Source: http://olfs-online.de/FE-lof/lof_page2.htm
Timestamp: 2018-03-24 09:53:30
Document Index: 112305400

Matched Legal Cases: ['Art 13', '§ 2', '§ 2', '§ 70', '§ 29', '§ 22']

Lesehilfe OLFS-900 Jahre Reichartshausen
Verkehrsvorschriften für lof Transport
Annahmestellen von Zucker- oder Stärkefabriken lassen häufiger auch oder nur noch heckkippende Fahrzeuge zu. Das sind dann in erster Linie Sattelzüge. Gewisse Privilegien fallen damit weg. Solange jedoch seitliches Kippen bei den Verwertungsstellen möglich ist, wird auch der Transport mit den lof Gliederzügen bestehen bleiben. Im Umkreis von ca. 30 km ist dies durchaus sinnvoll, zumal diese Züge Nutzmassen von 22-25 t mitführen können.
Die Gesamtlänge des Zuges darf höchstens 18 m betragen. Das gilt auch in Verbindung mit angebautem Frontlader oder Frontanbauteilen am Schlepper. Toleranzen bis 2% sollte man nicht generell einkalkulieren. Längere Deichseln und intakte Federungen der Anhänger können ein Schlingern des Gliederzuges einschränken. Die Gesamtbreite der Fahrzeuge beträgt 2,55m, einschließlich der Leitklappen an den Seitenwänden der Anhänger. Zu beachten ist die Einhaltung der zulässigen Gesamtgewichte und Achslasten gemäß der Fahrzeugpapiere und Fahrzeug- Typenschilder. Das zulässige Gesamtgewicht des Zuges darf bis zu 40 t betragen (tatsächlich gewogen). Achten Sie auf eine verkehrssicher verstaute Ladung. Diese relativ schweren Fahrzeuge haben meistens Hochdruckreifen. Bei Fahrten auf Wirtschaftswegen sind gut befestigte Fahrbahnen zu wählen. Das gilt insbesondere für Tandemachsfahrzeuge.
Auch die Druckluftbremsen prüfen
Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit, auch mit mehr als 32 km/h, dürfen zwei auflaufgebremste Anhänger mit jeweils 8 t zulässiger Gesamtmasse mitführen. Beide Anhänger müssen mit dem 25 km/h-Schild gekennzeichnet sein und die Betriebsgeschwindigkeit von 25 km/h darf nicht überschritten werden. Diese Regelung gilt seit April 2000. Achten Sie auf die Funktionsfähigkeit der Auflaufbremse.
Immer häufiger sind in lof Zügen Druckluft- Bremsanlagen vorhanden. Bis 25 km/h reicht das Einleitungsbremssystem, über 25 km/h -Geschwindigkeit ist im Regelfall ein Druckluft- Zweileitungssystem erforderlich. Achten Sie auf die richtige Stellung des manuell zu betätigendem Bremskraftreglers. Besser ist die automatisch lastabhängig geregelte Bremskraftregelung ( ALB ). Sie paßt sich auf den jeweiligen Beladungszustand des Anhängers an. Es ist kein Ab- und Aufsteigen erforderlich.
Zulassungspflichtige Anhänger unterliegen der Überwachungspflicht durch DEKRA, TÜV oder KÜS. Zugelassene Anhänger bis 40 km/h bbH müssen nur noch alle 2 Jahre zur Überwachung (nur Hauptuntersuchung HU). Auch mit zulassungsfreien Anhängern sollte man freiwillig in Abständen Bremsprüfungen vornehmen lassen. Werfen Sie auch einen Blick auf die Reifen. Mit genügend Reifeninnendruck läuft der Zug leichter.
Beleuchtungseinrichtungen überprüfen
An Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern dürfen nur die vorgeschriebenen und die für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein. Die lichttechnischen Einrichtungen müssen vorschriftsmäßig, fest angebracht und ständig betriebsfertig sein.
Die Beleuchtungseinrichtungen dürfen weder verdeckt (durch Ladung oder Arbeitsgeräte) noch verschmutzt sein. Es ist wichtig, sie vor der Einfahrt in den Straßenverkehr zu kontrollieren und ggf. zu reparieren oder zu säubern.
An den Längsseiten von Kraftfahrzeugen mit Anhängern, bei mehr als 6 m Länge sind nach der Seite wirkende gelbe Rückstrahler anzubringen. Nur so lässt sich bei schlechten Licht- oder Sichtverhältnissen seitlich ein Fahrzeug kenntlich machen.
EG- Kontrollgerät für Traktoren ?
Mit dem EG- Kontrollgerät lassen sich die Lenk- und Ruhezeiten nachweisen.
Der eichfähige Fahrtschreiber bzw. das EG- Kontrollgerät ist in der Regel bei land- oder forstwirtschaftlichen ( lof) Transporten für lof- Zugmaschinen nicht erforderlich, wenn entsprechende Arbeiten z.B. Roden oder Laden damit in Verbindung stehen. Bei vorhandenem ( u.a. Unimog, Lkw – Zugmaschine ) aber nicht erforderlichem Kontrollgerät braucht kein Schaublatt eingelegt sein. Gemäß EG VO Nr. 3820/85 und 3821/85 gilt die Befreiung vom EG- Kontrollgerät für reine Transporte mit Fahrzeugen ( auch Lkw ) landwirtschaftlicher Betriebe nur in der Nahzone. Das ist in dem Fall gemäß Fahrpersonalrecht, Art 13 nur die 50 km Luftlinie. Als Mittelpunkt gilt der eingetragene Standort in den Fahrzeugpapieren. Im Einsatz befindliche EG- Kontrollgeräte müssen geeicht sein.
Seit dem 1. Juli 1998 hat sich das Güterkraftverkehrsgesetz ( GüKG ) geändert. Es wird nur noch unterschieden zwischen Ausnahmen, Werkverkehr für eigene Zwecke und Güterverkehr für andere.
Im § 2 des neuen Güterkraftverkehrsgesetzes sind die Ausnahmen von dieser Vorschrift enthalten. Befreit ist die in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben übliche Beförderung von land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnissen (u.a. Kartoffeln ) und Bedarfsgütern (u.a. Dünger).
Der Landwirt betreibt Güterverkehr gemäß § 2 GüKG, wenn er z.B. seine eigenen Rüben transportiert. Auch außerhalb der Nahzone (75 km ) sind keine Erlaubnispflicht, Meldebestätigung oder Standortbescheinigung mehr einzuholen. Der Transport kann mit eigenen ( Zugmaschine und Anhänger, sogar Lkw) oder auch entsprechend angemieteten Fahrzeugen durchgeführt werden. Er selbst, sein Mitarbeiter oder eine ihm vermittelte Person können Fahrer sein. Damit dieser, vom GüKG befreite Transport bei Kontrollen leichter nachvollziehbar ist, sollte der Landwirt beispielsweise seine Anlieferungsberechtigung der Zuckerfabrik mitführen. Transportiert ein Landwirt im Rahmen der Nachbarschaftshilfe Erzeugnisse oder Bedarfsgüter des Nachbarn, so sind bezüglich der Fahrzeuge und des Fahrpersonals die gleichen Voraussetzungen vorhanden.
Werden diese Transporte im Rahmen des Maschinenringes – auch der Lohnunternehmer als Mitglied im MR - durchgeführt, so dürfen nur von der Kfz-Steuer befreite Zugmaschinen oder Sonderfahrzeuge mit Anhängern eingesetzt werden und das nur in der Nahzone ( 75 km Nahzone ).
Transporte außerhalb der Nahzone im Rahmen des Maschinenringes oder für Nichtlandwirte fallen unter die Auflagen des GüKG. Das bedeutet u.a., fachliche Eignung (Sachkundenachweis), Erlaubnispflicht, Begleitpapier (über befördertes Gut, Be- und Entladeort, Auftraggeber) und Güterschaden -Versicherung
Autobahnfahrt mit zwei Anhängern bis 60 km/h
Auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen dürfen in der Regel nur Zugmaschinen und Anhänger mit einer bbH von über 60 km/h fahren. Das gilt nicht für Kraftfahrstraßen mit dem Zusatzschild "Land- oder forstwirtschaftlicher Verkehr frei". Beim Mitführen von zwei Anhängern ist die Betriebsgeschwindigkeit von 60 km/h einzuhalten. Mit einem Anhänger gilt die 80 km/h- Grenze.
Für Kfz und Züge mit mehr als 12 t zulässigem Gesamtgewicht ist die Autobahngebühr zu entrichten Ausnahmen: Auskunft: Bundesamt für Güterverkehr.
Nach neuester Rechtsprechung ( EU Gerichtshof ) benötigen lof Zugmaschinen mit den Schlüsselnummern 8710 ( Ackerschlepper ) und 8720 ( Geräteträger ) keine Autobahnvignette mehr. Diese Schlüsselnummern sind auch für den Unimog oder die Lkw Zugmaschine maßgebend.
Fahrerlaubnis mitführen
Die Fahrzeugpapiere (Fahrerlaubnis, Kfz.- Schein) für die Zugmaschine müssen mitgeführt werden.
Zulassungspflichtige Anhänger (eigenes amtliches grünen Kennzeichen, Haftpflicht) haben einen Anhängerschein, der wiederum mitzuführen ist. Dagegen kann man die Betriebserlaubnis der zulassungsfreien lof Anhänger (bis 25 km/h, Kennzeichen irgendeines Schleppers des Betriebes) zu Hause aufbewahren.
Hauptuntersuchung ( HU ) und Sicherheitsüberprüfung ( SP ) neu geregelt
Seit dem 1. 12. 1999 gibt es Veränderungen für die Überwachung der kennzeichnungspflichtigen Fahrzeuge; zum einen die HU und, je nach Fahrzeugart kann zusätzlich eine SP erfolgen. Die SP löst quasi die Zwischen- und Bremsensonderuntersuchung ab.
Die HU beinhaltet Mängelprüfung im Hinblick auf die Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit. Die SP umfasst eine Sicht-, Wirkungs- und Funktionsprüfung u.a. des Fahrwerks, der Verbindungseinrichtungen, der Lenkung, der Räder, der Bremsen und der Auspuffanlage.
Die Prüfplakette der HU, mit der Darstellung der nächsten HU (Monat/Jahr), befindet sich auf dem amtlichen Kennzeichen ( meistens heckseitig ). Das SP- Schild mit der Prüfmarke wird sichtbar am Fahrzeugaufbau angebracht. Die Durchführung der Untersuchung hat mit dem letzten Monat der HU oder SP zu beginnen.
Fahrzeuge mit dem Saisonkennzeichen müssen je nach Fahrzeugbauart ebenfalls zur HU und SP. Dies hat spätestens im ersten Monat des Zulassungszeitraumes zu erfolgen.
Die sechseckige Prüfplakette für die Durchführung von Abgasuntersuchungen (in der Regel nicht für lof Zugmaschinen und selbstfahrende Arbeitsmaschinen) befindet sich meistens auf dem frontseitig angebrachten Kennzeichen.
Anhänger mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit bis 40 km/h müssen nur noch alle 24 Monate zur Hauptuntersuchung ( HU ). Dagegen wird für Anhänger über 40 km/h und über 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht alle 12 Monate eine HU fällig; Anhänger über 10t zulässiges Gesamtgewicht müssen zusätzlich alle 6 Monate zur Sicherheitsprüfung.
Viele Anhänger im lof Bereich haben eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Grundsätzlich ist es möglich, einen für 60 km/h ausgerüsteten Anhänger auf 40 km/h Höchstgeschwindigkeit zu reduzieren.
Des weiteren besteht auch die Möglichkeit zulassungsfreie „ 25 “ Anhänger als 40 km/h Anhänger einstufen zu lassen. Vorausgesetzt, die Anhänger erfüllen die technischen Anforderungen für eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit bis 40 km/h ( Druckluftbremse, Achsen, Räder ). Grundsätzlich ist eine entsprechende Bestätigung vom Hersteller einzuholen. Für den Anhänger ist ein DEKRA / TÜV – Gutachten beizubringen. Die Zulassungsstelle stellt danach den Fahrzeugbrief und – schein aus. Teilweise wurde für den Anhänger schon ein Fahrzeugbrief mitgeliefert, so dass beispielsweise nur noch eine Korrektur zur Höchstgeschwindigkeit vorzunehmen und ein Fahrzeugschein zu beantragen ist. Eine Rücksprache mit DEKRA / TÜV oder der Zulassungsstelle ist anzuraten.
Sichthindernisse vermeiden
“ Wer in eine bevorrechtigte Straße abbiegen oder sie überqueren will, muss den Verkehrsteilnehmern auf dieser Straße die Vorfahrt gewähren. Wer aus einem Grundstück in eine Straße einfahren will, muss alle, die sich auf dieser Straße befinden, erst durchlassen.“ Lof Fahrzeuge benötigen oft viel Zeit für das Abbiegen oder Überqueren. Fahrzeuge, die auf der Landstraße mit 100 km/h fahren, legen sie in einer einzigen Sekunde 28 m zurück. Ein vollbeladenen Zug benötigt zum Überqueren einer Landstraße, inklusive Anfahren etwa 15 Sekunden. Dies kann auf unübersichtlichen Straßen zu gefährlichen Verkehrssituationen führen.
Verschmutzte Fahrbahn säubern
"Es ist verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Der für solche verkehrswidrigen Zustände Verantwortliche hat sie unverzüglich zu beseitigen und sie bis dahin ausreichend kenntlich zu machen. Verkehrshindernisse sind, wenn nötig, mit eigener Lichtquelle zu beleuchten oder durch andere lichttechnische Einrichtungen kenntlich zu machen."
Vor dem Verlassen des Ackers sind Reifen von losem Erdreich zu reinigen.
Verantwortlich ist in erster Linie der Fahrer, es kann auch der Auftraggeber sein. Insbesondere beim Abfahren von Erntegut durch Abfuhrgemeinschaften sollte eine Person schriftlich für das Sauberhalten der Fahrbahn beauftragt werden. Das gleiche gilt bei verlorener Ladung.
"Die Ladung sowie Spannketten, Geräte und sonstige Ladeeinrichtungen sind verkehrssicher zu verstauen und gegen Herabfallen und vermeidbares Lärmen besonders zu sichern."
Verlorene Ladung, die auf der Fahrbahn liegt, z.B. Rüben, aber auch Getreide, stellt für andere Verkehrsteilnehmer eine große Gefahr dar. Vor allem Zweiradfahrer können ins Rutschen geraten oder zu gefährlichen Ausweichmanövern gezwungen werden, wenn sie solche Hindernisse nicht rechtzeitig erkennen können.
Transport von lof Fahrzeugen und Geräten
Lof Arbeitsgeräte und Maschinen werden in der Regel am Traktor angebaut oder angehängt zum Feld gebracht. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen fährt man häufig per Achse zu den Einsatzorten. Selbst weitere Entfernungen werden dabei in Kauf genommen. Gesetzliche Vorgaben, wie beispielsweise mit Breiten von über 3 m bei Arbeitsgeräten sind oft ausschlaggebend für den Transport mit Aufsatteleinrichtungen oder entsprechenden Anhängern. Des weiteren sind beim Überschreiten von gesetzlichen Abmessungen und Gewichten Ausnahmegenehmigungen gemäß § 70 StVZO und § 29 StVO einzuplanen. Der Transport von Arbeitsgeräten und Maschinen ist meistens mit einer zusätzlichen Kenntlichmachung durch Warntafeln, Beleuchtung oder gelben Rundumleuchte verbunden.
Transport von angebauten lof Arbeitsgeräten
Vorrangig werden Anbaugeräte bis 3m Transportbreite am Traktor mitgeführt. Mit Anbaugeräten kann die höchste Geschwindigkeit des Traktors genutzt werden. Es sei denn, der Gerätehersteller schreibt gemäß der Betriebsanleitung eine niedrigere Geschwindigkeit vor. Das kann bei schweren Anbaugeräten ( u.a. Pflug ) möglich sein, die beispielsweise auf einem Rad aufgesattelt hinterm Traktor mitlaufen. Mit Anbaugeräten darf nur so eine Geschwindigkeit gefahren werden, die ein sicheres Fahr-, Brems- und Lenkverhalten zulässt.
Transport von aufgesattelten lof Arbeitsgeräten
Schwerere und überbreite Arbeitsgeräte können mit sogenannten Aufsatteleinrichtungen in Längsfahrt transportiert werde. Das Arbeitsgerät verfügt für den Transport über entsprechende Transport / Stützräder. Oft ist mit dieser Version nur eine geringe Fahrgeschwindigkeit möglich. Manche Nachlaufräder sind für höhere Geschwindigkeiten nicht geeignet. Aufsatteleinrichtungen sind je nach Umfang mit einem höheren Kostenaufwand von 2000,- bis 5000,- DM verbunden.
Transport von angehängten lof Arbeitsgeräten
Größere und insbesondere schwerere Arbeitsgeräte werden häufiger angehängt am Traktor mitgeführt. Zu hohe Tragkräfte und die fehlende Lenkfähigkeit sind maßgebend.
Für angehängte Arbeitsgeräte gibt es keine Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung. Es sei denn, der Hersteller schreibt dies, insbesondere bezüglich der Bremsen und des Fahrwerks vor. Dann ist meistens auch ein entsprechendes Geschwindigkeitsschild am Arbeitsgerät vorhanden. Angehängte Arbeitsgeräte über 3 t zG erhalten eine Betriebserlaubnis, bei mehr als 3 t Achslast eine Bremse. Die Technik für höhere Geschwindigkeiten kann zusätzlich 10000,- DM betragen.
Transport von lof Arbeitsgräten mit Spezialgeräteanhänger
Überbreite Arbeitsgeräte können auf einachsige Spezialanhänger verladen werden, so dass quasi die Breite des Arbeitsgerätes zur Länge wird. Die Gesamtbreite der Ladung darf bis 3 m betragen. Der Spezialanhänger kann in den Unterlenkern des Traktors mitgeführt werden. Es ist keine zusätzliche Stützeinrichtung notwendig. Da die sich Räder und die Verbindungseinrichtung des Spezialanhängers hydraulisch absenken lassen, ergibt sich eine niedrige Ladehöhe. Für das jeweilig zu transportierende Arbeitsgerät sind Befestigungsteile vorzusehen. Der Spezialanhänger ist betriebserlaubnispflichtig. Es sind Geschwindigkeiten von 25 und 40 km/h möglich. Der Spezialanhänger wird im Nahbereich und auch für weitere Strecken eingesetzt. Der Anhänger hat einen Kaufpreis von ca. 15000,- DM.
Transport von lof Fahrzeugen und Geräten mit Anhängern bzw. Tiefladern
Land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmer oder Betriebe mit weiter auseinander liegenden Betriebsstellen nutzen Tieflader für den Transport von lof Arbeitsgeräten oder Maschinen. Sie werden als zulassungsfreie oder zugelassene lof Anhänger mit steuerbefreitem grünen Kennzeichen geführt. Die Geräte und Maschinen werden mit Ketten oder Spannbändern auf der Ladefläche gesichert.
Beim Transport von lof Arbeitsgeräten und Arbeitsmaschinen sowie Erzeugnissen ist eine Gesamtbreite von 3,00 m einzuhalten. Anderenfalls ist eine Ausnahmegenehmigung von den Vorschriften des § 22 StVO (Ladung) einzuholen.
Auflagen sind u. a.: Nur aufgeführte bzw. geeignete Zugmaschinen für den Tiefladerzug, Versicherungsschutz vom Haftpflichtversicherer nachweisen, die Ausnahmen können befristet und auf bestimmte Gebiete erstreckt sein.
Beim Transport auf Kraftfahrstraßen ( ohne Zusatzschild „ lof Verkehr frei “ ) und Autobahnen darf die Breite nur 2,55m betragen.
Tieflader werden teilweise gebraucht angeschafft und es sind Kosten von 15000,- bis 30000,- DM möglich.
Zugmaschinen mit Sattelaufliegern werden in erster Linie von den Herstellern für den Maschinentransport benutzt.