Source: http://www.auxiliaris.org/bayerisches-gesetz-uber-das-erziehungs-und-unterrichtswesen-bayeug-der-fassung-der-bekanntmachung-vom-31-mai-2000/
Timestamp: 2017-07-25 12:32:28
Document Index: 303249975

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 118', 'Art. 124', 'Art. 131', 'Art. 135', 'Art. 14', 'Art. 2']

Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Mai 2000 › ….der Mann – ein Mensch zweiter Klasse? Auslaufmodell Mann?
Veröffentlicht am 14. Januar 2011 von ohmannohjens	Kommentar	*
3 Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung, vor der Würde des Menschen und vor der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt. 4 Die Schülerinnen und Schüler sind im Geist der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinn der Völkerversöhnung zu erziehen.
die Bereitschaft zum Einsatz für den freiheitlichdemokratischen und sozialen Rechtsstaat und zu seiner Verteidigung nach innen und außen zu fördern,
auf Arbeitswelt und Beruf vorzubereiten, in der Berufswahl zu unterstützen und
dabei insbesondere Mädchen und Frauen zu ermutigen, ihr Berufsspektrum zu erweitern,
(2) 1 Der Ethikunterricht dient der Erziehung der Schülerinnen und Schüler zu werteinsichtigem Urteilen und Handeln. 2 Sein Inhalt orientiert sich an den sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung und im Grundgesetz niedergelegt sind. 3 Im Übrigen berücksichtigt er die Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen.
(1) 1 Unbeschadet des natürlichen Erziehungsrechts der Eltern gehört Familien- und Sexualerziehung zu den Aufgaben der Schulen gemäß Art. 1 und
2 . 2 Sie ist als altersgemäße Erziehung zu verantwortlichem geschlechtlichen Verhalten Teil der Gesamterziehung mit dem vorrangigen Ziel der Förderung von Ehe und Familie.
3 Familien- und Sexualerziehung wird im Rahmen mehrerer Fächer durchgeführt.
(2) Familien- und Sexualerziehung richtet sich nach den in der Verfassung, insbesondere in Art. 118 Abs. 2, Art. 124 , Art. 131 sowie Art. 135 Satz 2 festgelegten Wertentscheidungen und Bildungszielen unter Wahrung der Toleranz für unterschiedliche Wertvorstellungen.
(3) Ziel, Inhalt und Form der Familien- und Sexualerziehung sind den Erziehungsberechtigten rechtzeitig mitzuteilen und mit ihnen zu besprechen.
(4) Richtlinien für Familien- und Sexualerziehung in den einzelnen Schularten, Fächern und Jahrgangsstufen erlässt das Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Benehmen mit dem Landesschulbeirat.
sich am Schulleben zu beteiligen
1 Kinder haben im Jahr vor der Aufnahme in die Jahrgangsstufe 1 an einer Schuleingangsuntersuchung teilzunehmen.
2 Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, sich den Untersuchungen im Rahmen der Schulgesundheitspflege nach Art. 14 Abs. 5 Sätze 1 und 2 des Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetzes und sonstigen Untersuchungen, die in gesetzlichen Vorschriften vorgesehen sind, durch den öffentlichen Gesundheitsdienst zu unterziehen.
3 Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit ( Art. 2 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt.
Wenn Kinder durch die Zwangs-Schul- gesundheitüberprüfung krank werden!…..
die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und (Gleich-Abstellung ) von Männern zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken