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Timestamp: 2018-02-23 20:26:16
Document Index: 140231661

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art.8', 'BGE', 'BGE']

I 179/04 15.04.2005
I 179/04
Präsidentin Leuzinger, Bundesrichter Rüedi und Kernen, Gerichtsschreiber Signorell
G.________, 1957, Beschwerdeführer, vertreten durch die Juridica Rechtsschutzversicherung AG, Goethestrasse 18, 8001 Zürich
Die IV-Stelle des Kantons Zürich lehnte ein Leistungsgesuch (Rente und berufliche Eingliederung) des 1957 geborenen G.________ mit Verfügung vom 7. März 2003 ab, woran sie im Einspracheentscheid vom 12. August 2003 festhielt.
Die dagegen erhobene Beschwerde, mit welcher die Zusprechung einer Invalidenrente, eventuell Rückweisung an die Verwaltung zur Abklärung des Gesundheitszustandes durch einen unabhängigen Experten, beantragt wurde, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 10. März 2004 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt G.________ seine vorinstanzlichen Rechtsbegehren erneuern.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze zum Invaliditätsbegriff (Art. 8 Abs. 1 ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG), zu den Voraussetzungen und zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 16 ATSG, Art. 28 IVG [in der bis 31. Dezember 2003 in Kraft gewesenen Fassung] und Art. 29 IVG) sowie zur Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode) zutreffend dargelegt. Ergänzend ist festzuhalten, dass die auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Bestimmungen gemäss der Änderung des IVG vom 21. März 2003 (4. IVG-Revision) nicht zu berücksichtigen sind.
Invalidität im Sinne des Gesetzes (Art.8 Abs. 1 ATSG) ist nicht ein medizinischer, sondern ein wirtschaftlicher Begriff (Erwerbsunfähigkeit). Der vorinstanzliche Entscheid legt die massgeblichen Elemente umfassend und zutreffend dar. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde finden sich keinerlei Ausführungen dazu, weshalb und inwiefern der Einkommensvergleich mangelhaft sein sollte. Im Rentenpunkt ist die Beschwerde abzuweisen.
Im Eventualstandpunkt verlangt der Beschwerdeführer die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu weiteren medizinischen Abklärungen.
Die Vorinstanz stützte ihren Entscheid auf die Ergebnisse des Gutachtens des medizinischen Zentrums X.________ vom 9. Dezember 2002. Der Beschwerdeführer rügt wie bereits im kantonalen Verfahren, dass dieses Gutachten nicht mehr seinen aktuellen Gesundheitszustand wiedergebe. Er stehe nämlich nach wie vor in ärztlicher Behandlung. Mit diesem Einwand hatte sich die Vorinstanz einlässlich auseinandergesetzt. Sie würdigte die verschiedenen ärztlichen Aussagen korrekt. Es kann auf die zutreffenden Erwägungen verwiesen werden. Ergänzend bleibt einzig darauf hinzuweisen, dass das Sozialversicherungsgericht nach ständiger Rechtsprechung die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Einspracheentscheides gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), beurteilt. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). Weitere medizinische Abklärungen sind daher nicht angezeigt.