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Timestamp: 2018-01-20 10:41:31
Document Index: 370149076

Matched Legal Cases: ['§ 28', '§ 20', '§ 20', '§ 2', '§ 3', '§ 58', '§ 7', '§ 59', '§ 59', '§ 56', '§ 56']

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Keine ausreichende Kontrolle Neuer Techniken außerhalb des Gentechnikrechts
Mit Neuen Techniken wie CRISPR/Cas und anderen Verfahren der Genom-Bearbeitung kann das Erbgut von Organismen weitreichend und gezielt biotechnologisch verändert werden. Zur Zeit ist rechtlich strittig, ob Anwendungen der Neuen Techniken unter den Gentechnikbegriff der EU-Freisetzungsrichtlinie (2001/18/EG) und damit letztlich unter das Regelwerk des europäischen Gentechnikrechts fallen.
Ein vom Bundesamt für Naturschutz beauftragtes Rechtsgutachten zeigt, dass verschiedene europäische Spezialgesetze außerhalb des Gentechnikrechts keine adäquaten Kontroll- und Prüfmaßstäbe für die Neuen Techniken zur Verfügung stellen.
SPRANGER, T. M. (2017):
Umfassende Untersuchung verschiedener europäischer Richtlinien und Verordnungen in Bezug auf ihre Möglichkeit der Regulierung von Umweltauswirkungen Neuer Techniken neben dem Gentechnikrecht
In-depth analysis of various European directives and regulations with regard to their potential to regulate environmental effects of New Technologies besides Genetic Engineering Law
Regulierung Neuer Techniken
Anbau und Vermarktung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sind durch Richtlinien und Verordnungen auf europäischer Ebene geregelt. Derzeit wird die Frage diskutiert, ob mittels Neue Techniken erzeugte gerichtete Veränderungen des Erbguts von Organismen unter den GVO-Begriff des europäischen Gentechnikrechts fallen.
Ein vom BfN beauftragten Rechtsgutachten sieht aktuelle Neue Techniken, insbesondere alle Anwendungen von CRISPR/Cas eindeutig im Anwendungsbereich des Gentechnikrechts.
Spranger T. M. (2015): Legal Analysis of applicability of Directive 2001/18/EC on genome editing technologies
Nationale Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen
Die Richtlinie (EU) 2015/412 zur Änderung der Richtlinie 2001/18/EG ermöglicht den Mitgliedstaaten, den Anbau gentechnisch veränderter Organismen in ihrem Hoheitsgebiet zu beschränken oder zu untersagen ("Opt-out"). Zur Vorbereitung einer Anpassung des deutschen Gentechnikrechts hat das BfN zu ausgewählten Rechtsfragen zwei voneinander unabhängige juristische Gutachten vergeben. Diese kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass bundesweite Anbauverbote im Einklang mit europäischem und internationalem Recht ausgestaltet werden können.
WINTER, G. (2015): Nationale Anbaubeschränkungen und -verbote für gentechnisch veränderte Pflanzen und ihre Vereinbarkeit mit Verfassungs-, Unions- und Völkerrecht
WILLAND, A., BUCHHOLZ, G., MEYER-SCHWICKERATH, M. (2015): Rechtsfragen einer nationalen Umsetzung der Opt-out-Änderungsrichtlinie
Das BfN hat auf dieser Grundlage im Rahmen eines Fachgesprächs im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages eine Stellungnahme abgegeben.
SCHMIDT, A., ZSCHIESCHE, M. (2013): Verbandsklagen im Natur- und Umweltschutzrecht 2011 und 2012 unter Berücksichtigung der Entwicklung von 2007 bis 2010
Die Studie 2013 untersucht anhand empirischer Daten, in welchem Umfang und mit welchen Ergebnissen die anerkannten Umwelt- und Naturschutzverbände im Zeitraum von 2011 bis 2012 ihre Klagerechte genutzt haben. Es wird an
die Studie 2007 für die Zeit von 2002 bis 2006 und die Studie 2011 für die Zeit von 2007 bis 2010 angeknüpft, so dass die Entwicklung der Klagetätigkeit von 2002 bis 2012 im Zusammenhang betrachtet werden kann. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Verbände das Instrument der Verbandsklage weiterhin wirksam und maßvoll zum Abbau von Vollzugsdefiziten einsetzen. Die Vereinigungen klagen in durchschnittlich weniger als 30 Fällen pro Jahr vor deutschen Verwaltungsgerichten gegen Verletzungen des Umwelt- und Naturschutzrechts. Auffallend ist die vergleichsweise hohe Erfolgsqoute (über 40 %).
BERNOTAT, D., TRAUTNER, J., BALLA, S., HENDRISCHKE, O. et al. (2015): Bewertung der Erheblichkeit in der FFH-VP – Fachkonventionen oder Ecopath-Ökosystemmodell? Naturschutz und Landschaftsplanung 47 (7), 2015, S. 215-221.
BERNOTAT, D., HENDRISCHKE, O. und SSYMANK, A. (2007): Stellenwert der charakteristischen (Tier-) Arten der FFH-Lebensraumtypen in einer FFH-VP. Natur und Landschaft: Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege (82), H. 1, S. 20-22.
BRUNS, E., Kieß, C. und PETERS, W. (2009): Anforderungen an die Erfassung, Bewertung und Sanierung von Biodiversitätsschäden nach dem Umweltschadensgesetz. Natur und Recht (31), H. 3, S. 149-159.
BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT (Hrsg.) (2012): Leitfaden zur Verwendung gebietseigener Gehölze, Berlin, Referat Öffentlichkeitsarbeit, 30 S.
CZYBULKA, D. (Hrsg.) (2011): Das neue Naturschutzrecht des Bundes, Neunter Warnemünder Naturschutzrechtstag, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, 332 S.
CZYBULKA, D. und STREDAK, K. (2008): Rechtsfragen der marinen Kies- und Sandgewinnung in Nord- und Ostsee, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, 154 S.
CZYBULKA, D. (Hrsg.) (2007): Aktuelle Entwicklungen im europäischen Naturschutzrecht, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 223 S.
CZYBULKA, D. (Hrsg.) (2005): Wege zu einem wirksamen Naturschutz: Erhaltung der Biodiversität als Querschnittsaufgabe, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, 245 S.
DEGENHART, C. (2011): Regelungsmöglichkeiten des Bundes zur Gleichstellung von Ersatzgeld und Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung, Rechtsgutachten, 102 S.
EKARDT, F., HEYM, A., SEIDEL, J. (2008): Die Privilegierung der Landwirtschaft im Umweltrecht. Zeitschrift für Umweltrecht (19), H. 4, S. 169-177.
FRENZ W., HELLENBROICH, T., SEITZ, B. (2009): Anpflanzung von Gehölzen gebietseigener Herkünfte in der freien Landschaft - rechtliche und fachliche Aspekte der Vergabepraxis, BfN-Skripten 262.
FÜHR, M., LEWIN, D., ROLLER, G. (2006): EG-Umwelthaftungs-Richtlinie und Biodiversität. Natur und Recht (28), H. 2, S. 67-75.
GELLERMANN, M., STOLL, P.-T., CZYBULKA, D. (2012): Handbuch des
Meeresnaturschutzrechts in der Nord- und Ostsee - Nationales Recht unter
Einbezug internationaler und europäischer Vorgaben. Springer Verlag
Heidelberg, 395 S.
GELLERMANN, M., STOLL, P.-T., SCHWARZ, K.-A. und WOLF, R. (2007): Nutzungsbeschränkungen in geschützten Meeresflächen im Bereich der Ausschließlichen Wirtschaftszone und des Festlandsockels, BfN-Skripten 194.
GRUEHN, D., FINKE, R. und ROTH, M. (2008): Landschaftsplanung im Bundesnaturschutzgesetz nach der Föderalismusreform. LLP-report 004. Dortmund. 64 S.
HELLENBROICH, T. und FRENZ, W. (2008): Naturschutzrechtliche Vorgaben zur Verwendung gebietseigener Gehölze: Natur und Recht (30), H. 7, S. 449-456.
HENDRISCHKE, O., KIEß, C. (2012): Kommentierung zu §§ 28-30 (Naturdenkmäler, Geschützte Landschaftsbestandteile, Gesetzlich geschützte Biotope), in: Schlacke (Hrsg.), Gemeinschaftskommentar zum Bundesnaturschutzgesetz. Carl Heymanns Verlag, Köln.
HENDRISCHKE, O. (2015): Gewässerschutz und wasserwirtschaftliche Belange im Naturschutzrecht. W+B: Zeitschrift für deutsches und europäisches Wasser-, Abwasser- und Bodenschutzrecht 2/2015, S. 80-86.
HENDRISCHKE, O. (2012): Kommentierung zu §§ 20-27 (Allgemeine Grundsätze, Biotopverbund, Biotopvernetzung, Erklärung zum geschützten Teil von Natur und Landschaft, Naturschutzgebiete, Nationalparke, Nationale Natur-monumente, Biosphärenreservate, Landschaftsschutzgebiete, Naturparke) sowie Vorbem. zu §§ 20-30, in: Schlacke (Hrsg.), Gemeinschaftskommentar zum Bundesnaturschutzgesetz. Carl Heymanns Verlag, Köln.
HENDRISCHKE, O. (2011): Regelungsspielräume der Länder nach der Föderalismusreform 2006, in: Bundesverband Beruflicher Naturschutz (Hrsg.), Jahrbuch für Naturschutz und Landschaftspflege, Bd. 58, S 74-81.
HENDRISCHKE, O. (2011): Kommentierung zu § 2 (Verwirklichung der Ziele), § 3 (Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse, Zusammenarbeit der Behörden) und § 58 (Zuständige Behörden, Gebühren und Auslagen; Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen), in: Frenz/Müggenborg (Hrsg.): Bundesnaturschutzgesetz, Kommentar.
HENDRISCHKE, O. (2010): Neuordnung des Rechts des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Natur und Landschaft (85), H. 3, S. 111-115.
HENDRISCHKE, O. (2009): Kommentar zum Gesetz über die Errichtung eines Bundesamtes für Naturschutz. Das Deutsche Bundesrecht (Loseblattsammlung).
HENDRISCHKE, O. (2007): "Allgemeine Grundsätze" als abweichungsfester Kern der Naturschutzgesetzgebung des Bundes. Natur und Recht (29), H. 7, S. 454-458.
HENDRISCHKE, O. (2005): Bewertung von Biodiversitätsschäden nach der Europäischen Umwelthaftungsrichtlinie. Naturschutz in Recht und Praxis: Interdisziplinäre Online-Zeitschrift für Naturschutz und Naturschutzrecht (4), H. 1, S. 9-12.
HENDRISCHKE, O. (2004): Ambivalente Vielfalt. Naturschutz im Föderalismus. Politische Ökologie (22), H. 91/92, S 63-65.
HENDRISCHKE, O. (2004): Naturschutz und Landschaftspflege in der Föderalismusreform: Stärkung der Handlungsfähigkeit durch Neugestaltung der Gesetzgebungskompetenzen. Natur und Landschaft: Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege (79), H. 6, S. 276-279.
HENDRISCHKE, O. (2003): Verkehrssicherungspflicht in Großschutzgebieten, BfN-Skripten 84.
HENDRISCHKE, O. (2003): Rechtliche Grundlagen und Reglungsalternativen: Totholz und Verkehrssicherung im Wald. AFZ/Der Wald: Allgemeine Forstzeitschrift für Waldwirtschaft und Umweltvorsorge. (58), H. 24, S. 1242-1244.
HENDRISCHKE, O. (2002): Landwirtschaft im Bauplanungsrecht, Rahmenbedingungen landwirtschaftlicher und alternativer Landnutzung unter besonderer Berücksichtigung des Außenbereichs. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden - Baden, 280 S.
HEUGEL, M. und HENDRISCHKE, O. (2006): Internationaler Naturschutz im Völkerrecht. Natur und Landschaft: Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege (81), H. 9/10, S. 456-458.
HEYM, A. (2014): Öffentlichkeitsbeteiligung im Naturschutzrecht. Natur und Landschaft (89) H. 6, S. 240-242.
HEYM, A. (2012): Kommentierung zu § 7 Abs. 1 Nr. 3 (Erholung), §§ 59-62 (Betreten der freien Landschaft, Haftung, Freihaltung von Gewässern und Uferzonen, Bereitstellen von Grundstücken) sowie Vorbem. zu §§ 59-62, in: Schlacke (Hrsg.), Gemeinschaftskommentar zum Bundesnaturschutzgesetz. Carl Heymanns Verlag, Köln.
KIEß, C. (2012): Kommentierung zu §§ 56, 57 (Geltungs- und Anwendungsbereich, Geschützte Meeresgebiete im Bereich der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone und des Festlandsockels; Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen) sowie Vorbem. zu §§ 56-58, in: Schlacke (Hrsg.), Gemeinschaftskommentar zum Bundesnaturschutzgesetz. Carl Heymanns Verlag, Köln.
KIEß, C. (2008): Die Sanierung von Biodiversitätsschäden nach der europäischen Umwelthaftungsrichtlinie, Schriftenreihe Natur und Recht Bd. 9, 233 S.
KIEß, C. und BERNOTAT, D. (2008): Operationalisierung des Umweltschadensgesetzes bei Biodiversitätsschäden, in: Knopp/Wiegleb (Hrsg.): Biodiversitätsschäden und Umweltschadensgesetz - rechtliche und ökologische Haftungsdimension; Tagungsband zu dem interdisziplinären Symposium am 9. Oktober 2008 in Leipzig, VVW, Karlsruhe, S. 9-21.
KOCH, H.-J. und MECHEL, F. (2004): Naturschutz und Landschaftspflege in der Reform der bundesstaatlichen Ordnung. Natur und Recht (26) H. 5, S. 277-286.
KOCH, H.-J. (2004): Naturschutz und Landschaftspflege in der Reform der bundesstaatlichen Ordnung, BfN-Skripten 109.
KÖCK, W. und WOLF, R. (2008): Grenzen der Abweichungsgesetzgebung im Naturschutz - Sind Eingriffsregelung und Landschaftsplanung allgemeine Grundsätze des Naturschutzes? Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht (27) H. 4, S. 353-472.
PETERS, W., BRUNS, E., LAMBRECHT, H., TRAUTNER, J., WOLF, R., KLAPHAKE, A., HARTJE, V. und KÖPPEL, J. (2008): Erfassung, Bewertung und Sanierung von Biodiversitätsschäden nach der EG-Umwelthaftungs-Richtlinie, Naturschutz und Biologische Vielfalt Heft 52, Landwirtschaftsverlag, Münster, 310 S.
ROLLER, G. und FÜHR, M. (2005): EG-Umwelthaftungsrichtlinie und Biodiversität, Naturschutz und Biologische Vielfalt Heft 19, Landwirtschaftsverlag, Münster, 132 S.
SCHMIDT, A., ZSCHIESCHE, M., TRYJANOWSKI, A. (2011):
Die Entwicklung der Verbandsklage im Natur- und Umweltschutzrecht von 2007 bis 2010 - Ergebnisse neuer empirischer Untersuchungen. Natur und Recht (34) H. 2, S. 77-85
SCHMIDT, A., ZSCHIESCHE, M., MISCHEK, F., LUDORF, S. (2007): Die Entwicklung der naturschutzrechtlichen Verbandsklage von 2002 bis 2006, Abschlussbericht.
SCHUMACHER, J. et al. (2014): Naturschutzrecht im Klimawandel - Juristische Konzepte für naturschutzfachliche Anpassungsstrategien. Schriftenreihe Natur und Recht, Bd. 17. Springer Verlag Berlin Heidelberg, 378 S.
WINTER, G. (2008): Nature Protection and the Introduction into the Environment of Genetically Modified Organisms: Risk Analysis in EC Multilevel Governance. Review of European Community & International Environmental Law (17), H. 2, S. 205-220.
WINTER, G. (2007): Naturschutz bei der Ausbringung von gentechnisch veränderten Organismen - Teil 1: Natur und Recht (29), H. 9, S. 571-587; Teil 2: Natur und Recht (29), H. 10, S. 635-641.
WINTER, G. (2006): Naturschutz bei der Freisetzungsgenehmigung für gentechnisch verändertes Saatgut. Zeitschrift für Umweltrecht (17), H. 10, S. 456-464.
WINTER, G. (2005): Das Inverkehrbringen von unerkannten gentechnisch veränderten Organismen - ein Problem? Ein gelöstes Problem? Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht (24), H. 10, S. 1133-1136.