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Timestamp: 2019-09-18 15:13:19
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Matched Legal Cases: ['§ 536', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 4', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

AG Brandenburg, 14.07.2011 - 31 C 102/09 - dejure.org
https://dejure.org/2011,29329
AG Brandenburg, 14.07.2011 - 31 C 102/09 (https://dejure.org/2011,29329)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 14.07.2011 - 31 C 102/09 (https://dejure.org/2011,29329)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 14. Juli 2011 - 31 C 102/09 (https://dejure.org/2011,29329)
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Betriebskostenabrechnung bei nicht unerheblicher Wohnflächenabweichung; vereinbarte Wohnfläche
Zur Berechnung der Wohnfläche
68 Ein zur Minderung der Miete berechtigender Mangel der Mietsache im Sinne des § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB liegt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zwar vor, wenn die tatsächliche Wohnfläche der Wohnung um mehr als 10% unter der im Mietvertrag angegebenen Wohnfläche liegt, da die Angabe einer Wohnfläche in einem Mietvertrag aufgrund der Bedeutung für die Parteien und die jeweils für die andere Seite erkennbaren Folgen auch nicht nur eine reine Objektbeschreibung, sondern eine Beschaffenheitsvereinbarung darstellt (BGH, Urteil vom 23.06.2010, Az.: VIII ZR 256/09, u. a. in: NJW 2010, Seiten 2648 f.; BGH, NJW 2007, Seite 2624; BGH, Urteil vom 22.02.2006, Az.: VIII ZR 219/04, u. a. in: NJW-RR 2006, Seite 801; BGH, NJW 2004, Seite 2230; BGH, Urteil vom 24.03.2004, Az.: VIII ZR 295/03, u. a. in: NJW 2004, Seite 1947; AG Dortmund, ZMR 2014, Seiten 369 ff.; AG Köln, Urteil vom 31.07.2012, Az.: 220 C 8/12, u. a. in: juris; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw.
69 Auch gilt dies selbst dann, wenn der Mietvertrag zur Größe der Wohnfläche eine "ca."-Angabe enthält (BGH, Urteil vom 24. März 2004, Az.: VIII ZR 133/03, u. a. in: NZM 2004, Seite 456; BGH, Urteil vom 22.04.2009, Az.: VIII ZR 86/08, u. a. in: NJW 2009, Seiten 2295 ff.; BGH, NJW 2009, Seite 2880; BGH, NJW 2010, Seite 1745; AG Dortmund, ZMR 2014, Seiten 369 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw.
Vorrangig sind dabei zwar die evtl. Vereinbarungen der Parteien zu beachten (BGH, Urteil vom 24. März 2004, Az.: VIII ZR 44/03, u. a. in: NJW 2004, Seiten 2230 ff.; BGH, Urteil vom 08.07.2009, Az.: VIII ZR 218/08, u. a. in: NJW 2009,Seiten 2880 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485), jedoch haben die Vertrags-/Prozessparteien hier eine ausdrückliche Vereinbarung im Mietvertrag aus dem Jahre 2006 gerade nicht getroffen.
Ein gewährleistungspflichtiger Mangel ist bei Verstößen gegen das öffentliche Baurecht aber regelmäßig erst dann anzunehmen, wenn die Baurechtsbehörde die Nutzung untersagt (BGH, Beschluss vom 29.09.2009, Az.: VIII ZR 242/08, u. a. in: WuM 2009, Seiten 662 f.; BGH, Urteil vom 24.10.2007, Az.: XII ZR 24/06, u. a. in: Grundeigentum 2008, Seite 120; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs haben nämlich ortsübliche Berechnungsweisen mangels abweichender Parteivereinbarung Vorrang (BGH, Urteil vom 23. Mai 2007, Az.: VIII ZR 231/06, u. a. in: NJW 2007, Seiten 2624 ff.; BGH, Urteil vom 22.04.2009, Az.: VIII ZR 86/08, u. a. in: NJW 2009, Seiten 2295 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
80 Die Ermittlung einer im Mietvertrag vereinbarten Wohnfläche (hier angegeben mit: "121,34 qm") richtet sich somit dann aber - da die Parteien nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart haben und eine andere Berechnungsweise in der Stadt Brandenburg an der Havel auch gerichtsbekannt nicht ortsüblich ist - nach den für den preisgebundenen Wohnraum im Zeitpunkt des Abschlusses des Mietvertrags (hier im Jahre 2006) maßgeblichen Bestimmungen (BGH, Urteil vom 23.05.2007, Az.: VIII ZR 231/06, u. a. in: NJW 2007, Seite 2624; BGH, Urteil vom 22.04.2009, Az.: VIII ZR 86/08, u. a. in: NJW 2009,Seiten 2295 ff.; LG Koblenz, ZMR 2010, Seiten 855 ff.; AG Köln, Urteil vom 31.07.2012, Az.: 220 C 8/12, u. a. in: juris; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw.
81 In der Mangelung einer anderen Regelung ist insofern aber die WoFlV vom 25.11.2003 auch bei vorliegend freifinanziertem Wohnraum anwendbar (LG Koblenz, ZMR 2010, Seiten 855 ff.; AG Flensburg, WuM 2012, Seiten 29 f.; AG Köln, Urteil vom 31.07.2012, Az.: 220 C 8/12, u. a. in: juris; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485; AG Hamburg-Altona, Enscheidung vom 17.11.2009).
82 Da der Mietvertrag der hiesigen Prozessparteien nämlich erst im Jahre 2006 - und damit schon im zeitlichen Geltungsbereich der WoFlV vom 25.11.2003 - geschlossen wurde, ist hier also auch die WoFlV für die Berechnung der Wohnfläche heranzuziehen (BGH, Urteil vom 23.05.2007, Az.: VIII ZR 231/06, u. a. in: NJW 2007, Seiten 2624 ff.; BGH, Urteil vom 22.04.2009, Az.: VIII ZR 86/08, u. a. in: NJW 2009, Seiten 2295 ff.; LG Koblenz, ZMR 2010, Seiten 855 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw.
83 Hiernach werden die Grundflächen von Räumen und Raumteilen mit einer lichten Höhe von mindestens zwei Metern vollständig, von Räumen und Raumteilen mit einer lichten Höhe von mindestens einem Meter und weniger als zwei Metern zur Hälfte, von unbeheizbaren Wintergärten, Schwimmbädern und ähnlichen nach allen Seiten geschlossenen Räumen zur Hälfte und von Balkonen, Loggien, Dachgärten und Terrassen in der Regel zu einem Viertel, höchstens jedoch zur Hälfte, angerechnet (vgl. § 4 WoFlV; Dr.-Ing. J. Gante, WuM 2008, Seiten 525 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
Von den Beklagten als Mietern ist insofern eine weitergehende Überprüfung der von ihnen vermuteten Wohnflächenabweichung nicht zu verlangen, da dies ansonsten die an einen mit der Rechtslage nicht ohne weiteres vertrauten Mieter zu stellenden Sorgfaltsanforderungen überspannen würde (AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
89 Bleibt somit - wie hier hinsichtlich der Wohnflächenberechnung - bei der Mängelanzeige ungewiss, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt, dürfen Mängelrechte durch die Mieter auch dann geltend gemacht werden, wenn sich das Verlangen im Ergebnis evtl. als unberechtigt herausstellen sollte (BGH, NJW 2011, Seiten 143 ff.; BGH, NJW 2009, Seiten 1262 ff.; BGH, NJW 2008, Seiten 1147 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: juris und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
Auch das erkennende Gericht sieht keinen Anlass, davon abzuweichen (AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
Geringere Abweichungen führen zumindest nicht zu einer unwiderleglichen Vermutung eines Mangels (AG Dortmund, ZMR 2014, Seiten 369 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
Abweichungen bis 10% lösen die Rechtsfolge "unwiderlegliche tatsächliche Vermutung" somit gerade nicht aus (AG Dortmund, ZMR 2014, Seiten 369 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
Die Formulierung kann deshalb nur bedeuten, dass es nicht unerhebliche Flächenabweichungen geben kann, die prinzipiell einen Mangel darstellen können, ohne dass dafür eine tatsächliche Vermutung streitet (AG Dortmund, ZMR 2014, Seiten 369 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
Erforderlich dürfte dafür zusätzlich sein, dass die Mieter die Fehlflächen zeitnahe zum Mietbeginn rügen, da anderenfalls der Nachweis der Gebrauchsbeeinträchtigung schwer fallen dürfte (AG Dortmund, ZMR 2014, Seiten 369 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: "juris" und teilw. in: WuM 2011, Seite 485).
Ein in der Wohnung auftretende Schimmel stellt nämlich grundsätzlich einen Fehler der Mietsache dar (vgl. u. a.: BGH, Urteil vom 17.06.2015, Az.: VIII ZR 19/14, u. a. in: NJW 2015, Seiten 3087 ff.; BGH, Urteil vom 10.11.2004, Az.: XII ZR 71/01, u. a. in: NZM 2005, Seiten 17 f.; BGH, Urteil vom 16.07.2003, Az.: VIII ZR 274/02, u. a. in: NJW 2003, Seiten 2601 ff.; BGH, Urteil vom 01.03.2000, Az.: XII ZR 272/97, u. a. in: NJW 2000, Seiten 2344 ff.; BGH, NJW 1998, Seite 594; BGH, NJW 1994, Seiten 2019 f.; BGH, NJW 1994, Seiten 1880 f.; BGH, NJW 1985, Seite 142; OLG Brandenburg, Urteil vom 12.08.2009, Az.: 3 U 2/07; KG Berlin, Beschluss vom 20.05.2009, Az.: 8 U 38/09, u. a. in: GuT 2009, Seiten 305 f.; KG Berlin, Beschluss vom 25.09.2006, Az.: 12 U 118/05, u. a. in: Grundeigentum 2007, Seiten 445 f.; KG Berlin, Grundeigentum 2004, Seiten 688 ff.; OLG Saarbrücken, WuM 1989, Seiten 133 ff.; OLG Celle, WuM 1985, Seiten 9 ff.; OLG Karlsruhe, NJW 1985, Seite 142; LG Berlin, Urteil vom 15.04.2016, Az.: 65 S 400/15, u. a. in: Grundeigentum 2016, Seiten 913 f.; LG Aachen, Urteil vom 02.07.2015, Az.: 2 S 327/14, u. a. in: ZMR 2016, Seiten 112 f.; LG Berlin, Urteil vom 23.05.2014, Az.: 65 S 524/13, u. a. in: Grundeigentum 2014, Seite 1008; LG Berlin, Grundeigentum 2009, Seiten 1125 f., LG Duisburg, WuM 2003, Seiten 494 f.; LG Berlin, Grundeigentum 2001, Seiten 1133 f.; LG Braunschweig, ZMR 2002, Seiten 916 f.; LG Ellwangen, WuM 2001, Seiten 544 f.; LG Lüneburg, WuM 2001, Seite 465; LG Gießen, ZMR 2000, Seite 537; LG Mannheim, ZMR 1991, Seite 481; LG Köln, WuM 1990, Seite 547; LG Osnabrück, WuM 1989, Seiten 370 f.; LG Nürnberg-Fürth, ZMR 1989, Seiten 23 f.; LG Berlin, Grundeigentum 1989, Seiten 149 ff.; LG Osnabrück, WuM 1989, Seiten 370 f.; LG Freiburg, WuM 1989, Seiten 559; LG Kassel, WuM 1988, Seiten 355 f.; LG Nürnberg-Fürth, WuM 1988, Seite 155; LG Berlin, ZMR 1987, Seiten 378 f.; LG Göttingen, WuM 1986, Seite 308; LG Kiel, NJW-RR 1986, Seite 314; LG Augsburg, WuM 1985, Seite 25; LG Darmstadt, WuM 1985, Seite 22; LG Hannover, WuM 1982, Seite 183; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: WuM 2011, Seite 485 = NJOZ 2011, Seiten 1932 f. = BeckRS 2011, Nr.: 23068 = FD-MietR 2011, 323555 ; AG Königs-Wusterhausen, WuM 2007, Seite 568; AG Lüdenscheid, WuM 2007, Seiten 16 ff.; AG Siegburg, WuM 2005, Seite 55; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 07.10.2004, Az.: 32(33) C 536/03; AG Berlin-Köpenick, Grundeigentum 2003, Seite 814; AG Bad Vilbel, WuM 1996, Seite 701; AG Potsdam, Urteil vom 15.06.1995, Az.: 26 C 533/93, u. a. in: WuM 1995, Seite 534; AG Köln, WuM 1980, Seite 51; AG Darmstadt, WuM 1980, Seite 77; AG Schleswig, WuM 1980, Seite 206; AG Miesbach, WuM 1980, Seite 163; AG Steinfurth, WuM 1977, Seite 256).
Diese Sphärentheorie ist mittlerweile auch fester Bestandteil der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 17.06.2015, Az.: VIII ZR 19/14, u. a. in: NJW 2015, Seiten 3087 ff.; BGH, Urteil vom 10.11.2004, Az.: XII ZR 71/01, u. a. in: NZM 2005, Seiten 17 f.; BGH, Urteil vom 16.07.2003, Az.: VIII ZR 274/02, u. a. in: NJW 2003, Seiten 2601 ff.; BGH, Urteil vom 01.03.2000, Az.: XII ZR 272/97, u. a. in: NJW 2000, Seiten 2344 ff.; BGH, NJW 1998, Seite 594; BGH, NJW 1994, Seiten 2019 f.; BGH, NJW 1994, Seiten 1880 f.; BGH, NJW 1985, Seite 142) und nahezu aller Instanzgerichte (OLG Brandenburg, Urteil vom 12.08.2009, Az.: 3 U 2/07; KG Berlin, Beschluss vom 20.05.2009, Az.: 8 U 38/09, u. a. in: GuT 2009, Seiten 305 f.; KG Berlin, Beschluss vom 25.09.2006, Az.: 12 U 118/05, u. a. in: Grundeigentum 2007, Seiten 445 f.; KG Berlin, Grundeigentum 2004, Seiten 688 ff.; OLG Saarbrücken, WuM 1989, Seiten 133 ff.; OLG Celle, WuM 1985, Seiten 9 ff.; OLG Karlsruhe, NJW 1985, Seite 142; LG Berlin, Urteil vom 15.04.2016, Az.: 65 S 400/15, u. a. in: Grundeigentum 2016, Seiten 913 f.; LG Aachen, Urteil vom 02.07.2015, Az.: 2 S 327/14, u. a. in: ZMR 2016, Seiten 112 f.; LG Berlin, Urteil vom 23.05.2014, Az.: 65 S 524/13, u. a. in: Grundeigentum 2014, Seite 1008; LG Berlin, Grundeigentum 2009, Seiten 1125 f., LG Duisburg, WuM 2003, Seiten 494 f.; LG Berlin, Grundeigentum 2001, Seiten 1133 f.; LG Braunschweig, ZMR 2002, Seiten 916 f.; LG Ellwangen, WuM 2001, Seiten 544 f.; LG Lüneburg, WuM 2001, Seite 465; LG Gießen, ZMR 2000, Seite 537; LG Mannheim, ZMR 1991, Seite 481; LG Köln, WuM 1990, Seite 547; LG Osnabrück, WuM 1989, Seiten 370 f.; LG Nürnberg-Fürth, ZMR 1989, Seiten 23 f.; LG Berlin, Grundeigentum 1989, Seiten 149 ff.; LG Osnabrück, WuM 1989, Seiten 370 f.; LG Freiburg, WuM 1989, Seiten 559; LG Kassel, WuM 1988, Seiten 355 f.; LG Nürnberg-Fürth, WuM 1988, Seite 155; LG Berlin, ZMR 1987, Seiten 378 f.; LG Göttingen, WuM 1986, Seite 308; LG Kiel, NJW-RR 1986, Seite 314; LG Augsburg, WuM 1985, Seite 25; LG Darmstadt, WuM 1985, Seite 22; LG Hannover, WuM 1982, Seite 183; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: WuM 2011, Seite 485 = NJOZ 2011, Seiten 1932 f. = BeckRS 2011, Nr.: 23068 = FD-MietR 2011, 323555 ; AG Königs-Wusterhausen, WuM 2007, Seite 568; AG Lüdenscheid, WuM 2007, Seiten 16 ff.; AG Siegburg, WuM 2005, Seite 55; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 07.10.2004, Az.: 32(33) C 536/03; AG Berlin-Köpenick, Grundeigentum 2003, Seite 814; AG Bad Vilbel, WuM 1996, Seite 701; AG Potsdam, Urteil vom 15.06.1995, Az.: 26 C 533/93, u. a. in: WuM 1995, Seite 534; AG Köln, WuM 1980, Seite 51; AG Darmstadt, WuM 1980, Seite 77; AG Schleswig, WuM 1980, Seite 206; AG Miesbach, WuM 1980, Seite 163; AG Steinfurth, WuM 1977, Seite 256).
Bei einer Gesamtwürdigung aller Umstände geht das Gericht hier somit auch davon aus, dass diese Wohnung insbesondere im unteren Flur, im Hauswirtschaftsraum und im Wohnzimmer eine deutliche und hohe Belastung mit Schimmelpilzen aufwies und dem entsprechend mit Mängeln behaftet war, so dass die Kläger/Mieter hier auch berechtigt waren die Miete für den Zeitraum vom 01. September 2012 bis 31. Januar -, vom 01. April - bis 31.07.- - mithin für insgesamt 9 Monate - jeweils um 25% (zur Frage der Ermittlung der Höhe der hier berechtigten Mietminderung vgl. u. a.: BGH, Urteil vom 17.06.2015, Az.: VIII ZR 19/14, u. a. in: NJW 2015, Seiten 3087 ff.; OLG Brandenburg, Urteil vom 12.08.2009, Az.: 3 U 2/07; OLG Düsseldorf, DWW 2000, Seiten 122 ff.; LG Berlin, Urteil vom 15.04.2016, Az.: 65 S 400/15, u. a. in: Grundeigentum 2016, Seiten 913 f.; LG Berlin, Urteil vom 23.05.2014, Az.: 65 S 524/13, u. a. in: Grundeigentum 2014, Seite 1008; LG Köln, Urteil vom 15.11.2000, Az.: 9 S 25/00, u. a. in: WuM 2001, Seite 604; LG Hamburg, Urteil vom 11.07.2000, Az.: 316 S 227/99, u. a. in: WuM 2001, Seite 193; LG Berlin, Urteil vom 10.07.1998, Az.: 64 S 21/98, u. a. in: Grundeigentum 1998, Seite 1151; LG Wuppertal, Urteil vom 30.08.1996, Az.: 10 S 111/96, u. a. in: NJWE-MietR 1996, Seite 266; LG Berlin, Urteil vom 08.01.1991, Az.: 65 S 205/89, u. a. in: Grundeigentum 1991, Seite 625; LG Bonn, Urteil vom 03.12.1990, Az.: 6 S 76/90, u. a. in: WuM 1991, Seite 262; LG Lübeck, Urteil vom 09.01.1990, Az.: 14 S 60/89, u. a. in: WuM 1990, Seite 202; LG Berlin, Urteil vom 19.12.1988, Az.: 61 S 211/87, u. a. in: Grundeigentum 1989, Seite 149; LG Flensburg, WuM 1988, Seite 354; LG Lübeck, WuM 1988, Seite 351; LG Berlin, Grundeigentum 1988, Seite 37; LG Kiel, NJW-RR 1986, Seite 313; LG Hamburg, WuM 1985, Seite 21; LG Darmstadt, WuM 1985, Seite 22; LG Hamburg, Urteil vom 03.02.1984, Az.: 11 S 87/83, u. a. in: MDR 1984, Seite 494; LG Berlin, Urteil vom 11.03.1982, Az.: 61 S 359/81, u. a. in: Grundeigentum 1984, Seite 47; LG Saarbrücken, Urteil vom 13.05.1981, Az.: 16 S 118/80, u. a. in: WuM 1982, Seite 187; LG Hannover, WuM 1982, Seite 183; LG Itzehoe, WuM 1982, Seite 181; LG Hamburg, WuM 1976, Seite 205; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: WuM 2011, Seite 485 = NJOZ 2011, Seiten 1932 f. = BeckRS 2011, Nr.: 23068 = FD-MietR 2011, 323555.
Die Fälligkeit einer Nachzahlung setzt somit den fristgerechten Zugang einer formell ordnungsgemäßen Abrechnung voraus (BGH, Das Grundeigentum 2008, Seiten 855 ff. = NJW 2008, Seiten 2260 ff. = NZM 2008, Seiten 567 f. = MDR 2008, Seiten 907 f. = WuM 2008, Seiten 407 ff. = ZMR 2008, Seiten 777 ff.; BGH, BGHZ 113, Seiten 188 ff. = NJW 1991, Seiten 836 f. = WuM 1991, Seiten 150 ff.; BGH, NJW 2007, Seiten 1059 f. = WuM 2007, Seiten 196 f.; LG Berlin, WuM 2008, Seiten 587 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: WuM 2011, 485 = BeckRS 2011, 23068 = NJOZ 2011, 1932); inhaltliche Fehler können aber auch noch nach Fristablauf ggf. korrigiert werden (BGH, NJW 2005, 219 = WuM 2005, 61.; BGH, NJW 2007, Seiten 1059 f. = WuM 2007, Seiten 196 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 14.07.2011, Az.: 31 C 102/09, u. a. in: WuM 2011, 485 = BeckRS 2011, 23068 = NJOZ 2011, 1932).