Source: https://www.heidelberg.de/hd/-/Behoerdenwegweiser/;oe6023627
Timestamp: 2020-07-09 17:34:04
Document Index: 38948379

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 79', '§ 80', '§3', '§ 1', '§ 59']

heidelberg.de - Behördenwegweiser Jugendhilfeplanung und Grundsatzaufgaben
Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) verfolgt das Ziel der Schaffung von Chancengerechtigkeit für Kinder und deren Familien. Es ist die Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe bei der Verwirklichung des Rechts auf Förderung der Entwicklung und Erziehung eines jeden jungen Menschen beizutragen, Kinder und Jugendliche vor Gefahren zu schützen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien zu schaffen und gleichzeitig Eltern bei der Pflege und Erziehung zu unterstützen (vgl. § 1 SGB VIII). Hierzu hält das SGB VIII eine bedeutsame Anzahl von Leistungen vor. Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung sowie das gesellschaftliche Bewusstsein sind Einflussfaktoren für die Ausgestaltung des SGB VIII. Somit wird die Gestaltung dynamisch und erfordert immer wieder prozesshaft, die sozialen Verhältnisse in den Blick zu nehmen und neu zu planen und zu regeln. In § 79 SGB VIII ist die Gewährleistungsverpflichtung sowie die Gesamtverantwortung einschließlich der Planungsverantwortung für die Jugendhilfe geregelt. § 80 SGB VIII verpflichtet den öffentlichen Träger der Jugendhilfe zur Jugendhilfeplanung.
Gemäß den gesetzlichen Vorgaben des SGB VIII muss die Jugendhilfeplanung den Bestand an Angeboten und Diensten der Jugendhilfe feststellen, den Bedarf unter Berücksichtigung von Wünschen und Bedürfnissen der Zielgruppe ermitteln sowie die Maßnahmenplanung durchführen und fortschreiben.
Das zum 01.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz verpflichtet die kommunalen Träger, die verbindliche Zusammenarbeit im Kinderschutz als Netzwerk zu organisieren (§3 Abs. 1 KKG) Weiterer Kernauftrag ist „die Vorhaltung eines möglichst frühzeitigen, koordinierten und multiprofessionellen Angebotes im Hinblick auf die Entwicklung von Kindern vor allem in den ersten Lebensjahren für Mütter und Väter sowie schwangere Frauen und werdende Väter (Frühe Hilfen).“ (§ 1 Abs. 4 KKG, BKiSchG).
Berichterstattung/Darstellung des aktuellen Bestandes
Verwaltung von Spendenmitteln
Gewährung von Zuwendungen/Zuschüssen der Abteilung Soziale Dienste
Verhandlung von Leistungs- und Entgeltvereinbarungen mit den örtlichen Trägern der Jugendhilfe
Datenverwaltung/Statistik
Planung und Steuerung der Netzwerkarbeit „Frühe Hilfen und Kinderschutz“
Begleitung und Förderung von Projekten und Maßnahmen zum Ausbau von präventiven Maßnahmen des Kinderschutzes und der Frühen Hilfen
Telefon 06221 58-31010 und 58-31520
Oder nach Terminvereinbarung. Bitte beachten: Für Beurkundungen nach § 59 Sozialgesetzbuch VIII, insbesondere Vaterschaftsanerkennungen und gemeinsame Sorgeerklärungen, bei denen ein Dolmetscher erforderlich ist, ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich.
Herr Maik Mühlbach
Telefon 06221 58-38090
E-Mail Maik.Muehlbach@heidelberg.de
Jugendhilfeplanung, Grundsatzaufgaben
Frau Yasmin Weirich
Telefon 06221 58-31415
E-Mail Yasmin.Weirich@heidelberg.de
Jugendhilfeplanung, Grundsatzaufgaben, Leistungs- und Entgeltvereinbarungen mit den örlichen Trägern der Jugendhilfe
Raum 2.10a