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Timestamp: 2019-11-19 18:12:30
Document Index: 299464834

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 274', '§ 274', '§ 246', '§ 250', '§ 250', '§ 247', '§ 255', '§ 63', '§ 63', '§ 247', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 511', '§ 666', 'BGH']

ERP-Systeme prozessorientiert implementieren: Steuerung ... / 4.1 Prozesse, Prozessvarianten und lokale Besonderheiten
Lokale Sonderlösungen möglichst beschränken Zugunsten eines gemeinsamen Prozessstandards müssen (ggf. historisch gewachsene und etablierte) Ausprägungen für gleichartige Geschäftsvorfälle vereinheitlicht werden. Erklärtes Ziel sollte es dabei sein, dass sich die Freiheitsgrade weitestgehend auf länderspezifische Anforderungen im Bereich des Steuerrechts oder der Rechnungslegu...mehr
Digitalisierung im Controlling umsetzen: Erstellung eine ... / 3.1 One Accounting
Nutzen: Durch die Integration von interner und externer Rechnungslegung, sprich durch eine gemeinsame technische Datenbasis, einen gemeinsamen Kontenplan und die kontenbasierte Ausrichtung des Systems, reduziert sich der Aufwand für die Abstimmung zwischen Finanzwesen (FI) und Controlling (CO). Parallel wird die Abstimmung und Konsolidierung der Finanzdaten vereinfacht und ei...mehr
Digitalisierung im Controlling umsetzen: Erstellung eine ... / 3 Unternehmenssteuerung mit S/4HANA
SAP R/3 vs. SAP S/4HANA Doch wo genau liegen die Unterschiede zwischen SAP R/3 und SAP S/4HANA und welche Vorteile bringt das neue System mit sich? Die wahrscheinlich größte Neuerung ist die starke Verzahnung von Accounting und Controlling. Während die entsprechenden Informationen in der Vergangenheit in mehreren Datentabellen abgespeichert waren, was immer wieder Differenzen...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 3a Ort der sonstigen Le ... / 4.3.3 Der Leistungsbezug durch die Betriebsstätte
Rz. 127 Der Leistungsort kann gem. § 3a Abs. 2 S. 2 UStG dann abweichend vom Sitz des Unternehmers bestimmt werden, wenn die sonstige Leistung an eine Betriebsstätte des Leistungsempfängers ausgeführt wird. Zu beachten ist, dass hier im Gegensatz zu § 3a Abs. 1 S. 2 UStG (Rz. 80ff.) auf den Sitz der Betriebsstätte des Leistungsempfängers und nicht auf den des Leistenden abzu...mehr
Sommer, SGB V § 274 Prüfung der Geschäfts-, Rechnungs- u ... / 2.3 Verwaltungsvorschriften (Abs. 3)
Rz. 32 Das BMG kann mit Zustimmung des Bundesrates allgemeine Verwaltungsvorschriften für die Durchführung der Prüfungen erlassen (Satz 1). Das ist bisher nicht geschehen. Das BVA hat aber ein Rundschreiben v. 4.11.2010 veröffentlicht, in dem vorübergehend bis zum Erlass von Verwaltungsvorschriften durch das BMG vor allem die Kostenerstattung behandelt wird. Rz. 33 Zwischen d...mehr
Sommer, SGB V § 274 Prüfung der Geschäfts-, Rechnungs- u ... / 2.1.4 Umfang der Prüfung (Satz 4)
Rz. 20 Die Beratungsprüfung erstreckt sich auf den gesamten Geschäftsbetrieb der zu prüfenden Einrichtung und ist auf Gesetzmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit gerichtet. Sie umfasst das gesamte Verwaltungshandeln in öffentlich-rechtlicher als auch in privatrechtlicher Form. Einzubeziehen sind Handlungen im Innenverhältnis sowie mit Außenwirkung. Rz. 21 Prüfgegenstände sind Gesch...mehr
Bilanzsteuerrecht und Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung / 2 Einfluss des EG-Rechts
Für den Konzernabschluss kapitalmarktorientierter Unternehmen, die dem Recht eines Mitgliedstaats unterliegen, sind die "Internationalen Rechnungslegungsstandards" IAS/IFRS für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1.1.2005 beginnen, zwingend zu beachten. Mit der EU-Bilanzrechtsmodernisierungsrichtlinie wurden die EU-Bilanzrichtlinien geändert und an die internationale Entwick...mehr
Bilanzsteuerrecht und Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung / 3.3.1 Maßgeblichkeitsgrundsatz
Die nach Handelsrecht zu erstellende Bilanz wird Handelsbilanz, die nach steuerrechtlichen Vorschriften zu erstellende Bilanz Steuerbilanz genannt. Das Verhältnis wird durch den sog. Maßgeblichkeitsgrundsatz bestimmt. Danach ist der jeweilige Handelsbilanzansatz grundsätzlich für die Steuerbilanz dem Grunde und der Höhe nach zu übernehmen. Davon gibt es vor allem die folgend...mehr
Rz. 22 Nach § 246 Abs. 1 Satz 1 HGB hat der Jahresabschluss sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge zu enthalten, soweit sie dem Kaufmann wirtschaftlich zuzurechnen sind und gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Alle Posten, die im Unternehmen vorhanden sind und zum Geschäfts- oder Unternehmensvermögen gehören, müssen ...mehr
Steuerbilanz nach EStG / 3.1.2.3 Abschreibungswahlrechte
Rz. 74 Steuerrechtlich gibt es folgende Abschreibungswahlrechte: Abschreibung der abnutzbaren und nicht abnutzbaren Anlagegegenstände auf den niedrigeren Teilwert, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung bei abnutzbaren Anlagegegenständen Abschreibung nach Maßgabe der Leistung bei bewegliche...mehr
Steuerbilanz nach EStG / 2.3.3 Damnum oder Disagio
Rz. 52 Der Posten (1) Damnum oder Disagio der Tabelle in Rz. 49 ist eine Besonderheit im Handelsrecht, dem ein Äquivalent im Steuerrecht fehlt. Das Damnum oder Disagio ist zwar in § 250 HGB und damit in der handelsrechtlichen Vorschrift enthalten, in der die Rechnungsabgrenzungsposten geregelt sind. Im Unterschied zu den "klassischen" Rechnungsabgrenzungsposten von § 250 Abs...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9 Internationale Rechnungslegung nach IFRS
9.1 Grundsätzliches Rz. 389 IAS 40 regelt die Bilanzierung von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien und macht eine gedankliche Aufspaltung der Anschaffung u. a. von Gebäuden und Gebäudeteilen in eigenbetrieblich genutzte Immobilien (owner-occupied properties), die vorrangig nach IAS 16 zu bewerten sind, und Anlageimmobilien (investment properties), deren Bewertung sich...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 4.9 Anschaffungskosten bei Erbauseinandersetzungen und im Rahmen vorweggenommener Erbfolge
Rz. 264 Die von einem Miterben im Rahmen einer Erbauseinandersetzung übernommenen Schulden der Erbengemeinschaft bilden insoweit Anschaffungskosten der von ihm übernommenen Grundstücke, als sie seinen Anteil am Nachlass übersteigen. Bei einer Zuteilung entsprechend der Erbquote liegt eine echte unentgeltliche Rechtsnachfolge vor und folglich entstehen insoweit auch keine Ans...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.3 Nicht betrieblich genutzte Gebäude und Gebäudeteile im Betriebsvermögen (investment properties) nach IFRS
9.3.1 Regelungsinhalt, Definition Rz. 419 Bei investment properties (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) handelt es sich um Immobilien, die von ihren Eigentümern oder vom Leasingnehmer im Rahmen eines Finanzierungs-Leasing-Verhältnisses gehalten werden, um Miet- oder Pachterträge und/oder eine Wertsteigerung des eingesetzten Kapitals zu erzielen (IAS 40.4). Rz. 420 Die...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.2.7 Öffentliche Zuschüsse
Rz. 408 Öffentliche Investitionszuschüsse (auch Investitionszulagen) sind buchmäßig als Kompensation der zugehörigen Abschreibungen zu behandeln (IAS 20.16, IAS 20.17). Die in R 34 Abs. 2 EStR mögliche sofortige erfolgswirksame Behandlung kommt nicht in Betracht. Rz. 409 Die Periodisierung proportional zum Abschreibungsverlauf kann in zweifacher Form buchtechnisch dargestellt...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 4.8 Erwerb von bebauten Grundstücken im Zwangsversteigerungsverfahren
Rz. 263 Siehe hierzu "Grund und Boden (Rechnungslegung)", Rz. 82–84.mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 4.6 Anschaffungskosten bei Tauschvorgängen
Rz. 261 Siehe hierzu "Anschaffungskosten nach HGB und EStG", Rz. 89–100 und "Grund und Boden (Rechnungslegung)", Rz. 85–90, die sowohl die ertragsteuerliche als auch die handelsrechtliche Behandlung dieser Vorgänge behandeln.mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 8.7 Bewertung von Grundstücken, die Kreditinstitute zur Vermeidung von Forderungsausfällen ersteigert haben
Rz. 387 Siehe "Grund und Boden (Rechnungslegung)", Rz. 83 f. Diese Ausführungen sind bei Gebäuden oder Gebäudeteilen entsprechend anzuwenden.mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.2 Eigenbetrieblich genutzte Grundstücke und Gebäudeteile
9.2.1 Definition und Ansatzvoraussetzungen Rz. 390 IAS 16.6 definiert Sachanlagen als materielle Vermögenswerte, die ein Unternehmen für Zwecke der Herstellung oder der Lieferung von Gütern und Dienstleistungen zur Vermietung an Dritte oder für Verwaltungszwecke besitzt und die erwartungsgemäß länger als ein Geschäftsjahr genutzt werden. Dies entspricht der Regelung in § 247 ...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.2.2 Bilanzausweis
Rz. 393 Es sind weiterhin getrennt voneinander zu bilanzieren: Unbebaute Grundstücke Bebaute Grundstücke Grund und Boden Gebäude und Gebäudeteile. Auch wenn Grund und Boden (Grundstück) und Gebäude zusammen erworben werden, handelt es sich dennoch um verschiedenartige Vermögenswerte, die getrennt voneinander zu bilanzieren sind. Nach wie vor unterliegt der Grund und Boden in sein...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.3.3 Nicht unter IAS 40 fallende Immobilien
Rz. 424 Nicht unter den Regelungsinhalt von IAS 40 fallen folgende Immobilien: die mit der Absicht erworben oder errichtet wurden, um sie im normalen Geschäftsverlauf in naher Zukunft zu veräußern – geregelt im Vorratsvermögen in IAS 2 (IAS 40.9a); Eigenbetrieblich genutzte Immobilien, insbesondere betriebliche Ersatzgrundstücke; vom Eigentümer selbst genutzte oder an Arbeitnehm...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 4.5 Fiktive Anschaffungskosten
Rz. 260 Siehe hierzu "Anschaffungskosten nach HGB und EStG", Rz. 113–116 und "Grund und Boden (Rechnungslegung)", Rz. 114–119.mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.1 Grundsätzliches
Rz. 389 IAS 40 regelt die Bilanzierung von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien und macht eine gedankliche Aufspaltung der Anschaffung u. a. von Gebäuden und Gebäudeteilen in eigenbetrieblich genutzte Immobilien (owner-occupied properties), die vorrangig nach IAS 16 zu bewerten sind, und Anlageimmobilien (investment properties), deren Bewertung sich nach IAS 40 richtet.mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.2.5 Nachträgliche Anschaffungs- und Herstellungskosten
Rz. 399 Nachträgliche Anschaffungs- und Herstellungskosten sind dem Buchwert eines schon bilanzierten Gebäudes oder Gebäudeteils nach Maßgabe der IAS 16.12 ff. hinzuzurechnen (Aktivierungspflicht). Im Gegensatz hierzu sind regelmäßig wiederkehrende Reparatur- und Instandhaltungskosten ("costs of the day-to-day servicing"), die lediglich dazu dienen, die aktuell vorhandene Er...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.3.2 Als Finanzinvestitionen gehaltene Anlageimmobilien
Rz. 422 Beispiele für als Finanzinvestitionen gehaltene "Anlageimmobilien" bzw. "Renditeliegenschaften": Grundstücke und Gebäude, die langfristig für Wertzuwächse statt für einen kurzfristigen Verkauf gehalten werden (IAS 40.8a); Grundstücke und Gebäude, die für eine gegenwärtig unbestimmte künftige Nutzung gehalten werden (IAS 40.8b); Gebäude, die von Unternehmen im Rahmen ein...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.3.4 Klassifizierung bei gemischter Nutzung
Rz. 425 Eine eindeutige Abgrenzung zwischen investment properties und betrieblich eigengenutzten Immobilien wird durch eine gemischte Nutzung erschwert. Zur Klassifizierung eines Gebäudes oder Gebäudeteils als investment property oder "normales Grundstück" andererseits sind folgende Regeln zu beachten: Bei gemischter Nutzung eines Grundstücks ist zu untersuchen, ob der fremd ...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.3.6 Folgebewertung
Rz. 431 Nur im Zeitpunkt des Zugangs erfolgt der Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. An den folgenden Bilanzstichtagen kann auch der Markt- bzw. Zeitwert (fair value) angesetzt werden (IAS 40.33). Rz. 432 IAS 40 räumt für die Folgebewertung von investment properties dem Bilanzierenden ein Wahlrecht für die Bewertung der Gebäude und Gebäudeteile ein. Gemäß IAS 40....mehr
Rz. 278 Weitere Einzelheiten siehe "Anschaffungskosten nach HGB und EStG", Rz. 51–54 und "Grund und Boden (Rechnungslegung)", Rz. 58 sowie § 255 Abs. 1 Satz 2 HGB und H 32a EStH Rz. 279 Bei der Verschmelzung einer Personengesellschaft auf eine Kapitalgesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsanteilen an der übernehmenden Gesellschaft handelt es sich auch nach Maßgabe des ...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 63 Anforderungen an die tatsächlich ... / 3 Nachweis der tatsächlichen Geschäftsführung (§ 63 Abs. 3 AO)
Rz. 4 Den Nachweis der der Satzung entsprechenden Geschäftsführung hat die Körperschaft durch ordnungsmäßige Aufzeichnungen über ihre Einnahmen und Ausgaben zu führen. Die Körperschaft trägt die objektive Beweislast (Feststellungslast) für die Voraussetzungen der Steuerbefreiung. Die vorläufige Anerkennung der Körperschaft durch das FA führt nicht zu einer Umkehr der Festste...mehr
Rz. 397 Nach IFRS stützt sich die Grundkonzeption der Zugangsbewertung beim Tausch von Gebäuden und Gebäudeteilen auf das fair-value-Konzept mit der Folge einer Gewinn- bzw. Verlustrealisierung bei Abweichen der Bemessungsgrundlage für den hingegebenen Vermögenswert von dessen Buchwert (IAS 16.24). Rz. 398 Die bisherige handelsrechtliche Behandlung wird ersetzt durch eine zwe...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.2.8 Folgebewertung
Rz. 410 Sowohl nach dem HGB als auch nach IFRS sind abnutzbare Vermögenswerte planmäßig abzuschreiben. Zur planmäßigen Abschreibung fordert IAS 16.50 bei Gebäuden und Gebäudeflächen, das Abschreibungsvolumen auf systematischer Grundlage über die Nutzungsdauer zu verteilen (IAS 16.41 und IAS 16.48). Eine planmäßige Abschreibung ist auch dann vorzunehmen, wenn aus exogenen Grü...mehr
Rz. 401 Die IFRS verfolgen eine Tendenz zur sinnvollen Bewertung von Vermögenswerten, was auch die Aufteilung auf Komponenten beinhaltet. Diese Praxis steht im Gegensatz zur laufenden BFH-Rechtsprechung zur Bilanzierung von Gebäuden und Gebäudeteilen (R 42 Abs. 5 EStR). Hier wird auf das Bestehen eines einheitlichen Funktionszusammenhangs abgestellt: Gebäudeteile, die dem Zw...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.3.1 Regelungsinhalt, Definition
Rz. 419 Bei investment properties (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) handelt es sich um Immobilien, die von ihren Eigentümern oder vom Leasingnehmer im Rahmen eines Finanzierungs-Leasing-Verhältnisses gehalten werden, um Miet- oder Pachterträge und/oder eine Wertsteigerung des eingesetzten Kapitals zu erzielen (IAS 40.4). Rz. 420 Die Immobilien dienen folglich allei...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.3.5 Zugangsbewertung
Rz. 428 Die als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien werden im Zugangszeitpunkt mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet (IAS 40.20). Gehen die Immobilien mit einem einheitlichen Anschaffungspreis zu, bedarf es einer Aufteilung der Anschaffungskosten auf Grund und Boden einerseits und Gebäude andererseits. Eine Besonderheit bei der Ermittlung von Anschaffu...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.4 Angaben im Anhang
Rz. 436 Im Anhang sind nach Maßgabe der in der Bilanz vorgenommenen Gliederung für das Sachanlagevermögen und die Anlageimmobilien bestimmte Angaben zu machen. Nach IFRS ist ein Anlagespiegel für das Sachanlagevermögen vorgeschrieben. Der Anlagenspiegel nach IFRS ersetzt zugleich die gegenüber dem HGB regelmäßig fehlende bilanzielle Untergliederung des Anlagevermögens. Rz. 4...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 4.17 Aufteilung eines Gesamtkaufpreises
Rz. 280 Bei der Ermittlung der Gebäude-Anschaffungskosten als Grundlage für die Absetzung für Abnutzung kann der Kaufpreis für das bebaute Grundstück nach der Sachwertmethode aufgeteilt werden. Dabei wird der aus Bodenrichtwerten (nach tatsächlicher baulicher Ausnutzung) umgerechnete Bodenwert ins Verhältnis zu dem (nach Zeitindex) umgerechneten Feuerkassen-Gebäudewert geset...mehr
Gebäude im Abschluss nach HGB, IFRS und EStG/KStG / 9.2.1 Definition und Ansatzvoraussetzungen
Rz. 390 IAS 16.6 definiert Sachanlagen als materielle Vermögenswerte, die ein Unternehmen für Zwecke der Herstellung oder der Lieferung von Gütern und Dienstleistungen zur Vermietung an Dritte oder für Verwaltungszwecke besitzt und die erwartungsgemäß länger als ein Geschäftsjahr genutzt werden. Dies entspricht der Regelung in § 247 Abs. 2 HGB. Rz. 391 Für den Ansatz als Verm...mehr
Rz. 394 Gemäß IAS 16.15 hat der erstmalige Ansatz eines Gebäudes oder Gebäudeteils zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu erfolgen. Rz. 395 Der Anschaffungskostenbegriff nach IFRS entspricht in weiten Teilen demjenigen des HGB. Eine nennenswerte Abweichung besteht allerdings bei der Aktivierung künftiger Abbruch- und Abräumkosten, die als Bestandteile der Anschaffung...mehr
Schopp, Kapitalkonten u Gesellschafterdarlehen in den Abschlüssen von Personenhandelsgesellschaften, BB 1987, 581; Jestädt, Kapitalkonto iSd § 15a EStG ohne Einbeziehung positiven u negativen Sonder-BV, DStR 1992, 413; Kolbeck, Der Begriff des Kapitalkontos iSd § 15a EStG, DB 1992, 2056; Ley, Kapitalkonto iSd § 15a EStG KÖSDI 1992, 9152; Korn, "Kapitalkonto" u Anteil "am Verlust...mehr
ZErb 06/2019, Abgrenzung zwischen Auftrags- und Gefällig ... / Aus den Gründen
Die nach §§ 511 ff ZPO zulassige, insbesondere form- und fristgerecht eingelegte und begrundete Berufung des Klagers hat auch in der Sache Erfolg. 1. (...) 2. a) Der Klager hat gegen den Beklagten einen Anspruch auf die begehrte Auskunft und Rechenschaftslegung aus § 666 BGB. Einen Anspruch auf Auskunft und Rechenschaft uber die Verwendung einer (Konto)Vollmacht kann ein Miter...mehr
ZErb 06/2019, Abgrenzung zwischen Auftrags- und Gefällig ... / Leitsatz
Für die Abgrenzung eines reinen Gefälligkeitsverhältnisses zu einem rechtsverbindlichen Auftragsverhältnis ist entscheidend, ob der Auftraggeber die Vollmacht mit Rechtsbindungswillen erteilt, d. h. für den Auftragnehmer erkennbar ein rechtliches und wirtschaftliches Interesse an der Durchführung des Auftrags hat. Auch wenn der Auftraggeber auf eine Rechnungslegung verzichte...mehr
Sontheimer, Die stliche Behandlung von Genussrechten, BB 1984, Beil 19; Knobbe-Keuk, GA auf Genussrechte, BB 1987, 341; Emde, Die handels- und stbilanzielle Behandlung einer Emission von Genussrechten, BB 1988, 1214; Wüllenkemper, Stliche Aspekte von Optionsgenussscheinen, FR 1991, 473; Ziebe, Rechtsnatur und Ausgestaltung von Genussrechten, DStR 1991, 1594; Linscheidt, Die stlic...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / aa) Überblick
Rz. 841 Allgemeines. Bei Anwendung der geschäftsvorfallbezogenen Gewinnaufteilungsmethode ("Profit-Split-Method" – PSM) wird zunächst der Gewinn aus einer Transaktion ermittelt, an der mindestens zwei nahestehende Unternehmen beteiligt sind. Dieser Gewinn wird dann in einer wirtschaftlich begründeten Weise aufgeteilt und den beteiligten nahestehenden Unternehmen zugeordnet. ...mehr
Internationale Gewinnabgrenzung (IntGA) / 2.6.8.3 Zulässige Begrenzung des Anwendungsbereichs?
Tz. 283 Stand: EL 77 – ET: 04/2013 Neben der Ignorierung der spezifischen und individuellen wertschöpfenden Elemente eines Unternehmens ist die Begrenzung ua derzeit auch aus den nachfolgenden Gründen gerechtfertigt: Da kommerzielle Datenbanken, wie zB "Amadeus" von Bureau van Dijk keine Spartentrennung vornehmen, führt dies bei einem Mehrspartenunternehmen aufgrund der undiff...mehr
Tz. 130 Stand: EL 96 – ET: 06/2019 IdR stellt das Genussrechts-Kap beim Emittenten FK dar. Bei besonderer Ausgestaltung ist jedoch in der H-Bil auch eine bilanzielle Behandlung als EK möglich. Dies ist dann der Fall, wenn die Genussrechte aktienähnlich gestaltet sind; dazu s Urt des BGH v 05.10.1992 (BB 1993, 451). Hierfür genügt aber die Beteiligung am Gewinn und am Liquidat...mehr
Internationale Gewinnabgrenzung (IntGA) / 3.8.9.1 Ermittlung der Aufwendungen
Tz. 1012 Stand: EL 81 – ET: 08/2014 Die Verw-Grds Umlagen enthalten im Abschn 2 folgende Eckwerte:mehr