Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/teilungsversteigerung
Timestamp: 2019-08-20 11:53:29
Document Index: 354790733

Matched Legal Cases: ['§ 288', '§ 117', '§ 749', '§ 1361', '§ 745', '§ 23']

Teilungsversteigerung | Rechtslupe
Schlagwort: Teilungsversteigerung
Bei ver­zö­ger­ter Frei­ga­be eines hin­ter­leg­ten Geld­be­tra­ges hat der Gläu­bi­ger in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 288 Abs. 1 Satz 1 BGB einen Anspruch auf Ver­zugs­zin­sen in gesetz­li­cher Höhe. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall war der Beklag­te ver­pflich­tet, gegen­über der Hin­ter­le­gungs­stel­le des Amts­ge­richts sei­ne unbe­ding­te Zustim­mung zu erklä­ren, dass der dort hin­ter­leg­te
Tei­lungs­ver­stei­ge­rung – und die Hin­ter­le­gung des Über­erlö­ses
Wird der Über­erlös aus der Zwangs­ver­stei­ge­rung eines Grund­stücks hin­ter­legt, weil die Gemein­schaf­ter wäh­rend des Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­rens kei­ne Eini­gung über des­sen Ver­tei­lung erzie­len konn­ten, setzt sich die Bruch­teils­ge­mein­schaft an der For­de­rung gegen die Hin­ter­le­gungs­stel­le fort. Allein die Hin­ter­le­gung des Über­erlö­ses nach § 117 Abs. 2 Satz 3 ZVG führt noch nicht zur Auf­he­bung der
c)) Dem Anspruch auf Auf­he­bung der Bruch­teils­ge­mein­schaft nach §§ 749 Abs. 1, 753 Abs. 1 Satz 1 BGB kön­nen von dem ande­ren Teil­ha­ber kei­ne gemein­schafts­frem­den For­de­run­gen ent­ge­gen­ge­hal­ten wer­den. Steht die Ehe­woh­nung im Mit­ei­gen­tum der Ehe­gat­ten, ent­hält für die Zeit des Getrennt­le­bens die Ver­gü­tungs­re­ge­lung nach § 1361 b Abs. 3 Satz 2 BGB die gegen­über § 745
Die Beschlag­nah­me hat in der Tei­lungs­ver­stei­ge­rung auch dann nicht die Wir­kun­gen eines Ver­äu­ße­rungs­ver­bots (§ 23 ZVG), wenn sie das Grund­stück einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR) betrifft und von dem Gläu­bi­ger eines Gesell­schaf­ters der GbR betrie­ben wird, der den Anteil des Gesell­schaf­ters an der GbR und des­sen Aus­ein­an­der­set­zungs­an­spruch gepfän­det hat. Die