Source: http://www.erbschaftsteuerrecht.de/26045.htm
Timestamp: 2019-08-19 05:35:13
Document Index: 232125836

Matched Legal Cases: ['§ 50', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 196', '§ 45', '§ 44']

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 4, Erscheinungstermin: 5. April 2012) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Schuldzinsenabzug nach Schuldbeitritt, ErbStB 2012, 99
GÃ¼nther, Karl-Heinz, GebÃ¤udeeigenschaft eines Verkaufspavillons, ErbStB 2012, 99
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Steuerpflicht von Erstattungszinsen, ErbStB 2012, 99
BFH v. 30.11.2011 - II B 60/11, Schenkung bei Zwischenschaltung eines Dritten, ErbStB 2012, 100
BFH v. 16.11.2011 - I R 31/10, Beginn der Steuerpflicht einer unselbstÃ¤ndigen gemeinnÃ¼tzigen Stiftung, ErbStB 2012, 100-101
BFH v. 14.12.2011 - I R 92/10, Investmentanteile: Negativer Aktiengewinn bei verdeckter Einlage, ErbStB 2012, 101-102
FG Hessen v. 25.10.2011 - 1 K 1507/08, VorbehaltsquotennieÃŸbrauch an KG-Anteil, ErbStB 2012, 103
FG Hessen v. 29.8.2011 - 1 K 3381/03, Einkommensteuererstattung als Schenkung zwischen Ehegatten, ErbStB 2012, 103-105
FG MÃ¼nster v. 17.11.2011 - 2 K 507/07 E, Abzug von dauernden Lasten trotz Verbots nach Â§ 50 Abs. 1 EStG, ErbStB 2012, 105
BGH v. 29.11.2011 - II ZR 306/09, Schenkung atypischer Unterbeteiligungen, ErbStB 2012, 105-107
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Anteilsbegriff i.S.d. Erbschaftsteuerrechts, ErbStB 2012, 107
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Schenkungsteuerliche Auswirkungen von Einlagen und AusschÃ¼ttungen, ErbStB 2012, 107
GÃ¼nther, Karl-Heinz, ErbStR 2011: Ãœberblick Ã¼ber die wichtigsten Neuregelungen, ErbStB 2012, 107
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Familienstiftungen und Nachfolgeregelung, ErbStB 2012, 107-108
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Grundbesitzbewertung bei fehlenden Bodenrichtwerten, ErbStB 2012, 108
Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Wann beginnt die VerjÃ¤hrung bei der Hinterziehung von Erbschaft- und Schenkungsteuer?, ErbStB 2012, 108-113
Die strafrechtliche VerjÃ¤hrung bei Steuerhinterziehungen hÃ¤ngt davon ab, ob es sich um Veranlagungs- oder FÃ¤lligkeitssteuern handelt. Weiter kommt es darauf an, ob die Steuerhinterziehung durch aktives Tun oder durch bloÃŸes Unterlassen begangen wird. Besonderheiten ergeben sich bei der Hinterziehung von Erbschaft- und Schenkungsteuer. Denn hier handelt es sich einerseits um eine Veranlagungssteuer. Andererseits sieht das ErbStG Anzeigepflichten vor. Eine Entscheidung des 1. Strafsenats des BGH gibt hier nun die Richtung fÃ¼r die Praxis vor (BGH v. 25.7.2011 â€“ 1 StR 631/10, AO-StB 2011, 356 = NJW 2011, 3249).
Grootens, Mathias, Ermittlung des Bodenwerts bei der Grundbesitzbewertung, ErbStB 2012, 113-117
Den Bodenrichtwerten kommt bei der Bewertung von GrundstÃ¼cken fÃ¼r Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer eine besondere Bedeutung zu, da sie an vielen Stellen der einzelnen Bewertungsverfahren in die Berechnung einzubeziehen sind und somit das Bewertungsergebnis signifikant beeinflussen. Die Ermittlung des anzusetzenden Bodenrichtwerts durch das Lage-FA muss vom steuerlichen Berater daher mit groÃŸer Sorgfalt Ã¼berwacht werden. Dies gilt umso mehr in den FÃ¤llen, in denen die Finanzverwaltung den Bodenwert aufgrund fehlender Bodenrichtwerte eigenstÃ¤ndig ableitet. In diesem Zusammenhang wird im Fachschrifttum hinsichtlich der fÃ¼r Bewertungsstichtage ab 2007 eingefÃ¼hrten Ableitungsbefugnisse der FinanzbehÃ¶rden erÃ¶rtert, ob eine Ableitung auch dann mÃ¶glich ist, wenn zwar eine Verpflichtung des Gutachterausschusses nach Â§ 196 BauGB zur Ermittlung des Bodenrichtwerts besteht, dieser aber seiner Verpflichtung aus verschiedenen GrÃ¼nden nicht nachkommt. Diese Problematik als auch die Reaktionen des Gesetzgebers â€“ zuletzt i.R.d. BeitrRLUmsG â€“ sind Gegenstand des Beitrags, der dem Leser u.a. auch eine hilfreiche Ãœbersicht zur jeweiligen maÃŸgeblichen Rechtslage an die Hand gibt.
CarlÃ©, Thomas, Die Unterbeteiligung, ErbStB 2012, 117-120
Der Beitrag schlieÃŸt thematisch an den Beitrag zu den GrundsÃ¤tzen, den Formen und der Bestellung einer Unterbeteiligung, ErbStB 2012, 14 (Heft 1/2012), an. Er soll die Schwerpunkte aufzeigen, die es bei der Erstellung eines Vertrags zu beachten gilt. Dies gilt sowohl fÃ¼r die Verzahnung des Vertrags Ã¼ber die Unterbeteiligung mit dem Gesellschaftsvertrag der Gesellschaft, an der die Hauptbeteiligung besteht, als auch fÃ¼r die notwendigen Regelungen im RechtsverhÃ¤ltnis zwischen dem Haupt- und dem Unterbeteiligten. FÃ¼r das letztgenannte VerhÃ¤ltnis gilt es zum einen, die Reichweite der mittelbaren Rechte des Unterbeteiligten an der Hauptbeteiligung zu definieren wie auch das reine Binnenrecht der Unterbeteiligungsgesellschaft.
Bieling, BjÃ¶rn, Die elektronische Kapitalertragsteueranmeldung im Praxiseinsatz, ErbStB 2012, 120-124
Bereits mit dem UnStRefG 2008 (BGBl. I 2007, 1912) wurde die Verpflichtung zur elektronischen Ãœbermittlung der Kapitalertragsteueranmeldung (Â§ 45a Abs. 1 Satz 1 EStG) in das Einkommensteuergesetz eingefÃ¼gt. Im Rahmen des OGAW-IV-UmsG (BGBl. I 2011, 1126) wurde die Kapitalertragsteuerabzugsverpflichtung fÃ¼r bestimmte DividendenertrÃ¤ge von dem Schuldner der KapitalertrÃ¤ge auf die auszahlende Stelle i.S.d. Â§ 44 Abs. 1 Satz 4 Nr. 3 EStG umgestellt (, ErbStB 2011, 82). Diese Kapitalertragsteuer wird auch Dividendenkapitalertragsteuer genannt. Der folgende Beitrag stellt den an die neuen Regelungen angepassten amtlichen Vordruck vor.
Koblenzer, Thomas, Das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz, ErbStB 2012, 124-131
Am 21.9.2011 unterzeichneten die Schweizerische Eidgenossenschaft und die Bundesrepublik Deutschland nach langen kontroversen Diskussionen das â€œAbkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland Ã¼ber Zusammenarbeit in den Bereichen Steuern und Finanzmarktâ€œ. Mit diesem Abkommen soll entspr. dem Wunsch beider Staaten, endgÃ¼ltig der Schlussstrich unter eine nunmehr seit vielen Dekaden wÃ¤hrende Auseinandersetzung gezogen werden, die zuletzt an SchÃ¤rfe bedenklich zunahm und auch zu einem offenkundigen diplomatischen Dissens fÃ¼hrte, vor allem durch die wenig eloquenten Ã„uÃŸerungen des ehemaligen Finanzministers der groÃŸen Koalition, Peer . Der vorliegende Beitrag gibt zunÃ¤chst einen Ãœberblick Ã¼ber die wesentlichen Regelungselemente des Abkommens (Teil I), bevor dann in einem gesonderten Folgebeitrag (Teil II, ErbStB, Heft 5/2012), die durchaus steuerwissenschaftlich spannenden offenen Fragen vor allem im Kontext der Steueramnestiewirkungen des Abkommens beleuchtet werden.