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Timestamp: 2016-10-24 14:20:02
Document Index: 385493437

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 66']

6B_998/2014 (30.10.2014)
6B_998/2014 � � Urteil vom 30. Oktober 2014
Versuchte sexuelle Handlungen mit einem Kind, K�rperverletzung, Tierqu�lerei,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 30. Juni 2014.
�Dem Beschwerdef�hrer wird vorgeworfen, er habe im Jahr 2010 ein achtj�hriges M�dchen in einem Schwimmbad an der Seite gekitzelt, am Handgelenk gepackt, dieses schmerzhaft verdreht, ihre Hand unter Wasser gezogen und versucht, die Hand in seine Badehose zu schieben, was ihm teilweise gelang. Zudem habe er im Mai 2012 in einem Gesch�ft einen bellenden Hund mit Fusstritten und dessen Besitzerin mit Faustschl�gen und Fusstritten traktiert, sodass Hund und Besitzerin verletzt wurden.
�Das Obergericht des Kantons Schaffhausen verurteilte den Beschwerdef�hrer im Berufungsverfahren am 30. Juni 2014 wegen versuchter sexueller Handlungen mit einem Kind, einfacher K�rperverletzung und Tierqu�lerei zu einer Geldstrafe von 180 Tagess�tzen zu Fr. 110.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von drei Jahren, und einer Busse von Fr. 3'300.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen. Der bedingte Vollzug f�r eine mit Strafbefehl vom 12. April 2010 ausgesprochene Geldstrafe von 20 Tagess�tzen zu Fr. 20.-- wurde nicht widerrufen, indessen die Probezeit um ein Jahr auf insgesamt drei Jahre verl�ngert.
�Der Beschwerdef�hrer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil vom 30. Juni 2014 sei aufzuheben. Er sei in Bezug auf alle drei Schuldspr�che von Schuld und Strafe freizusprechen. Allenfalls sei die Strafe massiv zu senken.
�In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, aus welchen Gr�nden dieser nach Auffassung des Beschwerdef�hrers gegen das Recht verstossen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Soweit der Beschwerdef�hrer ganz allgemein "die Art des Vorgehens/der Verfahrensf�hrung" durch die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die erste Instanz oder deren Urteil bem�ngelt, ist darauf nicht einzutreten. Die Vorinstanz hat sich nur mit der W�rdigung der vorhandenen Beweise und der Strafzumessung befasst. Folglich k�nnen nur diese Bereiche Gegenstand der bundesgerichtlichen �berpr�fung bilden.
�Die Beweisw�rdigung kann vor Bundesgericht ger�gt werden, wenn die Vorinstanz sie nach Auffassung des Beschwerdef�hrers offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV vorgenommen hat. Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid im bem�ngelten Punkt offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass eine andere L�sung ebenfalls m�glich ist, gen�gt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1, 137 I 1 E. 2.4). Die angebliche Willk�r ist in der Beschwerde pr�zise zu r�gen, und die R�ge ist zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 BGG). An die Begr�ndung stellt das Bundesgericht hohe Anforderungen. Appellatorische Kritik, wie sie vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, ist vor Bundesgericht unzul�ssig.
�Soweit sich die weitschweifigen Ausf�hrungen �berhaupt mit der Beweisw�rdigung im angefochtenen Entscheid befassen, beschr�nken sie sich auf unzul�ssige appellatorische Kritik, der nicht zu entnehmen ist, inwieweit die Vorinstanz in Willk�r im oben umschriebenen Sinn verfallen sein k�nnte. So weist die Vorinstanz z.B. in einer einl�sslichen Erw�gung auf die auffallenden Widerspr�che und Ungereimtheiten in den Aussagen des Beschwerdef�hrers hin (Urteil S. 10-14 lit. bb). Dieser �ussert sich konkret zu dieser Erw�gung (Beschwerde S. 11-13). Inwieweit es sich dabei indessen um "willk�rlich zusammengebastelte Unterstellungen" (Beschwerde S. 12) handeln k�nnte, ist den Ausf�hrungen nicht zu entnehmen.
�Der Beschwerdef�hrer beantragt, die Strafe sei allenfalls massiv zu senken. Zu diesem Eventualantrag enth�lt die Beschwerde keine Begr�ndung. Folglich gen�gt sie in diesem Punkt den Anforderungen nicht.
�Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Vorbringen ausdr�cklich �ussern m�sste, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).