Source: https://www.clearingstelle.de/news.html
Timestamp: 2020-02-21 10:25:26
Document Index: 359030886

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§611']

Clearingstelle.de - News
Urteil: Radiomoderatorin nicht sozialversicherungspflichtig
Viele selbstständige Einzelunternehmer und Freiberufler geraten immer häufiger in den Verdacht der Scheinselbstständigkeit. So auch in einem aktuellen Fall, über den das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz entscheiden musste. Geklagt hatte die Betreiberin eines privaten Rundfunksenders. Die Deutsche Rentenversicherung Bund hatte zuvor entschieden, dass eine beschäftigte freie Radiomoderatorin sozialversicherungspflichtig sein sollte. Die Betreiberin des Radiosenders sollte entsprechend Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen. Dagegen hatte die Frau geklagt.
Sozialversicherungsstatus eines LKW-Fahrers – Selbstständig ohne eigenes Fahrzeug?
Der Markt für Lieferdienste, Paketzusteller und Speditionen ist hart umkämpft. Manch ein Anbieter möchte die Personalkosten senken, indem er Fahrer als freie Mitarbeiter beschäftigt. Nicht selten kommt es dabei zu Problemen mit dem Sozialversicherungsstatus, weil Sozialversicherungsträger die Selbstständigkeit und damit die Sozialversicherungsfreiheit in Frage stellen. So auch in einem aktuellen Fall, in dem die Deutsche Rentenversicherung Bund für einen vermeintlich selbstständigen LKW-Fahrer Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von mehr als 30.000 Euro nachforderte.
Urteil: Gericht erklärt zahnmedizinische Verwaltungsassistentin für sozialversicherungsfrei
Die Frage nach Sozialversicherungspflicht oder -freiheit tauch in vielen Bereichen immer wieder auf. So auch im Fall einer zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin.
Sie arbeitete selbstständig für einen Auftrag gebenden Zahnarzt. Die Deutsche Rentenversicherung Bund stellte dies bei einer Betriebsprüfung infrage.
Das Landessozialgericht Baden-Württemberg gab der Betroffenen Recht und sprach sie sozialversicherungsfrei. Mit einem Statusfeststellungsverfahren der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund lassen sich Unklarheiten frühzeitig ausräumen.
Statusfeststellungsverfahren für alle Bereiche der Sozialversicherung bindend
Wer Zweifel an seinem Sozialversicherungsstatus hat, kann diesen verbindlich prüfen und festlegen lassen. Das geht mit einem Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Gesetzliche Grundlage für das Verfahren ist § 7a SGB IV. Das Ergebnis der Statusprüfung ist bindend für alle Bereiche der Sozialversicherung.
Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung Bund – Was ist das und wie funktioniert es?
Das Statusfeststellungsverfahren der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund dient dazu, Unklarheiten beim Sozialversicherungsstatus auszuräumen. Das ist wichtig, weil ein ungeklärter Sozialversicherungsstatus ernsthafte Konsequenzen haben kann.
Das Verfahren kann beantragt werden. In einigen Fällen wird es auch automatisch eingeleitet.
Existenzgründer: Mit Statusfeststellungsverfahren Sozialversicherungsstatus klären
Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, hat meistens andere Dinge im Kopf, als die Frage nach der Sozialversicherungspflicht zu klären. Das ist jedoch sehr riskant. Auch unter Gründern ist der allgemeine Irrglaube weiterverbreitet, Selbstständige seien grundsätzlich sozialversicherungsfrei. Ein fataler Irrtum, wie sich später oft herausstellt. Auch Selbstständige können der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Ob das im Einzelfall so ist, lässt sich mit einem Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund klären.
Statusfeststellungsverfahren: Bei Zweifeln Widerspruch einlegen
Das Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung Bund dient dazu, den Sozialversicherungsstatus von Personen in Zweifelsfällen eindeutig zu klären und festzulegen.
Dabei kann es immer wieder zu Entscheidungen kommen, die komplett von der Einschätzung oder dem Wunsch des Antragstellers abweichen. Sind die Zweifel an der Entscheidung der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund berechtigt, kann der Antragsteller Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen.
Obligatorisches Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV – für wen gilt es?
Der Sozialversicherungsstatus ist eine Sache, um die sich die meisten Menschen nicht weiter kümmern müssen.
Gerade bei den meisten angestellten Arbeitnehmern ist er klar. Sie unterliegen der Sozialversicherungspflicht, zahlen ihre Beiträge und haben Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen. Aber nicht bei allen Personen ist es so einfach. Es gibt bestimmte Personengruppen, bei denen es häufig zu Unklarheiten beim Sozialversicherungsstatus kommt. Für einige von ihnen wurde in den vergangenen Jahren die obligatorische Statusüberprüfung nach § 7a SGB IV eingeführt. Aber auch für Personen, die der obligatorischen Statusüberprüfung unterliegen, kann es in einigen Fällen sinnvoll sein, selber ein Statusfeststellungsverfahren bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund zu beantragen.
Sozialversicherungsstatus bei Mehrfachbeschäftigung
Etwa 2,5 Millionen Menschen gehen in Deutschland mehr als einer Beschäftigung nach. Das meldete die Bundesagentur für Arbeit Ende Juni. Bei den meisten Zweitbeschäftigungen handelt es sich um 450-Euro-Jobs.
Aber nicht nur. Welche Auswirkungen hat eine Zweibeschäftigung auf den Sozialversicherungsstatus?
Bei Unklarheiten kann ein Statusfeststellungsverfahren der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund für Klarheit sorgen.
Warum sind Unklarheiten bei Sozialversicherungsstatus ein Risiko?
Bei den meisten Menschen ist der Sozialversicherungsstatus klar. Insbesondere angestellte Arbeitnehmer unterliegen in den meisten Fällen der Sozialversicherungspflicht. Selbstständige sind häufig sozialversicherungsfrei. Neben den vielen eindeutigen Fällen, kommt es bei zahlreichen Menschen aber auch zu Unklarheiten, welcher Sozialversicherungsstatus auf sie zutrifft. Ein fälschlich angenommener Status kann jedoch fatale Folgen haben. Für Sicherheit sorgt ein Statusfeststellungsverfahren der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Sozialversicherungspflicht bei Gesellschafter-Geschäftsführern: Stimmbindung richtig regeln
Die Sozialversicherungspflicht von Gesellschafter-Geschäftsführern einer GmbH oder einer UG ist immer ein schwieriges Thema, bei dem es regelmäßig zu Streitigkeiten kommt. Oft hilft nur noch ein Gerichtsverfahren, um die Situation zu klären. Umso wichtiger ist es, die Verhältnisse so klar und eindeutig zu gestalten, wie möglich.
Anders als landläufig angenommen, sind Selbstständige nicht immer automatisch sozialversicherungsfrei. Das musste auch eine selbstständige Physiotherapeutin
Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, hat vieles zu bedenken und zu beachten. Ein Problem, das viele Existenzgründer häufig übersehen, ist die Sozialversicherungspflicht. Der können nämlich auch Selbstständige
Die Sozialversicherungspflicht scheint in Deutschland auf den ersten Blick recht einfach und eindeutig geregelt zu sein: Arbeitnehmer sind sozialversicherungspflichtig, Selbstständige sozialversicherungsfrei
Bei der Beurteilung des Sozialversicherungsstatus von mitarbeitenden Gesellschaftern hat sich in den vergangenen Jahren die Rechtsprechung gewandelt
Wann ist Statusfeststellungsverfahren obligatorisch?
Ein Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV dient dazu, den Sozialversicherungsstatus einer Person verbindlich zu klären und festzulegen. Dies kann laut dem Gesetz auf zwei Weisen erfolgen:
fakultativ – auf Antrag einer Person
obligatorisch – von Gesetzes wegen
Überschüsse in der Sozialversicherung auch 2015 gesunken
Die Überschüsse in der deutschen Sozialversicherung sind auch im vergangenen Jahr 2015 erneut gesunken. Auf 1,2 Milliarden Euro, um exakt zu sein. Was sich zunächst positiv anhört, ist jedoch eine negative Entwicklung, die sich seit Jahren fortsetzt. Im Vorjahr hatte der Überschuss noch bei drei Milliarden Euro gelegen.
Wann ist erneute Prüfung des Sozialversicherungsstatus sinnvoll?
Das Statusfeststellungsverfahren der Clearingstelle der Deutschten Rentenversicherung Bund dient dazu, in Zweifelsfällen den zutreffenden Sozialversicherungsstatus korrekt festzulegen. Der ermittelte und festgelegte Status hat für alle Bereiche der Sozialversicherung bindende Wirkung. Unklarheiten sollen so vollständig beseitigt werden. Dennoch kann es in bestimmten Situationen sinnvoll sein, den Status erneut prüfen zu lassen.
Urteil: Bei Falschberatung zum SV-Status haftet der Arbeitgeber
Scheinselbstständigkeit ist derzeit ein Dauerthema. Nicht nur für die betroffenen Selbstständigen, sondern insbesondere auch für Ihre Auftraggeber. Das Thema sorgte zuletzt durch eine geplante Gesetzesänderung für Furore, durch die viele Selbstständige in die Scheinselbstständigkeit gerutscht wären. Der fragliche Gesetzesentwurf ist zwar inzwischen in dieser Form vom Tisch. Zurück bleibt jedoch eine große Verunsicherung insbesondere bei den Auftraggebern.
Mitarbeitende Familienangehörige: Bei Zweifeln am SV-Status an Clearingstelle wenden
Wie kaum eine andere Personengruppe sind mitarbeitende Familienangehörige besonders oft von Unklarheiten beim Sozialversicherungsstatus betroffen. Sie erfüllen häufig Kriterien sowohl für Sozialversicherungsfreiheit wie auch für Sozialversicherungspflicht. Erschwerend kommt hinzu, dass es speziell für Familienangehörige noch eine zusätzliche Sonderform der Mitarbeit gibt. Weil ein ungeklärter Sozialversicherungsstatus jedoch zu massiven Problemen führen kann, sollten Betroffene sich so früh wie möglich um eine rechtssichere Klärung ihres Sozialversicherungsstatus kümmern. Klarheit schafft ein Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Clearingstelle: Steuerberater dürfen Mandanten im Statusfeststellungsverfahren nicht vertreten!
Das Steuer- und das Sozialversicherungsrecht liegen in vielen Bereichen sehr eng beieinander. Für viele Arbeitnehmer ist es aber naheliegend, sich auch mit Angelegenheiten an ihren Steuerberater zu wenden, die das Sozialversicherungsrecht betreffen. Das ist prinzipiell auch völlig richtig und in vielen Fällen die korrekte Entscheidung. Allerdings schränkt das Gesetz Steuerberater bei der Vertretung der Interessen ihrer Mandanten in einigen Punkten ein.
Scheinselbstständigkeit: Gesetzesänderung entschärft
Für große Unruhe unter vielen Selbstständigen hatte in den letzten Wochen ein Gesetzesentwurf für den §611 a BGB gesorgt. Das Gesetz soll sich in erster Linie gegen missbräuchliche Arbeitnehmerüberlassung richten. In seiner ursprünglichen Fassung hätte es jedoch auch viele Selbstständige zu Scheinselbstständigen gemacht.
Macht neuer Gesetzes-Entwurf Freelancer zu Scheinselbstständigen?
Bereits Ende des vergangenen Jahres kam ein Gesetzesentwurf auf den Weg, der inzwischen dem Kabinett vorgestellt wurde. Der Entwurf sorgt insbesondere unter Freelancern für große Unruhe. Er könnte zahlreiche bislang selbstständig Tätige in ein Anstellungsverhältnis oder auch die Scheinselbstständigkeit drängen.
Clearingstelle | Mit Vertragsgestaltung Voraussetzungen für Sozialversicherungsfreiheit schaffen
Die Sozialversicherungspflicht spielt gerade in der GmbH oder UG immer wieder eine wichtige Rolle. Dabei kommt es regelmäßig zu Problemen und Unklarheiten speziell bei Gesellschafter-Geschäftsführern. Mit einer gezielten Vertragsgestaltung lassen sich solche Unklarheiten systematisch vermeiden.
Clearingstelle | Beiträge zur gesetzlichen Krankenkassen steigen um 0,3 Prozentpunkte – Jetzt SV-Status prüfen!
Aktuelle Prognosen sehen derzeit für das kommende Jahr 2016 einen Anstieg der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung voraus – ohne Verbesserung der bisherigen Leistungen. Für viele Versicherte gibt es eine Alternative: die private Krankenversicherung. Wer sich nicht sicher ist, welcher Sozialversicherungsstatus auf ihn zutrifft und ob ein Wechsel in eine private Krankenversicherung möglich ist, sollte seinen SV-Status einem Statusfeststellungsverfahren der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin prüfen und verbindlich festlegen lassen.
Clearingstelle | Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze 2016 – was bedeutet das für die Sozialversicherungspflicht?
Die Beitragsbemessungsgrenze stellt eine entscheidende Größe bei der Berechnung von Sozialversicherungsabgaben dar. Zur Klärung der Versicherungspflicht ist jedoch eine andere Grenze entscheidend: die Versicherungspflichtgrenze.
Clearingstelle | Aufschiebende Wirkung von Widerspruch bei Prüfung des SV-Status
Bei bestimmten Personen ist die Bestimmung des Sozialversicherungsstatus im Rahmen einer Beschäftigung nicht ganz einfach. Immer wieder kommt es daher vor, dass gegen die Festlegung des Status in Prüf- und Feststellungsverfahren Widerspruch eingelegt werden muss. In einigen Fällen hat dies jedoch keinen Einfluss auf Beitragspflichten.
Clearingstelle | Scheinselbstständigkeit im Handwerk – welche Risiken drohen Handwerksbetrieben?
In vielen Bereichen des Handwerks ist es üblich, Subunternehmer oder auch freie Mitarbeiter zu beschäftigen. Das hat für Handwerksbetriebe viele finanzielle und auch organisatorische Vorteile. Es birgt aber auch zahlreiche Risiken. Mit einem Statusfeststellungsverfahren der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund können sich Handwerksbetriebe schützen.
Bei einem ungeklärten Sozialversicherungsstatus drohen Beitragsnachforderungen. Umgekehrt können Beiträge von den Sozialversicherungen zurückgefordert werden, wenn sich herausstellt, dass Beiträge zu Unrecht gezahlt wurden. In beiden Fällen gelten bestimmte Fristen für Verjährung.
Clearingstelle | Statusfeststellungsverfahren: Steuerberater dürfen Vertretung nicht übernehmen
Wer in einem Statusfeststellungsverfahren seinen eigenen Sozialversicherungsstatus oder den Sozialversicherungsstatus eines Mitarbeiters prüfen lassen möchte, sollte sich in jedem Fall professionell beraten lassen. Allerdings darf nicht jeder bei der Antragstellung behilflich sein.
Bei Existenzgründungen gibt es zahlreiche rechtliche und bürokratische Dinge, die zu berücksichtigen sind. Dazu zählt auch die Klärung der Sozialversicherungspflicht für Gesellschafter, Geschäftsführer oder geschäftsführende Gesellschafter in einer GmbH oder einer haftungsbeschränkten UG. Wer hier nachlässig ist, muss unter Umständen mit Beitragsnachforderungen der Sozialversicherungen rechnen.
Clearingstelle | Anspruch auf Sozialleistungen für mitarbeitende Familienangehörige und Ehepartner sichern
In vielen Familienunternehmen ist es üblich, dass Familienangehörige und Ehepartner im Unternehmen mitarbeiten. Je nach Form der Mitarbeit kann sowohl Sozialversicherungspflicht wie auch Sozialversicherungsfreiheit vorliegen. Welcher Status jedoch im Einzelfall tatsächlich gilt, ist nicht immer ganz einfach zu bestimmen.
Wer als Unternehmer Freie Mitarbeiter und Honorarkräfte beschäftigt oder mit Selbstständigen zusammenarbeitet, nimmt einige Risiken in Kauf. Je nach Ausgestaltung der Zusammenarbeit kann es schnell zum Vorwurf der Scheinselbstständigkeit kommen. Die Konsequenzen trägt zumeist ausschließlich der Unternehmer.
Clearingstelle | 2014 große Defizite bei gesetzlichen Krankenkassen
Für das vergangene Jahr 2014 verzeichnen die gesetzlichen Sozialversicherungen einen Überschuss in Höhe von 3,0 Milliarden Euro. Was erst einmal gut klingt, ist bei genauerer Betrachtung durchaus Besorgnis erregend. Experten rechnen daher damit, dass die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung auf jeden Fall steigen werden.
Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Gesellschafter-Geschäftsführern ist schwieriger als bei den meisten anderen Personen und Berufsgruppen. Das liegt vor allem daran, dass die Betroffenen aufgrund ihrer Doppelfunktion im Unternehmen sowohl Kriterien als angestellter Arbeitnehmer als auch als sozialversicherungsfreier Selbstständiger erfüllen.
Clearingstelle | Gesellschafts-Gründungen: SV-Pflicht beachten!
Die Anfangsphase einer Unternehmensgründung verläuft oft nicht ganz so, wie es sich die Gründer vorgestellt haben. Nicht alle Aufgaben sind vorhersehbar, oft müssen Pläne schnell geändert werden und nicht selten müssen unvorhergesehene bürokratische Hindernisse spontan überwunden werden. Bei aller Euphorie und dem kreativen Chaos, das in solchen Situationen entsteht, vergessen viele Gründer oft einen wichtigen Punkt: Die Sozialversicherung. Speziell bei Neugründungen von Gesellschaften sollte dieser Punkt jedoch besonders berücksichtigt werden.
Clearingstelle | Unklarheiten beim Sozialversicherungsstatus gar nicht erst aufkommen lassen – Statusfeststellungsverfahren hilft
>Wer als angestellter Arbeitnehmer tätig ist, macht sich über die Sozialversicherungspflicht in der Regel keine Gedanken. Die Beiträge für Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung führt der Arbeitgeber automatisch vom Bruttogehalt ab. Solange der Sozialversicherungsstatus eindeutig klar ist, gibt es keine Probleme. Die treten immer erst dann auf, wenn es Schwierigkeiten bei der eindeutigen Bestimmung des Sozialversicherungsstatus gibt. Das ist bei einigen Personengruppen häufig der Fall.
Clearingstelle | Gute Vorsätze fürs neue Jahr umsetzen – Befreiung von der Sozialversicherungspflicht
Zum Jahreswechsel gehört traditionell auch, dass Pläne, Ideen und gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst werden. Mit der Umsetzung ist es dann so eine Sache. Wenige Wochen nach dem Beginn des neuen Jahres sieht es oft schon nicht mehr so gut aus für die Vorsätze. Wer sich eine Befreiung von der Sozialversicherung vorgenommen hat, sollte nicht zögern und das Vorhaben angehen. Mit der richtigen Unterstützung ist das häufig leichter als gedacht.
Clearingstelle | Statusfeststellungsverfahren: Rückerstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
Bei Unsicherheiten bezüglich des persönlichen Sozialversicherungsstatus hilft nur eines: eine verbindliche Prüfung des Sozialversicherungsstatus. Eine solche Prüfung findet im Rahmen eines Statusfeststellungsverfahrens der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund statt. Sie schafft unter Berücksichtigung aller relevanten aktuellen Verhältnisse Rechtssicherheit. Das Ergebnis der Prüfung ist nämlich verbindlich für alle Zweige der Sozialversicherung.
Clearingstelle | Gesellschafter-Geschäftsführer: Unklarheiten beim Sozialversicherungsstatus schnellstmöglich aus der Welt schaffen
Gesellschafter-Geschäftsführer bilden eine Personengruppe, bei der es besonders oft zu Unklarheiten und Schwierigkeiten im Bezug auf den Sozialversicherungsstatus kommt. Ursache dafür ist vor allem ihre „Doppelfunktion“. Auf der einen Seite sind sie Gesellschafter eines Unternehmens und damit in den meisten Fällen sozialversicherungsrechtlich als sozialversicherungsfrei einzustufen. Gleichzeitig sind sie als Geschäftsführer aber auch Angestellte des Unternehmens und können in dieser Funktion der Sozialversicherungspflicht unterliegen.
Clearingstelle | Urlaubsgeld: Wann werden Sozialversicherungsabgaben fällig?
Die Urlaubszeit bringt für viele Arbeitnehmer nicht nur die gewünschte Erholung, sondern zusätzlich auch eine Zahlung von Urlaubsgeld. Wer der Sozialversicherungspflicht unterliegt, muss auf dieses Geld in der Regel Abgaben für die Sozialversicherungen zahlen. Wer Zweifel an seinen Sozialversicherungsstatus hat, sollte diesen verbindlich prüfen lassen.
Clearingstelle | Statusfeststellungsverfahren bei Praktika in der Regel nicht nötig
Wie für angestellte Arbeitnehmer gilt die Sozialversicherungspflicht auch für Praktikanten. Es gibt jedoch einige besondere Regelungen und auch Einschränkungen dieser Grundregel. Aufgrund der klaren Regelungen gilt, dass ein Antrag auf ein Statusfeststellungsverfahren der Deutschten Rentenversicherung nicht nötig ist.
Clearingstelle | Gesellschafter-Geschäftsführer nicht immer sozialversicherungsfrei
Gesellschafter-Geschäftsführer gehören zu einer Gruppe von Menschen, deren Sozialversicherungsstatus mitunter nur schwer zu ermitteln ist. Verfügt der Betreffende über umfangreiche Arbeitnehmerrechte, kann Sozialversicherungspflicht bestehen. Gesellschafter-Geschäftsführer können im sozialversicherungsrechtlichen Sinne sowohl sozialversicherungspflichtig als auch den sozialversicherungsfrei sein.
Welcher Status im Einzelfall vorliegt, hängt maßgeblich davon ab:
Clearingstelle | In Zweifelsfällen Statusfeststellungsverfahren beantragen
Die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund legt verbindlich fest, ob eine bestimmte Person versicherungspflichtig in der Renten-, Kranken- und Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung ist. Diese Festlegung findet im Rahmen eines Statusfeststellungsverfahren statt. Das Verfahren kann und sollte auch von jedem beantragt werden, der Zweifel am eigenen Sozialversicherungsstatus hat. Die Folgen eines ungeklärten Sozialversicherungsstatus können nämlich schwerwiegend sein.
Clearingstelle | Klarheit durch Statusanfrageverfahren über Sozialversicherung-Pflicht
Bei Zweifeln am Status eines Erwerbstätigen ist das optionale Statusanfrageverfahren bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund unbedingt empfehlenswert. Die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund ist die zentrale Stelle zur Klärung des sozialversicherungsrechtlichen Status von Mitarbeitern. Sie prüft, inwiefern für einen Mitarbeiter Sozialversicherungs-Pflicht vorliegt oder nicht. Diese Statusüberprüfung wird in einigen Fällen automatisch von der Clearingstelle durchgeführt. Dies ist zum Beispiel bei der Anstellung von mitarbeitenden Familienmitgliedern oder auch Gesellschafter-Geschäftsführern der Fall. Neben der automatischen Statusüberprüfung kann eine Überprüfung aber auch von Arbeitgebern oder Arbeitnehmern optional beantragt werden.