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Timestamp: 2019-09-18 22:31:50
Document Index: 230038798

Matched Legal Cases: ['§30', '§33', '§32', '§9', '§33', '§28', '§29', '§29', '§34', '§34']

Transparenzkriterien | Theodor-Fliedner-Schule - Gymnasium der Stadt Wiesbaden
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Transparenzkriterien im Fach Deutsch (Stand 15.08.2019)
Informationspflicht der Lehrkräfte ( §30 (2), VGS)
Die Lehrkräfte informieren zu Beginn des Schuljahres über die Bewertungskriterien in ihrem Fach. Eine Notenbesprechung erfolgt einmal in der Mitte des Halbjahres und vor den Zeugniskonferenzen.
Korrektur, Notenspiegel und Unterschrift der Erziehungsberechtigten (§33 (2 und 3), VGS)
Die Korrektur und Rückgabe der Arbeit soll spätestens nach drei Wochen erfolgen. Aus der Korrektur der schriftlichen Arbeit muss die Bewertung der Leistung durch Noten oder Punkte nachzuvollziehen sein. Die Kenntnisnahme ist durch die Unterschrift eines zur Einsichtnahme Berechtigten zu bestätigen. Die Einforderung der Unterschrift gilt auch in der Sek. II bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Schülerin oder der Schüler die Volljährigkeit erreicht. Unter jede Arbeit ist ein Notenspiegel anzubringen, aus dem sich die Noten aller Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe ergeben.
Relation schriftlicher und sonstiger Leistungen an der Gesamtnote:
In den Hauptfächern der Sek. I macht die schriftliche Leistung 50% aus. (§32 (3), VGS)
In der Sek. II sind sonstige Leistungen mindestens so gewichtig wie die schriftlich erbrachten. Ein genauer Prozentsatz ist nicht vorgegeben! (§9 (3), OAVO)
5 Unterrichtstage vorher muss der Termin der schriftlichen Arbeiten bekannt gegeben werden (§33 (1), VGS).
Es sollen nicht mehr als drei schriftliche Arbeiten (einschließlich Lernkontrollen) pro Woche und nicht mehr als eine Arbeit am Tag geschrieben werden (§28 (2), VGS). Dies gilt nur für die Sek. I.
Die Lehrkraft kann das Nachschreiben der schriftlichen Arbeit verlangen (§29 (1), VGS). Verweigert eine Schülerin oder ein Schüler die Leistung, wird die Note „ungenügend“ oder „Null Punkte“ erteilt. Das Gleiche gilt, wenn ein angekündigter Leistungsnachweis ohne ausreichende Begründung versäumt wird (§29 (2), VGS). In Ausnahmefällen kann die Nachschreibearbeit geschrieben werden, auch wenn die Schülerin/der Schüler bereits drei Arbeiten in der Woche schreibt. Schüler haben damit zu rechnen, dass umgehend nach Wegfall des Verhinderungsgrundes nachgeschrieben wird.
Wiederholung von schriftlichen Arbeiten
Grundsätzlich müssen die schriftlichen Arbeiten wiederholt werden, wenn mehr als 50% nicht mit ausreichend bewertet wurden. Abweichend gilt für die Sekundarstufe I, wenn der Anteil nicht ausreichender Leistungen zwischen 33 und 50% liegt, dass die Schulleitung nach Beratung mit dem Fachlehrer entscheiden kann, die Arbeit trotzdem zu werten (§34 (1), VGS). Im Falle der Wiederholung wird nur die Arbeit mit der besseren Note berücksichtigt (§34 (2), VGS). Die Arbeit kann nur einmal wiederholt werden.
Anzahl der schriftlichen Leistungen in der Sek. I und E-Phase
Jahrgang 5 6 7 8 9 10 E-Phase
Anzahl 5 5 4 4 4 4 4
Fehlerwertung und Fehlerkennzeichnung:
Folgende Korrekturzeichen werden verwendet: R, G, M, T, Z, Sb, A, Wdh, Bz, F
R – Rechtschreibfehler:
Wird ein Wort wiederholt falsch geschrieben, darf nur ein Fehler berechnet werden. Dies gilt jedoch nicht für Verwechslungen von „das“ / „dass“!
Z – Zeichensetzungsfehler:
Hier gibt es keine Wiederholungsfehler. Bei eingeschobenem Satz oder Apposition wird nur ein Z-Fehler berechnet, wenn beide Kommas fehlen. Andere Z-Fehler (Punkt, Apostroph, Bindestrich, Ausrufezeichen, fehlende Trennstriche und Anführungszeichen) sind ebenfalls zu zählen.
G – Grammatikfehler:
Verstöße gegen grammatikalische Konstruktionen (z.B. falsche Verb-Flexionen, fehlerhafte Kausalität/Finalität, falsche Präposition), sowie gebrauchsbedingte G-Fehler (z.B. „wegen“+Dativ), Tempus- und Modusfehler fallen hierunter.
A – Ausdrucksfehler:
Dazu zählen Wiederholungen, umgangssprachliche Wendungen, falsche oder missverständliche Wortwahl, fehlendes Wort, unpassende Metaphern-Bildung, kein Gebrauch von (bereits bekannten) Fachtermini.
F – Flüchtigkeitsfehler:
Sie werden markiert aber nicht gezählt, etwa fehlende i-Punkte, t-Striche, fehlende Punkte bei gleichzeitiger Großschreibung am Anfang des nächsten Satzes, fehlende Endbuchstaben (sofern dadurch keine ungrammatische Wendung entsteht), vertauschte Buchstaben (z.B. „drie“ statt „drei“)
Kriterien zur Begründung der Notenvergabe im Bereich „mündlichen Mitarbeit“
sachlich und fachlich begründete Beiträge, die die Erarbeitung des Themas „bereichern“ Fähigkeit zur begründeten Kritik, zur Transferleistung und zur Herstellung von Zusammenhängen
Beteiligung am Unterricht (aktiv), Stellen von Fragen, kontinuierliches Melden, regelmäßiges Mitbringen von Materialien (Buch, Arbeitsblätter), kooperative Haltung
aufmerksame Wahrnehmung von Beiträgen anderer Schülerinnen und Schüler, Eingehen auf ihre Argumente, Miteinbeziehen von Gesichtspunkten, die sich neu aus dem Unterricht ergeben
Erledigung anfallender Arbeiten
regelmäßiges Anfertigen der HA, Lektürearbeit, fristgerechte Abgabe (mündl./schriftl.) der Referate, fristgerechte Abgabe der Protokolle usw., fristgerechte Präsentation von Arbeitsergebnissen, Nacharbeiten bei Unterrichtsversäumnis
Jahrgang 5 G9
Die Anforderungen konkretisieren sich durch das schulinterne Curriculum und die eingesetzten Lehrwerke.
In die 50% der mündlichen Leistungen fließen mit ein:
Mitarbeit im Unterricht, Lesen der Lektüren, Beteiligungen bei Partner- und Gruppenarbeit, Präsentationen, Referate, Buchvorstellungen, Lesetagebuch, Übungsdiktate, Korrekturen von Klassenarbeiten, Heftführung.
Für die Klasse 5 bis 9 sollte gelten, dass die Klassenarbeiten zunächst einstündig geschrieben werden und mit zunehmendem Alter der Schüler auf bis zu 2 Stunden ausgedehnt werden. Innerhalb der Sekundarstufe I müssen die drei Gattungen (Epik, Lyrik, Dramatik) im Unterricht behandelt und sollten in Form einer Klassenarbeit abgeprüft sein.
(mindestens die Hälfte der Klassenarbeiten muss die Rechtschreibsicherheit gezielt festigen.)
2 ungeübte Diktate (120-150 Wörter ) evtl. kombiniert mit Grammatik
1 Aufsatz, kreativ (Märchen, Erzählkern ausgestalten,…)
1 Aufsatz, sachlich (Interview, Beschreibung, Brief…) oder Arbeit zu einer Lektüre
1 Grammatikarbeit (Wortarten, Satzglieder)
Fehlerquotient 0 – 0,9 1 – 2,9 3 – 5,9 6 – 9,9 10 – 14,9 ab 15
Jahrgang 6 G9
2 ungeübte Diktate (140 – 170 Wörter ) evtl. kombiniert mit Grammatik
1 Aufsatz, kreativ (Fabeln, Sagen, Nacherzählung aus veränderter Perspektive, …)
1 Aufsatz, sachlich (Beschreibung, Brief,) oder Lektürearbeit (auch als Projektarbeit möglich)
1 Grammatikarbeit als Vergleichsarbeit
(Satzglieder, adverbiale Bestimmungen, Hauptsätze, Satzgefüge)
60% 20% 20%(siehe FQ)
Jahrgang 7 G9
Anzahl der schriftlichen Arbeiten: 4
1 ungeübtes Diktat (160 – 180 Wörter ) evtl. kombiniert mit Grammatik
1 Aufsatz, kreativ (Ballade, Lektüre – auch als Projektarbeit möglich)
1 Aufsatz, sachlich (Inhaltsangabe)
1 Grammatikarbeit (Adverbialsätze, Aktiv und Passiv)
70% 30% Notenabzug lt. FQ
FQ unter 2,0 ab 2,0 ab 4,0 ab 6,0
Notenbewertung + 1/3 — – 1/3 – 2/3
Zur Bestimmung des FQ sollen alle Fehlerarten berücksichtigt werden, sobald die entsprechenden Fehlerarten im Deutschunterricht thematisiert wurden, z.B. Modus und Tempus in der Grammatik. Auch bei den Ausdrucksfehlern ist der zu erwartende Lernstand der jeweiligen Jahrgangsstufe zu berücksichtigen.
Jahrgang 8 G8
1 ungeübtes Diktate (180 – 200 Wörter ), kombiniert mit Grammatik oder
1 Arbeit mit Orthographieübungen auf der Metaebene (Kommasetzung)
1 Aufsatz (Charakterisierung, Füllen einer Leerstelle in einer Lektüre)
1 Aufsatz (Inhaltsangabe und Leitfragen zur Textanalyse, Kurzgeschichte)
1 Grammatikarbeit als Vergleichsarbeit(Satzgefüge, Satzreihen, Konjunktiv)
Jahrgang 9 G8
Für die Klasse 9 sollte gelten, dass die Klassenarbeiten grundsätzlich zweistündig (90 Minuten) geschrieben werden. Im Verlauf des Jahrgangs 9 müssen die Gattungen (Lyrik und Dramatik) im Unterricht behandelt und sollten in Form einer Klassenarbeit abgeprüft sein.
2 Aufsätze (Aspektgeleitete Analyse einer Dramenszene / Lyrik)
1 Aufsatz (Erörterung / Themenstellung in Anlehnung an die eigenen Erfahrungen aus dem Betriebspraktikum)
1 Grammatikarbeit (Textwiedergabe im Konjunktiv)
Zur Bestimmung des FQ sollen alle Fehlerarten berücksichtigt werden, sobald die entsprechenden Fehlerarten im Deutschunterricht thematisiert wurden, z.B. Modus und Tempus in der Grammatik. Auch bei den Ausdrucksfehlern ist der erwartbare Lernstand der jeweiligen Jahrgangsstufe zu berücksichtigen.
Die Leistungsanforderungen orientieren sich an den Lehrplänen / Bildungsstandards / Kerncurricula des HKM im Fach Deutsch.
Die Anforderungen konkretisieren sich durch das schulinterne Curriculum und das eingesetzte Lehrwerk:
Texte, Themen und Strukturen – Deutschbuch für die Oberstufe – Cornelsen 2009, ISBN 978-3-464-69082-6
Texte, Themen und Strukturen – Deutschbuch für die Oberstufe – Cornelsen 2015, ISBN 978-3-406-061353-3
Schriftliche Leistungen 50%
Sonstigen Leistungen 50% (Mitarbeit im Unterricht, Beteiligungen bei Partner- und
Gruppenarbeit, Präsentationen, Referate, Korrekturen von Hausaufgaben usw.)
2 schriftliche Leistungsnachweise pro Halbjahr (2-stündig)
E1: Literaturanalyse, Sachtextanalyse
E2: Szenenanalyse, Lyrikanalyse
Auf den Klausurbögen wird jeweils angegeben, wie viele BE (Bewertungseinheiten) pro Aufgabe zu erreichen sind. In der Regel ergibt die Summe der erreichbaren BE 100. In der Aufgabenstellung sollen alle drei Anforderungsbereiche abgedeckt sein. Die Selbständigkeit steigt mit den Ziffern der Anforderungsbereiche.
AFB I: Reproduktion
AFB II: Anwendung
AFB III: Transfer
Der Bewertungsschwerpunkt der Klausuren liegt auf AFB II. Die Operatoren sind entsprechend zu berücksichtigen.
Die Summe der erreichten BE wird nach folgender Tabelle in Notenpunkte umgerechnet.
ab % 95 90 85 80 75 70 65 60 55 50 45 40 33 27 20 <20
KMK-Punkte 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0
Korrekturvorgaben
Es werden angestrichen und einfach gewichtet: Rechtschreibfehler, Zeichensetzungsfehler, Grammatikfehler, Ausdrucksfehler. Flüchtigkeitsfehler werden markiert, aber nicht gewertet. Dann wird mittels Fehlerindex ein Punktabzug vorgenommen.
(Siehe: Oberstufe: Bewertung und Beurteilung von schriftlichen Arbeiten)
ab Fehlerindex 3 6
Notenpunkt Abzug 1 2
Bewertung und Beurteilung von schriftlichen Arbeiten
Im Fach Deutsch errechnet sich der Index für Fehler in Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik und Ausdruck nach der Formel: .
Fehlerzahl x 100 : Zahl der Wörter
Die folgende Fehlergewichtung ist während der Einführungsphase und der Qualifikationsphase verbindlich:
R Rechtschreibfehler (Wird ein Wort wiederholt falsch geschrieben, darf nur ein Fehler gerechnet werden. Die Verwechselung von „das“ und „dass“ ist kein Wiederholungsfehler.)
Z Zeichensetzungsfehler (Hier gibt es keine Wiederholungsfehler. Bei eingeschobenem Satz und Apposition wird nur ein Zeichensetzungsfehler gerechnet, auch wenn beide Kommas fehlen. Andere Zeichensetzungsfehler wie Punkt, Apostroph, Bindestrich, Ausrufezeichen, fehlende Trennungsstriche und Anführungszeichen sind ebenfalls zu zählen.)
G Grammatikfehler (Verstöße gegen grammatische Konstruktionen (z.B. falsche Flexion eines Verbs, fehlerhafte Kausalität/Finalität, falsche Präpositionen), gebrauchsbedingte Grammatikfehler (z.B. wegen + Dativ), Tempusfehler, Modusfehler)
A Ausdrucksfehler (z.B. Wiederholungen, umgangssprachliche Wendungen, falsche oder missverständliche Wortwahl, fehlendes Wort, unpassende Metaphernbildung, kein Gebrauch von Fachtermini)
Flüchtigkeitsfehler werden lediglich markiert, aber nicht gezählt, wie fehlende i-Punkte und t-Striche u.ä.; fehlende Punkte, wenn anschließend groß weitergeschrieben wird; fehlende Endbuchstaben, es sei denn, es erfolgt dadurch eine grammatisch falsche Wendung; evtl. vertauschte Buchstaben (z.B. „dei“ statt „die“)
Für schriftliche Arbeiten im Fach Deutsch gilt für den Abzug von Notenpunkten. Es wird nicht aufgerundet.
– ab dem Fehlerindex 3: 1 Notenpunkt-Abzug
– ab dem Fehlerindex 6: 2 Notenpunkte-Abzug
Vereinbarung der Fachkonferenz Deutsch, beschlossen am 09.08.2018
Umgang mit Wiederholungsfehlern
werden immer markiert und für die Ermittlung des Fehlerindexes gezählt.
Grammatikfehler (Tempus- und Modusfehler)
werden immer markiert aber nur einmal pro Satz für die Ermittlung des Fehlerindexes gezählt.
Die Verwendung von Umschreibungen für den Konjunktiv, wie z. B. „dass“, kann nur in der Gesamtnotengebung berücksichtigt werden. Es handelt sich dabei nicht um Fehler.
werden immer markiert und als Ausdrucksfehler nach Ermessen für die Ermittlung des Fehlerindexes
Werden immer markiert und in der Gesamtnotengebung berücksichtigt.
Fehler, die im Fehlerindex berücksichtigt werden, können nicht mehr in der Gesamtnotengebung berücksichtigt werden.