Source: http://www.lang.gv.at/bewilligungvonbauvorhaben
Timestamp: 2020-02-17 13:30:37
Document Index: 301849210

Matched Legal Cases: ['§21', '§ 20', '§ 33', '§22', '§ 32', '§ 33']

Bewilligung von Bauvorhaben | Gemeindelang
z.B.: Nebengebäude im Rahmen der Land- und Forstwirtschaft, kleinere bauliche Anlagen, Skulpturen, Wasserbecken bis 100m³, Gerätehütten im Bauland, etc.
Gem. BauG §21 Abs 3. und 4 müssen baubewilligungsfreie Vorhaben der Gemeinde, vor ihrer Ausführung, schriftlich mitgeteilt werden, wobei die Mitteilung alle zur Beurteilung der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (BauG, ROG, etc.) erforderlichen Angaben enthalten muss.
Unterlagen, die vorgelegt werden sollten:
Nachweis des Eigentums oder des Baurechtes
Lageplan mit:
eingezeichnetem Bauvorhaben
Angaben der Abstände zu anderen Gebäuden
Angaben der Abstände zu den Grundstücksgrenzen
Plan, Prospekt oder sonstige Darstellung des Vorhabens
Anzeigepflichtige Bauvorhaben lt. BauG idgF. § 20 Pkt. 2 bis 5
z.B.: Garagen für max. 30 Krafträder bzw. 12 Kfz; Schutzdächer (Flugdächer) mit max. 40m² überdeckter Fläche, Nebengebäude, Werbe- u. Ankündigungseinrichtungen, Einfriedungen bis zu einer Höhe von 1,5m, etc.
§ 33 Anzeigeverfahren
ein Lageplan im Maßstab 1:1000
die erforderlichen Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Beschreibungen
der Nachweis des Eigentums oder des Baurechtes an dem für die Bebauung vorgesehenen Grundstück in Form einer amtlichen Grundbuchabschrift oder in anderer rechtlich gesicherter Form, jeweils nicht älter als sechs Wochen;
der Nachweis, dass die zu bebauende Grundstücksfläche aus einem Grundstück im Sinne des Vermessungsgesetzes besteht (Ausnahme siehe BauG §22(2)3);
Abbruchbewilligung lt. BauG idgF. § 32
§ 33 Abbruch von Gebäuden
(2) Dem Ansuchen um Erteilung der Bewilligung für den Abbruch von Gebäuden sind anzuschließen:
1. der Nachweis des Eigentums in Form einer amtlichen Grundbuchabschrift oder in anderer rechtlich gesicherter Form, jeweils nicht älter als sechs Wochen;
2. die Zustimmungserklärung des Grundeigentümers oder des Inhabers des Baurechts, wenn der Antragsteller nicht selbst Grundeigentümer oder Inhaber des Baurechtes ist,
3. ein Lageplan mit Darstellung der zum Abbruch vorgesehenen Gebäude oder Gebäudeteile
4. die Bruttogeschoßflächenberechnung aller Geschoße und
5. eine Beschreibung der technischen Ausführung des Abbruches, der Sicherheitsmaßnahmen, der Maßnahmen für Lärm- und Staubschutz sowie Abgabe über die Sortierung und den Verbleib des Bauschuttes und der abschließenden Vorkehrungen.
Anmerkung / weitere empfohlene Unterlagen (Verfahrensbeschleunigung):
→ Grundbuchauszug
→ Grundstücksverzeichnis
→ Anrainerverzeichnis
→ Katasterplan
→ Orthofoto
→ Lageplan mit Umgebungsdarstellung (wie z.B. Bebauung, etc.)
→ Plandarstellung (Baupläne bzw. Abbruchpläne des Objektes)
→ Beschreibung der technischen Ausführung (Sicherheits-, Lärm- und Staubschutzmaßnahem)
→ Angaben über Trennung, Verwertung und Entsorgung des Abbruchmaterials