Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Sachsen&Datum=05.07.2010&Aktenzeichen=2%20A%2092/09
Timestamp: 2019-07-21 14:03:53
Document Index: 237853076

Matched Legal Cases: ['Art 33', '§ 6', '§ 124', '§ 124', '§ 124', '§ 6', '§ 173', '§ 512', '§ 78']

OVG Sachsen, 05.07.2010 - 2 A 92/09 - dejure.org
https://dejure.org/2010,19041
OVG Sachsen, 05.07.2010 - 2 A 92/09 (https://dejure.org/2010,19041)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 05.07.2010 - 2 A 92/09 (https://dejure.org/2010,19041)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 05. Juli 2010 - 2 A 92/09 (https://dejure.org/2010,19041)
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GG Art 33 Abs. 2, VwGO § 6
Beamtenrechtlicher Schadensersatz, Kollegialgerichtsregel, Übertragung auf den Einzelrichter
VwGO § 124 Abs. 2 Nr. 3; VwGO § 124a Abs. 4 S. 4
VG Dresden, 17.12.2008 - 11 K 2162/05
In diesem Fall genügt der Zulassungsantrag nur dann den Begründungsanforderungen des § 124a Abs. 4 Satz 4 VwGO, wenn der Antragsteller des Zulassungsverfahrens in der Begründung seines Antrags formgerecht für jede dieser Erwägungen darlegt, warum sie nach seiner Auffassung das vom Gericht gefundene Ergebnis nicht trägt (vgl. Senatsbeschl. v. 27. Januar 2010 - 2 A 430/08 -, juris; Senatsbeschl. v. 5. Juli 2010 - 2 A 92/09 -).
Außerdem muss die gerichtliche Entscheidung, die eine behördliche Maßnahme als rechtmäßig gebilligt hat, ihrerseits auf einer umfassenden und sorgfältigen Prüfung der Sach- und Rechtslage beruhen (vgl. Beschl. des Senats v. 5. Juli 2010 - 2 A 92/09 -, juris;… ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, etwa Urt. v. 17.8.2005 - 2 C 36/04 - m. w. N., juris).
Dem liegt die Erwägung zugrunde, dass von einem Beamten keine bessere Rechtseinsicht als von einem Kollegialgericht erwartet und verlangt werden kann (…vgl. BVerwG, Urt. v. 17.8.2005 - 2 C 36.04 -, juris m. w. N.; SächsOVG, Beschl. v. 5.6.2010 - 2 A 92/09 -).
OVG Sachsen, 29.03.2011 - 2 A 226/09
Zulassung der Berufung, Beihilfe, implantologische Leistung, Fürsorgegrundsatz
Die fehlerhafte Übertragung auf den Einzelrichter unterliegt nämlich nicht der Beurteilung des Berufungsgerichts (vgl. § 6 Abs. 4 VwGO, § 173 Satz 1 VwGO i. V. m. § 512 ZPO; BT-Drs. 13/1433 S. 14; SächsOVG, Beschl. v. 5. Juli 2010 - 2 A 92/09 - juris Rn. 19; BVerwG, Beschl. v. 4. Dezember 1998 - 8 B 187.98 -, juris, für das Revisionsverfahren; SaarlOVG, Beschl. v. 27. Oktober 1997 - 1 Q 12/97 -, juris, m. w. N.).
Dieser Regel liegt die Erwägung zugrunde, dass von einem Beamten keine bessere Rechtseinsicht als von einem Kollegialgericht erwartet und verlangt werden kann (vgl. Senatsbeschl. v. 5. Juli 2010 - 2 A 92/09 -, juris Rn. 8).
OVG Sachsen, 13.03.2018 - 3 A 586/17
Rechtliches Gehör, Überraschungsentscheidung, richterliche Hinweispflicht, …
Stützt das Verwaltungsgericht sein Urteil - wie hier - auf mehrere voneinander unabhängige selbständig tragende rechtliche Begründungen, kann ein Antrag auf Zulassung der Berufung nur dann Erfolg haben, wenn für sämtliche dieser Gründe ein Zulassungsgrund vorgetragen wird und vorliegt (vgl. Senatsbeschl. v. 5. Juli 2010 - 2 A 92/09 -, juris Rn. 4, 5;… Marx, AsylG, 9. Aufl., § 78 Rn. 232).