Source: https://www.lds.sachsen.de/ausbildung/?ID=16032&art_param=422
Timestamp: 2020-04-03 20:40:36
Document Index: 159183749

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 2', '§ 43']

Umwelttechnische Berufe | Prüfungstermine Abschlussprüfung 2020
für die Abschlussprüfung in den umwelttechnischen Berufen
Gz.: L13-6041/40/3
Die Landesdirektion Sachsen als zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 12. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2522) geändert worden ist, führt in den umwelttechnischen Berufen Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Fachkraft für Abwassertechnik sowie Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft jeweils eine Abschlussprüfung durch. Für die Prüfung gelten die Verordnung über die Berufsausbildung in den umwelttechnischen Berufen vom 17. Juni 2002 (BGBl. I S. 2335) und die Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Zwischen- und Abschlussprüfung sowie die Umschulungsprüfung in den umwelttechnischen Berufen (POutB) vom 22. Januar 2007 (SächsABl. SDr. S. S 90), die zuletzt durch die Verwaltungsvorschrift vom 21. Januar 2019 (SächsABl. S. 347) geändert worden ist.
schriftliche Prüfung: 12. Mai 2020
praktische Prüfung im Zeitraum: 2. Juni 2020 bis 3. Juli 2020
mündliche Ergänzungsprüfung: 8. Juli 2020
1. Auszubildende in den Ausbildungsberufen Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, die an der vorgeschriebenen Zwischenprüfung teilgenommen sowie die vorgeschriebenen schriftlichen Ausbildungsnachweise geführt bzw. vorgelegt haben (siehe III.), deren Ausbildungszeit nicht später als zwei Monate nach Prüfungstermin endet und deren Berufsausbildungsverhältnis in das bei der zuständigen Stelle geführte Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen ist (§ 43 Abs. 1 BBiG). Von der Voraussetzung der Teilnahme an der Zwischenprüfung kann abgesehen werden, wenn der/die Auszubildende die Zwischenprüfung aus einem wichtigen Grund nicht ablegen konnte und bis zum Beginn seiner Abschlussprüfung eine Zwischenprüfung nicht mehr stattfindet.
2. Bewerber, die eine Abschlussprüfung in den Ausbildungsberufen Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft abgelegt haben und die Prüfung wegen Nichtbestehens wiederholen wollen. Eine nicht bestandene Prüfung kann zweimal wiederholt werden, frühestens zum jeweils nächsten Prüfungstermin.
4. Bewerber, die
b) zum Zeitpunkt des Beginns der Prüfung (Datum der ersten Prüfungsleistung) eine mindestens viereinhalbjährige berufspraktische Tätigkeit als Fachkraft des jeweiligen umwelttechnischen Berufes nachweisen kann. Als berufspraktische Tätigkeit gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen einschlägigen Ausbildungsberuf.
Gemäß § 10 Abs. 2 POutB ist abweichend von der Mindestzeit nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 POutB mit einer mindestens vierjährigen berufspraktischen Tätigkeit zuzulassen, wer an einem Vorbereitungslehrgang auf Grundlage eines von der zuständigen Stelle in geeigneter Weise veröffentlichten Lehrplans teilgenommen hat.
Vom Nachweis der Mindestzeit nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 POutB kann gemäß § 10 Abs. 3 POutB ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft gemacht wird, dass der Prüfungsbewerber die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt. Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland sind dabei zu berücksichtigen.
Gemäß § 10 Abs. 4 POutB ist die berufspraktische Tätigkeit nachzuweisen. Der Nachweis muss einen hinreichenden Aufschluss darüber zulassen, dass tatsächlich die Tätigkeit einer Fachkraft des jeweiligen umwelttechnischen Berufes ausgeübt wurde. Die zuständige Stelle kann die Verwendung besonderer Formulare verlangen.
5. Behinderte Menschen (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Sozialgesetzbuch – Neuntes Buch (SGB IX) sind zur Abschlussprüfung auch zuzulassen, wenn die Voraussetzungen nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 und 3 BBiG nicht vorliegen. Der Nachweis der Behinderung ist rechtzeitig unter Vorlage eines ärztlichen Gutachtens zu erbringen. Der zu verwendende Vordruck kann im Internet unter www.lds.sachsen.de/ausbildung abgerufen werden. Die zuständige Stelle kann ein amtsärztliches Gutachten verlangen.
1. Die Anmeldung zur Abschlussprüfung ist bis spätestens 2. März 2020 (Eingangsstempel) vom Ausbildenden mit Zustimmung des Prüfungsbewerbers unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldeformulars bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Anträge auf Wiederholungsprüfung sind bis spätestens dem o.g. Termin bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen.
bei mindestens viereinhalbjähriger berufsspezifischer Tätigkeit im jeweiligen umwelttechnischen Ausbildungsberuf
- ein von der Dienststelle bestätigter Nachweis (Unterschrift) über eine mindestens viereinhalbjährige praktische berufsspezifische Tätigkeit im Ausbildungsberuf Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft,
bei mindestens vierjähriger berufsspezifischer Tätigkeit im jeweiligen umwelttechnischen Ausbildungsberuf
- Zertifikat über die Teilnahme an einem auf die Abschlussprüfung hinführenden Vorbereitungslehrgang,
- ein von der Dienststelle bestätigter Nachweis (Unterschrift) über eine mindestens vierjährige praktische berufsspezifische Tätigkeit im jeweiligen umwelttechnischen Ausbildungs-beruf,
Die berufsspezifischen Tätigkeiten sind mit Stichpunkten zu untersetzen, wobei die Aufgabenschwerpunkte prozentual anzugeben sind. Tätigkeitsbeschreibungen werden ebenfalls akzeptiert.