Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/verwertungskuendigung
Timestamp: 2020-03-28 08:47:32
Document Index: 231994585

Matched Legal Cases: ['§ 573', '§ 573', '§ 573', '§ 573', '§ 573', '§ 573', '§ 577', '§ 577']

Eine Ren­di­te­stei­ge­rung von 1, 62% reicht nicht aus, um ein Ver­wer­tungs­in­ter­es­se des Ver­mie­ters i.S.d. § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB zu begrün­den. Die Beur­tei­lung der Fra­ge, ob dem Eigen­tü­mer durch den Fort­be­stand eines Miet­ver­tra­ges ein erheb­li­cher Nach­teil im Sin­ne des § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB ent­steht, ist vor dem Hin­ter­grund der
Vor­aus­set­zun­gen einer Ver­wer­tungs­kün­di­gung
Der Ver­mie­ter einer Woh­nung kann die­sen Miet­ver­trag nur kün­di­gen, wenn er ein berech­tig­tes Inter­es­se an der Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses hat, § 573 Abs. 1 BGB. Ein sol­ches berech­tig­tes Inter­es­se liegt gemäß § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB auch dann vor, wenn der Ver­mie­ter durch die Fort­set­zung des Miet­ver­hält­nis­ses an einer ange­mes­se­nen wirt­schaft­li­chen
Ver­wer­tungs­kün­di­gung
Bei einem Wohn­raum­miet­ver­hält­nis kann der Ver­mie­ter den Miet­ver­trag nach § 573 BGB nur kün­di­gen, wenn er ein berech­tig­tes Inter­es­se an der Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses hat. Ein sol­ches berech­tig­tes Inter­es­se des Ver­mie­ters an der Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses liegt nach § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB ins­be­son­de­re vor, wenn der Ver­mie­ter durch die
Wird eine ver­mie­te­te Woh­nung in Woh­nungs­ei­gen­tum umge­wan­delt und sodann ver­äu­ßert, so kann sich der Erwer­ber gegen­über dem Mie­ter auf das Vor­lie­gen bestimm­ter Kün­di­gungs­grün­de erst nach drei Jah­ren – in bestimm­ten Gebie­ten sogar erst nach 10 Jah­ren – seit der Ver­äu­ße­rung beru­fen, § 577a BGB. Die­se Kün­di­gungs­be­schrän­kung des § 577a BGB