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Timestamp: 2016-10-21 21:57:18
Document Index: 36299802

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 8', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 135', 'Art. 152', 'BGE']

C 15/02 (23.05.2002)
C 15/02 Vr
Bundesrichter R�edi, Ferrari und Fr�sard; Gerichtsschreiberin
E.________, 1968, Beschwerdef�hrer,
Amt f�r den Arbeitsmarkt, Boulevard de P�rolles 24, 1700 Freiburg, Beschwerdegegner,
dass E.________, geb. 1968, vom 1. Oktober 1997 bis zum 31. M�rz 1998 sowie ab 16. April 1999 als diplomierter Assistent zu 50 % bei der Fakult�t X.________ der Universit�t Y.________ angestellt war und ausserdem in einer Ausbildung zum IT-Mediator stand,
dass die Universit�t das Dienstverh�ltnis per
30. April 2000 gek�ndigt hat, dass sich E.________ am 3. April 2000 zur Arbeitsvermittlung angemeldet und ab 1. April 2000 Arbeitslosenentsch�digung beantragt hat, dass das Amt f�r den Arbeitsmarkt des Kantons Freiburg sein Begehren um Arbeitslosenentsch�digung mit Verf�gung vom 26. April 2001 wegen mangelnder Vermittlungsf�higkeit ab 1. Mai 2000 abgelehnt hat,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 6. Dezember 2001 abgewiesen hat,
dass E.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hrt und sinngem�ss die Aufhebung des angefochtenen Entscheides sowie die Zusprechung der gesetzlichen Leistungen beantragt,
dass er ferner um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes ersucht,
dass das Amt f�r den Arbeitsmarkt auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, w�hrend das Staatssekretariat f�r Wirtschaft auf eine Vernehmlassung verzichtet,
dass das kantonale Gericht die Bestimmungen �ber die Vermittlungsf�higkeit (Art. 15 Abs. 1 AVIG) als Voraussetzung f�r den Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung (Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG), zur Pflicht des Arbeitslosen, Stellen zu suchen und diese Bem�hungen zu belegen (Art. 17 Abs. 1 AVIG) sowie die hiezu ergangene Rechtsprechung, insbesondere bez�glich der Vermittlungsbereitschaft als Teilgehalt der Vermittlungsf�higkeit (BGE 125 V 58 Erw. 6a) sowie der Vermittlungsf�higkeit in F�llen, in denen die versicherte Person auf einen bestimmten Termin anderweitig disponiert hat und deshalb f�r eine neue Besch�ftigung nur noch w�hrend relativ kurzer Zeit zur Verf�gung steht (ARV 1991 Nr. 3 S. 24 Erw. 2b und 1998 Nr. 40 S. 231 Erw. 3c), zutreffend dargelegt hat, sodass darauf verwiesen werden kann,
dass der Beschwerdef�hrer der �ffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Freiburg am 31. Juli 2000 mitgeteilt hat, dass er die seitens der Universit�t ausgesprochene K�ndigung angefochten habe und mit einer Gutheissung seiner Beschwerde sowie Wiederaufnahme der Arbeit in K�rze rechne,
dass er mit Schreiben vom 16. August 2000 zuhanden der �ffentlichen Arbeitslosenkasse des Weiteren angab, er habe mittlerweile alle Pr�fungen seiner Ausbildung zum IT-Mediator abgeschlossen und besch�ftige sich nun noch mit seiner Diplomarbeit, welche er innerhalb von 15 Wochen und nach seinem Zeitplan mit einem Aufwand von 16 Stunden pro Woche fertigstellen m�sse,
dass er am 5. Dezember 2000 den Nachweis von acht - allesamt am 31. Juli 2000 versandten - Bewerbungen f�r Arbeitsstellen als IT-Mediator erbrachte und zu erkennen gab, dass er "schon des L�ngeren" ein Einkommen erziele und die "Dienste (der Arbeitslosenkasse) nicht mehr in Anspruch nehme",
dass unter diesen Umst�nden davon auszugehen ist, dass der Beschwerdef�hrer - wie die Vorinstanz mit einl�sslicher und �berzeugender Begr�ndung, auf welche vollumf�nglich verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), dargelegt hat - nicht bereit war, eine andere Stelle anzunehmen,
dass er n�mlich bis Ende Juli 2000 davon �berzeugt war, als Assistent an die Universit�t zur�ckkehren zu k�nnen,
dass er sich auch sp�ter nicht darum bem�ht hat, eine Teilzeitstelle zu finden, die er neben der Fertigstellung seiner Diplomarbeit h�tte aus�ben k�nnen, obwohl er keine Aussicht auf eine Vollzeitstelle als IT-Mediator und deshalb auch nicht auf einen bestimmten Termin anderweitig disponiert hatte (vgl. BGE 110 V 208 f. Erw. 1, best�tigt in ARV 1998 Nr. 40 S. 231 Erw. 3c),
dass s�mtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen, soweit sie �berhaupt sachbez�glich sind und nicht bereits vorinstanzlich entkr�ftet wurden, an dieser Betrachtungsweise nichts zu �ndern verm�gen,
dass das kantonale Gericht die Vermittlungsf�higkeit, namentlich im Sinn der Vermittlungsbereitschaft, nach dem Gesagten zu Recht abgesprochen und die Anspruchsberechtigung verneint hat,
dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist und daher im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird,
dass das Begehren um Durchf�hrung eines Disziplinarverfahrens gegen den stellvertretenden Pr�sidenten des Verwaltungsgerichts des Kantons Freiburg mangels Zust�ndigkeit des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts unzul�ssig ist,
dass dem Antrag auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes zufolge Aussichtslosigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht stattgegeben werden kann (Art. 135 in Verbindung mit Art. 152 OG; BGE 125 II 275 Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c),
IV.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, der �ffentlichen Arbeitslosenkasse des
Kantons Freiburg und dem Staatssekretariat f�r Wirtschaft
Die Vorsitzende Die Gerichts- der IV. Kammer: schreiberin: