Source: https://mueller-reitponys.de/agb/
Timestamp: 2019-10-21 17:34:28
Document Index: 294074353

Matched Legal Cases: ['§2', '§3', '§4', '§ 833', '§ 834', '§6']

AGB – Mueller Reitponys
Stuteneingentümer, die unsere Hengste nutzen, erkennen nachstehende Bedingungen für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen an. Die Decksaison beginnt am 01.02. und endet am 31.07. Die Bedeckung kann erst vorgenommen werden, wenn der Deckschein bzw. eine Kopie des Abstammungsnachweises vorliegt.
§2 Bedeckung
Die Bedeckung der Stute wird erst vorgenommen, wenn folgende Daten vorliegen: Deckschein bzw. Kopie des Abstammungsnachweises; Ergebnis Tupferprobe; gewünschter Hengst; Name u. vollständige Anschrift des Stutenbesitzers; Zuchtverband, dem die Bedeckung gemeldet werden soll. Das Deckgeld ist sofort nach der Bedeckung fällig, Sollte ein Hengst im Laufe der Decksaison aus besonderem Gründen (Tuniereinsatz, Krankheit usw.) kurzfristig nicht zur Verfügung stehen, kann, wenn möglich, TG-Sperma eingesetzt werden oder auf Wunsch ein anderer Hengst der Station genutzt werden. Anspruch auf Rückzahlung des Deckgeldes besteht nicht.
§3 Unterbringung
Für die Unterbringung der Stuten stehen Boxen und Weiden zur Verfügung. Hierfür werden 7,00 EUR/Tag berechnet. Kristina und Steffen Müller und beauftragter Dritte sind berechtigt und bevollmächtigt, bei Erkrankungsfällen und Verletzungen einen Tierarzt mit der Behandlung der Stute/ des Fohlens zu beauftragen. Hierdurch entstehende Kosten gehen zur Lasten des Stutenbesitzers.
§4 Bonus
Für die Stuten, die nicht aufgenommen bzw. resorbiert haben, wird das halbe bezahlte Deckgeld des Vorjahres angerechnet, sofern bis zum 01.12. eine tierärztliche Bescheinigung vorliegt. Liegt diese Bescheinigung bis dahin nicht vor, ist eine Anrechnung leider nicht möglich. Stuten, die nach dem 01.07. des jeweiligen Jahres erstmalig gedeckt und nicht tragend geworden sind, erhalten im Folgejahr volle Deckgeldfreiheit (in der jeweiligen Preisklasse). Dabei ist zu beachten, dass auch hier die tierärztliche Bescheinigung bis zum 01.12. vorliegen muss. Steht ein Hengst im Verlauf der Decksaison oder bei einer Nachbedeckung im Folgejahr nicht zur Verfügung, so muss der Stutenbesitzer gewählte Ersatzhengst eine niedrigere Decktaxe haben, so wird kein Ausgleich erstattet, sollte er eine höhere Decktaxe haben, so ist die Differenz zu bezahlen.
Der Eigentümer/Besitzer der Stute versichert, dass das Risiko aus der Tierhalter- und Tierhüterhaftpflicht (§ 833 und § 834 BGB) abgedeckt ist. Er verpflichtet sich, Kristina und Steffen Müller und beauftragte Dritte von allen Ersatzansprüchen Dritter freizustellen. Die Haftung der Hengststation für Schäden, die an der Stute oder an ihrem Fohlen entstehen, ist ausgeschlossen, soweit die haftungsbegründenden Umstände nicht auf Vorsatz und/ oder Arglist und/ oder grobe Fahrlässigkeit der Hengststation oder von ihr beauftragter Dritter beruhen, und/ oder Personenschäden betroffen sind. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen. Die Parteien vereinbaren, dass etwaige Ansprüche des Stutenhalters binnen eines Jahres verjähren. Von der Verjährungserleichterung ausgenommen sind etwaige Schadensersatzansprüche, die auf mindestens grobem Verschulden oder mindestens fahrlässiger Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit beruhen.
§6 Deutsches Recht
Sollte der Stuten- oder Fohlenbesitzer weder einen dt. Wohn- oder Geschäftssitz unterhalten, noch dt. Staatsangehöriger sein, vereinbaren die Parteien für die Durchführung und die Abwicklung des Vertrages die Anwendung deutschen materiellen und prozessualen Rechts. Dies gilt auch im Falle einer Rechtsstreitigkeit. Sofern beide Parteien Unternehmer sind, vereinbaren sie als Gerichtsstand den Geschäftssitz der Hengststation.
Badbergen/Wehdel, Januar 2018