Source: https://www.aeternitas.de/inhalt/recht/themen/bestattenindeutschland?bl=saarland&bl_titel=Saarland
Timestamp: 2018-06-17 21:41:49
Document Index: 324944463

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 27', '§ 25', '§ 27', '§ 26', '§ 30', '§ 27', '§ 22', '§ 22', '§ 19', '§ 34', '§ 31', '§ 32', '§ 10', '§ 41', '§ 37', '§ 5', '§ 30', '§ 11', '§ 32', '§ 1', '§ 2', '§ 11', '§ 34', '§ 34', '§ 40', '§ 28', '§ 6', '§ 28', '§ 6', '§ 36']

Unter "Regelung" wird die in dem betreffenden Bundesland anzutreffende Regelung dargestellt. Die "Regelung" kann oft nicht alle Einzelheiten und alle im Gesetz geregelten Ausnahmen wiedergeben. Es empfiehlt sich deshalb, auch dem Hinweis auf die Fundstelle im Gesetz nachzugehen. Diese finden Sie unter "Fundstelle". Den Gesetzestext selbst können Sie unter dem Link "Alle Informationen zum Bestattungsgesetz in Saarland" einsehen.
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Jede Leiche muss bestattet werden.
Die Bestattung kann als Erd- oder Feuerbestattung oder als oberirdische Bestattung in Grabkammern vorgenommen werden.
§ 25 Abs. 1 BestattG;
§ 27 Abs. 1 BestattG
Die Fehlgeburt kann auf ausdrücklichen Wunsch eines Elternteils bestattet werden. Fundstelle Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
§ 25 Abs. 2 S. 1 BestattG Umfrage
Art und Ort der Bestattung richten sich soweit möglich nach dem Willen des Verstorbenen, ersatzweise nach dem Willen
Hinterbliebener in einer bestimmten Reihenfolge.
Ob für eine Feuerbestattung die Willenserklärung der Angehörigen ausreicht oder der Verstorbene den Willen selbst geäußert haben muss, ist allerdings vom Wortlaut her nicht eindeutig formuliert.
§ 27 Abs. 2, 3 BestattG;
§ 26 Abs. 1 BestattG
§ 30 Abs. 3 Nr. 3 i.V.m. § 27 BestattG
Die Leiche muss binnen 36 Stunden nach Eintritt des Todes in eine Leichenhalle überführt werden.
In diesem Zeitraum steht einer Hausaufbahrung rechtlich nichts entgegen. Auch darüber hinaus können Ausnahmen zugelassen werden.
§ 22 Abs. 1 BestattG;
§ 22 Abs. 2 BestattG
Leichen dürfen grundsätzlich nicht öffentlich ausgestellt werden.
§ 19 BestattG Umfrage
Grundsätzlich besteht Sargpflicht. Von der Sargpflicht können diejenigen entbunden werden, deren religiöse Glaubensüberzeugung eine Sargbestattung nicht erlaubt.
§ 34 Abs. 1 BestattG Umfrage
Leichen dürfen frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes bestattet bzw. eingeäschert werden.
§ 31 Abs. 1 BestattG
Leichen müssen spätestens sieben Tage nach Eintritt des Todes erdbestattet sein.
§ 32 Abs. 1 BestattG
Leichenhallen können auch von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Hospizen, Feuerbestattungsanlagen und der Bestattungsunternehmen in privater Form betrieben werden.
§ 10 Abs. 3 BestG
§ 41 Abs. 1, 4 BestattG
§ 37 Abs. 1, 2 BestattG
Die Mindestruhezeit beträgt bei einem Alter
- bis zu 2 Jahren 6 Jahre,
- bis zu 10 Jahren 10 Jahre
- im Übrigen 15 Jahre .
Ausnahmen sind möglich. Fundstelle Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
§ 5 BestG Umfrage
Eine zweite Untersuchung der Leiche ist erforderlich.
§ 30 Abs. 3 Nr. 2 BestattG
Der private Betrieb von Feuerbestattungsanlagen kann genehmigt werden.
§ 11 Abs. 1 BestattG
Keine Frist bei beabsichtigter Feuerbestattung.
§ 32 Abs. 2 BestattG
Friedhofsträger können auch festgelegte Waldstücke als Friedhof in der Art anlegen, dass auf ihnen ausschließlich Urnenbeisetzungen zugelassen sind.
Friedhofsträger dürfen sich bei Errichtung und Betrieb ihrer Friedhöfe auch Dritter bedienen. Fundstelle (Private) Baumbestattungsanlagen:
§ 1 Abs. 2 BestattG i.V.m. § 2 Abs. 4 BestattG
Es dürfen ausschließlich Leichen in Särgen der Verbrennung zugeführt werden.
§ 11 Abs. 1 Satz 2 BestattG
Die Asche Verstorbener ist in festen und verschlossenen Urnen beizusetzen.
§ 34 Abs. 3 Satz 1 BestattG
Verstreuen ist nicht zugelassen: Die Asche Verstorbener ist in festen und verschlossenen Urnen beizusetzen.
§ 34 Abs. 3 BestattG
Nein: Neben der Versendung durch den Betreiber der Feuerbestattungsanlage ist nur Übergabe an das Bestattungsunternehmen möglich
§ 40 Abs. 3 BestattG Umfrage
- im Übrigen 15 Jahre.
Leichen und Aschen dürfen nur auf Friedhöfen und privaten Bestattungsplätzen beigesetzt werden. Private Bestattungsplätze werden nur ausnahmsweise genehmigt.
§ 28 Abs. 1, Abs. 3 BestattG; § 6 BestG
Die Asche kann auf Wunsch des Verstorbenen auch auf See beigesetzt werden.
§ 28 Abs. 4 BestattG
Private Bestattungsplätze dürfen mit behördlicher Genehmigung unter bestimmten Voraussetzungen angelegt werden.
§ 6 Abs. 1 BestattG
Eine Leiche darf zum Zweck der Umbettung oder der nachträglichen Einäscherung oder Überführung mit behördlicher Genehmigung ausgegraben werden.
§ 36 Abs. 1 Satz 1 BestattG Umfrage