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Timestamp: 2016-09-26 20:44:29
Document Index: 90084716

Matched Legal Cases: ['Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 64', 'BGE']

8C_332/2016 {T�0/2} � � Urteil vom 26. August 2016
A.________, geboren 1964, arbeitete als Kranf�hrer bei der B.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert, als er am 24. Dezember 2010 in Slowenien einen Autounfall erlitt. Sein Auto, das von einem Verwandten gelenkt wurde, kollidierte frontal mit einem Geisterfahrer. A.________ zog sich dabei insbesondere eine Ruptur der Milz zu, welche in der Folge vollst�ndig entfernt werden musste (Splenektomie), sowie eine Schulterverletzung. Mit Verf�gung vom 28. Juli 2014 und Einspracheentscheid vom 29. Oktober 2015 sprach ihm die SUVA ab dem 1. August 2014 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 13 Prozent und eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 25 Prozent zu.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und den vorinstanzlich gestellten Antrag erneuern. Des Weiteren ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Im Rahmen der Bemessung des Invalidit�tsgrades ist allein das Valideneinkommen umstritten, wie bereits vor dem kantonalen Gericht. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es sei statt dem von der SUVA festgesetzten von 70'859 Franken ein h�heres, der (statistischen) Nominallohnentwicklung angepasstes Valideneinkommen von 72'689 Franken heranzuziehen; dies entspreche der Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Thurgau vom 19. Oktober 2015. Im Vergleich mit dem Invalideneinkommen von 61'633 Franken ergebe sich ein Invalidit�tsgrad von 15 Prozent statt 13 Prozent.
Das Valideneinkommen ist der Lohn, den der Versicherte erzielen k�nnte, wenn er nicht invalid geworden w�re (Art. 16 ATSG). Nach konstanter Rechtsprechung ist bei dessen Ermittlung entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des fr�hestm�glichen Rentenbeginns als Gesunde tats�chlich verdienen w�rde. Es ist in der Regel am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Lohn anzukn�pfen, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re; Ausnahmen m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30; 135 V 58 E. 3.1 S. 59; 134 V 322 E. 4.1 S. 325; Urteil 8C_537/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 2.2).
Die SUVA hat bei der Ermittlung des Valideneinkommens auf die Angaben des Arbeitgebers vom 5. Juni 2014 abgestellt. Danach h�tte der Versicherte zum Zeitpunkt des Rentenbeginns im Jahr 2014 einen Monatslohn von 5'450 Franken beziehungsweise 70'859 Franken im Jahr verdient. Die teuerungsbedingte Lohnanpassung sei nach dem Landesmantelvertrag erfolgt. Dass diese Angaben nicht korrekt gewesen w�ren, wird beschwerdeweise nicht geltend gemacht. Auch wird nicht n�her ausgef�hrt, weshalb die Lohnberechnung des Arbeitgebers mit Lohnerh�hung nach den Vorgaben des massgeblichen Gesamtarbeitsvertrages statt nach der statistischen Lohnentwicklung nicht rechtens gewesen w�re. Die SUVA und die Vorinstanz haben nach der dargelegten bundesgerichtlichen Praxis auf die tats�chlichen Verh�ltnisse zum Zeitpunkt des Rentenbeginns im Jahr 2014 abgestellt. Das kantonale Gericht hat sich dazu eingehend und zutreffend ge�ussert. Es hat insbesondere erwogen, dass die Invalidenversicherung eine (befristete) Rente bereits ab Dezember 2011 zugesprochen habe und daher von den Angaben des Arbeitgebers f�r den damaligen Zeitpunkt ausgegangen sei. Des Weiteren hat es ausdr�cklich auf die Rechtsprechung hingewiesen, wonach die dem Rentenentscheid zugrunde liegende Invalidit�tsbemessung im gegenseitigen Verh�ltnis zwischen Invaliden- und Unfallversicherung keine Verbindlichkeitswirkung entfaltet (BGE 133 V 549; 134 V 153 E. 5.2 S. 157).
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet und wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG, ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid erledigt.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Die Gerichtskosten werden dem unterliegenden Beschwerdef�hrer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG). Gem�ss Art. 64 Abs. 1 BGG wird einer Partei die unentgeltliche Rechtspflege nur gew�hrt, wenn sie bed�rftig ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (zum Erfordernis der Nichtaussichtslosigkeit auch bei der unentgeltlichen Verbeist�ndung: Urteil 8C_258/2009 vom 24. August 2009 E. 7 mit Hinweisen). Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f.) nicht entsprochen werden.