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Timestamp: 2017-10-19 22:01:54
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Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 1', '§ 10', '§ 56', '§ 40', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 1', '§ 10', '§ 56', '§ 40', '§ 4', '§ 3', '§ 10', '§ 3', '§ 4', '§ 10']

Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses vom 05.08.2002
Geschrieben von am 2002-08-07
Niederschrift der Sitzung vom 05.08.2002, 17:00, in Holdorf, Rathaus (Ratssaal)
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung, der anwesenden Ausschussmitglieder, der Beschlussfähigkeit und der Reihenfolge der Tagesordnung
Der Vorsitzende, Ludger Westerhoff, eröffnet um 17.00 Uhr die Sitzung, stellt die ordnungsgemäße Einladung, die anwesenden Ausschussmitglieder, die Beschlussfähigkeit und die Reihenfolge der Tagesordnung fest.
Er begrüßt nach der Sommerpause alle anwesenden Ausschussmitglieder und die Zuhörer recht herzlich.
Die Ausschussmitglieder von Handorff und Echtermann nehmen ab 17.02 Uhr an der Sitzung teil.
Genehmigung der Niederschrift Nr. 02/2002 vom 28.05.2002
Die Niederschrift über die Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses Nr. 02/2002 vom 28.05.2002 wird mit 7 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung genehmigt.
Aufstellung eines Landschaftsrahmenplanes für den Landkreis Vechta
Der Vorsitzende gibt das Wort an Frau Pollmann vom Büro Thalen consult.
Frau Pollmann erläutert den Vorentwurf des Landschaftsrahmenplanes des Landkreises Vechta und teilt mit, dass der Vorentwurf zunächst nur auf Sachfehler zu prüfen ist. Der Landschaftsrahmenplan ist ein Gutachten, welches später als Grundlage zu anderen fachlichen Planungen dient. Frau Pollmann merkt noch an, dass die Daten des Landschaftsrahmenplanes bereits 10 Jahre alt sind. Der Landschaftsplan der Gemeinde Holdorf enthält aktuellere Daten, da dieser zeitgleich mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes erstellt wurde.
In der anschließenden Diskussion bemängelt Herr Hackmann, dass die Bürger und Landwirte im Vorfeld nicht beteiligt werden.
Herr Muhle teilt daraufhin mit, dass die Gemeinde kein richtiges Mitspracherecht hat. Sie darf bei der Planung mitwirken um sachliche Fehler zu vermeiden. Das Büro Thalen hat bereits im Vorfeld die Daten des Landschaftsrahmenplanes mit den Angaben im neu aufgestellten Flächennutzungsplan abgeglichen und die festgestellten Fehler dem Landkreis Vechta mitgeteilt. Herr Muhle schlägt daher vor, diesen Abgleich den Entwurfsunterlagen des Landschaftsrahmenplanes beizufügen und diese Unterlagen dem Landvolk und den betroffenen Landwirten zur Verfügung zu stellen, damit weitere Sachfehler noch korrigiert werden können.
Ausschussmitglied von Handorff schlägt als Beschlussempfehlung vor, den Vorentwurf des Landschaftsrahmenplanes mit dem Flächennutzungsplan und dem Landschaftsplan der Gemeinde Holdorf abzugleichen und dem Landvolk Gelegenheit zur Einsicht und Stellungnahme zu geben.
Der Planungs- und Umweltausschuss gibt einstimmig folgende Beschlussempfehlung:
Der Vorentwurf des Landschaftsrahmenplanes des Landkreises Vechta ist mit dem Flächennutzungsplan und dem Landschaftsplan der Gemeinde Holdorf abzugleichen. Dem Landvolk ist Gelegenheit zur Einsicht und Stellungnahme zu geben.
Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 49 „Industriestraße“
Herr Schweigel berichtet über das stattgefundene Gespräch mit dem Straßenbauamt Osnabrück. Da das Straßenbauamt die östliche Umgehungsstraße später übernehmen soll, hat sie sich gegen die geplante Straßenführung ausgesprochen. In dem Gespräch haben sich aber 2 Alternativen ergeben, die anhand von Plänen vorgestellt werden.
Die Kurve wird beibehalten und die Aufmündung der Straße von Steinfeld wird über ein Kreisverkehr geregelt. Im Bereich der Straße von Handorf-Langenberg wird eine Linksabbiegespur installiert.
Im vorhandenen Wegekreuz wird ein Kreisverkehr angeordnet.
Bezüglich dieser Ausbaumöglichkeiten wurde ein Gespräch mit den Herren Harpenau jun. und sen. geführt. Beide sprachen sich für die 1. Alternative aus, da bei der 2. Alternative die Anbindung von Steinfeld zu dicht an ihr Wohnhaus und an ihren Betrieb herankäme und zudem hofnahe Flächen durchschneiden würde.
Auch das Straßenbauamt Osnabrück wird die 1. Alternative mittragen.
Nach Beratung gibt der Planungs- und Umweltausschuss einstimmig folgende Beschlussempfehlung:
Die 1. Alternative, die Aufmündung der Straße von Steinfeld über ein Kreisverkehr zu regeln und im Bereich der Straße von Handorf-Langenberg eine Linksabbiegespur zu installieren, soll weiter verfolgt werden.
5.1 Abwägung der im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange vorgebrachten Anregungen
Weiter gibt der Planungs- und Umweltausschuss einstimmig folgende Beschlussempfehlung:
Die gem. § 4 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 BauGB vorgebrachten Anregungen sind einzeln zur Kenntnis gebracht, beraten und abgewägt worden. Sie sind Bestandteil der Beschlussempfehlung und waren der Ladung zur Planungs- und Umweltausschuss-Sitzung als Anlagen Nr. 1, 5, 6, 8, 15, 16 und 21 beigefügt.
5.2 Öffentliche Auslegung
Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 49 „Industriestraße“ mit Begründung wird für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt.
Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nr. 28/I „Fallenriede“
6.1 Abwägung der im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange vorgebrachten Anregungen
Herr Schweigel erläutert die einzelnen Änderungen des Bebauungsplanes Nr. 28/I „Fallenriede“ und berichtet über die eingegangenen Anregungen der Träger öffentlicher Belange.
Die gem. § 4 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 BauGB vorgebrachten Anregungen sind einzeln zur Kenntnis gebracht, beraten und abgewägt worden. Sie sind Bestandteil der Beschlussempfehlung und waren der Ladung zur Planungs- und Umweltausschuss-Sitzung als Anlagen Nr. 1, 5, 8, 15, 16 und 24 beigefügt.
6.2 Öffentliche Auslegung
Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 28/I „Fallenriede“ mit Begründung wird für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt.
2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2 „Bahnhof-Nord“
7.1 Prüfung und Abwägung der im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung, der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der öffentlichen Auslegung vorgebrachten Anregungen
Herr Schweigel erläutert die einzelnen Änderungen des Bebauungsplanes Nr. 2 „Bahnhof-Nord“ und teilt dem Ausschuss die eingegangenen Anregungen der Träger öffentlicher Belange mit.
Die gem. § 4 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 und 2 BauGB vorgebrachten Anregungen sind einzeln zur Kenntnis gebracht, beraten und abgewägt worden. Sie sind Bestandteil der Beschlussempfehlung und waren der Ladung zur Planung- und Umweltausschuss-Sitzung als Anlagen Nr. 1, 2, 4, 5, 6, 8, 11, 15, 17 und 21 beigefügt.
7.2 Satzungsbeschluss
Der Planungs- und Umweltausschuss gibt einstimmig folgende Beschlussempfehlung: /br>
Aufgrund des § 1 und des § 10 BauGB sowie der §§ 56, 97 und 98 NBauO und des § 40 NGO wird die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2 „Bahnhof-Nord“ mit Begründung als Satzung beschlossen.
Die Satzungsbeschlüsse zum Ursprungplan und zur 1. Änderung werden aufgehoben.
1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 10 „Am Schützenplatz“
Herr Schweigel erläutert, dass der Bebauungsplan Nr. 10 „Am Schützenplatz“ aufgrund der Neueinbeziehung von Flächen nunmehr als Neuaufstellung weiter verfolgt wird.
Die eingegangenen Anregungen der Träger öffentlicher Belange werden mitgeteilt.
8.1 Abwägung der im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange vorgebrachten Anregungen
Die gem. § 4 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 BauGB vorgebrachten Anregungen sind einzeln zur Kenntnis gebracht, beraten und abgewägt worden. Sie sind Bestandteil der Beschlussempfehlung und waren der Ladung zur Planung- und Umweltausschuss-Sitzung als Anlagen Nr. 1, 4, 8, 15, 16 und 17 beigefügt.
8.2 Öffentliche Auslegung
Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 10 „Am Schützenplatz“ mit Begründung wird für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt.
1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 34 „Siedlung Langenberg“
Herr Schweigel erläutert die einzelnen Änderungen des Bebauungsplanes Nr. 34 „Siedlung Langenberg“ und teilt dem Ausschuss die eingegangenen Anregungen der Träger öffentlicher Belange mit.
9.1 Prüfung und Abwägung der im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung, der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der öffentlichen Auslegung vor-gebrachten Anregungen
Die gem. § 4 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 und 2 BauGB vorgebrachten Anregungen sind einzeln zur Kenntnis gebracht, beraten und abgewägt worden. Sie sind Bestandteil der Beschlussempfehlung und waren der Ladung zur Planung- und Umweltausschuss-Sitzung als Anlagen Nr. 1, 2, 5, 6, 8 und 15 beigefügt.
9.2 Satzungsbeschluss
Aufgrund des § 1 und des § 10 BauGB sowie der §§ 56, 97 und 98 NBauO und des § 40 NGO wird die 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 34 „Siedlung Langenberg“ mit Begründung als Satzung beschlossen.
Der Satzungsbeschluss zum Ursprungplan wird aufgehoben.
1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 39 „Flurweg“
Herr Schweigel erläutert die einzelnen Änderungen des Bebauungsplanes Nr. 39 „Flurweg“. Aufgrund der Vielzahl der Änderungen und insbesondere aufgrund der Abweichungen der Kartengrundlage von der ursprünglich konzipierten Grundstückseinteilung wird der Bebauungsplan nunmehr als Neuaufstellung weiter verfolgt.
Die eingegangenen Anregungen der Träger öffentlicher Belange werden dem Ausschuss mitgeteilt.
10.1 Abwägung der im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange vorgebrachten Anregungen
Die gem. § 4 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 BauGB vorgebrachten Anregungen sind einzeln zur Kenntnis gebracht, beraten und abgewägt worden. Sie sind Bestandteil der Beschlussempfehlung und waren der Ladung zur Planung- und Umweltausschuss-Sitzung als Anlagen Nr. 1, 4, 6, 8, 15 und 16 beigefügt.
10.2 Öffentliche Auslegung
Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 39 „Flurweg“ mit Begründung wird für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt.
Bauanträge und Bauvoranfragen einschl. BImSchG
a) Ausschussmitglied Borgmann informiert sich über das Bauvorhaben der Eheleute Margareta und Karl-Heinz Tegenkamp auf Errichtung eines Fachwerkhauses in Fladderlohausen (lfd. Nr. 65/2002).
Herr Schweigel teilt mit, dass der Landkreis Vechta diesbezüglich prüft, ob ein rechtmäßiger Anspruch besteht, dort ein Wohnhaus zu errichten. Diese Bauvoranfrage wird in der nächsten Verwaltungsausschuss-Sitzung zur Beratung vorgelegt werden.
b) Ausschussmitglied Honkomp stellt fest, dass das Bauvorhaben des Herrn Bahattin Esen (lfd. Nr. 55/2002) bezüglich der Nutzungsänderung einer Garage zum Verkaufs-Stehimbiss bereits mit Datum vom 26.06.2002 genehmigt worden ist. Nach seiner Kenntnis soll das Bauvorhaben vom Landkreis Vechta neu geprüft werden.
Herr Schweigel teilt hierzu mit, dass ihm keine neuen Informationen vorliegen.
c) Ausschussmitglied von Handorff fragt an, ob es zum Bauvorhaben von Herrn Heinz Völkerding neue Sachstände gibt (lfd. Nr. 48/2002).
Herr Muhle verneint dieses, will die Angelegenheit mit dem Landkreis Vechta besprechen und das Ergebnis in der nächsten Verwaltungsausschuss-Sitzung vortragen.
d) Herr Schweigel gibt dem Planungs- und Umweltausschuss das Bauvorhaben der Autobahn Tank- und Rast GmbH u. Co. KG zur Kenntnis. Es ist beabsichtigt, dass vorhandene Motel abzureißen und ein neues moderneres Motel zu errichten. Die Antragsunterlagen sollen voraussichtlich bis Mitte August 2002 eingereicht werden. Das Bauvorhaben wird dann dem Verwaltungsausschuss zur Beratung vorgelegt.
Anfragen gem. § 10 der Geschäftsordnung und Anregungen
a) Ausschussmitglied Trumme teilt in Bezug auf den Wanderweg Holdorf-Damme mit, dass die Absperrbügel zu eng gesetzt wurden. Personen mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer können diese Absperrung nicht passieren.
Dieses wird vom Ausschussmitglied Honkomp unterstützt. Er hat beobachtet, dass die Radfahrer seitlich an den Absperrungen vorbeifahren.
Herr Schweigel teilt mit, dass die Bauabnahme noch nicht erfolgt ist, da noch Mängel zu beseitigen sind. Auch das Problem mit den Absperrbügeln soll dann gelöst werden.
Ausschussmitglied von Handorff fragt an, ob an der Aufmündung zur Grandorfer Straße auch Barrieren aufgestellt werden sollen. Er hält diese aufgrund der hohen Verkehrsgeschwindigkeiten auf der Landesstraße 851 für unerlässlich.
Herr Schweigel teilt mit, dass dort entsprechende Sicherheitsbügel vorgesehen sind.
b) Ausschussmitglied Honkomp regt an, den Kreuzungsbereich Industriestraße/Im kleinen Esch vom zugewachsenen Astwerk freizuschneiden.
c) Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Damme regt Ausschussmitglied Echtermann an, den fertig gestellten Wanderweg von Holdorf nach Damme gebührend zu eröffnen.
Dieses wird vom Planungs- und Umweltausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen.
d) Ausschussmitglied von Handorff teilt mit, dass die Seitenbereiche der Industriestraße aufgeschottert werden sollten.
Herr Schweigel teilt mit, dass dieses bereits erledigt ist.
e) Ausschussmitglied Westerhoff regt an, die Beleuchtung im Ort anlässlich der Schützenfeste künftig durchgehend brennen zu lassen.
f) Ausschussmitglied Honkomp fragt an, ob die Ausbesserung des Weges vom Lagerweg bis Feldkamp mit Rollsplitt vorgesehen ist, da dieser Weg sehr sanierungsbedürftig ist.
Ausschussmitglied Echtermann teilt mit, dass die Verwaltung noch in Verhandlungen mit den Anliegern steht, um eine einfache Sanierung des Weges durch freiwillige Zahlungen der Anlieger durchführen zu können.
Der Ausschussvorsitzende, Ludger Westerhoff, bedankt sich bei den Ausschussmitgliedern und schließt um 19.06 Uhr die Sitzung.
Der Gemeinderat tagt am 18.06.2002 um 18:30 im Rathaus (Ratssaal) der Gemeinde Holdorf
Geschrieben von OV am 2002-06-06
2. Genehmigung der Niederschrift Nr. 02/2002 vom 23.04.2002
4. Umbesetzung der Vertreter/innen von Mitgliedern in Fachausschüssen
6. Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nr. 28/I „Fallenriede“
6.1 Aufstellungsbeschluss
6.2 Frühzeitige Bürgerbeteiligung gem. § 3 Abs. 1 BauGB und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB
7. 1. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Wischhäuser“
7.1 Abwägung der im Rahmen der öffentlichen Auslegung vorgebrachten Anregungen
7.2 Feststellungsbeschluss
8. 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 42 „Wischhäuser“
8.1 Abwägung der im Rahmen der öffentlichen Auslegung vorgebrachten Anregungen
8.2 Satzungsbeschluss
9. Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 47 „Bäkeesch IV“
9.1 Abwägung der im Rahmen der öffentlichen Auslegung vorgebrachten Anregungen
10. 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 2 „Bahnhof-Nord“
10.1 Öffentliche Auslegung
11. 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 34 „Siedlung Langenberg“
11.1 Öffentliche Auslegung
12. Anfragen gem. § 10 Geschäftsordnung und Anregungen
Zur Frühjahrskirmes 2002 veranstaltet die Gemeinde Holdorf am 12. Mai 2002 eine Mini-Playback-Show.
Geschrieben von A. Westermann am 2002-05-02
Holdorf (aw) - Zur Frühjahrskirmes 2002 veranstaltet die Gemeinde Holdorf eine Mini-Playback-Show vor dem Rathaus. Am Kirmessonntag (12. Mai) haben insgesamt 20 Starter die Möglichkeit ihre Idole zu interpretieren. Das Einzige was die Teilnehmer mitbringen müssen ist die CD mit dem Lied, das sie imitieren wollen.
Als Moderatorin für die Veranstaltung konnte von Marktmeister Ralf Bolles und Gastwirt Günter Böckmann („Hotel zur Post”) die bekannte Sängerin und Moderatorin Barbara Pausewang verpflichtet werden, die vielen als Sängerin für Jan Willem oder auch Heidi Kabel ein Begriff sein dürfte.
Ab 16 Uhr geht es auf der Bühne vor dem Rathaus zur Sache. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren. Und das Mitmachen lohnt sich! Für den ersten Platz winkt ein Preisgeld in Höhe von 50 EUR. Für den zweiten Platz gibt es 30 EUR und der Dritte erhält 20 EUR. Jeder, der mitmacht erhält auf jeden Fall einen kleinen Trostpreis.
Da nur 20 Startnummern zugelassen werden, sollten die Anmeldungen schnellstens auf dem bereits in der Schule verteilten Anmeldeformular oder telefonisch unter 98511 (bis spätestens 8. Mai) erfolgen.
Holdorf belegt den zweiten Platz beim Landeswettbewerb „Niedersachsen – Kinderland“
Geschrieben von Heinrich Vollmer am 2002-04-22
(hvo) - Große Freude in Holdorf: Mit ihrem Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt „Holdorf – Gemeinde zum Mitmachen“ errangen die Beteiligten beim Landeswettbewerb „Niedersachsen – Kinderland“ den zweiten Platz. Gleichauf mit der Gemeinde Belm aus dem Landkreis Osnabrück nahmen am Sonntag sechs Kinder und Jugendliche sowie Bürgermeister Gerd Muhle den mit 3.580 Euro dotierten Preis sowie ein Gütesiegel für Kinderfreundlichkeit aus den Händen von Jugendministerin Dr. Gitta Trauernicht entgegen. Den ersten Platz belegte die Stadt Seelze mit ihrem Kinder- und Jugendforum sowie einem kommunalen Kinder- und Jugendstadtrat.
Der zum zweiten Mal ausgeschriebene Wettbewerb stellte im internationalen Jahr der Freiwilligen die ehrenamtliche Arbeit junger Menschen in den Mittelpunkt. „Der Wettbewerb belegt auf beeindruckende Weise, dass Kinder gern eine aktive Rolle in der Gestaltung unseres Zusammenlebens übernehmen“, sagte die Ministerin bei der Abschlussveranstaltung im Zoo Hannover.
Früh am Morgen machte sich die Delegation, zu der neben den Kindern und Jugendlichen auch Vertreter der Gemeindeverwaltung sowie die Jugend- und Sozialausschuss-Vorsitzende Elisabeth Vodde-Börgerding und der Ortsjugendring-Vorsitzende Rolf Bergmann gehörten, auf den Weg in den Zoo Hannover. Bevor die bis dahin noch geheim gehaltenen Preisträger ausgezeichnet wurden, erwartete sie im Dschungelpark eine tierische Show mit dem sechsjährigen Elefanten Sayang. Insgesamt 39 Wettbewerbsbeiträge wurden eingereicht.
„Sie bergen fantastische Beispiele für ein tolerantes, gewaltfreies, von gegenseitigem Respekt geprägtes und Generationen übergreifendes Miteinander“, lobte der stellvertretende Juryvorsitzende Andreas Aguilar. Die Jury habe Probleme gehabt, die Reihenfolge der Preisträger festzulegen, berichtete der ehemalige Weltklasse-Turner. Um niemanden zu benachteiligen habe man den zweiten Platz zwei Mal vergeben.
Sehr engagiert und tatkräftig beteiligten sich Kinder und Jugendliche in Holdorf an der Dorfentwicklung: Bei dem umfangreichen, im November 2000 von der Gemeinde initiierten Bürgerbeteiligungsprojekt sind sie neben Erwachsenen von Anfang an gleichberechtigt in die Planungen, Entscheidungsfindungen und Gestaltungsaufgaben einbezogen worden, lobte die Ministerin während der Preisverleihung.
Erste Schritte dazu waren diverse Kinderforen, wobei sie ein Arbeitskreis aus interessierten Erwachsenen unterstützte. Mit Fotoapparat Videokamera und Tonbandgerät erkundeten und dokumentierten die jungen Bürger beim „Holdorf-Check“, was sie in ihrer Gemeinde nicht in Ordnung fanden. Bei einer Zukunftswerkstatt wurden Vorstellungen und Möglichkeiten zur Schaffung eines bislang fehlenden Jugendtreffs diskutiert. 30 Jugendliche nahmen teil an der Modellbau-Aktion für den dringend benötigten Skaterplatz. Mehr als 80 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis achtzehn Jahren brachten ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche beim Bürgerforum zur Unterstützung der Gemeindeverwaltung ein. Diese hat sich auch für die Zukunft die Beteiligung der jungen Generation an allen Gemeindebelangen auf die Fahne geschrieben. So soll das Preisgeld auf Beschluss des Jugend- und Sozialausschusses im Rahmen des Kinder- und Jugendbeteiligungsprojektes zur Erstellung eines Jugend- und Skaterplatzes sowie zur Verbesserung des bestehenden Jugendtreffs in Holdorf genutzt werden, erklärte Gerd Muhle.
„Wir haben auf den zweiten Platz getippt und auf den ersten Platz gehofft“, erzählen Thomas Keßling (11), Jan Muhle (11), Tobias Honkomp (12), Jörne Koldehoff (14), Jan Pohlmann (14) und Sergej Völk (18) auf der Heimfahrt. Jetzt wollen sie die Skaterbahn in die Tat umsetzen. „Da werden wir beim Rampenbau mithelfen“, sind sie sich einig. Und auch der Jugendtreff soll erweitert werden. Sie finden es gut, dass sie gefragt werden, was junge Menschen wollen und von den Erwachsen nicht nur alles vorgesetzt bekommen. „So wird es auch genutzt und nicht Geld herausgeworfen“, so ihr positives Fazit.