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Timestamp: 2019-08-19 15:38:44
Document Index: 362710267

Matched Legal Cases: ['§ 80', 'Art. 49', '§ 284', '§ 284', '§ 284', 'BGH', 'BGH', '§ 114', '§ 253', '§ 362', '§ 535', '§ 535', '§ 535', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 535', '§ 253', '§ 253', '§ 253', 'BGH', 'BGH', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 253', 'Art. 43', 'Art. 19', '§ 5', '§ 1']

Rechtsprechung: 3 W 18/06 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Brandenburg, 08.05.2006 | OVG Saarland, 06.12.2006 | OVG Saarland, 25.04.2007
https://dejure.org/2007,413
OVG Saarland, 04.04.2007 - 3 W 18/06 (https://dejure.org/2007,413)
OVG Saarland, Entscheidung vom 04.04.2007 - 3 W 18/06 (https://dejure.org/2007,413)
OVG Saarland, Entscheidung vom 04. April 2007 - 3 W 18/06 (https://dejure.org/2007,413)
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Interessenabwägung im vorläufigen Rechtsschutz - Private Vermittlung von Sportwetten an in EU-Mitglied-Staaten ansässige und dort konzessionierte Wettveranstalter
Private Vermittlung von Sportwetten an in EU-Mitglied-Staaten ansässige und dort konzessionierte Wettveranstalter
VwGO § 80 Abs. 5; EGV Art. 49; StGB § 284
Untersagung der Vermittlung von Sportwetten für im Saarland nicht konzessionierte Veranstaltungen; Europarechtliche Gewährleistungen der Niederlassungsfreiheit und des freien Dienstleistungsverkehrs als Prüfungsmaßstab; Verstoß des Sportwettenmonopols gegen europäisches Gemeinschaftsrecht; Verbraucherschutz als zwingender Untersagungsgrund; Beachtlichkeit der grundrechtlich geschützten Berufsfreiheit; Zulässigkeit einer Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit durch ein repressives Glücksspielverbot
VG Saarlouis, 23.11.2006 - 6 F 65/06
NVwZ 2007, 717
Jedenfalls verlangt die einschlägige verfassungsgerichtliche Rechtsprechung für den Tatzeitraum auch Anerkennung für das Saarland (vgl. in diesem Sinne OVG des Saarlandes, Beschluss vom 25. April 2007 - 3 W 24/06 - Rdn. 40 ff. (nach Juris), dort unter Berücksichtigung des § 284 StGB auch Rdn. 120 ff. mit Bezug auf den weiteren einschlägigen Beschluss vom 4. April 2007 - 3 W 18/06), auch wenn es bislang an einer ausdrücklichen Erklärung des Verfassungsgerichts zur Unvereinbarkeit der gesetzlichen Regelung im Saarland mit dem Grundgesetz fehlt: Wie in Bayern, bestand im Tatzeitraum auch im Saarland ein staatliches Monopol für die Veranstaltung von Sportwetten.
OVG, Beschluss vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -, NVwZ 2007, 717 [718]; a.A. OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 28. September 2006 - 6 B 10895/06 -, NVwZ 2006, 1426 [1428]).
OVG, Beschluss vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -, NVwZ 2007, 717 [718]; VG Chemnitz, Beschluss vom 9. Januar 2008 - 3 K 995/07 -, S. 9 des Umdrucks; VG Stuttgart, Urteil vom 1. Februar 2008 - 10 K 4239/06 -, Rn. 59, 61; so auch Korte, NVwZ 2004, 1449 [1451]; sowie bereits Voßkuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten, 2001, S. 86; in diese Richtung ferner OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 24. November 2006 - 1 S 122.06 -, zitiert nach juris, Rn. 24).
OVG, Beschluss vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -, NVwZ 2007, 717 [719]; VG Freiburg, Urteile vom 16. April 2008 - 1 K 2683/07 -, zitiert nach juris, Rn. 32, und ergänzend vom 9. Juli 2008 - 1 K 2130/06 -, zitiert nach juris, Rn. 28; siehe auch Caspar, Gutachten zum GlüStV 2007, LT-Drs.
OVG, Beschluss vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -, NVwZ 2007, 717 [722 f.] m.w.N.), so sind doch jedenfalls nunmehr die Vorgaben des Gemeinschaftsrechts zu beachten ( unklar VG Chemnitz, Beschluss vom 9. Januar 2008 - 3 K 995/07 -, S. 9 f. des Umdrucks), da diese Übergangsfrist am 31. Dezember 2007 abgelaufen ist.
OVG, Beschluss vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -, NVwZ 2007, 717 [718]; VG Chemnitz, Beschluss vom 9. Januar 2008 - 3 K 995/07 -, S. 9 des Umdrucks; VG Stuttgart, 10. Kammer, Urteil vom 1. Februar 2008 - 10 K 4239/06 -, Rn. 59, 61; so auch Korte, NVwZ 2004, 1449 [1451]; sowie bereits Voßkuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten, 2001, S. 86; in diese Richtung ferner OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 24. November 2006 - 1 S 122.06 -, zitiert nach juris, Rn. 24).
OVG, Beschluss vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -, NVwZ 2007, 717 [718]; VG Chemnitz, Beschluss vom 9. Januar 2008 - 3 K 995/07 -, S. 9 des Umdrucks; VG Stuttgart, Urteil vom 1. Februar 2008 - 10 K 4239/06 -, Rn. 59, 61; VG Karlsruhe, 2. Kammer, Urteil vom 15. September 2008 - 2 K 1637/08 -, zitiert nach juris, Rn. 23; so auch Korte, NVwZ 2004, 1449 [1451]; sowie bereits Voßkuhle/Bumke, Rechtsfragen der Sportwetten, 2001, S. 86; in diese Richtung ferner OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 24. November 2006 - 1 S 122.06 -, zitiert nach juris, Rn. 24).
OVG, Beschluss vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -, NVwZ 2007, 717 [719]; VG Freiburg, Urteile vom 16. April 2008 - 1 K 2683/07 -, zitiert nach juris, Rn. 32, und vom 9. Juli 2008 - 1 K 2130/06 -, zitiert nach juris, Rn. 28; siehe auch Caspar, Gutachten zum GlüStV 2007, LT-Drs.
Ein Vergleich der Entwicklung der Spielsucht bei staatlichen Anbietern einerseits und privaten Anbietern andererseits ist deswegen geboten, weil aus den Bundesländern, in denen bislang aufgrund entsprechender Erlaubnisse privatrechtliche Veranstalter / Vermittler auf dem Sportwettenbereich tätig sind (Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen, Berlin, vgl. dazu weiter unten) und in denen privaten Veranstaltern / Vermittlern vorläufiger Rechtsschutz gewährt wurde (Saarland: OVG Saarlouis, Beschl. v. 4.4.2007 - 3 W 18/06; Schleswig-Holsein: OVG S-H, Beschl. v. 2.1.2007 - 3 MB 38/06 - jeweils juris), keine Erkenntnisse über eine bedenkliche Zunahme von Spielsucht vorliegen.
Er hat in diesem Zusammenhang in seinem Beschluss vom 4.4.2007 in dem Verfahren 3 W 18/06 (und weitgehend gleich lautend in den übrigen sieben Beschlüssen) ausgeführt:.
Er hat in diesem Zusammenhang in dem bereits teilweise zitierten Beschluss in dem Verfahren 3 W 18/06 ausgeführt:.
Soweit in der Begründung der Vollzugsanordnung ein überwiegendes Interesse an der Verhinderung einer Beeinträchtigung der Strafrechtsordnung durch auch nur vorübergehende Hinnahme eines Verstoßes gegen § 284 StGB angeführt wird, ist darauf zu verweisen, dass - wie in dem zitierten Beschluss vom 4.4.2007 - 3 W 18/06 - näher dargelegt - sowohl Bundesanwaltschaft als auch Bundesgerichtshof siehe Antrag der Bundesanwaltschaft auf Verfahrenseinstellung vom 28.6.2006 - 2 StR 55/06 - und Beschluss des BGH vom 29.11.2006 - 2 StR 55/06 es als zweifelhaft angesehen haben, ob Strafrecht zur Durchsetzung eines staatlichen Wettmonopols dienen kann, das sowohl gegen deutsches Verfassungsrecht als auch - möglicherweise - gegen europäisches Gemeinschaftsrecht verstößt.
Soweit in der Begründung der Vollzugsanordnung ein überwiegendes Interesse an der Unterbindung eines Straftatbestandes angeführt wird, ist darauf zu verweisen, dass - wie in dem zitierten Beschluss vom 4.4.2007 - 3 W 18/06 - näher dargelegt - sowohl Bundesanwaltschaft als auch Bundesgerichtshof siehe Antrag der Bundesanwaltschaft auf Verfahrenseinstellung vom 28.6.2006 - 2 StR 55/06 - und Beschluss des BGH vom 29.11.2006 - 2 StR 55/06 es als zweifelhaft angesehen haben, ob Strafrecht zur Durchsetzung eines staatlichen Wettmonopols dienen kann, das sowohl gegen deutsches Verfassungsrecht als auch - möglicherweise - gegen europäisches Gemeinschaftsrecht verstößt.
Soweit das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes (OVG SL, 3 W 18/06, juris) mündliche Vereinbarungen zwischen der staatlichen Lotterieaufsicht und dem Monopolunternehmen nicht als ausreichend betrachtet, können daraus für die Situation in Rheinland-Pfalz keine Schlüsse gezogen werden.
Auch aus dem Urteil in den Rechtssachen C-338/04 u.a. -Placanica u.a. - lässt sich nicht entnehmen, dass jeweils das gesamte Glücksspielwesen eines Mitgliedstaats auf seine systematische und kohärente Begrenzung in den Blick genommen werden muss (zweifelnd auch OVG SL, 3 W 18/06, juris).
vgl. Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Beschluss vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -, NVwZ 2007, 717 (722 f.).
vgl. Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Beschluss vom 4. April 2007, a.a.O..
vgl. Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Beschlüsse vom 6. Dezember 2006 - 3 W 18/06 -, und vom 4. April 2007, a.a.O. (723).
VG Trier, 28.04.2008 - 1 L 240/08
Zu privaten Sportwettenvermittlern: Generelles Verbot derzeit nicht rechtmäßig
VG Gießen, 11.06.2007 - 10 G 958/07
VG Aachen, 08.05.2007 - 3 L 101/07
Rechtmäßigkeit der Aufrechterhaltung des Staatsmonopols für die Veranstaltung von …
VG Aachen, 08.05.2007 - 3 L 133/07
OLG Brandenburg, 08.05.2006 - 3 W 18/06
https://dejure.org/2006,7734
OLG Brandenburg, 08.05.2006 - 3 W 18/06 (https://dejure.org/2006,7734)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 08.05.2006 - 3 W 18/06 (https://dejure.org/2006,7734)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 08. Mai 2006 - 3 W 18/06 (https://dejure.org/2006,7734)
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§ 114 ZPO, § 253 Abs 2 Nr 2 ZPO, § 362 BGB, § 535 Abs 1 S 1 BGB, § 535 Abs 1 S 2 BGB
Klage auf rückständigen Mietzins: Unzulässigkeit wegen mangelnder Bestimmtheit; Anforderungen an den Vortrag des Vermieters unter Zulässigkeitsgesichtpunkten; Erlöschen des Anspruchs auf Betriebskostenvorschuss; Prozesskostenhilfebewilligung für Prozesskostenhilfeverfahren
Zur Bestimmtheit der Klage bei Forderung rückständiger Mietzinsen
Schlüssigkeit der Mietzahlungsklage
Zulässigkeit einer Klage auf rückständige Gewerbemieten und Betriebskostenvorschüsse; Mindestangaben für die Bestimmtheit einer solchen Klage; Schlüssigkeit einer Klage auf rückständige Mieten; Vortrag des Vermieters bzgl. Bestehen eines Mietvertrags, den streitgegenständlichen Monat, die Gebrauchsmöglichkeit des Mieters in diesem Monat und die Höhe der beanspruchten Forderung
LG Neuruppin, 16.09.2005 - 2 O 403/04
LG Neuruppin, 06.12.2006 - 2 O 403/04
OLG Brandenburg, 15.01.2007 - 3 W 2/07
aa) Zwar ist in der Instanzrechtsprechung und in der Literatur die vom Berufungsgericht ebenfalls vertretene Ansicht vorherrschend, dass bei der Geltendmachung eines Gesamtbetrages aus mehreren Forderungsarten vom Kläger im Einzelnen ausdrücklich vorzutragen ist, auf welche Einzelforderungen erfolgte Zahlungen oder erteilte Gutschriften zu verrechnen sind beziehungsweise verrechnet oder aufgerechnet wurden (OLG Brandenburg, WuM 2006, 579;… LG Frankfurt am Main, aaO;… LG Kempten, aaO; WuM 2016, 444; LG Darmstadt…, Beschluss vom 28. März 2013 - 24 S 54/12, juris Rn. 9; AG Gießen, WuM 2016, 304; AG Hanau, WuM 2015, 742; AG Dortmund, GE 2015, 1103;… Schmidt-Futterer/Blank, aaO;… Bub/Treier/Fischer, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 4. Aufl. 2014, IX 61;… Langenberg/Zehelein, Betriebskosten- und Heizkostenrecht, 8. Aufl., J Rn. 88;… BeckOK BGB/Zehelein, 44. Aufl. Stand 1. November 2017, § 535 Rn. 557;… Saenger, ZPO, 7. Aufl., § 253 Rn. 16a;… Zehelein, aaO, S. 640 f.;… aA BeckOK ZPO/Bacher, Stand: 1. Dezember 2017, § 253 Rn. 55.2;… Musielak/Voit/Foerste, ZPO, 14. Aufl., § 253 Rn. 27).
aa) Zwar ist in der Instanzrechtsprechung und in der Literatur die vom Berufungsgericht ebenfalls vertretene Ansicht vorherrschend, dass bei der Geltendmachung eines Gesamtbetrages aus mehreren Forderungsarten vom Kläger im Einzelnen ausdrücklich vorzutragen ist, auf welche Einzelforderungen erfolgte Zahlungen oder erteilte Gutschriften zu verrechnen sind beziehungsweise verrechnet oder aufgerechnet wurden (OLG Brandenburg, WuM 2006, 579;… LG Frankfurt am Main, aaO;… LG Kempten, aaO; WuM 2016, 444; LG Darmstadt…, Beschluss vom 28. März 2013 - 24 S 54/12, juris Rn. 9; AG Gießen, WuM 2016, 304; AG Hanau, WuM 2015, 742; AG Dortmund, GE 2015, 1103;… Schmidt-Futterer/Blank, aaO;… Bub/Treier/Fischer, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 4. Aufl. 2014, IX 61;… Langenberg/Zehelein, Betriebskosten- und Heizkostenrecht, 8. Aufl., J Rn. 88;… BeckOK-BGB/Zehelein, 44. Aufl. Stand: 1. November 2017, § 535 Rn. 557;… Saenger, ZPO, 7. Aufl., § 253 Rn. 16a;… Zehelein, aaO, S. 640 f.;… aA BeckOK-ZPO/Bacher, Stand: 1. Dezember 2017, § 253 Rn. 55.2;… Musielak/Voit/Foerste, ZPO, 14. Aufl., § 253 Rn. 27).
Das angefochtene Urteil weist zutreffend darauf hin, dass nach einhelliger obergerichtlicher Rechtsprechung der Vermieter nach Erteilung der Abrechnung bzw. vom Zeitpunkt der Abrechnungsreife an einen Anspruch auf Nebenkostenvorauszahlungen für den betreffenden Abrechnungszeitraum nicht mehr geltend machen kann, sondern nur noch die Beträge verlangen kann, die sich aus der Abrechnung ergeben (BGH, Urteil vom 16.6.2010 - VIII ZR 258/09 - NJW 2011, 145, Tz. 22 m w. N.; BGH, Urteil vom 26.9.2012 - XII ZR 112/10 - NJW 2013, 41, Tz. 29; OLG Hamburg, Urteil vom 2.11.1988 - 4 U 150/88 - NJW-RR 1989, 82; OLG Frankfurt, Urteil vom 23.4.1999 - 24 U 110/97 - ZMR 1999, 628; OLG Düsseldorf; Urteil vom 9.3.2000 - 10 U 194/98 - ZMR 2000, 287; OLG Hamburg, Urteil vom 21.1.2004 - 4 U 100/03 - ZMR 2004, 509; OLG Düsseldorf, Urteil vom 27.1.2005 - 10 U 105/04 - GuT 2005, 53; OLG Brandenburg, Beschluss vom 8.5.2006 - 3 W 18/06 - WM 2006, 579).
OLG Brandenburg, 28.04.2008 - 3 W 49/07
Gewerbemiete: Kostenentscheidung im Falle übereinstimmender …
Eine Klage auf Zahlung von Mietzins ist hinreichend bestimmt (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO), wenn sie die streitgegenständliche Mietperiode und den hierfür beanspruchten Mietzins an gibt (vgl. Senat, Beschluss vom 08.05.2006 - 3 W 18/06 = OLGR Brandenburg, 2006, 695 m.w.N.).
11 Die Klage auf Zahlung der Miete für Juli 2006 war hinreichend bestimmt (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO), da der Kläger die streitgegenständliche Mietperiode und den hierfür beanspruchten Mietzins angegeben hatte (vgl. Senat, Beschluss vom 08.05.2006 - 3 W 18/06 = OLGR Brandenburg, 2006, 695 m.w.N.).
Denn bei Klagen auf Zahlung von Miet- oder Pachtzins, der regelmäßig für bestimmte Zeitabschnitte, insbesondere monatlich oder - beispielsweise in Gestalt einer Nebenkostennachzahlung - für ein konkretes Wirtschaftsjahr, zu entrichten ist, darf nicht offen bleiben welcher Betrag für jeden einzelnen Zeitraum verlangt wird (…vgl. OLG Brandenburg, Urt. v. 24.02.1999 - 3 U 154/98, NJW-RR 1999, 1606 = NZM 1999, 1097; Beschl. v. 08.05.2006 - 3 W 18/06, OLG-Rp 2006, 695 = WuM 2006, 579;… Fischer in Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl., Kap. VIII Rdn. 25;… ferner dazu Reichold in Thomas/Putzo, ZPO, 27. Aufl., § 253 Rdn. 9;… Zöller/Greger, ZPO, 27. Aufl., § 253 Rdn. 15; jeweils m.w.N.).
https://dejure.org/2006,20992
OVG Saarland, 06.12.2006 - 3 W 18/06 (https://dejure.org/2006,20992)
OVG Saarland, Entscheidung vom 06.12.2006 - 3 W 18/06 (https://dejure.org/2006,20992)
OVG Saarland, Entscheidung vom 06. Dezember 2006 - 3 W 18/06 (https://dejure.org/2006,20992)
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Vermittlung von privaten Sportwetten
Vermittlung privater Sportwetten
Art. 43, 49 EG; Art. 19 Abs. 4 GG; § 5 LStV; §§ 1, 2, 8 SaarlSportwettG
vgl. Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Beschlüsse vom 6. Dezember 2006 - 3 W 18/06 -, und vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -.
vgl. Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Beschlüsse vom 6. Dezember 2006 - 3 W 18/06 - und vom 4. April 2007 - 3 W 18/06 -.
OVG Saarland, 25.04.2007 - 3 W 17/06, 3 W 18/06
https://dejure.org/2007,7329
OVG Saarland, 25.04.2007 - 3 W 17/06, 3 W 18/06 (https://dejure.org/2007,7329)
OVG Saarland, Entscheidung vom 25.04.2007 - 3 W 17/06, 3 W 18/06 (https://dejure.org/2007,7329)
OVG Saarland, Entscheidung vom 25. April 2007 - 3 W 17/06, 3 W 18/06 (https://dejure.org/2007,7329)
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Ordnungspolizeiliches Einschreiten gegen Vermittlung von Sportwetten durch Drittstaater an im EU-Ausland ansässige und dort konzessionierte Wettveranstalter.
Untersagung der Vermittlung von Sportwetten für im Saarland nicht konzessionierte Veranstaltungen; Europarechtliche Gewährleistungen der Niederlassungsfreiheit und des freien Dienstleistungsverkehrs als Prüfungsmaßstab; Verstoß des Sportwettenmonopols gegen europäisches Gemeinschaftsrecht; Zulässigkeit einer Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit durch ein repressives Glücksspielverbot; Verbraucherschutz als zwingender Untersagungsgrund; Beachtlichkeit der grundrechtlich geschützten Berufsfreiheit
Vermittlung von privaten Sportwetten vorläufig zugelassen
OVG Saarland läßt die Vermittlung von Sportwetten bis zur Beschwerdeentscheidung vorläufig zu - Zwischenentscheidung des Oberverwaltungsgerichts
VG Saarlouis, 23.11.2006 - 6 F 45/06