Source: http://www.verbrennungsmedizin.de/satzung.php
Timestamp: 2018-09-24 03:54:43
Document Index: 32036439

Matched Legal Cases: ['Art. 7', '§ 55', '§ 3', '§ 55', '§ 670', '§ 670']

Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin-DGV fördert Forschung und Therapie
Satzung (Stand: 10.01.2018)
1.	Der Name der Gesellschaft lautet: Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V.(DGV e.V.).
2.	Die Gesellschaft ist in dem Vereinsregister beim Amtsgericht in Charlottenburg eingetragen (VR 13287 B).
3.	Der Sitz der Gesellschaft ist Berlin. Der Ort der Geschäftsleitung ist das Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin.
5.	Die Gesellschaft ist gemeinnützig. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
6.	Der Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, Forschung, Prophylaxe und Prävention im Bereich der Behandlung Brandverletzter. Auch fördert sie die Aus-, Fort- und Weiterbildung von ärztlichem und nichtärztlichem Personal in der Verbrennungsbehandlung.
7.	Die Gesellschaft erfüllt diese Zwecke insbesondere durch
a)	enge Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem Gebiet mit anderen gemeinnützigen Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, insbesondere der Behandlung Brandverletzter,
b)	tatkräftige Mitgestaltung der Tagungen anderer gemeinnützigen Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, insbesondere auf dem Gebiet der Verbrennungsmedizin.
c)	Abhaltung von interdisziplinären Sitzungen im Rahmen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie, der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin sowie der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen und der Deutschen Gesellschaft für Unfallheilkunde. In diesen Sitzungen machen Mitglieder der DGV in Übersichtsreferaten den aktuellen Stand der Verbrennungsbehandlung der Allgemeinheit zugänglich.
d)	Mitgliedschaft in der European Burn Association (EBA) und der Stellung des nationalen Repräsentanten.
e)	Durchführung und Ausrichtung der Aus-, der Weiter- und der Fortbildung sowie die Organisation und Durchführung von Vortragsveranstaltungen
f)	Entwicklung und regelmäßige Aktualisierung und Veröffentlichung von Leitlinien zur Versorgung von Brandverletzten, um die Qualität bei der Betreuung Brandverletzter zu vereinheitlichen und stetig zu verbessern.
g)	Verfassung von Publikationen zum Thema Schwerbrandverletzte und deren zeitnahe Veröffentlichung in der Fachpresse
h)	Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen deutschen Verbrennungsmedizinern untereinander und mit ausländischen Kollegen sowie Förderung der persönlichen Beziehungen zwischen diesen Personengruppen
i)	Herstellung und Vertiefung der Beziehungen zu den Nachbarfächern der Plastischen Chirurgie, speziell der Anästhesie und der Medizin im Allgemeinen und zu den in- und ausländischen medizinischen Fachgesellschaften
j)	intensive Öffentlichkeitsarbeit vor allem im Bezug auf Forderungen zur Struktur, Versorgungsgrad und Finanzierung der Verbrennungsmedizin in Deutschland
k)	für jeden zugängliche Informationen auf der von der Gesellschaft unterhaltenen Internet-Seite: www.verbrennungsmedizin.de
l)	Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Selbsthilfegruppen
8.	Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in der ersten Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1.	Durch erklärten Austritt, der zum Endes des Geschäftsjahres nach Eingang der schriftlichen Austrittserklärung beim Sekretär gültig wird.
1.	Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Sekretär und dem Kassenführer. Vorstandsmitglieder können nur Leiter oder Oberärzte eines anerkannten Zentrums zur Behandlung Brandverletzter werden. Die Anerkennung in diesem Sinne wird durch die DGV ausgesprochen.
2.	Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Sekretär und dem Kassenführer.
3.	Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Sekretär, dem Kassenführer und dem Beirat.
4.	Der Präsident wird durch die Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl für eine unmittelbare 2. Amtsperiode ist möglich, sie muss von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit gewünscht werden. Nach Ablauf seiner Amtsperiode wird der Präsident automatisch Mitglied des Beirates für zwei Jahre.
5.	Der Sekretär und der Kassenführer werden durch einfache Mehrheit von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.
6.	Der Vizepräsident wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er ist Präsident designatus und automatisch für die nächste Wahl als Präsident nominiert. Dementsprechend soll sich die Amtszeit des jeweiligen Präsidenten mit der des Vizepräsidenten decken und beide Wahlen in derselben Mitgliederversammlung durchgeführt werden
7.	Dem Beirat gehören bis zu acht Mitglieder an. Sie sollen nach Möglichkeit die verschiedenen Richtungen in der Behandlung Brandverletzter vertreten. Entscheidend soll jedoch die fachliche und persönliche Qualifikation sein. Sie werden für die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Spezielle Arbeitskreise entsenden einen Sprecher, der Mitglied der DGV sein muss, in den Beirat (siehe Art. 7 Punkt 8).
8.	Das aktive und passive Wahlrecht haben nur Ordentliche und Ehrenmitglieder, wenn sie vorher Ordentliches Mitglied waren. Jedes dieser Mitglieder kann vor und während der Mitgliederversammlung Wahlvorschläge machen.
9.	Bewerben sich mehr als zwei Personen um ein Amt im Vorstand, und erreicht keiner von diesen im 1. Wahlgang mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet in einem 2. Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern statt, die im 1. Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten. In der Stichwahl ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen erhält.
1.	Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft. Sie findet in der Regel 1 x jährlich im Zusammenhang mit der Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung statt. Teilnahmeberechtigt sind alle, stimmberechtigt jedoch nur Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder, wenn sie vorher Ordentliches Mitglied waren.
2.	Der Vorstand kann bei Vorliegen von dringlichen Geschäften eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Auf Verlangen von ¼ der Mitglieder muss vom Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Anträge hierauf sind an den Vorstand zu richten.
3.	Für Einladungen zu ordentlichen Mitgliederversammlungen ist eine Ladungsfrist von vier Wochen einzuhalten. In der Einladung ist die Tagesordnung anzugeben. Die Frist ist gewahrt, wenn die Einladungen spätestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin versendet wurden.
4.	Die Mitgliederversammlung entscheidet, wenn in dieser Sitzung nicht ausdrücklich anderes festgelegt wurde, mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
5.	Satzungsänderungen und Beschlüsse über eine Auflösung der Gesellschaft bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Diesbezügliche Vorschläge müssen spätestens zwei Monate vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand vorliegen.
6.	Die Mitgliederversammlung legt den finanziellen Entscheidungsrahmen des Vorstandes fest.
1.	Die Geschäfte der DGV werden vom geschäftsführenden Vorstand wahrgenommen, der hierfür eine Geschäftsordnung erlassen kann. Bei Bedarf kann der Vorstand Kommissionen und Arbeitsgruppen bilden, auch auf Vorschlag der Mitgliederversammlung. Dem erweiterten Vorstand obliegt es, die Einführung und Pflege von Therapiestandards in der Verbrennungsbehandlung zu betreiben und Richtlinien zur Anerkennung von Weiterbildungsstätten aufzustellen. Zu den Aufgaben des erweiterten Vorstandes gehört die Organisation der Beteiligung der DGV an Fortbildungsveranstaltungen und wissenschaftlichen Kongressen.
2.	Der Präsident ist für die Vertretung der Interessen der Gesellschaft sowie für die Leitung der Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen zuständig. Erklärungen an die Presse sollen in Abstimmung mit zumindest einem weiteren Mitglied des erweiterten Vorstandes erfolgen.
3.	Der Sekretär ist für die Einberufung und Vorbereitung der Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen zuständig. Er führt das Protokoll der Sitzungen und der Mitgliederversammlung und besorgt den Schriftverkehr.
4.	Der Vizepräsident kann vom Präsidenten mit der Wahrnehmung von Geschäften im Interesse der Gesellschaft betraut werden.
5.	Der Kassenführer führt die Mitgliederliste und zieht die Jahresbeiträge ein. Er verwaltet das Vermögen der Gesellschaft und legt über das abgelaufene Rechnungsjahr den Kassenbericht vor. Auf Antrag der zwei Kassenprüfer wird der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung von der Mitgliederversammlung entlastet.
6.	Der Beirat steht dem Präsidenten, Vizepräsidenten, Sekretär und Kassenführer zur Seite, nimmt an den Vorstandssitzungen teil.
7.	Vorstand gemäß Paragraph 26 BGB sind der Präsident und der Vizepräsident, jeder ist allein vertretungsberechtigt.
1.	Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
2.	Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, unter Berücksichtigung des § 55 Abs. 1 Ziff. 1 und 3 AO, entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EstG ausgeübt werden.
3.	Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Ziffer 2 trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbedingungen.
4.	Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung im Rahmen des § 55 Abs. 1 Ziff. 1 und 3 AO zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
5.	Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die Ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon etc.
6.	Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von vier Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Der Ersatz von Kosten erfolgt max. in Höhe der einkommensteuerrechtlichen Pauschal- und Höchstbeträge. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen für Kosten im Original und für Zahlungen in Kopie, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
7.	Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten die Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgelegt werden.
1.	Soll es zur Auflösung der DGV kommen, muss das drei Monate vor der entscheidenden Mitgliederversammlung allen Mitgliedern schriftlich mitgeteilt werden. Der Antrag zur Auflösung muss von mindestens 10 Ordentlichen Mitgliedern sechs Monate vor der zunächst geplanten Mitgliederversammlung schriftlich eingereicht werden. Die Entscheidung über eine Auflösung kann von der nächsten Ordentlichen Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit gefällt werden. Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt ihr Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich der Behandlung Brandverletzter. Auch hierüber beschließt die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit.
1.	Sollten Bestimmungen dieser Satzung nichtig sein, so lässt dies die übrigen Satzungsbestimmungen unberührt. Die nichtige Bestimmung ist durch eine dem Sinn und Zweck derselben entsprechende, rechtswirksame Bestimmung zu ersetzen.
1.	Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dieser Satzung ist Berlin.
Besuchen Sie unsere Verbrennungssitzung am Donnerstag, 25. Oktober 2018