Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=7c5e7d1b-5f48-46a4-9094-45874cfe7a82
Timestamp: 2020-08-04 02:32:08
Document Index: 86359511

Matched Legal Cases: ['§ 3', 'Art. 12', '§ 3', '§ 3', '§ 19', '§ 19', '§ 3', '§ 3', '§ 19', '§ 19']

§ 3a Abs. 6 UStG 1994 normiert als Generalklausel für sonstige Leistungen im zwischenunternehmerischen Bereich das Empfängerortprinzip. Maßgeblich ist der Ort, an dem der Leistungsempfänger denDer Sitz seinerder wirtschaftlichen Tätigkeit hat, dh., wo er sein Unternehmen betreibt. Das ist der Ort, an dem die Handlungen zur zentralen Verwaltung des Unternehmens vorgenommen werden; hierbei sind der Ort, an dem die wesentlichen Entscheidungen zur allgemeinen Leitung des Unternehmens getroffen werden, der Ort seines satzungsmäßigen Sitzes und der Ort, an dem die Unternehmensleitung zusammen kommt, zu berücksichtigen.
Hat eine natürliche Person keinen solchen Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit, ist auf den Wohnsitz des Unternehmers oder auf den Ort seines gewöhnlichen Aufenthalts abzustellen (siehe näher Art. 12 f VO (EU) 282/2011).
Vermittlungsleistungen für Unternehmer, ausgenommen die TätigkeitVermittlung beim Verkauf oder bei der Vermietung oder Verpachtung von GrundstücksmaklernGrundstücken;
Eine Vermittlungsleistung an einen Unternehmer wird (ausgenommen die Vermittlung beim Verkauf oder bei der TätigkeitVermietung oder Verpachtung von GrundstücksmaklernGrundstücken) gemäß § 3a Abs. 6 UStG 1994 am Empfängerort ausgeführt. Das gilt auch für die Vermittlung der in § 3a Abs. 14 UStG 1994 genannten Katalogleistungen.
Leistungsort des M ist dort, wo der Leistungsempfänger W sein Unternehmen betreibt (Österreich). Die Leistung des M unterliegt daher der österreichischen Umsatzsteuer. Die Steuerschuld geht gemäß § 19 Abs. 1unter den Voraussetzungen des § 19 Abs. 1 zweiter Satz UStG 1994 UStG 1994 auf W über, wenn M weder einen Wohnsitz (Sitz) noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine an. In diesem Fall haftet der Leistungserbringung beteiligte Betriebsstätte in Österreich hat. Der leistende M haftet für diese Steuerleistende M für diese Steuer und hat den Umsatz in die ZM aufzunehmen.
Die innergemeinschaftliche Güterbeförderung des F für den U ist gemäß § 3a Abs. 6 UStG 1994 am Empfängerort (Österreich) steuerbar. Das Umladen der Güter in Frankreich durch N für F ist ebenfalls gemäß § 3a Abs. 6 UStG 1994 am Empfängerort (Österreich) steuerbar. F schuldet als Leistungsempfänger gemäß § 19 Abs. 1unter den Voraussetzungen des § 19 Abs. 1 zweiter Satz UStG 1994 UStG 1994 die Umsatzsteuer, wenn. In diesem Fall haftet der leistende Unternehmer N im Inland weder einen Wohnsitz (Sitz) noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine an der Leistungserbringung beteiligte Betriebsstättefür diese Steuer und hat. Der leistende Unternehmer N haftet für diese Steuer den Umsatz in die ZM aufzunehmen.
Findok-Nr: 19969.9, aufgenommen am: 27.12.2012 14:20:52, Dokument-ID: c47353b7-028f-487c-9b78-2f1b53354e08, Segment-ID: 7c5e7d1b-5f48-46a4-9094-45874cfe7a82