Source: http://weilheim-schongau.de/Inhalt/Stichworte_A_Z/_Sg_21/Startseite_Jugendamt/Praevention_und_Familie/Kommunale_Jugendarbeit/erw._FZ/Bundeskinderschutzgesetz.asp
Timestamp: 2018-01-18 17:31:37
Document Index: 246722686

Matched Legal Cases: ['§ 72', '§72', '§ 72', '§ 72', '§ 72', '§ 72', '§ 72', '§ 72', '§ 12']

Landratsamt Weilheim-Schongau - Bundeskinderschutzgesetz
Stichworte A-Z » _Sg_21 » Startseite_Jugendamt » Praevention_und_Familie » Kommunale_Jugendarbeit » erw._FZ » Bundeskinderschutzgesetz
Amt für Jugend und Familie - Sachgebiet 21-
Umsetzung des § 72a SGB VIII - Bundeskinderschutzgesetz/erweitertes Führungszeugnis
Zum 01. Januar 2012 ist das neue Bundeskinderschutzgestz (BKiSchG) in Kraft getreten. Es zielt darauf ab, bestehende Lücken im Kinderschutz zu schließen, sowohl Prävention als auch Intervention weiterzuentwickeln, sowie alle Personen, die sich zum Wohlergehen von Kindern engagieren, zu stärken.
Eine wesentliche Neuerung der gesetzlichen Regelung bezieht sich auf den Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen in der Kinder- und Jugendhilfe und damit auch Jugendarbeit (siehe §72a SGB VIII). Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Täter/innen unbemerkt im Feld der Jugendarbeit tätig werden und sexuelle Gewalt ausüben. Dabei geht es nicht um einen "Generalverdacht" gegen die in der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Personen, deren Engagement essentiell für die Kinder- und Jugendhilfe und daher nicht hoch genüg zu schätzen ist. Vielmehr soll mit der Neuregelung des § 72a SGB VIII ein Anstoß gegeben werden zu einem neuen Verständnis von präventivem Kinder- und Jugendschutz und zur Entwicklung eines allgemein akzeptierten und durch geeignete sonstige Maßnahmen flankierten Präventionskonzeptes verstanden werden.
Für hauptamtlich und ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendhilfe gilt nach dem Grundgedanken des § 72a SGB VIII (persönliche Eignung) die Prüfung der persönlichen Eignung bei der Wahrnehmung der Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe u.a. durch die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses (erw. FZ). Dieses gibt auch Auskunft über die Verurteilungen von Sexualstraftaten, die im untersten Strafbereich liegen.
Um die Regelungen und Umsetzung des § 72a SGB VIII zu verstehen und anwenden zu können, sind einige Hintergründe und Zusammenhänge wichtig zu wissen. Dazu soll die Informationsbroschüre BKiSchG (siehe rechte Spalte) dienen, die sich insbesondere auf ehrenamtlich Tätige (§ 72 a Abs. 3 und 4 SGB VIII) bezieht. In der rechten Spalte finden Sie außerdem alle Formulare, die Sie für die Umsetzung des § 72a SGB VIII benötigen.
Email: a.seif@lra-wm.bayern.de
Unterlagen Bundeskinderschutzgesetz
Prüfschema Notwendigkeit erw. FZ
Bestätigung zur Beantragung eines erw. FZ
Prüfschema zur Überprüfung des erw. FZ
Formblattbescheinigung der Gemeinde
Informationsbroschüre BKiSchG
Gesetzesauszug § 72a SGB VIII
Vereinbarung Weilheim-Schongau
Merkblatt Gebührenbefreiung nach § 12 JVKostO
Handlungsempfehlung Landesjugendhilfeausschuss 12.03.2013