Source: http://www.agrarjurist.de/rechtsgebiete/wildschaeden/landesrecht/nordrhein-westfalen.html
Timestamp: 2018-05-26 17:38:08
Document Index: 334476511

Matched Legal Cases: ['§34', '§36', '§37', '§36', '§38', '§39', '§41']

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§34 LJG-NRW: zuständig für die Anmeldung des Schadens ist die Gemeinde, in deren Gebiet das beschädigte Grundstück liegt; ist die Gemeinde selbst am Streit beteiligt, ist sie also selbst Geschädigte oder Ersatpflichtige, muss der Schaden bei der Aufsichtsbehörde angezeigt werden
bevor auf dem ordentlichen Rechtsweg geklagt werden kann, muss ein Vorverfahren nach den §§36 - 41 LJG-NRW durchgeführt werden
§37 LJG-NRW: bei rechtzeitiger Anmeldung eines Schadens soll unverzüglich ein Ortstermin angesetzt werden; auf Wunsch der Beteiligten wird ein Wildschadensschätzer nach §36 LJG-NRW hinzugezogen; auf Wunsch der Beteiligten wird die Schadensschätzung erst zum Erntezeitpunkt vorgenommen; eine Niederschrift soll nagefertigt werden
kommt nach §38 LJG-NRW eine gütliche Einigung zustande, wird diese schriftlich festgehalten und von den Beteiligten unterzeichnet; die Einigung ist vollstreckbar; kommt eine Einigung nicht zustande, wird der Schaden nach §39 LJG-NRW geschätzt und ein Vorbescheid erlassen
gegen den Vorbescheid kann nach §41 LJG-NRW innerhalb einer Frist von zwei Wochen Klage eingereicht werden
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