Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/vermoegensverwaltende-gesellschaft
Timestamp: 2019-11-17 23:28:04
Document Index: 314662599

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 13', '§ 1', '§ 7', '§ 8']

vermögensverwaltende Gesellschaft | Rechtslupe
Schlagwort: vermögensverwaltende Gesellschaft
Bei einer rein ver­mö­gens­ver­wal­ten­den GmbH im Grün­dungs­sta­di­um besteht vor ihrer Ein­tra­gung ins Han­dels­re­gis­ter kei­ne Gewer­be­steu­er­pflicht. Nach § 2 Abs. 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er zunächst nur der ste­hen­de Gewer­be­be­trieb (§ 1 Gewer­be­­steu­er-Durch­­­füh­­rungs­­­ver­­or­d­­nung). Nach stän­di­ger Recht­spre­chung beginnt des­halb die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be erst, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen
Für den Erwerb eines Anteils an einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft besteht kei­ne Schen­kungsteu­er­ver­güns­ti­gung nach § 13a ErbStG. Der Schen­kungsteu­er unter­liegt als Schen­kung unter Leben­den (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG) jede frei­ge­bi­ge Zuwen­dung unter Leben­den, soweit der Bedach­te durch sie auf Kos­ten des Zuwen­den­den berei­chert wird (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG; vgl. auch §
Über­trägt ein gewerb­lich täti­ger Gesell­schaf­ter einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft (sog. Zebra­ge­sell­schaft) ein Wirt­schafts­gut sei­nes Betriebs­ver­mö­gens in das Gesamt­hands­ver­mö­gen der ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft, führt dies steu­er­lich nicht zur Auf­de­ckung der stil­len Reser­ven bei dem Gesell­schaf­ter, soweit die­ser an der Zebra­ge­sell­schaft betrieb­lich betei­ligt ist. Stil­le Reser­ven sind auf­zu­de­cken, wenn ein Besteue­rungs­tat­be­stand erfüllt wird .
Schuld­zin­sen kön­nen auch dann als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft vom ein­brin­gen­den Gesell­schaf­ter ein ursprüng­lich pri­vat ver­an­lass­tes Dar­le­hen als Gegen­leis­tung für das von ihm ein­ge­brach­te Grund­stück über­nimmt. Die Schuld­über­nah­me führt bei der Gesell­schaft zu Anschaf­fungs­kos­ten. In hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall grün­de­ten Ehe­leu­te eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR),
Eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Kapi­tal­ge­sell­schaft kann ein Finanz­un­ter­neh­men im Sin­ne des § 8b Abs. 7 Satz 2 KStG sein. Von der Absicht, kurz­fris­tig einen Eigen­han­dels­er­folg zu erzie­len, ist bei Streu­be­sitz­ak­ti­en regel­mä­ßig aus­zu­ge­hen, wenn die Kapi­tal­ge­sell­schaft die Akti­en im Umlauf­ver­mö­gen erfasst. Will die Kapi­tal­ge­sell­schaft die Besteue­rung ver­mei­den, trägt sie die Fest­stel­lungs­last dafür, dass die­se Buchung