Source: http://anwalt2005.de/pflichtteil2.htm
Timestamp: 2017-07-27 22:40:31
Document Index: 133080140

Matched Legal Cases: ['§ 2303', '§ 2303', '§ 1371', '§ 2303', '§ 2303', '§ 2304', '§ 2333']

Pflichtteil - Erbrecht
Verzeihung ist jedes Verhalten, durch das der Erblasser zum Ausdruck bringt, dass er die ihm zugefügte Kränkung nicht mehr als solche empfindet. Verzeihung Hat der Erblasser dem Pflichtteilsberechtigten vor der Errichtung der Verfügung verziehen, so erlischt das Recht zur Entziehung. Viele wissen, dass das Gesetz nahen Verwandten ein Pflichtteilsrecht bzw. Vielmehr sind Schenkungen an Ehepartner erst dann im Rahmen der Pflichtteilsermittlung nicht mehr zu berücksichtigen, wenn seit Auflösung der Ehe - also nach Scheidung bzw. Pflichtteile dürften bei außergewöhnlich schwerwiegendem Fehlverhalten gegenüber dem Erblasser entzogen werden, entschieden die Richter und bestätigten damit geltendes Erbrecht. Der Notar berät dabei auch über die im konkreten Einzelfall den Interessen der Beteiligten entsprechenden Gestaltungsmöglichkeiten. Der Pflichtteil berechnet sich aus dem Wert des Nachlasses nach Abzug der Schulden. Der Pflichtteilsberechtigte hat demnach lediglich einen Zahlungsanspruch auf eine bestimmte Geldsumme. Der Pflichtteilsberechtigte hat einen Anspruch auf die Hälfte dessen, was ihm am Vermögen des Verstorbenen dem Gesetz nach zustehen würde. ... ist jetzt für Sie da !
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Der Pflichtteil Beim Pflichtteil handelt es sich um ein gesetzliches Vermächtnis. Der Pflichtteil ist der gesetzlich abgesicherte Mindestanspruch des nahen Angehörigen aus der Erbschaft. Dem Pflichtteilsberechtigten wird kein Erbteil (bestimmte Gegenstände aus der Erbmasse) zugesprochen, er hat lediglich einen Anspruch auf Geld in hälftiger Höhe des gesetzlichen Erbteils gegen den oder die Erben. Pflichtteilsberechtigte sind gemäß § 2303 BGB Abkömmlinge, Eltern und Ehegatten des Erblassers. BGB § 2303 Pflichtteilsberechtigte; Höhe des Pflichtteils (1) Ist ein Abkömmling des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen, so kann er von dem Erben den Pflichtteil verlangen. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. (2) Das gleiche Recht steht den Eltern und dem Ehegatten des Erblassers zu, wenn sie durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen sind. Die Vorschrift des § 1371 bleibt unberührt.
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Pflichtteil Nicht zum Nachlass gehört, was der Verstorbene zu Lebzeiten verschenkt hat. Nichteheliche Kinder konnten nach der alten Rechtsprechung einen vorzeitigen Erbausgleich über den Pflichtteil in Anspruch nehmen. Nichts erbt außerdem derjenige, der sich des Erbes als unwürdig erweist - indem er beispielsweise das Testament zu seinen Gunsten fälscht. Nur exemplarisch seien hier Bestimmungen aufgezählt, wonach sich ein Pflichtteilsberechtigter Zuwendungen, die er vom Erblasser zu dessen Lebzeiten erhalten hat, auf seinen Pflichtteil anrechnen lassen muss, wenn der Erblasser dies im Zeitpunkt der Zuwendung bestimmt hat. Nur in einem solchen schwerwiegenden Fall kann dem Erben sogar der Pflichtteil entzogen werden. Oder der Erbe kann beweisen, dass der Erblasser bei seinen Verfügungen von irrigen Annahmen ausgegangen ist oder im Zustand geistiger Umnachtung war, als er sein Testament verfasste. Ort, Datum, Unterschrift - und der ungeliebte Mensch ist enterbt. Wenn Eltern gemeinsam Eigentümer zu je ½ eines Grundstücks sind, dann fällt auch nur die Hälfte des verstorbenen Elternteils in den Nachlass. Wenn es der Wille des Erblassers ist, kann er sein gesamtes Vermögen auch einem Dritten, zum Beispiel dem Tierschutzverein, hinterlassen. Wer ein Testament anfechten will, sollte sich allerdings beeilen. wer erbt? Pflichtteilsberechtigt sind zum Beispiel der Ehegatte, die Kinder - wenn diese nicht mehr leben die Enkel - und die Eltern des Erblassers. Pflichtteilsberechtigte sind gemäß § 2303 BGB Abkömmlinge, Eltern und Ehegatten des Erblassers. Pflichtteilserhöhend wirken sich hingegen Schenkungen aus, die der Erblasser während der letzten zehn Jahre vor dem Erbfall getätigt hat. Schenkungen, die bereits länger als zehn Jahre vor dem Tod des Erblassers erfolgten, werden ebenfalls nicht mehr berücksichtigt. Der Haken ist jedoch, dass jedes Kind trotzdem sein Pflichtteil fordern kann. Der Mann, der als schuldunfähig galt, wurde in eine Psychiatrie eingewiesen und klagte gegen seinen Bruder, den Alleinerben, auf Auszahlung des Pflichtteils in Höhe von rund 24000 Euro. Der Mann, der an einer schizophrenen Psychose litt, lebte bei ihr. Der nächste Angehörige (Pflichtteilsberechtigte) wird zwar nicht Erbe, er erwirbt allerdings einen Geldanspruch gegen den oder die Erben. Lebt die Tochter, wenn ihr Vater stirbt, nicht mehr, dann bekommen ihre Kinder bzw. Lebzeitige beeinträchtigende Schenkungen Um eine Aushöhlung des Pflichtteils durch Schenkungen schon zu Lebzeiten zu unterbinden, bestimmt das Gesetz, dass der Pflichteilsberechtigte in solchen Fällen von dem oder den Erben eine entsprechende Erhöhung seines Pflichtteilsanspruchs verlangen kann und er so gestellt wird, als ob das verschenkte Vermögen noch im Nachlass vorhanden wäre. Manchmal geht es aber gar nicht um Enterbung. Mein letzter Wille. Meine Tochter . Meine Tochter . Neben Erben zweiter Ordnung (Eltern und deren Abkömmlinge) beträgt der Pflichtteilsanspruch ein Viertel des Nachlasswertes. Nicht abgezogen werden allerdings etwaige Vermächtnisse und Auflagen. Dem Pflichtteilsberechtigten wird kein Erbteil gewährt, sondern lediglich ein persönlicher Anspruch auf Geld gegen den Erben. Dem wirtschaftlich ruinierten Abkömmling steht dann nur der jährliche Reinertrag des Geldanspruchs zu. Den beiden Kindern stehen jeweils 25% zu. Den nächsten Angehörigen wird durch den gesetzlichen Pflichtteil ein bestimmter Anteil am Erbvermögen gesichert. Der Anspruch ist immer ein Geldzahlungsanspruch, der sich nach dem gemeinen Wert des Nachlasses richtet. Der Auskunftsanspruch bezieht sich dabei ebenfalls auf ausgleichspflichtige Zuwendungen und Schenkungen, die möglicherweise den Pflichtteil erhöhen. der Beistandspflicht, Verurteilung zu lebenslanger oder langjähriger Freiheitsstrafe, beharrliche Führung einer anstößigen Lebensart) kann auch der Pflichtteil entzogen werden. Der beträgt immerhin noch die Hälfte des gesetzlichen Erbanspruchs. Der Betroffene muss seinen Anspruch außerdem innerhalb von drei Jahren ab Kenntnis des Erbfalls geltend machen. Der daraus entstehende Wert ist das Pflichtteil. Der Eintritt erfolgt in der Praxis nur, wenn der Berechtigte per Testament enterbt worden ist. Der Erbe muss dem Pflichtteilsberechtigten detailliert Auskunft über den Bestand des Nachlasses erteilen, auf Verlangen ein Bestandsverzeichnis vorlegen und den Wert der Nachlassgegenstände durch einen Sachverständigen ermitteln lassen. Der Erbe muss sich also auch das anrechnen lassen, was bereits verschenkt ist.
Beispiel: beispielsweise, wenn der potentielle Erbe gegen den Erblasser tätlich geworden ist, ihm nach dem Leben getrachtet, ihn körperlich mißhandelt oder einen so genannten unsittlichen Lebenswandel geführt hat. Berechnung des Pflichteils Der Berechnung des Pflichteilsanspruchs wird der Wert des Nachlasses zum Zeitpunkt des Todes zu Grunde gelegt. Beschränkt sich die letztwillige Verfügung allein auf die Enterbung zum Beispiel der Tochter, dann treten andere gesetzliche Erben an ihre Stelle, beispielsweise ihre Kinder. Besonderheit: Besonderheiten gelten wiederum bei Ehegatten, da hier der Güterstand, in dem die Ehepartner gelebt haben, Einfluss auf die Höhe des Pflichtteils nimmt. Besonders dann, wenn der Wert von Immobilien und Wertgegenständen aus der Erbmasse ermittelt werden muss. Bestimmte Nachlassgegenstände wie Immobilien oder Möbel kann er nicht fordern.
Bezeichnen Sie den länger lebenden Ehegatten im Testament als Vorerbe, kann dieser über den Nachlass nur beschränkt verfügen. BGB § 2303 Pflichtteilsberechtigte; Höhe des Pflichtteils (1) Ist ein Abkömmling des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen, so kann er von dem Erben den Pflichtteil verlangen. BGB § 2304 Auslegungsregel Der Pflichtteil ist ein gesetzlicher Erbanspruch, der immer dann eingefordert werden kann, wenn der Erblasser durch ein Testament einen nahen Angehörigen vom Erbe ausschließt oder den Angehörigen zum Beispiel als Nacherben einsetzt. bis 4. bis 4.
Der Pflichtteilsberechtigte kann vom Erben allerdings verlangen, dass das Inventar von einem Notar aufgenommen wird. Der überlebende Ehegatte hat hier unter Umständen die Möglichkeit auf die Höhe seines Pflichtteilsanspruchs durch entsprechende Gestaltungsmaßnahmen Einfluss zu nehmen. Der Unterschied liegt darin, dass die Erbunwürdigkeit nach dem Tod von Erblasser oder Erblasserin durch Anfechtung - also durch eine Klage vor Gericht - geltend gemacht werden muss. Der Erblasser kann dem Angehörigen den Pflichtteil unter im Gesetz festgelegten Voraussetzungen auch vollständig entziehen, §§ 2333 - 2335 BGB. Der gesetzliche Anspruch eines Erben soll lediglich beschränkt werden. Der Grund der Entziehung muss bei Errichtung bestehen und in der letztwilligen Verfügung so deutlich durch Tatsachenschilderung angegeben werden, dass der Richter ihn ggf.Der Pflichtteilsberechtigte hat nämlich einen Ergänzungsanspruch in der Höhe, die ihn wieder auf den Pflichtteil kommen lässt. Der Pflichtteilsberechtigte hat nur einen Geldanspruch gegen den oder die Erben. Pflichteilsberechtigter Personenkreis Leibliche oder adoptierte Kinder, Ehegatte und Lebenspartner des Erblassers sind stets pflichtteilsberechtigt. Pflichtteil, Mindestanteil bestimmter Berechtigter am Wert eines Nachlasses. Pflichtteilberechtigt sind die Nachkommen (bei Fehlen dieser auch die Vorfahren) und der Ehegatte des Erblassers. Von dem vorhandenen Nachlass zur Zeit des Erbfalls sind dabei zunächst die sogenannten Erblasserschulden in Abzug zu bringen. Während die zu 1. Wann sich eine Schenkung noch innerhalb dieses Rahmens befindet oder als übermäßige Schenkung Pflichtteilsergänzungsansprüche auslöst, wird im Streitfall von den Gerichten anhand der jeweiligen Umstände des Einzelfalls entschieden. War dem Erblasser im Zeitpunkt der Testamentserstellung von einem Pflichtteilsberechtigten nichts bekannt (Abkömmling wurde erst später geboren, uneheliches Kind taucht erst später auf) oder wurde er erst später berechtigt (Heirat erst nach dem Testament), kann das Testament angefochten werden. Was ist das so genannte Berliner Testament und für wen macht es Sinn? Was ist der erbliche Pflichtteil und an wen muss er ausgezahlt werden? Weitere Gründe: Wenn danach anzunehmen ist, dass der Erblasser in Kenntnis seiner Berechtigten eine andere Verfügung getroffen hätte, gilt das Testamen insoweit nicht. Wenn ein Kind nach dem Leben des Erblassers trachte oder ihn vorsätzlich misshandele, könne ihm der Pflichtteil entzogen werden.