Source: https://www.stw-rw.de/de/studienfinanzierung/aktuelles/sprechzeit-in-der-parkstrasse-entfaellt-am-10-oktober-2019.html
Timestamp: 2020-05-25 07:44:44
Document Index: 20520801

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 53', '§ 23', '§ 53', '§ 53', '§ 22']

Aktuelles im Bereich Studienfinanzierung - Studierendenwerk Rostock-Wismar
100. Mensa-Geburtstag
Kulinarischer Jahreskalender 2020
Mensa-Umfrage 2019
Antrag Wohnheimplatz
Rundfunkbeitrag (FAQ)
Reparatur online melden
Ungeziefer und Bettwanzen...Was ist zu tun?
Grundinformation zum BAföG
Bedarf für Studierende laut BAföG - ab Wintersemester 2019/20
Sprechzeiten BAföG-Beratung
BAföG-Irrtümer
Info- und Netzwerkrunde „Studium mit Kind”- entfällt bis auf Weiteres!
Studium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung – was geht?- entfällt bis auf Weiteres!
Semester-Motivation nachhaltig gestalten
Studieren mit gesundem Stress
Trauern dürfen
Antrag auf Corona-Nothilfe
Mensa-Kinderausweis/ Kinderteller
Spendenaufruf: Corona-Nothilfe
Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit
Werbung in Mensen & Wohnheimen
» Studienfinanzierung
Engagement gegen Corona & BAföG-Förderung
wer sich im Kampf gegen die aktuelle Corona-Pandemie im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen oder in der Landwirtschaft engagiert, bekommt den Hinzuverdienst nur für die Zeit der Tätigkeit angerechnet und nur so, dass Ihnen keinerlei Nachteile beim BAföG bevorstehen. Das hat der Deutsche Bundestag am 25.03.2020 beschlossen.
Anbei zwei Rechenbeispiele zur Verdeutlichung:
Beispiel 1: Hannah (23 Jahre alt, Medizinstudentin im 6. Semester)
Hannah studiert Medizin im 6. Semester und erhält im Bewilligungszeitraum Oktober 2019 bis September 2020 bislang - nach Berücksichtigung des anrechenbaren Einkommens ihrer Eltern - einen BAföG-Förderbetrag von monatlich 660,- €.
Da der Hochschulbetrieb derzeit nur unregelmäßig stattfinden kann, arbeitet sie im Rahmen des BMG-Programms zur Bekämpfung der COVID 19 Pandemie ab März 2020 als Pflegehelferin im Universitätsklinikum und erhält hierfür eine monatliche Vergütung von 1.500,- € netto (also nach Abzug des zu berücksichtigenden monatlichen Arbeitnehmerpauschalbetrages - ggfs. auch unter Berücksichtigung von für diesen Zeitraum geltend gemachten höheren Werbungskosten- sowie der Sozialpauschale aus § 21 Abs. 2 Nr. 1 BAföG). Der Anstellungsvertrag ist derzeit begrenzt bis Ende August 2020. Durch die Neuregelung in § 53 Absatz 2 BAföG wird das zusätzliche Einkommen von Hannah aus der Tätigkeit als Pflegehelferin erst ab dem Fördermonat März 2020 berücksichtigt. Für den Zeitraum Oktober 2019 bis Februar 2020 sowie für den Monat September 2020 bleibt der BAföG-Anspruch unverändert in Höhe von monatlich 660,- € bestehen.
Lediglich in den Monaten März bis August 2020 wird der BAföG-Anspruch aufgrund des erzielten Netto-Einkommens von monatlich 1.500,- € entfallen, da - auch unter Berücksichtigung des allgemeinen Einkommensfreibetrages gemäß § 23 Absatz 1 Nummer 1 BAföG in Höhe von netto 290,- € monatlich - der BAföG-Förderbetrag von 660,- € niedriger als der anrechenbare Einkommensbetrag ist.
Beispiel 2: Alex (20 Jahre alt, Student der Agrarwissenschaften)
Alex erhält im Bewilligungszeitraum Oktober 2019 bis Juli 2020 – nach Berücksichtigung des anrechenbaren Einkommens seiner Eltern – einen BAföG-Förderbetrag von monatlich 528,- €.
Alex arbeitet im Laufe des gesamten Bewilligungszeitraums lediglich im Zeitraum vom 01.04 bis 30.04.2020 als Erntehelfer und erhält für diesen Monat einen Lohn in Höhe von netto 2.000 €.
Da es nach bisherigem Recht bei gleichmäßiger Anrechnung auf sämtliche Monate des Bewilligungszeitraums zu keinerlei Anrechnung gekommen wäre, würde sich hier die neue Anrechnungsregelung gemäß § 53 Absatz 2 BAföG als nachteilig erweisen. Das ist ausdrücklich vom Gesetzgeber nicht gewollt und verstieße auch gegen den verfassungsrechtlich geschützten Vertrauensschutz. Daher ist in allen Fällen von pandemiebedingter vorübergehender Tätigkeiten innerhalb eines Bewilligungszeitraums eine Vergleichsberechnung gemäß § 53 Absatz 1 Satz 4 (i.V.m. § 22 Absatz 1) BAföG durchzuführen.
Alex erhält dann also auch für den Monat April 2020 seine unveränderte BAföG-Förderung.
Sollten Sie noch Fragen dazu haben, wenden Sie sich gern an Ihre*n zuständige Sachbearbeiter*in.
BAföG & Corona: Alles, was Sie wissen müssen
vielen von Ihnen haben sich gefragt, welchen Einfluss der verschobene Semesterstart oder ausgefallene Prüfungen auf Ihre BAföG-Förderung hat. Wir haben eine gute Nachricht für Sie: Die derzeitige Corona-Krise wird sich nicht negativ auf Ihre BAföG-Förderung auswirken.
Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema BAföG & Corona gesammelt: FAQ's.
Sie haben darüber hinaus noch Fragen? Dann melden Sie sich am besten direkt per Mail bei Ihrer Sachbearbeiterin.
Ihr Amt für Ausbildungsförderung
Keine Nachteile beim BAföG wegen Corona!
wir können Sie beruhigen: Die Verschiebung des Semesterstarts wirkt sich nicht negativ auf Ihre BAföG-Zahlungen aus. Dies bestätigte das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das heißt: Bei rechtzeitiger und vollständiger Abgabe des BAföG-Antrags erhalten Sie weiterhin Ihre BAföG-Zahlungen. Erstsemester erhalten ihre BAföG-Zahlungen als hätte der Semesterstart wie geplant am 1. April 2020 begonnen.
Nachweise zur Verlängerung des KfW-Studienkredits per Mail einreichen
aufgrund der aktuellen Situation können Sie Ihre Nachweise zur Verlängerung des KfW-Studienkredits auch per Mail einreichen. Senden Sie bitte Ihre Unterlagen an s.frank@stw-rw.de
Ihre Abteilung Studienfinanzierung
BAföG-Beratung bis auf Weiteres nur per Mail!
um Sie und unsere Mitarbeiter*innen vor dem Corona-Virus zu schützen, haben wir am Freitag angekündigt, die persönlichen Sprechzeiten vor Ort entfallen zu lassen und haben die Beratung auf Telefon und E-Mail umgestellt. Heute müssen wir noch einen Schritt weiter gehen: Wir nehmen unsere Sorgfaltspflicht als Arbeitgeber wahr und ermöglichen unseren Kolleg*innen auch von zu Hause arbeiten zu können. So wird das Risiko weiter minimiert, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Das bedeutet aber auch, dass ab sofort die BAföG-Beratung ausschließlich per Mail erfolgt. Scheuen Sie sich nicht, uns bei Fragen zum BAföG zu kontaktieren.
Wir bitten bei dieser Maßnahme um Ihr Verständnis.
Wichtige Information zur BAföG-Rückzahlung
mit der letzten BAföG-Reform wurden auch die Rückzahlungsmodalitäten des Darlehensanteils der erhaltenen BAföG-Leistungen angepasst.
Wer den Darlehensanteil seines BAföG binnen 20 Jahren trotz redlichen Bemühens nicht tilgen kann, dem wird die komplette (Rest-)Schuld endgültig erlassen. Diese Regelung gilt nur für die Studierenden automatisch, die zum ersten Mal im Wintersemester 2019 BAföG-Leistungen bezogen haben.
Weitere Informationen und die Online-Antragstellung finden Sie unter:
Sprechzeitenausfall Parkstraße: 19.12.2019/02.01.2020
am 19. Dezember 2019 und am 2. Januar 2020 entfällt die Beratungszeit in der Parkstraße. Wir sind an den beiden Tagen an unserem Hauptsitz in der St.-Georg-Straße 104-107 in Rostock für Sie da.
Bitte beachten Sie auch, dass das Studierendenwerk vom 23. Dezember 2019 bis zum 1. Januar 2020 Betriebsferien hat.
Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachten uns einen guten Start ins neue Jahr 2020!
BAföG-Informationsstand in der Mensa Süd am 18. Oktober 2019
BAföG-Tour des Bundeministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) infomiert über neue Fördermöglichkeiten
Am 18. Oktober 2019 können sich Studierende von 11:00 bis 14:00 Uhr in der Mensa Süd über die neue BAföG-Reform informieren. Gemeinsam mit dem Studierendenwerk Rostock-Wismar klärt das BMBF über die neuen Regelungen des BAföG auf. Dank der Reform gibt es mehr Geld für mehr Studierende. Auch wer bisher keine BAföG-Förderung erhalten hat, könnte aufgrund der BAföG-Novelle nun Geld erhalten. Unsere Empfehlung ist daher immer: Stellen Sie einen BAföG-Antrag! Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.
Sprechzeitenausfall am 15. Oktober 2019
Im Amt für Ausbildungsförderung sind leider einige Kolleg*innen Zeit erkrankt, sodass für die verbliebenen Sachbearbeiter*innen ein erhöhter Arbeitsaufwand besteht. Damit die BAföG-Anträge möglichst schnell abgearbeitet werden können, entfällt am 15. Oktober 2019 die Sprechzeit am Hauptsitz in der St.-Georg-Straße 104-107. Wir möchten schließlich, dass Sie Ihre Bescheide so schnell wie möglich erhalten.
Die Info-Stelle wird am 15. Oktober 2019 durchgängig von 09:00 bis 16:00 Uhr besetzt sein. Bei Fragen können Sie sich daher an die Kolleg*innen der Info-Stelle wenden.
Sprechzeit am 8. Oktober 2019 (Campustag)
Am 8. Oktober 2019 findet der alljährliche Campustag des Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität Rostock statt. Mehrere Sachbearbeiter*innen der Abteilung Studienfinanzierung werden vor Ort die Studierenden zur BAföG-Antragstellung beraten.
Daher entfällt am 8. Oktober 2019 die gewohnte Sprechzeit am Hauptsitz in der St.-Georg-Straße.
Wenn Sie sich an dem Tag zum BAföG beraten lassen möchten oder Hilfe bei der Antragstellung benötigen, können Sie sich an unsere Mitarbeitenden auf dem Campustag melden. Die Sprechzeit findet dort von 09:00 bis 15:00 Uhr in Haus 1, Raum 219 (2. OG) statt.
Kostenpflichtige BAföG-Angebote im Internet
aus gegebenem Anlass möchten wir Sie über kommerzielle BAföG-Ausfüllhilfen im Internet informieren. Mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter, die über kostenpflichtige Online-Portale eine schnelle und erfolgreiche BAföG-Beantragung versprechen.
Wir sehen dies kritisch. Kompetente BAföG-Beratung ist eine Leistung, die wir Ihnen im BAföG-Amt kostenlos zur Verfügung stellen. Es ist unsere gesetzliche Aufgabe, Sie bei der Antragstellung zu unterstützen und wir füllen den BAföG-Antrag auch gerne mit Ihnen gemeinsam aus.
Zwar können die Online-Angebote auf den ersten Blick attraktiv wirken, das bürokratische Prozedere und das Zusammensuchen der notwendigen Unterlagen bleibt Ihnen jedoch auch bei den kostenpflichtigen Anbietern nicht erspart. Die Chance auf BAföG erhöht sich durch die Nutzung der Online-Anbieter nicht. Es ist lediglich eine digitalisierte Form der Antragstellung, die Sie (je nach Anbieter) bis zu 30,00 Euro kosten kann.
Fazit: Es wird Geld für Leistungen verlangt, die Sie bei uns im BAföG-Amt kostenlos erhalten: Kompetente BAföG-Beratung und Hilfe bei der Antragstellung.
Einfacher ans Geld – am BAföG-Tag
Mehr Geld für mehr Studierende – Die BAföG-Reform ist seit dem 1. August 2019 in Kraft. Mit einem Informationstag am 19. September 2019 informiert das Amt für Ausbildungsförderung des Studierendenwerks Rostock-Wismar über alle Neuerungen rund ums BAföG. Am Hauptsitz in der St.-Georg-Straße 104-107 in Rostock können Studierende, Studieninteressierte und Eltern sich von 09:00 bis 16:00 Uhr beraten lassen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, direkt vor Ort den BAföG-Antrag gemeinsam mit den Sachbearbeitern auszufüllen.
Beim BAföG-Tag geht es auch darum, gängige Irrtümer rund um das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) auszuräumen. Viele Studierende nutzen aufgrund der weit verbreiteten Vorurteile ihre Chance auf BAföG nicht. „In Gesprächen mit Studierenden und deren Eltern wird immer wieder deutlich, dass BAföG-Anträge nicht gestellt werden, weil die Auffassung besteht, die Eltern würden zu viel verdienen. Dabei gibt es keine Höchstgrenze beim Elterneinkommen“, berichtet Dr. Andrea Schön-Höftmann, Abteilungsleiterin des Amts für Ausbildungsförderung. Mit der Reform werden die Eltern-Freibeträge um 7 Prozent angehoben. Studierende, die vorher keinen BAföG-Anspruch hatten, könnten nun ein Recht auf Förderung haben. „Viele Studierende wissen gar nicht, dass sie BAföG-berechtigt sind“, erklärt die Abteilungsleiterin. „Wir empfehlen daher allen Studierenden einen Antrag zu stellen und den Anspruch prüfen zu lassen. Selbst geringe Beiträge lohnen sich, denn wer BAföG erhält bekommt zusätzlich die Rundfunkgebühr erlassen – das sind über 200 Euro jährlich.“
Kai Hörig, Geschäftsführer des Studierendenwerks betont: „Diese BAföG-Reform war dringend notwendig. Hatten wir im Jahr 2012 noch eine Förderquote von 25 Prozent, lag sie im Jahr 2018 nur noch bei 19,15 Prozent. Dieser Trend ließ sich bundesweit beobachten. Um ein Studium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen, ist eine gesicherte Finanzierung essenziell. Ein Studium darf nicht am Geldbeutel scheitern – BAföG ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit in der Bildung.“
BAföG-Beratung während der Semesterferien in Rostock und Wismar
Während der vorlesungsfreien Zeit finde die BAföG-Beratung des Studierendenwerks ausschließlich am Hauptsitz statt.
Dienstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Donnerstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr
An der Hochschule Wismar finden ab dem 11. September 2019 wieder Beratungen statt. Sie finden uns ab dem Wintersemester 2019/20 im Haus 21, Raum 111 (14-tägig, jede ungerade Kalenderwoche).
Mittwoch von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr und 12:00 Uhr bis 13:45 Uhr
Unsere Sprechzeiten in der Parkstraße setzen wir ab dem 26. September 2019 fort.
Donnerstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Das Wichtigste zur BAföG-Reform
Der Bundestag hat die BAföG-Reform beschlossen. Bis 2021 sollen durch die Anhebungen bis zu 100.000 mehr Schüler*innen und Studierende vom BAföG profitieren.
Was ändert sich konkret zum Wintersemester 2019/20?
Anhebung des Grundbedarfs: Zum Wintersemester 2019/20 steigt der BAföG-Grundbedarf von 399 Euro auf 419 Euro.
Wohnzuschlag: Wer nicht mehr Zuhause wohnt, hat gemäß der BAföG-Novelle ab dem Wintersemester 2019/20 325 Euro für Miete zur Verfügung. Das sind 75 Euro mehr als zuvor!
Anhebungen der Freibeträge für das Elterneinkommen: Die Elternfreibeträge werden zum Herbst um 7 Prozent angehoben. Bis 2021 wird es weitere Anhebungen des Elternfreibetrags geben.
Anhebung der Freibeträge für das eigene Vermögen: Für Studierende bleibt ab dem kommenden Wintersemester ein Vermögen von 7.500 Euro anrechnungsfrei. Der Freibetrag steigt ab Wintersemester 2020/21 sogar auf 8.200 Euro, die anrechnungsfrei bleiben.
Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Studium: Der Kinderbetreuungszuschlag steigt von 130 Euro auf 140 Euro.
Angepasste Rückzahlungsmodalitäten: Grundsätzlich ist es so, dass die Hälfte der erhaltenen BAföG-Förderung zinslos an den Staat zurückgezahlt wird. Ab dem Wintersemester 2019/20 sind maximal 77 Monate à 130 Euro monatlich einkommensabhängig zurückzuzahlen. Das ergibt eine maximale Rückzahlungssumme von 10.010 Euro.
Als Beispiel: Wer den Höchstsatz von 861 € für ein Bachelor- und Master-Studium (5 Jahre) erhalten hat, hat 51.660 € Förderung erhalten – zahlt aber nur 10.010 € zurück – das ist weniger als 1/5
Was müssen Sie sonst noch wissen?
Wer bisher keine BAföG-Förderung erhalten hat, könnte aufgrund der BAföG-Novelle ab dem Wintersemester 2019/20 BAföG erhalten. Geben Sie diese Information gerne auch an Ihre Kommiliton*innen weiter, damit möglichst viele von der BAföG-Novelle profitieren können.
Zum Wintersemester 2020 werden die Bedarfssätze sowie die Freibeträge für das Elterneinkommen erneut steigen. Auch darüber werden wir Sie wieder rechtzeitig im BAföG-Newsletter informieren.
Bei Fragen zum BAföG kommen Sie zu uns ins Studierendenwerk – wir helfen Ihnen gerne weiter!
Geänderte Beratungszeiten
Seit dem 10.01.2019 haben sich unsere Sprechzeiten in der Parkstraße geändert. Das BAföG-Amt ist nun donnerstags von 10:00 bis 12:00 und 13:00 bis 15:00 Uhr in der Parkstraße für Sie da.
Im Studierendenhaus (St.-Georg-Straße 104-107, 18055 Rostock) sind wir seit 1. März 2019 dienstags und donnerstags von 09:00 bis 12:00 und 13:30 bis 16:00 Uhr für Sie da.
Unsere Information im Studierendenhaus ist montags und mittwochs von 9:00 bis 16:00 Uhr und dienstags, donnerstags und freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr für Sie geöffnet.
26. BAföG-Novelle
Viel wurde in den letzten Wochen darüber diskutiert, nun ist es endlich spruchreif: Am 30. Januar 2019 hat das das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur 26. BAföG-Novelle beschlossen. Bis 2021 wird es einige Änderungen beim BAföG geben.
Was heißt das nun für Sie?
Der BAföG-Höchstsatz wird steigen – von bisher 735 Euro im Monat auf 853€ im Jahr 2019 und 861 im Jahr 2020 €.
Eine deutliche Anhebung findet sich auch beim Wohnzuschlag: Wer nicht bei den Eltern wohnt, hatte bisher 250 Euro für Miete zur Verfügung. Noch im Jahr 2019 wird dieser Bedarfssatz um 30 Prozent angehoben – auf 325 Euro.
Bis 2021 steigen die Freibeträge für das elterliche Einkommen in drei Stufen um insgesamt 16 Prozent an. Damit soll die Gruppe der Förderberechtigten vergrößert werden.
Auch der Freibetrag für das eigene Vermögen wird erhöht: Statt 7.500 Euro dürfen Sie ab dem Wintersemester 2020 über ein Vermögen von bis zu 8.200 Euro verfügen, ohne dass es auf Ihren BAföG-Satz angerechnet wird.
Zudem werden die Rückzahlungsmodalitäten angepasst: Grundsätzlich ist es so, dass die Hälfte der erhaltenen BAföG-Förderung zinslos zurückgezahlt werden muss. Diejenigen, die auch 20 Jahre nach Beendigung des Studiums finanziell nicht in der Lage sind, das anteilige Darlehen zurückzuzahlen, werden von ihrer Restschuld befreit. Mit BAföG müssen Sie also keine Angst vor Verschuldung haben!
Ziel der Novelle ist es, wieder mehr Studierende durch BAföG zu fördern und sie damit in der Studienphase finanziell zu entlasten. Die geplanten Änderungen sollen – vorbehaltlich der Zustimmung des Bundestages – zum Beginn des Wintersemesters 2019 in Kraft treten.
BAföG-Newsletter: Jetzt anmelden und keine Termine verpassen!
Alle Informationen, alle Fristen: Mit unserem neuen BAföG-Newsletter verpassen Sie garantiert keine Abgabe-Termine mehr. Wir informieren Sie über Änderungen in unserem Amt für Ausbildungsförderung und erinnern Sie rechtzeitig an die BAföG-Antragstellung, damit Ihre Studienfinanzierung lückenlos weiterläuft.
Kooperation zwischen Studierendenwerk Rostock-Wismar und Kuhlmann-Stiftung
Ab diesem Sommersemester stellt die Kuhlmann-Stiftung wirtschaftlich bedürftigen Studierenden in Rostock und Wismar Gelder für Stipendien zur Unterstützung in der Studienabschlussphase und Mensa-Freitischkarten bereit. „Das Studierendenwerk Rostock-Wismar freut sich, mit der Kuhlmann-Stiftung einen starken Partner gefunden zu haben, der ebenfalls den Leitspruch ‚…damit Studieren gelingt!‘ umsetzen möchte“, berichtet Kai Hörig, Geschäftsführer des Studierendenwerks. Die Kuhlmann-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, leistungsstarke, aber wirtschaftlich bedürftige Studierende finanziell zu fördern. Geldmangel sollte nicht dazu führen, dass Bildung und der berufliche Aufstieg verhindert werden. Die finanzielle Unterstützung der Kuhlmann-Stiftung dient als „Hilfe zur Selbsthilfe“ und trägt zur Chancengleichheit der Studierenden bei.
Wer sich zu den Stipendien der Kuhlmann-Stiftung beraten lassen möchte, kann sich an Susann Frank im Studierendenwerk Rostock-Wismar wenden.
Anträge für die Freitischkarten können bei Anke Wichmann der Sozialberaterin des Studierendenwerks, gestellt werden.
Zur Stiftung:
Edith und Edmund Kuhlmann gründeten 1997 die „Kuhlmann-Stiftung“. Diese Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, wirtschaftlich benachteiligten Menschen in ihrer Ausbildung und in der Phase des Berufseinstiegs finanziell zu unterstützen.
Weitere Informationen: http://www.kuhlmann-stiftung-hamburg.de/index.php
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