Source: https://kripoz.de/2016/05/
Timestamp: 2020-07-10 21:48:02
Document Index: 70562325

Matched Legal Cases: ['§ 91', '§ 211', 'Art. 1', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 13', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 28']

Mai 2016 – KriPoZ
Drittes Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die internationale Rechtshilfe
zum Referentenentwurf des BMJV vom 4. Februar 2020:
Stellungnahme Bund Deutscher Rechtspfleger
zum Referentenentwurf des BMJV vom 18. Januar 2016:
Stellungnahme des DJB
zur Umsetzung der Richtlinie über die Europäische Ermittlungsanordnung in Strafsachen:
Kategorien Allgemein, Internationale Rechtshilfe - Stellungnahmen, Stellungnahmen Schreiben Sie einen Kommentar
Neunundvierzigstes Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches – Umsetzung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht vom 21. Januar 2015: BGBl I 2015 Nr. 2, S. 10
Referentenentwurf des BMJV vom 12. September 2014
Gesetzentwurf der Bundesregierung: BT Drs. 18/2954
Gesetzentwurf der Fraktionen CDU/CSU und SPD: BT Drs. 18/2601
Beschlussempfehlung und Bericht zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD – Drucksache 18/2601 – und zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung – Drucksache 18/2954 –: BT Drs. 18/3202
Kategorien Allgemein, Gesetzentwürfe, Schutz vor sexueller Ausbeute und sexuellem Missbrauch - Gesetzentwürfe, Sexualstrafrecht - Gesetzentwürfe Schreiben Sie einen Kommentar
Gesetz zu dem Übereinkommen des Europarats vom 16. Mai 2005 über Geldwäsche sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Erträgen aus Straftaten und über die Finanzierung des Terrorismus vom 19. Dezember 2016: BGBl I 2016 Nr. 36, S. 1370 ff.
Referentenentwurf des BMJV vom 28. Januar 2016
Regierungsentwurf vom 12. Mai 2016 , BT Drs. 18/9235
Beschlussempfehlung und Bericht zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung – Drucksache 18/9235 –: BT Drs. 18/9800
Übereinkommen des Europarats über Geldwäsche sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Erträgen aus Straftaten und über die Finanzierung von Terrorismus: Übereinkommen des Europarats
Bekanntmachung zum Übereinkommen über Geldwäsche sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Erträgen aus Straftaten: BGBl 2014 II Nr. 23, S. 723 f.
Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Voraussetzung für die Ratifizierung des Europarats vom 16. Mai 2005 über Geldwäsche sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Erträgen aus Straftaten und über die Finanzierung von Terrorismus zu schaffen. Dieses Übereinkommen ist von der Bundesrepublik Deutschland am 28. Januar 2016 unterzeichnet worden.
Das Übereinkommen wird gegenüber seinen Vertragsparteien angewendet und ersetzt im Verhältnis der Vertragsparteien untereinander das Vorgängerübereinkommen vom 8. November 1990 über Geldwäsche sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Erträgen aus Straftaten (BGBl. 1998 II S. 519 f.), das in Deutschland am 1. Januar 1999 in Kraft trat. Vereinbarungen zur Rechtshilfe zwischen den Vertragsstaaten wurden weiterentwickelt. Das Übereinkommen vom 16. Mai 2005 umfasst nunmehr nicht nur Vereinbarungen zur internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Geldwäschestraftaten, sondern sieht darüber hinaus Instrument für eine grenzüberschreitende Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung vor. Durch das Übereinkommen soll sich der Rechtshilfeverkehr im Kreis der Staaten des Europarats insgesamt effektiver gestalten, vereinfachen und beschleunigen lassen.
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Gesetz zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Strafverfahren vom 2. Juli 2013: BGBl I 2013 Nr. 34, S. 1938
Gesetzentwurf der Bundesregierung: BT Drs. 17/2578
Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung – Drucksache 17/12578 –: BT Drs. 17/13528
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Entwurf zur Änderung des Gesetzes über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen
Regierungsentwurf: BT Drs. 19/19852
Empfehlungen der Ausschüsse: BR Drs. 195/1/20
Stellungnahme des Bundesrates: BR Drs. 195/20(B)
Am 22. April 2020 brachte die Bundesregierung ihren Entwurf zur Änderung des Gesetzes über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen auf den Weg. Grund dafür ist die Verordnung (EU) 2018/1805 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. November 2018 über die gegenseitige Anerkennung von Sicherstellungs- und Einziehungsentscheidungen (ABl. L 303 vom 28.11.2018, S. 1 – Verordnung Sicherstellung und Einziehung), die ab dem 19. Dezember 2020 in Deutschland unmittelbar anzuwenden ist. Ebenso werden nationale Verfahrensvorschriften hinsichtlich der Entlastung der Gerichte und des Bundesamtes für Justiz in Vollstreckungshilfeverfahren nach dem Rahmenbeschluss 2005/214/JI des Rates vom 24. Februar 2005 über die Anwendung des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung von Geldstrafen und Geldbußen (ABl. L 76 vom 22.3.2005, S. 16) geändert.
In seiner Sitzung am 5. Juni 2020 hat der Bundesrat zum Regierungsentwurf Stellung genommen (BR Drs. 195/20(B)) und sieht Änderungsbedarf. Am 15. Juni 2020 hat die Bundesregierung ihren Entwurf (BT Drs. 19/19852 ) in den Bundestag eingebracht.
Viertes Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen vom 5. Januar 2017: BGBl I 2017 Nr. 2, S. 31
Gesetzentwurf der Bundesregierung: BT Drs. 18/9757
Referentenentwurf des BMJV vom 18. Januar 2016
Gesetzentwurf der Bundesregierung: BT Drs. 18/4894
Beschlussempfehlung und Bericht zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung – Drucksache 18/4894 –: BT Drs. 18/5257
Beschlussempfehlung und Bericht zu dem Gesetzentwurf der Bundesregeirung – Drucksache 18/9757 -: BT Drs. 18/10074
Richtlinie 2014/41/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. April 2014 über die Europäische Ermittlungsanordnung in Strafsachen: Amtsblatt der Europäischen Union 2014 L 130 v. 01. Mai 2014, S. 1 ff.
Rahmenbeschluss 2009/829/JI des Rates vom 23. Oktober 2009: Amtsblatt der Europäischen Union 2009 L 294 vom 11. November 2009, S. 20 ff.
Bis zum 22.5.2017 muss die Richtlinie 2014/41/EU über die Europäische Ermittlungsanordnung in Strafsachen in nationales Recht umgesetzt werden. Hierzu sieht der Referentenentwurf Änderungen im Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen vor.
In dem Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen sollen im Abschnitt 2 die §§ 91a bis 91j neu eingefügt werden und Zulässigkeitsvoraussetzungen, Formalia, Fristen und Rechtsbehelfe der Europäischen Ermittlungsanordnung ausführlich regeln.
Die Bundesregeirung erhofft sich, mit ihrem Entwurf auf Grundlage des Prinzips der gegenseitigen Anerkennung Regelungen für die justizielle strafrechtliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Bereich der grenzüberschreitenden Beweiserhebung zu schaffen. Am 10. November 2016 hat der Bundestag den Entwurf der Bundesregierung gegen die Stimmen der Fraktion die Linken und bei Enthaltung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen angenommen.
Das vierte Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen wurde am 5. Januar 2017 verkündet und tritt am 22. Mai 2017 in Kraft.
Kategorien Allgemein, Gesetzentwürfe, Internationale Rechtshilfe - Gesetzentwürfe, IRG - Gesetzentwürfe Schreiben Sie einen Kommentar
Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches – Bereinigung der §§ 211 ff. StGB
Gesetzantrag des Landes Schleswig-Holstein: BR Drs. 54/14
Abschlussbericht der Expertenkommission, vorgelegt im BMJV
Essay des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags
Kategorien Allgemein, Gesetzentwürfe, Tötungsdelikte - Gesetzentwürfe Schreiben Sie einen Kommentar
Gesetz zur Bekämpfung der Korruption vom November 2015: BGBl I 2015 Nr. 46, S. 2025 ff.
Gesetzentwurf der Bundesregierung: BT Drs. 18/4350 , BR Drs. 25/15
Referentenentwurf des BMJV vom 13. Juni 2014
Änderungsantrag der Fraktionen CDU/CSU und SPD
Beschlussempfehlung und Bericht zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung – Drucksache 18/4350 –: BT Drs. 18/6389
Gesetzentwurf der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: BT Drs. 18/478
Gesetzentwurf der Bundesregierung: BT Drs. 18/2138
Beschlussempfehlung und Bericht zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung – Drucksache 18/2138 – und zu dem Gesetzentwurf der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 18/478 –: BT Drs. 18/2643
Kategorien Allgemein, Gesetz zur Bekämpfung der Korruption - Gesetzenwtürfe, Gesetzentwürfe, Korruptionsbekämpfungsgesetz - Gesetzentwürfe Schreiben Sie einen Kommentar
Gesetz zur Aufnahme menschenverachtender Tatmotive als besondere Umstände der Strafzumessung (… StRÄndG)
Gesetz zur Umsetzung von Empfehlungen des NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages vom 12. Juni 2015: BGBl I 2015 Nr. 23, S. 925
Gesetzentwurf des Bundesrates: BT Drs. 17/9345
Gesetzentwurf der Fraktion der SPD: BT Drs. 17/8131
Gesetzesantrag der Länder Hamburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: BR Drs. 26/12
Anlagen zur Hasskriminalität:
Ausarbeitung des wissenschaftlichen Dienstes des BT
Ausarbeitung des DFK
Ausarbeitung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
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Gesetz zur Stärkung des Rechts auf Vertretung durch einen Verteidiger in der Berufungsverhandlung
Gesetz zur Stärkung des Rechts des Angeklagten auf Vertretung in der Berufungsverhandlung und über die Anerkennung von Abwesenheitsentscheidungen in der Rechtshilfe vom 17. Juli 2015: BGBl I 2015 Nr. 31, S. 1332 ff.
Referentenentwurf des BMJV vom 16. Januar 2014
Gesetzentwurf der Bundesregierung: BT Drs. 18/3562
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Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in Strafsachen und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs
Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017: BGBl I 2017 Nr. 45, S. 2208 ff.
Regierungsentwürfe zu den Verordnungen:
Strafakteneinsichtsverordnung – StrafAktEinV
Strafaktenübermittlungsverordnung – StrafAktÜbV
Dokumentenerstellungs- und -übermittlungsverordnung – DokErstÜbV
Bundesstrafaktenführungsverordnung – BStrafAktFV
Referentenentwürfe zur den Verordnungen:
(Bundes/Landes)strafaktenführungsverordnung – (B/L)StrafAktFV
Regierungsentwurf vom 17. August 2016; BT Drs. 19/9416
Regierungsentwurf vom 4. Mai 2016; BR Drs. 236/16
Referentenentwurf des BMJV vom 23. September 2014
Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz: BT Drs. 18/12203
Der Regierungsentwurf möchte auf längere Sicht eine Entwicklung von der papiernen Akte hin zur elektronischen Aktenführung in gesetzliche Form gießen.
Bis zum 31.12.2025 ist hiernach die elektronische Aktenführung im Strafverfahren lediglich eine Option neben der klassischen Aktenführung. Ab dem 1.1.2026 sollen dann neu anzulegende Akten ausschließlich elektronisch zu führen sein. Was für die flächendeckende, verbindliche Einführung der elektronischen Aktenführung im Bereich der Strafjustiz vorausschauend bereits jetzt gesetzlich vorgegeben wird, soll in künftigen gesonderten Gesetzgebungsverfahren auch in anderen Verfahrensordnungen geregelt werden.
Am 17. August 2016 hat die Bundesregierung den entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht.
Am 18. Mai 2017 hat der Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung in der vom Rechtsausschuss geänderten Fassung (BT Drs. 18/12203) angenommen. Der Rechtsausschuss hatte empfohlen, die verbindliche elektronische Aktenführung in allen Verfahrensordnungen vorzusehen. Insbesondere sollen die Erfordernisse für die Zustellung vereinfacht werden. Des Weiteren wurde das Verfahren der Akteneinsicht geändert. Den Gerichten und Staatsanwaltschaften soll eine flexiblere Handhabung bei der Gewährung von Akteneinsicht ermöglicht werden. Das GVG soll dahingehend geändert werden, dass klargestellt wird, dass die Übertragung von bereits rechtshängigen Verfahren bei gesetzlichen Zuständigkeitskonzentrationen zulässig ist.
In seiner Plenarsitzung am 2. Juni 2017 stimmte auch der Bundesrat der geänderten Fassung zu.
Das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 5. Juli 2017 wurde am 12. Juli 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Am Tag nach der Verkündung treten in Kraft:
Art. 1 Nr. 1 lit. l sowie Nr. 9 und 47
Art. 8 Nr. 14
Art. 10 Nr. 1 lit c
Art. 11 Nr. 1 und 4 lit. a und b,
Art. 13 Nr. 1 und 3 lit. a und c,
Art. 16 Nr. 3 lit. a und b,
Art. 18 Nr. 2 lit. a
Art. 20 Nr. 2 lit. a
Art. 22 Nr. 4 lit. a sowie
die Art. 28 bis 32.
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