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Timestamp: 2020-05-26 09:16:42
Document Index: 39122354

Matched Legal Cases: ['Art. 2', '§ 3', '§ 4', '§ 3', 'Art. 5', '§ 1', '§ 8', '§ 6', '§ 1', '§ 8', '§ 6']

Ihre Suchkriterien : Mathematisch-Naturwissenschaftliche Sektion, Fachbereich Chemie
Fakultät / Fachbereich Mathematisch-Naturwissenschaftliche Sektion, Fachbereich Chemie
Fachspezifische Regelungen des Fachbereichs Chemie
Art. 2: Weitere Zulassungsvoraussetzungen
(zu § 3 Abs. 2, 4 u. 5 und zu § 4 Allg. Reg.)
(1) Weitere Zulassungsvoraussetzung zum Erwerb des Grades eines Doktors der
Naturwissenschaften (Dr.rer.nat.) ist die Aufnahme in eine Graduiertenschule
sowie grundsätzlich mindestens die Gesamtnote "gut" in einem Master-, Diplom
oder Staatsexamen-Studiengang in den Fächern Chemie oder Life Science oder
in einem Fach, das unter Berücksichtigung der geplanten Dissertation in sinnvoller
Beziehung zu einer im Fachbereich Chemie vertretenen Fachrichtung steht.
(2) Bewerber und Bewerberinnen mit schlechterer Gesamtnote kann der Promotionsausschuss in begründeten Ausnahmefällen zulassen, wenn mindestens zwei Professoren/Professorinnen, Hochschul- oder Privatdozenten bzw. -dozentinnen des Fachbereichs dies befürworten und begründen.
(3) Für das Eignungsfeststellungsverfahren für besonders qualifizierte Fachhochschulabsolventen und -absolventinnen (§ 3 Absatz 4 der Allg. Reg.) gilt Artikel 3 entsprechend.
(4) Absolventen und Absolventinnen der Bachelorstudiengänge Chemie, Life Science
oder Molekulare Materialwissenschaften an der Universität Konstanz oder
eines inhaltlich vergleichbaren Studiengangs an einer anderen Universität oder
Pädagogischen Hochschule können zur Promotion zugelassen werden, wenn
1. der Bachelorabschluss mit der Mindestnote 1,8 oder ein vergleichbarer ausländischer Abschluss nachgewiesen wird, oder nachgewiesen wird, dass der
erzielte Bachelorabschluss zu den besten 15 von Hundert des relevanten Bachelorstudiengangs im Jahrgang des Abschlusses gehört (Bezugsgröße: Gesamtnote),
2. der Bewerber/die Bewerberin im Masterstudiengang Chemie, Life Science oder
Molekulare Materialwissenschaften an der Universität Konstanz zugelassen
ist und alle erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen mit Ausnahme
der Masterarbeit erbracht hat, und
3. die Durchschnittsnote der im Master-Studiengang erbrachten Studien und Prüfungsleistungen mindestens 1,3 beträgt.
Art. 5: Dissertation und Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens
(zu § 1 Abs. 10, § 8 Abs. 1 u. 5, § 6 Abs. 2 Nr. 14 Allg. Reg.)
(2) Ein drittes Gutachten ist einzuholen, wenn die gemittelte Note besser als 0,5 ist.
(3) Dem Dissertationskomitee ist in den ersten 6 Monaten nach der Annahme durch
den Doktoranden/die Doktorandin ein Bericht vorzulegen, der die wesentlichen Ziele und das Arbeitsprogramm der Doktorarbeit enthält. Dieser sollte zehn Seiten nicht übersteigen und konzeptionell wie folgt aufgebaut sein: Thema und Zusammenfassung des Projekts, Stand der Forschung, eigene Vorarbeiten, Ziele und Arbeitsprogramm der Doktorarbeit. Der Bericht wird mit dem Dissertationskomitee in einem Kolloquium diskutiert.
(4) Die Teilnahme am Kursprogramm der Graduiertenschule ist für die Eröffnung des
Promotionsverfahrens nachzuweisen.
(5) Innerhalb von zwei Jahren nach Beginn des Promotionsvorhabens ist ein fakultätsöffentlicher Seminarvortrag von ca. 30 Minuten über Konzept und bisherige Ergebnisse der Dissertation zu halten. Der Vortrag ist gegenüber dem Promotionsausschuss anzuzeigen und nach Durchführung mit einer Stellungnahme des
Betreuers der Dissertation zu versehen, aus der Stand und erwarteter Zeitraum für einen Abschluss des Dissertationsvorhabens hervorgehen. Ein Nachweis über den erfolgten Vortrag ist den Unterlagen zum Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens beizufügen.
(6) Der öffentliche Vortrag nach Abs. 5 kann auf Antrag des Bewerbers und mit Zustimmung des Betreuers der Dissertation durch eine dem Promotionsausschuss
vorgelegte Publikation in Form eines Sonderdrucks oder Manuskripts ersetzt werden, der Kandidat muss Erstautor sein; sie muss zum Zeitpunkt der Eröffnung des Promotionsverfahrens in einer international anerkannten englischsprachigen und durch peer review begutachteten wissenschaftlichen Zeitschrift erschienen oder zur Veröffentlichung angenommen sein. Im Einzelfall entscheidet der Promotionsausschuss. Ein Nachweis über den erfolgten Vortrag bzw. die Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift ist den Unterlagen zum Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens beizufügen.
(7) Der Mindestzeitraum zwischen der Annahme als Doktorand/Doktorandin und
dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens beträgt in der Regel ein Jahr. Über Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss.
(zu § 1 Abs. 11, § 8 Abs. 1, 3 u. 5, § 6 Abs. 2 Nr. 15 Allg. Reg.)
(1) Publikationen in international anerkannten Journalen mit Qualitätssicherung
(peer-review Verfahren), die aus der Promotionsarbeit hervorgegangen sind und
in angesehenen Zeitschriften angenommen oder bereits veröffentlicht wurden,
können als Dissertationsleistung anerkannt werden (kumulative Dissertation). Im
Fall einer kumulativen Dissertation ist eine ausführliche Darstellung zu verfassen,
die den thematischen Zusammenhang der publizierten Schriften darlegt und den
Inhalt der Dissertationsschrift in einen größeren fachwissenschaftlichen Zusammenhang
einordnet. Ferner ist in einer gesonderten Erklärung darzulegen, welchen
Anteil die Doktorandin oder der Doktorand an den Publikationen hat. Dies
muss für das Dissertationskomitee nachvollziehbar sein. Ferner muss das Dissertationskomitee die Abfassung einer kumulativen Dissertation befürworten und vor dem Promotionsausschuss vertreten. Die Erlaubnis zum Abfassen einer kumulativen Dissertationsschrift wird von Fall zu Fall durch den Promotionsausschuss erteilt.
(2) Die Dissertation kann in deutscher oder englischer Sprache angefertigt werden.
(3) Ein drittes Gutachten ist einzuholen, wenn die gemittelte Note 0,5
den Doktoranden/die Doktorandin ein Bericht vorzulegen, der die wesentlichen
nicht übersteigen und konzeptionell wie folgt aufgebaut sein: Thema und Zusammenfassung des Projekts, Stand der Forschung, eigene Vorarbeiten, Ziele
und Arbeitsprogramm der Doktorarbeit. Der Bericht wird mit dem Dissertationskomitee
(5) Die Teilnahme am Kursprogramm der Graduiertenschule ist für die Eröffnung des
(6) Innerhalb von zwei Jahren nach Beginn des Promotionsvorhabens ist ein fakultätsöffentlicher Seminarvortrag von ca. 30 Minuten über Konzept und bisherige Ergebnisse der Dissertation zu halten. Der Vortrag ist gegenüber dem Promotionsausschuss anzuzeigen und nach Durchführung mit einer Stellungnahme des
(7) Der öffentliche Vortrag nach Abs. 5 kann auf Antrag des Bewerbers und mit Zustimmung des Betreuers der Dissertation durch eine dem Promotionsausschuss
vorgelegte Publikation in Form eines Sonderdrucks oder Manuskripts ersetzt werden, der Kandidat muss Erstautor sein; sie muss zum Zeitpunkt der Eröffnung
des Promotionsverfahrens in einer international anerkannten englischsprachigen
und durch peer review begutachteten wissenschaftlichen Zeitschrift erschienen
oder zur Veröffentlichung angenommen sein. Im Einzelfall entscheidet der Promotionsausschuss.
Ein Nachweis über den erfolgten Vortrag bzw. die Veröffentlichung
in einer Fachzeitschrift ist den Unterlagen zum Antrag auf Eröffnung des
Promotionsverfahrens beizufügen.
(8) Der Mindestzeitraum zwischen der Annahme als Doktorand/Doktorandin und
dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens beträgt in der Regel ein
Jahr. Über Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss.