Source: https://www.anwalt24.de/urteile/bgh/2010-03-26/ix-zb-264_09
Timestamp: 2017-09-26 11:32:17
Document Index: 366659322

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 139', '§ 66', '§ 139', '§ 66', 'BGH', '§ 78', '§ 66', 'BGH', '§ 3']

BGH, 26.03.2010 - IX ZB 264/09 - Erinnerung durch einen nicht beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt | anwalt24.de
Beschl. v. 26.03.2010, Az.: IX ZB 264/09
Erinnerung durch einen nicht beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt
Referenz: JurionRS 2010, 14197
BGH - 13.01.2010 - AZ: IX ZB 264/09
§ 139 Abs. 1 GVG
Die Erinnerung der Rechtsbeschwerdeführerin gegen den Kostenansatz gemäß der Kostenrechnung vom 12. März 2010 wird zurückgewiesen.
Das Rechtsmittel der Rechtsbeschwerdeführerin gegen den Kostenansatz ist als Erinnerung gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG auszulegen. Über die Erinnerung entscheidet gemäß § 139 Abs. 1 GVG trotz der Bestimmung des § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG der Senat, da Entscheidungen des Einzelrichters beim Bundesgerichtshof institutionell nicht vorgesehen sind (BGH, Beschl. v. 13. Januar 2005 - V ZR 218/04, NJW-RR 2005, 584).
Die Erinnerung, welche nicht die Vertretung durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt erfordert (§ 78 Abs. 5 ZPO, § 66 Abs. 5 Satz 1 Halbsatz 1 GKG), ist zulässig, aber nicht begründet. Die Eigenschaft der Rechtsbeschwerdeführerin als Kostenschuldnerin ergibt sich aus der Kostengrundentscheidung; diese ist im Erinnerungsverfahren über den Kostenansatz verbindlich und nicht nachzuprüfen (BGH, Beschl. v. 20. September 2007 - IX ZB 35/07, JurBüro 2008, 43). Die Höhe des Kostenansatzes ergibt sich aus Nr. 2364 des Kostenverzeichnisses zu § 3 Abs. 2 GKG.