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Timestamp: 2020-08-06 07:08:58
Document Index: 344688713

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 551', '§ 551', '§ 273', '§ 551', '§ 551', '§ 432', '§ 566', '§ 566']

Mietkaution einbehalten - Anspruch prüfen lassen | yourXpert
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Machen Sie Ihre Rechte auf einen Teil der Mietkaution geltend!
Mit dem Auszug der Mieter beginnt für den Vermieter oftmals erst die Arbeit. Ein Teil der Miete wurde nicht gezahlt, vereinbarte Reparaturen oder Schönheitsreparaturen nicht erbracht und die Nebenkostenabrechnung steht auch noch aus. Regelmäßig möchte der Vermieter deshalb die Kaution aus dem Mietverhältnis noch etwas einbehalten oder mit den Aufwendungen verrechnen, die er tätigen musste um die Wohnung erneut vermieten zu können. Die Mieter verstehen dies allzu oft nicht und argumentieren aufgrund anderer Rechtsauffassungen dagegen. Diese Rechtsunsicherheit kann dann dazu führen, dass die Rückzahlung der Mietkaution und die damit verbundenen Aufgaben einiges an Arbeitskraft und Zeit beanspruchen und sich die Abwicklung des Mietverhältnisses immer weiter in die Länge zieht.
Engagieren Sie einen unserer Experten der Ihnen diese Aufgabe abnimmt und Ihre rechtliche Situation rechtssicher einschätzen und Ihnen entsprechenden Rat geben kann. Auf Wunsch werden unsere yourXpert-Anwälte Sie des Weiteren bei der Durchsetzung Ihres Rechts unterstützen und Ihnen ein anwaltliches Schreiben für Ihren Mieter aufsetzen.
Ein Rechtsanwalt prüft Ihren Fall auf Ihr Recht hin die Mietkaution einzubehalten und Sie erhalten bereits innerhalb von 24h eine Antwort! In dringenden Fällen: Beantwortung auch innerhalb von 12h oder 4h möglich!
Ihre Möglichkeiten und rechtlichen Handlungsoptionen zum Einbehalt der Mietkaution werden umfangreich von Ihrem Anwalt geprüft und Sie erhalten umfassende und verständliche Informationen über Ihre Rechtssituation und Ihre Handlungsmöglichkeiten.
Auf Ihren Wunsch erstellt Ihr Anwalt zusätzlich ein Schreiben an Ihren Mieter, das Sie direkt weiterleiten können.
Der Einbehalt Ihrer Mietkaution wird von zertifizierten Rechtsanwälten des ZDF-WISO Testsiegers yourXpert geprüft.
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Ratgeber: Mietkaution einbehalten
(Lesezeit ca. 9 Minuten)
Das rechtliche Konstrukt der Mietkaution ist die gesetzliche Lösung zu dem Problem vor dem jedes Jahr tausende Vermieter stehen: Was tun, wenn der alte Mieter die Wohnung nicht so hinterlässt, wie er sie bekommen hat oder noch Forderungen aus dem Mietverhältnis bestehen, die dieser nicht mehr bereit ist zu zahlen? Oft genug sind sich in solchen Fällen beide Seiten nicht überein, welche Rechtslage tatsächlich vorliegt und ob der Vermieter ein Recht hat die Kaution einzubehalten oder ihre Rückzahlung zu verzögern. Mithilfe eines yourXpert-Anwalts verschaffen Sie sich Gewissheit über Ihre Rechte und bekommen eine Möglichkeit alte Mietverhältnisse tatsächlich und rechtssicher abzuschließen.
Die Mietkaution hat den Zweck alle Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis und dessen Abwicklung zu sichern.
Die Mietkaution muss nach Beendigung des Mietverhältnisses, wenn der Vermieter gegen den Mieter keine Ansprüche mehr hat, zurückgezahlt werden.
Der Rückzahlungsanspruch des Mieters ist nicht direkt beim Vorliegen der genannten Voraussetzungen gegeben, sondern dem Vermieter steht eine sog. Prüfungs- und Überlegungsfrist von min. drei Monaten zu.
Die Mietkaution muss, wenn sie als Geldbetrag geleistet wurde, als solche auch angelegt werden und zuzüglich Ihrer Zinserträge zurückbezahlt werden.
Wann muss die Mietkaution zurückgezahlt werden?
Voraussetzungen für die Rückzahlung der Mietkaution
Gründe die Mietkaution einzubehalten
Mietkaution einbehalten Musterbrief
Verzinsung und Rückzahlung der Kaution
Typische Fälle
Die Mietkaution ist ein Sicherungsmittel, das der Mieter beim Vermieter zur Sicherung aller Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis und dessen Abwicklung (BGH VIII ZR 71/05 v. 18.01.2016) hinterlegt. Sie ist dabei zwar gesetzlich geregelt, aber kein vorgeschriebener Bestandteil eines jeden Mietvertrages. Sie muss vertraglich vereinbart werden und ist im Zweifel vertraglichen Vereinbarungen unterworfen.
Der Umfang, der durch die Kaution gesicherten Forderungen, umfasst, wie oben schon erwähnt, alle Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis und damit regelmäßig den Mietzins, die Nebenkostenabrechnungen und Aufwendungen für die Wohnung, die der Vermieter tätigen musste, aber vom Mieter zu vertreten sind. Der Umfang der Forderungssicherung kann vertraglich ausgedehnt oder eingeschränkt werden. Bezüglich der Frist zur Leistung der Kaution auf Mieterseite gibt es ebenso keine gesetzliche Regelung. Vertragliche Absprachen gelten. In der Regel aber, wird die Kaution zu Beginn des Mietverhältnisses entrichtet und auch ihre Fälligkeit dort definiert, entsprechend ihres Zwecks, auf Mieterseite auf den Beginn des Mietverhältnisses angesetzt, um die ersten Mietansprüche zu sichern.
Die Kaution darf höchstens drei Kaltmieten betragen (§ 551 Abs. 1 BGB), um den Mieter nicht mit zu hohen Kautionszahlen zu Beginn des Mietverhältnisses zu konfrontieren, aber dem Vermieter noch ausreichende Sicherung zu gewähren. Gemäß § 551 Abs. 2 BGB ist der Mieter bei der Leistung der Kaution zu einer Leistung über drei monatliche Teilzahlungen berechtigt, wobei die Erste zu Beginn des Mietverhältnisses und die beiden anderen in den unmittelbar folgenden Monaten fällig sind.
Neben der Leistung in bar ist auch ein Kautionskonto oder eine Bürgschaft möglich. In welcher Form die Kaution zu leisten ist, regelt der Mietvertrag. Leistet ein Mieter die Kaution nicht, kann der Vermieter die Wohnung zurückhalten (§ 273 Absatz 1 BGB) und dem Mieter unter Umständen fristlos kündigen.
Der Vermieter muss die Mietkaution zurück an den Mieter leisten, wenn sie ihren Zweck als sein Sicherungsmittel erfüllt hat und keine vertraglichen Regelungen ihn zu einem weiteren Einbehalt berechtigen.
Folgende Voraussetzungen müssen damit gegeben sein:
Beendigung des Mietverhältnisses.
Rückübergabe der Wohnung an den Vermieter.
Keine verbleibenden sonstigen Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis oder sonstige vertragliche Berechtigungen.
Grundlage für das Recht zur Einbehaltung der Mietkaution sind die offenen Forderungen des Vermieters gegen den Mieter aus dem Mietverhältnis. Folgende Gründe geben dem Vermieter bspw. das Recht die Mietkaution (teilweise) einzubehalten:
Der Mieter hat die Wohnung zu spät zurückgegeben und der Vermieter hat einen Schaden davon erlitten. Der Ersatz des Schadens kann mit der Mietkaution verrechnet werden.
Der Mieter hat Änderungen an den Wohnungsräumen und den dazugehörenden Sachen vorgenommen, die er bei Rückübergabe nicht wieder zurückgebaut hat. Die dadurch anfallenden Kosten der Renovierung zur Beseitigung dieser Änderungen sind auch mit der Kaution verrechenbar.
Schäden, die der Mieter an der Mietsache hinterlassen hat, lassen sich in den Kosten ihrer Beseitigung gegen die Mietkaution verrechnen.
-> Differenzierung zu Schönheitsschäden: "Schönheitsschäden", die mit den sog. Schönheitsreparaturen beseitigt werden, sind die normalen Spuren des vertragsgemäßen Gebrauchs der Mietsache. Damit sind leichte Gebrauchsspuren die normalerweise nur das Aussehen der Mietsache beeinflussen, wie z.B. ein Nagelloch in der Wand oder leichte Kratzer im Bodenbelag, als Schönheitsreparaturen zu verstehen. Schäden dagegen, die nicht mit der vertragsgemäßen Nutzung der Wohnung zu erklären und mehr als rein optische Beeinträchtigungen sind, gelten generell als "Schäden" im Sinne des Mietrechts.
Schönheitsreparaturen vorzunehmen ist grundsätzlich eine Pflicht des Vermieters, aber diese kann über den Mietvertrag in bestimmten Maßen auf den Mieter abgewälzt werden. Vorformulierte Klauseln und Verträge unterliegen dabei ganz besonders strengen Regulierungen, die einzuhalten sind und die sonst sogar die Ungültigkeit aller vertraglichen Regelungen zu Reparaturen wegen eines Regelverstoßes zur Folge haben können. Weitere Informationen zu Schönheitsreparaturen und Absprachen über Ihre Verantwortlichkeit finden Sie in unserem Ratgeber über Renovierung und Schönheitsreparaturen bei Auszug.
Betriebskostennachzahlungen berechtigen des Weiteren auch zum Einbehalt eines zu erwartenden dafür nötigen Betrags der Kaution. Anhaltspunkt dazu bieten die Berechnungen der Vorjahre.
Der Vermieter muss im Falle eines Einbehalts immer eine Abrechnung der Mietkaution vorlegen und darin erklären und mit Rechnungen oder sonstigen Dokumenten nachweisen, warum und in welcher Höhe er die Kaution zurück- oder einbehalten will (OLG Karlsruhe, Urteil vom 18. August 2008 - 8 W 34-08).
Der Vermieter muss die Mietkaution zurückzahlen, sobald alle Voraussetzungen für die Rückzahlung vorliegen. Gründe, wie die oben aufgezeigten, berechtigen ihn zum Einbehalt der Miete, sobald diese definitiv feststehen oder solange eine ausstehende Forderung noch im Betrag undefiniert ist oder ihr Zustandekommen zumindest noch erwartbar, aber noch nicht eingetreten ist. Liegen diese Voraussetzungen vor, so hat der Vermieter eine Prüfungs- und Überlegungsfrist, in der er Mängel, die zuvor noch nicht bemerkt wurden, noch geltend machen kann und seine Einbehaltungsansprüche und daraus entstehenden Handlungsoptionen evaluieren kann. Diese Frist ist einzellfallabhängig, wird aber in der Regel auf zwischen drei und sechs Monaten angesetzt. Sie hängt davon ab, ob der Vermieter weiß oder wissen hat können, ob und in welcher Höhe bestehende Nachforderungen existieren. Erst nach Fristablauf beginnt die Fälligkeit der Forderung. Der Mieter kann entgegen der generellen Prüfungs- und Überlegungsfrist nur dann eine Kautionsrückzahlung fordern, wenn ihm dazu ein vertragliches Recht zusteht oder er vom Vermieter bestätigt bekommen hat, dass keine offenen Forderungen gegen ihn aus dem Mietverhältnis mehr bestehen. Eine solche Einigung über die noch ausstehenden Forderungen wird in Bezug auf die Mängel der Wohnung selbst, beim Auszug meist durch ein Übergabeprotokoll hergestellt, indem beide Parteien den Zustand der Wohnung und etwaige Mängel protokollieren und sich darüber rechtsverbindlich einigen. Alle danach aufkommenden Mängel werden dem Vermieter zugerechnet und er kann diese nicht mehr gegen den Mieter geltend machen, soweit das Übergabeprotokoll nichts Anderweitiges besagt.
Wenn Sie als Vermieter, der Kaution des Mieters gegenüberstehende Forderungen haben und diese mit der Kaution verrechnen wollen, können Sie sich hier unseren Musterbrief "Mietkaution einbehalten" dafür herunterladen und die Abrechnung Ihrem ehemaligen Mieter senden. Wenn Sie sich dagegen noch nicht sicher sind, ob und wie viel der Kaution Sie einbehalten können, dann beauftragen Sie einen der yourXpert-Anwälte und erhalten Sie eine rechtssichere Antwort und auf Wunsch auch ein individuelles anwaltliches Schreiben.
Absender (Vermieter)
Empfänger (Mieter)
Betreff: Rückzahlung Mietkaution
Sehr geehrte/r Frau/Herr ______________,
gemäß §_____ unseres am _________ geschlossenen Mietvertrags über die Wohnung ______________ _________________________ haben Sie die Mietkaution in Höhe von ____€ geleistet. Nun wurde das zwischen uns bestehende Mietverhältnis für die Wohnung zum ________ beendet und eine Übergabe hat am ________ stattgefunden. Wir haben aus diesem Mietverhältnis noch folgende Forderungen, die wir gerne gegen Ihre bei uns hinterlegte Kaution aufrechnen:
Die uns daraus entstehenden Kosten von _______€ stellen wir Ihnen hiermit in Rechnung.
Die Aufrechnung nehmen wir wie folgt vor:
a) Ihre Forderungen gegen uns:
________ € - von Ihnen gezahlten Kaution und
________ € - Zinserträge der Kaution bis zur Auszahlung
welche insgesamt ______ € ergeben, …
b) abzüglich unserer Forderungen gegen Sie:
_______ € - Reparaturkosten, Monatsmieten,
_______ € - Betriebskostenabrechnung oder ähnliches,
welche insgesamt ______ € ergeben,
c) betragen sich auf verbleibende ______ €, die wir Ihnen als restliche Kautionsrückzahlung erbringen werden.
Zinsen und Rückzahlung der Kaution
Wie der Mieter die Kaution geleistet hat, bestimmt, wenn nicht andere vertragliche Bestimmungen vorliegen, wie er die Kaution wieder zurückzuerhalten hat. Der weit häufigste Fall der Kautionsleistung ist die Barkaution (Kautionsleistung durch eine Geldsumme), die dem Mieter einen Rückzahlungsanspruch bei Fälligkeit der Mietkaution gewährt.
Nach § 551 Abs. 3 Satz 1 BGB muss der Vermieter bei Barkautionen, die vom Mieter geleistete Kaution "bei einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz" anlegen und die Zinsen später dem Mieter zukommen lassen. Wenn er dies nicht tut, so ist er dem Mieter trotzdem den Zins schuldig, den er durch eine solche Anlage erwirtschaftet hätte. § 551 Abs. 3 Satz 2 BGB lässt zwar andere vertragliche Absprachen über die Anlage der Mietkaution zu, aber nach Satz 3 muss die Kaution immer vom Vermögen des Vermieters getrennt in einem Mietkautionskonto angelegt werden.
Zwei weitere Leistungsmöglichkeiten finden sich in der Verpfändung eines Sparbuchs oder einer Mietkautionsbürgschaft. Eine Leistung der Kaution als verpfändetes Sparbuch berechtigt den Vermieter im Sicherungsfall (Einbehalt der Kaution) zur Auflösung des Kontos oder Auszahlungen daraus. Eine Rückübereignung findet durch den schriftlichen Verzicht auf das Pfandrecht und die Herausgabe des Sparbuches statt. Wird die Mietkaution dagegen als Bürgschaft geleistet, überträgt der Mieter dem Vermieter eine Bürgschaft und gibt ihm die passende Bürgschaftsurkunde. Im Sicherungsfall hat der Vermieter damit eine erhöhte Sicherheit, denn er hat die Möglichkeit sich zuerst an den Bürgen zu wenden und von ihm die bestehenden Forderungen begleichen zu lassen. Ob der Bürge eine natürliche Person oder ein Unternehmen ist, das Mietkautionsbürgschaften anbietet, spielt in der rechtlichen Bewertung derweil keine Rolle. Auch hier findet eine Rückübereignung durch den Verzicht auf die Bürgschaftssicherheit und eine Herausgabe der passenden Urkunde an den Mieter statt.
Folgende typische Fälle stellen häufige Fehlvorstellungen zum Kautionseinbehalt dar:
Einige Mieter versuchen, noch innerhalb des Mietverhältnisses, die letzten Monatsmieten mit der Kaution beim Vermieter zu verrechnen und weigern sich daher in den letzten Monaten bis zum Vertragsablauf die Miete zu begleichen. Ein solches "Abwohnen" der Miete ist unzulässig, da es dem Vermieter die Möglichkeit nimmt die Mietkaution als effektives Sicherungsmittel für noch ausstehende Forderungen, wie bspw. Kosten von Reparaturen oder der Nebenkostenabrechnung einzubehalten (OLG Frankfurt/Main 2 W 10/04 v. 03.03.2004).
Die Mietkaution muss immer an alle Mieter gleichsam verteilt ausgezahlt werden (§ 432 BGB).
Wenn eine der Parteien, die in der Wohnung wohnten, auszieht, beeinflusst das die Kautionsrückforderung nicht und der Vermieter ist weiterhin dem Vertrag entsprechend nur verpflichtet den offiziellen im Mietvertrag benannten Mieter die Kaution (in Teilen) auszuzahlen.
"Kauf bricht nicht Miete" führt das Gesetz in § 566 BGB als Grundsatz auf und etabliert damit die Regel, dass der Erwerber einer vermieteten Immobilie in die Vermieterposition des alten Eigentümers tritt. Gemäß § 566 a BGB kann der Mieter danach folgerichtig auch seine Kaution von dem neuen Eigentümer fordern und sich sogar gegen den vorherigen wenden, wenn der jetzige Mieter nicht mehr leisten kann. Dem neuen Mieter steht ein Herausgabeanspruch gegen den Verkäufer der Immobilie auf die vom Mieter geleistete Kaution zu.
Schlussendlich ist festzuhalten, dass die Mietkaution immer im Rahmen ihres Zwecks als Sicherungsmittel und ggf. anderweitiger vertraglicher Regeln zu verstehen ist. Behält man dies im Kopf bei der Bewertung verschiedener Fallkonstellationen, so verbleibt man mit einem hilfreichen Maßstab. Jedoch hat der Ratgeber auch gezeigt, wie viele spezielle Regelungen es für verschiedene Spezialfälle gibt und dass gesetzliche Regelungen auch einen großen Einfluss auf vertragliche Absprachen haben können. Da jedes Jahr viele Fälle im Mietrecht vor Gericht sind, wurde einerseits zu vielen Situationen und Rechtsfragen schon entschieden und das bringt Rechtssicherheit, aber andererseits gibt es so auch viele Entscheidungen und Sonderregelungen, die im Einzelfall zu beachten sind. Grundsätzlich obliegt es dabei oft dem Vermieter diese Regelungen gut zu verstehen, um dann beim Fall einer Einbehaltung diese auch rechtlich begründen und dem Mieter erklären zu können.
Lassen Sie sich Ihr Recht zum Einbehalt rechtssicher prüfen und erhalten Sie Gewissheit über Ihre Rechte und Hilfe bei deren Durchsetzung mit einem unserer yourXpert-Anwälte!
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Nebenkostenabrechnung prüfen + Schreiben an Vermieter Mietrecht 28.07.2020
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Weshalb macht es Sinn den Einbehalt meiner Kaution prüfen zu lassen?
Weshalb, wie lange, in welcher Höhe oder ob Sie als Vermieter die Mietkaution Ihres Mieters einbehalten dürfen ist von vielen Faktoren und Einzelfallbewertungen abhängig. Oftmals sind deshalb Einbehalte der Mietkaution nicht ohne Dissens und Diskussionen. Verschaffen Sie sich durch eine Beratung unserer yourXpert-Anwälte Gewissheit über Ihre Rechte aus dem Gesetz und Mietvertrag und erhalten Sie ein rechtssicheres Gutachten über Ihre individuellen Handlungsmöglichkeiten. Optional können Sie sich weiter ein Schreiben an Ihren Mieter von einem unserer Anwälte buchen und so auch für eine professionelle Durchsetzung Ihrer Rechte sorgen.
Durch eine anwaltliche Prüfung Ihrer Rechte können Sie rechtssicher den Betrag der Kaution einbehalten, der Ihnen zusteht und präzise und rechtlich fundiert auf etwaige Rückfragen oder andere Interpretationen des Mieters antworten.
Durch wen wird die Überprüfung meines Einbehalts der Kaution vorgenommen?
Ihre Kautionsrückforderung wird von zertifizierten Rechtsanwälten des ZDF-WISO Testsiegers yourXpert vorgenommen. Sie können alle Anwaltsprofile und deren Qualifikationen hier einsehen.
Welche Leistungen enthält die Prüfung der Kautionseinbehaltung?
Die Prüfung des Einbehalts der Kaution enthält folgende Leistungen:
Prüfung Ihres Anspruchs auf Einbehaltung
Ihr Rechtsanwalt überprüft, ob Ihnen noch Ansprüche aus dem Mietverhältnis zustehen und ob Sie wegen diesen einen Teil der Kaution einbehalten können. Ebenso wird eine Prüfung des Vertrages in den relevanten Passagen und deren korrespondierenden gesetzlichen Regelungen von unseren Anwälten vorgenommen.
Ggf. Berechnung der Summe die Sie einbehalten können
Muss ein Teil der Mietkaution zurückgezahlt werden, rechnet Ihr Anwalt die genau Höhe des zu zahlenden Kautionsbetrags aus und gibt Ihnen Einblick in die Rechnungsfaktoren und die Beweislage.
Prüfung der Anlage und Verzinsung der Kaution
Die Prüfung Ihrer gesetzlichen oder ggf. vertraglichen Pflichten zur Anlage der Mietkaution werden auch von Ihrem Anwalt geprüft. Bei Bedarf rechnet er Ihnen auch den von Ihnen dem Vermieter gegenüber geschuldete Zinsbetrag aus.
Ausführlicher und verständlicher Ergebnisbericht zur Prüfung Ihrer Forderung
Am Ende der Prüfung erhalten Sie einen umfassenden und verständlichen Ergebnisbericht mithilfe dessen Sie Ihrem Mieter den Einbehalt der Kaution darlegen und rechtlich begründen können. Falls gewünscht, erhalten Sie zudem ein Schreiben eines Anwalts an Ihren Vermieter, sodass Sie ihm gegenüber rechtssicher auftreten und Ihr Recht durchsetzen können.
Sie haben zudem die Möglichkeit Ihrem Anwalt kostenlos Nachfragen zu stellen. So haben Sie auch nach der Prüfung Ihres Einbehaltungsrechts noch die Möglichkeit, offene Fragen zu klären.
Welche Unterlagen werden zur Prüfung benötigt und wie kann ich sie übermitteln?
Für die Prüfung wird Ihr Mietvertrag und alle Dokumente, die den Streitgegenstand belegen bzw. aufzeigen, benötigt. Beschreiben Sie weitere etwaige relevante Fakten oder relevante nicht-schriftliche Kommunikation mit Ihrem Vermieter in Ihrem Prüfauftrag. Die Übermittlung der Unterlagen funktioniert absolut sicher (SSL-verschlüsselt) und völlig unkompliziert über die Upload-Funktion. Hier können Sie Ihre Unterlagen ganz einfach hochladen und können dann direkt von Ihrem Anwalt eingesehen werden.
Was kostet die Prüfung der Mietkautionsprüfung?
Prüfung Rückzahlung Mietkaution innerhalb von 24 Stunden: 79 €
Innerhalb von 12 Stunden: 89 €
Innerhalb von 4 Stunden: 99 €
Prüfung Rückzahlung Mietkaution + Schreiben an Mieter innerhalb von 24 Stunden: 99 €
Innerhalb von 12 Stunden: 109 €
Innerhalb von 4 Stunden: 119 €
In manchen Fällen überschreitet eine Anfrage, z.B. aufgrund ihres Umfangs, den Wert des hier angegebenen Festpreises. Dann ist es dem Experten vorbehalten, Ihnen einen neuen Preis vorzuschlagen. Selbstverständlich liegt die Entscheidung, ob Sie das neue Angebot annehmen möchten, bei Ihnen.
Wann kann ich mit einem Prüfbericht rechnen?
Garantiertes Prüfergebnis innerhalb von 24h, in dringenden Fällen: Beantwortung auch innerhalb 12h oder 4h möglich!
Wer kann meinen Prüfauftrag lesen? Wird meine Anfrage öffentlich sichtbar sein?
Lediglich Sie und Ihr Anwalt können Ihre Anfrage lesen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist Ihre Anfrage zu keiner Zeit öffentlich einsehbar.
Auf yourXpert stehen Ihnen folgende Zahlungsarten zur Verfügung:
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Weitere Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zu den Zahlungsarten.
Wie gehe ich nach Erhalt des Prüfungsberichts vor?
Mit den Ergebnissen aus dem Prüfungsbericht sollten Sie sich an Ihren Vermieter wenden. Sie erhalten von uns konkrete Handlungsempfehlungen und falls gewünscht ein Schreiben, welches die strittigen Positionen erläutert und Ihnen ein rechtssicheres Auftreten gegenüber Ihrem Vermieter ermöglicht.
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