Source: http://cgbbigbore.de/Satzung.html
Timestamp: 2017-07-22 14:45:55
Document Index: 372456338

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 5', '§ 8', '§ 10', '§ 26', '§ 12', '§ 16', '§ 18', '§ 19']

C.G.B. Club für Großkaliberschießen „BIG BORE“ (e.V.)
I. Rechtsformen, Ziele und Aufgaben des C.G.B. § 1 Rechtsform
Der Club ist ein rechtsfähiger Verein und führt den Namen „C.G. B. Club für Großkaliberschießen BIG BORE e.V. ( C.G.B.)“ Er hat seinen Sitz in Bexbach und ist bei dem zuständigen Amtsgericht im Vereinsregister eingetragen. Er führt den Zusatz e.V.
Der Sinn des C.G.B. ist der freiwillige Zusammenschluß von Sportschützen für sportliches und reglementiertes Großkaliberschießen nach den schießsportlichen Regeln der DSU, des DSB oder des BDS. Es wird unbedingt davon ausgegangen, das sportliche Großkaliberschießen als Leibesübung zur Körperertüchtigung zu erheben und somit Leistungssport wie auch Freizeit- und Breitensport zu betreiben. Der C.G.B. steht auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Er ist als Verein politisch und konfessionell uneingeschränkt neutral. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953. Eine Gemeinnützigkeitsanerkennung ist beim zuständigen Finanzamt zu beantragen. Mittel des Clubs dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Der Club darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Clubs fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Bei Auflösung des Clubs fällt das Clubvermögen an den Deutschen Sportbund, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. § 3 Ziele und Aufgaben Seine Ziele verwirklicht der Club durch: Ausrichtung und Durchführung von Meisterschaften sowie Wettkämpfen gemäß Regeln der DSU oder anderer Bundesfachverbände für Schießsport im Sportschießen. Mitwirkung und Durchführung bei repräsentativen Sportveranstaltungen, soweit die den Club C.G.B. betreffen. Freiwillige Unterstützung der Behörden in fachlichen und sachlichen Angelegenheiten, die den Schießsport und speziell das sportliche Großkaliberschießen betreffen. Organisation von Vorträgen und Lehrgängen im Sportschießen, sowie durch fachkundige Unterweisung im Waffenrecht und in der Sachkunde, im Umgang mit Waffen und Munition, sofern sie für schießsportliche Zwecke geeignet sind. Gewährleistung eines regelmäßigen und ordnungsgemäßen Schießsportbetriebes auf Clubebene unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen und Unfall-Verhütungsvorschriften, die speziell den Schießsport betreffen. Interessengruppen für bestimmte Bereiche des Schießsports können eigene Abteilungen im Club einrichten. Dies bedarf der Zustimmung des Vorstandes. § 4 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist mit dem Kalenderjahr identisch. Es beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember. § 5 Personenkreis 1. Mitglieder des C.G.B. können sein:
Alle juristischen und natürlichen Personen, sofern sie: über einen einwandfreien Leumund verfügen nicht vorbestraft sind (kriminelle Delikte) die freiheitliche demokratische Grundordnung der BRD anerkennen keiner radikalen oder politischen extremen Organisation oder Gruppe angehören.
Der C.G.B. unterscheidet aktive, ruhende und fördernde Mitglieder. Die ruhende Mitgliedschaft ist für 12 Monate möglich und kann einmal verlängert werden. Der C.G.B. ist bemüht, allen aktiven Mitgliedern vor Zulassung zum Wettkampfsport die erforderlichen Kenntnisse in der Waffenkunde und im Waffenrecht gemäß Bundeswaffengesetz zu vermitteln. § 6 Erwerb der Mitgliedschaft
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Dieser behält sich vor, zur Überprüfung der Zuverlässigkeit weitere Unterlagen (Führungszeugnis etc.) anzufordern.
Die laufenden Kosten des C.G.B. werden durch Erhebung von Mitgliedsbeiträgen gedeckt. Die Höhe der Beiträge wird jeweils für 1 Jahr im voraus durch die Jahreshauptversammlung festgelegt. Der Mindestbeitrag beträgt monatlich DM 20,00.
Gründungsmitglieder sind beitragsfrei; sie zahlen lediglich Verbandsbeiträge.
Austrittserklärung nicht mehr gegebene Voraussetzung gemäß § 5 (1) Tod Vorstandsbeschluss nach Anhörung des Betroffenen Vorstandsbeschluss nach mehr als 18-monatigem Beitragsrückstand
§ 8 Austrittserklärung
Der Austritt ist nur am Ende des Geschäftsjahres zulässig und muß spätestens bis zu Beginn des IV. Quartals des Geschäftsjahres in schriftlicher Form erklärt werden.
Ausgeschiedene Mitglieder, sofern sie nicht innerhalb des nächstfolgenden Geschäftsjahres nach ihrem Ausscheiden einer anderen schießsportlichen Vereinigung für Großkaliberschießen beitreten, haben dieses der zuständigen Behörde anzuzeigen. Der C.G.B. wird in jedem Fall den Austritt der zuständigen Behörde melden.
II. Organe des C.G.B.
Mitgliederversammlung Vorstand Prüfungskommission
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden mindestens einmal jährlich bis zum 31. Juli als Hauptversammlung schriftlich mit einer Einladungsfrist von 8 Tagen einzuberufen.
Falls mehr als 1/3 der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe einen schriftlichen Antrag an den Vorstand richten, muß dieser binnen eines Monats eine Mitgliederversammlung einberufen.
§ 10 Beschlussfähigkeiten und Mehrheiten
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, sobald die Einberufung unter Einhaltung der Frist und der Form ordnungsgemäß erfolgt ist. Der Anwesenheit einer bestimmten Anzahl der Mitglieder bedarf es nicht.
Bei Beschlussfassung sind folgende Mehrheiten möglich:
Einfache Mehrheit ist die Mehrheit der Mitglieder, die bei einer Mitgliederversammlung anwesend sind, nachdem deren Beschlussfähigkeit festgestellt wurde.
¾ Mehrheit ist die ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Im einzelnen legt diese Satzung fest, welche der gemäß 2. aufgezählten Mehrheiten erforderlich sind.
Satzungsänderungen Auflösung des C.G.B. Vorhaben des C.G.B. Anträge von Mitgliedern Haushaltsplan
Sie wählt den Vorstand und die Prüfungskommission, nimmt den Geschäftsbericht entgegen und entlastet den Vorstand. Bei der Entlastung und Wahl des Vorstandes führt ein Mitglied des C.G.B. den Vorsitz, es darf nicht dem Vorstand angehören.
Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt, wenn nicht ausdrücklich anders festgelegt, mit „einfacher Mehrheit“. Für Satzungsänderungen und Auflösung des C.G.B. ist eine ¾ Mehrheit der Mitgliederstimmen erforderlich.
1. Vorsitzender stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer Kassenwart Sportwart Organisationsleiter 2 Beisitzer
Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter.
Der Vorstand nimmt die Geschäftsführung des C.G.B. wahr. Er plant, organisiert und gibt Richtlinien für die schießsportlichen Ausbildungen des C.G.B. Er plant und richtet Wettkämpfe sowie Meisterschaften aus.
Der Vorstand faßt seine Entschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1.
Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 3 Jahre, er kann wiedergewählt werden.
Der 1. Vorsitzende vertritt den C.G.B. nach außen.
Er nimmt alle Rechtsgeschäfte, Rechtshandlungen und sonstigen Aufgaben wahr, die nicht in der Zuständigkeit der Mitgliederversammlung oder eines anderen Vorstandsmitglieds liegen.
Er stellt die Tagesordnung der Mitgliederversammlung und der Sitzungen des Vorstandes auf. Der 1. Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung und die Sitzungen des Vorstandes. § 12 (2.) bleibt davon unberührt.
Bei der Hauptversammlung ist als fester Bestandteil in die Tagesordnung aufzunehmen:
Rechenschaftsbericht des Vorstandes Bericht der Prüfungskommission Entlastung des Vorstandes Neuwahl des Vorstandes (falls gemäß Satzung erforderlich) Entlastung und Neuwahl der Prüfungskommission (falls gemäß Satzung erforderlich) Sonstiges
Der 1. Vorsitzende und sein Stellvertreter sowie der Kassenwart haben Bankvollmacht für das Konto des C.G.B. gemäß „4-Augen-Prinzip“.
Der 1. Vorsitzende wird durch den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.
Der Kassenwart führt über die Einnahmen und Ausgaben des C.G.B. Buch, übernimmt die Kalkulation und ist dem Vorstand gegenüber verantwortlich, daß die vom C.G.B. getätigten Geschäfte beschlossen sind.
Bei der Hauptversammlung hat der Kassenwart über die Wirtschaftslage des C.G.B. zu berichten.
§ 16 Der stellvertretende Vorsitzende
Der stellvertretende Vorsitzende ist für eine rechtzeitige Ladung zu den Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen verantwortlich. Er hat auf den Ladungen die Tagesordnung bekanntzugeben.
Der stellvertretende Vorsitzende führt bei den Sitzungen der Mitgliederversammlung und des Vorstandes Protokoll. Die Protokolle der Vorstandssitzung und der Mitgliederversammlung sind vom 1. Vorsitzenden und vom stellvertretenden Vorsitzenden zu unterzeichnen.
Zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Geschäftsführung (insbesondere der Kassengeschäfte) des Vorstandes wird eine Prüfungskommission eingesetzt.
Die Prüfungskommission besteht aus zwei Mitgliedern des C.G.B., die nicht dem Vorstand angehören.
Die Amtsdauer der Prüfungskommission beträgt 3 Jahre. Sie kann wiedergewählt werden.
§ 18 Sportwart
Der Sportwart ist verantwortlich für die schießsportliche Ausbildung.
Der Sportwart ist verantwortlich für das gesamte schießsportliche Gebiet im Sinne der Satzung und nach den Regeln der DSU, des DSB oder des BDS. Darüber hinaus überwacht er bei allen Schießen die Einhaltung der schießsportlichen Regeln.
§ 19 Schießsportordnung SSpo
Die schießsportlichen Regeln der DSU sind für alle Mitglieder verbindlich, soweit sie nicht eigenen Abteilungen mit besonderer Verbandszugehörigkeit angehören.
Bexbach, den 02.03.2000 Horst Hinschberger Jörg Kühn Judith Gerhard Ralf Schäfer Wilfried Stein Heinz Schäfer Illonka Schmidt Serge Amann Hans- Peter Herzog Info | Impressum | Home