Source: https://recht.sachsen.de/vorschrift_gesamt/17253/29721.html
Timestamp: 2020-04-03 17:26:06
Document Index: 22454

Matched Legal Cases: ['§ 62', '§ 34', '§ 14', '§ 7', '§ 34', '§ 20', '§ 7', '§ 2', '§ 5', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 52', '§ 52', '§ 37', '§ 37', '§ 11', '§ 24', '§ 22', '§ 23', '§ 26', '§ 25', '§ 3', '§ 7', '§ 16', '§ 17', '§ 32', '§ 32', '§ 38', '§ 45', '§ 48', '§ 48', '§ 18', '§ 38', '§ 69', '§ 29', '§ 28', '§ 23', '§ 23', '§ 31', '§ 30', '§ 12', '§ 14']

REVOSax - Änd. AGyKoVO
zur Änderung der Abendgymnasien- und Kollegverordnung
Auf Grund des § 62 Absatz 1, 2 Nummer 5 bis 10 und Absatz 3, § 34 Absatz 5 Satz 3 sowie § 14 Absatz 4 in Verbindung mit § 7 Absatz 6 des Schulgesetzes für den Freistaat Sachsen in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Juli 2004 (SächsGVBl. S. 298), von denen § 34 Absatz 5 Satz 3 durch Artikel 1 Nummer 1 des Gesetzes vom 1. Februar 2017 (SächsGVBl. S. 18) neu gefasst worden ist, und des § 20 Nummer 3 und 4 des Sächsischen Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft vom 8. Juli 2015 (SächsGVBl. S. 434) verordnet das Staatsministerium für Kultus:
Die Abendgymnasien- und Kollegverordnung vom 8. September 2008 (SächsGVBl. S. 555, 599), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 25. Juli 2014 (SächsGVBl. S. 411) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
Die Angabe zu § 7 wird durch die folgenden Angaben ersetzt:
Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache und Anerkennung der Herkunftssprache“.
Die Angabe zu den Abschnitten 5 und 6 wird wie folgt gefasst:
Abiturprüfung Schulfremde
„Die §§ 2 bis 8 und 10 Absatz 2 sowie die Abschnitte 3, 4 und 6 finden auf als Ersatzschulen staatlich anerkannte Abendgymnasien und Kollegs entsprechende Anwendung.“
„Bewerber am Kolleg, deren Herkunftssprache nicht die deutsche Sprache ist und deren Kenntnisse der deutschen Sprache für eine Teilnahme am Regelunterricht nicht ausreichen, sollen eine Vorbereitungsklasse besuchen.“
In Absatz 2 Satz 3 werden die Wörter „Sächsische Bildungsagentur“ durch das Wort „Schulaufsichtsbehörde“ ersetzt.
„(3) In den Vorkurs kann aufgenommen werden, wer
Bewerber am Kolleg müssen zusätzlich zu Beginn des Schuljahres das 18. Lebensjahr vollendet haben. Eine im Ausland erworbene schulische Qualifikation ist dem Hauptschulabschluss oder mittleren Schulabschluss gleichgestellt, sofern der Nachweis hierüber von der Schulaufsichtsbehörde als gleichwertig anerkannt worden ist.“
Im Satzteil vor Nummer 1 werden die Wörter „des Abendgymnasiums“ gestrichen.
„Bewerber am Kolleg, welche die Voraussetzungen nach Satz 1 Nummer 1 nicht erfüllen, werden auch dann in die Einführungsphase aufgenommen, wenn sie die Aufnahmeprüfung gemäß § 5 bestanden haben. Absatz 3 Satz 3 gilt entsprechend.“
„(5) Für Bewerber gemäß § 2 Absatz 1 Satz 2 setzt die Aufnahme zusätzlich eine besondere Bildungsberatung durch den Schulleiter des Kollegs oder einen von diesem beauftragten Lehrer voraus.“
In Absatz 6 Nummer 3 werden die Wörter „des einfachen Dienstes“ durch die Wörter „der ersten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 1“ ersetzt.
Im Satzteil vor Nummer 1 wird das Wort „einzureichen“ durch das Wort „vorzulegen“ ersetzt.
Nummer 3 wird Nummer 2 und die Wörter „§ 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 und Satz 2 Nr. 2“ werden durch die Wörter „§ 3 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 und Absatz 4 Satz 1 Nummer 2“ ersetzt.
Nummer 4 wird Nummer 3 und die Angabe „§ 3 Abs. 2“ wird durch die Angabe „§ 3 Absatz 2“ ersetzt.
„Außerdem ist der Personalausweis oder ein vergleichbarer Identitätsnachweis vorzulegen.“
Im neuen Satz 3 werden die Wörter „§ 3 Abs. 1 Satz 2 oder 3“ durch die Wörter „§ 3 Absatz 1 Satz 2 oder Satz 3“ ersetzt.
„Bewerber, die fluchtbedingt den Nachweis nach Satz 1 Nummer 3 nicht in der geforderten Form erbringen können, können diesen auf andere Art beibringen oder glaubhaft machen, sofern die fluchtbedingten Umstände nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.“
„(3) Bei der Anmeldung werden folgende Daten des Bewerbers erhoben:
In einem früheren Schulverhältnis erhobene Daten können übernommen werden. Für die Erfassung und Übernahme der Daten nach Satz 1 Nummer 7 muss die Einwilligung des Bewerbers gemäß § 4 Absatz 1 und 2 des Sächsischen Datenschutzgesetzes vom 25. August 2003 (SächsGVBl. S. 330), das zuletzt durch Artikel 17 des Gesetzes vom 29. April 2015 (SächsGVBl. S. 349) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, vorliegen.“
In Absatz 3 Satz 3 werden die Wörter „§ 52 Abs. 5 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über allgemeinbildende Gymnasien und die Abiturprüfung im Freistaat Sachsen (Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung – SOGYA) vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348)“ durch die Wörter „§ 52 Absatz 5 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 15. Februar 2017 (SächsGVBl. S. 87) geändert worden ist“ ersetzt.
In Absatz 1 Satz 2 und Absatz 5 werden jeweils die Wörter „Das Staatsministerium für Kultus“ durch die Wörter „Die oberste Schulaufsichtsbehörde“ ersetzt.
In Absatz 4 Satz 3 und Absatz 6 Satz 2 wird jeweils die Angabe „SOGYA“ durch die Wörter „der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung“ ersetzt.
Feststellungsprüfung in der Fremdsprache“.
In Satz 1 werden nach dem Wort „Bewerber“ die Wörter „, die Sprachkenntnisse außerhalb schulischer Einrichtungen erworben haben,“ eingefügt und das Wort „Ersetzungsprüfung“ wird durch das Wort „Feststellungsprüfung“ ersetzt.
In den Sätzen 2 und 7 wird jeweils das Wort „Ersetzungsprüfung“ durch das Wort „Feststellungsprüfung“ ersetzt.
(4) Die Dauer der Feststellungsprüfung gemäß Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 beträgt 180 Minuten. Die Aufgabenstellungen erfolgen in der Herkunftssprache. Überprüft wird die Sprachkompetenz in der Herkunftssprache. Die Bewertung erfolgt durch einen von der Schulaufsichtsbehörde bestimmten Prüfer. Sie richtet sich nach den für die Realschulabschlussprüfung geltenden Anforderungen. Das Ergebnis wird in einer ganzen Note ausgedrückt. Die Feststellungsprüfung ist bestanden, wenn die Note ,ausreichend\9 oder besser ist. Die Wiederholung der Feststellungsprüfung ist einmal möglich. Benutzt der Schüler bei der Feststellungsprüfung ein unerlaubtes Hilfsmittel oder versucht er auf andere Weise zu täuschen, ist die Feststellungsprüfung als nicht bestanden zu erklären.“
„(2) Für die Kursphase gilt § 37 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung entsprechend. Abweichend von § 37 Absatz 5 Satz 1 Nummer 2 und 3 sowie Satz 2 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung werden Grundkurse in fortgeführten Fremdsprachen und in der in der Einführungsphase begonnenen Fremdsprache am Abendgymnasium mit je zwei Wochenstunden und am Kolleg mit je drei Wochenstunden unterrichtet. Grundkurse in den Fächern Evangelische Religion, Katholische Religion und Ethik werden am Abendgymnasium grundsätzlich mit je einer Wochenstunde unterrichtet.“
In § 11 Absatz 3 wird die Angabe „SOGYA“ durch die Wörter „der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung“ ersetzt.
„(4) § 24 Absatz 1 Nummer 1 bis 3, Absatz 2 bis 4 und 6 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung gilt entsprechend.“
§ 22 Absatz 2 und 4, § 23 Absatz 1, 4 Satz 1 bis 3, Absatz 5 sowie § 26 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung gelten entsprechend.“
Absatz 1 Satz 1 bis 3 wird durch die folgenden Sätze ersetzt:
„Zu Beginn des Schuljahres beschließt die Gesamtlehrerkonferenz jeweils die Anzahl der Klassenarbeiten und Komplexen Leistungen sowie deren Verteilung auf die Fächer. Die Anzahl der Klassenarbeiten und Komplexen Leistungen soll 25 je Schuljahr nicht überschreiten.“
„(3) § 25 Absatz 5 bis 7 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung gelten entsprechend. Alle Klassenarbeiten werden dem Schüler ausgehändigt. Ihre Aufbewahrung obliegt dem Schüler.“
„(2) Für Schüler, die
Unterricht in der Fremdsprache in den Klassenstufen 7 bis 10 der Mittelschule oder des Gymnasiums besucht und mindestens die Note ,ausreichend\9 im Realschulabschluss oder in dem diesem gleichgestellten Schulabschluss erzielt haben,
kann die Belegung einer zweiten Fremdsprache entfallen. § 3 Absatz 3 Satz 3 gilt entsprechend.“
„(3) Für Schüler, die nach § 7a Absatz 1 Satz 1 einen Antrag auf Anerkennung der Herkunftssprache oder Ablegen der Feststellungsprüfung gestellt haben, kann die Belegung einer zweiten Fremdsprache entfallen. Die Entscheidung trifft der Schulleiter.
(4) Schüler am Abendgymnasium können aus den Fächern Kunst oder Musik, Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft und Informatik auf der Grundlage des Angebots der Schule bis zu zwei Fächer wählen.“
Absatz 4 wird Absatz 3 und in Satz 2 werden die Wörter „einen gleichgestellten“ durch die Wörter „einen diesem gleichgestellten“ ersetzt.
In § 16 Absatz 4 Satz 2 werden die Wörter „der Schulleiter“ durch die Wörter „die Klassenkonferenz unter Vorsitz des Schulleiters“ ersetzt.
In § 17 Absatz 2 wird die Angabe „§ 32 Abs. 8 und 9 SOGYA“ durch die Wörter „§ 32 Absatz 7 und 8 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung“ ersetzt.
§ 38 Absatz 1 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung gilt entsprechend.“
Im Wortlaut werden die Wörter „Sächsischen Bildungsagentur“ durch das Wort „Schulaufsichtsbehörde“ ersetzt, die Wörter „oder zusätzlich“ werden gestrichen und nach dem Wort „Chemie“ werden die Wörter „oder Biologie“ eingefügt.
„Wird ein Leistungskurs im Fach Physik eingerichtet, kann die Genehmigung des Leistungskurses im Fach Chemie und im Fach Biologie auch zusätzlich erfolgen.“
(7) Für hörgeschädigte Schüler kann die Belegung einer weiteren fortgeführten Fremdsprache als Grundkursfach entfallen. Sie belegen an Stelle dieses Fachs ein anderes Grundkursfach. Die Entscheidung trifft der Schulleiter.“
In Absatz 2 werden nach dem Wort „können“ die Wörter „mit Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde“ eingefügt.
Die Absätze 4 bis 6 werden durch die folgenden Absätze 4 und 5 ersetzt:
„(4) Schüler am Kolleg können
§ 45 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung bleibt unberührt.“
In Absatz 1 wird jeweils die Angabe „SOGYA“ durch die Wörter „der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung“ ersetzt.
In Absatz 2 wird das Wort „Arbeiten“ durch die Wörter „Klausuren und Komplexer Leistungen“ ersetzt.
(5) Am Kolleg dürfen höchstens sechs der einzubringenden Kurshalbjahresergebnisse unter fünf Punkten liegen, davon maximal vier aus Leistungskursen.“
In Satz 1 werden die Wörter „§ 48 Abs. 1 bis 4, 7, 8 und 11 SOGYA“ durch die Wörter „§ 48 Absatz 1 bis 4, 7, 8 und 11 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung“ ersetzt.
In Satz 2 werden die Wörter „drei Aufgabenfelder gemäß § 18 Satz 1“ durch die Wörter „Aufgabenfelder gemäß § 38 Absatz 1 Satz 1 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung“ ersetzt.
In Nummer 1 wird die Angabe „SOGYA“ durch die Wörter „der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung“ ersetzt.
In Halbsatz 1 wird die Angabe „0“ durch das Wort „null“ ersetzt.
In Halbsatz 2 wird die Angabe „SOGYA“ durch die Wörter „der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung“ ersetzt.
Die §§ 69 bis 72 der Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung gelten entsprechend.“
Die §§ 29 und 30 werden die §§ 28 und 29 und wie folgt gefasst:
Für Schüler, die vor dem Schuljahr 2017/18 in die Jahrgangsstufe 11 eingetreten sind und diese nicht wiederholen, gilt mit Ausnahme des § 23 die Abendgymnasien- und Kollegverordnung vom 8. September 2008 (SächsGVBl. S. 555, 599), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 25. Juli 2014 (SächsGVBl. S. 411) geändert worden ist, in der am 31. Januar 2017 geltenden Fassung, fort. Auf Antrag eines Schülers nach Satz 1 findet § 23 in der am 31. Januar 2017 geltenden Fassung Anwendung.“
Der § 31 wird § 30.
Die Abendgymnasien- und Kollegverordnung vom 8. September 2008 (SächsGVBl. S. 555, 599), die zuletzt durch Artikel 1 dieser Verordnung geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
In § 12 Absatz 1 und § 14a Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 wird jeweils das Wort „Mittelschule“ durch das Wort „Oberschule“ ersetzt.
Das Staatsministerium für Kultus kann den Wortlaut der Abendgymnasien- und Kollegverordnung in der vom 1. August 2017 an geltenden Fassung im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt bekannt machen.
(1) Diese Verordnung tritt vorbehaltlich des Absatzes 2 mit Wirkung vom 1. Februar 2017 in Kraft.
(2) Artikel 2 tritt am 1. August 2017 in Kraft.
Quelle: REVOSax http://recht.sachsen.de/vorschrift_gesamt/17253/29721.html Stand vom 03.04.2020