Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=AnwBl.%202005,%2072
Timestamp: 2019-12-10 03:11:28
Document Index: 390573797

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 14', '§ 46', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

OVG Nordrhein-Westfalen, 29.07.2004 - 4 A 2591/02 - dejure.org
OVG Nordrhein-Westfalen, 29.07.2004 - 4 A 2591/02
https://dejure.org/2004,3578
OVG Nordrhein-Westfalen, 29.07.2004 - 4 A 2591/02 (https://dejure.org/2004,3578)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 29.07.2004 - 4 A 2591/02 (https://dejure.org/2004,3578)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 29. Juli 2004 - 4 A 2591/02 (https://dejure.org/2004,3578)
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Widerruf der Bestellung als Wirtschaftsprüfer; Unzulässigkeit des Widerrufs der Bestellung als Wirtschaftsprüfer bei fortlaufender Beaufsichtigung durch einen anderen Berufsangehörigen; Annahme des Widerrufsgrundes der nicht geordneten wirtschaftlichen Verhältnisse bei ...
§ 20 WiPrO, § 14 BRAO, § 46 StBerG
VG Arnsberg - K 3718/00
VG Arnsberg, 10.04.2002 - 1 K 3718/00
BVerwG, 15.09.2004 - 6 C 15.04
DVBl 2004, 1380 (Ls.)
AnwBl 2005, 72
Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat die Berufung des Klägers mit Beschluss vom 29. Juli 2004 (GewArch 2004, 497) zurückgewiesen.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat allerdings entschieden, dass eine solche Ausnahme dann gegeben ist, wenn der Wirtschaftsprüfer von einem anderen Wirtschaftsprüfer überwacht wird (AnwBl. 2005, 72, 73 bestätigt durch BVerwGE 124, 110 aaO).
Das FG habe wesentliche Kriterien außer Acht gelassen, die sich aus Beschlüssen des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 18. Oktober 2004 AnwZ (B) 43/03 (Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2005, 11) und des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster vom 29. Juli 2004 4 A 2591/02 (Anwaltsblatt --AnwBl-- 2005, 72) ergäben und auch auf das Steuerberatungsrecht zu übertragen seien.
Diesen Anforderungen wird die Beschwerde allein mit dem Hinweis auf die Beschlüsse des BGH in NJW 2005, 511 und des OVG Münster in AnwBl 2005, 72 nicht gerecht, denn aus diesen Entscheidungen ergibt sich nichts, was die bezeichnete Rechtsfrage als erneut klärungsbedürftig erscheinen lässt.
Die Beschwerde bezeichnet keinen Rechtssatz, auf dem die angefochtene Entscheidung des FG beruht und der von einem Rechtssatz aus den Beschlüssen des BGH in NJW 2005, 511 oder des OVG Münster in AnwBl 2005, 72 abweicht.
Gleiches gilt, soweit sich die Beschwerde auf den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen vom 29. Juli 2004 4 A 2591/02 (Anwaltsblatt --AnwBl-- 2005, 72) beruft, in dem das OVG eine durch ungeordnete wirtschaftliche Verhältnisse eines Wirtschaftsprüfers bestehende Gefährdung von Auftraggeberinteressen als fern liegend angesehen hat, solange der Wirtschaftsprüfer bei seiner weiteren beruflichen Tätigkeit durch einen anderen Berufsangehörigen beaufsichtigt wird.
Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, dass das angefochtene FG-Urteil weder von den BGH-Beschlüssen in NJW 2005, 511 oder in NJW 2005, 1944 noch von dem Beschluss des OVG für das Land Nordrhein-Westfalen in AnwBl 2005, 72 abweicht.
BFH, 04.04.2005 - VII B 304/04
Letzteres gilt auch, soweit sich die Beschwerde auf den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster vom 29. Juli 2004 4 A 2591/02 (Anwaltsblatt 2005, 72) beruft, in dem das OVG Münster eine durch ungeordnete wirtschaftliche Verhältnisse eines Wirtschaftsprüfers bestehende Gefährdung von Auftraggeberinteressen als fernliegend angesehen hat, solange der Wirtschaftsprüfer bei seiner weiteren beruflichen Tätigkeit durch einen anderen Berufsangehörigen beaufsichtigt wird.