Source: https://www.juraforum.de/urteile/lg-heidelberg/lg-heidelberg-urteil-vom-11-01-2013-az-5-o-205-12
Timestamp: 2018-06-18 23:16:43
Document Index: 28521222

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 50', '§ 146', '§ 147', '§ 150', '§ 177', '§ 293', '§ 295', '§ 305', '§ 306', '§ 308', '§ 310', '§ 355', '§ 812', '§ 818', '§ 1', '§ 2', '§ 91', '§ 256', '§ 709', '§ 308', '§ 307']

LG-HEIDELBERG - 11.01.2013, 5 O 205/12 - JuraForum.de
LG-HEIDELBERG – Aktenzeichen: 5 O 205/12
Leitsatz: Eine als Allgemeine Geschäftsbedingung des Verkäufers zu qualifizierende Klausel in einem notariellen Kaufvertragsangebot des Käufers einer fremdfinanzierten Eigentumswohnung, nach der das Angebot über das Ende einer bestimmten Bindungsfrist hinaus unbefristet weitergilt, jedoch vom Käufer widerrufen werden kann, solange es nicht angenommen ist, ist unwirksam (entgegen OLG Dresden, Urt. v. 20.12.2011 - 14 U 1259/11 - NotBZ 2012, 105 ff.).
Vorschriften: § 1 BGB, § 2 BGB, § 11 BGB, § 13 BGB, § 14 BGB, § 50 BGB, § 146 BGB, § 147 BGB, § 150 BGB, § 177 BGB, § 293 BGB, § 295 BGB, § 305 BGB, § 306 BGB, § 308 BGB, § 310 BGB, § 355 BGB, § 812 BGB, § 818 BGB, § 1 ZPO, § 2 ZPO, § 91 ZPO, § 256 ZPO, § 709 ZPO
Jetzt den Volltext vom LG-HEIDELBERG – Urteil vom 11.01.2013, Aktenzeichen: 5 O 205/12 kostenlos auf openJur ansehen.
LG-HEIDELBERG – Urteil, 3 S 16/12 vom 21.12.2012
1. Eine formularmäßige Wahlleistungsvereinbarung, nach der dem Krankenhaus als Verwender die Möglichkeit offen steht, dem Patienten den &quot;Wahlarzt&quot; unter mehreren (hier: insgesamt sechs) aufgeführten Ärzten frei zuzuweisen, ist wegen Verstoßes gegen § 308 Nr. 4 BGB unwirksam.
2. Unwirksam wegen Gefährdung des wesentlichen Zwecks der Wahlleistungsvereinbarung (§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB) ist weiterhin eine Formularklausel, nach welcher der Wahlarzt frei ist, jeden beliebigen Arzt innerhalb oder außerhalb des Krankenhauses an seiner Stelle die Leistung erbringen zu lassen.
LG-HEIDELBERG – Urteil, 5 S 42/12 vom 14.12.2012
LG-HEIDELBERG – Beschluss, 3 O 237/12 vom 26.11.2012
Sind bei einem Projektcontollingvertrag Baubegehungen lediglich in gewissen, im Vertrag nicht näher festgelegten &quot;regelmäßigen&quot; Abständen punktuell vorgesehen, um den Baufortschritt einschließlich &quot;allgemeiner Ausführungsstandards und -qualitäten&quot; im Rahmen einer äußerlichen Inaugenscheinnahme festzustellen, so werden die vertraglichen Leistungen schwerpunktmäßig im Büro des Auftragnehmers erbracht.
LG-HEIDELBERG - 11.01.2013, 5 O 205/12 © JuraForum.de — 2003-2018