Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-12-2010-9C_972-2010&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2017-10-18 02:06:21
Document Index: 97898194

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 93', 'Art. 55', 'Art. 56', 'Art. 108', 'Art. 66']

9C_972/2010 01.12.2010
K.________, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer,
dass die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 27. Mai 2010 die laufende ganze Invalidenrente von K.________ als vorsorgliche Massnahme für die Dauer des eingeleiteten Revisionsverfahrens mit sofortiger Wirkung einstellte und gleichzeitig einer dagegen gerichteten Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die gegen die Rentensistierung erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 30. September 2010 abwies,
dass K.________ Beschwerde ans Bundesgericht führt mit dem Antrag, "die eingestellte IV-Rente (sei) weiterhin auszurichten",
dass sie überdies um unentgeltliche Prozessführung (im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten) ersucht,
dass der angefochtene Entscheid das Verfahren nicht abschliesst, womit kein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG vorliegt, sondern ein Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG über die Anordnung einer vorsorglichen Massnahme (Urteile 9C_45/2010 vom 12. April 2010 E. 1.1 und 9C_463/2009 vom 8. Juli 2009 E. 1),
dass dies auch für die vorsorgliche Einstellung einer Rentenzahlung gilt (Urteil 9C_45/2010 vom 12. April 2010 E. 1.2),
dass nämlich für die ganze Dauer der vorsorglichen Einstellung eine Rentennachzahlung samt Zins erfolgt (Hansjörg Seiler, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], VwVG, Praxiskommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2009, N. 70 f. zu Art. 55 und N. 54 f. zu Art. 56 VwVG), wenn sich im Revisionsverfahren ergibt, dass die Rente nicht eingestellt wird,
dass sich die Beschwerdeführerin vollständig darüber ausschweigt, weshalb bei ihr ein nicht wieder gutzumachender Nachteil vorliegen soll,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung (Befreiung von den Gerichtskosten) gegenstandslos ist,