Source: https://wirtschaftsrecht-news.de/category/studium-und-lehre/page/2/
Timestamp: 2019-08-18 00:35:23
Document Index: 74617113

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'BGH', '§ 52', '§ 52', '§ 52']

Studium und Lehre – Seite 2 – aktuelles Wirtschaftsrecht
Kategorie: Studium und Lehre
Lob des Gutachtenstils
Categories: Studium und Lehre
Tags: Didaktik, Gutachtenstil, Lehre
Lehrende in juristischen Bachelorstudiengängen diskutieren, ob der juristische Gutachtenstil zur Anwendung kommen soll. Dagegen spricht, dass er – zu Recht! – als umständlich und hölzern wahrgenommen wird. Hier soll dargelegt werden, weshalb Gutachtenstil in der Lehre in juristischen Bachelorstudiengängen, insbesondere in den ersten Semestern, dennoch unbedingt gelehrt und geübt werden sollte.
EuGH: Hochschulen müssen für elektronische Buchkopien bezahlen
Categories: EU-Recht, Studium und Lehre, Verlagsrecht, Wettbewerbsrecht und geistiges Eigentum
Tags: Bibliothek, E-Learning, EuGH, Urheberrecht, UrhG
Der europäische Gerichtshof hat am 11. September 2014 eine Entscheidung veröffentlicht, die den Umgang von Hochschulen mit digitalen Kopien betrifft. Es geht darin um das Bereitstellen digitaler Kopien von Büchern, die sich in gedruckter Form in der Bibliothek befinden. Diese dürfen zwar gelesen, aber weder ausgedruckt noch abgespeichert werden. Soll auch diese weitere Vervielfältigung den Bibliotheksbenutzern ermöglicht werden, muss die Bibliothek mit dem Verlag über einen angemessenen finanziellen Ausgleich verhandeln. Eine Darstellung des Inhalts der Entscheidung und die Abgrenzung Entscheidung des BGH vom November 2013 zum E-Learning soll hier versucht werden.
Freiwillige und Pflichtpraktika, rechtlich zwei Welten?
J.Heide
Categories: Arbeitsrecht, Studium und Lehre
Tags: Arbeitsrecht, freiwilliges Praktikum, Pflichtpraktika im Studium, Praktikumsarten, Praktikumsrecht, Praktikumsverhältnis, Ungleichbehandlung
In Deutschland absolvieren jährlich mehrere Millionen junger Menschen ein Praktikum, ob entgeltlich oder unentgeltlich spielt dabei keine Rolle. Fakt ist, sie machen es aus den unterschiedlichsten Gründen, sei es freiwillig oder verpflichtend im Rahmen ihrer Schul- oder Hochschulausbildung. Fast jeder junge Mensch ist bereits einmal in den Genuss gekommen, ein Praktikum zu absolvieren und weis, wie es sich anfühlt als: „Das ist unser neuer Praktikant/in“ vorgestellt zu werden. Dabei kann es vorkommen, dass die Praktikanten untereinander eine unterschiedliche Behandlung erfahren müssen. An dieser Stelle stellt sich die Frage, warum sich für Freiwillige- und Pflichtpraktikanten rechtlich zwei unterschiedliche Welten ergeben, wenn doch alle Praktikanten die gleichen Arbeitsleistungen erbringen?
Die Tätigkeit des Werkstudenten – Privileg oder Benachteiligung?
A.Borkowski
Tags: BAG, BSG, Werkstudent
Sich das Studium leisten können – seit Längerem schon stellt das für potentielle Hochschulanfänger die größte Hürde neben dem Numerus Clausus dar. Steigende Mieten in den Großstädten und hohe Lebenshaltungskosten gehören für die Studierenden gerade zu Beginn ihres Studiums zum Alltag. Dabei ist das BAföG mit den zahlreichen Auflagen als Alternative oft keine große Hilfe. Der Job neben dem Unialltag, die Werkstudententätigkeit, ist meist die einzige Möglichkeit, sich ein erfolgreiches und finanziell unabhängiges Studium zu ermöglichen. Dabei spielt die weit verbreitete Praxis, Werkstudenten anders als die Vollzeit-Arbeitnehmer des Betriebes zu behandeln, eine große Rolle. Studenten sollten sich darüber bewusst sein, dass ihre ausgeübte Tätigkeit im Unternehmen ebenso ein reguläres Arbeitsverhältnis darstellt und mit dem der anderen Arbeitnehmer vergleichbar ist
Bundesgerichtshof: Werkteile bis 12 % Umfang dürfen im E-Learning zur Verfügung gestellt werden
Categories: Studium und Lehre, Verlagsrecht, Wettbewerbsrecht und geistiges Eigentum
Tags: § 52 a UrhG, E-Learning, Urheberrecht, UrhG
An anderer Stelle in diesem Blog haben wir darauf hingewiesen, dass nach § 52 a UrhG Hochschulen „kleine Teile eines Werkes“ ihren Studierenden auf geschlossenen Plattformen zur Verfügung stellen dürfen. Offen war, was ein „kleiner Teil“ eines Werkes ist. Nun hat der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung vom 28.11.2013, die Ende April veröffentlicht wurde, Klarheit geschaffen: Bis zu 12 % eines Buches, aber nicht mehr als 100 Seiten, dürfen Lehrende ihren Studierenden im Rahmen des E-Learning zur Verfügung stellen. Dabei ist nicht nur das Lesen, sondern auch das Herunterladen, Abspeichern und Ausdrucken zulässig. Der Verlag kann eine Lizenz für die elektronische Nutzung anbieten, die mit einem angemessenen Lizenzentgelt vergütet werden muss. Dann muss die Hochschule dieses Angebot annehmen und darf die Inhalte nicht mehr ohne Zahlung eines Lizenzentgeltes nach § 52 a UrhG bereitstellen.