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Timestamp: 2018-06-20 12:25:59
Document Index: 76453111

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 57', 'Art. 1', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 58', 'Art. 30']

Hydrogeologie / Grundwasser > Informationen der Bundes (BAFU) - PDF
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1 Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Hydrologie Hydrogeologie / Grundwasser > Informationen der Bundes (BAFU) Ronald Kozel, Stephanie Zimmermann, Michael Sinreich BAFU, Sektion Hydrogeologische Grundlagen Kantonsgeologenkonferenz Zug 2014
2 Themen - Einführung - Stand Bearbeitung Po Trede Fracking in der Schweiz - Reporting NAQUA Was geschieht mit den Grundwasserdaten? - Hydrogeologische Rauminformationen - Infos Gewässerschutz 2
3 Grundwasser am BAFU Gesetzl. Grundlagen, Aufgaben LGeolV, Art. 3, 5, 6, 7, 16 Daten und Informationen von nationalem Interesse über Vorkommen und Beschaffenheit von Grundwassergebieten; Beratung, Forschung GSchG, Art. 57 Erhebungen von gesamtschweizerischem Interesse über die hydrologischen Verhältnisse sowie die Wasserqualität GSchG / GSchV Beurteilung Wasserqualität und Handlungsbedarf Zuständigkeit am BAFU Sektion Hydrogeologische Grundlagen (Abt. Hydrologie) u.a. Fachstelle des Bundes für die hydrogeologischen Aufgaben der Landesgeologie Sektion Wasserqualität (Abt. Wasser) GSchG / GschV Planerischer Grundwasserschutz Sektion Gewässerschutz (Abt. Wasser) 3
4 Kurzinformationen Abt. Hydrologie Neues Hydrologisches Jahrbuch der Schweiz Abfluss, Wasserstand und Wasserqualität der Schweizer Gewässer Neue Datenbank für NAQUA-Daten Wasserwirtschaftliches Informationssystem Kisters (WISKI) ist am BAFU operationell 4
5 Postulat Nationalrätin Aline Trede Fracking in der Schweiz (eingereichter Text) Um dem Risiko des Fracking in der Schweiz und auch in den umliegenden Ländern vorzubeugen, wird der Bundesrat beauftragt, in einem oder mehreren Berichten: 1. explizit die Haltung des Bundesrates gegenüber Fracking in der Schweiz festzuhalten; 2. gesicherte Erkenntnisse zur Umweltverträglichkeit des Fracking auszuweisen; 3. detailliert darzulegen, welche Gesetzesgrundlagen geschaffen werden müssten, um die Exploration und Gewinnung von Schiefergas - unter Zuhilfenahme welcher Technik auch immer - einem zehnjährigen Moratorium zu unterstellen; 4. die Möglichkeiten aufzuzeigen, welche die Schweiz hat, um sich bei den an die Schweiz grenzenden Ländern für ein Fracking-Verbot oder ein Fracking-Moratorium einzusetzen. 5
6 Po Trede Fracking in der Schweiz Begründung Fracking (Aufbrechen von Gesteinsschichten für die Gasförderung), deutsch auch hydraulische Frakturierung, wird in den umliegenden Ländern der Schweiz vermehrt zum Thema. In der Bodenseeregion sind bereits Projekte geplant. Es ist bis heute nicht erwiesen, dass Fracking umweltverträglich und nicht gesundheitsschädigend ist. Im Gegenteil: Es besteht erwiesenermassen die Gefahr der Grundwasserverschmutzung durch die eingespülte Stützmittelflüssigkeit. Zudem wird das tiefe Grundwasser durch Fracking direkt belastet. In der Schweiz haben bereits die Kantone Waadt und Freiburg ein Verbot verhängt, Solothurn und Thurgau haben sich offiziell kritisch gegenüber Fracking geäussert. Die bestehenden Verbote haben keinen Zeithorizont und können schnell von Regierung und/oder Parlament aufgehoben werden. Ein Moratorium von zehn Jahren würde somit die Gefahr für die Schweizer Bevölkerung eindämmen. Frankreich hat bereits ein Fracking-Verbot ausgesprochen. Präsident Hollande hat die Diskussion jedoch wieder neu lanciert. 6
7 Po Trede Fracking in der Schweiz Stellungnahme des Bundesrates vom Fracking ist eine seit Jahrzehnten bei der Ausbeutung von Erdöl- und Gasvorkommen oder bei Geothermieprojekten angewandte Technologie. In der Schweiz liegt gemäss geltender Rechtslage die Kompetenz zur Regelung der Nutzungsberechtigung für Bodenschätze bei den Kantonen. Wie bereits in der Stellungnahme des Bundesrates zur Motion Reimann Lukas ( ) erwähnt, verlangt das schweizerische Umweltrecht bei allen Tiefenbohrungen umfassende Massnahmen, um das Risiko für die Umwelt auf ein vertretbares Niveau zu reduzieren. Der Bundesrat anerkennt jedoch den Bedarf nach einer vertieften Auseinandersetzung mit der Fracking- Technologie. Er ist daher bereit, den Prüfauftrag entgegenzunehmen und seine Haltung gegenüber einem allfälligen Moratorium zur Schiefergasförderung bzw. zur Fracking-Technologie gemäss Antwort zur Motion Reimann Lukas ausführlicher darzulegen. Antrag des Bundesrates vom Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates. 7
8 Ziele der Arbeiten Chancen und Risiken der hydraulischen Frakturierung technisch fundiert und basierend auf aktuellem Kenntnisstand aufzeigen Teilweise sehr emotionale Diskussion versachlichen ( informierter Diskurs) Entscheidungshilfe für Kantone schaffen Bericht in Erfüllung des Postulats Trede vom 19. März
9 Bearbeitung Po Trede: Themenfelder Bearbeitung (FF BAFU) von sechs Themenfeldern im Zusammenhang mit dem Einsatz der Fracking-Technologie bei unkonventionellen KW und in der Tiefengeothermie: Themenfeld 1: Themenfeld 2: Themenfeld 3: Themenfeld 4: Themenfeld 5: Themenfeld 6: Technik (FF Teilbericht: BFE) Theoretische geologische Potenziale (FF Teilbericht: swisstopo) Schnittstellen zu bestehenden Strategien des Bundes: Klimapolitik, Strategie Nachhaltige Entwicklung, Energiestrategie 2050 (FF Teilbericht: BAFU/BFE) Regulatorische Rahmenbedingungen (FF Teilbericht: BAFU/ARE) Umweltaspekte und Risiken für die menschliche Gesundheit (Koordination: econcept; Teilnahme AG: BÄ, Kantone, SED, EGK, PSI) Ökonomische und gesellschaftliche Aspekte (Koordination: econcept; Teilnahme AG: BÄ, Eawag, Stiftung Risikodialog, SCCER, Seco) 9
10 Stand Projekt / Arbeitsphasen Stand der Arbeit Phase I: Vorbereitung Phase II: Bearbeitung Themenfelder / Arbeitsgruppen Phase III: Synthese März Mai 2014 Mai Oktober 2014 Oktober 2014 März 2015 Themenfelder 5-6 (Arbeitsgruppen) Themenfelder 1-4 (Berichte) 10
11 Stand Projekt / Arbeitsschritte und Terminplanung Abgestimmter Entwurf Hintergrundbericht und Postulatsbericht: März 2015 Ämterkonsultation Definitiver Bericht und Postulatsbericht: Sommer 2015 Fracking in der Schweiz. Bericht in Erfüllung des Postulats Trede vom 19. März
12 Reporting NAQUA Was geschieht mit den Grundwasserdaten? Andere Bundesämter Berichte/Publikationen NAQUA-Vertragspartner Reguläre Datenlieferungen Ingenieurbüros, Forschung Diverse Datenlieferungen auf Anfrage Drought.ch, WSL Intern BAFU Berichte/Publikationen Vorträge Internet International Forschung Europäische Umweltagentur, EUA International Atomic Energy Agency IAEA (GNIR, GNIP) International Groundwater Resources Assessment Centre IGRAC > NAQUA-Chemiedaten in neue DB migriert > Chemiedaten 2013 (550 Mst., >100 Parameter, 1-4x pro Jahr) & kontinuierliche Daten (100 Mst., 4 Parameter, 10min-Werte) 12
13 Reporting NAQUA Publikationen Grundwasser NAQUA-Bericht Dokumentation und Analyse von Zustand und Entwicklung der GW-Qualität und -Quantität Publikumsbroschüre Zusammenfassung des NAQUA-Berichts mit grund- und trinkwasserschutzrelevanter Bedeutung Hydrologische Jahrbuch Überblick über Wasserhaushalt der CH Diverse Publikationen Aqua & Gas Environ. Earth Sciences Aquaviva etc. 13
14 Reporting NAQUA Publikationen Umwelt Umwelt Schweiz 2013 Überblick über Zustand und Entwicklung der Umwelt Magazin Umwelt 2/2014 Stickstoff Schwerpunktthema 4 x pro Jahr Nitrat im Grundwasser Reihe Umwelt-Zustand Klimaänderung in der CH Indikatoren zu Ursachen, Auswirkungen, Massnahmen Entwicklung GW-Temperatur 14
15 Reporting NAQUA Internet Grundwasserquantität 3-Monats-Ganglinien 15
16 Reporting NAQUA Internet Grundwasserqualität Ergebnisse Pilotstudien und Rountinemonitoring (1 x pro Jahr) 16
17 Produkte NAQUA andere Bundesämter > Bundesamt für Statistik > Bundesamt für Landwirtschaft Taschenstatistik Umwelt CH-Landwirtschaft Agrarbericht Agrarumweltindikatoren 2012 Stickstoff und Wasser > Bundesamt für Gesundheit WHO-Protokoll Wasser u. Gesundheit > Bundesamt für Raumentwicklung/ Bundesamt für Statistik Jahresbericht 2013 Umweltradioaktivität & Strahlendosen Cercle Indicateurs Nachhaltigkeitsindikatoren 17
18 EIONET - Umweltberichterstattung International European Environment Information and Observation Network Ziel/Zweck Aufarbeiten & zur Verfügung stellen von objektiven Informationen zu Zustand & Entwicklung der Umwelt Grundlage für politische Entscheidung(-sträger) Information der interessierten Öffentlichkeit Produkte EUA online: Water Data Center EUA Umweltberichte: The European Environment, State & Outlook (SOER) Synthesenberichte, alle 5 Jahre Themenspezifische Publikationen Z.B. Hazardous substances in Europe's fresh and marine waters 18
19 EU EIONET European Environment Information and Observation Network EUA online 19
20 EU EIONET European Environment Information and Observation Network Themenspezifische Publikationen Technical report on hazardous substances in Europe s fresh and marine waters > 60 Substanzen (PSM, VOC, Schwermetalle) 20
21 Hydrogeologische Rauminformationen Hydrogeologische Karten 1: Grundwasservorkommen - Vulnerabilität der Grundwasservorkommen map.geo.admin.ch Hydrogeologische Karten 1: (HyGeo100) 21
22 Hydrogeologische Karten 1: Hydrogeologische Raumdatenproduktion und -haltung BAFU Swisstopo SGTK 22
23 Hydrogeologische Karten 1: Bearbeitungsstand gedruckte Karte Bearbeitungsstand digitale Karte 23
24 Hydrogeologische Karten 1: Blatt Basel (gedruckt und digital) Ende
25 Hydrogeologische Karten 1: GIS-Datensatz NW-Schweiz Ende
26 Umsetzung GeoIG Bundesgesetz über Geoinformation (GeoIG) GeoIG und Verordnungen seit 2008 in Kraft GeoIG Art. 1 Zweck: Dieses Gesetz bezweckt, dass Geodaten über das Gebiet der Schweizerischen Eidgenossenschaft den Behörden von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Wissenschaft für eine breite Nutzung, nachhaltig, aktuell, rasch, einfach, in der erforderlichen Qualität und zu angemessenen Kosten zur Verfügung stehen. Ca. 180 Geobasisdatensätze, wovon ca. 85 in Verantwortung des BAFU ~35% Zuständige Stelle ~15% Fachstelle des Bundes, Datensatz in Bundesverantwortung ~50% Fachstelle des Bundes, Datensatz in kantonaler Verantwortung FIG Gewässer & Wasser: 20 Geobasisdatensätze / 32 Sammlungseinträge 26
27 Umsetzung GeoIG SubFIG Grundwasser Erarbeitung von zweckmässigen und praxistauglichen Datenmodellen zu den Geobasisdatensätzen 27
28 Umsetzung GeoIG SubFIG Grundwasser Geobasisdatenkatalog (Anhang 1, GeoIV) 28
29 Georeferenzdaten ÖREB Kataster Zugangsberechtigungsstufe Download-Dienst Identifikator Umsetzung GeoIG SubFIG Grundwasser Geobasisdatenkatalog (Anhang 1, GeoIV) Bezeichnung Rechtsgrundlage Zuständige Stelle (SR Art. 8 Abs. 1) [Fachstelle des Bundes] Inventar Trinkwasserversorgung in Notlagen Inventar über Grundwasservorkommen und Wasserversorgungsanlagen Grundwasseraustritte, -fassungen und -anreicherungsanlagen SR Art. 8 Kantone [BAFU] SR Art. 58 Kantone [BAFU] SR Art. 30 Kantone [BAFU] C 66 A X 139 A X
30 Umsetzung GeoIG SubFIG Grundwasser Geobasisdatenkataloge Themenbausteine 30
31 Umsetzung GeoIG SubFIG Grundwasser 31
32 Grundwasserkörper 124 Grundwasserkörper für die Schweiz Grundlage für die europäische Berichterstattung EUA 32
33 Grundwasserkörper 124 Grundwasserkörper für die Schweiz Information und Datenlieferung an die kantonalen Grundwasserfachstellen GIS-Datensatz verfügbar: 33
34 Infos der neuen Sektion Gewässerschutz Reorganisation der Abteilung Wasser => zwei neue Sektionen: Gewässerschutz (inkl. planerischer Grundwasserschutz) Wasserqualität (inkl. Grundwasserqualität) Vorgesehene Verordnungsänderung bezüglich Karst: Ziele: Karst-spezifische Grundwasserschutzzonen mit entsprechenden Anforderungen für den Vollzug. Stand: Gespräche mit KVU, Anhörung GSchV voraussichtlich Ende 2014 Das Projekt Wasserressourcen Planung und Bewirtschaftung wurde gestartet. 3 Module: Publikationen: Situationsanalyse-Wasserbilanz Wasserressourcen- Bewirtschaftungsplanung Umgang mit Ausnahmesituationen Genaue Ausgestaltung des Endproduktes noch offen, z.b. Grundlagenbericht Grundlagen für die Wasserversorgung Broschüre Sichere Wasserversorgung
35 Weitere Informationen 35
WQM Wasserqualitätsmodul
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung WQM Wasserqualitätsmodul WISKI-Schweiz Nutzerkonferenz Abteilung Hydrologie Sektion Hydrogeologische