Source: https://sona-ggmbh.de/fb-jugend/
Timestamp: 2018-11-15 16:35:29
Document Index: 140876258

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 34', '§ 30', '§ 35', '§ 34', '§ 27', '§ 30', '§ 35']

Jugendliche – SONA
Betreuung in Wohngruppen und im Betreutem Einzelwohnen nach § 27 in Verbindung mit § 34 sowie Ambulante Hilfen nach § 30 und § 35 SGB VIII
Die Hilfsangebote nach § 34 SGB VIII richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund einer besonderen persönlichen oder familiären Situation nicht in ihrem ursprünglichen Lebensumfeld verbleiben können und noch nicht in der Lage sind, selbstständig im eigenen Wohnraum zu leben.
Ziel dieser Betreuungsform ist die selbstständige Lebensführung oder die Rückführung in die Herkunftsfamilie, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen. Dazu werden die Jugendlichen in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit, im Finden ihrer schulischen und/oder beruflichen Perspektive und einer eigenverantwortlichen Lebensführung befähigt.
Darüber hinaus bieten wir Trainingswohnen in einer möblierten/teilmöblierten Trägerwohnung an. Dies kann als Erprobungsphase im Übergang von den Wohngruppen in das Betreute Einzelwohnen dienen. Die Wohnungen liegen in unmittelbarer Nähe zu den Wohngruppen und dem Betreuerbüro und können so von beiden Seiten besonders häufig frequentiert werden.
Gemäß § 27 in Verbindung mit § 30 und § 35 des SGB VIII bieten wir auch die ambulante Betreuung für junge Menschen im selbst angemieteten Wohnraum. Wir können diese Hilfe ebenso nach stationärem Aufenthalt in unserem Träger als Nachbetreuung umsetzen, um die Beziehungskontinuität zu gewähren und auf der bisherigen Zusammenarbeit aufzubauen.
Eltern und Familie stellen eine wichtige Ressource und einen Ort der sozialen Zugehörigkeit für die jungen Menschen dar. Auf Wunsch aller Beteiligten fördern und festigen wir die Familienkontakte. Die Eltern werden von uns bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten begleitet sowie in ihrer Kompetenz als verantwortungsvolle Bezugspersonen gestärkt. Ziel ist eine Neuorganisation der familiären Rollen- und Kommunikationsmuster unter Berücksichtigung der Veränderung der Jugendlichen.