Source: https://himmelmert.de/satzung.html
Timestamp: 2019-12-13 13:16:28
Document Index: 249957101

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 9', '§ 26', '§ 13', '§ 11', '§ 15', '§ 10', '§ 13']

Satzung der "Dorfgemeinschaft Himmelmert e.V."
Der Verein trägt den Namen "Dorfgemeinschaft Himmelmert e.V.". Er wurde am 25. April 1997 gegründet. Sein Sitz ist Plettenberg. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Möglichkeiten ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und zwar durch:
Förderung der Denkmalpflege, des Brauchtums, der Jugendpflege, der Heimatpflege und -kunde und der Landschaftspflege. Dies soll erreicht werden durch:
(1) Pflege und Erhaltung der alten Dorfglocke von 1647 und des dazugehörigen Glockengrundstückes.
(2) Die Sammlung alter bäuerlicher Gebrauchsgegenstände und Arbeitsgeräte die vom Leben und Arbeiten unserer bäuerlichen
Vorfahren zeugen. Schaffung und Unterhaltung einer geeigneten Räumlichkeit zur Ausstellung dieser Gegenstände und die Aufarbeitung der Dorfgeschichte.
(3) Die Förderung und Erhaltung des traditionellen Brauchtums.
(4) Die Förderung des Natur- und Tierschutzes durch Landschaftspflege und Maßnahmen des Vogelschutzes und Betreuung dörflicher Kleingewässer und der Waldrandgestaltung.
(5) Die Schaffung und Unterhaltung von innerörtlichen Wanderwegen.
(6) Das Aufstellen und die Instandhaltung von Ruhebänken im Dorfbereich.
(7) Die Verschönerung des Dorfbildes im Bereich öffentlicher Wege und Straßen.
(8) Die Schaffung und Unterhaltung jugendgerechter Einrichtungen.
Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die den Zweck des Vereins unterstützen wollen.
Zur Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Mit dem Aufnahmeantrag wird die Satzung anerkannt, 01Jer die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Dieser kann die Aufitahme verweigem.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt. Im Falle des Todes eines Mitgliedes können die Erben auf Antrag die Mitgliedschaft fortsetzen. Der Austritt kann nur durch schriftliche, an den Vorsitzenden gerichtete Erklärung unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Kalenderjahresschluss erfolgen. Rechte und Pflichten dauern bis zu diesem Termin fort. Bei außergewöhnlichen Umständen kann der Vorstand auf Antrag die Frist abkürzen.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand erklärt werden, wenn einer der nach genannten Gründe vorliegt:
a) Beitragsrückstand für 12 oder mehr Monate
b) grober Verstoß gegen die Zwecke oder die Satzung des Vereins oder schädigendes Verhalten.
Beim Ausschluss erlöschen die Mitgliedsrechte sofort; finanzielle Verpflichtungen sind jedoch bis zum Ende des Geschäftsjahres zu erfüllen.
§ 8 Finanzbestimmungen
In der Mitgliederversammlung werden die Beiträge der Mitglieder festgesetzt. Der Vorstand entscheidet über die Verwendung der Einnahmen, soweit sie für die lau-fenden Angelegenheiten benötigt werden. Außerordentliche Maßnahmen bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
§ 9 Gewinne, Begünstigungen, Vermögen
(1) Etwaige Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile
und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(2) Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
(3) Für das Vereinsvermögen werden Konten eingerichtet. Auf eine zinsgünstige Anlage der Gelder ist zu achten.
(4) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins lallt das Vermögen des Vereins an die Stadt Plettenberg, die es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Dorf Himmelmert zu verwenden hat
Die Vereinsorgane arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich.
c. dem Geschäfts- und Schriftführer
(2) Der erweiterte Vorstand besteht aus drei Beisitzern.
(3) Der gesamte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich.
(4) Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Verein nach außen. Er hat die volle Vertretungsmacht nach § 26 BGB. Zur
Vertretung des Vereins sind je zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich berechtigt, Diesem Organ obliegt die
Geschäftsführung des Vereins.
(5) Die Beisitzer haben im Rahmen der Vorstandssitzungen volles Stimmrecht,
(6) Der Vorstand beschließt seine Geschäftsordnung und die seiner Ausschüsse selbst.
Der Vorstand wird durch den Vorsitzenden nach Bedarf oder auf Antrag von zwei Vorstandsmitgliedern einberufen, und zwar formlos. Die Ladungsfrist beträgt zwei Tage. Verzicht auf Ladungsvorschriften ist zulässig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder des Gesamtvorstandes anwesend sind.
Beschlüsse kommen mit der Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder zustande. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Anträge zur Beschlussfassung kann jedes Mitglied des Vorstandes stellen.
§ 13 Vorstandsmitglieder und Vertretung
Der Vorsitzende repräsentiert den Verein. Er beruft die Sitzungen ein und leitet die Versammlungen. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Vorsitzende die Vertretung mit anderen Vorstandsmitgliedern im Sinne von § 11 ausübt. Der Vorsitzende wird bei Verhinderung von den übrigen Vorstandsmitgliedern in nachstehender Reihenfolge vertreten:
Im Übrigen nehmen die jeweiligen Vorstandsmitglieder die ihnen übertragenen Aufgaben wahr.
Die Mitgliederversammlung wählt alljährlich einen Kassenprüfer für die Zeit von zwei Jahren. Bedingt durch die zu Anfang getätigten Wahlen von zwei Personen mit unterschiedlicher Zuständigkeitsdauer, ergibt sich eine jeweils andere Zusammensetzung des Prüfungsteams. Dieses hat die Kasse wenigstens einmal pro Jahr zu prüfen und der Mitgliederversammlung darüber Bericht zu erstatten.
Die Mitgliederversammlung findet in jedem Jahr im ersten Quartal statt. Die Einberufung erfolgt mindestens zwei Wochen vorher mit schriftlicher Einladung durch den Vorstand.
In der Einladung ist die Tagesordnung aufzuführen, Bei Satzungsänderungen brauchen die einzelnen Änderungen nicht angegeben zu werden. Die Satzungsänderung muss jedoch in der Tagesordnung erwähnt werden. Anträge von Mitgliedern, die nicht spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingegangen sind, können nur unter "Verschiedenes" behandelt werden, es sei denn, der Vorstand beschließt ihre Dringlichkeit.
Der Vorsitzende kann nach Bedarf oder hat auf Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag von einem Viertel der Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Hierfür gelten die Bestimmungen des § 15 entsprechend,
b) Festlegung der Beiträge und der außerordentlichen Verpflichtungen
d) Genehmigung des Jahres- und Kassenberichtes
e) Entlastung des Vorstandes und seine Abberufung
g) sonstige, ihr vorbehaltene Aufgaben
Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, werden alle Beschlüsse mit der Mehrheit der vertretenen Stimmen getroffen. Zu einer Satzungsänderung ist die Mehrheit von 2/3 der vertretenen Stimmen erforderlich. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Versammlung erfolgen, deren Tagesordnung die Auflösung ausdrücklich erwähnt Sie kann nur mit 3/4-Mehrheit beschlossen werden.
Die Mitgliederversammlung oder der Vorstand können für bestimmte Zwecke oder Angelegenheiten Ausschüsse bilden.
Über alle Beschlüsse der in § 10 genannten Organe des Vereins sind Niederschriften in Form eines Ergebnisprotokolls anzufertigen. Die Niederschrift ist unverzüglich zu erstellen. Sie muss von demjenigen, der das Amt des Schriftführers wahrnimmt, und dem Vorsitzenden unterzeichnet sein, in jedem Falle aber von 2 Vorstandsmitgliedern. Bei Verhinderung des Vorsitzenden gilt § 13 entsprechend.