Source: http://www.artillerie-grimlinghausen.com/satzung/
Timestamp: 2019-08-24 07:52:43
Document Index: 313651052

Matched Legal Cases: ['§1', '§4', '§8', '§ 26', '§ 21', '§ 14', '§ 15', '§ 17', '§ 14', '§ 19', '§ 17']

Artillerie – Korps 1952 Grimlinghausen Satzung
§1 Name, Sitz, Rechtsfähigkeit
Der Verein führt den Namen Artillerie – Korps 1952 Grimlinghausen. Der Verein hat seinen Sitz in Neuss, Ortsteil Grimlinghausen. Der Verein ist Mitglied im Bürger – Schützenverein Neuss – Grimlinghausen von 1855 e. V.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist von 01. September bis zum 31. August eines Kalenderjahres.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar Zwecke im Sinne der Satzung des Bürger – Schützenvereins Neuss Grimlinghausen von 1855 e. V.
5. Alle Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der in Vereinsangelegenheiten entstehende notwendige personelle und sachliche Aufwand wird vom Verein getragen
§4 Zweck und dessen Verwirklichung
- die Ausübung, Pflege und Förderung des Schützenbrauchtums entsprechend bestimmter Satzung
- Wahrung der Tradition, Brauchtum - Hinführung der Jugend an das Schützenbrauchtum - Erhaltung der Dorfgemeinschaft
- Übernahme der sozialen Verantwortung gegenüber der Vereinsmitglieder
- die Durchführung von Vereinsveranstaltungen (Versammlungen, Siegerball, Schießen)
- die jährliche Teilnahme am Schützenfest in Grimlinghausen
- die Hebung des Gemeinschaftssinns und der Kameradschaft
- die Unterhaltung und Bereitstellung der Vereinseigentümern (Uniformen, Kanone, Toilettenwagen).
Der Verein ist unabhängig, politisch und konfessionell neutral.
Der Verein ist unter Beibehaltung seiner rechtlichen und organisatorischen Selbständigkeit ein Mitglied des Bürger – Schützenvereins Neuss – Grimlinghausen von 1855 e. V. Der Verein erkennt dessen Satzung an.
Mitglied des Vereins kann jede männliche Person die das 14. Lebensjahr vollendet hat werden.
Die Mitgliedschaft wird erworben durch Beitrittserklärung gegenüber der Versammlung des Vereins.
Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des/der Erziehungsberechtigten erforderlich. Eine Bestätigung der Vereinsaufnahme (Ballotage) ist erforderlich.
Bei Ablehnung der Aufnahme ist dies dem Antragsteller mitzuteilen. Ein etwaiger Einspruch gegen den ablehnenden Aufnahmebeschluss ist in der nächsten Mitgliederversammlung zu behandeln. Diese entscheidet endgültig.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch eine (schriftliche) Erklärung an den Vorstand.
- Er ist nur auf einer Monatsversammlung möglich.
- Die Austrittserklärung muss dem Vorstand bis spätestens drei Tage vor der Monatsversammlung zugestellt werden.
Der Ausschluss eines Mitglieds kann auf Antrag der Monatsversammlung durch den Vorstand ausgesprochen werden, wenn das Mitglied:
a) seinen satzungsmäßigen Verpflichtungen nicht nachkommt, insbesondere trotz Mahnung mit mindestens 3 Monatsbeiträgen im Rückstand ist.
b) an drei aufeinanderfolgenden Monatsversammlungen unentschuldigt nicht teilnimmt.
c) schwer und wiederholt gegen die Interessen des Vereins verstößt oder sich grob unkameradschaftlich verhält.
Gegen den Beschluss, ist innerhalb von vier Wochen nach der Mitteilung Einspruch zur Monatsversammlung zulässig. Der Einspruch ist an den Verein zu Händen des vertretungsbefugten Vorstands zu richten. Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung.
In beiden Instanzen ist für den Ausschluss eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erforderlich. Vor jeder Beschlussfassung ist dem auszuschließenden Mitglied Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Mit dem Zeitpunkt der Mitteilung der endgültigen Ausschlussentscheidung verliert der Ausgeschlossene sämtliche Mitgliederrechte, insbesondere die Berechtigung, an Monatsversammlungen teilzunehmen, die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen, sowie die evtl. Mitgliedschaft im Vorstand oder sonstige übertragene Funktionen.
Das Erlöschen der Mitgliedschaft berührt nicht die Verpflichtung zur Beitragszahlung bis zur Mitteilung des Ausschlusses. Allen ausscheidenden Mitgliedern stehen Ansprüche an das Vereinsvermögen nicht zu. Insbesondere werden Beiträge, freiwillige Spenden u.a. nicht zurückerstattet.
§8 Rechte und Pflichten / Beitragsregelung
1. Die Mitglieder sind berechtigt an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und vom Eigentum des Vereins Gebrauch zu machen. Das Eigentum des Vereins sind schonend zu behandeln. Für mutwillige Beschädigungen ist Ersatz zu leisten.
2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins sowie des Bürger – Schützen - Vereins zu wahren und seine Interessen zu fördern.
3. Das Stimmrecht kann nur von einem ordentlichen Mitglied in der Monatsversammlung ausgeübt werden. Die Mitglieder haben ein Stimmrecht in der Monatsversammlung, sobald ordentliche Mitglieder des Vereins sind.
4. Die Mitglieder sind a) verpflichtet, den von der Jahreshauptversammlung festgelegten Monatsbeitrag spätestens bis zur Monatsversammlung zu entrichten. oder
5. Die Beitragszahlung ist eine Bringschuld. Sie soll möglichst im Bankeinzugs- verfahren mittels Lastschrift erfolgen.
6. Der Nachweis der ordnungsgemäßen Beitragszahlung obliegt dem Mitglied.
7. Der Verein ist verpflichtet, den vom Bürger – Schützen - Verein festgelegten Beitrag zu erheben und an diesen abzuführen.
- dem Spieß
- dem jeweiligen Sieger
2. Der 1. und der 2. Vorsitzende sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie vertreten den Verein geschäftlich.
Jeder der beiden Vorsitzenden hat Einzelvertretungsbefugnis.
3. Der Vorstand muss zu allen Geschäften die den Wert von 250,-- € übersteigen oder (z.b.) in denen der Verein zu wiederkehrenden Leistungen verpflichtet wird, die Zustimmung der Monatsversammlung einholen.
1. Vorbereitung der Monatsversammlung und Aufstellung der Tagesordnungen
2. Einberufung der Monatsversammlung 3. Ausführung der Beschlüsse der Monatsversammlung
4. Erstellung eines Rechenschaftsberichts und Kassenberichts im Rahmen der Jahreshauptversammlung
6. Gewährleistung und Durchführung eines geordneten Auftretens des Vereins.
Der Vorstand hat die ihm obliegenden Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und die Beschränkungen einzuhalten, die durch Gesetz, Satzung oder Beschlüsse der Monatsversammlung festgesetzt sind.
Bei der Führung der Geschäfte ist er verpflichtet die sich aus der Zugehörigkeit zum Bürger – Schützenverein ergebenden Rechte wahrzunehmen und Pflichten zu erfüllen.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, schriftlich oder fern-mündlich einberufen werden können.
Es soll eine Einberufungsfrist von einer Woche eingehalten werden. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandmitglieder, darunter der 1. oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Vorstandssitzungen leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende.
Der Vorsitzende muss eine Vorstandssitzung einberufen, wenn dies mindestens vier Vorstandsmitglieder unter Angabe des Grundes verlangen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet monatlich einmal, möglichst am 4. Freitag im Vereinslokal statt.
Die Einberufung der Monatsversammlung erfolgt durch den Vorstand.
Die Einberufung der Monatsversammlung erfolgt unter Bekanntgabe der Tagesordnung am Versammlungsabend
In der Monatsversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme.
Bei Abstimmungen ist die persönliche Anwesenheit bei der Monatsversammlung zwingend erforderlich.
Die Jahreshauptversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
b) Jahresbericht des Kassiers und Bericht der Kassenprüfer
(Revisoren § 21) c) Entlastung des Vorstandes über die Tätigkeit im abgelaufenen
d) Neuwahlen für die Dauer von zwei Jahren von:
- evtl. Wahl eines Majors (falls nicht in Personalunion mit 1.Vorsitzenden);
der Major bestimmt aus dem Mitgliederkreis ein Mitglied zu seinem Adjutanten
- Wahl des 1. und 2. Kassierers
- Wahl des 1. und 2. Schriftführers -Wahl des Spießes
- Wahl des Vereinslokals
- Wahl eines Sparjungen
e) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Monatsbeitrags
§ 14 Die Beschlussfassung der Monatsversammlung
Die Monatsversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorher-gehenden Diskussion einem Wahlleiter übertragen werden.
Die Monatsversammlung ist bei ordentlicher Einberufung beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschluss-unfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Monatsversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der erneuten Einladung hinzuweisen.
Die Monatsversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen und zur Auflösung des Vereins eine solche von drei Viertel erforderlich.
Bei der Auflösung des Vereins muss mindestens die Hälfte der gemeldeten Mitglieder anwesend sein. Ist bei der Auflösungsversammlung nicht die erforderliche Anzahl von Mitgliedern anwesend, ist wie bei dem vorstehenden Absatz bezüglich Beschlussunfähigkeit zu verfahren.
Eine Änderung des Vereinszwecks kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Monatsversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb zwei Monaten, gerechnet vom Tag der Monatsversammlung an, gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
§ 15 Beurkundung der Monatsversammlung
Über die Beschlüsse der Monatsversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:
-die Person des Versammlungsleiters u. d. Protokollführers
- die einzelnen Beschlüsse einschließlich der Abstimmungsergebnisse
Jedes Mitglied kann bei Bekanntgabe der Tagesordnung beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Monatsversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
Über verspätete Anträge oder über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Monatsversammlung gestellt werden, beschließt die Monatsversammlung.
Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Anträge auf Satzungsänderung bzw. Auflösung des Vereins können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden.
§ 17 Außerordentliche Monatsversammlungen
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Monatsversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
Für die außerordentliche Monatsversammlung gelten die §§ 14, 15 und 16 ent-sprechend.
Die Geschäftsführung des Vereins einschließlich der Kassen- und Buchführung ist mindestens einmal jährlich durch zwei von der Jahreshauptversammlung ebenfalls auf zwei Jahre gewählte Revisoren einer genauen rechnerischen und sachlichen Prüfung zu unterziehen. Die Mitglieder des Vorstandes haben den Revisoren jede notwendige Auskunft zu erteilen.
Die Revisoren können nicht gleichzeitig Mitglieder des Vorstandes sein. Sinnvoll ist es den 2. Revisor, nach Ablauf seiner Wahlperiode zum 1. Revisor zu bestimmen, um eine kontinuierliche Revision zu gewährleisten.
§ 19 Auflösung/Verschmelzung des Vereins und Anfallsberechtigung
Die Auflösung oder Verschmelzung des Vereins kann nur in einer besonders dafür anberaumten Monatsversammlung mit der in § 17 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
Eine Auflösung des Vereins (sowie die Verschmelzung) des Vereins mit einem anderen Verein ist zwingend ausgeschlossen, wenn mindesten fünf Mitglieder bereit sind den bisherigen Verein verantwortlich weiterzuführen.
Sofern die Monatsversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. und der 2. Vorsitzende im Falle der Vereinsauflösung gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Nach dem Abschluss der Liquidation oder nach Wegfall auf Grund einer Satzungsänderung geht das noch vorhandene Barvermögen des Vereins auf den Bürger – Schützenverein Neuss – Grimlinghausen von 1855 e. V. über, der es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke der Jugendarbeit zu verwenden hat; oder innerhalb von 2 Jahren einer Vereinsneugründung zur Verfügung stellen muss.
Das Vereinseigentum (Kanone, Standarte, Uniformen, Toilettenwagen etc.) ist vom Bürger – Schützenverein so zu verwalten, dass eine Vereinsneugründung innerhalb von zwei Jahren möglich ist.
Unterschriften aller Vereinsmitglieder: