Source: http://un-konventionumsetzen.blogspot.de/2011_04_01_archive.html
Timestamp: 2017-03-26 20:50:38
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Matched Legal Cases: ['Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', '§ 104', '§ 104', '§ 104', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 4', '§ 104', 'Art. 12', 'Art. 12', '§ 1903', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12']

Interessante Produkte kommen aus den Eichsfelder Werkstätten 29.4.2011 Heiligenstadt Print Eichsfelder Werkstätten Beschäftigte Christian Schröter und Silvana Wieczorek TA-Foto:Sigrid Aschoff Gut gefüllt sind die Auftragsbücher der Eichsfelder Werkstätten, in denen derzeit 370 Menschen mit Behinderung beschäftigt sind. Gefragt sind die Mitarbeiter vom Garten- und Landschaftsbau, die schon während der Wirtschaftskrise gut zu tun hatten, ebenso wie die aus dem Waschhaus, für das überlegt wird, extern Aufträge anzunehmen. Interessante Produkte kommen aus den Eichsfelder Werkstätten - thueringer-allgemeine.de
Kommunaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
"Für ein Leben ohne Hindernisse" lautet das Motto&nbsp;des Aktionstages am 5. Mai. Barrierefreiheit und&nbsp;Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen sind&nbsp;die Ziele. Selbstvertreter Hubert Raunjak:&nbsp;"Menschen, die in Werkstätten arbeiten, erhalten&nbsp;ein Taschengeld. Wir wollen einen gerechten Lohn&nbsp;für unsere Arbeit und einen Pensionsanspruch!" ots.at: Lebenshilfe zu Besuch bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer - BILD
mehr: Das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderung Forderungen des PARITÄTISCHEN
Bad Säckingen 30.04.2011 . Auch Gabriel will dabei sein Er ist klein, zierlich und wirkt zerbrechlich: Gabriel ist fünf Jahre alt und leidet an der Glasknochenkrankheit. Anja Hansen-Helf sieht in der inklusiven Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Kindern für ihren an Glasknochen leidenden Sohn Gabriel große Vorteile für seine spätere Zukunft. Bild: Ramsteck Aber: Er weiß ganz genau, was er will, versprüht Lebensfreude, ist selbstbewusst und steht – trotz seiner Behinderung – Gleichaltrigen in der integrativen Gruppe des Regelkindergartens St. Josef in Wehr geistig in keiner Weise nach. Im kommenden Jahr wird Gabriel eingeschult. Doch auf welche Schule er gehen wird, steht noch nicht fest.
Grundsatzurteil des Finanzgerichts MünsterKindergeld für Behinderte nicht antastbarKommunen in Deutschland dürfen nicht ohne Weiteres das Kindergeld für behinderte Kinder einfordern, wenn diese unter einem Dach mit ihren Eltern leben. Diese bundesweite gültige Grundsatzentscheidung fällte das Finanzgericht Münster. Streitpunkt: Kindergeld für behinderte KinderIn dem am Freitag (29.04.11) veröffentlichten Urteil traten die Richter den Überlegungen vieler deutscher Städte und Kreise entgegen, das Kindergeld als Ausgleich für eigene Leistungen einzufordern. Die Kommunen führen an, dass sie für die Kinder schließlich eine sogenannte Grundsicherung zahlten. Dieser Argumentation folgte das Finanzgericht in Münster nicht. Entscheidend sei, wie viel die Eltern zum Unterhalt beitragen. Kommunen sind gesetzlich verpflichtet, im Sinne der Steuerzahler immer wieder mögliche Ansprüche auszuloten und gegebenenfalls geltend zu machen.
Dessau-RoßlauIm Rollstuhl statt im Heim daheimVON SILVIA BÜRKMANN, 28.04.11, 20:13h, aktualisiert 28.04.11, 20:34h
Matthias Grombach. (FOTO: PRIVAT) Bild als E-Card versenden DESSAU/MZ. Der Sommertag vor 20 Jahren - er hat sich unauslöschlich in das Gedächtnis von Matthias Grombach eingebrannt. Nach einem Sprung in einen Dessauer See sind alle Kapitel seines jungen Lebens plötzlich zugeklappt. Ohne Chance noch einmal zurückzublättern. Der damals 15-Jährige überlebt den Unfall, auch dank des schnellen Eingreifens seiner Freunde. Zwei Halswirbel aber sind gebrochen, das Rückenmark verletzt. Nach der Operation in einer Magdeburger Klinik das Finale im letzten Kapitel des ersten Lebens: Matthias Grombach wird für immer gelähmt bleiben und auf die Hilfe anderer angewiesen. Die nächsten 13 Jahre lang betreuen die Eltern den Sohn, bis deren eigene gesundheitlichen Probleme eine Pflege zu Hause nicht mehr möglich machten. Matthias Grombach wird in einem Dessauer Altenheim untergebracht, wie er selbst sagte: "aus Mangel an Alternativen mit vorübergehender Zustimmung, dann gegen meinen ausdrücklichen Willen". Ein knapp 30-Jähriger gehöre nicht in ein Altenheim, ist er überzeugt. Und dankbar, zur rechten Zeit von der Möglichkeit einer "persönlichen Assistenz" erfahren zu haben. Damit ist jegliche Form der Hilfe beschrieben, die der Person ermöglicht, ihr Leben mit allen Beeinträchtigungen möglichst selbstbestimmt zu leben. Nach diesem modernen Modell erhalten die Bedürftigen einen monatlichen Betrag, für den sie ihre Pflege selbst organisieren. Bestenfalls in der eigenen Wohnung. Die Finanzierung läuft für gewöhnlich durch die Krankenkassen, Pflegekassen und Sozialämter. Matthias Grombach stellt einen Antrag für dieses "persönliche Budget" im Februar 2007 beim zuständigem Sozialhilfeträger. Der Fortgang der Geschichte ist kein Selbstläufer. Matthias Grombach wird zum Kämpfer im Rollstuhl. Nach einer ersten Absage aus der Sozialagentur Sachsen-Anhalt zieht er vor das Sozialgericht, ersucht und erhält Unterstützung von den Behindertenbeauftragten der Bundes- und Landesregierungen und von Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie Dessau-Roßlauer Stadträten, zum Beispiel Monika Andrich. 2009 kommt wieder Bewegung in das Verfahren. Inzwischen hat auch der Bundestag die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen ratifiziert. Matthias Grombach wird vom Rollstuhl aus aktiv: per Handy und sprachgesteuertem Computer trägt er seine Geschichte in Internet-Foren vor, erfährt Zuspruch und Unterstützung. 2009 fällt dann die Entscheidung über den Auszug aus dem Altenheim in eine eigene Wohnung. Grombach hat vor dem Landesgericht Halle mit der Sozialagentur am 31. August 2009 einen Vergleich geschlossen. Und 2010 öffnet sich dann wirklich die Tür zu einem neuen Lebensabschnitt. Am 14. Februar zieht Matthias Grombach aus dem Altenheim in seine eigene, neue Wohnung. Der Vergleich ermöglicht ihm die Rolle eines Arbeitgebers für Assistenten. Die Hilfeleistungen umfassen einen 24-Stunden-Zeitraum. Seit einem Jahr nun lebt Matthias Grombach in den eigenen vier Wänden. In einer barrierefreien, mit Fahrstuhl zugänglichen Wohnung in Dessau-Nord. "Mir geht es gut", sagt der mittlerweile 34-Jährige und verdrückt sich ein Grinsen: "Den Umständen entsprechend mit allen körperlichen Beeinträchtigungen." Mit seinen Assistenten ist der junge Mann derzeit viel unterwegs. Über eine Bundesinitiative und im "Forum selbstbestimmter Assistenz behinderten Menschen e.V." (ForseA) informiert Matthias Grombach landes- und bundesweit u. a. über das persönliche Budget und Assistenzmodell. Wie die Initiative heißt? Sehr treffend: "Daheim statt Heim". Für das ZDF recherchierte Annette Pöschel einen Beitrag, der Grombachs Odyssee am Sonnabend, 17.45 Uhr, in "Menschen - das Magazin" beschreibt. Entwurf: Gesetz zur sozialen Teilhabe
EntwurfGesetz zur sozialen Teilhabeerstellt 28.04.11, 20:13h, aktualisiert 28.04.11, 20:32hHalle (Saale)/MZ. Seit März 2009 ist das UN-"Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" (Behindertenrechtskonvention - BRK) in Deutschland geltendes Recht. Eines der Schlüsselprinzipien der BRK ist die Selbstbestimmung und begründet für Menschen mit Behinderungen das Recht, ihren Aufenthaltsort selbst zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben wollen. Die bereits seit einigen Jahren diskutierte Reform der Eingliederungshilfe soll die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe mit entsprechender Assistenz für Menschen mit Behinderungen stärken und in einem Gesetz zur Sozialen Teilhabe (GST) münden. Am 4. Mai 2011 wird in der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt in Berlin der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) einen Entwurf für ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe der Öffentlichkeit vorstellen. Zuvor wird der Entwurf den Medien in der Bundespressekonferenz präsentiert. Gesetz zur sozialen Teilhabe - mz-web.de
UNESCO-Experten bieten Kommunen Beratung zu inklusiver Bildung an Bonn (epd). Die UNESCO bietet Kommunen eine Beratung zum gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern an. Bis 15. Juni könnten sich Kommunen und Regionen, die sich bereits eingehend mit dem Thema beschäftigt hätten, um eine Beratung "Inklusive Bildung" am 30. August in Bonn bewerben, kündigte die Deutsche UNESCO-Kommission am Freitag in Bonn an. Inklusive Bildung sei nicht allein Sache der Schulen, hieß es. Sie gelinge umso besser, je stärker alle Personen und Institutionen beteiligt und eingebunden würden, die für Bildung verantwortlich sind, vom Kindergarten bis zur Jugendhilfe.
2. Der neue Behindertenbericht und Verbesserung der Datenlage
3. Handlungsfelder (Arbeit und Beschäftigung; Bildung; Prävention, Rehabilitation,
4. Bewusstseinsbildung (Information und Repräsentation)
5. Verfahren (Entstehung und Umsetzung des Nationalen Aktionsplans,
6. Maßnahmentabelle (entsprechend den Handlungsfeldern)
7. Anhang mit Adressen und der Text der UN-Behindertenrechtskonvention.
11 | 10 | 2010 Aktionsplan
Behinderte einbeziehenHessen arbeitet an einem Landesaktionsplan, um die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen.Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist in Hessen ein Landesaktionsplan in Arbeit. Daran beteiligt ist eine landesweite Arbeitsgruppe aus Vertretern von Behindertenverbänden, wie das Sozialministerium am Montag in Butzbach mitteilte. „Unser Ziel ist Inklusion von Anfang an. Das gilt auch für die Erarbeitung des Maßnahmenkatalogs“, sagte Staatssekretärin Petra Müller-Klepper.Das Sozialministerium in Wiesbaden wurde als zentrale Anlaufstelle benannt, um den weiteren Prozess mit dem Bund und der EU zu koordinieren. Im Ministerium wird auch eine eigene Stabsstelle „UN-Behindertenrechtskonvention“ eingerichtet. Die Staatssekretärin hob hervor, Menschen mit Behinderung seien von Anfang an bei allen wesentlichen Entscheidungen in vollem Umfang einzubeziehen. Nicht nur, weil sie Experten in eigener Sache seien, sondern auch, weil Selbstbestimmung und Teilhabe das Ziel auf allen Ebenen sein sollte.( dapd)
Jenseits von BeschränkungenAktivist Caroline Casey erzählt die Geschichte ihres ungewöhnlichen Lebens. Sie beginnt mit einer Enthüllung (keine Spoiler). Careys Vortrag stellt unsere Denkweise in Frage. Sie bittet uns, die Grenzen zu überschreiten, hinter denen wir uns vermeintlich befinden.
Pfullendorf 28.04.2011 . Kulturfestival für die Integration Ein bislang einmaliges Kulturfestival initiiert die Dorfgemeinschaft Lautenbach für das Jahr 2012, das organisatorisch vom Pfullendorfer Kulturmacher André Heygster und Klaus Hilsenbek von der Dorfgemeinschaft gestemmt wird.Unter dem Motto „Kufe 12“ finden in der Bodenseeregion sowie angrenzenden Landkreisen mehr als 100 Veranstaltungen statt, bei denen das Thema „Integration“ im Mittelpunkt steht.Ein bislang einmaliges Kulturfestival initiiert die Dorfgemeinschaft Lautenbach für das Jahr 2012, das organisatorisch vom Pfullendorfer Kulturmacher André Heygster und Klaus Hilsenbek von der Dorfgemeinschaft gestemmt wird. Unter dem Motto „Kufe 12“ finden in den Landkreisen Sigmaringen, Biberach sowie dem Bodenseekreis mehr als 100 Veranstaltungen statt, bei denen das Thema „Integration“ im Mittelpunkt steht. Die Organisatoren lassen sich dabei von einem Satz des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker leiten: „Der eine ist taub, der andere humorlos, der Dritte langsam im Denken, der Vierte unsozial. Behinderung ist nichts anderes als Verschiedenheit.“ Seit 2008 gilt die UN-Behinderten-Konvention, die Menschen mit Behinderung allen anderen Bewohnern gleichstellt und allein in Deutschland leben schätzungsweise zehn Millionen Menschen mit Behinderung. Und so entstand vor zwei Jahren die Idee ein Festival zum Thema Integration von behinderten Menschen zu organisieren, das alle Aspekte künstlerischen Schaffens mit einbezieht. „Wir machen uns quasi auf Schatzsuche, auf die Suche nach den Ressourcen der Menschen, die wir seelenbedürftig nennen, die andersartig oder ausgegrenzt sind“, erläutert André Heygster die Konzeption. Für ihn und seine Mitstreiter geht der Begriff Behinderung weit über körperliche oder geistige Einschränkungen hinaus, sondern betrifft alle Menschen, die in irgendeiner Form von der Gesellschaft an den Rand gedrängt werden. Kulturfestival für die Integration | SÜDKURIER Online
am 5. Mai 2011 Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung steht unter dem Motto "Inklusion beginnt im Kopf" Iserlohn. (Märkischer Kreis) Am 26. März 2009 trat die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland in Kraft. Der Begriff Inklusion ist eines der Schlüsselworte des Übereinkommens. Der vom Wort inclusio - lateinisch für Einschluss - abgeleitete Begriff steht für den Anspruch, Menschen mit Behinderungen von vornherein als Teil der Gesellschaft zu begreifen. Das bedeutet, die Gesellschaft hat die Aufgabe, sich so zu organisieren, dass jeder daran teilhaben kann. Menschen mit Behinderung haben ein Recht darauf, als Teil der Gesellschaft gleichgestellt zu sein und von Anfang an dazu zu gehören.Die "Aktion Mensch" veranstaltet jährlich am 5. Mai einen Protesttag zu unterschiedlichen Themen. Das diesjährige Motto lautet: "Inklusion beginnt im Kopf".In Iserlohn laden an diesem Tag der Beirat für Menschen mit Behinderung in Kooperation mit dem Friederike-Fliedner-Berufskolleg zu verschiedenen Aktionen in die Corunnastraße 3 ein:
Im „Yellow“ kann länger gefeiert werden 28.04.2011 - INGELHEIM (soh). In der jüngsten Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses war erneut die Spielleitplanung in Frei-Weinheim und Sporkenheim ein Thema (die AZ berichtete). Stimmt der Stadtrat der Planung zu, wird die Jungaue durch ein Starterprojekt aufgewertet. (...)
07.06.2011 10:00-17:30 | Berlin "Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren nach der UN-Behindertenrechtskonvention durchsetzen: Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände"Ziel des Seminars ist es, in die menschenrechtlichen Grundlagen zum Diskriminierungsschutz einzuführen und die Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände zum Diskriminierungsschutz in internationalen Verfahren vorzustellen. Am Beispiel der UN-Behindertenrechtskonvention sollen dabei konkrete Handlungsmöglichkeiten und Umsetzungsstrategien für Verbände behandelt und die Bedeutung der Beteiligungsmöglichkeiten für die politische Lobbyarbeit und für das Bewirken struktureller Veränderungen thematisiert werden.
institut-fuer-menschenrechte.de 0
MIT in der GesellschaftMETZINGEN. Die Vorgaben der Vereinten Nationen sind klar. Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, gebietet die UN-Behindertenrechtskonvention, die neben vielen anderen Staaten auch Deutschland ratifiziert hat. Brücken zu einer erweiterten Teilhabe will die neue Metzinger Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe (MIT) bauen. Menschen mit Behinderung sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. FOTO: dpa Sie ist bis auf Weiteres im WIM-Haus in der Metzinger Straße 11 in Neuhausen untergebracht. Reiner Fritz von der Bruderhaus-Diakonie, die die Beratungsstelle zusammen mit dem Trägerverein des WIM-Hauses betreibt, hat das vorerst auf drei Jahre befristete Projekt kürzlich im Gemeinderat vorgestellt. Spenden der Paul-Lechler-Stiftung sichern große Teile seiner Finanzierung.
Pressenews / 28.4.2011Schleswig-Holstein:
Für mehr Gerechtigkeit und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention(me/bsk-pr) „Wir wollen uneingeschränkt am Leben teilhaben“, bringt es Angelika Mincke auf den Punkt. Seit die Vorsitzende der „Aids und Behinderten Selbsthilfegruppe ABS“ vor zwei Jahren zum ersten Mal in Ratzeburg zur Teilnahme am europaweit stattfindenden Protesttag aufrief, hat sich viel getan – wenn auch die wichtigsten Ziele längst nicht erreicht sind.
Protesttag 2011Menschen mit Behinderung fordern mehr GleichbehandlungSCHERMBECK Am "Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung", den die Verbände der Behindertenhilfe und - selbsthilfe in Kooperation mit der "Aktion Mensch" am 5. Mai veranstalten, beteiligen sich auch Bewohner und Mitarbeiter des Schermbecker Behindertenwohnheimes "Haus Kilian".Von Helmut Scheffler
Mit der Fachtagung möchte die Nationale Agentur auf Mobilitätsperspektiven von Behinderten im Kontext von ERASMUS aufmerksam machen. Sie möchte eine Plattform schaffen, die mittel- und langfristig eine Verbesserung der Rahmenbedingungen an den Hochschulen erreicht.Am 3. Mai 2011 findet in Bonn die erste Fachtagung zum Thema "ERASMUS-Mobilität für alle: Auslandsaufenthalt mit Behinderung" statt. Mit der Veranstaltung möchte der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), der in Deutschland für das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Aufgaben einer Nationalen ERASMUS-Agentur wahrnimmt, auf Mobilitätsperspektiven von Behinderten im Rahmen des ERASMUS-Programms der EU aufmerksam machen. Die Tagung hat das Ziel, die Rahmenbedingungen für Studierende mit Behinderungen an Hochschulen mittelfristig zu verbessern und so die Voraussetzungen für mehr Mobilität zu schaffen.
Behinderte leben Städtepartnerschaft Weilburg – ZevenaarGuten Tag, Weilburg! (28.04.2011, PM) Behinderte Menschen und Aktive in der Behindertenarbeit aus Weilburg fahren vom 20. bis 22. Mai zu einem Begegnungstreffen in Weilburgs niederländische Partnerstadt Zevenaar. Mit diesem Treffen wird die Zusammenarbeit und der fachliche Austausch zu kommunaler Behindertenarbeit zwischen Weilburg und Zevenaar weiter gestärkt. Bereits im Vorjahr fand ein Treffen der Behindertenbeauftragten von Weilburg und Zevenaar in der Residenzstadt an der Lahn statt. An dem jetzigen Treffen in Zevenaar nehmen aus Weilburg die Behindertenbeauftragte Lilo Witzke, die Fachbereichsleiterin Martina Mehl, Behinderte und Bürgermeister Hans-Peter Schick teil.
Zivildienstabschaffung: Personalmangel bei Werkstätten für Behinderte Rhein-Main28.04.2011 - RÜSSELSHEIM
Früher waren es über 30, aktuell sind es nur noch zwei und im Sommer wird der letzte Zivi bei den Werkstätten für Behinderte Rhein-Main (WfB) seinen Dienst beginnen. Wie der Personalmangel abgefangen werden soll, das steht noch in den Sternen. Main-Spitze - Zivildienstabschaffung: Personalmangel bei Werkstätten für Behinderte Rhein-Main
Der Fall der Renate Lieckfeldt: Wegen Krebs abgelehnt: Die verhinderte Rektorin Sie ist zur Rektorin einer Hochschule gewählt worden und darf nicht antreten, weil sie Krebs hatte: Der Fall Renate Lieckfeldt entfacht die Debatte darüber, ob eine solche Entscheidung ethisch vertretbar ist. Von Friederike Ott Renate Lieckfeldt. Die gewählte Rektorin der HTWK in Leipzig darf ihr Amt nicht antreten© dpaSie hatten Transparente aufgehängt, Musiker engagiert und mit Megaphon vor der Universität protestiert. 24 Stunden lang hielten bis zu 50 Studenten das Rektorat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) in Leipzig besetzt. Am Donnerstagmorgen um sieben Uhr war die Protestaktion beendet. Sie wollten auf das Schicksal ihrer neu gewählten Rektorin Renate Lieckfeldt aufmerksam machen. Sie soll ihren Posten nicht antreten - wegen Krebs. Dabei ist die Erkrankung überstanden. (...)
Entwurf für Inklusion in Schulen steht28.04.2011 - MAINZ
(bki). Der Entwurf steht. Im Rahmen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention konzipiert der Arbeitskreis „Soziales, Arbeit und Bildung” des Mainzer Behindertenbeirats seit mehreren Wochen einen Aktionsplan für ein inklusives Schulsystem in Mainz. Behinderte und nicht-behinderte Schüler sollen dabei gemäß der Konvention gemeinsam unterrichtet werden. In seiner Sitzung erklärte der Behindertenbeirat nun, was sich an Schulen ändern soll. Die allgemeinen Ziele des Aktionsplans umfassen systematische Angebote inklusive Bildung und Erziehung in Kinderkrippen, Kitas und in allen Schulformen. Ebenso sollen strukturelle und inhaltliche Angebote für Schüler mit Behinderung geschaffen werden. Der Arbeitskreis fordert ebenso ein Aufnahmerecht für behinderte Schüler an inklusiven Schulen. Im Schuljahr 2009/2010 besuchten 522 behinderte Schüler aus Mainz eine Schule, 374 davon wurden auf Förderschulen unterrichtet, 148 auf Schwerpunktschulen wie der Windmühlenschule oder der Astrid-Lindgren-Schule. In Schwerpunktschulen lernen Schüler mit Behinderung gemeinsam mit nicht behinderten Schülern. Derzeit wird in Mainz an vier Grundschulen, zwei Hauptschulen und zwei integrierten Gesamtschulen nach diesem Konzept unterrichtet. Mit seinem Aktionsplan zielt der Behindertenbeirat auch darauf ab, die Quote behinderter Schüler über den Ausbau von Schwerpunktschulen bis 2014 um 50 Prozent und bis 2020 um 70 Prozent zu erhöhen. Klären will der Beirat unter anderen mit Schulamt und ADD, wie sich Barrierefreiheit an Schulen definiert. Auch sieht der Aktionsplan vor, dass Zuschüsse künftig von Barrierefreiheit und inklusiver Beschulung abhängen.
Freie Fahrt auch im Rollstuhl28. April 2011 | Von der Rampe rollt sich’s leicht herunter: Busfahrer Volker Schwertfeger, zugleich Schwerbehindertenvertreter der KVG, erleichtert Rollstuhlfahrerin Annika Stoeckicht vom Beirat für Menschen mit Behinderungen das Verlasses des Busses. Foto: suhrKieler Verkehrsbetriebe stellen Faltblatt vor: Barrierefrei mit dem Bus durch die LandeshauptstadtMobil sein - ohne Abhängigkeit, das ist für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen oft nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Und aufgrund des demografischen Wandels nimmt die Gruppe der Älteren zu. Ein Grund für die Stadt Kiel und die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG), Tipps für die Fahrt mit den Bussen in der Landeshauptstadt zu veröffentlichen. Das neue Faltblatt wurde gestern am Kieler Umsteiger vor dem Hauptbahnhof vorgestellt.
Ein Drehknopf ersetzt das GaspedalDas Dietzenbacher Unternehmen Petri und Lehr baut Autos behindertengerecht um. Der Markt für Schwenksitze und Co. wächst stark.Von Mona Jaeger, DietzenbachEin Knopfdruck und der Rollstuhl verschwindet auf der Rückbank des Autos.28. April 2011 Dietzenbach. Das Gefühl muss schier unglaublich sein. Ein Nissan Qashqai, groß, schwarz, bullig - und davor die Frau im Rollstuhl, deren Kopf auf Höhe des Türgriffs ist. Und dann braucht es nur einen Knopfdruck, die Fahrertür öffnet sich, und ein ausfahrender Lift befördert die Frau samt Rollstuhl auf die Höhe des Fahrersitzes. Über ein Rutschbrett gleitet sie hinüber. Die hintere Tür geht auf, der leere Rollstuhl wird zusammengefaltet, in eine Schiene eingerastet und legt sich sanft auf die Hinterbank. Nach zwei Minuten kann die erste Fahrt in ein Stückchen Freiheit beginnen.
SpielplatzPlatz für alle KinderErstellt 28.04.11, 07:03hEs soll ein ganz besonderer Spielplatz werden, der in Gymnich in der Schützenstraße entstehen wird. Erstmals wird es auch spielgeräte geben, an denen behinderte Kinder ihre Fähigkeiten ausprobieren und nutzen können. Mitte Mai werden die Pläne vorgestellt.ERFTSTADT - Es soll ein ganz besonderer Spielplatz werden, der in Gymnich in der Schützenstraße entstehen wird. Bei den Spielgeräten, die für das Areal zwischen dem neuen Friedhofsparkplatz und dem Schützenheim eingeplant sind, wird erstmals für Erftstadt ein „integratives Spielgerät“ dabei sein.
Sich selbst fühlenIch bin verrückt, du bist verrückt: Sogenannte Behinderte spielen Lewis Carrolls »Alice«-Geschichten in Berlin und GreifswaldVon Anja Röhl
Mit geballter Kraft Sport verbreiten27.04.2011 Ort: Wiesenbronn Von: Gerd Ludwig Behindertensport Berlin, Bamberg, Wiesenbronn - diese Orte haben eines gemeinsam. Hier können Menschen mit Handicaps die Selbstverteidigungs-Sportart Kae- In-Sog-In (auf deutsch Vielfalt) erlernen, die in Kitzingen vor rund 15 Jahren von Horst M. Kohl ins Leben gerufen wurde. Horst M. Kohl, Gründer des Selbstverteidigungssports für Menschen mit Handicaps, Kae-In-Sog-In. Foto: privatWas wäre gewesen, wenn Roswitha Kramer, Kitzinger Kreisgeschäftsführerin vom Sozialverband VdK, Horst M. Kohl anno 1994 nicht gebeten hätte, einen Selbstverteidigungskurs für Senioren durchzuführen. Dann wäre aus der losen Gemeinschaft, die sich im kleinen Gymnastikraum der Florian-Geyer-Halle getroffen hatte, am 11. November 1995 wohl nicht Kae-In-Sog-In entstanden.
An den Bahnsteigen werden neue Lampen installiert, und das Leitsystem für behinderte und blinde Fahrgäste wird erneuert. Zudem werden die Unterstellhäuschen für die wartenden Zugreisenden zunächst ab- und später neu aufgebaut. Vor dem Bahnhof entstehen vier neue Parkplätze. Insbesondere für Rollstuhlfahrer, ältere und gehbehinderte Fahrgäste gestaltet sich künftig der Ein- und Ausstieg leichter. Allerdings wird ein vollständiger, behindertengerechter Zugang nur auf dem Gleis in Richtung Bad Kreuznach realisiert. Das Gleis in Richtung Bingen bleibt jedoch weiterhin nur über die, die Gleise überspannende, hohe Treppe zu erreichen. Es wird auch keine, die Gleise überquerende Rampe gebaut. Die gesetzlich geltende Vorschrift schreibt lediglich vor, dass nur alle 30 Kilometer entlang einer Bahnstrecke ein beidseitiger Zugang für Behinderte garantiert werden muss. Da es etwa in Bingen und anderen Stationen solch einen Zugang gebe, müsse dieser in Bretzenheim nicht gebaut werden, verdeutlicht Ortsbürgermeister Thomas Gleichmann. „Bei späteren Ausbaumaßnahmen kann sich dies womöglich noch ändern“, meint Gleichmann. Vorerst werde jedoch keine entsprechende Rampe über die Gleise gebaut „und würde auch gar nicht vom Eisenbahnbundesamt genehmigt“. Allgemeine Zeitung - Bequemer und heller
CDU verlangt Initiative für behinderte Schüler Veröffentlicht: 27 April 2011 13:08 Düsseldorf (dpa/lnw) - Die CDU-Opposition in Nordrhein-Westfalen hat der Landesregierung Untätigkeit bei der Integration behinderter Schüler vorgeworfen. Fünf Monate nach einem einstimmigen Beschluss des Landtags zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fehle noch immer ein landesgesetzlicher Rahmen. Der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Sternberg, forderte die Regierung am Mittwoch auf, Planungs- und Finanzierungsverantwortung zu übernehmen. Seinen Angaben zufolge besuchen derzeit nur 14 Prozent der rund 112 000 behinderten Schüler in NRW eine Regelschule. Eltern müssten aber eine Wahl haben, behinderte Kinder nicht nur in Förderschulen unterrichten zu lassen, forderte Sternberg. CDU verlangt Initiative für behinderte Schüler | Nordrhein-Westfalen | Dnews.de | Nachrichten auf einen Blick
Eltern, die ihre erwachsenen, behinderten Kinder zu Hause versorgen, haben mitunter finanzielle Mehrbelastungen - zum Beispiel um ein Haus rollstuhlgerecht umzubauen. Sozialamt: Geldkrieg gegen Behinderte21. April 2011 16:31 Uhr von Benedikt Reichel | Quelle: Ruhr Nachrichten Rechtmäßiger Anspruch oder Abzocke, um die Kasse aufzubessern? Die Stadt zweigt in mehreren Fällen das Kindergeld von erwachsenen Menschen mit Behinderung ab. Die Betroffenen fühlen sich vor den Kopf gestoßen.
Verein „Eine Schule für Alle! in Fulda“ fördert inklusive Schulbildung im LandkreisInklusion ist keine IntegrationXXLFULDA. Haben Sie schon mal was von Inklusion gehört? Inklusion bedeutet die uneingeschränkte Teilhabe behinderter Menschen an allen Bereichen der Gesellschaft. Obwohl es sich bei Inklusion um ein Menschenrecht handelt, ist der Begriff hierzulande noch recht unbekannt. Doch in Fulda gibt es seit Sommer letzten Jahres den Verein „Eine Schule für Alle! in Fulda e.V.“, der sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzt und insbesondere die Vision von einem inklusiven Schulsystem in der Region vorantreibt. Landkreis Fulda: Inklusion ist keine IntegrationXXL
"Ich kann alles außer hören" Abgeordnete Helene Jarmer präsentiert Autobiographie im Parlament = Wien (PK) - Wie es ist, die eigene Stimme nicht zu kennen und&nbsp;noch nie bewusst Musik gehört zu haben, können sich die meisten&nbsp;Menschen nicht vorstellen. Helene Jarmer weiß von dieser&nbsp;Situation aus eigener Erfahrung zu berichten: Sie verlor&nbsp;ihr  Gehör im Alter von zwei Jahren. In ihrer heute Abend&nbsp;in den  Räumlichkeiten des Palais Epstein vorgestellten&nbsp;Biographie  "Schreien nützt nichts. Mittendrin statt still dabei"&nbsp;gewährt die  erste gehörlose Abgeordnete im österreichischen&nbsp;Parlament und  deutschsprachigen Raum tiefe Einblicke in die&nbsp;für die meisten  Menschen unbekannte Welt der Gehörlosigkeit.  ots.at: "Ich kann alles außer hören" Abgeordnete Helene Jarmer präsentiert Autobiographie im Parlament =
Online-Beratung bei Behinderung oder psychischer KrankheitHaben Sie Fragen zu Behinderungen und brauchen Beratung? Suchen Sie Rat bei psychischen Erkrankungen? Wünschen Sie sich praktische Unterstützung und wissen nicht, wo Sie sie finden können? Online-Beratung des Deutschen Caritasverbandes e.V. | Leben mit Behinderung oder psychischer Erkrankung
Selbsthilfegruppe finden In Deutschland gibt es 70.000 bis 100.000 Selbsthilfegruppen. Sie entstehen auf eigene Initiative und zu allen nur erdenklichen Themen und Problemen.Die lokalen und regionalen Selbsthilfekontaktstellen sammeln Informationen zu den Selbsthilfegruppen in der jeweiligen Region. Sie beraten kompetent und vermitteln die passende Selbsthilfegruppe. Dort können Sie Gruppenkontakte erhalten.
Dreisprachiges Gebärden-Wörterbuch geht online27.04.2011 | Tages Anzeiger | (miw/sda) | SchweizDas Lexikon beinhaltet rund 1000 Gebärden auf Deutsch, Französisch und Italienisch. Es soll regionale Unterschiede berücksichtigen – denn in der Schweiz gibt es auch in der Gebärdensprache verschiedene Dialekte. Soll einem breiten Publikum den Zugang zur Gebärdensprache erleichtern: Online-Lexikon.
Herford. „Alle inklusive - Alle gemeinsam“: unter diesem Motto wird am 5. Mai ab 13 Uhr in Herford für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen demonstriert. Barrieren und Trennwände in den Köpfen, die der Gleichstellung entgegenstehen, sollen an dem europaweiten Protesttag angesprochen werden. Organisiert wird die Herforder Veranstaltung vom Wittekindshof, der Stiftung Bethel, der Lebenshilfe, dem Diakonischen Werk und dem Behinderten- und Seniorenbüro der Stadt Herford. Um 13 Uhr wird vom Alten Markt in Herford ein Protestzug durch die Innenstadt starten. Er wird begleitet von der Wittekindshofer Sambagruppe SoLe. Mit dem Marsch sollen die Besucherinnen und Besucher der Innenstadt eingeladen werden, ab 14 Uhr auf dem Alten Markt zu feiern und sich mit der Situation von Menschen mit Behinderungen auseinandersetzen. Ein Zwischenstopp wird zuvor am Rathaus eingelegt. Hier begrüßt der Schirmherr der Veranstaltung, Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink, die Demonstranten. „Der Begriff Inklusion betrifft alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und geht jeden und jede an. Inklusion ist der Versuch, Beziehungen für alle zu ermöglichen und Vielfalt zu bejahen“, erklärt die Behindertenbeauftragte der Stadt Herford, Martina Nickles. Abgrenzende Kategorien wie schwach oder stark, normal oder anders würden zurückgedrängt. Stattdessen rücke Inklusion die persönliche Begegnung und die Bereicherung in den Blick, die wir durch das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung erführen.
Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.deMit dem Rollstuhl durch die Stadt, als Blinder an einer Kreuzung - für Menschen mit Behinderung ist das Zurechtfinden im Alltag oft eine Herausforderung. Wie genau das sich anfühlt, können alle Mainfranken am Donnerstag, 5. Mai, auf dem Unteren Markt in Würzburg erfahren. Der Behindertenbeirat der Stadt will dort mit einem speziellen Parcours die Welten behinderter und nicht behinderter Menschen ein bisschen näher aneinander rücken.
Hochschule in NRW forscht zur Teilhabe von Behinderten Die Lebenserwartung von Menschen mit Behinderung steigt immer weiter. Das Problem: Die Gesellschaft ist schlecht darauf vorbereitet. In NRW soll die Teilhabe nun erforscht werden.
Erster Bericht des Bundesministeriums über die Situation der Heime und die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner 2006 bmfsfj.de "Immer mehr der derzeit rund 6,7 Millionen schwer behinderten Menschen in Deutschland werden laut einer Studie in den kommenden Jahren das Rentenalter erreichen, ohne dass dafür das Sozialsystem bisher gerüstet ist. Dieses Phänomen sei für Deutschland neu, weil die Nationalsozialisten mit ihrer "Euthanasie"-Politik die vorhergehenden Generationen von Behinderten weitgehend ermordet haben (...)" Evangelischer Pressedienst 2009
Heimbericht,
© AckermannMit Daniel Brämer (rechts), Julian Heimann (Dritter von rechts) und Daniel Langner (Dritter von links) haben sich die letzten drei Zivildienstleistenden aus den Ludgeristiften verabschiedet. Bewohner und Mitarbeiter wissen, dass die Zivis eine Lücke hinterlassen, die nicht so leicht zu schließen ist. ▪Für viele dieser Stellen waren die „Zivis“ über viele Jahre eine wichtige Hilfe. Auch wenn an die Stelle des Zivildienstes ein neuer Freiwilligendienst treten soll, der zwischen zwölf und 23 Monate dauern kann, werden die jungen Männer in vielen Einrichtungen fehlen. „Sie hinterlassen eine Lücke, die kaum zu schließen sein wird,“ glaubt auch Jürgen Metz, Geschäftsführer der Ldugeri-Einrichtungen. Er hat jetzt seine letzten drei Zivildienstleistenden verabschiedet.
Expertin hält Vortrag beim DRK- 27.04.2011 Vorsorgevollmacht im BlickVon Andreas Hanuschek
Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen/Artikel 12 - Gleiche Anerkennung vor dem Recht(1) Die Vertragsstaaten bekräftigen, dass Menschen mit Behinderungen das Recht haben, überall als Rechtssubjekt anerkannt zu werden. (2) Die Vertragsstaaten anerkennen, dass Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen gleichberechtigt mit anderen Rechts- und Handlungsfähigkeit genießen. (3) Die Vertragsstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen Zugang zu der Unterstützung zu verschaffen, die sie bei der Ausübung ihrer Rechts- und Handlungsfähigkeit gegebenenfalls benötigen. (4) Die Vertragsstaaten stellen sicher, dass zu allen die Ausübung der Rechts- und Handlungsfähigkeit betreffenden Maßnahmen im Einklang mit den internationalen Menschenrechtsnormen geeignete und wirksame Sicherungen vorgesehen werden, um Missbräuche zu verhindern. Diese Sicherungen müssen gewährleisten, dass bei den Maßnahmen betreffend die Ausübung der Rechts- und Handlungsfähigkeit die Rechte, der Wille und die Präferenzen der betreffenden Person geachtet werden, es nicht zu Interessenkonflikten und missbräuchlicher Einflussnahme kommt, dass die Maßnahmen verhältnismäßig und auf die Umstände der Person zugeschnitten sind, dass sie von möglichst kurzer Dauer sind und dass sie einer regelmäßigen Überprüfung durch eine zuständige, unabhängige und unparteiische Behörde oder gerichtliche Stelle unterliegen. Die Sicherungen müssen im Hinblick auf das Ausmaß, in dem diese Maßnahmen die Rechte und Interessen der Person berühren, verhältnismäßig sein. (5) Vorbehaltlich dieses Artikels treffen die Vertragsstaaten alle geeigneten und wirksamen Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen das gleiche Recht wie andere haben, Eigentum zu besitzen oder zu erben, ihre finanziellen Angelegenheiten selbst zu regeln und gleichen Zugang zu Bankdarlehen, Hypotheken und anderen Finanzkrediten zu haben, und gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen nicht willkürlich ihr Eigentum entzogen wird.
inclusion.cc Art. 12 (Gleiche Anerkennung behinderter Menschen vor dem Gesetz)Weltweit werden nicht nur Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung, sondern auch blinde und taubstumme Menschen entmündigt oder für geschäftsunfähig erklärt.Art. 12 des Übereinkommens will dies nicht länger tolerieren und regelt in unmissverständlicher Form, dass jeder Mensch unabhängig von Art und Schweregrad seiner Behinderung in allen Lebensbereichen rechts- und handlungsfähig ist.Benötigt er Schutz, um im Rechtsverkehrs nicht übervorteilt zu werden, so soll er bei der Ausübung seiner Rechte durch Dritte unterstützt werden, die nicht als gesetzliche Vertreter anstelle des behinderten Menschen handeln, sondern ihm assistieren, sein Recht auf Selbstbestimmung wahren und jeden Anhaltspunkt, der für eine Willensbekundung des behinderten Menschen spricht, beachten.Dies ist die eindeutige Botschaft des Art. 12, der die Vertragsstaaten verpflichtet, in ihren Rechtsordnungen die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass alle behinderten Menschen „Zugang zu der Unterstützung“ erhalten, „die sie bei der Ausübung ihrer Rechts- und Handlungsfähigkeit ggf. benötigen.“Doch was liest die Bundesregierung in Art. 12 hinein?Sie behauptet in ihrer Denkschrift (BR-Drs. 760/08, S. 49 f.), dass ein Mensch nur dann als handlungsfähig eingestuft werden kann, wenn er „in der Lage ist, die Bedeutung seines Verhaltens zu beurteilen und auch nach dieser Einsicht zu handeln.“ Nur dann könne ihm die Rechtsordnung „die Folgen seines Verhaltens zurechnen, d.h. ihn als geschäfts- oder deliktsfähig ansehen.“Damit will die Bundesregierung an den über 100 Jahre alten Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs festhalten, die davon ausgehen, dass ein Mensch, der sich in einem „die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit“ befindet, geschäftsunfähig ist und keine rechtwirksamen Erklärungen abgeben kann (§§ 104 und 105 BGB). Dabei soll allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass die §§ 104 f. in erster Linie dem Schutz der Menschen dienen sollen, die aufgrund ihrer geistigen Schwäche der Gefahr ausgesetzt sind, im Rechtsverkehr übervorteilt zu werden. Der Wortlaut der §§ 104 f. BGB erlaubt es jedoch auch dem Geschäftspartner des behinderten Menschen, sich auf dessen vermeintliche Geschäftsunfähigkeit zu berufen, wenn er sich von einer vertraglichen Bindung lossagen will.Art. 12 verbietet eine derartige einschränkende Auslegung des Begriffs der rechtlichen Handlungsfähigkeit!Doch wie kann man sich gegen diese einseitige Interpretation zur Wehr setzen? Einige Völkerrechtsexperten vertreten die Auffassung, dass Art. 12 zu den Rechten zählt, die – vgl. Art. 4 Abs. 2 letzter Halbsatz – nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention sofort anwendbar sind. Doch dies setzt voraus, dass sich ein deutsches Gericht bereit erklärt, die §§ 104 f. BGB wegen Unvereinbarkeit mit Art. 12 der Konvention für unanwendbar zu erklären.Im Übrigen sind die Rechtsmittel, die das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Verfügung stellt, beschränkt: Während Verstöße gegen europäische Menschenrechtskonventionen vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg geahndet werden können, haben die Vereinten Nationen keinen Weltgerichtshof eingerichtet.Deutschland hat allerdings zeitgleich mit dem UN-Überreinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein sogenanntes Fakultativprotokoll ratifiziert, in dem sich die Vertragsstaaten verpflichten, die Individualbeschwerde eines behinderten Menschen zuzulassen. Danach kann jede behinderte Person, die eine Verletzung ihrer Menschenrechte behauptet, ein von den Vereinten Nationen eingerichtetes internationales Komitee anrufen. Grundbedingung ist jedoch, dass der Betroffene zuvor alle innerstaatlichen Rechtsbehelfe ausgeschöpft, das heißt sich durch alle nationalen Gerichtsinstanzen durchgeklagt hat.Es empfiehlt sich deshalb, die Umsetzung des Art. 12 in deutsches Recht nicht im Klageweg erzwingen zu wollen, sondern den deutschen Gesetzgeber aufzufordern, ein Netzwerk rechtlicher und sozialer Unterstützung zu entwickeln, das auf der Gewährleistung der vollen Handlungsfähigkeit behinderter Menschen aufbaut. Das deutsche Betreuungsrecht ist dafür ein geeigneter Ausgangspunkt, weil die Anordnung einer Betreuung den behinderten Menschen zunächst nicht in seiner Geschäftsfähigkeit beschneidet (Ausnahme: die Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts nach § 1903 BGB!). Eine Unterstützung i. S. d. Art. 12 Abs. 3 BRK, mit der die volle Handlungsfähigkeit eines behinderten Menschen garantiert werden soll, setzt aber neben der rechtlichen Betreuung eine passgenaue, dem individuellen Bedarf eines Menschen Rechnung tragende soziale Unterstützung voraus. Über soziale Rechte und die Anordnung entsprechender sozialer Hilfen entscheidet jedoch nicht das Betreuungsgericht, sondern die Sozialgerichtsbarkeit.Der Aufbau eines funktionierenden Systems von Unterstützungsleistungen i.S.d..im Sinne des Art. 12 Abs. 3 BRK setzt also die Verknüpfung von Betreuungsrecht und Sozialrecht voraus mit dem Ziel, die rechtliche Handlungsfähigkeit eines behinderten Menschen mit Hilfe umfassender rechtlicher und sozialer Assistenzleistungen zu erhalten bzw. aufzubauen.Deutschland sollte derartige Modelle erproben, z.B. indem es Betreuungsbehörden und Sozialbehörden zur Zusammenarbeit verpflichtet und die Kooperationsbedingungen konkret beschreibt."Klaus Lachwitz: Volle Bürgerrechte für Menschen mit geistiger Behinderung – Die Konsequenzen der Art. 12 ff. der Behindertenrechtskonvention
Für die rund 800'000 Menschen mit Behinderung in der Schweiz ist der Beitritt zum UNO-Übereinkommen von zentraler Bedeutung. Der Gleichstellungsrat und die Fachstelle Égalité Handicap erachten das UNO-Übereinkommen für die Schweiz als Chance bestehendes Recht und die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu stärken und zu konkretisieren.
dernissen und Benachteiligungen konfrontiert. Diese wirken sich für die betroffenen Menschen negativ auf deren Teilnahme als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft aus und verletzten oft auch Menschenwürde und -rechte. MM UNO-Behindertenrechtskonvention 14.4.2011
Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im bayerischen Schulwesen Birgit Volk
27.04.2011 08:48Sechsmonatiges Pilotprojekt zur Kommunikations- und Arbeitsassistenz
Als bundesweit erste Hochschule erprobt die Ruhr-Universität Bochum die Kommunikations- und Arbeitsassistenz für Hörgeschädigte nach dem „ini.KAB-Ansatz“. Zwischen April und September unterstützt die Kommunikations- und Arbeitsassistentin Barbara Grundei aus Bochum schwerhörige Beschäftigte der Uni kostenfrei und unbürokratisch im Arbeitsalltag. Arbeitswissenschaftler um Prof. Dr. Heiner Minssen (Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und -gestaltung) begleiten die Erprobung dieses Instrumentes mit einer Fallstudie.Für Schwerhörige, Spätertaubte und Menschen mit CI
7.04.2011 - 15:55 Einklagbare Rechte in Baden-Württemberg schaffen.
Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung05.05.2011 (10:00 - 17:00)Unter dem Motto "Kein Sonderweg! Inklusion behinderter Menschen von Anfang an" wird der BayCIV auf dem Münchner Marienplatz als eine von ca. 40 Selbsthilfegruppen und Initiativen die Öffentlichkeit über unsere speziellen Anliegen und unsere poltischen Forderungen informieren.