Source: https://www.lecturio.de/jura/versuch-strafrecht.vortrag
Timestamp: 2017-02-23 20:41:16
Document Index: 365536574

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 12', '§ 12', 'BGH', '§ 265', '§ 306', '§ 306', '§ 263', 'BGH', '§ 242', '§ 242', '§ 242', '§ 123', '§ 243', 'BGH']

Versuch im Strafrecht | Online Lernen mit Lecturio
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Der Vortrag „Versuch im Strafrecht“ von RA Wolfgang Bohnen ist Bestandteil des Kurses „Materielles Strafrecht“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt: Phasen den StraftatAbgrenzung zur VorbereitungshandlungUmsetzung der Formel
Kann man von den besonderen Delikten, die die Vorbereitung einer Straftat bestrafen, zurücktreten? Nur dann, wenn das explizit im jeweiligen Delikt geregelt ist.
Ja, immer nach § 24 StGB.
Nein, aber aufgrund der Grundsätze über die tätige Reue entfällt bei Aufgabe der Tat automatisch die Strafbarkeit.
Ist er Versuch eines Raubes in einem minder schweren Fall strafbar? Ja, weil auch ein minder schwerer Fall des Raubes als Verbrechen anzusehen ist, § 12 III StGB.
Nein, weil es sich bei einem minder Schweren Fall aufgrund der Mindeststrafe von unter einem Jahr nicht um ein Verbrechen handelt, § 12 I StGB.
Bei einem minder schweren Fall entfällt stets die Versuchsstrafbarkeit.
Welche Tatbestände sind nach BGH verwirklicht, wenn T sein gegen Brand versicherte Haus abfackelt, um die Versicherungssumme zu kassieren? § 265 StGB
§ 306a I Nr.1 StGB
§ 306b II Nr.2 StGB
§ 263 I, III Nr.5 StGB
Ab welchem Zeitpunkt kann von einer Versuchsstrafbarkeit ausgegangen werden? Wenn subjektiv die Schwelle zum jetzt geht es los überschritten wurde und objektiv eine unmittelbare Gefahr für das Rechtsgut vorliegt, die nach dem Plan des Täters im ungestörten Fortgang ohne wesentliche Zwischenakte in einem engen räumliche und zeitlichen Zusammenhang in die Tatbestandsverwirklichung einmünden soll.
Wenn subjektiv die Schwelle zum jetzt geht es los überschritten wurde.
Wenn objektiv eine unmittelbare Gefahr für das Rechtsgut vorliegt, die nach dem Plan des Täters im ungestörten Fortgang ohne wesentliche Zwischenakte in einem engen räumliche und zeitlichen Zusammenhang in die Tatbestandsverwirklichung einmünden soll.
Wenn subjektiv die Schwelle zum jetzt geht es los überschritten wurde und objektiv eine unmittelbare Gefahr für das Rechtsgut vorliegt, die aus Sicht eines Allwissenden in ungestörten Fortgang ohne wesentliche Zwischenakte in einem engen räumliche und zeitlichen Zusammenhang in die Tatbestandsverwirklichung einmünden soll.
T will in die leere Wohnung des O einbrechen, um dort seinen Computer zu entwenden. Wie macht er sich nach BGH strafbar, wenn er bereits an dem Schloss der Wohnungstür scheitert? §§ 242, 243 Nr. 1, 22, 23 I StGB
§§ 242, 22 I, 23 I StGB
§§ 242, 243 Nr. 1, 22, 23 I StGB in TE mit §§ 123 I, 22, 23 I StGB
Welche Möglichkeiten gibt es zu einem untauglichen Versuch zu kommen? Untauglichkeit des Mittels
Untauglichkeit des Objektes
Untauglichkeit des Subjektes
Untauglichkeit des Prätikates
Dozent des Vortrages Versuch im Strafrecht
... „Jetzt-geht-es-los“. Objektiv bringt T durch seine Handlung das RG in eine unmb. Gefahr. Solche Handlungen stellen eine ...
... in eine konkrete Beziehung zum Tatobjekt, und Objekt befindet sich nach Auffassung des Täters im Gefährdungsbereich des ...
... Schwelle zum Jetzt- geht- es los überschritten. Unmittelbare Gefahr für ...
... vollverwirklicht = § 243. Hier: Regelbsp. nur versucht (Rspr.). Entscheidendes Kriterium ist der Tatentschluss des Täters. Im ...
... fest, Tür nicht verschlossen. Verschwindet mit Beute. Grunddelikt vollendet. Regelbsp. versucht in diesen Fällen ...
... untauglicher Versuch. Strafbarkeit ergibt sich aus Umkehrschluss von ...
... S2: Bei T ist mehrfach eingebrochen worden. Immer haben die Diebe sich auch über seinen Cognac hergemacht. T schüttet Gift in den Cognac. Versuch: Man spricht hier vom sog. beendeten Versuch. Bei diesen Distanztaten ...
... Opfers seien die Grundsätze der mittelbaren Täterschaft heranzuziehen. Versuch, wenn nach dem Tatplan aus Tätersicht eine unmittelbare Gefährdung eintrete, wobei der BGH hierfür differenziert: Ein unmittelbares Ansetzen ...