Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/3829.1
Timestamp: 2020-06-07 00:59:35
Document Index: 131809210

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 16', '§ 16', '§ 41', '§ 6', '§ 22', '§ 4']

REVOSax Landesrecht Sachsen - Gesetz Umsetzung Schulkonzept
Vollzitat: Erstes Gesetz zur Umsetzung des besseren Schulkonzepts vom 18. Juli 2003 (SächsGVBl. S. 189)
Das Schulgesetz für den Freistaat Sachsen (SchulG) vom 3. Juli 1991 (SächsGVBl. S. 213), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 10. April 2003 (SächsGVBl. S. 94), wird wie folgt geändert:
Nach der Angabe zu § 4 wird die Angabe „§ 4a Mindestschülerzahl, Klassenobergrenzen, Zügigkeit, Schulweg“ eingefügt.
Nach der Angabe zu § 16 wird die Angabe „§ 16a Ganztagsangebote“ eingefügt.
„§ 41 Schulleiter, stellvertretender Schulleiter“.
„(3) In Verwirklichung ihres Erziehungs- und Bildungsauftrages entwickelt die Schule ihr eigenes pädagogisches Konzept und plant und gestaltet den Unterricht und seine Organisation auf der Grundlage der Lehrpläne in eigener Verantwortung. Die pädagogischen, didaktischen und schulorganisatorischen Grundsätze zur Erfüllung des Bildungsauftrages im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen legt die Schule in einem Schulprogramm fest. Auf der Grundlage des Schulprogramms bewerten die Schule und die Schulaufsichtsbehörde in regelmäßigen Abständen das Ergebnis der pädagogischen Arbeit. Die Bewertung ist Bestandteil des Schulporträts.“
bei unzumutbaren Schulwegbedingungen oder Schulwegentfernungen.“
In Absatz 1 werden nach dem Wort „spielerischen“ die Worte „und kreativen“ eingefügt.
„(2) Die Grundschule umfasst die Klassen 1 bis 4. Der Unterricht wird in der Regel getrennt nach Klassenstufen erteilt. Jahrgangsübergreifender Unterricht ist nur zulässig, wenn ein entsprechendes pädagogisches Konzept und entsprechend qualifiziertes Lehrpersonal vorhanden sind.“
„(3) Spätestens ab der Klassenstufe 3 wird eine Fremdsprache unterrichtet.“
Nach dem neuen Absatz 3 wird folgender Absatz 4 eingefügt:
„(4) Zur Erleichterung der Schuleingangsphase arbeitet die Grundschule mindestens mit den Kindergärten und Horten ihres Schulbezirkes zusammen.“
In § 6 Abs. 2 Satz 3 werden die Worte „Abschlüsse und Leistungsentwicklung“ durch die Worte „Leistungsentwicklung und Abschlüsse“ ersetzt.
Mittelschulen und Gymnasien können von der fünften bis zur zehnten Klasse Ganztagsangebote einrichten. Dazu arbeiten die Schulen mit außerschulischen Einrichtungen zusammen.“
§ 22 Abs. 3 wird wie folgt gefasst:
„(3) Die Schulträger sind verpflichtet, zur Erfüllung der ihnen nach diesem Gesetz obliegenden Aufgaben zusammenzuarbeiten. Dies betrifft insbesondere die Einigung über die Bildung von Schulzweckverbänden oder Schulbezirken. Die Vorschriften über die kommunale Zusammenarbeit bleiben unberührt.“
(3) Vor der Bestimmung des Schulleiters, ausgenommen solche der medizinischen Berufsfachsschulen, wird der Schulträger über alle eingegangenen Bewerbungen unterrichtet. Der Schulträger ist berechtigt, innerhalb von vier Wochen eigene Besetzungsvorschläge zu machen. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung der Bewerber soll dem Bewerber der Vorzug gegeben werden, der der Schule nicht angehört. Kommt eine Einigung innerhalb von sechs Wochen nicht zustande, entscheidet die Schulaufsichtsbehörde. Auf Verlangen eines der Beteiligten findet zuvor eine mündliche Erörterung statt.“
„Er entscheidet im Rahmen des schulischen Erziehungs- und Bildungsauftrages und der ihm frei zur Verfügung stehenden Mittel über das zusätzliche pädagogische Angebot der Schule.“
„Er wird bei Personalentscheidungen für die Schule beteiligt.“
„(1) Die Eltern haben das Recht und die Aufgabe, an der schulischen Erziehung und Bildung mitzuwirken. Die gemeinsame Verantwortung von Eltern und Schule für die Erziehung und Bildung der Schüler erfordert ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit. Schule und Eltern unterstützen sich bei der Erziehung und Bildung.“
(1) Dieses Gesetz tritt mit Ausnahme von Artikel 1 Nr. 4 Buchst. c zum 1. August 2003 in Kraft.
(2) Artikel 1 Nr. 4 Buchst. c tritt am 1. August 2004 in Kraft.
(3) Die Klassenobergrenze gemäß § 4a Abs. 2 in Artikel 1 Nr. 3 wird schrittweise über die Eingangsklassen der jeweiligen Schulart dauerhaft eingeführt. Eingangsklassen sind die Klassenstufen 1 und 5 der allgemeinbildenden Schulen und die jeweils erste Klassenstufe der berufsbildenden Schulen.
SächsGVBl. 2003 Nr. 10, S. 189
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/3829.1 Stand vom 07.06.2020