Source: https://asv-mackelcher.de/verein/satzung/
Timestamp: 2020-01-26 03:53:27
Document Index: 350494793

Matched Legal Cases: ['§3', '§6', '§11', '§13', '§14', '§15', '§16', '§18', '§ 26', '§6']

Satzung – ASV Mackelcher
§3 Mitgliedschaft, Aufnahme
§6 Einkünfte und Ausgaben des Vereins
§11 Jugendleitung
§13 Erhaltung des Vereinseigentums
§14 Spenden
§15 Beangeln und Pflege des Vereinsgewässers und der Sportheime
§16 Generalversammlung
§18 Vereinsehrengericht
Werte Sportfreundin, werter Sportfreund!
Auf den nächsten Seiten ist alles enthalten, was das Mitglied über den Wirkungskreis und die sportlichen Belange wissen sollte.
Wer sich vor Nachteilen bewahren will, der sollte dann und wann diese Schrift – die den trockenen, aber bedeutsamen Titel „Satzung“ führt – in die Hand nehmen, um sich vor Augen halten zu können, wie wertvoll die Mitgliedschaft heute in dem Angelsportverein ist.
Naturverbundenheit, gemeinsame und ideelle Zusammenarbeit verbindet uns alle.
Der im Juni 1920 gegründete Angelsportverein „Mackelcher“ hat seinen Sitz in Hahnheim. Seine Farben sind grün-weiß.
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Mainz eingetragen und führt den Zusatz: „e. V.“ Er ist Mitglied des Sportbundes Rhein- hessen e.V.
Der Verein kann sich nach ergangenem Beschluss der Jahreshauptversammlung einem übergeordnetem Verband, bzw. einer Interessengruppe anschließen.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder sowie des Umweltschutzes und des Hochwasserschutzes.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Vertiefung des Gedankens der praktischen Unterweisung der Angelfischerei, der Hege und Pflege des Vereinsgewässers und des Vereinsgeländes, des Jugendheims und der heimatlichen Fischgewässer. Der Verein hält sich an den natürlichen Laichzeiten in allen Gewässern und passt sich den einzelnen Schonzeiten an. Er reguliert den Besatz nach den natürlichen Gegebenheiten und führt Hegefischen aus, um dezimierte Fischarten zu ergänzen.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigen- wirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitgleider erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Er behält sich jeglicher politischen Tendenz fern.
Aufnahme findet jeder, ob männlich oder weiblich, wobei die Mindestgrenze bei 12 Jahren liegt.
Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Nach Prüfung erfolgt dann endgültig, mit dem gestellten Aufnahmeantrag in der darauffolgenden Mitgliederversammlung.
Ehrenmitglied kann werden, wer sich um die Förderung des Vereins verdient gemacht hat. Hier entscheidet der Vorstand.
Die Aufnahmegebühr wird am Tage der Aufnahme per Lastschrift (SEPA) eingezogen.
Keine Aufnahme finden Personen, die:
fischereirechtlich vorbestraft sind,
wegen vereinsschädigenden Verhaltens aus einem anderen Verein ausgeschlossen wurden, oder
gegen die in moralischer Hinsicht stichhaltige Bedenken bestehen.
Die Aufnahme erfolgt mit einer Probezeit von einem Jahr.
Der Austritt kann nur zum Jahresende erfolgen, wobei eine vierteljährliche Kündigungsfrist einzuhalten ist. Die Kündigung muss schriftlich an den Ersten oder Zweiten Vorsitzenden gehen, wobei der Poststempel (30. September) maßgebend ist.
den Bestrebungen, Satzungen, Beschlüssen oder Anordnungen des Vorstandes zuwiderhandelt, Anstoß erregt, oder das Ansehen des Vereins geschädigt hat,
innerhalb des Vereins wiederholt Anlass zu Streitigkeiten gegeben hat,
mit dem Jahresbeitrag länger als drei Monate, (Zahlungsfrist Juli eines Jahres) im Rückstand geblieben ist, oder
seinen Jahresbeitrag nicht bis zur Kündigungsfrist (30. September) entrichtet hat.
Der Ausschluss erfolgt nach genauer Prüfung des Falles seitens des Vorstandes. Das ausgeschlossene Mitglied kann seine Ausschließung binnen acht Tagen nach Zustellung des Bescheides schriftlich und mit Begründung anfechten.
Der Ausgeschlossene verliert jeden Anspruch an den Verein, bleibt jedoch einem dem Verein zugefügten Schaden, einschließlich nicht entrichteter Jahresbeitrag, haftbar. Dem Verein gehörende lnventarstücke, Schlüssel, etc., die sich in seinem Besitz befinden, sind sofort dem Vorstand zurückzugeben. Eine Anrufung der Generalversammlung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist ausgeschlossen. Ebenso ist gegen die Entscheidung der ordentliche Rechtsweg nicht zulässig.
Legt aus irgendeinem Grund ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied sein Amt zwischen den Jahreshauptversammlungen nieder, so kann für die notwendig werdende Umschreibung beim Notar eine Zahlungspflicht auferlegt werden.
Bei Ausscheiden oder Ausschluss gehören die gemachten Geschenke, Spenden und Stiftungen dem Vereinsvermögen.
Jedem Mitglied wird gewissenhafte Befolgung dieser Satzung sowie rege Beteiligung an den Versammlungen und Veranstaltungen zur Pflicht gemacht.
Sie wählen in freier, geheimer Wahl bei der Jahreshauptversammlung den Gesamtvorstand für die Dauer von drei Geschäftsjahren.
Allen Mitgliedern steht es frei, sich in den Versammlungen Einblick in den Gang der Geschäfte zu verschaffen.
Die Mitglieder haben das Recht, vor der Genehmigung des Jahresabschlusses durch die bei den jeweiligen Jahreshauptversammlungen zu wählenden Revisoren, Einblick in den Geschäftsbericht, insbesondere in die Kassenverhältnisse, zu nehmen.
den Jahresbeitrag pünktlich zu zahlen oder per Lastschrift (SEPA) einziehen zu lassen.
für eine waid- und hegegerechte Ausübung des Fischens zu sorgen; Meldungen über Verschmutzungen des Fischwassers und Verstöße der gesetzlichen Bestimmungen durch andere zu machen.
angelsportliche Veranstaltungen und freundschaftliche Beziehungen zu besuchen und auszubauen.
Jahresbeiträge und Aufnahmegebühren,
Die Höhe des Jahresbeitrages sowie die Aufnahmegebühr, wird vom Gesamtvorstand unter Genehmigung der Mitglieder- bzw. Generalversammlung festgesetzt. Die Beitragssätze und Aufnahmegebühren werden gesondert den Mitgliedern zugestellt.
Für aktive Mitglieder, die sich noch in Schul-, Hochschul- oder Berufsausbildung befinden, gilt ein ermäßigter Jahresbeitrag. Voraussetzung ist die regelmäßige Einreichung einer Ausbildungsbescheinigung.
Der Jahres- und Besatzbeitrag ist bis zum 31. Mai eines Jahres zu zahlen, Abbuchungen erfolgen zum 15. Mai eines Jahres. Jahresbeiträge sind
im Jahr zu zahlender Festbeitrag,
Zahlungen wegen fehlender Arbeitsstunden in Höhe eines, von den Mitgliedern angesetzten, Betrags pro Stunde.
Fehlende Jahresbeiträge, welche nicht bis zum 31. Mai eines Jahres bezahlt sind, werden abgemahnt. Findet die Mahnung keine Beachtung erfolgt ein gerichtlicher Einzug. Die Jahresbeiträge sind eine Bringschuld. Eine Einzugsermächtigung sollte zur Entlastung der Kassengeschäfte dem Vorstand unbedingt vorliegen.
Die Beitragspflicht beginnt bei einer Unterzeichnung des Aufnahmeantrags vor dem 1. eines Monats, rückwirkend mit dem Monatsanfang; bei einer Unterzeichnung nach dem 15., mit dem Beginn des darauffolgenden Monats.
Bei Aufnahme eines Mitgliedes nach dem Januar innerhalb eines Jahres wird der Jahresbeitrag durch zwölf geteilt. Die Monate bis zum Jahresende sind dann noch zu zahlen.
Über den geleisteten Jahresbeitrag erhält das Mitglied eine Jahresbeitragsmarke und eine Quittung.
Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen, welches aus dem Kassenbestand und sämtlichem Inventar besteht. Überschüsse aus allen Veranstaltungen gehören dem Vereinsvermögen und satzungsgemäßen Zwecken.
Die eingehenden Beiträge müssen die Ausgaben decken. Hier ist einmal im Jahr und zwar in der Jahreshauptversammlung der Beitrag den Kassenverhältnissen anzupassen. Der Vorstand ist hier verpflichtet, einen entsprechenden Antrag zu stellen.
Den geschäftsführenden Vorstand bilden der:
Sie sind gesetzliche Vertreter im Sinne des § 26 BGB.
entweder den 1. oder 2. Vorsitzenden in Gemeinschaft mit
entweder dem Kassenwart oder dem Schriftführer.
die Generalversammlung, nach Abschluss des Geschäftsjahres.
Die Wahl des Vorstandes erfolgt alle drei Jahre in der Generalversammlung. Für ein während der Amtszeit ausscheidendes Vorstandsmitglied hat in der darauffolgenden Mitgliederversammlung eine Neuwahl zu erfolgen.
Bei Beschlussfassungen entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder, bei Stimmengleichheit, die Stimme des Vorsitzenden.
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich; ihm obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens.
Der Vorsitzende leitet die Verhandlungen des Vorstandes. Er beruft den Vorstand, sooft es die Lage der Geschäfte es erfordert, oder vier Vorstandsmitglieder dies beantragen, ein.
Bei Verhinderung des Ersten Vorsitzenden, übernimmt der Zweite Vorsitzende die Vereinsgeschäfte. Zur Abstimmung und Beschlussfassung genügen fünf Vorstandsmitglieder die in einer Vorstandssitzung anwesend sind.
Der Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins, führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und hat der Generalversammlung einen mit Belegen versehenen Rechnungsbericht zu erstatten.
Dem Schriftführer obliegt die Anfertigung der zur Erledigung der Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung erforderlichen Schriftstücke.
Die Protokolle sind vom Schriftführer und die Protokolle der Jahreshauptversammlung auch vom Vorsitzenden zu unterzeichnen.
Der Vorstand ist berechtigt, den Vorsitzenden oder ein anderes Vorstandsmitglied zu Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen.
Die Jugendleitung kann eigene, von der Mitgliedschaft genehmigte Satzungen erhalten.
Über die Jugendarbeit ist vom Jugendwart jährlich in den Jahreshauptversammlungen ein Bericht vorzulegen.
Zweimal jährlich findet eine Mitgliederversammlung statt. Jährlich, ein Mal in den ersten drei Monaten des Jahres ist eine Generalversammlung einzuberufen. Die Einberufung hat schriftlich und mit Bekanntgabe der Tagesordnung zehn Tage vorher zu erfolgen. Die Tagesordnung bedarf der Genehmigung seitens der Versammlung.
Jedes Jahr werden in der Generalversammlung zwei Kassenprüfer gewählt, die mindestens 22 Jahre alt sein müssen. Sie sind Beauftragte der Mitgliedschaft und mit dem Kassenwart für die Richtigkeit der Kassenführung verantwortlich.
Die naturgemäße Erhaltung des Angelgewässers und des Vereins-geländes mit seinem Vereinsheim in Hahnheim ist Pflicht jedes Mitgliedes.
Für die jährlich anfallenden Arbeiten im und am Vereinsgut, werden in den jährlichen Generalversammlungen, auf Antrag des Vorstandes hin, die notwendigen Arbeitsstunden festgelegt. Gleichfalls wird ein Euro-Betrag festgesetzt, der für nicht geleistete Arbeitsstunden zu zahlen ist.
Fehlende Arbeitsstunden bewirken, dass keine Angelerlaubnis ausgestellt wird. Zahlungen für fehlende Stunden sind gleich fehlende Beiträge, die lt. §6 Abs. 3 dieser Satzung mit dem Jahresbeitrag abgebucht werden.
Von den Arbeitseinsätzen sind ausgenommen:
Geh- und Körperbehinderte mit amtlichem Ausweis,
Jugendliche bis 17 Jahren,
Mitglieder ab 67 Jahren.
Die Auflagen und Bestimmungen der Bezirksregierung Rheinland- Pfalz und die fischereilichen Bestimmungen des Vereins, sind von allen Mitgliedern einzuhalten. Der Gewässerwart hat die Aufgabe, über diese Bestimmungen zu wachen und Unregelmäßigkeiten und Vorkommnisse in der jeweiligen Versammlung vorzubringen.
Eine Aufforderung zum Spenden verpflichtet den Verein nicht, die Spenden zurückzugeben. Alle Spenden, insbesondere Geldspenden, werden Allgemeingut und dienen dem Zweck des Vereins. Spenden müssen vom Vorstand geprüft und genehmigt werden.
Alle Erlaubnisscheininhaber sind verpflichtet,
das Angelwasser und das Seeufer rein zu halten, die Pflanzen zu schonen und den Naturschutz zu beachten,
den Anordnungen des Gewässerwartes und des Jugendheimwartes Folge zu leisten,
Besatzmaßnahmen nach Arten durchzuführen und bei Neubesatz aktiv mitzuwirken.
Bestimmungen für das Beangeln des Vereinsgewässers, wird jedem Mitglied gesondert zugestellt und ist Teil dieser Satzung. Die Gewässerordnung beinhaltet gesondert mit dem Erlaubnisschein die Mindestmaße und die Eintragung der Fischentnahme zur Eigenverwendung.
Jeder Besuch des Vereinsgeländes Hahnheim ist in eine Besucherliste mit Datum und Namen einzutragen. Schlüssel für das Angelgelände in Hahnheim müssen beim Vorstand beantragt werden und werden mit einer Kaution beaufschlagt, die beim Austreten aus dem Verein zurückbezahlt wird.
Der Termin einer Generalversammlung muss zehn Tage vorher durch schriftliche Mitteilung an alle Mitglieder bekanntgegeben werden. Anträge zur Generalversammlung sind schriftlich zu stellen und müssen sechs Tage Vor der Generalversammlung in Händen des Vorsitzenden sein.
Jahresberichte (Vorsitzende, Sportwart, Gewässerwart),
Rechnungsbericht und Bericht der Kassenprüfer,
Entlastung des Vorstandes und der Ausschüsse,
Neuwahl des Gesamtvorstandes,
Zur Wahl können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der betreffenden Jahreshauptversammlung anwesend sind, oder deren schriftliches Einverständnis mit der ihnen zugedachten Wahl vorliegt.
Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit gilt die Wahl als abgelehnt. Die Entlastung des Vorstandes erfolgt durch den Vorsitzenden des Wahlausschusses. Nachdem der Erste Vorsitzende gewählt ist, übernimmt dieser den Vorsitz und die Durchführung der weiteren Wahlen. Bei Wahlen ist, wenn sie nicht einstimmig durch Zuruf erfolgen, Abstimmung durch Stimmzettel erforderlich.
Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die bei den sportlichen Veranstaltungen etwa eintretenden Unfälle oder Diebstähle am Wasser und in den Räumen des Vereins.
Der Unfall- und Haftpflichtschutz ist durch den Rheinhessischen Sportbund im Rahmen eines Versicherungsvertrages gewährleistet.
Bei Vereinsstreitigkeiten kann durch Antrag der Mitglieder ein Schieds- oder Ehrengericht gebildet werden, das die Streitigkeiten im gerechten Sinne behandelt und durch Beschlussfassung schriftlich bei der Mitgliederversammlung niederlegt. Dazu sind drei Mitglieder über 22 Jahre nötig, die aktiv oder passiv sein können.
Die Auflösung des Vereins kann erfolgen, wenn drei Viertel der erschienenen Mitglieder einen diesbezüglichen Beschluss in einer General- oder Mitgliederversammlung fassen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Ortsgemeinde Hahnheim, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzungen treten nach Genehmigung des Finanzamtes, durch den Sportbund Rheinhessen bzw. der zuständigen Fachverbände – bei eingetragenem Verein auch durch das Registergericht – und durch den Beschluss der Generalversammlung vom 1. Oktober 2014 in Kraft
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