Source: http://www.berufung-hund.de/de/berufung-hund-ev/die-satzung.html
Timestamp: 2017-06-26 13:42:33
Document Index: 1169174

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§2', '§ 4', '§ 6', '§26', '§26', '§ 8']

BERUFung HUND e.V.: Satzung- www.berufung-hund.de
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Unsere Satzung§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen”BERUFung Hund e.V. – Hundetrainer Netzwerk“ kurz: „BERUFung Hund e.V.“.Er hat seinen Sitz in 58769 Nachrodt-Wiblingwerde. Er wird beim Amtsgericht Iserlohn eingetragen. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Gerichtsstand und Erfüllungsort des Vereins ist der Sitz des Vereins.
§2 Ziel und Zweck
Der Verein „BERUFung Hund e.V.“ ist eine unabhängige Vereinigung von Hundetrainern/ innen und Hundeschulen in Deutschland und Europa, die nach dem Prinzip der gewaltfreien Hundeerziehung arbeiten. Der Verein ist konfessionell und politisch neutral.
1) Ziel und Zweck des Vereins ist die Förderung, Überwachung und Lenkung einer artgerechten und verhaltensgerechten Zucht-, Aufzucht-, Haltung-, und Erziehung von Hunden, unter besonderer Beachtung der Einhaltung und Förderung der Gesundheit und des Charakters der Tiere sowie der Belange/ Einhaltung der Tierschutzgesetze.
2) Die Unterstützung und Beteiligung an wissenschaftlichen Untersuchungen und Beobachtungen (keine Tierversuche) von Kaniden.
3) Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Einrichtung und Durchführung von Lehrgängen und Seminaren zur Ausbildung, Fortbildung und Unterrichtung der Mitglieder in kynologischen Fragen, sowie der Beratung und des Austauschs der Mitglieder untereinander verwirklicht.
4) Öffentlichkeitsarbeit zur Aufklärung und Werbetätigkeit für eine gewaltfreie und artgerechte Hundeerziehung/-ausbildung.
6) Überwachung der Einhaltung der Satzung und Ordnungen.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat (volljährig ist) und die Voraussetzungen entsprechend der Beitrittsordnung erfüllt.Der Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich bei einem Mitglied des Vorstandes gestellt werden. Der Vorstand kann die Aufnahme, ohne Begründung, innerhalb von 8 Wochen ablehnen. Wird die Mitgliedschaft nicht durch eingeschriebenen Brief abgelehnt, gilt das Mitglied als aufgenommen.
Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und derZweck des Vereines gefährdet werden könnte.
Weitere Punkte sind in der Beitritts- und Mitgliederordnung geregelt. Sie ist Bestandteil dieser Satzung.
§ 4 Beendigung oder Ruhen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet oder ruht:
1) mit dem Tod des Mitgliedes.2) durch freiwilligen Austritt.3) auf genehmigten Antrag auf ruhende Mitgliedschaft.4) durch Ausschluss / Streichung von der Mitgliederliste.5) bei Auflösung des Vereins.
Die schriftliche Austrittserklärung ist an ein Mitglied des Vorstandes zu richten. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Schluss eines Kalenderjahres. Der Verein kann eine Kündigung ohne Einhaltung einer Frist annehmen. Die ruhende Mitgliedschaft muss schriftlich bei einem Mitglied des Vorstandes beantragt werden. Sie beginnt mit der schriftlich genehmigten Antragsstellung.Weitere Punkte sind in der Beitritts- und Mitgliederordnung geregelt. Sie ist Bestandteil dieser Satzung.
Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann ausgesprochen werden, wenn in der Person des Mitgliedes ein wichtiger Grund zum Ausschluss vorliegt wie z.B.:
a) Grober Verstoß gegen die Vereinssatzung sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane;b) nicht fristgerechte Beitragszahlungenc) Nichterfüllung sonstiger bestehender Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein trotz zweifacher Mahnung; zwischen diesen Mahnungen liegen mindestens 4 Wochen.
Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied die Gelegenheit zu mündlichen oder schriftlichen Stellungsnahme zu geben. Der Ausschluss wird vom 1. Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter schriftlich durch begründeten und eingeschriebenen Brief ausgesprochen. Gegen den Ausschluss kann das Mitglied innerhalb von 4 Wochen schriftlich Einspruch einlegen. Über einen endgültigen Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit in der spätestens nächsten ordentlichen Versammlung. Der Ausschluss ist zu bestätigen und aktenkundig zu machen.Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit dieser Satzung oder über ihre Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtordnung der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) unter Ausschluss des ordentlichen Rechtswegs endgültig entschieden.
Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von noch bestehenden Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Rechtsanspruch gegenüber dem Verein. Dasausscheidende oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Rechtsanspruch auf das Vereinsvermögen oder Schadenersatz. Alle dem Verein gehörenden Gegenstände und Unterlagen sind beim Ausscheidenunaufgefordert dem Verein zurückzugeben.
1) Die Geschäftstätigkeit des Vereins wird aus den Beiträgen und aus Entgelten für Dienstleistungen aller Art zum Ziel und Zweck des Vereins bestritten.Die Höhe des Jahresbeitrages für die Mitglieder wird durch die Jahreshauptversammlung mit einfacher Mehrheit festgelegt. Die Höhe des Jahresbeitrages wird in der Beitragsordnung, welche Bestandteil der Satzung ist, festgehalten.
2) Der Mitgliedsbeitrag ist spätestens zum 31.03. des Kalenderjahre zur Zahlung fällig.
§ 6 Organe des Vereins und ihre Aufgaben:
Organe des Vereines sind:1) Der Vorstand2) Das Gremium3) Die Mitgliederversammlung
1a) Der geschäftsführende Vorstand (lt. §26BGB) besteht aus:a) 1. Vorsitzendemb) 2. Vorsitzendemc) Kassenwart
1b) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden allein oder dem 2. Vorsitzenden (§26 BGB) und ein weiteres Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vertreten.Der 2. Vorsitzende darf im Innenverhältnis nur tätig werden, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
1c) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt und bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, bestimmt der verbleibende Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer desausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.
1d) Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig.Auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung kann jedoch mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden, dass den Vorstandsmitgliedern für diejenigen Tätigkeiten, die über den üblichen Aufgabenkreis des Vereinsvorstandes hinausgehen und / oder das zumutbare Maß einer ehrenamtlichen Tätigkeit übersteigen, eine angemessenen Entschädigung gezahlt wird.
1e) Der Vorstad darf die Satzung durch mehrheitlich beschlossene Durchführungsbestimmungen ergänzen, solange der Sinn der Satzung nicht verändert wird.
2a) Das Gremium besteht aus drei gleichberechtigten Mitgliedern.
2b) Das Gremium entscheidet über Mitgliedsanträge gemäß der Beitrittsordnung
2c) Das Gremium wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt und bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Gremiums während der Amtsperiode aus, bestimmt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Gremiumsmitgliedes.
2d) Die Mitglieder des Gremiums sind ehrenamtlich tätig.Auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung kann jedoch mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden, dass den Gremiumsmitgliedern für diejenigen Tätigkeiten, die über den üblichen Aufgabenkreis des Vereinsvorstandes hinausgehen und / oder das zumutbare Maß einer ehrenamtlichen Tätigkeit übersteigen, eine angemessenen Entschädigung gezahlt wird.
Mindestens einmal im Jahr soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen im vereinsinternen Internet - Forum unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem der Einstellung der Einladung folgenden Tag. Die vomVorstand festgesetzte Tagesordnung ist verbindlich.
Mitglieder haben uneingeschränktes Stimmrecht und können sich nicht vertreten lassen. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens 1 Woche vorher schriftlich dem Vorstand eingereicht und begründet werden.
1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes;2. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes;3. Beschlussfassung über eine Änderung der Satzung und der Vereinsordnungen;4. die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 sämtlicher Vollmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von 4 Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenenthaltungen bleiben dabei außer Betracht.Zur Änderung der Satzung und der Zwecke des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich.
5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Festlegungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnenAbstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmungen.
6. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden. Der Versammlungsleiter und der Protokollführer sind vor Beginn der jeweiligen Mitgliedsversammlung festzulegen.
§ 8 Aufwendungsersatz
1. Jedes Vereinsmitglied hat einen Anspruch auf Ersatz seiner nachgewiesenen Aufwendungen, dies für eigene Auslagen/(erbrachte) Dienstleistungen, die im Rahmen der Tätigkeiten für den Verein entstanden sind.
2. Hierbei sind grundsätzlich die steuerlichen Vorgaben zur Höhe und Anlass bei Fahrt- und Reisekosten zu beachten, dies auch begrenzt auf die aktuellen steuerlichen Pausch- und Höchstbeträge. Ein Aufwendungsersatzanspruch besteht zudem z.B. für Telekommunikationskosten, Porti und sonstige imInteresse des Vereins verauslagte Beträge/Aufwendungen.
3. Soweit im Einzelfall nicht abweichend vereinbart, können Ansprüche nur innerhalb eines Jahres nach der Entstehung geltend gemacht werden.
4. Für den Vorstand besteht die Ermächtigung, durch VorstandsbeschlussPauschalen/Vergütungsregelungen festlegen zu können.
Soll der Verein aufgelöst werden, so ist dies mit einer Frist von 2 Monaten allen Mitgliedern schriftlich auf dem Postweg mitzuteilen. Der 1. Vorsitzende, oder einer vom Vorstand beauftragten Person zur Auflösung des Vereins, haben dann unter Ankündigung des Auflösungsantrages zu einer außerordentlichenMitgliederversammlung einzuladen. Wollen mehr als 20%, mindestens jedoch 10 Mitglieder, den Verein weiterführen, haben diese aus ihren Reihen einen neuen geschäftsführenden Vorstand zu wählen. Dieser übernimmt mit sofortiger Wirkung die Geschäfte des Vereins. Mitglieder die gegen eine Weiterführung des Vereines sind, haben das Recht ihre Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung zu kündigen.
Bei der Auflösung oder der Aufhebung des Vereins wird das Vereinsvermögen nach Abzug aller Verbindlichkeiten zu gleichen Teilen den Mitgliedern zurückerstattet.
Sollten einzelne Klauseln in dem Fall der Vereinssatzung rechtsunwirksam sein, so bleiben die restlichen Bestandteile der Vereinssatzung davon unberührt.
Nachrodt-Wiblingwerde, den 31.12. 2009