Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/118
Timestamp: 2020-02-21 00:08:09
Document Index: 196518700

Matched Legal Cases: ['§ 118', '§ 118', '§ 118', '§ 118', 'BGH', 'BGH', '§ 118', 'BGH', '§ 118', '§ 118', 'BGH', '§ 118', 'BGH', '§ 118', 'BGH', '§ 118', '§ 118', '§ 118', '§ 120', '§ 118', '§ 118', '§ 120', '§ 118', '§ 118', 'BGH', '§ 118', 'BGH', '§ 118', 'BGH', '§ 118', '§ 118', '§ 117', '§ 118', '§ 118', '§ 118', '§ 118', '§ 117', '§ 118', '§ 118', 'BGH', '§114', '§118', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§118', '§ 118', '§ 118', 'BGH', '§ 118', 'BGH', '§ 118', 'BGH', 'BGH', '§ 118', '§ 119', '§ 118', '§ 119', '§ 118', 'BGH', '§ 118', 'BGH', 'BGH', '§ 118', '§ 114', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 118', 'BGH', '§ 233', 'BGH']

§ 118 ZPO: Bewilligungsverfahren
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.9.2014, Az. 9 WF 1163/14 4 Das Verfahrenskostenhilfeprüfungsverfahren ist ein nichtstreitiges, der staatlichen Daseinsfürsorge zuzurechnendes gerichtsförmiges Verfahren, in dem sich als Beteiligte nur der Verfahrenskostenhilfe begehrende Antragsteller und das Gericht als Bewilligungsstelle gegenüber stehen (OLG Bremen a. a. O.; Zöller, § 118 ZPO Rn. 1).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.9.2014, Az. 9 WF 1163/14 Ein eigenes Beschwerderecht des nach § 118 Abs. 1 S. 1 ZPO nur durch rechtliches Gehör zu beteiligenden Gegners sieht das Gesetz ausdrücklich nicht vor (vgl. OLG Oldenburg, a. a. O.).
VGH München, Beschluss vom 2.2.2013, Az. 7 ZB 13.477 Es kann insoweit gemäß § 118 Abs. 2 Satz 2 ZPO auch eigene Erhebungen anstellen, insbesondere die Vorlegung von Urkunden anordnen und Auskünfte einholen (vgl. auch BVerfG, B. v. 25.4.2012 - 1 BvR 2869.11 - NVwZ 2012, 1391).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2012, Az. II ZA 3/12 3	Der	Insolvenzverwalter	hat	die	Voraussetzungen	für	die	Bewilligung	dar- zulegen (BGH, Beschluss vom 6. Dezember 2010 - II ZB 13/09, ZIP 2011, 246 Rn. 5) und auf Verlangen des Gerichts glaubhaft zu machen (§ 118 Abs. 1 Satz 1 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2012, Az. IV ZB 16/12 § 118 Abs. 2 Satz 4 ZPO enthält insoweit ebenfalls eine Sanktion für unvollständige oder nicht rechtzeitige Angaben des Antragstellers (vgl. dazu OLG Saarbrücken OLGR 2009, 336, 337), für die es nicht darauf ankommt, ob der Antragsteller die Voraussetzungen für die Bewilligung materiell erfüllt.
LAG Köln, Beschluss vom 1.6.2012, Az. 1 Ta 153/12 In einem solchen Fall ist anerkannt, dass auch nach Abschluss der Instanz Prozesskostenhilfe bewilligt werden kann ( BAG v. 3.12.2003 – 2 AZB 19/03 – MDR 2004, 415; LAG Köln v. 13.3.2009 – 4 Ta 76/09 – LAGE § 118 ZPO 2002, Nr. 2).
OLG Bamberg, Beschluss vom 1.2.2011, Az. 4 W 42/10 - Die Vorgaben von BGHZ 159, 263 seien von vornherein nicht einschlägig (OLG Koblenz FamRZ 2006, 1691: Erstattung auch der Terminsgebühr; Musielak/Fischer, 7. Aufl., Rdn. 6 zu § 118 ZPO; hiergegen auch OLG München NJW-RR 2009, 1367).
OLG Bamberg, Beschluss vom 1.2.2011, Az. 4 W 42/10 4. Zu diesem Meinungsstand ist anzu demerken: a) Die das Erscheinungsbild der aktuellen Rechtsprechung schon im Begründungsansatz prägenden Divergenzen hängen, soweit ersichtlich, im Wesentlichen damit zusammen, dass die Vorgaben der Grundsatzentscheidung BGHZ 159, 263 (= NJW 2004, 2595 = FamRZ 2004, 1708) zu den Voraussetzungen und den Rechtswirkungen einer „begrenzten“ Bewilligung von Prozesskostenhilfe für den Abschluss eines Vergleiches im PKH-Verfahren (§ 118 I, 3 ZPO) vielfach nicht konsequent umgesetzt oder von vornherein erst gar nicht berücksichtigt werden.
OLG Bamberg, Beschluss vom 1.2.2011, Az. 4 W 42/10 Entgegen der auch von einigen Oberlandesgerichten geteilten Kritik am Standpunkt des BGH (vgl. etwa die Nachweise bei Musielak/Fischer a. a. O. und Zöller/Geimer a. a. O., Rdn. 8 zu § 118 ZPO) ist an diesen Grundsätzen unverändert festzuhalten.
OLG Bamberg, Beschluss vom 1.2.2011, Az. 4 W 42/10 Das Bestehen eines wechselbezüglichen Zusammenhangs zwischen dem der Bewilligung zugrunde liegenden Umfang der Sachprüfung und der Reichweite der Bewilligungsanordnung in der Vergütungsfrage wird denn auch von einem Teil der Gegenmeinung so gesehen und anerkannt: Danach soll zwar - im Zusammenhang mit einem Vergleichsschluss - eine Erstreckung von PKH auf das Bewilligungsverfahren selbst grundsätzlich zulässig sein, diese Möglichkeit aber vom Vorliegen einer hinreichenden Erfolgsaussicht abhängen (OLG Köln FamRZ 2002, 760; Zöller/Geimer a. a. O., Rdn. 8 zu § 118 ZPO); ohne substantielle Erfolgsprognose sei dagegen - allenfalls - nur PKH für den Vergleich, nämlich „für die Vergleichsgebühr“ zu bewilligen (Musielak/Fischer a. a. O.: „höchstens vertretbar“; B/L/A-Hartmann a. a. O., Rdn. 43 und Fischer MDR 2008, 477, 478, 479).
LAG Köln, Beschluss vom 5.8.2010, Az. 7 Ta 191/08 Nach ganz herrschender Auffassung handelt es sich nämlich bei der Frist des § 118 Abs. 2 S. 4 ZPO weder um eine Ausschlussfrist, noch gar um eine Notfrist (OLG Bamberg FamRZ 89, 1204; OLG Bamberg Jur Büro 92, 623; LAG Köln LAGE § 120 ZPO Nr. 23; LAG Köln Jur Büro 91, 1529; Zöller/Philippi, ZPO, 27. Auflage, § 118 Rdnr. 17 a; Schneider, MDR 89, 513 f.).
LAG Köln, Beschluss vom 5.8.2010, Az. 7 Ta 174/08 Nach ganz herrschender Auffassung handelt es sich nämlich bei der Frist des § 118 Abs. 2 S. 4 ZPO weder um eine Ausschlussfrist, noch gar um eine Notfrist (OLG Bamberg FamRZ 89, 1204; OLG Bamberg Jur Büro 92, 623; LAG Köln LAGE § 120 ZPO Nr. 23; LAG Köln Jur Büro 91, 1529; Zöller/Philippi, ZPO, 27. Auflage, § 118 Rdnr. 17 a; Schneider, MDR 89, 513 f.).
VGH München, Beschluss vom 2.6.2010, Az. 19 C 10.1169 Hinsichtlich der Kosten eines Vergleichs, der im Erörterungstermin gemäß § 118 Abs. 1 S. 3 ZPO geschlossen wird, liegen die Voraussetzungen für eine solche Ausnahme vor, weil der Vergleich die Sache selbst bindend regelt und deshalb die Erforderlichkeit anwaltlicher Beratung hierbei nicht in Abrede gestellt werden kann (BGH vom 8.6.2004 a. a. O.).
VGH München, Beschluss vom 2.6.2010, Az. 19 C 10.1168 Hinsichtlich der Kosten eines Vergleichs, der im Erörterungstermin gemäß § 118 Abs. 1 S. 3 ZPO geschlossen wird, liegen die Voraussetzungen für eine solche Ausnahme vor, weil der Vergleich die Sache selbst bindend regelt und deshalb die Erforderlichkeit anwaltlicher Beratung hierbei nicht in Abrede gestellt werden kann (BGH vom 8.6.2004 a. a. O.).
VGH München, Beschluss vom 2.6.2010, Az. 19 C 10.1166 Hinsichtlich der Kosten eines Vergleichs, der im Erörterungstermin gemäß § 118 Abs. 1 S. 3 ZPO geschlossen wird, liegen die Voraussetzungen für eine solche Ausnahme vor, weil der Vergleich die Sache selbst bindend regelt und deshalb die Erforderlichkeit anwaltlicher Beratung hierbei nicht in Abrede gestellt werden kann (BGH vom 8.6.2004 a. a. O.).
LAG Hamm, Beschluss vom 5.0.2006, Az. 4 Ta 854/05 Eine Ablehnung der Prozesskostenhilfe nach § 118 Abs. 2 Satz 4 ZPO wegen mangelnder Mitwirkung des Antragstellers bei der Ermittlung der Bewilligungsvoraussetzungen –insbesondere wegen Nichtvorlage des amtlichen Vordrucks sowie Nichtbeifügung 'entsprechender Belege' (siehe dazu LAG Hamm v. 08.08.2002 – 4 Ta 489/02, AR-Blattei ES 1290 Nr. 32 = LAGReport 2003, 22 = NZA-RR 2003, 156) oder wegen Vorlage einer unvollständig ausgefüllten Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (LAG Hamm v. 08.11.2001 – 4 Ta 708/01, LAGReport 2002, 89 = BuW 2002, 704) – setzt eine wirksame Fristsetzung durch das Arbeitsgericht voraus (LAG Düsseldorf v. 22.06.1989 – 14 Ta 210/89, LAGE § 118 ZPO Nr. 6 = JurBüro 1989, 1443; LAG Hamm v. 30.03.2001 – 4 Ta 617/00, LAGE § 117 ZPO Nr. 10 = AE 2001, 141 = BuW 2002, 264 = RenoR 2001, 270).
LAG Hamm, Beschluss vom 5.0.2006, Az. 4 Ta 854/05 Hat die bedürftige Partei die ihr nach Verfahrens oder Instanzende gesetzte Nachfrist versäumt, ist ihr PKH-Antrag gemäß § 118 Abs. 2 Satz 4 ZPO abzuweisen (LAG Nürnberg v. 15.04.2003 – 6 Ta 134/02, AR-Blattei ES 1290 Nr. 34 = LAGE § 118 ZPO 2002 Nr. 1 = MDR 2003, 1022, 1023).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.8.2005, Az. 4 Ta 404/04 Eine Ablehnung der Prozesskostenhilfe nach § 118 Abs. 2 Satz 4 ZPO wegen mangelnder Mitwirkung des Antragstellers bei der Ermittlung der Bewilligungsvoraussetzungen –insbesondere wegen Nichtvorlage des amtlichen Vordrucks sowie Nichtbeifügung 'entsprechender Belege' (siehe dazu LAG Hamm v. 08.08.2002 – 4 Ta 489/02, AR-Blattei ES 1290 Nr. 32 = LAGReport 2003, 22 = NZA-RR 2003, 156) oder wegen Vorlage einer unvollständig ausgefüllten Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (LAG Hamm v. 08.11.2001 – 4 Ta 708/01, LAGReport 2002, 89 = BuW 2002, 704) – setzt eine wirksame Fristsetzung durch das Arbeitsgericht voraus (LAG Düsseldorf v. 22.06.1989 – 14 Ta 210/89, LAGE § 118 ZPO Nr. 6 = JurBüro 1989, 1443; LAG Hamm v. 30.03.2001 – 4 Ta 617/00, LAGE § 117 ZPO Nr. 10 = AE 2001, 141 = BuW 2002, 264 = RenoR 2001, 270).
LAG Hamm, Beschluss vom 4.0.2005, Az. 4 Sa 498/04 Da eine Ablehnung der Prozesskostenhilfe nach § 118 Abs.2 Satz 4 ZPO wegen Mängel des PKH-Gesuchs oder wegen mangelnder Mitwirkung der bedürftigen Partei bei der Ermittlung der Bewilligungsvoraussetzungen eine wirksame Fristsetzung durch das Gericht voraussetzt (LAG Düsseldorf v. 22.06.1989 – 14 Ta 210/89, LAGE § 118 ZPO Nr.6 = JurBüro 1989, 1443; LAG Hamm v. 30.03.2001 – 4 Ta 617/00, AE 2001, 141 = RenoR 2001, 270), hatte das Landesarbeitsgericht, das zuvor in der PKH-Sache untätig gewesen ist, dem Kläger – wie geschehen – Gelegenheit zur Vervollständigung des PKH-Gesuch durch Nachreichung von Unterlagen zu geben, denn solange der amtliche Vordruck 'Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse' nicht vollständig ausgefüllt eingereicht ist, ist der PKH-Antrag nicht formgerecht gestellt (LAG Hamm v. 08.11.2001 – 4 Ta 708/01, LAGReport 2002, 89, 91; LAG Hamm v. 08.08.2002 – 4 Ta 489/02, AR-Blattei ES 1290 Nr. 32 = LAGReport 2003, 22 = NZA-RR 2003, 156).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2004, Az. VI ZB 49/03 ZPO §§114, 118 Abs. 1 Satz 3 Im Falle des Abschlusses eines Vergleichs im Erörterungstermin gemäß §118 Abs. 1 Satz 3 ZPO kann Prozeßkostenhilfe nur für den Vergleich, nicht aber für das gesamte Prozeßkostenhilfeverfahren bewilligt werden (im Anschluß an BGH, Beschluß vom 30. Mai 1984-VIII ZR 298/83, BGHZ 91,311).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2004, Az. VI ZB 49/03 e)	Entgegen der Auffassung der Rechtsbeschwerde kann einer Partei im Falle des Abschlusses eines Vergleichs im Erörterungstermin gemäß §118 Abs. 1 Satz 3 ZPO Prozeßkostenhilfe aber nur für den Vergleich selbst und nicht für das gesamte Prozeßkostenhilfeverfahren bewilligt werden (OLG München, MDR 1987, 239; OLG Saarbrücken, JurBüro 1989, 80; OLG Bamberg, JurBüro 1993, 547; OLG Celle, JurBüro 1997, 200).
LAG Hamm, Beschluss vom 4.11.2003, Az. 4 Ta 95/03 Hierauf hat der Kläger nicht reagiert, so daß das Arbeitsgericht aufgrund dieses Fristablaufes gehalten war, den Antrag nach der ausdrücklichen gesetzlichen Vorschrift des § 118 Abs. 2 Satz 4 ZPO abzulehnen (LAG Nürnberg v. 15. April 2003 - 6 Ta 134/02, AR-Blattei ES 1290 Nr. 34 = MDR 2003, 1022).
AG Emmerich, Beschluss vom 1.11.2000, Az. 11 F 129/00 Teilweise wird die Auffassung vertreten, Prozesskostenhilfe dürfte nur und – im Hinblick auf den Regelungszweck des § 118 ZPO – ausnahmsweise für den Vergleich bewilligt werden, weil – wie oben dargestellt – Prozesskostenhilfe eben nur für die 'Prozessführung' gewährt werden könne (vgl. z. B.OLG Köln FamRZ 1993, 1472; OLG München MDR 1987, 239; OLG Hamburg JurBüro 1983, 287).
BGH, Urteil vom 3.10.1987, Az. IVb ZR 83/86 Für den Fall, daß die Klage zusammen mit einem Prozeßkostenhilfegesuch eingereicht und nach dessen Ablehnung nicht zugestellt worden ist, ergibt sich aus der positiven Regelung des § 118 Abs. 1 S. 4 ZPO, daß zwischenzeitlich aufgewendete Rechtsverteidigungskosten nicht zu erstatten sind (vgl. OLG Celle AnwBl. 1983, 92).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.1987, Az. IVb ARZ 15/87 3 Antrag auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe dem Antragsgegner - ggf.durch öffentliche Zustellung - bekannt gemacht worden ist (§ 118 Abs. 1 Satz 1 ZPO; vgl. BGH Beschluß vom 5. März 1980 - IV ARZ 8/80 - FamRZ 1980, 562 = NJW 1980, 1281; Senatsbeschluß vom 16. Januar 1985 - IVb ARZ 67/84 -nicht veröffentlicht).
BVerfG, vom 4.2.1980, Az. 1 BvR 650/80 Diese Rechtsansicht wird im zivilprozeßrechtlichen Schrifttum und in der Rechtsprechung nicht vertreten; es ist im Gegenteil allgemeine Meinung, daß das Armenrecht auch gesondert für die Zwangsvollstreckung bewilligt werden konnte (vgl. z. B. BGH, RPfl. 1979, S. 195; Wieczorek, ZPO, 2. Aufl., 1976, An. A IVc zu § 118 ZPO; Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 20. Aufl., 1977, Rdnr. 11 zu § 119 ZPO und Rdnr. 5 zu § 118 ZPO; Zöller, ZPO, 12. Aufl., 1979, An. 1c zu § 119 ZPO; Hartmann, in: Baumbach / Lauterbach / Albers / Hartmann, ZPO, 37. Aufl., 1979, An. 1 zu § 118 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 5.11.1976, Az. I ARZ 748/90 In ihm stehen sich - abgesehen von der Beteiligung des Antragsgegners in den Grenzen des § 118 Abs. 1 ZPO - nur Gericht und Antragsteller gegenüber (BGHZ 89, 65, 66).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1975, Az. TX ZB 343/74 Hat der Rechtsmittelkläger seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse eingehend und zutreffend der zuständigen Behörde dargelegt und ist ihm daraufhin von dieser gemäß § 118 Abs. 2 ZPO das Unvermögen zur Bestreitung der Prozeßkosten ausdrücklich bezeugt worden, so kann er regelmäßig davon ausgehen, er werde auch vom Gericht als arm im Sinne des § 114 ZPO betrachtet werden (BGH LM ZPO § 233 Hc Nr. 12).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1966, Az. VIII ZB 1/66 Die danach für die Wiedereinsetzung erforderlichen subjektiven Voraussetzungen sind’aber regelmäßig schon dann erfüllt, wenn die das Armenrecht nachsuchende Parvui ihre Einkommensund Vormögensvorhältnisse eingehend und zutreffend der zuständigen Behörde dargolegt hot und ihr daraufhin nach § 118 Abs. 2 ZPO das Unvermögen zur Bestreitung der Prozeßkosten ausdrücklich bezeugt worden ist (BGH Urteil vom 20. Januar 1964 - II ZR 72/62 -IM ZPO § 233 Hc Nr. 12 = NJW 1964, 868:= MDR 1964, 399 - BGH Warn 1964 Nr. 34).