Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Baden-W%C3%BCrttemberg&Datum=28.10.1997&Aktenzeichen=9%20S%202096/96
Timestamp: 2019-07-18 12:49:49
Document Index: 245293711

Matched Legal Cases: ['Art 2', 'Art 3', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 55']

VGH Baden-Württemberg, 28.10.1997 - 9 S 2096/96 - dejure.org
https://dejure.org/1997,9475
VGH Baden-Württemberg, 28.10.1997 - 9 S 2096/96 (https://dejure.org/1997,9475)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 28.10.1997 - 9 S 2096/96 (https://dejure.org/1997,9475)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 28. Januar 1997 - 9 S 2096/96 (https://dejure.org/1997,9475)
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Art 2 Abs 1 GG, Art 3 Abs 1 GG, § 55b Abs 2 S 1 UniG BW, § 55b Abs 3 S 1 UniG BW
VG Freiburg, 02.07.1996 - 2 K 1682/94
BVerwG, 06.01.1999 - 6 B 19.98
VBlBW 1998, 6 (Ls.)
Diese Erlaubnis berechtigte nur zur Führung des ausländischen Grades in der Originalform gemäß der Verleihungsurkunde und mit Zusatz der verleihenden ausländischen Hochschule (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 28.10.1997 - 9 S 2096/96 - juris zur Zulässigkeit dieser Regelung).
Rechtlich verbindlich gegenüber anderen Personen als den Konferenzmitgliedern werden sie deshalb stets nur durch die Transformation in Landesrecht (vgl. Niedersächsisches OVG…, Beschluss vom 17.10.1997, a.a.O.: "nicht "self-executing""; VG Düsseldorf, Urteil vom 20.10.2008 - 18 K 4758/07 -, Juris, m.w.N.), in dessen Rahmen sie dann mittelbar - etwa ermessenslenkend (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.10.1997 - 9 S 2096/96 -, VGHBW-Ls 1998, Beilage 1, B 2) - Bedeutung erlangen können.
Diese Vorschriften sind mangels anders lautender Übergangsvorschriften im Änderungsgesetz vom 12.12.1994 auch in den Fällen anwendbar, in denen - wie hier - der Genehmigungsantrag schon vor dem 01.01.1995 gestellt worden ist (ständige Rechtsprechung des Senats zu § 55 b UG, siehe Urteile vom 15.10.1996 - 9 S 904/96 - und - 9 S 905/96 -, vom 22.10.1996 - 9 S 2573/93 - sowie vom 28.10.1997 - 9 S 2096/96 -).
§ 55b UG gilt auch für Genehmigungsverfahren, die - wie hier - schon vor dem 01.01.1995 durch einen Antrag bei der zuständigen Behörde eingeleitet worden waren, weil anderslautende Übergangsvorschriften im Gesetz fehlen und daher - wie auch sonst bei Verpflichtungsklagen - das im Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung geltende Recht anwendbar ist (ständige Rechtsprechung des Senats, zuletzt Urteil vom 28.10.1997 - 9 S 2096/96).
Rechtlich verbindlich gegenüber anderen Personen als den Konferenzmitgliedern werden sie deshalb stets nur durch die Transformation in Landesrecht (vgl. Niedersächsisches OVG…, Beschluss vom 17. Oktober 1997, a.a.O.: "nicht "self-executing""; VG Düsseldorf, Urteil vom 20. Oktober 2008 - 18 K 4758/07 -, Juris, m.w.N.), in dessen Rahmen sie dann mittelbar - etwa ermessenslenkend (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28. Oktober 1997 - 9 S 2096/96 -, VGHBW-Ls 1998, Beilage 1, B 2) - Bedeutung erlangen können.