Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=16.02.2012&Aktenzeichen=V%20ZB%2048%2F11
Timestamp: 2019-04-19 03:44:03
Document Index: 269447070

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 71', '§ 71', '§ 71', '§ 83', 'BGH']

BGH, 16.02.2012 - V ZB 48/11 - dejure.org
ZVG § 71 Abs. 2
§ 71 Abs 2 ZVG
Prüfung der Vertretungsmacht im Zwangsversteigerungsverfahren durch Vollstreckungsgericht
Überprüfung der formellen Beweiskraft einer vorgelegten Urkunde zum Nachweis der Vertretungsmacht eines Bieters durch eine öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunde
Keine Prüfung der materiellen Beweiskraft der Urkunde über Vertretungsmacht durch das Vollstreckungsgericht sowie Prüfung der Verschleuderungsgefahr trotz Fallens der Wertgrenzen
Zwangsversteigerung; Nachweis der Vertretungsmacht eines Bieters durch Urkunde; Aufhebung des Zuschlagsbeschlusses
Zur Prüfung des Vollstreckungsgerichts, ob die Vertretungsmacht eines Bieters durch eine öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunde nachgewiesen ist
ZVG § 71 Abs. 2; ZVG § 83 Nr. 6
Vertretungsmacht eines Bieters
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 16.02.2012, Az.: V ZB 48/11 (Keine Prüfung der materiellen Beweiskraft der Urkunde über Vertretungsmacht durch das Vollstreckungsgericht ...)" von Dipl.-Rechtspfleger Roland Traub, original erschienen in: ZfIR 2012, 480 - 483.
AG Goslar, 08.11.2010 - 11 K 51/00 11 K 52/00
AG Goslar, 18.11.2010 - 11 K 51/00
LG Braunschweig, 09.02.2011 - 4 T 889/10
NJW-RR 2012, 649
MDR 2012, 546
WM 2012, 812
Rpfleger 2012, 334
Allein hierauf bezieht sich die von der Rechtsbeschwerde angeführte Entscheidung des Senats (Beschluss vom 16. Februar 2012 - V ZB 48/11, NJW-RR 2012, 649), nach der das Vollstreckungsgericht auf die Prüfung der formellen Beweiskraft einer solchen Urkunde beschränkt ist.
Einer Entscheidung darüber, ob der Zuschlag auf das - in einem anderen Ausgebot als das der Beteiligten zu 3 abgegebene und damit nicht erloschene (vgl. Senat, Beschluss vom 16. Februar 2012 - V ZB 48/11, WM 2012, 812, 813 Rn. 6) - Gebot des Beteiligten zu 4 hätte erteilt werden können, bedarf es nicht, da mit der Rechtsbeschwerde nur die Wiederherstellung des Zuschlagsbeschlusses vom 9. März 2011, also die Erteilung des Zuschlags an die Beteiligte zu 3, erstrebt wird.