Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=18.07.2019&Aktenzeichen=2%20BvR%201301%2F19
Timestamp: 2019-08-20 17:36:05
Document Index: 82279561

Matched Legal Cases: ['Art 38', 'Art 3', 'Art 21', 'Art 28', '§ 23', 'Art. 45', '§ 48', 'Art. 28', 'Art. 4', '§ 29']

BVerfG, 18.07.2019 - 2 BvR 1301/19 - dejure.org
https://dejure.org/2019,21253
BVerfG, 18.07.2019 - 2 BvR 1301/19 (https://dejure.org/2019,21253)
BVerfG, Entscheidung vom 18.07.2019 - 2 BvR 1301/19 (https://dejure.org/2019,21253)
BVerfG, Entscheidung vom 18. Juli 2019 - 2 BvR 1301/19 (https://dejure.org/2019,21253)
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Art 38 Abs 1 S 1 GG, Art 3 Abs 1 GG, Art 21 Abs 1 S 1 GG, Art 28 Abs 1 S 2 GG, § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG
Nichtannahmebeschluss: Verfassungsbeschwerde des AfD-Landesverbandes Sachsen gegen die teilweise Nichtzulassung der Landesliste zur Landtagswahl am 01.09.2019 - Unzulässigkeit mangels hinreichender Begründung, ua zur Befassung des Landesverfassungsgerichts, sowie mangels Vorlage entscheidungserheblicher Unterlagen - zudem unzureichende Auseinandersetzung mit aufgeworfenen Verfassungsfragen
Streichung der Listenplätze der Landesliste der Partei "AfD" in Sachsen wegen Verletzung der Chancengleichheit der Kandidaten bei der Listenauf...
Streichung der Listenplätze der Landesliste der Partei "AfD" in Sachsen wegen Verletzung der Chancengleichheit der Kandidaten bei der Listenaufstellung durch den Wechsel des Wahlverfahrens von der Einzelwahl zur Blockwahl; Begründung der Verfassungsbeschwerde durch Darlegen der Grundrechtsverletzungen
Sachsen-Wahl: AfD scheitert mit Verfassungsbeschwerde
AfD scheitert mit Verfassungsbeschwerde gegen teilweise Nichtzulassung ihrer Liste zu Sachsen-Wahl
spiegel.de (Pressemeldung, 24.07.2019)
AfD scheitert mit Verfassungsbeschwerde wegen Liste für Sachsen-Wahl
Beschwerde der sächsischen "AfD" wegen Unzulässigkeit
b) Für die Wahlen zum Sächsischen Landtag sehen Art. 45 SächsVerf, § 48 SächsWahlG und das Sächsische Wahlprüfungsgesetz (SächsWprG) - die insofern im selbständigen Verfassungsraum des Freistaates Sachsen unter der Bindung an die Homogenitätsanforderungen des Art. 28 Abs. 1 GG den subjektiv-rechtlichen Schutz des Wahlrechts zum Landtag autonom bestimmen (vgl. hierzu BVerfG, Beschluss vom 16. Juli 1998, BVerfGE 99, 1 [7 f., 17]; Beschluss vom 18. Juli 2019 - 2 BvR 1301/19 - juris) - die grundsätzlich ausschließlich statthaften Rechtsbehelfe und Anfechtungsmöglichkeiten vor (SächsVerfGH, Beschluss vom 28. August 2014, Vf. 56-IV-14 [HS]/ 57-IV-14 [e.A.]; Beschlüsse vom 10. August 2004 - Vf. 83-IV-04 [e.A.] und Vf. 85-IV-04 [e.A.]; Beschluss vom 25. September 2009 - Vf. 88-IV-09; Beschluss vom 4. November 2010 - Vf. 45-IV-10).
a) Die Verfassungsbeschwerden genügen (noch) diesen formellen Anforderungen, soweit sich die Beschwerdeführer damit gegen die Entscheidung des Landeswahlausschusses vom 5. Juli 2019 richten und eine Verletzung ihrer Rechte aus Art. 4 Abs. 1 SächsVerf geltend machen; die Beschwerdeführerin zu 9) hat ihre Verfassungsbeschwerde innerhalb der Frist des § 29 Abs. 1 Satz 1 SächsVerfGH unter dem 24. Juli 2019 in Reaktion auf den Beschluss des Bundesverfassungsgericht vom 18. Juli 2019 - 2 BvR 1301/19 - ergänzend begründet.