Source: https://www.stb-heinrich.de/dse-einkommensteuer-mandate.html
Timestamp: 2020-07-14 18:40:23
Document Index: 83719369

Matched Legal Cases: ['Art 6', '§ 199', '§ 199', 'Art 6', '§ 169', '§ 169', 'Art 6', '§8']

Heinrich & Kollegen | DSE Einkommensteuer-Mandate
Datenschutzerklärung für Einkommensteuer-Mandate
3.1 ESt-Erklärung
Erstellung und Einreichung der Einkommensteuererklärung des Mandanten
Vertragserfüllung/vorvertragliche Maßnahmen:
Die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen. (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO)
3.1.3 Empfänger, an welche die Daten übermittelt werden (könnten)
Im Rahmen der Aktenvernichtung werden die Daten an zertifizierte Aktenvernichtungsunternehmen übermittelt bzw. übergeben.
Finanzverwaltung des Bundes (BRD) sowie der Länder, jeweils nach Zuständigkeit
IT-Auftragsverarbeiter:
Im Rahmen der elektronischen Datenhaltung und -verarbeitung werden Daten in IT-basierten System gespeichert. Hierzu bedienen wir uns verschiedener IT-Dienstleister und Rechenzentren. Die Nutzung dort ist streng reglementiert, unterliegt ebenfalls dem Berufsgeheimnis und ist auf technische Unterstützungsprozesse beschränkt.
Baldmöglichste Löschung in jährlichem Turnus:
Datenvernichtungen bzw. Datenlöschungen erfolgen gesammelt mindestens ein Mal im Kalenderjahr
Eine Löschung im aktiven Mandat erfolgt nicht, solange für den Berater ein Mehrwert für den Mandanten erkennbar ist.
§ 199 BGB - Schadenersatz:
Soweit nach Abwägung des Verantwortlichen das Risiko von Schadenersatzforderungen dies rechtfertigt, erfolgt eine Löschung erst nach Ablauf der Verjährungsfristen des § 199 BGB.
Mandatserfüllung:
Die Bereitstellung der personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben, noch für einen Vertragsabschluss erforderlich. Die betroffene Person ist nicht verpflichtet die personenbezogenen Daten bereitzustellen. Mögliche Folge der Nichtbereitstellung ist die Unmöglichkeit der Vertragserfüllung, auch in diesem Fall entsteht der Gebührenanspruch des Steuerberaters.
3.2 Finanzbuchhaltung (Kunden)
Verwalten der Forderungen an Kunden und der zugehörigen Zahlungen inkl. Angebotserstellung
Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung:
Die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, der der Verantwortliche unterliegt. (Art 6 Abs 1 lit c DSGVO)
3.2.3 Empfänger, an welche die Daten übermittelt werden (könnten)
3.2.4 Angaben zur Aufbewahrungsdauer
Soweit eine Datenvernichtung bzw. Datenlöschung im laufenden Jahr geplant ist, erfolgt eine Löschung erst zu diesem Zeitpunkt.
§ 169 AO - Festsetzungsverjährung:
Soweit nach Abwägung des Verantwortlichen das Risiko des Vorwurfs der Steuerhinterziehung, leichtfertigen Steuerverkürzung oder der (nicht strafbewährten) Steuerverkürzung dies rechtfertigt, erfolgt eine Löschung erst nach Ablauf der Verjährungsfristen des § 169 AO. Die späteste steuerliche Festsetzungsverjährung tritt im Regelfall 10 Jahre nach dem Ende des Jahres ein, in dem die betreffenden Steuererklärungen dem Finanzamt eingereicht wurden, spätestens 13 Jahre nach Ende des betreffenden Steuerjahres.
3.2.5 Besteht eine Verpflichtung die Daten bereitzustellen? Welche Folgen hätte eine Weigerung?
Mandatsaufnahme bzw. -fortführung:
Die Bereitstellung der personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben, jedoch für einen Vertragsabschluss erforderlich. Die betroffene Person ist nicht verpflichtet die personenbezogenen Daten bereitzustellen. Mögliche Folge der Nichtbereitstellung ist die Unmöglichkeit der Mandatsaufnahme bzw. -fortführung, auch in diesen Fällen entsteht der Gebührenanspruch des Steuerberaters.
3.3 Mandanteninformation
3.3.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt. (Art 6 Abs 1 lit f i.V.m. Erwägungsgrund 47 DSGVO)
3.3.3 Berechtigte Interessen, welche die Verarbeitung rechtfertigen
Haftungsbeschränkung durch Information:
3.3.4 Empfänger, an welche die Daten übermittelt werden (könnten)
3.3.5 Angaben zur Aufbewahrungsdauer
Datenvernichtungen bzw. Datenlöschungen erfolgen gesammelt mindestens ein Mal im Kalenderjahr.
3.3.6 Besteht eine Verpflichtung die Daten bereitzustellen? Welche Folgen hätte eine Weigerung?
3.4 Mandatspflege
Allgemeine Maßnahmen zur Pflege des Mandatsverhältnises
3.4.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung
3.4.3 Berechtigte Interessen, welche die Verarbeitung rechtfertigen
Aufrechterhaltung eines guten Mandatsverhältnisses:
Wir sehen es als unser berechtigtes Interesse an, die Beziehung zu Mandanten aktiv und positiv zu gestalten indem wir regelmäßig Rundschreiben versenden und darüber hinaus Geschenke und Glückwünsche zu besonderen Anlässen übermitteln.
3.4.4 Empfänger, an welche die Daten übermittelt werden (könnten)
3.4.5 Angaben zur Aufbewahrungsdauer
3.4.6 Besteht eine Verpflichtung die Daten bereitzustellen? Welche Folgen hätte eine Weigerung?
Die Bereitstellung der personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben, noch für einen Vertragsabschluss erforderlich. Die betroffene Person ist nicht verpflichtet die personenbezogenen Daten bereitzustellen. Dies hat keine Folgen.
3.5 Neue Geschäftsbeziehungen
3.5.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung
3.5.3 Berechtigte Interessen, welche die Verarbeitung rechtfertigen
3.5.4 Empfänger, an welche die Daten übermittelt werden (könnten)
3.5.5 Angaben zur Aufbewahrungsdauer
Erledigung oder Überführung in einen anderen Prozess:
Die Daten werden nach Erledigung der Angelegenheit gelöscht oder bei Bedarf in einen anderen Prozess übertragen.
3.5.6 Besteht eine Verpflichtung die Daten bereitzustellen? Welche Folgen hätte eine Weigerung?
Vertragsbegründungsvoraussetzung:
3.6 Risikoanalyse GWG
Risikoanalyse nach dem Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz - GWG)
3.6.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung
3.6.3 Empfänger, an welche die Daten übermittelt werden (könnten)
Meldeempfänger nach GWG:
Zuständige Aufsichtsbehörden, Personen und Einrichtungen, deren sich die zuständigen Aufsichtsbehörden bei der Durchführung ihrer Aufgaben bedienen, die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen
3.6.4 Angaben zur Aufbewahrungsdauer
GWG §8:
5 Jahre, ab dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Geschäftsbeziehung endet
3.6.5 Besteht eine Verpflichtung die Daten bereitzustellen? Welche Folgen hätte eine Weigerung?
3.7 Selbstverwaltung
3.7.1 Zweck der Verarbeitung
Um die Daten sicher zu vernichten werden die Unterlagen an ein zertifiziertes Aktenvernichtungsunternehmen über- bzw. weitergegeben.
Arbeitskoordination:
Auftrags- und Fristenüberwachung
3.7.2 Rechtsgrundlage der Verarbeitung
3.7.3 Empfänger, an welche die Daten übermittelt werden (könnten)
3.7.4 Angaben zur Aufbewahrungsdauer
Baldmöglichste Löschung in jährlichem Turnus.
3.7.5 Besteht eine Verpflichtung die Daten bereitzustellen? Welche Folgen hätte eine Weigerung?
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