Source: https://gesetze-in-app.de/InsO/89
Timestamp: 2020-05-29 15:26:40
Document Index: 108752166

Matched Legal Cases: ['§ 89', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', '§89', '§ 900', '§ 900', '§ 89', '§ 111', '§ 89', '§ 89', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', '§ 807', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 33', '§ 6', '§ 900', '§ 900', '§ 21', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', '§ 400', '§ 394', 'BGH', '§ 394', 'BGH', '§ 89', '§ 793', 'BGH', 'BGH', '§ 89', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§89', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', '§ 89', 'BGH', '§ 89', '§ 89', '§89', '§89', 'BGH', '§ 89', '§ 89', 'BGH', '§ 89', '§ 89', '§89', '§89', 'BGH', '§ 89', '§ 89', 'BGH', '§ 89', '§ 89', '§89', '§89', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH']

§ 89 InsO: Vollstreckungsverbot
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2016, Az. IX ZB 31/14 pfändung durch die Grundpfandgläubiger steht ab Eröffnung das Vollstreckungsverbot des § 89 InsO entgegen (BGH, Beschluss vom 13. Juli 2006 - IX ZB 301/04, BGHZ 168, 339; Becker, aaO).
BGH, URTEIL vom 4.9.2014, Az. IX ZR 69/14 Zwangsvollstreckungen sind gemäß § 89 Abs. 1 InsO weder in die Insolvenzmasse noch in das sonstige Vermögen des Schuldners zulässig (BGH, Urteil vom 21. Februar 2013 - IX ZR 92/12, WM 2013, 574 Rn. 21).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2014, Az. IX ZB 117/12 Der von der Gläubigerin betriebenen Zwangsvollstreckung steht das als Vollstreckungshindernis von Amts wegen zu beachtende (BGH, Beschluss vom 17. April 2013 - IX ZB 300/11, WM 2013, 939 Rn. 8 mwN) Vollstreckungsverbot des § 89 Abs. 1 InsO entgegen.
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2014, Az. IX ZB 117/12 Denn die vom Insolvenzverwalter aus der Masse freigegebenen Gegenstände gehören zu dem sonstigen Vermögen des Schuldners im Sinne von § 89 Abs. 1 InsO (BGH, Urteil vom 19. Januar 2006 - IX ZR 232/04, BGHZ 166, 74 Rn. 26; Beschluss vom 12. Februar 2009 - IX ZB 112/06, WM 2009, 807 Rn. 12).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2014, Az. IX ZB 117/12 Die Zuordnung freigegebener Gegenstände zu dem sonstigen Vermögen des Schuldners und damit deren Einbeziehung in den Vollstreckungsschutz des § 89 Abs. 1 InsO soll es dem Schuldner ermöglichen, noch während des Insolvenzverfahrens eine neue wirtschaftliche Existenz zu begründen (vgl. BGH, Beschluss vom 12. Februar 2009, aaO Rn. 11 mwN).
BGH, URTEIL vom 4.4.2014, Az. IX ZR 136/13 Den Altgläubigern ist dagegen die Vollstreckung gemäß § 89 InsO in diese Vermögensgegenstände verwehrt (BT-Drucks. 16/3227 S. 17; BGH, Urteil vom 9. Februar 2012 - IX ZR 75/11, BGHZ 192, 322 Rn. 28).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2014, Az. IX ZB 57/12 Für Deliktsgläubiger, die zu den Insolvenzgläubigern zählen, bleibt es beim allgemeinen Vollstreckungsverbot des § 89 Abs. 1 InsO (BGH, Beschluss vom 27. September 2007 - IX ZB 16/06, WM 2007, 2300 Rn. 10).
BGH, URTEIL vom 4.6.2013, Az. IX ZR 286/12 Während der Dauer des Insolvenzverfahrens kann zwar gemäß § 89 Abs. 1 InsO nicht in den freigegebenen Vermögensgegenstand vollstreckt werden (BGH, Beschluss vom 27. September 2007 - IX ZB 16/06, ZIP 2007, 2330 Rn. 8).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2013, Az. IX ZB 300/11 Denn seit der nach Erhebung des Widerspruchs erfolgten Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Schuldnerin ist gemäß § 89 Abs. 1 InsO die Zwangsvollstreckung für einzelne Insolvenzgläubiger während der Dauer des Insolvenzverfahrens unzulässig, weil das vorgenannte Verbot von Zwangsvollstreckungen auch für das Verfahren der eidesstattlichen Offenbarungsversicherung gilt (vgl. BGH, Beschluss vom 24. Mai 2012, aaO Rn. 10 ff).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2013, Az. IX ZB 300/11 Bei dem Vollstreckungsverbot des § 89 Abs. 1 InsO handelt es sich um ein erst nach dem Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung entstandenes Vollstreckungshindernis (vgl. BGH, Beschluss vom 24. März 2011 - IX ZB 217/08, WM 2011, 841 Rn. 9; Jaeger/Eckardt, InsO, §89 Rn. 70; Musielak/Voit, ZPO, 9. Aufl., § 900 Rn. 7), das als solches im Vollstreckungsverfahren von Amts wegen zu beachten ist (vgl. Stein/Jonas/Münzberg, ZPO, 22. Aufl., § 900 Rn. 7).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.2.2013, Az. 2 Ws 561/12 Eine solche ist nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens gemäß § 89 Abs. 1 InsO unzulässig (OLG Frankfurt ZIP 2009, 1582 Rdn. 9 nach juris; OLG Köln ZIP 2004, 2013 Rdn. 14 nach juris; KG NJW 2005, 3734, Rdn. 5, 9, 13 nach juris; LG Saarbrücken ZIP 2009, 1638 Rdn. 27 nach juris, bestätigt durch OLG Saarbrücken ZInsO 2009, 1704 Rdn. 21 nach juris; Meyer-Goßner, a. a. O., § 111d Rdn. 1).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.2.2013, Az. 2 Ws 561/12 Er wäre aufzuheben, da er wegen § 89 Abs. 1 InsO nicht mehr vollzogen werden könnte (vgl. OLG Köln ZIP 2004, 2013 Rdn. 14, 42, 55 nach juris; KG NJW 2005, 3734 Rdn. 9 und 13 nach juris; Breuer, in: MünchKommInsO, a. a. O., § 89 Rdn. 13).
VG Regensburg, Urteil vom 4.10.2012, Az. 5 K 12.26 Das Vollstreckungsverbot des § 89 InsO gilt nämlich auch für das nicht dem Insolvenzbeschlag unterliegende Vermögen (BGH vom 12.2.2009, Az. IX Z b 112/06 <juris>).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2012, Az. IX ZB 313/11 Dies schließt an den Zuschnitt des Vollstreckungsverbots während der Dauer des Verfahrens nach § 89 Abs. 2 InsO an, dessen Satz 2 keine Deliktsgläubiger privilegiert, die an dem Verfahren teilnehmen (BGH, Beschluss vom 27. September 2007, aaO Rn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2012, Az. IX ZB 275/10 9	bb) Nach Ansicht anderer Instanzgerichte und nach der im Schrifttum ganz überwiegend vertretenen Ansicht erstreckt sich das Vollstreckungsverbot des § 89 Abs. 1 InsO auch auf das Verfahren der eidesstattlichen Versicherung nach §§ 807, 899 ff ZPO (OLG Zweibrücken, NZI 2001,423 f; OLG Jena, ZlnsO 2002, 134; AG Bonn, Beschluss vom 2. Juni 2008 - 24 M 551/08; Jaeger/ Eckardt, InsO, § 89 Rn. 41; MünchKomm-lnsO/Breuer, 2. Aufl., § 89 Rn. 9 und 12; HK-lnsO/Kayser, 6. Aufl., § 89 Rn. 25; Uhlenbruck, InsO, 13. Aufl., § 89 Rn. 10; Lüke in Kübler/Prütting/Bork, InsO, 2011, § 89 Rn. 9; HmbKomm-lnsO/ Kuleisa, 3. Aufl., § 89 Rn. 3; BK-lnsO/Blersch/von Olshausen, 2007, § 89 Rn. 4; Hess, Insolvenzrecht, 2007, § 89 Rn. 25; Nerlich/Römermann/Wittkowski, InsO, 2011, § 89 Rn. 11; Piekenbrock in Ahrens/Gehrlein/Ringstmeier, Insolvenzrecht, § 89 InsO Rn. 21; Gottwald/Gerhardt, Insolvenzrechtshandbuch, 4. Aufl., § 33 Rn. 4; Mohrbutter in Mohrbutter/Ringstmeier, Handbuch der Insolvenzverwaltung, 8. Aufl., § 6 Rn. 375; Musielak/Voit, ZPO, 9. Aufl., § 900 Rn. 7; Prüt-ting/Gehrlein/Olzen, ZPO, 4. Aufl., § 900 Rn. 60; Viertelshausen, DGVZ 2001, 36, 37; Schwörer, DGVZ 2008, 17, 19; zu § 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO: LG Darmstadt, NZI 2003, 609; LG Heilbronn, RPfleger 2008, 88, 89; AG Wilhelmshaven, NZI 2001,436).
AG Duisburg, Beschluss vom 2.9.2011, Az. 64 IN 16/11 11a) Die Entscheidung über die insolvenzrechtliche Zulässigkeit von Voll-streckungsmaßnahmen (§ 89 Abs.3 InsO) ist dem Insolvenzgericht als besonderem Vollstreckungsgericht zugewiesen (vgl. BGH NZI 2004, 278; BGH NZI 2011, 365).
BGH, URTEIL vom 3.6.2011, Az. IV ZR 177/09 Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof in einer späteren Entscheidung zu § 89 Abs. 1 InsO ausgeführt, dass die genannten Erwägungen zu § 400 BGB für § 394 Satz 1 BGB entsprechend gelten; auch das Aufrechnungsverbot solle im öffentlichen Interesse verhindern, dass dem Gläubiger der unpfändbaren Forderung der nötige Lebensunterhalt entzogen werde, oder aber, sofern dies nicht in Betracht komme, jedenfalls dem allgemeinen Wohl und dem Staatsinteresse dienen (Urteil vom 21. Juli 2005 - IX ZR 115/04, BGHZ 163, 391, 395 f.; kritisch gegenüber einer einengenden Auslegung der Norm Staudinger/Gursky, BGB [2006] § 394 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2011, Az. 11 T 44/11 Da das Insolvenzgericht gemäß § 89 Abs.3 Satz 1 InsO als besonderes Vollstreckungsgericht entschieden hat, ist der allgemeine Vollstreckungsrechtsschutz gemäß § 793 ZPO eröffnet (vgl. BGH, Beschluss vom 12. Januar 2006 - IX ZB 239/04, ZIP 2006, 340 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2011, Az. IX ZB 217/08 4	a) Die Zuständigkeit des Insolvenzgerichts war hier entsprechend § 89 Abs.3 Satz 1 InsO begründet, obwohl § 114 Abs.3 InsO auf diese Vorschrift nicht verweist (vgl. auch BGH, Beschluss vom 21. September 2006 -IXZB 11/04, ZlnsO 2006, 1049 Rn. 8).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2007, Az. IX ZB 280/04 Die Besserstellung durch §89 Abs. 2 Satz 2 InsO gilt - wie die tatbestandliche Anknüpfung an § 89 Abs. 2 Satz 1 InsO unzweideutig zu dem Ausdruck bringt - nur für Neugläubiger von Unterhaltsund Deliktsansprüchen, aber nicht auch für Unterhalts- und Deliktsgläubiger, die an dem Insolvenzverfahren teilnehmen (BGH, Beschl. v. 28. Juni 2006 -VII ZB 161/05, ZlnsO 2006, 1166; Beschl. v. 27. September 2007, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2007, Az. IX ZB 280/04 Da die Gläubiger zu den im Verfahren zu berücksichtigenden Insolvenzgläubigern gehören, können sie sich nicht auf den Ausnahmetatbestand des § 89 Abs. 2 Satz 2 InsO berufen (vgl. BGH, Beschl. v. 27. September 2007, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2007, Az. IX ZB 226/05 Die Besserstellung durch § 89 Abs. 2 Satz 2 InsO gilt - wie die tatbestandliche Anknüpfung an § 89 Abs. 2 Satz 1 InsO unzweideutig zu dem Ausdruck bringt - nur für Neugläubiger von Unterhalts- und Deliktsansprüchen, aber nicht auch für Unterhalts- und Deliktsgläubiger, die an dem Insolvenzverfahren teilnehmen (BGH, Beschl. v. 28. Juni 2006 -VIIZB 161/05, ZlnsO 2006, 1166; OLG Zweibrücken ZlnsO 2001, 625; MünchKomm-InsO/Breuer, aaO § 89 Rn. 36; HK-lnsO/Eickmann, aaO § 89 Rn. 3, 14; Hamb-Komm-lnsO/Kuleisa, 2. Aufl. §89 Rn. 16; Uhlenbruck, InsO 12. Aufl. §89 Rn. 22; Steder ZIP 1999, 1874, 1881; BT-Drucks. 12/2443 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2007, Az. IX ZB 4/06 Die Besserstellung durch § 89 Abs. 2 Satz 2 InsO gilt - wie die tatbestandliche Anknüpfung an § 89 Abs. 2 Satz 1 InsO unzweideutig zu dem Ausdruck bringt - nur für Neugläubiger von Unterhalts- und Deliktsansprüchen, aber nicht auch für Unterhalts- und Deliktsgläubiger, die an dem Insolvenzverfahren teilnehmen (BGH, Beschl. v. 28. Juni 2006 -VIIZB 161/05, ZlnsO 2006, 1166; OLG Zweibrücken ZlnsO 2001, 625; MünchKomm-InsO/Breuer, aaO § 89 Rn. 36; HK-lnsO/Eickmann, aaO § 89 Rn. 3, 14; Hamb-Komm-lnsO/Kuleisa, 2. Aufl. §89 Rn. 16; Uhlenbruck, InsO 12. Aufl. §89 Rn. 22; Steder ZIP 1999, 1874, 1881; BT-Drucks. 12/2443 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2007, Az. IX ZB 16/06 Die Besserstellung durch § 89 Abs. 2 S. 2 InsO gilt - wie die tatbestandliche Anknüpfung an § 89 Abs. 2 S. 1 InsO unzweideutig zu dem Ausdruck bringt - nur für Neugläubiger von Unterhalts- und Deliktsansprüchen, aber nicht auch für Unterhalts- und Deliktsgläubiger, die an dem Insolvenzverfahren teilnehmen (BGH, Beschl. v. 28. Juni 2006 -VII ZB 161/05, ZinsO 2006, 1166; OLG Zweibrücken ZinsO 2001, 625; MünchKomm-lnsO/Breuer, aaO § 89 Rn. 36; HK-Eickmann, aaO § 89 Rn. 3, 14; HambKomm-lnsO/Kuleisa, 2. Aufl. §89 Rn. 16; Uhlenbruck, InsO 12. Aufl. §89 Rn. 22; Steder ZIP 1999, 1874, 1881; BT-Drucks. 12/2443 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2004, Az. IX ZB 104/04 Der Rechtsmittelzug richtet sich nach den allgemeinen vollstreckungsrechtlichen Vorschriften, wenn das Insolvenzgericht kraft der besonderen Zuweisung des § 89 Abs.3 Satz 1 InsO funktional als Vollstrek-kungsgericht entscheidet (BGH, Beschl. v. 5. Februar 2004 aaO; v. 17. Februar 2004 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.2004, Az. IX ZB 306/03 Dies gilt auch dann, wenn gemäß § 89 Abs.3 InsO das Insolvenzgericht entscheidet (BGH, Beschl. v. 5. Februar 2004 - IX ZB 97/03, z.V.b.).