Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F25-07-2007-U_328-2006
Timestamp: 2016-10-28 02:38:35
Document Index: 112774696

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'in casu', 'Art. 134', 'Art. 159', 'BGE']

U 328/06 (25.07.2007)
O.________, 1983, Beschwerdef�hrerin,
vertreten durch F�rsprecher Peter Kaufmann, M�nzgraben 2, 3011 Bern,
Die 1983 geborene O.________ absolvierte seit 1. August 1999 eine kaufm�nnische Lehre bei der Firma Q.________ AG und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Im Jahre 2001 wurde sie als Folge eines im Jahre 1998 erlittenen Velosturzes an der linken Schulter operiert. Am 8. Mai 2002 wurde sie wegen einer tiefen Venenthrombose (TVT) am linken Unterschenkel marcoumarisiert (Status nach Tendinitis Achillessehne links vom 21. April 2002). Am 21. Mai 2002 wurde die Versicherte Opfer einer Kollision, als ein nachfolgender Personenwagen ins Heck des Autos fuhr, in dem sie als Beifahrerin sass. Vom 21. bis 24. Mai 2002 war sie im Spital X.________ hospitalisiert, das im Bericht vom 28. Mai 2002 folgende Diagnosen stellte: Distorsion der Halswirbels�ule (HWS); Commotio cerebri; TVT linker Unterschenkel, seit 8. Mai 2002 Marcoumar. Die Versicherte sei bis 31. Mai 2002 zu 100 % arbeitsunf�hig. Die SUVA erbrachte f�r den Unfall vom 21. Mai 2002 die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Gem�ss Berichten des Hausarztes Dr. med. F.________, Innere Medizin FMH, vom 9. August und 5. November 2002 nahm die Versicherte die Arbeit ab 17. Juni 2002 zu 50 % und ab 1. Juli 2002 zu 100 % wieder auf, wobei erneute Arbeitsausf�lle vom 25. bis 29. September und 9./10. Oktober 2002 zu verzeichnen waren. Laut Bericht des Dr. med. F.________ vom 13. Dezember 2002 bestand die Versicherte die Lehrabschlusspr�fung erfolgreich. Ab November 2002 war sie im Rahmen eines Besch�ftigungsprogramms der Arbeitsloserversicherung t�tig. Seit 1. Januar 2004 arbeitete sie als kaufm�nnische Angestellte bei der Firma E.________ GmbH zun�chst zu 60 %, ab 1. Juli 2004 zu 75 %. Am 30. August 2004 k�ndigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis auf den 31. Oktober 2004. Am 23. November 2004 wurde im Spital X.________ eine Entz�ndung der Achillessehne links diagnostiziert. Mit Verf�gung vom 4. M�rz 2005 stellte die SUVA die Leistungen aus dem Unfall vom 21. Mai 2002 auf den 31. M�rz 2005 ein, da keine behandlungsbed�rftigen Unfallfolgen mehr vorl�gen; die psychischen Beschwerden st�nden nicht in einem rechtserheblichen Zusammenhang mit dem Unfall. Die Beschwerden an der linken Achillessehne seien nicht durch den Unfall verursacht worden. Der Unfall hinterlasse keine Folgen, welche die Erwerbsf�higkeit und die k�rperliche oder geistige Integrit�t beeintr�chtigten. Dagegen erhoben O.________ und ihr Krankenversicherer Einsprache. Letztere zog sie am 6. April 2005 zur�ck. Mit Entscheid vom 20. Juni 2005 wies die SUVA die Einsprache der Versicherten ab. Die erlittene HWS-Distorsion und Commotio cerebri seien leicht gewesen. Der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den heute noch geklagten Beschwerden m�sse in Frage gestellt werden. Selbst bei dessen Bejahung fehle die Ad�quanz. Es sei davon auszugehen, dass die Unfallfolgen leicht abgeheilt seien und das Beschwerdebild von den unfallfremden Vorzust�nden (Hypotonie, Orthostaseneigung) und den ebenfalls unfallfremden psychischen Problemen (Verlust einer langj�hrigen Beziehung) unterhalten worden sei.
Hiegegen reichte die Versicherte Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern ein. Sie legte neu unter anderem Berichte des Zentrums C.________ f�r Geh�r- und Gleichgewichtsst�rungen vom 1. September 2005 und des dipl. Heilpraktikers R.________ vom 11. September 2005 auf. Mit Entscheid vom 1. Juni 2006 wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Damit wurden das Eidgen�ssische Versicherungsgericht und das Bundesgericht Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2997, S. 10 N 75). Dieses Gesetz ist auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). Da der kantonale Entscheid am 1. Juni 2006 erlassen wurde, richtet sich das Verfahren nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz �ber die Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
Streitig und zu pr�fen ist, ob f�r die Zeit ab 31. M�rz 2005 (Datum der Leistungseinstellung) ein zu Arbeits- bzw. Erwerbsunf�higkeit f�hrender Gesundheitsschaden auszumachen ist, der in nat�rlich und ad�quat kausaler Weise auf den Unfall vom 21. Mai 2002 zur�ckzuf�hren ist.
2.1 Die Vorinstanz hat die Grunds�tze zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), insbesondere bei einem HWS-Schleudertrauma bzw. einer diesem �quivalenten Verletzung (BGE 117 V 359 E. 4b S. 360; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bei psychischen Unfallfolgen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 und E. 4.1 S. 183, 115 V 133 ff.; RKUV 2005 Nr. U 555 S. 322, U 458/04) sowie zum Wegfall des urs�chlichen Zusammenhangs und damit des Leistungsanspruchs der versicherten Person bei Erreichen des Status quo sine vel ante und zu den sich dabei stellenden Beweisfragen (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, 1994 Nr. U 206 S. 328; Urteil des Bundesgerichts U 290/06 vom 11. Juni 2007, E. 3.3) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsgrundsatz (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f.), zum massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 150 E. 2.1 S. 153 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352, SVR 2006 IV Nr. 27 S. 92 E. 3.2.4, I 3/05, je mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
2.2 Zu erg�nzen ist, dass bei der Beurteilung der Ad�quanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgesch�den rechtsprechungsgem�ss (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 mit Hinweisen) wie folgt zu differenzieren ist: Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein HWS-Schleudertrauma, eine diesem �quivalente Verletzung oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140 zur Anwendung. Ergeben die Abkl�rungen, dass die versicherte Person eine der soeben erw�hnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (vgl. dazu: BGE 119 V 335 E. 1 S. 337, 117 V 359 E. 4b S. 360) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind f�r die Ad�quanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140 f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 und 369 E. 4b S. 382 festgelegten Kriterien (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99 mit Hinweisen).
Die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 133 ff. kommt auch dann zur Anwendung, wenn bei der versicherten Person schon vor dem Unfall psychische Beschwerden vorlagen, die durch diesen verst�rkt wurden (RKUV 2000 Nr. U 397 S. 327, U 273/99). Gleiches gilt, wenn die im Anschluss an den Unfall auftretenden psychischen St�rungen nicht zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Traumas geh�ren. Erforderlichenfalls ist vorg�ngig der Ad�quanzbeurteilung zu pr�fen, ob es sich bei den im Anschluss an den Unfall geklagten psychischen Beeintr�chtigungen um blosse Symptome des erlittenen Traumas oder aber um eine selbstst�ndige (sekund�re) Gesundheitssch�digung handelt, wobei f�r die Abgrenzung insbesondere Art und Pathogenese der St�rung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren oder der Zeitablauf von Bedeutung sind (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79, U 96/00). Wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437, U 164/01, schliesslich dargelegt hat, ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nur dann im Sinne von BGE 123 V 98 E. 2a S. 99 unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu beurteilen, wenn die psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufweist. Wird die Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 98 E. 2a S. 99 in einem sp�teren Zeitpunkt angewendet, ist zu pr�fen, ob im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind. Nur wenn dies zutrifft, ist die Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen (vgl. auch Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 403/05 vom 20. Dezember 2006, E. 2.2.1).
3.1.1 Das Spital X.________ diagnostizierte im Bericht vom 28. Mai 2002 als Folge des Unfalls vom 21. Mai 2005 eine HWS-Distorsion und eine Commotio cerebri. Weiter wurde ausgef�hrt, seit dem Unfall sei die Versicherte etwas benommen. Im zu Beginn angefertigten CT des Sch�dels habe sich ein kleiner blutungsverd�chtiger Herd intracraniell gefunden, der sich im Verlaufs-CT jedoch nicht best�tigt habe.
3.1.2 Das Spital Z.________, Neurologisch-Neurochirurgische Poliklinik, f�hrte im Bericht vom 18. Februar 2003 aus, die Beschwerdef�hrerin leide an zwei verschiedenen Symptomen. Einerseits an Schmerzen am Nacken links, anderseits an Kreislaufst�rungen mit Schwarzsehen vor den Augen, M�digkeit und Konzentrationsst�rungen. Die Ursache der Myalgie vom Muskulus trapezius links sei im Moment unklar. Eine funktionelle Ursache sei nicht ausgeschlossen. Die Hyposensibilit�t links entspreche dem Dermatom C8. Die HWS-Funktionsaufnahmen zeigten keine signifikante Instabilit�t. Zum Ausschluss einer traumatischen Diskushernie w�rden sie eine HWS-MR-Untersuchung organisieren. Ursache der Kreislaufst�rungen mit Schwarzsehen vor den Augen sei wahrscheinlich die leichte An�mie mit orthostatischen Beschwerden anamnestisch bei bekannter Hypotonie, die sich jedoch bei ihnen nicht best�tigt habe (Normotonie). Diagnostiziert wurden eine HWS-Distorsion sowie rezidivierende Pr�synkopen bei Eisenmangelan�mie.
3.1.3 Das Spital Z.________, Abteilung f�r Neuropsychologische Rehabilitation, diagnostizierte im Bericht vom 25. September 2003 eine HWS-Distorsion am 21. Mai 2005 mit/bei Schmerzsymptomatik; leichten bis mittelschweren kognitiven Minderleistungen: Aufmerksamkeit, verbales Arbeitsged�chtnis, exekutive Funktionen und mnestische Leistungen. Da auf Grund der Anamnese und bei unauff�lligem CT sowie MRI von keiner erlittenen Hirnverletzung auszugehen sei, seien die Resultate am ehesten als unspezifische Befunde nach einer HWS-Distorsion im Zusammenhang mit der Schmerzsymptomatik zu interpretieren.
In einem weiteren Bericht vom 2. August 2004 diagnostizierte die Abteilung f�r Neuropsychologische Rehabilitation des Spitals Z.________ einen Status nach HWS-Distorsion am 21. Mai 2005 mit/bei Schmerzsymptomatik; leichten bis mittelschweren kognitiven Minderleistungen, Ged�chtnis, Aufmerksamkeit und Exekutivfunktionen betreffend; psychischer Befindlichkeit grenzwertig zu einer leichten Depression. Das jetzige Befundmuster sei qualitativ und quantitativ sehr �hnlich wie dasjenige der neuropsychologischen Voruntersuchung gem�ss Bericht vom 25. September 2003. Eine deutliche Verbesserung habe sich beim Reagieren auf visuelle Reize im peripheren Gesichtsfeld bei gleichzeitiger Trackingaufgabe im zentralen Gesichtsfeld gezeigt. Zur Erkl�rung des Befundbildes k�nne eine multikausale Genese angenommen werden. In Frage k�men das Schmerzerleben und psychisch-motivationale Faktoren; m�glicherweise sei zudem im sprachlichen Bereich von einer vorbestehenden relativen Leistungsschw�che auszugehen (Hinweise darauf g�ben das Befundmuster mit teilweise st�rker beeintr�chtigten sprachlichen Leistungen sowie die Hinweise auf Leistungsschw�che im Englischunterricht w�hrend der kaufm�nnischen Ausbildung). Dass beim Unfall vom 21. Mai 2002 eine Hirnverletzung erlitten worden sei, scheine angesichts der Anamnese und der unauff�lligen Bildgebung unwahrscheinlich.
3.2 Ob auf Grund dieser Aktenlage von einer Commotio cerebri als Unfallfolge auszugehen ist, ist fraglich, kann indessen offen bleiben (vgl. E. 11.2 hienach; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 393/05 vom 27. April 2006, E. 4.1.2).
3.3 Streitig und zu pr�fen ist weiter, ob die Versicherte an klar ausgewiesenen organischen Unfallfolgen leidet (E. 4 bis 7 hienach), bei denen die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle spielt (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103).
Auf Grund der Berichte der Abteilung f�r Neuropsychologische Rehabilitation des Spitals Z.________ vom 25. September 2003 und 2. August 2004 (E. 3.1.3 hievor) ist davon auszugehen, dass sich f�r die neuropsychologischen Defizite der Versicherten keine fassbaren k�rperlichen Ursachen finden lassen (vgl. auch Urteile des Bundesgerichts U 408/05 vom 26. Januar 2007, E. 7.2, und des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 60/06 vom 19. September 2006, E. 4.2.2).
5.1.1 Prof. Dr. med. A._______, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, Spital Y.________, legte im Bericht vom 31. Juli 2003 dar, die klinische Untersuchung sei weitgehend unauff�llig. Es k�nnten keine objektiven Defizite im Sinne eines radikul�ren Syndroms festgestellt werden. Der Trapezius links sei relativ verh�rtet und deutlich schmerzhaft auf Ber�hrung. Die Kopfrotation nach links sei eingeschr�nkt, m�glicherweise wegen den Schmerzen. Die Inklination und Reklination sei nicht massiv limitiert. Die R�ntgenbilder zeigten eine gewisse Streckhaltung der HWS, aber keine fokalen Befunde, auch nicht im MRI. Er k�nne bei der Versicherten keinen strukturellen Befund an der HWS finden, der ihre Beschwerden erkl�ren w�rde. Anamnestisch und vom Verlauf her habe sie klare Zeichen eines Schleudertraumas mit Konzentrationsst�rungen. Er glaube nicht, dass hier ein wirbels�ulenorthop�disches Problem vorliege, das behandelt werden k�nne. Es handle sich um einen dieser schwierigen Verl�ufe im Zusammenhang mit einem Schleudertrauma.
5.1.2 Dr. med. H.________, Oberarzt Orthop�die, Spital X.________, bei dem die Versicherte am 3. Juni 2004 wegen Nacken- und Schulterschmerzen links r�ntgenologisch untersucht wurde, f�hrte im Bericht vom 7. Juni 2004 unter anderem aus, es bestehe ein deutlicher Muskelhartspann im Bereich des Muskulus trapezius. Impingement und modifizierter Impingement Test seien diskret und in verschiedenen Positionen wechselnd schmerzhaft. Eine relevante Schulterpathologie k�nne praktisch ausgeschlossen werden. Am ehesten best�nden milde Beschwerden von Seiten der muskul�ren Verspannungen im Trapezius und Nackenbereich. Von Seiten der Schulter bestehe keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit.
5.1.3 Im Bericht vom 11. September 2005 gab der dipl. Heilpraktiker R.________ an, er habe anf�nglich einen ausgepr�gten Hartspann im Schulter-/Nackenbereich, der die Ursache f�r die entsprechenden Symptome (starke Schulter-/Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in beide Arme, starke Kopfschmerzen, Schwindel, begleitet mit starker M�digkeit) gewesen sei. Heute sei der Schulter-/Nackenbereich weicher und fliessender geworden. Aber der Nacken sei auf Druck immer noch sehr schmerzempfindlich und entsprechend ausstrahlend auf Kopf (Schwindel) und Arme.
5.2 Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin ist festzuhalten, dass Verh�rtungen und Verspannungen der Muskulatur, eine Druckdolenz im Nacken sowie eine Einschr�nkung der HWS-Beweglichkeit f�r sich allein nicht als klar ausgewiesenes organisches Substrat der Beschwerden qualifiziert werden k�nnen. Gleiches gilt f�r die HWS-Streckhaltung, zumal ihr im Rahmen des Beschwerdebildes keine erhebliche Bedeutung zukommt (E. 5.1.1. hievor; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts U 185/06 vom 27. April 2007, E. 4.2, U 41/06 vom 2. Februar 2007, E. 7.1.4, und des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 360/05 vom 21. August 2006, E. 3.4, U 147/05 vom 8. Juni 2006, E. 4.2, sowie U 9/05 vom 3. August 2005, E. 4).
6.1 Das Zentrum C.________ f�r Geh�r- und Gleichgewichtsst�rungen diagnostizierte im Bericht vom 1. September 2005 aus otoneurologischer Sicht eine zentrale Vestibulopathie mit/bei Status nach Akzelerations-Dezelerationstrauma der HWS im Mai 2002. In der durchgef�hrten Vestibularisabkl�rung finde sich als objektives Korrelat der Beschwerden eine zentrale Vestibulopathie. Differentialdiagnostisch stehe die HWS-traumatische Ursache der Beschwerden im Vordergrund. F�r diese Annahme spr�chen anamnestisch das Auftreten der Gleichgewichtsst�rung nach dem Unfall, das Fehlen vorbestehender Beschwerden, die initiale Kombination der kochle�ren Symptomatik sowie die dokumentierten objektiven Befunde der Videonystagmographie. In der Untersuchung der akustisch evozierten Hirnstammpotenziale f�nden sich keine Anhaltspunkte f�r das Vorliegen einer retrokochle�ren Pathologie, so dass mit gen�gender Sicherheit eine retrokochle�re Raumforderung oder eine demyelinisierende Erkrankung ausgeschlossen werden k�nne.
6.2 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, mit der Diagnose einer zentralen Vestibulopathie seien die Schwindelbeschwerden objektiviert worden, was f�r das Vorliegen einer andauernden, somatisch nachweisbaren Komponente spreche. Dieser Auffassung kann nicht beigepflichtet werden. Gem�ss dem otoneurologischen Bericht vom 1. September 2005 steht die HWS-traumatische Ursache der Beschwerden im Vordergrund. Demnach kann die zentrale Vestibulopathie dem HWS-Distorsionstrauma zugeordnet werden (E. 8 hienach). Von einem klar fassbaren organischen Korrelat des Leidens kann nicht gesprochen werden (vgl. auch Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 329/03 vom 31. Mai 2005, E. 2.1.3, und U 289/00 vom 4. Februar 2002, E. 4).
7.1 Die Versicherte macht geltend, gem�ss der Internationalen Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen (ICHD II) der International Headache Society seien Kopfschmerzen nach einem Schleudertrauma klassifiziert worden. Vorliegend seien die Kriterien sowohl f�r den akuten Kopfschmerz nach einem HWS-Beschleunigungstrauma wie auch f�r den chronischen Kopfschmerz, der �ber drei Monate nach dem Trauma persistiere, gegeben (ICHD-II Ziff. 5.3 f). Gem�ss dieser Klassifizierung sei somit von somatisch-organisch bedingten Kopfschmerzen auszugehen. Wenn fach�rztliche Diagnosen auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgest�tzt sein m�ssten (BGE 130 V 396), m�sse auf der anderen Seite anerkannt werden, dass bei einer Diagnosestellung entsprechend der Klassifikation eben nicht nur psychiatrische, sondern zumindest teilweise echte somatisch-organische Befunde vorl�gen. Damit er�brige sich die Ad�quanzpr�fung.
7.2 Das typische Beschwerdebild nach einem HWS-Distorsionstrauma (vgl. E. 8 hienach) zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die Beschwerden oft organisch nicht oder nicht hinreichend nachweisbar sind (BGE 117 V 359 E. 5d/aa S. 363; Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 360/05 vom 21. August 2006, E. 3.3, und U 279/04 vom 20. Mai 2005, E. 2.2). Dies trifft auf Grund der Akten auch f�r die Kopfschmerzen der Beschwerdef�hrerin zu. Der Umstand allein, dass die ICHD-II den Kopfschmerz nach HWS-Beschleunigungstrauma erfasst, erlaubt es nicht, ihn unbesehen der �rztlichen Feststellungen im konkreten Fall als klar fassbares, somatisches Korrelat des Beschwerdebildes zu qualifizieren.
Umstritten und zu pr�fen ist weiter, ob die Versicherte an den Folgen einer HWS-Distorsion leidet.
8.1 Die Frage, ob sich die versicherte Person ein Schleudertrauma der HWS oder eine �quivalente Verletzung (vgl. E. 2.2. hievor) zugezogen hat, ist ausgehend von den medizinischen Befunden zu beantworten. Grundlage f�r die gerichtliche Kausalit�tsbeurteilung bilden die fach�rztlichen Erhebungen �ber Anamnese, objektiven Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw. Das Vorliegen eines Schleudertraumas wie seine Folgen m�ssen durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein (BGE 119 V 335 E. 2b/aa S. 340). Erforderlich ist, dass sich die Beschwerden in der Hals-/Nackenregion oder an der HWS innert einer Latenzzeit von 24 bis h�chstens 72 Stunden manifestieren. Nicht vorausgesetzt wird hingegen, dass s�mtliche der zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas oder einer �quivalenten Verletzung geh�renden und festgestellten Symptome (BGE 119 V 335 E. 1 S. 338, 117 V 359 E. 4b S. 360) innert dieser Latenzzeit aufgetreten sein m�ssen (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29; Urteile des Bundesgerichts U 159/05 vom 15. Juni 2007, E. 4.5, und U 167/06 vom 31. Januar 2007, E. 3.2). Das Vorliegen psychischer St�rungen geh�rt zwar ebenfalls in den Katalog der nach einem Schleudertrauma der HWS h�ufig beobachteten und deshalb von der Rechtsprechung als typisch bezeichneten Beschwerden, ist aber nicht Voraussetzung f�r das Vorhandensein eines solchen oder einer diesem �hnlichen Verletzung (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 32/05 vom 5. Dezember 2005, E. 2.3).
8.2.1 Gem�ss den Feststellungen des erstbehandelnden Spitals X.________ war die Versicherte unmittelbar nach dem Unfall vom 21. Mai 2002 etwas benommen und litt an einer links lateral leicht dolenten HWS; weiter bestanden anf�nglich starke Kopfschmerzen und Schwindelgef�hl, die sich im Verlauf besserten. Diagnostiziert wurde eine HWS-Distorsion (Bericht vom 28. Mai 2002). Gest�tzt hierauf und die weiteren �rztlichen Unterlagen (vgl. E. 3.1 und 5.1.1 hievor) ist - entgegen der vorinstanzlichen Auffassung - �berwiegend wahrscheinlich, dass die Versicherte am 21. Mai 2002 eine HWS-Distorsion erlitten hat. Hievon ging auch die SUVA im Einspracheentscheid aus.
8.2.2 Hinsichtlich der weiteren gesundheitlichen Entwicklung ist Folgendes festzuhalten: Im Rahmen der kreis�rztlichen Untersuchung vom 3. Januar 2003 gab die Versicherte an, gegenw�rtig leide sie an Verspannungen meistens linksseitig, vom Nacken zur Schulter hin. Sie habe auch Konzentrationsst�rungen, vergesse schnell; nachts schlafe sie nicht immer gut. Neben den st�renden Nackenbeschwerden habe sie auch ein Gramseln an den ulnaren zwei Fingern. Am 4. Mai 2004 legte sie gegen�ber dem Kreisarzt dar, am meisten belasteten sie die Schulterbeschwerden links. Immer noch tr�te das Einschlafen der H�nde mit K�ltegef�hl auf. Neben dem Kopfschmerz habe sie immer noch ab und zu Schmerzen an der Wirbels�ule. Mit der Konzentration und Auffassung sei es nicht wirklich gut, was sie am Arbeitsplatz merke. Bei Schmerzen in der linken Schulter erwache sie h�ufig in der Nacht. Das Spital Z.________, Abteilung f�r Neuropsychologische Rehabilitation, beschrieb im Bericht vom 2. August 2004 folgende aktuelle Beschwerden: Schmerzen in den Bereichen linke Schulter, R�ckenmitte und Kopf, Einschlafen von Fingern der linken Hand sowie Ged�chtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten. Das Beschwerdebild und die Leistungsf�higkeit seien im Vergleich mit der Untersuchung vom September 2003 im Wesentlichen gleich geblieben. Die psychische Befindlichkeit sei grenzwertig zu einer leichten Depression (vgl. auch E. 3.1.3 hievor). Der Kreisarzt Dr. med. K.________ legte im Bericht vom 21. Januar 2005 unter Verweis auf denjenigen vom 4. Mai 2004 dar, die Versicherte mache nach wie vor die gleichen Beschwerden geltend. Es best�nden immer noch Schmerzen im linken Schulterbereich. Der Schmerz in der Wirbels�ule trete jetzt weniger auf, etwa beim Heben von Lasten. In der Nacht sei es unbequem, obwohl sie das Tempur-Kissen ben�tze. Nur links schlafe ihr immer noch der Ring- und Kleinfinger ein, an der linken Hand habe sie auch vermehrt kalt. Weiter ging Dr. med. K.________ von psychischen Beschwerden aus, die das Schmerzerleben negativ beeinflussten. Gem�ss dem Bericht des Zentrums C.________ f�r Geh�r- und Gleichgewichtsst�rungen vom 1. September 2005 bestand eine zentrale Vestibulopathie mit im Vordergrund stehender HWS-traumatischer Ursache. Der dipl. Heilpraktiker R.________ gab im Bericht vom 11. September 2005 an, anfangs habe die Versicherte sehr starke Schulter-/Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in beide Arme sowie starke Kopfschmerzen und Schwindel, begleitet mit starker M�digkeit beklagt. Heute seien die Kopfschmerzen und Schwindelsymptome deutlich zur�ckgegangen. Der Nacken sei auf Druck immer noch sehr schmerzempfindlich und entsprechend ausstrahlend auf Kopf (Schwindel) und Arme.
Gest�tzt auf diese Aktenlage wies die Versicherte auch noch im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (31. M�rz 2005) bzw. des Einspracheentscheides (20. Juni 2005) das f�r eine HWS-Distorsion typische Beschwerdebild mit einer H�ufung von gesundheitlichen St�rungen auf. Dass unfallfremde Krankheitsfaktoren zum g�nzlichen Dahinfallen des nat�rlichen Kausalzusammenhangs gef�hrt h�tten, kann auf Grund der Akten - entgegen der vorinstanzlichen Auffassung - nicht gesagt werden (zur psychischen Problematik vgl. E. 9 hienach). Demnach ist mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Unfall vom 21. Mai 2002 zumindest eine Teilursache der als Folge der erlittenen HWS-Distorsion andauernden gesundheitlichen St�rungen bildet, was f�r die Bejahung der nat�rlichen Kausalit�t gen�gt (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337, 117 V 359 E. 4b S. 360; Urteil des Bundesgerichts U 479/05 vom 6. Februar 2007, E. 6.1).
Soweit die Vorinstanz ausgef�hrt hat, laut biomechanischer Kurzbeurteilung vom 27. Oktober 2003 (vgl. E. 10.2 hienach) seien die erhobenen Befunde und festgestellten Beschwerden durch die Kollisionseinwirkung eher nicht erkl�rbar, ist dem entgegenzuhalten, dass eine unfallanalytische oder biomechanische Analyse allenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur - einzig mit Blick auf die Ad�quanzpr�fung relevanten - Schwere des Unfallereignisses zu liefern vermag; sie bildet jedoch f�r sich allein in keinem Fall eine hinreichende Grundlage f�r die Kausalit�tsbeurteilung (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357 E. 3.2, U 193/01; Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 369/05 vom 23. November 2006, E. 7.2.2).
9.1 Die Vorinstanz hat erwogen, selbst bei Bejahung der nat�rlichen Kausalit�t w�re der ad�quate Kausalzusammenhang in Anwendung der f�r psychische Unfallfolgen geltenden Regeln (BGE 115 V 133 ff.) zu verneinen. Mit den einzelnen Ad�quanzkriterien hat sie sich nicht n�her auseinandergesetzt.
9.2.1 Im Bericht vom 25. M�rz 2004 legte die Psychologin Frau G.________ dar, seit M�rz 2003 sei die Versicherte bei ihr in Behandlung. Sie habe auf den Verlust einer langj�hrigen Beziehung mit l�nger dauernder depressiver Verstimmung reagiert. Die damalige Diagnose habe Anpassungsst�rung mit l�nger dauernder depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21) gelautet. Die Therapie habe sich vor allem auf die Bew�ltigung des Verlusts und im sp�teren Verlauf auf die darunter liegende Selbstwertproblematik konzentriert. Leider habe sie (Frau G.________) dann aus gesundheitlichen Gr�nden ihre Arbeit f�r mehrere Monate niederlegen m�ssen. Bis zu diesem Zeitpunkt seien der Unfall und seine Folgen nie Thema der Therapie gewesen. Ende Februar 2004 habe die Versicherte den Kontakt zu ihr wieder aufgenommen. Die psychotherapeutische Behandlung ziele auf eine umfassendere kognitiv-affektive Umstrukturierung und werde hoffentlich ebenfalls positive Auswirkungen auf die Schmerzproblematik haben.
Das Spital Z.________, Abteilung f�r Neuropsychologische Rehabilitation, stellte am 2. August 2004 lediglich noch eine psychische Befindlichkeit grenzwertig zu einer leichten Depression fest, wobei es diese der diagnostizierten HWS-Distorsion zuordnete (E. 3.1.3 hievor).
Der Kreisarzt Dr. med. K.________ ging im Bericht vom 21. Januar 2005 von psychischen Beschwerden aus, die das Schmerzerleben negativ beeinflussten. Eine psychiatrische Exploration mache keinen Sinn, da die Versicherte zur Psychologin Frau G.________ einen guten Draht und ihm erkl�rt habe, die anl�sslich der neuropsychologischen Untersuchung festgestellte Depression sei auf Schwierigkeiten am Arbeitsplatz zur�ckzuf�hren gewesen. Auf Grund dieser Beurteilung ging Dr. med. K.________ mithin von keiner abkl�rungsbed�rftigen wesentlichen psychischen Beeintr�chtigung mehr aus.
Der dipl. Heilpraktiker R.________ gab im Bericht vom 11. September 2005 an, auf der psychischen Ebene habe die Versicherte vor allem in den letzten Monaten sehr grosse Fortschritte in der Pers�nlichkeitsentwicklung gemacht; er erlebe sie heute in keiner Weise als depressiv.
9.2.2 Auf Grund der Aktenlage lagen bei der Versicherten vor dem Unfall keine relevanten psychischen Beschwerden vor, die durch diesen verst�rkt worden w�ren (RKUV 2002 Nr. U 397 S. 327). Im Weiteren kam den psychischen Beschwerden unmittelbar nach dem Unfall keine eindeutige Dominanz zu. Es kann auch nicht gesagt werden, dass die physischen Beschwerden im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind (RKUV 2002 UV Nr. 465 S. 437). Zudem kann nicht davon ausgegangen werden, dass im massgebenden Zeitpunkt (31. M�rz bzw. 20. Juni 2005; E. 2 Ingress hievor) noch eine massgebliche nicht unfallkausale psychische Beeintr�chtigung vorlag. Unter diesen Umst�nden kommt auch die Rechtsprechung gem�ss RKUV 2001 Nr. U 412 S. 79 nicht zur Anwendung (vgl. E. 2.2 hievor).
Nach dem Gesagten hat die Ad�quanzpr�fung - entgegen dem vorinstanzlichen Vorgehen - nach der f�r HWS-Schleudertraumen bzw. �quivalente Verletzungen geltenden Rechtsprechung zu erfolgen, d.h. ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten der unfallbezogenen Merkmale (BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 f.; SVR 2007 UV Nr. 1 S. 1 E. 3.3.1, U 39/04). Im Rahmen der Pr�fung der einzelnen Ad�quanzkriterien ist allerdings - soweit relevant - zu ber�cksichtigen, dass die psychischen Beschwerden und deren Folgen auf Grund des Berichts der Psychologin Frau G.________ vom 25. M�rz 2004 (E. 9.2.1 hievor) teilweise unfallfremd waren.
10.1 In der Praxis werden Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug regelm�ssig als mittelschweres, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegendes Ereignis eingestuft (vgl. RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2 mit Hinweisen, U 380/04).
10.2 Laut der Biomechanischen Beurteilung des Prof. Dr. med. W.________, Facharzt FMH f�r Rechtsmedizin Spez. Forensische Biomechanik, und des Dr. med. L.________, Assistenzarzt, vom 27. Oktober 2003 liegt der Harmlosigkeitsbereich f�r nicht unerhebliche HWS-Beschwerden nach Heckkollisionen im "Normalfall" bei kollisionsbedingten Geschwindigkeits�nderungen des angestossenen Fahrzeuges (Delta-v) im Bereich von 10 bis 15 km/h. Die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung "Delta-v" des Fahrzeugs, in dem die Versicherte als Beifahrerin sass, d�rfte unterhalb oder knapp innerhalb dieses Bereichs gelegen haben.
Auf Grund dieser Umst�nde, des �usseren Unfallablaufs (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 503/05 vom 17. August 2006, E. 2.2 und 3.1 f.) und der fotom�ssig belegten Sch�den am Auto, in dem sich die Versicherte befand, hat die Vorinstanz den Unfall vom 21. Mai 2002 zu Recht als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten qualifiziert, was denn auch unbestritten ist. Selbst wenn der Unfall als leicht qualifiziert w�rde, w�re die Ad�quanzfrage nach den Kriterien f�r Unf�lle im mittleren Bereich zu pr�fen, da das Ereignis unmittelbare Folgen zeitigte, die sich nicht offensichtlich als unfallunabh�ngig erweisen (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243; SVR 2007 UV Nr. 1 S. 1 E. 3.3.1, U 39/04).
Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden kann, muss ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden sieben Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssen in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 359 E. 6b S. 367 f.; erw�hntes Urteil U 479/05, E. 7.2).
11.1 Die beiden Kriterien der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalls sowie der �rztlichen Fehlbehandlung sind nicht erf�llt.
11.2 Die Diagnose einer HWS-Distorsion vermag das Kriterium der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzung f�r sich allein nicht zu begr�nden. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, welche das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.2.3 mit Hinweisen; erw�hntes Urteil U 369/05, E. 8.2). Solche Umst�nde sind hier nicht gegeben, zumal in der Biomechanischen Beurteilung vom 27. Oktober 2003 (E. 10.2 hievor) unter Ber�cksichtigung der Position der Versicherten im Unfallzeitpunkt (angegurtet, Kopfst�tze korrekt eingestellt, leichte Abdrehung des Oberk�rpers nach links, Kopf leicht nach links gedreht, Anprall des Hinterkopfes an der Kopfst�tze; vgl. Erhebungsblatt f�r die Abkl�rung von HWS-F�llen vom 4. Februar 2003) ausgef�hrt wurde, biomechanisch relevante Besonderheiten seien nicht aktenkundig, weder bez�glich der Kollision noch der individuellen Gegebenheiten bei der Versicherten.
Das Kriterium w�re selbst dann nicht erf�llt, wenn zus�tzlich von einer Commotio cerebri auszugehen w�re (vgl. E. 3.2 hievor; erw�hntes Urteil U 479/05, E. 8.2).
11.3 Hinsichtlich des Kriteriums der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung ist Folgendes festzuhalten:
11.3.1 Nach der Hospitalisation im Spital X.________ (21. bis 24. Mai 2002) wurde die Versicherte medikament�s behandelt und absolvierte Physiotherapie. Auf Verordnung des Spitals X.________ schaffte sie sich einen Sitzkeil und ein Nackenkissen an. Am 3. Dezember 2002 erfolgte durch den Hausarzt Dr. med. F.________ die dritte Verordnung von Physiotherapie. Am 19. August 2003 gab die Versicherte gegen�ber dem Kreisarzt Dr. med. K.________ an, w�hrend des ganzen letzten Jahres und nach einer Pause von vier Monaten habe sie auch dieses Jahr Physiotherapie absolviert, �bungen instruiert und Massage gehabt. Zur Zeit mache sie keine Physiotherapie mehr, nehme aber Treufadol und ein Schmerzmittel. Im Bericht zuhanden der Invalidenversicherung vom 16. Februar 2004 f�hrte Dr. med. F.________ aus, durch medizinische Massnahmen k�nne die Arbeitsf�higkeit nicht verbessert werden. Gem�ss dem Bericht der Psychologin Frau G.________ vom 25. M�rz 2004 war die Versicherte seit M�rz 2003 bei ihr in psychotherapeutischer Behandlung. Leider habe sie (Frau G.________) dann aus gesundheitlichen Gr�nden ihre Arbeit f�r mehrere Monate niederlegen m�ssen. Ende Februar 2004 habe die Versicherte den Kontakt zu ihr wieder aufgenommen. Die psychotherapeutische Behandlung ziele auf eine umfassendere kognitiv-affektive Umstrukturierung und werde hoffentlich ebenfalls positive Auswirkungen auf die Schmerzproblematik haben (vgl. auch E. 9.2.1 hievor). Im Bericht vom 4. Mai 2004 gab der Kreisarzt Dr. med. K.________ an, mittlerweile sei die Versicherte in kinesiologischer Behandlung beim dipl. Heilpraktiker F.________; sie nehme noch Treuphadol und Dafalgan, nicht jeden Tag, und f�r die Schmerzen noch Flactorpflaster. Im Bericht vom 21. Januar 2005 f�hrte Dr. med. K.________ aus, im Moment habe die Versicherte die Physiotherapie gestoppt und mache Kinesiologie. Zudem nehme sie Dafalgan f�r ganz starke Schmerzen, dazu spezielle Salben und Spray; ansonsten mache sie keine Therapie. Im Bericht vom 11. September 2005 legte der dipl. Heilpraktiker F.________ dar, die Versicherte sei seit Dezember 2003 bei ihm in Behandlung, heute ca. ein- bis dreimal monatlich.
11.3.2 Eine Behandlungsbed�rftigkeit von zwei bis drei Jahren nach einem HWS-Schleudertrauma respektive �quivalenten Verletzungen ist durchaus �blich (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.2.4 in fine mit Hinweisen).
Zu beachten ist auch, dass die psychotherapeutische Behandlung bei der Psychologin Frau G.________ anf�nglich wegen einer Beziehungskrise der Beschwerdef�hrerin und nicht wegen den Unfallfolgen stattfand. Erst ab Ende Februar 2004 bezog sie sich auch auf die unfallbedingte Schmerzproblematik (E. 9.2.1 hievor).
Weiter ist festzuhalten, dass das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in diversen F�llen, in denen alternativ- bzw. komplement�rmedizinischen Behandlungen durchgef�hrt wurden, das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung nicht als erf�llt ansah (vgl. Urteile U 265/05 vom 21. Juni 2006, E. 3.2.2, U 376/04 vom 28. Juni 2005, E. 3.2.2, U 289/04 vom 23. Dezember 2005, E. 4.3, und U 361/02 vom 24. September 2003, E. 3.3). Im Urteil U 376/04 E. 3.2.2 f�hrte es diesbez�glich aus, die Wirksamkeit der komplement�r- und alternativmedizinischen Massnahmen (in casu Akupunktur, Osteopathie und Alexandertechnik) sei umstritten. Im erw�hnten Urteil U 479/05 E. 8.3.3 hat das Bundesgericht diese Rechtsprechung best�tigt. Es besteht vorliegend kein Anlass, das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung auf Grund der durchgef�hrten alternativmedizinischen Massnahmen beim dipl. Heilpraktiker F.________ zu bejahen.
Gesamthaft betrachtet kann bis zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung per Ende M�rz 2005 bzw. des Erlasses des Einspracheentscheides (20. Juni 2005) nicht von einer kontinuierlichen, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichteten �rztlichen Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer gesprochen werden. Anzuf�gen ist, dass den Abkl�rungsmassnahmen und blossen �rztlichen Kontrollen nicht die Qualit�t einer regelm�ssigen, zielgerichteten Behandlung zukommt (erw�hntes Urteil U 479/05 E. 8.3.3).
11.4 Zu pr�fen ist im Weiteren das Kriterium der Dauerbeschwerden. Diesbez�glich kann auf die in E. 8.2.2 hievor dargelegte gesundheitliche Entwicklung verwiesen werden.
Es kann offen bleiben, ob Dauerbeschwerden im Sinne von �ber den ganzen Zeitraum andauernden Beschwerden (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.2.6) oder vor allem Bewegungs- und Belastungsschmerzen vorlagen. Selbst wenn das Kriterium als gegeben erachtet w�rde, w�re es jedenfalls nicht in besonders ausgepr�gter oder auffallender Weise erf�llt.
11.5 Aus der blossen Dauer der �rztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden - welche im Rahmen der spezifischen Ad�quanzkriterien (ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung, Dauerbeschwerden; vgl. E. 11.3 f. hievor) zu ber�cksichtigen sind - darf nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben (erw�hntes Urteil U 479/05 E. 8.5 mit Hinweis). Solche Gr�nde sind hier bez�glich der Unfallfolgen nicht ersichtlich.
11.6 Zu beurteilen ist schliesslich das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit.
Nach dem Unfall vom 21. Mai 2002 nahm die Beschwerdef�hrerin ihre Arbeit am 17. Juni 2002 zu 50 % und ab 1. Juli 2002 zu 100 % wieder auf, wobei erneute Arbeitsausf�lle vom 25. bis 29. September 2002 und am 9./10. Oktober 2002 zu verzeichnen waren. Laut Bericht des Dr. med. F.________ vom 13. Dezember 2002 bestand sie die Lehrabschlusspr�fung erfolgreich. Ab November 2002 war sie im Rahmen eines Besch�ftigungsprogramms der Arbeitslosenversicherung t�tig. Seit 1. Januar 2004 arbeitete sie als kaufm�nnische Angestellte bei der Firma E.________ GmbH zun�chst zu 60 %, ab 1. Juli 2004 zu 75 %. Am 30. August 2004 k�ndigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis auf den 31. Oktober 2004. Gem�ss Eintrag des Dr. med. F.________ im Unfallschein vom Dezember 2004 war die Versicherte seit 13. Juli 2003 zu 25 % arbeitsunf�hig. Das Zentrum C.________ f�r Geh�r- und Gleichgewichtsst�rungen legte im Bericht vom 1. September 2005 dar, die angegebene Arbeitsunf�higkeit von 25 % erscheine auf Grund der angegebenen Beschwerden und den objektivierten Befunden als ad�quat.
Mit Blick auf die Rechtsprechung (vgl. insbesondere RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544, U 56/00) ist das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit nicht erf�llt.
11.7 Nach dem Gesagten ist die Ad�quanz zwischen dem Unfall vom 21. Mai 2002 und den auch nach dem 31. M�rz 2005 anhaltenden Beschwerden nicht gegeben. Das kantonale Gericht hat deshalb die Leistungspflicht der SUVA f�r die Zeit ab 1. April 2005 im Ergebnis zu Recht verneint.
Das Verfahren ist kostenfrei (Art. 134 OG in der bis Ende 2006 g�ltig gewesenen Fassung; vgl. E. 1 hievor). Der obsiegenden SUVA wird gest�tzt auf Art. 159 Abs. 2 Teilsatz 2 OG keine Parteientsch�digung zugesprochen, zumal die Voraussetzungen f�r die ausnahmsweise Zusprechung einer solchen nicht gegeben sind (BGE 128 V 124 E. 5b S. 133, 123 V 290 E. 10 S. 309, je mit Hinweisen).