Source: https://www.beachclub2000.de/node/121
Timestamp: 2020-01-20 17:15:06
Document Index: 174532063

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 6', '§ 181', '§ 7', '§ 3', '§ 670', '§ 10']

E N T W U R F einer Satzung für den Beach Club 2000 e.V. Stand: 9.11.2017 | Beachclub2000
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E N T W U R F einer Satzung für den Beach Club 2000 e.V. Stand: 9.11.2017
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einer Satzung für den
Beach Club 2000 e.V.
Stand: 9.11.2017
Der Verein führt den Namen „Beach Club 2000 e. V.“. Er ist im Vereinsregister Dortmund unter der Nr. 5355 eingetragen.
Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports und der Jugendhilfe. Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch die Veranstaltung von Sport-Turnieren, durch Trainingsangebote und durch die Überlassung von Sportanlagen an Mitglieder.
§ 4 Mitgliedschaft, Mitgliederbeitrag und Aufnahmegebühr
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Der Aufnahmeantrag eines Minderjährigen bedarf der schriftlichen Einwilligung der gesetzlichen Vertreter. Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen Vereinsmitglieder verpflichten sich mit der Unterzeichnung des Aufnahmeantrags für die Beitragspflichten des Minderjährigen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs persönlich gegenüber dem Verein zu haften.
Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Mit der Abgabe des unterzeichneten Aufnahmeantrags erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.
Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet, am SEPA-Lastschriftverfahren teilzunehmen.
Die Mitglieder sind verpflichtet, Beiträge und eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Es können zusätzlich Umlagen und Gebühren für besondere Leistungen des Vereins erhoben werden.
Über Höhe und Fälligkeit sämtlicher Beiträge, Gebühren und Umlagen entscheidet der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss. Umlagen können bis zur Höhe des Zweifachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern bekannt zu geben.
Mitglieder und Förderer des Vereins, sowie sonstige Personen, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben, können durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt und auch wieder abgesetzt werden. Nehmen sie die Mitgliedschaft an, haben sie Stimmrecht, sind jedoch beitragsfrei.
1. Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern.
2. Aktive Mitglieder können sämtliche Angebote des Vereins nutzen.
3. Passive Mitglieder nehmen nicht am Trainingsbetrieb teil.
§ 6 Erweiterter Vorstand, geschäftsführender Vorstand und Vertretung des
1. Der erweiterte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von sechs Jahren gewählt und besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden sowie dem Kassenverwalter. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ein Vorstandsmitglied kann nicht mehrere Vorstandsämter wahrnehmen.
2. Der Vorstand im Sinne des BGB besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden (geschäftsführender Vorstand). Beide vertreten den Verein allein. Beide sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
3. Sitzungen des erweiterten Vorstands werden per Mail durch den 1. Vorsitzendenden, im Verhinderungsfall durch ein anderes Vorstandsmitglied, mit einer Frist von einer Woche unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Über den Verlauf und die Beschlüsse der Sitzungen des erweiterten Vorstands ist ein Protokoll zu erstellen.
3. Der erweiterte Vorstand kann Beschlüsse im Umlaufverfahren per Mail oder per Telefonkonferenz fassen. Die im Umlaufverfahren gefassten Beschlüsse sind zu protokollieren.
4. Der erweiterte Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer erweiterter Vorstand gewählt ist.
5. Aufgabe des erweiterten Vorstandes ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
6. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben und die schriftliche Erklärung in der Mitgliederversammlung vorliegt.
§ 7 Vergütung der Organmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeiter
2. Der geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, -inhalte und -ende ist der geschäftsführende Vorstand zuständig. Dieser kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge und Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.
3. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Geschäftsführer und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist er ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.
4. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.
5. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.
6. Einzelheiten können in einer Finanzordnung oder einem ausführlichen Vorstandsbeschluss geregelt werden.
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Eine Mitgliederversammlung findet alle drei Jahre in der Zeit vom 30.06. bis zum 31.12. statt.
Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen auf der Homepage des Vereins (www.beachclub2000.de) unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss fest.
Der geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/5 der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe es verlangt. Gegenstand der Beschlussfassung einer derartigen Mitgliederversammlung sind nur die mit der Einberufung mitgeteilten Tagesordnungspunkte. Ergänzungen der Tagesordnung sowie weitere Anträge sind ausgeschlossen. Einberufungsform und -frist ergeben sich aus Absatz 2.
Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich zuständig für die Entgegennahme der Jahresabschlussberichte des geschäftsführenden Vorstands, Entgegennahme der Kassenprüfberichte, Wahl und Entlastung des erweiterten Vorstands, Wahl der Kassenprüfer, Satzungsänderungen, Ernennung von Ehrenmitgliedern, Beschlussfassung über vorgelegte Anträge und über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, die vom geschäftsführenden Vorstand zur Entscheidung vorgelegt werden sowie Fusion, Verschmelzung und Auflösung des Vereins.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Auf Antrag kann der Versammlungsleiter Gäste zulassen.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden geleitet. Ist kein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer. Der Versammlungsleiter kann die Leitung der Versammlung für die Dauer eines Wahlgangs auf eine andere Person übertragen.
Alle Mitglieder können bis zum 30.04. des Jahres der Mitgliederversammlung schriftlich, persönlich unterschrieben und begründet Anträge zur Tagesordnung beim geschäftsführenden Vorstand einreichen. Eine Einreichung per Mail ist nicht ausreichend. Jeder Antrag muss von 50 Mitgliedern durch persönliche Unterschrift unterstützt werden. Die Unterschriften der 50 Unterstützer müssen mit dem Antrag beim geschäftsführenden Vorstand eingehen. Antragstellende Mitglieder erhalten vom geschäftsführenden Vorstand eine Liste mit den Namen und den Mailadressen aller Mitglieder, um ihr Antragsrecht ausüben zu können. Die personenbezogenen Daten der Mitglieder dürfen nur zum Zweck der Suche von Unterstützern für Anträge genutzt werden. Die antragstellenden Mitglieder müssen vor Übersendung der Mitgliederliste eine Verpflichtungserklärung auf das Datengeheimnis unterschreiben. Ein Verstoß gegen diese Verpflichtungserklärung stellt einen Grund für einen Ausschluss aus dem Verein dar.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet und nicht mitgezählt. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Mitglieder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr sind vom Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ausgeschlossen. Ihre gesetzlichen Vertreter sind von der Wahrnehmung des Stimmrechts der Minderjährigen ausgeschlossen.
Über den Ablauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Das Protokoll muss Ort und Zeitpunkt der Versammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung der Versammlung, die Tagesordnung sowie bei Beschlüssen über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins Feststellungen zur Beschlussfähigkeit enthalten. Gestellte Anträge sind schriftlich zu notieren und Abstimmungsergebnisse ziffernmäßig festzuhalten.
§ 10 Rechnungslegung und -Prüfung
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem geschäftsführenden Vorstand oder erweiterten Vorstand angehören dürfen.
Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt sechs Jahre. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist zulässig.
Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht. Die Kassenprüfer sind zur umfassenden Prüfung aller Kassen und aller Unterlagen in sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt. Die Kassenprüfer beantragen in der Mitgliederversammlung die Entlastung des Gesamtvorstands.
Die Mitgliedschaft im Verein wird durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand beendet. Die Kündigungen sind nur zum 31.12. unter Einhaltung einer sechswöchigen Frist möglich.
Bei Vorliegen eines schwerwiegenden Grundes, insbesondere bei grobem Verstoß gegen die Satzung, Ansehen und Zweck des Vereins sowie bei Nichtzahlung des Jahresbeitrages nach Ablauf von sechs Monaten trotz schriftlicher Mahnung, kann ein Mitglied durch den geschäftsführenden Vorstand ausgeschlossen werden. Vor der Entscheidung hat der geschäftsführende Vorstand dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Rechtfertigung zu gegen. Der Ausschluss muss dem betroffenen Mitglied schriftlich mitgeteilt werden. Eine E-Mail genügt der Schriftform. Der Ausschluss ist mit Zustellung der E-Mail wirksam.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten. Dem austretenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu
Ehrenamtlich Tätige und Organ- und Amtsträger, deren Vergütung 720,00 € im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen datenschutzrechtlichen Vorgaben personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.
1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an Ärzte ohne Grenzen e.V., Am Kölnischen Park 1, 10179 Berlin, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
2. Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden steuerbegünstigten Fusionsverein bzw. den aufnehmenden steuerbegünstigten Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
3. Wenn die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. und 2. Vorsitzende als Liquidatoren des Vereins bestellt.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am __. __.2017 beschlossen. Sie tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.