Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-03-2019-1B_132-2019&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2019-09-19 22:06:31
Document Index: 95506802

Matched Legal Cases: ['Art. 78', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 66']

1B_132/2019 21.03.2019
1B_132/2019
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 6. Februar 2019 (BK 18 348 + 349).
Die Präsidentin der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Bern auferlegte B.________ eine Ordnungsbusse von Fr. 200.-- und A.________ eine solche von Fr. 100.-- mit der Begründung, sie hätten in ihrer Beschwerdeschrift die Staatsanwältin grob beleidigt und in ihrer Persönlichkeit verletzt.
Mit Beschwerde in Strafsachen beantragen B.________ und A.________ sinngemäss, diese Bussenverfügung aufzuheben.
Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Er schliesst das Verfahren indessen nicht ab; es handelt sich mithin um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur (BGE 133 IV 139 E. 4) bewirken könnte (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführer, darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1).
Die Beschwerdeführer legen unter Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht dar, inwiefern die Sachurteilsvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG für die Anfechtung eines Zwischenentscheids erfüllt sein sollen, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist damit im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG).