Source: http://hundeinnotpolen.de/Para11.htm
Timestamp: 2018-01-21 12:43:08
Document Index: 173457924

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 6', '§ 10', '§ 10', '§ 4', '§ 2', '§9', '§ 6', '§10', '§ 10', '§ 4', '§ 11']

Hunde in Not Polen - Paragraph 11 Tierschutzgesetz
· 2. Wirbeltiere
· a) nach § 9 Abs. 2 Nr. 7 zu Versuchszwecken oder zu den in § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr.4, § 10 Abs. 1 oder § 10 a genannten Zwecken oder
· b) nach § 4 Abs. 3 zu dem dort genannten Zweck
· züchten oder halten,
· 2. Tiere für andere in einen Tierheim oder in einer ähnlichen Einrichtung halten,
· 2a. Tiere in einem zoologischen Garten oder einer anderen Einrichtung, in der Tiere gehalten oder zur Schau gestellt werden, halten,
· 2b. für Dritte Hunde zu Schutzzwecken ausbilden oder hierfür Einrichtungen
· unterhalten,
· 2c. Tierbörsen zum Zwecke des Tausches oder Verkaufes von Tieren durch Dritte durchführen oder
· 3. gewebsmäßig
· a) Wirbeltiere, außer landwirtschaftliche Nutztiere, züchten oder halten,
· b) Mit Wirbeltieren handeln,
· c) Einen Reit oder Fahrbetrieb unterhalten,
· d) Tiere zur Schau stellen oder für solche Zwecke zur Verfügung stellen oder
· e) Wirbeltiere als Schädlinge bekämpfen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.
· In dem Antrag auf Erteilung der Erlaubnis sind anzugeben:
· 1. die Art der betroffenen Tiere,
· 2. die für die Tätigkeit verantwortliche Person,
· 3. in den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 bis 3 Buchstaben a bis d die Räume und Einrichtungen und im Falle des Satzes 1 Nr. 3 Buchstabe e die Vorrichtungen sowie die Stoffe und Zubereitungen, die für die Tätigkeit bestimmt sind.
· Dem Antrag sind Nachweise über die Sachkunde im Sinne des Absatzes 2 Nr. 1 beizufügen.
· 3. Mit Ausnahme der Fälle des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 2c, die für die Tätigkeit verantwortliche Person auf Grund ihrer Ausbildung oder ihres bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgangs mit Tieren die für die Tätigkeit erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hat; der Nachweis hierüber ist auf Verlangen in einem Fachgespräch bei der zuständigen Behörde zu führen,
· 2. die für die Tätigkeit verantwortliche Person die erforderliche Zuverlässigkeit hat,
· 3. die der Tätigkeit dienenden Räume und Einrichtungen eine den Anforder-ung des § 2 entsprechende Ernährung, Pflege und Unterbringung der Tiere ermöglicht und
· 4. In den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe e die zur Verwendung vorgesehenen Vorrichtungen und Stoffe oder Zubereitungen für eine tierischutzgerechte Bekämpfung der betroffenen Wirbeltierarten geeignet sind; dies gilt nicht für Vorrichtungen, Stoffe oder Zubereitungen, die nach anderen Vorschriften zu diesem Zweck zugelassen oder vorgeschrieben sind.
· 1. die Verpflichtung zur Kennzeichnung der Tiere sowie zur Führung eines Tierbestandbuches
· 2. Beschränkung der Tiere nach Art, Gattung oder Zahl,
· 3. die regelmäßige Fort und Weiterbildung,
· 4. das Verbot, Tiere zum Betteln zu verwenden,
· 5. Die Einrichtungen mit wechselnden Standorten die unverzügliche Meldung bei der für den Tätigkeitsort zuständigen Behörde,
· 6. die Fortpflanzung der Tiere zu verhindern.
· 2. Nach §9 Abs.2 Nr.7 zu Versuchszwecken oder zu den in § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr.4, §10 Abs. 1 oder § 10 a
· genannten Zwecken oder
· 2. nach § 4 Abs. 3 zu dem dort genannten Zweck züchtet oder hält oder mit solchen Wirbeltieren handelt, hat über die Herkunft und den Verbleib der Tiere Aufzeichnungen zu machen und die Aufzeichnungen drei Jahre aufzubewahren. Dies gilt nicht, soweit für Wirbeltiere wildlebender Arten eine entsprechende Aufzeichnungspflicht auf Grund jagdrechtlicher oder naturschutzrechtlicher Vorschriften besteht.
· a) mit Leiden verbundene erblich bedingte Verhaltensstörungen oder mit Leiden verbundene erblich bedingte Aggressionssteigerungen auftreten oder
· b) jeder artgemäße Kontakt mit Artgenossen bei ihnen selbst oder einem Artgenossen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führt oder
· c) deren Haltung nur unter Bedingungen möglich ist, die bei ihnen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führen.
Der Mensch trägt Verantwortung für das Tier als Mitgeschöpf und muss dessen Leben und Wohlbefinden schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Wer ein Tier hält oder betreut, muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
Die amtstierärztliche Überwachung im Bereich Tierschutz umfasst sowohl gewerbliche als auch alle privaten Tierhaltungen. In den gewerbsmäßigen Tierhaltungen, die über eine tierschutzrechtliche Erlaubnis gem. § 11 Tierschutzgesetz verfügen müssen, werden regelmäßig unangemeldete Kontrollen durchgeführt.