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Timestamp: 2016-10-23 20:27:05
Document Index: 119351541

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 90', 'Art. 91', 'Art. 92', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 94', 'Art. 100', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 94', 'Art. 100', 'Art. 90', 'Art. 100', 'Art. 93', 'Art. 112', 'Art. 94', 'Art. 89', 'Art. 94', 'Art. 94', 'Art. 94', 'Art. 94', 'in fine', 'Art. 112', 'in fine', 'Art. 112', 'Art. 112', 'Art. 112', 'Art. 94', 'Art. 112', 'in casu', 'Art. 93', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 68']

8C_1012/2010 (31.03.2011)
alle vertreten durch Rechtsanw�ltinnen Franciska Hildebrand und Prof. Dr. Regula K�gi-Diener,
handelnd duch die Regierung, Regierungsgeb�ude, 9001 St. Gallen, und diese vertreten durch das Finanzdepartement des Kantons St. Gallen, Generalsekretariat, Davidstrasse 35, 9000 St. Gallen,
A.a Die Regierung des Kantons St. Gallen verneinte am 4. Februar und 26. M�rz 2003, dass die gem�ss den Richtlinien �ber Einreihung und Bef�rderung des Staatspersonals des Kantons St. Gallen erfolgte Einstufung der an kantonalen st. gallischen Spit�lern angestellten Krankenschwestern (DN2), Hebammen, medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen, technischen Operationsassistentinnen und medizinischen Laborantinnen gegen Art. 8 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) und Art. 3 des Bundesgesetzes �ber die Gleichstellung von Frau und Mann (GlG) verstosse, und verzichtete auf eine aussergerichtliche Kl�rung.
A.b In der Folge erhoben der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachm�nner (SBK; Sektion St. Gallen/Thurgau/ Appenzell), der Schweizerische Verband des Personals �ffentlicher Dienste (vpod), der Schweizerische Hebammenverband (SHV; Sektion Ostschweiz), die Schweizerische Vereinigung der Fachleute f�r medizinisch-technische Radiologie (SVMTRA), der Schweizerische Berufsverband der technischen Operationsfachfrauen/-m�nner (SBVTOA), der Fachverband der diplomierten medizinischen Laborantinnen und Laboranten (labmed; Sektion Ostschweiz), die an kantonalen Spit�lern im Kanton St. Gallen t�tigen drei Krankenschwestern (DN2) B.________, G.________ und L.________ sowie die f�nf Hebammen A.________, N.________, E.________, L.________ und P.________, eine medizinisch-technische Radiologieassistentin, zwei technische Operationsassistentinnen und zwei medizinische Laborantinnen im September und Oktober 2003 beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen Klagen auf Feststellung, dass die Einreihung und damit die Entl�hnung der genannten Berufsgruppen gegen Art. 8 Abs. 3 BV und Art. 3 GlG verstosse. Gleichzeitig ersuchten die Einzelkl�gerinnen f�r die Zeit vom 1. Oktober 1998 bis 31. August 2003 (Krankenschwestern, Hebammen), vom 1. November 1998 bis 30. September 2003 (medizinisch-technische Radiologieassistentinnen), vom 1. November 1998 bis 30. September/31. Oktober 2003 (technische Operationsassistentinnen) bzw. vom 1. November 1998 bis 31. Oktober 2003 (medizinische Laborantinnen) um Nachzahlung noch festzusetzender Betr�ge zuz�glich 5 % Zins ab mittlerem Verfall sowie der AHV- und Pensionskassenbeitr�ge.
Gest�tzt auf ein vom angerufenen Gericht veranlasstes, auf der Grundlage der Vereinfachten Funktionsanalyse (VFA) verfasstes arbeitswissenschaftliches Gutachten des PD Dr. H.________, Direktor des Forschungsinstituts f�r Arbeit und Arbeitsrecht der Universit�t X.________, vom 8. August 2007 und nach Beizug verschiedener Amtsberichte wurden die Klagen mit Entscheid vom 25. November 2008 abgewiesen. Als Begr�ndung erwog das kantonale Gericht im Wesentlichen, dass die gutachtliche Bewertung der Berufsgruppen der Klagenden im Vergleich mit der Berufsgruppe der Polizisten sachgerecht und ohne Hinweise auf geschlechtsdiskriminierende Elemente vorgenommen worden sei. Da basierend auf den Schlussfolgerungen des Gutachtens die medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen, die technischen Operationsassistentinnen und die medizinischen Laborantinnen im Vergleich zur Berufsgattung der Polizisten zu hoch eingestuft seien, erwiesen sich die betreffenden Feststellungs- und Leistungsbegehren zum vornherein als unbegr�ndet. Demgegen�ber w�rden die Berufsgruppen der Hebamme mit Grundausbildung und Aufbau sowie der Krankenschwester (DN2) nicht nur verglichen mit m�nnerdominierten, sondern auch mit verschiedenen weiblich besetzten und einem neutralen Beruf zu tief entl�hnt. Die Einreihung der entsprechenden Berufssparten sei vor diesem Hintergrund zwar eventuell in rechtsungleicher, nicht aber in - im vorliegenden Verfahren einzig zu beurteilender - geschlechtsdiskriminierender Weise erfolgt.
A.c Die dagegen von der SBK, der vpod, der SHV, den Pflegefachfrauen B.________, G.________ und L.________ sowie den Hebammen A.________, N.________, E.________, D.________ und P.________ erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hiess das Bundesgericht mit Urteil 8C_78/2009 vom 31. August 2010 im Sinne der Erw�gungen gut, hob den Entscheid vom 25. November 2008 auf, soweit die lohnm�ssige Einstufung der Krankenschwestern/Krankenpfleger DN2 und der Hebammen mit fachspezifischer Ausbildung sowie mit Krankenpflegediplom und Zusatzausbildung betreffend, und wies die Sache an die Vorinstanz zur�ck, damit sie �ber die Klagen bez�glich dieser Berufsgruppen neu entscheide. Es hielt insbesondere fest, dass es dem Kanton als Arbeitgeber nicht gelungen sei, mit dem im angefochtenen Entscheid vorgebrachten Argumentarium den Beweis f�r eine nicht im Geschlecht der Beschwerdef�hrerinnen begr�ndete Schlechterstellung der Entl�hnung zu erbringen. Die Angelegenheit sei daher an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen, damit es auf Grund dieser Pr�misse erneut �ber die Begehren der Kl�gerinnen befinde. Es werde in diesem Zusammenhang insbesondere zu bestimmen haben, wie die hypothetische Lohnklasse der Krankenschwestern DN2 gem�ss VFA hinsichtlich des Kriteriums K4 festzulegen sei. Ferner habe es gegebenenfalls die massgebliche Vergleichsbasis vor dem Hintergrund der diesbez�glichen letztinstanzlichen Vorbringen der Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer zu beurteilen. Schliesslich werde sich die Vorinstanz bei Bedarf auch mit der Frage der Passivlegitimation des Kantons in Bezug auf die Leistungsbegehren f�r die Zeit ab 1. Januar 2003 zu befassen haben.
Mit Entscheid vom 9. November 2010 wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen die Angelegenheit an die Regierung als Vertreterin des Kantons St. Gallen zur�ck, damit diese �ber die Begehren der Kl�gerinnen im Sinne der Erw�gungen des Bundesgerichts neu entscheide und erkl�re, ob sie die Anspr�che ablehne oder ganz oder teilweise anerkenne.
Der SBK, der vpod, der SHV, die Pflegefachfrauen B.________, G.________ und L.________ sowie die Hebammen A.________, N.________, E.________, L.________ und P.________ lassen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids vom 9. November 2010 sei die Vorinstanz zu verpflichten, �ber die gem�ss bundesgerichtlichem Urteil vom 31. August 2010 noch offenen Punkte zu entscheiden; eventuell sei das Verfahren auf Begehren oder nach Anh�rung der Parteien ordnungsgem�ss zu sistieren. Das kantonale Gericht sei ferner zu verpflichten, �ber die Anspr�che der Klagenden auf ausseramtliche Entsch�digung f�r das erste Verfahren zu befinden.
W�hrend das Verwaltungsgericht beantragt, es sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, ersucht der Kanton St. Gallen um Verfahrenssistierung bis zum Vorliegen des Ergebnisses der aktuell laufenden Vergleichsverhandlungen zwischen den Parteien.
Seitens des Beschwerdegegners wird um Sistierung des bundesgerichtlichen Beschwerdeprozesses bis zum Abschluss der aktuell zwischen den Parteien stattfindenden Vergleichsgespr�che ersucht. Wie sich indes aus den nachfolgenden Erw�gungen ergibt, w�rde durch ein Zuwarten eine weitere Verfahrensverz�gerung drohen, weshalb das Sistierungsersuchen abschl�gig zu beantworten ist.
Die Beschwerde an das Bundesgericht ist zul�ssig gegen Endentscheide, d.h. gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Art. 90 BGG), und gegen Teilentscheide, die nur einen Teil der gestellten Begehren behandeln, wenn diese unabh�ngig von den anderen beurteilt werden k�nnen, oder die das Verfahren nur f�r einen Teil der Streitgenossen und Streitgenossinnen abschliessen (Art. 91 BGG). Gegen selbstst�ndig er�ffnete Vor- und Zwischenentscheide ist hingegen die Beschwerde nur zul�ssig, wenn sie die Zust�ndigkeit oder den Ausstand betreffen (Art. 92 BGG), einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnen (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). R�ckweisungsentscheide, mit denen eine Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen wird, sind Zwischenentscheide, die nur unter den genannten Voraussetzungen beim Bundesgericht angefochten werden k�nnen (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f.). Anders verh�lt es sich nur, wenn der unteren Instanz, an welche zur�ckgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und die R�ckweisung bloss noch der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (Urteil 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007 E. 1.1, in: SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131; dazu auch Urteil 9C_876/2008 vom 14. April 2009 E. 1, nicht publ. in: BGE 135 V 148, aber in: SVR 2009 IV Nr. 39 S. 113). Rechtsprechungsgem�ss bewirkt ein R�ckweisungsentscheid in der Regel keinen irreversiblen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, da die rechtsuchende Person ihn sp�ter zusammen mit dem neu zu f�llenden Endentscheid wird anfechten k�nnen (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 133 V 477 E. 5.2, 5.2.1 - 5.2.4 S. 483 ff.; Urteil 8C_518/2010 vom 24. Januar 2011 E. 1.1).
Die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer erachten die Verfahrensverschleppung, welche aus der vorinstanzlich entschiedenen R�ckweisung der Angelegenheit an den Beschwerdegegner resultiere, als unzul�ssige formelle Rechtsverweigerung bzw. -verz�gerung. Sie berufen sich daher (konkludent) auf Art. 94 (und Art. 100 Abs. 7) BGG, wonach - ohne Vorliegen besonderer Eintretensvoraussetzungen jederzeit - gegen das unrechtm�ssige Verweigern oder Verz�gern eines anfechtbaren Entscheids Beschwerde gef�hrt werden kann.
3.1 Eine Rechtsverweigerung liegt vor, wenn es eine Beh�rde ausdr�cklich ablehnt, eine Entscheidung zu treffen, obwohl sie dazu verpflichtet ist (BGE 124 V 130 E. 4 S. 133; 107 Ib 160 E. 3b S. 164 f.; Urteil 1C_433/2008 vom 16. M�rz 2009 E. 1.4). Um eine - ebenfalls gegen Art. 29 Abs. 1 BV verstossende - Rechtsverz�gerung handelt es sich dagegen, wenn sich die zust�ndige Beh�rde zwar bereit zeigt, einen Entscheid zu treffen, diesen aber nicht binnen der Frist f�llt, welche nach der Natur der Sache und nach der Gesamtheit der �brigen Umst�nde als angemessen erscheint. Dabei ist es f�r die Rechtsuchenden unerheblich, auf welche Gr�nde - beispielsweise auf ein Fehlverhalten der Beh�rde oder auf andere Umst�nde - die Rechtsverz�gerung zur�ckzuf�hren ist; entscheidend ist ausschliesslich, dass die Beh�rde nicht fristgerecht handelt (BGE 107 Ib 160 E. 3b S. 164; Urteile 1C_433/2008 vom 16. M�rz 2009 E. 1.4 und 2C_244/2007 vom 10. Oktober 2007 E. 4.2).
3.2 Unterschieden werden muss hierbei einerseits zwischen Konstellationen, in denen die Beh�rde stillschweigend unt�tig bleibt oder es ausdr�cklich, etwa mittels eines einfachen Schreibens oder einer anderen formlosen Mitteilung, ablehnt, innerhalb einer angemessenen Frist einen Entscheid zu erlassen. Nur diesfalls kann gest�tzt auf Art. 94 BGG ohne weiteres - und jederzeit (Art. 100 Abs. 7 BGG) - beschwerdeweise eine gleichsam formlos begangene vorinstanzliche Rechtsverweigerung bzw. -verz�gerung ger�gt werden. Liegt demgegen�ber eine f�rmlich entschiedene Weigerung des kantonalen Gerichts vor, einen Entscheid zu treffen, handelt es sich nicht um eine Rechtsverweigerung bzw. -verz�gerung im Sinne dieser Bestimmung. Letzteres erweist sich f�r den Rechtsuchenden als unproblematisch, wenn der Rechtsakt der Vorinstanz einen Endentscheid - beispielsweise einen Nichteintretensentscheid - darstellt, gegen welchen die Anfechtungsm�glichkeiten nach Art. 90 f. (in Verbindung mit Art. 100 Abs. 1) BGG offen stehen. Wird die beanstandete Rechtsverweigerung oder -verz�gerung indes aus einem formellen R�ckweisungsentscheid des kantonalen Gerichts geschlossen, ist die Beschwerdeerhebung auf Grund des Zwischenentscheidcharakters regelm�ssig nur unter den restriktiven Eintretensbedingungen des Art. 93 Abs. 1 BGG zul�ssig (vgl. E. 2 hievor). Ob die Ablehnung einer Beh�rde, einen ihr obliegenden Rechtsakt vorzunehmen, als einfaches Schreiben (oder anderweitige formlose Mitteilung) oder aber als f�rmliche Entscheidung einzustufen ist, ergibt sich stets auf Grund des aus einer allf�lligen Verlautbarung der gerichtlichen Instanz ersichtlichen Willens, einen Entscheid nach Massgabe des Art. 112 BGG zu f�llen. Allein der Umstand, dass die Bekanntgabe der Beh�rde, sie werde (noch) nicht entscheiden, ausdr�cklich erfolgt, schliesst die Rechtsverz�gerungs- bzw. -verweigerungsbeschwerde gem�ss Art. 94 BGG nach dem Gesagten nicht aus (Urteil 1C_433/2008 vom 16. M�rz 2009 E. 1.4; Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege vom 28. Februar 2001, BBl 2001 4334 [Ziff. 4.1.4.1 zu Art. 89 E-BGG]; Felix Uhlmann, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 1 f. zu Art. 94 BGG; Nicolas von Werdt, in: Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 11 f. zu Art. 94 BGG, Bernard Corboz, in: Corboz/Wurzburger/Ferrari/Fr�sard/Girardin, Commentaire de la LTF, 2009, N. 7 f. zu Art. 94 BGG; Yves Donzallaz, Loi sur le Tribunal f�d�ral, Commentaire, 2008, N. 3408 zu Art. 94 BGG).
3.3 Fraglich ist, wie der vorinstanzliche R�ckweisungs"entscheid" im Lichte des Vorstehenden zu interpretieren ist.
3.3.1 Die Betitelung des Rechtsaktes ("Urteil"), die �berschrift des Dispositivs ("zu Recht erkannt") und die Formulierung in E. 3 in fine, wonach die Angelegenheit an die Regierung zur�ckzuweisen sei, damit diese �ber die Begehren der Kl�gerinnen im Sinne der Erw�gungen des Bundesgerichts "neu entscheide", deuten eher auf den Charakter eines Entscheids im Sinne des Art. 112 BGG hin. Demgegen�ber legt der Umstand, dass die Regierung zu "erkl�ren" haben wird, ob sie die Anspr�che der Kl�gerinnen und Kl�ger ablehnt oder ganz bzw. teilweise anerkennt (E. 3 in fine), sich weder eine - nach Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG erforderliche - Rechtsmittelbelehrung noch eine Streitwertangabe finden l�sst und es auch an einem Rechtsspruch bez�glich der Entsch�digungsfrage mangelt (vgl. diesbez�glich den Erl�uterungsentscheid 8G_3/2010 vom 14. Dezember 2010 [f�nfter Absatz der Erl�uterungen]), den Schluss auf eine zwar f�rmlich, nicht aber nach Massgabe eines Entscheids gem�ss Art. 112 BGG erfolgte R�ckweisung der Angelegenheit nahe. In seiner letztinstanzlichen Vernehmlassung vom 24. Januar 2011 pr�zisiert das kantonale Gericht den Bedeutungsgehalt seines Rechtsaktes insofern (S. 2 f.), als es ausdr�cklich deklariert, aus dem angefochtenen "Entscheid" gehe mit keinem Wort hervor, dass die Kl�gerinnen und Kl�ger, je nach Stellungnahme der Regierung, die Klage neu erheben m�ssten. Vielmehr bleibe diese bei der Vorinstanz h�ngig. Es gen�ge die Mitteilung, ob der Kanton dem Begehren der Kl�gerinnen und Kl�ger entsprochen habe oder nicht und ob deshalb das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht weiterzuf�hren sei oder nicht. Dem "Entscheid" sei nirgends zu entnehmen, dass die Parteien wieder ganz von vorne beginnen m�ssten. Wenn keine Einigung zustande komme, werde das Verwaltungsgericht die Quantifizierung vornehmen. Der von den Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrern in ihrem Eventualbegehren gestellte Antrag um Sistierung des Verfahrens entspreche inhaltlich dem, was die Vorinstanz, wenn auch ohne formellen Sistierungsbeschluss, mit der R�ckweisung der Sache an den Kanton, damit dieser unter den vom Bundesgericht gesetzten Pr�missen den Anspruch der Kl�gerinnen und Kl�ger nochmals pr�fe, "entschieden" habe. �ber die Klage sei mithin noch nicht abschliessend befunden worden.
3.3.2 Der angefochtene "Entscheid" enth�lt sowohl Elemente eines formellen (R�ckweisungs-)Entscheids im Sinne des Art. 112 BGG als auch solche einer einfachen Mitteilung des Gerichts, wonach es vor seiner endg�ltigen Entscheidfindung die beklagte Partei zur Stellungnahme (hinsichtlich der bundesgerichtlichen Urteilsfeststellungen vom 31. August 2010) aufforderte, wobei die Verfahrensherrschaft vor�bergehend an diese abgegeben wurde. Wie jedoch insbesondere die letztinstanzlichen Ausf�hrungen vom 24. Januar 2011 deutlich zeigen, beabsichtigte die Vorinstanz damit nicht, das Klageverfahren auf Stufe des Verwaltungsgerichts definitiv zu entscheiden. Vielmehr ist der Rechtsakt vom 9. November 2010 als blosse Mitteilung, dass das angerufene Gericht das Verfahren vorl�ufig nicht selber weiterf�hre, sondern die Antwort des beklagten Kantons zum Lohngleichstellungsanspruch der Kl�gerinnen und Kl�ger abwarte, zu qualifizieren.
3.4 Auf die Rechtsverz�gerungsbeschwerde ist daher gest�tzt auf Art. 94 BGG ohne weiteres einzutreten. Anders als im hievor zitierten Urteil 1C_433/2008 vom 16. M�rz 2009, in welchem die Vorinstanz einen formellen R�ckweisungsentscheid nach Art. 112 BGG getroffen hatte, er�brigt sich in casu mithin eine n�here Pr�fung der Eintretensvoraussetzungen des Art. 93 Abs. 1 BGG.
4.1 Die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer r�gen mit der Anrufung von Art. 29 und 29a BV eine durch das kantonale Gericht begangene unrechtm�ssige Rechtsverz�gerung.
4.2.1 Mit der Klageanhebung durch die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer wurde das kantonale Verwaltungsgericht zust�ndig f�r die Behandlung der Angelegenheit (Devolutiveffekt). Dieser Zustand �nderte sich mit der beschwerdeweisen Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids vom 25. November 2008 vor dem Bundesgericht. Mit R�ckweisungsurteil vom 31. August 2010 hat dieses die Verfahrensherrschaft indes wiederum an das kantonale Gericht - und nicht an den Beschwerdegegner als Arbeitgeber - r�ck�bertragen. Die kantonale Instanz ist daran, auch hinsichtlich der bundesgerichtlichen Bestimmung der Entscheidungsinstanz, gebunden (BGE 135 III 334 E. 2 S. 335 f. mit Hinweisen), sodass sich die - auch nur zeitweilige - Abgabe der Herrschaft �ber den Klageprozess samt der damit drohenden Rechtsverz�gerung als unrechtm�ssig erweist. Indem die Vorinstanz durch die R�ckweisung der Sache an den Beschwerdegegner die Verfahrensherrschaft vor�bergehend abdelegiert hat, wird die bef�rderliche Beurteilung der Klage gef�hrdet. Diese Vorgehensweise l�sst sich nicht sch�tzen.
4.2.2 Das kantonale Gericht hat die Verfahrensleitung nach dem Gesagten beizubehalten und das zur raschen Erledigung Gebotene anzuordnen. Insbesondere wird es im Rahmen der Geh�rsgew�hrung den Standpunkt der Parteien vor dem Hintergrund des bundesgerichtlichen R�ckweisungsurteils zu ermitteln und ihnen - im Bedarfsfall durch Verfahrenssistierung (zu welcher die Parteien ihre Zustimmung im �brigen bereits signalisiert haben) - Gelegenheit zu Vergleichsverhandlungen zu bieten haben. Sollten diese scheitern, wird es erneut �ber die Klage zu entscheiden haben.
Unter diesen Umst�nden bedarf der in der Beschwerde ebenfalls erhobene Vorwurf der Verletzung von kantonalem Verfahrensrecht keiner abschliessenden Beurteilung.
5.1 Die Gerichtskosten gehen zu Lasten des Kantons St. Gallen, da die Beschwerde durch den vorinstanzlichen "Entscheid" veranlasst wurde (Art. 65 und 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer haben unbestrittenermassen vor dem kantonalen Gericht eine schriftliche Erl�uterung des "Entscheids" im Sinne einer Best�tigung gefordert, dass mit der R�ckweisung der Angelegenheit an die Regierung des Kantons St. Gallen nicht auch die Verfahrensherrschaft �bertragen werde, indessen erfolglos (Beschwerde, S. 8; Stellungnahme der Vorinstanz vom 24. Januar 2011, S. 4).
5.2 Ausgangsgem�ss ist zudem eine Parteientsch�digung geschuldet, welche jedoch, da im vorliegenden Prozess lediglich die Verfahrensverz�gerung strittig war, dem Aufwand entsprechend in reduzierter - und nicht der eingereichten Kostennote vom 6. Dezember 2010 im Betrag von Fr. 8'952.30 (einschliesslich Mehrwertsteuer) entsprechender - H�he auszurichten ist (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen und das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen angewiesen, unter Ausserachtlassung des "Entscheids" vom 9. November 2010 im Sinne der Erw�gungen zu verfahren.
Der Kanton St. Gallen hat die Beschwerdef�hrerinnen und -f�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3000.- zu entsch�digen.