Source: https://www.fuersattel.de/aktuelles/konjunkturpaket/
Timestamp: 2020-07-09 01:15:39
Document Index: 193814778

Matched Legal Cases: ['§3', '§ 3', '§ 1', '§ 1', '§ 106', '§ 41']

Konjunkturpaket - Fürsattel & Collegen Statistiken Marketing
Sonderseite zum Konjunktur- und Zukunftspaket
Im zweiten Halbjahr 2020 soll ein Überbrückungs- und Zukunftspaket der Bundesregierung für wirtschaftliche Stabilität und Aufschwung sorgen. Man schaut nach vorne.
Seit ziemlich genau 3 Monaten (Mitte März) haben wir Sie auf unserer Corona Sonderseite mit den aktuellen Informationen zu Soforthilfen, Kurzarbeitergeld, rechtlichen Änderungen und vielem mehr versorgt. Mit dem Beginn des Überbrückungs- und Zukunftspaketes wollen wir die Corona Sonderseite "einfrieren" und zukunftsgerichtet mit dieser Sonderseite hier weitermachen, die uns sicher bis ins Jahr 2021 begleiten wird.
Die Themen haben sich geändert und viele Informationen der letzten drei Monate verlieren Ihre Gültigkeit für die Zukunft. Daher auch der Schnitt und die bewußte Entscheidung für diese neue Seite.
Sie finden am Ende der Seite eine Änderungshistorie, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen
Zu wichtigen Themen werden wir Sie wie immer natürlich auch persönlich informieren.
Anpassung der Umsatzsteuersätze ab 01.07.2020 bis 31.12.2020
Die Senkung der Umsatzsteuersätze bringt organisatorische Herausforderungen mit sich, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht sichtbar sind.
Wir wollen Sie hier frühzeitig informieren, damit Sie notwendige Anpassungen planen und vorbereiten können. Bitte dokumentieren Sie Ihre individuellen Anpassungen gut, vor Allem damit Ihnen das zeitgerechte Abgrenzen und die "Rolle Rückwärts" Ende des Jahres keine Probleme bereitet.
Wir stellen Ihnen die wichtigsten Informationen zum jetzigen Stand in zwei Informationsschreiben bereit:
Informationsblatt zur zeitlich befristeteten Absenkung der Umsatzsteuer (allgemein)
Informationsblatt zur zeitlich befristeteten Absenkung der Umsatzsteuer in der Gastronomie
Die Folgende Aufzählung gibt darüber hinaus einen Überblick über notwendige Anpassungen und Prüfungen, die durch die Absenkung der Mehrwertsteuersätze notwendig werden. Sie können die Liste durchgehen und sich selbst fragen, von welchen dieser Sachverhalten Sie als Rechnungssteller aber auch Rechnungsempfänger betroffen sind:
Das Bundeskabinett hat am 05.06.2020 Eckpunkte für ein Bundesprogramm "Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen" beschlossen.
Wichtig: Eine Antragstellung ist derzeit noch nicht möglich. Wir informieren Sie hier, sobald das Verfahren durchgeführt werden kann.
Das Antragsverfahren soll rein über einen digitalen Prozess unter Einbeziehung der Steuerbaterater / Wirtschaftsprüfer (als "Clearingstelle") erfolgen. Nehmen Sie also frühzeitig Kontakt zu uns auf, wenn Sie beabsichtigen Überbrückungshilfe zu beantragen.
Alle Eckpunkte zur Überbrückungshilfe finden Sie in im Eckpunktepapier veröffentlicht durch das BMWI.
Eine vollständige oder zu wesentlichen Teilen Einstellung der Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Pandemie.
Quelle: Pressmitteilung der Bundesregierung zu den Überbrückungshilfen
Überbrückungshilfen Bayern
Informationen zur landesspezifischen Umsetzung in Bayern finden Sie auf den Überbrückungshilfe Corona Seiten des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Überbückungshilfen Berlin
Es sind noch keine konkreten Informationen verfügbar.
Überbrückungshilfen Brandenburg
Rechtliche Änderungen durch das Konjunkturpaket
Im Rahmen der Corona Maßnahmen gab es eine vielzahl von Rechtsänderungen. Jetzt mit dem Konjunkur- und Zukunftspaket werden erneut Änderungen eingefüht.
Wir greifen hier die bedeutensten heraus.
Änderung der steuerlichen Behandlung von Zuschüssen zum Kurzarbeitergeld
Ein neuer Paragraph §3 Nummer 28a wurde in das Einkommensteuergesetz eingefügt und führt dazu, dass ein gewisser Teil der Zuschüße zum Kurzarbeitergeld steuerbefreit ist.
Anmerkung: § 3 Nummer 28a – neu – Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld sind nach geltender Rechtslage steuerpflichtiger Arbeitslohn.
Im Sozialversicherungsrecht rechnen die Zuschüsse bis zu 80 Prozent des letzten Nettogehalts nach § 1 Absatz 1 Satz 1 Nummer 8 der Sozialversicherungsentgeltverordnung nicht zum Arbeitsentgelt und sind daher beitragsfrei. Auf Grund der in der Corona-Krise strukturell flächendeckenden Gewährung von Kurzarbeitergeld und zur Vermeidung von sozialen Härten soll eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes durch den Arbeitgeber vorübergehend steuerfrei gestellt werden. Entsprechend der sozialversicherungsrechtlichen Behandlung nach § 1 Absatz 1 Nummer 8 der Sozialversicherungsentgeltverordnung werden Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld und zum Saison-Kurzarbeitergeld bis 80 Prozent des Unterschiedsbetrages zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt nach § 106 des Dritten Buches Sozialgesetzbuches steuerfrei gestellt.
Mit der Steuerbefreiung wird die vielfach in Tarifverträgen vereinbarte, aber auch auf Grund der Corona-Krise freiwillige Aufstockung des Kurzarbeitergeldes durch den Arbeitgeber gefördert. Die Steuerbefreiung ist auf Zuschüsse begrenzt, die für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 29. Februar 2020 beginnen und vor dem 1. Januar 2021 enden, geleistet werden. Der bis zum Inkrafttreten der Gesetzesänderung vorgenommene Lohnsteuerabzug, bei dem von einer Steuerpflicht entsprechender Zuschüsse auszugehen war, ist vom Arbeitgeber grundsätzlich zu korrigieren. Rechtgrundlage ist § 41c Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und Satz 2 EStG. Kann der Arbeitgeber den Lohnsteuerabzug nicht mehr korrigieren, weil das Dienstverhältnis zwischenzeitlich beendet worden ist, erfolgt eine Korrektur im Rahmen der Veranlagung zur Einkommensteuer. Hier ist der steuerpflichtige Arbeitslohn laut Lohnsteuerbescheinigung entsprechend zu mindern und der entsprechende Anteil in den Progressionsvorbehalt einzubeziehen.
FAQ der Bundessteuerberaterkammer zum Konjunktur- und Zukunftspaket
Die Bundessteuerberaterkammer hat einen umfassenden Fragenkatalog veröffentlicht den es sich lohnt zu lesen.
Ein Interessanter Punkt ist, dass das BMWI eine unbürokratische Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung ermöglichen will und zwar durch eine pauschale Rabattierungsmöglichkeit. Damit wären Anpassungen an Preisauszeichnungen (Speisekarten, Dienstleistungskataloge) zumindest für den Handel und Dienstleistungsbereich nicht notwendig.
Details sind noch nicht bekannt, werden aber hier veröffentlicht.
Konjunkturpaket - Allgemeine Informationen der Bundesregierung
--> siehe extra Überpunkt - Anpassung der Umsatzsteuer
Quelle: Pressmittelung der Bundesregierung
19.06.2020 - Neuaufnahme Bereich Rechtliche Änderungen durch das Konjunkturpaket
18.06.2020 - Neuaufnahme Bereich FAQ der Bundessteuerberaterkammer
14.06.2020 - Neuaufnahme Bereich Anpassung der Umsatzsteuer ab 01.07.2020
14.06.2020 - Neuaufnahme Bereich Überbrückungshilfen
14.06.2020 - Neuaufnahme Bereich Konjunkturpaket - allegmeine Informationen der Bundesregierung
14.06.2020 - Neuanlage der Seite Konjunkturpaket