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Timestamp: 2016-10-23 22:24:16
Document Index: 279531098

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 132', 'BGE']

I 171/00 (07.05.2001)
H.________, 1961, Beschwerdef�hrer,
A.- Der 1961 geborene H.________ war vom 26. Oktober 1993 bis 30. April 1994 als Metzger in der Metzgerei X.________ t�tig. Davor und danach bezog er Taggelder der Arbeitslosenversicherung.
Am 30. Juni 1995 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich holte die Arbeitgeberberichte der Metzgerei X.________ vom 5. Juli 1996 und der Y.________ vom 6. Februar 1997 ein. Ferner zog sie die Berichte des Dr. med.
B.________, Spezialarzt f�r Radiologie FMH, vom 25. April 1996, des Dr. med. A.________, praktischer Arzt, vom 13. Juli 1996 und des Dr. med. S.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, vom 3. Oktober 1996 bei. Mit Verf�gung vom 9. Oktober 1997 schloss sie die berufliche Beratung wegen mangelnder Kooperation des Versicherten ab. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens lehnte sie den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung ab (Verf�gung vom 18. Februar 1998).
B.- Die gegen die Verwaltungsverf�gung vom 18. Februar 1998 erhobene Beschwerde, mit welcher H.________ beantragte, es sei ihm eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 2. Februar 2000).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde stellt H.________ das Rechtsbegehren, es sei eine neutrale medizinische Abkl�rung anzuordnen und anschliessend �ber den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung neu zu befinden; eventuell sei ihm eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen.
1.- Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 114 V 313 Erw. 3a, 104 V 136 f. Erw. 2a und b), den massgebenden Arbeitsmarkt (BGE 110 V 276 Erw. 4b) sowie die Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte f�r die Belange der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
2.- Es ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer seinen bisherigen Beruf als Metzger aus gesundheitlichen Gr�nden kaum mehr aus�ben kann. Auf Grund der im angefochtenen Entscheid im Einzelnen wiedergegebenen �rztlichen Berichte, insbesondere gest�tzt auf die schl�ssige Stellungnahme des Dr. med. S.________ vom 3. Oktober 1996 gelangte die Vorinstanz hingegen zu Recht zum Schluss, der Versicherte sei bei der Aus�bung einer den R�cken wenig belastenden T�tigkeit zu 100 % arbeitsf�hig. Anhaltspunkte f�r eine weiter gehende Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit im f�r die Beurteilung relevanten Zeitraum bis zum Erlass der Verwaltungsverf�gung vom 18. Februar 1998 (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) bestehen nicht. Unter diesen Umst�nden erweist sich der Sachverhalt als gen�gend abgekl�rt, weshalb von der Anordnung der vom Beschwerdef�hrer beantragten zus�tzlichen medizinischen Begutachtung abzusehen ist.
3.- Anhand eines Einkommensvergleichs hat die Vorinstanz sodann einen rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von 28,5 % ermittelt. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einw�nde verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Soweit der Versicherte die Auffassung vertritt, falls er wieder einmal Arbeit finden sollte, so w�re es vermessen, von einem Jahreseinkommen in der H�he von Fr. 54'625.- auszugehen, ist ihm entgegenzuhalten, dass f�r die Invalidit�tsbemessung nach Art. 28 Abs. 2 IVG massgebend ist, inwiefern sich das der versicherten Person verbliebene Leistungsverm�gen auf dem f�r sie in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt wirtschaftlich verwerten l�sst. Der theoretische und abstrakte Begriff des Arbeitsmarktes dient dazu, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen F�cher verschiedenartiger Stellen offen h�lt (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Daraus folgt, dass f�r die Invalidit�tsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverh�ltnissen tats�chlich vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob und in welchem Rahmen sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen k�nnte, wenn die verf�gbaren Arbeitspl�tze dem Angebot an Arbeitskr�ften entsprechen w�rden (AHI 1998 S. 291). Das restliche erwerbliche Leistungsverm�gen hat sich somit in einem fiktiven Arbeitsmarkt zu bew�hren, der definitionsgem�ss unter anderem konjunkturell ausgeglichen ist. Der Versicherte verf�gt trotz des Gesundheitsschadens noch �ber ein weites Feld von Besch�ftigungsm�glichkeiten.
Da ihm grunds�tzlich alle wechselbelastenden T�tigkeiten (ohne das Tragen gr�sserer Gewichte) zumutbar sind, er aber nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, ist die Vorinstanz zur Bemessung des Invalideneinkommens zutreffend vom Zentralwert der Tabelle A1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 1996 des Bundesamtes f�r Statistik f�r die mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) besch�ftigten M�nner f�r den gesamten privaten Sektor von Fr. 4294.- ausgegangen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Hochgerechnet auf die durchschnittliche Arbeitszeit von 41,9 Wochenstunden und angepasst an die Nominallohnerh�hung in den Jahren 1997 und 1998 resultiert ein tabellarisches Jahresgehalt von Fr. 54'625.-. Wenn das kantonale Gericht zudem eine K�rzung des Tabellenlohnes um 5 % vornimmt, womit sich ein Invalideneinkommen von Fr. 51'894.- ergibt, l�sst sich dies, entgegen der Ansicht des Versicherten, im Rahmen der Angemessenheitskontrolle nicht beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen). Aus dem Vergleich mit dem korrekt errechneten und im �brigen nicht bestrittenen hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 72'574.- resultiert eine Erwerbseinbusse von 28,5 %. Die vorinstanzlich best�tigte Abweisung des Rentenbegehrens ist demgem�ss zu Recht erfolgt.