Source: https://www.diebewertung.de/fidura-rendite-sicherheit-plus-ethik-3-gmbh-co-kg-kein-bilanzgewinn/
Timestamp: 2020-08-14 02:32:12
Document Index: 194037866

Matched Legal Cases: ['§ 166', '§ 9', '§ 87', '§ 69', '§ 44', '§ 2', '§ 13', '§ 14']

FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 GmbH & Co. KG - kein Bilanzgewinn - Diebewertung
Start Meine Meinung Spezial Themen FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 GmbH & Co. KG – kein...
FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 GmbH & Co. KG – kein Bilanzgewinn
Wie im Vorjahr bereits kann man auch dieser Bilanz wiederum keinen „Bilanzgewinn“ entnehmen bzw. ist dieser mit „0,00“ ausgewiesen. Schaut man sich einmal die Gewinn- und Verlustrechnung in der Bilanz an, dann erscheint auch hier wieder eine Position im sechsstelligen Bereich mit dem Hinweis „Vorabausschüttung geschäftsführende Kommanditistin“.
Immerhin über 300.000 Euro. In der Gewinn- und Verlustrechnung ist dann aber ein Betrag von etwas über 80.000 Euro als Überschuss ausgewiesen. Nun denn, man kann hier dann deutlich erkennen, wer recht gut an dem Investment verdient.
380.022,94
376.728,26
18.563.102,48
18.956.767,10
971.347,03
668.858,34
19.914.472,45
20.002.353,70
19.078.125,14
19.249.660,55
773.534,65
692.357,22
12.485,93
Die Finanzanlagen betreffen in den Geschäftsjahren 2010, 2012, 2013 und 2016 erworbene Anteile an der Fries Research & Technology GmbH, Bergisch Gladbach, sowie in den Geschäftsjahren 2013, 2014, 2015 und 2017 erworbene Anteile an der m2p-labs GmbH, Baesweiler.
Fries Research & Technology GmbH Euro 1,00 13,95
m2p-labs GmbH Euro 380.021,94 7,46
Euro 380.022,94
Die eingeforderten, noch ausstehenden Einlagen von Kommanditisten in Höhe von Euro 12.962.907,23 (Vj. Euro 14.728.109,37) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit Euro 49.000,00 auf­ge­lau­fe­ne Vergütungen für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung des laufenden Jahres und der Vorjahre.
Die geschäftsführende Kommanditistin erhielt im Geschäftsjahr eine Gewinnvor­weg­vergütung in Höhe von Euro 317.594,40.
Zum Bilanzstichtag bestehen 29.342.251 umlaufende Gesellschaftsanteile. Der Wert eines Anteils beträgt Euro 0,74.
Die Gesamtkostenquote im Sinne des § 166 Absatz 5 Satz 1 KAGB beträgt 2,09%.
Der Fonds beteiligt sich mit einem Teil seiner Fondseinlage direkt an innovativen, wachstumsorientierten, ethisch (mit Rücksicht auf ökologische und soziale Gesichtspunkte) agierenden kleinen bis mittelgroßen mittelständischen Unternehmen und an ausgewählten Unternehmensbeteiligungsprogrammen Dritter mit speziellen Investitions- und Branchenschwerpunkten, die im Einklang mit der ethischen Ausrichtung des Fonds stehen. Der nicht für Beteiligungen und die Liquiditätsreserve verwendete Teil der Fondseinlage wird im Rahmen der optionalen Kapitalabsicherungsstrategie in Versicherungsprodukte der Versicherungsgesellschaft Canada Life investiert. Darüber hinaus wurde vom Fonds ein Versicherungsprodukt bei der Vienna Life abgeschlossen. Hierbei soll das von den einzelnen Versicherungen über die Laufzeit des Fonds erwirtschaftete Kapital den Wert der gesamten Fondseinlage (bei Volleinzahlung der vereinbarten Beitragsleistung) des Zeichners erreichen und so dessen Kapitaleinsatz absichern.
Zum 31.12.2017 befanden sich folgende Beteiligungen im Portfolio der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 GmbH & Co. KG:
Die FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 GmbH & Co. KG konnte zwischen April 2010 und Dezember 2012 insgesamt 1.169 Kommanditanteile des Fonds an Privatanleger im Wert von 31.759.424,26 EUR („gezeichnetes Nominalkapital“) ausgeben. Somit wurde das Platzierungsziel von 30.000.000,00 EUR („Zielkapital“) leicht übertroffen. Die Mindestzeichnungssumme je Anleger belief sich auf 19.500,00 EUR und konnte im Rahmen einer Einmalzahlung von mindestens 1.500,00 EUR bei Vertragsschluss und entsprechenden Ratenzahlungen mit einer Beitragszeit von 0 bis 180 Monaten erbracht werden. Der Fonds hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2031 und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der IWF Fondsconsult GmbH maximal zweimal angemessen verlängert werden.
Für die Konzeptionierung, Prospektierung, Öffentlichkeitsarbeit sowie für die Steuer- und Rechtsberatung gemäß § 9 des Gesellschaftsvertrages fielen feste Vergütungen in Höhe von 720.000,00 EUR inkl. USt. an, dies entspricht 2,4 % des Zielkapitals.
Der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds investiert das Geld der Anleger nach ausreichender und sorgfältiger Prüfung mit einem risikoreduzierten Ansatz ausschließlich in innovative und solide Technologieunternehmen. Der Fonds beteiligt sich darüber hinaus ausschließlich an Firmen, deren Management sich zur Einhaltung strenger ethischer Kriterien und einer nachhaltigen Unternehmensführung verpflichtet. Der Fonds sieht vor, während seiner Laufzeit 9 bis 12 Beteiligungen einzugehen, mit einer Haltedauer von 3 bis 9 Jahren. Nach jeder erfolgten Beteiligungsveräußerung wird das Geld an die Anleger ausgeschüttet und nicht reinvestiert.
Die Absicherungsstrategie des Fonds basiert vor allem auf einer engen Kooperation mit der angelsächsischen Versicherungsgesellschaft Canada Life. Im Rahmen der Absicherungs-strategie wird ein Teil der Einlagen der Anleger, ca. 45 %, in Versicherungsprodukte von Canada Life investiert – konkret handelt es sich um private, aufgeschobene Rentenversicherungsverträge. Das Anlagekonzept von Canada Life ist strikt auf Risikovermeidung ausgerichtet und kann dank des Glättungsverfahrens „Smoothing“ zeitweilige Wertverluste durch Gewinne aus den Vorjahren ausgleichen. Die Versicherungen wurden hierbei zu marktüblichen Konditionen eingekauft, die laufenden Versicherungsbeiträge werden aus den Einlagen des jeweiligen Anlegers bestritten. Darüber hinaus wurde vom Fonds im Jahr 2014 bei der Vienna Life Lebensversicherung AG ein Versicherungsprodukt (fondsgebundene Lebensversicherung) mit Einmalbeitrag in Höhe von 220.000,00 EUR abgeschlossen. Etwa 95 % der Anleger, die sich für das Absicherungskonzept entschieden haben, sind über die Versicherungen von Canada Life abgesichert, 5 % über die Versicherung der Vienna Life Lebensversicherung AG.
Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die einen wesentlichen Beitrag zur ökologisch und sozial nachhaltigen Lösung zentraler Menschheitsprobleme leisten,
Branchen-Vorreiter im Hinblick auf die Produktgestaltung sein,
Branchen-Vorreiter im Hinblick auf die technische Gestaltung des Produktions- und Absatzprozesses sein,
Branchen-Vorreiter im Hinblick auf die soziale Gestaltung des Produktions- und Absatzprozesses sein
Zentraler Erfolgsfaktor für den Fonds sind Qualität und Erfahrung der verantwortlichen Fondsmanager der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) des Fonds. Hierbei vertraut der Fonds auf das Kompetenzteam der IWF Fondsconsult GmbH mit Sitz in Grünwald (bei München). Die Aufgaben der IWF Fondsconsult GmbH als externe KVG umfassen neben dem Portfoliomanagement auch die allgemeinen Geschäftsführungsaufgaben, die Verwaltung des Fonds und das Risikomanagement.
Im Jahr 2017 haben sich bei der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 GmbH & Co. KG keine wesentlichen Ereignisse ereignet.
Das Emissionshaus RWB (RWB PrivateCapital Emissionshaus AG; gegründet in 1999, 26 Fonds, verwaltetes Volumen etwa 1,6 Mrd. EUR) und das Emissionshaus Aquila Capital (seit 2014 am Markt, nur 1 Publikumsfonds) bieten reine Dachfonds-Konzepte an, die mittelbar über andere, auf die jeweilige Anlageklasse spezialisierte Fondsgesellschaften (Zielfonds) investieren und deswegen in Bezug auf deren Investitionsstrategie in keinem direkten Wettbewerb mit dem FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds stehen.
Das Emissionshaus HMW (HMW Emissionshaus AG; mit der MIG Verwaltungs AG als Managementgesellschaft; seit 2004 am Markt, 15 Fonds, verwaltetes Volumen etwa 1,1 Mrd. EUR) gehört zur Kategorie der sog. direkt investierenden Private-Equity-Fonds, ebenso wie der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds, deswegen stehen beide Häuser in einem gewissen Wettbewerb zueinander. Jedoch investieren die „MIG-Fonds“ hauptsächlich in früheren, risikoreicheren, sog. Venture-Capital-Phasen, folglich besteht zwischen beiden Emissionshäusern keine relevant konkurrierende Situation um Investitionsobjekte. Das Emissionshaus Wealthcap agiert mit mehr als 30 Jahren Erfahrung als Real Asset und Investment Manager. Wealthcap ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der UniCredit Bank AG und zählt zu den renommierten Experten für Sachwertanlagen (Immobilien, Private Equity und Multi Assets) in Deutschland. Im Bereich Private Equity initiierte Wealthcap insgesamt 22 Fonds mit einem Gesamtvolumen von fast 1 Mrd. EUR. Der in 2017 von der BaFin zugelassene Fonds „Wealthcap Portfolio 3 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG“, investiert nicht nur in Private Equity, sondern auch in Immobilien, Energie und Infrastruktur. Weil die Fonds von Wealthcap im Bereich Private Equity diverse Zielfonds im Buyout-Bereich fokussieren, steht der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds in keinem direkten Wettbewerb zu Wealthcap.
Die Deutsche Bank adressiert mit dem PED Private Equity Deutschland (BaFin-Zulassung in 2015) im Vergleich zu o.g. Fonds vermögendere Privatanleger und investiert als Dachfonds und auch als direkter Co-Investor in den deutschen Mittelstand, insbesondere in kleinere oder mittelgroße Unternehmen. Es ist davon auszugehen, dass die Deutsche Bank in größere Unternehmen investiert als der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds und somit kein direkter Wettbewerber ist.
Das Emissionshaus BVT hat seit 16 Jahren insgesamt zehn geschlossene Private-Equity-Fonds initiiert, mit einem Volumen von etwa 355 Mio. EUR (Stand 2016). Das Emissionshaus existiert seit 1976 und hat insgesamt 200 Fonds aufgelegt. Im Fokus stehen die Bereiche Immobilien (USA und Deutschland) sowie Energie und Multi Asset-Konzepte. Der neueste Private-Equity-Publikumsfonds des Emissionshauses BVT trägt den Namen „Top Select Fund VI“ und wurde 2017 von der BaFin zugelassen. Ein geplantes Platzierungsvolumen ist im Verkaufsprospekt nicht zu finden (bis 3 Millionen Euro wird der Fonds rückabgewickelt). Die Diversifikation des Portfolios des „Top Select Fund VI“- Fonds erfolgt nur zum Teil über Private Equity. Schwerpunktmäßig investiert der Fonds in Immobilien und darüber hinaus auch in Infrastruktur, Luftfahrzeuge und Energie. Laut Fondsprospekt erwirbt der Fonds im Segment Private Equity seine Beteiligungen indirekt, also über Zielfonds. Anders als beim Vorgängerfonds wird indirekt auch in einer frühen Phase der Unternehmensentwicklung investiert; die Vorgängerfonds investierten noch überwiegend in bereits etablierte Unternehmen (sog. „Later Stage“). Insofern steht der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds in einem kleinen, wenn auch indirekten Wettbewerb zum „Top Select Fund VI“- Fonds.
Das Investmenthaus FERI (FERI Trust GmbH) bietet seit 30 Jahren für private und institutionelle Anleger ein Vermögensmanagement mit eigenständigem Research. Beim „FERI Private Equity Portfolio 2017“ handelt es sich um den ersten geschlossenen Publikums-AIF nach deutschem Recht, initiiert von der Fereal AG (KVG des Fonds), einer Tochtergesellschaft von FERI. Der Dachfonds investiert in Private-Equity-Zielfonds; darunter fallen sowohl Investitionen in Venture Capital, Wachtumsfinanzierungen und Buyouts, als auch Special Situations/Distressed- und Turnaround-Strategien. Es gibt also nur einen kleinen, indirekten Wettbewerb zwischen FERI und dem FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds.
Laut „Global Private Equity Report“ der Beratungsgesellschaft „Bain & Company“ verzeichnete die Private-Equity-Branche in 2017 mehr als 700 Mrd. US-Dollar frisches Kapital. Die Beteiligungsgesellschaften freuten sich über riesige Nachfrage vor allem seitens institutioneller Investoren. Die hohen Mittelzuflüsse sorgten unverändert für viel zu hohe Bewertungen von Beteiligungen. Laut dem „2017 Annual European PE Breakdown“ des Datendienstleisters Pitchbook sank aber inzwischen die Zahl der Transaktionen. Die Beteiligungsbranche bekam also im vergangenen Jahr weniger Deals für mehr Kapital – die Transaktionszahl von 3.386 im Jahr 2016 verminderte sich auf 3.015 in 2017, ein Minus von 11 %. Gleichzeitig zog der Wert der Deals deutlich an und erreichte mit 363 Mrd. EUR den zweithöchsten Stand der vergangenen sieben Jahre.
Der extreme Kapitalüberhang forcierte – wie schon in Vorjahren – den Wettbewerb der Beteiligungsgesellschaften um die Investitionsobjekte auch im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen, in die der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds investiert. Nicht nur unrealistisch hohe Unternehmensbewertungen sind die Folge. Dazu kommt, dass vielfach investorenunfreundliche Regelungen in den Beteiligungsverträgen gefordert werden. Das Fondsmanagement der FIDURA-Fonds stuft deswegen den aktuellen Wettbewerb trotz Stimmungshochs auf dem Private-Equity-Markt als geschäftshindernd ein. Der Wettbewerbsvorteil der FIDURA Private Equity Fonds ist unseres Erachtens die Fondslaufzeit von 20 Jahren, die es ermöglicht, die negativen Auswirkungen von diversen Wirtschaftszyklen zu minimieren, so auch die aktuelle Überhitzung am Private-Equity-Markt. Ein weiterer Vorteil der FIDURA Private Equity Fonds ist ihre Anlagepolitik, sich während der Fondslaufzeit an nur 9 bis 12 Unternehmen zu beteiligen – diese niedrige Zahl, die der intensiven Betreuung der Beteiligungen geschuldet ist, minimiert den Anlagedruck des Fonds zusätzlich.
Beim FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds handelt es sich nach zwei Vorgängerfonds um den dritten Fonds des Emissionshauses FIDURA Capital Consult GmbH mit Sitz in Grünwald (bei München).
Die Marktstellung und die öffentliche Wahrnehmung aller FIDURA Private Equity Fonds, so auch des FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds, hängt von der Fondsmanagementleistung seiner Kapitalverwaltungsgesellschaft IWF Fondsconsult GmbH und der Kommunikationsleistung des Emissionshauses FIDURA Capital Consult GmbH ab. Das Emissionshaus FIDURA wurde 2001 von erfahrenen Unternehmern und Kapitalmarktspezialisten als unabhängiges Beratungs- und Emissionshaus für Private Equity gegründet. Mit den bislang vier aufgelegten Fonds konnte das Emissionshaus bis heute ein Gesamtzeichnungsvolumen von rd. 110 Mio. EUR bei über 4.000 Anlegern platzieren.
2017 wurde kein Portfoliounternehmen verkauft.
Entwicklung der Absicherungsstrategie
Beim Versicherungspartner Canada Life bleibt der geglättete Wert (durchschnittliche Wertentwicklung) des dem Absicherungskonzept zugrundeliegenden Unitised-With-Profit-Fonds („UWP“-Fonds) stabil um 6 % pro Jahr seit seiner Auflegung in 2004. Mit aktuellen 5,9 % pro Jahr liegt dieser Wert über der durchschnittlichen Wertentwicklung von 5,7 % pro Jahr, mit der das FIDURA-Fondsmanagement die Absicherungsstrategie des Fonds konzipiert hat. Die Anleger, welche sich für die Kapitalabsicherung entschieden haben und welche mit Canada Life durchgeführt wird, können nach heutigem Stand damit rechnen, am Ende der Laufzeit allein aus den Rückflüssen der Absicherungskomponente ihre Fondseinlage vollständig zurückzuerhalten.
Bei der Vienna Life, die 5% der Absicherungsstrategie ausmacht, betrug zum 31.12.2017 der Depotwert 87,81% des Einstandswertes, nachdem die Abschluss- und Verwaltungskosten üblicherweise zu Beginn der Vertragslaufzeit belastet werden.
Nachdem 2017 keine ertragssteigernde Veräußerung aus dem Portfolio des Fonds erfolgte, wurde das Jahresergebnis auf der Ertragsseite – wie in Vorjahren – vorwiegend von der positiven Entwicklung der Rückkaufswerte der Versicherungen bestimmt. Der hieraus resultierende Umsatzerlös betrug zum Jahresende 1.253.812,48 EUR (Vorjahr: 854.035,38 EUR).
Auf der Aufwandseite standen vor allem die für die Absicherungsstrategie gezahlten Versicherungsbeiträge und der sog. Vorabgewinn der KVG (IWF Fondsconsult GmbH). Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 400.384,42 EUR (Vorjahr: -485.856,04 EUR). Nach Berücksichtigung des Vorabgewinns der KVG in Höhe von 317.594,40 EUR verbleibt ein Gesamtergebnis in Höhe von 82.790,02 EUR, das dem Ergebnissonderkonto der Anleger gutgeschrieben wurde.
Der Fonds finanziert seine Beteiligungen ausschließlich über Eigenkapital und ist daher nicht auf Bankkredite angewiesen. Daneben ist keine der Beteiligungen des Fonds börsennotiert, weshalb auch keine direkte Abhängigkeit von eventuellen Börsenturbulenzen vorhanden ist. Auch bei den Beteiligungsunternehmen selbst achtet das Fondsmanagement auf eine solide Gesamtfinanzierung, bei der keine unverhältnismäßig hohe Abhängigkeit von Banken gegeben ist.
Das Fondsmanagement steuert die für Investitionen zur Verfügung stehende Liquidität immer unter der Prämisse, dass neben den Neuzukäufen auch die Nachfinanzierungsrunden der bestehenden Beteiligungen gewährleistet sind, die meist eine Nachbewertung der Anteile nach sich ziehen und bei späteren Exits die Ertragslage des Fonds verbessern.
Die gerade nicht in den Portfoliounternehmen investierten, über die monatlichen Beiträge aufgelaufenen Gelder werden bei Banken auf Tagesgeldkonten angelegt, so dass deren schnelle Verfügbarkeit gegeben ist.
Die für die Investitionen in Beteiligungen zur Verfügung stehende Liquidität betrug zum Jahresende 971.347,03 EUR.
Die Eigenkapitalquote des Fonds liegt nahezu unverändert hoch bei 99,68 % (Vorjahr: 99,70 %). Die Bilanz wies zum 31. Dezember 2017 eine Bilanzsumme von insgesamt 19.914.472,45 EUR (Vorjahr: 20.002.353,70 EUR) auf.
19.851.659,79
19.942.017,77
Der Fonds hat im abgelaufenen Jahr in die bestehende Beteiligung m2p-labs GmbH Darlehensmittel in Höhe von insgesamt 94.000,00 EUR investiert. Davon wurden 14.000,00 EUR im Rahmen eines im Januar 2017 geschlossenen Darlehens-vertrages, 30.000 EUR im Rahmen eines im März 2017 geschlossenen Darlehensvertrages und 50.000,00 EUR im Rahmen eines im September 2017 geschlossenen Darlehensvertrags bereitgestellt. Im Oktober 2017 erfolgte darüber hinaus eine Anteilsübernahme von einem Altgesellschafter des Unternehmens – der Anteil des Fonds an der m2p-labs GmbH stieg so von 6,96 % auf 7,46 %.
Investitionsstart: Oktober 2010
Anteil des Fonds: 13,95 %
Investitionsstart: Oktober 2013
Anteil des Fonds: 7,46 %
Der Fonds verfügt weiterhin über eine solide Vermögenslage, die aus der hohen Eigenkapitalquote und geringen Verbindlichkeiten resultiert. Das Eigenkapital betrug zum Jahresende 19.851.659,79 EUR.
Entsprechend den handelsrechtlichen Grundsätzen werden die Beteiligungen mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Der Buchwert der Beteiligungen betrug zum 31.12.2017 insgesamt 380.022,94 EUR (Vorjahr: 376.728,26 EUR). Der Unterschied gegenüber dem Vorjahr erklärt sich aus dem weiteren Zugang bei der Beteiligung m2p-labs GmbH in Höhe von 3.294,68 EUR (Kosten für die Übernahme weiterer Geschäftsanteile). Die Beteiligung an der m2p-labs GmbH wurde mit den Anschaffungskosten in Höhe von 380.021,94 EUR bilanziert. Daneben besteht eine Darlehensforderung inklusive Zinsen in Höhe von 325.383,52 EUR (Vorjahr 207.658,48 EUR), die im Umlaufvermögen unter „sonstige Vermögensgegenstände“ enthalten ist. Die m2p-labs GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2017 neben einer Umsatzsteigerung auch ein deutlich positives Jahresergebnis. Die Beteiligung an der seit 22.04.2016 insolventen FRT, Fries Research & Technology GmbH wurde unverändert mit einem Erinnerungswert von 1,00 EUR angesetzt.
Für das betreffende Geschäftsjahr wendet man dann diesen Multiplikator, der sich annahmegemäß bis zur nächsten Kapitalmaßnahme nicht mehr ändert, auf den Umsatz des betreffenden Geschäftsjahres zur Bestimmung des Enterprise-Values und damit des Equity-Values an. Die jeweiligen Beteiligungen haben sich zum 31.12.2017 wie folgt entwickelt:
Investierte Summe seit Investitionsbeginn: 325.204,39 EUR
Equity Value im Jahr 2017: 1 EUR
Investierte Summe seit Investitionsbeginn: 380.021,94 EUR
Equity Value im Jahr 2017: 2.166.067,45 EUR
Im Rahmen der Absicherungsstrategie wurden bis zum 31.12.2017 von dem insgesamt zugeflossenen Kapital der Anleger 6.522.637,10 EUR (Vorjahr: 5.563.681,12 EUR) in Versicherungsprodukte der Canada Life investiert. Außerdem wurde vom Fonds im Jahr 2014 bei der Vienna Life ein Versicherungsprodukt mit Einmalbetrag in Höhe von 220.000,00 EUR abgeschlossen.
Die auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesenen „sonstigen Vermögensgegenstände“ beinhalten den Ansatz der Versicherungen mit einem Wert von 5.274.811,73 EUR (Vorjahr: 4.020.999,25 EUR). Die in der obigen Position verbuchten Rückkaufswerte der Versicherungen von Canada Life liegen vor deren Laufzeitende naturgemäß unter ihrem Einstandspreis und berücksichtigen nicht die tatsächlich positive Wertentwicklung der dem Absicherungskonzept zugrundeliegenden UWP-Fonds der Versicherungsgesellschaft Canada Life. Bei einer bilanziellen Berücksichtigung der tatsächlichen Wertentwicklung der With-Profits-Fonds (With Profits = überschussberechtigte Versicherungsprodukte) würde daher das Jahresergebnis des Fonds deutlich positiver ausfallen.
Um die ausgewählte Absicherungsstrategie erfolgreich durchzuführen, ist das Fondsmanagement des FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds bei der Konzeption des Absicherungskonzeptes von einem Wertzuwachs der dem Absicherungskonzept zugrundeliegenden Fonds von 5,7 % p.a. ausgegangen. Die Anlageergebnisse des entsprechenden With-Profits-Fonds von Canada Life liegen bisher im Zielbereich: Seit seiner Auflegung im Januar 2004 erwirtschaftete der UWP-Fonds von Canada Life durchschnittlich 5,9 % p.a. (Vorjahreswert 6,2 % p.a.); die Fondsverwaltungsgebühren sind in diesem Wert bereits berücksichtigt.
Bei der o.g. tatsächlichen Wertentwicklung der With-Profits-Fonds handelt es sich nicht um den garantierten Teil. Die garantierte Mindestwertentwicklung des sog. geglätteten Wertes (= Mindestwert zum Leistungsdatum) beträgt beim UWP-Fonds der Canada Life durchschnittlich nur 1 % pro Jahr zum Rentenbeginn. Im Gegenzug dazu wird der sog. geglättete Wertzuwachs für die Anteile des UWP-Fonds und seiner Teilfonds jährlich im April festgelegt und gilt i. d. R. bis zum darauffolgenden April. Er kann nicht negativ sein und gibt an, wie stark das Anteilguthaben im jeweiligen Jahr mindestens wächst. Der geglättete Wertzuwachs betrug zum 1. April 2018 2,1 % pro Jahr. Damit ist dieser Wert seit 2013 unverändert hoch (im Vergleich: die tatsächliche Wertentwicklung liegt noch höher, bei 5,9 % p.a. seit Auflegung – s. oben). Wenn am Ende der Vertragslaufzeit der Versicherungen der tatsächliche Wert höher als der geglättete Wert ist, erhält die versicherte Person bei Canada Life die volle, vertragsgenau gerechnete Differenz dieser beiden Werte als sog. Schlussbonus.
Die Anlageentscheidungen werden von der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) des Fonds, IWF Fondsconsult GmbH, getroffen. Um den Investitionsprozess optimal durchführen zu können, stellt die IWF Fondsconsult GmbH ein kompetentes Fondsmanagement zur Verfügung. Alle Fondsmanager sind unternehmerisch erfahren, haben einen naturwissenschaftlichen Hintergrund und kennen alle Facetten des Private-Equity-Geschäftes. Dadurch ist eine professionelle Umsetzung sämtlicher Teilschritte des Beteiligungsprozesses – von der Vorprüfung bis zur Veräußerung der Beteiligungen – gewährleistet. Die Fondsmanager begleiten die Unternehmen darüber hinaus nicht nur als Kapitalgeber, sondern auch als Coach und Sparringspartner.
Zum 31.12.2017 waren fünf Fondsmanager für das Portfoliomanagement zuständig. Die Leitung des Fondsmanagements obliegt Dipl.- Math. Klaus Ragotzky, einem erfahrenen Fondsmanager und zugleich Gründer des Emissionshauses FIDURA.
Die Investitionstätigkeit verläuft trotz anhaltender Überhitzung am Private-Equity-Markt plangemäß, auch wenn sich die Anzahl der realisierten Investments am unteren Ende der Planung bewegt. Während der Fondslaufzeit bis 31.12.2031 sind Investitionen in 9-12 Unternehmen geplant. Bisher hat der Fonds zwei Investitionen getätigt:
Zu den Fondsbeteiligungen gehörten in 2017 die m2p-labs GmbH (investiert seit 2013; bilanziert mit den Anschaffungskosten) und die FRT, Fries Research & Technology GmbH (investiert seit 2010; bilanziert mit 1,00 EUR aufgrund der Insolvenz). Beide Beteiligungen, auch die insolvente FRT, Fries Research & Technology GmbH, haben in den letzten Jahren erhebliche Mittel in den Ausbau ihres technologischen Vorsprungs investiert, den Vertrieb professionalisiert und die internen Prozesse optimiert. Die im Bestand befindlichen Beteiligungen erbrachten eine durchschnittliche Wertsteigerung von 105,27 %, somit mehr als eine Verdoppelung des investierten Kapitals. Hierbei wurden die nach dem Multiplikator-Verfahren bewerteten, im Bestand befindlichen Beteiligungen dem investierten Kapital zuzüglich ausgereichter Darlehen gegenübergestellt.
Der Nettoinventarwert („NAV“) je Anteil ist von 0,70 EUR zum 31.12.2016 auf 0,74 EUR zum 31.12.2017 gestiegen.
Der zum Bilanzstichtag 31.12.2017 ermittelte NAV-Wert bezieht sich auf die zum 31.12.2017 bestehenden 29.342.251 umlaufenden Geschäftsanteile.
Das optionale, versicherungsbasierte Absicherungskonzept hat sich bis heute gut bewährt. Anleger, die sich für die Kapitalabsicherung entschieden haben, können am Ende der Laufzeit des Fonds weiterhin damit rechnen, bereits aus den Rückflüssen der Absicherungs-komponente ihre Fondseinlage vollständig zurückzuerhalten.
Als Verwahrstelle für den Fonds wird die BLS Verwahrstelle GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Valentinskamp 90, 20355 Hamburg, eingesetzt. Die notwendige BaFin-Genehmigung erfolgte gemäß § 87 i. V. m. § 69 Abs. 1 Satz 1 Kapitalanlagegesetzbuch („KAGB“) am 03.07.2015.
Der Verwahrstelle obliegt vor allem die Verwahrung verwahrfähiger Vermögensgegenstände des Fonds, Eigentumsverifikation nicht verwahrfähiger Vermögensgegenstände des Fonds und Kontrolle der Verfügungen der KVG nach Maßgabe des KAGB. 2017 betrugen die Kosten für die Verwahrstelle 18.564,00 EUR.
Die bisherige geschäftsführende Kommanditistin des Fonds, IWF Fondsconsult GmbH, agiert gemäß KAGB seit dem 21. Januar 2015 als die externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft des Fonds (KVG). Die dazugehörige Registrierung erfolgte gemäß § 44 Abs. 1 i. V. m. § 2 Abs. 5 KAGB durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“). Der Vorabgewinn der KVG ist in § 13 des Gesellschaftsvertrages des Fonds geregelt. Dieser beträgt ab dem Zeitpunkt der Schließung des Fonds 1,0 % des bei Schließung des Fonds gezeichneten Nominalkapitals. Neben dem fest vereinbarten Vorabgewinn gibt es für die Kapitalverwaltungsgesellschaft des Fonds eine erfolgsabhängige Hurdle-Rate-Regelung (§ 14 des Gesellschaftsvertrages).
Die Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Kapitalverwaltungs- gesellschaft an ihre Mitarbeiter gezahlten festen Vergütungen belief sich auf 104.112,10 EUR. Variable Vergütungen wurden nicht gewährt.
Die weiterhin erfolgreiche Umsetzung der vom Fonds verfolgten Anlagestrategie wird in erheblichem Maße von der hohen Kompetenz des Fondsmanagements und der Versicherungsgesellschaften geprägt. Künftige Veränderungen im Kreis der Kompetenzträger können die Wertentwicklung des Fonds sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Entsprechendes gilt für Schlüsselpersonen von Unternehmen, an denen sich der Fonds beteiligt. Darüber hinaus könnten Interessenskonflikte zwischen dem Fondsmanagement und den Schlüsselpersonen von Unternehmen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Unternehmen haben, bis hin zu mutwillig herbei geführten Insolvenzantragstellungen durch das Management der Portfoliounternehmen.
Das Fondsmanagement hat sich im Rahmen des FIDURA-Absicherungskonzeptes bewusst für den angelsächsischen Vertragspartner Canada Life entschieden, da im Vergleich zu den deutschen Versicherern dessen UWP-Policen durch den höheren Aktienanteil im Portfolio auch höhere Renditechancen bieten können, ohne Verzicht auf die Sicherheit durch das sog. Smoothing-Verfahren. Darüber hinaus ergänzte 2014 das Fondsmanagement in kleinem Umfang das Versicherungsproduktportfolio um die Produkte der Gesellschaft Vienna Life. Bei einer ungünstigen Entwicklung der Anlageprodukte, in die die Versicherungsbeiträge nach Abzug der Kosten durch die Versicherungsgesellschaft investiert werden, besteht bei dauerhaft schlechten konjunkturellen Aussichten indes das Risiko, dass der Wert der Ablaufleistung der jeweiligen Versicherungsverträge unter dem gesamten Kapitaleinsatz des Anlegers liegen kann. Dies kann zu einer geringeren Ausschüttung für den Anleger führen.
Aufgrund der insgesamt positiven Stimmung auf dem Beteiligungsmarkt rechnet das FIDURA-Fondsmanagement in den nächsten Jahren mit einer weiteren leichten Zunahme der M&A-Aktivitäten und mit einem guten Exit-Klima. Das dürfte sich, trotz weiterhin beobachteter Zurückhaltung der potenziellen Käufer bei den Kaufpreisen von kleineren Technologie-unternehmen, günstig auf den nächsten Unternehmensverkauf aus dem Beteiligungs-portfolio auswirken. Die gute Marktstimmung wird aber sehr wahrscheinlich nach wie vor überhöhte Unternehmensbewertungen nach sich ziehen. Dieser Umstand kann sich bei den FIDURA Private Equity Fonds negativ auf die Anzahl neuer Beteiligungskäufe auswirken. Hohe Einstiegspreise können sich ungeachtet dessen negativ auch auf die Gesamtrendite des Fonds auswirken. Bedingt durch das erwartet gute Exit-Klima und die regen M&A-Aktivitäten am Beteiligungsmarkt, die für einen soliden Käufermarkt sorgen dürften, möchte das Fondsmanagement die Renditeprognose des Fonds vom Vorjahr von 6 % bis 8 % p.a. (IRR) aufrechterhalten.
Das Fondsmanagement rechnet ungeachtet des aktuell volatilen Verlaufs der Aktienmärkte damit, dass die Wertentwicklung der Policen der Versicherungsgesellschaft Canada Life, die Bestandteile der FIDURA-Absicherungsstrategie sind, in 2018 weiter positiv sein wird und der zugrundegelegte Rendite-Zielwert von mindestens 5,7 % p.a. erreicht wird. Ebenso nimmt das Fondsmanagement an, dass sich die Police Vienna Life positiv entwickeln wird.
1.253.812,48
854.035,38
-955.489,23
-1.022.532,83
4. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten
-73.254,00
-105.680,81
-131.055,23
205.491,98
212.154,03
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen
-325.203,39
8. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss (-fehlbetrag)
400.384,42
-485.856,04
9. Vorabgewinn der geschäftsführenden Kommanditistin
-317.594,40
10. Verrechnung mit Ergebnissonderkonto
-82.790,02
803.450,44
11. Bilanzgewinn
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB), der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013, der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags, des Treuhandverhältnisses und der Investitionskriterien liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Vorheriger ArtikelADCADA Investments AG PCC mit Sitz in Liechtenstein und Florian Schreiber – ADCADA in Deutschland auf der Warnliste für Geldanlagen bei „TEST“
Nächster ArtikelFremont Capital Ltd.: BaFin untersagt öffentliches Angebot von Aktien der Global Oil Group Inc. – Jetzt bestandskräftig