Source: http://www.alpenverein-hochtaunus.de/content.php/satzung
Timestamp: 2017-09-23 16:23:12
Document Index: 85293102

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 2', '§ 3', '§ 8', '§ 8', '§ 1']

Satzung der Sektion Hochtaunus Oberursel e.V.
Der Verein führt den Namen: Sektion Hochtaunus Oberursel des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. und hat seinen Sitz in Oberursel. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Bad Homburg v. d. H. eingetragen.
Zweck der Sektion ist, das Bergsteigen und alpine Sportarten, vor allem in den Alpen und den deutschen Mittelgebirgen, aber auch in und an Kletterhallen und Kletterwänden, besonders für die Jugend und die Familien, zu fördern und zu pflegen, die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten, die Kenntnisse über die Gebirge zu erweitern und dadurch die Bindung zur Heimat zu pflegen sowie weitere sportliche Aktivitäten wie Slacklining, Skilaufen und Skilanglaufen, Snowboarding und Mountainbiken zu fördern.
Die Sektion verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Die gemeinnützigen Zwecke in diesem Sinne sind die Förderung des Sports, des Natur- und Umweltschutzes, der Jugendhilfe, der Bildung sowie der Heimatpflege und Heimatkunde.
Die Sektion ist selbstlos tätig; sie erstrebt keinen Gewinn und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Sektion dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Sektionsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Sektion fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Bergsteigerische und alpinsportliche Ausbildung, Förderung bergsteigerischer und alpinsportlicher Unternehmungen, des Slacklinings, des Skilaufes, des Skilanglaufes, des Snowboardings, des Mountainbikens, Ausleihe von Bergsportausrüstung, Unterstützung des alpinen Rettungswesens;
Veranstaltung von Expeditionen
Erhalten und Betreiben der Hüttenstandorte als Stützpunkte zur Ausübung des Bergsteigens und der alpinen Sportarten und für die Sicherheit aller Bergsportler sowie Errichten und Erhalten von Wegen;
Die Sektion ist Mitglied des Deutschen Alpenverein e.V. (DAV). Sie unterliegt der Satzung dieses Vereins und hat damit alle Rechte und Pflichten, die sich aus dieser ergeben.
Mitglieder der Sektion, die bereits einer anderen Sektion des DAV angehören, sind Gastmitglieder. Sie sind berechtigt, das Sektionseigentum und alle sonstigen Sektionseinrichtungen zu den dafür vorgesehenen Bedingungen zu benutzen und an den Veranstaltungen der Sektion teilzunehmen. Sie haben alle Mitgliederrechte.
Auf Antrag eines Vorstandsmitglieds kann ein Mitglied durch den Vorstand ausgeschlossen werden.
Vor der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist rechtliches Gehör zu gewähren. Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekannt zu geben.
dem/der Schatzmeister / in.
der/die Vertreter/in der Sektionsjugend
Der Vorstand kann nach Bedarf Fachreferenten /-innen berufen.
Die Sektion wird gerichtlich und außergerichtlich durch den geschäftsführenden Vorstand vertreten. Dessen Mitglieder sind Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Sie sind jeweils einzeln vertretungsberechtigt. Handelt es sich um Rechtsgeschäfte, durch die die Sektion in Höhe von mehr als 2.500,- Euro verpflichtet wird, ist die Mitwirkung eines weiteren Mitglieds des geschäftsführenden Vorstands erforderlich.
Der Vorstand beruft alljährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung ein, zu der die Mitglieder spätestens 3 Wochen vorher schriftlich – auch auf elektronischem Wege – oder durch das Mitteilungsblatt der Sektion eingeladen werden müssen; die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Veröffentlichung. Die Tagesordnung ist hierbei mitzuteilen.
Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung nach den gleichen Bestimmungen wie in Abs. 1 einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn dies mindestens ein Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes beantragen.
Vorstand und Rechnungsprüfer/innen zu wählen;
Rechnungsprüfer/-innen, Auflösung
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer für die Amtsdauer von zwei Jahren, wobei in jedem Geschäftsjahr einer der beiden ausscheidet und durch Neuwahl zu ersetzen ist. Eine anschließende Wiederwahl ist zulässig. Mitglieder des Vorstandes können nicht zugleich Rechnungsprüfer/-innen werden.
Die Rechnungsprüfer/-innen haben den vom Vorstand aufgestellten Rechenschaftsbericht samt Unterlagen dazu sowie die Geschäftsführung im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Weisung der Mitgliederversammlung zu prüfen. Über die Prüfungstätigkeit ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen.
Über die Auflösung der Sektion beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen der erschienenen Mitglieder. Sind weniger als ein Drittel der Mitglieder erschienen, so kann die Auflösung nur von einer unverzüglich einzuberufenden zweiten Mitgliederversammlung beschlossen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist. Hierauf muss in der Einladung hingewiesen werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Sektion oder bei Wegfall ihrer steuerbegünstigten Zwecke ist das verbleibende Sektionsvermögen nach Abdeckung der Passiva jedenfalls ausschließlich und unmittelbar für steuerlich gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Zu diesem Zweck ist das verbleibende Sektionsvermögen an den DAV beziehungsweise an seinen Rechtsnachfolger oder an eine oder mehrere seiner Sektionen mit der zwingenden Auflage der ausschließlichen und unmittelbaren Verwendung für steuerlich gemeinnützige Zwecke zu übertragen, wenn die empfangende Körperschaft die Voraussetzungen der Steuerbegünstigung erfüllt. In diesem Zusammenhang und unter diesen Bedingungen sind alle Rechte an Wege- und Hüttenbauten dem DAV beziehungsweise seinem Rechtsnachfolger oder der bestimmten Sektion unentgeltlich zu übertragen.
Beschlossen in der Mitgliederversammlung vom 20.03.2015.
Ehrenordnung der Sektion Hochtaunus Oberursel
Die Sektion Hochtaunus Oberursel des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. kann Mitglieder durch Auszeichnungen ehren, wenn diese sich besondere Verdienste für die Sektion und deren Belange erworben haben.
Es können folgende Auszeichnungen verliehen werden:
Ehrenvorsitzende/ Ehrenvorsitzender der Sektion Hochtaunus Oberursel des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. (§ 2)
Ehrenmitglied der der Sektion Hochtaunus Oberursel des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. (§ 3)
Ehrenvorsitzende/Ehrenvorsitzender der Sektion Hochtaunus Oberursel e.V.
Zu Ehrenvorsitzenden der Sektion können Mitglieder ernannt werden, die Vorsitzende/Vorsitzender der Sektion waren und sich hierbei besondere Verdienste erworben haben.
Ehrenvorsitzende erhalten den Mitgliedsausweis ihrer Kategorie; sie können von der Beitragspflicht gegenüber der Sektion freigestellt werden gemäß § 8 Absatz 1 der Satzung der Sektion.
Ehrenvorsitzende gehören nicht dem Vorstand der Sektion an.
Die Beschlussfassung erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung.
Ehrenmitgliedschaft der Sektion Hochtaunus Oberursel e.V.
Die Ehrenmitgliedschaft der Sektion kann an Mitglieder vergeben werden, die sich durch besondere Verdienste verdient gemacht haben.
Ehrenmitglieder erhalten den Mitgliedsausweis ihrer Kategorie; sie können von der Beitragspflicht gegenüber der Sektion freigestellt werden gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung der Sektion.
Die Verleihung einer der in § 1 genannten Auszeichnungen kann vom Vorstand der Sektion beantragt werden. Dem Antrag ist eine aussagekräftige Darstellung der Leistungen beizufügen, für die eine Ehrung erfolgen soll.
Über sämtliche Ehrungen ist eine Urkunde auszustellen und zusammen mit der Auszeichnung zu überreichen.
Die Überreichung erfolgt durch eine Vertreterin/ einen Vertreter des Vorstandes. Die Verleihung der Auszeichnung Ehrenvorsitzende/Ehrenvorsitzender und Ehrenmitglied findet im Rahmen der Mitgliederversammlung statt.
Eine Aberkennung der Ehrung ist möglich, wenn die geehrte Person
sich grob vereinsschädigend verhält oder
rechtskräftig aus der Sektion ausgeschlossen wurde.
Für die Aberkennung der Ehrung ist das Organ zuständig, das die Ehrung beschlossen hat.
Die Aberkennung der Ehrung ist dem/der Betroffenen sowie dem Antragsteller bzw. der Antragstellerin unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen.
Diese Ehrenordnung wurde beschlossen in der Mitgliederversammlung vom 28. Februar 2009 und tritt mit ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft.
Änderungen dieser Ehrenordnung werden auf Antrag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung beschlossen.
Letzte Änderung: 5. September 2017 - Links - Impressum