Source: https://www.fruehehilfen.de/grundlagen-und-fachthemen/grundlagen-der-fruehen-hilfen/rechtliche-grundlagen/bundeskinderschutzgesetz-bkischg/achtes-sozialgesetzbuch-sgb-viii-auszuege/?bigfontsize=0
Timestamp: 2020-08-06 13:13:56
Document Index: 51678526

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 17', '§ 42', '§ 72', '§ 74', '§ 79', '§ 79', '§ 79', '§ 2', '§ 8', '§ 85', '§ 81', '§ 86', '§ 16', '§ 19', '§ 20', '§ 22', '§ 27', '§ 28', '§ 31', '§ 32', '§ 35']

Achtes Sozialgesetzbuch (SGB VIII) – Auszüge: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH)
Achtes Sozialgesetzbuch (SGB VIII) – Auszüge
§ 1 SGB VIII: Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe
§ 8 SGB VIII: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
§ 8a SGB VIII: Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
§ 8b SGB VIII: Fachliche Beratung und Begleitung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen
§ 17 SGB VIII: Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung
(1) Mütter und Väter haben im Rahmen der Jugendhilfe Anspruch auf Beratung in Fragen der Partnerschaft, wenn sie für ein Kind oder einen Jugendlichen zu sorgen haben oder tatsächlich sorgen. Die Beratung soll helfen,ein partnerschaftliches Zusammenleben in der Familie aufzubauen,
§ 42 SGB VIII: Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen
eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen die Inobhutnahme erfordert und a) die Personensorgeberechtigten nicht widersprechen oder b) eine familiengerichtliche Entscheidung nicht rechtzeitig eingeholt werden kann oder
(3) Das Jugendamt hat im Fall des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten unverzüglich von der Inobhutnahme zu unterrichten und mit ihnen das Gefährdungsrisiko abzuschätzen. Widersprechen die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten der Inobhutnahme, so hat das Jugendamt unverzüglich
Leistungen der Jugendhilfe im Bereich Früher Hilfen
Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll im Lauf der Tätigkeit des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen laufend ergänzt werden.
§ 72a SGB VIII: Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen
§ 74 SGB VIII: Förderung der freien Jugendhilfe
§ 79 SGB VIII: Gesamtverantwortung, Grundausstattung
(2) Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen gewährleisten, dass zur Erfüllung der Aufgaben nach diesem Buch
die erforderlichen und geeigneten Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen den verschiedenen Grundrichtungen der Erziehung entsprechend rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung stehen; hierzu zählen insbesondere auch Pfleger, Vormünder und Pflegepersonen;
eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung nach Maßgabe von § 79a erfolgt.
Von den für die Jugendhilfe bereitgestellten Mitteln haben sie einen angemessenen Anteil für die Jugendarbeit zu verwenden.
(3) Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe haben für eine ausreichende Ausstattung der Jugendämter und der Landesjugendämter zu sorgen; hierzu gehört auch eine dem Bedarf entsprechende Zahl von Fachkräften.
§ 79a SGB VIII: Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe
Um die Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe nach § 2 zu erfüllen, haben die Träger der öffentlichen Jugendhilfe Grundsätze und Maßstäbe für die Bewertung der Qualität sowie geeignete Maßnahmen zu ihrer Gewährleistung fü
die Erfüllung anderer Aufgaben
den Prozess der Gefährdungseinschätzung nach § 8a,
weiterzuentwickeln, anzuwenden und regelmäßig zu überprüfen. Dazu zählen auch Qualitätsmerkmale für die Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und ihren Schutz vor Gewalt. Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe orientieren sich dabei an den fachlichen Empfehlungen der nach § 85 Absatz 2 zuständigen Behörden und an bereits angewandten Grundsätzen und Maßstäben für die Bewertung der Qualität sowie Maßnahmen zu ihrer Gewährleistung.
§ 81 SGB VIII: Strukturelle Zusammenarbeit mit anderen Stellen und öffentlichen Einrichtungen
den Familien- und Jugendgerichten, den Staatsanwaltschaften sowie den Justizvollzugsbehörden
Einrichtungen und Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und sonstigen Einrichtungen und Diensten des Gesundheitswesens,
den Stellen der Bundesagentur für Arbeit
Einrichtungen der Ausbildung für Fachkräfte, der Weiterbildung und der Forschung
§ 86c SGB VIII: Fortdauernde Leistungsverpflichtung und Fallübergabe bei Zuständigkeitswechsel
Weitere gesetzliche Regelungen des SGB VIII im Überblick:
Praxisbeispiel aus dem Bereich Früher Hilfen
§ 16 Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie Aufsuchende Formen der Familienbildung
§ 19 Gemeinsame Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder Mutter-Kind-Heime
§ 20 Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen Familienpflege
§ 22 ff Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege Entlastungstagespflege
§ 27 ff Hilfe zur Erziehung
§ 28 Erziehungsberatung Beratungsstellen für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern (Entwicklungspsychologische Beratung, Schreibabyambulanzen)
§ 31 Sozialpädagogische Familienhilfe Ambulante Erziehungshilfen rund um die Geburt
§ 32 Erziehung in einer Tagesgruppe Heilpädagogische Tagesgruppen für Mütter und Kinder
§ 35a Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche Frühförderung