Source: https://www.bussgeldkatalog.org/schmerzensgeld-hoehe/
Timestamp: 2018-12-14 10:08:32
Document Index: 190657084

Matched Legal Cases: ['§ 253', '§ 253', '§ 833', '§ 7', '§ 84', '§ 11', '§ 11', 'BGH', 'BGH']

﻿ Schmerzensgeld-Höhe nach einem Unfall - Autounfall 2018
Schmerzensgeld-Höhe
Beim Schmerzensgeld wird die Höhe individuell per Gericht bestimmt.
Die Schmerzensgeldhöhe: Das letzte Wort hat das Gericht
Der menschliche Körper besteht in der Regel aus bis zu 214 Knochen. Jedes Skelett ist allerdings individuell, was nicht nur die genaue Anzahl der Knochen, sondern auch deren Gestalt betrifft. Ebenso vielfältig wie das knöcherne Grundgerüst selbst sind auch die Verletzungen, die diese bei Unfällen davontragen können.
Entsprechend variabel ist das Schmerzensgeld, das beispielsweise für eine Oberarmfraktur von ca. 510 Euro (AG Hannover, 1998) bis hin zu knapp 20.500 Euro (OLG Saarbrücken, 1984) reichen kann. Doch genau diese Uneinheitlichkeit kann bei Betroffenen schnell für Verwirrung sorgen, die sich fragen, wie bei Ihrem Schmerzensgeld die Höhe ausfallen wird.
Wie berechnet man Schmerzensgeld? Gibt es einen Schmerzensgeldrechner? Erfahren Sie im folgenden Ratgeber, wie sich beim Schmerzensgeld die Höhe bemisst und wie Sie selbst als Geschädigter Einfluss auf die Summe nehmen können.
Erst eine Rechtsgutsverletzung dann das Geld: Was ist Schmerzensgeld?
Grundsatz der Billigkeit bestimmt beim Schmerzensgeld die Höhe
Kriterien der beim Schmerzensgeld stattfindenden Berechnung
So können Sie den Schadenersatz in seiner Höhe beeinflussen
Orientierungshilfe: Die Höhe vom Schmerzensgeld laut Tabelle
Wer in den deutschen Gesetzen nach dem Begriff des Schmerzensgeldes sucht, der wird bald erfolglos aufgeben. Denn das, was im Volksmund eine gängige Bezeichnung ist, findet sich im Gesetz so nicht wieder. Stattdessen spricht der Gesetzgeber von einem immateriellen Schaden.
Immateriell ist dieser deshalb, weil es sich um Schäden der höchstpersönlichen Lebenssphäre handelt. Was das konkret bedeutet, steht in § 253 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Dort heiß es:
In Paragraph 253 BGB wird beim Schmerzensgeld die Höhe als billige Entschädigung in Geld beschrieben.
In Absatz eins ist von einem Nichtvermögensschaden die Rede. Es handelt sich hierbei also um eine Abgrenzung zum materiellen Sachschaden, der separat behandelt wird. Bei einem Autounfall mit Personenschaden liegen beispielsweise beide Schadensarten vor.
Die Kosten für das demolierte Kfz werden über die materielle Schadenersregulierung beglichen. Die körperlichen Wunden bzw. Schmerzen des Opfers von einem Unfall werden vom immateriellen Schadenersatz erfasst.
In Absatz zwei sind typische Konstellationen benannt, die ein Schmerzensgeld in bestimmter Höhe nach sich ziehen. Eine körperliche Beeinträchtigung kann zum Beispiel Folge von einem ärztlichen Behandlungsfehler sein. Eine Schädigung der Gesundheit ist oftmals Ergebnis einer Körperverletzung.
Eine Behinderung der Freiheit liegt beispielsweise bei einer Zuwiderhandlung gegen die Persönlichkeitsrechte vor. Gegen die Wahrung der sexuellen Selbstbestimmung wird unter anderem bei einer Vergewaltigung verstoßen.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen strafrechtlichen und der zivilrechtlichen Folgen. Schmerzensgeld ist Teil des Zivilrechts und wird daher in einem Zivilverfahren vor einem Amts- oder Landgericht behandelt. Eine Körperverletzung, Verleumdung oder sexuelle Misshandlung, die Ursache des immateriellen Schadenersatz sein kann, wird strafrechtlich abgeurteilt.
Neben rein physischen Schäden können auch emotionale Störungen Schmerzensgeld in gewisser Höhe begründen, wie zum Beispiel:
Wenn nun eine dieser Auswirkungen auf den Geschädigten vorhanden ist, fragt dieser sich meist sehr schnell: Wieviel Schmerzensgeld bekomme ich?
Entscheidend für die Frage, wie sich die Höhe des Schmerzensgeldes nach einem Unfall bemisst, ist der letzte Satzbestandteil in Absatz zwei, in dem eine „billige Entschädigung in Geld“ gefordert wird. Was genau darunter zu verstehen ist und wie viel Euro üblich sind, bleibt indes offen.
Schmerzensgeld: Die Höhe muss Gerechtigkeitskriterien entsprechen.
Der Aspekt der Billigkeit drückt in der Rechtswissenschaft ein natürliches Gerechtigkeitsempfinden aus, welches als Ergänzung zum formalen Recht dient.
Indem dem § 253 BGB dieses Merkmal beigefügt wurde, gewährte der Gesetzgeber eine elastische Handhabung für die beim Schmerzensgeld festzusetzende Höhe.
Dadurch erhalten die Richter einen gewissen Spielraum, um Härten abzumildern, die bei der strengen Anwendung starrer Regelsätze entstehen könnten.
Im Sinne dieser Austauschgerechtigkeit wird den Richtern die freie Entscheidungsgewalt dafür übertragen, welche Schmerzensgeldbeträge der Leistungsberechtigte letztendlich beispielsweise für ein Schleudertrauma erhält.
Anders ist dies im Falle einer Straftat, die mit dem Schmerzensgeld unter Umständen in Zusammenhang steht. Kam es zu den Verletzungen infolge einer Geisterfahrt, wird diese strafrechtlich nach strengen Vorgaben mit fünf Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe sanktioniert. Nur das dadurch begründete Schmerzensgeld wird individuell bestimmt.
Das heißt, die Schmerzensgeldberechnung erfolgt durch die zuständigen Richter. Für das Schmerzensgeld existiert kein Rechner, der auf Grundlage von einprogrammierten Regeln eine mathematische Formel befolgt und so konkrete Beträge in Euro errechnet. Stattdessen bestimmt sich beim Schmerzensgeld die Höhe in einem dynamischen Prozess, der ein menschliches Gerechtigkeitsempfinden widerspiegelt.
Demzufolge lässt das Bürgerliche Gesetzbuch an dieser Stelle bewusst offen, welche Schmerzensgeldsätze in Deutschland zugesprochen werden.
An die Billigkeit ist jedoch stets die Verantwortung geknüpft, sämtliche Umstände des Einzelfalls zu betrachten und bei der Urteilsfindung für das Schmerzensgeld eine angemessene Höhe zu vereinbaren.
Dabei gibt es einen umfangreichen Katalog an Einzelaspekten, der die Berechnung vom Schmerzensgeld beeinflusst.
Die Höhe vom Schmerzensgeld ist im Einzelfall unter Würdigung sämtlicher Begleitumstände zu bestimmen.
Wie wird also das Schmerzensgeld berechnet? Dass dies gerade im Hinblick auf die Einhaltung eines moralischen Gerechtigkeitsempfindens und bei fehlenden festen Regelsätzen kein leichtes Unterfangen ist, zeigt sich schnell.
Immerhin erscheint das Erfordernis der Billigkeit eine äußerst subjektive Komponente zu sein. Dennoch gründet sich die Urteilsfällung beim immateriellen Schadenersatz nicht einzig auf persönlichem Dafürhalten. Stattdessen gibt es für das Schmerzensgeld eine lange Auflistung an Aspekten, die beispielsweise bei einem Schleudertrauma nach einem Auffahrunfall die richterliche Urteilsfindung maßgeblich beeinflussen.
Hierbei kann zwischen den Punkten unterschieden werden, die in Bezug zum Anspruchsteller zu betrachten sind, und den Kriterien, die sich hinsichtlich des Schädigers ergeben.
Berechnungsfaktoren auf Seiten des Geschädigten
Im Vordergrund stehen zunächst das Ausmaß und die Intensität der physischen oder psychischen Beeinträchtigungen für das Schmerzensgeld. Wie hoch und von welcher Dauer die erlittenen oder zukünftig auftretenden Schmerzen sind, spielt hier ebenfalls eine wichtige Rolle zur Beurteilung.
Beeinträchtigt die Verletzung den Betroffenen über einen Zeitraum von Jahren, wird das Schmerzensgeld höher ausfallen, als wenn der Schaden binnen weniger Tage abgeheilt ist.
Die Zeitspanne der stationären Behandlung sowie die Anzahl und Schwere notwendig gewordener Operationen wirken sich beim Schmerzensgeld auf die Höhe aus. Lange Aufenthalte und komplizierte, mehrstündige medizinische Eingriffe lassen eine höhere Summe billig erscheinen, als ambulante Behandlungen oder nur kurz andauernde Operationen.
Ebenso wirkt sich das Alter des Geschädigten beim Schmerzensgeld auf die Höhe aus. So kann eine altersbedingte Verletzungsanfälligkeit beispielsweise schmerzensgelderniedrigende Folgen haben.
Die persönlichen Lebensumstände bzw. das Maß der Lebensbeeinträchtigung werden in einem gewissen Rahmen genauso berücksichtigt. Dabei ist unter anderem festzustellen, ob die Person, die verletzt wurde, nach wie vor selbstständig seinen Haushalt führen oder seinen Hobbys wie gewohnt nachgehen kann.
Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist ein weiteres Kriterium, welches die Würdigung der Richter erfahren sollte, wenn diese das Schmerzensgeld berechnen.
Bleibende Behinderungen, Entstellungen und Narben sind ebenfalls Einflussgrößen, wenn es darum geht, beim Schmerzensgeld die Höhe zu bemessen. Hier kommen zusätzlich Lebensumstände und Alter vom Opfer zum Tragen. Immerhin ist der Verlust eines Beines für einen Leistungssportler beispielsweise weitaus schwerwiegender als für einen ohnehin im Rollstuhl sitzender Rentner.
Zerrüttung von Ehe, Partnerschaft oder Familie sowie ein eventuelles Mitverschulden können zusätzlich in die Entscheidung der Richter einfließen.
Berechnungsfaktoren auf Seiten des Schädigers
Bei der Schmerzensgeldberechnung von Hundehaltern ist die Gefährdungshaftung zu berücksichtigen.
In Bezug auf den Schädiger ist vornehmlich dessen Verschuldensgrad von großer Bedeutung. Um eine immaterielle Schadenersatzpflicht zu begründen, muss derjenige vorsätzlich, grob fahrlässig oder im Vergleich zum Geschädigten erheblich fahrlässig gehandelt haben.
Allerdings gibt es eine Ausnahme von dieser Form der sogenannten Verschuldenshaftung. Bestimmte Gesetze umgehen gewissermaßen dieses Vorsätzlichkeits- oder Fahrlässigkeitserfordernis, da sie eine Gefährdungshaftung etabliert haben.
Bei der Gefährdungshaftung wird durch ein rechtmäßiges Tun zwangsläufig ein Risiko für die Umwelt geschaffen, sodass eine Haftung hier bereits ohne Verschulden wirksam wird.
Auf folgende Bereiche erstreckt sich die gefährdungsbedingte Schadenersatzpflicht:
Tierhalter (§ 833 BGB)
Kraftfahrzeugführer (§ 7 StVG/Straßenverkehrsgesetz)
pharmazeutische Unternehmen bei Arzneimittelschäden (§ 84 AMG/Arzneimittelgesetz)
gefährliche Unternehmen wie Bahnbetriebe oder Bergwerke (§ 11 HPflG/Haftpflichtgesetz)
Flugzeughalter (§ 11 LuftVG/Luftverkehrsgesetz)
Ein zögerliches Regulierungsverhalten, also ein willentliches Hinauszögern der Zahlung des eingeklagten Schmerzensgeldes, kann gegebenenfalls den Betrag erhöhen.
Sonderfall: Die Vermögenslage von Opfer und Täter
Während die vorherig genannten Aspekte unzweifelhaft in ihrer Bedeutsamkeit sind, ist die Betrachtung der Vermögenslage von Schädiger und Geschädigtem umstritten.
Der Große Senat für Zivilsachen des Bundesgerichtshofes (BGH) hat 1955 in einem Beschluss festgelegt, dass bei der Bestimmung einer billigen Entschädigung in Geld jegliche Umstände des vorliegenden Falls einbezogen werden müssen. Dies schließt auch die wirtschaftlichen Verhältnisse beider Parteien mit ein.
Nur eine solche vollumfängliche Anrechnung kommt auch der Ausgleichs- und Genugtuungsfunktion vom immateriellen Schadenersatz nach und wirkt dann als Buße für den Schädiger.
Ein Verletzter, der über hohe finanzielle Mittel verfügt, empfindet nur ein Schmerzensgeld einer gewissen Höhe überhaupt als ausgleichend für die erlittenen Schmerzen.
Der Grundsatz, dass ein Schädiger nicht in finanzielle Not versetzt werden darf, kann dann in den Hintergrund treten, wenn ihm besonders verwerfliches Verhalten vorzuwerfen ist.
Ob die Vermögenslage beim Schmerzensgeld die Höhe beeinflussen soll, ist umstritten.
Auch wenn dies einleuchtend klingt und bisher von der Rechtsprechung auch so gehandhabt wurde, kritisiert der 2. Strafsenat diese Vorgehensweise. Er plädiert dafür, die Vermögensverhältnisse vollkommen unberücksichtigt zu lassen.
Nur so würde auch die Würde des Menschen gewahrt, die unabhängig von individuellen Eigenschaften, vorhandenen Leistungen oder dem sozialen Status zu schützen ist,
Die Vermögenslage dürfe außerdem nicht anspruchserhöhend wirken, weil das Recht auf körperliche Unversehrtheit universell ist. Kein Mensch darf aufgrund mehr oder weniger vorhandener Mittel bevor- oder benachteiligt werden.
Hinzu kommt die Tatsache, dass die Würdigung der wirtschaftlichen Verhältnisse eine Erschließung des Lebensstils umfassen würde, da allein die Vermögenswerte nichts darüber aussagen, ob derjenige verschwenderisch oder sparsam lebt.
Um dies zu ermitteln, würde jedoch der Schutz des persönlichen Lebensbereiches durchbrochen, was nicht zu rechtfertigen ist.
Trotz der Einwände des 2. Strafsenats gilt die Ursprungsentscheidung des BGH nach wie vor. Ob hier eine wesentliche Änderungen stattfindet, wird erst die Zukunft zeigen.
Wie bereits erörtert wurde, ist stets der Einzelfall entscheidend. Nach Würdigung sämtlicher Umstände entscheiden die zuständigen Richter des Land- oder Amtsgerichtes über ein Schmerzensgeld in bestimmter Höhe.
Doch auch, wenn es so scheint, als habe der Betroffene keinerlei Möglichkeiten auf den Entscheidungsprozess einzuwirken, gibt es durchaus Wege, den Schadenersatz indirekt mitzubestimmen.
Der Geschädigte muss vor dem zivilen Amts- oder Landgericht die volle Beweislast tragen. Doch das kann gerade auch Vorteile haben, denn je detaillierter Sie Ihre Verletzungen, sämtliche Folgeschäden und den kausalen Zusammenhang zwischen Schadensereignis und körperlicher und/oder seelischer Beeinträchtigung darlegen, desto höher kann der Schadenersatz ausfallen.
Geeignete Beweismittel sind:
Gutachten von einem Arzt für Allgemeinmedizin
Bescheinigung von einem Unfallforscher
Überprüfungen von einem Biomechaniker
Untersuchungsergebnisse von einem Orthopäden
Attest von einem Neurologen
Die Zulässigkeit einer Dashcam als Beweismittel ist problemtatisch. Daher sollten Sie sich im Zweifelsfall nicht auf eine solche Aufnahme als einzigem Nachweis verlassen.
Für eine exakte Schmerzensgeldberechnung ist eine detaillierte Beweisführung mittels Arztgutachten unermesslich.
Gerade bei einem Schleudertrauma infolge eines Auffahrunfalls ist beispielsweise eine lückenlose, umfassende Beweisführung entscheidend, um Schmerzensgeld einer relevanten Höhe zu erhalten. Hier wird von so mancher Versicherung eine sogenannte Harmlosigkeitsgrenze angenommen, unterhalb derer keine schadenersatzpflichtigen Verletzungen möglich sein sollen.
Auch bei psychischen Störungen kann es mitunter schwierig sein, deutliche Nachweise zu erbringen. Doch mittels verschiedener Gutachten kann auch hier eine Schmerzensgeldzahlung erzielt werden.
Als Opfer einer schadenersatzpflichtigen Verletzung sind Sie auch verpflichtet, Ihr eigenes Mitverschulden auszuweisen. Dies kann Ihren Schadenersatz ebenso um einige Euro mindern wie das Vorliegen einer Erkrankung vor dem Schadenseintritt.
Obwohl die individuelle Summe immer Ergebnis der richterlichen Würdigung sämtlicher Umstände ist, gibt es doch die Möglichkeit, sich vorab über die Höhe vom Schmerzensgeld in einer Liste zu informieren. Gemeint sind die sogenannten Schmerzensgeldtabellen oder auch als Schmerzensgeldkatalog bezeichnet.
Dabei handelt es sich um eine Liste mit dem Schmerzensgeld verschiedener Urteile aus der Vergangenheit. Üblicherweise enthält hierzulande eine Schmerzensgeldtabelle Urteile aus Deutschland.
Solche Listen können nicht nur von Betroffenen genutzt werden, sondern werden auch von Anwälten und Richtern zu Rate gezogen, wenn es um Schadenersatz bzw. Schmerzensgeld geht. Die Tabelle muss jedoch stets mit dem Wissen benutzt werden, dass sie keine bindenden Werte aufführt.
Auch wenn vergleichbare Fälle auffindbar sind, können die Umstände derart abweichen, dass für das Schmerzensgeld eine andere Höhe angemessen erscheint.
Schon gewusst? Als höchstes Schmerzensgeld in Deutschland wurden dem Fernsehmoderator Jörg Kachelmann im Jahr 2015 635.000 Euro wegen der Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte durch den Axel-Springer-Konzern zugesprochen.
Die gängigsten Übersichten sind:
Die Beck‘sche Schmerzensgeldtabelle, die von Rechtsanwalt Andreas Slizyk verantwortet wird
Die Schmerzensgeldtabelle Hacks Ring Böhm, mit dem ADAC als Herausgeber
Celler Schmerzensgeldtabelle, die vom Oberlandesgericht Celle gepflegt wird
Schmerzensgeldbeträge werden als Einmalauszahlung oder als Schmerzensgeldrente ausgezahlt.
Die Beck’sche und die Celler Schmerzensgeldtabelle sind kostenlos im Internet einsehbar. Die Urteilssammlung von Hacks/Ring/Böhm ist hingegen nur in Buchform erhältlich.
Schmerzensgeld pro Tag – Geht das?
Als Zahlungsmodalitäten kommen für das Schmerzensgeld – von der Höhe unabhängig – zwei Möglichkeiten in Frage: die Einmalzahlung oder die Rente.
Ersteres ist der gängigste Fall, während die Rentenzahlung nur bei besonderen Folgeschäden möglich ist. Diese wird dann monatlich ausgezahlt, eine tägliche Ausschüttung ist nicht üblich.
Gegen den Willen des Geschädigten kann eine Schmerzensgeldrente über Monate oder Jahre nicht angeordnet werden. Sodass auch eine Kapitalisierung der Rente möglich ist.
Irina K. sagt:
12. März 2018 um 20:26 Uhr
Ich hatte im 16 Januar en Autounfall wo ich kein Schuld hatte,hatte auf die ganzen linken seite Prellungen,ein starkes Halswirbelseule zerrung.
Nach ungefähr 3 Woche wahren die Schmerzen im Halswirbelseule immer noch so stark da,haben die Ärzte im Krankenhaus eim MR eingeordnet.
SPONGIOSAÖDEM am DORNFORTSATZ C7
MINIMALE BREITBASIGE BANDSCHEIBENRUSION
Bin gerade immer noch im Therapie bis 21 März.
Im 22 muss ich arbeiten schön.
Was ungefähr macht das Schmerzgeld aus mit die Diagnose ganzen Therapie und ein Krankenstand
die noch bis 21 März läuft.
Krankenstand Dauer
16.1.18 bis 21.3.18.
Vieleicht können sie mir ein wenig Überblick in den ganzen Situation zu bekommen.
Schmerzensgeld ist immer eine Einzelfallentscheidung. Wenden Sie sich an einen Anwalt für eine erste Einschätzung.
Am 30.12 2017 ist ein Auto auf meinem Fuss stehen geblieben seid dem bin ich Krankgeschrieben was könnte ich an Schmerzensgeld erwarten
23. Mai 2018 um 15:39 Uhr
wie viel Schmerzensgeld Ihnen unter Umständen zugesprochen wird, können wir Ihnen nicht sagen, da dies von vielerlei Faktoren abhängig ist (z.B. von der Schwere der Verletzung, Heilungsverlauf, vom Grad der Einschränkung oder davon, ob es sich um eine fahrlässige oder vorsätzliche Tat handelt usw.). Wenn Sie eine grobe Orientierung brauchen, können Sie nach den entsprechenden Schmerzensgeldtabellen suchen. Diese führen bisherige Urteile auf – allerdings handelt es sich auch hier wohlgemerkt nur um Einzelfälle, aus denen sich keine generellen Ansprüche ableiten lassen.
Der Unfalltod eines Angehörigen ist ein traumatisierendes Ereignis. Nicht selten wird hierdurch ein sogenannter Schockschaden ausgelöst. Doch haben Angehörige auch in diesem Fall Anspruch auf Schmerzensgeld? Diesem Ratgeber können Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema "Schockschaden" entnehmen.