Source: http://docplayer.org/60508354-Verordnung-ueber-die-elternmitwirkung-an-der-schule-und-den-kindergaerten-der-einwohnergemeinde-lengnau.html
Timestamp: 2018-07-20 19:08:26
Document Index: 173519426

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 19']

Verordnung über die Elternmitwirkung an der Schule und den Kindergärten der Einwohnergemeinde Lengnau - PDF
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1 Verordnung über die Elternmitwirkung an der Schule und den Kindergärten der Einwohnergemeinde
2 1. Grundlage und Zweck 3 Grundsatz 3 Zweck 3. Elternvertretung / Mitwirkung 3 Formen der Mitwirkung 3 Elternversammlung 3 Elternrat 3 3. Organisatorische und finanzielle Bestimmungen / Infrastruktur 4 Dienstwege 4 Räumlichkeiten 4 Kosten/Entschädigung 4 Vorgehen im Konfliktfall 4 4. Übergangs- und Schlussbestimmungen 4 Inkrafttreten 4
3 1. Grundlage und Zweck Grundsatz Zweck Art. 1 1 Die Elternmitwirkung ist Bestandteil der Schule. Sie beschränkt sich auf die allgemeine Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule. Anliegen oder Probleme einzelner Kinder bleiben private Angelegenheit der betroffenen Eltern und werden direkt mit den verantwortlichen Lehrpersonen besprochen. Art. 1 Die Mitwirkung der Erziehungsberechtigten hat einen partnerschaftlichen Austausch von Informationen und Anliegen von Schule und Elternhaus zum Ziel. Gemeinsames Bestreben ist es, die Schülerinnen und Schüler auf eine erfolgreiche Zukunft vorzubereiten. Dies geschieht durch: a) Förderung der Kontakte zwischen Eltern und Lehrerschaft. b) Förderung des Gedanken-, Erfahrungs- und Informationsaustauschs zwischen Schule und Eltern. c) Förderung der Zusammenarbeit zwischen dem Departement Bildung und Kultur, der Leitung Bildung, der Lehrerschaft und den Eltern. d) Elternmitwirkung in Absprache mit der Schule.. Elternvertretung / Mitwirkung Formen der Mitwirkung Elternversammlung Elternrat Art. 3 1 Die Erziehungsberechtigten wirken mit a) in der jeweiligen Elternversammlung, b) im Elternrat. Die Gremien werden durch einzelne Personen nach Massgabe der folgenden Bestimmungen als Elternvertretung repräsentiert. Art. 4 1 Die Eltern jeder Klasse bilden je eine Elternversammlung. Die jeweilige Elternversammlung wählt aus ihrer Mitte eine Elternvertretung für ein Schuljahr. Die Elternvertretung koordiniert die Elternmitwirkung auf Klassenebene in enger Zusammenarbeit mit der Klassenlehrperson. Sie fördert den Kontakt zwischen allen Beteiligten. Die Elternvertretung ist jeweils nur für eine Klasse wählbar. Vakanzen und Wiederwahl sind möglich. Lehrpersonen der Schule und Mitglieder der Bildungs- und Kulturkommission sind von der Funktion der Elternvertretung ausgeschlossen. 3 Bei Neubildung einer Klasse findet die Orientierung über die Elternmitwirkung an der ersten Elternversammlung durch den Vorsitz des Elternrates statt. Die Durchführung der Wahl hat spätestens zwei Monate nach Beginn des Schuljahres zu erfolgen und steht unter der Verantwortung der Eltern. Vakanzen werden bei der nachfolgenden Elternversammlung traktandiert. 4 Die Elternversammlung trifft sich während des Schuljahres entweder auf Anregung der Elternvertretung, der Klassenlehrperson, der Leitung Bildung oder auf Verlangen der Eltern von mindestens 6 Kindern. Die Teilnahme ist freiwillig. Erfolgt die Einladung durch die Elternvertretung, ist die Klassenlehrperson zu informieren. 5 Lehrpersonen und Leitung Bildung können zu den Elternversammlungen eingeladen werden. 6 Die Elternversammlung dient der gegenseitigen Information und dem Gedankenaustausch. Anliegen sind schriftlich an den Elternrat zu richten. Art. 5 1 Die Gesamtheit der Elternvertretungen bildet den Elternrat. Dieser konstituiert sich selbst, wobei mindestens Vorsitz und Protokollführung verbindlich organisiert werden müssen. Er beschliesst mit einfachem Mehr. Der Elternrat kommt bei Bedarf zusammen. Er versammelt sich auf Einladung des Vorsitzes, der Leitung Bildung oder auf Verlangen von mindestens einem Drittel der Mitglieder des Elternrates. Bei Einladung des Vorsitzes ist die Leitung Bildung zu - 3 -
4 den Versammlungen einzuladen. 3 Der Elternrat koordiniert die Anliegen der Elternversammlungen und sorgt für regelmässigen Informations- und Erfahrungsaustausch. 4 Der Elternrat bestimmt, welche Anliegen der Bildungs- und Kulturkommission vorgelegt werden sollen. Anliegen sind in schriftlicher Form einzubringen. Die Bildungs- und Kulturkommission bearbeitet nur Themen, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. 5 Zu jeder Sitzung werden eine Traktandenliste und ein Beschlussprotokoll erstellt. Das Protokoll wird der Leitung Bildung zur Kenntnisnahme abgegeben. 6 Der Elternrat informiert über die einzelnen Mitglieder die Elterngruppen über Geschäfte und Beschlüsse der Schulorgane, soweit diese nicht dem Amtsgeheimnis unterliegen. 7 Der Vorsitz des Elternrates trifft sich in der Regel einmal pro Semester mit der Leitung Bildung. 3. Organisatorische und finanzielle Bestimmungen / Infrastruktur Dienstwege Räumlichkeiten Art. 6 An der Schule gilt bei Fragen, Anliegen und Problemen der Grundsatz der Dienstwegeeinhaltung. In begründeten Fällen kann die nächste Stelle übersprungen werden. Art. 7 Die Einwohnergemeinde stellt den Elternversammlungen und dem Elternrat für deren Zusammenkünfte die nötigen Räumlichkeiten in den Schulanlagen, soweit verfügbar, unentgeltlich zur Verfügung. Die Räumlichkeiten sind frühzeitig zu reservieren. Kosten/Entschädigung Art. 8 1 Die Elternmitwirkung ist ehrenamtlich. An Teilnehmende werden weder Entschädigungen noch Sitzungsgelder ausgerichtet. Dem Elternrat wird von der Einwohnergemeinde ein jährlicher Kredit von Fr. ' zur Verfügung gestellt. Dieser Kredit ist jährlich im Budget aufgeführt. Vorgehen im Konfliktfall Art. 9 Bei allfälligen Schwierigkeiten bei Elternversammlungen oder im Elternrat übernimmt die Departementsleitung Bildung und Kultur die Funktion der Schlichtung. 4. Übergangs- und Schlussbestimmungen Inkrafttreten Art. 19 Diese Verordnung tritt am 1. August 017 in Kraft. Einwohnergemeinderat BE Der Präsident Der Geschäftsleiter Max Wolf Marcel Krebs - 4 -
5 Auflagezeugnis Die vorstehende Verordnung über die Organisation der Elternmitwirkung an den Schulen und Kindergärten der Einwohnergemeinde ist 30 Tage bei der Präsidialabteilung der Einwohnergemeinde öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegen. Die Auflage- und Beschwerdefrist wurde im Anzeiger Amt Büren und Umgebung vom 15. Juni 017 bekannt gemacht. Innert der Frist sind keine Gemeindebeschwerden eingereicht worden.,. August 017 Der Geschäftsleiter Marcel Krebs - 5 -