Source: https://www.bussgeldrechner.net/geschwindigkeit/
Timestamp: 2018-06-24 16:59:50
Document Index: 68270129

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 18', '§18']

Bußgeldrechner Geschwindigkeit 2018: Bußgeld & Punkte!
Geschwindigkeit: Bußgeldrechner und Bußgeldkatalog
Diese Strafe droht, wenn Sie zu schnell gefahren sind:
Konsequenzen einer Geschwindigkeitsüberschreitung
Die Geschwindigkeitsüberschreitung zählt zu den häufigsten Unfallursachen
Deutschland ist das beliebteste Land für Auto- und Motorradfahrer, die es etwas sportlicher mögen. Denn in Deutschland gilt, anders als in anderen Ländern, auf Autobahnen keine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung. Damit ist Deutschland eines der letzten Länder, auf dessen Autobahnen streckenweise keine Höchstgeschwindigkeit festgelegt wurde.
Das lockt natürlich nicht nur Tempofanatiker aus dem Ausland an, sondern animiert auch die einheimischen Autofahrer, beim Tempo noch etwas zuzulegen. Doch Vorsicht, auch auf Autobahnen wird streckenweise eine maximal erlaubte Geschwindigkeit gefordert. Bei Zuwiderhandlungen drohen strenge Bußgelder. Wie hoch Bußgelder, Punkte und Fahrverbote für Geschwindigkeitsüberschreitungen laut Bußgeldkatalog ausfallen können, wird im Folgenden genauer erläutert.
1 Konsequenzen einer Geschwindigkeitsüberschreitung
1.1 Temposünder sind nicht selten
1.2 Wie schnell darf man in Deutschland mit dem Auto fahren? – Maximale Geschwindigkeit nach § 3 StVO
1.3 Die maximale Geschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften
1.4 Die maximale Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften
1.5 Die maximale Geschwindigkeit auf Autobahnen
1.6 Wie werden Raser geschnappt?
1.7 Toleranzbereich der Blitzer
2 Was sagt der Bußgeldkatalog zur Geschwindigkeit?
2.1 Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen mit dem Pkw
2.1.1 Geschwindigkeitsüberschreitung mit Pkw innerorts
2.1.2 Geschwindigkeitsüberschreitung mit Pkw außerorts und auf Autobahnen
2.2 Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen mit dem Lkw
2.2.1 Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Lkw innerorts
2.2.2 Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Lkw außerorts und auf Autobahnen
2.3 Weitere Geschwindigkeitssünden
2.4 Was droht Fahranfängern bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit?
2.5 Wann gilt man als Wiederholungstäter bei einer Geschwindigkeitsübertretung und wie hoch fällt dann die Strafe aus?
Temposünder sind nicht selten
Vor allem innerorts und auf Landstraßen existieren strikte Geschwindigkeitsbeschränkungen, in denen der Polizei regelmäßig Temposünder ins Netz gehen, auf die, je nach Höhe der Überschreitung, saftige Strafen warten.
Dass Temposünder und Raser in Deutschland weit verbreitet sind, ist bekannt. Mit den vor wenigen Jahren eingeführten Blitzmarathons konnten die Beamten dies erneut eindrucksvoll zeigen – Blitzmarathons, die für ein volleres Staatssäckel und bei den Temposündern für ein gefüllteres Punktekonto oder sogar ein Fahrverbot sorgten. Doch ab wie viel zu viel schnappt die Falle zu?
Wie schnell darf man in Deutschland mit dem Auto fahren? – Maximale Geschwindigkeit nach § 3 StVO
Die zulässigen Geschwindigkeiten sind in Deutschland im § 3 StVO weitgehend klar geregelt. Dort heißt es in Absatz 1:
Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. (§ 3 Abs. 1 StVO)
Doch nicht nur von den Sicht- und Wetterverhältnissen hängt die maximale Geschwindigkeit ab. Wie es in § 3 Abs.2a heiß, muss, wer ein Fahrzeug führt,
sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. (§ 3 Abs. 2a StVO)
Allerdings darf ohne triftigen Grund niemand so langsam fahren, dass der Verkehrsfluss behindert wird (§ 3 Abs. 2 StVO).
Die maximale Geschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften
Die maximale Geschwindigkeit für Lkw über 3,5 t beträgt außerorts 80 km/h
Damit jedoch niemand nach seinen eigenen individuellen Sichtverhältnissen fährt und ein heilloses Durcheinander entsteht, hat der Gesetzgeber in § 3 Abs.3 StVO die maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeiten weitegehend definiert.
Innerhalb geschlossener Ortschaften beträgt demnach die maximale Geschwindigkeit 50 km/h, wobei in bestimmten Bereichen innerhalb der Ortschaft noch einmal gesonderte Höchstgeschwindigkeiten gelten. An unübersichtlichen Stellen etwa beträgt das Tempolimit 30 km/h, in Spielstraßen ist die Schrittgeschwindigkeit einzuhalten.
Die Tempolimits innerorts gelten für alle Kraftfahrzeuge.
Die maximale Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften
Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt laut § 3 Abs. 3 Satz 2 StVO für Kraftfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen eine maximale Geschwindigkeit von 100 km/h.
Für Kfz mit einem Gesamtgewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen (ausgenommen Personenkraftwagen), Pkw und Wohnmobile mit einem Gesamtgewicht von maximal 3,5 Tonnen mit Anhänger, Lkw und Kraftomnibusse eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Für Kraftomnibusse gilt eine maximale Geschwindigkeit von 60 km/h, wenn keine ausreichenden Sitzplätze für die Passagiere mehr zur Verfügung stehen, so dass diese stehen müssen.
Auch außerhalb geschlossener Ortschaften können Zonen eingerichtet sein, in welchen niedrigere Höchstgeschwindigkeiten wie 70 km/h vorgeschrieben sind, etwa an unübersichtlichen Stellen wie Kurven oder Bergkuppen. Diese Zonen werden durch entsprechende Verkehrsschilder gekennzeichnet.
Die maximale Geschwindigkeit auf Autobahnen
Die zulässigen Geschwindigkeiten für Autobahnen sind in § 18 StVO genauer definiert. Auf diesen Strecken fordert der Gesetzgeber eine Mindestgeschwindigkeit. Kraftfahrstraßen und Autobahnen dürfen demnach
nur mit Kraftfahrzeugen benutzt werden, deren durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit mehr als 60 km/h beträgt (§18 Abs. 1 StVO).
Auf der Autobahn gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h
Dasselbe gilt, wenn ein Anhänger mitgeführt wird. Für Pkw ist keine maximale Geschwindigkeit vorgeschrieben, es gilt lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Auch wenn die Autobahn durch eine geschlossene Ortschaft führt, darf schneller als 50 km/h gefahren werden. Allerdings wurden auch auf Autobahnen Zonen eingerichtet, in denen eine maximale Geschwindigkeit vorgeschrieben ist, etwa an unübersichtlichen Stellen wie Kurven oder Bergkuppen oder in Bereichen, in denen bestimmte Witterungsbedingungen zu besonderer Vorsicht auffordern, etwa auf Brücken oder in Waldstücken.
Für Kraftfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen (ausgenommen Pkw), Lkw, Wohnmobile und Zugmaschinen sowie Pkw mit Anhänger sowie für Kraftomnibusse gilt auf Autobahnen eine maximale Geschwindigkeit von 80 km/h, für Krafträder und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit Hänger sowie Zugmaschinen mit zwei Anhängern und Kraftomnibusse mit Hänger oder Insassen, die stehen müssen 60 km/h.
Kraftomnibusse, die für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h zugelassen wurden, dürfen auf Autobahnen diese Geschwindigkeit fahren.
Wie werden Raser geschnappt?
Etwas zu schnell gefahren und schon sticht ein kurzer Blitz ins Auge – wohl jeder Autofahrer wird mindestens einmal im Leben wegen einer Geschwindigkeitsübertretung geblitzt. Ganz gleich ob die Geschwindigkeitsübertretung innerorts, die außerorts oder auf Autobahnen passiert, überall sorgen Blitzer und Radarfallen dafür, dass die Autofahrer genauer auf ihr Tempo achten und Raser überführt werden, wobei die Strafe bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung droht.
Um eine Geschwindigkeitsüberschreitung festzustellen, bedient sich die Polizei sowohl festen als auch mobilen Blitzern
Das Bußgeld bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ist empfindlich, auch ein Fahrverbot droht bei Geschwindigkeitsüberschreitung schnell. In den geschlossenen Ortschaften sorgen die Ordnungsämter der Kommunen dafür, dass Raser geschnappt werden, Polizei und Kreisverwaltungen überwachen den Bereich außerhalb der Ortschaften und fangen Autofahrer ein, die zu sportlich unterwegs sind. Dabei stehen ihnen unterschiedliche Gerätschaften zur Verfügung.
Die Radarfalle ist die bekannteste Methode, auch bekannt als klassischer Blitzer. Diese Methode arbeitet mit dem Dopplereffekt. Ebenfalls sehr weit verbreitet sind die Lichtschranken, die mit einer Distanzmessung arbeiten, sowie die Induktionsschleifen, die unter anderem vor Ampeln mit Rotblitzern zu finden sind. Neu doch vielen bereits bekannt ist das sogenannte Laserhandmessgerät, mit welchem die Beamten mobile Messungen vornehmen können.
Doch ganz gleich, ob Laser oder Blitzer, die Strafen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung sind dieselben, ganz gleich, ob die Geschwindigkeitsübertretung mit einer Radarfalle, einer Lichtschranke oder einer Induktionsschleife festgestellt wurde.
Toleranzbereich der Blitzer
Die Beamten lassen bei Temposündern keine Toleranz walten. Man könnte beinahe sagen, dass das Bußgeld ab dem ersten Kilometer pro Stunde zu viel fällig wird. Bereits bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von unter 10 km/h wird ein Bußgeld verlangt.
Allerdings kann niemand sagen, ob wirklich ein Schreiben der Polizei kommt, wenn die Falle zugeschnappt ist, und wie hoch das Bußgeld genau ausfallen wird. Denn im Gegensatz zu ihren menschlichen Kollegen verfügen die Geräte zur Messung der Geschwindigkeit über einen Toleranzbereich, der von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt wird.
Mobile Blitzer haben eine höhere Toleranz
Generell kann gesagt werden, dass mobile Blitzer, mit denen aus Fahrzeugen heraus Jagd auf die Temposünder gemacht wird, eine höhere Toleranz aufweisen als stationäre Geräte. So werden bei stationären Geräten drei km/h Toleranz abgezogen, wenn ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit unter 100 km/h geblitzt wird.
Dies ist ausreichend, um über Punkt oder nicht Punkt in Flensburg und über ein Fahrverbot zu entscheiden. Werden Fahrzeuge über 100 km/h geblitzt, werden drei Prozent der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen.
Bei mobilen Blitzern werden sogar 4 bis 5 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h abgezogen, bei mehr als 100 km/h vier bis fünf Prozent der Geschwindigkeit. Zudem ist der Tacho nicht immer genau. Allerdings darf der Tacho nie weniger als die gefahrene Geschwindigkeit anzeigen, fordert der Gesetzgeber. Nach oben allerdings haben die Fahrzeughersteller ein wenig Freiraum, um dem Autofahrer das Gefühl einer höheren Geschwindigkeit zu vermitteln.
Was sagt der Bußgeldkatalog zur Geschwindigkeit?
Zu den häufigsten Unfallursachen gehört überhöhte und nichtangepasste Geschwindigkeit. Die Schäden sind erheblich, auch Schwerverletzte und Verkehrstote sind durch überhöhte Geschwindigkeit zu beklagen.
Aus diesem Grund werden Geschwindigkeitsübertretungen streng geahndet. Wenn man zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, kann teuer werden. Es droht z.T. ein hohes Bußgeld. Die Geschwindigkeit hinterlässt also rasch ihre Spuren im Verkehrsregister in Flensburg.
Bereits bei einer überschrittenen Geschwindigkeit ab 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften und 40 km/h außerhalb der Ortschaften werden Fahrverbote verhängt, was für Berufstätige, die auf ihr Auto angewiesen sind, besonders schmerzlich ist.
Das sagt der Bußgeldkatalog zur Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts, zur Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts und zur Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Autobahn:
Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen mit dem Pkw
Geschwindigkeitsüberschreitung mit Pkw innerorts
Geschwindigkeitsüberschreitung mit Pkw außerorts und auf Autobahnen
11 bis 15 km/h 20 € / /
16 bis 20 km/h 30 € / /
21 bis 25 km/h 70 € 1 /
26 bis 30 km/h 80 € 1 /
31 bis 40 km/h 120 € 1 /
Bußgeldkatalog Geschwindigkeitsüberschreitungen mit dem Lkw
unter 10 km/h 20 € / /
11 bis 15 km/h 30 € / /
16 bis 20 km/h 80 € 1 /
21 bis 25 km/h 95 € 1 /
Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Lkw außerorts und auf Autobahnen
16 bis 20 km/h 70 € 1 /
26 bis 30 km/h 95 € 1 /
31 bis 40 km/h 160 € 2 2 Monate
41 bis 50 km/h 240 € 2 2 Monate
Weitere Geschwindigkeitssünden
Keine Schritt­ge­schwin­digkeit mit Pkw in verkehrs­beruhigter Zone gefahren, Über­schreitung unter 10 km/h 20 € / / /
Unange­passtes Tempo an Bahn­über­gängen, beson­deren örtlichen Verkehrs- und Straßen­ver­hältnissen oder schlechter Sicht 100 € 1 / /
- zu­sätzliche Gefähr­dung 120 € 1 / /
- zu­sätzliche Sach­beschä­digung 145 € 1 / /
Unfall aufgrund nicht ange­passtem Tempo verursacht 35 € / / /
Durch zu hohes Tempo, mangelnde Brems­bereit­schaft oder unge­nügendem Seiten­abstand Kinder, hilfs­be­dürftige oder ältere Menschen gefähr­det 80 € 1 / /
Ohne triftigen Grund zu langsam ge­fahren, so dass eine Behin­derung des reibungs­losen Verkehrs­flusses bestand 20 € / / /
An illegalem Kraft­fahr­zeug­rennen teilge­nommen 400 € 1 1 Monat /
Illegale Kraft­fahr­zeug­rennen orga­nisiert oder veran­staltet 500 € / / /
Illegales Radar­warngerät oder Stör­gerät für Laser betrieben oder mit­geführt, wobei es betriebs­bereit war 75 € 1 / Beschlagnahme des Geräts sowie dessen Vernichtung
Was droht Fahranfängern bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit?
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit führt häufig zu einer Probezeitverlängerung und einem teuren Aufbauseminar
Fahranfänger in der Probezeit sollten bei Geschwindigkeitsüberschreitungen vorsichtig sein. Das Bußgeld der Geschwindigkeitsübertretung, auch wenn sie in der Probezeit geschehen ist, bleibt im Bußgeldbescheid zwar dasselbe wie für andere Autofahrer, doch es drohen noch weitere Konsequenzen.
Lag die überschrittene Geschwindigkeit bei einem Wert, der ein Bußgeld von mindestens 60 Euro sowie einen Punkt im Verkehrsregister in Flensburg nach sich zieht, kann es sehr ärgerlich werden, denn dann ist es nicht mehr nur eine einfache Geschwindigkeitsüberschreitung.
Die Probezeit soll eine Bewährungszeit für den Fahranfänger sein, in der er sich keine Verstöße leisten sollte. Ab einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg hat die Geschwindigkeitsüberschreitung eine Verlängerung der zweijährigen Probezeit um noch einmal zwei Jahre sowie die Anordnung zu einem Aufbauseminar zur Folge.
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung ist indess immer ein A-Verstoß. Jedoch führt er erst ab einer Überschreitung von mindestens 21 km/h zu den Probezeitmaßnahmen.
Wird in der verlängerten Probezeit ein weiterer A-Verstoß begangen wie etwa eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/, folgt die Empfehlung zu einer verkehrspsychologischen Beratung. Bei einem zweiten Verstoß in der bereits verlängerten Probezeit wird die Fahrerlaubnis entzogen.
Wann gilt man als Wiederholungstäter bei einer Geschwindigkeitsübertretung und wie hoch fällt dann die Strafe aus?
Als Wiederholungstäter gelten Fahrer, die 2 mal innerhalb eines Jahres eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr begehen
Auch Autofahrer außerhalb der Probezeit sollten sich vorsehen, nicht mehrmals geblitzt zu werden, um nicht als Wiederholungstäter zu gelten, was die Kosten der Geschwindigkeitsüberschreitung steigen lassen würde. Doch ab wann gilt man als Wiederholungstäter?
Als Wiederholungstäter wird gezählt, wer mindestens zweimal innerhalb eines Jahres mit einer Geschwindigkeit geblitzt wurde, die 26 km/h oder mehr über der Maximalgeschwindigkeit liegt.
Die Folge: Nach dem zweiten Blitzen gibt es ein erhöhtes Bußgeld sowie Fahrverbot für einen Monat.
Ist die überhöhte Geschwindigkeit so hoch gewesen, dass im Bußgeldbescheid ohnehin ein Fahrverbot angekündigt wird, was innerorts mehr als 30 km/h und außerorts mehr als 40 km/h bedeutet, wird dieses Fahrverbot nach dem zweiten Blitzen um einen Monat verlängert.