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Timestamp: 2020-05-30 17:10:02
Document Index: 327556056

Matched Legal Cases: ['§ 121', '§ 121', '§ 121', 'BGH', '§ 121', 'BGH']

Keine analoge Anwendung von § 121 Abs. 2 Satz 2 AktG für die GmbH | Gründen im Nebenerwerb
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Keine analoge Anwendung von § 121 Abs. 2 Satz 2 AktG für die GmbH
Posted on 6. März 2017 6. März 2017 by Alexander Hof (Gründen im Nebenerwerb)
Mit Urteil vom 08.11.2016 (Az. II ZR 304/15) hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass die Regelung des § 121 Abs. 2 Satz 2 AktG auf die Einberufungsbefugnis des GmbH Geschäftsführers gerade nicht analog anwendbar ist. Im zugrundeliegenden Fall handelte es sich um einen Geschäftsführer, der vorläufig wirksam abberufen wurde, aber im Handelsregister noch als Geschäftsführer eingetragen war. Es besteht, so der BGH, keine vergleichbare Interessenslage, die eine solche Analogie rechtfertigen könnte.
Quelle: Newsletter der IHK Frankfurt am Main von 23.02.2017
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