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Timestamp: 2017-02-20 23:14:25
Document Index: 227610232

Matched Legal Cases: ['§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 254', '§ 255', '§ 256', '§ 256', '§ 257', '§ 258', '§ 259', '§ 260', '§ 261', '§ 262', '§ 263', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 265', '§ 266', '§ 267', '§ 267', '§ 619', '§ 253', '§ 266', '§ 246', '§ 267', '§ 264', '§ 266', '§ 275', '§ 326', '§ 246', '§ 253', '§ 252', '§ 254']

§ 253 HGB, Zugangs- und Folgebewertung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 253 HGB, Zugangs- und Folgebewertung Inhaltsübersicht
Handelsgesetzbuch Bundesrecht…§ 253 HGB, Zugangs- und Folgebewertung§ 254 HGB, Bildung von Bewertungseinheiten§ 255 HGB, Bewertungsmaßstäbe§ 256 HGB, Bewertungsvereinfachungsverfahren§ 256a HGB, Währungsumrechnung§ 257 HGB, Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen§ 258 HGB, Vorlegung im Rechtsstreit§ 259 HGB, Auszug bei Vorlegung im Rechtsstreit§ 260 HGB, Vorlegung bei Auseinandersetzungen§ 261 HGB, Vorlegung von Unterlagen auf Bild- oder Datenträgern§ 262 HGB (weggefallen)§ 263 HGB, Vorbehalt landesrechtlicher Vorschriften§ 264 HGB, Pflicht zur Aufstellung; Befreiung§ 264a HGB, Anwendung auf bestimmte offene Handelsgesellschaften und Kommanditge...§ 264b HGB, Befreiung der offenen Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaf...§ 264c HGB, Besondere Bestimmungen für offene Handelsgesellschaften und Kommandi...§ 264d HGB, Kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaft§ 265 HGB, Allgemeine Grundsätze für die Gliederung§ 266 HGB, Gliederung der Bilanz§ 267 HGB, Umschreibung der Größenklassen§ 267a HGB, Kleinstkapitalgesellschaften…§ 619 HGB, Zustellungen an den Kapitän oder Schiffer
§ 253 HGBHandelsgesetzbuchBundesrechtZweiter Unterabschnitt – Eröffnungsbilanz. Jahresabschluss → Dritter Titel – BewertungsvorschriftenTitel: HandelsgesetzbuchNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: HGBGliederungs-Nr.: 4100-1Normtyp: Gesetz(1) 1Vermögensgegenstände sind höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die Abschreibungen nach den Absätzen 3 bis 5, anzusetzen. 2Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages anzusetzen. 3Soweit sich die Höhe von Altersversorgungsverpflichtungen ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert von Wertpapieren im Sinn des § 266 Abs. 2 A. III. 5 bestimmt, sind Rückstellungen hierfür zum beizulegenden Zeitwert dieser Wertpapiere anzusetzen, soweit er einen garantierten Mindestbetrag übersteigt. 4Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 zu verrechnende Vermögensgegenstände sind mit ihrem beizulegenden Zeitwert zu bewerten. 5Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a) dürfen eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert nur vornehmen, wenn sie von keiner der in § 264 Absatz 1 Satz 5, § 266 Absatz 1 Satz 4, § 275 Absatz 5 und § 326 Absatz 2 vorgesehenen Erleichterungen Gebrauch machen. 6Macht eine Kleinstkapitalgesellschaft von mindestens einer der in Satz 5 genannten Erleichterungen Gebrauch, erfolgt die Bewertung der Vermögensgegenstände nach Satz 1, auch soweit eine Verrechnung nach § 246 Absatz 2 Satz 2 vorgesehen ist.(2) 1Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind abzuzinsen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. 2Abweichend von Satz 1 dürfen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. 3Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für auf Rentenverpflichtungen beruhende Verbindlichkeiten, für die eine Gegenleistung nicht mehr zu erwarten ist. 4Der nach den Sätzen 1 und 2 anzuwendende Abzinsungszinssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben. 5In der Rechtsverordnung nach Satz 4, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz im Benehmen mit der Deutschen Bundesbank das Nähere zur Ermittlung der Abzinsungszinssätze, insbesondere die Ermittlungsmethodik und deren Grundlagen, sowie die Form der Bekanntgabe.(3) 1Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungs- oder die Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen zu vermindern. 2Der Plan muss die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilen, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt werden kann. 3Kann in Ausnahmefällen die voraussichtliche Nutzungsdauer eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstands des Anlagevermögens nicht verlässlich geschätzt werden, sind planmäßige Abschreibungen auf die Herstellungskosten über einen Zeitraum von zehn Jahren vorzunehmen. 4Satz 3 findet auf einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert entsprechende Anwendung. 5Ohne Rücksicht darauf, ob ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorzunehmen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. 6Bei Finanzanlagen können außerplanmäßige Abschreibungen auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung vorgenommen werden.(4) 1Bei Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens sind Abschreibungen vorzunehmen, um diese mit einem niedrigeren Wert anzusetzen, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt. 2Ist ein Börsen- oder Marktpreis nicht festzustellen und übersteigen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten den Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, so ist auf diesen Wert abzuschreiben.(5) 1Ein niedrigerer Wertansatz nach Absatz 3 Satz 5 oder 6 und Absatz 4 darf nicht beibehalten werden, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen. 2Ein niedrigerer Wertansatz eines entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes ist beizubehalten.(6) 1Im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. 2Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag nach Satz 1 entsprechen. 3Der Unterschiedsbetrag nach Satz 1 ist in jedem Geschäftsjahr im Anhang oder unter der Bilanz darzustellen.Zu § 253: Neugefasst durch G vom 25. 5. 2009 (BGBl I S. 1102), geändert durch G vom 20. 12. 2012 (BGBl I S. 2751), 17. 7. 2015 (BGBl I S. 1245), V vom 31. 8. 2015 (BGBl I S. 1474) und G vom 11. 3. 2016 (BGBl I S. 396) (17. 3. 2016).
Zitierungen dieses DokumentsUrteileBAG, 21.04.2015 - 3 AZR 11/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 12/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 13/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 102/14 - Anspruch eines früheren Arbeitnehmers auf Anpassung der Betriebsrente; Berücksichtigung außerordentlicher Aufwendungen bei der Beurteilung der künftigen…BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 104/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 105/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 106/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 107/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 728/13 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v, 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 729/13 - Betriebsrentenanpassung; konzerninterne Verrechnungspreisabrede; wirtschaftliche Lage des Arbeitgebers; Berechnungsdurchgriff; Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 10…BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 730/13 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 21.04.2015 - 3 AZR 726/13 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 102/14; v. 21.04.2015BAG, 11.11.2014 - 3 AZR 116/13 - Voraussetzungen der Anpassung der BetriebsrenteBAG, 21.08.2012 - 3 ABR 20/10 - Ergänzunng der Rechtsbeschwerdeentscheidung; Anpassung der Betriebsrente bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Unternehmens; Anpassung einer Betriebsrente bei…BAG, 08.12.2015 - 3 AZR 348/14 - Anspruch eines Arbeitnehmers auf Anpassung der BetriebsrenteBAG, 10.11.2015 - 3 AZR 392/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 323/13; v. 09.12.2014BAG, 10.11.2015 - 3 AZR 391/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 323/13; v. 09.12.2014BAG, 10.11.2015 - 3 AZR 394/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 323/13; v. 09.12.2014BAG, 10.11.2015 - 3 AZR 395/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 323/13; v. 09.12.2014BAG, 10.11.2015 - 3 AZR 393/14 - Parallelentscheidung zu BAG; 3 AZR 323/13; v. 09.12.2014
§ 252 HGB, Allgemeine Bewertungsgrundsätze§ 254 HGB, Bildung von Bewertungseinheiten