Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_81671_Muenchen-10885353_3
Timestamp: 2018-04-22 09:27:21
Document Index: 106372643

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 4', '§ 4', '§ 19', '§ 55']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in München (ID:10885353)
> DTAD-ID: 10885353
10885353
Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI, Lph. 1-9, Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8, für den Untersuchungsauftrag Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Neues Rathaus in...
Kontaktstelle: Verwaltung und Recht; Submissionsbüro
Fax: +49 8923360215
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de
Statistik Stadt München Baureferat Tief...
Technische Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI, Lph. 1-9, Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8, für den Untersuchungsauftrag Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Neues Rathaus in München.
Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI, Lph. 1-9, Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8, für den Untersuchungsauftrag Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Neues Rathaus in München.
Die Landeshauptstadt München plant die Durchführung einer umfassenden Objektuntersuchung und die Erstellung eines Gesamtkonzeptes hinsichtlich Brandschutz, Vorgaben aus der Trinkwasserverordnung, allgemeinem Sanierungsbedarf und nutzungsbedingten Anforderungen. Auf der Grundlage von konstruktiven Bestandsuntersuchungen an wesentlichen Stellen sowie in Bereichen, in denen Eingriffe in den Bestand aufgrund von sonstigen Umbaumaßnahmen angedacht sind, sollen hierbei mit allen Planungsbeteiligten und dem Auftraggeber keine Einzelmaßnahmen, sondern eine gewerkeübergreifende Mängelbehebung in sinnvollen Abschnitten geplant und bei laufendem Betrieb realisiert werden. Zum jetzigen Stand werden u.a. eine flächendeckende Brandmeldeanlage, eine Sicherheitsbeleuchtung, eine USV-Anlage für das EDV-Netz, eine Heizungssanierung (Primärenergieumstellung), die Sanierung der WC-Anlagen, neue vertikale Versorgungstraßen, das Schließen der horizontalen Ringtrassen und ein flächendeckendes Kühlwassernetz als erforderlich angesehen. Notwendige (kleinere) Maßnahmen des Bauunterhalts bleiben davon unberührt. Aufgrund der Komplexität des Rathauses wird die Umsetzung einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.
Das Neue Rathaus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude mit hoher technischer Ausstattung und großer Nutzungsvielfalt (z. B. Verwaltung, Kultur, Läden, Werkstätten, Bibliothek, Veranstaltungsräume und Großgaststätte).
Es wurde von 1867 bis 1909 in 3 Bauabschnitten durch den Architekten Georg von Hauberrisser im neugotischen Baustil errichtet. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude teilweise massive Schäden. Der in Bauabschnitten durchgeführte Wiederaufbau dauerte bis in die 1950er Jahre. Danach fanden immer wieder punktuelle Wiederherstellungs-, Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, auch aufgrund von Bedarfsänderungen, statt.
Von Anfang bis Mitte der 1980er Jahre wurden im Rathaus umfassendere Sanierungsarbeiten (Zentralisierung der Heizungsanlage, Einbau von Lüftungsanlagen, Sanierung der WC-Anlagen und Installation eines Kältenetzes) durchgeführt. Seit dieser Zeit wurden jährlich die erforderlichen Bauunterhaltsarbeiten vorgenommen. Umbau- bzw. Sanierungsmaßnahmen erfolgten vorwiegend punktuell.
Im Rathaus befinden sich zwei Trafostationen, die ca. zehn elektrische Betriebsräume, neun Heizungs- und Lüftungszentralen sowie den Ratskeller, die Rathauskantine und ca. 20 Läden mit elektrischer Leistung versorgen.
BGF: ca. 52 000 m²;
NGF: ca. 41 000 m² (Summe aus Nutz-, Verkehrs- u. Technische Funktionsfläche);
Gesamtverbrauch: 4 MW.
Marienplatz 8, 80331 München.
217913-2015
2015/S 119-217913
VOF-Verfahren Technische Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI, Lph. 1-9, Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8, für den Untersuchungsauftrag Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Neues Rathaus in München
Das in II.3 genannte Datum zum Ende der Auftragsausführung stellt nur einen groben Anhaltspunkt dar.
Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1)) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt! Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3)) an Referenzen abgegeben werden.
Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt:
Auskünfte werden grundsätzlich nur in Textform und nur auf schriftliche Anfrage hin (Brief, Fax, Mail) erteilt.
Herr Maidl, Baureferat – Hochbau 14, Fax +49 8923398960811.
E-Mail: rudolf.maidl@muenchen.de
Herr Grünwald, Baureferat – Hochbau 14, Fax +49 8923360585.
E-Mail: peter.gruenwald@muenchen.de
Auskünfte zum Verfahren:
Herr Prell, Baureferat – VZ 1, Fax. +49 89 23360105.
E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Mittwoch bis Freitag).
Herr Strohal, Bareferat – VZ 1, Fax. +49 8923360105.
E-Mail: stephan.strohal@muenchen.de
Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens:
Frau Wessig, Frau Schraufstetter,
Baureferat – VZ – Submissionsbüro, Fax: +49 8923360215
21.07.2015 - 14:00 Uhr
02.11.2015 - 31.12.2025
Im Auftragsfall ist folgende Versicherung nachzuweisen:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.3) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), Abschlagszahlungen nach Leistungsfortschritt (abgeschlossene Teilleistungen).
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-d VOF.
2.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF.
3.) Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro). Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen, § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2). Zugelassen werden (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Elektrotecnnik oder vergleichbare Qualifikationen.
4.) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz.
1.) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (Wichtung 5 %).
2.) Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (Wichtung 5 %).
3.) Erklärung des Bewerbers, durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Sinne der Ziffer III.1.1) vorgelegt wird.
4.) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
5.) Erklärung über die Verfügbarkeit der eingesetzten Projektleitung/Leistungserbringenden in der Planungsphase innerhalb von max. 12 h und in der Bauausführung innerhalb von max. 2 h im Büro des Auftraggebers bzw. auf der Baustelle (Ausschlusskriterium).
1.) Vorlage von maximal 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2007 bis Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung insgesamt 90 %, also 30 % je Referenz):
— Öffentlicher Auftraggeber;
— Instandhaltung/Instandsetzung, Umbau oder Modernisierung (kein Neubau);
— Umsetzung im laufenden Betrieb mit Interimsmaßnahmen;
— Denkmalschutz-Status des Objektes, gemäß DSchG oder vergleichbar;
— Öffentliche Verwaltung als Hauptnutzung des Objektes;
— Planungsgegenstand:
Sitzungs-/Plenarsaal (> 200 Pers.) oder Großgastronomie (> 200 Essen).
Ausstellungsflächen/Galerie, Gewerbe, Serverräume oder Werkstätten.
— Im Referenzzeitraum eigenständig und vollständig erbrachte LPH gem. § 55 HOAI.
— Leistungen für die Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8.
— Gesamtkosten KGR 400 brutto.
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung der o. g. Kriterien ermöglicht wird (je Referenz max. 2 DIN A3 oder 4 DIN A4 Seiten). Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziff. VI.3)) versendet wird. Für jede Referenz ist darüber hinaus der Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer) zu nennen.
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Erbringung von mindestens zwei der Leistungsphasen 1-8 im Referenzzeitraum 2007 bis Ende der Bewerbungsfrist.
Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Die als erbracht angegebenen Leistungsphasen müssen innerhalb des Referenzzeitraumes begonnen und vollständig abgeschlossen sein, nicht aber das Gesamtprojekt.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.2.3) wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o.g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
2.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.