Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2086,%2041
Timestamp: 2019-07-23 23:32:56
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2258', '§ 1030', '§ 16', '§ 133', '§ 2084', 'BGH', 'BGH', '§ 133', '§ 3', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 08.12.1982 - IVa ZR 94/81 - dejure.org
https://dejure.org/1982,10
BGH, 08.12.1982 - IVa ZR 94/81 (https://dejure.org/1982,10)
BGH, Entscheidung vom 08.12.1982 - IVa ZR 94/81 (https://dejure.org/1982,10)
BGH, Entscheidung vom 08. Dezember 1982 - IVa ZR 94/81 (https://dejure.org/1982,10)
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Testament - Auslegung - Erblasserwille - Wortlaut - Form - Surrogation - Höferecht - Hoferbenbestellung
Zur Auslegung von Testamenten
BGH, 10.01.1983 - IVa ZR 94/81
BGH, 25.01.1984 - IVa ZR 94/81
BGHZ 86, 41
NJW 1983, 672
MDR 1983, 293
DNotZ 1984, 38 (Ls.)
Rpfleger 1983, 111
JR 1983, 191
Dieser Aufgabe kann der Richter nur dann voll gerecht werden, wenn er sich nicht auf eine Analyse des Wortlauts beschränkt (…Senatsurteile vom 24. Juni 2009 aaO;… vom 27. Februar 1985 - IVa ZR 136/83, BGHZ 94, 36 unter II 1 [juris Rn. 11]; vom 8. Dezember 1982 - IVa ZR 94/81, BGHZ 86, 41 unter II 1 [juris Rn. 16]).
Die vom Senat für richtig gehaltene Prüfungsreihenfolge (…vgl. Senatsurteile vom 27. Februar 1985 - IVa ZR 136/83, BGHZ 94, 36 unter II 1 [juris Rn. 10]; vom 8. Dezember 1982 - IVa ZR 94/81, BGHZ 86, 41 unter II 1 [juris Rn. 18]) steht dem nicht entgegen (…Senatsurteil vom 28. Januar 1987 - IVa ZR 191/85, FamRZ 1987, 475 unter I 6 [juris Rn. 22]).
Bei der Auslegung ist daher das Gesamtverhalten der Erklärenden einschließlich aller Nebenumstände, etwaiger Vorbesprechungen sowie der Zweck der Erklärung zu berücksichtigen; dabei ist in einem ersten Untersuchungsschritt festzustellen, wie die Erklärung unter Berücksichtigung aller maßgebenden Umstände zu verstehen ist (BGH 8. Dezember 1982 - IVa ZR 94/81 - BGHZ 86, 41, 47).
Deshalb darf das Grundbuchamt von der Unwirksamkeit einer Verwirkungsklausel nur ausgehen, wenn es allein aufgrund der Eintragungsunterlagen zu der gebotenen (BGH, Urteile vom 8. Dezember 1982 - IVa ZR 94/81, BGHZ 86, 41, 45 f. …und vom 24. Juni 2009 - IV ZR 202/07, NJW-RR 2009, 1455 Rn. 23, 25) umfassenden Würdigung aller Umstände in der Lage und das Ergebnis der Auslegung eindeutig ist (OLG Zweibrücken, RNotZ 2001, 589, 590;… Demharter, GBO, 30. Aufl., § 35 Rn. 43), jedenfalls keine konkreten Zweifel verbleiben (OLG Schleswig, FGPrax 2006, 248).
Hiernach ist der wirkliche Wille des Erblassers zu erforschen und nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdrucks zu haften (…Senatsbeschluss vom 17. Juli 2012 - IV ZB 23/11, ZEV 2013, 36 Rn. 14;… Senatsurteile vom 24. Juni 2009 - IV ZR 202/07, ZEV 2009, 459 Rn. 25; vom 8. Dezember 1982 - IV ZR 94/81, BGHZ 86, 41, 45).
Bei der Auslegung ist daher das Gesamtverhalten der Erklärenden einschließlich aller Nebenumstände, etwaiger Vorbesprechungen sowie der Zweck der Erklärung zu berücksichtigen, wobei in einem ersten Untersuchungsschritt festzustellen ist, wie die Erklärung unter Berücksichtigung aller maßgebenden Umstände auszulegen ist (BGH 8. Dezember 1982 - IVa ZR 94/81 - BGHZ 86, 41, 47).
Der Erblasserwille ist als sogenannte innere Tatsache dem Geständnis und der Beweisaufnahme zugänglich (BGHZ 86, 41, 46) [BGH 08.12.1982 - IVa ZR 94/81] und geht, wenn er feststeht und formgerecht erklärt ist, jeder anderen Interpretation vor (BGHZ 86, 41, 45) [BGH 08.12.1982 - IVa ZR 94/81].
Dieser Erbschein hat für sich genommen für die Auslegung im vorliegenden Erkenntnisverfahren, das die Parteien jedenfalls inzwischen auch als Prätendentenstreit führen, allerdings keine eigene Bedeutung (BGHZ 86, 41, 51 [BGH 08.12.1982 - IVa ZR 94/81] und ständig).
Allein maßgeblich ist dabei der sich aus den Gesamtumständen ergebende Wille des Erblassers, der im Testament einen, wenn auch unvollkommenen Ausdruck gefunden haben muss (vgl. BGHZ 86, 41, 47) .
BGH, 26.10.1983 - IVa ZR 80/82
Willenserklärung - Vorrang des wirklichen Willens - Interpretation - Verständnis
Wird der tatsächliche Wille des Erklärenden bei Abgabe einer empfangsbedürftigen Willenserklärung bewiesen oder sogar zugestanden (BGHZ 86, 41 = NJW 1983, 672 m. w. Nachw.) und hat der andere Teil sie ebenfalls in diesem Sinne verstanden, dann bestimmt dieser Wille (von Sonderfragen z. B. bei Formbedürftigkeit oder Genehmigungsbedürftigkeit abgesehen) den Inhalt des Rechtsgeschäfts, ohne daß es auf Weiteres ankommt.
Denn der wirkliche Wille des Erklärenden geht, wenn alle Beteiligten die Erklärung übereinstimmend in eben diesem selben Sinne verstanden haben, nicht nur dem Wortlaut, sondern jeder anderweitigen Interpretation vor (BGHZ 86, 41 = NJW 1983, 672; BGHZ 71, 75 = NJW 1978, 1050; BGH, NJW 1981, 2745 = LM § 2258 BGB Nr. 2; NJW 1982, 31 = LM § 1030 BGB Nr. 1; Betr 1975, 1117; BAG, Betr 1975, 1368;… Flume, BGB AT II, Das Rechtsgeschäft, 3. Aufl., § 16, 1 d; Mayer-Maly, in: MünchKomm, § 133 Rdnrn. 15, 17;… a. M. z. B. Leipold, in: MünchKomm, § 2084 Rdnr. 86).
Erst nach Ermittlung des wirklich gewollten und für den Erklärungsempfänger erkennbaren Erklärungsinhalts ist in einer zweiten Stufe zu prüfen, ob und inwieweit das Rechtsgeschäft in seiner beurkundeten Form den Formzwängen genügt (vgl. BGHZ 86, 41, 47;… BGH, Urt. v. 12.7.1996 - V ZR 202/95, NJW 1996, 2792 unter III 1;… Staudinger/Singer, BGB, Bearb. 2004, § 133 Rn. 30).
Da nach dem eindeutigen Wortlaut der Vorrangklausel des § 3 Abs. 4 Satz 2 die Klägerin in jedem Falle erstrangig an der Grundschuld bis zur Höhe von 4 Mio. DM partizipieren soll, obliegt es der Beklagten, Umstände darzulegen und notfalls zu beweisen, aus denen sich ergibt, daß die Vertragsparteien mit ihren Worten einen vom allgemeinen Sprachgebrauch abweichenden, auf die Fälle der Konkurrenz von Sicherheiten beschränkten Sinn verbunden haben (BGHZ 86, 41, 46 m.N.; BGHZ 20, 109, 111 f.).
BGH, 19.12.2001 - XII ZR 281/99
OLG Hamm, 22.07.2014 - 15 W 98/14
BayObLG, 24.02.2000 - 1Z BR 40/99
OLG Köln, 06.10.2014 - 2 Wx 249/14
Anforderungen an die Form eines eigenhändigen Testaments; Wirksamkeit der …
OVG Niedersachsen, 20.02.2014 - 1 LB 189/11
Auslegung einer Baugenehmigung
Erbscheinssache: Verweisung einer letztwilligen Verfügung auf ein anderes …
BGH, 23.05.1984 - IVa ZR 185/82
OLG Stuttgart, 10.06.2009 - 8 W 501/08
Stiftung von Todes wegen: Formwirksamkeit trotz fehlender eigenhändiger Abfassung …
OLG Oldenburg, 30.03.1992 - 5 W 26/92
Nachlaßspaltung, Erbschein, gesonderter, Ddr, Beitrittsgebiet, Erbvertrag, …
BayObLG, 09.03.1992 - BReg. 1 Z 51/91
BGH, 11.04.1984 - IVa ZB 16/83
Umfang der Eröffnung eines gemeinschaftlichen Testaments
BayObLG, 16.03.2005 - 1Z BR 77/04
Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments bei Zuwendung an Familienstämme der …
Auslegung der Formulierung "gleichzeitiger Tod" in einem gemeinschaftlichen …
OLG Naumburg, 28.03.2002 - 11 U 229/01
Zur Wirksamkeit eines Vermächtnisses, bei dem ein unterzeichneter und mit der …
BayObLG, 18.07.1997 - 1Z BR 83/97
Grobe Pflichtverletzung des Testamentsvollstreckers bei unterlassener …
BGH, 28.09.1983 - IVa ZR 217/81
Wirksamkeit des Vermächtnisses eines nicht zur Erbschaft gehörenden Gegenstandes …
OLG München, 01.08.1996 - 19 U 1650/96
Zuwendung eines Versicherungsanspruches durch Vermächtnis; Annahme eines …
OLG Oldenburg, 15.12.1992 - 5 W 120/92
Erbeinsetzung, Tierschutz, Zuwendungsempfänger, Auslegung, Zweckauflage, …
OLG Düsseldorf, 23.08.2011 - 3 Wx 193/11
Auslegung eines Testaments hinsichtlich des "gemeinsamen Versterbens oder …
OLG Hamm, 18.02.2003 - 15 W 356/02
BayObLG, 29.06.1994 - 1Z BR 125/93
Zulässigkeit der Beschwerde in Erbscheins-Einziehungsverfahren; Umfang der …
OLG Koblenz, 23.05.2000 - 3 U 1771/97
OLG Karlsruhe, 31.01.1995 - 11 Wx 63/93
Aufnahme der sogenannten Pflichtteilsstrafklausel in das gemeinschaftliche …
OLG Frankfurt, 05.05.1994 - 1 U 176/92
Auslegung einer umstrittenen vertraglichen Erklärung; Festsetzung des …
VG Stuttgart, 24.04.2006 - 11 K 46/06
Kein Wegfall der Erzeugereigenschaft und Antragsberechtigung bei Hofübergabe.
OLG Köln, 30.01.1998 - 2 Wx 68/97
Anordnung der Testamentsvollstreckung über den Nachlaß durch Verfügung von Todes …
BGH, 30.10.1991 - VIII ZR 18/91
Auslegung eines Vertrages über die Veräußerung eines Kommanditanteils - Die vom …
BGH, 30.04.1986 - V ZR 289/84
Schadensersatzpflicht für eine vertragswidrige Barauszahlung eines Darlehens - …