Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:77194-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Computer+and+Related+Services&WT.rss_a=77194-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-04-06 00:14:24
Document Index: 351953382

Matched Legal Cases: ['§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 89', '§ 89', '§ 261', '§ 263', '§ 299', '§ 264', '§ 108', '§ 333', '§ 335', '§ 2', '§ 232', '§ 233', '§ 370', '§ 12', '§ 5', '§ 1', '§ 4', '§ 4', '§ 1', '§ 4', '§ 160', '§ 160']

Lieferungen - 77194-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 77194-2020
Deutschland-Mainz: Softwarepaket für Vernetzung, Internet und Intranet
2020/S 033-077194
Offizielle Bezeichnung: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Daten und Information
Nationale Identifikationsnummer: DEB
Postanschrift: Valenciaplatz 6
Kontaktstelle(n): Rene Müller
Telefon: +49 61316050
Hauptadresse: https://www.ldi.rlp.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYDY56T/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYDY56T
Proxy-Infrastruktur mit Webfilter und Antivirus-Lösung
Referenznummer der Bekanntmachung: 420-21796
Proxy-Infrastruktur mit Webfilter und Antivirus-Lösung.
Der LDI betreibt im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz ein landesweites Behördennetz (rlp-Netz). Eine Teilaufgabe besteht dabei in der Bereitstellung einer zentralen Proxy-Umgebung für den sicheren Zugriff ins Internet, NdB (Netz des Bundes) und verschiedene Zonen im rlp-Netz.
Hierfür betreibt der LDI heute mehrere Proxysysteme mit Webfilterfunktion für ca. 30 000 User, welche als Schnittstelle zwischen den einzelnen Netzwerken dienen.
Diese Proxy-Umgebung soll aktualisiert werden. Dabei muss die Leistungsfähigkeit erhöht und die Funktionalität mit einer Antivirus-Lösung und einer Webfilter-Lösung, die den Kunden vor Viren, Trojanern, Würmern, Spionagesoftware und anderem Schadcode schützt, sichergestellt werden. Zudem soll die Lösung modular ausbaubar sein.
Beim rlp-Netz handelt es sich um ein flächendeckendes, hochverfügbares, hoch performantes Kommunikationsnetz, das der Datenkommunikation der rheinland-pfälzischen Landesverwaltung dient.
Gegenstand der vorliegenden Vergabeunterlagen ist die Ergänzung dieser flächendeckenden Netzplattform um Proxyserverkomponenten mit Webfilter und Antivirusfunktionen.
Es werden im Rahmen dieses Vergabeverfahrens Proxyserverkomponenten im Hochverfügbarkeitsmodus verschiedener Größen für 2 Standorte in Rheinland-Pfalz ausgeschrieben. Die Lokationen befinden sich im städtischen (Mainz) Raum von Rheinland-Pfalz. Neben der betriebsfertigen Implementierung der Proxyserverkomponenten ist die notwendige Lieferung Hard- und Software samt Wartung und Pflege Gegenstand der Ausschreibung. Zusätzlich wird von dem Bieter ein Lösungskonzept erwartet, welches Ausführungen dazu enthalten soll, wie die Anforderungen des LDI realisiert werden.
Ein verstärktes Augenmerk bei der Vergabe liegt zum einen auf der Wirtschaftlichkeit der anzubietenden Lösung und zum anderen auf den zur Verfügung zu stellenden Leistungsmerkmalen, die den Betrieb der Netzplattform sowohl für Datenübertragungen als auch für Echtzeitanwendungen nicht einschränken dürfen.
Die entsprechenden Hardware-Appliances für den Betrieb der physisch zu trennenden Systeme sind vollumfänglich im Angebot zu beschreiben und preislich auszuweisen. Die angebotenen Hardware-Appliances müssen den Vorgaben an die Dimensionierung genügen. Der Bieter ist aufgefordert, neben der einmaligen Überlassung der Hardware, Software und der zugehörigen Lizensierung auch deren Wartung und den Support anzubieten.
Ausschlaggebend für die Vergabe ist die wirtschaftlichste Gesamtlösung.
Das mit Zuschlag zustande kommende Vertragsverhältnis wird als Rahmenvereinbarung ausgeschrieben und hat eine Grundlaufzeit von 3 Jahren. Diese Grundlaufzeit verlängert sich höchstens 2-mal um je ein weiteres Vertragsjahr, es sei denn, der Auftraggeber kündigt den Vertrag bis spätestens 3 Monate vor Ablauf der Laufzeit. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt daher 5 Jahre.
Qualitätskriterium - Name: Leistung gemäß Teil B_Anlage 02_Bewertungsmatrix / Gewichtung: 40
Der Bieter hat im Rahmen der Abgabe seines Angebotes die ausgefüllte und unterzeichnete Teil A_Anlage 01_Eigenerklärungen vorzulegen und damit zu versichern, dass:
1) er nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung / Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung; Verstöße gegen das GWB – z. B. Preisabsprachen);
2) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat;
3) er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat,
4) keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist:
a) § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b StGB (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland);
b) § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen;
c) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte);
d) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden;
e) § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr);
f) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden;
g) § 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern);
h) den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete);
i) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr);
j) den §§ 232 und 233 des Strafgesetzbuchs (Menschenhandel) oder § 233a des Strafgesetzbuchs (Forderung des Menschenhandels);
k) § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden.
5) über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein ausländischer Bieter befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind;
6) das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet;
7) er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt;
8) das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die „Technologie von L. Ron Hubbard“ anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weitergehende Rechte bleiben unberührt;
9) in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften verurteilt worden sind;
10) seine Leistungen unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Landesdatenschutzgesetzes Rheinland-Pfalz erbracht werden. Er erklärt ferner, dass auch die Mitarbeiter des Unternehmens zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach § 5 BDSG verpflichtet werden;
11) er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Verpflichtungsgesetz und eine Überprüfung (Ü1) nach dem Landessicherheitsüberprüfungsgesetz (LSÜG) abzugeben;
12) die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen.
Mit seiner Unterschrift unter die Teil B_Anlage 01_Eigenerklärungen versichert der Bieter die Richtigkeit seiner Angaben, weshalb weitere Nachweise zu den Ziffern 1 bis 12 zunächst nicht vorgelegt werden müssen.
Die Vergabestelle kann in Zweifelsfällen entsprechende Nachweise zur Zuverlässigkeitsprüfung jedoch jederzeit anfordern. Werden die Nachweise auf Anforderung nicht vorgelegt, kann dies zum Ausschluss des betreffenden Angebotes führen.
Werden vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) abgegeben, wird das Angebot ausgeschlossen. Setzt der Bieter Nachunternehmer ein, hat jeder Nachunternehmer die vorstehenden Erklärungen durch Unterzeichnung dieses Vordrucks Teil A_Anlage 01_Eigenerklärungen abzugeben. Gleiches gilt für sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft.
Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die ausgefüllten und unterzeichneten Teil A_Anlage 02_Unternehmensdarstellung seinem Angebot beizufügen. Demgemäß hat der Bieter zur Prüfung seiner Leistungsfähigkeit Auskunft zu Folgendem zu geben: Als Unternehmen am Markt präsent seit: durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2016, 2017 und 2018 in Deutschland (brutto), durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2016, 2017 und 2018 in Deutschland (brutto) bezogen auf das hier in Frage stehende Geschäftsfeld, durchschnittliche Gesamtanzahl der freien und fest angestellten Mitarbeiter in den Jahren 2016, 2017 und 2018 in Deutschland, durchschnittliche Gesamtanzahl der freien und fest angestellten Mitarbeiterin den Jahren 2016, 2017 und 2018 in Deutschland in Bezug auf das hier in Frage stehende Geschäftsfeld. Ist das Unternehmen noch nicht 3 Jahre am Markt tätig, ist es möglich, die genannten Angaben über die bisherige Tätigkeit zumachen.
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters wird anhand der genannten Referenzen geprüft, die der Bieter nach Maßgabe der Teil A_Anlage 03_Referenzen vorgelegt hat.
Der Bieter hat 3 Referenzprojekte anzugeben.
Pro Referenzprojekt sind dabei Rechnungswert, Leistungszeit sowie der Auftraggeber mit Adresse, ein Ansprechpartner, sowie Telefax- und Telefonnummer desselben anzugeben. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus Teil A_Anlage 03_Referenzen.
Zum weiteren Nachweis zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist die eingereichte Teil A_Anlage02_Unternehmensdarstellung im Hinblick auf die Mitarbeiterzahl maßgeblich.
Der Bieter hat mit Abgabe seines Angebotes die Tariftreueerklärung
Nach § 4 Abs. 2 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz – LTTG), zuletzt geändert durch Zweite Landesgesetz zur Änderung des Landestariftreuegesetzes vom 8.3.2016 (GVBl. S.178) abzugeben (vgl. Teil A_Anlage 05_Tariftreueerklärung)
Der Bieter/Bewerber hat zu erklären, alle Bestimmungen des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz – LTTG) in seiner jeweils geltenden Fassung zur Kenntnis genommen zu haben und dies mit seiner Unterschrift zu bestätigen.
Der Bieter/Bewerber hat dazu mit Abgabe seines Angebotes folgendes zu erklären:
Ich/wir verpflichte/n mich/uns,
1) Meinen/Unseren Beschäftigten, die nicht dem AEntG unterfallen oder auf die der Tarifvertrag nach dem AEntG keine Anwendung findet, bei der Ausführung der Leistung gemäß § 4 Abs. 2 LTTG mindestens den jeweils geltenden Mindestlohn nach dem Mindestlohngesetz und der gemäß § 1 Abs. 2 Satz 2 MiLoG erlassenen Rechtsverordnung (ab 1.1.2019: 9,19 EUR, ab 1.1.2020 9,35 EUR brutto je Zeitstunde) zu zahlen.
Dies gilt nicht für eine Leistungserbringung durch Auszubildende und nicht, wenn ein Bieter/Bewerber mit Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat beabsichtigt, einen öffentlichen Auftrag ausschließlich durch die Inanspruchnahme dort beschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auszuführen;
2) Nachunternehmen sorgfältig auszuwählen und insbesondere deren Angebote dahingehend zu überprüfen, ob sie auf der Basis des zu zahlenden Mindestentgelts kalkuliert sein können;
3) Im Falle der Auftragserteilung durch Nachunternehmer oder Beschäftigte eines Verleihers sowie Beschäftigte des Verleihers des beauftragten Nachunternehmers die Verpflichtungen nach § 4 LTTG sicherzustellen und dem öffentlichen Auftraggeber Mindestentgelt- und Tariftreueerklärungen sämtlicher Nachunternehmer und Verleiher vorzulegen.
Dies gilt nicht, falls ein Bieter/Bewerber beabsichtigt, einen öffentlichen Auftrag ausschließlich durch die Inanspruchnahme von Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmern auszuführen, die bei einem Nachunternehmen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstatt beschäftigt sind;
4) Vollständige und prüffähige Unterlagen über die eingesetzten Beschäftigten bereitzuhalten, diese dem Auftraggeber auf dessen Verlangen hin vorzulegen und die Beschäftigten auf die Möglichkeit von Kontrollen durch den Auftraggeber hinzuweisen.
Es dürfen keine Mitarbeiter/Vertreter der Bieter anwesend sein.
Bekanntmachungs-ID: CXPDYYDY56T
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.de
Fax: +49 6131-162234
Offizielle Bezeichnung: Vergabeprüfstelle bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 3
Postleitzahl: 55290
Vergabestelle ist der Landesbetrieb Daten und Information Rheinland-Pfalz, Herr René Müller, Valenciaplatz 6, 55118 Mainz, Telefax: 06131/605-146).
Die Vergabestelle ist Adressatin bei Rügen.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB n.F. hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
§ 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 lautet: