Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_11_BhVO_Beihilfefaehige_Aufwendungen_bei_Heilkur-d7606564,12.html
Timestamp: 2016-10-24 04:08:37
Document Index: 246076146

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 11', '§ 2', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 62', '§ 7', '§ 2', '§ 3', '§ 10', '§ 12']

§ 11 BhVO, Beihilfefähige Aufwendungen bei Heilkur | Gesetze auf anwalt24.de
§ 11 BhVO, Beihilfefähige Aufwendungen bei Heilkur Suche
Landesverordnung über die Gewährung von Beihilfen an Beamtinnen und Beamte in Sc...…§ 11 BhVO, Beihilfefähige Aufwendungen bei Heilkur§ 12 BhVO, Beihilfefähige Aufwendungen bei dauernder Pflegebedürftigkeit und erh...§ 12a BhVO, Häusliche Pflege§ 12b BhVO, Teilstationäre Pflege und Kurzzeitpflege§ 12c BhVO, Vollstationäre Pflege§ 12d BhVO, Zusätzliche Betreuungsleistungen§ 13 BhVO, Beihilfefähige Aufwendungen in Hospizen§ 14 BhVO, Beihilfefähige Aufwendungen bei Vorsorgemaßnahmen§ 15 BhVO, Beihilfefähige Aufwendungen bei Geburt§ 16 BhVO, Selbstbehalt§ 17 BhVO, Durchführungsbestimmungen, Ausnahmen§ 18 BhVO, Übergangsregelungen§ 19 BhVO, Anlagen§ 20 BhVO, Inkrafttreten, AußerkrafttretenAnlage 1 BhVO, Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßn...Anlage 2 BhVO, Aufwendungen für zahnärztliche LeistungenAnlage 3 BhVO, Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für Hilfsmittel, Geräte zur Se...
§ 11 BhVOLandesverordnung über die Gewährung von Beihilfen an Beamtinnen und Beamte in Schleswig-Holstein (Beihilfeverordnung - BhVO)Landesrecht Schleswig-HolsteinAbschnitt IV – Beihilfefähige AufwendungenTitel: Landesverordnung über die Gewährung von Beihilfen an Beamtinnen und Beamte in Schleswig-Holstein (Beihilfeverordnung - BhVO)Normgeber: Schleswig-HolsteinAmtliche Abkürzung: BhVOGliederungs-Nr.: 2032-1-16Normtyp: Rechtsverordnung(1) Aufwendungen für eine Heilkur sind nur beihilfefähig für Beamtinnen und Beamte und Richterinnen und Richter (§ 2 Absatz 1 Nummer 1) mit Dienstbezügen, Amtsbezügen und Beamtinnen und Beamte mit Anwärterbezügen.(2) Aus Anlass einer Heilkur sind beihilfefähig die Aufwendungen1.nach § 9 Absatz 1 Nummer 1 bis 3,2.für Unterkunft und Verpflegung für höchstens drei Wochen bis zum Betrag von 16,00 € täglich, für Begleitpersonen von Schwerbehinderten, deren Notwendigkeit behördlich festgestellt ist, bis zum Betrag von 13,00 € täglich, soweit die Aufwendungen über 12,50 € täglich beziehungsweise 10,00 € täglich für die Begleitperson hinausgehen,3.nach § 9 Absatz 1 Nummer 8 mit Ausnahme des Satzes 3,4.nach § 9 Absatz 1 Nummer 9,5.für die Kurtaxe, gegebenenfalls auch für die Begleitperson,6.für den ärztlichen Schlussbericht.Sofern die Aufwendungen nach den Nummern 1 und 2 pauschal in Rechnung gestellt werden und für diese eine Preisvereinbarung mit einem Sozialleistungsträger besteht, ist die Beihilfefähigkeit auf den Pauschalpreis begrenzt.(3) Die Aufwendungen nach Absatz 2 Nummer 2 bis 5 sind nur dann beihilfefähig, wenn1.nach amts- oder vertrauensärztlichem Gutachten die Heilkur zur Wiederherstellung oder Erhaltung der Dienstfähigkeit nach einer schweren Erkrankung erforderlich oder bei einem erheblichen chronischen Leiden eine balneo- oder klimatherapeutische Behandlung zwingend notwendig ist und nicht durch andere Heilmaßnahmen mit gleicher Erfolgsaussicht, insbesondere nicht durch eine andere Behandlung am Wohnort oder in seinem Einzugsgebiet im Sinne des Bundesumzugskostengesetzes, ersetzt werden kann,2.die Festsetzungsstelle die Beihilfefähigkeit vorher anerkannt hat. Diese Anerkennung gilt nur, wenn die Behandlung innerhalb von vier Monaten seit Bekanntgabe des Bescheides begonnen wird.(4) Die Anerkennung der Beihilfefähigkeit der Aufwendungen einer Heilkur ist nicht zulässig,1.wenn die oder der Beihilfeberechtigte in den dem Antragsmonat vorausgegangenen drei Jahren nicht ununterbrochen im öffentlichen Dienst beschäftigt gewesen ist. Eine Beschäftigung gilt nicht als unterbrochen während der Elternzeit und während einer Beurlaubung nach § 62 Absatz 1 Satz 1 Landesbeamtengesetz und § 7 Absatz 1 Nummer 2 in Verbindung mit Absatz 2 Satz 1 des Landesrichtergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 1992 (GVOBl. Schl. H. S. 46), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 28. März 2006 (GVOBl. Schl.-H. S. 31), sowie während einer Zeit, in der die Beihilfeberechtigte oder der Beihilfeberechtigte ohne Dienstbezüge beurlaubt war und die oberste Dienstbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle anerkannt hat, dass der Urlaub dienstlichen Interessen oder öffentlichen Belangen dient,2.wenn im laufenden oder den drei vorangegangenen Kalenderjahren bereits eine als beihilfefähig anerkannte Sanatoriumsbehandlung oder Heilkur durchgeführt und beendet worden ist. Von der Einhaltung der Frist darf nur abgesehen werden bei schwerem chronischen Leiden, wenn nach dem Gutachten der Amts- oder Vertrauensärztin oder des Amts- oder Vertrauensarztes aus zwingenden medizinischen Gründen eine Heilkur in einem kürzeren Zeitabstand notwendig ist,3.nach Stellung des Antrags auf Entlassung,4.wenn bekannt ist, dass das Dienstverhältnis vor Ablauf eines Jahres nach Durchführung der Heilkur enden wird, es sei denn, dass die Heilkur wegen der Folgen einer Dienstbeschädigung durchgeführt wird,5.solange die oder der Beihilfeberechtigte vorläufig des Dienstes enthoben ist.(5) Bei Anwendung des Absatzes 4 Nummer 1 steht die Zeit der Tätigkeit bei1.einer Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtages,2.Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfängern, die zu mehr als 50 % aus öffentlichen Mitteln unterhalten werden und das Beihilferecht des Landes anwendender Dienstzeit im öffentlichen Dienst gleich.(6) Heilkur im Sinne dieser Vorschrift ist eine Kur, die unter ärztlicher Leitung nach einem Kurplan in einem im Heilkurorteverzeichnis enthaltenen Kurort durchgeführt wird; die Unterkunft muss sich im Kurort befinden und ortsgebunden sein.(7) Aufwendungen für Müttergenesungskuren oder Mutter-Kind-Kuren in Form einer Rehabilitationskur gelten als Heilkuren. Dies gilt auch für Vater-Kind-Maßnahmen in dafür vorgesehenen Einrichtungen. Die Aufwendungen sind nach Maßgabe der Absätze 2 bis 6 beihilfefähig für Beihilfeberechtigte (§ 2) und berücksichtigungsfähige Angehörige (§ 3).
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