Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_01_12_2010_I_ZR_55_08_Zulaessigkeit_einer_Abgabe_eines_G-d4242341.html
Timestamp: 2016-12-05 21:20:24
Document Index: 193416634

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 3', '§ 4', '§ 2', '§ 8', '§ 8', '§ 21', '§ 3', '§ 2', '§ 21', 'BGH', 'BGH']

BundesgerichtshofUrt. v. 01.12.2010, Az.: I ZR 55/08Gericht: BGHEntscheidungsform: UrteilDatum: 01.12.2010Referenz: JurionRS 2010, 34348Aktenzeichen: I ZR 55/08 Verfahrensgang:vorgehend:LG München I - 15.11.2006 - AZ: 1 HK O 7890/06OLG München - 13.03.2008 - AZ: 6 U 1623/07Rechtsgrundlagen:§ 3 UWG§ 4 Nr. 11 UWG§ 2 Berufsordnung für die bayerischen Zahnärzte§ 8 Abs. 2 Berufsordnung für die bayerischen Zahnärzte§ 8 Abs. 5 Berufsordnung für die bayerischen Zahnärzte§ 21 Abs. 1 Berufsordnung für die bayerischen ZahnärzteFundstellen:ArztR 2011, 188-189CR 2011, 465-467GesR 2011, 297-299GewArch 2011, 504GRUR 2011, 343-345 "Zweite Zahnarztmeinung"GRUR-Prax 2011, 125 "&quot;Zweite Zahnarztmeinung&quot;"K&R 2011, 263-265MDR 2011, 554-555MedR 2011, 641-643Mitt. 2011, 200 "Zweite Zahnarztmeinung"MMR 2011, 318-319NJW 2011, 6NJW 2011, 2207-2209 "zweite Zahnarztmeinung"NZS 2011, 5WRP 2011, 449-451 "Wettbewerbsrecht: Zweite Zahnarztmeinung"ZGS 2011, 4 (Pressemitteilung)ZMGR 2011, 110-113ZWD 2010, 1-2Verfahrensgegenstand:Zweite Zahnarztmeinung Amtlicher Leitsatz:UWG §§ 3, 4 Nr. 11; Berufsordnung für die bayerische Zahnärzte §§ 2, 8 Abs. 2 und 5, § 21 Abs. 1 Ein Zahnarzt, der auf einer Internetplattform ein Gegenangebot zu dem Heil- und Kostenplan oder Kostenvoranschlag eines Kollegen abgibt, das der Patient dort eingestellt hat, verstößt weder gegen das berufsrechtliche Kollegialitätsgebot noch gegen das Verbot berufswidriger Werbung. Verpflichtet er sich, dem Betreiber der Internetplattform im Falle des Zustandekommens eines Behandlungsvertrags mit dem Patienten einen Teil seines Honorars als Entgelt für die Nutzung des virtuellen Marktplatzes abzugeben, liegt darin auch kein unzulässiges Versprechen eines Entgelts für die Zuweisung von Patienten. Dementsprechend handelt auch der Betreiber der Internetplattform nicht wettbewerbswidrig. Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 1. Dezember 2010 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter Prof. Dr. Büscher, Dr. Schaffert, Dr. Koch und Dr. Löffler für Recht erkannt: Tenor:Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 13. März 2008 aufgehoben. Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil des Landgerichts München I, 1. Kammer für Handelssachen, vom 15. November 2006 abgeändert. Die Klage wird abgewiesen. Die Kläger haben die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. BGH, 01.12.2010BGH, 01.12.2010
20.01.2011 - 695 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Axel Mittelstaedt aus KölnInternet-Preisvergleichsplattformen wettbewerbswidrig?Das Internet bietet für jeden Bereich des Lebens die passenden Angebote und ist somit für die meisten unverzichtbarer Begleiter in allen Lebenslagen. Um dem Anspruch an ein umfassendes Angebot… mehr