Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Stuttgart&Datum=13.03.2006&Aktenzeichen=5%20U%20198/05
Timestamp: 2019-08-20 04:12:36
Document Index: 236923480

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 817', '§ 641', '§ 3', '§ 5', 'BGH']

OLG Stuttgart, 13.03.2006 - 5 U 198/05 - dejure.org
https://dejure.org/2006,4564
OLG Stuttgart, 13.03.2006 - 5 U 198/05 (https://dejure.org/2006,4564)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 13.03.2006 - 5 U 198/05 (https://dejure.org/2006,4564)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 13. März 2006 - 5 U 198/05 (https://dejure.org/2006,4564)
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Bauträgerkaufvertrag: Rechtsfolgen bei Abweichung vom gesetzlichen Ratenzahlungsplan und Nichterbringung der vereinbarten Sicherheit
MaBV § 3; BGB § 817 § 641
Bauträgervertrag: Kein Anspruch auf Rückzahlung erbrachter Leistungen nach Abnahme und Fälligkeit
Anspruch auf Rückzahlung erbrachter Leistungen
Anwendbarkeit der Verordnung über die Pflichten der Makler, Darlehens- und Anlagevermittler, Bauträger und Baubetreuer (MaBV) bei abweichenden vertraglichen Regelungen; Wirksamkeit einer nachteilig von der Verordnung über die Pflichten der Makler, Darlehens- und Anlagevermittler, Bauträger und Baubetreuer (MaBV) abweichenden vertraglichen Regelung; Voraussetzungen für die Nichtigkeit eines Ratenzahlungsplans im zivilen Baurecht; Zweck und Grenzen der Nichtigkeit eines von der Verordnung über die Pflichten der Makler, Darlehens- und Anlagevermittler, Bauträger und Baubetreuer (MaBV) abweichenden Ratenzahlungsplans; Ausnahmen zur Nichtigkeitsregelung der Verordnung über die Pflichten der Makler, Darlehens- und Anlagevermittler, Bauträger und Baubetreuer (MaBV); Rechtsfolgen der Nichtigkeit eines Ratenzahlungsplans im zivilen Baurecht; Voraussetzungen für eine wirksame Bauabnahme
Rückzahlung des Erwerbspreises nach MaBV-widriger Entgegennahme? (IBR 2006, 1592)
LG Stuttgart, 31.10.2005 - 14 O 26/05
LG Stuttgart, 31.10.2005 - 14 O 426/05
NZBau 2006, 508
BauR 2007, 406
Nach der gesetzlichen Vorschrift in § 3 Abs. 2 Nr. 2 11. Spiegelstrich MaBV wären bei Übergabe des Objektes nur 92 % des Kaufpreises zu leisten, während nach der vertraglichen Regelung der Parteien in § 5 Abs. 4 des Kaufvertrages bei Besitzübergabe bereits 96, 5 % zu zahlen sind, was sich für die Klägerin ebenfalls nachteilig auswirken würde (ebenso OLG Stuttgart NZBau 2006, 508 -510 zitiert nach juris).
Soweit der vorrangige Schutz des Erwerbers die Rückzahlung der vor Fälligkeit geleisteten Zahlungen nicht gebietet, verbleibt es beim gesetzlichen Ausschluss des Kondiktionsanspruchs (BGH, Urteil vom 22.03.2007, VII ZR 268/05, BauR 2007, 1235; vgl. auch OLG Stuttgart, n. rk. Urteil vom 13.06.2006, 5 U 198/05, BauR 2007, 406 mit abl. Anm. Weise, NJW-Spezial 2006, 309).