Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/170214,10.html
Timestamp: 2019-12-12 13:45:45
Document Index: 27750807

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 135', '§ 11', '§ 1626', '§ 108', '§ 110', '§ 11', '§107', '§ 107', '§ 929']

Verfasst am: 12 Jan 2008 - 15:42:02 Titel:
Da hatte ich auch dran gedacht. Das Wort "abgeben" entspricht allerdings den Verboten des JuSchG (vgl. etwa für Alkoholika § 9 I JuSchG), von denen ich weiß, dass sie keine Veräußerungsvebote i.S.d. § 135 BGB darstellen. Deshalb würde ich das auch für § 11c TierSchG verneinen. Freilich müsste man, um letzte Sicherheit zu erlangen, mal einen TierSchG-Kommentar zur Hand nehmen. Vom Wort an sich würde ich das verneinen, denn "abgeben" spricht eher für die tatsächlichen Verhältnisse als für die zivilrechtliche Seite.
Verfasst am: 12 Jan 2008 - 15:49:57 Titel:
Hier wird doch aus § 1626 BGB die grundsätzliche Missbilligung dieses Rechtsgeschäfts seitens der gesetzl. Vertreter angenommen, weshalb das Kausalgeschäft unwirksam ist (§ 108 BGB) und auch nicht nach § 110 BGB Wirksamkeit erlangen kann.
Verfasst am: 12 Jan 2008 - 16:07:35 Titel:
§ 11 c TierschG ist gegenüber §107 BGB lex specialis! Vgl. Palandt § 107 Rn. 3, d.h. sowohl Verpflichtungs- als auch Verfügungserklärung des Mj. bedürfen der Einwilligung der gszl. Vertreter!
Verfasst am: 12 Jan 2008 - 16:13:06 Titel:
Das ist nicht schlecht, werde ich mir beizeiten mal näher ansehen. Ist der etwas neuer? Wenn er schon älter als drei Jahre ist, wird das wohl meinen BGB AT-Prof interessieren, der uns damals mit vielfältigen Welpen-Fällen konfrontierte...
Verfasst am: 09 März 2008 - 15:25:32 Titel:
Ich schreibe die momentan die selbe Hausarbeit.Wäre jemand so nett und könnte mir mal etwas dazu sagen??Falls es eine fertige Lösung gibt,würde ich mich herzlich drum bedanken,wenn jemand mir diese zukommen alssen könnte...
Verfasst am: 10 März 2008 - 19:31:39 Titel:
Ich würd mich auch für ne Lösung interessieren, meine Hausarbeit wirft ähnliche Probleme auf... Wäre super!!!
Verfasst am: 11 März 2008 - 23:01:30 Titel:
Hat keiner die Lösüng der Hausarbeit?
Verfasst am: 12 März 2008 - 07:59:38 Titel:
Hat evtl. mal jemand den SV? Der besteht doch nicht nur aus einem Satz, oder?
Zu Frage 1: Die Übergabe des Tiers läuft gem. § 929 und ist damit für den Minderjährigen lediglich rechtlich vorteilhaft. Bei 2 wirds dann tatsächlich spannend.
Verfasst am: 16 März 2008 - 20:48:33 Titel:
Vater V schenkte gegen den Willen seiner Frau M der gemeinsamen 13-jährigen Tochter T zum Geburtstag einen Dackel. Wenige Wochen danach kam es zwischen V und M zu einem Zerwürfnis. An einem Abend, an dem niemand in der Wohnung war, verließ V seine Familie und zog zu einem Bekannten B. V nahm den Dackel mit und veräußerte ihn an B.
Nach einigen Tagen ging B mit dem Hund spazieren und traf dabei zufällig T. Diese erkannte den Dackel, nahm ihn auf den Arm und lief trotz der Proteste des B damit fort. Sie brachte den Hund in die elterliche Wohnung und weigerte sich, ihn zurückzugeben, da er ihr Eigentum sei.
Kann B von T Herausgabe des Dackels verlangen?
I. Die Hausarbeit ist Nachlaufhausarbeit der Übung im Bürgerlichen Recht des WS 2007/2008 und Vorlaufhausarbeit der Übung im Bürgerlichen Recht des SS 2008.
II. Die Zulassung zur Übung setzt voraus, dass die Teilleistungspunkte aus dem Fachbereich Bürgerliches Recht erworben wurden und eine integrierte Hausarbeit als Zwischenprüfungsteilleistung bestanden wurde.
III. Die Bearbeitung soll den Umfang von 25 Druckseiten nicht überschreiten (1/3 Seitenrand, 1,5-zeilig, Schriftgröße 12).
Abgabe der Arbeit spätestens am 3.4.2008 am Lehrstuhl Prof. Dr. Schreiber (bis 16.00 Uhr) oder als Postsendung (Datum des Poststempels; kein Freistempler).