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Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 7', '§ 16', '§ 7', '§ 23', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 7', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 19', '§ 19', '§ 9', '§ 9', '§ 55', '§ 55', '§ 59', '§ 60', '§ 60', '§ 60', '§ 59', '§ 36', '§ 61', '§ 61', '§ 32', '§ 32', '§ 35', '§ 32', '§ 33', 'Art. 6', '§ 22', '§ 22', '§ 25', '§ 31', '§ 25', '§ 23', '§ 27', '§ 27', '§ 16', '§ 16', '§ 59', '§ 8', '§ 60', '§ 25', '§ 59', '§ 8', '§ 7', '§ 27', '§ 7', '§ 59', '§ 8', '§ 51', '§ 75', '§ 76', '§ 8', '§ 8']

I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 1 Herzlich willkommen! Das Netzwerk IQ wird gefördert durch das Bundesministerium. - ppt herunterladen
Www.netzwerk-iq.de I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 1 Herzlich willkommen! Das Netzwerk IQ wird gefördert durch das Bundesministerium.
Veröffentlicht von:Gerlinde Wohlfarth
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I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 1 Herzlich willkommen! Das Netzwerk IQ wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit. 2
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Projekt AQ – Ausländerrechtliche Qualifizierung GGUA-Flüchtlingshilfe e.V. Claudius Voigt Südstr Münster 3
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 3 1.Die Aufenthaltspapiere für Drittstaatsangehörige 2.Arbeitsmarktzugang 3.Ausbildungsförderung Übersicht 4
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 4 Anerkennungshotline: Das Netzwerk IQ NRW 5
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Hintergrund: MigrantInnen in Deutschland 6
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Migrationshintergrund 7
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 7 § 6 Verordnung zur Erhebung der Merkmale des Migrationshintergrundes (MighEV)MighEV Ein Migrationshintergrund liegt vor, wenn 1.die Person nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder 2.der Geburtsort der Person außerhalb der heutigen Grenzen der Bundesrepublik Deutschland liegt und eine Zuwanderung in das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach 1949 erfolgte oder 3.der Geburtsort mindestens eines Elternteiles der Person außerhalb der heutigen Grenzen der Bundesrepublik Deutschland liegt sowie eine Zuwanderung dieses Elternteiles in das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach 1949 erfolgte. Definition Migrationshintergrund 8
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthalt nach dem Aufenthaltsgesetz für Drittstaatsangehörige 9
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Die fünf Aufenthaltstitel 10
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 1. Visum 11
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I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Visum Im Herkunftsstaat zu beantragen i.d.R. bis drei Monate Als Schengen-Visum für einen kurzfristigen oder nationales Visum für einen langfristigen Aufenthalt zweckgebunden (i.V.m. der entsprechenden Aufenthaltserlaubnis) Arbeitsmarktzugang richtet sich nach dem anschließenden Aufenthaltstitel SGB-II-Anspruch kann auch mit einem Visum bestehen! Im Fall des Familiennachzugs steht dem auch nicht der Ausschlussgrund des § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 SGB II entgegen. 13
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 2. Aufenthaltserlaubnis 14
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I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltserlaubnis Befristet, meist bis ein bis drei Jahre Verlängerung möglich zweckgebunden etwa 40 bis 50 verschiedene Aufenthaltszwecke 16
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltserlaubnis Zum Zweck der Ausbildung (§§ 16,17, Abschnitt 3) Zum Zweck der Erwerbstätigkeit (§§ Abschnitt 4) aus humanitären Gründen (§§ Abschnitt 5) aus familiären Gründen (§§ Abschnitt 6) 17
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltserlaubnis Im Normalfall besteht mit jeder Aufenthaltserlaubnis Zugang zum SGB II Ausnahmen wegen § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 SGB II (AsylbLG): § 23 Abs. 1 wegen des Krieges im Heimatland § 25 Abs. 4 Satz 1, § 25 Abs. 4a und b § 25 Abs. 5 AufenthG Ausnahmen wegen § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II (Arbeitsuche): § 16 Abs. 4 und 5b § 17 Abs. 3 § 18c AufenthG In diesen Fällen besteht die Arbeitsmarktförderung nur im Rahmen des SGB III 18
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Sonderfall 1: Fiktionsbescheinigung Fortgeltungsfiktion (§ 81 Abs. 4 AufenthG) Wenn die Verlängerung einer AE beantragt ist, aber über den Antrag noch nicht entschieden werden kann Der Aufenthalt gilt fiktiv als erlaubt Recht auf Sozialleistungs- u. Arbeitsmarktzugang wie beim bisherigen Aufenthalt 19
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Sonderfall: Fiktionsbescheinigung Fortgeltungsfiktion (§ 81 Abs. 4 AufenthG) Wenn die Verlängerung einer AE beantragt ist, aber über den Antrag noch nicht entschieden werden kann Der Aufenthalt gilt fiktiv als erlaubt Recht auf Sozialleistungs- u. Arbeitsmarktzugang wie beim bisherigen Aufenthalt 20
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Sonderfall 2: Fiktionsbescheinigung Erlaubnisfiktion (§ 81 Abs. 3 Satz 1 AufenthG) Wenn eine AE erstmalig beantragt ist, aber über den Antrag noch nicht entschieden werden kann i.d.R. nach Flüchtlingsanerkennung oder nach visumsfreiem Aufenthalt Der Aufenthalt gilt fiktiv als erlaubt Arbeitsmarktzugang wie in der Nebenbestimmung vermerkt 21
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Sonderfall: Fiktionsbescheinigung Duldungsfiktion (§ 81 Abs. 3 Satz 2 AufenthG) Wenn eine AE verspätet beantragt wird, aber über den Antrag noch nicht entschieden werden kann Der Aufenthalt gilt als geduldet Berechtigung nach AsylbLG, Arbeitsmarktzugang wie bei der Duldung 22
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 3. Blaue Karte-EU (§ 19a AufenthG) 23
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I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Blaue Karte-EU (§ 19a AufenthG) Hochschulabschluss und Einkommen mind Euro, ohne Zustimmung der ZAV Hochschulabschluss in einem Mangelberuf, ortsüblicher Lohn, mindestens , Prüfung der Beschäftigungsbedingungen durch die ZAV. Befristet bis vier Jahre Niederlassungserlaubnis nach 33 Monaten Beschäftigung Nach 21 Monaten, wenn Sprachkenntnisse B1 25
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 4. Niederlassungserlaubnis 26
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I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Niederlassungserlaubnis Unbefristet Keine Einschränkungen beim Sozialleistungszugang und beim Arbeitsmarktzugang i.d.R. nach fünf Jahren rechtmäßigem Aufenthalt bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen 28
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 5. Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU (§ 9a AufenthG) 29
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I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU (§ 9a AufenthG) prinzipiell wie Niederlassungserlaubnis Aber: Die dauerhafte Niederlassung in einem anderen EU-Staat ist möglich Keine Einschränkungen beim Sozialleistungs- und Arbeitsmarktzugang 31
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Die sonstigen Aufenthaltspapiere 32
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltsgestattung (§ 55 AsylVfG) 33
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I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltsgestattung (§ 55 AsylVfG) Leistungen nach dem AsylbLG, keine Leistungen nach dem SGB II Leistungen nach dem SGB III: In den ersten neun Monaten des Aufenthalts Beratung und Vermittlung in künftige Beschäftigungsverhältnisse (?) Nach den ersten neun Monaten: sämtliche Leistungen des SGB III Ausnahmen bestehen für BAB, BvB, abH, BaE ( § 59 SGB III) 35
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung (§ 60a AufenthG) 36
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 37
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung (§ 60a AufenthG) Etwa Zur Ausreise verpflichtet, Abschiebung kann oder soll aber nicht durchgeführt werden Berechtigung nach AsylbLG Keine Leistungen nach SGB II Leistungen nach dem SGB III sind möglich 38
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung (§ 60a AufenthG) Leistungen nach dem SGB III: In den ersten zwölf Monaten des Aufenthalts Beratung und Vermittlung in künftige Beschäftigungsverhältnisse (?) Nach den ersten neun Monaten: sämtliche Leistungen des SGB III Ausnahmen bestehen für BAB, BvB, abH, BaE ( § 59 SGB III) 39
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs für drittstaatsangehörige Personen. 39 Willkommenskultur 2.0 Das neue Beschäftigungsrecht. 40
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Die Neuordnung des Beschäftigungsrechts Beschäftigungsverordnung (BeschV) für neu einreisende Ausländer_innen Beschäftigungsverfahrensverordnung (BeschVerfV) für in Deutschland lebende Ausländer_innen werden seit 1. Juli 2013 ersetzt durch die neue Beschäftigungsverordnung (BeschV) für neu einreisende und in Deutschland lebende Ausländer_innen Zusätzlich: Einzelne Änderungen im Asylverfahrensgesetz und im Aufenthaltsgesetz seit 6. September 2013 41
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) One-Stop-Government 14 Tage (§ 36 BeschV) ABH Erlaubnis zur Beschäftigung? Erlaubnis zur Beschäftigung! Zustimmung zur Beschäftigung! ZAV Ausländer Zustimmung zur Beschäftigung? 42
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Die aktuellen Änderungen 43
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltsgestattung 44
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltsgestattung (…) kann einem Asylbewerber, der sich seit neun Monaten gestattet im Bundesgebiet aufhält, (…) die Ausübung einer Beschäftigung erlaubt werden, wenn die Bundesagentur für Arbeit zugestimmt hat oder durch Rechtsverordnung bestimmt ist, dass die Ausübung der Beschäftigung ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zulässig ist. § 61 Abs. 2 AsylVfG 45
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltsgestattung neun Monate Wartefrist für die Arbeitserlaubnis (§ 61 Abs. 2 AsylVfG) Zeiten der Duldung und Aufenthaltserlaubnis werden angerechnet Nach neun Monaten: Nachrangiger Beschäftigungszugang mit Zustimmung der ZAV Nach vierjährigem Aufenthalt: Zustimmungsfreier Zugang zu jeder Beschäftigung ohne Beteiligung der ZAV (§ 32 Abs. 2 u. 3 BeschV) Eine Arbeitserlaubnis durch die ABH ist dennoch erforderlich Selbstständige Erwerbstätigkeit ist nicht möglich 46
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltsgestattung Bereits nach den ersten neun Monaten zustimmungsfreie Beschäftigung möglich für: Für betriebliche Ausbildung Hochschulabsolvent_innen mit inländischem Abschluss für entsprechende Beschäftigung HA mit ausländischem Hochschulabschluss bei Einkommen von mind FSJ, FÖJ, Bufdi u. ä. Erforderliches Praktikum bei Schulausbildung o. Studium sowie im Rahmen eines EU-Programms 47
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltsgestattung Zugang zum Integrationskurs besteht nicht. Zugang zum berufsbezogenen Sprachkurs ESF- BAMF kann bestehen, wenn Teilnehmer_in in einem XENOS-Netzwerk für Flüchtlinge XENOS-Netzwerk 48
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung 49
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung § 32 BeschV: Ausländerinnen und Ausländern, die eine Duldung besitzen, kann eine Zustimmung zur Ausübung einer Beschäftigung erteilt werden, wenn sie sich seit einem Jahr erlaubt, geduldet oder mit einer Aufenthaltsgestattung im Bundesgebiet aufhalten. im ersten Jahr des Aufenthalts: Wartefrist Nach dem 1. Jahr: nachrangiger Arbeitsmarktzugang mit Zustimmung der ZAV 50
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung Keiner Zustimmung bedarf die Erteilung einer Erlaubnis zur Ausübung 1.einer Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten Ausbildungsberuf, (…). zustimmungsfreier Zugang zu betrieblicher Ausbildung Nach dem Wortlaut auch schon in den ersten zwölf Monaten möglich! Arbeitserlaubnis durch die ABH dennoch erforderlich Bei einem Wechsel aus der Gestattung in die Duldung nach 9-12monatigem Aufenthalt ist keine neue Zustimmung erforderlich; die Arbeitserlaubnis gilt weiter! (§ 35 BeschV) 51
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung Zustimmungsfreier Zugang besteht außerdem für: Hochschulabsolvent_innen mit inländischem Abschluss für entsprechende Beschäftigung HA mit ausländischem Hochschulabschluss bei Einkommen von mind FSJ, FÖJ, Bufdi u. ä. Erforderliches Praktikum bei Schulausbildung o. Studium sowie im Rahmen eines EU-Programms 52
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung Nach dem vierten Jahr zustimmungsfreier Zugang zu jeder Beschäftigung (§ 32 Abs. 3 BeschV) Arbeitserlaubnis durch die ABH erforderlich Selbstständigkeit ist mit Duldung nicht möglich Zugang zum Integrationskurs besteht nicht. Zugang zum berufsbezogenen Sprachkurs ESF- BAMF kann bestehen, wenn Teilnehmer_in in einem XENOS-Netzwerk für Flüchtlinge XENOS-Netzwerk 53
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung § 33 BeschV (1) Ausländerinnen und Ausländern, die eine Duldung besitzen, darf die Ausübung einer Beschäftigung nicht erlaubt werden, wenn 1.sie sich in das Inland begeben haben, um Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu erlangen, oder 2.aufenthaltsbeendende Maßnahmen bei ihnen aus Gründen, die sie selbst zu vertreten haben, nicht vollzogen werden können. (2) Zu vertreten haben Ausländerinnen oder Ausländer die Gründe nach Absatz 1 Nummer 2 insbesondere, wenn sie das Abschiebungshindernis durch eigene Täuschung über ihre Identität oder Staatsangehörigkeit oder durch eigene falsche Angaben selbst herbeiführen. 54
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Duldung Art. 6 Abs. 1 des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (IPWSKR; BGBl 1976 II, 428) (1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht auf Arbeit an, welches das Recht jedes einzelnen auf die Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt durch frei gewählte oder angenommene Arbeit zu verdienen, umfasst, und unternehmen geeignete Schritte zum Schutz dieses Rechts. 55
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltserlaubnisse aus humanitären Gründen (Abschnitt 5) §§ 22 bis 25 AufenthG 56
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltserlaubnis für alle Aufenthaltserlaubnisse nach Abschnitt 5 (humanitärer Aufenthalt; § 22 bis § 25 AufenthG) besteht unabhängig von der Aufenthaltsdauer ein zustimmungsfreier Zugang zu jeder Beschäftigung; § 31 BeschV Erlaubnis durch die ABH dennoch erforderlich, aber reine Formalie! Einige Aufenthaltserlaubnisse beinhalten ohnehin per Gesetz die Berechtigung zu jeder Erwerbstätigkeit (also auch Selbstständigkeit): v. a. § 25 Abs. 1 und Abs. 2; § 23 Abs. 2) 57
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltserlaubnisse aus familiären Gründen (Abschnitt 6) §§ 27 bis 36 AufenthG 58
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltserlaubnisse unbeschränkter Zugang zu jeder Erwerbstätigkeit (Selbstständigkeit und Beschäftigung) besteht seit dem 6. September 2013 für alle Aufenthaltserlaubnisse nach Abschnitt 6 (Familienangehörige; 27 bis 36 AufenthG); § 27 Abs. 5 AufenthG 59
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Die sonstigen Aufenthaltserlaubnisse 60
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Aufenthaltserlaubnis Einschränkungen beim Zugang zur Beschäftigung bestehen praktisch nur noch für Aufenthaltserlaubnisse nach §§ 16, 17, 18, 18a, 18c, 21 und 38a sowie bei der Blauen Karte-EU – also im Wesentlichen für Personen, die zur Arbeitsaufnahme neu einreisen. zustimmungsfreier Zugang zu jeder Beschäftigung besteht grundsätzlich spätestens nach drei Jahren Aufenthalt (außer bei Studierenden mit § 16) 61
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Ausbildungsförderung (§ 59 SGB III i. V. m. § 8 BAföG) 62
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) D. ist als 16jähriger aus Somalia nach Deutschland geflohen und hat einen Asylantrag gestellt. Er lebt stationär in einer Jugendhilfeeinrichtung. Er hat eine betriebliche Ausbildung begonnen. Leistungen der wirtschaftlichen Jugendhilfe (SGB VIII) sichern seinen Lebensunterhalt. Es wird ein Abschiebungsverbot gem. § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG wegen Existenzgefährdung in Somalia festgestellt. Er erhält eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 3 AufenthG. 63
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Er wird volljährig und die Jugendhilfe endet. Er muss nun die üblichen Sozialleistungen beantragen, da sein Ausbildungsentgelt nicht ausreicht. Leistungen nach BAB werden nicht erbracht, da er noch nicht vier Jahre in Deutschland lebt. (§ 59 SGB III i. V. m. § 8 Abs. 2 Nr. 2 BAFöG). Leistungen nach SGB II werden nicht erbracht, da er eine dem Grunde nach förderfähige Ausbildung absolviert. (§ 7 Abs. 5 SGB II). 64
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Die Folge ist: Er muss die Ausbildung abbrechen und erhält dann Leistungen nach dem SGB II. Das Jobcenter hat die Aufgabe, ihn dann so schnell wie möglich in Arbeit oder Ausbildung zu integrieren. 65
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Lösungsmöglichkeiten: Die Jugendhilfe wird über den 18. Geburtstag hinaus verlängert. Oder: § 27 Abs. 4 SGB II: Leistungen können als Darlehen für Regelbedarfe, Bedarfe für Unterkunft und Heizung und notwendige Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung erbracht werden, sofern der Leistungsausschluss nach § 7 Absatz 5 eine besondere Härte bedeutet. 66
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Ausbildungsförderung Für folgende Leistungen bestehen ausländerrechtliche Einschränkungen: BAB (§ 59 SGB III i. V. m. § 8 BAföG) BvB (§ 51 SGB III) abH (§ 75 SGB III) BaE (§ 76 SGB III) 67
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Ausbildungsförderung Zugang zu diesen Leistungen unabhängig vom Aufenthaltsstatus: Wenn Jugendlicher selbst bereits fünf Jahre in Deutschland lebt und gearbeitet hat Wenn mind. ein Elternteil innerhalb der letzten sechs Jahre drei Jahre gelebt und gearbeitet hat (in Ausnahmefällen: verkürt auf sechs Monate). 68
I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) Ausbildungsförderung Ansonsten unter folgenden Voraussetzungen: Niederlassungserlaubnis oder Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU Aufenthaltserlaubnisse: differenziert nach Paragraf und Voraufenthaltszeit (vgl. § 8 BAföG)!§ 8 BAföG Duldung: vier Jahre Aufenthalt in Deutschland, nur für betriebliche Berufsausbildung Aufenthaltsgestattung: gar nicht Herunterladen ppt "Www.netzwerk-iq.de I © 2011 Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) 1 Herzlich willkommen! Das Netzwerk IQ wird gefördert durch das Bundesministerium."
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