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Timestamp: 2016-10-24 14:10:12
Document Index: 228358399

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 29', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE']

8C_501/2011 (01.03.2012)
8C_501/2011
A.a Der 1962 geborene F.________ arbeitete seit Januar 2000 als Personalberater in der von ihm beherrschten X.________ AG. �ber diese Firma wurde im Juni 2008 der Konkurs er�ffnet.
Im April 2007 meldete sich F.________ bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Er verwies dabei auf R�ckenbeschwerden nach zweimaliger Bandscheibenoperation und Infiltrationsbehandlung, Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau kl�rte die medizinischen und erwerblichen Verh�ltnisse ab und holte ein Gutachten des Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. Januar 2008 ein. Mit Verf�gung vom 17. April 2009 verneinte sie einen Leistungsanspruch mangels einer invalidisierenden Gesundheitssch�digung. Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 23. September 2009 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verf�gung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zur�ckwies, damit diese nach zus�tzlichen medizinischen Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen �ber den Rentenanspruch neu entscheide.
A.b Die IV-Stelle liess F.________ daraufhin durch Frau Dr. med. S.________, Innere Medizin FMH, speziell Rheumaerkrankungen und den Psychiater Dr. med. B.________ begutachten. Gest�tzt auf das Gutachten vom 16. Juli 2010 mit interdisziplin�rer Zusammenfassung verneinte sie mit Verf�gung vom 11. Februar 2011 erneut einen Anspruch auf Invalidenrente.
Die von F.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 18. Mai 2011 ab.
F.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und es sei ihm r�ckwirkend ab 1. April 2006 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. �berdies sei festzustellen, dass die IV-Stelle hinsichtlich beruflicher Eingliederungsmassnahmen noch nicht verf�gt habe. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz oder die IV-Stelle zur�ckzuweisen.
IV-Stelle und kantonales Gericht beantragen die Abweisung der Beschwerde, ohne sich weiter zur Sache zu �ussern. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Streitig und zu pr�fen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente der Invalidenversicherung ab April 2006.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen �ber die Begriffe Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG) und Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG), den nach dem Grad der Invalidit�t abgestuften Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 2 IVG) und die Bestimmung des Invalidit�tsgrades mittels Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Grunds�tze �ber die Beweisw�rdigung, insbesondere im Hinblick auf �rztliche Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis).
3.1 Nach umfassender Auseinandersetzung mit den medizinischen Akten gelangte die Vorinstanz zum Ergebnis, f�r die angestammte T�tigkeit als Personalberater wie auch f�r eine andere leidensangepasste T�tigkeit bestehe eine Arbeitsf�higkeit von durchschnittlich 85 Prozent. Diese Beurteilung st�tzt sich namentlich auf das im Rahmen der medizinischen Abkl�rungen von der IV-Stelle eingeholte Gutachten von Frau Dr. med. S.________ und Dr. med. B.________ mit interdisziplin�rer Zusammenfassung vom 16. Juli 2010. Die Notwendigkeit weiterer medizinischer Abkl�rungen hat sie verneint.
3.2 Im von der Vorinstanz f�r massgeblich erachteten internistisch-rheumatologischen Teilgutachten der Frau Dr. med. S.________ vom 26. Februar 2010 wird ausgef�hrt, der Versicherte sei durch die eingeschr�nkte Funktion der HWS und der LWS (Diagnosen: Cervikospondylogene Schmerzen rechtsbetont bei breitbasiger Diskusprotrusion C6/C7 mit m�ssiger Einengung der Nervenwurzel C7 beidseits und degenerativen Ver�nderungen mit m�glicher Irritation der Nervenwurzel C6 rechts; lumbospondylogene Schmerzen rechtsbetont) in der Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt. Das l�ngere Verharren in vorn�ber geneigter Haltung - ob stehend oder sitzend - sei zu vermeiden, w�hrend wechselbelastende T�tigkeiten eher g�nstig seien. Lasten bis 15 kg k�nnten gehoben oder getragen werden. Aus psychiatrischer Sicht besteht laut Dr. med. B.________ eine rezidivierende depressive St�rung, gegenw�rtig leichte depressive Episode (ICD-10:F33.0). In der angestammten wie auch in einer leidensangepassten T�tigkeit sei die Leistungsf�higkeit aus psychischen Gr�nden sowie wegen eines vermehrten Pausenbedarfs um 10 bis 20 Prozent eingeschr�nkt.
3.3 Die Tatsachenfeststellungen des kantonalen Gerichts, namentlich die aus den medizinischen Akten gewonnenen Erkenntnisse, wonach eine Arbeits- und Leistungsf�higkeit in einer k�rperlich und psychisch angepassten T�tigkeit von 85 Prozent bestehe, ist im letztinstanzlichen Prozess grunds�tzlich verbindlich. Im Rahmen der eingeschr�nkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon im vorinstanzlichen Verfahren im Recht gelegenen medizinischen Berichte neu zu w�rdigen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts hinsichtlich der medizinisch begr�ndeten Einschr�nkung des Leistungsverm�gens und des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Einschr�nkungen verbleibenden Arbeitsf�higkeit zu korrigieren (E. 1 hievor).
3.4 Gem�ss der in der Beschwerde vertretenen Auffassung ist die vorinstanzliche Beurteilung in verschiedener Hinsicht offensichtlich unrichtig und rechtsfehlerhaft.
3.4.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst eine Verletzung der Pr�fungs- und Begr�ndungspflicht gem�ss Art. 29 BV und Art. 6 EMRK durch das kantonale Gericht.
Die Vorinstanz hat sich mit der Frage des Beweiswertes des Gutachtens S.________/B.________ auseinandergesetzt. Ihre Begr�ndung erm�glicht dem Beschwerdef�hrer, sich �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild zu machen und diesen gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies war dem Beschwerdef�hrer denn auch m�glich, und Gegenteiliges wird nicht vorgebracht. Die R�ge der nicht gen�genden Begr�ndung respektive der Verletzung des rechtlichen Geh�rs geht fehl.
3.4.2 Die Kritik des Beschwerdef�hrers an der vorinstanzlichen W�rdigung der medizinischen Unterlagen ist nicht stichhaltig. Das kantonale Gericht hat insbesondere kein Bundesrecht verletzt, wenn es dem Gutachten von Frau Dr. med. S.________ und Dr. med. B.________ vollen Beweiswert zuerkannte. Das Gutachten entspricht grunds�tzlich den von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien f�r eine beweiskr�ftige Expertise (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis). Es �berzeugt auch in der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit mit Blick auf die im MRT vom 3. Februar 2010 erhobenen Pathologien im Bereich der Wirbels�ule, auf welche das Gutachten - nebst umfassenden eigenen klinischen Erhebungen - im Wesentlichen abstellt. Die vom Beschwerdef�hrer erw�hnten Berichte des Spitals Y.________ vom 25. Oktober und 10. November 2010 geben nicht Anlass zu einer davon abweichenden Betrachtungsweise. Insbesondere ergibt sich daraus nicht, dass die Feststellung der Rheumatologin, wonach bei der klinischen Untersuchung keine "radikul�ren Ausf�lle vorhanden" waren, unhaltbar oder gar aktenwidrig w�re. Das Gutachten enth�lt zudem eine umfassende Schmerzanamnese, welche - entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers - auch die subjektiven Angaben zu den Beschwerden mitber�cksichtigt und auf eingehenden medizinischen Untersuchungen beruht.
3.4.3 Die Hinweise des Beschwerdef�hrers auf den Bericht des Dr. med. T.________ vom 14. M�rz 2011 f�hren zu keiner anderen Betrachtungsweise, zumal auch Frau Dr. med. S.________ im Bereich der Wirbels�ule keineswegs nur Normalbefunde erhoben hat, sondern ausdr�cklich von einer limitierenden, eingeschr�nkten Funktion der Wirbels�ule ausging. Wenn die Vorinstanz darauf abstellt mit dem Hinweis, auch Frau Dr. med. S.________ gehe von einer Einschr�nkung beim Heben und Tragen von schweren Lasten aus, ist dies nicht offensichtlich unrichtig oder rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG. Inwiefern sodann ein im Bericht des Spitals Y.________ vom 25. Oktober 2010 und von Dr. med. T.________ erw�hntes, von Frau Dr. med. S.________ indessen nicht festgestelltes "Schonhinken des rechten Beines" zu einer anderen Beurteilung der Arbeitsf�higkeit f�hren m�sste, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht n�her begr�ndet; dies bedarf auch keiner weiteren Abkl�rung.
3.4.4 Das rechtsbetonte Carpaltunnelsyndrom wurde von den Gutachtern als die Arbeitsf�higkeit nicht beeinflussend beurteilt, da sich der Zustand nach der operativen Dekompression vom 12. M�rz 2009 deutlich gebessert habe und die klinische Untersuchung laut Frau Dr. med. S.________ keinen Hinweis f�r einen geringeren Gebrauch der rechten Hand gegen�ber der linken ergab. Der vom Beschwerdef�hrer angef�hrte Bericht von Frau Dr. med. R.________ vom 18. Februar 2009 erging vor dem operativen Eingriff und erweist sich insofern als �berholt. Im Bericht des Spitals Y.________ vom 25. Oktober 2010 wird zwar noch eine residuelle Hyp�sthesie und -algesie rechts erw�hnt, klinisch jedoch ohne Symptomatik einer Brachialgia par�sthetica nocturna; Kribbelempfindungen tags�ber werden als nur selten auftretend beschrieben. Zur Arbeitsf�higkeit enth�lt der Bericht keine Angaben. Die Vorbringen in der Beschwerdeschrift verm�gen es nicht, die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts zum Carpaltunnelsyndrom als offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig darzutun. Dasselbe gilt mit Bezug auf die von Dr. med. S.________ im Rahmen der ausgedehnten Schmerzen interpretierte, klinisch jedoch nicht eindeutig feststellbare Epicondylitis und die Muskelschmerzen. Eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit wird in den medizinischen Unterlagen diesbez�glich nicht attestiert.
3.4.5 Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, dem Schlafapnoe-Syndrom sei nicht die n�tige Beachtung geschenkt worden, ist die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet. Frau Dr. med. S.________ hat sich mit dem ihrer Ansicht nach gut therapierbaren Beschwerdebild hinl�nglich befasst und dieses als ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit beurteilt. Dies hat die Vorinstanz zutreffend erkannt.
3.4.6 Unbehelflich ist die Kritik des Beschwerdef�hrers am Gutachten, soweit geltend gemacht wird, Frau Dr. med. S.________ habe aufgrund eines zeitlich befristeten Einsatzes als Sachbearbeiter im Arbeitsintegrationsprogramm f�r Erwerbslose aus dem B�robereich (ESRA) auf eine vollst�ndige Arbeitsf�higkeit geschlossen. Zweck der vor�bergehenden Besch�ftigung war nicht eine medizinische Beurteilung der Leistungsf�higkeit (vgl. Schreiben des Bereichsleiters vom 21. Januar 2001). Das internistisch/rheumatologische Gutachten enth�lt auch nicht die vom Versicherten ger�gte Schlussfolgerung.
3.4.7 Soweit der Versicherte eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs und der Untersuchungsmaxime geltend macht, ist darauf hinzuweisen, dass im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r liegt, wenn die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abkl�rungen den Versicherungstr�ger oder das Gericht bei umfassender, sorgf�ltiger, objektiver und inhaltsbezogener W�rdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) zur �berzeugung f�hren, ein bestimmter Sachverhalt sei als �berwiegend wahrscheinlich (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360; 125 V 193 E. 2 S. 195, je mit Hinweisen) zu betrachten und es k�nnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr �ndern (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Es l�sst sich demgem�ss nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht nach umfassender W�rdigung der �rztlichen Unterlagen davon ausgegangen ist, der rechtserhebliche Sachverhalt sei gen�gend abgekl�rt worden. Die Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift sind nicht geeignet, die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts als offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig erscheinen zu lassen. Der Beschwerdef�hrer legt insbesondere nicht dar, inwiefern von der Einholung eines neurologischen Gutachtens entscheidrelevante neue Erkenntnisse zu erwarten w�ren.
Da die medizinischen Gutachter keine arbeitsorientierte Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL) empfahlen, konnte die Vorinstanz davon ausgehen, dass sie aufgrund der bestehenden Aktenlage eine zuverl�ssige Einsch�tzung des leistungsm�ssig Zumutbaren vornehmen konnten, weshalb das Unterlassen der insbesondere vorinstanzlich beantragten EFL-Abkl�rung keine Rechtsverletzung darstellt, welche die ohne diese gemachten Sachverhaltsfeststellungen hinsichtlich der zumutbaren Arbeitsf�higkeit als willk�rlich erscheinen liesse.
4.1 Das kantonale Gericht ermittelte den Invalidit�tsgrad sowohl anhand eines Prozentvergleichs wie auch mittels Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG. Das ohne Gesundheitssch�digung mutmasslich erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) setzte die Vorinstanz gest�tzt auf die Eintr�ge im individuellen Konto (IK) auf Fr. 61'122.- fest, wobei sie vom Durchschnitt der Eink�nfte der Jahre 2001 bis 2004 ausging und diese der Nominallohnentwicklung anpasste. F�r den Invalidenlohn st�tzte sie sich auf die LSE 2006.
4.2 Der Beschwerdef�hrer wendet gegen die Durchf�hrung eines Prozentvergleichs ein, f�r den Gesundheitsfall sei das Einkommen als Personalberater heranzuziehen, w�hrend das Invalideneinkommen aufgrund statistischer L�hne im Anforderungsniveau 4 zu ermitteln sei, da ein Einsatz als Personalberater f�r ihn nicht mehr in Frage komme. Gegen den vorinstanzlichen Einkommensvergleich f�hrt er an, die X.________ AG sei im Jahre 2001 gegr�ndet worden und bereits am 25. Juni 2008 in Konkurs gefallen. Das Valideneinkommen sei daher ausgehend von den Lohngrundlagen im Personalberatungsbereich f�r das Jahr 2006 auf mindestens Fr. 90'251.- festzusetzen. Das Invalideneinkommen sei gest�tzt auf die Tabellenl�hne auf Fr. 50'317.- festzulegen.
4.3 Die Frage, welche Invalidit�tsbemessungsmethode zur Anwendung gelangt, ist eine vom Bundesgericht frei �berpr�fbare Rechtsfrage (SVR 2010 IV Nr. 11 S. 35, Urteil 9C_236/2009 E. 3.4). Rechtliches beschlagen auch die Regeln �ber die Durchf�hrung des Einkommensvergleichs (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
4.4 Der Invalidit�tsgrad ist durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverh�ltnism�ssig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegen�berstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umst�nde gesch�tzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverl�ssiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verh�ltnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die f�r den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte gem�ss Art. 28 Abs. 2 IVG eindeutig �ber- oder unterschreitet (BGE 104 V 135 E. 2b S. 137; Urteil 9C_996/2010 vom 5. Mai 2011 E. 4.2).
4.5.1 Bei der Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) zog das kantonale Gericht Tabellenl�hne gem�ss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) heran. Es ging vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) der mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten im privaten und �ffentlichen Sektor besch�ftigten M�nner im Jahr 2006 von Fr. 4'798.- (LSE Tabelle TA3 S. 28) aus und rechnete diesen auf eine betriebs�bliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden um. Dies ergibt ein Jahreseinkommen von Fr. 60'023.- bei einem Vollzeitpensum und Fr. 51'019.- bei einem Arbeitspensum von 85 Prozent. Die Vorinstanz hat sodann erwogen, selbst wenn von diesem Invalideneinkommen der maximal zul�ssige leidensbedingte Abzug von 25 Prozent vorgenommen werde, f�hre dies nach Gegen�berstellung der beiden Vergleichseinkommen zu einem nicht rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrad von rund 36 Prozent.
4.5.2 Die Einw�nde des Beschwerdef�hrers f�hren zu keinem anderen Ergebnis. Selbst wenn vom monatlichen Bruttolohn der mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten im privaten Sektor besch�ftigten M�nner von Fr. 4'732.- (LSE 2006 Tabelle TA1 S. 25) ausgegangen wird, ergibt sich bei einer betriebs�blichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden ein Jahreseinkommen von Fr. 59'197.-, was bei einem Besch�ftigungsgrad von 85 Prozent Fr. 50'317.- entspricht und insgesamt zu keinem anderen Ergebnis f�hrt.
4.5.3 Der angefochtene Entscheid enth�lt zum leidensbedingten Abzug keine Feststellungen, weshalb der Sachverhalt letztinstanzlich von Amtes wegen zu erg�nzen ist (vgl. E. 1 hievor). Mit dem Abzug vom Tabellenlohn soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass pers�nliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnh�he haben k�nnen (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323) und je nach Auspr�gung die versicherte Person deswegen die verbliebene Arbeitsf�higkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 126 V 75 E. 5b/aa in fine S. 80). Der Abzug ist unter W�rdigung der Umst�nde des Einzelfalles nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen. Er darf 25 Prozent nicht �bersteigen (BGE 126 V 75 E. 5b/bb-cc S. 80).
Den Auswirkungen des psychischen Leidens und dem Erfordernis von vermehrten Pausen wurde mit der medizinisch anerkannten Leistungsverminderung von 15 Prozent Rechnung getragen. Eine weitergehende Anrechnung beim leidensbedingten Abzug w�rde einer unzul�ssigen doppelten Ber�cksichtigung derselben Einschr�nkung gleichkommen. Weitere zu einem Abzug f�hrende Kriterien werden vom Beschwerdef�hrer nicht genannt und sind auch nicht ohne weiteres ersichtlich.
4.6.1 F�r die Ermittlung des Valideneinkommens ist rechtsprechungsgem�ss entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des fr�hestm�glichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdienen w�rde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen k�nnte. In der Regel ist am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst anzukn�pfen, da es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re, wohingegen Ausnahmen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein m�ssen (BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325 f.).
4.6.2 Indem das kantonale Gericht das Valideneinkommen gest�tzt auf den Durchschnitt der IK-Eintr�ge der Jahre 2001 bis 2004 von Fr. 42'000.- (2001), Fr. 32'400.- (2002), Fr. 68'770.- (2003) und Fr. 91'486.- (2004) auf Fr. 61'122.- festlegte, hielt es implizit daf�r, im Gesundheitsfall h�tte der Versicherte nach dem Konkurs der X.________ AG erneut eine Unternehmung gegr�ndet und als deren Angestellter einen Lohn in der gleichen H�he erzielt, bzw. die Firma w�re ohne den Gesundheitsschaden nicht in Konkurs gegangen, sondern weitergef�hrt worden.
4.6.3 Gem�ss seinen eigenen Angaben war der Beschwerdef�hrer bereits seit 1995 im Bereich Personalberatung t�tig. In den Jahren 1995 bis 1999 bezog er gem�ss IK-Auszug als Unselbstst�ndigerwerbender L�hne zwischen Fr. 51'600.- und Fr. 61'000.-. Damit weist der berufliche Werdegang mit Bezug auf die Einkommen w�hrend mehrerer Jahre eine gewisse Konstanz auf. M�glicherweise waren die bei der X.________ AG bezogenen L�hne vom Gesch�ftsergebnis abh�ngig und daher in den Jahren der Aufbauphase nach der Firmengr�ndung entsprechend niedriger, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht. Selbst wenn indessen auf das Durchschnittseinkommen der Jahre 2003/2004 von rund Fr. 80'000.- abgestellt w�rde, erg�be sich verglichen mit dem Invalideneinkommen ein nicht rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad von weniger als 40 Prozent.
Weitere Abkl�rungen hinsichtlich des Valideneinkommens verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Das vorinstanzliche Gericht durfte ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf die Anordnung weiterer Beweismassnahmen in antizipierter Beweisw�rdigung verzichten und von Abkl�rungen hinsichtlich statistischer Lohngrundlagen im Personalbereich absehen. Die R�gen der Geh�rsverletzung und der Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dringen nicht durch.
Da sich die Vergleichseinkommen bestimmen lassen, besteht kein Raum f�r einen Prozentvergleich.
Berufliche Eingliederungsmassnahmen bilden nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Daran vermag auch der vorinstanzliche Hinweis, wonach sich Abkl�rungen in Bezug auf eine allf�llige Umschulung sowie die Notwendigkeit von Berufsberatung er�brigten, nichts zu �ndern. Dem Beschwerdef�hrer bleibt es unbenommen, sich diesbez�glich an die Verwaltung zu wenden.