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Timestamp: 2016-09-26 18:58:53
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Matched Legal Cases: ['§ 40', '§ 40', '§ 36', '§ 30', '§ 8', '§ 43', '§ 43', '§ 34', '§ 37', '§ 34', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 43', '§ 68', '§ 38', '§ 36', '§18', '§ 42', '§ 4']

Vorgeschriebene Einspeisungen der LMAs – Vodafone-Kabel-Helpdesk
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Vorgeschriebene Einspeisungen der LMAs
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Zu den Aufgaben der Landesmedienanstalten gehört u.a. die Vergabe der analogen Kapazitäten im Kabelnetz. Je nach LMA bestimmt diese Teile der Belegung im Kabelnetz oder sie gibt eine Rangfolge der einzuspeisenden Sender vor. Die LMA kann auch nur noch eine Missbrauchsaufsicht haben, der Kabelnetzbetreiber kann dann über die analoge Belegung entscheiden. Inhaltsverzeichnis
1 von Vodafone Kabel Deutschland versorgte Bundesländer
1.1 Bayern
1.4 Bremen
1.5 Hamburg und Schleswig-Holstein
1.6 Mecklenburg-Vorpommern
1.7 Niedersachsen
1.8 Rheinland-Pfalz
1.9 Saarland
1.10 Sachsen
1.11 Sachsen-Anhalt
1.12 Thüringen
2 von Unitymedia versorgte Bundesländer
2.3 Baden-Württemberg
von Vodafone Kabel Deutschland versorgte Bundesländer Bayern Vorgeschrieben sind hier folgende Programme [1]: Das Erste (BR) ZDF BR Fernsehen ARD-alpha
KiKa Phoenix 3sat arte RTL mit Regionalfenster SAT.1 mit Regionalfenster N24 sport1 Tele 5 ServusTV HSE24 lokale(r) Fernsehsender
Berlin Seit 2000 hat die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) in den Ausbaugebieten nur noch eine Missbrauchsaufsicht. Mit Beschluss vom 12.10.2007 hat die MABB entschieden, dass in ganz Berlin "die analogen Kanäle in Anwendung der Grundsätze des § 40 MStV" von (Vodafone) Kabel Deutschland selber zu belegen sind. [2] Die folgenden Sender sind vorrangig einzuspeisen: Das Erste (rbb) ZDF rbb Fernsehen Berlin arte 3sat Phoenix KiKa Regionalsender: TV.Berlin Offener Kanal Berlin (Alex)
Spreekanal (Mi, Sa + So 19-22 Uhr; Do 19-21.30 Uhr)
aus Vielfaltsgründen für die Hauptstadt: BBC World News CNN International
Brandenburg Mit Beschluss der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) vom 19.5.2000 "wird den Betreibern von im Land Brandenburg gelegenen Kabelanlagen gestattet, die analogen Kanäle in Anwendung der Grundsätze der §§ 40 und 41 MStV selbst zu belegen." [3] Die folgenden Sender müssen eingespeist werden: Das Erste (rbb) ZDF rbb Fernsehen Brandenburg arte 3sat Phoenix KiKa Regionalsender
Bremen Nach § 36, Abs. 2 des Bremischen Landesmediengesetzes [4] gesetzlich bestimmt: Das Erste (Radio Bremen) ZDF Radio Bremen TV Phoenix KiKa 3sat arte Radio Weser.TV
Nach Abs. 2 sind außerdem alle am 1. Dezember 2003 ohne besonderen Antennenaufwand terrestrisch empfangbaren Sender vorrangig einzuspeisen, d.h.: RTL SAT.1 ProSieben
VOX NDR Fernsehen Niedersachsen in der Zeit von 18:00 bis 20:00
Im Land Bremen veranstaltete private Programme sind ebenfalls einzuspeisen. Dies betrifft aktuell nur die Fensterprogramme von RTL und SAT.1 (auch wenn diese de facto in Hannover produziert werden gelten sie aufgrund ihrer Zulassung durch NLM und brema auch als Programm aus dem Land Bremen). center.tv Bremen wurde am 31. Mai 2013 eingestellt. Die restlichen Kanäle werden nach Abs. 3 zu 1/3 vom Betreiber der Kabelanlage bestimmt, zu 2/3 von der Landesmedienanstalt.
Hamburg und Schleswig-Holstein § 30, Abs. 3 des Staatsvertrags vom 13. Juni 2006 über das Medienrecht in Hamburg und Schleswig-Holstein besagt folgende Rangfolge: Die für das Land bestimmten öffentlich-rechtlichen Sender (Das Erste, ZDF, NDR Fernsehen, Phoenix, arte, KiKa, 3sat) und die von der Anstalt zugelassenen terrestrischen Vollprogramme und Sender mit Schwerpunkt Information In Schleswig-Holstein, soweit ortsüblich empfangbar, 2 dänische Programme (DR 1 und TV2; Anmerkung: Seit Februar 2012 gibt es TV2 nur noch digital im Kabelnetz) sonstige Sender
Mindestens berücksichtigt werden müssen: 2 bundesweit veranstaltete private Vollprogramme 3 fremdsprachige europäische Voll- und Spartenprogramme, wobei je ein Angebot englisch- bzw. französischsprachig sein soll 2 Programme mit Schwerpunkt Information oder Bildung 1 Programm mit Schwerpunkt Musik 1 Programm mit Schwerpunkt Sport
Mecklenburg-Vorpommern Der Kanalbelegungsplan der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) vom 29.9.2010 schreibt folgende Sender vor: [5] TV
must-carry Das Erste ZDF NDR 3sat arte KiKa Phoenix "Nach § 8 RundfG M-V ggf. zugelassene landesweite Programme" Offener Kanal "Projekte nach § 43 RundfG M-V" can-carry Rangfolge
alle Regionalsender 2 ARD-Dritte Vollprogramme 2 Sender aus dem Bereich Information/Bildung 2 Sender aus dem Bereich Sport 1 Sender aus dem Bereich Musik 1 Sender aus dem Bereich englischsprachiges Voll- oder Spartenprogramm Information 1 Sender aus dem Bereich französischsprachiges Programm 1 Sender aus dem Bereich Mediendienst
NDR 1 Radio MV NDR 2 NDR Kultur NDR Info N-Joy Deutschlandfunk Deutschlandradio Kultur Antenne MV Ostseewelle Offener Kanal "Projekte nach § 43 RundfG M-V" jeweilige Regionalsender (can-carry)
Niedersachsen Am 13. September 2012 hat die NLM zuletzt eine neue Rangfolge festgelegt [6], diese ist mit leichten Änderungen im November 2013 weiterhin gültig. Nach § 34, Abs. 1 des niedersächsischen Mediengesetzes (NMedienG) vom 11. Oktober 2010 sind folgende Programme gesetzlich bestimmt [7]: Das Erste (NDR) ZDF NDR Fernsehen Niedersachsen 3sat arte KiKa (6:00 bis 21:00) Phoenix RTL RTL II Super RTL VOX SAT.1 ProSieben kabel eins N24 Tele 5 Eurosport 1 Nickelodeon
Disney Channel Anixe Bibel TV HSE24 QVC falls vorhanden, Bürgerfernsehen (aufgrund § 37, Abs. 7): h1 im Netz Hannover Oldenburg 1 im Netz Oldenburg TV38 in den Netzen Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg Radio Weser.TV in den Netzen Bremen [Umland] und Bremerhaven [Umland] falls vorhanden, regionaler privater Fernsehsender (aufgrund § 34 Abs. 1): ev1.tv im Netz Lingen Friesischer Rundfunk in den Netzen Bremerhaven [Umland], Norden, Leer, Oldenburg, Stade, Wilhelmshaven sowie stundenweise im Netz Bremen [Umland] regiotv im Netz Cloppenburg und stundenweise im Netz Bremen [Umland] desweiteren wurden FAN TV, os1.tv und Hannover TV diverse Netze zugewiesen, FAN TV wurde jedoch am 1. November 2013 eingestellt und Hannover TV ist bis dato (29.4.2014) nicht gestartet; os1.tv wurde am 31. Dezember 2015 eingestellt, momentan wird hierzu in Osnabrück eine Infokarte eingespeist
Außerdem werden weiterhin vorrangig eingespeist... ...in jedem Fall: n-tv DMAX (20:00 bis 6:00) sport1 BBC World News (20:00 bis 9:00) / Channel 21 (9:00 bis 20:00) RTL NITRO (seit frühestens 29.4.14) ...in den Netzen Lüneburg und Rosengarten, sonst keine Verbreitung: Hamburg 1 ...in jedem Fall, aber auf unterschiedlichen Plätzen bzw. zu unterschiedlichen Sendezeiten je nach Netz: euronews Netze mit Bürgerfernsehen: Kanalteilung mit Bürgerfernsehen Netze ohne Bürgerfernsehen: 21:00 bis 6:00 auf dem Kanal des KiKa CNN International Netze mit Bürgerfernsehen oder Hamburg 1: 21:00 bis 6:00 auf dem Kanal des KiKa
Netze ohne Bürgerfernsehen oder Hamburg 1: ganzer eigener Kanal
VIVA (2:00 bis 14:00) / Comedy Central (14:00 bis 2:00)
Netze mit privatem Regionalsender: 6:00 bis 20:00 auf dem Kanal von DMAX (VIVA 6:00 bis 14:00, Comedy Central 14:00 bis 20:00)
Netze ohne privaten Regionalsender: ganzer eigener Kanal (seit 1.11.13)
Netze mit privatem Regionalsender: keine Verbreitung
Netze ohne privaten Regionalsender: 6:00 bis 20:00 auf dem Kanal von DMAX (seit frühestens 29.4.14)
TV5MONDE Europe wird seit 1. November 2013 nicht mehr in Niedersachsen analog verbreitet. Das MDR Fernsehen, Radio Bremen TV und NDR Fernsehen Hamburg wurden zwischen 29. April und 13. Mai 2014 aus dem analogen Kabelangebot entfernt.
Rheinland-Pfalz Vorgeschriebene Einspeisung für Rheinland-Pfalz laut LMK-Beschluss vom 1. Juli 2013 [8]: Gesetzlich bestimmt:
Das Erste (SWR) ZDF SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz 3sat arte KiKa Phoenix Offener Kanal
Gemäß § 33 Abs. 1 Nr. 3 LMG müssen regionale Programme eingespeist werden:
SAT.1 Rheinland-Pfalz & Hessen
rheinahr.tv
Gemäß § 33 Abs. 4 LMG müssen folgende Programmgruppen mit min. einem Programm berücksichtigt werden:
Vollprogramme (RTL, ProSieben, VOX, RTL II, kabel eins)
Dritte Programme (BR Fernsehen, hr-fernsehen, MDR Fernsehen, NDR Fernsehen, rbb Fernsehen, WDR Fernsehen)
Nachrichten (N24, n-tv, Bloomberg TV Europe, ARD-alpha, CNBC Europe, CNN International, euronews)
englischsprachige Programme (BBC World News, CNN International)
französischsprachige Programme (TV5MONDE Europe, France 2)
Unterhaltung (Super RTL, Tele 5, Disney Channel, Nickelodeon / Comedy Central, DMAX, RTL NITRO)
Musik (VIVA, Deluxe Music)
Sport (sport1, Eurosport 1)
Desweiteren kann der Kabelnetzbetreiber 5 Kanäle in freier Entscheidung belegen gemäß § 33 Abs. 3 LMG.
Saarland Die Kabelbelegungssatzung der Landesmedienanstalt Saarland (LMS) vom 31.5.2007 bestimmt, welche Sender mindestens einzuspeisen sind. [9] Das Erste ZDF SR Fernsehen 3sat arte KiKa Phoenix analog oder digital terrestrisch empfangbare Sender Regionalsender Sender mit Regionalfenstern 2 Vollprogramme privater Veranstalter 2 Dritte Programme 2 Spartenprogramme Information und Bildung 1 englischsprachiges Programm 1 französischsprachiges Programm 1 Spartenprogramm Unterhaltung 1 Spartenprogramm Musik 1 Spartenprogramm Sport "die auf Grund einer Zulassung nach § 43 Abs. 1 SMG veranstalteten Voll- und Spartenprogramme" "die in Modellversuchen nach § 68 SMG erprobten Angebote" in Grenznähe mind. ein terrestrisch empfangbarer ausländischer Sender
Sachsen Die einzuspeisenden Sender richten sich nach dem Sächsischen Privatrundfunkgesetz (§ 38 Abs. 1 SächsPRG) der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM). [10] must-carry Das Erste ZDF MDR Fernsehen Sachsen arte vorrangig einzuspeisen 3 öffentlich-rechtliche Sender 1 Mediendienst Regionalsender
Sachsen-Anhalt Die einzuspeisenden Sender richten sich nach dem Mediengesetz (§ 36 Abs. 1) der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA). [11] TV
Das Erste ZDF MDR Fernsehen Sachsen-Anhalt
3sat KiKa arte Phoenix Offener Kanal Regionalsender
MDR Sachsen-Anhalt MDR JUMP MDR Aktuell
MDR Kultur MDR Sputnik Deutschlandfunk Deutschlandradio Kultur Radio SAW Radio Brocken 89.0 RTL Rockland Sachsen-Anhalt
Thüringen Die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) "hat noch keinen Kabelbelegungsplan erlassen, der verbindliche Vorgaben für die Kabelnetzbetreiber enthalten kann." [12] Es besteht also nur eine Missbrauchsaufsicht. von Unitymedia versorgte Bundesländer Nordrhein-Westfalen Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien (LfM) entscheidet auf Grundlage des Landesmediengesetzes (§18 LMG NRW), welche Sender eingespeist werden müssen. Neben den 7 gesetzlich bestimmten Programmen, bei denen sie sogar den Sendekanal vorschreiben kann, kann sie über weitere 17 Kanäle entscheiden, alle anderen Programme liegen im Ermessen des Kabelnetzbetreibers. [13]
gesetzlich bestimmt:
terrestrisch verbreitete Programme:
landesweites Programm: NRW.TV (seit 2015: Flächenpartagierung mit NPO 2, dort wo verfügbar wird vorrangig NPO 2 eingespeist)
lokales/regionales Programm: je nach Region
Teleshoppingangebot: QVC
"Vielfalt": n-tv
"Vielfalt": sport1
Allerdings spiegelt die derzeit aktuelle Belegung diesen Stand nicht mehr wieder. CNN wird seit 15.1.15 nicht mehr analog verbreitet, außerdem werden VIVA und CNN mittlerweile nicht mehr terrestrisch verbreitet. Beim fehlendem lokalen/regionalen Programm entscheidet der Kabelnetzbetreiber über das nachrückende Programm. Derzeit handelt es sich bei Unitymedia um Sonnenklar TV.
In Punkto Radio sind vorgeschrieben:
das jeweilige Lokalradio (Radio Köln, Antenne Münster,...)
Hessen Die Satzung über die Grundsätze der Kanalbelegung in Kabelanlagen in Hessen [14], basierend auf dem § 42 des Hessischen Privatrundfunkgesetzes (HPRG) [15] schreibt die hier einzuspeisenden Programme vor, allerdings werden keine konkreten Programme von der LPR genannt.
Nach § 4 Abs. 1 der o.g. Satzung gesetzlich bestimmt:
die der Grundversorgung dienenden Programme und Programme, die für das Land Hessen durch Gesetz oder Staatsvertrag bestimmt sind (Das Erste, ZDF, hr-fernsehen, 3sat, arte, Phoenix, KiKa)
nach dem HPRG zugelassene Fernsehprogramme mit landesbezogener oder regionaler Information (RTL Hessen, SAT.1 Rheinland-Pfalz & Hessen, rheinmaintv, Stadtfernsehen Dreieich)
sonstige Fernsehprogramme und Teleshoppingkanäle
Terrestrisch empfangbare Programme haben außerdem Vorrang vor über Satellit oder andere Empfangswege ausgestrahlte Programme. Sämtliche weitere Bedingungen sind in der o.g. Satzung nachzulesen.
Baden-Württemberg Laut LfK müssen folgende Programme in das Kabelnetz eingespeist werden [16]:
Öffentlich-rechtliche Programme:
Private Programme:
lokales/regionales Fernsehangebot (Regio TV Böblingen/Stuttgart, Regio TV Bodensee, Regio TV Schwaben, RNF, Baden TV, TV Südbaden, L-TV)
1 Regionalveranstalter (Antenne 1, Radio 7, Radio Regenbogen)
1 Lokalveranstalter (sunshine live, Energy Stuttgart, die neue welle, Hitradio Ohr, baden.fm, Radio Neckarburg, Radio Seefunk, Radio Ton, Donau 3 FM, Die neue 107.7)
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