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Timestamp: 2019-01-20 13:25:55
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Matched Legal Cases: ['Art. 32', 'Art. 88', 'Art. 32', 'Art. 103', 'Art. 17', 'Art. 32', 'Art. 48', 'Art. 55', 'Art.33', 'Art. 32', '§ 10', 'Art. 103', '§ 8', '§ 9', '§9', 'Art. 103', '§ 7', '§ 8', 'Art. 26', '§ 7', '§ 8', 'Art. 32', '§ 9']

Ausschuss – Kommunalwiki Bürgerverein Burgkunstadt e.V.
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1.1 Vorberatende und beschließende Ausschüsse
1.1.1 Vorberatende Ausschüsse
1.1.2 Beschließende Ausschüsse
1.2 Pflichtausschüsse und freiwillige Ausschüsse
1.2.1 Pflichtausschüsse
1.2.2 Freiwillige Ausschüsse
2 Rechte der Ausschussmitglieder
3 Reklamationsrecht
4.2 2014-2020
4.2.1 Pflichtausschüsse
4.2.1.1 Rechnungsprüfungsausschuss
4.2.2 Freiwillige Ausschüsse
4.2.2.1 Vorberatende Ausschüsse
4.2.2.1.1 Haupt- und Finanzausschuss
4.2.2.1.2 Ausschuss für kommunale Zusammenarbeit
4.2.2.2 Beschließende Ausschüsse
4.2.2.2.1 Bauausschuss
4.3 2008-2014
4.3.1 Pflichtausschüsse
4.3.1.1 Rechnungsprüfungsausschuss
4.3.2 Freiwillige Ausschüsse
4.3.2.1 Vorberatende Ausschüsse
4.3.2.1.1 Liegenschaftsausschuss
4.3.2.1.2 Ausschuss für kommunale Zusammenarbeit
4.3.2.1.3 Personalausschuss
4.3.2.2 Beschließende Ausschüsse
4.3.2.2.1 Bauausschuss
4.3.2.2.2 Verkehrsausschuss
5.1 Landkreisordnung für den Freistaat Bayern (Landkreisordnung - LKrO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998
5.2 Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung - GO)
5.3 Ortsrecht
Vorberatende und beschließende Ausschüsse
Vorberatende Ausschüsse
Vorberatende Ausschüsse haben die Aufgabe, die ihnen übertragenen Gegenstände für die Beratung in der Vollversammlung des Stadtrats vorzubereiten und einen Beschluss­vorschlag zu unterbreiten,[1]
Der Gemeinderat kann die Verwaltung bestimmter Geschäftszweige oder die Erledigung einzelner Angelegenheiten beschließenden Ausschüssen (Gemeindesenaten) übertragen (GO Art. 32 Abs. 2 Satz 1). Beschließende Ausschüsse erledigen die ihnen übertragenen Angelegenheiten an Stelle des Gemeinderats, wenn nicht der erste Bürgermeister oder sein Stellvertreter im Ausschuß, ein Drittel der stimmberechtigten Ausschußmitglieder oder ein Viertel der Gemeinderatsmitglieder binnen einer Woche die Nachprüfung durch den Gemeinderat beantragt. Soweit ein Beschluß eines Ausschusses die Rechte Dritter berührt, wird er erst nach Ablauf einer Frist von einer Woche wirksam.[2]
Pflichtausschüsse sind solche Ausschüsse, deren Bildung gesetzlich vorgeschrieben ist, z.B.
Werkausschuss, GO Art. 88 Abs. 2, Abs. 4, für Eigenbetriebe
Ferienausschuss bei Ferienzeit, GO Art. 32 Abs. 4 Satz 2
Rechnungsprüfungsausschuss, Art. 103 Abs. 2 GO
Jugendhilfeausschuss, Art. 17 Abs. 1 AGSGB
Freiwillige Ausschüsse sind solche Ausschüsse, deren Bildung in das Ermessen des Gemeinderats gestellt ist.[3] Beispiele:
Liegenschaftsausschuss[4]
Rechte der Ausschussmitglieder
"Die Mitgliedschaft in einem Gemeinderatsausschuss (Art. 32, 33, 45, 103 GO) gibt dem Gemeinderatsmitglied eine Rechtsstellung, gegen deren Entzug er Rechtsschutz vor den Verwaltungsgerichten in Anspruch nehmen kann.
Die Gemeindeordnung regelt das Mitgliedschaftsrecht eines Gemeinderats nicht ausdrücklich und jedenfalls nicht abschließend, sondern nur in wenigen Teilbereichen. Ganz allgemein lässt sich aus der in GO Art. 48 Abs. 1 enthaltenen Verpflichtung, an Sitzungen und Abstimmungen teilzunehmen, ein Recht des einzelnen Gemeinderatsmitglieds ableiten, an der Ausübung seiner Pflicht nicht gehindert zu werden[5]. Gegen eine Verletzung des subjektiven Mitgliedschaftsrechtes – in seiner jeweiligen Ausprägung – kann das einzelne Gemeinderatsmitglied im Weg der kommunalverfassungsrechtlichen Streitigkeit um gerichtlichen Rechtsschutz nachsuchen[6].
Die vorgenannten Grundsätze gelten auch für die Mitgliedschaft in Gemeinderatsausschüssen (vgl. Art. 55 Abs . 2 GO) . Hiergegen kann nicht eingewendet werden, dass diese Mitgliedschaft im Gegensatz zu der im Gemeinderat nicht unmittelbar auf dem durch die Wahl von den Bürgern übertragenen Mandat beruht, sondern auf einem Beschluss des Gemeinderats (Art.33 Abs.1 GO). Denn die Mitgliedschaftsrechte sind Ausfluss der organschaftlichen Zugehörigkeit zu dem jeweiligen Gremium als solchem, sind also letztendlich unabhängig davon, ob es zur Begründung dieser Zugehörigkeit eines besonderen Verfahrensaktes durch den Gemeinderat bedarf.
Dem steht nicht entgegen, dass nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs[7] einem einzelnen Gemeinderats- oder Kreistagsmitglied kein Recht zur Anfechtung eines Beschlusses über die zahlenmäßige Besetzung von Ausschüssen zusteht. Die zitierten Entscheidungen betreffen einen anderen Sachverhalt. Durch eine Veränderung der Zahl der Ausschussmitglieder wird das einzelne Mitglied nicht unmittelbar betroffen, sondern lediglich reflexartig. Ein durch Änderung des Stärkeverhältnisses etwa eintretender Zugewinn oder Verlust eines Ausschusssitzes ist kein zugunsten oder zulasten des einzelnen Gemeinderatsmitgliedes wirkender Akt. Insoweit sind lediglich die Fraktionen betroffen."[8]
Beschließende Ausschüsse erledigen die ihnen übertragenen Angelegenheiten an Stelle des Gemeinderats, wenn nicht der erste Bürgermeister oder sein Stellvertreter im Ausschuß, ein Drittel der stimmberechtigten Ausschußmitglieder oder ein Viertel der Gemeinderatsmitglieder binnen einer Woche die Nachprüfung durch den Gemeinderat beantragt. (GO Art. 32 Abs. 3 Satz 1)
Stadtratssitzung-2014-05-13
In der Stadt Burgkunstadt gibt es ab 14.5.2014 folgende Ausschüsse:
Der Rechnungsprüfungsausschuss ist in § 10 der Geschäftsordnung für den Stadtrat Burgkunstadt vom 14.05.2014 geregelt. Er prüft die Jahresrechnung und die Jahresabschlüsse der Eigenbetriebe mit kaufmännischem Rechnungswesen (örtliche Rechnungsprüfung, GO Art. 103 Abs. 1).
Nach § 8 der Geschäftsordnung für den Stadtrat Burgkunstadt vom 14.05.2014 werden in der Stadt Burgkunstadt folgende vorberatende Ausschüsse mit nachstehendem Aufgabenbereich gebildet:
In Burgkunstadt gibt es nach § 9 Abs. 3 Nr. 1 der Geschäftsordnung für den Stadtrat Burgkunstadt vom 14.05.2014 folgenden beschließenden Ausschuss:
a) Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens und sonstiger Zustimmungen zu Bauvorhaben
In der Stadt Burgkunstadt gab es vom 8.5.2008 bis 13.05.2014 folgende Ausschüsse:
Der Rechnungsprüfungsausschuss ist in §9 der Geschäftsordnung für den Stadtrat Burgkunstadt geregelt. Er prüft die Jahresrechnung und die Jahresabschlüsse der Eigenbetriebe mit kaufmännischem Rechnungswesen (örtliche Rechnungsprüfung, Art. 103 Abs. 1 GO).
Nach § 7 der Geschäftsordnung für den Stadtrat Burgkunstadt werden in der Stadt Burgkunstadt folgende vorberatende Ausschüsse mit nachstehendem Aufgabenbereich gebildet:
a) Vorbereitung der die städtischen Liegenschaften betreffenden Angelegenheiten
b) Bestandsaufnahme und Überprüfung eventueller Veräußerungen
c) Wahrnehmung der Aufgaben eines Bauherrenausschusses bei kommunalen Baumaßnahmen
In Burgkunstadt gibt es nach § 8 Abs. 3 Nr. 1 der Geschäftsordnung für den Stadtrat Burgkunstadt folgenden beschließenden Ausschuss:
LKrO Art. 26 Aufgaben des Kreisausschusses
Geschäftsordnung für den Stadtrat Burgkunstadt vom 14.05.2014 - Abschnit A. III., §§ 7-10
BayVGH, Beschluss vom 06.10.1987 - 4 CE 87.02294
Franz Dirnberger / Andrea Gehler / Emil Schneider / Roland Wölfel, Praxiswissen für Kommunalpolitiker - Erfolgreich handeln als Gemeinde-, Stadt-, Kreis- und Bezirksrat, Jehle Verlag, 4. Auflage 2014, ISBN 9783782505475 Pos. 146; Teil 3 Pos. 4904 Ziffer 3.1.4
Heribert Hirte, Folgen fehlerhafter Besetzung von Ausschüssen in kommunalen Gebietskörperschaften, DÖV 1988, 108
↑ Geschäftsordnung für den Stadtrat Burgkunstadt vom 14.05.2014 § 8 Abs. 1 Satz 1
↑ GO Art. 32 Abs. 3; Geschäftsordnung für den Stadtrat Burgkunstadt vom 14.05.2014 § 9 Abs. 1 Satz 1
↑ Franz Dirnberger / Andrea Gehler / Emil Schneider / Roland Wölfel, Praxiswissen für Kommunalpolitiker - Erfolgreich handeln als Gemeinde-, Stadt-, Kreis- und Bezirksrat, Jehle Verlag, 4. Auflage 2014, ISBN 9783782505475 Pos. 146; Teil 3 Pos. 4904 Ziffer 3.1.4
↑ Beispiel bei Knemeyer, Bayerisches Kommunalrecht, 1. Aufl. 2011, Alpmann Schmidt, Rdnr. 407
↑ (BayVGH vom 11.6.1986, BayGT 1986, 162)
↑ (vgl. BayVGH vom 2. 10. 1959, BayVBI. 1960, 25 = Fundstelle 1960, RdNr. 2: Recht auf Ladung; vom 7. 8. 1974, VGH n.F. 29, 37: Ungerechtfertigter Ausschluss von der Abstimmung; vom 12. 5. 1982, VGH n.F. 35, 148 = BayVBI. 1983, 729: Informationsrecht und Teilnahmerecht an Sitzungen; Urteil vom 10. 12. 1986, BayVBI. 1987, 239 = Fundstelle 1987, RdNr. 47: Anspruch auf Aufnahme eines Antrags in die schriftliche Tagesordnung)
↑ (VGH vom 26.11.1954, VGH n.F. 8, 5 [6 f.] = BayVBI. 1955, 92; vom 15.7.1955, VGH n.F. 8, 97 [99] = BayVBI. 1955, 280)
↑ BayVGH, Beschluss vom 06.10.1987 - 4 CE 87.02294
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