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Timestamp: 2018-02-24 00:58:48
Document Index: 128023857

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 35', '§ 103', '§ 103', '§ 103', '§ 103', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 105', '§ 108', '§ 115', '§ 116', '§ 117', '§ 129', '§ 130', '§ 131', '§ 132', '§ 133', '§ 1', '§ 1', '§ 47', '§ 47', '§ 1', '§ 1', '§ 108', '§ 108', '§ 108', '§ 108', '§ 103', '§ 41', '§ 129', '§ 812', '§ 108', '§ 108', '§ 1', 'Art. 43', 'Art. 47', '§ 346', '§ 1', '§ 104', '§ 392', '§ 392', '§ 392', '§ 1', '§ 7', '§ 32', 'Art. 43', '§ 17', '§ 335', '§ 1', '§ 1', '§ 41', '§ 43', '§ 1', '§ 91', '§ 103', '§ 21', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 108', '§ 108', '§ 108', '§ 108', '§ 1', '§ 1', '§ 34', '§ 1', '§ 1']

Kapitel 5: Zusammenfassung und Schlussbetrachtung : Die insolvenzrechtliche Erfassung von Bankgeschäften und Finanzdienstleistungsverträgen
Wie die Finanzmarktkrise eindrücklich gezeigt hat, versetzt die Insolvenz eines Kredit- bzw. eines Finanzdienstleistungsinstituts alle Beteiligten in eine schwierige Lage. Diese Arbeit ist an der Schnittstelle zwischen Bank- und Insolvenzrecht angesiedelt und bietet einen umfassenden Überblick über die insolvenzrechtliche Abwicklung der in § 1 Abs. 1 S. 2,Abs. 1a S. 2 KWG aufgeführten Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen. Es werden die Besonderheiten derartiger Verträge herausgearbeitet und deren Auswirkungen im Insolvenzverfahren aufgezeigt. Im Vordergrund der Studie steht dabei die Frage, ob die Insolvenzordnung sowie das Insolvenznebenrecht, insbesondere mit Blick auf den Gläubigergleichbehandlungsgrundsatz, diese Besonderheiten berücksichtigen kann oder sogar muss.
9783653984538
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-04042-5
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. XXIV, 565 S.
Kapitel 5: Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
A. Die Abwicklung eines Kreditinstituts bzw. Finanzdienstleistungsinstituts als Herausforderung für das Insolvenzrecht
Die Insolvenz eines Kreditinstituts bzw. eines Finanzdienstleistungsinstituts versetzt die Betroffenen in eine schwierige Lage, die über die Komplikationen einer „normalen“ Insolvenzeröffnung hinausreicht. Im Gegensatz zu den meisten Insolvenzschuldnern sind Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitut in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt und bestimmen den Wirtschaftsverkehr maßgeblich. Sie schaffen eine wesentliche Grundlage für einen globalen und effizienten Wirtschaftsraum, indem sie die Markteilnehmer mit Finanzinstrumenten versorgen und damit als Bindeglied zwischen den Unternehmen und den das Kapital zuführenden Anlegern fungieren. Daneben stellen sie unmittelbar Finanzmittel zur Verfügung und ermöglichen somit erst eine Teilnahme am Wirtschaftsverkehr. Gerät nun ein Kreditinstitut bzw. ein Finanzdienstleistungsinstitut in einen finanziellen Engpass und kann den Wünschen seiner Kunden nicht mehr nachkommen, büßt sowohl der spätere Insolvenzschuldner als auch die gesamte Finanzbranche an Vertrauen ein. Die Anleger unterlassen die für den Wirtschaftsverkehr notwendigen Investitionen in andere Unternehmen, die Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute verlieren erheblich an eigener Finanzkraft und den finanzierungsbedürftigen Unternehmen steht kein neuer Geldzufluss von Dritten vermittelt durch die Kreditinstitute bzw. Finanzdienstleistungsinstitute oder direkt aus deren Mitteln zur Verfügung. Der Verlust der Handlungs- und Zahlungsfähigkeit und das sich anschließende Insolvenzverfahren wirken demzufolge weit über die direkten vertraglichen Beziehungen hinaus.
Primäres Ziel wäre es folglich, ein finanzielles Scheitern von Kreditinstituten oder Finanzdienstleistungsinstituten zu verhindern. Da aber gerade die spekulativen Geschäfte, die einen nicht unwesentlichen Teil der...
A. Die Krise von Finanzintermediären
Kapitel 2: Insolvenzrechtliche Grundlagen
A. Die Gläubigergleichbehandlung
I. Dogmatische Herleitung der par conditio creditorum
1. Haftungsrechtlicher Ansatz
2. Verfassungsrechtlicher Ansatz
3. Allgemeiner privatrechtlicher Ansatz
5. Modifizierter haftungsrechtlicher Ansatz
a) Publizitätsabhängige und publizitätsunabhängige Sicherungsrechte
aa) Sicherungseigentum
bb) Sicherungsgrundschuld
b) Gegenseitige Verträge
c) Konsequenz aus den dargestellten Beispielen
II. Konsequenzen für den weiteren Verlauf der Arbeit
B. Insolvenz eines Kreditinstituts als gesellschaftsrechtliches Problem
I. Genossenschaftsbanken
II. Private Geschäftsbanken
1. Die Aktiengesellschaft (AG) in der Insolvenz
2. Die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) inder Insolvenz
3. Die Kommanditgesellschaft (KG) in der Insolvenz
III. Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute
C. Maßnahmen zur Krisenbewältigung
I. § 45 KWG
II. § 46 KWG
III. § 46 b KWG
IV. § 35 Abs. 2 Nr. 4 KWG
D. Abwicklung gegenseitiger Verträge in der Insolvenz
I. Verträge mit Abschluss vor der Insolvenzeröffnung
1. Normative Grundlage
2. Die Generalklausel (§ 103 InsO)
a) Schutzzweck
b) Rechtliche Wirkung
aa) Problemkreise
bb) Die Erlöschenstheorie
cc) Die modifizierte Erlöschenstheorie
dd) Alternativansatz
ee) Schlussfolgerung
3. Erfüllungsrechte (§ 103 Abs. 1 InsO)
a) Vertragsanforderung: „schwebender“ Vertrag
aa) Gegenseitigkeitserfordernis
bb) Fälligkeit der Leistung
cc) Unvertretbare Handlungen
dd) Notwendigkeit eines Erfolgseintritts
ee) Fast vollständige Erfüllung
ff) Erfüllungssurrogate
gg) Vorleistungspflicht
hh) Rückgewährschuldverhältnisse
b) Erfüllungsrecht des Insolvenzverwalters
c) Erfüllungsmöglichkeit des Insolvenzschuldners
d) Handhabung von Lösungsklauseln
4. Ablehnungsrecht (§ 103 Abs. 2 S. 1 InsO)
a) Untergang des Erfüllungsanspruchs
b) Erfüllungsmöglichkeit des Vertragspartners
c) Zulässigkeit einer Pauschalierung von Schadensersatzforderungen im Falle der Erfüllungsablehnung
d) Entgangener Gewinn als ersatzfähiger Schaden
5. Aufforderungsrechte (§ 103 Abs. 2 S. 2, 3 InsO)
6. Rückleistungsanspruch des Insolvenzverwalters
7. Behandlung nicht „schwebender“ Verträge
8. Sonderreglungen nach §§ 104 ff. InsO
a) Fixgeschäfte § 104 Abs. 1 InsO
b) Finanzleistungen § 104 Abs. 2 InsO
c) Teilbare Leistungen § 105 InsO
d) Darlehensverträge § 108 Abs. 2 InsO
e) Aufträge § 115 InsO, Geschäftsbesorgungsverträge § 116 InsO und Vollmachten § 117 InsO
f) Dauerschuldverhältnisse
II. Verträge mit Abschluss nach der Insolvenzeröffnung
III. Insolvenzanfechtung
1. Grundnorm § 129 InsO
2. Anfechtungstatbestände
a) Kongruenzanfechtung § 130 InsO
b) Inkongruenzanfechtung § 131 InsO
c) Unmittelbarkeitsanfechtung § 132 InsO
d) Vorsatzanfechtung § 133 InsO
e) Sonstige Anfechtungsgründe
4. Gegenrechte des Anfechtungsgegners
Kapitel 3: Bankgeschäfte i.S.d. § 1 Abs. 1 S. 2 KWG
A. Das Einlagengeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 KWG)
1. Rechtsnatur des Einlagengeschäfts
a) Sichteinlage
b) Termineinlagen
c) Spareinlagen
2. Rechte und Pflichten aus dem Einlagengeschäft
a) Einlagenerbringung
b) Rückzahlungsanspruch
c) Informationspflicht/Aufklärungsanspruch
II. Insolvenzrechtliche Abwicklung des Einlagengeschäfts
1. Insolvenzeröffnung bei nicht vollzogener Einlagenerbringung
2. Insolvenzeröffnung nach erfolgter Einlagenerbringung
a) Entschädigungsanspruch nach dem EAEG
b) Kündigungsmöglichkeiten der Einleger
3. Privilegierung von Alt- und Neueinlagen in der insolvenzrechtlichen Abwicklung
a) Aussonderungsfähigkeit des Rückgewähranspruchs gemäß § 47 S. 1 InsO
b) Analoge Anwendung von § 47 S. 1 InsO
(1) Rechtfertigung einer Besserstellung des Einlegers vor dem Hintergrund der par conditio creditorum
(2) Einordnung der notwendigen Besserstellung
B. Das Pfandbriefgeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 a KWG)
I. Grundlagen des Pfandbriefgeschäftes
II. Hauptinsolvenzverfahren
III. Sonderinsolvenzverfahren
1. Sonderinsolvenzverfahren i.w.S.
a) Gestreckte Verwaltung
b) Übertragung der Deckungsmasse
c) Treuhänderische Verwaltung
2. Sonderinsolvenzverfahren i.e.S.
IV. Insolvenzverwalterwahlrecht
C. Das Kreditgeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 KWG)
I. Kreditbegriff
II. Insolvenzrechtliche Abwicklung von Gelddarlehen
1. Rechte und Pflichten aus dem Gelddarlehensvertrag
a) Verschaffungspflicht
b) Rückerstattungspflicht
c) Zinszahlungspflicht
d) Informationspflicht
2. Insolvenzeröffnung bei noch nicht erfolgter Darlehensausschüttung
3. Insolvenzeröffnung nach erfolgter Darlehensausschüttung
a) Insolvenzrechtliche Neubewertung der Darlehensabwicklung durch § 108 Abs. 2 InsO
b) Anwendungsreichweite und Rechtsfolgen von § 108 Abs. 2 InsO
c) Rechtslage vor Einführung des § 108 Abs. 2 InsO
d) Unterschied zwischen der ursprünglichen Rechtslage und dem neu geschaffenen § 108 Abs. 2 InsO
aa) Vorzeitige Fälligstellung des Rückzahlungsanspruchs durch § 103 InsO
bb) Vorzeitige Fälligstellung des Rückzahlungsanspruchs durch § 41 InsO
cc) Vorzeitige Fälligstellung des Rückzahlungsanspruchs durch §§ 129 ff. InsO
dd) Vorzeitige Fälligstellung des Rückzahlungsanspruchs durch Kündigung
ee) Vorzeitige Fälligstellung des Rückzahlungsanspruchs durch § 812 Abs. 1 S. 2 Var. 2 BGB
e) Kollision von § 108 Abs. 2 InsO mit der par condition creditorum
aa) Gläubigergleichbehandlung i.S.d. haftungsrechtlichen Ansatzes
bb) Gläubigergleichbehandlung i.S.d. modifizierten haftungsrechtlichen Ansatzes
cc) Gläubigergleichbehandlung i.S.d. verfassungsrechtlichen Ansatzes
f) Problemfälle bei der Anwendung von § 108 Abs. 2 InsO
aa) Teilvalutierung
bb) Unentgeltlicher Darlehensvertrag
g) Veränderte Rückabwicklung bei Nichtigkeit des Darlehensvertrages
4. Erscheinungsformen von Gelddarlehensverträgen
a) Krediteröffnungsvertrag
b) Kontokorrentkredit
c) Baudarlehen/Bausparvertrag
d) Konsortialkredite (syndizierter Kredit)
e) Forward-Darlehen/Darlehen mit Zinscap
III. Insolvenzrechtliche Abwicklung von Akzeptkrediten
D. Das Diskontgeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 KWG)
II. Diskontierung von Wechseln
2. Vertragliche Rechte und Pflichten
a) Rückbelastungsanspruch nach Art. 43 WG i.V.m. Art. 47 ff. WG
b) Rückbelastungsanspruch nach § 346 Abs. 1 BGB und Nr. 15 AGB-B
3. Insolvenzrechtliche Abwicklung
a) Keine Wechseleinreichung im Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung
b) Wechseleinreichung bei ausstehender Auszahlung der Diskontsumme im Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung
c) Wechseleinreichung und erfolgte Auszahlung der Diskontsumme im Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung
4. Besondere Diskontgeschäfte
a) Diskontierung des Eigenwechsels
b) Diskontierung des Akzeptantenwechsels
c) Forfaitierung in Wechsel
III. Diskontierung von Schecks
E. Das Finanzkommissionsgeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 4 KWG)
II. Vertragliche Rechte und Pflichten
1. Verpflichtungen des Kreditinstituts
III. Insolvenzrechtliche Abwicklung
1. Insolvenzeröffnung vor Ausführung des Kommissionsauftrags
a) Ausschluss des Insolvenzverwalterwahlrechts nach § 104 Abs. 2 S. 1 InsO
b) Close-Out-Netting
aa) Vorinsolvenzliches Nettingverfahren
bb) Insolvenzbedingtes Nettingverfahren
2. Insolvenzeröffnung nach Ausführung des Kommissionsauftrags
a) Vorrangige Befriedigung bei einer Verkaufskommission
aa) Kollision von § 392 Abs. 2 HGB mit der par conditio creditorum
bb) Auslegung des Forderungsbegriffes bei § 392 Abs. 2 HGB
cc) Schlussfolgerungen aus § 392 Abs. 2 HGB
b) Vorrangige Befriedigung bei einer Einkaufskommission
3. Entschädigungsanspruch nach dem EAEG
F. Das Depotgeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 5 KWG)
II. Das Depotgeschäft als Schuldverhältnis
III. Verwahrungsrechtlicher Teil des Depotvertrages
1. Drittverwahrung
2. Besitz- und Eigentumsverhältnisse
a) Besitzmittlungsverhältnis
b) Eigentumsübertragung von girosammelverwahrten Wertpapieren
c) Vor-/Nachgirodepot
3. Auslieferungsanspruch §§ 7, 8 DepotG
4. Zentraler Kontrahent
5. Sammelurkunden
IV. Verwaltungsrechtlicher Teil des Depotvertrages
V. Insolvenzrechtliche Abwicklung des Depotgeschäftes
1. Insolvenzeröffnung nach Wertpapierübergabe
a) Das Depotgeschäft als typengemischter Vertrag
b) Aussonderungsanspruch des Anlegers
c) § 32 DepotG
aa) Verstoß gegen die par conditio creditorum?
bb) Sondermassegläubiger
cc) Verhältnis zum Insolvenzverwalterwahlrecht
2. Insolvenzeröffnung vor Wertpapierübergabe
VI. Andere Formen des Depotgeschäfts
1. Sonderverwahrung
2. Tauschverwahrung
3. Unregelmäßige Verwahrung
VII. Verwahrung von Wertpapieren im Ausland
1. Gestaltungsmöglichkeiten einer Auslandsverwahrung
2. Grenzüberschreitende Girosammelverwahrung
a) Kollisionsnormen
aa) Art. 43 EGBGB
bb) § 17 a DepotG
cc) Haager Übereinkommen
b) Einheitlicher Girosammelbestand
aa) Inländisch gehaltener Girosammelbestand mit nachträglicher Erweiterung durch im Ausland verwahrte Wertpapiere
bb) Girosammelbestand bestehend aus im Inland und im Ausland verwahrten Wertpapiere
c) Insolvenzrechtliche Abwicklung
aa) Zugriffsmöglichkeit der InsO auf im Ausland liegende Vermögensbestandteile des Insolvenzschuldners
(1) EuInsVO
(2) §§ 335 ff. InsO
bb) Abwicklung der im Ausland begründeten Rechte im nationalen Insolvenzverfahren
3. Auslandsverwahrung i.e.S.
a) Gutschrift in Wertpapierrechnung
b) Insolvenzrechtliche Abwicklung
aa) Nr. 12 Abs. 4 S. 1 SB-WP
bb) Konflikt zwischen einer aussonderungsfähigen Treuhand und der par conditio creditorum
G. Das Revolvinggeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 7 KWG)
1. Rechtsbeziehung zwischen Kreditnehmer und Kreditinstitut
2. Rechtsbeziehung zwischen Kreditinstitut und den langfristigen Kredit vergebenden Dritten
3. Rechtsbeziehung zwischen Kreditinstitut und wechselnden Geldgebern
1. Vertragsschluss ohne weitere Vertragsausführung im Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung
2. Einseitige Vertragsausführung im Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung
3. Beiderseitige Vertragsausführung im Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung
H. Das Garantiegeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 8 KWG)
II. Rechtsbeziehung zwischen Kreditinstitut und Auftraggeber
1. Vertragliche Rechte und Pflichten
2. Insolvenzrechtliche Abwicklung
a) Insolvenzeröffnung im Zeitpunkt noch ausstehender Übernahmeverpflichtung
b) Insolvenzeröffnung im Zeitpunkt bereits erfolgter Übernahmeverpflichtung
III. Rechtsbeziehung zwischen Kreditinstitut und Begünstigten
a) Bankgarantie
b) Bankbürgschaft
a) Insolvenzeröffnung im Zeitpunkt noch ausstehender Gewährleistungsübernahme
b) Insolvenzeröffnung im Zeitpunkt bereits erfolgter Gewährleistungsübernahme
aa) § 41 Abs. 1 InsO
bb) § 43 InsO
cc) Bankbürgschaft
dd) Bankgarantie
IV. Rechtsbeziehung zwischen Kreditinstitut und weiterem Kreditinstitut
I. Das Girogeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 9 KWG a.F.)
1. Bargeldloser Zahlungsverkehr
2. Abrechnungsverkehr
3. Änderungen durch das Gesetz über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten
II. Girovertrag
1. Zahlungsdienste
2. Insolvenz des kontoführenden Kreditinstituts
3. Kontokorrentabrede
a) Erlöschen der Kontokorrentabrede nach § 91 InsO?
b) Insolvenzverwalterwahlrecht gemäß § 103 Abs. 1 InsO
c) Auswirkung eines allgemeinen Verfügungsverbots gemäß § 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO
d) Anfechtung einer vorinsolvenzlichen Kontokorrentverrechnung
a) Verpflichtung des kontoführenden Kreditinstituts
b) Insolvenzrechtliche Abwicklung aus Sicht des Überweisenden
aa) Insolvenzfestigkeit einer bereits vorhandenen Deckung
bb) Erfüllung des Deckungserfordernisses erst nach Insolvenzeröffnung
cc) Überweisungsauftrag nach Insolvenzeröffnung
c) Insolvenzrechtliche Abwicklung aus Sicht des Überweisungsempfängers
d) Anfechtung vor Insolvenzeröffnung durchgeführter Überweisungen
a) Einziehungsermächtigung
b) Abbuchungsauftrag
c) Insolvenzrechtliche Abwicklung aus Sicht des Zahlungspflichtigen
aa) Bereits vollzogene Kontobelastung im Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung
(1) Erfüllung im Valutaverhältnis
(2) Abwicklung fehlerhafter Lastschriftbuchungen
(3) Anfechtungsrecht des Insolvenzverwalters
bb) Eingeleitetes Lastschriftverfahren im Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung
cc) Zukünftige Lastschriftverfahren
d) Insolvenzrechtliche Abwicklung aus Sicht des Zahlungsempfängers
6. Scheckzahlung
J. Das Emissionsgeschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 10 KWG)
II. Rechtliche Beziehung zwischen Emittent und Kreditinstitut
1. Anleiheemission
2. Aktienemission
1. Abgeschlossene Übernahme
2. Vereinbarte, aber noch nicht durchgeführte Übernahme
3. Zukünftige Übernahme
IV. Sonderfall des Übernahmekonsortiums
V. Entschädigungsanspruch nach dem EAEG
K. Das E-Geld-Geschäft (§ 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 11 KWG)
II. Geldkartengeschäft
1. Beziehung zwischen Emittent und Karteninhaber (Deckungsverhältnis)
a) Geldkartenabrede
aa) Rechtsnatur
bb) Auszahlungsanspruch des Karteninhabers
cc) Insolvenzrechtliche Abwicklung
b) Ladungsabrede
c) Insolvenzrechtliche Sonderstellung des Börsenverrechnungskontos?
2. Beziehung zwischen Emittent und Kartenakzeptant (Vollzugsverhältnis)
3. Beziehung zwischen Karteninhaber und Kartenakzeptant (Valutaverhältnis)
III. Netzgeldgeschäft
Kapitel 4: Finanzdienstleistungen i.S.d. § 1 Abs. 1 a S. 2 KWG
A. Die Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1 a S. 2 Nr. 1 KWG)
II. Insolvenzrechtliche Abwicklung
1. Entgeltliche, verpflichtende Vermittlertätigkeit
2. Entgeltliche Vermittlertätigkeit
3. Unentgeltliche Vermittlertätigkeit
B. Die Anlageberatung (§ 1 Abs. 1 a S. 2 Nr. 1 a KWG)
1. Bereits erbrachte Anlageberatung
2. Entgeltliche noch geschuldete Anlageberatung
a) Ausschluss des Insolvenzverwalterwahlrechts nach § 108 Abs. 1 S. 1 InsO
aa) Dienstleistung i.S.d. § 108 Abs. 1 S. 1 InsO
bb) Beschränkung des § 108 Abs. 1 S. 1 InsO auf die Insolvenz des Dienstberechtigten
cc) Anlageberatung als Dienstleistung i.S.d. § 108 Abs. 1 S. 1 InsO
b) Kündigungsrecht i.S.d. Nr. 18 AGB-B
c) Wegfall der Geschäftsgrundlage als Folge der Insolvenzeröffnung
3. Unentgeltliche Anlageberatung
4. Schadensersatzpflicht bei fehlerhafter Anlageberatung
5. Entschädigungsanspruch nach dem EAEG
C. Die Abschlussvermittlung (§ 1 Abs. 1 a S. 2 Nr. 2 KWG) und der Eigenhandel (§ 1 Abs. 1 a S. 2 Nr. 4 KWG)
1. Überschreitung der eingeräumten Vertretungsmacht
2. Sonderstellung aufgrund von § 34 a Abs. 1 S. 1 WpHG
III. Eigenhandel i.S.d. § 1 Abs. 1 a S. 2 Nr. 4 KWG
D. Die Finanzportfolioverwaltung (§ 1 Abs. 1 a S. 2 Nr. 3 KWG)
1. Vertretermodell
2. Treuhandmodell
4. Abgrenzung zu artverwandten Dienstleistungen
1. Insolvenzverwalterwahlrecht und Kündigung
a) Kündigungsrecht des Insolvenzverwalters
b) Kündigungsrecht des Kunden
2. Herausgabe der Finanzinstrumente
B. Der Gläubigergleichbehandlungsgrundsatz als Grund und Grenze der Gläubigergleichschaltung
C. Privilegierte Gläubiger in der Insolvenz von Kreditinstitut und Finanzdienstleistungsinstitut