Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=Slg.%201972,%20443
Timestamp: 2019-11-21 20:54:54
Document Index: 346122561

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

EuGH, 15.06.1972 - 5/72 - dejure.org
EuGH, 15.06.1972 - 5/72
https://dejure.org/1972,684
EuGH, 15.06.1972 - 5/72 (https://dejure.org/1972,684)
EuGH, Entscheidung vom 15.06.1972 - 5/72 (https://dejure.org/1972,684)
EuGH, Entscheidung vom 15. Juni 1972 - 5/72 (https://dejure.org/1972,684)
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Grassi / Amministrazione delle finanze dello Stato
1 . FRAGEN ZUR VORABENTSCHEIDUNG - ANRUFUNG DES GERICHTSHOFES - AUSSCHLIESSLICHES RECHT DES INNERSTAATLICHEN GERICHTS
Generalanwalt beim EuGH, 06.06.1972 - 5/72
Slg. 1972, 443
EuGH, 06.03.2003 - C-466/00
Da im Übrigen nach ständiger Rechtsprechung die Befugnis, den Wortlaut der zu stellenden Fragen festzulegen, ausschließlich dem innerstaatlichen Gericht verliehen ist, können die Parteien die Fassung der Fragen nicht ändern (Urteile vom 15. Juni 1972 in der Rechtssache 5/72, Grassi, Slg. 1972, 443, Randnr. 3, und vom 21. März 1996 in der Rechtssache C-297/94, Bruyère u. a., Slg. 1996, I-1551, Randnr. 19).
Könnte ein nationaler Richter, der in eigener Sache einen Rechtsstreit mit dem Justizministerium führt, über das Gericht, dessen Vorsitz er innehat, in einem anderen Rechtsstreit, der mit anderem Gegenstand zwischen Dritten geführt wird, Fragen zur Vorabentscheidung vorlegen, die den erstgenannten Rechtsstreit betreffen, so würde die Vorschrift mißachtet, nach der es Sache des mit der Entscheidung eines Rechtsstreits befaßten nationalen Gerichts - vorliegend desVerwaltungsgerichtshofs - und nicht der Parteien ist, gegebenenfalls den Gerichtshof anzurufen und den Inhalt der Vorlagefragen festzulegen (vgl. u. a. Urteile vom 15. Juni 1972 in der Rechtssache 5/72, Grassi, Slg. 1972, 443, Randnr. 4, und vom 3. Oktober 1985 in der Rechtssache 311/84, CBEM, Slg. 1985, 3261, Randnr. 10).
( 8 ) Siehe die Urteile vom 9. Dezember 1965 in der Rechtssache 14/65 (Hessische Knappschaft, SIg. 1965, 1190); vom 15. Juni 1972 in der Rechtssache 5/72 (Grassi, Sig. 1972, 443, Randnr. 4); vom 15. Juli 1982 in der Rechtssache 270/81 (Felicitas Rickmcrs-Linic, Slg. 1982, 2771, Randnr. 9); vom 3. Oktober 1985 in der Rechtssache 311/84 (CBEM, Slg. 1985, 3261, Randnr. 10); vom 14. November 1985 in der Rechtssache 299/84 (Neumann, SIg. 1985, 3663, Randnrn. 11 und 12); vom 5. Oktober 1988 in der Rechtssache 247/86 (Alsatel, Slg. 1988, 5987, Randnrn. 7 und 8); vom 9. Januar 1990 in der Rechtssache C-337/88 (SAFA, Slg. 1990, I-1, Randnr. 20); vom 11. Oktober 1990 in der Rechtssache C-196/89 (Nespoli und Crippa, SIg. 1990, I-3647, Randnr. 23); vom 24. März 1992 in der Rechtssache C-381/89 (Syndesmos Melon tis Elcftheras Evangclikis Ekklisias u.a., Slg. 1992, I-2111, Randnrn. 18 und 19); vom 12. November 1992 in den verbundenen Rechtssachen C-134/91 und C-135/91 (Kcrafina - Keramische-und Finanz-Holding und Vioktimatiki, Slg. 1992, I-5699, Randnr. 16); vom 2. Juni 1994 in der Rechtssache C-30/93 (AC-ATEL Electronics Vertriebs-GmbH, Slg. 1994,I-2305, Randnrn. 18 und 19).
19 Was Arzneimittel betrifft, die möglicherweise nicht von der Richtlinie 81/851 erfasst werden und auf die die Artikel 30 und 36 des Vertrages anzuwenden wären, so ist es allein Sache der nationalen Gerichte, bei denen ein Rechtsstreit anhängig ist und die die Verantwortung für die zu erlassende gerichtliche Entscheidung tragen, unter Berücksichtigung der Besonderheiten der jeweiligen Rechtssache sowohl die Erforderlichkeit einer Vorabentscheidung für den Erlaß ihres Urteils als auch die Erheblichkeit der von ihnen dem Gerichtshof vorgelegten Fragen zu beurteilen (inbes. Urteil vom 7. Dezember 1995 in der Rechtssache C-472/93, Spano u. a., noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 15); die Parteien können die Fassung dieser Fragen nicht ändern (Urteil vom 15. Juni 1972 in der Rechtssache 5/72, Grassi, Slg. 1972, 443, Randnr. 4).
(19) - Vgl. Urteile des Gerichtshofes vom 9. Dezember 1965 in der Rechtssache 44/65 (Hessische Knappschaft, Slg. 1965, 1268), vom 15. Juni 1972 in der Rechtssache 5/72 (Grassi, Slg. 1972, 443, Randnr. 4), vom 15. Juli 1982 in der Rechtssache 270/81 (Felicitas Rickmerslinie, Slg. 1982, 2771, Randnr. 9), vom 3. Oktober 1985 in der Rechtssache 311/84 (CBEM, Slg. 1985, 3261, Randnr. 10), vom 14. November 1985 in der Rechtssache 299/84 (Neumann, Slg. 1985, 3663, Randnrn.11 und 12), vom 5. Oktober 1988 in der Rechtssache 247/86 (Alsatel, Slg. 1988, 5987, Randnrn. 7 und 8), vom 9. Januar 1990 in der Rechtssache C-337/88 (SAFA, Slg. 1990, I-1, Randnr. 20), vom 11. Oktober 1990 in der Rechtssache C-196/89 (Nespoli und Crippa, Slg. 1990, I-3647, Randnr. 23), vom 24. März 1992 in der Rechtssache C-381/89 (Syndesmos Melon tis Eleftheras Evangelikis Ekklisias u. a., Slg. 1992, I-2111, Randnrn. 18 und 19), vom 12. November 1992 in den Rechtssachen C-134/91 und C-135/91 (Kerafina - Keramische und Finanz-Holding und Vioktimatiki, Slg. 1992, I-5699, Randnr.16), und vom 2. Juni 1994 in der Rechtssache C-30/93 (AC-ATEL Electronics Vertriebs, Slg. 1994, I-2305, Randnrn. 18 und 19).
Generalanwalt beim EuGH, 19.11.1981 - 2/81
Das Gericht hat diese Einrede aber ganz eindeutig zurückgewiesen, und es ist gewiß nicht ihre Sache, diese Entscheidung rückgängig zu machen: Der Gerichtshof ist im Verhältnis zu den innerstaatlichen Gerichten weder Berufungs- noch Revisionsgericht (Urteil vom 9. Dezember 1965 in der Rechtssache 44/65, Hessische Knappschaft/Singer et fils, Sig. S. 1275; Urteil vom 15. Juni 1972 in der Rechtssache 5/72, Grassi, Randnr. 4 der Entscheidungsgründe, Slg. S. 448).