Source: http://www.al2005.de/
Timestamp: 2017-11-24 18:05:06
Document Index: 366365931

Matched Legal Cases: ['§4', '§ 8', '§92', '§92', '§44', '§ 84']

• Ergebnis und Ausblick
Aufsichtsratswahl 2008 / 2013
Die Betriebsräte der AL2005.de: Bettina Junghanß, Udo Keidel, Christiane Matthies, Babylonia Bozdemir (v.l.n.r)
Entwicklung der Krankenstände zum Ende des 1. Quartals 2017
Vierteljährlich werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der Krankenstände in der Zentrale und können Folgendes berichten:
In der Verwaltung lag der Krankenstand im Januar deutlich über dem Vorjahreswert, im Februar ebenso darüber und war im März rückläufig. Dies könnte Resultat der Grippewelle Anfang 2017 gewesen sein.
Im gewerblichen Bereich gab es ebenso im Januar und auch im Februar deutlich mehr Krankmeldungen als im Vorjahr; auch der Krankenstand im März war höher als im Vorjahr.
Wir stellen fest: Die seit Jahresbeginn geltende Vereinbarung zum "Anwesenheitsbonus" hat bis jetzt zu keiner Senkung des Krankenfehlstandes führen können!
Der Langzeitkrankenfehlstand war im Verwaltungsbereich im ersten Quartal unverändert; im gewerblichen Bereich unterlag er im Februar und März größeren Schwankungen, wobei alle Werte deutlich über denen des Verwaltungsbereichs lagen.
Im Zuge der neuen möglichen Schwarmorganisation ist die Einführung einer App geplant. Die Ausgestaltung wurde inzwischen dem Betriebsrat vorgestellt.
Die Vergütung der Beschäftigten der Ebene 4 soll vor dem Hintergrund Leadership 2020 (LS2020) neu geregelt werden. Dazu ist ein Beteiligungsprozess mit ausgewählten E4-Leitern vorgesehen. Folgende Fragestellungen sollen dabei u.a. beleuchtet werden:
Welche Herausforderungen an die Führungsaufgabe und -rolle ergeben sich und welche Auswirkungen lassen sich ableiten?
Kommt eine Annäherung oder Anbindung an die Vergütungs-Systematik Leitender Führungskräfte (der Ebenen 1-3) in Frage?
Wie könnte sich die Arbeitszeit gestalten?
Welchen Stellenwert haben die sog. "Nebenleistungen"?
Wie sieht ein ausgewogenes Konditionenpaket aus?
Eine Informationsmail an alle Betroffenen soll folgen. Darin wird der Prozess erklärt und interessierte E4-Leiter können sich für den Beteiligungsprozess melden. Die Workshops mit den Teamleitern sollen noch vor der Sommerpause abgeschlossen sein. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.
Rollout neues Betriebssystem "Windows 10" und Office-Programm "Office 2016" mit Schulungsangeboten
Der Pilot für "Windows 10" und "Office 2016" wurde bereits im vierten Quartal 2016 gestartet. Der Flächen-Rollout ist ab dem dritten Quartal 2017 geplant und wird sich bis 2019 erstrecken. Weltweit sind davon ca. 220.000 Beschäftigte betroffen. Ab Mitte 2017 stehen Schulungen zur Verfügung. Angeboten werden "Learning on Demand" (das bedeutet: Jeder kann sich situationsbezogen Lernfelder aneignen), Web-Seminare, Infoveranstaltungen sowie Präsenzschulungen für Sekretariate. Zusätzlich können auf Beantragung sog. "Floorwalker" eingesetzt werden. Bei Fragen steht Ihnen Udo Keidel gerne zur Verfügung.
Ergebnisbeteiligung: Berechnung für Langzeiterkrankte
Beschäftigte, die länger als 6 Wochen krank sind, erhalten im Anschluss an die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber Krankengeld von der Krankenkasse (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und Krankengeld gibt es maximal für die Dauer von 78 Wochen). Danach werden die Betroffenen (Kranken) ausgesteuert und können danach Arbeitslosengeld respektive Arbeitslosengeld II beantragen.
Für die Zahlung unserer Ergebnisbeteiligung ist folgendes geregelt: Beschäftigte, die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall oder Krankengeld beziehen, erhalten Ende April die Ergebnisbeteiligung ausbezahlt. Bei unterjährigem Aussteuern (Entfall des Krankengeldes), wird die Ergebnisbeteiligung anteilig für die Monate gewährt, in denen gearbeitet wurde und in denen Krankengeld bezahlt wurde.
Leadership 2020 (LS2020) und "MeinFeedback"
Auf Konzernebene soll eine Pilot-Konzernbetriebsvereinbarung (KBV) mit einer Laufzeit von 24 Monaten verabschiedet werden, die im Rahmen von LS2020 die konzernweite Beurteilung der leitenden Führungskräfte (der Ebenen 1 – 3) regelt. Ziel dabei ist, das eigene Führungsverhalten weiter zu entwickeln und auch zu verbessern. Im Pilot sind einige E4-Bereiche benannt, die Ihre Vorgesetzten beurteilen sollen. Der Feedbacknehmer (d.h. die zu beurteilende leitende Führungskraft) kann zusätzlich zu seinem Vorgesetzten und ihm direkt zugordnete Mitarbeiter eine weitere Gruppe von Feedbackgebern auswählen (diese befindet sich auf gleicher Ebene im beruflichen Umfeld). Die Gruppe der Feedbackgeber kann darüber hinaus vom Vorgesetzten erweitert werden. Das Einfordern von Feedback, die Selbsteinschätzung des Feedbacknehmers und die Beurteilung durch seinen Vorgesetzten sind Pflicht, das Geben von Feedback ist für Feedbackgeber freiwillig. Nach Ablauf eines definierten Befragungszeitraums erhält der Feedbacknehmer einen Ergebnisbericht, auf welchen der Vorgesetze sowie der zuständige Personalbereich Zugriff erhalten soll. Die Ergebnisse werden im Zuge von "MeinEntwicklungsgespräch" mit dem Vorgesetzten besprochen, ggf. werden anschließend Hilfestellungen gegeben oder Maßnahmen eingeleitet, um die eigenen Stärken zu fördern oder Lernfelder zu verbessern. Anonymität, Vertraulichkeit und Freiwilligkeit für den Feedbackgeber sind gewährleistet. Spätestens fünf Monate nach Inkrafttreten der Vereinbarung ist eine Evaluierung von "MeinFeedback" geplant.
Im Gesamtbetriebsrat (GBR) wurde der Vereinbarung bereits zugestimmt; sie erlangt jedoch erst Gültigkeit, wenn auch der Konzernbetriebsrat zugestimmt hat. Wir halten Sie weiterhin informiert.
Wichtige Beschlüsse auf GBR-Ebene
Themen, die alle Werke betreffen, beschließt grundsätzlich der Gesamtbetriebsrat (GBR). Vorab werden sie stets in unserem Betriebsratsgremium vorgestellt und abgestimmt, ihre Gültigkeit erlangen sie jedoch erst nach GBR-Beschluss. Folgende Themen wurden jetzt beschlossen:
1. Strukturprogramm STREAM
STREAM steht für Structural Excellence at Mercedes und gilt für die indirekten Bereiche des Geschäftsfeldes MB Truck. Die Vereinbarung tritt am 01.05.2017 in Kraft und endet ohne Nachwirkung am 31.12.2018. Informationsveranstaltungen hierzu folgen!
Wichtige Eckpunkte sind u.a.
ein etablierter Mitarbeiterbeteiligungsprozess auf Basis des bestehenden Ideenmanagements zur Verbesserung von Prozessen und Strukturen unter Vermeidung von Leistungsverdichtung (keine Vereinbarung konkreter Abbauzahlen)
Fokus auf Weiterbeschäftigung von Strukturmaßnahmen Betroffener auf bisherigem respektive anderen (freien) Arbeitsplätzen nach definierten Kriterien (wichtig: der Fachbereich bleibt hier unverändert in der Verantwortung bis eine Alternative gefunden ist!); Ringtausch und Qualifizierungsmaßnahmen sind möglich
bei der Besetzung von freien Stellen außerhalb MB-Truck werden von Strukturmaßnahmen Betroffene vorrangig berücksichtigt
Abgruppierungsschutz ist vereinbart
Änderungskündigungen sowie betriebsbedingte Beendigungskündigungen sind ausgeschlossen (gemäß Zukunftssicherung)
Verzicht auf Leiharbeit und Prüfung von Insourcing
Der Rahmensozialplan wurde aktiviert und enthält diverse Attraktivierungen (u.a. Placement-Beratung, Perspektivberatung, Turbo, Auszahlung auf Monatsbasis alternativ möglich)
Ausscheidensvereinbarung, Frühpensionierung und Altersteilzeit (ATZ) wurden nochmals verbessert (Grundsatz: Doppelte Freiwilligkeit!)
Stichtag für die Feststellung der Betriebszugehörigkeit/des Alters ist der 31.12.2017
Altersteilzeit wird jedem Interessierten ermöglicht; Modell 3 wird zusätzlich angeboten (unter der Bedingung, dass die Arbeitsphase spätestens zum 31.12.2018 endet)
Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt bei unseren Betriebsräten.
2. Pilot-GBV zu agilem Arbeiten im Rahmen der Schwarmorganisation
Hier wird eine neue Form der Arbeitsorganisation beschrieben. Es gelten folgende Rahmenbedingungen:
Die Mitarbeit erfolgt auf freiwilliger Basis.
Die Zusammenarbeit erfolgt autonom, agil und hierarchiefrei.
Die 5-12 Mitglieder wählen ihre agilen Arbeitsmethoden selbst aus.
Es gelten definierte Merkmale für sog. Schwarmzellen.
Geregelt sind Kurzzeit-Schwärme mit einer Laufzeit von mindestens 4 Wochen bis max. 12 Monaten (eine Regelung für Langzeit-Schwärme erfolgt ggfs. zu einem späteren Zeitpunkt); Unterbrechungen und Verlängerungen sind in eingeschränktem Maße möglich.
Die Mitglieder bleiben unverändert in ihrer Linienorganisation und werden ganz oder teilweise von ihren Linienaufgaben entbunden und in den Schwarm integriert; darüber hinaus ändert sich auch nichts an ihrer Zuordnung zur betriebsverfassungsrechtlichen Einheit.
Die Mitglieder wählen aus ihrem Kreis einen sog. Pace-Maker mit zusätzlichen Sonderfunktionen.
Der Betriebsrat wird informiert über sog. "Schwarm-Steckbriefe", eine Leistungsverdichtung im Fachbereich auf Grund von Mitarbeit im Schwarm ist zu vermeiden!
Qualifizierungsmaßnahmen sind darüber hinaus vorgesehen und geregelt.
Die Laufzeit der Pilot-GBV beträgt 24 Monate, sie wirkt nicht nach.
Die Gültigkeit der Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) zum mobilen Arbeiten wurde erweitert und für folgende Personenkreise konkretisiert (siehe Ergänzungen bei den FAQs):
Abschlussarbeitsschreibende
Teilzeit-Forum für Sachbearbeiter
Heute fand die Veranstaltung "Teilzeit-Forum für Sachbearbeiter" statt (wir berichteten am 02.02.2017):
Diese stand unter dem Fokus, aktuellen oder zukünftigen Teilzeitbeschäftigten die Möglichkeit zu bieten, sich über die Doppelbelegung einer Vollzeitstelle mit zwei Teilzeitbeschäftigen zu informieren.
Mit rund 50 Teilnehmern aus den unterschiedlichsten Fachbereichen war die Veranstaltung gut besucht. Es wurde sehr rege über die Themen Teilzeit, Tandembelegung von Sachbearbeiter-Stellen, Doppelbelegungen in Sekretariaten und Ausgestaltung eines "Tandems" diskutiert. Wir hoffen, dass dies der Auftakt für mehr Flexibilisierung auf Sachbearbeiter-Ebene ist. In den nächsten zwei Monaten soll es eine Applikation geben, in der sich "tandem-willige" Beschäftigte eintragen können, um Gleichgesinnte zu finden. Für die Applikation wird es dann einen Pilotbetrieb mit Besuchern der heutigen Veranstaltung geben. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.
Bitte beachten: Nicht genommener (Rest-)Urlaub (aus dem Kalenderjahr 2016) verfällt am 31. März 2017! Wer noch Resturlaub hat, sollte ihn umgehend beantragen!
Es besteht die Möglichkeit eines Übertrags im Falle von Langzeit-Krankheit (im Jahr 2016): Benötigt wird hier ein Antrag, der die Genehmigung der Führungskraft der Ebene 2 beinhaltet.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Betriebsräte.
Neuer Online-Shop eMedia
Im 2. Quartal 2017 soll der neue Online-Shop starten. Im ersten Schritt sollen eVisi (das aktuelle Programm zur Bestellung von Visitenkarten) und eCopy (das aktuelle Programm zur Bestellung von einfachen Drucksachen) abgelöst werden. In 2018 soll dann die Integration des Systems ePos (Programm zur Beauftragung von CI-konformen Printmedien) erfolgen. Uns wurde versichert, dass sich die Bedienung an bekannten öffentlichen Online-Shops orientiert, was auch von Pilot-Usern so zurückgespiegelt wurde.
Altersteilzeit (ATZ) - degressives Modell
Ab sofort (und bis zum Jahr 2021) wurde jetzt zusätzlich das degressive ATZ-Modell beschlossen. Beschäftigte, die Interesse am degressiven Modell A oder B haben, besprechen dies mit Ihrer Führungskraft und benötigen von ihr die schriftliche Zustimmung. Unverändert gilt der Grundsatz der doppelten Freiwilligkeit. Sollten sich Beschäftigte(r) und Führungskraft nicht einigen, kann auf Wunsch des/der Betroffenen ein Schlichtungsverfahren eingeleitet werden.
Neue Bürowelten und Desk-Sharing
Die Unternehmensleitung setzt immer mehr auf neue Bürokonzepte. Desk-Sharing und agiles Arbeiten stehen dabei im Fokus. Im Geb. 128 in UT wurde dies bereits umgesetzt, im zukünftigen Vorstandsgebäude, dem Gebäude 120 in UT, soll es folgen. In diesem Zusammenhang finden derzeit mehrere Workshops (gemeinsam mit Betriebsrat und Facility-Management) statt. Hier sind folgende Punkte zu klären:
Wie hoch ist die Sharing-Rate?
Was passiert, wenn alle Beschäftigten anwesend sind – steht dann jedem (noch) ein Platz zum Arbeiten zur Verfügung?
Gibt es Bereiche, in denen Desk-Sharing nicht sinnvoll ist?
Was passiert mit denjenigen, die einen geteilten Arbeitsplatz ablehnen?
Wie kann Lärm reduziert werden?
Findet eine Verdichtung statt (wie viele m2 pro Arbeitsplatz)?
Eine Betriebsvereinbarung zu diesem Thema ist in Planung, in welche die Ergebnisse aus den Workshops einfließen sollen. Diese wird wegweisend für neue Gebäude sein (z.B. für den Neubau in Vaihingen, wo rund 4.000 Kolleginnen und Kollegen zukünftig arbeiten werden).
NAVI-Gespräche angelaufen
Im Moment finden wieder die alljährlichen NAVI-Gespräche statt:
Im ersten Schritt wird die Leistungsbeurteilung für das Kalenderjahr 2016 besprochen. Im Anschluss legen MitarbeiterIn und Führungskraft gemeinsam die Ziele für das laufende Jahr fest. Bis zum 31. März 2017 müssen alle Gespräche geführt sein. Die neuen Werte fließen erstmalig in die Entgeltabrechnung März 2017 ein.
Kantine im Gebäude 135
Unsere "in die Jahre gekommene" Kantine im Gebäude 135 (Ut) soll ab Ende 1./Anfang 2. Quartal 2018 außer Betrieb genommen und abgerissen werden. Auf derselben Stelle soll ein Neubau entstehen. Die Interimsversorgung (über die Dauer von fast zwei Jahren laut Planung) dürfte eine logistische Herausforderung werden und ist noch nicht final geklärt. Wir halten Sie weiterhin informiert.
Altersteilzeit (ATZ) - Zugangsmodell 3
Die ATZ-Infoveranstaltungen für die Zentrale sind seit heute abgeschlossen. Eine hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass reges Interesse besteht. Bis zum heutigen Tag wurde dieses Modell (Renteneintritt mit 65 und maximale Laufzeit von 5 Jahren) den Kolleginnen und Kollegen nicht angeboten: Laut Aussage des Personalwesens besteht kein Bedarf am Modell 3! Wir würden der Unternehmensleitung diesen gerne aufzeigen und bitten alle Interessenten, uns dies kurz mitzuteilen.
Variable Vergütung Ebene 4 (Stichwort: Zielerreichung Unternehmenserfolg 2016)
Der Zielerreichungsgrad im Truck Bereich wurde uns heute von der Geschäftsleitung erläutert, nachdem viele Kolleginnen und Kollegen der Ebene 4 aus diesem Bereich über die kommunizierten Werte erstaunt waren. Bis Mitte März soll eine detaillierte Kommunikation von HR an den betroffenen Kreis erfolgen.
Bis Jahresende 2016 war der Jahresurlaub zu fast 90% im Durchschnitt aufgebraucht; nur wenige Tage wurden ins Kalenderjahr 2017 übertragen. Diese sind bis spätestens 31. März 2017 zu nehmen, da sonst der Verfall droht! Ende Januar 2017 hatte jeder im Durchschnitt noch den vollen Urlaubsanspruch zur Verfügung. Die Vorjahreswerte lagen jeweils um einen Tag höher.
Bei der Gleitzeit lag der durchschnittliche Saldo am Jahresende 2016 auf gleichem Niveau wie Ende 2015 und befand sich am Ende der "Grün-Phase". Ende Januar 2017 lag er im Vergleich zum Vorjahreswert um nur eine Stunde höher. Man kann den Trend erkennen, dass traditionell im Sommer und zum Jahresende die meiste Gleitzeit abgebaut wird, in Verbindung mit dem Sommerurlaub und der Weihnachtszeit.
Altersteilzeit (ATZ) für 2017
Wie erwartet hat uns die Geschäftsleitung wieder 150 Verträge für ATZ-Kandidaten in 2017 angeboten. Als nächstes finden für alle Berechtigten die ATZ-Infoveranstaltungen statt. Die ersten beiden werden am Freitag, den 17.02.2017 durchgeführt, die erste von 09:00 – 11:00 Uhr und die zweite von 14:00 – 16:00 Uhr. Eine weitere ist für Freitag, den 24.02.2017 in der Zeit von 08:00 – 10:00 Uhr geplant. Alle Veranstaltungen werden im Conference-Center abgehalten, die Interessenten müssen sich hierzu über eTrain anmelden. Die Führungskräfte sind über die Veranstaltungen informiert und alle Interessenten erhielten über den Postweg einen Infobrief.
Neu ist ab 2017 die Öffnung für 2 degressive ATZ-Modelle (wir berichteten). Seitens Geschäftsleitung soll dazu ein "Kontingent im Kontingent" eingeführt werden, was der BR so nicht befürworten kann. Bisher wurde hierüber noch keine Einigung erzielt. Wir halten Sie weiterhin informiert.
Am 04.04.2017 wird in Möhringen in der Zeit von 09:00 – 12:00 Uhr im Auditorium ein sog. "Teilzeit-Forum" stattfinden. Darunter ist folgendes zu verstehen: Alle Beschäftigten, die in Teilzeit arbeiten oder dies planen, können hier Informationen darüber erhalten, wie zwei Beschäftigte in Teilzeit gemeinsam eine Vollzeitstelle in Form eines "Tandems" belegen können. Formen der (gemeinsamen) Bewerbung als Tandem, mögliche interne Abstimmungsmöglichkeiten und vieles mehr werden hier gemeinsam eruiert.
Die Veranstaltung wird in 3 Blöcke aufgeteilt: Im ersten Teil werden die Rahmenbedingungen, die das Unternehmen bietet, aufgezeigt. Im darauf folgenden Teil werden bereits bestehende Tandems den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort stehen (beispielsweise zu ihrer eigenen Bewerbung, der Durchführung von Rücksprachen, Zielvereinbarungen und Leistungsbewertung). Zum Schluss ist noch eine Art "Speed-Dating" geplant, bei dem sich möglichst viele Interessenten persönlich kennenlernen und über gleiche Stelleninteressen austauschen können.
Qualifizierungsmaßnahmen für werdende und erziehende Eltern sowie Beschäftigte in Teilzeit
Im Rahmen der Working Culture-Qualifizierungsmaßnahmen werden unter der Überschrift "Fit für Beruf und Privatleben" diverse Seminare angeboten. Dabei finden sich Seminare wie "Karriere- /Wiedereinstiegscoaching" oder „Flexibles Arbeiten dos and dont’s“. Diese wie auch weitere Kurse finden Sie im Intranet unter dem Reiter "Rund um die Qualifizierung" oder können Sie über uns in Erfahrung bringen.
Entwicklung der Krankenstände zum Jahresende 2016
Vierteljährlich betrachten wir die Entwicklung der Krankenstände in der Zentrale. Dabei ergibt sich folgendes Bild:
In der Verwaltung lagen die Krankenstände im 4. Quartal 2016 im Oktober exakt auf dem Niveau des Vorjahreswertes, im November und Dezember leicht über den jeweiligen Vorjahreswerten.
Im gewerblichen Bereich war der Oktober-Wert marginal kleiner als der Vorjahreswert, im November und Dezember lagen die Werte rund einen halben Prozentpunkt über den 2015er-Zahlen (in Summe unverändert im Vergleich zum Verwaltungsbereich deutlich höher).
Der Langzeitkrankenstand ist in beiden Bereichen in etwa konstant geblieben. Im gewerblichen Bereich liegen die Werte ebenso deutlich höher als in der Verwaltung, sie sind erfreulicherweise zum Jahresende gesunken.
Neue JAV startet
Heute hat die konstituierende Sitzung der neuen Jugend- und Auszubildendenvertretung (kurz: JAV) stattgefunden. Auf unseren "JAVi" Florian Korfmann folgt nun Babylonia Bozdemir. An dieser Stelle sagen wir Florian herzlichen Dank für seine Tätigkeit in diesem Ehrenamt in den beiden zurückliegenden Jahren und wünschen Babylonia und der neu gewählten JAV gutes Gelingen!
Wohnheim Esslingen – Mietpreis
Durch den Vermieter liegt aktuell eine deutliche Mietpreiserhöhung für das Wohnheim in Esslingen vor. Hier müssen zunächst die Gründe geklärt werden; der Betriebsrat ist damit nicht einverstanden. Wir halten Sie hierzu informiert.
Termine für die Betriebsversammlungen in 2017
Für Ihre individuelle Planung dürfen wir Ihnen bereits heute vorab die Termine für die Betriebsversammlungen in diesem Jahr kommunizieren:
Untertürkheim (Start jeweils um 8:15 Uhr):
Möhringen (Start jeweils um 8:30 Uhr):
Wir haben die Geschäftsleitung gebeten, allen Beschäftigten eine Einladung hierzu mit einem Link zu schicken (gleiche Vorgehensweise wie bei den Dialog-Veranstaltungen). Dies hat den Vorteil, dass Termine frühzeitig bekannt sind und Termin-Doppelungen weitestgehend vermieden werden können. Wir hoffen, dass sich dadurch auch die Teilnehmeranzahl steigern lässt. Eine entsprechende Mail an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist in diesem Monat geplant.
Erfassung Reisezeiten bei Auslandsreisen
Zum Unmut vieler Reisender kursieren derzeit im Betrieb Zentrale bei Auslandsreisen zwei mögliche Varianten bei der Erfassung der Reisezeiten. Um hier nicht zu verwirren, verzichten wir auf die Beschreibung beider. - Wir haben das Thema Anfang des zweiten Quartals aufgegriffen und in der Zwischenzeit folgendes erreichen können: Der Erfassungs-Modus wird ab 01.01.2017 auf die ursprüngliche Variante "zurückgedreht". Dies bedeutet, dass jeweils die lokale Zeit an Abreiseort wie auch die lokale Zeit beim Ankunftsort erfasst wird. Dementsprechend kommt es wegen der unterschiedlichen Zeitzonen einmal zu einer langen und einmal zu einer kurzen Reisezeit, die sich ausgleichen, solange die Strecke hin und zurück dieselbe bleibt. Im Moment ist darüber hinaus von Betriebsratsseite in die Verhandlungsgruppe "e-Time" als Anregung eingesteuert worden, einen Button im neuen Zeiterfassungssystem anzulegen, über den der Zeitzonenunterschied zwischen Abreise- und Ankunftsort erfasst wird. Sollte dies umgesetzt werden, wären Reisezeiten perfekt dokumentiert. Wir halten Sie weiterhin informiert. Eine entsprechende Kommunikation hierzu erfolgt in Kürze an die Führungskräfte und die Gleitzeitbeauftragten.
Betriebsvereinbarung (BV) zum Thema "Neue Arbeitswelten"
Derzeit wird viel diskutiert, wie man Desk Sharing betreiben kann und welche Desk-Sharing-Rate eine passende wäre. Der Betriebsrat wünscht hierzu ein Regelungswerk. Es darf hier keinesfalls zu einer Verdichtung von Arbeitsplätzen kommen. Die Geschäftsleitung kann keine Maßnahmen umsetzen, bevor eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen ist, die zukünftige Arbeitswelten (in Zeiten von mobilem Arbeiten, Desk Sharing u.a.) regelt!
Uns ist bekannt, dass in anderen Unternehmen bereits Klagen zu diesem Thema vor dem Arbeitsgericht geführt werden.
Verwendung der Betriebsbußen aus 2016
Die Einnahmen aus den internen „Strafzetteln“ für Falschparker („Knöllchen“ über 15 €) behält die Firma nicht für sich, sondern sie werden einem guten Zweck zugeführt. Die Entscheidung, an wen die Zuwendungen gehen und wieviel jeder bekommt, obliegt dem Betriebsrat. Für die Verwendung der Betriebsbußen aus 2016 haben wir uns für folgende Projekte entschieden:
"Nothilfe für Polarhunde e.V.", "Freestyle 2016 – Die Sommerfreizeit für junge Flüchtlinge" und ein Projekt der freien evangelischen Schule Stuttgart.
Wenn auch Sie unterstützungswürdige Projekte kennen, dann würden wir uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.
Altersteilzeit: Verhandlung zur ATZ 2017 mit ersten Zahlen
Alle potenziellen Kandidaten für ATZ 2017 wurden angeschrieben. Für 2017 haben sich ähnlich viele Interessenten gemeldet wie für das Jahr 2016: Das Verhältnis zwischen Modell 1 und Modell 2 ist in etwa ausgeglichen, wobei es bereits heute nicht wenige Kandidaten für Modell 2 in 2018 gibt. Am 17.02. und 24.02.2017 werden Informationsveranstaltungen stattfinden, zu denen alle Interessenten eingeladen werden. Auch wenn noch nicht klar ist, was im Truck-Bereich passiert und welche Auswirkungen es möglicherweise auf Entscheidungen pro ATZ in 2017 geben wird, hat der Betriebsrat das Interesse am Abschluss einer Betriebsvereinbarung (BV), in welcher ein neues ATZ-Kontingent festgelegt wird. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.
Freiwillige Betriebsvereinbarung (BV) zu CASE abgeschlossen
Der Betriebsrat hat in einer freiwilligen BV zur neuen Geschäftseinheit CASE/EVA, die sich mit Zukunftsfeldern beschäftigt, einiges regeln können (CASE steht für "Connected, Autonomous, Shared, Electric" / EVA steht für "Electric Vehicle Architecture"):
Eine Überführung Beschäftigter in eine GmbH findet nicht statt!
Betroffene Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen BI und MS/SP werden organisatorisch und betriebsverfassungsrechtlich dem Betrieb Werk 50 am Standort Sindelfingen zugeordnet.
Sollten in diesem Zusammenhang Umzüge erforderlich werden, besteht die Möglichkeit für Betroffene, ab 5 Mehr-Kilometern die Fahrtmehrkostenpausschale zu beantragen.
Sollte zukünftig doch eine Überführung weiterer Aufgaben und Beschäftigter in eine rechtlich eigenständige Geschäftseinheit anstehen, ist der Betriebsrat rechtzeitig und umfassend in die Planung einzubeziehen; die Mitarbeiter(innen) bleiben jedoch unverändert Beschäftigte der Daimler AG, es sei denn, sie stimmen freiwillig einem Wechsel zu!
Zwischenzeitlich konnten alle offenen Ausbildungsplätze inclusive Warteliste für 2017 vergeben werden. Leider konnten keine geeigneten Auszubildenden mit Behinderung und auch keine geeigneten Flüchtlinge gefunden werden, die man zusätzlich hätte einstellen können.
Güte-Termin zu einer NAVI-Klage
Das Arbeitsgericht Stuttgart hat sich einmal mehr mit einer NAVI-Klage aus dem Hause Daimler beschäftigt:
Die Leistungsbeurteilung 2015 ergab in diesem Fall 6 Punkte, geklagt wurde auf den Mittelwert (12 Punkte). Erwartungsgemäß kam es beim Güte-Termin zu keiner Einigung. Der Vorsitzende wird sich nunmehr frühere Entscheidungen in ähnlichen Fällen vor dem Kammertermin (der voraussichtlich im März 2017 stattfinden wird) heranziehen. Der Arbeitgeber argumentiert, dass das Vorjahresergebnis den gleichen Punktewert ergeben hat und damals keine Reklamation eingereicht wurde (ergo: man mit dem Ergebnis einverstanden gewesen sein muss). Die Kläger-Seite geht vom Mittelwert (12 Punkte) aus und erwartet eine detaillierte Begründung für eine "Minder-Leistung". Wir sind gespannt auf den Kammertermin und halten Sie weiterhin informiert.
Altersteilzeit: Degressive ATZ-Variante
Neben den beiden bekannten Varianten der ATZ, Block-Modell und "echte" Teilzeit, möchte das Unternehmen für die Zentrale nun auch eine degressive anbieten. Dabei sollen zwei Möglichkeiten angeboten werden mit jeweils 6 Blöcken:
Variante A: 100 : 75 : 75 : 50 : 00 : 00
Variante B: 80 : 60 : 60 : 60 : 40 : 00
Im Vergleich zum Block-Modell oder zur Teilzeit muss jede Phase mindestens einen Zeitraum von 6 Monaten umfassen und kann maximal 12 Monate laufen. Dies bedeutet, dass die ATZ im Minimum 3 Jahre läuft und in 6 Monats-Schritten auf 6 Jahre ausgedehnt werden kann.
Die Einführung des degressiven Modells ändert nichts an den Zugangsmodellen; bevorzugt werden alle Kolleginnen und Kollegen, die nach 45 Beschäftigungsjahren abschlagsfrei in Rente gehen können. Die danach noch freien Plätze werden unseren Beschäftigten angeboten, die mit 63 Jahren mit Abschlägen in Rente gehen können. Das Zugangsmodell 3 (Renteneintritt mit 65 und einer maximaler Laufzeit von 5 Jahren) wird unverändert nicht angeboten.
Änderungen bei der Management-Vergütung
Bei den Leitenden Führungskräften wird ab 2017 die Vergütung dahingehend geändert, dass die individuelle Zielerreichung nicht mehr mit dem Unternehmenserfolg verknüpft wird. In Diskussion ist aktuell eine mögliche Veränderung bei der Gewichtung von Group- und Division-Ergebnissen.
Auf Grund dieser vorliegenden Änderungen erwarten wir im kommenden Jahr eine mögliche Veränderung bei der Vergütung für die Ebenen 4 und 5 - aktuell werden diese jedoch nicht überprüft und gelten unverändert in 2017 weiter.
Mobiles Arbeiten startet!
Ab heute können unsere Beschäftigten mobil arbeiten. Wir sind gespannt auf die Nutzung und Umsetzung sowie die Erfahrungen, die gemacht werden. Wichtige Rahmenbedingungen haben wir Ihnen bereits zusammengestellt.
Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV-Wahl)
Heute wurde die neue 11-köpfige JAV gewählt: Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr bei rund 6%, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass sich das einzige Wahllokal am Standort Brühl befand.
Auf unsere Liste 2 und somit auf unsere Kandidatin Babylonia Bozdemir persönlich entfielen nahezu die Hälfte aller Stimmen – ein sensationeller Erfolg, der ihr alleine gilt! Babylonia Bozdemir ist somit zur neuen Jugend- und Auszubildendenvertreterin gewählt und löst demnächst Florian Korfmann ab, dem wir für seine geleistete Arbeit als „JAVi“ in den vergangenen beiden Jahren herzlich danken!
Neben unserer Kandidatin wurden weitere fünf weibliche sowie fünf männliche Vertreter gewählt. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Wählern! Gratulation an Babylonia - wir wünschen ihr und den anderen "JAVis" eine erfolgreiche zweijährige Amtszeit! Weitere Infos zur JAV gibt es hier.
Freiwillige GBV zum "Daimler GesundheitsCheck" und "Anwesenheitsbonus" in der Zentrale verabschiedet
Die Pilotphase für den GesundheitsCheck und Anwesenheitsbonus wurde in der Zentrale sowie den Standorten Bremen und Kassel letztes Jahr abgeschlossen (wir berichteten mehrfach). Unsere Erkenntnis war, dass sich durch die Gewährung eines "Anwesenheitsbonus" bei der Anzahl der Krankheitstage keine Veränderung eingestellt hat. Obwohl der Anwesenheitsbonus offensichtlich keinen Erfolg in Form einer (deutlichen) Reduzierung der Krankentage ergeben hat, soll nun eine Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) zu diesem Thema für alle Werke abgeschlossen werden. Erneut und zu unserem Unmut sind wieder beide Themen gekoppelt und somit kann beiden gemeinsam entweder zugestimmt oder beide abgelehnt werden.
Im Betriebsrat Zentrale wurde oben genannte freiwillige GBV kontrovers diskutiert und am Ende wurde ihr mehrheitlich zugestimmt:
Sie beinhaltet einen umfangreichen, kostenlosen Gesundheits-Check für die Beschäftigten, der alle 3 Jahre wiederholend in Anspruch genommen werden kann. Dieser ist freiwillig und unserer Ansicht nach zu begrüßen, da er Aufschluss über die körperliche Verfassung bringt und zur Früherkennung gesundheitlicher Risikofaktoren dient (sowie der darauf basierenden Beratung und Ableitung individueller Maßnahmen). Diese Teil der Vereinbarung wurde ohne End-Datum definiert, was wir ebenfalls für gut befinden. Allerdings enthält er erstmals eine Art "Eigen-Invest" von 15 Minuten unbezahlter Zeit für die Beschäftigten, sofern keine Pflichtuntersuchung beinhaltet ist.
Der Anwesenheitsbonus hingegen ist nach wie vor ein sehr umstrittenes Mittel und wurde im Zuge einer Befragung, ausschließlich zum Anwesenheitsbonus, vom Großteil der Beschäftigten im Jahr 2013 abgelehnt. Durch das (im Vergleich zur früheren Vereinbarung geänderte Verfahren) können Beschäftigte nunmehr bis zu 50,- Euro im Quartal bekommen (sofern kein Krankheitstage vorliegt). In Summe reduziert sich der Jahres-Bonus im Optimalfall um ein Drittel. Für den Anwesenheitsbonus ist eine Laufzeit von 2 Jahre vereinbart; vor Beendigung soll dieser erneut beraten werden.
Da die Unternehmensleitung beide Vereinbarungen in nur einer GBV zulässt, wir den Gesundheitscheck zwar sehr begrüßen, jedoch dem Anwesenheitsbonus sehr kritisch gegenüberstehen und uns auch dem Votum der Befragung aus 2013 verpflichtet fühlen, konnten wir dieser GBV nicht zustimmen.
Teilnahme an der eigenen Jubilarfeier
Jeder Jubilar, der an seiner Jubilarfeier teilnimmt, wird an diesem Tag vom Unternehmen bezahlt von der Arbeit frei gestellt (Schlüssel 32 "Tag Jubiläumsfeier") – siehe hierzu auch unser Blog vom 22.08.2016.
Entwicklung der Urlaubs- und Gleitzeitstände in der Zentrale
Die Urlaubsstände per Ende September sind identisch mit dem Vorjahreswert 2015 (2014 ein Tag weniger) und liegen auf erwartetem Niveau.
Die Gleitzeitstände befinden sich auf dem Niveau beider Vorjahreswerte und am Ende der sog. "Grün-Phase". Beschäftigte, deren Gleitzeitsalden im "gelben" Bereich liegen, sollten mit ihren Führungskräften Abbaupläne erstellen (im "roten" Bereich sind diese vorgeschrieben).
Entwicklung der Krankenstände in der Zentrale
Vierteljährlich verfolgen wir die Krankenstände in der Zentrale:
In der Verwaltung lagen die Krankenstände im 3. Quartal in allen drei Monaten nahezu auf den Vergleichswerten des Vorjahres.
Im gewerblichen Bereich sind sie im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahreswerten durchschnittlich um einen halben Prozentpunkt (marginal) gestiegen.
Unverändert liegen die Krankenstände im gewerblichen Bereich deutlich über denen in der Verwaltung.
Der Langzeitkrankenfehlstand ist im Vergleich zum Vorjahr im Angestelltenbereich konstant geblieben. Im gewerblichen Bereich liegen die Werte ebenso deutlich höher und unterliegen Schwankungen, die wir weiter beobachten.
GBV NAVI
Die Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) zur Ermittlung des tariflichen Leistungsentgelts (NAVI) wurde zum wiederholten Mal um ein weiteres Jahr verlängert. Unsere Gruppe unterstützt unverändert keine Fortschreibung, da das aktuelle System nicht mehr "lebt", d.h. dass es hier fast zu keinen Veränderungen mehr kommt. Weiterhin fehlt auch (wie schon so oft bemängelt) eine innerbetriebliche Schlichtungsstelle, die in Fällen greift, wenn bei einer Reklamation nach beiden Folgegesprächen immer noch Uneinigkeit vorliegt. Als "Ultima Ratio" bleibt den Betroffenen dann nur noch der Weg zum Arbeitsgericht! Seit Jahren haben wir alternative Vorschläge in der Schublade, die Verbesserungen bringen würden. Aktuell scheint die Mehrheit der Entscheidungsträger die Hoffnung zu hegen, dass im Zuge von "Leadership 2020" das Leistungsbeurteilungssystem reformiert wird.
MAZ E4 Ausland
Die Geschäftsleitung hat erneut bestätigt, dass die "E4 MAZ-Pauschale Ausland" zum Jahresende ausläuft. Ab Januar 2017 muss entsprechend beantragte und geleistete Mehrarbeit im Ausland von Beschäftigten der Ebene 4 effektiv erfasst und vergütet werden. Die Bereiche wurden bereits informiert; eine gesonderte Information hierzu ergeht noch an alle Betroffenen.
Das erste Gespräch mit der Geschäftsleitung zur ATZ 2017 hat inzwischen stattgefunden: Auch für 2017 wird es wieder ein Kontingent geben. Die Höhe steht noch nicht fest, wir erwarten jedoch eine ähnliche Größenordnung wie für das Jahr 2016. Für 2017 (wie auch schon für 2016) gilt wieder: Geschlossene Verträge mit Schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Personen zählen nicht zum Kontingent. Diesen Kolleginnen und Kollegen wird (außerhalb des Kontingents) in jedem Fall ein ATZ-Platz angeboten. Wir informieren wieder, sobald es Neuigkeiten gibt.
Aktueller Stand Altersteilzeit (ATZ) 2016
Nach aktueller Sachlage kann (unverändert) leider nicht allen Kolleginnen und Kollegen ein ATZ-Vertrag angeboten werden, die Altersteilzeit in Anspruch nehmen möchten. Das von der Geschäftsleitung gesetzte Kontingent von 150 Plätzen ist bis auf einen Platz vergeben. Derzeit sind noch 14 potentielle Interessenten ohne Vertrag. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.
Immer mehr Männer nutzen die Möglichkeit, Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Der größte Teil der Männer entscheidet sich für 2 Monate. Rund 15% waren länger in Elternzeit; die Bandbreite bewegt sich hier zwischen 3 und 16 Monaten. - Schön, dass Männer dieses Angebot vermehrt nutzen!
Betriebsräteversammlung in Sindelfingen
Heute fand traditionell die diesjährige Betriebsräteversammlung in Sindelfingen statt. Nach einem Rückblick auf die vergangenen 12 Monate war nachmittags wieder unser Vorstand zu Gast. Zum dritten Mal wurden Themen in sechs Foren mit den einzelnen Vorstandmitgliedern diskutiert und im Anschluss die Ergebnisse allen Beteiligten vorgestellt. Insgesamt ein guter Austausch und eine gelungene Veranstaltung!
Baumaßnahmen bei Daimler
Viele Kolleginnen und Kollegen mussten Ihre Büros auf Grund von Bau- oder Sanierungsmaßnahmen an den betreffenden Gebäuden räumen. Sämtliche Baumaßnahmen sollen laut Aussage der GL "im Zeitplan" liegen. Im Einzelnen:
Das Gebäude 120 (Ut) soll Anfang 2018 bezugsfertig sein, ein Teil der Außenfassade ist bereits montiert.
Das Gebäude Höschle (Wangen) wird generalsaniert bis Mitte 2018.
Das Gebäude 122/1 (Ut) wird ebenfalls renoviert, ein Übergang von Gebäude 122 ins Gebäude 128 ist geplant.
Für den Campus in Möhringen ist geregelt, dass die Büroflächen die kommenden drei Jahre genutzt werden können. Sichergestellt ist darüber hinaus, dass die Kantine am Standort weiterhin unverändert bestehen bleibt.
Auf dem gekauften Gelände in Vaihingen sollen ca. 4.000 Beschäftigte frühestens bis zum Jahr 2020 in neue Gebäude einziehen.
Daimler Rente
Aktuell wird untersucht, ob die Verwaltung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) auch von einem externen Dienstleister abgewickelt werden kann. Hier gibt es mehrere Anbieter, die diese Dienstleistung für namhafte große Konzerne übernommen haben. Die Daimler Unterstützungskasse (DUK) verwaltet viele unterschiedliche Versorgungsordnungen und betreut einige Tausend Rentner. Eine Entscheidung erwarten wir bis Ende des Jahres. Wir halten Sie informiert.
NAVI: Ende der Zwischenbilanz-Phase
Heute müssen die NAVI-Zwischenbilanz-Gespräche mit allen Beschäftigten abgeschlossen sein. Wer bisher nicht auf "Karenz" gesetzt wurde, hat nicht zu befürchten, dass sich sein/ihr tarifliches Leistungsentgelt mit Wirkung zum 1. März 2017 reduziert. Es bleibt zumindest unverändert oder erhöht sich möglicherweise. Wer hingegen eine „Karenz“ ausgesprochen bekommen hat, sollte sich diese detailliert erläutern lassen. Die Begründung muss im System e-people dokumentiert werden. Auch sollte man bei der Führungskraft erfragen, wie ein möglicher Entgeltverlust (konkret!) vermieden werden kann. Die Führungskraft muss hier unterstützen! Weitere Informationen zu NAVI finden Sie hier.
GBV "Mobiles Arbeiten" startet erst mit Verspätung!
Wider Erwarten wurde vom Gesamtbetriebsrat (GBR) der Start-Termin der Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) zum mobilen Arbeiten vom 01.10.2016 auf den 01.12.2016 verschoben. Hintergrund sollen technische Probleme sein. Die verbleibende Zeit bis Dezember soll nun unter anderem auch für die Kommunikation genutzt werden.
GBV Mobiles Arbeiten
Die Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) zum mobilen Arbeiten ist ausgearbeitet – sie wurde heute im Betriebsrat Zentrale beschlossen, bevor sie zur finalen Beschlussfassung in der kommenden Woche im GBR (Gesamtbetriebsrat) vorgelegt wird.
Allen Beschäftigten der Daimler AG wird grundsätzlich das Recht eingeräumt mobil zu arbeiten, soweit es mit der Arbeitsaufgabe vereinbar ist.
Mobiles Arbeiten ist freiwillig.
Mobiles Arbeiten findet außerhalb der Betriebsstätten statt und umfasst alle arbeitsvertraglich vereinbarten Tätigkeiten (die Führungskraft legt dabei den Arbeitsinhalt fest).
Mobiles Arbeiten kann temporär oder auch regelmäßig (die Festlegungen sind hier dann zu dokumentieren) stattfinden, ganztägig oder stundenweise.
Führungskraft und Mitarbeiter(in) vereinbaren Zeitpunkt, Zeitraum, Lage sowie Häufigkeit des Mobilen Arbeitens – dabei sind die Interessen aller Teammitglieder zu berücksichtigen.
Kommt keine Einigung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter(in) zustande, wird ein sog. Klärungsverfahren beschritten (durch Hinzuziehen von BR und/oder HR und/oder SBV).
Mobiles Arbeiten kann auch wieder beendet werden – der/die Beschäftigte kann dies ohne Nennung von Gründen sofort beenden, die Führungskraft benötigt dazu einen sachlichen Grund. Darüber hinaus kann regelmäßig vereinbartes mobiles Arbeiten nur unter Einhaltung einer 3-Monats-Frist von beiden Seiten beendet werden.
Sämtliche Gleitzeit-Betriebsvereinbarungen bleiben unverändert bestehen, stundenweise kann darüber hinaus auch an Samstagen mobil gearbeitet werden (tarifliche Zuschläge werden nur bezahlt, wenn durch die Führungskraft angeordnet).
Mobile Arbeitszeit wird blockweise pro Tag erfasst und ist automatisch freigegeben, wenn die Führungskraft nicht innerhalb 2 Wochen Klärungsbedarf anmeldet.
Außerhalb der vereinbarten Zeit für mobiles Arbeiten besteht keine Verpflichtung der Beschäftigten auf Erreichbarkeit.
Die Vereinbarung tritt am 01.10.2016 in Kraft und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Nach 18 Monaten Laufzeit erfolgt eine gemeinsame Bewertung im Hinblick auf eine Verlängerung oder es werden Anpassungen verhandelt. Wir sind gespannt, wie sich die Vertrauenskultur in unserem Unternehmen entwickeln wird.
Mobiles Arbeiten - Vorabinfo
Die Gesamtbetriebsvereinbarung zum Mobilen Arbeiten liegt uns inzwischen vor und wird zeitnah im Betriebsrat besprochen. Gut zu wissen ist, dass den Beschäftigen grundsätzlich ein Recht auf mobiles Arbeiten eingeräumt werden soll, sofern mit der Arbeitsaufgabe vereinbar. Es ist keine Mindestanzahl an Tagen für mobiles Arbeiten vorgesehen. Wir halten Sie über den Fortgang informiert.
Die Urlaubsstände per Ende Juni sind die heute identisch mit den Vorjahreswerten (2014 und 2015) und liegen auf vergleichbar hohem Niveau – rund ein Drittel der Urlaubstage sind erst genommen worden.
Die Gleitzeitstände haben sich – ausgehend vom Juni-Wert 2014 ein Jahr später um 5% erhöht und liegen aktuell nach weiteren 12 Monaten erneut um rund 5% höher. Derzeit bewegt sich der durchschnittliche Gleitzeitsaldo im niedrigen "gelben" Bereich. Im "gelben" Bereich sollten die Betroffenen mit ihren Führungskräften Abbaupläne erstellen (im "roten" Bereich sind diese vorgeschrieben).
Vierteljährlich werden von uns die Krankenstände in der Zentrale verfolgt:
In der Verwaltung liegen die Krankenstände im 2. Quartal in allen drei Monaten über den Werten des Vorjahres, im Mai marginal, in den Monaten April und Juni um rund einen halben Prozentpunkt.
Im gewerblichen Bereich lag der Wert für Mai einen knappen Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert, im April ebenso (wie im Verwaltungsbereich) um rund einen halben Prozentpunkt über dem Vorjahreswert und im Juni marginal unter dem Wert für 2015.
Somit zeichnet sich eine unterschiedliche Entwicklung in beiden Bereichen ab, welche sich aber innerhalb der üblichen Schwankungsbreite bewegt.
Der Langzeitkrankenfehlstand ist im Vergleich zum Vorjahr im Angestelltenbereich nahezu konstant geblieben. Im gewerblichen Bereich liegen die Werte deutlich höher und unterliegen größeren Schwankungen.
Neue Betriebsvereinbarung zum Thema "Freistellung am Tag der Jubilarfeier/-ehrung"
Jubilare, die an Ihrer betrieblichen Ehrung bzw. Jubilarfeier teilnehmen, werden an diesem Tag von der Arbeit freigestellt, ohne dass dieser Tag auf den Jubiläumsurlaub angerechnet wird. Dieser Tag kann nicht auf einen anderen Tag übertragen werden und verfällt, wenn er nicht am Tag der Festlichkeit in Anspruch genommen wird.
Diese Vereinbarung ist für alle Werke vereinheitlicht worden.
Aktueller Stand zu den Verhandlungen zum Thema "Hitzewasser"
Eine Vereinbarung für das Kalenderjahr 2016 wird es leider nicht (mehr) für die Beschäftigten in der Verwaltung geben. Wie bereits mehrfach bestätigt, gibt es für die Kolleginnen und Kollegen in unseren Werkstätten jedoch keine Veränderung zu den Vorjahren! Die Führungskräfte wurden inzwischen dahingehend nochmals informiert, was an heißen Tagen gemäß Arbeitsstättenrichtlinie (ASR 3,5) zu veranlassen ist (siehe unten). Im Zeitraum 15.08.2016 bis 15.09.2016 können die Führungskräfte darüber hinaus für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (in der Verwaltung) Wertbons für 1-Liter-Wasserflaschen ausgeben, die in den Kantinen eingelöst werden können. Ob und in welchem Umfang die Zuteilung im Bereich erforderlich ist, entscheiden die Vorgesetzten im Einzelfall.
Für 2017 gibt es eine freiwillige Pilot-Betriebsvereinbarung zur Entlastung der Mitarbeiter bei hohen Temperaturen: In der Zeit vom 01.06. bis 15.09.2017 bekommen alle Beschäftigten in der Verwaltung pauschal 15 Wertbons für jeweils eine 1-Liter-Flasche Mineralwasser. Darüber hinaus können nach Entscheidung der Führungskräfte zusätzliche Wertbons ausgegeben werden.
Arbeitsstättenrichtlinie (ASR 3,5):
Sie schreibt vor, dass ab 26° Celsius Außentemperatur und beim Überschreiten einer Raumtemperatur von 26° Celsius durch den Arbeitgeber Maßnahmen zu ergreifen sind. Vorrangig kommen arbeitsplatzbezogene technische, danach organisatorische und zuletzt erst personenbezogene (wie z.B. Hitzewasser) zum Einsatz – diese können sein:
Nutzung/Steuerung von Sonnenschutzeinrichtungen, Lüften am Morgen, Ventilatoren, etc.
Maßnahmen am Gebäude: Bitte hierzu die CBS Telefon-Hotline (Tel. 166) anrufen
Nutzung der flexiblen Arbeitszeit (Arbeitsbeginn vorverlegen – ab 6 Uhr möglich)
Deutliche Preissteigerungen bei der Verpflegung im Neckartal (Möhringen ist nicht betroffen!)
Seit dem 01.08.2016 gelten neue Preise für die Verpflegung in unseren Kantinen mit Ausnahme des Standortes Möhringen. Die Preise für Pasta und Salat vom Buffet wurden bereits vor rund zwei 2 Jahren um 40% erhöht, heute haben sie sich um weitere 35% verteuert, macht in Summe fast eine Verdoppelung! Auch für Standardgerichte muss seit letzter Woche deutlich mehr bezahlt werden. Dass diese Preiserhöhungen den "gestiegenen Einkaufspreisen" und dem "weiter hohen Qualitätsniveau" laut Intranet-Blog geschuldet sind, ist dabei nur ein Teil der Wahrheit: Ein weiterer Grund für die gestiegenen Preise ist die erneute Reduzierung der Subventionen für Warmverpflegung durch die Geschäftsleitung. - Damit aber nicht genug, bis Mitte 2019 sollen die Subventionen fast völlig gestrichen werden! Verabschiedet man sich hier nicht von der Sozialleistung "Kantine" (gutes Essen zu vernünftigen Preisen)?
Wir berichteten bereits von der Gründung der GASTRO-GmbH, die dem Unternehmen eine weitere Möglichkeit der Kostenreduzierung bietet: Fast alle Daimler-Werke sind der Gastro-GmbH inzwischen beigetreten, Neueinstellungen in den Kantinen erfolgen in eine GmbH zu deutlich abgesenkten Konditionen (Stichwort "Dienstleistungstarifvertrag") und nicht mehr zu Daimler AG-Konditionen.
Zum Schluss gibt es aber auch noch etwas Positives zu berichten: Die Eröffnung der neuen Kantine im Gebäude 128 ist für den 05.09.2016 geplant – wir hoffen auf entsprechende Umsetzung, denn der Lärmpegel in den beiden Stockwerken der Kantine im Gebäude 135 ist zur Stoßzeit sehr unangenehm!
Befristete 40-Stunden-Verträge für Sachbearbeiter
Befristete 40-Stunden-Verträge werden für Sachbearbeiter alljährlich für 12 Monate neu zum Starttermin 1. Juli vergeben (sie enden am 30. Juni des Folgejahres). Alljährlich werfen wir einen Blick auf deren Entwicklung und stellen fest, dass die Anzahl der geschlossenen Verträge in 2016 im Vergleich zu 2015 um rund 16% gestiegen ist. Besonders aufgebaut haben die Bereiche FC, HR und VAN mit deutlich zweistelligen Zuwachsraten.
Grundsätzlich wurde nicht jeder befristete 40-Stunden-Vertrag für weitere 12 Monate verlängert. Wem der Vertrag zum Stichtag 01.07.2016 von 40 auf 35 Stunden reduziert wurde, kennt sicherlich den Grund dafür – in den meisten Fällen liegt eine Änderung des Aufgabengebietes vor. Keinesfalls akzeptabel wäre es, bei unveränderten Aufgaben eine Arbeitszeitreduzierung hinnehmen zu müssen, beispielsweise aus Budget-Gründen.
Bei Rückfragen steht Ihnen Christiane Matthies gerne zur Verfügung.
NAVI und NAVI-Reklamationen
Die Zwischenbilanzgespräche für 2016 sind mittlerweile angelaufen – wie jedes Jahr sind diese bis spätestens 30. September zu führen.
Wir haben die Auswertung der NAVI-Runde für 2015 vorliegen und können dazu folgendes berichten:
Es wurden nur sehr wenige Karenzen ausgesprochen, von denen weniger als 25% umgesetzt wurden und zu einem Entgeltabzug geführt haben.
Reklamationen gab es im unteren zweistelligen Bereich; fast alle sind bearbeitet und auch abgeschlossen.
Die Reklamationen bezogen sich nicht immer auf den Punktewert, oftmals auf die eingestellten Texte.
Vor diesem Ergebnis kann man zu der Schlussfolgerung gelangen, dass die Beschäftigten entweder voll zufrieden mit ihrer Beurteilung sind oder einer Reklamation keine Aussicht auf Erfolg beimessen.
Wir gehen davon aus, dass zwei Beschäftigte Klage beim Arbeitsgericht einreichen werden; beide Betroffenen haben unterdurchschnittliche Bewertungen (d.h. < 12 Punkte). Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.
Vorübergehende Auszeit von der Arbeit/Sabbatical
Daimler bietet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, das Unternehmen für einen definierten Zeitraum zu verlassen. Gründe für einen Ausstieg können eine Weiterbildung oder die Begleitung des Ehepartners ins Ausland sein. Daneben gibt es auch persönliche Gründe. Beim Sabbatical schließt der/die Beschäftigte einen Wiedereinstellungsvertrag mit der Daimler AG; diese wird durch den Fachbereich vertreten. Die Dauer orientiert sich am Grund für die Auszeit: Für eine Weiterbildung kann man das Unternehmen bis zu 5 Jahre verlassen, für die Begleitung des Ehepartners sind es in der Regel 2 bis 3 Jahre und aus persönlichen Gründen sollte die Auszeit nicht länger als ein Jahr dauern.
Für die Beschäftigten gibt es wichtige Punkte zu beachten:
Ein vorhandener TiB (= tarifdynamischer, individueller Besitzstand) wird für maximal 12 Monate "eingefroren"
Man sollte seine Entgeltgruppe, besser noch sein Gesamtentgelt beim Wiedereintritt im Vertrag festlegen
Bei den o.a. Zeiträumen (Dauer) handelt es sich ausschließlich um Vorschläge, an denen man sich orientieren kann. Man kann davon immer abweichen, solange sich Fachbereich und Beschäftigte(r) einig sind.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Udo Keidel. Im Intranet finden Sie weitere Informationen unter "Daimler & ich/Rund um die Arbeitszeit/Arbeitszeit flexibel gestalten/vorübergehender Ausstieg".
Nachrückerliste für Altersteilzeit (ATZ)
Die Nachrückerliste für Interessierte an ATZ wird immer kürzer. Derzeit laufen nur noch wenige Kolleginnen und Kollegen Gefahr, bei der Vertragsvergabe nicht berücksichtigt werden zu können. Wir bleiben am Thema dran und hoffen, dass letztendlich allen, die wollen, ein Vertrag angeboten werden kann.
Let's Benz! - Sichere Dir Deinen Ausbildungsplatz für 2017 in nur einer Woche!
Die Daimler-Konzernzentrale und das Werk Untertürkheim veranstalten vom 18. bis 25. Juli eine Bewerberwoche für Azubis für 2017. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Onlinetest haben Bewerber die Chance, in weiteren Tests und Vorstellungsgesprächen in dieser Woche zu überzeugen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung ein Ausbildungszertifikat.
Weitere Infos unter www. daimler.com/Karriere (Informationen zur Ausbildung im Detail)
Die heißen Tage in 2016 haben zwar begonnen, aber eine Vereinbarung zu diesem Thema besteht immer noch nicht (wobei die Verhandlungen derzeit aber immer "bunter" werden..). Wie bereits berichtet, gibt es für die Kolleginnen und Kollegen in unseren Werkstätten keine Änderung zu den Vorjahren. Nach langen Diskussionen über Messstellen im Neckartal ist im Moment geplant, die Beschäftigten in der Verwaltung nun mit einem festgelegten Kontingent (z.B. 10 Flaschen pro Mitarbeiter(in)) zu versorgen. Darüber hinaus kann die jeweilige Führungskraft (konkret: der Kostenstellenverantwortliche) entscheiden, ob weitere Getränke-Bons für die Beschäftigten ausgegeben werden. Sobald die finale Vereinbarung beschlossen ist, informieren wir Sie wieder.
Wie jedes Jahr wird vor der Sommerpause mit der Geschäftsleitung die Betriebsruhe zum Jahresende festgelegt:
Beschlossen wurde, dass der letzte Arbeitstag in 2016 Freitag, der 23. Dezember ist. Die sich anschließende Betriebsruhe endet am Freitag, den 30.12.2016. Somit fallen in Summe 4 Arbeitstage aus. Der erste Arbeitstag in 2017 ist Montag, der 2. Januar. Allen Beschäftigten ist über diesen Zeitraum hinaus eine erweiterte Freizeitnahme zu ermöglichen. Sie können bereits heute die Betriebsruhe in Ihrer Freizeitplanung berücksichtigen.
Die Belegung der freien Tage kann mit Tarifurlaub oder Gleitzeit (bis -100 Stunden) erfolgen (für den besonderen Fall, dass nicht ausreichend Tarifurlaub oder Gleitzeit zur Verfügung stehen, auf Antrag auch unbezahlter Urlaub). Eine formlose Übertragung von (Rest-)Urlaub aus 2016 in 2017 erfolgt - zu beachten ist, dass ein am 31.03.2017 noch vorhandener Urlaubsanspruch aus dem Kalenderjahr 2016 verfällt!
Dienstwagenberechtigte in unserem Haus können ab sofort ihren persönlich zugeordneten Dienstwagen Daimler-Kolleginnen und –Kollegen kostenlos zu deren privater Nutzung überlassen (auch mit Tankkarte und Einfahrberechtigung). Dies ist auch bereichsübergreifend möglich. Voraussetzung ist ausschließlich eine gültige Fahrerlaubnis. Ein Anspruch auf Überlassung bzw. eine Verpflichtung dazu besteht nicht!
Für eine solche Verleihung des Fahrzeugs (als Leihgabe) ist keine Freigabe durch weitere unternehmensinterne Instanzen erforderlich. Eine Kilometer- oder Zeitbegrenzung gibt es nicht; eine ausreichende Dokumentation ist vorzunehmen (z.B. Eintrag im Fahrtenbuch).
NAVI und Elternzeit (bei ruhender Kostenstelle)
Wer länger als 2 Monate in Elternzeit geht oder das Unternehmen vorübergehend verlässt (z.B. durch Sabbatical), wird auf eine "ruhende" Kostenstelle versetzt. Alle Beschäftigten, die auf eine ruhende Kostenstelle versetzt werden, haben Anspruch auf ein Abschlussgespräch vor Austritt zur Würdigung Ihrer Leistungen. Ein qualifiziertes Feedback hinsichtlich Ihres persönlichen Entwicklungsstands (für den Fall, dass die finale Entgeltgruppe noch nicht erreicht wurde) ist anzustreben. Besonders Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Austritt im 3. oder 4. Quartal liegt, sollten darauf achten, dass ein (NAVI-)Zwischenbilanzgespräch geführt und das Ergebnis im System entsprechend hinterlegt ist. Nur so kann bei einer positiven Entwicklung des/der Beschäftigten eine damit einhergehende Einkommensentwicklung berücksichtigt und eingeplant werden (hinsichtlich zusätzlicher Punkte in der Leistungsbeurteilung oder einer Erhöhung der Entgeltgruppe im Folgejahr).
Die Vereinbarung zur E4 MAZ-Pauschale Ausland war zuletzt bis 30.06.2016 verlängert worden. Ein weitere Verlängerung wurde jetzt bis 31.12.2016 von der Geschäftsleitung bestätigt; ab Januar 2017 soll diese in jeden Fall entfallen, so dass beantragte und geleistete Mehrarbeit bei Beschäftigten der Ebene 4 von da an effektiv erfasst und vergütet wird.
Neubau in Vaihingen
Auf dem neu erworbenen Areal in Vaihingen sollen 4 Gebäude mit jeweils 6 Geschossen entstehen. Hier sollen "neue Büro-Konzepte" eingeführt werden. Wir gehen davon aus, dass es sich dabei um Großraumbüros handelt, wie sie bereits im Neubau des Gebäudes 128 in Untertürkheim zu finden sind.
In Möhringen steht der Mietvertrag für den Campus zur Verlängerung an: Auch hier besteht der Wunsch nach besagten neuen Büro-Konzepten. Man darf gespannt sein, ob bzw. wie dies umgesetzt werden soll. Wir halten Sie weiterhin informiert.
Heute fand im Bildungszentrum der Daimler AG in Esslingen-Brühl ein Informationstag zur Berufsorientierung für Schüler und deren Eltern statt. Diverse technische und kaufmännische Ausbildungsberufe sowie die technischen Studiengänge der Dualen Hochschule wurden vorgestellt.
An mehreren Informationsständen konnten sich die Besucher beraten lassen und Flyer mit Angaben zu den Ausbildungsberufen mitnehmen. Mit viel Engagement und Können haben einige Auszubildende ihre kaufmännischen Ausbildungsberufe präsentiert. Es gab die Gelegenheit zum praktischen Erproben in allen technischen Berufen. Auch gab es Informationen zum Online-Bewerbungs- und -Auswahlprozess.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Dieser Infotag war unseres Erachtens ein voller Erfolg, sehr professionell vorbereitet und durchgeführt. Weitere Infos unter www.daimler.com.
Altersteilzeit: Aktueller Stand bei den Verträgen für 2016
Die Rückmeldefrist für die Beschäftigten, die einen ATZ-Vertrag annehmen wollen, ist am 17.05.2016 abgelaufen. Die ersten 150 Beschäftigten, die in Altersteilzeit gehen wollen, sowie alle Schwerbehinderten und die ihnen Gleichgestellten, haben nun Ihre ATZ-Verträge und weitere Unterlagen vorliegen. Diese müssen bis spätestens 24.06.2016 an HRD/SC zurückgeschickt werden. Leider gibt es heute noch 32 Beschäftigte, die auf Grund des von der Geschäftsleitung gesetzten Kontingents keine Altersteilzeit in Anspruch nehmen können!
Transformationsprozess in der Daimler-IT
Das Schlagwort "Data is the new oil" (DITNO) steht für die Neuausrichtung der IT-Organisation bei Daimler. Der neue IT-Verantwortliche hat nach kurzer Zeit im Amt festgestellt, dass wir "mit unseren Produkten wieder näher an den Kunden rücken müssen". Um dies zu realisieren, sollen bis zum Jahr 2020 bis zu 1.000 Stellen umgewandelt werden. Uns wurde versichert, dass es sich hierbei um keinen Stellenabbau handelt, sondern auch zusätzliche Stellen geschaffen werden sollen.
Aufgaben: Administrativer Aufwand und Verwaltung sollen verringert werden. Definierte Aufgaben sollen wieder in house erledigt/programmiert werden, die Qualitätskontrolle bleibt in eigener Hand. Mitarbeiter(Innen): Persönliche Skills werden ermittelt und mit zukünftigen Aufgaben gematched mit dem Ziel, einen Großteil der "neuen" Aufgaben mit der heutigen Mannschaft abdecken zu können. Next steps: Start von Pilot-Projekten zur Skill-Analyse mit dem Ziel des Roll outs im gesamten Bereich.
Der Betriebsrat hat zu diesem Thema eine achtköpfige Arbeitsgruppe eingerichtet; von unserer Gruppierung ist Udo Keidel nominiert, der Ihnen für Fragen jederzeit gerne zur Verfügung steht.
Sicherheitsrundgang im Gebäude VDZ I in den Stockwerken 2, 3 und 5
Heute hat ein weiterer Sicherheitsrundgang in Möhringen stattgefunden:
Aufgefallen ist, dass es bereits morgens in manchen Zimmern sehr heiß war, vor allem bei einer Zimmerbelegung mit drei Personen empfand das auch unsere Kollegin und Teilnehmerin Bettina Junghanß als äußerst unangenehm.
Grundsätzlich stellt die Firma jedem Beschäftigten einen Arbeitsplatz zur Verfügung, bei dem regelmäßig geprüft wird, ob gesetzliche Vorgaben, Richtlinien und Vorschriften eingehalten werden. Es gibt diverse Abteilungen, die sich neben dem Betriebsrat um diese Themen sowie um Ihre Gesundheit kümmern.
Auf folgendes ist stets zu achten:
Eisfächer in den Kühlschränken abtauen wegen Brandgefahr
Keine Überkopflagerung auf den Schränken (ab 1,60 m Höhe)
Immer nur den Tagesbedarf an Kopierpapier offen stehen lassen
Alte Geräte, Kartonagen und nicht benötigtes Mobiliar abholen lassen
Türen nicht zustellen (Rettungskräfte müssen Zugang haben)
Sauberkeit und Ordnung am eigenen Arbeitsplatz einhalten
Aushang Flucht- und Rettungswege aktuell und in Farbe
Altersteilzeit: Vergütungsbausteine bei ATZ-Verträgen
Einige Kolleginnen und Kollegen, die Ihre ATZ-Verträge erhalten haben, sind verwundert, dass im §4 Abs.1 nicht alle Vergütungsbausteine aufgelistet sind: Hier werden nur die ERA-Bausteine (= tarifliches Grundentgelt, tarifliches Leistungsentgelt und übertarifliche Zulage) genannt. Der TiB (= tarifdynamischer, individueller Besitzstand) oder weitere variable Bausteine sind nicht aufgeführt, werden aber im 2. Abschnitt des Abs.1 als "ggf. weitere variable Bestandteile" genannt. Was zu Ihrem individuellen Entgelt gehört, ist in der GBV „1195_2 GBV zur Altersteilzeit in der Daimler AG“ im § 8.2.2 geregelt. Sie können es Ihren Unterlagen "Unverbindliche Auskunft im Rahmen der Altersteilzeitregelungen" ebenso entnehmen.
Stand der Verhandlungen zum Thema "Hitzewasser"
Eine Vereinbarung zu diesem Thema hätte schon längst vorliegen sollen (wir berichteten); heute sind sich die Verhandlungsparteien näher gekommen und wollen kurzfristig eine Handlungsanweisung herausgeben, die ausschließlich für das Jahr 2016 gelten soll. Für unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem gewerblichen Bereich wird sich im Vergleich zu den Vorjahren nichts ändern, die Beschäftigten in der Verwaltung sollen ab diesem Jahr bei länger anhaltenden hohen Temperaturen in den Genuss kommen, ebenso Hitzewasser (kostenlos) ausfassen zu können (Abwicklung soll über Getränke-Bons erfolgen). Sobald uns die konkrete Vereinbarung vorliegt, informieren wir Sie wieder.
Gebäuderäumung in Möhringen
Heute fand eine vorbereitete Gebäuderäumung/Evakuierung in den Häusern 04 und 10 in Möhringen statt. Diese Übungen sind gesetzlich vorgeschrieben und werden von der Sicherheitskoordination/Sicherheitsmanagement geplant und organisiert. Mitwirkend als Unterstützer und Beobachter sind u.a. auch Betriebsräte der Zentrale. Ziel ist es, den Gesamtablauf (Hörbarkeit Akustik, Verhalten Personen, Nutzung Flucht- und Rettungswege, Bekanntheit Sammelplatz, Vollzähligkeit der Abteilungen, etc.) zu prüfen, Verbesserungspotential aufzunehmen und einzusteuern.
Alles in allem ist zu melden, dass die Beschäftigten nach Lautsprecherdurchsage die Gebäude zügig verlassen und sich auf den Sammelplätzen aufgestellt haben (Dauer: 7 Minuten). Es wurden die täglich begangenen Treppen und Flucht- bzw. Rettungswege genutzt. Aufgefallen ist, dass Rettungswege mit Fluchttürsteuerungen (roter Druckknopf) aus Unkenntnis nicht betätigt wurden. Diese Türen öffnen sich dann nicht. Auch hat sich eine Brandschutztüre im Haus 4 nicht automatisch geschlossen. Dies wird zeitnah geprüft. Im Haus 10 waren Treppenräume mit Getränkeautomaten verstellt. Auch in der Sporthalle sind Flucht- und Rettungswege mit Gerätschaften verstellt. Diese müssen entfernt werden.
Weitere wichtige Informationen finden Sie im Intranet unter: Daimler&Ich → Personalthemen A–Z → Standortsicherheit.
Unser Mitglied im Ausschuss AUG (Arbeitssicherheit, Umwelt und Gesundheit) ist Bettina Junghanß.
Kammertermin beim Arbeitsgericht Stuttgart zum Thema "NAVI"
Heute fand beim Arbeitsgericht Stuttgart der Kammertermin zum Thema Leistungsbeurteilung statt. Eine Beschäftigte mit unterdurchschnittlicher Beurteilung (entsprechend <12 Punkte bzw. <15%) hatte eine durchschnittliche Beurteilung eingeklagt (12 Punkte/15% Leistungszulage). Dieser Mittelwert (von 15%) wurde vom Gericht dabei nicht in Frage gestellt, jedoch waren die betrieblichen Ausschlussfristen offensichtlich nicht eingehalten sowie die genauen, geforderten Beträge nicht explizit in Euro und Cent genannt. Viele Argumente der Klägerin wurden von der Beklagtenseite (=Daimler) bestritten. Nicht alle relevanten Informationen konnten anhand schriftlicher Unterlagen nachgewiesen werden. Dies nahm das Gericht zum Anlass, einen Vergleichsvorschlag zu unterbreiten, der von beiden Parteien letztendlich akzeptiert wurde
Was bedeutet das für uns und für die Zukunft? Es muss immer genauestens auf Fristen geachtet werden (3 Wochen-Frist bei NAVI-Reklamationen, 6 Monate betriebliche Ausschlussfrist, etc.). Wenn zusätzliche Punkte in der Leistungsbeurteilung einfordert werden, müssen die Punkte in Geldbeträge umgerechnet werden. Alle besprochenen Themen müssen dokumentiert und der Gegenseite mitgeteilt werden, so dass diese ggf. kommentiert werden können.
Parkplatzsituation Möhringen
Am Standort Möhringen arbeiten derzeit ca. 3500 Beschäftige, davon besitzen 2.133 eine Parkberechtigung (die Teamleiter und Besucher sind hier unberücksichtigt). Dem gegenüber stehen ca. 1.800 verfügbare Parkplätze. Zur "Entspannung" der Lage können Beschäftigte aus dem Haus 5 bereits seit längerem den Parkplatz beim Haus 11 (ehemals IBM) nutzen. Als weitere Maßnahme können nun 120 Beschäftigte Ihre Parkberechtigung für den Mitarbeiterparkplatz zurückgeben und erhalten im Gegenzug einen zugewiesenen Parkplatz im SI. Hier muss etwas weiter gelaufen werden, dafür hat man jedoch sicher seinen Parkplatz ohne längeres Suchen nach freien Stellplätzen. Wir sind gespannt, wie diese Möglichkeit von unserer Belegschaft angenommen wird. Entsprechende Anschreiben dazu werden verschickt.
Vierteljährlich verfolgen wir bekanntlich die Entwicklung der Krankenstände im Hinblick auf die Zentrale:
In der Verwaltung lagen die Krankenstände im Januar, Februar wie auch im März 2016 unter den Vorjahreswerten.
Gleiches trifft auf den gewerblichen Bereich zu: Die Werte hier haben sich im Januar 2016 um rund einen halben Prozentpunkt, im Februar 2016 deutlich um knapp ein Drittel und im März 2016 um einen ganzen Prozentpunkt im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahres(-Monats-)wert reduziert, was per se sehr erfreulich ist.
Bei den Langzeitkranken ist der Stand in der Verwaltung nahezu konstant geblieben, im gewerblichen Bereich kann ein deutlicher Rückgang verzeichnet werden.
Die Pilot-Vereinbarung zum sog. "Anwesenheitsbonus" ist für die Zentrale Ende 2015 ausgelaufen. Die Entwicklung der Krankenstände verlief (ohne Anwesenheitsbonus!) im ersten Quartal 2016 sehr positiv, was es weiter zu beobachten gilt.
Angekündigt wurde von der Geschäftsleitung bereits der Wunsch nach einer neuen, jedoch teils modifizierten Vereinbarung zum "Anwesenheitsbonus" für die Zukunft, welche für alle Werke Gültigkeit haben soll. Wir halten Sie weiterhin informiert.
Entwicklung der Urlaubs- und Gleitzeitstände
Der durchschnittliche Saldo beim Urlaub hat sich per Ende März 2016 im Vergleich zu den entsprechenden Monatssalden der beiden Vorjahre um einen Tag reduziert.
Bei der Gleitzeit ergibt sich ein ähnliches Bild: Per Ende März 2016 liegt der durchschnittliche Saldo leicht im "gelben" Bereich, im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahressalden hat sich dieser erneut um eine Stunde verringert.
Alles in allem gute Zahlen, die den Rückschluss zulassen, dass die Kolleginnen und Kollegen ihre Freizeitplanung gut steuern (können).
Informationen zu unserer seit annähernd 10 Jahren gültigen (!!) Gleitzeit-Betriebsvereinbarung finden Sie hier.
Klage beim Arbeitsgericht Stuttgart zum Thema "Musterbetrieb"
Am 23.03.2016 fand der Kammertermin beim Arbeitsgericht Stuttgart statt (wir berichteten) - der Betriebsrat hatte auf Informationsrecht zur Personalplanung (§92 BetrVG) geklagt und wollte die sog. "Musterbetriebe" offengelegt haben. Das Arbeitsgericht hat in diesem Beschlussverfahren die Anträge des Betriebsrats zurückgewiesen.
Nach Durchsicht der Begründung des Arbeitsgerichts hat heute der Betriebsrat beschlossen, gegen den Beschluss des Arbeitsgerichts Beschwerde einzulegen. Wir halten Sie weiterhin über den Fortgang des Verfahrens auf dem Laufenden.
"Gastro-GmbH"
Wie vom Gesamtbetriebsrat (GBR) beschlossen, wird der Gastronomiebereich in unserem Unternehmen kurzfristig neu geregelt:
Ab 01.07.2016 leitet die neue Mercedes-Benz GastroService GmbH die Gastronomiebetriebe an allen Standorten, die ihr bis dahin beigetreten sind (Betriebsrestaurants und ihre Außenstellen sowie Verkaufsstellen für Zwischenverpflegung sind hier betroffen). Die Zuschüsse des Unternehmens werden zukünftig erheblich reduziert, so dass sich die Essenspreise für uns an allen Standorten der Zentrale bis auf Möhringen voraussichtlich wie folgt ändern werden:
Stammessen werden sich voraussichtlich um 10 - 18% verteuern, Suppen um rund 60%, das Salat- wie auch das Pasta-Buffet um ca. 35 - 71% und das Tagesdessert um rund 14 - 28%, nur um einige Beispiele zu nennen. Die Geschäftsleitung verabschiedet sich von der Sozialleistung einer kostengünstigen Kantine für die Belegschaft sukzessive, was wir nicht begrüßen - vor allem nicht in Zeiten, in denen Top-Ergebnisse eingefahren werden!
Unsere Kolleginnen und Kollegen (aus dem Werk 10) im Gastronomiebereich, die heute Daimler-Beschäftigte sind, werden es auch bleiben; Neueinstellungen erfolgen nur noch in die Mercedes-Benz GastroService GmbH.
Der Gesamtbetriebsrat (GBR) hat wie erwartet beschlossen, die Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) zur Ergebnisbeteiligung nach dem bisherigen Berechnungsmodus um ein Jahr fortzuschreiben.
Wenn sich betrieblich bedingt der Standort des Arbeitsplatzes verändert (gilt auch bei Werkswechsel) und sich der einfache Weg zur Arbeit dadurch um mehr als 5 km verlängert, hat der/die Betroffene Anspruch auf Zahlung einer sog. "Fahrtmehrkostenpauschale". Bei der Berechnung muss immer die kürzeste Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsstätte zu Grunde gelegt werden (Basis für die Ermittlung ist der im Mitarbeiter-Portal verfügbare Routenplaner). Die Pauschalen sind gestaffelt von fünf bis über dreißig Entfernungskilometer. Das Formular zur Beantragung der Fahrtmehrkostenpauschale finden Sie im Intranet oder können es über uns beziehen (siehe hierzu auch unser Blog vom 13.08.2014).
Nachdem die Betriebsvereinbarung zur Altersteilzeit abgeschlossen ist, kommen bei unseren Kolleginnen und Kollegen nach und nach Fragen rund um dieses Thema auf. Udo Keidel war Mitglied in der Verhandlungsgruppe -er steht gerne bereit für Ihre individuellen Fragestellungen. Kommen Sie auf uns zu, wir haben die Antworten.
Alle Bezugsberechtigten freuen sich über die höchste Ergebnisbeteiligung aller Zeiten. - Schaut man sich ihre Berechnung genau an, erkennt man, dass diese durch 2 Faktoren bestimmt wird, den EBIT und den ROS. Beide sind nach oben gedeckelt; 2015 haben wir die Obergrenze beim EBIT bereits erreicht. Wäre keine Deckelung vorhanden, würde sich der Auszahlungsbetrag nach unserer Berechnung um ca. 18% erhöhen.
Fakt ist, es handelt sich hierbei um eine freiwillige Leistung des Unternehmens. Es ist geplant, die Betriebsvereinbarung auf der bisherigen Berechnungs-Basis ein weiteres Jahr fortzuschreiben.
Betriebsvereinbarung zur Altersteilzeit (ATZ) beschlossen
Heute wurde im Betriebsrat zum Thema ATZ folgendes verabschiedet:
Das von der Geschäftsleitung festgelegte Kontingent beträgt mindestens 150 Plätze für das Jahr 2016 (Voraussetzung: Vertragsunterschrift in 2016, Start der "aktiven Phase" spätestens zum 1.1.2017).
Sollte in einem Bereich der Rahmensozialplan aktiviert werden, werden Zusatz-Kontingente mit dem Betriebsrat beraten.
Schwerbehinderte und Gleichgestellte erhalten in jedem Fall ein ATZ-Angebot – abgeschlossene Verträge werden nicht auf das Kontingent (von 150 Plätzen) angerechnet.
Bevorrechtigt bei der Vergabe der Plätze sind besonders langjährig Versicherte mit Anspruch auf abschlagsfreie Rente zum Ende der ATZ.
Ein unverbindliches Angebot erfolgt an Interessierte unverzüglich nach Kontingentfestlegung.
Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Punkteschema wie folgt:
Arbeit unter besonders starken Umgebungseinflüssen (gemäß Belastungszulage ERA-Logik): 2 Punkte pro Belastungspunkt
Betriebszugehörigkeit (Stichtag 1.1.2016, jedes volle Beschäftigungsjahr): 0,5 Punkte
Schichtarbeit (mind. 5 Jahre Schichtarbeit in den letzten 10 Jahren): 5 Punkte
Bei Punktegleichstand hat der ältere Beschäftigte Vorrang.
NAVI-Runde abgeschlossen
Nachdem die Beurteilungsrunde 2015 abgeschlossen ist, eine kurze Information zum Reklamationsrecht: Wer mit seiner Beurteilung nicht einverstanden ist (sei es mit den Punktewerten oder mit den Texten), der kann innerhalb 3 Wochen nach Beurteilungsgespräch im System "NAVI" reklamieren. Dabei ist ein Kurz-Text einzugeben und der Button "Reklamation" zu drücken.
Die Zielvereinbarungen für 2016 sind in der Zwischenzeit ebenfalls abgeschlossen. Wichtig ist, einen konkreten Messwert zu vereinbaren, so dass es im kommenden Jahr beim Beurteilungsgespräch zu keinen Überraschungen kommt. Je konkreter die Ziele gefasst sind, desto eindeutiger kann die Bewertung erfolgen.
Nachdem uns entsprechende Nachfragen vorliegen, hier die Formel zur Berechnung des Urlaubsgeldes:
Urlaubsgeld = BME (Bruttomonatsentgelt) / 21,75 * 0,5 * Anzahl Urlaubstage
21,75 ist die durchschnittliche Anzahl an Arbeitstagen pro Monat (zur Berechnung des täglichen Verdiensts);
0,5 entspricht dem Faktor 50% (50% Urlaubsgeld kommt zur Auszahlung);
Anzahl der Urlaubstage beträgt bei Vollzeitbeschäftigten 30 Tage, bei Teilzeitmitarbeiterinnen und –mitarbeitern erfolgt die Berechnung anteilig.
Hinweis: Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich mit der Mai-Abrechnung; für genommene Urlaubstage im Zeitraum Januar bis März aus dem Kontingent des laufenden Kalenderjahres, erfolgt die Urlaubsgeld-Zahlung im Folgemonat der Urlaubnahme.
Werkschutzkontrollen in Untertürkheim
Heute hat der Werkschutz im Werk Untertürkheim wieder Kontrollen durchgeführt und Parksündern "Tickets" an die Scheibe geheftet. Dies zum Verdruss der Beschäftigten, stehen doch vermehrt Parkflächen nicht mehr zur Verfügung auf Grund der aktuellen Bebauungssituation! Es fehlen rund 100 Parkplätze - Fahrzeuge von Fremdfirmen scheinen vermehrt auf dem Werksgelände zu parken (oftmals sind diese nur mit einer Person besetzt und man könnte annehmen, dass Fahrgemeinschaften gebildet werden könnten). Darüber hinaus sind viele Flächen mit Containern oder sonstigem zugestellt.
Das Positive ist, dass die eingesammelten Gelder gemeinnützigen Zwecken gespendet werden, der Betriebsrat kann hier Vorschläge einreichen - haben Sie einen Vorschlag, melden Sie sich gerne bei uns.
Heute hat der Kammertermin zum Thema "Musterbetrieb" beim Arbeitsgericht Stuttgart stattgefunden. Der Betriebsrat hatte auf Information zur Personalplanung (§92 BetrVG) geklagt, welche in Form definierter "Musterbetriebe" vorliegt, dem Betriebsrat gegenüber jedoch nicht offengelegt wird. Die Gegenseite sieht darin eine Art Vorplanungsinstrument, welches als Grundlage dient, die interne Aufstellung der Bereiche zu definieren und welches nicht mit dem Betriebsrat besprochen werden muss (unternehmerische Entscheidung).
Die Abgrenzung scheint schwierig - sobald uns der Beschluss des Arbeitsgerichts vorliegt, informieren wir wieder.
Problemlösung bei Auslieferungen von Hardware in Sicht
Die Aufbereitung und Auslieferung von neuer Hardware führt nicht mehr der Bereich CBS durch, sondern ein externer Dienstleister. Im Zuge dessen hat die Auslieferqualität massiv nachgelassen. Um dem entgegenzuwirken, wurden bereits heute drei Kollegen wieder in ihren ursprünglichen Linienfunktionen eingesetzt. Mögliche weitere Handlungsfelder werden aktuell recherchiert, priorisiert und anschließend sukzessive abgearbeitet. In drei Monaten soll der nächste Statusbericht folgen. Sollten Sie betroffen sein, so teilen Sie uns dies gerne mit. Wir werden die Rückmeldungen dann gesammelt an die Task Force melden. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.
Kantinen-Neubau im Gebäude 128
Die neue Kantine im Gebäude 128 ist mittlerweile fertiggestellt, wird aber noch nicht in Betrieb genommen. Hintergrund ist der, dass eine sog. Gastro-GmbH ins Leben gerufen werden soll, in welche die Kantinenbetriebe unserer Werke eingegliedert werden sollen. Solange es hier zu keiner Vereinbarung kommt, wird die neue Kantine auch nicht eröffnet. Soweit der aktuelle, nicht erfreuliche Stand der Dinge.
Wir haben uns mit unseren Betriebsratskolleginnen und –kollegen der "unabhängigen" Seite (DU+UAG’78, CGM sowie NP) ausgetauscht und dabei einen Anforderungskatalog zum Thema "Mobiles Arbeiten" erstellt. Unsere gemeinsame Position sieht folgende Eckpunkte vor:
Die Teilnahme am mobilen Arbeiten ist freiwillig
Jeder Beschäftigte hat grundsätzlich Anspruch, 4 Arbeitstage pro Monat mobil zu arbeiten
Mobiles Arbeiten bezieht sich ausschließlich auf Arbeitszeiten, die nicht an Daimler-Standorten erbracht wird
Mobiles Arbeiten findet nicht an Wochenenden oder Feiertagen statt
Der Gleitzeitrahmen bei mobilem Arbeiten wird auf das Zeitfenster 6–22 Uhr ausgedehnt, dabei sind die Arbeitszeitgesetze einzuhalten
Unverändert besteht die Möglichkeit, Mehrarbeitszeit zu beantragen
Jeder behält seinen individuellen (Stamm-)Arbeitsplatz
Die Anforderungen an die Ergonomie des Arbeitsplatzes beim mobilen Arbeiten bleiben unverändert bestehen
Das sind aus unserer Sicht die relevanten Punkte, die bei einer neu zu schließenden Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) zu berücksichtigen sind. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Aktueller Stand Altersteilzeit (ATZ)
Zwischenzeitlich haben die Gespräche zur ATZ Fahrt aufgenommen. Der Betriebsrat hat eine Verhandlungskommission (unser Teilnehmer: Udo Keidel) eingesetzt, die mit der Geschäftsleitung die Verhandlungen führt sowie eine Hintergrund-Kommission (unsere Teilnehmerin: Christiane Matthies), die das Thema darüber hinaus BR-intern mit den Kollegen der Verhandlungskommission bespricht.
Im Moment sieht es so aus, dass wir in Erfahrung bringen wollen, wie die "gesetzte" Kontingent-Zahl entstanden ist, wurden doch in der Vergangenheit bestehende Kontingente nicht komplett ausgeschöpft! Darüber hinaus benötigen wir eine Rückmeldung, wie viele Personen konkret eine ATZ anstreben (über den reinen Informationsbedarf hinaus). Dann ist nicht geklärt, wie die Geschäftsleitung die durchschnittlichen Kosten eines ATZ-Vertrages ermittelt hat und inwieweit es Sonderkontingente (analog MBC) geben könnte.
Der nächste Verhandlungstermin liegt in KW12 - wir halten Sie auf dem Laufenden.
Internationaler Frauentag und die Entgelt-Diskussion
Anlässlich des internationalen Frauentages wird immer wieder die These aufgestellt, dass Frauen weniger verdienen als Männer. Dies mag sicherlich stimmen, wenn man einen Abteilungsleiter mit einer Sekretärin vergleicht. Dieser Vergleich "hinkt" jedoch unserer Ansicht nach - vielmehr muss unserer Meinung nach verglichen werden, ob zwei Beschäftigte (Mann und Frau), die die gleiche Aufgabe innehaben, gleich entlohnt werden.
Auf dieser Basis haben wir die Entgelte von Frauen und Männern in der Zentrale pro Entgeltgruppe (EG 7 bis einschließlich EG 17) gegenübergestellt, einmal für das Modell 2 ("alte" Mannschaft mit Eintritt ins Unternehmen vor dem 9.8.2004 ) und Modell 3 ("neue" Mannschaft ab Eintritt 9.8.2004).
Hier stellen wir zusammenfassend fest: Frauen und Männer verdienen in der Zentrale "gleich". Heruntergebrochen auf die einzelnen Entgeltgruppen, haben die Frauen in 7 (von 11) sogar "die Nase vorn" und in 4 (von 11) liegen sie marginal unter dem Durchschnittsverdienst der Männer. Situation: ausgeglichen!
Gesondert ist die EG17 zu betrachten, denn hier finden sich E4s in Teamleitungsfunktion wieder: Überproportional sind hier Männer vertreten (Frauenanteil: 12,7%). Das kann unter Umständen darin begründet sein, dass Frauen eher in eine E4-Fachfunktion streben (andere Berufswahl, aus welchem Grund auch immer). Die Unternehmensleitung leistet hier ihren Beitrag zur Frauenförderung und möchte bis 2020 ihre Führungspositionen zu 20% mit Frauen besetzt haben. Der BR wird hier regelmäßig informiert gehalten.
Modell 2-Zahlen verglichen mit Modell 3-Zahlen ergibt, dass sich die Durchschnittsentgelte in Summe um rund 15% (über alle Entgeltgruppen hinweg) reduziert haben. Heruntergebrochen auf die einzelnen EGs finden sich die größten Schwankungsbreiten (mit fast 20%) in den EGs 7, 8 und 9 wieder - hier sind die Sekretärinnen eingruppiert! Tendenzaussage: Mit zunehmender EG verringert sich die Schwankungsbreite zwischen Modell 2 und Modell 3.
Insgesamt sollte man sich zukünftig nicht mehr darauf versteifen, Frauen und Männer hinsichtlich Entgelt zu vergleichen, sondern Mitarbeiter im Modell 2 zu Modell 3, denn hier liegen die größeren Differenzen. ERA ist für uns ein Kostensenkungsinstrument par excellence. Warum, wissen diejenigen, die es abgeschlossen haben: Arbeitgeberverband und Gewerkschaft. Aktuell sind mehr als ein Drittel unserer Beschäftigten MitarbeiterInnen im (Vergütungs-)Modell 3!
Wer Interesse an weiterführenden Informationen hat, kann sich jederzeit gerne mit uns in Verbindung setzen. Wir finden es gut, dass Entgeltgerechtigkeit in der Zentrale bestätigt ist.
Diese Woche sind die Verhandlungen mit der Geschäftsleitung zum Thema Altersteilzeit (ATZ) angelaufen.
In den vergangenen Jahren war es Usus, dass jeder, der in ATZ gehen wollte, dies auch konnte. Heute ist es anders: Die Geschäftsleitung hat dem Betriebsrat ein (aus unserer Sicht willkürlich gewähltes) Kontingent in Höhe von 150 Plätzen "gesetzt". Angeboten war eine Erhöhung der genannten Quote, sollte der Betriebsrat der Verlängerung der Einsatzzeiten bei Mitarbeiter(innen) in Arbeitnehmerüberlassung zustimmen (über 24 Monate hinaus). Da es sich hierbei um die Verknüpfung unterschiedlicher Themen handelt, gab es kein Einverständnis seitens BR. Modell 3 soll nach Wunsch der Geschäftsleitung nicht eingeführt werden.
Insofern werden jetzt die Auswahlkriterien für die Vergabe der limitierten ATZ-Plätze verhandelt. Vorrang haben grundsätzlich (gemäß Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV)) besonders langjährig Versicherte, die nach 45 Beschäftigungsjahren abschlagsfrei in Rente gehen können (Modell 2 somit vorrangig zu belegen).
Als wesentliche Vergabekriterien wurden ermittelt:
die Arbeitsumgebung (siehe Punkte bei der Belastungszulage gemäß ERA-Logik)
Unser Wunsch ist, dass alle Schwerbehinderten in ATZ gehen können und die Anzahl abgeschlossener Verträge nicht in das Kontingent einfließt.
Härtefälle sind zudem gesondert zu betrachten.
Die Regelung soll nur für 2016 gelten.
Wir verfolgen vierteljährlich die Entwicklung der Krankenstände in der Zentrale mit Blick auf die Betriebsvereinbarung zum "Anwesenheitsbonus". Die Auszahlung erfolgte zum zweiten und (vorerst) letzten Mal für alle Berechtigten mit der Dezember-Abrechnung 2015. Ein Blick auf das 4. Quartal 2015:
In der Verwaltung lagen die Krankenstände annähernd auf dem Vorjahresniveau (leicht höher im Oktober, ansonsten marginal unter den Monatswertes des Vorjahres). Tendenz: gleichbleibend.
Im gewerblichen Bereich lag der Krankenstand im Oktober fast zwei Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau, im November und Dezember leicht darunter.
Bei den Langzeitkranken ist der Stand in der Verwaltung nahezu unverändert, im gewerblichen Bereich hat er sich im Oktober im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, steigende Tendenz in den beiden letzten Monaten in 2015.
Unser Fazit: Der "Anwesenheitsbonus" hat keinerlei Auswirkung auf die Krankenstände gezeigt. Beschäftigte, die ihn bekommen haben, hat es gefreut. Man darf jetzt gespannt sein, ob die Geschäftsleitung eine neue Vereinbarung zu diesem Thema auf den Weg bringen wird. Falls das geschieht, gehen wir davon aus, dass dann alle Werke mit einbezogen werden und nicht nur die bisherigen (drei).
Termine der Betriebsversammlungen in 2016
Nachdem es immer wieder zu Terminüberschneidungen von Fachbereichs-Terminen mit denen der Betriebsversammlungen kommt, hier für Ihre persönliche Planung alle Termine der Betriebsversammlungen im Kalenderjahr 2016:
Dienstag, 15.03.2016 - 08:15 Uhr
Montag, 13.06.2016 - 08:15 Uhr
Donnerstag, 29.09.2016 - 08:15 Uhr
Dienstag, 29.11.2016 - 08:15 Uhr
Mittwoch, 16.03.2016 - 09:00 Uhr
Dienstag, 14.06.2016 - 09:00 Uhr
Freitag, 30.09.2016 - 09:00 Uhr
Diese Termine wurden bereits Ende November 2015 der GL kommuniziert, anschließend die Fachbereiche darüber in Kenntnis gesetzt. Jeder Beschäftigte hat das Recht auf Teilnahme an den Betriebsversammlungen (siehe §44(1) BetrVG hinsichtlich Teilnahme, Vergütung, Wegezeiten, Fahrtkosten).
Die Geschäftsleitung hat dem Betriebsrat das Kontingent für das Kalenderjahr 2016 mitgeteilt. Woher sich diese Zahl ableitet, ist (noch) unklar. Der Betriebsrat hat heute eine fünfköpfige Verhandlungsgruppe benannt. Aus unserer Gruppe wird Udo Keidel teilnehmen. In Kürze werden die Verhandlungen mit der Geschäftsleitung beginnen, über deren Fortgang wir Sie auf dem Laufenden halten werden.
Vergleicht man den Durchschnittswert der Urlaubsstände per Ende Dezember 2015 mit den entsprechenden Werten der Jahre 2014, 2013 und 2012, so sind diese annähernd identisch und befinden sich auf niedrigem, einstelligem Niveau.
Die durchschnittlichen Gleitzeitsalden Dezember (2012, 2013, 2014 und 2015) liegen ebenso auf gleichem Niveau und sind die letzten beiden Jahren um eine Stunde niedriger ausgefallen als in den beiden vorangegangenen Jahren. Die Werte befinden sich im "grünen" Bereich analog unserer Gleitzeit-Betriebsvereinbarung.
Fazit: Wir haben ein gut funktionierendes Zeitmanagement in der Zentrale.
Wichtig: Resturlaub aus 2015 ist bis zum 31.03.2016 zu nehmen!
Spinde für die Radsaison 2016
Auch in diesem Jahr müssen die Spinde für alle Beschäftigten, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, neu zugeteilt werden. Für 2016 sind 84 Anträge auf einen Spind eingegangen, jedoch stehen aktuell nur 70 Spinde zur Verfügung. Diese sind nach den Auswahlkriterien verteilt worden und können ab dem 01. März neu bezogen werden. Die Verhandlungsgruppe hat zusätzliche Spinde angefordert. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Zeitleiste zur Leistungsbeurteilung (NAVI)
Bis zum 19.02.2016 sind die neuen Punkte-Werte sowie Texte von den Führungskräften ins System NAVI einzupflegen.
Bis zum 29.03.2016 sind die Abschlussgespräche (für 2015) mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu führen.
Bis zum 31.03.2016 müssen die Startführungsgespräche (für 2016) durchgeführt sein.
Daimler Academic Programs (DAP)
Im Zuge lebenslangen Lernens beträgt der Altersunterschied zwischen jüngstem und ältestem Teilnehmer ganze 28 Jahre. Das Durchschnittsalter beim DAP liegt bei 27 Jahren.
Kaufmännische Ausbildung in der Zentrale
Wer sich um einen kaufmännischen Ausbildungsplatz ab Herbst 2016 bewerben möchte, sollte umgehend handeln, denn es sind nur noch wenige Plätze frei. In erster Linie werden Bewerber(innen) zum Sozialversicherungsfachangestellten (SoFa) gesucht.
Kurse über die Corporate Academy
Es kommt vor, dass Kolleginnen und Kollegen Kurse über die Corporate Academy buchen wollen, diese jedoch schon ausgebucht sind. In solchen Fällen mögen sich Interessierte bitte auf die Warteliste setzen lassen – sobald sich hier wieder eine Gruppe bilden lässt (in der Regel ab 15–20 Personen), wird der betreffende Kurs neu terminiert. Seit 2015 erfolgt die Weiterbildung bedarfsorientiert.
Anpassung der Beitragstabellen
Die Werte in den Beitragstabellen im Daimler Vorsorge Kapital sowie Daimler Pension Plan haben sich zu Jahresbeginn um 4,5% erhöht.
Bei uns kommen immer wieder Anfragen zum Thema BEM an:
War ein Beschäftigter innerhalb der letzten zwölf Monate länger als 6 Wochen (ununterbrochen oder wiederholt) erkrankt, so ist der Arbeitgeber nach § 84 Abs. 2 SGB IX verpflichtet, den bzw. die Betroffene(n) bei der Rückkehr in den Arbeitsprozess zu unterstützen. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Mitarbeiter(in), Führungskraft, Personalmanager, Betriebsrat und ggfs. Werksarzt, Sozialberatung wird analysiert, inwieweit der Arbeitgeber dazu beitragen kann, eine wiederholte Erkrankung zu vermeiden. Die vereinbarten Schritte werden protokolliert und entsprechend umgesetzt. Voraussetzung ist dabei die Zustimmung des bzw. der Betroffenen.
Weiterführende Informationen finden Sie im Intranet unter "Daimler und ich -->Arbeitsumfeld und Soziales -->Gesundheit und Fitness fördern -->Zurück nach Krankheit -->Integrationsmanagement --> Betriebliches Eingliederungsmanagement".
Folgende Beitragsbemessungsgrenzen gelten seit Beginn diesen Jahres:
- 50.850 € jährlich (4.237,50 € monatlich)
- In den alten Bundesländern: 74.400 € jährlich (monatlich 6.200 €)
- In den neuen Bundesländern: 64.800 € jährlich (monatlich 5.400 €)
Der Support für unseres heutiges Betriebssystem Windows 7 endet im Jahr 2020. Als Nachfolger wird Windows 10 kommen. Betriebssysteme von Apple oder Linux sind im geschäftlichen Bereich für uns keine echten Alternativen. Die bekannte, im Hintergrund stattfindende Kommunikation zwischen den Anwender-Rechnern und Microsoft ist bei Windows 10 dabei selbstverständlich ein wichtiges Thema. Windows 10 wird dahingehend für den Einsatz in unserem Haus besonders betrachtet: Bereits im 1. Halbjahr 2016 sollen Testrechner eingerichtet werden und Mitte des Jahres sollen Geräte mit Windows 8 auf Windows 10 migriert werden. Ab 2017 beginnt dann der Flächen-Rollout von Windows 10.
Für den privaten Bereich soll es wieder ein Office "Home Use Program" geben. Eine Empfehlung für die Konfigurationseinstellungen bei Windows 10 auf privaten Rechnern haben wir bei unserer internen IT angefordert, damit der Datenaustausch mit Microsoft so gering wie möglich gehalten und nur das Notwendigste an Daten übertragen wird.
Hitzewasser
Wie bereits am 03.09.2015 angekündigt, sollte bereits bis Ende 2015 eine Betriebsvereinbarung vorliegen, die die Versorgung der Beschäftigten in der Zentrale mit Hitzewasser in den Sommermonaten regelt. Eine Verhandlungskommission ist aktuell benannt. Wichtig ist hier zu wissen, dass bei großer Hitze zunächst technische, dann organisatorische und zuletzt persönliche Maßnahmen zu treffen sind. Die Position des Betriebsrats ist die, dass Wasserspender für alle eingerichtet werden sollen. Wir halten Sie über den weiteren Fortgang der Gespräche auf dem Laufenden.