Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/404727_Bereitstellung_und_Betrieb_eines_neuen_Internetzugangs_und_Internetdienste_2017_Berlin
Timestamp: 2018-07-17 19:05:29
Document Index: 144632177

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 122', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 160', '§ 160', '§ 168', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung Berlin 2017 Bereitstellung und Betrieb eines neuen Internetzugangs und Internetdienste. Referenznummer der Bekanntmachung: V-2017-000583 2017-12-07
Bereitstellung und Betrieb eines neuen Internetzugangs und Internetdienste. ...
Bereitstellung und Betrieb eines neuen Internetzugangs und Internetdienste. Referenznummer der Bekanntmachung: V-2017-000583
Kontaktstelle(n): Mandy Lersen
Telefon: +49 30901661719
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.vergabeplattform.berlin.de
Andere: BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
Bereitstellung und Betrieb eines neuen Internetzugangs und Internetdienste.
Referenznummer der Bekanntmachung: V-2017-000583
Gegenstand der Beschaffung ist die Bereitstellung von Netzdienstleistungen mit festgelegten Qualitäts- und Verfügbarkeitsparametern zu den Standorten über eine Mindestvertragslaufzeit von 42 Monaten.
Die Berliner Immobilien Management GmbH nutzt derzeit angemietete und eigenbetriebene Leitungen zur Übertragung von Sprache, Video und sonstigen Daten zwischen ihren Standorten, zur Anbindung an Dienst-Provider sowie zur allgemeinen Nutzung des Internets.
Ziel des Vorhabens ist die erneute Anbindung der Standorte der BIM an ein vom Auftragnehmer betriebenes Weitverkehrsnetz. Die Leistungsanforderung an den Auftragnehmer umfasst die Bereitstellung aller erforderlichen Netzelemente (Verbindungen, Router, etc.) sowie der Betrieb, die Instandhaltung und die Wartung in Form eines Managed Services.
Keibelstraße 36, 10178 Berlin.
Turmstr. 21, 10559 Berlin.
Friedrich-Olbricht-Damm 34, 13627 Berlin.
Das Verfahren wird beim AG unter dem Aktenzeichen V-2017-000583 geführt. Bitte geben Sie dieses bei jedem Schriftwechsel an. Wir weisen darauf hin, dass in dieser Bekanntmachung nur die wesentlichen Informationen angegeben sind. Dies ist in den Formularen zur Richtlinie von 2014 aufgrund der Zeichenbegrenzung so vorgesehen. Die abschließenden Informationen zum Verfahren können den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Qualitätskriterium - Name: Übergreifende Leistungskriterein gemäß Anlage KKL / Gewichtung: 50
Der Vertrag verlängert sich automatisch, wenn er nicht 3 Monate vor Vertragsende gekündigt wird.
- Der Bieter hat wirtschaftliche Verknüpfungen mit Dritten (gesellschaftsrechtliche Verbindungen) anzugeben,
- Der Bieter hat einen aktuellen Handels- bzw. Berufsregisterauszug nach den Rechtsvorschriften des Niederlassungsstaates vorzulegen (Auszug soll zum Submissionstermin nicht älter als 3 Monate sein),
- Der Bieter hat einen aktuellen Nachweis über die Eintragungen im Gewerbezentralregister oder einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes vorzulegen (Auszug soll zum Submissionstermin nicht älter als 3 Monate sein),
- Der Bieter hat mit seinem Angebot die Eigenerklärungen gemäß § 42 VgV i.V.m. § 122 GWB sowie die Erklärung zur Ausbildungsförderung, die Erklärung über Förderung von Frauen, die Erklärung zur Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen, die Verpflichtungserklärung gem. Bundesdatenschutzgesetz und Eigenerklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gem. Vergabeunterlagen (s. Anlage "Checkliste") abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter belegen zu lassen. Dies gilt auch für Nachweise gem. Ziffer III.1.2) undIII.1.3).
Eignungskriterien gemäß Auftrags- / Vergabeunterlagen; Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: URL siehe I.3)Kommunikation.
Anlage Selbstauskunft:
- Eigenerklärung zur Betriebshaftpflicht des Bewerbers (Mindestvoraussetzung: 2 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden,
500 000. EUR für Vermögensschäden),
- Eigenerklärung zu Jahresumsatzzahlen 2014 - 2016,
- Eigenerklärung zu festangestellten Mitarbeitern in den Jahren 2014 - 2016, die in vergleichbaren Aufgabenstellungen eingesetzt waren (Mindestvoraussetzung: 50 Mitarbeiter).
Eignungskriterien gemäß Auftrags- / Vergabeunterlagen; Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: URL siehe I.3) Kommunikation.
Anlage KKL "Leistungskriterien":
Alle mit A gekennzeichneten Leistungskriterien sind als Mindestanforderung zu verstehen und führen bei Nichterfüllung zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
Anlage REF "Referenzen":
Vorlage von mindestens 2 Referenzprojekten gemäß aus denen die folgenden Bewertungskriterien für die Vergleichbarkeit mit dem Vergabeverfahren hervorgehen:
Die Bewertung erfolgt als arithmetischer Mittelwert der Leistungspunktzahlen der Referenzen.
Höchstpunktzahl: 90.
Mindestpunktzahl: 72.
Die Qualifikation des vorgesehenen Personals ist auf Verlangen durch entsprechende Nachweise zu belegen. Die Bieter werden auf die Pflicht zur Einhaltung von Tarifverträgen gem. § 1 Abs. 2 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz, sowie auf die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer hingewiesen. Bei Kalkulation ist der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe geltende Tariflohn zu berücksichtigen. Für die Teilnehmer von Bietergemeinschaften sind dieselben formalen Bedingungen für jeden Teilnehmer zu erfüllen.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 11/03/2018
Zu II.2.5 Zuschlagskriterien:
Das Qualitätskriterium, welches mit einer Wertung von 50 % in die Gesamtwertung eingeht, wird gemäß Anlage KKL "Leistungskriterien" wie folgt unterteilt:
40 % Gewichtung für Funktionale Anforderungen
30 % Gewichtung für Migrationsprojekt
30 % Gewichtung für Betrieb, Wartung und Instandsetzung
Zu Punkt IV.).
Fragen zum Verfahren sind spätestens bis zum 02.01.2018,12:00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzustellen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Übersicht zu den Bieterfragen und den entsprechenden Antworten lediglich unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzusehen ist.
Die Anforderung der Vergabeunterlagen kann nur über die elektronische Vergabeplattform des Landes Berlin unter http://www.vergabeplattform.berlin.de erfolgen. Die Unterlagen werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bereitgestellt.
Eine Bewerbung ist nur noch über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter http://www.vergabeplattform.berlin.de möglich. Es werden für diese Vergabe keine Vergabeunterlagen mehr in Papier versendet, sondern ausschließlich in elektronischer Form bereit gestellt. Eine Bewerbung in schriftlicher Form kann nicht mehr angenommen und bearbeitet werden. Um sich bewerben zu können, ist eine einmalige Registrierung auf der Internetseite http://www.vergabeplattform.berlin.de notwendig. Nach der erfolgreichen Registrierung kann die sofortige Bewerbung mit dem selbst vergebenen Benutzer-Login erfolgen.
Zu Punkt I.3).
Die Abgabe der Angebote kann ebenfalls ausschließlich nur über die Vergabeplattform erfolgen. Es werden nur Angebote zur Wertung zugelassen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist auf die Vergabeplattform hochgeladen wurden und elektronisch signiert vorliegen oder bei der Abgabe in Textform die Person des Erklärenden benannt wurde. Angebote, die in Papierform vorliegen, gelten als nicht formgerecht abgegeben und werden ausgeschlossen.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzentsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlagvorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt. Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
Für den Fall, dass sich das Vertragsverhältnis mit dem durch dieses Vergabeverfahren zu beauftragenden Bieter aufgrund von Insolvenz, Kündigung oder anderer Gründe, die zur Beendigung des Vertragsverhältnisses führen können, beendet. wird, behält sich der Auftraggeber vor, die Leistungen unter Einhaltung der angebotenen Preise an einen anderen Bieter des Vergabeverfahrens zu vergeben, beginnend mit dem Bietermit dem nächstwirtschaftlicheren Angebot.
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o.a. Vergabekammerschriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134Abs. 1 GWB).