Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJR_19790314_OGH0002_0010OB00548_7900000_002
Timestamp: 2019-09-17 09:06:27
Document Index: 297595885

Matched Legal Cases: ['OGH', '§879', '§111', '§111', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 3', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 15', 'OGH', '§ 264', 'OGH', 'OGH', '§ 91', '§ 264', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 22', 'OGH', '§ 25', 'OGH', '§ 24', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - 1Ob548/79 4Ob11/83 7Ob5... - Rechtssatz - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 1Ob548/79 4Ob11/83 7Ob5...
RS0053509
1Ob548/79; 4Ob11/83; 7Ob589/83; 4Ob116/83 (4Ob117/83); 4Ob143/83; 4Ob123/84; 8Ob512/87; 4Ob364/87; 10ObS166/87; 9ObA101/88; 6Ob694/88; 10ObS237/88; 8Ob704/88; Okt2/89; Okt3/89; 10ObS10/90; 10ObS202/90; 10ObS259/90; 1Ob33/91; 10ObS253/93; 1Ob502/96; 10ObS2354/96s; 10ObS159/98z; 10ObS167/98a; 10ObS261/98z; 10ObS289/98t; 10ObS292/98h; 10ObS291/98m; 10ObS298/98s; 10ObS284/98g; 10ObS290/98i; 10ObS317/98k; 1Ob151/98g; 10ObS312/98z; 6Ob44/99k; 10ObS266/99m; 9ObA195/99p; 8ObS23/00s; 2Ob41/00v; 10ObS44/00v; 10ObS400/01y; 10ObS73/02m; 10ObS360/01s; 5Ob144/02s; 10ObS205/02y; 10ObS360/02t; 10ObS427/02w; 9ObA140/05m; 7Ob248/05d; 10ObS132/05t; 10ObS62/06z; 10ObS94/06f; 10ObS126/06m; 10ObS162/06f; 10ObS182/06x; 10ObS107/07v; 9ObA66/07g; 9ObA41/08g; 2Ob252/09m; 2Ob33/10g; 9ObA146/12d; 9ObA66/13s; 10ObS30/16h; 8ObA57/15p; 9ObA107/17a
ABGB §879 Abs1 CIIo1
BSVG §111
BSVG §111 Abs6 Z2
Der Gleichheitsgrund bindet auch den Bundesgesetzgeber (ständige Judikatur des VfGH seit VfGHSlg 1451). Der Gesetzgeber ist demnach verpflichtet, an gleiche Tatbestände gleiche Rechtsfolgen zu knüpfen (VfGHSlg 2956, 5727). Unterschiedliche Regelungen, die nicht in entsprechenden Unterschieden im Tatsächlichen ihre Grundlage haben sind verfassungswidrig, weil sie nicht sachlich gerechtfertigt sind (VfGHSlg 3754, 4140, 4392, 7786, 7947; Walter - Mayer, Bundesverfassungsrecht 2. Auflage 331). Dabei ist es zulässig, von einer durchschnittlichen Betrachtung auszugehen und auf den Regelfall abzustellen (VfGHSlg 5318).
1 Ob 548/79
Entscheidungstext OGH 14.03.1979 1 Ob 548/79
4 Ob 11/83
Entscheidungstext OGH 22.02.1983 4 Ob 11/83
nur: Dabei ist es zulässig, von einer durchschnittlichen Betrachtung auszugehen und auf den Regelfall abzustellen. (T1)
Veröff: Arb 10221
7 Ob 589/83
Entscheidungstext OGH 05.05.1983 7 Ob 589/83
4 Ob 116/83
Entscheidungstext OGH 27.11.1984 4 Ob 116/83
Auch; nur T1; Veröff: JBl 1985,756
4 Ob 143/83
Entscheidungstext OGH 05.02.1985 4 Ob 143/83
nur: Der Gesetzgeber ist demnach verpflichtet, an gleiche Tatbestände gleiche Rechtsfolgen zu knüpfen (VfGHSlg 2956, 5727). Unterschiedliche Regelungen, die nicht in entsprechenden Unterschieden im Tatsächlichen ihre Grundlage haben sind verfassungswidrig, weil sie nicht sachlich gerechtfertigt sind. (T2)
4 Ob 123/84
Entscheidungstext OGH 14.01.1986 4 Ob 123/84
nur T2; Beisatz: Der VfGH hat schon mehrfach ausgesprochen (Slg 5481, 5799, 7040, 7705 ua), dass es dem Gesetzgeber nicht verwehrt ist, von einem einmal gewählten Ordnungsprinzip abzugehen, sofern nur die betreffende Regelung in sich sachlich begründbar ist. (T3)
Veröff: Arb 10512
8 Ob 512/87
Entscheidungstext OGH 26.03.1987 8 Ob 512/87
4 Ob 364/87
Entscheidungstext OGH 15.09.1987 4 Ob 364/87
Auch; nur T2; Veröff: SZ 60/172 = JBl 1988,50
Auch; nur: Der Gesetzgeber ist demnach verpflichtet, an gleiche Tatbestände gleiche Rechtsfolgen zu knüpfen (VfGHSlg 2956, 5727). Unterschiedliche Regelungen, die nicht in entsprechenden Unterschieden im Tatsächlichen ihre Grundlage haben sind verfassungswidrig, weil sie nicht sachlich gerechtfertigt sind (VfGHSlg 3754, 4140, 4392. Dabei ist es zulässig, von einer durchschnittlichen Betrachtung auszugehen und auf den Regelfall abzustellen (VfGHSlg 5318). (T4)
Veröff: SSV-NF 2/14
Auch; nur T2; Veröff: SZ 61/141 = JBl 1989,124 = ZAS 1988/25 S 197
6 Ob 694/88
Entscheidungstext OGH 24.11.1988 6 Ob 694/88
nur T2; Beis wie T3; Veröff: SZ 61/261
10 ObS 237/88
Entscheidungstext OGH 20.12.1988 10 ObS 237/88
nur T1; Veröff: SSV-NF 2/138
8 Ob 704/88
Entscheidungstext OGH 02.03.1989 8 Ob 704/88
Okt 2/89
Entscheidungstext OGH 20.09.1989 Okt 2/89
Vgl auch; nur T2; Beisatz: Der Gesetzgeber kann Unterschiede im Tatsächlichen auch unterschiedlich regeln. (Hier: Beschränkung auf Händler in § 3 a NahversG). (T5)
Veröff: WBl 1989,370
Okt 3/89
Entscheidungstext OGH 20.09.1989 Okt 3/89
10 ObS 10/90
Entscheidungstext OGH 23.01.1990 10 ObS 10/90
10 ObS 202/90
Entscheidungstext OGH 12.06.1990 10 ObS 202/90
10 ObS 259/90
Entscheidungstext OGH 18.09.1990 10 ObS 259/90
Auch; nur T2; Veröff: JBl 1992,249 = ZVR 1992/57 S 119
10 ObS 253/93
Entscheidungstext OGH 18.01.1994 10 ObS 253/93
nur T1; Beisatz: Dass dabei Härtefälle entstehen können, macht das Gesetz nicht gleichheitswidrig (zB VfSlg 3568, 9908, 10276). Dem Gesetzgeber muss es - insbesondere auch im Interesse der Verwaltungsökonomie - gestattet sein, eine einfache und leicht handhabbare Regelung zu treffen (VfSlg 10455). (T6)
1 Ob 502/96
Entscheidungstext OGH 23.04.1996 1 Ob 502/96
Auch; nur T1; Beis wie T6 nur: Dass dabei Härtefälle entstehen können, macht das Gesetz nicht gleichheitswidrig. (T7)
10 ObS 167/98a
Entscheidungstext OGH 19.05.1998 10 ObS 167/98a
10 ObS 289/98t
Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 289/98t
10 ObS 292/98h
Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 292/98h
10 ObS 291/98m
Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 291/98m
10 ObS 298/98s
Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 298/98s
10 ObS 284/98g
Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 284/98g
10 ObS 290/98i
Entscheidungstext OGH 01.09.1998 10 ObS 290/98i
10 ObS 317/98k
Entscheidungstext OGH 13.10.1998 10 ObS 317/98k
Vgl auch; nur: Der Gesetzgeber ist demnach verpflichtet, an gleiche Tatbestände gleiche Rechtsfolgen zu knüpfen. (T8)
Vgl auch; Beis wie T7; Veröff: SZ 72/1
6 Ob 44/99k
Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 44/99k
Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Rechtsmittelbeschränkung. (T9)
Vgl auch; nur T2; Beisatz: Eine Verlängerung der Anspruchsdauer des Karenzgeldes durch die Inanspruchnahme einer Teilzeitbeihilfe ist auch nach den im vorliegenden Fall bereits anzuwendenden Bestimmungen des KGG somit nicht vorgesehen. (T10)
8 ObS 23/00s
Entscheidungstext OGH 24.02.2000 8 ObS 23/00s
Auch; nur T1; Beis ähnlich T6
10 ObS 44/00v
Entscheidungstext OGH 21.03.2000 10 ObS 44/00v
10 ObS 400/01y
Entscheidungstext OGH 11.12.2001 10 ObS 400/01y
10 ObS 73/02m
Entscheidungstext OGH 30.04.2002 10 ObS 73/02m
Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: § 1 KGEG. (T11)
5 Ob 144/02s
Entscheidungstext OGH 25.06.2002 5 Ob 144/02s
10 ObS 205/02y
Entscheidungstext OGH 12.11.2002 10 ObS 205/02y
Vgl auch; Beisatz: Der Gleichheitssatz setzt dem Gesetzgeber insofern verfassungsrechtliche Schranken, als er ihm verbietet, sachlich nicht begründbare Regelungen zu treffen (VfSlg 13743, 11369 mwN ua). Dem einfachen Gesetzgeber ist es jedoch durch den Gleichheitssatz nicht verwehrt, seine jeweiligen rechtspolitischen Vorstellungen im Rahmen vertretbarer Zielsetzungen auf die ihm geeignet erscheinende Art zu verwirklichen (VfSlg 13743; 7973 mwN ua). (T12)
Veröff: SZ 2002/151
10 ObS 360/02t
Entscheidungstext OGH 12.11.2002 10 ObS 360/02t
10 ObS 427/02w
Entscheidungstext OGH 16.12.2003 10 ObS 427/02w
Auch; nur T1; nur T5; Beis wie T6; Beis wie T7
9 ObA 140/05m
Entscheidungstext OGH 30.09.2005 9 ObA 140/05m
Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Rechtsmittelbelehrung gemäß § 15k Abs 6 MSchG. (T13)
7 Ob 248/05d
Entscheidungstext OGH 08.03.2006 7 Ob 248/05d
Auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: § 264 Abs 2 und 3 ASVG idF BGBl I 2004/78. (T14)
Auch; Beis wie T6; Beis wie T14
10 ObS 94/06f
Entscheidungstext OGH 17.08.2006 10 ObS 94/06f
10 ObS 126/06m
Entscheidungstext OGH 17.08.2006 10 ObS 126/06m
Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Zur Frage, ob eine Betriebspension Erwerbseinkommen iSd § 91 Abs1 ASVG und daher auch iSd § 264 Abs 5 ASVG sei. (T15)
Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T14
10 ObS 182/06x
Entscheidungstext OGH 14.11.2006 10 ObS 182/06x
Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T14
10 ObS 107/07v
Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 ObS 107/07v
9 ObA 66/07g
Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 ObA 66/07g
Beisatz: Hier: Zu § 22a Abs 11 BEinstG. (T16)
2 Ob 252/09m
Entscheidungstext OGH 25.03.2010 2 Ob 252/09m
Auch; nur T2; Beisatz: Nur sachlich gerechtfertigte Differenzierungen sind zulässig. (T17)
Beisatz: Hier: § 25 Abs 3 GSpG. (T18)
2 Ob 33/10g
Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 33/10g
Vgl; Auch Beis wie T7; Beisatz: Der Gleichheitssatz schließt einen rechtspolitischen Gestaltungsspielraum nicht aus. Unzulässig sind nur exzessive Regelungen. (T19)
Beisatz: Kann ein „vernünftiger“ Grund (für eine Ungleichbehandlung) bejaht werden, ist eine Norm gleichheitsrechtlich unbedenklich, wenn sie dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspricht. (T20)
Auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: Keine Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit des § 24 Abs 9 VBG. (T21)
10 ObS 30/16h
Entscheidungstext OGH 10.05.2016 10 ObS 30/16h
8 ObA 57/15p
Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 ObA 57/15p
nur: Der Gesetzgeber ist demnach verpflichtet, an gleiche Tatbestände gleiche Rechtsfolgen zu knüpfen (VfGHSlg 2956, 5727). Unterschiedliche Regelungen, die nicht in entsprechenden Unterschieden im Tatsächlichen ihre Grundlage haben sind verfassungswidrig, weil sie nicht sachlich gerechtfertigt sind (VfGHSlg 3754, 4140, 4392, 7786, 7947; Walter - Mayer, Bundesverfassungsrecht 2. Auflage 331). (T22)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0053509
JJR_19790314_OGH0002_0010OB00548_7900000_002