Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201982,%202070
Timestamp: 2019-11-13 09:26:33
Document Index: 304141084

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 71', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 71', 'BGH', '§ 71', 'BGH', 'BGH', '§ 71', 'BGH', '§ 71', '§ 567', '§ 567', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 103', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 794', '§ 103', 'BGH', '§ 788', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 103', 'BGH', 'BGH', '§ 796', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 1982, 2070 - dejure.org
BGH, 11.02.1982 - III ZR 184/80
https://dejure.org/1982,574
BGH, 11.02.1982 - III ZR 184/80 (https://dejure.org/1982,574)
BGH, Entscheidung vom 11.02.1982 - III ZR 184/80 (https://dejure.org/1982,574)
BGH, Entscheidung vom 11. Februar 1982 - III ZR 184/80 (https://dejure.org/1982,574)
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Zulassung als Streithelfer als Vorausetzung der Revision gegen die Zurückweisung der Berufung eines Streithelfers - Rechtskräftige Zurückweisung der Nebenintervention als Versagungsgrund für die Überprüfung einer angefochtenen Entscheidung im Revisionsverfahren
NJW 1982, 2070
Dabei kann das Zwischenurteil über die Nebenintervention mit dem Endurteil verbunden werden (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1982 - III ZR 184/80, NJW 1982, 2070).
Die Entscheidung kann aber mit der Entscheidung über die Berufung verbunden werden (vgl. BGH, Urt. vom 11.02.1982 - III ZR 184/80 Rn. 9 = NJW 1982, 2070).
Seine Befugnis zur Vornahme von Prozesshandlungen endet erst, wenn seine Streithilfe rechtskräftig zurückgewiesen ist (BGH, Urteil vom 11.02.1982 - III ZR 184/80 Rn. 7).
Seine Befugnis zur Anfechtung eines die unterstützte Partei beschwerenden Urteils besteht so lange, als seine Streithilfe nicht rechtskräftig zurückgewiesen ist (BGH, Urteil vom 11. Februar 1982 - III ZR 184/80, NJW 1982, 2070 [juris Rn. 7] mwN).
cc) Die Zurückweisung der Nebenintervention der Nebenintervenientin zu 1 durch das Berufungsgericht ist somit mit der Folge rechtskräftig geworden, dass die Nebenintervenientin zu 1 nicht mehr am Prozess beteiligt ist (vgl. § 71 Abs. 3 ZPO) und die Befugnis verloren hat, Prozesshandlungen für die von ihr unterstützte Partei vorzunehmen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Februar 1982 - III ZR 184/80, NJW 1982, 2070;… Beschluss vom 12. Juni 1989 - II ZB 2/89, juris Rn. 15; Beschluss vom 10. Januar 2006 - VIII ZB 82/05, BGHZ 165, 358, 363;… Beschluss vom 1. Juni 2011 - VIII ZB 96/10 Rn. 4 juris).
KG, 23.07.2015 - 23 U 18/15
Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Mehrheits- und Formerfordernisse bei der …
Das Zwischenurteil über die Zurückweisung der Nebenintervention konnte mit dem Endurteil verbunden werden (vgl. RG, Urteil vom 19.02.1886 - III 351/85 = RGZ 15, 412, 413; BGH, Urteil vom 11. Februar 1982 - III ZR 184/80 Rn. 9 = NJW 1982, 2070).
Die Beitritte der Nebenintervenientinnen waren gem. § 71 ZPO im Wege des Zwischenurteils, das mit dem Endurteil verbunden werden konnte (BGH NJW 82, 2070), zuzulassen.
Die Entscheidung hierüber gemäß § 71 Abs. 1 Satz 1 ZPO kann zusammen mit der über die Berufung ergehen (vgl. BGH v. 11.02.1982 -III ZR 184/80, NJW 1982, 2079).
Dies kann zusammen mit der Entscheidung über die Rechtsbeschwerde erfolgen, weil die Nebenintervenienten ihren Beitritt erst in der Rechtsbeschwerdeinstanz erklärt haben, weiterer Sachvortrag nicht erfolgen kann und die Sache selbst entscheidungsreif ist (vgl. BGH, Urt. v. 11. Februar 1982, III ZR 184/80, NJW 1982, 2070 und OLG Düsseldorf NJW-RR 1998, 606).
Diese Entscheidung, für die die Zivilprozessordnung grundsätzlich ein Zwischenurteil vorsieht (§ 71 Abs. 2 ZPO), kann auch in das Endurteil aufgenommen werden, wenn die Sache entscheidungsreif ist (vgl. BGH, NJW 1982, 2070;… GRUR 2016, 596 Rn. 15 - Verlegeranteil;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 31. Aufl., § 71 Rn. 5 mwN).
Auch nach dem bis zur Neuregelung durch das ZPO-Reformgesetz geltenden Recht war das im Zwischenstreit über die Nebenintervention ergehende Zwischenurteil des Oberlandesgerichts unanfechtbar (§ 567 Abs. 4 ZPO aF; vgl. zur Vorgängerregelung § 567 Abs. 3 ZPO aF BGH, Urteil vom 27. Februar 1980 - IV ZR 167/78, BGHZ 76, 299, 301; Urteil vom 11. Februar 1982 - III ZR 184/80, NJW 1982, 2070).
OLG München, 22.02.2011 - 13 U 4056/10
Architektenhaftung: Verschulden bei Übernahme einer von einem Fachunternehmen mit …
OLG München, 21.04.2011 - 9 U 1712/09
Zulässigkeit des Wechsels der unterstützten Partei durch den Nebenintervenienten
OLG Köln, 15.01.2015 - 19 U 87/14
OLG Düsseldorf, 11.05.2004 - 6 W 24/04
BGH, 10.10.1984 - IVb ZR 40/83
Verlustigkeitsbeschluss bei Streit der Parteien über Wirksamkeit einer …
BGH, 25.02.1982 - I ARZ 495/81
https://dejure.org/1982,1587
BGH, 25.02.1982 - I ARZ 495/81 (https://dejure.org/1982,1587)
BGH, Entscheidung vom 25.02.1982 - I ARZ 495/81 (https://dejure.org/1982,1587)
BGH, Entscheidung vom 25. Februar 1982 - I ARZ 495/81 (https://dejure.org/1982,1587)
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Festsetzung von Zwangsvollstreckungskosten durch Vorpfändungen und Mobiliarzwangsvollstreckungen - Gerichtliche Zuständigkeit für die Festsetzung von Zwangsvollstreckungskosten - Beurteilung der Notwendigkeit entstandener Kosten in einem Zwangsvollstreckungsverfahren
MDR 1982, 728
Sie obliegt dem Prozeßgericht, das das vollstreckbare Urteil erlassen hat (BGH Beschluß vom 25. Februar 1982 - I ARZ 495/81 = NJW 1982, 2070 ).
BGH, 06.02.1986 - I ARZ 746/85
Der Bundesgerichtshof hat bereits wiederholt entschieden, daß für die Festsetzung der Vollstreckungskosten nicht das Vollstreckungsgericht, sondern gemäß § 103 Abs. 2 ZPO das Prozeßgericht des ersten Rechtszugs zuständig ist (BGH NJW 1982, 2070 m.w.N.; BGHZ 90, 207, 210 [BGH 23.02.1984 - IX ZR 26/83]; ebenso BArbG MDR 1983, 611 = NJW 1983, 1448 (L); OLG Koblenz Rpfl.
Die von den Oberlandesgerichten München und Hamm (a.a.O.) erhobenen Bedenken aus Gesichtspunkten der Zweckmäßigkeit - mit denen der erkennende Senat sich bereits in der Entscheidung NJW 1982, 2070 auseinandergesetzt hat - und der vermeintlichen Gesetzessystematik greifen gegenüber der positiven Zuständigkeitsregelung des Gesetzes (vgl. dazu bereits RGZ 85, 132 f) nicht durch.
Insbesondere nötigt der Umstand, daß das Gesetz in § 794 Abs. 1 ZPO auch Vollstreckungstitel nennt, für die es ein Prozeßgericht des ersten Rechtszuges nicht gibt und somit das Vollstreckungsgericht im Wege der Lückenschließung zuständig sein kann, nicht dazu, das Vollstreckungsgericht entgegen dem Wortlaut des § 103 Abs. 2 ZPO auch in der Vielzahl der Regelfälle als zuständig anzusehen, in denen ein Prozeßgericht im Sinne dieser Vorschrift vorhanden ist und mit seiner der des Vollstreckungsgerichts gleichwertigen fachlichen Kompetenz (vgl. BGH NJW 1982, 2070) entscheiden kann.
Für die - vom Gläubiger anstelle der Kosten beitreibung gemäß § 788 ZPO gewählte - Fest setzung von Zwangsvollstreckungskosten ist nicht das Vollstreckungsgericht sondern das Prozeßgericht des ersten Rechtszuges zustän dig (im Anschluß an BGH, Beschluß vom 25. Februar 1982 - I ARZ 495/81 -, Rpfleger 1982, 235) .
Der Senat schließt sich in der Frage, welches Gericht für die vom Gläubiger beantragte Festsetzung von Kosten der Zwangsvollstreckung sachlich zuständig ist, das Vollstreckungsgericht oder das Prozeßgericht des ersten Rechtszuges, der Auffassung des Bundesgerichtshofs an (vgl. BGH, Beschluß vom 25. Februar 1982 - I ARZ 495/81 -, Rpfleger 1982, 235).
Der Bundesgerichtshof hat wiederholt entschieden, daß für die Festsetzung der Vollstreckungskosten nicht das Vollstreckungsgericht, sondern das Prozeßgericht des ersten Rechtszuges zuständig ist (BGH NJW 1982, 2070; BGHZ 90, 207, 210; BGH NJW 1986, 2438 m.w.N.; vgl. auch BayObLG JurBüro 1987, 761 und OLG Zweibrücken JurBüro 1987, 781).
OLG Karlsruhe, 30.01.2001 - 11 W 4/01
Vorläufige Vollstreckbarkeit - Sicherheit durch Bankbürgschaft - Erstattung von …
Es entsprach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass für die Festsetzung von Vollstreckungskosten nicht das Vollstreckungsgericht, sondern gem. § 103 Abs. 2 ZPO das Prozessgericht des ersten Rechtszuges zuständig ist (so etwa BGH NJW 1986, 2438; 1982, 2070).
LAG Rheinland-Pfalz, 10.07.1986 - 1 Ta 102/86
Kosten der Zwangsvollstreckung; Prozeßgericht ; Gericht des ersten Rechtszuges; …
Für die Festsetzung von Kosten der Zwangsvollstreckung ist, entgegen der Auffassung des OLG Hamm (21.3.1983, 23 W 83/83 = MDR 1983, 674) und des OLG München (4.3.1983, 11 W 855/83 = MDR 1983, 586), grundsätzlich das Prozeßgericht als Gericht des ersten Rechtszuges sachlich zuständig; ausnahmsweise besteht aber eine sachliche Zuständigkeit des Vollstreckungsgerichtes für die Festsetzung jener Kosten, welche aufgrund der Vollstreckung einer Entscheidung des Vollstreckungsgerichtes im Rahmen eines echten Streitfalles des 8. Buches der ZPO entstanden sind (Bestätigung von BAG vom 24.2.1983, 5 AS 4/83 = MDR 1983, 611; BGH vom 25.2.1982, I ARZ 495/81 = NJW 1982, 2070).
Wie der Senat in dem Beschluß vom 8. Oktober 1987 (I ARZ 482/87) entschieden hat, ist für die Festsetzung von Vollstreckungskosten in Fällen, in denen der zugrundeliegende Titel ein Vollstreckungsbescheid ist, das Gericht zuständig, das für eine Entscheidung im Streitverfahren zuständig gewesen wäre (vgl. § 796 Abs. 3 ZPO sowie die Entscheidungen des Senats zur Zuständigkeit des Prozeßgerichts für die Festsetzung der Vollstreckungskosten: BGH NJW 1982, 2070 und 1986, 2438).
BAG, 24.02.1983 - 5 AS 6/83
Der Senat schließt sich in der Frage, welches Gericht für die vom Gläubiger beantragte Festsetzung von Kosten der Zwangsvollstreckung sachlich zuständig ist, der Auffassung des Bundesgerichtshofs an (vgl. BGH Beschluß vom 25. Februar 1982 - I ARZ 495/81 -, Rpfleger 1982, 235).
OLG Koblenz, 11.11.1982 - 14 W 598/82
Für die Festsetzung der Zwangsvollstreckungskosten ist das Prozeßgericht des ersten Rechtszuges zuständig (Aufgabe OLG Koblenz, 1977-09-16, 12 W 577/77, Rpfleger 1977, 454; Anschluß BGH, 1982-02-25, I ARZ 495/81, Rpfleger 1982, 235 = JurBüro 1982, 849 = AnwBl 1982, 252).
OLG Bamberg, 26.05.1982 - 2 WF 77/82
Anspruch auf Zahlung von Kindesunterhalt; Erstattung der Kosten für die Zuziehung …
LG München I, 20.11.1984 - 20 T 16 489/84