Source: http://www.caselaw.de/document?di=76534f14-1e97-418c-8b40-cde03b8b2561
Timestamp: 2017-08-19 09:28:41
Document Index: 379580411

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 548', '§ 78', '§ 78', '§ 198', '§ 201']

﻿ III ZR 39/17 - caselaw.de
BUNDESGERICHTSHOF III ZR 39/17 BESCHLUSS vom 8. März 2017 in dem Rechtsstreit ECLI:DE:BGH:2017:080317BIIIZR39.17.0 Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. März 2017 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Herrmann, die Richter Seiters und Reiter sowie die Richterinnen Dr. Liebert und Dr. Arend beschlossen:
Die Revision war auf Kosten des Klägers als unzulässig zu verwerfen, da sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§§ 548, 549 Abs. 1 Satz 1, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Nach § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO müssen sich die Parteien vor dem Bundesgerichtshof durch einen dort zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. Dies gilt auch für den Entschädigungsprozess nach §§ 198 ff GVG (Ott in Steinbeiß-Winkelmann/ Ott, Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren, § 201 GVG Rn. 14). Für eine Einschränkung der Singularzulassung im Wege der verfassungskonformen Auslegung besteht keine Veranlassung.
Herrmann Seiters Reiter Liebert Arend Vorinstanz: OLG Köln, Entscheidung vom 15.12.2016 - 7 EK 1/14 -
Paragraphen in III ZR 39/17
3 198 GVG
1 548 ZPO
1 549 ZPO
1 514 ZPO
1 341 ZPO
1 345 ZPO
Original von III ZR 39/17
Teilen von III ZR 39/17