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Timestamp: 2020-05-29 17:47:34
Document Index: 269082284

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 307']

Bundesgerichtshof | elfstricheins
BGH: Fettbrand muss keine grobe Fahrlässigkeit sein
20. August 2011 was Recht ist...Öl, BGH, Brand, Bundesgerichtshof, Fett, Feuer, Feuerwehr, Mieter, Urteil, VersicherungRoland Hoheisel-Gruler
Wenn in der Pfanne das Fett überhitzt, dann kann es sich entzünden. Und dann geht es meist sehr schnell – und die ganze Küche steht in Brand.
Fraglich ist nun, wer für den Schaden einzustehen hat. Eine Versicherung hatte ihre Einstandspflicht mit der Begründung abgelehnt, dass die Brandursache in der groben Fahrlässigkeit des Kochenden zu sehen sei.
Das muss nicht unbedingt so sein, hat jetzt der BGH entschieden. Gleichwohl gilt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
BGH: Fettbrand muss keine grobe Fahrlässigkeit sein – Immobilien: Nachrichten der Schwäbischen Zeitung – schwaebische.de.
Augen auf auch bei flexiblen Quotenabgeltungsklauseln
3. Oktober 2007 Mietrecht, was Recht ist...AGB, Auszug, Bundesgerichtshof, Mietrecht, Mietvertrag, Quotenabgeltungsklausel, Recht, Renovierung, Schönheitsreparaturen, UrteilRoland Hoheisel-Gruler
Der BGH hat entschieden, dass auch flexible Quotenabgeltungsklauseln in Formularmietverträgen unwirksam sein können.
Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein durchschnittlicher Mieter nicht in der Lage ist, die Kosten hierfür zu berechnen. Der BGH hat ausgeführt, dass dann ein Verstoß gegen das Transparenzgebot des § 307 I S 1, 2 vorliegt.