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Timestamp: 2020-03-29 03:45:20
Document Index: 310879593

Matched Legal Cases: ['Art. 11', 'Art. 2', '§ 23', '§ 54', '§ 151', '§ 147', '§ 151', 'Art. 9', '§6']

077 2014 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 77 I 168. Jahrgang I Freitag, 3. Oktober 2014
Budget der Politischen Gemeinde Wettswil 2015 mit unverändertem Steueransatz. > Seite 3
60-Tonnen-Kran krachte auf Haus: Schuldspruch des Bezirksgerichts nur teilweise bestätigt. > Seite 5
Wanderausstellung Der 100-jährige Nationalpark im Engadin wird auch in Affoltern bekannt gemacht. > Seite 9
Energiekosten sparen Informationsabend der EnergieRegion Knonauer Amt und Visplanum GmbH. > Seite 9
bschon die Rechnungsprüfungskommission mit der Nein-Parole aufwartete, stimmte mit Wettswil am Montag die letzte Ämtler Gemeinde der Statutenrevision des Spitals Affoltern zu – mit einer klaren Mehrheit wie überall im Säuliamt. Die für das Zustandekommen verlangte Zustimmung aller Gemeinden ebnet nun den Weg zur eigenen Haushaltführung des Spitals, dem Kernstück der Revision. Im deutlichen Resultat lässt sich ein klares Bekenntnis zum Fortbestand des Regionalspitals mit seinem umfassenden Angebot ablesen, auch wenn an den schwach besuchten Gemeindeversammlungen nur ein Bruchteil der Stimmberechtigten den Willen kundgetan hat (bei nur einem offenkundig unbestrittenen Traktandum verwundert das kaum). Es ist ausserdem ein Signal an die Verantwortlichen, personelle Querelen zu überwinden und die anstehenden Aufgaben mit aller Kraft gemeinsam zu bewältigen. «Das Spital Affoltern muss endlich zur Ruhe kommen» – eine an den Gemeindeversammlungen mehrfach eingeworfene Aufforderung. Zu den vordringlichen Geschäften gehört nun die Wahl eines neuen Spitaldirektors oder einer -direktorin. Im Gegensatz zu der im November 2013 abgelehnten Umwandlung des Spitals in eine AG – die Vorlage scheiterte am Nein von vier Gemeinden, erzielte aber insgesamt mehr Ja-Stimmen – bleibt nach dieser Statutenrevision die finanzielle Verantwortung bei den Gemeinden. Ihnen verbleibt die Haftung für Fremdmittel, die vom Spital beschafft werden. Und die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes kann allfällige Defizite den Gemeinden übertragen. Andererseits können diese beispielsweise bei der neuen Rechnungslegung geleistete und noch zu tätigende Beiträge an Bauvorhaben des Spitals als Darlehen behandeln.
Damit entfällt eine gesetzliche Abschreibung, was Steuerzahler nicht belastet. Und es ist zu erwarten, dass dank guter finanzieller Aussichten des Spitals Erträge an die Gemeinden ausgeschüttet werden können. Was sich natürlich dann ändert, wenn das Projekt eines neuen Bettenhauses realisiert wird. Nationalrat Toni Bortoluzzi sieht diese Statutenrevision als eine Übergangslösung. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Gemeinden das Risiko einer Aufgabe – stationäre Akutversorgung, die nicht mehr den Gemeinden, sondern dem Kanton übertragen ist – auf ewige Zeiten übernehmen», sagt der Spezialist im Gesundheitswesen. Trotzdem ist diese Statutenrevision derzeit ein Schritt in die richtige Richtung – weil das Spital mit mehr Handlungsfreiheit ausgestattet wird, einen eigenen Haushalt betreiben kann, die (immer noch nicht einfache) Rechnungslegung entflechtet und transparenter wird. Aufgegleist hat sie übrigens der vom Verein Pro Zweckverband viel gescholtene Hedinger Gemeindepräsident Bertram Thurnherr – dies im Rahmen seines Mandats als Mitglied der Betriebskommission (BK) bis zum 30. Juni 2014, übrigens mit voller Unterstützung der BK und der Delegierten. Zusätzlich hat er einen wesentlichen Beitrag für die Aufbereitung der korrekten Rechnungsabschlüsse 2012 und 2013 nach HRM geleistet – eine seitens der Spitaldelegierten verlangte Bedingung für einen eigenen Haushalt des Spitals. In diese Arbeiten hat er gemäss eigenen Angaben neben der normalen BK-Tätigkeit rund 300 Arbeitsstunden gesteckt. «Spezielle Entschädigungen oder Honorare sind für diese Arbeiten während meines BK-Mandats nicht geflossen», fügt Bertram Thurnherr bei. ................................................... > Bericht von der Gemeindeversammlung in Wettswil auf Seite 3, Stellungnahme der BK auf Seite 11
Bonstetten: «Linde»-Wirtin Claire Lienhard hört bald auf – lässt sich Nachfolge finden? > Seite 13
Der Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) begrüsst die angestrebten Änderungen in der Schutzverordnung Sihlwald wie beispielsweise die Status-Änderung des Albis-Gratwegs, die Sicherung des Aussichtsschutzes auf dem Albishorn wie auch die Zulassung von Bikern und Reitern auf für sie wichtigen Verbindungen.
Gegen eine Sperrung der Bachtelenstrasse
Der Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann (rechts) inspiziert zusammen mit Förster Robert Püntener die Bäume entlang der Albisstrasse, die vom 7. bis 19. Oktober 2014 zwecks Sicherheitsrodung für zwei Wochen gesperrt wird. (map.)
Albispassstrasse wird gesperrt
Nicht nachvollziehen kann der Vorstand der ZPK hingegen die anvisierte Sperrung der Bachtelenstrasse für Velos und Pferde ab 2019. Die gut ausgebaute Strasse dient als Teil einer durch verschiedenste Akteure intensiv genutzten Rundstrecke um den Albis herum und ist demzufolge eine beliebte (Freizeit-)Anlage. (pd.)
Sicherheitsrodung vom 6. bis 19. Oktober Aus Sicherheitsgründen werden die Bäume entfernt, die dem Strassenverkehr über den Albis gefährlich werden könnten. Damit die umfangreichen Rodungsarbeiten mit schwerem Gerät vorgenommen werden können, muss die Passstrasse auf Hausemer Seite gesperrt werden. Während zwei Wochen werden acht bis zehn Personen im Wald an der Albispassstrasse damit beschäftigt sein, instabile, morsche, faule, hohle, dürre und überalterte Bäume und Äste zu entfernen, die dem Strassenverkehr gefährlich werden können. Auch Baumkronen und Stämme, die über die Strasse ragen, werden geschnitten. «Rund 1200 Kubikmeter Holz wird
Grosses Fischsterben in Ottenbach Offenbar gelangte das als Naturdünger verwendete, sogenannte Restwasser von der Kompostieranlage der Agir AG über eine Drainage in den Lettenbach. Diese Flüssigkeit entzieht dem Wasser Sauerstoff und dabei wurden Hunderte von kleinen und grossen Bachforellen getötet. Auch die im Ärgert sich über den Vorfall: Hobbyfischer und Pächter Frühling eingesetz- Ruedi Egli am verschmutzten Bach. (Bild Martin Mullis)
Dorfrestaurant weg?
Ja zu Änderungen der SihlwaldSchutzverordnung
Weg für eine gute Zukunft geebnet ................................................... von werner schneiter
te Brut ist völlig vernichtet. Die gesamte Fauna des kleinen Fliessgewässers ist über eine weite Strecke tot. Die Kantonspolizei Zürich, das Awel, der kantonale Fischereiaufseher sowie die Feuerwehr waren vor Ort. Seitens der Kapo wurde wegen Gewässerverschmutzung eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Hobbyfischer und Pächter des Reviers, Ruedi Egli, klagt über einen grossen Verlust und bedauert, dass eine derartige Gewässerverschmutzung bereits zum dritten Mal vorgekommen sei. Die Abklärungen der näheren Umstände dieses Vorfalls sind im Gange. (mm) ................................................... > Bericht Seite 7
entfernt», schätzt Revierförster Robert Püntener anlässlich einer Begehung zu seinem 15-jährigen Dienstjubiläum. Da der Holzschlag oft unberechenbar und deshalb äusserst gefährlich sei und zudem fünf grosse Maschinen im Einsatz stehen, muss die Passstrasse auf der Hausemer Seite auf einer Länge von 1,3 km für zwei Wochen ganz gesperrt werden. Der Privatverkehr wird vom 6. bis 19. Oktober über die Buchenegg umgeleitet. Von Langnau her ist die Albispasshöhe weiterhin erreichbar. Auch mit dem Postauto. Die Haltestelle auf der Passhöhe wird durch einen Shuttledienst Richtung Langnau bedient. Über Sihlbrugg umgeleitet wird dagegen die Buslinie 240. (map.) ................................................... > Seite 5: Revierförster feiert Jubiläum
Kantonsratswahlen: Olivier Hofmann ist FDP-Spitzenkandidat Olivier Hofmann aus Hausen, Kantonsrat seit Juni 2013, ist Spitzenkandidat der FDP für die Kantonsratswahlen 2015. Die Bezirkspartei hat am Mittwoch an der ausserordentlichen Mitgliederversammlung in Kappel je drei Frauen und drei Männer nominiert und will wieder zwei Sitze erobern. Und das in dieser Zusammensetzung: 1. Olivier Hofmann, Hausen; 2. HansUlrich Meuter, Affoltern; 3. Ruth Früh, Bonstetten; 4. Marlyse Blatter Burger, Aeugst; 5. Alain Schwald, Wettswil; 6. Mirjam Heinemann, Obfelden.
................................................... > Bericht auf Seite 11
Abfallbeseitigungsgebühren In Anwendung von Art. 11 der Abfallverordnung vom 4. November 1997 sowie Art. 2 des Gebührenreglementes vom 23. November 1992 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Abfallbeseitigungsgebühren für das Jahr 2015 wie folgt festgesetzt:
Fr. 130.00 (unverändert) inkl. MwSt. pro Haushalt, Gewerbe-, Industrieund Landwirtschaftsbetrieb. Für die Abfallsackgebühren und Sperrgutmarken gelten die Ansätze des Dienstleistungsverbands Amt (DILECA).
– Bauvorhaben: Gesamtsanierung Schulhaus Ennetgraben, Affoltern am Albis – Leistungen: BKP 230 Elektroinstallationen –Bezug der Ausschreibungsunterlagen: www.simap.ch
Mettmenstetten, 3. Oktober 2014 Der Gemeinderat
Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Nachlassliquidation über den Nachlass von Daniela Lahaj-Hiltbrunner, geb. 28.2.1964, von Luthern LU, wohnhaft gewesen in 8910 Affoltern a. A. gest. 30.6.2011, ist durch Urteil des Einzelgerichtes am Bezirksgericht Affoltern, vom 25.9. 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern a. A., 3. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a. A.
Entlassung aus dem Inventar der kommunalen Schutzobjekte Mit Beschluss vom 16. September 2014 hat der Gemeinderat das Objekt Inventar Nr. 151, Vers.-Nr. 1011, auf Kat.-Nr. 3420, Heischerstrasse 16, 8915 Hausen am Albis, aus dem kommunalen Inventar der Schutzobjekte entlassen. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Hausen am Albis, 3. Oktober 2014 Gemeinderat Hausen am Albis
Kanalisationsreinigung Der Werkhof und die KanalisationsReinigungsfirma Arnold Pfister führen vom 6. bis 24. Oktober 2014 die Kanalisations-Reinigungsarbeiten auf öffentlichem Grund durch. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit von allfälligen Kontrollund Reinigungsschächten vor ihren Liegenschaft frei zu halten. In einzelnen Fällen kann es notwendig sein, dass das private Grundstück betreten werden muss. Es ist damit zu rechnen, dass es bei engen Strassenabschnitten zu Behinderungen infolge des grossen Kanalisations-Fahrzeuges kommen kann. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Hundesteuer In Anwendung von § 23 des kant. Hundegesetzes vom 14. April 2008 hat der Gemeinderat die Hundeabgabe für das Jahr 2015 wie folgt festgesetzt: Fr. 120.00 (unverändert) inkl. Einschreibe-, Melde- und auf Kantonsgebühr. Für verspätete Meldungen wird eine Gebühr von Fr. 20.00 erhoben. Muss die Gemeindeverwaltung anstelle des Hundehalters die Meldung bei ANIS vornehmen, wird eine Gebühr von maximal Fr. 150.00 erhoben. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 3. Oktober 2014 Der Gemeinderat
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 29. September 2014 Genehmigung der Totalrevision der Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern a.A., einzureichen (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.
Hedingen, 3. Oktober 2014
Wettswil a.A., 3. Oktober 2014
Knonau Baugespann Bauherrschaft: UVA-EVA Schiess Weinhandel, Bachweg 2, 8934 Knonau, Bauvorhaben: Umnutzung Verkaufsladen in Gastwirtschaft, Bachweg 2, Kat.-Nr. 508, Zone Kernzone Dorf
Besuchen Sie unsere interessante Ausstellung über die Dorfgeschichte Affoltern a. A./Zwillikon Samstag, 4. Oktober, 10 bis 16 Uhr Offen jeden 1. Samstag des Monats Gruppenbesuche: Telefon 044 761 01 32 Herbert Gübeli
Chilbisonntag, 5. Oktober 2014 geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.
Mettmenstetten Bauherrschaft: Ulrich Stauffacher, Stockacher 1, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Überdachung bestehende Mistplatte auf Kat.-Nr. 2325, Stockacher (Landwirtschaftszone)
Obfelden Gesuchsteller: Hess Andreas, Morgenhölzlistrasse 34, 8912 Obfelden Projektverfasser: Frick Holzbau, Ottenbacherstrasse 8, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Einbau Schlepplukarne über Terrasse am Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1138 auf Kat.-Nr. 3215 an der Morgenhözlistrasse 34, Zone W2E
Obfelden Gesuchsteller: Schoch Walter, Dorfstrasse 86, 8912 Obfelden Vertreten durch: atelier fischer, architektur & gestaltung, Alte Affolterstrasse 2, 8909 Zwillikon Baurechtliches Vorhaben: Nutzungsänderung Schwimmhalle zu Büroräumlichkeiten im Wohn- und Gewerbehaus Vers.-Nr. 837 auf Kat.-Nr. 3929 an der Dorfstrasse (Zone WG 3)
Ottenbach Bauherrschaft: Gut Silvio, Unterer Lätten 5, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Fabrikstrasse 6, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Abbruch Schopf (Vers.Nr. 290), Neubau Garage, an der Stüdlerstrasse 7a auf dem Grundstück Kat.-Nr. 106 (Kernzone A)
Siedlungsentwässerungsgebühren In Anwendung von Art. 9 der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen (Gebührenverordnung) vom 10. Mai 1999 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Siedlungsentwässerungsgebühren für das Jahr 2015 wie folgt festgesetzt: 1. • Grundgebühr: pauschal Fr. 70.00 (unverändert) inkl. MwSt. pro Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsbetrieb und Haushaltung • Mengenpreis: Fr. 1.90/m³ (unverändert) inkl. MwSt. (Basis laufender Wasserbezug gemäss Meldung Wasserversorgungsgenossenschaften) 2. Für Haushaltungen ohne Wasseruhr wird ein Verbrauch nach pflichtgemässem Ermessen zugrunde gelegt. 3. Eine allfällige Gebührendifferenz zu der im Voranschlag eingestellten Einnahmeposition geht zulasten/zugunsten des Kontos Spezialfinanzierung. Gegen die Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 3. Oktober 2014 Der Gemeinderat
Vollständige ersatzlose Aufhebung von Verkehrsbau- und Niveaulinien Isenberg-/ Reben-/ Rüchlig-/ Pfaffächer-/ Weid-/Schürmattstrasse und Widenospen; Genehmigung Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich hat am 23.9.2014 verfügt: Die am 6. Mai 2014 vom Gemeinderat Ottenbach beschlossene vollständige ersatzlose Aufhebung von Verkehrsbau- und Niveaulinien an diversen Gemeindestrassen im Gebiet Rainacher / Schüracher wird gemäss dem bei den Akten liegenden Plan genehmigt. Der Genehmigungsbeschluss wird im Sinne der §§6 und 89 des Planungsund Baugesetztes (PBG) öffentlich bekannt gemacht. Ottenbach, 3. Oktober 2014 Gemeinderat Ottenbach
FeldschützenGesellschaft Zwillikon Endschiessen Samstag, 4. Okt., von 13.30-16.30 Uhr Sonntag, 5. Okt., von 10.00-12.00 Uhr
14. Gemeinde sagt Ja zur Statutenrevision Deutliche Zustimmung auch an der Wettswiler Gemeindeversammlung vom Montag Nach kurzer Diskussion mit je einem Votanten auf der Pro- und Kontra-Seite genehmigte am Montagabend im Singsaal des Schulhauses «Mettlen» auch die Gemeindeversammlung Wettswil die Totalrevision der Statuten des Zweckverbandes Spital Affoltern. ................................................... von urs e. kneubühl Die Rechnungsprüfungskommission empfahl der Gemeindeversammlung Wettswil zwar die Ablehnung, die überwiegende Mehrheit der von 67 Stimmberechtigten besuchten Versammlung allerdings folgte am Mon-
tagabend dem Antrag des Gemeinderates und verabschiedete die Totalrevision der Zweckverbandsstatuten Spital Affoltern mit 53 Ja- zu sieben NeinStimmen. Die erläuternden Informationen zur Statutenrevision gaben seitens des Gemeinderates vorab Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger und Finanzvorstand Christoph Ehrsam. Letzterer ist als Delegierter der Gemeinde im Zweckverband «nah dran am Geschehen», weshalb seine Ausführungen entsprechend ausführlich und kompetent waren. Ehrsam legte die Begründungen für die zustimmende Haltung des Gemeinderates dar, indem er für die Schaffung eines eigenen Haushaltes sowie für mehr Transparenz und weniger Komplexität in
der Rechnungslegung plädierte. Er merkte zudem an, dass zu einem späteren Zeitpunkt auch die übrigen Artikel der Zweckverbandsstatuten kritisch hinterfragt und bei Bedarf geändert werden.
Kurze Diskussion RPK-Präsident Peter Gretsch bekräftigte anschliessend in der Verabschiedung durch die Rechnungsprüfungskommission ausdrücklich, dass sich die RPK klar zum Fortbestand des Spitals bekennt und auch die Notwendigkeit einer eigenen Haushaltführung durch das Spital gutheisst, mit dem Verweis auf Bedenken bezüglich der festgesetzten unbegrenzten Haftung der Gemeinden sowie der als proble-
matisch taxierten Austrittsklausel aber dennoch auf Ablehnung plädiert. Die unbegrenzte Haftung berge ein unkalkulierbares Risiko für die Gemeinden und könnte deren Haushalt stark belasten, bemängelt die RPK und reklamiert die rechtliche Durchsetzbarkeit der Austrittsklausel als nicht geklärt sowie als faktische und nicht akzeptable Enteignung. In der Diskussion meldeten sich lediglich zwei Votanten – je einer der Kontra- und der Pro-Seite. Der KontraRedner bekräftigte die Argumentation der RPK bezüglich der unbegrenzten Haftung sowie der De-facto-Enteignung bei einem Austritt, sprach von «Geiselhaft für die Gemeinden» und monierte, weshalb kein richtiger Marschhalt gemacht wurde, um etwas
Endgültiges zu schaffen. Stephan Breidenstein, Wettswiler Mitglied in der Spital-Betriebskommission, seinerseits votierte und argumentierte für Zustimmung. Ohne eigenen Haushalt sei für das Spital keine echte Finanzplanung möglich, bemängelte er, und führte aus, dass seines Erachtens die Gemeinden mit den neuen Statuten ein geringeres Risiko tragen würden, als mit den bisherigen. Dies hatte zuvor bereits Walter Ess, Präsident der Spitalkommission, als Gast- und Fachreferent ausdrücklich unterstrichen. Mit dem anschliessenden klaren Verdikt durch die überwiegende Mehrheit der Gemeindeversammlung haben nun alle vierzehn Gemeinden der Totalrevision der Verbandsstatuten zugestimmt.
Budget 2015 mit unverändertem Steueransatz Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil Der Gemeinderat hat das ein Defizit von 548 800 Franken aufweisende Budget 2015 des politischen Gemeindegutes mit einem erneut unveränderten Steueransatz von 28% zuhanden der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014 verabschiedet. Der Wettswiler Gesamtsteuerfuss wird voraussichtlich weiterhin bei 84% liegen. In der Erfolgsrechnung sind ein Aufwand von 15 081 950 Franken und ein Ertrag (ohne ordentliche Steuern) von 9 381 150 Franken eingestellt. Der daraus resultierende Aufwandüberschuss von 5 700 800 Franken soll durch einen ordentlichen Steuerertrag von 5 152 000 Franken und durch eine Entnahme von 548 800 Franken aus dem Eigenkapital gedeckt bzw. ausgeglichen werden. In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens resultiert bei Ausgaben von 5 031 000 Franken und Einnahmen von 6 054 400 Franken ein Einnahmenüberschuss von 1 023 400 Franken (welcher mit der Einführung eines eigenen Spital-Zweckverbands-Haushaltes bzw. einer damit verbundenen Darlehens-Rückzahlung im Zusammenhang steht). Der mit total 4 942 150 Franken veranschlagte Personal-, Sach- und übriger Betriebsaufwand nimmt gegenüber dem Vorjahr um 338 050 Franken (7,3%) zu (Mehraufwand bei verschiedenen Positionen). Der – durch die Gemeinde nicht direkt beeinflussbare – Transferaufwand (Betriebs- und
Defizitbeiträge) von total 7 210 700 Franken erhöht sich per Saldo um 49 900 Franken (2,5%). Die Sachgruppe Transferaufwand entspricht einem weiterhin hohen Anteil von ca. 52% des budgetierten Gesamtaufwandes. Der einfache Steuerertrag (100%) wird um 1,2 Mio. Franken höher mit neu 18,4 Mio. Franken budgetiert und es wird mit Grundstückgewinnsteuern von wiederum 2,0 Mio. Franken gerechnet. In Anlehnung an die Disposition im mittelfristigen Finanzplan soll der bisherige Steueransatz des politischen Gemeindegutes von 28% beibehalten werden. Nachdem die Primarschulgemeinde und die Sekundarschulgemeinde ebenfalls unveränderte Steueransätze planen, wird der Wettswiler Gesamtsteuerfuss voraussichtlich auch im nächsten Jahr 84% betragen. Bei sämtlichen Gemeindebetrieben (Abfallwirtschaft, Abwasserbeseitigung, Kabelnetz und Wasserversorgung) können die bisherigen Gebührenansätze unverändert beibehalten werden.
Finanzausgleich Der Gemeinde Wettswil wurde durch den Kanton für das Jahr 2015 eine nach den Bestimmungen des Finanzausgleichsgesetzes berechnete Ressourcenabschöpfung von 886 468 Franken auferlegt. Von diesem Abschöpfungsbetrag entfallen 295 489 Franken auf das politische Gemeindegut, während sich das Primarschulgut mit 432 681 Franken und das Sekundarschulgut mit 158 298 Franken zu beteiligen haben.
Gemeinde-Liegenschaften Im Zusammenhang mit der notwendigen Erneuerung der gemeinsamen Heizungsanlage des Wohnhauses Stationsstrasse 2b und des Türmlihauses hat der Gemeinderat – basierend auf zuvor vorgenommenen energetischen Abklärungen – entschieden, bei beiden Liegenschaften diverse (prioritäre und ausserhalb einer Total-Sanierung mögliche und sinnvolle) energetische Massnahmen an der Gebäudehülle auszuführen (beide Gebäude wurden zuletzt im Jahre 1980 umgebaut und totalsaniert). Für den im Budget 2014 disponierten Heizungsersatz (Erdsonden-Wärmepumpenanlage) sowie die energetischen Sanierungsmassnahmen wurden (als gebundene Ausgabe) Kredite von 290 000 Franken (Stationsstrasse 2b) und 205 000 Franken (Türmlihaus) bewilligt.
Einbürgerungen Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen: Chönzom Yondhen, geb. 1984, tibetischer Herkunft; Vassili Kaplan, geb. 1971, und Natalia Vasilyeva-Kaplan, geb. 1976, beide russische Staatsangehörige (zusammen mit deren zwei Kindern).
Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Hermann Baur für
Erweiterung Gewerbehaus Ettenbergstrasse 24; Oscar und Denise Ferrer sowie Bruno und Eliane Kühne für Abbruch Einfamilienhaus Niederweg 10 und Neubau Doppel-Einfamilienhaus; Barbara Hertig und Andreas Aemmer für Wintergarten-Anbau beim Wohnhaus Ettenbergstrasse 76.
Im Weiteren ... bewilligte der Gemeinderat folgende Kredite: 100 000 Franken als (budgetierte) Kostenbeteiligung an der Erstellung eines Fussgänger-Überganges an der Stallikonerstrasse (Verzweigung Kirchgasse/Junggrütstrasse und Strasse Im Grüt) durch den Kanton; 96 400 Franken für Kanalsanierungsarbeiten Etappe 2014; 6000 Franken für Unterhaltsmassnahmen beim Bühlerplatz; 8400 Franken für Archiv-Nachführungsarbeiten. Sodann wurden Mitarbeitende der Einwohnerkontrolle zur Erhebung von Ordnungsbussen wegen Verletzung der persönlichen Meldepflicht ermächtigt. (rs.)
wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 3. Oktober, feiert Hedwig Elsbeth Baumann-Lattmann in Affoltern den 80. Geburtstag. Rosmarie Lussi, ebenfalls in Affoltern wohnhaft, feiert morgen Samstag, 4. Oktober, den 80. Geburtstag. Wir gratulieren den Jubilarinnen herzlich und wünschen ihnen einen schönen Festtag.
Am 28. September 2014 ist Jürg im Toggenburg zu einer Wanderung aufgebrochen und völlig unerwartet in seinen geliebten Bergen von uns gegangen.
Am 28. September 2014 ist in Wildhaus-Alt St. Johann SG gestorben:
Jürg Bruno, Walter, geb. 2. Oktober 1943, Ehemann der Inge, Haid Walter, von Meilen ZH und Schaffhausen SH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Wilgibelweg 53.
Jürg Bruno Walter 2. Oktober 1943 – 28. September 2014
Lieber Jürg, lieber Papa, dear Opa Wir danken Dir für alles, was Du uns gegeben hast und werden Dich für immer in unseren Herzen tragen. Du warst für uns ein Vorbild, liebevoller Freund und hast uns mit Deiner aufgestellten Art stets von Neuem inspiriert.
Urnenbeisetzung am Montag, 6. Oktober 2014, um 14.30 Uhr auf dem Friedhof Lichtensteig SG, anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Lichtensteig SG. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Inge Haid
WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von
Max Schmid Huber Das Mitgefühl, das wir durch gesprochene und geschriebene Worte, stumme Umarmungen, Blumen und Geldspenden zugunsten der Spitex erfahren durften, hat uns tief berührt und war uns Trost. Einen ganz besonderen Dank möchten wir denen aussprechen, die es möglich machten, den Wunsch von Max zuhause zu sterben zu erfüllen – «De Wyber» von der Spitex (wie Max sie scherzhaft nannte) für die Hilfe bei der Pflege
Am 27. September 2014 ist in Hedingen gestorben
Roland Walter und Sarah Lill mit Remy und Selina
Wettstein, Jakob Richard
Ein besonderes Dankeschön geht auch an
Thomas Walter und Heidi Bader
geb. am 22. Juli 1928, von Wildberg ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Zwillikerstrasse 35.
– die Musikgesellschaft Stallikon für die Mitgestaltung der Abdankungsfeier und dem Fahnengruss am Grab
Walburga Haid Martina Haid-Wilhelm und Wolfgang Wagner mit Amelie, Muriel und Valentin Isabelle Dahinden Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 6. Oktober 2014, um 14.30 Uhr auf dem Friedhof Lichtensteig SG statt mit anschliessendem Trauergottesdienst in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen bitten wir, dem Schweizer Paraplegiker Zentrum in Nottwil (Postkonto 40-8540-6) zu gedenken. Traueradressen: Inge Haid, Wilgibelweg 53, 8910 Affoltern am Albis Thomas und Roland Walter, Kornhausstrasse 25, 8840 Einsiedeln
Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Freitag, 3. Oktober 2014, 15.00 Uhr.
Hugo Heitz im Leben Vertrauen und Freundschaft schenkten und uns nach seinem Tode so zahlreich ihre liebevolle Anteilnahme auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten, sagen wir von Herzen Dank. Diese Wertschätzung hat uns tief bewegt. Unser spezieller Dank gebührt den Mitarbeitern des Langzeit Pflegeheims Pilatus in Affoltern am Albis, in welchem Hugo seine letzten Wochen verbringen durfte und Frau Pfarrerin Susanne SauderRüegg, aber auch all denjenigen, welche den «Götschihof» mit einer Spende unterstützten.
Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er stirbt. Joh. 11.25
WIR DANKEN HERZLICH für die vielen Zeichen des Mitgefühls, der Verbundenheit und der herzlichen Anteilnahme im reich erfüllten Leben unserer lieben
Ida Geissbühler-Locher Ein besonderer Dank gilt den Predigern Daniel Grimm und Fritz Müller für die Worte des Trostes und der Dankbarkeit für das lange und gesegnete Leben der Heimgegangenen. Vielen Dank für das letzte Geleit, die zahlreichen Beileidsbezeugungen, die schönen Blumen und Kränze sowie für alle weiteren Gaben und Spenden. Auch danken wir herzlich der Heimleitung und dem Betreuungsteam im Pflegeheim Am Goldenberg in Winterthur für die liebevolle und fürsorgliche Begleitung während Idas Aufenthalt. Einen grossen Dank verdienen die Spitex und die hilfsbereiten Nachbarn in Ottenbach für die langjährige und wertvolle Unterstützung der Verstorbenen. Besten Dank der Kirchgemeinde Ottenbach für die Benützung der Kirche, Frau Nulty für die musikalische Begleitung sowie der Sigristin, Frau Kurtz, für ihr geschätztes Engagement. Richterswil, im September 2014
Affolter am Albis, im Oktober 2014
Kappel am Albis Am 28. September 2014 ist in Zürich verstorben:
Zeidler, Gerhard Hans Albert
Am 27. September 2014 ist in Ottenbach gestorben:
geb. 23. Dezember 1923, von Hausen am Albis, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Kappelermatte 1.
Allen, die unserem geliebten
– Pfarrer Schneebeli für die liebevolle Begleitung bei der Beerdigung und der Abdankung.
Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 9. Oktober 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Kappel am Albis statt. Die Beisetzung erfolgt im Familienkreis auf dem Friedhof Kappel am Albis.
– Dr. Pfisterer für die ärztliche Betreuung zuhause und die Unterstützung der ganzen Familie
Gamboni Breu, Nadin geb. 14. Oktober 1980, von Basel BS, Rossa GR und Oberegg AI, Ehefrau des Breu, Michael, wohnhaft gewesen am Schulweg 14, 8913 Ottenbach. Die Abdankung findet im privaten Kreis statt. Der Friedhofvorsteher
15 Jahre Robert Püntener Der Oberämtler Revierförster feiert Dienstjubiläum
Der Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann (rechts) überbringt Förster Robert Püntener die besten Wünsche zum 15-jährigen Dienstjubiläum.
Sturm Lothar war 1999 die Reifeprüfung für den frisch angestellten Revierförster Robert Püntener. Innert Minuten lagen Bäume in der dreifachen Menge einer Jahresnutzung am Boden und mussten verwertet werden. (Bilder Martin Platter)
Es war wie ein Sprung ins kalte Wasser, als Robert Püntener vor 15 Jahren seinen Dienst als Revierförster im Oberamt antrat. Der Orkan Lothar im Dezember 1999 war die Reifeprüfung für den damals 28-jährigen Förster aus dem Urnerland.
zige gewesen sein, der in Arbeitskleidern zum Vorstellungsgespräch erschien. Das und die speditive Art, mit der Püntener die Praxistestarbeiten im Wald ausführte, machten den Verantwortlichen offenbar so viel Eindruck, dass er die Stelle im Juli 1999 antreten durfte. Viel Zeit zur Einarbeitung hatte der damals 28-Jährige allerdings nicht. Am 26. Dezember gleichen Jahres tobte Orkan Lothar mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h durch die Schweiz und richtete enorme Schäden an.
................................................... von martin platter Der Dienstantritt von Robert Püntener 1999 ging mit einem Systemwechsel in der Organisation der Forstreviere einher. Bis zu diesem Zeitpunkt waren im Kanton Zürich noch die Waldbesitzer für die Anstellung des Försters zuständig. Das änderte sich mit der Übergangsfrist ins neue Jahrtausend. Fortan waren die Politischen Gemeinden verantwortlich für das Dienstverhältnis. Im Oberamt schlossen sich die Gemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und Aeugst (ohne Staatswald) zum Forstrevier Oberamt mit einer Waldfläche von 751 Hektaren zusammen,
wobei die Organisation weit komplexer ist. Die vier genannten Gemeinden besitzen total bloss 39 ha. Sechs Korporationen insgesamt 321 ha. Die verbleibenden 391 ha teilen sich auf 718 Parzellen auf, die 414 Privatbesitzern gehören. Die wiederum sind Mitglied in einem von zwei Waldverbänden.
Schwierige Stellensuche Püntener erinnert sich noch gut, wie nervös er war, als es um die Anstellung ging: «Eine Stelle als Förster zu finden, ist noch heute gar nicht so einfach. Wir waren 21 Abgänger der höheren forstlichen Fachschule in Maienfeld. Doch nur vier erhielten eine Stelle als Förster mit eigenem Revier.» Auch der Erstfelder musste sich seine Sporen zunächst in einem verwandten Arbeitsgebiet abverdienen. Zwei Jahre wirkte er in einem Forstingenieur-Büro und Gartenbaubetrieb mit und betreute eigene Planungs- und Forstarbeiten. Mitte 1999 bewarb er sich für die Stelle als Revierförster im Oberamt. Der Legende nach soll er der Ein-
Ein Ereignis, das in Erinnerung bleibt «Ich werde diesen Tag nie vergessen», sagt Püntener nachdenklich. «Innert Minuten lagen Bäume in der dreifachen Menge einer Jahresnutzung am Boden und mussten verwertet werden. Die Aufräum- und Wiederaufforstungsarbeiten waren immens.» In den Folgejahren habe der Borkenkäfer, der sich im Sturmholz stark vermehrte, grosse Schäden angerichtet. «Robis Kontakte zu Holzverwertern in der
ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland waren damals äusserst nützlich», erinnert sich Gregor Blattmann, Hausemer Landwirt und Waldbesitzer, der Püntener in dieser Zeit persönlich kennenlernte. Seit 2012 ist Blattmann im Hausemer Gemeinderat zuständig fürs Landwirtschafts- und Forstwesen und überbringt Robert Püntener die Gratulationen des Gremiums zum 15-jährigen Dienstjubiläum. «Robi war zudem treibende Kraft in der Schaffung von Waldverbänden, in denen sich Private und Korporationen organisieren können, und hat damit im Kanton Pionierarbeit geleistet», sagt Blattmann und erweist damit Pünteners Arbeit grosse Wertschätzung.
Berater für Waldbesitzer Was genau macht ein Förster den ganzen Tag? «Ich bin in erster Linie ein Berater für Waldbesitzer bezüglich Pflege, Pflanzungen und Ernte der Bäume. Dazu gehören Jahres- und Langfristplanung, die in der Regel eine
60-Tonnen-Kran krachte auf Haus: Kranführer verurteilt Zürcher Obergericht: Schuldspruch aus Affoltern nur teilweise bestätigt Bei der Fällung einer Pappel ist in Stallikon ein 60 Tonnen schwerer Kran auf ein Haus gestürzt und hat einen Schaden von 170 000 Franken angerichtet. Nun wurde der verantwortliche Kranführer zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Allerdings wurde er teilweise entlastet. ................................................... von attila szenogrady Es war im letzten November, als das Bezirksgericht Affoltern einen heute 47-jährigen Kranführer mit 20 Tagessätzen zu 500 Franken zu einer bedingten Geldstrafe von 10 000 Franken verurteilte. Dem Chauffeur aus der Innerschweiz wurden mehrfache Widerhandlungen gegen das Unfallversicherungsgesetz angelastet. Den Hintergrund bildete ein nicht alltäglicher Bauunfall, der sogar ein ganzes Haus und einen Gartenschopf in Mit-
leidenschaft zog. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis gingen auf den 23. März 2010 zurück. Damals sollte in Stallikon eine rund 35 Meter hohe Pappel gefällt werden. Mit der Hilfe eines 60-Tonnen-Pneukrans, den der Beschuldigte fachgerecht aufstellte. Dann hievte er an einer Kette einen Förster in die Baumkrone. Dieser befestigte am Baum eine Kette und begann mit einer Motorsäge den oberen Teil der Pappel abzutrennen. Wobei der Landwirt einen schweren Fehler beging. So hatte er die Kette vor dem Absägen unterhalb des Schwerpunktes angelegt. Mit der Folge, dass die Baumkrone plötzlich unkontrolliert wegkippte und der Kran von den Abstützflächen rutschte. Der Koloss sank im weichen Boden ein, kippte zur Seite und prallte mit dem Ausleger auf ein Wohnhaus sowie auf einen Gartenschopf. Glücklicherweise wurde der Förster dabei nur leicht verletzt. Allerdings betrug der Sachschaden rund 170 000 Franken.
Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis leitete eine Strafuntersuchung gegen den Kranführer ein. Bereits am Bezirksgericht Affoltern beteuerte er im letzten November vergebens seine Unschuld. Er wurde wegen Widerhandlung gegen die Kranverordnung sowie wegen fahrlässiger Widerhandlung gegen das Unfallversicherungsgesetz zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 500 Franken verurteilt. Einerseits habe es der Beschuldigte unterlassen, für das gefährliche Hochziehen des Försters in die Baumkrone eine Ausnahmebewilligung einzuholen. Andererseits habe er als Kranführer die Hauptverantwortung für das richtige Anschlagen der Last getragen. Er hätte überprüfen müssen, ob der Landwirt die Kette am richtigen Ort befestigt habe.
Teilweise entlastet Am letzten Donnerstag stand der Beschuldigte vor dem Zürcher Oberge-
richt und verlangte erneut einen Freispruch. Diesmal zum Teil mit Erfolg. So sprachen ihn die Oberrichter vom zweiten Teil der Anklage frei. So habe er davon ausgehen können, dass der erfahrene Förster seine Arbeit richtig erledige. Beim ersten Punkt kam aber auch das Obergericht zu einem Schuldspruch. So sei der Transport von Personen mit einem Kran grundsätzlich gefährlich und bedürfe deshalb vorher einer Ausnahmebewilligung. Diese habe der Beschuldigte jedoch widerrechtlich nicht eingeholt. Aufgrund des Teilfreispruchs reduzierten die Oberrichter des Obergerichts die Sanktion auf eine bedingte Geldstrafe von noch drei Tagessätzen zu 500 Franken. Zudem soll der Beschuldigte nur noch einen Achtel der Verfahrens- und Gerichtskosten tragen. Zudem wurde ihm für die anwaltliche Verteidigung eine reduzierte Prozessentschädigung von 7700 Franken ausgerichtet.
Dekade dauert.» Das Anzeichnen der zu fällenden Bäume, die Organisation, der Verkauf und die Abrechnung von Holzschlägen gehören ebenso zu Pünteners Aufgaben wie Kontrollgänge, die Aufsicht, dass das Forstgesetz eingehalten wird, der Naturschutz, die Förderung seltener Baumarten und Öffentlichkeitsarbeit. «In den letzten fünf Jahren betrug die Holzernte rund 7300 Kubikmeter», ergänzt Püntener und fügt an: «Es wächst derzeit mehr Holz nach, als genutzt wird.» Die nächste grössere Holzfällung steht auf der Albispassstrasse bevor. «Es handelt sich um einen Holzschlag aus Sicherheitsgründen. Damit die Passstrasse weiterhin sicher befahren werden kann, werden faule, hohle, dürre und überalterte Bäume sowie solche, die in die Strasse ragen, entfernt», erläutert der Förster. Dazu werde die Albisstrasse von Montag, 6. Oktober, bis Sonntag, 19 Oktober, zwischen der Abzweigung Riedmatt in Türlen und der Albispasshöhe auf einer Länge von 1,3 km vollständig gesperrt.
Sprayereien in Obfelden: Mehrere 1000 Franken Schaden Unbekannte haben über das vergangene Wochenende an Gebäuden auf dem Schulareal Chilefeld in Obfelden mit Graffiti Schaden von mehreren 1000 Franken angerichtet. Trotz Videoüberwachung ... Mit Graffiti beschäftigte sich die Kantonspolizei auch im Zentrum von Bonstetten. Dort wurden vom 26. auf den 27. September Wände von Liegenschaften mit weisser Farbe überzogen. Sachschaden: Mehrere 100 Franken.
Werkzeuge gestohlen Einbrecher sind vom 27. auf den 28. September in Rifferswil in ein Baustellenmagazin eingedrungen. Nachdem sie das Türschloss geknackt hatten, entwendeten sie diverse Werkzeuge von noch unbekanntem Wert. Der Sachschaden ist gering. Einmal mehr musste sich die Polizei mit Lärmklagen auseinandersetzen. So in Affoltern wegen einer Party in einer Bar, die bis in die Morgenstunden des vergangenen Sonntags andauerte. Abklärungen sind noch im Gang, zum Beispiel die Frage, ob hier eine Bewilligung vorlag. – In Affoltern störten sich Anwohner am Sonntag an Baustellenlärm auf Privatgrund. Der Verursacher wurde ermahnt. (-ter.)
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Mehr als hundert Bachforellen verendet Die Fauna des Lettenbachs wurde in Ottenbach über eine lange Strecke vernichtet Der Lettenbach in Ottenbach wurde durch ein Düngemittel über eine weite Strecke verunreinigt. Der Pächter fand Hunderte tote Forellen. Sowohl die Kantonspolizei, als auch das Awel und die Feuerwehr waren vor Ort. Gewässerverschmutzung ist ein Offizialdelikt, eine Anzeige wurde deswegen bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. ................................................... von martin mullis Nicht zum ersten Mal steht der Inhaber der Fischpacht des Reviers Nummer 433, Ruedi Egli, fassungslos am Rande des kleinen Fliessgewässers Lettenbach. Auf dem Wasser schwimmen kleine und grössere Schaumkronen, im kleinen Bächlein findet sich laut Aussagen des Fischers kein Leben mehr. Vor einigen Stunden hat Ruedi Egli zusammen mit der Feuerwehr und dem Werkdienst der Gemeinde vom Ort des Gifteinflusses bis zum Zusammenfluss mit dem Tobelbach und bis hinunter zur Kanal-Einmündung, Hunderte von toten Fischen eingesammelt. Die verendeten Bachforellen sind zwischen zehn und 30 Zentimeter lang und auch von der sechs Zentimeter grossen Brut, welche im Frühling eingesetzt wurde, werden keine lebenden Tiere mehr gesichtet. Architekt und Hobbyfischer Egli zeigt konsterniert auf das kleine Fliessgewässer und verlangt endlich geeignete Massnahmen, damit so etwas nicht wieder passieren kann. Das muntere Bächlein zwischen Hecke und Wiese bietet mit seinem schwarzen Wasser und dem Schaum denn auch tatsächlich einen kläglichen Anblick. Über die Ursache
des Fischsterbens war jedoch auch am Samstagmorgen noch nichts Genaues bekannt. Vermutet wird, dass ein flüssiges Düngemittel, das sogenannte Presswasser der Kompostieranlage, ausgebracht wurde, irgendwie in die Drainage gelangte und so ziemlich konzentriert in den Bachlauf floss. Beim Kompogas-Verfahren fallen flüssige Gärreste an, welche als ausgezeichneter Naturdünger gelten. Die Ausbringung dieses flüssigen Düngers besorgen, im Auftrage der jeweiligen Landwirte, zwei Besitzer von entsprechenden Fahrzeugen.
Unsachgemässe Ausbringung von flüssigem Naturdünger Sie sehen sich als reine Befehlsempfänger oder Chauffeure und kennen, ausser den Vorschriften zum Güllen, keine weiteren Regelungen betreffend Ausbringung von Düngemitteln. Ganz offensichtlich scheint jedoch bei gewissen Wetterlagen das Verteilen auf einigen Wiesen nicht unbedenklich zu sein. Für ein gefahrloses Verteilen sollten jedoch augenscheinlich mehrere Bedingungen beachtet werden. Damit das Düngemittel versickert, dürfen die Böden nicht zu nass, aber auch nicht zu trocken oder gar gefroren sein. Auch ein unvorhergesehener plötzlicher und heftiger Regen kann verursachen, dass das Presswasser in die Drainage und schliesslich in die öffentlichen Gewässer fliesst. Gelangt aber der flüssige Naturdünger in die offenen Bäche, so entzieht er dem Wasser relativ rasch den Sauerstoff und tötet somit nicht nur die Fische, sondern auch Krebse und andere kleine und kleinste Wassertiere. In seiner Pacht musste der passionierte Hobbyfischer Egli, bereits das dritte Mal innert einem Jahr, ein der-
Gewässerverschmutzung ist ein Offizialdelikt Fischereiaufseher Robert Geuggis hält fest, dass natürlich nicht nur die Bauern achtsamer mit gewissen Stoffen, welche für die Gewässer eine Gefahr bedeuten, umgehen müssen. Immer wieder werden auch auf Hausvorplätzen Autos gewaschen sowie irgendwelche Chemikalien in einer Dole oder per Abfluss entsorgt. Meist sind sich die Leute dabei gar nicht bewusst, dass das Abwasser auf direktem Weg ins nächste öffentliche Gewässer abfliesst. Er ist sehr
froh, dass auch die Gemeindebehörde Ottenbach alles daran setzt, die Einwohner entsprechend aufzuklären. Kapo-Sprecher Stefan Oberlin bestätigt, dass es sich um ein Offizialdelikt handelt und darum gegen den Verursacher eine Anzeige erstattet wurde. Er hält jedoch auch fest, dass die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob überhaupt ein Verfahren eingeleitet wird und dass letztendlich der Richter ein Verschulden bestimmt. (mu)
artiges Fischsterben feststellen. Seine Vermutungen gehen ebenfalls dahin, dass die Ursache in allen drei Fällen die Ausbringung des flüssigen Naturdüngers war. Die Spezialisten der Kompogas AG bestätigen, dass das Presswasser als Naturdünger beliebt sei – umso mehr, als dass die Landwirte den Naturdünger gratis erhalten. Mediensprecher Tobias Kistner von der Axpo Kompogas AG, zu der die Kompostieranlage der Agir gehört, bestätigt, dass zwar nicht die Bezüger, sondern lediglich die Fuhrunternehmer, welche die Landwirte mit dem Presswasser beliefern, einen Fuhrlohn erhalten. Der Flüssigdünger ist somit für die Bauern unentgeltlich. Eine vom Bund vorgeschriebene Hofdüngerstatistik weist jedoch pro Jahr ganz genau aus, wann und wie viel des flüssigen Naturdüngers jeder Landwirt bezieht.
Vielseitiges Regelwerk für das Ausbringen von Dünger Mediensprecher Wolfgang Bollack vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), hält fest, dass das sogenannte Presswasser in der DüngerVerordnung vom 10. Januar 2012 (DüV), korrekterweise «Gärgut flüssig» genannt wird. In einem vielseitigen Regelwerk wird dort die Abgabe dieses speziellen Flüssigdüngers wie folgt geregelt: Dünger dürfe nur abgegeben werden, wenn neben den Anforderungen in der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) auch jene nach der Ziffer 2.2 erfüllt sind. Die Anwendung dieses stickstoffhaltigen, flüssigen Düngers ist in der Verordnung zur Reduktion von Risiken beim Umgang mit bestimmten, besonders gefährlichen Stoffen, Zubereitungen und Gegenständen, in der ChemRRV, Anhang 2.6, geregelt. Sinngemäss sind die gleichen Anforderungen wie bei der Ausbringung der Jauche nötig. Zum Vorfall in Ottenbach will sich das Awel nicht äussern, da die Untersuchung Sache der Polizei ist, welche jedoch vom Awel, sofern nötig, fachlich unterstützt wird. Der kantonale Fischereiaufseher, Robert Geuggis, bestätigt grundsätzlich den hier geschilderten Sachverhalt. Am Dienstagmorgen führte er mit dem Elektro-Fanggerät an zwei Stellen des Lettenbachs eine Nachkontrolle durch. Während im oberen Bereich lediglich noch einige tote Fische oder Krebse gefunden wurden, kam im unteren Teil des Baches, vor dem Kanaleinlauf, noch eine lebendige etwa zehn Zentimeter grosse Bachforelle zum Vorschein.
Tote Fische und Krebse gefunden: Der kantonale Fischereiaufseher Robert Geuggis mit dem Elektro-Fanggerät. (Bild Martin Mullis)
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Nationalpark im Unterland näherbringen Wanderausstellung im Rahmen des 100-Jahre-Jubiläums im Coopark in Affoltern Im Rahmen des 100-Jahre-Jubiläums wird der Schweizerische Nationalpark mittels Wanderausstellung schweizweit nähergebracht – auch in Affoltern.
Nutzzonen gibt es nicht. Seit der Gründung im Jahr 1914 wurden zwei Tierarten angesiedelt: 1920 der Steinbock und ab 1991 der Bartgeier, die sich zusammen mit Hunderten anderen Tierarten frei entfalten können.
Am 1. August ging in Zernez, dem «Tor zum Nationalpark», die grosse Jubiläumsfeier über die Bühne – unter anderem mit einer launigen Ansprache von Bundesrätin Doris Leuthard. Das Jubiläum wird in diesem Jahr genutzt, den 170 Quadratkilometer grossen Nationalpark mittels Wanderausstellung näherzubringen. «Nationalpark on Tour» läuft seit Frühjahr. Der Coopark in Affoltern bildete am Dienstag die zweitletzte Station. Rosemarie Eichenberger, Stiftungsratsmitglied der Eidgenössischen Nationalparkkommission, listete die zahlreichen Jubiläumsaktivitäten auf. Zu diesen gehören unter anderem der Druck einer Briefmarke, ein Forschungs-Atlas sowie das in Zernez installierte Freilichttheater mit dem Stück «Laina viva». Es sei ja ein Fest für die ganze Schweiz, deshalb die Wanderausstellung. «Wir wollen den Nationalpark auch im Unterland näherbringen. Nicht nur mit Zahlen und Worten», sagte Rosemarie Eichenberger. Auch den Schülerinnen und Schülern. So konnten Sechstklässler in Affoltern im Rahmen der Wanderausstellung einen «Wettkampf» absolvieren. Er beinhaltete Disziplinieren wie Riechen, Suchen, Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit. Der Nationalpark wird ja komplett den Launen der Natur überlassen; geknickte Bäume beispielsweise bleiben unberührt. Es ist ein Eldorado für Forschung, aber auch ein touristisches Magnet. Für Besucher gelten dort aber strenge Regeln; so dürfen unter anderem Wege nicht verlassen und keine Hunde mitgeführt werden. Eigentliche
Für Dr. Peter Brang, in Aeugst wohnhaftes Mitglied der Nationalpark-Forschungskommission und im WSL in Birmensdorf tätig, bietet der Nationalpark auch dank langer Datenreihen ein spannendes Forschungsfeld – vor allen zu beobachten, wie die sich vollständig selber überlasse Natur sich in diesem Gebiet über eine lange Zeitspanne entwickelt. So kann die Waldentwicklung mit zum Teil an den selben Stellen aufgenommenen Fotos beobachtet werden. Forscher sind gespannt, wie sich Landschaft und Tiere langfristig verändern und welchen Einfluss der Klimawandel ausübt. Peter Brang: «Viele Fragen sind noch offen. Was passiert zum Beispiel, wenn ausgetrocknetes Holz in Brand gerät? Oder ist es normal, dass sich Bär und Wolf wieder ansiedeln?»
Wie sich der Wald verändert, kann mit Bildern dokumentiert werden. Erläuterungen von Dr. Peter Brang, Mitglied der Nationalpark-Forschungskommission. Links Isabelle Roth, stv. Geschäftsführerin Wildnispark Zürich. (Bilder Werner Schneiter)
Mini-Nationalpark Sihlwald Im Jahr 2000 wurde der Sihlwald aus der Nutzung entlassen, womit erstmals im Mittelland eine Art Urwald entsteht, der – wie an dieser Stelle schon mehrfach berichtet – auch Nutzungskonflikte nach sich zieht. Für Isabelle Roth, stellvertretende Geschäftsführerin Wildnispark Zürich, ist es aber auch hier spannend, das Waldökosystem zu beobachten. «Der Sihlwald ist ein Experiment wie der Nationalpark vor 100 Jahren», sagte sie, bezeichnete ihn als Mini-Nationalpark und hob eine Gemeinsamkeit hervor: den Rothirsch, der sich auch am Albis wieder angesiedelt hat. Und auch hierzulande plant der Wolf eine Rückkehr. Die Ausstellung «Nationalpark on Tour» dauert bis 11. Oktober.
Bilder betrachten und den Wettbewerbsbogen ausfüllen. Links Rosemarie Eichenberger, Stiftungsratsmitglied der Eidg. Nationalparkkommission.
«Riechen» – eine Disziplin beim Wettbewerb für Primarschüler.
Bei Gebäuden sind grosse Energiekosteneinsparungen möglich
Damit auch der Gelenkbus einbiegen kann
Informationsabend der EnergieRegion Knonauer Amt und Visplanum GmbH in Wettswil
An der Kreuzung Albispassstrasse/Albisstrasse wird gebaut.
Der von der Supportorganisation EnergieRegion Knonauer Amt und Visplanum GmbH organisierte Informationsabend am 24. September in Wettswil zeigte auf, wie wichtig die Gebäude für die Energiewende sind und gab konkrete Hinweise, wie Energie eingespart werden kann.
Bei der Kreuzung Albispass-/Albisstrasse entspricht die Geometrie des Einlenkers in Richtung Hausen nicht mehr den Anforderungen für den Postautobetrieb mit Gelenkbussen. Das kantonale Tiefbauamt realisiert dort deshalb eine bauliche Anpassung der Einmündung Albispassstrasse in Fahrtrichtung Hausen. Die Geometrie der Einmündung wird so angepasst, dass der Gelenkbus der Postautobetriebe sicher in die Albisstrasse einbiegen kann. Die bestehende Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich wird abgebrochen und durch eine neue Insel ersetzt, die so angelegt ist, dass der Gelenkbus auch von der Albisstrasse her kommend optimal in die Albispassstrasse in Fahrtrichtung Rifferswil einbiegen kann. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 6. Oktober, und dauern voraussichtlich drei Wochen. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr in alle Richtungen zirkulieren können. Es ist jedoch mit temporären Einschränkungen zu rechnen. Falls nötig, wird der Verkehr phasenweise mit Verkehrsregelung von Hand durch die Baustelle geführt. Das kantonale Tiefbauamt dankt für das Verständnis für diese notwendigen Bauarbeiten und die damit verbundenen Umstände. (pd.)
Der von der Supportorganisation EnergieRegion Knonauer Amt und Visplanum GmbH organisierte Informationsabend am 24. September 2014 in Wettswil zeigte auf, wie wichtig die Gebäude für die Energiewende sind und gab konkrete Hinweise, wie Energie eingespart werden kann. Als erster Referent stellte Olivier Hofmann die Supportorganisation EnergieRegion Knonauer Amt vor. Dabei handelt es sich um einen (formlosen) Zusammenschluss von Menschen, die einen aktiven Beitrag zur Umsetzung der EnergieRegion Knonauer Amt leisten wollen. «Wir möchten, dass unsere Region ihren Energieverbrauch zu einem möglichst grossen Teil mit lokal produzierter erneuerbarer Energie deckt.» Dabei genügt es nicht, nur mehr Energie zu produzieren. Genauso wichtig ist es, dass der Verbrauch von Energie reduziert wird. Gemäss
Energiegesetz des Kantons Zürichs soll der CO2-Ausstoss bis ins Jahr 2050 von heute 5,0 Tonnen auf 2,2 Tonnen pro Einwohnerin und Einwohner und Jahr gesenkt werden. Dabei spielen die Gebäude eine zentrale Rolle, da sie für rund einen Drittel des gesamten Energieverbrauches in der Schweiz verantwortlich sind. Unproblematisch sind Gebäude, welche dem sogenannten Minergie-Standard entsprechen. Wahre Energiefresser sind hingegen Gebäude, die zwischen 1960 und 1980 gebaut und bis heute noch nicht saniert wurden. Solche Gebäude benötigen rund 22 Liter Erdöl pro m² Wohnfläche.
Wichtige Tipps Im zweiten Teil des Informationsanlasses referierten die Geschäftsleiter der Visplanum GmbH Raphael Frei, Marcel Rossi und Benjamin Suter über die Energiewende und über Lösungsvarianten für den effizienten und nachhaltigen Energiehaushalt von Einfamilienhäusern. Dabei wurde anschaulich gezeigt, welche Möglichkeiten heute bestehen und welche Fehler es zu vermeiden gibt. Die drei wichtigsten Tipps in diesem Zusammenhang sind: 1. Solaranlagen zur Wärmegewinnung sollen nie isoliert betrachtet
Olivier Hofmann, Vertreter der Supportorganisation EnergieRegion Knonauer Amt. (Archivbild) werden. Sie sind immer auf den Verbrauch und die vorhandenen Speicherkapazitäten abzustimmen. In der Regel können sie vor allem für die tägliche Brauchwarmwassererwärmung eingesetzt werden. Es ist meistens nicht wirtschaftlich, den Heizwärmebedarf in den Wintermonaten durch eine thermische Solaranlage zu decken. 2. Anlagen zur Produktion von Strom mittels Sonnenenergie werden Photovoltaikanlagen genannt. Dank Fördergeldern ist eine solche Anlage meistens bereits nach fünfzehn Jahren amortisiert. Die sogenannte Pay-back-
Zeit kann noch weiter verkürzt werden, wenn der Strom selber verbraucht und nicht in das allgemeine Stromnetz eingespeist wird. 3. Beträchtliche Einsparungen bei den Heizkosten können durch eine Optimierung der bestehenden Heizung erzielt werden. Um die Räume eines Gebäudes bei unterschiedlichen Aussentemperaturen auf ein kontinuierliches Temperaturniveau zu erwärmen, müssen die von Heizwasser durchströmten Heizflächen mit jeweils einer bestimmten Vorlauftemperatur versorgt werden. Der Zusammenhang zwischen der Aussentemperatur und der für einen Heizkreis zugehörigen Vorlauftemperatur wird als Heizkurve bezeichnet und wird durch einen Regler gesteuert. Eine richtig eingestellte Heizkurve sorgt für eine verbesserte Regelung der Raumtemperaturen und spart dadurch bis 30 Prozent Energie. Besonders erfreut waren die Organisatoren, dass am Informationsabend und dem anschliessenden reichhaltigen Apéro auch der Wettswiler Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger und die Gemeinderätin Katrin Röthlisberger teilgenommen haben. Supportorganisation EnergieRegion Knonauer Amt
Bezirks-FDP nominiert Kantonsratskandidierende für 2015 Bisheriger Olivier Hofmann, Hausen, an der Spitze Die ausserordentliche Mitgliederversammlung der FDP des Bezirks Affoltern hat am Mittwochabend im Kloster Kappel ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen im kommenden Jahr nominiert. Man will 2015 wieder zwei Sitze erobern.
perte, zu und Platz drei der Bezirksrätin und Fürsorge- und Heimreferentin Ruth Früh. An vierter Stelle folgt Marlyse Blatter Burger, RPK-Präsidentin in Aeugst sowie Präsidentin der Oberstufenschulpflege Affoltern/Aeugst, dann der jungfreisinnige HSG-Volkswirtschaftsstudent Alain Schwald sowie Mirjam Heinemann, die von 2002 bis 2014 in der Primarschulpflege Obfelden tätig war. «Die FDP des Bezirks Affoltern ist mit solch fähigen Kandidierenden gut gerüstet für die kantonalen Wahlen 2015», hielten zum Schluss die ehemaligen Ämtler FDPKantonsräte Robert Marty, Ernst Jud und Rolf Hegetschweiler, seines Zeichens auch gewesener Nationalrat, fest und vermeldeten Zuversicht für den Wahlgang im April 2015.
................................................... von urs e. kneubühl Geladen hatten der Bezirksvorstand und die Findungskommission, der Einladung gefolgt und am Mittwochabend – trotz Spiel Basel vs. Liverpool – zur Nomination der Kantonsratskandidierenden für die Wahlen am 12. April 2015 ist eine stattliche Anzahl Mitglieder gekommen. «Wir stellen die Weichen für die Legislatur 2015 bis 2019» lautete die Devise und, so konnte man im Kloster Kappel denn auch gleich mehrfach und mehrmals vernehmen, zwar mit klarem Ziel: Rückgewinn eines zweiten Säuliämtler FDP-Sitzes im Kantonsrat.
Drei Kandidatinnen und drei Kandidaten Mit Marlyse Blatter Burger aus Aeugst, Bezirksrätin Ruth Früh aus Bonstetten, Mirjam Heinemann aus Obfelden, dem bisherigen Kantonsrat Olivier Hofmann aus Hausen, Hans-Ulrich Meuter aus Affoltern sowie dem Jungfreisinnigen Alain Schwald aus Wetts-
Strafanzeige zurückgezogen Sie kandidieren 2015 auf der FDP-Liste für den Kantonsrat, von rechts: Olivier Hofmann, Hausen (Platz 1), Ruth Früh, Bonstetten (3), Alain Schwald, Wettswil (5), Marlyse Blatter Burger, Aeugst (4), Hans-Ulrich Meuter, Affoltern (2) und Mirjam Heinemann, Obfelden (6). (Bild Urs E. Kneubühl) wil stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten aus (fast) allen Ecken des Bezirks zur Wahl. Und so ging es am Mittwochabend um die Ausmarchung der Reihenfolge der sechs Listenplätze. Da die Findungskommission für den Listenplatz zwei auch zwei Kandidierende vorschlug – Ruth Früh und Hans-Ulrich Meuter – musste in geheimer Abstimmung über die Reihenfol-
ge entschieden werden, wie es das Wahlreglement verlangt. Vorerst erhielten die Kandidierenden alle ausreichend Redezeit, um sich der Mitgliederversammlung kurz und prägnant vorzustellen und danach konnten seitens der Versammlung Fragen gestellt werden. Letzteres wurde allerdings höchst spärlich genutzt, die meisten Kandidierenden sind den FDP-Mitgliedern bekannt.
Ein deutliches Ja aller Gemeinden zum Spital!
Von Rechts-Mitte geprägt Unser Spital hat in den letzten Jahren die Gemüter erregt. Mit der Einführung der Fallpauschalen auf der nationalen und einem neuen Finanzierungsgesetz auf der kantonalen Ebene, beides von den Parteien der Rechten und der Mitte SVP, FDP, CVP, EVP, BDP und Grünliberalen geprägt, wurden die Grundlagen für die Finanzierung und Führung der Spitäler radikal verändert. Dem kann sich unser Bezirksspital nicht entziehen. Die Grünen haben sich gegen die Einführung der Fallpauschale ausgesprochen und solidarische Finanzierungsmodelle vorgeschlagen. Sie blieben aber in der Minderheit. Nun muss auch das Spital Affoltern seine Strukturen den neuen Begebenheiten anpassen. Unser Spital wird nach wie vor von allen Gemeinden unseres Bezirks getra-
gen. Die Delegierten im Spitalzweckverband werden von den Gemeinderäten bestimmt. Auch dort sind die Parteien FDP und SVP in der Überzahl vertreten. Ihnen also hat die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler unter anderem die Verantwortung für das Spital übertragen. In den letzten Jahren ist in den Führungsbereichen, in der Finanzführung, mit der Verfilzung von Ämtern und Aufträgen und in der Kommunikation einiges schiefgelaufen. Mit der Ablehnung der Aktiengesellschaft für das Spital haben vor rund einem Jahr vier Gemeinden und knapp die Hälfte der Stimmenden der Führung des Spitals das Vertrauen entzogen.
Spital auf hervorragendem Kurs In der Zwischenzeit haben Kommunalwahlen stattgefunden. An der parteipolitischen Zusammensetzung der Exekutiven unserer 14 Bezirksgemeinden hat sich nicht viel geändert. Es wurden aber viele bisherige Delegierte im Spital-Zweckverband durch neue ersetzt, und diese wiederum haben eine Betriebskommission mit einem neuem Präsidenten und vier von sechs neuen Mitgliedern gewählt. An dieser Betriebskommission liegt es nun, das Spital auf Kurs zu halten. Der Kurs unseres Spitals ist ein hervorragender.
Mit dem Ökonomen, Kantonsrat seit 2013 und Präsident der Bezirks-FDP war der Spitzenkandidat rasch erkoren: Olivier Hofmann obsiegte im Wahlgang um den ersten Listenplatz klar. Den zweiten Listenplatz sprach die Versammlung Hans-Ulrich Meuter, diplomierter Agraringenieur ETH und lic. iur. sowie diplomierter Steuerex-
Einstimmig für neue Spital-Statuten
Trotz den Unkenrufen eines selbst ernannten Vereins «Pro Zweckverband Affoltern», der sich vor allem mit der Verunglimpfung von Personen hervortut, sowie den Nein-Parolen von SVPOrtsparteien und der jungen FDP, denen offensichtlich nichts mehr an unserem Spital liegt, haben nun alle Ämtler Gemeindeversammlungen den neuen Statuten des Zweckverbandes deutlich zugestimmt.
Olivier Hofmann als Spitzenkandidat
Gegen Hans Roggwiler und allfällige weitere Veantwortliche des Vereins Pro Zweckverband Spital wurde in diesem Frühjahr eine Strafanzeige wegen übler Nachrede, Verleumdung und Beschimpfung von zwei Personen eingereicht. Diese sprachen von «diffamierenden, unwahren Behauptungen in verschiedenen Medien». Sie haben inzwischen die Strafanzeige zurückgezogen. Die zu erwartende Strafe stehe in keinem Verhältnis zu den Umtrieben und finanziellen Aufwendungen, die für einen Prozess nötig seien, halten die Kläger fest. (-ter.)
Unser Spital hat für die Bevölkerung unseres Bezirks eine grosse Bedeutung in der medizinischen Grundversorgung, der Akutbehandlung, der Psychiatrie, der Palliativmedizin und der Langzeitpflege. Die hier seit Jahrzehnten entwickelte und gepflegte «Menschenmedizin» stösst über die Landesgrenze hinaus auf Beachtung und Bewunderung. Dies ist vor allem das Verdienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Ärzteschaft und den Pflegenden.
Nicht der Profitmaximierung aussetzen Es ist zu hoffen, dass nun endlich Ruhe einkehrt und dass die zuständigen Gremien ihre Verantwortung wahrnehmen und eine Strategie für das Spital entwickeln, welche dem «Modell Affoltern» gerecht wird und die unter den neuen gesetzlichen Bedingungen bestehen kann. Unser Spital darf nicht der Profitmaximierung ausgesetzt werden, es hat den Bedürfnissen der Menschen und derer Gesundheit zu dienen. Diejenigen Kreise, die sich bisher damit begnügten, einer Strukturanpassung Steine in den Weg zu legen, sind aufgefordert, sich in diesem Sinne solidarisch für den Erhalt des Spitals Affoltern einzusetzen.
Alle 14 Gemeinden im Bezirk Affoltern haben den neuen Statuten für den Spital Zweckverband zugestimmt. Die neue Rechnungslegung mit eigenem Haushalt kann vorbehältlich möglicher Rekurse gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen ab 1. Januar 2015 umgesetzt werden. Ein langer Weg führt schlussendlich zum Ziel. Am 24. November 2013 wurde das Projekt «Neue Rechtsform» Spital Affoltern als Aktiengesellschaft an der Urne von einer Mehrheit der Stimmberechtigten zwar angenommen, scheiterte aber an der Hürde der Einstimmigkeit aller Gemeinden. In der Folge haben die verantwortlichen Gremien die Vorbereitungen für eine Totalrevision der Zweckverbandsstatuten erarbeitet und diese im März 2014 den Gemeinden zum Beschluss vorgelegt. Für die Umsetzung der neuen Statuten auf den 1. Januar 2015 mussten bis Ende September die Gemeindeversammlungsbeschlüsse vorliegen. Vorbehältlich möglicher Rekurse gegen die Gemeindeversammlungsbeschlüsse ist das Ziel für den eigenen Haushalt des Spitals Affoltern erreicht. Die hohe Hürde der Einstimmigkeit aller Gemeinden erfolgte mit überraschend grossen Mehrheiten. Die beteiligten Delegierten, Gemeindebehörden und Stimmbürger haben massgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen. Es ist wiederum ein erfreuliches Bekenntnis zu unserem Bezirksspital verbunden mit dem Auftrag, ihn in die Zukunft zu führen und weiterzuentwickeln. Dafür möchte ich im Namen der Spitalmitarbeitenden und der Betriebskommission uneingeschränkt herzlich danken. Es gibt viele, die sich in der Aufarbeitung und
im Vorfeld zur Revision der Statuten mit der neuen Rechtsform stark engagiert haben. Ohne sie namentlich zu erwähnen, möchte ich ihnen ganz speziell und herzlich danken. Leider gab es in den politischen Auseinandersetzungen, in Diskussionen und Zeitungsartikeln, viel Ungereimtes und Unwahres, das behauptet und unterstellt wurde. Dies geschah in Unwissenheit oder in der Verfolgung undurchsichtiger Ziele, die dem ganzen Umfeld Spital nur schaden können. Wir sind gerne bereit, uns mit Fragen auseinanderzusetzten und öffentlich zu diskutieren. Die neue Betriebskommission ist heute drei Monate unterwegs. Der Führungswechsel in der obersten Etage steht uns bevor und wir werden in der Übergangszeit weiterhin gefordert sein. Wir sind aktuell an der Entwicklung der langfristigen Strategie für unseren Spital und die Langzeitpflege und haben auch da erkannt, dass es eine schwierige Aufgabe sein wird, die gemeinsamen Interessen der Gemeinden und die politischen und ökonomischen Voraussetzungen unter einen Hut zu bringen. Die Fülle an Aufgaben ist noch sehr goss und vielfältig und als Betriebskommission sind wir stark gefordert. Der Spitalbetrieb läuft nach wie vor geordnet und sehr gut und die nächsten Ziele sind im Fokus. In diesem Sinn möchte ich auch allen Mitarbeitenden und Verantwortlichen in und um unser Spital für ihre beherzte und professionelle Arbeit bestens danken. Wir sind uns bewusst, dass wir nur miteinander unsere Ziele erreichen können. Walter Ess, Präsident Betriebskommission
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Weiter enthusiastisch
Hommage an Widmer
Die Apple’s Paradies Big Band feiert im November ihr 30-Jahre-Jubiläum. > Seite 16
«LaMarotte» bietet drei Anlässe, die in ihrer Art nicht unterschiedlicher sein könnten. > Seite 18
Biker Huber glänzt Triumph am Iron Bike Race sichert dem RRC-Amt-Fahrer den vierten iXS-classic-Gesamtsieg. > Seite 21
Leistungsstarke SonnenenergieSysteme Schweizer AG an der BauHolzEnergiemesse Der Geschäftsbereich Sonnenenergie-Systeme der Ernst Schweizer AG zeigt in der Halle 3.2 am Stand E11 an der Messe in Bern interessante Neuheiten aus seinem Produktesortiment. Mit der grossen Auswahl an Produkten von Schweizer lässt sich für jede Situation die passende solar-Lösung finden. In der Halle 3.2 am Stand E11 zeigt Schweizer das Photovoltaik-Montagesystem Flachdach VIVATfix® mit Sunpower Solarmodul. Dank seinem geringen Eigengewicht ist es besonders für Dächer mit begrenzter Traglastreserve geeignet. Der Doma-Flex-Grossflächenkollektor ist einer der leistungsstärksten der Branche. Neu ist er mit farbigen Gläsern erhältlich. Dies räumt Architekten und Bauherren bei ihren ästhetischen Überlegungen mehr Freiheit ein.
Bis zu 80 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs abdecken Folgende Neuheit ist für Einfamilienhausbesitzer interessant: Mit dem Sys-
tem Solar-Compactline für die Warmwasserbereitung im Einfamilienhaus kann mit den drei Komponenten Sonnenkollektor, Wassererwärmer und Verbindungsleitungen bis zu 80 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs gedeckt werden. Als weitere Neuheiten werden das sparsame GasBrennwertgerät WTC 15A von Weishaupt und der EMIL-Schrank für grossartiges Energiemanagement auf kleinstem Raum vorgestellt.
Fachvorträge An folgenden Fachvorträgen vermitteln Referenten von Schweizer vertiefende Informationen: Bernexpo Raum 1: 14. November, 10.30 Uhr: Warmwasser-Vorwärmung: eine Energie-Effizienzmassnahme im Gebäudestand. Referent: Maik Brünig, Produktmanager Sonnenenergie-Systeme, Ernst Schweizer AG. Bernexpo Congress, Raum 4: 14. November, 12.55 Uhr: Nutzung der Sonnenenergie in der Fassade – flexible Gestaltung mit Grossflächenkollektoren. Referentin: Yolanda Roma, Architektenberaterin SonnenenergieSysteme, Ernst Schweizer AG.
«Wir schätzen uns sehr»: Wirtin Claire Lienhard (Mitte) mit dem Vermieter-Ehepaar Heidi und Viktor Illi. (Bild -ter.)
Wo es auch in den frühen Morgenstunden Rindsfilets gab Ende März 2015 hört Claire Lienhard in der Bonstetter «Linde» auf Mit Claire Lienhard verabschiedet sich Ende März 2015 im Bonstetter Dorfrestaurant Linde nach 25 Jahren eine Wirtin mit Kultstatus. Die Hausbesitzer, Heidi und Viktor Illi, hoffen, dass es danach weitergeht. Nicht nur Vereine sind an den Wänden in der «Linde» verewigt. Da hängen auch zahlreiche Fotos, die ausnahmslos fröhliche Menschen zeigen. Es sind Vereinsmitglieder und Gäste, die im Restaurant im Zentrum von Bonstetten Feste feiern: runde Geburtstage und andere besondere Anlässe. Aber nicht nur bei solchen Gelegenheiten mutiert die «Linde» zur «Festbeiz», in der so viele Geschichten geschrieben werden – etwa von Gästen, die auch zu nächtlichen Stunden keinen Drang verspüren, vom Stuhl am Stammtisch den Gang ins heimische Bett anzutreten. Zu gemütlich ist
Flexibilität ist Trumpf bei den leistungsstarken Doma-Flex-Grossflächenkollektoren. Sie sind in vielen Standardgrössen und als Sonderlösungen erhältlich, je nach Vorgaben. Und dies neuerdings auch in Farbe. (Bild zvg.)
Gute Leistungen an den Schweizer Berufsmeisterschaften Zwei Mitarbeiter der Neukom Engineering AG, Adliswil, haben sich an den Schweizer Berufsmeisterschaften Swiss Skills in Bern ausgezeichnet – im Bereich Gebäudetechnikplaner Sanitär. Haris Sabanovic wurde Schweizer Vizemeister und holte sich die Silbermedaille. Argjent Gashi aus Affoltern erreichte den vierten Platz. «Beide dürfen sehr stolz sein auf ihre Leistung und das erreichte Resultat», freut sich Firmenchef Roger Neukom. (pd)
Argjent Gashi aus Affoltern. (Bild zvg.)
es halt in diesem Restaurant mit gutbürgerlicher Küche. Claire Lienhard schmunzelt und erzählt ein paar Müsterchen – zum Beispiel, als in den frühen Morgenstunden an die geschlossene Restauranttüre geklopft und Einlass gefordert wurde. «Wir haben noch Hunger», hiess es zu nachtschlafender Zeit. Die liebe Claire zeigte Verständnis, reaktivierte die Küche und bereitete Rindsfilets zu. Der Kreis der Stammtischgäste ist gross; er war früher noch grösser; alt eingesessene Bonstetter verkehrten in der «Linde», aber beispielsweise auch zahlreiche Gäste aus Stallikon – und dazu natürlich Vereinsvertreter. Nicht nur Männer bilden in der «Linde» einen Stammtisch. «An Nachmittagen habe ich mehr Frauen im Restaurant», sagt Claire Lienhard. Aha, deshalb also das Schild «Zickenzone», das über dem Stammtisch angebracht ist? Die Wirtin lacht. Alle schätzen das gemütliche Restaurant, die besondere Atmosphäre – und natürlich die Wirtin, die sozusa-
gen Kultstatus geniesst. Natürlich geht es inzwischen nicht mehr gar so «hoch» zu und her in der «Linde», einiges hat sich geändert, auch das Bewusstsein, den Heimweg in fahrtüchtigem Zustand anzutreten. Jammern will Claire aber keinesfalls. Sie hat 25 schöne Jahre erlebt – und dank ihrem unermüdlichen Einsatz und langen Präsenzzeiten auch umsatzmässig gute. Seit bald zehn Jahren führt sie das Lokal mit der Serviceangestellten Monika allein. Ende März 2015 zieht sie sich nun altershalber zurück und hinterlässt auch beim Besitzer-Ehepaar Heidi und Viktor Illi eine Lücke. «Es wäre schön, wenn sie 30-jährig wäre und noch 35 Jahre lang wirten würde», sagt Heidi Illi. Die Wertschätzung ist gegenseitig. «Wir haben es gut zusammen», fügt die Wirtin bei. Die Besitzer hoffen nun, dass sich bis im nächsten Frühjahr eine Nachfolge finden lässt. Ansonsten droht die Gefahr, dass ein weiteres Restaurant verschwindet. (-ter.)
Sonntag, 5. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aegust , Pfarrerin Bettina Stephan. Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Mittwoch, 8. Oktober 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Arthur Schärer
Samstag, 4. Oktober 17.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Sonntag, 5. Oktober 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit/ Franziskusfest Freitag, 10. Oktober 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche
Sonntag, 5. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst, Pfarrerin Bettina Stephan Pfarramtsvertretung vom 6. - 10. Oktober: Pfarrerin Susanne Wey, Telefon: 044 767 09 71
Sonntag, 5. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 11.00 Taufe von Leona Faccoli
Samstag, 4. Oktober 9.30 Kolibri im Pfarrhaus, basteln für den Erntedankgottesdienst Sonntag, 5. Oktober 10.00 Regionaler Familiengottesdienst zu Chilbi und Erntedank, Pfrn. S. Brüngger; Vorstellen der neuen Konfirmanden im Gottesdienst; Mitwirken der Kolibrikinder und Team; Orgel: Veronika Hvalic
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfrn. B. Bartels Sonntag, 5. Oktober 10.00 Sing-Gottesdienst im Singsaal Zwillikon, Pfrn. B. Bartels 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Donnerstag, 9. Oktober 14.00 Seniorentreff im Chilehuus. «Von heute auf morgen», eindrücklicher und humorvoller Dokumentarfilm Freitag, 10. Oktober 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 5. Oktober 19.00 Abend-Regional-Gottesdienst in Bonstetten mit Pfr. Reinhard Rolla; an der Orgel: Marina Wehrli, Bonstetten
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. Oktober 11.00 Ökumenischer Erntedankgottesdienst auf dem Hof der Reichenbachs (Baumschulen). Mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski, Pfarrer Matthias Fischer und Sepp Limacher, Handorgel. Anschliessend Apéro Erntegaben können am Samstag zwischen 13 und 15 Uhr in der reformierten Kirche oder direkt bei Reichenbachs abgegeben werden. Kollekte und Erlös der Erntegaben sind für die Überlebenshilfe syrischer Flüchtlingsfamilien im Libanon bestimmt. Freitag, 10. Oktober 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück im Pfarrhaus
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 5. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst Pfarrerin Bettina Stephan Fahrdienst auf Anm. bei Gaby Vanetta (044 760 37 47)
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 5. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann, 50-jähriges Predigtjubiläum, M. Matsuura, Orgel, anschliessend Apéro
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Freitag, 3. Oktober 17.00 Abendrundgang durch den Klostergarten mit Christine Schmid: «Wildtiere im Garten» Sonntag, 5. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann Mittwoch, 8. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 9. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Christoph Hürlimann
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 5. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Susanne Brüngger VDM; Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 5. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Pfarrerin Susanne Brüngger www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Freitag, 3. Oktober 13.30 Freitagstreff «Jassen für alle», kath. Chilehuus Sonntag, 5. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst, Pfrn. Bettina Stephan; Fahrdienst Arthur Bozzola, Tel. 044 761 08 32 www.kircheobfelden.ch
Sonntag, 5. Oktober 19.30 Abendgottesdienst mit Pfarrer Jürgen Schultz. Thema: Was haben die Lieder «Befiehl du deine Wege» und «Bolle reiste jüngst zu Pfingsten» miteinander zu tun?
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 5. Oktober 19.00 Ref. Kirche Bonstetten: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Reinhard Rolla. Fahrdienst. Anmeldung, 4. Oktober, Tel. 044 700 09 91 Donnerstag, 9. Oktober 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen, uprise Holidays, Wettswil: 6. - 8. Okt., 14.00 – 18.00 Uhr Treffpunkt: bei der Kirche Wettswil
4. und 5. Oktober: Generalkonferenz-Übertragung, weltweit abrufbar auf www.lds.org. In Bonstetten findet kein Gottesdienst statt. Weitere Veranstaltungen siehe www.hlt-bonstetten.ch
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 4. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 5. Oktober 10.00 Hubertusmesse mit den Jagdhornbläsern «Züri-Falke», im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 7. Oktober 19.30 Abendmesse
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 4. Oktober 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 5. Oktober 11.00 Ökumenischer Gottesdienst auf dem Hof der Familie Reichenbach, Schonau
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 4. Oktober 13.00 Hochzeit Dave Nyffenegger & Tabea Gerber Sonntag, 5. Oktober 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl‚ «Gemeinde nach dem Herzen Gottes» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm, Teenie-Godi anschliessend Teilete Montag, 6. Oktober 11.30 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 5. Oktober 9.00 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion Dienstag, 7. Oktober 19.00 Lobpreis
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 5. Oktober 9.45 Gottesdienst (Walter Bitzer) Kinderhort
Freitag, 3. Oktober 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 5. Oktober 10.00 Gottesdienst - Hüeti und KingsKids /anschliessend Kanadisches Buffet mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 5. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 5. Oktober 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Donnerstag, 9. Oktober 20.00 Gebetsabend
Standortförderung mit Sonderschau Vertreten an der Unterämtler Gewerbeschau in der Schachenhalle in Bonstetten Die Standortförderung ist wieder mit ihrem Informationsstand an der Gewerbeschau Unteramt vom 17. bis 19. Oktober 2014 vertreten. Zusätzlich organisiert sie eine Sonderschau «Energie-Zukunft» auf der Galerie der Dreifachhalle in Bonstetten. Wie 2011 ist die Standortförderung auch dieses Jahr wieder mit ihrem Stand an gut platzierter Stelle beim Eingang in die Gewerbeschau vertreten. Dort erhalten die Besucher Informationen über das Knonauer Amt, können Fragen stellen und Ideen einbringen. Wer genau hinschaut, kann beim Wettbewerb schöne, ganz spezielle Preise gewinnen. Denn einige der Antworten lassen sich am Stand beim Eingang und in der Sonderschau «Energie-Zukunft» auf der Galerie finden.
Der Stand der Standortförderung Knonauer Amt anlässlich der Unterämtler Gewerbeschau im Jahr 2011. (Archivbild)
Sonderschau «Energie-Zukunft» Einen besonderen Effort leistet die Standortförderung mit der Sonderausstellung «Energie-Zukunft». Für alle Interessierten sind hier Informationen zu den meisten Fragen, die sich im Zusammenhang mit einem nachhaltigen und sparsamen Umgang mit Wärme und Strom stellen (siehe Box). Informationen, von der Gebäudesanierung, über das Heizsystem und die Photovoltaikanlage, bis hin zu Tipps für den alltäglichen Umgang mit der Energie im Haushalt, sind hier zu finden. Meistens stehen die Energieberater Peter Ackermann und Mike Weber für eine Kurzberatung zu Verfügung. Egal, ob man sich mit Sanierung, Neubau, Betriebs-Optimierung oder mit ganz einfachen, alltäglichen Themen befasst – der Besuch der Sonderschau lohnt sich auf jeden Fall.
Sonderschau «Energie-Zukunft» Hier ist zu erfahren, was man zum Thema Energie wissen sollte, als Gewerbetreibende, Unternehmer: – wie man den Betrieb energiebezogen checken lassen kann (Enaw – Öbu usw.) – mit welchen Massnahmen (Investitionen) wie viel Energie eingespart werden kann – Return on Investment: ab wann mit den Einsparungen bares Geld verdient werden kann. Als Einfamilienhaus- & Mehrfamilienhaus-Besitzer: – Energetische Sanierungen: Möglichkeiten, Nutzen usw. – Neue Heizung: Was ist sinn-
voll? Infos zu Erdsonden-Heizung, Wärmepumpen usw. – Strom vom Dach: PhotovoltaikAnlage, Speicher-Möglichkeiten, Kosten-Nutzen – Wärme vom Dach: Sonnen-Kollektoren, Wärmeziegel? – Unterstützung, Beiträge usw. Kurz-Energieberatung (in bestimmten Zeitfenstern) durch die drei regionalen Energie-Berater für Fragen der Besucher.
Solarkataster Knonauer Amt (ab Internet: www.knonauer-amt.ch & www.EnergieRegion-KnonauerAmt.ch)
Das Reisebüro Ferienplan startet beschwingt in eine neue Ära Ahmed Afra hat sich am letzten Samstag verabschiedet Viele Reisefreudige haben am letzten Samstag die Gelegenheit wahrgenommen, sich von Ahmed Afra zu verabschieden und das neue FerienplanTeam mit Romy Obrist und Beatrix Adikaibe kennenzulernen. Bei tollem Wetter und südamerikanischer LiveMusik fühlte man sich im Reisebüro Ferienplan einmal mehr ein bisschen wie in den Ferien. Das neu aufgestellte Reisebüro ist am 1. Oktober gestartet.
Ahmed Afra mit Tochter Samia, die im Reisebüro tätig war und danach eine Gesangschule gegründet hat.
Blick ins Solarkataster der Region bzw. jeder Gemeinde – Wie viel Sonnen-Energie ergibt ein bestimmtes Dach pro Jahr im Durchschnitt?
Projekt Energie-Effizienz – Ersatz Umwälzpumpen & Elektroboiler Information über das dreijährige Programm (Start Herbst 2014), das für Immobilienbesitzer und Gewerbe von Interesse ist. Die Ersatzbeschaffung kommt die Hausbesitzer 20 bis 25% günstiger zu stehen, bringt dem regionalen Gewerbe ein beträchtliches Auftragsvolumen und insgesamt können
gegen 1,8 Mio. kWh Strom eingespart werden. 55 praktische Tipps für umweltfreundliches Verhalten. Tipps zu den Themenbereichen Energie, Wasser, Recycling, Einkaufen, Mobilität.
Wettbewerb der Standortförderung Wer die 10 Fragen über das Knonauer Amt und die Energie-Zukunft mehrheitlich richtig beantwortet, gewinnt einen Preis. (Ch.H.)
Jetzt für Schnupperlehre in Affoltern bewerben Michelle Benz, ausgebildet bei Liliana Frank, Siegfried CoiffureKosmetik, an der oberen Bahnhofstrasse 25 in Affoltern, hat ihre Coiffeurlehre bravourös abgeschlossen. Mit ihrer Note von 5.3 erreicht sie Rang 3 im Kanton.
Ahmed Afra, flankiert von der neuen Besitzerin Romy Obrist (rechts) und von der neuen Reiseberaterin Beatrix Adikaibe. (Bilder zvg.)
Sie ist zurzeit in London, im Sprachaufenthalt, und mit ihrer tollen Note 5,3 an der Abschlussprüfung ihrer Lehre als Coiffeuse hat sich Michelle Benz diesen auch verdient. Rang drei im Kanton Zürich… das darf sich sehen lassen! Am 1. November wird die erfolgreiche Lehrtochter von Liliana Frank dann als Coiffeuse mit ausgewiesenem Wissen und Können ihre Berufslaufbahn im Coiffure- und Kosmetiksalon (ehemals Coiffure Siegfried) an der oberen Bahnhofstrasse 25 im Bezirkshauptort beginnen. Zu Recht mit Stolz! Stolz auf die Leistung ihrer Lehrtochter dürfen auch Liliana Frank und Saskia Keller sein, welche die gute Ausbildung ermöglicht haben. Die Lehre zum Erlangen des Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses als Coiffeuse EFZ oder Coiffeur EFZ dauert 3 Jahre und fordert gerade auch vom Lehrbetrieb hohes Engagement und grosses Können in der Vermittlung der beruflichen Praxis. «Wir machen das gerne und aus Überzeugung», sagen Liliana Frank und Saskia Keller, die jetzt schon wieder Bewerbungen für eine
Michelle Benz. Schnupperlehre entgegennehmen. Auf Sommer 2015 bieten sie nämlich auch wieder eine Lehrstelle als Coiffeuse oder Coiffeur an. «Es sind auch Interessentinnen und Interessenten willkommen, welche die Berufsmittelschule absolvieren möchten.» Zudem beteiligt sich Liliana Frank mit ihrem Coiffeur- und Kosmetiksalon auch am diesjährigen, vom Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern organisierten Berufsinfotag vom 6. November 2014. «Schülerinnen und Schüler der zweiten Oberstufe, die unseren Betrieb besichtigen, zeigen wir verschiedenste Techniken in Coiffure wie auch in Kosmetik; zudem darf dann auch noch selbst ausprobiert werden.» Am Berufsinfotag erhalten zehn Coiffure- und fünf Kosmetik-Interessierte Gelegenheit, bei Liliana Frank und Saskia Keller genauere Berufsinformationen zu bekommen; die Anmeldung läuft, wie gewohnt, über die Schule. (kb.)
Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Tischlein deck dich!» Die vier Beizen sind alltagskulturelle Räume. Entdecken Sie diese Räume - in der KommBox und in den Restaurants «Pöschtli», «Eichhörnli», «Mühleberg», «Pegasus Small World». Mo 811.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 27. November.
Die Apple’s Paradise Big Band während des Probewochenendes in Filzbach. (Bild zvg.)
Trotz vielen Wechseln ist der Enthusiasmus geblieben Die Apple’s Paradies Big Band feiert ihr 30--Jahre-Jubiläum, am Samstag, 15. November Seit nun 30 Jahren spielen die «Apples» Musik im gesamten Big Band Spektrum. Am 15. November führen sie einen Jubiläumsanlass im Kasinosaal Affoltern durch. Die Affoltemer Band wurde 1984 gegründet und blickt auf eine erfolgreiche musikalische Vergangenheit zurück. Auch nach 30 Jahren ununterbrochener Aktivität und dank ständiger Entwicklung und grossem Engagement aller Mitwirkenden sind die «Apples» ausserordentlich gut aufgestellt und geniessen grosses Ansehen in und ausserhalb des Säuliamts. Die Zeiten sind vergangen, Spieler haben die Reihen verlassen, frische
Kräfte sind dazugestossen, aber der Enthusiasmus und die Leidenschaft für die Big Band Musik sowie für die Aufrechterhaltung einer authentischen Freundschaft verbinden die Musikerinnen und Musiker heute genauso wie vor 30 Jahren.
30-Jahre-Jubiläumsanlass am 15. November Als Auftakt zum Jubiläumsjahr konnte die Apple’s Paradise Big Band im Affoltemer «Break» das regionale Publikum mit groovigen Rhythmen begeistern. Wenige Wochen später durfte die Band die Tanzgruppe «Lindy-Hoppers» am traditionsreichen Umzug des
Sechseläutens begleiten. Im Rahmen der Veranstaltung «Musig-uf-de-Strass» in Affoltern konnten die Zuhörenden, vor der Openairbühne an der Oberen Bahnhoftrasse, die Qualitäten des BigBand-Sounds geniessen. Seit August steht die Apple’s Paradise Big Band neu unter der musikalischen Leitung von Max Helfenstein, einer erfahrenen Persönlichkeit in der Schweizer Big Band Szene. Der neue Leiter hat die Formation bereits ab der ersten Probe gefordert und neue Akzente gesetzt.
Jubiläumsanlass im Kasinosaal Zurzeit organisiert die Apple’s Paradise Big Band einen festlichen Jubilä-
umsanlass, der am Samstag, 15. November, ab 18 Uhr, im Kasinosaal in Affoltern stattfinden wird. Bei dieser Gelegenheit werden die Gäste mit einem vier-Gang-Dinner kulinarisch verwöhnt und können sich dabei an Big Band Sounds sowie der wunderbaren Stimme von Caroline Spörri erfreuen. Das musikalische Spektrum zieht sich vom klassischen Big-Band-Sound, über Swing und Latin bis hin zu FunkElementen. Auch die Tanzfreudigen kommen nicht zu kurz: das Parkett lädt ein, sich zu coolen und heissen Rhythmen zu bewegen. Eintrittskarten können reserviert werden unter: vorverkauf@bigbandsound.ch. Weitere Infos und
Spital: Werke von Eveline Stauffer und Rita Häfliger, Bilder von Stefanie Grenacher, Fotokunst von Alex Ochsner. Bis Ende Oktober. Zürcher Kantonalbank (Schalterhalle): «Momente» Annamaria Hornecker stellt Ihre Werke aus. Gespachtelte Acrylfarben & Fotografie werden zu «Kunstdruck». Mo-Fr 9.30-12.30/ 14.30-17 Uhr. Bis 5. November.
Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Sangwoo Kim, Lotte Müggler, Wolfgang Seierl - Objekte in Ton, Fotogramme und Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. Bis 5. Oktober.
Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: Gastausstellung open Art: Josef Ebnöther, Bilder, Armin Göhringer, Skulpturen. Fr, Sa+So 15-19 Uhr. Bis 12. Oktober.
aktuelle News unter www.bigbandsound.ch.
Seniorenferien im «Ländle» mit Wetterglück Die reformierte Kirchgemeinde Knonau führte Seniorenferien in Bregenz durch ................................................... von remo duda Vom 6. bis zum 13. September verbrachten 31 Senioren und Seniorinnen aus Knonau und Maschwanden eine vergnügliche Woche in Bregenz, der Hauptstadt von Vorarlberg. Begleitet wurden sie von Pfarrer Thomas Maurer. Beim diesjährigen Sommer durften wir zufrieden sein mit nur einem einzigen richtigen Regentag und dieser kam auch erst am Freitag. Die Senioren fuhren mit dem Car in Richtung Bregenz und hielten beim Waldhaus Jakob an. Als Überraschung für alle stiess dort die neue Knonauer Vikarin, Claudia Mehl, zur Gruppe. Während der Fahrt unterhielt der Chauffeur die Gruppe mit interessanten Fakten zur Region.
mit der Kirche nach einem schönen Fussmarsch. Die meisten fuhren mit dem Bus soweit es ging und legten die restlichen 300 Meter den Berg hoch zu Fuss zurück. Der Gottesdienst wurde draussen im Hof abgehalten und musikalisch untermalt. Auch an den weiteren Tagen konnten die Senioren viele Ausflüge geniessen: am Montag machten sie einen Ausflug auf den Pfänder, am Dienstag ging es mit dem Schiff nach dem in Deutschland gelegenen Meersburg, am Mittwoch gab es eine Stadtführung durch Bregenz, am Donnerstag gab es einen Ausflug in den Bregenzerwald und am Freitag stand ein Abstecher nach Lindau auf dem Programm. Am Donnerstag besuchte zudem die Maschwander Kirchpflegerin Vreni Bär und ihrem Ehemann die Senioren.
Ein vielseitiges Wochenprogramm
Auch am Abend war etwas los
Am Sonntag stand der Besuch des Gottesdientsts auf dem knapp 600 Metern über Meer gelegenen Gebhardsberg auf dem Programm. Eine kleine Gruppe machte sich zu Fuss auf den Weg und erreichte die Burg Hohenbregenz
Am Montagabend zeigte Paul Leuthold eine Serie Fotos und kurze Filmchen von seiner Marokkoreise, am Dienstag führte Thomas Maurer einen kurzen Film über Jan Huss vor, einen im deutschen Sprachraum unbekannten (Vor-)
Die Seniorinnen und Senioren posieren für ein gemeinsames Erinnerungsfoto. (Bild zvg.) Reformator aus Tschechien. Am Mittwochabend besuchte die Gruppe vor dem Essen das Kloster Mehrerau und hielt die kurze Vesper zusammen mit den Patres ab. Danach wurde im Klosterkeller zu Spanferkel und Musik geladen. Als Höhepunkt am letzten Abend spielte das Duo Ulrike und Gerrold
tiefsinnige Eigenkompositionen und auch bekannte Evergreens. Am Samstag wurde die Rückreise angetreten. Die Reise führte über den Stoos via Appenzell nach Hundwil. In der dortigen Kirche hielt Thomas Maurer eine kleine Schlussandacht ab. Nach einem Mittagessen mit Appenzeller Spezialitäten ging die Fahrt zu-
nächst im Schneckentempo weiter. An diesem Samstag fanden verschiedene Alpabzüge statt, und die Strassen waren oft von Kühen blockiert. Über Wasserfluh und Ricken ging die Reise zurück, zuerst nach Maschwanden und dann nach Knonau. Die Reisenden wurden dort von zahlreichen Verwandten und Bekannten erwartet.
Freitag, 3. Oktober Affoltern am Albis 14.00-15.15: Tai Ji/Qi Gong - für Ruhe und Energie. Mit Monika Klauser, Bewegungspädagogin BGB. Keine Vorkenntnisse nötig, nur nach Voranmeldung 079 758 74 89. Katholisches Pfarreizentrum St. Joseph. Seewadelstrasse 13. 20.15: «Widmer!» Eine Hommage an Urs Widmer mit ausgesuchten Erzählungen. Schelllack-Schlagern und pointierten Kellner-Szenen. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte.
Kappel am Albis 17.00: Abendrundgang durch den Klostergarten mit Christine Schmid «Wildtiere im Garten». Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Obfelden 11.00: Metzgete «s’hät solang’s hät». Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.
Samstag, 4. Oktober 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Heute können zusätzlich von 14-16 Uhr der Stollen, der See und das Beizli im Berginnern besichtigt werden. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.
Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk, Schmuck. Marktplatz. 09.00-17.00: «Automobil-Salon» auf dem Kronenplatz mit Honda, Mazda, Skoda, Nissan, Opel, Suzuki, Seat, Volvo. Kronenplatz. 13.30: Töne vom Wegrand der Geschichte - mit dem Oldtimer Magirus-Maibach zum Beromünster-Radioweg. Ein Fahr-, Landschafts-, Ausstellungs- und Hörerlebnis. Reservieren: www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte (Treffpunkt). Centralweg 10. 20.00: Live Rockabilly mit Jhonny Boy and the Ice Cream(I) und Jumpin Pumpkins (I). Tickets 22.-. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.
Bonstetten 09.00: Eröffnungsfest des GuggiGartencenters. Mit Musikgesellschaft Stallikon, Apéro, Kürbissuppe und vielem mehr. Neu mit GuggiBeizli, Dekorations- und Schnittblumenabteilung. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16.
Hausen am Albis 10.00-17.00: Modellflieger-Flugtag mit Showfliegen, Festwirtschaft und Marktständen. Flugplatz.
Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki wird von Jugentlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten anzeige
«Geistertanz» aus Guatemala Buchvorstellung in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern Einer der wichtigsten Dichter aus Guatemala Humberto Ak’abal, sein Übersetzer und Schriftsteller Erich Hackl stellen das neue Buch «Geistertanz» in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern vor. Der Dichter Ak’abal aus Guatemala und den Schriftsteller Erich Hackl aus Österreich verbindet eine lange Freundschaft, aus der drei Gedichtbände auf Deutsch entstanden sind. Den eben im Waldgut Verlag erschienenen Band «Geistertanz» stellen die beiden gemeinsam vor in deutscher und spanischer Sprache. «Es ist eine Erzählung in Versen», wie Hackl sagt, fortlaufend und immer neu ansetzend.
eines Hilfwerkes. Brocki im «Güetli» Rossau.
Ottenbach Aeugstertal
21.00: Funk, Reggae and more... Bar ab 20 Uhr offen. Güggel-Bar, Rickenbach 3.
Sonntag, 5. Oktober Aeugstertal 19.00: Blues Max: «Kino im Kopf» und Blues im Bauch. Humor kommt dann zum Einsatz, wenn das Leben kalte Füsse kriegt. Blues auch..... Reservation: 044 761 61 38, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Alte Post.
Affoltern am Albis 11.30: Sunntigs-Träff der Alterskommission, jeweils am 1. Sonntag des Monats. Für alle aus Affoltern und Zwillikon, die am Sonntag in Gesellschaft essen und mehr wollen. Essen und Getränke werden selbst bezahlt. Anmeldung bis Freitag 13.00 Uhr: 043 322 74 74. Café Seewadel im Altersheim.
Erich Hackl. (Bilder zvg.)
Humberto Ak’abal ist 1952 in Momostenango geboren. Er war Hirte, Wanderverkäufer und Hilfsarbeiter. Nach
Jahren der Ächtung – als Indio, als Armer und weil er seine Gedichte auf Maya-K’iche verfasst sind – gilt er heu-
Donnerstag, 9. Oktober, um 20 Uhr: Gespräch, Le-
Mit Ständen und Karussell, Festwirtschaft. Mehrzweckhalle. 14.00-17.00: Wechselausstellung: «Kühe, Glocken und Schellen». Von der kleinsten Glocke mit 1 cm Durchmesser bis zur wuchtigen Treichel. Parallel auch Spielzeugsammlungen aus dem Appenzellischen, Hirtenspielzeuge aus Graubünden und Wallis. Dorfmuseum.
dienste: Exkursion Oswald Gewürze - und mehr! Führung durch den Betrieb Steinhausen ca. 2½ Std. inkl. Kaffee und Gipfeli. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, Tel. 044 761 80 66. Bahnhof. 14.00: Seniorentreff «von heute auf morgen» Dokfilm von Frank Matter zeigt das Leben älterer Menschen mit der Spitex. Auskunft: Vreni Eugster 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00: Buchvorstellung: «Geistertanz» mit Dichter Humberto Ak’abal und Übersetzer Erich Hackl. Humberto Ak’abal gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller des indigenen Amerika. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse. 20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «Twobones». Repertoire umfasst Eigenkompositionen und Standarts aus den «great american songbook». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung Tel. 044 762 52 62 oder www.lamarotte.ch. Centralweg 10.
«Starke Eltern – starke Kinder®»: Aufbaukurs
Montag, 6. Oktober Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Tel. 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).
Dienstag, 7. Oktober Affoltern am Albis 09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.
08.40: Leichte Wanderung: ArthGoldau - Lauerz - Schwyz. Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Tel. 044 700 30 25 und Hermi Fischer, Tel. 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).
13.00-17.00: Finissage. Sangwoo Kim, Lotte Müggler, Wolfgang Seierl - Objekte in Ton, Fotogramme und Malerei. Öffnungszeiten: Di-Fr, 1418 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.
07.40: OTTENBACH60plus: Tagesausflug mit ÖV mit Besuch des Freilichtmuseums Ballenberg. Bahn und Eintritt Ballenberg ca. Fr. 60 mit Halbtax. Anmelden bis Mo 6.10. 14 Uhr, so kann ein Gruppenbillett organisiert werden. Auskunft und Anmeldung: 044 761 26 50 oder ottenbach60plus@gmail.com. Postautohaltestelle (Treffpunkt).
10.00-17.00: Modellflieger-Flugtag mit Showfliegen, Festwirtschaft und Marktständen. Flugplatz.
Maschwanden 11.00: Dorf-Chilbi mit Frühschoppenkonzert des Musikvereins Maschwanden, ab 13.30 mit Brassformation «Blecherei», auf dem Chäsiplatz Bierkrugmeisterschaft.
te als einer der bedeutendsten Schriftsteller des indigenen Amerika. Seine Gedichte, die durch Klarheit, Knappheit und Magie faszinieren, werden in viele Sprachen übersetzt. Der Schriftsteller und Übersetzer Erich Hackl lebt in Wien. Zu seinen Werken der dokumentarischen Literatur gehören unter anderen «Auroras Anlass» und «Abschied von Sidonie», 2014 bei Diogenes erschienen. Hackl setzt sich, nicht zuletzt durch Übersetzungen, intensiv mit der Literatur Lateinamerikas auseinander. Man darf sich auf die Begegnung mit diesen beiden interessanten Autoren freuen.
Mittwoch, 8. Oktober Affoltern am Albis 09.00-11.00: Alterskommission Affoltern: «Kafi-Träff». Der zentrale Treffpunkt für Senioren. Angeregte Gespräche und interessante Informationen, jeweils am 2. Mittwoch im Monat. Märtkafi. Obere Bahnhofstrasse 7.
Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix Funky, Funky....Bar offen ab 17 Uhr. Güggel-Bar, Rickenbach 3.
Donnerstag, 9. Oktober Affoltern am Albis 08.50: Arbeitsgruppe für Senioren-
sung und Apéro. Eintritt 25 Franken. Bitte Vorverkauf benutzen.
Für Eltern von Kindern im Alter zwischen ca. zwei und zwölf Jahren, in Zusammenarbeit mit der Elternbildung Region Süd. Am 28. Oktober 2014 von 19.30 bis 22 Uhr startet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Nachfolgerkurs vom Starke-Eltern-starke-Kinder®-Basiskurs, in dem sich die Teilnehmenden mit der Leiterin Irene Rohrer (Psychologin, Familienfrau und zertifizierte SE-SK-Elternkursleiterin) noch mehr und eindrücklicher mit dem Thema Erziehung auseinandersetzen. Für die Teilnahme wird der Besuch des Basiskurses vorausgesetzt. Weitere Informationen und das ganze Veranstaltungsprogramm sind auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch zu finden. Anmelden bis 17. Oktober über die Homepage oder telefonisch 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).
Eine Hommage an Urs Widmer – ein Nostalgieausflug – ein Jazzquintett «LaMarotte» bietet drei Anlässe, die in ihrer Art nicht unterschiedlicher sein könnten In der kommenden Woche wartet das Kellertheater LaMarotte mit drei Highlights auf. Geboten werden Sketche, geschrieben von Urs Widmer, eine Reise auf den Spuren von Radio Beromünster und die «Twobones» verleihen dem Jazz am Donnerstag Klasse. Eine Hommage an Urs Widmer mit ausgesuchten Erzählungen, Schlagern und pointierten Kellner-Szenen, mit dem Vaudeville-Theater Zürich: René Ander-Huber, Helmut Vogel & Klaus Henner Russius. Die in die Jahre gekommenen Kellner Helmut Vogel und René Ander-Huber geben Sketche wieder, die ihnen Urs Widmer im Laufe der Jahre auf den Leib geschrieben hat. Dazwischen gibt es wunderbar komische Widmer-Erzählungen, denen Klaus Henner Russius nun anstelle des Autors eine würdige Stimme leiht: Ergänzt mit Musik aus Kaffeehauszeiten, intoniert von Helmut Vogel und Ander-Huber, verbindet sich alles zu einem von leiser Wehmut durchwehten Ganzen.
Morgen Samstag, 4. Oktober, Treffpunkt «LaMarotte» 13.30 Uhr, anschliessend Abfahrt via Lindenberg nach Beromünster, Rückkehr ca. 19 Uhr. Preis: 50/40 Franken, Nachtessen fakultativ im Restaurant Central (Reservation über LaMarotte).
«Jazz am Donnerstag» mit der Band «Twobones»
Fahrt mit dem Oldtimer Magirus Maybach (Jahrgang 1930) zum «Beromünster Radioweg». (Bild zvg.) Heute Freitag, 3. Oktober, Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken.
«Beromünster Radioweg – Töne vom Wegrand der Geschichte» Die Fahrt mit einem Oldtimerbus Magirus-Maybach Jahrgang 1930 zum Be-
romünster-Radioweg wird ein Fahr-, Landschafts-, Ausstellungs- und Hörerlebnis. Beromünster ist die Wiege des Radios in der Deutschschweiz. Von hier aus eroberte das Medium ab den frühen 1930er-Jahren die Schweizer Stuben. Der «Landessender Beromünster» wurde zum Garant für hochwertigen
Journalismus, zur Stimme der Freiheit, zum Quell neuer Unterhaltungsformen. An sieben Hörstationen entlang des Beromünster-Radiowegs wird unter dem Motto «Töne am Wegrand der Geschichte» die bewegte Geschichte des Senders erzählt und hörbar gemacht.
Die «Twobones» werden gleich zwei Besetzungsänderungen gegenüber dem gedruckten Programm vornehmen: Krankheitshalber mussten sowohl der Bassist wie auch der Drummer der Originalbesetzung absagen. Es ist dem Bandleader Paul Haag in kürzester Zeit gelungen, mit Lorenz Beyeler und Daniel Aebi zwei hervorragende Musikerkollegen als Springer zu gewinnen und somit den Auftritt im LaMarotte zu retten. (pd) Donnerstag, 9. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr / Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei - Kollekte. Kleines Essen 15 Franken, Paul Haag & Danilo Moccia (tb), Peter Madsen (p), Lorenz Beyeler (b), Daniel «Booxy» Aebi (d). Reservationen für alle Anlässe erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.
Zuerst verzieren und danach verzehren Waffelspass im Familienzentrum Affoltern Das Familienzentrum Affoltern bietet während den Herbstferien ein spezielles Programm an. Kinder können frisch gebackene Waffeln verzieren und nach Hause nehmen. Die Blätter werden schön farbig, draussen wird es langsam kühler und immer schneller dunkel. Die Herbstferien sind da. Während dieser kühlen Jahreszeit versüsst das Kafi-Team im Familienzentrum Bezirk Affoltern die Ferien mit dem beliebten Waffelspass. Es riecht schon von Weitem, die Erholung und der Genuss sind in einem familienfreundlichen Rahmen garantiert. In den Affoltemer Schulferien öffnet das Familienzentrum jeweils am Donnerstagnachmittag die Türen. Am 9. und 16. Oktober, zwischen 14 und 17 Uhr, sind alle Kinder und ihre Eltern zum Waffelspass eingeladen.
Ein Programm für Kinder und Eltern Die Kinder verzieren ihre frischgebackenen Waffeln nach Lust und Laune.
Währenddessen können die Mamis, Papis, Grosseltern, Göttis, Gottis etc. einen feinen Kaffee, Cappuccino oder Tee trinken und danach in der Spielsachen- und Kleiderbörse Hosechnopf stöbern.
Kafi mit Spielzimmer Die kleinen Kunstwerke dürfen sofort im Kafi oder später zu Hause genossen werden. Die erste Waffel kostet fünf Franken, jede weitere noch drei Franken. Dekorationsmaterial ist im Preis inbegriffen. Das Kafi-Team freut sich auf viele Dekorationskünstler. Das Kafi mit Spielzimmer hat ausserhalb der Ferienzeit jeweils am Dienstag- und Donnerstagnachmittag, von 14 bis 17 Uhr, sowie am Freitagmorgen, von 9 bis 11 Uhr, geöffnet. Während der kleinen Pause der Erwachsenen vergnügen sich die Kleinen im Spielzimmer oder auf dem neuen Naturspielplatz. (pd) Es ist keine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen über Anlässe, Aktivitäten und Neuigkeiten auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
Dekoriert schmecken die Waffeln noch besser. (Bild zvg.)
Die vier Finalisten Baschi Camenzind, Bruno Götschi, Werner Haas und Daniel Styger, mit «Kampfrichter» und Turnierleiter Sergio Dalla Valle. (Bild zvg.)
Eine lebendige Wirtshaustradition 3. Schweizer Hölzlermeisterschaft in Kappel Bereits zum dritten Mal wurden im Adler in Kappel die Schweizer Meisterschaften im Hölzle ausgetragen. Dieses Jahr mit einem Hauptsponsor – Werner Lüthi, mit seiner fahrenden Sägerei – und dem Kultsänger Nöggi als Teilnehmer und Unterhalter. Das OK für die Schweizer Hölzlermeisterschaft hat sich seriös auf die diesjährige Veranstaltung im Adler in Kappel vorbereitet. An ausgedehnten Workshops, zum Beispiel am Gibelschwinget, wurde der Anlass vorbereitet. Der Aufwand hat sich gelohnt. Es hatten sich in diesem Jahr mehr Teilnehmer angemeldet, als schlussendlich berücksichtigt werden konnten. 32 Frauen und Männer traten am letzten Samstag, nach Eröffnung durch Speaker Fredy Spörri und nach Ertönen der Landeshymne, im Adler in Kappel zur 3. Schweizer Meisterschaft im Hölzle an. Sie kamen aus Basel, aus dem Aargau, aus der Innerschweiz und vom Sattel. Einige von ihnen mit gemischten Gefühlen: «Ob die Zürcher wohl fähig sind, einen solchen Anlass mit einem urchigen Volksfest zu verbinden?» Nach über
zehn Stunden Wettkampf, gutem Essen – aus der Küche von Gastwirtin Renata Schönbächler – ausgiebigem Durstlöschen und dazwischen ein paar Schnupfs, verliessen sie Kappel mit dem Wunsch, nächstes Jahr wieder kommen zu können. «Säuliämter und Oberämter sind eben keine Zürcher», waren sich viele Auswärtige einig.
«Nöggi» singt den «Hölzlerblues» Als echtes Zürcher Original hatte sich auch Kultsänger Nöggi angemeldet. Während einer Wettkampfpause gab er in alter Frische seine Songs und Gags zum Besten. Als Schlussbouquet dann einen aus Stichworten improvisierten «Hölzlerblues.» Auch der Hauptsponsor Werner Lüthi benutzte die Gelegenheit, während eines Unterbruchs seine fahrende Säge auf dem Parkplatz vorzuführen. Nach zwei Vorrunden standen die 16 besten Hölzler fest und von diesen kam dann in einer weiteren Runde derjenige mit der höchsten Punktzahl in den Final. Es waren die vier Wettkämpfer Baschi Camenzind, Bruno Götschi, Werner Haas und Daniel Styger (der Bruder vom Skiass Nadja Styger).
Kein Ämtler Schweizer Meister Unter wachen Augen von Turnierleiter Sergio Dalla Valle kämpften diese dann in vier Umgängen um den Titel. Als Sieger und Schweizer Meister im Hölzle durfte schliesslich Baschi Camenzind aus Küssnacht a. R., von OKPräsident Reto Studer den Wanderpreis in Empfang nehmen. Zudem erhielt er einen Flachbildfernseher. Dank den grosszügigen Sponsoren konnte jeder Teilnehmer einen Preis nach Hause nehmen und manche waren froh, dass sie zu später Stunde nicht einen schweren Fernseher vom Gabentempel tragen mussten. Schliesslich wurden noch zwei mal zwei Tickets für den CSI 2015 in Zürich unter den Anwesenden, halt nicht mehr ganz frischen Wettkämpfern und Offiziellen, ausgelost. Die Jodelgesänge, wie sie sich im Adler gehören, tönten noch lange in die Nacht hinein. Es war eben ein Oberämter Volksfest. (Spi.) Die besten zehn an der diesjährigen Meisterschaft: 1. Baschi Camenzind, 2. Bruno Götschi, 3. Werner Haas, 4. Daniel Styger, 5. Ueli Ott, 6. Erwin Vogel, 7. Fridli Funk, 8. Willi Lüthi, 9. Markus Greter, 10. Fridel Krummenacher.
FCWB im Kampf der Verfolger Das Auswärtsspiel gegen Muri AG verspricht Spannung Am Samstag spielt das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten auswärts gegen den FC Muri. Die Aargauer liegen nur einen Punkt vor dem FCWB auf Platz drei der Tabelle – eine spannende Ausgangslage.
Heimspiele wurden allesamt gewonnen und verloren hat man auf dem Sportplatz Brühl noch kein Spiel. Den ersten Auswärtssieg konnten die Murianer vor Wochenfrist in Seuzach feiern, allerdings erst durch späte Tore kurz vor Schluss gegen einen dezimierten Gegner. Das Team von Trainer Beat Hubeli wird alles daran setzen, die heimische Ungeschlagenheit zu wahren und sich in der Spitzengruppe festzusetzen.
................................................... von oliver hedinger Die Dosch-Elf will den Schwung aus dem Heimsieg gegen den Nachwuchs des FC Lugano ausnützen und im nahen Freiamt einen weiteren Dreier verbuchen. Im Verfolgerfeld von Spitzenreiter Baden finden sich Muri auf Platz drei mit 14 und der FCWB auf Platz fünf mit 13 Punkten wieder. In der Offensive sind sich die Teams zumindest statistisch gesehen ebenbürtig, dagegen hat der FCWB bislang die bessere Defensiv-Bilanz vorzuweisen. In den gespielten acht Partien mussten die Ämtler nur sieben Gegentreffer hinnehmen, allerdings fielen deren sechs auf fremden Plätzen.
Viele WB-Fans erwartet Die Partien der Rot-Schwarzen gegen Muri haben schon fast Derby-Charakter, wohl vor allem aufgrund der Nähe des Freiämter Clubs. Es ist zu erwarten, dass der FCWB von vielen Fans unterstützt wird und die Voraussetzungen für ein Fussballfest optimal sind. Anpfiff auf dem Sportplatz Brühl in Muri ist am Samstag um 17 Uhr. Weitere FCWB-Spiele: Freitag, 3. Oktober, 20 Uhr: Witikon-Neumünster – Senioren 40+, 20.15 Uhr: Freienbach – Senioren 30+; Samstag, 4. Oktober, 10 Uhr: YF Juventus – Jun. Ea, 11.30 Uhr: Wädenswil – Jun. Ec, Jun. Dd – Hausen, 12.15 Uhr: Buchs-Dälli-
Muri demonstriert Heimstärke Und genau darin liegt die Gemeinsamkeit der Teams. Nicht nur der FCWB, sondern auch Muri zeigt in dieser Saison vor allem auf heimischem Platz sehr gute Leistungen. Die letzten drei
ken – Jun. Cb, 13 Uhr: Red Star – Jun. Dc, 14 Uhr: Richterswil – Jun. Da, 15 Uhr: Jun. Ca (CCJL) – Zürich Frauen U17; Sonntag, 5. Oktober, 10.15 Uhr: FCWB 2 – Adliswil 1, 12 Uhr: Blue Stars – Jun. B1 (CCJL), 12.30 Uhr: FCWB 3 – Lachen/Altendorf, 15 Uhr: Jun.
Spiele gegen Muri in dessen schmuckem Stadion Brühl haben ihren besonderen Reiz. (Bild Kaspar Köchli)
A (CCJL) – Stäfa.
Das erste Derby im Oberamt
Mit Camp-Götti Alain Sutter Fussball spielen
Der FC Hausen empfängt Affoltern
Fussball-Camp auf dem Sportplatz Moos in Affoltern
Am nächsten Samstag spielt der FC Hausen um 19 Uhr zu Hause gegen den FC Affoltern.
McDonald’s lädt vom 6. bis 10. Oktober 2014 Mädchen und Buben zum Fussball-Camp in Affoltern ein. Unter der Leitung von RN Sportevents trainieren diplomierte Junioren-Trainer die fussballbegeisterten Kinder. Die ExProfis Alain Sutter, Georges Bregy und Patrick Müller sind die Paten der McDonald’s Fussball Camps.
Zum ersten Mal treffen die beiden ersten Mannschaften aus Hausen und Affoltern aufeinander. Im neuen Jonentäli wird Derby-Stimmung herrschen. Die Hausemer haben nach einer durchzogenen ersten Saison in der 3. Liga viel an sich gearbeitet und stehen zur Zeit auf dem 4. Platz der Gruppe.
Und die Heimmannschaften sind in Hausen oft für eine Überraschung gut. Die Hausemer überzeugen immer durch ihren Willen und Zusammenhalt. Es steht erneut eine Mannschaft mit dem Trainer Samir Ben Nejma auf dem Platz, bei der man sieht, dass sie mit Spass bei der Sache ist. Aber auch technisch und taktisch haben die Hausemer viel investiert und gute Fortschritte gemacht. Sind sie für eine Überraschung gut? (APH)
In Affoltern wird Alain Sutter als Camp-Götti einen Tag mit den Kindern trainieren. Im elften Jahr in Folge organisiert McDonald’s Schweiz Fussballwochen für Mädchen und Knaben. 6- bis 13-Jährige haben so dank McDonald’s schweizweit insgesamt 20-mal die Chance, gemeinsam mit echten Profis eine Woche lang zu trainieren. Vom 6. bis 10. Oktober 2014 findet das Fussball Camp in der Sportanlage «Im Moos» in Affoltern statt. «Nach dem grossen Erfolg der letzten Jahre veranstalten wir auch dieses Jahr wieder ein Fussball-Camp in Affoltern. Als Familienrestaurant setzen wir uns gerne für Sport und Bewegung ein», erklärt Peter Kilchenmann, Lizenznehmer des McDonald’s Restaurants in Affoltern a.A., sein Engagement. Für dieses Camp gibt es noch wenige freie Plätze. Anmeldung unter www.mcdonalds.ch/fussball-camps.
Altersgerechte Trainings
Niklaus «Chläus» Biser dribbelt sich durch. (Bild zvg.)
Die Fussball-Camps entsprechen den hohen Anforderungen des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV). Diplomierte Junioren-Trainer unterrichten die fussballbegeisterten Kinder. Dabei steht neben fussballerischer Spielfreude auch die Förderung von Teamgeist, Fairness und Bewegung im Zentrum des 5-tägigen Camps. Nach vier Tagen mit je drei spielerischen Trainingseinheiten findet am Freitag zum Ab-
Fussball-Camp in Affoltern: Alain Sutter zeigt, wie es geht. (Bild pd.) schluss das grosse Fussballturnier in gemischten Gruppen statt; dazu sind Eltern, Verwandte und Freunde herzlich eingeladen.
Alain Sutter ist wieder Camp-Götti Der Pate des Projekts ist kein geringerer als Ex-Nationalspieler Alain Sutter. «Während meiner Karriere als Fussballprofi habe ich vieles erlebt und konnte Erfahrungen sammeln. Diese möchte ich als Camp-Götti gerne an die Kinder weitergeben», erklärt der Fussballprofi. Jeweils an einem Tag in den Camps zeigt Alain Sutter den Kindern persönlich seine Tipps und Tricks und gibt selbstverständlich Autogramme. Ob als abwechslungsreiche Ergänzung in den Ferien des Junioren-Fussballs oder für Mädchen und Jungs, die
nur ab und zu mal «tschutten» möchten: Dieses Jahr veranstaltet McDonald’s 14 dieser Fussballwochen in der Deutschschweiz und sechs in der Westschweiz. Die Teilnahme am 5-tägigen Camp kostet pro Kind 259 Franken, darin inbegriffen sind neben viel Spass mit Stars und Freunden auch eine vollständige Campausrüstung mit Fussballtenue, Ball und Tasche sowie die Mittagessen.
Sportengagement als Markenzeichen von McDonald’s Neben der Unterstützung auf lokaler Ebene für den Fussballnachwuchs engagiert sich McDonald’s Schweiz seit 1992 als offizieller Partner der Uefa Europameisterschaft und ist seit 1994 Partner der Fifa-WM. (pd)
V.l.n.r: Vera Studer, Laura Hess, Romy Bill, Brigitte Stettler, Daniela Hess, Julia Salamon, Iris Studer, Nadja Venzin, Barbara Bitzi. (Bild zvg.)
Im richtigen Moment Nerven gezeigt Die Korbballerinnen des Turnvereins Hausen steigen in die zweithöchste Liga auf Am vergangenen Wochenende bestritten die Korbballerinnen des Turnvereins Hausen die Aufstiegsspiele in die Nationalliga B. Nach dem Kantonalmeistertitel war der Aufstieg das nächste Ziel – welches sie dank einer Glanzleistung erreichten. ................................................... von sven kammer Unter der Leitung von Coach Sven Kammer konnten sich die Hausemer Korbballerinnen gegen die erste Mannschaft aus Schwyz beweisen. Bereits in den ersten Minuten gelang es, eine 3:0-Führung zu erlangen. Nach dem abschliessenden 4:0-Treffer konnten bereits Kräfte gespart werden. Im zweiten Spiel traf Hausen auf Oberaach aus dem Kanton Thurgau.
Anfangs brauchte es einige Angriffe, um die Korbchancen zu verwerten. Gegen Ende lehnte sich Hausen mit einer 5:2-Führung ein wenig zurück. Umgehend nutzte Oberaach diese Gelegenheit und machte gegen Ende der letzten Minuten noch einmal mächtig Druck. Das Spiel konnte trotz diversen Fehlern, welche im Eifer des Gefechts passierten, mit 5:4 gewonnen werden. Als dritter Gegner wartete das Fanionteam aus Buchthalen. Auf den gegnerischen Treffer im ersten Angriff reagierte Hausen mit einem Gegentreffer und drehte das Spiel in den nachfolgenden Angriffen. Mit einem 5:2-Sieg holte man sich also den dritten Sieg in Folge.
Bangen nach dem Zwischentief Als nächster Gegner folgte Gipf-Oberfrick. Hausen spielte nicht zum ersten
Mal gegen diese Mannschaft. Hausen gestaltete das Angriffsspiel erneut hervorragend, jedoch haperte es in diesem Spiel beim Abschluss. Diverse Korbchancen konnten nicht ausgewertet werden. Hausen verlor dieses Spiel mit 4:2. Nach dieser Niederlage musste eine Gegenreaktion der Mannschaft her. Zwei Spiele galt es noch zu bestreiten in der Gruppenphase, welche ausschlaggebend war, für den Einzug in die Finalrunden. Urtenen-Schönbühl versuchte jedoch ebenfalls, den Finaleinzug zu schaffen. Hausen hatte das Spiel zum grössten Teil im Griff. Bis kurz vor Spielende führte Hausen mit 4:3. Urtenen-Schönbühl konnte jedoch im letzten Moment den Ausgleich erzielen. Im letzten Spiel kam es dann noch zum Zürcher Derby. Auch Langnau am Albis hatte noch Chancen auf eine Fi-
nalqualifikation, trat jedoch ohne Auswechselspielerinnen an und hatte dementsprechend schon ein paar Spielminuten mehr in den Beinen. Hausen konnte sich schon bald einmal mit ein paar Körben distanzieren. Mit einem souveränen 7:4 schaffte Hausen den Einzug in die Finalgruppe. Die Gruppenersten und -zweiten mussten sich nun in den Finalspielen jeweils gegen die zwei anderen Mannschaften beweisen, welche die Qualifikation in der anderen Gruppe geschafft hatten. Im ersten Spiel wartete der Gegner aus Willisau auf Hausen. Die Innerschweizerinnen kamen als Gruppenerste in die Finalrunde. Willisau spielte ein sehr schnelles Korbball. Hausen rannte über zehn Minuten lang einem Rückstand hinterher. In der Schlussphase konnte Hausen den Ausgleich erzielen und sich einen Punkt sichern.
Im entscheidenden Spiel hielten die Nerven Im entscheidenden Spiel gegen den Gruppensieger aus Solothurn musste ein Sieg her. Hausen lag nach wenigen Angriffen mit 3:0 vorne. Leider konnte der Vorsprung nicht mehr weiter ausgebaut werden und Nunningen konnte zur Halbzeit den Anschlusstreffer erzielen. In der zweiten Halbzeit klappte plötzlich jeder Abschluss und Hausen gewann mit einer Vier-Punkte-Führung. Luftsprünge und Jubel klangen über den Brugger Sportplatz. Die Damenmannschaft vom Turnverein Hausen gewann die 1.-Liga-Aufstiegsspiele und steigt in die zweithöchste Korbballliga der Schweiz auf. Nach einer harten Sommersaison und nervenaufreibenden Aufstiegsspielen gelang der Riesenerfolg.
Wo ein Wille, ist auch ein Weg Einweihung der neuen Brücke, des Tennisclub Säuliamt Der Abschluss der Tennissaison sowie die Einweihung der neuen Brücke sind die Anlässe für Festlichkeiten am 18. Oktober. Ab 18 Uhr begrüsst der Tennisclub Säuliamt alle Hungrigen und Durstigen unter dem Motto Oktoberfest, bei Musik und guter Laune. ................................................... von lisa stähli
Die Tennisstars von morgen. (Bild zvg.)
Spiel, Plausch und viele motivierte Kinder Bei schönstem Wetter und besten Verhältnissen konnte am Samstagnachmittag, 27. September, auf der Tennisanlage in Hausen das erste Plauschturnier für die Hausemer Tennis-Junioren durchgeführt werden. Während auf den einen Tennisplätzen die Halbfinals und der Final der Mixedclubmeisterschaften mit spannenden Partien bestritten wurden, massen sich 15 Nachwuchssportlerinnen und -sportler, im Alter zwischen 6 bis 12 Jahren, von Anfänger
bis Fortgeschrittene, in verschiedenen Disziplinen. Es wurde heftig gekämpft und Daumen gedrückt. Primär stand aber der Spass im Vordergrund. Die vielen Fans und unterstützenden Eltern haben den Anlass zu einem gelungenen Event gemacht. Aufgrund des grossen Zuspruchs wird der Tennisclub Hausen auch nächstes Jahr einen Nachwuchssportanlass durchführen. (Evelyne Bisa)
Die Holzbrücke, die das Clubhaus und die Sandplätze über den Jonenbach hinweg miteinander verbunden hat, musste einer Stahlkonstruktion weichen. Mit Hilfe des Zivilschutzes wurde die Holzbrücke im Frühling abgerissen und seit Mai, pünktlich zum Beginn der Tennissaison, schreiten die Spielenden nun über die stabile Metallbrücke zu den Plätzen. Eine Einweihung der Brücke zu Saisonbeginn wurde durch die anschliessende Interclubsaison verunmöglicht. Zum Saisonende wird dies jedoch nachgeholt.
Haxn und Brezel Mit einem grossen Oktoberfest läutet der Tennisclub Säuliamt die Saison aus und die Ära der Metallbrücke am Jonenbach ein. Zum Oktoberfest sind am Samstag, 18. Oktober, ab 18 Uhr,
Die neue Brücke über den Jonenbach. (Bild Barbara Portmann) alle herzlich eingeladen. Die traditionelle Oktoberfest-Kost wird mit einer vegetarischen Variante ergänzt. Vor dem Essen lässt sich die Zeit vertreiben mit Spielen für Gross und Klein – unter anderem mit einem Wettbewerb, bei dem es um die Geschwindigkeit beim Tennisaufschlag geht. Im Clubhaus sorgt bis drei Uhr morgens ein DJ für Stimmung. Der Anlass des Events soll im Zentrum stehen. Der kurzfristige Rückbau der Holzbrücke und der zwangsläufig darauf folgende Neubau der Metallbrücke haben den Tennisclub finanziell belastet. Aus diesem Grund wird es am Oktoberfest die Möglichkeit geben, einen Teil der Brücke zu finanzieren. Wer gerne ein Stück der neuen Brücke erwerben möchte, kann mit einem Betrag Sponsor werden und er-
hält im Gegenzug eine Plakette an der Metallbrücke, mit einem Schriftzug nach Wahl. Die Idee dahinter: Die neue Brücke soll neue Wege für die Zukunft im Tennisclub Säuliamt aufzeigen. Wo ein – gemeinsamer – Wille ist, ist auch ein Weg – über den Jonenbach. Die Brücke als Gemeinschaftsprojekt für alle Mitglieder des Tennisclub Säuliamts soll ein Zeichen setzen nach aussen, aber auch den Zusammenhalt innerhalb des Clubs stärken. Die Organisatoren freuen sich auf ein rauschendes Fest und begrüssen alle Teilnehmenden – egal ob Mitglied oder nicht. Am Samstag, 18. Oktober, ab 18 Uhr, Giessenstrasse, Affoltern. Eintritt: 15 Fr., Kinder: 5 Fr., Infos: tcsauliamt.ch, Anmeldung, bis 12. Oktober 2014 an tcsauliamtoktoberfest@hotmail.com.
Schweizer Meister Urs Huber gewinnt erneut die nationale Bike-Marathonserie Der Triumph am Iron Bike Race sichert dem RRC-Amt-Fahrer den vierten iXS-classic-Gesamtsieg Für seine Verhältnisse war Urs Huber heuer schlecht in die nationale Bike-Marathon-Rennserie gestartet. Doch er gab nicht auf und wurde erneut mit dem iXS swiss classic-Gesamtsieg belohnt – bereits zum vierten Mal nach 2007, 2008 und 2009. Es war nicht das einzige gute Resultat, das Fahrer aus dem Säuliamt in Einsiedeln feiern konnten.
den «Boy Uno» erreichte RRC-Kid Fancesco Caruso das Ziel als Fünfter von 40 Klassierten. Der Hausemer Lars Buengen wurde Neunter. Der Mettmenstetter Timo Müller schliesslich wurde Dritter bei den «Boy Due» (Jg. 2002/2003).
Resultate Männer (101 km): 1. Urs Huber (Jonen) 4:18:21. 2. Thomas Dietsch (Fr) 3:06. 3. Lukas Buchli (Samedan) 8:23. 4. Jérémy Huguenin (Neuchâtel) 9:54. 5. Konny Looser (Hinwil, ZH) 12:01. Ferner die Säuliämtler
Fun-Fahrer:
(Hauptikon)
5:40:08. 114. Dick van Loon (Affoltern) 6:39:10. 153. Stefan Kemmler (Ottenbach) 7:12:39. 184. Ro-
Es war zunächst ein offener Kampf, den sich Schweizer Meister Urs Huber und Swiss Epic-Sieger Lukas Buchli am letzten Sonntag am Iron Bike lieferten. Nach dem langen Flachstück durchs Euthal war bei Kilometer 62 von 101 noch immer eine Dreierspitze mit Huber, Buchli und o-tour-Sieger Thomas Dietsch beisammen. In der Steigung zum Adlerhorst versuchte sich Buchli mit Tempoverschärfungen abzusetzen. Opfer wurde jedoch Hubers elf Jahre älterer Teamkollege Dietsch. Der französische Meister auf Abschiedstour musste seine beiden Mitstreiter ziehen lassen. In der kurzen Laufpassage zum Spirstock konnte Huber schliesslich Buchli leicht distanzieren. Es sollte die Vorentscheidung sein, wie sich kurz darauf herausstellte.
Huber siegte, weil Buchli zu riskant fuhr In der anspruchsvollen Abfahrt ging Buchli auf der Verfolgung von Huber ein zu grosses Risiko ein. Ein geplatzter Vorderreifen, ausgerechnet in einer Kurve, beendete die Siegesambitionen am Feldberg jäh. Buchli rutschte das Vorderrad weg und er stürzte. Bald darauf rückte auch noch Dietsch von
berto Schmidt (Ottenbach) 8:05:20. Frauen (101 km): 1. Esther Süss (Küttigen) 5:14:05. 2. Milean Landtwing (Pontresina) 4:38. 3. Nadia Walker (Altdorf, UR) 30:08. Männer (77 km): 1. Mattia Longa (It) 3:09:58. 2. Marcel Bartholet (Tuggen) 4:58. 3. Michael Stünzi (Grüsch) 5:26. Ferner: 15. Andreas Caruso (RRC Amt) 4:16:34. Die Säuliämtler Fun-Fahrer: 44. Hanspeter Aeberli (Aeugstertal) 3:51:57. 78. Christian Seiler
Urs Huber (vorne) stemmt zum Sieg am Iron Bike Race, der ihm zum vierten Mal auch den Sieg in der Schlusswertung der Bike-Marathon-Rennserie iXS swiss bike classic einbringt. (Bild Martin Platter)
(RRC Amt) 4:04:45. 87. Knut Buengen (Hausen) 4:07:27. 176. Markus Blaser (Aeugst) 4:26:53. 239. Thomas Reif (Aeugst) 4:41:36. 348. Ueli Spinner
hinten an und überholte den Vorjahressieger. Derweil Huber alleine an der Spitze seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute und das Ziel schliesslich mit über drei Minuten Vorsprung auf Dietsch erreichte. «Als ich gemerkt habe, dass Buchli in der Abfahrt nicht mehr kam, habe ich mein Tempo etwas reduziert, um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden», erklärte Huber. Nach dem fünften Rang am Swiss Epic sei dieser Triumph für ihn eine grosse Genugtuung. Die Tage nach dem anspruchsvollen Etappenrennen seien zäh gewesen, zumal auch noch viel Arbeit auf seiner Apfelplantage in Jonen zu erledigen gewesen sei, führte Huber aus. «Umso grösser ist die Freude über diesen Gesamtsieg.» Mit den Rennen in Ornans, wo er in der Vergangenheit
schon dreimal gewinnen konnte, und am Roc d’Azur wird der 29-Jährige seine erneut überaus erfolgreiche Saison in Frankreich ausklingen lassen.
Wie der Vater und Grossvater ... Neben Huber feierten noch andere RRC-Fahrer und Säuliämtler am Iron Bike Achtungserfolge. Köbi Schneebeli erreichte das Ziel als schnellster Säuliämtler im 37. Rang aller Hobby-Fahrer. Ein gutes Resultat wenn man bedenkt, dass der Hauptiker Familienvater daneben noch ein Elektrofachgeschäft führt, das sich nicht über Arbeitsmangel beklagen kann. Das war auch der Grund, weshalb Schneebeli heuer nur zwei Rennen der iXS-classic gefahren ist, diese aber im Vergleich zu den Vorjahren schneller zurückleg-
te. Seine Tochter Jacqueline bestritt derweil zusammen mit Grossvater Jack die 53 km lange Sie+Er-Kategorie und landeten auf Platz acht von 25 Paaren. Auf der Mitteldistanz über 77 km holte einmal mehr Hanspeter Aeberli aus dem Aeugstertal die Kohlen für die Ämtler aus dem Feuer. Der 56Jährige wurde wie schon am Eiger Bike Zweiter in der Kategorie HF4.
(Aeugst) 5:07:47. 351. Thomas Baumann (Hedigen) 5:09:06. 364. Thomas Heimann (Rifferswil) 5:11:38. 380. Ueli Stauffacher (Mettmenstetten) 5:17:33. 414. Markus Fischer (Hedingen) 5:30:38. Frauen (77 km): 1. Ramona Forchini (Wattwil) 3:45:03. 2. Andrea Waldis (Morschach) 0:01. 3. Alessia Nay (Zizers) 23:55. Männer (53 km): 1. Robin Gemperle (Buchs AG) 2:09:13. 2. Sven Olivetti (Würenlos) gl. Zt. 3. Mike Hermann (Bad Ragaz) 0:51. Ferner: 242. Hansruedi Meili (Hausen) 52:34.
... so die Töchter und Söhne Ebenso stark fuhren am Vortag die Kids des Radrennclub Amt. Wie die Väter so die Töchter und Söhne: In der Kategorie «Girl Uno» (Jg. 2004/2005) erreichten Leonie Müller (Mettmenstetten) und Deborah Schneebeli (Hauptikon) die Plätze zwei und drei hinter Siegerin Luana Papaleo aus Baar. Bei
Frauen (53 km): Nicole Koller (Schmerikon) 2:18:28. Schlussstand iXS classic (6/6, 1 Streichresultat, inkl. Finale): Langdistanz, Männer: 1. Urs Huber (Jonen). 2. Jérémy Huguenin (Neuchâtel). 3. Philipp Gerber. Frauen: 1. Milena Landtwing (Pontresina). 2. Nadia Walker. Männer «Fun»: 1. Andreas Sigrist (Sachseln). 2. Norbert Amgarten (Kerns). 3. Hansjürg Gerber (Thun). Youtube-Videokanal mit Film-Clips zu jedem Rennen: youtube.com/ixsclassic
Unihockey: Piraten überzeugen
Wettswil verliert und kommt dennoch auf Platz drei
Piraten mit 3 von 4 möglichen Punkten
Schach, Schweizer 1. Liga: Verkraftbare Niederlage für Wettswil
Nach gerechtem Unentschieden gegen erstarkte Wohlener und einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Brugg stehen die Buccaneers Sellenbüren nach dem 1. Spieltag auf Rang 3.
Der Schachclub Wettswil wollte die bis anhin tolle Saison mit einem Heimsieg beenden. Aus Prestigegründen – die Zwischentabelle zeigte, dass eine Rangverbesserung nicht möglich war.
Nachdem beim TV Virtus Wohlen, im letzten Jahr noch die Schiessbude der Liga, sämtliche Aktiv-Mannschaften zusammengelegt wurden, stand den «Buccs» im Auftaktspiel nun ein im Vergleich zur Vorsaison deutlich stärkerer Kontrahent gegenüber. Auf die Tore des zum neuen Captain ernannten Nicola Grass und Beni Schiller folgte zweimal postwendend der Ausgleich und kurz vor der Pause gingen die Aargauer gar in Führung. Mit dem Ausgleich von Joël Wuillemin wurde wenige Minuten vor Schluss eine hektische, ja gar dramatische Schlussphase eingeläutet. Fabio Gianinazzi wollte als hinterster Mann einen schnellen Gegenstoss lancieren, als im dümmsten Moment sein Stock in die Brüche ging. Sein Gegenspieler erbte und haute den Ball am sichtlich überraschten Torhüter Roberto Sedlaczek vorbei in die Maschen. Der völlig schuldlose Gianinazzi durfte aufgrund der Regeln in dieser Situation ohne Stock nicht
mehr ins Spiel eingreifen und konnte nur noch verdutzt zuschauen. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen die «Buccs», exakt 2 Minuten vor Spielende, schien das Spiel gelaufen. Doch der von seiner neuen Rolle als Captain sichtlich beflügelte Nicola Grass gab noch nicht auf und erzielte doch tatsächlich wenige Sekunden vor Schluss mit einem Shorthander noch den viel umjubelten Ausgleich.
Schwungvoller Saisonstart macht Lust auf mehr Die Geschichte aus dem zweiten Spiel des Tages ist schnell erzählt. Mikko Maurer nahm seinem Gegner den Ball im Spielaufbau ab, lancierte Joël Wuillemin und dieser traf mittels Weitschuss zur frühen Führung. Als Fabio Gianinazzi, nun wieder mit ganzem Stock unterwegs, Joël Von Allmen herrlich bediente, erzielte dieser sein erstes Tor für die Buccaneers, welches bereits gleichbedeutend war mit der Entscheidung. Das 3:0 von Severin Haab war nur noch Zugabe, der Gegner aus Brugg konnte die Ämtler nicht mehr ernsthaft in Verlegenheit bringen. Nun gilt es, den Schwung vom Saisonauftakt mitzunehmen. (pd)
Gegner Nimzowitsch II aus Zürich war bereits fürs Aufstiegsspiel klassiert und Wettswil sorgenfrei: die Schlussrunde Ende September schien Kehrauscharakter zu haben. Davon wollten die Ämtler allerdings überhaupt nichts wissen. Zumal sie dank ihrer starken Formation in die Favoritenrolle schlüpften. Nach Ablauf von zwei Stunden verübten nur noch fünf Spieler Denkarbeit. Die anderen drei hatten sich mit ihren Gegnern bereits gütlich unentschieden getrennt. Gas gab nun der elo-stärkste Spieler, Daniel Christen. In kompliziertem Mittelspiel behielt er die Übersicht, lenkte günstig in die Endphase ein und brachte Wettswil brillant in Führung. Die Antwort vom Team Nimzowitsch (benannt nach einem ehemaligen lettischen Schachgrossmeister) folgte postwendend. Durch angriffiges Spiel kamen die entfesselten Stadtzürcher in den letzten
Philipp Aeschbach verlor unerwartet gegen Jürg Wyttenbach. (Bild kakö) Partien zu unerwarteten Erfolgen, gegen besser klassierte Wettswiler. Mit der 3:5-Niederlage kann der Schachclub Wettswil jedoch leben, er vermochte seinen dritten Rang in die Schlussrangliste zu halten und besitzt sogar die klitzekleine Chance, ins Aufstiegsspiel nachzurutschen. Zum Handkuss käme er dann, wenn sich das in der Nationalliga B akut abstiegsgefährdete erste Team von Nimzowitsch doch noch hält. Und Nimzowitsch II dadurch in der 1. Liga bliebe.
Schweizer Mannschaftsmeisterschaft, 1. Liga, 7. Runde: Wettswil I - Nimzowitsch II 3:5. Sacha Georges (2215 Elo) - Lars Bäumer (2172) remis; Daniel Christen (2238) - Hermann Koch (2063) 1:0; Philipp Aeschbach (2163) - Jürg Wyttenbach (2092) 0:1; Hanspeter Bieri (2123) - Markus Germann (1991) 0:1; Werner Aeschbach (2094) - Heinz Vifian (1987) remis; Theo Heldner (2078) - Josef Germann (1975) remis; Kaspar Köchli (2036) - Max Schultheiss (2032) remis; Bruno Lenzhofer (1794) - Thomas Heinsius (1895) 0:1. Schlussrangliste (7 Runden): 1. Nimzowitsch II, 12 Pkt. (34 Brettpkt.); 2. Olten, 11 (37); 3. Wettswil, 7 (28); 4. Réti III, 7 (26.5); 5. Gligoric, 6 (27); 6. Wollishofen II, 6 (24.5); 7. Bellinzo-
(Kaspar Köchli)
na, 4 (27)†; 8. Lenzburg, 3 (20)†.
Wenn 1944er auf Reise gehen … Fünftägige Reise der 70-Jährigen aus Wettswil zu den «Cinque Terre»
W Joel, 19. September.
Joris, 22. September.
Adam, 23. September.
Delia, 23. September.
ettswil kennt eine spezielle Institution: die Jahrgänger. Die 40-Jährigen organisieren jeweils im Jahr ihres runden Geburtstags das Vierzgerfäscht, das jährliche Dorffest im August. Die Kerntruppe dieser Jahrgänger trifft sich dann in jährlichem Rhythmus zu einem Event in irgendeiner Form (Ausflüge, Besichtigungen oder auch nur Essen). Bei runden Geburtstagen sind dann oft zwei- oder mehrtägige Events angesagt. Um einen solchen «Runden» ging es dieses Jahr bei den 44ern. Sie beschlossen eine fünftägige Reise zu den «Cinque Terre», nördlich von La Spezia und an der italienischen Riviera. Die Cinque Terre, das sind wahre Perlen, 5 pittoreske Dörfer, unmittelbar am Meer gelegen, am Ende von Landeinschnitten und am Fuss von Steilhängen mit Reben- und Fruchtkulturen, die nur mühsam mit Hand und zu Fuss bearbeitet werden können. Das Klima ist beinahe tropisch und lässt Feigen, Zitronen, Kaktusfrüchten, Oliven und Datteln wachsen. Da es sich bei den reisewilligen 44ern um eine relativ kleine Truppe handelte, luden sie interessierte Freunde und Bekannte zum Mitreisen ein und stiessen auf breites Echo. 46 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten zum Abenteuer «Cinque Terre». Wenig spektakulär verlief die gegen 570 km lange Hinfahrt nach Tirrenia, 20 km vor Livorno. Beeindruckend allerdings die Fahrt nach Piacenza durch die hügelreiche, vielschichtige Apuanische Kette, einem Hinterland der ligurischen Küste.
Die «Cinque Terre»
Ruben, 27. September. (Bilder I. Magin) anzeige
Der nächste Tag war ganz der Besichtigung der Cinque Terre gewidmet. Die Carfahrt ging der toskanischen und ligurischen Küste entlang zur Handelsund Marinehafenstadt La Spezia. Über Serpentinen und durch Tunnels führte der Weg weiter ins Kerngebiet der Cinque Terre, den fünf Orten Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso, die sich über einen Küstenstreifen von vielleicht 30 km verteilen. Der erste Halt hiess Manarola. Wie auch die anderen der Orte beeindruckt Manarola durch die Farbigkeit vieler gepflegter Häuser, enge Gassen, kleine Brücken, hübsche Läden und durch eine eindrücklich schöne Kir-
Die fröhliche Reisegruppe aus Wettswil in Italien. (Bild zvg.) che. Was für vier dieser Ortschaften gilt: Im Jahr 2011 wurden alle von Hochwasser heimgesucht. Das Wasser ergoss sich teilweise meterhoch in die Gassen, auf Plätze und in die Wohnhäuser. Die beste Art, sich zwischen den Dörfern zu verschieben, ist an dieser Strecke die reguläre italienische Staatsbahn FS. Ein Erlebnis ist es allemal. Regulär ist einmal die Verspätung von ca. 30 bis 35 Minuten. Und regulär ist dann auch die Füllform. Eine Spezialität der Küstenregion sind Sardellen. Die gibt es auch in Büchsen. Ähnlich fühlen sich Kunden der FS beim Zusteigen auf dieser Strecke. Die nächste Station in den Cinque Terre war Monterosso, die nördlichste und auch die touristischste der Ortschaften. Sie besitzt neben einem neueren Teil auch einen alten Dorfkern, in dem sich trefflich flanieren lässt und wo unzählige Pizzerien, Osterias, Cafés und Restaurants mit Spezialitäten (wie Pesto, Olivenpaste, Sardellen und Limoncino) und Weinen aus der Gegend zum Hocken locken.
Sarzana – Carrara – Marmorbrüche Am nächsten Tag führte die Fahrt über die berühmte Via Aurelia entlang von Oliven-, Pinien- und Pomeranzenbäumen nach Sarzana, nördlich von Carrara. Mit Sarzana lernte man eine unbekannte Stadt mit historischem Background und entsprechenden Bau-
ten an der Grenze zwischen Ligurien und der Toskana kennen. Eindrücklich der Torbogen am Stadteingang, die lange Flanierstrasse hin zur prunkvollen Kathedrale aus Marmor und mit prachtvollen Malereien und einer herrlichen Holzdecke. Die Stadt mit ihren schönen Plätzen hinterlässt einen sehr gepflegten und sauberen Eindruck. Der weitere Tagesverlauf war ganz dem Carrara-Marmor, einem für die Gegend sehr wichtigen und für einige Marmorbarone aus Carrara mit ihren vererbten Abbaulizenzen auch äusserst lukrativen Wirtschaftszweig, gewidmet. Von Weitem schon sind in den Bergen hinter der italienischen Marmormetropole die Furchen und Narben des Marmorabbaus zu sehen. Und auf allen Strassen prägen unzählige Lastwagen mit Marmorbrocken auf der Fahrt zur weiteren Verarbeitung das Bild. Die Fahrt führte nach Carrara, danach in abenteuerlicher Fahrt zu den Marmorbrüchen weit oberhalb der Stadt. Bereits Michelangelo verwendete für seine Statuen Carrara-Marmor, wie er auch in vielen berühmten Kirchen, Palästen und Plätzen Einsatz fand. Die Bilderserien an diversen Halteplätzen und Cafés im Gebiet der Marmorbrüche lassen vermuten, dass der Abbau des Kalzium-Karbonats (aus dem geologisch Marmor besteht) von seinen Ursprüngen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein für die Arbeiten-
den aus der Region eine entbehrungsreiche und gesundheitsgefährdende Tätigkeit war.
Lucca – Pisa Ein Aha-Erlebnis hatten die Teilnehmer am nächsten Tag beim Kennenlernen der Stadt Lucca. Dieser 80 000-Seelen-Ort, etwa 20 km nördlich von Pisa gelegen, war den Teilnehmern so gut wie unbekannt. Doch Lucca entpuppte sich als eine mittelalterliche, geschichtsträchtige Stadt, sauber, sehr gepflegt und voller Sehenswürdigkeiten. Ihr berühmtester Sohn war Ende des 19. Jahrhunderts kein Geringerer als Giacomo Puccini, der grosse Opernkomponist, dessen Geburtshaus erhalten geblieben ist und heute ein Museum beherbergt. Hochinteressant aber ist auch die Geschichte und Entwicklung der Stadt, sehenswert die Stadtmauer, die Kirche San Michele, die Augustinus-Kirche und die vielen schönen Plätze, Strassen, Gassen, Häuser und Ristaurantes. Die nächste Station: Pisa, ein «Must» bei jeder Fahrt in die Toskana. Da stehen unvergängliche Monumente, wie der Schiefe Turm, der Dom oder der Camposanto. Man muss aber bei deren Besichtigung in Kauf nehmen, dass die Multi-Kulti-Touristenströme enorm und der Rummel um die Kultstätten mit allen positiven und negativen Aspekten gewaltig ist. Ernesto Meier
bauernregel Oktober, der fröhliche Wandersmann, der pinselt Wald, Weide und Hecken an.
Anlässlich einer Begrüssung der Neuzuzüger in einer Säuliämtler Gemeinde, erhielten die Behördenmitglieder und die Vertreter der Dorfvereine Gelegenheit, ihre Institutionen vorzustellen. Natürlich benutzten die Vereinspräsidenten diese Möglichkeit, um den allgemein um sich greifenden Mitgliederschwund zu stoppen oder gar ins Gegenteil zu kehren. Um neue Mitglieder zu werben, wurden denn auch eigentliche Werbespots abgesetzt. So hielt der Chef der Pontoniere fest, dass bei den wackeren Männern auf der Reuss ein Mitmachen von der Primarschule bis ins hohe Alter möglich sei. In den Weidlingen stünden nämlich immer wieder auch mal Kerle, welche die 70 bereits überschritten hätten, argumentierte er. Der Präsident der Feldschützen lächelte milde und legte bei der Vorstellung seines Vereins Wert darauf, dass bei ihnen auch Schützen über 90 noch ganz respektable Ergebnisse erzielt hätten. Die
Im Weidling auf der Reuss – auch mit über 70 noch möglich. (Archivbild) beiden Statements waren natürlich hervorragende Steilvorlagen für den Kirchenpflegepräsidenten. Nicht nur, dass sein Verein die Mitglieder mittels Kirchenglocken im Viertelstundentakt an die Mitgliedschaft erinnern würden, in Sachen Dauer der Mitgliedschaft brauche er ja wohl keine gros-
sen Worte zu verlieren, scherzte er. Bloss schade, dass der verantwortliche Beamte des Steueramtes nicht anwesend war. Der hätte betreffend Mitgliederbindung wohl noch überzeugendere Argumente vorbringen können. (mamu)
Flohmarkt-Schlussverkauf in Rossau an der Hauptstrasse, 50 m nach Restaurant Sonnental Freitag/Samstag, 3./4.Oktober zu Gunsten Kinderspital in Armenien Gleichzeitig Ausstellung k端nstlerischer Objekte von Anita Haband, Aeugst a. A.
077 2014