Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-05/49673374-dgap-hv-alba-se-bekanntmachung-der-einberufung-4-015.htm
Timestamp: 2020-08-11 13:42:07
Document Index: 267900476

Matched Legal Cases: ['§121', '§ 289', '§ 173', 'Art. 43', '§ 23', '§ 8', '§ 8', '§ 125', '§ 71', '§ 71', '§ 255', '§ 186', '§ 8', '§ 237', '§ 71', '§ 71', '§ 186', '§ 255', '§ 186', '§ 1', '§ 118', '§\n126', '§ 126', '§ 114', '§ 114']

DGAP-HV: ALBA SE: Bekanntmachung der Einberufung -4-
Aktien»Nachrichten»ALBA SE AKTIE»DGAP-HV: ALBA SE: Bekanntmachung der Einberufung -4-
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DJ DGAP-HV: ALBA SE: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 25.06.2020 in Berlin mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: ALBA SE / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
ALBA SE: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 25.06.2020
2020-05-15 / 15:05
ALBA SE Köln - ISIN DE0006209901 / WKN 620990 -
ordentlichen Hauptversammlung der ALBA SE ein. Sie
findet statt am Donnerstag, den 25. Juni 2020, um 10:00
Uhr, als virtuelle Hauptversammlung ohne physische
Präsenz weder der Aktionäre noch ihrer Bevollmächtigten
(Zugang über www.alba-se.com/hauptversammlung/).
Die Hauptversammlung wird für unsere Aktionäre live im
Internet übertragen. Die Stimmrechtsausübung der
Aktionäre erfolgt ausschließlich im Wege der
Briefwahl oder durch Vollmachtserteilung an den von der
Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter. Ort der
Hauptversammlung im Sinne des Aktiengesetzes ist
Knesebeckstr. 56-58, 10719 Berlin.
der ordentlichen Hauptversammlung der ALBA SE
am 25. Juni 2020:
Lageberichtes und des Konzernlageberichtes der
ALBA SE, einschließlich des erläuternden
Berichtes zu den Angaben nach §§ 289a Abs. 1 und
315a Abs. 1 HGB, sowie des Berichtes des
Verwaltungsrates für das Geschäftsjahr 2019*
Der Verwaltungsrat der ALBA SE hat in seiner
Sitzung am 7. April 2020 den vom
geschäftsführenden Direktor vorgelegten
Jahresabschluss der ALBA SE zum 31. Dezember
2019 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss
Jahresabschluss bedarf es daher nicht. Der
Konzernabschluss wurde vom Verwaltungsrat
ebenfalls in seiner Sitzung am 7. April 2020
gebilligt. Gemäß § 173 Abs. 1 Satz 2 AktG
hat die Hauptversammlung mithin auch insoweit
nicht zu beschließen. Die Hauptversammlung
hat zu diesem Tagesordnungspunkt 1 keinen
Verwaltungsrates*
Verwaltungsrates für diesen Zeitraum Entlastung
geschäftsführenden Direktoren für diesen
Der Verwaltungsrat schlägt - gestützt auf die
Abschlussprüfer der ALBA SE und der ALBA
SE-Gruppe für das Geschäftsjahr 2020 zu wählen.
durch Dritte ist und ihm keine, die
*Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrates
(Tagesordnungspunkte 5 bis 7)*
Mit gerichtlichem Beschluss vom 9. August 2019
wurde Herr Thorsten Greb anstelle des mit
Wirkung zum 31. Juli 2019 ausgeschiedenen
Verwaltungsratsmitglieds Markus Karberg als
Verwaltungsratsmitglied bestellt. Das Mandat
Hauptversammlung der Gesellschaft am 25. Juni
Die Ämter der weiteren Mitglieder des
Verwaltungsrates Carla Eysel und Dirk Beuth
enden ebenfalls mit der Beendigung der
das am 31. Dezember 2019 endende Geschäftsjahr
beschließt. Daher sind sämtliche
Verwaltungsratsmitglieder in der am 25. Juni
2020 stattfindenden ordentlichen
Hauptversammlung neu zu wählen.
Der Verwaltungsrat der Gesellschaft setzt sich
nach Art. 43 Abs. 2 der SE-Verordnung, §§ 23, 24
SE-Beteiligungsgesetz, Abschnitt I. Abs. (4) der
Arbeitnehmer der Gesellschaft vom 15. April 2008
und § 8 Satzung zusammen und besteht aus
mindestens drei Mitgliedern, die von der
Hauptversammlung bestellt werden.
Die Bestimmungen des Deutschen Corporate
Governance Kodex (Empfehlung C.15) in der
Fassung vom 16. Dezember 2019 sehen vor, dass
die Wahlen zum Aufsichtsrat als Einzelwahlen
durchgeführt werden sollen. Die Gesellschaft
wird die Bestimmungen betreffend den
Aufsichtsrat im monistischen System vom
Grundsatz her auf den Verwaltungsrat beziehen.
Unter den Tagesordnungspunkten 5 bis 7 sollen
die Wahlen zum Verwaltungsrat daher einzeln
Die Bestellung der Verwaltungsratsmitglieder
erfolgt gemäß § 8 Abs. 2 der Satzung -
sofern der Beschluss der Hauptversammlung keine
kürzere Amtszeit bestimmt - für die Zeit bis zur
Entlastung für das fünfte Geschäftsjahr der
Amtszeit beschließt, längstens jedoch sechs
die Bestellung erfolgt, nicht mitgerechnet.
5. *Wahl von Herrn Dirk Beuth in den
Verwaltungsrat*
Der Verwaltungsrat schlägt vor, bis zur
Entlastung für das am 31. Dezember 2023 endende
Geschäftsjahr beschließt,
Herrn Dirk Beuth, wohnhaft in Berlin,
Diplom-Kaufmann, Commercial Manager der ALBA
Group plc & Co. KG,
in den Verwaltungsrat der ALBA SE zu wählen.
6. *Wahl von Herrn Thorsten Greb in den
Herrn Thorsten Greb, wohnhaft in Berlin,
Diplom-Wirtschaftsingenieur und
COO/Bereichsleiter des Bereichs Stahl und Metall
in der ALBA Europe Holding plc & Co. KG,
7. *Wahl von Frau Michaela Vorreiter-Wahner in den
Frau Michaela Vorreiter-Wahner, wohnhaft in
Berlin, Diplom-Kauffrau und Fachbereichsleiterin
Accounting in der ALBA Europe Holding plc & Co.
Der Verwaltungsrat geht davon aus, dass von den
unter den Tagesordnungspunkten 5 bis 7 zur Wahl
vorgeschlagenen Kandidaten nach deren Wahl durch
die Hauptversammlung Herr Dirk Beuth aus der
Mitte des Verwaltungsrates zur Wahl als
Vorsitzender des Verwaltungsrates vorgeschlagen
*Angaben nach § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG sowie
Empfehlung C.13 Deutscher Corporate Governance
Kodex zu Tagesordnungspunkten 5 bis 7*
Angaben gemäß Empfehlung C.13 Deutscher
- Commercial Manager der ALBA Group plc &
Co. KG als mittelbar herrschende
- COO/Bereichsleiter des Bereichs Stahl und
Metall in der ALBA Europe Holding plc &
Co. KG als herrschende Aktionärin
- Geschäftsführender Direktor der ALBA SE
- Fachbereichsleitung Accounting bei der
- Geschäftsführerin und Leitung Shared
Services Center Accounting bei der ALBA
Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit
möglichem Ausschluss des Bezugsrechts*
Die von der Hauptversammlung am 3. Juni 2015
May 15, 2020 09:05 ET (13:05 GMT)
DJ DGAP-HV: ALBA SE: Bekanntmachung der Einberufung -2-
Veräußerung eigener Aktien, die für den
Erwerb eigener Aktien bis zum 3. Juni 2020 gilt,
soll durch eine neue, für den Erwerb eigener
Aktien nunmehr bis zum 25. Juni 2025 befristete
Ermächtigung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG
verlängert werden. Der Verwaltungsrat schlägt
a) Die Gesellschaft wird mit Wirkung ab dem
26. Juni 2020 für die Dauer von fünf
Jahren, also bis zum 25. Juni 2025,
ermächtigt, eigene Aktien mit einem
höchstens auf diese Aktien entfallenden
Euro 2.558.400,00 zu erwerben. Das sind 10
% des Grundkapitals der Gesellschaft zum
Zeitpunkt der Hauptversammlung in Höhe von
Euro 25.584.000,00. Die erworbenen Aktien
dürfen - zusammen mit anderen eigenen
Aktien, die sich im Besitz der
Gesellschaft befinden oder ihr nach §§ 71
a ff. AktG zuzurechnen sind - zu keinem
Zeitpunkt 10 % des Grundkapitals der
b) Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des
Handels in eigenen Aktien ausgenutzt
c) Der Erwerb erfolgt (1) über die Börse oder
(2) mittels eines an alle Aktionäre der
Kaufangebots oder (3) freihändig.
(1) Beim Erwerb eigener Aktien über die
Börse darf der Erwerbspreis je Aktie
Gesellschaft nicht um mehr als 10 %
über- oder unterschreiten. Als
maßgeblicher Börsenkurs im
Sinne der Ermächtigung gilt der
Mittelwert der Börsenkurse der
Aktien der Gesellschaft, die als
Schlusskurse im
Xetra-Spezialistenmodell (vormals
Parketthandel, oder einem
während der letzten drei Börsentage
vor dem Erwerb der Aktien
(2) Erfolgt der Erwerb eigener Aktien
über ein öffentliches Kaufangebot an
alle Aktionäre der Gesellschaft,
dürfen der gebotene Kaufpreis oder
die Grenzwerte der gebotenen
der Aktien der Gesellschaft nicht um
mehr als 10 % über- oder
unterschreiten. Als
während des sechsten bis dritten
Börsentages vor dem Tag der
festgestellt werden. Das Volumen des
Angebots kann begrenzt werden.
Angebots dieses Volumen
überschreitet, muss die Annahme im
Verhältnis der jeweils angebotenen
Aktien erfolgen. Eine bevorrechtigte
Annahme von geringen Stückzahlen der
zum Erwerb angebotenen Aktien der
Gesellschaft von bis zu 50 Stück je
Aktionär kann vorgesehen werden
nach kaufmännischen Grundsätzen.
(3) Der Erwerb kann schließlich
freihändig, das heißt, anders,
als in den beiden vorstehenden
Varianten dargestellt, erfolgen.
Dabei ist insbesondere ein
unmittelbarer Paketerwerb von einem
Aktionär oder mehreren Aktionären
zugelassen. In diesem Fall darf aus
Gründen der Gleichbehandlung der
Aktionäre der von der Gesellschaft
Erwerbsnebenkosten) wie beim Erwerb
über die Börse (vorstehend Nr. (1))
den Mittelwert der Börsenkurse der
festgestellt werden, nicht um mehr
d) Der Verwaltungsrat wird weiter ermächtigt,
die erworbenen eigenen Aktien unter
an Dritte gegen Sachleistung zu
veräußern, insbesondere auch im
Unternehmenszusammenschlüssen und dem
und/oder Beteiligungen an Unternehmen.
e) Der Verwaltungsrat wird ferner ermächtigt,
gegen Barzahlung in anderer Weise als über
Aktionäre zu veräußern.
f) Im Fall des lit. d) muss der Wert der
Sacheinlage bei einer Gesamtbeurteilung
angemessen im Sinne des § 255 Absatz 2
AktG sein. Die Aktien dürfen im Fall des
lit. e) nur zu einem Preis (ohne
Veräußerungsnebenkosten) an Dritte
von Aktien der Gesellschaft gleicher
Veräußerung nicht wesentlich,
höchstens jedoch um 5 %, unterschreitet.
Als maßgeblicher Börsenkurs im Sinne
der Ermächtigung gilt der Mittelwert der
Börsenkurse der Aktien der Gesellschaft,
die als Schlusskurse im
Parketthandel, oder einem vergleichbaren
Börsentage vor der Veräußerung der
eigenen Aktien festgestellt werden.
g) Die Ermächtigung zum Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre gem. lit. e)
gilt ferner mit der Maßgabe, dass die
veräußerten eigenen Aktien 10 % des
Grundkapitals nicht übersteigen dürfen,
und zwar weder 10 % des Grundkapitals, das
im Zeitpunkt der Erteilung der
Ermächtigung besteht, noch 10 % des
Grundkapitals, das im Zeitpunkt der
Ausnutzung der Ermächtigung zum Ausschluss
des Bezugsrechts besteht. Die Höchstgrenze
von 10°% des Grundkapitals vermindert sich
um den anteiligen Betrag des
Grundkapitals, der auf diejenigen Aktien
entfällt, die während der Laufzeit dieser
Bezugsrechts gemäß oder entsprechend
§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG sowie gegen
Sacheinlagen ausgegeben oder
veräußert werden sowie um unter
ausgegebene Schuldverschreibungen mit
Wandel- und/oder Optionsrechten bzw.
-pflichten aufgrund eines zukünftigen
ausgegebene Aktien der Gesellschaft.
h) Der Verwaltungsrat wird ferner ermächtigt,
die erworbenen eigenen Aktien ohne
einzuziehen. Er ist im Rahmen der
Einziehung ferner ermächtigt, die
Einziehung von Stückaktien entweder im
Rahmen einer Kapitalherabsetzung oder aber
ohne Kapitalherabsetzung vorzunehmen.
Erfolgt die Einziehung von Stückaktien
ohne Kapitalherabsetzung, so erhöht sich
Grundkapital gem. § 8 Absatz 3 AktG. Für
diesen Fall ist der Verwaltungsrat zudem
ermächtigt, die Angabe der Zahl der Aktien
der Gesellschaft in der Satzung anzupassen
(§ 237 Absatz 3 Ziffer 3. AktG).
i) Die vorstehenden Ermächtigungen können
zusammen ausgeübt werden.
j) Der Verwaltungsrat wird beim Erwerb
eigener Aktien die gesetzlichen
Bestimmungen zur vorausgesetzten möglichen
Bildung von Rücklagen in Höhe der
Aufwendungen für den Erwerb (§ 71 Absatz 2
Satz 2 AktG) pflichtgemäß beachten.
k) Sollten wider Erwarten einzelne Teile
dieses Ermächtigungsbeschlusses unwirksam
sein, so soll dies die anderen Teile
dieses Beschlusses unberührt lassen.
II.  *Bericht des Verwaltungsrates zu TOP 8 über
den Ausschluss des Bezugsrechts bei der
Veräußerung eigener Aktien gemäß
§ 71 Absatz 1 Nr. 8 Satz 5 i.V.m. § 186
Absatz 4 Satz 2 AktG:*
*1. Überblick*
Der Verwaltungsrat wird der
Hauptversammlung am 25. Juni 2020
vorschlagen, die Gesellschaft mit Wirkung
ab dem 26. Juni 2020 zu ermächtigen, für
die Dauer von fünf Jahren, also bis zum 25.
Juni 2025, eigene Aktien mit einem
Euro 2.558.400,00 zu erwerben und die
DJ DGAP-HV: ALBA SE: Bekanntmachung der Einberufung -3-
bisher bestehende Ermächtigung insoweit
aufzuheben. Der Verwaltungsrat soll ferner
ermächtigt werden, die erworbenen eigenen
der Aktionäre an Dritte gegen Sachleistung
zu veräußern, insbesondere auch im
Zudem soll der Verwaltungsrat ermächtigt
werden, unter Ausschluss des Bezugsrechts
der Aktionäre, die Aktien gegen Barzahlung
durch ein Angebot an die Aktionäre zu
veräußern. Bei einem Ausschluss des
Bezugsrechts müssen die Aktien gegen
Barzahlung zu einem Preis (ohne
Veräußerungsnebenkosten)
Als maßgeblicher Börsenkurs in diesem
Sinne gilt der Mittelwert der Börsenkurse,
eigenen Aktien festgestellt werden. Bei
einer Veräußerung der Aktien gegen
Sacheinlagen unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre muss der Wert
der Sacheinlage bei einer Gesamtbeurteilung
angemessen im Sinne des § 255 Absatz 2 AktG
sein. Für den Fall, dass die Aktien gegen
Barzahlung in anderer Weise als über die
Börse oder durch ein Angebot an die
Aktionäre veräußert werden, gilt die
Bezugsrechts zudem nur mit der
Bezugsrechts veräußerten eigenen
Aktien 10 % des Grundkapitals nicht
übersteigen dürfen, und zwar weder 10 % des
Erteilung der Ermächtigung besteht, noch 10
% des Grundkapitals, das im Zeitpunkt der
von 10 % des Grundkapitals vermindert sich
um den anteiligen Betrag des Grundkapitals,
der auf diejenigen Aktien entfällt, die
während der Laufzeit dieser Ermächtigung im
Rahmen einer Kapitalerhöhung unter
Ferner wird die Summe etwa in Betracht
kommender Bezugsrechtsausschlüsse insgesamt
auf 10°% des Grundkapitals begrenzt, da
eine entsprechende Anrechnung bei den
unterschiedlichen Ermächtigungen und deren
Ausübung zu berücksichtigen ist und
vorsorglich auch schon für
Finanzierungsinstrumente aufgenommen wurde,
die während der nunmehrigen Laufzeit
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien der
Hauptversammlung ebenfalls zur
Beschlussfassung vorgelegt werden könnten,
ohne dass dies heute beabsichtigt ist.
*2. Gründe für den Bezugsrechtsausschluss*
Die vorgesehenen möglichen Ausschlüsse des
Bezugsrechts rechtfertigen sich aufgrund
folgender Gesichtspunkte:
Die Gesellschaft soll mit der Ermächtigung
zum Bezugsrechtsausschluss bei Sacheinlagen
die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien zur
Gegenleistung beim Erwerb von Unternehmen
oder Beteiligungen an Unternehmen anbieten
zu können. Diese Form der Gegenleistung
wird zunehmend durch die Globalisierung der
Wirtschaft im internationalen und
nationalen Wettbewerb erforderlich. Mit der
vorgeschlagenen Ermächtigung wird der
Gesellschaft so die notwendige Flexibilität
verliehen, eigene Aktien als
Akquisitionswährung einsetzen zu können und
so auf für sie vorteilhafte Angebote zum
Erwerb von Unternehmen oder von
Beteiligungen an Unternehmen flexibel
Soweit die Ermächtigung des
Verwaltungsrates weiter vorsieht, dass
dieser eine Veräußerung der eigenen
Aktien gegen Barzahlung unter Ausschluss
des Bezugsrechts der Aktionäre auch in
anderer Weise als über die Börse oder über
ein Angebot an alle Aktionäre vornehmen
kann, soll der Gesellschaft damit
ermöglicht werden, Aktien zum Beispiel an
institutionelle Anleger, Finanzinvestoren
oder sonstige Kooperationspartner
auszugeben. Die Gesellschaft steht an den
Kapitalmärkten in einem starken Wettbewerb.
der Gesellschaft ist eine angemessene
Ausstattung mit Eigenkapital von besonderer
Bedeutung. Dazu gehört auch die
Möglichkeit, jederzeit zu angemessenen
Bedingungen Eigenkapital am Markt aufnehmen
zu können und ggf. eigene Aktien in dem
genannten Rahmen flexibel zu
veräußern. Die Gesellschaft muss
insoweit auch in der Lage sein, sich
weitere Investorengruppen erschließen
zu können. Dies kann im Einzelfall auch den
Erwerb eigener Aktien und die Nutzung
dieser Aktien zur Weitergabe an bestimmte
Investoren erfordern. Durch eine marktnahe
Preisfestsetzung werden dabei ein möglichst
hoher Veräußerungsertrag und eine
Bezugsrechts der Aktionäre dient damit den
Interessen der Gesellschaft.
*3. Angemessene Berücksichtigung der
Interessen der Aktionäre*
Die Interessen der Aktionäre werden dabei
mit der vorgeschlagenen Ermächtigung
angemessen gewahrt.
Die Ermächtigung beschränkt sich auf
insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals
der Gesellschaft. Die erworbenen eigenen
Aktien dürfen gegen Barzahlung nur zu einem
Preis an Dritte verkauft werden, der sich
vom Börsenpreis der Aktien der Gesellschaft
unterscheidet. Der zu ermittelnde relevante
Börsenpreis wird anhand der Schlusskurse im
Parketthandel) an der Frankfurter Börse
ermittelt, die einen liquiden Handelsplatz
darstellt und an der eine Zulassung zum
Handel besteht, sodass eine
größtmögliche Preiswahrheit
gewährleistet ist. Die endgültige
eigene Aktien geschieht zeitnah vor der
Veräußerung der eigenen Aktien durch
den Verwaltungsrat. Relevante
Vermögensbeeinträchtigungen der Aktionäre
sind daher nicht zu befürchten. Die
Interessen der Aktionäre werden bei der
Veräußerung der eigenen Aktien an
Dritte gegen Barzahlung weitergehend noch
dadurch geschützt, dass die unter
Grundkapitals nicht übersteigen dürfen, und
zwar weder 10 % des Grundkapitals, das im
Zeitpunkt der Erteilung der Ermächtigung
besteht, noch 10 % des Grundkapitals, das
im Zeitpunkt der Ausnutzung der
Bezugsrechts besteht. So wird im Interesse
der Aktionäre sichergestellt, dass keine
Verwässerung ihrer Beteiligung hierdurch
verursacht wird, die nicht im Rahmen eines
Nachkaufs von Aktien über die Börse
kompensiert werden könnte, wovon auch die
insoweit zugrundeliegende Wertung des
Gesetzgebers in § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG
Bei Sacheinlagen muss der Wert der
angemessen sein, sodass relevante
daher auch hier nicht zu befürchten sind.
Wenn sich konkrete Erwerbsmöglichkeiten
bieten, wird der Verwaltungsrat diese
sorgfältig im Interesse der Gesellschaft
prüfen und die ihm erteilte Ermächtigung
nur im wohlverstandenen Interesse der
Gesellschaft ausnutzen. Basis für die
Feststellung eines angemessenen Gegenwertes
für die auszugebenden Aktien ist
regelmäßig die Bewertung des zu
erwerbenden Wirtschaftsgutes aufgrund
neutraler Wertgutachten, z.B. von
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und/oder
Investmentbanken, sodass eine
Wertaushöhlung der Gesellschaft durch die
Ausnutzung der Ermächtigung ausgeschlossen
Ermächtigung bestehen nicht. Der
Verwaltungsrat wird der Hauptversammlung
jeweils Bericht über eine Ausnutzung dieser
*4. Ausschluss etwaiger Andienungsrechte
beim Erwerb eigener Aktien*
eigene Aktien durch ein öffentliches
Kaufangebot (Tenderverfahren) zu erwerben.
Bei dieser Variante kann jeder
verkaufswillige Aktionär der Gesellschaft
Festlegung einer Preisspanne, zu welchem
Preis er diese anbieten möchte.
Übersteigt die zum festgesetzten Preis
angebotene Menge die von der Gesellschaft
nachgefragte Anzahl an Aktien, so muss eine
Zuteilung der Annahme der Verkaufsangebote
erfolgen. Hierbei soll es möglich sein,
eine bevorrechtigte Annahme kleiner
Offerten oder kleiner Teile von Offerten
bis zu maximal 50 Stück Aktien vorzusehen.
Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene
Beträge bei der Festlegung der zu
erwerbenden Quoten und kleine Restbestände
zu vermeiden und damit die technische
Ferner soll ein freihändiger Erwerb, d.h.
ein verhandelter Erwerb außerhalb der
Börse (sog. negotiated purchase),
grundsätzlich möglich sein. Die Möglichkeit
des freihändigen Erwerbs erweitert in
beträchtlichem Maße den Spielraum der
Gesellschaft, am Markt angebotene
Aktienpakete flexibel zu erwerben, ohne
dass mit diesem Instrument negative Effekte
für die Aktionäre verbunden wären. Denn bei
einem solchen freihändigen Erwerb müssen
nach dem Beschlussvorschlag des
Verwaltungsrats hinsichtlich des
Erwerbspreises die gleichen Vorgaben wie
bei einem Erwerb über die Börse eingehalten
werden. Die Ermächtigung zum freihändigen
Erwerb eigener Aktien wird der
Verwaltungsrat nur in der Weise nutzen,
dass die Summe der unter Ausschluss
etwaiger Andienungsrechte der Aktionäre
erworbenen Aktien im Zeitpunkt des Erwerbs
übersteigt. Hinsichtlich des Erwerbspreises
wird sich der Verwaltungsrat an den
Preisvorgaben eines Erwerbs über die Börse
orientieren. Somit darf der von der
Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie
(ohne Erwerbsnebenkosten) wie beim Erwerb
über die Börse den Mittelwert der
Börsentage vor dem Erwerb der Aktien
festgestellt werden, nicht um mehr als 10 %
III. *Weitere Angaben und Hinweise*
1.  *Virtuelle Hauptversammlung ohne physische
Auf Grundlage von § 1 des Gesetzes über
(*'*COVID-19-Gesetz') in Verbindung mit § 118
Abs. 1 Satz 2 AktG hat der Verwaltungsrat
entschieden, dass die Hauptversammlung ohne
abgehalten wird. Die Hauptversammlung findet
unter Anwesenheit des Vorsitzenden des
Verwaltungsrats, des geschäftsführenden
Direktors sowie weiterer Mitglieder des
Verwaltungsrats - ggf. teils unter
Hinzuschaltung durch Videokonferenz - in den
Räumen der ALBA Group plc & Co. KG,
Knesebeckstr, 56-58, 10719 Berlin, statt. Ein
mit der Niederschrift der Hauptversammlung
beauftragter Notar wird dort ebenfalls anwesend
COVID-19-Gesetzes führt zu Modifikationen in
den Abläufen der Hauptversammlung sowie bei den
Rechten der Aktionäre. Die Hauptversammlung
wird vollständig in Bild und Ton im Internet
übertragen, die Stimmrechtsausübung der
Aktionäre auch über elektronische Kommunikation
(per Briefwahl, d.h. schriftlich bzw. in
Textform oder auf elektronischem Weg) sowie
Aktionären wird eine Fragemöglichkeit im Wege
der elektronischen Kommunikation eingeräumt und
können über elektronische Kommunikation
Hauptversammlung erklären.
*Wir bitten unsere Aktionäre in diesem Jahr um
zur Anmeldung zur Hauptversammlung, zur
Ausübung des Stimmrechts sowie zu weiteren
2.  *Voraussetzungen für die Ausübung von
Aktionärsrechten durch Anmeldung und Nachweis
des Anteilsbesitzes*
Zur Ausübung von Aktionärsrechten, insbesondere
zur Ausübung des Stimmrechts, sind diejenigen
nachweisen. Die Anmeldung kann in deutscher
oder englischer Sprache schriftlich, per
Telefax oder per E-Mail in Textform erfolgen.
Die Berechtigung ist durch einen in Textform in
deutscher oder englischer Sprache erstellten
Nachweis des Anteilsbesitzes hat sich auf den
Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung
zu beziehen, also auf den 4. Juni 2020, 0:00
Uhr MESZ (sog. Nachweisstichtag), und muss der
Gesellschaft ebenso wie die Anmeldung zur
Hauptversammlung spätestens bis zum 18. Juni
2020, 24:00 Uhr MESZ, unter folgender Adresse
Telefax-Nr.: +49 (0) 2202 / 23569-11
E-Mail: alba_se2020@aaa-hv.de
Ausübung der Aktionärsrechte oder die Ausübung
Nachweis erbracht hat. Der Umfang des
teilweisen Veräußerung des Anteilsbesitzes
nach dem Nachweisstichtag ist für den Umfang
des Stimmrechts ausschließlich der
Nachweisstichtag maßgeblich; d.h.,
den Umfang des Stimmrechts. Entsprechendes gilt
für Erwerbe und Zuerwerbe von Aktien nach dem
erst danach Aktionär werden, sind nicht
teilnahme- und stimmberechtigt. Der
Nachweisstichtag ist indes kein relevantes
des Anteilsbesitzes erhalten die
teilnahmeberechtigten Aktionäre Zugangskarten,
auf denen die Zahl ihrer Stimmen verzeichnet
und die erforderlichen Login-Daten für das
internetbasierte Hauptversammlungs- und
Abstimmungssystem (HV-System) abgedruckt sind.
*Um den rechtzeitigen Erhalt der Zugangskarten
3.  *Ausübung des Stimmrechts und weiterer Rechte
über das HV-System*
Die nach Maßgabe der vorstehenden
Erläuterungen teilnahmeberechtigten Aktionäre
können ihr Stimmrecht im Wege der Briefwahl
ausüben, d.h. auch ohne an der virtuellen
Hauptversammlung teilzunehmen. Auch im Falle
der Briefwahl ist eine fristgerechte Anmeldung
Anteilsbesitzes, wie vorstehend erläutert,
Die Stimmabgabe kann insoweit schriftlich (§
126 BGB) bzw. in Textform (§ 126b BGB) unter
Verwendung eines Briefwahlformulars oder auf
elektronischem Weg über das HV-System im
Internet erklärt werden wie folgt:
Per Briefwahl schriftlich bzw. in Textform
abzugebende Stimmen können unter Verwendung des
hierfür auf den Zugangskarten vorgesehenen bzw.
www.alba-se.com/hauptversammlung/
zur Verfügung gestellten Briefwahlformulars
abgegeben werden. Die mittels des
Briefwahlformulars abgegebenen Stimmen müssen
aus organisatorischen Gründen bis spätestens
zum 24. Juni 2020 (24.00 Uhr MESZ) bei der
Gesellschaft unter folgender Adresse
postalisch, per Telefax oder per E-Mail
Per Briefwahl auf elektronischem Weg über das
HV-System im Internet, das voraussichtlich ab
dem 5. Juni 2020 zugänglich ist, muss die
Stimmabgabe spätestens bis zum Beginn des
Aufrufs der Tagesordnungspunkte zu den
Abstimmungen im Rahmen der virtuellen
Hauptversammlung vollständig erfolgt sein. Bis
zu diesem Zeitpunkt ist auch ein Widerruf oder
eine Änderung der über das Internet
erfolgten Stimmabgabe möglich. Um die Briefwahl
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Do PTA-AFR: ALBA SE: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114-117 WpHG Vorabbekanntmachung Finanzberichte gemäß §§ 114-117 WpHG Köln (pta011/06.08.2020/09:58) - ALBA SE gibt hiermit bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden: Bericht: Konzern-Halbjahresbericht...
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