Source: https://www.eipos.de/weiterbildung/kurs/energieberater-fuer-baudenkmale/?L=1
Timestamp: 2020-01-21 01:52:36
Document Index: 230039797

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§24', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 24', '§ 11']

Webcode: EBBD
Die Beurteilung der Denkmalverträglichkeit energetischer Maßnahmen am historischen Baubestand geht weit über die technische und bauphysikalische Bestandsanalyse hinaus. Sie kann nur von qualifizierten Experten eingeschätzt werden, die die bauphysikalischen und bautechnischen Möglichkeiten im Einklang mit denkmalpflegerischen Belangen nachhaltig betrachten. Aus dem Grund wurde auf Initiative des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz das Fortbildungsprogramm „Energieberater für Baudenkmale“ erarbeitet.
Energieberater für Baudenkmale sind verpflichtende Partner des Förderprogramms „KfW-Effizienzhaus-Denkmal“. Mit diesem Programm wird die energetische Instandsetzung von Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Sinne des § 24 EnEV gefördert.
Sachverständige für Energieeffizienz (EIPOS), Architekten, Ingenieure (Bau- und TGA-Ingenieure), Bauphysiker bzw. Handwerker mit Erfahrungen in der Denkmalpflege.
Durch die Teilnahme an der Fachfortbildung werden Energieberater in die Lage versetzt, Bauherrn umfassend zu beraten, denkmalverträgliche Energiekonzepte zu entwickeln sowie selbstständig KfW-Förderanträge in Zusammenarbeit mit den zuständigen Denkmalbehörden und -fachämtern zu stellen.
Gemäß dem „Leitfaden zur Fortbildung – Energieberater für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz im Sinne des §24 EnEV" gelten folgende Zulassungsvoraussetzungen bestehend aus Grund- und Zusatzqualifikation:
Die Grundqualifikation wird über die Ausstellungsberechtigung nach § 21 EnEV nachgewiesen:
Personen nach § 21 Absatz 1 Nr. 1 oder Nr. 5 EnEV (Abgeschlossenes Studium Architektur, Bauingenieurwesen, TGA oder Bauphysik) Anerkennung möglich für Wohngebäude und Nichtwohngebäude
Personen nach § 21 Absatz 1 Nrn. 2, 3, 4, 5 EnEV z.B. Innenarchitekten, Handwerksmeister, Techniker (außer Architekten, Ingenieure) Anerkennung nur für Wohngebäude
Nachweis einer Weiterbildung im Bereich Energieeffizienz (Personen mit einer Weiterbildung gemäß Richtlinie Vor-Ort-Beratung zwischen November 2001 und September 2006 können sich auf Basis des Nachweises einer zusätzlichen Fortbildung (16 UE) anerkennen lassen. Innerhalb dieser Fortbildung(en) muss das Thema „Energieeinsparverordnung“ mit Stand 2007 oder aktueller behandelt worden sein.
Sachverständigentätigkeit oder
Bilanzierungsnachweise als Referenzprojekte
Die Zulassung von Teilnehmern mit abweichenden Voraussetzungen ist auf Anfrage möglich.
Grundlagen des Denkmalschutzes
Führung Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (fakultativ)
Ablauf einer Beantragung auf Förderung
Bauordnungsrechtliche Anforderungen
Landesbauordnungen und örtliche Bauvorschriften
EU-Richtlinien und deren Umsetzung auf nationaler Ebene
EnEV, EnEG, EEWärmeG
Stand der Technik (DIN, WTA, VDI etc.)
Weitere Richtlinien mit Relevanz (bspw. VDI 3817)
Energetische und bauphysikalische Bewertung des historischen Bestandes – energetische und bauphysikalische Anamnese
Berechnungsmöglichkeiten und -modelle
Bauliche Maßnahmen / Bautechnik
Anlagentechnische Maßnahmen / Haustechnik
Fallstudie zur energetischen Beurteilung eines Baudenkmals
Workshop Wärmebrückenberechnung und -simulation (fakultativ/Tagesseminar)
Typische Wärmebrücken an historischen Konstruktionen
Training der softwaregestützten Berechnung und Simulation von Wärmebrücken an historischen Konstruktionen
Baukonstruktive Detaillösungen zur energetischen Verbesserung der Wärmebrücken
Praxistipps zur Bauausführung und zur Qualitätssicherung der energetischen Verbesserungen
Energieberater für Baudenkmale, Sachverständige, Fachingenieure, Vertreter der Denkmalbehörden, berufserfahrende Architekten.
Schriftliche Klausur (90 min)
Mündliche Abschlussprüfung (30 min), Vorbereitungszeit (30 min)
Energieberater für Baudenkmale (EIPOS)
Modulare Teilnahme
Zur Qualitätssicherung und Überprüfung der Fachkenntnisse der in der Erstliste eingetragenen Sachverständigen ist alle drei Jahre eine Verlängerung der Anerkennung und des Listeneintrags notwendig.
Nachzuweisen ist die erfolgreiche Teilnahme an Fortbildungen im Umfang von mindestens 16 Unterrichtseinheiten aus dem Zeitraum seit der letzten Anerkennung als Sachverständiger.
Zusätzlich ist ein Praxisnachweis erforderlich. Fehlt der Praxisnachweis, müssen 40 Unterrichtsstunden nachgewiesen werden.
Eine modulare Teilnahme an ausgewiesenen Seminaren der Fachfortbildung „Energieberater für Baudenkmale“ ist dafür möglich und wird mit einer Teilnahmebescheinigung bestätigt.
Zur Übersicht aller Einzelseminare
Orte / Termine / Gebühren
Dresden 01.04.20-13.06.20 1.860€
Teilnahmegebühr EIPOS-Absolventen: 1.790€
3 Präsenzkurse
Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 9:00/9:30–17:00/18:00 Uhr
Dresden: 01.04.2020 - 13.06.2020
01.04.2020 - 04.04.2020 (1. Studienkursus)
13.05.2020 - 16.05.2020 (2. Studienkursus)
10.06.2020 - 13.06.2020 (3. Studienkursus mit Prüfung)
77 UE je 45 min
Die Fachfortbildung wurde von der Koordinierungsstelle „Energieberater für Baudenkmale“ (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e. V. (WTA) / Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (VdL) als Fortbildungskurs „Energieberater für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz im Sinne § 24 EnEV“ anerkannt.
Die Architektenkammer Sachsen erkennt die Fachfortbildung "Energieberater für Baudenkmale" als Fortbildungsveranstaltung an.
Die Fachfortbildung ist gemäß § 11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) für Berliner ArbeitnehmerInnen anerkannt, die o.g. Kenntnisse benötigen.
1.860€ Teilnahmegebühr
1.790€ Teilnahmegebühr für EIPOS-Absolventen
Exklusive Workshop „Wärmebrückenberechnung und -simulation“.
Workshop „Wärmebrückenberechnung und -simulation“: 200 € für Teilnehmer der Fachfortbildung „Energieberater für Baudenkmale“ (einschließlich Studienmaterial)