Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=SozR%203-8570%20%C2%A7%208%20Nr.%205
Timestamp: 2019-10-17 09:30:54
Document Index: 121918569

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 260', '§ 255', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 5', '§ 6', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 8', '§ 1', 'Art. 19', 'Art. 3', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 160', '§ 8', '§ 5']

BVerfG, 09.03.2000 - 1 BvR 2216/96 - dejure.org
https://dejure.org/2000,1869
BVerfG, 09.03.2000 - 1 BvR 2216/96 (https://dejure.org/2000,1869)
BVerfG, Entscheidung vom 09.03.2000 - 1 BvR 2216/96 (https://dejure.org/2000,1869)
BVerfG, Entscheidung vom 09. März 2000 - 1 BvR 2216/96 (https://dejure.org/2000,1869)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2000,1869) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Verfassungsbeschwerde - Zusatzversorgung - Anwartschaften - Gesetzliche Rentenversicherung - Rentenversicherung - DDR - Einigungsvertrag - Altersruhegeld
Im Übrigen hat der Kläger im Rahmen der von ihm darzustellenden Klärungsbedürftigkeit außer Acht gelassen, dass das BVerfG in den Entscheidungen vom 28. April 1999 (BVerfGE 100, 1 ff) und vom 9. März 2000 (SozR 3-8570 § 8 Nr. 5) und das BSG (…vgl ua Urteile des erkennenden Senats vom 14. Juni 1995 - 4 RA 41/94 - BSGE 76, 136 = SozR 3-8120 Kap VIII H III Nr. 9 Nr. 1…, vom 10. April 2003 - B 4 RA 41/02 R - SozR 4-2600 § 260 Nr. 1, vom 31. Juli 2002 - B 4 RA 120/00 R - BSGE 90, 11 = SozR 3-2600 § 255c Nr. 1, vom 18. Juni 2003 - B 4 RA 50/02 R - und vom 8. Juni 2004 - B 4 RA 56/03 R) ua Folgendes entschieden haben:.
Denn der Zugang zu den Gerichten ist für den Kläger nicht in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise erschwert (BVerfG im Beschluß vom 9. März 2000 - 1 BvR 2216/96 - in SozR 3-8570 § 8 Nr. 5 mit Hinweis auf BVerfGE 40, 272, 274f; 78, 88, 99; 88, 118, 124;… stellv BSG SozR 3-8570 § 8 Nr. 2;… BSG SozR 3-8570 § 8 Nr. 3 S 16;… BSG SozR 3-8570 § 5 Nr. 5 S 25/26).
Weiter hat es verfassungsrechtlich nicht beanstandet, dass das Bundessozialgericht die Zuständigkeit für die Entscheidung darüber, welche Leistungsansprüche auf Altersversorgung nach dem SGB VI den Zusatz- und Sonderversorgungsberechtigten zustehen, ausschließlich beim Rentenversicherungsträger sieht, und dass dazu auch die Anwendung der Beitragsbemessungsgrenze des § 6 Abs. 1 Satz 1 AAÜG gehört (vgl. Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 9. März 2000, 1 BvR 2216/96, Umdruck S. 3 f.).
Die Verfassungsmäßigkeit dieser Gesetzesauslegung, die von Beginn an (14. Juni 1995) von einem Teil der Verwaltungspraxis abwich, hat die 1. Kammer des 1. Senats des BVerfG im Beschluss vom 9. März 2000 (1 BvR 2216/96 in SozR 3-8570 § 8 Nr. 5) bestätigt.
Diesbezügliche Ausführungen waren jedoch schon deswegen erforderlich, weil nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (stellvertretend BSG…, Urteil vom 18. Juli 1996 - 4 RA 7/95, SozR 3-8570 § 8 Nr. 2;… Urteil vom 25. Januar 2001 - B 4 RA 10/99 R, SozR 3-8570 § 14 Nr. 1; BSG, Urteil vom 29. Oktober 2002 - B 4 RA 22/02 R; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des 1. Senats vom 9. März 2000 - 1 BvR 2216/96, SozR 3-8570 § 8 Nr. 5) es ausschließlich dem jeweils zuständigen Versorgungsträger vorbehalten ist, über das Vorliegen der nach den §§ 1, 5 bis 8 AAÜG für die SGB VI-Rente möglicherweise erheblichen Tatsachen zu entscheiden, also die Anwendbarkeit des AAÜG und ggf die Zeiten der Zugehörigkeit zu einem Versorgungssystem und die als versichert geltenden Arbeitsverdienste aus diesen Zeiten festzustellen.
Diese Zuständigkeitszuordnung hat das BVerfG als unbedenklich angesehen (vgl. Beschluss vom 9. März 2000 - Az.: 1 BvR 2216/96, nach juris).
Das Bundesverfassungsgericht hat diese Auffassung auch nicht etwa mit dem (Nichtannahme-) Beschluss vom 9. März 2000 - 1 BvR 2216/96 - (Juris RdNr. 6) als verfassungsgemäß bestätigt, sondern allein festgestellt, dass aufgrund einer solchen Gesetzesauslegung jedenfalls das im Rahmen der verfassungsgerichtlichen Entscheidung maßgebliche Grundrecht des Beschwerdeführers aus Art. 19 Abs. 4 GG i.V.m. Art. 3 Abs. 1 GG nicht verletzt werde.
Diese vom Bundessozialgericht (BSG) in ständiger Rechtsprechung seit 1995, insbesondere in seinem Urteil vom 20. Dezember 2001 (B 4 RA 61/01 R), vertretene Ansicht sei vom BVerfG im Beschluss vom 09. März 2000 (in SozR 3-8570 § 8 Nr. 5) bestätigt worden.
Diese vom BSG in ständiger Rechtsprechung vertretene Rechtsauffassung ist vom BVerfG als unbedenklich angesehen worden (vgl. Beschlüsse vom 24. Oktober 2000 - 1 BvR 1412/99 -, zitiert nach Juris, und vom 09. März 2000 - 1 BvR 2216/96 -, in SozR 3- 8570 § 8 Nr. 5), sie wird auch von anderen Senaten der Landessozialgerichte (LSG) geteilt (vgl. LSG Berlin-Brandenburg Urteile vom 08. Dezember 2010 - L 17 RA 3/98 W05 -, noch nicht veröffentlicht, vom 27. August 2010 - L 22 R 1028/08 -, noch nicht veröffentlicht, und vom 30. Mai 2006 - L 1 R 94/03 -, zitiert nach Juris; LSG Thüringen Urteil vom 27. März 2006 - L 6 RA 542/02 -).
Einer Beiladung der BfA als Rentenversicherungsträger bedurfte es nicht (vgl. BVerfG SozR 3-8570 § 8 Nr. 5).
Das BVerfG hat seine Rechtsprechung zur Systementscheidung wiederholt bestätigt (vgl. BVerfG in SozR 3-8570 § 8 Nr. 5;… SozR 3-1500 § 160a Nr. 31;… SozR 3-8120 Kap. VIII H III Nr. 6 Nr. 3).
Einer Beiladung der DRV Bund als Rentenversicherungsträger bedurfte es gleichwohl nicht (vgl. BVerfG SozR 3-8570 § 8 Nr. 5).
LSG Berlin-Brandenburg, 10.02.2006 - L 1 RA 31/00
Anrechnung eines Auslandsstudiums als Pflichtbeitragszeit nach § 5 AAÜG
LSG Thüringen, 20.11.2003 - L 2 RA 110/03
Rechtmäßigkeit eines Entgeltbescheides nach dem Gesetz zur Überführung der …