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Timestamp: 2016-10-21 16:47:35
Document Index: 92541556

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 8', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 48', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 329/06 (06.12.2006)
C.________, 1965, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecher Ulrich Seiler, Falkenh�heweg 20, 3012 Bern,
(Entscheid vom 5. M�rz 2006)
Die 1965 geborene C.________, verheiratet und Mutter dreier 1987, 1993 und 1994 geborener Kinder, hatte vom 15. Mai 1999 bis 31. Oktober 2003 zun�chst zu 70 % und ab 1. August 2001 zu 65 % im Reinigungsdienst des Spitals X.________ gearbeitet. Zus�tzlich war sie vom 1. April 1999 bis 31. M�rz 2001 in einem Teilpensum als Hauswartin bei der Firma I.________ AG in Y.________ angestellt gewesen. Am 3. September 2003 meldete sie sich unter Hinweis auf seit dem Jahr 2000 bestehende R�ckenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle Bern holte u.a. einen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) der Versicherten, Arbeitgeberausk�nfte des Spitals X.________ vom 7. Oktober 2003 sowie Berichte des Hausarztes Dr. med. G.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, vom 3. November 2003 und der Frau Dr. med. B.________, vom 10. November 2003 ein. Ferner veranlasste sie bei Frau Dr. med. L.________, Spezial�rztin FMH f�r Neurochirurgie, und Dr. med. H.________, Psychiatrie Psychotherapie FMH, die Erstellung eines interdisziplin�ren Gutachtens (Expertisen vom 11. [Frau Dr. med. L.________] sowie 26. August 2004 [Dr. med. H.________]) und liess die Verh�ltnisse vor Ort im Haushalt abkl�ren (Bericht vom 31. Dezember 2004). Gest�tzt darauf ging die Verwaltung davon aus, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen zu 70 % erwerbst�tig und zu 30 % im Haushalt besch�ftigt w�re, woraus sich - bei Annahme einer Arbeitsunf�higkeit im erwerblichen Bereich von 50 %, einer behinderungsbedingten Erwerbseinbusse von 44 % sowie einer Einschr�nkung in den h�uslichen Verrichtungen von 30 % - eine Gesamtinvalidit�t von 40 % ([0,7 x 44 %] + [0,3 x 30 %]) ergebe. An der am 8. Februar 2005 verf�gten Zusprechung einer Viertelsrente r�ckwirkend ab 1. Oktober 2003 hielt die IV-Stelle auf Einsprache hin mit Entscheid vom 18. August 2005 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher ein Bericht des Dr. med. G.________ vom 31. August 2005, ein ab 1. April 1999 geltender Arbeitsvertrag f�r Hauswartung der Firma I.________ AG sowie ein K�ndigungsschreiben der Versicherten an die Unternehmung I.________ AG vom 21. Dezember 2000 eingereicht wurden, hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern gut und wies die IV-Stelle an, der Versicherten ab 1. Oktober 2003 eine halbe Invalidenrente samt Zusatzrente f�r den Ehegatten und Kinderrenten auszurichten (Entscheid vom 5. M�rz 2006). Es ging dabei von einer ohne Gesundheitsschaden zu 90 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit aus.
C.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, der Invalidit�tsgrad sei unter Annahme einer Vollzeitbesch�ftigung f�r den Gesundheitsfall zu ermitteln; eventuell seien zus�tzliche medizinische Abkl�rungen f�r die Zeit von 2000 bis 18. August 2005 vorzunehmen. Nachtr�glich liess die Versicherte Berichte des Dr. med. G.________ vom 11. November 2005 und 5. Mai 2006 auflegen.
2.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrerin auf Grund des Sachverhaltes, wie er sich bis zum Erlass des - rechtsprechungsgem�ss die zeitliche Grenze der gerichtlichen �berpr�fungsbefugnis bildenden (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen) - Einspracheentscheides vom 18. August 2005 entwickelt hat, h�here als die ihr zugesprochenen Rentenleistungen zustehen.
2.2 Im vorinstanzlichen Entscheid wurden die massgebenden Bestimmungen und Grunds�tze zum Begriff der Invalidit�t (Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen und in der diese abl�senden Fassung) sowie zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Erw�gungen zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2000 S. 319 Erw. 2b; vgl. auch AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]) sowie zum Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 2a mit Hinweis; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 345 f. Erw. 5.1 [Urteil B. vom 5. Juni 2003, U 38/01]; AHI 2001 S. 113 f. Erw. 3a [Urteil V. vom 24. Januar 2000, I 128/98]). Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass die Erw�gungen des kantonalen Gerichts, wonach die bei teilerwerbst�tigen Versicherten beizuziehende gemischte Invalidit�tsbemessungsmethode (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV sowie Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG [je in der vom vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen Fassung]) mit Inkrafttreten des ATSG keine �nderung erfahren hat (BGE 130 V 393 [mit Hinweis auf BGE 125 V 146]; zur Weitergeltung der rechtsprechungsgem�ss f�r die Beurteilung der Statusfrage relevanten Kriterien: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 83 Erw. 4.2 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04, mit Hinweis u.a. auf BGE 117 V 194 ff. Erw. 3b]), auch f�r die im Rahmen der 4. IV-Revision per 1. Januar 2004 eingetretenen Anpassungen in diesem Bereich gelten. Damit wurde einzig der bisherige Art. 27bis Abs. 1 IVV aus Gr�nden der formalen Gleichbehandlung erwerbs-, teilerwerbs- und nicht erwerbst�tiger Personen grossmehrheitlich auf Gesetzesstufe gehoben und in den Art. 28 Abs. 2ter IVG �berf�hrt (in Verbindung nunmehr mit Art. 27bis IVV in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung; BGE 130 V 394 f. Erw. 3.2, sowie SVR 2006 IV Nr. 42 S. 153 f. Erw. 5.3 in fine [Urteil E. vom 13. Dezember 2005, I 156/04], je mit Hinweisen; zum Ganzen: Urteil M. vom 28. Februar 2005, I 380/04, Erw. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen).
Zu beurteilen ist zun�chst, in welchem zeitlichen Ausmass die Beschwerdef�hrerin sich ausserh�uslich bet�tigen w�rde, wenn sie gesundheitsbedingt nicht eingeschr�nkt w�re. W�hrend die Vorinstanz f�r diesen Fall eine Erwerbst�tigkeit von 90 % annimmt - welcher Beurteilung die Beschwerdegegnerin letztinstanzlich nicht (mehr) opponiert -, macht die Versicherte geltend, nach Lage der Akten sei ausgewiesen, dass sie als Gesunde eine Vollzeitbesch�ftigung aus�ben w�rde.
3.1 Aus den Akten ergibt sich, dass die aus Kroatien stammende, seit 1988 in der Schweiz wohnhafte Beschwerdef�hrerin bis zur Geburt ihres dritten Kindes im Jahre 1994 stets in hohem Masse erwerbst�tig war. Am 15. Mai 1999 begann sie als Mitarbeiterin im Reinigungsdienst des Spitals X.________ zu arbeiten, wobei sie ihr anf�ngliches 70 %-Pensum nach einer am 13. Juni 2000 durchgef�hrten Diskushernienoperation L5/S1 vorerst zwar wieder aufnahm, dieses ab 1. August 2001 aus gesundheitlichen Gr�nden indes auf 65 % reduzierte. Ab Oktober 2002 zu 100 % arbeitsunf�hig geschrieben, l�ste das Spital das Anstellungsverh�ltnis auf Ende Oktober 2003 auf. Parallel dazu hatte die Versicherte seit 1. April 1999 als teilzeitliche Hauswartin f�r die Firma I.________ AG gearbeitet. Der Arbeitsvertrag hatte zwar auf die Beschwerdef�hrerin und ihren Ehemann gelautet, ihren eigenen, glaubhaften Angaben wie auch dem IK-Auszug zufolge wurde die Hauswartst�tigkeit, jedenfalls in gesundheitlich unbelasteten Zeiten, aber durch die Versicherte selber verrichtet. Wie dem K�ndigungsschreiben der Eheleute vom 21. Dezember 2000 zu entnehmen ist, erfolgte die Beendigung dieses Arbeitsverh�ltnisses auf 31. M�rz 2001 aus krankheitsbedingten Gr�nden (R�ckenoperation der Versicherten).
3.2 Mit dem kantonalen Gericht, auf dessen diesbez�gliche Erw�gungen vollumf�nglich verwiesen werden kann, ist davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin ohne das sich ab 2000 abzeichnende Krankheitsbild weiterhin ihren beiden T�tigkeiten als Mitarbeiterin im Reinigungsdienst des Spitals X.________ und als Hauswartin nachgegangen w�re. Diesfalls h�tte der haupts�chlich in der Nacht als Taxichaffeur t�tige Ehemann die Betreuungspflichten gegen�ber den drei halbw�chsigen Kindern tags�ber wahrgenommen. W�hrend sich das massgebende Pensum im Reinigungsdienst unbestrittenermassen auf 70 % belaufen h�tte, sind sich die Verfahrensbeteiligten uneinig dar�ber, ob die laut Arbeitsvertrag und IK-Auszug in den Jahren 1999 und 2000 mit Fr. 731.- monatlich bzw. Fr. 8772.- j�hrlich entl�hnte Hauswartsstelle als durchschnittliches 20 %-Pensum zu veranschlagen ist, wie von der Vorinstanz angenommen. Wird der gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 im Bereich "Pers�nliche Dienstleistungen" geltende monatliche Bruttolohn f�r Arbeitnehmerinnen, welche einfache und repetitive T�tigkeiten verrichten (Anforderungsniveau 4), herangezogen (Fr. 2961.-; Tabelle TA1, S. 31) und auf die im Jahre 2000 betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft, 11/2006, Tabelle B9.2, S. 90, Abschnitt O [sonstige Dienstleistungen]) hochgerechnet (Fr. 3101.65), entspr�che die von der Beschwerdef�hrerin als Hauswartin geleistete Arbeitszeit einem Pensum von knapp 24 %. Ob die Versicherte als Voll- oder aber als Teilerwerbst�tige zu einem Besch�ftigungsgrad von 90 oder 94 % zu betrachten ist, �ndert indessen, wie nachstehend aufzuzeigen ist, nichts am Endergebnis, weshalb sich eine abschliessende Beurteilung der Frage nach der zur Anwendung gelangenden Invalidit�tsbemessungsmethode er�brigt.
Zu pr�fen ist im Weitern, inwieweit die Beschwerdef�hrerin trotz ihrer gesundheitlichen Beeintr�chtigungen in der Lage ist, einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen. W�hrend das kantonale Gericht und die Beschwerdegegnerin gest�tzt auf die Gutachten der Dres. med. L.________ und H.________ vom 11. und 26. August 2004 davon ausgehen, dass die Versicherte unter Ber�cksichtigung der psychischen und neurochirurgischen Befunde eine k�rperlich leichte, angepasste Besch�ftigung im Umfang von noch 50 % auszu�ben verm�chte, h�lt die Beschwerdef�hrerin daf�r, dass ihr nach Aussagen der Dres. med. G.________ und B.________ eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit f�r jegliche erwerbliche Besch�ftigung zu attestieren sei.
4.1 Dr. med. G.________ bescheinigte der Beschwerdef�hrerin in seinem Bericht vom 3. November 2003 ein seit Oktober 2002 bestehendes Leistungsunverm�gen von 100 % als Spitalangestellte. Aus psychiatrischer Sicht verneinte Frau Dr. med. B.________ am 10. November 2003 f�r die Zeit ab 5. November 2002 bis auf Weiteres eine Arbeitsf�higkeit sowohl f�r den angestammten Beruf wie auch f�r jede andere T�tigkeit. Mit Berichten vom 31. August und 11. November 2005 gab Dr. med. G.________ sodann den Krankheitsverlauf wieder, ohne sich jedoch zur aktuellen erwerblichen Leistungsf�higkeit der Patientin zu �ussern. Am 5. Mai 2006 f�hrte derselbe Arzt gegen�ber dem Rechtsvertreter der Versicherten aus, auf Grund des Rezidives der Diskushernie L5/S1 und der sich daraus entwickelnden Schmerzkrankheit sei es der zuvor sehr motivierten Patienten nicht mehr m�glich gewesen, an ihren Arbeitsplatz zur�ckzukehren. Die Dres. med. L.________ und H.________ gelangten ihrerseits auf Grund einer interdisziplin�ren Beurteilung zum Schluss, dass von einer 100 %igen Arbeitsunf�higkeit der Versicherten als Mitarbeiterin im Reinigungsdienst ausgegangen werden m�sse. Eine k�rperlich leichte, gut angepasste Besch�ftigung (ohne Heben und Tragen von Gewichten �ber f�nf Kilogramm, ohne Arbeiten in geb�ckter Stellung oder mit Torsionsbewegungen, mit einer durch Bewegungen ver�nderbaren Stehdauer sowie einer maximalen ununterbrochenen Sitzdauer und Gehstrecke von einer Stunde) sei aber - stetig steigernd - zu maximal 50 % zumutbar, da eine derart reduzierte T�tigkeit sowohl den psychischen wie auch den somatischen Befunden gerecht werde und ausreichende Erholungszeiten erm�gliche.
4.2 Die Gutachten der Dres. med. L.________ und H.________ sind f�r die streitigen Belange umfassend, beruhen auf sorgf�ltigen eigenen Untersuchungen und ber�cksichtigen die medizinischen Vorakten wie auch die von der Beschwerdef�hrerin geklagten Gesundheitseinschr�nkungen. Sie leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die darin gezogenen Schlussfolgerungen sind, namentlich auch mit Blick auf die interdisziplin�ren Ergebnisse, begr�ndet, weshalb sie alle rechtsprechungsgem�ss erforderlichen Kriterien f�r beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlagen erf�llen (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3a und b). Die darin vermerkte, aus psychiatrischer sowie neurochirurgischer Sicht nach einem Steigerungsprozess zu 50 % gegebene Arbeitsf�higkeit ist nachvollziehbar erkl�rt, weshalb die Vorinstanz zu Recht darauf abgestellt hat. Dieser Einsch�tzung stehen auch die Angaben des Dr. med. G.________ nicht entgegen, der sich, wenn �berhaupt, stets nur zur Arbeitsf�higkeit im bisherigen Beruf der Versicherten ge�ussert hat. Soweit die Psychiaterin Frau Dr. med. B.________ ein seit November 2002 durchgehend bestehendes vollst�ndiges Leistungsunverm�gen f�r jegliche T�tigkeit attestiert, ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Haus�rzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc mit Hinweisen). Dieser Vorbehalt hat auch auf einen Patienten �ber einen l�ngeren Zeitraum regelm�ssig behandelnde Spezial�rzte zu gelten (Urteil S. vom 20. M�rz 2006, I 655/05, Erw. 5.4 mit Hinweisen). Anzumerken bleibt, dass Frau Dr. med. B.________ die Beschwerdef�hrerin erst seit August 2003 betreut, sodass Aussagen zu der vor diesem Zeitpunkt vorhandenen Arbeitsf�higkeit bzw. -unf�higkeit ohnehin eher spekulativ sein d�rften.
Zus�tzlicher medizinischer Abkl�rungen bedarf es entgegen dem in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellten Eventualantrag nicht. In Anbetracht dieses Ergebnisses kann offen bleiben, ob die am 10. Mai 2006 - und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist - der Post �bergebenen Berichte des Dr. med. G.________ vom 11. November 2005 und 5. Mai 2006 �berhaupt in prozessual zul�ssiger Weise eingereicht wurden (BGE 127 V 353).
5.1 Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens sind dem Einkommensvergleich die Verh�ltnisse zugrunde zu legen, wie sie im Zeitpunkt des fr�hestm�glichen Rentenbeginns gegolten haben (BGE 129 V 222). W�hrend Vorinstanz und Verwaltung diesen gest�tzt auf die Angaben der begutachenden Dres. med. L.________ und H.________ sowie des Dr. med. G.________, wonach die Beschwerdef�hrerin seit Oktober 2002 in ihrer angestammten T�tigkeit im Reinigungsdienst eingeschr�nkt sei, gem�ss Art. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 IVG auf 1. Oktober 2003 festgesetzt haben, wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, die Arbeitsf�higkeit sei bereits seit dem Jahre 2000 in erheblichem Masse vermindert. Angesichts einer versp�teten Anmeldung am 3. September 2003 k�nnten in Nachachtung von Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG Leistungen jedoch erst ab 1. August (recte: September) 2002 nachgezahlt werden. Als Basis der Vergleichseinkommen sei daher die erwerbliche Situation des Jahres 2002 relevant.
5.2 Wenn auch davon auszugehen ist, dass die Versicherte sich von ihrer im Juni 2000 durchgef�hrten Diskushernienoperation nur z�gerlich wieder erholte und die Beendigung der T�tigkeit als Hauswartin Ende M�rz 2001 bzw. die 5 %ige Reduktion des Arbeitspensums als Reinigungsangestellte per 1. August 2001 auf gesundheitlichen Gr�nden beruhte, wird eine dauerhafte, erhebliche Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit �rztlicherseits �bereinstimmend auf Oktober (Bericht des Dr. med. G.________ vom 3. November 2003, Gutachten der Dres. med. L.________ und H.________ vom 11. und 26. August 2004) bzw. anfangs November 2002 terminiert (Bericht der Frau Dr. med. B.________ vom 10. November 2003). Dass die Beschwerdegegnerin den Rentenbeginn, best�tigt durch das kantonale Gericht, auf 1. Oktober 2003 festgelegt hat, ist folglich nicht zu beanstanden.
5.3.1 Das Einkommen, welches die Beschwerdef�hrerin ohne gesundheitliche Einschr�nkungen im Jahre 2003 h�tte zu erzielen vermocht (Valideneinkommen), bel�uft sich gem�ss Angaben im Arbeitgeberbericht des Spitals X.________ vom 7. Oktober 2003 auf Fr. 33'501.- (f�r ein 70 %-Pensum) sowie f�r den Hauswartbereich auf Fr. 9348.- (laut IK-Auszug [Verdienst von Fr. 8772.- im Jahr 2000] sowie in Ber�cksichtigung der bis 2003 eingetretenen Nominallohnentwicklung), d.h. auf insgesamt Fr. 42'849.-. Den diesbez�glichen Erw�gungen im vorinstanzlichen Entscheid opponiert die Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht.
5.3.2 Zur Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist, da die Versicherte keiner erwerblichen Besch�ftigung mehr nachgeht, auf die LSE abzustellen (vgl. BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen). Gem�ss Tabelle TA1 der LSE 2002 (S. 43) betr�gt der Zentralwert f�r einfache und repetitive T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) verrichtende Arbeitnehmerinnen branchenunabh�ngig total Fr. 3820.-. Unter Ber�cksichtigung der massgeblichen Nominallohnerh�hung von 1,6 % f�r das Jahr 2003 (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B10.3, S. 91, Frauen [BGE 129 V 408]) sowie Aufrechnung der durchschnittlichen betriebs�blichen Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B9.2, S. 90, Total, 2003) ergibt sich daraus - bei einem zumutbaren 50 %-Pensum - ein Einkommen von Fr. 2023.- monatlich oder Fr. 24'276.- j�hrlich.
Die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenl�hne herabzusetzen sind, bestimmt sich auf Grund s�mtlicher pers�nlicher und beruflicher Umst�nde des konkreten Einzelfalles (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad), welche nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen sind, wobei der maximal zul�ssige Abzug 25 % betr�gt (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 71 Erw. 4b/cc [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]). Da das seitens der Gutachter bescheinigte 50 %-Pensum als zu erreichendes, maximal m�gliches Ziel definiert wird ("langsam steigernd"), ist anzunehmen, dass die Versicherte wegen ihrer Beschwerden zumindest in einer beruflichen Anfangsphase auch in einer leidensadaptierten 50 %-T�tigkeit im Vergleich zu gesundheitlich nicht beeintr�chtigten Arbeitnehmerinnen mit Lohneinbussen wird rechnen m�ssen. Dieser Umstand ist angemessen zu ber�cksichtigen. Da sich im �brigen indessen die Faktoren Alter (Jahrgang 1965; vgl. LSE 2002, Tabelle TA9, S. 55, Anforderungsniveau 4, Frauen, Median) sowie Nationalit�t/Aufenthaltskategorie - die Versicherte verf�gt �ber eine Niederlassungsbewilligung (LSE 2002, Tabelle TA12, S. 59, Anforderungsniveau 4, Frauen, Median [im Vergleich zum Totalwert]) - lohnm�ssig nur minim auswirken und das Kriterium der Teilzeitarbeit (LSE 2002, Tabelle 8*, S. 28, Frauen), bezogen auf das in Betracht fallende Arbeitssegment, sogar einen eher h�heren Verdienst erwarten l�sst, tr�gt der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene, vorinstanzlich best�tigte Abzug in H�he von 20 % den Umst�nden auf �usserst grossz�gige Weise Rechnung, zumal auch die Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist (vgl. BGE 126 V 79 Erw. 5a/cc mit Hinweisen). Das Invalideneinkommen betr�gt somit Fr. 19'420.80.
5.3.3 Aus der Gegen�berstellung von Validen- (Fr. 42'849.-) und Invalideneinkommen (Fr. 19'420.80) resultiert eine Erwerbsunf�higkeit von 54,68 % bzw. - gerundet - 55 % (zu den Rundungsregeln: vgl. BGE 130 V 121). Wird angenommen, dass die Beschwerdef�hrerin ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen nur zu 90 % erwerbst�tig gewesen w�re, beliefe sich die Behinderung im erwerblichen Bereich in Anwendung der gemischten Invalidit�tsbemessungsmethode gewichtet auf 49,2 % (0,9 x 54,68 %) und diejenige im Aufgabenbereich Haushalt - gem�ss den im Bericht vom 31. Dezember 2004 wiedergegeben, zu Recht unbestritten gebliebenen Erhebungen bez�glich der Einschr�nkungen in den h�uslichen Verrichtungen - auf 3 % (0,1 x 30 %), d.h. insgesamt auf 52 %. Bei einer im Gesundheitsfall zu 94 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit resultierte eine Invalidit�t von - ebenfalls den Anspruch auf halbe Rente begr�ndenden - 53 % ([0,94 x 54,68 %] + [0,06 x 30 %]).