfremden Schuldnern gilt eine Schuldnerbegrenzung von 10%. 6. Die Anlagegruppe kann bis zu 100% in kollektive Anlageinstrumente investieren. Anlagevermögen darf nur in angemessen diversifizierten kollektiven Anlagen mit ausreichender Informations- und Auskunftspflicht angelegt werden (gemäss Artikel 30 Abs. 1 ASV). 7. In Abweichung von Art. 54 BVV 2, der den Anteil pro Schuldner auf 10% des Vermögens der Anlagegruppe limitiert, gilt folgende Begrenzung: Benchmarkgewichtung +5%-Punkte. 8. Die liquiden Mittel (Fremdwährung und Schweizer Franken) können in Form von Bankguthaben auf Sicht und auf Zeit sowie in Form von Geldmarktanlagen bei inländischen und ausländischen Schuldnern gehalten werden. Art. 5 Obligationen Fremdwährung Hedged 1. Die Anlagegruppe wird aktiv bewirtschaftet und verfolgt eine auf den Citigroup Bond Index Custom World Big AAA A (Hedged gegen CHF) ausgerichtete Strategie. Sie investiert in auf fremde Währungen lautende Obligationen, Notes sowie andere fest- oder variabel ver- 6 / 11
7 zinsliche Forderungswertpapiere und rechte, einschliesslich Wandelobligationen, Wandelnotes und Optionsanleihen. 2. Detaillierte Angaben zur Benchmark sind in einem separaten Dokument ersichtlich. Dieses ist von der Stiftung erhältlich. 3. Die minimale Anzahl der Schuldner in der Anlagegruppe beträgt Die Risikostruktur der Anlagegruppe muss stets ähnlich der Risikostruktur der Benchmark sein. Es gelten die folgenden Risikodimensionen. Der Tracking Error darf 2.5% nicht überschreiten. Die Modified Duration der Anlagegruppe darf maximal eine Abweichung von +/- 2 gegenüber der Benchmark aufweisen. Die Anlagegruppe darf nur im Rating-Bereich AAA bis A- investieren (analog Benchmark). Das durchschnittliche Rating der Anlagegruppe beträgt mindestens A+ bzw. A1. 5. Maximal 10% des Vermögens der Anlagegruppe dürfen in bechmarkfremde Schuldner investiert werden. Es sind nur Investitionen in Anleihen in Fremdwährung erlaubt. Es sind öffentliche und privatrechtliche Schuldner mit Domizil Schweiz und Ausland erlaubt. Es darf nur im Rating-Bereich AAA bis A- investiert werden. Generell werden mit diesen Anlagen eine Optimierung der Rendite/Risikostruktur sowie eine höhere Diversifikation angestrebt. Für Forderungen gegenüber benchmarkfremden Schuldnern gilt eine Schuldnerbegrenzung von 10%. 6. Die Anlagegruppe kann bis zu 100% in kollektive Anlageinstrumente investieren. Anlagevermögen darf nur in angemessen diversifizierten kollektiven Anlagen mit ausreichender Informations- und Auskunftspflicht angelegt werden (gemäss Artikel 30 Abs. 1 ASV). 7. In Abweichung von Art. 54 BVV 2, der den Anteil pro Schuldner auf 10% des Vermögens der Anlagegruppe limitiert, gilt folgende Begrenzung: Benchmarkgewichtung +5%-Punkte. 8. Die liquiden Mittel (Fremdwährung und Schweizer Franken) können in Form von Bankguthaben auf Sicht und auf Zeit sowie in Form von Geldmarktanlagen bei inländischen und ausländischen Schuldnern gehalten werden. 9. Die Währungsrisiken gegenüber CHF werden weitestgehend abgesichert (mind. zu 85%). 7 / 11
8 Art. 6 Aktien Schweiz 1. Die Anlagegruppe wird aktiv bewirtschaftet und verfolgt eine auf den Swiss Performance Index ausgerichtete Strategie. Detaillierte Angaben zur Benchmark sind in einem separaten Dokument ersichtlich. Dieses ist von der Stiftung erhältlich. 2. Die Anlagegruppe investiert in Beteiligungswertpapiere und rechte (Aktien, Genussscheine, Genossenschaftsanteile, Partizipationsscheine und Ähnliches). 3. Die minimale Anzahl der Gesellschaften in der Anlagegruppe beträgt Die Risikostruktur der Anlagegruppe muss stets ähnlich der Risikostruktur der Benchmark sein. Der Tracking Error darf 5% nicht überschreiten. Die maximale Abweichung vom Benchmarkgewicht von Sektoren beträgt +/-15%-Punkte. Es muss mindestens in 7 Sektoren der Benchmark investiert werden. 5. Maximal 10% des Vermögens der Anlagegruppe dürfen in bechmarkfremde Anlagen investiert werden. Generell werden mit diesen Anlagen eine Optimierung der Rendite/Risikostruktur sowie eine höhere Diversifikation angestrebt. Das maximale Gewicht pro Gesellschaft, die nicht im Benchmark ist, beträgt 5%. Bechmarkfremde Anlagen charakterisieren sich durch inländisches Domizil, Listing an einer Schweizer Börse und Währung CHF. 6. Die Anlagegruppe kann bis zu 100% in kollektive Anlageinstrumente investieren. Anlagevermögen darf nur in angemessen diversifizierten kollektiven Anlagen mit ausreichender Informations- und Auskunftspflicht angelegt werden (gemäss Artikel 30 Abs. 1 ASV). 7. In Abweichung von Art. 54a BVV 2, der den Anteil pro Gesellschaft auf 5% des Vermögens der Anlagegruppe limitiert, gilt folgende Begrenzung: Benchmarkgewichtung +5%-Punkte. 8. Die liquiden Mittel (Schweizer Franken) können in Form von Bankguthaben auf Sicht und auf Zeit sowie in Form von Geldmarktanlagen bei inländischen Schuldnern gehalten werden. 8 / 11
9 Art. 7 Aktien Ausland 1. Die Anlagegruppe investiert in Beteiligungswertpapiere und rechte (Aktien, Genussscheine, Genossenschaftsanteile, Partizipationsscheine und Ähnliches) mit Domizil im Ausland. Es muss eine angemessene Diversifikation auf Titelebene, nach Regionen (Ländern) und nach Branchen erfolgen. 2. Die Benchmark der Anlagegruppe ist der MSCI World ex Switzerland Index in CHF. Detaillierte Angaben zur Benchmark sind in einem separaten Dokument ersichtlich. Dieses ist von der Stiftung erhältlich. 3. Die minimale Anzahl der Gesellschaften in der Anlagegruppe beträgt Die Beteiligung pro Gesellschaft darf 5% des Vermögens der Anlagegruppe nicht überschreiten. 5. Auf Regionen- (Länder-) und Sektorenebene darf maximal +5% / -5%-Punkte von der Zusammensetzung der Benchmark abgewichen werden. 6. Maximal 15% des Vermögens der Anlagegruppe dürfen in bechmarkfremde Anlagen investiert werden. 7. Die Anlagegruppe kann bis zu 100% in kollektive Anlageinstrumente investieren. Anlagevermögen darf nur in angemessen diversifizierten kollektiven Anlagen mit ausreichender Informations- und Auskunftspflicht angelegt werden (gemäss Artikel 30 Abs. 1 ASV). 8. Die liquiden Mittel (Fremdwährung und Schweizer Franken) können in Form von Bankguthaben auf Sicht und auf Zeit sowie in Form von Geldmarktanlagen bei inländischen und ausländischen Schuldnern gehalten werden. Art. 8 Allianz Suisse 30 Freizügigkeit 1. Die Anlagegruppe Allianz Suisse 30 Freizügigkeit verfügt über eine Dachfondsstruktur. Sie wird aktiv bewirtschaftet und investiert in Obligationen, Aktien, und liquide Mittel. 9 / 11
10 2. Die Benchmark der Anlagegruppe ist ein Customized Index, dessen Performance von der Credit Suisse berechnet wird. Der Index setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: Anteil Swiss Bond Index Domestic AAA-A (Obligationen Inland CHF): 31.20% Anteil Swiss Bond Index Foreign AAA-A (Obligationen Ausland CHF): 35.80% Anteil Citigroup Bond Index Custom WorldBIG AAA-A (Obligationen FW): 8.00% Anteil Swiss Performance Index (Aktien Schweiz): 15.00% Anteil MSCI World ex Switzerland (Aktien Ausland): 10.00% Detaillierte Angaben zur Benchmark sind in einem separaten Dokument ersichtlich. Dieses ist von der Stiftung erhältlich. Die strategische Vermögensaufteilung und Diversifikation der Anlagegruppe richten sich nach der Aufteilung der Benchmark. Sie können aber bei besonderer Marktlage von dieser abweichen. 3. Obligationen- und Aktienanlagen sind nach unterschiedlichen Laufzeiten (für Obligationen), Branchen und Regionen breit zu diversifizieren. Pro Schuldner dürfen die Forderungen höchstens 10% des Vermögens der Anlagegruppe betragen (Art. 54 Abs. 1 BVV 2). Ausgenommen von dieser Beschränkung sind Forderungen gegenüber schweizerischen Pfandbriefinstituten sowie Forderungen gegenüber der Eidgenossenschaft (Art. 54 Abs. 2 Bst. a und b BVV 2). Beteiligungen pro Gesellschaft dürfen höchstens 5% des Vermögens der Anlagegruppe betragen (Art. 54a BVV 2). Grundpfandtitel und Pfandbriefe sind beim Obligationenanteil auf 50% zu beschränken (Artikel 55 Bst. a BVV 2). Es dürfen höchstens 30% des Vermögens der Anlagegruppe in Aktien investiert werden (in Anlehnung an Artikel 55 Bst. b BVV 2). Es dürfen höchstens 30% des Vermögens der Anlagegruppe in nicht abgesicherte fremdwährungsbehaftete Anlagen investiert werden (Artikel 55 Bst. e BVV 2). 4. Das durchschnittliche Rating von Obligationen und Schuldverschreibungen in der Anlagegruppe beträgt mindestens A+ bzw. A1. 5. Die Anlagegruppe investiert zu 100% in kollektive Anlageinstrumente. Anlagevermögen darf nur in angemessen diversifizierten kollektiven Anlagen mit ausreichender Informationsund Auskunftspflicht angelegt werden (gemäss Artikel 30 Abs. 1 ASV). 10 / 11
11 6. Die liquiden Mittel (Fremdwährung und Schweizer Franken) können in Form von Bankguthaben auf Sicht und auf Zeit sowie in Form von Geldmarktanlagen bei inländischen und ausländischen Schuldnern gehalten werden. Durch den Stiftungsrat erlassen: Zürich, den 24. Oktober 2002 rev. Zürich, den 3. Juli 2003 rev. Zürich, den 6. Oktober 2003 rev. Zürich, den 15. Dezember 2003 rev. Zürich, den 4. Dezember 2007 rev. Zürich, den 11. Juli 2008 rev. Zürich, den 2. September 2008 rev. Zürich, den 2. Dezember 2010 rev. Zürich, den 4. Februar 2011 rev. Zürich, den 9. März 2012 rev. Zürich, den 21. Juni 2012 rev. Zürich, den 22. August 2013 rev. Zürich, den 01. April 2014 rev. Zürich, den 03. Dezember 2014 rev. Zürich, den 10. Juni / 11
vom 10. und 22. Juni 2011 (Stand am 1. Januar 2012)
Verordnung über die Anlagestiftungen (ASV) 831.403.2 vom 10. und 22. Juni 2011 (Stand am 1. Januar 2012) Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 53k des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 1 über