Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20169,%20215
Timestamp: 2019-03-25 15:14:18
Document Index: 139409790

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 157', '§ 9', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 157', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.10.2006 - V ZR 20/06 - dejure.org
BGB § 157; ErbbauVO § 9a Abs. 1
Koppelung der Höhe des Erbbauzinses an den Grundstückswert - Erhöhung des Erbbauzinses bei fehlender Erhöhung des Grundstückswertes - "Regelungslücke" als Voraussetzung für eine ergänzende Vertragsauslegung
Erhöhung für Erbbauzins nach Grundstückswert
Zur Auslegung einer Erbbauzinserhöhungsklausel
Erbbauzinsanpassungsklausel
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 06.10.2006, Az.: V ZR 20/06 (Wirksame erneute Erbbauzinserhöhung unabhängig von weiterer Grundstückswertersteigerung bei Nichtausschöpfung der letzten Erhöhung...)" von Notar Michael Volmer, original erschienen in: ZfIR 2007, 583 - 586.
AG Langen, 24.03.2005 - 2 C 1039/04
AG Langen, 08.12.2005 - 2 C 1039/04
LG Stade, 08.12.2005 - 4 S 28/05
BGHZ 169, 215
NJW 2007, 509
MDR 2007, 456
WM 2007, 37
Rpfleger 2007, 68
Hieran ändert sich nicht dadurch etwas, dass die Vertragsparteien in späterer Zeit zum Vorteil einer Vertragspartei von dem vereinbarten Maßstab abweichen (vgl. Senat, BGHZ 169, 215, 220).
(2) Bei der ergänzenden Auslegung ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (BGH, Urteil vom 6. Oktober 2006 - V ZR 20/06, BGHZ 169, 215 Rn. 11;… BGH, NJW-RR 2013, 494 Rn. 12).
bb) Bei der Schließung der Vertragslücke durch ergänzende Auslegung ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (st. Rspr.; siehe BGH, Urteile vom 6. Oktober 2006 - V ZR 20/06, BGHZ 169, 215 Rn. 11; vom 1. Juni 2005 - VIII ZR 234/04, NJW-RR 2005, 1421 unter II 2 b;… vom 10. November 1999 - I ZR 183/97, BGHR BGB § 157 Ergänzende Auslegung 26).
a) Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichthofs ist bei der ergänzenden Auslegung darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (Senat, Urteil vom 6. Oktober 2006 - V ZR 20/06, BGHZ 169, 215, 219 Rn. 11).
Bei der ergänzenden Vertragsauslegung ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (BGHZ 169, 215).
b) Bei der ergänzenden Vertragsauslegung ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (vgl. BGHZ 169, 215; BGH, Urteil v. 24.09.2013 - KZR 62/11, NZKart 2013, 508; Urteil v. 12.10.2012 - V ZR 222/11, NJW-RR 2013, 494).
Bei der ergänzenden Auslegung ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (vgl. BGHZ 169, 215; BGH, Urteil v. 24.09.2013 - KZR 62/11, NZKart 2013, 508; Urteil v. 12.10.2012 - V ZR 222/11, NJW-RR 2013, 494).
OVG Rheinland-Pfalz, 01.02.2008 - 2 A 11027/07
Lebenszeiternennung einer Beamtin im Strafvollzug durfte zurückgenommen werden
Auch die von der Klägerin für ihre Auffassung herangezogene Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Urteil vom 26. Juli 2007, NJW 2007, 509) steht dem nicht entgegen.
LG Osnabrück, 20.07.2011 - 12 O 802/11
Erbbaurechtsvertrag: Auslegung einer Vereinbarung über eine Erbbauzinsanpassung
Dabei ist unter Berücksichtigung der im Vertrag enthaltenen Regelungen und Wertungen darauf abzustellen, was die Parteien bei Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben vereinbart hätten (BGH V ZR 71/08 NJW 2009, 679; XII ZR 141/07 NJW-RR 2009, 880, 881; V ZR 20/06, NJW 2007, 509, 510).