Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19891128_OGH0002_0050OB00640_8900000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2018-12-12 01:43:14
Document Index: 120783145

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 1299', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1299', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1299', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 502', 'OGH', '§ 1298', 'OGH', '§ 1299', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 5Ob640/89 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 5Ob566/79 2Ob75/82 5Ob6...
5Ob566/79; 2Ob75/82; 5Ob652/81; 3Ob557/83; 8Ob553/82; 8Ob207/83; 7Ob518/85; 3Ob560/84; 1Ob687/85; 8Ob30/86; 1Ob657/86; 1Ob46/86; 1Ob35/87; 1Ob606/88; 3Ob526/88; 1Ob529/89; 5Ob640/89; 1Ob39/89; 9ObS11/90; 1Ob637/94; 4Ob265/99w; 2Ob165/03h; 2Ob51/09b; 9Ob13/09s; 2Ob7/10h; 10Ob50/15y; 7Ob224/16s; 6Ob233/17h; 5Ob21/18a
Die "Sachverständigenhaftung" nach § 1299 ABGB geht von einem objektiven Maßstab aus, wobei es auf die übliche Sorgfalt jener Personen ankommt, die die betreffende Tätigkeit ausüben. Der Sachverständige hat gerade für mangelnde Kenntnisse und Fähigkeiten einzustehen.
5 Ob 566/79
Entscheidungstext OGH 25.09.1979 5 Ob 566/79
Veröff: RZ 1981/15 S 56
Beisatz: Verwahrer eines Pferdes. (T1)
5 Ob 652/81
Entscheidungstext OGH 15.02.1983 5 Ob 652/81
3 Ob 557/83
Entscheidungstext OGH 13.04.1983 3 Ob 557/83
7 Ob 518/85
Entscheidungstext OGH 07.03.1985 7 Ob 518/85
1 Ob 687/85
Entscheidungstext OGH 19.02.1986 1 Ob 687/85
Auch; Veröff: SZ 59/35
nur: Die "Sachverständigenhaftung" nach § 1299 ABGB geht von einem objektiven Maßstab aus, wobei es auf die übliche Sorgfalt jener Personen ankommt, die die betreffende Tätigkeit ausüben. (T2)
Beisatz: Entscheidend ist der Leistungsstandard der betreffenden Berufsgruppe. (T3)
Veröff: SZ 59/222 = RdW 1987,121 = ÖBA 1987,264 (Iro)
nur T2; Beis wie T3; Veröff: SZ 60/236
nur T2; Beis wie T3; Veröff: JBl 1988,783
1 Ob 529/89
Entscheidungstext OGH 26.04.1989 1 Ob 529/89
Beis wie T3; Veröff: GesRZ 1989,223 = WBl 1989,280
5 Ob 640/89
Entscheidungstext OGH 28.11.1989 5 Ob 640/89
9 ObS 11/90
Entscheidungstext OGH 12.09.1990 9 ObS 11/90
nur T2; Beisatz: Hier: Rechtsanwalt als Masseverwalter im Konkurs des Arbeitnehmers: IESG - Ansprüche. (T4)
Veröff: EvBl 1990/174 S 814
2 Ob 165/03h
Entscheidungstext OGH 07.08.2003 2 Ob 165/03h
nur T3; Beisatz: Hier: Schiffsführer; Unfall bei Dunkelheit und Regen. (T5)
2 Ob 51/09b
Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 51/09b
nur T2; Beisatz: In Bezug auf die Frage der schadensverursachenden Haftung ist der Gutachtensauftrag jener Maßstab, an dem die Tauglichkeit und Richtigkeit des Gutachtens zu messen ist. (T6)
6 Ob 233/17h
Entscheidungstext OGH 17.01.2018 6 Ob 233/17h
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0026524
JJR_19790925_OGH0002_0050OB00566_7900000_002
Rechtssatz für 3Ob541/85 7Ob555/88 8Ob...
3Ob541/85; 7Ob555/88; 8Ob528/89; 5Ob640/89; 1Ob24/94; 2Ob537/95 (2Ob538/95); 7Ob2113/96b; 9Ob327/97x; 4Ob265/99w; 7Ob185/00g; 7Ob316/01y; 7Ob247/02b; 2Ob165/03h; 3Ob103/04z; 3Ob222/04z; 8Ob12/05f; 9Ob66/05d; 10Ob30/06v; 6Ob48/07p; 8Ob127/09y; 9Ob13/09s; 10Ob16/11t; 7Ob82/14f; 7Ob59/15z; 10Ob50/15y; 6Ob16/16w; 7Ob224/16s; 6Ob233/17h
3 Ob 541/85
Entscheidungstext OGH 13.11.1985 3 Ob 541/85
Veröff: SZ 58/176
nur: Der Sorgfaltsmaßstab darf nicht überspannt werden. (T1)
Auch; nur: Bei § 1299 ABGB geht es um den durchschnittlichen Fachmann des jeweiligen Gebietes, der prinzipiell auch der maßgerechte im Sinn dieser Bestimmung ist. (T2)
Beisatz: Es geht um den Leistungsstandard seiner Berufsgruppe. (T3)
Auch; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Der Sorgfaltsmaßstab wird durch die typischen und demnach objektiv bestimmten Fähigkeiten eines Angehörigen des betreffenden Verkehrskreises bestimmt. (T4)
2 Ob 537/95
Entscheidungstext OGH 24.05.1995 2 Ob 537/95
7 Ob 2113/96b
Entscheidungstext OGH 16.04.1997 7 Ob 2113/96b
Auch; Beisatz: Der Rechtsanwalt hat grundsätzlich alle zur Vermeidung eines Rechtsverlustes seines Mandanten erforderlichen Maßnahmen zu treffen. (T5)
Auch; Beis wie T5; Beisatz: Bringt eine Maßnahme zur Vermeidung (Verminderung) eines Schadens des Mandanten keine Nachteile mit sich (wie dies bei der Erhebung eines Mitverschuldenseinwandes der Fall ist), muss sie der Rechtsanwalt jedenfalls ergreifen, auch wenn sie möglicherweise nicht notwendig ist. Nur im Falle einer ausdrücklichen und gegenteiligen Weisung des (freilich zuvor vollständig und pflichtgemäß belehrten und damit in voller Kenntnis der Sachlage und Rechtslage befindlichen) Mandanten ließe sich dann eine dennoch erfolgte Unterlassung eines solchen Mitverschuldenseinwandes rechtfertigen. (T6)
Beisatz: Es kommt auf die übliche Sorgfalt jener Personen an, die die betreffende Tätigkeit ausüben. (Hier: Schiffsführer) (T7)
3 Ob 222/04z
Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 222/04z
Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Die Frage, welche Sorgfaltspflicht bei einem bestimmten Arbeitsvorgang einzuhalten ist, kann wegen ihrer Einzelfallbezogenheit nicht als erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO gewertet werden. (T8)
8 Ob 12/05f
Entscheidungstext OGH 21.07.2005 8 Ob 12/05f
Beis wie T3; Beis wie T7 nur: Es kommt auf die übliche Sorgfalt jener Personen an, die die betreffende Tätigkeit ausüben. (T9) Beisatz: Der Händler landwirtschaftlicher Produkte kann sich nicht dadurch entlasten, dass er darauf verweist, dass bisher negative Auswirkungen eines Feldpilzes auf Pferde nicht bekannt gewesen seien. Vielmehr müsste der Händler nachweisen, dass eine Kontaminierung mit diesem Pilz entweder in höchstem Grade unwahrscheinlich gewesen sei oder aber dass eine Beeinträchtigung der Stuten durch die Verfütterung von mit Zearalenon kontaminiertem Hafer mit hoher Wahrscheinlichkeit nach dem damaligen Wissensstand keine Auswirkungen hatte. Die bloße Nichtkenntnis allfälliger Auswirkungen entlastet die Beklagte, die jeder diesbezügliche Zweifel trifft, unter den gegebenen Umständen (Kenntnis negativer Auswirkungen des Feldpilzes auf andere Tierarten) nicht. Erstattet daher der Händler von Futtermitteln, die Gesundheitsbeeinträchtigungen (hier: Fertilitätsstörungen) hervorrufen, kein Vorbringen, aus welchem abzuleiten ist, dass ihm die Untersuchung des von ihm verkauften Futtermittels auf Giftstoffe nicht zumutbar gewesen wäre, ist ihm der Entlastungsbeweis gemäß § 1298 ABGB nicht gelungen. (T10)
9 Ob 66/05d
Entscheidungstext OGH 22.02.2006 9 Ob 66/05d
nur: Bei § 1299 ABGB geht es um den durchschnittlichen Fachmann des jeweiligen Gebietes. Der Sorgfaltsmaßstab darf nicht überspannt werden. (T11)
Beisatz: Hier: Von einem Kunsthändler beim Bilderankauf einzuhaltende Sorgfalt. (T12)
7 Ob 82/14f
Entscheidungstext OGH 04.06.2014 7 Ob 82/14f
Auch; Beisatz: Der Maßstab ist nicht die spezifische individuelle Erfahrung eines Mitglieds einer bestimmten Untergruppe eines Berufszweigs, sondern das durchschnittlich in der Branche zu erwartende Wissen. (T13)
Beisatz: Hier: Architekten (T14)
6 Ob 16/16w
Entscheidungstext OGH 23.02.2016 6 Ob 16/16w
Auch; nur T11; Beis wie T13
Beis wie T13; Beisatz: Hier: Ein durchschnittlicher Radiologe hätte das Karzinom des Klägers als Zufallsbefund nicht erkannt - Haftung verneint. (T15)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0026535
JJR_19851113_OGH0002_0030OB00541_8500000_001
Rechtssatz für 5Ob640/89
RS0026456
5Ob640/89
Unter dem Begriff des "öffentlichen" Bekennens ua zu einem Gewerbe oder Handwerke ist bloß die entsprechende Kundgabe zu verstehen, eine solche Tätigkeit auszuüben.
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0026456
JJR_19891128_OGH0002_0050OB00640_8900000_001