Source: https://www.erbrecht-heute.de/ratgeber/
Timestamp: 2018-08-18 08:17:30
Document Index: 301971907

Matched Legal Cases: ['§ 164', '§ 2', '§ 1924', '§ 1931', '§ 1936', '§ 1589', '§ 2', '§ 1937', '§ 2197', '§ 1937', '§ 13', '§ 2', '§ 1773', '§ 355', '§ 1093']

Bei einer Patientenverfügung handelt es sich grundsätzlich um eine Willenserklärung, die sich ausschließlich mit medizinischen Maßnahmen befasst und für den Fall gilt, dass man selbst nicht mehr einwilligungsfähig ist. Insbesondere Menschen, die fürchten, infolge eines Unfalls oder einer Erkrankung als...
Das sogenannte Cognationsprinzip fand bereits in der germanischen Rechtssprechung Anwendung und verfügt somit über eine lange Geschichte. Bei den Germanen war das Cognationsprinzip nur im Zusammenhang mit erbrechtlichen Angelegenheiten relevant und bestimmte hier die juristische Erbfolge. Diesem Prinzip zufolge waren...
Die Angehörigen eines Verstorbenen stehen oftmals zunächst unter Schock und können nicht fassen, dass ihr Freund oder Verwandter verstorben ist und nie wieder zurückkehren wird. Da dieses schlimme Ereignis jedoch nicht ungeschehen gemacht werden kann, müssen die Hinterbliebenen lernen, mit...
Rechtsgrundlage der Anwaltsvergütung Ein wesentlicher Aspekt für die Beauftragung eines Rechtsanwalts spielt die Frage nach dessen Kosten. Der Gesetzgeber hat hier durch das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG – löste zum 01. Juli 2008 das RBerG ab) und das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG - löste...
Wie der Name bereits vermuten lässt wird mit einem Geliebten Testament der Geliebte bzw. die Geliebte des Erblassers bedacht. Wird diese Person testamentarisch als Alleinerbe eingesetzt und der Ehegatte dadurch enterbt, spricht man von einem Geliebten-Testament. Aber nicht nur die...
Ein gemeinschaftliches Testament ist ein Testament, das von Eheleuten gemeinsam aufgesetzt wird. Ausschließlich Ehepartner und Lebenspartner einer gleichgeschlechtlichen, eingetragenen Lebensgemeinschaft können ein gültiges gemeinschaftliches Testament verfassen. Ein gemeinschaftliches Testament aufsetzen Die Anforderungen an die Form des gemeinschaftlichen Testaments unterscheiden sich...
Gemeinschaftliche Testamente können nur Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner verfassen. Wir stellen Ihnen auf unseren Seiten gerne einige Muster Testamente zur Verfügung raten jedoch insbesondere davon ab dieses Formular ohne weitere Vorbereitungen zu verwenden. Auch noch so gute Musterexemplare können die...
Bei der Generalvollmacht handelt es sich um eine besondere Form der Vollmacht, die hierzulande in § 164 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs exakt geregelt ist. Im Gegensatz zu anderen Vollmachten beschränkt sich eine Generalvollmacht nicht nur auf einen einzigen Aspekt sondern...
Da eine Generalvollmacht weitreichende Konsequenzen haben kann, gehört die Erstellung eines solch wichtigen Dokuments in der Regel in die Hände eines erfahrenen Rechtsanwalts oder Notars. Dieser kann dank seines Fachwissens die Vollmacht den Vorstellungen seiner Klienten anpassen, ohne gegen juristische...
Als Gesamtgläubigerschaft bezeichnet man im Allgemeinen die Inhaberschaft mehrerer Gläubiger an einem einzigen Anspruch. Diese Gemeinschaft an Gläubigern bildet dann den Gesamtgläubiger, der einem Schuldner gegenüber offene Forderungen hat. Obwohl hierbei nur ein einziger Anspruch von Seiten der Gesamtgläubigerschaft besteht,...
Was ist eine Erbengemeinschaft? Nach deutschem Erbrecht besteht eine Erbengemeinschaft aus mehreren Personen (Erben), die gemeinschaftlich – im Sinne einer Gesamthandsgemeinschaft – in die Rechte und Pflichten eines Erblassers eintreten. Im Gegensatz zu einem einzigen Erben (Alleinerbe) werden die Erben...
Der Begriff Rechtsfolge beschreibt im Allgemeinen den Übergang verschiedener Pflichten und Rechten einer Person auf eine andere Person die auf diese Art und Weise als Rechtsnachfolger eingesetzt wird. Eine solche Rechtsnachfolge kann auf Basis juristischer Bestimmungen erfolgen oder durch eine...
Der deutsche Gesetzgeber schreibt die sogenannte Testierfähigkeit als Voraussetzung für die Errichtung eines rechtswirksamen Testaments vor, sodass geschäftsunfähige Erblasser § 2.229 Absatz 4 BGB entsprechend keine wirksame, letztwillige Verfügung verfassen können. Die erforderliche Testierfähigkeit entspricht fast vollkommen der Geschäftsfähigkeit, die...
Nach einer Scheidung legen die früheren Ehepartner in der Regel großen Wert darauf, mit den Angelegenheiten des Ex-Partners nichts mehr zu tun zu haben. Dies betrifft selbstverständlich auch den eigenen Nachlass, schließlich soll der geschiedene Ehegatte hiervon nichts erhalten. Grundsätzlich...
Das Erbrecht heute wird in der Bundesrepublik Deutschland einerseits durch Artikel 14 des Grundgesetzes abgesichert und andererseits detailliert im Bürgerlichen Gesetzbuch definiert. Es existiert demnach eine feste Gesetzesgrundlage, die die juristischen Rahmenbedingungen für sämtliche Erbfälle vorgibt, in denen das deutsche...
Gesetzliche Erben sind lt. § 1924 - 1930 BGB die nächsten Verwandten eines Erblassers. Dies sind die Ehefrau oder der Ehemann(§ 1931), die Abkömmlinge und letztendlich der deutsche Staat (§ 1936 BGB). Im § 1589 S. 1 BGB ist der...
Bei der gesetzlichen Erbfolge werden die potentiellen Erben sortiert nach einer entsprechend festgelegten Hierarchie. In erster Linie geht es um Ordnungen im verwandtschaftlichen Verhältnis zum Erblasser. Grundsätzlich ist noch zu sagen, dass ein bestehendes Testament oder ein Erbvertrag die gesetzliche...
Der gesetzliche Erbteil regelt die Verteilung eines Erbes, falls keine testamentarischen Verfügungen eines Erblassers vorhanden sind. Auch im Falle eines unvollständigen Testaments oder Erbvertrages bestimmt der Gesetzgeber mit Hilfe der Regelungen zum gesetzlichen Erbteil die genaue Verteilung des Nachlasses. Der...
Mit einem Güterstand bezeichnet der Gesetzgeber den Begriff der vermögensrechtlichen Regelungen zwischen rechtlich verbundenen Menschen. Es werden hierbei auch die Unterhaltsverpflichtungen, Vertretungsvollmachten usw. festgeschrieben. Der gesetzliche Güterstand befasst sich zunächst einmal mit Vermögensverhältnissen von Eheleuten und eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern. Durch...
Der Anspruch, beim Ableben sehr naher Verwandter oder auch des eigenen Ehepartners am Vermögen teilzuhaben wird als gesetzlicher Pflichtteil bezeichnet. Ein Anspruch auf den gesetzlichen Pflichtteil entsteht nach dem Ableben und zusätzlich der Enterbung durch den Erblasser. Wenn ein Kind...
Im gesetzlichen Erbrecht hat der Ehepartner stets eine Sonderstellung. Bleibt das Ehepaar kinderlos, so erbt neben dem Ehegatten erbt die zweite Erbenordnung. Das sind die Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge. Sollten in der zweiten Ordnung keine Verwandten mehr leben...
Die gewillkürte Erbfolge steht im deutschen Erbrecht der gesetzlichen Erbfolge gegenüber und kann alternativ hierzu genutzt werden. Wer also nicht mit den Regelungen der gesetzlichen Erbfolge einverstanden ist und andere Vorstellung bezüglich der Verteilung seines Nachlasses hat, kann im Rahmen...
Der gewöhnliche Aufenthalt findet in der deutschen Gesetzgebung immer wieder Erwähnung und ist in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung. So ergibt sich unter anderem die Zuständigkeit der Gerichte in der Regel aus dem gewöhnlichen Aufenthalt der hieran beteiligten Personen. Auch...
Durch die neuen Änderungen der Gesetze wird die Rechtsstellung des eingetragenen Lebenspartners dem von Ehegatten weitgehend angeglichen. Paare des gleichen Geschlechts können mit der Vollendung des 18. Lebensjahres die eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Beide müssen persönlich und gleichzeitig erscheinen und vor...
Gleichzeitiger Tod zweier Partner ist ein Thema mit dem die meisten Menschen sich nicht gerne befassen. Zum einen kommt den meisten Paaren ein gleichzeitiger Tod schlichtweg unmöglich vor die Wahrscheinlichkeit dafür dass beide Partner gleichzeitig durch einen Unfall den Tod...
Als Nutzungsberechtigter der Grabstätte ist immer der Erwerber eingetragen. Der zur Nutzung Berechtigte bestimmt welche und wie viele Personen in dieser Grabstätte bestattet werden. Dies ist schon bestimmt durch die Wahl der Grabstätte (Einzelgrab, Urnengrab, Reihengrab usw.). Er regelt zudem...
Es ist ein sehr trauriger Anblick, wenn man auf einem Friedhof ein verwahrlostes und verwildertes Grab sieht, zeugt es doch davon, dass es niemanden mehr gibt oder es niemanden mehr kümmert, wie die letzte Ruhestätte des verstorbenen Menschen aussieht. Die...
Welcher Unterschied besteht zwischen dem gesetzlichen Erbteil und dem Pflichtteil? Wenn ein Verstorbener kein gültiges Testament oder Erbvertrag hinterlässt, greift die gesetzliche Erbfolge und die nächsten Verwandten nebst Ehegatten erhalten ihren gesetzlichen Erbteil. Die Höhe der einzelnen gesetzlichen Erbteile ergibt...
Erben und Hauskäufer sollten das Grundbuch beim Amtsgericht vor einem Hauskauf oder -Verkauf einsehen. Bei Immobilien muss man immer mit Wert mindernden Vorlasten rechnen. Welche Vorlasten es im Grundbuch gibt und wo sie stehen und natürlich auch wie ein Grundbuch...
Das amtlich öffentliche Verzeichnis sämtlicher Grundstücke wird hierzulande als Grundbuch bezeichnet. Hierin sind aber nicht nur die einzelnen Grundstücke verzeichnet, denn das Grundbuch enthält ebenfalls Informationen über die jeweiligen Eigentumsverhältnisse, sowie die mit den Grundstücken verbundenen Rechte und Pflichten. In...
Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen möchte, ohne selbst als Bauherr tätig zu werden, kann stets aus einer enormen Vielzahl an Bestandsimmobilien auswählen. Hat man erst einmal eine Immobilie ins Auge gefasst gilt es dieses zu...
In der Bundesrepublik Deutschland wird jedes Grundstück im Grundbuch des zuständigen Grundbuchamts geführt und erhält hier eine eigene Grundbucheintragung in Form eines eigenen Grundbuchblattes. Dieses gibt die exakten Eigentumsverhältnisse wieder und kann beim jeweiligen Grundbuchamt, das stets eine Abteilung des...
Der Begriff Grundschuld stammt aus dem deutschen Sachenrecht und beschreibt das juristische Recht, die Forderung einer zuvor definierten Summe aus einem Grundstück fordern zu können. Eine solche Grundschuld kommt in der Regel nur dann zustande, wenn das jeweilige Grundstück als...
Seit dem Jahre 1960 bildet der sogenannte Gutachterausschuss die zentrale Institution für Grundstückswerte in der Bundesrepublik Deutschland und ist daher hierzulande eine der ersten Anlaufstellen für Kauf-Interessenten und Erben von Grundstücken. Dem Gutachterausschuss liegen stets alle in seinem Bezirk geschlossenen...
Während eines gerichtlichen Prozesses oder einer anderweitigen, juristischen Auseinandersetzung ist häufig eine Stellungnahme eines Sachverständigen erforderlich, die zur Klärung verschiedener Punkte beitragen soll. Hierbei handelt es sich um ein Gutachten eines Gutachters. Dieser zeichnet sich durch eine besondere Sachkenntnis in...
Als Gütergemeinschaft bezeichnet man im Allgemeinen eine besondere Form der Eigentumsverhältnisse, bei der alle Mitglieder einer Gemeinschaft als Eigentümer fungieren. Aus diesem Grund spricht man hierbei häufig auch von einem sogenannten Kollektiveigentum. Die Gütergemeinschaft kommt besonders häufig im hiesigen Familienrecht...
Die meisten Menschen machen sich wohl eher wenige Gedanken um das Güterrecht, obgleich dieses im Alltag immer wieder von großer Bedeutung ist und sich mitunter massiv auf das eigene Vermögen auswirkt. Im Allgemeinen ist jeder Mensch alleiniger Inhaber seines persönlichen...
Das Güterrecht der Bundesrepublik Deutschland kennt drei verschiedene Güterstände, die stets durch die Schließung einer Ehe oder die Gründung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft begründet werden und erst mit dem Tod eines Ehegatten oder der Scheidung der Partner enden. Im Allgemeinen ist...
Obwohl der Grundgedanke einer Ehe stets das gemeinschaftliche Leben ist, entscheiden sich immer mehr Eheleute für den Güterstand der Gütertrennung. Da die Zugewinngemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland als gesetzlicher Güterstand innerhalb einer Ehe gilt, muss die Gütertrennung mithilfe eines Ehevertrages...
Aufgrund der Tatsache, dass die Zugewinngemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland als gesetzlicher Güterstand gilt, muss jeder andere Güterstand schriftlich mithilfe eines Ehevertrages festgelegt werden. Bei einem solchen Vertrag handelt es sich also um ein äußerst wichtiges Dokument, das die Eigentums-...
Zwei Menschen, die sich dazu entschließen miteinander eine Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft einzugehen, müssen hierbei einiges bedenken. In erster Linie steht hierbei natürlich in der Regel die Liebe füreinander im Vordergrund, gleichzeitig sollte man aber auch einigen juristischen Aspekten Beachtung...
Die Änderung des Erbrechts bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften ist am 01.08.2001 in Kraft getreten. Lebenspartner haben durch das neue Lebenspartnerschaftsgesetz und die erweiterten Regelungen auch im Erbrecht bessere Grundlagen und zahlreiche Verbesserungen für die Lebenspartnerschaft erhalten. Die entsprechenden Vorschriften stehen nicht...
Die gleichgeschlechtliche Beziehung nennt man offiziell Lebenspartnerschaft. Viele gleichgeschlechtliche Paare gründen gemeinsam eine eingetragene Lebenspartnerschaft seit dies gesetzlich ermöglicht wurde. Diese Eintragung gibt gleichgeschlechtlichen Paaren die Grundlage, in einem gesetzlich fundierten Verhältnis zu leben. Natürlich resultieren hieraus sowohl Rechte als...
Bis vor einigen Jahren bildete die Ehe die einzige amtlich anerkannte Lebensgemeinschaft zwischen zwei Menschen. Alle anderen Lebensgemeinschaften waren demnach nicht offizieller Natur und hatten aus diesem Grund in juristischer Hinsicht keinerlei Relevanz. In der Praxis zeigte sich dies unter...
Lebenspartnerschaftsverträge werden genau wie Eheverträge den persönlichen Bedürfnissen der Lebenspartner angepasst. Die Grundlagen des Vertrages sollten die Lebenspartner mit einem Notar abklären. Notare müssen einen rechtskräftigen Lebenspartnerschaftsvertrag ohnehin beurkunden. Einen versierten Rechtsanwalt vorher aufzusuchen, ist meist zwar nicht erforderlich, doch...
Beim Abschließen einer Lebensversicherung wird der Versicherungsnehmer einer im Vertrag bestimmten Person das Recht einräumen den vereinbarten Versicherungsvertrag bei seinem Ableben ausgezahlt zu bekommen. Der Versicherungsnehmer bestimmt also, an wen die Versicherungssumme bei Eintritt des Versicherungsfalles fließt. Legt der Versicherungsnehmer...
Stirbt ein Versicherungsnehmer dann fällt die Versicherungsnehmerstellung nur dann in den Nachlass, wenn keine bestimmte dritte Person in der Versicherung begünstigt wurde. Der genannte Begünstigte kann frei über die Versicherungssumme verfügen. Da eine solche Versicherung nicht in die Erbmasse fällt,...
Der Ausdruck Leibesfrucht kann folgendermaßen erklärt werden: Er beschreibt den Embryo (ungeborener Mensch (Nasciturus = lat. „Leibesfrucht“)) von Lebewesen, der gesetzlich ein Träger von Rechten ist. Es ist hier also das bereits gezeugte, aber noch nicht geborene Kind gemeint. Ein...
Der Ausdruck Leichenfund stammt aus der deutschen Rechtswissenschaft und ist insbesondere für die Arbeit der Polizei von zentraler Bedeutung. So spricht man nicht nur von einem Leichenfund, wenn der Leichnam einer unbekannten Person aufgefunden wurde, sondern ebenfalls, wenn eine Leiche...
Das deutsche Rechtssystem kennt verschiedene Klagearten, zu denen unter anderem auch die sogenannte Leistungsklage gehört. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es im Rahmen einer derartigen Klage darum, den Gegner zu einer Leistung zu verpflichten. Durch eine Leistungsklage kann...
Grundsätzlich bestehen in der Bundesrepublik Deutschland mehrere Möglichkeiten, ein rechtskräftiges Testament zu errichten. So wird hierzulande beispielsweise das handschriftliche Testament vollkommen akzeptiert. Darüber hinaus kann die letztwillige Verfügung auch öffentlich vor einem Notar errichtet werden. Neben diesen beiden ordentlichen Formen...
„Mein letzter Wille“ ist eine gängige Bezeichnung für all die Dinge, die ein Mensch vor seinem Tod geregelt haben möchte und sollte. Dabei handelt es sich um mehr als die Verteilung des Erbes. Ein letzter Wille kann auch zusätzlich die...
Letztwillige Verfügungen können mit einem Testament (lat. testamentum) getroffen werden. Eine solche letztwillige Verfügung sollte jedoch nicht die Regelungen der Beisetzung betreffen. Das Testament ist allgemein die letztwillige Verfügung des Nachlasses. Dies ist eine einseitig getroffene Verfügung des Erblassers über...
Für den Laien mutet der Begriff Luftverschollenheit oft recht merkwürdig an, da man sich hierunter nur schwer etwas vorstellen kann. Der Ausdruck Luftverschollenheit beschreibt eine zwar äußerst tragische, aber dennoch nicht unübliche Sachlage. Denn stürzt ein Flugzeug ab, ohne dass...
Bei großen Erbfällen mit der Notwendigkeit, ein Unternehmen zu vererben, werden oft mehrere Testamentsvollstrecker eingesetzt. Diese führen die Testamentsvollstreckung gemeinschaftlich durch. Mehrere Testamentsvollstrecker wer entscheidet bei Unstimmigkeiten? Bei Meinungsverschiedenheiten obliegt dem Nachlassgericht die letzte Entscheidung. Entfällt einer, so führen die...
Die Handhabung eines Mietvertrages beim Todesfall des Mieters ist unterschiedlich. Es kommt darauf an, ob das Mietverhältnis gelöst oder mit den Erben fortgesetzt werden soll. Außerdem hat sich die Rechtslage geändert und es ist ein Unterscheid, ob das Mietverhältnis vor...
Falls im Testament ein minderjähriger Erbe berufen wird ist eine Vormundbenennung sinnvoll. Minderjährige sind noch nicht in der Lage voll geschäftsfähig ihr Erbe zu verwalten. Mustertext für eine Vormundsbestellung: „Erben sollen meine beiden Kinder (Namen) oder ersatzweise deren Abkömmlinge. Sollten...
Grundsätzlich ist im Gesetz eine Erbenhaftung verankert, dies trifft ebenso die minderjährigen Erben. Ist ein Nachlass überschuldet oder notdürftig trifft alle Miterben die Pflicht der Haftung. In diesem Fall ist es besser, ein Nachlassinsolvenzverfahren zu beantragen. Das gilt grundsätzlich auch...
Hinterlässt ein Erblasser mehrere Angehörige werden diese Miterben im Bezug auf den Nachlass. Sie können im Testament zu einem bestimmten Bruchteil zu Miterben bestimmt werden. Meist werden die Angehörigen jedoch zu gleichen Teilen als Miterben des Nachlasses berufen. Die Miterben bilden...
Wer glaubt, dass der Begriff Mitgift aus längst vergangenen Zeiten stammt und heutzutage längst überholt ist, irrt sich, denn die sogenannte Aussteuer ist nach wie vor in vielen Kulturkreisen von großer Bedeutung. In der Regel bringt die Braut die Mitgift...
Die sogenannte Möhringsche Tabelle ist den meisten Menschen eher unbekannt, da sie ausschließlich in erbrechtlichen Angelegenheiten von Belang ist. In dieser Tabelle findet man konkrete Angaben bezüglich der Vergütung eines Testamentsvollstreckers, denn hierbei handelt es sich um die Vergütungsregelung für...
Die hier eingetragenen Mustertestamente dienen Ihrer Orientierung. Gerne können Sie sämtliche Mustertexte kostenlos verwenden, doch bedenken Sie bitte, dass privatschriftliche Testamente nur eigenhändig und handschriftlich verfasst werden können, ansonsten sind sie nicht gültig. Einfaches Mustertestament als Einzeltestament, in dem...
Mit einem Vermächtnis kann der Erblasser einer einzelnen Person einen gewissen Vermögensvorteil verschaffen, ohne dass diese zum Erben wird. In den §§ 2.147 ff. und 1.939 BGB befinden sich die entsprechende Gesetzesgrundlagen, die für derartige Zuwendungen aus dem Nachlass gelten....
Wenn ein Mensch verstirbt, ist dies für die Hinterbliebenen stets eine schlimme und traurige Angelegenheit. Sich in einem solchen Fall auch noch mit juristischen Dingen im Rahmen des Nachlassverfahrens zu befassen, ist Trauernden daher meist unmöglich, zumal sie ohnehin nicht...
Für den Laien klingt der Ausdruck Rechtsgeschäft auf Todesfall erst einmal makaber, aber nach näherer Betrachtung der Sachlage zeigt sich, dass es sich hierbei um ein vollkommen normales Rechtsgeschäft handelt, das sich in der Praxis nicht selten als gute Alternative...
Eine rechtsgeschäftliche Nachfolgeklausel kann im deutschen Gesellschaftsrecht in Form einer Bestimmung in einem Gesellschaftsvertrag auftreten. Wie der Name bereits aussagt, wird hiermit die Nachfolge geregelt, sodass sich eine solche Nachfolgeklausel für Gesellschafter und Unternehmer stets als sehr empfehlenswert erweist. Auf...
Bei der Unterschrift handelt es sich um weitaus mehr als den eigenen Namen, der eigenhändig und handschriftlich niedergeschrieben wird. Vor allem in Zusammenhang mit juristischen Angelegenheiten ist die Unterschrift von zentraler Bedeutung und essentiell für die Rechtsgültigkeit von verschiedenen Rechtsgeschäften....
Die Rechtsgültigkeit ist die Basis für die juristische Anerkennung von Dokumenten und Verträgen und aus diesem Grund in vielerlei Bereichen von Relevanz. Den meisten Verbrauchern ist zwar bekannt, dass es in solchen Belangen einige Dinge zu beachten gilt, doch was...
Der Begriff der Rechtskraft ist in der deutschen Rechtsprechung von immenser Bedeutung und sollte auch von juristischen Laien nicht unterschätzt werden. Solange die Rechtskraft nicht gegeben ist, ist ein gerichtliches Urteil oder ein vom Gericht erlassener Beschluss nicht wirksam und...
Das deutsche Erbrecht kennt eine Vielzahl an Vermächtnisarten, die nach dem Tod des Verfassers greifen und die Versorgung bestimmter Personen sicherstellen sollen. Aufgrund der hohen Zahl an Vermächtnisarten, verlieren Laien hierbei oft den Überblick und kennen daher nicht ihre Möglichkeiten,...
Das Repräsentationsprinzip stellt in der Bundesrepublik Deutschland einen der zentralen Grundsätze des Erbrechts dar und ist für die gesetzliche Erbfolge überaus bedeutsam. Wenn der verstorbene Erblasser zu Lebzeiten keine angemessenen Vorkehrungen getroffen und beispielsweise ein Testament errichtet hat, legt der...
Als Pflichtteil bezeichnet man dem deutschen Erbrecht entsprechend den Anteil am Nachlass, den Personen, die zum Kreis der Pflichtteilsberechtigten gehören, auf jeden Fall erhalten, sofern diese im Testament oder Erbvertrag nicht durch den Erblasser berücksichtigt wurden. Demnach ist es hierzulande...
Dem deutschen Gesetz entsprechend kann man unter gewissen Voraussetzungen Rückforderungsansprüche geltend machen. Die Möglichkeit eines Rückforderungsanspruchs findet nicht nur im Zusammenhang mit Versicherungen Anwendungen, sondern ist auch in erbrechtlichen Angelegenheiten gang und gäbe. Daher empfiehlt es sich insbesondere für sogenannte...
Grundsätzlich ist eine Schenkung unwiderruflich, sodass der Schenker das jeweilige Geschenk nicht zurückfordern kann. Unter gewissen Umständen ist dies hierzulande aber doch möglich, da der deutsche Gesetzgeber Schenkenden in gewissen Situationen ein Rückforderungsrecht einräumt. Rückforderungsrecht Schenkung – die Grenzen Die...
Ist der letzte Wille endliche einmal verfasst, verspüren viele Menschen den Wunsch, diesen möglichst sicher zu verwahren. Die Verwahrung bei einer amtlichen Stelle bietet viele Vorteile, das Testament ist dort sicher verwahrt, es geht nicht verloren und der zukünftige Erblasser...
Neben dem klassischen Testament bildet der Erbvertrag eine ebenfalls beliebte Variante einer Verfügung von Todes wegen. Viele Laien verwenden den Begriff der Verfügung von Todes wegen als Synonym für ein Testament und lassen im Zuge dessen vollkommen außer Acht, dass...
Im Rahmen eines Vermächtnisses handelt es sich nach dem geltenden Erbrecht um eine Zuwendung von Todes wegen, schließlich definiert der Erblasser hiermit, in welchem Umfang der Vermächtnisnehmer nach dem Anfall der Erbschaft einen Vermögensvorteil erhalten soll. Da der so Bedachte...
Erbengemeinschaft – Auseinandersetzung Häufig sind mehrere Erben vorhanden. Dann handelt es sich um eine Miterbengemeinschaft. Die Miterben können die Verwaltung des Erbes nur gemeinsam übernehmen und insbesondere über einzelne Gegenstände aus dem Nachlass nur gemeinschaftlich entscheiden. Alle Nachlassgegenstände gehören also...
Wann wird ein Teilerbschein ausgestellt? Sind mehrere Erben vorhanden, können diese Personen gemeinsam einen gemeinschaftlichen Erbschein beantragen. Alternativ kann sich einer von mehreren Erben einen Teilerbschein ausstellen lassen. Ein Teilerbschein kann auch zusätzlich zum gemeinschaftlichen Erbschein beantragt werden. Möchte nur...
Von einer Teilungsanordnung ist die Rede, wenn der Erblasser einem der Erben einen bestimmten Nachlassgegenstand zukommen lassen möchte, ihn aber dennoch nicht bevorzugen will. Bei der Umsetzung der klassischen Teilungsanordnung wird die gesetzliche oder im Testament festgelegte Erbquote unverändert bleiben....
Häufig kommt es vor, dass der Nachlass unter mehreren Erben aufgeteilt werden muss. Ideal ist es, wenn eine reale Teilung gemäß den Erbquoten möglich ist, beispielsweise wenn 2 Geschwister einen Geldbetrag erben und sich dieser problemlos aufteilen lässt. Nicht so...
Das Teilungsverbot kann als Anordnung im Testament vorgegeben sein. Wer sichergehen will, dass das eigene Vermögen nach dem Tod in die richtigen Hände kommt, sollte rechtzeitig Vorsorge treffen. Wird dies zu Lebzeiten versäumt, tritt die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und...
Die Teilungsversteigerung ist ein meist bei Erbfällen oder Scheidungen ausgeübter Sonderfall der Zwangsversteigerung. Im Rahmen von Ehescheidungen gehört das Grundstück meistens beiden Ehepartnern in Gemeinschaften zu 50 %. Der Antragsteller ist in Erbfällen oft nicht im Grundbuch eingetragen. Der Gläubiger...
Im Testament kann der Erblasser grundsätzlich frei bestimmen welche Person welchen Gegenstand als Erbe oder Vermächtnisnehmer aus dem eigenen Vermögen erhalten soll. Das Testament kann privatschriftlich oder notariell erstellt werden. Der Erblasser kann ebenso auch Klauseln und Auflagen in seinem...
Testament - Alleinerbe einsetzen Häufig kommt es vor, dass ein Erblasser seinen gesamten Nachlass an eine einzige Person vermachen möchte. In einem solchen Fall kann der Erblasser diese Person in seinem Testament als Alleinerbe einsetzen. Allerdings gibt es bestimmte gesetzliche...
Nicht selten kommt es vor, dass Angehörige eines kürzlich Verstorbenen mit dem Inhalt eines Testaments oder Erbvertrags unzufrieden sind und dieses Testament anfechten möchten. Das Gesetzt schreibt jedoch genau vor, wer unter welchen Bedingungen ein Testament anfechten kann. Wer kann...
Wer für seinen eigenen Todesfall vorsorgen und vermeiden möchte, dass die Erben über die Verteilung des Nachlasses in Streit geraten, kann dies mit einem Testament tun. Hierbei handelt es sich um die letztwillige Verfügung eines Erblassers, die genaue Angaben zur...
Wenn ein Erblasser mit der gesetzlichen Erbfolge nicht einig geht, kann er für die eigene Vermögensnachfolge ein Testament aufsetzen. Viele Menschen sind mit der automatischen Erbfolge nicht einverstanden und wünschen Informationen zur individuellen Gestaltung. Unsere Testament Beispiele sollen Ihnen verschiedene...
Wenn ein Mensch in Deutschland kein Testament verfasst und ein Vermögen hinterlässt, greift automatisch die gesetzliche Erbfolge. Diese sieht vor, dass die engsten Verwandten nach einer festgelegten Erbenordnung das Vermögen übernehmen. Testament Definition: der letzte Wille Der letzte Wille bei...
Jeder volljährige und voll geschäftsfähige Erblasser, kann ein Testament erstellen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit und ohne Hilfe das Testament zu erstellen. Geistig gestörten und geisteskranken oder auch Bewusstseinsgestörten Personen ist es nicht erlaubt, ein Testament zu erstellen....
Mit der Erstellung eines Testaments kann man schon zu Lebzeiten Vorkehrungen für den eigenen Tod treffen und auf diese Art und Weise seine erbrechtlichen Angelegenheiten frühzeitig klären. So erspart man seinen Angehörigen nicht nur viel Ärger, sondern sorgt zudem dafür,...
Obgleich der deutsche Gesetzgeber durch die Testierfreiheit jedem Bürger die Möglichkeit gibt, seinen Nachlass bereits zu Lebzeiten zu regeln, wird diese bei Weitem nicht von jedem genutzt. Indem man ein Testament errichtet, kann man schließlich frühzeitig festlegen, wer inwiefern am...
Ein Testament von fremdsprachigen Mitbürgern auch in einer nichtdeutschen Sprache handschriftlich verfasst werden. Es ist lediglich erforderlich, dass die Sprache der Anordnungen im Testament von einer weiteren Person verstanden und gelesen werden kann. Wenn kein rechtlicher Einwand besteht, dass der...
Der Erblasser ist stets gut beraten, wenn er seine Erbfolge nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen, sondern nach seinem eigenen Gutdünken im Testament regeln möchte. Hierzu erhalten Sie auf unseren Seiten eine ausreichende Anzahl von Mustern und Anregungen. Die gesetzlichen Bestimmungen...
Bei der Erstellung des Testaments sind der grundsätzlichen Testierfreiheit des Erblassers durch den Pflichtanteil der nahen Angehörigen Grenzen gesetzt. Das Pflichtteilsrecht wurde auch durch das neue Erbrecht noch einmal zusätzlich gestärkt. Der Grundgedanke, dass die nahen Verwandten einen Anteil am...
Jeder volljährige und geschäftsfähige Mensch sollte grundsätzlich ein Testament schreiben. Minderjährige sind hierzu ab dem vollendeten 16. Lebensjahr berechtigt. Sie müssen jedoch Einschränkungen beachten und können das Testament nicht selbst schreiben. Minderjährige können ihren letzten Willen nur mittels eines öffentlichen...
Das Testament verfassen heißt im Fachjargon auch die letztwillige Verfügung zu verfassen. Es ist eine einseitige Anordnung von Todes wegen, durch die ein Erblasser die Weitergabe seines Vermögens an die Verwandten im Falles seines Ablebens verfügt (§ 1937 BGB). Ohne...
Nur ein Fünftel aller Deutschen schreibt ein Testament, dabei wird hierdurch das Vererben wirklich leicht gemacht. Ein Testament zu schreiben ist gar nicht schwer, wenn man einige einfache Regeln beachtet. Wir haben Ihnen in unseren Artikeln eine Vielzahl von Mustertexten...
Die Testament Vorlage kann verschiedene Varianten von Texten für Testamente aufzeigen. Die meisten Erbfälle sind jedoch komplizierter gelagert, so dass die letztwilligen Verfügungen in unserem Artikel höchstens allgemeine Anregungen und Überlegungshilfen sein können. Den guten Tipp eines Anwalts oder Notars...
Wechselnde Umstände und Beziehungen im Leben lassen häufig den Wunsch nach einer Testamentsänderung aufkommen. Allerdings sollte man genau wissen, was man machen muss, damit eine solche Testamentsänderung auch wirksam ist. Je nachdem, welche Form für das ursprüngliche Testament gewählt wurde,...
Der Erblasser kann in seinem letzten Willen frei verfügen, wem er sein Vermögen hinterlassen möchte. Er ist deshalb auch berechtigt sein Testament ganz oder nur auszugsweise aufzuheben. Einen Grund für die Testamentsaufhebung benötigt er nicht. Für diese Maßnahmen ist er...
Die Testamentseröffnung fällt stets ins Aufgabengebiet des zuständigen Nachlassgerichts und zählt zu den wohl wichtigsten Prozessen einer Erbschaft, schließlich wird hierbei der letzte Wille des verstorbenen Erblassers offiziell kundgetan. Hierbei wird der Inhalt des Testaments, das der Erblasser noch zu...
Handschriftliche und öffentliche Testament sind vom Gesetzgeber vorgegebene ordentliche Testamente. Das außerordentliche Testament wird als Sonderform daneben gesehen, denn es sind Nottestamente, die nur in ganz besonderen Situationen erstellt werden können. Die häufigste Form ist das gemeinschaftliche Testament, welches bei...
Viele Erblasser, die sich schon zu Lebzeiten mit ihrem Tod auseinandergesetzt und für den Ernstfall mit einem Testament vorgesorgt haben, fürchten, dass ihr letzter Wille trotz bestehender Verfügung von Todes wegen unberücksichtigt bleibt. Vor allem die Angst, dass das Testament...
Ein Testamentsvollstrecker soll in der Regel sicherstellen, dass die letztwilligen Verfügungen des verstorbenen Erblassers korrekt ausgeführt werden und fungiert in erbrechtlichen Angelegenheiten somit als eine Art Treuhänder. Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt die Vollstreckung eines Testaments in den Paragraphen §§ 2197...
Die Testamentsvollstreckung wird vom Erblasser angeordnet. Die Testamentsvollstreckung dient der Umsetzung aller Anordnungen im Testament. Der Erblasser kann bestimmen, wen er einsetzt (einen oder mehrere) als Vollstrecker und welchem Zweck die Testamentsvollstreckung dient. Er sollte dem Vollstrecker die Pflichten und...
Die Testierfähigkeit besagt, dass eine Person fähig zur Errichtung eines Testaments ist. Nur das Testament einer testierfähigen Person ist rechtskräftig. Bestimmte Umstände können die Testierfähigkeit einer Person unwirksam machen, in diesem Fall ist die Peson testierunfähig. Eine eingeschränkte oder partielle...
Der gesetzliche Begriff Testierfreiheit (§ 1937 BGB) beschreibt die Freiheit des Erblassers in seinem Testament zu bestimmen, wer sein Rechtsnachfolger sein soll. Im Klartext bedeutet dies wiederum: An welchen Menschen nach dem eigenen Ableben das Vermögen weitergegeben werden soll. Die...
Fällt ein Testament anders aus als von den gesetzlichen Erben und Nachkommen erwartet und erhofft, zweifeln diese das Testament gerne an. Gerade bei einem alten und gebrechlichen Erblasser ist schnell von der sogenannten Testierunfähigkeit die Rede. Der Nachweis einer Testierunfähigkeit...
Der Testierwille bildet die Voraussetzung für ein gültiges Testament. Rechtlich ist der Testierwille eine Wirksamkeits-voraussetzung für ein gültiges Testament. Genau genommen, bedeutet der Testierwille, dass ein Testament in dem Bewusstsein verfasst wurde, dass es sich dabei um eine rechtsverbindliche, letztwillige...
Das Totenfürsorgerecht sichert das Recht der nahen Angehörigen, den Ort der Grabstätte und auch die Gegebenheiten der Bestattung zu ordnen. In erster Linie ist hierbei auf die Wünsche des Verstorbenen einzugehen. Der Verstorbene kann durch den vorsorglichen Erwerb seiner letzten...
Was genau ist Treuhandeigentum? Treuhandeigentum ist Eigentum, das von einem Treugeber an einen Treunehmer im Rahmen eines Treuhandvertrags übertragen wird. Der Treunehmer tritt von da an als Eigentümer des Treuhandeigentums auf und zwar in dem Maß, dass er in der...
Auf den ersten Blick erscheint es nicht weiter schwer, etwas zu vererben, schließlich ist es ein vollkommen natürlicher Vorgang, dass der Nachlass eines Erblassers nach dessen Tod an die Erben übergeht. Ganz so einfach gestaltet sich das Vererben in der...
Verfügungen im Erbrecht werden im Testament festgelegt, deshalb nennt der Gesetzgeber die Anordnungen auch letztwillige Verfügungen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die letztwillige Verfügung zu verfassen. Verfügungen – die Arten: Es wird unterschieden zwischen drei Arten von Verfügungen: Die öffentliche oder...
Mit dem Begriff Verfügungsbefugnis bezeichnet man die juristische Macht einer Person, über einen bestimmten Gegenstand zu verfügen. Im Normalfall steht die Verfügungsbefugnis dem Eigentümer der jeweiligen Sache zu, schließlich ist dieser der Inhaber des sogenannten Vollrechts. In der juristischen Fachsprache...
Als Verfügungsbeschränkungen bezeichnet man im Allgemeinen die Grenzen, die der Gesetzgeber dem Eigentümer einer Sache hinsichtlich der Verfügung über diese Sache setzt. Grundsätzlich kann man mit seinem Hab und Gut zwar beliebig verfahren, sofern hierdurch keine Dritten zu Schaden kommen...
In § 13 der Wertermittlungsordnung ist das sogenannte Vergleichswertverfahren als Methode zur Wertermittlung für Immobilien definiert. Wie der Name bereits vermuten lässt, werden hierbei Vergleichswerte hinzugezogen, um den aktuellen Wert einer Immobilie oder auch eines Grundstücks zu ermitteln. Falls es...
Relativ häufig kommt es vor, dass direkte Nachkommen oder andere pflichtteilsberechtigte Personen nicht im Testament eines Erblassers bedacht werden. Nicht immer reagieren diese Pflichtteilsberechtigten sofort und klagen ihren Pflichtteil ein. In einem solchen Fall ist jedoch Vorsicht geboten, denn es...
Zivilrechtlich beschreibt der Begriff Verjährung den Ablauf der rechtlichen Wirksamkeit eines Dokuments oder eines juristischen Anspruchs. Der Gesetzgeber sieht in solchen Angelegenheiten üblicherweise eine gewisse Frist vor. Verstreicht diese Frist ungenutzt, verjährt der betreffende rechtliche Anspruch. In Anbetracht dieser Sachlage...
Was ist ein Vermächtnis? In einem Testament oder Erbvertrag kann die Übertragung eines einzelnen Gegenstandes an den sogenannten Vermächtnis-Nehmer angeordnet werden. Dabei muss es sich nicht um einen Gegenstand im umgangssprachlichen Sinn handeln, durch ein Vermächtnis kann unter anderem eine...
Viele Menschen widmen sich intensiv ihrem Vermögen und verwenden viel Zeit und Kraft darauf, im Laufe der Jahre ein gewisses Vermögen aufzubauen, das ihnen den gewünschten Lebensstandard sichert. Unter dem Vermögen eines Menschen versteht man allerdings nicht nur größere Anlagewerte,...
Der Ausdruck Versorgungsfreibetrag entstammt dem deutschen Steuerrecht und bezeichnet hier grundsätzlich einen Freibetrag, für den keine Steuern zu entrichten sind. Liegt also ein Einkommen oder Erwerb unter diesem persönlichen Freibetrag, erhebt der Fiskus keine Steuern. Dies bedeutet aber keineswegs, dass...
Jeder Mensch könnte plötzlich und unerwartet ein Pflegefall werden. Wenn dieser Fall erst eingetreten ist, ist es zu spät noch rechtlich bindende Vollmachten zu verfügen. Wer für Sie, wenn Sie hilflos sind handeln darf ist zunächst ohne eine rechtswirksame Vorsorgevollmacht...
Die Verwandtenerbfolge ist die gesetzliche Erbfolge, die regelt, wer ein Vermögen erbt, wenn kein Testament und kein Erbvertrag vorhanden sind. Die Verwandtenerbfolge bestimmt wer erbberechtigt ist und bei Anwesenheit mehrerer erbberechtigter Personen regelt sie, wie hoch der Anteil am Nachlass...
Wie der Name bereits aussagt besteht der zentrale Sinn und Zweck einer Verzichtserklärung darin, dass der Erklärende ausdrücklich und rechtswirksam auf Ansprüche verzichtet, die er ansonsten hätte geltend machen können. Grundsätzlich kann eine solche Verzichtserklärung in sämtlichen Bereichen zum Einsatz...
Die Vollmacht gibt einer Person Vertretungsmacht für ein bestimmtes Rechtsgeschäft. Bei jedem Rechtsgeschäft ist die Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers Voraussetzung für die Erteilung der Vollmacht. Es wird unterschieden nach verschiedenen Vollmachtsarten. Die Vollmacht tritt nur in ffest bestimmten Situationen ein. Der...
Wir stellen Ihnen auf unseren Seiten gerne Anregungen und einige Muster von Vollmachten zur Verfügung. Wir empfehlen zusätzlich zur Bereitstellung der Muster zu einer intensiven Vorbereitung in Form einer Beratung. Auch noch so durchdachte Musterexemplare, können eine fundierte Hilfe im...
Mit einer Vollmacht kann der Verfasser eines solchen Dokuments einer dritten Person die Befugnis erteilen, ihn zu vertreten. Demnach handelt es sich hierbei um ein Rechtsgeschäft, das auf der sogenannten Vertretungsmacht basiert. Vollmachten erweisen sich in vielerlei Situationen als sehr...
Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens in eine Situation kommen, in der er allein nicht mehr dazu in der Lage ist, seine Angelegenheiten zu regeln. Für solche Fälle erweisen sich Vollmachten als optimale Lösungen, denn mit einer entsprechenden Vollmachtserklärung...
Wer sein Vermögen nicht der gesetzlichen Erbfolge entsprechend vererben möchte, sondern ganz eigene Vorstellungen hat, kann diese im Rahmen einer letztwilligen Verfügung von Todes wegen schriftlich festhalten und so mit einem Testament oder einem Erbvertrag dafür sorgen, dass seine Anordnungen...
Auf den ersten Blick erscheint der Begriff Voraus recht eigentümlich, doch hierbei handelt es sich um einen vollkommen gebräuchlichen Ausdruck aus dem deutschen Erbrecht. Dieser fällt vornehmlich im Zusammenhang mit dem Ehegatten-Erbrecht und beschreibt hier einen ganz bestimmten Sachverhalt. Der...
Unter einem Vorausvermächtnis versteht man ein Vermächtnis, das dem Erben selbst zugesprochen wurde vom Erblasser und zwar zusätzlich zu seinem Erbteil. Das heißt, dass der zusätzlich bedachte Erbe gegen die weiteren Miterben einer Erbengemeinschaft noch vor der Teilung des Nachlasses...
Im deutschen Erbrecht werden Zuwendungen, die ein Erblasser noch zu Lebzeiten seinen gesetzlichen Erben zukommen lassen hat, als Vorempfänge bezeichnet. Ein solcher Vorempfang kann sich den §§ 2.050 bis 2.057a BGB entsprechend beim Anfall der Erbschaft auf die Höhe des...
Ein Vorerbe erbt den Nachlass eines Erblassers bis zum Eintritt eines Ereignisses wie Tod oder Heirat, ganz nach Festlegung im Testament. Danach fällt der Nachlass an den so genannten Nacherben, der ebenfalls vom ursprünglichen Erblasser bestimmt wurde. Vorerbe und Nacherbe...
Ein Erblasser hat umfassende Möglichkeiten über seinen Tod hinaus über den Verbleib seines Nachlasses zu bestimmen. Eine dieser Möglichkeiten bietet beispielsweise die Vorerbschaft. Was genau ist eine Vorerbschaft? Bei einer Vorerbschaft geht der Nachlass oder ein Teil des Nachlasses eines...
Für unterschiedlich konstruierte Erbfälle haben wir in unseren Artikeln Vorlagen für Sie gefertigt. Sie können diese Vorlagen gerne als Anregung nehmen. Bedenken Sie jedoch in jedem Fall, dass auch die beste vor gedruckte Textvorlage für ihr Testament nicht verwendet werden ...
Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Testamenformen, die jede für sich die gesetzlichen Regelungen ein Stück weit außer Kraft setzen. Sowohl das öffentliche wie auch das private Testament haben gleichberechtigt den Vorrang vor den gesetzlichen Regelungen. Das öffentliche Testament Ein Notar...
Die Vormundschaft bezeichnet die allgemeine Fürsorge für das Kind und auch für das Vermögen eines Minderjährigen. Die Vormundschaft wird geordnet durch die §§ 1773 bis 1895 des BGB. Der Umfang der Vormundschaft entspricht dem einer elterlichen Fürsorge. Die Vormundschaft beinhaltet...
Das Vormundschaftsgericht ist in einer Abteilung des Amtsgerichts untergebracht. Das Vormundschaftsgericht entscheidet über die im Gesetz zugeordneten Familienentscheide wie Betreuungssachen, vormundschaftlichen und Unterbringungs- Angelegenheiten. Das Vormundschaftsgericht gehört in Deutschland zur Freiwilligen Gerichtsbarkeit. Zu seinen vornehmlichen Aufgaben gehören: Die Bestellung der...
Mit fortschreitendem Alter rückt für viele Menschen der Tod immer mehr ins Bewusstsein, so dass diesbezügliche Gedanken und Sorgen vollkommen natürlich sind. Ältere Menschen sorgen sich oftmals darum, was nach ihrem Tod geschieht und wollen nach Möglichkeit entsprechend vorsorgen. Dieses...
Die Frage ob man zu jung ist für das Erstellen einer Vorsorgeverfügung stellt sich nicht, denn auch ein junger Mensch kann jederzeit und unerwartet in einen Unfall oder eine schwere Krankheit geraten. Unfälle oder Krankheiten sind Wechselfälle im Leben eines...
Durch einen Unfall kann man plötzlich und unerwartet zum Pflegefall werden. Rechtlich bindende Vollmachten kann man nicht mehr leisten. Wer für einen hilflosen Menschen handeln darf ist ohne eine Vorsorgevollmacht absolut unklar. In diesem Fall ist es entscheidend dass man...
Die Formulare für Vorsorgevollmachten dienen zur Vorlage zur Erstellung. Vollmachten können für viele Gelegenheiten des täglichen Lebens erstellt werden. Banken möchte diese Vollmachterstellung meist auf eigenen Formularen. Einige dieser Vorsorgevollmachten müssen auch notariell beurkundet sein. Es gibt zudem die Möglichkeit,...
Menschen, die adäquat für den Ernstfall vorsorgen möchten und aus diesem Grund auf eine Vorsorgevollmacht setzen, suchen oftmals nach einem entsprechenden Muster, um sich mit der Materie vertraut zu machen und die Vorsorgevollmacht kostenlos zu verfassen. Juristische Laien fragen sich...
Bevor wir uns dem Vorsorgevollmacht Vordruck zuwenden, noch ein wichtiger Hinweis: Es gibt sinnvoller weise eine Registrierungsmöglichkeit für ausgefertigte Vorsorgevollmachten. Der Ausstellende kann nach der Registrierung auch sicher sein, dass eine Vorsorgevollmacht im Notfall für ihn angewendet wird. Registrierungen von...
Es gibt die sinnvolle Registrierungsmöglichkeit bei Vorsorgevollmachten. Um ganz sicher zu sein, dass die Vorsorgevollmacht im Notfall auch verwendet werden kann bietet sich eine Registrierung beim zentralen Vorsorgeregister an, das seit 2004 bundesweit besteht. Die Kosten einer Registrierung in Höhe...
Der Begriff vorweggenommene Erbfolge im Erbrecht bezeichnet lebzeitige Vermögensübertragungen und zwar unter Berücksichtigung der künftigen Erbfolge. Der Übernehmende kann aufgrund dessen mit Einwilligung aller Beteiligten eine unentgeltliche (vorweggenommene) Zuwendung erhalten. Zur Ausführung der vorweggenommenen Erbfolge müssen Verträge mit entsprechenden Ausführungen...
Mit dem vorzeitigen Erbausgleich ist die lebzeitige Vermögensübertragung an nichteheliche Kinder gemeint. Dieser vorzeitige Ausgleich war vor der Steuerreform für die unehelichen Kinder wichtig. Der vorzeitige Erbausgleich hatte meist mit der Berücksichtigung der künftigen Erbfolgeregelungen nicht viel zu tun. Der...
Ein vorzeitiges Erbe bezeichnet einen vorzeitigen Erbausgleich, das heißt eine Einforderung des Erbteils zu Lebzeiten des Erblassers durch ein Kind oder einen direkten Abkömmling. Vorzeitiges Erbe bei nicht-ehelichen Kindern In den Jahren 1970 bis 1997 konnten nicht-eheliche Kinder einen Anspruch...
Die Waisenrente ist eine andauernde Zahlung, die im Falle des Todes an die Kinder oder seltener an andere Angehörige gezahlt wird wenn der Verstorbene rentenberechtigt war. Die Waisenrente wird gezahlt von der gesetzlichen Sozial-, Renten- oder Unfallversicherung. Sie kann auch...
Immer dann, wenn der Wert einer Sache ermittelt werden soll, ist ein sogenanntes Wertgutachten erforderlich. Dieses wird für gewöhnlich von einem ausgewiesenen Experten erstellt, bei dem es sich in der Regel um einen Sachverständigen handelt. Im Rahmen eines Wertgutachtens kann...
Ein künftiger Erblasser kann vor seinem Ableben frei bestimmen, wem er sein Vermögen vererben will. Er kann auch zu jeder Zeit das Testament ganz oder teilweise widerrufen. Einen Grund für den Widerruf muss er nicht nennen, er ist niemandem Rechenschaft...
Das in § 355 BGB definierte Widerrufsrecht räumt Verbrauchern unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit ein, zuvor geschlossene Verträge wieder aufzulösen und somit davon zurückzutreten. Obgleich sich der betreffende Paragraph ausschließlich auf Verbraucherverträge bezieht, sind Widerrufserklärungen durchaus auch in anderen Zusammenhängen...
Bei dem Widerrufsrecht handelt es sich im Allgemeinen um ein wesentliches Element des Verbraucherrechts, das Verbrauchern die Möglichkeit gibt, von zuvor geschlossenen Verträgen zurückzutreten. Indem man einen Widerruf fristgerecht erklärt, wird der bis dato schwebend wirksame Vertrag folglich wieder aufgelöst,...
Der Begriff „Widerrufsvorbehalt“ stammt aus dem Arbeitsrecht. Angewendet wird er bei Erbrechtsverträgen mit bestimmten Auflagen allerdings auch. Sollte der Erbe die Auflagen nicht erfüllen, kann der Erblasser von seinem Widerrufsvorbehalt Gebrauch machen. Wenn in einem Vertrag ein Widerrufsvorbehalt enthalten ist,...
Der freie Wille ist die Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und für die meisten Menschen eine absolute Selbstverständlichkeit. Dass dies so ist, ist unter anderem Artikel 2 des Grundgesetzes zu verdanken, denn hierin wird der freie Wille gewissermaßen grundgesetzlich geschützt....
Ein Wohnrecht ist lt. § 1093 des Bürgerlichen Gesetzbuches eine Dienstbarkeit, die im Grundbuch einzutragen ist. Dienstbarkeiten bei Wohnungen und Wohngebäuden, sind Rechte des Begünstigten. Durch ein Wohnrecht im Grundbuch sind die Rechte des Eigentümers, dies ist im Regelfall der...