Source: https://entscheide.weblaw.ch/cache.php?link=BGE-135-I-261
Timestamp: 2019-08-22 12:21:40
Document Index: 273100137

Matched Legal Cases: ['Art. 80', 'Art. 93', 'Art. 92', 'Art. 93', 'Art. 92', 'Art. 80', 'BGE', 'Art. 79', 'Art. 80', 'Art. 93']

Art. 80 Abs. 1 und Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Beschwerden gegen verfahrensleitende Verfügungen des Strafkammerpräsidiums des Bundesstrafgerichtes sind unter den Voraussetzungen von Art. 92 -94 BGG zulässig. Im vorliegenden Fall wurde ein privater Wahlverteidiger wegen Interessenkollisionen nicht zugelassen; Bejahung eines drohenden nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG (E. 1.1-1.4).
1. Strafprozessuale Zwischenentscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts sind (unter den Voraussetzungen von Art. 92 -94 BGG) grundsätzlich anfechtbar (Art. 80 Abs. 1 BGG). Dies gilt grundsätzlich auch für verfahrensleitende Entscheide des Präsidenten der Strafkammer (vgl. BGE 134 IV 237). Im Gegensatz zu Art. 79 BGG (Entscheide der Beschwerdekammer) beschränkt das Gesetz die Anfechtbarkeit nicht auf Zwangsmassnahmenentscheide der Strafkammer.
Entscheid : 135 I 261
Status : 135 I 261
Regeste : Art. 80 Abs. 1 und Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Beschwerden gegen verfahrensleitende Verfügungen des...
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120-IA-48 • 126-I-207 • 133-IV-139 • 133-IV-288 • 133-IV-335 • 134-I-83 • 134-IV-237 • 134-IV-43 • 135-I-261
BGG: 79, 80, 92, 93, 94