Source: https://blog.handelsblatt.com/steuerboard/tag/umwandlung/
Timestamp: 2020-08-10 16:50:27
Document Index: 25760520

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 50', '§ 50', '§ 14', '§ 2', '§ 2']

Umwandlung | Steuerboard
BFH: Rückwirkung gilt nicht für alles
8.06.2018 , Autor: Gastautor
RA/StB Svetlana Heil,
Senior Associate bei P+P Pöllath + Partners, München
Kein anderes deutsches Steuergesetz enthält in nur 27 Paragrafen so viele Rückwirkungsfiktionen wie das Umwandlungssteuergesetz. Geprägt von der Zielsetzung, eine doppelte Erstellung der handelsrechtlichen und steuerlichen Umwandlungsbilanzen zu vermeiden, knüpft es für Besteuerungszwecke an den Stichtag der handelsrechtlichen Umwandlungsbilanz an, die maximal acht Monate zurück liegen kann. Mit seiner am 14.05.2018 veröffentlichten Entscheidung hatte der BFH Gelegenheit, zur Reichweite der Rückwirkungsfiktion in § 2 Abs. 1 UmwStG Stellung zu nehmen (BFH vom 07.01.2018 – I R 27/16, DB 2018 S. 1314). In dem Urteil bestätigt der BFH erneut den Vorrang der allgemeinen Gewinnermittlungsgrundsätze, soweit das Umwandlungssteuergesetz nicht ausdrücklich eine Rückwirkung vorschreibt. » weiterlesen
Kategorie: Gastbeiträge, Heil, Svetlana	| Tags: Einbringung, Fiktion, Gegenleistung, Gewinnermittlung, Rückwirkung, Sachleistung, Übergang des wirtschaftlichen Eigentums, Umwandlung, Umwandlungssteuerrecht
Umstrukturierungshemmnis § 50i EStG – Wie geht es weiter?
2.04.2015 , Autor: Gastautor
RA/FAStR Dr. Markus Hassa, LL.M., Associate bei P+P Pöllath + Partners, Frankfurt/M.
Die Vorschrift des § 50i EStG wurde geschaffen, um die Besteuerung bestimmter Einkünfte im Zusammenhang mit der Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen sicherzustellen. Doch insbesondere nach der Erweiterung der Norm um einen neuen Absatz 2 lässt sich feststellen, dass die Vorschrift enorme überschießende Wirkungen entfaltet. Bei Umstrukturierungsvorhaben verursacht dies erhebliche Rechtsunsicherheit. » weiterlesen
Kategorie: Gastbeiträge, Hassa, Markus	| Tags: Einbringung, Entstrickungsbesteuerung, Gewerblichkeitsfiktion, Internationales Steuerrecht, Umstrukturierung, Umwandlung
Zur rückwirkenden Organschafts-begründung nach Einbringung einer Mehrheitsbeteiligung
30.11.2010 , Autor: Wolfgang Kessler
Neben der Frage nach der Fortführung etwaig bestehender Gewinnabführungsverträge ist in Umwandlungsfällen für Zwecke der rückwirkenden Begründung von Organschaftsverhältnissen insbesondere das Vorliegen einer finanziellen Eingliederung der (potentiellen) Organgesellschaft zu Beginn ihres Wirtschaftsjahres in den übernehmenden Rechtsträger relevant. Finanzielle Eingliederung liegt nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 S. 1 KStG vor, sofern der Organträger an der Organgesellschaft vom Beginn ihres Wirtschaftsjahres kraft seiner Beteiligung mit ununterbrochener Stimmrechtsmehrheit beteiligt ist. Umstritten ist, ob die in den §§ 2 Abs. 1, 20 Abs. 7, 8 UmwStG 1995 bzw. nunmehr in den §§ 2 Abs. 1, 20 Abs. 5, 6 UmwStG geregelten Rückwirkungsfiktionen eine auf den steuerlichen Übertragungsstichtag zurückreichende finanzielle Eingliederung der Organgesellschaft in den übernehmenden Rechtsträger begründen können. Nach Ansicht der Finanzverwaltung und Teilen der finanzgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei der finanziellen Eingliederung um eine Voraussetzung tatsächlicher Art, die dementsprechend rückbeziehungsfeindlich ist. Nach ganz herrschender Auffassung im Schrifttum stellt sich die finanzielle Eingliederung indes als Tatbestandsmerkmal rechtlicher Natur dar und wird hiernach von den umwandlungssteuerlichen Rückwirkungsfiktionen erfasst. » weiterlesen
Kategorie: Allgemein	| Tags: finanzielle Eingliederung, Organschaft, Umwandlung, Umwandlungssteuerrecht