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Timestamp: 2019-10-15 23:25:52
Document Index: 236333487

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 22', '§ 22', '§ 58', '§ 56', '§ 44', '§ 9', '§ 7', 'Art 4', 'EuG', 'BGH', 'BGH']

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1.1 BSG, Urteil vom 12.12.2013 – B 4 AS 6/13 R
Zusatzkosten für kieferorthopädische Versorgung – Mehrbedarf bei unabweisbarem laufenden besonderen Bedarf – Leistungsrecht der Krankenversicherung – fehlende medizinische Notwendigkeit der Zusatzbehandlung
Quelle: http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&Datum=2013&nr=13308&pos=7&anz=222
2. Entscheidungen des Bundessozialgerichts vom 12.12.2013 zur Sozialhilfe ( SGB XII)
2.1 BSG, Urteil vom 12.12.2013 – B 8 SO 13/12 R
Sozialhilfe – Nothilfe – Erstattungsanspruch eines Krankenhausträgers wegen stationärer Krankenhausbehandlung – Anforderung an das Vorliegen eines Eilfalles – Pflicht zur rechtzeitigen Information des Sozialhilfeträgers und zur Überprüfung der für die Kostensicherheit wesentlichen Umstände
Quelle: http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&Datum=2013&nr=13273&pos=9&anz=222
Anmerkung: Vgl. BSG, Urteil vom 30.10.2013, B 7 AY 2/12 R – Die Regelung des Sozialhilferechts über den Anspruch eines Nothelfers auf Erstattung seiner Aufwendungen findet im Asylbewerberleistungsrecht keine analoge Anwendung.
3.1 LSG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24.02.2014 – L6 AS 73/14 B ER
Bei § 15 Abs. 1 S. 6 SGB II handelt es sich um eine Sollvorschrift, d.h. im Regelfall hat der SGB II- Leistungsträger einen die Eingliederungsvereinbarung ersetzenden Verwaltungsakt zu erlassen, wenn die Eingliederungsvereinbarung nicht Zustande kommt. Ein Abweichen hiervon ist jedoch in atypischen Sonderfällen möglich. Entsprechend hat der Leistungsträger in einem solchen Fall Ermessen auszuüben, ob ein Verwaltungsakt erlassen werden soll und dies auch entsprechend in dem dann erlassenen Verwaltungsakt zu begründen (vgl. auch LSG Sachsen-Anhalt, Urteile vom 16.04.2013 – L 5 AS 89/12, L 5 AS 90/12 und L 5 AS 91/12; vgl. auch LSG NRW, Beschluss vom 09.12.2013 – L 2 AS 1956/13 B ER, der den Erlass eines Ersetzungsverwaltungsaktes grundsätzlich als eine auf atypische Konstellation beschränkte, subsidiäre und im gebundenen Ermessen der Verwaltung stehende Handlungsmöglichkeit ansieht ).
3.2 Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 30.01.2014 – L 7 AS 84/13 und – L 7 AS 85/13 – Die Revision wird zugelassen.
In der Literatur sprechen sich demgemäß für den isolierten Streitgegenstand der Sanktion Groth u.a., Das neue Grundsicherungsrecht, 2011, Rn 421; M. Mayer in Oestreicher, SGB II / SGB XII, Loseblatt ).
Quelle: http://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=167655&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
3.3 Sächsisches Landessozialgericht, Urteil vom 14.03.2013 – L 3 AS 748/11 – anhängig beim BSG unter dem Az.: B 4 AS 3/14 R
Findet das "Kopfteilprinzip" auch für die Bewilligung bzw. Aufhebung einer darlehensweisen Übernahme von Mietschulden nach § 22 Abs. 5 SGB 2 a.F. ( jetzt § 22 Abs. 8 ) Anwendung
Quelle: http://treffer.nwb.de/content/dms/content/000/466/Content/000466197.asp
3.4 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil vom 25.07.2013 – L 2 AS 470/11
Die insofern maßgeblichen allgemeinen Regelungen des Ersten Buches des Sozialgesetzbuchs – Allgemeiner Teil (SGB I) in den §§ 58, 59 SGB I gelten auch für das SGB II. Anwendung findet auch die Regelung über die Sonderrechtsnachfolge im § 56 SGB I.
Der oder dem Betroffenen sollen bei Anwendung des § 44 SGB X diejenigen Leistungen zukommen, die ihm nach materiellem Recht zugestanden hätten (BSG, Urteil vom 1. Juni 2010 – B 4 AS 78/09 R), so dass Nachzahlungen für Zeiten, in denen eine Notlage bestand, auch ungeachtet einer nicht mehr bestehender Notlage zu leisten sind. Daraus ergibt sich auch, dass einer Vererbbarkeit fälliger Ansprüche nichts entgegensteht.
Quelle: http://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=165217&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Anmerkung: Vgl. LSG Hamburg, Urteil vom 14.06.2013 – L 4 SO 35/12 – Der Sohn kann als Rechtsnachfolger seiner verstorbenen Mutter grundsätzlich einen Anspruch auf Übernahme von Mietschulden gegenüber dem Sozialhilfeträger geltend machen, da im vorliegenden Fall dieser Anspruch vererblich ist.
3.5 LSG NRW, Beschluss vom 24.02.2013 – L 12 AS 2319/13 B ER u. L 12 AS 2320/13 B – rechtskräftig
Die Rechtsprechung zum Kopfteilprinzip führt im Einzelfall, mehr jedoch die Normierung in § 9 Abs. 5 SGB II dazu, dass die Antragsteller zur Bedarfsdeckung auf die Unterstützung der im Haushalt lebenden volljährigen Töchter angewiesen sind, obwohl für diese – möglicherweise – eine unterhaltrechtliche Verpflichtung hierzu nicht besteht. Die Konsequenz ist aber auch von dem BSG bei der Entwicklung der Rechtsprechung und auch von dem Gesetzgeber bei der Normierung bewusst in Kauf genommen worden.
Die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung sind nach gefestigter Rechtsprechung des BSG im Regelfall unabhängig von Alter und Nutzungsintensität anteilig pro Kopf aufzuteilen, wenn Hilfebedürftige – wie hier – eine Unterkunft gemeinsam mit anderen Personen nutzen (vergleiche z.B. BSG vom 22.08.2013, B 14 AS 85/12 R). Bei der Aufteilung ist es ohne Belang, wer den Mietzins schuldet und wer welchen Teil der Wohnung tatsächlich nutzt. Vorliegend bedeutet dies, dass in die Berechnung der individuellen Bedarfe der Antragsteller jeweils nur ein Viertel der Gesamtkosten für Unterkunft und Heizung einzustellen ist. Einen Ersatz der auf die beiden übrigen Töchter der Antragstellerin entfallenden Anteile können die Antragstellerinnen daher grundsätzlich nicht verlangen; die auf die volljährigen Töchter entfallenden Anteile werden, auch wenn sie nicht Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft sind, bei den Mitgliedern nicht bedarfserhöhend berücksichtigt.
Quelle: http://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=167626&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
4.1 SG Hamburg, Beschluss vom 19.12.2013 – S 26 AS 3870/13 ER – rechtskräftig
Den ganzen Beschluss und andere Details siehe: http://www.butenob.de/ra/index.php?cat=Entscheidungen
4.2 Sozialgericht Aachen, Urteil vom 07.05.2012 – S 8 AS 399/12 ER – rechtskräftig
4.3 Sozialgericht Halle (Saale ), Beschluss vom 19.02.2014 – S 7 AS 486/14 ER
Zwar ist umstritten, ob der Leistungsausschluss in § 7 Abs 1 Satz 2 Nr 2 SGB II für Unionsbürger anwendbar ist bzw das sekundärrechtliche Gleichbehandlungsgebot des Art 4 VO (EG) 883/2004 auch für die besonderen beitragsunabhängigen Geldleistungen gilt (vgl dazu nur BSG, B 4 AS 9/13 R, Beschluss vom 12.12.2013 über die Vorlage an den EuGH; LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 01.11.2013, L 2 AS 889/13 B ER – und deshalb eine Anspruchsberechtigung dem Grunde nach besteht. Diese Auffassung wird nicht geteilt.
Ebenso scheidet ein Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II gestützt auf das Europäische Fürsorgeabkommen (EFA) vom 11.12.1953 (vgl dazu BSG, Urteil vom 19.10.2010, B 14 AS 23/10 R, juris) aus, denn Bulgarien gehört – soweit ersichtlich – nicht zu den Unterzeichnern dieses Abkommens.
Quelle: http://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=167519&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Vgl. dazu LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30.01.2014, L 13 AS 266/13 B ER – Der Leistungsausschluss vom SGB II für arbeitssuchende Bulgaren ist im Eilverfahren zu beachten und nicht europarechtswidrig.
4.4 SG Köln, Urteil vom 11.3.2013 – S 36 AS 303/11
4.5 Sozialgericht Darmstadt, Urteil vom 16.12.2013 – S 1 AS 467/12 – Die Berufung wird zugelassen.
Quelle: http://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=167610&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
5. Anhebung der KUU in Hamburg – Ab 1.3.2014 hier die neue KDU Fachanweisung für Hamburg: http://www.hamburg.de/basfi/fa-sgbii-kap03-22/4269084/fa-sgbii-22-kdu.html
7. Rechtsprechung mit Anmerkungen – Urteil des 4. Senats des BSG vom 28.3.2013 – B 4 AS 42/12 R – Anmerkung von Dr. Markus Sichert, Bonn, abgedruckt in Heft 02/2014 der Zeitschrift " Die Die Sozialgerichtsbarkeit".
Ein selbstständig tätiger Antragsteller ist bei der Beantragung von Leistungen nach dem SGB II im Rahmen seiner Mitwirkungsobliegenheiten gehalten, Angaben zum voraussichtlichen Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit, Gewerbebetrieb oder Landwirtschaft im Bewilligungszeitraum („Anlage EKS“) zu machen.
Quelle: Heft 02/2014 der Zeitschrift " Die Sozialgerichtsbarkeit": http://www.diesozialgerichtsbarkeit.de/ce/grundsicherung-fuer-arbeitsuchende-selbststaendige-einkommen-mitwirkung/detail.html
8. SG Berlin, verhandelt im Januar 2014 – S 18 AS 33122/12
weiterlesen und Quelle: http://www.alg-ratgeber.de/selbststandig-und-alg-hartz-f16/sozialgericht-fahrrad-verursacht-auch-betriebsausgaben-t13005.html
9. Freizügigkeitsrecht und »Hartz IV«
Quelle: http://www.einwanderer.net/fileadmin/downloads/Veranstaltunes-Downloads/herford/steffen_artikel.pdf
10. Wegweiser durch den Amtsdschungel – 5. Auflage Februar 2014 – Widerspruch e. V. – Sozialberatung
– ARBEITSLOSENGELD II – SOZIALHILFE – GRUNDSICHERUNG
Dieser Leitfaden ist kein komplizierten Kommentar zu den komplizierten Sozialgesetzen, sondern gibt in einfacher und verständlicher Sprache Auskünfte über Rechte und die wichtigsten Fragen rund um die Sozialleistungen – sowohl für Leistungsberechtigte als auch für „Profis“.
Hier: Widerspruch e.V. – Sozialberatung – Bielefeld : http://widerspruch-sozialberatung.de/dat/leitfaden.html
http://widerspruch-sozialberatung.de/PDF/Buchtext%20Widerspruch%202014%20-%20Altersrente-Zwangsverrentung-s.pdf
http://widerspruch-sozialberatung.de/PDF/Buchtext%20Widerspruch%202014%20-%20Bildungspaket-s.pdf
Weiter: Die Mär vom Sozialtourismus – Gesellschaft – derStandard.at › Panorama : http://derstandard.at/1392686503098/Die-Maer-vom-Sozialtourismus
12. BGH: Kindesunterhalt – Grundsicherung und Leistungsfähigkeit – BGH, Beschl. v. 22.01.2014 – XII ZB 185/12
Weiter: HartzBote: http://www.hartzbote.de/kindesunterhalt-grundsicherung-und-leistungsfaehigkeit-411393
SbZ – Rechtliche Aspekte der Debatte über "Armutszuwanderung" und Hartz IV für Bulgaren und Rumänen – Informationen zu Siebenbürgen und Rumänien: http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verschiedenes/14164-rechtliche-aspekte-der-debatte-ueber.html
14. Behörden-Posse – Sie sollte ungewaschen ins Jobcenter
15. Bei überfüllten Heimen – Staat muss Asylbewerbern private Wohnung bezahlen
Bei überfüllten Asylbewerberheimen muss der Staat für anderweitige Unterkunft sorgen – notfalls auch auf dem privaten Wohnungsmarkt. Das hat der Europäische Gerichtshof am Donnerstag in einem Urteil entschieden (Rechtssache C-79/13). Wenn Asylbewerber in diesem Fall vom Sozialamt Geld für die Unterbringungen erhalten, müsse dieser Betrag ausreichen, um privat eine Wohnung mieten zu können. Eine Summe nennen die Richter nicht. Sie schränken aber ein, dass die Empfänger die Wohnung nicht nach ihren persönlichen Vorlieben wählen können.
Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/bei-ueberfuellten-heimen-staat-muss-asylbewerbern-private-wohnung-bezahlen_id_3647390.html