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Timestamp: 2016-10-22 17:57:59
Document Index: 369683482

Matched Legal Cases: ['Art. 16', 'BGE', 'Art. 107', 'Art. 110', 'Art. 47', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 110', 'Art. 60', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 93', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 25', 'Art. 38', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 16', 'Art. 59', 'Art. 59', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 60', 'Art. 47', 'Art. 59', 'BGE', 'Art. 59', 'Art. 22', 'Art. 107', 'Art. 107', 'Art. 59', 'Art. 47', 'e contrario', 'Art. 110', 'Art. 47', 'Art. 59', 'Art. 110', 'Art. 59', 'Art. 60', 'BGE', 'Art. 60', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 60', 'Art. 69', 'Art. 60', 'Art. 59', 'Art. 38', 'BGE', 'Art. 38', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 59', 'Art. 52', 'Art. 60', 'BGE', 'Art. 60', 'BGE', 'Art. 53', 'BGE', 'Art. 49', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 53', 'Art. 47', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 47', 'Art. 60', 'Art. 110', 'Art. 47', 'Art. 59', 'Art. 53', 'Art. 59', 'Art. 16', 'Art. 59', 'Art. 107', 'Art. 107', 'Art. 110', 'Art. 4']

135 II 29630. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. U1 TV Station AG gegen Cablecom GmbH und Bundesamt f�r Kommunikation (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
Art. 16, 17, 26 et 93 al. 2 Cst.; art. 59, 60, 107 al. 6, ainsi que art. 110 al. 2 et 3 LRTV; obligation de diffuser un programme de t�l�vision priv�e faisant l'objet d'une concession selon l'ancien droit, qui n'a plus besoin d'une concession selon le nouveau droit et ne fait pas non plus l'objet d'une concession assortie d'un mandat de prestations (r�gles d'obligation de reprise ou "Must carry"-Rules). D'apr�s les dispositions transitoires, un diffuseur d'un programme t�l�vis� disposant sous l'ancien droit d'une concession ne peut profiter d'un droit d'acc�s � un r�seau pour la diffusion analogue de son programme que s'il b�n�ficiait d�j� d'une d�cision de diffusion selon l'ancien droit (consid. 2 et 3). Pour obtenir une d�cision de diffusion selon le nouveau droit, le programme doit contribuer notablement � l'ex�cution d'un mandat constitutionnel (consid. 4.1-4.3). Un programme qui, malgr� des contributions sportives sp�cifiquement suisses contient dans une large mesure d'autres productions ("Call-In", �rotisme, pr�diction) qui n'apportent aucune plus-value � l'offre de programmes existante, ne remplit pas cette exigence (consid. 4.4). Faits � partir de page 297
Die U1 TV Station AG (im Folgenden: U1 TV) betreibt einen privaten Fernsehsender. Im M�rz 2003 schloss sie mit der Cablecom GmbH (im Folgenden: Cablecom) einen Vertrag, worin sich diese verpflichtete, das Programm von U1 TV auf ihrem Netz analog zu verbreiten. Am 22. Februar 2007 k�ndigte die Cablecom den Vertrag und informierte U1 TV, dass sie die analoge Verbreitung des BGE 135 II 296 S. 298Programms auf den 31. August 2007 einstellen werde. Sie sei bereit, Verhandlungen �ber eine digitale Ausstrahlung aufzunehmen.
Am 6. Juli 2007 beantragte U1 TV beim Bundesamt f�r Kommunikation (BAKOM), die Cablecom zu verpflichten, ihr Programm im analogen Angebot zu belassen. Mit Zwischenverf�gung vom 27. August 2007 hiess das BAKOM das mit der Eingabe verbundene Gesuch um Erlass einer entsprechenden vorsorglichen Massnahme gut, wogegen die Cablecom erfolglos an das Bundesverwaltungsgericht gelangte (Urteil A-6043/2007 vom 8. Oktober 2007).
Mit Verf�gung vom 19. Dezember 2007 wies das BAKOM das Aufschaltgesuch von U1 TV ab: Zwar habe die unter altem Recht der U1 TV erteilte Konzession weiterhin G�ltigkeit (Art. 107 Abs. 6 des Bundesgesetzes vom 24. M�rz 2006 �ber Radio und Fernsehen [RTVG; SR 784.40]), doch best�nde eine Verbreitungspflicht seitens der Cablecom nach dem neuen Recht nur, falls bereits altrechtlich eine Aufschaltverf�gung ergangen w�re, was nicht der Fall sei (Art. 110 Abs. 2 lit. b RTVG i.V.m. Art. 47 Abs. 1 aRTVG [AS 1992 601]). Im Sinne einer Interessenabw�gung und unter Ber�cksichtigung der grundrechtlich gesch�tzten Rechtspositionen rechtfertige es sich im jetzigen Projektstadium der Programmumgestaltung von U1 TV nicht, Cablecom anzuhalten, das Programm von U1 TV analog weiter zu verbreiten. Es stehe U1 TV frei, ein neues Gesuch einzureichen, falls sich die Sachlage wesentlich ver�ndern sollte.
U1 TV gelangte hiergegen am 20. Dezember 2007 mit dem Antrag an das Bundesverwaltungsgericht, die Verf�gung des BAKOM aufzuheben und die Cablecom anzuweisen, ihr Programm auf dem bisherigen Kanal analog zu verbreiten; eventuell sei die Cablecom zu verpflichten, das Programm auf dem analogen Netz auf einem Kanal auszustrahlen, der auf einen schweizerischen Veranstalter und das besondere Interesse an einem Schweizer Programm mit ausgebauter Sportberichterstattung geb�hrend R�cksicht nehme. Der Instruktionsrichter hielt die Cablecom gleichentags superprovisorisch an, das Programm von U1 TV vorerst auf dem analogen Netz und dem bisherigen Kanal zu belassen. Am 15. Januar 2008 wies er das Gesuch auf Erlass einer entsprechenden vorsorglichen Massnahme ab, wogegen die U1 TV erfolglos an das Bundesgericht gelangte (Urteil 2C_109/2008 vom 10. M�rz 2008).
Mit Urteil vom 20. November 2008 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde von U1 TV in der Sache ab: Diese habe BGE 135 II 296 S. 299keinen Leistungsauftrag im Sinne des neuen Rechts, welcher eine Zugangsberechtigung zum Leitungsnetz der Cablecom begr�nden w�rde (Art. 59 Abs. 1 lit. b RTVG). Da die Cablecom nach altem Recht nicht verpflichtet gewesen sei, das Programm von U1 TV zu verbreiten, bestehe auch kein entsprechender �bergangsrechtlicher Anspruch (Art. 110 Abs. 2 lit. b RTVG). Das Programm von U1 TV trage - trotz des geplanten und teilweise umgesetzten Schweizer Sportfernsehens (SSF) - nicht in einer Weise zur Erf�llung des verfassungsrechtlichen Auftrags von Radio und Fernsehen bei, welche es rechtfertigen w�rde, mit einer Aufschaltverf�gung in die Vertragsfreiheit der Cablecom einzugreifen (Art. 60 RTVG).
2. 2.1 Seit dem Inkrafttreten des neuen Radio- und Fernsehgesetzes auf den 1. April 2007 unterstehen die Kabelnetzbetreiber - dem Prinzip der Technologieneutralit�t und der Einheitsbehandlung aller Anbieter von �bermittlungsdiensten entsprechend - bez�glich ihrer �bertragungsleistungen den fernmelderechtlichen Bestimmungen (vgl. NOBEL/WEBER, Medienrecht, 3. Aufl. 2007, 7. Kapitel, Rz. 71 ff.). Sind Veranstalter und Verteiler eines Programmes nicht identisch, stellt sich die Frage nach dem Zugang zu den - trotz Breitbandangeboten - beschr�nkten Verbreitungskapazit�ten (vgl. ROLF H. WEBER, Zugang zu Kabelnetzen [im Folgenden: Kabelnetze], 2003, S. 81 Ziff. 3.3; AUER/MALINVERNI/HOTTELIER, Droit constitutionnel suisse, Bd. II, 2. Aufl. 2006, Rz. 588; NOBEL/WEBER, a.a.O., 7. Kapitel, Rz. 72). Dabei geht das Gesetz vom Grundsatz der Vertragsfreiheit zwischen den Programmveranstaltern und den Fernmeldedienstanbieterinnen aus (Botschaft vom 18. Dezember 2002 zur Totalrevision des Bundesgesetzes �ber Radio und Fernsehen, BBl 2003 1630 ff. Ziff. 1.3.8 und 2.1.3.1). Im �ffentlichen Interesse bestehen jedoch rundfunkrechtliche Vorgaben, welche die Fernmeldedienstanbieterinnen in der Wahl ihrer Programme beschr�nken. Diese Regeln (sog. "Must carry"-Rules) legen fest, welche Programmveranstalter von einer Fernmeldedienstanbieterin von Gesetzes wegen ber�cksichtigt werden m�ssen und unter welchen Bedingungen dies zu geschehen hat (vgl. NOBEL/WEBER, a.a.O., 7. Kapitel, BGE 135 II 296 S. 300Rz. 74, und 10. Kapitel, Rz. 92 ff.; WEBER, Kabelnetze, a.a.O., S. 78 ff.; derselbe, Rundfunkrecht, 2008, Einleitung, N. 62). Programme, die in besonderem Masse zur Erf�llung des verfassungsrechtlichen Leistungsauftrags beitragen, werden dadurch gesetzlich privilegiert. Die rundfunkrechtlichen Verbreitungspflichten beschr�nken die Wirtschaftsfreiheit und die Eigentumsgarantie der Netzbetreiber; sie m�ssen deshalb den Anforderungen von Art. 36 BV gen�gen, d.h. sie haben auf einer gesetzlichen Grundlage zu beruhen, im �ffentlichen Interesse zu liegen und verh�ltnism�ssig zu sein; zudem d�rfen sie den Kerngehalt der Grundrechte nicht aush�hlen (vgl. BGE 135 II 224 E. 3.2.1 [Kurzberichterstattungsrecht]). Im Spannungsfeld der Radio- und Fernsehfreiheit der Veranstalter (Art. 16 und 17 BV), der Erfordernisse der verfassungsrechtlichen Vorgaben an das audiovisuelle Mediensystem (Art. 93 BV) und der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) bzw. der Wirtschafts- (Art. 27 BV) und Netzwerkfreiheit der Fernmeldedienstanbieter soll �ber die Aufschaltregeln ein m�glichst grundrechtskonformer Interessenausgleich im Einzelfall geschaffen werden (vgl. RHINOW/SCHEFER, Schweizerisches Verfassungsrecht, 2. Aufl. 2009, Rz. 1645; WEBER, Kabelnetze, a.a.O., S. 67 ff.; ROBERTO PEDUZZI, Meinungs- und Medienfreiheit in der Schweiz, 2004, S. 132 f.).
2.2 2.2.1 Der Konzessionspflicht unterworfen sind nach dem neuen Radio- und Fernsehgesetz (abgesehen von der SRG, die einen gesetzlichen Anspruch auf eine Konzession hat [Art. 25 RTVG]) nur noch die Veranstalter mit Leistungsauftrag (mit oder ohne Geb�hrenanteil [Art. 38 und 43 RTVG]). Andere private Anbieter bed�rfen keiner Konzession mehr. F�r sie besteht lediglich eine allgemeine Meldepflicht (Art. 3 lit. a RTVG; WEBER, Rundfunkrecht, a.a.O., N. 8 ff. zu Art. 3 RTVG); zudem m�ssen sie gewisse Auskunfts-, Berichterstattungs- und Aufzeichnungspflichten beachten (Art. 16 ff. RTVG). Sie sind von der Bezahlung der Konzessionsabgabe befreit und k�nnen ihre T�tigkeit auf dem Markt unter vereinfachten Bedingungen aufnehmen (vgl. NOBEL/WEBER, a.a.O., 8. Kapitel, Rz. 52 ff.), profitieren umgekehrt jedoch nicht vom Zugangsrecht nach Art. 59 RTVG (WEBER, Rundfunkrecht, a.a.O., N. 5 zu Art. 59 RTVG). Danach sind nur die Programme der SRG im Rahmen der Konzession (Abs. 1 lit. a) sowie die �brigen Programme, "f�r die eine Konzession mit Leistungsauftrag besteht" (Abs. 1 lit. b), im jeweiligen Versorgungsgebiet zwingend und regelm�ssig BGE 135 II 296 S. 301unentgeltlich (vgl. Art. 59 Abs. 5 RTVG; WEBER, Rundfunkrecht, a.a.O., N. 12 zu Art. 59 RTVG) �ber Leitungen zu verbreiten. Der Bundesrat kann zudem Programme ausl�ndischer Veranstalter bezeichnen, welche wegen ihres "besonderen Beitrages zur Bildung, zur kulturellen Entfaltung oder zur freien Meinungsbildung" �ber ein entsprechendes Zugangsrecht verf�gen sollen (Art. 59 Abs. 2 RTVG). Er legt die H�chstzahl der zugangsberechtigten Programme im Rahmen der technischen M�glichkeiten der Fernmeldedienstanbieterinnen fest (Art. 59 Abs. 3 RTVG). Zur Verbreitung ist in erster Linie diejenige Anbieterin gehalten, die im Versorgungsgebiet bereits Programme verbreitet und dabei am meisten Haushalte erreicht (Art. 59 Abs. 4 RTVG).
2.2.2 Neben dem Zugangsrecht nach Art. 59 RTVG besteht als "Must carry"-Regelung zugunsten aller Veranstalter (d.h. auch solcher ohne Leistungsauftrag) die Aufschaltverpflichtung nach Art. 60 RTVG. Danach h�lt das Bundesamt auf Gesuch eines Programmveranstalters eine Fernmeldedienstanbieterin f�r eine bestimmte Dauer zur leitungsgebundenen Verbreitung eines Programms in einem bestimmten Gebiet an, sofern (1) "das Programm in besonderem Mass zur Erf�llung des verfassungsrechtlichen Auftrags beitr�gt" (Art. 60 Abs. 1 lit. a RTVG) und (2) "der Fernmeldedienstanbieterin die Verbreitung unter Ber�cksichtigung der verf�gbaren �bertragungskapazit�ten sowie der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit zumutbar" erscheint (Art. 60 Abs. 1 lit. b RTVG). Der Bundesrat legt die H�chstzahl der Programme fest (Art. 60 Abs. 2 RTVG). Erbringt der Programmveranstalter die in der Verf�gung festgehaltenen Leistungen nicht mehr, kann ihm das Zugangsrecht zum Leitungsnetz vor Ablauf der verf�gten Dauer entzogen werden (Art. 60 Abs. 3 RTVG). Diese Regelung weicht vom bisherigen Recht insofern ab, als das BAKOM einen Kabelnetzbetreiber nach Art. 47 aRTVG auf Gesuch hin nur dazu verpflichten konnte, das Programm eines Veranstalters zu verbreiten, wenn dessen Netz �ber freie Kapazit�ten verf�gte oder das zu verbreitende Programm in besonderer Weise den allgemeinen rundfunkrechtlichen Zielen diente, dem Programmveranstalter das Erstellen einer eigenen technischen Infrastruktur nicht zumutbar war und er dem Kabelnetzbetreiber zudem die Aufwendungen angemessen ersetzte (vgl. WEBER, Kabelnetze, a.a.O., S. 79).
3. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich vor Bundesgericht zu Recht nicht mehr auf das Zugangsrecht im Sinne von Art. 59 RTVG: Zwar BGE 135 II 296 S. 302bestehen Konzessionen f�r Radio- und Fernsehprogramme, die auf Grund des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1991 �ber Radio und Fernsehen (aRTVG; AS 1992 601) erteilt worden sind, grunds�tzlich bis zu ihrem Ablauf fort, falls der Veranstalter nicht ausdr�cklich darauf verzichtet. Die Beschwerdef�hrerin hat ihre altrechtliche Konzession zur�ckgegeben, womit sie sich heute nicht mehr auf diese berufen kann. Auch ohne diesen Verzicht h�tte sie aus Art. 59 Abs. 1 RTVG nichts zu ihren Gunsten ableiten k�nnen: Auf Konzessionen, die weiter gelten, sind �bergangsrechtlich die Bestimmungen �ber solche mit Leistungsauftrag nach Art. 22 sowie die Artikel 44-50 RTVG sinngem�ss anwendbar (Art. 107 Abs. 6 RTVG; vgl. WEBER, Rundfunkrecht, a.a.O., N. 5 zu Art. 107 RTVG). Das Gesetz nimmt dabei keinen Bezug auf Art. 59 RTVG. Ein Zugangsrecht f�r altrechtlich konzessionierte Veranstalter, deren Programme nur �ber Kabel verbreitet wurden, besteht bloss dann fort, wenn ein solches bereits gest�tzt auf Art. 47 aRTVG verf�gt worden ist. Dies ergibt sich (e contrario) aus Art. 110 Abs. 2 und 3 RTVG, wonach f�r die Leitungskonzession�re Art. 47 Abs. 1 aRTVG betreffend die Verbreitung der Programme anderer Programmveranstalter weiter gilt und erst endet, wenn deren Verbreitung (nach den Art. 59 und 60 RTVG) im Bedienungsgebiet rechtskr�ftig gekl�rt ist, l�ngstens aber nach f�nf Jahren (vgl. BBl 2003 1569 ff., dort S. 1749; vgl. WEBER, Rundfunkrecht, a.a.O., N. 3 zu Art. 110 RTVG). Wurde altrechtlich keine solche getroffen, hat der bisherige Programmveranstalter unter neuem Recht keinen Zugangsanspruch im Sinne von Art. 59 RTVG. Die Regelung gilt nur f�r Konzessionen mit Leistungsauftrag (mit oder ohne Geb�hrenanteil), nicht auch f�r die (neurechtlich) lediglich meldepflichtigen Programme, welche nicht bereits altrechtlich von einem "Must carry"-Status profitierten.
4. 4.1 Die Vorinstanzen haben es abgelehnt, dem Aufschaltersuchen der Beschwerdef�hrerin nach Art. 60 RTVG zu entsprechen. Das BAKOM ging davon aus, dass das geplante Sportmodul in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Sportfernsehen aufgrund der eingereichten Unterlagen mittelfristig nicht die Sendezeit erreichen d�rfte, welche in Aussicht gestellt werde; die Situation erscheine noch sehr ungewiss. Das Sportmodul sei "sicher geeignet", einen bedeutenden Beitrag an den verfassungsm�ssigen Auftrag zu leisten, da dem Sport eine wichtige gesellschaftliche und integrative Funktion zukomme und er "einen gemeinsamen Faktor �ber BGE 135 II 296 S. 303Sprachgrenzen, Religionen, Kulturen, Bildungshintergrund etc. hinweg darstellen" k�nne. Hinzu komme, dass in erster Linie offenbar Sportarten ber�cksichtigt w�rden, die bei der SRG zu kurz k�men, weshalb die entsprechenden Pl�ne auch komplement�r wirkten. Zurzeit sei indessen nicht hinreichend absehbar, wieviel Sport im Programm von U1 TV tats�chlich ausgestrahlt werden k�nne; aus den widerspr�chlichen Angaben der Gesuchstellerin werde auch nicht klar, wie sich das �brige Programm pr�sentieren werde. Soweit ersichtlich, seien weiterhin sehr viele Call-In-Sendungen mit kostenpflichtigen Mehrwertdienst-Nummern geplant, daneben best�nden gewisse Sendungen mit Werbecharakter ("Shiva"). Selbst wenn - wie angeboten - auf den bisherigen Schwerpunkt erotischer Beitr�ge und entsprechender Werbebl�cke verzichtet w�rde, sei gesamthaft zurzeit kein hinreichendes �ffentliches Interesse an den in Aussicht gestellten publizistischen Leistungen ersichtlich, welches es rechtfertigen w�rde, die Cablecom durch einen Eingriff in deren Vertragsfreiheit rundfunkrechtlich zu verpflichten, das Programm der Beschwerdef�hrerin mit den geplanten Modifikationen analog auszustrahlen. Es stehe U1 TV frei, erneut hierum zu ersuchen, falls sich die Sachlage wesentlich ver�ndern sollte.
4.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat diese �berlegungen nach eingehender Pr�fung am 20. November 2008 best�tigt. Sein Entscheid ist entgegen der Kritik der Beschwerdef�hrerin nicht bundesrechtswidrig:
4.2.1 Art. 60 Abs. 1 RTVG setzt (unter anderem) voraus, dass das Programm, dessen hoheitlich angeordnete Aufschaltung beantragt wird, "in besonderem Mass zur Erf�llung des verfassungsrechtlichen Auftrags" beitr�gt. Nur in diesem Fall kann das BAKOM eine Fernmeldedienstanbieterin anhalten, ein Angebot als "Must carry"- Programm zu verbreiten. Die entsprechende Voraussetzung ist zwar sehr offen formuliert, l�sst sich in ihrem verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Kontext jedoch hinreichend konkretisieren: Ziel der Verfassungsvorgaben ist ein m�glichst offenes und freiheitliches Mediensystem. Nach Art. 93 Abs. 2 BV sollen Radio und Fernsehen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung beitragen. Sie ber�cksichtigen die Besonderheiten des Landes und die Bed�rfnisse der Kantone. Der Leistungsauftrag gew�hrleistet im Rahmen der Rechtsordnung die Vielfalt des Meinungsaustauschs bez�glich aller gesellschaftlich und individuell relevanten Belange in einer BGE 135 II 296 S. 304demokratisch-pluralistischen Gesellschaft (vgl. RHINOW/SCHEFER, a.a.O., Rz. 1649 ff.; AUBERT/MAHON, Petit commentaire de la Constitution f�d�rale de la Conf�d�ration suisse (...), 2003, N. 13 ff. zu Art. 93 BV). Diese reichen von der kulturellen Entfaltung, inklusive der Bildung, �ber die politische meinungsvermittelnde und -bildende Kommunikation bis zur (ebenfalls sozialrelevanten) Unterhaltung (vgl. FRANZ ZELLER, in: Grundrechte in der Schweiz, M�ller/Schefer [Hrsg.], 4. Aufl. 2008, S. 458; kritisch bez�glich der Unterhaltung: GIOVANNI BIAGGINI, BV, Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [...], 2007, N. 10 zu Art. 93 BV). Die Nennung der landesspezifischen Besonderheiten und der Bed�rfnisse der Kantone in Art. 93 Abs. 2 BV verweist auf die Bedeutung der Vielsprachigkeit, der f�deralistischen Grundstruktur, der kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Traditionen auf allen Ebenen der Gesellschaft und in all ihren regionalen Gliederungen (vgl. HERBERT BURKERT, in: Die schweizerische Bundesverfassung, Ehrenzeller und andere [Hrsg.], 2. Aufl. 2008, N. 8 zu Art. 93 BV). Im Rahmen dieser Vorgaben sollen Tatsachen und Ereignisse jeweils sachgerecht wiedergegeben werden und das Mediensystem (sowie die einzelnen Programme) die gesellschaftliche Vielfalt widerspiegeln (vgl. Art. 4 RTVG; BGE 134 I 2 E. 3.1; BGE 125 II 497 E. 2a S. 501; FRANZ ZELLER, �ffentliches Medienrecht, 2004, S. 237 f.).
4.2.2 Will ein privater (nur meldepflichtiger) Programmveranstalter eine Aufschaltung im Sinne von Art. 60 RTVG erwirken, muss er in seinem Gesuch �berzeugend darlegen, dass und inwiefern sein Angebot einen "besonderen" Beitrag zur Erf�llung dieser verfassungsrechtlichen Ziele leistet (BBl 2003 1720 [zu Art. 69 E-RTVG]). Nur inhaltlich als "besonders wertvoll" einzustufende Programme sollen - so der Bundesrat in seiner Botschaft - in den Genuss einer Aufschaltverf�gung nach Art. 60 RTVG kommen und vom Status eines "Must carry"-Programms profitieren k�nnen (BBl a.a.O.). Dabei dienen die programmrechtlichen Anforderungen als "Orientierungshilfe", denen die konzessionierten Veranstalter bzw. ausl�ndischen Sender f�r ihr Zugangsrecht nach Art. 59 Abs. 1 RTVG zu gen�gen haben (so BBl a.a.O.): Nach Art. 38 RTVG k�nnen Konzessionen mit Leistungsauftrag und Geb�hrenanteil an Veranstalter lokal-regionaler Programme erteilt werden, die ein Gebiet ohne ausreichende Finanzierungsm�glichkeit mit Radio- und Fernsehprogrammen versorgen, welche "die lokalen oder regionalen Eigenheiten durch umfassende Information insbesondere �ber BGE 135 II 296 S. 305politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenh�nge ber�cksichtigen sowie zur Entfaltung des kulturellen Lebens im Versorgungsgebiet beitragen" (WEBER, Rundfunkrecht, a.a.O., N. 7 ff. zu Art. 38 RTVG). Anderen Programmveranstaltern mit Leistungsauftrag, aber ohne Geb�hrenanteil, kann eine Konzession erteilt werden, wenn (a) ihr "Programm in einem Gebiet die lokalen oder regionalen Eigenheiten durch umfassende Information insbesondere �ber politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenh�nge ber�cksichtigt sowie zur Entfaltung des kulturellen Lebens im Versorgungsgebiet" oder (b) "in einer Sprachregion" anderweitig "in besonderem Mass zur Erf�llung des verfassungsrechtlichen Leistungsauftrags beitr�gt" (Art. 43 RTVG; WEBER, Rundfunkrecht, a.a.O., N. 5 ff. zu Art. 43 RTVG). Als ausl�ndische Programme, die nach Art. 59 Abs. 2 RTVG �ber Leitungen zu verbreiten sind, fallen nach Art. 52 der Radio- und Fernsehverordnung vom 9. M�rz 2007 (RTVV; SR 784.401) Angebote in Betracht, die einen "besonderen Beitrag zur Erf�llung des verfassungsrechtlichen Leistungsauftrags namentlich dadurch erbringen, dass sie (a) im Rahmen aufw�ndiger redaktioneller Formate vertieft �ber gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche oder kulturelle Ph�nomene berichten; (b) k�nstlerischen Filmproduktionen breiten Raum gew�hren; (c) besondere redaktionelle Beitr�ge zur Bildung des Publikums liefern, (d) besondere redaktionelle Beitr�ge f�r jugendliche, alte oder sinnesbehinderte Menschen ausstrahlen oder (e) regelm�ssig schweizerische Beitr�ge ausstrahlen bzw. sich regelm�ssig mit schweizerischen Themen befassen".
4.3 Das vorgesehene Gesamtprogramm der Beschwerdef�hrerin gen�gte - wie das Bundesverwaltungsgericht ohne Verletzung von Bundesrecht annehmen durfte - den in diesem Sinn konkretisierten Anforderungen von Art. 60 Abs. 1 RTVG nicht: Zwar bestand hinsichtlich des Sportfernsehens, welches dem Breitensport bzw. Sportarten und -veranstaltungen gewidmet sein sollte, die in den Programmen der SRG nur punktuell ber�cksichtigt werden, ein erg�nzender informativer Ansatz, doch war das Projekt zum Beurteilungszeitpunkt noch weitgehend in einem konzeptionellen Stadium, welches mit zahlreichen Unsicherheiten (�bertragungsrechte usw.) belastet war. Die vorgesehenen st�ndlichen Kurznachrichten sowie die geplanten, mehr oder weniger regelm�ssigen Berichte �ber die Sessionen der Eidgen�ssischen R�te konnten ebenso wenig als "umfassende" Information �ber politische, wirtschaftliche und soziale BGE 135 II 296 S. 306Zusammenh�nge im obgenannten Sinn gelten wie die verschiedenen Dokumentarbeitr�ge im "Soap"-Stil ("Polizei: 24 Stunden im Einsatz", "Gstaad zwischen Tradition und Top-Tourismus", "Schlaflos im Pfuusbus: Obdachlos in der Schweiz" usw.). Die Aufschaltpflicht nach Art. 60 Abs. 1 lit. a RTVG setzt nicht nur einzelne Sendungen voraus, die geeignet sind, im normalen Rahmen (auch) einen Beitrag zur Information der Zuschauer oder zur kulturellen Entfaltung (Musik[werbe]sendungen "Alpenwelle, Ralph Martens pr�sentiert" usw.) zu leisten, sondern ein originelles und finanziell realistisches Gesamtprogramm, das �ber die bestehenden konzessionierten Angebote hinaus zur Erf�llung des verfassungsrechtlichen Auftrags beitr�gt und die bestehende audiovisuelle Medienlandschaft im Versorgungsgebiet thematisch tats�chlich sinnvoll erg�nzt und bereichert ("Mehrwert"-Erfordernis). Der Grossteil des Programms der Beschwerdef�hrerin bestand nach den eingereichten Rastern weiterhin aus Quiz- und Talksendungen, bei denen Zuschauer �ber Mehrwertdienstnummern an Gewinnspielen teilnehmen sowie Lebens- und Gesundheitsberatungsgespr�che f�hren konnten. Mit dem Bundesverwaltungsgericht ist deshalb davon auszugehen, dass - trotz einzelner Schritte in Richtung eines gesteigerten Beitrags zum verfassungsrechtlichen Leistungsauftrag - ein erheblicher Teil des geplanten bzw. ausgestrahlten Programms weiterhin aus Produktionen (Call-In, Erotik, Wahrsagerei usw.) bestand, die zur Verwirklichung des Programmauftrags (abgesehen allenfalls von einem gewissen Unterhaltungswert f�r ein bestimmtes Zielpublikum) nichts derart Wesentliches bzw. Neues beitrugen, dass es sich gerechtfertigt h�tte, im �ffentlichen Interesse in die Freiheit der Cablecom einzugreifen, das Angebot auf ihrem Netz im Rahmen der rundfunkrechtlichen Vorgaben unter m�glichst weitgehender Wahrung ihrer verfassungsm�ssigen Rechte selber bestimmen zu k�nnen (vgl. BGE 135 II 224 E. 3 [Kurzberichterstattungsrecht]). Dies gilt um so mehr, als das Programm der Beschwerdef�hrerin lediglich nicht mehr analog verbreitet werden sollte, ihr gleichzeitig aber eine Ausstrahlung im digitalen Grundprogramm angeboten wurde.
4.4 Was die Beschwerdef�hrerin hiergegen einwendet, vermag nicht zu �berzeugen:
4.4.1 Soweit sie darauf hinweist, dass die vom Bundesrat festgelegte H�chstzahl von in einem bestimmten Gebiet analog zu verbreitenden Fernsehprogrammen von 25 (vgl. Art. 53 lit. c RTVV) BGE 135 II 296 S. 307nicht ausgesch�pft sei, verkennt sie, dass diese Bestimmung dem Schutz der Fernmeldedienstanbieterinnen dient (vgl. den Erl�uternden Bericht des UVEK vom 8. Juni 2006 f�r die Anh�rung zum Entwurf f�r eine total revidierte Radio- und Fernsehverordnung [RTVV], S. 26 Art. 49). Die Tatsache, dass weniger "Must carry"- Programme aufgeschaltet sind, als theoretisch (maximal) m�glich w�ren, verschafft ihr keinen Anspruch auf eine Aufschaltverf�gung (vgl. WEBER, Rundfunkrecht, a.a.O., N. 9 zu Art. 59 RTVG). Nur wenn die Voraussetzungen von Art. 60 Abs. 1 RTVG erf�llt sind und zus�tzlich die H�chstzahl von Art. 53 lit. c RTVV eine entsprechende Aufschaltung zul�sst, kann das BAKOM mit einer Verf�gung in die Vertragsfreiheit der Fernmeldedienstanbieterinnen eingreifen und diese bis zum festgelegten bundesr�tlichen Maximalwert anhalten, auf ein bisher ausgestrahltes Programm ohne "Must carry"-Status zu verzichten. Die neue Regelung unterscheidet sich in diesem Punkt von Art. 47 Abs. 1 aRTVG, der bei freien Kapazit�ten eine Verpflichtung zur Aufschaltung ohne Pr�fung der weiteren Voraussetzungen zuliess (vgl. ZELLER, �ffentliches Medienrecht, a.a.O., S. 277).
4.4.2 Cablecom verf�gt zurzeit �ber keine freien analogen Pl�tze mehr, obwohl die Maximalzahl von "Must carry"-Programmen (noch) nicht ausgesch�pft ist. Sie l�ste ihren Vertrag mit U1 TV auf, um f�r einen vierten HDTV-Sender (BBC-HD) Raum zu schaffen. Kapazit�tsengp�sse bei einer �bertragungsinfrastruktur bilden regelm�ssig einen sachlichen Grund, um einen Verbreitungsvertrag (ordentlich) aufl�sen zu k�nnen. Zwar sollen die verschiedenen Veranstalter m�glichst chancengleich und diskriminierungsfrei behandelt werden (vgl. BBl 2003 1714); dies bedeutet aber nicht, dass rundfunk- und allenfalls wettbewerbsrechtlich einzelne Programme nicht aufgrund objektiver, sachlicher Kriterien ungleich behandelt werden d�rften. Eine rasche Digitalisierung leistet dank der damit m�glichen Erweiterung der Programmangebote ebenfalls einen Beitrag zur Verwirklichung des verfassungsm�ssigen Leistungsauftrags (vgl. THOMAS STEINER, in: Medialex 2009 S. 48); die Fernmeldedienstanbieterinnen sollen im �ffentlichen Interesse ihre Netze zudem auch schrittweise auf k�nftige Technologien (hochaufl�sendes Fernsehen usw.) ausrichten k�nnen.
4.4.3 Entgegen den Einwendungen der Beschwerdef�hrerin ist es nicht rechtswidrig, wenn sich das Bundesverwaltungsgericht bei der BGE 135 II 296 S. 308�berpr�fung des unbestimmten Rechtsbegriffs des "besonderen Masses" der Erf�llung des verfassungsrechtlichen Auftrags eine gewisse Zur�ckhaltung auferlegt und nicht ohne Not in den Beurteilungsspielraum des f�r die verfassungskonforme Ausgestaltung des rundfunkrechtlichen Mediensystems verantwortlichen Bundesamts eingegriffen hat. Auch eine Rechtsmittelbeh�rde, der volle Kognition zusteht, soll in Gewichtungsfragen den Beurteilungsspielraum der Vorinstanz respektieren. Sie muss zwar eine unangepasste Entscheidung korrigieren, darf aber die Wahl unter mehreren sachgerechten L�sungen der Vorinstanz �berlassen. Wenn es um die Beurteilung technischer oder wirtschaftlicher Spezialfragen geht, kann sie sich eine gewisse Zur�ckhaltung auferlegen, ohne damit ihre Kognition in unzul�ssiger Weise zu beschr�nken (BGE 131 II 680 E. 2.3.2 mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, dass es Programme gebe, die - wie etwa ARTE - quotenm�ssig weniger Erfolg h�tten als ihres, verkennt sie, dass es sich dabei (zumindest zum Teil) um "Must carry"-Programme handelt, welche Cablecom von Gesetzes wegen analog verbreiten muss. Im �brigen sind m�glichst hohe Einschaltquoten nicht Teil des verfassungsrechtlichen Programmauftrags, auch wenn die Unterhaltung eines der im Rahmen von Art. 93 Abs. 2 BV zu ber�cksichtigenden Kriterien bildet.
4.4.4 Unberechtigt ist schliesslich auch die Kritik, die Vorinstanz habe zu stark auf das bisherige und nicht gen�gend auf das geplante Programm abgestellt: Sowohl das BAKOM wie das Bundesverwaltungsgericht legten ihrer Beurteilung die von der Beschwerdef�hrerin eingereichten, zum Teil widerspr�chlichen bzw. noch nicht voll ausgereiften Programmraster zugrunde; nach ihren eigenen Ausf�hrungen war es der Beschwerdef�hrerin damals "noch nicht gelungen, die Erotik aus dem Nachtprogramm und aus dem Teletext zu nehmen", da der Vertragspartner "zun�chst entgegen den Annahmen von U1 TV auf der vollst�ndigen Erf�llung des bis August 2008 laufenden Vertrags" bestanden habe, weshalb auch dieser Aspekt bei der Beurteilung des Umfangs des Beitrags zur Erf�llung des verfassungsrechtlichen Auftrags mitber�cksichtigt werden durfte. Es h�tte an der Beschwerdef�hrerin gelegen, dem BAKOM ein gangbares, widerspruchsfreies Gesamtkonzept zu unterbreiten bzw. ihm ein solches zumindest glaubhaft darzutun. Das Bundesamt wies in seinen Erw�gungen ausdr�cklich hierauf hin, indem es erkl�rte, ein erg�nztes, ausgereifteres Gesuch erneut pr�fen zu BGE 135 II 296 S. 309wollen. Wenn das Schweizer Sportfernsehen in der Folge auf eine weitere Zusammenarbeit mit U1 TV verzichtet und sein Projekt eigenst�ndig realisiert hat, kann dies nicht dem BAKOM vorgeworfen werden.
art. 110 al. 2 et 3 LRTV suite... ,
Art. 47 Abs. 1 aRTVG,
Art. 60 Abs. 1 RTVG,
Art. 110 Abs. 2 lit. b RTVG,
Art. 47 aRTVG,
Art. 59 Abs. 1 RTVG,
Art. 53 lit. c RTVV,
Art. 59 Abs. 1 lit. b RTVG,
Art. 16 ff. RTVG,
Art. 59 Abs. 5 RTVG,
Art. 107 Abs. 6 RTVG,
Art. 107 RTVG,
Art. 110 RTVG,
Art. 4 RTVG