Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/305
Timestamp: 2019-05-21 17:36:53
Document Index: 62243274

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§305', '§305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 765', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 535', '§ 1093', '§ 305', '§ 362', '§ 873', '§ 1092', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 307', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'Art. 229', '§ 5', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 310', 'BGH', '§ 305', '§ 328', '§ 329', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 1', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 305', '§305', '§305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 1', '§ 10', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 134', 'BGH', 'BGH', '§305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 307', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', '§ 305', '§ 305', '§ 307', '§ 305', '§ 310', '§ 305', '§ 305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 310', '§ 305', '§ 13', '§ 6', '§ 305', '§ 310', '§ 307', '§ 310', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 307', 'Art 3', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 305', '§ 5', '§ 305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 307', '§ 307', '§ 305', '§ 1', 'BGH', '§ 305', '§ 4', '§ 305', '§ 305', '§305', '§ 305', 'BGH', '§ 305', 'BGH']

BGH, URTEIL vom 5.6.1998, Az. V ZR 76/97 Denn ein Schuldverhältnis, aufgrund dessen eine Leistung gefordert werden kann, setzt, wenn es durch Rechtsgeschäft begründet werden soll, dessen Wirksamkeit nach § 305 BGB voraus (BGHZ 65, 123, 126 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.2.2014, Az. VII ZR 248/13 23	aa) Die Klägerin hat nach den Feststellungen des Landgerichts, auf die das Berufungsgericht Bezug nimmt, die Einbeziehung der Vertragsbedingungen angeboten und deshalb im Sinne von § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB gestellt (vgl. BGH, Urteil vom 17. Februar 2010 - VIII ZR 67/09, BGHZ 184, 259 Rn. 10, 11).
BGH, URTEIL vom 4.9.2007, Az. IX ZR 217/06 Eine Einbeziehung von AGB zu Lasten Dritter ist danach rechtlich nicht möglich (Staudinger/Schlosser, BGB Bearb. 2006 §305 Rn. 167; Ulmer in Ul-mer/Brandner/Henssen, AGB-Recht 10. Aufl. §305 BGB Rn. 168a).
BGH, URTEIL vom 3.6.1996, Az. VIII ZR 404/12 Dies gilt auch für die im Wege der Auslegung zu klärende Frage, ob überhaupt eine (rechtsverbindliche) Vertragsbedingung im Sinne von § 305 Abs. 1 BGB vorliegt (Senatsurteil vom 3. Juli 1996 - VIIIZR 221/95, aaO S. 187 f.; vgl. ferner BGH, Urteil vom 2. Juli 1987 - III ZR 219/86, BGHZ 101, 271, 272 f. [jeweils noch zu dem alten Revisionsrecht]).
BGH, URTEIL vom 3.2.2010, Az. VIII ZR 122/08 -11 - 19	Bei diesem Formular, das die bundesweit tätige Klägerin für Abnahmebestätigungen bei den von ihr getätigten Mietkaufgeschäften verwendet, handelt es sich um Allgemeine Geschäftsbedingungen (§ 305 Abs. 1 BGB), die über den Bezirk des Berufungsgerichts hinaus Verwendung finden und die der Senat deshalb frei und ohne Bindung an die Auslegung des Berufungsgerichts selbst auslegen kann (vgl. BGHZ 133, 184, 187; Senatsurteile vom 27. September 2006 - VIII ZR 80/06, NJW 2006, 3558, Tz. 11; vom 23. November 2005
BGH, URTEIL vom 3.5.2010, Az. VIII ZR 230/09 15	bb) Der Einordnung der Verlängerungsklausel in § 2 Ziffer 2 Buchst, b des Mietvertrags vom 1. Juli 1999 als Allgemeine Geschäftsbedingung im Sinne von § 305 Abs. 1 BGB steht nicht entgegen, dass die - hier in Rede stehende -Dauer des Kündigungsausschlusses durch maschinenschriftliche Ergänzung einer Leerstelle des im Übrigen vorgedruckten Textes auf fünf Jahre festgelegt worden ist (vgl. Senatsurteil vom 6. April 2005 - VIII ZR 27/04, NJW 2005, 1574, unter II 2 b).
BGH, URTEIL vom 3.11.1977, Az. IV ZR 2/77 Ihre Vereinbarung stellt einen atypischen Vertrag (§ 305 BGB) dar, in dem sich die Kläger allein für den Fall des Kaufs der Eigentumswohnung zur Erbringung einer 'Maklerprovision' genannten Leistung verpflichteten (vgl. BGH NJW 1977, 582 » WM 1977, 341 sowie BGH WM 1977» 415 jeweils ^ej.
BGH, URTEIL vom 3.4.2006, Az. VIII ZR 243/05 Der Beurteilung der Klausel als Allgemeine Geschäftsbedingung steht nicht entgegen, dass der Kündigungstermin handschriftlich in das im Formulartext hierfür vorgesehene Leerfeld eingetragen worden ist; gemäß § 305 Abs. 1 Satz 2 BGB kommt es auf die verwendete Schriftart nicht an (vgl. Senatsurteil vom 6. April 2005 - VIII ZR 27/04, NJW 2005, 1574, unter II 2 b).
BGH, Urteil vom 1.5.2001, Az. Das selbständige Garantieversprechen ist als Vertrag eigener Art im Sinne des § 305 BGB dadurch gekennzeichnet, daß sich der Garant verpflichtet, für den Eintritt eines bestimmten Erfolges einzustehen und die Gefahr eines künftigen Schadens zu übernehmen (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 13. Juni 1996 - IX ZR 172/95, NJW 1996, 2569, 2570 m.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.1990, Az. IX ZR 294/89 / ' f -V tie (§ 305 BGB) ausgegangen ist, die vom Bestand einer gesicherten Verbindlichkeit unabhängig ist, sondern von einer an die Hauptschuld gebundenen Bürgschaft (§§ 765 ff BGB; vgl. zur Abgrenzung BGHZ 74, 244, 246 f; BGH, Urt. v. 8. März 1967 - VIII ZR 285/64, NJW 1967, 1020 f; v. 5. März 1975 - VIII ZR 202/73, WM 1975, 348, 349; v. 30. März 1982 - III ZR 144/81, WM 1982, 632).
BGH, URTEIL vom 5.4.1968, Az. V ZR 221/64 a) Das schuldrechtliche Mietrecht über Wohnräume {§§ 535 ff BGB) und das dingliche Wohnungsrecht (§ 1093 BGB) sind zwei verschiedene, voneinander unabhängige Rechtsinstitute0 Durch den Mietvertrag entstehen rein schuldrechtliche Beziehungen zwischen den Vertragsparteien; der eine Teil wird zur Gebrauchsgewährung, der andere Toil zur Entrichtung des Entgelts (Mietzins) verpflichteto Dem dinglichen Wohnungsrecht liegt normalerweise ebenfalls ein schuldreehtlicher Vertrag zugrunde (künftig Verpflichtungsvertrag genannt); dadurch verpflichtet sich der eine Teil zur Bestellung des Wohnungsrechts; der andere Teil kann sich zur Entrichtung eines Entgelts verpflichten oder nicht (§ 305 BGB); im letzteren Fall ist der Bestellungsvertrag unentgeltlich, im ersteren Fall entgeltlich» Die Erfüllung (§ 362 BGB) des den Wohnraum zur Verfügung Stellenden besteht beim Mietvertrag in der tatsächlichen Gebrauchsgewäbrung, beim Verpflichtungsvertrag in der Begründung des dinglichen, also das Grundstück selbst ergreifenden und gegenüber jedermann wirkenden Y/ohnungsrecbts durch Einigung und Eintragung (§ 873 BGB)» Das Wohnungsrecht stellt rechtlich keine ”Verdinglichung” des Mietrecbts dar; es kann im allgemeinen nicht zur Sicherung der Ansprüche des Mieters aus dem Mietvertrag derart bestellt werden, daß es von diesem Vertrag, inhaltlich abhängig wäre (Senatsurteile vom 23» Mai 1962, V ZR 187/60, NJW 1962, 1392 = LM BGB § 1092 Nr» 2 = WM 1962, 746, und vom 5* März 1965, V ZR 195/62, WM 1965, 649)* Die Pflicht des Raumbenutzers zur Zahlung eines Entgelts kann auch beim Wohnungsrecht derart begründet werden, daß das Entgelt laufend nach bestimmten Zeitabschnitten zu entrichten ist (sogenannte mietzinsähnliche Form)o ln jedem Fall kann aber die Entgeltlichkeit nicht Inhalt oder Gegenstand des dinglichen Y/ohnungs-rechts selbst sein, sondern nur des zugrunde liegenden Verpflichtungsgeschäfts (Senatsurteil vom 13» Juli 1966, V ZR 21/64, WM 1966, 1088; vgl« OLG Kamm BKotZ 1957, 314 mit Annu Glaser; die gebräuchlichen Bezeichnungen; entgeltliches und unentgeltliches Wohnungsrecht sind insofern mißverständlich)* Offen bleiben kann, ob es sich bei der ‘'entgeltlichen” V/obnungs-
BGH, URTEIL vom 2.2.2005, Az. XI ZR 154/04 a)	Der Begriff der Allgemeinen Geschäftsbedingung setzt gemäß § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB eine Vertragsbedingung, d.h. eine Erklärung des Verwenders voraus, die den Vertragsinhalt regeln soll (BGHZ 99, 374, 376; 133, 184, 187).
BGH, URTEIL vom 3.5.2012, Az. XII ZR 93/10 § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB enthalten, unterliegt sie einer Überprüfung am Maßstab des § 307 BGB (BGHZ 179, 186 = NJW 2009, 578 Rn. 13).
BGH, URTEIL vom 3.10.2001, Az. VIII ZR 191/15 20	(1)	Dabei	kann die vom Berufungsgericht nicht erörterte Frage offen blei- ben, ob es sich bei der in Rede stehenden Erklärung um eine - vom Revisionsgericht uneingeschränkt überprüfbare (st. Rspr.; vgl. Senatsurteile vom 17. April 2013 - VIII ZR 225/12, NJW 2013, 1805 Rn. 9; vom 9. April 2014 - VIII ZR 404/12, BGHZ 200, 362 Rn. 25; vom 3. Dezember 2014 - VIII ZR 224/13, NJW-RR 2015, 264 Rn. 16; jeweils mwN) - Allgemeine Geschäftsbedingung im Sinne von § 305 Abs. 1 BGB handelt (zu der Problematik der rechtlichen Einordnung ergänzungsbedürftiger Formulare vgl. BGH, Urteile vom 2. März 1994 -XII ZR 175/92, WM 1994, 1136 unter 2; vom 7. Februar 1996 - IV ZR 379/94, juris Rn. 13; vom 13. November 1997 - X ZR 135/95, NJW 1998, 1066 unter II 2 b; Ulmer/Habersack in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 12. Aufl., §305 BGB Rn. 56; jeweils mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 2.7.2016, Az. VIII ZR 23/16 Dass die Dauer des Kündigungsverzichts durch handschriftliche Ergänzung von zwei Leerstellen des im Übrigen vorgedruckten Texts auf vier Jahre festgelegt worden ist, nimmt der Klausel nicht ihren Charakter als Allgemeine Geschäftsbedingung; die gewählte Schriftart ist nach § 305 Abs. 1 Satz 2 BGB ohne Bedeutung (Senatsurteil vom 6. April 2005 - VIII ZR 27/04, NJW 2005, 1574 unter II 2 b).
BGH, URTEIL vom 3.1.2012, Az. VIII ZR 34/11 22	aa)	Eine wirksame vertragliche Einbeziehung der AVBGasV oder der in- soweit noch geltenden Vorgängerregelung in den im Jahre 1979 abgeschlossenen Gaslieferungsvertrag der Parteien setzt - in Übereinstimmung mit dem nunmehr geltenden § 305 Abs. 2 BGB - nach dem gemäß Art. 229 § 5 Satz 1 und 2 EGBGB hier noch anwendbaren § 2 Abs. 1 Nr. 2 AGBG unter anderem voraus, dass der Verwender der anderen Vertragspartei die Möglichkeit verschafft, in zu demutbarer Weise von dem Inhalt der einzubeziehenden Bedingungen Kenntnis zu nehmen (Senatsurteile vom 14. Juli 2010 -VIIIZR 327/07, RdE 2010, 384 Rn. 15, und VIII ZR 246/08, BGHZ 186, 180 Rn. 38).
BGH, URTEIL vom 3.5.2006, Az. IV ZR 55/05 -9- einbarung zu behandeln, die nach § 305 Abs. 1 Satz 3 BGB Vorrang habe (vgl. BGH, Urteil vom 22. März 2002 - V ZR 405/00 - NJW 2002, 2102 unter II 2 a).
BGH, URTEIL vom 2.8.2011, Az. XI ZR 17/11 Die Erklärung ist folglich eine Allgemeine Geschäftsbedingung im Sinne von § 305 Abs. 1 BGB, die über den Bezirk des Berufungsgerichts hinaus Verwendung findet und die der Senat deshalb selbst auslegen kann (st. Rspr., vgl. nur Senatsurteil vom 29. Juni 2010 - XI ZR 104/08, BGHZ 186, 96 Rn. 28 mwN).
BGH, URTEIL vom 4.6.2008, Az. VII ZR 55/07 10	1. Zutreffend ist das Berufungsgericht allerdings davon ausgegangen, dass die VOB Teil B vorformulierte Vertragsbedingungen im Sinne des § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB beinhaltet (st. Rspr., vgl. u.a. BGH, Urteil vom 14. Januar 1971 - VII ZR 3/69, BGHZ 55, 198, 200; Urteil vom 16. Dezember 1982 - VII ZR 92/82, BGHZ 86, 135, 139; Urteil vom 7. Mai 1987 - VII ZR 129/86, BauR 1987, 438, 439 = Zf BR 1987, 199; Urteil vom 17. September 1987 -VII ZR 166/86, BGHZ 101, 369, 374; Urteil vom 2. Oktober 1997 -VII ZR 44/97, BauR 1997, 1027, 1028 = ZfBR 1998, 31).
BGH, URTEIL vom 2.3.2008, Az. X ZR 126/06 Das Gleiche gilt, soweit in dem Merkmal, dass der Verbraucher infolge der Vorformulierung keinen Einfluss auf den Inhalt der Vertragsbedingung nehmen konnte, ein Wiederaufleben des 'Stellens' von Vertragsbedingungen im Sinne des § 305 Abs. 1 BGB gesehen wird; die Beweislast für das Vorliegen dieser Voraussetzung trägt auch nach diesem Ansatz der Verbraucher (Staudinger/Schlosser, aaO, § 310 BGB Rdn. 64, 66).
BGH, Urteil vom 4.11.2000, Az. a) Zwar kann ein Schuldmitübernahmevertrag (§ 305 BGB) auch zwischen dem Schuldner und dem Beitretenden geschlossen werden; es handelt sich dann um einen Vertrag zugunsten des Gläubigers, der die Erfüllung der bereits vorhandenen Schuld auch vom Mitübernehmer verlangen kann (§ 328 BGB), es sei denn, daß nur eine Erfüllungsübernahme gemäß § 329 BGB vorliegt (vgl. BGHZ 72, 246, 250; BGH, Urt. v. 11. Juni 1975 - VIII ZR 83/73, DB 1975, 2081; v. 25. November 1992 - VIII ZR 176/91, NJW-RR 1993, 307, 308).
BGH, URTEIL vom 3.10.2009, Az. VIII ZR 12/08 15	1.	Das	Berufungsgericht	geht	zwar	zutreffend	davon aus, dass die Klau- sel 1 eine von der Beklagten verwendete Allgemeine Geschäftsbedingung im Sinne von § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB darstellt (vgl. BGHZ 177, 253, Tz. 18 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2009, Az. IV ZR 74/08 3	Verwender	Allgemeiner Geschäftsbedingungen ist derjenige, auf dessen Veranlassung die Einbeziehung der vorformulierten Bedingungen in den Vertrag zurückgeht (vgl. P. Ulmer in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht 10. Aufl. § 305 BGB Rdn. 27; Staudinger/Schlosser, BGB [2006] § 305 Rdn. 28, jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.9.2008, Az. XII ZR 66/06 Ob es sich bei der Klausel um eine allgemeine Geschäftsbedingung im Sinne von § 305 Abs. 1 BGB (§ 1 AGBG) handelt (vgl. Senat BGHZ 164, 133, 136), kann hierfür offen bleiben.
BGH, URTEIL vom 3.1.2010, Az. VIII ZR 67/09 Verwender im Sinne von § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB kann vielmehr auch eine Vertragspartei sein, die der anderen weder wirtschaftlich noch sonst überlegen ist (Ulmer in: Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 10. Aufl., § 305 BGB Rdnr. 26 m.w.N.;Palandt/Grüneberg, BGB, 69. Aufl., § 305 Rdnr. 10; Lapp in: jurisPK-BGB, 4. Aufl., § 305 Rdnr. 17).
BGH, URTEIL vom 3.1.2010, Az. VIII ZR 67/09 21	Es	kann	dahinstehen,	ob	in einem derartigen Fall der einvernehmlichen Verwendung eines bestimmten Formulartextes keine der Parteien als Verwender im Sinne von § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB angesehen werden kann (Erman/ Roloff, BGB, 12. Aufl., § 305 Rdnr. 12; Ulmer, aaO; Palandt/Grüneberg, aaO, §305 Rdnr. 13; Pfeiffer in: Wolf/Lindacher/Pfeiffer, AGB-Recht, 5. Aufl., §305 Rdnr. 32) oder ob beiden Parteien die Eigenschaft eines Verwenders zukommt (Staudinger/Schlosser, BGB (2006), § 305 Rdnr. 31).
BGH, Urteil vom 3.5.1975, Az. 1. Der zwar im Gesetz nicht ausdrücklich geregelte, aber im Rahmen der schuldrechtlichen Vertragsfreiheit (§ 305 BGB) zulässige Schuldbeitritt (kumulative Schuld-Übernahme,, Schuldmltübemahme), der hier allein eine Inanspruchnahme der Beklagten als Gesamtschuldnerln neben dem Käufer FflHBBHirechtfertigen könnte, setzt eine vertragliche Vereinbarung voraus, - und zwar entweder zwischen dem ursprünglichen Schuldner und dem Beitretenden oder aber zwischen dem Beitretenden und dem Gläubiger (BGH Urt. Vo 4. Dezember 1964 - I b ZR 151/63 = WM 1965, 361; Reimer Schmidt bei Soergel/Siebert, BGB 10. Aufl. Vorbem.
BGH, URTEIL vom 1.5.1970, Az. III ZR 19/67 Zwecke und ihrer Rechtsfolgen mit den üblichen Schadenstellungsabkommen mehrerer Versicherer insoweit vergleichbar, als diese ebenfalls, gestützt auf die Vertragsfreiheit aus § 305 BGB, als kausale Verträge besonderer Art selbständige vertragliche Forderungen zwischen den Vertragspartnern zur Abwicklung eines Versicherungsfalles begründen (BGH NJW I960, 2187; 1964, 102; 1969, 1380; VersR 1969, 1141).
BGH, Urteil vom 3.1.1992, Az. XII ZR 129/90 Neben dem Wortlaut der Urkunde sind auch die wirtschaftliche Bedeutung der Abänderung und die Verkehrsauffassung zu berücksichtigen (BGH Urteil vom 19. Dezember 1969 - V ZR 110/66 - LM § 305 BGB Nr. 10).
BGH, Urteil vom 3.1.1992, Az. XII ZR 129/90 Denn einer rechtsgeschäftlichen Abänderung des Schuldverhältnisses (§ 305 BGB) steht es nicht entgegen, daß sie auch die Hauptleistungen betrifft (allgemeine Auffassung; s. nur Palandt/Heinrichs BGB 51. Aufl. § 305 Rdn. 2; Staudinger/Löwisch aaO S 305 Rdn. 39).
BGH, URTEIL vom 3.3.2005, Az. VIII ZR 260/04 aa) Buchst.A Ziff.II 1 der Ergänzenden Bestimmungen, bei denen es sich um Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne des § 305 Abs. 1 BGB handelt (vgl. BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 -VIIZR 77/86, NJW 1987, 1828 = WM 1987, 295, unter II 2 a, betreffend Ergänzende Bestimmungen zur AVBGasV; Morell, Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV), E § 1 S. 7), weicht von § 10 Abs. 2 AVBWas-serV ab.
BGH, URTEIL vom 3.11.1977, Az. IV ZR 2/77 Ihre Vereinbarung stellt einen atypischen Vertrag (§ 305 BGB) dar, in dem sich die Kläger allein für den Fall des Kaufs der Eigentumswohnung zur Erbringung einer 'Maklerprovision' genannten Leistung verpflichteten (vgl. BGH NJW 1977, 582 - WM 1977, 341 sowie BGH WM 1977, 415 jeweils bei ähnlicher Sachlage).
BGH, URTEIL vom 3.5.2006, Az. IV ZR 54/05 -10- dividualvereinbarung zu behandeln, die nach § 305 Abs. 1 Satz 3 BGB Vorrang habe (vgl. BGH, Urteil vom 22. März 2002 - V ZR 405/00 - NJW 2002, 2102 unter II 2 a).
BGH, URTEIL vom 2.8.2012, Az. XI ZR 56/11 Zudem handelt es sich bei der Bürgschaftsurkunde um Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne von § 305 Abs. 1 BGB, die über den Bezirk des Berufungsgerichts hinaus Verwendung finden und die der Senat deshalb selbst auslegen kann (st. Rspr., vgl. nur Senatsurteil vom 29. Juni 2010 - XI ZR 104/08, BGHZ 186, 96 Rn. 28 mwN).
BGH, vom 6.5.1865, Az. V ZK 203/61 Der Grundsatz der Vertragsfreiheit (§ 305 BGB; vgl. BGHZ 8, 23, 31) gestattet es innerhalb der Grenzen der §§ 134 und 138 BGB den Partnern, Inhalt und Umfang dessen, was zwischen ihnen gelten soll, nach ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen frei auszuhandeln.
BGH, URTEIL vom 4.11.2007, Az. III ZR 144/07 Erforderlich ist, dass er durch die Auswahlmöglichkeit den Gehalt der Regelung mit gestalten kann und die Wahlfreiheit nicht durch Einflussnahme des Verwenders, sei es durch die Gestaltung des Formulars, sei es in anderer Weise überlagert wird (vgl. BGH aaO m.w.N.;Ulmer in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 10. Aufl., 2006, §305 BGB Rn. 53a).
BGH, URTEIL vom 4.0.1976, Az. III ZR 148/73 a) Bei der im Gesetz nicht geregelten, nach § 305 BGB aber zulässigen Schuldmitübernahme verpflichtet sich der Übernehmer durch Vertrag mit dem Gläubiger oder dem Schuldner, künftig als Gesamtschuldner mit für die Verbindlichkeit des Schuldners einzustehen (BGH in WM 1975» 451, 452 und 916).
BGH, URTEIL vom 3.5.2003, Az. VIII ZR 332/02 Die Vertragsfreiheit (§ 305 BGB) gestattet eine Vereinbarung in einem Kaufvertrag, daß ein Teil des Kaufpreises durch Verrechnung getilgt werden soll (vgl. BGHZ 94, 132, 135).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2013, Az. VIII ZR 137/12 Denn es besteht in Rechtsprechung und Literatur weitgehend Einigkeit darüber, dass salvatorische Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen jedenfalls dann nicht wirksam vereinbart werden können, wenn die Rechtslage - wie hier hinsichtlich der Parkettklausel der Fall - nicht zweifelhaft ist (vgl. nur Ulmer/ Habersack in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 11. Aufl., § 305 BGB Rn. 153; MünchKommBGB/Basedow, 6. Aufl., § 305 Rn. 75; jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 3.4.2012, Az. XII ZR 79/10 Ist die Leistungsvorbehaltsklausel jedoch in vorformulierten Vertragsbedingungen i.S. v. § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB enthalten, unterliegt sie einer Überprüfung am Maßstab des § 307 BGB (BGHZ 179, 186 = NJW 2009, 578 Rn. 13).
BGH, URTEIL vom 4.1.2014, Az. IX ZR 137/13 Die Darle-gungs- und Beweislast dafür, dass Vertragsbedingungen nach § 305 Abs. 1 Satz 3 BGB im Einzelnen ausgehandelt und damit nicht gestellt wurden, obliegt dem Verwender (vgl. BGH, Urteil vom 29. Januar 1982 - VZR 82/81, BGHZ 83, 56, 58; vom 3. April 1998 -V ZR 6/97, WM 1998, 1289, 1291; MünchKomm-BGB/Basedow, 6. Aufl., § 305 Rn. 45).
LAG Köln, Urteil vom 4.1.2009, Az. 7 Sa 1088/08 Zu prüfen ist, ob der Klauselinhalt bei der in Rede stehenden Art des Rechtsgeschäfts generell und unter Berücksichtigung der typischen Interessen der beteiligten Verkehrskreise eine unangemessene Benachteiligung des Vertragspartners ergibt (BAG NZA 2006, 40 ff.; BAG AP § 305 BGB Nr. 8; BAG AP § 307 BGB Nr. 17; BAG NZA 2008, 229 ff.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.8.2009, Az. 40Mangels Sondervorschriften konnte eine Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen nur unter den Voraussetzungen des § 305 Abs. 2 BGB erfolgen (vgl. Palandt/Grüneberg, BGB-Kommentar, § 310 Rdn. 6;).
LAG Hamm, Urteil vom 3.7.2009, Az. 2 Sa 51/09 Wird ein Text in mindestens drei Fällen zur Grundlage von Vertragsbedingungen gemacht, ist das Merkmal 'vorformuliert' i.S. v. § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB erfüllt (BAG vom 25.05.2005 – 5 AZR 572/04, NZA 2005, 1111; BAG vom 18.03.2008 – 9 AZR 186/07, NZA 2008, 1004).
LAG Köln, Urteil vom 5.5.2009, Az. 4 Sa 901/08 Dazu ist zu berücksichtigen, dass das sogenannte Transparenzgebot bereits im Rahmen des § 305 Abs. 2 Nr. 2 BGB zu berücksichtigen ist (vgl. Palandt/Heinrichs, § 305 BGB Rn. 41).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.2.2010, Az. 12 O 199/09 Auch Hinweise und Erläuterungen, die auf die Rechtslage Bezug nehmen (BGH NJW 1982, 2313) haben danach AGB-Charakter (vgl. zu dem Vorstehenden Erman/Roloff, 12. Aufl. 2008, § 305 BGB Rn 3).
LAG Hamm, Urteil vom 4.10.2010, Az. 17 Sa 1185/10 Auch das ausdrückliche Einverständnis des Vertragspartners mit der Klausel reicht nicht aus (Palandt-Grüneberg BGB, 69. Aufl., § 305 BGB Rdn. 19, 21).
LAG Hamm, Urteil vom 4.10.2010, Az. 17 Sa 1185/10 Selbst wenn sie aus diesem Grund nicht als im Sinne des § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Allgemeine Geschäftsbedingung gälten, so wären gemäß § 310 Abs.3 Nr. 2 BGB §§ 305 c Abs. 2, 306, 307 bis 309 BGB anwendbar, da der Kläger als Arbeitnehmer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist (BAG 25.05.2005 – 5 AZR 572/04, NZA 2005, 1111; 31.08.2005 – 5 AZR 545/04, AP ArbZG § 6 Nr. 8) die Beklagte die Zielvereinbarung vorformuliert hat und der Kläger – wie ausgeführt – auf deren Inhalt keinen Einfluss nehmen konnte.
LAG Hamm, Urteil vom 5.8.2010, Az. 7 Sa 633/10 Damit sind die Vertragsbedingungen für eine Vielzahl von Verträgen im Sinne des § 305 Abs. 1 S. 1 BGB vorgesehen (vgl. BAG 23.01.2007 - 9 AZR 482/06- NZA 2007, 748; 25.05.2005 - 5 AZR 572/04- AP BGB § 310 Nr. 1) und unterliegen folglich einer Inhaltskontrolle nach den §§ 307 ff. BGB unter angemessener Berücksichtigung der im Arbeitsrecht geltenden Besonderheiten, § 310 Abs.4 S. 2 BGB.
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2011, Az. 14 Sa 543/11 107bb) Vorformuliert ist eine Vertragsbedingung, wenn sie zeitlich vor dem Vertragsschluss vorliegt, sei es schriftlich oder elektronisch fixiert oder im Gedächtnis gespeichert (vgl. BAG, 18. Dezember 2008, 8 AZR 81/08, NZA-RR 2009, 519 <521>; HKArbR/Boemke/Ulrici, a.a.O., § 305 BGB Rn. 8).
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2011, Az. 14 Sa 543/11 Das folgt aus der Verwendung des Wortes 'soweit' in § 305 Abs. 1 Satz 3 BGB (vgl. BAG, 19. Mai 2010, 5 AZR 253/09, NZA 2010, 939 <941>; a. A. HK-ArbR/Boemke/Ulrici, a.a.O., § 305 Rn. 17).
AG Köln, Urteil vom 2.4.2007, Az. 128 C 633/06 25a) 26Es kann dahinstehen, ob diese allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten wirksam in den Beförderungsvertrag mit einbezogen sind, ob dem Kläger aufgrund des 19-seitigen Umfangs der ABB deren Kenntnisnahme gegebenenfalls nicht mehr zu demutbar i.S.d.§ 305 Abs. 2 Nr. 2 BGB war (dafür Palandt/Heinrichs, 66. Aufl., § 307 Rn. 39), ob Art 3.3.1
AG Köln, Urteil vom 3.8.2009, Az. 123 C 174/09 Bei einem Vertragsschluss über das Internet ist den Anforderungen des § 305 Abs. 2 Nr. 2 BGB Genüge getan, wenn die AGB des Verwenders über einen auf der Bestellseite gut sichtbaren Link aufgerufen und ausgedruckt werden können (vgl. BGH NJW 2006, 2976).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 3.7.2012, Az. 12 Sa 576/12 § 305 Abs. 1 BGB (vgl. insoweit BAG 06.05.2009 - 10 AZR 390/08, NZA-RR 2009, 593 Rn. 20).
LAG Köln, Urteil vom 5.0.2006, Az. 4 Sa 178/04 Das Bundesarbeitsgericht hat unter Bezugnahme auf die ständige Rechtsprechung des BGH in seiner Entscheidung vom 27.07.2005 ( - 7 AZR 486/04 - ) die Voraussetzungen für ein 'Aushandeln' im Sinne von § 305 Abs. 1 S. 3 BGB noch präzisiert: Es genügt nicht, dass Vertragsinhalt lediglich erläutert oder erörtert wird und den Vorstellungen des Vertragspartners entspricht.
LG Bielefeld, Urteil vom 4.2.2011, Az. 7 O 329/10 Selbst wenn die AVB ( Allgemeine Versicherungsbedingungen) nicht übergeben wurden und die AVB nicht nach § 305 II BGB wirksam in den Vertrag einbezogen worden sein sollten, führt dies nicht zur Unwirksamkeit des gesamten Vertrages, da die gesetzliche Regelung des § 5 a VVG a.F. als Spezialregelung den Regeln zur Einbeziehung allgemeiner Geschäftsbedingungen nach §§ 305 f.BGB vorgeht ( Reiff VersR 1997, 267; LG Bielefeld 5 O 173/10).
LG Bochum, Urteil vom 2.10.2011, Az. 11 S 100/11 Da es sich bei dem vorliegenden Vertragsformular jedoch um ein solches handelt, welches mit einem im wesentlichen gleichen Inhalt für eine Vielzahl von Verträgen benutzt wird und die Klägerin als Verwenderin die darin aufgeführten Bedingungen der Gegenseite abverlangt, erfüllt der gesamte Formularvertrag den gesetzlichen Begriff der AGB nach § 305 Abs. 1 BGB (vgl. BGH, NJW 1995, S. 190).
LG Bochum, Urteil vom 2.10.2011, Az. 11 S 84/11 Da es sich bei dem vorliegenden Vertragsformular jedoch um ein solches handelt, welches mit einem im wesentlichen gleichen Inhalt für eine Vielzahl von Verträgen benutzt wird und die Klägerin als Verwenderin die darin aufgeführten Bedingungen der Gegenseite abverlangt, erfüllt der gesamte Formularvertrag den gesetzlichen Begriff der AGB nach § 305 Abs. 1 BGB (vgl. BGH, NJW 1995, S. 190).
LG Bonn, Urteil vom 5.4.2009, Az. 10 O 395/08 Hinzu kommt, dass die Anwendung von § 305 Abs. 2 BGB in Bezug auf die Obliegenheit, die Kenntnisverschaffung zu ermöglichen, im Hinblick auf Preislisten ohnehin nicht eingreift (vgl. Schlosser, in: Staudinger, BGB, Stand 2006, § 305 Rn. 144).
LAG Hamm, Urteil vom 2.11.2009, Az. 14 SaGa 59/09 35a) Das von der Klägerin für eine Vielzahl von Wettbewerbsvereinbarungen mit ihren Mitarbeitern vorformulierte Wettbewerbsverbot in Nr. 1 WBV 2002 ist eine Allgemeine Geschäftsbedingung (§ 305 Abs. 1 Satz 1 BGB), welche unabhängig davon, ob es sich bei dem Wettbewerbsverbot um eine Bestimmung handelt, durch die eine von Rechtsvorschriften abweichende oder diese ergänzende Regelung vereinbart wurde oder nicht, gemäß § 307 Abs.3 Satz 2 BGB einer Kontrolle auf die Vereinbarkeit mit dem Transparenzgebot des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB unterliegt (vgl. LAG Hamm, 4. November 2008, 14 Sa 818/08, juris; 25. November 2008, 14 SaGa 41/08, juris; LAG Baden-Württemberg, 30. Januar 2008, 10 Sa 60/07, NZA-RR 2008, 508; Bauer/Diller, Wettbewerbsverbote, 5. Auflage, 2009, Rn. 233d).
LG Bonn, Urteil vom 5.5.2002, Az. 10 O 181/02 Unter die Definition des § 305 BGB n.F., der mit § 1 AGBG wortgleich ist, fallen sämtliche einseitig für eine mehrfache Verwendung vorgefertigten Erklärungen des Verwenders, die den Vertragsinhalt regeln sollen; Art und Rechtscharakter der vertraglichen Regelung sind demgegenüber unerheblich (BGH BB 2001 S.1543).
LG Bonn, Urteil vom 5.4.2004, Az. 71Vielfach wird indes die Ansicht vertreten, die Anwendbarkeit des AGB-Rechts scheitere daran, dass es bei Vollmachtsbeschränkungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen an einer Vertragsbedingung im Sinne des § 305 Abs. 1 BGB fehle; vielmehr handele es sich um eine einseitige Erklärung, die keiner Annahme durch den Bevollmächtigten bedürfe und nur das Innenverhältnis zwischen Vertreter und Vertretenem betreffe (vgl. Weigel, MDR 1992, 728 [729]; Fricke, VerR 1993, 399 [402]; Ulmer/Brandner/Hensen, AGBG, 7. Auflage, § 4 Rdnr. 32).
LG München, Urteil vom 4.2.2012, Az. 31 Zwar können auch einseitige Erklärungen des Kunden, die auf einer Vorformulierung des Verwenders beruhen, allgemeine Geschäftsbedingungen iSd § 305 I BGB sein, u.z.auchdann, wenn sie nicht unmittelbar den Vertrag betreffen, sondern nur in Zusammenhang mit den vertraglichen Beziehungen stehen (vgl. Palandt, BGB, 71 Aufl. § 305 Rdnr. 5 mwN), sodass grundsätzlich auch das Selbstauskunftsformular der Inhaltskontrolle der §§305 ff. BGB unterliegt.
LG Nürnberg, Urteil vom 4.6.2011, Az. 6 O 3296/10 Das selbstständige Garantieversprechen ist als Vertrag eigener Art i.S. d. § 305 BGB dadurch gekennzeichnet, dass sich der Garant verpflichtet, für den Eintritt eines bestimmten Erfolges einzustehen und die Gefahr eines künftigen Schadens zu übernehmen (vgl. BGH NJW 1996, 2569, 2570 m. w. N.).
OLG München, Urteil vom 3.11.2014, Az. 15 U 5006/12 Für vorformulierte Verträge, wie im vorliegenden Fall für die Honorarvereinbarung unterstellt, bedarf es keiner besonderen Geltungsvereinbarung im Sinne von § 305 Abs. 2 BGB (BGH Urteil vom 27.10.1994 - IX ZR 168/93 = NJW 1995, 190 Rz. 13 bei Juris).