Source: http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=WaldorfunSchAbiPrV+SH&psml=bsshoprod.psml&max=true&aiz=true
Timestamp: 2016-08-29 03:44:52
Document Index: 368956935

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 9', '§ 10', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 1', '§ 140', '§ 126', '§ 116', '§ 11', '§ 12', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 21', '§ 22', '§ 12', '§ 5', '§ 16', '§ 18', '§ 7', '§ 7', '§ 9', '§ 7', '§ 17', '§ 7', '§ 115', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 18', '§ 15', '§ 17', '§ 7', '§ 13', '§ 15', '§ 9', '§ 14', '§ 14']

Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein APVO-EW | Landesnorm Schleswig-Holstein | Landesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen (APVO-EW) vom 2. Juli 2008 | gültig ab: 01.08.2008 gültig bis: 30.07.2018
§ 1 - § 1 Abschnitt I
§ 2 - § 9 Abschnitt II - Abiturprüfung für Externe sowie...
§ 10 - § 18 Abschnitt III - Abiturprüfung an Waldorfschulen
§ 19 - § 19 Abschnitt IV - Übergangs- und Schlussbestimmungen
Anlage 6 - Übersicht über die im Zeugnis der Allgemeinen...
InhaltAktuelle GesamtausgabeÄnderungshistorieAmtliche Abkürzung:APVO-EWAusfertigungsdatum:02.07.2008Gültig ab:01.08.2008Gültig bis:30.07.2018
VerordnungQuelle:Fundstelle:NBl. MBF. 2008, 215Gliederungs-Nr:223-9-180Landesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen
Vom 2. Juli 2008Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.08.2016 bis 30.07.2018Nichtamtliches InhaltsverzeichnisTitelGültig abLandesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen (APVO-EW) vom 2. Juli 200801.08.2008 bis 30.07.2018Eingangsformel01.08.2008 bis 30.07.2018Inhaltsverzeichnis01.08.2014 bis 30.07.2018Abschnitt I01.08.2008 bis 30.07.2018§ 1 - Allgemeines01.08.2016 bis 30.07.2018Abschnitt II - Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen01.08.2014 bis 30.07.2018§ 2 - Personenkreis31.07.2013 bis 30.07.2018§ 3 - Zulassung zur Abiturprüfung31.07.2013 bis 30.07.2018§ 4 - Abiturprüfungsfächer01.08.2014 bis 30.07.2018§ 5 - Abiturprüfungskommission01.08.2014 bis 30.07.2018§ 6 - Durchführung der Abiturprüfung01.08.2014 bis 30.07.2018§ 7 - Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung31.07.2013 bis 30.07.2018§ 8 - Ermittlung der Gesamtqualifikation01.08.2008 bis 30.07.2018§ 9 - Erwerb der Fachhochschulreife01.08.2014 bis 30.07.2018Abschnitt III - Abiturprüfung an Waldorfschulen01.08.2008 bis 30.07.2018§ 10 - Personenkreis01.08.2014 bis 30.07.2018§ 11 - Zulassung zur Abiturprüfung01.08.2008 bis 30.07.2018§ 12 - Abiturprüfungsfächer31.07.2013 bis 30.07.2018§ 13 - Abiturprüfungskommission01.08.2008 bis 30.07.2018§ 14 - Durchführung der Abiturprüfung01.08.2014 bis 30.07.2018§ 15 - Bestehen oder Nichtbestehen der Abiturprüfung01.08.2008 bis 30.07.2018§ 16 - Ermittlung der Gesamtqualifikation01.08.2008 bis 30.07.2018§ 17 - Erwerb der Fachhochschulreife01.08.2014 bis 30.07.2018§ 18 - Anlagen01.08.2008 bis 30.07.2018Abschnitt IV - Übergangs- und Schlussbestimmungen01.08.2008 bis 30.07.2018§ 19 - Inkrafttreten01.08.2014 bis 30.07.2018Anlage 101.08.2014 bis 30.07.2018Anlage 1a01.08.2014 bis 30.07.2018Anlage 201.08.2014 bis 30.07.2018Anlage 301.08.2014 bis 30.07.2018Anlage 3a01.08.2014 bis 30.07.2018Anlage 401.08.2014 bis 30.07.2018Anlage 501.08.2014 bis 30.07.2018Anlage 6 - Übersicht über die im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erreichbare Höchstzahl von Punkten für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen01.08.2014 bis 30.07.2018Anlage 701.08.2014 bis 30.07.2018
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 1 neu gefasst (LVO v. 01.12.2015, NBl.MSB.Schl.-H. S. 372)
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Aufgrund des § 140 Abs. 2 und des § 126 Abs. 3 Nr. 2 des Schulgesetzes (SchulG) vom 24. Januar 2007 (GVOBl. Schl.-H. S. 39, ber. S. 276), zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. März 2008 (GVOBl. Schl.-H. S. 148), verordnet das Ministerium für Bildung und Frauen:
Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen
und Schüler an nicht staatlich anerkannten
Für die Abiturprüfung für Personen, die weder eine öffentliche Schule noch eine nach § 116
SchulG anerkannte Ersatzschule besuchen, sowie für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen gelten folgende Bestimmungen der Landesverordnung über die Gestaltung der Oberstufe und der Abiturprüfung in den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (OAPVO) vom 2. Oktober 2007 (NBl. MBF. Schl.-H. S. 285) entsprechend:
Absatz 3 bis 5; § 11
Absatz 3 bis 8, § 12, § 15
Absatz 5 und 6; § 16, § 17, § 21, § 22. § 12a
OAPVO gilt entsprechend mit den Maßgaben, dass der Fachausschuss für die Sprechprüfung gemäß § 5 Absatz 2 dieser Verordnung gebildet und die erbrachte Prüfungsleistung gemäß § 16
Absatz 6 und 7 OAPVO benotet wird. Sprechprüfungen werden auch in Prüfungen auf grundlegendem Anforderungsniveau durchgeführt; in diesem Fall dauert der schriftliche Prüfungsteil in der Regel 210 Minuten, wobei die Aufgaben für die Sprechprüfung zentral gestellt werden können. Für Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten an Waldorfschulen gilt außerdem § 18
OAPVO. Für die Abiturprüfung an Beruflichen Gymnasien gilt Abschnitt IV, Unterabschnitt 2, der Landesverordnung über die Abschlussprüfung an berufsbildenden Schulen vom 14. August 2012 (NBl. MBW. Schl.-H. S. 173), zuletzt geändert durch Artikel 8 der Verordnung vom 18. Juni 2014 (NBl. MBW. Schl.-H. S. 196).
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt II Abiturprüfung
für Externe sowie für Schülerinnen und
Schüler an nicht
Wer das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife erwerben will, ohne Schülerin oder Schüler einer öffentlichen Schule oder einer staatlich anerkannten Ersatzschule mit diesem Bildungsabschluss oder einer Waldorfschule zu sein, kann sich der Abiturprüfung nach diesem Abschnitt unterziehen, wenn sie oder er
1. das 19. Lebensjahr vollendet hat,
2. in dem der Prüfung vorausgegangenen Kalenderjahr nicht Schülerin oder Schüler einer öffentlichen Schule oder staatlich anerkannten Ersatzschule mit dem Bildungsabschluss Abitur oder eines Kollegs gewesen ist,
3. nachweisen kann, dass sie oder er sich angemessen auf die Prüfung vorbereitet hat,
4. nicht bereits zweimal ohne Erfolg eine Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben versucht hat,
5. nicht bereits einen gleichwertigen Abschluss erworben hat und
6. ihre oder seine Wohnung in Schleswig-Holstein hat.
Von den Voraussetzungen gemäß Satz 1 Nr. 1 und Nr. 6 kann in begründeten Ausnahmefällen abgesehen werden.
1. welche drei Fächer sie oder er als schriftlich zu prüfende Fächer mit erhöhtem Anforderungsniveau wählt,
2. welches Fach sie oder er als weiteres schriftlich zu prüfendes Fach auf grundlegendem Anforderungsniveau wählt,
3. welche vier Fächer sie oder er als nur mündlich zu prüfende Fächer auf grundlegendem Anforderungsniveau wählt und
4. ob sie oder er die Prüfung als Ganzes oder in zwei Abschnitten ablegen will.
1. eine beglaubigte Abschrift der Geburtsurkunde,
2. ein mit Namen versehenes Lichtbild,
3. ein Lebenslauf mit Bildungsgang,
4. Angaben und Nachweise über Vorbereitung auf die Prüfung,
5. eine beglaubigte Abschrift des Abgangszeugnisses der zuletzt besuchten öffentlichen Schule oder staatlich anerkannten Ersatzschule,
6. eine Erklärung, ob und wo früher Versuche gemacht worden sind, eine Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife zu erwerben und
7. eine amtliche Meldebescheinigung.
1. im sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Musik, Kunst,
2. im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld Geschichte, Geografie, Wirtschaft/Politik, Religion/Philosophie,
3. im mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld Mathematik, Physik, Chemie, Biologie.
(5) Die schriftliche Prüfung muss die Aufgabenfelder nach Absatz 2 Nr. 1 bis 3 abdecken.
(6) Pflichtfächer in der Prüfung sind Deutsch, ein Fach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld, Mathematik, eine Naturwissenschaft und zwei Fremdsprachen (darunter Englisch, Französisch oder Latein). Mathematik muss schriftliches Prüfungsfach sein.
(7) Die fachlichen Anforderungen richten sich nach den Rahmenrichtlinien und Lehrplänen für die gymnasiale Oberstufe, den Fachanforderungen sowie den Einheitlichen Prüfungsanforderungen der Konferenz der Kultusminister gemäß der Vereinbarung über Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 1. Juni 1979 in der Fassung vom 24. Oktober 2008)1)
Fußnoten1) http://www.kmk.org/schul/home.htm?pub
(1) Die Schulaufsichtsbehörde stellt die Aufgaben für die schriftliche Prüfung in den Kernfächern zentral. In den anderen Fächern stellt die Prüflehrkraft die Aufgaben und legt sie der Schulaufsichtsbehörde zur Genehmigung vor. Hat die Schulaufsichtsbehörde gegen die vorgeschlagenen Aufgaben Bedenken, fordert sie die Abiturprüfungskommission unter Darlegung der Gründe auf, neue Aufgaben einzureichen. Die Aufgaben müssen so gestellt sein, dass ihre Lösungen auf der Grundlage sicherer Kenntnisse vor allem die Fähigkeit zu selbstständiger geistiger Arbeit erfordern. Die fachlichen Anforderungen richten sich nach den Lehrplänen für die gymnasiale Oberstufe. Unbeschadet einer Schwerpunktbildung dürfen nicht alle Aufgabenvorschläge den Sachgebieten entnommen sein, die gemäß den Lehrplänen für die gymnasiale Oberstufe an öffentlichen Gymnasien und Gesamtschulen im zweiten Jahr der Qualifikationsphase unterrichtet werden. Bei Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten, die sich an einer nicht anerkannten genehmigten Ersatzschule vorbereitet haben, dürfen die Aufgabenvorschläge keine inhaltliche Wiederholung von schriftlichen Leistungsnachweisen darstellen. Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder mit einer Behinderung ist Nachteilsausgleich zu gewähren.
(2) Die Abiturprüfung wird als Ganzes oder in zwei Abschnitten abgelegt. Der zeitliche Abstand beträgt in der Regel ein halbes, höchstens ein Schuljahr. Am zweiten Abschnitt der Prüfung kann nur teilnehmen, wer den ersten absolviert hat.
(6) Auf ihren oder seinen Antrag ist eine Prüfungskandidatin oder ein Prüfungskandidat von der gemäß Absatz 4 ergänzend festgesetzten mündlichen Prüfung zu befreien. Die oder der Vorsitzende der Abiturprüfungskommission weist auf die Bedingungen gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 1 hin.
(7) Die Anträge der Prüfungskandidatin oder des Prüfungskandidaten sind schriftlich eine Woche nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Arbeiten bei der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission einzureichen. Die Meldung ist verbindlich.
(9) Steht nach dem Ergebnis einer einzelnen Prüfung fest, dass die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat die Bedingungen gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 1 und § 9 Abs. 1 Nr. 1 nicht mehr erfüllen kann, ist die Abiturprüfung abzubrechen. § 7 Abs. 5 findet entsprechende Anwendung.
(10) Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten können in einem Fach, das ausschließlich mündlich geprüft wird, eine Präsentationsprüfung gemäß § 17
OAPVO wählen.
(11) Wird in einem Fach schriftlich und mündlich geprüft, so wird das Gesamtergebnis des Faches zu gleichen Teilen aus den beiden Prüfungsteilen gebildet.
1. Der erste Abschnitt der Prüfung ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Prüfungsfächern, darunter einem Fach mit erhöhtem Anforderungsniveau, jeweils mindestens fünf Punkte einfacher Wertung und insgesamt mindestens 220 Punkte erreicht wurden.
2. Der zweite Abschnitt der Prüfung ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Fächern jeweils mindestens fünf Punkte einfacher Wertung und insgesamt mindestens 80 Punkte erreicht wurden.
(1) Bei Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten, welche die Mindestqualifikation nach § 7 Abs. 1 nicht erfüllen, ermittelt die Vorsitzende oder der Vorsitzende der Abiturprüfungskommission, ob der schulische Teil der Fachhochschulreife bestanden ist. Dabei sind von den acht Prüfungsfächern sieben Fächer maßgeblich, darunter Deutsch, eine Fremdsprache, Mathematik, eine Naturwissenschaft sowie ein gesellschaftswissenschaftliches Fach. Der schulische Teil der Fachhochschulreife ist bestanden, wenn
1. in den maßgeblichen Fächern insgesamt mindestens 35 Punkte in einfacher Wertung erreicht sind und die Leistungen in keinem dieser Fächer mit 0 Punkten bewertet sind,
2. in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache sowie einem naturwissenschaftlichen Fach insgesamt mindestens 20 Punkte in einfacher Wertung erreicht sind und
3. die Leistungen in mindestens vier der maßgeblichen sieben Fächer, darunter mindestens ein Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau, mit mindestens 5 Punkten in einfacher Wertung bewertet sind.
(3) Die Zeugnisse erhalten folgenden Vermerk: „... hat den schulischen Teil der Fachhochschulreife gemäß Ziffer 8.1 der „Vereinbarung über die Abiturprüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler entsprechend der Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.09.1974 in der Fassung vom 14.12.2012)2)
1. eine abgeschlossene Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht oder
2. ein einjähriges gelenktes Praktikum, wobei einem Praktikum die mindestens einjährige kontinuierliche Teilnahme an einer Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht gleichgestellt ist, oder
3. ein freiwillig abgeleistetes soziales oder ökologisches Jahr, den Wehr- oder Zivildienst sowie den Bundesfreiwilligendienst; abgeleistete Dienste von unter einem Jahr können auf die Dauer eines gelenkten Praktikums angerechnet werden.
Fußnoten2) http://www.kmk.org/schul/home.htm?pub
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt III Abiturprüfung
Die Abiturprüfung nach den Bestimmungen dieses Abschnittes können Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten ablegen, die eine nach § 115 Abs. 4 Satz 3
(SchulG als Ersatzschule genehmigte Freie Waldorfschule besucht haben.
1. welche drei Fächer als schriftlich zu prüfende Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau gewählt werden,
2. welches Fach als weiteres schriftlich zu prüfendes Fach auf grundlegendem Anforderungsniveau gewählt wird,
3. welche vier Fächer als mündlich zu prüfende Fächer auf grundlegendem Anforderungsniveau gewählt werden und
4. in welchen beiden Fächern an die Stelle der mündlichen Abiturprüfungen die Leistungen des zweiten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 13 treten sollen.
1. ein mit Namen versehenes Lichtbild,
2. ein Lebenslauf mit Bildungsgang,
3. eine von der Schule erstellte Übersicht über die bisherigen Leistungen,
4. eine Erklärung, ob und wo früher Versuche gemacht worden sind, eine Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife zu erwerben.
(3) Über die in § 4 genannten Fächer hinaus können weitere in § 3 Abs. 1
OAPVO genannte Fächer als Prüfungsfächer zugelassen werden, wenn geeignete Lehrkräfte als Prüferin oder Prüfer zur Verfügung stehen.
(6) § 4 Abs. 7 gilt entsprechend.
(2) § 6 Abs. 1, 4 bis 8, 10 und 11 gilt entsprechend.
(3) In zwei Fächern des zweiten Prüfungsabschnitts wird auf eine Prüfung verzichtet, wenn eine Vertreterin oder ein Vertreter der Schulaufsichtsbehörde im zweiten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 13 zu der Überzeugung gelangt ist, dass die Klasse den geforderten Leistungsstand erreicht hat. Trifft dies zu, wird in diesen Fächern die Leistungsbeurteilung der Lehrkraft übernommen, falls die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat keine zusätzliche Prüfung verlangt. Die Schule legt zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres fest, um welche Fächer es sich hier handeln soll. Dabei sind das nicht gewählte Fach gemäß § 4 Abs. 4 und die weitere Fremdsprache ausgeschlossen. Wird eine mündliche Prüfung verlangt, ist allein die Prüfungsleistung zu berücksichtigen.
(4) Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten können wahlweise eine „besondere Lernleistung“ gemäß § 18
OAPVO, die im Rahmen oder Umfang eines mindestens in zwei Schulhalbjahren unterrichteten Faches des 13. Jahrgangs erbracht wird, in die Abiturprüfung einbringen.
(5) Für die Festlegung der Ergebnisse in den einzelnen Prüfungsteilen gelten die Anforderungen der Rahmenrichtlinien und Lehrpläne für die gymnasiale Oberstufe, der Fachanforderungen sowie der Einheitlichen Prüfungsanforderungen der Konferenz der Kultusminister gemäß der Vereinbarung über die Durchführung der Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21.02.1980 in der Fassung vom 24.10.2008)3)
(6) Zeigt das Ergebnis einer einzelnen Prüfung, dass die Bedingungen gemäß § 15 Abs. 1 und § 17 Abs. 1 nicht mehr erfüllt werden können, ist die Abiturprüfung abzubrechen. § 7 Abs. 5 findet entsprechende Anwendung.
Fußnoten3) http://www.kmk.org/schul/home.htm?pub
1. Der erste Abschnitt der Prüfung ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Prüfungsfächern, darunter einem Fach mit erhöhtem Anforderungsniveau, jeweils mindestens fünf Punkte in einfacher Wertung und insgesamt mindestens 220 Punkte (gegebenenfalls unter Einbeziehung der besonderen Lernleistung) erreicht wurden.
2. Der zweite Abschnitt der Prüfung ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde und wenn in mindestens zwei Fächern, darunter einem Prüfungsfach, jeweils fünf Punkte in einfacher Wertung und insgesamt mindestens 80 Punkte erreicht wurden.
(2) Im zweiten Abschnitt der Prüfung können höchstens 240 Punkte durch eine vierfache Wertung der Punktergebnisse in den einzelnen Fächern erreicht werden. Wird auf eine mündliche Prüfung nach § 13 Abs. 4 verzichtet, werden die Punktzahlen der Leistungsbeurteilung des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 13 jeweils vierfach gewertet.
(1) Bei Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten, welche die Mindestqualifikation nach § 15 Abs. 1 nicht erfüllen, gilt § 9 Abs. 1 Satz 1 und 2 entsprechend.
(4) Die Zeugnisse erhalten folgenden Vermerk: „... hat den schulischen Teil der Fachhochschulreife gemäß Ziff. 9 der „Vereinbarung über die Durchführung der Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21.02.1980 in der Fassung vom 14.12.2012)4)
Fußnoten4) http://www.kmk.org/schul/home.htm?pub
Die Anlagen 1
bis 7 sind Bestandteil dieser Verordnung.
(1) Diese Landesverordnung tritt am 1. August 2008 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 30. Juli 2018 außer Kraft.
(2) Mit Ablauf des 31. Juli 2008 tritt die Landesverordnung über die Abiturprüfung an Abendgymnasien, für Nichtschülerinnen und Nichtschüler und an Waldorfschulen (APVO-ANW) vom 18. Dezember 1990 (NBl. MBWJK. Schl.-H. 1991 S. 6; ber. S. 236), zuletzt geändert durch die Landesverordnung vom 14. Dezember 2005 (NBl. MBF. 2006 S. 9), außer Kraft.
Kiel, 2. Juli 2008
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Anlage 1a
Übersicht über die im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erreichbare Höchstzahl von Punkten in der Externenprüfung
1. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)
2. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)
3. schriftliches Prüfungsfach (erhöhtes Anforderungsniveau)
4. schriftliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)
5. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)
6. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)
7. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)
8. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Anlage 3a
Tabelle zur Ermittlung der Durchschnittsnote (N) für den Erwerb der Fachhochschulreife (schulischer Teil) in der Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und an Waldorfschulen aus der Punktzahl (P) nach der Formel
a) ohne besondere Lernleistung
7. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)1
8. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)1
b) mit besonderer Lernleistung
5. besondere Lernleistung
9. mündliches Prüfungsfach (grundlegendes Anforderungsniveau)1
Fußnoten1 Kann gemäß § 14
Absatz 3 Landesverordnung über die Abiturprüfung für Externe sowie für Schülerinnen und Schüler an nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen und Waldorfschulen vom 2. Juli 2008 durch die Leistung des zweiten Halbjahres der Jahrgangsstufe 13 ersetzt werden.
1 Kann gemäß § 14