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Timestamp: 2016-10-26 23:37:14
Document Index: 45247694

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 49', '§ 31', '§ 63', '§ 51', '§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 53', '§ 53', '§ 54', '§ 137', '§ 52']

Wissenschaftliches Publizieren – Was sich ändern muss DINI-Symposium Wissenschaftliches Publizieren der Zukunft – Open Access Dr. Ulf Müller Göttingen, - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Adelbrecht Lauter
Präsentation zum Thema: "Wissenschaftliches Publizieren – Was sich ändern muss DINI-Symposium Wissenschaftliches Publizieren der Zukunft – Open Access Dr. Ulf Müller Göttingen,"— Präsentation transkript:
Wissenschaftliches Publizieren – Was sich ändern muss DINI-Symposium Wissenschaftliches Publizieren der Zukunft – Open Access Dr. Ulf Müller Göttingen, 2
Urheberrecht in der Informationsgesellschaft Technisch erleichterte Nutzung von Werken Ziel der Urheber und Verwerter, Urheberrechte zu stärken Verstärktes Interesse an Zugang zu Wissen und Informationen Ziel der Nutzer und insbesondere von Wissenschaft und Forschung, Nutzung von Werken zu erleichtern Bedürfnis nach vernetzten Kommunikations- und Informationsstrukturen 3
Lösung des Interessenkonflikts Bei Umsetzung EU-Richtlinie 2001/29/EG: Stärkung der Belange von Rechteverwertern Verwertungsrecht der öffentlichen Zugänglichmachung Sicherung von Kopierschutzmaßnahmen Abschaffung des Urheberrechts? Urheberschutz mit weiten Ausnahmevorbehalten für Wissenschaft 4
Wissenschaftliches Publizieren – Interessen der Wissenschaft Zugang zu Werken und Informationen Zitatrecht an dem geschaffenen Werk Keine Kopierschutzmechanismen für das geschaffene Werk Weiterverbreitungsrecht zu wissenschaftlichen Zwecken durch Bibliotheken und Archive auch elektronische Nutzung in Lehre und Unterricht 5
Wissenschaftliches Publizieren – Interessen des Verfassers Freier Zugang zu Informationen in Bibliotheken, Archiven etc. Zitatrecht Unbegrenzte Vervielfältigung Freiheit von Kopierschutzmechanismen bei wissenschaftlicher Verwendung von Quellen Freie Auswahl zwischen Online- und Offline- Publikation Umfangreicher Rechtsschutz für das Werk 6
Rechtliche Forderungen Klare und nachvollziehbar formulierte Schrankenregelungen für wissenschaftliche Nutzung Rechtliche Absicherung des Kopienversands auf Bestellung Dauerhafte Beibehaltung der Erlaubnis von Intranets für Lehre und Unterricht (§ 52a UrhG) Beibehaltung der pauschalen Vergütung zumindest im wissenschaftlichen Bereich 7
Rechtliche Forderungen Praxisgerechte Ausgestaltung von Kopierrechten zu wissenschaftlichen Zwecken bei kopiergeschützten Werken Zulässigkeit der elektronischen Archivierung von digitalen Dokumenten für interne wissenschaftliche Zwecke Gesetzliche Absicherung der Vervielfältigung von Werken für elektronische Pressespiegel (§ 49 I UrhG) 8
Gesetzgebungsverfahren – Vorschläge zum 2. Korb Verhinderung einer Streichung des § 31 IV UrhG (Schutz des Urhebers bei unbekannten Nutzungsarten) Nur noch Widerrufsrecht bis Beginn der Nutzung in neuer Nutzungsart und Anspruch auf angemessene Vergütung Hinweispflicht erst nach Nutzungsaufnahme Bei Altverträgen nur noch Widerrufsrecht für ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes 9
Gesetzgebungsverfahren – Vorschläge zum 2. Korb Keine Beteiligung der Verwerter an gesetzlichen Vergütungsansprüche des Urhebers (§ 63a S. 3 UrhG) Zitatrecht (§ 51 UrhG) auch für unkörperliche Werke und keine Beschränkung des Kleinzitats auf Sprachwerke bzw. Stellen eines Werks Regelung in § 52a UrhG zur Erforderlichkeit von Vervielfältigungen für Lehre/Unterricht 10
Gesetzgebungsverfahren – Vorschläge zum 2. Korb Erweiterung der Neuregelung zu elektronischen Leseplätzen für Archive, Museen und Bildungseinrichtungen (§ 52b UrhG) Zusätzliche Regelung zur öffentlichen Widergabe von Archivwerken (§ 52c UrhG) Keine Einschränkung des wissenschaftlichen Vervielfältigungsrecht bei mittelbar gewerblichem Zweck (§ 53 II Nr. 1 UrhG) 11
Gesetzgebungsverfahren – Vorschläge zum 2. Korb Keine Einschränkung des Kopienversands auf Bestellung auf Alternativmangel- Situationen (neuer § 53 a UrhG) Vorabklärung der Vergütungspflichtigkeit von wissenschaftlichen Einrichtungen (§ 54c UrhG) Verzicht auf mögliche Kontrollbesuche Streichung des § 137k UrhG als Befristungsregelung zu § 52a UrhG 12
Sonstige Änderungen Verstärkte Schaffung von zugänglichen und geschützten Plattformen für wissenschaftliche Online-Veröffentlichungen Akademische Anerkennung der Gleichwertigkeit von wissenschaftlichen Online- und Offline-Publikationen Tatsächliche und rechtliche Stärkung des eLearning 13
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