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Timestamp: 2018-03-22 23:54:23
Document Index: 222531749

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 108']

4A_279/2015 01.06.2015
4A_279/2015
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 14. April 2015.
dass die Beschwerdegegnerin am 7. Januar 2013 beim Bezirksgericht Frauenfeld eine Klage gegen die Beschwerdeführerin über einen Betrag von Fr. 256'645.45 zuzüglich Zins anhängig machte;
dass das Bezirksgericht die Klage mit Entscheid vom 3. September / 2. Oktober 2014 wegen fehlender Substanziierung abwies;
dass das Obergericht des Kantons Thurgau die hiergegen erhobene Berufung der Beschwerdegegnerin mit Entscheid vom 14. April 2015 für begründet befand, den angefochtenen Entscheid aufhob und die Sache zur materiellen Beurteilung an das Bezirksgericht zurückwies;
dass die Beschwerdeführerin den Entscheid des Obergerichts mit Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht anfocht;
dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 139 III 133 E. 1; 137 III 417 E. 1; 135 III 212 E. 1);
dass Rückweisungsentscheide wie der vorliegende Zwischenentscheide im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG darstellen (BGE 135 III 329 E. 1.2, 212 E. 1.2 S. 216), die nur dann mit Beschwerde angefochten werden können, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b);
dass in der Beschwerdeschrift diesbezüglich nichts vorgebracht wird;
dass der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nach der Rechtsprechung ein Nachteil rechtlicher Natur sein muss, der auch durch einen späteren günstigen Endentscheid nicht oder nicht gänzlich beseitigt werden kann, wogegen rein tatsächliche Nachteile wie die Verfahrensverlängerung oder -verteuerung nicht ausreichen (BGE 137 III 380 E. 1.2.1; 133 III 629 E. 2.3.1);
dass auch nicht geradezu offensichtlich in die Augen springt, inwiefern mit einer Gutheissung der Beschwerde und Abweisung der Klage der Beschwerdegegnerin durch das Bundesgericht ein weitläufiges Beweisverfahren im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erspart werden könnte, zumal das Obergericht lediglich befand, die Klage könne nicht mit der Begründung mangelnder Substanziierung abgewiesen werden, und die Sache "zur materiellen Beurteilung" an das Bezirksgericht zurückwies, ohne sich abschliessend dazu zu äussern, welche Rechts- und Tatfragen vom Bezirksgericht in welcher Reihenfolge zu beantworten sein werden;
dass sich die Beschwerde demnach als nicht zulässig erweist, weshalb im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf sie nicht einzutreten ist;