Source: https://wp.hwgv-kassel.de/der-hwgv/satzung/
Timestamp: 2020-08-05 05:18:39
Document Index: 215012950

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 3', '§ 26', '§ 7']

Satzung – HWGV Kassel
Der Hessisch-Waldeckische Gebirgsverein Kassel e. V. (nachfolgend HWGV genannt) mit Sitz in Kassel verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Zweck des HWGV ist
(Ziffer 4 des Katalogs des § 52 Abs. 2 AO)
den Aufbau einer Jugendgruppe, die vom Verein zur Durchführung von Wanderungen und Aktivitäten im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel finanziell unterstützt wird
die Durchführung von Projekten zur Belebung des Schulwanderns in Kooperation mit Schulträgern ( z. B. Ausschreibung, Organisation und Finanzierung von Schulwanderwettbewerben)
Übertragung von Patenschaften auf Schulklassen zur Pflege von Wanderwegen
die Förderung der Altenhilfe
die Durchführung von Spaziergängen und Veranstaltungen für die älteren Mitglieder unseres Vereins, um soziale Kontakte und Bindungen aufrecht zu erhalten.
den Besuch der älteren Vereinsmitgliedern zu besonderen Geburtstagen und im Krankheitsfall
die Bildung eines Sozialausschusses
die Vertretung und Mitarbeit im Seniorenbeiräten der Kommunen
(Ziffer 6 des Katalogs des § 52 Abs. 2 AO)
Erhalt, Unterhaltung und Modernisierung des über 100 Jahre alten und unter Denkmalschutz stehenden Restaurants „Hohes Gras“ mit Aussichtsturm sowie Erhalt und Unterhaltung des Aussichtsturms auf dem Hohen Gras. Der HWGV Kassel e.V. ist Eigentümer dieser beiden Immobilien.
Unterhaltung des Ehrenmals auf dem Habichtspiel im Habichtswald
(Ziffer 8 des Katalogs des § 52 Abs. 2 AO)
die Anlage, Markierung und Pflege von Wanderwegen
durch Informationen der Wanderführer über den Naturschutz, die Landschaftspflege und den Umweltschutz auf geführten Wanderungen
die Aufnahme von Verhaltensregeln bei Wanderungen in den entsprechenden Regelwerken (z. B. Wanderordnung, Wanderführerrichtlinien)
Durchführung von Vortrags- und Informationsveranstaltungen über den Naturschutz usw.
Das Pflanzen von Bäumen – Beteiligung an Umweltschutzaktionen „Saubere Umwelt“
Vertretung und Mitarbeit im Naturschutzbeirat der Stadt Kassel
(Ziffer 21 des Katalogs des § 52 Abs. 2 AO)
Der Vereinszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Konzipierung, Planung, Organisation und Durchführung
von Marathonwanderungen über rd. 42 km
Tageswanderungen bis 20 km
sportliche Wanderungen von mehr als 20 km
Weitwanderungen über 7 und mehr Tage bei einer Streckenlänge von 80 und mehr km je nach Dauer der Wanderung.
Tagesradwanderungen bis zu 65 km und Mehrtageradwanderungen von mehr als 200 km
(Ziffer 22 des Katalogs des § 52 Abs. 2 AO)
die Durchführung von kulturhistorischen, naturkundlichen und geschichtsbezogenen Wanderungen und Spaziergängen
die Durchführung von gemeinsamen Vortragsveranstaltungen, Ausflugsfahrten, Besichtigungen und Ausstellungen – das Verfassen von heimatbezogenen Fachbeiträgen, Wanderberichten, Wanderbeschreibungen, Publikationen und der Veröffentlichung in der Vereinszeitschrift, in Fachzeitschriften, in der örtlichen Presse und auf unseren Internetseiten
das Verfassen und die Herausgabe von Wanderführern
die inhaltliche Gestaltung von Flyern
das Sammeln und Archivieren von heimatbezogenen Publikationen
Der HWGV ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Der Verein vertritt humanitäre Ziele und ist neutral bezüglich Parteipolitik, Weltanschauungen, Konfessionen, gleichgeschlechtlichen Verbindungen und Staatsangehörigkeiten.
Unseren Verein kennzeichnet Toleranz gegenüber Minderheiten und er begrüßt die Mitgliedschaft von Behinderten.
Zuwendungen, Auslagenersatz, Aufwandsersatz
Die Ämter des Vereinsvorstandes werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeführt. Die Mitgliederversammlung kann abweichend von Satz 1 beschließen, dass dem Vorstand/den Vorstandsmitgliedern für seine/ihre Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt wird.
Mitglieder oder Vorstandsmitglieder können Auslagenersatz und Aufwandsersatz sowie eine angemessene Entschädigung für Sachaufwand, Arbeitszeit und Arbeitskraft erhalten. 5. Für ehrenamtliche Tätigkeit wird bei Bedarf eine Aufwandsvergütung i. S. des § 3 Nr. 26 a EStG (Ehrenamtspauschale) im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten gewährt.
Vermögensübergang bei Auflösung des HWGV
Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein (Gesamtverein) e. V., Sitz Kassel, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene Person werden. Ein schriftlicher Aufnahmeantrag ist an den Vorstand des Vereins zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme in den Verein wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Anzeige an den Vorstand mit dreimonatiger Frist zum Ablauf des Geschäftsjahres.
Die Mitgliedschaft endet ebenfalls, wenn das Mitglied trotz mehrmaliger Aufforderungen seiner Verpflichtung zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages nicht nachkommt. Die Beendigung der Mitgliedschaft wird vom Vorstand und Beirat festgestellt und endet dann zum Ende des laufenden Kalenderjahres.
Ein Mitglied kann auf Vorschlag des Vorstandes nach Anhörung des Beirates und Ältestenrates durch die Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es
gegen die Satzung oder grundlegende Regelungen des Vereines verstoßen hat
Anordnungen des Vorstandes trotz mehrmaliger Aufforderungen nicht befolgt hat
durch vereinsschädigendes oder unwürdiges Verhalten oder eine strafbare Handlung die Interessen oder das Ansehen des Vereines nach innen oder außen verletzt hat
oder ein anderes Mitglied des Vereines in seiner Ehre verletzt hat.
Das Mitglied ist vorher anzuhören.
Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der Vorgaben der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein verarbeitet. Diese Daten werden mit dem Beitritt eines Mitglieds zum HWGV erstmalig erhoben.
das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 EU-­DSGVO,
das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 EU­-DSGVO,
das Recht auf Löschung nach Artikel 17 EU­-DSGVO,
das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Artikel 20 EU-DSGVO und
das Widerspruchsrecht nach Artikel 21 EU­-DSGVO.
Nur Funktionsträgern des Vereins, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben Mitgliederdaten benötigen, stehen detaillierte Daten (z. B. Ausdruck des Mitgliederverzeichnisses) zur Verfügung.
Diese sind dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Daten ausschließlich zu den Vereins- zwecken verwendet werden. Diese Verarbeitung gilt dann als ein vereinsinterner Vorgang und stellt keine Datenübermittlung, sondern ausschließlich eine zweckorientierte Datennutzung dar.
Bei Austritt eines Mitgliedes aus dem HWGV werden die personenbezogenen Daten ordnungsgemäß gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Abwicklung des abgelaufenen Jahres benötigt werden. Personen bezogene Daten des ausgetretenen Mitgliedes, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuerrechtliehen Gesetzgebung 10 Jahren aufbewahrt und anschließend gelöscht.
Das Archiv im Internet kann über den Zeitpunkt des Austrittes hinaus noch personenbezogene
Daten des ausgetretenen Mitgliedes enthalten.
Der Vorstand publiziert besondere Ereignisse des Vereinslebens z. B. im
Hessischen Gebirgsboten, der regionalen Presse, im Fernsehen und in dem vereinseigenen Webangebot. Dabei können ggf. auch personenbezogene Daten veröffentlicht werden. Jedes Mitglied entscheidet hierüber mittels einer gesonderten Einwilligungserklärung.
Die Daten werden in den vereinseigenen IT-Systemen gespeichert und genutzt.
Die personenbezogenen Daten werden durch geeignete Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
Zur Wahrnehmung der Aufgaben und Pflichten nach der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-­DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bestellt der Vorstand auf der Grundlage der maßgebenden gesetzlichen Bestimmungen einen Datenschutzbeauftragten.
Weitere erforderliche Regelungen zur Wahrung des Datenschutzes werden vom Vorstand getroffen.
Stimmberechtigt ist jedes volljährige Mitglied. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn diese ordnungsgemäß einberufen wurde. Die Abstimmungen erfolgen durch Handaufheben, geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn mindestens 5 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen.
a) Richtlinien über die Tätigkeit des Vereins,
b) die Beiträge der Mitglieder,
c) den Geschäftsbericht des Vorstandes,
d) die Wahlen zu Vorstand, Beirat, Ältestenrat und Rechnungsprüfern,
e) die Abnahme der Jahresrechnung,
f) den jährlichen Haushaltsplan,
Die Versammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 1. stellv. Vorsitzenden oder einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes durch Bekannt- machung des Zeitpunktes und der Tagesordnung einberufen.
Die Einberufung erfolgt in der Zeitschrift „Hessischer Gebirgsbote“ oder schriftlich mit einer Frist von drei Wochen.
Anträge zur Mitgliederversammlung müssen dem Vorstand spätestens zwei Wochen vor der Versammlung eingereicht werden.
Zwei ordentliche Mitgliederversammlungen sollen in der Zeit vom 01.02. bis 30.04. und 1.10. bis 31.12. jeden Jahres stattfinden.
Außerordentliche Versammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen.
Über die Verhandlungen und Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dem 1. stellv. Vorsitzenden oder einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes und dem/der Protokollführer(in) zu unterzeichnen ist.
b) dem/der 1. stellvertretenden Vorsitzenden
d) dem/der Schriftwart(in)
e) dem/der Kassenwart(in)
f) dem/der Wanderwart(in)
g) dem/der Wegewart(in)
h) dem/der Fachwart(in) für Öffentlichkeitsarbeit
i) dem/der Fachwart(in) für Informationsverarbeitung
j) dem/der Naturschutzwart(in)
k) dem/der Kulturwart(in)
l) dem/der Grundstückswart(in)
m) dem/der Familienwart(in)
n) dem/der Jugendwart(in)
o) dem/der Fachwart(in) für Controlling
p) den Beisitzern.
Die unter a) bis e) aufgeführten Mitglieder bilden den geschäftsführenden Vorstand.
Beisitzer sind automatisch Vereinsmitglieder, die in einem übergeordneten Verband als Vorstand oder Fachwart(in) ehrenamtlich tätig sind.
Der Vorstand, mit Ausnahme der Beisitzer aus dem übergeordneten Verband, wird von der Mitgliederversammlung für 3 Jahre gewählt und bleibt bis zur Durchführung der ordnungs- gemäßen Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines der Mitglieder darf sich der Vorstand bis zur Ersatzwahl durch die nächste Mitgliederversammlung selbst ergänzen. Die Ersatzwahl gilt für den Rest der Amtszeit des gesamten Vorstandes.
Bis zu einer Ergänzung bzw. Neuwahl ist die Aufgabe von den bisherigen Vorstands- mitgliedern weiterzuführen.
Der geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte, stellt den jährlichen Haushaltsplan auf, bereitet die Tagesordnung der Mitgliederversammlung vor und sorgt für die Durchführung der Beschlüsse. Der geschäftsführende Vorstand überträgt den Fach- warten Aufgaben im Rahmen des jeweiligen Zuständigkeitsbereiches.
Der Vorsitzende, der 1. stellvertretende Vorsitzende und ein weiteres Mitglied des geschäfts- führenden Vorstandes, das vom Vorstand gewählt wird, vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne § 26 BGB, jeweils zwei vertreten gemeinsam.
Eine Vorstandssitzung ist mindestens vierteljährlich einzuberufen, sie ist ferner auf Antrag eines Vorstandsmitgliedes innerhalb 14 Tagen anzusetzen. Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von 7 Mitgliedern. Er beschließt mit Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag. Die Beschlüsse sind niederzuschreiben und von dem Vorsitzenden und dem Schriftwart zu unterzeichnen.
Zur Unterstützung des Vorstandes wird ein Beirat durch die Mitgliederversammlung für 3 Jahre gewählt. Beiratsmitglieder sind die stellvertretenden Fachwarte. Weitere Beirats- mitglieder können bei Bedarf durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.
Bei vorzeitiger Aufgabe der Tätigkeit scheidet das Mitglied automatisch aus dem Beirat aus. Der Vorstand kann bis zur Ersatzwahl durch die nächste Mitgliederversammlung ein Ersatz- mitglied für den Beirat bestimmen.
Treten außergewöhnliche oder nicht voraussehbare Aufgaben an den Verein heran, so kann der Vorstand aus den Reihen der Vereinsmitglieder einen entsprechenden Fachmann als
kommissarisches Mitglied in den Beirat aufnehmen. Die Berufung muss in der nächsten Mitgliederversammlung von dieser bestätigt werden.
Der Vorstand beruft den Beirat mindestens einmal im Kalenderhalbjahr zur gemeinsamen Sitzung ein und unterrichtet ihn über den Fortgang der Vereinsarbeit.
Der Ältestenrat besteht aus den Ehrenmitgliedern. Außerdem aus mindestens 3 weiteren verdienstvollen Mitgliedern des Vereins, die von der Mitgliederversammlung für 3 Jahre gewählt werden.
Seine Aufgabe besteht in der Beratung des Vorstandes.
Der Ältestenrat benennt einen Sprecher, der zu Vorstandssitzungen eingeladen werden kann.
Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung Ausschüsse bilden, sofern dies zur Wahrnehmung der Vereinsaufgaben für erforderlich gehalten wird.
Je nach Bedarf können Wandergruppen gebildet werden, die von Gruppensprechern geleitet werden. Die Gruppensprecher organisieren die Wandergruppen und sind das Bindeglied zwischen dem Wanderwart und den Wanderführern.
Zur Prüfung des Rechnungswesens sowie des Vereinsvermögens, insbesondere der Kassenvorgänge und Jahresrechnung sowie der Verwendung der Mittel für die satzungsgemäßen Aufgaben, werden 3 Rechnungsprüfer von der Mitgliederversammlung auf 3 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Das Prüfungsergebnis ist von mindestens 2 Prüfern zu unterzeichnen.
Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereines darf nur erfolgen, wenn dies der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von 2/3 seiner Mitglieder beschlossen hat oder 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereines dies fordern.
Die Auflösung erfolgt durch die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
Die Satzung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geändert werden. Änderungen, die vom Registergericht verlangt werden, darf der Vorstand selbst beschließen.
Die vorstehende von der Mitgliederversammlung am 13.04.19 beschlossene Änderung der Satzung in § 7 (Datenschutz) wurde am 04.03.2020 beim Amtsgericht Kassel in das Registerblatt Nr. VR 675 Fall: 11 eingetragen. Die geänderte Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Die alte Fassung wird gleichzeitig ungültig.