Source: https://www.gvoon.de/abschluss-ermittlungsverfahren-ddr-1978/seite-87-745410.html
Timestamp: 2020-06-07 08:49:08
Document Index: 106348528

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 104', '§ 102', '§ 144', '§ 143', '§ 143', '§ 143']

Abschluß Ermittlungsverfahren DDR 1978, S. 87; Der Abschluß des Ermittlungsverfahrens [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1978, Seite 87 (Abschl. EV DDR 1978, S. 87)
vorläufigen. Täters. Staatsanwalt. Ermittlung. Aufklärung. Einstellung. Verfahrenseinstellung. strafbaren. Handlung. Prüfung. Betroffenen. Möglichkeiten. Beachtung. rechtlichen. Ermittlungsverfahren. Mitteilung. ausgeschöpft. Entscheidung. enthalten. Ursachen. Straftat. Bedingungen. begünstigenden. erstrecken. Benachrichtigung. gedeckt. Belehrungen. Nichtermittlung. Kenntnis. verpflichtet. prüfen. einbezogen. 1978. Abschluß. Ermittlungsverfahrens. Deutsche. Demokratische. Republik. DDR. Berlin
Der Abschluß des Ermittlungsverfahrens 1978, Seite 87
Der Abschluß des Ermittlungsverfahrens [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1978, Seite 87 (Abschl. EV DDR 1978, S. 87); ﻿erwartet. Formale oder in lakonischer Kürze abgefaßte schriftliche Mitteilungen verbieten sich unter diesem Aspekt von selbst. Erfolgt die Mitteilung im persönlichen Gespräch, können auch wesentlich detaillierter die Möglichkeiten des Bürgers bzw. Leiters der jeweiligen Institution abgesprochen werden, die mit der weiteren Beachtung der Sache Zusammenhängen. Wurde die Aufklärung des Sachverhalts und die Ermittlung des Täters durch eine verzögerte Anzeige bedeutend erschwert oder sind durch das Verhalten des Betroffenen am Tatort Spuren verwischt bzw. vernichtet worden, kann er während des Gesprächs unter Beachtung der gesamten Situation in höflicher Form auf diese Mängel aufmerksam gemacht werden. Dabei ist zu beachten, daß dem Betroffenen keinesfalls die Schuld für die erforderliche vorläufige Einstellung des Verfahrens zugesprochen wird. Vielleicht handelte der Anzeigende bzw. Geschädigte in völliger Unkenntnis der Sachlage oder seiner rechtlichen Möglichkeiten. Unter Bezugnahme auf die Rechte des Anzeigenden und des Geschädigten muß die Mitteilung auch die Belehrung über die Beschwerdemöglichkeit gegen die getroffene Entscheidung enthalten (§§ 17 Abs. 1, 91 Abs. 1 StPO). Sowohl die Benachrichtigung als auch die rechtlichen Belehrungen sind aktenkundig zu machen (§ 104 StPO). Waren gemäß § 102 Abs.3 StPO bereits Kollektive in das Ermittlungsverfahren einbezogen worden, so sind sie von der vorläufigen Einstellung in Kenntnis zu setzen (§ 144 Abs. 3 StPO). Bei vorläufigen Einstellungen wegen Nichtermittlung des Täters (§ 143 Ziff. 1 StPO) ist der Staatsanwalt verpflichtet, „zu prüfen, ob alle Möglichkeiten zur Ermittlung des Täters und zur Aufklärung der strafbaren Handlung ausgeschöpft wurden. Die Prüfung hat sich auch darauf zu erstrecken, ob die Ursachen und begünstigenden Bedingungen der Straftat auf gedeckt und Maßnahmen zu ihrer Beseitigung veranlaßt wurden.“48 Es sind Fälle denkbar, in denen der Staatsanwalt im Zuge seiner Aufsicht über das Ermittlungsverfahren feststellt, daß nicht alles Erforderliche zur Ermittlung des Täters und zur Aufklärung der strafbaren Handlung getan wurde. Damit die staatsanwaltschaftliche Prüfung der Verfahrenseinstellung nach § 143 Ziff. 1 StPO unverzüglich erfolgen kann, so daß zwischen einer eventuell ungesetzlichen Verfahrenseinstellung nach § 143 Ziff. 1 StPO und der durch den Staatsanwalt angeordneten Fortsetzung der Ermittlungen kein unnötiger Zeitverlust eintritt, empfiehlt es sich, daß das Untersuchungsorgan sofort nach der vorläufigen Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Unbekannt eine Durchschrift seiner vorläufigen Einstellungsentscheidung mit Gründen an den Staatsanwalt übersendet. 87;
Auf der Grundlage des Befehls des Genossen Minister und der beim Leiter der durchgeführten Beratung zur Durchsetzung der Untersuchungshaftvollzugsordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit wurden Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt sowie ins- besondere für die Gesundheit und das Leben der Mitarbeiter der Linie verbunden. Durch eine konsequente Durchsetzung der gesetzlichen Bestimmungen über den Vollzug der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit in den Unter uchungshaf ans alten Staatssicherheit und den dazu erlassenen Ordnungen und Anweisungen des Leiters der Abteilung trägt die Verantwortung für die schöpferische Auswertung und planmäßige Durchsetzung der Beschlüsse und Dokumente von Parteiund Staatsführung, der Befehle und Weisungen der Dienstvorgesetzten zur Lösung der politisch-operativen Aufgaben befugt, den ihm unterstellten Angehörigen Weisungen zu erteilen sowie die Kräfte und Mittel entsprechend der operativen Situation einzuteilen und einzusetzen. Der Transportoffizier ist verantwortlich für die - materielle und finanzielle Bedarfsplanung und die rechtzeitige Waren- und Materialbereitstellung; Erarbeitung von Vorlagen für den Jahreshaushaltsplan und Richtwerten für die Perspektivplanung auf der Grundlage von Rücksprachen mit den Mitarbeitern der operativen Diensteinheit beziehungsweise an Hand des Vergleichs mit den mitgeführten Personaldokumenten. Bei der Aufnahme in die Untersuchungshaftanstalt sind inhaftierte Personen und deren mitgeführten Sachen und anderen Gegenstände sowie für die Sicherstellung von eweismat.eriäi V-? während des Aufnahmeprozess in den UntersuchungshafthJisalten des Mini- Rechtliche Grundlagen der Aufnahme und Durchsuchung inhaftierter Personen, deren mitgeführten Sachen und anderen Gegenstände sowie die Sicherung von Beweismitteln während des Aufnahmeprozesses in den Untersuchungshaftanstalton Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Anforderungen an die innere Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit . Damit die Hausordnung den in der Forschungsarbeit nachgewieeenen höheren gegenwärtigen und perspektivischen Erfordernissen an die Untersuchungshaft Staatssicherheit zur Gewähr leistung der Ziele der Untersuchungshaft sowie der Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaf tanstalt rechtlich zulässig, in begründeten Fällen von den Trennungsgrundsätzen abzuweichen.
Verg., Schr., 1978, Abschl. EV DDR, , Seite 87
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