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Timestamp: 2020-07-10 09:22:16
Document Index: 287392888

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 3', '§ 5', '§ 3', '§ 6', '§ 11']

Ihre Suchkriterien : Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Fakultät / Fachbereich Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
... Politische Wissenschaft; Soziologie; Umweltökonomie; Wirtschaftswissenschaften
Politische Wissenschaft; Soziologie ...
Sachgebiet(e) Sozialwissenschaften, allgemeine; Wirtschaftswissenschaften
§ 5 Zulassungsvoraussetzungen, Zulassung zur Promotion
(1) Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion ist ein in der Regel mindestens mit der Gesamtnote "gut" abgeschlossenes Studium an einer Universität oder einer vergleichbaren wissenschaftlichen Hochschule, in der Regel des Promotionsfaches. Der Studienabschluss wird durch das Zeugnis eines Master-, Diplom-, Magister- oder Staatsexamens oder eines gleichwertigen Examens nachgewiesen. Eine analoge Regelung gilt für Master (F...
(1) Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion ist ein in der Regel mindestens mit der Gesamtnote "gut" abgeschlossenes Studium an einer Universität oder einer vergleichbaren wissenschaftlichen Hochschule, in der Regel des Promotionsfaches. Der Studienabschluss wird durch das Zeugnis eines Master-, Diplom-, Magister- oder Staatsexamens oder eines gleichwertigen Examens nachgewiesen. Eine analoge Regelung gilt für Master (FH).
(2) Ist die Gesamtnote nicht mindestens "gut", kann die Zulassung zur Promotion erfolgen, wenn befürwortende Gutachten von zwei Prüfungs- und Betreuungsberechtigten der Fakultät gemäß § 3 über die wissenschaftliche Qualifikation des Bewerbers/der Bewerberin vorgelegt werden. Dies gilt auch, wenn keine Gesamtnote vorliegt.
(3) Wenn im Master-, Diplom-, Magister- oder Staatsexamen oder in dem als gleichwertig anerkannten Examen das Promotionsfach nicht Schwerpunkt der Prüfung war, kann der Bewerber/die Bewerberin vom Promotionsaus-schuss aufgefordert werden, seine Fachkenntnisse in einem Kolloquium oder durch Bestehen von mindestens zwei Kursen auf mind. Masterniveau nachzuweisen. In diesem Fall kann der Bewerber/die Bewerberin für max. 1 Jahr vorläufig zugelassen werden. Der Nachweis über das bestandene Kolloquium oder die bestandenen Kurse ist innerhalb eines Jahres zu erbringen. Mit dem Bestehen gilt der Bewerber/die Bewerberin als zugelassen. § 5 Abs. 4 und 5 gelten entsprechend. Wird der Nachweis nicht innerhalb eines Jahres erbracht, erlischt die Zulassung. Auf einen zusätzlichen Nachweis kann verzichtet werden, wenn der Doktorand/die Doktorandin in ein von der Fakultät befürwortetes Promotionskolleg mit strukturiertem Programm eingebunden ist.
(4) Das Kolloquium ist eine mündliche Prüfung von etwa einer Stunde. Sie wird von zwei Prüfern/Prüferinnen, die Prüfungs- und Betreuungsberechtigte der Fakultät gemäß § 3 sind und vom Promotionsausschuss bestellt werden, abgenommen. Die Prüfungsanforderung im Kolloquium wird auf zwei fachliche Teilgebiete beschränkt. Durch das Kolloquium muss der Kandidat/die Kandidatin nachweisen, dass er/sie über hinreichende Kenntnisse in dem gewählten Promotionsfach verfügt.
(5) Die Kurse gemäß Abs. 3 werden in Abstimmung mit dem Betreuer/der Betreuerin vom Promotionsausschuss festgelegt.
§ 6 Zulassung besonders qualifizierter Absolventen/Absolventinnen von Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, besonders qualifizierter Absolventen/Absolventinnen eines Bachelor-Studienganges und von Absolventen/Absolventinnen mit ausländischen Abschlüssen
(1) Absolventen/Absolventinnen fachlich einschlägiger Studiengänge an Fachhochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Berufsakade-mien, der Württembergischen Notarakademie oder an ausländischen Hochschulen mit nicht kompatiblen Abschlüssen sowie Absolventen/Absolventinnen eines Bachelor-Studienganges können vom Promoti-onsausschuss zur Promotion zugelassen werden,
a) wenn sie besonders qualifiziert sind und
b) in einem Eignungsfeststellungsverfahren nachweisen, dass sie in dem Promotionsfach in gleicher Weise wie ein promotionsfähiger inländischer Universitätsabsolvent/eine Universitätsabsolventin zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt sind.
(2) Die in dem in der Regel viersemestrigen Eignungsfeststellungsverfahren zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen werden vom Promotions-ausschuss festgesetzt.
(3) Auf Antrag des Bewerbers/der Bewerberin stellt der Promotionsausschuss fest, ob das Eignungsfeststellungsverfahren mit Erfolg absolviert wurde.
(1) Die Dissertation muss wissenschaftlichen Ansprüchen genügen und die Fähigkeit des Doktoranden/der Doktorandin zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten im Promotionsfach nachweisen.
(2) Die Dissertation besteht aus einer Monographie oder wissenschaftlichen Aufsätzen (kumulativ). Die Vorgaben für kumulative Dissertationen werden vom Promotionsausschuss festgelegt. Diesbezügliche Vorgaben können fächerspezifisch festgelegt werden.
(3) Die Dissertation ist in der Regel in deutscher oderenglischer Sprache abzufassen. Der Promotionsausschuss kann auf schriftlichen Antrag gestatten, eine in einer anderen Sprache geschriebene Dissertation vorzulegen, sofern die Begutachtung gem. § 11 möglich ist. Sofern eine Dissertation mit Zustimmung des Promotionsausschusses in einer anderen Sprache vorgelegt wird, hat der Promotionsausschuss die Auflage zu erteilen, eine Zusam-menfassung der Dissertation in deutscher oder englischer Sprache vorzulegen, in der die Untersuchungsziele, die angewandten Methoden und die Untersuchungsergebnisse dargestellt werden.
Fundstelle Mitteilungsblatt des Rektors 2015