Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=07.02.2018&Aktenzeichen=IV%20ZR%2053/17
Timestamp: 2019-05-25 10:28:13
Document Index: 251049725

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 123', '§ 133', '§ 157', '§ 7', 'BGH']

BGH, 07.02.2018 - IV ZR 53/17 - dejure.org
https://dejure.org/2018,2985
BGH, 07.02.2018 - IV ZR 53/17 (https://dejure.org/2018,2985)
BGH, Entscheidung vom 07.02.2018 - IV ZR 53/17 (https://dejure.org/2018,2985)
BGH, Entscheidung vom 07. Februar 2018 - IV ZR 53/17 (https://dejure.org/2018,2985)
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§ 7 Abs 8 ALB, § 123 BGB, § 133 BGB, § 157 BGB
Risikolebensversicherung: Auslegung einer Klausel über die Bevollmächtigung eines Bezugsberechtigten nach dem Ableben des Versicherungsnehmers
Bevollmächtigung des Bezugsberechtigten einer Risikolebensversicherung zur Entgegennahme von Rücktritts- oder Anfechtungserklärungen nach dem Ableben des Versicherungsnehmers; Einräumung eines widerruflichen Bezugsrechts in einer nachträglichen Sicherungsabtretung der Ansprüche aus einer Lebensversicherung; Auslegung einer Sicherungsabtretung an den Versicherer; Auszahlung der Todesfallleistung aus einer Risikolebensversicherung
Keine Auslegung einer Klausel in Allgemeinen Versicherungsbedingungen einer Risikolebensversicherung, nach der ein Bezugsberechtigter nach dem Ableben des Versicherungsnehmers als bevollmächtigt zur Entgegennahme von Rücktritts- oder Anfechtungserklärungen gilt, dass im Falle einer Sicherungszession Bezugsberechtigter nur noch der Sicherungszessionar ist
AVB § 7 Abs. 8
Auslegung einer Klausel über die Bevollmächtigung des Bezugsberechtigten zur Entgegennahme von Erklärungen nach dem Ableben des Versicherungsnehmers
LG Saarbrücken, 21.04.2016 - 14 O 245/15
OLG Saarbrücken, 18.01.2017 - 5 U 22/16
NJW 2018, 1019
MDR 2018, 595
VersR 2018, 339
WM 2019, 386
Zudem sei die Ausschlussklausel in Zf. 3.1.2 DEVK-ARB 2014 danach auszulegen, ob ein durchschnittlicher Versicherungsnehmer ohne versicherungsrechtliche Spezialkenntnisse bei aufmerksamer Lektüre der Ausschlussklausel erkennen könne, dass es sich bei vorliegendem (vorvertraglichen) Geschehen überhaupt um entsprechende Willenserklärungen oder Rechtshandlungen gehandelt habe (vergleiche BGH - IV ZR 318/16, VersR 2018, 339 - 341).