Source: http://elp.uni-tuebingen.de/studium/studienorganisation/studentensekretariat/zulassungs-und-immatrikulationsordnung-der-universitaet-tuebingen.html
Timestamp: 2017-06-23 06:59:07
Document Index: 50364739

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 63', '§ 11', '§ 19', '§ 21', '§ 26', '§ 60', '§ 31', '§ 1', '§ 59', '§ 6', '§ 11', '§ 60', '§ 61', '§ 3', '§ 6', '§ 15', '§ 7', '§ 14', '§ 61', '§ 60']

Lesefassung Stand 19.07.2016 (die rechtlich verbindliche Fassung finden Sie in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Tübingen)
Aufgrund von § 8 Abs. 5 in Verbindung mit §§ 63 Abs. 2, 60 Abs. 2 Nr. 6 und 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 10 des Landeshochschulgesetzes (LHG) vom 01. Januar 2005 (GBl. S. 1) in der Fassung vom 01. April 2014 (GBl. S. 99), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23. Februar 2016 (GBl. S. 108), hat der Senat der Universität Tübingen am 14. Juli 2016 die nachfolgende Satzung beschlossen.
Zweiter Abschnitt: Mitgliedschaftsverwaltung § 11 Fortsetzung des Studiums (Rückmeldung)
Dritter Abschnitt: Besondere Personengruppen § 19 Gasthörer/innen
§ 21 Studien zur Vorbereitung auf das Studium
Vierter Abschnitt: Inkrafttreten § 26 Inkrafttreten
7. einen zeitlich befristeten Studienaufenthalt für deutsche Studierende unter den Voraussetzungen des § 60 Abs.1 Satz 5 LHG und der vorherigen Zustimmung durch den entsprechenden Fachbereich
8. einen Weiterbildungsstudiengang (§ 31 Abs.1-4 LHG).
(1) Die Universität ist zuständig für die Zulassungs- und Bewerbungsverfahren gemäß § 1 Abs. 2, soweit diese nicht in das zentrale Vergabeverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de) nach Abs. 2 einbezogen sind. Die Studierendenabteilung der Universität erteilt die Zulassung sowie die Immatrikulationszusage für deutsche Staatsangehörige und für ausländische Staatsangehörige oder Staatenlose, die eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung besitzen (so genannte Bildungsinländer). Die Universität Tübingen, Dezernat für Internationale Angelegenheiten, erteilt die Zulassung sowie die Immatrikulationszusage für die sonstigen ausländischen Staatsangehörigen, für Staatsangehörige der anderen EU- Mitgliedsstaaten sowie für ausländische Staatsangehörige im Rahmen der Austausch- und Mobilitätsprogramme. Für die Immatrikulation ist die Studierendenabteilung zuständig. (2) Soweit Studiengänge der Universität Tübingen in das zentrale Vergabeverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung einbezogen sind, unterliegt das Verfahren der Vergabeverordnung Stiftung (VergabeVO Stiftung) und den hierfür maßgeblichen Regelungen der Hochschulvergabeverordnung (HVVO) in der jeweils gültigen Fassung.
(8) Dem Zulassungsantrag zu einem Aufbau- oder Masterstudiengang sind neben dem Bachelorzeugnis ein ‚Transcript of Records‘ oder vergleichbare Unterlagen beizufügen. Die Zulassung zu einem Aufbau- oder Masterstudiengang kann auch beantragt werden, wenn der Bachelorabschluss wegen Fehlens einzelner Prüfungsleistungen noch nicht vorliegt und auf Grund der bisherigen Prüfungsleistungen zu erwarten ist, dass der Bachelorabschluss und die mit ihm zusammenhängenden Maßstäbe nach § 59 LHG rechtzeitig vor Beginn des beantragten Aufbau- oder Masterstudiengangs erfüllt werden. Soweit in die Auswahlentscheidung das Ergebnis des Bachelorabschlusses einbezogen ist, nehmen Bewerberinnen / Bewerber nach Satz 1 am Auswahlverfahren mit einer Durchschnittsnote, die auf Grund bisheriger Prüfungsleistungen ermittelt wird, teil; es obliegt der Bewerberin / dem Bewerber einen Nachweis über die Durchschnittsnote der bisherigen Prüfungsleistungen beizubringen. Das Ergebnis des Bachelorabschlusses bleibt in diesem Fall für die Auswahlentscheidung unbeachtet.“ § 6 Zulassungskommission
(1) Der Antrag auf Beurlaubung soll bei der Universität Tübingen, Studierendenabteilung, während der Rückmeldefrist (§ 11 Abs. 2), unter Angabe des Beurlaubungsgrundes, auf den dafür vorgesehenen Formularen und unter Vorlage der dort genannten Nachweise gestellt werden. Er ist jedoch grundsätzlich spätestens vor Beginn der jeweiligen Vorlesungszeit eines Semesters zu stellen. Bei späterem Eintritt des Beurlaubungsgrundes ist der Antrag unverzüglich nach Eintritt des Ereignisses einzureichen. Beurlaubungen für zurückliegende Semester sind ausgeschlossen. Eine Beurlaubung von Erstimmatrikulierten ist nicht zulässig, es sei denn, es tritt ein unvorhersehbarer Härtefall nach Aufnahme des Studiums ein. Eine Beurlaubung von studierenden Doktoranden und Zeitstudierenden gemäß § 60 Abs. 1 LHG ist nur unter den Voraussetzungen des § 61 Abs. 3 LHG zulässig bzw. sofern die Versagung eine unzumutbare, besondere Härte begründen würde.
(3) Studierende können Schutzzeiten entsprechend § 3 Absatz 1, § 6 Absatz 1 des Mutterschutzgesetzes und Elternzeit entsprechend § 15 Absätze 1 bis 3 des Bundeselterngeld und Elternzeitgesetzes in Anspruch nehmen; hierfür sind sie auf Antrag zu beurlauben. Gleiches gilt für die Zeiten der Pflege einer oder eines nahen Angehörigen im Sinne von § 7 Absatz 3 des Pflegezeitgesetzes, die oder der pflegebedürftig im Sinne der §§ 14 und 15 des Elften Buches Sozialgesetzbuch ist. Nach Sätzen 1 und 2 beurlaubte Studierende sind berechtigt, an Lehrveranstaltungen teilzunehmen, Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen und Hochschuleinrichtungen zu nutzen. Zeiten nach den Sätzen 1 und 2 werden nicht auf die Beurlaubung nach Absatz 1 Satz 2 angerechnet. (4) Eine Beurlaubung wirkt jeweils für das gesamte Semester. Bei Fortwirkung der Gründe über ein Semester hinaus, sind ein neuer Antrag und in der Regel ein neuer Nachweis über den Beurlaubungsgrund erforderlich. Urlaubssemester gelten nicht als Fachsemester. Die Beurlaubung wird in der Studierendendatenbank, dem Datenkontrollblatt sowie auf den Semesterbescheinigungen vermerkt. Beurlaubte Studierende nehmen an der Selbstverwaltung der Universität nicht teil. Sie sind nicht berechtigt, an Lehrveranstaltungen teilzunehmen, Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen und Universitätseinrichtungen zu nutzen, ausgenommen die bibliothekarischen Einrichtungen und die Einrichtungen des Rechenzentrums. § 61 Abs. 3 LHG bleibt unberührt. Anderweitige Regelungen in Kooperationsvereinbarungen bleiben unberührt.
Studierende des Leibniz-Kollegs Tübingen können sich gemäß § 60 Abs.1 Satz 6 LHG an der Universität Tübingen immatrikulieren. Zur Einschreibung muss die Studierendenbescheinigung des Leibniz-Kollegs im Original vorgelegt werden. Sie werden befristet für zwei Semester eingeschrieben; sie sind nicht wahlberechtigt und nicht wählbar sowie nicht berechtigt, einen Hochschulabschluss zu erwerben; ansonsten haben sie die Rechte und Pflichten Studierender. Innerhalb des Vorbereitungsstudiums erworbene Studien- und Prüfungsleistungen werden bei einem späteren Studium anerkannt, wenn die fachliche Gleichwertigkeit gegeben ist.
Diese Satzung tritt am Tage nach der Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Tübingen in Kraft. Die Zulassungs- und Immatrikulationsordnung vom 09.06.2011 (Amtliche Bekanntmachungen Nr. 8/2011, S. 314), geändert durch die Erste Änderungssatzung vom 08.03.2012 (Amtliche Bekanntmachungen Nr. 3/2012, S. 71) und durch die Zweite Änderungssatzung vom 10.04.2014 (Amtliche Bekanntmachungen Nr. 3/2014, S. 43), tritt zugleich außer Kraft.
Tübingen, den 23.03.2015
Professor Dr. Bernd Engler RektorKontakt Studierendensekretariat Wilhelmstraße 11 - Erdgeschoss 72074 Tübingen