Source: https://www.rechtsportal.de/Rechtsprechung/Rechtsprechung/1985/BGH/Die-Vorschrift-des-102-StPO-verliert-nicht-deshalb-ihre-Bedeutung-als-Eingriffsgrundlage-wenn-Dritte-Mitinhaber-der-tatsaechlichen-Herrschaft-ueber-Raeumlichkeiten-sind-die-vom-Verdaechtigen-bewohnt-werden
Timestamp: 2019-09-18 22:02:46
Document Index: 95483082

Matched Legal Cases: ['§ 102', 'BGH', 'Art. 2', 'Art. 13', 'BGH', '§ 102', '§ 102']

Die Vorschrift des § 102 StPO verliert nicht deshalb ihre Bedeutung als Eingriffsgrundlage, wenn Dritte Mitinhaber der tatsächlichen Herrschaft über Räumlichkeiten sind, die vom Verdächtigen bewohnt werden. / BGH / 1985 / Rechtsprechung / Rechtsprechung / Rechtsportal - Deubner Rechtsportal
Zulässigkeit der Durchsuchung einer Wohnung, deren Mitinhaber der Beschuldigte ist, ohne richterlichen Beschluss aufgrund seiner Einwilligung Zulässigkeit der Beschränkung eines Rechtsmittels auf den Rechtsfolgenausspruch bei einer Verurteilung wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln Zulässigkeit weiterer Feststellungen zur Menge und auch zur Wirkstoffmenge
OLG Köln (III-1 RVs 3/18) | Datum: 26.01.2018
OVG Nordrhein-Westfalen (3d B 296/17.O) | Datum: 22.03.2017
Unzulässigkeit der Ä im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung erfolgten Ä Durchsicht und Beschlagnahme intimer Tagebuchaufzeichnungen des Ehegatten des Beschuldigten wegen Verletzung der Grundrechte aus Art. 2 Abs. 1 und Art. 13 GG (b) in einem Fall, in dem der Durchsuchungsbeschluß (gesondert) auch gegenüber dem Ehegatten des Beschuldigten ergangen ist und sich erst bei der Wohnungsdurchsuchung herausstellt, daß es sich um die gemeinsame Ehewohnung handelt.
LG Saarbrücken (5 Qs 149/87) | Datum: 04.01.1988
BGH (5 StR 338/85)
Datum: 15.10.1985
Fundstelle: NStE Nr. 2 zu § 102 StPO; NStZ 1986, 84; wistra 1986, 114
NStE Nr. 2 zu § 102 StPO NStZ 1986, 84 wistra 1986, 114 [...]