Source: http://openjur.de/g/stgb/201a.html
Timestamp: 2013-05-19 01:24:36
Document Index: 374622527

Matched Legal Cases: ['§ 201', '§ 188', '§ 189', '§ 190', '§ 191', '§ 192', '§ 193', '§ 194', '§ 199', '§ 200', '§ 201', '§ 201', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 203', '§ 204', '§ 205', '§ 206', '§ 211', '§ 201', '§ 201', '§ 74']

§ 201a StGB - Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen - openJur
§ 188 Üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens§ 189 Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener§ 190 Wahrheitsbeweis durch Strafurteil§ 191 (weggefallen)§ 192 Beleidigung trotz Wahrheitsbeweises§ 193 Wahrnehmung berechtigter Interessen§ 194 Strafantrag§ 199 Wechselseitig begangene Beleidigungen§ 200 Bekanntgabe der Verurteilung§ 201 Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes§ 201a Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen§ 202 Verletzung des Briefgeheimnisses§ 202a Ausspähen von Daten§ 202b Abfangen von Daten§ 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten§ 203 Verletzung von Privatgeheimnissen§ 204 Verwertung fremder Geheimnisse§ 205 Strafantrag§ 206 Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses § 211 Mord
Strafgesetzbuch§ 201a StGB
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(1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.(2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.(3) Wer eine befugt hergestellte Bildaufnahme von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, wissentlich unbefugt einem Dritten zugänglich macht und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.(4) Die Bildträger sowie Bildaufnahmegeräte oder andere technische Mittel, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden.