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Timestamp: 2019-08-19 11:46:31
Document Index: 330760972

Matched Legal Cases: ['§ 104', '§ 140', '§ 140', '§ 39', '§ 3', '§ 6', '§ 52', '§ 544', '§ 52', '§52', '§11', '§ 11', '§ 9', '§ 11', 'BGH', '§ 10', '§10', '§ 144', 'BGH', '§ 144', '§ 144', '§ 32', '§ 33', '§ 51', '§32', '§33', '§51', '§ 143', '§143']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 19.08.2019 13:46h
Patentrecht - Kostenrecht
Kostenfestsetzung: Erstattung von Patentanwaltskosten in Wettbewerbssachen
Die Kosten für die Mitwirkung eines Patentanwalts in Wettbewerbssachen sind erstattungsfähig, wenn Tätigkeiten erforderlich wurden, die - wie etwa Recherchen zum vorbekannten Formenschatz - zum typischen Arbeitsfeld eines Patentanwalts gehören.
Aktenzeichen: 6W119/15 Paragraphen: Datum: 2019-06-11
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Patentrecht Prozeßrecht - Kostenrecht
I ZB 83/18
Werden in erster Linie nichtkennzeichenrechtliche Ansprüche (hier: namensrechtliche Ansprüche) und hilfsweise kennzeichenrechtliche Ansprüche (hier: markenrechtliche Ansprüche) geltend gemacht, können die Kosten, die durch die Mitwirkung eines Patentan-walts entstanden sind, nach § 104 ZPO in Verbindung mit § 140 Abs. 3 MarkenG gegen den Prozessgegner nur festgesetzt werden, wenn über die kennzeichenrechtlichen Hilfsansprüche eine gerichtliche Entscheidung mit einer entsprechenden Kostengrundentscheidung zugunsten desjenigen ergangen ist, der die Kostenfestsetzung beantragt.
MarkenG § 140 Abs 3
Aktenzeichen: IZB83/18 Paragraphen: Datum: 2019-05-09
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X ZB 6/17
Schwammkörper
PatG § 39
PatKostG § 3 Abs 1, § 6 Abs 2
Aktenzeichen: XZB6/17 Paragraphen: Datum: 2018-11-05
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6 W 89/15
Erstattungsfähigkeit von Patentanwaltskosten im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren
Sieht das Gesetz eine Erstattungsfähigkeit von Patentanwaltskosten ohne Rücksicht auf die Erforderlichkeit der Mitwirkung im konkreten Fall vor (hier: § 52 IV DesignG), ist diese Regelung auch auf die Mitwirkung des Patentanwalts im Rahmen eines Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens gemäß § 544 ZPO anwendbar.
DesignG § 52 IV
Aktenzeichen: 6W89/15 Paragraphen: DesignG§52 Datum: 2015-11-05
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Aktenzeichen: XZB5/14 Paragraphen: RVG§11 Datum: 2015-08-25
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X ZB 8/14
1. § 11 Abs. 3 PatKostG schließt nicht nur eine Beschwerde, sondern auch eine Rechtsbeschwerde gegen Entscheidungen des Bundespatentgerichts über den Kostenansatz aus.
2. Die Frage, ob Kosten wegen unrichtiger Sachbehandlung niederzuschlagen sind, betrifft den Kostenansatz.
PatKostG § 9, § 11 Abs 3
Aktenzeichen: XZB8/14 Paragraphen: Datum: 2015-08-25
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BGH 6.5.2014 X ZB 11/13 Prüfungsgebühr Hat der Anmelder Prüfungsantrag gestellt und die Prüfungsgebühr bezahlt, begründet es keinen Anspruch auf Rückzahlung der Gebühr, wenn die Anmeldung später zurückgenommen wird oder als zurückgenommen gilt; dies gilt auch dann, wenn die Prüfung der Anmeldung noch nicht aufgenommen worden ist. PatKostG § 10 Abs 2
Aktenzeichen: XZB11/13 Paragraphen: PatKostG§10 Datum: 2014-05-06
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X ZR 1/13
X ZR 2/13
1. Ein nicht aktiv am Wirtschaftsleben beteiligtes Unternehmen, das nicht über nennenswerte Vermögensgegenstände verfügt, wird in seiner wirtschaftlichen Lage nicht zusätzlich im Sinne von § 144 PatG gefährdet, wenn es mit einer Prozesskostenforderung belastet wird, die angesichts seiner Vermögenssituation ohnehin nicht beitreibbar ist (Bestätigung von BGH, Beschluss vom 24. Februar 1953, I ZR 106/51, GRUR 1953, 284 - Kostenbegünstigung I).
2. Wenn ein Patentinhaber beim Abschluss einer Vereinbarung über die Finanzierung von Prozesskosten eine Vertragsgestaltung wählt, die ihm und dem finanzierenden Dritten alle mit dem Rechtsstreit verbundenen Chancen sichert, das Kostenrisiko eines Nichtigkeitsverfahrens wirtschaftlich aber der Gegenseite auferlegt, ist es in der Regel nicht angemessen, ihn von diesem Kostenrisiko durch eine Kostenbegünstigung gemäß § 144 PatG noch weitergehend zu entlasten.
PatG § 144 Abs 1
Aktenzeichen: XZR1/13 XZR2/13 Paragraphen: Datum: 2013-09-03
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RVG § 32 Abs 1, § 33 Abs 1
GKG § 51 Abs 1
Aktenzeichen: XZR83/10 Paragraphen: RVG§32 RVG§33 GKG§51 Datum: 2013-08-27
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X ZB 15/12
1. Bei der Honorarklage eines Rechts- oder Patentanwalts handelt es sich nicht notwendigerweise schon deswegen um eine Patentstreitsache, weil der Gegenstand des zugrunde liegenden Auftrags sich auf eine Erfindung bezogen oder ein Patent oder eine Patentanmeldung betroffen hat.
2. Dies ist vielmehr dann nicht der Fall, wenn zur Beurteilung der Frage, ob die Honorarforderung berechtigt ist, das Verständnis der Erfindung keine Rolle spielt und es deshalb keines besonderen Sachverstands bedarf, um die für die Entgeltung der dem Anwalt übertragenen Erwirkung eines technischen Schutzrechts maßgeblichen Umstände erfassen und beurteilen zu können.
PatG § 143 Abs 3
Aktenzeichen: XZB15/12 Paragraphen: PatG§143 Datum: 2013-03-20
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