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Timestamp: 2018-03-21 08:40:26
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MieterMagazin 7+8/09, Inhalt in Kürze
Berliner Mietspiegel 2009: Kein Grund zur Entwarnung
Der Anfang Juni von der Senatorin für Stadtentwicklung vorgelegte Berliner Mietspiegel 2009 zeigt eine unterschiedliche Entwicklung der Mieten in der Stadt: Bei den ohnehin teuren Neubauten und den modernisierten Plattenbauten ist der Mieterhöhungsspielraum offenbar weitgehend ausgeschöpft. Hingegen sind bei Altbauten, den älteren Nachkriegsbauten und vor allem bei kleinen Wohnungen die Mietpreise weiterhin kräftig unter Druck. Eine Sonderauswertung belegt zudem für die City-West, Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg um 20 bis 30 Prozent höhere Mieten bei Mietvertragsabschlüssen gegenüber den Bestandsmietverhältnissen. In diesen Quartieren kann keineswegs von einem ausgeglichenen Wohnungsmarkt gesprochen werden. „Es besteht kein Anlass zur Entwarnung, auch wenn der durchschnittliche Mietanstieg mit 1,7 Prozent gegenüber 2007 deutlich geringer ausfällt als in den vergangenen Jahren“, kommentiert BMV-Hauptgeschäftsführer Hartmann Vetter.
Abfall gibt es, seit es Menschen gibt. Mit der Industrialisierung und dem raschen Bevölkerungswachstum in Berlin nahmen vor allem Hausmüll und Fäkalien rasant zu. Erste Müllverbrennungsversuche in Berlin in den 1890er Jahren waren wegen des hohen Anteils an Braunkohleasche wenig erfolgreich: Der Müll brannte einfach nicht. Nach der Wende zum 20. Jahrhundert tendierte Berlin verstärkt zu einer Verwertung des Mülls.
Heute produziert ein Einwohner der Hauptstadt knapp 475 Kilogramm Siedlungsabfälle (Hausmüll, Sperrmüll, Straßenkehricht sowie hausmüllähnliche Abfälle aus dem Kleingewerbe) jährlich und damit 21 Kilogramm mehr als der Durchschnittsdeutsche. Und wie schon vor 100 Jahren ist der Hauptstadtbewohner – gemessen am Rest des Landes – ein Mülltrennungs-Muffel. Der Bundesbürger sammelt im Schnitt etwa 146 Kilo Wertstoffe wie Verpackungen oder Papier, der Berliner kommt auf gerade mal 123 Kilo. Und noch ungünstiger zeigt sich das Verhältnis bei den Zahlen der Bioabfallsammlung: 107 Kilo im Bundesschnitt ste-hen 36 Kilo pro Berliner gegenüber. Fazit: Im ökologischen Umgang mit der Müllproblematik hat der hauptstädtische Verbraucher durchaus noch „Entwicklungsspielraum“.
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Görlitzer Modellprojekt: Probewohnen in der Innenstadt
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Der Deutsche Mieterbund fordert für den Gebäudebereich Investitionen in Höhe von rund 30 Milliarden Euro bis zum Jahre 2020. Damit die Wohnkosten tragbar bleiben, sollen einkommensschwache Haushalte besser gefördert und ein „Klimaschutzwohngeld“ eingeführt werden.
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