Source: http://www.stadtwerke-goettingen.de/produkte/wasser/wasseranalyse/
Timestamp: 2017-10-18 23:40:04
Document Index: 101881903

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 7', '§ 6', '§ 6', '§ 14', '§ 11']

Stadtwerke Göttingen AG - Wasseranalyse
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Wasseranalyse des Göttinger Trinkwassers
Wasseranalyse der Stadtwerke Göttingen AG
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Nr. 12, ausgegeben zu Bonn am 16. März 2016 (Trinkwasserverordnung-TrinkwV 2001)
Die Untersuchungsergebnisse der AWIA Umwelt GmbH sind den Grenzwerten gegenübergestellt.
Das untersuchte Trinkwasser entspricht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.
Innerhalb der gesetzlichen Vorgaben kann sich die Beschaffenheit des gelieferten Trinkwassers ändern, z.B. durch jahreszeitlich oder niederschlagsbedingte sowie sonstige Schwankungen der Rohwasserqualität, oder durch Reaktion in den Versorgungsleitungen. Eine Haftung aufgrund der Analyseangaben muss daher ausgeschlossen werden.
Bis zu Ihrem Wasseranschluss (Hauptabsperrvorrichtung) garantieren wir als Wasserversorger für die Qualität des Trinkwassers.
Die Hausinstallation und der Erhalt der Trinkwasserqualität im Gebäude fällt in den Zuständigkeitsbereich des Hauseigentümers.
In der Anlage 1 (zu § 5 Abs. 2 und 3) Teil I der Trinkwasserverordnung sind mikrobiologische Parameter genannt, deren Grenzwerte eingehalten werden müssen.
In der Anlage 3 (zu § 7) der Trinkwasserverordnung sind Indikatorparameter genannt, deren Grenzwerte und Anforderungen Grenzwerte und Anforderungen eingehalten werden müssen.
Nr. Mikrobiologische Parameter
Anlage 1 Teil 1 Grenzwert Untersuchungsbefund
1 Escherichia coli (E. coli) in 100 ml 0 0
2 Enterokokken in 100 ml 0 0
3 Coliforme Bakterien in 100 ml 0 0
Nr. Mikrobiologische Parameter/
Anlage 3 Grenzwert/
Anforderung Untersuchungsbefund
4 Clostridium perfringens in 100 ml
(einschließlich Sporen) 0 0
9 Koloniezahl bei 22°C in 1 ml ohne anormale Veränderung 0 - 9
10 Koloniezahl bei 36°C in 1 ml ohne anormale Veränderung 0 - 9
In der Anlage 2 (zu § 6 Abs. 2) Teil I der Trinkwasserverordnung sind die chemischen Parameter genannt, deren Konzentration sich im Verteilungsnetz einschließlich der Hausinstallation in der Regel nicht mehr erhöht.
Nr. Chemische Parameter Teil I Grenzwert [mg/l] Untersuchungs-
befund [mg/l]
1 Acrylamid 0,0001 entfällt
2 Benzol 0,001 < 0,0002
3 Bor 1 < 0,05
4 Bromat 0,01 entfällt
5 Chrom 0,05 < 0,005
6 Cyanid 0,05 < 0,005
7 1,2-Dichlorethan 0,003 < 0,0003
8 Fluorid 1,5 < 0,2
9 Nitrat 50 7,7 - 11,2
10 Pflanzenschutzmittel u. Biozidprodukte 0,0001 < 0,00001
11 Pflanzenschutzmittel u. Biozidprodukte ges. 0,0005 < 0,00001
12 Quecksilber 0,001 < 0,0001
13 Selen 0,01 < 0,001
14 Tetrachlorethen u. Trichlorethen 0,01 < 0,0001
Nr. Nicht relevante Metaboliten GOW* [mg/l] Untersuchungsbefund [mg/l]
1 Chloridazon-desphenyl (Metabolit B) 0,003 0 - 0,0008
2 Chloridazon-methyl-desphenyl Metabolit B1 0,003 0 - 0,0004
* GOW = Gesundheitlicher Orientierungswert für nicht relevante Metabolten, der GOW ist festgelegt durch das Bundesumweltamt (UBA).
In der Anlage 2 (zu § 6 Abs. 2) Teil II der Trinkwasserverordnung sind die chemischen Parameter genannt, deren Konzentration im Verteilungsnetz einschließlich der Hausinstallation ansteigen kann.
Nr. Chemische Parameter Teil II Grenzwert [mg/l] Untersuchungs-
1 Antimon 0,005 < 0,001
2 Arsen 0,01 < 0,001
3 Benzo-(a)-pyren 0,00001 < 0,000002
4 Blei 0,01 < 0,001
5 Cadmium 0,005 < 0,0005
6 Epichlorhydrin 0,0001 entfällt
7 Kupfer 2 < 0,005
8 Nickel 0,02 < 0,002
9 Nitrit 0,5 < 0,02
10 Polyzyklische aromatische
Kohlenwasserstoffe 0,0001 < 0,000005
11 Trihalogenmethane 0,05 < 0,001
12 Vinylchlorid 0,0005 entfällt
Nr. Indikatorparameter Einheit Grenzwert/
Anforderung Untersuchungs-
1 Aluminium mg/l 0,2 < 0,03
2 Ammonium mg/l 0,5 < 0,04
3 Chlorid mg/l 250 9,7 - 14,5
5 Eisen mg/l 0,2 < 0,01 - 0,06
6 Färbung (spektr. Absorptionskoeff.
(Hg 436 nm) m-1 0,5 0,05 - 0,15
7 Geruchsschwellenwert 2 bei 12°C
3 bei 25°C ohne anormale Veränderung
8 Geschmack ohne anormale Veränderung ohne anormale Veränderung
11 Elektrische Leitfähigkeit µS/cm 2500 bei 20°C 265 - 309
12 Mangan mg/l 0,05 < 0,005
13 Natrium mg/l 200 6,0 - 8,6
14 Organisch gebundener Kohlenstoff (TOC) mg/l ohne anormale Veränderung 0,7 - 1,3
15 Oxidierbarkeit mg/l O2 5 entfällt wegen TOC
16 Sulfat mg/l 240 30 - 35
17 Trübung NTU 1 0,1 - 0,4
18 Wasserstoff-Ionen-Konzentration pH-Einheiten ≥ 6,5 und ≤ 9,5 7,7 - 8,4
19 Tritium Bq/l 100 entfällt
20 Gesamtrichtdosis mSv/Jahr 0,1 wird eingehalten
Die lfd. Nrn. 4,9 und 10 sind unter den Mikrobiologischen-/Indikatorparametern aufgeführt.
Sonstige Kenngrößen nach Trinkwasserverordnung § 14 (1) und den Anforderungen der DIN 50930-6
Bei Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung von Trinkwasser-Installationen sind die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Es dürfen nur Werkstoffe und Materialien verwendet werden, die in Kontakt mit dem verwendeten Wasser keine unzulässigen Veränderungen verursachen. Bei der Auswahl metallischer Werkstoffe sind die Festlegungen der DIN 50930-6 „Beeinflussung der Trinkwasserbeschaffenheit“ zu beachten. Kunststoffe und andere nicht metallische Werkstoffe müssen den KTW-Empfehlungen sowie den Anforderungen des DVGW Arbeitsblattes W 270 entsprechen. Die Auswahl der einzusetzenden Werkstoffe und Materialien erfolgt durch den Planer oder verantwortlichen Fachmann des Anlagenerstellers (Vertragsinstallationsunternehmen).
Bezeichnung Einheit Untersuchungsbefund [mg/l]
Wassertemperatur °C 5,7 - 14,3
pH-Wert 7,7 - 8,4
Calcitlösekapazität mg/l -2,86 - 3,3
Elektrische Leitfähigkeit µS/cm 265 - 309
Säurekapazität bis pH=4,3 (KS4,3) mol/m3 1,52 - 1,87
Basekapazität bis pH=8,2 (KB8,2) mol/m3 0,01 - 0,06
Summe Erdalkalien mol/m3 1,2 - 1,5
Calcium mg/l 32,6 - 38,5
Magnesium mg/l 7,3 - 8,6
Natrium mg/l 6,0 - 8,6
Kalium mg/l 0,5 - 1,2
Chlorid mg/l 9,7 - 14,5
Nitrat mg/l 7,7 - 11,2
Sulfat mg/l 30 - 35
Phosphorverbindungen mg/l < 0,1
Siliciumverbindungen mg/l 4,8 - 7,4
Organisch gebundener Kohlenstoff (TOC) mg/l 0,7 - 1,3
Aluminium mg/l 0,02
Sauerstoff mg/l 8,8 - 19,0
Die Bedingungen nach 8.2 (Kupfer) und 8.4 (Schmelztauchverzinkte Eisenwerkstoffe) gemäß DIN 50930-6 werden erfüllt.
In § 11 Abs. 1 Satz 1 der Trinkwasserverordnung sind die zur Trinkwasseraufbereitung zugelassenen Zusatzstoffe genannt:
Von diesen werden dem Trinkwasser zugesetzt.
Zusatzstoff Zweck Bemerkung
Natriumhypochlorit Desinfektion
Natriumsilikate Einstellung des pH-Wertes und Korrosionshemmung
Natriumcarbonat Einstellung des pH-Wertes und Korrosionshemmung
Kalkhydrat Einstellung des pH-Wertes
Aluminiumsulfat Flockung
Anionisches Polyacrylamid Flockungshilfsmittel zeitweise
Pulveraktivkohle Adsorption zeitweise
Flockungsmittel und Flockungshilfsmittel sowie die Pulveraktivkohle werden bei der Trinkwasseraufbereitung bis auf technisch unvermeidbare und technologisch unwirksame Anteile aus dem Wasser wieder entfernt.
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2013 (Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes - WRMG)
Bezeichnung Einheit Untersuchungsbefund
Calciumcarbonat mmol/l 1,1 - 1,3
Gesamthärte °dH 6,5 - 6,8
Entsprechend dieser Einstufung sind die Dosierempfehlung der Waschmittelhersteller zu handhaben.
Härtebereich Calciumcarbonat [mmol/l] deutsche Härtegrade [°dH]
Zusätzlich zu den nach der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Untersuchungen, haben die Stadtwerke Göttingen auch den Urangehalt des Trinkwassers bestimmen lassen.
Indikatorparameter Einheit Grenzwert Untersuchungsbefund [µg/l]
Uran-238 µg/l 10 < 0,5
Weitere Informationen zum Thema Uran im Trinkwasser erhalten sie beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt.