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Timestamp: 2019-10-16 22:25:52
Document Index: 83767847

Matched Legal Cases: ['§ 93', '§ 371', '§ 171', '§ 171', '§ 1', '§ 3', '§ 69', '§ 34', '§ 37', '§ 370', 'BGH']

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Fachbeitrag (2723)
Nachricht (245)
01.01.2019 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Jahressteuergesetz 2018
Betreiber von Internetplattformen geben Unternehmern, die im Inland, in der EU oder in Drittländern ansässig sind, die Möglichkeit, Waren anzubieten und zu verkaufen. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass es beim Handel auf elektronischen Marktplätzen vermehrt zu Umsatzsteuerhinterziehung kommt, insbesondere beim Handel mit Waren aus Drittländern. Der Bundestag hat am 8.11.18 in der 2. und 3. Lesung das Gesetz verabschiedet mit dem Ziel, die Umsatzsteuereinnahmen sicherzustellen und so die ... > lesen
01.01.2019 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Besteuerungsverfahren
Ein Geschäftsführer einer ausländischen Kapitalgesellschaft kann vom FA auch dann nicht nach §§ 93, 97 AO auf Auskunft in Anspruch genommen werden, wenn er im Inland wohnt – so das FG Rheinland-Pfalz mit Urteil vom 15.11.17. > lesen
01.01.2019 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Steuerhinterziehung
Hinsichtlich des subjektiven Tatbestands des Teilnehmers einer Straftat bestehen bei berufstypischen Verhaltensweisen Besonderheiten. Dies ist z.B. bei der Mitwirkung von Angehörigen der steuerberatenden Berufe an der Erstellung von Steueranmeldungen oder Steuererklärungen der Fall. Den folgenden Ausführungen liegt das Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 6.3.18 (9 K 9306/12) zugrunde. > lesen
01.01.2019 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Selbstanzeigenberatung
BFH zur Ablaufhemmung nach Erstattung
einer Selbstanzeige
Rechtsfragen im Zusammenhang mit Selbstanzeigen haben in der Praxis nach wie vor erhebliche Relevanz, zumal steuerliche Korrekturerklärungen von Unternehmen behördenseitig immer häufiger als Erklärungen i.S. des § 371 AO ausgelegt werden. Der BFH hat sich jüngst mit der Thematik der Ablaufhemmung nach § 171 Abs. 5 S. 1 AO und § 171 Abs. 9 AO auseinandergesetzt. > lesen
13.12.2018 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · Finanzgericht Köln
Das FG Köln hat entschieden, dass eine Versicherungsvermittlungsfirma und deren Vorstand keinen Auskunftsanspruch nach § 1 IFG, § 3 Nr. 1d IFG gegen das BZSt über die von der Informationszentrale für steuerliche Auskunftsbeziehungen (IZA) gesammelten Daten haben (FG Köln 15.5.18, 2 K 438/15, Abruf-Nr. 205991 ). > lesen
13.12.2018 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · Verwaltungsgericht München
Das VG München hat am 23.10.18 (M 10 S 18.4681, Abruf-Nr. 205992 ) die Haftungsinanspruchnahme eines Strohmannes wegen Gewerbesteuerschulden – einstweilen – bestätigt. Dessen grundsätzliche Haftung ergebe sich aus § 69 AO i.V. mit § 34 Abs. 1 AO. Danach haften gesetzliche Vertreter einer juristischen Person, soweit Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis (§ 37 AO) infolge vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung der ihnen auferlegten Pflichten nicht oder nicht rechtzeitig ... > lesen
13.12.2018 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Steufa-Praxis
Versicherungsvertreter macht
falsche Betriebsausgaben geltend
Mit gefälschten Abrechnungen machte ein Versicherungsvertreter Provisionszahlungen als Betriebsausgaben geltend. > lesen
11.12.2018 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Umsatzsteuer
Bei der Hinterziehung von Umsatzsteuer durften Vorsteuer-Beträge aufgrund des Kompensationsverbots des § 370 Abs. 4 S. 3 AO auf Ebene des Tatbestands bisher nicht gegengerechnet werden. Diese Rechtsprechung hat der BGH jetzt aufgegeben. Vorsteuer-Beträge aus Bezugsgeschäften können nun auf Tatbestandsebene berücksichtigt werden und eine Steuerhinterziehung entfallen lassen. > lesen