Source: https://www.pape-co.de/coronavirus-covid-19/
Timestamp: 2020-06-05 11:39:39
Document Index: 91335868

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§ 109', '§ 109', '§ 11', '§ 109', '§ 46', '§ 222']

Pape & Co. | Coronavirus (COVID-19) - Pape & Co., Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung
Corona Krisen­management
So managen Sie die Krise – unsere Informationsangebote
Hier finden Sie einen Ticker für relevante Informationen zum Thema Coronavirus.
Best Practices Krisenmanagement
Worauf kommt es jetzt an? Wie bewältigt Ihr Unternehmen diese Krise?
Zu dem Bereich Best Practices
Eine Zusammenstellung aus wichtigen Links und Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld und Soforthilfe finden Sie unter diesem Bereich.
Hier finden Sie alle nötigen Informationen wie Sie in der Krise Ihre Liquidität sichern können. Wir haben Ihnen Information in den Bereichen Steuerliche Maßnahmen, Sozialversicherungsmaßnamen & Kredithilfen zur Verfügung gestellt.
Unter diesem Bereich haben wir weiterführende Links und Informationen zu gesetzlichen Änderungen eingebunden.
Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen rund um das Krisenmanagement zu Corona in den nachfolgenden Informationsblöcken zusammengestellt. Was Sie in den Blöcken erwartet, finden Sie weiter oben. Über die Links auf der linken Seite kommen Sie zu den einzelnen Informationsblöcken.
Hier finden Sie die insbesondere für das geschäftliche Krisenmanagement bedeutsamen Ereignisse der Corona-Krise.
05.06.2020 Koalition bringt Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket auf den Weg
Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer: Die Fälligkeit wird verschoben auf den 26. des Folgemonats. Dies soll Unternehmen einen Liquiditätseffekt von ca. 5 Mrd. Euro geben und ermöglicht den Unternehmen in Deutschland ein „level playing field“ gegenüber vielen unserer europäischen Nachbarn.
Steuerliche Verlustrücktrag: Der steuerliche Verlustrücktrag wird – gesetzlich – für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 5 Mio. Euro bzw. 10 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) erweitert. Es wird ein Mechanismus eingeführt, wie dieser Rücktrag unmittelbar finanzwirksam schon in der Steuererklärung 2019 nutzbar gemacht werden kann, z.B. über die Bildung einer steuerlichen Corona-Rücklage.
Degressive Abschreibung: Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25% Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.
Körperschaftssteuerrecht: Um die Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen zu verbessern, wird das Körperschaftssteuerrecht modernisiert: u.a. durch ein Optionsmodell zur Körperschaftsteuer für Personengesellschaften und die Anhebung des Ermäßigungsfaktors bei Einkünften aus Gewerbebetrieb auf das Vierfache des Gewerbesteuer-Messbetrags.
Programm für Überbrückungshilfe: Antragsberechtigt sind Unternehmen,derenUmsätze Corona-bedingt in April und Mai2020 um mindestens 60% gegenüber April und Mai 2019 rückgängiggewesen sindundderen Umsatzrückgängein den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern.Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November und Dezember 2019 heranzuziehen.Erstattet werden bis zu 50 % derfixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 % gegenüber Vorjahresmonat. Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 % können bis zu 80 % der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünfBeschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euronur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen.Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einenSteuerberater oderWirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten. Die Antragsfristen endenjeweils spätestens am 31.8.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020.
Nähere Informationen zum Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket erhalten Sie in Kürze auf unserer Homepage.
Zum vollständigen Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket
04.06.2020 Corona-Konjunkturpaket: Umsatzsteuersenkung und Überbrückungshilfe
Zur IHK München und Oberbayern
03.06.2020 BAFA: Förderprogramm "Beratungskosten" vorzeitig eingestellt
Das Bundeswirtschaftsministerium förderte Beratungen für Corona-Betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Diese Module stehen Unternehmerinnen und Unternehmern weiterhin unverändert zur Verfügung.
02.06.2020 IFRS 16: Änderung zur Bilanzierung von Mietkonzessionen
Am 28. Mai 2020 hat das International Accounting Standards Board (IASB) eine Änderung an IFRS 16 verabschiedet. Leasingnehmer sollen damit von der Beurteilung befreit werden, ob eine auf die Coronavirus-Pandemie bezogene Mietkonzession (zum Beispiel Stundung oder Erlass) eine Leasingmodifikation darstellt.
02.06.2020 Minijob neben Kurzarbeitergeldbezug
Arbeitnehmer, für deren Hauptbeschäftigung Kurzarbeit angemeldet wurde, können daneben einen Minijob ausüben. Allerdings kann sich der Minijob auf die Höhe des Kurzarbeitergeldes auswirken. Hier muss zwischen zwei Fallkonstellationen unterschieden werden. Die vbw hat hierzu eine Übersicht erstellt.
02.06.2020 LfA Bayern: Informationen zum LfA-Schnellkredit und zu Tilgungsaussetzungen
In ihrem Rundschreiben Nr. 12/2020 klärt die LfA Förderbank Bayern Fragen zum LfA-Schnellkredit, hier insbesondere zur Soforthilfeanrechnung und zu erforderlichen Bestätigungen und Erklärungen sowie zu den Tilgungsaussetzungen, hier stellt die LfA einzubeziehende Tilgungsraten dar.
02.06.2020 IHK München/Oberbayern: Corona Glossar für die Wirtschaft
Die IHK für München und Oberbayern hat umfassende Informationen für Unternehmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise in ihrem Glossar für die Wirtschaft zusammengestellt. Aufgeführt sind u. a. die Themen Kurzarbeit, Soforthilfe, Abstandsregelungen oder Ausgangsbeschränkungen sowie zahlreiche arbeitsrechtliche Fragen.
02.06.2020 Webinar-Serie: "Marketing your way out of a Pandemic”
In this webinar Ross Fishman will cover everything you need to know about ‘Marketing your way out of a Pandemic’, plus detail the marketing and communications activities that you can undertake right now to:
maintain your clients,
develop positive new relationships, and
position you and your firm to excel in the post-pandemic economy.
Register now and join us on Wednesday June 3rd, 3pm
29.05.2020 Vor-Ort-Prüfungen durch Rentenversicherungsträger wieder ab 02.06.2020
Die Rentenversicherungsträger haben beschlossen, ab dem 02.06.2020 wieder Betriebsprüfungen vor Ort durchzuführen. Vorrangig werden dabei Arbeitgeber mit 20 und mehr Beschäftigten und Steuerberater angesprochen. Die DRV-Prüfer werden die zu Prüfenden vorab telefonisch kontaktieren. Die DRV hat angekündigt, dass Wünschen nach einer Verschiebung der Prüfung wegen der Corona-Krise entsprochen wird.
29.05.2020 FA Traunstein: Info zu Schätzungen für den VZ 2018
Aufgrund der aktuell geltenden steuerlichen Erleichterungen zur Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie sieht die Finanzverwaltung von Zwangsmaßnahmen zur Durchsetzung der Abgabe von Steuererklärungen 2018 in steuerlich beratenen Fällen grundsätzlich ab. Daher wurden bislang und werden auch voraussichtlich für den Veranlagungszeitraum 2018 keine Erinnerungsläufe durchgeführt.
Das Finanzamt Traunstein weist darauf hin, dass nichtsdestotrotz Schätzungen für den Veranlagungszeitraum 2018 durchgeführt werden können, insbesondere wenn die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes dies erfordert. Es weist weiter darauf hin, dass es, soweit erforderlich, Schätzungen für den Veranlagungszeitraum 2018 in steuerlich beratenen Fällen auch ohne vorherige Erinnerungen oder Schätzungsandrohungen durchführen wird, wenn die jeweiligen Abgabefristen verstrichen sind.
28.05.2020 Bundestag verabschiedet Corona-Steuerhilfegesetz
Der Bundestag hat den vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Steuererleichterungen für die Gastronomie und beim Kurzarbeitergeld zugestimmt. Ziel ist es, die wirtschaftliche Entwicklung angesichts der Corona-Epidemie zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern.
27.05.2020 Achtung: Frist für Corona-Soforthilfe des Freistaates Bayern nun auch der 31.05.2020
Die Bayerischen Staatsregierung hat mit BayMBl. 2020 Nr. 300 vom 27. Mai 2020 verkündet, dass die Antragstellung für das Soforthilfeprogramm des Freistaates Bayern nun letztmalig bis zum 31. Mai 2020 möglich ist (nicht wie ursprünglich bis 30. Juni 2020).
Die Frist zur letztmaligen Antragstellung der Corona-Soforthilfe des Bundes ist ebenfalls der 31. Mai 2020.
27.05.2020 Ergänzung des BMF-Schreibens vom 09.04.2020
Das Bundesministerium der Finanzen hat das BMF-Schreiben vom 09.04.2020 (IV C 4 – S 2223/19/10003 :003) im Zusammenhang mit der Aufstockung des Kurzarbeitergelds und der Fortsetzung der Zahlung von Übungsleiter- und Ehrenamtspauschalen ergänzt.
Zum BMF-Schreiben vom 26.05.2020
27.05.2020 Verdienstausfall durch Kinderbetreuung
Seit 30. März 2020 sind Neuregelungen in Kraft getreten, durch die Eltern, die während der Schließungen keine Entgeltansprüche gegen den Arbeitgeber haben, einen Teil ihres Verdienstausfalls vom Staat ersetzt bekommen (§ 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz – IfSG). Erläuterungen zu Detailfragen des Entschädigungsanspruches und zum Antragsverfahren finden Sie im Merkblatt Schul- und Kitaschließungen der vbw. Der Umgang mit dem Online-Antrag wird zudem in einem Videotutorial erklärt.
26.05.2020 Bayerische Staatsregierung: Bericht aus der Kabinettssitzung
Die Bayerische Staatsregierung hat in ihrer Kabinettssitzung Beschlüsse zu weiteren Erleichterungen und Öffnungen im Bereich der Erwachsenenbildung, der Reisebranche und der Gastronomie sowie zu weiterführenden Maßnahmen der Gesundheitsprävention gefasst. Weitere Informationen finden Sie im Bericht aus der Kabinettssitzung vom 26. Mai 2020.
26.05.2020 Bundesamt für Justiz: Erleichterungen für Unternehmen wegen Corona-Krise - Aktualisierung
Das Bundesamt für Justiz passt die anlässlich der Corona-Krise geschaffenen Erleichterungen für Unternehmen, die ihre Jahresabschlüsse nicht fristgerecht veröffentlicht haben, teilweise an die veränderten Umstände an.
Die bereits dargestellten Erleichterungen für Unternehmen, die eine Androhungsverfügung mit Ausstellungsdatum zwischen dem 6. Februar 2020 und dem 20. März 2020 erhalten haben, gelten, soweit die Unternehmen ihren Offenlegungspflichten bis spätestens zum 12. Juni 2020 nachkommen.
Es wird klargestellt, dass die (entstandenen) Verfahrenskosten davon unberührt bleiben.
Gegen Unternehmen, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung zwischen dem 1. Januar 2020 und dem Ablauf des 30. April 2020 endete, wird das Bundesamt für Justiz vor dem Ablauf eines Zeitraums von zwei Monaten nach Ablauf der regulären Offenlegungsfrist kein Ordnungsgeldverfahren einleiten, so die aktualisierte Information des Bundesamtes.
Darüber hinaus sind Hinweise zu Vollstreckungsverfahren und Stundung in der aktualisierten Information des Bundsamtes enthalten.
26.05.2020 Webinar zu Neuerungen beim Kurzarbeitergeld
Nachdem die Regelungen für das Kurzarbeitergeld mehrfach angepasst wurden – unter anderem die Verlängerung der maximalen Bezugsdauer und die Regelungen zur Aufstockung betreffend – hat die vbw diese Änderungen in einem weiteren Webinar zusammengefasst. Ausführlicher wird in diesem Webinar auch auf die Verknüpfung von Kurzarbeit und betrieblichen Qualifizierungsmaßnahmen eingegangen. Auch der Foliensatz zum Webinar kann unter dem angegebenen Link eingesehen werden.
Weitere Ticker-News anzeigen
Best Practices Krisen­management
Hier finden Sie unseren Aktionsplan Krisenmanagement COVID-19 – Jetzt ist schnelles Handeln erforderlich sowie den Link zur DATEV Corona-Fördermittel-App.
Aktionsplan Krisenmanagement COVID-19
In der Checkliste beschreiben wir Schritt für Schritt, wie Sie in Zeiten der Krise vorgehen und welche Punkte Sie nicht außer Acht lassen sollten.
Als PDF herunterladen (Für Ausdruck: Format A3 wählen)
DATEV Corona-Fördermittel-App
Dieses kostenlose Tool führt Sie nach Region, Branche, Größe und weiteren Kriterien gezielt zu den richtigen Fördermitteln.
Das Tool ist auf Computer, Tablet oder Smartphone der perfekte Begleiter zu maßgeschneiderten Liquiditätshilfen und Fördermitteln.
Wenn aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, soll ein Betrieb Kurzarbeit anmelden können, wenn mindestens 10 % (bisher 30 %) der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind (§ 109 Abs. 5 Nr. 1 SGB III).
Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergelds soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können (§ 109 Abs. 5 Nr. 2 SGB III).
Das geltende Recht verlangt, dass in Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, diese auch zur Vermeidung von Kurzarbeit eingesetzt und in das Minus gefahren werden.
Auch Leiharbeitnehmer können künftig Kurzarbeitergeld beziehen (§ 11a AÜG).
Die SV-Beiträge, die der Arbeitgeber aus dem fiktiven Entgelt alleine tragen muss, soll die Bundesagentur für Arbeit vollständig oder teilweise erstatten können (§ 109 Abs. 5 Nr. 3 SGB III).
Beachten Sie in dieser Übersicht die Fristen für die Anzeige des Arbeitsausfalls bei der Agentur für Arbeit!
Bundesagentur für Arbeit – Corona-Virus: Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld
Bundesministerium für Arbeit und Soziales – Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung
Die Bundesregierung hat finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) für kleine Unternehmen für alle Wirtschaftsbereiche sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigte beschlossen:
bis zu 5 Beschäftigte max. 9.000 Euro
bis zu 10 Beschäftigte max. 15.000 Euro
Der Zuschuss dient der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Er orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für drei aufeinander folgende Monate und dient zur Deckung von laufenden betrieblichen Sach-und Finanzaufwendungen (z.B. gewerbliche Mieten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten). Die Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung erfolgt durch die Bundesländer. Weitere Informationen und Links zu den zuständigen Stellen finden Sie unten.
Antragsfrist: Der Antrag ist spätestens bis zum 31. Mai 2020 zu stellen
Die Bayerische Staatsregierung hat eine finanzielle Soforthilfe für Unternehmen und Angehörigen Freier Berufe von 11 bis zu 250 Beschäftigte beschlossen:
bis zu 50 Beschäftigte max. 30.000 Euro
bis zu 250 Beschäftigte max. 50.000 Euro
Antragsteller müssen glaubhaft versichern, dass sie durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, die Ihre Existenz gefährden, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen (Liquiditätsengpass). Weitere Informationen und das elektronische Antragsformular finden sie hier.
Antragsfrist: Der Antrag ist spätestens bis zum 31. Mai 2020 zu stellen (nicht wie ursprünglich 30. Juni 2020)
Einen Überblick der finanziellen Soforthilfemaßnahmen der einzelnen Bundesländer sowie die entsprechden Antragsformulare finden Sie auf den Websites der zuständige Behörden oder Stellen für Antragstellung und Bewilligung:
Das neuartige Coronavirus hat den Alltag komplett verändert – und viele Ängste ausgelöst. Menschen sorgen sich um ihre Gesundheit, Unternehmer und Freiberufler bangen um ihre wirtschaftliche Existenz. Versicherungen können helfen, die Folgen abzumildern. Nähere Informationen finden Sie auf der Corona-Themenseite des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
Zur Themenseite des Gesamtverband
Steuerpflichtige die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich von den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus betroffen sind, können für fällige oder bis zum 31.12.2020 fällig werdende Steuern einen Antrag auf zinslose Stundung stellen. Hierbei handelt es sich um folgende Steuern:
Erbschaft- und Schenkungsteuer (Bayern)
Grunderwerbsteuer (Bayern)
Gewerbesteuer (Gemeinden)
Grundsteuer (Gemeinden)
Anträge auf Stundung der Körperschaftsteuer sind an das zuständige Betriebsstättenfinanzamt zu stellen
Anträge ohne Angabe einer bestimmten Stundungsdauer werden zunächst für einen Zeitraum von drei Monaten gewährt. Anschlussstundungen sind unter Berücksichtigung der dargestellten Besonderheiten möglich
Angemeldete oder festgesetzte und bereits geleistete Steuern können nicht aufgrund von Stundungsanträgen erstattet werden
Die Handhabung in den einzelnen Bundesländern sollte mit dem jeweilig zuständigen Finanzamt geklärt werden
Gemeinden sind nicht an die Weisungen des Bundesfinanzministeriums bzw. der Landesfinanzbehörden gebunden
Die entsprechenden Antragsformulare der einzelnen Bundesländer finden Sie unter „Weitere Informationen / Antragsformulare“
Auf Antrag Herabsetzung der/des
Die Herabsetzung kann ggf. bis auf EUR 0 erfolgen
Sind für den Veranlagungszeitraum 2020 bereits Vorauszahlungen geleistet worden, kann die Herabsetzung der Steuervorauszahlungen ggf. dazu führen, dass bereits entrichtete Vorauszahlungen erstattet werden
Es sollte geprüft werden, ob eine Herabsetzung auch für bereits in 2019 gezahlte Vorauszahlungen in Frage kommt
Anträge auf Herabsetzung für Zeiträume nach dem 31.12.2020 sind besonders zu begründen
ESt bzw. KSt GewSt
I. Quartal 10. März 15. Feb.
II. Quartal 10. Jun. 15. Mai
III. Quartal 10. Sept. 15. Aug.
IV. Quartal 10. Dez. 15. Nov.
Alternativ können die Anträge auch über ELSTER oder DATEV gestellt werden.
Erstattung USt-Sondervorauszahlung „1/11“
Neben Bayern wird auch in anderen Bundesländern (u.a. BW, BB, HE, MV, NI, NW, SN) auf Antrag die USt-Sondervorauszahlung „1/11“ zur Liquiditätsstärkung rückerstattet.
Der einfachste und schnellste Weg der Antragstellung zur Herabsetzung der USt-Sondervorauszahlung 2020 besteht in der Übermittlung einer berichtigten Anmeldung über ELSTER oder DATEV entsprechend des Vordrucks: Anmeldung der Sondervorauszahlung „USt 1 H“
Die Übermittlung einer berichtigten Anmeldung hat keine Auswirkung auf eine gewährte Dauerfristverlängerung nach § 46 UStDV
Sofern derzeit unklar ist, ob Ihr Bundesland die Erstattung einer bereits geleisteten Sondervorauszahlung ermöglicht, empfehlen wir direkten Kontakt zu Ihrem zuständigen Finanzamt aufzunehmen
Der Antrag muss die Anmeldung als Berichtigung kennzeichnen(Kennzahl 10 = „1“ in Zeile 22). Auszufüllen ist somit die Zeile 22 (Kennzahl 10) mit einer „1“ und die Zeilen 24 und 25 (Kennzahl 38) mit jeweils „0“. Die Eintragungen in den Zeilen 24 und 25 mit jeweils „0“ führen zu einer vollständigen Erstattung der Sondervorauszahlung
In der Zeile 34 (Kennzahl 23) ist durch Eingabe einer „1“ auf zusätzliche Angaben hinzuweisen. Darüber hinaus sind im Elster-Eingabefeld für Freitext die Gründe für die unmittelbare und nicht unerhebliche Betroffenheit des Unternehmens durch die Folgen des Coronavirus darzulegen. Ein gesondertes Schreiben ist dann nicht erforderlich
Auf Antrag zinslose Stundung der bis 31.12.2020 fällig werdenden Umsatzsteuer-Voranmeldungen.
Stundungsanträge sind auf die jeweiligen Fälligkeitstermine der Umsatzsteuer-Voranmeldung zu beziehen
Für künftig anzumeldende Steuern können Stundungsanträge nicht im Voraus gestellt werden
Anträge sind zusammen mit der jeweiligen Umsatzsteuer-Voranmeldung zustellen
Angemeldete und bereits geleistete Steuern können nicht aufgrund von Stundungsanträgen erstattet werden
Neben dem entsprechenden Stundungsantrag ist ein erteilter Lastschrifteinzug punktuell nur für diese entsprechenden Abbuchungen auszuschließen
Verlustrücktrag für Vorauszahlungen 19
pauschal ermittelte Verlustrücktrag beträgt 15% des Saldos der maßgeblichen Gewinneinkünfte und/oder der Einkünfte aus V+V, welche der Festsetzung der Vorauszahlungen für 2019 zugrunde gelegt wurden
Neuberechnung der Vorauszahlungen für 2019 führt zu einem sofortigen Erstattungsanspruch
Begrenzung des Verlustrücktrag auf 1.000.000 € bzw. 2.000.000 € bei Zusammenveranlagung
Keine Verlustverrechnung für Zwecke der Gewerbesteuer möglich
Antrag ist schriftlich oder elektronisch (z.B. mittels ELSTER) bei dem zuständigen Finanzamt zu stellen
Der Antrag kann gleichzeitig mit dem Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen 2020 gestellt werden
BMF-Schreiben vom 24. April 2020
Die Lohnsteuer kann als Steuerabzugsbeträge im Sinne des § 222 Satz 3 und 4 AO grundsätzlich nicht gestundet werden.
Die Bayerische und die NRW-Finanzverwaltung eröffnen die Möglichkeit eine Fristverlängerung für die Lohnsteueranmeldung März 2020/Q1 2020 um bis zu 2 Monate zu beantragen
Die Handhabung in anderen Bundesländern sollte mit dem jeweilig zuständigen Finanzamt geklärt werden
Antrag auf Fristverlängerung der Lohnsteuer-Anmeldung (NRW)
Neben Bayern wird auch in anderen Bundesländern (u.a. HE, SN, ST, SH, TH) für steuerlich vertretene Steuerpflichtige auf Antrag eine Verlängerung der Frist zur Abgabe bestimmter Steuererklärungen gewährt.
Bayern: Die Finanzverwaltung verlängert auf Antrag die Fristen zur Abgabe der Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe-, Umsatz-, Erbschaft- und Schenkungsteuererklärung
Veranlagungszeitraum 2018: Rückwirkende Fristverlängerung bis 31.05.2020
Verspätungszuschläge werden für die Zeit der Fristverlängerung nicht erhoben
Bereits festgesetzte Verspätungszuschläge werden auf Antrag erlassen
Sofern derzeit unklar ist, ob Ihr Bundesland eine Fristverlängerung ermöglicht, empfehlen wir direkten Kontakt zu Ihrem zuständigen Finanzamt aufzunehmen
Um die Antragsbearbeitung zu beschleunigen, übermitteln Sie Ihren Antrag am besten elektronisch über ELSTER
Auf die Vollstreckung von überfälligen Steuerschulden soll bis zum Ende des Jahres verzichtet werden. Säumniszuschläge, die in dieser Zeit gesetzlich anfallen, sollen erlassen werden. Dies betrifft folgende Steuern:
Die entsprechende Antragsformulare sowie weitere Informationen zu steuerliche Maßnahmen der einzelnen Bundeländer finden Sie auf den Seiten der obersten Finanzbehörden der Länder.
Laut Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden.
Nähere Informationen und einen Musterantrag finden Sie auf der Corona-Themenseite der IHK München und Oberbayern.
Informieren Sie sich über die Förderprogramme der KfW und LfA. Die Förderkredite werden über Ihre Hausbank beantragt.
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