Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-177/04
Timestamp: 2019-08-24 21:12:34
Document Index: 136199177

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 228', 'Art. 3', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Rechtsprechung: C-177/04 - dejure.org
Schlußanträge unten: Generalanwalt beim EuGH, 24.11.2005
https://dejure.org/2006,4185
EuGH, 14.03.2006 - C-177/04 (https://dejure.org/2006,4185)
EuGH, Entscheidung vom 14.03.2006 - C-177/04 (https://dejure.org/2006,4185)
EuGH, Entscheidung vom 14. März 2006 - C-177/04 (https://dejure.org/2006,4185)
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Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie 85/374/EWG - Haftung für fehlerhafte Produkte - Urteil des Gerichtshofes, mit dem eine Vertragsverletzung festgestellt wird - Nichtdurchführung - Artikel 228 EG - Finanzielle Sanktionen - Teilweise Durchführung des Urteils im Laufe des Verfahrens
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats, Richtlinie 85/374/EWG - Haftung für fehlerhafte Produkte
Anforderungen an die Zulässigkeit einer Vertragsverletzungsklage; Anforderungen an das Vorliegen einer Vertragsverletzung wegen fehlerhafter Umsetzung von Gemeinschaftsrecht im Rahmen des Produkthaftungsrechts; Voraussetzungen des Verstoßes gegen Art. 228 EG-Vertrag im Wege fehlerhafter Umsetzung von Art. 3 Abs. 3 der Richtlinie 85/374/EWG des Rates vom 25. Juli 1985 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Haftung für fehlerhafte Produkte; Gemeinschaftsrechtliche Zwangsvollstreckungsmaßnahmen infolge fehlerhafter Gemeinschaftsrechtsumsetzung; Gemeinschaftsrechtliche Haftungsanforderungen an den Lieferanten eines Produkts bei nicht feststellbarem Hersteller; Anforderungen an die Rechtmäßigkeit einer Zwangsgeldanordnung infolge einer Vertragsverletzung ; Anforderungen an die Berechnung der Höhe eines Zwangsgeldes im gemeinschaftsrechtlichen Sanktionsrecht
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 14.03.2006; Rs. C-177/04 (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats, Richtlinie 85/374/EWG - Haftung für fehlerhafte Produkte)" von Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Reich, original erschienen in: VuR 2006, 241 - 242.
Klage der Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen die Französische Republik, eingereicht am 14. April 2004
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Artikel 228 des Vertrages - Nichtdurchführung des Urteils des Gerichtshofes vom 25. April 2002 in der Rechtssache C-52/00 bezüglich der nicht ordnungsgemäßen Umsetzung der Richtlinie 85/374/EWG des Rates vom 25. Juli 1985 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Haftung für fehlerhafte Produkte (ABl. L 210, S. 29) - Nichtänderung von Vorschriften des französischen Code civil - Antrag auf Festsetzung eines Zwangsgeldes.
EuZW 2006, 506
Die in dieser Bestimmung vorgesehenen Maßnahmen - Pauschalbetrag und Zwangsgeld - dienen nämlich beide diesem Zweck, der also darin besteht, auf diesen Staat wirtschaftlichen Zwang auszuüben, der ihn dazu veranlasst, die festgestellte Vertragsverletzung abzustellen (Urteile des Gerichtshofs vom 12. Juli 2005, Kommission/Frankreich, C-304/02, Slg. 2005, I-6263, Randnrn. 80 und 91, und vom 14. März 2006, Kommission/Frankreich, C-177/04, Slg. 2006, I-2461, Randnrn. 59 und 60).
Der Gerichtshof hat in jeder Rechtssache anhand der Umstände des Einzelfalls die zu verhängenden finanziellen Sanktionen zu bestimmen (vgl. Urteile vom 12. Juli 2005, Kommission/Frankreich, Randnr. 86, und vom 14. März 2006, Kommission/Frankreich, C-177/04, Slg. 2006, I-2461, Randnr. 58).
25 - Urteil vom 14. März 2006, Kommission/Frankreich (C-177/04, Slg. 2006, I-2461).
Vgl. hierzu Urteil vom 18. Juli 2007, Kommission/Deutschland (C-503/04, Slg. 2007, I-6153, Randnr. 15), sowie Nr. 43 der Schlussanträge des Generalanwalts Geelhoed in der Rechtssache Kommission/Frankreich (C-177/04, Urteil vom 14. März 2006).
Es ist darauf hinzuweisen, dass der Gerichtshof in jeder Rechtssache anhand der Umstände des Einzelfalls die zu verhängenden finanziellen Sanktionen zu bestimmen hat (vgl. Urteile vom 12. Juli 2005, Kommission/Frankreich, Randnr. 86, und vom 14. März 2006, Kommission/Frankreich, C-177/04, Slg. 2006, I-2461, Randnr. 58).
18 - Urteile vom 21. September 1999, Kommission/Irland (C-392/96, Slg. 1999, I-5901, Randnr. 61), vom 26. Juni 2003, Kommission/Frankreich (C-233/00, Slg. 2003, I-6625, Randnr. 62), vom 14. März 2006, Kommission/Frankreich (C-177/04, Slg. 2006, I-2461, Randnr. 52), und vom 26. Oktober 2006, Kommission/Spanien (C-36/05, Slg. 2006, I-10313, Randnr. 38).
59 - Urteile Kommission/Irland (C-392/96, Randnr. 61), Kommission/Frankreich (C-233/00, Randnr. 62), Kommission/Frankreich (C-177/04, Randnr. 52) und Kommission/Spanien (C-36/05, Randnr. 38), jeweils zitiert in Fn. 18.
27 Außerdem liegt der maßgebende Zeitpunkt für die Beurteilung einer Vertragsverletzung im Sinne von Artikel 228 EG nach ständiger Rechtsprechung am Ende der Frist, die in der mit Gründen versehenen Stellungnahme, die nach dieser Bestimmung abgegeben wird, gesetzt wurde (vgl. Urteile vom 12. Juli 2005 in der Rechtssache C-304/02, Kommission/Frankreich, Slg. 2005, I-6263, Randnr. 30, und vom 14. März 2006 in der Rechtssache C-177/04, Slg. 2006, I-0000, Randnr. 20).
À l'appui de sa demande, le Royaume d'Espagne a, notamment, fait référence à l'arrêt du 14 mars 2006, Commission/France (C-177/04, EU:C:2006:173), dans lequel la Cour aurait ordonné la réouverture de la phase orale à la suite d'une demande similaire introduite par la République française en raison de l'adoption d'une loi qui, selon cet État membre, mettait fin au manquement qui lui était reproché.
Quant à la référence faite à l'arrêt du 14 mars 2006, Commission/France (C-177/04, EU:C:2006:173), force est de relever que celui-ci n'est pas pertinent en l'espèce puisque, dans cette affaire, la Commission a estimé que la loi adoptée par la République française en cours de procédure n'assurait pas la pleine exécution de l'arrêt de la Cour constatant le manquement et a donc maintenu son recours.
Insoweit ist daran zu erinnern, dass der Gerichtshof in jeder Rechtssache anhand der Umstände des Einzelfalls die zu verhängenden finanziellen Sanktionen zu bestimmen hat (Urteile vom 12. Juli 2005, Kommission/Frankreich, Randnr. 86, und vom 14. März 2006, Kommission/Frankreich, C-177/04, Slg. 2006, I-2461, Randnr. 58).
49 - Ähnlich die Schlussanträge des Generalanwalts Geelhoed in der Rechtssache Kommission/Frankreich (C-177/04, Urteil vom 14. März 2006, Slg. 2006, I-2461, Nr. 70).
https://dejure.org/2005,27963
Generalanwalt beim EuGH, 24.11.2005 - C-177/04 (https://dejure.org/2005,27963)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 24.11.2005 - C-177/04 (https://dejure.org/2005,27963)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 24. November 2005 - C-177/04 (https://dejure.org/2005,27963)
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Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Urteil des Gerichtshofes, mit dem die Vertragsverletzung festgestellt wird - Nichtdurchführung - Finanzielle Sanktion
7 - Schlussanträge des Generalanwalts Geelhoed vom 24. November 2005 in der Rechtssache Kommission/Frankreich (C-177/04, Slg. 2006, I-2461, Nr. 43).