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Timestamp: 2018-03-21 10:59:01
Document Index: 301926095

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 25', '§ 12', '§ 15', '§ 7', '§ 4', '§ 40']

ᐅ Doppelte Staatsbürgerschaft möglich? Deutsch/Russisch - Asyl- und Ausländerrecht - JuraForum.de
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Doppelte Staatsbürgerschaft möglich? Deutsch/Russisch
Dieses Thema "ᐅ Doppelte Staatsbürgerschaft möglich? Deutsch/Russisch - Asyl- und Ausländerrecht" im Forum "Asyl- und Ausländerrecht" wurde erstellt von Oleg84, 16. April 2006.
Oleg84 Neues Mitglied 16.04.2006, 16:36
Macht euch Mal nen Kopf
Atlantis V.I.P. 16.04.2006, 17:43
AW: Doppelte Staatsbürgerschaft möglich? Deutsch/Russisch
Steht Alles in § 25 StAG drin:
Hierzu muss man aber wissen, dass diese Genehmigung nur ausnahmsweise erteilt wird, weil die doppelte Staatsangehörigkeit auch völkerrechtlich ein ungewollter Zustand ist.
Ansonsten ist neben dem § 25 Abs. 2 StAG der Erwerb der doppelten Staatsangehörigkeit nur durch Geburt möglich!
LL77 Boardneuling 08.05.2006, 18:08
wie ist das im umgekehrten Fall:
man besitzt eine russische Staatsangehörigkeit und möchte die deutsche dazuerwerben?
Hat sich da nicht etwas seit 04/2006 geändert???
Mitleser V.I.P. 09.05.2006, 15:05
Dann wäre die russische abzulegen. Ausnahmen nur nach § 12 StAG.
Kakalaka Boardneuling 28.05.2006, 00:47
sladkji Neues Mitglied 21.05.2007, 12:17
Ist mir aber interessant. Ich kenne einige Russlanddeutsche, mit doppelter Staatsbürgerschaft. Sie kamen aus Ru und wurden eingebürgert, ohne dass jemand verlangt hätte, dass sie ihren russischen Pass abgeben müssten.
sladkji
Mitleser V.I.P. 21.05.2007, 14:55
Wie der Ausdruck schon sagt, sind "Russlanddeutsche" Deutsche im Sinne des Grundgesetzes und keine Ausländer. Sie erwerben die deutsche Staatsbürgerschaft auch nicht durch Einbürgerung, sondern durch die Ausstellung der Bescheinigung gemäß § 15 Abs. 1 oder 2 des Bundesvertriebenengesetzes, vgl. § 7 StAG. Da sie bereits Deutsche im Sinne des Grundgesetzes sind, kann von ihnen wie bei einem gebürtigen Mehrstaater auch nicht die Aufgabe der alten (meist sowieso nicht russischen, sondern der kasachischen) Staatsbürgerschaft verlangt werden.
russkayanemka Neues Mitglied 27.05.2007, 01:43
Ist damit auch die Frage beantwortet, ob man sozusagen im Nachhinein noch die russische Staatsbürgerschaft beantragen kann, wenn man in der ehemaligen Sowjetunion geboren wurde (ohne die Deutsche zu verlieren)? Denn darauf hat sich hier niemand bezogen. Also, angenommen man wurde da geboren, aber hatte von Anfang an die deutsche (bzw. damalige DDR-) Staatsbürgerschaft, weil ein Elternteil Deutsch war.
russkayanemka
Mitleser V.I.P. 27.05.2007, 10:18
Doch, das ist gesagt worden, siehe Antwort von Atlantis: Wer eine fremde Staatsbürgerschaft freiwillig erwirbt, verliert dadurch die deutsche, außer er hat eine Beibehaltungsgenehmigung. Warum sollte das für ehemalige Sowjetbürger anders sein?
therealak Neues Mitglied 09.10.2007, 18:51
Meine Frage ist mit dieser in gewisser weise Verwandt.
Wie ist das, wenn man in Russland geboren ist, schon eine lange Zeit in Deutschland wohnt und neben der Deutschen auch noch die Russische Staatsbürgerschaft hat?
Ich habe gehört, dass man ab einem bestimmten Alter zwischen den beiden Staatsbürgerschaften wählen muss. Kann es sein, dass man so eine Person aus Deutschland ausweist, weil sie immer noch die russische hat? Es ist jedoch klar, dass kein Interesse an der Russischen besteht. Man will schließlich in Deutschland bleiben, weil man sich auch als Deutscher fühlt.
Monaco501 V.I.P. 09.10.2007, 19:37
Zitat von therealak:
Ich bin in Russland geboren, wohne jedoch seit 1996 hier in Deutschland und möchte auch hier bleiben. Ich bin jetzt 20 Jahre alt und habe gehört, dass wenn man eine doppelte Staatsbürgerschaft hat, man eine davon irgendwann verliert. Anscheinend habe ich die russische auch noch und die müsste ich dann ja loswerden. Kann es sein, dass man mich aus Deutschland ausweist, weil ich immer noch die russische habe?
Ich mein ich will die auch nicht haben und ich fühle mich schon als Deutscher.
Zudem reizt es mich nicht gerade einen Militärdienst in Russland zu leisten^^.
Wie fühlt man den so als Deutscher, also als quasi Deutscher ?????
therealak Neues Mitglied 10.10.2007, 13:35
Wie fühlt man sich als Deutscher?
Zum einen, man kennt alle Bräuche, Gerichte und vor allem die Geschichte des Landes. Es gefällt einem in solch einem Land zu leben.
Und man "denkt deutsch". Also wenn man eine gewisse Zeit in einem Land lebt, übernimmt man die Sprache nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich.
Soviel zu diesem off Topic^^
Monaco501 V.I.P. 10.10.2007, 14:03
Und zu was bräuchte man dann eine weitere Staatsbürgerschaft ???
...gar eine Dritte, eine Vierte,..... weil man sich der ganzen Welt soooo verbunden fühlt????
therealak Neues Mitglied 11.10.2007, 15:58
Brauch ich gar nicht. Ich will Deutscher bleiben, aber da ist immer noch die Russische. und die loszuwerden ist mit viel Geld und Schweiss verbunden. Die Russische Bürokratie ist sehr schlimm.
Mitleser V.I.P. 11.10.2007, 22:49
Ich habe gehört, dass man ab einem bestimmten Alter zwischen den beiden Staatsbürgerschaften wählen muss.
Muß man das? Ja, muß man, aber nur, wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft nach § 4 Abs. 3 oder nach § 40b StAG erworben hat (Optionspflicht).
Oder wenn der andere Staat solches fordert.
Zum einen, man kennt alle Bräuche, Gerichte und vor allem die Geschichte des Landes.
Du kennst alle Bräuche, alle Gerichte?
Wow, du solltest entweder bei Wetten-daß auftreten oder du bist ein ganz schlimmer Finger .... je nachdem, welche Sorte von Gerichten gemeint war.
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