Source: https://www.vdge.org/der-verein/satzung/
Timestamp: 2020-06-06 20:03:39
Document Index: 164906915

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§5', '§6', '§5', '§6', '§ 26', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 2']

Satzung der VDGE e.V. - VDGE e.V.
Vereinigung von Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung e.V.
Christin Löhner, 14.07.1972, Röntgenstr. 2, 78333 Stockach
2. Vorsitzender, stellvertr. Vorsitzender
Michelle Löhner, 12.02.1966, Röntgenstr. 2, 78333 Stockach
(Kommissarisch bis ein neuer Kassierer gefunden wurde)
Theresa Schluck, 07.03.1994, Dammweg 22a, 78315 Radolfzell
Lisa-Marie Sauer, 03.03.1984, Hindelwangerstr. 36, 78333 Stockach
(1) Der Verein führt den Namen „Vereinigung von Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“ und trägt das Kürzel „VDGE“.
(2) Er hat seinen Sitz in Radolfzell.
(3) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“.
(4) Der vorherige Name des Vereins „Trans* Selbsthilfegruppen Hegau“ wird zu „Vereinigung von Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“ geändert. Das vorherige Kürzel des Vereins „Trans* SHG Hegau“ wird zu „VDGE“ geändert.
b. Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege
c. Förderung der Jugend- und Altenhilfe
d. Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe
e. Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern
g. Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher
(2) Diese Unterstützung gilt auch hilfsbedürftigen Kindern, Jugendlichen und Senioren mit Transsexualität, Transidentität oder Variante der Geschlechtsentwicklung (WHO ICD11 HA60, Geschlechtliche Inkongruenz), sowie den Eltern, Partnern, Freunden dieser Personen, die mit dem Coming Out ihrer Kinder bzw. ihrer Partner, mit Anfeindungen in der Gesellschaft oder mit der Transition ihrer Partner nicht zurechtkommen und deshalb hilfsbedürftig sind.
(3) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Aufgaben:
a. Förderung von Wissenschaft und Forschung durch Wissenschaftliche und inhaltliche Arbeit.
Eigenständige wissenschaftliche und inhaltliche Arbeit inkl. Reviews und Veröffentlichungen zum
Themenbereich Transsexualität, Transidentität und Varianten der Geschlechtsentwicklung (WHO
ICD11 HA60, Geschlechtliche Inkongruenz) mit dem Schwerpunkt Selbsthilfe bei Transsexualität,
Transidentität und Varianten der Geschlechtsentwicklung (WHO ICD11 HA60, Geschlechtliche
Inkongruenz)
b. Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege durch Aufklärung
und Präventionsarbeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Peer-Beratung.
c. Förderung der Jugend- und Altenhilfe durch Hilfe zur Selbsthilfe, Peer-Beratung, Aufklärung und
Präventionsarbeit an Schulen, Universitäten
d. Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe durch Aufklärung,
Informations- und Präventionsarbeit im Rahmen der Familie und an sozialen Einrichtungen
e. Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern durch Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärung,
Informations- und Präventionsarbeit in den Medien und sozialen Netzwerken.
f. Förderung des Schutzes von Ehe und Familie durch Aufklärung und Präventionsarbeit, Beratung von
Betroffenen Personen im Rahmen der Familie und Ehe, sowie durch Hilfe zur Selbsthilfe.
Zwecke durch Aufklärung und Präventionsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Präsenz auf Messen.
(4) Der Verein versteht sich überparteilich und konfessionell neutral und bietet seine Leistungen allen Betroffenen an, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Hautfarbe und ähnlichen Unterscheidungsmerkmalen.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Ziele im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Zweck der Körperschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, sowie Öffentlichkeitsarbeit und Förderung der Wissenschaft.
(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten als solche keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(2) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung steht dem Bewerber die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen einem Monat an den Vorstand zu richten ist.
(8) Mitglieder können auch mehreren Mitgliedsarten zugehörig sein.
(1) Gruppen, Vereine und juristische Personen können sich dem Verein als korporative Mitglieder anschließen. Für den Erwerb der korporativen Mitgliedschaft gilt § 4 (1)-(6) entsprechend.
(1) Fördermitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Für den Erwerb der Fördermitgliedschaft gilt § 4 (1)-(6) entsprechend.
Beiträge und Beitragszahlungen
(2) Die Höhe der Beiträge werden von der Mitgliederversammlung in der Finanzordnung festgelegt.
(3) Beiträge werden immer für ein ganzes Kalenderjahr erhoben. Der Stichtag zur Zahlung von Jahresbeiträgen ist der 1. April eines Jahres. Zu diesem Tag werden die Beiträge fällig. Die Mitgliedschaft verlängert sich automatisch mit Beginn eines jeden weiteren Kalenderjahres.
(4) Für normale Mitglieder die nicht unter §5 oder §6 fallen, wird kein Mitgliedsbeitrag erhoben werden.
(1) Die Mitglieder können sich in Abteilungen zusammenschließen.
(2) Die Einrichtung einer Abteilung muss vom Vorstand bestätigt werden. Lehnt der Vorstand die Einrichtung ab, kann dagegen die Mitgliederversammlung angerufen werden.
(3) Abteilungen haben keinen Vorstand sondern Abteilungsleiter. Diese sind nicht zwingend auch Teil des Vorstandes des Gesamtvereins.
(4) Jedes Mitglied entscheidet selbst, in welcher Abteilung es mitarbeiten möchte.
(5) Jede Abteilungen bestimmt selbst, welche Mitglieder zu ihr gehören. Eine Ablehnung ist durch die Abteilung zu begründen.
(6) Abteilungen haben auf der Mitgliederversammlung Rede- und Antragsrecht, aber kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht.
(7) Abteilungen können eigene Barkassen, Bankkonten oder eigene Satzungen haben.
(8) Zahlungen zwischen den Abteilungen oder Zahlungen zwischen einer Abteilung und dem Hauptverein sind immer vereinsinterne Zahlungen und müssen vom Gesamtverein buchhalterisch erfasst werden.
(9) Die einzelnen Abteilungen müssen die Buchhaltungsunterlagen zeitnah mit allen Belegen beim Vorstand des Gesamtvereins abliefern, spätestens jedoch vier Wochen vor der nächsten Jahreshauptversammlung.
(10) Über alle Aktivitäten, die steuerlich oder gemeinnützigkeitsrechtlich relevant sind, muss der Vorstand vorab informiert werden bzw. der Hauptvorstand muss sie vorher genehmigen.
(11) Weitergehende Einzelheiten sind in der Geschäftsordnung „Abteilungen“ festgelegt.
– Wahl eines Kassenprüfers,
– Wahl eines Versammlungsleiters,
– Wahl eines Protokollführers,
– Beschlussfassung über die Geschäfts- und die Finanzordnung des Vereins einschließlich der
über die Erstattung von Aufwendungen (Reisekosten),
– Bestätigung von Arbeitsgruppen,
– Beschlussfassung über die Änderung der Satzung einschließlich des Vereinszwecks und des
(7) Jedes nicht unter §5 oder §6 fallende Mitglied hat eine Stimme. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Abwahl des Vorstandes, Satzungsänderungen einschließlich der Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins können nur mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.
(9) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
(1) Der Vorstand i. s. d. § 26 BGB wird durch den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden und den Kassierer gebildet.
(3) Die übrigen Vorstandsmitglieder können den Verein nur gemeinsam vertreten.
4) Zur Wahrnehmung der Aufgaben und Pflichten nach der EU-Datenschutz Grundverordnung und dem Bundesdatenschutzgesetz bestellt der geschäftsführende Vorstand einen Datenschutzbeauftragten.
Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an den Verein „Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg“ (https://www.netzwerk-lsbttiq.net/), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
Aus Gründen der Einfachheit, wurde in der Satzung nur das männliche Geschlecht verwendet. Selbstverständlich sind hier alle Geschlechter mit eingeschlossen.
Die vorstehende Satzung wurde von der MV am 05. Januar 2020 beschlossen.
Der vorstehenden Satzung wurden vom Vorstand § 2 Absatz (1) Punkte h bis j, § 2 Absatz (3) Punkte h bis j, sowie § 3 Absatz (4) am 22. Januar 2020 ersatzlos entfernt, sowie § 2 Absatz (3) Punkte a bis g textlich angepasst.
Ort, Datum: Radolfzell, 22.01.2020