Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:428810-2019:TEXT:DE:HTML&tabId=1
Timestamp: 2020-07-05 10:24:23
Document Index: 138260599

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 160', '§ 160', '§ 135', '§ 134', '§ 134', '§ 134']

Dienstleistungen - 428810-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 428810-2019
12/09/2019 S176 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Garching: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
2019/S 176-428810
Offizielle Bezeichnung: Ludwig-Maximilians-Universität München
Postanschrift: Am Coulombwall 1
Kontaktstelle(n): Dr. Martin L. Groß
E-Mail: M.Gross@lmu.de
Telefon: +49 89289-14116
Fax: +49 89289-14059
Hauptadresse: www.lmu.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PDRDT/documents
Offizielle Bezeichnung: Lutz | Abel Rechtsanwalts PartG mbB
Postanschrift: Brienner Straße 29
Kontaktstelle(n): Rechtsanwalt Christoph Richter
E-Mail: richter@lutzabel.com
Telefon: +49 89544147-0
Fax: +49 89544147-99
Hauptadresse: www.lutzabel.com
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PDRDT
LMU: IT-Dienstleistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: 12787/2019
Der Auftraggeber beabsichtigt, auf der Grundlage eines Rahmenvertrags IT-Dienstleistungen in den Bereichen Web Development, Web Programming und Website Maintenance zu vergeben. Die zu erbringenden Leistungen dienen der Unterstützung des Teams Öffentlichkeitsarbeit des Labors für Attosekundenphysik („LAP“) mit Sitz in München.
Der Auftraggeber beabsichtigt, auf der Grundlage eines Rahmenvertrags IT-Dienstleistungen in den Bereichen Web Development, Web Programming und Website Maintenance zu vergeben. Die zu erbringenden Leistungen dienen der Unterstützung des Teams Öffentlichkeitsarbeit des Labors für Attosekundenphysik („LAP“) mit Sitz in München. Im Bereich Web-Development umfasst die Aufgabe des Auftragnehmers die (Weiter-) Entwicklung von Frontend und Backend für mehrere Webseiten. Der Bereich Web Maintenance umfasst die Administration und Pflege bereits bestehender Webseiten sowie deren Weiterentwicklung. Der Leistungsbereich Web Programming umfasst die Neuentwicklung von Webseiten. Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.
Qualitätskriterium - Name: Durchführungskonzept / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Besondere Berufserfahrung der zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter / Gewichtung: 20
Der Auftraggeber behält sich optional vor, den Vertrag durch einseitige Erklärung einmalig um weitere 24 Monate zu verlängern. Im Falle der Ausübung der Option wird der Auftraggeber dies dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor dem Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich mitteilen.
Der Auftraggeber wählt (nur) 3 Bewerber, die alle Mindestanforderungen nach Ziffer 3 der Vergabeunterlagen erfüllen, aus. Sollten mehr als 3 Bewerber alle Mindestanforderungen erfüllen, werden diejenigen 3 Bewerber aufgefordert, welche die höchste Gesamtpunktzahl nach dem nachfolgenden dargestellten Maßstab (Teilnahmeauswahlkriterien) erreichen. Ergeben sich auf Basis der Teilnahmeauswahlkriterien keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 2 Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid. Liegen weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den/dem geeigneten Teilnehmer(n) durchzuführen.
Teilnahmeauswahlkriterien: Die geeigneten (persönlichen) Referenzprojekte, welche die Mindestanforderungen erfüllen, werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl anhand des nachfolgend dargestellten Maßstabs bepunktet. Voraussetzung für eine Bepunktung ist, dass die Bewerber bezüglich der nachfolgend genannten Auswahlkriterien mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abgeben haben.
Das Referenzprojekt ist mit dem in der Leistungsbeschreibung genannten Tätigkeitsbereich des Auftrags und den dort genannten, zu beachtenden und umzusetzenden Maßgaben uneingeschränkt vergleichbar: 2 Punkte
Das Referenzprojekt ist mit dem in der Leistungsbeschreibung genannten Tätigkeitsbereich des Auftrags und den dort genannten, zu beachtenden und umzusetzenden Maßnahmen nur mit Einschränkungen vergleichbar: 1 Punkt
Bei dem Referenzgeber handelt es sich um eine Forschungs-gesellschaft/Forschungseinrichtung/Forschungskooperation/Uni-versität/Hochschule (jeweils einschließlich zugehöriger Ver-wal-tung), der im Bereich der staatlichen/öffentlichen Forschung tätig ist: 2 Punkte
Bei dem Referenzgeber handelt es sich um eine privatwirtschaftliche/industrielle Forschungseinrichtung/Forschungsgesellschaft: 1 Punkt
Die von den referenzgegenständlichen Leistungen des Bewerbers unmittelbar erfasste festangestellte Mitarbeiterzahl des Referenzgebers beläuft sich auf mindestens 500: 2 Punkte
Die von den referenzgegenständlichen Leistungen des Bewerbers unmittelbar erfasste festangestellte Mitarbeiterzahl des Referenzgebers beläuft sich auf mindestens 250: 1 Punkte
Der Auftragswert des Referenzprojekts (i. S. d. Projektbudgets, welches von dem zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter eigenverantwortlich betreut worden ist) beläuft sich auf einen Betrag von mehr als 50 000,00 EUR (bezogen auf die gesamte Laufzeit einschließlich Verlängerungsoption): 2 Punkte
Der Auftragswert des Referenzprojekts (i. S. d. Projektbudgets, welches von dem zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter eigenverantwortlich betreut worden ist) beläuft sich auf einen Betrag von mehr als 25 000,00 EUR (bezogen auf die gesamte Laufzeit einschließlich Verlängerungsoption): 1 Punkt
Je Referenzprojekt können also bis zu 8 Punkte erreicht werden, für die maximal 8 zulässigen Referenzprojekte also insgesamt maximal 64 Punkte (maximal 4 Mitarbeiter x maximal 2 persönliche Referenzprojekte pro Mitarbeiter x maximal 8 Punkte pro persönlichem Referenzprojekt). Aus Gründen der Vergleichbarkeit wird die erzielte Gesamtpunktzahl abschließend durch die Anzahl der von dem Bewerber benannten, zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter dividiert (also bspw. 64 Punkte/4 Mitarbeiter = 16 Punkte); die so errechnete Punktzahl wird mit der Punktzahl der anderen Bewerber verglichen.
Vertragsverlängerungsoption: Der Auftraggeber behält sich optional vor, den Vertrag durch einseitige Erklärung einmalig um weitere 24 Monate zu verlängern. Im Falle der Ausübung der Option wird der Auftraggeber dies dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor dem Ablauf der Vertragslaufzeit schriftlich mitteilen.
— Auszug/Auszüge aus dem Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb der Bundesrepublik Deutschland aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers. Eigenerklärung des Bewerbers //der Bewerbergemeinschaft, dass der/die vorgelegte/n Auszug/Auszüge den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt/wiedergeben.
— Nachweis (Versicherungsbestätigung oder -schein) einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Abdeckung aller sich aus der im Zusammenhang mit den Leistungen des Vertrags ergebenden, in Deutschland tarifmäßig versicherbaren Risiken, mit einer Deckungssumme in Höhe von mindestens 250 000,00 EUR für Personenschäden, mindestens 250 000,00 EUR für Sachschäden und mindestens 250 000,00 EUR für Vermögensschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen. Alternativ zum Nachweis des Versicherungsschutzes ist eine Eigenerklärung des Bewerbers/jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft abzugeben, im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abzuschließen,
— Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz, bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Mindestanforderung ist ein jährlicher Gesamtumsatz von 500 000 EUR.
— Mindestanforderung ist, dass die Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eine Deckungssumme in Höhe von mindestens 250 000,00 EUR für Personenschäden, mindestens 250 000,00 EUR für Sachschäden und mindestens 250 000,00 EUR für Vermögensschäden aufweist und die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr beträgt.
— Mindestanforderung ist ein jährlicher Gesamtumsatz von 500 000 EUR.
Eigenerklärung über die Qualifikation und Berufserfahrung der zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter.
Mindestanforderung ist, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter jeweils
— ein abgeschlossenes Informatik-Hochschulstudium (Haupt- oder Nebenfach) oder eine vergleichbare abgeschlossene Berufsausbildung als Fachinformatiker haben,
— die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen,
— die englische Sprache in Wort und Schrift mindestens auf dem Level B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen ("GER") beherrschen und
— über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung im Bereich der ausschreibungsgegenständlichen Leistungen verfügen. Hierzu gehören die im Verfahrensbrief unter Ziffer 3 genannten Kenntnisse und Berufserfahrung mit bestimmten Programmen und Anwendungen (deren Darstellung aus Platzgründen hier nicht möglich ist).
— Eigenerklärungen (gem. nachfolgenden Anforderungen) über nachfolgend näher bezeichnete, geeignete persönliche Referenzprojekte für jeden zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, jeweils mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, und einer Projektbezeichnung sowie einer Beschreibung der erbrachten Leistungen. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sowie im Hinblick auf die etwaige Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, dürfen für maximal 4 zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter persönliche Referenzprojekte vorgelegt werden. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Mindestanforderungen erfüllende persönliche Referenzprojekte eines Mitarbeiters der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die nachfolgend genannte Maximalzahl von Referenzprojekten benannt werden.
Es werden nur die vom Bewerber im Teilnahmeantragsformular an vorgegebener Stelle (Anlagen 3a ff. zum Formblatt Eignung) jeweils genannten persönlichen Referenzprojekte berücksichtigt. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
Die Geeignetheit der jeweiligen vom Bewerber eingereichten persönlichen Referenzen für jeden (maximal 4, s.o.) zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter sowie die an diese Referenzen gestellten (und nachfolgend beschriebenen) Mindestanforderungen müssen sich unmittelbar aus den Angaben des Bewerbers an der jeweils vorgegebenen Stelle im Teilnahmeantragsformular entnehmen lassen.
a) Mindestens ein und bis zu 2 geeignete(s) persönliche Referenzprojekt(e) für jeden zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, jeweils unter namentlicher Bezeichnung des Mitarbeiters, welcher das Referenzprojekt erbracht hat. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sowie im Hinblick auf die etwaige Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, dürfen für maximal 4 zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter persönliche Referenzprojekte vorgelegt werden;
b) Das (persönliche) Referenzprojekt muss in dem Zeitraum vom 1.1.2016 bis zum 31.12.2018 beendet worden sein muss, oder, falls es zum 31.12.2018 noch fortdauert, bereits seit mindestens 2 Jahren bestehen;
c) Eine (persönliche) Referenz gilt als geeignet, wenn sie mit den in der Leistungsbeschreibung benannten (ausschreibungsgegenständlichen) Leistungen nach Inhalt, Art und Umfang sowie Komplexität vergleichbar ist.
a) Mindestens ein und bis zu 2 geeignete(s) persönliche Referenzprojekt(e) für jeden (maximal 4) zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, jeweils unter namentlicher Bezeichnung des Mitarbeiters, welcher das Referenzprojekt erbracht hat. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sowie im Hinblick auf die etwaige Begrenzung der Anzahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, dürfen für maximal 4 zur Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter persönliche Referenzprojekte vorgelegt werden.
b) Das (persönliche) Referenzprojekt muss in dem Zeitraum vom 1.1.2016 bis zum 31.12.2018 beendet worden sein muss, oder, falls es zum 31.12.2018 noch fortdauert, bereits seit mindestens 2 Jahren bestehen.
Der Auftraggeber hat gem. § 47 Abs. 5 VgV festgelegt, dass die ausschreibungsgegenständlichen Kerntätigkeiten (Web Development, Web Programming und Web Maintenance) direkt vom Bieter selbst oder im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft von einem Teilnehmer der Bietergemeinschaft ausgeführt werden müssen, um die übergeordneten Ziele dieses Vergabeverfahrens bzw. der hieraus resultierenden Beauftragung zu erreichen. Die Aufgaben müssen also direkt vom Bieter selbst (oder im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft von einem Teilnehmer der Bietergemeinschaft) ausgeführt werden, d. h. dass eine diesbezügliche Unterauftragsvergabe unzulässig ist.
Eine etwaige Unterauftragsvergabe kommt lediglich in Bezug auf unter- bzw. nachgeordnete, rein ausführende bzw. umsetzende Tätigkeiten wie etwa die Dokumentation der Leistungserbringung in Betracht.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9PDRDT
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
§ 160 Abs. 3 S. 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.