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Timestamp: 2016-10-23 01:37:22
Document Index: 188072851

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 95', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_585/2010 (26.08.2010)
2C_585/2010
vertreten durch Badema Heder Radhouani,
Postfach, 8090 Z�rich
Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Kammer, vom 12. Mai 2010.
Der tunesische Staatsangeh�rige Y.________, geboren 1972, heiratete am 3. M�rz 2005 die 1956 geborene bosnische Staatsangeh�rige X.________, die �ber eine Niederlassungsbewilligung im Kanton Z�rich verf�gte. Gest�tzt auf die Ehe erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung. Wegen Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft wurde die Bewilligung nicht erneuert; die entsprechende Verf�gung wurde am 25. Juni 2008 in letzter Instanz vom Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich gesch�tzt. Y.________ war bereits zuvor ausgeschafft worden.
Am 22. Oktober 2008 ersuchten Y.________ und X.________ um Einreisebewilligung und Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung f�r Ersteren. Die Sicherheitsdirektion (Migrationsamt) des Kantons Z�rich wies das Gesuch am 20. Oktober 2009 ab, und ein Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Z�rich blieb erfolglos. Der Entscheid des Regierungsrats vom 3. Februar 2010 wurde am 10. Februar 2010 g�ltig er�ffnet. Dagegen gelangten X.________ und Y.________ mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Dieses trat darauf mit Beschluss vom 12. Mai 2010 nicht ein, weil die vom 12. M�rz 2010 datierte Rechtsschrift erst am 15. M�rz 2010 zur Post gegeben und damit nicht innert der gesetzlichen Beschwerdefrist von 30 Tagen (� 53 in Verbindung mit � 11 Abs. 1 und 2 des Z�rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG]) erhoben worden sei; das Gesuch um Fristwiederherstellung lehnte es ab, weil keine Wiederherstellungsgr�nde wirksam geltend gemacht worden seien (� 12 Abs. 2 in Verbindung mit � 70 VRG).
X.________ und Y.________ reichten am 8. Juli 2010 beim Bundesgericht eine vom 24. Juni 2010 datierte Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts ein. Sie beantragen die Bewilligung der Einreise und des Aufenthalts f�r den Ehemann.
Gem�ss Art. 42 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerdebegr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Abs. 2). Erforderlich ist eine sachbezogene Begr�ndung, das heisst eine Auseinandersetzung mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids ausschlaggebenden Erw�gungen der Vorinstanz. Wird, wie vorliegend, ein Nichteintretensentscheid angefochten, muss in der Beschwerdebegr�ndung Bezug auf die Nichteintretensgr�nde genommen werden.
Die Beschwerdef�hrer befassen sich ausschliesslich mit der materiellrechtlichen Bewilligungsfrage; zur verfahrensrechtlichen Frage der Rechtzeitigkeit ihrer kantonalen Beschwerde bzw. zum Bestehen allf�lliger Fristwiederherstellungsgr�nde �ussern sie sich nicht. Es fehlt mithin offensichtlich an einer hinreichenden sachbezogenen Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit b BGG), und auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Erg�nzend ist festzustellen, dass auch einer formgerecht begr�ndeten Beschwerde kaum Erfolg beschieden gewesen w�re, ist doch nicht ersichtlich, inwiefern die Auslegung und Anwendung der kantonalrechtlichen Frist- bzw. Fristwiederherstellungsbestimmungen durch das Verwaltungsgericht mit schweizerischem Recht (Art. 95 BGG) nicht vereinbar w�ren.
Dem Gesuch um Befreiung von der Bezahlung von Gerichtskosten kann wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden (Art. 64 BGG). Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Verfahrensausgang entsprechend den Beschwerdef�hrern zu gleichen Teilen unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 5 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdef�hrern je zur H�lfte unter solidarischer Haftung auferlegt.