Source: http://kg-nds.de/satzung/
Timestamp: 2017-03-25 15:33:32
Document Index: 140326499

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

-beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 07.11.2013 in Hannover-
Hier finden Sie unsere Satzung als .pdf-Dokument: Satzung der Kirchengewerkschaft Niedersachsen
1. Die Gewerkschaft führt den Namen: Kirchengewerkschaft Niedersachsen e.V. in der Rechtsnachfolge des „Mitarbeitervertretungsverband im Bereich der Konföderation Ev. Kirchen in Niedersachsen e.V.“
1. Die Kirchengewerkschaft Niedersachsen (hier: KG-Nds) bezweckt den Zusammenschluss der im kirchlichen Dienst beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Ziel, ihre arbeitsrechtlichen, beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen zu vertreten. Dies geschieht insbesondere durch:
b) Abschluss von Tarifverträgen und Vereinbarungen im Bereich des Arbeits-und Dienstrechts;
4. Die KG-Nds strebt den Zusammenschluss mit anderen kirchlichen Arbeitnehmerorganisationen zu einer gemeinsamen Kirchengewerkschaft an.
4. Von den Mitgliedern ist ein finanzieller Mitgliedsbeitrag zu leisten. Die Höhe des Beitrages bestimmt die Mitgliederversammlung auf begründeten Vorschlag des Vorstandes. Mit dem Beitritt zur Gewerkschaft erklärt sich das Mitglied zum Einzug der fälligen Beiträge per Lastschriftverfahren einverstanden und gibt eine entsprechende Erklärung ab. Die Rechte des Mitglieds ruhen, wenn der Mitgliedsbeitrag trotz Mahnung nicht entrichtet wird.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Mitgliedes. Erhebt das Mitglied Widerspruch, so entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig. Bis zu deren Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.
2. Der Dienst in allen Organen der Gewerkschaft geschieht ehrenamtlich. Dies gilt nicht für die in der Kirchengewerkschaft angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
1. Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ der Kirchengewerkschaft und findet mindestens einmal in zwei Jahren statt. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung ein, bestimmt ihren Tagungsort, schlägt eine Tagesordnung vor und sorgt für die Leitung der Sitzung. Die Mitglieder müssen vom Vorsitzenden bzw. von der Vorsitzenden unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich eingeladen werden. Die Mitgliederversammlung ist binnen dreier Monate einzuberufen, wenn ein Fünftel der Mitglieder es verlangt. Das Verlangen muss unterschriftlich belegt werden.
e) Wahl der Vorstandsmitglieder gemäß § 8 dieser Satzung;
3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde.
4. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Vorstandswahlen finden auf Antrag geheim statt. Beschlüsse zur Abfassung und Änderung der Satzung erfordern eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten. Alle Vereinbarungen wesentlichen Inhaltes zur Arbeitsrechtsregelung bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
6. Über die Mitgliederversammlung ist ein Beschlussprotokoll zu führen, das von zwei Vorstandsmitgliedern unterschrieben wird. Es wird an alle Mitglieder, die es anfordern, versandt.
b) der/dem stellvertretenden Vorsitzenden, der die/den Vorsitzenden / die Vorsitzende bei Verhinderung vertritt;
e) fünf Beisitzern / Beisitzerinnen. Im Vorstand sollen Frauen und Männer ausgewogen vertreten sein.
2. Die Vorstandsmitglieder werden jeweils von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit für die Dauer von vier Jahren gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der Vorstand ein Mitglied des Vorstands oder ein bewährtes Gewerkschaftsmitglied mit dessen Aufgaben bis zur nächsten Mitgliederversammlung betrauen. Die Betrauung eines bewährten Mitglieds geschieht durch Kooptierung. Kooptierte Mitglieder erhalten volles Stimmrecht im Vorstand bis zum Ablauf der Dauer der regulären Wahlperiode.
3. Der Vorstand richtet zur Wahrnehmung der Aufgaben der Kirchengewerkschaft eine Geschäftsstelle ein, stellt Personal im Rahmen der Haushaltsmittel ein und gibt sich eine Geschäftsordnung.
4. Der Vorstand ist mit der Wahrnehmung der Geschäfte der Kirchengewerkschaft beauftragt und setzt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung um. Der Vorstand benennt die Mitglieder der arbeitsrechtlichen und tariflichen Kommissionen.
5. Sitzungen des Vorstandes werden nach Bedarf unter Vorschlag einer Tagesordnung mindestens eine Woche vor Sitzungsbeginn von der/dem Vorsitzenden einberufen. In dringenden Fällen kann die/der Vorsitzende(n) einen Vorstandsbeschluss durch Einholen der Zustimmung der Vorstandsmitglieder im Umlaufverfahren herbeiführen.
7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los.
9. Ein(e) vom Vorstand bestellte(r) GeschäftsführerIn nimmt an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil. Die/der Vorsitzende ist berechtigt, Gäste zu den Vorstandssitzungen einzuladen.
10. Der Vorstand kann Vereinbarungen mit anderen beruflichen Vereinigungen/Gewerkschaften zur gemeinsamen Vertretung der Mitgliederinteressen abschließen.
§ 9 Ausschüsse und Regionalgruppen
Durch den Aufbau von Regionalgruppen werden die Repräsentanz und die Mitarbeit in der Kirchengewerkschaft verbessert. Der Vorstand kann bei Bedarf Ausschüsse oder Fachgruppen bilden. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung.
a) den /die Vorsitzende gemäß § 8 Nr. 1 a) dieser Satzung oder
c) ist der/die in § 8 Nr. 1 a) genannte Vorsitzende verhindert, kann die rechtsgeschäftliche Vertretung gemeinsam durch ein in § 8 Nr. 1 b) und einem weiteren in § 8 Nr. 1 c) oder d) genannten Mitglied erfolgen.
Im Falle der Auflösung der Kirchengewerkschaft beschließt die Mitgliederversammlung, welchem Zweck das bei der Auflösung vorhandene Vermögen zugeführt werden soll.
Formale Satzungsänderungen, die auf Aufforderung von Behörden erforderlich werden, können durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes herbeigeführt werden. Satzungsänderungen sind allen Gewerkschaftsmitgliedern alsbald schriftlich mitzuteilen.
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