Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=GRUR%202008,%201121
Timestamp: 2019-11-19 20:56:38
Document Index: 309071434

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 29.05.2008 - I ZR 189/05 - dejure.org
https://dejure.org/2008,419
BGH, 29.05.2008 - I ZR 189/05 (https://dejure.org/2008,419)
BGH, Entscheidung vom 29.05.2008 - I ZR 189/05 (https://dejure.org/2008,419)
BGH, Entscheidung vom 29. Mai 2008 - I ZR 189/05 (https://dejure.org/2008,419)
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Freundschaftswerbung im Internet - Bei einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsantrag besteht die begehrte Rechtsfolge in dem Verbot der bestimmten, als rechtswidrig angegriffenen Verhaltensweise, die der Kläger in seinem Antrag und seiner zur Antragsauslegung ...
Erratum: Bundesgerichtshof trifft keine Entscheidung zur Wettbewerbswidrigkeit der Onlineshop-Funktion Seite weiterempfehlen
Anforderung an Unterlassungsantrag gegen Produktempfehlung
Rechtmäßigkeit der Verlinkung von Werbeinformationen mit Produktempfehlungen im Internet; Ausgestaltung des zivilgerichtlichen Entscheidungsspielraumes hinsichtlich des Grundsatzes der Antragsgebundenheit; Rechtsfolge bei einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsantrag; ...
"Freundschaftswerbung im Internet"; Umfang eines wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsbegehrens
Versteckte Werbung in "Produktempfehlung"
Keine BGH-Entscheidung über die Zulässigkeit der "tell-a-friend E-Mail-Werbung
Zur Zulässigkeit der "tell-a-friend” E-Mail-Werbung
NJW 2008, 3711
MDR 2008, 1415
GRUR 2008, 1121
MMR 2009, 115
MIR 2008, Dok. 313
K&R 2008, 742
Auch der folgende Text der in der Anlage Antrag 1 abgebildeten EinladungsE-Mail ist nur vordergründig als persönliche Botschaft des als Unterzeichner Angegebenen ausgestaltet (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 29. Mai 2008 - I ZR 189/05, GRUR 2008, 1121 Rn. 20 = WRP 2008, 1560 - Freundschaftswerbung im Internet).
Ein Rechtsmittel ist daher unzulässig, wenn damit ausschließlich im Wege der Klageänderung ein neuer, bislang nicht geltend gemachter Anspruch zur Entscheidung gestellt und der in erster Instanz erhobene Klageanspruch auch nicht teilweise weiterverfolgt wird (vgl. BGH, Urteile vom 29. Mai 2008 - I ZR 189/05, NJW 2008, 3711 Rn. 14 …und vom 13. Oktober 2011 - IX ZR 188/10, WM 2011, 2369 Rn. 6).
Ferner kann der Gegenstand eines Klageantrags im Wege der Auslegung anhand seiner Begründung konkretisiert werden (BGH GRUR 2003, 958 - Paperboy; NJW 2008, 3711 Tz. 16 - Freundschaftswerbung im Internet).
Zur Auslegung des Antrags kann dabei gegebenenfalls auch auf die Klagebegründung zurückgegriffen werden (vgl. BGH, Urteil vom 4. September 2003 - I ZR 23/01, BGHZ 156, 126, 130 - Farbmarkenverletzung I; Urteil vom 29. Mai 2008 - I ZR 189/05, GRUR 2008, 1121 Rn. 16 = WRP 2008, 1560 - Freundschaftswerbung im Internet;… BGH, GRUR 2011, 539 Rn. 16 - Rechtsberatung durch Lebensmittelchemiker).
Die so umschriebene Verletzungsform bestimmt und begrenzt damit den Inhalt des Klagebegehrens (BGH, Urteil vom 29. Mai 2008 - I ZR 189/05, GRUR 2008, 1121 Rn. 16 = WRP 2008, 1516 - Freundschafts-werbung im Internet).
(BGH, GRUR 2008, 1121, 1122 - Freundschaftswerbung im Internet).
Bei der Auslegung von Klageanträgen ist immer auch die Klagebegründung mit heranzuziehen (BGH, Urt. v. 29.5. 2008 - I ZR 189/05, GRUR 2008, 1121 Tz. 16 = WRP 2008, 1560 - Freundschaftswerbung im Internet).
Der Streitgegenstand (der prozessuale Anspruch) wird bestimmt durch den Klageantrag, in dem sich die vom Kläger begehrte Rechtsfolge konkretisiert, und durch den Lebenssachverhalt (Klagegrund), aus dem der Kläger diese Rechtsfolge herleitet (vgl. BGH, Urt. v. 29.5.2008 - I ZR 189/05, GRUR 2008, 1121 Tz. 16 = WRP 2008, 1560 - Freundschaftswerbung im Internet, m.w.N.).
Die Zulässigkeit der Berufung ist in jeder Lage des Verfahrens und daher auch noch in der Revisionsinstanz von Amts wegen zu prüfen (vgl. BGH, Urteil vom 30. September 1987 - IVb ZR 86/86, BGHZ 102, 37, 38; Urteil vom 15. November 2001 - I ZR 122/99, TranspR 2002, 448, 449 f.; Urteil vom 29. Mai 2008 - I ZR 189/05, GRUR 2008, 1121 Rn. 13 = WRP 2008, 1560 - Freundschaftswerbung im Internet).
Maßgeblich für die dem Kläger zukommende Bestimmung des Streitgegenstandes sind der Klageantrag und der zur Begründung vorgebrachte Lebenssachverhalt (s. statt vieler BGH, Urteile vom 30. Juni 2011 - I ZR 157/10, GRUR 2012, 184, Tz. 13; und vom 29. Mai 2008 - I ZR 189/05 - GRUR 2008, 1121, Tz. 16 - Freundschaftswerbung im Internet).