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Timestamp: 2018-03-20 23:22:45
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Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 2', '§ 32', '§ 32', '§ 18', '§ 10', '§ 10']

ᐅ ESt - Steuersatz – Steuerlex im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff ESt - Steuersatz
Der Einkommensbesteuerung liegt der Einkommensteuertarif zu Grunde, der aus einer Progressionszone und einer Proportionalzone besteht. In der Proportionalzone wird das Einkommen mit einem gleich bleibenden Steuersatz belastet, während in der Progressionszone die Steuerbelastung mit der Höhe des Einkommenszuwachses überproportional steigt.
Wurden die überschritten, galt 2002 und 2003 ein Eingangssteuersatz von 19,9 % in der unteren Proportionalzone von 7.236 - 9.251 EUR. Für 2004 galt ein Eingangssteuersatz von 16 % in der unteren Proportionalzone von 7.665 - 12.739 EUR. Diese Proportionalzone galt auch für 2008, der Eingangssteuersatz wurde aber abgesenket auf 15 %. Ab 2009 wird der Eingangssteuersatz von 15 % auf 14 % abgesenkt; die untere Proportionalzone liegt zwischen 7.835 EUR und 13.139 EUR (bei Anwendung des Splittingtarifs: 15.670 EUR - 26.278 EUR). Ab 2010 beginnt die Einstiegsbesteuerung bei 8.004 EUR bzw. 16.008 EUR.
In der Progressionszone galt 2002 und 2003 für zu versteuernde Einkommen zwischen 9.252 EUR bei Anwendung des Grundtarifs (18.504 EUR bei Anwendung des Splittingtarifs) und 55.007 EUR bei Anwendung des Grundtarifs (110.014 EUR bei Anwendung des Splittingtarifs) der Progressionssteuersatz. Er stieg stetig und gradlinig bis hin zum Spitzensteuersatz von 48,5 %.
In der Progressionszone galt zwischen 2004 und 2008 für zu versteuernde Einkommen zwischen 12.740 EUR bei Anwendnung des Grundtarifes (25.480 EUR bei Anwendung des Splittingtarifes) und 52.151 EUR bei Anwendung des Grundtarifes (104.302 EUR bei Anwendung des Splittingtarifes) der Progressionssteuersatz. Er stieg bis zum Spitzensteuersatz von 45 %. Der Spitzensteuersatz wurde ab 2005 abgesenkt auf 42 %. Ab 2009 liegt die Progressionszone zwischen 13.140 EUR und 52.551 EUR (bei Anwendung des Splittingtarifs: 26.280 EUR - 105.102 EUR).
Auf diese Progressionszone folgt die obere Proportionalzone. Ab hier wird jeder Einkommenszuwachs gleich bleibend mit dem Spitzensteuersatz von 48,5 % (2002/2003), 2004 = 45 % und ab 2005 = 42 % belastet. Diese Zone beginnt in den Jahren 2004 - 2008 bei einem zu versteuernden Einkommen von 52.152 EUR (104.304 EUR). Ab 2009 beginnt die obere Proportionalzone bei einem zu versteuernden Einkommen von 52.552 EUR (bei Anwendung des Splittingtarifs: 105.104 EUR).
Die durchschnittliche Belastung des zu versteuernden Einkommens mit Einkommensteuer bzw. Lohnsteuer lässt sich nach folgender Formel ermitteln:
Anhebung des Spitzensteuersatzes für hohe Einkommen, sog :
Für Steuerpflichtige mit einem zu versteuernden Einkommen ab 250.000 EUR / 500.000 EUR (2009: 250.401 EUR / 500.802 EUR; 2010: 250.731 EUR / 501.462 EUR) wird der Höchststeuersatz ab 2007 auf 45 % angehoben, vgl. § 32b EStG i.d.F.d. Steueränderungsgesetzes 2007. Gewinneinkünfte im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 EStG (Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständige Arbeit) wurden im VZ 2007 ausgenommen. Dazu wurde ein Entlastungsbetrag im Rahmen des damaligen § 32c EStG eingeführt. Im Hinblick auf die für 2008 vorgenommene Unternehmensteuerreform wurde der Entlastungsbetrag nach § 32c EStG nur für den VZ 2007 gewährt.
Einkommenssteuer Oigilon schrieb am 26.07.2017, 13:39 Uhr:
Mal angenommen Frau Musterfrau Arbeitet seit 10 Jahren für Firma XYZ und ihre Firma macht dicht. Sie bekommt von der Firma XYZ eine Abfindung in höhe von 50.000€. Zum Zeitpunkt der Zahlung hat Frau Musterfrau schon 3 Monate gearbeitet und habe ungefär in den 3 Monaten schon 9000€ verdient. Wenn Frau Musterfrau den Rest des Jahres nicht... » weiter lesen
Lohnsteuerrückzahlung bei 9.652 € Relanium schrieb am 22.08.2016, 09:26 Uhr:
Guten Tag,Was meint ihr, wie viel würde im folgenden fiktiven Fall Person A erstattet bekommen?Person A verdient im Jahr 2016 von Januar bis September exakt 9652 € Brutto und hat ab diesem Zeitpunkt keine weiteren Einkünfte mehr. In diesen 9.652 € brutto sind ca. 200 € Lohnsteuer enthalten.Person A ist bei einer Firma als Werkstudent... » weiter lesen
Hauhaltsnahe Dienstleistungen bei niedrigem Steuersatz Peter Sermond schrieb am 25.04.2016, 13:19 Uhr:
Hallo,Famile A habe zunächst eine Einkommmensteuerlast in Höhe von 100 € für 2015.Zusätzlich hatte A Handwerkerkosten im Haus (reine Arbeitszeit) in Höhe von 700 €.Frage:Kann A die haushaltsnahe Dienstleistung so von der Steuerlast abziehen, dass die Est Null beträgt ?Der HIntergrund der Frage ist, dass ich in einem Aufsatz gelesen... » weiter lesen
Teilverkauf eines Grundstücks sinnfreivorbei schrieb am 09.06.2013, 12:40 Uhr:
Hallo liebe Forengemeinde, eine Familie hat letztes Jahr für gut 200.000 ein Haus gekauft welches ein gutes Stück weit weg von der Straße liegt. Sie wohnt in dem Haus. Der Weg der zum Haus führt gehört zu dem Grundstück. Dieser wird auch noch von drei weiteren Parteien genutzt, wofür die Familie von jedem eine Pacht erhält. Nun... » weiter lesen
Vorauszahlungen der Einkommenssteuer wegen noch nicht versteuerter Rente? Ross_i schrieb am 16.02.2013, 18:07 Uhr:
Darf das Finanzamt (FA) einem Rentner zur Vorauszahlungen der Einkommenssteuer auffordern, weil dessen Rente nicht versteuert ist, ergo noch zu versteuern wäre und dies dann schätzen? Angenommen ein Rentner bekommt eine ungefähre Bruttorrente von ca. 1100 Euro, nach Abzüge bleiben ihm etwas über 1000 bzw. knapp 1000 Euro übrig. Nun... » weiter lesen
Günstigerprüfung bei Kapitaleinkünften Rud.Heck schrieb am 25.03.2011, 20:36 Uhr:
Hallo, ich stelle fest, daß die Günstigerprüfung bei Einkünften aus Kapitalvermögen dann zu einer Mehrbelastung dieser Einkünfte führt, wenn diese zu zu versteuerndem Einkommen von über ca. € 16.000.- führen. Beispiel: Rente € 5.000.-, Einkünfte aus Kapitalvermögen € 20.000.- Es werden insgesamt € 25.00.- nach der Tabelle veranlagt.... » weiter lesen
Versteuerung von Immobilienverkauf Steggi schrieb am 11.05.2010, 08:36 Uhr:
Es ist doch sicherlich so, dass ein Immobilienverkauf nach einer Erbschaft auch ganz normal versteuert werden muss, oder? Damit meine ich also den Verkaufsgewinn abzüglich irgendwelcher angefallenen Kosten, die evtl. geltend gemacht werden können. Ist das richtig so? Kann mir jemand eine Beispielrechnung aufzeigen. Z.B. Verkaufswert... » weiter lesen
Abfindung des Arbeitgebers wie Versteuern manfred1111 schrieb am 12.01.2008, 19:25 Uhr:
Hallo zusammen Eine Frage an alle Fachleute , mit der Bitte diese richtig zu Bearbeiten Eine Firma bietet seinen Mitarbeitern an mit einer Abfindung schon vorzeitig mit einem Lebensalter von 50 Jahren vorzeitig in Rente zu gehen . Pro Jahr Betriebszugehörigkeit werden 10000,- bezahlt Ein Mitarbeiter welcher 30 Jahre in der... » weiter lesen
ESt - Steuersatz Urteile und Entscheidungen
Die bei aus Anlass der Einführung der Abgeltungssteuer eintretende Verrechnung von dem Halbeinkünfteverfahren (HEV) unterliegenden Altverlusten aus privaten Wertpapierveräußerungsgeschäften mit nicht dem HEV unterliegenden Neugewinnen ist verfassungsgemäß.
» FG-BERLIN-BRANDENBURG, 25.04.2013, 3 K 3273/11
Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuungstätigkeit sind einkommensteuerpflichtige Einnahmen aus sonstiger selbständiger Arbeit gemäß § 18 Abs, 1 Nr. 3 Einkommensteuergesetz (EStG) und können im Falle der Nacherklärung die Festsetzung einer Strafbefreiungsabgabe nach dem Strafbefreiungserklärungsgesetz (StraBEG) rechtfertigen.
» NIEDERSAECHSISCHES-FG, 08.02.2012, 9 K 399/10
1. Der aus einer Verletzung des Beratungsvertrags folgende Schadensersatzanspruch des Fondsanlegers gegen die Bank ist grundsätzlich nicht im Umfang der aus Verlustzuweisungen erzielten Steuervorteile gemindert, da auch die Schadensersatzleistung der Besteuerung unterliegt und regelmäßig davon ausgegangen werden kann, dass sich die...
» KG, 16.05.2013, 8 U 258/11
Sicherheitsfrage 52 - Ein.s =
ESt - Steuersatz – Weitere Begriffe im Umkreis
Sonderausgabenabzug - Kirchensteuer
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Pauschalierung - Sonstige Bezüge
Soweit sich aus einem Dienstverhältnis oder einem früheren Dienstverhältnis tarifvertragliche Ansprüche des Arbeitnehmers auf Arbeitslohn unmittelbar gegen einen Dritten mit Wohnsitz, Geschäftsleitung oder Sitz im Inland richten und von diesem...
Inhaltsübersicht 1. Zeitplan 2. Inhalt 3. Ziele der Reform 4. Überblick 4.1 Änderungen des EStG 4.2 Änderungen des KStG 4.3 Änderungen des GewStG 4.4 Änderungen der AO 4.5 Änderungen des AStG 4.6 Änderungen...