Source: https://www.vwl.uni-mannheim.de/studium/bachelorstudium/regelungen-ab-2016/
Timestamp: 2019-11-21 00:44:30
Document Index: 260744250

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 32', '§ 3', '§ 32', '§ 3', '§ 32', '§ 4', '§ 5', '§ 52', '§ 7', '§ 8', '§ 3', '§ 3', '§ 13', '§ 11', '§ 16', '§ 3', '§ 3', '§ 14', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 9', '§ 9', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13']

Prüfungs­ordnung für den volkswirtschaft­lichen Bachelor­studien­gang ...
... an der Universität Mannheim vom 22. März 2006 (Studien­beginn ab 2016)
(Download der Prüfungs­ordnung und Spezifischen Anlagen von den Webseiten des Studien­büros)
Aufgrund der Paragraphen 32 Abs. 1 und 34 Abs. 1 des Landes­hochschul­gesetzes (LHG) hat der Senat am 8. Februar 2006 die nachstehende Prüfungs­ordnung für den volkswirtschaft­lichen Bachelor­studien­gang beschlossen. Das Wissenschafts­ministerium stimmte gemäß § 30 Abs. 3 LHG mit Schreiben vom 8. März 2006 dem Studien­gang für die Dauer von fünf Jahren zu (die Zustimmung verlängert sich um die Zeiträume erfolgreicher [Re]Akkreditierungs­verfahren). Der Rektor hat den Zustimmungs­auflagen sowie der Prüfungs­ordnung zugestimmt am 22. März 2006.
Änderungs­satzungen vom 21. Juli 2006 (Rektoratsbekanntmachungen 19/2006 vom 31. Juli 2006, S. 7), 17. Juli 2007 (Rektoratsbekanntmachungen 18/2007 vom 25. Juli 2007, S. 9), 21. Dezember 2007 (Rektoratsbekanntmachungen 37/2007 vom 21. Dezember 2007, S. 7), 11. Juni 2008 (Rektoratsbekanntmachungen 17/2008 vom 12. Juni 2008, S. 1), 5. Juni 2009 (Rektoratsbekanntmachungen 17/2009 vom 15. Juni 2009, S. 13), 1. Juni 2010 (Rektoratsbekanntmachungen 19/2010 vom 7. Juni 2010), 13. Dezember 2010 (Rektoratsbekanntmachungen 36/2010 vom 15. Dezember 2010), 12. Dezember 2011 (Rektoratsbekanntmachungen 26/2011 vom 20. Dezember 2011, S. 16), 11. Juni 2012 (Rektoratsbekanntmachungen 13/2012 vom 13. Juni 2012, S. 41), 7. März 2013 (Rektoratsbekanntmachungen 7/2013 vom 21. März 2013, S. 7), 29. Oktober 2013 (Rektoratsbekanntmachungen 28/2013 vom 31. Oktober 2013, S. 7), 21. Mai 2015 (Rektoratsbekanntmachungen 14/2015 vom 27. Mai 2015, S. 18), 6. Juni 2016 (Rektoratsbekanntmachungen 18/2016 vom 22. Juni 2016, S. 17), 30. Oktober 2017 (Rektoratsbekanntmachungen 29/2017 vom 10. November 2017, S. 9) sowie 4. Juni 2019 (Rektoratsbekanntmachungen 14/2019 vom 11. Juni 2019, S. 14).
§ 1 Zweck der Bachelor­prüfung, Bachelor­grad
(1) Die Bachelor­prüfung bildet den ersten berufs­qualifizierenden Abschluss eines Studiums der Volkswirtschafts­lehre.
(2) Durch die Prüfung soll festgestellt werden, ob der Kandidat die Zusammenhänge des Faches überblickt, entsprechend seinem angestrebten Abschluss wissenschaft­liche Methoden und Er­kenntnisse anwenden kann und berufspraktische Fertigkeiten erworben hat.
(3) Aufgrund der bestandenen Bachelor­prüfung verleiht die Universität Mannheim den akademischen Grad „Bachelor of Science” (B.Sc.).
§ 2 Regel­studien­zeit, Studien­aufbau, Studien­umfang
(1) Die Regel­studien­zeit beträgt sechs Semester. Das Bachelor­studium ist untergliedert in einen Grundlagen­bereich und einen Spezialisierungs­bereich.
(2) Der zum Abschluss des Bachelor­studiums erforderliche Umfang an ECTS-Punkten beträgt insgesamt mindestens 180. Ein ECTS-Punkt entspricht dabei einer Arbeits­belastung von etwa 25 bis 30 Stunden.
(3) Der Aufbau des volkswirtschaft­lichen Bachelor­studien­gangs ergibt sich aus den spezifischen Anlagen zu dieser Prüfungs­ordnung. Diese sind so konzipiert, dass das Studium in der Regel­studien­zeit abgeschlossen werden kann und die Studierenden nach eigener Wahl Schwerpunkte setzen können.
§ 3 Aufbau der Prüfungen, Prüfungs­fristen
(1) Die Bachelor­prüfung besteht aus studien­begleitend zu erbringenden Prüfungen zu den einzelnen Lehr­veranstaltungen, einer unbenoteten Studien­leistung, mindestens einer Seminarleistung, ggf. einem unbenoteten Praktikum sowie der Bachelor­arbeit.
(2) In den von der Abteilung Volkswirtschafts­lehre angebotenen Fächern erfolgen die studien­begleitend zu erbringenden Prüfungen gem. Abs. (1) in der Regel in Form von Klausuren. Weitere zulässige Prüfungs­formen, auch in Kombination mit einer oder mehreren Klausur(en), sind:
- eine oder mehrere bewertete Hausarbeit(en) und/oder
- ein oder mehrere bewertete(r) mündliche(r) Vortrag (Vorträge) und/oder
- eine oder mehrere bewertete Zwischenklausur(en) und/oder
- eine oder mehrere mündliche und/oder schriftliche Übungs­aufgabe(n) und/oder
eine bewertete mündliche Abschluss­prüfung. Die Bestehenskriterien und die Gewichte der Teilleistungen sollen im Voraus bekannt gegeben werden. Die Entscheidung über die Art der (des) Leistungs­nachweise(s) und die eventuelle Gewichtung der Prüfungs­leistungen fällt der jeweilige Prüfer. Art, Form und Umfang der jeweiligen studien­begleitenden Prüfung ergeben sich aus den Regelungen der Prüfungs­ordnung sowie der Spezifischen Anlage 1 in Verbindung mit dem Modulkatalog in der jeweils geltenden Fassung. Der Modulkatalog wird vom Fakultäts­rat im Einvernehmen mit der zuständigen Studien­kommission unter Beachtung der Grundsätze von § 3 Absatz 3 LHG beschlossen und auf den Internetseiten der Universität Mannheim bereitgestellt. Im Modulkatalog können erfolgreich zu erbringende Leistungen als Voraussetzung zur Zulassung zu einer Prüfung (Vorleistungen) sowie weitere Zulassungs­voraussetzungen festgelegt werden. Prüfungen in anderen Fächern richten sich nach den einschlägigen Prüfungs­regelungen der jeweils anbietenden Fakultät oder Abteilung, sofern in der Spezifischen Anlage 2 keine abweichenden Regelungen getroffen sind.
(3) Im Rahmen der studien­begleitenden Orientierungs­prüfung soll der Kandidat in den ersten beiden Semestern insgesamt mindestens 30 ECTS-Punkte erbringen. Werden diese ECTS-Punkte nicht spätestens bis zum Ende des dritten Semesters erbracht, so geht der Prüfungs­anspruch verloren, es sei denn, der Kandidat hat die Fristüberschreitung nicht zu vertreten. Über eine Verlängerung der Frist entscheidet der Vorsitzende des Prüfungs­ausschusses; der Studierende erhält einen Bescheid über die Fristüberschreitung. Prüfungen, die Teil der Orientierungs­prüfung sind, können einmal wiederholt werden.
(4) Die Bachelor­prüfung muss spätestens am Ende des neunten Fach­semesters abgeschlossen sein, andernfalls geht der Prüfungs­anspruch verloren, es sei denn, der Kandidat hat die Fristüberschreitung nicht zu vertreten. Über eine Verlängerung der Frist entscheidet der Vorsitzende des Prüfungs­ausschusses; der Studierende erhält einen Bescheid über die Fristüberschreitung.
(5) Schriftliche Prüfungen können ganz oder teilweise im Antwort-Wahl-Verfahren durchgeführt werden. Die Prüfungs­aufgaben müssen zuverlässige Prüfungs­ergebnisse ermöglichen. Bei der Aufstellung der Aufgaben ist festzulegen, welche Antworten als zutreffend anerkannt werden, und die Punktverteilung zu bestimmen. Stellt sich bei der Auswertung der Prüfung heraus, dass bei einzelnen Aufgaben kein zuverlässiges Prüfungs­ergebnis ermittelt werden kann, sind diese bei der Feststellung des Prüfungs­ergebnisses nicht zu berücksichtigen. Die Bestehensgrenze mindert sich entsprechend; die Minderung darf sich nicht zum Nachteil eines Kandidaten auswirken. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn der Kandidat insgesamt mindestens den vor der Prüfung bekannt gegebenen Prozentwert der möglichen Punkte erreicht hat (Bestehensgrenze); die Prüfung gilt bei Nicht-Erreichen der Bestehensgrenze auch dann als bestanden, wenn der Kandidat zu dem vor der Prüfung bekannt gegebenen Prozentsatz der leistungs­besten Kandidaten gehört, die die Prüfung mindestens bestehen werden (Bestehensquote; Bestehensquote + Durchfallquote = 100%). Wird die Prüfung nur teilweise im Antwort-Wahl-Verfahren durchgeführt, gelten die Vorschriften dieses Absatzes für diesen Teil entsprechend.
§ 3a Verlängerung von Prüfungs­fristen
(1) Die Fristen für die Erbringung von Studien- oder Prüfungs­leistungen wie auch die Frist, bis zu der sämtliche nach dieser Prüfungs­ordnung für den Studien­abschluss erforderlichen Studien- und Prüfungs­leistungen erbracht sein müssen, sind auf jeweiligen rechtzeitigen schriftlichen Antrag des Studierenden vom Prüfungs­ausschuss für eine den Erfordernissen des Einzelfalles entsprechende Dauer zu verlängern, wenn die Überschreitung der Prüfungs­frist von dem Studierenden nicht zu vertreten ist.
wenn die sich daraus ergebenden besonderen Bedürfnisse oder Belange eine Verlängerung der Prüfungs­frist erfordern. Gleiches gilt für Studierende, die Schutz­zeiten entsprechend § 3 Absätze 1 und 2 des Mutterschutz­gesetzes in Anspruch nehmen können.
(3) Ein Antrag im Sinne des Absatzes 1 ist unverzüglich ab Kenntnisnahme der eine Verlängerung begründenden Umstände zu stellen. Ein Antrag, der nicht rechtzeitig im Sinne des Satzes 1 eingeht, kann lediglich unter den zusätzlichen Voraussetzungen des § 32 Landes­verwaltungs­verfahrensgesetz gewährt werden.
(4) Es obliegt dem Antragsteller, den Nachweis über die eine Verlängerung begründenden Umstände zu führen. Ergeben sich vor Ablauf einer genehmigten Prüfungs­fristverlängerung wesentliche Änderungen in den diese Verlängerung begründenden Umständen, insbesondere der Wegfall von Voraussetzungen, sind diese dem Prüfungs­ausschuss unverzüglich schriftlich anzuzeigen.
(5) Die Verlängerung von Fristen für die Erbringung von Studien- oder Prüfungs­leistungen in Wiederholungs­prüfungen sowie von Studien- oder Prüfungs­leistungen der Orientierungs­prüfung soll insgesamt jeweils eine Dauer von zwei Semestern nicht übersteigen. Die Verlängerung der Frist für die Erbringung sämtlicher Studien- und Prüfungs­leistungen soll insgesamt höchstens die Semesteranzahl der Regel­studien­zeit umfassen, soweit sich aus gesetzlichen Vorgaben nicht zwingend eine andere Wertung ergibt.
(6) Die vorstehenden Absätze finden keine Anwendung auf die Verlängerung von Bearbeitungs­zeiten und Abgabefristen für Studien- oder Prüfungs­leistungen, insbesondere in der Form einer Hausarbeit oder Bachelor­arbeit. Die Möglichkeit eines anderweitigen Nachteilsausgleichs gemäß § 3b bleibt unberührt.
(7) Bei der Berechnung der Prüfungs­fristen ist § 32 Absatz 6 des Landes­hochschul­gesetzes zu berücksichtigen.
(1) Erlauben die besonderen Bedürfnisse oder Belange Studierender, insbesondere Studierender im Sinne des § 3a Absatz 2, die Teilnahme an einer vorgesehenen Studien- oder Prüfungs­leistung, insbesondere wegen der Prüfungs­form, nicht, gewährt der Prüfungs­ausschuss in Abstimmung mit dem für die betroffene Studien- oder Prüfungs­leistung Verantwortlichen und unter Berücksichtigung des Vorbringens des Studierenden auf rechtzeitigen schriftlichen Antrag des Studierenden eine zur Wahrung der Chancengleichheit angemessene Kompensation. Die Nachteilsausgleichanträge von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung sind bei dem Beauftragten für Studierende mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung zu stellen; der Prüfungs­ausschuss hat bei der Entscheidung über diesen Antrag zudem die Empfehlung des Beauftragten für Studierende mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung zu berücksichtigen.
(2) Ein Antrag im Sinne des Absatzes 1 ist rechtzeitig vor Beginn der betroffenen Studien- oder Prüfungs­leistung zu stellen; bei einer durch den Studierenden eigen­verantwortlich anzumeldenden Studien- oder Prüfungs­leistung ist der Antrag spätestens mit Ablauf des vorhergehenden Anmeldezeitraumes einzureichen. Einem Antrag, der nicht rechtzeitig im Sinne des Satzes 1 eingeht, kann lediglich unter den zusätzlichen Voraussetzungen des § 32 Landes­verwaltungs­verfahrensgesetzes stattgegeben werden. Wird ein Antrag nicht rechtzeitig im Sinne der Sätze 1 oder 2 gestellt, sind die einen Nachteilsausgleich begründenden Umstände für diese Studien- und Prüfungs­leistung, insbesondere für die Bewertung, unbeachtlich. Die Möglichkeit einer hinreichend begründeten Säumnis oder eines Rücktritts von der betroffenen Studien- und Prüfungs­leistung bleibt unberührt.
(3) Es obliegt dem Antragsteller, den Nachweis über die einen Nachteilsausgleich begründenden Umstände zu führen. Ergeben sich vor oder während der Inanspruchnahme eines gewährten Nachteilsausgleichs wesentliche Änderungen in den diesen Nachteilsausgleich begründenden Umständen, insbesondere der Wegfall von Voraussetzungen, sind diese dem Prüfungs­ausschuss unverzüglich schriftlich anzuzeigen.
(1) Der Prüfungs­ausschuss kann Beeinträchtigungen des Prüfungs­ablaufs oder sonstige Verfahrensfehler von Amts wegen oder auf rechtzeitigen Antrag eines Prüflings durch Anordnungen von geeigneten Maßnahmen heilen. Insbesondere kann der Prüfungs­ausschuss anordnen, dass Studien- oder Prüfungs­leistungen von einzelnen oder von allen Kandidaten zu wiederholen sind oder bei Verletzung der Chancengleichheit eine Schreibverlängerung oder eine andere angemessene Ausgleichsmaßnahme verfügen.
(2) Beeinträchtigungen des Prüfungs­ablaufs sind während der Teilnahme an einer Studien- oder Prüfungs­leistung von dem beeinträchtigten Prüfling unverzüglich zu rügen:
Sonstige Verfahrensfehler sind unverzüglich nach dem Zeitpunkt, zu dem der Prüfling Kenntnis über den den Verfahrensfehler begründenden Umstand erlangt hat, zu rügen. Die Rügen im Sinne der Sätze 1 und 2 sind im Prüfungs­protokoll oder in sonstiger geeigneter Weise aktenkundig zu machen. Nicht rechtzeitig gerügte Beeinträchtigungen des Prüfungs­ablaufs oder sonstige Verfahrensfehler sind, insbesondere für die Bewertung der betroffenen Prüfung, unbeachtlich.
(3) Hat der Prüfungs­ausschuss wegen einer rechtzeitig gerügten Beeinträchtigung des Prüfungs­ablaufs oder wegen eines rechtzeitig gerügten sonstigen Verfahrensfehlers keine oder eine nicht ausreichende Ausgleichsmaßnahme nach Absatz 1 getroffen, so hat der Prüfling unverzüglich nach Abschluss der mängelbehafteten Prüfung oder, wenn eine Prüfung aus mehreren Einzel­prüfungen besteht, nach Abschluss des mängelbehafteten Prüfungs­teils, die für erforderlich gehaltenen Maßnahmen schriftlich beim Prüfungs­ausschuss zu beantragen. Der Antrag darf keine Bedingungen enthalten. Wird der Antrag nicht rechtzeitig gestellt, ist die Beeinträchtigung des Prüfungs­ablaufs oder der sonstige Verfahrensfehler, insbesondere für die Bewertung der betroffenen Prüfung, unbeachtlich.
§ 4 Prüfungs­ausschuss
(1) Der Fakultäts­rat wählt den aus vier Mitgliedern bestehenden Prüfungs­ausschuss sowie aus dessen Mitte den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter. Mitglieder des Prüfungs­ausschusses können nur Professoren und Juniorprofessoren der Abteilung Volkswirtschafts­lehre sein. Der Vorsitzende und sein Vertreter müssen Professoren sein. Die Amtszeit der Mitglieder des Prüfungs­ausschusses beträgt drei Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.
(2) Der Prüfungs­ausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungs­ordnung eingehalten werden. Er trifft die sich auf die Abwicklung der Prüfungen beziehenden Entscheidungen, soweit nach dieser Prüfungs­ordnung nicht andere Stellen zuständig sind. Er berichtet dem Fakultäts­rat regelmäßig über die Entwicklung der Studien- und Prüfungs­zeiten einschließlich der Bearbeitungs­zeiten für die Bachelor­arbeit sowie über die Verteilung der Fach- und der Gesamtnoten. Der Bericht ist in geeigneter Weise durch die Hochschule offen zu legen.
(3) Die Mitglieder des Prüfungs­ausschusses haben das Recht, bei den Prüfungen anwesend zu sein.
(4) Die Mitglieder des Prüfungs­ausschusses unterliegen der Amtsverschwiegenheit.
(5) Die Sitzungen des Prüfungs­ausschusses sind nichtöffentlich.
(6) Der Prüfungs­ausschuss ist beschluss­fähig, wenn neben dem Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter mindestens zwei weitere Mitglieder anwesend sind. Der Prüfungs­ausschuss entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
(7) Der Prüfungs­ausschuss kann die Erledigung seiner Aufgaben für alle Regelfälle dem Vorsitzenden übertragen.
(8) Entscheidungen des Prüfungs­ausschusses oder seines Vorsitzenden sind dem Kandidaten schriftlich mit Begründung unter Angabe der Rechts­grundlage mitzuteilen und mit einer Rechts­behelfsbelehr­ung zu versehen. Widersprüche gegen Entscheidungen der in dieser Prüfungs­ordnung genannten Organe sind innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Entscheidung schriftlich an den Prüfungs­ausschuss zu richten. Hilft der Prüfungs­ausschuss dem Widerspruch nicht ab, so ist dieser dem Rektorat zur Entscheidung vorzulegen.
§ 5 Studien­büro
(1) Für die verwaltungs­mäßige Abwicklung der Bachelor­prüfung ist das Studien­büro zuständig.
(2) Zu den Aufgaben des Studien­büros gehören insbesondere die Festsetzung und Bekanntmachung der Meldefristen, die Festsetzung und Bekanntgabe der Prüfungs­termine, die Entgegennahme der Meldungen der Kandidaten zu den Prüfungen, die Führung der Prüfungs­akten, die Überwachung der in dieser Prüfungs­ordnung genannten Fristen; die technische Abwicklung der Prüfungen und die Einteilung der Aufsichten bei schriftlichen Prüfungen; die Benachrichtigung der Kandidaten über die Ergebnisse der Prüfung und die Ausfertigung von Bachelor­urkunden nebst Anlagen, von Prüfungs­zeugnissen und von Bescheinigungen über erbrachte Prüfungen.
(1) Der Prüfungs­ausschuss bestellt die Prüfer.
Hochschul­lehrer;
Lehr­beauftragte, wenn Hochschul­lehrer nicht in genügender Anzahl als Prüfer zur Verfügung stehen;
akademische Räte und akademische Mitarbeiter, soweit ihnen vom Rektorat auf Vorschlag des Fakultäts­vorstands die Prüfungs­befugnis gem. § 52 I 5 und 6 LHG übertragen wurde und wenn Hochschul­lehrer nicht in genügender Anzahl als Prüfer zur Verfügung stehen.
(3) Jeder Prüfer kann einen oder mehrere Korrekturassistenten einsetzen; er stellt dabei die fach­lich kompetente Bewertung und Benotung sicher.
(4) Mündliche Prüfungen sind mindestens von einem Prüfer in Gegenwart eines Beisitzers abzunehmen. Der Beisitzer führt das Prüfungs­protokoll. In dem Protokoll sind die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung festzuhalten. Zum Beisitzer kann nur bestellt werden, wer die entsprechende Bachelor­prüfung abgelegt hat oder eine mindestens gleichwertige Qualifikation besitzt.
§ 7 Anerkennung von Studien­zeiten und Prüfungs­leistungen
(1) Studien- und Prüfungs­leistungen sowie Studien­zeiten, die in Studien­gängen an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen im In- und Ausland sowie an Berufsakademien der Bundes­republik Deutschland erbracht worden sind, werden anerkannt, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu den Leistungen besteht, die ersetzt werden.
(2) Bei der Anrechnung von im Ausland erbrachten Studien- und Prüfungs­leistungen sind Vereinbarungen und Abkommen der Bundes­republik Deutschland mit anderen Staaten über Gleichwertigkeiten im Hochschul­bereich (Äquivalenzabkommen) sowie Absprachen im Rahmen von Hochschul­partnerschaften und Doppel­abschluss­programmen (Kooperations­vereinbarungen) ergänzend zu beachten. Im Übrigen kann bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungs­wesen gehört werden.
(3) Außerhalb des Hochschul­systems erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten sind anzurechnen, wenn
a) zum Zeitpunkt der Anrechnungen die für den Hochschul­zugang geltenden Voraussetzungen erfüllt sind,
b) die anzurechnenden Kenntnisse und Fähigkeiten den zu ersetzenden Studien- und Prüfungs­leistungen nach Inhalt und Niveau gleichwertig sind und
Für eine Anrechnung hat der Bewerber insbesondere nachzuweisen, dass die außerhalb des Hochschul­systems erworbenen und nachgewiesenen Kompetenzen in Art und Umfang den zu ersetzenden Leistungen im Wesentlichen entsprechen. Bei der Entscheidung ist auch die Form der Vermittlung der Kompetenzen zu berücksichtigen. Die außerhalb des Hochschul­systems erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten dürfen höchstens 50 Prozent des Studien­ganges ersetzen, im Rahmen dessen die Anerkennung erfolgen soll. Die Anrechnungs­regelungen für Studien- und Prüfungs­leistungen, die an Berufsakademien im Inland erworben wurden, bleiben unberührt.
(4) Über die Anerkennung entscheidet der Prüfungs­ausschuss auf Antrag. Es obliegt dem Studierenden, alle erforderlichen Unterlagen über die anzuerkennende Leistung dem Prüfungs­ausschuss bereitzustellen.
(5) Werden Prüfungs­leistungen anerkannt, sind die Noten, soweit die Notensysteme vergleichbar sind, nach Maßgabe dieser Prüfungs­ordnung zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Für die Umrechnung im Ausland erbrachter Prüfungs­leistungen kann der Prüfungs­ausschuss zur Sicherstellung einer einheitlichen Handhabung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben allgemeine Umrechnungs­regelungen festlegen. Sind die Notensysteme nicht vergleichbar und ist eine Umrechnung nicht möglich oder liegen keine Noten vor, wird der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. Eine Anrechnung auf die Gesamtnote findet in diesem Fall nicht statt. Die Anerkennung wird im Zeugnis sowie im Transcript of Records (Notenauszug) gekennzeichnet.
§ 8 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungs­verstoß
(1) Eine Prüfung gilt als nicht bestanden und wird mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn der Kandidat einen Prüfungs­termin, zu dem er sich angemeldet hat, ohne triftige Gründe versäumt oder wenn er nach Zulassung zu der Prüfung ohne triftige Gründe an der Prüfung nicht mitwirkt oder nach Beginn von ihr zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungs­leistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungs­zeit erbracht wird.
(2) Die für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachten Gründe müssen dem Prüfungs­ausschuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit des Kandidaten ist ein ärztliches Attest vorzulegen. In Zweifelsfällen kann die Vorlage des Attestes eines von der Hochschule benannten Arztes verlangt werden. Ein ärztliches Attest hat die für die Beurteilung der Prüfungs­un­fähigkeit nötigen Befundtatsachen zu enthalten. Werden die Gründe anerkannt, so ist eine schriftliche Prüfung im unmittelbar folgenden Prüfungs­termin abzulegen. Für eine mündliche Prüfung wird ein neuer Termin anberaumt. Die bereits vorliegenden Prüfungs­ergebnisse sind anzurechnen.
(3) Versucht der Kandidat, das Ergebnis seiner Prüfungs­leistungen durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die betreffende Prüfungs­leistung, bei einer Teilleistung gemäß § 3 Absatz 2 Satz 2, die gesamte Prüfungs­leistung, mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Ein Kandidat, der den ordnungs­gemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von dem jeweiligen Prüfer oder Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfungs­leistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall wird die betreffende Prüfungs­leistung, bei einer Teilleistung gemäß § 3 Absatz 2 Satz 2, die gesamte Prüfungs­leistung, mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. In schwerwiegenden Fällen kann der Prüfungs­ausschuss den Kandidaten von der Erbringung weiterer Prüfungs­leistungen ausschließen.
(4) Versucht der Kandidat, die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studien­leistungen durch unrichtige Angaben zu erwirken, so wird die durch die Anerkennung zu ersetzende Prüfungs­leistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Bei Pflicht­veranstaltungen muss die zu ersetzende Prüfungs­leistung zum nächstmöglichen Termin in Mannheim erbracht werden. Bei Wahl­veranstaltungen wird der Täuschungs­versuch im Prüfungs­zeugnis vermerkt.
(5) Der Kandidat kann innerhalb von zwei Wochen nach der Prüfung verlangen, dass die Entscheidungen nach Abs. (3) Satz 1 und 2 vom Prüfungs­ausschuss überprüft werden. Belastende Entscheidungen sind dem Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechts­behelfsbelehr­ung zu versehen.
(3) ECTS-Punkte werden vergeben, wenn eine Prüfung mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet wurde. Für die Studien­leistung „Wissenschaft­liches Arbeiten“ werden 2 ECTS-Punkte vergeben; sie wird mit „bestanden“/“nicht bestanden“ bewertet; eine Benotung erfolgt nicht. Für die optionale Studien­leistung „Praktikum“ werden 6 ECTS-Punkte vergeben, sofern die Bedingungen für die Anerkennung erfüllt sind; es wird in diesem Fall mit „bestanden“ verbucht; eine Benotung erfolgt nicht.
(4) Im Zeugnis für die Bachelor­prüfung werden die Noten gemäß Abs. (1) und (2) sowohl im Wortlaut als auch numerisch ausgewiesen. Haben sich von Abs. (1) abweichende Noten ergeben, so lauten die auszuweisenden Noten wie folgt:
(6) Vor Vorliegen der Gesamtnote kann Studierenden ab einer ECTS-Punktzahl von 30 auf Antrag auf dem Transcript of Records (Notenauszug) eine vorläufige Durchschnitts­note ausgewiesen werden. Diese berechnet sich als das mit ECTS-Punkten gewichtete Mittel aller benoteten, zum Zeitpunkt des Antrags bestandenen Module.“
II. Prüfungs­verfahren
(1) Die studien­begleitende Bachelor­prüfung erfordert für jede zu erbringende Prüfung eine gesonderte Anmeldung zur Prüfung (Meldung). Die Meldung ist nur innerhalb der bekannt gemachten Fristen möglich.
(1a) Liegt die Prüfungs­teilnahme zeitlich vor dem Beginn dieser Frist und ist dem Studierenden aus diesem Grund eine vorherige eigen­verantwortliche Meldung im Studien­büro nicht möglich, erfolgt die verbindliche Meldung durch den Studierenden bereits durch die Entgegennahme der vom Prüfer zugeteilten Prüfungs­arbeit (Prüfungs­teilnahme). In diesen Fällen erfolgt die Zulassung des Studierenden zu der betroffenen Prüfung durch den Prüfer mit der Ausgabe der Prüfungs­aufgabe; es obliegt dem Studierenden, dem Prüfer die für die Zulassung erforderlichen Informationen bereitzustellen. Außerdem hat der Studierende die Meldung für die betroffene Prüfung innerhalb des bekannt gegebenen Zeitraums eigen­verantwortlich über das dafür vorgesehene System vorzunehmen.
(2) Bei der Meldung zu Prüfungen des Spezialisierungs­bereichs muss der Nachweis der Beratung nach § 13 vorliegen, sofern die dort genannten beratungs­freien Pauschalen überschritten werden.
(3) Voraussetzung für die Meldung zur letzten Prüfung des Bachelor­studiums ist mindestens ein Seminarschein, der nicht dem interdisziplinären Wahl­bereich gemäß der Spezifischen Anlage 1 zuzuordnen ist.
(4) Ergänzende Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung, insbesondere schriftliche Ausarbeitungen und mündliche Präsentationen, können im Hinblick auf die von der Abteilung Volkswirtschafts­lehre angebotenen Veranstaltungen im jeweiligen Abschnitt des Modulkatalogs für den volkswirtschaft­lichen Bachelor­studien­gang in der jeweils geltenden Fassung, im Hinblick auf die von anderen Abteilungen angebotenen Veranstaltungen in dem jeweiligen Modulkatalog der anbietenden Abteilung in der jeweils geltenden Fassung festgelegt sein.
§ 11 Umfang und Struktur der Bachelor­prüfung
(1) Die Bachelor­prüfung erstreckt sich auf
die Pflicht- und ggf. Wahlpflicht­veranstaltungen des Grundlagen­bereichs,
die Wahl- und ggf. Wahlpflicht­veranstaltungen des Spezialisierungs­bereichs,
ggf. ein dem Spezialisierungs­bereich zuzurechnendes Praktikum sowie
die Bachelor­arbeit.
(2) Die zu besuchenden Pflicht­veranstaltungen sowie die Regelungen bezüglich der zu besuchenden Wahl- und ggf. Wahlpflicht­veranstaltungen ergeben sich aus den spezifischen Anlagen. Die Regelungen bezüglich des optionalen Praktikums ergeben sich aus der Spezifischen Anlage 2 sowie aus dem Modulkatalog in der jeweils geltenden Fassung.
(2a) Kandidaten können bis zum Ende des Semesters, in dem sie die Bachelor­prüfung bestanden haben, spätestens jedoch bis zum Ende des siebten Fach­semesters, mit Genehmigung des jeweiligen Prüfers im Umfang von maximal zwei Kursen weitere als für den Abschluss des Studiums erforderliche Prüfungen ablegen (Zusatzmodule). Die Genehmigung durch den Prüfer soll erfolgen, wenn hierdurch die Teilnahme von Studierenden, die die jeweilige Veranstaltung als für das Bestehen der Bachelor­prüfung relevante Prüfungs­leistung in ihren Spezialisierungs­bereich einbringen, nicht beeinträchtigt wird. Die Zusatzmodule können ausschließlich aus dem Angebot der Abteilung Volkswirtschafts­lehre für den Spezialisierungs­bereich des Bachelor­studien­gangs gewählt werden. Die Meldung muss innerhalb der vom Studien­büro bekanntgegebenen Fristen für die Anmeldung zu den Klausuren, spätestens jedoch mit der Meldung zur letzten für das Bestehen der Bachelor­prüfung relevanten Prüfungs­leistung erfolgt sein. Auf Antrag des Kandidaten werden die Zusatzmodule – als solche gekennzeichnet – mit Noten in das Transcript of Records aufgenommen, sofern beim Studien­büro die Aufnahme vor deren Ausfertigung beantragt wurde. Bei der Festsetzung der Gesamtnote gemäß § 16 wird das Ergebnis der Zusatzmodule nicht berücksichtigt.
(3) Die Wahl- und ggf. Wahlpflicht­veranstaltungen umfassen inhaltlich unterschiedliche Vorlesungen mit ggf. zugehörigen Übungen sowie Seminare nach Wahl des Kandidaten. Die minimal erforderliche sowie maximal zulässige Anzahl der Lehr­veranstaltungen ergibt sich aus den Spezifischen Anlagen 1 und 2. Die inhaltliche Gleichheit der Lehr­veranstaltungen wird im Zweifel durch den Prüfungs­ausschuss festgestellt.
(4) Die Dauer der Klausuren zu den von der Abteilung Volkswirtschafts­lehre angebotenen Veranstaltungen beträgt mindestens 30 und maximal 60 Minuten pro Vorlesungs­stunde, mindestens jedoch insgesamt 90 Minuten. Näheres regeln die spezifischen Anlagen. Zu jeder Veranstaltung werden in der Regel zwei Klausuren angeboten, wobei die erste Klausurarbeit am Anfang der auf die Vorlesungen folgenden vorlesungs­freien Zeit und die zweite Klausurarbeit vor Beginn der Vorlesungen des darauf folgenden Semesters stattfindet. Zwischen der Bekanntgabe des Ergebnisses der ersten und dem Termin der zweiten Klausurarbeit müssen mindestens drei Wochen liegen.
(5) Die Dauer der Klausuren zu Pflicht­veranstaltungen, die von anderen Fakultäten oder Abteilungen angeboten werden, ergibt sich aus den spezifischen Anlagen. Die Dauer der Klausuren zu Wahl- und ggf. Wahlpflicht­veranstaltungen, die von anderen Fakultäten oder Abteilungen angeboten werden, sowie die Wiederholungs­modalitäten zu allen von anderen Fakultäten oder Abteilungen angebotenen Klausuren richten sich nach der Spezifischen Anlage 2. Soweit diese keine eigene Regelung trifft, gelten die Regelungen der anbietenden Fakultät bzw. Abteilung.
(1) Jede Prüfung, die nicht bestanden ist oder als nicht bestanden gilt, muss zum nächst-möglichen Termin wiederholt werden. Handelt es sich bei einer Prüfung um eine Teil­prüfung gem. § 3 Abs. (2) Satz 2 mit einem Gewicht von maximal 50% an der Gesamtnote der Prüfung, so entscheidet der Prüfer, ob die Teil­prüfung zu wiederholen oder ob deren Ergebnis mit den Ergebnissen der übrigen Teilleistungen zu verrechnen ist.
(2) Eine zweite Wiederholung ist für vier Prüfungen des Grundlagen­bereichs zulässig, § 3 Abs. 3 Satz 4 bleibt unberührt. Ist eine Prüfung des Spezialisierungs­bereichs auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so kann der Kandidat in der entsprechenden Lehr­veranstaltung keine ECTS-Punkte erwerben und muss ggf. ersatzweise eine oder mehrere Prüfung(en) in einer oder mehreren anderen Lehr­veranstaltung(en) ablegen; für das Studium interdisziplinärer Veranstaltungen gemäß der Spezifischen Anlage 2 gelten die ggf. dort beim jeweiligen Fach genannten Regelungen. Abweichend von der vorstehenden Regelung richtet sich die Wiederholung der Bachelor­arbeit nach § 14 Absatz (10).
(2a) Abweichend von den Absätzen 1 und 2 ist bei Seminaren und bei der Studien­leistung Praktikum keine verpflichtende Wiederholung vorgesehen. Bei Nichtbestehen eines Seminars ist der erneute Besuch eines thematisch identischen Seminars jedoch nicht ausgeschlossen.
(3) Auf schriftlichen Antrag des Kandidaten beim Studien­büro kann bei maximal drei Prüfungen des Spezialisierungs­bereichs von der Wiederholungs­pflicht gemäß Absatz 1 Satz 1 abgesehen werden, falls die dieser Prüfung zugehörige Lehr­veranstaltung nicht aufgrund entsprechender Regelungen in der Spezifischen Anlage 2 verpflichtend ist.
§ 13 Verpflichtende Studien­beratung
(1) Spätestens bei der Meldung einer Prüfung oder der Anerkennung einer nicht meldepflichtigen Prüfung (bspw. aus dem Auslands­studium) oder des optionalen Praktikums für den Spezialisierungs­bereich ist eine Beratung über die beabsichtigte Veranstaltungs­kombination im Spezialisierungs­bereich nachzuweisen. Diese Beratungs­pflicht entfällt
- für die Veranstaltungen Internationale Ökonomik, Einführung in die Logik sowie Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmens­ethik,
- für Veranstaltungen des Beifachs Betriebs­wirtschafts­lehre im Umfang von maximal 12 ECTS-Punkten,
- für Veranstaltungen zum Erwerb von Schlüssel­qualifikationen im Umfang von maximal 4 ECTS-Punkten,
(2) Die Studierenden haben bei der Beratung die freie Wahl zwischen mindestens drei benannten Professoren, Juniorprofessuren oder promovierten bzw. habilitierten wissenschaft­lichen Mitarbeitern.
(3) Der Berater, im Zweifelsfall der Prüfungs­ausschuss, ist zuständig für die Genehmigung der Veranstaltungs­kombination im Spezialisierungs­bereich. Über jede erfolgte Beratung wird eine Bescheinigung ausgestellt, die dem Studien­büro vorzulegen ist.
§ 14 Bachelor­arbeit
(1) Die Bachelor­arbeit kann in folgenden Fächern geschrieben werden:
Die Bachelor­arbeit kann mit Zustimmung eines zuständigen Fach­vertreters auch in den Fächern Mathematik, Philosophie und Wirtschafts­informatik geschrieben werden. Dies setzt die Absolvierung des entsprechenden Beifachs gem. der Spezifischen Anlage 2 sowie entsprechende Betreuungs­kapazitäten im jeweiligen Fach voraus.
(2) Der Beginn der Bachelor­arbeit ist frühestens nach Bestehen einer Seminarleistung zulässig.
(3) Der Prüfer gibt über den Prüfungs­ausschuss an den Kandidaten ein Thema aus dem von ihm gewählten Fach aus. Der Kandidat kann ein Thema vorschlagen, wodurch jedoch kein Rechts­anspruch auf die Bearbeitung des vorgeschlagenen Themas begründet wird. Die Ausgabe des Themas der Bachelor­arbeit sowie die Betreuung und Bewertung der Arbeit obliegt nur Professoren und Juniorprofessoren bzw. Hochschul- und Privatdozenten sowie akademischen Räten. Das Thema kann nur einmal und zwar innerhalb der ersten vier Wochen der Bearbeitungs­zeit zurückgegeben werden; die Bachelor­arbeit gilt in diesem Fall als nicht begonnen.
(4) Die Bearbeitungs­dauer der Bachelor­arbeit beträgt ungeachtet der in Abs. (5) getroffenen Regelung 8 Wochen. Thema, Aufgabenstellung und Umfang der Bachelor­arbeit sind vom Betreuer so zu begrenzen, dass die Frist zur Bearbeitung eingehalten werden kann. Die abgeschlossene Bachelor­arbeit ist beim Betreuer frist­gerecht in doppelter Ausfertigung einzureichen. Die Abgabefrist kann durch Einlieferung bei einem Postamt gegen Einlieferungs­schein gewahrt werden. Der Zeitpunkt der Ausgabe und der Abgabe der Arbeit ist aktenkundig zu machen. Der Prüfungs­ausschuss kann verlangen, dass eine zusätzliche Ausfertigung in elektronischer Form abzuliefern ist.
(5) In begründeten Ausnahmefällen kann der Prüfungs­ausschuss auf Antrag des Kandidaten einen Aufschub für die Abgabe der Bachelor­arbeit gewähren, und zwar höchstens um vier Wochen. Der Antrag auf Fristverlängerung muss spätestens acht Tage vor Ablauf der Bearbeitungs­zeit gestellt werden und bedarf der Zustimmung des Betreuers der Bachelor­arbeit.
(6) Der Bachelor­arbeit ist ein Verzeichnis der benutzten Hilfsmittel sowie die Erklärung gemäß § 14a beizufügen.
(7) Die Bachelor­arbeit ist von dem Prüfer, der das Thema der Arbeit vergibt, gemäß der in § 9 enthaltenen Bewertungs­skala zu bewerten. Bei einer mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewerteten Leistung muss ein weiterer Prüfer hinzugezogen werden, der vom Prüfungs­ausschuss bestimmt wird. Bei voneinander abweichenden Einzel­bewertungen wird als Note der Bachelor­arbeit jene Note gem. § 9 Abs. (2) festgestellt, die dem arithmetischen Mittel beider Einzel­bewertungen am nächsten kommt; im Zweifel ist die bessere der beiden Noten zu vergeben. Eine nicht frist­gerecht abgegebene Bachelor­arbeit wird ohne Erfordernis eines Zweitgutachtens mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
(8) Spätestens zwei Monate nach Abgabe der Bachelor­arbeit soll dem Kandidaten mitgeteilt werden, mit welcher Note sie bewertet wurde.
(9) Die Bachelor­arbeit ist bestanden, wenn sie mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet wurde. Der Kandidat erhält für die bestandene Bachelor­arbeit 12 ECTS-Punkte gutgeschrieben.
(10) Die Bachelor­arbeit kann nur einmal wiederholt werden. Bei der Wiederholung der Bachelor­arbeit wird ein neues Thema ausgegeben. Eine bestandene Bachelor­arbeit kann nicht wiederholt werden.
(11) Der Prüfer kann die Betreuung der Bachelor­arbeit vom Besuch eines begleitenden Bachelor­seminars abhängig machen.
(1) In die Bachelor­arbeit hat der Studierende folgende schriftliche Erklärung aufzunehmen:
„Ich versichere, dass ich die vorliegende Arbeit ohne Hilfe Dritter und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel angefertigt und die den benutzten Quellen wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen als solche kenntlich gemacht habe. Diese Arbeit hat in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner Prüfungs­behörde vorgelegen.
Ich bin damit einverstanden, dass meine Arbeit zum Zwecke eines Plagiatsabgleichs in elektronischer Form anonymisiert versendet und gespeichert werden kann.“
§ 15 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelor­prüfung
Die gesamte Bachelor­prüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn eine der Prüfungen des Grundlagen­bereichs oder die Bachelor­arbeit endgültig nicht bestanden ist. Eine Prüfung des Grundlagen­bereichs oder die Bachelor­arbeit ist endgültig nicht bestanden, wenn sie im letzten zur Verfügung stehenden Wiederholungs­versuch nicht bestanden wurde; darüber erhält der Studierende einen Bescheid.
§ 16 Ergebnis der Bachelor­prüfung
(1) Die Bachelor­prüfung ist bestanden, wenn alle Prüfungen sowie die Bachelor­arbeit gemäß der jeweiligen spezifischen Anlage bestanden und damit die erforderlichen ECTS-Punkte erworben sind.
(2) Die Gesamtnote der Bachelor­prüfung errechnet sich als mit den jeweiligen ECTS-Punkten gewichtetes arithmetisches Mittel der Noten der einzelnen Prüfungen gemäß der jeweiligen spezifischen Anlage unter Einbeziehung einer Dezimalstelle hinter dem Komma. Alle weiteren Dezimalstellen werden ohne Rundung gestrichen.
§ 17 Bachelor­urkunde und Prüfungs­zeugnis
sämtliche Prüfungs­leistungen inkl. der Bachelor-Arbeit mit ihren ECTS-Punkten und Noten (sowohl im Wortlaut als auch numerisch),
Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungs­leistung erbracht worden ist. Ist dieser Tag datumsmäßig nicht bestimmbar, gilt der letzte Vorlesungs­tag des betreffenden Semesters als Abschlussdatum. Es ist vom Vorsitzenden des Prüfungs­ausschusses oder dessen Stellvertreter zu unterzeichnen.
(3) Jedem Zeugnis wird ein in englischer Sprache ausgestelltes Diploma Supplement gemäß dem European Diploma Supplement Model beigefügt. Bestandteil des Diploma Supplements ist ein „Transcript of Records“, in dem alle absolvierten Module und die ihnen zugeordneten Prüfungs­leistungen einschließlich der dafür vergebenen ECTS-Punkte und Prüfungs­noten aufgeführt sind.
(3a) Bestandteil des Diploma Supplements ist eine ECTS-Einstufungs­tabelle (Grade Distribution Table) nach Maßgabe des ECTS-Leitfadens. Die ECTS-Einstufungs­tabelle enthält eine tabellarische Aufstellung über die prozentuale Verteilung der von den Absolventen des Bachelor­studien­gangs Volkswirtschafts­lehre erzielten Gesamtnoten. Die Erstellung der ECTS-Einstufungs­tabelle erfolgt jeweils im Juni. Als Berechnungs­grundlage werden die Gesamtnoten aller Absolventen herangezogen, die in den drei vorangegangenen Prüfungs­jahren ihr Studium abgeschlossen haben.
(4) Mit der Aushändigung der Bachelor­urkunde erhält der Kandidat das Recht, den akademischen Grad „Bachelor of Science” (B.Sc.) zu führen.
(5) Hat der Studierende die Bachelor­prüfung endgültig nicht bestanden, so wird ihm auf Antrag gegen Vorlage der Exmatrikulations-Bescheinigung oder Nachweis des Studien­fach­wechsels eine Bescheinigung ausgestellt, welche die erbrachten Prüfungen und deren Noten sowie eine Angabe über die noch fehlenden Prüfungen enthält und erkennen lässt, dass die Bachelor­prüfung endgültig nicht bestanden ist.
§ 18 Ungültigkeit der Bachelor­prüfung
(1) Hat der Kandidat bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der Prüfungs­ausschuss nachträglich die betroffenen Noten entsprechend berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat der Kandidat die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, so entscheidet der Prüfungs­ausschuss.
(4) Das unrichtige Prüfungs­zeugnis, ggf. auch die Bachelor­urkunde, ist bzw. sind einzuziehen und gegebenenfalls neu zu erstellen.
§ 19 Einsicht in die Prüfungs­akten
(1) Nach Abschluss einer Prüfung wird dem Kandidaten auf Antrag Einsicht in seine schriftlichen Prüfungs­arbeiten, die darauf bezogenen Gutachten der Prüfenden und in die Prüfungs­protokolle gewährt.
(2) Der Antrag auf Einsichtnahme ist spätestens ein Jahr nach dem Tag der Bekanntgabe der Benotung beim Lehr­stuhl bzw. Studien­büro zu stellen. Lehr­stuhl bzw. Studien­büro bestimmen Ort und Zeit.
(1) Diese Prüfungs­ordnung tritt am 31. August 2006 in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt die Prüfungs­ordnung für den Diplom-Studien­gang Volkswirtschafts­lehre vom 16.02.2001 in der Fassung der 2. Änderungs­satzung vom 22.11.2005 (Bek. des Rektorats Nr.20/2005 S.22) außer Kraft, der Diplom-Studien­gang wird aufgehoben.
(3) Für bereits eingeschriebene Studierende des Diplom-Studien­gangs Volkswirtschafts­lehre der Universität Mannheim finden Prüfungen für das Vordiplom letztmals im Sommertermin 2008, für das Diplom letztmals im Sommertermin 2012 statt.
Anlagen und Informations­quellen
Modul „Wissenschaft­liches Arbeiten“
Allgemeine Infos zum Spezialisierungs­bereich
Informationen zur Prüfungs­ordnung und zum ECTS-Punktesystem
Beifächer zum Bachelor­studien­gang VWL
Den formalen Satzungs­text zu den Beifächern finden Sie in der Spezifischen Anlage 2. Nachfolgend finden Sie diese Regelungen erweitert um ergänzende Kommentare, Studien­hinweise etc.
Beifach BWL (Studien­beginn ab 2016)
Bitte beachten Sie, dass Sie gemäß der Spezifischen Anlage 1 im Spezialisierungs­bereich - sofern Sie nicht das Beifach Mathematik studieren - entweder die Veranstaltung „Internationale Ökonomik“ oder eine oder ggf. mehrere betriebs­wirtschaft­liche Veranstaltung(en) im Umfang von mindestens 6 ECTS-Punkten belegen müssen. Für den Mindest­umfang ist in der Regel keine gesonderte Genehmigung erforderlich (siehe unten). Sofern Sie an dieser Stelle BWL wählen, handelt es sich formal um das Beifach BWL (das als solches aber nicht im Zeugnis ausgewiesen wird, siehe diese allgemeinen Hinweise).
Studierende können im Bereich Betriebs­wirtschafts­lehre eine oder mehrere der betriebs­wirtschaft­lichen Grundlagen­veranstaltungen Finanzwirtschaft, Marketing, Internes Rechnungs­wesen, Grundlagen des externen Rechnungs­wesens, Produktion und Management (jeweils 6 ECTS-Punkte) belegen. Hier finden Sie Empfehlungen zur Belegung der BWL-Grundlagen­veranstaltungen.
Außerdem können im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten die für Studierende des Bachelor­studien­gangs Volkswirtschafts­lehre jeweils freigegebenen Veranstaltungen aus dem Wahl­bereich des Bachelor­studien­gangs Betriebs­wirtschafts­lehre sowie im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten die aus dem Angebot der Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre für Studierende des Bachelor­studien­gangs Volkswirtschafts­lehre jeweils freigegebenen Veranstaltungen für internationale Gast­studierende in das Beifach Betriebs­wirtschafts­lehre eingebracht werden.
Im Frühjahrssemester 2019 standen in diesem Bereich die folgenden Veranstaltungen zur Verfügung:
ACC 451 Financial Accounting II: IFRS
MAN 451 Einführung in das Nonprofit Management
MAN 452 Einführung in das Public Management
MAN 453 Thinking Beyond Boxes – Advance your Startup!
MKT 450 Marketing Communications
OPM 450 Decision-Making Tools for Managing Service Operations
OPM 452 Processes and Strategies of Negotiations
TAX 450 Taxing Multinational Firms
Die für Studierende des Bachelor­studien­gangs VWL im Herbstsemester 2019 angebotenen Veranstaltungen sind:
ACC 351 International Accounting (keine Anmeldung erforderlich)
ACC 352 Security Valuation and Financial Statement Analysis (Anmeldung über Portal2 vom 26.8 - 5.9)
TAX 352 Taxation of Multinational Firms (keine Anmeldung erforderlich)
FIN 355 Behavioral Finance (Anmeldung über Portal2 vom 26.8 - 5.9)
FIN 366 Household Finance (Anmeldung über Portal2 vom 26.8 - 5.9)
MAN/FIN 363 Introduction to Research Methods (Anmeldung über Portal2 vom 26.8 - 5.9)
MAN 352 Human Resources Management (Anmeldung über Portal2 vom 26.8 - 5.9)
MAN 358 Strategy and Sustainability (Anmeldung über Portal2 vom 26.8 - 5.9)
MKT 351 Marketing Management Decisions (Anmeldung über Portal2 vom 26.8 - 5.9)
MKT 353 Brand and Product Management (Anmeldung über Portal2 vom 26.8 - 5.9)
MKT 354 Marketing Strategy (Anmeldung über Portal2 vom 26.8 - 5.9)
Nähere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie über das Modulhandbuch zum B.Sc. BWL, das Modulhandbuch für Nebenfach­studierende sowie im Portal2.
Die Veranstaltungen werden Ihnen im Studien­planer sowie in Ihrem Vorlesungs­verzeichnis angezeigt. Für Studierende der VWL stehen in jeder teilnahmebeschränkten Veranstaltung zunächst 15 Plätze zur Verfügung, die über ein Anmelde- und ggf. Los­verfahren vergeben werden.
Bei Fragen zur oder Problemen mit der Anmeldung oder Platz­vergabe wenden Sie sich bitte an Frau Holschneider, holschneider-at-bwl.uni-mannheim.de.
Das Beifach Betriebs­wirtschafts­lehre kann (inklusive der ganz zu Anfang genannten Option) einen Umfang von 3 (jedoch mindestens 6, wenn nicht „Internationale Ökonomik“ oder Beifach Mathematik gewählt ist, siehe oben) bis maximal 48 ECTS-Punkten haben.
Sobald der Umfang von 12 ECTS-Punkten für betriebs­wirtschaft­liche Veranstaltungen oder die beratungs­freie Pauschale gem. § 13 der Prüfungs­ordnung insgesamt überschritten wird, muss für die Meldung zu Prüfungen im Rahmen dieses Beifachs die erforderliche Beratung nach § 13 der Prüfungs­ordnung abgeschlossen und das Formular im Studien­büro abgegeben sein.
Sind Prüfungen im Rahmen des Beifachs Betriebs­wirtschafts­lehre auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so wählt der Kandidat ersatzweise andere Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs (ggf. auch aus dem Beifach Betriebs­wirtschafts­lehre).
Beifach Jura (Studien­beginn ab 2016)
das Modul Öffentliches Wirtschafts­recht (aus dem Bachelor­studien­gang Unternehmens­jurist, 9 ECTS über 2 Semester, kann nur komplett belegt werden) und/oder
die Bachelor­veranstaltung Bürgerliches Recht (aus dem Bachelor­studien­gang Betriebs­wirtschafts­lehre, 6 ECTS) und/oder
bei Studium mit Beifach Mathematik die für Studierende ohne Beifach Mathematik vorgesehene Pflicht­veranstaltung Recht (6 ECTS-Punkte) und/oder
eine oder mehrere Bachelor­veranstaltung/en aus dem Allgemeinen und/oder Besonderen Teil (AT/BT) des Wirtschafts­rechts
nach freier Wahl besuchen. Die Zumessung der Kreditpunkte für Veranstaltungen des AT/BT richtet sich nach deren jeweiligem Umfang: 1 SWS ergibt 2 ECTS, 2 SWS ergeben 4 ECTS und 3 SWS ergeben 5 ECTS. Maximal können Veranstaltungen im Umfang von 31 ECTS-Punkten belegt werden. Das Gesamt­veranstaltungs­angebot im AT/BT kann dem Modulhandbuch der Abteilung Rechts­wissenschaft entnommen werden, das semesterbezogene Veranstaltungs­angebot dem jeweiligen dortigen Vorlesungs­verzeichnis.
Verpflichtende Studien­beratung:
Zusätzlich ist ein Gespräch mit der Fach­studien­beratung Jura über die gewählte(n) Veranstaltung(en) obligatorisch. Diese letztgenannte Verpflichtung entfällt nur dann, wenn allein die Veranstaltung/en Öffentliches Wirtschafts­recht oder/und Bürgerliches Recht und Wirtschafts­recht I und/oder Recht (s. o.) gewählt wird/werden.
Prüfungs­regelung:
In den Veranstaltungen Öffentliches Wirtschafts­recht, Bürgerliches Recht und Wirtschafts­recht I sowie Recht werden die VWL-Studierenden jeweils durch die reguläre Klausur geprüft. Die Studierenden melden sich über das Studien­büro zu dieser Prüfung an. In der Veranstaltung Öffentliches Wirtschafts­recht erfolgt die Leistungs­bewertung in Punktzahlen, die im Studien­büro anhand der auch für die Fächer Politik- und Sozial­wissenschaften verwendeten Tabelle in Notenwerte umgerechnet werden (siehe Spezifische Anlage 2). In den Veranstaltungen Bürgerliches Recht und Wirtschafts­recht I sowie Recht erfolgt die Leistungs­bewertung anhand der üblichen Notenskala.
In den Veranstaltungen des Allgemeinen und Besonderen Teils erfolgt der Leistungs­nachweis durch eine mündliche Prüfung von 15 Minuten Dauer für jede einzelne Veranstaltung. Die Studierenden vereinbaren den Prüfungs­termin verbindlich direkt mit dem jeweils zuständigen Lehr­stuhl. Dieser teilt nach Abschluss der Prüfung den Termin, ggf. das Nicht-Erscheinen des Kandidaten sowie das Prüfungs­ergebnis dem Studien­büro mit; Leistungs­nachweise in Form von separaten Scheinen werden nicht ausgestellt. Die Leistungs­bewertung erfolgt anhand der üblichen Notenskala.
Beifach Mathematik (Studien­beginn ab 2016)
Regelungen ab HWS 2019 (gültig für alle Studierenden)
7. ggf. Numerik (4V + 2Ü, 9 ECTS-Punkte, Klausurdauer 90 Min.) und/oder eine oder mehrere mathematische Wahl­veranstaltung/en
(Anzahl der Semesterwochenstunden, V = Vorlesung, Ü = Übung)
Alle Veranstaltungen werden vom Institut für Mathematik der Fakultät für Wirtschafts­informatik und Wirtschafts­mathematik angeboten. Die empfohlene Zuordnung der Lehr­veranstaltungen zu den einzelnen Fach­semestern ist dem unten verlinkten Veranstaltungs­plan zu entnehmen.
Vor dem ersten Semester (nullte Woche) könnten ggf. die mathematischen Einführungs­veranstaltungen der Fakultät für Wirtschafts­informatik und Wirtschafts­mathematik von Interesse sein (siehe Fach­schaft M&I, Link Erstsemester­veranstaltungen).
Die Veranstaltungen unter den Ziffern 1., 2., 5. und 6. ersetzen Analysis und Lineare Algebra A, Finanzmathematik, Statistik I, Statistik II und Recht entsprechend der Spezifischen Anlage 1. Die Veranstaltungen unter Ziffer 3. und 4. werden komplett auf die interdisziplinären Veranstaltungen des Spezialisierungs­bereichs angerechnet, in Summe also 14 ECTS-Punkte. Eine oder mehrere freiwillig gewählte Veranstaltung/en gemäß Ziffer 7 wird/werden den interdisziplinären Veranstaltungen des Spezialisierungs­bereichs zugerechnet.
Das erfolgreiche Studium der Veranstaltungen unter Ziffer 1 bis 6 sowie mindestens einer Wahl­veranstaltung gemäß Ziffer 7 ist Voraussetzung für eine Bachelor­arbeit im Fach Mathematik (12 ECTS-Punkte).
Die Wahl des Beifachs Mathematik wird durch die verbindliche Meldung zur ersten Klausur zu einer Veranstaltung dieses Beifachs dokumentiert. Das Beifach kann nur komplett im Mindest­umfang der Veranstaltungen unter Ziffer 1 bis 6 studiert werden. Die unter Ziffer 7 genannten Veranstaltungen können ergänzend gewählt werden.
Ist eine der Prüfungen Analysis I, Analysis II, Lineare Algebra I, Lineare Algebra II/A, Stochastik I oder Stochastik II für VWL-Studierende auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so kann der Kandidat das Beifach Mathematik nicht in seinen Studien­abschluss einbringen; ggf. in diesen sechs Veranstaltungen bereits erbrachte Studien­leistungen werden nicht im Zeugnis ausgewiesen und gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein; der Kandidat wählt ersatzweise andere Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs und belegt im übrigen die Veranstaltungen Analysis und Lineare Algebra A, Finanzmathematik, Statistik I, Statistik II und Recht gemäß der Spezifischen Anlage 1. Ist eine nicht verpflichtende Prüfung in einer Veranstaltung gemäß Ziffer 7 auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so kann der Kandidat in der entsprechenden Lehr­veranstaltung keine ECTS-Punkte erwerben und muss ggf. ersatzweise eine oder mehrere Prüfung(en) in einer oder mehreren anderen Lehr­veranstaltung(en) ablegen (ggf. auch aus dem Bereich der mathematischen Wahl­veranstaltungen).
Übergangs­bestimmungen:
Für Studierende, die am 11. Juni 2019 das Beifach Mathematik bereits studieren und die sechs Pflicht­veranstaltungen noch nicht vollständig bestanden haben, gilt:
Studierende, die noch keine Prüfung zu den beiden Veranstaltungen Einführung in die Wahrscheinlichkeits­theorie und Einführung in die Statistik angemeldet haben, studieren entsprechend den neuen Regelungen.
Studierende, die die Prüfung zur Einführung in die Statistik bestanden, die Prüfung zur Einführung in die Wahrscheinlichkeits­theorie jedoch noch nicht angemeldet haben, studieren anstelle der Einführung in die Wahrscheinlichkeits­theorie die neue Veranstaltung Stochastik I.
Für Studierende, die am 11. Juni 2019 die Prüfung zur Einführung in die Statistik bestanden haben, werden die sechs Pflicht­veranstaltungen mit 17 ECTS-Punkten als interdisziplinäre Veranstaltungen des Spezialisierungs­bereichs berücksichtigt.
Das Studium des Beifachs Mathematik erfordert keine gesonderte Bewerbung. Studierende können in den ersten Wochen des ersten Fach­semesters die mathematischen Veranstaltungen zur Probe besuchen. Sofern Sie sich für das Beifach Mathematik entscheiden, geben Sie bitte den erforderlichen Nachweis der Beratung nach § 13 der Prüfungs­ordnung rechtzeitig VOR Beginn der Meldefrist im Studien­büro ab.
Das Beifach kann nur komplett studiert werden und es kann bei einer angestrebten Studien­dauer von insgesamt sechs oder sieben Fach­semestern nur im ersten Fach­semester begonnen werden. Es kann nicht mehr begonnen werden, sobald eine der zu ersetzenden Prüfungen aus dem Studien­plan ohne Beifach Mathematik verbindlich angemeldet ist.
Es wird folgender Veranstaltungs­plan empfohlen:
Veranstaltungs­plan für den Bachelor­studien­gang Volkswirtschafts­lehre mit Beifach Mathematik
Lesen Sie hier den Erfahrungs­bericht eines Studierenden zum Beifach Mathematik.
weitere Erfahrungs­berichte auf der Webseite der Fach­schaft VWL
Regelungen bis einschließlich FSS 2019 (nicht mehr gültig ab 1. August 2019)
5. Einführung in die Wahrscheinlichkeits­theorie (4V + 4Ü, 9 ECTS-Punkte, Klausurdauer 90 Min.)
Die Veranstaltungen 1., 2., 5. und 6. ersetzen Analysis und Lineare Algebra A, Finanzmathematik, Statistik I, Statistik II und Recht entsprechend der Spezifischen Anlage 1. Aufgrund der unterschiedlichen ECTS-Punkte (in Summe 36 gegenüber 33) werden 3 ECTS-Punkte auf die interdisziplinären Veranstaltungen des Spezialisierungs­bereichs angerechnet. Die Veranstaltungen 3. und 4. werden komplett auf die interdisziplinären Veranstaltungen des Spezialisierungs­bereichs angerechnet, in Summe der sechs Veranstaltungen also 17 ECTS-Punkte. Eine oder mehrere freiwillig gewählte Veranstaltung/en gemäß Ziffer 7 wird/werden den interdisziplinären Veranstaltungen des Spezialisierungs­bereichs zugerechnet.
Ist eine der Prüfungen Analysis I, Analysis II, Lineare Algebra I, Lineare Algebra II/A, Einführung in die Wahrscheinlichkeits­theorie oder Einführung in die Statistik auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so kann der Kandidat das Beifach Mathematik nicht in seinen Studien­abschluss einbringen; ggf. in diesen sechs Veranstaltungen bereits erbrachte Studien­leistungen werden nicht im Zeugnis ausgewiesen und gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein; der Kandidat wählt ersatzweise andere Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs und belegt im übrigen die Veranstaltungen Analysis und Lineare Algebra A, Finanzmathematik, Statistik I, Statistik II und Recht gemäß der Spezifischen Anlage 1. Ist eine nicht verpflichtende Prüfung in einer Veranstaltung gemäß Ziffer 7 auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so kann der Kandidat in der entsprechenden Lehr­veranstaltung keine ECTS-Punkte erwerben und muss ggf. ersatzweise eine oder mehrere Prüfung(en) in einer oder mehreren anderen Lehr­veranstaltung(en) ablegen (ggf. auch aus dem Bereich der mathematischen Wahl­veranstaltungen).
Beifach Philosophie (Studien­beginn ab 2016)
Das Beifach Philosophie kann in drei verschiedenen Varianten studiert werden. Die Wahl des Beifachs Philosophie wird durch die verbindliche Meldung zur ersten Klausur zu einem Basismodul dieses Faches dokumentiert (Klausuren zum Beifach Philosophie können nur zum Ersttermin angemeldet werden). Sofern Sie sich für die Varianten 2 oder 3 entscheiden, geben Sie bitte den erforderlichen Nachweis der Beratung nach § 13 der Prüfungs­ordnung rechtzeitig VOR Beginn der Meldefrist im Studien­büro ab.
entweder aus dem Basismodul „Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmens­ethik“ (Vorlesung, 3 ECTS-Punkte)
Ist die Prüfung zur gewählten Veranstaltung auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so ist das Studium des Beifachs Philosophie nur noch in den Varianten 2 und 3 möglich.
Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmens­ethik“
Ist bei vier der aufgeführten Wahl­möglichkeiten die jeweilige Prüfung auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so kann der Kandidat das Beifach Philosophie in den Varianten 2 und 3 nicht in seinen Studien­abschluss einbringen. Ein zu diesem Zeitpunkt ggf. bereits bestandenes Basismodul aus Variante 1 wird auf den Studien­abschluss angerechnet, ggf. bereits erbrachte Studien­leistungen in anderen Basismodulen werden nicht im Zeugnis ausgewiesen und gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein; der Kandidat wählt ersatzweise andere Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs.
Ist die Prüfung zu einer Vorlesung, einem Proseminar oder einem Hauptseminar auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so kann der Kandidat nur die Basismodule in seinen Studien­abschluss einbringen; ggf. bereits erbrachte Studien­leistungen in Aufbaumodulen werden nicht im Zeugnis ausgewiesen und gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein; der Kandidat wählt ersatzweise andere Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs.
In den Varianten 1 und 2 bleiben für eine bereits bestandene Prüfung zum Basismodul „Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmens­ethik“ 4 ECTS-Punkte erhalten; anstelle des Basismoduls „Formale Logik“ kann ein bereits bestandenes Basismodul „Einführung in die Logik“ eingebracht werden.
Für inhaltliche Fragen zu den Lehr­veranstaltungen wenden Sie sich bitte an Herrn Brecher.
Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme an den Veranstaltungen eine vorherige Anmeldung in der Woche vor Vorlesungs­beginn erforderlich ist, siehe http://philosophie.phil.uni-mannheim.de/studium/onlineanmeldung/index.html.
Übersicht über die im FSS 2019 angebotenen Veranstaltungen (update vom 21.01.2019)
Das Beifach Philosophie besteht in Variante 1 entweder aus dem Basismodul „Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmens­ethik“ (Vorlesung, 4 ECTS-Punkte) oder aus dem Basismodul „Einführung in die Logik“ (Übung, 6 ECTS-Punkte). Ist die Prüfung zur gewählten Veranstaltung auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so ist das Studium des Beifachs Philosophie nur noch in den Varianten 2 und 3 möglich; in diesem Fall ist das in Variante 1 nicht gewählte Basismodul zu belegen.
Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmens­ethik“ (4 ECTS-Punkte)
Ist eine der Prüfungen der Basismodule Übung „Einführung in das Studium der Philosophie“ oder „Vorlesung zur Einführung in eine Disziplin der Philosophie“ auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so kann der Kandidat das Beifach Philosophie in den Varianten 2 und 3 nicht in seinen Studien­abschluss einbringen. Ein zu diesem Zeitpunkt ggf. bereits bestandenes Basismodul aus Variante 1 wird als Variante 1 auf den Studien­abschluss angerechnet, ggf. bereits erbrachte Studien­leistungen in anderen Basismodulen werden nicht im Zeugnis ausgewiesen und gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein; der Kandidat wählt ersatzweise andere Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs. Wird das Basismodul Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmens­ethik“ oder das Basismodul „Einführung in die Logik“ auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, können die Prüfungen in den drei übrigen Basismodulen unter Beachtung der sonstigen Vorgaben zu Variante 2 abgelegt werden.
Sind Prüfungen der Aufbaumodule einer Richtung auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so kann der Kandidat nur die Basismodule in seinen Studien­abschluss einbringen; ggf. bereits erbrachte Studien­leistungen in Aufbaumodulen der jeweiligen Richtung werden nicht im Zeugnis ausgewiesen und gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein; der Kandidat wählt ersatzweise andere Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs (ggf. auch Aufbaumodule aus dem Beifach Philosophie aus der nicht besuchten Richtung).
In besonders begründeten Fällen (insbes. Auslands­studium in Verbindung mit nicht gegebener Möglichkeit, die Veranstaltung früher zu besuchen) ist es unter Umständen möglich, die im HWS stattfindende Vorlesung „Einführung in die Wirtschafts- und Unternehmens­ethik“ durch eine im FSS angebotene Ethik-Vorlesung zu ersetzen. Es ist hierzu ein schriftlicher (auch per Mail) Antrag bei Herrn Brecher erforderlich. Ihre Genehmigung legen Sie dann bitte Frau Knapp oder Frau Troilo zur Klausurmeldung vor.
Beifach Politik­wissenschaft (Studien­beginn ab 2016)
Studierende können das von der Fakultät für Sozial­wissenschaften angebotene Beifach Politik­wissenschaft entsprechend den nachfolgenden Regelungen im Umfang von 6 bis 33 ECTS-Punkten belegen.
Ist die Prüfung „Einführung in die Politik­wissenschaft“ auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, können Studierende das Beifach Politik­wissenschaft nicht in ihren Studien­abschluss einbringen. Ggf. bereits erbrachte Studien­leistungen in Wahl­veranstaltungen des Beifachs Politik­wissenschaft werden nicht im Zeugnis ausgewiesen und gehen nicht in die Berechnung der Gesamtnote ein; der Kandidat wählt ersatzweise andere Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs. Sind Prüfungen zu Wahl­veranstaltungen des Beifachs Politik­wissenschaft auch nach der ersten Wiederholungs­prüfung nicht bestanden, so wählt der Kandidat ersatzweise andere Veranstaltungen im Rahmen des Spezialisierungs­bereichs (ggf. auch aus dem Beifach Politik­wissenschaft).
Vorlesung „Einführung in die Politik­wissenschaft“ (HWS), 6 ECTS
B. Wahl­veranstaltungen
Einführungs­vorlesungen:
Vorlesung „Einführung in das Politische System der BRD“ (HWS), 6 ECTS
Vorlesung „Einführung in die Vergleichende Regierungs­lehre“ (FSS), 6 ECTS
Vorlesung „Einführung in die Politische Soziologie“ (HWS), 6 ECTS
Vorlesung „Einführung in die Internationalen Beziehungen“ (HWS), 6 ECTS
Studierende, die im Rahmen des Beifachs Politik­wissenschaft ein Proseminar belegen möchten, müssen zuvor die Übung „Wissenschaft­liches Arbeiten“ absolviert haben. (Diese Veranstaltung ist aufgrund unterschiedlicher Schwerpunktsetzung nicht identisch mit dem gleichnamigen Modul aus dem Bachelor­studien­gang VWL, so dass hier keine wechselseitige Anerkennung möglich ist.)
Studierende dürfen maximal ein Proseminar im Beifach Politik­wissenschaft belegen.
- in Vergleichender Regierungs­lehre muss die Vorlesung „Einführung in die Vergleichende Regierungs­lehre“,
Übung „Wissenschaft­liches Arbeiten“ (HWS), 2 ECTS
Proseminar „Einführung in die Vergleichende Regierungs­lehre“ (FSS), 5 ECTS
Proseminar „Einführung in die Politische Soziologie“ (HWS), 5 ECTS
Proseminar „Einführung in die Internationalen Beziehungen“ (HWS), 5 ECTS
Vorlesung „Ausgewählte Themen der Vergleichenden Regierungs­lehre“ (HWS/FSS), 7 ECTS
Vorlesung „Ausgewählte Themen der Politischen Soziologie“ (HWS/FSS), 7 ECTS
Vorlesung „Ausgewählte Themen der Internationalen Beziehungen“ (HWS/FSS), 7 ECTS
Sofern Studierende das Aufbaumodul „Ausgewählte Themen der Vergleichenden Regierungs­lehre“ belegen möchten, müssen zuvor die Prüfungen zur Vorlesung „Einführung in die Politik­wissenschaft“ und zur Vorlesung „Einführung in die Vergleichende Regierungs­lehre“ bestanden sein.
Sofern Studierende das Aufbaumodul „Ausgewählte Themen der Politischen Soziologie“ belegen möchten, müssen zuvor die Prüfungen zur Vorlesung „Einführung in die Politik­wissenschaft“ und zur Vorlesung „Einführung in die Politische Soziologie“ bestanden sein.
Sofern Studierende das Aufbaumodul „Ausgewählte Themen der Internationale Beziehungen“ belegen möchten, müssen zuvor die Prüfungen zur Vorlesung „Einführung in die Politik­wissenschaft“ und zur Vorlesung „Einführung in die Internationalen Beziehungen“ bestanden sein.
(Download des exakten Auszugs aus der entsprechenden Änderungs­satzung mit allen Formatierungen)
Interessierte Studierende können in den ersten Wochen die Veranstaltungen jeweils zur Probe besuchen. Bei der Meldung zur ersten Prüfung des Beifachs muss die erforderliche Beratung nach § 13 der Prüfungs­ordnung abgeschlossen und das Formular im Studien­büro abgegeben sein. Die Meldung zu weiteren Prüfungen kann dann entweder über das Studierenden­portal, oder (falls die Veranstaltungen dort nicht aufgeführt sind) persönlich bei Frau Knapp und Frau Troilo erfolgen.
Beifach Psychologie (Studien­beginn ab 2016)
Das Beifach Psychologie wird für Studien­anfänger/innen seit Herbstsemester 2012 angeboten, seit Herbstsemester 2016 in verbesserter Struktur. Aufgrund des NC im Fach Psychologie hat die anbietende Fakultät für Sozial­wissenschaften die Zahl der verfügbaren Plätze auf 10 pro Anfängerjahrgang beschränkt. Die Bewerbung für dieses Beifach ist erst nach der Zulassung zum Bachelor­studien­gang möglich. Genauere Informationen finden Sie weiter unten.
Hinweise zur Zusammensetzung des Beifachs finden Sie hier. Die Zuordnung der Veranstaltungen zu den einzelnen Semestern können Sie dem Studien­plan entnehmen, der unten auf dieser Seite verlinkt ist. Ergänzende Informationen über den Inhalt der einzelnen Veranstaltungen finden Sie im Modulhandbuch des Bachelor­studien­gangs Psychologie.
Interessent(inn)en sollten sich unbedingt vorab anhand eines geeigneten Lehr­buchs tiefergehend über das Fach Psychologie informieren. Die Fakultät für Sozial­wissenschaften empfiehlt hierzu den Titel „Psychologie“ von Philip G. Zimbardo und Richard J. Gerrig, aktuell in der 21. Auflage. Sie können dieses Buch in der Regel per Fernleihe über Ihre örtliche Bibliothek gegen eine geringe Gebühr beschaffen lassen. In Universitäts­bibliotheken ist es meist in größerer Stückzahl und mehreren Auflagen vorhanden (selbst eine Ausgabe aus den 90er Jahren ist völlig ausreichend); Google Books© bietet eine Leseprobe aus der 18. Auflage von 2008 an. Übrigens: Wenn Sie dieses Lehr­buch sehr sorgfältig durcharbeiten, haben Sie soviel gelernt, dass sich der Besuch des Beifachs in einigen Fällen möglicherweise erübrigen würde. Es kann aber durchaus individuelle Schwerpunktsetzungen geben, für die die Wahl des Beifachs Psychologie vorteilhaft sein kann.
Die Überschneidungs­freiheit mit den Pflicht-/Wahlpflicht­veranstaltungen des Grundlagen­bereichs ist gewährleistet, wenn Sie die Module wie folgt belegen:
im zweiten Semester: Differentielle Psychologie und Persönlichkeits­psychologie
im dritten Semester: Allgemeine Psychologie II - Motivation und Emotion (sofern nicht alternativ Entwicklungs­psychologie gewählt wird)
im vierten Semester: Allgemeine Psychologie I - Wahrnehmungs­psychologie sowie ggf. Entwicklungs­psychologie
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltungen über das Studierenden­portal anmeldepflichtig sein können (Zugang erhalten Sie über Ihre Mannheimer Mailkennung, die Sie nach Einschreibung automatisch per Post erhalten). Überschneidungen der zwei bis vier weiteren Veranstaltungen des Beifachs Psychologie mit gewünschten volkswirtschaft­lichen Veranstaltungen im Spezialisierungs­bereich werden sich möglicherweise nicht immer vermeiden lassen, so dass hieraus ggf. Restriktionen bei der Kurswahl innerhalb der VWL resultieren, weil das Beifach nur komplett studiert werden kann.
Über das Modulhandbuch und insbesondere die empfohlene Literatur können Sie übrigens auch die enormen inhaltlichen Unterschiede zwischen einem Vollstudium der Psychologie und dem Beifach erkennen. Das Beifach kann nur einen kleinen Einblick in das Fach Psychologie bieten; in keinem Fall vermittelt es ein tiefer gehendes Verständnis oder gar Kompetenzen zur psychologischen Eigen- oder Fremdanalyse (so wie ja auch einführende VWL-Veranstaltungen im Umfang von 24 bis 32 Punkten im Rahmen eines VWL-Beifachs nur einige Grundlagen­kenntnisse und niemals die Qualifikationen eines Vollstudiums vermitteln können). Bitte überlegen Sie deshalb frühzeitig und sehr genau, ob Sie 24 bis 32 ECTS-Punkte Ihres VWL-Wahl­bereichs für dieses Beifach einsetzen möchten und für welche Tätigkeits­felder Sie durch die Kombination mit einem entsprechend reduzierten volkswirtschaft­lichen Wahl­bereich besondere Stärken ausprägen können. Da die Mehrzahl der sechs bis acht Veranstaltungen im Herbstsemester stattfindet, ist das Beifach Psychologie bei einer angestrebten Studien­zeit von 6 Semestern möglicherweise mit einem Auslands­studium nur schwer oder gar nicht vereinbar. Bitte nutzen Sie ggf. bzgl. dieser Problematik frühzeitig die Beratungs­angebote der Abteilung VWL.
Bewerbungs­bogen Psychologie 2019
Senden Sie diese Datei bitte vorzugsweise per Mail bis spätestens 1. September 2019 an die Adresse dekanat@vwl.uni-mannheim.de. Geben Sie in der Betreff-Zeile zunächst Ihre sechsstellige Bewerbernummer an und nachfolgend: Bewerbung für das Beifach Psychologie.
Am Auswahl­verfahren nehmen alle Kandidat(inn)en teil, deren Bewerbungs­bogen bis 1. September 2019, 24.00 Uhr, eingegangen ist. Die Reihenfolge des Bewerbungs­eingangs spielt für die Zulassungs­chancen keine Rolle.
Kandidat(inn)en, die die Zuordnungs­aufgabe auf Seite 1 richtig oder mit nur einem Fehler bearbeitet haben (Hinweis: die oben angegebene Leseprobe ermöglicht nicht die vollständige Lösung dieser Aufgabe), gelangen in die engere Auswahl. Auf dieser zweiten Stufe kommt der Begründung für die Wahl des Beifachs die entscheidende Rolle zu, die von Ihnen ergänzend herangezogenen Informations­quellen beeinflussen ebenfalls den Rangplatz. Bei gleichrangigen Kandidat(inn)en entscheidet die Durchschnitts­note der Hochschul­zugangsberechtigung.
Die Bewerbernummern der zum HWS 2019 zum Beifach Psychologie zugelassenen Kandidat(inn)en sind: 601822 - 603567 - 606969 - 609122 - 610362 - 614494 - 615057 - 615164 - 700473
Die erfolgreichen Bewerber/innen erhalten bis 15. Oktober in der offenen Sprechstunde der Fach­studien­beratung die für die Meldung zu den Prüfungen erforderliche Genehmigung, die im Studien­büro abzugeben ist. Sie benötigen dazu Ihren Studierenden­ausweis, Ihre Bewerbernummer sowie das Beratungs­formular. Sofern Sie sich nach der Zulassung zum Beifach Psychologie doch dagegen entscheiden sollten, teilen Sie dies der Fach­studien­beratung bitte mit. Es kann dann ggf. noch ein/e Nachrücker/in aufgenommen werden. Das Nachrück­verfahren endet am 22. Oktober. Evtl. Nachrücker werden per Mail benachrichtigt.
Zum Start im HWS 2018 waren insgesamt fünf Bewerbungen eingegangen. Für alle Bewerber/innen konnte eine Zulassung ausgesprochen werden. Die Bewerbernummern lauten: 602394 - 602770 - 603558 - 616765 - 640753 (zwei Bewerber/innen haben sich zwischenzeitlich gegen die Aufnahme bzw. Fortsetzung des Beifachs entschieden).
Beifach Soziologie (Studien­beginn ab 2016)
Studierende können das von der Fakultät für Sozial­wissenschaften angebotene Beifach Soziologie mit einem Umfang von 35 Kreditpunkten belegen. Nähere Informationen, zusätzliche Hinweise und Ansprech­partner für das Fach finden Sie unter http://home.sowi.uni-mannheim.de/soziologie/studierende_anderer_fakultaeten/index.html. Das Studium dieses Beifachs ist je nach Studien­richtung auf vier bis sechs Semester ausgelegt, die Überschneidungs­freiheit mit den volkswirtschaft­lichen Veranstaltungen ist nur bei einem Beginn im ersten Fach­semester gewährleistet. Studierende können in den ersten Wochen des ersten Fach­semesters die Veranstaltungen zur Probe besuchen. Die Wahl des Faches wird durch die Meldung zur ersten Beifach-Klausur dokumentiert. Sofern sie sich für dieses Beifach entscheiden, geben Sie bitte den erforderlichen Nachweis der Beratung nach § 13 der Prüfungs­ordnung rechtzeitig VOR Beginn der Meldefrist im Studien­büro ab.
Beifach Wirtschafts­informatik (Studien­beginn ab 2016)
Das Beifach Wirtschafts­informatik hat einen Umfang von 12 bis 30 ECTS-Punkten (ggf. plus Bachelor­arbeit, s. u.). Es besteht mindestens aus den beiden Export­veranstaltungen
Foundations of Information Systems: Die Vorlesung „Foundations of Information Systems“ (findet im Frühjahrssemester statt) führt Grundbegriffe der Wirtschafts­informatik ein. Darauf aufbauend bekommen die Studenten fundamentale Grundlagen über Hardware und Software vermittelt, unter anderem Rechnersysteme, Rechnernetze, Arten und Aufbau von Software sowie Datenbanken. Die Studenten erlernen des Weiteren Grundlagen des Projekt­managements und der Entwicklung von Software und bekommen die wichtigsten Aspekte des Informations­managements in Unternehmen vermittelt.
Integrated Information Systems: Im Rahmen der Veranstaltung „Integrated Information Systems“ (findet im Frühjahrssemester statt) werden zunächst Grundlagen der Daten­modellierung (Entity-Relations­hip-Modelle) wiederholt und es wird eine Einführung in die Prozess­modellierung gegeben (Ereignisgesteuerte Prozessketten). Anschließend wird der Einsatz integrierter betrieblicher Anwendungs­systeme in verschiedenen funktionalen Bereichen in Industriebetrieben sowie in Handels­betrieben behandelt. Darauf aufbauend werden die Grundlagen von Management­unterstützungs­systemen (Business Intelligence) vermittelt. Die Vorlesung wird durch Tutorien begleitet, in denen die SAP-nahe Lernsoftware „erp@school“ zur Exemplifizierung funktions­übergreifender Prozesse im Unternehmen verwendet wird. „Integrated Information Systems“ kann auch vor „Foundations of Information Systems“ besucht werden.
Nach Besuch dieser beiden Veranstaltungen (diese finden Sie im Vorlesungs­verzeichnis der Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre üblicherweise im Abschnitt X. Wirtschafts­informatik [für Studierende anderer Fach­richtungen]) sind zusätzlich bis zu drei Wahl­veranstaltungen aus dem Vertiefungs­angebot der Wirtschafts­informatik (siehe Vorlesungs­verzeichnis Abschnitt VII. Bachelor­studien­gang Wirtschafts­informatik) wählbar, zuletzt bspw.
Banking und IT-Management: Für ein modernes IT-Management ist ein fundiertes IT-Know-how über den Einsatz von IT-Systemen und die Gestaltung von IT-Architekturen unerlässlich. Ferner wird als selbstverständlich erachtet, dass die IT über hinreichendes Verständnis des Kerngeschäfts einer Unternehmung verfügen muss (Business-IT-Alignment). Da IT-Dienstleistungen vermehrt in eng vermaschten Partner­netzwerken erstellt werden, wachsen darüber hinaus die Anforderungen an interdisziplinäres Management-Know-how: Der IT-Manager muss seine Budgets steuern und ist verantwortlich für komplexe Vertragswerke mit IT-Dienstleistern.
Integrated Information Systems (Wifo): This course first outlines the basics of data and business process modelling based on wide-spread approaches such as entity relations­hip diagrams, event-driven process chains (EPC), and business process model and notation (BPMN). The remainder of the course then focuses on the use and purpose of integrated information systems across different functional areas in industrial companies. Finally, basics of management support systems such as business intelligence systems are addressed.
Alle Veranstaltungen sind mit 6 ECTS-Punkten bewertet. Studierende, die mindestens die Veranstaltungen „Foundations of Information Systems“ und „Integrated Information Systems“ sowie eine Wahl­veranstaltung besucht haben, können auch ihre Bachelor­arbeit im Fach Wirtschafts­informatik schreiben, sofern die dortige Betreuungs­kapazität dies zulässt.