Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-07-2011-2D_35-2011
Timestamp: 2016-10-23 06:23:41
Document Index: 218104509

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 113', 'Art. 116', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 66']

2D_35/2011 (08.07.2011)
Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern trat mit Urteil des Einzelrichters vom 30. Mai 2011 auf eine Beschwerde von X.________ betreffend den Erlass der Kantons- und Gemeindesteuern 2008 nicht ein, weil diese nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereicht worden war. X.________ hat am 29. Juni 2011 beim Bundesgericht eine vom 28. Juni 2011 datierte subsidi�re Verfassungsbeschwerde gegen dieses Urteil eingereicht.
Innert der ihr hierf�r angesetzten Frist hat die Beschwerdef�hrerin das angefochtene Urteil nachgereicht.
Das angefochtene Urteil hat den Erlass von Steuern zum Gegenstand. Gem�ss Art. 83 lit. m BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide �ber die Stundung und den Erlass von Abgaben. Damit steht als bundesrechtliches Rechtsmittel vorliegend nur die subsidi�re Verfassungsbeschwerde zur Verf�gung (Art. 113 BGG), worauf das Verwaltungsgericht in der Rechtsmittelbelehrung hingewiesen hat. Mit der Verfassungsbeschwerde kann bloss die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 116 BGG). Entsprechende R�gen bed�rfen spezieller Geltendmachung und Begr�ndung (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdef�hrerin nennt kein verfassungsm�ssiges Recht, das durch das angefochtene Urteil verletzt worden sein k�nnte. Die Beschwerde enth�lt mithin keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Umst�nde rechtfertigen es, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).