Source: http://4sail.de/V-Satzung.htm
Timestamp: 2020-02-19 13:55:09
Document Index: 18715018

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 51', '§58', '§ 2', '§ 6', '§ 26', '§5']

B l a u w a s s e r
Der Gemeinnützigkeit verpflichteter
Verständigung e.V. Hamburg
Büro: Hans Eidigweg 6, D 21435 Stelle
Satzung des Segelvereins Blauwasser e.V.
Der Verein organisiert internationale Begegnungen, insbesondere Segeltörns und gegenseitige Besuche, um jungen Menschen aller Nationen ein Erlebnis der gemeinsamen Verständigung zu bieten. Dabei steht nicht die professionelle Ausbildung im Vordergrund, sondern das Training aller interessierten Jugendlichen, unter Segeln und an Land, als planmäßige Übung zur Verbesserung körperlicher, seelischer und sozialer Funktionen.
Die Tätigkeit basiert u.a. auf Gedanken und Werken des deutschen Pädagogen Kurt Hahn, Begründer der Salem-Schulen in Deutschland und in Gordonstown, Schottland. Er rief dort 1940 die Outward-Bound-Bewegung ins Leben und stellte den ersten Sail-Training-Schoner in Dienst. Auf seinen Ideen fußen viele Stiftungen und Vereine, die sich in der Folgezeit des Jugendsegelns angenommen haben, einschließlich der Institutionen, die das Segeln erfolgreich als Therapie für schwer erziehbare Jugendliche und Behinderte betreiben. Auf ihn geht der Gedanke der Erlebnispädagogik zurück.
Die Gemeinsamkeit in der eigenen Gruppe wird auf den organisierten Törns durch die Erfahrung im Umgang mit Menschen anderer Nationen ergänzt und durch gemeinschaftliches Handeln vertieft.
Der Zusammenhalt der Sail-Training-Schiffe und ihrer Crews, angefangen beim kleinen Jugendboot bis hin zu den großen Segelschiffen, wird international durch ,,The Sail Training Association" - in Großbritannien als Stiftung registriert - auf ideeller Basis gewährleistet. Schirmherr der ,,Sail Training Association" ist seit 1955 H.R.H. The Prince Philip, Herzog von Edinburgh.
Der Verein fühlt sich diesen Organisationen und Institutionen verbunden und arbeitet mit ihnen zusammen, wenn es seinen Zielen dient.
§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr.
Förderverein für internationale Verständigung
und hat seinen Sitz in Hamburg.
Der Verein wurde am 22.08.95 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen.
Das jeweilige Geschäftsjahr beginnt am 01.05.
Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken, im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung von 1977 oder späterer Fassungen (§§ 51 ff. AO). Er will durch Zusammenschluss von interessierten Personen insbesondere folgenden Zielen dienen:
1. Unterstützung, Förderung und Organisation von Begegnungen junger Menschen an Land und auf See, durch den gemeinsam ausgeübten Segelsport und durch andere völkerverbindende Aktivitäten und Wettbewerbe. Herstellung und Unterhaltung der dazu nötigen Kontakte zur internationalen Völkerverständigung, besonders auch mit Menschen Osteuropas.
2. Jungen Menschen wird die Möglichkeit gegeben, traditionelle Seemannschaft zu lernen, Teil eines Teams zu sein, auf andere Rücksicht zu nehmen, Verantwortung für sich selbst, für andere und für das Schiff zu übernehmen sowie Selbstdisziplin zu üben. Diese sozialen Verhaltensweisen sollen gemeinsam erlebt werden; sie sind unentbehrlich für die Durchführung und das Gelingen gemeinsamer Unternehmungen.
3. Förderung von anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts nach §58 der Abgabenordnung, wie z.B.: Schulen und deren Schüler/innen-Gruppen und anderen Einrichtungen aus dem Bereich Erziehung und Bildung, wenn deren Tätigkeiten den Vereinszielen dienen oder entsprechen.
4. Dabei sollen die vielfältigen Belange von jungen Menschen in erzieherischer, unterrichtlicher, sportlicher und kultureller Beziehung besonders gefördert werden, wobei der Verein die erforderlichen Betreuer bestellen und die Trägerschaft übernehmen kann.
5. Der Erhalt und der Betrieb der klassischen Segelyacht Kaper wird von geeigneten Vereinsmitgliedern für den Verein getätigt. Die Tradition des Bootsbauhandwerks für klassische Yachten wird gefördert.
2. Ein über die oben beschriebene Bestrebung hinausgehender wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist ausgeschlossen. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
Die zur Erreichung seines gemeinnützigen Zweckes benötigten Mittel gewinnt der Verein insbesondere durch:
2. Spenden und Zustiftungen jeglicher Art.
Diese Beiträge und Spenden müssen restlos dem Vereinsvermögen zugeführt werden. Etwaige Gewinne bzw. Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Der Verein verpflichtet sich, Geld- und Sachspenden nur im Rahmen seiner Zweckbestimmung (§ 2) einzusetzen.
Mitglied kann jede Person werden, die die Bestrebungen des Vereins unterstützen will, auch juristische Personen. Jedes Mitglied, gleich welcher Art, hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Ein - und Austrittserklärungen sind dem Vorstand schriftlich zu übermitteln.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Für ihre Tätigkeit für den Verein können Mitglieder Kostenerstattung beantragen.
Der Austritt kann, unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten, zum 30. September schriftlich, Gegenüber dem Vorstand, erklärt werden.
Der Vorstand kann solche Mitglieder aus dem Verein ausschließen, die gegen die Vereinsziele schwer verstoßen.
Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden, um den Sachverhalt, der zum Ausschluss führen kann, ordnungsgemäß zu klären.
Gegen den Beschluss des Vorstandes kann innerhalb einer Frist von einem Monat Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Die Mitgliedschaft des betreffenden Mitglieds ist bis zu diesem Termin ausgesetzt.
Mit dem Tage des Austritts oder Ausschlusses eines Mitgliedes erlöschen alle Rechte an dem Vereinsvermögen. Rückzahlungen von Beiträgen an ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder finden nicht statt.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird jährlich von der Mitgliederversammlung überprüft und bestimmt.
Jedem Mitglied bleibt es überlassen, einen seiner wirtschaftlichen Lage angemessenen höheren Beitrag zu entrichten, bzw. Spenden als Sach- oder Geldmittel zu geben.
Für Jugendliche, Schüler und Studenten, sowie Arbeitslose kann ein ermäßigter Beitrag bestimmt werden. Auch Entscheidungen nach Prüfung des Einzelfalles sind zulässig.
§ 6 Vorstand und Verwendung der Mittel
Die Geschäfte des Vereins führt der Vorstand, der ehrenamtlich ohne Entgelt arbeitet, notwendige Auslagen werden den Vorstandsmitgliedern vergütet.
Der Vorstand wird aus den Reihen der Mitglieder von der Jahreshauptversammlung - im Gründungsjahr von den Gründungsmitgliedern - auf zwei Geschäftsjahre gewählt und besteht aus drei Mitgliedern. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus, so führen die anderen Mitglieder seine Geschäfte bis zur Neuwahl fort. Der Vorstand stellt einen ordentlichen Geschäftsbetrieb mit mindestens zwei Personen sicher, nötigenfalls betreibt er die Neuwahl.
3. der dritte Vorsitzende.
4. Sprecher der ausländischen Partnerorganisationen- und der evtl. zu gründenden Jugendgruppen im Verein, mit beratender Stimme.
Die drei Vorstandsmitglieder bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB, jeder ist allein vertretungsberechtigt, regelmäßige Konsultationen werden vereinbart.
Die Verteilung der Zuständigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder regelt die Geschäftsordnung.
Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, ihm obliegt die Führung der laufenden Geschäfte im Rahmen der Jahresplanung, die von der Mitgliederversammlung beschlossen worden ist, er kann Personen mit der Führung von Geschäften beauftragen.
Er verwaltet die eingehenden Mittel und entscheidet über ihre Verwendung - mit der Maßgabe, dass etwa 20 % der verfügbaren Barmittel, innerhalb zweier Kalenderjahre für unvorhergesehene Fälle zur Verfügung bleiben. Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung. Der Vorstand beschließt über die Verwendung der vom Verein angeschafften Gegenstände und Einrichtungen.
Alljährlich findet auf Einladung des Vorstandes, bis zum 30. April, die Jahreshauptversammlung statt.
Jahresbericht und Jahresabrechnung des Vorstandes,
erforderliche Neuwahlen von Vorstandsmitgliedern und Rechnungsprüfern
Planungen für das neue Jahr.
Weitere Mitgliederversammlungen finden nach Bedarf statt. Außerordentliche Versammlungen können durch mindestens 10 % der Mitglieder einberufen werden.
Die Einladung zu allen Versammlungen erfolgt unter Angabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich oder durch Veröffentlichung in der örtlichen Presse. Satzungsänderungen sind grundsätzlich zuvor in der Einladung zu benennen. Ein erster Formulierungsvorschlag ist beizufügen. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die laufenden Beschlüsse der Mitgliederversammlungen werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Der Vorstand ist stimmberechtigt.
Eine Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen ist erforderlich für Satzungsänderungen und für die Auflösung des Vereins.
Der Vorstand hat das Recht, etwaige redaktionelle Satzungsänderungen, die vom Vereinsregister, durch die Lage der Gesetze oder vom Finanzamt gefordert werden, selbstständig ohne Befragung der Mitgliederversammlung vornehmen.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind durch den Versammlungsleiter zu dokumentieren.
Mindestens zwei Rechnungsprüfer werden von der Jahreshauptversammlung gewählt - im Gründungsjahr von den Gründungsmitgliedern. Wiederwahl ist zulässig. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Die Rechnungsprüfer haben die Kasse, Konten und Rechnungsführung zu prüfen. Die Anzahl der Prüfungen ist ihnen freigestellt.
Ein Antrag auf Auflösung muss mindestens einen Monat vor der hierfür zur Entscheidung einberufenen Mitgliederversammlung den Mitgliedern schriftlich bekanntgegeben werden.
Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an die SAIL TRAINING ASSOCIATION, GERMAN NATIONAL COMMITEE (S.T.A.G.), Am Holzwerk 1, 27572 Bremerhaven, eingetragen beim Amtsgericht Bremerhaven, Register VR 785 als gemeinnützige und förderungswürdige Körperschaft gem. §5(1) Ziff. 9 KStG, der die Gemeinnützigkeit zuerkannt wurde, falls die Mitgliederversammlung nicht eine andere, den Gesetzen und Verordnungen entsprechende Verwendung beschließt. Die Abwicklung der Auflösung erfolgt durch den Vorstand.
Gerichtsstand und Erfüllungsort sind identisch mit dem Sitz des Vereins. Für seine Verbindlichkeiten haftet der Verein lediglich mit seinem Vereinsvermögen.
Diese Satzung wurde nach den Vorgaben des Finanzamts Hamburg durch Beschluss der Mitgliederversammlung geändert.