Source: https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/23/minijob-urlaub-berechnen-leicht-gemacht/comment-page-1/
Timestamp: 2018-02-19 03:39:45
Document Index: 379152079

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 5', '§2', '§ 3', '§ 2']

Die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag (also von Montag bis Samstag), hat er einen Urlaubsanspruch von mindestens 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
162 Kommentare zu “Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht”
5. Januar 2018 @ 13:39
ich arbeite auf 450,– Euro Basis und habe laut Arbeitsvertrag 25 Tage Urlaub.
Nun arbeite ich 3 Tage in der Woche. Dienstag, Mittwoch und abwechselnd Freitag oder Samstag. In der Woche zwischen Weihnachten 2017 und Neujahr 2018 nahm ich Urlaub. Montag 25.12. und Dienstag 26.12. war Feiertag.
Wieviel Urlaubstage darf er mir berechnen in dieser Woche berechnen?
8. Januar 2018 @ 08:20
wir gehen davon aus, dass in Ihrer Firma auf eine 6-Tage-Arbeitswoche abgestellt wird, da Sie 14-tägig auch samstags arbeiten.
Die Anzahl der Urlaubstage in der Weihnachtswoche beträgt 2 Tage (Mittwoch und Freitag oder Samstag, je nachdem welche Schichtwoche aktuell ansteht).
8. Januar 2018 @ 10:46
man sagte mir eine 5 Tage Woche.
8. Januar 2018 @ 12:14
auch bei einer 5-Tage-Woche ist das Ergebnis von 2 Urlaubstagen das Gleiche.
3. Januar 2018 @ 15:26
ih arbeite jeeils 3 feste Tage in der Woche, immer Mo., Mi. & Do. Mein Urlaubsanspruch an sich ist klar. Ich verstehe folgendes nicht:
Es heißt ja „bezahlter Urlaub“. Mein Arbeigeber sagt, ich kann immer nur eine Woche am Stück Urlaub nehmen. Ist das rechtens? Das Probem hierbei ist dann, dass ich die 3 Tage, die ich in der Woche arbeite als Urlaub bezahlt bekomme, die anderen 2 Tage aber nicht. Damit sind doch dann diese 2 Tage Urlaub eigentlich unbezahlter Urlaub. Ist das rechtens, dass ich Ulaubstage nicht einzeln nehmen kann, z.B. wenn ich enien Zahnarztbesuch habe oder beim Umzug helfen soll.
Im konkreten Fall hatte ich noch alten Urlaub, den ich jetzt zwischen den Jahren und der ersten Januarwoche genommen habe. Jetzt habe ich 3 Tage alten Urlaub über und mein Chef wollte mir aufgrund obiger Regelung 2 neue Urlaubstage mit anrechnen, um die Woche vollzukriegen, habe ich dankend abgelehnt. Jetzt stehe ich da und weiß nicht was ich mit 3 Tagen Urlaub machen soll, ausgezahlt wird das auch nicht. Ich kann entweder die alten 3 Tage nur mit 2 Tagen neuem Urlaub nehmen oder mit 2 Tagen Unbezahlem. Irgendwie kommt mir das alles wie eine Mogelpackung vor.
4. Januar 2018 @ 08:39
Guten Tag Frau Griemsmann,
arbeitet ein Arbeitnehmer jeden Werktag, hat er mindestens einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
eigene Arbeitstage pro Woche (3 Arbeitstage pro Woche) x 20 (gesetzliche Urlaubstage) / 5 = 12 Urlaubstage pro Jahr
Ihren Urlaub müssen Sie nur für die Tage nehmen, an denen Sie auch tatsächlich arbeiten (Montag, Mittwoch und Donnerstag). Für den Dienstag und Freitag müssen Sie keinen Urlaub nehmen, da es keine regulären Arbeitstage sind. Somit benötigen Sie für eine komplette freie Woche 3 Urlaubstage. Natürlich können Sie Ihre Urlaubstage auch einzeln nehmen.
21. Dezember 2017 @ 14:11
seit 12 Jahren arbeitet der AN auf 400 EUR bzw jetzt 450 EUR Basis und bekam all die Jahre 30 Tage Urlaub. Als AN sich nun nach restlichen Urlaubstagenanzahl für 2017 erkundigt sagt man plötzlich, er habe nur Anspruch auf 12 Tage im Jahr und diese seien genommen. Er wurde nicht informiert, dass die Anzahl reduziert wurde. Der Arbeitsvertrag ist nur ein Einstellungsprotokoll ohne Hinweis auf Urlaubsanspruch.
22. Dezember 2017 @ 09:56
ein Arbeitsvertrag muss nicht unbedingt schriftlich abgeschlossen werden. Ein schriftlicher Nachweis über die wesentlichen Arbeitsbedingungen ist ausreichend.
Ist die Zahl der Arbeitstage vertraglich geregelt und besteht beispielsweise für die Vollzeitbeschäftigten ein höherer Urlaubsanspruch als der gesetzliche Mindesturlaub, so haben Minijobber ebenfalls einen höheren Anspruch auf Urlaub.
Gewährt Ihr Arbeitgeber Vollzeitbeschäftigten zum Beispiel 30 Urlaubstage und arbeiten Sie an 2 Tagen in der Woche, berechnet sich Ihr Urlaubsanspruch als Minijobberin wie folgt:
eigene Arbeitstage pro Woche (2) x vertraglicher Urlaubsanspruch (30)
vertraglich geregelte Arbeitstage pro Woche (5)
Somit haben Sie einen jährlichen Urlaubsanspruch von 12 Tagen, wenn Sie 2 Tage in der Woche arbeiten.
19. Dezember 2017 @ 22:18
Ich arbeite mit einem anstellungsvertrag 22std. im Monat / 8 std.tgl. also 3tage im monat.nun bekomme ich im Jahr 3tg. Urlaub.mir werden aber nur 1, 2 std. pro urlaubstag angerechnet. d.h. ich bekomme im Jahr nur 4.6 std. urlaub .meiner Meinung kann das nicht so stimmen.
20. Dezember 2017 @ 11:45
Hallo Hillmer,
für jeden Urlaubstag haben Sie Anspruch auf Urlaubsentgelt, welches sich nach dem durchschnittlichen Gehalt der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubs richtet.
Wir empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
anja klus
15. Dezember 2017 @ 15:35
Ich arbeite an 4 Tagen in der Woche als Minijobberin , insgesamt 13 St. pro Woche …von donnerstag bis Sonntag , natürlich als Raumpflegerin ohne Sonntagszuschüsse ..
Danach 10 Tage frei und dann wieder 4 Tage arbeiten ……also insgesammt 8 Tage pro Monat arbeiten .
Mein Chef meint 6 Tage Urlaub würden völlig reichen…..
18. Dezember 2017 @ 08:35
Guten Tag Frau Klus,
Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also z. B. mal keine und dann vier Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 6-Tage-Woche 312 Werktage beträgt.
Jahreswerktage (312)
Bitte setzen Sie Ihre tarifvertraglichen Urlaubstage (Tarifvertrag Reinigungsgewerbe) und Ihre geleisteten Arbeitstage im Jahr in die entsprechende Formel ein.
14. Dezember 2017 @ 19:52
Moin. Ich arbeite jede Woche von Montag bis Samstag täglich 2 Stunden als Hausmeister. Habe ich einen Urlaubsansruch und wenn ja in welcher Höhe? Der Arbeitsvertrag besteht mündlich und ein Tarifvertrag liegt nicht zu grunde.
15. Dezember 2017 @ 11:39
Im Bundesurlaubsgesetz ist geregelt, dass jedem Arbeitnehmer in Deutschland mindestens 4 Wochen bezahlten Urlaub im Jahr zusteht.
Bei einer 6 Tage-Woche sind dies 24 Werktage bezahlter Urlaub.
Das Urlaubsentgelt entspricht dem Verdienst, den Sie ohne den Urlaub gehabt hätten. Arbeiten Sie 2 Stunden pro Arbeitstag, so erhalten Sie auch die Vergütung für 2 Stunden pro Urlaubstag.
Minijobber Bremen
11. Dezember 2017 @ 23:56
ich bin über einen Beitag in tag (das Magazin der Knappschaft) auf diesen Blog gestoßen. Zum Anspruch von Minijobbern auf Bezahlung bei Urlaub und Krankheit kann ich sagen: All diese Ansprüche mögen formal auf dem Papier existieren, doch in der Praxis ist das wertlos. Ich arbeite seit Jahren auf Minijob in der Gastronomie. Besonders dort, aber auch in anderen Branchen gilt: Was der Chef nicht machen will, macht er nicht. Als ich unfallbedingt für mehrere Monate ausfiel und meine Chefin auf Lohnfortzahlung und in dem Zusammenhang auch auf bezahlten Urlaub hinwies, sagte diese: „Bieten wir nicht an – nicht für Sie, nicht für irgendjewand anderen im Betrieb, heute nicht und auch in der Zukungt nicht.“ Als ich beharrte, sagte sie „Vielleicht haben Sie ja formell einen Aspruch. Können Sie ja vor dem Arbeitsgericht einklagen. Werden Sie schon sehen, was sie davon haben. Machen Sie nämlich genau ein Mal. Das ist dann eine Warnung an alle anderen.“ Fazit: Der Chef sitzt am längeren Hebel. Das weiß er und das wissen seine Arbeitnehmer genau. Die formellen Regelungen sind absolut wertlos.
12. Dezember 2017 @ 12:50
uns, der Minijob-Zentrale ist es ein großes Anliegen unsere Kunden, zum Beispiel Arbeitgeber und Arbeitnehmer, über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Daher auch der Artikel in unserem Magazin „Tag“. Insbesondere zum Arbeitsrecht erhalten wir sehr viele Anfragen, die wir gewissenhaft beantworten.
Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche selbst durchsetzen, unter Umständen über Ihr zuständiges Arbeitsgericht.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie bei konkreten arbeitsrechtlichen Fragen Unterstützung vom Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales erhalten. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
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9. Dezember 2017 @ 08:49
ich habe 2 Jobs, einen in Teilzeit und einen Minijob.Nun hat mir mein erster Arbeitgeber gesagt , dass ich im Minijob keinen Anspruch auf vergüteten Urlaub habe,wenn ich ich schon bei meinen ersten Arbeitgeber Urlaub genommen habe. Die Begründung war , dass es sich hier dann um einen Doppelanspruch handelt.
Ist dem so ? Es sind doch zwei verschiedene Verträge und hat man nicht in jeden Job ein Recht auf vergütete Erholung?Und wenn in dem einem Vertrag steht ich habe 30 Urlaubstage und in dem anderen 24 , kann mir mein Arbeitgeber dann Tage abziehen?
11. Dezember 2017 @ 10:09
Sie haben in beiden Beschäftigungsverhältnissen Anspruch auf bezahlten Urlaub.
Das der Anspruch auf bezahlten Urlaub bezogen auf die gewährten Tage aufgrund vonTarif-oder Arbeitsverträgen unterschiedlich hoch ist, kann durchaus möglich sein.
Es ist jedoch nicht zulässig, Ihnen daraufhin Urlaubstage abzuziehen.
ich arbeite jede Woche unterschiedlich viele Tage in meinem Minijob. Die Jahresberechnung, die somit für mich gilt, habe ich verstanden und angewendet. Jetzt stellt sich mir aber noch die Frage, wieviele Stunden mir pro Urlaubstag gut geschrieben werden, denn die Anzahl meiner Stunden, die ich an Arbeitstagen erbringe, ist total unterschiedlich – von 0,5 bis 10,5 Stunden. Gibt es da eine gesetztliche Regelung?
für jeden Urlaubstag erhalten Sie Urlaubsentgelt, welches sich nach dem durchschnittlichen Gehalt in den letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubs richtet.
renate1954
5. Dezember 2017 @ 08:03
Wie verhält sich das bei einem Minijobber bei Erkrankung. Zählen dass auch die 13 Wochen? Gelten für 70-Tage-Aushilfen auch die Regeln für Minijobber?
Ich finde Ihr Portal sehr interssant und hilfreich. LG Renate Blank
6. Dezember 2017 @ 13:07
bei 70-Tage-Aushilfen handelt es sich um eine kurzfristig Beschäftigte. Die kurzfristige Beschäftigung ist neben der geringfügigen Beschäftigung ebenfalls eine Form eines Minijobs. Arbeitsrechtlich gelten die gleichen Gesetzmäßigkeiten, wie für andere Arbeitnehmer auch.
Wird ein Mitarbeiter krank, hat er grundsätzlich gegenüber seinem Arbeitgeber Anspruch auf bis zu 42 Kalendertage Entgeltfortzahlung. Auslöser für diesen Anspruch ist die Arbeitsunfähigkeit, die vom Arzt festgestellt wird. Einzige Ausnahme sind Beschäftigte, deren Arbeitsverträge von vornherein auf maximal vier Wochen befristet sind. Dies kann bei einer kurzfristigen Beschäftigung durchaus der Fall sein, denn mindestens vier Wochen muss ein neues Arbeitsverhältnis ununterbrochen bestehen, ehe es im Krankheitsfall zu einem Anspruch auf Entgeltfortzahlung kommt. Erst nach Ablauf dieser Wartezeit setzt die Fortzahlungsverpflichtung des Betriebes ein.
Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf den Lohn, den er bekommen hätte, wenn er nicht krank gewesen wäre. Die Entgeltfortzahlung wird nur für den Zeitraum geleistet, an dem der Arbeitnehmer geplant war aber aus gesundheitlichen Gründen an der Arbeitsleistung verhindert war.
28. November 2017 @ 12:28
Ich arbeite einmal in der Woche für 5 Stunden auf Minijob-basis. Mein Arbeitgeber geht nun davon aus, dass mir 2 Tage Urlaub im Jahr zustehen. Laut Berechnung käme ich allerdings auf 4 tage. Jetzt bin ich verunsichert, was richtig ist und wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir diesbezüglich nochmal eine Rückmeldung geben könnten.
Bei einem Arbeitstag pro Woche ist Ihre Berechnung von 4 Urlaubstagen im Kalenderjahr korrekt. Beachten Sie bitte, dass sich der Urlaubsanspruch reduziert, wenn das Beschäftigungsverhältnis unterjährig begonnen wurde.
27. November 2017 @ 23:19
Ich arbeite zwischen 5 und 6 Tagen im Monat in einem Betrieb bei dem eine 7 Tage Woche herrscht, bis auf „stille Feiertage“ ist dort immer offen.
Ich hätte nun 2 Fragen, es wäre toll wenn Sie mir helfen könnten.
1) Wie berechne ich den Urlaub bei einer 7 Tage Woche?
2) Meine Chefin teilte mir heute mit, dass ich für 6 Monate mit 33 gearbeiteten Tagen 2 Tage Urlaub habe welche mit á 2 Stunden berechnet werden, sprich 4 Stunden Urlaub?!?! Können Sie mir bitte mitteilen, ob dies so korrekt sein kann? Ich komme mir nämlich etwas über den Tisch gezogen vor.
28. November 2017 @ 15:00
der Urlaub berechnet sich bei unregelmäßigen Arbeitstagen pro Woche nach der oben im Blog-Beitrag beschriebenen Formel unter „Urlaub bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche“. Um diese Formel anzuwenden, müssen Sie beim Arbeitgeber erfragen, wie viel Mindesturlaub im Betrieb gewährt wird und ob dieser Mindesturlaub auf einer 5-oder 6-Tage-Arbeitswoche basiert. Auch wenn ihr Arbeitgeber fast immer geöffnet hat, wird in den meisten Fällen auf eine 6-Tage-Woche abgestellt, da für Sonn-und Feiertagsarbeit ein Ausgleich bzw. eine Ruhezeit auf andere Werktage fällt.
Das Urlaubsentgelt entspricht dem Verdienst, den Sie ohne den Urlaub gehabt hätten. Arbeiten Sie sonst üblicherweise auch nur 2 Stunden pro Arbeitstag, so ist auch die Vergütung für 2 Stunden pro Urlaubstag korrekt.
Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon Arbeitsrecht. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
26. November 2017 @ 15:45
Hallo ich arbeite an verschiedenen tagen aber immer 11 Std.die Woche auf 450.-Euro Basis..Wie berechne ich nun meinen Urlaub da ich teilweise auch nur einen vollen tag arbeite…Aus den Formeln ist das für mich nicht ersichtlich!LG. Susanne naujoks
27. November 2017 @ 14:13
Hallo Frau Naujoks,
In der Praxis haben Sie, sofern Sie nicht auf Vorjahre oder Erfahrungswerte zurückgreifen können, nur die Möglichkeit Ihre Arbeitstage zu schätzen und anschließend, am Jahresende zu korrigieren.
20. November 2017 @ 09:34
Ich habe das ganze Jahr über monatlich 450€ verdient. Und bisher keinen Urlaub genommen. Jetzt besteht ja noch mein Urlaubsanspruch für das ganze Jahr. Ich würde mir den Urlaub gerne im Dezember auszahlen lassen. Geht das? Und was passiert, wenn ich dadurch die 450€ grenze einmalig im Dezember überschreite, weil ich im Dezember noch zusätzlich Arbeite?
20. November 2017 @ 12:58
an erster Stelle steht immer die Urlaubsgewährung und erst, wenn dies nicht möglich ist, dann ist der Urlaub vom Arbeitgeber abzugelten.
Der Jahresurlaub muss somit im laufenden Kalenderjahr genommen werden, ansonsten verfällt er. Eine Übertragung von am Jahresende nicht genommenen Urlaubstagen in das Folgejahr, kommt nur unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht und auch nur für einen befristeten Zeitraum von drei Monaten. Das Gesetz sieht nicht vor, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, den Urlaub ohne einen Antrag oder Wunsch des Arbeitnehmers im Urlaubsjahr zu gewähren.
Eine Urlaubsübertragung ins Folgejahr ist nur möglich, wenn dringende persönliche Gründe oder dringende betriebliche Gründe dies rechtfertigen.
Erkrankung eines Angehörigen, der gepflegt werden muss
oder die Erkrankung des Lebensgefährten, mit dem der Urlaub verbracht werden sollte.
technische oder verwaltungsmäßige Probleme im Betriebsablauf.
15. November 2017 @ 17:45
Guten Tag, ich arbeite als einziger angestellter Minijobber als Lichttechniker in einem Club ca. 1-2 mal die Woche, 4 weitere Lichttechniker arbeiten als Selbständige
Nun ist es so dass von den anderen 50 Mitarbeitern (alle Minijobber) soweit ich weiss niemand Urlaubsgeld erhält. Ich bin mir recht sicher dass die Geschäftsleitung eine Ausrede parat hält sobald ich nachfragen würde wie es damit aussieht.
16. November 2017 @ 11:41
auch Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens vier Wochen bzw. 24 Werktage bei einer Sechs-Tage-Woche. Arbeitet der Arbeitnehmer an weniger Tagen in der Woche, ist der Urlaub entsprechend umzurechnen. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet.
Formel zur Berechnung des jährlichen Urlaubsanspruchs:
Das Urlaubsentgelt wird dem Arbeitnehmer während des Urlaubs als Arbeitsentgelt fortgezahlt.
Dagegen ist die Zahlung eines zusätzlichen Urlaubsgeldes (Einmalzahlung) nicht gesetzlich geregelt. Diese Arbeitgeberleistung ist tariflich, betrieblich oder einzelvertraglich geregelt oder wird freiwillig gezahlt.
13. November 2017 @ 13:30
ich muss jeden Dienstag und Freitag Vormittag arbeiten, doch jedesmal wenn ich einen Tag Urlaub möchte meint meine Chefin, dann kann ich ja am Montag oder Mittwoch oder Donnerstag noch zusätzlich kommen (den einen Tag Urlaub bekomme ich bezahlt), z.B. ich muss jetzt am Donnerstag für 3 Wochen zur Reha, dann hat sie gesagt ich soll dann am Montag und Dienstag zum putzen kommen. Darf sie das dann einfach bestimmen und einen Tag dazu nehmen?
14. November 2017 @ 11:39
bezahlter Urlaub bedeutet, dass Sie für den Tag Ihren Lohn erhalten, an dem Sie sonst gearbeitet hätten. Gemäß Bundesurlaubsgesetz müssen Sie den Urlaubstag weder vor- noch nacharbeiten.
Viele private Arbeitgeber sind auf Hilfe im Haushalt angewiesen und können die anfallenden Tätigkeiten nicht allein bewältigen. Daher kann es durchaus auch vorkommen, dass Sie gebeten werden Ihre Tätigkeiten auf einen anderen Wochentag zu verlegen. Ob Sie dem Arbeitgeber soweit entgegenkommen liegt in Ihrem eigenen Ermessen.
13. November 2017 @ 09:53
erstmal vielen Dank für eure Mühen die Ihr euch hier gibt für Klarheit zu sorgen. Ich habe es jetzt lange versucht, aber ich komme zu keinen sicheren Ergebnis.
Ich habe am 04. März einen Minijob begonnen an dem ich im Regenfall im 2 Wochenwechsel Samstag und Sonntag arbeite. Sprich 4 Tage im Monat. Es kam aber auch vor, das ich mal einen Monat garnicht da war, dann aber auch mal wieder einen Monat 5 mal. Durch diese Unregelmäßigkeit bin ich unsicher wie ich meinen Urlaubsanspruch ausreche um sicher zu sein, wenn ich dies mit meinem Arbeitsgeber besprechen möchte (Was leider in meinem Fall schwer sein wird, doch Gesetz ist Gesetz)
Und wie ich dann ausrechne was ich an Entgeld bekommen würde ist auch nicht ganz klar, da ich dazu verschiedenes im Internet gefunden habe. Wenn ich arbeite sind es in der Regel 6, selten auch mal 8 und auch 10 Stunden kamen 3 mal vor in der Zeit am Tag zu 8,84€.
Ich wäre euch sehr verbunden wenn ich eine Rückmeldung von euch bekommen würde und Ihr mir weiterhelfen würdet. Ich bedanke mich vielmals und verbleibe mit den besten Grüßen
13. November 2017 @ 14:13
ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, also zum Beispiel mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche.
Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
Ihr individueller Mindesturlaubsanspruch 2017 kann wie folgt ermittelt werden:
Sie üben/übten 2017 an (bitte Ihre Arbeitstage auszählen) … Tagen (4. März bis 31. Dezember) einen Minijob aus. Durch Ihre Tätigkeit am Wochenende gehen wir von einer 6-Tage-Woche aus und somit wäre ein gesetzlicher Mindesturlaubsanspruch im Jahr von 24 Urlaubstagen maßgeblich.
24 Urlaubstage x (ausgezählte Arbeitstage) … Tage
_______________________________________________ = … Urlaubstage
260 Jahreswerktage (anteilig März bis Dezember)
Das Ergebnis wird kaufmännisch gerundet.
Die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach Ihrem durchschnittlichen Gehalt der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubs.
21. November 2017 @ 20:08
herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Dennoch bin ich nicht ganz sicher, da ich erst am dem März dort angefangen habe zu arbeiten etc.
Doch hier meine vorliegenden Daten, womit Sie mir vielleicht weiter helfen können.
Ich habe von März bis Oktober 34 Tage gearbeitet. Jetzt im November werden es 5 Arbeitstage sein und im Dezember „müsste“ ich ja schon meinen Urlaub nehmen. Wie rechne ich nun mit dieses Daten den Urlaubsanspruch aus?
Zum Urlaubsgeld. Wenn ich in den letzten 13 Wochen monatlich 800€ verdient hätte, was wäre das in meinem Fall für ein Urlaubsgeld?
Wird dieser Betrag dann durch die Urlaubstage geteilt? Beispiel bei 5 Urlaubstagen bei einem verdient von 800€ in den letzten 13 Wochen. 800/5=160
Würde ich dann ein Urlaubsgeld für die 5 Tage von 160€ erhalten oder?
Ich bedanke mich vorweg nochmals für Ihre Mühe und mithilfe. Ich hoffe nach Ihrer Antwort habe ich alle Unklarheiten beseitigen können und weiß für die Zukunft genau Bescheid.
22. November 2017 @ 12:32
um den Urlaubsanspruch korrekt ausrechnen zu können benötigen Sie ebenfalls die zu erwartenden Arbeitstage für den Dezember. Die entsprechende Formel, die wir Ihnen bereits mitgeteilt haben, sieht Ihre Gesamt-Arbeitstage des Jahres vor.
Das Urlaubsentgelt ist die Entgeltfortzahlung während des Urlaubs. Dazu wird im § 11 des Bundesurlaubsgesetz geregelt, dass sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, des Arbeitnehmers in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs bemisst, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes. Es gilt also das Durchschnittsprinzip.
Bezüglich Ihres Verdienstes in den letzten 13 Wochen wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeber.
Weiterführende Informationen erhalten Sie beim Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
13. November 2017 @ 06:53
Wenn mein Arbeitgeber die Durchschnittstunden berechnet bei Flexibler Arbeitszeit (zwei Tage muss ich arbeiten, egal wieviele Stunden) muss mein Chef dann 13 Wochen meine Stunden zusammenrechnen und dann geteilt durch 13. Dieses Ergebnis dann mal zwei, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn ich jetzt zwei Tage fest arbeiten muss und die Stunden flexibel sind und meinem Arbeitgeber egal ist ob ich meine Arbeit (wenn ich sie nich schaffe) an einem dritten Tag mache – muss der Tag dann auch mitgerechnet werden oder nicht.
Dann wollte ich noch wissen, ob mir bezahlte Pause zusteht, wenn ich 5 bis 6 Stunden arbeite?
Gruß Anschie1000
13. November 2017 @ 14:56
die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Arbeiten Sie werktags (also von Montag bis Samstag), haben er einen Mindesturlaubsanspruch von mindestens 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche (Montag bis Freitag) ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr.
Sie geben an, dass Sie eine vertragliche Vereinbarung von 2 Arbeitstagen in der Woche mit Ihrem Arbeitgeber geschlossen haben. Dabei wurde die Anzahl der Arbeitsstunden an diesen beiden Tagen nicht festgelegt.
Somit arbeiten Sie in der Woche 2 Arbeitstage und es gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
2 Arbeitstage pro Woche x 20 (gesetzliche Urlaubstage)
______________________________________________ = 8 Urlaubstage
5 Tage-Arbeitstage
Laut Arbeitszeitgesetz darf eine werktägliche Arbeitszeit von 8 Stunden pro Arbeitstag nicht überschritten werden. Sie kann auf bis zu 10 Stunden erweitert werden, wenn innerhalb von 24 Wochen (6 Monaten) im Durchschnitt eine Arbeitszeit von 8 Stunden pro Tag nicht überschritten wird. Arbeitnehmer müssen dabei zwischen ihren Arbeitszeiten eine ununterbrochene Ruhezeit (arbeitsfreie Zeit) von mindestens 11 Stunden haben.
Sofern Sie Ihre Arbeit an den beiden regulär festgelegten Tagen nicht erledigen können empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrem Arbeitgeber abzustimmen, ob eine Ausweitung auf 3 Arbeitstage in der Woche oder die Vereinbarung eines unregelmäßigen Arbeitseinsatzes pro Woche möglich ist.
Ruhepausen sind gesetzlich vorgeschrieben. Bei einem Arbeitstag von mindestens 6 Stunden müssen Sie eine 30-minütige Pause einlegen und bei einem Arbeitstag ab 9 Stunden für 45 Minuten die Arbeit ruhen lassen. Die Pause gehört nicht zur Arbeitszeit und muss vom Arbeitgeber auch nicht bezahlt werden.
Hallo, unsere Babysitterin arbeitet sehr unregelmäßig, mal zwei Tage die Woche, mal keinen, uns das ist auch nicht vorhersehbar. Wie soll ich da den Urlaub berechnen?
Danke und viele Grüße, CM
13. November 2017 @ 15:14
______________________________________________________ = Urlaubstage
Hinweis: Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche (montags bis freitags) besteht ein gesetzlicher Mindesturlaubsanspruch von 20 Tagen und bei einer 6-Tage-Arbeitswoche (montags bis samstags) von 24 Tagen.
13. November 2017 @ 16:09
Vielen Dank. Ein Problem habe ich aber immer noch: ich weiß ja eben zu Jahresanfang nicht, wie viele Arbeitstage es im Jahr werden – das können 50 sei oder auch hundert. Welchen Wert setze ich in die Formel ein?
in der Praxis haben Sie, sofern Sie nicht auf Vorjahre oder Erfahrungswerte zurückgreifen können, nur die Möglichkeit die Arbeitstage zu schätzen und anschließend, am Jahresende zu korrigieren.
4. November 2017 @ 00:35
Ich arbeite an 2 festen Tagen in der Woche im Einzelhandel. Ist an einem der beiden Tage ein Feiertag, muss ich einen Tag vorher oder nachher arbeiten kommen. Ist das okay?
Ich habe den Job zum 15.12. gekündigt. Normal bekäme ich 2 Tage Urlaub im Monat. Mein Chef will mir für Dezember keinen Urlaubstag geben, da ich zur Monatsmitte gekündigt habe. Ist das richtig?
6. November 2017 @ 10:18
Pro Monat hat man Anspruch auf 1/12 des Urlaubsanspruchs. Hat eine Beschäftigung länger als 6 Monate bestanden, haben Sie Anspruch auf den vollen Urlaubsanspruch.
3. November 2017 @ 13:16
Sie schreibe. “ laut Bundesurlaubsgesetz bemisst sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubes, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Verdienstes“.
Werden in diesen 13 Wochen die Stunden der Feiertage bzw. wenn da schon mal Urlaub genommen hat mitgerechnet?
3. November 2017 @ 13:42
Ja, bereits genommener Urlaub und gesetzliche Feiertage fließen in die Verdienstberechnung mit ein, da der Verdienst in dieser Zeit fortgezahlt wurde.
19. Oktober 2017 @ 12:22
Ich arbeite alle 14 Tage, mittwochs , samstags und sonntags.
Angeblich sagte man mir, das die Wochenenden nie als Urlaubstage gelten .
Da ich aber in der Regel immer am Wochenende da bin …. müsste da nicht auch der Urlaub gegeben werden ??
Ich empfinde es als Blödsinn, wenn ich nach meinen 5 Tagen im Monat meine Arbeit schon geleistet habe , dann aber zum Monatsende noch zusätzlich 5 Tage Urlaub eingetragen bekomme . In einen Zeitraum wo ich sowieso nicht arbeite .
Wie viele Tage stehen im Grunde zu ?
19. Oktober 2017 @ 13:13
Muss es da nicht eine Sonderregelung geben ? Die für nicht nur für werktags sondern auch am Wochenende gilt???
Ich meine , ich müsste auch Urlaub bekommen am Wochenende wenn ich auch an diesem arbeite . .. oder nicht???
Verzweiflung pur …..
19. Oktober 2017 @ 14:50
Sonntage und Feiertage werden in der Regel nicht auf den Urlaubsanspruch angerechnet. Anders sieht es allerdings aus, wenn der betreffende Arbeitnehmer regelmäßig an Sonntagen oder Feiertagen arbeitet, beispielsweise im Schichtdienst oder in der Gastronomie. Dann gelten die Sonntage und Feiertage als Werktage und werden als Urlaubstage gezählt.
Wird der Arbeitnehmer also von seiner Arbeitspflicht durch Urlaub an einem Sonn- oder Feiertag befreit, an dem er sonst hätte arbeiten müssen, so wird ihm der Tag auf seinen Urlaubsanspruch als gewährt angerechnet. Er erhält dann auch das regelmäßige Arbeitsentgelt nach den Maßstäben des § 11 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG).
Ein Beispiel: Ein Kellner in einem Gaststättenbetrieb, der regelmäßig von Mittwoch bis Sonntag arbeitet, hat einen gesetzlichen Mindestanspruch auf 20 Tage Urlaub wie sein von Montag bis Freitag arbeitender Kollege. Der Sonntag ist als regelmäßiger Arbeitstag bei der Berechnung des individuellen Urlaubsanspruchs zu berücksichtigen, d.h., es ist bei der Berechnung von einer 5-Tage-Woche auszugehen.
19. Oktober 2017 @ 20:28
Danke schön vorab für die Antwort .
Ich bin auf 450 Euro in einem Seniorenheim tätig . Heißt ich gehe im wechselschicht arbeiten .
Regelgemäß 2 Wochenenden und ein bis 2 Mittwoche im Monat, a 6.5 Stunden . ..
Da mir der AG sagt, das bei denen das Wochenende nicht zum Urlaub zählt ( Vollzeit, Teilzeit )
ICH aber ja definitiv NUR am Wochenende gehe , verstehe ich diese Regelung nicht
Müsste es nicht so sein, das ich Anteilsmäßig Urlaub bekommen sollte an den tagen wo ich auch arbeite?? Sprich Mittwoch, Samstag und Sonntag . .. ????
Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche regelmäßig ungleich, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche. Ob bei Ihrem Arbeitgeber generell von einer 5-Tage-Woche oder von einer 6-Tage-Woche ausgegangen wird, fragen Sie bitte Ihren Arbeitgeber.
20. Oktober 2017 @ 11:40
wir stimmen Ihren Ausführungen zu. Wie bereits in unserer gestrigen Antwort erläutert werden bei Arbeitnehmern die regelmäßig an Sonn- und Feiertagen arbeiten, diese Tage auch als Urlaubstage gewährt und gezählt.
Wir empfehlen Ihnen diesbezüglich nochmal das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen.
18. Oktober 2017 @ 10:26
Hallo, ich arbeite seit Juni als 450€ Aushilfe in einer Bäckerei und weiß jetzt nicht genau auf wie viele bezahlte Urlaubstage ich Anspruch habe.
Laut Vertrag sind zwar nur 6 Stunden (also 1 Schicht bzw. 1 Tag) pro Woche vereinbart, ich habe aber meist 3 oder 4 Tage pro Woche gearbeitet (einmal auch 6 und zwei dreimal 2 oder 1 Tag).
Mit der normalen Formel kann ich es also nicht berechnen, und ich weiß ja nicht wieviel Tage ich noch in den restlichen Mondaten des Jahres arbeiten werde um es aufs Jahr umrechnen zu können.
Außerdem bin ich ja noch innerhalb der ersten 6 Monate, während denen ich ja nur einen Teilurlabusanspruch habe, wobei ich nicht genau verstehe wie sich dieser Teilanspruch dann berechnet.
Wie komme ich nun bloß auf die korrekte Urlaubsdauer?
18. Oktober 2017 @ 14:13
laut Ihres Arbeitsvertrages haben Sie mindestens einen Anspruch auf 4 Urlaubstage im Kalenderjahr bei einem Arbeitstag pro Woche.
Ist die Anzahl von Arbeitstagen in der Woche jedoch unregelmäßig, also z. B. mal zwei oder drei Tage in der Woche, bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche. Die auf 52 Wochen (= 1 Jahr) bezogenen Werte ergeben dann die Jahresarbeitstage. Das Bundesarbeitsgericht hat festgelegt, dass die Arbeitsverpflichtung in einem Jahr bei einer 5-Tage-Woche 260 Arbeitstage beträgt und 312 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.
Diese Berechnung können Sie, da Sie Ihre eigenen Arbeitstage noch nicht kennen, erst am Jahresende vornehmen. Bis zum 31. März des Folgejahres haben Sie dann die Möglichkeit, den errechneten Resturlaub in Anspruch zu nehmen.
9. Oktober 2017 @ 20:46
Hallo, ich habe 2017 von Januar bis August an einem Tag 3 Stunden in der Woche gearbeitet. Ab September arbeite ich an 3 Tagen. Am 25.12.17 habe ich Entbindungstermin. Wieviel Urlaubsanspruch habe ich 2017? Und 2018?
10. Oktober 2017 @ 14:14
für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. August 2017 haben Sie Anspruch auf 3 Urlaubstage (1 Arbeitstag pro Woche)
und für die Zeit vom 1. September 2017 bis 25. Dezember 2017 haben Sie Anspruch auf 4 Urlaubstage (3 Arbeitstage pro Woche).
Somit ergibt sich für 2017 ein Urlaubsanspruch von 7 Urlaubstagen.
Der Urlaubsanspruch bei einer 3-Tage-Woche für 2018 beläuft sich auf 12 Urlaubstage im Jahr.
Der bestehende Urlaubsanspruch wird durch den Mutterschutz auch nicht gemindert, d.h. er besteht in der Höhe, wie er auch ohne Mutterschutz angefallen wäre.
10. Oktober 2017 @ 18:04
Hallo, wahrscheinlich werde ich aber 2018 gar nicht mehr arbeiten auch nicht nach der Geburt. habe ich dann auch einen Urlaub für 2018?
11. Oktober 2017 @ 13:36
nach der Geburt beginnt die 8- wöchige Mutterschutzfrist. Wie bereits mitgeteilt, gilt diese Zeit genau so als wenn Sie arbeiten würden. Beim mutmaßlichen Entbindungstermin am 25. Dezember 2017 endet die Schutzfrist am 19. Februar 2018.
Bis zu diesem Tag steht Ihnen ein anteiliger Urlaubsanspruch von 2 Urlaubstagen (bei einer 3-Tage-Woche) zu. Bitte beachten Sie, dass sich unsere Aussage durch einen anderen Entbindungstermin ändern kann.
3. Oktober 2017 @ 10:42
folgender Fall: Der Minijobber arbeitet 53 Stunden im Monat, komplett flexibel, je nach Arbeitsanfall. Im Betrieb gilt die 6 Tage-Woche.
1. Frage: Wie viel Urlaubsanspruch hat der Mini-Jobber?
2. Frage: Bisher gab es gar keinen Urlaub. Wie lange rückwirkend kann man den Urlaub beanspruchen?
4. Oktober 2017 @ 09:41
wie in unserem Blog-Beitrag „Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht“ ausführlich beschrieben, berechnet sich der Urlaubsanspruch nicht nach den geleisteten Stunden, sondern nach den Tagen, die Sie im Jahr arbeiten.
Bezüglich Ihrer weiteren Frage, wie lange rückwirkend Urlaub gewährt werden muss, empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
9. September 2017 @ 20:16
wie ist es, wenn das Minijob-Arbeitsverhältnis am 21.01.2017 beginnt und und vom Arbeitnehmer selbst am 06.09.2017 gekündigt wird. Gilt hier auch der volle Jahresurlaubsanspruch, da die 6 Monate Wartezeit vorbei sind? Ist das beim Minijob gleich, wie beim Teilzeit- oder Vollzeitjob? Da besteht nach 6 Monaten der volle Urlaubsanspruch.
11. September 2017 @ 11:32
Guten Tag Frau Kunkel,
Scheidet der Arbeitnehmer innerhalb der ersten Jahreshälfte aus so hat er grundsätzlich Anspruch auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses (§ 5 Abs. 1 lit. c, BUrlG).
Ein Arbeitnehmer, der am 21. Januar in ein Arbeitsverhältnis eingetreten ist und zum 30. Juni desselben Jahres wieder ausscheidet, hat die Wartezeit von 6 Monaten nicht erfüllt und damit nur einen Teilurlaubsanspruch. Scheidet dagegen der Arbeitnehmer, der sein Arbeitsverhältnis erst am 21. Januar begonnen hat, nach Ablauf des 20. Juni in der zweiten Jahreshälfte wieder aus, so hat er die Wartezeit erfüllt und deshalb Anspruch auf den vollen Jahresurlaub.
Die Regelung zum Teilurlaub ist hier nicht heranzuziehen.
Weitergehende Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht können Sie beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erhalten. Unter der Telefonnummer 030/ 221 911 004 erreichen Sie die Kollegen von montags bis donnerstags von 8.00 bis 20.00 Uhr.
8. September 2017 @ 16:47
Hallo, ich arbeite in der Woche 3 Tage je 2 Stunden. Wieviel Urlaub steht mir zu. Danke
11. September 2017 @ 10:13
Sie üben an 3 Tagen in der Woche einen Minijob aus.
Berechnung: 3 Arbeitstage pro Woche x 24 : 6 = 12
Lösung: Ihnen stehen mindestens 12 Urlaubstage im Jahr zu.
31. August 2017 @ 12:08
Habe einen Minijob 21.5 Std im
Monat Wie viel Urlaub steht mir zu
1. September 2017 @ 09:53
in unserem Blog-Beitrag „Minijob: Urlaub berechnen leicht gemacht“ ist ausführlich beschrieben, dass sich der Urlaubsanspruch nicht nach den geleisteten Stunden berechnet, sondern nach den Tagen, die Sie in der Woche arbeiten.
30. August 2017 @ 09:12
wie lautet die Berechnung in diesem Fall …
Reinigung der Praxis an 3 Tagen von Januar bis Mai (Dienstag zB. 4,5 Std., Freitag 5 Std., Samstag 2,5 Std.) die Tage sind fest, die Stunden aber nicht. Abgerechnet werden im Monat 450 € (wegen dem hin und her melden, deshalb 450 € monatlich), Stundenlohn 9,00 € (450 € : 9 € Std./Lohn = 50 Std./Monat (Minus bzw. Plus der Stunden wird verrechnet)).Von Juni bis Dezember Reinigung an 2 Tagen zB. Dienstag 6 Std., Freitag 5,5 Std.
Ab März wurde mit 315 € (da ich die 50 Std. nicht zusammen gebracht habe, 315 € : 9 € Std./Lohn = 35 Std./Monat).
Meine Frage wie lautet hier die Berechnung der Urlaubstage und mit wieviel Stunden wird ein Urlaubstag gerechnet?
30. August 2017 @ 11:34
der Urlaubsanspruch berechnet sich nicht nach den geleisteten Arbeitsstunden, sondern nach den Tagen an den Sie in der Woche arbeiten. Somit ergibt sich ein Urlaubsanspruch von 5 Urlaubstagen, bei einer 3-Arbeitstage-Woche für den Zeitraum von 5 Monaten (Januar bis Mai). Bei einer 2-Arbeitstage-Woche und dem Zeitraum von 7 Monaten (Juni bis Dezember) ergibt sich ebenfalls ein Urlaubsanspruch von 5 Urlaubstagen. Damit ergibt sich ein Mindesturlaubsanspruch für das Kalenderjahr in Höhe von 10 Urlaubstagen.
In der Regel richtet sich die Höhe des Urlaubsentgelts nach Ihrem durchschnittlichen Gehalt in den letzten 13 Wochen vor Beginn Ihres Urlaubs.
Horst450
26. August 2017 @ 17:21
Besteht der Urlaubsanspruch aus 2016 noch , wenn der Arbeitgeber bis heute keinen Urlaubsantrag eingefordert hat?
28. August 2017 @ 09:09
Hallo Horst450,
grundsätzlich bezieht sich der Jahresurlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz immer auf das Kalenderjahr. Daher ist es ratsam, den Urlaub möglichst bis zum 31. Dezember zu nehmen.
Wer seine Urlaubstage jedoch aus wichtigen Gründen, zum Beispiel Krankheit oder Urlaubssperre nicht nehmen konnte, kann den Resturlaub in der Regel auch auf das Folgejahr übertragen, ohne dass die restlichen Urlaubstage verfallen.
Beachtet werden sollte unbedingt, dass der Resturlaub dann bis zum 31. März genommen wird. Darüber hinaus verfällt der Urlaubsanspruch.
26. August 2017 @ 08:41
Bei 4 Tagen die Woche erhalte ich nach ihren Angaben 16 Tage urlaub. Diese Berechnung basiert immer auf das Jahr . Jetzt bin ich zum 1. Oktober 2017 gekündigt worden. Wieviel Urlaub steht mir für diese 9 Monate insgesamt zu ?
28. August 2017 @ 09:18
wird das Beschäftigungsverhältnis zum 30. September 2017 beendet, beträgt der Urlaubsanspruch für die vergangenen 9 Monate anteilmäßig 12 Arbeitstage.
19. August 2017 @ 18:36
Hallo. Zunächst danke für Euren Blog.
Frage: Kann ich mir zum Ende des Vertragsverhältnisses als Minijobber den Urlaub auch ausbezahlen lassen (ohne Urlaubstage zu nehmen)? Wie wird das berechnet? Ist das ein gesetzl. Anspruch oder ein Entgegenkommen des Arbeitgebers?
22. August 2017 @ 12:30
grundsätzlich gilt: Erholungsurlaub muss in Form von Freizeit genommen werden, denn er soll – wie der Name schon sagt – ausschließlich der Erholung dienen. Eine finanzielle Urlaubsabgeltung durch Zahlung von Geldbeträgen, statt Freizeit und Erholung, widerspricht dem Sinn und Zweck des Bundesurlaubsgesetzes.
Ausnahmsweise kann der Erholungsurlaub aber dennoch finanziell abgegolten werden, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:
– Beendigung des Arbeitsverhältnisses,
– tatsächliches Bestehen eines Urlaubsanspruchs,
– rechtzeitige Geltendmachung des Abgeltungsanspruchs und
– Arbeitsfähigkeit des Arbeitnehmers.
Die Berechnung der Urlaubsabgeltung erfolgt analog der Berechnung des Urlaubsentgeltes während des Urlaubs.
26. August 2017 @ 17:23
danke. Was heißt in dem Zusammenhang: rechtzeitige Geltendmachung des Abgeltungsanspruchs?Wielange ist rechtzeitig? Das meint von Seiten des Arbeitnehmers, oder?
28. August 2017 @ 08:58
da es sich bei dem Abgeltungsanspruch um eine reine Geldforderung handelt, die mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses fällig wird, muss er innerhalb tariflicher oder arbeitsvertraglich vereinbarter Ausschlussfristen geltend gemacht werden.
Detaillierte Informationen zu diesem arbeitsrechtlichen Sachverhalt erfragen Sie bitte beim Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
11. August 2017 @ 14:23
Hallo, ich arbeite 1 Woche also von Mo-So dann 1 Woche frei dann wieder von MO-SO und dann wieder 1 Woche frei gesamt im Monat 42,5 Stunden ohne Überstunden. Welchen Jahresurlaubsanspruch habe ich ? Mein Arbeitgeber gewährt keinen Urlaub und behaupet dieser sei mit dem Stundenlohn abgegolten. Dies bezieht sich auch auf Sonn & Feiertagszuschläge. Ich soll meinen Urlaubsanspruch aus den Überstunden nehmen. Ich fühle mich hier irgendwie veräppelt. Mein Arbeitgeber gehört zu einer der größten Hilfsorganisationen. Beiträge werden bei Ihnen entrichtet laut Lohnabrechnung.
14. August 2017 @ 11:25
jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf 4 Wochen bezahlten Erholungsurlaub. Sie arbeiten jeweils zwei volle Woche im Monat. Ihr Urlaubsanspruch beträgt somit 14 Tage im Jahr.
Weitere Informationen zum Thema Urlaub und Arbeitsrecht erhalten Sie beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Hallo! Ich habe eine Frage zu der Vergütung des Urlaubsanspruches.
Bsp.: Die Aushilfe arbeitet an 1-3 Tagen pro Woche (Mo-Fr). Die tägliche Arbeitszeit beträgt nach Bedarf des Arbeitgebers zwischen 1 Std. und 5 Std. (voraussichtlich 115 Tage pro Jahr, voraussichtlich 345 Stunden pro Jahr)
Die Berechnung des Urlaubsanspruches ist mir klar (nach der Jahresformel 9 Tage Urlaubsanspruch). Nun meine Frage: Wie viele Urlaubsstunden werden dem Arbeitnehmer pro Urlaubstag vergütet? (Wird hier der Durchschnitt der jährlichen Stunden/gearbeitete Tage angenommen?) Fraglich ist auch wie die Berechnung durchgeführt wird, wenn Anfang des Jahres die voraussichtlichen Stunden bzw. Arbeitstage noch gar nicht klar sind…
das Urlaubsentgelt wird anhand des durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubes berechnet. Daraus ergibt sich auch eine durchschnittliche Stundenanzahl. Allerdings werden nur die arbeitsvertraglich vereinbarten Stunden während des Bemessungszeitraumes berücksichtigt, Überstunden bleiben außen vor. Für eine individuelle Beratung empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon zum Thema Arbeitsrecht. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
26. Juli 2017 @ 15:48
Hallo….ich habe 3 minijobs, wo ich regelmäßig einmal in der Woche tätig bin, alles unterschiedliche Arbeitgeber. Stimmt es laut der Rechnung, das mir bei jedem Arbeitgeber 4 bezahlte Urlaubstage im Jahr zustehen????
26. Juli 2017 @ 20:11
Ja aber du musst glaubig bei allen 3 Arbeitgeber Gleichzeitig in denn Urlaub nehmen…
26. Juli 2017 @ 20:12
27. Juli 2017 @ 07:05
Okay, ich will ja jetzt im Sommer auch bei allen Urlaub haben, nur manche sagen, das der bezahlt wird und bei einem anderen hab ich den noch nie bezahlt bekommen, wenn ich nicht da bin dann bekomm ich auch kein Geld, so wurde das bis jetzt gemacht
27. Juli 2017 @ 08:24
Hallo Liane77,
jedem Arbeitnehmer, somit auch Minijobber stehen 4 Wochen Urlaub im Jahr zu.
Der jährliche Urlaubsanspruch wird abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet.
Arbeiten Sie 1 Tag in der Woche sind das 4 Urlaubstage pro Jahr, bei jeden der drei Arbeitgeber.
18. Juli 2017 @ 21:00
Hier wird immer von der täglich gleichen Stundenanzahl ausgegangen. Wie ist das, wenn man unterschiedliche Stunden arbeitet, je nach Arbeitsanfall mal an einem Tag 2 Stunden, am anderen Tag 6 Stunden usw. Rechnet man dann auch nur die Tage?
19. Juli 2017 @ 08:35
Hallo Renate1954,
die Stunden werden bei der Berechnung nicht berücksichtig, sondern die Arbeitstage innerhalb einer Woche sind für die Berechnung ausschlaggebend!
18. Juli 2017 @ 12:23
Das dachte ich mir bei manchen Kommentaren und fragen auch! :-) aber das Thema Minijob ist schon echt ein Buch mit 7 Siegeln ;-)
18. Juli 2017 @ 11:54
Ohje, hier ist fremdschämen angesagt…..Warum kann man denn den Blog-Beitrag nicht vollständig lesen und die Formeln nutzen? Die Minijob-Zentrale hat alles detailiert aufgelistet und trotzdem muss man die einfachste Anfrage stellen wieviel Urlaub einem zusteht, weil man selber nicht rechnen kann?! Leute, lesen und verstehen wäre angebracht! Noch einfacher kann man es doch nicht schreiben…
18. Juli 2017 @ 10:55
Hallo ich habe da eine Frage ab September Arbeite ich für 450€
Arbeite am Tag 5 Stunden
Arbeite im Monat insgesamt 100 Stunden
Und bin Mutter Einer 3 Jährige Tochter wie viele Urlaubstage würde ich bekommen und bekomme ich auch im Urlaub mein Geld.
Habe das noch nie für 450€ gearbeitet kann mir da einer bitte helfen
Danke schon mal für voraus
18. Juli 2017 @ 13:39
bei der Urlaubsberechnung kommt es nicht auf die täglichen oder monatlichen Arbeitsstunden an, sondern an wie vielen Tagen pro Woche gearbeitet wird. Arbeiten Sie an 5 Tagen in der Woche, egal wie viele Stunden, steht Ihnen ein Mindestanspruch von 20 Urlaubstagen zu. Die Formel zur Berechnung finden Sie im obigen Blog-Beitrag unter der Überschrift „Mindesturlaub bei immer gleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche“. Ihr Verdienst wird Ihnen auch während des Urlaubs normal fortgezahlt.
Arbeiten Sie 1 Tag in der Woche sind das 4 Urlaubstage pro Jahr.
Arbeiten Sie 2 Tage in der Woche sind das 8 Urlaubstage pro Jahr.
Arbeiten Sie 3 Tage in der Woche sind das 12 Urlaubstage pro Jahr.
Arbeiten Sie 4 Tage in der Woche sind das 16 Urlaubstage pro Jahr.
Arbeiten Sie 5 Tage in der Woche sind das 20 Urlaubstage pro Jahr.
20. Juli 2017 @ 12:12
Perfekte Antwort 👍Jetzt versteht es glaube ich jeder
31. Juli 2017 @ 12:47
Hier scheint doch mal wieder etwas falsch zu laufen. Beispiel: Man bekommt einen Aushilfsvertrag über 3 Stunden wöchentlich zum Stundenlohn von 10 €. Somit hat man Anspruch auf 4 Urlaubstage im Jahr und erhält dann für diese 4 Tage 120 €. Da aber regelmäßig 2 Überstunden je Arbeitstag gemacht werden bekommt man dann diese nicht bezahlt ?
31. Juli 2017 @ 13:49
laut Bundesurlaubsgesetz bemisst sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor Beginn des Urlaubes, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Verdienstes. Überstunden werden nur bezahlt, wenn man diese auch tatsächlich geleistet hat. Im Urlaub fallen keine Überstunden an. Somit zahlt der Arbeitgeber nur die arbeitsvertraglich vereinbarten Stunden.
1. August 2017 @ 13:07
Ich arbeite 2 mal die Woche und bekomme 12 Tage Urlaub im Jahr..auf 400 Euro Basis..ich bin 57 Jahre..
1. August 2017 @ 14:37
der gesetzlich vorgeschriebene Mindesturlaub bei 2 Arbeitstagen in der Woche beträgt 8 Urlaubstage im Jahr. Schön dass Ihnen Ihr Arbeitgeber mehr Urlaub gewährt.
renate1954Blank
18. Juli 2017 @ 20:55
Wenn jemand für 450,– Euro arbeitet, kann er schon mal keine 100 Stunden arbeiten. Der Mindestlohn ist 8,84 Euro, das wären bei 100 Stunden 884,– Euro und dass ist kein Minijob mehr. Wenn Sie für 450,– Euro 100 Stunden arbeiten werden Sie ausgebeutet. Das ist außerdem ein schwerer Verstoß gegen das Mindestlohngesetz.
19. Juli 2017 @ 13:10
renate1954 hat Recht, der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro wird in diesem Fall nicht eingehalten. Wir empfehlen Ihnen die Beratung bei den Experten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema Mindestlohn. Sie erreichen das Bürgertelefon immer montags bis donnerstags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/ 60 28 00 28.
26. Juli 2017 @ 20:15
Du gehst für 4,50 Euro in der Std arbeiten das ist ja untertarifliche Bezahlung.😔😔😔.
Andreas Kusnatzky
10. Juli 2017 @ 12:25
Hallo ich Arbeite eine volle Woche im Monat und deshalb wollte ich fragen wieviel Urlaub mir zu Steht
Hallo Herr Kusnatzky,
jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf 4 Wochen bezahlten Erholungsurlaub. Vorausgesetzt Sie arbeiten von Montag bis Sonntag, dann haben Sie einen Urlaubsanspruch von 7 Tagen im Jahr.
8. Juli 2017 @ 18:52
Mein AG im öffentl.D. in BW rechnet mir nach seiner Aufstellung nur die tatsächlichen Arbeitstage als Soll im Minijob ohne Feiertage im Zeitkonto. z.b. für April 17 = 18 Arbeitstage x 1,56 Stunden täglich. Ist das erlaubt? In der Aufzeichnung des Stundenzettel werden keine Feiertage aufgeschrieben? Auf welche Grundlagen/Gesetze kann ich zurückgreifen bzw. gibt es hierzu Berechnungsbeispiele wie die Arbeitstage pro Monat bewertet werden können?
10. Juli 2017 @ 10:56
um Ihre Frage beantworten zu können, ist es wichtig zu wissen, ob Sie jeden Monat den gleichen Verdienst haben oder ob Ihr Verdienst nach Stunden berechnet wird. Entscheidend ist auch, ob Sie an Feiertagen arbeiten müssen.
Da hier mehrere Lösungen möglich sind, empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer speziellen Frage an die Experten zum Thema Arbeitsrecht wenden. Hierfür gibt es das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
5. Juli 2017 @ 10:06
Hallo, ich arbeite tägl. 2 Stunden im Minijob, in der Gastronomie. Bekomme da aber keine Lohnfortzahlung, wen ich Urlaub mache. Mit dem Chef ist nicht zu reden. Was kann man machen?
5. Juli 2017 @ 11:33
Wenn Sie mal die vorangegangen Kommentare lesen, finden Sie die gewünschte Antwort auch… Bei der Durchsetzung hilft Ihnen keiner der Behörden…. Sie müssen ihre Ansprüche selber beim Arbeitsgericht durchsetzen!
10. Juli 2017 @ 15:31
Minijobber haben ein gesetzliches Recht auf bezahlten Urlaub. Geregelt wird dieses Recht im Bundesurlaubsgesetz und gehört als übergeordnetes Recht zum Arbeitsrecht.
Das Arbeitsrecht regelt die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Arbeitsbedingungen werden im besonderen im Individual-Arbeitsrecht geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung. Die zuständige Stelle, wenn keine Einigung mit dem Arbeitgeber erzielt werden kann, ist das Arbeitsgericht.
4. Juli 2017 @ 15:15
Hallo, wie ist es für mich als Arbeitgeber, wenn meine Minijobberin (arbeitet an zwei festen Werktagen die Woche) auf Kur geht für 3 evtl. 4 Wochen. Kann ich wählen ob ich Lohn fortzahle oder nicht? Oder bin ich, wie bei den Vollzeitkräften zu 6 Wochen verpflichtet?
Zur Info: Wir haben schon Lohnfortzahlung zugesichert. Wir bekommen ja über die U1 wieder etwas davon erstattet.
5. Juli 2017 @ 08:52
analog zu Ihren Vollzeitkräften sind Sie auch bei Ihrer Minijobberin verpflichtet das Arbeitsentgelt während der Kur fortzuzahlen. Selbstverständlich erfolgt durch unser Haus eine Erstattung Ihrer Aufwendungen aus der Umlage 1 heraus.
4. Juli 2017 @ 13:19
3. Juli 2017 @ 18:55
Die formale Aussage ist stimmig und das Gesetz möglicherweise auch. Bleibt die Frage welche Möglichkeiten der kleinere Partner (Minijobber) bei der Durchsetzung des Gesetzes hat! Gerichtlich eingeklagt und dennoch (den Job) verloren! Hilfreich wäre bei diesen rechtlich nicht zu beanstandenden Antworten, wie sich der KLEINE (Minijobber) ohne Jobverlust erfolgreich wehren kann (sollte).
Beispielhaft erläutere ich meine Arbeitssituation in Bezug auf den Vertrag. ZITAT: §2 Vergütung und Arbeitszeit: „Es besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Urlaubs- und Krankheitstagen. Es besteht kein Urlaubsanspruch.“
Die Gewerkschaft Verdi sagt das ist einklagbar oder wollen Sie Ihren Job behalten!
Die Gewerkschaft NGG sieht es ebenso, kann aber im Einzelfall ohne Jobverlust auch nicht helfen.
Jetzt frage ich mich was sollen die Gesetze wenn dies für die KLEINEN (Minijobber) nur Nachteile (Jobverlust) bringt und sich die GROSSEN wegen der rechtlich nicht durchsetzbaren Lösung (ohne Jobverlust) den ohnehin schon dicken Geldbeutel streicheln!!!!
Vielelicht gibt es ja eine kleine Chance wenn die Frage der Durchsetzbarkeit erklärt wird. Mein Vertrag ist vom 30.07.10 und ich möchte meinen Minijob behalten.
4. Juli 2017 @ 12:07
uns als Minijob-Zentrale ist sehr daran gelegen, das Gesetzmäßigkeiten, die im Arbeitsrecht verankert sind, besonders im Minijob, auch eingehalten werden. Wir informieren inzwischen zum Thema Arbeitsrecht sehr umfangreich auf unserer Homepage, wir schreiben Blog-Beiträge, wir geben Infoveranstaltungen und Seminare für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Letztendlich können wir Ihnen aber nicht bei der Durchsetzbarkeit Ihrer Ansprüche helfen, da das Arbeitsrecht die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber regelt. Arbeitsbedingungen werden im besonderen im Individual-Arbeitsrecht geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung. Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden.
Die zuständige Stelle in solchen Konstellationen ist das Arbeitsgericht. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche selbst durchsetzen.
Karin Schönrock
3. Juli 2017 @ 14:54
Hallo wie berechne ich meinen Urlaub bei 450€ Minijob ,10 Tage im Monat,mal 2 mal 3 Tage in der Woche, bei einer 6 Tage Woche.
4. Juli 2017 @ 07:52
Unsere Haushaltshilfe arbeitet an 2 Wochentagen je 3 Stunden. Wie hoch ist ihr Urlaubsanspruch?
4. Juli 2017 @ 12:47
wie in unseren Blog-Beitrag beschrieben lautet die Berechnungsformel bezogen auf Ihre Konstellation:
2 (eigene Arbeitstage pro Woche) x 24 (gesetzliche Urlaubstage) : 6 = 8 Tage Urlaubsanspruch
4. Juli 2017 @ 12:40
Ich bedanke mich für die schnelle Antwort.Nun habe ich noch eine andere Frage.Ich bin in der Firma schon 11 Jahre beschäftigt,erhöt sich da der Urlaubsanspruch nicht auch wie bei einer Beschäftigung auf Lohnsteuerkarte?Ich habe bevor ich Rente bekam einen Sozialversicherunspflichtigen Job gehabt,da hatte ich bei Beginn 28 Tage Urlaub.Das erhöte sich jedes Jahr um einen Tag.Zuletzt war ich bei 30 Tage Urlaub.Ist das bei einem Minijob anderst??LG Karin Schönrock
4. Juli 2017 @ 12:48
Hallo Frau Karin Schönrock,
wie in unserem Blog-Beitrag beschrieben, haben Sie eine ungleiche Anzahl von Arbeitstagen in der Woche. In Ihrem Fall bezieht sich die Berechnung des Urlaubs auf das Jahr und nicht auf die Woche.
Die allgemeine Berechnungsformel lautet:
Gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage	:
gesetzlicher Mindesturlaub bei 6 Tage Woche) x 120 (eigene Arbeitstage im Jahr) : 312 (Jahreswerktage bei 6 Tage Woche) = 9,23 kaufmännisch gerundet 9 Tage
4. Juli 2017 @ 13:17
Hallo Frau Schönrock,
der gesetzliche Mindesturlaub (24 Arbeitstage im Kalenderjahr) sieht keine Erhöhung nach Betriebszugehörigkeit vor. Es werden alle Arbeitnehmer gleich behandelt. Wenn jedoch in Ihrer Firma eine tarifliche Urlaubsregelung besteht, kann sich in Ihrem Fall auch ein höherer Urlaubsanspruch ergeben. Das erklären wir auch in unserem Blog-Beitrag. Wir empfehlen Ihnen die Frage mit Ihrem Arbeitgeber zu klären.
3. Juli 2017 @ 14:11
Und wie sieht der Urlaubsanspruch einer Putzhilfe bei 2 Arbeitsstd/ Woche aus?
4. Juli 2017 @ 09:17
der Urlaubsanspruch ergibt sich nicht aus den Stunden, die in der Woche geleistet werden. Entscheidend ist an wie vielen Tagen in der Woche diese 2 Stunden gearbeitet werden.
eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage) :	6
3. Juli 2017 @ 13:50
Meine Tochter, 20 J. Schülerin, arbeitet als Bedienungsaushilfe in einer kleinen Pizzeria nach Bedarf/je nach Stoßzeiten. Einmal 1-2 Mal die Woche für ca. je 3 Stunden, dann wiederum 2 Wochen gar keine Arbeit. Je nach Abruf. Urlaub hatte sie bisher nie vergütet bekommen. :-( Bezahlt wird ihr Mindestlohn. Trinkgeldanspruch hat sie keines. Zudem kommt es auch häufiger vor, dass sie eingeplant wurde, ihr aber kurzfristig wieder telefonisch abgesagt wird.
Wie erfolgt hierfür eine Berechnung? Urlaubsanspruch vorhanden?
4. Juli 2017 @ 09:55
Ihre Tochter hat eine ungleiche Anzahl von Arbeitstagen in der Woche. Die Berechnung des Urlaubs bezieht sich somit auf das Jahr und nicht auf die Woche.
gesetzliche oder tarifvertragliche Urlaubstage x eigene Arbeitstage im Jahr	:
In Ihrem konkreten Fall sind die genauen Arbeitstage im Jahr nicht bekannt. Es besteht somit nur die Möglichkeit einen Jahresdurchschnittswert zusammen mit dem Arbeitgeber zu ermitteln.
3. Juli 2017 @ 13:49
Und wie sieht das mit den Feiertagen aus ?
Gesetzliche Grundlage bei Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall (§ 3) und Entgeltfortzahlung an gesetzlichen Feiertagen (§ 2) ist das Entgeltfortzahlungsgesetz.
Es gilt das Lohnausfallprinzip. Danach hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf das Arbeitsentgelt, das er erhalten hätte, wenn die Arbeitsleistung nicht infolge des Feiertages ausgefallen wäre.
Bei der Entgeltfortzahlung für Feiertage sind demzufolge auch Überstunden und Überstundenzuschläge, die an dem Feiertag angefallen wären, zu berücksichtigen.
Bei Gehaltsempfängern wird das Gehalt an den Feiertagen weitergezahlt.
3. Juli 2017 @ 13:47
Meine persönliche Meinung ist, dass eine Minijob bei einer erwachsenen Person ohnehin sonstiges Einkommen die Vorstufe der Verarmung im Alter ist. Eigentlich sollten die Minijobs abgeschafft werden, dam jeder Arbeitende auch reguläre Rentensprüche aufbauen kann. Die Handhabung bei den Arbeitgebern wird sehr unterschiedlich gehandhabt, sodass für eine Umgehung Tor und Tür geöffnet ist. Wer kontrolliert dies? UNd wenn ja in welchem Zeitraum?
3. Juli 2017 @ 14:35
jeder Minijobber, der einen Minijob beginnt ist Rentenversicherungspflichtig und hat dadurch die Möglichkeit Anwartschaftszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwerben. Möchte er die Rentenversicherungspflicht nicht, so kann er sich davon befreien lassen. Das ist dann die individuelle Entscheidung des Arbeitnehmers.
Das Recht auf bezahlten Urlaub ist im Arbeitsrecht (im besonderen im Bundesurlaubsgesetz) geregelt und steht jedem Arbeitnehmer zu. Mißachtet der Arbeitgeber dieses Recht, kann es der Arbeitnehmer gerichtlich einklagen.
Das Arbeitsrecht befasst sich mit den Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Arbeitsbedingungen werden im besonderen im Individual-Arbeitsrecht geklärt. Dazu gehören zum Beispiel Urlaubsregelungen, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Entgeltfortzahlung. Die zuständige Stelle ist das Arbeitsgericht. Da das Arbeitsrecht ein Individualrecht ist, kann es behördlich nicht geregelt werden. Das heißt, Sie müssen Ihre Ansprüche selbst durchsetzen.