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Timestamp: 2017-12-13 13:10:59
Document Index: 306538413

Matched Legal Cases: ['§ 57', 'Art. 9', '§ 32', '§ 56', '§ 32', 'Art 9', '§ 21', 'Art. 9', '§ 26']

ᐅ Rechtsanwalt für Vereinsrecht | Rechtsanwälte - Empfehlung
Rechtsanwalt für Vereinsrecht nach Orten
Informationen zum Rechtsgebiet Vereinsrecht
In Deutschland gibt es verschiedene Vereinsformen, zum Beispiel den eingetragenen Verein, den gemeinnützigen Verein, den altrechtlichen Verein oder den wirtschaftlichen Verein, wozu unter anderem die GmbH gehört.
Die Vereinsformen unterliegen dem Vereinsrecht, das im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt ist.
Im Gegensatz zu einer Privatperson, die in der Rechtsfähigkeit als natürliche Person bezeichnet wird, ist ein Verein eine juristische Person, die zum Beispiel steuerrechtlich anders behandelt wird als eine natürliche Person. Allerdings müssen vielerlei Regeln bei der Gründung und Führung eines Vereins eingehalten werden, um als Verein anerkannt zu werden. Hier ist der Rechtsanwalt für Vereinsrecht gefragt, der seine Mandanten in allen Fragen rund um die Vereinsgründung und darüber hinaus berät und unterstützt.
Voraussetzungen zur Vereinsgründung
Bereits bei der Festlegung von Sitz, Rechtsform und Zweck des Vereins gibt es einiges zu beachten und auch die passende Namensgebung des Vereins ist nicht ohne Bedeutung. Der Rechtsanwalt für Vereinsrecht weiß genau, worauf geachtet werden muss und hilft, die richtigen Entscheidungen für den neu zu gründenden Verein zu treffen. Weiterhin berät und hilft er bei der Formulierung der Satzung und achtet darauf, dass sie den Vorgaben des Finanzamts und des BGB entspricht. Er ist auf Wunsch bei der Gründungsversammlung anwesend und führt das für die Vereinsgründung notwendige Gründungsprotokoll.
Aber nicht nur bei der Neugründung eines Vereins wird auf die Dienste eines Anwalts für Vereinsrecht zurückgegriffen. Bereits bestehende Vereine werden in allen Fragen rund um das Vereinsrecht beraten und wenn nötig durch den Rechtsanwalt vertreten. Insbesondere geht es dabei immer wieder um steuerrechtliche Aspekte, die Anerkennung als gemeinnütziger Verein und andere Fragen rund um die Gemeinnützigkeit, Spendenbegünstigungen oder die Haftung des Vereinsvorstands.
Darüber hinaus kann es insbesondere bei großen Vereinen sinnvoll sein, einen Rechtsanwalt mit weiteren Aufgaben innerhalb des Vereins zu betrauen, zum Beispiel mit der Leitung und Durchführung der Mitgliederversammlungen und Wahlen, die in jedem Verein regelmäßig stattfinden müssen. Auch wenn es einmal juristische Schwierigkeiten innerhalb des Vereins gibt, ist ein Rechtsanwalt der richtige Ansprechpartner. Er berät außergerichtlich und vertritt den Verein auch vor Gericht, wenn es zum Beispiel um den Ausschluss eines Vereinsmitglieds geht. Der Rechtsanwalt für Vereinsrecht betreut und berät Vereine auf nationaler und internationaler Ebene und ist auch bei der Umwandlung und Fusion bereits bestehender Vereine behilflich.
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Vereinsrecht erklärt von A bis Z
Der Ausschluss aus einem Verein ist als die härteste Strafe anzusehen, die gegenüber einem Vereinsmitglied verhängt werden kann. Welche Gründe für eine derart hohe Strafe in Frage kommen können, muss in der jeweiligen Vereinssatzung eindeutig definiert werden. Falls diese in der Satzung versehentlich nicht enthalten sein sollten, kann ein
Als "eingetragener Verein" wird ein Verein bezeichnet, welcher im Vereinsregister eingetragen ist. Zu erkennen ist ein solcher an dem Zusatz "e.V.". Zur Gründung eines eingetragenen Vereins bedarf es mindestens sieben volljährige Mitglieder. Darüber hinaus muss eine Satzung erstellt werden, welche gemäß der Regelungen aus den §§ 57 und
Vereine sind freiwillige dauerhafte Zusammenschlüsse von natürlichen oder juristischen Personen, welche einen festgelegten Zweck verfolgen. Vereine bleiben auch unabhängig vom Personalwechsel der Vereinsmitglieder bestehen. Grundsätzlich lassen sich drei unterschiedliche Vereinsformen ausdifferenzieren: 1) Selbstzweck-Vereine: dienen der Durchführung von
Geschäftsordnungen von Vereinen dienen dazu, dem Vereinsleben Rechtssicherheit zu geben, wobei zwischen internen und externen Geschäftsordnungen unterschieden werden muss. Interne Geschäftsordnungen gibt sich der Vorstand selbst; diese können deshalb auch jederzeit seitens des Vorstands geändert werden, wenn hierfür ein triftiger Grund vorliegt. Demzufolge besteht nur eine beschränkte Bindung
Die Haftung im Verein ist der Haftung einer Kapitalgesellschaft recht ähnlich. Geht der Verein Verbindlichkeiten ein, so sind diese aus dem Vereinsvermögen zu zahlen. Aus diesem Grund wird auch von einer Organhaftung im Verein gesprochen. Der Verein haftet demzufolge für bestimmtes Verhalten der Organe.
Bei Beschlüssen der Mitgliederversammlung eines Vereins werden nur die Ja- und Nein-Stimmen gewertet; Enthaltungen sowie ungültige Stimmen spielen also bei der Berechnung der Mehrheit keine Rolle. Ausnahmen sind lediglich in jenen Fällen gegeben, in denen die Satzung vorgibt, dass ungültige Stimmen automatisch als Nein-Stimmen zu werten sind. Ein
Die Mitgliedschaft in einem Verein wird grundsätzlich per Vertrag begründet. Individuelle Bedingungen bezüglich Ein- beziehungsweise Austrittsmodalitäten werden in der jeweiligen Vereinssatzung geregelt. Durch die Mitgliedschaft in einem Verein wird jedes Mitglied Träger von Rechten und Pflichten, die ebenfalls per Vereinssatzung definiert werden. Eine Vereinsmitgliedschaft ist weder übertragbar noch
Zwischen einem eingetragenen Verein und einem nicht rechtsfähigen Verein (auch: „nicht eingetragener Verein“ genannt) bestehen viele Gemeinsamkeiten: Die Mitglieder verfolgen einen gemeinsamen Zweck Beide Vereine bleiben unabhängig von wechselnden Mitgliedern bestehen Es besteht eine körperschaftliche Organisation unter einem Vereinsnamen Es gibt
Ein rechtsfähiger Verein ist der Zusammenschluss mehrerer Personen, die denselben Zweck verfolgen. Er ist generell unter demselben Namen zu führen, welcher unabhängig von einem Wechsel seiner Mitglieder ist. Wenn der Geschäftsbetrieb eines Vereines auf die Wirtschaftlichkeit gerichtet ist, so erlangt er die Rechtsfähigkeit per Gesetz oder
Grundlage des deutschen Vereinswesens ist das Grundgesetz (GG Art. 9 Abs. 1). Der Unterschied zwischen einem eingetragenen Verein und einem nicht eingetragenen Verein ist im Wesentlichen der, dass der eingetragene Verein eine öffentliche rechtliche Körperschaft darstellt und als juristische Person handeln darf. Beide müssen jedoch eine Satzung
Verein - Schiedsgericht
Wenn eine Vereinssatzung dies bestimmt, müssen Streitigkeiten zwischen Mitgliedern des Vereins und dem Verein selbst vor einem Vereinsschiedsgericht und nicht vor einem ordentlichen Gericht ausgetragen werden, falls es sich bei diesen Streitigkeiten um solche handelt, die ihre Grundlagen in der Mitgliedschaft der der Tätigkeit des Vereins haben. Das
In einem Verein Mitglied werden zieht Rechte und auch Pflichten mit sich. Statistisch gesehen ist jeder dritte Einwohner in Deutschland entweder aktives oder passives Mitglied in einem Verein. Als Vereine sind hierbei nicht nur die typischen Freizeitvereine wie zum Beispiel Sportvereine anzusehen, sondern Kulturvereine ebenso wie Traditions-
Verein – einstimmige Mehrheit
Sollen in einem Verein interne Angelegenheiten geordnet werden, so geschieht dies per Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung. Dieser Beschluss kann entweder in einer offenen oder einer geheimen Abstimmung erfolgen; Voraussetzung hierfür ist jedoch immer, dass die Mitgliederversammlung beschlussfähig ist. Jedes Vereinsmitglied besitzt grundsätzlich eine Stimme. Gemäß § 32 BGB
Der Vereinsausschluss gilt als härteste Disziplinarmaßnahme, zu denen ein Verein greifen kann, um die Mitgliedschaft einseitig und mit unmittelbarer Wirkung zu kündigen. Das setzt allerdings voraus, dass das Vereinsmitglied durch sein Verhalten die Vereinsgemeinschaft so schwerwiegend stört, dass das Fortbestehen der Mitgliedschaft unzumutbar ist. Rechtliche Vorschriften, die einen Vereinsausschluss
Das Vereinsgericht, auch als "Schlichtungskommission oder "Beschwerdeausschuss" bezeichnet, ist als die höchste rechtliche Instanz eines Vereins anzusehen. Zuständig ist das Vereinsgericht unter anderem für die Ahndung unsportlichen und vereinsschädigenden Verhaltens im Verein. Gemäß der Vereinssatzung ist das Vereinsgericht für alle Vereinsmitglieder, alle Organmitglieder swie alle Personen zuständig, welche
Bei einem Verein handelt es sich um den Zusammenschluss einiger Menshen, die alle dasselbe Ziel verfolgen. Die Gründung eines Vereins ist jedem deutschen Bundesbürger gestattet und ist sehr einfach; es bestehen lediglich einige rechtliche Vorgaben gemäß den §§ 56 - 60 BGB, die beachtet werden müssen: Wahl
Ein Verein besteht in der Regel aus zwei Organen: dem Vorstand und der Mitgliederversammlung (MV), wobei die Mitgliederversammlung gemäß § 32 BGB als das oberste Organ anzusehen ist: „Die Angelegenheiten des Vereins werden, soweit sie nicht von dem Vorstand oder einem anderen Vereinsorgan zu besorgen sind, durch Beschlussfassung
Bei dem Vereinsrecht handelt es sich um jenes Rechtsgebiet, welches die Gründung und Organisation von Vereinen regelt. Vor dem Hintergrund der Vereinigungsfreiheit gemäß Art 9 GG erhält es seine gesetzlichen Grundlagen aus den §§ 21 - 79 BGB. Gemäß diesem wird unterschieden zwischen rechtsfähigen eingetragenen Vereinen,
In der Vereinsregisterverordnung müssen in Deutschland die Vereine das sogenannte Vereinsregister führen. Die Vereinsregisterverordnung wird bei den örtlichen Amtsgerichten geführt. Örtlich zuständig ist das Amtsgericht, in dessen Bezirk der Verein seinen Sitz hat. Die Länder haben jedoch die Möglichkeit, die Vereinsregister zu zentralisieren. Berlin hat beispielsweise ein
Gemäß Art. 9 GG ist das Verbot eines Vereines möglich, wenn sich der Zweck oder die Tätigkeit des Vereins gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen die Strafgesetze richtet. Der Erlass eines Vereinsverbots erfolgt durch die Innenminister der Länder beziehungsweise des Bundes. Wird ein Vereinsverbot erteilt, so werden geäß
Die Vertretung Verein ist in § 26 BGB geregelt. Dort wird u.a. angeführt, dass der Verein einen Vorstand haben muss und dieser den Verein gerichtlich und außergerichtlich vertritt. Dem Vorstand kommt die Stellung eines gesetzlichen Vertreters zu. Ein Vorstand ist wichtig für den Verein, damit dieser als Körperschaft
Als "Vorverein" wird ein Verein vor der Erlangung seiner Rechtsfähigkeit, also vor Eintragung in das Vereinsregister, bezeichnet. Der Vorverein entsteht bei der Beschlusfassung über die Satzung sowie die Wahl des ersten Vorstands, wobei mindestens drei Personen anwesend sein müssen, von denen eine zum Vereinsvorstand berufen wird. Wenn
Bei der Änderung des Vereinszwecks handelt es sich um eine Sonderform der Satzungsänderung. Der Vereinszweck dient der Bestimmung der Vereinsfunktion und muss in der Satzung festgehalten werden. Wenn dieser Zweck erweitert oder reduziert wird, liegt eine Zweckänderung vor. Wird jedoch nur der Wortlaut des Zwecks geändert, liegt noch
Der für das Vereinsrecht zuständige II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass ein Verein, dessen Vorstand gegenüber einem Mitglied Maßnahmen verhängt hat, sich die Entscheidung eines letztinstanzlichen Vereinsgerichts, das die...
Versammlungsleitung Nichtmitglied zulässig? (11.12.2013, 15:43)
Hallo, wenn bei einer Mitgliederversammlung eine Versammlungsleitung vorgeschlagen wird, worunter sich ein Nichtmitglied befindet und diese Leitung gewählt wurde, welche Konsequenzen hat dies? Muss vorher das Nichtmitglied separat "in die Mitte" der Versammlung aufgenommen werden oder ist dies mit der Handzeichenwahl zur Versammlungsleitung erfüllt? Kann eine MV unter einer solchen Leitung ...
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