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Timestamp: 2016-10-25 08:36:44
Document Index: 93082451

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 311', 'Art. 380', 'Art. 105', 'Art. 66']

5A_80/2011 (31.01.2011)
5A_80/2011
Urteil vom 31. Januar 2011
Kantonale Vormundschaftsbeh�rde,
Wechsel des Vormunds.
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Dezember 2010 des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus (I. Kammer).
in die Beschwerde gem�ss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Dezember 2010 des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus, das u.a. eine Beschwerde des Beschwerdef�hrers (Onkel des im Jahr 2000 geborenen, in einer Pflegefamilie untergebrachten Kindes Y.________) gegen einen abweisenden Beschwerdeentscheid des Departements Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Glarus betreffend die (durch die Vormundschaftsbeh�rde angeordnete) Einsetzung von Amtsvormund R.________ als neuem Vormund von Y.________ abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,
dass das Verwaltungsgericht erwog, nachdem beiden geschiedenen Eltern von Y.________ das Sorgerecht entzogen worden sei, geh�re das Kind unter Vormundschaft (Art. 311 Abs. 2 ZGB), zwar sei nahen Verwandten bei der Wahl zum Vormund grunds�tzlich der Vorzug zu geben, indessen best�nden wichtige Gr�nde im Sinne von Art. 380/381 ZGB f�r die �bertragung der Vormundschaft an einen externen Amtsvormund, es sei n�mlich das Anliegen der Familienangeh�rigen, das Kind von der Pflegefamilie in die v�terliche Familie zur�ck zu holen, dies entspreche jedoch nicht dem Kindeswohl, nachdem beiden Eltern das Sorgerecht habe entzogen werden m�ssen, der weitere, vom Kind selbst ausdr�cklich gew�nschte Verbleib in der dem Kind Geborgenheit, Verl�sslichkeit und Sicherheit bietenden Pflegefamilie w�re durch die Einsetzung eines Mitglieds der Familie (v�terlicherseits) als Vormund in Frage gestellt, die unabh�ngige Betreuung des Kindes k�nne nur durch einen Amtsvormund sichergestellt werden, diese L�sung werde im �brigen sowohl vom Kind wie auch von der Mutter bef�rwortet, schliesslich sei (nachdem hinsichtlich der Amtsf�hrung des fr�heren Vormunds keine substantiierten Antr�ge vorl�gen) einzig die Einsetzung von R.________ als Amtsvormund Streitgegenstand, weshalb auf die Beschwerdeantr�ge betreffend Obhut und Besuchsrecht nicht einzutreten sei,
dass die Beschwerde an das Bundesgericht zum Vornherein unzul�ssig ist, soweit der Beschwerdef�hrer die �bertragung der Obhut an die "Familie Z.________" und eine Neuregelung des Besuchsrechts beantragt, weil diese Begehren weder zul�ssigen Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bildeten noch Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens sein k�nnen,
dass der Beschwerdef�hrer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgen�glich auf die entscheidenden verwaltungsgerichtlichen Erw�gungen eingeht,
dass es insbesondere nicht gen�gt, den Sachverhalt (ohne nach Art. 105 Abs. 2/106 Abs. 2 BGG substantiierte R�gen zu erheben) aus eigener Sicht zu schildern, auf kantonale Eingaben zu verweisen, die fehlende Einsicht in die (nicht Verfahrensgegenstand bildenden) Vormundschaftsberichte des fr�heren Vormunds zu beanstanden, dem fr�heren Vormund und der Vormundschaftsbeh�rde Vorw�rfe zu machen und die Unabh�ngigkeit des Verwaltungsgerichts zu bezweifeln,
dass der Beschwerdef�hrer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der verwaltungsgerichtlichen Erw�gungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid vom 22. Dezember 2010 des Verwaltungsgerichts rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass die von U.________, V.________ und W.________ erhobenen Beschwerden in separaten Verfahren behandelt worden sind (5A_30/2011, 5A_45/2011, 5A_71/2011),
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Kantonalen Vormundschaftsbeh�rde und dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. Januar 2011