Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/gewinnfeststellung
Timestamp: 2019-12-11 22:00:48
Document Index: 113844457

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 180', '§ 74', '§ 52', '§ 60', '§ 48', '§ 48', '§ 67']

Gewinnfeststellung | Rechtslupe
Schlagwort: Gewinnfeststellung
Der Streit­wert für die Gewinn­fest­stel­lung beläuft sich auch dann auf 25 % der gel­tend gemach­ten Ver­lus­te, wenn nur strei­tig ist, ob gemein­schaft­li­che Ein­künf­te mit Gewinn­ab­sicht erzielt wer­den. Die Streit­wert-Fes­t­­se­t­zung durch den für die Kla­ge zustän­di­gen Finanz­ge­richt bin­det wie Ent­schei­dun­gen zur Haupt­sa­che, Kos­ten­last und not­wen­di­gen Vor­­­ver­­­fah­­rens-Ver­­­tre­­tung den Kos­ten­se­nat. Der von dem für
Nach § 52 Abs. 1 GKG ist in Ver­fah­ren vor den Finanz­ge­rich­ten der Streit­wert nach der sich aus dem Antrag des Klä­gers für ihn erge­ben­den Bedeu­tung der Sache nach Ermes­sen zu bestim­men. Betrifft der Antrag des Klä­gers eine bezif­fer­te Geld­leis­tung oder einen hier­auf gerich­te­ten Ver­wal­tungs­akt, ist deren Höhe maß­ge­bend (§ 52
In sei­nem Beschluss vom 27.11.2013 hat der Bun­des­fi­nanz­hof dar­ge­legt, dass in Fäl­len, in denen die Auf­he­bung eines Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheids bean­tragt wird, grund­sätz­lich der gesam­te Gewinn Gegen­stand des Rechts­streits ist. Bei der Kla­ge nur eines Gesell­schaf­ters gegen einen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid ist der Streit­wert dabei von dem (antei­li­gen) Betrag zu berech­nen, um den der
Die Höhe des Streit­werts in Ver­fah­ren vor den Gerich­ten der Finanz­ge­richts­bar­keit ist gemäß § 52 Abs. 1 GKG nach der sich aus dem Antrag des Klä­gers für ihn erge­ben­den Bedeu­tung der Sache nach Ermes­sen zu bestim­men. Im Ver­fah­ren der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Gewinn­fest­stel­lung gemäß § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO bemisst
Gemäß § 74 FGO kann das Gericht, wenn die Ent­schei­dung des Rechts­streits ganz oder zum Teil von dem Bestehen oder Nicht­be­stehen eines Rechts­ver­hält­nis­ses abhängt, das den Gegen­stand eines ande­ren anhän­gi­gen Rechts­streits bil­det, anord­nen, dass die Ver­hand­lung bis zur Erle­di­gung des ande­ren Rechts­streits aus­zu­set­zen sei . Ist ein Grund­la­gen­be­scheid noch nicht
Die Höhe des Streit­werts ist gemäß § 52 Abs. 1 GKG nach der sich aus dem Antrag des Klä­gers für ihn erge­ben­den Bedeu­tung der Sache nach Ermes­sen zu bestim­men. Im Gewinn­fest­stel­lungs­ver­fah­ren rich­tet sich der Streit­wert nach der typi­sier­ten ein­kom­men­steu­er­li­chen Bedeu­tung für die Fest­stel­lungs­be­tei­lig­ten. Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die­se
Nach § 60 Abs. 3 FGO sind alle Betei­lig­ten not­wen­dig bei­zu­la­den, die i.S. des § 48 FGO kla­ge­be­fugt sind. Aus § 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO folgt, dass die KG gesetz­li­che Pro­zess­stand­schaf­te­rin der Gesell­schaf­ter und damit immer kla­ge­be­fugt ist, wes­halb sie grund­sätz­lich bei­zu­la­den ist . Zwar ver­liert der Insol­venz­schuld­ner durch die Eröff­nung
Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist im Ver­fah­ren der ein­heit­li­chen Gewinn­fest­stel­lung der Streit­wert nach der typi­sier­ten ein­kom­men­steu­er­li­chen Aus­wir­kung zu schät­zen. Dabei ist im Sin­ne einer Ver­fah­rens­ver­ein­fa­chung anzu­neh­men, dass die­se Aus­wir­kung in der Regel 25 % des strei­ti­gen Gewinns aus­macht . Die­ser Satz ist aller­dings kei­ne fes­te Grö­ße. Aus­nahms­wei­se kommt der Ansatz
Bei einer Kla­ge gegen einen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid führt jedes nach­träg­lich gestell­te Rechts­schutz­be­geh­ren, das nicht mit der Kla­ge ange­grif­fe­ne Fest­stel­lun­gen betrifft, zu einer Kla­ge­än­de­rung i.S. des § 67 FGO, die nur inner­halb der Kla­ge­frist zuläs­sig ist. Die nicht inner­halb der Kla­ge­frist ange­grif­fe­nen Fest­stel­lun­gen wer­den inso­weit auch dann –for­mell– bestands­kräf­tig, wenn der Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid
Wird inner­halb der Kla­ge­frist ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid ledig­lich bezüg­lich der Höhe des Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils ange­foch­ten und erwächst des­halb die Fest­stel­lung zum Vor­lie­gen eines Ver­äu­ße­rungs­ge­winns "dem Grun­de nach" in Bestands­kraft, so ist ohne wei­te­re mate­ri­el­le Prü­fung davon aus­zu­ge­hen, dass der Ver­äu­ße­rer (hier: Klä­ger) einen Gewinn aus der ent­gelt­li­chen