Source: https://sozialberatung-kiel.de/2011/06/06/kosten-der-gebrauchswarmwasseraufbereitung/?replytocom=1017
Timestamp: 2019-07-17 01:38:07
Document Index: 93747546

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 30', '§ 13', '§ 40', '§ 44']

← Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht bestätigt Kieler Mietobergrenzen – Berufung des Jobcenters Kiel zurückgewiesen!
Veröffentlicht: 6. Juni 2011 | Autor: Helge Hildebrandt | Abgelegt unter: Kosten der Unterkunft, Mehrbedarfe | Tags: Änderungen bei Hartz IV 2011, § 21 Abs. 7 SGB II, Kosten Warmwasseraufbereitung, Mehrbedarf, Mehrbedarf § 21 Abs. 7 SGB II, Mehrbedarf Warmwasser |5 Kommentare
5 Kommentare on “Änderung bei den Kosten der Warmwasseraufbereitung!”
Wilfried Sperling sagt:
Guten Morgen, das gilt doch auch für die Grundsicherung, oder?
Ja, der Mehrbedarf ist dort in § 30 Abs. 7 SGB XII geregelt.
MfG Helge Hildebrandt
Sonja Brodersen sagt:
Leider bin ich erst vor kurzem darauf gestoßen, dass uns (meinem Sohn und mir) ein Mehrbedarf für Warmwasser zusteht. Inwieweit gilt dieser Anspruch denn auch rückwirkend?
MfG S.Brodersen
Der Anspruch besteht seit 1.1.2011. Ich gehe davon aus, dass das Jobcenter den Mehrbedarf auch rückwirkend ab diesem Zeitpunkt erbringen wird und rate deswegen, dies so zu beantragen. Die Behörde hat die Verpflichtung gehabt, Sie – auch über den Anspruch auf Mehrbedarf für die Warmwasseraufbereitung – zu beraten, §§ 13 ff. SGB I. Gegen diese Pflicht hat das Jobcenter verstoßen. Aus den Grundsätzen über den sog. Sozialrechtlichen Herstellungsanspruch haben Sie deswegen einen Anspruch, so gestellt zu werden, als wären Sie richtig beraten worden und hätten deswegen den Mehrbedarf von Anfang an – also ab 1.1.2011 – beantragt.
Gemäß § 40 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 44 SGB X können Sie zudem noch bis zum 31.12.2013 alle Bescheide ab 1.1.2012 überprüfen lassen.
also ich habe auf antrag mit der bescheinigung meines vermieters eine nachzahlung von 150 euro!!!!! für letztes jahr erhalten. habe nun noch das wassergeld für 2012 und 2011 rückwirkend eingereicht, aber sowas – wenn einem etwas zu steht – erzählt man ja nicht gerne.