Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/GVBL/MBL-ORD/2000/16_0564.htm
Timestamp: 2018-01-23 19:32:48
Document Index: 202197134

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 2', '§ 17', '§ 77', '§ 16', '§ 22', '§ 17', '§ 3', '§ 23', '§ 22', '§ 10', '§ 22', '§ 18', '§ 23', '§ 19', '§ 24', '§ 21', '§ 12', '§ 13', '§ 17', '§ 20', '§ 17', '§ 32', '§ 10']

16_0564
vom 15. 02. 1999
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die in der Anlage abgedruckte Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft vom 15.2.1999 als Satzung beschlossen, die vom Kultusministerium gemäß § 17 Abs. 1 i. V. m. § 2 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt i. d. F. vom 1.7.1998 (GVBl. LSA S. 300) mit Erlaß vom 9.9.1999 genehmigt worden ist.
Auf Grund des § 17 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt in der Fassung vom 01. Juli 1998 (GVBl LSA S. 300) hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die folgende Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften als Satzung erlassen:
Anlage 1: Prüfungsplan für den Studiengang Werkstoffwissenschaft
Die Diplomprüfung bildet den berufsqualifizierenden Abschluß des Studiums im Studiengang Werkstoffwissenschaft. Durch die Diplomprüfung soll festgestellt werden, ob die Studierenden die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben haben, die Zusammenhänge des Fachgebietes überblicken und die Fähigkeit besitzen, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden.
(1) Die Regelstudienzeit für den Studiengang Werkstoffwissenschaft beträgt 9 Semester einschließlich einer berufspraktischen Ausbildung (§ 16).
Modul 2: Vertiefung ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen, Einführung in die Werkstoffwissenschaft (4.+ 5. Semester)
Modul 3: Studiengangsspezifische Vertiefung in den Richtungen Werkstofftechnik und Kunststofftechnik (6.- 8. Semester)
- differenziertes Praktikum (studienbegleitend)
- Fachexkursion (studienbegleitend)
- Diplomarbeit (9. Semester)
(3) Das Lehrangebot erstreckt sich über acht Semester und umfaßt Lehrveranstaltungen des Pflicht- und Wahlpflichtbereichs. Der zeitliche Gesamtumfang der für den erfolgreichen Abschluß des Studiums erforderlichen Vorlesungen, Übungen und Praktika beträgt 170 Semesterwochenstunden. Davon entfallen
auf Modul 2: 47 Semesterwochenstunden und
auf Modul 3 50 Semesterwochenstunden.
(1) Der Diplomprüfung (§§ 22 ff) geht die Diplom-Vorprüfung (§§ 17 ff) voraus.
(2) Die Diplom-Vorprüfung beinhaltet Fachprüfungen gemäß Anlage 1. Die Diplomprüfung umfaßt einen Prüfungsabschnitt mit Fachprüfungen gemäß Anlage 1 und einen zweiten Abschnitt, bestehend aus der Diplomarbeit mit Kolloquium.
(6) Die Studienpläne und die Studienordnung sind so zu gestalten, daß die Diplom-Vorprüfung im Regelfall bis zum Vorlesungsbeginn des 6. Semesters und die Diplomprüfung innerhalb der in § 3 festgelegten Regelstudienzeit vollständig abgelegt werden können.
(5) In bestimmten, im Prüfungsplan festgelegten Lehrgebieten wird als Abschluß ein Leistungsnachweis gefordert. Dieser Leistungsnachweis attestiert die erfolgreiche Teilnahme an der betreffenden Lehrveranstaltung und beinhaltet das Erreichen eines bestimmten Leistungsniveaus, das durch schriftliche Leistungskontrollen, Testate, positiv bewertete Belege, Praktikumsteilnahmebescheinigungen u.ä. quantifiziert werden kann. Form und Umfang des Leistungsnachweises sind in Anlage 1 festgelegt. Darüber hinausgehende Anforderungen zur Erlangung der Leistungsnachweise sind in den betreffenden Lehrveranstaltungen den Studierenden jeweils in der ersten Veranstaltung der zutreffenden Lehrveranstaltungen mitzuteilen. Die Leistungsnachweise sind Zulassungsvoraussetzungen für die Diplom-Vorprüfung bzw. für die Diplomprüfung. Wird im Rahmen des Leistungsnachweises eine Note erteilt, so erscheint sie nicht auf dem Zeugnis und wird nicht zur Bildung der Gesamtnote herangezogen. Die Erlangung des Leistungsnachweises kann wiederholt werden. Durch die Prüfenden ist dazu in jedem Semester mindestens ein Termin anzubieten.
(1) Studien- oder Projektarbeiten sind Zulassungsvoraussetzungen für die Diplomprüfung (s. § 23 Abs.3). Sie beinhalten die Lösung einer individuellen wissenschaftlichen Aufgabenstellung. Dies kann eine theoretisch-analytische Arbeit, eine experimentelle Arbeit oder eine Entwurfsaufgabe sein.
(2) Das Gebiet der Arbeit können sich die Studierenden aus dem Angebot des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften unter Beachtung von § 22 Abs.7 frei wählen. Weiterhin können Themen anderer Fachbereiche gewählt werden, wenn eine fachliche Zweitbetreuung durch Professorinnen oder Professoren bzw. habilitierte Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften gewährleistet ist. Soll die Studien-/Projektarbeit außerhalb des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften durchgeführt werden, bedarf es hierzu der Zustimmung durch den Prüfungsausschuß. Jedes Thema muß so beschaffen sein, daß es innerhalb der vorgesehenen Frist (s.u.) mit einem Zeitaufwand von ca.300 Arbeitsstunden je Studentin bzw. Student erfolgreich bearbeitet werden kann.
(3) Themenstellung und Betreuung von Studien-/Projektarbeiten erfolgt aus der Gruppe der an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hauptamtlich bzw. hauptberuflich tätigen Professorinnen und Professoren bzw. habilitierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Themenstellung und Betreuung kann mit Bestätigung des Prüfungsausschusses auch aus dem Kreis der Personen erfolgen, die eine Lehrtätgkeit im Fachbereich ausüben. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuß.
(4) Die Ausgabe der Aufgabenstellung für die Studien-/Projektarbeit setzt den erfolgreichen Abschluß der Diplom-Vorprüfung voraus.
(2) Die Themenstellung und Betreuung der Diplomarbeit erfolgt aus der Gruppe der am Fachbereich Ingenieurwissenschaften hauptamtlich bzw. hauptberuflich tätigen Professorinnen und Professoren bzw. habilitierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Diplomarbeit kann nach Zustimmung durch den Prüfungsausschuß außerhalb des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften bearbeitet werden, sofern eine fachliche Zweitbetreuung durch Professorinnen oder Professoren bzw. habilitierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften gewährleistet ist. Über weitere Ausnahmen von dieser Regelung entscheidet der Prüfungsausschuß. Thema, Aufgabenstellung und Umfang der Diplomarbeit sind von der Themenstellerin bzw. vom Themen-steller so zu begrenzen, daß die Frist zur Bearbeitung der Diplomarbeit eingehalten werden kann. Das Gebiet der Diplomarbeit können sich die Studierenden unter Beachtung von § 10 Abs. 2 Satz 2 sowie § 22 Abs.7 frei wählen. Sie haben das Recht, einen Themenvorschlag und einen Vorschlag für die Betreuerin/Themenstellerin bzw. den Betreuer/Themensteller zu unterbreiten. Daraus ergibt sich kein Anspruch. Auf besonderen Antrag sorgt die bzw. der Vorsitzende des Prüfungsausschusses dafür, daß der Kandidatin bzw. dem Kandidaten zum vorgesehenen Zeitpunkt ein Thema zugeteilt wird.
(2) Studienzeiten sowie dabei erbrachte Studien- oder Prüfungsleistungen in anderen Studiengängen und an anderen Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen werden anerkannt, soweit ein fachlich gleichwertiges Studium nachgewiesen wird. Die Gleichwertigkeit im o.g. Sinne ist durch die Studentin bzw. den Studenten nachzuweisen. Studierende, die in artverwandten Studiengängen wie Physik, Verfahrenstechnik, Maschinenbau u.ä. die Diplom-Vorprüfung bestanden haben, können unter Anrechnung der dabei erbrachten Studienleistungen als Quereinsteiger das Studium im Studiengang Werkstoffwissenschaft mit dem Modul 2 beginnen. In Fällen, bei denen die Gleichwertigkeit in der Diplom-Vorprüfung nicht vorliegt, ist ein Sonderstudienplan zu vereinbaren, der den Einstieg in den Modul 2 ermöglicht. Die Entscheidung darüber trifft der Prüfungsausschuß. Studierende der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften können, sofern der Modul 1 absolviert wurde, das Studium im Modul 2 des Studienganges Werkstoffwissenschaft fortführen. Studierende werkstoffwissenschaftlich orientierter Studiengänge mit vergleichbarem modularen Aufbau können nach erfolgreichem Abschluß der Diplom-Vorprüfung in den Modul 3 des Studienganges Werkstoffwissenschaft wechseln.
(1) Bedingung für die Zulassung zur Diplom-Vorprüfung bzw. Diplomprüfung ist, daß die Kandidatin bzw. der Kandidat mindestens das letzte Semester vor der Meldung als Studentin bzw. Student der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Studiengang Werkstoffwissenschaft eingeschrieben war und die in § 18 bzw. § 23 geforderten speziellen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Der Prüfungsausschuß kann in Einzelfällen Ausnahmen gestatten.
(5) Die Zulassung ist zu versagen, wenn die Kandidatin bzw. der Kandidat die Diplom-Vorprüfung bzw. die Diplomprüfung im Studiengang Werkstoffwissenschaft oder einem inhaltlich gleichwertigen Studiengang endgültig nicht bestanden hat. Im übrigen darf sie nur versagt werden, wenn die Unterlagen unvollständig oder die in Absatz 1 und 2 geforderten Voraussetzungen nicht erfüllt sind.
3,7; 4,0= ausreichend: eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt
bei einem Durchschnitt über über 4,0 = nicht ausreichend
(3) Die Festlegung der Gesamtnote für die Diplom-Vorprüfung und Diplomprüfung erfolgt nach § 19 Abs.3 bzw. § 24 Abs.3 unter Berücksichtigung von Wichtungsfaktoren (siehe Anlage 1). Für die Bildung der Gesamtnote der Diplom-Vorprüfung bzw. Diplomprüfung gilt Abs.2, Satz 3 entsprechend.
(6) Eine zweite Wiederholung derselben Fachprüfung ist nur in Ausnahmefällen, und zwar nur dann zulässig, wenn die übrigen Leistungen der Kandidatin bzw. des Kandidaten die Erreichung des Studienzieles mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarten lassen. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuß. Eine zweite Wiederholungsprüfung ist jeweils in der Diplom-Vorprüfung und Diplomprüfung nur zweimal möglich. Im Ergebnis der zweiten Wiederholungsprüfung kann nur die Fachnote 4,0 oder 5,0 erteilt werden. Im letzteren Fall ist die Prüfung endgültig nicht bestanden.
(1) Die praktische Tätigkeit soll den Studierenden Einblick geben in berufsrelevante Laborarbeit sowie in industrielle Herstellungs- und Bearbeitungsmethoden, in die Betriebsorganisation und in die sozialen Verhältnisse der Arbeitnehmer. Grundlage dafür ist die "Ordnung für die berufspraktische Ausbildung im Studiengang Werkstoffwissenschaft" (im Nachfolgenden Praktikumsordnung genannt) im Rahmen der Studienordnung.
das vor Aufnahme des Studiums abgeleistet werden kann, spätestens aber bis zum Abschluß der Diplom-Vorprüfung nachzuweisen ist (s. § 21 Abs.1), und
(1) Durch die Diplom-Vorprüfung soll die Kandidatin bzw. der Kandidat nachweisen, daß sie bzw. er in den grundlegenden Fächern jene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben hat, die erforderlich sind, um das Studium mit Erfolg fortzusetzen.
(2) Bestandteile der Diplom-Vorprüfung sind die Fachprüfungen gemäß Anlage 1, die studienbegleitend absolviert werden können. In jedem Semester wird eine Prüfungsperiode anberaumt.
(3) Das Lehrangebot und das Prüfungsverfahren sind so zu gestalten, daß die Fachprüfungen der Diplom-Vorprüfung im Regelfall bis zum Ende des 5. Semesters abgeschlossen werden können.
(2) Zur Diplom-Vorprüfung kann nur zugelassen werden, wer die im Prüfungsplan für das jeweilige Fach geforderten studienbegleitenden Nachweise über eine erfolgreiche Teilnahme erbracht hat (siehe § 12 Abs.2 und Anlage 1).
(2) Die Diplom-Vorprüfung ist bestanden, wenn gemäß Anlage 1 die für den Modul 1 und den Modul 2 geforderten Leistungsnachweise erbracht und sämtliche Fachprüfungen mindestens mit "ausreichend" (4,0) bewertet wurden.
(3) Die Gesamtnote der Diplom-Vorprüfung ergibt sich aus dem Durchschnitt der einzelnen Fachnoten unter Berücksichtigung von Wichtungsfaktoren (siehe Anlage 1) und wird gemäß § 13 Abs.2, angegeben.
die nach § 17 Abs.4 und § 20 Abs.3 zulässigen Fristen für die Ablegung der Diplom-Vorprüfung überschritten sind.
(2) Überschreitet eine Studentin oder ein Student aus von ihr bzw. ihm zu vertretenden Gründen die in § 17 Abs.4 genannte Frist, so erteilt die bzw. der Vorsitzende des Prüfungsausschusses hierüber einen schriftlichen Bescheid mit dem Hinweis, daß Leistungen der Diplom-Vorprüfung nur innerhalb von 12 Monaten noch wiederholt werden können, sofern nicht wegen besonderer, von der Kandidatin bzw. vom Kandidaten nicht zu vertretender Gründe noch eine Nachfrist gewährt wird (s. Abs..3).
(3) Ist die Diplom-Vorprüfung auch nach Ablauf der in Absatz 2 genannten Frist noch nicht abgeschlossen, so gilt sie als "endgültig nicht bestanden", falls nicht durch den Prüfungsausschuß auf Antrag der Kandidatin bzw. des Kandidaten eine Ausnahmeverlängerung der Frist bis zum nächsten regulären Prüfungstermin zugelassen wird. Über diese Ausnahme entscheidet der Prüfungsausschuß anhand der vorgebrachten Gründe sowie der Art und der Anzahl der noch zu erbringenden Leistungen. Nach Ablauf dieser Ausnahmefrist erlischt der Prüfungsanspruch endgültig.
(3) Hat eine Kandidatin oder ein Kandidat die Diplom-Vorprüfung nicht abgelegt oder nicht bzw. endgültig nicht bestanden, so wird ihr bzw. ihm auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungsleistungen sowie die zur Diplom-Vorprüfung noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und die erkennen läßt, welche Fachprüfungen ggfs. nicht bzw. endgültig nicht bestanden wurden.
(2) Die Diplomprüfung darf frühestens nach Abschluß der Diplom-Vorprüfung begonnen werden.
die Diplom-Vorprüfung im Studiengang Werkstoffwissenschaft oder in einem verwandten Studiengang an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes bestanden oder eine als gleichwertig angerechnete Prüfungsleistung erbracht hat,
(1) Diese Prüfungsordnung findet auf alle Studierenden Anwendung, die ab Wintersemester 1999/2000 erstmalig für den Studiengang Werkstoffwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eingeschrieben worden sind.
(2) Studierende, die bereits vor dem Wintersemester 1999/2000 im Studiengang Werkstoffwissenschaft an der Martin-Luther-Universität eingeschrieben waren, legen sowohl die Diplom-Vorprüfung als auch die Diplomprüfung nach der Diplomprüfungsordnung vom 12.12.1994 ab.
(3) Prüfungen nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft vom 12.12.1994 können letztmalig zur Prüfungsperiode des Sommersemesters 2006 abgelegt werden.
Diese Diplomprüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch das Kultusministerium am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Ministerialblatt für das Land Sachsen-Anhalt in Kraft. Gleichzeitig tritt die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft vom 12.12.1994.(MBl LSA 1997 S. 1691) vorbehaltlich der Übergangsregelungen nach § 32 außer Kraft.
Modul 2: Vertiefung ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen, Einführung in die Werkstoffwissenschaft (47 SWS im vierten bis fünften Semester)
Modul 3: Studiengangsspezifische Vertiefung in den Richtungen Werkstofftechnik und Kunststofftechnik (50 SWS im sechsten bis achten Semester)
- differenziertes Praktikum (22 Wochen studienbegleitend)
- Diplomarbeit (sechs Monate im neunten Semester)
Der zeitliche Gesamtumfang der für den erfolgreichen Abschluß des Studiums erforderlichen Vorlesungen, Übungen und Praktika beträgt somit 170 Semesterwochenstunden.
Nach Erbringung aller Voraussetzungen gemäß § 10 Abs. 4 kann die Diplomaufgabenstellung (einschließlich Kolloquium) in einem Zeitraum von 6 Monaten bearbeitet werden.
Zulassungsvoraussetzungen und Fachprüfungen zur Diplom-Vorprüfung (Modul 1)
Elektrotechnik K 3 180 1 2 Leistungskontrolle und 1 Praktikumsschein
Nichttechnische Wahlpflichtfächer L - - entsprechend den für die gewählten Fächer zutreffenden Festlegungen
- Anorganisch nichtmetallische Werkstoffe
- Poymere Werkstoffe M
Technische Bruchmechanik L 6 - - Praktikumsschein
Festkörperthermodynamik und chemischer Transport L 6 - - 1 Leistungskontrolle
Mechanik der Verbunde und Kunststoffe K 6 180 3 1 Leistungskontrolle und 1 Beleg
Einführung in die Fertigungstechnik L 7 - - Übungsschein
Korrosion/Korrosionsschutz K 7 180 3 Praktikumsschein
Oberflächentechnik I L 8 - - Praktikumsschein
Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der Metalle M 7 30 3 Übungsschein
Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der ANW M 6 30 3 Übungsschein
Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der Kunststoffe M 6 30 3 Übungsschein
Praktikum Werkstofftechnik L 8 - - Praktikumsschein
Wahlpflichtfach I (mindestens sechs SWS) M 8 30 6 entsprechend den für die gewählten Fächer zutreffenden Festlegungen
Wahlpflichtfach II (mindestens sechs SWS) L 6 - 8 - - entsprechend den für die gewählten Fächer zutreffenden Festlegungen
Nichttechnische Wahlpflichtfächer (mindestens vier SWS) L 6 - 8 - - entsprechend den für die gewählten Fächer zutreffenden Festlegungen
Chemie der Kunststoffe L 6 - - 1 Leistungskontrolle
Physik der Kunststoffe L 6 - - 1 Leistungskontrolle
Werkstoffkunde der Kunststoffe M 7 30 3 Übungsschein
Kunststoffprüfung L 6 - - 1 Leistungskontrolle
Praktikum Kunststoffkunde/Kunststoffprüfung L 7 - - Praktikumsschein
Kunststoffmodifizierung und -aufbereitungstechnik M 8 30 4 Praktikumsschein
Grundlagen der Kunststoffverarbeitung K 6 180 3 Praktikumsschein
Kunststoffverarbeitung (Technologie/Maschinen/Werkzeuge) M 8 30 7 1 Leistungskontrolle und 1 Praktikumsschein
Kunststoffeinsatztechnik und Konstruieren mit Kunststoffen L 8 - - 4 Belege und Praktikumsschein
In den Lehrgebieten "Mathematik", "Werkstoffcharakterisierung" und "Werkstoffe" wird die Fachnote aus den angegebenen Teilprüfungen unter Berücksichtigung der entsprechenden Wichtungsfaktoren gebildet.
Zulassungsvoraussetzungen zur Diplom-Vorprüfung bzw. Diplomprüfung sind außerdem der Nachweis des Grund- bzw. Fachpraktikums. Leistungen zur Diplomprüfung sind weiterhin zwei Studien-/Projektarbeiten und die Diplomarbeit.
13 Grundlagen der Strömugsmechanik 2 - 2 L
14 Grundlagen der Werkstoffwissenschaft 4 4 P -
15 Werkstoffmechanik 4 4 L -
16 Werkstoffcharakterisierung
- Oberflächencharakterisierung 5
- Polymere Werkstoffe 3
18 Meßtechnik 2 2 L -
19 Anatomie und Mikroskopie 4 - 4 P
19 Toxikologie 2 2 L -
20 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre 2 - 2 L
1 Technische Bruchmechanik 4 4 P - -
2 Festkörperthermodynamik und chemischer Transport 3 3 L - -
3 Mechanik der Verbunde und Kunststoffe 3 3 P - -
4 Einführung in die Fertigungstechnik 3 - 3 L -
5 Korrosion/Korrosionsschutz 3 - 3 P -
6 Oberflächentechnik I 3 - - 3 L
7 Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der Metalle 3 - 3 P -
8 Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der Kunststoffe 3 3 P - -
9 Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der ANW 3 3 P - -
10 Praktikum Werkstofftechnik 5 - 2 3 L
11 Oberseminar 1 - - 1 L
12 Wahlpflichtfach I 6 - 2 4 P
13 Wahlpflichtfach II 6 - 2 4 L
14 Nichttechnisches Wahlpflichtfach 4 - 2 L 2 L
Summe SWS 50 16 17 17
Studienrichtung Kunstofftechnik
1 Chemie der Kunsstoffe 2 2 L - -
2 Physik der Kunststoffe 2 2 L - -
4 Werkstoffkunde der Kunststoffe 3 2 1 P -
5 Kunststoffprüfung 2 2 L - -
6 Praktikum Kunststoffprüfung/Kunststoffkunde 4 - 4 L -
7 Kunststoffmodifizierung und Aufbereitungstechnik 4 - 2 2 P
8 Grundlagen der Kunstoffverarbeitung 3 3 P - -
9 Kunststoffverarbeitung (Technologie/Maschinen/Werkzeuge) 7 3 2 2 P
10 Kunstoffeinsatztechnik und Konstruieren mit Kunststoffen 4 - 2 2 L
11 Wahlpflichtfach I 6 - 2 4 P
12 Wahlpflichtfach II 6 - 2 4 L
13 Nichttechnisches Wahlpflichtfach 4 - 2 L 2 L
Summe SWS 50 17 17 16
Zwei Studien-/Projektarbeiten im Modul 3 (in unterschiedlichen Professuren)