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Timestamp: 2019-02-21 04:57:26
Document Index: 304806671

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'Art. 84', 'Art. 74', 'Art. 76', 'Art. 80', 'Art. 84', '§ 266', '§ 25', '§ 103', '§ 95', '§ 130', '§ 266', '§ 69', '§ 69', '§ 53', '§ 44', '§ 130', '§ 266', '§ 266', '§ 27']

Rechtsprechung: NJW 2006, 1195 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerfG, 13.09.2005 | BVerfG, 25.10.2005
14 BGH, NJW 2006, 1195, 1197.15 So auch Kaiser, NJW 2008, 1709, 1710.16 BGH im hier besprochenen Urteil unter II 2 c. MittBayNot 6/2008 die Mangelursache in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegt.
Verfassungsmäßigkeit des Beitragssatzsicherungsgesetzes: konkurrierende Gesetzgebungskompetenz des Bundes - keine Zustimmungsbedürftigkeit des Bundesrates
Verfassungsrechtliche Überprüfung des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG); Zustimmungsbedürftigkeit nach Art. 84 Abs. 1 GG; Begriff der Sozialversicherung im Sinne des Art. 74 Abs. 1 Nr. 12 GG; Verwaltungszuständigkeit der Länder; Rechtsnatur von Rechtsverordnungen nach Änderung durch das Parlament; Erfordernis der einheitlichen Regelung der Berechnungsgrundlagen bei der Sozialversicherung; Teilung des Gesetzgebungsvorhabens im zustimmungsbedürftigen und nichtzustimmungsbedürftigen Teil; Änderung von Verordnungsrecht
GG Art. 76, Art. 80 Abs. 2, Art. 84 Abs. 1
Klage gegen Gesundheitsreformgesetz gescheitert // Länder hatten Verfassungsgericht angerufen
uni-stuttgart.de (Entscheidungsbesprechung)
Die Umgehung des Bundesrats bei der Verordnungsänderung durch Parlamentsgesetz (RA Dr. Christofer Lenz; NVwZ 2006, 296)
Zusammenfassung von "GKV, Grundrechte und Verhältnismäßigkeitsprüfung - zugleich Besprechung des Beschlusses des BVerfG zum Beitragssatzsicherungsgesetz" von RA Dr. Heinz-Uwe Dettling, original erschienen in: MedR 2006, 81 - 89.
BVerfGE 114, 196
NVwZ 2006, 191
NVwZ 2006, 199
NZI 2006, 191
DVBl 2005, 1503
DVBl 2005, 1511
DÖV 2006, 165
Solange die Einschätzung des Gesetzgebers nur durch Vermutungen und Behauptungen in Frage gestellt wird, kann das Bundesverfassungsgericht dieser Frage nicht nachgehen (vgl. BVerfGE 114, 196 ).
Nach der nicht zu beanstandenden Beurteilung des Gesetzgebers sind die Regelungen zur Bedarfsplanung und zu Zulassungsbeschränkungen zur Sicherung der finanziellen Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung und damit einem Gemeinwohlbelang von hoher Bedeutung (vgl BVerfGE 114, 196, 244, 248 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 131, 139;… BVerfGE 103, 172, 184 f = SozR 3-5520 § 25 Nr. 4; BVerfG [Kammer] NZS 2008, 34 RdNr 12;… BSGE 82, 41, 45 = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 15;… BSGE 103, 243 = SozR 4-2500 § 95b Nr. 2, RdNr 71) weiterhin erforderlich.
Bei der Sicherung der finanziellen Stabilität und damit der Funktionsfähigkeit der gesetzlichen Krankenversicherung handelt es sich um einen überragend wichtigen Gemeinwohlbelang (vgl. BVerfGE 68, 193 ; 103, 172 ; 114, 196 ).
Grundsätzlich ist es möglich, dass verschiedene einzelne, für sich betrachtet geringfügige Eingriffe in grundrechtlich geschützte Bereiche in ihrer Gesamtwirkung zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung führen, die das Maß der rechtsstaatlich hinnehmbaren Eingriffsintensität überschreitet (vgl. BVerfGE 112, 304 ; 114, 196 ).
Bloße Vermutungen reichen zur Annahme eines durch Kumulation verschiedener Maßnahmen unverhältnismäßigen "additiven" Grundrechtseingriffs nicht aus (vgl. BVerfG, Beschluss vom 13. September 2005 - 2 BvF 2/03 - BVerfGE 114, 196 ).
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit Gesetzeskraft entschieden, dass das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG vom 23.12.2002, BGBl I 4637) einschließlich des mit ihm eingeführten § 130a SGB V mit dem Grundgesetz vereinbar ist (vgl BVerfGE 114, 196 ff = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9).
Sie werden lediglich für dessen technische Abwicklung zu Gunsten der KKn in Dienst genommen (vgl BVerfGE 114, 196, juris RdNr 232 ff;… zur Problematik der Indienstnahme vgl Schlegel, in: von Wulffen/Krasney, Festschrift 50 Jahre Bundessozialgericht, 2004, S 265, 268 f).
Nach der Rechtsprechung des BVerfG (vgl BVerfGE 114, 196, juris RdNr 166) sind die Rechtsbeziehungen zwischen den KKn und den pharmazeutischen Unternehmen öffentlichrechtlicher Natur (vgl § 69 SGB V; Krauskopf, in: derselbe, Soziale Krankenversicherung/Pflegeversicherung, Stand Oktober 2007, § 69 SGB V RdNr 2, 4;… Engelmann in: von Wulffen, SGB X, 6. Aufl, 2008, § 53 RdNr 4a; Henninger, in: Schulin, Handbuch des Sozialversicherungsrechts, Bd 1, 1994, Krankenversicherungsrecht, § 44 RdNr 21).
Dazu zählt auch der Abschluss eines Verwaltungsvertrages, der einer besonderen Ermächtigungsnorm nicht bedarf (vgl BVerfGE 114, 196, juris RdNr 165 ff).
Die Rabattregelung des § 130a SGB V zielt auf die Senkung der Arzneimittelpreise zur Ausgabenbegrenzung der KKn ab (vgl BVerfGE 114, 196, juris RdNr 234 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9).
Es entsprach seinem weiten wirtschafts- und sozialpolitischen Gestaltungsspielraum, dass er Beitragssatzsteigerungen, mit denen Einnahmeverbesserungen hätten erreicht werden können, unbedingt vermeiden wollte, um einen damit verbundenen Anstieg der Lohnnebenkosten zu verhindern (vgl BVerfGE 114, 196, juris RdNr 234 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9).
a) Die Garantie der freien Berufsausübung schließt die Freiheit ein, das Entgelt für berufliche Leistungen frei mit den Interessenten auszuhandeln (vgl. BVerfGE 106, 275 ; 114, 196 ; 117, 163 ; stRspr).
BFH, 16.02.2011 - X R 21/10
Für Vorlage des amtlichen Vordrucks „EÜR“ gibt es keine gesetzliche Grundlage …
BSG, 30.09.2015 - B 3 KR 1/15 R
Krankenversicherung - Arzneimittel - Generikaabschlagspflicht - "Patentfreiheit" …
LAG Hessen, 14.03.2007 - 8 Sa 906/06
Zur Berechnung der Betriebsrente nach der Pensionsordnung der Allgemeinen …
LSG Nordrhein-Westfalen, 02.09.2013 - L 5 KR 431/13
VG Minden, 28.05.2009 - 4 K 2526/08
Anspruch auf Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe trotz fehlendem, …
VG Minden, 28.05.2009 - 4 K 1781/08
Übernahme einer Lehrerin in das Beamtenverhältnis auf Probe; Nachweis der …
VG Minden, 28.05.2009 - 4 K 408/09
Ausschluss des Anspruchs eines Bewerbers auf Einstellung oder Übernahme in das …
Diese gesetzliche Ausgestaltung trägt den jeweiligen biologischen Unterschieden Rechnung: dem typischerweise früheren Ende der Gebärfähigkeit von Frauen im Vergleich zur Zeugungsfähigkeit von Männern (vgl dazu allgemein BVerfGE 85, 191, 207; 92, 91, 109; 114, 357, 364;… zu den Gründen der oberen Altersgrenze für Männer vgl BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 14 ff mwN).