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Timestamp: 2017-07-28 04:46:39
Document Index: 232385987

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 61', '§ 1', '§\t4', '§ 2', '§ 13', '§ 3', '§ 4', '§\t38', '§ 5', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§\t4', '§ 4', '§ 8', '§ 13', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§\t4', '§ 12', '§ 4', '§ 4', '§\t4', '§ 13', '§ 4', '§ 15', '§ 16', '§ 17']

Mitteilungsblatt: 2. Sondernummer, ausgegeben am 12. Mai 2000,
2. SONDERNUMMER
Studienjahr 1999/2000	ausgegeben am 12. Mai 2000,	16b. Stück
Studienplan	für die Studienrichtung WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN -	BAUWESEN (Änderung)
Die Änderung des Studienplanes wurde vom Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Kultur mit	GZ 52.351/7-I/D/2/2000 vom 20.
März 2000 bzw. mit GZ 52.351/9-I/D/2(VII/D/2)/2000 vom 20. April
2000	nicht untersagt.
Technische Universität	Graz
Studienplan	für die Studienrichtung WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN-BAUWESEN (Version 00/01)
Die Studienkommission für die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwesen an der Fakultät für Bauingenieurwesen der Technischen Universität Graz erläßt aufgrund des Bundesgesetzes über die	Studien	an den Universitäten (Universitäts-Studiengesetz UniStG), BGBl. I Nr. 48/1997 i.d.g.F., den vorliegenden Studienplan	für die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwesen. Das Diplomstudium umfaßt 2 Studienabschnitte und eine Gesamtstundenzahl von 210 Semesterstunden. Davon entfallen auf den 1. Studienabschnitt 68 Semesterstunden, auf den 2. Studienabschnitt 121 Semesterstunden (UniStG § 13 (4) Z 1) und auf die freien Wahlfächer 21	Semesterstunden	(UniStG	§ 13 (4) Z	6). Darüberhinaus ist eine	Diplomarbeit abzufassen	(UniStG	§ 61 (1)).
Der Gesamtaufwand des Diplomstudiums setzt sich	für die Studierenden im Mittel wie	folgt zusammen:
1. Studienabschnitt	3100	Zeitstunden
2. Studienabschnitt	4535	Zeitstunden
Freie Wahlfächer	885 Zeitstunden
Diplomarbeit	600 Zeitstunden
Gesamtaufwand	9120 Zeitstunden
Im 1. Studienabschnitt beträgt das	Verhältnis	Lehrveranstaltung/Studierzeit im Mittel	1:2 (inkl. empf. freier	Wahlfächer).
Im 2. Studienabschnitt beträgt das	Verhältnis	Lehrveranstaltung/Studierzeit im Mittel	1:1,5 (inkl. empf. freier Wahlfächer und ohne Diplomarbeit).
§ 1 Stundenzahl der 1. Diplomprüfung
Die	erste Diplomprüfung umfaßt den Stoff	der den	Fächern der Tabelle 1 zugeordneten	Lehrveranstaltungen im Gesamtausmaß von 68 Semesterstunden.
Die	Aufteilung des Stundenausmaßes auf die einzelnen Fächer wird	entsprechend Tabelle 1 festgelegt.
Pflichtfächer (UniStG §	4 Z 24)
Grundzüge des Bauingenieurwesens
Summe 1. Studienabschnitt
§ 2 Lehrveranstaltungen und Prüfungen von Pflichtfächern der 1. Diplomprüfung
Die	den Fächern der Tabelle 1 zugrundeliegenden Lehrveranstaltungen werden der	Bezeichnung und	dem Stundenausmaß	nach entsprechend Tabelle 2 festgelegt (UniStG § 13 (4)).
Aus	Tabelle	2 ist ersichtlich, ob die Lehrveranstaltungsprüfungen schriftlich (s) oder	mündlich und schriftlich (sm) abzulegen sind, oder	ob die Lehrveranstaltungen durch begleitende Kontrollen	(*) beurteilt werden.
§ 3 Anmeldungsvoraussetzungen für Lehrveranstaltungen des 1. Studienabschnitts
Für einzelne Lehrveranstaltungen sind Anmeldungsvoraussetzungen festgelegt, die in Tabelle 3 zusammengestellt sind.
VO/SE/UE
Einführung in das Bau-	u.Vermessungswesen(E)
Mathematik 1/1
empfohlene freie Wahlfächer:
Mathematik-Tutorium	1
Darstellende Geometrie-Tutorium
Plandarstellung 0/2/0
Mechanik Statik (E)
Vermessungswesen GL
Physik für	Bauingenieure
Mechanik-Tutorium 1
Mathematik-Tutorium	2
Modell und Bemessung
Hochbau	- Konstruktionselemente
Festigkeitslehre-Tutorium
Statik-Tutorium
1,5/0/1,5
Enzyklopädie Betriebswirtschaftslehre
Grundlagen der Bauverfahren
Grundlagen der Bauwirtschaftslehre
Rechtswissenschaftl. Grundl. f.	d. Bauwesen
empfohlenes freies Wahlfach:
1VOVorlesung
2SESeminar
3UEÜbung
4die Klammerwerte beinhalten die freien
5sschriftlich
smschriftlich und mündlich
*Beurteilung durch begleitende
(Absolvierung	der Lehrveranstaltung)
Mechanik-Statik	UE
Mathematik 1/1	UE
Mathematik 1/2	UE
§ 4 Studieneingangsphase
Die	in Tabelle 2 mit (E) gekennzeichneten Fächer betreffen die	Studieneingangsphase nach UniStG §	38 (1).
§ 5 Empfohlene Sequenz
Im Studienplan sind	die Lehrveranstaltungen	in ihrer zeitlichen Abfolge nach den didaktischen Erfordernissen angeordnet. Es	wird daher dringend empfohlen, diese Sequenz bei der Absolvierung der Lehrveranstaltungen einzuhalten.
Die	Tabelle	2 enthält eine Empfehlung von freien Wahlfächern im Ausmaß von 12 Semesterstunden (UniStG § 4 Z 25).
§ 6 Durchführung der 1. Diplomprüfung
Die erste	Diplomprüfung (UniStG § 4 Z 6) ist eine Gesamtprüfung (UniStG § 4 Z	28), die in Form von Einzelprüfungen (UniStG § 4 Z 29) entsprechend Tabelle 2	abzulegen ist.
§ 7 Stundenzahl der 2. Diplomprüfung
Die	zweite Diplomprüfung umfaßt den Stoff der den Fächern der Tabelle 4 zugeordneten Lehrveranstaltungen im	Gesamtausmaß von 121 Semesterstunden.
Die	Aufteilung des Stundenausmaßes auf die einzelnen Fächer wird	entsprechend Tabelle 4 festgelegt. Tabelle 4
Fächer (UniStG § 4 Z 23)
I Pflichtfächer (UniStG §	4 Z 24)
Vertiefung Bauwirtschaft
II Wahlfächer aus dem Wahlfach-
katalog der	Vertiefung (UniStG § 4 Z 25)
g) Vertiefung Bauwirtschaft
Summe 2. Studienabschnitt
§ 8 Lehrveranstaltungen und Prüfungen von Pflichtfächern der 2. Diplomprüfung
Die	den Pflichtfächern	der Tabelle 4 zugrundeliegenden	Lehrveranstaltungen werden der Bezeichnung und dem Stundenausmaß nach entsprechend Tabelle 5 sowie für die Vertiefung nach Tabelle 6	festgelegt (UniStG § 13 (4)).
Aus	den Tabellen 5 und 6 ist ersichtlich, ob die Lehrveranstaltungsprüfungen mündlich (m), schriftlich (s) oder mündlich und	schriftlich (sm) abzulegen sind, oder ob die Lehrveranstaltungen durch begleitende Kontrollen (*) beurteilt werden.
Hydromechanik/Hydraulik
Theorie	und Technik der	Planung
2,5/0/2,5
KonstruktiverIngenieurbau1
Baustofflehre 1
Geschichte des Ingenieurbaus
Brandtechnische Planung
3/0/3,5
2,5/0/1
3,5/0/4
KonstruktiverIngenieurbau2
Baustofflehre 2
CAD	- Konstruktion
2,5/0/0
2,5/0/0,5
3,5/0,5/2,5
Allgemeine Baubetriebslehre
Wirtschaft-Bau
2. Diplomprüfung 121
mmündlich
Tabelle 6: Vertiefung	Bauwirtschaft
Lehrveran-staltungs-prüfung 4
Allgemeine Baubetriebslehre	Erg.
Kosten und Erfolgsrechnung
Wirtschaftsenglisch für Bauingenieure
Projekt	Wirtschaft-Bau
Wahlfach-
EDV in Baubetrieb und Bauwirtschaft
Projektmanagement-Bau
Bürgerliches Recht	und Handelsrecht
AK Baubetrieb und Bauwirtschaft	(u. Exk.)
Bürgerliches Recht	Ergänzung
2/0/1,5
4sschriftlich
§ 9 Lehrveranstaltungen und Prüfungen von Wahlfächern der 2. Diplomprüfung
Der	Vertiefung Bauwirtschaft ist in	Tabelle	6 ein Wahlfachkatalog zugeordnet.
Dieser Wahlfachkatalog enthält	Lehrveranstaltungen im Ausmaß von	40 Semesterstunden. Nach Wahl des Studierenden sind aus	diesem Katalog Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 10 Semesterstunden zu absolvieren. Bezüglich der Auswahl wird eine Abstimmung mit den Betreuern der	Diplomarbeit empfohlen.	Aus	der Tabelle 6 ist ersichtlich, ob die Lehrveranstaltungsprüfungen mündlich (m), schriftlich (s) oder schriftlich und mündlich (sm) abzulegen sind, oder ob die Lehrveranstaltungen durch	begleitende Kontrollen (*) beurteilt werden. § 10 Anmeldungsvoraussetzungen für Lehrveranstaltungen	des 2. Studienabschnitts
Für die Ablegung von Prüfungen einzelner Lehrveranstaltungen sind	Anmeldungsvoraussetzungen festgelegt, die in Tabelle 7 zusammengestellt	sind.
Allgemeine Baubetriebslehre Ergänzung
Hydromechanik/Hydraulik UE
Statik der Tragwerke VO, UE
Baustatik 1 UE
Hydromechanik/Hydraulik	UE
Allgemeine Baubetriebslehre UE
Bauwirtschaftslehre VO, UE
Bauwirtschaftslehre UE
Bauwirtschaftslehre VO
Kosten-	und Erfolgsrechnung VO, UE
Die	Absolvierung von Lehrveranstaltungen des 2. Studienabschnitts erfordert	die erfolgreich	abgelegte 1. Diplomprüfung. Folgende Lehrveranstaltungen sind davon ausgenommen:
§ 11 Empfohlene Sequenz
Die	Tabelle	5 enthält eine Empfehlung von freien Wahlfächern im Ausmaß von 9 Semesterstunden (UniStG §	4 Z 25).
§ 12 Durchführung der 2. Diplomprüfung
Die	zweite Diplomprüfung (UniStG § 4 Z 6)	ist eine Gesamtprüfung (UniStG § 4 Z 28), die	in Form	von Einzelprüfungen (UniStG §	4 Z 29)	entsprechend den Tabellen 5 und	6 und einer kommissionellen Prüfung (Verteidigung der Diplomarbeit) abzulegen ist.	§ 13 Lehrveranstaltungen und Prüfungen von freien Wahlfächern
Die freien Wahlfächer im Gesamtausmaß von 21 Semesterstunden können innerhalb des gesamten Zeitraumes des Studiums absolviert werden. Sie können aus dem Angebot aller anerkannten inländischen und ausländischen Universitäten und Hochschulen ausgewählt werden (UniStG § 4 Z 25). Die	in den Tabellen	2 und 5	angeführten freien	Wahlfächer	werden für	die Vertiefung von Kenntnissen bzw. für die Erweiterung des Wissens besonders empfohlen.
Die	Tabelle	8 enthält eine Zusammenstellung von freien	Wahlfächern, die im Hinblick auf eine unterstützende Wissensvermittlung einzelner Lehrveranstaltungen	und zur	persönlichen Weiterbildung	empfohlen werden.
Tabelle 8 Empfohlene freie Wahlfächer
Mathematik-Tutorium 2
Ingenieurvermessung GL
Chemie für	Bauingenieure
Brandtechnische	Planung
Ästhetik der Tragwerke
Technikfolgen und Gesellschaft
2/0,5/0
4mmündlich
Die	Beurteilung des	Studienerfolgs bei Vorlesungen (VO) erfolgt durch Prüfungen, deren	Modus in den Tabellen 2, 5, 6, 8 angeführt	ist. Es	bedeuten dabei
s.....schriftlich, m.....mündlich,	sm.....schriftlich und mündlich.
Die	Beurteilung des	Studienerfolgs bei Übungen	(UE) erfolgt durch begleitende Kontrollen. Die Absolvierung von	Übungen ist Voraussetzung für	die Ablegung der zugehörigen Vorlesungsprüfung.
Die	Beurteilung der	im Studienplan als Tutorien bezeichneten Übungen erfolgt durch "mit Erfolg teilgenommen"	bzw. "ohne	Erfolg teilgenommen". Diese Tutorien bezeichnen Übungen, welche begleitend zu	den Vorlesungen	und Hörsaalübungen der Grundlagenfächer durchgeführt werden.
Die	Beurteilung des	Studienerfolgs bei Seminaren (SE) erfolgt durch	begleitende Kontrollen,	wobei zwischen "mit Erfolg	teilgenommen" und "ohne Erfolg teilgenommen" unterschieden wird.	Seminare sind Lehrveranstaltungen unter	Mitarbeit der Studierenden.
Gleiche Prüfungen werden anerkannt. Gleiche Prüfungen sind jene, welche an der Technischen Universität Graz im Rahmen einer anderen Studienrichtung,	d.h. unter anderer Studienkennzahl abgelegt wurden, jedoch den gleichen	Titel und die gleiche Stundenzahl besitzen. Positiv beurteilte gleiche Prüfungen, die ordentliche Studierende an der Technischen Universität Graz abgelegt haben, gelten generell und	ohne Ausstellung eines Bescheides als anerkannt.
§ 15 Diplomarbeit
Das	Thema der Diplomarbeit ist einem dem Studienplan zugehörigen Fach zu entnehmen und	erst nach Ablegung der 1. Diplomprüfung zu	vergeben. Fächerübergreifende	Themen sind möglich.
Das	Ausmaß der Diplomarbeit sollte einem Arbeitsaufwand in der Größenordnung von 600 Stunden entsprechen.
Die	Beurteilung der	Diplomarbeit erfolgt durch die Begutachtung der	wissenschaftlichen Arbeit. Im Zusammenhang mit der Diplomarbeit	ist eine kommissionelle	Prüfung zur Verteidigung (Defensio) dieser	wissenschaftlichen Arbeit abzulegen, die Teil der 2. Diplomprüfung	ist. Voraussetzung für diese kommissionelle Prüfung ist die Absolvierung der für	die 2. Diplomprüfung erforderlichen Lehrveranstaltungen und die positive Beurteilung der Diplomarbeit. § 16 Übergangs- und Anerkennungsbestimmungen
Dieser Studienplan ist mit der Version 98/99 im	Studienjahr 1998/99 in Kraft getreten. Die vorliegende Version 00/01 tritt mit dem Studienjahr 2000/01 in Kraft.
Ordentliche Hörer, die ihr Studium nach der Studienordnung für die Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwesen begonnen haben, sind berechtigt, ihr Studium nach den dort geltenden studienrechtlichen Bestimmungen fortzusetzen und zu beenden. Als Frist, in welcher die bisherigen	Studien	fortgesetzt werden können,	gilt für jeden Studienabschnitt die gesetzliche Mindeststudiendauer plus ein Toleranzsemester.
Diese	Studierenden sind überdies	berechtigt, sich seit 1. Oktober 1998 durch eine schriftliche, unwiderrufliche Erklärung den neuen	Studienvorschriften zu unterstellen. Diese Erklärung ist an die Universitätsdirektion	zu richten.
Die vorliegende Version 00/01 des Studienplanes unterscheidet sich von	der Version 98/99 nur geringfügig.
Die	Anerkennung bereits abgelegter Teilprüfungen, die in der Version 00/01 nicht mehr oder geändert angeboten werden, erfolgt nach der Äquivalenzliste der Tabelle 9.
Studienplan Version 98/99
Studienplan Version 00/01
Hochbau - Konstruktionselemente
Grundlagen der EDV 1
Grundlagen der EDV (Vorlesung)
Grundlagen der EDV 2
Grundlagen der EDV (Seminar)
Einführung in das Bau-	und
AK Baubetrieb und Bauwirtschaft
AK Baubetrieb und Bauwirt-
schaft (u. Exk.)
Studierende, die sich vor Ablegung der 1. Diplomprüfung nach dem Studienplan 1992/93 den neuen Studienvorschriften	unterstellen, haben grundsätzlich alle nach dem neuen Studienplan (Version	00/01) vorgesehenen Prüfungen zu absolvieren.
Von bereits abgelegten Teilprüfungen des	1. Studienabschnitts des alten Studienplans können	für neue oder im Stundenumfang veränderte Teilprüfungen des neuen Studienplans die in Tabelle 10	angeführten anerkannt werden.
Studienplan 1992/93 Version 6
Mechanik - Statik
Mechanik Dynamik
Wahlfach 4 SSt.
Grundlagen der	EDV
Vermessungswesen, EF
Vermessungswesen GL Wahlfach 2 SSt.
Baustofflehre *)
Wahlfach 3 SSt.
Infrastruktur Verkehr Bauverfahren	Einführung in das	Bau- und Vermessungswesen
Hydrologie-Wasserwesen	*)
Hydrologie und	Wasserwirtschaft
Hydromechanik und Hydraulik *)
Hydromechanik und Hydraulik
Geologie *)
Funktion und Tragwerk	*)
Wahlfach 1 SSt.
Statik	der Tragwerke
Modell	und Bemessung *)
Modell	und Bemessung
Volkswirtschaftslehre,	EF
Staatswissenschaften Rechtswissenschaftl. Grundlagen für das Bauwesen
Für Studierende, die sich nach	Ablegung der 1.	Diplomprüfung nach	dem Studienplan	1992/93	der neuen Studienordnung (Version 00/01) unterstellen, gelten folgende Übergangsbestimmungen:
Die 1. Diplomprüfung	des alten Studienplans wird als	1. Diplomprüfung des neuen	Studienplans (Version 00/01) anerkannt.	Die Teilprüfungsfächer Hochbau - Konstruktionselemente, Enzyklopädie Betriebswirtschaftslehre, Betriebliche Planungsmethoden,	Grundlagen der Bauwirtschaftslehre sind spätestens bis	zur Einreichung	zur 2. Diplomprüfung zu absolvieren. Für Studierende,	die vor	dem Umstieg auf	den neuen Studienplan bereits Teilprüfungsfächer mit äquivalentem Inhalt	absolviert haben, entfällt	die Ablegung der jeweils entsprechenden	Teilprüfungsfächer des neuen Studienplans. Hiefür gilt Tabelle 11.
Die in Tabelle 10 mit *) bezeichneten Teilprüfungen werden	den dort analogen Fächern des neuen Studienplans als äquivalent anerkannt.
Grundlagen der	Bauwirtschaftslehre
Projektmanagement - Bau
Die	Anerkennung von	Prüfungsleistungen	von Pflichtfächern	des 2. Studienabschnittes nach dem Studienplan 1992/93 auf Prüfungsleistungen des Studienplans Version 00/01 erfolgt nach der in Tabelle 12 angegebenen Äquivalenzliste:
Grundlagen des	Hochbaus
Theorie und Technik der Planung
GL der Bauwirtschaftslehre
AK Baubetrieb und Bauwirtschaft (u.Exk.)
Technische Geologie GL
Bodenmechanik/Grundbau
Felsmechanik undTunnelbau
Wirtschaftsenglisch f.	Bauingenieure
Die	Anerkennung von	Prüfungsleistungen	des Studienplans 1992/93 auf Prüfungsleistungen der Pflichtfächer der	Vertiefung im Studienplan Version 00/01	erfolgt	nach den in Tabelle 12 und Tabelle 13 angegebenen Äquivalenzlisten.
Wirtschaftsenglisch für Bau-
Projekt Wirtschaft - Bau
Für die Anrechnung von	Prüfungsleistungen	des Studienplans 1992/93 auf Prüfungsleistungen der Wahlfächer der Vertiefung	im neuen Studienplan (Version 00/01) werden die	Wahlfachkataloge (Studienplan 1992/93) Baubetrieb und Bauwirtschaft, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Organisation anerkannt.
Für Studierende, die ihr Studium nach dem Studienplan 1992/93 fortsetzen, gelten im einzelnen die folgenden Regelungen	über die bereits absolvierten Lehrveranstaltungen hinaus:
Für die Prüfungsleistungen der Pflichtfächer des Studienplanes 1992/93 werden die Prüfungsleistungen der Pflichtfächer des neuen	Studienplanes (Version 00/01) gemäß den Tabellen 10 und 12 äquivalent anerkannt. Für die gebundenen Wahlfächer gelten die Wahlfachkataloge	entsprechend der Zuordnung der Tabelle 14 als äquivalent:
übrige Wahlfachkataloge
Die	Feststellung der Gleichwertigkeit von Teilprüfungen des alten und neuen Studien-planes, die im Vorstehenden nicht geregelt	sind, ist beim Vorsitzenden der	Studien-kommission zu beantragen.
Die	Absolvierung aller Lehrveranstaltungen der 2. Diplomprüfung des Studienplanes 1992/93 gilt	äquivalent	für die 2.	Diplomprüfung des neuen Studienplanes.
§ 17 ECTS-Anrechnungspunkte
Im Sinne des Europäischen	Systems	zur Anrechnung von Studienleistungen (European Credit Transfer System ECTS) sind den einzelnen	Lehrveranstaltungen in Tabelle 15 ECTS-Anrechnungspunkte zugeteilt. Mit	diesen Anrechnungspunkten ist der relative Anteil des mit den einzelnen	Lehrveranstaltungen verbundenen	Arbeitspensums bestimmt, wobei dem Arbeitspensum eines Semesters 30 Anrechnungspunkte entsprechen. Die Anrechnungspunkte spiegeln somit	den quantitativen Arbeitsanteil	wider, der für jede Lehrveranstaltung im Verhältnis zum geforderten Studienpensum für den erfolgreichen Abschluß des Studiums aufgewendet werden muß. Sie berücksichtigen Vorlesungen, Seminare, Übungen, Tutorien, Exkursionen, Eigenstudien an der Universität und zu Hause, Prüfungen	und andere Formen der Leistungsbewertung und damit nicht nur die lehrergebundene Lehre.	Das gesamte Diplomstudium entspricht vereinbarungsgemäß 300 Anrechnungspunkten. Die Diplomarbeit ist	darin mit 20 Anrechnungspunkten	enthalten
Semester-stunden
Einführung in das Bau-	u.Vermessungswesen
0/2,5/0
7/0/3,5
5/0/3,5
3/2,5/0
5,5/0/3,5
3/0/1,5
4/0/2,5
Rechtswissenschaftliche	Grundlagen f. d. Bauwesen
2,5/0/4
4,5/0/5
4/0/1,5
6,5/0/5
3/0/0,5
4,5/1/3
2,5/0/1,5
0/0/6,5
Englisch Frauen und Technik
2/0/0,5
0,5/0/2
1,5/0/1
QUALIFIKATIONSPROFIL für die Studienrichtung WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN-BAUWESEN
Das	Tätigkeitsfeld der	Wirtschaftsingenieure für Bauwesen	umfaßt aufbauend auf den Grundlagen der Ausbildung zum Bauingenieur in besonderem	Maße die organisatorische	Umsetzung von Bauwerken	von der	Planung	in die Realität unter besonderer Berücksichtigung baubetrieblicher und bauwirtschaftlicher Gesichtspunkte. Es	handelt	sich dabei um die Realisierung von Bauwerken, wie Gebäuden, Brücken, Kraftwerken, Tunnels, Straßen- und	Eisenbahnanlagen sowie Wasserversorgungs- und Wasserentsorgungsanlagen.
Weiters	umfaßt ihre Tätigkeit gesellschafts-	und wirtschaftspolitische Aufgaben in der Planung von Verkehrskonzepten, Energiekonzepten, Ressourcenbewirtschaftung (Recycling, Entsorgung) und Fragen	der Wirtschaftlichkeit,	der Erhaltung und Erneuerung von Bauwerken. Das	Beschäftigungsfeld	verbindet die allgemeine Bauingenieurtätigkeit mit	den spezielleren Aufgaben des Managements, wie Termin- und Kostenplanung, Bauvertragsgestaltung, Vergabe, Bauleitung, Bauaufsicht und Controlling.
Die Wirtschaftsingenieurstätigkeit wird ausgeführt in Unternehmen der Bauwirtschaft (Baumanagement, Unternehmensleitung), in	der öffentlichen Verwaltung (Behörden, Sondergesellschaften),	in Ingenieurbüros (Planung, Bauleitung) und in Lehre und Forschung	(Universitäten, Fachhochschulen, Höhere Technische Lehranstalten).
Als	Qualifikationen	für dieses	Tätigkeitsfeld der	Wirtschaftsingenieure für Bauwesen	können folgende identifiziert werden:
Verständnis der Grundlagen des	Bauingenieurwesens und ihre Vernetzung mit rechtlichen, bauwirtschaftlichen	und baubetrieblichen Zusammenhängen,
Fähigkeit zur Entwicklung von Konzepten zur Realisierung und Abwicklung von Bauaufgaben (Realisierungskompetenz),
fächerübergreifend vernetztes Denken mit vertieftem Bezug	auf wirtschaftliche und	gesellschaftspolitische Zusammenhänge,
Fähigkeit, Akzeptanz für Realisierungskonzepte und Bereitschaft zur Kooperation zwischen den Beteiligten zu erzielen.
Aus	diesem Anforderungsspektrum folgt die Notwendigkeit, den Studienplan auf eine generalistische Bauingenieurausbildung mit starker Vertiefung in rechtlichen, wirtschaftlichen und baubetrieblichen Fächern auszurichten, um	den Bezug zwischen Managementaufgaben und technischer Fachkompetenz herzustellen. Besondere Bedeutung kommt in dieser Ausbildung dem Erlernen von Präsentations-, Kooperations- und Umsetzungsstrategien zu, sowie	dem Bewußtmachen der Wichtigkeit persönlicher Weiterbildung.