Source: http://kloster-epe.de/index.php/satzung
Timestamp: 2020-01-18 06:33:45
Document Index: 288919296

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 5', '§ 8', '§ 9', '§ 13', '§ 18', '§ 19', '§ 20']

Schützenvereins Kloster Epe e.V.
§ 3 Vereinsbezirk
§ 5 Wahl zum Vorstand
§ 8 Offiziercorps
§ 9 Jungschützen
§ 13 Ausgaben des Vereins
§ 18 Festlichkeiten
§ 19 Königschießen
§ 20 Außerordentliche Regelungen
Der Verein führt den Namen Schützenverein Kloster-Epe e.V. und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Gronau (Westf) eingetragen.
Sinn und Zweck des Vereins ist die Pflege gut nachbarlichen Zusammenlebens, fußend auf alter Tradition der Schützenbruderschaften und Nachbarvereine, um zwischen den Vereinsmitgliedern ein enges Band der Zusammengehörigkeit zu erstreben. Gemeinnützigkeit ist dadurch gegeben.
Grenzen des Vereinsbezirks sind südlich die Agathastraße, nördlich die Eßseite, östlich die Bergstraße und westlich die Dinkel.
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem ersten und zweiten Geschäftsführer, dem ersten und zweiten Kassierer, 8 Beisitzern und dem General.
Der geschäftsführende Vorstand sind der Präsident, der Vizepräsident, der erste und zweite Geschäftsführer, sowie der erste und zweite Kassierer.
Im Außenverhältnis kann der Präsident mit einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes den Verein vertreten.
Die Vorstandsmitglieder werden von der Generalversammlung (Jahreshauptversammlung) aus den Mitgliedern des Vereins mittels verdeckter Stimmzettel gewählt. Sie können in einem gemeinsamen Wahlgang gewählt werden. Einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl. Der amtierende General ist geborenes Mitglied. Der Präsident und der Vizepräsident werden für 5 Jahre, die übrigen Vorstandsmitglieder für 4 Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Die Wahl des Präsidenten und Vizepräsidenten erfolgt in einem besonderen Wahlgang. Es genügt ebenfalls die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist eine Stichwahl durchzuführen.
Stehen nicht mehr Mitglieder für eine Wahl in den Vorstand zur Verfügung als Ämter zu vergeben sind, so kann von einer Wahl mittels verdeckter Stimmzettel abgesehen werden, wenn alle Kandidaten damit einverstanden sind. Sie können dann per Handzeichen durch die Versammlung gewählt werden.
Vorstandsmitglieder, die sich in besonderer Weise für den Verein eingesetzt haben, können auf Beschluss der Jahreshauptversammlung zu Ehrenvorstandsmitgliedern ernannt werden.
Der Vorstand verwaltet das Vereinsvermögen unentgeltlich. Die Vorstandsmitglieder haften für das Vermögen des Vereins.
Dem Verein ist ein Offiziercorps angeschlossen. Das Offiziercorps unterstützt den Vorstand bei der Organisation und Durchführung aller Veranstaltungen des Vereins.
Für die Beschaffung notwendiger Ausrüstungsgegenstände werden dem Offiziercorps Gelder aus dem Verein zugewiesen.
Zur Förderung des Jugendnachwuchses ist dem Verein eine Jungschützenabteilung angeschlossen. Die Jungschützen sind dem Offiziercorps unterstellt.
Jedes Jahr, möglichst am ersten Samstag im November, ist eine Jahreshauptversammlung abzuhalten. Die Tagesordnung jeder Jahreshauptversammlung muss mindestens folgende Punkte beinhalten:
Vorlage des Jahresberichtes des Vorstandes, Rechnungsbericht des Kassierers, Entlastung des Vorstandes und des Kassierers durch die Mitglieder.
Anträge zur Tagesordnung sind von Mitgliedern des Vereins schriftlich vor Beginn der Generalversammlung beim Präsidenten einzureichen. Die Tagesordnung wird auf der Versammlung bekannt gegeben.
Der Präsident leitet die Jahreshauptversammlung. Über alle Versammlungen ist vom Geschäftsführer ein Protokoll zu fuhren.
Als Kassenprüfer werden aus der Jahreshauptversammlung zwei Mitglieder des Vereins gewählt. In jedem Jahr scheidet ein Kassenprüfer aus, ein neuer wird gewählt.
Die Kassierer haben die Kasse ordnungsgemäß zu verwalten, ein Kassenbuch zu führen und Ausgaben nur gegen Quittung zu tätigen. Die Ausgaben müssen vorher vom Präsidenten oder vom Vizepräsidenten angewiesen werden.
Nach gemeinsamen Beschluss ist der Vorstand ohne Befragung der Jahreshauptversammlung berechtigt, über Ausgaben, die zur Aufrechterhaltung des Vereins erforderlich sind, zu verfügen. Über die Einnahmen und Ausgaben ist in der Jahreshauptversammlung ein Rechenschaftsbericht vorzulegen.
Mitglied des Vereins kann jeder werden, der das 18. Lebensjahr vollendet hat und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist. Familienmitglieder unter 18 Jahren sind beitragsfrei, können jedoch unter Berücksichtigung des Jugendschutzgesetzes an den Veranstaltungen teilnehmen.
Die Anmeldung zum Verein hat schriftlich im Zusammenhang mit einer Aufnahmegebühr zu erfolgen. Der Anmeldung ist ferner eine Einzugsermächtigung beizulegen, damit der Mitgliedsbeitrag jährlich im Januar von einem Girokonto abgebucht werden kann.
Der Austritt aus dem Verein kann jederzeit erklärt werden. Die Abmeldung sollte jedoch schriftlich erfolgen. Der ggf. bereits gezahlte Jahresbeitrag wird nicht erstattet. Ausgeschlossen werden Mitglieder auf Grund von unwürdigem Verhalten, wie z.B. staatsfeindlicher Gesinnung, Prügeleien, Schlägereien etc.. Der Ausschluss erfolgt durch Vorstandsbeschluss.
Zur Zeit beträgt der Jahresbeitrag 20,00 €. Rentner und Pensionäre sind beitragsfrei, zahlen, jedoch jährlich einen Kostenbeitrag (Versicherungen) von 10,00 €.
Die Höhe der Beiträge kann auf Beschluss der Jahreshauptversammlung geändert werden.
Der Schützenverein Kloster feiert in jedem Jahr entweder ein Schützenfest oder ein Sommerfest. Grundsätzlich soll jedoch mindestens alle 2 Jahre am 2. Sonntag im Juli ein Schützenfest gefeiert werden. Auf der Jahreshauptversammlung wird hierzu eine entsprechende Abstimmung durchgeführt. Es ist die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Abgestimmt wird auch über die jährlich stattfindende Nikolausfeier für die Kinder der Vereinsmitglieder.
Bei jedem Schützenfest findet ein Königschießen statt. Zum Königsschuss ist jedes Mitglied berechtigt, dass mindestens 18 Jahre alt ist und mindestens zwei Jahre Mitglied des Vereins ist. Für den Königsschuss ist die verlesene Schießordnung maßgebend. In Ausnahmefällen obliegt die Entscheidung dem Vorstand. Der Verein gewährt dem König zur Bestreitung der Kosten eine Beihilfe, deren Höhe vom Vorstand festgelegt wird.
Alle Vorkommnisse, über die keine satzungsmäßige Klarheit besteht, sind vom Vorstand nach bestem Wissen und Gewissen im Interesse des Vereins zu regeln.
Im Bedarfsfall kann vom Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.
Im Falle der Vereinsauflösung wird das Vereinsvermögen einem gemeinnützigen, karitativen Zweck zugeführt.
Änderungen der Satzung können nur durch die Jahreshauptversammlung beschlossen werden.
1. Die Jahreshauptversammlung hat diesem Satzung am 06. November 2004 beschlossen.
2. Die Satzung tritt somit am 07. November 2004 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 04. November 2001 außer Kraft.