Source: https://abenteuermotorrad.de/index.php/de/agb
Timestamp: 2020-02-24 09:42:34
Document Index: 393841233

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 14', '§ 145', '§ 6', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 174', '§ 651']

Reisevertragsbedingungen von AbenteuerMotorrad
Die nachstehenden Allgemeinen Reisebedingungen (kurz: Reise-AGBs) gelten für alle Reisen oder Sonder-Events sowie für sonstige Leistungen zwischen AbenteuerMotorrad, Felice Mario Salerno, Erikaweg 7d, D-42697 Solingen, nachfolgend „Veranstalter“ genannt und Ihnen als Kunde. Kunden sind Verbraucher gemäß § 13 BGB sowie Unternehmer gemäß § 14 BGB gleichermaßen.
Abweichenden Bedingungen des Vertragspartners widersprechen wir hiermit ausdrücklich, es sei denn, wir hätten ausdrücklich diesen Bedingungen zugestimmt.
(1) Unsere Reiseangebote sind freibleibend. Grundlage des jeweiligen Angebotes ist die Reisebeschreibung sowie die diesbezüglichen weiteren Informationen der jeweiligen Reise, soweit diese dem Kunden vorliegen. Etwaige Orts- und/oder Hotelprospekte sowie Internetbeschreibungen sind für den Veranstalter nicht verbindlich, sofern diese nicht ausdrücklich mit dem Kunden vereinbart und zur Grundlage des Reisevertrages gemacht werden.
(2) Etwaige Änderungen oder Abweichungen von einzelnen Reiseleistungen, die nach Vertragsabschluss von dem vereinbarten Reiseinhalt abweichen, jedoch notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur zulässig, soweit es sich nicht um erhebliche Änderungen handelt und sie den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Etwaige Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt, soweit die geänderten Reiseleistungen mit Mängeln behaftet sind. Im Falle derartiger Leistungsänderungen oder -abweichungen ist der Veranstalter verpflichtet, den Kunden unverzüglich hierüber in Kenntnis zu setzen. Im Falle einer erheblichen Änderung hat der Kunde das Recht von dem Reisevertrag kostenlos zurückzutreten. Sofern es dem Veranstalter möglich ist, wird der Veranstalter dem Kunden eine kostenlose Umbuchung für eine mindestens gleichwertige Reise anbieten.
3. Vertragsabschluss / Reisebestätigung
(1) Eine verbindliche Reiseanmeldung (Buchung) kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Wege (Email, Internet) erfolgen.
Im Falle der Buchung auf elektronischem Wege muss der Kunde seine gewünschte Reise sowie die erforderlichen Angaben im Rahmen des Anmeldeformulars eingeben. Durch Anklicken des Buttons "Absenden" gibt der Kunde sodann eine verbindliche Reiseanmeldung (Buchung) für die unter der jeweiligen Reisenummer (Tour-Nr.) hinterlegten Reiseleistungen im Sinne von § 145 BGB ab. Vor seiner Buchung kann der Kunde sämtliche von ihm vorgenommenen Eingaben korrigieren. Korrekturen sind möglich mittels Nutzung der Tastatur- und Mausfunktionen im Rahmen des Anmeldevorgangs. Vor Abgabe einer verbindlichen Buchung ist ein Abbruch der Buchung jederzeit durch Schließen des Internetbrowsers oder durch Nutzung des „Zurück-Buttons“ des Internetbrowsers möglich. Der Kunde erhält vom Veranstalter eine Eingangsbestätigung seiner Buchung per Email unmittelbar nach dem Absenden seiner Buchung. Diese Eingangsbestätigung stellt noch nicht die Annahme des Buchungsauftrages durch den Veranstalter dar. Ein Reisevertrag über die gebuchte Reise kommt erst dann zustande, wenn der Veranstalter dem Kunden innerhalb von zehn Tagen nach Absendung seiner Anmeldung eine Reisebestätigung (Buchungsbestätigung) übersendet.
(2) Weicht die Reisebestätigung vom Veranstalter von der Buchung des Kunden ab, ist der Kunde an seine Buchung nicht länger gebunden. In diesem Fall handelt es sich bei der Reisebestätigung vom Veranstalter um ein neues Angebot, an das sich der Veranstalter für die Dauer von zehn Tagen gebunden hält. Der Vertrag kommt auf Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, sofern der Kunde gegenüber dem Veranstalter die Annahme innerhalb dieser zehn Tage durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt.
(3) Sofern der Kunde für weitere Personen eine Reise bucht, haftet der Kunde für alle sich daraus ergebenden vertraglichen Pflichten der von ihm mit angemeldeten weiteren Personen, sofern er diese Verpflichtung ausdrücklich und durch gesonderte Erklärung übernommen hat.
(4) Mit Zugang der Annahmeerklärung (Reisebestätigung) kommt der Reisevertrag zustande. Die Reisebestätigung bedarf keiner besonderen Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsabschluss über die jeweilige Reise erhält der Kunde eine schriftliche Reisebestätigung übersandt. Auf eine schriftliche Reisebestätigung kann verzichtet werden und ist darüber hinaus nicht verpflichtend, wenn die Buchung des Kunden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn abgegeben wird (§ 6 BGB-InfoV).
(5) Diese allgemeinen Reisebedingungen, die Bestelldaten sowie die Verbraucherinformationen, werden beim Veranstalter gespeichert. Die Speicherung der Daten ist befristet, weshalb der Kunde ggf. selbst einen Ausdruck oder eine Speicherung vorzunehmen hat.
4. Preise / Bezahlung
Nach Vertragsabschluss und sofern dem Kunden bereits ein Sicherungsschein ausgehändigt wurde, ist eine Anzahlung in Höhe von 25 % des Reisepreises, höchstens jedoch € 350,- pro Reiseteilnehmer, zur Zahlung fällig. Die restliche Zahlung des Reisepreises ist bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn zur Zahlung fällig. Bei Buchungen, die weniger als 28 Tage vor Reisebeginn erfolgen, ist der gesamte Reisepreis mit Übergabe des Sicherungsscheins zur Zahlung fällig und sofern die Reise nicht mehr gemäß Nr. 9 dieser Reise-AGB (Mindestteilnehmerzahl) abgesagt werden kann.
5. Rücktritt durch den Reisenden vor Reisebeginn / Rücktrittsgebühren
(1) Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt gegenüber Veranstalter hat zu erfolgen an: AbenteuerMotorrad, Felice Mario Salerno, Erikaweg 7d, D-42697 Solingen
(2) Tritt der Kunde vor Reisebeginn von dem Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Veranstalter statt des Reisepreises eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen. Diese Entschädigung kann der Veranstalter nur verlangen, sofern der Rücktritt des Kunden nicht vom Veranstalter zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt.
(3) Die Entschädigung ist zeitlich nach dem erklärten Rücktritt des Kunden vor vertraglich vereinbartem Reisebeginn gestaffelt. Dabei wird die Entschädigung prozentual im Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert. Bei Berechnung der Entschädigung werden gewöhnlich ersparte Aufwendungen der Reiseleistungen vom Veranstalter berücksichtigt. Die Entschädigung berechnet sich nach dem Zugang der Rücktrittserklärung des Kunden für Pauschalreisen wie folgt:
ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 30%
ab dem 20. Tag vor Reiseantritt 50%
ab dem 10. Tag vor Reiseantritt 70%
ab dem 7. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts sowie bei Nichtantritt der Reise 90% des Reisepreises.
(4) Die Entschädigung berechnet sich nach dem Zugang der Rücktrittserklärung des Kunden für Individuallreisen wie folgt: bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 25%
(5) Die entstandenen Kosten bei Individuallreisen für Flug, Bahn oder Fährtickets sowie die Anteiligen Stornokosten für Hotelbuchungen und Leistungen sind im vollem Umfang der angefallenen Kosten dem Veranstalter zu entrichten.
(6) Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass der Veranstalter überhaupt kein oder nur ein wesentlich geringerer Schaden, als die geltend gemachte Pauschale, entstanden ist. Dem Kunden steht ungeachtet der vorstehenden Bedingungen das Recht zu, einen Ersatzteilnehmer zu stellen.
6. Mängelanzeige / Abhilfe/ Minderung
(1) Der Kunde kann vom Veranstalter Abhilfe verlangen, sofern die Reise nicht vertragsgemäß vom Veranstalter erbracht wird. In diesem Falle ist der Kunde verpflichtet, auftretende Reisemängel unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt der Kunde dies schuldhaft, besteht kein Anspruch auf Minderung des Reisepreises. Dies gilt nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus sonstigen Gründen unzumutbar ist. Der Kunde ist außerdem verpflichtet, unverzüglich seine Mängelanzeige der Reiseleitung am Urlaubsort / während der Reise zur Kenntnis zu bringen. Ist eine Reiseleitung nicht vorhanden, so ist die Mängelanzeige dem Veranstalter gegenüber zur Kenntnis zu bringen. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung bzw. vom Veranstalter für die Dauer der Reise wird der Kunde in der Leistungsbeschreibung bzw. spätestens mit Erhalt der Reiseunterlagen entsprechend informiert. Der Veranstalter sowie die Reiseleitung des Veranstalters wird soweit möglich, für entsprechende Abhilfe sorgen. Die Reiseleitung vom Veranstalter ist jedoch nicht berechtigt, etwaige Ansprüche des Kunden anzuerkennen.
(2) Bevor der Kunde den Reisevertrag wegen eines nach § 651c BGB bezeichneten Reisemangels gemäß § 651e BGB oder aus wichtigem, dem Veranstalter erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigt, muss dem Veranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfe gesetzt werden. Ist die Abhilfe unmöglich oder verweigert der Veranstalter die Abhilfe, so entfällt die Fristsetzung zur Abhilfe. Gleiches gilt, wenn die sofortige Kündigung des Reisevertrages durch ein besonderes und für den Veranstalter erkennbares Interesse des Kunden gerechtfertigt ist.
7. Ersatzreisender
(1) Der Kunde kann einen Ersatzreisenden benennen, der in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Es bedarf hierzu der Mitteilung an den Veranstalter. Der Veranstalter kann dem Eintritt des Ersatzreisenden widersprechen, wenn der Ersatzreisende den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seine Teilnahme gesetzlichen Vorschriften oder behördlichen Anordnungen entgegensteht.
(2) Tritt ein Dritter (Ersatzreisender) an die Stelle des angemeldeten Reiseteilnehmers (Kunden), ist der Veranstalter berechtigt, hierdurch entstehende Mehrkosten für die durch die Teilnahme der Ersatzperson entstehenden Bearbeitungskosten eine Pauschale in Höhe von € 50,- zu verlangen. Es bleibt der Nachweis gestattet, dass dem Veranstalter überhaupt kein Schaden oder nur ein wesentlich geringerer Schaden als die geltend gemachte Pauschale entstanden ist.
Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss entsprechender Reiseversicherungspakete sowie ggf. einer Reiserücktrittskostenversicherung, einschließlich der Kostendeckung einer Rückführung im Falle von Krankheit oder Unfall. Ebenfalls empfohlen vom Veranstalter, wird der Abschluss einer Unfallversicherung.
9. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter / Mindestteilnehmer
(1) Der Veranstalter behält sich vor, eine Reise wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl abzusagen und vom Reisevertrag zurückzutreten, sofern dem Veranstalter in der jeweiligen Reisebeschreibung die Mindestteilnehmerzahl angegeben hat und sofern ein Zeitpunkt benannt wird, bis zu welchem Zeitpunkt vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Kunden die Erklärung über die Absage/Kündigung zugegangen sein muss. Zudem muss der Veranstalter in der Reisebestätigung auf die Mindestteilnehmerzahl und den spätestens Rücktrittstermin (Rücktrittsfrist) deutlich hinweisen oder dort auf die entsprechende Reisebeschreibung (Reiseleistungen) verweisen.
Ein Rücktritt ist spätestens am 21. Tag vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Kunden gegenüber zu erklären. Sollte der Veranstalter bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, wird der Veranstalter unverzüglich sein Rücktrittsrecht ausüben. Im Falle des Rücktritts/Kündigung der Reise durch Veranstalter wird der Kunde hierüber unverzüglich unterrichtet und erhält etwaige geleistete Zahlungen umgehend zurück erstattet.
(2) Zahlt der Kunde die Anzahlung und/oder den restlichen Reisepreis nicht fristgerecht, so ist der Veranstalter berechtigt, nach entsprechender Mahnung unter Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten. Der Veranstalter ist in diesem Falle berechtigt von dem Kunden die Rücktrittskosten gemäß Nr. 5. dieser Reise-AGB (Rücktrittsgebühren) erstattet zu verlangen.
(3) Der Veranstalter ist außerdem berechtigt, den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist aus wichtigem Grunde zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn der Kunde ungeachtet einer Abmahnung vom Veranstalter die Reise bzw. den Reiseablauf nachhaltig stört. Das Gleiche gilt, wenn der Kunde sich derartig vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Reisevertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Veranstalter, so behält der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis; Der Veranstalter muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was dem Veranstalter aufgrund einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der von etwaigen Leistungsträgern ersparten bzw. gutgeschriebenen Beträge.
10. Kündigung wegen außergewöhnlicher Umstände – Höhere Gewalt
Im Falle der Kündigung des Reisevertrages wegen höherer Gewalt verweist der Veranstalter auf § 651j BGB. Dieser hat den folgenden Wortlaut:
„(1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.
(2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Satz 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“
(1) Die vertragliche Haftung vom Veranstalter auf Schadensersatz für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit der Veranstalter den Schaden weder vorsätzlich, noch grob fahrlässig herbeigeführt hat. Diese Beschränkung gilt auch, soweit der Veranstalter für einen dem Kunden entstehenden Schaden, der kein Körperschaden ist, allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
(2) Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Fremdleistungen, die als solche lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen etc.), sofern diese Fremdleistungen in der Reisebeschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners der Fremdleistung als eine solche Fremdleistung deutlich gekennzeichnet wurden, so dass sie für den Kunden erkennbar nicht als Bestandteil des Reisevertrages sowie der enthaltenen Reiseleistungen gelten. Der vorstehende Haftungsausschluss gilt nicht für Leistungen, die die Beförderung des Kunden vom vertraglichen Ausgangsort der Reise zum vertraglichen Zielort der Reise, vertraglich vorgesehene Zwischenbeförderungen während der Reise und/oder vertraglich vorgesehene Unterbringungen für die Dauer der Reise beinhalten, wenn und soweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten vom Veranstalter hierfür ursächlich geworden ist.
12. Ausschluss von Ansprüchen / Verjährung
(1) Ansprüche des Kunden nach §§ 651c bis 651f sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter unter der oben angegebenen Anschrift geltend zu machen. § 174 BGB ist nicht anzuwenden. Nach dem Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.
(2) Ansprüche des Kunden nach §§ 651c bis 651f verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tage, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
(1) Der Veranstalter informiert den Kunden über die jeweiligen Bestimmungen von Pass,- Visa-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften des jeweiligen Reiselandes vor Vertragsabschluss sowie über etwaige Änderungen vor Reisebeginn. Sofern der Kunde nicht Staatsangehöriger eines Mitgliedsstaats der Europäischen Gemeinschaft ist, gibt das jeweils zuständige Konsulat hierüber entsprechende Auskunft. Der Kunde ist verpflichtet, dem Veranstalter über Besonderheiten in der Person des Kunden oder etwaiger Mitreisender (z.B. doppelte Staatsangehörigkeit etc.) rechtzeitig zu informieren.
(2) Der Kunde ist für das Vorhandensein und Mitführen etwaiger behördlich notwendiger Reisedokumente verantwortlich. Hierunter fallen auch erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aufgrund der Nichtbeachtung derartiger Vorschriften dem Kunden bzw. dem Veranstalter entstehen, wie z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten etc. gehen zu Lasten des Kunden. Dies gilt nicht, sofern der Veranstalter den Kunden hierüber nicht, unzureichend oder fehlerhaft informiert hat.
(1) Dieser Vertrag unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Diese Rechtswahl gilt für Verbraucher nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(2) Gerichtsstand wegen Streitigkeiten aus dem zwischen dem Veranstalter und dem Kunden abgeschlossenen Reisevertrag ist der Firmensitz des Veranstalters soweit der Kunde Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat. Der Veranstalter ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem Wohn- und/oder Geschäftssitz zu verklagen.
(3) Sollten einzelne Regelungen dieser Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder nicht durchführbar sein oder werden oder sollten sich Regelungslücken ergeben, so bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND GRUNDREGELN FÜR RENNSTRECKENTRAININGS
Der Teilnehmer beteiligt sich auf eigene Gefahr an den Veranstaltungen von AbenteuerMotorrad (Felice Salerno).
Der Teilnehmer trägt die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von ihm oder durch das von ihm benutzte Fahrzeug verursachten Schäden, soweit sich aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichts anderes ergibt.
Der Teilnehmer erklärt mit Abgabe seiner Anmeldung den Verzicht auf Ansprüche jeder Art für Schäden, die im Zusammenhang mit den Veranstaltungen entstehen, und zwar gegen den Veranstalter, die Streckenposten, das medizinische Personal, die Rennstreckeneigentümer, Sponsoren, Renndienste und andere Personen, die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen einschließlich deren Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen.
Gegen die anderen Teilnehmer (Fahrer oder Mitfahrer), deren Helfer, die Eigentümer bzw. Halter der anderen Fahrzeuge, verzichten die Teilnehmer auf Ansprüche jeder Art für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Training oder den Wettbewerben entstehen. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körper oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung – auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des enthafteten Personenkreises – beruhen und nicht für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung – auch eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des enthafteten Personenkreises – beruhen.
Der Teilnehmer selbst haftet gegenüber dem Veranstalter dafür, dass ausschließlich er selbst das von ihm gemeldete Fahrzeug führt.
AbenteuerMotorrad (Felice Salerno) übernimmt keine Gewähr für den Zustand der Rennstrecke und der dazugehörigen Einrichtungen.
Der Teilnehmer ist für seinen ausreichenden Versicherungsschutz (z.B. Unfall-, Haftpflicht-, ggf. Kfz- und Krankenversicherung) selbst verantwortlich.
Grundsätzlich gilt: jeder Teilnehmer ist verpflichtet, sich durch optimale Schutzbekleidung vor den Folgen eines Unfalls o.ä. zu schützen!
Auf allen Veranstaltungen von AbenteueerMotorrad (Felice Salerno) ist geeignete Schutzbekleidung verbindlich vorgeschrieben; für Motorradveranstaltungen, bei denen die Teilnehmer eine Rennstrecke befahren muss diese bestehen aus:
Lederkombi mit Protektoren (einteilig, zweiteilige Kombi muss mittels Reissverschluss verbunden sein)
Motorradstiefel (Überlappung Stiefel – Hose muss gegeben sein)
Motorradhandschuhe (Überlappung Handschuh – Ärmel muss gegeben sein)
Bei Motorradtrainings, die außerhalb von Rennstrecken stattfinden (z.B. Fahrsicherheitstraining, Schräglagentraining) ist auch Textilbekleidung zulässig, insofern diese über Protektoren verfügt.
Das Befolgen dieser Grundregeln ist für die Gewährleistung der Sicherheit unerlässlich. Bei Verstößen ist die Speer Racing GmbH ohne weitere Vorwarnung berechtigt, den Teilnehmer von der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Eine Rückzahlung oder Ermäßigung des Teilnahmebetrages erfolgt in diesen Fällen nicht.
Grundsätzlich gilt: das eingesetzte Fahrzeug (gleich ob Motorrad oder Motorroller) muss sich in einwandfreiem, betriebssicherem Zustand befinden; es darf vom Fahrzeug selbst keine unmittelbare Gefährdung ausgehen; das betrifft im Besonderen – aber nicht nur – die folgenden Punkte, sowohl für Motorrad als auch für Motorroller:
Das Fahrgeräusch darf den jeweils für die Rennstrecke geltenden Grenzwert nicht überschreiten.
Die zugeteilte Startnummer ist von vorne gut sichtbar am Fahrzeug anzubringen.
AbentuerMotorrad oder deren Vertragspartner bietet auf jeder Veranstaltung mindestens eine Fahrerbesprechung an, bei der über die gültigen technischen Bestimmungen, den Tagesablauf und evtl. Besonderheiten informiert wird; der Besuch ist auch erfahrenen Teilnehmern dringend angeraten.
Eine am Fahrzeug angebrachte Kamera muss gegen Verlust zusätzlich gesichert werden („Fangleine“, zusätzliche Drahtsicherung etc.)
Darüber hinaus gelten für Motorräder folgende Regelungen:
Spiegel und Kennzeichen müssen abmontiert werden.
Blinker, Scheinwerfer sowie Rück- und Bremslichter müssen großflächig mit undurchsichtigem Klebeband abgedeckt werden.
Am Fahrzeug angebrachte Gegenstände wie z.B. Koffer und andere abstehende Teile am Fahrzeug müssen vom Teilnehmer vor Beginn der Veranstaltung abmontiert werden.
Auf mehrtägigen Veranstaltungen, an denen Rennen angeboten und durchgeführt werden, muss zusätzlich die Ölablassschraube mit Draht gesichert sein und ausschließlich reines Wasser (kein Frostschutzmittel) sich im Kühlsystem befinden.
Für den ordnungsgemäßen technischen Zustand seines Fahrzeugs ist allein der Teilnehmer verantwortlich!
Das Befolgen dieser Grundregeln ist für die Gewährleistung der Sicherheit unerlässlich. Bei Verstößen ist AbenteuerMotorrad (Felice Salerno) oder dessen Vertragspartner ohne weitere Vorwarnung berechtigt, den Teilnehmer von der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Eine Rückzahlung oder Ermäßigung des Teilnahmebetrages erfolgt in diesen Fällen nicht.
VERHALTEN WÄHREND DER VERANSTALTUNG
Grundsätzlich gilt: jeder Teilnehmer muss sich während der gesamten Veranstaltung so verhalten, dass andere Teilnehmer durch sein Verhalten nicht gefährdet werden; das betrifft im Besonderen – aber nicht nur – die folgenden Punkte:
Während der gesamten Dauer der Veranstaltung hat der Teilnehmer den Anweisungen der Mitarbeiter von AbenteuerMotorrad und dessen Vertragspartner sowie der Streckenbetreiber Folge zu leisten.
Während der gesamten Veranstaltung gilt absolutes Alkoholverbot (0,0 Promille). Bei Genuss von Alkohol, Drogen oder die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigenden Medikamenten gilt für den ganzen Tag Fahrverbot.
Im Training und ggf. auch in den Rennen können verschieden schnelle Fahrer aufeinandertreffen, daher ist besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme geboten. Anhalten auf der Strecke – gleich aus welchem Grund – ist strengstens untersagt.
Der Einsatz von Drohnen – egal zu welchem Zweck – ist grundsätzlich untersagt!
AbenteuerMotorrad (Felice Salerno) oder dessen Vertragspartner bieten auf jeder Veranstaltung mindestens eine Fahrerbesprechung an, bei der über die gültigen Regeln, den Tagesablauf und evtl. Besonderheiten informiert wird; der Besuch ist auch erfahrenen Teilnehmern dringend angeraten.
9. TRANSPONDER
Das Fahrzeug eines jeden Teilnehmers wird mit einem Transponder ausgestattet. Die Registrierung der Rundenzeiten dient lediglich der Überprüfung der ordnungsgemäßen Gruppenzuordnung des einzelnen Teilnehmers und nicht dem sportlichen Vergleich. Aus Gründen der Sicherheit kann ein Teilnehmer, dessen Fahrzeug nicht mit einem Transponder ausgestattet ist, nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Rundenzeiten werden nur auf Wunsch des einzelnen Teilnehmers und gegen Gebühr veröffentlicht. Die Überlassung des Transponders erfolgt grundsätzlich nur gegen Überlassung einer Kaution/Pfands durch den Teilnehmer. Sollte der Transponder während der Nutzung durch den Teilnehmer beschädigt werden (gleich aus welchen Gründen, etwa durch unsachgemäße Montage, Sturz, Kollision oder ähnliches) oder verloren gehen, hat der Teilnehmer für Reparatur oder Ersatz aufzukommen. Sollte ein Teilnehmer den Transponder nach Ende der Veranstaltung nicht zurück geben, so fällt bis zum Zeitpunkt der tatsächlichen Rückgabe eine Nutzungsentschädigung von EUR 5,-- pro Tag an, die der Teilnehmer dann bei Rückgabe an die Firma AbenteuerMotorrad (Felice Salerno) zu bezahlen hat; er erhält erst dann seine Kaution/Pfand zurück.
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