Source: https://www.rechtsportal.de/Rechtsprechung/Rechtsprechung/1990/BGH/Eine-Strafmilderung-kann-trotz-erheblich-verminderter-Schuldfaehigkeit-versagt-werden-wenn-der-Taeter-die-enthemmende-Wirkung-des-Alkohols-kannte-ihm-aber-dennoch-in-unvernuenftigem-Ausmass-zugesprochen-hat-und-wie-er-wusste-oder-wissen-musste-zudem-die-Gefahr-bestand-dass-er-sich-unter-dem-Einfluss-des-Alkohols-zu-strafbaren-Handlungen-werde-hinreissen-lassen
Timestamp: 2019-11-13 22:50:40
Document Index: 241897368

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 21', 'BGH', 'BGH']

Eine Strafmilderung kann trotz erheblich verminderter Schuldfähigkeit versagt werden, wenn der Täter die enthemmende Wirkung des Alkohols kannte, ihm aber dennoch in unvernünftigem Ausmaß zugesprochen hat und - wie er wußte oder wissen mußte - zudem die G / BGH / 1990 / Rechtsprechung / Rechtsprechung / Rechtsportal - Deubner Rechtsportal
BGH (5 StR 93/04) | Datum: 17.08.2004
Feststellungen zur Strafzumessung bei verminderter Schuldfähigkeit nach Alkoholgenuss
OLG Brandenburg (1 Ss 50/04) | Datum: 16.06.2004
Bandenwillen und Bandeninteresse
BGH (1 StR 146/03) | Datum: 11.09.2003
Eine Strafmilderung kann trotz erheblich verminderter Schuldfähigkeit versagt werden, wenn der Täter die enthemmende Wirkung des Alkohols kannte, ihm aber dennoch in unvernünftigem Ausmaß zugesprochen hat und - wie er wußte oder wissen mußte - zudem die Gefahr bestand, daß er sich unter dem Einfluß des Alkohols zu strafbaren Handlungen werde hinreißen lassen.
BGH (1 StR 305/90)
Datum: 17.07.1990
Fundstelle: DRsp III(310)25Nr. 9; NJW 1986, 793; NStZ 1990, 537
Vgl. auch: BGH, VRS 69, 118. Trunkenheit schließt eine Strafmilderung nach den §§ 21 , 49 Abs. 1 StGB nicht generell aus (vgl. BGH, NJW 1953, 1760), sondern erst bei Hinzutreten weiterer Umstände (BGH b. Dallinger, MDR [...]