Source: https://www.treuhandstelle-hh.de/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2020-07-05 14:26:01
Document Index: 360162849

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 51', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 2', '§ 2', '§ 53', '§ 57', '§ 7']

Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg: Satzung
1. Der Verein trägt den Namen Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg e.V.
3. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen worden.
1. Mitglied des Vereins können Körperschaften werden,
die ausschließlich und unmittelbar die in § 3 genannten steuerbegünstigten Zwecke i.S.d. §§ 51 ff. der Abgabenordnung verfolgen. Über die Aufnahme
2. Natürliche Personen, die am 24.9.1991 Mitglied des Vereins waren, behalten ihre Mitgliedschaft.
3. Beitritt und Austritt erfolgen durch schriftliche Erklärung an den Vorstand.
4. Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Selbsteinschätzung. Die Mitgliederversammlung kann Richtsätze festlegen.
1. Zweck des Vereins ist es, solche freien Kulturimpulse und Initiativen zu fördern, welche zwischen Menschen zukunftsstiftende Begegnungen auf allen Lebensgebieten ermöglichen. Der Grundimpuls ist gegeben in einem freien Geistesleben. An zentraler Stelle steht dabei der Kulturimpuls der Anthroposophie Rudolf Steiners. Dazu gehören wissenschaftliche Zwecke, mildtätige Zwecke sowie die nachstehenden, besonders förderungswürdigen gemeinnützigen Zwecke:
Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege (Abschnitt A Ziffer 1 Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV),
Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge (Abschnitt A Ziffer 2 Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV),
Förderung kultureller Zwecke, insbesondere die Förderung der Kunst (Abschnitt A Ziffer 4 Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV),
Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe (Abschnitt A Ziffer 4 Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV),
Förderung der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege (Abschnitt A Ziffer 6 Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV).
Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens (Abschnitt A Ziffer 10 Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV),
Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes der Länder (Abschnitt A Ziffer 5 Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV),
Förderung der Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene (Abschnitt A Ziffer 14 Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV).
2. Dazu wird der Verein die Arbeit seiner Mitglieder i.S.d. § 2 Nr. 1, die auf die Verwirklichung der genannten Zwecke gerichtet ist, in der Öffentlichkeit im In- und Ausland werbend unterstützen sowie Spenden sammeln, verwalten und den Zwecken der Mitglieder endgültig zuführen.
3. Gleichzeitig sollen Einrichtungen geschaffen werden, an die sich die Mitglieder i.S.d. § 2 Nr. 1 bei der Durchführung ihrer Vorhaben um Rat und Unterstützung auf wirtschaftlichem und finanziellem Gebiet wenden können. Die Einrichtungen sollen außerdem eine Koordinierung der einzelnen Vorhaben und eine Zusammenfassung der finanziellen Mittel ermöglichen.
4. Der Verein kann auch Studenten und andere hilfsbedürftige Personen durch Zuwendung unterstützen, soweit die Voraussetzungen der Mildtätigkeit gem. § 53 der Abgabenordnung vorliegen.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar (gem. § 57 II AO) die satzungsmäßigen gemeinnützigen Zwecke.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins; dies gilt nicht, soweit und solange die Mitglieder steuerbegünstigt im Sinne der abgabenrechtlichen Vorschriften sind. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
4. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinnützige Treuhandstelle e.V., Bochum, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
2. Treuhandrat
1. Die Geschäftsführung und Vertretung des Vereins obliegt dem Vorstand. Er besteht aus mindestens zwei Personen, die von dem Treuhandrat bestellt werden. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam.
2. Der Vorstand führt die Geschäfte auf der Grundlage des Haushaltsplans. Abweichungen vom Haushaltsplan bedürfen der Genehmigung des Treuhandrates.
3. Die Vorstandsmitglieder können für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.
§ 7 Treuhandrat
1. Im Treuhandrat verbinden sich Menschen, um an den grundsätzlichen Fragen der Verwirklichung der Satzungszwecke zu arbeiten. Der Treuhandrat trifft die geschäftspolitischen Grundsatzentscheidungen.
Er verabschiedet den vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplan und legt die Arbeitsschwerpunkte für das folgende Geschäftsjahr fest.
2. Der Treuhandrat besteht aus drei bis neun Personen die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Die Amtszeit beträgt drei Jahre, Wiederwahl ist möglich. Nach Ablauf der Amtszeit bleiben die Mitglieder des Treuhandrates so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.
3. Der Treuhandrat tagt mindestens drei mal im Jahr. Er wählt aus seiner Mitte einen Sprecher, der zu den Sitzungen einlädt und diese leitet.
4. Im übrigen bestimmt der Treuhandrat seine Arbeitsweise selbst und gibt sich eine Geschäftsordnung.
1. Jährlich findet eine Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich einberufen.
2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand, vom Treuhandrat oder von einem Drittel der Mitglieder verlangt werden und sind vom Vorstand in gleicher Weise einzuberufen.
3. Die Mitgliederversammlung genehmigt die Jahresrechnung und entscheidet über die Entlastung des Treuhandrates und des Vorstandes.
4. Über die Mitgliederversammlung wird ein Protokoll angefertigt, welches vom Schriftführer und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
5. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit. Für Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Vorstand und Treuhandrat können gemeinsam Satzungsänderungen beschließen, die für das Finanzamt oder das Vereinsregister erforderlich sind, soweit dadurch die grundsätzlichen Ziele des Vereins nicht geändert werden.
Stand 7.Juni 2006