Source: https://gesetze-in-app.de/HGB/87a
Timestamp: 2019-05-20 18:22:05
Document Index: 189664912

Matched Legal Cases: ['§ 87', 'BGH', '§ 87', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 87', 'BGH', '§ 92', 'BGH', '§ 87', 'BGH', '§ 92', '§ 92', 'BGH', '§ 87', '§ 92', '§ 93', '§ 87', 'BGH', 'BGH', '§ 88', '§ 242', 'BGH', '§ 87', '§ 87', '§ 92', 'BGH', '§ 87', 'BGH', '§ 92', 'BGH', '§ 87', 'BGH', '§92', '§ 92', 'BGH', '§ 87', '§ 5', '§ 87', 'BGH', 'BGH', '§ 87', 'BGH', 'BGH', '§ 87', 'BGH', 'BGH', '§ 87', 'BGH', 'BGH', '§ 87', '§ 87', '§ 87', 'BGH', '§ 87', 'BGH', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', 'BGH', '§ 87', '§ 87', 'BGH']

§ 87a HGB:
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2013, Az. VII ZR 228/12 13	d)	Die tatrichterliche Auslegung der im Emissions-Dienstleistungsvertrag vom 15. März 2004 getroffenen Regelungen seitens des Berufungsgerichts, wonach etwaige Rückzahlungsansprüche nach § 87a Abs.3 HGB nicht ausgeschlossen sind, ist revisionsrechtlich nur beschränkt überprüfbar (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 2008 - VIII ZR 170/07, BGHZ 178, 307 Rn. 12 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.4.2005, Az. VIII ZR 237/04 Nach der Vorschrift des § 87a Abs.3 HGB, die auch für den Versicherungsvertreter gilt (BGH, Urteil vom 19. November 1982 -1 ZR 125/80, VersR 1983, 371 unter I 2 a; Senatsurteil vom 21. März 2001 - VIII ZR 149/99, VersR 2001, 760 unter II 2 c; MünchKommHGB/von Hoyningen-Huene, § 92 Rdnr. 25 m.w.Nachw.),
BGH, URTEIL vom 3.4.2005, Az. VIII ZR 237/04 Die Nichtausführung (Stornierung) des Vertrages ist vielmehr schon dann von dem Versicherungsunternehmen nicht zu vertreten (§ 87a Abs.3 Satz 2 HGB), wenn es notleidende Verträge in dem gebotenen Umfang 'nachbearbeitet' hat (BGH, Urteil vom 19. November 1982 aaO unter I 2 b; Urteil vom 12. November 1987 -1 ZR 3/86, NJW-RR 1988, 546 unter II 1; vgl. auch Senatsurteil vom 21. März 2001 aaO; von Hoyningen-Huene aaO, § 92 Rdnr. 28; Löwisch aaO, § 92 Rdnr. 17, jew.
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. VIII ZR 310/09 17	Dabei bedarf die in Rechtsprechung und Literatur umstrittene, vom Berufungsgericht ebenfalls offen gelassene Frage, ob § 87a Abs.3 HGB auch auf den Versicherungsmakler entsprechend anzuwenden ist, wenn dieser im Einzelfall genauso schutzwürdig ist wie ein Versicherungsvertreter (so OLG Hamm, Urteil vom 21. Januar 1999 - 18 U 109/98, BeckRS 2005, 08775 unter I 2 b; OLG Hamm, NJW-RR 1997, 1482, 1483; OLG Hamm, NJW-RR 1994, 1306 f.; OLG Saarbrücken, OLGR 1997, 334, 335 f.; Emde, aaO, § 92 Rn. 19), oder ob eine solche Analogie schon mangels einer planwidrigen Gesetzeslücke nicht möglich ist (OLG Frankfurt am Main, OLGR 1997, 133 f.; KG, Urteil vom 14. Januar 1999 - 10 U 7263/97, juris Rn. 7; AG München, VersR 2005, 1688; Baumbach/Hopt, aaO, § 93 Rn. 7; MünchKommHGB/von Hoyningen-Huene, 2. Aufl., § 87a Rn. 5; in diesem Sinne auch BGH, Urteil vom 13. Juni 1951 - II ZR 107/50, BGHZ 2, 281, 283 f.; RGZ 95, 134, 137 mwN, jeweils zu § 88 HGB aF) und sich lediglich im Einzelfall aus Treu und Glauben (§ 242 BGB) oder einer hieran orientierten Auslegung des Vertrages zwischen dem Versi-
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. VIII ZR 310/09 Zwar wird sowohl in der Rechtsprechung als auch in der Literatur vertreten, dass es bei der Stornogefahrmitteilung auf deren Zugang ankommt, damit die Voraussetzungen des § 87a Abs.3 Satz 2 HGB erfüllt sind und die für den Versicherer günstige Folge des Entfallens des Provisionsanspruchs eintritt (OLG Köln, aaO; Löwisch, aaO Rn. 21; Emde, aaO, § 87a Rn. 78 und § 92 Rn. 18; vgl. auch OLG Brandenburg, aaO Rn. 32; OLG Karlsruhe, aaO; jeweils zur Darlegungsund Beweislast hinsichtlich der Rechtzeitigkeit des Zugangs der Stornogefahrmitteilung).
BGH, URTEIL vom 3.4.2005, Az. VIII ZR 279/04 Nach der Vorschrift des § 87a Abs.3 HGB, die auch für den Versicherungsvertreter gilt (BGH, Urteil vom 19. November 1982 -1 ZR 125/80, VersR 1983, 371 unter I 2 a; Senatsurteil vom 21. März 2001 - VIII ZR 149/99, VersR 2001, 760 unter II 2 c; Münch-KommHGB/von Hoyningen-Huene, § 92 Rdnr. 25 m.w.Nachw.),
BGH, URTEIL vom 3.4.2005, Az. VIII ZR 279/04 Die Nichtausführung (Stornierung) des Vertrages ist vielmehr schon dann von dem Versicherungsunternehmen nicht zu vertreten (§ 87a Abs.3 Satz 2 HGB), wenn es notleidende Verträge in dem gebotenen Umfang 'nachbearbeitet' hat (BGH, Urteil vom 19. November 1982 aaO unter I 2 b; Urteil vom 12. November 1987 -1 ZR 3/86, NJW-RR 1988, 546 unter II 1; vgl. auch Senatsurteil vom 21. März 2001 aaO; von Hoyningen-Huene aaO §92 Rdnr. 28; Löwisch aaO § 92 Rdnr. 17, jew.
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2015, Az. VII ZB 36/14 Eine Berücksichtigung von Provisionsrückforderungsansprüchen des Unternehmers nach § 87a Abs. 2 HGB kann bei der Ermittlung der nach § 5 Abs.3 Satz 1 ArbGG maßgebenden durchschnittlichen monatlichen Vergütung des Handelsvertreters allein dann in Betracht kommen, wenn die dem Handelsvertreter in den letzten sechs Monaten vor Beendigung des Vertragsverhältnisses entstandenen Provisionsansprüche infolge von Vertragsstornierungen nachträglich wieder entfallen und vom Unternehmer nach § 87a Abs. 2 HGB zurückgefordert werden können (vgl. BGH, Urteil vom 9. Dezember 1963 -VII ZR 113/62, NJW 1964, 497,498).
BGH, Urteil , Az. Eine analoge Anwendung des § 87a HGB, wonach der Handelsvertreter seine Provision auch bei Nichtausführung eines von ihm vermittelten Geschäfts erhält, wenn dem Geschäftsherrn die Durchführung des Geschäftes zuzu demuten ist oder er die Unmöglichkeit der Durchführung zu vortreten hat, kommt bei der Beurteilung eines Makleranspruchs nach der Rechtsprechung dos Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs (vgl. RGZ 95, 134, 136; BGHZ 2, 281), von der abzugehen der erkennende Senat keine Veranlassung sieht, nicht in Betracht.
BGH, URTEIL vom 3.2.2008, Az. VIII ZR 31/07 b)	Unternehmer im Sinne des § 87a Abs.3 HGB ist im Verhältnis zu einem Untervertreter nicht der Hauptvertreter, sondern dessen Auftraggeber (Fortführung von BGHZ91, 370 ff.).
BGH, URTEIL vom 3.2.2008, Az. VIII ZR 31/07 Im Hinblick auf das Entstehen des Provisionsanspruchs hat der Bundesgerichtshof bereits entschieden, dass im Falle einer Untervertretung der Auftraggeber des Hauptvertreters Unternehmer im Sinne des § 87a Abs. 1 HGB ist (BGHZ 91, 370, 374).
BGH, URTEIL vom 3.2.2008, Az. VIII ZR 31/07 Die Insolvenz des Unternehmers fällt nach einhelliger Auffassung in die Risikosphäre des Unternehmers und führt damit, wenn die Nichtausführung des Geschäfts hierauf beruht, grundsätzlich nicht zu dem Wegfall des Provisionsanspruchs nach § 87a Abs.3 Satz 2 HGB (Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn/Löwisch, aaO; Staub/Brüggemann, aaO, Rdnr. 31; Baumbach/Hopt, aaO; MünchKommHGB/ v.Hoyningen-Huene, aaO, Rdnr. 54).
LAG Hamm, Urteil vom 2.10.2009, Az. 14 Sa 1690/08 Die bloße Zahlungsverweigerung begründet allein nicht die Feststellung, dass der Dritte im Sinne des § 87a Abs. 2 HGB nicht leistet; vielmehr sind diese Fälle ausschließlich nach § 87a Abs.3 HGB zu lösen (vgl. BGH, 19. November 1982, I ZR 125/80, DB 1983, 2135; 21. März 2001, XII ZR 149/99, NJW 2001, 2333; 25.Mai 2005, XII ZR 279/04, NJW-RR 2005, 1194).
LAG Hamm, Urteil vom 2.10.2009, Az. 14 Sa 1690/08 56(2) Ein Versicherungsunternehmen hat allgemein die Nichtausführung des Vertrags gemäß § 87a Abs.3 S. 2 HGB nur dann nicht zu vertreten, wenn es seiner Pflicht zur Nachbearbeitung bei Verzug oder Vertragsunwilligkeit des Versicherungsnehmers ordnungsgemäß nachkommt (vgl. BGH, 19. November 1982, a.a.O.; 25. Mai 2005, a.a.O.).
LAG Hamm, Urteil vom 2.10.2009, Az. 14 Sa 1690/08 § 87a Abs.3 HGB ist zwingend, der Ausschluss einer im Einzelfall objektiv gebotenen und zu demutbaren Nachbearbeitung daher unwirksam (vgl. Baumbach/Hopt, a.a.O., § 87a HGB Rn. 33; Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn/Löwisch, a.a.O., § 87a HGB Rn. 24; a. A. ErfK/Schaub/Oetker, a.a.O., § 87a HGB Rn. 10).
LG Bielefeld, vom 3.10.2011, Az. 16 O 189/10 Dabei waren dem Handelsvertreter bei der Angabe der Gründe wenigstens stichwortartig diejenigen Tatsachen und Tatsachenzusammenhänge mitzuteilen, die er für eine erste Einschätzung, ob etwa ein Vertretenmüssen des Unternehmers und damit ein Anspruch aus § 87a Abs.3 HGB überhaupt in Betracht kommt, unbedingt benötigt (BGH, NJW 2001, 2335; OLG Bamberg a.a.O.).
OLG Nürnberg, vom 5.0.2011, Az. 12 U 744/10 Diese ergibt sich in erster Linie aus der zwischen ihnen getroffenen Provisionsvereinbarung und aus den zwingenden gesetzlichen Regelungen (§ 87a Abs. 2 bis 4 HGB) sowie, soweit eine besondere Vereinbarung nicht getroffen wurde, aus den dispositiven gesetzlichen Vorschriften (§§ 87, 87a Abs. 1 HGB) (BGH, Urteil vom 21.03.2001 - VIII ZR 149/99, NJW 2001, 2333).