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Timestamp: 2016-10-21 09:04:57
Document Index: 251066059

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 11', 'BGE', 'BGE']

C 261/00 (04.03.2002)
P.________, 1967, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Peter. M. Saurer, Wengistrasse 7, 8026 Z�rich,
A.- Mit Verf�gung vom 19. Juli 1999 lehnte die �ffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Wallis den Anspruch der 1967 geborenen P.________ auf Arbeitslosenentsch�digung f�r die Zeit ab 2. Februar 1998 ab, weil die Versicherte in der zweiten Rahmenfrist die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten mit 11,68 Monaten einer beitragspflichtigen Besch�ftigung nicht erf�lle.
C.- P.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem sinngem�ssen Antrag, es seien ihr ab Februar 1998 Arbeitslosentaggelder auszurichten.
D.- Nachdem der Schriftenwechsel am 19. September 2000 geschlossen worden war, hat der mit schriftlicher Vollmacht vom 21. August 2001 beauftragte neue Rechtsvertreter von P.________ am 3. September 2001 eine Erg�nzung zur letztinstanzlich eingereichten Beschwerdeschrift zu den Akten gegeben.
1.- Die nach Abschluss des Schriftenwechsels erfolgte Eingabe des neuen Rechtsvertreters der Beschwerdef�hrerin vom 3. September 2001 enth�lt weder in tats�chlicher noch in rechtlicher Hinsicht neue Gesichtspunkte, weshalb sie unbeachtlich ist.
2.- Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen �ber die f�r den Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung in einer zweiten Rahmenfrist (Art. 9 AVIG) vorausgesetzte Erf�llung einer mindestens zw�lfmonatigen Beitragszeit (Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 Satz 2 AVIG) und die rechnerische Ermittlung der Beitragszeit (Art. 11 AVIV) zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt f�r die Erw�gungen zum sozialversicherungsrechtlich massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen) und zu den aus der Geltung der Untersuchungsmaxime herr�hrenden Beweislastregeln (BGE 125 V 195 Erw. 2, 117 V 264 Erw. 3b, je mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
3.- a) Die Vorinstanz gelangte nach eingehender, pflichtgem�sser Beweisw�rdigung zur �berzeugung, es sei �berwiegend wahrscheinlich, dass die Beschwerdef�hrerin vom 1. bis 10. April 1997 keine beitragspflichtige Besch�ftigung ausge�bt habe, weshalb sie mit insgesamt 11,68 Beitragsmonaten in der zweiten Rahmenfrist die Anspruchsvoraussetzung der Mindestbeitragszeit von 12 Monaten nicht erf�lle.
b) Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einw�nde verm�gen nicht zu einem anderen Ergebnis zu f�hren.
Soweit darin die bereits im kantonalen Verfahren entkr�fteten R�gen wiederholt werden, ist auf die zutreffenden Darlegungen im angefochtenen Entscheid zu verweisen, denen das Eidgen�ssische Versicherungsgericht nichts beizuf�gen hat. Letztinstanzlich h�lt die Beschwerdef�hrerin an ihrer Behauptung fest, dass sie ihre T�tigkeit bei B.________, Hotel V.________, am 1. April 1997 aufgenommen hatte, wobei eine t�gliche Arbeitszeit von ungef�hr viereinhalb Stunden vereinbart gewesen sei. Zur Begr�ndung gibt sie an, sie habe erst ab 11. April 1997 Anlass gehabt, ihre Eins�tze in der privaten Agenda zu notieren, nachdem sie habe feststellen m�ssen, dass die Arbeitszeiten stark variierten und der Arbeitgeber keinen verbindlichen Einsatzplan erstellen wollte. Ausserdem habe sie f�r den Monat April 1997 den "vollen" Lohn erhalten, was ebenfalls beweise, dass sie auf den 1. April 1997 angestellt worden sei. Ihrer privaten Agenda l�sst sich allerdings entnehmen, dass sie in der Zeit ab 11. April 1997 bis Ende des Monats insgesamt w�hrend 83 Arbeitsstunden im Hotel besch�ftigt war. Gem�ss Lohnabrechnung basierte ihr Gehalt f�r den Monat April 1997 auf 84 geleisteten Arbeitsstunden. W�re die Beschwerdef�hrerin tats�chlich seit dem 1. April 1997 - mit einer t�glichen Arbeitszeit von durchschnittlich viereinhalb Stunden - f�r B.________ t�tig gewesen, h�tte sie folglich einen betr�chtlich h�heren Lohnanspruch gehabt. Da sie jedoch auch im Rahmen des am 20. Februar 1998 beim Kantonalen Arbeitsgericht, Wallis, gegen B.________ angehobenen Klageverfahrens, in welchem sie den gesamten Restlohn aus dem inzwischen beendeten Arbeitsverh�ltnis einverlangte, keine Gehaltsnachforderung f�r die Zeit vom 1. bis 10. April 1997 geltend machte, bleibt es bei der Annahme, dass der Arbeitsantritt mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erst am 11. April 1997 erfolgt ist. Dies entspricht im �brigen auch dem schriftlichen Arbeitsvertrag vom 7. April 1997, welcher ausdr�cklich den 11. April 1997 als Datum des Stellenantritts nennt, und der Tatsache, dass die Beschwerdef�hrerin, wie sie selber angegeben hat, f�r die Zeit vor dem
11. April 1997 �ber keine Arbeitsbewilligung verf�gte. Unter diesen Umst�nden muss davon ausgegangen werden, dass das im letztinstanzlichen Verfahren erstmals eingereichte (undatierte) Schreiben einer ehemaligen Arbeitskollegin der Beschwerdef�hrerin, in welchem best�tigt wird, Letztere habe vom 1. bis zum 7. April 1997 "als Zimmerm�dchen in Probezeit" im Hotel V.________ gearbeitet, gef�lligkeitshalber erstellt wurde, weshalb ihm kein Beweiswert zukommt.