Source: https://www.bbzberlin.de/de/ueber-uns/traegerverein/
Timestamp: 2020-04-04 08:52:12
Document Index: 7570731

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 5', '§ 26', '§ 47', '§71']

Trägerverein – BBZ Berlin
Der Verein führt den Namen KommMit – für Migranten und Flüchtlinge. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Sitz des Vereins ist Berlin. Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen.
§ 1 a Selbstverständnis des Vereins
Der Verein verwirklicht seine Ziele und Zwecke auf der Grundlage der christlichen Normen und Werte gemäß § 2 der Satzung (Anlage 1) des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg – schlesische Oberlausitz e. V. (DWBO) und der diese tragenden evangelischen Kirchen und Körperschaften.
Der Verein beabsichtigt Menschen in körperlicher, seelischer, geistlicher und sozialer Not zu helfen. Er schließt niemanden dabei aus und vollzieht sein Wirken in Wort und Tat.
Der Verein beabsichtigt als Teilkörperschaft bzw. eigenständige Organisation innerhalb der DWBO aufgenommen zu werden.
(2) Zweck des Vereins ist die Unterstützung von Maßnahmen und die Durchführung von Aktivitäten die der Förderung der Bildung, der psychosozialen Arbeit und der Integration von Migrantinnen und Migranten in unsere Gesellschaft dienen.
(3 Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende konkrete Maßnahmen und Projekte verwirklicht:
* Durchführung von Sprachkursen, berufsorientierenden Kursen und berufsvorbereitenden Kursen einschließlich Praktika, Bewerbungstrainings und Exkursionen. Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen.
* Nachhilfeunterricht, der in Gruppen oder individuell angeboten wird.
* Mediation und Unterstützung bei Konflikten an Schulen und Ausbildungsstellen.
* – Soziale Beratung und Unterstützung von Eltern bei erzieherischen, sozialen und kulturellen Konflikten.
* Durchführung von Veranstaltungen, in denen die jungen Menschen über die Kulturen, Sitten und Gebräuche in ihren Heimatländern informieren können.
* Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Körperschaften, Organisationen und öffentlichen Trägern auf dem Gebiet der Bildung und Ausbildung und der Förderung der Integration.
* Aufbau und Betreiben von psychosozialen Projekten zur Unterstützung von Migranten/innen zur Bewältigung ihres Alltags (insbesondere durch Vermittlung von Dolmetschern, Begleitung zu Behörden usw.).
* Aufbau und Betrieb von Projekten zur psychologischen Beratung und Stabilisierung, zur Durchführung von niedrigschwelligen psychotherapeutischen Gruppen und von Psychotherapien.
* Aufbau, Förderung und Betreiben von Selbsthilfe- und Hilfestrukturen für psychosozial beeinträchtigte Menschen.
* Tätig werden als Vormundschaftsverein für Minderjährige und Betreuungsverein für Migranten/innen.
* Konzipierung, Organisation und Durchführung von internationalen Bildungsprogrammen und Begegnungen mit dem Ziel der Darstellung und Vermittlung der kulturellen, politischen, sozialen, religiösen, wirtschaftlichen und ökologischen Lage der Völker und Staaten. Ziel ist die Werbung um Völkerverständigung und Respektierung bestehender Unterschiede. Beteiligung am internationalen Dialog über die Einheit Europas und die Aussöhnung zwischen den Völkern.
(6) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg, schlesische Oberlausitz e.V. das es ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
(1) Mitglied kann jede unbescholtene Person werden, die sich im Sinne der Vereinsziele engagieren möchte und kann. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Minderjährige müssen die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters nachweisen.
(2) Mit dem Antrag erkennt der/die Bewerber/in für den Fall der Aufnahme die Satzung an. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme; er ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe bekanntzugeben.
(4) Der freiwillige Austritt kann nur zum Jahresende erfolgen und muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
(5) Mitglieder, die ihren Beitrag über den Schluss des Vereinsjahres hinaus und trotz zweimaliger Mahnung nicht entrichtet haben, können auf Beschluss des Vorstandes unter den Voraussetzungen des § 5 Abs. 2 Sätze 1 und 2 aus der Mitgliederliste gestrichen werden. (s.o.)
(2) Mitglieder, die den Beitrag über den Schluss des Vereinsjahres hinaus nicht entrichtet haben, werden gemahnt. Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können sie auf Beschluss des Vorstandes aus der Mitgliederliste gestrichen werden Mitgliedern, die unverschuldet in Not geraten sind, können die Beiträge gestundet oder für die Zeit der Notlage teilweise oder ganz erlassen werden.
(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende, mindestens zwei Stellvertreter/innen und der/die Kassenwart/in. Zwei von ihnen vertreten den Verein jeweils gemeinsam sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahlen erfolgen per Akklamation. Sollte mindestens 1 Mitglied eine schriftliche, geheime Abstimmung wünschen, so hat die Mitgliederversammlung diesem Wunsch Rechnung zu tragen.
(3) Der gesamte Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt, eine Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
(4) Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich Er gibt sich eine Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung genehmigt werden muss. Die Geschäftsordnung enthält Bestimmungen über das Zustandekommen von Vorstandssitzungen, über die Führung eines Vorstandsbuches, sowie über die Beschlussfassung des Vorstandes.
(5) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so ergänzt sich der Vorstand für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds durch Zuwahl aus der Reihe der Vereinsmitglieder.
(6) Der Vorstand kann Satzungsänderungen die durch das Registergericht oder durch das Finanzamt für Körperschaften als notwendig erachtet werden, ohne die Einberufung einer Vereinsversammlung selbständig durchführen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird durch schriftliche Mitteilung des Vorstandes einberufen. Die Einberufung muss mindestens 14 Tage vor dem Termin der Versammlung erfolgen und die vom Vorstand festzusetzende Tagesordnung enthalten.
(2) Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
Bei der Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von drei Vierteln der Mitglieder erforderlich.
(3) Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet im Falle einer Wahl das Los, in anderen Fällen die Stimme des Vorsitzenden. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Drittel aller Mitglieder muss der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
(2) Für den Fall der Auflösung des Vereins wird der Vorstand zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über die Liquidation (§§ 47 ff.).
Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 18.12.2002 beschlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen ist.
Für die Richtigkeit und Vollständigkeit gem. §71 BGB zeichnet der Vorstand wie folgt:
Berlin, den 07. Juli .2016
Joachim Rüffer Siegfried Pöppel