Source: https://www.kanzlei.biz/dienstleistungen/bilderklau/
Timestamp: 2020-07-11 08:00:04
Document Index: 185194506

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 72', '§ 64', '§ 72', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22']

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…finden Sie 294 Urteile zum Bildrecht und Fotorecht.
Bilderklau im Online-Shop, bei eBay, Facebook, Instagram?
Bilderklau im Internet gehört zu den häufigsten Urheberverletzungen im Internet. Selbst für den Fall, dass Nutzungsrechte eingeräumt wurden oder Fotos kostenlos verwendet werden dürfen, kann eine Urheberrechtsverletzung vorliegen, wenn beispielsweise der Urheber nicht benannt ist
Wir setzen für Sie nicht nur effektiv Unterlassungsansprüche außergerichtlich und gerichtlich durch, sondern auch Schadensersatz wegen Verwendung der Fotos.
Dies gilt auch dann, wenn Sie tatsächlich Urheberrechte verletzt haben!
Direkt zu Abmahnung Bilderklau
Kaum ein Betreiber einer Webseite kommt heute umhin seine Webseite und seine Waren und Dienstleistungen mit Fotos zu bewerben. Die Produktion solcher Fotos verursacht nicht unerhebliche Kosten und großen Aufwand. Die einfache Möglichkeit Bilder im Internet zu finden und diese durch einen Klick in die eigene Webseite zu integrieren, haben dazu geführt, dass massenhaft Urheberrechte des Fotografen oder Rechteinhabers verletzt werden.
schon einfachste Fotografien genießen urheberrechtlichen Schutz als Lichtbilder
Zu den geschützten Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst gehören insbesondere Lichtbildwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Lichtbildwerke geschaffen werden, gem. § 2 Abs. 1 Nr. 5 UrhG.
Urheberrechtlich ist zwischen Lichtbildwerken und Lichtbildern zu differenzieren. Das Urheberrechtsgesetz sieht im Bereich "Verwandte Schutzrechte" den “Schutz der Lichtbilder” vor (§ 72 UrhG). Lichtbilder unterscheiden sich vor allem in ihrer Gestaltungshöhe von Lichtbildwerken. Es finden jedoch die für Lichtbildwerke geltenden Vorschriften sinngemäß auch Anwendung auf Lichtbilder. Ein weiterer, wesentlicher Unterschied liegt in der Schutzdauer: Während das Urheberrecht an Lichtbildwerken bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers bestehen bleibt (§ 64 UrhG), erlischt der Schutz der Lichtbilder bereits 50 Jahre nach Erscheinen bzw. Herstellung des Lichtbildes (§ 72 UrhG). Dies spielt in der heutigen Praxis jedoch meist keine Rolle.
Fotografien werden damit - unabhängig von dem Vorliegen des Erfordernisses einer konkreten Schöpfungshöhe - per se nach dem Urheberrecht geschützt.
Schadensersatz pro Foto meist mehrere hundert Euro
Vielen Fotografen und Rechteinhabern ist nicht bewusst, dass deren Fotografien sehr werthaltige Vermögensgüter darstellen. Bei einer Verletzung kann meist ein Schadensersatz von mehreren hundert Euro pro Foto gefordert werden. Je nach üblicher Lizenzierung, Dauer und Art der Nutzung kann der Schadensersatz auch im vierstelligen Bereich je Foto liegen.
Wir haben Erfahrung im Auffinden von Rechtsverletzungen von Fotos
Wir haben Erfahrung darin weitere Rechtsverletzungen Ihrer Fotos auf der Webseite des Verletzers zu finden. Dies führt zu einem höheren Schadensersatz. Ebenso ist es oft möglich weitere Verletzer des Fotos im aufzufinden, die diese im Internet verwenden.
Vor Tätigwerden prüfen wir, ob tatsächlich Urheberrechte geltend gemacht werden können.
Werden zu Unrecht urheberrechtliche Ansprüche geltend gemacht, drohen Schadensersatzansprüche und negative Feststellungsklagen.
Sämtliche Urheberverletzungen werden vor außergerichtlichem Tätigwerden gesichert, hinsichtlich Mehrfachnutzung von Fotos sowie in gerichtsverwertbarer Weise.
Abmahnung der Urheberrechtsverletzung, Geltendmachung der Ansprüche auf Unterlassung, Auskunft, Schadensersatz und Kostenerstattung
Hierbei haben wir ein besonderes Augenmerk auf die geforderte Unterlassung. In der Praxis fordern viele Anwälte, selbst Fachanwälte zu weitgehende Unterlassungserklärungen. In diesem Fall können zum einen keine Ansprüche auf Kostenerstattung für die Abmahnung vom Rechtsverletzer gefordert werden, vielmehr hat in diesem Fall der Rechtsverletzer nunmehr einen eigenen Kostenerstattungsanspruch gegen den Rechteinhaber.
Wird keine Unterlassungserklärung abgegeben, beantragen wir eine einstweilige Verfügung, nach Möglichkeit bei einem im Urheberrecht erfahrenen und "Urheber freundlichen" Gericht.
Hierbei haben wir die Fristen in denen eine einstweilige Verfügung beim jeweiligen Gericht beantragt werden kann (sog. Dringlichkeitsfrist) im Blick.
Erfüllt der Urheberverletzer nach Zustellung der einstweiligen Verfügung die weiteren Ansprüche nicht, werden die Ansprüche wie z.B. Schadensersatz-, Auskunfts- und Kostenerstattungsansprüche gerichtlich geltend gemacht.
Benötigen Bilder einen ©-Vermerk, um urheberrechtlich geschützt zu sein?
Der Schutz eines Lichtbildes setzt nicht voraus, dass dieses Bild mit einem Copyright-Vermerk versehen ist. Dennoch kann ein solcher Vermerk die Urheberschaft eines bestimmten Fotografen indizieren. Empfehlenswert erscheint es daher, Bilder mit einem Copyright-Vermerk zu kennzeichnen, um auf diese Weise auf die Rechteinhaberschaft des Fotografen hinzuweisen.
Rechte des Fotografen als Urheber
Dem Fotografen als Urheber eines Lichtbildwerks bzw. Lichtbildes steht zunächst das Recht zu, zu bestimmen, ob das Werk veröffentlicht wird und wie die Veröffentlichung zu erfolgen hat. Darüber hinaus hat der Urheber das Recht auf Anerkennung seiner Urheberschaft am Werk. Er kann bestimmen, ob das Werk mit einer Urheberbezeichnung zu versehen und welche Bezeichnung zu verwenden ist.
Schließlich stehen dem Fotografen körperliche Verwertungsrechte (insbesondere das Vervielfältigungsrecht (§ 16), das Verbreitungsrecht (§ 17) und das Ausstellungsrecht (§ 18)) sowie das Recht auf öffentliche Wiedergabe zu , wovon isbesondere das Vortrags-, Aufführungs- und Vorführungsrecht (§ 19), das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung (§ 19a), das Senderecht (§ 20), das Recht der Wiedergabe durch Bild- oder Tonträger (§ 21) sowie das Recht der Wiedergabe von Funksendungen und von öffentlicher Zugänglichmachung (§ 22) erfasst ist.
Ansprüche bei unzulässiger Verwendung von Lichtbildern
Wird ein Lichtbild oder Lichtbildwerk ohne Erlaubnis des Fotografen (z.B. auf einer Internetseite) verwendet, so stehen dem Rechteinhaber zum einen Ansprüche auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz zu. Darüber hinaus kann ein Anspruch auf Vernichtung, Rückruf und Überlassung der unzulässig hergestellten Vervielfältigungsstücke bestehen.
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