Source: https://www.lahn-dill-kreis.de/buergerservice/strasse-verkehr/kfz-zulassung/kennzeichen/
Timestamp: 2019-07-24 09:32:21
Document Index: 341205447

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 46', '§ 23', '§ 23', '§ 46', '§ 13', '§ 21']

Lahn-Dill-Kreis: Kennzeichen
Sie konnten Ihr Wunschkennzeichen ergattern? Herzlichen Glückwunsch. Neben den "normalen" Kennzeichen gibt es auch noch einige Besonderheiten wie z. B.
Saisonkennzeichen sind für Fahrzeuge gedacht, die nicht das ganze Jahr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen (z.B. Cabrios, Motorräder etc.). Mit Saisonkennzeichen wird das Fahrzeug einmalig für einen bestimmten Anmeldezeitraum zugelassen. Der Betriebszeitraum wird in das Kennzeichen eingeprägt und das Fahrzeug darf nun innerhalb dieses Zeitraumes im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Außerhalb dieses Betriebszeitraumes darf das Fahrzeug nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen oder dort abgestellt werden. Das Fahrzeug unterliegt auch außerhalb des Betriebszeitraumes der Überwachung des Versicherungsschutzes. Erforderliche Unterlagen:
Nachweis der Halterdaten: Personalausweis, Reisepass (ggf. mit Meldebescheinigung) oder Aufenthaltstitel
Bei Minderjährigen – Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter
Ohne Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung ist die Zuteilung eines Saisonkennzeichens nicht möglich.
Achtung NEU: Das Saisonkennzeichen kann ab 01.10.2017 auch in Verbindung mit einem H-Kennzeichen zugeteilt werden.
Für Probe- und Überführungsfahrten kann die örtlich zuständige Zulassungsbehörde oder die für den Standort des Fahrzeugs zuständige Zulassungsbehörde bei Bedarf ein Kurzzeitkennzeichen ausstellen. Dieses Kennzeichen ist für maximal fünf Tage gültig, das Ablaufdatum ist auf den Kennzeichenschild eingeprägt. Das Kurzzeitkennzeichen kann nicht für einen Gültigkeitszeitraum in der Zukunft beantragt werden. Der Tag der Ausstellung zählt als 1. Tag der Gültigkeit. Das Kurzzeitkennzeichen darf weder vom Antragsteller noch von einer anderen Person zur Nutzung an einem anderen Fahrzeug verwendet werden! Erforderliche Unterlagen:
ggf. Vollmacht und Ausweispapiere des Bevollmächtigte
Nachweis der Fahrzeug-Ident-Nummer, der Schlüssel-Nummer der Fahrzeugklasse und Aufbauart sowie des Herstellers des betreffenden Fahrzeugs (der Nachweis kann anhand einer Zulassungsbescheinigung Teil 1 bzw. 2 oder einer EG-Übereinstimmungsbescheinigung im Original oder in Kopie erbracht werden)
ggf. Nachweis einer bis zum Ablauf der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens gültigen Hauptuntersuchung gem. § 29 StVZO (HU)
ggf. Empfangsberechtigung (bei nicht vorhandenem Wohnsitz in Deutschland ist für die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens gem. § 46 Abs. 2 FZV die Nennung eines Empfangsberechtigten erforderlich)
Das Oldtimerkennzeichen wird nur für Fahrzeuge zugeteilt, die aufgrund eines Gutachtens eines amtlich anerkannten Sachverständigen eine Einstufung für Oldtimerfahrzeuge haben (§ 23 StVZO). Hierfür kommen nur Fahrzeuge in Betracht, die mindestens vor dreißig Jahren erstmals zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen wurden und vornehmlich zur Pflege des kraftfahrtechnischen Kulturgutes (nicht als übliche Beförderungsmittel) eingesetzt werden. Die Oldtimer erhalten ein Kennzeichen, das nach der letzten Ziffer in der Erkennungsnummer den Buchstaben H (wie historisches Fahrzeug) führt. Erforderliche Unterlagen:
Gutachten nach § 23 StVZO eines amtlich anerkannten Sachverständigen
Achtung NEU: Das H-Kennzeichen kann ab 01.10.2017 auch in Verbindung mit einem Saisonkennzeichen zugeteilt werden.
Das Ausfuhrkennzeichen ist ein amtliches Kennzeichen für Fahrzeuge, die ausgeführt werden sollen. Auf Wunsch kann zusätzlich ein internationaler Fahrzeugschein ausgestellt werden. WICHTIG: Ausfuhrkennzeichen unterliegen seit 1. Juli 2010 der Steuerpflicht. Erforderliche Unterlagen:
Ggf. SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer bei deutschem Konto
Nachweis über die Festsetzung und Entrichtung der Kfz-Steuer
Kennzeichenschilder, wenn das Fahrzeug bisher noch zugelassen war
Das Fahrzeug ist zu identifizieren
Ggf. Empfangsberechtigung. Bei nicht vorhandenem Wohnsitz in Deutschland ist für die Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens gem. § 46 Abs. 2 FZV die Nennung eines Empfangsberechtigten erforderlich (siehe Downloadbereich)
Ohne Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung, für den gesamten Gültigkeitszeitraum, ist die Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens nicht möglich.
Wenn Sie innerhalb des Kreises umgezogen sind oder Ihr Name sich nach einer Heirat geändert hat, ist eine unverzügliche Änderung der Fahrzeugpapiere erforderlich. Wichtig ist, dass die entsprechende Änderung bereits beim zuständigen Einwohnermeldeamt erfolgt ist. Erforderliche Unterlagen:
Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) nur bei Namensänderung!
Ohne Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung ist die Änderung der Fahrzeugpapiere nicht möglich.
Die Bindung des Kennzeichens nach Außerbetriebsetzung entfällt und die Kennzeichen werden zur anderweitigen Verwendung frei. Eine Reservierung des Kennzeichens zum Zwecke der Wiederzulassung ist für maximal ein Jahr möglich. Bei Außerbetriebsetzung aus einem anderen Landkreis kann die Reservierung nur durch die kennzeichenführende Zulassungsbehörde erfolgen.
Die Außerbetriebsetzung wird auf der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) vermerkt und dieser wieder ausgehändigt. Das Hauptzollamt und die Versicherung werden automatisch über die Außerbetriebsetzung informiert. Erforderliche Unterlagen:
ggf. Vollmacht für die Reservierung des Kennzeichens
ggf. Verwertungsnachweis des Kfz-Entsorgers bei Verschrottung
Einzelgenehmigung gem. § 13 EG-FGV / Betriebserlaubnis gem. § 21 StVZO
Zu diesem Thema finden Sie hier ausführliche Informationen zum Downloaden und Ausdrucken.
Fahrzeuge Online ab- und anmelden
Seit 1. Oktober 2017 ist neben der Außerbetriebsetzung nun auch die Wiederzulassung eines Fahrzeuges online möglich. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.