Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/225420_Institutsneubau_Max-Planck-Institut_fuer_Physik_in_Garching_Leistung_fuer_die_Fachplanung_2015_Muenchen
Timestamp: 2019-04-23 04:19:10
Document Index: 85627691

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 55', '§ 53', '§ 53', '§ 55', '§ 19', '§ 107', '§ 114', '§ 101', '§ 107']

Öffentliche Ausschreibung München 2015 Institutsneubau, Max-Planck-Institut für Physik in Garching, Leistung für die Fachplanung Laborplanung gemäß § 53-58 HOAI 2013. 2015-05-16
Institutsneubau, Max-Planck-Institut für Physik in Garching, Leistung für die Fachplanung ...
Institutsneubau, Max-Planck-Institut für Physik in Garching, Leistung für die Fachplanung Laborplanung gemäß § 53-58 HOAI 2013.
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung - Bauabteilung
Kontaktstelle(n): 00902_VOF_PHYS_Labor
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.mpg.de
Weitere Auskünfte erteilen: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung - Finazabteilung
Zu Händen von: 00902_VOF_PHYS_Labor
Internet-Adresse: www.mpg.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung - Beschafferprofil
Kontaktstelle(n): Die Bewerbungsunterlagen sind von den Bewerbern von der MPG-Homepage (http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof) herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung - Finanzabteilung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Garching b. München.
Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind Leistungsphasen nach § 55 ff HOAI 2013 für das Bauvorhaben "Institutsneubau Max-Planck-Institut für Physik" in Garching bei München.
Der Raumbedarfsplan des Institutsneubaus sieht eine Nutzfläche von 8 950 m2 NF 1-6 mit einer Bruttogesamtfläche von ca. 19 900 m2 vor. Das Raumprogramm umfasst experimentelle Bereiche mit Physik-Laserlaboren und Reinräumen, theoretisch-wissenschaftliche Bereiche mit Büros, Seminar- und Aufenthaltsbereichen und eine Montagehalle mit integrierter Werkstatt.
Büro- und Besprechungsräume: 4 050 m2,
physikalische Laborflächen: 1 050 m2,
Bereiche für Feinmechanik- und Elektronikwerkstatt: 2 850 m2,
Die Leistungen umfassen die Anlagengruppen 7 gemäß der HOAI § 53.
Die voraussichtlichen Gesamtbaukosten (KG 200-700) dürfen nicht mehr als 53 900 000 EUR netto betragen.
Die Kostenobergrenze für die Kostengruppen 300 und 400 beträgt derzeit ca. 39 600 000 EUR netto.
Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten für die Laborplanung (netto) liegen nach einer ersten Kostenannahme bei ca. 1 000 000 EUR netto.
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Übertragung der Leistungsphasen 5-9 (Phase 9: teilweise) an den Auftragnehmer der Phasen 2-4.
den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen. (Die Bewerbergemeinschaftserklärung ist
als Anlage zum Vordruck "Bewerbungsbogen VOF", von den Bewerbern von der MPG-Homepage unter "http://
www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof"; herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden.).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen
(Formulare sind von den Bewerbern im Beschafferprofil "http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof";
von der MPG- Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden).
Fehlen geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben
ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden die fehlenden
Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrags. Sind die geforderten
Angaben, Nachweise, Unterlagen / Erklärungen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese, sofern
es sich um Bewertungskriterien handelt, von der Nachforderung ausgenommen (Ziffer IV.1.2) und der
Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben,Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen
(Formulare sind von den Bewerbern im Beschafferprofil "http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/
vof" von der MPG- Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden). Im
Bewerbungsbogen sind unter 2.2 Angaben zum Gesamtumsatz / Jahr der letzten drei Geschäftsjahre
zu machen. Fehlen geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder
entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6
Kalendertage). Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des
Teilnahmeantrages. Im MPG-Bewerbungsbogen unter 2.3 haben ferner Angaben zum Umsatz für mit
dem Auftragsgegenstand vergleichbare Planungen betreffend den Anlagengruppe 7 gemäß der HOAI § 53-58 zu erfolgen. Hierbei ist der nachstehend vorgegebene Mindeststandard zu beachten. Diese Umsatzangaben, sind als Bewertungskriterium von der Nachforderung ausgenommen (siehe hierzu Ziffer IV.1.2).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Als Mindestkriterium gilt ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz in Höhe von 600 000 EUR/Geschäftsjahr für vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Geschäftsjahren. (bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder).
(1) Angabe von in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzprojekten (siehe IV.1.2) bei denen Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 55 HOAI bei vergleichbaren Neubauten, mit der dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen, wie unter Ziffer II. 1.5 beschreiben, erbracht wurden, unter Angabe
i) eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer)
(2) Erklärung, aus der das Mittel der beim Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist und Angabe des aktuellen Personalstandes mit jeweiliger Qualifikation bzw. Berufsbezeichnung (Beschäftigte mit Hochschulabschluss, technische Angestellte, Zeichner, etc.) bezogen auf den Fachbereich Laborplanung.
Mindestbedingung ist, dass der Bewerber wenigstens ein fertiggestelltes Referenzprojekt über den Neubau,
eine mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren, erbrachten Leistungen vorweisen kann. Dabei müssen
mindestens Leistungsphasen 2-8 der HOAI erbracht worden sein und die Gesamtbaukosten (KGR 200-700)
von 53 900 000 EUR netto betragen haben (nicht zwingend innerhalb eines Projektes). Aufzuzeigen ist
inwieweit Subunternehmer in die Leistungserbringung integriert waren.
Mindestbedingung ist weiterhin, dass der Bewerber in den letzten 5 Jahren mindestens 2 Referenzobjekt für
öffentliche Auftraggeber benennen kann, bei denen Vergabeverfahren nach den Vorschriften der VOB/A
2.Abschnitt durchgeführt wurden.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Ingenieure im Sinne von§ 19 Abs. 2 VOF 2009.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind (siehe III.2), erfolgt die Auswahl nach folgenden Kriterien:(1) Referenzen für mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Leistungen. Hier können für jede vorgelegte Referenz maximal 5 Punkte erreicht werden (Punktesystem siehe unten). Die erreichten Punkte (max. 15 bei max. 3 wertbaren Referenzen) werden aufsummiert, gedrittelt und dann entsprechend des angegebenen Prozentsatzes gewichtet. (Gewichtung: 55 %)(2) durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte, jeweils in den letzten drei Jahren und heute bezogen auf das Gewerk Laborplanung (Gewichtung: 5 %) (3) durchschnittliche Nettoumsatzzahlen der letzten 5 Jahre des Büros (vgl. Ziffer III.2.2) mit vergleichbaren Dienstleistungen für das Gewerk Laborplanung (Gewichtung: 10 %). Ein durchschnittlicher Nettoumsatz für die Planung von Projekten, die mit der zu vergeben Leistung vergleichbar sind, von 800.000 EUR/ Geschäftsjahr führt zur Maximalpunktzahl. Wird diese Obergrenze überschritten, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung.(4) Qualifikation und Referenzobjekte des vorgesehen Projektleiters und Objektüberwachers sowie der jeweiligen Stellvertreter (Gewichtung: 25 %)(5) Gewährleistung der Qualität im Unternehmen / Konzept zur örtlichen Präsenz (Gewichtung: 5 %)Erläuterung allg. Punkte, Gewichtung:Bei jedem Auswahlkriterium können 0 bis 5 Punkte (0=ungenügend, 1=mangelhaft, 2=ausreichend 3=befriedigend, 4=gut, 5=sehr gut) erreicht werden. Die jeweils erreichte Punktezahl wird mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert und die hierbei jeweils ermittelten Werte zu einem Gesamtwert summiert. Zur Angebotsabgabe werden die mindestens drei Bewerber mit dem höchsten Gesamtwert aufgefordert. Bei Punktegleichheit (Gesamtwert) entscheidet die höhere Einzelbewertung unter Kriterium (1).Sind die für die oben genannten Bewertungskriterien geforderten Angaben/ Nachweise/ Erklärungen/ Unterlagen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese nicht nachgefordert. Das Fehlen jeglicher Angaben/ Nachweise/ Erklärungen/ Unterlagen hierzu führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Erläuterung zu (1)Die reine Menge der benannten Referenzen ist allein nicht ausschlaggebend, sondern vor allem deren Vergleichbarkeit mit der hier zur Vergabe anstehenden Leistung. Die angegebenen Referenzen werden somit auf Grundlage der Vergleichbarkeit, mit der hier zu vergebenden Leistung, ausgewählt. Vor diesem Hintergrund und im Interesse der Aufwandsminimierung für die Bewerber, sind hinsichtlich der Referenzen maximal, d.h. sofern vorhanden, drei Referenzen wertbar. Die vom Bewerber anzugeben beabsichtigten Referenzen sind im MPG-Bewerbungsbogen unter Nr. 3.7.1 bis 3.7.5 einzutragen und nach dortiger Maßgabe mit den entsprechenden Angaben/ Nachweisen/ Erklärungen/ Unterlagen zu ergänzen. Die dort eingetragenen ersten drei Referenzen werden bewertet.
00902_VOF_PHYS_Labor
Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluss der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Diese sind von den Bewerbern von der MPG-Homepage unter "http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof"; herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. (1) MPG Bewerbungsbogen VOF und (2) und Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft. Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3) sind die diesbezüglichen, mit dem Teilnahmeantrag geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im Bewerbungsbogen VOF abgeforderten Angaben, beizufügen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag und die äußerste Umverpackung mit der Kennzeichnung: "Teilnahmeantrag MPI für Physik in Garching, Ref. Nr.: 00902_VOF_PHYS_Labor" bei der folgenden Empfängeranschrift (siehe auch unter I.1 "Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an"):
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich, per E-Mail an das Bieterpostfach "" unter Angabe der Referenznummer 00902_VOF_PHYS_Labor zu richten. Die Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und vom Auftraggeber beantwortet werden, sind stets aktuell unter https://extranet-mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00902 eingestellt. Hierauf können Bewerber unter Angabe ihres Benutzernamens: vwmpgausschr00902 und Passworts:EUL15Vfb eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abrufen, d.h. die Seite ist von allen Bewerbern bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss zu prüfen und deren Beantwortung bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der hier eingestellten Fragen und Antworten entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.
Internet-Adresse: http://regierung.oberbayern.de/mittelinstanz/vergabekammer/
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr.4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101 a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).