Source: https://aerzte-fuer-das-leben.de/neues/aktuell-2017/
Timestamp: 2019-02-17 04:29:19
Document Index: 92265313

Matched Legal Cases: ['§219', '§ 219', '§219', '§219', '§ 219', '§ 219', '§ 219']

Aktuelle Meldungen 2017 - Ärzte für das Leben e.V.
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Archiv 2017AefdlTeam162018-01-15T15:35:31+00:00
Letzte Änderung am 18.12.17
PM 18.12.17: „Ärzte für das Leben“ befremdet über Ablehnung des Werbeverbots für Abtreibung durch Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery
Der Verein „Ärzte für das Leben“ ist bestürzt über die Äußerungen des Präsidenten der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery zum Werbeverbot für Abtreibung (§219a StGB) im Deutschen Ärzteblatt vom 6. Dezember 2017. „Die Einlassungen des Ärztepräsidenten sind schlicht falsch“, betonte Prof. Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins am 18. Dezember 2017 in Münster.
15.12.17: Bundesrats-Initiative zur Aufhebung des strafbewehrten Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche gestartet
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Thüringen wollen das strafbewehrte Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche abschaffen und haben dazu eine Bundesratsinitiative gestartet. Konkret haben sie einen Gesetzentwurf zur Aufhebung von § 219a StGB in den Bundesrat eingebracht. Er wurde am 15. Dezember 2017 im Plenum vorgestellt und zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen. Dort sollen sie im Januar 2018 beraten werden.
Mehr dazu inkl. Drucksachen in der Bundesrats-Meldung „Plenum Kompakt“ vom 15.12.17
15.12.17: Bundesrat-Entschließung zu kostenfreien Verhütungsmittel für Einkommensschwache
Der Bundesrat setzt sich dafür ein, dass alle Frauen gleichberechtigt Zugang zu Verhütungsmitteln haben. Er hat in der Sitzung am 15.12.17 eine Entschließung gefasst, nach der die Kosten für Verhütungsmittel für Frauen mit geringem Einkommen unbürokratisch übernommen werden sollen. So sollen ungewollte Schwangerschaften und Abtreibungen vermieden werden.
Mehr dazu in der Bundesratsmeldung „Plenum kompakt“ vom 15.12.17 zur Entschließung zu kostenfreien Verhütungsmittel für Einkommensschwache
12.12.17: Protestaktionen für die Beibehaltung des §219 StGB vor dem Reichstag
Unter Teilnahme der CDL-Bundesvorsitzenden Mechthild Löhr überreichte der Vorstand des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) Modelle von Embryonen in der 10. Schwangerschaftswoche an eine Delegation von Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU. Mit dieser Protestaktion will der BVL für die Beibehaltung des Werbeverbotes für Abtreibung (§219a StGB) ein Zeichen setzen.
Mehr dazu in der CDL-Pressemitteilung zur Protestaktion vom 12.12.17
11.12.17: Infos zur aktuellen Debatte um eine Streichung § 219a StGB Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft
Nach dem Urteil des Gießener Amtsgerichts vom 24.11.17 zum Fall einer angeklagten Ärztin, die auf ihrer Webseite unerlaubte Werbung für Abtreibung gemacht hatte, ist in Politik und Medien eine heftige Debatte um eine Streichung bzw. Änderung des § 219a StGB „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ entbrannt.
Im aktuellen Newsletter der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) vom 10.12.17 gibt es einen Überblick zur laufenden Debatte
24.11.17: PM: Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Urteil des Gießener Amtsgerichts: „Es ist wichtig, dass für Abtreibung nicht geworben werden darf, sie sind kein Teil des normalen medizinischen Betriebs“
Münster. Der Verein „Ärzte für das Leben“ begrüßt das heutige Urteil des Amtsgerichts in Gießen. „Wir freuen uns, dass das Gericht dem Vorschlag des Staatsanwalts gefolgt ist“ sagte heute Prof. Paul Cullen, erster Vorsitzender des Vereins.
Zur ÄfdL-Pressemitteilung vom 24.11.17
PM 23.11.17: Ärzte für das Leben e.V.: Abtreibung ist keine normale medizinische Leistung sondern die Tötung eines Menschen vor seiner Geburt. In einer humanen Gesellschaft hat eine Werbung für Abtreibung deshalb keinen Platz.
Münster 23.11.17. Morgen, am 24. November 2017 wird das Amtsgericht in Gießen über einen Fall der unerlaubten Werbung für Abtreibung in einer Praxis für Allgemeinmedizin in dieser Stadt entscheiden. Grundlage des Verfahrens ist § 219a des Strafgesetzbuchs, das außerhalb von anerkannten Beratungsstellen das „Verbreiten von Schriften [des eigenen] Vermögensvorteils wegen“, in dem Abtreibungen angeboten oder Erklärungen darüber bekannt gegeben werden, unter Strafe stellt.
Zur ÄfdL-Pressemitteilung zum Urteil über Werbung für Abtreibung
17.11.17: Neue Rubrik Impfstoffe und Abtreibung
Unter Fachinformationen – Schwangerschaftsabbruch/Abtreibung gibt es ab sofort die neue Rubrik „Impfstoffe und Abtreibung“. Darin geht es um die in Deutschland weitgehend unbeachtete seit Jahren laufende Auseinandersetzung in den USA und England um Impfstoffe, für deren Herstellung Zellen abgetriebener Kinder (Foeten) verwendet werden. Hierzu hat unser Mitglied Frau Dr. med. Elisabeth Leutner einen umfassenden Beitrag mit Hinterundinfos veröffentlicht, der auch eine Diskussion dazu in Deutschland anstoßen soll.
Mehr dazu in der Rubrik Impfstoffe und Abtreibung
Mehr zu den Zahlen zu Anträgen zur Präimplantationsdiagniagnostik in Bayern
20.10.17: Genfer Gelöbnis: Weltärztebund verabschiedet überarbeitete Fassung
Der Weltärztebund (WMA) hat den hippokratischen Eid für Ärzte modernisiert. Die Delegierten einigten sich auf ihrer Generalversammlung in Chicago auf eine überarbeitete Fassung des Genfer Gelöbnisses, das aus dem Jahr 1948 stammt. Dies teilte die Bundesärztekammer am 20.10.17 in einer Presseaussendung mit.
„Die Neufassung hebt nun stärker als zuvor auf die Autonomie des Patienten ab“, sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, stellvertretender Vorsitzender des WMA.
Mehr zum Genfer Gelöbnis: Weltärztebund verabschiedet überarbeitete Fassung
14.10.17: Deutsche Stiftung Patientenschutz zum Welthospiztag: Zu viele Sterbende ohne Begleitung
Am 14.10.17 wurde der jährliche Welthospiztag begangen. In zahlreichen Veranstaltungen machen an diesem Tag Hospiz- und Palliativeinrichtungen auf die Situation von schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen aufmerksam. Vor diesem Hintergrund kritisierte die Deutsche Stiftung Patientenschutz, dass nach wie vor zu viele sterbende Menschen ohne Begleitung sind.
Mehr zum Welthospiztag 2017
07.10.17: Deutscher Hospiz- und Palliativverband (DHPV) veröffentlicht Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zu „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht sich eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Sterben. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Umfrage „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“, die am 06.10.17 veröffentlicht wurde.
Weiter zu den Ergebnissen der DHPV-Befragung zu „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“ auf www.sterbehilfe-debatte.de
29.09.17: Deutscher Ethikrat: Internationaler politischer Diskurs zu Keimbahninterventionen beim Menschen erforderlich
Mehr zur Ad-Hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrates zur Keimbahnintermention am menschlichen Embryo
19.09.17: Marsch für das Leben 2017: Tausende junge Teilnehmer in Berlin dabei
Rund 7.500 Teilnehmer, gute Stimmung und hochkarätige Rednerinnen und Redner aus dem In- und Ausland auf dem Podium. Das ist das Fazit des Bundesverband Lebensrecht (BVL) zum gelungenen und eindrucksvollen „Marsch für das Leben“ am Samstag, 16.09.2017.
Weiter zum Bericht zum Marsch für das Leben 2017
08.09.17: Statistisches Bundesamt: 2,7 Prozent mehr Schwangerschaftsabbrüche im 2. Quartal 2017
Im zweiten Quartal 2017 wurden rund 25.600 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 07.09.17 mitteilte, waren das 2,7 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 2,0 Prozent auf 52.200 gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 gestiegen.
Mehr zu den aktuellen Zahlen zu Schwangerschaftsabbrüchen 2017 und eine Kritik der CDL-Bundesvorsitzenden Mechthild Löhr
05.09.17: Überarbeitete Informations- und Protestseite zur Biomedizin-Konvention (Bioethik-Konvention) des Europarates freigeschaltet
Im April vor 20 Jahren, 1997, wurde im Europarat das Menschenrechtsübereinkommen zur Biomedizin verabschiedet. Mit der Konvention begann in Deutschland und über die Grenzen hinaus eine bis heute anhaltende Debatte über die ethischen Fragen im Umgang von Wissenschaft und Forschung mit dem menschlichen Leben. Deutschland hat bis heute wegen des anhaltenden Protestes gegen die umstrittenen Inhalte nicht unterzeichnet.
Vor diesem Hintergrund wurde Ende August 2017 von der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland das völlig überarbeitete Infoportal zur Biomedizinkonvention des Europarates (Bioethik-Konvention) unter www.bioethik-konvention.de freigeschaltet. Damit wurde es zeitgemäß technisch und inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht. Das Layout ist nun voll responsive. Es bietet einen umfassenden Überlick über alle Konventionstexte und den Protest dazu, sowie ausführliche Erläuterungen zur Problematik.
Zum Infoportal der IG Kritische Bioethik Deutschland zur Biomedizin-Konvention des Europarates.
05.08.17: Einladung zum „Marsch für das Leben“ 2017 in Berlin und zur BVL-Fachtagung „Bioethik und Menschenwürde“
Am 16.09.17 veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht (BVL) in Berlin den jährlichen „Marsch für das Leben“. Er steht unter dem Motto „Die Schwächsten schützen – Selektion und Abtreibung beenden“.
Mehr dazu auf der Webseite zum Marsch.
Einen Tag vorher am 15.09.17 veranstaltet der BVL von 14:30 – 18:00 Uhr in Berlin eine Fachtagung zum Thema „Bioethik und Menschenwürde“. Dort gibt es u.a. einen Vortrag von Prof. Dr. med. Paul Cullen, Vorsitzender der Ärzte für das Leben e.V. zum Thema „Machbarkeit und Entfremdung in der Reproduktionsmedizin“
Tagungs-Anmeldung beim BVL
04.08.17: Umstrittenes Genom-Editing an Embryonen
US-Forscher haben den Gendefekt einer hypertrophen Kardiomyopathie, einer relativ häufigen angeborenen Störung, die zum plötzlichen Herztod und zur Herzinsuffizienz führen kann, mit der CRISPR/Cas-Methode korrigiert – und die Embryonen dann im Stadium der Blastozyste zerstört. Dies berichtete das Deutsche Ärzteblatt online am 02.08.17. Mehr dazu in den untenstehenden Artikeln, inkl. Reaktionen.
AERZTEBLATT.DE 02.08.17
CRISPR/Cas: Ärzte warnen vor unkontrollierten Eingriffen in die Keimbahn
AERZTEBLATT.DE 03.08.17
Genom-Editing: Internationale Fachgesellschaften mahnen zur Zurückhaltung
Maryland/Bethesda – Eine internationale Gruppe von elf Fachgesellschaften aus dem Bereich der Genetik spricht sich im American Journal of Human Genetics (2017; doi: 10.1016/j.ajhg.2017.06.012) gegen den vorzeitigen Einsatz des Genom-Editing in der Repro-Medizin aus, fordert aber eine verstärkte Forschung im Laborbereich, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden sollte.
Stellungnahme von Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), vom 03.08.17
Mehr zum Relaunch des Infoportal www.Sterbehilfe-Debatte.de
30.06.17: Neuer Beitrag: „Pränataldiagnostik auf dem Prüfstand. Eine Streitschrift“
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Lebensrecht 26 (2017) 1/2017, herausgegeben von der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e.V., ist ein lesenswerter Beitrag zur Pränataldiagnostik erschienen. Hier bieten wir den vollständigen Beitrag als Download.
(8 Seiten, PDF-Format, 8,8 MB)
06.06.17: Wissenschaft: Einzeln anbieten
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) hat am 08.05.17 eine lesenswerte Broschüre „Spiritualität in der Hospizarbeit“ veröffentlicht. Die 24-seitige Handreichung ist speziell für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospiz- und Palliativarbeit und geht den Fragen nach, was Spiritualität sein kann, ob sie jedem Menschen eigen ist und welche Funktion ihr im menschlichen Leben, gerade auch im Sterbeprozess, zukommt.
In der Broschüre wird die Vielfalt spiritueller Vorstellungen, Erfahrungen und religiöser Welten in den Blick genommen und auch Fragen der Interreligiosität bzw. den Umgang mit anderen Kulturen beleuchtet. Des Weiteren geht es darum, wie in der Begleitung ‚Räume‘ geschaffen werden können, in denen sich Spiritualität artikulieren und in denen entdeckt werden kann, was es an Spirituellem im Leben der Begleiteten und in der jeweiligen Biografie gibt. Mit der Broschüre will der Verband „Hemmschwellen senken und Mut machen, sich dem zu stellen, was im eigenen Leben Spiritualität ist, sowie sich einzulassen auf die Spiritualität der zu begleitenden Menschen.“
08.04.17: Relaunch der Webseite Ärzte für das Leben e.V.
17.03.2017: Hirntod und Transplantationsmedizin: Sterben als soziales Konstrukt?
Am 15. Dezember 2016 hielt Prof. Axel W. Bauer an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg einen bemerkenswerten Vortrag zum Thema „Hirntod und Transplantationsmedizin: Sterben als soziales Konstrukt?“. Der Vortrag wurde am 14.03. und 16.03.17 in zwei Teilen auf kath.net veröffentlicht.
Zum Vortragstext „Hirntod und Transplantationsmedizin: Sterben als soziales Konstrukt?“
15.03.17: Euthanasie: Damals und heute
Leserbrief von Ulf Runne zum Editorial „NS-Verbrechen: Lebensunwert darf es nicht geben“ von Michael Schmedt in DÄ 05/2017.
Deutsches Ärzteblatt 2017; 114(10): A-480 / B-416 / C-406 10.03.17
Anmerkung: Dort gibt es auch den Link zum darauf bezogenen Artikel.
08.02.17: Ärzte für das Leben e.V.: „Capio-Kliniken drücken Abtreibungen in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg durch: Gewissensfreiheit der Ärzte wird faktisch ausgehöhlt“
Münster. Die mutige Entscheidung des Chefarztes der Geburtshilfe der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg, Dr. Thomas Ulrich Börner sowie des Klinikchefs Dr. Markus Fröhling, aus Gewissensgründen Abtreibungen nur bei Vergewaltigung oder Lebensgefahr der Mutter durchzuführen, hat nach kaum mehr als 24 Stunden zu einer direkten Intervention der Trägergesellschaft geführt. In einer Pressemitteilung am 07. Februar hat der Geschäftsführer der Capio-Kliniken Martin Reitz seine Entscheidung bekannt gegeben, „Abtreibungen nach dem Beratungsmodell … durch andere Fachärzte und/oder Kooperationsärzte“ in Dannenberg erbringen zu lassen. Ärzte für das Leben e.V. kritisierten diese Entscheidung scharf.
Weiter zur ÄfdL-Pressemitteilung vom 08.02.17 zu Abtreibungen in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik
01.02.17: Ärzte für das Leben zur Euthanasie-Gedenkstunde im Bundestag: „Inklusion statt Selektion für Menschen mit Down Syndrom“
Münster 31.01.17. Am 27. Januar 2017 wurde im Deutschen Bundestag in der Gedenkstunde zum Holocaust erstmals an das Schicksal der ca. 300.000 Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten erinnert. Der 38-jährige Schauspieler und Synchronsprecher Sebastian Urbanski, welcher das Down Syndrom hat, erinnerte an kranke und behinderte Menschen, die als “Lebensunwerte“ getötet wurden.
Weiter zur ÄfdL-Pressemitteilung zur Euthanasie-Gedenkstunde im Bundestag
Bundestag erinnert an die Opfer der „Euthanasie“ im NS-Staat
MITTEILUNG Deutscher Bundestag vom 27.01.17 mit allen Reden und Videos zur Veranstaltung
30.01.17: Ärzte für das Leben kritisieren Herstellung von Schwein-Schwangerschaften mit Mensch-Schwein-Mischwesen
„Die Veröffentlichung in „Cell“ am 26.01.17 durch die Gruppe um den spanischen Wissenschaftler Juan Carlos Izpisua Belmonte am Salk Institut in Kalifornien, USA über die erstmalige Implantierung von Mensch-Schwein-Mischwesen in die Gebärmütter von Säuen ist ein weiterer Schritt in Richtung der vollständigen Instrumentalisierung des Menschen“, warnte Prof. Paul Cullen vom Verein „Ärzte für das Leben“. „Solche Versuche sind ein klarer Verstoß gegen die Menschenwürde“, sagte Cullen, „die nicht nur die individuelle Würde der jeweiligen Person sondern, wie das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat, auch „die Würde des Menschen als Gattungswesen“ bedeutet.“
Zur Pressemitteilung „Ärzte für das Leben kritisieren Herstellung von Schwein-Schwangerschaften mit Mensch-Schwein-Mischwesen“
Palo Alto/La Jolla – Zwei Forschergruppen sind dem Ziel, menschliche Organe in Tieren zu züchten, um sie zu wissenschaftlichen Zwecken oder zur Transplantation zu verwenden, einen Schritt näher gekommen.
26.01.17 Richtungsweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte: Leihmutterschaft ist Menschenhandel und begründet keine Familie
Dies teilte die „Föderation der katholischen Familienverbände in Europa – FAFCE“ in einer Presseaussendung am 25.01.17 mit.
Zum Beitrag „Leihmutterschaft ist Menschenhandel und begründet keine Familie“
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