Source: https://www.findbuch.at/de/faqs.html
Timestamp: 2018-10-15 14:33:38
Document Index: 132931904

Matched Legal Cases: ['BGE', '§ 1', '§ 9', '§ 8', '§ 9', '§ 9']

FAQs - Findbuch
Welche rechtlichen Grundlagen gibt es für die Veröffentlichung des Findbuches?
Welche Informationen sind im Findbuch enthalten?
Wie viele Datensätze enthält das Findbuch?
Welche Aktenbestände enthält das Findbuch?
Woher stammen die Daten für das Findbuch und wie wurden sie bearbeitet?
Voraussetzung für die Nutzung/Registrierung
Welche Voraussetzungen gibt es zur Nutzung des Findbuches?
Wie lange dauert die Zusendung der Daten zum Login nach der Registrierung?
Kann ich mich gleichzeitig auf zwei Computern einloggen?
Informationen zu Akten und Archiven
Wie bestelle ich den in der Detailansicht aufscheinenden Akt?
Ist zu jedem Datensatz ein Akt vorhanden?
Was besagt die Signatur zu einem Akt?
Ist ein Akt immer im regional zuständigen Archiv zu finden?
Was bedeutet die Auskunft des Archivs "Akt in Verstoß" oder "Akt liegt nicht ein"?
Was bedeutet der Vermerk "ABGETRETEN" auf den Vermögensanmeldungen?
Warum finde ich keinen Datensatz?
Informationen zu den Adressbüchern und Amtskalendern
Wieso finde ich die genannte Adresse nicht im Stadtplan?
Zu einem gesuchten Namen ist die angegebene Adresse nicht richtig.
Wo finde ich Lesehilfen zur Fraktur- und Kurrentschrift?
Technische Tipps zur Nutzung der Website
Wie kann ich die Schrift im Findbuch vergrößern?
Gibt es eine Möglichkeit die Bilder im Hintergrund auszublenden?
Erfolgt der Logout-Vorgang automatisch, wenn ich die Website schließe?
Kann ich einen Fehler, der mir im Findbuch auffällt, melden?
Gibt es eine englischsprachige Version vom Findbuch?
Die zentrale Aufgabe des 1995 errichteten Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus ist es, „die besondere Verantwortung Österreichs gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus zum Ausdruck zu bringen“ (§ 1 Abs. 2 Nationalfondsgesetz [NF-G]). Diese Aufgabe erfüllt der Nationalfonds durch das Erbringen materieller Leistungen zum Beispiel in Form von Gestezahlungen und Projektförderungen.
Neben diesen materiellen Leistungen nimmt der Nationalfonds seine besondere Verantwortung auch in Form von immateriellen Leistungen (wie zum Beispiel die Publikation von Lebensgeschichten, das Betreiben der Kunstdatenbank aber auch der Koordinierung der Neugestaltung der Österreichischen Länderausstellung in Auschwitz-Birkenau) wahr. In diesem Sinne schließt der Nationalfonds mit der Veröffentlichung des Online-Findbuches an das Engagement und die Wahrnehmung seiner „besonderen Verantwortung“ gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus und ihren Nachkommen an.
Die Datenanwendung „Online-Findbuch zu NS-Opfern und Österreichischen Entschädigungsmaßnahmen“ (Arbeitstitel) wurde der österreichischen Datenschutzkommission gemeldet und von dieser per 07.03.2011 unter der DVR-Nr. 0851655 registriert. Dem Datenschutzgesetz wurde somit Rechnung getragen.
Im Findbuch finden Sie Daten zu den Aktenbeständen kooperierender Archive, Beschreibungen der Aktenarten, Anregungen zur Recherche, Informationen zur Datenbearbeitung, Adressbücher und Amtskalender, nützliche Links und ein Abkürzungsverzeichnis.
Im Menüpunkt "Profil" finden Sie im Unterpunkt "Inhalt" eine detaillierte Tabelle mit der aktuellen Anzahl der Datensätze und Adressbücher und Amtskalender.
Im Menüpunkt "Profil" finden Sie im Unterpunkt "Inhalt" eine Tabelle mit der aktuellen Übersicht über die Aktenarten. Die Akten beziehen sich auf Vermögensentziehungen, Arisierungen und Verfolgungshandlungen durch das nationalsozialistische Regime (1938 bis 1945) sowie auf Restitutions- und Entschädigungsmaßnahmen in Österreich nach 1945.
Sämtliche in der Datenbank veröffentlichte Daten sind Findmittel aus den kooperierenden Archiven. In den Archiven dienen diese Findmittel zur Auffindung der Akten. Diese sind dort zu amtlichen, persönlichen, publizistischen Zwecken sowie bei berechtigten persönlichen Belangen einsehbar (siehe § 9 Bundesarchivgesetz, sowie die landesspezifischen Archivgesetze und Benutzungsordnungen). Für dieses Archivgut sind die Schutzfristen (siehe § 8 Bundesarchivgesetz, sowie die landesspezifischen Archivgesetze und Benutzungsordnungen) bereits abgelaufen.
Die Findmittel in dem Findbuch werden mit der ausdrücklichen Zustimmung der Akten bewahrenden Archive veröffentlicht.
Die Datensätze im Findbuch erlauben keinen Rückschluss auf die beim Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus und Allgemeinen Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus bearbeiteten Anträge beziehungsweise auf die Antragstellerinnen und Antragsteller.
Die Informationen zur Datenbearbeitung beschreiben die Herkunft der im Findbuch enthaltenen Datensätze und wann und von wem die Verzeichnisse oder Listen erstellt wurden. Zudem geben sie an, ob die Daten vom Archiv übernommen oder von den Historikerinnen und Historikern des Allgemeinen Entschädigungsfonds erfasst, aktualisiert beziehungsweise überarbeitet wurden. Außerdem liefern sie Informationen, wie die Daten für das Findbuch aufbereitet wurden. Die Informationen zur Datenbearbeitung sind über die Detailansicht eines Datensatzes sowie in der jeweiligen Beschreibung der Aktenart abrufbar.
Für die Recherche im personenbezogenen Datenbestand des Findbuches ist aus datenschutzrechtlichen Gründen eine Registrierung erforderlich. Sie können allerdings auch ohne Registrierung innerhalb der Datenbank suchen und erhalten Auskunft über die Anzahl der Treffer. Um die Detailinformationen ansehen zu können, müssen Sie sich registriert und die Datenschutzerklärung angenommen haben. Danach können Sie den gesamten Funktionsumfang des Findbuches, wie zum Beispiel Speichern und Drucken von Suchergebnissen nutzen. Die Suche innerhalb der Adressbücher und Amtskalender ist ohne Registrierung möglich.
Der Nationalfonds ist durch die Meldung der Datenanwendung beim Datenverarbeitungsregister (DVR-Nr. 0851655) gemäß Datenschutzgesetz 2000 berechtigt, personenbezogene Daten in automatisierter Form zu speichern. Der dem Datenschutzgesetz zugrunde liegende besondere Schutz der persönlichen Daten der Benutzerinnen und Benutzer wird durch technische und organisatorische Vorkehrungen sichergestellt, eine Weitergabe der Registrierungsdaten an Dritte ist ausgeschlossen. Durch das Zustellen der Zugangsdaten wird die Registrierung bewilligt.
Die Registrierung für die Nutzung des Findbuches für Opfer des Nationalsozialismus ist angelehnt an das Ersuchen um die Archivbenutzung der kooperierenden Archive. Aus diesem Grund verlangen wir Angaben zur Person (Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Anschrift, Organisation), zu dem Forschungszweck (siehe unter anderem § 9 Bundesarchivgesetz) sowie die Kopie eines gültigen, amtlichen Lichtbildausweises (zum Beispiel Reisepass, Personalausweis, Führerschein, Studierendenausweis).
Das ausgefüllte Formular und der Identitätsnachweis können auch per Fax +43 1 408 12 63 500 oder Post (Nationalfonds, Parlament, 1017 Wien) an den Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus gesendet werden.
Institutionen, die das Findbuch für amtliche oder wissenschaftliche Zwecke nutzen wollen, haben die Möglichkeit einer institutionellen Registrierung. Dadurch können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Angabe von persönlichen Daten das Findbuch nutzen. Dazu ist es erforderlich, das Registrierungsformular für Institutionen auszufüllen und die Haftungs- und Datenschutzerklärung von einer vertretungsbefugten Person unterzeichnen zu lassen. Dieses Formular sowie die erforderlichen Nachweise können postalisch oder elektronisch an den Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus der Republik Österreich zurückgesendet werden.
Die E-Mail-Adressen, für die ein Zugang zum Findbuch beantragt wird, werden nach Prüfung der übermittelten Unterlagen vom Findbuch-Team freigeschalten. Die Benutzerinnen und Benutzer erhalten eine Benachrichtigung über die Freischaltung. Um sich im Findbuch anmelden zu können, müssen die Benutzerinnen und Benutzer zunächst ein neues (persönliches) Passwort anfordern. Mit diesem Passwort und der E-Mail-Adresse als Benutzername können sich Benutzerinnen und Benutzer anschließend im Findbuch anmelden.
Da jede Registrierung einzeln bearbeitet wird, kann die Bekanntgabe der Zugangsdaten bis zu zwei Werktage in Anspruch nehmen.
Nein, da der persönliche Login-Vorgang dies nicht möglich macht.
Die Nutzung des Findbuches ist kostenlos. Die Dienstleistungen der Archive können mit Kosten verbunden sein. Informationen dazu finden Sie auf den Websites der kooperierenden Archive.
Eine Einsichtnahme in den gewünschten Akt zu amtlichen, wissenschaftlichen oder publizistischen Zwecken sowie zur Wahrnehmung berechtigter persönlicher Belange ist, soweit die Schutzfrist abgelaufen ist, für jedermann möglich (siehe unter anderem § 9 Bundesarchivgesetz, sowie die landesspezifischen Archivgesetze und Benutzungsordnungen). Die Ausstellung einer Zugangsberechtigung sowie die Ausfolgung der Akten obliegen ausschließlich dem Akten bewahrenden Archiv.
Um Akten zu bestellen, besuchen Sie bitte das in der Detailansicht genannte Archiv. Dafür benötigen Sie den Nachnamen, Vornamen und gegebenenfalls das Geburtsdatum der gesuchten Person sowie die Signatur. Die Kontaktdaten zum jeweiligen Archiv sind den Websites der kooperierenden Archive zu entnehmen. In der Regel erfolgt die Nutzung des Archivgutes durch persönliche Einsichtnahme vor Ort. Schriftliche Anfragen sollten einen vertretbaren Arbeitsaufwand nicht überschreiten. Bitte beachten Sie, dass für Dienstleistungen der Archive (zum Beispiel für die Ausstellung eines Benutzerausweises sowie für Kopieraufträge) Kosten entstehen. Kopieraufträge sind zudem an die konservatorischen Vorschriften des jeweiligen Archivs gebunden.
Ein Datensatz im Findbuch kann auf einen Akt hinweisen, allerdings gibt es auch Datensätze, die lediglich Informationscharakter haben (im Datenfeld "Signatur" ist das mit dem Vermerk "kein Aktenbestand" gekennzeichnet). Das Auffinden eines Datensatzes zu einem Akt ist keine Garantie dafür, dass Sie auch Einblick in den Akt oder eine Kopie desselben erhalten. Die Genehmigung zur Einsichtnahme in Akten, die im Findbuch genannt sind, obliegt ausschließlich dem Akten bewahrenden Archiv.
Im Idealfall sind Aktenbestände bei der Übernahme durch ein Archiv mittels Karteien, Protokollbücher oder andere Hilfsmittel erschlossen, die von der Akten produzierenden Stelle gemeinsam mit den Akten abgegeben werden. Bei Behörden und anderen staatlichen Stellen erhalten die Akten bereits eine eindeutige Registraturnummer (Geschäfts- oder Aktenzahl). Um einen Aktenbestand jedoch für die Nutzung in einem Archiv zugänglich zu machen, wird dieser in der Regel anhand archivalischer Kriterien erschlossen: So können Akten nach äußerlichen (Größe, Umfang, Zustand) sowie inhaltlichen (Betreff, Personen- oder Firmennamen) Merkmalen gemeinsam mit einer Signatur in einem Findmittel verzeichnet werden. Die Signatur besteht aus Ordnungsmerkmalen, wie der Abkürzung für das Land, das Archiv, der Bestandsbezeichnung, der Aktenart und der Aktenzahl.
Auf Grund von Grenzänderungen innerhalb Österreichs zwischen 1938 und 1945 beziehungsweise 1955 (Wien) und durch administrative Veränderungen innerhalb der öffentlichen Behörden, kann sich ein Akt auch in einem anderen Landesarchiv oder im Österreichischen Staatsarchiv befinden.
Diese Formulierungen bedeuten, dass ein Akt derzeit nicht auffindbar ist. Mögliche Ursachen dafür sind, dass der Akt von der zuständigen Behörde nicht an das Archiv abgegeben oder dass der gewünschte Akt innerhalb des Archivs nicht am vorgesehen Platz aufzufinden ist. In solchen Fällen ist eine Abklärung mit dem zuständigen Archivar beziehungsweise der zuständigen Archivarin empfehlenswert.
Dieser Vermerk bedeutet, dass die Vermögensanmeldung von den nationalsozialistischen Behörden an einen anderen Reichsgau (Bundesland) weitergeleitet wurde. Nach 1945 wurden die Vermögensanmeldungen von den Landesarchiven zur Aufbewahrung übernommen. Im Fall des Reichsgaues Niederdonau befinden sich die Vermögensanmeldungen entweder im Niederösterreichischen oder im Burgenländischen Landesarchiv. Weitere Informationen zu den Vermögensanmeldungen finden Sie im Menüpunkt "Aktenarten".
Entweder ist kein Akt vorhanden oder der entsprechende Aktenbestand ist nicht erfasst beziehungsweise im Findbuch noch nicht aufgenommen worden. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, direkt eine Rechercheanfrage an die Archive zu stellen. Bitte bedenken Sie, dass sich die im Findbuch genannten Aktenbestände ausschließlich auf die nationalsozialistischen Vermögensentziehungen (1938 bis 1945) und Entschädigungs- beziehungsweise Rückstellungsangelegenheiten ab 1945 beziehen.
Es kann sich um eine historische Adresse handeln. Zu Adressumbenennungen finden sich manchmal Hinweise auf der jeweiligen Website der Gemeinde.
Abgesehen von Wohnsitzwechsel, Straßenumbenennungen und Grenzänderungen, können die angeführten Daten in Verzeichnissen auch fehlerhaft sein. Zudem besteht die Möglichkeit, dass es sich um ein Eckhaus mit zwei Adressangaben handeln kann.
Weiterführende Informationen zu Fraktur- und Kurrentschrift finden Sie unter anderem bei Wikipedia.
Es gibt die Möglichkeit in der rechten oberen Ecke die Buchstaben zu vergrößern.
Eingeloggte Benutzerinnen und Benutzer können in der oberen rechten Ecke durch einen Mouse-click das Hintergrundbild ausblenden.
Für Korrekturhinweise und Feedback sind wir dankbar. Bitte schreiben Sie uns eine Email mit konkreten Angaben zum fehlerhaften Datensatz an unsere Kontaktadresse.
Es steht eine englischsprachige Version zur Verfügung. Informationen der Detailansicht und Suchergebnisse wurden nicht übersetzt.
Sonderzeichen, wie beispielsweise "á", "š" sind in der einfachen Suche im Gegensatz zur erweiterten Suche nicht notwendig.
Umlaute werden aufgeschlüsselt gesucht, wie zum Beispiel "Müller" auch als "Mueller" oder "Muller".
Sie haben die Möglichkeit in der Suchabfrage Joker zu setzen (Beispiel: "Igna*").
Bei der Suche nach Namen sollte auf später angenommene Nachnamen geachtet werden, da einige Aktenarten nach 1945 entstanden sind.
Bei der Namenssuche sollten keine akademischen oder sonstigen Titel verwendet werden, da diese bei der Erfassung nicht immer berücksichtigt wurden.
Das Suchergebnis bietet zur effizienten und zielgerichteten Anzeige mehrere Sortierungsmöglichkeiten nach individuellen Prioritäten.
In der "Erweiterten Suche" können Sie Ihre Suchkriterien präzisieren beziehungsweise nur exakte Ergebnisse anfordern.
Die Suchergebnisse können in "Mein Findbuch" gespeichert werden. Dort bleiben sie bestehen bis sie von der Anwenderin oder dem Anwender gelöscht werden.
Siehe auch Suchhilfe