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Timestamp: 2018-03-19 20:23:47
Document Index: 105187794

Matched Legal Cases: ['§ 145', '§ 145', '§ 145', '§ 51', '§ 51', '§ 145']

Aussteuerung zu ALG1 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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18.12.2016, 21:24 #1
Aussteuerung zu ALG1
zum Teil habe ich mich schon belesen aber die Fälle sind immer irgendwie unterschiedlich.
Psychisch chronisch krank und andere Krankheiten
AU seit 15.09.15
Schwerbehindert 30 und gleichgestellt.
Ich habe vor kurzem einen Brief von meiner Kk erhalten, das ich zum 09.03.16 ausgesteuert werde. Ich solle mich an die Arge wenden. Dies habe ich gemacht und sie haben mir einen Gesundheitsfragebogen inkl. Schweigepflichentbindungen zugesandt.
Diese Schweigepflichentbindungen haben mich doch ziemlich stutzig gemacht.
Der Fragebogen an sich ist nicht weiter tragisch, wenn ich mich nicht täusche.
Ich war vor kurzem in einer stationären Klinik für psychisch Kranke. Was dort ablief darf man keinem erzählen. Ich habe dann auf eigenen Wunsch wieder Klinik verlassen. Dies war auch nicht gegen ärztl. Rat. Mein Facharzt, bei dem ich seit 10 Jahre in Behandlung bin, hatte mich sofort weiter krank geschrieben. Nun habe ich den Abschlussbericht erhalten in dem sinngemäß steht, das ich doch nur zum Bewerbungstraining müsse und ich wäre geheilt. Was für ein Unsinn.
Nun habe ich bedenken dieses mit anzugeben. Ich war Anfang des Jahres schon einmal im KH und habe einen ordentlichen Entlassungsbericht erhalten mit Diagnosen etc. das passt auch soweit. Auch habe ich ein Gutachten, seitens des MDK das dies stützt, wenn auch nur nach Aktenlage.
Kurz vor der Stationären Behandlung hatte ich ein EM-Rentenantrag gestellt und diesen wieder zurück gezogen da ich mir von der stationären Klinik mehr erwartet hatte. Nun finde ich mich langsam mit dem Rentenkram ab und würde auch dahin tendieren. Kann mir da meine Rücknahme des Rentenantrages, irgendwie negativ angelastet werden?
Naja wenn ich dem ÄD erlaube, die Daten bei der Kk anzufordern, übermitteln die auch den Entlassungsbericht von der "Wir Entlassen Sie auf jeden Fall gesund" Klinik einfach mit (die haben den vorliegen)? Bin ich verpflichtet diesen abzugeben? Der ÄD müsste doch eigentlich wissen, das dies Blödsinn ist?! Muss ich die Behandlung an sich angeben? Habe ich dadurch einen Nachteil? Macht es Sinn gar keine Schweigepflichentbindung zu unterzeichnen? Bei meinem Hausarzt und Facharzt hätte ich jetzt keine großen Sorgen.
Sorry für mein durcheinander aber mir dreht sich der Kopf bei den ganzen Sachen. Möchte ja nix verkehrt machen :(
Habe hier viel gruseliges gelesen und frage daher lieber mal die Profis.
Gruß Igge
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18.12.2016, 23:31 #2
AW: Aussteuerung zu ALG1
besonders viel kannst du allerdings dazu noch nicht gelesen haben, bist ja gerade erst angemeldet und mit dem Thema Aussteuerung und ALGI nach § 145 SGB III kannst du hier Tage verbringen und hast noch immer nicht alles gelesen ...
Hier mal was recht Aktuelles ...
https://www.elo-forum.org/schwerbehi...rente-alg.html
Da bekommst du schon einen Überblick wie das so etwa läuft und was man von Beginn an beachten sollte ...
Du verstehst sicher, dass auch ich nicht immerzu das Selbe schreiben und erklären möchte ... also gehe ich mal "kurz" auf deinen ersten Beitrag ein und dann stellst du (nach weiterem herum lesen dazu) deine weiterhin offenen Fragen dazu ...
Erste Korrektur, du bist mit GdB 30 als "behindert" anerkannt, Schwerbehindert ist man nur mit Ausweis ab GdB 50, die Gleichstellung bewirkt nur den erhöhten Kündigungsschutz, den sonst nur Schwerbehinderten haben würden.
Ich habe vor kurzem einen Brief von meiner Kk erhalten, das ich zum 09.03.16 ausgesteuert werde. Ich solle mich an die Arge wenden.
Das ist meist nur ein kurzes Schreiben aber trotzdem ein wichtiger Bescheid, denn du nur als Kopie aus der Hand geben solltest und die "Arge" gibt es schon seit 2011 überhaupt nicht mehr, die waren mal für Hartz 4 zuständig (heißen jetzt JobCenter), aktuell sollst du dich an die AfA (Agentur für Arbeit) wenden, um deinen Anspruch auf ALGI prüfen zu lassen ...
Man sollte schon genau wissen wie die Behörde heißt mit der man es nach der KK für die nachfolgenden Lohnersatzleistungen zu tun hat ... es war zudem überflüssig dich dort jetzt schon zu melden, das gibt der AfA nur die Möglichkeit dir bis Anfang März schon ständig "auf die Nerven" zu gehen.
Dies habe ich gemacht und sie haben mir einen Gesundheitsfragebogen inkl. Schweigepflichentbindungen zugesandt.
In welcher Form hast du das gemacht, kannst du das nachweisen oder hast du telefoniert/ gemailt ...
Dass man dir zuerst die Gesundheitsunterlagen schickt überrascht mich nicht besonders, diese "Begutachtung" vom ÄD sieht man inzwischen als äußerst wichtig an, angeblich auch um darüber zu befinden, ob du überhaupt Geld von der AfA bekommen wirst.
Um das zu prüfen ist aber der Formular-Antrag auf ALGI notwendig (und die Lohnbescheinigung deines letzten AG) und nicht die Unterlagen für den ÄD ... diese Untersuchung soll (eigentlich) erst NACH der Aussteuerung stattfinden, denn dass man bis dahin noch krank sein wird, ist ja folgerichtig.
Wie will man also jetzt bald schon entscheiden können welches "Restleistungsvermögen" (für die Arbeitsvermittlung) du Anfang März haben wirst ???
Letztlich gehört das ALLES NUR direkt zum ÄD der AfA und der Fragebogen wird sicher nicht genügen, um den ÄD zu überzeugen, dass du krank bist und nur eingeschränkt (oder gar nicht) vermittelbar.
Diese Unterlagen sind zudem FREIWILLIG, was zumindest drauf stehen solltem, denn gesagt / geschrieben hat man dir das sicher nicht ...
Wenn du aktuelle Arztberichte / Befunde vorlegen kannst (Kopien beim Arzt aushändigen lassen), dann sind Schweigepflichtentbindungen generell überflüssig.
Wird die AfA natürlich gerne anders sehen und hat besonders gerne die Unterschriften für DRV und Reha-Kliniken ... alles andere ist eigentlich "nur Tarnung", man wird ganz sicher nicht überall was anfordern zu deiner Person und Gesundheit, meist war man auch noch gar nicht bei allen gewünschten Stellen ... dann haben die (BG / SG usw.) natürlich auch keine Arztberichte / Gutachten von dir.
Ich war vor kurzem in einer stationären Klinik für psychisch Kranke. Was dort ablief darf man keinem erzählen. Ich habe dann auf eigenen Wunsch wieder Klinik verlassen.
DU selbst entscheidest was der ÄD (als Kopie direkt von dir dort abgegeben gegen Eingangsbestätigung) oder per Schweigepflichtentbindung bekommen würde, wenn DU das nicht möchtest, dann dürfen die dort auch NICHTS anfordern, war das eine med. DRV-Reha ???
Nun habe ich bedenken dieses mit anzugeben.
Dann mach es doch einfach nicht, es ist deine freie Entscheidung welche Unterlagen der AfA-ÄD für die Beurteilung deiner "Restleistungsfähigkeit" bekommen wird und Schweigepflichtentbindungen sind komplett überflüssig, wenn du aussagefähige medizinische Unterlagen selbt dort einreichen kannst.
Ich war Anfang des Jahres schon einmal im KH und habe einen ordentlichen Entlassungsbericht erhalten mit Diagnosen etc. das passt auch soweit. Auch habe ich ein Gutachten, seitens des MDK das dies stützt, wenn auch nur nach Aktenlage.
Dann nimm diesen Klinikbericht UND einen aktuellen Befundbericht deines behandelnden Arztes, das sollte genügen, der ÄD soll dich nicht behandeln, der soll nur (für die Arbeitsvermittler) feststellen welche Arbeiten du aktuell ausüben könntest ...
Ob das sinnvoll war mit der Rücknahme kann ich nicht beurteilen, die DRV wird sich auch etwas "veralbert" vorkommen, wenn du nun sehr bald erneut einen Antrag auf EM-Rente stellen wirst, denn irgendeinen Antrag an die DRV MUSST du stellen, damit die "Nahtlosigkeit" greift nach § 145 SGB III.
Wenn es bei dem erwähnten Aufenthalt wirklich um eine DRV-Reha gegangen ist, dann wird man den Antrag ohnehin ablehnen und es kann ein langer Weg (über Widerspruch und Klage) nötig sein das (vielleicht) zu ändern.
Die DRV ist nicht so schnell gewillt EM-Rente zu bewilligen, das kann ich aus eigener leidiger Erfahrung bestätigen ...
Naja wenn ich dem ÄD erlaube, die Daten bei der Kk anzufordern, übermitteln die auch den Entlassungsbericht von der "Wir Entlassen Sie auf jeden Fall gesund" Klinik einfach mit (die haben den vorliegen)? Bin ich verpflichtet diesen abzugeben?
Du brauchst dem ÄD ja nicht erlauben Daten bei der KK anzufordern, schon die KK hätte keinen Anspruch auf diesen Bericht gehabt aber das nur nebenbei ... halte dich an die Hinweise oben und der ÄD bekommt nur das was DU selbst dort abgeben wirst ...
Der ÄD müsste doch eigentlich wissen, das dies Blödsinn ist?!
Der ÄD der AfA interessiert sich nur wenig dafür, ob andere Behörden, med. Dienste oder Reha-Kliniken "Blödsinn" geschrieben haben, der ÄD der AfA arbeitet FÜR die AfA und das auch nicht unbedingt in deinem Interesse ... die schließen sich sogar sehr gerne der DRV-Meinung (oder deren Kliniken) an.
Also "liefere" so viel wie unbedingt nötig und so wenig wie möglich, die eigenen Ärzte werden meist sowieso nicht angeschrieben, was die mitzuteilen hätten wollen die meist alle gar nicht so genau wissen (auch nicht die DRV, darum unbedingt wichtige medizinische Unterlagen schon beim Antrag mit einreichen!!!).
Muss ich die Behandlung an sich angeben?
Nach Reha-Maßnahmen wird (meiner Erinnerung nach) gefragt im Antrag auf ALGI, im Gesundheitsfragebogen wahrscheinlich auch, aber den füllst du nur soweit aus, wie du das für richtig halten möchtest ... auf den Bericht haben die keinen Anspruch wenn du den nicht vorlegen möchtest.
Macht es Sinn gar keine Schweigepflichentbindung zu unterzeichnen? Bei meinem Hausarzt und Facharzt hätte ich jetzt keine großen Sorgen.
Dann unterschreibe diese beiden und mehr NICHT, aber begrenze auch da direkt (mit festem Datum z.B. "gültig bis 31.März 2017") die Möglichkeiten, sonst sind die nämlich volle 3 Jahre gültig.
Deine Ärzte müssen sich übrigens auch daran halten, wenn du ihnen noch rechtzeitig mitteilst, dass sie NUR eigene medizinische Erkenntnisse weitergeben dürfen ... also KEINE Fremdbefunde oder Berichte von Kliniken / Reha-Kliniken.
Kopiere dir ALLES was du bei der AfA / ÄD abgeben wirst, damit du später selbst noch nachvollziehen kannst was die bekommen haben und mit welcher Gültigkeit ...
Wann und wo sollst du denn die Unterlagen abgeben, ein SB bekommt das auf keinen Fall, solche Sachen gehören nicht in die Hände von nichtmedizinischem AfA-Personal.
In der Regel befindet sich der ÄD im gleichen Gebäude, da kann man das persönlich gegen Empfangsbestätigung abgeben, diese Empfangsbestätigung (des ÄD) hat den SB dann zu genügen.
Hier gibt es keine "Profis", nur User, die damit bereits ihre eigenen (teils sehr umfassenden) Erfahrungen gemacht haben ... es ist auf jeden Fall erkennbar, dass die AfA den Ausgesteuerten am Liebsten überhaupt kein Geld mehr zahlen würde ...
Darum ist es wichtig seine Rechte und Ansprüche zu kennen und für ALLE Merkwürdigkeiten immer die Rechtsgrundlagen (schriftlich bitte für den Anwalt) zu verlangen ...
19.12.2016, 10:19 #3
Da hast du Recht. Die meinten ich müsse die Fristen einhalten. Nun bin ich schlauer.
Ich habe angerufen und dies mitgeteilt. Eine schriftliche Bestätigung habe ich auch erhalten.
Um das zu prüfen ist aber der Formular-Antrag auf ALGI notwendig (und die Lohnbescheinigung deines letzten AG) und nicht die Unterlagen für den ÄD ... diese Untersuchung soll (eigentlich) erst [I]NACH
Das macht Sinn, den ALG1 Antrag habe ich Online gestellt aber ohne Lohnbescheinigungen.
war das eine med. DRV-Reha ???
Nein, dies war eine psychosomatische Krankenhausbehandlung durch Einweisung meines Arztes.
Ich dachte eher das der ÄD mich dazu auffordert, aufgrund der vorliegenden Unterlagen?! Wenn nicht dann mache ich es selber.
Im ALG1 Antrag war keine Frage danach.
Vielen Dank, so mach ich das.
LG Igge
19.12.2016, 11:21 #4
Wie soll die AfA dein ALG I berechnen ohne die Bescheinigung?
19.12.2016, 11:24 #5
diese werde ich nachreichen sobald ich diese habe. Musste diese erst bei meinen ehemaligen AG anfordern.
Es ging mir darum das ich erstmal die Frist wahre, da mir ja auch gesagt wurde das ich Sie einhalten müsse.
19.12.2016, 15:55 #6
schön, dass du nun ordentlich zitierst, war gestern etwas "erschlagen" von deiner Antwort aber @axellino hat ja dann Ordnung rein gebracht ...
Nun mal zu deiner Antwort ...
Was für eine "Frist", für die Meldung nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld gibt es diese "Frist" nicht, du meldest dich ja nicht (vorrangig) wegen Arbeitslosigkeit.
Das solltest du bereits (Arbeitsuchend bei Arbeitsplatz-Verlust = 3 Monats-Frist, aber weiterhin AU geschrieben) erledigt haben als das akut war, wenn es denn so ist ...
Nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld macht es überhaupt keinen wirklichen Sinn den Online-Antrag auszufüllen, denn es geht eben NICHT um "normale" Arbeitslosigkeit, sondern um einen Antrag nach § 145 SGB III, das ist online gar nicht zu differenzieren und klar zu stellen.
Dafür wurde mal eine "Anpassung" erstellt, die man aber online nicht verwenden kann, also ist es besser den regulären (Papier) Formular-Antrag bei der AfA abzuholen (da sind dann auch alle anderen Formulare dabei) und das ensprechend auszufüllen.
Du brauchst nämlich auch noch eine Abschlussbescheinigung für die KK, die hast du online bestimmt auch nicht bekommen ... hast du das reguläre AfA-Formular für den AG heruntergeladen ???
Hast du den Online-Antrag für dich als Kopie für deine Unterlagen ausdrucken können, damit kenne ich mich nur begrenzt aus, diesen Antrags-Weg gab es damals (2009 nach meiner Aussteuerung) noch nicht ... und nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld ist das auch so nicht zu empfehlen.
OK. dann wird man das auch nicht verlangen (können), bei Reha-Berichten ist das zwar auch keine Pflicht aber da wird gerne mal Druck gemacht, dass man sich (angeblich) daran orientieren müsse, was die DRV-Klinik so festgestellt haben will ...
Ist zum Teil sogar richtig, aber meist nicht im geforderten Zusammenhang, die DRV bekommt für einen EM-Rentenantrag ohnehin eine umfassende Schweigepflicht-Entbindung (schon bei der Antragstellung), da kann es durchaus sein, dass auch dieser Bericht mit dabei sein wird.
Verweigerst du das wird der Antrag wegen mangelnder Unterstützung / Mitwirkung abgelehnt aber oft genug wird von der DRV nicht genug angefordert, obwohl das leicht möglich wäre ... und "Richtungweisend" (als Langzeit-Gutachten) sind eher die Berichte der eigenen Reha-Kliniken und der beauftragten DRV-Renten-Gutachter ...
Gibt es da (noch) nichts, kann es durchaus passieren, dass man dir zur Klärung der Erwerbsfähigkeit noch eine med. Reha "auferlegt", das wirst du dann kaum ablehnen können, also würde ICH vorab (freiwillig) KEINE med. Reha mehr beantragen ... wenn die DRV das so will, dann fordern die das auch nach Antrag auf EM-Rente ein.
Kann sein, muss aber nicht sein, das wird davon abhängen, zu welchem Ergebnis der ÄD dann kommen wird nach Sichtung der (von dir glieferten) "Aktenlage" oder auch nach einer persönlichen Untersuchung zusätzlich.
Es ist nicht abzusehen wie konkret deine AfA da vorgehen wird, meist wird nur noch nach "Aktenlage" die Restleistungsfähigkeit beurteilt, wenn dafür genug medizinische Unterlagen vorhanden sind beim ÄD.
Sieht man deine Leistungsfähigkeit (für die aktive Arbeitsvermittlung) dann "unter 15 Wochenstunden", erfolgt der Bescheid, dass du (mit Nachweis innerhalb eines Monats) med. / berufliche Reha ODER EM-Rente beantragen musst, um den Anspruch auf Anwendung der Nahtlosigkeit aufrecht zu erhalten.
Ob du das schon vorher machen willst und was davon du beantragst bleibt eigentlich dir überlassen ...
Wie schon erwähnt kenne ich den Online-Antrag nicht ... ich habs "hinter mir", EM-Rente (nach langem Kampf) jetzt noch bis Mitte 2018 (dann reguläre Altersrente) und dann "können die mich ALLE mal" furchtbar gerne haben ... ich brauche nie wieder ALGI ...
Pass auf dich auf, in deinem Alter hätte ich wohl auch noch schwer dran geknabbert an EM-Rente zu denken, aber die wirst du dann ohnehin erst mal nur mit Befristung bekommen ... wenn überhaupt ...
Jetzt erst mal (hoffendlich vorerst Ruhe vor der AfA) Frohe Weihnachten ...
20.12.2016, 10:56 #7
hast natürlich Recht, war sehr unhöflich von mir. Sorry :) xxxxxxxxxxxxxxxxxx
Dies wurde von der Monteur-Hotline und KK so gesagt. Naja am Ende hab ich ja keinen Nachteil daraus.
Laut dem Monteur wäre das ganz neu und ich könne das so machen. Dies war auch kein normales Onlineformular sondern eine geleite Abfrage wo am Ende ein Antrag generiert wurde. Man konnte sich eine Zweitschrift herunterladen. Diese habe ich mit dem hier hinterlegten verglichen und die sind identisch.
Vielen Dank :) das versuche ich. Ich freue mich für dich, das du es hinter dir hast. :)
Ja genau, ich wünsche euch allen ein Frohes Fest :)
20.12.2016, 12:37 #8
es gibt zu den Thema viele negative Beiträge, aber auch positive, meine Mutter zb. das das ganze Anfang 2015 mitgemacht und bei Ihr lief alles Reibungslos, hat sogar durch die fiktive Berechnung des Alg 1 mehr bekommen, als über die Berechnung nach dem Lohn.
12.01.2017, 12:42 #9
so, nun mal ein Zwischenbericht.
Ich habe alles so gemacht wie besprochen.
Nun kommt aber wahrscheinlich das zum tragen was Doppeloma meinte.
Die Krankenkasse kam auf mich zu und verlangt nun das ich einen med. Reha Antrag stellen soll. Also bevor irgendwas mit der AfA am laufen ist.
So nun hab 2 Vorgänge offen :/ Die Krankenkasse meint es ist nicht weiter schlimm, ich soll einfach die Bescheinigung bei der AfA vorlegen.
Nun da ich ab 09.03.17 ausgesteuert werde, frage ich mich ob ich die 10 Wochen Frist ausreizen sollte.
Bis jetzt hat mir mein vorauseilender Gehorsam nicht sehr viel gebracht.
12.01.2017, 14:08 #10
zunächst mal ein besseres Neues Jahr noch, obwohl das ja schon wenig erfreulich beginnt ...
Hast du das schriftlich bekommen (Aufforderung nach § 51 SGB V) und wie sieht es aus mit der Frist von 10 Wochen, ist das schon NACH der Aussteuerung ???
Die KK will sich damit nur Erstattungen (das Dispositionsrecht bei Umdeutung in EM-Rente) sichern, falls man vor hätte dich EM-zu berenten, mit Rückwirkung in die Krankengeldzeit.
Den Anspruch haben die zwar sowieso, aber man will halt noch etwas "die Ketten rasseln lassen" ...
Was meinst du damit, die Bescheinigung (zur Aussteuerung) musst du sowieso dann bei der AfA vorlegen, die Aufforderung (von der KK) zum Reha-Antrag geht die AfA zunächst mal gar nichts an, du müsstest nur einen bereits gestellten Antrag auf Reha bei der AfA angeben aber soweit ist es ja noch gar nicht ...
Solltest du in JEDEM Falle, also lass dich nicht (von der KK) drängen, den Antrag (auf Reha) über ihre Tische laufen zu lassen, du darfst schon noch selbst entscheiden (innerhalb dieser Frist) ob du das lieber DIREKT bei der DRV einreichen willst ...
Berate dich vorsichtshalber mal mit deinem Arzt wegen einer passenden "Wunschklinik", es kann ja auch sein, dass die AfA dann den gleichen Wunsch nach einer med. Reha äußern wird.
Du solltest dir auch das MDK-Gutachten anfordern, das dort vorliegen muss, wenn die KK dich zur Reha auffordert, kann dein Arzt (in deinem Auftrag/ mit deiner Unterschrift) DIREKT beim MDK machen.
Da wird die KK mit leben müssen, dass sie keine Gelegenheit mehr bekommt, die Angelegenheit mit einem Stempel "SEHR EILIG" zu versehen, ehe das ohnehin an die DRV weiter geleitet wird.
Der bringt selten was Positives für deine Interessen, sollte die 10 Wochenfrist noch ablaufen VOR der Aussteuerung wirst du den Antrag stellen müssen und wenn erst DANACH, dann kannst du auch abwarten was die AfA dann mit dir vorhaben wird.
Dann interessiert es die KK nicht mehr sonderlich, ob du den Antrag noch stellen wirst oder nicht ...
12.01.2017, 14:12 #11
Zitat von Igge
Hallo Igge, was meinst du mit ausreizen?
Die KK kann dich nicht zwingen eine medizinische Reha zu beantragen!
Ausserdem wird dich die DRV dazu auffordern, weil immer gilt Reha vor Rente!
Hast du überhaupt deinen EM Rentenntrag neu gestellt?
12.01.2017, 15:05 #12
vielen Dank dir auch :)!
Ja die Aufforderung habe ich vorliegen. Die 10 Wochenfrist beginnt ab heute endet am Do, 23.03.2017 aber ab 09.03.2017 bin ich schon ausgesteuert.
Mit der Bescheinigung meine ich nur die Aufforderung zum Reha Antrag. Aber hat sich ja erledigt ;)
Ok, werde mal mit meinen Arzt sprechen. Das Gutachten werde ich gleich anfordern.
Das war mein Gedanke. Können mir ja nix streichen wenn ich nichts mehr von denen bekommen und bis dahin habe ich ja schon eine "Entscheidung" vom ÄD und weiß ungefähr wie es weiter geht.
Mal eine andere kleine Frage, hast du einen Tipp zu einem Forum wo man sich über die Reha (Klinik etc) Sachen austauschen kann?
Vielen Dank Doppeloma :)
Werde mich wieder melden wenn ich mehr weiß :)
Anscheinend kann sie es doch, nur meine Aussteuerung ist innerhalb der 10 Wochenfrist. Ich falle dann nur in die Klauen der AfA. Die Reha wird so oder so kommen da bin ich mir sicher.
Einen neuen Antrag habe ich nicht gestellt. Ich mache jetzt die große Runde Stück für Stück.
12.01.2017, 18:29 #13
Die Reha wird so oder so kommen da bin ich mir sicher.
Da hast du Recht. Zumindest, wenn du einen Rentenantrag stellen wirst. Sieh das ganze doch nicht so negativ, es gibt auch gute Reha-Kliniken, vielleicht hilft dir der Aufenthalt auch weiter. Informiere dich frühzeitig und dann gib eine Wunschklinik im Antrag an. Hat bei mir auch geklappt.
13.01.2017, 00:45 #14
Ich übernehme mal die Antwort, ich denke der TE wird nichts dagegen haben.
Selbstverständlich kann die KK das machen und sie macht auch reichlich Gebrauch davon bei Langzeitkranken ... immer öfter auch schon nach wenigen Wochen ...
Hast du dir den genannten § 51 SGB V schon mal angesehen und durchgelesen ?
(1) Versicherten, deren Erwerbsfähigkeit nach ärztlichem Gutachten erheblich gefährdet oder gemindert ist, kann die Krankenkasse eine Frist von zehn Wochen setzen, innerhalb der sie einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen haben.
Die "erhebliche Gefährdung der Erwerbsfähigkeit" wird dabei (sehr problemlos und meist nach Aktenlage) vom MDK bestätigt und dann gibt es eine schriftliche Aufforderung eine medizinische Reha (oder auch LTA) bei der DRV zu beantragen, dafür hat man 10 Wochen Zeit (die Antragstellung nachzuweisen), ansonsten kann das Krankengeld eingestellt werden.
Mir ging diese "freundliche Aufforderung" bereits nach knapp 4 Monaten zu, dass ich dringend eine psychosomatische Reha beantragen sollte, angeblich hatte auch mein behandelnder Psychiater das "empfohlen", allerdings wussten wir beide NICHTS davon.
Man "muss" natürlich nicht, wenn man es sich erlauben kann nach den 10 Wochen dann auf das Krankengeld zu verzichten, man muss auch (vorerst) NICHT MEHR, wenn man diese 10 Wochen ausnutzen kann und inzwischen die Aussteuerung erfolgt ...
Die KK kennen aber viele nervige Methoden (von Anrufen bis Erinnerungs-Schreiben, dass es dringend wäre, den Antrag möglichst umgehend bei der KK einzureichen) das möglichst noch zu beschleunigen ...
Gibt man dem Drängen nach (und stellt den Antrag über die KK), dann kommt ein Stempel drauf "EIL-REHA", ehe das zu DRV weitergeleitet wird ... man ist dann schneller in Reha als man "bis 3 gezählt hat" ...
Es gibt nur wenige (schwere) gesundheitliche Gründe das (wenigstens) verschieben zu können, man hat kaum noch Rechte den Zeitpunkt selbst zu wählen, falls es (z.B.) privat gerade sehr unpassend ist oder weil Feiertage anstehen und man lieber erst danach in Reha will ... die KK hat dann das "Dispositions-Recht" und wenn man nicht "folgt" gibt es eben ekein Geld mehr ...
Nun die Frage was hat denn die KK davon, ganz einfach sie spart Geld, denn während einer DRV-Reha wird kein Krankengeld mehr gezahlt, man bekommt "Übergangsgeld" von der DRV ... das waren bei mir immerhin volle 6 Wochen ...
Zusätzlich wird die Reha - Zeit (trotzdem) vom Krankengeld-Anspruch (also den 78 Wochen) abgezogen UND ganz "dringend" hofft die KK, dass sie nach der Reha auch nicht mehr weiter zahlen muss (wenigstens bald nicht mehr) ...
Denn wird der "Kandidat" Arbeits-Fähig aus der Reha entlassen, dann muss er arbeiten gehen oder sich direkt bei der AfA zur Arbeitsvermittlung melden.
Kommt der Betroffene (leider) weiter AU aus dieser Reha hofft die KK, auf eine baldige "Umdeutung" der Reha in eine EM-Rente ... nur sieht das die DRV meist sehr viel anders ...
Man ist zwar noch weiter AU aber keineswegs Erwerbsgemindert, kann unter Beachtung von vielen Einschränkungen nach der völligen Genesung noch Vollzeit wieder arbeiten gehen mindestens am "allgemeinen Arbeitsmarkt" ...
Denn der Einschätzung des MDK muss man sich in der DRV-Reha-Klinik natürlich nicht anschließen wollen ... man versucht dann (mit viel weiterem Druck) vom KK-Mitglied den Reha-Bericht zu bekommen, um darin wenigstens Gründe für die absehbare Genesung zu finden und auf diesem Wege bald das Krankengeld einstellen zu können ...
Auch den KK ist (leider) inzwischen kein noch so "krummer Weg" zu schade, um das Krankengeld beenden zu können, dazu kannst du hier auch sehr viele Fälle nachlesen, wo man einfach mitgeteilt hat, man sei jetzt gesund und braucht (nach Ansicht der KK und des MDK) kein Krankengeld mehr.
Die Aufforderung zur Reha ist also oft nur der (KK-geplante) Anfang vom (gewünschten) "Ende" der Krankengeldzahlungen ... beim TE läuft das KG aber ohnehin schon vorher aus ...
Darum die Empfehlung diese 10-Wochen-Frist auszureizen und zumindest den Wunsch der KK NICHT mehr zu erfüllen.
In meinem Falle musste die KK trotzdem weiter zahlen, weil ich nicht arbeitslos war aber (wenigstens da übereinstimmend) im Reha-Bericht UND schon im MDK-Gutachten bereits als nicht mehr Einsatzfähig am (noch) vorhandenen Arbeitsplatz beurteilt wurde.
Das ist so pauschal auch nicht richtig, zudem kann der TE immer noch bei der AfA einen Antrag auf Reha stellen oder er beantragt direkt die EM-Rente (denn die AfA darf auch dazu auffordern, zudem darf er das auch freiwillig tun) und wartet ab, ob die DRV wirklich eine Reha "vorschalten" will ... das kann sein, muss aber nicht sein.
Meine (angeblich erfolgreiche) Reha lag da schon mehr als 1 Jahr zurück, als ich EM-Rente beantragt habe, nach der Aussteuerung auf "Wunsch" der AfA, ich wollte möglichst KEINE weitere Reha mehr antreten müssen.
Die DRV verlangte das auch nicht mehr, hat mich zu 2 Gutachtern geschickt und dann die EM-Rente abgelehnt, die haben sich dem alten Reha-Bericht "angeschlossen" ... was sollte sich schon danach groß verändert haben gesundheitlich ...
27.02.2017, 12:47 #15
Ich war zwischenzeitlich mal wieder in der Klinik.
Naja zur Zeit gehts mir nicht so gut. Werde die Tage noch in eine Tagesklinik gehen.
So nun zum Thema, der Gutachter kam zu dem Ergebnis das ich nicht arbeitsfähig bin. unter 3 Stunden etc.
Zwischenzeitlich wurde in der Klinik ein Reha-Antrag gestellt. Mal schauen was rauskommt.
Wirklich Kraft zum kämpfen habe ich zur Zeit nicht. Ich muss jetzt erstmal abwarten was kommt. Morgen gehe zur AfA um mich persönlich arbeitsuchend zu melden.
28.02.2017, 11:27 #16
AfA war kein Problem. Konnte alles nachlesen was ich am Telefon besprochen hatte. Dahingehend gut organisiert. Eine Frage tut sich mir aber auf, da der Gutachter ja festgestellt hat das ich nicht arbeitsfähig bin muss ich da trotzdem meinen Krankenschein dort abgeben?
Beste Grüße Igge
01.03.2017, 07:42 #17
meinst Du die AU Bescheinigung ?
AU Bescheinigung nur bei der Krankenkasse abgeben , bei der AFA nur zeigen , aber nicht abgeben.
16.04.2017, 12:19 #18
@skorpi1958 Danke für die Info.
Es gibt wieder ein bissel was neues bei mir.
Ich war jetzt zwischenzeitlich in der Tagesklinik und wurde wieder entlassen. Nun steht eine med. Reha an und es ging alles extrem schnell. (wurde in der Psychatrie "genötigt" unter Medis.) Am Dienstag soll ich schon los :/ Was solls. Mein Facharzt hat mir gleich einen Krankenschein ausgestellt für 2 Monate da er davon ausgeht das ich nicht arbeitsfähig entlassen werde und falls doch wäre ich so abgesichert. (Stimmt das so?) Auch der Ärztliche Dienst seitens der AfA sieht dies so und meinte das die Reha nicht viel bringen wird. (Hatten mich extra angerufen)
Naja anscheinend läuft alles auf Rente hin, (hoffe ich) aber die Reha muss ich machen und die müssen das auch bestätigen :( Wenigstens gibts Übergangsgeld :)
Das ganze Theater macht mich extrem fertig und nun wieder 5 Wochen weg von zu Hause und meiner Familie.
Hoffentlich komme ich danach zur Ruhe.
So Ihr lieben ich wünsche euch ein erholsames Osterfest.
16.04.2017, 15:49 #19
mit der AfA hat soweit alles geklappt und aktuelle bekommst du pünktlich dein ALGI jeden Monat überwiesen ???
Dem Hinweis deine AU-Bescheinigung (nach der Aussteuerung) noch bei der AfA "vorzulegen" kann ich mich überhaupt NICHT anschließen, denen ist auch so bekannt, dass Ausgesteuerte in der Regel noch weiter AU geschrieben sind.
Also in diesem Falle (Aussteuerung aus dem Krankengeld !!!) KEINE AU mehr an die AfA geben und auch nicht "vorzeigen" ...
Je weniger die daran "erinnert" werden, umso besser, denn mit deinem "fiktiven Restleistungsvermögen" musst du der Vermittlung weiterhin zur Verfügung stehen (WOLLEN), dazu passt eine Abgabe von AU aber überhaupt nicht.
Ich war jetzt zwischenzeitlich in der Tagesklinik und wurde wieder entlassen. Nun steht eine med. Reha an und es ging alles extrem schnell. (wurde in der Psychatrie "genötigt" unter Medis.) Am Dienstag soll ich schon los :/
Na-Ja, ob man das in einer DRV-Reha-Klinik auch so sehen möchte weiß ich noch nicht, warum lässt du dich "nötigen" zu Unterschriften / Handlungen, die du gar nicht willst ???
Was solls. Mein Facharzt hat mir gleich einen Krankenschein ausgestellt für 2 Monate da er davon ausgeht das ich nicht arbeitsfähig entlassen werde und falls doch wäre ich so abgesichert. (Stimmt das so?)
Mit einem Krankenschein für 2 Monate wirst du sicher das "Herz der AfA" erfreuen aber ab Anreise Reha-Klinik wird das ALGI ohnehin erst mal eingestellt und über AU oder nicht AU wird NACH der Reha neu zu entscheiden sein.
Wovon dein Arzt so "ausgeht" wird die Reha-Klinik (vermutlich) nicht interessieren, denn die sollen dich ja wieder "brauchbar" für den Arbeitsmarkt machen, das sind ja keine Akut-Kliniken, die sollen einen bereits "gebesserten Zustand stabilisieren", damit du anschließend wieder arbebeiten gehen könntest.
Für die Reha-Zeit musst du "Übergangsgeld" bei der DRV beantragen, da wird ALGI erst mal "aufgehoben" und danach musst du es erneut beantragen bei der AfA.
Auch der Ärztliche Dienst seitens der AfA sieht dies so und meinte das die Reha nicht viel bringen wird. (Hatten mich extra angerufen)
Warum rufen die dich dazu überhaupt an ???
Was die dazu "meinen" ist doch der DRV-Reha-Klinik zunächst mal ziemlich EGAL und nach der Reha wird sich die AfA ( ÄD) sehr gerne den Feststellungen im Reha-Bericht "anschließen", du hast noch immer keine Vorstellungen davon, dass denen deine Person und deine Gesundheit so EGAL sind wie nur irgendwas.
Würde ja gerne deine Zuversicht teilen, was dein Reha-Ergebnis betrifft, sehe ich aber noch nicht im Moment, diesen "Optimismus" strahlen die alle nur aus, weil sie dann selber nicht mehr zahlen müssten ... die DRV WILL aber auch möglichst KEINE EM-Rente zahlen müssen.
Das glaube ich dir gerne und was dabei raus kommen wird "steht aktuell noch in den Sternen", wenn man schon mit so wenig "Begeisterung und Zuversicht" da hin fährt ist das Ergebnis für deinen Zustand eigentlich schon absehbar.
Dein Arzt hätte dich besser für "Reha-Unfähig" geschrieben, um dir das (wenigstens vorerst) zu ersparen ... eine AU für weitere 2 Monate bringt dich aktuell nicht weiter.
Die AfA interessiert es gar nicht mehr wenn du erst mal in Reha bist (ob mit oder ohne AU) und danach werden die "Karten sowieso neu gemischt", je nach Reha-Ergebnis wird man auch kein Problem haben deine AfA-ÄD-"Begutachtung" zu "überdenken" ...
Nimm wenigstens aktuelle Arzt- und Klinik-Berichte mit (in Kopie), sofern die dir helfen können in der Klinik wenigstens einigermaßen "passend" therapiert zu werden ... hast du dein Klinik-Wahlrecht genutzt oder geht die Reise dort hin, wo es für die DRV am Besten "gepasst" hat ... ???
Mach dort NUR was wirklich geht und wenn man meint mit dir nicht viel anfangen zu können, dann soll man dich offiziell und medizinisch entsprechend begründet "vorzeitig" entlassen, komm bloß nicht auf den Gedanken die Reha "auf eigenen Wunsch" abzubrechen, damit tust du dir ganz sicher keinen Gefallen.
Wenn ich solche Bericht lese, dann bin ich immer SEHR froh, dass ich das ganze Theater hinter mir und noch einigermaßen glimpflich (für meine Gesundheit) überstanden habe.
MfG Dopeloma
Aussteuerung uns ALG1 unsicher1 ALG I 10 19.09.2015 13:16
ALG1 §§ 145 nach Aussteuerung matrixer ALG I 20 24.12.2013 00:24
Aussteuerung/ALG1 behiwo ALG I 31 13.06.2013 10:10