Source: http://www.aascher-schnooke.de/index.php/allgemeines/verein/satzung?tmpl=component&print=1&page=
Timestamp: 2019-09-21 15:31:43
Document Index: 26505430

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 18', '§ 670', '§ 3', '§ 8', '§ 9', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 8', '§ 7']

Kultur-, Tanzsport- und Carnevalsverein
"Die Aascher Schnooke" Nidderau e V.
B Mitgliedschaft/Beiträge
C Verfassung und Verwaltung
§ 17 Haftung des Vereins gegenüber seinen Mitgliedern
§ 18 Übertragungs- und Schlussvorschriften
Der am 27. Febr. 1993 gegründete Verein führt den Namen Kultur-, Tanzsport- und Carnevalsverein "Die Aascher Schnooke" Nidderau e.V., im folgenden Verein genannt.
Er hat seinen Sitz in Nidderau-Eichen und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Ein-tragung lautet der Name
Kultur-, Tanzsport- und Carnevalsverein "Die Aascher Schnooke" Nidderau e V.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.
2. Zweck des Vereins ist die Pflege des traditionellen Brauchtums insbesondere der Fastnacht, die För-derung der Kultur und des Tanzsports.
Der Verein verfügt über die Abteilungen a) „Tanzsport", b) „Karneval“ und c) „Amateurtheater“, deren Zwecke insbesondere verwirklicht werden durch:
a) Pflege, Verbreitung und Erlernen des Amateurtanzsportes und Gymnastik. Die Abteilung Tanzsport soll im weitesten Sinne dem Breitensport dienen und bietet im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch Leistungssport an (z.B. Teilnahme von Tanzturnieren und Meisterschaften, Auftritte der Garde- und Showtanzsportgruppen).
- Förderung sportlicher Übungen und Leistungen
- sportliche Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
- sowie die Kinder- u. Jugendpflege
b) Pflege, Verbreitung und Erlernen des fastnachtlichen Brauchtums. Planung und Durchführung kar-nevalistischer Veranstaltungen (z.B. Durchführung von Fremdensitzungen, Tanzturnieren, Teil-nahme an Umzügen).
c) Pflege, Verbreitung, Erlernen und Förderung des Amateurtheaters auf breiter Grundlage (z.B. Auf-führungen von Theaterstücken sowie Kindertheaternachmittage), sowie die Pflege der heimischen Mundart (z.B. Mundartnachmittag).
- Förderung der Kinder- und Jugendpflege
3. a) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
b) Der Verein enthält sich politischer und konfessioneller Tätigkeit. Weiterhin wird sich der Verein bei kulturellen Veranstaltungen der Stadt Nidderau beteiligen.
c) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhal-ten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder der Organe des Vereins sowie mit Aufgaben zur Förderung des Vereins betraute Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Sie haben gegen-über dem Verein einen Anspruch auf Ersatz der ihnen in Zusammenhang mit ihrer Amtsausübung entstandenen Aufwendungen (§ 670 BGB) im Rahmen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit so-wie der Beschlüsse der zuständigen Gremien des Vereins. Der Anspruch muss bis zum 1.2. des auf das Jahr der Entstehung des Anspruches folgenden Jahres schriftlich beim Vorstand geltend gemacht werden, anderenfalls ist der Anspruch verfallen.
Der Vorstand des Vereins kann nach Haushaltslage auch beschließen, dass an Vorstandsmitglie-der Aufwandsentschädigungen gezahlt werden. die Aufwandsentschädigung ist auf die maximale Höhe der Ehrenamtspauschale gemäß § 3 Nr. 26a EStG begrenzt.
d) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch un-verhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person des öffentlichen und privaten Rechts werden.
2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vor-stand zu richten ist. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben, wobei ihm zugleich erklärt werden soll, dass die Zustimmung zum Aufnahmeantrag die Einwilligung in die künftige Ausübung der Mitgliedschafts-befugnisse umfasst. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach seinem Ermessen. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
Eine Ablehnung des Aufnahmeantrages hat der Vorstand dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Er ist jedoch nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
3. Mitglieder übernehmen mit dem Beitritt die Verpflichtung, die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern, sein Ansehen allseitig zu wahren, die Satzung und Versammlungsbeschlüsse zu beachten und einzuhalten.
Es gibt folgende Formen der Mitgliedschaft:
b) Passive Mitglieder.
Aktive Mitglieder sind solche, die alle Rechte genießen und alle Pflichten haben. Sie wirken aktiv mit am Vereinsgeschehen. Jedes aktive Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach Kräften zu unterstützen und bei der Durchführung der jährlichen Veranstaltungen im Sinne der Satzung aktiv mitzuwirken. Ausgenommen hiervon sind Mitglieder, die dies aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen nicht leisten können.
Passive Mitglieder sind solche, die den Verein finanziell und materiell unterstützen und nicht aktiv am Vereinsgeschehen teilnehmen.
Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer seiner Mitglied-schaft verpflichtet, am Bankeinzugsverfahren für die Mitgliedsbeiträge teilzunehmen.
Das hat das Mitglied in der Eintrittserklärung rechtsverbindlich zu erklären. Laufende Änderungen der Bankverbindung sind dem Verein mitzuteilen. Mitglieder, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilneh-men, zahlen einen höheren Mitgliedsbeitrag, erhöht um die dem Verein damit verbundenen Aufwen-dungen zum Einzug des Beitrages.
Unabhängig davon kann der Vorstand des Vereins Ehrenmitglieder ernennen.
Ehrenmitglieder sind Personen, die nicht oder nicht mehr dem Verein angehören, die sich jedoch um den Verein, dem Zweck des Vereins entsprechend, außergewöhnlich verdient gemacht haben und denen der Verein infolgedessen diese besondere Auszeichnung zukommen lässt. Ein Ehrenmitglied ist nicht verpflichtet, am aktiven Vereinsgeschehen teilzunehmen und zahlt keinen Mitgliedsbeitrag.
4. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand, wobei eine dreimonatige Kündigung zum Ende des Kalenderjahres einzuhalten ist.
5. Ausgeschlossen aus dem Verein können Mitglieder werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, was insbesondere sein kann:
a) Verhalten, das dem Ansehen des Vereins schadet
b) Satzungsverstoß
c) Beitragsrückstand trotz mindestens einmal wiederholter Mahnung, wobei bei Rückstand von sechs Monaten und mehr den Ausschluss vereinfacht und durch Streichung in der Mitgliederliste durch den Vorstand erfolgen kann, nachdem das Mitglied schriftlich hierauf wenigstens einen Monat zu-vor hingewiesen wurde.
6. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben.
Der Beschluss des Vorstandes ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Gegen den Ausschluss nach 5 a - c kann innerhalb von einem Monat schriftlich, und mit Begründung versehen, Widerspruch beim Vorstand eingelegt werden. Auf diese Satzungsbestimmungen ist in der Benachrichtigung ausdrücklich hinzuweisen. Über den Widerspruch entscheidet der Vorstand ab-schließend. Bis zur Entscheidung des Vorstandes ruht die Mitgliedschaft.
7. Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte
a) Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten Aufgaben und des Zwecks des Vereins selbst und durch seine Vorstandsmitglieder und vom ihm beauftragte Dritte im privaten Bereich personenbezogene Daten und Daten über persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner Mitglieder. Diese Daten werden darüber hinaus gespeichert, übermittelt und verändert.
b) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mit-glieder der
ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und Zwecke durch seine Vorstandsmitglieder und vom ihm beauftragte Dritte im privaten Bereich zu. Eine anderweitige Da-tenverwendung (bspw. Datenverkauf) ist nicht statthaft.
c) Jedes Mitglied hat jederzeit das Recht auf
* Auskunft über seine gespeicherten Daten
* Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit
* Sperrung seiner Daten
und nach Beendigung der Mitgliedschaft und vollständiger Abwicklung des Mitgliederverhältnisses auf
* Löschung seiner Daten.
d) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mit-glieder der Veröffentlichung von Bildern und Namen, Videos und mp3 Dateien in Print- und Tele-medien sowie elektronischen Medien zu. Diese Einwilligung gilt auch für die Weitergabe von Bil-
dern und Namen und die Nutzung von Bildern und Namen, Videos und mp3 Dateien durch Dritte, die dem Verein nicht bekannt ist.
Das Mitglied wird aus einer dem Verein nicht bekannten Veröffentlichung von Bildern und Namen keinerlei Rechte gegen den Verein geltend machen. Das Mitglied hat das Recht, dem Verein die weitere Verwendung von Bildern und Namen, Videos und mp3 Dateien zu untersagen. Das Mit-glied muss dies ausdrücklich tun gegenüber dem Verein durch schriftliche Anzeige, die auch per E-Mail erfolgen kann.
d) Sämtliche Urheberrechte nach dem UrhG und verwandten Gesetzen an eigenen geistigen Wer-ken eines Mitglieds, deren Neuschöpfung oder Bearbeitungen durch ein Mitglied während der Mitgliedschaft im Verein und hier in Zusammenhang mit eigenen Aktivitäten im Verein, insbe-sondere einer ehrenamtlichen Tätigkeit für den Verein, stehen ausschließlich und allein dem Verein zu. Insbesondere an Abbildungen, Zeichnungen, Kalkulationen, Plänen, Bildern, Choreo-graphien, Noten, Notentexten, Manuskripten, Aufsätzen, Redetexten und sonstigen Unterlagen behält sich der Verein die ausschließlichen Eigentums- und Urheberrechte vor. Dies gilt auch für solche schriftlichen Unterlagen, die als „vertraulich“ bezeichnet sind.
1. Die Beiträge und deren Höhe werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
In Ausnahmefällen behält sich der Vorstand vor, Änderungen vorzunehmen.
2. Die Mitglieder zahlen Gebühren und Umlagen, über deren Höhe und Fälligkeit der Vorstand jeweils für das folgende Geschäftsjahr entscheidet.
Gebühren können erhoben werden für die Finanzierung besonderer Angebote des Vereins, die über die allgemeinen mitgliedschaftlichen Leistungen des Vereins hinausgehen.
Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung die Erbringung von Dienstpflichten und deren Ablö-sung im Falle der Nichterbringung beschließen.
Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages/der Gebühren/der Um-lagen keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche dem Verein mit der Beitragseinziehung sowie evtl. Rücklastschriften entstehende Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass ein bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies dem Verein nicht mitgeteilt hat.
* Erwachsenenbeitrag,
* ermäßigten Beitrag (Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres)
* Familienbeitrag (gültig für Elternteile, eingetragene Lebenspartnerschaften und eheähnliche Le-bensgemeinschaften und deren Kinder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres).
4. Ab Vollendung des 21. Lebensjahres scheidet das betreffende Mitglied aus dem Familienbeitrag aus und wird automatisch zum eigenständigen Mitglied. Der Erwachsenenbeitrag ist ab dem 01.01. des darauffolgenden Geschäftsjahres zu zahlen und wird bis zur Mitteilung einer anderen Bankverbindung im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren weiterhin von dem bekannten Konto eingezogen.
5. Die Beitragspflicht beginnt mit dem Anfang des Monats, in dem der Vorstand über die Aufnahme ent-schieden hat. Im Jahr der Aufnahme wird der Beitrag nur anteilmäßig fällig.
6. Mitgliedsbeiträge werden im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren eingezogen. Das Mitglied hat sich hier-zu bei Eintritt in den Verein zu verpflichten, ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen sowie für eine aus-reichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen.
Der Verein zieht den Mitgliedsbeitrag unter Angabe seiner Gläubiger-ID DE23ZZZ00000730450 und der jeweiligen individuellen Mandatsreferenz jährlich zum 1.3. ein.
Die Beitragshöhe und die Zahlungsmodalitäten sind in der Beitragsordnung geregelt und nicht Be-standteil dieser Satzung.
1. Die stimmberechtigten Mitglieder des Vereins bilden die Mitgliederversammlung. Mitglieder sind stimmberechtigt, wenn sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Ausübung des Stimmrechts durch ein anderes Mitglied oder einer anderen Person ist unzulässig.
2. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Sie findet jährlich bis zum 30. Juni des neuen Geschäftsjahres statt. Sie wird unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem folgenden Tag nach Absendung des Einladungsschreibens. Das Erfordernis der schriftlichen Einladung ist auch erfüllt, wenn die Einladung per E-Mail erfolgt. Der Fristenlauf für die Ladung ist die dem Vorstand letztbekannte Anschrift / letztbekannte E-Mail Adresse des Mitgliedes. Die Mitteilung von Adressände-rungen / Änderungen von E-Mail Adressen ist eine Bringschuld des Mitglieds. Der Tag der Mitglieder-versammlung wird nicht mitgerechnet.
Zeitgleich erfolgt die Veröffentlichung der Einladung und Tagesordnungspunkte des Vereins auf der Homepage.
Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitglie-derversammlung soll enthalten:
* Entgegennahme der Berichte,
* Entlastung des Vorstandes,
* Wahl des Vorstandes (gem. § 8 Abs 3 im Abstand von 2 Jahren),
* Wahl der Kassenprüfer (gem. § 9 im Abstand von 2 Jahren),
* Anträge.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mehr als ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe diese beim Vorstand beantragen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auch dann einzuberufen, wenn der Vorstand es be-schließt. Die Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt in derselben Weise wie zur ordentlichen Mitgliederversammlung.
4. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat das Recht, Anträge für die Tagesordnung der Mitgliederver-sammlung einzureichen. Die Anträge müssen dem Vorstand mindestens eine Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich vorliegen. Später eingehende Anträge werden als Dringlich-keitsanträge behandelt, wenn zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Dring-lichkeit zustimmen.
5. Die Beschlußfähigkeit der Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung gegeben.
6. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben, durch Stimmzettel nur dann, wenn dieses von einem Mitglied beantragt wird und dieser Antrag von mindes-tens einem Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder befürwortet wird.
Abstimmungsberechtigt sind nur anwesende Mitglieder. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedür-fen der 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
7. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit vom stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit vom 1. Schriftführer oder 1. Kassierer geleitet. Sind auch diese nicht anwesend, so bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Ver-sammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorgehenden Diskussion einem aus zwei Mitgliedern bestehenden Wahlausschuss übertragen werden.
1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:
- der/die stellvertretende Vorsitzende
- der/die 1. Schriftführer/in
- der/die 1. Kassierer/in
2. Durch die Mitgliederversammlung sind ferner als erweiterter Vorstand zu wählen:
- der/die 2. Schriftführer/in
- der/die 1. Beisitzer/in
- der/die 2. Beisitzer/in
- der/die 3. Beisitzer/in
- der/die 4. Beisitzer/in
- der/die Jugendleiter/in
Sie bilden zusammen mit dem Vorstand gem. Absatz 1 den Gesamtvorstand. Der Gesamtvorstand wird in dieser Satzung als Vorstand genannt. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB wird in dieser Sat-zung als geschäftsführender Vorstand bezeichnet. Die Amtsinhaber müssen Vereinsmitglied sein.
a) Der/die Sitzungspräsident/in (Moderator bei den Faschingsveranstaltungen) wird vom Vorstand gewählt.
b) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung und einen Aufgabenverteilungsplan geben.
3. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung im nachfolgend aufgeführten Turnus für die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
Turnus 1)
1. Beisitzer/in
2. Beisitzer/in
Turnus 2)
3. Beisitzer/in
4. Beisitzer/in
Erstmals ab Jhvs. 1995:
Die gewählten Personen im Turnus 1 wurden 1995 für 2 Jahre gewählt.
Die Ämter im Turnus 2 wurden 1996 für 2 Jahre gewählt.
Gewählt werden kann, wer das 18 Lebensjahr vollendet hat. Wiederwahl ist zulässig.
Das Amt eines Vorstandsmitgliedes erlischt, wenn ihm von der Mehrheit der Mitgliederversammlung das Vertrauen entzogen wird.
4. Der geschäftsführende Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er ist für alle Angelegenheiten zu-ständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Der Verein wird durch übereinstimmende abgegebene Willenserklärung eines der beiden Vorsitzenden und eines weiteren Vorstandsmitgliedes im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich ver-treten.
5. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so besetzt der verbleibende Vorstand das Amt kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung.
6. Die Verwendung der Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Ge-schäftsführung ausschließlich zu Vereinszwecken zu erfolgen.
7. Sitzungen des Vorstandes finden mindestens einmal vierteljährlich statt und werden vom 1. Vorsit-zenden einberufen. Bei Bedarf können Vorstandssitzungen auch in kürzeren Abständen einberufen werden.
Der 1. Vorsitzende wird bei Abwesenheit von dem stellvertretenden Vorsitzenden oder dessen Beauf-tragten vertreten. Beschlüsse des Vorstandes erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmen-gleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden oder des Versammlungsleiters.
Die Tagesordnung bei Vorstandssitzungen wird vorher angekündigt. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Die Einberufung kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Der Vor-stand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind. Die Sitzungen sind vertrau-lich. Beschlussfassungen werden in Sitzungen herbeigeführt, alternativ kann der Vorsitzende anord-nen, dass die Beschlussfassung über einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren per E-Mail erfolgt.
Auf Verlangen des geschäftsführenden Vorstandes muss der 1. Vorsitzende umgehend zur Vor-standssitzung einladen.
8. Die Vorstandssitzungen sind nicht öffentlich. Der Vorstand kann jedoch Mitgliedern des Vereins oder anderen Personen die Teilnahme gestatten. Der Vorstand soll über Vereinsangelegenheiten Still-schweigen bewahren, bis er der Mitgliederversammlung Rechenschaft ablegt.
Die Mitgliederversammlung wählt jährlich alternierend einen von drei Rechnungsprüfern für die Amtsdau-er von jeweils drei Jahren. Zum Rechnungsprüfer kann gewählt werden, der nicht dem Vorstand ange-hört.
Im Übrigen gilt § 8 Abs. 3 der Satzung entsprechend. Die Rechnungsprüfer haben das Recht, jederzeit Kassenprüfungen vorzunehmen. Sie sind verpflichtet, mindestens eine Rechnungsprüfung am Ende des Geschäftsjahres vorzunehmen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
Der 1. Vorsitzende kann während des Geschäftsjahres unvermutete Prüfungen vornehmen lassen. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Rechnungsprüfer dem Vorstand Mitteilung machen oder, falls not-wendig, die sofortige Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beim Vorstand bean-tragen.
Scheidet ein Rechnungsprüfer vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so ernennt der Vorstand kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Rechnungsprüfer.
1. Die Jugendversammlung umfasst die Mitglieder des Vereins im Alter unter 18 Jahre.
2. Vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung hat eine Jugendversammlung stattzufinden; sie ist vom Jugendwart entsprechend den Bestimmungen für die Einberufung einer ordentlichen Mitgliederver-sammlung einzuberufen.
3. Eine außerordentliche Jugendversammlung ist auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/3 seiner Mitglieder entsprechend den Bestimmungen für die Einberufung einer Mitgliederversammlung einzu-berufen.
4. Die Jugendversammlung, die vom Jugendwart geleitet wird, wählt den Jugendsprecher. Der Jugend-sprecher darf bei seiner Wahl noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Er wird jeweils für zwei Jahre gewählt.
5. Die Jugendversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; jedes Mitglied hat eine Stimme; Stimmübertragung auf ein anderes Mitglied ist nicht zulässig.
1. Die Abteilungsleiter/innen sind verpflichtet, mit dem geschäftsführenden Vorstand zusammen zu ar-beiten.
2. Die Abteilungsleiter/innen Tanzsport und Amateurtheater werden vom Vorstand ernannt für die Dauer von 2 Jahren.
3. Die Aufgaben der einzelnen Abteilungsleiter/innen:
a) Der/die stellvertretende Vorsitzende ist Abteilungsleiter/in für die Förderung und Pflege des karne-valistischen Brauchtums.
b) Der/die Abteilungsleiter/in Sportbetrieb ist zuständig für die Pflege, Verbreitung und Erlernen des Amateurtanzsportes und der Gymnastik.
c) Der/die Abteilungsleiter/in Amateurtheater ist zuständig für die Pflege, Verbreitung, Förderung und das Erlernen des Amateurtheaters auf breiter Grundlage, sowie die Pflege des Volksbrauchs.
Über alle Sitzungen und Versammlungen ist eine Niederschrift anzufertigen; Beschlüsse sind wörtlich aufzunehmen.
Die Niederschrift soll vom Versammlungsleiter und vom Ersteller derselben unterschrieben sein.
Der Vorstand ist berechtigt, für Verdienste um den Verein und seine Ziele, Ehrungen und Auszeichnun-gen vorzunehmen. Ein Anspruch besteht nicht.
Vereinsinventar, das sich in Händen von Mitgliedern befindet, ist pfleglich zu behandeln und beim Aus-scheiden in einwandfreiem Zustand zurückzugeben. Für abhanden gekommene und zerstörte Gegen-stände haftet das Mitglied nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen (Auftragsrecht).
1. Die Änderung des Zweckes und die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 7 dieser Satzung geregelten Stimmenmehrheit in einer Mitgliederversammlung beschlos-sen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der 1. Vorsitzende al-leinberechtigter Liquidator. Dies gilt auch, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
2. Bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks sowie bei der Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Nidderau, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der Jugendpflege zu verwenden hat.
Haftung des Vereins gegenüber seinen Mitgliedern
Für schadensstiftende Umstände, die mit der Vereinsmitgliedschaft oder deren Ausübung in Zusammen-hang stehen, wird die Haftung des Vereins für leichtere Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Übertragungs- und Schlussvorschriften
Die Mitglieder des Vereins, die vor Inkrafttreten dieser Satzung dem Verein angehörig sind, bleiben au-tomatisch mit Inkrafttreten dieser Satzung Mitglieder des Vereins, ohne dass es einer weiteren Erklärung bedarf. Das gleiche gilt für Träger von Funktionen und Ämtern.
Diese Satzung wurde erstmals durch Beschluß der Mitgliederversammlung vom 27.02.93 gefaßt.
Die Satzungsneufassung durch die Mitgliederversammlung vom 04.04.2008 wird in das Vereinsregister eingetragen.
Die weitere Satzungsneufassung durch die Mitgliederversammlung vom 09.05.2014 wird in das Vereins-register eingetragen.
Die weitere Satzungsneufassung durch die Mitgliederversammlung vom 01.04.2016 wird in das Vereins-register eingetragen.
Nidderau-Eichen, den 01.04.2016
gez. Rita Maxheim, 1.Vorsitzende
gez. Petra Wiesner, 2. Vorsitzende
gez. Heike Hahn-Erdmann, 1. Schriftführerin
gez. Petra Langlitz, 1. Kassierer