Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6%20C%2068.72
Timestamp: 2019-04-21 15:11:52
Document Index: 382305343

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 254', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 78']

BVerwG, 29.08.1977 - VI C 68.72 - dejure.org
Schadenersatz eines Beamten gegenüber seinem Dienstherrn auf Grund von schuldhafter Dienstpflichtverletzung - Mitverschulden des Dienstherrn an der Entstehung eines Schadens - Schuldhafte Verursachung einer Überzahlung durch einen Beamten
VG Freiburg, 28.01.1971 - V 76/70
VGH Baden-Württemberg, 11.07.1972 - IV 246/71
Der Dienstherr hat es in der Hand, auch durch eine klare und eindeutige Abfassung von Fragebögen, die der jeweilige Beamte gemäß seinen Dienstpflichten zur Vermeidung einer Haftung gemäß § 78 BBG wahrheitsgemäß und vollständig zu beantworten hat (vgl. hierzu u.a. Urteil vom 29. August 1977 - BVerwG 6 C 68.72 - ), und durch entsprechende Merkblätter von vornherein eine doppelte Auszahlung des ehegattenbezogenen Anteils des Ortszuschlages weitgehend auszuschließen.".
vgl. BVerwG, Urteil vom 29. August 1977 - VI C 68.72 -, Buchholz 232 § 78 BBG Nr. 23; Urteil vom 23. Oktober 1969 - II C 80.65 -, BVerwGE 34, 123, 131 f.
vgl. BVerwG, Urteil vom 29. August 1977, a.a.O..
In seinem Urteil vom 29. August 1977 - BVerwG 6 C 68.72 - (Buchholz 232 § 78 BBG Nr. 23) hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts die Grundsätze der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 254 BGB aber wie folgt zusammengefaßt:.
Die für das Verwaltungsgericht entscheidende Erwägung zur Frage des Mitverschuldens der Klägerin, mit der es sich in Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen befindet, 24 vgl. BVerwG, Urteile vom 29. August 1977 - VI C 68.72 -, Buchholz 232, § 78 BBG Nr. 23, S. 24, vom 29. Januar 1976 - II C 55.73 -, BVerwGE 50, 102 = juris Rn. 39, und vom 14. Juli 1969 - II C 80.65 -, BVerwGE 34, 123 (131 f.); OVG NRW, Urteil vom 10. Februar 2000 - 12 A 739/97 -, NWVBl. 2000, 343 = juris Rn. 17 ff., 25.
Der Dienstherr hat es in der Hand, auch durch eine klare und eindeutige Abfassung von Fragebögen, die der jeweilige Beamte gemäß seinen Dienstpflichten zur Vermeidung einer Haftung gemäß § 78 BBG wahrheitsgemäß und vollständig zu beantworten hat (vgl. hierzu u.a. Urteil vom 29. August 1977 - BVerwG 6 C 68.72 - [Buchholz 232 § 78 BBG Nr. 23]), und durch entsprechende Merkblätter von vornherein eine doppelte Auszahlung der kinderbezogenen Anteile des Ortszuschlages weitgehend auszuschließen.
Der Dienstherr hat es in der Hand, auch durch eine klare und eindeutige Abfassung von Fragebögen, die der jeweilige Beamte gemäß seinen Dienstpflichten zur Vermeidung einer Haftung gemäß § 78 BBG wahrheitsgemäß und vollständig zu beantworten hat (vgl. hierzu u.a. Urteil vom 29. August 1977 - BVerwG 6 C 68.72 - ), und durch entsprechende Merkblätter von vornherein eine doppelte Auszahlung des ehegattenbezogenen Anteils des Ortszuschlages weitgehend auszuschließen.