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Timestamp: 2016-10-24 05:15:09
Document Index: 360184921

Matched Legal Cases: ['Art. 122', 'Art. 9', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 29', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 112', 'Art. 177', 'Art. 112', 'BGE', 'Art. 112', 'BGE', 'Art. 123', 'Art. 126', 'BGE', 'Art. 123', 'BGE', 'BGE', 'Art. 122', 'BGE', 'BGE', 'Art. 177', 'Art. 112', 'Art. 19', 'Art. 112', 'Art. 19', 'Art. 112', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 99', 'Art. 19', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 64', 'e contrario', 'Art. 65']

6B_706/2011 (03.04.2012)
Mehrfach versuchte schwere K�rperverletzung, einfache K�rperverletzung etc.; Willk�r, rechtliches Geh�r etc.,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Strafkammer, vom 17. November 2009 und den Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts des Kantons Z�rich vom 19. September 2011.
X.________ und A.________ wird vorgeworfen, am 25. September 2007 im Rahmen einer t�tlichen Auseinandersetzung sich gegenseitig mehrere erhebliche (jedoch nicht schwere im Sinne von Art. 122 StGB) K�rperverletzungen zugef�gt zu haben. Beide T�ter h�tten eine lebensgef�hrliche Verletzung des Gegners in Kauf genommen. X.________ wird zudem zur Last gelegt, am 26. Juli 2006 B.________ zweimal mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen zu haben. Zudem habe er seit 2006 bis zum 25. September 2007 in unregelm�ssigen Abst�nden Marihuana konsumiert.
Die II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Z�rich verurteilte X.________ mit Entscheid vom 17. November 2009 wegen mehrfacher versuchter schwerer K�rperverletzung, einfacher K�rperverletzung sowie mehrfacher �bertretung des Bet�ubungsmittelgesetzes. A.________ sprach sie insbesondere der versuchten schweren K�rperverletzung schuldig. Sie verurteilte X.________ zu einer Freiheitsstrafe von 4 1/2 Jahren und einer Busse von Fr. 400.-- als teilweise Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Z�rich-Sihl aus dem Jahre 2006 und unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungs- und Sicherheitshaft von 784 Tagen. Das Obergericht widerrief den bedingten Vollzug einer Gef�ngnisstrafe von 90 Tagen aus dem Jahre 2006. Gleichzeitig verzichtete es mangels Er�ffnung eines Strafbefehls aus dem Jahre 2006 auf den Widerruf des bedingten Vollzugs einer Gef�ngnisstrafe von 21 Tagen.
Eine von X.________ dagegen erhobene Nichtigkeitsbeschwerde wies das Kassationsgericht des Kantons Z�rich mit Beschluss vom 19. September 2011 ab.
X.________ f�hrt Beschwerde ans Bundesgericht. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts und der Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Z�rich seien aufzuheben, und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen zur�ckzuweisen. Des Weiteren ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Der Beschwerdef�hrer r�gt im Zusammenhang mit dem Schuldspruch der mehrfach versuchten schweren K�rperverletzung eine willk�rliche Beweisw�rdigung (Art. 9 BV), die Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK) und die Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV). Zudem habe das Kassationsgericht gegen den Grundsatz eines gerechten Verfahrens (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) verstossen (Beschwerde S. 4 ff.).
1.1.1 Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234 mit Hinweisen; vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 136 III 552 E. 4.2 S. 560 mit Hinweisen).
1.1.2 Das Bundesgericht pr�ft frei, ob das Kassationsgericht auf eine in einer kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde gegen ein Urteil des Ober- bzw. Geschworenengerichts vorgebrachte R�ge der willk�rlichen Beweisw�rdigung zu Unrecht Willk�r verneint und diese Verfassungsverletzung nicht behoben hat. Diese Pr�fung l�uft regelm�ssig darauf hinaus zu beurteilen, ob das Ober- bzw. Geschworenengericht die Beweise willk�rlich gew�rdigt hat. Trifft dies zu, h�tte das Kassationsgericht Willk�r bejahen m�ssen, und im gegenteiligen Fall hat es Willk�r zu Recht verneint. Bei der Begr�ndung der R�ge, das Kassationsgericht habe Willk�r zu Unrecht verneint, muss sich der Beschwerdef�hrer mit dessen Erw�gungen wie auch mit den Erw�gungen des Ober- bzw. Geschworenengerichts auseinandersetzen. Er darf sich nicht auf eine blosse Wiederholung der vor dem Kassationsgericht gegen das ober- bzw. geschworenengerichtliche Urteil erhobenen R�gen beschr�nken, sondern hat zugleich auf die Begr�ndung des Kassationsgerichts einzugehen (Urteil 6S.46/2005 vom 2. Februar 2006 E. 2.3, nicht publiziert in BGE 132 IV 70; 125 I 492 E. 1a/cc S. 494 f.; Urteil 6B_289/2008 vom 17. Juli 2008 E. 4.2; je mit Hinweis).
1.2 Das Obergericht st�tzt seine Beweisw�rdigung auf die Aussagen des Beschwerdef�hrers sowie von A.________ und zieht die Schilderungen von f�nf Zeugen und zwei Auskunftspersonen heran. Es gelangt zur �berzeugung, dass der Beschwerdef�hrer und A.________ w�hrend eines Kartenspiels in einer Wohnung an der H.________strasse 4 in Z�rich in eine verbale Auseinandersetzung gerieten und diese gewaltt�tig ausserhalb der Wohnung weiterf�hren wollten. Zu diesem Zweck h�tten sich beide M�nner mit einem K�chenbeil respektive mit einem metallenen Besenstiel bewaffnet und sich vor die Liegenschaft begeben. Dort h�tten sie aufeinander eingeschlagen, der Beschwerdef�hrer mit dem Beil und A.________ mit dem Besenstiel. Nachdem A.________ in die besagte Liegenschaft zur�ckgekehrt sei und ein K�chenmesser beh�ndigt habe, habe sich die zweite Phase der Auseinandersetzung kurz darauf unweit vom ersten Tatort an der I.________strasse in der N�he einer K.________Tankstelle abgespielt. Die beiden M�nner seien sofort mit den Messern aufeinander losgegangen. Erst in einer sp�teren Phase habe der Beschwerdef�hrer den Kampf abbrechen wollen. Die in der Anklageschrift genannten Verletzungen (beim Beschwerdef�hrer eine Stichverletzung am R�cken sowie an der linken Schulter und zwei Schnittverletzungen am linken Unterarm und am linken Zeigefinger, bei A.________ eine vier bis f�nf Zentimeter lange Schnittwunde an der Stirn mit Fraktur der Vorderwand der Stirnh�hle, verschiedene Stichverletzungen am linken Unter- und Oberarm, am rechten Oberschenkel, an der rechten Handfl�che und am linken Zeigefinger sowie eine Schnittwunde an der rechten Augenbraue und am rechten Augenlid) seien unbestritten und dokumentiert (Urteil des Obergerichts S. 10 ff.). Das Kassationsgericht sch�tzt die Auffassung des Obergerichts, soweit es auf die Beschwerde eintritt (Beschluss des Kassationsgerichts S. 5 ff.).
1.3.1 Betreffend die erste Phase der verbalen Auseinandersetzung in der Wohnung macht der Beschwerdef�hrer geltend, es sei ihm nicht zuzumuten gewesen, aus der Anh�ufung respektive dem Durcheinander der vom Obergericht zitierten Aussagen die aus der Sicht des Obergerichts relevanten Stellen herauszusuchen. Indem das Kassationsgericht eine eigene Beweisw�rdigung vornehme, verstosse es gegen das "Wesen des Kassationsverfahrens" sowie gegen den Grundsatz eines gerechten Verfahrens (Beschwerde S. 4 ff.).
Zum einen geht aus der Beschwerde nicht hervor, welche Bestimmung der Beschwerdef�hrer mit dem behaupteten Verstoss gegen das "Wesen des Kassationsverfahrens" als verletzt sieht. Darauf ist nicht weiter einzugehen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Zum anderen ist die R�ge unbegr�ndet, soweit der Beschwerdef�hrer ein ungerechtes Verfahren vor dem Kassationsgericht behauptet und damit implizit eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK geltend macht. Dem Kassationsgericht ist beizupflichten, dass das Obergericht auf Aussagen beider T�ter abstellt, in welchen sich jeder selbst belastet hat. Einleitend hebt das Obergericht die zweite Konfrontationseinvernahme vom 26. Februar 2008 hervor (vorinstanzliche Akten act. 7/4 S. 2 - 4) und h�lt fest, die T�ter h�tten den Verlauf des Streits im Wesentlichen �bereinstimmend und wie in der Anklage umschrieben geschildert. Die in der Folge vom Obergericht zitierten Aussagen beider Beteiligten sind nicht zahlreich, sondern beschr�nken sich auf eine Urteilsseite. Mit Blick auf die Konfrontationseinvernahme und das Beweisergebnis (wonach sich die T�ter f�r die Auseinandersetzung bewaffneten) st�tzt sich das Obergericht in erkennbarer Weise auf jene Aussagen, welche das Kassationsgericht zutreffend hervorhebt und in seiner Begr�ndung unterstreicht. Das Kassationsgericht weist demnach richtigerweise auf die vom Obergericht als relevant eingesch�tzten Aussagen der Beteiligten, ohne das Beweisergebnis mit einer eigenen, abweichenden Motivation zu best�tigen. Mit nachvollziehbarer Begr�ndung legt das Kassationsgericht weiter dar, dass sich das obergerichtliche Beweisergebnis nicht massgeblich auf die Zeugenaussagen von C.________ und ebenso wenig auf die Schilderungen der beiden Auskunftspersonen st�tzt. Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers dazu �berzeugen nicht. Auf die Erw�gungen des Kassationsgerichts kann verwiesen werden (Beschluss des Kassationsgerichts S. 9 und 12 f.).
1.3.2 Was am Beweisergebnis des Obergerichts, wonach der Beschwerdef�hrer und A.________ die Wohnung bewaffnet und zum Kampf verlassen h�tten, willk�rlich sein und die Unschuldsvermutung verletzen sollte, ist nach der zutreffenden Auffassung des Kassationsgerichts nicht ersichtlich. Dieses h�lt fest, das Obergericht ziehe Aussagen heran, in denen sich die T�ter selbst belastet h�tten. Was der Beschwerdef�hrer betreffend die Aussagen von A.________ ausf�hrt, geht an der Sache vorbei. Im �brigen macht er geltend, seine anl�sslich der ersten (richtig: zweiten) Konfrontationseinvernahme deponierte Aussage ("[...] Ich habe das besagte Hackbeil in der K�che genommen. F�r den Fall, dass es draussen mit A.________ zu einer Schl�gerei kommen k�nnte. Auf Grund der Stimmung in der Wohnung habe ich damit gerechnet, dass es dazu kommen k�nnte, und ich war auch bereit, mich dieser Auseinandersetzung zu stellen. Ich verliess dann die Wohnung und A.________ folgte mir.") lasse kein bewusstes Suchen eines Kampfes zu. Damit legt er einzig dar, wie seine Aussagen anl�sslich der Einvernahme vom 26. Februar 2008 seiner Auffassung nach richtigerweise zu w�rdigen gewesen w�ren. Dieses appellatorische Vorbringen vermag keine Willk�r darzutun. Das h�lt das Kassationsgericht zutreffend fest (Beschluss S. 9), weshalb der Beschwerdef�hrer ohne Grund eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs r�gt (vgl. zur Pflicht der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden: BGE 137 II 266 E. 3.2 S. 270 mit Hinweisen). Gleiches gilt, soweit der Beschwerdef�hrer auf die nach seinem Daf�rhalten und entgegen der Einsch�tzung des Obergerichts entlastenden Aussagen von D.________ verweist.
1.3.3 Betreffend die t�tliche Auseinandersetzung vor der Liegenschaft w�rdigt das Obergericht mit nachvollziehbarer Begr�ndung den vom Beschwerdef�hrer anl�sslich der zweiten Konfrontationseinvernahme geschilderten und von A.________ als zutreffend bezeichneten Tathergang. Es zieht zudem die klarerweise belastenden Beobachtungen des Zeugen E.________ heran, wonach der Beschwerdef�hrer mit dem Hackbeil auf A.________ weiter eingeschlagen habe, als dessen Stange bereits entzwei am Boden gelegen habe. Unter diesen Umst�nden ist dem Kassationsgericht beizupflichten, dass die vom Beschwerdef�hrer erhobenen Einw�nde nicht �berzeugen und nicht geeignet sind, die obergerichtliche Beweisw�rdigung als willk�rlich umzustossen. Der Beschwerdef�hrer stellt der W�rdigung des Obergerichts auch hier einzig seine eigene Sicht der Dinge gegen�ber. Er legt bloss dar, wie seine Aussagen anl�sslich der Konfrontationseinvernahme ("Dann haben wir angefangen, gegenseitig aufeinander einzuschlagen, er mit dem Besenstiel, ich mit dem Hackbeil.") sowie die Aussagen der Zeugen F.________ und E.________ seiner Meinung nach richtigerweise zu w�rdigen gewesen w�ren. Soweit sich der Beschwerdef�hrer mit den Erw�gungen des Kassationsgerichts nicht argumentativ auseinandersetzt (betreffend die Aussagen von F.________), ist auf die Beschwerde im �brigen nicht einzutreten. Endlich vermag der Beschwerdef�hrer nach den zutreffenden Erw�gungen des Kassationsgerichts aus den von A.________ erlittenen Verletzungen nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Sein Hinweis, die Schnittwunde deute nicht auf eine Angriffshandlung hin, geht nicht �ber eine blosse Behauptung hinaus und klammert zudem aus, dass A.________ nebst einer Schnittwunde einen Bruch der Vorderwand der Stirnh�hle davontrug.
Soweit der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung vor der Liegenschaft dem Kassationsgericht eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vorwirft (Beschwerde S. 12), gen�gt die Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten.
1.3.4 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, da sich das Kassationsgericht mit seinen Argumenten betreffend die zweite Phase des Kampfes in der N�he der K.________Tankstelle nicht auseinandergesetzt habe (Beschwerde S. 12 ff.).
Die Begr�ndungspflicht ist nicht verletzt. Der in Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleistete Anspruch auf rechtliches Geh�r verlangt, dass die Beh�rden die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�ren, pr�fen und in der Entscheidfindung ber�cksichtigen. Die Beh�rde darf sich in ihrem Entscheid auf die wesentlichen Gesichtspunkte und Leitlinien beschr�nken und braucht sich nicht mit jedem sachverhaltlichen oder rechtlichen Einwand auseinanderzusetzen (BGE 137 II 266 E. 3.2 S. 270 mit Hinweisen). Das Kassationsgericht erw�gt, die vom Beschwerdef�hrer erhobenen R�gen der Willk�r seien, soweit sie �berhaupt �ber eine blosse appellatorische Kritik am obergerichtlichen Entscheid hinausgingen, unbegr�ndet. Mit Blick auf die Ausf�hrungen in der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde ist es nicht verfassungswidrig, wenn das Kassationsgericht sich nicht mit s�mtlichen Einw�nden im Detail auseinandersetzt, sondern sich auf die wesentlichen Aspekte beschr�nkt. Der Beschwerdef�hrer machte vor Kassationsgericht beispielsweise geltend, die Aussagen des Zeugen G.________ w�rden nicht ausschliessen, dass er sich mit A.________ in der N�he der K.________Tankstelle habe vers�hnen sowie ihm erste Hilfe habe leisten wollen und nur deshalb (unbestrittenermassen immer noch mit dem Hackbeil in der Hand) auf ihn zugerannt sei. Zudem h�tte er sich nicht nach der ersten Phase des Kampfes von der Liegenschaft entfernt, wenn er tats�chlich noch die Auseinandersetzung gesucht h�tte. Das Kassationsgericht durfte solche appellatorische Behauptungen in seinen Erw�gungen ausklammern, ohne den Geh�rsanspruch zu verletzen. Ebenso konnte es die weiteren Ausf�hrungen zu den Zeugenaussagen von G.________ (welche der Beschwerdef�hrer zudem ungenau zitierte, vgl. vorinstanzliche Akten act. 10/12 S. 3) unerw�hnt lassen. Im �brigen h�lt das Kassationsgericht entgegen dem Daf�rhalten des Beschwerdef�hrers zutreffend fest, dass er sich nicht mit s�mtlichen erheblichen Aussagen auseinandergesetzt hat. Beispielsweise zitiert das Obergericht auch die �bereinstimmenden Schilderungen beider Beteiligten, wonach der Beschwerdef�hrer A.________ zuerst mit dem Beil geschlagen und ihn an der Hand getroffen habe. Insgesamt erm�glicht die kassationsgerichtliche Begr�ndung den Prozessparteien, sich �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild zu machen und diesen gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies war dem Beschwerdef�hrer denn auch m�glich, und Gegenteiliges wird von ihm nicht vorgebracht.
2.1 Betreffend den Vorwurf der einfachen K�rperverletzung zu Lasten von B.________ vom 26. Juli 2006 bringt der Beschwerdef�hrer vor, es sei nicht bewiesen, dass die gleichentags im Arztbericht dokumentierten Verletzungen auf ihn zur�ckzuf�hren seien. Es k�nne nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesch�digte anl�sslich einer Auseinandersetzung mit einer anderen Person Schl�ge abbekommen habe. Indem das Kassationsgericht seine R�ge nicht behandelt habe, habe es sein rechtliches Geh�r verletzt (Beschwerde S. 16).
2.2 Das Obergericht sieht es als erstellt an, dass der Beschwerdef�hrer der Gesch�digten zweimal eine Ohrfeige verpasst habe. Es st�tzt sich auf die Aussagen des Beschwerdef�hrers sowie auf ein �rztliches Zeugnis (Urteil des Obergerichts S. 22). Das Kassationsgericht erw�gt, der Beschwerdef�hrer lege nicht dar, dass und inwiefern das Abstellen auf das besagte Zeugnis willk�rlich sei oder an einem anderen Nichtigkeitsgrund leide, weshalb mangels ausreichender Substanziierung auf die Beschwerde nicht einzutreten sei (Beschluss des Kassationsgerichts S. 19).
2.3 Das Kassationsgericht hat das im kantonalen Verfahren vorgebrachte Argument tats�chlich geh�rt. Es ist auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten, da sie nach der Einsch�tzung des Kassationsgerichts dem R�geprinzip im Sinne von � 430 Abs. 2 des Gesetzes des Kantons Z�rich vom 4. Mai 1919 betreffend den Strafprozess (StPO; LS 321; aufgehoben per 1. Januar 2011) nicht gen�gte. Die R�ge der Geh�rsverletzung geht fehl.
Gem�ss � 430 Abs. 2 aStPO/ZH war in der Beschwerdeschrift jeder Nichtigkeitsgrund genau zu bezeichnen. Die R�gen mussten in der Begr�ndung (und nicht in den zitierten Akten) dargelegt werden (DONATSCH/SCHMID, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Z�rich, 1996, N. 32 zu � 430 aStPO/ZH). Nach den zutreffenden Erw�gungen des Kassationsgerichts geht aus dem �rztlichen Bericht vom 26. Juli 2006 hervor, dass die Gesch�digte als Grund der Verletzungen zwei Ohrfeigen angab und die Befunde damit vereinbar seien. Mithin stehen die vom Arzt festgestellten Verletzungen mit dem von der Gesch�digten geschilderten Tathergang nach �rztlicher Einsch�tzung im Einklang. Damit setzte sich der Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren, indem er einen Streit mit einer Drittperson anf�hrte, nicht auseinander. Es ist deshalb nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdef�hrer nicht dargetan, dass und inwiefern das Kassationsgericht mit dem Nichteintreten in willk�rlicher Weise die Anforderungen an das R�geprinzip �berspannt h�tte.
Der Beschwerdef�hrer sieht in Bezug auf die Auseinandersetzung vor der Liegenschaft H.________strasse 4 die Bestimmung �ber die entschuldbare Notwehr nach Art. 16 StGB verletzt (E. 3.1 nachfolgend). Zudem habe das Obergericht w�hrend der zweiten Phase des Kampfes auf der I.________strasse zu Unrecht eine rechtfertigende Notwehr im Sinne von Art. 15 StGB verneint (E. 3.2 nachfolgend; Beschwerde S. 16 f.). Demgegen�ber h�lt das Obergericht fest, es k�nne nicht ansatzweise davon die Rede sein, dass sich die T�ter in einer Notwehrsituation befunden h�tten (Urteil des Obergerichts S. 18).
3.1.1 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, selbst wenn er nach dem Zerschlagen des Besenstiels weiter auf A.________ eingeschlagen h�tte, so w�re sein Verhalten mit Blick auf die zuvor von seinem Gegner ausgegangene Gewalt verst�ndlich gewesen. Deshalb habe er nicht schuldhaft gehandelt. Zumindest h�tte die Strafe gemildert werden m�ssen.
3.1.2 Soweit der Beschwerdef�hrer implizit behaupten sollte, vor dem Bruch des Besenstiels sei die Gewalt einzig von A.________ ausgegangen, richtet er sich gegen tats�chliche Feststellungen des Obergerichts, ohne vor dem Kassationsgericht Willk�r dargetan zu haben. Darauf ist nicht weiter einzugehen.
Nach dem willk�rfrei festgestellten Sachverhalt verliessen beide T�ter nacheinander die Wohnung, um einen Disput im Freien gewaltt�tig fortzusetzen. Dazu, und nicht bloss zur Verteidigung, beh�ndigte der Beschwerdef�hrer ein Beil und A.________ einen metallenen Besenstiel. Draussen schlugen sie gegenseitig aufeinander ein, wobei der Beschwerdef�hrer die Schl�ge fortsetzte, als sein Kontrahent bereits entwaffnet war (Urteil des Obergerichts S. 12 f.). Angesichts dieses Sachverhalts durfte das Obergericht eine Notwehrlage nach Art. 15 und Art. 16 StGB verneinen, ohne Bundesrecht zu verletzen. Der Angegriffene kann sich nicht auf Notwehr berufen, wenn er die Notwehrsituation provoziert, mithin den Angriff absichtlich herbeigef�hrt hat, um den Angreifer gleichsam unter dem Deckmantel der Notwehr etwa zu t�ten oder zu verletzen. Dasselbe gilt grunds�tzlich auch bei einem Zweikampf oder einer Rauferei, bei der sich die Beteiligten in gegenseitigem Einverst�ndnis angreifen. In solchen F�llen kann von einer Verteidigung des Rechts gegen das Unrecht keine Rede sein. Bei dieser sogenannten Absichtsprovokation findet deshalb Art. 15 StGB keine Anwendung (vgl. BGE 104 IV 53 E. 2a S. 56; 102 IV 228 E. 2 S. 230; G�NTER STRATENWERTH, Schweizerisches Strafrecht, Die Straftat, 4. Aufl. 2011, � 10 N. 81). Somit bleibt kein Raum f�r den vom Beschwerdef�hrer angerufenen Notwehrexzess.
3.2.1 Nach der Auffassung des Beschwerdef�hrers habe das Obergericht nicht festgestellt, dass er bereits beim Zusammentreffen auf der I.________strasse lebensgef�hrliche Verletzungen seines Kontrahenten in Kauf genommen habe. Dies sei laut Obergericht erst der Fall gewesen, als er am Boden liegend mit dem Beil die Schl�ge abgewehrt habe. Deshalb verneine das Obergericht zu Unrecht eine Notwehrsituation.
3.2.2 Der Beschwerdef�hrer nahm nach den obergerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen beim ersten t�tlichen Zusammentreffen vor der Liegenschaft schwere Verletzungen seines Gegners in Kauf. Als A.________ kurz darauf an der I.________strasse erschien, rannte der Beschwerdef�hrer sogleich auf ihn zu, um die Messerstecherei fortzusetzen. Dort schlugen sie mit den Messern aufeinander ein, und es bestand die Gefahr einer lebensbedrohlichen Verletzung (Urteil des Obergerichts S. 16, 23 und 26). Das Obergericht geht demnach davon aus, dass der Beschwerdef�hrer auch hier betreffend die Verletzungsfolgen eines Einsatzes mit dem Beil mit Eventualvorsatz vorging. Es billigt ihm zu, auf der I.________strasse vor allem (aber nicht ausschliesslich) in Verteidigungsabsicht gehandelt zu haben. Der Beschwerdef�hrer entfernt sich erneut von den tats�chlichen Feststellungen des Obergerichts, ohne allerdings vor dem Kassationsgericht dargetan zu haben, inwiefern diese willk�rlich seien. Damit ist er nicht zu h�ren.
4.1 Der Beschwerdef�hrer beanstandet, das Obergericht lege nicht dar, welche von B.________ erlittenen Verletzungen �ber eine T�tlichkeit hinausgingen. Es verletze dadurch die Begr�ndungspflicht im Sinne von Art. 112 BGG. Zudem w�rden die im �rztlichen Zeugnis aufgef�hrten Befunde blosse T�tlichkeiten darstellen. Auch habe die Vorinstanz zu Unrecht Art. 177 Abs. 3 StGB (Retorsion) nicht angewendet (Beschwerde S. 18).
4.2 Das Obergericht erw�gt, die der Gesch�digten zugef�gten Verletzungen gingen �ber T�tlichkeiten hinaus (Urteil Obergericht S. 22).
4.3.1 Nach Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG m�ssen beim Bundesgericht anfechtbare Entscheide die massgebenden Gr�nde tats�chlicher und rechtlicher Art enthalten und insbesondere die massgeblichen Gesetzesbestimmungen angeben. Der vorinstanzliche Entscheid hat somit eindeutig aufzuzeigen, auf welchem festgestellten Sachverhalt und auf welchen rechtlichen �berlegungen er beruht (BGE 135 II 145 E. 8.2 S. 153).
4.3.2 Selbst wenn das Obergericht den Vorwurf der einfachen K�rperverletzung nur knapp begr�ndet, indem es auf das �rztliche Zeugnis vom 26. Juli 2006 verweist, kommt es seiner Begr�ndungspflicht nach. Entscheidend ist, dass es den Parteien m�glich ist, das vorinstanzliche Erkenntnis - unter Ber�cksichtigung der Kognition des Bundesgerichts (SEILER/VON WERDT/G�NGERICH, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 9 f. zu Art. 112 BGG) - sachgerecht anzufechten (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236). Dies ist hier der Fall, und Gegenteiliges legt der Beschwerdef�hrer nicht n�her dar. Wohl trifft zu, dass das Obergericht nicht festh�lt, ob es s�mtliche oder nur einzelne Befunde als einfache K�rperverletzungen qualifiziert. Dies allein schloss jedoch nicht aus, dass der Beschwerdef�hrer sich �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen und sich mit diesem argumentativ auseinandersetzen konnte. Wesentlich ist, dass das Arztzeugnis nur eine kleine Zahl von k�rperlichen Beeintr�chtigungen festh�lt (vgl. vorinstanzliche Akten ND 2/6). Der Vorwurf der einfachen K�rperverletzung l�sst sich gest�tzt auf das Sachverhaltsfundament auf seine Richtigkeit �berpr�fen (E. 4.4 nachfolgend).
4.4.1 Gem�ss Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB macht sich der einfachen K�rperverletzung schuldig, wer vors�tzlich einen Menschen in anderer als schwerer Weise an K�rper oder Gesundheit sch�digt. Bei Bluterg�ssen, Sch�rfungen, Kratzwunden oder Prellungen ist die Abgrenzung der einfachen K�rperverletzung zum Tatbestand der T�tlichkeiten (Art. 126 StGB) begrifflich nur schwer m�glich (BGE 134 IV 189 E. 1.3 S. 191 f. mit Hinweisen). F�r die Abgrenzung kommt dem Mass des verursachten Schmerzes entscheidendes Gewicht zu. Wenn vom Eingriff keine �usseren Spuren bleiben, gen�gt schon das Zuf�gen erheblicher Schmerzen als Sch�digung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 StGB (BGE 107 IV 40 mit Hinweisen). Bei den Begriffen der T�tlichkeit und der Verletzung der k�rperlichen Integrit�t handelt es sich um unbestimmte Rechtsbegriffe. Deshalb r�umt das Bundesgericht dem Sachrichter bei der Abgrenzung der beiden Tatbest�nde einen Ermessensspielraum ein, da die Feststellung der Tatsachen und die Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs eng miteinander verflochten sind. Das Bundesgericht auferlegt sich eine Zur�ckhaltung bei der �berpr�fung dieser vorinstanzlichen W�rdigung (BGE 134 IV 189 E. 1.3 S. 192; 127 IV 59 E. 2a/bb S. 61; je mit Hinweisen).
4.4.2 Nach den zutreffenden Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers stellt die Besch�digung der Prothese des rechten Schneidezahns keine K�rperverletzung dar. Bei der Prothese handelte es sich um eine provisorische, abnehmbare Drahtklammer (vorinstanzliche Akten ND 2/7). Zum K�rper geh�ren Prothesen nur, wenn sie mit diesem fest verbunden sind, beispielsweise ein fest verankerter Stiftzahn (ROTH/BERKEMEIER, in: Basler Kommentar, Strafrecht, Bd. II, 2. Aufl. 2007, N. 13 vor Art. 122 StGB).
Die Gesch�digte zog sich eine leichte Schwellung und R�tung des Gesichts zu, Schmerzen am Fortsatz des Schl�fenbeins, Blutungen im Trommelfell sowie eine kleine Schleimhautplatzwunde an der Oberlippe. Diese objektiven Verletzungsfolgen sind nicht sehr erheblich und �berschreiten die Grenze zwischen T�tlichkeit und K�rperverletzung, wenn �berhaupt, nur knapp. Das Bundesgericht hat einen Faustschlag ins Gesicht, der einen Bluterguss unterhalb des linken Auges zur Folge hatte (BGE 119 IV 25), zwei je ca. 2 x 5 cm grosse Schwellungen und R�tungen im Bereich der Augenbraue und des Ohrs sowie eine Druckschmerzhaftigkeit am unteren Rippenbogen (BGE 127 IV 59) und einen harten Faustschlag ins Gesicht, der Schmerzen unterhalb des Auges und ein Schwindelgef�hl zur Folge hatte (Urteil 6S.386/2003 vom 18. Mai 2004), als einfache K�rperverletzungen eingestuft. Der Beschwerdef�hrer schlug mit der flachen Hand zweimal und derart kr�ftig zu, dass eine Zahnprothese in die Br�che ging und die Gesch�digte im Trommelfell blutete. Indem die Vorinstanz auf eine einfache K�rperverletzung erkennt, h�lt sie sich im Rahmen des ihr zustehenden Ermessensspielraums.
4.5 Sind die der Gesch�digten zugef�gten Verletzungen als einfache K�rperverletzungen zu qualifizieren, musste die Vorinstanz die M�glichkeit der Strafbefreiung im Sinne von Art. 177 Abs. 3 StGB nicht pr�fen. Der Beschwerdef�hrer macht ohne Grund eine Verletzung der Begr�ndungspflicht (Art. 112 BGG) geltend (vgl. im �brigen das Urteil des Obergerichts S. 27).
Dem Beschwerdef�hrer wird vorgeworfen, seit 2006 bis zum 25. September 2007 in unregelm�ssigen Abst�nden Marihuana konsumiert zu haben. Das Obergericht auferlegt ihm in Anwendung von Art. 19a Ziff. 1 BetmG eine Busse in der H�he von Fr. 400.-- (Anklageschrift der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Z�rich vom 14. Mai 2009 S. 9; Urteil des Obergerichts S. 27, 31 und 35).
5.1 Der Beschwerdef�hrer sieht Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG verletzt, da sich dem obergerichtlichen Urteil die Quantit�t der konsumierten Bet�ubungsmittel nicht entnehmen lasse. Im Weiteren liege ein leichter Fall im Sinne von Art. 19a Ziff. 2 BetmG vor. Zu seinen Gunsten sei davon auszugehen, dass er ab 31. Dezember 2006 und somit w�hrend h�chstens neun Monaten in unregelm�ssigen Abst�nden und demnach maximal zweimal Marihuana geraucht habe. Deshalb h�tte das Obergericht auf einen Schuldspruch und eine Bestrafung verzichten m�ssen (Beschwerde S. 18 f.).
5.2 Die Begr�ndungspflicht im Sinne von Art. 112 BGG ist nicht verletzt (E. 4.3.1 hievor). Sowohl die Anklage als auch das Obergericht stellen auf die eigenen Angaben des Beschwerdef�hrers zu seinem Marihuanakonsum ab (vgl. etwa vorinstanzliche Akten act. 7.10 und Protokoll der obergerichtlichen Hauptverhandlung S. 33). Nach den zutreffenden Erw�gungen des Kassationsgerichts war der Beschwerdef�hrer im Bilde dar�ber, was ihm vorgeworfen wird (Beschluss des Kassationsgerichts S. 21). Mithin war es ihm m�glich, das obergerichtliche Erkenntnis sachgerecht anzufechten.
Soweit der Beschwerdef�hrer behauptet, seit 2006 h�chstens zweimal Marihuana geraucht zu haben, dringt er nicht durch. Ein Konsum in unregelm�ssigen Abst�nden setzt entgegen dem Daf�rhalten des Beschwerdef�hrers bereits begrifflich mehr als ein bloss zweimaliger Konsum voraus. Im Rahmen der Untersuchung sowie anl�sslich der obergerichtlichen Hauptverhandlung r�umte er ein, am 25. September 2007 Marihuana geraucht zu haben. Er konsumiere nicht h�ufig, sondern nur gelegentlich. Seit 2006 bis zur Tatzeit habe er ab und zu Marihuana konsumiert (vorinstanzliche Akten act. 7.10 und Protokoll der obergerichtlichen Hauptverhandlung S. 33). Dass der Beschwerdef�hrer (nebst dem erstellten Vorfall vom 25. September 2007) seit 2006 h�chstens ein einziges Mal Marihuana konsumiert haben will (Beschwerde S. 19), trug er vor Obergericht nicht vor. Dazu h�tte er prozessual Gelegenheit und auch Anlass gehabt. Er h�tte somit die M�glichkeit gehabt, im kantonalen Verfahren betreffend den einger�umten unregelm�ssigen Konsum klarzustellen, seit 2006 insgesamt h�chstens zweimal Marihuana konsumiert zu haben. Er unterliess dies nicht nur, sondern liess vor Obergericht ausdr�cklich beantragen, dass er im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG schuldig zu sprechen sei (vorinstanzliche Akten act. 80 S. 15). Damit anerkannte er, dass kein leichter Fall im Sinne von Art. 19a Ziff. 2 BetmG vorliegt. Indem er nun vorbringt, seit 2006 h�chstens zweimal Marihuana konsumiert zu haben, ist er mit dem neuen Vorbringen nicht zu h�ren (Art. 99 Abs. 1 BGG). Soweit der Beschwerdef�hrer Art. 19a Ziff. 2 BetmG verletzt sieht, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird ausgangsgem�ss kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung gem�ss Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG. Das Gesuch ist abzuweisen, da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG e contrario). Seinen angespannten finanziellen Verh�ltnissen ist mit reduzierten Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).