Source: https://dejure.org/gesetze/AktG/308.html
Timestamp: 2019-05-22 21:59:37
Document Index: 326422315

Matched Legal Cases: ['§ 308', '§ 308', '§ 308', '§ 309', '§ 310', '§ 308', '§ 308', '§ 308', '§ 308', '§ 304', '§ 304', '§ 308', '§ 310', '§ 323']

§ 308 AktG Leitungsmacht - dejure.org
dejure.org Übersicht AktGAbs./Nr./Satz hervorhebenRechtsprechung zu § 308 AktG
§ 308Leitungsmacht § 309Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter des herrschenden Unternehmens § 310Verantwortlichkeit der Verwaltungsmitglieder der Gesellschaft
Zweiter Teil - Leitungsmacht und Verantwortlichkeit bei Abhängigkeit von Unternehmen (§§ 308 - 318)
Erster Abschnitt - Leitungsmacht und Verantwortlichkeit bei Bestehen eines Beherrschungsvertrags (§§ 308 - 310)
(1) 1Besteht ein Beherrschungsvertrag, so ist das herrschende Unternehmen berechtigt, dem Vorstand der Gesellschaft hinsichtlich der Leitung der Gesellschaft Weisungen zu erteilen. 2Bestimmt der Vertrag nichts anderes, so können auch Weisungen erteilt werden, die für die Gesellschaft nachteilig sind, wenn sie den Belangen des herrschenden Unternehmens oder der mit ihm und der Gesellschaft konzernverbundenen Unternehmen dienen.
(2) 1Der Vorstand ist verpflichtet, die Weisungen des herrschenden Unternehmens zu befolgen. 2Er ist nicht berechtigt, die Befolgung einer Weisung zu verweigern, weil sie nach seiner Ansicht nicht den Belangen des herrschenden Unternehmens oder der mit ihm und der Gesellschaft konzernverbundenen Unternehmen dient, es sei denn, daß sie offensichtlich nicht diesen Belangen dient.
(3) 1Wird der Vorstand angewiesen, ein Geschäft vorzunehmen, das nur mit Zustimmung des Aufsichtsrats der Gesellschaft vorgenommen werden darf, und wird diese Zustimmung nicht innerhalb einer angemessenen Frist erteilt, so hat der Vorstand dies dem herrschenden Unternehmen mitzuteilen. 2Wiederholt das herrschende Unternehmen nach dieser Mitteilung die Weisung, so ist die Zustimmung des Aufsichtsrats nicht mehr erforderlich; die Weisung darf, wenn das herrschende Unternehmen einen Aufsichtsrat hat, nur mit dessen Zustimmung wiederholt werden.
Rechtsprechung zu § 308 AktG
108 Entscheidungen zu § 308 AktG in unserer Datenbank:
Prospekthaftung: Haftung des Prospektveranlassers für unvollständige bzw. ...
Verkaufsprospekthaftung: Notwendigkeit der Angabe eines Beherrschungs- und ...
OLG Frankfurt, 07.02.2012 - 5 U 92/11
Analoge Anwendung von § 304 AktG zugunsten Genussscheinsberechtigter
Anpassung von Genussscheinbedingungen nach Abschluss eines Beherrschungs- und ...
Ansprüche eines Genussscheininhabers: Auslegung eines Beherrschungs- und ...
OLG Nürnberg, 09.06.1999 - 12 U 4408/98
Direktionsrecht der herrschenden Gesellschafter gegenüber dem nicht mehr ...
OLG Frankfurt, 13.12.2011 - 5 U 56/11
Analoge Anwendung von § 304 AktG zugunsten von Genussscheinberechtigten
Auf § 308 AktG verweisen folgende Vorschriften:
§ 310 (Verantwortlichkeit der Verwaltungsmitglieder der Gesellschaft)
§ 323 (Leitungsmacht der Hauptgesellschaft und Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder)