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Timestamp: 2020-02-26 09:39:35
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7 U 90/06 - 08.12.2009 - Schertz spielte wieder Theater - wir waren nicht dabei − Buskeismus
7 U 90/06 - 08.12.2009 - Schertz spielte wieder Theater - wir waren nicht dabei
1 Günther Jauch vs. Superillu Verlag GmbH & Co.KG (Rätselheft)
2 Günther Jauch vs. Superillu Verlag
2.4.1 Urteil 7 U 90/06
3 Kommentar - Kostenrechnung
3.1 Hat sich das für Günther Jauch gelohnt?
[bearbeiten] Günther Jauch vs. Superillu Verlag GmbH & Co.KG (Rätselheft)
Ein gutes Geschäft für die Anwälte und die Beklagte. Günther Jauch zahlt drauf.
[bearbeiten] Günther Jauch vs. Superillu Verlag
08.12.09: OLG Hamburg 7 U 90/06
Ein seltener Fall, bei dem der BGH die LG- und OLG-Urteile aufhob und ans OLG zurückverwies.
Eine alte Kamelle. In der Rätselzeitung wurde Günther Jauch abgebildet. Es wird seit 4 Jahren um eine fiktive Lizenzgebühr gestritten. Schertz verlangte 100.000,00 Euro. Buske gab am 09.06.2006 nichts – Urteil 324 O 868/05. Wir berichteten.
Frau Dr. Raben entschied am 05. Dezember 2006 ebenfalls: Null. Urteil 7 U 90/06. Wir berichteten.
Dr. Christian Schertz ließ nicht locker und ging zum BGH. Der BGH hat am 11.02.09 das OLG-Urteil aufgehoben und den Rechtsstreit an das Frau Dr. Raben zurückverwiesen. Urteil BGH I ZR 8/07.
Klägerseite: Kanzlei Schertz Bergmann; RA Dr. Christian Schertz
Beklagtenseite: Kanzlei Prof. Dr. Schweizer RA Marcus M. Herrmann
08.12.09: Berichterstatter der Pseudoöffentlichkeit: Rolf Schälike
Herr Dr. Christian Schertz ließ es sich nicht nehmen, diesmal selbst in Hamburg zu erscheinen.
Wir waren nicht im Saal, interessierten uns für ein anderes Verfahren, und konnten Herrn Dr. Christian Schertz nicht selbst erleben. Ein Schauspiel entging uns.
Frau Dr. Raben schlug 10.000,00 Euro vor. Man kann sich gut vorstellen, dass dies dem Promianwalt nicht gefiel. Uns wurde berichtet, Schertz hätte getobt und eine empfindliche fünfstellige Summe verlangt. Er ging in die Mitte des Saal, und spielte sein Schertz-Theater.
Vorsitzende Richterin Frau Dr. Raben musste Schertz beruhigen: Sie brauchen sich nicht so aufzuregen.
Die Vorsitzende zum Schluss der Veranstaltung: Die Verkündung einer Entscheidung erfolgt am 22.12.09, 12:00, in der Geschäftsstelle
[bearbeiten] Urteil 7 U 90/06
22.12.09: Verkündung im Tenor.
Urteil 7 U 90/06 vom 22.12.2009
19.01.2010: Lt. Auskunft der Geschäftsstelle liegt ein Tatbestandsberichtigungsantrag an und die Sache ist unter dem Aktenzeichen: I ZR 7/10 beim BGH anhängig.
[bearbeiten] Kommentar - Kostenrechnung
Wir haben gerechnet, was die Anwälte und die Gerichte an Prozesskosten verdient haben:
Für die Richtigkeit übernehemn wir keine Gewähr. Es sind Schätzungen in diesen Anwalts-Kosten-Dschungel
Bei einem Streitwert von 100.000 Euro
- 1. Instanz (LG Hamburg): 10.671,90 Euro
- 2. Instanz (OLG Berufung): 12.494,66 Euro
- Revision (BGH): 16.573,18 Euro
- 2. Instanz (Neuverhandlung OLG Hamburg)Terminsgebühr und Getrichtskosten: ca. 7.300,00 Euro
Insgesamt, ca.: 47.000,00 Euro
- Anwaltsgebühren: 33.300,00 Euro (davon MwSt 5.300,00 Euro)
- Gerichtskosten: ca. 13.700,00 Euro
[bearbeiten] Hat sich das für Günther Jauch gelohnt?
80 Prozent, welche Günther Jauch zu tragen hat, ergeben:
Anwaltsgebühren, ca.: 24.000,00 Euro
Gerichtskosten, ca.: 11.000,00 Euro
Gesamtkosten für Günther Jauch: 35.000,00 Euro
Davon trägt der Kläger ca. 20.000,00 Euro. Günther Jauch muss 15.000,00 oder noch mehr dazulegen.
Mit der Verrechnng der Mehrwertsteuer als Vorsteuerm kann es allerdings für Günther Jauch etwas weniger werden.
Wir kennen allerdings nicht die Vereinbarungen zwischen Günther Jauch und seiner Kanzlei Schertz Bergmann. Die materielle Wirklichkeit kann ganz anders aussehen. Es bleibt das Geschäftsgeheimnis dieser Verwerter und Vermarkter von Persönlichkeitsrechten mit der Namensmarke Jauch. Alles unter dem Vorzeichen des Schutzes der Würde des Menschen.
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Diese Seite wurde zuletzt am 25. Mai 2010 um 10:59 Uhr geändert.
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