Source: https://kirche-blekendorf.de/friedhof.html
Timestamp: 2019-11-12 23:23:27
Document Index: 103593958

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 20', '§ 14', '§ 14', '§ 42', '§ 6', '§ 119', '§ 169', '§ 228']

Kirchengemeinde Blekendorf - Der Friedhof - - Kirchengemeinde Blekendorf
Friedhofssatzung, Gebührenordnungen etc.
Friedhofssatzung / Änderungssatzung
für den Friedhof der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf
Nach Artikel 15 Abs. 1 Buchstabe m der Verfassung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche hat der Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf in der Sitzung am 16. September 2008 die nachstehende Friedhofssatzung beschlossen:
§ 19 Urnenreihengrabstätten, Urnenwahlgrabstätten und Baumgrabstätten
§ 20 Urnengemeinschaftsgrabstätten
(1) Diese Friedhofssatzung gilt für den von der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf getragenen Friedhof in seiner jeweiligen Größe.
(2) Er dient der Bestattung der Glieder der Kirchengemeinde sowie aller Personen, die bei ihrem Ableben ihren Wohnsitz im Bereich der Kirchengemeinde Blekendorf hatten oder ein Recht auf Bestattung in einer bestimmten Grabstätte besaßen. Ferner werden Personen bestattet, die vor ihrem Tode zwar außerhalb des Bereiches des Friedhofsträgers gelebt haben (z. B. in Alten- und Pflegeheimen), jedoch unmittelbar vor dem Fortzug im Bereich des Friedhofsträgers wohnhaft waren.
Hunde unangeleint mitzubringen,
(3) Särge sollen höchstens 2,05 m lang, im Mittelmaß 0,70 m hoch und 0,70 m breit sein. Für größere Särge ist die Zustimmung der Friedhofsverwaltung einzuholen und rechtzeitig vor der Bestattung anzuzeigen.
Die allgemeine Ruhezeit beträgt 30 Jahre,
(1) Die Gräber werden von Beauftragten der Friedhofsverwaltung ausgehoben und wieder verfüllt.
(4) Die Nutzungsberechtigten müssen Grabzubehör (Grabmal, Einfassung, Lampen, Vasen, Großgehölze usw.) soweit erforderlich, vor der Beisetzung auf ihre Kosten entfernen lassen. Über das Erfordernis entscheidet die Friedhofsverwaltung.
(5) Kommen die Nutzungsberechtigten ihren Verpflichtungen aus Abs.4 nicht nach und muß beim Ausheben der Gräber das Grabzubehör vom Friedhofspersonal bzw. durch die Beauftragten entfernt werden, sind die dadurch entstehenden Kosten durch die Nutzungsberechtigten der Friedhofsverwaltung zu erstatten. Ein Anspruch auf Wiederverwendung herausgenommener Pflanzen besteht nicht.
Sargreihengrabstätten,
Sargwahlgrabstätten,
Länge: 220 cm Breite: 120 cm
- Länge: 90 cm Breite: 80 cm
- Länge: 120 cm Breite: 100 cm
- Größe 2,25 qm
(3) In jeder Grabbreite darf nur eine Leiche bestattet werden. Die Friedhofsverwaltung kann in Ausnahmefällen zulassen, dass gegen Entrichtung einer Gebühr ein Kindersarg bis zu einer Länge von 100 cm oder eine Urne zusätzlich beigesetzt wird. Über Ausnahmen entscheidet die Friedhofsverwaltung
(5) Die Bestattung anderer Personen bedarf neben der Zustimmung der oder des Nutzungsberechtigten zusätzlich der Einwilligung des Friedhofsträgers
(1) Die Nutzungszeit beträgt 30 Jahre, beginnend mit dem Tag der Zuweisung. Das Nutzungsrecht kann auf Antrag nur für die gesamte Grabstätte gegen Zahlung der in der Friedhofsgebührensatzung vorgesehenen Gebühr verlängert oder wiedererworben werden. Wird das Nutzungsrecht nicht verlängert oder wiedererworben, so erlischt es mit Ablauf der Nutzungszeit.
(2) Die Nutzungsberechtigten haben selbst für eine rechtzeitige Verlängerung oder einen rechtzeitigen Wiedererwerb zu sorgen.
Auf den Ablauf der Nutzungszeit werden die jeweiligen Nutzungsberechtigten schriftlich hingewiesen, soweit die Anschriften der Friedhofsverwaltung bekannt sind.
(2) Stirbt die oder der Nutzungsberechtigte, so kann das Nutzungsrecht von dem Friedhofsträger auf eine Angehörige oder einen Angehörigen nach § 14 Abs. 4 mit deren oder dessen Zustimmung übertragen werden. Der Vorrang einer Person vor einer anderen bestimmt sich nach der in § 14 Abs. 4 genannten Reihenfolge mit der Maßgabe, dass innerhalb der einzelnen Personengruppen die ältere Person Vorrang hat.
Urnenreihengrabstätten, Urnenwahlgrabstätten und Baumgrabstätten
(3) Baumgrabstätten sind Urnenwahlgrabstätten an einem vorhandenen oder neu zu pflanzenden Baum. Das Nutzungsrecht wird auf Antrag für die Dauer einer 30-jährigen Nutzungszeit verliehen. Baumgrabstätten werden angelegt für 2 Urnen. Die Neuanpflanzung erfolgt durch die Verwaltung. Für den Fall eines Sturmschadens, Schädlingsbefalls oder anderweitigen Zerstörung des Baumes, wird von der Friedhofsverwaltung ein neuer Jungbaum, wenn möglich auf der Grabstätte, ansonsten in unmittelbarer Nähe gepflanzt. Die Beisetzung der Urnen erfolgt im Traufenbereich des Baumes. Eine individuelle Bepflanzung und Gestaltung ist nicht zugelassen. Der Standort des liegenden Grabmals wird durch die Friedhofsverwaltung festgelegt.
(4) Soweit sich nicht aus der Friedhofssatzung etwas anderes ergibt, gelten für Urnengrabstätten die Vorschriften für Reihengrabstätten bzw. Wahlgrabstätten entsprechend.
Urnengemeinschaftsgrabstätten sind eine besondere Form von Reihengrabstätten. Sie werden der Reihe nach belegt. Das Nutzungsrecht wird nur im Todesfall zur Beisetzung einer Urne für die Dauer der Ruhezeit verliehen.
(2) Auf den Urnengemeinschaftsgrabstätten werden die einzelnen Grabbreiten nicht gekennzeichnet. Die gärtnerische Anlage und Pflege der Urnengemeinschaftsgrabstätten einschließlich der Rahmenbepflanzung werden durch die Friedhofsverwaltung übernommen. Die Nutzungsberechtigten können Blumen oder sonstigen Grabschmuck auf dem dafür vorgesehenen Teil der Urnengemeinschaftsgrabstätte ablegen.
(2) Die Friedhofsverwaltung weist bei Erwerb des Nutzungsrechts auf die Möglichkeit hin, ein Nutzungsrecht auf einem Grabfeld mit allgemeinen oder zusätzlichen Gestaltungsvorschriften erwerben zu können.
(2) Die Grabstätten sind nur mit Gewächsen zu bepflanzen, durch die benachbarte Grabstätten und öffentliche Anlagen und Wege nicht beeinträchtigt werden. Das Pflanzen von Bäumen und großwüchsigen Sträuchern ist auf den Grabstätten nicht gestattet. Alle Gehölze werden mit der Anpflanzung Eigentum des Friedhofsträgers. Bestehende Gehölze dürfen nur mit Zustimmung der Friedhofsverwaltung verändert oder beseitigt werden.
(3) Nicht zugelassen sind insbesondere Bäume und großwüchsige Gehölze sowie Schrittplatten und auch Grabgebinde aus künstlichem Werkstoff. Dasselbe gilt für Grababdeckungen mit Naturstein, Beton, Terrazzo, Teerpappe, Kunststoff, Split, Kieselsteinen, Kies o.ä.
Grabeinfassungen aus Naturstein werden nicht zugelassen.
(1) Die Vorschriften dieses Paragraphen gelten für folgende Grabfelder:
A, AF Reihe 5 und 6, Feld D, H, J und R
(2) Die Grabstätten müssen eine die gesamte Fläche bedeckende Bepflanzung erhalten und sollen durch die besondere gärtnerische Gestaltung zu einem ausgewogenen Bild des Friedhofes beitragen.
(3) Bei Rasengrabstätten (Rasensargwahlgrabstätten, Urnenreihengrabstätten sowie Urnengemeinschaftsgrabstätten) sind die einzelnen Grabstätten übergangslos durch eine Rasenfläche verbunden. Die Rasenfläche wird von der Friedhofsverwaltung angelegt und unterhalten. Auf den Grabfeldern, mit Ausnahme der Urnengemeinschaftsgrabstätten, sind die Gräber durch das Grabmal und durch das Blumenbeet gekennzeichnet. Die sich am Kopfende befindliche Beetfläche ist zur Aufnahme des Grabmals, zur Bepflanzung und Wintereindeckung bestimmt.
(1) Für Grabmale sollen nur Naturstein, Hartholz, geschmiedetes oder gegossenes Metall verwendet werden. Es sollen keine importierten Grabsteine verwendet werden, die nicht unter fairen Arbeitsbedingungen und mit Kinderarbeit produziert worden sind.
(3) Liegende Grabmale dürfen nur mit der zur Abwässerung nötigen Neigung auf die Grabstätten gelegt werden. Das sind in der Regel bis zu 10%,
(4) Schriften und Symbole müssen der Würde des Ortes angemessen sein und dürfen sich nicht gegen den christlichen Glauben richten. Grabmalsymbole müssen in der Bearbeitung so gestaltet sein, dass sie sich dem Grabmal und der vorhandenen Schriftart harmonisch anpassen. Sie dürfen nicht aufdringlich groß sein. Das farbige Ausmalen der Grabmalsymbole ist unzulässig.
Die Vorschriften dieses Paragraphen gelten für folgende Grabfelder:
A, AF, NF, H, J, KO, L, N, O, R und Feld U
(3) Für das Grabmal dürfen nur Natursteine, Hartholz, geschmiedetes oder gegossenes Metall in handwerklicher und massiver Ausführung verwendet werden.
(5) Die Breite eines stehenden Grabmals einschließlich Sockel soll die Hälfte der Grabstättenbreite nicht überschreiten. Liegende Grabmale müssen mindestens 10 cm stark sein.
Größen für liegende Grabmale auf Sarggrabstätten
als Hauptstein bei einstelligen Grabstättenbis zu einer Ansichtsfläche von 0,50 qm
b) als Hauptstein bei mehrstelligen Grabstätten bis zu einer Ansichtsfläche von 0,90 qm
c) zusätzlich zum Hauptstein bei einstelligen Grabstätten bis zu einer Ansichtsfläche von 0,30 qm
d) zusätzlich zum Hauptstein bei mehrstelligen Grabstätten bis zu einer Ansichtsfläche von 0,42 qm
Werden bei Grabstätten mit mehr als zwei Grabbreiten Grabmalabmessungen gewünscht, die über die Maße nach b) und d) hinausgehen, so bedürfen diese der Genehmigung der Verwaltung.
(7) Die Ansichtsfläche darf 0,16 qm nicht unterschreiten.
(8) Auf Grabstätten für Erdbestattungen sind die Ansichtsflächen bei stehenden Grabmalen in folgenden Größen zulässig:
auf Reihengrabstätten 0,30 - 0,40 qm (in Stelenform)
bei einer äußersten Breite von 60 cm 0,40 - 0,50 qm
auf mehrstelligen Wahlgrabstätten 0,50 - 0,90 qm
(9) Auf Urnengrabstätten sind die Ansichtsflächen in folgenden Größen zulässig:
nur liegende Grabmale 0,12 - 0,16 qm
auf Urnenwahlgrabstätten 0,16 - 0,20 qm
nur liegende Grabmale0,20 qm
(10) In dem Gestaltungsplan können im Rahmen von Absatz 5 und 6 Höchst- und Mindestabmessungen in Breite und Höhe vorgeschrieben werden.
(11) Soweit es im Rahmen der Gesamtgestaltung vertretbar ist, können Ausnahmen von diesen Vorschriften, insbesondere für Grabmale von besonderer künstlerischer oder handwerklicher Ausführung zugelassen werden.
(12) Für Grabmale in besonderer Lage kann die Friedhofsverwaltung zusätzliche Anforderungen an Material, Entwurf und Ausführung stellen.
(1) Die Grabstätten müssen binnen sechs Monaten nach der Belegung oder nach dem Erwerb des Nutzungsrechts angelegt sein. Zur gärtnerischen Anlage und Pflege sind die jeweiligen Nutzungsberechtigten verpflichtet. Sie können entweder die Grabstätten selbst anlegen und pflegen oder der Friedhofsverwaltung oder eine zugelassene Friedhofsgärtnerin oder einen zugelassenen Friedhofsgärtner damit beauftragen. Die Verpflichtung erlischt erst mit dem Ablauf des Nutzungsrechts.
(4) Ist bei einer Bestattung die Nutzungszeit zu verlängern und sind Nutzungsberechtigte nicht vorhanden oder Angehörige zur Übernahme des Nutzungsrechts nicht bereit, so kann die Friedhofsverwaltung die Erstattung der Kosten für die Anlegung und Unterhaltung einer Rasengrabanlage bis zum Ablauf der Nutzungszeit von derjenigen Person verlangen, die die Bestattung veranlasst hat. Die Kostenerstattung nach Satz 1 entfällt, soweit die Grabpflege durch Dritte sichergestellt ist.
(2) Kunststoffe dürfen in sämtlichen Produkten der Trauerfloristik, insbesondere in Kränzen, Trauergebinden, Trauergestecken, in Grabschmuck sowie bei Pflanzenanzuchtbehältern, die an der Pflanze verbleiben, nicht verwendet werden. Ausgenommen sind Grabvasen und Markierungszeichen.
(3) Die Verwendung von Blechdosen, Gläsern, Flaschen o. ä. für die Aufnahme von Schnittblumen ist nicht gestattet
(1) Wird eine Grabstätte nicht vorschriftsmäßig angelegt oder gepflegt, so sind die Verantwortlichen zur Beseitigung der Mängel innerhalb einer angemessenen Frist schriftlich aufzufordern. Sind die Verantwortlichen nicht bekannt oder nicht zu ermitteln, genügt ein auf drei Monate befristeter Hinweis auf der Grabstätte. Wird die Aufforderung nicht befolgt, können Reihengrabstätten von der Friehofsverwaltung kostenpflichtig abgeräumt, eingeebnet und begrünt werden. Bei Wahlgrabstätten kann die Friedhofsverwaltung stattdessen die Grabstätten auf Kosten der Nutzungsberechtigten in Ordnung bringen lassen oder das Nutzungsrecht ohne Entschädigung einziehen.
(2) Vor dem Entzug des Nutzungsrechts sind die Nutzungsberechtigten noch einmal schriftlich aufzufordern, die Grabstätte unverzüglich in Ordnung zu bringen; sind sie nicht bekannt oder nicht zu ermitteln, hat eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung sowie ein erneuter, auf drei Monate befristeter Hinweis auf der Grabstätte zu erfolgen. Die Verantwortlichen sind in den Aufforderungen und der öffentlichen Bekanntmachung auf die sie treffenden Rechtsfolgen von Absatz 1 und 3 aufmerksam zu machen. In dem Entziehungsbescheid ist darauf hinzuweisen, dass das Grabmal und sonstige bauliche Anlagen entschädigungslos in die Verfügungsgewalt des Friedhofträgers fallen.
(1) Die Errichtung und Veränderung von Grabmalen bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Sie ist vor Anfertigung oder Veränderung des Grabmals zu beantragen. Der Antrag ist durch die nutzungsberechtigte Person oder eine bevollmächtigte Person zu stellen.
(3) Die Errichtung, Aufstellung und Veränderung aller sonstigen baulichen Anlagen, Bänke und provisorischer Tafeln bedarf ebenfalls der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend.
(1) Die Friedhofsverwaltung kann verlangen, dass ihm das Grabmal und der genehmigte Antrag bei der Anlieferung und vor der Errichtung zur Prüfung vorgewiesen werden.
(2) Entspricht die Ausführung des Grabmals nicht dem genehmigten Antrag und ist sie nicht genehmigungsfähig, kann die Friedhofsverwaltung die Errichtung des Grabmals verweigern oder der nutzungsberechtigten Person eine angemessene Frist zur Abänderung oder Beseitigung des Grabmals setzen. Bei bereits errichteten Grabmalen kann die Friedhofsverwaltung nach ergebnislosem Ablauf der Frist die Abänderung oder Beseitigung des Grabmals auf Kosten der nutzungsberechtigten Person veranlassen.
(2) Mängel haben die Verantwortlichen unverzüglich durch zugelassene Gewerbetreibende beseitigen zu lassen. Geschieht dies nicht, so kann die Friedhofsverwaltung das Grabmal oder die bauliche Anlage auf Kosten der Verantwortlichen instand setzen oder beseitigen lassen. Wenn keine unmittelbare Gefahr besteht, erhalten die Verantwortlichen vorher eine Aufforderung. Sind sie nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, so sind sie hierauf durch ein Schild auf der Grabstätte oder durch ortsübliche Bekanntmachung hinzuweisen.
Sofern Grabmale oder sonstige bauliche Anlagen von der Friedhofsverwaltung oder in seinem Auftrag abgeräumt werden, können die Nutzungsberechtigten zur Übernahme der Kosten herangezogen werden.
(1) Künstlerisch oder historisch wertvolle Grabmale oder solche, die als besondere Eigenart des Friedhofs gelten, sind in einer Liste zu erfassen. Die Liste ist in angemessenen Zeitabständen zu aktualisieren. Die erfassten Grabmale unterstehen dem besonderen Schutz der Friedhofsverwaltung und sollen auch nach Ablauf des Nutzungsrechts der Grabstätte erhalten werden.
(1) Die Leichenräume dienen zur Aufnahme der Verstorbenen bis zur Bestattung. Sie dürfen nur mit Erlaubnis der Friedhofsverwaltung und in Begleitung einer von ihm beauftragten Person betreten werden.
(3) Für die kirchliche Trauerfeier verstorbener Glieder der evangelischen Kirche und verstorbener Glieder einer Religionsgemeinschaft, die der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Schleswig-Holstein oder Hamburg angehören, steht die Kirche zur Verfügung.
Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer amtlichen Bekanntmachung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Friedhofssatzung vom 28.09.1996 außer Kraft.
Die vorstehende Friedhofssatzung wird hiermit ausgefertigt. Sie wurde durch den Bescheid des Kirchenkreisvorstandes des Kirchenkreises ____________________ vom ____________ (Az.: _____________) kirchenaufsichtlich genehmigt.
Blekendorf , den ____________________
mit vollem Wortlaut veröffentlicht in __________________________________
öffentlich ausgehängt in der Zeit von bis
in den Schaukästen der Kirchengemeinde Blekendorf,
die sich befinden in (genaue Bezeichnung der Standorte) der Lange Str. 38[ und dem Friedhof Blekendorf, nach vorherigem Hinweis in den Kieler Nachrichten. (Veröffentlichungsorgan)
1. Satzung zur Änderung der Friedhofssatzung für den Friedhof der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf
Nach Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe l der Verfassung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche hat der Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf in der Sitzung vom 05.04.2011 die nachstehende Änderung der Friedhofssatzung beschlossen:
Die Satzung tritt am Tage nach ihrer amtlichen Bekanntmachung in Kraft
Der Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf
Friedhofssatzung [PDF] (178,4 KiB)
Änderungssatzung [PDF] (84,1 KiB)
Nach Artikel 25 Absatz 3 Nr. 4 der Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und § 42 der Friedhofssatzung der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf hat der Kirchengemeinderat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf in der Sitzung am 07.12.2017 die nachstehende Friedhofsgebührensatzung zum 01.02.2018 beschlossen:
Für die Benutzung des Friedhofs der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf und seiner Einrichtungen sowie für sonstige nach § 6 aufgeführte Leistungen der Friedhofsverwaltung werden Gebühren nach dieser Gebührensatzung erhoben.
Zur Zahlung der Gebühren ist die Antragstellerin bzw. der Antragsteller und diejenige bzw. derjenige verpflichtet, in deren bzw. dessen Auftrag der Friedhof oder seine Einrichtungen benutzt werden.
Sind mehrere Personen zahlungspflichtig, so haften diese als Gesamtschuldner.
(1) Die Festsetzung der Gebühren erfolgt durch schriftlichen Gebührenbescheid. Dieser wird dem Gebührenschuldner durch einfachen Brief bekanntgegeben.
(3) Der Kirchengemeinderat kann -abgesehen von Notfällen- die Benutzung des Friedhofs untersagen und Leistungen verweigern, sofern ausstehende Gebühren nicht entrichtet worden sind oder eine entsprechende Sicherheit nicht geleistet ist.
(4) Gebührenbescheide, die formularmäßig oder mit Hilfe automatischer Einrichtungen erlassen werden, sind ohne Unterschrift oder Namenswiedergabe gültig.
§ 119 Abs. 3 Satz 2 der Abgabenordnung gilt entsprechend.
(5) Rechtsbehelfe und Rechtsmittel gegen Gebührenbescheide haben keine aufschiebende Wirkung. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Verwaltungsverfahrensgesetzes und der Verwaltungsgerichtsordnung in der jeweils geltenden Fassung, soweit durch Kirchengesetz nicht anders bestimmt.
Für die Festsetzungsverjährung der Gebühren gelten die §§ 169 bis 171 der Abgabenordnung und für die Zahlungsverjährung der Gebühren die §§ 228-232 der Abgabenordnung entsprechend.
(Grabnutzungsgebühren einschließlich Friedhofsunterhaltungsgebühren)
1.Reihengrabstätte
(einschließlich Grabfeldunterhaltung)
a) für Särge bis 1,20 m für 20 Jahre 327,-- €
b) für Särge über 1,20 m für 30 Jahre 1035,-- €
c) für Urnenreihengrabstätten für 20 Jahre 740,-- €
für 30 Jahre, je Grabbreite 1071,-- €
b) Wahlgrabstätte in besonderer Lage
für 30 Jahre, je Grabbreite 1.146,-- €
c) Rasenwahlgrabstätte
für 30 Jahre, je Grabbreite 1.515,-- €
d) Urnenwahlgrabstätte
für 30 Jahre, je Grabbreite 924,-- €
e) Urnenbaumwahlgrabstätte in Rasenlage (einschließlich Grabfeldunterhaltung)
für 30 Jahre, 1-2 Urnen, je Grabbreite 1.110,-- €
f) Urnenbaumwahlgrabstätte in Rasenlage u. in besonderer Lage (einschließlich Grabfeldunterhaltung)
für 30 Jahre, 1-2 Urnen, je Grabbreite 1.245,-- €
Wahlgrabstätte mit einem eingeschränkten Nutzungsrecht (50 % der Gebühr von Ziffer 2 a-f)
Für jedes Jahr des Wiedererwerbs oder der Verlängerung wird der Jahresbetrag der Gebühren unter Nr. 2 berechnet. Dabei bleiben Teile eines Jahres bis zu sechs Monaten ohne Berechnung. Für Teile eines Jahres von mehr als sechs Monaten wird die volle Jahresgebühr erhoben.
Die Gebühr für den Erwerb, Wiedererwerb und die Verlängerung des Nutzungs-
rechts wird für die gesamte Nutzungszeit im Voraus erhoben.
1. Verwaltungsgebühren
1. Verwaltungsgebühren durch die Friedhofsverwaltung der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lütjenburg 84,-- €
2. Für die Ausstellung einer Graburkunde und die Überlassung der Friedhofssatzung 25,-- €
3. Für die Umschreibung einer Graburkunde auf den Namen anderer Berechtigter 22,-- €
4. Für die Genehmigung zur Aufstellung
a) eines stehenden Grabmals einschl. Prüfung der Standfestigkeit 150,-- €
b) eines liegenden Grabmals 50,-- €
5. Für die Zulassung einer oder eines Gewerbetreibenden
Für das Ausheben und Verfüllen der Gruft
Särge bis 1,20 m 198,-- €
Särge über 1,20 m 563,-- €
für eine Urnenbeisetzung 165,-- €
Abräumen und Entsorgen der Kränze sowie Beseitigen des überflüssigen Bodens und Aufbringen von Mutterboden
bei Gräbern bis 1,20 m und Urnen, je Breite 85,-- €
bei Gräbern über 1,20 m, je Breite auch je unbelegter Breite bei Neuerwerb
(einschl. Randgestaltung u. Zwischenpflanzung) 165,-- €
Benutzung des Feierraumes in der Kapelle, bzw. des Gemeindehauses 121,-- €
Versand und die Überführung einer Urne (im Zuge von Ausgrabungen) 36,-- €
Entfernen und Entsorgen von Grabmalen und Fundamenten
a) stehendes Grabmal 110,-- €
b) liegendes Grabmal 44,-- €
Für die Ausgrabung einer Leiche (2- fache Gebühr III/1) 1.188,-- €
Für die Ausgrabung einer Urne (2- fache Gebühr III/2 ) 330,-- €
Für besondere Leistungen, die im Gebührentarif nicht vorgesehen sind, setzt der Friedhofsträger die zu entrichtende Vergütung von Fall zu Fall nach dem tatsächlichen Aufwand fest.
Diese Friedhofsgebührensatzung tritt am Tage nach der amtlichen
Gleichzeitig tritt die Friedhofsgebührensatzung vom 01.03.2015 außer Kraft.
Die vorstehende Friedhofsgebührensatzung wird hiermit ausgefertigt.
Sie wurde durch den Bescheid des Kirchenkreisrates des Kirchenkreises Plön-Segeberg
vom (Az.: ) kirchenaufsichtlich genehmigt.
23795 Bad Segeberg, den
a) mit dem vollen Wortlaut veröffentlicht in
b) öffentlich ausgehängt in der Zeit vom bis in den Schaukästen der Kirchengemeinde, die sich befinden in:
Lange Straße 38 und dem Friedhof Blekendorf ..........................................................
nach vorherigem Hinweis in den Kieler Nachrichten
Je nach Art der amtlichen Bekanntmachung sind die Angaben bei Buchstabe a) oder b) auszufüllen.
Der nichtzutreffende Buchstabe ist dann zu streichen.
Friedhofsgebührensatzung [PDF] (94,2 KiB)
Grabkaufgebühren
Grabkaufgebühren [PDF] (167,9 KiB)
Copyright 2019 Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blekendorf. Alle Rechte vorbehalten.