Source: https://www.geno-pensionskasse.de/wDeutsch/avb/avb.php?navanchor=1010026
Timestamp: 2019-08-25 15:20:35
Document Index: 105619133

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 3', 'Art. 2', 'Art. 12', '§ 10', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 2', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 2', '§ 9', '§ 11', 'Art. 10', 'Art. 3', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 16', 'Art. 19', 'Art. 3', 'Art. 3', '§ 10', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 22', 'Art. 2', '§ 10', '§ 1', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 6', 'Art. 2', 'Art. 11', 'Art. 16', 'Art. 19', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 2', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 2', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 3', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 16', 'Art. 19', 'Art. 10', 'Art.10', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 3', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 13', 'Art. 15', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 19', '§ 3', '§ 8', '§ 232', '§ 12', 'Art. 22', '§ 10', '§ 10']

Geno Pensionskasse VVaG, Karlsruhe - Allgemeine Versicherungsbedingungen
Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) der Geno Pensionskasse VVaG, Karlsruhe (Stand: 17.07.2018):
A Beschaffung der Mittel
Art. 1 Einnahmen der Pensionskasse
Art. 3 Bemessungsgehalt und Beiträge
Art. 4 Beitragseinzug
B Leistungen der Pensionskasse
Art. 5 Leistungsarten, Voraussetzungen, Fälligkeit
Art. 6 Altersrente
Art. 7 Erwerbsminderungsrente
Art. 8 Witwer- und Witwenrente
Art. 9 Waisenrente
Art. 10 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente n. Tarif I
Art. 11 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente n. Tarif II
Art. 12 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente n. Tarif III
Art. 13 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente n. Tarif IV
Art. 14 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente n. Tarif V
Art. 15 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente n. Tarif VI
Art. 16 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente n. Tarif VII
Art. 17 Höhe der Altersrente nach Tarif VIII und VIII-VA
Art. 18 Höhe der Altersrente nach Tarif X
Art. 19 Höhe der Altersrente nach Tarif XI, XII, XIII, XIV, XII-VA und XIV-VA
Art. 19a Höhe der Erwerbsminderungsrente nach Tarif XI und XIII
Art. 20 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente der beitragsfreien und freiwilligen Mitglieder
Art. 21 Höhe der Witwer-, Witwen- und Waisenrente
Art. 22 Kapitalabfindung und Beitragsrückvergütung
C Allgemeines
Art. 23 Gerichtsstand
Art. 24 Auskunfts- und Anzeigepflichten
Die Einnahmen der Pensionskasse bestehen aus
b) den Beiträgen der Vertragsbetriebe,
c) den Vermögens- und sonstigen Erträgen.
Die Pensionskasse führt folgende Tarife:
Männer: Altersrente, Erwerbsminderungsrente (reguläre Altersgrenze von 65 Jahren), Witwenrente, Waisenrente
Frauen: Altersrente, Erwerbsminderungsrente (reguläre Altersgrenze von 60 Jahren), Waisenrente
Tarif II wie Tarif I
Tarif III Männer und Frauen:
Altersrente, Erwerbsminderungsrente (reguläre Altersgrenze von 60 Jahren), Witwen- bzw. Witwerrente, Waisenrente
Tarif IV Männer und Frauen:
wie Tarif III, jedoch mit einer Zurechnungszeit auf Alter 60 im Erwerbsminderungsfall
Tarif V Männer und Frauen: wie Tarif III
Tarif VI Männer und Frauen: wie Tarif IV
Tarif VII Männer und Frauen: wie Tarif V
Tarif VIII Männer und Frauen: Alters- und Hinterbliebenenrente
Tarif VIII-VA Männer und Frauen: Altersrente von Versorgungsausgleichsberechtigten
Tarif X Männer und Frauen: wie Tarif VIII (Riester-Rente)
Tarife XI und XIII Männer und Frauen: Unisex-Tarife für Alters- und
Hinterbliebenenrente sowie Erwerbsminderungsrente (reguläre Altersgrenze von 62 Jahren)
Tarife XII und XIV Männer und Frauen: Unisex-Tarife für Alters- und
Hinterbliebenenrente (reguläre Altersgrenze von 62 Jahren)
Tarife XII-VA und XIV-VA Männer und Frauen: Unisex-Tarife für Altersrente von
Versorgungsausgleichsberechtigten (reguläre Altersgrenze von 62 Jahren)
(2) Nach Tarif I versichert sind alle Mitglieder, die der Pensionskasse vor dem 01.01.1980 beigetreten sind. Diese Mitglieder können die Höherversicherung nach Tarifen II, III, IV, V, VI, VII bzw. XI. durchführen (Art. 3 (1) Absatz 4 bis 5 AVB). Wegen der Struktur des Tarif I ist eine Überführung in einen anderen Tarif nicht möglich.
(3) Nach Tarif II versichert sind die Mitglieder, die der Pensionskasse in der Zeit vom 01.01.1980 bis zum 31.12.1987 beigetreten sind. Diese Mitglieder waren berechtigt, bis zum 31.12.1988 die Überführung ihres Versicherungsverhältnisses in den Tarif III mit Wirkung ab 01.01.1988 zu beantragen. In diesem Falle ist die am 01.01.1988 bestehende Rentenanwartschaft nach Maßgabe der im Anhang/Anlage zu Art. 2 (3) AVB genannten Umrechnungsfaktoren zu reduzieren, die ab 01.01.1988 entrichteten Beiträge werden nach Tarif III verrentet (Anhang/Anlage zu Art. 12. AVB).
Nach Tarif III versichert sind die Mitglieder, die der Pensionskasse in der Zeit vom 01.01.1988 bis zum 31.12.1994 beigetreten sind.
(5) Nach Tarif IV oder Tarif V versichert sind die Mitglieder, die der Pensionskasse in der Zeit vom 01.01.1995 bis 31.12.2000 beigetreten sind.
(6) Nach Tarif VI oder VII versichert sind die Mitglieder, die der Pensionskasse in der Zeit vom 01.01.2001 bis 31.12.2001 beigetreten sind. Nach Tarif VIII versichert sind die Mitglieder, die der Pensionskasse in der Zeit vom 01.01.2002 bis 20.12.2012 beigetreten sind. Die in der Zeit vom 01.01.2005 bis 20.12.2012 beigetretenen Mitglieder können sich auch im Tarif VII versichern.
(7) Nach Tarif X (Riester-Rente) werden alle Mitglieder versichert, die ab 01.01.2002 Beiträge nach § 10a EStG entrichten. Ab dem 21.12.2012 gibt es keine Möglichkeit, weitere Versicherungen im Tarif X abzuschließen.
(8) Nach Tarif XI oder XII versichert sind die Mitglieder, die der Pensionskasse ab dem 21.12.2012 und bis zum 31.12.2016 beigetreten sind. Nach Tarif XIII oder XIV versichert sind Mitglieder, die der Pensionskasse ab dem 01.01.2017 beigetreten sind.
(9) Nach Tarif I versicherte weibliche Mitglieder konnten bis zum 31.12.1988 beantragen (Wahlrecht), dass ihr Versicherungsverhältnis um eine Witwerrentenanwartschaft (Art. 8 (1) Satz 2 AVB) erweitert wird. In diesem Falle ist bei einem danach eintretenden Versicherungsfall der Rentenanspruch in Euro (Art. 10 (6) AVB) um 3 % zu reduzieren (Ausgleichskürzung).
(10) Nach Tarif II versicherte beitragspflichtige Mitglieder konnten bis zum 31.12.1995 beantragen (Wahlrecht), dass ihr Versicherungsverhältnis auf Tarif IV (höhere Erwerbsminderungsabsicherung) umgestellt wird. In diesem Falle ist die am 01.01.1995 bestehende Rentenanwartschaft nach Maßgabe der im Anhang/Anlage zu Art. 2 (3) AVB genannten Umrechnungsfaktoren zu reduzieren, die ab 01.01.1995 entrichteten Beiträge werden nach Tarif IV verrentet (Anhang/Anlage zu Art. 13 AVB).
(11) Nach Tarif III versicherte beitragspflichtige Mitglieder konnten bis zum 31.12.1995 beantragen (Wahlrecht), dass ihr Versicherungsverhältnis auf Tarif IV (höhere Erwerbsminderungsabsicherung) umgestellt wird, die ab 01.01.1995 entrichteten Beiträge werden nach Tarif IV verrentet (Anhang/Anlage zu Art. 13 AVB).
(12) Mitglieder im Tarif VIII waren bis zum 31.12.2004 berechtigt, sofern sie das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten, mit Wirkung vom 01.01.2005 die Überführung ihres Versicherungsverhältnisses in den Tarif VII (Beiträge ab 2005) zu beantragen. In diesem Fall wird die am 31.12.2004 bestehende Rentenanwartschaft in eine Rentenanwartschaft nach Tarif VII (Beiträge ab 01.01.2005) umgewandelt (Umrechnungsfaktoren sind im Anhang/Anlage zu Art. 2 (12) AVB angegeben). Die ab 01.01.2005 zu entrichtenden Beiträge werden dann nach Tarif VII verrentet.
(13) Für ab 01.01.2011 entrichtete Beiträge im Tarif II gelten die Bestimmungen/Leistungsfaktoren des Tarifes VII.
(14) Mitglieder im Tarif VII bzw. VIII sind mit Zustimmung des Vorstandes berechtigt, sofern sie das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, jeweils mit Wirkung vom 01.01. des folgenden Kalenderjahres – beim Wechsel von Tarif VIII nach VII des fünften folgenden Kalenderjahres – die Überführung ihres Versicherungsverhältnisses in den Tarif VIII bzw. VII (Beiträge ab 2005) zu beantragen. Sofern der Versicherungsfall bis zu diesem Stichtag noch nicht eingetreten ist, wird die an diesem Stichtag bestehende Rentenanwartschaft im bisherigen Tarif in eine Rentenanwartschaft nach dem neuen Tarif (Beiträge ab 01.01.2005) umgewandelt. Die Umrechnung erfolgt nach dem Technischen Geschäftsplan.
Mitglieder in den Tarifen XI bzw. XII sind mit Zustimmung des Vorstandes berechtigt, sofern sie das 62. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, jeweils mit Wirkung zum 01.01. des folgenden Kalenderjahres - beim Tarifwechsel von XII nach XI des fünften folgenden Kalenderjahres - die Überführung ihres Versicherungsverhältnisses in den Tarif XI bzw. XII entsprechend zu beantragen. Sofern der Versicherungsfall bis zu diesem Stichtag noch nicht eingetreten ist, wird die an diesem Stichtag bestehende Rentenanwartschaft im bisherigen Tarif in eine Rentenanwartschaft nach dem neuen Tarif umgewandelt. Die Umrechnung erfolgt nach dem Technischen Geschäftsplan.
Mitglieder in den Tarifen XIII bzw. XIV sind mit Zustimmung des Vorstandes berechtigt, sofern sie das 62. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, jeweils mit Wirkung zum 01.01. des folgenden Kalenderjahres - beim Tarifwechsel von XIV nach XIII des fünften folgenden Kalenderjahres - die Überführung ihres Versicherungsverhältnisses in den Tarif XIII bzw. XIV entsprechend zu beantragen. Sofern der Versicherungsfall bis zu diesem Stichtag noch nicht eingetreten ist, wird die an diesem Stichtag bestehende Rentenanwartschaft im bisherigen Tarif in eine Rentenanwartschaft nach dem neuen Tarif umgewandelt. Die Umrechnung erfolgt nach dem Technischen Geschäftsplan.
Mitglieder nach § 9b der Satzung – ausgleichsberechtigte Personen im Rahmen eines Versorgungsausgleiches – werden gemäß Ziffer 5 des Anhangs zum Technischen Geschäftsplan in Tarif VIII-VA, X, XII-VA bzw. XIV-VA versichert und können Beiträge im Tarif VII, VIII, X, XI, XII, XIII oder XIV entrichten. Die ab dem 21.12.2012 und bis zum 31.12.2016 neu vereinbarten Beiträge können nur in den Tarifen XI oder XII erfolgen. Die ab dem 01.01.2017 neu vereinbarten Beiträge können nur in den Tarifen XIII oder XIV erfolgen.
In den Tarifen VIII-VA, XII-VA und XIV-VA ist der Risikoschutz auf die Altersversorgung beschränkt. Der ggf. wegfallende Risikoschutz beim Versorgungsausgleich gegenüber den ursprünglichen Tarifen wird über die Altersversorgung ausgeglichen (§ 11 (1) 3. VersAusglG).
Nach dem Tarif I ist das Bemessungsgehalt gleich dem Monatsbruttogehalt. Das monatliche Bemessungsgehalt darf Euro 1.533,88 nicht übersteigen. Für teilzeitbeschäftigte Mitglieder ist das Bemessungsgehalt auf den Teil des in Satz 2 genannten Betrages beschränkt, der dem Teilzeitbeschäftigungsgrad entspricht. Soweit teilzeitbeschäftigte Mitglieder Beiträge aus einem höheren Betrag entrichten, werden diese als Höherversicherungs-Beiträge nach den Tarifen II, III, IV, V, VI, VII, XI bzw. XIII gewertet.
Wurde das Bemessungsgehalt nach dem Tarif I über einen Zeitraum von mindestens 24 Monaten nicht mehr erhöht, wird es festgeschrieben, es sei denn, das Monatsbruttogehalt hat sich in diesem Zeitraum nicht erhöht. Eine Erhöhung ist ab dem Zeitpunkt der Festschreibung nicht mehr möglich.
Gehaltserhöhungen während der letzten fünf Jahre vor Gewährung der Altersrente werden ab 01.01.1980 mit höchstens 10 % jährlich berücksichtigt.
Mitglieder nach dem Tarif I haben gemeinsam mit dem Vertragsbetrieb die Möglichkeit, zusätzlich monatliche Beiträge bis insgesamt Euro 276,- zu entrichten (Höherversicherung). Soweit der Tarif I wegen der vorstehenden Begrenzung nicht anwendbar ist, gilt Tarif II, III, IV, V, VI, VII, XI oder Tarif XIII.
Ab dem 21.12.2012 und bis zum 31.12.2016 können neue Höherversicherungen aus dem Tarif I nur noch im Tarif XI erfolgen, sofern die Erhöhung der Beiträge für die Höherversicherung 10 % des bisherigen Beitrages übersteigt.
Ab dem 01.01.2017 können neue Höherversicherungen aus dem Tarif I nur noch im Tarif XIII erfolgen, sofern die Erhöhung der Beiträge für die Höherversicherung 10 % des bisherigen Beitrages übersteigt.
Für die Tarife II bis VIII und XI bis XIV kann ein Monatsbeitrag zwischen Euro 30,- und Euro 828,- festgesetzt werden.
Ab dem 21.12.2012 und bis zum 31.12.2016 können neue Höherversicherungen aus dem Tarif VIII nur noch im Tarif XII, und aus den Tarifen II bis VII nur noch im Tarif XI erfolgen, sofern die Erhöhung der Beiträge für die Höherversicherung 10 % des bisherigen Beitrages übersteigt.
Ab dem 01.01.2017 können neue Höherversicherungen aus den Tarifen VIII und XII nur noch im Tarif XIV, und aus den Tarifen II bis VII bzw. XI nur noch im Tarif XIII erfolgen, sofern die Erhöhung der Beiträge für die Höherversicherung 10 % des bisherigen Beitrages übersteigt.
Beitragsreduzierungen im Tarif IV und VI führen dazu, dass für die künftigen, dann reduzierten Beiträge der Tarif VII gilt.
(3) Als monatliches Bemessungsgehalt zu der Nummer (1) Tarif I wird der monatliche Betrag zugrunde gelegt, der von den Vertragsbetrieben für jedes Mitglied jeweils gemeldet wird. Der Monatsbeitrag beträgt 12 % des monatlichen Bemessungsgehaltes.
(4) Die monatlichen Beiträge der Mitglieder im Tarif I betragen 3 % des monatlichen Bemessungsgehaltes, in den anderen Tarifen 25 % des Monatsbeitrages. Auf Antrag können auch andere Regelungen vereinbart werden.
(5) Die monatlichen Beiträge der Vertragsbetriebe im Tarif I betragen 9 % des monatlichen Bemessungsgehaltes, in den anderen Tarifen 75 % des Monatsbeitrages. Auf Antrag können auch andere Regelungen vereinbart werden.
Für die Tarife II bis VIII und XI bis XIV können im Einzelfall zusätzliche Beiträge mit Zustimmung des Vorstandes bis zum doppelten Höchstbetrag, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum dreifachen Höchstbetrag gemäß Nummer (2) geleistet werden.
Die ab dem 21.12.2012 und bis zum 31.12.2016 vereinbarten zusätzlichen Beiträge aus den Tarifen II, III, IV, V, VI und VII werden dem Tarif XI zugeordnet. Die ab dem 21.12.2012 und bis zum 31.12.2016 vereinbarten zusätzlichen Beiträge aus dem Tarif VIII werden dem Tarif XII zugeordnet.
Die ab dem 01.01.2017 vereinbarten zusätzlichen Beiträge aus den Tarifen II, III, IV, V, VI, VII und XI werden dem Tarif XIII zugeordnet. Die ab dem 01.01.2017 vereinbarten zusätzlichen Beiträge aus den Tarifen VIII und XII werden dem Tarif XIV zugeordnet.
Entscheidet sich ein Mitglied nach Tarif I für die freiwillige Mitgliedschaft, wird das auf das Ende der ordentlichen Mitgliedschaft nach Art. 10 AVB berechnete Bemessungsgehalt festgeschrieben. Dieses Bemessungsgehalt dient als Grundlage für die Höhe des Beitrages während der Dauer der freiwilligen Mitgliedschaft, seine Aufstockung nach Art. 3 (1) AVB ist möglich.
Das freiwillige Mitglied hat die Wahl zwischen folgenden Beitrags- und Steigerungssätzen:
Beitragssatz 12 %
- Steigerungssatz 0,500 %,
Beitragssatz 10 %
- Steigerungssatz 0,333%,
Beitragssatz 8 %
- Steigerungssatz 0,167%,
Beitragssatz 6 %
- keine Steigerung.
Bei Beendigung der ordentlichen Mitgliedschaft wird der Rentenanspruch nach Art. 10 AVB ermittelt und festgesetzt. Dieser Rentenanspruch erhöht sich um die vorgenannten Steigerungen und - sofern wegen der Höherversicherung auch der Tarif II, III, IV, V, VI, VII, XI oder der Tarif XIII anzuwenden ist - nach Art. 11 bis Art. 16 bzw. Art. 19 oder 19a AVB.
Waren für die ordentliche Mitgliedschaft die Tarife II bis VIII oder XI bis XIV anzuwenden, können für freiwillige Mitglieder Beiträge entsprechend Art. 3 (2) AVB entrichtet werden. Für die Höherversicherung und für Beitragsreduzierung gilt Art. 3 (2) AVB entsprechend.
(9) Für den Tarif X können alle Mitglieder ab 01.01.2002 zusätzliche Beiträge nach § 10a EStG leisten. Für die Beitragsobergrenze sind die jeweils geltenden Beitragsbemessungsgrenzen der gesetzlichen Rentenversicherung des Vorjahres der Beitragszahlung in Verbindung mit den im Altersvermögensgesetz festgelegten Mindest- und Höchstbeiträgen maßgebend. Ab dem 21.12.2012 gibt es keine Möglichkeit, weitere Versicherungen im Tarif X abzuschließen.
In begründeten Ausnahmefällen können auf Antrag binnen fünf Jahren Sonderbeiträge bis zu Euro 52.000,00 mit Zustimmung von Vorstand und Aufsichtsrat zugelassen werden.
Die Vorlage eines ärztlichen Attestes ist erforderlich.
Die ab dem 21.12.2012 und bis zum 31.12.2016 vereinbarten Sonderbeiträge können nur in den Tarifen XI oder XII erfolgen.
Die ab dem 01.01.2017 vereinbarten Sonderbeiträge können nur in den Tarifen XIII oder XIV erfolgen.
(11) Für Zeiten, in denen die Zahlung des regelmäßigen Arbeitsentgeltes entfällt (z.B. Elternzeit), besteht keine Verpflichtung zur Beitragszahlung. Die Mitgliedschaft kann beitragsfrei oder freiwillig fortgeführt werden.
(1) Die Vertragsbetriebe verpflichten sich, die Beiträge nach Art. 3 (4) AVB von den Mitgliedern einzubehalten. Diese werden zusammen mit den Beiträgen der Vertragsbetriebe von der Pensionskasse im Lastschriftverfahren eingezogen.
(4) Beitragsvorauszahlungen und Beitragsrückstände werden bei Eintritt eines Versicherungsfalles verrechnet.
(5) Erfolgt die Beitragszahlung nicht fristgerecht, werden für jeden angefangenen Monat 1 % Verzugszinsen erhoben.
Die Verpflichtung zur Entrichtung von Beiträgen erlischt mit dem Ablauf des Monats, in dem
a) das Mitglied stirbt,
b) der Versicherungsfall eintritt, d. h. spätestens mit Vollendung des in Art. 6 (1) AVB genannten Alters,
c) die Mitgliedschaft erlischt oder
d) die ordentliche oder freiwillige Mitgliedschaft aufgegeben und durch die beitragsfreie Mitgliedschaft ersetzt wird.
Die Leistungen der Pensionskasse bestehen aus
Erwerbsminderungsrente - gilt nicht in den Tarifen VIII, VIII-VA, X, XII, XII-VA, XIV und XIV-VA-
Witwer- oder Witwenrente - gilt nicht in den Tarifen VIII-VA, XII-VA und XIV-VA -
d) Waisenrente - gilt nicht in den Tarifen VIII-VA, XII-VA und XIV-VA-
Der Anspruch auf Gewährung einer Rente nach Nummer (1) a) bis d) wird fällig, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
a) Eintritt des Versicherungsfalles,
Ablauf der Wartezeit
nach dem Tarif I beträgt die Wartezeit acht Jahre ab Erwerb der Mitgliedschaft
nach den übrigen Tarifen besteht keine Wartezeit,
Vorlage des Rentenantrages,
d) Einreichung der geforderten Nachweise.
Jedes Mitglied und jeder Rentenempfänger ist verpflichtet, alle Unterlagen vorzulegen und alle Auskünfte zu geben, die zur Prüfung der Höhe und der Dauer der Gewährung einer Rente erforderlich sind. Hierzu gehört auch die Vorlage eines Rentenbescheides der gesetzlichen Rentenversicherung bei Mitgliedern, die der gesetzlichen Rentenversicherung angehören.
Die Verpflichtung zur Überlassung der erforderlichen Unterlagen und zur Auskunftserteilung ist gegeben, solange ein Rentenanspruch besteht.
Die Rentenempfänger sind verpflichtet und haben diese Verpflichtung ggf. den betroffenen Angehörigen weiterzugeben, jede Änderung des Familien- und Personenstandes, die sich nach den Bestimmungen dieser Satzung auf die Höhe und die Dauer der Rente auswirken würde, der Pensionskasse mitzuteilen.
Die Renten werden monatlich im Voraus bezahlt. Die Auszahlung der Rente erfolgt am 1. Arbeitstag des Monats.
Kapitalabfindungen und Beitragsrückerstattungen nach Art. 22 AVB werden fällig, wenn die erforderlichen Unterlagen eingereicht wurden und die Prüfung abgeschlossen ist.
(4) Der Anspruch auf Leistungen nach Nummer (1) ruht, solange die verlangten Unterlagen nicht vorgelegt worden sind.
Die Abtretung und Verpfändung von Forderungen gegen die Pensionskasse sind dieser gegenüber unwirksam. Hiervon unberührt bleibt die Abtretung von Ansprüchen gegen die Pensionskasse im Falle des schuldrechtlichen Versorgungsausgleiches nach der gesetzlichen Regelung.
Im Falle der Pfändung des Leistungsanspruches ruht dieser, soweit und solange er der Pfändung unterliegt.
Altersrente kann ein Mitglied nach Erreichen der regulären Altersgrenze erhalten. Reguläre Altersgrenze ist das Ende des Monats, in dem
a) das nach Tarif I oder II versicherte männliche Mitglied das 65. Lebensjahr vollendet hat,
die übrigen Mitglieder, die vor dem 01.01.2012 eine Versicherung abgeschlossen haben, das 60. Lebensjahr vollendet haben.
c) die übrigen Mitglieder, die ab dem 01.01.2012 eine Versicherung abgeschlossen haben, das 62. Lebensjahr vollendet haben.
Vorzeitige Altersrente kann ein nach Tarif I oder II versichertes männliches Mitglied erhalten, das das 60. Lebensjahr vollendet hat.
Mitglieder, die ab dem 01.01.2012 eine Versicherung abgeschlossen haben, können eine vorzeitige Altersrente vor Vollendung des 62. Lebensjahres erhalten, solange sie eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung als Vollrente in Anspruch nehmen.
(3) Die Gewährung der Altersrente endet nach Ablauf des Monats, in dem der Rentenempfänger stirbt.
Altersrente bzw. vorzeitige Altersrente wird nur bei wegfallendem Erwerbseinkommen gewährt. Dies ist bei Mitgliedern, die der gesetzlichen Rentenversicherung angehören, grundsätzlich durch Einreichen des Rentenbescheides über den Bezug einer Altersrente nachzuweisen. Spätester Rentenbeginn ist der 1. des Monats, der auf das Erreichen der jeweiligen Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung folgt. Wird die Regelaltersgrenze an einem Monatsersten erreicht, so beginnt die Rente an diesem Tag.
(1) Erwerbsminderungsrente erhält ein Mitglied nach Tarif I bis VII, XI und XIII, bei dem Erwerbsminderung im Sinne der gesetzlichen Regelung vorliegt.
(2) Mitglieder, die der gesetzlichen Rentenversicherung angehören, haben die Erwerbsminderung grundsätzlich durch Einreichen des Rentenbescheides nachzuweisen.
Lässt sich dem Rentenbescheid nicht mit hinreichender Sicherheit entnehmen, dass es sich um eine Rente wegen Erwerbsminderung handelt, kann der Nachweis auch durch Vorlage eines ärztlichen Gutachtens erbracht werden. Die Pensionskasse kann in diesen Fällen jedoch die Gewährung der Erwerbsminderungsrente davon abhängig machen, dass die Erwerbsminderung durch den Vertrauensarzt der Pensionskasse bestätigt wird.
(4) Für Mitglieder, die nicht der gesetzlichen Rentenversicherung angehören, gilt die Regelung in Absatz 3 entsprechend.
Die Erwerbsminderungsrente steht den Mitgliedern, die in den Tarifen I bis VII, XI und XIII versichert sind, grundsätzlich mit dem Eintritt der Erwerbsminderung, frühestens aber nach Ablauf des Monats der letzten Gehaltszahlung, zu. Lohnersatzleistungen (z.B. Krankengeld, Zuschuss zum Krankengeld, Arbeitslosengeld, Vorruhestandsgeld, Übergangsgeld) werden als Gehaltszahlung angesehen.
Die Zahlung der Erwerbsminderungsrente beginnt nicht früher als die Rentenzahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung an den Rentenempfänger.
Dies gilt sinngemäß auch für Mitglieder, die nicht der gesetzlichen Rentenversicherung angehören.
Ist die Erwerbsminderung vom Mitglied vorsätzlich herbeigeführt worden, wird keine Erwerbsminderungsrente gewährt.
Die Gewährung der Erwerbsminderungsrente wird eingestellt
a) nach Ablauf des Monats, in dem der Rentenempfänger stirbt,
b) nach Ablauf des Monats, in dem die Erwerbsminderung endet.
(8) Die Pensionskasse ist berechtigt, frühestens ein Jahr nach Rentenbeginn einen Nachweis über das Fortbestehen der Erwerbsminderung zu verlangen.
Liegt für Mitglieder, die im Tarif XI oder XIII versichert sind, eine teilweise Erwerbsminderung im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung vor, erhält das Mitglied keine Erwerbsminderungsrente sondern, in Analogie zu der gesetzlichen Rentenversicherung, nur eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Absatz (5) Satz 1 ist dabei nicht zu beachten.
Die Zahlung der Erwerbsminderungsrente wegen teilweiser Erwerbsminderung beginnt nicht früher als die Rentenzahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung an den Rentenempfänger.
Dies sowie Absätze (3), (6), (7) und (8) gelten sinngemäß auch für Mitglieder, die nicht der gesetzlichen Rentenversicherung angehören.
(1) Witwerrente erhält der Witwer eines nach Tarif III, IV, V, VI, VII, VIII, X, XI, XII, XIII oder XIV versicherten Mitgliedes oder Rentenempfängers. Gleichgestellt ist der Witwer eines nach Tarif I versicherten Mitgliedes, das das Wahlrecht gemäß Art. 2 (9) AVB ausgeübt hat.
(2) Witwenrente erhält die Witwe eines Mitgliedes oder Rentenempfängers. Dies gilt nicht für Tarife VIII-VA, XII-VA und XIV-VA.
(3) Die Witwer- bzw. Witwenrente steht dem Witwer bzw. der Witwe nach Ablauf des Monats, in dem das Mitglied oder der Rentenempfänger verstorben ist, zu.
Ein Anspruch auf Witwer- bzw. Witwenrente entsteht nicht,
a) wenn die Ehe erst nach Eintritt des Versicherungsfalles geschlossen worden ist,
b) wenn die Ehe mit dem verstorbenen Mitglied in einer Zeit geschlossen worden ist, in der sein Leben durch Krankheit ernstlich bedroht war, sofern der Tod innerhalb von drei Monaten - von der Eheschließung an gerechnet - eingetreten ist.
Die Gewährung der Witwer- bzw. Witwenrente wird eingestellt,
a) mit dem Ablauf des Monats, in dem der Witwer bzw. die Witwe stirbt,
b) mit dem Ablauf des Monats, in dem der Witwer bzw. die Witwe eine neue Ehe oder nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) eingetragene Lebenspartnerschaft eingeht, sofern der Anspruch nicht aus Beiträgen bzw. Zulagen gemäß § 10a EStG entstanden ist.
(6) Wird die Gewährung der Witwer- bzw. Witwenrente im Falle der Wiederverheiratung bzw. beim Eingehen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) eingestellt, erhält der Witwer bzw. die Witwe eine Abfindung in Höhe der 36fachen Monatsrente, die zuletzt vor der Wiederverheiratung bzw. vor der Eintragung der Lebenspartnerschaft gezahlt wurde.
(7) Die Regelungen über die Witwen- und Witwerrente gelten sinngemäß auch für den überlebenden Lebenspartner, mit dem der Versicherte bei seinem Tode eine eingetragene Partnerschaft auf Lebenszeit gemäß § 1 LPartG führte.
(1) Waisenrente erhält jedes unterhaltsberechtigte Kind eines verstorbenen Mitgliedes oder Rentenempfängers. Dies gilt nicht für Tarife VIII-VA, XII-VA und XIV-VA.
(2) Die Waisenrente steht der Waise nach Ablauf des Monats, in dem das Mitglied oder der Rentenempfänger verstorben ist, zu.
Die Gewährung der Waisenrente wird eingestellt
a) nach Ablauf des Monats, in dem die Waise stirbt,
b) nach Ablauf des Monats, in dem die Waise das 18. Lebensjahr vollendet hat.
(4) Erhält die Waise eine Schul- oder Berufsausbildung, wird die Waisenrente für die Dauer der Ausbildung gezahlt, jedoch nicht über die Vollendung des 25. Lebensjahres hinaus.
(5) Ein Anspruch auf Waisenrente entsteht nicht in den Fällen nach Art. 8 (4) a) und b) AVB, wenn auch ein Anspruch auf Witwer- bzw. Witwenrente nicht entsteht.
Art. 10 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente nach Tarif I
Nach Tarif I besteht die monatliche Altersrente beim erstmaligen Bezug der Rente nach Vollendung des 65. Lebensjahres (Frauen: des 60. Lebensjahres) und die Erwerbsminderungsrente aus
a) einem Grundbetrag von 20 %, errechnet aus dem durchschnittlichen Bemessungsgehalt der letzten fünf Jahre vor Eintritt des Versicherungsfalles,
b) einem jährlichen Steigerungssatz von 0,5 % für jedes Mitgliedsjahr aus dem nach Buchstabe a) berechneten Durchschnittsgehalt.
War das Mitglied ständig oder zeitweise teilzeitbeschäftigt, so ist bei der Bestimmung des durchschnittlichen Bemessungsgehaltes der letzten fünf Jahre von fiktiver Vollarbeitszeit auszugehen. Hierbei darf das einzelne Bemessungsgehalt bei fiktiver Vollarbeitszeit Euro 1.533,88 nicht übersteigen.
Alters- bzw. Erwerbsminderungsrente ist derjenige Teil des danach in Verbindung mit Nummer (1) ermittelten Rentenbetrages, der sich aus dem Verhältnis von tatsächlicher Arbeitszeit während der gesamten Mitgliedsdauer zur jeweiligen Vollarbeitszeit während des gleichen Zeitraumes (Beschäftigungsgrad) ergibt.
Für die Berechnung der Altersrente eines männlichen Mitgliedes vor Vollendung des 65. Lebensjahres ist von dem durchschnittlichen Bemessungsgehalt der letzten fünf Jahre auszugehen unter Beachtung von Nummer (2) Satz 1. Als Mitgliedsjahre im Sinne von Nummer (1) b) sind die bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres erreichbaren Mitgliedsjahre anzusetzen. Der hiernach und gemäß Nummer (1) a) und b) sowie (2) ermittelte Betrag wird im Verhältnis der bis zum Eintritt des Versicherungsfalles erreichten Mitgliedsjahre zu den bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres erreichbaren Mitgliedsjahren gemindert. Das Ergebnis ist der Ausgangswert.
Der Ausgangswert ergibt nach Kürzung um 0,5 % bzw. 0,4 % für jeden Monat, um den der Versicherungsfall vor Vollendung des 65. bzw. 63. Lebensjahres eintritt, die Altersrente.
(4) Nimmt das Mitglied die Altersrente erst nach Erreichen der regulären Altersgrenze (Art. 6 (1) AVB) in Anspruch, so erhöht sich die erreichte Anwartschaft in Euro für jeden Monat, um den die Altersrentenzahlung später beginnt, um 0,5 %.
(5) Bei der Berechnung der Mitgliedsjahre im Rahmen der Nummern (1) und (3) wird eine Zeitspanne über sechs Monate als volles Jahr angesetzt.
(6) Hat ein weibliches Mitglied vom Witwerrenten-Wahlrecht gemäß Art. 2 (9) AVB Gebrauch gemacht, wird der nach Nummern (1) bis (5) ermittelte Rentenanspruch in Euro um 3 % gekürzt.
Die Rentenberechnung aus der Höherversicherung richtet sich nach Art. 11 bis Art. 16 bzw. Art. 19 oder 19a AVB.
Für männliche Mitglieder, für die Arbeitgeberbeiträge nach dem 17.05.1990 entrichtet wurden, erhöht sich die Altersrente um eine Aus-gleichsrente in Sachen Gleichbehandlung mit weiblichen Mitgliedern.
Da die „Beiträge der Mitglieder“ nicht im Belieben der Mitglieder stehen, ist der daraus resultierende Anspruch Bestandteil des einheitlichen Betriebsrentenanspruchs (BAG 07.09.2004). Ebenso sind Beiträge aufgrund von Entgeltumwandlungen Arbeitgeberbeiträge, so dass die daraus resultierenden Ansprüche unter das Gleichbehandlungsgebot gemäß BAG-Urteil vom 07.09.2004 fallen. Arbeitnehmerbeiträge in diesem Sinne sind also nur Eigenbeiträge freiwilliger Mitglieder.
Die Ausgleichsrente ergibt sich als Differenz zwischen
a) der gemäß (1) bis (6) fiktiv ermittelten Rente für ein weibliches Mitglied,
b) der gemäß (1) bis (6) ermittelten Rente für ein männliches Mitglied jeweils gewichtet mit
c) dem Verhältnis
von Mitgliedszeiten mit Beitragszahlung ab 17.05.1990
zu Mitgliedszeiten mit Beitragszahlung ab Beginn der Mitgliedschaft
d) dem Verhältnis von Arbeitgeberbeiträgen zum Gesamtbeitrag ab dem 01.06.1990.
Von der Mitgliederversammlung beschlossene Boni ab dem 17.05.1990 sind mit dem entsprechenden prozentualen Satz auf den zum jeweiligen Stichtag für die Boni-Gewährung erreichten Rentenanspruch zu berücksichtigen; dabei ist das zum jeweiligen Stichtag erreichte Verhältnis analog c) und das Verhältnis gemäß d) zu berücksichtigen.
Entsprechend ist für den Fall der Erwerbsminderungsrente eines männlichen Mitglieds zu verfahren, falls die Rente wegen Erwerbsminderung nach Vollendung des 60. Lebensjahres begonnen hat.
Ein Anspruch auf Ausgleichsrente besteht mit Wirkung vom 01.01.2011; für Rentenbezieher am 01.01.2011 erfolgt eine Nachzahlung für die Jahre ab Rentenbeginn, frühestens ab 01.01.2005.
(9) Abweichend von diesen Bestimmungen vor Inkrafttreten dieser AVB festgesetzte Renten bleiben unverändert wirksam.
Art. 11 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente nach Tarif II
(1) Nach Tarif II errechnet sich die Alters- und Erwerbsminderungsrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
Maßgebend sind für bis zum 31.12.2010 entrichtete Beiträge die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 11 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Altersrente nach Vollendung des 65. Lebensjahres (weibliche Mitglieder: des 60. Lebensjahres) bzw. die jährliche Erwerbsminderungsrente.
Als jeweiliges Lebensalter gilt das Alter, das dem Unterschied zwischen dem Kalenderjahr der Beitragszahlung und dem Kalenderjahr der Geburt entspricht.
(3) Für die Berechnung der Altersrente eines männlichen Mitgliedes vor Vollendung des 65. Lebensjahres wird der bei Eintritt des Versicherungsfalles erreichte Anspruch auf Altersrente für jeden Monat, um den der Versicherungsfall vor Vollendung des 65. bzw. 63. Lebensjahres eintritt, um 0,5 % bzw. 0,4 % gekürzt.
Wird die Altersrente erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres (männliche Mitglieder) bzw. des 60. Lebensjahres (weibliche Mitglieder) in Anspruch genommen, erhöht sich der erreichte Anspruch auf Altersrente durch diejenigen Steigerungsbeträge, die sich durch Anwendung der entsprechenden Leistungsfaktoren gemäß Tarif VII auf die Summe aus den Beiträgen und den nicht in Anspruch genommenen Rentenzahlungen ergeben.
(5) Abweichend von diesen Bestimmungen vor Inkrafttreten dieser AVB festgesetzte Renten bleiben unverändert wirksam.
Art. 12 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente nach Tarif III
(1) Nach Tarif III errechnet sich die Alters- und Erwerbsminderungsrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
Maßgebend sind die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 12 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Altersrente nach Vollendung des 60. Lebensjahres (männliche und weibliche Mitglieder) bzw. die jährliche Erwerbsminderungsrente. Für Mitglieder, die vor 1988 dem Tarif II angehörten, gilt Art. 2 (3) AVB.
Wird die Altersrente erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres in Anspruch genommen, erhöht sich der erreichte Anspruch auf Altersrente durch diejenigen Steigerungsbeträge, die sich durch Anwendung der entsprechenden Leistungsfaktoren gemäß Tarif VII auf die Summe aus den Beiträgen und den nicht in Anspruch genommenen Rentenzahlungen ergeben.
Art. 13 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente nach Tarif IV
(mit Zurechnungszeit auf Alter 60)
(1) Nach Tarif IV errechnet sich die Alters- und Erwerbsminderungsrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
Maßgebend sind die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 13 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Altersrente nach Vollendung des 60. Lebensjahres (männliche und weibliche Mitglieder) bzw. die jährliche Erwerbsminderungsrente. Für Mitglieder, die vor 1995 dem Tarif II bzw. III angehörten, gilt Art. 2 (10) bzw. (11) AVB.
(3) Tritt die Erwerbsminderung vor Vollendung des 60. Lebensjahres ein, so erhöht sich der jährliche Rentenbetrag gemäß Nummer (2) für jedes bis zum 60. Lebensjahr ausstehende volle Jahr um 4,167 % der Beitragssumme der letzten 12 Monate.
(4) Wird die Altersrente erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres in Anspruch genommen, erhöht sich der erreichte Anspruch auf Altersrente durch diejenigen Steigerungsbeträge, die sich durch Anwendung der entsprechenden Leistungsfaktoren gemäß Tarif VII auf die Summe aus den Beiträgen und den nicht in Anspruch genommenen Rentenzahlungen ergeben.
Art. 14 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente nach Tarif V
(ohne Zurechnungszeit auf Alter 60)
(1) Nach Tarif V errechnet sich die Alters- und Erwerbsminderungsrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
Maßgebend sind die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 14 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Altersrente nach Vollendung des 60. Lebensjahres (männliche und weibliche Mitglieder) bzw. die jährliche Erwerbsminderungsrente.
(3) Wird die Altersrente erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres in Anspruch genommen, erhöht sich der erreichte Anspruch auf Altersrente durch diejenigen Steigerungsbeträge, die sich durch Anwendung der entsprechenden Leistungsfaktoren gemäß Tarif VII auf die Summe aus den Beiträgen und den nicht in Anspruch genommenen Rentenzahlungen ergeben.
Art. 15 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente nach Tarif VI
(1) Nach Tarif VI errechnet sich die Alters- und Erwerbsminderungsrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
Maßgebend sind die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 15 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Altersrente nach Vollendung des 60. Lebensjahres (männliche und weibliche Mitglieder) bzw. die jährliche Erwerbsminderungsrente.
Art. 16 Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente nach Tarif VII
(1) Nach Tarif VII errechnet sich die Alters- und Erwerbsminderungsrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
Maßgebend sind die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 16 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Altersrente nach Vollendung des 60. Lebensjahres (männliche und weibliche Mitglieder) bzw. die jährliche Erwerbsminderungsrente.
(3) Wird die Altersrente erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres in Anspruch genommen, erhöht sich der erreichte Anspruch auf Altersrente durch diejenigen Steigerungsbeträge, die sich durch Anwendung der entsprechenden Leistungsfaktoren auf die Summe aus den Beiträgen und den nicht in Anspruch genommenen Rentenzahlungen ergeben.
Art. 17 Höhe der Alterrente nach Tarif VIII und VIII-VA
(1) Nach Tarif VIII errechnet sich die Altersrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
Maßgebend sind die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 17 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Altersrente nach Vollendung des 60. Lebensjahres (männliche und weibliche Mitglieder).
(4) Alternativ wird dem Versicherten ab dem 60. Lebensjahr ein Kapitalwahlrecht eingeräumt. Dazu muss mindestens 5 Jahre vor der Inanspruchnahme der Leistung ein Antrag gestellt werden. Die Höhe der Kapitalleistung richtet sich nach dem aufsichtsbehördlich genehmigten Geschäftsplan. Dabei sind die persönlichen Verhältnisse des Berechtigten zu berücksichtigen.
(5) Nummer (1) bis (3) gelten sinngemäß für Tarif VIII-VA. Die Leistungsfaktoren sind im Technischen Geschäftsplan aufgeführt.
Art. 18 Höhe der Alterrente nach Tarif X
(1) Nach Tarif X errechnet sich die Altersrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
Maßgebend sind die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 18 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Altersrente nach Vollendung des 60. Lebensjahres (männliche und weibliche Mitglieder).
Art. 19 Höhe der Altersrente nach Tarif XI, XII, XIII, XIV, XII-VA und XIV-VA (Unisex-Tarife)
(1) Nach Tarif XI, XII, XIII, XIV, XII-VA und XIV-VA errechnet sich die Altersrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
Maßgebend sind die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 19 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Altersrente nach Vollendung des 62. Lebensjahres.
(3) Wird eine vorzeitige Altersrente vor Vollendung des 62. Lebensjahres in Anspruch genommen, wird der bei Eintritt des Versicherungsfalles erreichte Anspruch auf Altersrente für jeden Monat, um den der Versicherungsfall vor Vollendung des 62. Lebensjahres eintritt, um 0,5 % gekürzt.
(4) Wird die Altersrente erst nach Vollendung des 62. Lebensjahres in Anspruch genommen, erhöht sich der erreichte Anspruch auf Altersrente durch diejenigen Steigerungsbeträge, die sich durch Anwendung der entsprechenden Leistungsfaktoren auf die Summe aus den Beiträgen und den nicht in Anspruch genommenen Rentenzahlungen ergeben.
(5) Alternativ wird dem Versicherten in den Tarifen XI, XII, XIII und XIV zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme der Altersrente oder vorzeitigen Altersrente ein Wahlrecht zur Teilkapitalisierung in Höhe von 30 % eingeräumt. Dazu muss mindestens 6 Monate vor der Auszahlung der Leistung ein Antrag gestellt werden. Die Höhe der Kapitalleistung richtet sich nach dem aufsichtsbehördlich genehmigten Geschäftsplan. Dabei sind die persönlichen Verhältnisse des Berechtigten zu berücksichtigen.
Art. 19a Höhe der Erwerbsminderungsrente nach Tarif XI und XIII (Unisex-Tarife)
(1) Nach Tarif XI und XIII errechnet sich die volle Erwerbsminderungsrente aus Steigerungsbeträgen, die in ihrer Höhe vom Jahresbeitrag und vom Lebensalter im Jahr der Beitragszahlung abhängig sind. Die jährlichen Steigerungsbeträge ergeben sich jeweils aus dem Produkt von Jahresbeitrag und Leistungsfaktor.
(2) Wird eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung beantragt, errechnet sich die Höhe der Rente als 50 % der Summe der Steigerungsbeträge.
(3) Maßgebend sind die Leistungsfaktoren, die im Anhang/Anlage zu Art. 19 AVB genannt sind. Die Summe der Steigerungsbeträge ergibt die jährliche Erwerbsminderungsrente.
(1) Die Höhe der Alters- und Erwerbsminderungsrente der beitragsfreien und freiwilligen Mitglieder richtet sich nach den nachfolgenden Bestimmungen sowie Art. 3 (7).
(2) Bei einem männlichen freiwilligen Mitglied nach Tarif I ist zusätzlich nach Art. 10 (3) AVB zu verfahren. Die Höherversicherung richtet sich nach Art. 11 bis Art. 16 bzw. Art. 19 oder 19a AVB.
(3) Entscheidet sich ein Mitglied nach Tarif I für die beitragsfreie Mitgliedschaft, besteht die Anwartschaft auf Rente aus den bis zum Ende der Beitragszahlung erworbenen Steigerungssätzen von 0,5 % pro Mitgliedsjahr zuzüglich dem Teil des Grundanspruches von 20 %, der dem Verhältnis der erreichten Mitgliedsjahre und der bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres (weibliche Mitglieder: des 60. Lebensjahres) erreichbaren Mitgliedsjahre entspricht. Als versichertes Bemessungsgehalt im Sinne des Art. 10 der AVB ist der Betrag zugrunde zu legen, der bei Eintritt des Versicherungsfalles zum Zeitpunkt der Beendigung der Beitragszahlung maßgebend wäre. Art.10 (2) AVB gilt entsprechend; ebenso gelten Art. 10 (3) letzter Absatz sowie Art. 10 (4) bis (6) AVB. Für die Anwartschaft aus der Höherversicherung gemäß Art. 3 (1) AVB letzter Absatz gilt Nummer (4).
Bei einem beitragsfreien männlichen Mitglied nach Tarif I ist
zusätzlich nach Art. 10 (8) zu verfahren
eine Zusatzrente zu gewähren, die sich aus der Differenz zwischen dem Teil des Grundanspruchs von 20 % für ein weibliches Mitglied und dem Teil für ein männliches Mitglied gemäß Nummer (3) ergibt, wobei eine Reduktion entsprechend Art. 10 (8) c) und d) erfolgt.
(4) Nach den Tarifen II bis VIII, X bis XIV, VIII-VA, XII-VA, und XIV-VA bleibt die Anwartschaft auf Rente in der zu Beginn der beitragsfreien Mitgliedschaft erreichten Höhe bestehen.
(5) Bei einem männlichen freiwilligen Mitglied nach Tarif II ist zusätzlich nach Art. 11 AVB zu verfahren.
(6) Bei einem freiwilligen oder beitragsfreien Mitglied nach Tarif III ist nach Art. 12 AVB zu verfahren. Bei einem freiwilligen oder beitragsfreien Mitglied nach Tarif IV ist nach Art. 13 AVB zu verfahren. Bei einem freiwilligen oder beitragsfreien Mitglied nach Tarif V ist nach Art. 14 AVB zu verfahren. Bei einem freiwilligen oder beitragsfreien Mitglied nach Tarif VI ist nach Art. 15 AVB zu verfahren. Bei einem freiwilligen oder beitragsfreien Mitglied nach Tarif VII ist nach Art. 16 AVB zu verfahren. Bei beitragsfreien Mitgliedern nach Tarif IV und VI gilt jedoch die Zurechnungszeit nach Art. 13 (3) bzw. Art. 15 (3) nicht.
(7) Bei einem freiwilligen oder beitragsfreien Mitglied nach Tarif VIII bzw. VIII-VA ist nach Art. 17 AVB zu verfahren, bei einem freiwilligen oder beitragsfreien Mitglied nach Tarif X ist nach Art. 18 AVB zu verfahren.
(8) Bei einem freiwilligen oder beitragsfreien Mitglied nach Tarif XI, XII, XIII, XIV, XII-VA und XIV-VA ist nach Art. 19 AVB zu verfahren, bei einem freiwilligen oder beitragsfreien Mitglied nach Tarif XI bzw. XIII ist dabei auch nach Art. 19a AVB zu verfahren.
(9) Abweichend von diesen Bestimmungen bleiben die vor Inkrafttreten dieser AVB festgesetzten Renten unverändert wirksam.
Die Witwer- bzw. Witwenrente beträgt
a) beim Tod eines Mitgliedes bzw. eines Mitgliedes, das eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bezieht, 60 % der Rente, die das verstorbene Mitglied erhalten hätte, wenn es zum Zeitpunkt seines Todes voll erwerbsgemindert geworden wäre.
b) beim Tod eines Rentenempfängers 60 % der Rente, die der Rentenempfänger vor seinem Tode erhalten hat.
War der Witwer bzw. die Witwe mehr als 20 Jahre jünger als das Mitglied, wird die Witwer- bzw. Witwenrente für jedes angefangene Jahr des Altersunterschiedes über 20 Jahre um 5 % gekürzt, jedoch höchstens um 50 %. Nach fünfjähriger Dauer der Ehe werden für jedes angefangene Jahr ihrer weiteren Dauer dem gekürzten Betrag 5 % des ungekürzten Witwer- bzw. Witwengeldes hinzugesetzt, bis der volle Betrag wieder erreicht ist.
(3) Die Waisenrente beträgt für jedes anspruchsberechtigte Kind 15 % der Rente des Mitgliedes bzw. des Rentenempfängers gemäß Nummer (1). Vollwaisen erhalten je 21 % dieser Rente.
Die Witwer- bzw. Witwen- und Waisenrenten dürfen zusammen die Rente nicht übersteigen, die der verstorbene Rentenempfänger vor seinem Tod erhalten hat, oder die das Mitglied erhalten hätte, wenn es zum Zeitpunkt seines Todes voll erwerbsgemindert geworden wäre. Ggf. sind anteilige Kürzungen vorzunehmen.
Bei Rentenbeginn werden mit Zustimmung des Arbeitgebers – soweit diese gesetzlich erforderlich ist – Renten, die die in § 3 Betriebsrentengesetz für die zulässige Abfindung von Renten genannte Grenze nicht übersteigen, abgefunden. Die Renten wegen der teilweisen Erwerbsminderung nach Tarif XI und XIII werden nicht abgefunden.
Als Kapitalabfindung ist der Betrag anzusetzen, der sich bei Berechnung der geschäftsplanmäßigen Deckungsrückstellung für die abzufindende Rente zum Tag des Rentenbeginns ergibt, wobei evtl. bestehende Anwartschaften auf Hinterbliebenenrenten zu berücksichtigen sind.
Endet die Mitgliedschaft, so endet - vorbehaltlich § 8 Nummer (1) der Satzung - das Versicherungsverhältnis, wenn keine Renten zu gewähren sind. Die in diesem Falle nach Vorlage des Aufnahmescheines zu gewährende Beitragsrückvergütung beträgt 100 % der Summe der vom Mitglied selbst entrichteten Beiträge.
(3) Verstirbt ein Mitglied in den Tarifen XI, XII, XIII und XIV, bei dem der Versicherungsfall noch nicht eingetreten ist, und sind keine Hinterbliebenen im Sinne von § 232 VAG vorhanden, erfolgt die Rückerstattung der Beiträge aus den Tarifen XI, XII, XIII und XIV an die von dem Mitglied benannte bezugsberechtigte Person oder sofern für diesen Fall keine Person benannt worden ist, an die Erben des Mitglieds. Die Rückerstattung darf die gewöhnlichen Bestattungskosten nicht überschreiten und ist durch die einkommen-/körperschaftsteuerrechtlich zulässigen Höchstsätze begrenzt.
(4) Sofern eine Kündigung verfallbarer Anwartschaften erfolgt, werden die selbst eingezahlten Beiträge des Mitglieds mit jährlichen Zinsen gemäß dem für den Tarif bzw. die entsprechende Beitragszahlung maßgebenden geschäftsplanmäßigen Satz gewährt.
(5) Zusätzlich zur Beitragsrückvergütung gemäß Nummer (2) wird eine Rückvergütung für Rentenanwartschaftsteile aus Überschussverwendungen gemäß § 12 (4) der Satzung – Boni – gewährt, soweit diese Boni anteilig auf vom Mitglied entrichteten Beiträgen beruhen. Diese Rückvergütung entspricht 95 % des Anwartschaftsbarwertes dieser Rententeile und ist durch Multiplikation der Boni (Betrag als Monatsrente) und des lebensaltersabhängigen Faktors gemäß Anhang/Anlage zu Art. 22 (5) AVB zu ermitteln; sie wird auf volle Euro aufgerundet.
(6) Soweit Rentenansprüche aus Beiträgen nach § 10a EStG entstehen, ist die Kapitalabfindung ausgeschlossen.
Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten aus den Verträgen ist der Sitz der Pensionskasse.
(1) Der Pensionskasse sind alle für die Versicherung notwendigen Auskünfte zu geben und auf Verlangen zu belegen.
Die vorvertragliche Anzeigepflicht für den Antragsteller bzw. für den anmeldenden Vertragsbetrieb umfasst alle Gefahrumstände, die für die Übernahme des Versicherungsrisikos erheblich und bei der Anmeldung oder bis zum Zugang des Aufnahmescheines bekannt sind.
Ist entgegen dieser Vorschrift ein das Versicherungsverhältnis betreffender erheblicher Gefahrumstand schuldhaft nicht, unvollständig oder unrichtig angezeigt worden, so kann die Pensionskasse vom Vertrag zurücktreten.
Im Übrigen gelten die Vorschriften des Versicherungsvertragsgesetzes, insbesondere die §§ 10 und 16 ff.
Alle Änderungen, die das Versicherungsverhältnis betreffen, sind schriftlich anzuzeigen, insbesondere jede Personenstandsveränderung und Namensänderung (z.B. durch Eheschließung) sowie Adressänderungen.
Durch nicht oder verspätet eingehende Auskünfte bzw. durch unterlassene oder verspätete Mitteilungen entstandene Nachteile haben das Mitglied bzw. die Leistungsempfänger zu tragen. Die Pensionskasse kann die durch Versäumnisse entstehenden Kosten von den säumigen Mitgliedern einfordern.
Letzte Änderung genehmigt durch Verfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vom 29.10.2018, Geschäftszeichen: VA 14-I 5003-2135-2018/0001.