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Timestamp: 2016-10-22 02:01:35
Document Index: 234128885

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 159', 'Art. 135']

M. S.________, 1964, Beschwerdef�hrer, vertreten durch A. S.________, und dieser vertreten durch Rechtsanwalt Erich Leuzinger, Hauptstrasse 47, 8750 Glarus,
A.- Der 1964 geborene M. S.________ war als Hilfsarbeiter bei der T.________ & Co. AG besch�ftigt und in dieser Eigenschaft obligatorisch unfallversichert. Am 29. September 1995 wurde er auf einer Baustelle bei einem Steinschlag von einem Stein am Kopf getroffen, worauf er in einen Bach st�rzte und dort bewusstlos liegen blieb. Er zog sich ein Sch�del-Hirntrauma, eine Impressionsfraktur parasagittal parieto-okzipital rechts des Sch�dels mit Rissquetschwunde und Durariss zu und wurde gleichentags im Spital X.________ operiert. In der Folge litt der Versicherte insbesondere an Kopfschmerzen. Nach drei station�ren Aufenthalten in der Rehabilitationsklinik Q.________ - der zweite Aufenthalt musste nach wenigen Tagen wegen akuter Lumboischialgie abgebrochen werden - stellte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die bisher bei verschiedenen Arbeitsunf�higkeitsgraden ausgerichteten Taggeldleistungen mit Verf�gung vom 7. November 1997 mit Wirkung ab 11. November 1997 ein, weil keine unfallbedingte Arbeitsunf�higkeit mehr vorliege. Mit Einspracheentscheid vom 16. Januar 1998 best�tigte die SUVA, dass kein Anspruch auf Leistungen mehr bestehe.
C.- M. S.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, die SUVA sei unter Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides und des Einspracheentscheides zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen, namentlich Rentenleistungen, zu erbringen; es sei insbesondere festzustellen, dass keine volle Arbeitsf�higkeit bestehe und dem Versicherten eine T�tigkeit als Bauhandlanger nicht mehr zugemutet werden k�nne.
1.- Nach Auffassung von Verwaltung und Vorinstanz liegen keine Unfallfolgen mehr vor, die einen Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung begr�nden k�nnten. Demgegen�ber macht der Beschwerdef�hrer Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, R�ckenbeschwerden, linksseitige Schmerzen im Bereich der Schulter sowie des Ges�sses und Gef�hlsst�rungen in den linken Zehen geltend, wobei die Unfallkausalit�t dieser Beschwerden teils feststehe und teils abgekl�rt werden m�sse. Zu pr�fen ist, ob die im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides (16. Januar 1998; vgl. BGE 121 V 366 Erw. 1b, 116 V 248 Erw. 1a; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101) bestehenden Beschwerden des Versicherten auf den Unfall vom 29. September 1995 zur�ckzuf�hren sind.
2.- Wie die Vorinstanz richtig dargelegt hat, setzt eine Leistungspflicht der SUVA voraus, dass zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden sowohl ein nat�rlicher als auch ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht, wobei es f�r die Bejahung der nat�rlichen Kausalit�t gen�gt, dass der Unfall eine Teilursache darstellt (BGE 119 V 337 Erw. 1), und dem Erfordernis der ad�quaten Kausalit�t eine haftungsbegrenzende Funktion zukommt (BGE 125 V 462 Erw. 5c).
a) Ob zwischen einem sch�digenden Ereignis und einer gesundheitlichen St�rung ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht, bestimmt sich nach dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit. Die blosse M�glichkeit eines Zusammenhangs gen�gt f�r die Begr�ndung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 119 V 338 Erw. 1). Die allgemeinen Beweisgrunds�tze gelten auch in F�llen mit einem Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS), einem solchen �quivalenten Verletzungen (Kopfanprall mit Abknickung der HWS) und Sch�del-Hirntraumen mit jenen eines Schleudertraumas vergleichbaren Folgen (BGE 119 V 338 Erw. 1; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317, 1997 Nr. U 272 S. 170, Nr. U 275 S. 192 Erw. 3a). Auch hier bilden zuallererst die medizinischen Fakten, wie die fach�rztlichen Erhebungen �ber Anamnese, objektiven Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw., die massgeblichen Grundlagen f�r die Beurteilung der nat�rlichen Kausalit�t. Das Vorliegen solcher Verletzungen und ihre Folgen m�ssen somit durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein. Auch in F�llen ohne organisch nachweisbare Beschwerden ist f�r die Leistungsberechtigung gegen�ber dem Unfallversicherer erforderlich, dass die geklagten Beschwerden medizinisch einer fassbaren gesundheitlichen Beeintr�chtigung zugeschrieben werden k�nnen und dass diese Gesundheitssch�digung mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit in einem urs�chlichen Zusammenhang mit dem versicherten Unfall steht. Der Umstand, dass der sich im Zusammenhang mit solchen Verletzungen manifestierende Beschwerdekomplex mitunter noch andere Ursachen haben kann, darf nicht von vornherein zur Verneinung der nat�rlichen Kausalit�t f�hren, weil der Unfall als eine Teilursache f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs gen�gt (BGE 119 V 340 Erw. 2b; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3).
b) Bei der Beurteilung der Ad�quanz von Unfallfolgesch�den, f�r die ein nat�rlicher Kausalzusammenhang medizinisch zwar angenommenen wird, jedoch nicht oder nicht hinreichend organisch nachweisbar ist (vgl. BGE 123 V 102 Erw. 3b), ist wie folgt zu differenzieren: Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS, eine einem solchen �quivalente Verletzung oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die die psychischen Unfallfolgen betreffende Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 138 Erw. 6 zur Anwendung. Ergeben die Abkl�rungen indessen, dass die versicherte Person eine der soeben erw�hnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (vgl. dazu BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b und 382 Erw. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind gem�ss BGE 123 V 99 Erw. 2a f�r die Ad�quanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 138 Erw. 6 f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b f�r Schleudertraumen der HWS und Sch�del-Hirntraumen festgelegten Kriterien (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb). Bei beiden Methoden wird f�r die Beantwortung der Frage der ad�quaten Kausalit�t an die Schwere des Unfalls und gegebenenfalls bestimmte unfallbezogene Kriterien angekn�pft (BGE 117 V 366 Erw. 6a und 382 Erw. 4b, 115 V 138 Erw. 6). Der Unterschied besteht darin, dass bei HWS-Schleudertraumen, diesen �quivalenten Verletzungen und Sch�del-Hirntraumen mit jenen eines Schleudertraumas vergleichbaren Folgen im Rahmen der Pr�fung der massgebenden unfallbezogenen Kriterien im Gegensatz zur Rechtslage bei psychischen Fehlentwicklungen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten zu verzichten ist, weil nicht entscheidend ist, ob die Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 367 Erw. 6a und 382 f.; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317, 1997 Nr. U 272 S. 174 Erw. 4a).
3.- Der Beschwerdef�hrer litt nach dem Unfall insbesondere an Kopfschmerzen, Schwindel und �belkeit mit Erbrechen sowie an einer minimalen neuropsychologischen Funktionsst�rung. In der Neurochirurgischen Abteilung des Spitals X.________ wurde nebst dem offenen Sch�delbruch eine Commotio cerebri diagnostiziert (Bericht vom 20. Oktober 1995). Aufgrund der von Anfang an geklagten Sensibilit�tsst�rung im linken Fuss, einer diskreten motorischen Halbseitensymptomatik links (mit diskreter Fazialisparese, Reflexsteigerung und abgeschw�chten Bauchhautreflexen) und des Durarisses stellte Dr. med. O.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, in einem Gutachten vom 18. November 1996 zudem eine lokale Hirnkontusion fest. Schon im Bericht des Spitals X.________ vom 20. Oktober 1995 war darauf hingewiesen worden, dass die Gef�hlsst�rungen im linken Bein durch eine leichte Hirnkontusion aufgrund der Impressionsfraktur bedingt sein d�rften; ebenso hatte Dr. med. F.________, Chefarzt Neurologie am Medizinischen Zentrum Y.________, in einem Bericht vom 27. November 1995 bemerkt, die r�ckl�ufige Hyp�sthesie am linken Fuss sei wahrscheinlich postkontusionell. Aufgrund der medizinischen Akten steht demnach fest, dass der Versicherte ein Sch�del-Hirntrauma mit einer H�ufung von Beschwerden erlitten hat, die mit jenen eines Schleudertraumas vergleichbar sind (siehe zum typischen Beschwerdebild BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b und 382 Erw. 4b).
4.- Zu untersuchen ist zun�chst, ob und inwieweit zwischen dem Unfall vom 29. September 1995 mit Sch�del-Hirntrauma und den gesundheitlichen St�rungen des Versicherten ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht.
a) aa) Der Beschwerdef�hrer leidet seit dem Unfall an Kopfschmerzen, die schon bald als insbesondere am Hinterhaupt lokalisiert beschrieben wurden. Die Kopfschmerzen des Versicherten werden durchwegs als (jedenfalls teilweise) postkommotionell bezeichnet (Bericht des Dr. med. F.________ vom 27. November 1995; Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Q.________ vom 19. April 1996; Bericht des Dr. med. M.________ vom 23. Juli 1996; Bericht des SUVAKreisarztstellvertreters Dr. med. G.________ vom 9. August 1996; Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. H.________ vom 8. November 1996; Gutachten des Dr. med. O.________ vom 18. November 1996; Austrittsberichte der Rehabilitationsklinik Q.________ vom 10. Juni 1997 und vom 29. September 1997 mit Erg�nzung vom 9. Januar 1998). Kopfschmerzen geh�ren denn auch zum typischen Beschwerdebild eines Sch�del-Hirntraumas. Vor dem Hintergrund der vom Beschwerdef�hrer erlittenen strukturellen Sch�del-Hirn-Verletzung erscheinen die noch von der Rehabilitationsklinik Q.________ im Austrittsbericht vom 29. September 1997 attestierten und in einer Erg�nzung vom 9. Januar 1998 als Unfallfolge bezeichneten postkommotionellen Kopfschmerzen als, medizinisch gesehen, plausible Unfallfolgen. Dies gen�gt in Bezug auf die Kopfschmerzen trotz nicht hinreichender organischer Nachweisbarkeit (Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Q.________ vom 29. September 1997) f�r die Annahme des nat�rlichen Kausalzusammenhanges (vgl. BGE 122 V 417 Erw. 2c).
bb) Obwohl keine Verletzung eines Bewegungssegmentes der HWS festgestellt werden konnte, die einen Dauerschaden h�tte hinterlassen k�nnen (Bericht des Dr. med. H.________ vom 11. April 1997), erscheinen auch die Nackenschmerzen als f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs hinreichend plausible Unfallfolge. Denn erstens bezeichnet die Rehabilitationsklinik Q.________ die Nackenschmerzen trotz Verneinung eines die Beschwerden erkl�renden somatischen Korrelats (Austrittsbericht vom 29. September 1997) ebenso wie die Kopfschmerzen als Unfallfolge (erg�nzender Bericht vom 9. Januar 1998). Zweitens lassen sich Nackenschmerzen und okzipitale Kopfschmerzen vorliegend in Anbetracht der Enge der Verh�ltnisse im Kopf-/HWS-Bereich bei der Kausalit�tsbeurteilung sinnvollerweise nicht trennen. Denn Dr. med. O.________ sah die Grundlage der Nackenschmerzen in einer Irritation und teilweisen Blockierung der Kopf- und oberen Nackengelenke, nahm an, dass die Sch�delkontusion in Axialrichtung auch zu einer Stauchung im Atlantodentalgebiet gef�hrt habe, und sah die okzipitalen Kopfschmerzen als Ausdruck einer posttraumatischen Kraniozervikalgie (Gutachten vom 18. November 1996). Drittens werden im sich auf die Folgen eines Sch�del-Hirntraumas beziehenden BGE 117 V 382 Erw. 4b bei der Beschreibung der Symptome auch Nackenschmerzen erw�hnt, wobei sich das typische Beschwerdebild nach Sch�del-Hirntrauma gerade dadurch auszeichnet, dass die Beschwerden oft organisch nicht oder nicht hinreichend nachweisbar sind (vgl. RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3).
cc) Als medizinisch plausible Unfallfolgen erscheinen schliesslich auch die ebenfalls zum typischen Beschwerdebild eines Sch�del-Hirntraumas geh�renden Schwindelgef�hle, auf die indessen nicht weiter eingegangen zu werden braucht, da aufgrund der Akten nicht anzunehmen ist und vom Versicherten auch nicht behauptet wird, dass diesen bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes und dessen Folgen neben den Kopfschmerzen eine ins Gewicht fallende selbstst�ndige Bedeutung zukommt.
dd) Dass die vorstehend (Erw. aa-cc) als Unfallfolgen anzuerkennenden Beschwerden nicht nur dem Sch�del-Hirntrauma zuzuschreiben, sondern zudem m�glicherweise psychisch �berlagert sind (Erw. 4c und 5 hienach), ist schon deshalb irrelevant, weil eine Teilurs�chlichkeit des Unfalls f�r die Bejahung der nat�rlichen Kausalit�t gen�gt.
b) Gem�ss Bericht der Medizinischen Abteilung des Spitals Z.________ vom 24. Juni 1997, wo der Versicherte vom 1. bis zum 13. Juni 1997 wegen einer akuten Lumboischialgie links L5 hospitalisiert war, war der R�ntgenbefund der Lendenwirbels�ule (LWS) unauff�llig. Die Computertomographie der LWS zeigte fragliche mediale kleine Diskushernien zwischen L4/L5 und L5/S1 ohne sicheren Nachweis einer Kompressionswirkung auf die entsprechenden Nervenwurzeln. Chronische R�ckenschmerzen seien seit mehreren Jahren bekannt.
Entgegen der Auffassung des Versicherten l�sst sich die Unfallkausalit�t der R�ckenbeschwerden ohne Vornahme diesbez�glicher medizinischer Abkl�rungen verneinen. Die Bejahung der nat�rlichen Kausalit�t im Sinne einer richtungweisenden Verschlimmerung eines degenerativen Vorzustandes der Wirbels�ule durch einen Unfall w�rde voraussetzen, dass r�ntgenologisch, in einer begrenzten Zeitspanne betrachtet, ein Zusammensinken der Wirbelk�rper sowie das Auftreten oder die Verschlimmerung von Verletzungen nach einem Trauma ersichtlich w�re (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 3a). F�r ein solches Vorkommnis enthalten die Akten bez�glich der erst nach einer �ber 1 1/2-j�hrigen Latenzzeit akut aufgetretenen LWS-Problematik des Versicherten keinerlei Anhaltspunkte, nachdem der R�ntgenbefund unauff�llig war. Dementsprechend bezeichnet auch der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. M.________, dessen R�ckenbeschwerden als krankheitsbedingt (Berichte vom 14. Juli 1997 und vom 21. November 1997).
c) Soweit sich das Beschwerdebild lange nach dem Unfall z.B. in Form von nicht auf den Befund in der Lendenwirbels�ule zur�ckzuf�hrenden (Bericht des Dr. med. M.________ vom 28. Februar 1998) Beschwerden im linken Bein noch ausweitete, ohne dass auf somatischer Ebene ein Korrelat h�tte gefunden werden k�nnen und ohne dass es sich um typische Sch�del-Hirntraumabeschwerden handeln w�rde, ist die nat�rliche Kausalit�t ebenfalls zu verneinen. Die medizinischen Akten enthalten hinreichende Anhaltspunkte f�r die Annahme, dass die auch neuropsychologisch dokumentierte Verschlechterung des Zustandes auf die psychosoziale Situation des Beschwerdef�hrers zur�ckzuf�hren ist. Dr. med. K.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie an der Psychosomatischen Abteilung der Rehabilitationsklinik Q.________, diagnostizierte in seinem psychosomatischen Konsilium vom 18. September 1997 ein subdepressives Zustandsbild, welches vom Schweregrad her die Kriterien einer depressiven Episode nicht erf�lle, und erkl�rte, die soziale Situation und die Perspektiven seien f�r den Exploranden reichlich deprimierend und aussichtslos, wobei seine psychische Reaktion etwa dem entspreche, was normalpsychologisch zu erwarten w�re. Gem�ss neuropsychologischem Bericht der Frau lic. phil. C.________, Psychologin FSP, und des Dr. med. D.________, FMH f�r Neurologie, Leitender Arzt an der Rehabilitationsklinik Q.________, vom 17. September 1997, weisen die Befunde auf im Vordergrund stehende schmerzbedingte und psychoreaktiv bedingte Leistungsschwankungen sowie eine schmerzbedingte und psychoreaktive partielle Leistungsdekompensation hin. Die depressive Entwicklung wird zum einen mit den anhaltenden Kopfschmerzen und zum andern mit der ungesicherten sozialen Situation mit unsicherer Zukunftsperspektive begr�ndet. Soweit die depressive Entwicklung auf die seit dem Unfall bestehenden Kopfschmerzen zur�ckzuf�hren ist, ist sie mit der Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs der Kopfschmerzen mitsamt psychischer �berlagerung (Erw. 4a/aa hievor) bereits ber�cksichtigt. Soweit sie indessen mit der psychosozialen Situation zu erkl�ren ist, ist ohne weitere Abkl�rungen davon auszugehen, dass es sich um einen unfallfremden Aspekt handelt (vgl. RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80).
d) Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die verbleibenden Folgen der vom Beschwerdef�hrer beim Unfall vom 29. September 1995 erlittenen schweren Kopfverletzung nicht nur aus den organisch gesicherten Befunden in Form einer Sensibilit�tsst�rung in den linken Zehen und einer diskreten Halbseitensymptomatik bestehen. Vielmehr sind nebst diesen als solche nicht invalidisierenden Befunden - nach Auffassung des Dr. med. O.________ stand Ende 1996 aus neurologischer Sicht nichts entgegen, dass der Versicherte ausser dem Tragen oder Anheben schwerer Lasten (einschliesslich Arbeiten mit der Schaufel) wieder als Bauhilfsarbeiter t�tig w�rde - und der die Arbeitsf�higkeit ebenfalls nicht nennenswert einschr�nkenden (erg�nzender Bericht der Rehabilitationsklinik Q.________ vom 9. Januar 1998) minimalen Hirnfunktionsst�rung auch die Kopf- und Nackenschmerzen als Unfallfolgen zu betrachten, nicht dagegen die weiteren R�ckenbeschwerden und die (zum Teil damit einhergehende) Symptomausweitung (partielle Leistungsdekompensation, betontes Schmerzverhalten, Subdepressivit�t usw.).
5.- Zu pr�fen bleibt, ob hinsichtlich der Kopf- und Nackenschmerzen, in Bezug auf welche der nat�rliche Kausalzusammenhang zwar anzunehmen, jedoch nicht hinreichend organisch nachweisbar ist, sowie der ebenfalls auf den Unfall zur�ckzuf�hrenden minimalen Hirnfunktionsst�rung (mit Sensibilit�tsst�rung und Halbseitensymptomatik als Folgen) auch die ad�quate Kausalit�t gegeben ist.
a) Das Beschwerdebild des Versicherten weist auch eine psychische Komponente auf. W�hrend des vom 24. Januar 1996 bis zum 17. April 1996 dauernden Aufenthaltes in der Rehabilitationsklinik Q.________ wurde eine medikament�se antidepressive Behandlung eingeleitet (Austrittsbericht vom 19. April 1996). Dr. med. G.________ schrieb, wieweit Kopfschmerzen und Schwindel irgendwie psychisch fixiert seien, k�nne nicht klar ausgemacht werden. Dr. med. O.________ f�hrte im neurologischen Gutachten vom 18. November 1996 aus, der Versicherte biete psychopathologisch erstaunlich wenig Besonderheiten. Dr. med. M.________ rapportierte am 4. M�rz 1997 eine deutlich depressive Grundstimmung. Dr. med. K.________ stellte ein subdepressives Zustandsbild fest, ohne jedoch eine Depression zu diagnostizieren (psychosomatisches Konsilium vom 18. September 1997), und bemerkte, die psychische Reaktion des Exploranden entspreche etwa dem, was normalpsychologisch zu erwarten sei. Unter diesen Umst�nden und in Anbetracht der Tatsache, dass Depressionen gerade zum typischen Beschwerdebild eines Sch�del-Hirntraumas geh�ren, kann vorliegend nicht gesagt werden, die zum typischen Beschwerdebild eines Sch�delHirntraumas geh�renden Beeintr�chtigungen tr�ten im Vergleich zu einer ausgepr�gten psychischen Problematik ganz in den Hintergrund. Demnach hat die Ad�quanzbeurteilung entgegen der Auffassung von Verwaltung und Vorinstanz nicht nach den in BGE 115 V 138 Erw. 6 f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tzen, sondern nach den in BGE 117 V 382 Erw. 4b f�r Sch�del-Hirntraumen festgelegten Kriterien zu erfolgen (BGE 123 V 99 Erw. 2a; Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01, Erw. 3a und b).
b) Aufgrund des Geschehensablaufs und der zugezogenen Verletzungen (vgl. BGE 117 V 383 f., 115 V 139; SVR 2001 UV Nr. 8 S. 33 Erw. 6, UV Nr. 22 S. 82 Erw. 6) ist der Unfall vom 29. September 1995 als mittelschweres Ereignis zu qualifizieren und dabei eher den schwereren Unf�llen im mittleren Bereich zuzurechnen.
c) Bei mittelschweren Unf�llen sind f�r die Beantwortung der Frage der ad�quaten Kausalit�t objektiv erfassbare Umst�nde, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehen oder als direkte oder indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtw�rdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind bei Vorliegen eines Sch�del-Hirntraumas zu nennen: besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung; ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung; Dauerbeschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit (BGE 117 V 383 Erw. 4b). Je nach den konkreten Umst�nden kann f�r die Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium gen�gen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren F�llen im mittleren Bereich zu z�hlen oder sogar als Grenzfall zu einem schwereren Unfall zu qualifizieren ist. Andererseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium gen�gen, wenn es in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. ausschlaggebendes Gewicht zu, so m�ssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zuzuordnen ist, m�ssen die weiteren zu ber�cksichtigenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sein, damit die Ad�quanz bejaht wird. Diese W�rdigung des Unfalls zusammen mit den objektiven Kriterien f�hrt zur Bejahung oder Verneinung des ad�quaten Kausalzusammenhangs (BGE 117 V 384 Erw. 4c).
d) Der Versicherte leidet seit dem Unfall glaubhafterweise an einen betr�chtlichen Leidensdruck bewirkenden Kopfschmerzen. In Anbetracht des Schweregrades des Unfalles gen�gt die Erf�llung dieses Kriteriums erheblicher Dauerbeschwerden f�r die Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs, ohne dass das Vorliegen weiterer Kriterien gepr�ft werden m�sste. Dass die dauernden Kopfschmerzen mit der Zeit - m�glicherweise - teilweise psychisch unterlegt sind, kann dem Versicherten nicht entgegengehalten werden. Wenn n�mlich bei der Pr�fung der unfallbezogenen Kriterien im Rahmen der Ad�quanzbeurteilung schon bei Sch�del-Hirntraumen ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle auf eine Unterscheidung von physischen und psychischen Gesichtspunkten verzichtet wird (BGE 117 V 367; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317), so muss dies um so mehr dort seine Richtigkeit haben, wo ein Versicherter, wie hier der Fall, eine organisch fassbare Sch�del-Hirnverletzung mit bleibenden Folgen erlitten hat. Der Unfall vom 29. September 1995 ist somit f�r die im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs auf den Unfall zur�ckzuf�hrenden Beschwerden, insbesondere f�r die streitigen Kopf- und Nackenschmerzen, ad�quat kausal. Demzufolge hat die SUVA auch f�r diese aufzukommen, soweit sie einer (noch eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes versprechenden; vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) Behandlung bed�rfen, einen Integrit�tsschaden darstellen und/oder die Arbeitsf�higkeit erheblich limitieren sollten. Die SUVA hat abzukl�ren, ob dies zutrifft, und �ber die in Frage kommenden Leistungsanspr�che zu befinden.
6.- Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat die SUVA dem Beschwerdef�hrer eine reduzierte Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Hirnfunktionsst�rung) die Kopf- und Nackenschmerzen
erlittenen versicherten Unfalles sind. Im �brigen wird
II. Die Sache wird an die SUVA zur�ckgewiesen, damit sie
�ber die in Betracht fallenden Leistungsanspr�che in
IV. Die SUVA hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren
Parteientsch�digung von Fr. 2'000.- (einschliesslich
V. Das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus wird �ber
des Kantons Glarus und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung