Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%202001,%201861
Timestamp: 2019-07-19 09:05:12
Document Index: 169295603

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', '§ 1', '§ 1353', '§ 1353', 'Art. 1', '§ 1', '§ 134', 'Art. 1', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', '§ 1', 'Art. 1', '§ 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 26.07.2001 - III ZR 172/00 - dejure.org
https://dejure.org/2001,425
BGH, 26.07.2001 - III ZR 172/00 (https://dejure.org/2001,425)
BGH, Entscheidung vom 26.07.2001 - III ZR 172/00 (https://dejure.org/2001,425)
BGH, Entscheidung vom 26. Juli 2001 - III ZR 172/00 (https://dejure.org/2001,425)
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RBerG Art. 1 § 1; BGB § 1353 Abs. 1 Satz 2
Besorgung von Rechtsangelegenheiten des Ehegatten kein Verstoß gegen
Rechtsberatungsgesetz - Rechtsangelegenheiten - Rechtsberatung - Ehegatten - Eheliche Beistandsleistung
Zur Frage erlaubter Rechtsberatung des Ehemannes in Rechtsangelegenheiten seiner Ehefrau
BGB § 1353 Abs. 1 S. 2; RBerG Art. 1 § 1
Familienrecht - Besorgung eigener Rechtsangelegenheiten durch den Ehegatten
Rechtsberatung; Besorgung der Rechtsangelegenheiten eines Ehegatten
§§ 134, 1353 Abs. 1 S. 2 BGB; Art. 1 § 1 RBerG
Familienrecht, Besorgung von Rechtsangelegenheiten eines Ehegatten für den anderen
BGHZ 148, 313
NJW 2001, 3541
MDR 2001, 1324
FamRZ 2001, 1521
WM 2001, 1861
AnwBl 2002, 370
Die Gerichte legten vielmehr den Begriff der Geschäftsmäßigkeit so aus, wie ihn die Rechtsprechung im Laufe der Zeit entwickelt hat (…vgl. BGH, NJW 1986, S. 1050 ;… NJW 2000, S. 1560 ; NJW 2001, S. 3541 ).
Geschäftsmäßig handelt deshalb nur, wer beabsichtigt, die Tätigkeit - sei es auch nur bei sich bietender Gelegenheit - in gleicher Art zu wiederholen, um sie dadurch zu einem dauernden oder wiederkehrenden Bestandteil seiner Beschäftigung zu machen (BGHZ 148, 313, 317;… BGH, Urt. v. 5. Juni 1985, IVa ZR 55/83, NJW 1986, 1050, 1051;… Urt. v. 17. Februar 2000, IX ZR 50/98, NJW 2000, 1560, 1561;… Urt. v. 27. November 2000, II ZR 190/99, NJW 2001, 756 f.).
Eine solche Honorarvereinbarung kann zwar, je nach den Umständen des Einzelfalls, für die Annahme einer Wiederholungsabsicht und damit für das Vorliegen geschäftsmäßigen Handelns ausreichen (BGHZ 148, 313, 317;… BGH, Urt. v. 5. Juni 1985, IVa ZR 55/83, NJW 1986, 1050, 1051;… Chemnitz/Johnigk, Art. 1 § 1 Rdn. 104;… Rennen/Caliebe, Art. 1 § 1 Rdn. 61).
Zumindest sind sie als mögliche tatrichterliche Würdigung (vgl. BGHZ 148, 313, 318) fehlerfrei und damit von der Rechtsbeschwerde hinzunehmen.
Davon ist insbesondere auszugehen, wenn sich mehrere rechtsbesorgende Handlungen auf einen einheitlichen Lebenssachverhalt, zu dem der Handelnde besondere Kenntnisse besitzt, beschränken und eine über diesen Komplex hinaus gehende Wiederholungsabsicht nicht feststellbar ist (vgl. BGH NJW 2001, 3541, 3542).
Geschäftsmäßig handelt nur derjenige, der beabsichtigt - sei es auch nur bei sich bietender Gelegenheit - die Tätigkeit zu wiederholen, um sie dadurch zu einem dauernden oder wiederkehrenden Bestandteil seiner Beschäftigung zu machen (…BGH, Urt. v. 5.6.1985 - IVa ZR 55/83, NJW 1986, 1050, 1051; v. 17.2.2000 - IX ZR 50/98, NJW 2000, 1560, 1561; v. 26.7.2001 - III ZR 172/00, NJW 2001, 3541, 3542).
Problematisch erscheint allerdings die Geschäftsmäßigkeit, welche bejaht wird, falls der Handelnde von der Absicht bestimmt ist, die Tätigkeit zu wiederholen, um sie damit zu einem dauernden Bestandteil seiner Beschäftigung zu machen (BGH NJW 1986, 1050, 1051; 2000, 1560, 1561; 2001, 3541, 3542).
OLG München, 18.03.2009 - 15 U 5298/08
Anwaltsvertrag: Honoraranspruch des Rechtsanwalts gegen seine geschiedene Ehefrau …
OVG Schleswig-Holstein, 23.10.2003 - 2 O 98/03