Source: https://www.kanzlei-junker.de/promillegrenze
Timestamp: 2020-07-06 21:08:49
Document Index: 166979200

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 316', '§ 315', '§ 315', '§ 69']

Promillegrenze - Anwaltskanzlei für Verkehrsrecht Köln
Die Promillegrenze im Überblick
Die Promillegrenze für Fahranfänger:
Für Fahranfänger gilt striktes Alkoholverbot. 0,0 Promille.
Die Promillegrenze für Autofahrer:
Autofahrer haben sich grundsätzlich an die 0,5 Promille Grenze zu halten.
Die Promillegrenze für Radfahrer:
Die Promillegrenze für E-Scooter:
Für E-Scooter gilt der gleiche Grenzwert wie für Autofahrer.
Promillegrenzen im Einzelnen:
Promillegrenze im Bußgeldkatalog
Der Bußgeldkatalog sieht bei Alkohol am Steuer Geldbußen und Fahrverbot vor. Wer im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug mit 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut führt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Das gleiche gilt ab einem Atemalkoholwert von 0,25 mg/l. Wer dabei erwischt wird, muss eine Geldbuße zahlen und erhält ein Fahrverbot. Im Wiederholungsfall steigt die Geldbuße und das Fahrverbot verlängert sich.
Sie führten das Kraftfahrzeug mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille bzw. Atemalkoholkonzentration von 0,25 mg/l oder mehr. 500,00 € 1 Monat Fahrverbot 2 Punkte in Flensburg
Sie führten das Kraftfahrzeug mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille bzw. Atemalkoholkonzentration von 0,25 mg/l oder mehr bei Eintragung von bereits einer Entscheidung nach § 24a StVG 1.000,00 € 2 Monate Fahrverbot 2 Punkte in Flensburg JETZT PRÜFEN
Sie führten das Kraftfahrzeug mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille bzw. Atemalkoholkonzentration von 0,25 mg/l oder mehr bei Eintragung von bereits mehreren Entscheidungen nach § 24a StVG 1.500,00 € 3 Monate Fahrverbot 2 Punkte in Flensburg JETZT PRÜFEN
Eine Promille-Grenze enthält das Strafgesetz nicht. Im Verkehrs-Strafrecht existiert kein gesetzlicher Grenzwert. Alkohol am Steuer wird aber als Straftat verfolgt, wenn bestimmte Beweisgrenzwerte überschritten werden. Das Strafrecht kennt den Beweisgrenzwert von 1,1 Promille. Zwischen 0,3 Promille und 1,09 Promille kommt relative Fahruntauglichkeit in Betracht. Wer also mit Alkohol im Blut in dieser Menge erwischt wird und Ausfallerscheinungen zeigt, kann strafrechtlich belangt werden. Ab einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,1 Promille spricht man von absoluter Fahruntauglichkeit. Ab dann kommt eine Verurteilung wegen Trunkenheitsfahrt § 316 StGB (Strafgesetzbuch) in Betracht. Auf zusätzliche Ausfallerscheinungen kommt es dann nicht mehr an. Kommt es zu einer konkreten Gefährdung von Menschen oder Sachen von bedeutendem Wert, kommt eine Verurteilung wegen Straßenverkehrsgefährdung § 315 c StGB in Betracht.
Kommt es bei Alkohol am Steuer zu einem Unfall, dann ist ebenfalls wieder eine Verurteilung wegen Straßenverkehrsgefährdung § 315 c StGB denkbar. Denn die konkrete Gefährdung ist denklogisch Durchgangsstadium auf dem Weg zum Schadenseintritt. Wer eine Straßenverkehrsgefährdung begeht, verliert regelmäßig den Führerschein (vgl. § 69 StGB).
Betrunken gefahren in der Probezeit
RA Yves Junker blickt auf eine 20-jährige Erfahrung in der Bearbeitung von Trunkenheitsfällen zurück. Er berät und vertritt Sie gegenüber Bußgeldstelle, Polizei, Staatsanwaltschaft und vor Gericht.
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