Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F05-09-2013-1B_296-2013
Timestamp: 2016-10-28 14:08:34
Document Index: 241020315

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 44', 'Art. 45', 'BGE', 'Art. 46', 'Art. 48', 'Art. 108', 'Art. 66']

1B_296/2013 (05.09.2013)
1B_296/2013 � � Urteil vom 5. September 2013
�X.________ f�hrt gegen das am 3. Juli 2013 betreffend Beschlagnahme ergangene Urteil der I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug mit Eingabe vom 2. September 2013 Beschwerde ans Bundesgericht. Dieses hat davon abgesehen, Stellungnahmen einzuholen.
�Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob bzw. inwieweit ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel zul�ssig ist (s. etwa BGE 138 I 435 S. 439 E. 1 mit Hinweisen).
�Das angefochtene obergerichtliche Urteil ist dem Beschwerdef�hrer bzw. seinem Rechtsvertreter nach den Angaben in der Beschwerde am Freitag, 5. Juli 2013 zugestellt worden. Also begann die Frist zur Anfechtung des Urteils am Samstag, 6. Juli 2013 zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG), und am Montag, 5. August 2013 endete sie (Art. 45 BGG). Da ein Fall einer strafprozessualen Beschlagnahme in Frage steht, stand bzw. steht die Frist w�hrend den (Sommer-) Gerichtsferien nicht still (s. BGE 135 I 257 E. 1.1-1.5 S. 259 ff. im Zusammenhang mit Art. 46 BGG), was der Beschwerdef�hrer zu �bersehen scheint.
�Die vom 2. September 2013 datierte und an diesem Tag der Post �bergebene Beschwerde ist daher klarerweise versp�tet eingereicht worden (vgl. Art. 48 BGG), so dass auf sie nicht einzutreten ist. Entsprechend wird das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.
�Der Mangel ist offensichtlich, weshalb �ber die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.
�Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegnerin ist durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, so dass ihr keine Entsch�digung zuzusprechen ist.