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Timestamp: 2018-07-19 15:41:59
Document Index: 384221511

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 10', '§ 11', '§ 35', '§ 78', '§ 26', '§ 26', 'Art. 6', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 1', 'Art. 44']

BGBl. I 1969 S. 1336 - Gesetz über das Fahrlehrerwesen (Fahrlehrergesetz - FahrlG -) - dejure.org
BGBl. I 1969 S. 1336
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1969 Teil I Nr. 84, ausgegeben am 28.08.1969, Seite 1336
Die von der Revision beispielhaft angeführte pädagogische Qualifikation von Fahrlehrern gehört erst seit 1969 zu deren Berufsanforderungen (vgl Gesetz über das Fahrlehrerwesen vom 25. August 1969, BGBl I 1336).
BAG, 25.04.1984 - 5 AZR 386/83
Nach dem Fahrlehrergesetz vom 25.8.1969 (BGBl. I S. 1336) kann die Ausbildung zum Berufskraftfahrer auch im Ausbildungsbetrieb selbst vorgenommen werden, sofern dieser einen zur Ausbildung von Fahrschülern berechtigten Fahrlehrer beschäftigt.
Schließlich läßt sich auch nichts Entscheidendes aus der für die Straßenverkehrs-Ordnung maßgebenden Ermächtigungsnorm des § 6 des Straßenverkehrs-Gesetzes vom 19. Dezember 1952 (BGBl. I S. 837) in der jetzt geltenden Fassung vom 25. August 1969 (BGBl. I S. 1336) - StVG - herleiten.
Nach den im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung geltenden Bestimmungen des Fahrlehrergesetzes vom 25. August 1969 (BGBl. I S. 1336), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. November 2016 (BGBl. I S. 2722), bedarf derjenige, der als selbständiger Fahrlehrer Fahrschüler ausbildet oder durch von ihm beschäftigte Fahrlehrer ausbilden lässt, einer Fahrschulerlaubnis (§ 10 Abs. 1 Satz 1 FahrlG).
Rechtsgrundlage des Begehrens ist das Gesetz über das Fahrlehrerwesen (Fahrlehrergesetz - FahrlG) vom 25. August 1969 (BGBl. I S. 1336), im maßgeblichen Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung (vgl. Bayerischer VGH…, Urteil vom 17. Oktober 2000 - 11 B 98.1496 -, NZV 2001, 275, juris Rn. 29) zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Juni 2013 (BGBl. I S. 1558).
In der ursprünglichen Fassung des Gesetzes vom 25. August 1969 (BGBl. I S. 1336) verlangte § 11 Abs. 2 Satz 1 FahrlG für die Erteilung einer Fahrschulerlaubnis, dass keine Tatsachen vorliegen, die die nach Gesetz oder Satzung zur Vertretung berufenen Personen als unzuverlässig erscheinen lassen, womit zweifelsfrei allein auf die Organe der juristischen Person bzw. des (seinerzeit als tauglicher Bewerber für eine Fahrschulerlaubnis vorgesehenen) nicht-rechtsfähigen Vereins - namentlich den Geschäftsführer einer GmbH, den Vorstand einer Aktiengesellschaft bzw. Genossenschaft oder den Vorstand des Vereins - abgestellt wird, deren Vertretungsmacht jeweils durch das Gesetz (§§ 35, 37 GmbHG, §§ 78, 82 AktG oder §§ 26 f. GenG) bzw. durch die Vereinssatzung (§ 26 Abs. 1 BGB) bestimmt werden.
Nach den einschlägigen Normen des Straßenverkehrsgesetzes (neugefasst durch Bekanntmachung vom 05.03.2003, BGBl. I, 310, 919 - StVG -), des Fahrlehrergesetzes (Gesetz über das Fahrlehrerwesen vom 25.08.1969, BGBl. I, 1336, zuletzt geändert durch Gesetz vom 19.03.2008, BGBl. I, 418 - FahrlG -), der Durchführungsverordnung zum Fahrlehrergesetz (vom 18.08.1998, BGBl. I, 2307, zuletzt geändert durch Art. 6 der Verordnung vom 18.07.2008, BGBl. I, 1338 - FahrlGDV -) und der Fahrerlaubnis-Verordnung (Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr vom 18.08.1998, BGBl. I, 2214, zuletzt geändert durch Verordnung vom 07.01.2009, BGBl. I, 29 - FeV -) besteht eine Dreistufigkeit der hier maßgeblichen Kurse: Auf der untersten Stufe kennt das StVG ein Aufbauseminar bei Zuwiderhandlungen innerhalb der Probezeit nach §§ 2a und 2b Abs. 1, Abs. 3 und Abs. 2 Satz 1 StVG sowie ein Aufbauseminar nach Erreichen einer bestimmten Punktezahl nach § 4 StVG, besonders dessen Abs. 8 Sätze 1 bis 3. Beide Aufbauseminare dürfen nur von Fahrlehrern durchgeführt werden, die Inhaber einer entsprechenden Erlaubnis nach dem FahrlG sind (§§ 2b Abs. 2 Satz 1 und 4 Abs. 8 Satz 3 StVG).
Gemäß § 21 Abs. 2 des Fahrlehrergesetzes - FahrlG - vom 25.08.1969 (BGBl. I S. 1336), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.12.2001 (BGBl. I S. 3762, 3765), ist die Fahrschulerlaubnis unter anderem zu widerrufen, wenn nachträglich die in § 11 Abs. 1 Nr. 1 zweiter Halbsatz genannte Voraussetzung weggefallen ist, wenn also nunmehr Tatsachen vorliegen, die den Erlaubnisinhaber für die Führung einer Fahrschule als unzuverlässig erscheinen lassen (§ 11 Abs. 1 Nr. 1).
Denn nach den Vorschriften über die Fahrlehrerprüfungen (Gesetz über das Fahrlehrerwesen vom 25. August 1969, BGBl. I S. 1336 - FahrlG - und Prüfungsordnung für Fahrlehrer vom 27. Juli 1979, BGBl. I S. 1263) müssen auch im zivilen Bereich amtlich anerkannte Sachverständige für den Kraftfahrzeugverkehr dem Prüfungsausschuß zur fachlichen Eignungsprüfung als Fahrlehrer angehören.
26 Nach § 1 des Gesetzes über das Fahrlehrerwesen (Fahrlehrergesetz - FahrlG) vom 25. August 1969 (BGBl. I S. 1336), das hier in der zuletzt durch Art. 44 des Gesetzes vom 26. Juni 2005 (BGBl. I. 2005, 1818, 1827) geänderten Fassung anzuwenden ist, berechtigt die Fahrlehrererlaubnis zur praktischen und theoretischen Ausbildung von Fahrschülern.
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