Source: http://beteiligungsverfahren-baugb.de/kommunen-p-t/staufenberg/stadtteil-mainzlar/staufenberg-entwicklungssatzung-im-bereich-goellingsweg.html
Timestamp: 2020-08-11 10:14:12
Document Index: 153954736

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 34', '§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 3']

Staufenberg: Entwicklungssatzung im Bereich "Göllingsweg"
Kommunen P - T » Staufenberg » Stadtteil Mainzlar
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Staufenberg hat am 30.06.2020 gemäß § 2 Abs.1 BauGB die Aufstellung der Entwicklungssatzung im Bereich „Göllingsweg“ gemäß § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 BauGB im Stadtteil Mainzlar beschlossen. Die Stadt Staufenberg hat gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro Fischer aus 35435 Wettenberg mit der Durchführung der Bauleitplanverfahren beauftragt.
Geplant ist die Abgrenzung und Festlegung der bebauten Ortsteile im Bereich östlich des „Göllingsweges“, da die einbezogene Fläche durch die baulichen Nutzungen der angrenzenden Flächen entsprechend geprägt ist. Geplant ist die Neuausweisung eines Baugrundstückes im Norden der Ortslage, da dieser Bereich bereits über den Göllingsweg erschlossen und über den Flächennutzungsplan als gemischte Baufläche dargestellt ist. Der Ortsrand erfährt in diesem Bereich eine sinnvolle städtebauliche Abrundung. Zur Ausweisung gelangt analog der angrenzenden Nutzungen ein Allgemeines Wohngebiet im Sinne des § 4 BauNVO.
27.07.2020 – 11.09.2020 einschließlich
in der Stadtverwaltung Staufenberg, Rathaus, Tarjanplatz 1, 35460 Staufenberg, Fachbereich IV Bauservice und Liegenschaftverwaltung, Zimmer während der Dienststunden der Verwaltung sowie nach Vereinbarung aus, sofern nicht auf den Tag ein gesetzlicher oder ortsüblicher Feiertag fällt.
Jedermann hat in dieser Auslegungsfrist die Gelegenheit zur Information sowie zur Äußerung von Stellungnahmen mit Anregungen und Hinweise schriftlich oder zu Protokoll. Gemäß § 3 Abs.2 Satz 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können.
In Ausführung des § 3 Abs.2 BauGB (Beteiligung der Öffentlichkeit) sollen die Planunterlagen des Bebauungsplanes einen Monat lang ausliegen, allerdings wird die Auslegungsfrist angemessen um 2 Wochen verlängert. Während dieser Auslegungsfrist können von jedermann Stellungnahmen mit Anregungen und Hinweise zur Planung während der durch die Corona-Pandemie verursachten geänderten Dienststunden vorgebracht werden, wobei im öffentlichen Interesse auf die Notwendigkeit der vorherigen telefonischen Vereinbarung hingewiesen wird. Die Abgabe der Anregungen und Hinweise kann weiterhin z.B. schriftlich, zu Protokoll (auch telefonisch) oder per Email abgegeben werden. Während der geänderten Dienststunden und bei geschlossener Eingangstür der Verwaltung kann durch „Klingeln“ oder auf „telefonischen Zuruf“ die Tür geöffnet werden. Die Planunterlagen liegen in einem separaten Raum aus und können eingesehen werden.