Source: https://www.sichere-schule.de/aula/bau-ausstattung/hinter-und-seitenbuehne
Timestamp: 2019-09-20 00:00:25
Document Index: 187457757

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 22', '§ 5', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 34']

Sichere Schule - Hinter- und Seitenbühne
A Hinter- und Seitenbühne
In großen Schulaulen sind oftmals hinter und neben der Bühne Freiflächen, sogenannte Hinter- und Seitenbühnen, zur Bereitstellung von Dekorationen und Requisiten für den nächsten Szenenwechsel vorhanden. Insbesondere aus Gründen des Brandschutzes, aber auch wegen Stolper- und Sturzgefahren dürfen auf Bühnen-, Szenen- und Arbeitsflächen mit Ausnahme des für die jeweilige Aufführung bestimmten Tagesbedarfs-, keine weiteren Gegenstände und Materialien gelagert werden.
Dekorationen, Requisiten sowie weitere Materialien, welche nicht zur aktuellen Aufführung gehören, sind deshalb in geeigneten Lagerräumen, sogenannten Ma­ga­zinen, aufzubewahren.
Um Hinter- und Seitenbühnen dem Blick des Publikums zu entziehen, sind sie oftmals betriebsmäßig verdunkelt. Deshalb ist durch geeignete Einrichtungen wie z. B. Orientierungslichter oder reflektierende bzw. nachleuchtende Markierungen eine sichere Orientierung in diesen Bereichen zu ermöglichen.
Leitungen auf Bühnen, Szenen und Arbeitsflächen sind stolperstellenfrei zu verlegen und möglichst durch stabile Kabelbrücken bzw. andere geeignete Abdeckungen-, wie Matten zu schützen. Auf verbleibende mögliche Stolpergefahren ist durch auffällige Kennzeichnung hinzuweisen.
Zwischen den Umfassungswänden und dem Rundhorizont (ständig eingebaute Rundvorhänge) oder der Dekoration der Bühne ist ein mindestens 1 m breiter Umgang freizuhalten, sofern der Rundhorizont oder die Dekoration nicht unmittelbar auf den Umfassungswänden angebracht ist.
Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung, DGUV Regel 115-002, § 22
§ 22. Auf Bühnen-, Szenen- und Arbeitsflächen dürfen mit Ausnahme des für die jeweilige Aufführung oder Produktion bestimmten Tagesbedarfes keine Gegenstände und Materialien gelagert werden.
Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung, DGUV Regel 115-002, § 5 Abs. 2
(2) In betriebsmäßig verdunkelten Räumen müssen Einrichtungen vorhanden sein, die eine sichere Orientierung ermöglichen.
Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung, DGUV Regel 115-002, § 24 Abs. 2
(1) Flächen und Aufbauten sind in einwandfreiem und sauberen Zustand zu halten. Sie dürfen in ihrer Standsicherheit und Tragfähigkeit nicht beeinträchtigt werden.
zu § 24 Abs. 1: Die zulässige Belastung darf in keinem Betriebszustand überschritten werden.
Kann aus szenischen Gründen oder beim Auf- und Abbau die Sicherheit von Flächen und Aufbauten nicht unmittelbar gewährleistet werden, sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Dies können z. B. Zugangsbeschränkungen, Warnsignale, Sicherungsposten sein.
zu § 24 Abs. 2: Siehe auch die jeweils gültigen landesrechtlichen Bestimmungen für den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten.
Verordnung über Bau und Betrieb von Sonderbauten - Sonderbauverordnung (SBauVO), § 34 Abs. 1