Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-06-2012-8C_360-2012
Timestamp: 2016-10-20 19:51:50
Document Index: 74264429

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 108', 'Art. 102', 'Art. 66']

8C_360/2012 (13.06.2012)
8C_360/2012 {T 0/2}
Kantonsgerichts Freiburg vom 22. M�rz 2012.
in den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, vom 22. M�rz 2012, mit welchem es die Beschwerde der Z.________ gegen die Zwischenverf�gung der IV-Stelle des Kantons Freiburg vom 6. Mai 2011 betreffend Anordnung einer medizinischen Abkl�rung durch die Klinik A.________ abgewiesen hat,
in die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, mit welcher Z.________ beantragen l�sst, das kantonale Gericht sei unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids "anzuweisen, die Begutachtung an wirklich unabh�ngiger Stelle durchf�hren zu lassen", eventualiter sei die Sache zur Fortsetzung der "Einigungsversuche [...] an die Vorinstanzen zur�ckzuweisen", subeventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen zur Beantwortung der Frage, "wieviele Leistungsbegehren gest�tzt auf die Gutachterergebnisse der Klinik A.________ gutgeheissen" worden seien,
dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition pr�ft, ob ein Rechtsmittel zul�ssig ist (BGE 135 III 329 E. 1 S. 331 und 134 III 115 E. 1 S. 117 und 379 E. 1 S. 381),
dass die IV-Stelle bei Uneinigkeit eine Expertise in der Form einer beim kantonalen Sozialversicherungsgericht (bzw. Bundesverwaltungsgericht) anfechtbaren Zwischenverf�gung anzuordnen hat (Art. 49 ATSG; BGE 137 V 210 E. 3.4.2.6 S. 256),
dass hier die Qualifikation des angefochtenen Gerichtsentscheids als Zwischenentscheid der Rechtsnatur des Anfechtungsobjekts im kantonalen Prozess folgt (Urteil 9C_950/2011 vom 9. Mai 2012 E. 2.1, zur Publikation vorgesehen) und es sich bei der von der IV-Stelle am 6. Mai 2011 erlassenen Anordnung einer medizinischen Abkl�rung in der Klinik A.________ um eine Zwischenverf�gung handelt (vgl. Urteil 9C_950/2011 vom 9. Mai 2012 E. 1.2.1, zur Publikation vorgesehen),
dass der vorinstanzliche Entscheid somit nur unter den f�r den Weiterzug von Vor- und Zwischenentscheiden geltenden Voraussetzungen anfechtbar ist (Art. 93 BGG; vgl. BGE 133 V 477 E. 4.1.3 S. 481 und 133 V 645 E. 1 f. S. 646 ff.; vgl. statt vieler: Urteile 8C_41/2009 vom 16. Januar 2009, 8C_209/2010 vom 29. M�rz 2010 und 8C_120/2007 vom 17. Juli 2007),
dass nach dem j�ngst ergangenen, zur Publikation vorgesehenen Urteil des Bundesgerichts 9C_950/2011 vom 9. Mai 2012 kantonale Entscheide und solche des Bundesverwaltungsgerichts �ber Beschwerden gegen Verf�gungen der IV-Stellen betreffend die Einholung von medizinischen Gutachten - auch mit Blick auf die Verfahrensgrundrechte nach BV und EMRK (Urteil 9C_950/2011 vom 9. Mai 2012 E. 3.1 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen) - nicht an das Bundesgericht weiterziehbar sind, soweit nicht formelle Ausstandsgr�nde zur Diskussion stehen (Urteil 9C_950/2011 vom 9. Mai 2012 E. 4 zur Entscheidung der in BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7 in fine S. 257 offengelassenen Frage),
dass die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht ausdr�cklich "weder Ausstandsgr�nde noch die Zust�ndigkeit zur Debatte" stellt,
dass die Beschwerdef�hrerin schliesslich auch aus der - bereits vor kantonalem Gericht sowie im Verwaltungsverfahren nicht substantiiert vorgetragenen - allgemeinen Behauptung, ein (oder mehrere) Strafverfahren gegen die Gutachterstelle eingeleitet zu haben, keinen formellen Ausstandsgrund abzuleiten vermag, zumal sie gem�ss unbestrittener Tatsachenfeststellung der Vorinstanz ihren pauschal vorgetragenen Einwand trotz Aufforderung weder konkretisierte noch Beweismittel daf�r einreichte,
dass demnach auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG bei Zust�ndigkeit des Pr�sidenten sowie ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) nicht einzutreten ist, wobei von der Erhebung von Gerichtskosten umst�ndehalber abgesehen wird (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
Luzern, 13. Juni 2012