Source: https://glitzerkollektiv.jetzt/wichtige-hinweise-zu-spenden/
Timestamp: 2019-12-12 09:05:44
Document Index: 172082238

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25']

Wichtige Hinweise zu Spenden – glitzerkollektiv.jetzt
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Wenn Du uns Geld für die politische Arbeit spendest, freuen wir uns! 🙂
Du erhälst für Deine Spende von uns eine Zuwendungsbescheinigung, die Du bei Deiner Einkommensteuer-Erklärung steuermindernd einbringen kannst, falls Du die betreffenden Berücksichtigungsbeträge noch nicht auf andere Weise ausgeschöpft hast.
Grundlegende Informationen dazu findest Du im Wikipedia-Artikel über Parteispenden; zu den Einzelheiten berät Dich z.Bsp. eine Steuerberater*in.
Bitte beachte folgende Hinweise, die sich aus der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung und dem Parteiengesetz der Bundesrepublik ergeben.
Wie berechnen wir Umsatzsteuer bei Spenden?
Weder erheben wir Umsatzsteuer auf die Spendenzahlungen, die Du hier im Webshop veranlassen kannst, noch machen wir für die mit Spenden finanzierten Lieferungen und Leistungen an uns Vorsteuer beim Finanzamt geltend.
Spenden bis zu € 500
Bis zu dieser Schwelle sind anonyme Einzelspenden zulässig (§ 25 Abs. 2 PartG). Bei höheren Einzelspenden müssen wir die Identität der Spender*in feststellen und in unseren Buchhaltungs-Unterlagen vermerken, um einen rechtmäßigen Rechenschaftsbericht erstellen zu können.
Spenden bis zu € 1.000
Bis zu dieser Schwelle sind Spenden zulässig in Bargeld (§ 25 Abs. 1 PartG) und von Nicht-EU-Bürger*innen (§ 25 Abs. 2 PartG).
Spenden ab € 10.000
Bei Zuwendungen von insgesamt mehr als € 10.000 in einem Kalenderjahr müssen wir Namen und Anschrift der Zuwender*in in unserem Rechenschaftsbericht einzeln ausweisen (§ 25 Abs. 3 PartG). Rechenschaftsberichte werden von glitzerkollektiv.de grundsätzlich veröffentlicht.
Spenden ab € 50.000
Bei Zuwendungen von mehr als € 50.000 im Einzelfall (also »pro Vorgang«) müssen wir die Tatsache der Zuwendung und die Identität der Zuwender*in dem Präsidium des Deutschen Bundestages ohne schuldhaftes Verzögern mitteilen (§ 25 Abs. 3 PartG).
Wenn eine Zuwendung nach den Bestimmungen des Parteiengesetzes unzulässig ist, führen wir sie an das Präsidium des Deutschen Bundestages ab (§ 25 Abs. 4 PartG).