Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:252898-2019:TEXT:DE:HTML&src=0&tabId=1
Timestamp: 2019-07-19 04:36:36
Document Index: 322853290

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 48', '§ 123', '§ 124', '§ 53', '§ 165', '§ 165']

Dienstleistungen - 252898-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 252898-2019
Deutschland-Chemnitz: Transport von Haushaltsabfällen
2019/S 104-252898
Kontaktstelle(n): Herr Gerald Lehmann
Telefon: +49 37167407-113
E-Mail: lehmann@awvc.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E38292561
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E38292561
Transport von Abfällen des Abfallwirtschaftsverbandes Chemnitz (AWVC)
Referenznummer der Bekanntmachung: AWVC 01/05/2019
Just-in-time-Transport der Output-Produkte „Brennstoff“ (Abfallschlüssel nach Abfallverzeichnis-Verordnung(AVV): 191210) und „Schwerstoffe“ (Abfallschlüssel nach AVV: 191212) der Restabfallbehandlungsanlage Chemnitz des AWVC (RABA Chemnitz) von der RABA Chemnitz zu den vom AG benannten Entsorgungsanlagen sowie Bereitstellung der erforderlichen Transporttrailer nach näherer Maßgabe der Leistungsbeschreibung.
Transport von Brennstoff (AVV 191210)
Die Übernahme der Abfälle erfolgt an der RABA Chemnitz. Der Transport erfolgt zu den vom AG benannten Verwertungsanlagen.
Just-in-time-Transport von Brennstoff (AVV 191210), ca. 51.000 bis 69.000 Mg/a, von der RABA Chemnitz zur Thermische Abfallbehandlungsanlage Zorbau und ggf. weiteren vom AG benannten Entsorgungsanlagen sowie Bereitstellung der erforderlichen Transporttrailer nach Maßgabe der Leistungsbeschreibung.
Transport von Schwerstoffen (AVV 191212)
Just-in-time-Transport von Schwerstoffen (AVV 191212), ca. 10.000 bis 15.000 Mg/a, von der RABA Chemnitz zur Mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Cröbern und ggf. weiteren vom AG benannten Entsorgungsanlagen sowie Bereitstellung der erforderlichen Transporttrailer nach Maßgabe der Leistungsbeschreibung.
— Eigenerklärung des Bieters zu zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB sowie nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und Mindestlohngesetz (MiLoG) sowie Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwArbG),
— Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung(Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind - nicht älter als 6 Monate),
— Die Bieter haben anzugeben, für welche Leistungsteile der Einsatz von Unterauftragnehmern beabsichtigt ist. Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, die verbindliche, schriftliche Erklärung von ggf. vorgesehenen Unterauftragnehmern einzuholen, dass diese für den Fall des Zuschlags die vorgesehene Leistung erbringen werden, sowie die Eigenerklärungen der Unterauftragnehmer zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG und § 124 GWB sowie die gleichen Nachweise und Erklärungen wie für den Hauptauftragnehmer zu fordern,
— Für die in einem zertifizierten Präqualifizierungsverzeichnis gem. § 48 Abs. 8 VgV (z.B. Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (PQ-VOL), Amtliches Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen (AVPQ)) enthaltenen und geprüften Nachweise wird nach Angabe der Zertifikatsnummer/ des Unternehmenscodes auch die Eintragung des Bieters in das Präqualifizierungsverzeichnis akzeptiert. Für Referenzen gelten jedoch die unter III.1.3) genannten Mindeststandards,
— Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Erklärungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen,
— Bei Bietergemeinschaften sind der aktuelle Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate) sowie die Unterlagen zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbGund § 124 GWB (hier unter III.1.1)) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle geforderten Nachweise vorliegen.
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie dessen Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen und über die Bilanzsumme, jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren,
— Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung; sofern diese nicht eine Versicherungssumme von 1 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden je Schadensfall bei zweifacher Maximierung aufweist, zusätzlich Bereitschaftserklärung einer Versicherung zur Gewährung entsprechenden Versicherungsschutzes,
— Auflistung von repräsentativen Referenzaufträgen der letzten drei Jahre für den Transport von Abfällen, mit Benennung der durchgeführten Dienstleistung, Durchführungszeitraum der Dienstleistung, Bezeichnung des Auftraggebers (auf Verlangen: Ansprechpartner inkl. dessen Telefon- Nr.), sowie Leistungsumfang (transportierte Abfallmenge pro Monat),
— Kopie der Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb für das Sammeln und Befördern von Abfällen oder der behördlich bestätigten Anzeige gemäß § 53 KrWG bzw. nachvollziehbare Darstellung der Erlangung einer solchen Zertifizierung oder Bestätigung bis zum Leistungsbeginn,
— Angaben zur technischen Ausstattung des Unternehmens (Anzahl der Mitarbeiter, davon Kraftfahrer; Anzahl der Zugmaschinen im Fuhrpark, davon Sattelschlepper und davon sonstige Zugmaschinen; Anzahl der für Abfalltransport geeigneten Trailer im Fuhrpark, davon Walking-Floor-Trailer und davon Kipper-Trailer),
— Erklärung über die Zahl der Beschäftigten (Jahresdurchschnitt der letzten drei Jahre).
Es ist mindestens ein Referenzauftrag vorzulegen, der eine Transportmenge von 5.000 Mg/a an Abfällen insgesamt umfasst.
Fragen zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen und dem Vergabeverfahren sind mittels Kommunikation über den durch den Auftraggeber genutzten Ausschreibungsdienst subreport ELViS zu stellen. Die Antworten der Vergabestelle auf Bieterfragen werden allen Bietern – soweit zweckdienlich – in Form von Bieterinformationen zur Verfügung gestellt, die unter der unter I.3) genannten elektronischen Adresse abgerufen werden können. Es obliegt dem Bieter, sich bis zum Ablauf der Angebotsfrist darüber informiert zu halten, ob der Auftraggeber unter dieser elektronische Adresse eine (neue) Bieterinformation zum Abruf bereitgestellt hat. Das Risiko, bei Unterlassen des Abrufs einer Bieterinformation ein Angebot aufgrund veralteter Vergabeunterlagen abzugeben und aus diesem Grund vom Vergabeverfahren ausgeschlossen zu werden, liegt allein bei dem betreffenden Bieter.
[...] (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“ Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.