Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/282
Timestamp: 2020-02-24 08:24:05
Document Index: 82640969

Matched Legal Cases: ['§ 282', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', '§ 282', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', '§ 282', 'BGH', '§ 282', '§ 124', 'BGH', '§ 296', 'BGH', '§ 531', '§ 296', '§ 531', '§ 296', '§ 531', '§ 282', 'BGH', '§ 282', '§ 296', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', '§ 17', '§ 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', '§ 282', '§ 100', 'BGH', 'BGH', '§ 112', '§ 282', '§ 296', '§ 529', '§ 282', 'BGH', '§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§\t282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', '§ 138', '§ 119', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', '§ 282', '§ 611', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 282', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 282']

§ 282 ZPO: Rechtzeitigkeit des Vorbringens
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. VI ZR 145/14 § 282 Abs. 1 ZPO zurückgewiesen wird (vgl. BVerfG, NJW 2000, 945, juris Rn. 13; BGH, Beschluss vom 17. Juli 2012 -VIII ZR 273/11, NJW 2012, 3787 Rn. 6).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. VI ZR 145/14 Ein Vorbringen im ersten Termin zur mündlichen Verhandlung kann niemals nach § 282 Abs. 1 ZPO verspätet sein (BGH, Urteil vom 4. Mai 2005 -XIIZR 23/03, NJW-RR 2005, 1007; Beschluss vom 17. Juli 2012 -VIIIZR 273/11, NJW 2012, 3787 Rn. 6).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2012, Az. VIII ZR 273/11 ZPO § 282 § 282 Abs. 1 ZPO ist nur dann einschlägig, wenn innerhalb einer Instanz mehrere Verhandlungstermine stattfinden; ein Vorbringen im ersten Termin zur mündlichen Verhandlung kann niemals nach § 282 Abs. 1 ZPO verspätet sein (Bestätigung von BGH, Urteil vom 4. Mai 2005 - XII ZR 23/03, NJW-RR 2005, 1007).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2012, Az. VIII ZR 273/11 Die Vorschrift ist nur dann einschlägig, wenn innerhalb einer Instanz mehrere Verhandlungstermine stattfinden; ein Vorbringen im ersten Termin zur mündlichen Verhandlung kann niemals nach § 282 Abs. 1 ZPO verspätet sein (BGH, Urteil vom 4. Mai 2005 - XII ZR 23/03, NJW-RR 2005, 1007 unter 2 b aa; MünchKommZPO/Prütting, 3. Aufl., § 282 Rn. 8; jeweils mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2010, Az. IV ZR 229/07 10	Es kann dahinstehen, ob die prozessrechtlichen Beschleunigungsund Präklusionsvorschriften der ZPO (§§ 282, 296, 531 ZPO) der Partei gegebenenfalls auch abverlangen, ein bestehendes Anfechtungsrecht auszuüben, bevor die entsprechende materiell-rechtliche Frist - hier § 124 BGB - abgelaufen ist, wenn sie nicht Gefahr laufen will, mit dem der Anfechtung zugrunde liegenden Tatsachenvorbringen ausgeschlossen zu werden (BAGE 44, 242, 243 f.; ebenso im Ergebnis Schenkel, MDR 2004, 790; vgl. ferner zur Vollstreckungsgegenklage BGHZ 42, 37, 39 ff.) oder ob bei Gestaltungsrechten generell zwischen der Ausübung und ihrer Geltendmachung im Prozess zu unterscheiden und nur die Tatsachenbehauptung, dass das Recht ausgeübt worden ist, als Verteidigungsmittel im Sinne der prozessualen Verspätungsvorschriften anzusehen ist (so ausdrücklich MünchKomm-ZPO/Prütting, 3. Aufl. § 296 Rdn. 53; vgl. zur Zulassung eines in zweiter Instanz erklärten Rücktritts auch OLGR Celle 2004, 498, 499 f. sowie zur Zulässigkeit der Berufung auf erst in zweiter Instanz herbeigeführte Anspruchsvoraussetzungen durch Erstellung einer fälligkeitsbegründenden Schlussrechnung BGH, Urteile vom 6. Oktober 2005 - VII ZR 229/03 - NJW-RR 2005, 1687 unter 2 b und vom 9. Oktober 2003 - VII ZR 335/02 - NJW-RR 2004, 167 unter II 2 b; zustimmend Zöller/Heßler, ZPO 28. Aufl. § 531 Rdn. 30; Musie-lak/Huber, ZPO 7. Aufl. § 296 Rdn. 6; Musielak/Ball aaO § 531 Rdn. 19; Thomas/Putzo, ZPO 30. Aufl. § 296 Rdn. 1; MünchKomm-ZPO/Rimmels-pacher aaO § 531 Rdn. 24).
LG Köln, Urteil vom 3.5.2010, Az. 28 O 77/06 Gemäß § 282 Abs. 2 ZPO, der für derartige Einwände und Anträge ebenfalls gilt (vgl. OLG Hamm in BauR 2007, 1610, m.w.N.), hätte der Beklagte seine Einwände gegen die Ausführungen des Sachverständigen so rechtzeitig vor der mündlichen Verhandlung vom 05.05.2010 mitteilen müssen, dass die Klägerin die erforderlichen Informationen hierzu rechtzeitig vor dem Termin hätte einholen können.
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2010, Az. I-ZB 18/08 mit § 282 Abs. 1 ZPO und § 296 Abs. 2 i.V. mit § 282 Abs. 2 ZPO (vgl. BGH, Urt. v. 4.5.2005 - XII ZR 23/03, NJW-RR 2005, 1007, 1008), das vorliegend in Rede steht.
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2006, Az. IV ZR 64/04 4	aa)	§ 282 Abs. 1 ZPO betrifft das rechtzeitige Vorbringen in der mündlichen Verhandlung und ist nur dann anwendbar, wenn innerhalb der Instanz mehrere Verhandlungstermine stattgefunden haben und das Vorbringen nicht bereits im ersten Termin erfolgt ist; Vorbringen im ersten Termin kann nie nach § 282 Abs. 1 ZPO verspätet sein (BGH, Urteile vom 4. Mai 2005 -XII ZR 23/03 - NJW-RR 2005, 1007 unter 2 b aa m.w.N. und vom 7. Oktober 1986 - VI ZR 262/85 - NJW 1987, 260 unter II 2 a).
BGH, URTEIL vom 3.1.2006, Az. IV ZR 56/05 Vorbringen im ersten Termin zur mündlichen Verhandlung kann nach § 282 Abs. 1 ZPO nie verspätet sein (BGH, Urteil vom 4. Mai 2005 - XII ZR 23/03 - NJW-RR 2005, 1007 unter 2 b aa und ständig).
BGH, URTEIL vom 3.4.2005, Az. XII ZR 23/03 Vorbringen im ersten Termin kann dagegen nie nach § 282 Abs. 1 ZPO verspätet sein (BGH aaO).
BGH, URTEIL vom 5.6.2003, Az. V ZR 305/02 Hingegen kann Vorbringen im ersten Termin zur mündlichen Verhandlung innerhalb eines Rechtszugs niemals nach § 282 Abs. 1 ZPO verspätet sein (BGH, Urt. v. 1. April 1992, VIII ZR 86/91, NJW 1992, 1965 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.6.2003, Az. V ZR 305/02 Zwar mag das erstmals in der Berufungsbegründungsschrift enthaltene Vorbringen im Sinne des § 282 Abs. 1 ZPO verspätet sein und der Beklagte keine Umstände aufgezeigt haben, die ihn an einem Vortrag bereits in erster Instanz hätten hindern können (vgl. BGH, Urt. v. 18. Mai 1999, XZR 105/96, NJW 1999, 3272).
BGH, URTEIL vom 3.10.1998, Az. VIII ZR 269/97 Angesichts dessen hat der Beklagte die Rüge auch rechtzeitig, nämlich gemäß § 282 Abs.3 ZPO vor der Verhandlung zur Hauptsache (vgl. BGHZ 121, 367, 369), vorgebracht.
BGH, Urteil vom 3.8.1992, Az. I ZB 3/92 Da die Beklagte (innerhalb der Frist des § 282 Abs.3 ZPO) die Zulässigkeit des Rechtswegs gerügt hatte, mußte das Landgericht darüber nach § 17 a Abs, 3 Satz 2 GVG zwingend vorab entscheiden, und zwar durch beschwerdefähigen Beschluß (§ 17 a Abs.4 GVG; vgl. zu dem Zweck der Neuregelung Begründung zu dem Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens, BT-Drucks. 11/7030 S. 36 ff.; Senatsurteile vom 28. Februar 1991 - III ZR 53/90 und 49/90 = BGHZ 114, 1 und BGHWarn 1991 Nr. 81 = BGHR GVG § 17 a Abs. 5 n.F.
BGH, URTEIL vom 2.6.1987, Az. IX ZR 13/87 Soweit das Erstgericht bemängelte, die Beklagte habe weder Zeitpunkt noch Höhe der einzelnen Zahlungen näher belegt, beachtete es nicht, daß sich der Umfang der Substan-tiierungslast grundsätzlich nach der vorangegangenen Einlassung des Gegners richtet (BGH, Urt. v. 16. Mai 1962 - VIII ZR 79/61, LM § 282 ZPO Nr. 12).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1984, Az. X ZB 7/84 Als ein selbständiges Angriffsmittel im Sinne des § 282 ZPO, dessen Übergehung dem Fehlen von Gründen im Sinne des § 100 Abs. 3 Nr. 5 PatG gleichzustellen ist, kommt zudem nur der Komplex der Erfindungshöhe als Ganzes in Betracht (BGH GRUR 1979, 220 - ^-Wollastonit).
BGH, Urteil vom 3.3.1981, Az. VIII ZR 159/80 1. Da die Rüge der mangelnden Sicherheitsleistung für die Prozeßkosten zu den die Zulässigkeit der Klage betreffenden verzichtbaren Rügen gehört (Baumbach/Lauterbach/ Albers/Hartmann,aaO § 112 An. III und § 282 An. 5 III A; Zöller/Stephan,aaO § 296 An. III 3 und § 529 An. II 1), ist sie den genannten Vorschriften unterworfen und muß gemäß § 282 Abs.3 ZPO grundsätzlich vor der ersten Verhandlung zur Hauptsache, und zwar für alle Rechtszüge, erhoben werden (vgl. RGZ 155, 239, 241; BGH Urteil vom 18. März 1953 - VI ZR 15/52 = LM BGB § 675 Nr. 6; BGHZ 37, 264, 267).
BGH, URTEIL vom 5.11.1976, Az. VI ZR 183/76 Diese Erwägungen ließen es geboten erscheinen, bei der Beurteilung der festgestellten Unkorrektheiten des vorliegenden Schreibwerks eine Beschränkung auf die allgemeinen, von Rechtsprechung und Lehre entwickelten Grundsätze zur sogenannten Beweisvereitelung (dazu BGH LM Nr. 2 zu § 282 ZPO /Beweislast7) vorzunehmen.
BGH, URTEIL vom 1.2.1974, Az. II ZR 66/72 In einem solchen Falle bestehen keine rechtlichen Bedenken dagegen, daß das Berufungsgericht zu Lasten der Beklagten angenommen hat, die Farbspuren rührten von dem Kahn her (vgl. BGH, Urt. v. 16. 4. 55 -VI ZR 72/54, LM Nr. 2 zu § 282 ZPO).
BGH, URTEIL vom 4.0.1972, Az. VTT ZR 153/70 Auch eine fahrlässige Vereitelung oder Erschwerung der Beweisführung führt zur Umkehr der Beweislast (RGZ 105, 255, 259; BGH LM §	282	ZPO Nr. 2).
BGH, URTEIL vom 4.5.1971, Az. vii zr 68/70 aa.) Es mag sein, daß ein Beweisantrag rechtsmißbräuchlich und unbeachtlich ist, wenn die Partei eine Behauptung ohne jede Grundlage ins Blaue hinein aufgestellt hat (vgl. BGH LM Nr. 1 zu § 282 ZPO; Nr. 11 zu § 138 ZPO; Rosenberg-Schwab, Zivilprozeßrecht, § 119 II 1 b).
BGH, URTEIL vom 5.1.1971, Az. I ZR 78/69 In der Rechtsprechung ist für den Fall der Behauptung einer auflösenden Bedingung anerkannt, daß die Beweislast für die Vereinbarung einer solchen Bedingung und für deren Eintritt den Beklagten trifft (BGH LM Nr. 18 b zu § 282 ZPO m.w.Zit.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1965, Az. VII ZR 224/63 Lücken in der Beweisführung gehen nur dann zu Lasten der nicht beweispflichtigen Partei, wenn diese die Unaufklärbarkeit schuldhaft herbeigeführt hat (BGH IM Nr. 2 zu § 282 ZPO; Nr. 19 zu § 611 BGB mit Nachweisen; Urteil des Senats VII ZR 30/61 vom 20. September 1962 S. 16).
BGH, Urteil vom 5.6.1958, Az. VI ZR 198/57 Der Hinweis dar Revision darauf, daß es seit 1956 praktisch keine Arbeitslosigkeit gegeben und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt immer ein starker Kräftebedarf geherrscht habe, ist danach für sich allein zur Führung des der Beklagten obliegenden Beweises nicht geeignet» 2« Die Revision beruft sich weiter auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs, nach der Lücken in der Beweisführung dann zu Lasten der ni<ht-beweispflichtigen Partei gehen, wenn sie die Unaufgeklärt-heit schuldhaft herbeigeführt hat (BGH IM § 282 ZPO Nr. 2; BGH5 6, 227; RGZ 105, 259; 128, 125).
BGH, URTEIL vom 2.5.1958, Az. III ZR 46/75 Dieser Grundsatz vermag aber der Klägerin nicht weiterzuhelfen; denn er gilt nur, wenn nach der Lebenserfahrung eine tatsächliche Vermutung oder eine tatsächliche Wahrscheinlichkeit für den ursächlichen Zusammenhang besteht; andernfalls muß der Kläger beweisen, daß sein Schaden durch die Amtspflichtverletzung verursacht worden ist (Senatsurteile in VersR I960, 905, 906 = WM I960, 1150, 1151^und NJW 1974, 453, 454 f m.w.Nachw.; RG HRR 1934 Nr. 255; vgl. auch BGH LM § 282 ZPO /Beweislast7 Nr. 27 = BGHWarn 1974 Nr. 65).
BGH, URTEIL vom 2.5.1958, Az. III ZR 46/75 Denn es handelt sich hierbei um die Frage der sog. haftungsausfüllenden Kausalität, also des Ursachenzusammenhangs zwischen der Amtspflichtverletzung, von der die Klägerin betroffen worden ist (dem konkreten Haftungsgrund), und dem eingetretenen Schaden (vgl. BGH LM § 282 ZPO /Beweislast7Nr. 27 = BGHWarn 1974 Nr. 63 m.w.
BGH, vom 2.9.1956, Az. VI ZR 308/55 Die Methode, Mullkompressen bei Bauchoperationen vor dem Verschwinden in der Bauchhöhle dadurch zu sichern, daß sie mit einem Band und daran befindlicher Plombe oder Klemme versehen werden, ist seit langem bekannt (vgl Goldhahn-Hartmann, Chirurgie und Recht, 1937 S 92; Urteil des Reichsgerichts vom 9» Oktober 1936 j mitgeteilt von Hübner-Drost, Ärztliches Haftpflichtrecht, 1955 S 123 [124]-; Urteil des BGH vom 27« Februar 1952, wiedergegeben bei Hübner-Drost aaO S 235 [236]; siehe auch Urteil des Senats BGH LM Nr 2 zu § 282 ZPO betreff fend Bandscheibenoperation vom Frühjahr 1949 unter Verwendung armierter Watte- und Gazetupfer).