Source: https://steuerberater-verband.de/2018/04/
Timestamp: 2019-12-05 16:55:09
Document Index: 231869578

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 37', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 252', '§ 7', 'Art. 3', '§ 12', '§ 6']

April 2018 - Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt
Erschütterung des Anscheinsbeweises der privaten Kfz-Nutzung bei einer Personengesellschaft
Der 7. Senat des Finanzgerichts Münster hat mit Urteil vom 21. März 2018 (Az.: 7 K 388/17 G,U,F) entschieden, dass der für die Privatnutzung eines im Betriebsvermögen einer Personengesellschaft gehaltenen PKW bestehende Anscheinsbeweis durch weitere Fahrzeuge im Privatvermögen der Gesellschafter erschüttert werden kann ...
DSGVO – Weitere gemeinsame Hinweise von DStV und BStBK veröffentlicht
Zum 25. Mai 2018 müssen die neuen Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG 2018) in Unternehmen, aber auch in Steuerberatungskanzleien umgesetzt sein ...
Themenübersicht Aktuelles Steuerrecht 2/2018
Folgende Themen werden in der Vortragsreihe des Aktuellen Steuerrechts 2/2018 behandelt: I. AktStR-Themen EStG Testamentsvollstreckung – Veranlassung der Kosten durch die Erzielung von Einkünften aus VuV Erhöhte Absetzungen nach § 7h EStG für Eigentumswohnungen Gewerblicher Grundstückshandel im Zusammenhang mit geschenkten Objekten Teilweise betrieblich genutzte Doppelgarage;
Änderung der gesonderten Feststellung des Grundbesitzwerts wegen neuer Tatsachen
Verzichtet das Finanzamt gegenüber dem Steuerpflichtigen ausdrücklich auf die Abgabe einer förmlichen Feststellungserklärung und fordert ihn stattdessen zu bestimmten Angaben auf, verletzt es seine Ermittlungspflicht, wenn die geforderten Angaben für die Ermittlung des für die Grundbesitzbewertung maßgebenden Sachverhalts nicht ausreichen und es keine weiteren Fragen
Gem. § 37b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG können steuerpflichtige die Einkommensteuer einheitlich für alle innerhalb eines Wirtschaftsjahres gewährten betrieblich veranlassten Zuwendungen, die zusätzlich zur ohnehin vereinbarten Leistung oder Gegenleistung erbracht werden und nicht in Geld bestehen, mit einem Pauschsteuersatz von 30 %
Bei der Einnahmenüberschussrechnung sind die Betriebseinnahmen und die Betriebsausgaben grundsätzlich nach dem Zu- und Abflussprinzip zu erfassen. Eine Ausnahme gilt bei Anwendung der sog. 10-Tagesregelung ...
Kleinbetragsrenten: Fünftelungsregelung kommt bis 2017 nicht zur Anwendung
Bei Riester-Verträgen besteht die Möglichkeit, dass statt der Höhe nach geringfügigen laufenden Renten eine Einmalzahlung geleistet wird. In einem aktuellen Entscheidungsfall erhielt der Kläger eine einmalige Leistung aus einem solchen Altersvorsorgevertrag i.H.v. 6.915 EUR und begehrte hierfür die Besteuerung als außerordentliche Einkünfte ...
Übungsleiter und Kostenabzug
Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten können nach Maßgabe von § 3 Nr. 26 Satz 1 EStG i. H. v. 2.400 EUR[1] im Jahr steuerfrei bleiben. Begünstigt sind drei Tätigkeitsbereiche ...
Für in Ausbildung befindliche Kinder besteht nach Vollendung des 25. Lebensjahres auch dann kein Kindergeldanspruch, wenn sie sich für einen mehrjährigen Dienst im Katastrophenschutz verpflichtet haben und deshalb vom Wehrdienst freigestellt wurden ...
Einordnung in Größenklassen gemäß § 3 BpO 2000
Das BMF hat für die Einordnung in Größenklassen gem. § 3 BpO 2000 ab 1. Januar 2019 neue Abgrenzungsmerkmale veröffentlicht. In einer Tabelle werden die einheitlichen Abgrenzungsmerkmale für den 23. Prüfungsturnus ab 1.1.2019 aufgeführt ...
Bei der Besteuerung von Kapitalerträgen mit der Abgeltungsteuer gibt es in der Praxis komplexe Sachverhalte. Das BMF hat sich nun zu verschiedenen Einzelfragen geäußert (BMF-Schreiben vom 12.4.2018, IV C 1 - S 2252/08/10004 :021) und geht beispielsweise auf folgende Themen ein ...
Weniger Hausarbeit und weniger Steuerlast: So geht’s!
BMF veröffentlicht neues Anwendungsschreiben zur Dienstwagengestellung an Arbeitnehmer
Das BMF hat nun zur lohnsteuerlichen Behandlung der Überlassung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs ein neues bundeseinheitlich anzuwendendes Schreiben veröffentlicht.
Die steuerliche Behandlung von Kraftfahrzeugen spielt in der täglichen Beratungspraxis eine ausgesprochen bedeutsame Rolle und ist für die Mandanten oftmals eine Herzensangelegenheit. Das Thema „Fahrzeuge im Steuerrecht“ ist komplex und berührt nahezu alle Mandanten: Unternehmer, Gewerbetreibende, Freiberufler und Arbeitnehmer.
Dieses Seminar beschäftigt sich mit den Unterschieden bei der umsatz- und der ertragsteuerlichen Behandlung verschiedenster Geschäftsvorfälle bei Gesellschaften. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Personengesellschaften gelegt, wobei auch immer wieder ein Vergleich zu der Besteuerung bei den Kapitalgesellschaften erfolgen wird.
Rückstellungen sind Passivposten, mit denen bestimmte zukünftige Aufwendungen oder Aufwandsüberhänge ergebnismindernd erfasst werden. Die Berücksichtigung künftiger Aufwendungen aufgrund von konkreten Risiken oder Verlusten erfordert das Vorsichtsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB.
Die Themen Aktuelles Steuerrecht für Mitarbeiter 2/2018 stehen fest!
Folgende Themen werden in der Vortragsreihe Aktuelles Steuerrecht für Mitarbeiter 2/2018 behandelt ...
Dieses Training richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in regelmäßigem schriftlichen Kontakt zu den Mandanten stehen. Viele Briefe wirken auch heute noch verstaubt, umständlich und bürokratisch, was zu einem dynamischen Unternehmen einfach nicht passt!
Gegenstand des Seminars sind ertrag-, grunderwerb- und erbschaftsteuerliche Themen, die sich typischerweise i.R.d. steuerlichen Gestaltungs- und Strukturberatung von Familienunternehmen (Kapital- oder Personengesellschaft) und ihrer Gesellschafter ergeben.
Die digitale Betriebsprüfung gewinnt als Beratungsfeld immer mehr an Bedeutung. Auf Seiten der Finanzverwaltung laufen die Prüfungsvorbereitung und die Prüfung selbst in immer mehr Fällen digital ab. Gerade bei mittelständischen Unternehmen gehört außerdem die Kassenführung zu den „Dauerbaustellen“ in der Betriebsprüfung.
Keine Berücksichtigung selbst getragener Krankheitskosten beim Sonderausgabenabzug
In seinem Urteil vom 29.11.2017 (Az.: X R 3/16) hat der BFH entschieden, dass ein privat krankenversicherter Steuerpflichtiger Krankheitskosten nicht als Beiträge zu einer Krankenversicherung im Rahmen der Sonderausgaben geltend machen kann, wenn ...
Digitaler Finanzbericht beschleunigt Kreditverfahren
Mit Hilfe des sogenannten Digitalen Finanzberichts (DiFin) werden Medienbrüche künftig vermieden. Im Rahmen des neuen DiFin-Verfahrens wird ein bundesweit einheitlicher technischer Standard für die elektronische Übermittlung der Abschlussdaten von Firmenkunden an Banken und Sparkassen in Deutschland etabliert ...
Mit Urteil vom 10.4.2018 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelungen zur Einheitsbewertung von Grundvermögen in den „alten“ Bundesländern jedenfalls seit dem Beginn des Jahres 2002 mit dem allgemeinen Gleichheitssatz unvereinbar sind ...
Regelung zur Gewerbesteuerpflicht auf Veräußerungsgewinne von Anteilen an Mitunternehmerschaften nicht verfassungswidrig
In seinem Urteil vom 10.4.2018 (Az.: 1 BvR 1236/11) hat das BVerfG entschieden, dass die Einführung der Gewerbesteuerpflicht für Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an einer Mitunternehmerschaft durch § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG im Juli 2002 nicht gegen Art. 3 Abs. 1
Doppelte Haushaltsführung: Wann liegt die Hauptwohnung bereits am Beschäftigungsort?
Notwendige Mehraufwendungen, die einem Arbeitnehmer wegen einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung entstehen, können - in gewisser Höhe - als Werbungskosten geltend gemacht werden ...
Inländischer Listenpreis und Auslandsfahrzeuge
Bei Anwendung der pauschalen Wertermittlungsmethode ist der inländische Listenpreis im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für die Sonderausstattung einschließlich der Umsatzsteuer maßgebend ...
Dienstwagenüberlassung und selbst getragene Arbeitnehmerkosten
Für die Dienstwagenüberlassung wird zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer oftmals vereinbart, dass der Mitarbeiter bestimmte Kosten des Dienstwagens, wie z. B. Benzinkosten, während einer privaten Auslandsfahrt selbst zu tragen hat ...
DStV und BStBK veröffentlichen Praxishilfen zum Datenschutz
Zum 25. Mai 2018 müssen die neuen Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG 2018) in Unternehmen, aber auch in Steuerberatungskanzleien umgesetzt sein. In diesem Zusammenhang sind im Berufsstand vermehrt Fragen zur neuen DSGVO entstanden ...
Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist ein Gesamtkaufpreis für ein bebautes Grundstück nicht nach der sogenannten Restwertmethode, sondern nach dem Verhältnis der Verkehrswerte oder Teilwerte auf den Grund und Boden einerseits sowie das Gebäude andererseits aufzuteilen ...
Eine für die Praxis der Besteuerung von Personengesellschaften im internationalen Steuerrecht bedeutsame Rechtsfrage hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 29. November 2017 (Az.: I R 58/15) beantwortet ...
Der BFH hat festgestellt, dass das Legen eines Hauswasseranschlusses auch dann als „Lieferung von Wasser“ i.S.d. § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. Nr. 34 der Anlage 2 zum UStG anzusehen ist, wenn diese Leistung ...
Nutzt ein Miteigentümer allein eine Wohnung zu beruflichen Zwecken, kann er AfA und Schuldzinsen nur entsprechend seinem Miteigentumsanteil als Werbungskosten geltend machen, wenn die Darlehen zum Erwerb der Wohnung ...
Sanierungsgewinne: BMF ordnet Nichtanwendungserlass an!
Mit Urteilen vom 23.8.2017 (I R 52/14 und X R 38/15) hatte der BFH das BMF-Schreiben vom 27.4.2017 aufgehoben, welches unter bestimmten Voraussetzungen Vertrauensschutz für sog. Altfälle gewährte, in denen bis zum 8.2.2017 der Forderungsverzicht ...
Für viele GmbHs sind die finanziellen Verpflichtungen, die mit einer Pensionszusage an den oder die Gesellschafter-Geschäftsführer in „guten Jahren“ ausgesprochen wurden, im Laufe der Zeit und bei rückläufigen Gewinnen lästig und wenn nicht sogar existenzgefährdend, so doch hinderlich beispielsweise bei einem geplanten Betriebsübergang oder -verkauf
§ 6a des Einkommensteuergesetzes (EStG) schreibt kein Mindestpensionsalter vor. Eine Pensionsrückstellung ist daher immer nach dem Alter zu berechnen, das in der Zusage vorgesehen ist. Allerdings sind trotz der fehlenden gesetzlichen Grenzziehung verschiedene Altersgrenzen zu berechnen ...
Wirtschaftsgüter, die im Eigentum von einem oder mehreren Mitunternehmern einer Personengesellschaft stehen, gehören zum Sonderbetriebsvermögen I, wenn sie unmittelbar dem Betrieb der Mitunternehmerschaft dienen, zum Sonderbetriebsvermögen II, wenn sie die Beteiligung des Mitunternehmers fördern ...
Unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaften müssen die Einlagen, die nicht in das gezeichnete Nennkapital geleistet werden, am Schluss jedes Wirtschaftsjahrs im steuerlichen Einlagekonto erfassen ...