Source: https://www.dzpr.de/category/patientenrechtegesetz/
Timestamp: 2020-04-03 01:42:11
Document Index: 22387785

Matched Legal Cases: ['§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630', '§ 630']

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Geschrieben von DZPR am 9. Juni 2014 in Patientenrechtegesetz
Die Verjährung war früher recht kompliziert ausgestaltet und hing unter anderem von der Unterscheidung zwischen vertraglicher und deliktischer Haftung ab.
Früher wie heute ist die Verjährung eine Einrede, das heißt, derjenige, dem die Einrede der Verjährung zusteht muss sich auf sie berufen (also zum Beispiel der Arzt), dann geht der Anspruch, wie die Juristen sagen, „unter“. In der Praxis berufen sich Ärzte, zumal sie fast ausschließlich fachanwaltlich vertreten sind, spätestens vor Gericht auf die Verjährung. Würden sie sich nicht darauf berufen, könnten Sie Ihren Anspruch weiter geltend machen,
nahezu egal wie lange die Anspruchsentstehung her ist.
Geschrieben von DZPR am 2. Juni 2014 in Allgemein, Patientenrechtegesetz
Fortsetzung der Blogartikel Patientenrechtegesetz konkret, § 630a BGB leicht erklärt: Vertragstypische Pflichten beim Behandlungsvertrag, § 630c BGB leicht erklärt: Mitwirkung der Vertragsparteien; Informationspflichten, § 630d BGB leicht erklärt: Einwilligung, § 630e BGB leicht erklärt: Aufklärungspflichten, § 630f BGB leicht erklärt: Dokumentation der Behandlung und § 630g BGB leicht erklärt: Einsichtnahme in die Patientenakte
Die Beweislastverteilung ist sehr kompliziert und verwirrt selbst Juristen gelegentlich. Im Arzthaftungsrecht sind einige Besonderheiten zu berücksichtigen, die es in anderen Rechtsgebieten nicht gibt. Insbesondere solche Sonderregelungen, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Rechte gegenüber dem Arzt besser durchzusetzen, der normalerweise
gegenüber dem Patienten einen enormen Wissensvorsprung hat.
Beweislastverteilung meint die Frage, wer etwas vor Gericht zu beweisen hat, Sie oder Ihr Arzt? Müssen Sie oder Ihr Arzt beweisen, dass das Verschreiben des Medikaments fehlerhaft war, dass Sie über die Risiken nicht aufgeklärt wurden, dass der Herzinfarkt an dem Fehler des Arztes liegt und nicht andere Ursachen hat? Die Antwort hängt sehr von den Umständen des Einzelfalles ab.
§ 630g BGB leicht erklärt: Einsichtnahme in die Patientenakte
Geschrieben von DZPR am 26. Mai 2014 in Patientenrechtegesetz
Fortsetzung der Blogartikel Patientenrechtegesetz konkret, § 630a BGB leicht erklärt: Vertragstypische Pflichten beim Behandlungsvertrag, § 630c BGB leicht erklärt: Mitwirkung der Vertragsparteien; Informationspflichten, § 630d BGB leicht erklärt: Einwilligung, § 630e BGB leicht erklärt: Aufklärungspflichten und § 630f BGB leicht erklärt: Dokumentation der Behandlung
Als Patient haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Einsichtnahme in Ihre vollständige Patientenakte gegenüber Ihrem Arzt, egal ob es sich dabei um eine „Papierakte“ oder eine „elektronische Akte“ auf dem Computer handelt. Das heißt, Sie dürfen reinschauen, einen Anspruch auf Kopien folgt daraus nicht. In jedem Falle hätten Sie hierfür die Kosten zu tragen, auf Verlangen des Arztes auch erst nach einem Vorschuss. Die Einsichtnahme erfolgt grundsätzlich an dem Ort, an dem sich die Patientenakte befindet, also regelmäßig in der Praxis oder im Krankenhaus, nicht bei Ihnen Zuhause.
Geschrieben von DZPR am 14. April 2014 in Allgemein, Patientenrechtegesetz
Nachdem in unserem letzten Blogartikel erklärt wurde, was das sogenannte Patientenrechtegesetz ist, soll hier ein Überblick verschafft werden, welche Rechte Patienten denn danach genau haben sollen.