Source: https://www.dtad.de/details/Softwareprogrammierung_und_beratung_30169_Hannover-14090140_3
Timestamp: 2019-05-24 04:49:25
Document Index: 341558253

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 134']

Ausschreibung - Softwareprogrammierung und -beratung in Hannover (ID:14090140)
> DTAD-ID: 14090140
Weiterentwicklung und Pflege des Fachverfahrens EUREKA-WINSOLVENZ
Gegenstand der Vergabe ist die Weiterentwicklung und Pflege (inkl. Support) der Justizfachanwendung EUREKA-WINSOLVENZ zur Unterstützung des Geschäftsbetriebs der Amtsgerichte (Insolvenzgerichte) für 2 Jahre mit einer zweimaligen jeweils einjährigen Verlängerungsoption.
Das Fachverfahren EuWin wurde im Auftrag der Länder Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt als Client-Server-System entwickelt und dient der automationsgestützten Bearbeitung von Insolvenzverfahren seit dem 1.1.1999.
In der EuWin-Fachgruppe wird die Softwareentwicklung und -pflege koordiniert. Hierbei werden die Belange der am Entwicklungsverbund beteiligten Länder berücksichtigt und der Einsatz der Programmierkapazitäten geplant. Die Leitung der EuWin-Fachgruppe ist mit besonderen Kompetenzen ausgestattet. Sie nimmt die Planung und Steuerung im Rahmen der Pflege und Weiterentwicklung sowie des Einsatzes des Programms EuWin wahr, nimmt an den Sitzungen des EuWin-Lenkungskreis teil und schlägt dem Lenkungskreis die Freigabe und Abnahme von Programmen und Programmversionen vor.
Niedersächsische Justizministerium, Am Waterlooplatz 1, 30169 Hannover. Die Leistung ist an Standorten der niedersächsischen Justiz und bundesweit zu erbringen.
223026-2018
2018/S 098-223026
Wert ohne MwSt. 800.000,00 EUR
KHG 1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
K 1.1 Angaben zur Konstellation der Leistungserbringung (Unterauftragsvergabe).
K 1.2 Keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
K 1.3 Keine fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
K 1.4 Kein Verstoß nach § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG).
K 1.5 Kein Verstoß nach § 98c Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG).
K 1.6 Kein Verstoß nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG).
K 1.7 Selbstreinigung und Verfristung (ggf.).
Die Mindestanforderungen zu K 1.1 bis K 1.6 müssen erfüllt sein bzw. es muss eine Selbstreinigung oder Verfristung feststellbar sein. Im Übrigen gelten die Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen.
Alle geforderten Erklärungen liegen – ggf. nach einer etwaigen Nachforderung – vor.
KHG 2: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
K 2.1 Darstellung der Ausstattung des Unternehmens;
K 2.2 Erklärung zum durchschnittlichen (auftragsspezifischer) Netto-Jahresumsätze der letzten 3 Jahre;
K 2.3 Erklärung zur Anzahl an festangestellten Mitarbeitern im Unternehmen;
K 2.4 Erklärung zum Versicherungsnachweis.
Im Übrigen gelten die Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen.
K 2.1 Darstellung der Ausstattung des Unternehmens.
K 2.2 Durchschnittlicher auftragsspezifischer Nettojahresumsatz im Bereich „Softwareentwicklung im Bereich Fachanwendung für deutschsprachige Justiz“ i. H. v. 150 000 EUR innerhalb der letzten 3 Jahre.
K 2.3 Erklärung zur Anzahl an festangestellten aus dem auftragsspezifischen Leistungsbereich „Softwareentwicklung und -pflege“ im Unternehmen beträgt mindestens 5.
K 2.4 Es wird erklärt, dass das Unternehmen über eine gültige Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung verfügt, die eine Deckungssumme je Versicherungsfall von mindestens 1 000 000 EUR pauschal für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden absichert. Alternativ ist der Erklärung zu entnehmen, dass die Bereitschaft vorliegt, für den Fall des beabsichtigten Zuschlags eine Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung entsprechend des vorbezeichneten Umfangs abzuschließen.
KHG 3: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
K 3.1 Bereitschaft zur förmlichen Verpflichtung nichtbeamter Personen gem. dem Gesetz über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz (VerpflG));
K 3.2 Mindestanforderungen zum Referenzprojekt – Typ 1;
K 3.3 – K 3.7 Weitere Anforderungen zum Referenzprojek – Typ 1;
K 3.8 Mindestanforderungen zum Referenzprojekt – Typ 2;
K 3.9 Mindestanforderungen zum Referenzprojekt – Typ 3;
K 3.10 Mindestanforderungen zum Referenzprojekt – Typ 4;
K 3.11 Mindestanforderungen zum Referenzprojekt – Typ 5;
K 3.12 Weiteres Referenzprojekt – Typ 6.
K 3.1 Bereitschaft zur förmlichen Verpflichtung nichtbeamter Personen gem. dem Gesetz über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz (VerpflG)):
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, nur Personal anzubieten und einzusetzen, das auf Anforderung des Auftraggebers bereit ist, sich nach Verpflichtungsgesetz vom Auftraggeber verpflichten zu lassen.
K 3.2 Angabe von Referenzprojekt (Typ 1) – Softwareentwicklung und -pflege im Bereich gerichtliches Fachverfahren/streitige Verfahren.
Das in Erklärung dargestellte Referenzprojekt ist gleichwertig zum ausgeschriebenen Auftragsgegenstand entsprechend der nachfolgend bezeichneten Anforderungen.
Das Referenzprojekt hat die „Softwareentwicklung und -pflege im Bereich gerichtliches Fachverfahren/streitige Verfahren“ zum Gegenstand / Das Referenzprojekt umfasst einen Projektzeitraum von mindestens 12 Monaten / Das Projektvolumen umfasst mindestens 500 Personentage / Produktiv im Einsatz im Bereich deutschsprachigen Justiz / Das Vertragsende der Referenzprojekte ist nicht älter als 3 Jahre, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung des hiesigen Vergabeverfahrens.
K 3.8 Angabe von Referenzprojekt (Typ 2) – Softwareentwicklung und -pflege im Bereich „Visual Basics for Application“.
Das Referenzprojekt hat Softwareentwicklung und -pflege im Bereich „Visual Basics for Application“ als eingesetzte „Programmier-/Scriptsprache/Framework“ zum Gegenstand / Das Referenzprojekt umfasst einen Projektzeitraum von mindestens 6 Monaten / Das Projektvolumen umfasst mindestens 50 Personentage / Das Vertragsende der Referenzprojekte ist nicht älter als 3 Jahre, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung des hiesigen Vergabeverfahrens.
K 3.9 Angabe von Referenzprojekt (Typ 3) – Softwareentwicklung und -pflege im Bereich „.NET“.
Das Referenzprojekt hat Leistungen im Bereich „.NET“ als eingesetzte „Programmier-/Scriptsprache/Framework“ zum Gegenstand / Das Referenzprojekt umfasst einen Projektzeitraum von mindestens 6 Monaten / Das Projektvolumen umfasst mindestens 50 Personentage / Das Vertragsende der Referenzprojekte ist nicht älter als 3 Jahre, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung des hiesigen Vergabeverfahrens.
K 3.10 Angabe von Referenzprojekt (Typ 4) – Softwareentwicklung und -pflege im Bereich „XML/XSLT“.
Das Referenzprojekt hat Leistungen im Bereich „XML/XSLT“ als eingesetzte „Programmier-/Scriptsprache/Framework“ zum Gegenstand. Das Referenzprojekt umfasst einen Projektzeitraum von mindestens 6 Monaten / Das Projektvolumen umfasst mindestens 50 Personentage / Das Vertragsende der Referenzprojekte ist nicht älter als 3 Jahre, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung des hiesigen Vergabeverfahrens.
K 3.11 Angabe von Referenzprojekt (Typ 5) – Softwareentwicklung und -pflege im Bereich „Datenbankentwicklung sowie -programmierung für MS SQL und MS Access“.
Das Referenzprojekt hat Leistungen im Bereich „Datenbankentwicklung sowie -programmierung für MS SQL und MS Access“ zum Gegenstand / Das Referenzprojekt umfasst einen Projektzeitraum von mindestens 6 Monaten / Das Projektvolumen umfasst mindestens 50 Personentage / Das Vertragsende der Referenzprojekte ist nicht älter als 3 Jahre, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung des hiesigen Vergabeverfahrens.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXQ6YDBY0XJ
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXQ6YDBY0XJ
Der Zeitraum der Leistungserbringung umfasst 24 Kalendermonate ab Zuschlagserteilung. Darüber hinaus besteht für den Auftraggeber optional die Möglichkeit, den Vertrag durch einseitige schriftliche Erklärung um zweimal 12 Monate zu verlängern.
Für jeden Teilnahmeantrag werden Eignungspunkte wie folgt ermittelt:
Für Bewertungskriterien können entweder 0 oder 10 Punkte erworben werden (vgl. Spalte „Skala“ in der Anlage A2 „Bewertungsmatrix für die Eignung“) / Bewertungskriterien mit 0-oder-10-Punkte-Skala / Sofern der Bewerber ein Bewertungskriterium mit „Ja“ und ohne Einschränkungen beantwortet, erhält er für dieses Bewertungskriterium 10 Punkte. / Sofern der Bewerber ein Bewertungskriterium gar nicht, mit „Nein“ oder mit Einschränkungen beantwortet, erhält er für dieses Bewertungskriterium 0 Punkte.
Alle für Bewertungskriterien erzielten Werte werden addiert. Die Summe aller Werte der Bewertungskriterien ergibt die „Eignungspunkte“.
Anhand der Eignungspunkte wird – soweit notwendig – eine Rangfolge unter den geeigneten Bewerbern ermittelt.
Für alle Bewerber, die nach den Prüfschritten formal korrekte Teilnahmeanträge fristgerecht eingereicht haben, welche insbesondere alle Mindeststandards erfüllen, wird die Eignung positiv festgestellt.
Sofern danach mehr als drei erfolgreiche Teilnahmeanträge vorliegen, werden die drei Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die bezüglich der erreichten Eignungspunkte in der Rangfolge die Ränge 1 bis 3 belegen. Bei Punktgleichheit erfolgt die Auswahl ergänzend nach einem Auslosungsverfahren.
Diejenigen Bewerber, deren Teilnahmeanträge entweder aus formalen Gründen nicht berücksichtigt werden können bzw. bei denen die Erfüllung der Anforderung an die Eignung nicht festgestellt werden kann oder die bei vorliegender Erfüllung der Eignungsanforderungen bezüglich der Eignungspunkte keinen der Ränge 1 bis 3 belegen, werden vom Auftraggeber zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbes über die Nichtberücksichtigung ihres Teilnahmeantrags unter Angabe von Gründen informiert.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15.10.2018
Zum Ende der hier gegenständlichen Rahmenvereinbarung.
Es gelten die Bestimmungen der Vergabeunterlagen (abrufbar unter http://vergabe.niedersachsen.de), insbesondere der Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Teil A).
Ergänzend einzureichen ist die „Erklärung Einwilligung in die Speicherung personenbezogener Daten“.
Ergänzend einzureichen ist die „Einwilligung in die Datenübermittlung und -speicherung“.
Bitte beachten Sie insbesondere die dortigen Vorgaben zu Form und Frist für die Einreichung eines Teilnahmeantrags gemäß den Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Teil A).
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YDBY0XJ
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB (Vertragsschluss nach Ablauf einer Wartefrist) bleibt unberührt;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe oder gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;