Source: http://sg-schwarmstedt.de/joomla/index.php/buerger/soziales-kirchen/wildschaeden
Timestamp: 2017-06-24 08:43:44
Document Index: 356508796

Matched Legal Cases: ['§26', '§ 34', '§249', '§34', '§1', '§32', '§ 1', '§ 10', '§ 10']

Schwarmstedt - Wildschäden
Aktuelle Seite: Startseite Bürger+Familien Soziales, Kirchen, Info Wildschäden
Ablauf beim Auftreten von Wildschäden	Allgemeine Informationen zur Regulierung von Wildschäden:
Der Ersatz von Wildschäden sowie das Verfahren sind gesetzlich geregelt (§§26-35 BJagdG, §§ 34, 35 Niedersächsisches Jagdgesetz (NJagdG), §249 BGB, Verordnung über das Vorverfahren in Wild- und Jagdschadenssachen (WJSchadVO)).
Gem. §34 BJagdG muß Wildschaden vom Geschädigten innerhalb einer Woche nach Kenntnis bei der zuständigen Gemeinde (§1 WJSchadVO) angemeldet werden. Die Anmeldefrist ist eine Ausschlussfrist!
Die Rechtsprechung verlangt vom Landwirt mindestens monatliche Kontrollen seiner Grundstücke, in Gefahrenzeiten (Aussaat, Erntezeit etc.) sind wöchentliche Kontrollen durchzuführen.
Bei fortlaufend entstehenden Schäden muss der Landwirt jeden neuen Schaden -immer wieder- innerhalb der Wochenfrist anmelden! Die Anmeldung muss schriftlich oder zur Niederschrift erfolgen.
Ein Anspruch auf Ersatz von Wildschaden besteht z.B. nicht:
wenn der Geschädigte die vom Jagdausübungsberechtigten zur Abwehr von Wildschäden getroffenen Maßnahmen unwirksam macht (z.B. Zerstörung des Elektro-Zauns)
wenn die Herstellung/Instandhaltung von üblichen Schutzmaßnahmen um bestimmte Kulturen / Einrichtungen unterblieben ist (vgl. §32 BJagdG)
wenn der Schaden durch Wiederanbau im gleichen Wirtschaftsjahr hätte ausgeglichen werden können (aber Ersatz von Saatgut, Maschinen- und Arbeitskosten etc.)
wenn der Schaden durch ein späteres Ereignis ohnehin eingetreten wäre (Hagel, Überschwemmung etc.)
wenn der Schaden nicht rechtzeitig angemeldet wurde (s. o.).
Ein Anspruch auf Ersatz von Wildschaden ist ggfls. gemindert:
sofern der Landwirt Mais, Kartoffeln, Rüben etc. “untergepflügt“ hat und anschließend z. B. Getreide anbaut, da er durch das Unterpflügen im Ergebnis eine Fütterung für Wild geschaffen hat und dieses dadurch “anlockte“
bei nicht rechtzeitigem Abernten von Äckern und Feldern
sofern der Landwirt keine Informationen zur Errichtung von Schutzmaßnahmen an den Jagdausübungsberechtigten weitergibt, obwohl wiederholt Wildschaden bei Aussaat und in der Milchreife auf dem Grundstück aufgetreten ist
<<>>Juni 2017
Das Programm für das Festwochenende vom 18. -...22.06.2017Der Kartenvorverkauf für die Abendveranstaltungen auf dem Festzelt zur...mehr...e-Mobilitäts-Forum im Aller-Leine-Tal22.06.2017
Alles Akku, 10. August 2017 Aller-Meiße-Halle...mehr...Sommer-Ferienprogramm Schwarmstedt22.06.2017
Der Samtgemeinde-Jugendring der Samtgemeinde Schwarmstedt hat wieder...mehr...Aktuelle Meldungen	Gemeinde Buchholz (Aller), 1. Änderung des...19.06.2017Aufgrund des § 1 Abs. 3 und des § 10 BauGB sowie aufgrund der §§ 10 und 58 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes hat der...mehr...Bekanntmachungen	Samtgemeindebücherei in den Ferien...
Die Samtgemeindebücherei Schwarmstedt bleibt in den Sommerferien geöffnet. Somit können sich alle Bücherwürmer für den Urlaub...mehr...Buchtipps	Aktuelles