Source: https://www.carnivoren.org/gfp/satzung/
Timestamp: 2018-02-23 16:22:10
Document Index: 272825072

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 51', '§ 5', '§ 28', '§ 32', '§ 9', '§ 8', '§ 15']

Satzung – Gesellschaft für Fleischfressende Pflanzen im deutschsprachigen Raum e.V.
§ 1 Name, Sitz, Vereinsemblem und Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Gesellschaft für Fleischfressende Pflanzen im deutschsprachigen Raum G.F.P.-e.V.“
Der Verein hat seinen Sitz in Düsseldorf. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Düsseldorf eingetragen (VR 8225).
Das Vereinsemblem ist Aldrovanda vesiculosa.
Zwecke des Vereins sind die Förderung der Zucht und der Schutz von fleischfressenden Pflanzen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung und Verbreitung des Wissens über fleischfressende Pflanzen, die Verbreitung der Kenntnisse über Kulturmethoden, die Unterstützung von Universitäten, Schulen und botanischen Gärten in ihrem Bemühen um fleischfressende Pflanzen, den Schutz bedrohter Arten im Sinne des Washingtoner Artenschutzabkommens sowie durch die Pflege des Naturschutzes verwirklicht.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem gesetzten Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, wenn sie bereit ist, den Zielen der Gesellschaft zu folgen, die Satzung anzuerkennen und den jährlichen Beitrag zu zahlen.
Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft sind ein schriftlicher Aufnahmeantrag sowie die Zahlung des Mitgliedsbeitrags. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.
Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages ist die Berufung an die Mitgliederversammlung möglich, die endgültig entscheidet.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein. Nach dem Ende der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.
1. Kassenwart. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist.
Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit seinen Zahlungsverpflichtungen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung ein Monat verstrichen ist und in dieser Mahnung die Streichung angekündigt wurde. Der Beschluß des Vorstands über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.
Wenn ein Mitglied schuldhaft den Interessen oder den Zielen des Vereins zuwiderhandelt, kann es durch Beschluß des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung muß der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluß des Vorstands ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden.
§ 5 Leistungen des Vereins
Der Verein gibt die Fachzeitschrift „Das Taublatt“ kostenlos für alle Mitglieder heraus. Die Mitgliederversammlung legt die näheren Modalitäten durch Beschluß fest.
Der Vorstand gibt nach eigenem Ermessen und nach aktuellem Anlaß mindestens zwei Rundbriefe pro Jahr heraus.
Darüber hinaus können weitere Mitgliederleistungen vom Verein erbracht werden. Art und Umfang dieser Leistungen werden von der Mitgliederversammlung beschlossen.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrages beschließt die Mitgliederversammlung. Der Beitrag ist im voraus bis zum 15. Januar für das Kalenderjahr zu zahlen.
Die Mitglieder des Vorstands, Ehrenmitglieder sowie die Verantwortlichen der Mitgliederdienste sind von der Pflicht zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit.
Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Mitgliedsbeiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Durch Beschluß der Mitgliederversammlung können weitere Organe gebildet werden.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen worden sind.
Der Vorstand besteht aus dem ersten und zweiten Vorsitzenden, dem ersten und zweiten Kassenwart sowie dem Ehrenvorsitzenden. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins ehrenamtlich.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich aktiv vom ersten oder zweiten Vorsitzenden vertreten. Der zweite Vorsitzende wird im Innenverhältnis angewiesen, von seiner Einzelvertretungsbefugnis nur im Falle der Verhinderung des ersten Vorsitzenden Gebrauch zu machen.
Für die Beschlußfassung gilt § 28 Abs.1 i.V.m. § 32 BGB mit der Maßgabe, daß bei Stimmengleichheit die Stimme des ersten Vorsitzenden den Ausschlag gibt.
Die Vorsitzenden und die Kassenwarte werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Vorsitzenden bleiben jedoch so lange im Amt, bis neue Vorsitzende gewählt sind.
Soweit erforderlich, kann der Vorstand weitere Ämter einrichten und an Personen vergeben, die nicht zum Vorstand gehören.
Der Vorstand ist ermächtigt, beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorsitzenden oder eines Kassenwarts kommissarisch die Besetzung des verwaisten Amtes bis zur nächsten Mitgliederversammlung vorzunehmen. Das gleiche gilt, wenn auf einer Mitgliederversammlung eines dieser Ämter nicht besetzt werden konnte.
Zu Vorstandsmitgliedern dürfen nur volljährige Personen gewählt werden, die nicht gewerblich mit fleischfressenden Pflanzen handeln. Ein Mitglied kann nicht gleichzeitig mehrere Vorstandsämter innehaben.
§ 9 Einzelne Zuständigkeiten der Vorstandsmitglieder
Herausgabe des Fachblattes und der Rundbriefe.
Aufstellung der Tagesordnung.
Erstellung des Jahresberichts und Festlegung der Jahresplanung.
Redaktion des Fachblattes.
Vertretung des ersten Vorsitzenden entsprechend § 8 Abs. 3.
Buchund Kassenführung.
Leitung des Bestellservices.
Vertretung des ersten Kassenwarts bei dessen Verhinderung.
Der Ehrenvorsitzende ist von jeder geschäftlichen Verpflichtung befreit.
Er nimmt eine beratende Funktion gegenüber dem Vorstand wahr.
Mitgliederversammlungen werden vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden, unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen durch Bekanntgabe von Ort und Zeit im Fachblatt oder in einem Rundbrief einberufen.
Bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen genügt eine Frist von zwei Wochen und Einberufung durch einfachen Brief. Bei der Einberufung ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen.
Wahl des ersten und zweiten Vorsitzenden, des ersten und zweiten Kassenwarts, sowie zweier Kassenprüfer für jeweils zwei Jahre.
Entgegennahme und Genehmigung des Kassenberichts, Entlastung des Vorstands und Genehmigung der Jahresplanung.
Beschlüsse über die Mitgliederdienste, die Höhe des Mitgliedsbeitrags und die Ernennung von Ehrenmitgliedern.
Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden, geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.
Durch Beschluß der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert oder ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlußanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der
abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Ein Entwurf der Satzungsänderung ist der Einladung beizufügen. Die Satzung kann ohne vorherige Ankündigung geändert werden, soweit es wegen einer Änderung des Vorstandes um die Verlegung des Vereinssitzes geht.
Die Kassenprüfer prüfen jährlich vor der Mitgliederversammlung die Kassenführung und die Bücher des Vereins für das zurückliegende Geschäftsjahr. Über die Prüfung erstellen sie einen Bericht, der jährlich der Mitgliederversammlung vorzulegen ist.
Jede Mitgliederversammlung ist zu protokollieren. Die Protokolle sind vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen und vom Ersten Vorsitzenden aufzubewahren. Mitglieder des Vereins haben das Recht auf Einsichtnahme in die Protokolle.
§ 15 Mitgliederdienste
Auf Beschluß der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes können Mitgliederdienste eingerichtet werden, die dem Vorstand unterstehen. Die Mitglieder sind über die Mitgliederdienste regelmäßig durch Veröffentlichung im Fachblatt oder in den Rundbriefen zu informieren
Ein finanzieller Zuschuß kann vom Vorstand bewilligt werden
Arbeitskreise zur vertieften Beschäftigung mit Spezialgebieten im Sinne des Vereinszwecks können vom Vorstand eingerichtet oder aufgelöst werden.
Arbeitskreise führen keine eigene Kasse. Ein finanzieller Zuschuß kann vom Vorstand bewilligt werden.
Jedes Mitglied hat ein Recht zur Teilnahme an allen Arbeitskreisen.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von vier Fünfteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Auf die beabsichtigte Auflösung muß bei der Einladung zur Mitgliederversammlung und zusätzlich mindestens einmal im Fachblatt oder in einem Rundbrief hingewiesen worden sein.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Umweltstiftung WWF-Deutschland, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich aktiv vom ersten oder zweiten
Vorsitzenden vertreten. Der zweite Vorsitzende wird im Innenverhältnis angewiesen, von seiner Einzelvertretungsbefugnis nur im Falle der Verhinderung des ersten Vorsitzenden Gebrauch zu machen.