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Timestamp: 2018-08-21 00:52:22
Document Index: 371225235

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', 'Art. 14', '§ 363', '§ 39', '§ 1']

Bankenstruktur als Fokus im Gabler Wirtschaftslexikon Online
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BegriffGesamtheit aller von Kreditinstituten getätigten Geschäfte. Nach § 1 KWG handelt es sich hier im Wesentlichen um Kreditgeschäfte (Darlehen und Akzeptkredite, Garantiegeschäfte etc.), Effektengeschäfte (Handel und Emission von Wertpapieren, Depotgeschäft, Investmentgeschäfte) sowie... mehr >
Kreditinstitute, die unter dem Leitgedanken der Förderung und Pflege des Sparens mit jedermann im Rahmen der satzungsmäßigen Bestimmungen alle Formen von Bankgeschäften betreiben und sich überwiegend in kommunaler Trägerschaft befinden.... mehr >
banknahe Institute, Quasibanken; in der Bundesrepublik Deutschland Bezeichnung für Anbieter von Finanzdienstleistungen, die nach § 1 I KWG nicht zu den Kreditinstituten zählen, jedoch aufgrund ihres Leistungsangebots als Substitionskonkurrenten von Banken gelten können. Beispiele: Versicherungen, Kreditkarten-Organisationen, Factoring- und Leasingunternehmen. Vgl. auch Non Banks.... mehr >
Gesetz über das Kreditwesen i.d.F. vom 9.9.1998 (BGBl. I 2776), zuletzt geändert durch Art. 14 Abs. 2 G v. 17.7.2017 I 2446. Hauptzweck: Sicherung und Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Kreditwirtschaft, Gläubigerschutz vor Verlust ihrer Einlagen; es soll die Grundlagen des Kreditwesens durch... mehr >
Bezeichnung für bankfremde Anbieter im Markt für Finanzdienstleistungen, die aufgrund der von ihnen angebotenen Produktpalette im Finanzdienstleistungssektor als Substitutionskonkurrenten von Banken und Near Banks auftreten. Beispiele: Warenhausketten, Versandhäuser, Autohersteller.... mehr >
1. Begriff: Aus dem amerikanischen Finanzwesen stammender Begriff, etabliert durch den "Glass-Steagall-Act" aus dem Jahr 1932, mit dem das Trennbankensystem (auch: Spezialbankensystem) in den USA eingeführt wurde. Es schreibt die Trennung des kommerziellen Bankgeschäftes (Einlagen-, kurz- und... mehr >
Bilanz von Banken; Übersicht über Kapital- und Vermögensstruktur, Geschäftsentwicklung, Liquidität und Rentabilität. Die Bankbilanz unterscheidet sich von sonstigen Bilanzen durch die Gliederung der Aktiva nach abnehmender Liquidität, die lediglich implizite (also nur indirekt... mehr >
Ansturm der Einleger auf die Kassen einer Bank, um bei wirklichen oder vermeintlichen Zahlungsschwierigkeiten der Bank die Guthaben abzuziehen. Ein Bank Run führt i.d.R. dazu, dass die Bank die Kassen schließen muss, da nicht ausreichend Bargeld vorrätig ist. ... mehr >
Stresstests dienen der Überprüfung der Verlustanfälligkeit von Kreditinstituten. Sie zeigen die Konsequenzen auf, für den Fall, dass außergewöhnliche, aber plausible Ereignisse eintreten. Dabei existieren zahlreiche unterschiedliche Verfahren von Stresstests, die jedoch einem gemeinsamen Ziel... mehr >
Bilanzsumme eines Kreditinstituts zzgl. der „unter dem Bilanzstrich” angegebenen zinstragenden Eventualverbindlichkeiten. Das Geschäftsvolumen dient im Wesentlichen auch als Bezugsgröße zur Ermittlung der Bruttozinsspanne, also dem Messgröße für den Erfolg des Zinsgeschäfts der Banken.... mehr >
Phantom Stocks; fiktive Aktienoptionen für die Vergütung von Mitarbeitern und Führungskräften, welche jedoch kein Recht auf einen Aktienbezug beinhalten. Im Gegensatz zu realen Aktionoptionsplänen stellen sie erfolgsabhängige Tantiemen dar. Als virtuelle Variante der Stock Options wird auf... mehr >
zentraler Kontrahent, zentrale Gegenpartei; tritt auf Finanzmärkten als Vertragspartner sowohl auf der Käufer- als auch der Verkäuferseite auf. Technisch erfolgt dies dadurch, dass die ursprüngliche Vertragsbeziehung zwischen zwei Kontrahenten beendet und gleichzeitig durch zwei neue... mehr >
Im Jahr 2007 eingeführter übergeordneter und neutraler Rahmen der dt. Kreditwirtschaft für die beiden Debitkarten-Zahlungssysteme Electronic Cash und das Deutsche Geldautomaten-System. Die Girocard basiert auf dem Einsatz von Debitkarten (früher auch als EC-Karte bezeichnet) unter Nutzung der persönlichen Geheimzahl (PIN). Aktuell wird u.a. das kontaktlose Bezahlen mit der Girocard forciert.... mehr >
Von einer Hausbankbeziehung kann gesprochen werden, wenn zwischen einem Kapitalnehmer und einer Bank über eine lange Zeit eine Beziehung aufrechterhalten wird und der Kreditempfänger hinsichtlich der Abwicklung all seiner Finanzierungskontrakte (Gewährung von Kontokorrentkrediten,... mehr >
Banken, die Wertpapieremissionen (Emission) für die Emittenten übernehmen und die Wertpapiere auf den Wertpapiermärkten platzieren.... mehr >
bes. Form des Lieferungs- und Leistungsavals, bei dem sich ein Kreditinstitut zur Zahlung von Geld für die Erfüllung von Gewährleistungsansprüchen bis zum Betrag der vertraglich festgelegten Summe (i.d.R. bis zu 20 Prozent des Lieferwerts) verpflichtet. Der Lieferant muss dadurch für die Dauer... mehr >
Spezialbank im angelsächsischen Trennbankensystem. Trotz der Aufhebung des Glass-Steagall Acts und der damit verbundenen Abschaffung der gesetzlichen Trennung zwischen Geschäftsbanken und Investmentbanken operieren einige Banken im angelsächsischen Gebiet weiterhin hauptsächlich im... mehr >
Kreditinstitut (Bank), das auf handelsrechtlicher Grundlage errichtet ist, d.h. in Rechtsform einer Einzelunternehmung, OHG, KG, GmbH, AG, KGaA. In der Bankenstatistik der Deutschen Bundesbank unter der Bezeichnung Kreditbanken geführt.... mehr >
Das SEPA-Lastschriftverfahren sieht im SEPA-Lastschriftmandat ein verpflichtendes Merkmal zur kontounabhängigen und eindeutigen Kennzeichnung des Lastschriftgläubigers vor. Dieses Merkmal ist verpflichtend beim Einzug einer SEPA-Lastschrift im SEPA-Datensatz mitzugeben. Gemeinsam mit der vom... mehr >
durch ein Kreditinstitut im Auftrag eines Lieferanten gestellter Avalkredit, bei dem sich das Kreditinstitut gegenüber einem Besteller zur Rückzahlung einer An- oder Vorauszahlung an den Lieferanten zur Vorfinanzierung von Lieferungs- oder Leistungsverträgen verpflichtet. Als Entgelt wird eine Avalprovision berechnet. ... mehr >
nach Klassifikation der Statistik der Deutschen Bundesbank als Universalbanken tätige private Banken, die vornehmlich im kurzfristigen Kreditgeschäft tätig sind, aber auch im Emissionsgeschäft eine wesentliche Rolle spielen. Im Einzelnen handelt es sich um Großbanken, Regionalbanken und sonstige Kreditbanken sowie die Zweigstellen ausländischer Banken.... mehr >
Kreditinstitute (Banken), die sich im Rahmen des Bankgeschäfts bes. Aufgaben widmen. Sie können sich beschränken auf: 1. Einen bestimmten Kundenkreis, indem sie die Einlagen nur oder doch überwiegend aus einer bestimmten Bevölkerungsschicht sammeln oder Kredite an bestimmte Kreise gewähren;... mehr >
krisenhafter Zustand des Geld- und Kreditwesens eines Landes, gekennzeichnet durch Illiquidität und Vertrauensverlust in Kreditinstitute. Bankenkrisen sind in den 30er-Jahren des 20. Jh. öfter, meist nach Hochkonjunkturen, aufgetreten. 1. Schwerste Bankenkrise in Deutschland 1931. Sie begann mit... mehr >
Kurszusammenbruch (Börsenkrach), der sich an einem Freitag ereignet, einem vom Börsenaberglauben seit 1873 als bes. kritisch angesehenen Wochentag. Der Schwarze Freitag vom 9.5.1873 leitete den Krach der Gründerjahre ein; bekannte Schwarze Freitage sind auch der 13.5.1927 (Börsenkrach der... mehr >
durch die dt. Kreditwirtschaft mit Sitz in Frankfurt a.M. 1982 gegründete GmbH zur Ausübung der Dienstleistungsfunktion für die Emittenten der Eurocard (Kartenabrechnung, Umsatzclearing, Pflege des Akzeptanzstellennetzes und Sicherheitsmanagement), zur Ausübung der Verrechnungsfunktion für das... mehr >
Exchange Electronic Trading; vollelektronisches Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB), gekennzeichnet durch dezentralen Marktzugang und Rationalität. Genutzt wird das XETRA-System für den Kassamarkt in Aktien, Exchange Traded Funds, Optionsscheinen, Zertifikaten und... mehr >
Gemeinschaft von Kreditinstituten zur festen oder kommissionsweisen Übernahme einer Wertpapieremission (Emission). Vgl. auch Konsortium.... mehr >
Banken, die mit verschiedenen Kundengruppen gleichzeitig Zahlungsverkehrs-, Platzierungs-, Finanzierungs- sowie Geld- und Kapitalanlagegeschäfte tätigen können. Gegensatz: Spezialbanken.... mehr >
bes. Kapitalmarktsituation, in welcher ausnahmsweise höhere Zinssätze für kurzfristige Geldanlagen (Geldmarktzins) als für langfristiges Geld (Kapitalmarktzins) erzielt werden. Vgl. auch Zins, Zinsstrukturkurve.... mehr >
Kreditinstitute mit Sonderaufgaben; Banken, die verschiedenartige Sonderaufgaben zu erfüllen haben und sich keiner Bankengruppe zuordnen lassen; dienen der bes. Förderung eines bestimmten Zwecks, einer Region oder eines Personenkreises, z.B.: (1) privatrechtliche Banken mit Sonderaufgaben: v.a.... mehr >
Teildisziplin der Betriebswirtschaftslehre (BWL), die das Bankensystem sowie das einzelne Kreditinstitut mit dem Ziel untersucht, Informationen über Aufbau, Arbeitsweise und Beziehungen mit der Gesamtwirtschaft zu gewinnen und diese durch Analyse und Auswertung für die Gestaltung von Strukturen... mehr >
1. Allgemein: Preisaushang. 2. Bankwesen: Übersicht über alle wichtigen Preise für Dienstleistungen der Kreditinstitute, deren Inanspruchnahme dem Kunden in Rechnung gestellt wird. Das Preisverzeichnis wird von den Kreditinstituten in den Schalterhallen zur Einsicht ausgelegt (Preisauszeichnungspflicht).... mehr >
1931 in Basel abgeschlossener Vertrag zwischen Ausschüssen ausländischer Banken sowie Reichsbank, Deutscher Golddiskontbank und Stillhalteausschuss der dt. Regierung über die Stillhaltung ausländischer Gläubigerbanken für die... mehr >
im Dezember 1986 verabschiedete, im Rahmen des Bilanzrichtlinien-Gesetzes (BiRiLiG) vom 30.11.1990 (BGBl. I 2570) in nationales Recht transformierte und erstmalig auf die Rechnungslegung der Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.1992 begannen, anzuwendende Richtlinie des Rates der EU über den... mehr >
Boden-, Grund- und Immobiliarkreditinstitute; Kreditinstitute, die Hypothekarkredite gewähren (Aktivgeschäft) und sich die Mittel hierzu durch Ausgabe von Pfandbriefen oder Rentenbriefen beschaffen (Passivgeschäft). Die Realkreditinstitute beleihen städtischen und landwirtschaftlichen, bebauten oder unbebauten Grundbesitz.... mehr >
multivariates Verfahren der Sparkassen zur Bilanzauswertung (Bilanzanalyse) und Früherkennung von Kreditrisiken, auf Bilanzkennzahlen aufbauend. Ergebnis für jeden zu prüfenden Fall sind (1) Gesamtrisikoindex sowie (2) Bereichsrisikoindex für die Bereiche Ertragskraft, Kapitalbindung,... mehr >
Wertpapier, von einem Kaufmann ausgestellt, an Order lautend (Orderklausel), mit dem ein anderer Kaufmann angewiesen wird, Geld, Wertpapiere oder andere vertretbare Sachen zu leisten, ohne die Leistung von einer Gegenleistung abhängig zu machen (§ 363 I HGB). Die kaufmännische Anweisung gehört zu den kaufmännischen Orderpapieren. Vgl. auch kaufmännischer Verpflichtungsschein.... mehr >
Gesetz vom 30.11.1990 (BGBl. I 2570) zur Angleichung von Vorschriften des dt. Rechts an die EG-Bankbilanzrichtlinie (Bankbilanzrichtlinie). Aufgrund der Bankbilanzrichtlinie war die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, diejenigen Schutzvorschriften zu koordinieren und gleichwertig zu gestalten,... mehr >
1. Allgemein: Privatrechtlich organisierte Banken, deren Aktionsraum (ursprünglich) ausschließlich auf eine Region beschränkt ist bzw. war (Beispiele Nationalbank, Essen oder Südwestbank, Stuttgart). Viele Regionalbanken agieren mittlerweile überregional, werden aber als dennoch als... mehr >
1. Begriff: Der Bankgeschäfte betreibende Einzelkaufmann im Gegensatz zu den in Gesellschaftsform betriebenen Banken. Die Bezeichnung Bankier darf nur von Kreditinstituten geführt werden (§ 39 KWG). Ausnahmen sind möglich, wenn jeglicher Anschein ausgeschlossen ist, dass Bankgeschäfte betrieben... mehr >
Mitglieder eines Konsortiums. ... mehr >
1. Charakterisierung: Dachverband der Sparkassen-Finanzgruppe mit Sitz in Berlin. Hierzu zählen 390 Sparkassen, 7 Landesbanken-Konzerne, die Deka-Bank, acht Landesbausparkassen, 11 Erstversicherergruppen und zahlreiche weitere Finanzdienstleistungsunternehmen (Stand: Ende 2017). 2. Aufgaben: Der... mehr >
Geschäftsbesorgungsvertrag, der mit einer Bank geschlossen wird, bes. geregelt in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Banken und Sparkassen.... mehr >
Recht (Privates Bankrecht) , BWL (Bankenstruktur)
Kreditgarantiegemeinschaften; Selbsthilfeeinrichtungen des Mittelstandes, an denen Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Kammern der Freien Berufe, Wirtschaftsverbände und Innungen, Banken und Sparkassen sowie Versicherungsunternehmen beteiligt sind. Sie übernehmen Ausfallbürgschaften... mehr >
Bezeichnung für die Erledigung von traditionell über Banken abgewickelten Finanzgeschäften durch die Finanzabteilungen von Großunternehmen. Vgl. auch Disintermediation.... mehr >
Bereitstellung von Bankdienstleistungen und Informationsmöglichkeiten überwiegend im Wertpapiergeschäft bei geringer oder ohne Beratungsleistung. Die Abwicklung der Dienstleistungen erfolgt häufig per Internet. Die Produkte erreichen einen hohen Standardisierungsgrad. Vorteil: geringer Verwaltungsaufwand, günstige Konditionen. Vgl. auch Direktbank, Internetbank.... mehr >
Unternehmer des privaten Bankgewerbes, der unter Einsatz eigenen Kapitals, unbeschränkter Gesamtvermögenshaftung und mit Entscheidungsbefugnis ohne übergeordnete Organe Bankgeschäfte im Sinn des § 1 I KWG betreibt. Bedeutung: in allen Ländern stark zurückgegangen, bis auf die Sparten, in... mehr >
gesamte Kapitalkraft der Banken: eigene Mittel (offenes und stilles Eigenkapital bzw. Eigenmittel) und fremde Mittel (Einlagen der Kunden und anderer Banken, ausgegebene Kredite).... mehr >
Sollzinssatz, zu dem in den USA Geschäftsbanken erstklassigen Großkunden höchster Bonität kurzfristige Kredite gewähren; hat Indikatorfunktion für zukünftige Zinsentwicklungen.... mehr >
Die Deutsche Börse AG ist Trägerin der öffentlich-rechtlichen Frankfurter Wertpapierbörse (FWB). Außerdem ist sie u.a. Eigentümerin folgender Unternehmen: Clearstream Holding AG und Eurex Global Derivatives AG. Zu 50 Prozent gehört ihr bspw. die Scoach Holding S.A. Nach dem Börsengang am... mehr >
bis zur Fusion mit der GZ-Bank AG im Jahr 2001 zur DZ Bank AG (Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank) Spitzeninstitut des genossenschaftlichen Finanzverbundes und Zentralbank für die Kreditgenossenschaften in großen Teilen Deutschlands.... mehr >
Wechselbanken; Spezialbanken, die vornehmlich im Diskontgeschäft tätig sind. In der Bundesrepublik Deutschland sind solche Spezialbanken unüblich; in Großbritannien als Discount Houses von Bedeutung, die ursprünglich das Monopol der Geldmarktgeschäfte mit der Bank of England hatten.... mehr >
Schiffspfandbriefbank, Schiffsbeleihungsbank, Schiffshypothekenbank, Schiffskreditbank; Kreditinstitute, die auf versicherte, im Schiffsregister eingetragene Schiffe gegen Eintragung von Schiffshypotheken Darlehen an Reeder bzw. Schiffseigner gewähren und aufgrund der erworbenen, durch... mehr >
Development Banks, Development Finance Companies. 1. Charakterisierung: Bezeichnung für unterschiedliche Spezialinstitute für die Finanzierung von langfristigen Investitionsvorhaben mit entwicklungspolitischer Bedeutung (z.B. industrielle Großprojekte, Infrastrukturmaßnahmen) bzw. nationalen... mehr >
1. Begriff: Computergestütztes System (Computersystem) zur Automatisierung des Massengeschäfts, zur dezentralen Informationsversorgung und zur Abwicklung komplexer interner (z.B. Investitionskredite) und externer Aufgaben (Wertpapiergeschäft, Devisenhandel) eines Bankbetriebs. 2. Ziele:... mehr >
BWL (Bankenstruktur) , BWL (Grundlagen der Wirtschaftsinformatik)
durch das Verwaltungsorgan des Eigentümers, i.d.R. Gemeinde, Städte oder kommunale Zweckverbände, etc. zu erlassende Satzung. Sie gibt die Richtlinien für die Geschäftstätigkeit der Sparkassen vor und bildet die Grundlage für die Organisation. Die Sparkassensatzung muss sich eng an die Mustersatzung für Sparkassen anlehnen, die die wesentlichen Punkte enthält und vorgibt.... mehr >
Zusammenschluss mehrerer, bis dahin selbstständiger Banken. Die Expansion und Kapitalkonzentration im Kreditwesen ist in den westlichen Ländern weit fortgeschritten. Das dt. Bankensystem gilt im europäischen Vergleich wegen seiner Unterteilung in private Geschäftsbanken,... mehr >
Sammelbegriff für Zweigstellen ausländischer Banken in Deutschland und für inländische Kreditinstitute, die sich im Mehrheitsbesitz ausländischer Banken befinden. Auslandsbanken entstehen entweder durch Neugründung oder durch Übernahme eines inländischen Kreditinstituts durch eine... mehr >
Mit Collateral Central Bank Management (CCBM2) soll eine Gemeinschaftsplattform geschaffen werden, die es den nationalen Zentralbanken des Eurosystems ermöglicht, ihren Sicherheitenbestand zentral zu verwalten unabhängig davon, ob die Sicherheiten beim heimischen Zentralverwahrer oder einem... mehr >
1838 unter der Bezeichnung „Reglement, die Einrichtung des Sparkassenwesens betreffend” erlassenes „preußisches Sparkassenreglement” – Inhalt: Das Sparkassenreglement suchte die Errichtung von Sparkassen durch die Gemeinden zu fördern und gab dem Sparkassenwesen in Preußen einen starken... mehr >
Als Bankplatz galt bis zum Jahr 2002 jeder Ort, an dem sich eine Niederlassung (Haupt- oder Zweigstelle) einer Landeszentralbank (Abrechnungsstellen) befindet. Durch die Einführung des Euro und die Integration der Deutschen Bundesbank und ihrer Landeszentralbanken in das System der Europäischen... mehr >
Zentralnotenbank von Großbritannien, Sitz in London. 1694 als private Aktienbank mit dem Zweck gegründet, dem Staat das Aktienkapital (1,2 Mio. Pfund) zu leihen gegen das Recht, Bankgeschäfte zu betreiben und Banknoten auszugeben; 1946 verstaatlicht. Aktuelle Aufgabe ist "Promoting the good of the people of the United Kingdom by maintaining monetary and financial stability".... mehr >
regelmäßig von einer Notenbank zu veröffentlichende Übersicht ihres Status zur Beurteilung der Währungs- und Geldmarktlage. Auf der Aktivseite werden v.a. Gold- und Devisenbestände, Wechselportefeuille und Lombarddarlehen, Wertpapierbestand (deckungsfähige Wertpapiere), auf der Passivseite... mehr >
Verwaltungserlass aus dem Jahr 1949, mit welchem den Finanzbehörden Zurückhaltung in der Aufdeckung von Steuertatbeständen auferlegt worden ist und der eine der Grundlagen des Bankgeheimnisses bildete. Wurde durch ein Schreiben des Bundesministers der Finanzen vom 31.8.1979 abgelöst, das... mehr >
Diskonthaus. 1. Einzelhandel: Discounter. 2. Bankwesen: Spezialbanken in Großbritannien, die sich hauptsächlich mit dem Diskontgeschäft befassen. Sie bilden den sog. Discount Market (Diskontmarkt).– Vgl. auch Diskontbanken.... mehr >
BWL (Handelsbetriebslehre) , BWL (Bankenstruktur)
als Tochter der Landeszentralbanken für die Durchführung der Währungspolitik in der amerikanischen und britischen Zone nach Gesetzen der beiden Militärregierungen am 1.3.1948 gegründet. Die drei Landeszentralbanken der französischen Zone traten am 16.6.1948 rückwirkend zum 25.3.1948 der... mehr >
Interbankverbindlichkeiten; Gesamtheit aller von Geschäftsbanken bei anderen Geschäftsbanken aufgenommenen Mittel. Die Interbankverschuldung ist ein Indikator für den horizontalen Abhängigkeitsgrad innerhalb des Geschäftsbankensektors, aber auch für den Emanzipationsgrad der Geschäftsbanken von der jeweiligen Zentralbank.... mehr >
gegründet aufgrund der VO vom 20.3.1949 (Einführung der DM-West als alleiniger Währung in West-Berlin) als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Seit dem 1.8.1957 mit der Bank deutscher Länder und den Landeszentralbanken verschmolzen und in die Deutsche Bundesbank umgewandelt.... mehr >
Die Ausgabe der Euro-Noten erfolgt durch das Europäische System der Zentralbanken (ESZB), d.h. die Europäische Zentralbank (EZB) sowie die zwölf nationalen Mitgliedsnotenbanken des Eurosystems. In der Bundesrepublik Deutschland hat ausschließlich die Deutsche Bundesbank das Recht zur Ausgabe von... mehr >
Sitz in Dublin, 1942 als Zentralnotenbank (Central Bank of Ireland) gegründet, zwischen 1.5.2003 und 30.09.2010, umbenannt in Central Bank and Financial Services Authority of Ireland (CBFSAI), seit 01.10. 2010 (Central Bank Reform Act 2010) als Konsequenz aus der Finanzkrise reorganisiert und... mehr >
Zentralnotenbank Frankreichs, Sitz in Paris. 1800 unter staatlicher Beteiligung gegründet. 1806 der staatlichen Leitung unterstellt, seit 1848 alleinige Notenbank, am 1.1.1946 verstaatlicht, am 4.8.1993 erfolgte die Unabhängigkeit der Bank zur Sicherstellung der Preisstabilität und der... mehr >