Source: http://www.hensche.de/Urteile_Betriebsrentenanpassung_Rentnergesellschaft_Betriebsuebergang_BAG_3AZR298_13.html
Timestamp: 2017-12-16 09:19:39
Document Index: 174245427

Matched Legal Cases: ['§ 242', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 242', '§ 16', '§ 242', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 16', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 826', '§ 16', '§ 302', '§ 16', '§ 16', '§ 16']

BAG, Urteil vom 17.06.2014, 3 AZR 298/13 - HENSCHE Arbeitsrecht
BAG, Ur­teil vom 17.06.2014, 3 AZR 298/13
Schlagworte: Betriebsübergang, Betriebsrentenanpassung
Aktenzeichen: 3 AZR 298/13
Vorinstanzen: Landesarbeitsgericht Köln - 2 Sa 818/12
2 Sa 818/12
und später nach Maßga­be des Be­schlus­ses der Haupt­ver­samm­lung vom 5. De­zem­ber 2007 im We­ge des Form­wech­sels in die W Ver­wal­tungs-GmbH (im Fol­gen­den: W) um­ge­wan­delt wur­de, ih­ren Geschäfts­be­trieb zum 31. De­zem­ber 2004 suk­zes­si­ve auf die G Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH (im Fol­gen­den: GBG). Die GBG war ei­ne Toch­ter­ge­sell­schaft der GKB und späte­ren W.
Auf­grund Ver­trags vom 19. Ju­li 2006 über­trug die GBG mit Wir­kung zum 30. Ju­ni 2006 sämt­li­che Rech­te und Ansprüche aus der 1976er Ver­ein­ba­rung im In­nen­verhält­nis auf die T AG. Im Geschäfts­be­richt der T AG für das Geschäfts­jahr 2006 ist hier­zu aus­geführt:
„Durch Schuld­bei­tritt vom 19. Ju­li 2006 hat die T AG im Zu­sam­men­hang mit der Über­nah­me der An­tei­le an der G Hol­ding GmbH die Pen­si­ons­ver­spre­chen ih­rer Toch­ter­ge­sell­schaft G Be­tei­li­gungs-GmbH ge­genüber den Ge­sell­schaf­ten des G-Kon­zerns mit der Maßga­be über­nom­men, dass die T AG im In­nen­verhält­nis al­lein für die Erfüllung der Pen­si­ons­ver­spre­chen haf­tet. ...“
sung zu den fol­gen­den An­pas­sungs­stich­ta­gen 1. April 2005 und 1. April 2008 un­ter­blieb.
Mit Schrei­ben vom 31. Mai 2005 teil­te die GBG dem Kläger mit:
Mit der am 29. Sep­tem­ber 2010 beim Ar­beits­ge­richt ein­ge­gan­ge­nen und der Be­klag­ten am 6. Ok­to­ber 2010 zu­ge­stell­ten Kla­ge hat der Kläger sei­ne Ansprüche auf Zah­lung ei­ner höhe­ren Be­triebs­ren­te ab Ja­nu­ar 2007 ge­genüber der be­klag­ten H Be­tei­li­gungs-GmbH wei­ter­ver­folgt. Er hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, sei­ne Be­triebs­ren­te sei zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2005 um den in der Zeit von Sep­tem­ber 1999 bis März 2005 ein­ge­tre­te­nen Kauf­kraft­ver­lust, den er mit 8,85 % be­zif­fert hat, an­zu­pas­sen. Zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2008 sei sei­ne Be­triebs­ren­te um den in der Zeit von Sep­tem­ber 1999 bis März 2008 ein­ge­tre­te­nen Kauf­kraft­ver­lust, der sich auf 16,06 % be­lau­fe, an­zu­he­ben. Die An­pas­sung der Be­triebs­ren­te dürfe nicht un­ter Hin­weis auf die schlech­te wirt­schaft­li­che La­ge der GFPA ver­wei­gert wer­den. Die GFPA sei da­durch, dass sie ih­ren Geschäfts­be­trieb mit den da­zu­gehöri­gen Vermögens­ge­genständen zum 31. De­zem­ber 2003 auf an­de­re Ge­sell­schaf­ten über­tra­gen ha­be, zu ei­ner rei­nen „Rent­ner­ge­sell­schaft“ ge­wor­den. Da sie bei der Schaf­fung der „Rent­ner­ge­sell­schaft“ nicht aus­rei­chend fi­nan­zi­ell aus­ge­stat­tet wor­den sei, sei es ihr nach § 242 BGB ver­wehrt, sich auf ei­ne für ei­ne Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung nicht aus­rei­chen­de wirt­schaft­li­che La­ge zu be­ru­fen. Ei­ne an­ge­mes­se­ne Aus­stat­tung der GFPA sei zu un­ter­stel­len. Die Be­klag­te sei des­halb so­wohl nach § 16 Be­trAVG
als auch un­ter scha­dens­er­satz­recht­li­chen Ge­sichts­punk­ten zur Erhöhung der Be­triebs­ren­te ver­pflich­tet. Zu­dem müsse sich die GFPA die güns­ti­ge wirt­schaft­li­che La­ge der GKB, der da­ma­li­gen GBG und der T AG im We­ge des Be­rech­nungs­durch­griffs zu­rech­nen las­sen.
Der Kläger hat zu­letzt (sinn­gemäß) be­an­tragt,
1. die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, an ihn rückständi­ge Be­triebs­ren­te für die Zeit vom 1. Ja­nu­ar 2007 bis zum 31. März 2008 iHv. 840,45 Eu­ro brut­to nebst Zin­sen iHv. fünf Pro­zent­punk­ten über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz aus je­weils 56,03 Eu­ro seit dem je­wei­li­gen Ers­ten ei­nes Ka­len­der­mo­nats, be­gin­nend mit dem 1. Fe­bru­ar 2007 und en­dend mit dem 1. April 2008 zu zah­len,
GKB/W, der da­ma­li­gen GBG und der T AG lägen nicht vor. Zu­dem ha­be auch de­ren wirt­schaft­li­che La­ge ei­ne An­pas­sung der Be­triebs­ren­te nicht zu­ge­las­sen.
triebs­ren­te des Klägers zu prüfen und hierüber nach bil­li­gem Er­mes­sen zu ent­schei­den hat­te.
ren­te zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2005 er­lo­schen wäre und der Kläger sein Kla­ge­recht in­so­weit ver­wirkt hätte. Bei­des ist nicht der Fall.
2. Der Kläger hat sein Kla­ge­recht in­so­weit auch nicht ver­wirkt.
a) Vom Erlöschen des An­spruchs auf nachträgli­che An­pas­sung we­gen Versäum­ung der Rüge­frist ist die Ver­wir­kung des Kla­ge­rechts zu un­ter­schei­den. Nach ei­ner recht­zei­ti­gen außer­ge­richt­li­chen Rüge kann das Kla­ge­recht ver­wir­ken, wenn nicht bis zum Ab­lauf des nächs­ten auf die Rüge­frist fol­gen­den An­pas­sungs­zeit­raums Kla­ge er­ho­ben wird. Sind nach dem maßgeb­li­chen An­pas­sungs­stich­tag sechs Jah­re (so­fern ei­ne An­pas­sungs­ent­schei­dung - un­abhängig da­von, ob po­si­tiv oder ne­ga­tiv - ge­trof­fen wur­de) bzw. neun Jah­re (falls ei­ne An­pas­sungs­ent­schei­dung über­haupt nicht ge­trof­fen wur­de) ver­stri­chen, so lie­gen in der Re­gel die für ei­ne Ver­wir­kung er­for­der­li­chen Zeit-, Um­stands- und Zu­mut­bar­keits­mo­men­te vor (vgl. et­wa BAG 10. Fe­bru­ar 2009 - 3 AZR 610/07 - Rn. 31 mwN). Der Ar­beit­ge­ber kann er­war­ten, dass nach ei­ner aus­drück­li­chen An­pas­sungs­ent­schei­dung der Ver­sor­gungs­be­rech­tig­te die un­ter­blie­be­ne An­pas­sung nicht nur recht­zei­tig rügt, son­dern im An­schluss an den Rüge­zeit­raum bin­nen drei­er Jah­re sei­ne Ansprüche ge­richt­lich gel­tend macht. Dem ste­hen In­ter­es­sen des Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten in der Re­gel nicht ent­ge­gen, wo­hin­ge­gen der Ver­sor­gungs­ver­pflich­te­te ein er­heb­li­ches In­ter­es­se an der Klärung sei-
Ar­beit­ge­ber dem Ver­sor­gungs­empfänger die wirt­schaft­li­che La­ge des Un­ter­neh­mens schrift­lich dar­ge­legt, der Ver­sor­gungs­empfänger nicht bin­nen drei Ka­len­der­mo­na­ten nach Zu­gang der Mit­tei­lung schrift­lich wi­der­spro­chen hat und er auf die Rechts­fol­gen ei­nes nicht frist­gemäßen Wi­der­spruchs hin­ge­wie­sen wur­de. So­weit ei­ne An­pas­sung we­gen der wirt­schaft­li­chen La­ge des Ar­beit­ge­bers zu vor­an­ge­gan­ge­nen An­pas­sungs­stich­ta­gen zu Recht un­ter­blie­ben ist und des­halb nach § 16 Abs. 4 Be­trAVG bei späte­ren An­pas­sun­gen nicht mehr nach­ge­holt wer­den muss, dürfen so­wohl der da­mals zu ver­zeich­nen­de An­stieg des Ver­brau­cher­preis­in­de­xes als auch die da­mals zu ver­zeich­nen­den Re­al­loh­nerhöhun­gen bei den späte­ren An­pas­sungs­ent­schei­dun­gen un­berück­sich­tigt blei­ben (vgl. et­wa BAG 20. Au­gust 2013 - 3 AZR 750/11 - Rn. 20 mwN). § 16 Abs. 4 Be­trAVG enthält dem­nach le­dig­lich Re­ge­lun­gen zu der am An­pas­sungs­stich­tag zu er­mit­teln­den Höhe des An­pas­sungs­be­darfs und be­trifft da­mit die Be­gründet­heit des An­pas­sungs­ver­lan­gens der Höhe nach; un­ter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Kla­ge­recht ver­wirkt ist, lässt sich die­ser Be­stim­mung nicht ent­neh­men.
dass es ihr oh­ne In­sol­venz­ge­fahr möglich war, die Be­triebs­ren­ten zuzüglich der er­for­der­li­chen An­pas­sun­gen bis zum vor­aus­sicht­li­chen Ver­ster­ben des letz­ten An­spruchs­be­rech­tig­ten zu zah­len. Da­von sei aus­zu­ge­hen. Bei der Be­ur­tei­lung der Leis­tungsfähig­keit der GFPA sei­en nicht nur das aus­ge­wie­se­ne Stamm­ka­pi­tal und die ge­setz­li­che Rück­la­ge zu berück­sich­ti­gen, son­dern auch ein im Jahr 2003 er­wirt­schaf­te­ter Ge­winn von 66 Mio. Eu­ro, der auf­grund ei­nes Er­geb­nis­abführungs­ver­trags an die GKB/W ab­geführt wor­den sei. Die Abführung von Ge­win­nen ver­s­toße in ei­nem Fall wie dem vor­lie­gen­den, in dem nur ei­ne un­vollständi­ge Li­qui­da­ti­on statt­fin­de und der Ver­sor­gungs­schuld­ner vor sei­ner „Um­wand­lung“ in ei­ne Rent­ner­ge­sell­schaft durch die Abführung der Ge­win­ne „arm“ ge­macht wer­de, ge­gen Treu und Glau­ben und sei rechts­miss­bräuch­lich. Auf­grund der Über­tra­gung der wer­ben­den Tätig­keit und der da­zu er­for­der­li­chen Be­triebs­mit­tel auf an­de­re kon­zern­an­gehöri­ge Un­ter­neh­men sei der GFPA nicht aus­rei­chend Ka­pi­tal ver­blie­ben, um die Ansprüche der Be­triebs­rent­ner auf An­pas­sung der Be­triebs­ren­te erfüllen zu können. Hier­durch ha­be sich zu­dem ein kon­zern­ty­pi­sches Ri­si­ko ver­wirk­licht. Eben­so zu berück­sich­ti­gen sei­en bei der Be­ur­tei­lung der wirt­schaft­li­chen La­ge der GFPA die auf­grund der 1976er Ver­ein­ba­rung bei der GKB/W ge­bil­de­ten Rück­stel­lun­gen. Die­se hätten auf­gelöst wer­den können und so zusätz­lich zum noch vor­han­de­nen Ei­gen­ka­pi­tal der GFPA für Be­triebs­ren­ten­an­pas­sun­gen zur Verfügung ge­stan­den. Zu den zu berück­sich­ti­gen­den Vermögens­ge­genständen gehöre auch der Aus­gleichs­an­spruch der GFPA ge­genüber der GKB/W auf­grund des „Ein­tritts“ in die Pen­si­ons­ver­spre­chen. Der Schuld­bei­tritt der GKB/W er­fas­se die ge­sam­ten Ver­sor­gungs­ver­spre­chen der GFPA. Die­se be­inhal­te­ten auch die nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Be­trAVG ge­schul­de­te An­pas­sung der Be­triebs­ren­ten an den Kauf­kraft­ver­lust. Bei der An­pas­sungs­prüfung zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2008 sei zu­dem zu berück­sich­ti­gen, dass sich die Ka­pi­tal­aus­stat­tung der GFPA durch de­ren Ver­schmel­zung auf die GBG nicht zu­un­guns­ten der Be­triebs­rent­ner der GFPA ha­be ändern dürfen. Da die GBG bis zum 31. März 2008 auf­grund ei­nes Be­herr­schungs- und Ge­winn­abführungs­ver­trags mit der T AG ver­bun­den ge­we­sen sei und un­mit­tel­bar vor Be­en­di­gung des Ver­trags in er­heb­li­chem Um­fang Ge­win­ne an die T AG ab­geführt ha­be, ha­be sich das kon­zern­ty-
pi­sche Ri­si­ko ein zwei­tes Mal ver­wirk­licht. Hier­in lie­ge zu­dem ein ver­bo­te­ner kom­pen­sa­ti­ons­lo­ser Ein­griff in das Ge­sell­schafts­vermögen der GBG. Der hier­aus fol­gen­de Scha­dens­er­satz­an­spruch gehöre zum Ge­sell­schafts­vermögen und sei bei der Be­ur­tei­lung der wirt­schaft­li­chen La­ge der Ver­sor­gungs­schuld­ne­rin des Klägers eben­falls zu berück­sich­ti­gen.
dend, wer zum je­wei­li­gen An­pas­sungs­stich­tag Ver­sor­gungs­schuld­ner ist (vgl. et­wa BAG 28. Mai 2013 - 3 AZR 125/11 - Rn. 53).
zu fi­nan­zie­ren (vgl. BAG 29. Sep­tem­ber 2010 - 3 AZR 427/08 - Rn. 27, BA­GE 135, 344; 22. Ja­nu­ar 2001 - 3 AZR 287/00 - zu 2 der Gründe). Die Fest­stel­lung so­wohl der er­ziel­ten Be­triebs­er­geb­nis­se als auch des vor­han­de­nen Ei­gen­ka­pi­tals hat grundsätz­lich auf der Grund­la­ge der han­dels­recht­li­chen Jah­res­ab­schlüsse zu er­fol­gen (vgl. et­wa BAG 11. De­zem­ber 2012 - 3 AZR 615/10 - Rn. 42 mwN).
ee) Ent­ge­gen der Rechts­auf­fas­sung des Lan­des­ar­beits­ge­richts gel­ten die­se für wer­ben­de Un­ter­neh­men ent­wi­ckel­ten Grundsätze im We­sent­li­chen auch für sog. Rent­ner- und Ab­wick­lungs­ge­sell­schaf­ten. Auch die­se ha­ben ei­ne An­pas­sung der Be­triebs­ren­ten nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Be­trAVG zu prüfen. Da­bei sind auch Rent­ner- und Ab­wick­lungs­ge­sell­schaf­ten nicht ver­pflich­tet, die Kos­ten für die Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung aus ih­rer Vermögens­sub­stanz auf­zu­brin­gen. Auch ih­nen ist ei­ne an­ge­mes­se­ne Ei­gen­ka­pi­tal­ver­zin­sung zu­zu­bil­li­gen. Des­halb reicht es nicht aus, wenn der Rent­ner- oder Ab­wick­lungs­ge­sell­schaft le­dig­lich das ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­ne Stamm­ka­pi­tal ver­bleibt. Al­ler­dings ist bei Rent­ner- und Ab­wick­lungs­ge­sell­schaf­ten ei­ne Ei­gen­ka­pi­tal­ver­zin­sung an­ge­mes­sen, die der Um­lauf­ren­di­te öffent­li­cher An­lei­hen ent­spricht. Für ei­nen Zu­schlag von 2 %, wie er bei wer­ben­den Un­ter­neh­men vor­zu­neh­men ist, de­ren in das Un­ter­neh­men in­ves­tier­tes Ei­gen­ka­pi­tal ei­nem erhöhten Ri­si­ko aus­ge­setzt
ist, be­steht kein An­lass (vgl. BAG 26. Ok­to­ber 2010 - 3 AZR 502/08 - Rn. 37 - 39 mwN).
Un­recht an­ge­nom­men, die GFPA sei zur An­pas­sung der Be­triebs­ren­te des Klägers im­stan­de ge­we­sen, da so­wohl ein im Jahr 2003 er­wirt­schaf­te­ter Ge­winn von 66 Mio. Eu­ro, der auf­grund ei­nes Er­geb­nis­abführungs­ver­trags an die GKB/W ab­geführt wor­den sei, als auch die auf­grund der 1976er Ver­ein­ba­rung bei der GKB und späte­ren W (im Fol­gen­den: GKB/W) ge­bil­de­ten Rück­stel­lun­gen und ein Aus­gleichs­an­spruch der GFPA ge­genüber der GKB/W auf­grund des Ein­tritts in die Pen­si­ons­ver­spre­chen bei der Be­ur­tei­lung ih­rer wirt­schaft­li­chen La­ge zu berück­sich­ti­gen sei­en. Die­se Erwägun­gen sind be­reits des­halb un­zu­tref­fend, da die wirt­schaft­li­che La­ge ei­nes Un­ter­neh­mens durch des­sen Er­trags­kraft im Gan­zen ge­prägt wird, der Ver­sor­gungs­schuld­ner al­so nicht schon dann zur An­pas­sung der Be­triebs­ren­ten ver­pflich­tet ist, wenn ein­zel­ne Einkünf­te den Um­fang der An­pas­sungs­last über­stei­gen (vgl. et­wa BAG 26. Ok­to­ber 2010 - 3 AZR 502/08 - Rn. 56), und da es im Rah­men der An­pas­sungs­prüfung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Be­trAVG auf die tatsächli­che wirt­schaft­li­che La­ge des Ver­sor­gungs­schuld­ners an­kommt, was ei­ner fik­ti­ven Fort­schrei­bung wirt­schaft­li­cher Da­ten aus der Ver­gan­gen­heit ent­ge­gen­steht; eben­so we­nig kommt es dar­auf an, wie die wirt­schaft­li­che La­ge wäre, wenn an­de­re un­ter­neh­me­ri­sche Dis­po­si­tio­nen ge­trof­fen wor­den wären. Die Berück­sich­ti­gung ei­ner fik­ti­ven güns­ti­ge­ren wirt­schaft­li­chen La­ge könn­te da­zu führen, dass die An­pas­sung von Ver­sor­gungs­leis­tun­gen aus der Un­ter­neh­mens­sub­stanz fi­nan­ziert wer­den muss. Dies ist je­doch nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Be­trAVG nicht ge­schul­det.
Rent­ner­ge­sell­schaft wur­de. Ei­ner An­wen­dung von § 242 BGB ste­hen die Wer­tun­gen des § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Be­trAVG ent­ge­gen.
geb­nis­se er­zielt und bei der „Um­wand­lung“ in ei­ne Rent­ner­ge­sell­schaft be­wusst rechts­miss­bräuch­lich mit zu ge­rin­gen Mit­teln zur De­ckung der lau­fen­den Ren­ten­leis­tun­gen und der An­pas­sungs­ver­pflich­tun­gen aus­ge­stat­tet wur­de, nach dem Grund­satz von Treu und Glau­ben (§ 242 BGB) nicht auf ih­re für ei­ne An­pas­sung der Be­triebs­ren­te nicht hinläng­li­che wirt­schaft­li­che La­ge be­ru­fen kann, son­dern ei­ne an­ge­mes­se­ne Aus­stat­tung zu un­ter­stel­len sei.
1. Ei­ne sol­che Ver­pflich­tung folgt nicht aus § 613a BGB.
Die GFPA hat zwar zum 31. De­zem­ber 2003 ih­re wer­ben­den Tätig­kei­ten mit den da­zu gehören­den Vermögens­ge­genständen im We­ge des Be­triebs-
über­gangs nach § 613a BGB auf an­de­re kon­zern­an­gehöri­ge Ge­sell­schaf­ten über­tra­gen. Aus § 613a BGB folgt je­doch kei­ne Ver­pflich­tung des Be­triebs­veräußerers, dafür Sor­ge zu tra­gen, dass er auch nach dem Be­triebsüber­gang noch zu ei­ner An­pas­sung der Be­triebs­ren­ten an den Kauf­kraft­ver­lust im­stan­de ist. § 613a BGB schützt nur die im Zeit­punkt des Be­triebsüber­gangs be­ste­hen­den Ar­beits­verhält­nis­se. Für Ar­beits­verhält­nis­se, die zu die­sem Zeit­punkt be­reits be­en­det sind, gilt § 613a BGB nicht. Des­halb un­ter­fal­len Ver­sor­gungs­empfänger und Ar­beit­neh­mer, die be­reits mit un­ver­fall­ba­ren Ver­sor­gungs­an­wart­schaf­ten aus­ge­schie­den sind, dem Schutz­be­reich des § 613a BGB nicht (st. Rspr., vgl. et­wa BAG 11. März 2008 - 3 AZR 358/06 - Rn. 17, BA­GE 126, 120; 27. Ju­ni 2006 - 3 AZR 85/05 - Rn. 49 mwN). Aus § 613a BGB können sich des­halb kei­ne Ver­pflich­tun­gen ge­genüber die­sem Per­so­nen­kreis er­ge­ben.
glie­de­rung der Ver­sor­gungs­ver­bind­lich­kei­ten ver­bun­de­nen Wech­sel in der Per­son des Ver­sor­gungs­schuld­ners. Schuld­ner der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen ist in die­sem Fall nicht mehr der ursprüng­li­che Ar­beit­ge­ber, son­dern die Rent­ner­ge­sell­schaft, auf die die Ver­sor­gungs­ver­pflich­tun­gen über­tra­gen wur­den. Die­se hat nun­mehr nicht nur die lau­fen­den Ver­sor­gungs­leis­tun­gen zu er­brin­gen, son­dern ist zu­dem zur An­pas­sungs­prüfung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Be­trAVG ver­pflich­tet und darf ei­ne An­pas­sung ab­leh­nen, wenn ih­re ei­ge­ne wirt­schaft­li­che La­ge ei­ne sol­che nicht zulässt. Da­mit be­steht die Ge­fahr, dass die Möglich­kei­ten des Um­wand­lungs­ge­set­zes da­zu ge­nutzt wer­den, die Ver­sor­gungs­ver­pflich­tun­gen auf ei­ne nicht aus­rei­chend aus­ge­stat­te­te Ge­sell­schaft zu über­tra­gen und da­durch die schutzwürdi­gen In­ter­es­sen der Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten zu be­ein­träch­ti­gen. Ei­ne ver­gleich­ba­re Ge­fahr be­steht hin­ge­gen nicht, wenn der frühe­re Ar­beit­ge­ber und - späte­re - Ver­sor­gungs­schuld­ner sein ope­ra­ti­ves Geschäft im We­ge des Be­triebsüber­gangs an ei­nen Be­triebs­er­wer­ber veräußert, da die Ver­sor­gungs­ver­pflich­tun­gen bei dem ursprüng­li­chen Ver­sor­gungs­schuld­ner ver­blei­ben. So verhält es sich hier. Ver­sor­gungs­schuld­ne­rin war vor und nach dem Be­triebsüber­gang die GFPA als frühe­re Ar­beit­ge­be­rin des Klägers.
I. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat nicht aus­ge­hend von den han­dels­recht­li­chen Jah­res­ab­schlüssen der GFPA ge­prüft, ob de­ren wirt­schaft­li­che La­ge an den An­pas­sungs­stich­ta­gen 1. April 2005 und 1. April 2008 ei­ner An­pas­sung der Be­triebs­ren­te des Klägers an den Kauf­kraft­ver­lust ent­ge­gen­stand; es hat hier­zu auch kei­ne Fest­stel­lun­gen ge­trof­fen. Die­se Prüfung wird das Lan­des­ar­beits­ge­richt un­ter Berück­sich­ti­gung der vom Se­nat hier­zu ent­wi­ckel­ten Grundsätze (vgl. et­wa BAG 15. Ja­nu­ar 2013 - 3 AZR 638/10 -; 11. De­zem­ber 2012 - 3 AZR 615/10 -; 21. Au­gust 2012 - 3 ABR 20/10 -; 30. No­vem­ber 2010 - 3 AZR 754/08 -; 26. Ok­to­ber 2010 - 3 AZR 502/08 -; 29. Sep­tem­ber 2010 - 3 AZR 427/08 - BA­GE 135, 344) nach­zu­ho­len ha­ben.
Verfügung ge­stan­den, ge­ben Ver­an­las­sung zu dem Hin­weis, dass ei­ne Leis­tungsfähig­keit der GKB/W nicht mit die­ser Be­gründung be­jaht wer­den könn­te.
nungs­durch­griff da­zu führt, dass ein Un­ter­neh­men, wel­ches selbst wirt­schaft­lich nicht zur An­pas­sung der Be­triebs­ren­ten in der La­ge ist, gleich­wohl ei­ne An­pas­sung des Ru­he­gel­des vor­neh­men muss, wenn die wirt­schaft­li­che La­ge des an­de­ren Kon­zern­un­ter­neh­mens dies zulässt, setzt der Be­rech­nungs­durch­griff ei­nen Gleich­lauf von Zu­rech­nung und In­nen­haf­tung im Sin­ne ei­ner Ein­stands­pflicht/Haf­tung des an­de­ren Kon­zern­un­ter­neh­mens ge­genüber dem Ver­sor­gungs­schuld­ner vor­aus. Wird der Ver­sor­gungs­schuld­ner auf Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung in An­spruch ge­nom­men, weil ihm die güns­ti­ge wirt­schaft­li­che La­ge ei­nes an­de­ren Kon­zern­un­ter­neh­mens oder der Kon­zer­no­ber­ge­sell­schaft zu­ge­rech­net wird, muss er die Möglich­keit ha­ben, die­se höhe­re Be­las­tung an das an­de­re Un­ter­neh­men wei­ter­zu­ge­ben, sich al­so bei die­sem zu re­fi­nan­zie­ren (BAG 29. Sep­tem­ber 2010 - 3 AZR 427/08 - Rn. 32, BA­GE 135, 344). Da­durch wird si­cher­ge­stellt, dass die Be­triebs­ren­ten­an­pas­sun­gen nicht - ent­ge­gen § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Be­trAVG - aus der Vermögens­sub­stanz er­bracht wer­den müssen. Der Be­rech­nungs­durch­griff ändert nichts an der Schuld­ner­stel­lung. Schuld­ner der An­pas­sungs­prüfung und -ent­schei­dung nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Be­trAVG bleibt auch beim Be­rech­nungs­durch­griff der Ver­sor­gungs­schuld­ner.
richts­hof zur Haf­tung des herr­schen­den Un­ter­neh­mens für Ver­bind­lich­kei­ten des be­herrsch­ten Un­ter­neh­mens im qua­li­fi­ziert fak­ti­schen Kon­zern auf­ge­stellt hat­te, nicht mehr in Be­tracht kommt (vgl. BAG 15. Ja­nu­ar 2013 - 3 AZR 638/10 - Rn. 35 ff., BA­GE 144, 180).
Zwar gal­ten für ei­nen Be­rech­nungs­durch­griff im Rah­men der An­pas­sungs­prüfung nach § 16 Be­trAVG nach der Recht­spre­chung des Se­nats seit dem Ur­teil vom 28. April 1992 (- 3 AZR 244/91 - zu III 2 der Gründe, BA­GE 70, 158; vgl. auch 14. De­zem­ber 1993 - 3 AZR 519/93 - zu III 2 der Gründe) ua. die Grundsätze ent­spre­chend, die der Bun­des­ge­richts­hof zur Haf­tung des herr­schen­den Un­ter­neh­mens für Ver­bind­lich­kei­ten des be­herrsch­ten Un­ter­neh­mens im qua­li­fi­ziert fak­ti­schen Kon­zern auf­ge­stellt hat­te (vgl. et­wa BGH 13. De­zem­ber 1993 - II ZR 89/93 -; 29. März 1993 - II ZR 265/91 - [TBB] BGHZ 122, 123; 23. Sep­tem­ber 1991 - II ZR 135/90 - [Vi­deo] BGHZ 115, 187; 20. Fe­bru­ar 1989 - II ZR 167/88 - [Tief­bau] BGHZ 107, 7; 16. Sep­tem­ber 1985 - II ZR 285/84 - [Au­to­kran] BGHZ 95, 330). Zwi­schen der kon­zernmäßigen Durch­griffs­haf­tung und der Be­ur­tei­lung der Leis­tungsfähig­keit des Ar­beit­ge­bers bei der An­pas­sung von Be­triebs­ren­ten nach § 16 Be­trAVG be­stand ein Zu­sam­men­hang. Haf­te­te beim qua­li­fi­ziert fak­ti­schen Kon­zern die Kon­zer­no­ber­ge­sell­schaft, dann muss­te die­se mit ih­rer wirt­schaft­li­chen La­ge der Toch­ter­ge­sell­schaft ge­genüber auch für de­ren An­pas­sungs­schul­den ein­ste­hen.
Nach­dem der Bun­des­ge­richts­hof je­doch in sei­ner Grund­satz­ent­schei­dung vom 16. Ju­li 2007 (- II ZR 3/04 - [TRIHO­TEL] BGHZ 173, 246) das von ihm im We­ge der Rechts­fort­bil­dung ent­wi­ckel­te Haf­tungs­kon­zept auf­ge­ge­ben hat, las­sen sich die vom Se­nat auf­ge­stell­ten Grundsätze zum Be­rech­nungs-durch­griff im qua­li­fi­ziert fak­ti­schen Kon­zern nicht mehr auf­recht­er­hal­ten (BAG 15. Ja­nu­ar 2013 - 3 AZR 638/10 - Rn. 35 ff., BA­GE 144, 180).
b) Das Lan­des­ar­beits­ge­richt wird zu­dem zu berück­sich­ti­gen ha­ben, dass ein Be­rech­nungs­durch­griff auf der Grund­la­ge der neu­en Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs zum exis­tenz­ver­nich­ten­den Ein­griff (BGH 9. Fe­bru­ar 2009 - II ZR 292/07 - BGHZ 179, 344; 16. Ju­li 2007 - II ZR 3/04 - [TRIHO­TEL] BGHZ 173, 246) nach § 826 BGB nicht nur nicht ge­recht­fer­tig­te und kom­pen­sa-
ti­ons­lo­se Ein­grif­fe in das der Zweck­bin­dung zur vor­ran­gi­gen Be­frie­di­gung der Ge­sell­schaftsgläubi­ger die­nen­de Ge­sell­schafts­vermögen, son­dern auch die da­durch her­vor­ge­ru­fe­ne In­sol­venz der Ge­sell­schaft bzw. de­ren Ver­tie­fung vor­aus­setzt und dass die­se Vor­aus­set­zun­gen bei der GFPA zu kei­nem Zeit­punkt vor­la­gen.
te der Schuld­bei­tritt mit­hin dar­an, dass es nach § 16 Abs. 1 Be­trAVG auf die wirt­schaft­li­che La­ge der Ver­sor­gungs­schuld­ne­rin GFPA an­kommt, nichts geändert.
Zwar be­gründet das Be­ste­hen ei­nes Be­herr­schungs­ver­trags - oh­ne wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen - ei­nen Be­rech­nungs­durch­griff. Dies be­ruht dar­auf, dass das abhängi­ge Un­ter­neh­men An­pas­sungs­ansprüche sei­ner Be­triebs­rent­ner nicht mit der Be­gründung ab­leh­nen kann, sei­ne schlech­te wirt­schaft­li­che La­ge sei nicht durch Wei­sun­gen des herr­schen­den Un­ter­neh­mens ver­ur­sacht wor­den. Das herr­schen­de Un­ter­neh­men hat die in­fol­ge der An­pas­sung der Be­triebs­ren­ten et­wa ent­ste­hen­den Ver­lus­te der abhängi­gen Ge­sell­schaft nach § 302 AktG aus­zu­glei­chen (BAG 26. Mai 2009 - 3 AZR 369/07 - Rn. 31, BA­GE 131, 50).
zu ent­schei­den. Da es der Ver­sor­gungs­empfänger im Rah­men der An­pas­sungs­prüfung nach § 16 Abs. 1 Be­trAVG auch hin­zu­neh­men hat, dass ein nicht durch ei­nen Un­ter­neh­mens­ver­trag ge­bun­de­nes Un­ter­neh­men sei­nen Ge­winn nicht im Sin­ne ei­ner op­ti­ma­len Pros­pe­rität des Un­ter­neh­mens ver­wen­det, ist es zwei­fel­haft, ob al­lein das Be­ste­hen ei­nes Ge­winn­abführungs­ver­trags ein Ab­wei­chen von der Grund­re­gel des § 16 Abs. 1 Be­trAVG recht­fer­tigt, wo­nach es aus­sch­ließlich auf die wirt­schaft­li­che La­ge des Ver­sor­gungs­schuld­ners an­kommt. Viel­mehr ist zu erwägen, ob den In­ter­es­sen der Ver­sor­gungs­empfänger im Rah­men der An­pas­sungs­prüfung nach § 16 Abs. 1 Be­trAVG da­durch aus­rei­chend Rech­nung ge­tra­gen wird, dass die wirt­schaft­li­che La­ge des zur An­pas­sung ver­pflich­te­ten Un­ter­neh­mens vor der Ge­winn­abführung berück­sich­tigt wird.
leis­tung. Dem­ent­spre­chend ist nach ständi­ger Recht­spre­chung des Se­nats der vol­le An­pas­sungs­be­darf zu er­mit­teln, der in der seit Ren­ten­be­ginn ein­ge­tre­te­nen Teue­rung be­steht (vgl. et­wa BAG 31. Ju­li 2007 - 3 AZR 810/05 - Rn. 13, BA­GE 123, 319).
2. Da­nach beläuft sich der An­pas­sungs­be­darf des Klägers vom Ren­ten­be­ginn bis zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2005 auf 8,47 % und vom Ren­ten­be­ginn bis zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2008 auf 15,62 %.
Zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2005 kommt es auf den Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land (Ba­sis 2000) an. Da der An­pas­sungs­be­darf für den ab dem 1. Sep­tem­ber 1999 Ver­sor­gungs­leis­tun­gen be­zie­hen­den Kläger auch für Zeiträume vor dem 1. Ja­nu­ar 2003 zu er­mit­teln ist, hat ei­ne Um­rech­nung des Preis­in­dex für die Le­bens­hal­tung von 4-Per­so­nen-Haus­hal­ten von Ar­bei­tern und An­ge­stell­ten mit mitt­le­rem Ein­kom­men (Ba­sis 1995) auf den Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land per 31. De­zem­ber 2002 zu er­fol­gen. Der Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land (Ba­sis 2000) be­trug im De­zem­ber 2002 104,0. Der Preis­in­dex für die Le­bens­hal­tung von 4-Per­so­nen-Haus­hal­ten von Ar­bei­tern und An­ge­stell­ten mit mitt­le­rem Ein­kom­men (Ba­sis 1995) be­lief sich im De­zem­ber 2002 auf 110,4. Da­mit steht der Preis­in­dex für die Le­bens­hal­tung von 4-Per­so­nen-Haus­hal­ten von Ar­bei­tern und An­ge­stell­ten mit mitt­le­rem Ein­kom­men (Ba­sis 1995) zu dem Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land (Ba­sis 2000) in ei­nem Verhält­nis von 1 : 0,94203. Zur Um­rech­nung auf den nun­mehr zu­grun­de zu le­gen­den Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land ist so­dann der für Au­gust 1999 gülti­ge Preis­in­dex für die Le­bens­hal­tung von 4-Per­so­nen-Haus­hal­ten von Ar­bei­tern und An­ge­stell­ten mit mitt­le­rem Ein­kom­men (Ba­sis 1995) von 105,3 mit dem Fak­tor 0,94203 zu mul­ti­pli­zie­ren, was ei­nen Wert von 99,20 er­gibt. Die­ser Wert ist ins Verhält­nis zu set­zen zu dem für März 2005 gülti­gen Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land (Ba­sis 2000) von 107,6. Hier­aus er­rech­net sich zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2005 ei­ne Stei­ge­rung von 8,47 % ([107,6 : 99,20 - 1] x 100).
Zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2008 kommt es auf den Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land (Ba­sis 2005) an. Der Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land (Ba­sis 2005) be­trug im De­zem­ber 2002 96,4. Der Preis­in­dex für die Le­bens­hal­tung von 4-Per­so­nen-Haus­hal­ten von Ar­bei­tern und An­ge­stell­ten mit mitt­le­rem Ein­kom­men (Ba­sis 1995) be­lief sich im De­zem­ber 2002 auf 110,4. Da­mit steht der Preis­in­dex für die Le­bens­hal­tung von 4-Per­so­nen-Haus­hal­ten von Ar­bei­tern und An­ge­stell­ten mit mitt­le­rem Ein­kom­men (Ba­sis 1995) zu dem
Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land (Ba­sis 2005) in ei­nem Verhält­nis von 1 : 0,87319. Zur Um­rech­nung auf den nun­mehr zu­grun­de zu le­gen­den Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land ist so­dann der für Au­gust 1999 gülti­ge Preis­in­dex für die Le­bens­hal­tung von 4-Per­so­nen-Haus­hal­ten von Ar­bei­tern und An­ge­stell­ten mit mitt­le­rem Ein­kom­men (Ba­sis 1995) von 105,3 mit dem Fak­tor 0,87319 zu mul­ti­pli­zie­ren, was ei­nen Wert von 91,94 er­gibt. Die­ser Wert ist ins Verhält­nis zu set­zen zu dem für März 2008 gülti­gen Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land (Ba­sis 2005) von 106,3. Hier­aus er­rech­net sich zum An­pas­sungs­stich­tag 1. April 2008 ei­ne Stei­ge­rung von 15,62 % ([106,3 : 91,94 - 1] x 100).
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