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Timestamp: 2016-10-23 18:04:58
Document Index: 201036611

Matched Legal Cases: ['Art. 63', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 55', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 56', 'Art. 672', 'Art. 56', 'Art. 1', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art 8', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 8', 'Art. 20', 'Art. 55', 'Art. 63', 'BGE', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 369', 'Art. 365', 'Art. 373', 'Art. 2', 'Art. 6', 'Art. 369', 'Art. 365', 'Art. 373', 'Art. 55', 'Art. 365', 'Art. 369', 'Art. 373', 'Art. 8', 'Art. 543', 'Art. 32', 'Art. 543', 'Art. 544', 'Art. 543', 'Art. 543', 'BGE', 'Art. 543', 'Art. 8', 'Art. 32', 'Art. 543', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 55', 'Art. 156', 'Art. 159']

4C.16/2006 (17.11.2006)
4C.16/2006 /len
vertreten durch Rechtsanwalt Hubert Gm�nder.
Berufung gegen den Entscheid der III. Zivilkammer des Kantonsgerichts St. Gallen vom 20. November 2005.
Der Architekt A.________ (Mitgesellschafter) und X.________ (Beklagter), die sich zum "Baukonsortium B.________" zusammengeschlossen hatten, beauftragten die Generalunternehmerin Y.________ AG (Kl�gerin) in zwei Etappen die �berbauung "B.________" an der Strasse C.________ in D.________ zu erstellen. Grundlage des Bauvorhabens bildeten zwei Generalunternehmervertr�ge vom 22. Juli 1986. Gem�ss diesen Vertr�gen verpflichtete sich die Kl�gerin zur schl�sselfertigen Erstellung
- der Mehrfamilienh�user 1, 2A, 2B und 2C (erste Etappe) samt Tiefgarage zum festen Preis von Fr. 16'092'000.-- und
- der Mehrfamilienh�user 3, 4 und 5 (zweite Etappe) zum festen Preis von Fr. 11'262'000.--.
Die Kl�gerin realisierte die Bauten in den Jahren 1986-1989 (erste Etappe) und 1989-1992 (zweite Etappe). Ausgef�hrt wurde ein gegen�ber dem urspr�nglichen Vorhaben mehrfach abge�ndertes Projekt.
Die erste Etappe rechnete die Kl�gerin am 29. Oktober 1990 zu Fr. 19'810'925.-- ab (Fr. 16'092'000.-- vertraglicher Werkpreis zuz�glich Fr. 4'068'925.-- Mehrkosten abz�glich pauschal Fr. 350'000.-- Minderkosten).
Ihre Abrechnung vom 28. Oktober 1992 f�r die zweite Etappe ergab einen Werkpreis von Fr. 21'138'380.-- (Fr. 11'262'000.-- gem�ss Vertrag zuz�glich Fr. 1'084'530.-- Teuerung und Fr. 8'791'850.-- Mehrkosten).
Zwischen den Beteiligten kam es zu einem Streit �ber den geschuldeten Werkpreis. Offen blieb gem�ss Kontoauszug der Kl�gerin vom 28. Oktober 1992 ein Betrag von insgesamt Fr. 5'407'305.-- (Fr. 18'925.-- aus der ersten und Fr. 5'388'380.-- aus der zweiten Etappe).
B.a Am 15. April 1993 belangte die Kl�gerin den Beklagten, den Mitgesellschafter und E.________ (gegen den die Klage sp�ter zur�ckgezogen wurde) beim Handelsgericht des Kantons St. Gallen auf Bezahlung von Fr. 5'407'305.-- nebst Zins. Der Handelsgerichtspr�sident �berwies die Sache an das zust�ndige Bezirksgericht St. Gallen.
In der Folge schlossen die Parteien eine Prozessvereinbarung, wonach �ber die Streitfrage, ob f�r die zweite Bauetappe ein revidierter Pauschalpreis oder ein neuer Abrechnungsmodus vereinbart worden sei, ein Teilurteil gef�llt werden solle. Das Bezirksgericht St. Gallen stellte am 9. Februar 1996 fest, dass sich die Parteien f�r die zweite Bauetappe auf einen revidierten Generalunternehmerpreis von Fr. 17'142'000.-- geeinigt haben, ausgehend von den im Nachtrag zum Generalunternehmervertrag vom 19. November 1991 festgelegten Grundlagen. Bei diesen Grundlagen handelte es sich gem�ss Ziffer 1.2 des Nachtrags um die einzeln mit Titel, Plannummer und Datum aufgef�hrten Pl�ne des Architekten F.________, den Baubeschrieb "datiert Juni 1991" und die Vorschriften s�mtlicher f�r die Realisierung erforderlichen Bewilligungen der zust�ndigen Beh�rden und �mter. Die von der Kl�gerin gegen das Teilurteil des Bezirksgerichts erhobenen Rechtsmittel wurden vom Kantonsgericht St. Gallen und daraufhin vom Kassationsgericht des Kantons St. Gallen abgewiesen.
Daraufhin wurde das Verfahren vor dem Bezirksgericht St. Gallen fortgesetzt. An der Schlussverhandlung reduzierte die Kl�gerin die eingeklagte Forderung auf Fr. 2'323'632.--. Nach mehreren Beratungen wies das Bezirksgericht die Klage mit Entscheid vom 9. M�rz 2000 ab.
B.b Die Kl�gerin erhob gegen diesen Entscheid Berufung an das Kantonsgericht St. Gallen und beantragte, der Beklagte und der Mitgesellschafter seien solidarisch zu verpflichten, der Kl�gerin Fr. 2'226'982.-- nebst Zins zu bezahlen. Mit Entscheid vom 1. Juli 2004 sch�tzte das Kantonsgericht die Klage im Betrag von Fr. 479'126.-- nebst Zins. Dabei beurteilte es u.a. eine Zessionsforderung des Beklagten und des Mitgesellschafters von Fr. 155'616.-- (Architektenhonorar F.________) im Umfang von Fr. 77'170.-- als begr�ndet und liess sie zur Verrechnung zu.
In teilweiser Gutheissung der je vom Beklagten und vom Mitgesellschafter erhobenen Nichtigkeitsbeschwerden hob das Kassationsgericht am 27. April 2005 den Entscheid des Kantonsgerichts auf und wies die Streitsache zur�ck, "und zwar ausschliesslich zur fachkundigen �berpr�fung der H�he des von den Beklagten verrechnungsweise geltend gemachten, unter ver�nderten Umst�nden geschuldeten Architektenhonorars von F.________".
Der Beklagte hatte gegen den Entscheid des Kantonsgerichts vom 1. Juli 2004 auch eidgen�ssische Berufung eingelegt. Mit Blick auf die Aufhebung des angefochtenen Entscheids durch das Kassationsgericht schrieb das Bundesgericht die Berufung mit Beschluss vom 19. Juli 2005 als gegenstandslos ab.
B.c Am 15. August/16. September 2005 vereinbarten die Parteien auf Vorschlag des Pr�sidenten der III. Zivilkammer des Kantonsgerichts, dass auf eine Expertise im Zusammenhang mit der Zessionsforderung "Architektenhonorar F.________" verzichtet werde, die Forderung des Beklagten und des Mitgesellschafters im Umfang von Fr. 77'170.-- zur Verrechnung gestellt und von der Kl�gerin in diesem Umfang anerkannt werde. Damit wurde der Streit betreffend diese Forderung gegenstandslos. Im �brigen f�llte das Kantonsgericht am 20. November 2005 ein mit dem aufgehobenen Entscheid vom 1. Juli 2004 identisches Urteil und verwies zur Begr�ndung auf die entsprechenden Erw�gungen jenes Entscheids.
Der Beklagte beantragt mit eidgen�ssischer Berufung, das Urteil des Kantonsgerichts vom 20. November 2005 vollumf�nglich aufzuheben und die Klage abzuweisen. Eventuell sei die Streitsache zur Neubeurteilung an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen. Der Mitgesellschafter hat keine Berufung eingelegt.
Am 11. Juli 2006 hiess das Kassationsgericht die Nichtigkeitsbeschwerden des Beklagten und des Mitgesellschafters gegen den Entscheid des Kantonsgerichts vom 20. November 2005 teilweise gut und verlegte die Parteikosten anders, in Aufhebung der diesbez�glichen Ziffern 4 und 5 des Entscheids des Kantonsgerichts. Im �brigen wies es die Beschwerden ab.
Die teilweise Gutheissung der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerden des Beklagten sowie des Mitgesellschafters und die Aufhebung des kantonsgerichtlichen Urteils vom 20. November 2005 durch den Entscheid des Kassationsgerichts vom 11. Juli 2006 beschr�nkten sich auf den - ausschliesslich nach kantonalem Recht geregelten - Kostenpunkt. Demnach ist das Urteil des Kantonsgerichts davon nicht betroffen, soweit es Anfechtungsobjekt der vorliegenden Berufung bildet, und ist das Berufungsverfahren vollumf�nglich aufzunehmen.
2.1 Im Berufungsverfahren hat das Bundesgericht seiner Entscheidung die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz als wahr und vollst�ndig zugrunde zu legen, es sei denn, diese beruhten auf einem offensichtlichen Versehen, seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder bed�rften der Erg�nzung, weil das kantonale Gericht in fehlerhafter Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend kl�rte, obgleich ihm die entscheidwesentlichen Behauptungen und Beweisantr�ge frist- und formgerecht unterbreitet wurden (vgl. Art. 63 und 64 OG). Die Partei, die den Sachverhalt berichtigt oder erg�nzt haben will, hat dar�ber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. d OG; BGE 130 III 102 E. 2.2 S. 106; 127 III 248 E. 2c S. 252; 115 II 484 E. 2a, je mit Hinweisen).
2.2 Die Berufungsantr�ge sind zu begr�nden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). In der Berufungsschrift ist anzugeben, welche Bundesrechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Die Gesetzesartikel brauchen allerdings nicht ausdr�cklich genannt zu werden, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesprivatrechts die Vorinstanz verstossen haben soll (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400). Unerl�sslich ist aber, dass die Berufung auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen zeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749). Der Berufungskl�ger soll in der Berufungsschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (Peter M�nch, in: Geiser/M�nch (Hrsg.), Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel/Frankfurt a.M. 1998, S. 154 f. N. 4.91). Auf nicht oder ungen�gend begr�ndete Begehren tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 105 II 308 E. 6 S. 316).
Zun�chst r�gt der Beklagte als Verletzung von Art. 1 OR, dass die Vorinstanz von einem Konsens �ber einen Werkvertrag f�r die zweite Bauetappe ausgegangen ist. Die Kl�gerin habe einen solchen bestritten. Die Vorinstanz h�tte ihr nach Art. 56 Abs. 1 und 2 ZPO/SG weder mehr noch anderes zusprechen d�rfen, als sie verlangt habe. Die Kl�gerin w�re mithin auf einen rein bereicherungsrechtlichen Anspruch im Sinne von Art. 672 ZGB zu verweisen gewesen.
Diese R�ge ist in mehrfacher Hinsicht abwegig bzw. es kann auf sie nicht eingetreten werden. Das Bezirksgericht St. Gallen hat mit - im Rechtsmittelverfahren best�tigtem - Teilurteil vom 9. Februar 1996 entschieden, dass sich die Parteien f�r die zweite Bauetappe auf einen revidierten Generalunternehmerpreis von Fr. 17'142'000.-- geeinigt haben, ausgehend von den im Nachtrag zum Generalunternehmervertrag vom 19. November 1991 festgelegten Grundlagen. Damit ist der beklagtische Standpunkt durchgedrungen, womit dem Beklagten das Rechtsschutzinteresse an der Anfechtung dieses Punktes abgeht. Sodann kann mit Berufung nicht die Verletzung kantonalen Rechts ger�gt werden. Soweit sich der Beklagte auf Art. 56 Abs. 1 und 2 ZPO/SG beruft, ist er demnach nicht zu h�ren. Im �brigen hat die Kl�gerin ihre Klage stets auf eine vertragliche Grundlage gest�tzt; umstritten war lediglich, welche massgebend sei, ob diejenige des urspr�nglichen Vertrags vom 22. Juli 1986 oder diejenige des Nachtrags zum Vertrag vom 19. November 1991. Es kann somit auch keine Rede davon sein, die Vorinstanz h�tte die Kl�gerin auf einen rein bereicherungsrechtlichen Anspruch verweisen m�ssen.
Weiter macht der Beklagte geltend, weil die Kl�gerin den Nachtrag zum Vertrag vom 19. November 1991 als Vertragsgrundlage f�r die zweite Etappe bestritten habe, h�tte sie gar nicht zum Beweis zugelassen werden d�rfen, welche Leistungen zu dem dort vorgesehenen Preis zu erbringen waren und was dar�ber hinausgehender Mehraufwand sei. Die Vorinstanz habe Art. 1 OR und Art. 8 ZGB verletzt.
Die Kl�gerin hat zun�chst - erfolglos - versucht, ihre Klage auf die f�r sie g�nstigere Vertragsgrundlage vom 22. Juli 1986 zu st�tzen. Nachdem dann aber entschieden wurde, Ausgangspunkt f�r die zweite Bauetappe bilde der Generalunternehmerpreis von Fr. 17'142'000.-- gem�ss den im Nachtrag zum Vertrag vom 19. November 1991 festgelegten Grundlagen, war es ihr nicht verwehrt, den hierauf bezogenen Mehraufwand zu beweisen. Die Vorinstanz hat bei korrekter Beweislastverteilung gepr�ft, inwiefern dies der Kl�gerin gelungen war. Eine Bundesrechtsverletzung ist nicht ersichtlich.
Ein weiterer R�genkomplex des Beklagten bezieht sich auf eine Zahlung des Beklagten und des Mitgesellschafters �ber Fr. 250'000.--.
5.1 Nach dem angefochtenen Urteil hat E.________ am 20. Juli 1989 am Schalter der UBS AG in Heerbrugg zulasten des Kontos Nr. xxx (Baukonto des Beklagten und des Mitgesellschafters) Fr. 250'000.-- abgehoben und diesen Betrag gleichentags dem Verwaltungsratspr�sidenten der Kl�gerin ausgeh�ndigt, der schriftlich best�tigte, den Betrag als "Akontozahlung f�r die �berbauung B.________ 1. Etappe" erhalten zu haben.
Die Kl�gerin hatte geltend gemacht, es habe sich um eine "inoffizielle" Teilzahlung gehandelt, die auf Wunsch des Beklagten und des Mitgesellschafters zwei Monate sp�ter in der Zwischenabrechnung per 20. September 1989 mit dem Vermerk "abz�glich Minderkosten-Pauschale" ber�cksichtigt worden sei. Gleich sei man mit der WIR-Zahlung des Beklagten und des Mitgesellschafters vom 9. Oktober 1990 �ber Fr. 100'000.-- verfahren. Dies habe dazu gef�hrt, dass in der Schlussabrechnung vom 29. Oktober 1990 die Position "abz�glich Minderkosten-Pauschale" um Fr. 100'000.-- auf Fr. 350'000.-- erh�ht worden sei. Die effektiv entstandenen Minderkosten seien bei der Abrechnung der Mehrkosten ber�cksichtigt worden.
Der Beklagte und der Mitgesellschafter stellten sich demgegen�ber auf den Standpunkt, die Zahlung von Fr. 250'000.-- sei ganz offiziell als Teilzahlung quittiert worden und deshalb als solche zu behandeln. Sie wollten mithin, dass zus�tzlich ein Betrag von Fr. 250'000.-- in Abzug gebracht werde.
Die Vorinstanz lehnte dies ab und folgte der Kl�gerin. Ein erstes Indiz f�r die Richtigkeit der kl�gerischen Behauptung sah sie im zeitlichen Ablauf und in der betragsm�ssigen �bereinstimmung von Zahlung und Abzug: Die Zahlung der Fr. 250'000.-- sei am 20. Juli 1989 erfolgt, worauf in der ersten Zwischenabrechnung danach am 20. September 1989 erstmals eine Minderkosten-Pauschale von Fr. 250'000.-- abgezogen worden sei; ebenso sei kurze Zeit nach der Ausstellung des WIR-Checks vom 9. Oktober 1990 in der Schlussabrechnung vom 29. Oktober 1990 die Minderkosten-Pauschale um Fr. 100'000.-- erh�ht worden. Hinzu komme, dass kein sachlicher Grund bestanden habe, f�r Minderkosten einen pauschalen Abzug von Fr. 250'000.-- zu gew�hren. Der Zwischenabrechnung vom 20. September 1989 h�tten n�mlich detaillierte Zusammenstellungen der Mehrkosten f�r jedes Haus beigelegen, in denen die - wenigen - Minderkosten bereits abgezogen gewesen seien. Dass diese Minderkosten sp�ter (die H�user seien 1989 vollendet worden) noch angestiegen seien, werde von keiner Seite behauptet, und in den Akten f�nden sich - soweit ersichtlich - keine Hinweise daf�r. F�r eine verdeckte Zahlung spreche auch die eigenartige Zahlungsweise: W�hrend sonst die Akontozahlungen durch Zahlungsauftrag an die Bank ausgel�st und im Giroverkehr von Bank zu Bank gutgeschrieben worden seien, habe E.________ die Fr. 250'000.-- am Schalter der Bank abgehoben und denselben Geldbetrag dem Verwaltungsratspr�sidenten der Kl�gerin gleichentags in bar �bergeben. Auffallend sei auch, dass der Beklagte und der Mitgesellschafter seit dem Jahr 1989 bis zur Einreichung der Klageantwort im Jahr 1993 die Zahlungen nie reklamiert h�tten, obwohl sie in den verschiedenen Abrechnungen stets gefehlt h�tten. Dass sie von dem Beklagten und dem Mitgesellschafter schlicht vergessen worden seien, wie sie behaupteten, sei v�llig unglaubhaft, nachdem die Parteien w�hrend Jahren im Zusammenhang mit Mehr- und Minderkosten �ber viel kleinere Betr�ge diskutiert und verhandelt h�tten. F�r die These des Beklagten und des Mitgesellschafters, bei der Minderkosten-Pauschale handle es sich letztlich um einen Rabatt oder Preisnachlass, f�nden sich in den Akten nicht die geringsten Hinweise. Die Vorinstanz gelangte deshalb zum Schluss, dass mit dem am 20. September 1989 vorgenommenen Pauschalabzug von Fr. 250'000.-- keine Minderkosten abgerechnet, sondern dem Beklagten und dem Mitgesellschafter die Zahlung der Fr. 250'000.-- vom 20. Juli 1989 gutgeschrieben worden sei. Diese Zahlung k�nne daher nicht nochmals in Abzug gebracht werden.
5.2 Der Beklagte r�gt in diesem Zusammenhang zun�chst eine Verletzung von Art. 8 ZGB, weil die Vorinstanz seinen Beweisantrag zur Edition der kl�gerischen Buchhaltung nicht abgenommen habe. Damit habe er beweisen wollen, dass die Kl�gerin in ihrer eigenen Buchhaltung f�r die erste Etappe lediglich einen Werklohn von Fr. 19'802'384.10 (also ohne die Fr. 250'000.--) verbucht habe.
Art. 8 ZGB regelt f�r das Bundeszivilrecht einerseits die Verteilung der Beweislast und gibt anderseits der beweispflichtigen Partei einen Anspruch darauf, f�r rechtserhebliche Vorbringen zum Beweis zugelassen zu werden. Art. 8 ZGB ist daher insbesondere verletzt, wenn das kantonale Sachgericht unbewiesene Behauptungen einer Partei unbek�mmert darum, dass sie von der Gegenpartei bestritten worden sind, als richtig hinnimmt, oder �ber rechtserhebliche Tatsachen �berhaupt nicht Beweis f�hren l�sst. Wo der Richter allerdings in W�rdigung von Beweisen zur �berzeugung gelangt, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, ist die Beweislastverteilung gegenstandslos. Diesfalls liegt freie Beweisw�rdigung vor, die bundesrechtlich nicht geregelt ist, auch nicht durch Art 8 ZGB. Eine beschr�nkte Beweisabnahme verletzt Art. 8 ZGB daher nicht, wenn der Richter schon nach deren Ergebnis von der Sachdarstellung einer Partei �berzeugt ist, gegenteilige Behauptungen also f�r unbewiesen h�lt (BGE 130 III 591 E. 5.4 S. 601 f. mit Hinweisen).
Die Vorinstanz gelangte in W�rdigung der Beweise und Umst�nde zum Ergebnis, dass die Zahlung des Beklagten und des Mitgesellschafters vom 20. Juli 1989 �ber Fr. 250'000.-- mit dem "Minderkosten-Abzug" vom 20. September 1989 ber�cksichtigt worden sei, mithin dass die kl�gerische Darstellung richtig sei. Implizit verzichtete sie auf weitere Beweiserhebungen, wie die Edition der kl�gerischen Buchhaltung, wozu sie im Hinblick auf ihre bereits gewonnene �berzeugung auch nicht verpflichtet war. Eine antizipierte Beweisw�rdigung ist durch Art. 8 ZGB nicht ausgeschlossen (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 f.; 114 II 289 E. 2a S. 291). Beweisthema bildete ohnehin die Frage, wie die "Minderkosten-Pauschale" zu erkl�ren sei, und nicht, welchen Werkpreis die Kl�gerin verbucht hatte. Dass aus einer Verbuchung eines Werklohnes von Fr. 19'802'384.10 (also ohne die Fr. 250'000.--) zwingend h�tte folgen m�ssen, dass die Fr. 250'000.-- dem Beklagten und dem Mitgesellschafter nochmals anzurechnen seien, wie der Beklagte behauptet, ist nicht nachvollziehbar.
5.3 Der Beklagte ist sodann der Ansicht, er sei in Verletzung von Art. 8 ZGB zu Unrecht nicht zum Beweis dar�ber zugelassen worden, dass der Kl�gerin im Zusammenhang mit dieser Zahlung diverse Rechtswidrigkeiten unterlaufen seien. Eine Ber�cksichtigung dieser Zahlung w�rde bei deren Nichtverbuchung in den Jahresrechnungen der Kl�gerin einen Verstoss gegen Art. 20 OR bedeuten, sodann eine Falschbeurkundung, eventuell einen Betrug und/oder eine ungetreue Gesch�ftsbesorgung, eine steuerlich nicht erfasste verdeckte Gewinnaussch�ttung an den Verwaltungsratspr�sidenten der Kl�gerin, unversteuerte Einnahmen bei diesem, eine unkorrekte WUST-Abrechnung etc. Das sollte zu strafrechtlichen Konsequenzen und nicht zu einem zivilrechtlichen Schutz eines solchen Vorganges f�hren. Die Vorinstanz habe zu Unrecht Art. 20 OR nicht angewendet.
Mit diesem Einwand verl�sst der Beklagte das Prozessthema des vorliegenden Verfahrens und es kann der Vorinstanz daher auch in diesem Zusammenhang keine Verletzung von Art. 8 ZGB vorgeworfen werden, wenn sie die Buchhaltung der Kl�gerin nicht edieren liess. Auf den nicht weiter untermauerten Vorwurf, die Vorinstanz habe Art. 20 OR zu Unrecht nicht angewendet, kann nicht eingetreten werden. Diesbez�glich fehlt es an einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; Erw�gung 2.2).
5.4 Der Beklagte macht sodann geltend, der Vorinstanz sei bei der Sachverhaltsfeststellung ein offensichtliches Versehen unterlaufen. Sie habe �bersehen, dass die Kl�gerin in ihrer Replik (an das Bezirksgericht) vom 13. Juni 1994 auf Seite 27 Folgendes ausgef�hrt habe: "Bei der Schlussabrechnung der 1. Bauetappe stand der Bauherrschaft ein Betrag von Fr. 350'000.-- zu und zwar unter dem Titel Minderkosten. ... Mit dieser Gutschrift ... ."
Ein offensichtliches Versehen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG liegt nach der Rechtsprechung nur vor, wenn die Vorinstanz eine bestimmte Aktenstelle �bersehen oder unrichtig, d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut, wahrgenommen hat (BGE 115 II 399 E. 2a; 113 II 522 E. 4b; 104 II 68 E. 3b S. 74). Ein Versehen ist nicht schon dadurch belegt, dass sich das Aktenst�ck bei der Beweisw�rdigung nicht erw�hnt findet, sondern es muss klar sein, dass es bei der Bildung der richterlichen �berzeugung auch implizit nicht einbezogen, also in den Akten unentdeckt geblieben oder vergessen worden ist. Erforderlich ist weiter, dass ein solches Versehen den Entscheid beeinflusst hat (BGE 101 Ib 220 E. 1 S. 222; Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Bd. II, Bern 1990, N. 1.6.3 zu Art. 55 OG S. 445, N. 5.1 zu Art. 63 OG).
Diese Voraussetzungen zeigt der Beklagte vorliegend nicht auf. Er greift eine Ausf�hrung der Kl�gerin in einer erstinstanzlichen Rechtsschrift vom Zusammenhang losgel�st heraus und will daraus eine Anerkennung der Kl�gerin ableiten, dass die besagte Zahlung als Akontozahlung zu behandeln sei. Damit vermag er kein offensichtliches Versehen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG darzutun. Dass die Vorinstanz die Frage, wie die Zahlung von Fr. 250'000.-- zu ber�cksichtigen sei, unter Einbezug aller Vorbringen der Parteien zu diesem Thema pr�fte und schliesslich im Sinne der Kl�gerin entschied, stellt im Ergebnis Beweisw�rdigung dar, die zu kritisieren im Berufungsverfahren - auch unter dem Titel einer weiter ger�gten Verletzung von Art. 8 ZGB - unzul�ssig ist (BGE 127 III 73 E. 6a; 126 III 10 E. 2b S. 13; 120 II 97 E. 2b S. 99; 119 II 84 E. 3, je mit Hinweisen).
5.5 Aus dem gleichen Grund kann auf die Ausf�hrungen des Beklagten zur W�rdigung der WIR-Zahlung nicht eingetreten werden. Nicht belegt ist sodann das angebliche �bersehen eines Zugest�ndnisses der Kl�gerin. Diese bestreitet, eine Zusammenstellung der Akontozahlungen mit dem handschriftlichen Hinweis des Beklagten "WIR 9.10.90" erhalten, geschweige denn eine solche anerkannt zu haben. Aus dem vom Beklagten f�r seine Behauptung angegebenen Pl�doyer des kl�gerischen Rechtsvertreters vom 9. Februar 2000 S. 18 unten geht nur hervor, dass sich dieser auf jene Zusammenstellung berief, nicht aber, dass diese den handschriftlichen Vermerk des Beklagten "WIR 9.10.90" trug. Ein offensichtliches Versehen der Vorinstanz scheidet daher auch in diesem Zusammenhang von vornherein aus.
5.6 Demnach erweisen sich die R�gen des Beklagten betreffend die Zahlung des Beklagten und des Mitgesellschafters �ber Fr. 250'000.-- als unbegr�ndet, soweit �berhaupt darauf eingetreten werden kann.
Der Beklagte bestreitet die Berechtigung von Mehrforderungen �berhaupt mit der Begr�ndung, dass die Kl�gerin bei der Vereinbarung des neuen Pauschalpreises am 19. November 1991 nicht darauf aufmerksam gemacht habe, dass noch mit Mehrkosten zu rechnen sei, und dies obwohl zu jenem Zeitpunkt die Geb�ude schon weitgehend fertiggestellt gewesen seien.
6.1 Die Vorinstanz erwog hierzu, es gehe weder um die Pflicht des Unternehmers zur Abmahnung nach Art. 369 OR noch um dessen Anzeigepflicht nach Art. 365 Abs. 3 OR oder Art. 373 Abs. 2 OR, sondern um die Frage, ob die Kl�gerin gehalten gewesen sei, bei den Vertragsverhandlungen �ber die Erh�hung des Festpreises den Beklagten und den Mitgesellschafter darauf hinzuweisen, dass trotz h�herem Festpreis mit Mehrkosten zu rechnen sei, und bei Bestellungs�nderungen eine Mehrforderung anzuk�ndigen. Diese Frage verneinte sie. Der Mitgesellschafter sei selber ein erfahrener Architekt. Er habe sich h�ufig auf der Baustelle aufgehalten und an den Bausitzungen teilgenommen. Die Bestellungs�nderungen seien von ihm veranlasst worden, genauso wie auch die Baupl�ne auf seine Veranlassung hin angepasst worden seien. Der Beklagte und der Mitgesellschafter seien somit durchaus in der Lage gewesen, sich selbst ein Bild davon zu machen, was die Kl�gerin f�r den revidierten Festpreis zu erbringen gehabt habe, und h�tten sich dar�ber Rechenschaft geben k�nnen, dass Abweichungen davon Mehrkosten ausl�sen k�nnten. Im �brigen setze der Anspruch auf Mehrverg�tung infolge Bestellungs�nderung keineswegs voraus, dass der Unternehmer die Mehrforderung ank�ndige. Sein Schweigen k�nne nach den konkreten Umst�nden bestenfalls als Verzichtserkl�rung aufgefasst werden, was hier aber nicht zutreffe und vom Beklagten und seinem Mitgesellschafter nicht einmal behauptet worden sei.
6.2 Der Beklagte wirft der Vorinstanz zun�chst ein offensichtliches Versehen vor, weil sie feststellte, eine Verzichtserkl�rung der Kl�gerin sei vom Beklagten und seinem Mitgesellschafter nicht einmal behauptet worden. Vor der Vorinstanz habe er vorgebracht, die Kl�gerin h�tte die Mehrkosten anzeigen m�ssen resp. die Kl�gerin h�tte die Mehrkosten "zur Vermeidung des Vorwurfes der T�uschung durch Verschweigen mindestens im Zeitpunkt der Vereinbarung des neuen GU-Preises anzuzeigen gehabt, soweit sie damals bereits erkennbar waren". Er verweist dazu auf seine der Vorinstanz eingereichten Rechtsschriften und macht geltend, mit dieser R�ge habe er nichts anderes behauptet, als dass die Kl�gerin durch ihr Schweigen auf Mehrkostenforderungen �berhaupt verzichtet habe.
Damit vermag der Beklagte indessen kein offensichtliches Versehen im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. Erw�gung 5.4 hiervor) aufzuzeigen, sondern legt er bloss dar, wie nach seiner Meinung jene von ihm erhobene R�ge zu interpretieren sei.
6.3 Der Beklagte r�gt sodann eine Verletzung von Art. 2 ZGB, Art. 6 OR, Art. 369 OR, Art. 365 Abs. 3 OR und Art. 373 Abs. 2 OR. Wenn der Generalunternehmer am 19. November 1991 einen revidierten Pauschalpreis mit detaillierten Unterlagen dazu offeriere, so d�rfe der Bauherr nach Treu und Glauben davon ausgehen, es seien alle bis zu diesem Datum bekannten Mehrkosten von diesem Pauschalangebot erfasst. Andernfalls h�tte der Generalunternehmer seine Abmahnungspflicht bez�glich der Mehrkosten verletzt. Dies m�sse umso mehr gelten, wenn der Generalunternehmer f�r die Offerte des neuen Preises "neu kalkuliert" habe und wenn sich die tats�chliche Bauausf�hrung gem�ss Feststellung des Experten schon vor Juni 1991 nach "diesen Pl�nen" gerichtet habe. Indem die Vorinstanz dies nicht beachtete, habe sie die genannten Bestimmungen verletzt.
Diese R�ge ist kaum rechtsgen�glich begr�ndet (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; Erw�gung 2.2) und ersch�pft sich im Wesentlichen in einer pauschalen Anrufung einer Reihe von Bestimmungen, die teilweise - wie die Vorinstanz richtig bemerkte - vorliegend gar nicht ber�hrt sind. So geht es nicht um die Anzeigepflicht des Unternehmers bei Ausf�hrungsproblemen (Art. 365 Abs. 3 OR), ebenso wenig um die Abmahnungspflicht des Unternehmers hinsichtlich sachwidriger Weisungen des Bestellers (Art. 369 OR) und auch nicht um die richterliche Erh�hung des Preises oder um die Vertragsaufl�sung bei �berm�ssig erschwerter oder gar verunm�glichter Vertragserf�llung durch den Unternehmer infolge ausserordentlicher Umst�nde (Art. 373 Abs. 2 OR). Vielmehr war zu entscheiden, ob ein auf Bestellungs�nderungen beruhender Mehraufwand zu verg�ten sei. Diesbez�glich hielt die Vorinstanz richtig fest, dass der Anspruch auf Mehrverg�tung infolge Bestellungs�nderung nicht voraussetzt, dass der Unternehmer die Mehrforderung ank�ndigt (Gauch, Der Werkvertrag, 4. Aufl., Z�rich 1996, N. 785). Doch kann nach den konkreten Umst�nden des Einzelfalles sein nach dem Vertrauensprinzip ausgelegtes "Schweigen" als Verzichtserkl�rung aufgefasst werden (Gauch, a.a.O., N. 789). Dazu hielt die Vorinstanz fest, Letzteres treffe hier nicht zu und sei vom Beklagten und seinem Mitgesellschafter nicht einmal behauptet worden. In der Tat sind keine Umst�nde festgestellt oder ersichtlich, die nach Treu und Glauben auf eine solche Verzichtserkl�rung schliessen oder annehmen lassen m�ssten, der mit dem Nachtrag vom 19. November 1991 ge�nderte Werkpreis enthalte s�mtliche bis zu diesem Datum angefallene Mehrkosten. Vielmehr gelangte die Vorinstanz gerade umgekehrt zur Erkenntnis, dass der revidierte Preis nicht einen bestimmten Kostenstand wiedergebe, mithin nicht alle bis zum 19. November 1991 entstandenen oder aufgrund des konkreten Baufortschrittes sich abzeichnenden Mehr- und Minderkosten erfasse. Der Beklagte h�lt dem lediglich seinen eigenen Standpunkt entgegen, womit er keine Bundesrechtsverletzung darzutun vermag. F�r eine nach Treu und Glauben anzunehmende Verzichtserkl�rung der Kl�gerin auf eine Verg�tung von Mehrkosten fehlt es mithin an jeglicher Grundlage. Ohnehin hat der Beklagte auch nicht aufgezeigt, dass es sich bei den von der Vorinstanz der Kl�gerin zugesprochenen Mehrkosten um solche handle, die vor dem 19. November 1991 entstanden w�ren.
Der Beklagte bestreitet die Vertretungsbefugnis des Mitgesellschafters betreffend die Bestellungs�nderungen. Er wirft der Vorinstanz vor, in Verletzung von Art. 8 ZGB nicht gepr�ft zu haben, wie weit der Mitgesellschafter f�r die Gesellschaft und nicht in eigenem Namen gehandelt habe. Der Beklagte sei nie in die Bauausf�hrung und Bauabwicklung involviert gewesen. Stets habe der Mitgesellschafter f�r das Baukonsortium gehandelt. Die Mehrkosten seien vom Mitgesellschafter veranlasst worden. Die Vermutung von Art. 543 Abs. 3 OR greife nicht f�r Handlungen, die �ber den Rahmen der ordentlichen Gesch�ftsf�hrung respektive �ber den gew�hnlichen Betrieb der gemeinschaftlichen Gesch�fte hinausgingen. Der Mitgesellschafter habe bei angenommener einfacher Gesellschaft die Abwicklung der vertraglich vereinbarten Bauarbeiten sowie den Baufortschritt �berwachen und dazu auch gewisse allt�glich �bliche Weisungen erteilen, jedoch nicht den Beklagten betreffend Vertrags�nderungen (Mehrleistungen) rechtsg�ltig verpflichten k�nnen. Die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie die massgebenden Bestimmungen, Art. 32 ff. OR und 543 Abs. 3 OR, nicht angewendet habe.
7.1 Die Vorinstanz bejahte die Haftung des Beklagten f�r Mehrkosten infolge Bestellungs�nderungen. Der Beklagte bilde zusammen mit dem Mitgesellschafter eine einfache Gesellschaft und habe diesem w�hrend des Bauens die Gesch�ftsf�hrung �berlassen. Er m�sse sich daher dessen Wissen anrechnen lassen, soweit dieser f�r die Gesellschaft gehandelt habe.
7.2 Bei der einfachen Gesellschaft bestimmt sich das Verh�ltnis der Gesellschafter gegen�ber Dritten nach Art. 543 f. OR. Haben die Gesellschafter gemeinschaftlich oder durch Stellvertretung einem Dritten gegen�ber Verpflichtungen eingegangen, so haften sie ihm solidarisch, unter Vorbehalt anderer Vereinbarung (Art. 544 Abs. 3 OR). Eine Erm�chtigung des einzelnen Gesellschafters, die Gesellschaft oder s�mtliche Gesellschafter Dritten gegen�ber zu vertreten, wird vermutet, sobald ihm die Gesch�ftsf�hrung �berlassen ist (Art. 543 Abs. 3 OR). Die gegen�ber gutgl�ubigen Dritten unwiderlegbare Vermutung von Art. 543 Abs. 3 OR (BGE 124 III 355 E. 4) erfasst nur gew�hnliche, im Rahmen der ordentlichen Gesch�ftsf�hrung erfolgende Rechtsgesch�fte. Was als aussergew�hnliches Rechtsgesch�ft zu gelten hat, bestimmt sich nach den Umst�nden im Einzelfall. Als Kriterien sind dabei namentlich Art und Ausmass des Rechtsgesch�ftes massgebend. Der Art nach aussergew�hnlich ist ein Rechtsgesch�ft etwa, wenn dadurch der normale Gesellschaftszweck �berschritten wird, dem Ausmass nach aussergew�hnlich ist es, wenn es zu den der Gesellschaft zur Verf�gung stehenden Mitteln in einem Missverh�ltnis steht (Urteil 4C.191/2003 vom 15. Juni 2004, E. 2.2 mit Hinweisen, publ. in: Pra 94/2005 Nr. 65 S. 497 ff.).
7.3 Der Mitgesellschafter und der Beklagte schlossen sich zum "Baukonsortium B.________" zusammen zwecks Erstellung der �berbauung "B.________" an der Strasse C.________ in zwei Etappen. Sie bildeten mithin eine einfache Gesellschaft. Der Mitgesellschafter hatte die Gesch�ftsf�hrung inne. Demnach greift gegen�ber der Kl�gerin - deren guter Glaube nicht zur Diskussion steht - die Vermutung nach Art. 543 Abs. 3 OR. Entgegen dem Vorbringen des Beklagten sind Bestellungs�nderungen nicht generell als aussergew�hnliche Rechtsgesch�fte zu betrachten. Vielmehr sind Bestellungs�nderungen der Art nach vom Gesellschaftszweck gedeckt. Dass sie in quantitativer Hinsicht Mehrkosten generiert h�tten, die zu den der Gesellschaft zur Verf�gung stehenden Mitteln in einem Missverh�ltnis st�nden, macht der Beklagte nicht geltend. Unter diesen Umst�nden ist eine Verletzung von Art. 8 ZGB oder Art. 32 ff. OR und Art. 543 Abs. 3 OR nicht ersichtlich.
In einem letzten Punkt wendet sich der Beklagte gegen die Zusprechung einer Honorarforderung an die Kl�gerin von Fr. 10'000.-- f�r Direktzahlungen (bzw. Direktauftr�ge).
8.1 Die Vorinstanz verwarf die Behauptung des Beklagten, dass die Kl�gerin auf ein solches Honorar verzichtet habe. Ein solcher Verzicht ergebe sich weder aus den vom Beklagten erw�hnten kl�gerischen Akten 54 und 55 noch aus anderen Unterlagen.
Der Beklagte r�gt in diesem Zusammenhang ein weiteres offensichtliches Versehen der Vorinstanz. Er habe nicht auf die kl�gerischen, sondern auf die beklagtischen Akten 54 und 55 und auf die drei Beilagen 2-4 zu seinem erstinstanzlichen Pl�doyer verwiesen.
Wie es sich damit verh�lt, kann dahin gestellt bleiben. Zum einen st�tzte sich die Vorinstanz nicht allein auf die kl�gerischen Akten 54 und 55, sondern auch auf die anderen Unterlagen. Zum andern gesteht der Beklagte selber zu, dass das ger�gte Versehen ohne Einfluss auf den Entscheid bleiben w�rde.
8.2 Die Vorbringen des Beklagten gegen den Schluss der Vorinstanz, aus den Unterlagen ergebe sich kein genereller Verzicht der Kl�gerin auf ein Honorar f�r Direktauftr�ge, stellen unzul�ssige Kritik an der Beweisw�rdigung der Vorinstanz dar, mit welcher der Beklagte im Berufungsverfahren nicht zu h�ren ist.
8.3 Der Beklagte erblickt sodann in der Feststellung der Vorinstanz, wonach auch die auf Direktauftr�gen der Bauherrschaft beruhenden Arbeiten Teil des ganzen Bauprozesses bildeten und deshalb der Kl�gerin Aufwand im Rahmen der ihr gem�ss Vertrag obliegenden Bauleitung verursacht h�tten, ein offensichtliches Versehen, weil sie "bar jeder Lebenserfahrung und schlechterdings unhaltbar" sei. Mit dieser wertenden Kritik der besagten Feststellung ist kein offensichtliches Versehen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG dargetan (vgl. Erw�gung 5.4).
Ebenso zeigt der Beklagte kein offensichtliches Versehen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG auf, wenn er zur weiteren Begr�ndung auf diverse Akten verweist, aus denen sich ergeben soll, dass die Kl�gerin von den betreffenden Arbeiten nicht einmal Kenntnis gehabt bzw. dass sie zugestanden habe, diese Arbeiten h�tten ausserhalb des Bauprozesses gelegen. Damit unterbreitet er lediglich seine eigene Interpretation der angef�hrten Akten.
8.4 Auf den Einwand des Beklagten einer falschen Auslegung von Ziff. 2.4 des GU-Vertrages ist nicht weiter einzugehen. Er l�sst insoweit eine rechtsgen�gliche Begr�ndung einer Bundesrechtsverletzung vermissen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; Erw�gung 2.2).
Die Berufung ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Verfahrensausgang entsprechend ist die Gerichtsgeb�hr dem Beklagten aufzuerlegen, der zudem die Kl�gerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen hat (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 OG).
Der Beklagte hat die Kl�gerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 9'000.-- zu entsch�digen.