Source: https://www.dtad.de/details/Architekturentwurf_67346_Angelhof_I_und_II-5217489_3
Timestamp: 2018-04-22 16:42:26
Document Index: 185009969

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 11', '§ 15', '§ 33', '§ 15', '§ 38']

Wettbewerbsbekanntmachung - Architekturentwurf in Speyer (ID:5217489)
> DTAD-ID: 5217489
Nichtoffener interdisziplinärer Realisierungswettbewerb für die Neuordnung des Rheinufers im Bereich der „Alten Ziegelei“ in Speyer. Die Stadt Speyer beschäftigt sich mit der Neuordnung des Rheinufers. Ein Schlüsselprojekt ist die Neuordnung des ehemaligen Ziegeleigeländes zu einem hochwertigen Wohnquartier (ca. 6 ha) und ergänzenden Nutzungen in geringem Umfang. Durch die exponierte Lage am Rhein und in unmittelbarer Nähe zum Kaiserdom (UNESCO-Weltkulturerbe) stellt die Wettbewerbsaufgabe hohe Anforderungen an die landschaftliche und städtebauliche Integration der künftigen Bebauung. Darüber hinaus liegt ein besonderes Augenmerk auf den Belangen des Hochwasserschutzes. Ziel des Wettbewerbs ist ein überzeugendes städtebauliches und landschaftsplanerisches Grundkonzept mit vertiefenden Aussagen zur architektonischen Ausgestaltung von Teilbereichen des Gebietes. CPV: 71220000, 71410000, 71420000.
Architekturentwurf , Landschaftsgestaltung , Stadtplanung
Org. Dok.-Nr: 180285-2010
Stadtverwaltung Speyer, vertreten durch Oberbürgermeister Werner Schineller in Kooperation mit der DIH Deutsche Wohnwerte GmbH & Co KG, Heidelberg Maximilianstraße 100 67346 Speyer DEUTSCHLAND Internet-Adresse(n) Projektwebsite: www.wb-alteziegelei-speyer.de Weitere Auskünfte erteilen: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH Hessenallee 2 z. H. Frau Ettinger-Brinckmann, Herr Walberg 34130 Kassel DEUTSCHLAND Tel. +49 561707750 E-Mail: info@wb-alteziegelei-speyer.de Fax +49 5617077523 Internet: www.wb-alteziegelei-speyer.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH Hessenallee 2 z. H. Frau Ettinger-Brinckmann, Herr Walberg 34130 Kassel DEUTSCHLAND Tel. +49 561707750 E-Mail: info@wb-alteziegelei-speyer.de Fax +49 5617077523 Internet: www.wb-alteziegelei-speyer.de Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten an: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH Hessenallee 2 z. H. Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg 34130 Kassel DEUTSCHLAND Tel. +49 561707750 E-Mail: info@wb-alteziegelei-speyer.de Fax +49 5617077523 Internet: www.wb-alteziegelei-speyer.de
Auftraggeber/den Auftraggeber Nichtoffener interdisziplinärer Realisierungswettbewerb für die Neuordnung des Rheinufers im Bereich der „Alten Ziegelei“ in Speyer.
Die Stadt Speyer beschäftigt sich mit der Neuordnung des Rheinufers. Ein Schlüsselprojekt ist die Neuordnung des ehemaligen Ziegeleigeländes zu einem hochwertigen Wohnquartier (ca. 6 ha) und ergänzenden Nutzungen in geringem Umfang. Durch die exponierte Lage am Rhein und in unmittelbarer Nähe zum Kaiserdom (UNESCO-Weltkulturerbe) stellt die Wettbewerbsaufgabe hohe Anforderungen an die landschaftliche und städtebauliche Integration der künftigen Bebauung. Darüber hinaus liegt ein besonderes Augenmerk auf den Belangen des Hochwasserschutzes. Ziel des Wettbewerbs ist ein überzeugendes städtebauliches und landschaftsplanerisches Grundkonzept mit vertiefenden Aussagen zur architektonischen Ausgestaltung von Teilbereichen des Gebietes.
71220000, 71410000, 71420000 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
Es werden Arbeitsgemeinschaften zwischen Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten gefordert. Der Architekt ist innerhalb der Arbeitsgemeinschaft federführend. Sofern in einem Büro in die Architektenkammer eingetragene Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten beschäftigt sind, kann sich dieses Büro auch alleine bewerben- hierzu sind ensprechende Erklärungen abzugeben (Kammernummer etc.). Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt ausschließlich auf der Basis von formellen, quantitativen und qualitativen Kriterien. Zur Beurteilung der gestalterischen Qualität der Referenzprojekte wird ein Auswahlgremium hinzugezogen, dem auch externe Fachleute angehören. Der Auslober behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren ausgeschlossen. Der Auslober behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen nähere Informationen einzuholen. Die formellen Kriterien sind von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft gleichermaßen zu erfüllen. Die professionellen Kriterien sind nach Architekt, Stadtplaner und Landschaftsarchitekt differenziert. Die Kriterien sind:
Ausschluss): a) Der Bewerber erfüllt die Anforderung an die berufliche Qualifikation (s.u. III.2); b) Die Teilnahmehindernisse gemäß RPW § 4 (2) liegen nicht vor; c) Die Teilnahmehindernisse gemäß § 11 VOF liegen nicht vor; d) Es liegen keine Mehrfachbewerbungen vor; (Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss sämtlicher Beteiligter); e) Die Bewerbungsfrist ist beachtet; f) Für die Bewerbung ist das vorgegebene Formblatt ausgefüllt; Informationen jedweder anderer Art werden nicht zur Kenntnis genommen; g) Die Bewerbungsunterlagen wurden zweifach - einmal als Ausdruck unterschrieben und einmal in elektronischer Form (Anlage zu einem eMail) abgegeben; der Ausdruck ist original unterschrieben; h) Die geforderten Unterlagen (ausgefülltes Formblatt plus max. 3 DIN A 4-Seiten Referenzblätter bzw. pdf im angegebenen Umfang) sind vollständig; i) Die Bewerbung ist in deutscher Sprache erfolgt; Informationen in anderen Sprachen werden nicht zur Kenntnis genommen; j) Eigenhändige Unterschrift (zur Bestätigung der Richtigkeit der geforderten Erklärungen).
III.1.2 Professionelle Kriterien.
Die professionellen Kriterien sind untergliedert in quantitative und qualitative Kriterien. Die quantitativen Kriterien enthalten Mindestanforderungen; die Nichterfüllung dieser Mindestanforderungen führt zum Ausschluss.
III.1.2.1 Quantitative Kriterien Fachkunde in Bezug auf vergleichbare
Projekte und Leistungsfähigkeit seit 2000. Die Bewerber müssen innerhalb der letzten 10 Jahre verantwortlich zeichnen für die Planung und Realisierung von mind. einem Projekt (im Folgenden: Referenzprojekt), das mind. folgende Anforderungen erfüllt: Architekt: — Wohnungsbau in sensiblem landschaftlichen (insbesondere 'Wohnen am Wasser') und historischem städtebaulichen Umfeld bzw. mit entsprechendem Bezug, — mind. 3 500 m² BGF, — Verantwortlichkeit für das Referenzprojekt mindestens in den Leistungsphasen 1-3 gemäß HOAI § 15 (alt) bzw. § 33 (neu) oder vergleichbar. Stadtplaner: — Städtebaulicher Rahmenplan für Wohnen in sensiblem landschaftlichen (insbesondere 'Wohnen am Wasser') und historischem städtebaulichen Umfeld bzw. mit entsprechendem Bezug (mind. 2 ha). Landschaftsarchitekt: Wohnumfeldplanung (Freianlagen) von mind. 1 ha Größe; — Verantwortlichkeit für das Referenzprojekt mindestens in den Leistungsphasen 1-3 gemäß HOAI § 15 (alt) bzw. § 38 (neu) oder vergleichbar, — Zuverlässigkeit (nur Architekt): Die Zuverlässigkeit wird wie folgt beurteilt, — Büroerfahrung (mind. 5 Jahre), — Professionelles Personal (mind. 4 technisch qualifizierte Mitarbeiter inkl. Büroinhaber im Durchschnitt über die Dauer von 5 Jahren), — Haftpflichtversicherung (Deckungshöhe mind. 1 500 000 EUR).
III.1.2.2 Qualitative Kriterien.
Die qualitativen Kriterien beziehen sich auf: — Die gestalterische Qualität der Referenzprojekte. Zur Beurteilung hierfür sind drei Referenzblätter einzureichen (eines pro Fachdisziplin), die mind. das jeweilige geforderte Referenzprojekt zeigen. Hierzu sind bei Architekt und Landschaftsarchitekt Fotos, beim Stadtplaner auch Renderings, ggfs. ergänzt durch einzelne, klar lesbare Planunterlagen, zu verwenden. Neben den Referenzprojekten können auch weitere, auch nicht vergleichbare Projekte zur Beurteilung der gestalterischen Qualität gezeigt werden, — Wettbewerbserfolge des Architekten in Wettbewerben auch nicht vergleichbarer Projekte (seit 2000), — Auszeichnungen und sonstige professionelle Preise.
III.1.2.3 Bewerbungsunterlagen.
Die Bewerbungsunterlagen dienen als Grundlage zur Beurteilung der vorgenannten Kriterien. Details und technische Hinweise sind der Website www.wb-alteziegelei-speyer.de zu entnehmen.
III.1.2.4 Abgabeform.
Die Unterlagen sind einmal als Ausdruck und im Original unterschrieben per Post einmal elektronisch per E-mail abzuliefern (Adressen s. I.1 - Angebote/Teilnahmeanträge). Die Arbeitsgemeinschaften reichen eine gemeinsame Bewerbung ein. Die Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Ja Teilnahmeberechtigt sind in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie den Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt, Stadtplaner oder Landschaftsarchitekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Artikel 46-49 (Architekt) bzw. Artikel 11 (d) oder (e) (Stadtplaner/Landschaftsarchitekt) der Richtlinie 2005/36 EG (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist. Teilnahmeberechtigt sind außerdem juristische Personen, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der (die) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften natürlicher Personen sowie juristischer Personen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Die Zusammenarbeit zwischen Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten ist zwingend. Jede Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
1. Astoc Architects & Planners/Fischer Architekten, Mannheim 2. Fink+Jocher Architekten Stadtplaner, München 3. Böge Linder Architekten, Hamburg 4. Stefan Forster Architekten, Frankfurt am Main 5. KCAP Architects and Planners, Zürich
Die Bewertungskriterien der Wettbewerbsbeiträge werden in der Auslobung benannt.
ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 19.7.2010 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
Teilnahme 19.7.2010
Ja Zahl und Wert der zu vergebenden Preise Wettbewerbsumme 110 000 EUR.
1. Prof. Carl Fingerhuth, Zürich; Prof. Jörg Kühn, Darmstadt 2. Prof. Helmut Striffler, Mannheim; Prof. Franz Pesch, Stuttgart 3. Angela Bezzenberger, Darmstadt; Barbara Wilhelm, Lörrach 4. Gerold Reker, Kaiserslautern; Dr. Michael Denkel, Frankfurt a.M. 5. Oberbürgermeister Werner Schineller, Speyer; Thomas Esslinger, Heidelberg 6. Thomas Dorant, Heidelberg 7. Johannes Jaberg, Speyer; Martin Rosskopf, Speyer 8. Dirk Theobald, Speyer; Dr. Markus Wintterle, Speyer ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Der Grobterminplan ist wie folgt: Abschluss Bewerbungsverfahren 8.2010; Laufzeit Wettbewerb 8.2010-11.2010; Preisgericht 12.2010.
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 613116-2234 Internet: http://www.mwvlw.rlp.de/ Fax +49 613116-5240
Architekturentwurf 24.12.2010 Wettbewerbsergebnisse