Source: http://www.jurablogs.com/2014/10/23/bgh-runes-of-magic-zur-unlauteren-werbung-an-kinder-in-online-rollenspielen
Timestamp: 2017-04-28 04:59:21
Document Index: 22593878

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 3', '§ 4', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH: Runes of Magic - Zur unlauteren Werbung an Kinder in Online-Rollenspielen
BlogsDr. Damm & Partner RechtsanwälteOktober 2014BGH: Runes of Magic - Zur unlauteren Werbung an Kinder in Online-RollenspielenBGH, Urteil vom 18.09.2014, Az. I ZR 34/12 Nr. 28 Anh. zu § 3 Abs. 3 UWG, § 4 Nr. 1 und 2 UWGDer BGH hat entschieden, dass die Werbung “Schnapp Dir die günstige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse ‘Etwas‘” im Rahmen eines Onlinespiels, welche Kinder zum kostenpflichtigen Erwerb von virtuellen Spielgegenständen animieren soll, unzulässig ist. Es handele sich um eine direkte Aufforderung zum Kauf bestimmter Waren und spreche Kinder direkt an (duzen, kindertypische Sprache), was wettbewerbswidrig sei. Durch diese Entscheidung wurde das vorherige Versäumnisurteil (hier) bestätigt. Zum Volltext der Entscheidung:BundesgerichtshofUrteilDer I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 18. Juni 2014 durch … für Recht erkannt:Das Versäumnisurteil vom 17. Juli 2013 wird aufrechterhalten. Die Beklagte trägt auch die weiteren Kosten des Rechtsstreits.TatbestandDie Beklagte bietet im Internet unter der Bezeichnung “Runes of Magic” ein Fantasierollenspiel an. Die für die Spielteilnahme erforderliche Software steht zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung. Die Ausstattung der Spielcharaktere kann durch virtuelle Gegenstände erweitert werden, die entgeltlich erworben und unter anderem per SMS bezahlt werden können.Die Beklagte wirbt auf ihrer Internetseite für den Erwerb virtueller Gegenstände unter anderem mit folgenden Aussagen:Pimp deinen Charakter-Woche (Überschrift) Ist Dein Charakter bereit für kommende Abenteuer und entsprechend gerüstet? Es warten tausende von Gefahren in der weiten Welt von Taborea auf Dich und Deinen Charakter ...Zum vollständigen Artikel98 LeserRechtsanwalt Daniel Nowack:Günstiges Shoppen für schlaue Kinder – nicht wettbewerbswidrig24 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:BGH: Wann richtet sich Werbung an Minderjährige?44 LeserRechtsanwalt Philip Christmann:Neue Möglichkeiten der Werbung für Arzneimittel mittels Preisausschreiben: BGH 12-12-1349 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Markenrecht Berlin: Markenmäßige Benutzung der Farbe Gelb durch Langenscheidt (BGH vom ...79 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Wettbewerbsrecht – BGH vom 11.12.2015 – Geschäftliches Handeln durch Link-Setzung (Bezu...10 verwandte ArtikelRunes of Magic - Wettbewerbswidrige Werbung an Kinder in Online-RollenspielenBGH: An Kinder gerichtete Werbung in Onlinespielen ist wettbewerbsrechtlich unzulässigRunes of Magic2 € für jede EinsOnlinespiele – und die gezielte Werbeansprache von KinderGoldbärenbarren – Kopplung von Gewinnspiel und WarenabsatzUnzulässige Werbung für Computerspiel gegenüber KindernEndgültig: BGH bestätigt Runes of Magic EntscheidungBGH: Unzulässige Werbung gegenüber Minderjährigen durch direkte Ansprache, Duzen und Anglizismen - Volltext der Runes of Magic Entscheidung
liegt vorBGH: Bonuspunkte in Apotheken doch zulässig?Über den ArtikelVeröffentlicht October 23, 2014 7:21am von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt im Blog Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte.KategorienWettbewerbsrechtThemenWettbewerbsrecht, Bgh, Bundesgerichtshof, Urteile & Beschlüsse, Urteil, Werbung, Unlauter, Runes Of Magic, Onlinespiel, Kaufaufforderung, Charakteraufwertung, DuzenTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresAngsthasen sind in der Justiz fehl am Platzvon Udo Vetter / LawBlogGeschäftsführer als „soziale Arschlöcher“ bezeichnetvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei BlaufelderFinger von der (Zustellungs)Vollmacht, oder: Dann kann man sich freuenvon Detlef Burhoff / Burhoff online BlogKammerspiel für Juristenvon Fachanwalt für IT-Recht„Wanderer kommst du zum AG Potsdam, dann hast du Glück mit dem Fahrverbot….“von Detlef Burhoff / Burhoff online BlogAls nächstes lesen - bislang 73 Leser:BAG: Hausverbot für Arbeitnehmer beim Kunden – kein Annahmeve ...