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Timestamp: 2016-10-20 21:37:16
Document Index: 92833458

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 92', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 66']

8C_9/2013 (24.01.2013)
8C_9/2013
Obergericht von Appenzell Ausserrhoden, F�nfeckpalast, 9043 Trogen,
Sozialhilfe (Unentgeltliche Rechtspflege, Prozessvoraus-setzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts von Appenzell Ausserrhoden vom 22. Oktober 2012.
in den Entscheid des Obergerichts von Appenzell Ausserrhoden vom 22. Oktober 2012, mit welchem das Gesuch von B.________ um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege in einem Sozialhilfeverfahren wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen wurde,
in die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, mit der B.________ beantragt, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei ihm f�r das vorinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege in Form des Erlasses von Gerichtsvorsch�ssen zu gew�hren und es sei ihm eine Parteientsch�digung in der H�he von Fr. 500.- zuzusprechen,
in das Ersuchen um Erteilung der unentgeltlichen Prozessf�hrung f�r das bundesgerichtliche Verfahren,
dass es sich beim Entscheid, mit welchem vorg�ngig des Sachentscheids ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen wird, um eine Zwischenverf�gung handelt (Urteil [des Bundesgerichts] 2D_1/2007 vom 2. April 2007 E. 2.1 mit Hinweisen),
dass der angefochtene Entscheid daher keinen Endentscheid (Art. 90 BGG), sondern einen Zwischenentscheid darstellt, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 f. BGG beim Bundesgericht anfechtbar ist (BGE 133 IV 335 E. 4 S. 338),
dass vorliegend einzig der Eintretensgrund des nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) in Frage kommt,
dass die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege rechtsprechungsgem�ss einen solchen Nachteil bewirken kann, wenn nicht nur die unentgeltliche Rechtspflege verweigert, sondern zugleich die Anhandnahme des Rechtsmittels von der Bezahlung eines Kostenvorschusses abh�ngig gemacht wird (BGE 133 V 402 E. 1.2 S. 403; Urteile [des Bundesgerichts] 2C_1102/2012 vom 20. Dezember 2012 E. 1 und 4A_100/2009 vom 15. September 2009 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 135 III 603),
dass der Beschwerdef�hrer weder geltend macht, noch erkennbar ist, dass die Vorinstanz einen Kostenvorschuss mit der Androhung erhoben hat, im S�umnisfall auf das Rechtsmittel nicht einzutreten,
dass, sollten dem Beschwerdef�hrer im Hauptverfahren Kosten auferlegt werden, er die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege im Rahmen des Endentscheids noch anfechten kann (Art. 93 Abs. 3 BGG; Urteil [des Bundesgerichts] 2C_1102/2012 vom 20. Dezember 2012 E. 2),
dass daher nicht ersichtlich ist, inwiefern die Zwischenverf�gung einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnte,
dass auf die offensichtlich unzul�ssige Beschwerde mithin nicht einzutreten ist,
dass auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
dass das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung f�r das bundesgerichtliche Verfahren damit gegenstandslos wird,
Dieses Urteil wird den Parteien und der Sozialkommission X.________ schriftlich mitgeteilt.