Source: https://www.gsg-do.de/artikel/view/5682305116930048?forwho=partner
Timestamp: 2019-06-25 08:29:21
Document Index: 218504887

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 57', '§ 48', '§ 68', '§ 59', '§ 95', '§ 57', '§ 68']

(BASS 20-22, Nr.8):
Fortbildung begleitet Schulen in ihren Entwicklungsprozessen underweitert die professionelle Kompetenz des Schulpersonals (Lehrkräfte,pädagogische und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,Schulleitungen) für ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag. Schulen erstellen imRahmen des Schulprogramms unter Berücksichtigung der Pflicht zur Fortbildungund des Rechts auf Fortbildung sowie von Ergebnissen der internen und externenEvaluation eine Fort- und Weiterbildungsplanung zu ihrer Qualitätssicherung und-entwicklung, die auch den pädagogischen und fachlichen Qualifizierungsbedarfund die Gender-Kompetenz des Schulpersonals berücksichtigt.
ADO § 11 Fortbildung (Stand:01.06.2015):
(1) Lehrerinnen und Lehrer sindverpflichtet, sich zur Erhaltung und weiteren Entwicklung ihrer Kenntnisse undFähigkeiten selbst fortzubilden und an schulinternen und schulexternen dienstlichenFortbildungsmaßnahmen auch in der unterrichtsfreien Zeit teilzunehmen (§ 57Absatz 3 SchG, § 48 LVO). Dabei ist das Schulprogramm zu berücksichtigen.
(2) Die Schulleiterin oder der Schulleiter wirkt auf die Fortbildung derLehrerinnen und Lehrer hin und entscheidet im Rahmen der von derLehrerkonferenz beschlossenen Grundsätze (§ 68 Absatz 3 Nummer 3 SchG) überAngelegenheiten der Fortbildung. Dazu gehört auch die Auswahl vonTeilnehmerinnen und Teilnehmern an Fortbildungsveranstaltungen. Der Lehrerratist an der Auswahl zu beteiligen (§ 59 Absatz 6 SchG). Sofern schwerbehinderteLehrerinnen oder Lehrer von der Auswahlentscheidung betroffen sind, ist dieSchwerbehindertenvertretung zu beteiligen (§ 95 Absatz 2 SGB IX).
(3) Die Genehmigung von Fortbildung während der Unterrichtszeit setzt inder Regel voraus, dass eine Vertretung gesichert ist oder der Unterrichtvorgezogen oder nachgeholt oder Unterrichtsausfall auf andere Weise vermiedenwird (§ 57 Absatz 3 Satz 2 SchG).
(4) Schulen können mit Zustimmung der Schulkonferenz zwei Unterrichtstagepro Schuljahr zur schulinternen Fortbildung für das gesamte Kollegium(Pädagogischer Tag) verwenden. Einer dieser Tage ist thematisch-inhaltlich inenger Abstimmung und im Einvernehmen mit der zuständigen schulfachlichenAufsicht zu gestalten. Die Fortbildungstage sind zu Beginn des Schuljahresfestzulegen. Für die Schülerinnen und Schüler ist der Pädagogische Tag einStudientag, an dem von der Schule gestellte und vorbereitete Aufgabenbearbeitet werden.
Schulgesetz § 68:
(3) Die Lehrerkonferenzentscheidet über
3. Grundsätze für die Lehrerfortbildung auf Vorschlag der Schulleiterinoder des Schulleiters.
Grundsätzeder Umsetzung in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule:
· Den Vorsitzenden derFachkonferenzen kommt als Initiatoren fachspezifischer Maßnahmen großeBedeutung zu. Ihre Aufgabe ist es, Fortbildungsbedarfe in den erstenFachkonferenzsitzungen des Schuljahres zu eruieren, ggf. zu bündeln. Den soermittelten Fortbildungsbedarf reichen sie schriftlich bei der DidaktischenLeiterin ein.
· Die Schulleitung kann zudemThemen vorschlagen, die sie für die Entwicklung des Schulprogramms alsnotwendig erachtet.
· EinzelneKollegen/Kolleginnen können darüber hinaus Fortbildungswünsche äußern.
· Die Didaktische Leitung bemüht sich, passgenaue Fortbildungsangebote zufinden.Hinweise auf extern durchgeführte Fortbildungsveranstaltungen,die in Übereinstimmung mit dem verabschiedeten Schulprogramm stehen(Druckmedien, eMail-Informationen usw.) gibt die Didaktische Leitung rasch andie Lehrkräfte weiter. Sie sorgt für einen übersichtlichen Daueraushang derentsprechenden Angebote bzw. informiert gezielt Fachschaften oder einzelneKollegen/innen. Fortbildungsangebote, die mit einem außerordentlichen zeitlichenund/oder finanziellen Aufwand bzw. langer Anreise verbunden sind, bleibeni.d.R. unberücksichtigt.
· Priorität bei derBewilligung von Fortbildungsveranstaltungen haben folgende Aspekte:
1. Fortbildungsmaßnahmen, dievon der Behörde angeordnet werden (z.B. Fortbildung vonFachkonferenzvorsitzenden, Schulleitungsmitgliedern),
2. Fortbildungsmaßnahmen, dieaufgrund von Veränderungen der schulorganisatorischen oder curricularenVorgaben erforderlich sind (z.B. Kernlehrpläne),
3. Fortbildungsmaßnahmen, diesich aus Funktionen innerhalb der Schule ergeben (z.B. Moderatorentätigkeit,Beratungslehrertätigkeit, Jahrgangsstufenleitung usw.),
4. Fortbildungsmaßnahmen, diesich aus gravierenden methodischen und inhaltlichen Änderungen des Fachesergeben (z.B. neue Aufgabenformate).
· DieInformationen und Innovationen, die der Lehrkraft während derFortbildungsveranstaltung zugänglich werden, gibt sie an die Mitglieder derFachgruppe, an das Kollegium bzw. an die entsprechenden Angehörigen der Schuleweiter (Bericht in der Fachgruppe bzw.Fachkonferenz, Bericht in der Gesamtkonferenz, in Schülerrat, Schulelternratusw.).
Verfahrenbei externen Fortbildungen:
· Wenn eine Lehrkraft an einerFortbildungsveranstaltung teilnehmen möchte, beantragt sie dies schriftlichunter Angabe der Details (Formular: Datum, Umfang, zu vertretendeUnterrichtsstunden, Inhalte, Anbindung ans Schulprogramm, geplanterKommunikationsweg, Kosten…) bei der Didaktischen Leitung. Diese beurteilt denFortbildungswunsch unter Berücksichtigung der von der jeweiligen Fachschaftgewünschten Fortbildungsschwerpunkte des Schuljahres bzw. den Maßgaben desaktuellen Schulprogramms und reicht den Antrag (genehmigt oder nicht genehmigt)an die Organisationsleitung weiter.
· Die Genehmigung derOrganisationsleitung wird erteilt, soweit dienstliche Belange nichtentgegenstehen und der Unterricht durch entsprechende schulorganisatorischeMaßnahmen (Vertretung, Verlagerung etc.) weitgehend versorgt werden kann (s.auch Prioritätenliste).
· Sollten die Beurteilung durch dieDidaktische Leitung und die Organisationsleitung nicht übereinstimmen,entscheidet der Schulleiter – ggf. unter Beteiligung des Lehrerrats – über denFortbildungswunsch des Kollegen/der Kollegin, sofern keine einvernehmlicheLösung gefunden werden kann.
· Je eine Kopie desFortbildungsantrags verbleibt bei der Didaktischen Leitung und derOrganisationsleitung.
Wollen an bestimmten breiten Fortbildungsangeboten wie CeBit, Didacta, MNU usw. mehrere Lehrkräfte teilnehmen, so wird dies i.d.R. maximal drei Lehrkräften gestattet. In den Fachgruppen wird geklärt, welche drei Personen teilnehmen sollen. Dabei soll darauf geachtet werden, dass jeweils unterschiedliche Fächer repräsentiert sind.
SchulinterneFortbildungen aus fachdidaktischer und schulpädagogischer Veranlassung
Die schulische Umsetzung neuer fachdidaktischerEntwicklungen und Verpflichtungen sowie die Behandlung schulpädagogischerFragen wird durch schulinterne Fortbildungsveranstal-tungen begleitet. Dafürsteht ein Pädagogischer Tag pro Schuljahr für alle Kollegen/innen zurVerfügung. Bei Bedarf wird ein weiterer Pädagogischer Nachmittag in derLehrerkonferenz beantragt und durch die Schulkonferenz genehmigt. Zusätzlichkönnen auf Wunsch der Fachschaften weitere Fortbildungsmaßnahmen in kleinerenGruppen an den unterrichtsfreien Dienstag-Nachmittagen stattfinden, die nichtdurch anderweitige Konferenzen oder Veranstaltungen belegt sind.
Die Entscheidung über die jeweiligen Inhalte derPädagogischen Tage wird auf Antrag der Kollegen/innen oder Vorschlag derDidaktischen Leitung in Abstimmung mit dem Schulprogramm von derLehrerkonferenz getroffen. Die Gesamtorganisation (Koordination, Budgetierung) derPädagogischen Tage übernimmt i.d.R. die Didaktische Leiterin, ggf. auch eineFachschaft (z.B. GU-Konferenz), wenn es z.B. um fachspezifische Belange (z.B.Aspekte sonderpädagogischer Förderung) geht. Sie schließt im Auftrage desSchulleiters Dienstverträge mit Trägern und Moderatoren ab. Es könnengrundsätzlich nur solche Fortbildungsmaßnahmen der Schule finanziert werden,die durch den Fortbildungsetat (s.u.) gedeckt sind.
Themender letzten Pädagogischen Tage bzw. Nachmittage:
· Kooperatives Lernen (01/11)
· Individualisierung von Unterricht (01/12)
· Lehrplan- und Konzeptarbeit: Schwerpunkt S I/ Aufhebungäußere Fachleistungsdifferenzierung + neue Profile Jg. 5 (01/13)
· Lehrplan- und Konzeptarbeit: Schwerpunkt S II/ Einführunggraphikfähiger Rechner + mdl. Prüfungen Englisch S II (01/14)
· Lehrplan- und Konzeptarbeit: Schwerpunkt S II +Förderkonzept Deutsch + mdl. Prüfungen Englisch S I (02/14)
· Gemeinsames Lernen (01/15)
· Sprachbildung als Aufgabe aller Fächer (02/15)
· Auf dem Weg zur inklusiven Schule,Schwerpunkt emotional-sozialer Förderbedarf (01/16)
· Binnendifferenzierung: NW:Einweisung in neues Messwerterfassungssystem; Sprachen: Neue Aufgabenformateund Sichtung neuer Lehrwerke; Musik: Konzept Primusschule; Deutsch:Rechtschreib-Förderkonzept; alle Fächer:Erstellung von binnendifferenzierenden und Fördermaterialien (02/16)
· Lehrergesundheit (02/17)
Computer-Fortbildungen fürLehrkräfte
Der Computer-Beauftragte führt fortlaufend schulinterneFortbildungsveranstaltungen zur Handhabung von Hard- und Software und zurUmsetzung des schuleigenen Medienkonzepts nach Maßgabe des jeweiligenFortbildungsbedarfs durch (Schwerpunkt: e-Learning).
Fortbildungen für neu eingetreteneLehrkräfte
Die Didaktische Leiterin bietet außerdem Informationsveranstaltungenfür neu in das Kollegium eingetretene Lehrkräfte, Referendare/innen undPraktikanten/innen an.
Online-gestützte Fortbildung kann schulintern undschulextern realisiert werden. Fortbildungsinhalte werden adressatenbezogen undjederzeit abrufbar für Kollegien und individuelle Fortbildungsinteressenten zurVerfügung gestellt. Die Nutzer entscheiden eigenständig über die Auswahl derAngebote.
DerSchule steht ein Budget zur Verfügung, aus dem Fortbildungsmaßnahmen finanziertwerden können. Die Didaktische Leiterin verwaltet den Etat in Kooperation mitder Organisationsleitung. Um die Fortbildungskosten möglichst niedrig zuhalten, werden vorzugsweise Moderator/innen aus den umliegenden Kompetenzteamseingeladen und wird auf kommerzielle Anbieter nur gelegentlich zurückgegriffen.
Jenach Ausstattung des Budgets und seiner zu erwartenden Beanspruchung muss beiexternen Fortbildungen mit einer vollständigen oder teilweisen Ablehnung einesKostenübernahmeantrags einzelner Kollegen/Kolleginnen gerechnet werden.Grundsätzlich erstattungsfähig aus dem schuleigenen Budget sind gemäß Erlass:
Sachkosten (Teilnahmegebühren, Materialien)
Referendariat an der GSG
Rund 50.000 junge Menschen sitzen in Deutschland Jahr für Jahr auch nach abgeschlossenem Studium ...
eLearning-System der Geschwister-Scholl-GesamtschuleDie GSG bietet die Möglichkeit, an ...