Source: http://s-c-n.de/html/satzung.html
Timestamp: 2020-01-19 12:36:41
Document Index: 168171314

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 10', '§ 12', '§ 25', '§ 16', '§ 18', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 41']

Satzung des Schützenclub Nahbollenbach 1960 e. V.
Abschnitt I - Allgemeines -
Der Verein führt den Namen "Schützenclub Nahbollenbach 1960 e. V."
Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Idar-Oberstein unter der Nummer 271 eingetragen und hat seinen Sitz in Idar-Oberstein, Ortsteil Nahbollenbach auf "Klopp".
Die Postanschrift ist die Anschrift des jeweils 1. Vorsitzenden.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953, und zwar insbesondere durch Pflege und Förderung des Schießsportes sowie der Kameradschaft und Geselligkeit seiner Mitglieder.
Der Verein ist Mitglied des Rheinischen Schützenbundes (Vereins-Nr. 15104) und des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (Fachverband Schießen)
Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Sportzwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlage zurück.
Die zur Durchführung der Vereinsaufgaben erforderlichen Mittel werden durch folgende Einnahmen beschafft:
a. Die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen
b. Die Einnahmen aus dem Schießbetrieb
c. Die Einnahmen aus dem Wirtschaftsbetrieb
Die Festsetzung der monatlichen Mitgliedsbeiträge erfolgt in der Jahreshauptversammlung oder in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung
Mit einem eventuellen Überschuss aus dem Wirtschaftsbetrieb, den die Mitglieder gegen die Vergütung ihrer Unkosten in eigener Regie - in stetem Wechsel - führen.
c) Stammmitglieder, die vom Club über den Rheinischen Schützenbund gegen Unfall und Haftpflicht versichert werden.
d) Zweitmitglieder, die bei anderen Schützenvereinen Stammmitglieder und bereits versichert sind
e) Ehrenmitglieder, die sich besondere Verdienste um den Club erworben haben. Sie können auf Vorschlag des 1. Vorsitzenden vom geschäftsführenden Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Jedoch darf die Anzahl der lebenden Ehrenmitglieder 1/10 der gesamten Mitglieder des Schützenclubs nicht übersteigen. Ehrenmitglieder können von dem Recht der Beitragsbefreiung Gebrauch machen.
Mitglieder können alle Personen werden,
die im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechten sind,
die sich in geordneten Verhältnissen befinden,
die über einen guten Leumund verfügen,
die nicht ehrenrührig vorbestraft sind,
die als Minderjährige die schriftliche Einwilligung mindestens eines Erziehungsberechtigten vorlegen,
die mit ihrer schriftlichen Eintrittserklärung diese Satzung anerkennen,
und gegen die keine sonstigen, schwerwiegenden Bedenken vorliegen.
Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Er muss
a) alle Vor- und Zunamen
d) das Einverständnis mit dem Speichern der persönlichen Daten
e) gegebenenfalls die Ermächtigung zum Bankeinzug von Beiträgen
f) gegebenenfalls die Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind wählbar.
Der Austritt kann nur zum Schluss des jeweiligen Kalenderjahres erfolgen, wenn die Kündigung bis zum 30.September schriftlich beim Vorstand eingegangen ist.
Der Ausschluss erfolgt bei grober Verletzung der durch die Satzung festgelegten Pflichten, insbesondere bei grobem Verstoß gegen die sportlichen Regeln und bei Nichtzahlung des festgelegten Vereinsbeitrages. Außerdem kann der Ausschluss erfolgen bei einer rechtskräftigen Verurteilung wegen eines ehrenrührigen Vergehens und bei vereinsschädigendem Verhalten. Der Ausschluss kann erfolgen bei rechtskräftiger Verurteilung wegen eines Verbrechens. Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand. Der Ausschluss wird befristet auf zwei Jahre, kann aber auch auf Lebenszeit erfolgen.
Sofort nach Einleitung eines Ausschlussverfahrens ist dem Auszuschließenden schriftlich davon Kenntnis zu geben. Nach diesem Zeitpunkt kann die Mitgliedschaft nicht mehr freiwillig aufgegeben werden. Dem Auszuschließenden ist in jedem Fall Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder mündlich vor dem gesamten Vorstand zu erklären.
Gegen die ausgesprochene Ausschließung durch den Vorstand ist Einspruch bei dem Ältestenrat binnen einer Woche nach Erhalt des Ausschlussurteils zulässig. Der Beschluss des Ältestenrates ist endgültig.
Ausgeschiedene und ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch an den Club und auf die Benutzung seiner Einrichtungen.
Alle Mitglieder haben das Recht an den sportlichen Übungen und den Veranstaltungen teilzunehmen und jederzeit in Versammlungen und bei dem Vorstand das Interesse des Vereins betreffende Anträge zu stellen.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Satzung und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die satzungsgemäßen Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern.
Jedes Mitglied hat alle Vorkommnisse, die den Verein schädigen könnten, dem Vorstand oder der Mitgliederversammlung mitzuteilen
§ 8 - Beiträge, Verpflichtung zur Arbeitsleistung
Jedes Mitglied zahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Der Beitrag ist im voraus zu zahlen und muß bis spätestens zum 31. März bezahlt sein. Für Mahnungen können Gebühren erhoben werden.
Auf begründeten, schriftlichen Antrag kann der Vorstand Ermäßigung oder Erlass gewähren; die gewährte Vergünstigung ist nur für das laufende Geschäftsjahr verbindlich. (Wehrdienstpflichtige)
Bei Familienmitgliedern mit Kindern sind diese bis zum 18. Lebensjahr im Beitrag der Familienkarte mit eingeschlossen.
Von jedem neu eintretenden Mitglied wird eine Aufnahmegebühr erhoben, deren Höhe durch die Mitgliederversammlung festgelegt wird.
Jedes volljährige aktive Mitglied ist zur unentgeltlichen Arbeitsleistung für die satzungsgemäßen Ziele des Vereins verpflichtet. Art und Umfang der Arbeitsleistungen und die Altersgrenze bestimmen die Mitgliederversammlung. Je nicht erbrachte Arbeitsstunde ist ersatzweise ein Geldbetrag an den Verein zu zahlen, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung bestimmt wird.
Aktive Schützen zwischen 18 und 65 Jahren verpflichten sich, jährlich 10 unentgeltliche Arbeitsstunden für die Pflege und Erhaltung der Anlage, sowie Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen des SC Nahbollenbach zu leisten. Für nicht abgeleistete Arbeitsstunden ist ersatzweise je Arbeitsstunde z .Z. 7,67 Euro an den Verein zu zahlen. Der zu zahlende Betrag wird am Jahresende durch den zweiten Kassierer eingezogen
Dem Vorstand bleibt es vorbehalten, den Betrag für jede nicht geleistete Arbeitsstunde der jeweiligen Wirtschaftslage anzupassen.
An jedem dritten Samstag im Monat kann Arbeitsdienst geleistet werden.
Bleiben Mitglieder nach Ablauf des Geschäftsjahres Zahlungen schuldig, erfolgt automatisch der Vereinsausschluss.
Abschnitt III - Leitung und Verwaltung -
Über alle Versammlungen, Beschlüsse und Sitzungen sind Protokolle zu führen. Beschlüsse sind im Wortlaut aufzunehmen. Versammlungsleiter und Schriftführer haben die Protokolle zu unterzeichnen.
Alle Organe führen ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. An kein Mitglied dürfen außer der Erstattung verauslagter Unkosten, irgendwelche Zuwendungen getätigt werden.
§ 10 - Jahresversammlung und sonstige Mitgliederversammlungen
Die Jahresversammlung findet binnen 1 Monat nach Schluss des Geschäftsjahres statt.
Sonstige Mitgliederversammlungen sollten 3 bis 4 mal im Geschäftsjahr abgehalten werden.
b) auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder
Die Einberufung im Falle des Absatzes 3b muss sofort zum nächst zulässigen Termin erfolgen.
Die Einberufungsfrist für alle Mitgliederversammlungen ist eine Woche.
Die Bekanntmachung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung am Anschlagbrett des Schützenclubs und durch Tagespresse, hier jedoch ohne Tagesordnung.
Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung, können noch zu Beginn der Versammlung gestellt werden.
Die Tagesordnung für die Jahresversammlung muß enthalten:
(1) Eröffnung und Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
(2) Protokollverlesung der letzten Jahresversammlung (Schriftführer)
(3) Jahresbericht des 1. Kassierers
(4) Jahresbericht des 2. Kassierers
(5) Jahresbericht des 1. Sportleiters
(6) Jahresbericht des 1. Jugendleiters
(7) Jahresbericht des 1. Schriftführers (Vereinschronik)
(8) Jahresbericht des Kassenprüfers
(9) Wahl eines Versammlungsleiters
(10) Entlastung des Vorstandes
(11) Neuwahl des Vorstandes - alle 2 Jahre -
(12) Eingegangene Anträge
(14) Schlusswort des 1. Vorsitzenden
Die Wahl des Gesamt-Vorstandes erfolgt ab 1983 im 2-Jahresrhythmus.
Entlastung des Vorstandes, Wahl und Ergänzungswahl des Vorstandes, der Ausschüsse und Kassenprüfer, sowie Satzungsänderungen können auch in außerordentlichen Mitgliederversammlungen vorgenommen werden.
§ 12 - Beschlüsse und Wahlordnung
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Beschlüsse sind für alle, auch für nicht anwesende Mitglieder bindend.
Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt. Nur die anwesenden Mitglieder haben Stimmrecht.
Über einen Antrag auf Schluss der Debatte ist sofort abzustimmen. Ergibt sich für den Antrag eine Mehrheit und soll über einen anderen Antrag abgestimmt werden, so darf nur noch einem Mitglied das Wort erteilt werden.
Die Abstimmung erfolgt grundsätzlich durch Handaufhebung. Bei mehr als einem Bewerber erfolgt die Abstimmung in der Reihenfolge, wie die Bewerber vorgeschlagen worden sind. Einem evtl. Antrag auf geheime Wahl bei mehr als einem Bewerber muss diesem Antrag stattgegeben und darüber abgestimmt werden. Gegebenenfalls ist dann geheim abzustimmen.
Nach Entlastung des Vorstandes schlägt der Versammlungsleiter den bisherigen 1. Vorsitzenden erneut als 1. Vorsitzenden vor. Werden aus der Versammlung keine weiteren Vorschläge gemeldet, lässt er darüber abstimmen. Sollte dies kein positives Ergebnis erbringen, sind von der Versammlung neue Vorschläge zur Wahl eines 1. Vorsitzenden zu machen. Steht mehr als ein Bewerber zur Wahl, so gilt derjenige als Gewählt, der mehr als die Hälfte aller Stimmen auf sich vereinigt. Erreicht keiner die absolute Mehrheit oder erreichen die Bewerber Stimmengleichheit, so ist eine Stichwahl zwischen den zwei Vorgeschlagenen vorzunehmen, die die meisten Stimmen im ersten Wahlgang auf sich vereinigen. Beim Stichwahlgang entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Die weiteren Vorstandsmitglieder schlägt der neue Vorsitzende vor.
Geheime Wahl. - Wird dem Antrag auf geheime Wahl stattgegeben, so ist eine Wahl- und Zählkommission zu wählen, die außer dem Versammlungsleiter aus mindestens 3 Mitgliedern - die wiederum aus der Versammlung vorzuschlagen und zu wählen sind - bestehen muss. Über die Vorgeschlagenen wird in einem Wahlgang abgestimmt. Es werden weiße, neutrale Zettel ausgeteilt und namentlich gekennzeichnet. Leere Zettel gelten als Neinstimmen. Die Zettel werden von der Kommission in einem Gefäß eingesammelt und ausgezählt. Der Versammlungsleiter gibt das Ergebnis bekannt. Es wird verfahren wie unter Punkt 5.
Jeder Vorgeschlagene ist zu befragen, ob er im Falle seiner Wahl, diese annimmt.
Wir kein neuer Vorsitzender gefunden, vertagt sich die Versammlung auf einen neuen, baldigen Termin, über den - findet er innerhalb einer Woche statt - sofort befunden werden kann. In diesem Falle erübrigt sich eine neue Einladung. - Liegt der neue Termin später als eine Woche, ist formell neu einzuladen.
Scheiden ein oder mehrere Mitglieder des Vorstandes oder der Ausschüsse während der Amtsperiode aus, so kann sich der Vorstand oder die Ausschüsse durch Zuwahl selbst ergänzen. Nur wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder vorzeitig ausgeschieden ist, muss die Ersatzwahl in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung durchgeführt werden.
Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem geschäftsführenden und dem erweiterten Vorstand. Er wird durch die Mitgliederversammlung gewählt.
a) der 1. und 2. Vorsitzende
b) der 1. und 2. Kassierer
c) der 1. und 2. Sportleiter
d) der 1. und 2. Schriftführer
e) der 1. Inventarverwalter
f) der 1. Jugendleiter
d) der 2. Inventarverwalter
e) der 3. Sportleiter
Ort und Zeit der Sitzungen werden durch den Vorstand festgesetzt.
An den Vorstandssitzungen nehmen die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands, sowie der 1. Vorsitzende des Ältestenrates teil. Dieser hat Stimmrecht.
Mitglieder des erweiterten Vorstands können vom geschäftsführenden Vorstand zu den Sitzungen geladen werden oder im Bedarfsfall hinsichtlich ihrer Angelegenheiten daran teilnehmen.
Alle Mitglieder haben das Recht, in den Vorstandssitzungen Vereinsangelegenheiten vorzutragen und zu besprechen. Dies ist drei Tage vorher schriftlich einzureichen. Die Angelegenheiten des vortragenden Mitglieds werden vor Beginn der eigentlichen Vorstandssitzung behandelt.
Der geschäftsführende Vorstand hat folgende Aufgaben:
b) Überwachung der Haushaltseinnahmen und Ausgaben
c) Stundung und Erlass von Beiträgen und Aufnahmegebühren
d) Strafbefugnisse nach § 25 der Satzung
e) Ernennung weiterer notwendiger Mitarbeiter
f) Koordination notwendiger Instandhaltungsmaßnahmen am Vereinseigentum
Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mehr als der Hälfte seiner Mitglieder; bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei seiner Abwesenheit die Stimme seines Vertreters. Der geschäftsführende Vorstand bestimmt über sämtliche finanzielle Angelegenheiten des Vereins, bis zur Höhe des jeweiligen Kassenbestandes.
Kurz und langfristige Darlehn müssen von der Mitgliederversammlung genehmigt werden. Hierzu gehören nicht gelegentliche Überziehungen bei der Hausbank.
Ein Vorstandsmitglied kann zwischen den monatlichen Vorstandssitzungen über einen Betrag von DM 300,-- für vereinsinterne Zwecke verfügen, ohne vorher den Gesamtvorstand zu fragen.
§ 16 - Stellung des Vorsitzenden
Der 1. Vorsitzende oder als sein Vertreter der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Der 1. Vorsitzende leitet die Versammlungen und Vorstandssitzungen. Er hat Sitz und Stimme in allen Ausschüssen und Abteilungen.
Sein Vertreter ist der 2. Vorsitzende.
Der Aufgabenbereich der Schriftführer wird vom Vorstand in deren Einvernehmen festgelegt. Ihnen obliegt das Protokoll-, Chronik- und Pressewesen, sowie die Führung aller erforderlichen Listen und Meldungen an den Rheinischen- und Deutschen Schützenbund, sowie an den Deutschen Sportbund.
Die Stellung des 2. Vorsitzenden ähnelt der des 1. Vorsitzenden. Sein Aufgabenbereich umschließt alle Probleme des internen und externen Vereinslebens, soweit sie nicht vom 1. Vorsitzenden wahrgenommen werden können.
Der 1. Kassierer ist zuständig und verantwortlich für den gesamten Ein- und Verkauf im Wirtschaftsbetrieb, für die Einteilung und Überwachung des Wirtschaftsdienstes und die dazugehörigen Aufgaben, wie die Führung der Bücher.
Der 2. Kassierer pflegt den Mitgliederbestand mit An- und Abmeldungen, Mahnwesen. Ihm obliegt die Führung der Datenverarbeitung
Der Sportleiter ist für den gesamten Sport- und Übungsbetrieb aller Aktiven und Jugendlichen zuständig und verantwortlich. Grundlage des gesamten Schießbetriebes ist die jeweilige gültige Sportordnung des DSB e. V. Ihre Vorschriften sind in allen Fragen ausschlaggebend.
Der Jugendleiter ist in enger Zusammenarbeit mit dem 1. Sportleiter speziell für den gesamten Sport- und Übungsbetrieb der Jugendlichen verantwortlich.
Die Inventarverwalter sind zuständig für die Pflege und Überwachung des Vereinseigentums und führen kleinere Reparaturen selbstständig aus. Bei entstehenden größeren Mängeln machen sie dem Vorstand sofort Meldung.
§ 18 - Ältestenrat
b) Mindestens 2 zuständigen Beisitzern
Sie werden alle zwei Jahre gewählt. Ihre Wiederwahl ist zulässig.
Zwei Kassenprüfer werden auf zwei Jahre gewählt.
Den Kassenprüfern steht das Recht zu, jederzeit unvermutete Kassenprüfungen vorzunehmen. Die Kassengeschäfte sollen mindestens zweimal während des Geschäftsjahres überprüft werden. Nach jeder Prüfung ist dem Vorstand Bericht zu erstatten.
§ 23 - Strafbestimmungen
Zur Aufrechterhaltung der Ordnung in einer notwendigen Vereinsdisziplin im Übungs- und Sportbetrieb und zur Sicherung des Ansehens des Vereins sind folgende Strafen zulässig:
a) zeitlich begrenzte, vom Vorstand zu bestimmende Sperren. Die verhängten Strafen können durch eine, von Fall zu Fall festgesetzte Geldbuße abgelöst werden.
Gegenstand eines Strafverfahrens können sein:
a) unsportliches Verhalten eines Mitglieds
b) Schädigung des Vereins oder dessen Ansehen
c) Ausgeschlossene Mitglieder werden dem Deutschen Schützenbund gemeldet.
§ 24 - Verfahren
Das Strafverfahren wird eingeleitet auf Antrag der Vereinsorgane und jedes Vereinsmitgliedes.
Die Einleitung des Verfahrens ist dem Betroffenen schriftlich bekannt zu geben. Der Betroffene ist zu hören, die Ermittlungen müssen erschöpfend sein. Die Entscheidung ist dem Betroffenen schriftlich und mit Gründen versehen, gegen Empfangsbestätigung auszuhändigen. Je eine Abschrift der Entscheidung erhalten die am Verfahren beteiligten Straforgane. Geldbußen sind innerhalb von 8 Tagen an den Kassierer zu zahlen und heben erst mit dem Tag der Zahlung die Sperre auf.
§ 25 - Strafbefugnis - Zuständigkeit
1. Strafbefugnis haben:
a) der Vorstand für folgende Vergehen:
I. fahrlässiges Verhalten und Gefährden der Kameraden auf dem Schießstand
II. unrichtiges Anzeigen der Schüsse und Fälschung der Schießergebnisse
III. unsportliches Verhalten eines Mitgliedes
IV. Vereinsstreitigkeiten zwischen Mitgliedern
V. Schädigung des Vereins und dessen Ansehen
b) der Ältestenrat für alle Vergehen, die von Mitgliedern der Vereinsleitung un der Ausschüsse begangen werden. Vor jedem zu entscheidenden Fall hat er sich um zwei weitere Beisitzer zu ergänzen, die von dem zu Bestrafenden zu ernennen sind. Benennt er binnen einer Woche keine, ergänzt sich der Ältestenrat selbst um 2 Mitglieder. Er ist befugt, alle Strafen einzeln und nebeneinander zu verhängen. Er kann auch auf Aberkennung der Fähigkeit, Mitglied der Vereinsleitung zu sein, erkennen.
§ 26 - Rechtsmittel
Gegen die Entscheidung des Vorstandes in Strafsachen ist Einspruch an den Ältestenrat zulässig, die Entscheidungen des erweiterten Vorstandes sind endgültig.
Einsprüche sind binnen einer Woche nach Erhalt der schriftlichen Entscheidung bei dem Vorsitzenden des Ältestenrates zu erheben. Das Einspruchrecht steht auch dem Vorstand zu, soweit er in dem Verfahren noch nicht tätig war.
§ 27 - Besetzung der Straforgane
Die Entscheidungen der Straforgane können nur bei beschlussfähiger Anwesenheit, die des Ältestenrates nur bei Anwesenheit seiner sämtlichen Mitglieder getroffen werden.
Abschnitt V - Schlußbestimmungen -
§ 28 - Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen. Die Stadtverwaltung Idar-Oberstein, ist von der Einberufung schriftlich zu unterrichten.
Zur Auflösung ist eine 3/4 Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Abstimmung über die Auflösung ist namentlich vorzunehmen.
Die Versammlung hat zugleich mit einfacher Mehrheit über die Verwendung des Vereinsvermögens zu beschließen.
Das vorhandene Vereinsvermögen fällt der Stadt Idar-Oberstein zur weiteren Verwendung im gemeinnützigen Sinne und im Interesse des Schießsportes zu.
Im übrigen gilt § 41 BGB, wenn die Satzung nichts anderes bestimmt.
Diese Satzung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Idar-Oberstein in Kraft. Gleichzeitig wird die bis dahin bestehende Satzung, soweit sie noch in Kraft ist, aufgehoben.
Im übrigen gelten die Vorschriften des BGB über Vereine, soweit sie nicht mit diesen Satzungen in Widerspruch stehen.
Verstößt einer oder ein Teil eines Paragraphen dieser neuen Satzung gegen ein bestehendes Gesetz und gilt daher als null und nichtig, so berührt das nicht die übrigen Paragraphen der Satzung.
Diese Satzung ist neugefaßt am 30.11.1983 von der Mitgliederversammlung und wurde bei einer Stimmenthaltung angenommen.
Schützenclub 1960 Nahbollenbach e. V.
Idar-Oberstein, Nahbollenbach, den 30.11.1983
Im Vereinsregister des Amtsgerichts Idar-Oberstein
eingetragen am 20. Juni 1984
Idar-Oberstein, den 22. Juni 1984
VR 271
(gez. Kreiß)
Letzte Satzungsänderung am 30.01.1998