Source: https://www.kbs.de/DE/Services/FuerLeistungserbringer/Datenaustausch/datenaustausch_node.html
Timestamp: 2019-05-20 15:50:03
Document Index: 36680004

Matched Legal Cases: ['§ 302', '§ 301', '§ 302', '§ 302', '§ 302', '§ 302', '§ 302', '§ 302', '§ 302', '§ 302', '§ 302', '§ 301', '§ 302']

Datenaustausch mit der KNAPPSCHAFT | Knappschaft-Bahn-See
Der Da­ten­aus­tausch mit der KNAPP­SCHAFT
Wis­sens­wer­tes zur elek­tro­ni­schen Ab­rech­nung nach § 302 SGB V
Das GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) verpflichtet Leistungserbringer dazu, Abrechnungen mittels elektronischer Datenübertragung oder elektronisch verwertbarer Datenträger an die Krankenkassen zu übermitteln. Dies ist festgelegt in §§ 301a und 302 des Fünften Sozialgesetzbuches (SGB V).
Um Sie effektiv beim elektronischen Datenaustausch zu begleiten, hat die KNAPPSCHAFT auf den folgenden Seiten Informationen und Wissenswertes für Beteiligte zusammengestellt.
Abrechnung per elektronischer Datenübermittlung: einfach, schnell und kostengünstig
Der Da­ten­aus­tausch nach § 302 SGB V
Da­ten­aus­tausch
Die elek­tro­ni­sche Da­ten­über­mitt­lung
All­ge­mei­ne In­for­ma­tio­nen zur Ab­rech­nung
Da­ten­aus­tausch mit der KNAPP­SCHAFT: un­ter­stütz­te Ver­fah­ren
Die Aufstellung „Datenaustausch-Verfahren" gibt einen Überblick darüber, für welche Leistungsbereiche die KNAPPSCHAFT DTA-Verfahren nach § 302 SGB V anbietet. Die Aufstellung sowie viele weitere praktische Downloads finden Sie am Ende dieser Seite.
Teil­nah­me am elek­tro­ni­schen Ab­rech­nungs­ver­fah­ren der KNAPP­SCHAFT
Für die Teilnahme zur Abrechnung nach § 302 SGB V benötigen Sie
ein gültiges Institutionskennzeichen (IK) sowie
einen gültigen (DTA-)Vertrag mit der KNAPPSCHAFT und
eine entsprechende Abrechnungssoftware.
Mög­lich­kei­ten des elek­tro­ni­schen Da­ten­aus­tauschs mit der KNAPP­SCHAFT
Zur Teilnahme am elektronischen Abrechnungsverfahren stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Abrechnung über einen Dienstleister oder über Dritte
Haben Sie einen Dienstleister oder einen Dritten (z. B. Abrechnungszentrum) für Ihre Abrechnung beauftragt, übernimmt dieser alles Weitere für Sie. Diese Dienstleistung ist in der Regel kostenpflichtig.
Wollen Sie einen Dienstleister mit der Abrechnung beauftragen und an diesen auch den Rechnungsbetrag überweisen lassen? Dann müssen Sie eine vollständig ausgefüllte und unterschriebene Ermächtigungserklärung gegenüber der zuständigen Vertragsstelle der KNAPPSCHAFT abgeben.
Möchten Sie Ihre Abrechnung selbst vornehmen, benötigen Sie eine entsprechende Abrechnungssoftware. Diese Software muss den gesetzlichen Vorgaben zur Abrechnung nach § 302 SGB V genügen und sicherstellen, dass Ihre Abrechnung den Vorgaben des elektronischen Abrechnungsverfahrens entspricht.
Eine Liste von Softwareanbietern finden Sie auf der Internetseite www.datenaustausch.de.
Grundsätzlich stehen für die Übermittlung Ihrer Abrechnungsdaten folgende Wege zur Verfügung:
Verwendung von Datenträgern (Disketten, CD, etc.).
In­sti­tu­ti­ons­kenn­zei­chen (IK)
Sicherheit in der elektronischen Abrechnung ist für uns ein zentrales Thema. Daher setzen wir unter anderem für eine Teilnahme am elektronischen Abrechnungsverfahren voraus, dass Sie über ein gültiges Institutionskennzeichen (IK) verfügen. Nur bei Angabe des Institutionskennzeichens in der Abrechnung können wir Sie als berechtigten Leistungserbringer identifizieren. Dies ist insbesondere für die rechtmäßige Überweisung Ihrer Rechnungsbeträge wichtig.
Haben Sie bisher noch kein Institutionskennzeichen, beantragen Sie dieses einfach bei der
Sollten Sie die Abrechnung für eine Filiale oder Zweigstelle erstellen, beachten Sie bitte Folgendes: Für jede Filiale oder jede Zweigstelle müssen Sie ein gesondertes Institutionskennzeichen (IK) beantragen. Denn dieses IK ist im Rahmen des elektronischen Abrechnungsverfahrens ein wichtiges Zuordnungs- und Zulassungskriterium. Nur unter Verwendung eines gültigen IK kann Ihre Abrechnung sicher und schnell bearbeitet werden.
Änderungen des Namens, der Anschrift und der Bankverbindung teilen Sie unter der Angabe Ihres Institutionskennzeichens direkt der Sammel- und Verteilstelle IK mit. Eine zentrale Erstellung der Abrechnung für mehrere Filialen, Zweigstellen etc. ist auch weiterhin unter Angabe der einzelnen Institutionskennzeichen möglich.
(DTA-)Ver­trag mit der KNAPP­SCHAFT
Zur Teilnahme an der Abrechnung nach § 302 SGB V benötigen Sie einen gültigen (DTA-)Vertrag mit der KNAPPSCHAFT. Dieser Vertrag enthält alle notwendigen Daten, wie zum Beispiel zu verwendende
Abrechnungspositionsnummern und
Ab­rech­nungs­soft­wa­re zum Da­ten­aus­tausch mit der KNAPP­SCHAFT
Für die Erstellung elektronischer Abrechnungsdaten benötigen Sie eine Abrechnungssoftware. Diese muss den Anforderungen der Richtlinien und den Technischen Anlagen nach § 302 Abs. 2 SGB V entsprechen. Die mit der Software erzeugten Abrechnungsdaten müssen für die Datenannahmestelle der jeweiligen Krankenkasse verarbeitbar sein. Eine Liste der Softwareanbieter können Sie hier einsehen.
Schutz der (So­zi­al-)Da­ten
Die im Rahmen des Abrechnungsverfahrens übermittelten Daten unterliegen einem besonderen Schutz (Sozialgeheimnis). Infolgedessen dürfen die Daten nicht in die Hände von unberechtigten Dritten gelangen können.
Daher ist es eine elementare Forderung der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder, elektronische Abrechnungsdaten mit personenbezogenen Inhalten zu schützen und somit auch Manipulationen auf dem Transportweg auszuschließen.
Dazu ist es vorgeschrieben, die Daten auf „sicherem Versandwege“ zu übermitteln. Das bedeutet, dass Sie die Sozialdaten an unsere Datenannahmestelle auf folgenden Wegen übermitteln können:
auf dem elektronischen Weg kryptisch verschlüsselt (empfohlen).
Kryp­ti­sche Ver­schlüs­se­lung der Da­ten
Im Falle einer elektronischen Datenübermittlung, z. B. per E-Mail, erfolgt der Schutz der Daten mittels eines kryptischen Verschlüsselungsverfahrens. Dabei werden die Daten des Absenders (Nutzdaten-Datei) nach einem mathematischen Verfahren für nicht zum Verfahren Berechtigte unleserlich gemacht. Durch die Verschlüsselung können ausschließlich die empfangende Krankenkasse bzw. das von einer Krankenkasse beauftragte Dienstleistungsunternehmen die Abrechnungsdaten lesen und verarbeiten.
Da nach der Verschlüsselung auch die Adresse des Empfängers unkenntlich ist, wird die Nachricht von einem elektronischen „Briefumschlag“, der Auftragsdatei, begleitet. Diese ermöglicht es dem Übermittler, die Nachricht korrekte zuzustellen und zu entschlüsseln.
Für die Verschlüsselung der elektronischen Abrechnungsdaten sind ein öffentlicher sowie ein privater (geheimer) Schlüssel nötig. Der geheime Schlüssel ist nur Ihnen als Leistungserbringer bekannt. Diesen dürfen Sie niemals weitergeben. Im praktischen Einsatz nutzen Sie Ihren privaten Schlüssel als elektronische Unterschrift. Den öffentlichen Schlüssel nutzt die empfangende Stelle der Krankenkasse, um Ihre elektronische Unterschrift zu prüfen.
Vor der Zertifizierung kontrolliert das Trust Center zunächst den öffentlichen Schlüssel jedes neuen Teilnehmers. So stellt es sicher, dass keine Unberechtigten am Abrechnungsverfahren zwischen den Krankenkassen und den sonstigen Leistungserbringern teilnehmen können. Der öffentliche Schlüssel wird in ein öffentlich zugängliches Verzeichnis (öffentliche Schlüsselliste) eingestellt. Darüber können Leistungserbringern und Krankenkassen kommunizieren.
ITSG-Trust Cen­ter
Die ITSG betreibt für die Abrechnung nach § 302 SGB V das Trust Center. Hier können Sie Ihren öffentlichen Schlüssel zertifizieren lassen. Dazu senden Sie Ihren schriftlichen Zertifizierungsantrag an das:
Alternativ können Sie den Antrag und die begleitenden Dokumente mittels Telefax (05931 848 840) an das Trust Center senden. Den elektronischen Schlüssel können Sie mittels E-Mail an die Adresse itsg-crg@atosorigin.com senden.
Sofern Sie sich eines Dienstleisters oder Dritten bedienen, brauchen Sie sich um die kryptische Verschlüsselung nicht zu kümmern. Das übernimmt der Dienstleister dann für Sie.
Über­mitt­lung der Ab­rech­nungs­da­ten auf Da­ten­trä­gern
Sollten Sie sich entschließen, Ihre Abrechnungsdaten auf Datenträgern zu übermitteln, bedenken Sie bitte Folgendes:
Die Abrechnungsdaten müssen Sie auf dem Datenträger immer kryptisch verschlüsseln.
Für den Erwerb der Datenträger entstehen Kosten.
Die Datenträger müssen Sie auf sicheren Versandwegen (mindestens Einschreiben) an unsere Datenannahmestelle übermitteln. Hierfür entstehen höhere Versandkosten.
Datenträger können wir Ihnen nicht zurückgegeben.
Im Fehlerfall müssen Sie das oben beschriebene Vorgehen wiederholen.
Die Laufzeit erhöht sich.
Die Benutzung von Datenträgern ist wegen des hohen Aufwands und der zu erwartenden Kosten ein „Notbehelf“. Die KNAPPSCHAFT empfiehlt daher die Übermittlung elektronischer Abrechnungsdaten per E-Mail.
Auf­bau und For­mat des Da­ten­aus­tauschs mit der KNAPP­SCHAFT
Die Technische Arbeitsgruppe der Gesetzlichen Krankenversicherung für das Teilprojekt Sonstige Leistungserbringer hat Richtlinien zur Abwicklung des Datenaustausches nach § 302 Abs. 2 SGB V erarbeitet. Diese finden Sie in der Technischen Anlage zu den Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen nach § 302 Abs. 2 SGB V über Form und Inhalt des Abrechnungsverfahrens mit
"Sonstigen Leistungserbringern“ sowie Hebammen und Entbindungspflegern (§ 301a SGB V). Diese Technische Anlage können Sie beim GKV-Spitzenverband herunterladen.
Ih­re Fra­ge wur­de noch nicht be­ant­wor­tet?
Selbstverständlich können Sie bei allgemeinen Fragen und Anregungen zum Thema Datenaustausch mit unserer Unterstützung rechnen. Hierzu steht Ihnen die Clearingstelle der KNAPPSCHAFT zur Verfügung:
Telefon: 0800 0200 505
Fax: 0234 97838 80084
Da­ten­aus­tausch mit der KNAPP­SCHAFT: Adres­sen und In­sti­tu­ti­ons­kenn­zei­chen zur Da­ten­über­mitt­lung
Adres­se für die Über­mitt­lung
Wenn Sie alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllen, senden Sie Ihre, entsprechend Pkt. 3.2.1 der Schnittstellenspezifikation aufgebaute, E-Mail mit den angehängten Dateianlagen (je E-Mail ein verschlüsselter Nutzdatensatz mit dem für ihn gebildeten Auftragsdatensatz) bitte an die nachfolgend genannte E-Mail-Adresse:
An­schrift für die Über­mitt­lung per Da­ten­trä­ger
Sofern Sie für das elektronische Abrechnungsverfahren Datenträger (z. B. Diskette oder CD-ROM) benutzen wollen, übermitteln Sie diese bitte ausschließlich an die nachfolgende Adresse:
Phy­si­ka­li­scher Emp­fän­ger - In­sti­tu­ti­ons­kenn­zei­chen der BIT­MARCK Ser­vice GmbH
Zur Übermittlung der Daten auf den oben genannten Verfahrenswegen zur BITMARCK Service GmbH (der Datenannahmestelle für elektronische Daten) benötigen Sie das IK des physikalischen Empfängers. Da die BITMARCK Service GmbH erweiterte Servicefunktionalitäten der KNAPPSCHAFT wahrnimmt, tragen Sie hier das IK der KNAPPSCHAFT ein. Das IK lautet:
10 99 0500 3
Lo­gi­scher Emp­fän­ger/Emp­fän­ger Nut­zer - In­sti­tu­ti­ons­kenn­zei­chen der KNAPP­SCHAFT
Damit die von uns beauftragte Datenannahmestelle BITMARCK Service GmbH Ihre Daten der korrekten Kasse zuordnen und weiterleiten kann, benötigen Sie außerdem das IK der KNAPPSCHAFT. Dieses IK wird auch zur korrekten Entschlüsselung der Abrechnungsdaten bei der KNAPPSCHAFT benötigt (entschlüsselungsbefugter Empfänger). Das IK ist identisch mit dem IK des physikalischen Empfängers und lautet:
In­for­ma­ti­ons­ma­te­ri­al zum Dow­n­load
Wei­ter­füh­ren­de Links und Dow­n­loads zum Da­ten­aus­tausch nach § 302 SGB V
Anmeldeformular mit AusfüllanleitungPDF, 41KB, Datei ist nicht barrierefrei
Ergänzende Informationen zu KostenträgerkennungenPDF, 267KB, Datei ist nicht barrierefrei
Datenaustausch-VerfahrenPDF, 65KB, Datei ist nicht barrierefrei
Die Webseite des GKV-Spitzenverbandes
Aktuelle Kostenträgerdateien des GKV-Spitzenverbandes
Die Webseite der Sammel- und Verteilstelle IK (SVI)