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Timestamp: 2016-10-24 10:45:28
Document Index: 381845677

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 30', 'Art. 21', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 135', 'Art. 159']

Pr�sident Ferrari, Bundesrichter Seiler und nebenamtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiberin Weber Peter
X.________, 1958, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Hebeisen, L�wenstrasse 12, 8280 Kreuzlingen,
X.________, geboren 1958, war seit 1993 als angelernter Kranf�hrer bei der Firma O.________ AG in Z.________ angestellt und bei der Schweiz. Unfallversicherungsanstalt (SUVA) f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 23. M�rz 2001 st�rzte er auf einer Treppe und zog sich dabei eine Schulterluxation links zu. Die Erstbehandlung erfolgte im Kantonsspital Y.________, wo nach der Reposition des Gelenks ein Gilchrist-Verband angelegt wurde. Nachkontrollen vom 17. Mai und 13. Juni 2001 zeigten eine gute Beweglichkeit und keine Hinweise auf eine oss�re oder relevante neurogene L�sion. Der nachbehandelnde Arzt Dr. med. L.________ best�tigte am 13. Juni 2001 eine Arbeitsf�higkeit von 50 % ab 21. Mai 2001 sowie 100 % ab 14. Juni 2001 und schloss die Behandlung am 13. Juni 2001 ab.
Am 25. Januar 2002 erlitt X.________ eine weitere Schulterverletzung, als er auf einer Baustelle eine am Kran h�ngende Last fassen wollte und sich die Laufkatze des Krans verschob. Beim Abfangen des dadurch bewirkten Sturzes mit dem linken Arm kam es zu einer erneuten Luxation des Schultergelenks links. Die Erstbehandlung erfolgte wiederum im Kantonsspital Y.________ mit Reposition und Gilchrist-Verband. Bei weiteren Untersuchungen zeigte sich, dass der Versicherte eine oss�re Bankart-L�sion sowie eine ventrale Labruml�sion der linken Schulter erlitten hatte; ferner wurden Zeichen einer neurogenen L�sion im Bereich des Nervus ulnaris links festgestellt. Am 15. April 2002 wurde im Kantonsspital Y.________ eine Stabilisierungsoperation der Schulter links durch Raffung und Refixation der ventrokaudalen Kapsel (Bankart-Repair) vorgenommen. Am 22. April 2002 wurde der Versicherte zur physiotherapeutischen Behandlung nach Hause entlassen. Bei Nachkontrollen vom 29. Mai und 11. Juli 2002 klagte er weiterhin �ber Schulterschmerzen und eingeschr�nkter Beweglichkeit der linken Schulter. Ein Arbeitsversuch am bisherigen Arbeitsplatz ab 21. August 2002 scheiterte. Nachdem auch Infiltrationen mit lokalen Bet�ubungsmitteln keine Besserung der Schmerzsymptomatik ergeben hatten, empfahl Dr. med. M.________, Oberarzt am Kantonsspital Y.________, die Durchf�hrung einer station�ren Rehabilitation. Vom 14. November bis 5. Dezember 2002 hielt sich der Versicherte in der Klinik V.________ auf, welche im Austrittsbericht vom 9. Dezember 2002 berichtete, nach wechselhaftem Verlauf habe insgesamt eine Verbesserung der Schulterbeweglichkeit erreicht werden k�nnen; weitgehend unver�ndert sei die Schmerzsituation, wobei es zu einer Schmerzausweitung in die rechte Schulter und den Nackenbereich gekommen sei. Zur Arbeitsf�higkeit wurde ausgef�hrt, f�r eine reine T�tigkeit als Kranf�hrer (ohne An- und Abh�ngen von Lasten sowie zus�tzliche Hilfsarbeitert�tigkeiten) sei der Versicherte voll arbeitsf�hig, ebenso f�r leichte wechselbelastende T�tigkeiten ohne Arbeiten auf Schulterh�he und �ber dem Kopf. Nach weiteren erfolglosen Arbeitsversuchen und einer kreis�rztlichen Untersuchung vom 12. M�rz 2003 teilte die SUVA dem Versicherten am 19. M�rz 2003 mit, dass die Taggeldleistungen auf den 30. April 2003 eingestellt w�rden und f�r die Kosten der notwendigen Physiotherapie noch w�hrend der n�chsten ein bis zwei Monate aufgekommen werde. Mit Verf�gung vom 20. M�rz 2003 sprach sie dem Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von 10 % zu. Mit einer weiteren Verf�gung vom 28. November 2003 best�tigte sie den Fallabschluss per 30. April 2003 und sprach dem Versicherten ab 1. Mai 2003 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 22 % zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 17. M�rz 2004 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher X.________ die Weiterausrichtung der Heilkosten- und Taggeldleistungen, eventuell die Zusprechung einer Rente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 100 % ab 1. Mai 2003 sowie einer Integrit�tsentsch�digung von mindestens 50 % beantragte, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 12. Januar 2005 ab.
X.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids und des Einspracheentscheids vom 17. M�rz 2004 seien ihm r�ckwirkend ab dem Unfalldatum und �ber den 1. Mai 2003 hinaus die vollen Heilkostenleistungen und ein Taggeld von 100 % zuzusprechen. Eventuell seien ihm r�ckwirkend ab dem Unfalldatum bis zum Berentungszeitpunkt das volle Taggeld und f�r die Folgezeit eine Rente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 100 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung entsprechend einer Integrit�tseinbusse von mindestens 50 % zuzusprechen; subeventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz, eventuell an die SUVA zur�ckzuweisen.
Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 und die Verordnung �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) vom 11. September 2002 in Kraft getreten. Mit ihnen sind u.a. auch in der obligatorischen Unfallversicherung verschiedene materiellrechtliche Bestimmungen ge�ndert worden. Weil der streitige Einspracheentscheid vom 17. M�rz 2004 datiert, finden die neuen Bestimmungen auf den vorliegenden Fall Anwendung (BGE 129 V 4 Erw 1.2). Soweit Dauerleistungen f�r die Zeit vor dem 1. Januar 2003 streitig sind, ist der Anspruch f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu pr�fen (BGE 130 V 445 ff.).
Streitig und zu pr�fen ist zun�chst, ob die SUVA die Heilkosten- und Taggeldleistungen zu Recht auf den 30. April 2003 eingestellt und �ber die Rentenfrage entschieden hat.
2.1 Nach Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin. Gem�ss Abs. 3 der Bestimmung erl�sst der Bundesrat n�here Vorschriften �ber die Entstehung des Rentenanspruchs, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr zu erwarten ist, der Entscheid der Invalidenversicherung �ber die berufliche Eingliederung jedoch erst sp�ter gef�llt wird. Gest�tzt hierauf hat der Bundesrat Art. 30 UVV erlassen, welcher in Abs. 1 bestimmt, dass in solchen F�llen vom Abschluss der �rztlichen Behandlung an vor�bergehend eine Rente ausgerichtet wird, welche aufgrund der in diesem Zeitpunkt bestehenden Erwerbsunf�higkeit festgesetzt wird. Der Anspruch auf die �bergangsrente erlischt a) beim Beginn des Anspruchs auf ein Taggeld der Invalidenversicherung, b) mit dem negativen Entscheid der Invalidenversicherung �ber die berufliche Eingliederung und c) mit der Festsetzung der definitiven Rente.
2.2 Im vorliegenden Fall ist davon auszugehen, dass weder die station�re Behandlung in der Klinik V.________ vom 14. November bis 5. Dezember 2002 noch die anschliessende ambulante Physiotherapie eine wesentliche Besserung der Beschwerden gebracht hatten. Im Austrittsbericht der Klinik vom 9. Dezember 2002 wurde die Durchf�hrung eines Heimprogrammes, erg�nzt durch eine zweimal w�chentliche ambulante Physiotherapie zur weiteren Schultermobilisation und Haltungskorrektur, empfohlen. Bei einer Nachkontrolle im Kantonsspital Y.________ vom 23. Januar 2003 verordnete Dr. M._______ nach R�cksprache mit dem behandelnden Arzt Dr. med. S._______ eine nochmalige Physiotherapie. Der Versicherte sei darauf hingewiesen worden, dass von �rztlicher Seite keine weiteren Massnahmen vorgeschlagen werden k�nnten und er einen aktiven Lebensstil zu pflegen und sich erneut eine Besch�ftigung zu suchen habe. Kreisarzt Dr. med. J.________ gelangte am 12. M�rz 2003 zum Schluss, die Physiotherapie k�nne noch ein bis zwei Monate fortgef�hrt werden, worauf der Fall abzuschliessen sei. F�r die Folgezeit seien noch zwei bis drei Arztbesuche pro Jahr zwecks Verschreibung allf�lliger Antirheumatika und Anordnung physiotherapeutischer Massnahmen zu �bernehmen. Andere Massnahmen wurden auch von Dr. med. S.________ im Bericht vom 30. Juni 2003 nicht vorgeschlagen. Nach einer weiteren Nachkontrolle vom 3. Februar 2004 berichtete das Kantonsspital Y.________ dem behandelnden Arzt, dass eine operative Intervention kaum erfolgreich w�re und die Behandlung abgeschlossen sei. Aufgrund dieser �rztlichen Angaben l�sst sich nicht beanstanden, wenn SUVA und Vorinstanz zum Schluss gelangt sind, dass sp�testens Ende April 2003 von einer weiteren �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten war. Zu einer andern Beurteilung f�hren auch die sp�teren Arztberichte nicht. Zwar hat Dr. med. S.________ Anfang 2004 noch einen Behandlungsversuch mit Injektionen von Antirheumatika vorgenommen. Es liess sich damit jedoch keine wesentliche Besserung erzielen, weshalb der behandelnde Arzt der SUVA am 7. Juni 2004 eine nochmalige kreis�rztliche Untersuchung im Hinblick auf eine allf�llige Schmerztherapie empfahl. Ob eine solche durchgef�hrt wurde, l�sst sich den Akten nicht entnehmen, kann jedoch dahingestellt bleiben. Denn es handelte sich nicht um eine auf die Heilung des Gesundheitsschadens, sondern auf die blosse Symptombek�mpfung gerichtete Massnahme. Die Durchf�hrung einer solchen Therapie steht einem Fallabschluss nicht entgegen. Das Gleiche gilt in Bezug auf eine allf�llige Weiterf�hrung physiotherapeutischer Massnahmen. Diese k�nnen von der Unfallversicherung auch nach Festsetzung der Rente �bernommen werden, wenn sie zur Erhaltung der verbleibenden Erwerbsf�higkeit erforderlich sind (Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG).
2.3 Dem Fallabschluss per 30. April 2003 standen sodann keine Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung entgegen. Der Beschwerdef�hrer hat sich erst am 6. Oktober 2003 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Mit Verf�gung vom 13. April 2004 hat die IV-Stelle die Ausrichtung einer Rente mit der Begr�ndung abgewiesen, dass der Invalidit�tsgrad unter 40 % liege. Eingliederungsmassnahmen standen vorbeh�ltlich einer Berufsberatung nicht zur Diskussion. Der von der SUVA verf�gte Fallabschluss besteht daher auch unter diesem Gesichtspunkt zu Recht.
2.4 Unbestritten ist, dass dem Beschwerdef�hrer bis 30. April 2003 das Taggeld aufgrund einer Arbeitsunf�higkeit von 100 % ausgerichtet wurde. F�r die Folgezeit besteht nach dem Gesagten kein Anspruch auf Taggeld. Stattdessen ist der Rentenanspruch zu pr�fen.
Streitig ist der f�r den Rentenanspruch massgebende Invalidit�tsgrad. W�hrend SUVA und Vorinstanz zu einem Invalidit�tsgrad von 22 % gelangen, macht der Beschwerdef�hrer geltend, er sei zu 100 % erwerbsunf�hig.
3.1.1 Die Arbeitsf�higkeit bildete Gegenstand einer station�ren Abkl�rung und Beurteilung in der Klinik V.________. Im Bericht dieser Klinik vom 9. Dezember 2002 wird ausgef�hrt, gem�ss Arbeitsanamnese beinhalte die bisherige T�tigkeit als Kranf�hrer auch das An- und Abh�ngen von Lasten sowie zus�tzliche Hilfsarbeitert�tigkeiten auf der Baustelle. Aufgrund der Schulterpathologie sei diese gemischte T�tigkeit nicht mehr m�glich. Eine Kranf�hrert�tigkeit, bei welcher der Versicherte in einen Hochsitz steigen m�sse, komme ebenfalls nicht in Frage. Als reiner Kranf�hrer mit Kranbedienung durch Fernsteuerung sollte er dagegen zu 100 % arbeitsf�hig sein. Eine volle Arbeitsf�higkeit bestehe auch f�r eine leichte wechselbelastende T�tigkeit ohne Arbeiten auf Schulterh�he und �ber dem Kopf. Bei der kreis�rztlichen Untersuchung vom 12. M�rz 2003 gelangte Dr. med. J.________ zum Schluss der Versicherte verm�ge jede Arbeit auszuf�hren, bei der kein kr�ftiger Einsatz des linken Armes �ber der Horizontalen erforderlich ist. Dabei wies er darauf hin, dass der Versicherte Rechtsh�nder ist und �ber einen gesunden rechten Arm mit voller Schulterfunktion verf�gt. Im Bericht des Kantonsspitals Y.________ vom 13. Februar 2004 wird ausgef�hrt, zur Arbeitsf�higkeit k�nnten nur theoretische Aussagen gemacht werden. Im Hinblick auf die bestehenden Probleme seien �berkopft�tigkeiten zurzeit nicht angezeigt, unbelastende Arbeiten unterhalb der 90�-Ebene sollten dagegen m�glich sein.
3.1.2 Der Beschwerdef�hrer bestreitet den Beweiswert dieser �rztlichen Angaben. Zum Bericht der Klinik V.________ macht er geltend, eine leichte T�tigkeit als Kranf�hrer ohne Hantieren mit Gewichten und ohne zus�tzliche k�rperlich schwere Arbeit existiere auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht. Zudem verf�ge er �ber keine eigentliche Ausbildung als Kranf�hrer, sondern sei als ungelernter Bauarbeiter f�r die Kranf�hrung lediglich angelernt worden. Diesen Umst�nden kommt f�r die Beurteilung des Rentenanspruchs indessen nicht ausschlaggebene Bedeutung zu. Entscheidend ist, dass dem Beschwerdef�hrer unter den �rztlich genannten Einschr�nkungen jedenfalls leichtere wechselbelastende T�tigkeiten voll zumutbar sind. Davon gehen nicht nur die �rzte der Klinik V.________, sondern auch der Kreisarzt der SUVA und die �rzte des Kantonsspitals Y.________ aus. Dass die Einschr�nkungen im kreis�rztlichen Bericht etwas anders umschrieben werden als im Bericht der Klinik V.________, macht sie entgegen den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht unzutreffend. Daran �ndert nichts, dass Dr. med. J.________ die zumutbaren T�tigkeiten nicht ausdr�cklich auf wechselbelastende Arbeiten beschr�nkt hat. Weil nicht ein R�cken-, sondern ein Schulterleiden im Vordergrund steht, kommt diesem Kriterium nicht vorrangige Bedeutung zu. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdef�hrer auch, soweit er unter Hinweis auf den Bericht des Kantonsspitals Y.________ vom 23. Januar 2003 vorbringt, in neurologischer und rheumatologischer Sicht seien pathologische Befunde (Hill-Sachs-Defekt im dorsalen Humeruskopf, Signalerh�hung im intraartikul�ren Verlauf der langen Bizepssehne, Verdacht auf posttraumatische Nervus ulnaris-L�sion links, Kribbelpar�sthesie �ber der ulnaren Handkante, diskrete Zeichen einer akuten chronischen neurogenen L�sion, Myogelosen) ausgewiesen, welche in den Berichten der Klinik V.________ und des Kreisarztes unber�cksichtigt geblieben und auch nicht weiter abgekl�rt worden seien. Bereits im Bericht des Spitals Y.________ vom 2. Oktober 2002 wurde darauf hingewiesen, dass die objektiven Befunde (MRI) die klinische Beschwerdesymptomatik nicht zu erkl�ren verm�chten. Im Bericht vom 23. Januar 2003 wurde nach erneuten Untersuchungen festgestellt, es best�nden keine Anhaltspunkte f�r eine intraartikul�re Ursache der Beschwerden und es liege am ehesten eine Myogelose (Muskelverh�rtung) vor. Des Weiteren wurde ausgef�hrt, die Hyp�sthesie im Nervus ulnaris-Bereich sei deutlich regredient. Insbesondere aber waren die genannten Befunde den �rzten der Klinik Y.________ bekannt und haben sie im Bericht vom 13. Februar 2004 zu keiner andern Beurteilung der Arbeitsf�higkeit veranlasst. Es besteht daher kein Grund zu erg�nzenden Abkl�rungen hinsichtlich der Bedeutung dieser Befunde f�r die Arbeitsf�higkeit. Dies umso weniger, als der Beschwerdef�hrer gegen�ber dem Kreisarzt am 12. M�rz 2003 selber angegeben hatte, dass Beschwerden erst auftr�ten, wenn er den linken Arm �ber die Horizontale heben m�sse, wogegen der Einsatz der linken Schulter bis auf Brusth�he problemlos sei. Dass es sich dabei um eine unzutreffende anamnestische Feststellung handelt, ist nicht anzunehmen, zumal der Beschwerdef�hrer bereits am 16. Juli 2002 gegen�ber dem Aussendienst-Mitarbeiter der SUVA angegeben hatte, Beschwerden tr�ten insbesondere auf, wenn er mit der linken Schulter kreisen m�sse oder die Arme �ber dem Kopf halte. Von einer Verletzung der im Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsmaxime zufolge nicht umfassender medizinischer Abkl�rung, wie beschwerdeweise vorgetragen wird, kann bei dieser Ausgangslage keine Rede sein.
3.1.3 Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdef�hrer auch, soweit er vorbringt, die medizinischen Berichte, auf welche sich die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit st�tzen, seien nicht aktuell. Streitig ist der Leistungsanspruch f�r die Zeit vom 1. Mai 2003 (Beginn des Rentenanspruchs) bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 17. M�rz 2004 (BGE 121 V 366 Erw. 1b; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 Erw. 2 [Urteil S. vom 29. Dezember 2000, U 170/00]). Die f�r die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit wesentlichen Arztberichte datieren vom 9. Dezember 2002 (Klinik V.________), 12. M�rz 2003 (Dr. med. J.________) und 13. Februar 2004 (Kantonsspital Y.________). Weder aus den zuletzt genannten Berichten noch aus den weiteren Arztberichten ergeben sich Anhaltspunkte daf�r, dass sich der medizinische Sachverhalt gegen�ber den Verh�ltnissen, wie sie bei der station�ren Untersuchung und Behandlung in der Klinik V.________ Ende 2002 bestanden haben, in einer f�r die Beurteilung relevanten Weise ge�ndert h�tte. Etwas anderes ergibt sich auch aus der Feststellung im Bericht des Kantonsspitals Y.________ vom 13. Februar 2004 nicht, wonach klinisch s�mtliche spezifischen Schulteruntersuchungstests positiv ausgefallen seien. Wesentliche neue Aspekte enth�lt auch der mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Bericht der Universit�tsklinik A.________ vom 9. Februar 2005 nicht. Aus den anamnestischen Angaben geht vielmehr hervor, dass der Versicherte die Beschwerden als belastungsabh�ngig, mit nur gelegentlichen Ruheschmerzen beschrieben hat. Insgesamt besteht daher kein Anlass, von der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit im Bericht der Klinik V.________ vom 9. Dezember 2002 abzugehen. Danach ist dem Beschwerdef�hrer die Verrichtung einer leichten wechselbelastenden T�tigkeit ohne Arbeiten auf Schulterh�he und �ber dem Kopf voll zumutbar. Als unbegr�ndet erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesslich auch insoweit, als geltend gemacht wird, eine Verwertung der Restarbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sei nicht realisierbar. Dass entsprechende Arbeitsm�glichkeiten bestehen, belegen die von der SUVA angegebenen Verweisungst�tigkeiten, welche im Lichte der �rztlichen Angaben zur Arbeitsf�higkeit zumindest teilweise zumutbar sind. In Betracht fallen auch Kontroll- und �berwachungst�tigkeiten in Industrie und Gewerbe, wie sie in dem mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aufgelegten Bericht der Organisation "verein kompass" vom 21. Februar 2005 erw�hnt werden.
3.2.1 Nicht mehr bestritten ist das f�r die Invalidit�tsbemessung nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) massgebende Einkommen, welches der Beschwerdef�hrer ohne die Invalidit�t erzielen w�rde (Valideneinkommen). Es ist aufgrund der Angaben des Arbeitgebers auf Fr. 68'835.- (13 x Fr. 5295.-) im Jahr 2003 festzusetzen. Auf der gleichen zeitlichen Grundlage ist das Vergleichseinkommen (Invalideneinkommen) zu bestimmen, welches der Beschwerdef�hrer trotz des Gesundheitsschadens auf dem in Betracht fallenden (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt zu erzielen verm�chte (BGE 129 V 222 ff.).
3.2.2 Das Invalideneinkommen wurde von der SUVA sowohl aufgrund von Tabellenl�hnen gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik (BFS) periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) als auch gest�tzt auf die interne Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) ermittelt. Weil die aufgelegten Unterlagen die nach der Rechtsprechung f�r die Festsetzung des Invalideneinkommens aufgrund von DAP-L�hnen geltenden Voraussetzungen nicht erf�llen (vgl. BGE 129 V 472 ff.), hat die �berpr�fung der Invalidit�tsbemessung aufgrund der LSE zu erfolgen.
3.2.3 Gem�ss geltender Rechtsprechung ist beim Tabellenlohnvergleich in der Regel von Tabelle TA1 (Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht, Privater Sektor) und dem f�r s�mtliche Wirtschaftszweige geltenden Durchschnittslohn auszugehen (BGE 129 V 484 mit Hinweis). Ausnahmsweise kann auf einzelne Sektoren (Produktion, Dienstleistungen) oder Wirtschaftszweige abgestellt werden, wenn eine Eingliederung nur in bestimmten Bereichen in Betracht f�llt (RKUV 2001 Nr. U 439 S. 347 [Urteil K. vom 7. August 2001, U 240/99]). So kann es sich rechtfertigen, vom Bruttolohn im Sektor Produktion auszugehen, wenn der Versicherte bisher ausschliesslich in diesem Bereich gearbeitet hat und ihm T�tigkeiten im Sektor Dienstleistungen mangels gen�gender Sprachkenntnisse oder geistiger F�higkeiten weitgehend verschlossen sind (Urteil S. vom 18. M�rz 2002, I 559/01). Um einen solchen Ausnahmefall handelt es sich hier indessen nicht. Zwar hat der Beschwerdef�hrer bisher ausschliesslich im Sektor Produktion gearbeitet. Es stehen ihm jedoch auch im Sektor Dienstleistungen zahlreiche Hilfst�tigkeiten (beispielsweise Bewachungsaufgaben, Kurierdienste, administrative Hilfsarbeiten) offen. Der Beschwerdef�hrer macht daher zu Recht geltend, das Invalideneinkommen sei aufgrund des f�r s�mtliche Wirtschaftszweige geltenden Durchschnittslohnes festzusetzen. Auszugehen ist dabei von der im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 17. M�rz 2004 zur Verf�gung gestandenen LSE 2000 (Urteil S. vom 13. Februar 2004, U 125/02). Danach belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert, einschliesslich Anteil 13. Monatslohn bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) f�r m�nnliche Arbeitnehmer mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor auf Fr. 4437.- im Monat (Tabelle TA1). Unter Ber�cksichtigung der betriebs�blichen Arbeitszeit im Jahr 2000 von 41,8 Stunden (Stat. Jahrbuch 2005, S. 205 Tab. T3.2.3.5) und der Entwicklung des Nominallohnindexes m�nnlicher Arbeitnehmer (BGE 129 V 408 ff.) von 106,5 (2000) auf 112,3 (2003) (a.a.O., S. 217 Tab. T3.4.3.2) ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. 58'670.- (4'437.- x 41,8/40 : 106.5 x 112,3 x 12). Vom so ermittelten statistischen Lohn kann praxisgem�ss ein Abzug vorgenommen werden. Dabei ist zu ber�cksichtigen, dass gesundheitlich beeintr�chtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitert�tigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsf�higen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnm�ssig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnans�tzen rechnen m�ssen. Sodann ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass weitere pers�nliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugeh�rigkeit, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie sowie Besch�ftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnh�he haben k�nnen. Ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenl�hne herabzusetzen sind, ist von s�mtlichen pers�nlichen und beruflichen Umst�nden des konkreten Einzelfalls (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) abh�ngig. Der Einfluss s�mtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen, wobei der Abzug auf h�chstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 129 V 481 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer auch im Rahmen einer geeigneten leichteren T�tigkeit in der Leistungsf�higkeit beeintr�chtigt ist, weil er im Gebrauch des linken Arms eingeschr�nkt ist. Die Unfallfolgen beschr�nken sich allerdings auf den adominanten linken Arm, weshalb anzunehmen ist, dass dem Beschwerdegegner zahlreiche Arbeitspl�tze offen stehen, bei denen sich der Gesundheitsschaden auf die Leistungsf�higkeit kaum oder �berhaupt nicht auswirkt. Ein Abzug wegen Teilzeitbesch�ftigung f�llt nicht in Betracht. Schliesslich d�rften sich die weiteren zu ber�cksichtigenden Merkmale (Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie) nicht wesentlich auf den Lohn auswirken. Der Beschwerdef�hrer war im Zeitpunkt des Rentenbeginns 45 Jahre alt, h�lt sich seit 1986 in der Schweiz auf und verf�gt �ber die Niederlassungsbewilligung C. Wenn die SUVA den Abzug unter diesen Umst�nden auf insgesamt 10 % festgesetzt hat, so h�lt sich dies im Rahmen der bisherigen Rechtsprechung und gibt keinen Anlass zu einer Ermessenskorrektur. Das Invalideneinkommen ist demzufolge auf Fr. 52'803.- festzusetzen. Im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 68'835.- ergibt sich ein Invalidit�tsgrad von 23,29 %. Der Beschwerdef�hrer hat daher Anspruch auf eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 23 % (BGE 130 V 121).
�ber den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung hat die SUVA mit Verf�gung vom 20. M�rz 2003 entschieden. Der Beschwerdef�hrer hat hiegegen keine Einsprache erhoben, weshalb der Entscheid bez�glich der Integrit�tsentsch�digung in Rechtskraft erwachsen ist und im Beschwerdeverfahren nicht mehr �berpr�ft werden kann. Daran �ndert nichts, dass die SUVA in der Verf�gung vom 28. November 2003 auch auf die zugesprochene Integrit�tsentsch�digung Bezug genommen hat. Denn es ist ihr grunds�tzlich verwehrt, �ber einen rechtskr�ftig beurteilten Sachverhalt neu zu verf�gen und dem Betroffenen dadurch erneut den Rechtsweg zu �ffnen (BGE 125 V 398 Erw. 1 mit Hinweis). Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, wie sie f�r das Zur�ckkommen auf rechtskr�ftige Verf�gungen unter dem Titel der Wiedererw�gung oder der so genannten prozessualen Revision von Verf�gungen Geltung haben (BGE 127 V 469 oben mit Hinweisen). Solche Gr�nde stehen hier nicht zur Diskussion. Die H�he der Integrit�tsentsch�digung kann daher nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, weshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten ist.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Da der Beschwerdef�hrer nur bez�glich eines Teilbegehrens und zudem lediglich in geringem Umfang obsiegt, hat er Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 2 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, insoweit teilweise gutgeheissen, als in Ab�nderung des Entscheids des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 12. Januar 2005 und des Einspracheentscheids der SUVA vom 17. M�rz 2004 festgestellt wird, dass der Beschwerdef�hrer mit Wirkung ab 1. Mai 2003 Anspruch auf eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 23 % hat. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die SUVA hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.