Source: http://www.aeksh.de/aerzte/weiterbildung/weiterbildung_im_ausland/weiterbildung_ausserhalb_der_bundesrepublik_deutschland.html
Timestamp: 2014-08-29 18:13:39
Document Index: 284244028

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 19', '§ 18', '§ 9', '§ 19', '§ 10', '§19']

Weiterbildung außerhalb der Bundesrepublik Deutschland | Ärztekammer Schleswig-Holstein
Start » Ärzte » Weiterbildung » Weiterbildung außerhalb der Bundesrepublik Deutschland Weiterbildung außerhalb der Bundesrepublik Deutschland
gemäß §§ 18 und § 19 der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Schleswig-Holstein vom 25. Mai 2011
Nach den §§ 18 und 19 der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Schleswig-Holstein vom 25. Mai 2011 kann eine im Ausland absolvierte ärztliche Tätigkeit dann auf die Weiterbildung angerechnet werden, wenn diese gleichwertig ist. Sofern diese Tätigkeit ganztägig und hauptberuflich unter der Leitung verantwortlicher Ärzte an Hochschulkliniken oder anderen Krankenhausabteilungen absolviert wurde, entscheidet die Ärztekammer unter Vorlage entsprechender ausführlicher Zeugnisse und weiterer geeigneter Nachweise (z.B. Op-Kataloge, Leistungsstatistiken, Angabe zu Größe, Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie, Anzahl der verschiedenen Abteilungen der entsprechenden Kliniken) über die Anrechnungsfähigkeit. Die Zeugnisse und Nachweise müssen von den jeweils verantwortlichen Ärzten gemäß § 9 Abs. 1 der Weiterbildungsordnung ausgestellt und unterschrieben werden. Die Zeugnisse müssen sowohl im Original als auch in Übersetzung vorgelegt werden.
Ärztliche Tätigkeiten in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum können unter diesen Voraussetzungen voll anerkannt werden.
Bei ärztlichen Tätigkeiten außerhalb dieses Bereichs muss gemäß § 19 Abs. 1 der Weiterbildungsordnung eine Weiterbildung von mindestens 12 Monaten in der angestrebten Bezeichnung in der Bundesrepublik Deutschland abgeleistet werden.
Mit der Weiterbildung kann erst nach der ärztlichen Approbation oder der Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes (Berufserlaubnis) begonnen werden. Die Weiterbildung muss grundsätzlich ganztägig und in hauptberuflicher Stellung unter Leitung weiterbildungsbefugter Ärzte erfolgen. Eine Weiterbildung in Teilzeit ist anzurechnen, wenn sie mindestens die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit (38,5 Stunden) beträgt; bei Teilzeittätigkeiten verlängert sich die Weiterbildungszeit entsprechend. Hospitationen und Gastarzttätigkeiten sind grundsätzlich nicht auf die Weiterbildung anrechenbar. Tätigkeitsabschnitte unter sechs Monaten werden nicht auf die Weiterbildungszeit angerechnet. Ausgenommen hiervon sind Weiterbildungsabschnitte in der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin.
Zu Fragen der Berufserlaubnis nach § 10 Bundesärzteordnung wenden Sie sich bitte an das:
Landesamt für Soziale Dienste, Abteilung Gesundheitsschutz, Adolf-Westphal-Str. 4, 24143 Kiel, Telefon: 0431/988-5572 oder -5565
Corinna.Heim@lasd.landsh.de oder Andreas.Myska@lasd.landsh.de
Anerkennung ärztlicher Tätigkeiten im Ausland gemäß Protokollerklärung zu §19, Abs. 2 des Tarifvertrages Ärzte / VKA: Eine Anerkennung wird von der Ärztekammer Schleswig-Holstein nach Vorlage von aussagekräftigen Zeugnissen ausgesprochen.
Manuela Brammer Tel.: 04551/803 - 143Antje Gosch Tel.: 04551/803 - 196 Download-BereichAntrag auf Anerkennung einer ärztlichen Berufsqualifikation gemäß EU-Richtlinie 2005/36/EG für die
Facharztbezeichnung:24.04.2013 - 60 KB - Fußzeilennavigation