Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJR_19750903_OGH0002_0010OB00160_7500000_003/JJR_19750903_OGH0002_0010OB00160_7500000_003.html
Timestamp: 2020-03-28 15:52:20
Document Index: 180582957

Matched Legal Cases: ['§49', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

1Ob160/75; 8Ob575/78; 6Ob565/87; 3Ob5/88; 7Ob716/88
EheG §49 A1f;
"Übermäßiger" Alkoholgenuß als Scheidungsgrund: Der unbestimmte Begriff bedarf einer näheren Umschreibung des Beginns, der Ursachen, des Ausmaßes und allfälliger Folgen des regelmäßigen Alkoholkonsums. Drei bis vier Flaschen Bier täglich müssen selbst bei einer Frau kein absoluter Scheidungsgrund sein.
TE OGH 1975/09/03 1 Ob 160/75
Veröff: JBl 1976,212 = EFSlg 24982
TE OGH 1979/01/26 8 Ob 575/78
Vgl auch; nur: "Übermäßiger" Alkoholgenuß als Scheidungsgrund. (T1) Veröff: EFSlg 33904
TE OGH 1987/06/04 6 Ob 565/87
Vgl auch; Beisatz: Es läßt sich keinesfalls der Umkehrschluß ziehen, daß mangels der in 1 Ob 160/75 hervorgehobenen Auswirkungen ein auf Alkoholbeeinträchtigung rückführbares Verhalten nicht als schwere Eheverfehlung zugerechnet werden dürfte. (T2)
TE OGH 1988/04/27 3 Ob 5/88
nur T2; Beisatz: Keine schwere Eheverfehlung, wenn der erhöhte Alkoholkonsum infolge einer krankhaften Störung der Persönlichkeitsentwicklung und damit verbundenen Belastungssituationen und Angstzuständen stattfinden. (T3)
TE OGH 1988/12/15 7 Ob 716/88
RS0056345