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Timestamp: 2019-10-15 06:36:39
Document Index: 303004398

Matched Legal Cases: ['§ 275', '§ 112', '§ 114', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 275', '§ 109', '§ 109']

Beiträge von code_case - myDRG - Forum Medizincontrolling, Kodierung & Krankenhausabrechnung
Beiträge von code_case
Spontanatmung über Tubus - Ende der Beatmungszeit
inhaltlich bin ich bei Ihnen. Wie sehen Sie Ihre Aussage unter Berücksichtigung des Beipiel1 der DKR 1001? Ebenfalls kein Weaning erkennbar. Es folgt zwar eine neue Beatmungsperiode, aber die Definition Beatmung ist trotzdem für diesen Zeitraum auf keinen Fall erfüllt.
VG c_c
bei wörtlicher Auslegung der DKR bleibt nur die Extubation. Geweant wurde der Patient nach Ihrer Beschreibung nicht-daher kann auch nicht der Zeitpunkt der letzten Beatmung herangezogen werden (was im übrigen Ihre 3. Frage gleichermaßen beantwortet). Und ich gehe davon aus, dass die intraopertiv begonnene Beatmung länger als 24 Stunden durchgeführt wurde.
Prellung HD?? Infizierte Bursitis
wie wurde denn behandelt?
der "Buschfunk" lag richtig:
1) Der Senat hat die Revision des klagenden Krankenhausträgers zurückgewiesen. Zu Recht hat das LSG die Klage auf Zahlung der Aufwandspauschale iHv 100 Euro abgewiesen. Der Anspruch setzt voraus, dass eine Auffälligkeitsprüfung (§ 275 Abs 1 Nr 1 V SGB V) erfolgte, dass der Prüfauftrag auf eine Verminderung eines in Rechnung gestellten Betrags für die Krankenhausbehandlung zielte und dass dem Krankenhaus durch die erneute Befassung mit dem Behandlungs- und Abrechnungsfall ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand entstand. Die beklagte Krankenkasse erteilte dem MDK nicht den Auftrag, die Voraussetzungen einer Rechnungsminderung zu überprüfen, sondern bloß diejenigen einer weiteren stationären Behandlung. Als die Beklagte den Prüfauftrag erteilte, lag ihr noch keine Rechnung vor.
3) Der Senat hat das LSG-Urteil geändert, soweit es die beklagte Schiedsstelle zur Neubescheidung verpflichtet hat. Partner der Landesverträge nach § 112 SGB V können gerichtlich einen Schiedsspruch nach § 114 SGB V statthaft allein mit der Anfechtungsklage, nicht aber mit einer Verpflichtungs- oder Bescheidungsklage angreifen. Der Senat hat im Übrigen die Revisionen zurückgewiesen. Denn die Anfechtungsklage gegen die Regelung des Einwendungsausschlusses nach sechs Monaten (§ 19 Abs 2 S 2 LV) und gegen die Regelung des MDK-Prüferfordernisses (§ 19 Abs 2 S 3 LV) mit Wirkung ab 1.4.2007 im Schiedsspruch ist zulässig und begründet. Die Regelungen verletzen das zwingend zu beachtende, nicht vertragsdispositive Wirtschaftlichkeitsgebot. Landesverträge dürfen lediglich geschlossen werden, um sicherzustellen, dass Art und Umfang der Krankenhausbehandlung den Anforderungen des SGB V entsprechen, nicht aber, um Geltung und Überwachung des Wirtschaftlichkeitsgebots einzuschränken. Die angegriffenen Regelungen beschränken die Rechte und Pflichten der Krankenkassen, die mangelnde Notwendigkeit, die nicht erforderliche Dauer der Krankenhausbehandlung sowie die unzutreffende Art der Abrechnung innerhalb der gesetzlichen Grenzen geltend zu machen. Die Frist von 30 Tagen für die Einleitung von MDK-Überprüfungsverfahren (§ 19 Abs 2 S 3 LV) verstößt zudem gegen die zwingende Sechs-Wochenfrist des § 275 Abs 1c S 2 SGB V.
4) Der Senat hat das LSG-Urteil aufgehoben und das SG-Urteil auf Herausgabe der Unterlagen über die stationäre Behandlung des betroffenen Versicherten an den beigeladenen MDK wieder hergestellt. Das beklagte Klinikum ist zur Übermittlung der geforderten Sozialdaten verpflichtet, um dem MDK die von der klagenden Krankenkasse (KK) zeitgerecht beantragte Auffälligkeitsprüfung zu ermöglichen. Die Klägerin verletzte nicht das kompensatorische Beschleunigungsgebot, sondern erfüllte ihre Pflicht zur Abschlagszahlung rechtswahrend mit dem hier ausreichenden allgemeinen Vorbehalt der Überprüfung.
Bundessozialgericht - B 1 KR 24/11 R -
5) Der Senat hat das LSG-Urteil aufgehoben und das SG-Urteil wieder hergestellt. Das SG hat zutreffend die Zahlungsklage abgewiesen, weil die Nachforderung der Krankenhausvergütung mehr als vier Jahre nach erteilter Schlussrechnung gegen Treu und Glauben verstößt (entsprechend BSG SozR 4-2500 § 109 Nr 19). Diese Rechtsprechung ergänzt sich mit der Rechtsprechung des 3. BSG-Senats (BSG SozR 4-2500 § 109 Nr 20). KKn können von Krankenhäusern erwarten, dass sie - in Einklang mit ihren eigenen Interessen - jedenfalls innerhalb eines vollständigen Geschäftsjahres durch ihre Binnenkontrolle abklären, dass die erteilten Schlussrechnungen vollständig sind.
SG Lübeck - S 33 KR 1338/09 -
Bundessozialgericht - B 1 KR 6/12 R -
Frage zu dem PEPP-Entgeltkatalog
ich kann Hr. Schaffert nur zustimmen, es wird tagesbezogen abgerechnet. Sie ermitteln nicht zum Schluss die Vergütungsstufe und dieses Relativgewicht ist für jeden Tag der Behandlung gültig. Vielmehr summieren Sie die Kalendertage pro Verweildauerintervall und multiplizieren diese mit dem entsprechend zugehörigen Realtivgewicht.
Bsp(alles fiktiv): Ihr Ptaient wird 40 Tage behandelt, sie landen im 3. Zeitintervall der entsprechenden PEPP.
1. Zeitintervall 1-10 BT , RG von 2 pro BT/ 2. Zeitintervall 11-30 BT, RG von 1,5 pro BT / 3. Zeitintervall 31-50 BT, RG von 1 pro BT
Erlösberechnung: 10*2 + 20*1,5 + 10*1= 20+ 30+ 10= 60
Die Summe der RG (60) multiplizieren Sie entsprechend mit dem gültigen Basisentgeltwert und schon haben Sie Ihren Erlös.
Jubel Jubel freu freu ---- Oder etwa nicht?
fragen Sie doch mal den Hr. Bahr, warum er die Praxisgebühr nicht abschafft oder den allgemeinen Beitragssatz nicht senkt. Diese Möglichkeiten hat das BMG.
Auf die Kassen zu schimpfen und über steigende Vorstandsgehälter zu philosophieren wird nach diesen Überlegungen obsolet.
VG,c_c
DRG-"Suchmaschine"
Kodierung bei Verlegung
da im beschriebenen Fall Nebendiagnosen tangiert sind, würde ich die D002 als Grundlage für ungeeignet halten.
Wobei der Ansatz nachvollziehbar ist.
und wie ist das Verhalten der Häuser, wenn Sie die KÜ entsprechend nicht erteilen?
wenn Sie die Atmung des Patienten mit CPAP unterstützt haben, dann ist keine Beatmungszeit zu kodieren, außer Sie befinden sich im Weaning.
Nach Ihrer Schilderung war dies nicht der Fall. CPAP allein ist gemäß DKR keine Beatmung sondern "lediglich" Unterstützung durch kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck.
Ansonsten möchte ich Sie, wie meine Vorredner auch, auf die zahlreichen Threads zu der Thematik hier im Forum verweissen.
Tipp: Auswertung der Kodierungsbegutachtungen 2011
Hallo, bei mir funktioniert der link nicht?!? Bitte um Hilfe
Gehört die B16Z (Strahlentherapie) zum Versorgungsauftrag der Inneren Medizin?
vielleicht sollte Herr Bruening seinen Fall genauer beschreiben. Ich vermute eine geplante Aufnahme ohne den entsprechenden Versorgungsauftrag und die bewußte Erbringung der Leistung mittels Dritter. Die von Ihnen beschriebene Situation der notwendigen zusätzlichen Behandlung während einer laufenden Bestrahlung sehe ich eher als Notfallsituation. Somit wäre der Versogungsauftrag nicht tangiert und auch die Problematik der Vereinbarung der Leistungen nicht. Dann wäre die Leistungspflicht der Kasse unstrittig.