Source: https://www.jusline.at/gesetz/k-kpsg/gesamt
Timestamp: 2018-06-21 06:50:59
Document Index: 200190673

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 4', '§ 6', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 7', '§ 8', '§ 3', '§ 10', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', 'Art. 23', 'Art. 23', '§ 11', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 10', '§ 6', '§ 8', '§ 12', '§ 4', '§ 4', '§ 11', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 7', '§ 6', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 12', '§ 9', '§ 15']

Kulturpflanzenschutzgesetz - K-KPSG (K-KPSG) - Gesamt - JUSLINE Österreich
Gesamte Rechtsvorschrift K-KPSG
Kulturpflanzenschutzgesetz - K-KPSG
K-KPSG
Gesetz vom 10. Mai 2001 über den Schutz von Kulturpflanzen
(Kärntner Kulturpflanzenschutzgesetz - K-KPSG)
StF: LGBl Nr 53/2001
§ 1 K-KPSG
(1) Dieses Gesetz regelt den Schutz von Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen (Schadorganismen).
(2) Dieses Gesetz betrifft nicht die im Forstgesetz 1975 vorgesehenen Maßnahmen zum Schutz von Pflanzen. Abweichend davon gelten die Verpflichtungen nach diesem Gesetz jedoch auch dann für Grundflächen, auf die die Bestimmungen des Forstgesetzes 1975 Anwendung finden, wenn diese unmittelbar an landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Grundflächen angrenzen oder von diesen nur durch Verkehrswege getrennt sind und dies im Interesse des Pflanzenschutzes geboten ist.
(3) Dieses Gesetz betrifft weiters nicht den Schutz vor Schädigungen der Pflanzen durch jagdbare Tiere.
§ 2 K-KPSG Begriffsbestimmungen
Kultursubstrate: Erden und andere Substrate in fester oder flüssiger Form, die Pflanzen als Wurzelraum dienen;
Pflanzen: lebende Pflanzen und spezifizierte lebende Teile von Pflanzen einschließlich Samen;
als lebende Teile von Pflanzen gelten insbesondere:
Früchte - im botanischen Sinne -, sofern nicht durch Tieffrieren haltbar gemacht,
Gemüse, sofern nicht durch Tieffrieren haltbar gemacht,
Äste mit Laub bzw. Nadeln,
gefällte Bäume mit Laub bzw. Nadeln,
bestäubungsfähige Pollen,
Edelholz, Stecklinge, Pfropfreiser;
Als Samen gelten Samen im botanischen Sinne außer
solchen, die nicht zum Anpflanzen bestimmt sind;
Pflanzenerzeugnisse: Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs,
unverarbeitet oder durch einfache Verfahren bearbeitet, soweit sie nicht Pflanzen sind;
Schadorganismen: alle Arten, Stämme oder Biotypen von
Pflanzen, Tieren oder Krankheitserregern, die Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse schädigen können.
§ 3 K-KPSG Pflanzenschutzmaßnahmen
(1) Die Pflanzenschutzmaßnahmen dürfen nur nach den Regeln der guten fachlichen Praxis durchgeführt werden. Die Regeln der guten fachlichen Praxis dienen insbesondere der
Gesunderhaltung von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen durch
vorbeugende Maßnahmen;
Verhütung der Verschleppung von Schadorganismen und
Abwehr und Bekämpfung von Schadorganismen;
Abwehr von Gefahren, die durch Pflanzenschutzmaßnahmen für die Gesundheit von Mensch, Tier und die Umwelt entstehen können.
(2) Zu den Regeln der guten fachlichen Praxis zählen:
die Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes gemäß § 3 Abs. 1 lit. b des Kärntner Landes-Pflanzenschutzmittelgesetzes;
die Bestimmungen des § 5 Abs. 2 Kärntner Landes-Pflanzenschutzmittelgesetz über die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln unter besonderer Berücksichtigung des Schutzes der Bienen auch bei der Anwendung anderer Pflanzenschutzmaßnahmen;
der Stand der Technik, das ist der auf den einschlägigen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Entwicklungsstand fortschrittlicher technologischer Verfahren, deren Funktionstüchtigkeit erprobt und erwiesen ist, sowie die Erfahrungen der Pflanzenschutzdienste und des Personenkreises, der Pflanzenschutzmaßnahmen durchführt.
§ 4 K-KPSG Pflichten der Grundeigentümer
Die Eigentümer und sonstigen Verfügungsberechtigten von Grundstücken, Baulichkeiten und Transportmitteln, auf oder in denen sich Pflanzen, Pflanzerzeugnisse oder andere Gegenstände, die als Überträger von Schadorganismen in Betracht kommen, befinden, sind verpflichtet:
diese Grundstücke, Baulichkeiten und Transportmittel sowie Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse tunlichst frei von Schadorganismen zu halten;
jedes atypische Auftreten oder jeden Verdacht eines solchen Auftretens von Schadorganismen, die sich in gefahrdrohender Weise vermehren, der Behörde zu melden;
die ihnen von der Behörde gemäß § 6 Abs. 2 aufgetragenen Maßnahmen durchzuführen;
das Betreten ihrer Grundstücke, Baulichkeiten und Transportmittel durch Kontrollorgane der Behörde, durch Sachverständige der Kommission der Europäischen Union oder anderer Mitgliedstaaten, die der Kommission zur Verfügung gestellt wurden, auch zum Zweck der Überwachung, die erforderliche Entnahme von Proben von Pflanzen, Pflanzenteilen, Kultursubstraten und dergleichen im notwendigen Ausmaß ohne Entgelt für Untersuchungszwecke sowie die Durchführung sonstiger Maßnahmen im Sinne dieses Gesetzes durch die Behörde zu dulden und
die Kontrollorgane zu unterstützen, die zur Durchführung der Maßnahmen erforderlichen Auskünfte zu erteilen und erforderlichenfalls die notwendigen Unterlagen vorzulegen.
§ 5 K-KPSG
(1) Ist das Auftreten oder die Ausbreitung eines Schadorganismus zu befürchten, hat die Behörde Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse, Grundstücke, Baulichkeiten, Transportmittel, Geräte oder Kultursubstrate, auf oder in denen der Schadorganismus auftreten kann, zur Ermittlung des Auftretens, des Ausgangspunktes und der Verbreitung des Schadorganismus zu untersuchen.
(2) Die Entnahme von Proben hat hinsichtlich der Anzahl, Herkunft, Zusammensetzung und des Entnahmezeitpunktes nach anerkannten wissenschaftlichen und statistischen Grundsätzen im Einklang mit der Biologie des Schadorganismus und unter Berücksichtigung der Produktionsmethoden zu erfolgen.
(3) Die Untersuchungen sind von der Behörde oder unter behördlicher Überwachung nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen entsprechend der Biologie des Schadorganismus durchzuführen. Lässt sich das Auftreten des Schadorganismus nicht anders feststellen, sind entsprechende Tests oder Laboruntersuchungen durchzuführen.
§ 6 K-KPSG Bekämpfungsmaßnahmen
(1) Die Behörde hat Grundstücke, Baulichkeiten und Transportmittel, auf oder in denen Schadorganismen auftreten können, insbesondere wenn das Auftreten oder die Verschleppung von Schadorganismen zu befürchten ist, zu überwachen.
(2) Soweit es zur Vorbeugung gegen den Befall, zur Hintanhaltung der Weiterverbreitung und zur Bekämpfung von Schadorganismen erforderlich ist, hat die Behörde die Eigentümer und Verfügungsberechtigten im Sinne des § 4 zu folgenden Maßnahmen, die im Einklang mit der Biologie des Schadorganismus und unter Berücksichtigung der Produktionsmethoden festzulegen sind, zu verpflichten:
bestimme chemische, biologische oder mechanische Pflanzenschutzmaßnahmen anzuwenden;
bestimmte Fruchtfolgen, Anbau- und Pflanzmethoden einzuhalten oder die erforderlichen Lebensbedingungen für nützliche Tiere und Kleinlebewesen zu erhalten oder wiederherzustellen;
im Interesse des Pflanzenschutzes den Anbau bestimmter Pflanzenarten oder die Verwendung bestimmter Kultursubstrate einzuschränken oder zu unterlassen oder die Grundstücke von bestimmten Pflanzenarten freizumachen oder freizuhalten;
das Verbringen von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen, Schadorganismen sowie Überträgern von Schadorganismen erforderlichenfalls örtlich einzuschränken, nur unter den jeweils festgesetzten Bedingungen vorzunehmen oder zu unterlassen;
Maßnahmen zur Vernichtung, Entseuchung oder Entwesung von Befallsgegenständen, des Bodens, von Kultursubstraten, Räumlichkeiten, Maschinen und Fahrzeugen, die von Schadorganismen befallen oder eines solchen Befalls verdächtig sind, durchzuführen oder diese einer bestimmten Verwendung zuzuführen, sowie Anbauverbote und -beschränkungen für befallene oder befallsverdächtige Pflanzen einzuhalten oder
die Nutzung von Grundstücken, Straßen, Lagerräumen, landwirtschaftlichen Betrieben, Baumschulen u. dgl., die von Schadorganismen befallen sind (Sperrgebiete) oder die eines solchen Befalles verdächtig oder davon gefährdet sind (Sicherheitszonen), auf der Grundlage einer Risikoeinschätzung einzuschränken oder zu unterlassen.
(3) Die Behörde hat vor Erlassung von Maßnahmen gemäß Abs. 2 die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Kärnten anzuhören.
(4) Sperrgebiete und Sicherheitszonen gemäß Abs. 2 lit. f, die sich über das Gebiet einer Gemeinde hinaus erstrecken, sind von der Behörde durch Verordnung festzulegen.
§ 7 K-KPSG Halten von Schadorganismen
(1) Das Halten von Schadorganismen ist verboten.
(2) Die Landesregierung hat eine Ausnahme vom Verbot des Abs. 1 zu erteilen, wenn und insoweit die Bekämpfung des Schadorganismus nicht beeinträchtigt wird und keine Gefahr seiner Verschleppung besteht und
für das Halten von Schadorganismen aufgrund von Rechtsvorschriften der Europäischen Union eine Ermächtigung vorliegt oder
die Schadorganismen für Züchtungszwecke, wissenschaftliche Untersuchungen oder Versuchzwecke benötigt werden.
§ 8 K-KPSG Behörde
(1) Behörde im Sinne dieses Gesetzes ist die Landesregierung.
(2) Die Landesregierung kann juristischen Personen des öffentlichen oder privaten Rechts Aufgaben der Durchführung des Pflanzenschutzes, einschließlich Laboruntersuchungen, die unter ihrer Aufsicht und Kontrolle zu erfüllen sind, übertragen, sofern dies im Interesse der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit gelegen ist und diese Personen und ihre Mitglieder am Ergebnis der von ihnen getroffenen Maßnahmen kein persönliches Interesse haben. Solche Aufgaben können nur übertragen werden, wenn die Landesregierung für die gesamte Zeit der Übertragung sicherstellt, dass die juristische Person, der sie Aufgaben überträgt, gewährleisten kann, dass
sie die Anforderungen an die Qualität der Aufgabenerfüllung und an den Schutz vertraulicher Informationen erfüllt, und
(3) Die amtlichen Stellen gemäß § 3 Abs. 1 Pflanzenschutzgesetz 2011 sowie der Pflanzenschutzdienst des Landes, das sind die Landesregierung und die juristischen Personen, denen Aufgaben gemäß Abs. 2 übertragen wurden, bilden in ihrer Gesamtheit den Amtlichen Österreichischen Pflanzenschutzdienst.
§ 10 K-KPSG Kostentragung
(1) Die im § 4 angeführten Personen haben die Kosten der eigenen, der behördlich angeordneten oder von der Behörde selbst durchgeführten Bekämpfungsmaßnahmen zu tragen, soweit diese nicht aus öffentlichen Mitteln bestritten werden.
(2) Die Kosten gemäß Abs. 1 sind jedenfalls dann vom Land zu tragen, wenn sie
behördlich angeordnet wurden oder
von der Behörde selbst durchgeführt wurden,
es sei denn, die Durchführung der Maßnahme steht in einem ursächlichen Zusammenhang mit einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Übertretung dieses Gesetzes, der auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen oder des Pflanzenschutzgesetzes 2011 durch eine der im § 4 angeführten Personen. Über die Höhe der vom Land zu ersetzenden Kosten entscheidet die Landesregierung auf Antrag des Verfügungsberechtigten gemäß § 4 mit Bescheid.
(3) Für Untersuchungen, Überwachungen und sonstige Tätigkeiten der Behörde in Vollziehung dieses Gesetzes sind von den im § 4 angeführten Personen Gebühren nach Maßgabe eines Tarifes einzuheben, der kostendeckend festzusetzen ist. Bei stichprobenartigen Untersuchungen ist eine Gebühr jedoch nur dann zu entrichten, wenn Zuwiderhandlungen gegen Bestimmungen dieses Gesetzes festgestellt werden.
(4) Soweit die Kosten einer Bekämpfungsmaßnahme gemäß Abs. 1 und 2 aus öffentlichen Mitteln bestritten werden, ist für den Fall, dass ein finanzieller Unionsbeitrag gemäß Art. 23 der Richtlinie 2000/29/EG über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einschleppung und Ausbreitung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse in Anspruch genommen wird, die Forderung gemäß Art. 23 Abs. 7 der Richtlinie 2000/29/EG an die Europäische Union abzutreten.
§ 11 K-KPSG Verordnungen
(1) Die Landesregierung hat, soweit dies zum Schutz der Pflanzen vor Schadorganismen oder zur Umsetzung von Rechtsvorschriften der Europäischen Union geboten ist, durch Verordnung
jene Schadorganismen zu bezeichnen, deren Auftreten oder bei denen der Verdacht eines solchen Auftretens unbeschadet der Meldepflicht gemäß § 4 lit. b der Behörde jedenfalls unverzüglich zu melden ist;
jene Schadorganismen zu bezeichnen, zu deren Abwehr systematische amtliche Untersuchungen gemäß § 5 Abs. 1 vorgenommen werden müssen;
die Art der Durchführung der Entnahme von Proben und die Art und Durchführung der Untersuchungen gemäß § 5 Abs. 2 und 3 zu regeln;
den Tarif der Gebühren für die Tätigkeiten der Behörde gemäß § 10 Abs. 3 festzusetzen;
die Anwendung bestimmter Pflanzenschutzmaßnahmen gemäß § 6 Abs. 2 gegen das Auftreten oder verdachtsweise Auftreten von Schadorganismen, für die eine gebietsweise geschlossene Bekämpfung Voraussetzung eines Erfolges ist, für ein bestimmtes Gebiet oder für das ganze Bundesland vorzuschreiben;
jene juristischen Personen zu bestimmen, denen Aufgaben gemäß § 8 Abs. 2 übertragen werden.
(2) Vor der Erlassung einer Verordnung gemäß Abs. 1 ist die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Kärnten anzuhören.
§ 12 K-KPSG Strafbestimmungen
entgegen § 4 lit. a Grundstücke, Baulichkeiten und Transportmittel sowie Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse nicht frei von Schadorganismen hält oder diese nicht bekämpft;
entgegen § 4 lit. b oder einer gemäß § 11 Abs. 1 lit. a erlassenen Verordnung ein Auftreten oder einen Verdacht des Auftretens eines Schadorganismus der Behörde nicht oder nicht unverzüglich meldet;
die ihm von der Behörde gemäß § 4 lit. c in Verbindung mit § 6 Abs. 2 aufgetragenen Maßnahmen nicht durchführt;
das Betreten seiner Grundstücke, Baulichkeiten und Transportmittel durch Kontrollorgane und Sachverständige, die Entnahme von Proben oder die Durchführung sonstiger Maßnahmen gemäß § 4 lit. d, § 5 Abs. 1 und § 6 Abs. 1 nicht duldet;
entgegen § 4 lit. e die Kontrollorgane nicht unterstützt, erforderliche Auskünfte nicht erteilt oder erforderliche Unterlagen nicht vorlegt;
Schadorganismen entgegen § 7 hält;
Anordnungen, die sich aus einer Verordnung gemäß § 6 Abs. 4 oder § 11 Abs. 1 lit. e ergeben, nicht befolgt.
(3) Verwaltungsübertretungen gemäß Abs. 1 und 2 sind von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis 7.200 Euro, im Fall der Wiederholung und dann, wenn mit der Übertretung ein erheblicher Nachteil für die Bekämpfung von Schadorganismen verbunden ist, bis zu 21.600 Euro zu bestrafen. Ersatzfreiheitsstrafen werden nicht festgesetzt.
(4) Der Verfall von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen, Schadorganismen und anderen Gegenständen, die als Überträger von Schadorganismen in Betracht kommen und auf die sich die strafbare Handlung bezieht, kann, wem immer sie gehören, ausgesprochen werden.
(5) Zur Sicherung des Verfalls können die hievon betroffenen Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse, Schadorganismen und anderen Gegenstände, die als Überträger von Schadorganismen in Betracht kommen, auch durch die Kontrollorgane beschlagnahmt werden. Die Kontrollorgane haben die Beschlagnahme der zur Strafverfolgung zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde unverzüglich anzuzeigen.
(6) Die Anordnung eines Erlages eines Geldbetrages anstelle der Beschlagnahme ist nicht zulässig.
§ 13 K-KPSG Verweisungen
(1) Soweit in diesem Gesetz auf Bundesgesetze verwiesen wird, beziehen sich diese Verweisungen auf die Bundesgesetze in der nachstehend angeführten Fassung:
Forstgesetz 1975, BGBl. Nr. 440, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 55/2007;
Pflanzenschutzgesetz 2011, BGBl. I Nr. 10/2011.
(2) Soweit in diesem Gesetz auf Landesgesetze verwiesen wird, sind diese in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden.
(3) Soweit in diesem Gesetz auf die Richtlinie 2000/29/EG verwiesen wird, beziehen sich diese Verweisungen auf die Richtlinie 2000/29/EG des Rates vom 8. Mai 2000 über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einschleppung und Ausbreitung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, ABl. Nr. L 169 vom 10. 7. 2000, S 1, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2010/1/EU, ABl. Nr. L 7 vom 12. 1. 2010, S 17.
§ 14 K-KPSG
(2) Mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes tritt das Kulturpflanzenschutzgesetz 1983, LGBl Nr 81, in der Fassung der Gesetze LGBl Nr 43/1997 und 35/1999, außer Kraft.
(3) Bis zum 31. Dezember 2001 tritt im § 12 Abs 3 an die Stelle des Betrages 7200 Euro der Betrag von S 100.000,- und an die Stelle des Betrages 21.600 Euro der Betrag von S 300.000,-.
(4) Die Landesregierung hat die aufgrund des § 9 des Kulturpflanzenschutzgesetzes 1983 erlassenen Verordnungen innerhalb eines halben Jahres nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes an die Bestimmungen dieses Gesetzes anzupassen. Bis zu diesem Zeitpunkt gelten diese Verordnungen - soweit sie von diesem Gesetz abweichende Bestimmungen enthalten - als landesgesetzliche Regelungen weiter.
§ 15 K-KPSG Umsetzungshinweis
Mit diesem Gesetz werden folgende Richtlinien der Europäischen Union umgesetzt:
Richtlinie 2000/29/EG des Rates vom 8. Mai 2000 über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einschleppung und Ausbreitung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, ABl Nr L 169 vom 10. Juli 2000, S 1;
Richtlinie 95/44/EG der Kommission vom 26. Juli 1995 mit den Bedingungen, unter denen bestimmte Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände gemäß den Anhängen I bis V der Richtlinie 77/93/EWG des Rates zu Versuchs-, Forschungs- und Züchtungszwecken in die Gemeinschaft oder bestimmte Schutzgebiete derselben eingeführt oder darin verbracht werden dürfen, ABl Nr L 184 vom 3. 8. 1995, S 34, geändert durch die Richtlinie 97/46/EG der Kommission vom 25. Juli 1997 zur Änderung der Richtlinie 95/44/EG, ABl Nr L 204 vom 31. 7. 1997, S 43;
Richtlinie 2002/89/EG des Rates vom 28. November 2002 zur Änderung der Richtlinie 2000/29/EG des Rates über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einschleppung und Ausbreitung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, ABl Nr L 355 vom 30. 12. 2002, S 45;
Richtlinie 2009/143/EG des Rates vom 26. November 2009 zur Änderung der Richtlinie 2000/29/EG hinsichtlich der Übertragung von Laboruntersuchungen, ABl. Nr. L 318 vom 4. 12. 2009, S 23.
Anl. 1 K-KPSG
Dieses Gesetz tritt an dem der Kundmachung folgenden Monatsersten in Kraft.
(LGBl Nr 72/2011)
Kulturpflanzenschutzgesetz - K-KPSG (K-KPSG) Fundstelle
LGBl Nr 24/2008
LGBl Nr 72/2011
Übersicht K-KPSG
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