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Timestamp: 2017-02-24 15:13:21
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Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

Gamlich – WikiLegia
Gamlich
NAME: Name: Gamlich Walter Dr.
Geburtsdatum: 13.07.1957
Geburtsort: Sterbedatum: Gericht: [[]]
Fruehere Gerichte: Kurzbeschreibung: Adresse: Telefonnummer: Faxnummer: Besondere Faelle: [[]]
1 Verfahrensstatus
2 Bevorzugte Bereiche
6 Erste Instanz
7 Zweite Instanz
8 ein weiterer Bericht aus 2007
Verfahrensstatus rechtskräftig verurteilt
Bevorzugte Bereiche Anschrift: Lainzer Str. 75
A-1130 Wien/Österreich
Hat ca. 2000 einen Bürger mutmasslich betrogen, indem er ihm einen Notariatsakt - noch ungebunden und ungeheftet - unterfertigen liess, diesen Notariatsakt jedoch veränderte, indem er der unterschriebenen letzten Seite vorne andere Seiten hinzufügte, wo der Bürger angeblich zugestimmt hat, dass er einem Rechtsanwalt ATS 2.Mio für Leistungen schulde. Tatsächlich hat der Rechtsanwalt, nämlich Dr. Heinz Robathin lediglich ein paar wertlose Telefonate getätigt und nicht einmal die Klage eingebracht hat, für die er beauftragt war. Dr. Gamlich sass mit Dr. Robathin im Herbst 2005 in U-Haft, nachdem ihm vorgeworfen wurde, sich am Vermögen einer Person, für die er Sachwalter war, ungerechtfertigt bereichtert zu haben.
Bei den Ermittlungen kamen weitere Straftaten ans Tageslicht - siehe Zeitungsausschnitte unten.
Besonderheiten Dr. Gamlich war vor seiner selbständigen Tätigkeit als Notar bei Notar Dr. Karl Hofer beschäftigt.
Vater: Dr. Franz Gamlich, ehemaliger
Direktor der Weltreiseorganisation
Waggon-Lifts-Cook
16.6.1913, Reichenberg/Böhmen
+ 26.5.1997, Wien/Österreich
zuletzt wohnh. Streichergasse 6
A-1030 Wien/Österreich
Bernhard Gamlich
2.1.1986 Wien/Österreich
Lukas Gamlich
21.07.1987 Wien/Österreich
Clemens Gamlich
29.07.1991 Wien/Österreich
Carolina Gamlich
01.08.1997 Wien/Österreich
Geschwister: Mag. Elisabeth Gamlich
Pharma-Referentin
18.1.1950 Wien/Österreich
Hetzgasse 23
Mag. Hans Gamlich
15.8.1952 Wien/Österreich
Kegelgasse 4
Hans Gamlich ist ein prominenter (und rechtskräftig wegen Wiederbetätigung verurteilter) Neonazi. Er nahm als einer von nur vier österreichischen Delegierten an der berüchtigten, von Präsident Ahmadi-Nejad initiierten Teheraner Konferenz der Holocaust-Leugner teil. Auf der Anklagebank der Strafjustiz zu sitzen, ist in dieser Familie also keineswegs unüblich!
Links: Der komplette Stammbaum der Gamlichs
Hans Gamlich als Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage
Hans Gamlichs Verurteilung in der Darstellung seiner Gesinnungsfreunde
Hans Gamlich in Teheran (siehe Seite 4-5, "Der Wissenschaft verpflichtet")
Faelle Weitere Fälle Erste Instanz Gamlich wurde zunächst vom Schreibtisch seiner Kanzlei weg verhaftet und saß rund eineinhalb Monate in U-Haft. Wegen Verdunklungsgefahr durfte er in den ersten Tagen keinerlei Besuche empfangen, und auch für den Rest seiner Haftzeit wurde es selbst seiner Familie nur gestattet, 15 Minuten pro Woche bei ihm zu verbringen.
Seine Verurteilung in 1. Instanz:
"Die reine Geldgier" 10.03.2007 | SN
Suspendierter Notar in Wien teilbedingt verurteilt
Wien (SN, APA). "Das war reine Geldgier, er hat seine Funktion schamlos ausgenutzt!" Deutliche Worte fand am
Freitag die Wiener  Staatsanwältin Gabriele Mucha für einen von seiner Standesvertretung suspendierten Wiener
Notar, der vom Gericht wegen schweren Betrugs, Veruntreuung und Missbrauchs der Amtsgewalt zu zweieinhalb Jahren
teilbedingter Haft (davon zehn Monate unbedingt) verurteilt wurde. Er meldete Rechtsmittel an. Nun droht dem
50-jährigen Notar der Amtsverlust.
Der Notar war Sachwalter eines 89-jährigen Mannes, der im Sommer 2005 starb. Der Angeklagte ließ sich bei der
Abwicklung der   Verlassenschaft auch zum Gerichtskommissär machen. Bei der Wohnungsbegehung entdeckte er laut
Anklage vier Sparbücher, fand das Losungswort und bat einen Freund, die Sparbücher über 173.000 Euro aufzulösen.
Dies misslang. Bei einer Hausdurchsuchung fand man im Schreibtisch des Notars auch Schmuck einer Verstorbenen,
für die er Sachwalter gewesen war.
Zweite Instanz Seine Verurteilung in 2. Instanz (rechtskräftig):
Die Presse: (in bemerkenswertem Gleichklang der Formulierung mit den SN, siehe oben)
"Aus reiner Gier" zugegriffen
18.12.2007 | BENEDIKT KOMMENDA (Die Presse)
Notar als Betrüger: Ein Wiener Jurist hat sein Amt als Gerichtskommissär missbraucht, indem er Sparbücher eines Verstorbenen an sich
genommen hat. Der OGH erhöhte die Strafe dafür und für versuchten Betrug auf drei Jahre.
WIEN. „Schwarze Schafe“ können einem nicht nur, wie seit voriger Woche heftig diskutiert, im weißen Ärztemantel begegnen, sondern auch
im feinen Tuch. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hatte sich kürzlich mit dem seltenen Fall eines straffällig gewordenen Notars zu beschäftigen.
Weil sich der Mann „aus reiner Gier“ an Vermögenswerten von Personen vergriffen hatte, für die er als Sachwalter fungiert hatte, und dabei
seine Vertrauensposition missbraucht hatte, erhöhte der Gerichtshof die Strafe auf drei Jahre Haft (davon zwei bedingt nachgesehen).
In erster Instanz war der Jurist vom Schöffengericht zu zweieinhalb Jahren Gefängnis (20 Monate bedingt) verurteilt worden.
Nach dem Tod eines seiner Schützlinge fungierte Walter G. als Gerichtskommissär in der Verlassenschaft. Dass er als Sachwalter davon
eigentlich ausgeschlossen sein sollte, kümmerte ihn zunächst nicht. Erst als er sich gegen die Bestrafung wegen Amtsmissbrauchs wehren
wollte – in der Funktion als Gerichtskommissär gilt der Notar als Beamter im Sinn des Strafgesetzbuchs –, berief er sich auf die seiner
Ansicht nach absolute Nichtigkeit seiner Bestellung. Die freilich war kraft Gesetzes erfolgt, und es wäre an G. gelegen, bei Gericht auf
den Ausschlussgrund hinzuweisen.
Stattdessen aber nahm er vier Sparbücher im Wert von insgesamt 173.557,49 Euro an sich und enthielt sie der Verlassenschaft vor (in einem
anderen Fall eignete er sich Schmuckstücke an, die ihm als Sachwalter anvertraut worden waren). Über eine Kette von Helfern sollte, davon
war das Schöffengericht überzeugt, das Geld abgehoben werden. „Wenn du zum Realisieren der Sparbücher die Unterschrift brauchst, dann siehst
du auf dem Erlagschein, wie sie aussieht“, sagte G. zu einem Konspiranten.
Zum Realisieren kam es allerdings nie, wobei der OGH nicht der Argumentation des Angeklagten folgen wollte, es hätte sich um einen „absolut
untauglichen“ und damit straflosen Versuch gehandelt. Der Sachwalterschaft unterworfen, hätte der frühere Eigentümer der Sparbücher rechtens
gar nicht abheben können; für einen unbefangenen Beobachter, auf den es bei der Abgrenzung zwischen straflosem und strafbarem Versuch ankommt,
musste das Vorhaben aber nicht völlig aussichtslos erscheinen – immerhin hätte sich ja zum Beispiel ein Bankangestellter irren können.
Wehr- und hilflose Opfer
Also hat G. neben dem Verbrechen des Amtsmissbrauchs und dem Vergehen der Veruntreuung auch versuchten schweren Betrug zu verantworten.
Der OGH gab der Berufung der Staatsanwaltschaft Folge, die für eine höhere Strafe eingetreten war. Als erschwerend wertete der Gerichtshof
unter anderem: dass G. bei seinen Taten die Wehr- und Hilflosigkeit der Besachwalterten ausnützte, dass er sich aus reiner Gier an deren
Vermögenswerten vergriff und dass er seine Vertrauensposition als vom Gericht bestellter Sachwalter missbrauchte. „Dass dieser besondere
Vertrauensbruch nicht im Katalog der gesetzlichen Erschwerungsgründe enthalten ist, schadet nicht, handelt es sich diesbezüglich doch nur
um eine demonstrative Aufzählung“, so der OGH (14 Os 80/07g).
Trotz des bisher ordentlichen Lebenswandels des G., des bloßen Versuchscharakters eines Teils der Delikte, und obwohl G. den Schaden
wiedergutmachte, kam für den OGH eine vollständige bedingte Nachsicht der Strafe nicht in Frage. G.s Amt als Notar erlischt damit.
ein weiterer Bericht aus 2007 Notar: Betrug oder Schlamperei?
Ein Wiener Notar ist im Straflandesgericht wegen versuchten schweren Betrugs, Veruntreuung und Missbrauchs der Amtsgewalt zu 2,5 Jahren Haft, davon 10 Monate unbedingt, verurteilt worden. Sollte das Urteil in Rechtskraft erwachsen - Verteidiger Elmar Kresbach kündigte Rechtsmittel an -, kann sich der 50-jährige Jurist nach Verbüßung seiner Strafe nach einem neuen Job umsehen.
Amtsverlust bei Verurteilung
Die Notariatsordnung sieht nämlich ex lege den Amtsverlust vor, wenn ein Notar von einem inländischen Gericht wegen einer mit Vorsatz begangener strafbarer Handlung zu mehr als einem Jahr Haft verurteilt worden ist.
Dubiose Vorgänge nach Erbschaftssache
Der Notar war von seiner Standesvertretung suspendiert worden, nachdem dubiose Vorgänge im Zusammenhang mit dem Ableben eines 89-jährigen Mannes ruchbar wurden, zu dessen Sachwalter der 50-Jährige im Februar 2005 bestellt worden war. Staatsanwältin Gabriele Mucha legte ihm nun im Grauen Haus zur Last, versucht zu haben, sich an dessen Vermögen zu bereichern: Es war reine Geldgier!
Als der 89-Jährige im Sommer 2005 starb, hatte sich der Notar zunächst bei der Abwicklung der Verlassenschaft auch zum Gerichtskommissär machen lassen und eine so genannte Todesfallaufnahme erstellt, was auf Grund von möglichen Interessenskollisionen an sich den Standesregeln widerspricht.
Das sei ihm nicht bewusst gewesen, machte der Mann vor dem Schöffensenat (Vorsitz: Roland Weber) geltend. Er sei einem Rechtsirrtum aufgesessen.
Weitaus schwerwiegender waren allerdings die Vorwürfe, die daran anknüpften. Der Angeklagte hatte bei der Wohnungsbegehung vier Sparbücher des Verstorbenen entdeckt und diesen Fund ganz einfach verschwiegen. Vielmehr bediente er sich eines langjährigen Freundes, den er mit den Sparbüchern, dem stets gleich lautenden Losungswort Paris, das er inzwischen herausbekommen hatte, und einer nachträglich gefälschten Vollmacht des 89-Jährigen ausstattete.
Damit und mit einem Lichtbildausweis des Toten sollte der Freund auf der Bank die Sparbücher mit einer Gesamteinlage von 173.000 Euro auflösen, was jedoch misslang.
Geldgier oder nur schlechte Optik?
Die Optik sei zwar nicht ideal, aber ein Tatplan ist nur mit bösem Willen ableitbar, hielt Verteidiger Elmar Kresbach der Anklage entgegen. Der Notar behauptete, er sei an dem Baren gar nicht interessiert gewesen. Er habe seinen Freund als Boten benutzt und auf die Bank geschickt, wo man ihm ein Anderskonto benennen hätte sollen, auf das er die ansehnliche Summe selbstverständlich überwiesen hätte.
Die Staatsanwältin belächelte diese Verantwortung und geißelte den Juristen verbal: Er hat seine Funktion schamlos ausgenutzt! Dies zeige ein zweiter, von der Anklage mitumfasster Fall: Bei einer Haudurchsuchung im Büro des Notars fand sich in einer Schreibtischschublade eine Schatulle mit einem Ring und zwei Halsketten. Der Schmuck gehörte einer ebenfalls bereits verstorbenen Frau, die der Mann als Sachwalter betreut hatte.
Nur "vergessen"
Natürlich habe er sich den Schmuck nicht unter den Nagel gerissen, versicherte der Angeklagte. Er habe diesen in der Schublade vergessen. Außerdem sei das Ganze einem Schätzgutachten zufolge nur 234 Euro Wert. Wie könne man da nur auf die Idee kommen, dass er bereit sei, dafür seinen Job aufs Spiel zu setzen, fragte der 50-Jährige.
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