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Timestamp: 2017-11-21 20:21:24
Document Index: 340178783

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 15', '§ 15', '§ 60', '§ 60', '§ 59', '§ 309', '§ 24', '§ 59', '§ 7', '§ 7']

Eingliederungsvereinbarung + Gespräch - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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16.07.2012, 09:01 #1
Eingliederungsvereinbarung + Gespräch
hab mich neu hier angemeldet und bin echt froh das es dieses Forum gibt. Ich habe mich schon durch etliche Posts durchgelesen doch brauche trotzdem dringend eure Hilfe.
Ich habe diese Eingliederungsvereinbarung erhalten (siehe Anhang).
Da steht "aus eigenen Mitteln und Kräften zu bestreiten und an allen Maßnahmen zur Eingliederung mitzuwirken" Heißt das ich müsste auch 1 € Jobs annehmen?
Dann steht da ich soll 10 Bewerbungen abschicken und diese nachweisen. Ich finde das viel. Ich habe auch mit der Fallmanagerin telefoniert und gesagt das ich 10 zu viel finde, da ich bwl studiert habe und ich mich gezielt auf solche Stellen bewerben möchte.
Sie daraufhin "Das ist realistisch, sie können sich ja initiativ bewerben".
Was soll ich davon halten? Und was kann ich dagegen machen?
Bei den Hinweisen zu den Rechtsfolgen stört mich eine Sache besonders.
Ich wäre fast auf der Straße gelandet weil ich keine Wohnung gefunden habe. Als ich dann letztlich eine bekommen hatte, verlangte der Mieter das ich die Miete von meinem Konto überweise d.h. er weiß garnicht das ich Hartz 4 bekomme. Wenn jetzt das Kreisjobcenter nach Kürzung der Leistung, die Miete direkt an den Vermieter überweißt (Statt wie zuvor an mich und ich an den Vermieter) weiß mein Vermieter das ich Hartz 4 bekomme und das wäre fatal. Außerdem übersteigt die Miete den Regelsatz, so dass ich monatlich 25 € extra zahlen muss.
Ich habe der Fallmanagerin gesagt, dass wir vorher besprochen haben die Miete an mich zu überweisen und ich überweise sie dann an den Vermieter. Jetzt auf einmal sagt sie, dass wenn es zu Kürzungen kommt das nicht mehr gilt..... toll dann steh ich gleich auf der Straße.
Ich habe mit der Fallmanagerin am Telefon gesprochen und wir haben ein Termin am Freitag ausgemacht, bei dem wir alles besprechen.
Habt ihr Tipps für das Gespräch? Wie kann ich ihr erläutern das 10 Bewerbungen zu viel sind? Wie kann ich ihr das mit der Miete am besten erklären, dass sie im Falle einer Kürzung die Kosten für Heizung und Unterkunft trotzdem direkt an mich zahlen soll?
Ich will mich auf das Gespräch vorbereiten, um ihr zu zeigen das sie nicht machen kann was sie will.
Letzte Frage: Alleine ist die Dame eigentlich freundlich. Aber die sitzt in einem Raum mit so einem der wirklich hart ist. Kann ich sie dann am Freitag um ein 4 Augen Gespräch bitten ?
EDIT: Die Eingliederungsvereinbarung gilt bis zum 31.12.2013!!
Ich habe gedacht die gehen normalerweise ein halbes Jahr?? Kann ich ihr den Vorschlag unterbreiten, dass wir das auf ein halbes Jahr abändern aber dann viel milder machen? Das wäre mir lieb.
16.07.2012, 09:32 #2
AW: Eingliederungsvereinbarung + Gespräch
Nimm Dir zum Gespräch einen Beistand mit. Darauf hast Du nach § 13 SGBX ein Anrecht. Derjenige braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Zur EGV werden bestimmt noch Antworten kommen. Wenn die EGV nicht zu Deiner Zufriedenheit geändert werden kann, nicht unterschreiben. Dann kommt die als Verwaltungsakt. Das hat den Vorteil, dass Du dann dagegen Widerspruch einlegen kannst.
16.07.2012, 09:33 #3
Vorab, man telefoniert grundsätzlich nicht mit dem Amt. Im Falle von Differenzen hast Du nichts in der Hand und der Ämtler dreht Dir das (gesprochene) Wort im Mund herum, oder leidet unter plötzlichem Gedächtnisverlust. Darum solltest Du auch zu jedem persönlichen Gespräch einen Beistand mitnehmen, der ein Protokoll führt.
Auch Termine vereinbart man grundsätzlich schriftlich, sonst gibt´s Probleme mit der Fahrtkostenerstattung.
Ich fürchte, Du wirst wenig bis gar nichts erreichen. Egal wie gut Du vorbereitet bist. Die erste Erfahrung mit der Starrköpfigkeit der Dame hast Du ja bereits gemacht, als Du Bedenken bezüglich der 10 Bewerbungen/Monat geäussert hast.
Über die Geschichte mit der Direktüberweisung der Miete an den Vermieter im wiederholten Sanktionfall (also ab 60% Minderung), kannst Du Dir jegliches Gespräch sparen, weil diese Regelung so im Gesetz steht, und die Ämtlerin davon ganz sicher nicht abweichen wird.
Ich würde Dir raten, die EGV nicht zu unterschreiben. Die wichtigsten dafür Gründe sind: die absurd lange Laufzeit (die im Übrigen von den Regelungen des § 15 SGB II nicht gedeckt ist), sowie die 10 Bewerbungen/Monat, die nur mit unsinnigen pro forma-Bewerbungen zu erreichen sind und deren Kostenerstattung auch gar nicht vom zu Verfügung stehenden Vermittlungsbudget gedeckt ist. Das steht zwar nicht in der EGV, aber der Ärger ist vorprogrammiert, wenn nach einem knappen halben Jahr das Budget gesprengt ist.
Also nicht unterschreiben und gegen den sicher kommenden ersetzenden Verwaltungsakt Widerspruch einlegen.
16.07.2012, 12:44 #5
Wird der Verwaltungsakt dann noch heftiger sein? Eigentlich dürfte das doch garnicht der Fall sein, weil das ja Erpressung ist oder?
16.07.2012, 13:12 #6
Der Verwaltungsakt dient eigentlich lediglich dazu die EGV die mit dir nicht zustandegekommen ist zu ersetzen.
Da ich auch neu hier bin hier erstmal ein Link der ein paar Allgemeine fragen klären sollte.
Den Rest überlass ich erstmal den erfahreneren Usern hier.
16.07.2012, 13:25 #7
Das kann dir keiner voraussagen.
Aber gegen einen VA kann man sich wehren, gegen eine freiwillig unterschriebene EGV nicht.
Hast du freiwillig eine EGV unterschrieben hast du mit dem SB / JC einen öffentlichen Vertrag abgeschlossen.
Ein VA darf auch ohne vorherige angebotene EGV ausgestellt werden.
Da es im Gesetz aber heißt es soll mit jedem erwerbsfähigen HE eine EGV abgeschlossen werden, beißt sich die Katze in den Schwanz.
16.07.2012, 14:30 #8
Also meint Ihr ich soll einfach unterschreiben um etwas übleres aus dem Weg zu gehen?
Was sagt ihr über diese Eingliederungsvereinbarung? Ist die in Ordnung?
16.07.2012, 14:47 #9
deine EGV läuft 1.5 Jahre! Rofl
16.07.2012, 15:01 #10
Da ist auch noch von einer Maßnahme die Rede, welche nicht näher benannt wird. Dubios !
Würde ich nicht unterschreiben und VA abwarten.
16.07.2012, 15:31 #11
Wer meint das? Hast Du die Beiträge hier überhaupt gelesen? Absolut niemand hat gesagt, dass Du unterschreiben sollst.
Und nein, die EGV ist nicht in Ordnung!
Und nein, es wäre auch nicht rechtens, wenn der ersetzende Verwaltungsakt von der Dir vorgelegten EGV abweicht. Lies doch bitte den von MrGromli verlinkten Beitrag über Eingliederungsvereinbarungen. Da steht drin, was Du wissen musst. Unter anderem dieses Zitat eines Gerichtsurteils:
Und bevor Du jetzt noch weitere Fragen stellst, wäre es nett, wenn Du erstmal das bereits Geschriebene lesen würdest und Dich reindenkst.
16.07.2012, 15:35 #12
Vielen Dank für Eure Hilfe. Ich habe "Eingliederungsvereinbarung update" schon durchgelesen.
Der Beitrag, aber vor allem Ihr habt mir sehr gut geholfen.
Da ich Freitag mein Termin habe, habt ihr Tipps welche Punkte ich in der EGV ansprechen soll und wie ich die begründen soll.
Auf jeden Fall nerven mich diese 10 Bewerbungen pro Monat + die ersten beiden Sätze. Daraus ergibt sich, dass sie mich in irgendeine Maßnahme stecken können...
16.07.2012, 16:54 #13
1. versuche, einen beistand mitzunehmen. irgendjemand, der möglichst nicht mit dir verwandt oder verschwägert ist.
2. deine egv hat 2 grundlegende probleme: erstens die laufzeit, und zweitens die 10 bewerbungen. eigentlich gibt es ein drittes problem, denn wie hier schon besprochen wurde, kann man sich gegen eine einmal unterschriebene egv nicht wehren.
zu problem 1: die egv soll nach § 15 absatz 1 satz 3 für sechs monate geschlossen werden. das kannst du der sachbearbeiterin so sagen. eine darüber gehende laufzeit wird nicht akzeptiert. will sie das nicht ändern, dann sag ihr, du unterschreibst das so nicht, und sie soll dir bitte einen verwaltungsakt erlassen.
zu problem 2: 10 bewerbungen pro monat - angenommen, du schreibst jede bewerbung schriftlich - wären 50 euro erstattung von bewerbungskosten im monat, also 600 euro im jahr. erstattet werden laut vermittlungsbudget aber nur etwa 260 euro, wenn ich mich recht entsinne.
also wenn mehr bewerbungen gefordert werden (sanktionsrelevant!) als du überhaupt erstattet bekommst, dann ist das nicht nur haushaltstechnischer unsinn sondern auch unrecht. das kannst du ihr auch so sagen. und wenn sie da nicht höchstens ne 5 draus macht, dann sag ihr, du unterschreibst das so nicht, und sie soll dir bitte einen verwaltungsakt erlassen.
die tatsache, dass theoretisch jederzeit eine maßnahme kommen könnte, ist leider so. dem kann man nicht kategorisch entgehen, sondern bestenfalls individuell.
ein beispiel: wenn du an einem bewerbungstraining teilnehmen sollst, und bei der maßnahme eine hausordnung unterschrieben werden soll als voraussetzung für die teilnahme an der maßnahme, dann könntest du verweigern und gehen. denn die mitwirkung nach § 60 sgb ii beinhaltet nicht die pflicht, irgendwelche hausordnungen oder sowas zu unterschreiben (denn das wäre kontrahierungszwang).
- rede nicht viel. klingt komisch, aber alles, was du sagst, kann gegen dich verwendet werden. wenn du erstmal ins plaudern kommst (auch wenn die sachbearbeiterin nett erscheint), passiert es schnell, dass man etwas sagt, was man später bereuhen könnte.
- unterschreibe niemals etwas vor ort. alles mit nach hause nehmen zur prüfung. das ist dein gutes recht und sehr wichtig.
- nicht aktiv verweigern (also nicht bei maßnahmen sagen "das will ich nicht" oder so), sondern höchstens relativieren oder erstmal keine äußerung dazu machen
- lies dir deine rechte durch. es ist z.b. wichtig zu wissen, dass du zwar mitwirken musst, aber der § 60 sgb ii mitwirkungspflicht berechtigt den sachbearbeiter nicht, dich zu sanktionieren, wenn du nicht nach seiner pfeife wie ein hund tanzt oder aus dem fenster springst (also jetzt mal ganz übertrieben dargestellt zur verdeutlichung)
- sei von natur aus neugierig und frage bei allem nach, was dir merkwürdig vorkommt. lass dir die rechtlichen grundlagen aufzeigen (samt paragraf, und zwar vorgezeigt und nicht nur genannt). das gehört zur informationspflicht des sachbearbeiters, und kann er das nicht, dann gibt das gesetz das womöglich auch gar nicht her.
wenn der mietvertrag unterschrieben und rechtskräftig ist, dann kann er nicht einfach aufgekündigt werden nur weil der mieter hartz iv bekommt. es könnte ja auch sein, dass ein arbeitnehmer arbeitslos wird - es wäre absurd, wenn dieser arbeitnehmer dann auch noch die wohnung gekündigt bekäme.
etwas anderes ist es jedoch, wenn man den vermieter absichtlich belogen hätte und diese lüge dann im falle einer sanktion herauskommen würde, wenn die miete vom amt überwiesen wird. aber das ist hier nicht der fall, denke ich, denn dann hätte der vermieter ja vermutlich vom arbeitgeber gehaltsnachweise verlangt.
ob man ein gespräch mit dem sachbearbeiter unter 4 augen verlangen darf, weiß ich nicht. aber wenn du einen beistand bei dir hast, der womöglich auch nach kentnisse im sozialrecht hat (hier im forum kannst du im unterforum nach beiständen suchen, die dich begleiten), dann fühlst du dich eh gleich sicherer, auch wenn da noch ein anderer sb ist.
16.07.2012, 18:19 #14
Ist das bei dir eine Optionskommune oder ein JC?
Hast du eine schriftliche Einladung zum Termin um die EGV abzugeben ?
xxxx verpflichtet sich, alle seine Möglichkeiten zu nutzen, um den eigenen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und Kräften zu bestreiten und an allen Maßnahmen zur Eingliederung mitzuwirken.
Das gehört nicht in eine EGV da schon gesetzlich geregelt ist, dass ein HE die tun muss.
....für die Zeit vom 01.07.2012 bis 31.12.2013
Eine EGV soll eine Laufzeit von einem halben Jahr haben.
Nachweis von Eiqenbemühungen
xxxx verpﬂichtet sich, dem KJC monatlich mindestens 10 Eigenbemühungen um Arbeit nachzuweisen.
Das heißt nicht, dass du 10 Bewerbungen schreiben musst. Du kannst im I Net suchen, in die Zeitung schauen, persönliche Nachfrage, gelbe Seiten Firma raussuchen und nachfragen, Mail Bewerbungen.
Da könntest du z.B. den Namen der Firma, Gesprächspartner, Datum und Uhrzeit notieren wo du angerufen hast. Bei einer persönlichen Vorstellung könntest du dir eine Unterschrift geben lassen, dass du eben persönlich vorgesprochen hast. Wie man nachweisen soll, dass Nichts passendes im I Net oder in der Zeitung stand musst du deinen SB fragen. Ich denke hierauf hat er keine Antwort oder keine vernünftige.
Auf Antwortschreiben seitens des Arbeitgebers hast du Keinen Einfluss.
Die Nachweise sind unaufgefordert bis zum letzten Werktag eines Monats, erstmals am 31.07.2012, dem KJC vorzulegen.
Einladungstermine werden Nicht in einer EGV ausgemacht. Dafür muss SB dir eine schriftliche Einladung nach § 59 SGB II in Verbindung mit § 309 SGB III zum Termin schicken.
Wenn du zu Terminen eingeladen wirst und es fallen für dich Fahrkosten an, bei jedem Termin den Antrag auf die Fahrkostenerstattung aushändigen lassen.
Eine Ortsabwesenheit ist vorher zu beantragen......
Das ist gesetzlich geregelt, dass man dies tun muss. Ortsabwesenheit hat also Nichts in einer EGV zu suchen.
Grundsätzlich ist die Maßnahme ohne Unterbrechung zu absolvieren.
Was für eine Maßnahme? Ich habe noch Keine Beschreibung zu einer Maßnahme gesehen.
Sollten die Eigenbemühungen aus von xxxx zu vertretenden Gründen nicht nachgewiesen werden, dann werden die Leistungen nach §§ ff 31 SGB ll gemindert.
Das gehört Nicht unter deine Bemühungen, dass gehört in die Rechtsfolgenbelehrung was passiert wenn du dich nicht an die EGV hälst (wenn du sie unterschrieben hast)
Das KJC verpﬂichtet sich, wenn die notwendigen Folgeanträge rechtzeitig gestellt werden und weiterhin eine Leistungsberechtigung besteht,....
....PCs für die Internetrecherche zur Verfügung zu stellen.
Was soll das heißen? Will SB dir einen PC kaufen ?
Wenn dass heißen soll, dass du im JC in den PC schauen darfst, dann gehört das mit Sicherheit Nicht in eine EGV.
Diese Pauschale beträgt 5,00 E für jede schriftliche Bewerbung.
Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen ....
Eine Ortsabwesenheit während der Teilnahme an der oben genannten Maßnahme wird nur.....
Ortsabwesenheit gehört Nicht in eine EGV.
Bis hierher konnte ich immer noch Nichts von einer beschriebenen Maßnahme lesen.
Ich sehe schon du bist U25
Vielleicht findet ein anderer User noch ein paar Dinge die man so nicht akzeptieren kann.
So wie @ gelibeh schrieb nimm dir einen Beistand mit, bitte nicht mehr alleine zu den Terminen.
Wenn du so keinen Beistand auftreiben kannst dann versuch bitte hier einen zu finden.
Setze hier ein Gesuch ein.
16.07.2012, 18:57 #15
Wow....danke für die genialen Antworten. Habe es heute morgen gepostet und bin schon viel schlauer!!Danke danke danke!
Ja ich bin 23 Jahre alt. Bei mir ist das ein JobCenter.
Soll ich die Sachen die Sperling gepostet hat (danke nochmal) der SB sagen. Oder klingt das nach KlugExkrementr?
"Da könntest du z.B. den Namen der Firma, Gesprächspartner, Datum und Uhrzeit notieren wo du angerufen hast. Bei einer persönlichen Vorstellung könntest du dir eine Unterschrift geben lassen, dass du eben persönlich vorgesprochen hast. Wie man nachweisen soll, dass Nichts passendes im I Net oder in der Zeitung stand musst du deinen SB fragen. Ich denke hierauf hat er keine Antwort oder keine vernünftige." Wenn das stimmt wäre das ja genial! Dann kann ich ja immer bei irgendwelchen Firmen "initiativ" anrufen und einfach mal nachfragen ob die ne Stelle haben, was die meisten eh verneinen werden....
16.07.2012, 19:07 #16
Hallo schmolke,
zur ergänzung von Sperling:
Du hast 10 Eigen(bewerbungs)bemühungen dort im Schreiben stehen nicht Bewerbungen.
Ausser auf VV musst du dich eigentlich nicht konkret schriftlich in einer bestimmten Anzahl bewerben, da nur 10 Eigen(bewerbungs)bemühungen pro Monat auferlegt sind.
Bewerbungsbemühungen müssen (fast) garnichts kosten.
Da schaue ich 4 x im Monat in der Wochenzeitung und 1 mal in der Woche in der Wochenendzeitung und 1 x in einer I-Net Stellenbörse nach und dokumentier mir die aufgewendete Zeit im Nachweis.
Ausserdem mal 1-3 Telefonate (bei vEVN) "initiativ" auch im Nachweis dokumentiert.
Macht der SB rabatz verweise ich den SB an Paolo_Pinkel (Bewerbungsbemühungen nach Berlit) in der Anhörung nach § 24 SGB X. Nutze mal die Forumssuchfunktion dazu.
16.07.2012, 19:16 #17
solltest du eigenlich nichts sagen und auf den VA warten? damit man dagegen vorgehen kann.
"Da könntest du z.B. den Namen der Firma, Gesprächspartner, Datum und Uhrzeit notieren wo du angerufen hast. Bei einer persönlichen Vorstellung könntest du dir eine Unterschrift geben lassen, dass du eben persönlich vorgesprochen hast. Wie man nachweisen soll, dass Nichts passendes im I Net oder in der Zeitung stand musst du deinen SB fragen.
durch schriftl. Eigennachweis in der Nachweisliste.
Suche im Internet am xx.xx.xxxx von xx.xx Uhr bis xx.xx Ergebnis keine Stellenanzeige
Ich denke hierauf hat er keine Antwort oder keine vernünftige." Wenn das stimmt wäre das ja genial! Dann kann ich ja immer bei irgendwelchen Firmen "initiativ" anrufen und einfach mal nachfragen ob die ne Stelle haben, was die meisten eh verneinen werden....
aber nur, wenn man einen vollständigen Einzelverbindungsnachweis EVN bei seinem Telefonanbieter freigeschaltet hat und sich den Namen und Funktion des Gespächspartners mitnotiert und diesen in ein kleines nachweisbares Gespräch verwickelt (nachweisbar anhand des vEVN durch Nachweis der Gesprächsdauer)
16.07.2012, 20:02 #18
aber nur, wenn man einen vollständigen Einzelverbindungsnachweis EVN bei seinem Telefonanbieter freigeschaltet hat und sich den Namen und Funktion des Gespächspartners mitnotiert und diesen in ein kleines nachweisbares Gespräch verwickelt
Wenn man eine Telefon-Flat hat bekommt man keine Einzelverbindungen ausgedruckt. Nur Handy Nummern oder irgendwelche Service Nummern.
Oder ich habe da etwas verpasst.
Da kann SB ja in der Firma anrufen und nachfragen ob ein Herr so und so oder eine Frau so und so angerufen hat.
Entweder er glaubt es oder er nimmt den Hörer in die Hand.
@schmolke
16.07.2012, 20:59 #19
beigefügt übersenden wir den Entwurf einer Eingliederungsvereinbarung. Wenn Sie keine Änderungswünsche haben, senden Sie bitte eines der Exemplare unterschrieben schnellstmöglich an uns zurück, längstens bis 23.7.2012."
Jedenfalls habe wir ein Freitag ein Gespräch wo wir die EGV besprächen.
16.07.2012, 21:22 #20
Bei Flat-Rate ist der EVN kostenpflichtig.
Ja, auf einen Standard-EVN (letzten 3 Zahlen ge-ixt) hat man einen Rechtsanspruch wenn man keine Flat-Rate nutzt, das ist nur eine Ausrede der entsprechenden Telefonanbieter. Mit Verweis auf die Regulierungsbehörde Bundesnetzagentur lässt sich das schnell regeln.
Bundesnetzagentur Informationen zu häufig gestellten Fragen
Bei vertraglichen Vereinbarungen von sog. "Flatrates" muss generell kein detaillierter Ausweis (der Verbindungen = Einzelverbindungsnachweis) erstellt werden, da dieser zur Prüfung der Rechnung nicht notwendig ist.
Das bedeutet das der Standard-EVN (letzten 3 Zahlen ge-ixt) ausgestellt werden kann, bzw. sogar der vollständige EVN allerdings gegen eine Kostenerstattung.(= gesondertes Entgelt)
[QOUTE]Auf Wunsch des Kunden können aber die Daten pauschal abgegoltener Verbindungen mitgeteilt werden. Einen Anspruch hat der Kunde hierauf jedoch nicht. Im Einzelfall bedarf es hierzu einer Vereinbarung mit dem Telekommunikationsdiensteanbieter, der hierfür auch ein gesondertes Entgelt verlangen darf.
16.07.2012, 21:23 #21
Wenn das so wie oben von dir eingestellt geschrieben steht, ist das keine Einladung.
Eine korrekte Einladung müsste stehen...
Auch müsste ein Meldezweck in einer korrekten Einladung stehen, also warum sie dich einladen.
Also hast du für Freitag eine schriftliche Einladung, oder wie ist das zu verstehen ?
Du solltest immer alles was du an Schreiben bekommen hast hier einstellen, wenn du magst, persönliche Daten schwärzen.
Dann brauch man nicht so viel Rätsel raten
16.07.2012, 21:31 #22
....Wenn Sie keine Änderungswünsche haben, senden Sie bitte eines der Exemplare unterschrieben schnellstmöglich an uns zurück, längstens bis 23.7.2012."
Nein, du sollst, wenn dir die EGV gefällt ein Exemplar unterschrieben an deinen SB schicken.
Den Termin am Freitag - sofern das ein Meldetermin gem § 59 .... ist - kannst du wahrnehmen und ebenfalls die EGV abgeben entweder unterschrieben oder nichtunterschrieben, jedenfalls auf jeden Fall Fahrtkosten beantragen.
19.07.2012, 16:08 #23
morgen habe ich das Gespräch. Habt ihr letzte tipps für das Battle?
Soll ich erwähnen, dass die 1,5 Jahre zu lang sind oder auf den VA warten un ihn dann wegen Formmangels angreifen?
Ich stelle es mir schwer vor nichts morgen zu sagen, wenn wir doch darüber Diskutieren wollen.
Habt ihr noch andere Vorschläge, die ich ihr unterbreiten könnte. Zum Beispiel noch mal 2 Monate mit der EGV zu warten, weil ich bis dahin schon was finden werde..... Lässt sie sich darauf ein?
EDIT: Ich wollte mein kompletten Urlaubstage beantragen, weil das Jahr im Oktober rum ist. Würdet ihr das auch machen? Hab ich dann erst einmal meine Ruhe?
19.07.2012, 17:22 #24
eigentlich ist dazu schon alles gesagt.
Du kannst nun nachverhandeln, unterschreiben oder nichtunterschreiben.
hmmm oohh Glaskugel, ohh Glaskugel zeige mir die Zukunft
Urlaub gibt es nicht, nur genehmigte (schriftlich) oder ungenehmigte Ortsabwesenheit nach § 7 Abs 4a SGB II
Ortsabwesenheit nach § 7 Abs 4a SGB II
eingliederungsvereinbarung, gespräch
Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt ohne Gespräch mit FM neo3001 Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 116 08.07.2012 23:26
SB Gespräch, EGV-VA Sunny87 Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 6 20.04.2012 12:59
Gespräch mit Maßnahmeleiter Linkswaehler Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen 70 25.06.2009 22:58