Source: https://openopps.com/insights/tender/ocds-0c46vo-0092-225432/
Timestamp: 2019-08-20 01:42:22
Document Index: 336695055

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 123', '§ 160', '§ 97', '§ 134', '§ 135', '§ 134', '§ 134', '§ 135']

Rahmenvereinbarung zur Herstellung und Lieferung von ca. 4.000 Wechselladersystemen, davon als Festbeauftragung - 230 EA mit geschütztem Fahrerhaus und - 310 EA mit ungeschütztem Fahrerhaus (Q/U2BF/IA044/HA111)
Closed 231 days ago
ocds-0c46vo-0092-225432
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=225432
z. Hd. vonFrau Gramm / Frau Gehrke-Spanke,
Telefax: +49 261-400-18205.
Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.baainbw.de.
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Rahmenvereinbarung zur Herstellung und Lieferung von ca. 4.000 Wechselladersystemen, davon als Festbeauftragung - 230 EA mit geschütztem Fahrerhaus und - 310 EA mit ungeschütztem Fahrerhaus (Q/U2BF/IA044/HA111).
Sudetenstr. 91a
NUTS-Code: DE12.
Laufzeit der Rahmenvereinbarung: 7 Jahre.
Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Kurze Beschreibung siehe Anlage "Beschreibung"
Gesamtmenge bzw. -umfang: Ca. 2.000 Stück geschützte und ca. 2.000 Stück ungeschützte Wechselladersysteme, siehe hierzu Ziffer II.1.5.
Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Siehe Vergabeunterlagen (für den Teilnahmeantrag unbeachtlich)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Siehe Vergabeunterlagen (für den Teilnahmeantrag unbeachtlich)
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerische Haftung mit einem bevollmächtigten Vertreter
Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Ja.
Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen: 1. Formlose Eigenerklärungen des Bewerbers/Bieters, dass für die Abwicklung der Verträge und die Kommunikation mit dem Auftraggeber nur Personal vorgesehen ist, das die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht. 2. Formlose Bestätigung, dass die gesamte Korrespondenz, Dokumentation und Unterlagen in deutscher Sprache erfolgt.
Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen: -Aktueller Handels-, Partnerschafts- oder Berufsregisterauszug oder ein gleichwertiges Dokument bei ausländischen Bewerbern (jeweils nicht älter als 1 Jahr gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge). Sofern im Land des Gesellschaftssitzes keine Registrierungspflicht besteht: Nennung der Gesellschafts- bzw. Organisationsform und Beschreibung der Eigentums- und Beteiligungsstrukturen -Firmenbezeichnung und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon und Faxnummer -Angaben zur Eigentümerstrukur -die unterschriebene "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB" (Formular: BAAINBw B-V 034) -eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes (Steuerbehörde) im Original -die Bieter-/Bewerbergemeinschaftserklärung (Formular BAAINBw B-V 047) -die unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter (Formular BAAINBw- B-V 031) inklusive der Angaben zu Ziffer II (VS-Vertraulich). Die Formulare sind im Internet abrufbar unter: http://www.baainbw.de/portal/a/baain/start/vergabe/angebot/
Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen: -Firmenbezeichnung und Anschrift -Aktueller Handels-, Partnerschafts- oder Berufsregisterauszug (nicht älter als 1 Jahr gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge). -die unterschriebene "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB" (Formular: BAAINBw B-V 034) --die unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Unterauftragnehmer (Formular BAAINBw- B-V 032) inklusive der Angaben zu Ziffer II (VS-Vertraulich). Die Formulare sind im Internet abrufbar unter: http://www.baainbw.de/portal/a/baain/start/vergabe/angebot/
Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen: -eine aktuelle formlose Bankerklärung (nicht älter als 6 Monate gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge) zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Diese Erklärung muss Informationen zu folgenden Punkten beinhalten: -1. Kundenverbindung / Kontoführung -2. finanzielle Verhältnisse -3. Kreditbeurteilung / Zahlungsfähigkeit Die Bankerklärung ist im Original in deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bankerklärungen ist eine einfache deutsche Übersetzung ausreichend; einer Beglaubigung bedarf es nicht; das Original ist beizufügen. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft / einen Gewerbezentralregisterauszug über den Bewerber einzuholen.
Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmen/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen. Zum Nachweise der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III 2. dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen (z.B. durch eine Verpflichtungserklärung) zur Verfügung steht. Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind nachfolgende Unterlagen einzureichen: 1.Eine Beschreibung der Fertigungskapazitäten für geschützte Fahrzeugen nach Art und Umfang sowie der Maßnahmen zur Herstellung der Vorgaben unter Gewährleistung der Qualität des Unternehmens gem. AQAP 2110. Die Fertigungskapazität von geschützten Fahrzeugen muss min. 100 Fahrzeuge / Jahr betragen. 2.Ein Nachweis in Form einer schriftlichen Bestätigung des jeweiligen Vertragspartners über die Herstellung und Lieferung von geschützten und ungeschützten Transportfahrzeugen mit ballistischem Schutz (Fußnote 1) , Minenschutz (Fußnote 2) und Blast IED-Schutz (Fußnote 3) unter den besonderen Bedingungen (z.B. Klima) eines weltweiten Einsatzes ist vorzulegen (Herstellungs- bzw. Lieferzeitraum in den letzten 10 Jahren). Anzugeben ist jeweils die Anzahl der gefertigten Fahrzeuge. Beizufügen ist jeweils eine detaillierte technische Beschreibung mit Bildmaterial der jeweiligen Fahrzeugplattform. 3.Ein Nachweis in Form einer schriftlichen Bestätigung des jeweiligen Vertragspartners über die insassensichere Integration von Einbau- und Gerätesätzen (insbesondere Funk und Führungssysteme, Funktionsrüstsätze, FLW 100, Störsender) in Fahrzeuge gemäß Punkt 2 in den letzten 10 Jahren ist vorzulegen. Beizufügen ist jeweils eine detaillierte technische Beschreibung der Rüstsätze sowie deren Integration. 4.Nachweis der Qualifikation des Herstellers für das Schweißen und verwandte Prozesse nach DIN 2303 (Herstellerqualifikation nach Klasse Q3, Bauteilklasse BK1). 5.Nachweis über die Zertifizierung des Herstellers nach ISO 9001. 6.Nachweis über mindestens einen eigenen Standort / Niederlassung mit Kundendienst (IHS 4) in Deutschland und über mindestens 3 eigene Standorte / Niederlassungen oder mobile Kundendienst (IHS 3) beim Kunden vor Ort für geschützte und ungeschützte Fahrzeuge im Inland (Deutschland). 7.Bestätigung per Eigenerklärung über Sicherstellung eines Kundendienstes (bis IHS 3) für die Fahrzeuge und Einbausätze in einem Krisen- und Kriegsgebiet. Sofern vorhanden, Referenz über einen derartigen Kundendienst. Diese Referenz kommt lediglich im Rahmen der Bewertung des Teilnahmeantrags zum Tragen (s. Bewertungsmatrix). 8.Nachweis über Referenzprojekte, die die Befähigung zur Erstellung einer interaktiven elektronischen technischen Dokumentation elektronischer Form (IETD) unter Berücksichtigung der AECMA Spec 1000D Version 1.9 in Verbindung mit dem National Style Guide Version 003.03.01 und der AECMA Spec 2000M Version 2.1 Change 4 dokumentieren. Hinweis zu Nr. 2 und Nr. 3: Sofern die entsprechenden Verträge mit dem BAAINBw geschlossen wurden, ist als Nachweis die Angabe der Vertragsnummer und des Vertragsgegenstandes ausreichend. Ansonsten ist eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Vertragspartners mit den in der Bekanntmachung geforderten Angaben erforderlich. Hinweis zu Nr. 2: Fußnote 1: Mindestens gemäß STANAG 4569, AEP-55 Vol. 1 Level 2 Fußnote 2: Mindestens gemäß STANAG 4569, AEP-55 Vol. 2 Level 2a und 2b Fußnote 3: Gemäß STANAG 4569, AEP-55 Vol. 3 Blast-IED roadside
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb.
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer:3.
Die Auswahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt an Hand der beigefügten Bewertungsmatrix (siehe Anlage). Die geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer beträgt 3, Ausnahme: Punktgleichstand.
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: Q/U2BF/IA044/HA111
Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 02.01.2019 14:00 Uhr.
Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 21.01.2019.
Sonstige Informationen: 1. Der Teilnahmeantrag mit allen seinen Anlagen ist elektronisch über die e-Vergabe-Plattform oder schriftlich in 2-facher Ausfertigung (ein Original und eine Kopie) in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin (02.01.2019 14:00 Uhr) in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich in einem verschlossenen Behältnis / Umschlag ausschließlich an die unter Anhang A III aufgeführte Anschrift zu erfolgen und ist unter expliziter Angabe des Aktenzeichens wie folgt zu kennzeichnen: "NICHT ÖFFNEN - EU TEILNAHMEWETTBEWERB Verhandlungsverfahren Bearbeitungsnummer: Q/U2BF/IA044/HA111 Schlusstermin: 02.01.2019, 14.00 Uhr" Per Fax oder Email eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist er von allen Mitgliedern oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Sofern letzteres der Fall ist, ist bzw. sind die entsprechende(n) Vollmacht(en) beizufügen. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e- Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e- Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https:// www.evergabe-online.info bereit. 2. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. 3. Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen dienen allein dem Zweck, den Interessenten einen Eindruck zu verschaffen und eine Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen. Abweichungen und Spezifizierungen im Rahmen der Verhandlungen bleiben vorbehalten. 4. Auskünfte werden nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 8 Kalendertage vor Ablauf des Schlusstermines für den Eingang des Teilnahmeantrages (siehe Ziffer IV.3.4) eingegangen sind. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet.
Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
§ 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. § 134 GWB Informations- und Wartepflicht https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html § 135 GWB Unwirksamkeit https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 13.11.2018.