Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE%20164,%2065
Timestamp: 2019-05-26 00:27:24
Document Index: 283496868

Matched Legal Cases: ['Art. 3', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 53', '§ 33', '§ 33']

BFH, 15.03.1991 - III R 97/89 - dejure.org
https://dejure.org/1991,1108
BFH, 15.03.1991 - III R 97/89 (https://dejure.org/1991,1108)
BFH, Entscheidung vom 15.03.1991 - III R 97/89 (https://dejure.org/1991,1108)
BFH, Entscheidung vom 15. März 1991 - III R 97/89 (https://dejure.org/1991,1108)
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GG Art. 3 Abs. 1, 6 Abs. 1, 100 Abs. 1; EStG 1983 § 32 Abs. 8, § 33; EStG 1985 § 33c, § 53b Abs. 1
Kinderbetreuungskosten - Erwerbstätige Ehegatten - Verfassungsmäßigkeit
Einkommensteuer; Nichtabzugsfähigkeit von Kinderbetreuungskosten bei erwerbstätigen Ehegatten
BFHE 164, 65
FamRZ 1991, 1291 (Ls.)
DB 1991, 1757
BStBl II 1991, 578
a) das Urteil des Bundesfinanzhofs vom 15. März 1991 - III R 97/89 -,.
Möglicherweise gilt Gleiches, wenn eine solche generelle und rückbezogene Neuregelung nur "schwer vorstellbar" ist (vgl. BFH-Urteil vom 15. März 1991 III R 97/89, BFHE 164, 65, BStBl II 1991, 578).
Der Bundesfinanzhof (BFH) wies die dagegen eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde mit Beschluss vom 22. März 1991 III B 517/90 --unter Bezugnahme auf sein Urteil vom 15. März 1991 III R 97/89 (BFHE 164, 65, BStBl II 1991, 578)-- als unbegründet zurück.
Der Bundesfinanzhof (BFH) wies die gegen das klageabweisende Urteil des Finanzgerichts (FG) eingelegte Revision zurück (Urteil vom 15. März 1991 III R 97/89, BFHE 164, 65, BStBl II 1991, 578).
Daraus hat der BFH gefolgert, daß die lediglich entfernte Möglichkeit der Einbeziehung eines Klägers in eine rückwirkende Neuregelung die Entscheidungserheblichkeit einer Vorlagefrage nicht begründen kann (Urteile vom 20. Juni 1989 VIII R 82/86, BFHE 156, 543, BStBl II 1989, 836, unter C. IV. 2. b, und vom 15. März 1991 III R 97/89, BFHE 164, 65, BStBl II 1991, 578, unter II. 4. b, bb; ebenso schon nicht veröffentlichtes Urteil des BFH vom 19. Januar 1978 V R 135/72).
Der erkennende Senat hat deshalb nicht beanstandet, daß § 33c EStG Alleinstehende schon insofern besserstellt als Eheleute, als diese sich bei einem durch beiderseitige Erwerbstätigkeit bedingten Kinderbetreuungsbedarf auf § 33c Abs. 1 und 4 EStG nicht berufen können, während bei dem Kind eines Alleinstehenden, dessen Eltern beide erwerbstätig sind, der Pauschbetrag - auch bei Aufnahme des Kindes in einen gemeinsamen Haushalt oder eine Lebensgemeinschaft - gewährt wird, und zwar beiden Eltern je zur Hälfte (Urteil vom 15. März 1991 III R 97/89, BFHE 164, 65, BStBl II 1991, 578).
BFH, 30.08.1995 - III B 3/93
Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtsfrage als Inhaltsanforderung …
Auch zu der Frage nach der Verfassungsmäßigkeit der Beschränkung der Absetzbarkeit von Aufwendungen zur Kinderbetreuung auf Alleinerziehende liegt höchstrichterliche Rechtsprechung vor, auf die die Kläger in ihrer Beschwerdeschrift nicht eingegangen sind (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 15. März 1991 III R 97/89, BFHE 164, 65, BStBl II 1991, 578).