Source: http://www.stichling-norderstedt.de/?Mitgliedschaft___Vereinssatzung
Timestamp: 2020-03-30 00:47:08
Document Index: 53613584

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§28', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§9', '§ 15', '§ 16', '§ 18', '§ 19', '§41']

Stichling Norderstedt e.V. - Aquaristik mit Spaß - Vereinssatzung
Aquarien- und Terrarienfreunde von 1980 e.V.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Norderstedt.
1. Der Verein ist ein Idealverein. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.
2. Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt,
- sich für den Natur- und Umweltschutz einzusetzen und durch seine Vereinsarbeit zu einem besseren Verständnis der Bevölkerung für den Natur- und Umweltschutz beizutragen.
- das Interesse der Bevölkerung an der Vivaristik zu wecken, zu fördern und zu unterstützen, um damit die Erkenntnis der Verantwortung der Menschheit zu verbreiten, die Natur in der Vielfältigkeit ihrer Erscheinungsformen zu erhalten.
- die allgemein naturkundlichen, besonders die aquaristischen und ichthyologischen Kenntnisse seiner Mitglieder zu vervollständigen und zu verbreiten.
- durch Zusammenschluss interessierter Personen die Pflege, Zucht und wissenschaftliche Erforschung auf dem Gebiet der Aquarienkunde zu fördern und zu wahren.
- das regelmäßige, der Öffentlichkeit zugängliche Angebot von Bildungsveranstaltungen mit naturkundlichen Themen.
- die Schulung oder Anleitung seiner Mitglieder auf dem Gebiet der Vivaristik und des Natur- und Umweltschutzes mit dem Ziel, biologische und ökologische Zusammenhänge begreiflich zu machen.
4. Der Verein kann vivaristische Fachgruppen bilden.
Für diese Fachgruppen gilt die Ziel- und Aufgabenstellung des Vereins entsprechend.
2. Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Antrag voraus.
3. Durch die Unterschrift unter dem Aufnahmeantrag wird die Satzung als verbindlich anerkannt.
4. Auf Antrag des 1. Vorsitzenden oder des erweiterten Vorstandes kann der Vorstand Ehrenmitglieder ernennen, die von der Beitragszahlung freigestellt sind.
1. durch den Austritt.
Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit möglich. Der Austritt muss schriftlich gegenüber dem 1. Vorsitzenden oder der Geschäftsstelle erklärt werden. Durch den Austritt aus dem Verein wird das Mitglied jedoch nicht von der Zahlung des Mitglieder- und Verbandsbeitrages für das laufende Geschäftsjahr entbunden. Geht die Austrittserklärung nach dem 30.09. des Jahres zu, ist der Mitglieder- und Verbandsbeitrag auch noch für das folgende Jahr voll zu entrichten.
2. durch Kündigung wegen Beitragsrückstand.
Kommt das Mitglied mit seiner Beitragszahlung mit mehr als einem Monat in Verzug, so kann der Vorstand unter Androhung der Kündigung eine angemessene Frist zur Beitragszahlung setzen und nach erfolglosem Fristablauf die fristlose Kündigung der Mitgliedschaft schriftlich aussprechen. Dessen ungeachtet ist der volle Mitgliederbeitrag für das laufende Geschäftsjahr zu entrichten.
3. durch den Ausschluss.
Der Ausschluss kann vom Vorstand ausgesprochen werden, wenn das Mitglied gegen die Satzung verstoßen oder das Ansehen des Vereins geschädigt hat. Der Ausschluss hat schriftlich zu erfolgen und ist zu begründen und mit dem Hinweis auf die Möglichkeit des Einspruches zu versehen.
Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied ein Einspruchsrecht zu. Der Einspruch ist innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung über den Ausschluss schriftlich per Einschreiben oder Empfangsbestätigung dem 1. Vorsitzenden zuzustellen. Über den Einspruch entscheidet endgültig die Mitgliederversammlung. Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung bis zur endgültigen Entscheidung der Mitgliederversammlung.
Mitglieder, die aufgrund des Ausschlusses aus dem Verein ausscheiden, haben keinerlei Ansprüche auf Rückerstattung der eingezahlten Beiträge.
4. durch Ableben.
3. die Kassenprüfung
§ 6 Die Vorstandsmitglieder
d) dem erweiterten Vorstand
2. Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Kassierer und die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gewählt.
Neuwahl des Vorstandes erfolgt auf Antrag an die Mitgliederversammlung.
3. Der erweiterte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
a) der Börsenwart
c) Vier weitere gewählte Mitglieder
1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von je zwei der folgenden Vorstandsmitgliedern vertreten.
2. Die Geschäftsstelle vertritt den Vorstand, ist jedoch nicht ermächtigt, vertretungsweise rechtsverbindliche Erklärungen für den Verein abzugeben.
4. Durch gemeinsame Ermächtigung seitens des 1. Vorsitzenden und des 2. Vorsitzenden kann der Kassierer die Befugnis erteilt werden, ohne Verpflichtungen für den Verein begründen zu können, den Zahlungsverkehr des Vereins abzuwickeln.
1. Der Vorstand erledigt alle Aufgaben des Vereins, soweit diese nicht die ausdrückliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen.
2. Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden, soweit diese Satzung nicht eine ausschließliche Zuständigkeit des Vorstandes vorschreibt.
3. Die Aufgabenverteilung im Vorstand bleibt einer gesonderten Geschäftsverteilung vorbehalten, die durch den Vorstand beschlossen wird.
1. Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Die Einberufung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden im Benehmen mit der Geschäftsstelle unter schriftlicher oder mündlicher Angabe der vorläufigen Tagesordnung sowie Beginn und Tagungsort.
2. Die Ladungsfrist beträgt eine Woche, sie kann auf 3 Tage abgekürzt werden. Eine Vorstandssitzung ist unverzüglich einzuberufen, wenn die Mehrheit der stimmberechtigten Vorstandsmitglieder es schriftlich verlangt.
3. Das Erscheinen ist für alle Vorstandsmitglieder Pflicht. Ein am Erscheinen gehindertes Vorstandsmitglied hat vor Beginn der Sitzung dem 1. Vorsitzenden oder der Geschäftsstelle den Grund seiner Verhinderung mitzuteilen.
4. Die Geschäftsstelle nimmt die Aufgaben des Schriftführers in den Vorstandssitzungen wahr.
5. Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu führen, welches von der Geschäftsstelle oder im Falle ihrer Verhinderung durch den vom Vorstand im Einzelfall bestimmten Schriftführer und einem weiteren bei der Sitzung anwesend gewesenen Mitglied zu unterzeichnen ist.
6. Hinsichtlich der Beschlussfassung und -fähigkeit gelten die gesetzlichen Vorschriften (§§28, 32, 34 BGB). Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
7. In eiligen Angelegenheiten kann der Vorstand ohne eine Vorstandssitzung im schriftlichen Beschlussverfahren Beschlüsse fassen. Ein solcher Beschluss ist wirksam, wenn alle stimmberechtigten Vorstandsmitglieder schriftlich zugestimmt haben.
§ 10 Vorzeitiges Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes
1. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus dem Vorstand aus, so beauftragt der 1. Vorsitzende ein Mitglied mit der kommissarischen Wahrnehmung des Amtes. Die Ernennung bedarf der Bestätigung des Vorstandes auf seiner nächsten Sitzung.
2. Beabsichtigt der 1. Vorsitzende vorzeitig aus seinem Amt auszuscheiden, so hat er vorher unter Einhaltung der Formvorschriften eine Mitgliederversammlung zum Zwecke der Wahl eines neuen 1. Vorsitzenden einzuberufen.
Er kann die Ladungsfrist auf 8 Tage abkürzen.
3. Ist der 1. Vorsitzende an der Einberufung der Mitgliederversammlung verhindert, so handelt für ihn der 2. Vorsitzende.
Dieses gilt auch für Absatz 2.
§ 11 Vorzeitiges Absetzen des Vorstandes
1. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Stimmenmehrheit der auf der Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließen, dass dem Vorstand das Misstrauen ausgesprochen wird.
2. Der Misstrauensantrag ist zunächst mündlich zu begründen. Eine schriftliche Begründung ist dem 1. Vorsitzenden spätestens 8 Tage nach der Versammlung nachzureichen.
3. Nach Erhalt der schriftlichen Begründung, spätestens jedoch nach Ablauf eines Monats nach Ausspruch des Misstrauens, hat der 1. Vorsitzende unverzüglich eine erneute Mitgliederversammlung zum Zwecke der Neuwahl des Vorstandes einzuberufen.
4. Die Formvorschriften und Ladungsfristen für die Einberufung einer Mitgliederversammlung sind zu beachten.
5. Bis zur Neuwahl üben die Vorstandsmitglieder ihre Ämter weiter aus.
6. Ihre Tätigkeit beschränkt sich jedoch auf die Fortführung der laufenden Geschäfte des Vereins.
1. Mitgliederversammlungen werden vom 1. Vorsitzenden einberufen. Ort der Zusammenkunft ist am Sitz des Vereins. Der genaue Termin und der genaue Ort der Zusammenkunft mit Tagesordnung werden mindestens 2 Wochen zuvor schriftlich oder im amtlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde, in der der Verein seinen Sitz hat, bekannt gegeben. Auswärtige Mitglieder sind stets schriftlich zu laden.
2. Der 1. Vorsitzende kann in Eil- oder Notfällen die Ladungsfrist auf 1 Woche abkürzen. Er hat die Gründe für die Abkürzung der Ladungsfrist mit der Einladung bekannt zugeben.
3. Im 1. Quartal eines jeden Jahres hat eine Mitgliederversammlung stattzufinden. Sofern ordentliche Neuwahlen durchgeführt werden müssen, haben sie in dieser Mitgliederversammlung zu erfolgen.
4. Der Vorstand hat eine Mitgliederversammlung innerhalb von 8 Tagen unter Einhaltung der Ladungsfrist von 2 Wochen einzuberufen, wenn 25% der wahlberechtigten Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe des Grundes verlangen.
§ 13 Vorsitz und Schriftführung in der Mitgliederversammlung
1. Der 1. Vorsitzende führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung.
2. Die Geschäftsstelle nimmt die Aufgaben eines Schriftführers wahr.
3. §9 Abs. 3 gilt entsprechend.
1. Anträge seitens der Mitglieder sind schriftlich mindestens 8 Tage vor dem Versammlungstermin beim 1. Vorsitzenden einzureichen.
2. Sie können in der Versammlung nur dann behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung zu Beginn der Sitzung beschließt, diese Anträge zur Tagesordnung zu nehmen.
§ 15 Ausschließliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
In die ausschließliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen:
1. Verabschiedung des Protokolls der vorherigen Mitgliederversammlung,
2. Anhörung des Berichtes des 1. Vorsitzenden über das abgelaufene Vereinsjahr,
3. Anhörung des Berichtes des Kassierers über die Kassengeschäfte des abgelaufenen Geschäftsjahres,
5. Entlastung des Vorstandes und des Kassierers,
6. die Wahlen,
7. Beschlussfassung über einen Haushaltsplan,
8. Beschlussfassung über die Kreditaufnahme des Vereins,
9. Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge, der Aufnahmegebühr und der Nutzungsentgelte für vereinseigene Einrichtungen,
10. Entscheidung über den Einspruch eines ausgeschlossenen Mitgliedes,
11. Beschlussfassung über notwendige Satzungsänderungen,
12. alle Angelegenheiten des Vereins, die wegen ihrer finanziellen oder ideellen Auswirkungen von grundsätzlicher Bedeutung sind.
§ 16 Wahlen und Beschlussfassung
1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf sie Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig und entscheidet mit Ausnahme von Satzungsänderungen mit einfacher Stimmenmehrheit.
2. Satzungsänderungen können nur mit 3/4 Mehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Diese Bestimmung kann nicht geändert werden.
4. Wahlen für ein Amt erfolgen beim Vorliegen mehrerer Wahlvorschläge durch Handzeichen oder durch schriftliche Abstimmung, wenn ein Mitglied aus der Mitgliederversammlung diese verlangt. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.
1. Die Mitgliederversammlung wählt jährlich 2 Kassenprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen.
Sie haben die Pflicht, vor der Mitgliederversammlung im 1. Quartal des Jahres die ordnungsgemäße Kassenprüfung für das abgelaufene Jahr zu prüfen. Über das Prüfungsergebnis ist der Mitgliederversammlung zu berichten.
2. Das Recht der Mitgliederversammlung, vom Vorstand jederzeit einen Kassenbericht zu verlangen, bleibt unberührt.
§ 18 Mitgliederbeiträge, Aufnahmegebühr und Nutzungsentgelte
1. Der Verein ist berechtigt, von seinen Mitgliedern Mitgliederbeiträge zu erheben. Der Beitrag ist spätestens bis zum 31. 08. eines jeden Jahres ganzjährig im voraus zu entrichten.
2. Der Verein ist berechtigt, von Mitgliedern, deren endgültige Aufnahme in den Verein durch den Vorstand beschlossen wurde, eine einmalige Aufnahmegebühr zu erheben. Die Wirksamkeit des Beschlusses über die endgültige Aufnahme kann von der vorherigen Zahlung der Aufnahmegebühr abhängig gemacht werden.
3. Der Verein ist berechtigt, für seine Einrichtungen von den Mitgliedern Nutzungsentgelte zu erheben.
4. Einnahmen des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.
§ 19 Aufwendungsersatz
1. Sämtliche Ämter des Vereins werden ehrenamtlich wahrgenommen. Nachgewiesene, notwendige Aufwendungen in Ausübung der Ämter können erstattet werden.
2. Der Vorstand beschließt, welche Aufwendungen erstattungsfähig sind und regelt die näheren Einzelheiten.
1. Für die Auflösung des Vereins gelten die gesetzlichen Bestimmungen (§41 BGB).
2. Im Falle der Auflösung erhält die Stadt Norderstedt das Vermögen des Vereins mit der Maßgabe, es für Umweltschutzmaßnahmen zu verwenden.
Für alle Rechtsstreitigkeiten des Vereins mit seinen Mitgliedern, die dem Verhältnis der Mitgliedschaft entspringen, gilt Norderstedt als Gerichtsstand vereinbart.
Diese Satzung wurde beschlossen durch die Mitgliederversammlung am 04.02.2002.
Der Verein wurde am 29.01.1981 unter der Nr. 232 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Norderstedt eingetragen.
Der Verein ist Mitglied im Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. unter der Mitgliedsnummer 03/023.
Der Verein ist vom Finanzamt Bad Segeberg unter der Steuernummer GL 935 als gemeinnützig anerkannt worden.