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Timestamp: 2017-07-22 00:54:26
Document Index: 288390602

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', 'Art. 1', 'Art. 2', '§ 2', '§ 133', '§ 128', '§ 130']

BVERWG - 23.03.2009, BVerwG 8 B 2.09 - JuraForum.de
BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 8 B 2.09Beschluss vom 23.03.2009
Leitsatz:Wer in einem Bordell eine Gaststätte betreibt und dort die Anbahnung von Kontakten zwischen Prostituierten und Kunden ermöglicht, leistet dadurch nicht stets im Sinne des § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GastG der Unsittlichkeit Vorschub.Rechtsgebiete:GaststättenG, GGVorschriften:§ 4 Abs. 1 GaststättenG, § GG Art. 1 Abs. 1, § GG Art. 2 Abs. 1Stichworte:Vorschubleisten der Unsittlichkeit durch die Anbahnung von Kontakten zwischen Prostituierten und Kunden beim Betrieb einer Gaststätte in einem BordellVerfahrensgang:VGH Bayern, 22 BV 3313/06 vom 09.09.2008
VG Augsburg, 4 K 290/06 vom 22.11.2006
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:42 + Se/ chs = Weitere Entscheidungen vom BVERWGBVERWG – Beschluss, BVerwG 7 B 54.08 vom 23.03.2009§ 2 Abs. 1 Gorleben-Veränderungssperren-Verordnung steht bereits der Zulassung eines Rahmenbetriebsplans für ein bergrechtliches Vorhaben entgegen, das von dem Anwendungsbereich der Veränderungssperre erfasst wird.BVERWG – Urteil, BVerwG 9 C 10.08 vom 19.03.2009Die in § 133 Abs. 3 Satz 2 BauGB angeordnete Verrechnung mit dem endgültigen Erschließungsbeitrag (mit Tilgungswirkung) erfolgt nur bei einer tatsächlich erbrachten Vorausleistung, nicht dagegen bei einem Erlöschen der Vorausleistungsforderung infolge Eintritts der Zahlungsverjährung.BVERWG – Urteil, BVerwG 9 C 4.08 vom 18.03.20091. Das aus § 128 Abs. 1, § 130 Abs. 1 BauGB folgende Gebot einer möglichst wirklichkeitsgerechten Ermittlung des beitragsfähigen Erschließungsaufwands gebietet es, im Rahmen der Berechnung der (wegen des gemeindehaushaltsrechtlichen Gesamtdeckungsprinzips nur "fiktiven") Fremdfinanzierungskosten von der Gemeinde vereinnahmte Vorausleistungen für die Erschließungsanlage wie Tilgungen zu behandeln (im Anschluss an das Urteil vom 23. Februar 2000 - BVerwG 11 C 3.99 - BVerwGE 110, 344 <347 ff.> ).
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