Source: https://kaupthing-edge.helft-uns.de/2013/08/30/stefanm-leitet-musterverfahren-fuer-art-113-gruppe-ein/
Timestamp: 2019-09-20 05:42:20
Document Index: 251746931

Matched Legal Cases: ['Art. 113', 'Art. 113', 'Art. 113', '§113', 'Art. 113', 'Art.113', 'Art. 113', '§113', 'Art. 113', 'Art. 113', 'Art. 113', '§113', '§113', '§112', 'Art.113', '§113', '§113', '§ 113', '§28', '§ 33', '§113', '§ 33', '§113']

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34 Reaktionen zu “StefanM leitet Musterverfahren für Art. 113-Gruppe ein”
# k.o.pthing am 31. August 2013 um 01:37 Uhr
Ich wünsche Euch viel Erfolg bei dieser Aktion. Unsere Erfahrung ist, dass es sehr schwer ist, Kaupthing davon zu überzeugen, ein eingeleitetes Verfahren auch wirklich als „Forerunner“ oder Musterfall anerkennen zu lassen.
Aus der Formulierung der Verlautbarung Kaupthings zu der Empfehlung zur Rücknahme der Widersprüche für die aus Zinsansprüchen nach dem 22.04.2009 resultierenden Bestandteile des Kontoabschlussguthabens geht zwischen den Zeilen hervor, dass sie es bei einem für sie negativ ausgehenden Verfahren sicherlich nur als Einzelfallanspruch oder -Lösung angesehen hätten.
Wie stellt ihr sicher, dass es wirklich ein Musterverfahren gibt? Können wir schon jetzt entsprechend Betroffenen eine Musteremail anbieten, in welcher mit Hinweis auf das eingeleitete Verfahren entsprechende Widersprüche formuliert werden können? Oder bleibt das Ganze hinterher doch als Einzelfallentscheidung stecken?!
Die isländische Justiz müsste ja zunächst erst einmal die Wiederherstellung in den vorherigen Stand akzeptieren bzw. das gesamte vom WuC gewählte Verfahren mit allen seinen nicht direkt aus dem Gesetzestext hervorgehenden Verfahrensschritten als fehlerhaft und unzureichend oder unzulässig ausurteilen.
Denn ein als gültig anerkannte Widerspruch liegt ja wohl nicht vor.
Wenn dieses jedoch mit diesem Verfahren gelingen sollte, wäre das der GAU (für das Wuc).
# Jan am 31. August 2013 um 10:26 Uhr
Wir treten gerade von der groben in die konkrete Planungsphase ein. Wie bereits geschrieben werden wir bei Neuigkeiten informieren.
Am besten, ihr treibt die von euch geplanten Vorhaben (siehe hier) weiter voran, denn Druck von zwei Seiten auf Island ist nicht das Schlechteste.
# Jan am 11. September 2013 um 15:53 Uhr
Da du schon den kaupthingforum.de-Verteiler für Mustermails angeboten hast, wäre es sicher hilfreich, wenn du in einer Rundmail einfach auf die Mail-Adresse verweist, von der aus StefanM Infos für die ,,Art. 113 Gruppe“ verschickt: berechtigungsschreiben (at) yahoo.de
Dann müsst ihr auch die ganzen Leute, die sich bei euch im Forum wegen fehlender vorrangig anerkannter Forderung melden, nicht immer hoffnungslos zurück lassen.
# Dirk am 13. September 2013 um 22:36 Uhr
@k.o.thing: Menschen sind erwachsen und können lesen. Wer nicht liest hat einfach Pech. Schön, wenn es bei euch eine Selbsthilfegruppe für alle Lebenslagen gibt und der Große Bellmeister ist der Psychotherapeut, der jeden bewinselt, dass die böse Helft-Uns Seite alle im Stich gelassen hat. Bei mir hat sich auf jeden Fall noch niemand diesbezüglich beschwert, und ich bekomme noch regelmäßig Post von Leuten die auf der Seite lesen und gelesen haben. Wir haben jederzeit klipp und klar gesagt was wir tun, und was nicht. Nicht so wie der Meister von DEM Kaupthing Forum.
# k.o.pthing am 15. September 2013 um 17:24 Uhr
@Dirk: Was hat das jetzt mit dem von StefanM und Jan betreuten Musterprozess zu tun? Erschließt sich mir nicht…
@Jan: Ich weiß nicht, wieso Du darauf kommst, dass wir diejenigen, „die sich bei euch im Forum wegen fehlender vorrangig anerkannter Forderung melden, nicht immer hoffnungslos zurück lassen“ müssten.
Im Gegenteil: Wir kämpfen weiterhin für eine möglichst hohe quotale Entschädigung der §113er und sind ausweislich der bisher (nur für im Dataroom der Kaupthing entsprechend registrierte Gläubiger) einsehbaren Unterlagen zu verschiedenen Varianten eines Composition-Vorschlages zuversichtlich,
da hier unsere Anregungen hinsichtlich der Höhe eines im isländischen Insolvenzrecht möglichen sogenannten De-Minimis-Payment (Sockelbetrag) aufgegriffen wurden.
Welcher der eingeschlagenen Wege zum Erfolg führt (Musterprozess, so als solcher anerkannt, durchgeführt und gewonnen oder hoher De-Minimis-Betrag aufgrund unserer informellen Verhandlungen mit dem WuC), ist letztlich ja egal. Entscheidend ist, was am Ende rauskommt.
# Jan am 15. September 2013 um 21:34 Uhr
@k.o.pthing: Richtig: Welcher Weg letztlich zum Ziel führt ist mir auch egal, Hauptsache, er führt zum Ziel. Da in letzter Zeit von den euch noch versprochenen Aktivitäten keine große Rede mehr war, dachte ich schon, ihr wärt… pardon 😉 die Aktionen wären eingeschlafen. Wenn das nicht der Fall ist, umso besser.
# Jan am 16. September 2013 um 08:17 Uhr
P.S. @k.o.pthing:
Wie meinte @Dirk so passend in seinem Kommentar oben: „Menschen sind erwachsen und können lesen. […] Wir haben jederzeit klipp und klar gesagt was wir tun, und was nicht.”
Bisher ist klar: Für die Gläubiger unter Art. 113 wird es auch ohne euer Zutun in einigen Jahren einen „Sockelbetrag” geben – einfach weil es das Vermögen der Kaupthing hergibt. Das war von Anfang an und seit Jahren klar (siehe hier) – das können am Ende vielleicht 20 oder 30 % der Forderung sein, vielleicht auch mehr bei geschicktem Handeln der Insolvenzverwalter und guter Entwicklung der Kaupthing-Vermögenswerte, vielleich aucht weniger. Und dementsprechend bedeutet das von dir genannte „de minimis” übersetzt „Kleinigkeit”…
Im Gegensatz dazu habt ihr der Art.113-Gruppe schon vor zwei Jahren (!) (neben einer Musterklage !) einen baldigen (!) 100% (!) Vergleich in Aussicht gestellt.
An diesen Versprechen müsst ihr euch messen lassen. Ich gehe daher davon aus, dass der von dir genannte ,,Sockelbetrag“ nicht dem schon vorhandenen ,,de minimis“ entspricht, sondern bei 100% (oder nahe dran) liegt.
Wie meinte @Dirk so passend in seinem Kommentar oben: „Menschen sind erwachsen und können lesen.” Ich schlug vor, wenigstens die Mail-Adresse von StefanM über euren Verteiler für Art. 113-Gläubiger bekannt zu machen. Darauf bist du gar nicht eingegangen.
# Jan am 18. September 2013 um 15:26 Uhr
Update an alle: Die Anwaltsauswahl hat begonnen. Da es vom Anwalt abhängen kann, wie das Verfahren ausgeht, wollen wir uns an dieser Stelle viel Mühe geben.
# Jan am 2. Oktober 2013 um 14:57 Uhr
Update für alle: Der Anwaltsfavorit in Island ist gefunden. Nun muss zunächst wieder mit der Rechtsschutzversicherung alles Weitere besprochen werden.
# k.o.pthing am 6. Oktober 2013 um 11:57 Uhr
Die aktuellen politischen Entwicklungen lassen derzeit eine schelle Vergleichslösung wohl in weite Ferne rücken. Von daher wird genügend Zeit sein, den Prozess in Gang zu bekommen und auch -hoffentlich erfolgreich (und vor allem dann als Musterfall gültig)- durchzuführen.
Die jetzige Regierung hatte im Wahlkampf versprochen, die Hypothekenschulden der Isländer zu halbieren und fordert nun eine entsprechende Abschreibung von Forderungen der zumeist ausländischen Gläubiger und zwar nach (!) der quotalen Zuteilung.
Die für die Durchführung des Vergleiches notwendige Ausnahmen von den im Rahmen eines Verwaltungsaktes verfügten Kapitalverkehrskontrollen will sie zuvor nicht genehmigen.
Das Winding-Up Committee sieht sich allerdings außer Stande, eine solchen Schuldenschnitt vorzuschlagen, weil es aufgrund des geltenden Rechtes seien Auftrag darin sieht, die Rückzahlung an die Gläubiger zu maximieren. Ihm sind hier per Gesetz die Hände gebunden, zumal diese Regelung Gesetzesrang hat, die Kapitalverkehrskontrollen jedoch nur Verwaltungshandeln darstellt.
Die Vorstellung der wieder an die Macht gewählten Verursacher der Krise ist also, die ausländischen Investoren (erneut) für das überzogene Konsumverhalten der Isländer vor der Krise bezahlen zu lassen. Die nächsten Finanzblasen sind in Sicht.
# Jan am 6. Oktober 2013 um 13:23 Uhr
Das war’s dann also schon endgültig mit euren noch ausstehenden Versprechen?
Da hättet ihr die von euch versprochene „schnelle Vergleichslösung” mal besser schon vor zwei Jahren vorangetrieben…
Dann bleibt wohl wirklich nur noch unsere Klage als letzte Hoffnung übrig…
# k.o.pthing am 6. Oktober 2013 um 21:28 Uhr
@Jan: ich frage mich ernsthaft, warum Du es immer noch nicht verstanden hast (oder haben willst), dass wir schon vor zwei Jahren alles Notwendige getan haben, was wir unternehmen mussten und konnten, um unseren Einfluss für das Vergleichsverfahren geltend zu machen.
Wie sollen, bitteschön, wir jetzt Einfluss auf die Isländische Politik nehmen, die die vom Winding-Up Commitee fertig vorbereitete Composition derzeit verhindert?
Wenn Du dazu eine Idee hast, schreib Sie doch einfach hier hin oder starte eine entsprechend wirkungsvolle Massenaktion. Die §113er werden es Dir danken.
# Jan am 6. Oktober 2013 um 22:10 Uhr
… dass wir schon vor zwei Jahren alles Notwendige getan haben, was wir unternehmen mussten und konnten, um unseren Einfluss für das Vergleichsverfahren geltend zu machen.
@k.o.pthing: Zumindest habt ihr in den vergangenen zwei Jahren bestimmt alle Ausreden gefunden, warum aus von euch angekündigten Versprechen zugunsten der Art. 113-Gruppe nichts mehr wurde. Wenn ihr schon seit zwei Jahren nicht mehr am Vergleichsverfahren mit dem Winding-up Committee teilnehmt, hättet ihr das längst mal vorher mitteilen können – anstatt die Ankündigung einer baldigen Vergleichslösung für eine 100%-Lösung zugunsten aller Sparer im Raum stehen zu lassen. Die Art. 113er hätten es dir gedankt.
Wie meinte Dirk so passend in seinem Kommentar oben: „Menschen sind erwachsen und können lesen. […] Wir haben jederzeit klipp und klar gesagt was wir tun, und was nicht.”
Deshalb müsst ihr euch um eure Aktionen auch schon selbst kümmern, damit habe ich nichts zu tun. Ich kümmere mich lieber um die von uns vorbereitete Klage – damit sich für die Art. 113-Gruppe überhaupt noch was tut. Dahingehend habe ich oben bereits zweimal (siehe hier und hier) eine „entsprechend wirkungsvolle Massenaktion” vorgeschlagen, nämlich dass ihr auf die Mail-Adresse von StefanM über euren Verteiler hinweist. Das hast du gekonnt ignoriert. Also – fass dir mal an die eigene Nase und stelle erstmal selbst wieder für die Art.-113-Gruppe was auf die Beine, bevor du hier rummeckerst.
# k.o.pthing am 8. Oktober 2013 um 00:04 Uhr
@Jan: Es tut mir leid: Du hast wirklich überhaupt nichts verstanden.
Und dazu auch noch die Übersicht verloren:
Alles, was man für die §113er im Vorfeld einer Composition einleiten konnte WAR vor zwei Jahren notwendig.
Nicht jetzt erst. Und wir haben das getan. Im Gegensatz zu irgendwem hier.
Wir haben uns um die §113er immer gekümmert, nicht erst jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Ca. 350 Einzelfälle sind auf unsere Initiative zu §112er-Ansprüchen gewandelt worden, die letzten drei im Vorfeld der letzten Gläubigerversammlung.
Alles für jeden Betroffenen nachvollziehbar in den Listen zu den ganzen GV der letzten Jahre
Wenig erfreuliche Erkenntnisse.
Ich hoffe mal, dass ihr den von Euch als Musterklage angekündigten Fall wirklich durch eine deutsche RV abgesichert bekommt.
Liegt Euch denn schon eine Bestätigung vor, dass Kaupthing den Fall als Musterfall („Forerunner“) anerkennt.
Oder sind jetzt mittlerweile drei Monate ins Land gegangen, ohne dass konkret was passiert ist?
Ansonsten scheint ihr ja noch nicht einmal den Stand des Winding-Up-Verfahrens zu kennen, geschweige denn über die Kontakte in Island zu verfügen, die Euch Hintergrundkenntnisse über das „Ticken“ der isländischen Justiz und der isländischen Politik abbilden können.
StefanM ist im Forum registriert. Er darf dort gerne auf seinen Verteiler hinweisen.
Ich werde es erst dann tun, wenn Eure Initiative (hoffentlich) meldungsfähige Relevanz erhält.
Momentan schreibt ihr selbst noch von Vorbereitungen. Konkret von der Konkretisierung des Anwaltswunsches.
Wenn in dem von Euch begleiteten Fall das Settlement Meeting stattgefunden hat und der Fall bei Gericht liegt sowie die Bestätigung von Kaupthing erlangt wurde, dass der Fall als Musterfall anerkannt wird, dann und nur dann ist der Fall eine Rundmail wert.
Ansonsten schüren wir alle zusammen eventuell unberechtigte Hoffnungen. Und das ist (meiner Meinung nach) das Letzte, was die Betroffenen brauchen.
# Jan am 8. Oktober 2013 um 16:37 Uhr
Im Gegensatz zu dir habe ich sehr viel verstanden. Denn im Gegensatz zu dir habe ich nicht erst vier Jahre und einen erfolglosen Prozess gebraucht, um naheliegenste Dinge zu verstehen:
http://kaupthing-edge.helft-uns.de/2013/07/22/aktionskomitee-von-kaupthingforum-de-unterliegt-in-island-vor-gericht-gegen-wuc/
Das Kind ist schon 2011 in den Brunnen gefallen – nämlich seit der endgültigen Winding-up-Committee-Entscheidung, dass nur eine Minderheit von 4600 aus über 16.000 Antragstellern Zinsen bekommen soll. Für diese Mehrheit der Sparer habt ihr nichts erreichen können – trotz großer Versprechungen und trotz Einzelfällen (StefanM konnte übrigens auch viele lösen). Genau deshalb versuchen nun wir das zu ändern – vielleicht sind wir genauso erfolglos wie ihr, vielleicht auch nicht.
So gut können deine „Hintergrundkenntnisse über das “Ticken” der isländischen Justiz und der isländischen Politik in Island” ja selbst nicht gewesen sein – sonst hättest du deinen großen Musterprozess nicht schon in der ersten Instanz mit Pauken und Trompeten verloren und hättest stattdessen die Auszahlung viel früher erreichen können (KLICK 1, KLICK 2 und KLICK 3 zu allem, was dazu zu sagen ist).
Obwohl du zwischendurch auf dieser Seite viel Text geschrieben hast, hast du für die Antwort auf die Frage nach dem Verteiler trotzdem ganz schön lange gebraucht: Fast auf den Tag genau einen Monat! In der Zeit waren wir effektiver. Danke trotzdem für die Antwort.
Damit dürfte nun alles gesagt sein. Dass aus euren o.g. Aktionen – aus welchen zusammengereimten Gründen auch immer – wohl nichts mehr wird, hast du ja nun ausreichend deutlich gemacht. Mehr braucht man dazu nicht mehr sagen. Daher bleibt dann als letzte Chance nur dieses Verfahren, das wir anstoßen.
# k.o.pthing am 8. Oktober 2013 um 18:23 Uhr
Wenn Du jetzt alle Dinge zweimal schreibst, spamst Du dieses Infoportal zu.
Die inhaltliche Antwort habe ich in dem anderen thread gegeben
[Link reineditieren, ich kann hier meine Beiträge nicht bearbeiten, Du schon]
Wie gesagt, einen Hinweis auf das von StefanM betreute Verfahren wird es geben, wenn es denn läuft.
Ich hoffe mal, dass das schneller geht als dereinst bei uns, die Chancen dürften gut sein, weil inzwischen deutlich weniger Fälle bei Gericht liegen als noch Mitte 2011
# Jan am 9. Oktober 2013 um 18:34 Uhr
Hallo k.o.pthing,
Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil. Dieser Artikel erschien am 30.08.13 und war der Startschuss dieser Aktion. Heute ist der 09.10.13. Es sind also tatsächlich 1 Monat und 10 Tage vergangen – in denen wir einiges angeschoben haben (Unsere Wasserstandsmeldungen muss man natürlich auch mal lesen).
Das ist doch mal seit langem wieder ein konstruktiver Beitrag von dir für die Art.113-Gruppe! Wieso sind die genau gewandelt worden? Hatte das Winding-up Committee in diesen Fällen einen fristgerechten Einspruch übersehen? Oder gab es noch andere Gründe für die Umwandlung im Einzelfall?
Du kannst auch gerne StefanM dazu detaillierte Infos zukommen lassen (seine Mail-Adresse ist ja bekannt) und so einen konstruktiven Beitrag leisten.
# Dirk am 10. Oktober 2013 um 00:53 Uhr
Vorsicht. Es wird konstruktiv. Und schwupps ist er weg.
# Jan am 14. Oktober 2013 um 18:00 Uhr
Ja, Dirk, du hast es mal wieder zutreffend auf den Punkt gebracht!
Belastbare Hinweise für dunkle Wolken aus der isländischen Politik ist k.o.pthing bisher leider schuldig geblieben. Aber die möchte er anscheinend nachreichen und sich gleichzeitig wieder was für das Vergleichsversprechen tun (siehe hier). Das begrüße ich.
Schade nur, dass k.o.pthing immer dann abtaucht, wenn es darum geht, die hier geplante Musterklage voranzubringen – obwohl er sonst um keinen langen Monlog verlegen ist.
Entweder er braucht einen Monat und mehrere Aufforderungen, um überhaupt mal zu antworten – wenn er denn überhaupt mal antwortet. Nun dasselbe Spielchen. Dabei war die Wandlung der zahlreicher Fälle eine der sinnvollen Aktionen des Aktionskomitees DES Forums, die ich mit meinem Lob meinte.
Oder er stellt völlig überzogenen Forderungen an eine einfache Informations-Rundmail. An die eigenen Verfahren hat k.o.pthing übrigens nicht so hohe Messlatten gelegt. Da wurde ständig in Rundmails eine neue angeblich bahnbrechende Aktion vorgestellt, dafür offensiv sogar oft um Vollmachten und Geldspenden geworben. Oder zum massenhaften Einspruch aufgefordert, der dann schon in erster Instanz vor Gericht gescheitert ist. Da hatte man kein Problem, Hoffnungen zu wecken. Aber es ging ja auch um Aktionen DES Forums.
Aber nun hat k.o.pthing ja mit seinem Pamphlet hier ausreichend deutlich gemacht, dass er diese Aktion nicht unterstützen möchte.
Schade, wenn durch solch offensichtlich persönliche Befindlichkeiten (nach dem Motto: Wer ist der gößte Kaupthing-Sparer? Wer hat das schönste -Medien-Gesicht?) immer wieder massiv die Sachfragen torpediert werden. Aber das kennen wir ja schon. Das akzeptieren wir, denn konstruktives Verhalten kann niemand erzwingen.
# Jan am 14. Oktober 2013 um 18:04 Uhr
Wir konzentrieren uns lieber auf unsere Stärken und schauen nach vorne:
Deshalb nochmal zusammengefasst in Kürze der Stand des hier vorgestellten Verfahrens:
Nachdem von unserer Seite erstmal das Wesentliche vorbereitet ist, liegt der Ball erstmal wieder bei der Rechtsschutzversicherung (siehe hier).
Wer über den Stand dieses Verfahrens auf dem Laufenden bleiben möchte, der beachte diese Seite (insbesondere diese Kommentare) oder bitte um Aufnahme in den Informationsmail-Verteiler von StefanM ( berechtigungsschreiben (at) yahoo.de ).
# Jan am 11. Dezember 2013 um 16:50 Uhr
Wir haben mit mehreren Isländischen Rechtsanwälten ausführlich korrespondiert und zum Teil auch telefoniert. Dabei haben wir einen aus unserer Sicht sehr geeigneten und engagierten Anwalt gefunden, den wir auch gern beauftragen würden. Insbesondere hat sich der Anwalt anhand eines Urteils des Obersten Isländischen Gerichtshofs im Rechtsstreit eines anderen, ausländischen Kaupthing-Geschädigten recht zuversichtlich hinsichtlich der Erfolgsaussichten unseres Vorhabens geäußert.
Bei zu erwartenden Kosten in Höhe von ca. 22.000 Euro für das gesamte Verfahren bis zum Obersten Gerichtshof Islands möchte die Rechtsschutzversicherung weitere Sicherheit, dass der Prozess auch gewonnen wird. Deshalb zieht sich das Ganze noch etwas hin.
Bemerkenswerter- und höchst ehrenhafter Weise ist das betroffene Ehepaar bisher nicht auf ein Abfindungsangebot eingegangen, um weiter eine Grundsatzentscheidung für Tausende betroffene Sparer herbeizuführen! Das verdient unserer Meinung nach allerhöchsten Respekt!
Deshalb: Wir bleiben an der Sache dran und werden weiter informieren.
Bis dahin wünschen wir eine frohe und besinnliche Adventszeit.
# Jan am 1. März 2014 um 18:59 Uhr
In dieser Angelegenheit waren wir hinter den Kulissen weiter fleißig bei der Sache.
Die Rechtsschutzversicherung bestand darauf, einen deutschen Anwalt einzuschalten, der sich mit Kostenhöhe und Erfolgschancen der Klage des Ehepaars auseinandersetzt. Nun war es für uns sehr schwierig, einen deutschen Anwalt zu finden, der sich in die komplizierte deutsch-isländische Insolvenz-Rechtslage einarbeitet – und das noch zu den gesetzlichen deutschen Standard-Rechtsanwaltsgebühren.
Nachdem wir nahe am Verzweifeln waren, haben wir nun kürzlich doch noch einen hervorragenden deutschen Anwalt gefunden, der sich der Sache exzellent angenommen hat! Wir sind daher zuversichtlich, dass die Sache bald vorankommt.
Wer sich zwischenzeitlich in den Informationsmail-Verteiler von StefanM (soll über den Verlauf der Musterklage berichten, sollte es dazu kommen) eintragen möchte, wendet sich wie gewohnt an:
berechtigungsschreiben (at) yahoo.de
# connyundstefan am 2. September 2014 um 15:32 Uhr
Hallo Stefan und Jan, wir gehören zu denen, die bislang keine Zinsen erhalten haben (wahrscheinlich zu der Art.-113 Gruppe). Wir hatten sie damals in dem Formular angegeben als Forderungen, aber nicht noch einmal danach etwas unternommen. Gibt es diesbezüglich Neuigkeiten, evtl. bezüglich des angekündigten Musterverfahrens? Danke für Eure Bemühungen! connyundstefan
# Jan am 4. September 2014 um 20:52 Uhr
Hallo connyundstefan,
gerne. Wir haben nun ein gutes Jahr lang zäh und hartnäckig mit der Rechtsschutzversicherung verhandelt. Und konnten Schritt für Schritt – unter Hilfe eines hervorragenden deutschen Anwalts – bisher soviel erreichen, dass die Rechtsschutzversicherung die eigenen Anwaltskosten für die erste Instanz in Island zahlen möchte. Aber nicht mehr. D.h. die Kostendeckung wäre gedeckelt, insbesondere hinsichtlich Gerichtskosten, möglicher Kosten der Gegenseite bei Unterliegen und der ersten von zwei möglichen Instanzen. Das ist natürlich zu riskant. Wir bereiten nun eine Schlichtung vor dem Ombudsmann für das Versicherungswesen vor, um noch eine volle Kostendeckung zu erreichen. Ob und wie es danach weitergeht, ist noch unklar…
# k.o.pthing am 1. Oktober 2014 um 10:20 Uhr
Danke für das Update. Ich hoffe mal, dass ihr die vollumfängliche Deckungszusage noch erreichen könnt. Dann wäre der erste Schritt getan.
Der zweite wäre, dass sich Kaupthing dann überhaupt (noch) auf das Verfahren einlässt und die Klage nicht schon aus formalen Gründen (z.B. Verjährung) abgewiesen wird.
Seit vorgestern gibt es ja auch wieder einen Lichtstreif am Horizont, dass Kaupthing im Erfolgsfalle auch wirklich zahlen darf. Im Moment stellt sich die Situation ja so dar, dass es durch die strengen Kapitalverkehrskontrollen keinerlei Auszahlungen geben darf (übrigens auch nicht für „verspätet“ abgerufene anerkannte prioritäre Forderungen). Es scheint nun aber eine Bewegung der isländischen Politik hin zu einer sogenannten „Offshore“-Lösung zu geben, die Kaupthing unter Verweis auf die größtenteils außerhalb von Island lagernden eigenen Devisenbestände ja mehrfach angeregt hatte.
http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article132571460/Island-testet-Szenarien-fuer-Rueckzahlungen-an-Banken-Glaeubiger.html
Sollten sich diese Entwicklungen bestätigen, wird es eine Gläubigerversammlung geben, auf der die Vergleichslösung abgestimmt werden wird.
Wir sind guter Hoffnung, dass hierin dann der Sockelbetrag für §113-Ansprüche in der Höhe vorgesehen wird, den wir bei unseren Besuchen vor Ort vorgeschlagen und mit dem Abwicklungskommittee diskutiert und verhandelt hatten.
# Jan am 9. Oktober 2014 um 20:31 Uhr
Danke ebenfalls für das Update.
Das war eine Frage der Zeit. Denn der Krawallkurs, den die neue isländische Regierung erstmal gefahren ist, konnte kaum erfolgreich sein gegen die gesamte internationale Finanzwelt. Es sei denn, das Land soll weiter vom internationalen Kapitalmarkt abgeschnitten bleiben.
Im von dir genannten Artikel ist von einer Insolvenzquote von 24% (24 ct. zurück auf 1 US-Dollar Anspruch, Umrechnungskurs hier) die Rede. Ist das der von euch vorgeschlagene Sockelbetrag?
# k.o.pthing am 13. Oktober 2014 um 15:08 Uhr
Nun, ich denke die Isländer haben am Beispiel Argentinien gesehen, was passieren würde, wenn sie sich zwar mit der Mehrzahl der internationalen Gläubiger auf einen -zur quotalen Befriedigung der Ansprüche- zusätzlichen Kapitalschnitt verständigen würden, dieser jedoch von einem oder zwei der zwischenzeitlich involvierten Hedge-Fonds torpediert würde.
Ein nicht unerheblicher Teil der Bonds ist ja unter US-Recht aufgelegt worden (so auch die Milliardenprogramme für die nach letztinstantlichen Urteilen die Deutsche Bank dann die Forderung stellen durfte)
Zur Frage des von uns geforderten Sockelbetrages (De-Minimis-Payment):
Mit dem Argument, dass das für die Verabschiedung der Compostion in Island notwendige Doppelquorum (nach Anspruchsanteilen, aber auch nach Kopfzahl) dadurch deutliche Erfolgsaussichten gewinnen würde, wenn die ehemaligen EDGE-Kunden erst gar nicht mit abstimmen könnten, hatten wir angeregt, den Sockelbetrag so hoch anzusetzen, dass alle nach §113 entschiedenen EDGE-Ansprüche zu 100% ausgezahlt würden.
In dem mehrfach von mir schon erwähnten personalisierten Dataroom für sich damals dafür registriert habende Gläubiger sind seit langem Entwürfe hinterlegt, die hoffen lassen. Aufgrund der standardmäßig abzugebenden Verschwiegenheitserklärung werde ich hierzu aber keine Details nennen können.
Zudem ist nicht bekannt, ob es an diesen Entwürfen aufgrund des Wechsels der Großgläubiger Weiterentwicklungen gegeben hat, die sich gegebenenfalls nachteilig auswirken würden. Vorstellbar ist es jedenfalls nicht, dass das WuC das Risiko geht, eine Composition daran scheitern zu lassen, dass zur entsprechenden Gläubigerversammlung eine Vertretung von Kaupthing-Edge-Kunden anreist, die dann bei der pro-Kopf-Abstimmung +3.000 Stimmen in die Wagschale werfen kann.
Dieses alles funktioniert auf der Grundlage, dass vollständig befriedigte Gläubiger für die Abstimmung einer Vergleichslösung kein Stimmrecht mehr haben.
Die zum Zeitpunkt der Gespräche über unser Forderung von verschiedenen Aktivisten eingereichten globalen Widersprüche (zum Teil gegen alle Fremdforderungen, zum Teil gegen alle Forderungen der auf der Seite des WuC gegen uns in die Prioritäts-Musterverfahren eingestiegenen Großgläubiger) inklusive der Erkenntnis der Ohnmacht, solche Globalwidersprüche überhaupt noch behandeln zu können, hatten das WuC damals zwar sauer gefahren, waren jedoch sicher einerseits die Eintrittstür zu den informellen Gesprächen, andererseits auch der Garant dafür, dass man die für den Fall einer nicht vollständig befriedigenden Composition von uns angekündigte Blockadeversuche ernst genommen hat (und hoffentlich weiter ernstnehmen wird).
# Dirk am 14. Oktober 2014 um 00:07 Uhr
Aha – wie kommst Du eigentlich durch den Lehrplan?
Aber Island mit Argentinien vergleichen ist putzig!
# k.o.pthing am 15. Oktober 2014 um 03:08 Uhr
Putzig ist was anderes. Nämlich die offensichtlichen Zusammenhänge nicht ohne Weiteres zu erkennen.
Gerne kann ich Dir hier diese Zusammenhänge umfangreich erläutern, aber das scheinst Du dann deinem komplett an der Sache vorbei gehenden Kommentar ja auch nicht wirklich lesen zu wollen.
Es ist jedenfalls nicht so, dass uns zugetragen worden wäre, dass die US-Gerichtsentscheidungen bezüglich Aurelius und NML Capital vs. Argentinia ohne Einfluss auf die Haltung der isländischen Regierung im Kapitalverkehrskontrollaufhebungsverfahrenskonflikt (Kvkavk) geblieben ist. Das Gegenteil ist der Fall. Verstanden?!
Da fällt mir gerade noch ein, dass die Baden-Württembergische Landesregierung ab 2015 das Schulfach Wirtschaft einzuführen beabsichtigt.
Wäre schön zu sehen, wenn denn webgestützte Interessenvertretung von Kleingläubigern bei Bankencrashs im Lehrplan verankert würde.
Müssen wir mal unsere Kontakte auf der nächsten INVEST spielen lassen…
Wenn Du inhaltliche Nachfragen hast, stelle sie. Den Rest kannst Du Dir gerne sparen.
# Dirk am 15. Oktober 2014 um 14:48 Uhr
@k.o.thing: ich verstehe gar icht, wieso auf einmal diese Schärfe hier herein kommt. Das Problem ist dass Du gerne ZU umfangreich erläuterst, was es schwierig macht denn Kern Deiner Aussage zu erfassen – vor allem wenn man nicht so tief in der Thematik steckt wie Du es für Dich in Anspruch nimmst.
Bezüglich des Lehrplans von BaWü: Selbst wenn Diese Aussage ausnahmsweise mal nur aus einer Hand voll Wörtern besteht, verstehe ich die Spitze nicht wirklich. Oder war da gar keine?
Ich überlege allerdings, ob ich an der VHS Wuppertal mal einen Kurs: HTML für Gesamtschullehrer zur einfachen Pflege von Schulwebseiten anbieten soll.
# Jan am 17. Oktober 2014 um 20:10 Uhr
dein weiteres Engagement in der Sache ist sehr lobenswert. Es freut mich (und viele noch Geschädigte v.a.), dass du weiterhin so aktiv auch die Ansprüche der bisher ohne Auszahlung gebliebenen Betroffenen (Betroffene unter § 113) weiter vertrittst! Es freut mich umso mehr zu hören, dass ihr für diese Gruppe einen Sockelbetrag von 100% gefordert habt und du offenbar kurz davor stehst, in Verhandlungen mit den Gläubigern und Insolvenzverwaltern der Kaupthing diesen Betrag auch durchzusetzen! Das wäre ein großer Erfolg und dem Ziel dienlich, auch die Zinsen für alle Kaupthing-Sparer erfolgreich abzuschließen!
Mich wundert nur, wie du darauf kommst, dass die deutschen Kaupthing-Sparer mit ihren Zinsansprüchen eine Mehrheit unter den Gläubigern haben sollen. Ich kenne es so, dass sich das Stimmrecht nach Forderungshöhe und nicht nach Köpfen berechnet. Und bei den Forderungshöhe liegt die hier betroffene Gruppe ziemlich weit hinten…
# k.o.pthing am 18. Oktober 2014 um 01:19 Uhr
die Details sind im isländischen Act on Bankruptcy etc. festgelegt, ich habe noch einmal nachgeschlagen und folgendes gefunden:
Das Ausscheiden voll erstatteter Forderungen für die composition ergibt sich wohl aus §28, 6.
Die beiden Verfahren (Abstimmung nach Anteil, Abstimmung nach Kopfzahl) ergibt sich aus § 33
Meine Quelle: http://eng.innanrikisraduneyti.is/laws-and-regulations/english/nr/6570
Dadurch, dass es eine deutliche Reduzierung der „Kopfzahl“ aller Gläubiger durch die Aufkäufe von Forderungen durch Hedge-Fonds gegeben hat (was schon immer absehbar war) lag in dieser Besonderheit des isländischen Insolvenzrecht unser „Druckmittel“.
Ich muss Dich jedoch noch einmal über die Abläufe aufklären:
Es wird schon lange nicht mehr verhandelt. Das ist alles mehr als zwei Jahre her. Nur zu diesem frühen Zeitpunkt konnte man Einfluss nehmen, bzw. es wenigstens versuchen.
Und nochmal: Ohne die oben erwähnten damaligen politischen und provokanten Aktionen einiger weniger Aktivisten hätten wir diese Hoffnung nicht erarbeiten können. Dasselbe gilt im Übrigen auch dafür, dass wir alleine durch unsere zweite Widerspruchswelle unsere fortdauernde Fähigkeit zur Massenmobilisierung nachgewiesen hatten…
Falls sich bei einer vermutlich sehr kurzfristigen Ansetzung einer Gläubigerversammlung bei der -endlich- über die Vergleichslösung entschieden werden soll herausstellen sollte, dass die hoffnungsvollen Entwürfe zu ungunsten der §113-anerkannten EDGE-Kunden verwässert wurden, werden wir entsprechend reagieren (müssen).
# Jan am 13. November 2014 um 22:43 Uhr
Interessanter Hinweis zu § 33.
Die Frage ist nur: Muss eine doppelte Mehrheit nach Kopf und Anteil vorliegen? Oder können der Insolvenzverwalter oder die Gläubiger sich eine Abstimmungsvariante aussuchen?
Ich bin gespannt, ob ihr dann euren 100%-Vergleichsvorschlag durchdrücken könnt! Zu wünschen wäre es!
# k.o.pthing am 26. Oktober 2015 um 19:17 Uhr
Kaupthing hat am Wochenende den Vergleichsvorschlag (Composition) für alle Betroffenen zugänglich gemacht.
Der als Bestandteil der Composition vorgesehene Sockelbetrag (De-Minimis-Payment) ist in der Tat nun so hoch (4,6 Millionen ISK, ca. 27.000 €), dass wohl alle nach §113 beschiedenen Kaupthingsparer bei Zustimmung der Versammlung ihre anerkannten Zinsansprüche zu 100% ausgezahlt bekommen.
Weitere Informationen und Hinweise, was nach Zustimmung der Gläubigerversammlung zur Composition getan werden muss um die Auszahlung zu erhalten, finden sich auf der gesicherten Creditors Website auf kaupthing.com
Wenn die Zugangsdaten zu dieser Seite nicht mehr vorhanden sind, finden sich auf der Kaupthing-Website Angaben, was zu tun ist.