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Timestamp: 2019-10-19 16:35:47
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Matched Legal Cases: ['Art. 33', 'Art. 33', '§ 2', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 33', '§ 2', 'Art. 33', '§ 8', 'Art. 33', '§ 8', '§ 21']

BVerwG, 26.10.2000 - 2 C 31.99 - dejure.org
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BVerwG, 26.10.2000 - 2 C 31.99 (https://dejure.org/2000,636)
BVerwG, Entscheidung vom 26.10.2000 - 2 C 31.99 (https://dejure.org/2000,636)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Januar 2000 - 2 C 31.99 (https://dejure.org/2000,636)
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GG Art. 33 Abs. 2; Abs. 4
Angestelltenstelle; Umwandlung in Beamtenstelle; Angestellter, Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung; Anspruch auf Ernennung zum Beamten; Auswahlentscheidung; besetzbare Planstelle Ermessen; Funktionsvorbehalt; Fürsorgepflicht; haushaltsrechtliche ...
Angestelltenstelle; Umwandlung in Beamtenstelle; Angestellter, Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung; Anspruch auf Ernennung zum Beamten; Auswahlentscheidung; besetzbare Planstelle Ermessen; Funktionsvorbehalt; Fürsorgepflicht; haushaltsrechtliche
Angestellter - Angestelltenstelle - Umwandlung in Beamtenstelle - Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung - Anspruch auf Ernennung zum Beamten - Auswahlentscheidung - Besetzbare Planstelle - Ermessen - Funktionsvorbehalt - Fürsorgepflicht - Haushaltsrechtliche ...
GG Art. 33 Abs. 2, 4
Beamtenrecht - Angestelltenstelle; Umwandlung in Beamtenstelle; Angestellter, Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung; Anspruch auf Ernennung zum Beamten; Auswahlentscheidung; besetzbare Planstelle; Ermessen; Funktionsvorbehalt; Fürsorgepflicht; ...
VG Mainz, 27.01.1999 - 7 K 430/97
NVwZ-RR 2001, 253
Öffentliche Ämter in diesem Sinne sind nicht nur Beamtenstellen, sondern auch solche Stellen, die von Arbeitnehmern besetzt werden können (…Senat 2. Dezember 1997 - 9 AZR 445/96 - aaO; BVerwG 7. Dezember 1994 - 6 P 35.92 - AP BAT § 2 SR 2 y Nr. 13; 26. Oktober 2000 - 2 C 31/99 - ZTR 2001, 191 f.).
Über die Einrichtung und nähere Ausgestaltung von Dienstposten entscheidet der Dienstherr nach organisatorischen Bedürfnissen und Möglichkeiten (vgl. BVerwGE 101, 112 ; 115, 58 ; BVerwG, Urteil vom 26. Oktober 2000 - 2 C 31/99 -, ZBR 2001, S. 140 ).
vgl. BVerwG, Beschluss vom 27. April 2016 - 2 B 104.15 -, Buchholz 11 Art. 33 Abs. 2 GG Nr. 73 = juris, Rn. 11, sowie Urteil vom 26. Oktober 2000 - 2 C 31.99 -, NVwZ-RR 2001, 253 = juris, Rn. 11 f.; Badura, in: Maunz-Dürig, Grundgesetz, Art. 33, Stand Dezember 2014, Rn. 27; Höfling, in: BK, a. a. O., Art. 33 Rn. 130.
Öffentliche Ämter in diesem Sinne sind nicht nur Beamtenstellen, sondern auch solche Stellen, die von Arbeitnehmern besetzt werden können (…Senat 28. Mai 2002 - 9 AZR 751/00 - Rn. 23, BAGE 101, 153;… BVerwG 7. Dezember 1994 - 6 P 35.92 - Rn. 23, AP BAT § 2 SR 2y Nr. 13; 26. Oktober 2000 - 2 C 31.99 - Rn. 11, ZTR 2001, 191).
Die gleiche Dispositionsfreiheit kommt dem Dienstherrn - im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Haushalts- und Besoldungsrechts - bei der Stellenplanbewirtschaftung zu (26. Oktober 2000 - BVerwG 2 C 31.99 -ZTR 2001, 191 mwN).
Eine lediglich mittelbartatsächliche Begünstigung reicht zur Begründung eines Anspruchs auf fehlerfreie Ermessensausübung nicht aus (BVerwG 26. Oktober 2000 - BVerwG 2 C 31.99 - aaO mwN).
Über die Einrichtung und nähere Ausgestaltung von Dienstposten entscheidet der Dienstherr nach organisatorischen Bedürfnissen und Möglichkeiten (vgl. BVerwGE 101, 112 [114]; 115, 58 [59]; BVerwG, Urteil vom 26. Oktober 2000 - 2 C 31/99 -, ZBR 2001, S. 140 [141]).
Art. 33 Abs. 2 GG garantiert statusunabhängig ein Recht auf Zugang für ein vorhandenes öffentliches Amt, sofern es auch in einem Angestelltenverhältnis ausgeübt werden kann (BVerwG 26. Oktober 2000 - 2 C 31/99 - ZTR 2001, 191).
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgericht s, der der beschließende Senat folgt, ist das aus dem Organisationsrecht des Dienstherrn erwachsende organisations- und verwaltungspolitische Ermessen bei der haushaltsrechtlichen Ausbringung und der Bewirtschaftung von Planstellen des öffentlichen Dienstes ein anderes als das bei einer Stellenbesetzung zu beachtende Auswahlermessen (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.10.2000 - 2 C 31.99 -, IÖD 2001, 113).
Die gleiche Dispositionsfreiheit kommt dem Dienstherrn - soweit dies nicht bereits durch den Haushaltsgesetzgeber geschehen ist - im Rahmen der Stellenbewirtschaftung zu (vgl. BVerwG, Beschluss vom 6.3.2001 - 1 WB 120.00 -, BVerwGE 114, 84; Urteil vom 26.10.2000, a. a. O.; Urteil vom 25.4.1996 - 2 C 21.95 -, BVerwGE 101, 112).
Für einen Anspruch auf fehlerfreie Ausübung des Organisationsermessens fehlt die notwendige Rechtsgrundlage (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.10.2000, a. a. O., m. w. N.).
Rechtsvorschriften, die der Verwaltung ein Ermessen einräumen, begründen einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung nur dann, wenn die das Ermessen einräumende Regelung - zumindest auch - dem Interesse des Betroffenen zu dienen bestimmt ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.10.2000, a. a. O., m. w. N.).
Eine lediglich mittelbar-tatsächliche Begünstigung reicht dagegen zur Begründung eines Anspruchs auf fehlerfreie Ermessensausübung nicht aus (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.10.2000, a. a. O., m. w. N.).
Deren Rechte werden nicht berührt (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.10.2000, a. a. O.;… Urteil vom 25.4.1996, a. a. O.).
Das öffentliche Interesse an der bestmöglichen Erfüllung der öffentlichen Aufgaben ist auch für die dem Dienstherrn obliegende Bewirtschaftung der Planstellen maßgeblich, sofern nicht bereits der Haushaltsgesetzgeber die konkreten Entscheidungen getroffen hat (Urteile vom 25. April 1996 - BVerwG 2 C 21.95 - BVerwGE 101, 112 = Buchholz 232 § 8 BBG Nr. 51 S. 2; vom 26. Oktober 2000 - BVerwG 2 C 31.99 - Buchholz 11 Art. 33 Abs. 4 GG Nr. 4 S. 2 m.w.N. und vom 16. August 2001 - BVerwG 2 A 3.00 - BVerwGE 115, 58 = Buchholz 232 § 8 BBG Nr. 54 S. 2, jeweils m.w.N.).
Das aus dem Organisationsrecht des Dienstherrn erwachsende organisations- und verwaltungspolitische Ermessen bei der haushaltsrechtlichen Ausbringung und der Bewirtschaftung von Planstellen des öffentlichen Dienstes ist ein anderes als das bei einer Stellenbesetzung zu beachtende Auswahlermessen (…Urteile vom 25. April 1996 a.a.O. und vom 26. Oktober 2000 a.a.O.).
Für einen Anspruch des Beamten auf fehlerfreie Ausübung des Organisationsermessens fehlt die dafür erforderliche Rechtsgrundlage (vgl. Urteile vom 4. November 1976 - BVerwG 2 C 40.74 - BVerwGE 51, 264 , vom 11. Mai 1989 - BVerwG 3 C 63.87 - Buchholz 451.512 MGVO Nr. 17 S. 74 f., vom 26. Februar 1993 - BVerwG 8 C 20.92 - BVerwGE 92, 153 = Buchholz 448.0 § 21 WPflG Nr. 47 S. 14, jeweils m.w.N. und vom 26. Oktober 2000 a.a.O.;… Gerichtsbescheid vom 21. September 2005 a.a.O.).
Deren Rechte werden nicht berührt (BVerfG, Kammerbeschlüsse vom 20. September 2007 - 2 BvR 1972/07 - ZBR 2008, 167 …und vom 25. November 2011 - 2 BvR 2305/11 - ZBR 2012, 252 Rn. 13; BVerwG, Urteile vom 25. April 1996 a.a.O., vom 22. Juli 1999 a.a.O., vom 26. Oktober 2000 a.a.O., sowie Gerichtsbescheid vom 21. September 2005 a.a.O.).
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