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Timestamp: 2019-10-14 20:31:03
Document Index: 208031905

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 32', '§ 64', '§ 820', '§ 820', '§ 820', '§ 820', '§ 63', '§ 63', '§ 64', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 26', '§ 15', '§ 15', '§ 26', '§ 242', '§ 291', '§ 1', '§ 64', 'Art. 6', '§ 2', '§ 3', '§ 3', 'Art. 3', 'Art. 20', 'Art. 28', 'Art. 80', 'Art. 70', '§ 20', '§ 32', '§ 28', '§ 1', '§ 3', 'Art. 33', 'Art. 80', '§ 53', '§ 1', '§ 79', '§ 199', '§ 195', '§ 818', '§ 820', '§ 53', '§ 12', '§ 820', '§ 2', '§ 12', '§ 2', '§ 2', '§ 818', '§ 818', '§ 820', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§46', '§ 30', '§ 45', '§ 62', '§ 6', '§ 15', '§ 15', '§15', '§ 20', 'Art 157', '§ 50', '§ 58']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 14.10.2019 22:31h
Suchergebnisse 1 bis 50 von 366
Dienst Lohn/Besoldung - Bereitschaft Bereitschaftsdienst
4 S 1657/17
Aktenzeichen: 4S1657/17 Paragraphen: Datum: 2018-03-08
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2 C 49.16
Alimentation; Beamter; Behinderung; Fähigkeit zum Selbstunterhalt; Waise; Waisengeld;
BeamtVG §§ 23, 61, 69k
EStG 2006 § 32
Aktenzeichen: 2C49.16 Paragraphen: Datum: 2018-03-01
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5 LA 190/17
Rückforderung von Versorgungsbezügen; Zusammentreffen von Erwerbseinkommen mit Versorgungsbezügen (§ 64 NBeamtVG); gesetzlicher Vorbehalt; verschärfte Haftung nach § 820 Abs. 1 Satz 2 BGB analog; Billigkeitsentscheidung
Nach der ständigen Rechtsprechung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts ist der in den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. April 2012 (- BVerwG 2 C 15.10 und BVerwG 2 C 4.11 -, juris) aufgestellte Grundsatz, im Rahmen der bei Rückforderungsentscheidungen zu treffenden Billigkeitsprüfung sei im Falle eines überwiegenden behördlichen Mitverschuldens regelmäßig der überzahlte Betrag in einer Größenordnung von 30 Prozent zu reduzieren, nicht anwendbar, wenn die Zahlung unter einem gesetzlichen Vorbehalt geleistet wurde und der Betreffende nach § 820 Abs. 1 Satz 2 BGB analog verschärft haftet (vgl. etwa Nds. OVG, Beschluss vom 29.7.2013 - 5 LA 275/12 -, juris Rn. 30; Urteil vom 8.7.2014 - 5 LB 199/13 -, juris Rn. 50; Beschluss vom 1.9.2014 - 5 LA 240/13 -, juris Rn. 21).
BGB § 820 Abs 1, § 820 Abs 1 S 2
BeamtVG ND § 63 Abs 2 S 3, § 63 Abs 2 S 1, § 64
Aktenzeichen: 5LA190/17 Paragraphen: Datum: 2018-01-05
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Lohn/Besoldung - Trennungsgeld
1 K 2612/16
Für einen Anspruch auf eine Reisebeihilfe für Heimfahrten nach § 5 Abs. 1 LTGVO ist ausreichend, dass der Trennungsgeldberechtigte im fraglichen Monatszeitraum nur Anspruch auf Trennungsreise- oder Trennungstagegeld in gekürztem Umfang nach § 4 Abs. 1 LTGVO hat.
Ein Aufenthalt am Wohnort an Arbeitstagen i.S.d. § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 LTGVO liegt auch dann vor, wenn ein Trennungsgeldberechtigter seine Dienstaufgaben nicht in der Dienststelle, sondern in seiner außerhalb des Dienstortes gelegenen Wohnung erledigt. Dies ist bei beamteten Studierenden während der Abordnung der Fall, wenn sie in der vorlesungsfreien Zeit ihre Abschlussarbeit in der außerhalb des Dienstortes gelegenen Wohnung anfertigen.
Aktenzeichen: 1K2612/16 Paragraphen: Datum: 2017-11-29
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2 C 11.17
Altersdiskriminierende Besoldung; Beamter; Geltendmachung; keine Rückwirkung für das Kalenderjahr der Geltendmachung; unionsrechtlicher Haftungsanspruch; Finanzieller Ausgleich wegen altersdiskriminierender Besoldung
Aktenzeichen: 2C11.17 Paragraphen: Datum: 2017-11-16
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BVerwG - OVG Koblenz - VG Trier
2 C 30.16
Aktenzeichen: 2C30.16 Paragraphen: Datum: 2017-09-21
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Lohn/Besoldung Dienstrecht - Einstufung Diskriminierungsverbot
5 LA 194/15
AGG § 15 Abs 2, § 15 Abs 1, § 15 Abs 4
Aktenzeichen: 5LA194/15 Paragraphen: Datum: 2017-07-04
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Lohn/Besoldung - Bereitschaft Bereitschaftsdienst
1 A 2475/16
1. Weder § 26 Abs. 4 HBG noch § 15 Abs. 3 BeamtStG haben zur Folge, dass der neue Dienstherr für Ansprüche gegen den alten Dienstherrn auf Grund abgeschlossener Lebenssachverhalte wegen dort geleisteter Bereitschaftsdienste haftet. Denn aus der Verwendung des Terminus "wird fortgesetzt" kann nicht auf eine Gesamtrechtsnachfolge dergestalt geschlossen werden, dass auch "Altforderungen" des Beamten oder der Beamtin gegenüber dem neuen Dienstherrn geltend zu machen sind.
2. Jenseits der staatsvertraglich geregelten Ausgleichszahlungen zwischen übernehmendem und abgebendem Dienstherrn hinsichtlich der Versorgungsbezüge besteht nach Sinn und Zweck der genannten Vorschriften kein Bedürfnis für eine "Belastung" des neuen Dienstherrn mit Forderungen aus abgeschlossenen Lebenssachverhalten, die ausschließlich das Verhältnis des Beamten oder der Beamtin und des abgebenden Dienstherrn betreffen.
3. Ein weiterer finanzieller Ausgleich für geleistete Stunden des Bereitschaftsdienstes kommt erst ab dem auf die erstmalige Geltendmachung folgenden Monat in Betracht. Dem Beamten ist es in dem von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägten Verhältnis zu seinem Dienstherrn zuzumuten, seinem Begehren auf Gewährung von zeitlichem Ausgleich frühzeitig Ausdruck zu verleihen, zumal an einen solchen Antrag keine hohen Anforderungen zu stellen sind (wie BVerwG, Urteil vom 17. September 2015 - 2 C 26/14 - juris).
BeamtStG § 15
HBG § 26
Aktenzeichen: 1A2475/16 Paragraphen: Datum: 2017-06-13
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Lohn/Besoldung - Auslandszulage
2 C 60.16
Aktenzeichen: 2C60.16 Paragraphen: Datum: 2017-05-04
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Lohn/Besoldung - Arbeitszeitkonto
1 A 2795/15
1. Aus dem personalvertretungsrechtlichen Benachteiligungsverbot folgt, dass einem wegen seiner Personalratstätigkeit vollständig vom Dienst freigestellten Beamten selbst dann weiterhin eine Zeitgutschrift auf seinem Lebensarbeitszeitkonto zu erteilen ist, wenn im Hinblick auf die tatsächliche regelmäßige Wochenarbeitszeit die Voraussetzungen hierfür zwar während der Freistellung nicht vorliegen, dies jedoch unmittelbar vor deren Beginn der Fall war.
2. Verweigert der Dienstherr rechtswidrig eine Zeitgutschrift auf dem Lebensarbeitszeitkonto und kann der Beamte aus diesem Grund die an sich vorgesehene Abgeltung des Zeitguthabens auf dem Lebensarbeitszeitkonto durch Zeitausgleich wegen seines zwischenzeitlichen Ruhestandseintritts nicht in Anspruch nehmen, kommt ausnahmsweise ein Anspruch auf finanziellen Ausgleich unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben in Betracht.
3. Die Höhe des finanziellen Ausgleichs richtet sich nach den Regelungen der Hessischen Arbeitszeitverordnung zum finanziellen Ausgleich in besonderen Fallkonstellationen.
4. Zum Anspruch auf Zahlung von Prozesszinsen.
BGB § 242, § 291
HAZVO § 1a
HPVG § 64
Aktenzeichen: 1A2795/15 Paragraphen: Datum: 2017-05-03
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4 S 1670/16
Ein Absehen von der Zusage der Umzugskostenvergütung nach Art. 6 Abs. 1 PolRG kommt nur im Falle des Vorliegens eines dort genannten besonderen Härtefalls in Betracht.
Aktenzeichen: 4S1670/16 Paragraphen: Datum: 2017-03-28
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Lohn/Besoldung - Besoldung
2 C 26.15
Beamte; Grundgehalt; Besoldungsüberleitung; Dienstaltersstufe; Überleitungsstufe; Erfahrungsstufe; Stichtag; Besitzstandswahrung.
BerlBesÜG § 2 Abs. 1 Satz 1 und 2, § 3 Abs. 2 Satz 1, § 3 Abs. 4 Satz 2
Aktenzeichen: 2C26.15 Paragraphen: Datum: 2017-03-02
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2 C 25.15
Beamter; Versorgung; Versorgungsbezüge; Ruhen; ruhegehaltfähige Dienstzeit; Vordienstzeit; DDR; SED; Parteihochschule; Systemnähe; systemnahe Tätigkeit; Übertragung einer Tätigkeit; Menschenrechtsverletzungen; Ministerium für Staatssicherheit; Amt für Nationale Sicherheit; MfS; AfNS; Grenztruppen; Zentrale Staatliche Preiskontrolle für Investitionen; ZSPI; Amt für Preise; gesetzliche Vermutung; materielle Beweislast; Kausalität; Widerlegung; Widerlegbarkeit; Aufklärungspflicht; Überzeugungsgrundsatz.
Aktenzeichen: 2C25.15 Paragraphen: Datum: 2017-02-02
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Lohn/Besoldung - Unterhaltsrecht
2 C 31.15
Unterhaltsbeihilfe; Rechtsreferendar; Forstreferendar; Vorbereitungsdienst; öffentlichrechtliches Ausbildungsverhältnis; Rechtsverordnung; Verordnung; Änderungsverordnung; Verordnungsermächtigung; Ermächtigungsgrundlage; Regelung eines Sachbereichs; parlamentarischer Gesetzgeber; Gesetz im formellen Sinne; Bestimmtheitsgebot; Wesentlichkeitsgrundsatz; Grundrechtsrelevanz; Untergrenze; existenzsichernde Funktion; revisibles Recht; Revisibilität; Landesrecht; Landesverfassung; Zitiergebot; Rechtsstaatsprinzip; Demokratieprinzip; Gewaltenteilungsgrundsatz; Normenwahrheit; Normenklarheit; Entsteinerungsklausel; Homogenitätsgebot; allgemeiner Gleichheitssatz; Ungleichbehandlung; Willkürverbot; Nebentätigkeit; Hinzuverdienst; Anrechnung; Gesamtsozialversicherungsbeitrag; Arbeitnehmeranteil; Abzug; Einbehaltung; Aufrechnung; Entstehungsprinzip; Pfändungsverbot.
GG Art. 3 Abs. 1, Art. 20 Abs. 2, Art. 28 Abs. 1 Satz 1, Art. 80 Abs. 1 Satz 2 und 3
LV NRW Art. 70 Satz 2 und 3
JAG NRW 1999 § 20 Abs. 6
JAG NRW 2003 § 32 Abs. 3
SGB IV §§ 28e, 28g
Unterhaltsbeihilfen-VO NRW § 1 Abs. 1, § 3
2. Unterhaltsbeihilfen-Änderungs-VO Justiz NRW
Unterhaltsbeihilfen-VO Forst NRW
Aktenzeichen: 2C31.15 Paragraphen: Datum: 2016-12-15
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2 B 5.16
Auslandszuschlag; Berechnungsfaktor; Bewertung; Dienstpostenbewertung; Ermittlung; immaterielle Belastung; Grundgehalt; Heizkosten; klimatische Bedingungen; Leitort; Mehraufwand; Methodenwahl; Pauschalierung; Privatunternehmen; prozedurale Anforderungen; Prüfungsmaßstab; Referenzort; Selbstbindung; Verordnungsgeber; Zuteilung.
GG Art. 33 Abs. 5, Art. 80 Abs. 1 Satz 2
BBesG § 53
AuslZuschlagsVO § 1 Abs. 2
Aktenzeichen: 2B5.16 Paragraphen: Datum: 2016-12-02
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Lohn/Besoldung - Zuschüsse
4 S 1942/14
Die Höhe des Zuschusses zu den Beiträgen an einer Krankheitskostenversicherung gemäß § 79 Abs. 4 LBG für Beamtinnen und Beamte des Einsatzdienstes der Feuerwehr ist vom kommunalen Normgeber, d.h. dem Gemeinderat, anhand sachlicher Kriterien differenziert oder in Form eines einheitlichen Pauschalbetrags mittels Satzung festzusetzen.
Aktenzeichen: 4S1942/14 Paragraphen: Datum: 2016-11-17
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2 C 9.15
Zusammentreffen von Versorgungsbezügen mit Renten und Rentenansprüchen; Ruhen von Versorgungsbezügen über der Höchstgrenze kraft Gesetzes; Ruhensberechnung; Ruhensbescheid; Rückforderung überzahlter Versorgungsbezüge; verschärfte Haftung; Verjährungsfrist; fehlende Kenntnis; Unkenntnis; grobe Fahrlässigkeit; Billigkeitsentscheidung.
2. Hat die Versorgungsbehörde konkrete Anhaltspunkte für rentenrechtliche (Vorbeschäftigungs-) Zeiten des Beamten, muss sie - um den Beginn der Verjährungsfrist auslösende grob fahrlässige Unkenntnis im Sinne des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB zu vermeiden - vor der Festsetzung des Ruhegehalts beim Träger der gesetzlichen Rentenversicherung nachfragen, ob eine Rente bezogen wird oder ein Rentenanspruch besteht.
BGB §§ 195, 199 Abs. 1 Nr. 1 und 2, § 818 Abs. 3 und 4, § 820 Abs. 1 Satz 2
VwVfG § 53 Abs. 1
Aktenzeichen: 2C9.15 Paragraphen: Datum: 2016-11-15
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5 LA 84/16
Die Annahme eines generellen Besoldungsvorbehalts für den Zeitraum vom 1. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2013 lässt sich der Rechtsprechung des beschließenden Senats (insbesondere Beschluss vom 22.7.2013 - 5 LA 111/13 -, juris Rn. 19) nicht entnehmen. Von einer unter einem gesetzlichen Vorbehalt gewährten Leistung in dem Sinne, dass sich der Betreffende bei einer darauf beruhenden Rückforderung von Bezügen gemäß § 12 Abs. 2 Satz 1 BBesG in Verbindung mit §§ 820 Abs. 1, 818 Abs. 4 BGB nicht auf Entreicherung berufen kann, ist nur im unmittelbaren Anwendungsbereich des § 2 Abs. 5 BesÜG auszugehen.
BBesG § 12 Abs 2 S 2
BesÜG § 2 Abs 5 S 2, § 2 Abs 5 S 1
BGB § 818 Abs 4, § 818 Abs 3, § 820 Abs 1
Aktenzeichen: 5LA84/16 Paragraphen: Datum: 2016-11-03
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2 K 4725/13
Vorübergehende Erhöhung des Ruhegehaltssatzes bei Antragsruhestand; besondere Altersgrenze
Aktenzeichen: 2K4725/13 Paragraphen: Datum: 2016-06-23
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5 LB 205/15
Gewährung von Trennungsgeld; Eingreifen der Höchstbetragsregelung des § 6 Abs. 4 TGV; Frage der Zumutbarkeit/Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr zum Wohnort
1. Die Vorschrift des § 6 Abs. 4 TGV ist nicht anzuwenden, wenn der Trennungsgeldberechtigte täglich zum Wohnort zurückkehrt und ihm dies zuzumuten ist (BVerwG, Urteil vom 14.6.2012 - BVerwG 5 A 1.12 -, juris Rn. 21). Zwar erstreckt sich die Höchstbetragsregelung des § 6 Abs. 4 TGV ihrem Wortlaut nach auch auf diesen Fall. Die Bestimmung ist jedoch im Wege der teleologischen Reduktion dahin einzuschränken, dass sie insoweit keine Anwendung findet.
2. Zur Beantwortung der Frage, ob in Fällen der täglichen Rückkehr zum Wohnort und eines entsprechenden Trennungsgeldanspruchs gemäß § 6 Abs. 1, Abs. 2 TGV die Höchstbetragsregelung des § 6 Abs. 4 TGV nicht eingreift, weil dem Betreffenden eine tägliche Rückkehr zum Wohnort zuzumuten ist, kann entweder direkt an § 3 Abs. 1 Satz 2 TGV angeknüpft werden, wonach eine Unzumutbarkeit der täglichen Rückkehr bereits dann vorliegt, wenn eine der genannten Zeitgrenzen überschritten ist, oder aber die Zumutbarkeit der täglichen Rückkehr zum Ausgangspunkt der Prüfung gemacht werden, was dann aber voraussetzt, dass beide Zeitgrenzen eingehalten werden müssen, um eine Zumutbarkeit der täglichen Rückkehr zum Wohnort bejahen zu können.
3. Es begegnet zwar im Grundsatz keinen rechtlichen Bedenken, wenn sich die Behörde aus Gründen der Einheitlichkeit der Verwaltungspraxis zur Fahrzeitermittlung auf die Anwendung eines bestimmten Routenplaners festlegt. Die Fahrzeit muss dadurch aber plausibel d. h. wirklichkeitsnah ermittelt werden können; ist dies nicht der Fall, so ist die entsprechende einheitliche Verwaltungspraxis rechtswidrig, weil durch sie in tatsächlicher Hinsicht unrichtige Ergebnisse manifestiert werden. Rügt ein Trennungsgeldberechtigter, dass der vom Dienstherrn verwendete Routenplaner keine wirklichkeitsnahe Abbildung der (durchschnittlichen) tatsächlichen Fahrzeit darstelle, so greift diese Rüge nach Auffassung des Senats bereits dann durch, wenn die Ergebnisse des verwendeten Routenplaners von den Ergebnissen mehrerer gängiger, kostenlos im Internet abrufbarer und miteinander im Wesentlichen vergleichbarer Routenplaner nicht unerheblich abweicht.
4. Wenn die Trennungsgeldberechnung einheitlich d. h. ohne Differenzierung nach einzelnen Tagen erfolgt, kann nicht nur die Arbeitszeit an den Wochentagen Montag bis Donnerstag in den Blick genommen werden; die (kürzere) Arbeitszeit an den Freitagen ist ebenfalls zu berücksichtigen.
TGV § 3 Abs 1 S 2, § 6 Abs 1, § 6 Abs 2, § 6 Abs 4
Aktenzeichen: 5LB205/15 Paragraphen: Datum: 2016-02-10
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2 C 28.13
Verwendungszulage; Dienstposten; Wechsel des Dienstpostens; Aufgabenwahrnehmung; höherwertig; Honorierung; Anreiz.
Aktenzeichen: 2C28.13 Paragraphen: BBesG§46 Datum: 2015-12-10
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19495
5 C 14.14
Umzug; Umzugskostenvergütung; Umzugskostenerstattung; Beförderungsauslagen; notwendige Auslagen für das Befördern des Umzugsgutes; Berufssoldat; Dienstgrad; Oberstleutnant; allgemeine Altersgrenze; besondere Altersgrenze; Ruhestand; vorzeitiger Ruhestand; Eintritt in den Ruhestand; Beruf; Berufsbegriff; verfassungsrechtlicher Berufsbegriff; Begründung eines neuen Berufs; Grundrecht der Berufsfreiheit; Zweitberuf; Nebentätigkeit; wirtschaftliche Existenzsicherung; Rechtsanwalt; anwaltliche Tätigkeit; freier Mitarbeiter; freie Mitarbeiterschaft; Erforderlichkeit; Erforderlichkeit des Umzugs; Erforderlichkeitsbegriff; Kausalität; kausaler Zusammenhang; Ursachenzusammenhang; Berufsbezogenheit; berufsbezogene Motivation; Kopplungsvorschrift; Tatbestandsmerkmal; Ermessensentscheidung; haushaltsrechtlicher Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit; subjektives Abwehrrecht.
SG § 30 Abs. 1 Satz 1, § 45 Abs. 1 und 2
SVG § 62 Abs. 2, 3 Satz 1 und 2
BUKG § 6 Abs. 1 Satz 1
Aktenzeichen: 5C14.14 Paragraphen: Datum: 2015-11-26
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19423
Lohn/Besoldung - Verjährung
1 A 861/15
1. Die für einen Entschädigungsanspruch von Bundesbeamten wegen altersdiskriminierender Besoldung (§ 15 Abs. 2 AGG) maßgebende Ausschlussfrist des § 15 Abs. 4 AGG zur schriftlichen Geltendmachung des Anspruchs begann wegen der ursprünglich zweifelhaften Rechtslage erst mit deren Klärung durch die Verkündung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes vom 8. September 2011 (C-297/10 - [...]) sowie der am selben Tag erfolgenden Bereitstellung des Volltextes der Entscheidung zu laufen.
2. Soweit die Rechtsprechung über den Wortlaut des Gesetzes hinaus in dem Ausnahmefall der unsicheren und zweifelhaften Rechtslage den Fristbeginn bis zur höchstrichterlichen objektiven Klärung der Rechtslage hinausgeschoben hat, kommt es nicht zusätzlich darauf an, ob bzw. wann der Betroffene von der klärenden höchstrichterlichen Entscheidung Kenntnis erlangt hat.
Aktenzeichen: 1A681/15 Paragraphen: AGG§15 Datum: 2015-09-15
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19576
Lohn/Besoldung - Zulagen Schichtdienst
EZulV § 20 Abs 2 S 1c
Aktenzeichen: 6B8.15 Paragraphen: Datum: 2015-07-21
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19261
Lohn/Besoldung - Kinderzuschlag
OVG Lüneburg _ VG Hannover
5 LA 200/14
AEUV Art 157 Abs 1
BeamtVG § 50a Abs 7
BeamtVG ND § 58 Abs 8 S 2
Aktenzeichen: 5LA200/14 Paragraphen: Datum: 2015-04-27
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18949