Source: https://www.tgzell.de/der-verein/satzung-entwurf-neufassung
Timestamp: 2019-05-21 10:54:15
Document Index: 247770817

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 26']

TG Zell - Satzung (Entwurf Neufassung)
(1) Der Verein führt den Namen "Turngemeinde Zell von 1862 e.V. (abgekürzt TG Zell)“.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Zell am Main und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Würzburg unter Nr. VR 170 eingetragen.
(1) Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports sowie des fasenachtlichen Brauchtums insbesondere der fränkischen Fasenacht.
- Errichtung und Unterhaltung von Sportanlagen,
- Heranführung von Jugendlichen an den Breiten- und Leistungssport,
- Vorbereitung und Durchführung von Prunksitzungen, Gardetänze und die Heranführung von Jugendlichen zur Pflege und Förderung der fränkischen Fasenacht.
(3) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz (2) trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. Sofern es um die entgeltliche Tätigkeit/um die Aufwandsentschädigung für Vorstandsmitglieder geht, trifft die Entscheidung die Mitgliederversammlung.
(8) Die Aufwandsentschädigung nach Abs. 2 und der Aufwendungsersatz nach Abs. 6 kann im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten auf Pauschalbeträge und Pauschalansätze begrenzt werden.
(2) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet die jeweilige Abteilung. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.
(3) Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet abschließend die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
(2) Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten möglich.
(4) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Ist der / die Betreffende Vorstandsmitglied, so entscheidet in Abweichung von Satz 1 die Mitgliederversammlung. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss ist innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann auf ihrer nächsten Mitgliederversammlung vereinsintern endgültig. Ist bereits die vereinsinterne, erstinstanzliche Zuständigkeit der Mitgliederversammlung für den Ausschlussbeschluss begründet, so entfällt die Möglichkeit der vereinsinternen, zweitinstanzlichen Überprüfung des Ausschlussbeschlusses durch die Mitgliederversammlung. Der Betreffende kann den Ausschlussbeschluss binnen eines Monats gerichtlich anfechten. Nimmt das Mitglied die Möglichkeit des vereinsinternen Anfechtungsverfahrens nicht fristgemäß wahr und/oder ficht das Mitglied den Ausschlussbeschluss nicht binnen eines Monats nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung gerichtlich an, so wird der Beschluss wirksam. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Die Frist beginnt jeweils mit der Zustellung des Ausschlussbeschlusses bzw. des vereinsintern, zweitinstanzlich entscheidenden Organs zu laufen.
(5) Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vorstand den Beschluss für vorläufig vollziehbar erklären.
(7) Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand bei Vorliegen einer der in Absatz 3 für den Vereinsausschluss genannten Voraussetzungen mit folgenden Ordnungsmaßnahmen gemaßregelt werden:
(1) Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Jahresbeitrages (Geldbeitrages) verpflichtet. Aufnahmegebühren können erhoben werden. Der Beitrag ist spätestens bis zum 31. März des laufenden Jahres fällig.
(3) Bei Bedarf des Vereins können auch abteilungsspezifische sonstige Leistungen in Form von Arbeitsdiensten mit jährlich maximal 10 Arbeitsstunden, ablösbar durch einen von der Mitgliederversammlung zu beschließenden Geldbeitrag beschlossen werden. Der Ablösebetrag darf das Einfache des Jahresbeitrags nicht überschreiten.
(6) Die Beschlussfassung über die Aufnahmegebühren und Beiträge gemäß § 7 Abs. 1 und deren jeweilige Fälligkeit erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Die Beschlussfassung über die Abteilungsbeiträge gemäß § 7 Abs. 2 erfolgt und die sonstigen Leistungen gem. § 7 Abs. 3 und deren Fälligkeit durch die jeweilige Abteilungsversammlung. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Beitrag gemäß § 7 Abs. 1 und 2 gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der Vorstand.
(7) Die Geldbeiträge, Umlagen und sonstigen Leistungen dürfen nicht so hoch sein, dass die Allgemeinheit von der Mitgliedschaft ausgeschlossen wird. Die Fälligkeit tritt ohne Rechnung ein. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung der Beiträge gemäß § 7 Abs. 1 und 2 befreit. Mitglieder, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Erbringung der Arbeitsdienste / der Zahlung des Abgeltungsbetrages gemäß § 7 Abs. 3 befreit.
• 1. Kassier - Schatzmeister
• 2. Kassier – Beitragswesen und Mitgliederverwaltung
• 1. Schriftführer
• 2. Schriftführer
• bis zu 3 Beisitzern
• den Abteilungsleitern
(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden und durch den 1. Kassier jeweils allein vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Die Vollmacht des Vorstands kann im Innenverhältnis zum Verein im Rahmen einer Geschäftsordnung beschränkt werden.
(3) Der Vorstand wird durch den Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes im Amt. Der Vorstand kann sein Amt jederzeit niederlegen, sofern dies nicht zur Unzeit erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzuzuwählen.
(5) Verschiedene Vorstandsämter können von einer Person nur dann wahrgenommen werden, wenn ein Vorstandsmitglied frühzeitig ausscheidet und dieses Amt durch eine Nachwahl im Vorstand nicht besetzt werden kann. Das gilt jedoch nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Insbesondere können jedoch Vorstandsmitglieder kein weiteres Amt in einem Aufsichtsorgan des Vereines wahrnehmen.
(6) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins.
(8) Der Vorstand ist unabhängig davon, ob alle Vorstandspositionen besetzt sind, beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind.
(9) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei seiner Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Die Mitglieder des Vorstands sind verpflichtet, an den Vorstandssitzungen teilzunehmen.
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens im zweijährlichen Turnus statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn dies von einem Drittel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.
(2) Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt mindestens eine Woche vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand. Die Einberufung hat zu erfolgen durch öffentliche Bekanntmachung in der MAIN-POST und im Aushängekasten des Vereins bei ……………… (Ort des Aushangs einfügen!) Mit der schriftlichen Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekanntzugeben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. Anträge sind so rechtzeitig einzureichen, dass sie in die Einberufung mit übernommen werden können.
a) Wahl und Abberufung des Vorstandes, wobei für die Wahl und Abberufung der Abteilungsleiter die jeweiligen Abteilungsversammlungen zuständig sind
c) Wahl der zwei Kassenprüfer und Entgegennahme des Kassenberichtes
d) Beschlussfassung über Änderung der Satzung, über Vereinsauflösung und über Vereinsordnungen, soweit die Satzung nichts anderes vorsieht
e) Beschlussfassung über das Beitragswesen, soweit die Satzung nichts anderes vorsieht
g) weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben bzw. Gegenstand der Tagesordnung sind.
(2) Das nach Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke verbleibende Vermögen fällt an die Marktgemeinde Zell am Main mit der Maßgabe, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.
(1) Die Satzung wurde bei der Mitgliederversammlung am ………. im Haus der Turngemeinde Zell mit der erforderlichen Mehrheit von mindestens 75% der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
(3) Der Vorstand wird ermächtigt, die Satzung bei etwaigen Vorgaben seitens des Finanzamtes oder des Registergerichtes abzuändern. Diese Änderungen sind dann bei der nächsten Mitgliederversammlung vorzutragen.