Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5/26
Timestamp: 2019-04-19 19:36:28
Document Index: 393105462

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 3']

Rechtsprechung: 5/26 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: RG, 19.01.1926
LG Frankfurt/Main, 01.09.2003 - 5/26
LG Frankfurt/Main, 01.09.2003 - 26 KLs 3655.0/96
BGH, 14.05.2004 - 2 StR 41/04
vgl. auch Deutsches Krebsforschungszentrum, Elektrische Zigaretten - ein Überblick, a. a. O., S. 5 f.; LG Frankfurt (Main), Urteil vom 24. Juni 2013 - 5/26 KLs 13/12, S. 15 UA: "weil ... die Nikotinaufnahme durch Dampfen einige Erfahrung und eine gewisse Lernkurve voraussetze.".
Wenn das in nikotinhaltigen Liquids vorhandene Nikotin nicht synthetisch, sondern aus Rohtabak gewonnen wurde, dürften die Liquids zwar aus Rohtabak bzw. unter Verwendung von Rohtabak hergestellte Erzeugnisse gemäß § 3 Abs. 1 VTabakG sein, vgl. Zipfel/Rathke, Lebensmittelrecht, Bd. V, Stand Juli 2011, C 900 § 3 Rn. 9; LG Frankfurt (Main), Urteil vom 24. Juni 2013 - 5/26 KLs 13/12 -, S. 16 f. UA; Müller, in: Kügel/Müller/ Hofmann, a. a. O., § 2 Rn. 192, bzw. zumindest Tabakerzeugnissen ähnliche Waren im Sinne des § 3 Abs. 2 Nr. 1 VTabakG.
Die verdampften Liquids unterfallen auch dieser Definition nicht, die nach dem Wortlaut der Richtlinie abschließend ist, a. A. LG Frankfurt (Main), Urteil vom 24. Juni 2013 - 5/26 KLs 13/12 -, S. 21 UA.
Wenn das in nikotinhaltigen Liquids vorhandene Nikotin nicht synthetisch, sondern aus Rohtabak gewonnen wurde, dürften die Liquids zwar aus Rohtabak bzw. unter Verwendung von Rohtabak hergestellte Erzeugnisse gemäß § 3 Abs. 1 VTabakG sein, vgl. Zipfel/Rathke, Lebensmittelrecht, Bd. V, Stand Juli 2011, C 900 § 3 Rn. 9; LG Frankfurt (Main), Urteil vom 24. Juni 2013 - 5/26 KLs 13/12 -, S. 16 f. UA; Müller, in: Kügel/Müller/Hofmann, a. a. O., § 2 Rn. 192, bzw. zumindest Tabakerzeugnissen ähnliche Waren im Sinne des § 3 Abs. 2 Nr. 1 VTabakG.
Einige Verantwortliche der P. GmbH wurden im Jahr 2006 vom Landgericht Frankfurt zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt (Urteil vom 11. Juli 2006 - 5/26 KLs 7570 Js 210600/105 (Wi 26/05)).
Den Feststellungen in dem Urteil des Landgerichts Frankfurt 5/26 KLs 7570 Js 210600/105 (Wi 26/05) im gegen die Geschäftsführer der P. GmbH geführten Strafverfahren, auf die sich beide Parteien mit ihrem Vortrag beziehen, lässt sich entnehmen (vgl. dort Seite 11), dass ab dem Jahre 1997 von den eingehenden Kundengeldern immer weniger für den vereinbarten Terminshandel verwendet worden sind.
Der Hinweis des Klägers in der mündlichen Verhandlung vor dem Senat auf die Ausführungen auf Seite 25 des Urteil des Landgerichts Frankfurt 5/26 KLs 7570 Js 210600/105 (Wi 26/05) geht fehlt.
Dies ist zwischen den Parteien unstreitig, die sich übereinstimmend auf die Feststellungen in dem Urteil des Landgerichts Frankfurt 5/26 KLs 7570 Js 210600/105 (Wi26/05) im gegen die Geschäftsführer der P. GmbH geführten Strafverfahren stützen (vgl. dort Seite 9).
RG, 19.01.1926 - I 5/26