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Timestamp: 2020-07-04 11:09:37
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Geschichte Profilbildung INF, Bachelor (ab WS 2018/19) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Geschichte Profilbildung INF, Bachelor (ab WS 2018/19)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Geschichte HF (ab WS 2018/19) & Geschichte Profilbildung INF (ab WS 2018/19)
Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für das Hauptfach im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Geschichte mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (B.A.)“ vom 30. Mai
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 2017, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 30. Mai 2018 die folgende Ordnung für das Hauptfach Geschichte in einem Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 24. Juli 2018 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
Abschnitt VI: Durchführungen der Modulprüfungen im Bachelor-Hauptfach Geschichte
§ 36 Bewertung/Benotung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote im Bachelor-Hauptfach Geschichte (RO: § 42)
§ 37 Bestehen und Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Hauptfach Geschichte; Notenbekanntgabe (RO: § 43)
Abschnitt VIII: Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen im Hauptfach Geschichte
§ 39 Wechsel von Nebenfächern (RO: § 45)
§ 40 Wiederholung von Prüfungen im Hauptfach Geschichte; Freiversuch; Notenverbesserung (RO: § 46)
§ 41 Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Geschichte (RO: § 47)
Anlage 1: Modulbeschreibungen Internes BA-Nebenfach Geschichte Profilbildung (ab WS 2018/19)
Anlage 2: Exemplarischer Studienverlaufsplan Internes BA-Nebenfach Geschichte Profilbildung (ab WS 2018/19)
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Modulprüfungen im Hauptfach Geschichte im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Geschichte und im internen Nebenfach (INF) ‚Geschichte Profilbildung’. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt.
(2) Der Studiengang Bachelor Geschichte Hauptfach Geschichte ist Bestandteil des konsekutiven Studiengangs, in dem Bachelor und Master direkt aufeinander aufbauen. Der erfolgreiche Abschluss des Bachelor Geschichte berechtigt zur Fortsetzung des Studiums im Masterstudiengang Geschichte.
(3) Der Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Geschichte umfasst das Hauptfach Geschichte und zwei Nebenfächer (siehe Anlage 1). Ein Nebenfach kann durch das interne Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ ersetzt werden. Das interne Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ kann nur in Kombination mit dem Hauptfach Geschichte gewählt werden. Die Wahl des internen Neben-faches muss zu Beginn des Bachelorstudiums erklärt werden. § 1 Abs. 6 bleibt davon unberührt. Wird ‚Geschichte Profilbildung’ als Vertiefung gewählt, so ersetzt es vollständig ein Nebenfach (60 CP). Die hierzu gehörenden Module sind im Anhang 4 aufgeführt. Eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im Bachelor-Hauptfach Geschichte und im internen Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ ist nicht möglich.
(4) Als Nebenfächer zum Bachelorhauptfach Geschichte sind alle in der Anlage 1 aufgeführten externen Bachelor-Nebenfächer mit jeweils einem Umfang von 60 Kreditpunkten (CP) und das interne Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ zugelassen. Das Fach Geschichte kann nicht gleichzeitig als Hauptfach und Nebenfach im Bachelorstudiengang kombiniert werden. Die Fächer-kombination Hauptfach Geschichte mit den Nebenfächern ‚Philosophie’ und ‚Geschichte und Philosophie der Wissenschaften’ ist ausgeschlossen. Sollte im Hauptfach Geschichte das interne Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ gewählt werden, ist ‚Ge-schichte und Philosophie der Wissenschaften’ als weiteres Nebenfach ausgeschlossen.
(5) Das interne Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ ist auch für Studierende als Auflage für die Zulassung zum Masterstudiengang Geschichte (vgl. Ordnung MA Geschichte § 8 Abs. 2 und 3) möglich, die einen andernorts erworbenen Studienabschluss (entsprechend insgesamt 180 CP) nachweisen können.
(6) Der Prüfungsausschuss kann in Einzelfällen auf Antrag einer oder eines Studierenden ein nicht im Fächerkatalog der Anlage 1 genanntes Fach im Einvernehmen mit der Studiendekanin oder dem Studiendekan des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs ausnahmsweise zulassen, wenn die folgenden Voraussetzungen vorliegen:
b) Das als Nebenfach zuzulassende Fach ergänzt das gewählte Bachelor-Hauptfach Geschichte sinnvoll.
(7) Die Nebenfächer sind mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 22) zu benennen bzw. im Falle des Abs. 6 zu beantragen.
(8) Das Studium und die Modulprüfungen in den Nebenfächern sind nach Maßgabe der für das jeweilige Nebenfach maßgeblichen Ordnung zu absolvieren. Abs. 6 d. bleibt unberührt. Die in dieser Ordnung enthaltenen allgemeinen Bestimmungen zum Nebenfach haben unmittelbare Geltung.
(1) Das Bachelorstudium schließt mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss ab. Die Bachelorprüfung dient der Feststellung, ob die oder der Studierende das Ziel des Bachelorstudiums erreicht haben. Die Prüfungen erfolgen kumulativ, das heißt die Summen der Modulprüfungen des Hauptfaches und der Nebenfächer im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Geschichte einschließlich der Bachelorarbeit bilden die Bachelorprüfung.
(2) Durch die kumulative Bachelorprüfung soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende hinreichende Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Fähigkeit besitzt, grundlegende wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbst-ständig anzuwenden sowie auf einen Übergang in die Berufspraxis oder für ein konsekutives Studium vorbereitet ist.
Nach erfolgreich absolviertem Studium und bestandener Prüfung im Bachelor-Hauptfach Geschichte und in den gewählten Bachelor-Nebenfächern verleiht der Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften den akademischen Grad eines Bachelor of Arts, abgekürzt als B.A.
(1) Die Regelstudienzeit für den Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Geschichte beträgt acht Semester.
Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Im Rahmen des Bachelorstudiengangs sind bei einem achtsemestrigen Studiengang 240 Kreditpunkte – nachfolgend CP – zu erreichen. Dabei entfallen 120 CP auf das Hauptfach und jeweils 60 CP auf die beiden Nebenfächer.
Es wird empfohlen, im Verlauf des Bachelorstudiums für mindestens ein Semester an einer Universität im Ausland zu studieren bzw. einen entsprechenden Auslandsaufenthalt einzuplanen. Der Zeitraum zu Beginn der Vertiefungsphase hat sich hierfür als besonders geeignet erwiesen. Dafür können die Verbindungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ausländischen Universitäten genutzt werden, über die in der Studienfachberatung und im International Office Auskunft erteilt wird.
(1) Das Studium im Hauptfach Geschichte zielt auf einen Gegenstand, der, wie die Mehrdeutigkeit des Worts Geschichte verdeutlicht, weder unmittelbar erfahrbar ist, noch abgeschlossen vorliegt. Vielmehr muss er ausgehend von den Erfahrungen, Problemen und Orientierungsbedürfnissen einer jeden Gegenwart, immer aufs Neue konstituiert und erschlossen werden. Dies erfordert ein hohes Maß an begrifflich methodischer Bewusstheit (Kritik); zugleich zwingt es zur Reflexion und Relativierung des eigenen Standpunkts. Wissenschaftliche Arbeit führt hier zu einer Bewusstwerdung des eigenen Orts – insofern besitzt sie auch allgemeinbildende Kraft.
(2) Gegenstand der Geschichtswissenschaft sind Zeugnisse menschlichen Handelns, Leidens und Denkens, die von einer Gegenwart als bedeutsam angesehen werden. Für deren Erschließung bedient sich die Historie eines Instrumentariums hochdifferenzierter und immer neuer wissenschaftlicher Methoden. Zeitlich gliedert sich die Geschichtswissenschaft in die Alte Geschichte (vom Beginn der Schriftlichkeit im Mittelmeerraum bis ins 6. Jh. n. Chr.), in die Mittelalterliche Geschichte (vom 5. bis zum 16. Jh.) und in die Neuere und Neueste Geschichte (vom 16. Jh. bis in die Gegenwart), die sich wiederum in die Frühe Neuzeit (vom 16. bis zum 18. Jh.) und in die Moderne (von der Französischen Revolution bis in die neueste Zeit) aufteilt. Räumlich umfasst sie alle Kontinente und Kulturen, wobei sich in Frankfurt am Main ein Schwerpunkt in der Geschichte Mittel- und Westeuropas herausgebildet hat.
(3) Systematisch unterteilt die Geschichtswissenschaft ihren Gegenstand nach verschiedenen Erkenntnisinteressen in Ideengeschichte, Politikgeschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Geschichte der Religion u. a. m. Die Einteilung in Epochen, Räume und Gegenstandbereiche erfolgt nach dem Selbstverständnis der Gegenwart und unterliegt fortwährend Verhandlungen. Daher gehört die Zuordnung eines Themas zu einer Epoche, einem Raum und einem Gegenstandsbereich in die Verantwortung der dafür berufenen Lehrenden. Die Aneignung kommunikativer Kompetenzen, die Befähigung, fachbezogene Positionen beziehen und diese kritisch diskutieren zu können, stellt zugleich ein wichtiges Studienziel dar.
(5) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums im Hauptfach Geschichte soll die Studierenden befähigen, Themen der Alten, der Mittleren und der Neueren und Neuesten Geschichte selbständig wissenschaftlich zu erarbeiten und im Berufsleben mit historischen Gegenständen wissenschaftlich reflektiert umzugehen. Auf berufliche Tätigkeiten bereitet das Geschichtsstudium im zweierlei Hinsicht vor: zum einen auf die spezifische Arbeit des Fachhistorikers bzw. Fachhistorikerin an Universitäten, Weiterbildungseinrichtungen, Archiven, Museen und sonstigen kulturellen Institutionen; zum anderen auf Berufsfelder in denen Historikerinnen und Historiker wie andere Kultur- und Geisteswissenschaftler tätig sind, vor allem im Medienbereich wie dem Ver-lagswesen und Journalismus, aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit oder der Unternehmensberatung. Hierfür vermittelt das Geschichtsstudium fortlaufend Schlüsselqualifikationen wie den Umgang mit fremdsprachlichen Texten, Recherche in unterschiedlichen Medien, schriftliche, mündliche und visuelle Präsentationstechniken, Analyse komplexer Sachverhalten, Operationalisierung von Fragestellungen, kritisch-historischer Reflexion gegenwärtiger kultureller Sachverhalte u. a.
(6) Der optionale interne BA-Nebenfachstudiengang‚ Geschichte Profilbildung’ eröffnet besonders engagierten und interessierten Studierenden die Möglichkeit, eine alle Epochen (Antike, Mittelalter, Neuzeit), eine große Methodenvielfalt und die Befähigung zu erstem forschendem Arbeiten umfassende Grundlage zu erwerben und darüber hinaus eine frühzeitig beginnende Schwerpunktsuche und Schwerpunktsetzung anzustreben. In dieser Erweiterung soll das Geschichtsstudium die oder den Studierenden befähigen, auf sehr breiter fachlicher Basis eine eigene, gründlich vorbereitete Schwerpunktsetzung zu entwickeln und sie in die Lage versetzen, einerseits eine durchdachte Themenwahl für die Masterarbeit zu treffen, andererseits Vorstellungen ihrer beruflichen Zukunft zu konkretisieren.
Das Studium im Bachelor-Hauptfach Geschichte kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden.
(1) In den Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Geschichte kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für den Bachelorstudiengang Geschichte noch bestehen, zum Beispiel darf die Bachelorprüfung in diesem Studiengang oder die Abschlussprüfung in einem eng verwandten Studiengang noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 22(1) a) und b) vorzulegen. § 22(3) gilt entsprechend.
(2) Spezifische Zugangsvoraussetzung für den BA-Hauptfachstudiengang Geschichte sind fortgeschrittene Kenntnisse der englischen Sprache, welche zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen. Für den Nachweis der englischen Sprache ist die Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch
b) Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, die das Erreichen des Sprachnachweises B1 belegen.
(4) Zugangsvoraussetzungen für die Modulprüfungen in den Vertiefungsmodulen sowie Teilnahmevoraussetzung zu Übung und Seminar der Vertiefungsmodule VM1 und VM2 sind Kenntnisse in mindestens zwei weiteren studienrelevanten Fremdsprachen, von denen eine Latein sein muss. Dringend empfohlen wird die Beherrschung des Französischen, bei einer Schwerpunktbildung in Alter Geschichte des Altgriechischen.
(5) Für Latein ist der Nachweis von Lateinkenntnissen im Umfang des Latinums erforderlich. Der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse erfolgt durch
a) die universitäre Prüfung „Lateinkenntnisse im Umfang des Latinums“ für Historikerinnen und Historiker;
b) das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Oberstufen- und Abiturverordung (OAVO) vom 20. Juli 2009 (ABl. S. 408), zuletzt geändert durch Verordnung vom 13. Juli 2016 (ABl. S. 360) in der jeweils gültigen Fassung) als Nachweis zugelassen.
c) einen anderen vom Prüfungsausschuss anerkannten Nachweis.
(6) Ist die dritte Fremdsprache Altgriechisch, sind Kenntnisse im Umfang des Graecums nachzuweisen. Der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse erfolgt durch
a) das Abitur durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO) vom 20. Juli 2009 (ABl. S. 408), zuletzt geändert durch Verordnung vom 13. Juli 2016 (ABl. S. 360) in der jeweils gültigen Fassung);
b) einen anderen vom Prüfungsausschuss anerkannten Nachweis.
(7) Für die moderne Fremdsprache sind Kenntnisse im Umfang der Stufe A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachzuweisen. Der Nachweis erfolgt durch
a) Schulzeugnisse, durch die die Fremdsprache über mindestens 3 Jahre nachgewiesen wird. Die Abschlussnote oder ggf. die Durchschnittsnote der letzten zwei Jahre des Sprachunterrichts muss mindestens die deutsche Note 4 (ausreichend) bzw. 5 Punkte sein;
b) Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, die das Erreichen des Sprachnachweises A2 belegen;
(8) Der Erwerb von Sprachkenntnissen erfolgt im Pflichtmodul „Erwerb von Sprachkenntnissen“. Bereits vorhandene Sprach-kenntnisse werden anerkannt und mit höchstens 8 CP angerechnet. Das Pflichtmodul geht nicht in die Bachelornote ein. Über den Kreditierungsrahmen des Pflichtmoduls hinausgehende Anforderungen an den Spracherwerb sind entsprechend Absatz 3 bis 4 zu erfüllen.
(9) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goe-the-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis der Niveaustufe C 1 (DSH-2) vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(10) Für eine Einschreibung in ein höheres Fachsemester aufgrund von anrechenbaren Leistungen ist für die Immatrikulation in den Bachelorstudiengang eine Anrechnungsbescheinigung gemäß § 28, § 29 vorzulegen.
(11) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Bachelorprüfung sind in § 22 geregelt.
(12) Sofern für den Bachelorstudiengang Geschichte aus Kapazitätsgründen eine Zulassungsbeschränkung besteht, wird ein Auswahlverfahren nach Landesrecht durchgeführt.
(1) Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist der Besuch der obligatorischen Studienberatung gemäß § 17 Abs. 2.
(2) Das Bachelor-Hauptfach Geschichte ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester. Erstrecken sich Module über mehr als ein Semester, sollen die zugehörigen Lehrveranstaltungen in unmittelbar aufeinander folgenden Semestern angeboten und besucht werden.
(3) Das Bachelor-Hauptfach Geschichte gliedert sich in eine Basisphase, eine Aufbauphase, eine Vertiefungsphase und eine Phase der Profilbildung und Bachelorarbeit.
(4) Module können sein: Pflichtmodule, die obligatorisch sind; darunter die Bachelorarbeit, oder Wahlpflichtmodule, die aus einem vorgegebenen Katalog von Modulen auszuwählen sind.
(5) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für das Bachelor-Hauptfach Geschichte folgender Studienaufbau:
Basisphase: (Obligatorische Studienfachberatung I) PF 24
Basismodul 1 Alte Geschichte PF 8
Basismodul 2 Mittelalterliche Geschichte PF 8
Basismodul 3 Neuere und Neueste Geschichte PF 8
Aufbauphase: PF 36
Aufbaumodul 1 Alte Geschichte PF 7
Aufbaumodul 2 Mittelalterliche Geschichte PF 7
Aufbaumodul 3 Neuere und Neueste Geschichte PF 7
Aufbaumodul 4 PF 7
Fremdsprachenmodul PF 8
Vertiefungsphase: (Obligatorische Studienfachberatung II) PF 45
Vertiefungsmodul 1 Alte Geschichte PF 15
Vertiefungsmodul 2 Mittelalterliche Geschichte PF 15
Vertiefungsmodul 3 Neuere und Neueste Geschichte PF 15
Profilbildung und Bachelorarbeit: WP 15
Profilmodul 1 Politikgeschichte WP 15
Profilmodul 2 Ideengeschichte WP 15
Profilmodul 3 Sozial- und Wirtschaftsgeschichte WP 15
Profilmodul 4 Wissenschaftsgeschichte WP 15
Profilmodul 5 Dimension des Religiösen WP 15
(6) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Fachbereichsratsbeschluss eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat bekannt zu geben. § 16 Abs. 2 findet Anwendung. Durch Beschluss des Fachbereichsrates können ohne Änderung dieser Ordnung auch weitere Wahlpflichtmodule zugelassen werden, wenn sie von ihrem Umfang und ihren Anforderungen den in dieser Ordnung geregelten Wahlpflichtmodulen entsprechen.
(7) Die Lehrveranstaltungen in den Modulen werden hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit in Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltun-gen unterschieden. Pflichtveranstaltungen sind nach Inhalt und Form der Veranstaltung in der Modulbeschreibung eindeutig bestimmt. Wahlpflichtveranstaltungen sind Lehrveranstaltungen, die Studierende innerhalb eines Moduls aus einem bestimmten Fachgebiet oder zu einem bestimmten Themengebiet auszuwählen haben.
Es gelten die Regelungen des § 12 der Rahmenordnung (RO).
(1) Im Rahmen des internen Bachelornebenfaches ‚Geschichte Profilbildung’ ist ein internes Praxismodul in den Modulen PB3a und PB3b wählbar. Näheres regelt die Modulbeschreibung.
(2) Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich selbst um eine Praktikumsstelle bemühen. Die oder der Praktikumsbeauftragte berät die oder den Studierenden bei der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle und während des gesamten Praktikums.
Zu jedem Pflicht- und Wahlpflichtmodul enthält Anlage 2, bzw. Anlage 4 für das interne BA-Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’, eine Modulbeschreibung nach Maßgabe von § 14 Abs. 2 RO. Die Modulbeschreibungen sind Bestandteil dieser Ordnung.
(3) Für den achtsemestrigen Bachelorstudiengang Geschichte sind 240 CP nachzuweisen, davon 120 CP für das Bachelor-Hauptfach Geschichte und jeweils 60 CP für die beiden gewählten Nebenfächer.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Bachelor-Hauptfach Geschichte werden in den folgenden Formen durchgeführt:
d) Proseminar: Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch, in der Regel von Studierenden vorbereitete, Beiträge, Erlernen und Einüben bezie-hungsweise Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken;
h) Kurs: Hier werden systematische grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, u. a. Fremdsprachenkenntnisse vermittelt und eingeübt;
i) Studiengruppe: Hier arbeiten Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Qualifikationsstufen semesterübergreifend an Projekten zu einem Forschungsfeld;
j) Selbststudium: Der oder die Studierende erarbeitet sich eigenverantwortlich und selbständig spezifische Fragestellungen, Themenbereiche oder Sprachen.
(2) Die Modulbeschreibungen können Freie Veranstaltungen vorschreiben. Der oder die Studierende kann hier im Rahmen der Anforderungen an Leistungs- und/oder Teilnahmenachweise und gebunden an das Modulthema eine Lehrveranstaltung auswählen. Die Freie Lehrveranstaltung soll eine den individuellen Studieninteressen entgegenkommende und geeignete Veranstaltung sein. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute in Betracht. Über die Anerkennung der Veranstaltung entscheidet der/die Modulbeauftragte.
(6) Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung oder ist die Lehrveranstaltung überfüllt und kann nicht auf alternative Veranstaltungen verwiesen werden, prüft die akademische Leitung auf Antrag der Lehrveranstaltungsleitung, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der teilnahmewilligen Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch die Veranstaltungsleitung nach den Richtlinien des Fachbereichsrates ein geeignetes Auswahlverfahren durchzuführen. Bei der Erstellung der Auswahlkriterien ist sicherzustellen, dass diejenigen Studierenden bei der Aufnahme in die Lehrveranstaltung Priorität genießen, für die die Lehrveranstaltung ver-pflichtend ist und die im besonderen Maße ein Interesse an der Aufnahme haben. Ein solches ist insbesondere gegeben, wenn der oder die Studierende nach dem Studienverlaufsplan bereits im vorangegangenen Semester einen Anspruch auf den Platz hatte und trotz Anmeldung keinen Platz erhalten konnte. Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten aber nicht in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierüber eine Bescheinigung ausgestellt werden.
(7) Abs. 4 und 5 finden keine Anwendung mehr, soweit eine universitätsweite Regelung vorhanden ist.
(1) Während des Studiums im Bachelor-Hauptfach Geschichte sind Studiennachweise (Leistungs- und Teilnahmenachweise) als Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums (Prüfungsvorleistungen) beziehungsweise, zusammen mit den CP für die bestandene Modulprüfung, als Voraussetzung für die Vergabe der für das Modul zu erbringenden CP vorgesehen. Es gelten folgende Regelungen:
(3) Die regelmäßige Teilnahme an einer Lehrveranstaltung ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen, von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Sie ist noch zu bestätigen, wenn die oder der Studierende bis zu drei Einzelveranstaltungen bei 15 Terminen oder 20 % der Veranstaltungszeit bei weniger Terminen versäumt hat. Bei Überschreitung der zulässigen Fehlzeit aus Gründen, die die oder der Studierende nicht zu vertreten hat, wie z.B. Krankheit, notwendige Betreuung eines im selben Haushalt lebenden Kindes oder Pflege eines nahen Angehörigen (Kinder, Eltern, Großeltern, Ehepartnerin/Ehepartner, Partnerin/Partner in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft) oder Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung, entscheidet die oder der Modulbeauftragte, ob und in welcher Art und Weise eine Äquivalenzleistung erforderlich und angemessen ist. Die Regelungen zum Nachteilsausgleich in § 25 sind zu beachten.
(5) Die Teilnahme am Berufspraktikum ist von der Ausbildungsstelle zu bescheinigen. Die Bescheinigung muss folgende Angaben enthalten: Bezeichnung der Einrichtung, Vorname, Nachname, Geburtsdatum der Praktikantin oder des Praktikanten sowie die Art und Dauer der Tätigkeit. Über das Praktikum ist von der Praktikantin oder dem Praktikanten ein Praktikumsbericht zu erstellen, der mit bestanden/nicht bestanden bewertet wird.
(6) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 37 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote bzw. Gesamtnote für die Bachelorprüfung ein; § 37 Abs. 4 bleibt unberührt. Sofern dies die oder der Lehrende voraussetzt, ist für einen Leistungsnachweis auch die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung im Sinne von Abs. 3 erforderlich.
Die Form und die Frist, in der die Studienleistung zu erbringen ist, gibt die oder der Lehrende der oder dem Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Vergabekriterien für den Leistungsnachweis dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Die oder der Lehrende kann die oder den Studierenden die Nachbes-serung einer schriftlichen Leistung unter Setzung einer Frist ermöglichen.
(1) Der als Anlage 3 angefügte Studienverlaufsplan gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums im Bachelor-Hauptfach Geschichte, der als Anlage 5 angefügte Studienverlaufsplan für eine entsprechende Gestaltung im internen Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’. Er berücksichtigt inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Der Fachbereich richtet für das Bachelor-Hauptfach Geschichte und das interne Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen, Regelungen zu den Studiengängen und die Studienverlaufspläne in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind.
(3) Der Fachbereich erstellt für das Bachelor-Hauptfach Geschichte und für das interne Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ auf der Basis der Modulbeschreibungen und der Studienverlaufspläne ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für das Bachelor-Hauptfach Geschichte des Historischen Seminars aufzusuchen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(2) Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Studierende, die von einer anderen Universität an die Johann Wolfgang Goethe-Universität wechseln, müssen zu Beginn ihres Studiums eine Studienfachberatung am Historischen Seminar besuchen (Studienfachberatung I). Die Beratung wird durch einen Schein nachgewiesen. Er ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Basismodulen. Eine weitere Studienfachberatung ist in dem Semester zu absolvieren, in dem das erste Vertiefungsmodul besucht wird (Studienfachberatung II).
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Bachelorstudiengangs Geschichte nimmt die Studiendekanin oder der Studien-dekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Bachelorstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von mindestens zwei Jahren übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
(2) Für jedes Modul ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der Lehrenden des Moduls eine Modul-beauftragte oder einen Modulbeauftragten. Für fachbereichsübergreifende Module wird die oder der Modulbeauftragte im Zusammenwirken mit der Studiendekanin oder dem Studiendekan des anderen Fachbereichs ernannt. Die oder der Modulbeauftragte muss Professorin oder Professor oder ein auf Dauer beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied der Lehreinheit sein. Sie oder er ist für alle, das Modul betreffenden, inhaltlichen Abstimmungen und die ihr oder ihm durch diese Ordnung zugewiesenen organisatorischen Aufgaben, insbesondere für die Mitwirkung bei der Organisation der Modulprüfung, zuständig. Die oder der Modulbeauftragte wird durch die akademische Leitung des Studiengangs vertreten.
(5) Der Prüfungsausschuss wählt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden aus der Mitte der ihm angehörenden Professorinnen und Professoren. Die bzw. der stellvertretende Vorsitzende wird aus der Mitte der dem Prüfungsausschuss angehörenden Professorinnen und Professoren oder ihrer Stellvertreterinnen und Stellvertreter gewählt. Die beziehungsweise der Vorsitzende führt die Geschäfte des Prüfungsausschusses. Sie oder er lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.
(1) Der Prüfungsausschuss und das für das Hauptfach Geschichte zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Bachelor-Hauptfach Geschichte verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
(2) Das Prüfungsamt für das Bachelor-Hauptfach Geschichte ist die Philosophische Promotionskommission. Das Prüfungsamt berichtet dem Fachbereichsrat aufgrund der erfassten Prüfungsdaten regelmäßig, mindestens einmal jährlich, über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten, die Nachfrage nach Modulen, die Verteilung der Fach- und Gesamtnoten.
– die Entscheidung über die Anrechnungen gemäß § 28, § 29 sowie die Erteilung von Auflagen zu nachzuholenden Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von Anrechnungen;
– eine regelmäßige Berichterstattung in der Studienkommission über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten einschließlich der Bearbeitungszeiten für die Bachelorarbeit sowie über die Nachfrage der Studierenden nach den ver-schiedenen Wahlpflichtmodulen;
(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbstständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben befugt (§ 18 Abs. 2 HHG). Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, die jeweils in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, können durch den Prüfungsausschuss mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall eine nicht der Johann Wolfgang Goethe-Universität angehörende, aber nach Satz 1 prüfungsberechtigte Person als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter für die Bachelorarbeit bestellen.
(3) Schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. § 35 Abs. 15 bleibt unberührt. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Bachelor-Hauptfach Geschichte hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Bachelorprüfung beim Prüfungsamt für das Bachelor-Hauptfach Geschichte einzureichen. Sofern nicht bereits mit dem Zulassungsantrag zum Studium erfolgt, sind der Meldung zur Prüfung insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die oder der Studierende bereits eine Zwischenprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplomprüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im Fach Geschichte oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Geschichte oder einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
b) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Bachelor-studiengang Geschichte oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
d) den Nachweis über die nach § 8 Abs. 2 geforderten Sprachkenntnisse. § 8 Abs. 4 bleibt davon unberührt;
e) Nennung der Nebenfächer bzw. Antrag auf Zulassung des Nebenfaches gemäß § 1 Abs. 3 und § 1 Abs. 6;
f) gegebenenfalls Nachweis über die Zahlung der nach § 48 zu entrichtenden Prüfungsgebühr.
b) die in Abs. 1 d. genannten Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind oder
c) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. 1 b. oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. 1 a. genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(3) Die exakten Prüfungstermine für die Modulprüfungen werden durch den Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit den Prüfenden festgelegt. Das Prüfungsamt gibt der oder dem Studierenden in einem Prüfungsplan möglichst frühzeitig, spätestens aber vier Wochen vor den Prüfungsterminen, Zeit und Ort der Prüfungen sowie die Namen der beteiligten Prüferinnen und Prüfer durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses möglich. Termine für die mündlichen Modulabschlussprüfungen oder für Prüfungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einzelnen Lehrveranstaltungen oder im Verlauf von Lehrveranstaltungen abgenommen werden (Modulteilprüfungen), werden von der oder dem Prüfenden gegebenenfalls nach Absprache mit der oder dem Studierenden festgelegt.
(5) Zu jeder Modulprüfung hat sich die oder der Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich oder, nach Festlegung durch den Prüfungsausschuss, elektronisch anzumelden. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden. § 24(2) gilt entsprechend.
(6) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 22(2) bleibt unberührt. Für die Anmeldung der betreffenden Modulprüfung muss die oder der Studierende zur Bachelorprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 15 Abs. 8, 30 Abs. 8, 33 Abs. 5, 35 Abs. 14 abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Bachelorstudiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studentin oder dem Studenten aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel, wie elektronische Kommunikationsmittel, und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(4) Eine Studierende oder ein Studierender, die oder der den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von der jeweili-gen Prüferin oder dem jeweiligen Prüfer oder von der oder dem Aufsichtsführenden in der Regel nach einer Abmahnung von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Abs. 3 Satz 1 findet entsprechende Anwendung.
(3) Abs. 2 findet entsprechende Anwendung für die Anerkennung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistun-gen in staatlich anerkannten Fernstudien, an anderen Bildungseinrichtungen, insbesondere an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien, für multimedial gestützte Studien- und Prüfungsleistungen sowie für von Schülerinnen und Schülern auf der Grundlage von § 54 Abs. 5 HHG erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen.
(5) Bei empfohlenem Auslandsstudium soll die oder der Studierende vor Beginn des Auslandsstudiums mit der oder dem Vor-sitzenden des Prüfungsausschusses oder einer oder einem hierzu Beauftragten ein Gespräch über die Anerkennungsfähigkeit von Studien- und Prüfungsleistungen führen.
(6) Abschlussarbeiten (z.B. Bachelorarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des Bachelorstudiengangs Geschichte der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im Bachelor-Hauptfach Geschichte und in den gewählten externen Nebenfächern oder im internen Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ nicht möglich.
(8) Die Antragstellerin oder der Antragsteller legt dem Prüfungsausschuss alle für die Anrechnung beziehungsweise Anerkennung erforderlichen Unterlagen vor, aus denen die Bewertung, die CP und die Zeitpunkte sämtlicher Prüfungsleistungen hervorgehen, denen sie oder er sich in einem anderen Studiengang oder an anderen Hochschulen bisher unterzogen hat. Aus den Unterlagen muss sich auch ergeben, welche Prüfungen und Studienleistungen nicht bestanden oder wiederholt wurden. Der Prüfungsausschuss kann die Vorlage weiterer Unterlagen, wie die rechtlich verbindlichen Modulbeschreibungen der anzuerkennenden Module, verlangen.
(9) Fehlversuche in anderen Studiengängen oder in Studiengängen an anderen Hochschulen werden angerechnet, sofern sie im Falle ihres Bestehens angerechnet worden wären.
(10) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzel-fällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraus-setzungen der Absätze 1 bis 4 i. V. mit Abs. 8 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und die Absätze 6 und 9 bleiben unberührt.
Paragraphenteil - VI. Durchführungen der Modulprüfungen im Bachelor-Hauptfach Geschichte
(5) Die Form und Dauer der Modulprüfungen sind in den Modulbeschreibungen geregelt. Sind in der Modulbeschreibung mehrere Varianten von Prüfungsformen vorgesehen, wird die Prüfungsform des jeweiligen Prüfungstermins von der oder dem Prüfenden festgelegt und der oder dem Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls, spätestens aber bei der Bekanntgabe des Prüfungstermins, mitgeteilt.
(6) In zwei der drei Module der Vertiefungsphase besteht die Abschlussprüfung aus einer Hausarbeit, in einem aus einer mündlichen Prüfung. Für Studierende des Masterstudiengangs Geschichte, die das interne Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung‘ als Auflage gem. MA-Ordnung Geschichte, § 8 Abs. 3 studieren, ist im Modul PB 4 ‚Vertiefung im Schwerpunkt‘ die Prüfungsform ‚mündliche Prüfung‘ (30 Min.) obligatorisch.
(4) Die eine Klausur beaufsichtigende Person hat über jede Klausur ein Kurzprotokoll zu fertigen. In diesem sind alle Vorkommnisse einzutragen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind, insbesondere Vorkommnisse nach § 24 und § 26.
(6) Die Klausurarbeiten werden in der Regel von einer oder einem Prüfenden bewertet. Sie sind im Falle des Nichtbestehens ihrer letztmaligen Wiederholung von einer zweiten Prüferin oder einem zweiten Prüfer zu bewerten. Die Bewertung ist schriftlich zu begründen. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note der Klausurarbeit aus dem Durchschnitt der beiden Noten. Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll vier Wochen nicht überschreiten.
(7) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie dürfen ausschließlich unter Einsatz von in der Verwaltung der Universität stehender oder vom zuständigen Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem HRZ für diesen Zweck freigegebener DV-Systeme erbracht werden. Dabei ist die eindeutige Identifizierbarkeit der elektronischen Daten zu gewährleisten. Die Daten müssen unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder eines fachlich sachkundigen Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 46. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet § 32 Abs. 6 entsprechende Anwendung.
(1) Die Bachelorarbeit ist obligatorischer Bestandteil des Bachelor-Hauptfaches. Sie ist die Modulprüfung im Profilmodul.
(2) Die Bachelorarbeit ist eine Prüfungsarbeit, die zeigen soll, dass die oder der Studierende dazu in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus ihrem oder seinem Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Das Thema der Bachelorarbeit muss sich auf das Seminar im Profilmodul beziehen.
(3) Der Bearbeitungsumfang der Bachelorarbeit beträgt ca. 48.000 bis 60.000 Zeichen inkl. Leerzeichen und Fließtext (6 CP); die Bearbeitungszeit beträgt studienbegleitend 9 Wochen.
(4) Um die Zulassung zur Bachelorarbeit beantragen zu können, müssen zwei der drei Vertiefungsmodule abgeschlossen sein. Die Zulassung ist beim Prüfungsamt zu beantragen. Über die Zulassung zur Bachelorarbeit entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.
(5) Die Betreuung der Bachelorarbeit von der Dozentin oder dem Dozenten des Seminars im Profilmodul (prüfungsberechtigt gemäß § 21) ausgegeben und betreut. Diese oder dieser ist Gutachterin oder Gutachter der Bachelorarbeit. Diese oder dieser hat die Pflicht, die Studentin oder den Studenten bei der Anfertigung der Bachelorarbeit anzuleiten und sich regelmäßig über den Fortgang der Arbeit zu informieren. Die Betreuerin oder der Betreuer hat sicherzustellen, dass gegebenenfalls die für die Durchführung der Bachelorarbeit erforderliche apparative Ausstattung zur Verfügung steht. Die Betreuerin oder der Betreuer ist in der Regel Erstgutachterin oder Erstgutachter der Bachelorarbeit.
(6) Das Thema der Bachelorarbeit ist mit der Betreuerin oder dem Betreuer zu vereinbaren und bei der Anmeldung der Bachelo-rarbeit der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mitzuteilen. Findet die Studierende oder der Studierende keine Betreuerin oder keinen Betreuer, so sorgt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden dafür, dass diese oder dieser rechtzeitig ein Thema für die Bachelorarbeit und die erforderliche Betreuung erhält.
(8) Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema sind beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen. Die Bachelorarbeit darf vor der aktenkundigen Ausgabe des Themas nicht bearbeitet werden.
(9) Die Bachelorarbeit ist in deutscher Sprache abzufassen. Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschus-ses kann sie in einer Fremdsprache angefertigt werden. Die Anfertigung der Bachelorarbeit in einer Fremdsprache ist spätestens mit der Anmeldung der Bachelorarbeit beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Die Zustimmung zur Anfertigung in der gewählten Fremdsprache wird im Rahmen der Themenvergabe erteilt, sofern mit der Anmeldung der Bachelorarbeit die schriftliche Einverständniserklärung der Betreuerin oder des Betreuers vorliegt und die Möglichkeit zur Bestellung einer Zweitgutachte-rin oder eines Zweitgutachters mit hinreichender sprachlicher Qualifikation in der gewählten Fremdsprache besteht.
(13) Die Bachelorarbeit ist in drei schriftlichen (gebundenen) Exemplaren und in digitaler Form einzureichen. Wird die Bachelorarbeit innerhalb der Abgabefrist nicht in der vorgeschriebenen Form abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(15) Der Prüfungsausschuss leitet die Bachelorarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 36 Abs. 3 zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindes-tens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren des Faches Geschichte angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Bachelorarbeit durch die beiden Prüfenden wird von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Note für die Bachelorarbeit entsprechend § 36 Abs. 4 festgesetzt.
(2) Prüfungsleistungen werden benotet und ausnahmsweise nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet“. Die Benotung beziehungsweise Bewertung der Prüfungsleistungen wird von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern vorgenommen. Dabei ist stets die individuelle Leistung der oder des Studierenden zugrunde zu legen.
1 – sehr gut eine hervorragende Leistung;
2 – gut eine Leistung, die erheblich über den durch-schnittlichen Anforderungen liegt;
3 – befriedigend eine Leistung, die durchschnittlichen Anforde-rungen entspricht;
4 – ausreichend eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;
5 – nicht ausreichend eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.
(5) Für die Bachelorprüfung Bachelor-Hauptfach Geschichte wird eine arithmetische Gesamtnote gebildet, in welche die Ergebnisse von drei der vier Aufbaumodule und zwei der drei Vertiefungsmodule eingehen. Die Note für das Abschlussmodul (Bachelorarbeit) geht in die Gesamtnote mit doppeltem Gewicht ein.
(6) Im internen Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung’ wird in eine Gesamtnote gebildet, in welche die Ergebnisse der Module PB1 oder PB2 und der Module PB3 oder PB4 eingehen.
(7) Werden in einem Wahlpflichtbereich mehr CP erworben, als vorgesehen sind, so werden diejenigen Module für die Ermitt-lung der Gesamtnote herangezogen, die zuerst abgeschlossen wurden. Sofern mehrere Module im selben Semester absolviert worden sind, zählen die notenbesseren.
(8) Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Geschichte ergibt sich durch die folgende Ab-bildung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
(9) Für die Bildung der Gesamtnote in den Nebenfächern gelten die Vorgaben der betreffenden Ordnungen.
(10) Ist die Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Geschichte und in den Nebenfächern bestanden, wird durch das Prüfungsamt des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften eine Gesamtnote gebildet. Das Bachelor-Hauptfach Geschichte wird bei der Bildung der Gesamtnote doppelt gewichtet.
(12) Bei einer Bachelor-Gesamtnote bis einschließlich 1,0 lautet das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“. Die englisch-sprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: „excellent“.
(13) Zur Transparenz der Gesamtnote wird in das Diploma Supplement eine ECTS-Einstufungstabelle gemäß § 44 aufgenommen.
(2) Die Bachelorprüfung im Bachelor-Hauptfach Geschichte ist bestanden, wenn sämtliche in dieser Ordnung vorgeschriebene Module erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennachweise vorliegen und die vorgeschriebenen Modulprüfungen einschließlich der Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
Den Studierenden wird auf Antrag eine Bescheinigung über bestandene Prüfungen in Form einer Datenabschrift (Transcript of Records; Muster Anlage 7 RO S. 332) in deutscher und englischer Sprache ausgestellt, die mindestens die Modultitel, das Datum der einzelnen Prüfungen und die Noten enthält.
Paragraphenteil - VIII. Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen im Hauptfach Geschichte
§ 39 Wechsel Nebenfächern (RO: § 45)
Ein Wechsel der Nebenfächer ist voraussetzungslos möglich. Der Wechsel ist dem Prüfungsamt des Hauptfaches schriftlich mitzuteilen.
(2) Alle nicht bestandenen Modulprüfungen und müssen wiederholt werden.
(3) Nicht bestandene Modulprüfungen können höchstens zweimal wiederholt werden. Die Regelungen gemäß § 39 bleiben unberührt.
(4) Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal wiederholt werden. Dies sollte im Folgesemester des erfolglosen Prüfungsversuchs geschehen. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Bachelorarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine wiederholte Rückgabe des Themas ist nicht zulässig.
(7) Bei der 2. Prüfungswiederholung müssen die damit verbundenen Lehrveranstaltungen erneut besucht werden. Es ist anzustreben, dass die 2. Prüfungswiederholung innerhalb der folgenden zwei Semester durchgeführt wird.
(8) Die erste Wiederholungsprüfung soll am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters durchgeführt werden. Die zweite Wiederholung soll in der Regel zum nächsten regulären Prüfungstermin erfolgen. Die Studierenden müssen sich zur Wiederholungsprüfung anmelden. Der Prüfungsausschuss bestimmt die genauen Termine für die Wiederholung und gibt diese rechtzeitig bekannt. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht.
2. eine Frist für die Wiederholung einer Modulprüfung gemäß § 40 überschritten wurde;
4. die Bachelorprüfung in einem der beiden Nebenfächer unter Berücksichtigung von § 39 und § 40 Abs. 3 endgültig nicht bestanden ist.
§ 42 Prüfungszeugnis (RO: § 48) und Bescheinigung (RO: § 44)
(1) Über die bestandene Bachelorprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, jeweils nach den Vorgaben dem Muster der Rahmenordnung auszustellen. Das Zeugnis enthält die im Hauptfach Geschichte sowie in den Nebenfächern absolvierten Module mit den in ihnen erzielten Noten (dabei werden diejenigen Module gekennzeichnet, welche nicht in die Gesamtnote eingegangen sind), das Thema und die Note der Bachelorarbeit, die Regelstudienzeit und die Gesamtnote der Bachelorprüfung.
(2) Das Zeugnis ist von der Dekanin oder dem Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(3) Über die bestandene Nebenfachprüfung des internen Nebenfachs ‚Geschichte Profilbildung’ ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach der letzten Prüfungsleistung eine Bescheinigung in deutscher Sprache und auf Antrag eine als solche gekennzeichnete Übersetzung in englischer Sprache auszustellen. Die Bescheinigung enthält die Angabe der Module mit den Modulnoten, die Gesamtnote und die für die Nebenfachprüfung insgesamt erreichten CP. Sämtliche bestandenen Zusatzmodule können auf Antrag der oder des Studierenden getrennt von den Ergebnissen der Leistungen nach Satz 2 zusätzlich unter der Rubrik Zusatzmodule in der Bescheinigung aufgeführt werden. Die Bescheinigung ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Die Bescheinigung trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 36 Abs. 8 zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
(2) Die Prüfungsakten sind von den Prüfungsämtern zu führen. Maßgeblich für die Aufbewahrungsfristen von Prüfungsunter-lagen ist § 20 der Hessischen Immatrikulationsverordnung (HImmaVO) in der jeweils gültigen Fassung. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten mit Ausnahme der Bachelorarbeiten werden ein Jahr nach Bekanntgabe ihrer Bewertung an die Studierenden ausgehändigt oder ausgesondert. Nach Ablauf von fünf Jahren nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens werden die Bachelorarbeiten ausgesondert.
(2) Die Prüfungsgebühren sind ausschließlich für den Verwaltungsaufwand der Prüfungsämter zu erheben. Sie betragen für die Bachelorprüfung im Hauptfach und in den Nebenfächern einschließlich der Bachelorarbeit insgesamt 200,- Euro.
§ 49 In-Kraft-Treten und Übergangsbestimmungen (RO: § 56)
Gleichzeitig tritt die „Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität für den Teilstudiengang Geschichte mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach vom 6. Juli 2011“, veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27. November 2013, außer Kraft.
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierende, die ihr Studium im Bachelor-Hauptfach Geschichte ab dem Wintersemester 2018/19 aufnehmen.
(3) Studierende, die das Studium im Bachelor-Hauptfach Geschichte vor Inkrafttreten dieser Ordnung aufgenommen haben, können
a) die Bachelorprüfung nach der Ordnung vom 6. Juli 2011 bis spätestens 30. September 2024 ablegen.
b) auf Antrag an den Prüfungsausschuss in diese Ordnung wechseln und die Bachelorprüfung ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 28 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Anlage 1: Modulbeschreibungen (Anlage 5 RO) Internes BA-Nebenfach Geschichte Profilbildung (ab WS 2018/19)
Modul PB 1 – Festigung der Grundlagen
Pflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 10 SWS – Kontaktstudium 10 SWS / 150 h – Selbststudium 300 h
Die Vorlesungen vermitteln strukturierte und vertiefte Kenntnisse verschiedener Epochen und Themenfelder der Geschichte und erweisen die Erkenntnismöglichkeiten aktueller Fragestellungen.
Die Vorlesung und die Einführungsveranstaltung anderer Fächer ergänzen und relativieren die historische Herangehensweise durch Methoden und Fragestellungen der Nachbarwissenschaften.
Die Übung vermittelt Erfahrung im Umgang mit historischen Quellen der jeweiligen Epoche. Die Offenheit der Lehrveranstaltungswahl unterstützt die Studierenden dabei, Kenntnisse und Fertigkeiten gezielt in Bereichen zu erwerben und zu ergänzen, in denen sie diese als besonders gering einschätzen oder die für sie als zukünftiger Studienschwerpunkt in Frage kommen.
In den Vorlesungen erwerben die Studierenden in Bereichen ihrer Wahl Orientierungswissen und lernen die Fragestellungen der gegenwärtigen Forschung kennen. Die Prüfungsformen regen zu systematischer und strukturierter Erfassung und Präsentation des Gehörten an.
In den Einführungsveranstaltungen anderer Fächer erweitern die Studierenden ihre Kenntnisse über die Fachgrenzen hinaus und erwerben Erfahrung in der Anwendung der Methoden des jeweiligen Faches.
Die Übung trainiert den praktischen Umgang mit Quellen der jeweiligen Epoche und die Befähigung, diese Quellen adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren.
In der Auseinandersetzung mit verschiedenen Feldern der Geschichtswissenschaften und den jeweiligen Nachbardisziplinen begründen und erweitern die Studierenden ihren Kenntnisstand und ihre Methodenkompetenz und schaffen sich Grundlagen für eine begründete Schwerpunktwahl.
Obligatorische Studienberatung I und wahlweise
a) Zulassung zum „langen“ MA-Studiengang Geschichte
b) für die Teilnahme an der Übung der Nachweis des bereits erfolgreich absolvierten Basismoduls der entsprechenden Epoche aus dem BA-Hauptfachstudiengang Geschichte.
BA Nebenfachstudiengang Geschichte Profilbildung/ Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften
gemäß § 18 Abs. 2 dieser Ordnung
Die epochenbezogene Übung und die fachfremde Einführungsveranstaltung sind mit dem Nachweis regelmäßiger Teilnahme abzuschließen.
In den Vorlesungen Geschichte: Mündliche Prüfung zu den Themen der Vorlesung (15 Min.) oder Protokolle zweier Sitzungen.
In der Übung: Er setzt sich neben der regelmäßigen Teilnahme aus mehreren kleineren Aufgaben zusammen, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden.
Vorlesung, Proseminar, Kurs, Übung, Selbststudium
Klausur (90 Min.) oder Hausarbeit (18.000 Zeichen) im Anschluss an die Übung. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prüfung ist eine mündliche Prüfung (30 Min.) möglich. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Übungsleiterin oder den Übungsleiter.
Vorlesung Geschichte (epochen- oder themenbezogen) VL 2 3 x
Einführungsveranstaltung (fachfremd) PS oder Ü oder Koll oder VL 2 2 x
Vorlesung (fachfremd) VL 2 2 x
Übung epochenbezogen zur Alten, Mittelalterlichen oder Neueren und Neuesten Geschichte Ü 2 3 x
Modul PB 2 – Schwerpunktsuche
Die weiteren Vorlesungen vermitteln strukturierte und vertiefte Kenntnisse einzelner Epochen und weiterer Themenfelder der Geschichte und erweisen die Erkenntnismöglichkeiten aktueller Fragestellungen.
Die Übung vermittelt Kenntnisse der Geschichtstheorie, Historiographiegeschichte oder der Geschichtskultur und ggf. Erfahrung im praktischen Umgang mit Geschichte.
Die Offenheit der Lehrveranstaltungswahl bietet Gelegenheit zur Identifizierung besonderer Interessenschwerpunkte.
In den Vorlesungen erwerben die Studierenden in Bereichen ihrer Wahl Orientierungswissen und lernen die Fragestellungen der gegenwärtigen Forschung kennen. Die Prüfungsformen regen zu systematischer und strukturierter Erfassung und Präsentation des Gehörten an. In den Einführungsveranstaltungen anderer Fächer erweitern die Studierenden ihre Kenntnisse über die Fachgrenzen hinaus und erwerben Erfahrung in der Anwendung der Methoden des jeweiligen Faches.
In der Übung schult der Umgang mit Quellen zur Geschichtstheorie, Historiographiegeschichte oder der Geschichtskultur die wissenschaftliche Reflexion. Wird eine fachpraktische Übung gewählt, so wird durch sie der praktische Umgang mit Geschichte an Orten wie Museen, Gedenkstätten, Archiven, Bibliotheken, u.a., trainiert. Die Studierenden verfügen über ein breites historisches Grundwissen und über Kenntnisse gegenwärtiger und historischer Fragestellungen der Geschichtswissenschaft.
b) für die Teilnahme an der Übung der Nachweis von zwei bereits erfolgreich absolvierten Basismodulen des BA-Hauptfachstudiengangs Geschichte.
Die Übung zu Geschichtstheorie, Historiographiegeschichte oder Geschichtskultur und die fachfremde Einführungsveranstaltung sind mit dem Nachweis regelmäßiger Teilnahme abzuschließen.
Leistungsnachweis Vorlesungen Geschichte: Mündliche Prüfung zu den Themen der Vorlesung (15 Min.) oder Protokolle zweier Sitzungen (insges. 18.000 Zeichen).
Leistungsnachweis Übung: Er setzt sich neben der regelmäßigen Teilnahme aus mehreren kleineren Aufgaben zusammen, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden.
Übung zu Geschichtstheorie, Historiographiegeschichte oder Geschichtskultur Ü 2 3 x
Modul PB 3a – Berufliche und wissenschaftliche Praxis (Variante I)
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 2 SWS – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h Praktikum 210 h – Selbststudium 210 h
Praktikum: Es handelt sich um ein mindestens fünfwöchiges externes Berufspraktikum. Das Praktikum wird in einem Berufsfeld durchgeführt, auf das ein Geschichtsstudium in fachlich-wissenschaftlicher Hinsicht oder durch die Vermittlung allgemeiner Kompetenzen vorbereitet. Indem das Praktikum mehrwöchige intensive Erfahrungen im Berufsalltag eröffnet, orientiert es über berufliche Möglichkeiten und Anforderungen, lehrt es die Studierenden die eigenen Fähigkeiten genauer einzuschätzen und eigene Talente und Defizite zu erkennen. Zudem erlaubt es, fachwissenschaftliche Kenntnisse und im Studium erworbene Kompetenzen testweise in einem möglichen Berufsfeld zu erproben, bzw. weist auf die Notwendigkeit weiterer fachlicher Vertiefung hin.
Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich selbst frühzeitig (!) um einen Praktikumsplatz bemühen. Sollten eigene Bemühungen scheitern, unterstützt sie die oder der Praktikumsbeauftragte des Historischen Seminars beratend.
Das Seminar kann aus dem Angebot epochen- bzw. themenbezogener Seminare des Historischen Seminars gewählt werden. Dabei ist nach Möglichkeit ein enger thematischer Bezug zum geplanten oder bereits durchgeführten Praktikum anzustreben. So kommen je nach Wahl des Arbeitsbereichs in Unternehmens-, staatlich-/städtischen oder kirchlichen Archiven, Museen, Bibliotheken oder bspw. bei Verbänden, Parteien oder Parlamenten insbesondere entsprechende Seminare zur politischen Geschichte, zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, zur Geschichte der Religion, der Wissenschaft oder der Ideen in Frage.
Weil das Historische Seminar keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Praktikumsplätzen hat, kann sich die Dauer des Moduls auf bis zu 3 Semester erstrecken. Dieser längere Zeitraum verbessert zudem die Möglichkeit, aus dem Lehrangebot des Historischen Seminars ein für den Einzelfall besonders geeignetes Seminar auszuwählen.
Das Modul gibt den Studierenden die Möglichkeit Gegenstände des Studiums direkt in praktische Tätigkeit umzusetzen. Sie lernen fach- und bildungsnahe Berufsfelder kennen. Durch den epochenübergreifenden und fachlich ausgreifenden Ansatz wird die Fähigkeit zu vernetztem Denken gestärkt.
a) Zulassung zum „langen“ MA-Studiengang Geschichte und erfolgreicher Abschluss des Moduls PB 1
b) BA-Hauptfachstudentinnen und BA-Hauptfachstudenten:
– obligatorische Studienberatung II
– erfolgreicher Abschluss der Basis- und Aufbaumodule
– erfolgreicher Abschluss des Moduls PB 1
2 Semester, ggf. 3 Semester
regelmäßige Teilnahme an Praktikum und Seminar
1. Leistungsnachweis Praktikum: Der Leistungsnachweis erfolgt als Praktikumsbericht durch ein vom Historischen Seminar bereitgestelltes Formular, das nach Beendigung Abschluss des Praktikums von der Praktikumsbetreuerin oder dem Praktikumsbetreuer auszustellen und der oder dem Praktikumsbeauftragten des Historischen Seminars vorzulegen ist.
2. Leistungsnachweis Seminar: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss.
Praktikum, Seminar, Selbststudium
Hausarbeit (36.000 Zeichen) oder mündliche Prüfung (30 Min.) im Anschluss an das Seminar. Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Seminars.
Praktikum PR 2 7 x
Seminar Geschichte S 4 x
Modulprüfung 4 x
Modul PB 3b – Berufliche und wissenschaftliche Praxis (Variante II)
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h Praktikum 280 h – Selbststudium 110 h
Praktikum: Es handelt sich um ein mindestens sechswöchiges externes Berufspraktikum. Das Praktikum wird in einem Berufsfeld durchgeführt, auf das ein Geschichtsstudium in fachlich-wissenschaftlicher Hinsicht oder durch die Vermittlung allgemeiner Kompetenzen vorbereitet. Indem das Praktikum mehrwöchige intensive Erfahrungen im Berufsalltag eröffnet, orientiert es über berufliche Möglichkeiten und Anforderungen, lehrt es die Studierenden die eigenen Fähigkeiten genauer einzuschätzen und eigene Talente und Defizite zu erkennen. Zudem erlaubt es, fachwissenschaftliche Kenntnisse und im Studium erworbene Kompetenzen testweise in einem möglichen Berufsfeld zu erproben, bzw. weist auf die Notwendigkeit weiterer fachlicher Vertiefung hin.
Die Übungen können aus dem Angebot epochen- bzw. themenbezogener Seminare des Historischen Seminars gewählt werden. Dabei ist nach Möglichkeit ein enger thematischer Bezug zum geplanten oder bereits durchgeführten Praktikum anzustreben. So kommen je nach der Wahl des Arbeitsbereichs in Unternehmens-, staatlich-/städtischen oder kirchlichen Archiven, Museen, Bibliotheken oder bspw. bei Verbänden, Parteien oder Parlamenten insbesondere entsprechende Seminare zur politischen Geschichte, zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, zur Geschichte der Religion, der Wissenschaft oder der Ideen in Frage.
Weil das Historische Seminar keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Praktikumsplätzen hat, kann sich die Dauer des Moduls auf bis zu 3 Semester erstrecken. Dieser längere Zeitraum verbessert zudem die Möglichkeit, aus dem Lehrangebot des Historischen Seminars für den Einzelfall besonders geeignete Lehrveranstaltungen auszuwählen.
regelmäßige Teilnahme an Praktikum und Übungen
2. Leistungsnachweis Übung I: Für ihn muss eine Klausur (90 min.) bestanden oder ein Kurztext (z.B. Essay, Rezension, Quellenkommentar, Regest, Abstract oder Katalogtext) erarbeitet werden.
3. Leistungsnachweis Übung II: Für ihn muss eine Klausur (90 min.) bestanden oder ein Kurztext (z.B. Essay, Rezension, Quellenkommentar, Regest, Abstract oder Katalogtext) erarbeitet werden.
Praktikum, Übung, Selbststudium
Klausur (90 Min.) oder Hausarbeit (im Umfang von 18.000 Zeichen) oder Ergebnispräsentation (z.B. Führung, Verzeichnis von Archivalien, Gestaltung von Internet-Seiten) im Anschluss an die Übung II. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prüfung ist eine mündliche Prüfung (20 Min.) möglich. Die Prüfung ist modulbezogen. Festlegung der Prüfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter der Übung.
Praktikum PR 9 x
Übung I Geschichte Ü 2 3 x
Übung II Geschichte Ü 2 3 x
Modul PB 3c – Internationalisierung
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 2 SWS – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h Sprachkurs 210 h – Selbststudium 210 h
Es wird empfohlen die Möglichkeit eines Auslandssemesters ernsthaft in Betracht zu ziehen. Im Ausland erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen sind anrechenbar.
BA-Hauptfachstudentinnen und BA-Hauptfachstudenten können im Rahmen dieses Moduls nicht die ihnen gemäß § 8 dieser Ordnung noch fehlenden Fremdsprachenkenntnisse erwerben.
MA-Studentinnen und MA-Studenten, denen gemäß § 7 Abs. 3 der Ordnung für den MA-Studiengang Geschichte eine entsprechende Auflage erteilt worden ist, können dieses Modul zur Auflagenerfüllung nutzen.
Im Rahmen von universitätsinternen oder anderen Sprachkursen werden Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache erworben. Der Umfang entspricht der Stufe A2 (Europäischer Sprachreferenzrahmen). Zu den Nachweisformen vgl. § 8 dieser Ordnung.
Das Seminar behandelt ein Thema, das von der Quellenlage oder der Forschungssituation her in besonderem Maß eine mehrsprachige Herangehensweise erfordert. Hierfür bietet sich eine Vielzahl von Themen zur Geschichte des antiken Mittelmeerraums, des Mittelalters in seinen euromediterranen und eurasischen Zusammenhängen, der neuzeitlichen internationalen Politik- und Kirchengeschichte, und der per se grenzüberschreitenden Geschichte des wirtschaftlichen Austauschs und Wissenstransfers an.
Die Studierenden erwerben Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache, die gleichermaßen für das weitere Studium wie für die Berufspraxis von Bedeutung sind.
Im Seminar erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, originalsprachliche Quellen zu erschließen und zu kontextualisieren.
Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Insbesondere wird der kritische Umgang mit der Forschung geübt und der Blick für die eigene, aber auch für andere Wissenschaftskulturen geschärft.
– Nachweis der Fremdsprachenkenntnisse gemäß § 8 dieser Ordnung
Leistungsnachweis Fremdsprache: Nachweis über Fremdsprachenkenntnisse im Umfang A 2 (Europäischer Sprachreferenzrahmen) Leistungsnachweis Seminar: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss.
Seminar, Selbststudium, Kurs
Fremdsprachennachweis 7 x
Seminar Europäische oder außereuropäische Geschichtev S 2 4 x
Modul PB 3d – Öffentliche Geschichte
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 6 oder 8 SWS
Kontaktstudium 8 SWS / 120 h bei Wahl des Lektoriums 6 SWS / 96 h – Selbststudium 330 h oder 354 h
Das Modul thematisiert den Zusammenhang zwischen Geschichtswissenschaft und der öffentlichen außeruniversitären Auseinandersetzung mit Geschichte. Themen der Lehrveranstaltungen können also u.a. sein:
– die unterschiedliche Form der Vermittlung von wissenschaftlichem Wissen an die außeruniversitäre Öffentlichkeit mit ihren jeweiligen Anforderungen und Grenzen,
– die Rolle von Historikerinnen und Historikern als Expertinnen und Experten bei diesem Vorgang,
– verschiedene Arten des Wissens über Geschichte und verschiedene Möglichkeiten des Wissenserwerbs, – die Geschichte der Geschichts- und Erinnerungskultur,
– die Geschichte der Geschichtswissenschaft, insbesondere im Hinblick auf ihre Wirkung auf die Öffentlichkeit und auf das Geschichtsbild ihrer jeweiligen Gegenwart.
Während die Vorlesung und das Lektorium in diesem Rahmen Kenntnisse der Geschichtstheorie, der Geschichte der Geschichtswissenschaft, der Wissenschaftsgeschichte oder der Geschichtskultur und ihrer Geschichte vermitteln, kann die Übung an entsprechenden Gegenständen einen praktischen und ggf. projektbezogenen Zugang eröffnen. Das Seminar kann solche Themen vertiefen, aber auch die Möglichkeit zu fundierter Reflexion über den Gesamtzusammenhang oder über einzelne Gesichtspunkte bieten.
Fachbezogene Fähigkeiten: Die Vorlesung vermittelt Studierenden die Fähigkeit, unterschiedliche Positionen der Geschichtstheorie, Epochen der Geschichtswissenschaft, der Wissenschaftsgeschichte oder Bereiche der Geschichtskultur zu überblicken. Im Seminar und in der Übung erarbeiten sie sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, Quellen zu den genannten Themenbereichen adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren oder erarbeiten sich die Befähigung zum praktischen, theoretisch reflektierten Umgang mit Geschichte an Orten wie Museen, Gedenkstätten, Archiven, Bibliotheken, Gemeinden, Wirtschaftsunternehmen u.a.
Die Beschäftigung mit den genannten Themen schult die wissenschaftliche Selbstreflexion und fördert das fachspezifische Selbstbewusstsein. Das Modul gibt den Studierenden die Möglichkeit Gegenstände des Studiums direkt in praktische Tätigkeit umzusetzen. Sie lernen fach- und bildungsnahe Berufsfelder kennen. Durch den epochenübergreifenden und fachlich ausgreifenden Ansatz wird die Fähigkeit zu vernetztem Denken gestärkt.
b) BA-Hauptfachstudentinnen und BA-Studenten:
regelmäßige Teilnahme an Übung, Lektorium und Seminar
Leistungsnachweis Seminar: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zusätzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss.
Leistungsnachweis Übung: Für ihn muss eine Klausur (90 Min.) bestanden oder ein Kurztext (z.B. Essay, Rezension, Quellenkommentar, Regest, Abstract oder Katalogtext) erarbeitet werden.
Leistungsnachweis Lektorium: In diesem wird nach freier Lektüre von in Absprache mit der Dozentin oder dem Dozenten ausgewählten Texten durch ein mündliches Einzel- oder Gruppen-Fachgespräch (45 Min.) über Inhalt, Argumentation und Aufbau der Texte ein Leistungsnachweis erworben.
Vorlesung, Lektorium, Übung, Seminar, Selbststudium
Vorlesung zu Geschichtstheorie, Historiographiegeschichte oder Geschichtskultur VL 2 2 x
Übung zu Themen der Geschichtskultur oder der Öffentlichen Geschichte Ü 2 3 x
Lektorium oder Vorlesung zu Geschichtstheorie, Historiographiegeschichte oder Geschichtskultur oder zu Themen der Öffentlichen Geschichte VL oder L 2 oder 0 2 x
Seminar zu Themen der Geschichtskultur oder der Öffentlichen Geschichte S 2 4 x
Summe 6 oder 8 15
Modul PB 4 – Vertiefung im Schwerpunkt
Pflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – 6 oder 8 SWS
Im Modul werden Themen und Fragestellungen eines thematischen Schwerpunkts behandelt. Dazu kann eines der fünf Profilmodule des BA-Hauptfachstudiengangs Geschichte ausgewählt werden.
GE-BA-HF-PM1 – Politikgeschichte
GE-BA-HF-PM2 – Ideengeschichte
GE-BA-HF-PM3 – Wirtschafts- und Sozialgeschichte
GE-BA-HF-PM4 – Wissenschaftsgeschichte
GE-BA-HF-PM5 – Dimensionen des Religiösen
Anstelle der Abfassung der BA-Arbeit findet im Anschluss dieses Moduls eine Modulprüfung statt.
Fachbezogene Fähigkeiten: Das Modul vermittelt über die Vorlesung die Fähigkeit, ein umfassendes Thema im gewählten Epochen oder thematischen Schwerpunkt zu überblicken. Im Seminar und in der Übung erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen sowie die Befähigung, Quellen im Bereich ihres gewählten Schwerpunkts adäquat zu erschließen und zu kontextualisieren.
Schlüsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten sowie in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mündlichen Präsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen für Tätigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstände vermittelt.
Durch den ggf. themen- oder epochenübergreifenden und fachlich ausgreifenden Ansatz wird ihre Fähigkeit zu vernetztem Denken gestärkt.
oder b) BA-Hauptfachstudentinnen und BA-Hauptfachstudenten:
regelmäßige Teilnahme an Seminar, Übung und Lektorium
Für Studierende des Masterstudiengangs Geschichte, die das interne Nebenfach ‚Geschichte Profilbildung‘ als Auflage gem. MA-Ordnung Geschichte, §8 Abs. 3 studieren, ist die Prüfungsform ‚mündliche Prüfung‘ (30 Min.) obligatorisch.
Vorlesung zur Geschichte, nach eigener Wahl VL 2 2 x
Übung zur Geschichte, nach eigener Wahl Ü 2 3 x
Lektorium oder Vorlesung zur Geschichte, nach eigener Wahl VL oder L 2 oder 0 2 x
Seminar zur Geschichte, nach eigener Wahl S 2 4 x
HHG Hessisches Hochschulgesetz vom 14. Dezember 2009 (GVBl. I, S. 666), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 18. Dezember 2018 (GVBl. I, S. 482)
Geschichte Profilbildung (INF), Bachelor (ab WS 2018/19)*