Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/361785_Netzwerk-_und_Projektmanagement_zur_Koordination_Einrichtung_und_Etablierung_eines_2017_Berlin
Timestamp: 2019-02-22 23:12:57
Document Index: 222393787

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 50', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Berlin 2017 Netzwerk- und Projektmanagement zur Koordination, Einrichtung und Etablierung eines Engagementbüros bzw. einer Freiwilligenagentur im Bezirk Neukölln. 2017-06-03
Netzwerk- und Projektmanagement zur Koordination, Einrichtung und Etablierung eines ...
Netzwerk- und Projektmanagement zur Koordination, Einrichtung und Etablierung eines Engagementbüros bzw. einer Freiwilligenagentur im Bezirk Neukölln.
Bezirksamt Neukölln von Berlin, Stabsstelle Innovation und Integration
Hauptadresse: http://www.berlin.de/ba-neukoelln
Telefon: +49 302808144
Fax: +49 302832767
Hauptadresse: http://www.szpartner.de
Im Rahmen der Umsetzung des Netzwerkfonds sucht das Bezirksamt Neukölln einen Dienstleister für die Koordination, Einrichtung und Etablierung eines Engagementbüros als Pilotprojekt in Neukölln mit unterschiedlichen Bausteinen. Das Engagementbüro soll die Funktion einer "Freiwilligenagentur" erfüllen und zugleich eine Verknüpfung mit der Idee von Unternehmensengagement erreichen. Es handelt sich dabei um ein Projekt, dass es in vglb. Form nur in wenigen Bezirken / Kommunen gibt.
Ziel der Arbeit ist es, Formate von Freiwilligenarbeit und Engagement zu bündeln und zu entwickeln und dabei z.B. Dienstleistungen, Sachleistungen, finanzielle Leistungen miteinander zu verknüpfen, um die Erbringung ehrenamtlichen Engagements zu optimieren.
Gesucht wird ein Dienstleister mit Erfahrungen im Projektmanagement, hohem Organisationstalent, Erfahrungen in Moderation und Kommunikation, der es versteht, Akteure miteinander zu vernetzen und das Erreichte zu pflegen und nach außen darzustellen.
Berlin-Neukölln, Räumlichkeiten stellt das Bezirksamt.
Das Engagementbüro dient als vermittelnde Dachstruktur ohne Eigeninteresse im Bereich Ehrenamt.
Inhaltl. Aufgaben des Trägers sind u.a.
Strukturaufgaben:
- Vernetzung zu bestehenden Engagement- und Förderstrukturen im Bezirk
- Entwicklung eines Leitbildes der Ehrenamtskultur für Neukölln
- proaktive, zielgruppenübergreifende und ressourcenorientierte Information, Beratung, Vermittlung und Begleitung von freiwillig Engagierten und Interessierten, u.a. durch Einbindung der vorhandenen Netzwerkpartner und Freiwilligen
- Sammeln und systematisieren von Informationen und Angeboten und aufbereiten in einer Datenbank
- Ermittlung von ehrenamtsbezogenen Bedarfen
- Nutzung bestehender Strukturen und Instrumente der Ehrenamtsarbeit, z.B. Ehrenamtsbörsen, Freiwilligenpass, Software der Freiwilligenagenturen
- Entwicklung von Formen der Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements von Unternehmern und Unterstützung bestehender Formate z.B. Ehrung von Einzelpersonen durch das BA Neukölln
- Einbindung von Projekten mit Drittmittelfinanzierung in der Ausgestaltung des Anlaufpunkts "Freiwilligenagentur" zum Thema Ehrenamt z.B. Schulungen Ehrenamtlicher u.ä.
- Einbindung von Ehrenamtlern und Vereinen beim Anlaufpunkt "Freiwilligenagentur"
- Beratung von Organisationen zur Arbeit mit Freiwilligen
- Bei Bedarf Angebot und Durchführung von Qualifizierungen / Schulungen, ggf. in Kooperation mit Dritten
Innovationsaufgaben:
- Aktive Ansprache von Unternehmen zur Aktivierung des Unternehmensengagements
- Entwickeln, Aufgreifen von unterschiedlichen Formaten des Engagements
- Zielgruppendifferenzierte Ansprache und innovative Strategien zur Gewinnung und Verstetigung von Freiwilligen
- Zusammenführung von Unternehmen und Vereinen
- Qualifizierung von Vereinen zum Unternehmensengagement
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und inhaltlichen Schwerpunktsetzung soll der Träger eine Homepage bereitstellen und pflegen, ein regelm. gedrucktes Kommunikationsformat erstellen, Veranstaltungen organisieren und durchführen (Auftaktveranstaltung, 6 innovative Veranstaltungsformate für Unternehmenskooperationen) und den Bedarf zur Nutzung von sozialen Netzwerken (Facebook, Youtube) ermitteln.
Es soll ein vom Bezirk Neukölln bereitgestellter Anlaufpunkt/Engagementbüro (Büro- und Gruppenräume) betrieben und für die Öffentlichkeit erreichbar gehalten werden. Die Öffnungszeiten sollen sich am Bedarf orientieren - Richtwert wöchentlich mind. 2x vormittags und 3x nachmittags bis 19 Uhr. Zu diesen Zeiten sollen spontane Beratungen und Informationsvermittlungen an Interessierte ermöglicht werden. Weitere Kooperationspartner - u.a. Mitarbeiter/innen des Bezirksamtes Neukölln - sollen zu den anderen Zeiten das Engagementbüro nutzen und Angebote machen (bzgl. Ehrenamt). Der Betreiber des Büros soll die verschiedenen Nutzungen und Angebote sowie die Öffnungszeiten in Abstimmung mit den Kooperationspartnern koordinieren.
Die Aufbereitungen der Vor-Ort Informationen werden durch die Bürgerstiftung Neukölln unterstützt. Diese unterstützen auch Veranstaltungen und die Einbindung in bestehende Trägerstrukturen Neuköllns sowie im begrenzten Umfang Beratungszeiten im Engagementbüro.
Die inhaltliche Steuerung wird in regelmäßigen Besprechungen mit der Stabsstelle für Innovation und Integration des Bezirksamtes erfolgen.
Ende 2019 soll durch den Dienstleister eine Evaluierung der Nutzerzufriedenheit (Stichprobe) konzipiert und durchgeführt werden.
Die Leistung hat eine Laufzeit von ca. 3 Jahren - max. bis 30.06.2020. Eine Verlängerung für max. ein Jahr kann durch den AG erfolgen.
Es wird die Bereitschaft vorausgesetzt, die auf Berliner Landesebene vorhandenen bzw. noch zu entwickelnden Strukturen "Freiwilligenagentur" zu nutzen. Das Engagementbüro wird Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligenagenturen.
Grundlage der Beauftragung wird ein Leistungsvertrag mit der Festschreibung konkretisierter Aufgaben und Stunden nach dem abgestimmten Konzept.
Qualitätskriterium - Name: Darstellung Personalkonzept inkl. Verantwortlichkeiten; Qualifik./Erfahrung der vorg. Projektmitarbeiter, v.a. Projektmanagement, Vernetzung, Strategieentw., Moderation, Kommunikation; Besetzung Büro / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Herangehensweise an die Aufgabe und Rollenverständnis des Bieters; Schwerpunktsetzungen / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Gewährleistung der Neutralität und Unabhängigkeit von Interessen einzelner Akteure im Ehrenamtsbereich / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Einbindung der Bürgerstiftung und Einbindung in das landesweite Netzwerk der Freiwilligenagenturen / Gewichtung: 5 %
Qualitätskriterium - Name: Dokumentation der Leistungen und Indikatoren zur Messung der Zielerreichung / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums und Gesamteindruck der Präsentation / Gewichtung: 5 %
Kostenkriterium - Name: Umfang der Leistungen, die für das zur Verfügung stehende Budget erbracht werden / Gewichtung: 20 %
Kostenkriterium - Name: Stundensätze / Gewichtung: 10 %
Auf Anforderung des Auftraggebers um 1 Jahr.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
Die objektiven Kriterien mit ihren entsprechenden Unterkriterien und jeweilig zu erreichenden Punkten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen (Datei: Eng_Neuk_Objektive Kriterien).
In der Summe aller Kriterien werden maximal 58 Punkte vergeben.
Die Beauftragung erfolgt zunächst für ca. 3 Jahre und kann sich auf Anforderung des Auftraggebers um ein weiteres Jahr verlängern. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss ggf. das Leistungsbild entsprechend angepasst werden.
Projektnummer oder -referenz: Programm der Zukunftsinitiative Stadtteil II (ZISS II) – Soziale Stadt – Förderinstrument Netzwerkfonds – Programmjahr 2017.
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
(keine abschließende Auflistung).
Die vom Auftraggeber bereitgestellte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE siehe: https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen und zu unterschreiben. Die EEE muss in Papierform mit Unterschrift dem Auftraggeber übermittelt werden. Nicht vorliegende Unterschriften führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. (siehe Ziffer VI.3).
Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber- /Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im weiteren ausgeführt) auszufüllen, da bestimmte Mindeststandards, Eignungskriterien / Kriterien zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer von verschiedenen Unternehmen erfüllt werden.
Teil II Abschnitt C erfordert eine EEE mit den Abschnitten A und B dieses Teils und Teil III sowie die Informationen nach IV und V, soweit sie für die spezifischen Kapazitäten relevant sind.
Der Globalvermerk a) zur Erfüllung aller festgelegten Eignungskriterien genügt nicht, ist nicht zulässig und führt zur Nichtberücksichtigung des Teilnahmeantrages (Ausschluss).
Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Auswahlkriterien /Vorschriften / Mindeststandards Stellung nehmen.
Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren!
Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down- / Upload der EEE hinterlegt.
[1] Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.
Sollten die gemachten Angaben des Teilnehmers in der EEE, Teil IV B nicht den geforderten Angaben entsprechen, wird mit der EEE erklärt, dass der Teilnehmer dies zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen kann.
Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Eine Eigenerklärung des Bieters genügt nicht. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
[zu 1] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.2) muss erbracht werden.
[2.] Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des Bewerbers gemäß objektiver Kriterien (Datei: Eng_Neuk_Objektive Kriterien) in den Vergabeunterlagen.
[3.] Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitraum, Abschluss bzw. bislang erreichte Laufzeit, Honorarkosten, Anschrift, Ansprechpartner, Erreichbarkeit des öffentlichen oder privaten Auftraggebers gemäß objektiver Kriterien (Datei: Eng_Neuk_Objektive Kriterien) in den Vergabeunterlagen.
Für den Nachweis von Erfahrungen gemäß den objektiven Kriterien sind Referenzprojekte anzugeben. Dabei kann für jedes Kriterium ein eigenes Referenzprojekt angegeben werden oder es können ein oder mehrere Referenzprojekte angegeben werden, die mehrere der Kriterien abdecken. Dabei ist die Anzahl der Referenzprojekte für ein Kriterium unerheblich für die Wertung. Sofern ein Kriterium mit einem Referenzprojekt erfüllt wird, werden die Punkte vergeben. Es ist daher je Kriterium nur ein Referenzprojekt anzugeben!
Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle in Ziff. III.1.3 Nr. 2 aufgeführten Bedingungen a-d erfüllt sind.
a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Subunternehmerleistungen sein.
d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein oder seit mindestens einem Jahr ausgeführt werden, d. h. der Abschluss der Leistung darf max. 5 Jahre zurückliegen d. h. bis vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) bzw. "Eng_Neuk_Objektive Kriterien" in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien/Unterkriterien.
Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten EEE gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen, können aber auch bereits mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden:
- Versicherungsnachweis / Erklärung des Versicherungsgebers
- Referenzschreiben der Auftraggeber zu den genannten 2 Referenzprojekten
- Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des in der Zusatzerklärung zur EEE genannten Hauptbearbeiters und stellvertretenden Bearbeiters
Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.
Darüberhinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, ist ein Leistungsvertrag basierend auf einer Förderzusage zur Umsetzung eines Projekts im Rahmen der Förderrichtlinie ZISS II -. https://www.pdl-berlin.eu/programme-zis-ii/soziale-stadt/netzwerkfonds.html. Es gelten die LHO nebst Ausführungsvorschriften sowie bestimmte Vorgaben in Bezug auf die Öffentlichkeitsarbeit und das Berichtswesen an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (Bestimmungen der Europäischen Union zur Publizität - Allgemeine Verordnung EU Nr. 1303/2013).
- Frauenförderung (Wirt 359 FFV vom 22.6.2016),
- Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge (Wirt 322 - Stand 4.11.2016),
- Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen IV 306 F,
- Erklärung der Bewerbergemeinschaft IV 307 F.
1. Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Nicht unterschriebene Eigenerklärungen (EEE) werden nicht berücksichtigt. Gemäß Teil II Abschnitt C ist eine EEE mit den Abschnitten A und B und nach Teil III erforderlich sowie die Informationen nach Teil IV und Teil V.
Gemäß Teil II Abschnitt D ist eine EEE mit den Abschnitten A und B und nach Teil III erforderlich.
2. Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ (Mit Hilfe der Suchmaske das Vergabeverfahren "Netzwerk- und Projektmanagement Engagementbüro im Bezirk Neukölln" öffnen).
3. Änderungen in der EEE oder den weiteren zur Verfügung gestellten Unterlagen sind unzulässig.
4. Die EEE muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
5. Die Teilnahmeanträge (gelocht, auf einem Heftstreifen abgeheftet) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VgV-Verfahren_Eng_Neuk" gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig.
6. Zusätzliche Auskünfte sind schriftlich bis zum 23.06.2017 bei der unter I.3 genannten Kontaktstelle (Dr. Szamatolski + Partner GbR, E-Mail: ) zu erfragen. Die Anfragen und Antworten werden anonymisiert unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 2) kontinuierlich veröffentlicht.
7. Der Bieter (einschl. eventl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen.
8. Bewerbergemeinschaften, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, sind zugelassen (weitere Bedingungen unter Ziffer III.2.2). Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als NU. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben NU vor, diese NU aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
9. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich am 20.7.2017 verschickt. Die Frist für die Einreichung der Angebote wird voraussichtlich der 21.8.2017 sein. Mit dem Angebot ist auch eine Projektskizze vorzulegen, aus der die Schwerpunktsetzungen, das Aufgabenverständnis und der angebotene Leistungsumfang hervorgehen. In der 36. KW werden voraussichtlich Auswahl- bzw. Verhandlungsgespräche stattfinden.
Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Auf die Frist GWB; 4. Teil § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 160 GWB. Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.