Source: http://malkurznachgedacht.blogspot.de/2014/
Timestamp: 2017-10-23 22:41:54
Document Index: 217789996

Matched Legal Cases: ['§4', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 24', '§ 24', '§ 4', '§ 24', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 5', '§ 4', '§ 24', '§24', '§ 4', '§ 24', '§ 24', '§ 7', '§ 8', '§\n24', '§ 9', '§ 24', '§24', '§ 10']

Wirtschaft, Psychologie und mehr : 2014
Satzungsänderungsantrag BEO: Urabstimmung!
Ich veröffentliche den beabsichtiten Antrag für den BEO mal hier!
Über alle Fragen der Politik von Piraten, insbesondere auch der Programme, des
Grundkonsenses und der Satzung, kann urabgegestimmt
werden. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder
der Piraten die entpsrechend Bundessatzung §4 Absatz (4) zur Ausübung des Stimmrechts berechtigt sind.
Die Urabstimmung findet statt auf Antrag
1. von fünf von Hundert der Mitglieder (5%) oder
2. von einem Zehntel der Kreis/Regional/Bezirksverbände oder
3. von drei Landesverbänden
Die AntragstellerInnen legen durch die Antragsschrift den Inhalt der Urabstimmung fest.
Der/die Generalsekretär/in ist für die Durchführung der Urabstimmung verantwortlich. Das Nähere wird in Ausführungsbestimmungen geregelt.
Die Kosten der Urabstimmung trägt die Bundespartei.
Der/die GeneralsekretärIn übernimmt für
Urabstimmungsinitiativen die Aufgabe, im Rahmen
der regelmäßigen Verteiler der Partei die Mitglieder
Ein einmal urabgestimmter Inhalt kann erst nach
Ablauf von 2 Jahren erneut Gegenstand eines Urabstimmungsverfahrens sein.
Über Spitzenkandidaturen der Bundespartei aus Anlass allgemeiner Wahlen kann die Urwahl durchgeführt werden. Absätze (2) bis (5) finden entsprechende Anwendung. Ausnahmen beschließt eine Bundesversammlung mit einfacher Mehrheit.
Begründung: Wir haben uns lange darüber gestritten, mit welchen Tools wir unsere Parteiinterne Mitbestimmung organisieren. Dabei blieb das eigentliche Ziel, die der Mitbestimmung auf der Strecke. Um das zu fixen sollte man erstmal zur Urform der basisdemokratischen Mitbestimmung zurückkehren und auch Urabstimmung in der Piratenpartei einführen! Dannach kann man dann sehen, wie man die Tools anpasst, verändert! Führt man erstmal eine ein, ergeben sich vllt ganz andere Diskussionen!
Als Ergänzung noch gleich die entsprechende Urabstimmungsverordnung
§ 1 URABSTIMMUNGSINITIATIVEN VON MITGLIEDERN
Jedes Mitglied von Piraten ist berechtigt das Verfahren für eine Urabstimmungsinitiativen einzuleiten.
Eine Urabstimmungsinitiative muss folgende Bestand-
- Antragstext,
- Anschrift von 2 Vertrauenspersonen (InitiatorInnen),
- Name, Anschrift, Kreisverband, Unterschrift von fünf
von hundert Mitgliedern von Piraten
Maßgeblich für die Berechnung des 5-Prozent-
Quorums ist die Zahl der Mitglieder zum 31.12. des
Vorjahres lt. Prüfungsbericht des Wirtschaftsprüfungs-
instituts.
§ 2 URABSTIMMUNGSINITIATIVEN VON PARTEIGLIE-
Jeder Kreis- und Landesverband ist berechtigt Urabstimmungsinitiativen einzuleiten. Antragsberechtigtes
Gremium ist die Kreismitgliederversammlung, Landesmitgliederversammlung.
Zusätzlich zu dem Antragstext müssen einer Urab-
stimmungsinitiative folgende Unterlagen beigefügt
- von dem/der ProtokollführerIn unterzeichneter Pro-
tokollauszug der Versammlung, auf der die Unterstützung der Urabstimmungsinitiative durch den Gebietsverband beschlossen wurde,
- Anschrift von zwei Vertrauenspersonen.
Maßgeblich für die Berechnung des 10-Prozent-
Quorums der Kreisverbände ist die Zahl der beim Bundesverband zum 31.12. des Vorjahres gemeldeten Kreisverbände.
§ 3 ANTRAGSTEXT
Der Antragstext muss eine
Abstimmungsfrage enthal-
ten, die mit ja, nein oder Enthaltung beantwortet wer-
den kann. Suggestivfragen sind unzulässig. Für eine
Abstimmung nach § 24 Absatz 7 der Satzung gilt Ab-
satz 2.
Ein Antragstext, der sich auf die Benennung von Spit-
zenkandidaturen nach § 24 Absatz 7 der Satzung be-
zieht, muss die genaue Anzahl der zu benennenden
Positionen enthalten.
Urabstimmungsinitiativen, deren Umsetzung in die
Autonomie der Landes- oder Kreisverbände eingreifen
würden, deren Inhalte gegen das Parteiengesetz ver
stoßen sowie Urabstimmungsinitiativen zum Haushalt
des Bundesverbandes oder zu Einzelpositionen des
Haushaltes sind unzulässig.
Über eine mögliche Unzulässigkeit von Urabstim-
mungsinitiativen entscheidet das Bundesschiedsgericht
auf Antrag. Antragsberechtigt sind alle Organe der
Bundespartei, der Landesverbände und der Kreisver-
§ 4 INFORMATIONSPFLICHTEN DER BUNDESGE-
SCHÄFTSSTELLE
Die Einleitung einer Urabstimmungsinitiative ist der
Bundesgeschäftsstelle unter Beifügung des Antrags-
textes mitzuteilen.
Der/die politische GeschäftsführerIn ist gemäß § 24
(5) der Bundessatzung verpflichtet, im Rahmen der re-
gelmäßigen Verteiler der Partei die Mitglieder zu in-
Über die Unterschriftensamml
ung zur Einleitung einer
Urabstimmungsinitiative nach
§ 1 (1) UrabStO ist die
Mitgliederbasis innerhalb von vier Wochen nach Ein-
gang des Antragsschreibens in der Bundesgeschäfts-
stelle durch Versendung der Antragsschrift im Rahmen
der regelmäßigen Verteiler zu informieren.
Über die erfolgreiche Einleitung einer Urabstimmungs-
initiative ist die Mitgliederbasis innerhalb von 2 Wo-
chen nach Eingang der gemäß § 1 oder § 2 UrabStO
vorzulegenden Unterlagen über die Orts- und Kreis-
verbände zu informieren.
§ 5 DISKUSSIONSPHASE
Im Anschluss an die Information der Mitgliederbasis
initiative beginnt der organisierte Diskussionsprozess
Innerhalb von 4 Wochen nach Information der Kreis-
und Ortsverbände gemäß § 4 (4) UrabStO können
Mitglieder, Gremien und Organe der Partei Stellung-
nahmen zu den Inhalten der Urabstimmungsinitiative
schriftlich bei der Bundesgeschäftsstelle einreichen. Bei
Bennennungen von Spitzenkandidaturen nach § 24
Absatz 7 der Satzung entfällt die Möglichkeit der Stel-
lungnahme. Maßgeblich für die Einhaltung der Frist ist
der Eingang bei der Bundesgeschäftsstelle.
Aus den eingegangenen Stellungnahmen erstellen
zwei vom Bundesvorstand benannte Mitglieder, die
beiden Vertrauenspersonen der Urabstimmungsinitiati-
ve und eine von beiden Seiten gemeinsam benannte
Person einen Reader zu den Inhalten der Urabstim-
mungsinitiative. Der Reader soll nicht mehr als sech-
zehn DIN A-4 Seiten (gesetzt) umfassen.
Liegen mehrere Anträge zum selben Inhalt vor, so
können die Reader mit Zustimmung der jeweiligen
Vertrauenspersonen zusammengelegt werden.
Der erstellte Reader ist innerhalb von 2 Wochen nach
Erstellung in ausreichender
Anzahl allen Kreisverbän-
den zuzusenden. Die Kreisverbände übernehmen die
Verteilung der Reader an die Ortsverbände.
Die Kreis- und Ortsverbände sind aufgefordert den
Inhalt der Urabstimmungsinitiative auf ihren Mitglie-
derversammlungen zu behandeln.
Ist der Gegenstand der Urabstimmungsinitiative eine
Benennung von Spitzenkandidaturen nach §24 Absatz
7 der Satzung, so können innerhalb von mindestens
einer Woche nach Information der Kreis- und Ortsver-
bände gemäß § 4 Absatz 4 UrabStO Bewerbungen auf
die zu entscheidenden Positionen schriftlich bei der
Bundesgeschäftsstelle eingereicht werden. Maßgeblich
für die Einhaltung der Frist ist der Eingang bei der
Bundesgeschäftsstelle. Bewerben können sich alle Mit-
glieder, die nach Bundeswahlgesetz das passive Wahl-
recht besitzen.
(8) Sollten weniger oder genau so viele Bewerbungen
eingehen, wie zu besetzende Positionen vorhanden
sind, findet eine Urwahl nich
t statt. In diesem Fall ent-
scheidet die nächste Bundesversammlung über die Be-
setzung der Positionen.
(9) Ist der Gegenstand der Urabstimmungsinitiative eine
Benennung von Spitzenkandidaturen nach § 24 Absatz
7 der Satzung, werden die eingegangenen Bewerbun-
gen nach Bewerbungsschluss gemeinsam in geeigneter
Form allen Kreis- und Ortsverbänden zur Verfügung
gestellt. Diese übernehmen die Weiterleitung an die
Nach erfolgreicher Einleitung einer Urabstimmungs-
initiative ist in der Bundesgeschäftsstelle ein Urab-
stimmungsbüro einzurichten.
Es ist ein Stichtag für die Ermittlung der stimmberech-
tigten Mitglieder festzulegen. Dieser muss spätestens 4
Wochen vor der Versendung der Urabstimmungsun-
terlagen liegen.
Frühestens nach sechs Wochen und spätestens neun
Wochen nach Aussendung der Reader an die Kreisver-
bände sind die Urabstimmungsbriefe an die Mitglieder
zu versenden. Bei Benennungen von Spitzenkandida-
turen nach § 24 Absatz 7 der Satzung sind die Urab-
stimmungsbriefe frühestens drei Wochen, spätestens
sechs Wochen nach der Veröffentlichung der Bewer-
bungsschreiben zu versenden.
§ 7 DURCHFÜHRUNG DER URABSTIMMUNG
Jedes Mitglied erhält die Urabstimmungsunterlagen elektronisch mit
- Abstimmungsformular/Wahlzettel,
- Umschlag für Abstimmungsformular,
- Eidesstattliche Erklärung,
- Abstimmungsbrief.
Die Unterlagen können alternativ per Post angefordert werden, die Portokosten trägt das Mitglied.
Das Abstimmungsformular ist vom Mitglied zu kenn-
zeichnen, in den Umschlag für Abstimmungsformulare
einzulegen und zuzukleben
. Auf der mit der Adresse
versehenen und durchnummerierten eidesstattlichen
Erklärung ist zu bestätigen, dass der/die AbsenderIn
zum Zeitpunkt der Unterschriftsleistung Mitglied von
Piraten ist und das Abstimmungs-
formular eigenhändig gekennzeichnet hat. Die eides-
stattliche Erklärung ist zusammen mit dem zugeklebten
Umschlag mit dem eingelegten Abstimmungsformular
im Abstimmungsbrief dem Urabstimmungsbüro bis zu
einem vorher festgelegten Termin (Datum des Post-
stempels) zuzusenden.
Der Einsendeschluss für den Abstimmungsbrief ist im
Regelfall auf einen Zeitpunkt zwischen dem 21. und
28. Tag nach Absendung der Urabstimmungsbriefe an
die Mitglieder festzulegen. In den Monaten Juli und
August können keine Urabstimmungen durchgeführt
werden. Würde der Einsendeschluss nach Satz 1 auf
einen Tag in diesen Monaten fallen, so ist stattdessen
ein Tag in der letzten Septemberwoche als Einsende-
schluss festzulegen.
Die Kosten der Frankatur des Abstimmungsbriefes
trägt der/die AbsenderIn. Das Abstimmungsbüro hat
die Annahme unfrankierter Abstimmungsbriefe prinzi-
piell zu verweigern.
§ 8 AUSWERTUNG DER URABSTIMMUNG
Die Urabstimmung ist am 5. - 10. Tag nach dem fest-
gelegten Einsendeschluss auszuzählen. Die Auszählung
ist mitgliederöffentlich.
Bei der Auszählung sind festzustellen:
- die Zahl der versandten Urabstimmungsbriefe,
- die Zahl der zum Auszählungszeitpunkt fristgerecht
(Datum des Poststempels) zurückgelaufenen Urab-
stimmungsbriefe,
- die Zahl der abgegebenen Abstimmungsformulare,
- die Zahl der abgegebenen gültigen Abstimmungs-
- die Zahl der auf eine Urabstimmungsfrage entfalle-
nen Ja-Stimmen, -Nein-Stimmen und Enthaltungen.
– bei Benennungen von Spitzendkandidaturen nach §
24 (7) der Satzung: die auf die jeweiligen BewerberIn-
nen entfallenen JA-Stimmen, die NEIN-Stimmen und
die Enthaltungen.
Abstimmungsformulare, denen keine gültige, unter-
schriebene eidesstattliche Erklärung beigefügt ist, sind
ungültig. Enthaltungen sind gültige Stimmen.
§ 9 ABSTIMMUNGSVERFAHREN
Über mehrere Urabstimmungsinitiativen kann gemein-
sam abgestimmt werden.
Steht nur eine Abstimmungsfrage zur Entscheidung, so
ist sie positiv entschieden, wenn die Mehrheit der ab-
gegebenen gültigen Stimmen auf Ja lautet.
Stehen zwei oder mehr Abstimmungsfragen zur selben
Thematik zur Entscheidung, so ist über jede Abstim-
mungsfrage einzeln mit Ja/Nein oder Enthaltung zu
entscheiden. (Erhält mehr als eine Alternative eine
Mehrheit der gültigen Stimmen, so gilt die Alternative
als angenommen, die die meisten Ja-Stimmen erhält.)
Erhält keine Alternative eine Mehrheit der abgegebe-
nen gültigen Stimmen, so sind alle Alternativen abge-
Bei Benennungen von Spitzenkandidaturen nach § 24
Absatz 7 der Satzung kann jede/r Abstimmungsbe-
rechtigte soviel JA-Stimmen vergeben, wie Positionen
zu besetzen sind. Pro KandidatIn kann nur eine Stim-
me vergeben werden. Der Wahlzettel kann insgesamt
mit NEIN oder ENTHALTUNG gekennzeichnet werden.
Die Zahl der abgegebenen Stimmen für männliche
Bewerber darf die Zahl der für Männer offenstehenden
Positionen nicht übersteigen; in diesem Fall ist der
Stimmzettel ungültig.
Bei Benennungen von Spitzenkandidaturen nach §24
Absatz 7 der Satzung ist gewählt, wer die meisten
gültigen Stimmen auf sich vereint. ((Bei Stimmengleichheit
entscheidet die nächste Bundesversammlung über die
Benennung in dem entsprechenden Fall.))
§ 10 VERÖFFENTLICHUNG DES ERGEBNISSES
Das Ergebnis der Urabstimmung ist nach Abschluss der
Auszählung unverzüglich zu veröffentlichen.
Nach Abschluss der Auszählung noch eingehende Ur-
abstimmungsbriefe sind als ungültig zu werten und
ungeöffnet zu vernichten.
Begründung: Dies ist die Urabstimmungsordnung zur Satzungsänderung! Werden beide angenommen, hätte man damit jederzeit die Möglichkeit, Urabstimmung durch zu führen!
Dann bin ich mal gespannt auf die Debatte!
Was mich zu diesem Antrag bewegt es folgendes..
Aufgrund unser Internen Debatten, bzlg Tools, Verfahren,..blieb die eigentliche Idee, der Mitbestimmung auf der Strecke! Anstelle das man sich über die hohe der Quoren, der Leute, die man da einbeziehen will, ging es nur noch um Klarnamen, Verifizierbarkeit, oder eben Geheimewahl! Selbst eine Grundsatzdebatte ob man Urwahlen möchte, fand nicht statt! Dabei sind Urwahlen Teil der Demokratie! Darum lasst uns die Debatte, doch endlich wieder vom Kopf (wie), auf die Füße (was, wer, wie) stellen!
Wir sind eine Mitmachpartei und Basisdemokratisch.. so unser Anspruch!
Nur haben wir das denn in der Realität?
Hätte man von vorherein Urabstimmung in der Satzung, hätte man solche wie #KeinHandschlag usw intern per Urabstimmung von der Basis heraus machen können! Da wir es aber nicht hatten..
Nun ja, wir kennen das Dillema..
BEO und SMV wollen das richtige..
Haben aber jeweils ihre eignen Probleme..
Aber basisdemokratische Mitbestimmung wollen wir doch alle..
Eingestellt von Mathias um 05:06 Keine Kommentare:
Frauenquote - Die ewige Machtfrage..
Nun ist ja wieder die Debatte da..
Und Kauder muss da mal wieder seinen Senf zu geben!
Kauder zu Frauenquote: "Die Frau Familienministerin soll nicht so weinerlich sein"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauenquote-volker-kauder-poltert-gegen-manuela-schwesig-a-1004873.html
Wer da aber wirklich weinerlich ist, sei da mal hingestellt!
Aber Frauenquote schadet der Wirtschaft, ist kein Stichhaltiges Argument, wie ja gerade Skandinavische Länder immer wieder beweisen, wo es die Quote schon viel länger gibt!
Aber sein wir mal ehrlich, bei der ganzen Quote-Diskussion geht es um Macht!
Quotengegner, gerade männlich, fürchten sich davor!
Macht spielt beim ganzen immer eine Rolle, ob wir uns dessen immer Bewusst sind, sei mal dahin gestellt!
Ich hatte in dem Blog eh schon häufiger auf unbewusste, aber stark wirkende Psychologische Aspekte hingewiesen.
Hier [1], [2] kann man sie nachlesen!
Auch die positiven Effekte von Vorbildern und Gesellschaftlichen Wandel
Nun sind wir ja nicht nur Visuelle, sondern auch stark akkustische Wesen!
Wenn wir es richtig betrachten, dann sind all unsere Sinne, auf Interaktion und Hierachie ausgelegt!
Daher verwundert folgende Studie und ihre Ergebnise auch nicht wirklich!
Macht verändert die Stimmlage und wir sind darauf trainiert, sie wahrzunehmen! Generell ist gute Retrorik alles! Meist können wir mit der Stimme mehr überzeugen, als mit dem, was wir sagen! Fragt da mal Vertreter und andere Berufsgruppen, die mit Training, selbst den letzten Scheiß Leuten aufschwatzen können! Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das hier auch mit schwingt! Sei es nun in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft allgemein! Es geht dabei immer im Macht, Anerkennung und wo man in der Gesellschaft steht!
Wenn also der Kauder da so poltert, dann nehmt es als das hin, was es ist! Typisches Revierverhalten des Alphas Kauder..
Ich finde es selber eher weinerlich!
Stimme ist auch beim Liebesleben alles..
Wir sind nun mal immernoch Teil der Natur, und damit nichts anderes als Tiere..
Zwar mit Intelligenz und ausgefeilter Sozialstruktur, aber Tier bleiben wir dennoch..
Eingestellt von Mathias um 05:17 Keine Kommentare:
Austreten ohne Nachzutreten
Hinweis: Gastbeitrag von queue, der sich immer noch keinen eigenen Blog leistet
geleakte Mail an die Landesgeschäftsstelle der Piraten SH:
zu meinem aufrichtigem Bedauern trete ich hiermit aus der Piratenpartei Deutschland und dem Landesverband Schleswig-Holstein aus.
– Begründung (to whom it may concern, ohne Nachtreten) –
Die Piratenpartei trat mit dem Versprechen an, ein neues politisches Betriebssystem zu schaffen und inner- wie außerparteilich transparente, nachvollziehbare Entscheidungswege mit breiten Beteiligungsmöglichkeiten durchzusetzen. Nach anfänglichen Erfolgen (der Formulierung eines Grundsatzprogramms, hinter dem ich weiterhin stehe und der Bildung von 4 Landtagsfraktionen, die weiterhin gute Arbeit leisten) sehe ich seit 2012 keine Fortschritte mehr.
Es ist nicht gelungen, innerparteiliche Entscheidungsstrukturen zu bilden, die das gute Programm erweitern oder zeitnah verbindliche Positionen zu tagespolitischen Fragen erarbeiten können.
Es ist nicht gelungen, Wege zu finden, Parteipositionen der breiten Bevölkerung zu kommunizieren und zu erklären. Parteimitglieder, die diese Rolle als Sprecher und Multiplikatoren übernahmen, wurden verbrannt, beschimpft und von der Partei allein gelassen.
Es ist nicht gelungen, den bestehenden Fraktionen und Mandatsträgern unterstützend zuzuarbeiten. Die Partei in ihrem jetzigen Zustand ist ein Klotz am Bein der Mandatsträger und nimmt ihnen politische Gestaltungsspielräume, anstatt neue zu schaffen.
Ich glaube nicht mehr länger daran, dass es besser wird. Es gibt kein „Dieses Jahr müssen wir uns neu strukturieren, weil …, aber dann nächstes Jahr!“ mehr, ich kann diese Desaster einfach nicht mehr länger rechtfertigen. Es ist in den letzten beiden Jahren immer nur noch schlimmer geworden und ich sehe nicht, wie sich das in den nächsten zwei, fünf oder auch zehn Jahren ändern sollte.
Die Mandatsträger werden nach Ablauf ihrer Wahlperiode durch nichts ersetzt werden können und außerparlamentarisch ist die Partei nicht mehr kampagnenfähig.
Das Projekt Piratenpartei als ideologieübergreifende und integrierende politische Kraft, die die Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts nutzt, ist in meinen Augen gescheitert und hat seinen Nutzen verloren. Daraus ziehe ich meine Konsequenz.
Das große Ziel einer Gesellschaft, die die sich verändernden Lebensrealitäten der in ihr lebenden Menschen und die Folgen des technischen Fortschritts anerkennt und positive Potentiale freisetzt, statt sich jeder Veränderung augenschließend zu verweigern, unterstütze ich weiterhin mit meinen Kräften und Möglichkeiten.
– /Begründung –
Bitte bestätigt mir meinen Austritt oder meldet euch, wenn ihr irgendwas auf totem Baum etc. braucht.
Abschließend möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die ihr Engagement, ihre politische Begeisterungsfähigkeit, ihre Arbeitskraft (und teilweise auch Gesundheit), ihre Zeit und ihre finanziellen Mittel aufgewendet haben, um diese Chance zu ermöglichen (und die jetzt noch solche Mails lesen und bearbeiten müssen). Es ist schade, dass es so enden muss, aber ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben. Ihr wart toll, ich liebe euch! <3
(ehemaliges Mitglied 11357, eingetreten Juni 2009)
Eingestellt von queue um 11:46 Keine Kommentare:
Labels: Austritt, Gastbeitrag, Piraten, Piratenpartei, queue
Noch kein Austritt, aber innerlicher Abschied
Dieses Wochenende zeigte mir einmal mehr, dass ich zwar hinter der Idee der Piraten, ihren Themen stehe, aber nicht mehr hinter dieser Partei! Der Umgang mit einander, die Art und Weise, wie man mit seinen Mitpiraten umgeht, ist unter aller Sau! Ich versuchte es aber immer zu ignorieren, zu arbeiten und weiter für die Themen zu streiten! Ich blendete es aus, da ich lieber Konstruktiv arbeite und dachte, wenn ich es so mache, machen andere es auch und man kann die Partei daher zusammenführen.
Nun kann und will ich es nicht mehr! Die ganzen Jahre, die ich unser Programm auf Infoständen, Demos, nach Außen trug. Die ganzen Jahre, wo ich für die Partei auf Bpts, als Teil der Orga dafür sorgte, dass ihr das Programm und die Vorstände wählen konntet.. Alle Motivation für diese Partei noch zu streiten, sind aufgebraucht!
Nennt euch nicht länger Sozial.. denn nicht mal das seit ihr mehr! Nennt euch gleich Liberal, oder eine Arschlochpartei! Das trifft es dann wenigstens!
Der neue Vorstand trat an unter der Prämise, dass er deskalieren und die Zerstrittenen Flügel zusammenführen wollte! Sah man ja, wie gut man das Tat!
Reclaimt mal eure Netzpartei..
Wenn ihr die Leute vergrault, die vorher über Jahre, zwar auch andere Themen hatten, aber Primär für die Kernthemen stritten und sie nach Außen trugen! Denn Kernthemen waren ein einendes und kein Trennendes in dieser Partei!
Alle die Leute, die nun reihenweise gehen, weil sie es nicht mehr länger aushielten, waren wegen der Kernthemen zu der Partei gekommen und haben die Partei bereichert! Nun ist ein Braindrain am laufen und was macht die Partei? Feiern..
Dann wartet mal, bis der Kater dannach kommt!
Ihr wollt Kernthemen nach Vorne bringen, in dem Ihr die Leute vergrault, die die Kernthemen erst in die Bevölkerung trugen? Kann man machen, dann ist man aber ziemlich Dumm!
Und nun feiert mal weiter..
Ohne mich! Hätte ich nicht noch lokale Ebene, wäre ich das We schon ausgetreten! So bleib ich noch formal ein Mitglied dieser Partei!
Aber der innerliche Abschied wurde mir durch die letzten Tage mehr als Erleichtert!
Und nun lyncht mich..
Eingestellt von Mathias um 05:06 Kommentare:
Eingestellt von Mathias um 01:24 Keine Kommentare: