Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-03-2001-I_182-2000
Timestamp: 2016-10-22 07:16:02
Document Index: 370313769

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

P.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Weinbergstrasse 147, Z�rich,
A.- Der 1963 geborene P.________ war seit 1. Februar 1988 bei der in X.________ domizilierten C.________ AG als Betriebsarbeiter/Maschinenf�hrer angestellt gewesen, wobei er, jeweils zusammen mit einem Arbeitskollegen, bis zu 200 Kilogramm schwere Lasten zu heben hatte. Wegen einer Diskushernie L4/5 musste er sich Ende Oktober 1994 einer Hemilaminotomie unterziehen (Bericht der Orthop�dischen Universit�tsklinik Y.________ vom 1. Juni 1995). Nachdem er seither der Arbeitsstelle ferngeblieben war - die K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses wurde von der Arbeitgeberin auf den 31. Oktober 1996 ausgesprochen -, meldete er sich am 3. Mai 1995 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich verneinte auf Grund der get�tigten Abkl�rungen in medizinischer und beruflich-erwerblicher Hinsicht, insbesondere eines Gutachtens des Spitals L.________, Rheumaklinik und Institut f�r Physikalische Medizin, vom 3. April 1997, einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Verf�gung vom 1. September 1997); ferner lehnte sie das Begehren um Massnahmen beruflicher Art - Berufsberatung, Umschulung, Arbeitsvermittlung - ab (Verf�gung vom 2. September 1997).
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde mit den Antr�gen auf Zusprechung zumindest einer halben Rente, eventuell Gew�hrung beruflicher Eingliederungsmassnahmen und - subeventuell - erg�nzende Abkl�rungen, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 2. Februar 2000).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst P.________ das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren erneuern.
Das Bundesamt f�r Sozialversicherung reicht keine Vernehmlassung ein.
D.- Im Nachgang zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat P.________ einen Bericht des Dr. med. K.________, Zentrum f�r Wirbels�ulenleiden, Spital Q.________, vom 23. Januar 2001 einreichen lassen.
1.- Das kantonale Gericht hat die hier massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze zutreffend dargelegt.
Es betrifft dies insbesondere die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG), die Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 115 V 134 Erw. 2 mit Hinweisen) sowie die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art (Art. 8 Abs. 1 und 3 lit. b IVG). Darauf kann verwiesen werden.
2.- a) Die Vorinstanz ist in einl�sslicher und sorgf�ltiger W�rdigung der medizinischen Akten - insbesondere des Gutachtens des Universit�tsspitals Z�rich vom 3. April 1997, welches alle rechtsprechungsgem�ssen (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) Kriterien f�r beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlagen erf�llt und dem somit voller Beweiswert zukommt - zum �berzeugenden Schluss gelangt, dass der Beschwerdef�hrer gesundheitsbedingt keine Schwerarbeit mehr verrichten kann. Hinsichtlich einer k�rperlich leichten, r�ckenschonenden und wechselbelastenden T�tigkeit ist er indes zu 100 % arbeitsf�hig.
b) Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, vermag zu keiner anderen Beurteilung zu f�hren.
aa) Der Gutachterauftrag an die Rheumaklinik des Spitals L.________ erfolgte auf Antrag des IV-Arztes hin, wobei ein allf�llig notwendiges psychiatrisches Teilgutachten direkt von den Medizinern der Rheumaklinik veranlasst werden sollte. Diese stellten anl�sslich der Untersuchung vom 11. Dezember 1996 indes keine ausgepr�gte depressive Stimmungslage fest und sprachen sich ausdr�cklich f�r einen Verzicht auf ein psychiatrisches Teilgutachten aus (Bericht vom 3. April 1997). Im Vorbescheidverfahren r�gte der damals anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrer wohl die fehlende Schl�ssigkeit des Gutachtens des Universit�tsspitals in zwei Punkten, der Verzicht auf ein psychiatrisches Teilgutachten wurde indes nicht kritisiert; ebenso wenig wurden psychische Probleme, namentlich eine ausgepr�gte depressive Stimmungslage, geltend gemacht. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass im massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der strittigen Verwaltungsverf�gungen (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen), d.h. 1./2. September 1997, kein invalidisierender geistiger Gesundheitsschaden mit Krankheitswert vorlag. Es besteht insoweit ebenfalls kein Anlass zu weiteren Abkl�rungen. Laut Bericht des Dr. med.
S.________, Spezialarzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. September 1999 ist der Beschwerdef�hrer seit 28.
September 1997 bei ihm in psychiatrischer Behandlung und seit 18. September 1997 bis auf weiteres voll arbeitsunf�hig. Anamnestisch bestehe bereits seit 1995 volle Arbeitsunf�higkeit. Soweit sich Dr. med. S.________ hinsichtlich der vorliegend massgebenden Zeit bis zum Erlass der strittigen Verwaltungsverf�gungen (1./2.
September 1997) �ussert, stellt er f�r seine Stellungnahme zur Arbeitsf�higkeit explizit auf die Anamnese ab. Diese ist indes nach dem Gesagten dadurch gekennzeichnet, dass die Frage einer (erstmaligen) psychiatrischen Abkl�rung den �rzten des Universit�tsspitals unterbreitet und von diesen als nicht angezeigt verneint wurde, weshalb sich Dr. med.
S.________ letztlich einzig auf rheumatologische und orthop�dische Beurteilungen der Gesundheit und Stellungnahmen zur Arbeitsf�higkeit beziehen konnte. Gest�tzt auf diese ist nun aber von einer uneingeschr�nkten Arbeitsf�higkeit hinsichtlich einer k�rperlich leichten, r�ckenschonenden und wechselbelastenden T�tigkeit auszugehen.
bb) Der nach Ablauf der Beschwerdefrist f�r die Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichte Bericht des Dr.
med. K.________ vom 23. Januar 2001 ist nicht geeignet, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses (1./2. September 1997) zu beeinflussen (BGE 99 V 102 mit Hinweisen) und damit vorliegend irrelevant. Es kann daher offen bleiben, ob dieses neue Beweismittel �berhaupt ber�cksichtigt werden k�nnte, nachdem es nach Ablauf der Beschwerdefrist, und ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet worden ist (BGE 109 Ib 249 Erw. 3c; ferner nicht ver�ffentlichtes Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 1997, 2A.616/1996), aufgelegt worden ist.
3.- Weder nach den Akten noch den Vorbringen der Parteien besteht Anlass, auf die von der Vorinstanz ermittelten hypothetischen Einkommen (Validen- und Invalideneinkommen) zur�ckzukommen, nachdem die Arbeitsf�higkeit als einziges strittiges Rentenelement letztinstanzlich nach der Sachlage nicht zu beanstanden ist (BGE 110 V 53 Erw. 4b).
Die Abweisung des Begehrens um berufliche Eingliederungsmassnahmen ist sodann rechtens, weil es dem Beschwerdef�hrer bei Erlass der entsprechenden Verwaltungsverf�gung vom 2. September 1997 bereits an der Eingliederungsbereitschaft fehlte (ZAK 1991 S. 178).