Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=X%20ZR%20141/13
Timestamp: 2020-06-03 07:56:26
Document Index: 133582490

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 52', '§ 1', '§ 1', '§ 116', '§ 117', 'Art. 100', '§ 21', 'Art. 52', '§ 1', '§ 1', '§ 121', '§ 97', '§ 92', 'Art 52', 'Art 52', '§ 1', '§ 1', '§ 1', 'BGH']

BGH, 19.01.2016 - X ZR 141/13 - dejure.org
BGH, 19.01.2016 - X ZR 141/13
https://dejure.org/2016,4636
BGH, 19.01.2016 - X ZR 141/13 (https://dejure.org/2016,4636)
BGH, Entscheidung vom 19.01.2016 - X ZR 141/13 (https://dejure.org/2016,4636)
BGH, Entscheidung vom 19. Januar 2016 - X ZR 141/13 (https://dejure.org/2016,4636)
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EPÜ Art. 52 Abs. 2 Buchst. a, Abs. 3; PatG § 1 Abs. 3 Nr. 1, Abs. 4, § 1a Abs. 1, 2
§ 116 Abs. 2 PatG, § 117 PatG, Art. 100, 138 EPÜ, §§ 21, 22 PatG, Art. 52 Abs. 2 Buchst. a, Abs. 3 EPÜ, § 1a Abs. 1 PatG, § 1a Abs. 2 PatG, § 121 Abs. 2 PatG, § 97 Abs. 1, § 92 Abs. 1 ZPO
Art 52 Abs 2 Buchst a EuPatÜbk, Art 52 Abs 3 EuPatÜbk, § 1 Abs 3 Nr 1 PatG, § 1 Abs 4 PatG, § 1a Abs 1 PatG
Patentfähigkeit der Bereitstellung einer für ein Humanprotein codierenden Nukleinsäuresequenz - Rezeptortyrosinkinase
Zum Begründungserfordernis für technische Verfahren
Patentverfahren betreffend ein für eine Rezeptorproteinkinase codierendes Nucleinsäuremolekül; Verwendung der Nucleinsäure aufgrund genetischer Veränderungen als Marker bei der Diagnose leukämischer Erkrankungen; Unzulässige Erweiterung von Patentansprüchen
Technisches Verfahren auch ohne wissenschaftliche Begründung patentfähig
GRUR 2016, 475
Mit Urteil vom 19. Januar 2016 (X ZR 141/13, GRUR 2016, 475 - Rezeptortyrosinkinase) änderte der Senat das Urteil des Bundespatentgerichts auf die Berufung der Nichtigkeitsbeklagten und unter Zurückweisung der weitergehenden Berufung der Nichtigkeitsklägerin ab.
Das Klagepatent betrifft, wie im Senatsurteil vom 19. Januar 2016 (GRUR 2016, 475 Rn. 8 ff. - Rezeptortyrosinkinase) erläutert, das technische Problem, eine für das FLT3-Gen codierende Nukleinsäure, die aufgrund genetischer Veränderungen als Marker bei der Diagnose leukämischer Erkrankungen verwendet werden kann, sowie ein Verfahren zum Nachweis dieser Nukleinsäure zur Verfügung zu stellen.
Das Klagepatent erläutert jedoch, dass auf das Vorhandensein der als Leukämieindikator verwendeten Tandemverdopplungsmutation in der Aminosäuresequenz von FLT3 geschlossen werden kann, wenn die Verlängerung des Fragments festgestellt wird, die sich aus der Insertion der mit der Mutation korrespondierenden verdoppelten Nukleotidsequenz ergibt (BGH, GRUR 2016, 475 Rn. 29 ff. - Rezeptortyrosinkinase).
Das Nichtigkeitsverfahren befindet sich derzeit im Berufungsstadium vor dem Bundesgerichtshof (Az.: X ZR 141/13).
Der Vorprozess ist mit Senatsbeschluss vom 04.12.2014 im Hinblick auf die vor dem Bundesgerichtshof im Beruungsverfahren anhängige Nichtigkeitsklage (X ZR 141/13) ausgesetzt worden.