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Timestamp: 2016-10-23 03:12:29
Document Index: 101320943

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_736/2009 (20.01.2010)
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 13. Juli 2009.
Der 1977 geborene K.________ war ab 2001 als Lagerist bei der Firma W.________ AG t�tig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfallfolgen versichert. Am 14. November 2001 fuhr ein von hinten kommendes Fahrzeug auf seinen von ihm gelenkten, in einer Kolonne stehenden Personenwagen auf. Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH f�r Innere Medizin, diagnostizierte am 16. November 2001 eine HWS-Distorsion. Ab 29. November 2001 war der Versicherte wieder zu 50 % und ab 18. Dezember 2001 zu 100 % arbeitsf�hig. Am 18. Dezember 2001 wurde die Behandlung abgeschlossen. Am 16. April 2002 erlitt der inzwischen bei der Firma A.________ AG t�tige und dadurch wiederum bei der SUVA versicherte K.________ erneut einen Auffahrunfall, als ein hinter ihm folgender Lastwagen nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Dr. med. G.________, Prakt. Arzt, diagnostizierte ein HWS-Beschleunigungstrauma. Ab 17. April 2002 bestand eine Arbeitsf�higkeit von 50 %, ab 26. April 2002 von 0 % und ab 13. Mai 2002 von 100 %. Wegen persistierender linksbetonter Nacken- und Kopfschmerzen erfolgte am 31. Januar 2003 eine neurologische Abkl�rung am Spital U.________, welche die Diagnose eines belastungsabh�ngigen cervicocephalen Schmerzsyndroms links, am ehesten myofaszialer/muskuloskelettaler Genese ergab. Am 27. Oktober 2003 fand eine kreis�rztliche Untersuchung statt, anl�sslich welcher Dr. med. E.________ ein MRT des Sch�dels und der HWS empfahl. Die Tomographie vom 10. November 2003 ergab einen unauff�lligen Befund sowie insgesamt kein fassbares Korrelat f�r die persistierenden cervicocephalen Beschwerden. Im Januar 2004 fand eine neuropsychologische Abkl�rung statt. Aufgrund verst�rkter Nackenschmerzen wurde im August 2004 ein R�ckfall gemeldet und der Versicherte ab 3. August 2004 arbeitsunf�hig geschrieben. Dr. med. D.________, Spezialarzt FMH f�r Physikalische Medizin, Rehabilitation und Rheumatologie, diagnostizierte im Bericht vom 3. September 2004 ein posttraumatisches myofasciales Schmerzsyndrom. Er schloss die eingeleitete Behandlung am 27. September 2004 ab und attestierte K.________ ab 28. September 2004 wieder eine volle Arbeitsf�higkeit. Vom 31. Oktober bis 4. November 2005 erfolgte eine interdisziplin�re Abkl�rung im Zentrum X.________. Im Gutachten vom 6. Dezember 2005 wurde ein leichtgradiges, linksseitiges Cervikalsyndrom mit cervicocephaler Komponente bei Status nach zwei Heckauffahrkollisionen mit HWS Distorsionstraumata diagnostiziert. Am 11. Februar 2006 erlitt der arbeitslose und �ber die Arbeitslosenkasse wiederum bei der SUVA versicherte K.________ einen weiteren Auffahrunfall. Dr. med. S.________, Facharzt FMH f�r Allgemeinmedizin, diagnostizierte wiederum ein HWS-Distorsionstrauma und attestierte eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit. Mit Schreiben vom 24. Juli 2006 hielt die SUVA fest, dass der Versicherte ab 1. September 2006 als 100 % arbeitsf�hig angesehen werde und die Taggelder auf dieses Datum hin eingestellt w�rden. Nach einem station�ren Aufenthalt im Zentrum X.________ vom 14. bis 17. August 2006 wurde am 16. November 2006 ein zweites Gutachten erstellt. Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit festgestellt wurden ein leichtgradiges Cervicalsyndrom mit cervicocephaler Komponente bei Status nach drei Heckauffahrkollisionen mit HWS-Distorsionstraumata, eine narzisstisch-neurotische Pers�nlichkeitsst�rung, eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung sowie Verdacht auf Tablettenabusus. Mit Verf�gung vom 2. M�rz 2007 stellte die SUVA die Heilbehandlungskosten per 1. April 2007 ein und hielt fest, dass die Taggeldleistungen bereits per 1. September 2006 eingestellt worden seien. Zur Begr�ndung f�hrte sie im Wesentlichen aus, die noch vorhandenen Beschwerden k�nnten nicht mit strukturellen Ver�nderungen oder einem nachweisbaren organischen Schaden begr�ndet werden und der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen den drei Unf�llen und den Beschwerden sei zu verneinen. An ihrem Standpunkt hielt die SUVA mit Einspracheentscheid vom 24. Juli 2007 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 13. Juli 2009 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst K.________ beantragen, in Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides sei die SUVA zu verpflichten, ihm weiterhin die gesetzlichen Leistungen aus UVG auszurichten. Zudem sei ihm in Nachachtung des Gutachtens des Zentrums X.________ eine Integrit�tsentsch�digung von 8 % auszurichten.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer aus den Unf�llen vom 14. November 2001, 16. April 2002 und 11. Februar 2006 �ber den 1. September 2006 (Einstellung der Taggeldleistungen) bzw. �ber den 1. April 2007 (Einstellung der Heilbehandlungskosten) hinaus Anspruch auf Leistungen der SUVA hat.
2.2 Die Rechtsgrundlagen f�r die Beurteilung der Streitsache sind im angefochtenen Entscheid, auf den verwiesen wird, richtig dargelegt. Hervorzuheben ist, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers nebst anderem einen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraussetzt. Liegt eine Gesundheitssch�digung mit einem klaren organischen Substrat vor, kann der ad�quate Kausalzusammenhang in der Regel ohne weiteres zusammen mit dem nat�rlichen Kausalzusammenhang bejaht werden. Anders verh�lt es sich bei nat�rlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier l�sst sich die Ad�quanzfrage nicht ohne eine besondere Pr�fung beantworten. Dabei ist vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Ad�quanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte gepr�ft (sog. Psycho-Praxis; BGE 115 V 133), w�hrend bei Schleudertraumen und �quivalenten Verletzungen der HWS sowie Sch�del-Hirntraumen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (sog. Schleudertrauma-Praxis; zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen).
Es besteht zun�chst Uneinigkeit in der Beantwortung der Frage, ob die noch bestehenden Beschwerden mit einem nat�rlich unfallkausalen, organisch objektiv ausgewiesenen Gesundheitsschaden zu erkl�ren sind. Dies wird von SUVA und Vorinstanz verneint, vom Beschwerdef�hrer hingegen bejaht.
3.1 Das kantonale Gericht hat hiezu erwogen, es l�gen im Zeitpunkt der Leistungseinstellung keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vor. Beim im Zentrum X.________ festgestellten Hartspann der paravertebralen zervikalen Muskulatur links - so die Vorinstanz - handle es sich nicht um einen organischen Befund im Sinne der Rechtsprechung und die neuropsychologisch diagnostizierte leicht bis mittelstark ausgepr�gte Hirnfunktionsst�rung sei nicht Folge einer traumatischen Hirnverletzung sondern vorbestehend.
3.2 Die vorinstanzliche Beurteilung beruht auf einer sorgf�ltigen Auseinandersetzung mit der medizinischen Aktenlage und einer �berzeugend begr�ndeten rechtlichen W�rdigung. Was der Versicherte vortr�gt, f�hrt zu keinem andern Ergebnis. Die umfassenden medizinischen Untersuchungen ergaben weder posttraumatisch bedingte strukturelle Verletzungen noch neurologisch objektivierbare Ausfallerscheinungen. Der Beschwerdef�hrer beruft sich namentlich auf die anhaltenden Nacken- und Kopfschmerzen. Aus dem Vorliegen von Schmerzen kann indessen nicht auf organisch (hinreichend) nachweisbare Unfallfolgen geschlossen werden. Da die Feststellung von Schmerzen sich einer wissenschaftlichen Beweisf�hrung entzieht, muss eben verlangt werden, dass Schmerzangaben durch damit korrelierende, schl�ssig feststellbare Befunde hinreichend erkl�rbar sind, andernfalls sich eine rechtsgleiche Beurteilung der Leistungsanspr�che nicht gew�hrleisten liesse. Insbesondere k�nnen auch Verh�rtungen und Verspannungen der Muskulatur, Druckdolenzen im Nacken, Einschr�nkungen der HWS-Beweglichkeit sowie Nackenverspannungen bei Streckhaltung der HWS f�r sich allein nicht als klar ausgewiesenes organisches Substrat der Beschwerden qualifiziert werden (vgl. SVR 2009 UV Nr. 18 S. 69 E. 4.5 und 4.6, 8C_744/2007). Aus dem Umstand, dass das Zentrum X.________ den Hartspann der paravertebralen zervikalen Muskulatur links als organisch bedingt bezeichnet und einen daraus resultierenden Integrit�tsschaden von 8 % angenommen hat, l�sst sich nichts anderes ableiten. Vielmehr gelten als objektivierbar rechtsprechungsgem�ss Ergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabh�ngig sind (vgl. URS PILGRIM, Nicht oder schwer objektivierbare Gesundheitsbeeintr�chtigungen: Erfahrungen des Hausarztes und Rheumatologen, in: Erwin Murer [Hrsg.], Nicht objektivierbare Gesundheitsbeeintr�chtigungen: Ein Grundproblem des �ffentlichen und privaten Versicherungsrechts sowie des Haftpflichtrechts, Freiburger Sozialrechtstage 2006, S. 3 f.). Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit rechtsprechungsgem�ss erst gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abkl�rungen best�tigt werden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich auf breiter Basis anerkannt sind (BGE 134 V 231 f. E. 5.1, 109 E. 9 S. 122; SVR 2009 UV Nr. 30 S. 105 E. 2.1, 8C_413/2008, und Nr. 18 S. 69 E. 4.5, 8C_744/2007).
Nach Gesagtem liegen keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vor. Das schliesst zwar die nat�rliche Unfallkausalit�t der bestehenden Beschwerden nicht aus. Anders als bei einem klaren unfallbedingten organischen Korrelat kann der ad�quate Kausalzusammenhang aber nicht ohne besondere Pr�fung bejaht werden (E. 2.2 hievor).
4.1 Grunds�tzlich hat die Ad�quanzpr�fung, falls im Anschluss an zwei oder mehrere Unf�lle eine psychische Fehlentwicklung eintritt, f�r jeden Unfall gesondert gem�ss der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen zu erfolgen. Gleiches gilt prinzipiell auch bei einer Mehrzahl von Unf�llen mit Schleudertrauma der HWS oder gleichgestellter Verletzung, wobei es in diesem Rahmen rechtsprechungsgem�ss nicht generell ausgeschlossen ist, die wiederholte Betroffenheit desselben K�rperteils bei der Ad�quanzpr�fung zu ber�cksichtigen. Letzteres ist insbesondere dann denkbar, wenn die Auswirkungen der verschiedenen Ereignisse auf gewisse Beschwerden und/oder die Arbeitsf�higkeit nicht voneinander abgegrenzt werden k�nnen (vgl. Urteil 8C_226/2009 vom 6. November 2009 E. 5.1 mit Hinweisen). Das kantonale Gericht hat die Beurteilung der ad�quaten Kausalit�t f�r alle drei Unfallereignisse gesamthaft nach der mit BGE 117 V 359 ff. begr�ndeten und in BGE 134 V 109 pr�zisierten Schleudertrauma-Praxis vorgenommen, da stets die Halswirbels�ule betroffen war. Bez�glich der Akzentuierung der vorbestehenden Pers�nlichkeitsst�rung durch die Unfallereignisse hat es darauf hingewiesen, dass die Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen gem�ss BGE 115 V 133 ff. h�tte erfolgen m�ssen, eine separate Pr�fung indessen unterbleiben k�nne, da f�r deren Bejahung strengere Voraussetzungen gelten als bei Anwendung der Schleudertrauma-Praxis. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden.
4.2 F�r die Ad�quanzpr�fung ist an das (objektiv erfassbare) Unfallereignis anzukn�pfen. Abh�ngig von der Unfallschwere sind je nachdem weitere Kriterien in die Beurteilung einzubeziehen (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126). Massgebend f�r die Beurteilung der Unfallschwere ist der augenf�llige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.2 und 5.3.1, U 2, 3 und 4/07; Urteil 8C_721/2008 vom 24. April 2009 E. 5.1).
Das kantonale Gericht hat zumindest die Unf�lle vom 16. April 2002 und 11. Februar 2006 gest�tzt auf die biomechanischen Kurzbeurteilungen vom 12. Dezember 2003 und 6. Februar 2007 als mittelschwer - eher im mittleren, sicher nicht im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen - eingestuft. Diese Beurteilung ist nach Lage der Akten und im Lichte der Rechtsprechung zur Unfallschwere bei einfachen Auffahrkollisionen (vgl. SVR 2007 UV Nr. 26 S. 86 E. 5.2, U 339/06; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2 mit Hinweisen, U 380/04) nicht zu beanstanden und unbestritten.
4.3 Von den massgeblichen Kriterien (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130) m�ssten f�r eine Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelnes in besonders ausgepr�gter Weise oder aber mehrere in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f., 117 V 359 E. 6 S. 367 f.).
Das kantonale Gericht hat die beiden Kriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen und der erheblichen Beschwerden bejaht, jedoch nicht in ausgepr�gter oder auffallender Weise. Nach Auffassung des Versicherten ist das Kriterium der erheblichen Beschwerden in ausgepr�gter Weise erf�llt und sind dar�ber hinaus auch die Kriterien der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalls, der fortgesetzten spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung und der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen gegeben. Die weiteren ad�quanzrelevanten Kriterien der �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und erheblicher Komplikationen werden, nach Lage der Akten, zu Recht nicht geltend gemacht.
4.3.1 Allen drei Unf�llen sind besonders dramatische Begleitumst�nde - es wird bei diesem Kriterium nur das Unfallgeschehen an sich und nicht die dabei erlittene Verletzung betrachtet (vgl. BGE 117 V 359 und die darauf beruhende seitherige Rechtsprechung) - und eine besondere Eindr�cklichkeit abzusprechen. Wie die Vorinstanz zu Recht festhielt, �ndert die Tatsache allein, dass beim zweiten Unfall das auffahrende Fahrzeug ein Lastwagen war, nichts daran, dass rechtsprechungsgem�ss ein klassischer Auffahrunfall vorliegt (Urteil 8C_410/2008 vom 13. Mai 2009 E. 4.3). Ebenso wenig l�sst sich aus der im Zeitraum von etwas mehr als vier Jahren erfolgten H�ufung von drei Auffahrkollisionen, die je f�r sich betrachtet das Kriterium nicht erf�llen, eine besondere Eindr�cklichkeit ableiten.
4.3.2 F�r die Bejahung des Kriteriums der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung gen�gt die Diagnose einer HWS-Distorsion (oder einer anderen, ad�quanzrechtlich gleich zu behandelnden Verletzung) f�r sich allein nicht. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, welche das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen. Diese k�nnen beispielsweise in einer beim Unfall eingenommenen besonderen K�rperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen bestehen. Auch erhebliche Verletzungen, welche sich die versicherte Person neben dem Schleudertrauma, der �quivalenten Verletzung der HWS oder dem Sch�del-Hirntrauma beim Unfall zugezogen hat, k�nnen bedeutsam sein (BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127 f. mit Hinweisen).
Vorliegend waren die Verletzungen, welche sich der Beschwerdef�hrer bei den Unf�llen zugezogen hat, nicht besonders schwer. Wenn das kantonale Gericht das Kriterium in einfacher Form bejaht mit der Begr�ndung, bei den Unf�llen vom 16. April 2002 und vom 11. Februar 2006 sei bereits eine Vorsch�digung der HWS gegeben gewesen, ist zu pr�zisieren, dass sich eine entsprechende Qualifikation der erlittenen Verletzungen rechtsprechungsgem�ss nur bei Vorliegen einer erheblich vorgesch�digten Wirbels�ule rechtfertigt (vgl. Urteil 8C_226/2009 vom 6. November 2009 E. 5.3.2 mit Hinweisen). Es kann vorliegend offenbleiben, ob das Kriterium hier eventuell als erf�llt gelten kann, ist es doch entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers mit Sicherheit nicht in besonders ausgepr�gter Weise gegeben.
4.3.3 Das Kriterium der �rztlichen Behandlung wurde in BGE 134 V 109 E. 10.2.3 S. 128 neu gefasst. Nunmehr ist zu seiner Bejahung erforderlich, dass nach dem Unfall fortgesetzt eine spezifische, die versicherte Person belastende �rztliche Behandlung bis zum Fallabschluss notwendig war. Eine solche ist vorliegend nicht gegeben. Mit der Vorinstanz k�nnen weder die Abkl�rungsmassnahmen und Verlaufskontrollen noch die medikament�se Behandlung und Physiotherapie entsprechend qualifiziert werden. Der Beschwerdef�hrer beruft sich denn auch lediglich auf die Gesamtdauer der �rztlichen Behandlung aufgrund s�mtlicher drei Unfallereignisse, was nach Gesagtem nicht gen�gt. Eine besondere Belastung macht er nicht geltend, weshalb das Kriterium zu verneinen ist.
4.3.4 Von erheblichen Beschwerden kann aufgrund der glaubhaft geklagten Schmerzen und der dadurch bewirkten Einschr�nkung im Lebensalltag (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128) ausgegangen werden. Entgegen der vom Versicherten vertretenen Auffassung �bersteigen die Beschwerden das bei Schleudertrauma-Verletzungen �bliche Mass aber nicht derart, dass das Kriterium in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt erscheint.
4.3.5 Was das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen anbelangt, gilt dieses als erf�llt, wenn die versicherte Person in erheblichem Ausmass arbeitsunf�hig ist, obwohl sie alles daran setzt, sich durch optimale Mitwirkung rasch m�glichst wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f.; Urteil 8C_477/2008 vom 19. Dezember 2008 E. 6.3.4.1).
Wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat und was auch nicht bestritten wird, war der Beschwerdef�hrer nach den einzelnen Unf�llen sowie nach dem R�ckfall im August 2004 jeweils nur w�hrend kurzer Zeit in der Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt bzw. arbeitsunf�hig, weshalb nicht von einer erheblichen Arbeitsunf�higkeit gesprochen werden kann. Die vom Versicherten geltend gemachten ernsthaften Anstrengungen zur �berwindung der Arbeitsunf�higkeit verm�chten das Kriterium nur zu erf�llen, wenn er trotz dieser Bem�hungen in erheblichem Ausmass arbeitsunf�hig gewesen w�re.
4.3.6 Zusammenfassend sind demnach h�chstens zwei der ad�quanzrelevanten Kriterien erf�llt, womit diese nicht geh�uft vorliegen. Da zudem kein Kriterium in besonders ausgepr�gter Weise gegeben ist, hat die Vorinstanz den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen den Unfallereignissen vom 14. November 2001, 16. April 2002 sowie 11. Februar 2006 und den noch bestehenden Beschwerden und damit eine weitere Leistungspflicht des Unfallversicherers zu Recht verneint.
Leuzinger Kopp K�ch