Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2007/07'3'02.htm
Timestamp: 2017-09-20 11:07:35
Document Index: 355479724

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 77', '§ 7', '§ 3', '§ 13', '§ 20']

17. Jahrgang, Nr. 3 vom 27. Februar 2007, S. 9
im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang (120 Leistungspunkte)
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und § 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für das Studienprogramm Klassisches Altertum (120 Leistungspunkte) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang beschlossen.
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Studienprogramms Klassisches Altertum (120 Leistungspunkte).
(2) Diese Studien- und Prüfungsordnung gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2006/2007 das Studium des Klassischen Altertums (120 Leistungspunkte) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
(1) Im Studienprogramm werden folgende Kompetenzen vermittelt: Die Studierenden erhalten eine allgemeine Orientierung über Inhalte und Methoden der vier in diesem Studiengang zusammengefassten altertumswissenschaftlichen Fächer Gräzistik, Latinistik, Klassische Archäologie und Alte Geschichte. Sie werden in die verschiedenen Teilgebiete der vier Fächer eingeführt und erwerben darin Grundkenntnisse und Fähigkeiten. Zugleich ist der Erwerb von Grundkenntnissen der Medio- und Neolatinistik möglich. Weiter erwerben sie die Kompetenz, Inhalte und Methoden der vier Fächer kritisch zu reflektieren und die gewonnenen Kenntnisse in angemessener Form zu präsentieren. Sie werden in allen vier altertumswissenschaftlichen Teildisziplinen des Studienganges befähigt, unter Betreuung selbständig zu arbeiten.
(1) Die Fachberatung vor Aufnahme und während des Studiums besonders zu den Studienschwerpunkten erfolgt durch die Lehrenden in den Sprechstunden und durch die zuständigen Studienfachberaterinnen und Studienfachberater.
Der BA 120 Klassisches Altertum kann gemäß § 7 Abs. 3 ABStPOBM frei mit BA 60 Studienprogrammen kombiniert werden.
Bezüglich der Wahl von Studienschwerpunkten innerhalb des Studienprogramms Klassisches Altertum (120 Leistungspunkte) ist, auch im Hinblick auf die sinnvolle Kombination mit einem Studienprogramm BA 60, eine Studienberatung im Sinne von § 3 Abs. 1 spätestens in der dritten Woche des ersten Semesters obligatorisch.
Im Falle von Modulüberschneidungen zwischen den Studienprogrammen sind in jedem Fall Ersatzmodule aus einem der beiden Studienprogramme zu wählen.
(1) Der Aufbau des Studienprogramms, Titel, Leistungspunkteumfang, Teilnahmevoraussetzungen und Abfolge der Module, der Modulleistungen bzw. Modulteilleistungen und der Modulvorleistungen sowie der Anteil der einzelnen Modulnoten an der Gesamtnote ergeben sich aus der Anlage „Studienprogrammübersicht“ zu dieser Ordnung.
Gemäß § 13 Abs. 1 ABStPOBM bestimmt im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang das Studienprogramm, in dem die Abschlussarbeit verfasst wird, auch die Abschlussbezeichnung. Demgemäß führt das Bachelor-Studium des Klassischen Altertums (120 Leistungspunkte) in Kombination mit einem beliebigen weiteren Studienprogramm zum Abschluss eines Bachelor of Arts (B.A.).
(3) Es wird grundsätzlich nicht die Möglichkeit eingeräumt, vor der zweiten Wiederholung einer Modulleistung bzw. Teilleistung die entsprechenden Modulveranstaltungen nochmals zu besuchen. Von dieser Regelung ausgenommen sind allein die folgenden Module: „Griechischer Spracherwerb“, „Einführung in die Arbeit mit griechischen Texten“, „Vertiefungsmodul Griechische Sprache“, „Basismodul Lateinische Sprache“. Für diese Module wird der erneute Besuch der Modulveranstaltungen vor der zweiten Wiederholung dringend empfohlen.
(3) Zur Bachelor-Arbeit zugelassen wird nur, wer 90 Leistungspunkte im Studienprogramm (einschließlich ASQ und FSQ) erworben hat (§ 20 Abs. 6 ABStPOBM).
a) Vertiefungsmodul Griechische Sprache oder
b) Geschichte der Antike im Überblick oder
c) Tagesexkursion in ein deutsches Museum oder
a) Hohe Kaiserzeit bis Spätantike oder
a) Materielle Kultur der Antike oder
b) Basismodul Lateinische Literatur der Antike (nur in Kombination mit Wahlpflicht V e möglich)
ASQ (empfohlen Italienisch)
a) Alte Geschichte: Nichtepochen-
b) Themenspezifisches Modul Griechisch oder
c) Antike Architektur oder
d) Basismodul Mittel-/
Neulateinische Literatur oder
e) Zentrale Fragen wesentlicher Epochen der Alten Geschichte (nur in Kombination mit Wahlpflicht IV b möglich)
Lateinische und altgriechische Sprachkenntnisse