Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201991,%20935
Timestamp: 2019-09-15 06:44:38
Document Index: 279385420

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 11', '§ 157', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VersR 1991, 935 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BAG, 22.02.1990 | OLG Bamberg, 15.12.1989
OLG Hamm, 08.06.1989 - 27 U 2/89
https://dejure.org/1989,3779
OLG Hamm, 08.06.1989 - 27 U 2/89 (https://dejure.org/1989,3779)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08.06.1989 - 27 U 2/89 (https://dejure.org/1989,3779)
OLG Hamm, Entscheidung vom 08. Juni 1989 - 27 U 2/89 (https://dejure.org/1989,3779)
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Radfahrer; Verlassen des Radweges; Verkehrswidriges Verhalten; Abbiegevorgang; Ausstrecken des Armes
StVO § 2 Abs. 4 § 9 Abs. 2
Haftungsverteilung bei Kollision eines PKW mit einem links abbiegenden Radfahrer
NZV 1990, 26
VersR 1991, 935
OLG Oldenburg, 29.12.2011 - 14 U 30/11
Haftung bei Verkehrsunfall: Kollision eines links abbiegenden Radfahrers mit …
Überdies hat er sich rechtzeitig bis zur Mitte der Fahrbahn einzuordnen (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 8. Juni 1989 - 27 U 2/89, NZV 1990, 26,27).
Daraus ergibt sich, dass Radfahrer auch wie andere Fahrzeuge abbiegen dürfen, indem sie sich zunächst zur Straßenmitte hin einordnen (vgl. OLG Hamm, NZV 1990, 26 ; OLG Brandenburg, VersR 1996, 517 ;… Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 37. Aufl., § 9 StVO , Rz. 38;… Janiszewski u.a., Straßenverkehrsrecht, 18. Aufl., § 9 Rz. 25).
Vor dem Linksabbiegen muss sich ein Radfahrer nicht zur Fahrbahnmitte einordnen (§ 9 Abs. 2 Satz 2 StVO), er darf dies aber (OLG I, Urteil vom 08.06.1989 - 27 U 2/89, NZV 1990, 26 mit zustimmender Anm. Hentschel).
BAG, 22.02.1990 - 2 AZR 122/89
https://dejure.org/1990,2078
BAG, 22.02.1990 - 2 AZR 122/89 (https://dejure.org/1990,2078)
BAG, Entscheidung vom 22.02.1990 - 2 AZR 122/89 (https://dejure.org/1990,2078)
BAG, Entscheidung vom 22. Februar 1990 - 2 AZR 122/89 (https://dejure.org/1990,2078)
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Vertretung durch einen Rechtsreferendar vor dem Arbeitsgericht - Gegenstand einer Nebentätigkeit als Rechtsreferendar - Einspruch gegen Versäumnisurteil - Erteilung einer Untervollmacht - Ausbildung des Referendars bei einem Rechtsanwalt - Zulässigkeit einer ...
ArbGG § 11; ZPO § 157
ArbG Stuttgart, 15.09.1988 - 19 Ca 1399/88
ArbG Stuttgart, 19.09.1988 - 19 Ca 1392/88
LAG Baden-Württemberg, 19.01.1989 - 3 Sa 55/88
NZA 1990, 665
DB 1991, 104
OLG Bamberg, 15.12.1989 - 6 U 68/89
https://dejure.org/1989,4595
OLG Bamberg, 15.12.1989 - 6 U 68/89 (https://dejure.org/1989,4595)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 15.12.1989 - 6 U 68/89 (https://dejure.org/1989,4595)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 15. Dezember 1989 - 6 U 68/89 (https://dejure.org/1989,4595)
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Dem Berufungsgericht ist auch darin zu folgen, daß dieser Verpflichtung in der Regel genügt ist, wenn die Gewähr besteht, daß sich der Kaufhausbesucher bei normalem vernünftigem Verhalten sicher in den freigegebenen Räumen bewegen kann, und daß der Kaufhausinhaber nur diejenige Sicherheit zu schaffen und zu bieten hat, die man bei Berücksichtigung der jeweils gegebenen Verhältnisse und der Art und Weise des in Frage kommenden Publikumsverkehrs, allgemein erwarten darf und muß (vgl. z.B. OLG Bamberg mit NA-Beschluß des Senats vom 2. Oktober 1990 - VI ZR 95/90 - VersR 1991, 935 zu den Sicherungspflichten in einem Amtsgebäude; vgl. auch Senatsurteil vom 11. Dezember 1984 - VI ZR 218/83 - VersR 1985, 336, 337).
In öffentlichen Gebäuden oder Einrichtungen muss sichergestellt sein, dass sich der Publikumsverkehr bei normalem, vernünftigem Verhalten in den Räumen sicher bewegen kann und insbesondere keine versteckten, unerwarteten Gefahren vorhanden sind, denen auch bei Anwendung zumutbarer eigener Vorsicht nicht zuverlässig begegnet werden kann (OLG Bamberg, Urteil vom 15.12.1989 - 6 U 68/89 = VersR 1991, 935;… Tassarek-Schröder/Rönsberg in: Rotermund/Krafft, aaO Rn. 719).
Davon umfasst ist insbesondere die Pflicht, soweit dies mit zumutbaren Mitteln geschehen kann, den Verkehr möglichst gefahrlos zu gestalten und den einzelnen vor unvermuteten Gefahrenquellen sowie vor solchen, auf die er sich nicht rechtzeitig einzurichten vermag, zu sichern (BGH NJW 1978, 1629; BGH NJW 1990, 1236; BGH NJW 1997, 582, 583; OLG Bamberg VersR 1991, 935; BayObLG NJW-RR 2002, 1249, 1250).
Vielmehr hat der Verkehrssicherungspflichtige nur diejenige Sicherheit zu schaffen und zu bieten, die man bei Berücksichtigung der jeweils gegebenen Verhältnisse und der Art und Weise des in Frage kommenden Publikumsverkehrs allgemein erwarten darf und muss (BGH NJW 1985, 270; BGH NJW 1985, 1076; OLG Bamberg VersR 1991, 935).
Es sind diejenigen Vorkehrungen zu treffen, die im Rahmen des wirtschaftlich Zumutbaren geeignet sind, Gefahren von Dritten tunlichst abzuwenden, die bei bestimmungsgemäßem oder bei nicht ganz fernliegender bestimmungswidriger Benutzung drohen (BGH NJW 1978, 1629; BGH NJW 1990, 1236; OLG Bamberg VersR 1991, 935; BayObLG NJW-RR 2002, 1249, 1250).
Vielmehr hat der Verkehrssicherungspflichtige nur diejenige Sicherheit zu schaffen und zu bieten, die man bei Berücksichtigung der jeweils gegebenen Verhältnisse und der Art und Weise des in Frage kommenden Publikumsverkehrs allgemein erwarten darf und muss (vgl. OLG Bamberg VersR 1991, 935 [OLG Bamberg 15.12.1989 - 6 U 68/89] ).