Source: https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10003898&FassungVom=2014-02-28&Artikel=1&Paragraf=176&Anlage=&Uebergangsrecht=
Timestamp: 2020-06-05 19:21:26
Document Index: 21707621

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 176', 'Art. 1', '§ 176', 'Art. 1', '§ 176', 'Art. 1', '§ 175', 'Art. 1', '§ 177', 'Art. 1', '§ 176', 'Art. 1', '§ 176', 'Art. 1', '§ 176', 'Art. 1', '§ 176', 'Art. 1', '§ 176', 'Art. 1', '§ 176', '§ 2']

RIS - Finanzstrafgesetz Art. 1 § 176 - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 28.02.2014
Bundesrecht konsolidiert: Finanzstrafgesetz Art. 1 § 176, Fassung vom 28.02.2014
Finanzstrafgesetz Art. 1 § 176
Art. 1 § 175 am 28.02.2014
Art. 1 § 177 am 28.02.2014
Art. 1 § 176 heute
Art. 1 § 176 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
Art. 1 § 176 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2007
Art. 1 § 176 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/1998
Art. 1 § 176 gültig von 01.01.1976 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1975
Art. 1 § 176
(1) Ist ein dem Wesen der Freiheitsstrafe entsprechender Strafvollzug wegen einer Krankheit oder Verletzung, wegen Invalidität oder eines sonstigen körperlichen oder geistigen Schwächezustandes des Bestraften nicht durchführbar, so hat die Finanzstrafbehörde den Strafvollzug so lange aufzuschieben, bis dieser Zustand aufgehört hat.
(2) Ist die bestrafte Person schwanger oder hat sie entbunden, so hat die Finanzstrafbehörde den Strafvollzug bis zum Ablauf der sechsten Woche nach der Entbindung und darüber hinaus solange aufzuschieben, als sich das Kind in der Pflege der Bestraften befindet, höchstens aber bis zum Ablauf eines Jahres nach der Entbindung. Die Strafe ist jedoch zu vollziehen, sobald es die Bestrafte selbst verlangt, vom Strafvollzug keine Gefährdung ihrer Gesundheit oder des Kindes zu besorgen und ein dem Wesen der Freiheitsstrafe entsprechender Vollzug durchführbar ist.
(3) Stellt sich nachträglich heraus, daß der Strafvollzug wegen eines der in den Abs. 1 und 2 bezeichneten Umstände aufzuschieben gewesen wäre und bestehen die den Aufschub begründenden Umstände fort, so sind die Abs. 1 und 2 dem Sinne nach anzuwenden.
(4) Auf Antrag des Standeskörpers darf aus militärdienstlichen Gründen eine Freiheitsstrafe nicht vollzogen werden
an Soldaten, die den Grundwehrdienst oder die ersten sechs Monate des Ausbildungsdienstes leisten,
an Soldaten, die dem Bundesheer auf Grund eines Dienstverhältnisses angehören, im Falle eines Einsatzes des Bundesheeres nach § 2 Abs. 1 des Wehrgesetzes oder im Falle der unmittelbaren Vorbereitung dieses Einsatzes.
NOR40144950
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1958/129/A1P176/NOR40144950