Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=ZIP%201982,%2054
Timestamp: 2019-05-26 18:41:28
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BGH, 16.11.1981 - II ZR 213/80 - dejure.org
https://dejure.org/1981,161
BGH, 16.11.1981 - II ZR 213/80 (https://dejure.org/1981,161)
BGH, Entscheidung vom 16.11.1981 - II ZR 213/80 (https://dejure.org/1981,161)
BGH, Entscheidung vom 16. November 1981 - II ZR 213/80 (https://dejure.org/1981,161)
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Übertragung der Geschäftsführungsbefugnis in einer Publikumsgesellschaft bürgerlichen Rechts - Nichtigkeit eines Gesellschaftsvertrag einer Fondsgesellschaft - Ausschluss der Gesellschafter von der Geschäftführung und Vertretung - Verletzung des Grundsatzes der Selbstorganschaft - Missbrauch des Instituts der Gesellschaft bürgerlichen Rechts - Nichtigkeit eines Gesellschaftsvertrages wegen Gefahr der Übervorteilung
Übertragung der Geschäftsführungsbefugnis in einer Publikumsgesellschaft bürgerlichen Rechts an einen Nichtgesellschafter
Übertragung der Geschäftsführungsbefugnis in einer BGB-Gesellschaft
NJW 1982, 877
ZIP 1982, 54
MDR 1982, 552
WM 1982, 40
Zwar enthält der Gesellschaftsvertrag der Beklagten keine ausdrückliche Regelung dieses Inhalts; die gebotene Auslegung des Vertrages nach seinem objektiven Befund, die der Senat als Revisionsgericht bei Publikumsgesellschaften selbständig vornehmen kann (vgl. z.B. Sen.Urt. v. 16. November 1981 - II ZR 213/80, WM 1982, 40), ergibt jedoch eine derartige Befugnis.
Das kann der Senat selbst feststellen, weil der Gesellschaftsvertrag der Klägerin, bei der es sich um eine Publikumsgesellschaft handelt, objektiv auszulegen ist (Sen.Urt. v. 6. November 1981 - II ZR 213/80, ZIP 1982, 54, 55; v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393).
Das kann der Senat selbst feststellen, weil der Gesellschaftsvertrag der Klägerin, bei der es sich um eine Publikumsgesellschaft handelt, objektiv auszulegen ist (…zuletzt Sen.Urt. v. 4. Juli 2005 aaO; Sen.Urt. v. 6. November 1981 - II ZR 213/80, ZIP 1982, 54, 55; v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393).
Die Bevollmächtigung darf nur nicht so weit gehen, dass sämtliche Gesellschafter von der Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft ausgeschlossen und diese auf Dritte übertragen werden (BGH, Urteil vom 16. November 1981 - II ZR 213/80, NJW 1982, 877, 878).
Denn dieser Grundsatz verbietet lediglich eine Übertragung der Geschäftsführung und der Vertretung der Gesellschaft auf Dritte unter Ausschluss sämtlicher Gesellschafter (…vgl. Senat, Urt. v. 6. April 2006, V ZB 158/05, NJW 2006, 2191, 2192; BGH, Urt. v. 16. November 1981, II ZR 213/80, NJW 1982, 877;… Urt. v. 20. September 1993, II ZR 204/92, WM 1994, 237, 238; vgl. auch BGHZ 97, 392, 395).
Dies kann der Senat selbst feststellen, weil der Gesellschaftsvertrag der als Publikumsgesellschaft gestalteten Klägerin objektiv auszulegen ist (st.Rspr., Sen. Urt. v. 16. November 1981 - II ZR 213/80, ZIP 1982, 54, 55; v. 19. März 2007 - II ZR 73/06, ZIP 2007, 812 Tz. 18 m.w.Nachw.).
BGH, 06.12.1993 - II ZR 102/93
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BGH, 24.02.1992 - II ZR 142/91
BGH, 24.02.1992 - II ZR 134/91
BGH, 24.02.1992 - II ZR 138/91