Source: http://fwiegleb.de/praxis.htm
Timestamp: 2020-01-21 07:14:51
Document Index: 243985390

Matched Legal Cases: ['§ 133', '§ 133', '§ 133', '§ 32', '§ 34', '§ 35']

Ärztlicher Notdienst & Apothekenbereitschaft
für den Einzugsbereich der Praxis
Weitere Allgemein- u. Fachärzte
überarbeitet nach dem GMG v. 1.1.04
Download kurzgefaßte Praxisiformationen hier klicken!
Einige neue Bestimmungen nach dem Gesundheitsreformgesetz vom 1.1.04. direkt ansteuern!
Entsprechendes Feld anklicken!
Die meisten Neuerungen nach dem GMG v. 1.1.04 finden Sie in der Rubrik "Organisatorische Hinweise"!
Vorbereitung auf Labor- und technische Untersuchungen
Vorsorge- und Tauglichkeitsuntersuchungen
Termine, Hausbesuche, Chipkarte, Überweisungen
Gebühren, Zuzahlungen, Kostenbefreiungen
Fahrkosten, Heilmittel, Arzneimittel
Startseite Kommunikation Notdienst Apotheken
Weitere Info´s siehe hier:
Verordnung von Krankenfahrten - siehe auch diverse Neuregleungen seit dem 1.1.04
Zuzahlung zu physikalisch-medizinischen Leistungen in Arztpraxen
IGEL = Individuelle Gesundheitsleistungen, für die die Gesetzliche Krankenversicherung nicht bezahlen muß
Pauschalpreis-Angebot Atteste, Bescheinigungen, Tauglichkeits- und Eignungsuntersuchungen in unserer Praxis
Download in drei Formaten möglich:
igel-doc.arj (Word6 in ARJ)
igel-rtf.arj (RTF-Format in ARJ)
igel-pdf.pdf (PDF-Format, wird u.U. im Browser angezeigt)
Ausgewählte Rechengrößen der Sozialversicherung für das Jahr 2003 (Zuzahlungen, Zuschüsse, Eigenanteile, Pflegegeld etc.) (nur noch gültig bis zum 31.12.03!)
Übersicht aller neuen Bestimmungen nach dem Gesundheitsreformgesetz vom 1.1.04.!
Regelungen im Gesundheitsreformgesetz zum Arzneimittelbereich
Rundschreiben der KBV zu neuen Richtlinien des gemeinsamen Bundesausschusses vom 14.1.04 (Ergänzungen zu "chronisch-krank", Krankenfahrten u.a. mit 2 Download-Links)
Rundschreiben der KV Sachsen-Anhalt mit wichtigen Ergänzungen und Präzisiserungen zu den vorstehenden Dokumenten (vom 27.1.04)
Wir sind bemüht die Wartezeit für unsere Patienten so kurz wie nur möglich zu halten. Am besten wird uns dies gelingen, wenn Sie sich telefonisch zur Konsultation anmelden. Langfristig können Sie einen Termin auch per eMail oder Fax bestellen. Unter dem Link Kommunikationsverbindungen finden Sie dazu die entsprechenden Telefon-Nr. und Adressen.
Natürlich können Sie uns zu den Sprechzeiten auch jederzeit unangemeldet aufsuchen. Unter Umständen müssen Sie dann jedoch etwas Wartezeit in Kauf nehmen!
Außerhalb der Sprechzeiten erbitten wir immer eine telefonische Vorabsprache!
Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß ich als Hausarzt gelegentlich auch während der laufenden Sprechstunde zu dringenden Besuchen gerufen werde. Insbesondere in den Wochen des organisierten Notfalldienstes läßt sich dies nicht immer vermeiden. Die Schwester wird Ihnen dann anraten, die Praxis zur Erledigung anderer Aufgaben noch einmal zu verlassen und sich ggf. von mir zurückrufen zu lassen, oder sie wird Ihnen einen Vorzugstermin einräumen.
Für zeitaufwendige Untersuchungen, wie z.B. Gesundheitsvorsorge, Krebsvorsorge, Tauglichkeits-Untersuchungen (Sport, Fahrerlaubnis u.a.), Gefäßdoppler-Untersuchung, Belastungs-EKG und Darmspiegelung sowie psychotherapeutische Gespräche empfehlen sich auf jeden Fall Terminvereinbarungen. In besonderen Fällen sind Termine auch immer außerhalb der Sprechstunden möglich.
Bitte melden Sie Hausbesuche in jedem Fall durch direkten persönlichen Kontakt telefonisch oder vor Ort an! Hausbesuchsanmeldungen durch eMail oder Fax sind nicht möglich!
In der Regel finden die Hausbesuche nach bzw. zwischen den Sprechstunden statt. Sollte die Umstände ein sofortigen Besuch sinnvoll erscheinen lassen, weisen Sie mich oder die Schwester unbedingt darauf hin!
Die Krankenversichertenkarte ist die Nachfolgerin des Krankenscheins wird seit 01.01.1995 bundesweit verwendet. Die Krankenversichertenkarte dient dem Nachweis der Berechtigung zur Inanspruchnahme von Leistungen im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung. Jeden Versicherten wird von der Krankenkasse für die Dauer seiner Mitgliedschaft diese, einer Scheck-Karte ähnliche Karte ausgestellt.
Bei der ersten Arztkonsultation im Quartal ist die Chipkarte dem Arzt vorzulegen. Falls Sie Ihre Chipkarte einmal vergessen haben, sind sie angehalten diese innerhalb von 10 Tagen nachzureichen. So ersparen Sie sich und uns den Mahnweg.
Eine Beratung oder körperliche Untersuchung kann also ausnahmsweise auch einmal ohne Vorlage der Chipkarte erfolgen. Die Ausstelllung einer Bescheinigung über Arbeitsunfähigkeit, von Überweisungen, Krankenhauseinweisungen und Rezepten ist jedoch nur möglich, wenn der Versicherungsnachweis (Chipkarte oder Behandlungsschein) vorliegt. Diese strenge Vorgehensweise beruht darauf, daß der Arzt für diese oft sehr kostspieligen Verordnungen persönlich materiell haftet.
Überweisung bedeutet in der vertragsärztlichen Versorgung die Weiterleitung eines Patienten durch einen Arzt an einen anderen Arzt, um dessen Fachkenntnisse nutzen zu können. Nach den Regelungen des Bundesmantelvertrages kann eine Überweisung erfolgen zur Weiterbehandlung (d.h. Abgabe des Patienten an den anderen Arzt), Mitbehandlung, , Konsiliaruntersuchung, oder zur Durchführung von Auftragsleistungen , d.h. der behandelnde Arzt möchte lediglich ganz gezielte diagnostische Leistungen erbracht haben und gibt dafür genaue Vorgaben (z.B. Röntgen, Spiegelungen oder andere Spezialuntersuchungen), an die sich der Überweisungsempfänger halten muß.
Die Überweisung erfolgt mittels eines Überweisungsscheins. Auch wenn mit Einführung der Versichertenkarte zur Abrechnung des Facharztbesuchs die Chipkarte ausreicht, sollten Sie dennoch immer auf Ausstellung einer Überweisung bestehen. Nur so können Doppeluntersuchungen vermieden werden. Letztere belasten nicht nur in ganz erheblichen Maße finanziell unser Gesundheitssytem, sondern auch Sie müssen dafür mehr Zeit und Wege als erforderlich aufwenden. Vor allem besteht die Gefahr, daß risikoreiche Untersuchungen, wie z.B. Röntgen, mehrmals vorgenommen werden. Selbst jede Blutabnahme ist eine invasive Maßnahme, die mit einem Infektionsrisiko verbunden ist, was nicht unnötig oft eingegangen werden muß. Doppeluntersuchungen können vermieden werden, wenn bei mir als Hausarzt alle Fäden zusammenlaufen und, was ganz entscheidend ist, mir die Arztberichte der Fachkollegen zukommen.So kann ich u.a. auf unverträgliche Medikamenten-Kombinationen achten und damit Ihre persoenliche Therapiesicherheit gewährleisten oder weitere spezialisierte Diagnostik veranlassen.
Dieses Kapitel ist ungültig und daher grau geschaltet. Beachten Sie die Neuregelungen, die mit dem Gesundheitsreformgesetz am 1.1.04 Gültigkeit erlangten!
Die Kosten der Arzneimittel und bestimmter Leistungen werden nicht zu 100% von den Krankenkassen getragen. D.h., sie müssen diese Kosten zu einem bestimmten Teil selbst tragen.
Das Kapitel wurde neu überarbeitet ;
bei stationärer Behandlung 25,--DM je Fahrt
bei ambulanter Behandlung selbst zu tragen
Transport in Krankenwagen oder Rettungsfahrzeugen 25,--DM
Heilmittel 15% der Kosten
Hilfsmittel (Einlagen, Bandagen) 20% der Kosten
Krankenhausbehandlung / Anschlußrehabilitation 17,--DM täglich
Die Zuzahlungen sind nicht beim Arzt sondern beim Apotheker, dem Sanitätshaus oder dem Fahrunternehmen zu erstatten.
Ich bitte Sie um Verständnis, daß wir für Leistungen, welche die Krankenkassen nicht übernehmen, Gebühren erheben müssen. Kein Arbeitgeber, und ein solcher bin ich auch als Arzt, kann es sich leisten, Angestellte mit Arbeiten zubeschäftigen oder Betriebsmittel wie medizinische Geräte oder Computer bereitzustellen, ohne dafür auch ein Mindestmaß an Einnahmen zu verbuchen. Auch bei Behörden bekommen Sie nichts geschenkt!
Zu den Leistungen, welche nicht von den Krankenkassen übernommen werden, zählen alle Sonderuntersuchungen wie Untersuchung zur Sporttauglichkeit, Fahrtüchtigkeit, reisemedizinische Beratungen und Untersuchungen, Gutachten für Versicherungen und Behörden, falls diese die Kostenübernahme dafür ausdrücklich ablehnen, und sämtliche Attestkosten. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an meine Mitarbeiterinnen.
Nähere Angaben finden Sie auf der Seite IGEL-Leistungen!
Der Text wurde grau geschaltet, da er nach der seit dem 1.1.04 geltenden Rechtssprechung nicht mehr gültig ist! Beachten Sie alle Ausführungen zum neuen Gesundheitsreformgesetz und das Kapitel Krankenfahrten!
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt erforderliche Fahrkosten und Kosten des Krankentransportes. Für jede Fahrt muß der Versicherte eine Selbstbeteiligung tragen. Erforderlich sind Fahrkosten, wenn Leistungen stationär erbracht werden, bei Rettungsfahrten, wenn während der Fahrt eine fachliche oder technische Betreuung notwendig ist (Krankentransport) und bei Fahrten zu einer ambulanten Krankenbehandlung und zu vor- und nachstationären Behandlungen im Krankenhaus.
Fahrkosten von einem Pflegeheim nach Hause oder in eine andere Pflegeeinrichtung sind nicht Bestandteil der Kostenerstattung durch die Krankenkassen!
bei Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels der Fahrpreis unter Ausschöpfung von Fahrpreisermäßigungen
bei Benutzung eines Taxis oder Mietwagens, wenn ein öffentliches Verkehrsmittel nicht benutzt werden kann, der nach § 133 SGB
V berechnungsfähige Betrag;
bei Benutzung eines Krankenkraftwagens oder Rettungsfahrzeuges, wenn ein öffentliches Verkehrsmittel, ein Taxi oder ein Mietwagen nicht benutzt werden kann, der nach § 133 SGB V berechnungsfähige Betrag,
bei Benutzung eines privaten Kraftfahrzeuges für
jeden gefahrenen Kilometer den jeweils auf Grund des
Bundesreisekostengesetzes festgesetzten Höchstbetrag für
Wegstreckenentschädigung (z. Zt. 0,38 DM), höchstens jedoch die Kosten,
die bei Inanspruchnahme des nach Nr. 1 3 erforderlichen Transportmittels
Der nach § 133 SGB V berechnungsfähige Betrag richtet sich nach den Vereinbarungen zwischen Krankenkassen und Krankentransportunternehmen. Nicht übernommen wird der Krankentransport aus dem Ausland zurück nach Deutschland.
Der Text wurde grau geschaltet, da er nach der seit dem 1.1.04 geltenden Rechtssprechung nicht mehr gültig ist! Beachten Sie alle Ausführungen zum neuen Gesundheitsreformgesetz und dort insbes. das Kapitel über Erreichen der Belastungsgrenze!
In der gesetzlichen Krankenversicherung bestehen unter bestimmten Voraussetzungen Befreiungsmöglichkeiten von der Zuzahlungspflicht bzw. vom Tragen von Kostenanteilen. Eine vollständige Befreiung hat zu erfolgen, wenn die Versicherten sonst unzumutbar belastet würden (Sozialklausel).
Eine teilweise Befreiung kommt in Betracht, wenn die im Laufe eines Jahres entstandenen Kostenanteile und Zuzahlungen die Belastungsgrenze (max. 4 % der Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt ) übersteigen. Gänzlich befreit von Zuzahlungen sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Davon ausgenommen sind jedoch die Eigenanteile bei Zahnersatz und Fahrkosten.
Die Krankenkassen erteilen Ihnen jederzeit Auskunft!
Der Text wurde grau geschaltet, da er nach der seit dem 1.1.04 geltenden Rechtssprechung nicht mehr gültig ist! Beachten Sie alle Ausführungen zum neuen Gesundheitsreformgesetz und dort Kapitel über Zuzahlungen!!
Versicherte haben in der gesetzlichen Krankenversicherung Anspruch auf Heilmittel, wenn diese nicht aufgrund geringem oder umstrittenem therapeutischem Nutzen oder geringem Abgabepreis ausgeschlossen sind (§§ 32, 34 SGB V).
Heilmittel sind persönliche medizinische Leistungen. Zu den Heilmitteln zählen: Maßnahmen der physikalischen Therapie, wie z.B. Lichttherapie und Medizinische Bäder, Krankengymnastik, Sprachtherapie und Beschäftigungstherapie. Für Heilmittel gilt eine 15%ige Eigenbeteiligung an den Gesamtkosten für alle Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Beachten Sie auch hier alle neuen Bestimmungen seit dem 1.1.04!
Versicherte haben in der gesetzlichen Krankenversicherung Anspruch auf Arznei- und Verbandmittel, wenn diese geeignet sind, einer drohenden Erkrankung vorzubeugen oder eine bestehende Krankheit zu lindern oder zu heilen. Die Arzneimittel müssen jedoch von einem Arzt oder Zahnarzt verordnet sein. Die Arzneimittel dürfen auch nicht aufgrund einer sog. Negativliste von der Verordnung in der gesetzl. Krankenversicherung ausgeschlossen sein (§ 34 SGB V).
In Zusammensetzung und Wirkung vergleichbare Medikamente werden in Gruppen zusammengefaßt. Für diese Gruppen werden jeweils Festbeträge festgesetzt (§ 35 SGB V). Die Kasse zahlt nur noch diesen Festbetrag, der dem preisgünstigsten Medikament der jeweiligen Gruppe entspricht und nicht mehr den tatsächlichen Preis.
Seit 01.01.94 müssen die Versicherten eine Zuzahlung zu jedem verordneten Arznei- oder Verbandmittel leisten, die sich an der Packungsgröße orientiert. Für verschiedene Arzneimittel ist die Kostenübernahme bei Versicherten über 18 Jahren durch die gesetzliche Krankenversicherung ausgeschlossen. So werden z.B. die Kosten für Arzneimittel gegen Erkältungskrankheiten und grippale Infekte ebensowenig übernommen wie die Kosten für Abführmittel und Arzneimittel gegen Reisekrankheit.