Source: https://www.internet-strafrecht.com/cybercrime_news/urteile-cybercrime/page/9/
Timestamp: 2020-04-06 04:28:26
Document Index: 238250378

Matched Legal Cases: ['§202', '§202', '§202', '§202', '§202', '§184', '§184', '§267', '§184', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§202', '§ 202', '§202']

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Kategorie: Cybercrime-Urteile
Urteile zu IT-Strafrecht und Cybercrime, zusammengestellt von Rechtsanwalt Jens Ferner
Beitragsdatum 7. April 2010
Weiterlesen “Verfassungsbeschwerde wegen Hausdurchsuchung bei Linksetzung auf Wikileaks nicht angenommen”
Schlagwörter Domain, Hausdurchsuchung, Hyperlinks, kinderpornographie, Versuch, Wikileaks
Zur Zugangssicherung im Rahmen des §202a StGB
Beitragsdatum 26. März 2010
2 Kommentare zu Zur Zugangssicherung im Rahmen des §202a StGB
Der §202a StGB verbietet das “Ausspähen von Daten” mit dem folgenden Wortlaut:
Dreh- und Angelpunkt hierbei ist die Zugangssicherung und die Frage, was darunter zu verstehen ist. Im Foilgenden gebe ich einen Überblick zur Frage des Vorliegens der Zugangssicherung.
Weiterlesen “Zur Zugangssicherung im Rahmen des §202a StGB”
Schlagwörter Ausspähen von Daten - §202a StgB, zugangssicherung
Cybercrime-Urteile Sexualstrafrecht
Beitragsdatum 22. März 2010
7 Kommentare zu Besteht Besitz an Daten, die nur in den Arbeitsspeicher geladen werden?
Das OLG Hamburg (2-27/09) hat am 15.2.2010 eine Feststellung getroffen, die für Aufruhr gesorgt hat: Wer sich kinderpornographische Schriften im Internet mit seinem Browser ansieht, übt schon beim Betrachten Besitz an Kopien dieser Schriften aus, da diese in den Arbeitsspeicher des Computers geladen werden. Eine “Verfestigung”, etwa in Form der Speicherung – sei es unmittelbar im Browser-Cache oder mittelbar durch manuelles Speichern der Bilder – sei nicht nötig. Somit liegt schon beim Betrachten solcher Schriften eine Strafbarkeit nach §184b IV StGB vor.
Die Feststellungen des OLG Hamburg werden im Folgenden analysiert und auf ihre Stichhaltigkeit überprüft.
Weiterlesen “Besteht Besitz an Daten, die nur in den Arbeitsspeicher geladen werden?”
Schlagwörter §184b stgb, Besitz von Daten, IP-Adresse, kinderpornographie, Versuch
Urkundenfälschung: Telefax oder Mailausdruck ist keine Urkunde
Beitragsdatum 2. November 2009
Wie sieht es bei der Urkundenfälschung aus, wenn ein Telefax oder eine ausgedruckte E-Mail vorliegt – handelt es sich hier um Urkunden im Sinne des Strafgesetzbuches? Zwei exemplarische OLG-Entscheidungen ziehen dies in Zweifel.
Dazu im Blog: Urkundenfälschung – Die Fotokopie bei der Urkundenfälschung
Weiterlesen “Urkundenfälschung: Telefax oder Mailausdruck ist keine Urkunde”
Schlagwörter §267 stgb, Fotokopie, Urkundenfälschung
Sexualstrafrecht: Zur Besitzerlangung bei im Cache befindlichen Dateien – Kinderpornographie
Beitragsdatum 19. September 2009
7 Kommentare zu Sexualstrafrecht: Zur Besitzerlangung bei im Cache befindlichen Dateien – Kinderpornographie
Schlagwörter §184b stgb, Besitz von Daten, kinderpornographie
IT-Strafrecht: Zur Auslegung von § 202c Abs. 1 Nr. 2 StGB
Beitragsdatum 19. Juni 2009
Mit dem 41. Strafrechtsänderungsgesetz zur Bekämpfung der
Computerkriminalität wurde § 202c in das Strafgesetzbuch eingefügt. Nach
Abs. 1 Nr. 2 dieser Vorschrift wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem
Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer eine Straftat nach § 202a
(Ausspähen von Daten) oder § 202b (Abfangen von Daten) vorbereitet,
indem er Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat
ist, herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem
anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht. Die
Vorschrift geht auf das Übereinkommen des Europarates über
Computerkriminalität (Convention on Cybercrime) vom 23. November 2001
Auf Grund einer Verfassungsbeschwerde konnte sich das BVerfG nun zur Auslegung des §202c StGB äußern und klären, dass Dual-Use-Tools hiervon grundsätzlich nicht erfasst sind.
Weiterlesen “IT-Strafrecht: Zur Auslegung von § 202c Abs. 1 Nr. 2 StGB”
Schlagwörter Hacking & Hacker, IT-Strafrecht, Malware, Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten - §202c stgb
Das Bundesverfassungsgericht (1 BvR 370/07) hat anlässlich der Prüfung der Rechtsmäßigkeit eines “Staatstrojaners” das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme entwickelt – und damit heimlicher Datenschnüffelei doch recht erhebliche Grenzen gesetzt:
Schlagwörter Hacking & Hacker, IT-Strafrecht, Staatstrojaner