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Timestamp: 2016-10-22 13:26:10
Document Index: 15703346

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_871/2014 � � Urteil vom 24. Juni 2015
Der 1979 geborene A.________ war gegen Unf�lle bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert, als er am 15. September 2009 aus einer H�he von einigen Metern auf den R�cken fiel und dabei die Wirbels�ule verletzte. Es wurden ein Berstungsspaltbruch L1 mit Distraktionsverletzung Th12/L1 Typ B und eine undislozierte S4-Fraktur rechts diagnostiziert. Am n�chsten Tag wurden am Spital B.________ eine dorsale Stabilisation von Th12 bis L2 mit USS II, eine Dekompression Th12/L1 und eine Spondylodese Th12/L1 mit Beckenkammspongiosa von dorsal links durchgef�hrt. Nach dreimonatiger Versorgung mit einem 3-Punkte-Korsett wurde mit der Physiotherapie begonnen und im Februar 2010 ein Arbeitsversuch gestartet. Dieser musste wegen verst�rkt aufgetretener R�ckenschmerzen vorzeitig abgebrochen werden. Am 28. Juli 2010 wurden die bei der ersten Operation zur Stabilisierung eingesetzten Metallteile entfernt. Ein neuerlicher Arbeitsversuch scheiterte wiederum schmerzbedingt. In der Klinik C.________ wurde vom 23. September bis 16. November 2010 eine station�re Rehablilitation mit beruflicher Abkl�rung durchgef�hrt. Dabei wurde auch mit einer psychotherapeutischen Behandlung begonnen, die dann bei Dr. phil. D.________ und PD Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, ihren Fortgang nahm. Das Behandlungszentrum Bewegungsapparat des Spitals B.________ schloss den Fall im Dezember 2011 ab und �berwies den Versicherten zur weiteren Therapie an die Schmerzsprechstunde. Der nunmehr von A.________ konsultierte Dr. med. F.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie, spez. Wirbels�ulenchirurgie, f�hrte an der Klinik G.________ zun�chst am 23. Mai 2012 eine interspin�se Distraktion L2/3 durch. Sp�ter refixierte er am 14. M�rz 2013 dehiszente Faszien L1-3. Nach Untersuchung durch ihren Kreisarzt vom 19. Juli 2013 sprach die SUVA A.________ mit Verf�gung 22. November 2013 eine Rente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 22 % und eine Integrit�tsentsch�digung auf der Grundlage eines Intergrit�tsschadens von 10 % zu. Daran hielt sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 30. April 2014 fest. Dabei verneinte sie das Vorliegen eines ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen psychischen Beschwerden und dem Ereignis vom 15. September 2009.
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 22. Oktober 2014 gut, indem es den von der SUVA verneinten ad�quaten Kausalzusammenhang bejahte und die Angelegenheit an diese zur�ckwies, damit der psychische Zustand umfassend gekl�rt und hernach �ber die Leistungsanspr�che neu verf�gt werde.
Die SUVA f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag auf Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids.
A.________ l�sst auf Abweisung der Beschwerde schliessen, w�hrend das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Stellungnahme verzichtet.
Beim angefochtenen R�ckweisungsentscheid handelt es sich, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen wird und die R�ckweisung auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient, um einen selbstst�ndig er�ffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Die Zul�ssigkeit der Beschwerde setzt somit - alternativ - voraus, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Abs. 1 lit. b).
Im Umstand, dass dieser Entscheid mit der Bejahung der ad�quaten Kausalit�t zwischen dem Unfall und den geklagten psychischen Beschwerden materiell verbindliche Feststellungen enth�lt, welche die SUVA bei Vorliegen der �brigen Erfordernisse verpflichten, Leistungen zuzusprechen, und der darauf beruhende Endentscheid praktisch nicht angefochten und das Ergebnis nicht mehr korrigiert werden k�nnte, ist ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu erblicken (nicht publ. E. 1 des Urteils BGE 135 V 279, aber in: SVR 2009 UV Nr. 40 S. 137 [8C_531/2008]; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 1 [8C_398/2012]). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers nebst anderem erforderlichen ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob ein ad�quater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden vorliegt. Dies ist unbestrittenermassen nach der Praxis zu den psychischen Unfallfolgen zu beurteilen, mithin unter Ausklammerung der psychischen Beschwerdekomponenten des Gesundheitsschadens (BGE 115 V 133; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116). Einigkeit herrscht unter den Parteien auch dar�ber, dass das Unfallereignis den mittelschweren Unf�llen im engeren Sinn zuzurechnen ist, weshalb die Ad�quanz nur bejaht werden kann, wenn mindestens drei der sieben Ad�quanzkriterien erf�llt sind oder eines besonders ausgepr�gt vorliegt (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 5.2.3 und 6 Ingress [8C_389/2012]).
Die Vorinstanz bejahte in einfacher Form die drei Ad�quanzkriterien a) der schwere und besonderen Art der erlittenen Verletzung, insbesondere ihre erfahrungsgem�sse Eignung, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen, b) der k�rperlichen Dauerschmerzen und c) der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung. Ob das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit erf�llt ist, liess sie ausdr�cklich offen. Die �brigen Kriterien erachtete sie als nicht erf�llt.
Die SUVA wendet ein, alle Ad�quanzkriterien seien zu verneinen. Der Versicherte beruft sich auf die drei von der Vorinstanz bejahten Kriterien und zus�tzlich auf dasjenige des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit.
Ob das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der physisch bedingten �rztlichen Behandlung erf�llt ist, kann nicht allein nach einem zeitlichen Massstab beurteilt werden. Von Bedeutung sind auch Art und Intensit�t der Behandlung sowie der Umstand, inwieweit noch eine Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten ist. Es muss, gesamthaft betrachtet, eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer vorliegen. Manualtherapeutische Massnahmen zur Erhaltung des Zustandes und medikament�se Schmerzbek�mpfung allein gen�gen diesen Anforderungen nicht. Einzig der Abkl�rung des Beschwerdebildes dienenden Vorkehren kommt nicht die Qualit�t einer Heilmethodik in diesem Sinne zu (Urteil 8C_137/2014 vom 5. Juni 2014 E. 7.3 mit Hinweis).
6.1.�Das kantonale Gericht bezeichnete dieses Kriterium mit der Begr�ndung als erf�llt, s�mtliche der zwischen dem 16. September 2009 und dem 14. M�rz 2013 erfolgten operativen Eingriffe h�tten der Beseitigung von organischen Unfallfolgen gedient; weil in der dazwischen liegenden Zeit zus�tzlich Therapien stattgefunden h�tten, sei mit Blick auf die gesamten Umst�nde dieses Kriterium als in einfacher Weise erf�llt zu betrachten.
6.2.�Zwar waren die von der Vorinstanz angesprochenen Operationen auch auf die Verbesserung des somatisch begr�ndbaren Beschwerdebildes ausgerichtet. Indessen ist festzustellen, dass bereits der zweite Eingriff, mit dem die bei der ersten Operation eingesetzten Metallteile durch das Spital B.________ am 28. Juli 2010 entfernt wurden, zwar als Versuch zu werten ist, rein k�rperlich begr�ndete Ursachen f�r die im Anschluss an den ersten, wegen aufgetretener Verspannungsschmerzen gescheiterten Arbeitsversuch trotz Physiotherapie persisitierenden Schmerzen m�glichst zu beseitigen. Allerdings zeigten die im Vorfeld dazu erstellten R�ntgenaufnahmen im Vergleich zu den Voraufnahmen eine unver�nderte Lage der Implantate ohne Hinweis auf eine Lockerung mit radiologisch durchbauter Spondylodese. Insoweit best�tigten diese Bilder die noch am 16. M�rz 2010 gest�tzt auf die damals angefertigten R�ntgenbilder ge�usserte Vermutung, dass Bewegungen im Segment L1/2 wegen fehlender Fusion desselben zu einer Lockerung der distalen Schrauben f�hren und damit die Ursache der muskul�ren Verspannung sein k�nnten, nicht direkt. Der Besserungseffekt war nur von kurzer Dauer bzw. die von den operierenden �rzten per 23. August 2010 attestierte Arbeitsf�higkeit von 50 % wurde von der Haus�rztin Dr. med. H.________ bereits am 27. August 2010 wieder dahingehend korrigiert, als sie den Versicherten wegen wieder verst�rkt aufgetretener Schmerzen und unter Hinweis auf fehlendes Selbstbewusstsein und grosse Angst auf eine Verschlimmerung der Situation erneut zu 100 % arbeitsunf�hig schrieb, zugleich ein Arbeitstraining in der Klinik C.________ empfahl, damit er wieder das n�tige Selbstbewusstsein und Gef�hl f�r seinen K�rper bekomme.
Vom 23. September bis 16. November 2010 weilte der Beschwerdef�hrer in der Klinik C.________. In der Folge wurde er aber erneut schwergewichtig psychotherapeutisch begleitet. Zwar vertrat dabei der ihn behandelnde Psychiater PD Dr. med. E.________ am 22. M�rz 2011 die Auffassung, es bestehe weiterhin ein weiterhin akutes Wirbels�ulenproblem, und warf dabei die Frage auf, inwiefern die vom Versicherten geklagten Erektionsschwierigkeiten nicht auch eine neurologische Folge des Wirbels�ulentraumas oder dessen operativer Behandlung sei. Eine neuerliche Untersuchung durch die Abteilung Wirbels�ulenchirurgie des Spitals B.________ vom 17. Mai 2011 mit neuer R�ntgenaufnahme der LWS brachte indessen keine neuen Erkenntnisse. Die ebenfalls im Spital B.________ durchgef�hrte urologische Kontrolle konnte die Vermutung des Psychiaters bez�glich der Erektionsprobleme ebenso wenig best�tigen. Schliesslich brachte die am 22. Juni 2011 erfolgte SPECT-Untersuchung der LWS und des thorakolumbalen �bergangs einzig neu die vom Beschwerdegegner letztinstanzlich vernehmlassungsweise aufgegriffene, leicht aktivierte Facettengelenksarthrose L1/2 rechts im Sinne einer Verdachtsdiagnose zu Tage, ohne dass damit die geklagten Beschwerden erkl�rbar geworden w�ren. All diese durch die Vermutung des behandelnden Psychiaters mit ausgel�sten Untersuchungen waren prim�r auf die Abkl�rung des Beschwerdebildes ausgerichtet. Einer eigentliche Behandlung des somatisch erkl�rbaren Beschwerdebildes stellt dies nicht dar.
Das Behandlungszentrum Bewegungsapparat des Spitals B.________ f�hrte danach zwar am 6. September und 1. November 2011 noch zwei Infiltrationen des Facettengelenks durch, ohne dass diese Eingriffe als besonders belastend bezeichnet werden k�nnten. Ebenso wenig f�hrten sie zu einer wesentlichen Linderungen der Beschwerdesymptomatik. Die im Anschluss daran den Beschwerdegegner zun�chst weiter behandelnde universit�re Schmerzsprechstunde empfahl am 13. Januar 2012 wegen des Verdachts auf die aktivierte Arthrose nochmals eine Infiltration und Radiofrequenzthermineurolyse L1/2, nahm davon aber am 7. Februar 2012 Abstand, weil sich die Situation durch Einnahme von Schmerzmitteln zwischenzeitig deutlich verbessert habe. Gezielte Physiotherapien oder �hnliches wurden in dieser Zeit nicht durchgef�hrt.
Sp�ter f�hrte der den Beschwerdegegner nunmehr mit betreuende Chirurg Dr. med. F.________ von der Klinik G.________ am 23. Mai 2012 eine interspin�se Distraktion L2/3 durch, um die dort geordnete Schmerzsymptomatik nach seiner Einsch�tzung nachhaltig zu behandeln. Darauf reagierte der Beschwerdegegner zun�chst positiv und auch sein psychischer Zustand verbesserte sich deswegen vor�bergehend, wie Dr. phil. D.________ am 25. September 2012 zu berichten wusste. Physiotherapien und damit eine zielgerichtete Behandlung erachtete die Psychologin indessen als nach wie vor kontraindiziert. Solche wurden in der Folge denn auch bis auf einen kurzen Versuch um Anfang Dezember 2012 keine durchgef�hrt. Neben den psychotherapeutischen Sitzungen wurden zwar wiederholt Schmerzmittel gespritzt und es fand allmonatlich eine Verlaufskontrolle durch den Chirurgen statt, aber auch diesen Vorkehren ist nicht die Qualit�t einer auf die Verbesserung des physischen Gesundheitszustandes ausgerichteten, massgeblich belastenden Behandlung beizumessen. Dar�ber hinaus wurde zwar nach Abbruch des kurzen Arbeitsversuches im Dezember 2012 eine Radiofrequenztherapie der Narbe versucht, aber sogleich wieder wegen Schmerzzunahme abgebrochen. Dr. med. F.________ f�hrte alsdann am 14. M�rz 2013 eine Narbenrevision auf H�he L1-3 durch in der Annahme, die Beschwerdezunahme sei in der kurzzeitigen Abl�sung der lumbalen Faszie mit subcutan freiliegenden Muskeln begr�ndet. Es folgte wiederum allmonatlich eine Verlaufskontrolle. Ab Juni 2013 wurde mit einer Physiotherapie begonnen, die alsdann aber wieder abgebrochen wurde.
6.3.�Zusammengefasst wurden zwischen den Eingriffen durchaus auch auf die somatische Beschwerdeverbesserung ausgerichtete Behandlungen vorgenommen. Inwiefern diese aber letztlich prim�r der Verbesserung der psychischen Beschwerdekomponenten dienten, wie von der Beschwerdef�hrerin behauptet, kann offen bleiben. Auff�llig ist immerhin, dass jeder, im Anschluss an die erste Operation vorgenommene weitere Eingriff oder auch die Infiltrationen, wenn �berhaupt, so lediglich vor�bergehend zu einer Verbesserung gef�hrt haben. Die gesamte Zeit ist durch die somatisch nur sehr beschr�nkt erkl�rbare Schmerzsymptomatik dominiert. Dies mit der Konsequenz, dass die meiste Zeit die Bek�mpfung der psychischen Komponente im Vordergrund stand und ein zielgerichtetes Verbessern des rein somatisch erkl�rbaren Gesundheitszustandes weitgehend verhinderte oder aber zumindest sehr einschr�nkte. Belastende Physiotherapien wurden denn auch zwar zu Beginn, sp�ter aber kaum mehr durchgef�hrt. Die Infiltrationen und die abgebrochene Radiofrequenztherapie wurden ambulant durchgef�hrt und waren objektiv betrachtet nicht besonders belastend. Monatliche Verlaufskontrollen mit medikament�ser Schmerzbek�mpfung weisen nicht die Qualit�t einer zielgerichtet auf die Verbesserung des somatisch erkl�rbaren Gesundheitszustandes ausgerichteten Behandlung auf. Das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der physisch bedingten �rztlichen Behandlung ist damit nicht erf�llt.
Das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit bezieht sich nicht allein auf das Leistungsverm�gen im angestammten Beruf (SVR 2012 UV Nr. 23 S. 83 E. 4.2.6 [8C_435/2011]; RKUV 2011 Nr. U 422 S. 544 [U 56/00]; Urteil 8C_729/2012 E. 8.7). Es sind nur jene Zeiten zu ber�cksichtigen, welche die versicherte Person aufgrund einer rein physischen Betrachtungsweise arbeitsunf�hig war.
7.1.�Die Beschwerdef�hrerin erachtet dieses Kriterium als nicht erf�llt, da der Versicherte rein physisch betrachtet seit dem Aufenthalt in der Klinik C.________ im Oktober 2010 als in einer angepassten T�tigkeit ganztags arbeitsf�hig einzustufen sei. Der Beschwerdegegner vertritt hingegen die Auffassung, diese von den �rzten der Klinik C.________ per 11. November 2010 vorgenommene, weitgehend der sp�teren Einsch�tzung des Kreisarztes vom 19. Juli 2013 entsprechende Einsch�tzung sei lediglich vor�bergehender Natur gewesen und lasse keine R�ckschl�sse auf die durch weitere Operationen und Infiltrationen zwischen September 2011 und M�rz 2013 gepr�gte Zeit zu; es sei davon auszugehen, dass die organisch bedingte Arbeitsunf�higkeit in dieser Zeit erheblich h�her gewesen sei.
7.2.�Wie bereits dargelegt, unternahm der Beschwerdegegner bereits Mitte Februar 2010 einen ersten Arbeitsversuch, der dann allerdings nach wenigen Tagen an muskul�ren Verspannungsschmerzen scheiterte, ohne dass deren Ursache klar einem organischen Korrelat zugeordnet werden konnte. Die Metallentfernung f�hrte zumindest nicht zu der erhofften Verbesserung: Obwohl der Versicherte im Anschluss an diesen Eingriff vom 29. Juli 2010 durch die operierenden �rzte zun�chst auf den 23. August 2010 hin wiederum zu 50 % arbeitsf�hig geschrieben wurde, attestierte die behandelnde Haus�rztin Dr. med. H.________ dem Beschwerdegegner bereits ab dem 27. August 2010 wiederum eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit, welche wegen der in diesem Zusammenhang gemachten Hinweise der �rztin auf das fehlende Selbstbewusstsein und die grosse Angst auf eine Verschlimmerung der Situation allenfalls bereits teilweise psychische oder invalidit�tsfremden Faktoren mit umfasste.
Als erste haben die �rzte der Klinik C.________ mit Austrittsbericht vom 19. November 2010 eine, �ber die angestammte T�tigkeit hinausgehende, den gesamten Arbeitsmarkt erfassende, zudem auf das rein somatisch bedingte Beschwerdebild eingeschr�nkte Einsch�tzung der Restarbeitsf�higkeit vorgenommen. Dabei erachteten sie den Beschwerdegegner in einer dem Leiden angepassten T�tigkeit als zu 100 % arbeitsf�hig, w�hrend die bisherige Arbeit als Maurer und Schaler nicht mehr zumutbar sei. In der Folge wurde der Versicherte zwar wiederholt von den behandelnden �rzten f�r g�nzlich arbeitsunf�hig eingesch�tzt; zun�chst prim�r wegen einer Akzentuierung des psychischen Zustandes, der sich alsdann etwa nach den Infiltrationen oder dem letzten Eingriff von Dr. med. F.________ lediglich vor�bergehend jeweils wieder aufhellte. Daf�r, dass sich der Gesundheitszustand indessen in dieser Zeit nachhaltig in einer Weise ge�ndert h�tte, als die von der Klinik C.________ vorgenommene Einsch�tzung der rein organisch erkl�rbaren Arbeitsunf�higkeit als �ber einen massgeblichen Zeitraum nicht mehr zutreffend bezeichnet werden k�nnte, finden sich keine Anhaltspunkte. Vielmehr deckt sich die kreis�rztliche Umschreibung des Zumutbarkeitsprofils vom 19. Juli 2013 weitgehend mit jener der �rzte der Klinik C.________ vom 19. November 2010. Angesichts dessen ist dieses Kriterium als nicht erf�llt zu betrachten.
Sind diese beiden Kriterien zu verneinen, kann offen bleiben, ob mit Vorinstanz und Beschwerdegegner eine besondere Art der Verletzung und Dauerschmerzen als gegeben zu betrachten sind. Denn auf alle F�lle liegt keines dieser beiden Kriterien besonders ausgepr�gt vor, womit maximal zwei Kriterien und nicht qualifiziert erf�llt sind. Dies f�hrt zur Verneinung der ad�quaten Unfallkausalit�t der psychischen Beschwerden und damit zur Gutheissung der Beschwerde.
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 22. Oktober 2014 wird aufgehoben und der Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) vom 30. April 2014 best�tigt.