Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=26.09.1990&Aktenzeichen=IV%20R%20121/89
Timestamp: 2020-02-18 06:00:01
Document Index: 220060731

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 338', '§ 21', 'BGH', 'BGH', '§ 116', '§ 119', '§ 115', '§ 115']

BFH, 26.09.1990 - IV R 121/89 - dejure.org
https://dejure.org/1990,8381
BFH, 26.09.1990 - IV R 121/89 (https://dejure.org/1990,8381)
BFH, Entscheidung vom 26.09.1990 - IV R 121/89 (https://dejure.org/1990,8381)
BFH, Entscheidung vom 26. September 1990 - IV R 121/89 (https://dejure.org/1990,8381)
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Anforderungen an die Revisionsbegründung - Voraussetzungen für das Vorliegne eines Verfahrensmangels
Diese Voraussetzungen hat das Präsidium, gemessen an den Maßstäben der - im Rahmen des von den Beschwerdeführern zu ihren Beanstandungen vorgetragenen Sachverhalts vorgenommenen - revisionsgerichtlichen Prüfung (vgl. BGHSt 27, 397; BGH NJW 1956, 110, 111; vgl. auch BVerwG NJW 1982, 2394; BFH/NV 1991, 826) rechtsfehlerfrei angenommen.
Bei einer solchen nachträglichen Änderung des Geschäftsverteilungsplans kann sachgerechtes Kriterium nur eine Regelung sein, die die konkrete Belastungssituation der Spruchkörper berücksichtigt (vgl. BGHSt 30, 371;… BGHR StPO § 338 Nr. 1 Geschäftsverteilungsplan 2; BVerwG NJW 1982, 2394; BFH/NV 1991, 826; BSG SozSich 1983, RsprNr 3694).
bb) Zu welchen Änderungen des Jahresgeschäftsverteilungsplans nach § 21e Abs. 3 GVG die Überlastung eines Spruchkörpers zwingt, ist weitgehend dem pflichtgemäßen Ermessen des Präsidiums überlassen (BGHSt 27, 397; BGH NJW 1982, 2394; BFH/NV 1991, 826; BSG SozSich 1983, RsprNr 3694).
Denn er wurde nicht ohne sachlichen Grund, sondern wegen der Pensionierung des Berichterstatters während des Geschäftsjahres geändert (vgl. dazu u.a. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 26. September 1990 IV R 121/89, BFH/NV 1991, 826, unter 2. b, bb der Gründe).
BFH, 14.10.1993 - XI R 57/92
Statthaftigkeit einer zulassungsfreien Verfahrensrevision
Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH, der sich der Senat anschließt, kann die Ablehnung eines Antrags auf Terminsänderung - auch wegen Krankheit - nicht mit der zulassungsfreien Revision nach § 116 Abs. 1 Nr. 3 FGO, sondern allenfalls als Versagung des rechtlichen Gehörs gemäß § 119 Nr. 3 FGO und damit als Verfahrensmangel i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO mit Hilfe der Nichtzulassungsbeschwerde (§ 115 Abs. 3 FGO) geltend gemacht werden (…vgl. zuletzt Beschlüsse des BFH vom 22. Mai 1990 VII S 28/89, BFH/NV 1991, 336; vom 26. September 1990 IV R121/89, BFH/NV 1991, 826 …und vom 17. März 1992 IV R 51/91, BFH/NV 1992, 617 jeweils m.w.N.).
BFH, 26.09.1990 - IV R 122/89
Parallelentscheidung: BFH, 26.9.1990, IV R 121/89, NV.
BFH, 26.09.1990 - IV R 123/89