Source: http://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:117560-2018:TEXT:DE:HTML&src=0&tabId=0
Timestamp: 2018-04-26 15:20:46
Document Index: 295917201

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 5', '§ 160', '§ 107', '§ 160', '§ 135', '§ 134']

Dienstleistungen - 117560-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 117560-2018
16/03/2018 S53 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Pinneberg: Stadtplanung
2018/S 053-117560
Machbarkeitsstudien für Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg
Kontaktstelle(n): http://root.deutsche-evergabe.de/Portal
E-Mail: a.vergin@heuking.de
Hauptadresse: http://root.deutsche-evergabe.de/Portal
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://root.deutsche-evergabe.de/Portal
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://root.deutsche-evergabe.de/Portal
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: http://root.deutsche-evergabe.de/Portal
In der Metropolregion Hamburg sollen die Planung und der Bau von Radschnellwegen forciert werden. Dazu sollen acht Machbarkeitsstudien für zukünftige Trassierungen erstellt und drei Projektbausteine mit allgemeinverbindlichem Charakter (Planungs- und Gestaltungshandbuch, Finanzierungsleitfaden und Kommunikationskonzept) entwickelt werden. Von den Machbarkeitsstudien erwartet der Auftraggeber eine Identifikation geeigneter Trassenverläufe, dazugehörige Umsetzungskonzepte und jeweils eine Kostenschätzung. Bei der Bearbeitung der Machbarkeitsstudien sollen die auf regionaler Ebene entwickelten Planungs- und Gestaltungsgrundsätze zur Anwendung kommen. Der Kreis Pinneberg ist federführender Projektträger und Vergabestelle für die zu beauftragenden Leistungsbausteine. Auftraggeber für die einzelnen Machbarkeitsstudien sind die jeweiligen (Land-)Kreise bzw. Städte.
Projektbaustein Planungs- und Gestaltungshandbuch sowie Empfehlungen für Finanzierung, Förderung und Trägerschaft für Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg
Erstellung eines Planungs- und Gestaltungshandbuches sowie Erarbeitung von Empfehlungen für die Finanzierung, Förderung und Trägerschaft (Planung, Bau, Betrieb) für Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg. Das Planungs- und Gestaltungshandbuch soll künftig allen Akteuren in der Metropolregion Hamburg, die in Projekte der regionalen Radverkehrsinfrastruktur eingebunden sind, eine leitende Planungshilfe sein und stellt eine zentrale Grundlage für die Bearbeitung der lokalen Machbarkeitsstudien (Lose 3-10) dar. Durch regionale Gestaltungsleitlinien sowie die Erarbeitung konkreter Musterlösungen soll ein möglichst einheitliches Erscheinungsbild der Radschnellwege in der Metropolregion sichergestellt werden. Zusätzlich soll eine Bewertungsmatrix entwickelt werden, nach der Trassenalternativen innerhalb der einzelnen Machbarkeitsstudien (Lose 3-10) bewertet und miteinander verglichen werden können. Im Finanzierungs- und Förderungskonzept sollen alle heutigen sowie sich abzeichnenden Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Planung und Bau von Radschnellwegen aufgezeigt und hinsichtlich der Anwendbarkeit in der Metropolregion Hamburg bewertet werden. Daraus abzuleiten sind trassenbezogene Empfehlungen für die Finanzierung der in den Losen 3-10 genannten Korridore. Zudem sind Empfehlungen für sinnvolle Trägerschaftsmodelle hinsichtlich Planung, Bau und Unterhaltung zu erarbeiten.
Siehe Ziffer IIÍ.1.3
Neben der Planung von Radschnellwegen kommt der fortlaufenden positiven Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bereits während der Planungsphase eine hohe Bedeutung zu. Auf Basis eines gemeinsamen Logos und Claims (Wort-Bild Marke) soll ein langfristiges und tragfähiges Kommunikationskonzept entwickelt werden, das auch den mehrere Jahre dauernden Realisierungsprozess des Radschnellweges begleitet. Das Konzept soll Empfehlungen für öffentlichkeitswirksame Maßnahmen während Planung und Bau enthalten, die den großen Nutzen des Projektes bzw. der Radinfrastruktur aufzeigen.
Siehe Ziffer III.1.3
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Elmshorn – Hamburg
Aufbauend auf den analytischen Ergebnissen der Potentialanalyse aus dem Leitprojekt „Regionale Erreichbarkeitsanalysen" (wird als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) soll für den Korridor Elmshorn – Hamburg eine konkretisierende Machbarkeitsstudie erstellt werden. Diese Studie soll das Ziel verfolgen, in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI die genauen Trassenführungen mit Handlungs- und Umsetzungskonzepten zu ermitteln und somit die sich anschließende Detail- und Ausführungsplanung vorzubereiten, um eine zügige Umsetzung voranzutreiben. Dazu sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
— grobe Trassenfindung mit Definition Vorzugsvariante,
— detaillierte Trassenfindung mit Handlungs- und Umsetzungskonzept für die Vorzugsvariante,
— Abschlussbericht,
— Projektorganisation.
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Bad Bramstedt – Hamburg
Aufbauend auf den analytischen Ergebnissen der Potentialanalyse aus dem Leitprojekt –Regionale Erreichbarkeitsanalysen" (wird als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) soll für den Korridor Bad Bramstedt – Hamburg eine konkretisierende Machbarkeitsstudie erstellt werden. Diese Studie soll das Ziel verfolgen, in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI die genauen Trassenführungen mit Handlungs- und Umsetzungskonzepten zu ermitteln und somit die sich anschließende Detail- und Ausführungsplanung vorzubereiten, um eine zügige Umsetzung voranzutreiben. Dazu sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Ahrensburg- Hamburg
Aufbauend auf den analytischen Ergebnissen der Potentialanalyse aus dem Leitprojekt „Regionale Erreichbarkeitsanalysen" (wird als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) soll für den Korridor Ahrensburg – Hamburg eine konkretisierende Machbarkeitsstudie erstellt werden. Diese Studie soll das Ziel verfolgen, in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI die genauen Trassenführungen mit Handlungs- und Umsetzungskonzepten zu ermitteln und somit die sich anschließende Detail- und Ausführungsplanung vorzubereiten, um eine zügige Umsetzung voranzutreiben. Dazu sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Geesthacht- Hamburg
Aufbauend auf den analytischen Ergebnissen der Potentialanalyse aus dem Leitprojekt „Regionale Erreichbarkeitsanalysen" (wird als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) soll für den Korridor Geesthacht – Hamburg eine konkretisierende Machbarkeitsstudie erstellt werden. Diese Studie soll das Ziel verfolgen, in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI die genauen Trassenführungen mit Handlungs- und Umsetzungskonzepten zu ermitteln und somit die sich anschließende Detail- und Ausführungsplanung vorzubereiten, um eine zügige Umsetzung voranzutreiben. Dazu sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Lüneburg- Hamburg
Aufbauend auf den analytischen Ergebnissen der Potentialanalyse aus dem Leitprojekt „Regionale Erreichbarkeitsanalysen" (wird als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) soll für den Korridor Lüneburg – Hamburg eine konkretisierende Machbarkeitsstudie erstellt werden. Diese Studie soll das Ziel verfolgen, in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI die genauen Trassenführungen mit Handlungs- und Umsetzungskonzepten zu ermitteln und somit die sich anschließende Detail- und Ausführungsplanung vorzubereiten, um eine zügige Umsetzung voranzutreiben. Dazu sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Stade – Hamburg
Aufbauend auf den analytischen Ergebnissen der Potentialanalyse aus dem Leitprojekt „Regionale Erreichbarkeitsanalysen" (wird als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) soll für den Korridor Stade – Hamburg eine konkretisierende Machbarkeitsstudie erstellt werden. Diese Studie soll das Ziel verfolgen, in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI die genauen Trassenführungen mit Handlungs- und Umsetzungskonzepten zu ermitteln und somit die sich anschließende Detail- und Ausführungsplanung vorzubereiten, um eine zügige Umsetzung voranzutreiben. Dazu sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Bad Schwartau – Lübeck – Groß Grönau
Aufbauend auf den analytischen Ergebnissen der Potentialanalyse aus dem Leitprojekt „Regionale Erreichbarkeitsanalysen" (wird als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) soll für den Korridor Bad Schwartau – Lübeck – Groß Grönau eine konkretisierende Machbarkeitsstudie erstellt werden. Diese Studie soll das Ziel verfolgen, in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI die genauen Trassenführungen mit Handlungs- und Umsetzungskonzepten zu ermitteln und somit die sich anschließende Detail- und Ausführungsplanung vorzubereiten, um eine zügige Umsetzung voranzutreiben. Dazu sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Wismar – Schwerin
Aufbauend auf den analytischen Ergebnissen der Potentialanalyse aus dem Leitprojekt „Regionale Erreichbarkeitsanalysen" (wird als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) soll für den Korridor Wismar – Schwerin eine konkretisierende Machbarkeitsstudie erstellt werden. Diese Studie soll das Ziel verfolgen, in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI die genauen Trassenführungen mit Handlungs- und Umsetzungskonzepten zu ermitteln und somit die sich anschließende Detail- und Ausführungsplanung vorzubereiten, um eine zügige Umsetzung voranzutreiben. Dazu sind folgende Arbeitspakete vorgesehen:
Nr.1: Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung (Personenschäden mind. 1 000 000 €,sonstige Schäden mind. 500 000 € (§ 45 Abs. 4 VgV, vorher: § 5 Abs. 4 VOF).
Nr. 2: Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre.
„Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind Referenzen über Leistungen einzureichen,
– die in den letzten fünf Jahren durchgeführt und abgeschlossen wurden,
– und die dem hier zu vergebenen Auftrag hinsichtlich Inhalt und Umfang ähnelnfür Los 1 insbesondere hinsichtlich Erfahrungen im Bereich Planungs- und Gestaltungsleitlinien fürVerkehrsinfrastrukturprojekte für die öffentliche Hand“
— für Los 2 insbesondere hinsichtlich Erfahrungen im Bereich Kommunikationskonzepte für die öffentliche Hand,
— für die Lose 3-10 insbesondere hinsichtlich Erfahrungen im Bereich konzeptionelle Radverkehrsplanung.
Sollten nach den vorgenannten Kriterien mehr als fünf Bewerber über geeignete Referenzen verfügen, erfolgt die Auswahl danach, ob die Referenzen.
— für die Lose 1 und 2 Erfahrungen im Bereich Radverkehrsinfrastruktur, hier insbesondere Radschnellwege,
— für die Lose 3-10 Erfahrungen im Bereich Machbarkeitsstudien für Radschnellwege.
Betreffen. Anzugeben sind für jede Referenz jeweils:
– Auftragsgegenstand und durchgeführte Leistungen (stichpunktartig),
– AG mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
– Auftragsjahr,
– Auftragsvolumen.
– Etwaige Beteiligung des für diese Ausschreibung vorgesehenen Projektleiters sowie des vorgesehenen Bearbeitungsteams an dem Referenzprojekt.
Der öff. Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Der öff. Auftraggeber behält sich zudem vor, das Verfahren nach dem ersten Verhandlungstermin abzuschließen und die Angebote zu werten. Alternativ kann er entscheiden, Bieter zu einer erneuten Verhandlungsrunde und/oder einem erneuten Angebot aufzufordern.
Internet-Adresse:www.schleswig-holstein.de
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 4 GWB (vorher: § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 GWB lautet:
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Letzte Änderung: 26/04/2018