Source: http://www.bayern-lag.de/beispiel-seite/satzung/
Timestamp: 2019-03-21 03:23:34
Document Index: 243386359

Matched Legal Cases: ['§ 57', '§ 51', '§ 3', '§ 3', '§ 26', '§ 30']

Vereinssatzung | Vereinssatzung – Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit
Satzung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Stadtentwicklung
und Gemeinwesenarbeit Bayern e.V. (LAG Bayern e.V.)
LAG Vereinssatzung als PDF zum Download
(1) Der Verein trägt den Namen „Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit Bayern e.V.“ (LAG Bayern e.V.).
(2) Er hat seinen Sitz in Nürnberg
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung von integrierter Stadtentwicklung, Bildung und Erziehung. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Profilierung und Förderung des Arbeitsprinzips Gemeinwesenarbeit sowie die Unterstützung einer auf Integration und Prävention ausgerichteten, nachhaltigen sozialen Stadtentwicklung insbesondere in Quartieren mit verdichteten Problemlagen. Der Verein will auf Bundesebene insbesondere
Initiativen und Akteure vernetzen, die diesen Zweck verfolgen
unterstützt die Entwicklung und Organisation von Selbsthilfepotenzialen auf örtlicher, Landes-, Bundes- und Europaebene
entwickelt Fort- und Weiterbildungsangebote
nimmt die allgemeinen beruflichen Interessen der in diesem Berufsfeld Handelnden wahr.
(3) Diese Zwecke verfolgt der Verein selbst unmittelbar im Sinne von § 57 AO auf ausschließlich gemeinnützige Weise im Sinne des 3. Abschnitts der Abgabenordnung („Steuerbegünstigte Zwecke“, §§ 51 ff. AO). Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
(4)Der Verein erfüllt seine Aufgaben überparteilich und überkonfessionell
c) regionale Netzwerke und Arbeitsgemeinschaften, sofern sie mindestens 7 Personen umfassen und eine dem Zweck des Vereins entsprechende schriftliche Vereinbarung ihrer Zusammenarbeit vorlegen. Diese ist von mindestens 7 Personen zu unterschreiben und dem Antrag auf Mitgliedschaft beizufügen.
(3) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Erlöschen des Mitglieds. Das ausscheidende Mitglied hat keine Ansprüche an das Vermögen des Vereins. Der Austritt ist nur zum Endeeines Kalenderjahres möglich. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand mitzuteilen.
(4) Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen den Ausschluss aussprechen, wenn ein Mitglied
a) trotz schriftlicher Aufforderung die satzungsgemäßen Pflichten, insbesondere die Zahlungsverpflichtungen, nicht erfüllt,
c) sich in der Situation befindet, dass über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet wird.
(5) Ordentliche Mitglieder müssen Beiträge bezahlen. Die Höhe der Beiträge wird in der Mitgliederversammlung festgelegt.
1) Die Mitgliederversammlung ist jährlich einzuberufen, außerdem wenn:
a) ein Viertel der ordentlichen Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand fordert,
b) der Vorstand die Einberufung beschließt.
(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mit einer Frist von mindestens einem Monat seit Absendung der Einladung auf schriftlichem oder auf elektronischem Wege (email) einberufen. Der Einladung ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung beizufügen.
(3) Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder oder ein/e schriftlich von diesen benannten Vertreter/in. Stimmenkumulation ist nicht zulässig. Die regionalen Netzwerke/Arbeitsgemeinschaften müssen ihre Vertretungsberechtigung entsprechend § 3 Abs. 1 durch eine Erneuerung der Vereinbarung zur Mitgliederversammlung schriftlich nachweisen.
(4) Alle Mitglieder des Vorstands sind stimmberechtigt.
(5) Anträge von Mitgliedern sollen schriftlich mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingegangen sein. Satzungsänderungen, Beiträge und Anträge auf Abwahl des Vorstands müssen mit der Einladung verschickt werden.
(6) Der/die Vorsitzende oder dessen/deren Stellvertreter/in leitet die Mitgliederversammlung.
(7) Die Mitgliederversammlung ist i.d.R. öffentlich. Auf Antrag kann durch Mehrheitsbeschluss die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden.
(8) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Diese ist vom Versammlungsleiter und dem von ihm zu benennenden Schriftführer zu unterzeichnen.
(1) Die Mitgliederversammlung beschließt über alle wesentlichen den Verein betreffenden Angelegenheiten. Sie ist insbesondere zuständig für:
a) die Wahl, Entlastung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern,
b) die Wahl und Abberufung von Beiratsmitgliedern
c) die Wahl von Kassenprüfern/innen
d) den Ausschluss eines Mitglieds (§ 3 Abs. 4),
g) die Beschlussfassung zurHöhe der Mitgliedsbeiträge
(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder bzw. Vertreter der Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(3) Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden hierbei nicht mitgezählt. Für Satzungsänderungen bedarf es einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.
(2) Der/die Vorsitzende, dessen/deren Stellvertreter/in und der/die Kassierer/in bilden den geschäftsführenden Vorstand und vertreten den Verein nach außen gemäß § 26 BGB, wobei jeweils zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes gemeinsam zeichnungsberechtigt sind.
(3) Die Vorstandsmitglieder werden auf zwei Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.
(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind und fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit
(5) Der Vorstand kann besondere Vertreter/innen gemäß § 30 BGB bestellen.
(6) Die Vorstandstätigkeit ist ehrenamtlich.
(1) Der Beirat besteht aus mindestens drei und höchstens 7 Vertreter/innen, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Beirat bestimmt einen Sprecher/eine Sprecherin, der insbesondere als Ansprechpartner für den Vorstand fungiert.
(2) Der Beirat kann sachkundige Persönlichkeiten, die nicht Mitglieder sind, zu seinen Beratungen hinzuziehen.
(3) An den Sitzungen des Beirats muss mindestens ein Mitglied des Vereinsvorstands beratend teilnehmen.
(4) Der Beirat unterstützt und berät den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Er fördert insbesondere den Erfahrungsaustausch und den Wissenstransfer unter den Mitgliedern.
(5) Der Beirat soll mindestens einmal im Jahr zusammen treten.
(6) Zu den Sitzungsinhalten des Beirats ist ein Protokoll anzufertigen.
Die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von dreiviertel der abgegebenen Stimmen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins der Bundesarbeitsgemeinschaft Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit e.V. zu; diese hat es unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden.