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Timestamp: 2020-01-20 22:54:07
Document Index: 35737237

Matched Legal Cases: ['BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 4', 'Art. 4', '§ 64', 'Art 4', 'Art 49', 'Art 54', '§ 64', '§ 64', '§ 64', '§ 64', '§ 64', '§ 64', '§ 64', 'EuG', 'EuG', '§ 64', 'EuG', 'EuG', '§ 64', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 64', '§ 148', '§ 135', 'Art. 4', '§ 64', 'EuG', 'EuG', 'Art. 4', '§ 859', 'Art. 49', 'EuG', 'EuG', '§ 64', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', '§ 64', '§ 74', '§ 240', '§ 249', '§ 189', '§ 189', '§ 187', '§ 551', '§ 72', '§ 549', '§ 551', '§ 81', '§ 117', '§ 80', '§ 115', '§ 86', '§ 240', '§ 7', '§ 1', '§ 9', '§ 7', '§ 174', '§ 45', '§ 559', '§ 264', '§ 264', '§ 613', 'Art. 1', '§ 50', '§ 613', '§ 47', '§ 613', '§ 77', 'Art. 20', '§ 178', '§ 179', '§ 259', '§ 259', '§ 254', '§ 613', '§ 77', '§ 9', '§ 7', '§ 189', '§ 613', '§ 7', '§ 50', '§ 174', '§ 7', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 24']

Rechtsprechung: ZIP 2015, 68 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 02.12.2014 | BAG, 05.05.2015 | FG Münster, 30.06.2015
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EuGH, 10.12.2015 - C-594/14 (https://dejure.org/2015,37110)
EuGH, Entscheidung vom 10.12.2015 - C-594/14 (https://dejure.org/2015,37110)
EuGH, Entscheidung vom 10. Dezember 2015 - C-594/14 (https://dejure.org/2015,37110)
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Kornhaas
Vorlage zur Vorabentscheidung - Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts - Insolvenzverfahren - Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 - Art. 4 Abs. 1 - Bestimmung des anwendbaren Rechts - Regelung eines Mitgliedstaats, die die Verpflichtung des Geschäftsführers einer ...
EGV 1346/2000 Art. 4; AEUV Artt. 49, 54; GmbHG § 64 Abs. 2 S. 1
Anwendbarkeit der nationalen Bestimmung über die Haftung eines GmbH-Geschäftsführers auf den Direktor einer insolventen Gesellschaft walisischen oder englischen Rechts sowie Vereinbarkeit der Haftung mit der Niederlassungsfreiheit
U. a. zur Vereinbarkeit einer Regelung eines Mitgliedstaates, die die Verpflichtung des Geschäftsführers einer Gesellschaft vorsieht, dieser die nach Eintritt ihrer Zahlungsunfähigkeit geleisteten Zahlungen zu ersetzen, mit europäischem Recht
Insolvenzrechtliche Rückforderung von Zahlungen der Direktorin einer Gesellschaft englischen oder walisischen Rechts nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit; Vorabentscheidungsersuchen des Bundesgerichtshofs
EGV 1346/2000 Art 4, Art 49 AEUV, Art 54 AEUV, § 64 Abs 2 S 1 GmbHG
GmbHG § 64 Satz 1, GmbHG § 64 Satz 3, Haftung nach § 64 Satz 3 GmbHG
Geschäftsführerhaftung für Zahlungen nach Insolvenzreife gilt auch für ausländische Unternehmen
Anwendung des § 64 GmbHG auf den Direktor einer Limited
Zur Anwendbarkeit des § 64 GmbHG auf EU-Auslandsgesellschaften; hier: den Director einer Ltd. ("Kornhaas")
Geschäftsführer; Niederlassungsfreiheit; Schadensersatz; Zahlungsunfähigkeit
Haftung für Zahlungen nach Insolvenzreife auch für Geschäftsleiter von Auslandsgesellschaften
Kurznachricht zu "Limited: Anwendung des § 64 GmbHG auf den Direktor einer Limited englischen oder walisischen Rechts - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von RA Prof. Dr. Volker Römermann, original erschienen in: GmbHR 2016, 24 - 29.
Kurznachricht zu "Haftung für masseverkürzende Zahlungen - Reichweite des Insolvenzstatuts - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von Prof. Marc-Philippe Weller und Dr. Leonhard Hübner, original erschienen in: NJW 2016, 223 - 225.
Kurznachricht zu "Erstattungsanspruch gegen den Director einer in Deutschland tätigen Limited nach § 64 GmbHG - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von RA Dr. Christoph von Wilcken, original erschienen in: DB 2016, 225 - 226.
Kurznachricht zu "Haftung für masseverkürzende Zahlungen - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von RA Dr. Arthur M. Swierczok LL.M., original erschienen in: NZI 2016, 48 - 51.
Kurznachricht zu "Das Komhaas-Urteil gibt grünes Licht für die Anwendung des § 64 GmbHG auf eine Limited mit Sitz in Deutschland - Alles klar dank EuGH!" von Prof. Dr. Alexander Schall, original erschienen in: ZIP 2016, 289 - 295.
Kurznachricht zu "Ausfallhaftung von Geschäftsführern EU-ausländischer Gesellschaften bei deutschem Insolvenzstatut nach EuInsVO - Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 10.12.2015" von Robert Arts, original erschienen in: RIW 2016, 148 - 152.
Kurznachricht zu "Gesellschaftsrecht oder Insolvenzrecht? Keine "Einheit der Rechtsordnung" im IPR" von Dr. Philipp Böcker, original erschienen in: DZWIR 2016, 174 - 179.
NJW 2016, 223
EuZW 2016, 155
NZI 2016, 48
WM 2016, 272
BB 2016, 141
DB 2016, 44
NZG 2016, 115
Weder die Gründung noch die spätere Niederlassung des Unternehmens sind damit durch die AVE berührt (vgl. beispielhaft zu diesem Aspekt zB EuGH 10. Dezember 2015 - C-594/14 - [Kornhaas] Rn. 28, zu § 64 GmbHG) .
Der Gerichtshof hat dazu festgestellt (ZIP 2015, 2468):.
Diese Umstände rechtfertigen es, den Geschäftsführer deutschen Rechts und den Direktor englischen oder walisischen Rechts in Bezug auf die Haftung bei derartigen Zahlungen gleichzubehandeln (zustimmend Servatius, DB 2015, 1087 ff.; Schall, ZIP 2016, 289 ff.; Mankowski, NZG 2016, 281 ff.; von Wilcken, DB 2016, 225 f.; Weller/Hübner, NJW 2016, 225; Schulz, EWiR 2016, 67).
Aus diesem Grunde besteht auch kein Anlass, das Verfahren gemäß § 148 ZPO bis zur Entscheidung des EUGH (Az. C-594/14) über den vorgenannten Vorlagebeschluss des Bundesgerichtshofs auszusetzen.
Diese sind den Anfechtungsansprüchen nach § 135 Abs. 1 InsO gleichzustellen (zur weiten Anwendung europäischer Insolvenzvorschriften, hier Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über Insolvenzverfahren auf § 64 Abs. 2 Satz 1 GmbHG in der bis 31.10.2008 geltenden Fassung, siehe EuGH, Urteil vom 10.12.2015, C-594/14, WM 2016, 272, 274, Randziffer 21).
EuGH, 21.11.2019 - C-198/18
Folglich fällt eine Klage, wenn sie auf den abweichenden Sonderregeln für Insolvenzverfahren beruht, unter Art. 4 der Verordnung Nr. 1346/2000, soweit diese nichts anderes bestimmt (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 10. Dezember 2015, Kornhaas, C-594/14, EU:C:2015:806, Rn. 17).
Vgl. in diesem Zusammenhang auch Urteil vom 10. Dezember 2015, Kornhaas (C-594/14, EU:C:2015:806).
dd) Entgegen der Auffassung der Rechtsbeschwerde stehen der Anwendung von § 859 Abs. 1 ZPO auch Art. 49 und 54 AEUV nicht entgegen, denn es handelt sich nicht um Vorschriften, die die Gründung einer Gesellschaft in einem bestimmten Mitgliedstaat oder ihre spätere Niederlassung in einem anderen Mitgliedstaat und somit die europarechtlich garantierte Niederlassungsfreiheit betreffen (vgl. EuGH, NJW 2016, 223, juris Rn. 28).
EuGH, 09.11.2016 - C-212/15
ENEFI - Vorlage zur Vorabentscheidung - Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen …
Um diesen Bestimmungen nicht ihre praktische Wirksamkeit zu nehmen, sind die Folgen einer Missachtung der Regelungen der lex fori concursus über die Anmeldung von Forderungen, insbesondere die Folgen einer Versäumung der Anmeldefrist, ebenfalls anhand der lex fori concursus zu beurteilen (vgl. entsprechend Urteil vom 10. Dezember 2015, Kornhaas, C-594/14, EU:C:2015:806, Rn. 19).
§ 64 Satz 1 GmbHG wird daher als insolvenzrechtliche Vorschrift interpretiert (BGH, Beschluss zu EuGH-Vorlage vom 02.12.2014 - II ZR 119/14 -, bestätigt vom EuGH in Urteil vom 10.12.2015 - C-594/14, jeweils bei juris), die im Zusammenspiel mit den Befugnissen des Insolvenzverwalters zu sehen ist.
Generalanwalt beim EuGH, 18.10.2018 - C-535/17
NK - Vorabentscheidungsersuchen - Raum der Freiheit, der Sicherheit und des …
Generalanwalt beim EuGH, 30.04.2019 - C-198/18
Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH zur Auslegung der EG-Verordnung über das Insolvenzverfahren und zur Niederlassungsfreiheit: Anwendbarkeit deutschen Insolvenzrechts im Hinblick auf die Haftung des Direktors einer nach englischem/walisischem Recht gegründeten ...
Vorlage an den EuGH zur Klärung der Frage, ob nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Limited englischen Rechts in Deutschland die Klage des Insolvenzverwalters gegen den Direktor der Limited auf Ersatz von Zahlungen, die er nach Eintritt der ...
Ungeachtet der Frage, ob die Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder die Abweisung des Antrages mangels Masse Voraussetzung der Entstehung des Anspruchs sind oder nur dessen Durchsetzbarkeit betreffen (siehe nur BGH-Beschluss vom 02.12.2014 II ZR 119/14, NZI 2015, 85 Rz. 8;… Haas in Baumbach/Hueck, 21. Aufl. 2017, § 64 GmbHG Rz. 24 ff. zur Diskussion), so muss der Geschäftsführer eine Inanspruchnahme jedenfalls solange nicht fürchten, wie diese Voraussetzungen nicht vorliegen.
https://dejure.org/2015,22267
BAG, 05.05.2015 - 1 AZR 763/13 (https://dejure.org/2015,22267)
BAG, Entscheidung vom 05.05.2015 - 1 AZR 763/13 (https://dejure.org/2015,22267)
BAG, Entscheidung vom 05. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 (https://dejure.org/2015,22267)
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§ 74 Abs. 1 ArbGG, § ... 74 Abs. 1 Satz 1 ArbGG, § 240 Satz 1 ZPO, § 249 Abs. 2 ZPO, § 189 ZPO, § 189 Alt. 2 ZPO, § 187 ZPO, § 551 Abs. 3 Satz 1 ZPO, § 72 Abs. 5 ArbGG, § 549 Abs. 1 Satz 1, § 551 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 81 ZPO, § 117 Abs. 1 InsO, § 80 Abs. 1 InsO, §§ 115 bis 117 InsO, §§ 86, 87 ZPO, § 240 ZPO, § 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, Satz 3 BetrAVG, § 1b BetrAVG, § 9 Abs. 2 Satz 1 BetrAVG, § 7 Abs. 2 Satz 1 BetrAVG, § 174 Abs. 1, § 45 Satz 1 InsO, § 559 ZPO, § 264 ZPO, § 264 Nr. 3 ZPO, § 613a Abs. 1 BGB, Art. 1 Nr. 5 des Arbeitsrechtlichen EG-Anpassungsgesetzes, § 50 Abs. 1 Satz 1 BetrVG, § 613a Abs. 1 Satz 3 BGB, § 47 Abs. 7 BetrVG, § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB, § 77 Abs. 5 BetrVG, Art. 20 Abs. 3 GG, § 178 Abs. 1 Satz 1, § 179 Abs. 1 InsO, § 259 Abs. 1 Satz 1 InsO, § 259 Abs. 1 Satz 2 InsO, § 254 Abs. 1 Satz 1 InsO
§ 613a Abs 1 BGB, § 77 Abs 5 BetrVG, § 9 Abs 2 S 1 BetrAVG, § 7 Abs 2 S 1 Nr 1 BetrAVG, § 189 Alt 2 ZPO
Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung nach Betriebsübergang hinsichtlich eines Einzelbetriebs; Geltendmachung von Ansprüchen eines Arbeitnehmers aus der betrieblichen Altersversorgung in der Insolvenz des Arbeitgebers
Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung nach Betriebsübergang
Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung nach Betriebsübergang hinsichtlich eines Einzelbetriebs
Gesamtbetriebsvereinbarung - und ihre Fortgeltung nach Betriebsübergang
Forderungsübergang auf den Pensions-Sicherungs-Verein - und die Anmeldung zur Insolvenztabelle
Verfahrensunterbrechung wegen Insolvenzeröffnung - und die trotzdem erfolgte Zustellung des Urteils
Arbeitsrecht - Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach Betriebsübergang
Fortgeltung der bestehenden Betriebsvereinbarungen bei einem Betriebsübergang
BGB § 613a; BetrAVG §§ 7, 9; BetrVG § 50; InsO §§ 174 ff.
Kurznachricht zu "Normative Fortgeltung einer Gesamtbetriebsvereinbarung bei Betriebsübergang" von RA Prof. Dr. Cord Meyer, original erschienen in: NZA 2016, 749 - 751.
ArbG Bonn, 09.01.2013 - 5 Ca 2445/12
BAGE 151, 302
ZIP 2015, 1748
NZA 2015, 1331
NZI 2015, 867
DB 2015, 2096
JR 2017, 546
Mit dem Erwerb des Anspruchs gegen den Träger verliert der Versorgungsberechtigte damit seinen Anspruch gegen den Schuldner in dem Umfang, in dem der Pensions-Sicherungs-Verein nach § 7 BetrAVG einstandspflichtig ist (vgl. BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 39, BAGE 151, 302; 24. Januar 2006 - 3 AZR 484/04 - Rn. 22; 9. November 1999 - 3 AZR 361/98 - zu B IV 1 der Gründe; 12. April 1983 - 3 AZR 607/80 - zu 2 der Gründe, BAGE 42, 188) .
Damit fehlt es für diese Arbeitnehmergruppe an einer Rechtsgrundlage für die Entstehung eines Anspruchs auf die in der Betriebsvereinbarung geregelten Leistungen der betrieblichen Altersversorgung (BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 56 mwN, BAGE 151, 302) .
Bei einer identitätswahrenden Übertragung eines Betriebs auf einen anderen Rechtsträger und dessen unveränderter Fortführung durch den Erwerber gelten die bestehenden Betriebsvereinbarungen unverändert normativ fort (BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 47 mwN, BAGE 151, 302) .
Das gilt selbst dann, wenn nur ein Betrieb auf diesen übergeht (BAG 18. September 2002 - 1 ABR 54/01 - zu B III 2 b der Gründe, BAGE 102, 356) oder ein Betrieb unter Wahrung seiner Identität von einem Unternehmen mit mehreren Betrieben übernommen wird und die in der Gesamtbetriebsvereinbarung geregelten Rechte und Pflichten beim aufnehmenden Unternehmen nicht normativ ausgestaltet sind (BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 46, aaO) .
BAG, 24.01.2017 - 1 ABR 24/15
Nach der Rechtsprechung des Senats gilt eine in den Betrieben eines abgebenden Unternehmens geltende Gesamtbetriebsvereinbarung bei einem die Betriebsidentität wahrenden Übergang auf einen bisher betriebslosen Betriebserwerber in dem übertragenen Teil des Unternehmens als Betriebsvereinbarung auch dann fort, wenn nur ein Betrieb auf diesen übergeht (ausf. BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 45 ff. mwN, BAGE 151, 302) .
Dieses Nebeneinander bleibt bestehen, wenn ein Betrieb unter Wahrung seiner Identität auf einen anderen Rechtsträger übertragen wird (vgl. BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 50 mwN, BAGE 151, 302) .
Auch der Wegfall des Gesamtbetriebsrats führt nicht zur Beendigung der normativen Wirkung von ihm geschlossener Vereinbarungen (BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 51, 53 mwN, BAGE 151, 302) .
a) Ein Anspruch auf (Fort-) Zahlung eines Arbeitsentgelts in dieser Höhe lässt sich nicht damit begründen, dass die Beklagte verpflichtet wäre, die GBV ERA-NDL weiter anzuwenden, sei es, weil sie in dem übertragenen Betrieb normativ als Einzelbetriebsvereinbarung weitergölte (vgl. BAG, Urteil vom 05. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 -, juris), sei es, weil die Beklagte an sie als ein infolge Transformation nach § 613a Abs. 1 Satz 2 BGB arbeitsvertraglich fortgeltendes Regelwerk gebunden wäre.
Denn entweder gölte die GBV ERA-NDL in dem auf die Beklagte übergegangen Betrieb unmittelbar und zwingend als Einzelbetriebsvereinbarung weiter (vgl. BAG, Urteil vom 05. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 -, juris).
BAG, 19.03.2019 - 3 AZR 201/17
Auch Gesamtbetriebsvereinbarungen gelten nach einem Betriebsübergang iSd. § 613a Abs. 1 BGB als Einzelbetriebsvereinbarung fort, wenn - wie hier - die Identität des Betriebs gewahrt bleibt (vgl. BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 45 f. mwN, BAGE 151, 302) .
Diese Ansicht hält im Wesentlichen die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur normativen Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen bei einem die Betriebsidentität wahrenden Betriebsübergang (grundlegend BAG v. 18.09.2002 - 1 ABR 54/01 - juris; ebenso BAG v. 05.05.2015 - 1 AZR 763/13 - und BAG v. 24.01.2017 - 1 ABR 24/15 - Rn. 14, beide juris) für übertragbar.
(1) Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts wirkt eine Gesamtbetriebsvereinbarung, die in den Betrieben eines abgebenden Unternehmens gilt, bei einem die Betriebsidentität wahrenden Übergang auf einen bisher betriebslosen Betriebserwerber auch dann normativ fort, wenn nur ein Betrieb übergeht (BAG v. 05.05.2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 45, juris; BAG v. 18.09.2002 - 1 ABR 54/01 - juris).
Auch insoweit gibt es keinen Unterschied zur Rechtslage bei der Gesamtbetriebsvereinbarung, die unabhängig vom Fortbestehen der ursprünglichen Unternehmensidentität gilt (vgl. hierzu BAG v. 05.05.2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 50, juris, und BAG v. 18.09.2002 - 1 ABR 54/01 - juris, dort unter Rn. 54).
BAG, 19.03.2019 - 3 AZR 91/17
Auch Gesamtbetriebsvereinbarungen gelten nach einem Betriebsübergang iSd. § 613a Abs. 1 BGB als Einzelbetriebsvereinbarung weiter, wenn - wie hier - die Identität des Betriebs gewahrt bleibt (vgl. BAG 5. Mai 2015 - 1 AZR 763/13 - Rn. 45 f. mwN, BAGE 151, 302) .
LAG Hamburg, 04.09.2019 - 6 Sa 19/19
Betriebsbedingte Kündigung nach Widerspruch gegen Betriebsübergang und Anspruch …
Dass nach dem Betriebsübergang (auch) die P. GmbH als Erwerberin an den normativ fortgeltenden Sozialplan gebunden war (vgl. hierzu BAG, Urteil vom 05. Mai 2015 - 1 AZR 763/13, BAGE 151, 302-316, Rn. 47), steht einer Leistungspflicht der Beklagten nicht entgegen.
LAG Berlin-Brandenburg, 24.05.2018 - 5 Sa 54/18
Betriebsvereinbarung - Betriebsübergang
LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 255/17
Betriebsübergang, kollektivrechtliche Normen, Betriebsvereinbarung, Aufhebung, …
LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 210/17
LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 294/17
LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 288/17
LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 234/17
LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 221/17
LAG Schleswig-Holstein, 26.09.2018 - 6 Sa 215/17
FG Münster, 30.06.2015 - 13 K 3126/13 E, F
https://dejure.org/2015,21583
FG Münster, 30.06.2015 - 13 K 3126/13 E, F (https://dejure.org/2015,21583)
FG Münster, Entscheidung vom 30.06.2015 - 13 K 3126/13 E, F (https://dejure.org/2015,21583)
FG Münster, Entscheidung vom 30. Juni 2015 - 13 K 3126/13 E, F (https://dejure.org/2015,21583)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2015,21583) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Umfang der Einkommensteuer-Steuerpflichtigkeit einer Schadensersatzzahlung; Umfang der Berücksichtigung gewerblicher Verluste bei der Einkommensteuer
Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten ist steuerpflichtiger Arbeitslohn
Entschädigung für "entgehende" Einnahmen bei Schadensersatz für den Nichtabschluss eines neuen Vertrags
Entschädigung - Entschädigung für "entgehende" Einnahmen bei Schadensersatz für den Nichtabschluss eines neuen Vertrags
Arbeitsrecht - Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten ist Arbeitslohn!
Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten
Auch Ersatz für entgangenen Vorstandsposten ist Arbeitslohn iSd EStG
Schadensersatz für entgangenen Vorstandsposten ist steuerpflichtiger Arbeitslohn - FG bejaht Steuerpflicht für Entschädigungszahlung wegen weggefallener Einnahmen aus beabsichtigter Vorstandstätigkeit
BB 2015, 2134
EFG 2015, 1706
Sie darf nicht die vertraglich vereinbarte Erfüllungsleistung des ursprünglichen Schuldverhältnisses sein, sondern muss aufgrund einer neuen Rechts- oder Billigkeitsgrundlage geleistet werden (vgl. BFH-Urteile vom 19.07.1995 I R 56/94, BStBl II 1996, 28 und vom 25.08.2015 VIII R 2/13, BStBl II 2015, 1015; s. auch Urteil des FG Münster vom 30.06.2015 13 K 3126/13 E, F, EFG 2015, 1706 nrk).
Hiervon geht auch der Bundesfinanzhof in ständiger Rechtsprechung aus, die der erkennende Senat für zutreffend hält und der er folgt (vgl. nur BFH-Urteil vom 21.01.2004 XI R 40/02, BStBl II 2004, 716 unter II.1. m.w.N.; s. auch Urteil des FG Münster vom 30.06.2015 13 K 3126/13 E, F, EFG 2015, 1706 unter II.1.b.).
FG Münster, 22.08.2018 - 13 K 2941/15
Die Vorschrift bewirkt damit eine Erweiterung des Einkunftsbegriffs, indem auch Surrogate in die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer einbezogen werden (Senatsurteil vom 30.6.2015 13 K 3126/13, EFG 2015, 1706;… Horn in Herrmann/Heuer/Raupach, EStG/KStG, § 24 EStG Rz. 10).