Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_21_01_2010_I_ZB_14_09_Qualifizierung_eines_Telefonats_ue-d3932870.html
Timestamp: 2016-12-09 00:05:37
Document Index: 244828789

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 91']

BGH, 21.01.2010 - I ZB 14/09 - Qualifizierung eines Telefonats über die Möglichkeiten einer Beendigung des Verfahrens als ein den Anfall einer Terminsgebühr auslösendes Ereignis | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 21.01.2010 - I ZB 14/09 - Qualifizierung eines Telefonats über die Möglichkeiten einer Beendigung des Verfahrens als ein den Anfall einer Terminsgebühr auslösendes Ereignis
BundesgerichtshofBeschl. v. 21.01.2010, Az.: I ZB 14/09Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 21.01.2010Referenz: JurionRS 2010, 10442Aktenzeichen: I ZB 14/09 Verfahrensgang:vorgehend:LG Dresden - 16.12.2008 - AZ: 42 HKO 177/08OLG Dresden - 15.01.2009 - AZ: 3 W 2/09Rechtsgrundlagen:§ 91a ZPONr. 3104 RVG VVVorb. 3 Abs. 3 Fall 3 RVG VVFundstellen:AGS 2010, 164-166RVGreport 2010, 187zfs 2010, 286-287Redaktioneller Leitsatz:Ein Telefonat des klägerischen Rechtsanwalts mit dem Beklagten, in dem er dem Beklagten anheimstellt, eine gewünschte Handlung vorzunehmen, woraufhin die Erledigungserklärung in der Hauptsache in Aussicht gestellt wird, begründet das Anfallen einer Terminsgebühr nach Nr. 3104 RVG VV.Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. Januar 2010durchden Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter Prof. Dr. Büscher, Dr. Schaffert, Dr. Kirchhoff und Dr. Koch beschlossen:Tenor:Auf die Rechtsbeschwerde des Klägers werden der Beschluss des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Dresden vom 15. Januar 2009 aufgehoben und der Kostenfestsetzungsbeschluss der Rechtspflegerin des Landgerichts Dresden vom 16. Dezember 2008 in seiner durch den Beschluss des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Dresden vom 15. Januar 2009 berichtigten Fassung dahingehend abgeändert, dass der Beklagte der Klägerin über die in diesem Beschluss festgesetzten Kosten hinaus weitere 922,49 EUR nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 21. August 2008 zu erstatten hat.Der Beklagte hat die Kosten der Rechtsmittel zu tragen.Der Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 922,49 EUR festgesetzt.