Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/547810_Luther-Melanchthon-Gymnasium_Dachdeckungsarbeiten_TurnhalleReferenznummer_der_Bekanntmachung_2019_Lutherstadt_Wittenberg
Timestamp: 2019-09-19 17:23:32
Document Index: 386379250

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 48', '§ 150', '§ 12', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Lutherstadt Wittenberg 2019 Luther-Melanchthon-Gymnasium, Dachdeckungsarbeiten Turnhalle Referenznummer der Bekanntmachung: O 97/19 B 2019-06-06
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Luther-Melanchthon-Gymnasium, Dachdeckungsarbeiten Turnhalle Referenznummer der Bekanntmachung: ...
Luther-Melanchthon-Gymnasium, Dachdeckungsarbeiten Turnhalle Referenznummer der Bekanntmachung: O 97/19 B
NUTS-Code: DEE0E
Hauptadresse: www.landkreis-wittenberg.de
Luther-Melanchthon-Gymnasium, Dachdeckungsarbeiten Turnhalle
Referenznummer der Bekanntmachung: O 97/19 B
Los 05 - Dachdeckungsarbeiten.
Luther-Melanchthon-Gymnasium, Haus Melanchthon
Neustraße 10b
Bei dem Haus Melanchthon handelt es sich um ein historisches Schulgebäude. Es befindet sich auf einemweitläufigen, parkartigen Schulhof mit Turnhalle und originaler Einfriedung und ist Baudenkmal nach § 2 Abs. 2 Ziffer 1 DenkmSchG LSA und das Grundstück mit Bebauung Teil des Denkmalbereiches Altstadt nach § 2 Abs. 2 Ziffer 2 DenkmSchG LSA.
Zur Sicherung des gymnasialen Standortes ist die Komplettsanierung des Schulkomplexes inkl. Turnhalle,insbesondere für die Beschulung der Sekundarstufe 2, Klassenstufen 10-12 erforderlich. Insgesamt sollen 17 Unterrichtsräume für ca. 280 Schüler und Lehrer im Haus Platz finden.
Das Los 05 für die Turnhalle beinhaltet die Dachdeckungsarbeiten und umfasst folgende Leistungen:
- ca. 640,44 m2 Dachabdichtung aufnehmen Bitumenbahnen 4-lagig,
- ca. 640,44 m2 Zulage Abbruch Dachabdichtung Schadstoff PAK,
- ca. 640,44 m2 Abbrechen Dachschalung,
- ca. 640,44 m2 provisorische Dachdeckung Gewebeplane,
- ca. 423,08 m2 Vordeckung Polymerbitumenbahn,
- ca. 423,08 m2 Dachdeckung Schiefer Rechteckschablonen Doppeldeckung 25/50 cm 50 Grad,
- ca. 67,97 m Anarbeiten an Wandanschlüsse,
- ca. 105,25 m Stirnbrett gehobelt 19,5 x 120 mm,
- ca. 105,25 m Traufbohle 120 x 50 mm.
- ca. 105,25 m Aussendachrinne Zink halbrund N 333,
- ca. 105,25 m Traufstreifen Zink 400 mm,
- ca. 67,97 m Wandanschluß Zink 400 mm,
- ca. 67,97 m Mauerabdeckung Zink 650 mm.
- ca. 217,36 m2 Voranstrich Bitumenemulsion,
- ca. 217,36 m2 Dampfsperrschicht Bitumen-Schweißbahn Al + G 200 S 4,
- ca. 217,36 m2 Wärmedämmschicht EPS DAA dm 032 260 mm,
- ca. 217,36 m2 Dachabdichtung zweilagig Ausgleich K2 IA G 200 S4/PYE.
PV 200 S4
- ca. 349,8 m Dachrandbohle 180 x 60 mm.
Beginn: 09/09/2019
Ende: 27/03/2020
Sachsen-Anhalt STARK III plus EFRE
Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt unter www.evergabe.de/unterlagen abgerufen werden. Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet.
Mit dem Angebot ist die Eignung durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" oder anhand der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nachzuweisen.
Des Weiteren ist die Erklärung zur Handwerksrolleneintragung gemäß Verordnung über die Anwendung des Formularwesens bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge mit dem Angebot vorzulegen.
Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Beruft sich ein Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Eigenerklärungen (Formblatt 124 oder EEE) und die dort genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen auf gesondertes Verlangen auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
Des Weiteren ist für diese anderen Unternehmen die Erklärung zur Handwerksrolleneintragung gemäß Verordnung über die Anwendung des Formularwesens bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge auf gesondertes Verlangen vorzulegen.
Das Formblatt 124 ist Inhalt der Vergabeunterlagen und beinhaltet folgende Angaben:
- Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind,
- zu Leistungen in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind,
- zu Arbeitskräften,
- zur Eintragung in ein Berufsregister,
- zu Insolvenzverfahren und Liquidation,
- dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit des Bieters in Frage stellt,
- zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung,
- zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft
Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Unterlagen vorzulegen:
- mind. 3 Referenznachweise entsprechend der Eigenerklärung zur Eignung - Formular 124,
- Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal,
- Gewerbeanmeldung,
- Handelsregisterauszug (soweit eingetragen),
- Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer,
- Bescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit beitragspflichtig), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit diese ausgestellt werden) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG,
- qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen.
Sofern in einem Nachweis eine Gültigkeitsdauer angegeben ist, muss diese mind. bis zum Tag der Angebotseröffnung gelten. Andernfalls darf der Nachweis (ausgenommen Gewerbeanmeldung, Eintragung Handwerksrolle bzw. Industrie- und Handelskammer) am Tag der Angebotseröffnung nicht älter als 6 Monate sein.
Der Auftraggeber behält sich vor, von dem Bieter, der für den Zuschlag in Betracht kommt, Bescheinigungen nachträglich im Original vorlegen zu lassen, soweit dies auf den jeweiligen Bescheinigungen bestimmt ist.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a Gewerbeordnung) beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Siehe Punkt III.1.1) dieser Bekanntmachung
1) geforderte Sicherheiten:
- Gewährleistung in Höhe von 3 v.H. der Auftragssumme einschließlich erteilter Nachträge.
2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind: VOB/B;
3) Rechtsform der Anforderung an Bietergemeinschaften: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Tag: 18/07/2019
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 06/09/2019
Der Öffnungstermin findet bei EU-weiten Offenen Verfahren nicht mehr in Anwesenheit der Bieter statt. Eine Teilnahme am Öffnungstermin ist daher nicht mehr möglich.
1) Mit dem Angebot sind vom Bieter folgende Unterlagen und Erklärungen, welche zum Vertragsgegenstand werden, zwingend vollständig vorzulegen:
- Erklärungen nach Landesvergabegesetz LSA,
- bei beabsichtigtem Nachunternehmereinsatz/Eignungsleihe,
- Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt 235) mit Angabe der auszuführenden Teilleistungen der Leistungsbeschreibung bzw. Name des Eignungsleihers und Angabe zu der von diesem Unternehmen überlassenen Eignung (jeweils in Vergabeunterlagen enthalten).
Auf Verlangen der Vergabestelle sind von den Bietern der engeren Wahl folgende Unterlagen und Erklärungen, welche zum Vertragsbestandteil werden, vorzulegen:
- Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236) sowie
- vom jeweiligen Nachunternehmer die Erklärungen nach Landesvergabegesetz LSA.
Weiterhin wird auf die ergänzenden Vertragsbedingungen zu den §§ 12, 17 und 18 des LVG LSA hingewiesen.
2) Bietergemeinschaften haben eine Erklärung zur Bietergemeinschaft sowie die unter III.1 und VI.3 Nr. 1 aufgeführten Nachweise und Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
3) Anfragen sind grundsätzlich über die Vergabeplattform an die unter I.1. genannte Stelle zu richten. Für die Beantwortung der Fragen behält sich die ausschreibende Stelle 4 Werktage vor. Die ausschreibende Stelle ist verpflichtet, zusätzlich angeforderte Informationen zu den Vergabeunterlagen und zum Anschreiben bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist zu erteilen. Damit können zusätzliche Informationen (Bieteranfragen) bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist angefordert werden. Die Interessenten sind verantwortlich für die Einhaltung der in der Veröffentlichung genannten Fristen und Termine.
Vergabekammern beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Ernst-Kamieth-Str. 2
Ein Rechtsbehelf (Nachprüfungsantrag) ist nur zulässig, soweit:
1) der Bieter den geltend gemachten Verstoß gegen die Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) der Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
3) der Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, und
4) der Bieter innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nichtabhelfen zu wollen, Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer beantragt hat (siehe insoweit auch § 160 Abs. 3 GWB).