Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/misshandlung-von-schutzbefohlenen
Timestamp: 2020-08-12 15:58:07
Document Index: 346555881

Matched Legal Cases: ['§ 225', '§ 225', '§ 225', '§ 225', '§ 226', '§ 225', '§ 225']

Misshandlung von Schutzbefohlenen | Rechtslupe
Schlagwort: Misshandlung von Schutzbefohlenen
Das Eltern­recht erfor­dert nicht, dass der Bestel­lung eines Ergän­zungs­pfle­gers aus­schließ­lich zum Zweck der Aus­übung des einem Kind zuste­hen­den straf­pro­zes­sua­len Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­rechts die Fest­stel­lung von des­sen Aus­sa­ge­be­reit­schaft vor­aus­ge­hen muss. Der Aus­gangs­sach­ver­halt In der hier vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schie­de­nen Ver­fas­sungs­be­schwer­de wand­ten sich die sor­ge­be­rech­tig­ten Eltern einer im Dezem­ber 2014 gebo­re­nen Toch­ter gegen die Bestel­lung
Quä­len im Sin­ne des § 225 Abs. 1 StGB bedeu­tet das Ver­ur­sa­chen län­ger dau­ern­der oder sich wie­der­ho­len­der (erheb­li­cher) Schmer­zen oder Lei­den kör­per­li­cher oder see­li­scher Art. Es wird im All­ge­mei­nen durch meh­re­re Tat­hand­lun­gen bewirkt, wobei oft erst die stän­di­ge Wie­der­ho­lung meh­re­rer Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen, die für sich genom­men noch nicht den Tat­be­stand des §
Miss­hand­lung Schutz­be­foh­le­ner und die Todes­ge­fahr – durch Unter­las­sen
Der Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand des § 225 Abs. 3 Nr. 1 StGB setzt vor­aus, dass der Täter die schutz­be­foh­le­ne Per­son durch die Tat, also durch einen Angriff im Sin­ne von § 225 Abs. 1 StGB, in die kon­kre­te Gefahr des Todes oder einer schwe­ren Gesund­heits­be­schä­di­gung bringt . Ent­schei­dend ist, dass eine der in § 225
Miss­hand­lung behin­der­ter Schutz­be­foh­le­ner
Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs folgt aus dem Wort­zu­sam­men­hang („geis­ti­ge Erkran­kung oder Behin­de­rung“) und der Rege­lung kör­per­li­cher Behin­de­run­gen in ande­ren Merk­ma­len des Fol­gen­ka­ta­logs, dass unter § 226 Abs. 1 Nr. 3 StGB nur eine geis­ti­ge Behin­de­rung fällt . Als sol­che ist eine nicht nur uner­heb­li­che und nicht nur vor­über­ge­hen­de Stö­rung der Gehirn­tä­tig­keit
Miss­hand­lung Schutz­be­foh­le­ner – und die Gefahr einer erheb­li­chen Schä­di­gung der kör­per­li­chen oder see­li­schen Ent­wick­lung
Der Ver­bre­chens­tat­be­stand des § 225 Abs. 3 Nr. 2 StGB setzt vor­aus, dass der Täter die schutz­be­foh­le­ne Per­son durch die Tat, also durch eine Tat­hand­lung im Sin­ne von § 225 Abs. 1 StGB, in die kon­kre­te Gefahr einer erheb­li­chen Schä­di­gung der kör­per­li­chen oder see­li­schen Ent­wick­lung bringt. Ent­schei­dend ist danach, dass eine der in