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Timestamp: 2020-07-16 04:12:03
Document Index: 329920971

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 19', '§ 107', '§ 107', '§ 107']

Dienstleistungen - 240963-2014 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 240963-2014
16/07/2014 S134 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Hamburg: Rechtsschutz- und Allgefahrenversicherungen
2014/S 134-240963
Offizielle Bezeichnung: Norddeutscher Rundfunk
Postanschrift: Hugh-Greene-Weg 1
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.ndr.de
E50/Allgefahren- und Haftpflichtversicherungen.
Dienstleistungskategorie Nr 6: Finanzdienstleistungen a) Versicherungsdienstleistungen b) Bankdienstleistungen und Wertpapiergeschäfte
Der NDR führt federführend eine Ausschreibung für die Beschaffung von Versicherungsdienstleistungen unter Beteiligung folgender öffentlich-rechtlicher Anstalten durch:
— Westdeutscher Rundfunk (WDR),
— Mitteldeutscher Rundfunk (MDR),
— Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB),
— Hessischer Rundfunk (HR),
— ARTE Deutschland TV GmbH und
— Norddeutscher Rundfunk (NDR).
Versicherungsschutz wird für die aufgezählten Anstalten sowie teilweise deren angegliederten Unternehmen (Tochter-/Schwester-/Beteiligungsunternehmen, Vereine, Stiftungen, Pensionskassen), d. h. für Unternehmen im Inland, an der die Auftraggebergemeinschaft eine Mehrheitsbeteiligung hat oder eine Minderheitsbeteiligung hält, jedoch die unternehmerische Führung innehat.
Darüber hinaus weltweit für alle rechtlich unselbständigen Zweig-, Hilfs- und Nebenbetriebe sowie rechtlich unselbständige Korrespondenzbüros/Auslandsstudios, ausgeschrieben.
Ausschreibungsgegenstand ist eine Allgefahrenversicherung (Los 1) und eine Haftpflichtversicherung (Los 2), jeweils inkl. der Betreuung.
Die Gesamt-Mitarbeiterzahl der Kooperationsgemeinschaft der beteiligten Anstalten beträgt 25 000.
In Los 1 Allgefahrenversicherung und Los 2 Haftpflichtversicherung werden nur Gesamtangebote (100 % der erforderlichen Deckung) gewertet.
66513000 Rechtsschutz- und Allgefahrenversicherungen, 66516000 Haftpflichtversicherungen
Beginn 1.1.2015. Abschluss 31.12.2015
Los-Nr: 1 Bezeichnung: Allgefahrenversicherung
Versicherungsschutz besteht weltweit für die zum Betrieb von Rundfunkanstalten erforderlichen Sachen an denen die Rundfunkanstalten ein Versicherungsinteresse haben.
— Gebäude,
— Bild-, Ton- und Datenträger,
— Kraftfahrzeuge,
— Bargeld und Wertpapiere,
— Reisegepäck,
— Garderobe,
— Gebrauchsgegenstände von Betriebsangehörigen,
— Tiere,
— Geschäftsunterlagen,
— Datenträger.
Versicherungssumme ca. 7 800 000 000 EUR.
Los-Nr: 2 Bezeichnung: Haftpflichtversicherung
Betrieb und Unterhaltung von Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie sämtlicher Nebenrisiken (Betriebshaftpflicht-, Umwelthaftpflicht-, Vermögensschadenhaftpflicht-, Diensthaftpflicht-, Umweltschadenversicherung, Gemeinschaftsexzendentenversicherung für alle Rundfunkanstalten, Reiseveranstalterhaftpflicht-, Luftfahrthalterhaftpflichtversicherung für Flugmodelle).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung zum Rückversicherungsschutz;
2. Eigenerklärung zur Zulassung zum Geschäftsbetrieb als Versicherer in Deutschland gem. § 5 ff., 110 a ff. VAG. (gem. Vordruck).
3. Eine unterschriebene Eigenerklärung, dass:
a) über das Vermögen des Unternehmens nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet wurde oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
b) sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
c) das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung voll-ständig und rechtzeitig nachkommt;
d) keine Umstände vorliegen, die die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit in Frage stellen;
e) keine schwere Verfehlung begangen wurden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Nachweis und Beschreibung von 2 mit der Auftraggebergemeinschaft vergleichbaren Referenzkunden, bei denen vergleichbare Dienstleistungsverträge/Versicherungsverträge bestehen bzw. bestanden. Die Referenzen dürfen nicht älter als aus dem Jahr 2011 sein.
1. Darstellung der Organisation des Bewerbers, insbesondere Erläuterungen zur Schadenabwicklung, Kundenbetreuung, Erreichbarkeit, Mitarbeiterzahl in den Bereichen Allgefahren- bzw. Haftpflichtversicherung, je nachdem auf welches Los eine Angebotsabgabe erfolgen soll.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Dieser Auftrag ist Unternehmen vorbehalten, die gem. § 5 ff., 110 a ff. VAG zum Geschäftsbetrieb als Versicherer in Deutschland zugelassen sind.
Versicherungsmakler/-vermittler können sich namens von Versicherungsunternehmen am Teilnahmewettbewerb beteiligen.
Der Führungsversicherer ist mit seiner Zeichnungskapazität (mind. 30 %) zu benennen. Weitere beteiligte Versicherungsunternehmen müssen sich mit einer Zeichnungskapazität von mindestens 5 % beteiligen; erst mit Angebotsabgabe ist die exakte Höhe der Zeichnungskapazität zu benennen.
Vollmachtserklärungen sind ebenfalls noch nicht erforderlich, sondern müssen erst mit den Angeboten im Verhandlungsverfahren eingereicht werden.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Pro Los: - Referenzen zu 50 % - Beschreibung der Organisation des Bewerbers zu 50 %.
E50/2014/04
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 5.8.2014
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, das Fehlen einer einzelnen Erklärung oder eines einzelnen Nachweises kann zum Ausschluß des Angebotes führen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auf § 19 Abs. 3 VOL/A-EG wird verwiesen.
Geben Sie bereits mit der Abforderung der Vergabeunterlagen einen zentrale E-Mailadresse sowie einen Ansprechpartner bekannt. Ggf. werden auftretende Bieterfragen an diese zentrale E-Mailadresse beantwortet.
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Finanzbehörde der Stadt Hamburg
Postanschrift: Grpße Bleichen 27
Internet-Adresse: http://fhh.hamburg.de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach ablehnener Antwort auf eine Rüge zu erstellen (§ 107 Abs. 3 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Rein vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig ist, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes gerügt hat.