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Timestamp: 2020-02-23 23:32:07
Document Index: 111338534

Matched Legal Cases: ['§ 362', 'Art. 8', '§ 2358', '§8', '§8', '§ 1568']

1904 / 3 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger)
1904 / 3 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
O R E 4
E PutersuGungssaen.
D. nud ote, Verlust- und Fundsachen 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versi 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.
D u. dergl. erung.
6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesell
7. Erwerbs- und Wirt\chaftsgenossenschaften. e 8. Niederlassun x
[73904] Der unterm 30. Januar 1896 gegen den Schneider Bernhard Mathys, geboren am 24. Oktober 1874 zu Mäsyck, Kreis Limburg, wegen shweren Diebs- \tabls erlassene Stebrief ist erledigt. Berlin, den 22. Dezember 1903. Königliche Staatsanwaltschaft 1.
[74769] Fahnueufluchtserkläruug.
Jn der Untersuchungssache gegen die nachgenannten Rekruten aus dem Landwehrbezirk Aachen :
1) Friedrich Robert Carl Wiese, geboren am 7. Funîi 1881 zu Berlin,
9) Otto Hugo Neumaun, geboren am 13. Mai 1883 zu Gertraudenhütte, Kreis Kolmar i. Posen,
wegen Fahnenfluht, werden die Beschuldigten hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Cöln, den 30. Dezember 1903.
[74767] Beschluß.
Die am 8. Dezember 1903 gegen den Musketier Josef Badique 5/171, geboren am 19. Dezember 7883 zu Mülhausen i. Elsaß, im Neichsanzeiger vom 11. Dezember 1903 Nr. 291 erlassene Fahnenfluchts- erklärung wird gemäß § 362 M.-Str.-G.-O. auf- gehoben.
Colmar i. E., den 2. Januar 1904.
Königliches Gericht der 39. Division. Der Gerichtsherr: Schubert, J B. U, Generalleutnant und Kriegsgerichtsrat. Divisionskommandeur.
[74768] Bekauntmachung.
Die im Deutschen Reichsanzeiger Nr. 298/03 — Beilage — veröffentlichte Fahnenfluchtserklärung gegen den Rekruten Johannes Georg Corell vom Landwehr- bezirk Worms (geboren am 18. Dezember 1882 zu Gundersheim, Kreis Worms) wird wieder aufgehoben, da sich derselbe gestellt hat.
Der Gerichtsherr: Freiherr von Gall, Generalleutnant und Divisionskommandeur.
Obenauer, Kriegsgerichtsrat.
Auf Antrag des Bauers Kaspar Hem von Stein- bilben wird der Inhaber des verloren gegangenen, auf den Inhaber lautenden 3s ?/o igen Kafssenscheins — Serie II Lit. D Nr. 1681 über 500 4 — der Spar- und Leihkasse für die Hohenzl. Lande zu Sigmaringen aufgefordert, in dem auf den 3. August 1904, Vormittags 105 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgericht, Zimmer Nr. 9, anbe- raumten Aufgebotstermin die Urkunde vorzulegen und feine Rechte anzumelden, widrigenfalls diese Urkunde für kraftlos erklärt wird.
Sigmariugen, den 22. Dezember 1903.
[74708] Aufgebot.
Da laut Anzeige der von der „Deutschland“ Lebentverfiwerungs Gel zu Berlin auf das Leben des Friseurs Friedrih Hechlex in Hamburg unter Nr. 20 184 über 4 1000,— am 15. März 1894 ausgestellte Versicherungs\chein vor einiger Zeit ab- handen gekommen ift, so wird der etwaige Inhaber des\elben sowie jeder, welcher Ansprüche aus dem Schein erheben zu können glaubt, hierdurch gemäß der Versicherungsbedingungen aufgefordert, binnen 6 Monaten, vom Tage der ersten Beröffentlihung dieser Anzeige ab gerehnet, also bis zum 6. Juli 1904, sih bei der unterzeihneten Gesellschaft zu melden, widrigenfalls die durch jenen Schein ver- briefte Versicherung außer Kraft treten wird.
Deutschland, Lebeus-Verficherungs-Actien-Gesellschaft zu Berlin.
[58276] Aufgebot.
Die von uns auf das Leben des Oberstadtsekretärs Herrn Otto Rosemann in Kattowitz unter dem 31. Juli 1896 ausgefertigte Police Nr. 149 152 ist dem Herrn Versicherten abhanden ekommen. Der gegenwärtige Inhaber gedachter Police wird hier- mit aufgefordert, sih innerhalb sechs Monaten bei uns zu melden, widrigenfalls die verlorene Police für fraftlos erklärt und an deren Stelle dem Antrag- steller eine neue Ausfertigung erteilt werden wird.
Berlin, am 30. Oktober 1903.
[18865] __ Aufgebot.
Die Kommanditgesellschaft Freiherr von Strombeck, Reinshagen & Co. in Ortrand hat das Aufgebot des von Paul Adler als Aussteller auf Carl Höhndorf in Leipzig-Lindenau, Geraer Straße 9, gezogenen, von Carl Höhndocf akzeptierten und mit den Giro- vermerken Paul Adler, Wilhelm Greiser und Curt Mehlhorn versehenen, am 15. Juli 1902 zahlbar gewcienen Wechsels über 700 #, datiert Leipzig, den
9. April 1902, beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, seine Rechte spätestens in dem auf Dienstag, den 1. März 1904, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Amtsgerichte, Nebenstelle, Johannisgasse 5, anberaumten Ausgebots- termine anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftloserklärung erfolgen wird.
Leipog; den 23. Mai 1903.
önialiches Amtsgeriht. Abt. T1 A. tebenstelle, SFohannisgafse 5. [74012] Aufgebot.
Die Firma Krieger & Stunz zu Gommern bei Magdeburg, vertreten durch den Kaufmann Walther Haensgen hier, hat das Aufgebot des angeblich ver- loren gegangeren, Ultimo Dezember 1902 fällig ge- roesenen Prima- und Sekundawechsels d. d. M agde-
Firma_Haensgen & Baumgarten, Magdeburg, an eigne Order auf Michael Küstner zu Swakopmund, zahlbar bei der deutshen Kolonialgesellshaft für Südwestafrika in Swakopmund, gezogen, von dem Bezogenen akzeptiert und im Regreßwege von der Antragstellerin eingelöst ist, beantragt. Der íFnhaber jeder dieser Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 5. Auguft 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Nichter an- beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. Swakopmund, den 20. November 1903. Der Kaiserliche Bezirksrichter.
[57248] Beschluß.
Die Reichsbanknebenstelle in Zeiß, vertreten dur deren Vorsteher Paul Schiedt, hat das Aufgebot folgender 10 angeblih verloren gegangener Wechsel beantragt:
1) Wechsel d. d. Zeitz, den 23. Juli 1903, über 239 6, fällig und zahlbar am 23. Oktober 1903 in Zeitz bei Nud. Tillmanns, Bankgeschäft, ausgestellt ‘a apt Kummer, angenommen von N. Schemellie
2) Wechsel a. d. Zeiß, den 17. Juli 1903, über 5000 M, fällig und zahlbar am 23. Oktober 1903 bei A. Löblih in Zeit, ausgestellt von A. Löblich, angenommen von Ludwig Böttcher in Theißen,
3) Wechsel d. d. Gera, Reuß, 1903, über
75,06 M, fällig und zahlbar in Zei bei F. M. Müller, Bankgeschäft, am 24. Oktober 1903, aus- gestelt von Geraer Strickgarnfabrik Gebr. Feist- oru “angenommen von Frau Minna Meudtner in Zeiß, 4) Sechsel d. d. Gr. Storkwiß, den 12. August 1903, über 400 M, fällig und zahlbar bei dem Bank- geschäft Kühne & Ernesti in Zeiß am 24. Oktober 1903, ausgestellt von Emil Voigt, angenommen bon Otto NRohbland, Kashüßzmühle-Hohenmölsen,
5) Wechsel 4. d. S den 25. Juli 1903, über 2354,50 M, fällig und zahlbar bei Sevin-& Taubert, Zeiß, am 29. Oktober 1903, ausgestellt von Hugo Müller, Bezogener Georg Fehd, Gaußsch,
6) Wechsel d. d. Beit den 10. August 1903, über 180 M, fällig am 25. Oktober 1903, ausgestellt von gi I angenommen von Hermann Krietsch n Zeitz,
7) Wechsel, d. d. Zeiß, den 25. Juli 1903, über 300 Æ, fällig am 25. Oftober 1903, ausgestellt von Mrd Liersh, angenommen von August Uhe in eiß,
8) Wechsel d. d. Zeit, den 22. Juli 1903, über 350 t, fällig am 95. Oktober 1903, ausgestellt von Hermann Hauff, angenommen von Nobert Hornitel in De Wendische Str. 21,
9) Wechsel d. d. Teuchern, den 8. Juli 1903, über 4000 f, fällig und zahlbar bei dem Bankgeschäft Kühne & Ernesti in Zeiß, am 25. Oktober 19083, ausgestellt von Robert Günscher, angerommen von Gustav Winkler in Teuchern,
10) Wechsel d. d. Zeiß, den 29. Suli 1903, über 350 4, fällig am 25. Oftober 1903, ausgestellt von Christian Steudel, angenommen von Julius Günther, Tischlermeister in Zeitz, Leipziger Str. Die Fnhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 31. Mai 1904, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- rihte anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte an- zumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Zeitz, den 24. Oftober 1903.
[74713] Aufgebot.
Die bürgerliche Gemeinde Bermersheim (Kreis Alzey), vertreten dur den Gr. Bürgermeister Huber daselbst, Prozeßbevollmächtigter Nechtsanwalt Calman in Alzey, behauptet, die im topographischen Güter- verzeihnis der Gemarkung Bermersheim unter der Bezeichnung Flur T_ ohne Nummer — 20 549 qm Wege und Flur 11 Nr. 235 — 6213 qm Wege an- geführten, im Grundbuche jedoch nit eingetragenen Grundstücke durch Ersißzung erworben zu haben, und beantragt, ihr Cigentumsreht im Aufgebotsverfahren durch Aus\{lußurteil festzustellen und den Eintrag der beiden Grundstücke auf den Namen der Gemeinde Bermersheim als Eigentümerin in das Grundbuch zu verfügen; hierbei joll das Grundstück Flur I die Nummer 421 erhalten. Nach Art. 8 des hef. Gef., betr. die Uebertragung von Grundeigentum u. f. w. in der Provinz Rheinhessen vom 6. Juni 1879, werden hiermit alle diejenigen, welche Ansprüche auf die vor- beschriebenen Grundftüe erheben zu können glauben, bei Meidung des Rechtsnachteils der Anerkennung der Ersitzung aufgefordert, ihre Ansprüche spätestens in dem auf Dienstag, den 29. März 1904, Vorm. 9 Uhr, im Sigzungssaale des unterzeichneten Gerihts anberaumten Aufgebotstermine geltend zu machen, widrigenfalls den Anträgen der Gemeinde Bermersheim entsprochen werden wird.
Alzey, 23. Dezember 1903.
[74717] Aufgebot. Der Schneidermeister Albert Gußke in Noggow hat beantragt, den vershollenen Knecht Hermann Reinhard Ferdinand Münchow, zuleßt wohnhaft in Rostin, für tot zu erklären. Der bezeihnete Ver- \{ollene wird aufgefordert, ih spätestens in dem auf den L. Oktober 1904, Vormittags D Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht anberaumten Auf- gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erarung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf- gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Belgard, den 24. Dezember 1903.
Königliches Amtsgericht. [74715] K. Württ. Amtsgericht Besigheim.
__ Aufgebot. Der Gemeinderat Matthäus Spahlinger in Großingersheim hat als Abwesenheitspfleger bean- tragt, den vershollenen Jakob Ritter, Dreher, geb. 27. Februar 1847 in Großingersheim, O.-A. Besig- heim, Sohn des f Schreiners Jakob Ritter von dort, seit mehr als 10 Fahren verschollen, für tot zu erklären. Der Antrag wird für zulässig erklärt. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, ih
1904, Vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Ber- s{hollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Vesigheim, 24. Dez. 1903. (gez.) A.-R. Wagner.
Veröffentliht dur: Amtsgerichtssekretär Krehl.
[74716] Aufgebot.
Nr. 21 912. Konrad Fritz, geboren am 29. No- vember 1862 zu Büblerthal, Sohn des Franz Friy und der Eilsabetha geb. Braun, is im Jahre 1881 yon Bühlerthal aus nach Südamerika ausgewandert und hat seit dem Jahre 1882 nichts mehr von sich hören lassen. Der Abwesenheitspfleger Alois Fritz in Bühlerthal hat mit Genehmigung Gr. Amts- gerihts hier die Todeserklärung beantragt. Der Verschollene wird aufgefordert, \sih spätestens in dem auf Mittwoch, den 17. August 1904, Vor- mittags 111 Uhr, bestimmten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Auzeige zu machen.
Bühl, den 30. Dezember 1903.
Gr. Amtsgericht. (gez) E. Meier. Dies veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts : (L. S.) Rittelmann.
[74373] K. Amtsgericht Calw. Aufgebot.
Der Squllehrer Jakob Nupp in Geradstetten hat den Antrag auf Todeserklärung folgender Personen gestellt:
1) der Marie Dorothea Krauß, geboren den 98. Januar 1851 in Althengstett, Tochter des + Johannes Krauß. Maurers das., und der für tot erklärten Anna Katharine geb. Kaz, im Jahre 1869 mit ihrer Mutter von Althengstett aus nah Amerika gereist und seit Anfang der 1870er Jahre verschollen;
9) der Magdalene Luise Krauf, geboren den 29. Juli 1838 in Althengstett, Tochter der + Anna Dorothea Krauß das., im Jahre 1856 von Alt- hengstett aus nah Amerika gereist und seither ver- \chollen.
Dieser Antrag ist für zulässig erklärt und Auf- gebotstermin vor dem Amtsgericht hier auf Freitag, den 15. Juli 1904, Vormitt. 11 Uhv, an- beraumt worden. Es ergeht nun die Aufforderung an die Verschollenen, spätestens im Aufgebotstermin sih zu melden, widrigenfalls ihre Todeterklärung er- folgen würde. Zugleich werden alle Personen, welche über Leben oder Tod der Verschollenen Auskunft zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Auf- gebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
[73569] / Aufgebot.
Der Arbeitsmann Karl Ebeling aus Neustadt b. n gien, der Gartenmann Konrad Ebeling aus is und der Tapezierer Otto Jae aus Hannover haben beantragt, den verschollenen Bäckerlehrling Heinrih Fr ie drich Ebeling, geboren am 20. Of- tober 1860, zuleßt wohnhaft in Hannover, für tot zu erklären. er bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 13. Juli 1904, Mittags 12 Uhr, vor dem Wetten Gericht, am Clever Tor Nr. 2, Zimmer Nr. 26, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Hannover, den 24. Dezember 1903.
[74402] K. Württ. Amtsgericht Nagold. Aufgebot. Das Aufgebotsverfahren zum Zwelke der Todes- erklärung ist beantragt und zugelassen gegen 1) Johann Rauser, geb. in Nagold am 19. August 1832, Sohn des verst. Johann Michael Nauser, gewe! Mablknechts in Nagold, seit mehr als zehn Sahren verschollen. Antragsteller: Gustav Klein, Hirschwirt in Nagold. 92) a. Clemens Kliuk, geb. in Unterthalheim am 23. November 1840, b. Anton Kliuk, geb. am 12. Juni 1845 in Unterthalheim, Söhne des + Basil Klink, gewes. Schmieds in Unterthalheim, beide im Jahre 1888 nah Amerika gereist und feit mehr als 20 Jahren vershollen. Antragsteller: Josef Klink, Steinhauer in Unterthalheim. 3) Gottlieb Friedrih Müller, geb. am 24. No- vember 1830 in Wildberg, Sohn des verst. Gottlieb Müller, Schlossers in Wildberg, nah Amerika gereist und seit mehr als 40 Jahren vershollen. Antrag- steller: Jakob Röhm, Lindenwirt in Wildberg
4) Christian Friedrih Rauser, geb. in Nagold am 21. März 1831, Sohn der Marie Katharine Rauser, Untermüllerstohter von Nagold, anfangs der 50er Jahre nah Amerika gereist und seit mehr als 40 Jahren verschollen.
5) Christian Friedrih Rauser, geb. in Nagold am 18. Oktober 1852, Sohn des verst. Johann ry Rauser, gewes. Müllers in Nagold, im
ahre 1887 nah Amerika gereist und seit mehr als 10 Jahren vershollen.
Antragsteller zu Ziffer 4 und 5: Friederike Knodel, Ehefrau des Wilhelm Knodel, Privatiers in Nagold.
An die Verschollenen ergeht die Aufforderung, ih spätestens in dem auf Dienstag, den 12, Juli 1904, Vormitt. 10 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen würde. Alle, welche Auskunft über Leben odec Tod der Ver- {ollenen zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzetge zu machen.
Amtsrichter (gez.) Schmid. Veröffentlicht durch v. Amtsgerichtsschr. Härle. [74372] Kgl. Amtsgericht Rottweil. Aufgebot. Der Schreiner Bartholomäus Jäckle von Locherhof
burg, deu 18. Juli 1902, über 3000 M, der von der
spätesiens in dem auf Mittwoch, den 28. Sept,
O.-A. Rottweil hat als Abwesenheitspfleger den
Antrag auf Todeserklärung des Friedrih Wolbex von Locherhof, geb. am 15. Mái 1865 als unehelicher Sohn der verstorbenen Anna Wolber daselbst, im Fahr 1884 nah Amerika ausgewandert und seither verschollen, gestellt. Dieser Antrag if für zulässig erklärt und Aufgebotstermin vor dem diesseitigen Amtsgeriht auf Dounerstag, den 14. Juli 1904, Vormittags 11 Uhr, anberaumt roorden. Es ergeht nun die Aufforderung an den Ver- hollenen, fich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Zugleih werden alle Personen, welche über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunft zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Auf- gebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Den 30. Dezember 1903. Hilfsrichter Dürr.
[74712] Aufgebot.
Die Anna Hagg, ledig in Veringendorf, hat be- antragt, die verschollene Theresia Hagg von Veringen- dorf, geboren am 28. Mai 1893, ihre Schwester, zuleßt wohnhaft in Veringendorf, für tot zu erklären. Die bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf 8. August 1904, Vormittags 10 Uher, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 9, anberaumten Aufgebots- termine zu melden, widrigeafalls die Todeserklärung erfolgt. An diejenigen, welche Auskunft über Leben oder Tod der erschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots- termin dem Gericht Anzeige zu machen.
[74714] Anmeldung von Erbrechten.
Nach den durch Ausshlußurteil des Kgl. Amts- gerihts Flensburg vom 2. Februar 1901 bez. 8. De- zember 1902 unter Festseßung des Todestages auf den |. JFanuar 1900 für tot erklärten Christian Bernhard Dirksen , geb. am 2. Mai 1853, der Anna Catharina Dirksen, geb. am 18. Dezember 1854, und des Hans Peter Mathias Dirksen, geb. am 24. Oktober 1856, säm1lih Kinder der vorvers storbenen Eheleute Mathias Heinrich Dirksen und der Elisabeth Maria gcb. Sörensen , sind Erb- ansprüche geltend gemaht und ift die Ausstellung eines Erbscheins beantragt worden. In Gemäßheit des § 2358 d. B. G.-B. ergeht hiermit zuvor die Aufforderung zur Anmeldung der eiwa anderen Personen als den in dem Antrage auf Erteilung des Erbscheins benannten Personen zustehenden Grbrehte spätestens bis zum 1. März 1904.
Flensburg, den 24. Dezember 1903.
Königliches Amtsgericht. Abt. F.
[74710] Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Dr Elsas hier hat als Nachlaß- verwalter in der Nachlaßsache des am 18. Dezember 1903 hier verstorbenen Rudolf Fausel, K. öffent- lihen Notars hier, das Auf ebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern be- antragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher auf- gefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Rudolf Fausel spätestens in dem auf Montag, den 27. Juni 1904, Vormittags 13 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Saal 595, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht an- zumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen- standes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizu\ügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich niht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Bermächtnissen und Auflagen berüdcksihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sih nach Befriedigung der nicht aus- geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den scinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit. Für „die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nit melden, kein weiterer Nechtsnachteil ein, als daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit haftet.
Königliches Amtsgericht Stadt. Landgerichtsrat (aez.) Sieger. Veröffentlicht dur: Gerichtsschreiber L uz. (74719] Im Namen des Königs!
Fn dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes- erklärung der vershollenen Einwohnerfrau Wilhel- mine Karoline Behrendt, geborenen Pomplun, aus Weißheide hat das Königliche Amtsgericht in Graudenz in der Sizung vom 18 Dezember 1903 durh den Gerichtsassessor Peters für Necht erkannt:
“Die verschollene Einwohuerfrau Wilhelmine Karo-
line Behreudt, geb. Pomplun, aus Weißheide wird für tot erflärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 1. Januar 1857 festgeitellt.
[74718] Bekanutmachung.
Durch Aus\{lußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der verschollene Johann Heinrih Wübbold, geboren am 18. September 1835 in Ellenstedt, Gemeinde Goldenstedt, für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ift dec 18. September 1866 festgestellt.
Vechta, 1903, Dezember 28.
j Großherzogliches Amtsgericht. I, [74827] Bekanntmachung.
Durch Aus\{lußurteil vom 19. B arembas 1903 i| der unkündbare 4°/0 Pfandbrief der Preußischen Hypotheken-Aktienbank zu Berlin Serie X11 Nr. 992 über 200 M für kraftles erklärt worden.
Berlin, den 22, Dezember 1903.
Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 84. [74829] Bekanntmachung.
Durch Aus\chlußurteil vom 19. Dezember 1903 sind die Stammaktien der Vereinigten Pommerschen Meiereien, Aktiengesellschaft Pommerscher NRitterguts- besiger zu Berlin, Nr. §8, 9, 10, 11, 12, 14, 15, 16 über je 500 4, eingetragen in das Aktienbuh der Gesellschaft für den Major a. D. und Fideikommiß- besizer Nikolaus v. Below-Saléske zu Kusserow für krafilos erflärt worden.
Berclinu, den 23. Dezember 1903.
Königliches Amtsgericht 1. Ableilung 84.
Zweite Beilage sanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.
1. Untersuchungssachen. 2 Me u 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.
erlust- und Fundsachen Mgen u. dergl.
6. Kommanditge 7. Erwerbs- und Wir walte enossenschaften. 8. Niederlassung 2c. von ? p 9. Bankausweise.
Br a L L E D D E D : Îs “l y i
sellscha ten auf Aktien und Aktiengesells{.
[74830] Bekanutmachung: |
Dur Aus\{lußurteil vom 19. ezember 1903 ist die Stammaktie der Vereinigten Pommerschen Meiereien, Aktiengesellschaft Pommerscher Ritter- gutsbesiger zu Berlin, Nr. 3a über 500 4, eîin- etragen in das Aktienbuch der Gesellschaft für den Nittergutsbesizer Georg Fließbach zu Landechow in Pommern, für kraftlos erklärt worden.
[74828] Bekanntmachung.
Dur Aus\{lußurteil vom 19. Dezember 1903 ist der vierprozentige unkündbare Hypothekenbrief der Bree Bodenkreditaktienbank Serie XI1V Lit. F
r. 8149 über 300 e für kraftlos erklärt worden.
Königliches Amtsgericht 1. __ Abteilung 84.
[74826] Beraummacmtng, 5 Durch Aus\{lußurteil vom 19. ezember 1903 ist der von dem Zimmermeister Carl Galuschki hier am 7. Oktober 1902 ausgestellte, von Teodor Tieze hier angenommene, über 375 4 lautende, am 7. Januar 1903 fällige Wechsel für kraftlos erflärt worden. Berlin, den 22. Dezember 1903. Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 84.
[73223] Bekauntmachung.
Durch Aus\{lußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 19. Dezember 1903 sind:
l. die etwaigen Berechtigten zu nachstehenden Hypothekenposten, und zwar den Posten Abteilung 111 der Grundbuchblätter von :
1) Nr. 33 Alt- Friedersdorf Nr. 3, lautend über 16 Rilr, in Worten: Sechzehn Reichstaler Bekershe Kuratelgelder laut Instruments vom 11. November 1806 g2gen fünf Prozent ingrossiert ex decreto vom 24. Juni 1807“, i
9) Nr. 46 Lömniyz Nr. 1, lautend: „Bürge vor den Hausgenossen Gottfried Härtel wegen des seinem Sohne Johann Gottlieb 1. Ehe laut NBeranschlagung de II. August 1785 kompetierenden Mutterteils per 9 Rilr. 9 Sgr. intab. d. 6. Juli 1787“,
3) Nr. 32 Mittel-Tannhausen Nr. 2, lautend über 2400 4, in Worten : Zweitausend vierhundert Mark rüdständige Kaufgelder zu fünf vom Hundert jährlich vom 1. Oktober 1875 ab in halbjährlihen Raten verzinslich, nah halbjähriger Kündigung zahlbar für den Hausbesißer Gottlieb Miesner zu Mittel-Tann- hausen, auf Grund der Verhandlung vom 9. August 1875 eingetragen am 20. August 1875*,
4) Nr. 18 Freudenburg Nr. 2, lautend über 5 Rilr., in Worten: fünf Taler Anteil an einer 35 Rtlr betragenden Gesamtpost in Gestalt mütter- licher Erbengelder des minorennen Friedrich Wilhelm Kinner, eingetragen zufolge Verfügung vom 11. Ok- tober 1869 — soweit die von dem inzwischen ver- storbenen Alleinerben des Friedrich Wilhelm Kinner, d. i. des Holzhändlers Gottlieb Kinner, in seinem Testamente vom 26. &Fanuar 1881 unter anderen zu seinen Erben eingeseßten unbekannten 4 Kinder bezw. Nechtsnachfolger seines verstorbenen Sohnes Karl Heinrich Kinner in Betracht kommen, L
mit ibren Rechten dergestalt ausgeschlossen, daß die Grundstückseigentümer bezw. deren Rechtsnach- folger das bezüglihe Gigentum obiger hiermit für löshungsfähig erklärten Hypotheken erwerben. Die darüber etwa gebildeten Hypothekenbriefe sind für kraftlos erklärt.
I. Ferner find:
1) die beiden Hypothekenbriefe, und zwar :
a. der Teilhypothekenbrief, gebildet über die yon der Post Abteilung 111 Nr. 9 des Grundstücks Nr. 106 Wüstewaltersdorf folgenden Wortlauts : „1500 4, in Worten: eintausendfünfhundert Mark Eingebrahtes mit 4% vom 1. Mai 1898 jährlich in halbjährlichen Raten verzinelich und nach halb- jähriger Kündigung rückzahlbar unbeschadet des ebe- männlichen Nießbrauchë- und Verwaltungsrechts für die verehelihte Stellenbesiger Karoline S{Ymidt, geb. Kluge, in MWüstewaltersdorf, eingetragen auf Grund ver Urkunde vom 29. April 1898 am 97. April 1898" abgezweigten und für den Vieh- bändler Wendelin Petroll in Sarne gepfändeten 190 A 50 S nebst 99/0 Zinsen: a. von 204 M. 85 „ auf die Zeit vom 27. September bis 31. Ok- tober 1898 und b. von 164 M 85 4 auf die Zeit seit dem 1. November 1898 und 13,20 4 Kosien laut Eintragung vom 31. Januar 1899,
b. der Hypothekenbrief, gebildet über die Darlehn8- post Abteilung 111 Nr. 8 des Grundbuchblattes Nr. 65 A Lomnitz, folgenden Wortlauts: „60 Tlr., in Worten : Sechzig Taler Darlehn aus der ger lihen Urkunde vom 9. Dezember 1867 nebst fünf S jährlichen Zinsen, zahlbar seit Neujahr 1868
ür den Zimmermann Christian Walter zu Nieder- Wüstegiersdorf. Eingetragen zufolge Verfügung vom 6. Dezember 1867* ; A
9) der Grundschuldbrief, welcher gebildet ist über die auf dem Grundstücke Nr. 62 Heinrichau in Ab- teilung 11T unter Nr. 15 eingetragene Post folgenden Wortlauts: .600 46, in Worten: Sechshundert Mark Grunds{huld, zu 5°/ vom 23. April 1395 in halbjährlichen Raten verzinslih, nah vierteljähr- liher Aufkündigung zahlbar, für den Feldgärtner Ernst Hoffmann zu Heinrichau, eingetragen am 23. April 1895",
111. Endlich sind die etwaigen Berechtigten zu den Lasten, welche im Grundbuch von Wüsteroalter8- dorf Nr. 79 in Abteilung IT eingetragen sind, und
zwar: 1) ‘der Last unter Nr. 2 folgenden Wortlauts :
„Zufolge ausdrüklicher Bestimmung des am 7. April
1832 eröffneten Testaments des Scholtisei-Freihaus- befißers und Spezereikrämers Gottfried Grüneberger soll dieses von ihm besessene Scholtisei-Freihaus mit allem Zubehör und allen Handlungsutensilien niht an seinen Sohn, sondern an dessen Kinder übergehen. Vermerkt zufolge Dekrets vom 12. Sep- tember 1832";
2) der Last unter Nr. 3 folgenden Wortlauts : „Der jeßige Besißer Grünberg hat fich laut gericht- lichen Abkommens vom 190. Juli 1807 den Kauf- leuten Bergmann, Nimptsh, Haupt und Klingberg verbindlich gemacht, denselben zwei Stuben zur Nessource zur freien Disposition vom 10. Juni bis 1. Sanuar 1811 und vom 1. Januar 1811 an gegen 30 Nitlr. jährlichen Zins zu überlassen, und hat diesen Mietsnexus vermöge decreti vom 2. Oktober 1807 als ein onus reale ad tempus eintragen lassen“,
mit ihren Rechten ausgeschlossen und die Lasten für lös{hungsfähig erklärt.
Nieder-Wüstegiersdorf, den 19. Dezember 1903.
Die verehelihte Arbeiter Luise Kömmler in Köpenick, Kurfürstenallee 1, Prozeßbevollmächtigte : Justizrat Neumann_ und Rechtsanwalt Schumacher hier, Königgräßer Straße 28, flagt gegen den Arbeiter August Kömmler, früher in Köpenick, jeyt un- bekannten Aufenthalts, auf Grund des 8 1567 des Bürgerlichen Geseßbuhs, mit dem Antrage auf Ghesheidung — 1. R. 410/03. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste e des Königlichen Landgerichts IT in erlin auf den 19. März 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedachten Ges richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt E
Berlin, Hallesches Ufer 29—31, den 29. Dezember
1903. Felgow, i Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.
[74792] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterfrau Marie Wiese, geborene Nemboski, zu Rixdorf, Bergstraße 132, Prozeßbevollmächtigter : Rechtéanwalt Dr. Schmidt zu Berlin, Gneisenau- traße 11, klagt gegen thren Ehemann, den Glaser Adolf Wiese, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, früher zu Lichtenberg Rummelsburger Straße 69 wohnhaft, auf Ehescheidung in den Akten 7. R 243. 03, mit dem Antrag, die Ehe zu scheiden und den Beklagten für allein \chuldig zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- bandlung des Rechtsstreits vor die siebente Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts 11 zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 11. März 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge- assenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der öffent- lihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- kannt gemacht.
Kessel, Aktuar ;
[74794] Oeffentliche Zustellung. R 457,031 BuR. 20.
Der Stellmacher Wilhelm Gloede in Berlin, Stralauer Allee 25 3, Prozeßbevollmächtigter : Nechts- anwalt Remling bier, klagt gegen seine Chefrau Marie Gloede, geb. Nieth, früher in Berlin wohn- haft gewesen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß dieselbe vielfa, zuleßt mit Zuchthaus bestraft ist und ihn seit dem Jahre 1900 verlassen hat, mit dem Antrage, das zwischen Parteien bestehende Band der Che zu trennen und die Be- flagte für den überwiegend | uldigen Teil zu er- flären. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zwan- zigste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, [1. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 283. März 1904, Vormittags 9# Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be- fannt gemacht.
Lehmann, Gerichts\ reiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 20.
(74790) itliche .
Die verehelichte Louise Eule, geborene Schulze, zu Halle a. S, Schmelzerstraße 3, Klägerin, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Czarnifow in Halle a. S,, flagt gegen ihren Ehemann, den Maler Otto Eule, früher zu Halle a. S, iegt uns bekannten Aufenthalts, wegen bö8williger Verlassung und Mißhandlung, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien auf Kosten des Beklagten zu trennen und den Beklagten für den shuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Vers handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a. S. auf den §8. März 1904, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- daten Gerichte zugelassenen Nnwalt zu bestellen. Zum Zwelke der ö entlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Halle a. S., den 29. Dezember 1903.
Pfüztner, i Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[74786] Bekauntmachung. / In Sachen des Taglöhners Sebastian Engel in München, Mathias-Mayerstraße 2/11, Klageteil,
München roohnhaft, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche uste ung der Klage M und i} zur Verhand- ung über diese Klage unter ntbehrlichkeitserklärung des Sühneversuchs die öffentliche Sitzung der I. Zivilkammer des K. Landgerichts München 1 vom Mittwoch, den 2. März 1904, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hierzu wird Beklagte durch den flägerischen Vertreter mit der Aufforderung geladen, rehtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgericht zu- elassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen: 1. Die Ehe der Streitsteile wird aus Verschulden der Ghbefrau Elise Engel geschieden. 11. Elise Engel hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, beziehungsweise zu erstatten. München, am 2. Januar 1904. Gerichts\chreiberei des Königl. Landgerichts München I. Hartmann, Kgl. Obersekretär.
[74787] Oeffentliche Zuftellung. Die verehelihte Stellmaher Emma Lange, ge- borene Hennigroth, zu Jessen, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Bluhme in Torgau, flagt gegen ihren Ehemann, den Stellmacher Adolf Lange, früher zu Annaburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 des Bürgerlichen Geseßbuhs mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen NBerhandlung des Rechts- treits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Land- gerihts zu Torgau auf den 4, März 1904, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bes stellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Torgau, den 29. Dezember 1903.
Eich, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Nr. 11342. In Sachen der Taglöhner und Metzger Friedrih Portmann Chefrau, Luise geb. Gimpel, in Maulburg gegen ihren genannten Ghe- mann, 3. Zt. an unbekannten Orten, wegen Ghe- scheidung, ist neuer Termin zur mündlihen Ver- handlung auf Samstag, den 20. Februar 1904, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.
Waldshut, den 26. Dezember 1903.
(Li 8.) Walter.
[74488] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Gebrüder Gause zu Berlin, Brüder- straße 7, E L Rechtsanwalt Cohnig zu Berlin, Unter den Linden 48/49, klagt gegen den Kaufmann Franz Fuchs, früher zu Berlin, Wilsnacker Straße, jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen der im März 1897 gelieferten Waren (Butter und Bratenshmalz), mit dem 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 600 (Sechshundert Mark) nebft 5 9% Zinsen sekt 1. April 1897 zu zahlen, 2) das Urteil event. gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll- streckbar zu erflären. Der Kläger ladet den Be- flagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die 4. Kammer \. Handels\. des Königlichen Landgerichts 1 zu Berlin, Neue Friedrichstr. 16/17, 11. Stockwerk, Zimmer 80, auf den 4. März 1904, Vormittags 103 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage befannt gemacht. Afktenz. : 48. O. 442. 03."
Berlin, den 23. Dezember 1903. ;
(L. 8.) Mauß, Gerichtsschreiber des Königlichen
Landgerichts 1. 4. Kammer für Handelssachen. [74796] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Zink und Julow zu Berlin, Land8- berger Straße 11, vertreten dur den Rechtsanwalt Alexander Cohn zu Berlin, klagt gegen den Schlächtermeister Franz Lauterbach, früher in Leipzig, jet unbekanuten Aufenthalts, wegen käuflich gelieferter Waren aus den Sahren 1892 und 1893 zum Gesamtpreise von 7896,20 4, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von noch 5584,95 4 nebst 5 o Zinsen von 6584,99 vom 2. Dezember 1895 bis 12. SFanuar 1901 und von 5584,99 M seit dem 12. Januar 1901 und vorläufige Vollstreckbarkeit des Urteils gegen ev. Sicherheitsleistung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts\treiis vor die 6. Kammer für Handels)achen des Königlichen Land- gerihts 1 zu Berlin, Neue Friedrihstr. 16/17, ZimmerT76, 11. Stockwerk, auf den 11. März 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Mü cke, Gerichtsschreiber des Königlichen
Landgerichts 1. 6. Kammer für Handels\fachen.
Der Kaufmann J. Abramowsky zu Berlin, ver- treten durch den Rechtsanwalt Posner zu Berlin, Wilhelmstraße 48, klagt gegen den Arthur Lands- berger, früher zu Berlin, Lennéstr. 3, jeyt un- bekannten Aufenthalts, im Wechselprozesse aus den beiden Wechseln vom 2. März 1903 über je 7500 M und den Protesten vom 5. und 12. Juni 1903, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an Kläger 15 000 4 (fünfzehntausend Mark) nebst 6 °/o Zinsen von 7500 #& seit 3. Juni 1903, von 7500 4 seit 11. Juni 1903 zu zahlen, und ladet den Be- flagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die vierte Kammer für Handels|achen des König- lichen Landgerichts 1 zu Berlin, Neue Friedrich-
Antrage: |
mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — 48. P. 394. 03. Berlin, den 30. Dezember 1903.
auß, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[74797] Oeffentliche Zuftellung. H Die Firma Karl Ludwig Vogel in Berlin, Müller- straße 55a, vertreten dur den Rechtsanwalt Dr. Ebrenfried zu Berlin, klagt gegen 1) den Herrn Wilhelm Lengemann, früher in Berlin, 2) den Herrn Georg von Vignau, früher in Berlin, 3) den Herrn Wolf von Wolfframsdorff, früher in Göttingen, 4) den Herrn Horst vou Wolfframs- dorff, früher in Erfurt, \ämtlih jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einem Wechsel vom 20. Oktober 1902 über 3000 A, zahlbar am 20. Oktober 1903, mit dem Antrage auf Verurteilung der Beklagten als Gesamtshuldner zur M S von 3000 M nebst 69/6 Zinsen seit dem 29. ftober 1903 und 33,40 M Wechselunkosten, und ladet die Beklagten zu 1—4 zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die 6. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts T Berlin, Neue Friedrih- straße 16/17, Zimmer 76, I. Stockwerk, auf den 8. März 1904, Vormittags 107 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 30. Dezember 1903. i
Müde, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. 6. Kammer für Handelssachen.
[74799] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Gebrüder Gause zu Berlin, Brüder- straße 7, Projegbeyom e Rechtsanwalt Cohniy in Berlin, Unter den Linden 48/49, klagt gegen den Schlächtermeister H. Fischer, früher in Berlin, Rüdersdorferstraße 48, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be- klagte von der Klägerin für seinen Gewerbebetrieb am 10. Juni 1880 ein Faß Schmalz Armour zum Preise von 134 4 10 auf vorherige Bestellung
geliefert erhalten habe, mit dem Antrage: 1) den Beklagten kostenpflihtig zu verurteilen, an Klägerin 134 M 10 4 nebst 5 vom Hundert Zinsen seit dem 1. Juli 1880 zu zahlen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht 1, Abteilung 16, in Berlin, Jüdenstraße 59, 1 Treppe, Zimmer 62, auf den 4. März 1904, Vor- mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abteilung 16.
[74793] Oeffentliche Zustellung.
Die verwitwete Frau Caroline Kailer, aeb. Ripke, zu Letschin, als Erbin ihres verstorbenen Ehemanns, des Gutsbesißers Albert Kailer zu Letschin, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Paul Ubbelohde zu Berlin, Neustädtishe Kirchstraße Nr. 1, flagt gegen den Landwirt Otto Weber, zuleyt in Berlin, Wassertorstraße 65, bei Tornow, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen von dem verstorbenen Ehemann der Klägerin: a. am 11. September 1884 käuflih übergebener 6 Ochsen à 400 4, b. eines am 27. April 1884 gewährten Darlehns von 150 #, verzinslih zu 4 9/0, c. für Beklagten auf dessen Aufforderung und für dessen Rehnung am 24. Oktober 1884 an den Kreditverein zu Letshin gezahlter 1500 H, mit dem Antrage: 1) den Beklagten fostenpflihtig zu ver- urteilen, an Klägerin 4050 M nebst 49/9 Zinsen von 9400 M seit dem 11. September 1884, von 150 seit dem 1. Mai 1884 und von 1500 M seit dem 94. Oktober 1884 zu zahlen, 2) das Urteil gegen Sicerbeitéleistung für vorläufig vollstreckbar zu er- flären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die siebente Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T zu Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, Portal 1, Stock- werk 1, Zimmer Nr. 8, auf den 17. März 1904, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Aktenzeichen: 22. O. 502. 03.
Arendt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 7.
[74800] Oeffentliche Zustellung. :
Die Berliner Speditions- und Lagerhaus - Aktien- gesellshaft vorm. Bary & C2. vertreten durh ihre Direktoren Max Fiedler und Ludwig Bramann in Berlin, Potsdamer Str.112 b, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Schiller in Berlin, Alexander Ie. O1, flagt gegen den Pater Franz Liese, früher zu Berlin, Katharinenstr. 4, jeyt unbekannten Auf- enthalts, unter der Behauptung, daß ihr der Be- flagte an Transportkosten und Lagergeld für die Zeit vom 22. Mai 1902 bis 31. März 1903 den Betrag von 84,25 4 verschulde, mit dem Antrage auf vor- läufig vollstreckbare Verurteilung zur Zahlung von 8425 M nebst 49/0 Zinsen seit dem 1. April 1903. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Rerhandlung des Rechtsstreits vor das Koe Amtsgericht 1 zu Berlin, Jüdenstr. 60 11, Zimmer 102, auf den 7. April 1904, Vormittags 94 Uhr. Zum Zwecke der öfentlihen Zustellung wird dieser Au3zug der Klage bekannt gemacht.
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Heilbronner hier,
gegen die Taglöhnersehefrau Elise Engel, früher in
straße 16/17, 11. Stockwerk, Zimmer 80, auf den 26. Februar 1904, Vormittags 10¿ Uhr,
des Königlichen Amtsgerichts 1. Abteilung 35.
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