Source: http://exploredoc.com/doc/12111445/uniper-se-2016-uniper-se-hgb
Timestamp: 2018-04-24 14:14:03
Document Index: 269736021

Matched Legal Cases: ['§ 265', '§ 161', '§ 268', '§ 246', '§ 253', '§ 58', '§ 268', '§ 253', '§ 272', '§ 272', '§ 21', '§ 246', '§268', '§ 253', '§ 274', '§ 249', '§ 254', '§ 133', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 317', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 285', '§ 264', '§ 264', '§ 124', '§ 289']

Uniper SE 2016 Uniper SE HGB
und zusammengefasster Lagebericht
der Uniper SE für das Geschäftsjahr 2016
Der Lagebericht der Uniper SE ist mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst. Der zusammengefasste Lagebericht ist im Uniper-Geschäftsbericht 2016 veröffentlicht. Jahresabschluss und zusammengefasster Lagebericht des Uniper-Konzerns und der Uniper SE für das Geschäftsjahr 2016 werden beim
Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und sind über die Internetseiten des Unternehmensregisters zugänglich.
Bilanz der Uniper SE
4.367,4
10.576,2
Gezeichnetes Kapital (bedingtes Kapital 145,1 Mio €)
22.247,4
4.367,3
11.672,8
10.778,1
8.852,8
10.251,0
Gewinn- und Verlustrechnung der Uniper SE
-1.293,4
Erträge aus Gewinnabführungen
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn1)
1) Im Vorjahr bestand ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der E.ON Beteiligungen GmbH
Anhang der Uniper SE zum Jahresabschluss 2016
11.462,9
7.095,6
Die Uniper SE (vormals Uniper AG) mit Sitz in Düsseldorf ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der
Nummer HRB 77425 im Handelsregister geführt.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB)
in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und der Verordnung über das Statut
der Europäischen Gesellschaft (SE) in Verbindung mit dem AktG sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz – EnWG) aufgestellt.
Die Uniper SE ist eine große Kapitalgesellschaft.
Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt. Die Beträge werden in Millionen Euro (Mio €) angegeben.
Um die Übersichtlichkeit und Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2
HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im
Anhang gesondert ausgewiesen bzw. erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Zahlen des Geschäftsjahres 2016 sind erheblich durch die Transaktionen im Zusammenhang mit
der Abspaltung vom E.ON-Konzern beeinflusst. Daher ist ein Vergleich mit den Vorjahreswerten nur
Ende November 2014 hat die E.ON SE, Düsseldorf, ihren Plan bekannt gegeben, das E.ON-Segment
Erzeugung (mit Ausnahme des deutschen Kernenergiegeschäfts sowie der damit zusammenhängenden
Aktivitäten), die E.ON-Fokusregion Russland, das E.ON-Segment Globaler Handel, die russischen E.ONGeschäftsaktivitäten des E.ON-Segments Exploration & Produktion, das E.ON-Geschäftsfeld Wasserkraft und die brasilianischen E.ON-Geschäftsaktivitäten des E.ON-Segments Weitere Nicht-EU-Länder in
einem neuen Konzern namens Uniper zu bündeln und eine Börsenplatzierung im Wege einer Abspaltung
zur Aufnahme mit Ausgabe von neuen Uniper-Aktien an die Aktionäre der E.ON SE vorzubereiten.
In Vorbereitung der Abspaltung wurden diese Segmente und Aktivitäten seit dem 1. Januar 2016 unter
dem Namen Uniper geführt. Durch die zum Beginn des Geschäftsjahres 2016 abgeschlossene gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung wurde das gesamte operative Uniper-Geschäft in der direkten
Tochtergesellschaft Uniper Holding GmbH, Düsseldorf, (vormals E.ON Kraftwerke 6. Beteiligungs GmbH,
Hannover) beziehungsweise deren unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften gebündelt.
Gesellschafter der Uniper Holding GmbH sind die Uniper SE (46,65 %) und die Uniper Beteiligungs GmbH
(53,35 %), Düsseldorf. Die Uniper Beteiligungs GmbH war bis zum Wirksamwerden der Abspaltung am
9. September 2016 eine alleinige Tochtergesellschaft der E.ON SE.
Im Rahmen der gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen wurde ein Mehrheitsstimmrecht für die
Uniper SE im Gesellschaftsvertrag der Uniper Holding GmbH verankert, welches der Uniper SE bereits
vor Wirksamwerden der Abspaltung die Mehrheit der Stimmrechte einräumte. Die laufenden Ergebnisse
der Uniper Holding GmbH und der Uniper Russia Holding GmbH werden aufgrund der bestehenden
Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge vollständig an die Uniper SE abgeführt.
Mit Unterzeichnung am 15. Dezember 2016 und Wirkung zum 31. Dezember 2016 hat sich die E.ON SE
gemeinsam mit der E.ON Beteiligungen GmbH gegenüber Uniper verpflichtet, ihre Stimmrechte in
Bezug auf die Wahl von zwei der sechs Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseignervertreter in der Hauptversammlung der Uniper SE nicht auszuüben. Die Vereinbarung soll sicherstellen, dass trotz der bei
der E.ON SE zunächst verbleibenden Minderheitsbeteiligung an der Gesellschaft von 46,65 %, die voraussichtlich eine Präsenzmehrheit in der Hauptversammlung der Uniper SE darstellt, die Kontrolle über
die Uniper SE und daraus folgend die Pflicht zur Vollkonsolidierung des Uniper-Konzerns im Konzernabschluss der E.ON SE beendet wird.
Im Zuge der Spaltung wurden im Geschäftsjahr Mitarbeiter zur Uniper SE übertragen und die dazugehörigen Pensionsverpflichtungen sowie personalbedingte Rückstellungen übernommen.
Vorstand und Aufsichtsrat der Uniper SE haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex im Februar 2017 abgegeben und den Aktionären
durch Veröffentlichung auf der Internetseite www.uniper.energy dauerhaft zugänglich gemacht.
Bilanzierung, Bewertung und Ausweis
Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden, soweit nicht gesondert
erwähnt, unverändert weitergeführt. Aus dem BilRUG ergeben sich keine wesentlichen Veränderungen.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten bewertet. Einbringungsvorgänge und Verschmelzungen erfolgen zu Buch- oder Zeitwerten. Verzinsliche Ausleihungen werden mit ihren Nennwerten, langfristige unverzinsliche und niedrig
verzinsliche Darlehen und Forderungen mit ihren Barwerten bilanziert. Soweit der Buchwert der nach
diesen Grundsätzen bewerteten Finanzanlagen am Bilanzstichtag über dem beizulegenden Wert liegt,
werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Bei Wegfall des Grundes erfolgt eine entsprechende Zuschreibung.
Bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch
Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen sind mit ihren Nominalwerten abzüglich angemessener
Wertberichtigungen für mögliche Ausfallrisiken angesetzt (niedrigerer beizulegender Wert). Wertpapiere
des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten beziehungsweise niedrigeren Börsenkursen oder zu
Rücknahmewerten bilanziert.
Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Kurs zum
Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung oder mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder
weniger sind ohne Beachtung der Restriktion des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips zum
Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Der Ausweis der Forderungen gegen verbundene Unternehmen erfolgt grundsätzlich unsaldiert.
Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. In Fremdwährung geführte Bankguthaben werden
zum Stichtagskurs bewertet, geleistete Sicherheitszahlungen sind zum Nennwert angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit
sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Vom Aktivierungswahlrecht für Disagios wurde Gebrauch gemacht.
Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Organkreis der
Uniper SE ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 31,0 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz
als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden
Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung verzichtet. Im Geschäftsjahr ergab sich
insgesamt eine – nicht bilanzierte – aktive latente Steuer.
Sonstige Steuern werden im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen.
Vermögensgegenstände des Deckungsvermögens
Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung für Mitarbeiter sind entsprechende Mittel im Rahmen eines sogenannten Contractual Trust Arrangements (CTA) erstmals in inländischen Fondsanteilen und einer Beteiligung an einer luxemburgischen Personengesellschaft angelegt.
Ferner bestehen Ansprüche aus rückgedeckten Pensionsverpflichtungen gegen die Versorgungskasse
Energie VVaG (VKE), Hannover. Die Vermögensgegenstände werden vom Uniper Pension Trust e.V.,
Düsseldorf, verwaltet und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen.
Im Juni 2016 hat der UPT im Rahmen einer Vermögensumschichtung Anteile am inländischen SpezialFonds PSF (Wertpapiere) zum beizulegenden Zeitwert veräußert und anschließend den gesamten Erlös
zum Erwerb der Anteile an der UPT Global Alternatives S.C.S. SICAV-SIF (UGA), Luxemburg, verwendet.
Der UPT verwaltet zentral als Treuhänder das Deckungsvermögen für die Uniper SE. Die UGA stellt eine
Personengesellschaft nach luxemburgischem Recht dar, die in Immobilienfonds oder Private Equity
Fonds investiert. Da die UGA Deckungsvermögen darstellt, wird diese Gesellschaft nicht in den Konzernabschluss der Uniper einbezogen. Sofern der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern und zuzüglich der aktiven latenten Steuern aus
dem Saldierungsbereich die Anschaffungskosten übersteigt, ist dieser Betrag nach § 268 Abs. 8 Satz 3
i.V.m. Satz 1 HGB für die Ausschüttung gesperrt.
Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Dieser Ergebniseffekt
wird im Zinsergebnis erfasst. Der beizulegende Zeitwert wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der
sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Der die Verpflichtungen
übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als „Aktiver Unterschiedsbetrag
aus der Vermögensverrechnung“ auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen.
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalwert angesetzt.
Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften
ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen sind darin auch zukünftige
Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen, sofern ausreichend objektive Hinweise für ihren Eintritt
vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
Soweit erforderlich, wurde gemäß den gesetzlichen Anforderungen eine Diskontierung unter Berücksichtigung der Rückstellungsabzinsungsverordnung vorgenommen.
Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem international
anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren
errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft
unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen
und Deputate, die Altersversorgungscharakter haben und als Rentenbaustein gewertet werden, wird
aufgrund der Erstanwendung des § 253 Abs. 2 HGB in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der
Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften erstmals der von der
Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.
Die Zinsänderungseffekte werden im Zinsergebnis erfasst.
Weiterhin sind ein Gehaltstrend und eine Rentendynamik berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von K.
Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen
in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Vorruhe-
stands- oder Altersteilzeitvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt.
Des Weiteren werden Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet.
Mit Mitarbeiterübergang im Januar 2016 hat die Uniper SE zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen
die Einrichtung eines Contractual Trust Arrangement (CTA) umgesetzt. Hierzu hat die Uniper SE mit
dem unabhängigen Treuhänder Uniper Pension Trust e.V. (UPT), Düsseldorf, einen Treuhandvertrag
abgeschlossen. Der Treuhänder verwaltet das Vermögen. Der unmittelbar Verpflichtete aus den Pensionszusagen bleibt die Uniper SE.
Die Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten
Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Für die Abzinsung der Jubiläumsund Treueurlaubsverpflichtungen sowie für Sterbegeld-Verpflichtungen wird der von der Deutschen
Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Ferner wird ein Gehaltstrend
berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von K. Heubeck zugrunde.
Für Vorruhestandsverpflichtungen wird von einer Duration von 2,9 Jahren ausgegangen. Der für diese
Durationen maßgebliche Zins wurde mittels linearer Interpolation aus den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgeleitet. Ferner wird ein Gehaltstrend berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln
2005 G von K. Heubeck zugrunde.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Der Ausweis der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich unsaldiert.
Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Kurs
zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung oder mit dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr
oder weniger sind am Abschlussstichtag ohne Beachtung des Höchstwert- bzw. Realisationsprinzips
zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.
Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt,
soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
Derivative Finanzinstrumente werden zur Abdeckung von Devisenrisiken von Forderungen und Verbindlichkeiten aus der Konzernfinanzierung eingesetzt. Die gebuchten Grundgeschäfte werden mit den
zugehörigen Sicherungsgeschäften zu Portfolios, die pro Währung getrennt gebildet werden, zusammengefasst (Portfolio-Bewertungseinheiten). In einem Portfolio enthaltene Geschäfte werden einzeln zum
Bilanzstichtag bewertet. Devisentermingeschäfte und -swaps werden mit dem Terminkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Aus dem Saldo der Marktwerte und der Anschaffungskosten ergibt sich das Bewertungsergebnis des
Portfolios. Nach handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen führt ein negatives Bewertungsergebnis
des Portfolios zur Bildung einer Rückstellung aus Bewertungseinheiten, während ein positives Bewertungsergebnis grundsätzlich unberücksichtigt bleibt. Uniper SE bilanziert die Bewertungseinheiten
entsprechend der Einfrierungsmethode.
Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des Uniper-Konzerns integriert. Alle identifizierten
wesentlichen Risiken werden an die zentrale Einheit Enterprise Risk gemeldet und dort im Sinne eines
integrierten Ansatzes unter Berücksichtigung der Risikoneigung der Gruppe und innerhalb der bestehenden Limite (Value at Risk) gesteuert.
(1) Finanzanlagen
Die Finanzanlagen enthalten im Wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen. Im Berichtsjahr erfolgten Zugänge bei Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 7.095,5 Mio €. Im Zusammenhang
mit der Abspaltung von der E.ON SE wurden Anteile an der Uniper Beteiligungs GmbH zum Buchwert
in Höhe von 6.968,6 Mio € übertragen. Weitere Erläuterungen zum Übertragungsvorgang befinden sich
unter (7) Eigenkapital.
Am 30. März 2016 wurde eine Einzahlung in Höhe von 126,9 Mio € in die Kapitalrücklage der Uniper
Holding GmbH geleistet, die zu einem Zugang der Anteile in gleicher Höhe führte.
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Uniper SE ist auf den Seiten 24 bis 27 enthalten und Bestandteil
des Anhangs.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Geschäftsjahr 2016 in Höhe von
10.573,3 Mio € (Vorjahr: 787,6 Mio €) ergeben sich überwiegend aus dem 2016 eingerichteten konzerninternen Cash-Pooling sowie aus Unternehmensverträgen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 2,9 Mio € (Vorjahr: 0 Mio € ) haben eine Restlaufzeit
Unter den Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 150,0 Mio € (Vorjahr: 0 Mio €) werden in 2016
erworbene Anleihen ausgewiesen.
(4) Guthaben bei Kreditinstituten
Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen 51,9 Mio € (Vorjahr 1,1 Mio €).
(5) Rechnungsabgrenzungsposten
Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 6,0 Mio € entfällt auf vorausbezahlte Versicherungsbeiträge in Höhe von 5,2 Mio € sowie in Höhe von 0,8 Mio € auf den Unterschied zwischen Erfüllungsund Ausgabebetrag der ausgegeben Anleihe. Der Posten wird über die Laufzeit der Anleihe aufgelöst.
Weitere Erläuterungen zur Anleihe befinden sich unter (10) Verbindlichkeiten.
(6) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
Aus der Verrechnung der Deckungsvermögen im Zusammenhang mit bei der VKE rückgedeckten
Pensionsverpflichtungen ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag.
Den Versorgungsverpflichtungen in Höhe von 0,9 Mio € steht ein Deckungsvermögen bei der VKE in Höhe
von 1,2 Mio € gegenüber, sodass sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 0,3 Mio € ergibt.
Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungsansprüche entsprechen dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital und damit den Anschaffungskosten.
Alle anderen Pensionsverpflichtungen sind unter (8) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erläutert.
(7) Eigenkapital
Am 19. Januar 2016 beschloss die Hauptversammlung der Uniper AG (Rechtsvorgängerin der Uniper SE)
zur Vorbereitung der Abspaltung, das Grundkapital von 283.445.000 € um 6.779.578 € auf 290.224.578 €
zu erhöhen und in 170.720.340 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil
am Grundkapital von 1,70 € je Stückaktie neu einzuteilen.
Im Zuge der am 23. März 2016 durch die Hauptversammlung der Uniper AG beschlossenen und am
14. April 2016 mit Eintragung in das zuständige Handelsregister wirksam gewordenen Umwandlung
der Uniper AG in die Rechtsform der SE wurde das Grundkapital in Höhe von 290.224.578 € ebenso wie
die Einteilung in 170.720.340 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am
Grundkapital von 1,70 € je Stückaktie nicht verändert. Die Übertragbarkeit der Aktien der Gesellschaft
unterliegt keinen Beschränkungen.
Die Stückaktien sind voll eingezahlt. Der anteilige rechnerische Betrag am Grundkapital beträgt 1,70 €
je Stückaktie und ist mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2016 ausgestattet.
Am 30. März 2016 hat die E.ON Beteiligungen GmbH einen Betrag in Höhe von 120.095.239,04 € in die
freien Kapitalrücklagen der Uniper SE eingezahlt.
Die Hauptversammlung der Uniper SE hat der Abspaltung am 24. Mai 2016 und die der E.ON SE am
8. Juni 2016 zugestimmt. Nach Eintragung der Abspaltung in das Handelsregister der Uniper SE und
anschließend in das der E.ON SE wurden am 9. September 2016 sämtliche Anteile an der Uniper Beteiligungs GmbH von der E.ON SE auf die Uniper SE abgespalten. Als Gegenleistung für diese Abspaltung
wurden den Aktionären der E.ON SE neue Aktien der Uniper SE zugeteilt, sodass die Aktionäre der
E.ON SE 53,35 % der Aktien an der Uniper SE erworben haben und die Beteiligung des E.ON-Konzerns
durch die E.ON Beteiligungen GmbH auf 46,65 % verwässert wurde. In diesem Zusammenhang
wurde das gezeichnete Kapital der Uniper SE um 331.907.422,00 € und die Kapitalrücklage um
6.636.721.969,75 € erhöht. Mit der Übertragung der Uniper Beteiligungs GmbH erhöht sich die Zahl
der Aktien auf 365.960.000 Stück. Der anteilige rechnerische Betrag am Grundkapital beträgt 1,70 €
je Stückaktie.
Die Aktien der Uniper SE wurden am 9. September 2016 zum Handel im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) zugelassen und sind
seit dem 12. September 2016 in den Handel einbezogen. Mit Wirkung zum 19. Dezember 2016 wurde
die Aktie der Uniper in den MDAX aufgenommen.
Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich ausschließlich um andere Gewinnrücklagen. Es bestehen keine
satzungsmäßigen Bestimmungen zur Bildung von Rücklagen. Im Geschäftsjahr ist den Gewinnrücklagen
gemäß § 58 Abs. 2 AktG ein Teil des Jahresüberschusses in Höhe von 8.743.985,00 € zugeführt worden.
§ 268 Abs. 8 S.3 HGB
§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB
§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB
Freiverfügbare Rücklagen
§ 272 Abs. 3 HGB
Der Hauptversammlung am 8. Juni 2017 wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von
201.278.000,00 € zur Ausschüttung einer Dividende von 0,55 € je Aktie (365.960.000 Stück) auf das
dividendenberechtigte Grundkapital von 622,1 Mio € zu verwenden.
Der Jahresüberschuss 2016 beträgt
210.021.985,00
und nach Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen von
8.743.985,00
ergibt sich ein Bilanzgewinn von
201.278.000,00
Das Eigenkapital hat sich zusammengefasst wie folgt entwickelt:
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage
[272 Abs. 2 Nr. 4HGB]
Gewinnrücklagen Bilanzgewinn
5.113,2
[5.113,2]
(+1T€)
Erhöhung Kapitalrücklage
(272 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
5.412,4
(272 Abs. 2 Nr. 4HGB)
Kapitalerhöhung vom 19. Januar
Kapitalerhöhung vom 30. März
(272 Abs. 2 Nr. 4 HGB)
Spaltungsbedingte Kapitalerhöhung
6.636,7
6.968,6
Einstellungen in die Gewinnrücklage aus dem Jahresüberschuss
vorgesehener Bilanzgewinn
Angaben zu Beteiligungen am Kapital der Uniper SE
Nachfolgende Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG zu den Stimmrechtsverhältnissen liegen vor:
der Mitteilung Schwellenwerte
Stimmrechtsanteile am
170.720.340
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. Juni 2021 das Grundkapital
der Gesellschaft um bis zu 145.112.289 € durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 85.360.170
neuer, auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Der Vorstand kann das den Aktionären dabei grundsätzlich einzuräumende Bezugsrecht mit Zustimmung des
Aufsichtsrats unter bestimmten Bedingungen ausschließen. Ein solcher Bezugsrechtsausschluss ist
möglich bei der Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen in Höhe von bis zu 10 % des gegenwärtigen
Grundkapitals oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der Ausübung bestehenden
Grundkapitals. Zudem kann das Bezugsrecht bei Aktienausgabe gegen Sacheinlagen ausgeschlossen
werden, allerdings nur insoweit, als dass die unter dieser Ermächtigung ausgegebenen Aktien gegen
Sacheinlagen unter Bezugsrechtsausschluss zusammen nicht mehr als 20 % des gegenwärtigen
Grundkapitals ausmachen dürfen. Weiterhin kann das Bezugsrecht der Aktionäre auch im Hinblick
auf Spitzenbeträge sowie bei der Ausgabe von Aktien an Personen, die in einem Arbeitsverhältnis zu
der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen, ausgeschlossen werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 30. Juni 2021 Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 1.000.000.000 € zu begeben, die nach näherer Maßgabe der jeweiligen Bedingungen der Schuldverschreibungen bzw. Optionsscheine den Inhabern oder
Gläubigern der Schuldverschreibungen bzw. Optionsscheine Wandlungsrechte, -pflichten, Optionsrechte
und/oder -pflichten auf insgesamt bis zu 85.360.170 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 145.112.289 € gewähren
bzw. auferlegen. Die Schuldverschreibungen können gegen Barleistung und/oder Sachleistung auch
durch ein mit der Gesellschaft verbundenes Unternehmen ausgegeben werden. Unter bestimmten Voraussetzungen und innerhalb bestimmter Grenzen kann auch hier das den Aktionären grundsätzlich zustehende Bezugsrecht durch den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.
Korrespondierend zu diesen Wandel- und Optionsschuldverschreibungen ist ein bedingtes Kapital beschlossen worden. Das Grundkapital wird hiernach bedingt erhöht um bis zu 145.112.289 € durch Ausgabe von bis zu 85.360.170 auf den Namen lautenden Stückaktien für die Gewährung von Aktien bei
Ausübung von Wandlungsrechten bzw. -pflichten und Optionsrechten bzw. -pflichten.
Die Gesellschaft ist bis zum 30. Juni 2021 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Der Erwerb kann nach Wahl des Vorstands und unter bestimmten Voraussetzungen
über die Börse, mittels eines an alle Aktionäre gerichteten Erwerbsangebots, mittels eines öffentlichen
Angebots bzw. einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Angebots auf Tausch von liquiden
Tauschaktien gegen Aktien der Gesellschaft (sog. Tauschangebot) oder durch Einsatz von Derivaten (Putoder Call-Optionen oder einer Kombination aus beiden) erfolgen. Der Vorstand ist auch ermächtigt,
Aktien der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter Ausschluss des Bezugsrechts der
Aktionäre in bestimmter Weise zu verwenden. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass dies eines Beschlusses der Hauptversammlung bedarf.
Die Pensionsverpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber noch tätigen Mitarbeitern
ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen, teils
durch die Arbeitnehmer.
Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind erstmals im Rahmen eines sogenannten Contractual
Trust Arrangements (CTA) teils durch inländische Fondanteile, teils durch Anteile an einer Beteiligung
an einer luxemburgischen Personengesellschaft, die jeweils vom Uniper Pension Trust e.V., Düsseldorf,
treuhänderisch verwaltet werden, besichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Der in der nachstehenden Tabelle genannte beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens
wurde, soweit es sich um Fondsanteile handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften
unter Zuhilfenahme von Börsenkursen beziehungsweise allgemein anerkannter Bewertungsmethoden
zum Abschlussstichtag abgeleitet.
Nicht rückgedeckte Versorgungsverpflichtungen
Pensionsrückstellung vor Saldierung (Bruttowert)
Beizulegende Zeitwerte des Deckungsvermögens
Rückstellung gesamt
Das Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von 35,5 Mio € hatte Anschaffungskosten
in Höhe von 33,6 Mio €. Der Unterschiedsbetrag zwischen beizulegendem Zeitwert und Anschaffungskosten ist gemäß §268 Abs. 8 Satz 3 HGB zur Ausschüttung gesperrt.
Der angewandte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung beläuft sich im Geschäftsjahr 2016 auf 4,01 % p.a. Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 2,25 % p.a. und eine Rentendynamik
von 1,75 % p.a. zugrunde gelegt.
Im Geschäftsjahr 2016 wird § 253 Abs. 2 HGB in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften angewandt. Der damit
geänderte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, beträgt 4,01 %. Ohne Berücksichtigung dieser Änderungen hätte sich ein durchschnittlicher Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen
sieben Geschäftsjahren ermittelt hätte, von 3,23 % ergeben. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem
Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus
den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt
13,1 Mio € zum 31. Dezember 2016. Dem Betrag stehen frei verfügbare Rücklagen in ausreichender
Höhe gegenüber.
(9) Sonstige Rückstellungen
Personalbezogene Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbedingte Rückstellungen, welche aus
der Mitarbeiterübertragung zur Uniper SE resultieren.
Die Drohverlustrückstellungen stehen im Zusammenhang mit Finanzgeschäften und den im Geschäftsjahr eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen.
Die übrigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Für
Jubiläums- und Treueurlaubsverpflichtungen sowie für Sterbegeldverpflichtungen wird ein Rechnungszinssatz von 3,23 % p.a. herangezogen. Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 2,25 % p.a. zugrunde gelegt.
(10) Verbindlichkeiten
> 5 Jahre Insgesamt
8.850,3
8.948,5
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren hauptsächlich aus Tages-,
Festgeld- und Darlehensaufnahmen aus dem in 2016 eingerichteten konzerninternen Cash-Pooling
sowie aus Unternehmensverträgen.
Im Folgenden werden die wesentlichsten Kreditvereinbarungen und das bestehende Programm zur
Emission von Anleihen des Uniper-Konzerns beschrieben.
Debt Issuance Programme (DIP) über 2 Mrd €
Das Anleiheprogramm (DIP) ist ein flexibles Instrument zur Begebung von Anleihen im Rahmen von
öffentlichen, syndizierten und privaten Platzierungen an Investoren. Volumen, Währungen und Laufzeiten
der zu emittierenden Anleihen sind abhängig von Unipers Finanzierungsbedarf. Das Anleiheprogramm
wurde im November 2016 aufgesetzt. Der nutzbare Programmrahmen beträgt 2 Mrd €; hiervon waren
zum Jahresende 2016 insgesamt 500 Mio € durch die Emission einer festverzinslichen Anleihe (im
Dezember 2016) mit zweijähriger Laufzeit ausgenutzt.
Volumen in Originalwährung (Mio)
Wertpapierkennungen1)
ISIN: XS1529854280
CC: 152985428
WKN: A2BPEB
1) Die Wertpapierkennungen lauten abgekürzt: ISIN (International Securities Identification Number), CC (Common Code) und WKN (Wertpapierkennnummer)
Kreditfazilitäten über 3,3 Mrd € (ursprünglich 4,5 Mrd €)
Die Kreditfazilitäten der Uniper SE werden im Wesentlichen durch eine syndizierte Bankenfinanzierung
zur Verfügung gestellt, die in zwei Tranchen gegliedert ist: ein Darlehen in Höhe von 0,8 Mrd € per
31. Dezember 2016 (anfängliche Höhe 2,0 Mrd €) mit einer ursprünglichen Laufzeit von drei Jahren und
eine revolvierende Kreditlinie über weitere 2,5 Mrd € mit einer ursprünglichen Laufzeit von ebenfalls
drei Jahren, die mit Zustimmung der Banken um bis zu zwei Jahre verlängert werden kann. Die revolvierende Kreditlinie war zum Jahresende 2016 nicht in Anspruch genommen und steht Uniper zur Finanzierung des Umlaufvermögens und als generelle Liquiditätsreserve zur Verfügung.
Daneben unterhält Uniper bei Banken Avalkreditlinien zur Deckung von Garantie-Erfordernissen aus
dem operativen Geschäft.
Die Erträge aus Beteiligungen, aus Gewinnabführungen und Aufwendungen aus Verlustübernahmen
stammen aus Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.
Erträge aus Weiterbelastungen
Die Erträge aus Währungsumrechnungen stammen zu 480,1 Mio € aus Beziehungen zu verbundenen
Unternehmen und zu 558,4 Mio € aus Beziehungen zu Konzernfremden.
Die Erträge aus Weiterbelastungen stehen im Zusammenhang mit der Abspaltung und betreffen im
Wesentlichen verbundene Unternehmen.
(12) Personalaufwand
Im Jahresdurchschnitt beschäftigte Mitarbeiter
Auszubildende zum Stichtag 31.12.
(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen stammen zu 620,6 Mio € aus Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und zu 425,7 Mio € aus Beziehungen zu konzernfremden Unternehmen.
Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind Aufwendungen im Zusammenhang mit der Abspaltung und dem
Börsengang enthalten, die auf Basis verschiedener Vertragsbeziehungen an die E.ON Beteiligungs GmbH
weiterbelastet wurden. Die entsprechenden Erträge aus der Weiterbelastung werden in den sonstigen
betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
(14) Zinsergebnis
davon an verbundenen Unternehmen
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind negative Zinserträge in Höhe von 4,5 Mio € enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind positive Zinsaufwendungen in Höhe von 8,6 Mio €
In den sonstigen Zinsen und Erträgen ist der Nettoertrag in Höhe von 1,4 Mio € aus der Bewertung des
Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert (1,9 Mio €) nach Verrechnung des Aufwands aus der
Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (0,5 Mio € inklusive Zinsänderungseffekten) enthalten.
(15) Steuern vom Einkommen und Ertrag
Es ergibt sich im Geschäftsjahr 2016 insgesamt ein Ertragsteueraufwand in Höhe von 163,4 Mio €. Latente
Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten. Insgesamt erwartet die Uniper SE zum 31. Dezember 2016 aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden – sowohl eigenen als auch solchen bei Gesellschaften des steuerlichen Organkreises – künftig eine Steuerentlastung. Die Ermittlung dieses Betrags
erfolgte auf Grundlage eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 31 % (Uniper SE und Organgesellschaften) beziehungsweise 16 % (Beteiligung an Personengesellschaften; Steuersatz berücksichtigt
nur Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag). Passive Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen
aus sonstigen Forderungen aus Derivatgeschäften. Aktive Latenzen resultieren im Wesentlichen aus für
steuerliche Zwecke nicht ansetzbaren Rückstellungen, unter anderem für drohende Verluste. Insgesamt
werden die passiven latenten Steuern durch aktive Steuerlatenzen überkompensiert. Das Wahlrecht
nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen nicht ausgeübt und somit
werden aktive latente Steuern nicht bilanziert.
Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten
Für die derivativen Finanzinstrumente, die sich in unterschiedlichen Posten der Bilanz niederschlagen,
ergeben sich zum Stichtag die nachfolgenden Nominal-, Markt- und Buchwerte:
in Mio. € Instrument
Termingeschäfte mit pos. Marktwert
Termingeschäfte mit neg. Marktwert
Wert (Marktwert)
5.455,1
7.646,7
Der Ausweis der Drohverlustrückstellung gemäß § 249 HGB erfolgt unter den sonstigen Rückstellungen.
Des Weiteren wurde eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB gebildet.
Bei der Anwendung der Bewertungsmethoden werden vor allem Marktpreise für Fremdwährungsderivate,
Terminkurse und ähnliche Parameter berücksichtigt.
Devisentermingeschäfte werden im Wesentlichen zur Kurssicherung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus der Konzernfinanzierung abgeschlossen. Es werden die Nominalwerte dieser Positionen
und Fremdwährungssicherungsgeschäfte mit externen Vertragspartnern zur Absicherung der finanzwirtschaftlichen Risiken in einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Basis sind das Risiko-Managementkonzept und die Treasury-Richtlinie der Gesellschaft.
Für zum Bilanzstichtag negative Ergebnisse innerhalb dieser Bewertungseinheit erfolgt, sofern die
Voraussetzungen erfüllt sind, ein Ausweis unter Rückstellungen aus Bewertungseinheiten. Soweit aus
anderen Sachverhalten, auch Fremdwährungsgeschäften, die nicht von einer Bewertungseinheit erfasst
werden, Verpflichtungsüberschüsse resultieren, werden diese nach den allgemeinen handelsrechtlichen
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden behandelt und als Rückstellung für drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften ausgewiesen.
Die gebildete Bewertungseinheit ist portfoliobasiert aufgebaut und wird, wenn notwendig, in Laufzeitbänder (Jahresscheiben) unterteilt, in welchen sich die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme ausgeglichen haben und künftig voraussichtlich ausgleichen werden. Die Bewertungseinheit
läuft über einen rollierenden Zeitraum von bis zu drei Monaten. Sie umfasst das Fremdwährungsrisiko
als finanzwirtschaftliches Risiko. Berücksichtigt werden hierbei Forderungen mit einem Nominalwert
von 23.133 Mio SEK (2.421,7 Mio €) und einem Buchwert zum Geschäftsjahresende von 2.249 Mio €
sowie schwebende Geschäfte mit einem Nominalwert von 22.068 Mio. SEK (2.310,2 Mio €) und einem
Marktwert zum Geschäftsjahresende von -51,2 Mio €. Bei den letzteren handelt es sich um die Fremdwährungssicherungsgeschäfte.
Das Gesamtvolumen der mit den Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken (kompensierte Verluste
negativer Marktwertentwicklungen mit nicht realisierten Gewinnen aus positiven Stichtagskursbewertung des Fremdwährungsbestands) beträgt 51,2 Mio €. Es kam im Geschäftsjahr nicht zur Bildung einer
Rückstellung aus Bewertungseinheiten, da die kompensierenden Gewinne aus der Stichtagsbewertung
die Verluste negativer Marktwertänderungen der Fremdwährungsderivate überstiegen (Ineffektivität).
Die Uniper SE geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur
in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Der
Verpflichtungsumfang für verbundene Unternehmen beträgt gegenüber Dritten zum Bilanzstichtag
2.666,4 Mio € (Vorjahr: 0 €).
Gewährleistungsverträge gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag ausschließlich gegenüber der Uniper Beteiligungs GmbH. Die Inspruchnahme aus dieser der Höhe nach
unbeschränkten Liquiditätsgarantie wird als unwahrscheinlich eingeschätzt.
Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht
die Uniper SE derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Verpflichtungen
von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Uniper SE schätzt daher bei allen
Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.
Weitere Haftungsverhältnisse bestehen aufgrund der Abspaltung von der E.ON SE, resultierend aus
einer fünfjährigen Nachhaftung gemäß § 133 Abs. 1 UmwG. Die an der Spaltung beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten des übertragenden Rechtsträgers, die vor dem Wirksamwerden
der Abspaltung begründet wurden, als Gesamtschuldner. Dies schließt derzeit auch die Risiken aus
den deutschen Kernkraftaktivitäten der E.ON SE zur Umsetzung der Gesetzesinitiative der deutschen
Bundesregierung zur Nachhaftung für Entsorgungskosten im Kernenergiebereich mit ein. Die Uniper SE
schätzt das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis als nicht wahrscheinlich ein.
Die Uniper SE fällt für das Geschäftsjahr 2016 unter den Anwendungsbereich des § 6b Abs. 2 EnWG.
Vertragsbeziehungen größeren Umfangs bestehen mit den Tochtergesellschaften der Uniper Gruppe
über die Anlage bzw. Aufnahme liquider Mittel (Cash-Pooling-Vertrag). Zum Bilanzstichtag werden hieraus Forderungen in Höhe von 9.513,1 Mio € und Verbindlichkeiten in Höhe von 8.370,0 Mio € bilanziert.
Mit der Uniper Holding GmbH und der Uniper Russia Holding GmbH besteht jeweils ein Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag. Hierdurch ist die Uniper SE verpflichtet, das Ergebnis dieser Gesellschaften zu übernehmen. Aus der Konzernfinanzierungstätigkeit entstehen Erträge in Höhe von 55,4 Mio €
und negative Zinsaufwendungen in Höhe von 7,6 Mio €. Im Zusammenhang mit ihrer Holdingfunktion erbringt die Uniper SE Leistungen an Konzerngesellschaften. Direkte und indirekte Aufwendungen werden
in diesem Zusammenhang an die Einheiten weiterbelastet.
Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen
Nahestehende Unternehmen und Personen sind juristische oder natürliche Personen, die auf die
Uniper SE Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die
Uniper SE unterliegen.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden insbesondere mit Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen abgeschlossen. Es handelt sich vor allem um Miet-, Dienstleistungs- und Finanzierungsgeschäfte. Derartige Geschäfte werden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.
in anderen Kontrollgremien
Aufsichtsrats der Uniper SE)
E.ON Sverige AB bis 2016
ab 18.12.15
(Stellvertretender Vorsitzender des
Questar Corporation, Vorsitz bis 2016
National Fuel Gas ab 2016
Gas Technology Institute, Vorsitz
ab 14.04.16
Vorstandsvorsitzender E.ON SE
Sydkraft Hydropower AB ab 2016
Uniper Anlagenservice GmbH, stellv. Vorsitz
Chairman Blackrock France,
Vallourec bis 2016
Chefjustitiar E.ON SE
Preussenelektra GmbH bis 2016
E.ON Energie AG bis 2016
Hamburger Hof Versicherungs AG bis 2016
14.04 bis
Bilfinger SE ab 2016
ProSiebensat.1 Media SE, stellv. Vorsitz
British American Tobacco Plc. ab 2016
Vorstand E.ON SE
Bereichsleitung Group Finance E.ON SE
18.12.15 bis
Saarschmiede GmbH Freiformschmiede ab 2016
Vibracoustic GmbH ab 2016
Preussenelektra GmbH ab 2016
HSBC Trinkhaus Burkhardt AG bis 2016
Uniper Global Commodities SE, Vorsitz
Uniper Kraftwerke GmbH, Vorsitz
Unipro PJSC, Vorsitz seit 2016
Vorstand (CCO)
Uniper Technologies GmbH, Vorsitz
Uniper Energy Storage GmbH, Vorsitz
Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine Aufsichtsratsvergütungen der Uniper SE an Aufsichtsratsmitglieder
der Uniper SE gezahlt, da erst die Hauptversammlung der Uniper SE im Sommer 2017 eine verbindliche Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat beschließen kann. Auf Basis der noch zu beschließenden
Vergütungsregelung wurde die für das Geschäftsjahr 2016 zu zahlende Vergütung für den Aufsichtsrat
auf rund 1,0 Mio € geschätzt. In geringem Umfang zahlte die Uniper SE einen Auslagenersatz.
Im Geschäftsjahr 2016 bestanden keine Kredite, gewährten Vorschüsse sowie zugunsten des Aufsichtsrats eingegangene Haftungsverhältnisse gegenüber Mitgliedern des Aufsichtsrats.
Das System der Vergütung des Aufsichtsrats ist im Vergütungsbericht darstellt. Dieser ist im zusammengefassten Lagebericht des Uniper-Konzerns enthalten.
Weitere Angaben zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats finden sich auf den Seite 22.
Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen 14,6 Mio €. Sie enthalten als erfolgsunabhängige Vergütungskomponenten die Grundvergütung und die sonstigen Bezüge sowie als erfolgsabhängige Vergütungskomponenten die Tantieme und die aktienbasierte Vergütung (mit langfristiger Anreizwirkung).
Die einmalige erfolgsabhängige Sonderinzentivierung ist im Dezember 2016 an die Vorstandsmitglieder
ausgezahlt worden. Zum Bilanzstichtag ist jedoch aufgrund der gestaffelten, auflösenden Bedingungen
(Rückzahlungsregelungen) noch kein Teilbetrag unverfallbar geworden. Dementsprechend ist die Sonderinzentivierung noch nicht in die Gesamtbezüge einzubeziehen. Die im Dezember 2016 an die Mitglieder
des Vorstands ausgezahlte Sonderinzentivierung in Höhe von insgesamt rund 4,1 Mio € ist aufgrund
der vereinbarten Rückzahlungsregelungen nach den handelsrechtlichen Vorschriften als Vorschuss
auszuweisen, der zinslos ist. Die Sonderinzentivierung wird nach Ablauf eines jeden vollen Jahres nach
der Eintragung der Abspaltung der Uniper SE von der E.ON SE zu jeweils 25 % unverfallbar.
Für die einzelnen Mitglieder des Vorstands ergibt sich für das Geschäftsjahr 2016 folgende Gesamtvergütung:
Gesamtvergütung des Vorstands 2016
Sonderinzentivierung1)
Wert der gewährten aktienbasierten
3.758.453
1.772.336
(Seit 1. März 2016)
5.801.5353)
7.259.868
1.771.429
3.223.333 2.007.500
5.867.753
3.463.500 14.562.086
1) Die Sonderinzentivierung ist im Dezember 2016 an die Vorstandsmitglieder ausgezahlt worden. Zum Bilanzstichtag ist jedoch aufgrund der gestaffelten, auflösenden Bedingungen
(Rückzahlungsregelungen) noch kein Teilbetrag unverfallbar geworden. Dementsprechend ist die Sonderinzentivierung noch nicht in die Gesamtbezüge einzubeziehen.
2) Bei Herrn Schäfer umfasst der Wert der gewährten aktienbasierten Vergütung auch den im Rahmen der Überführung von Ansprüchen von E.ON auf Uniper durch Uniper für das
Basisjahr 2015 gewährten Multi Year Bonus in Höhe von 636.000 €.
3) In den Sonstigen Bezügen von Herrn Martin sind alle Ausgleichszahlungen enthalten, die Herr Martin aufgrund der bei seinem Vorarbeitgeber verfallenen Bonuszusagen und
langfristigen Anreize durch Uniper zugesagt und gewährt wurden. Ein Teil der hier ausgewiesenen Ausgleichszahlungen in Höhe von rd. 1,7 Mio € wird erst in 2017 ausgezahlt.
Den Mitgliedern des Vorstands der Uniper SE wurden im Jahr 2016 folgende Zielwerte im Rahmen des
Uniper Cash Plans als aktienbasierte Vergütung gewährt: Herrn Schäfer 1.085.000 €, Herrn Delbrück und
Herrn Rümmler je 615.000 €. Bei Herrn Martin, der sein Amt als Vorstandsmitglied am 1. März 2016
aufgenommen hat, beträgt der Zielwert 512.500 €. Die Uniper SE hat Herrn Schäfer im Anschluss an
die Bestellung zum Vorstandsmitglied und Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden im Rahmen der
Überleitung seiner vertraglichen Ansprüche gegen die E.ON SE für das Basisjahr 2015 eine mehrjährige
Tantieme (Multi Year Bonus) in Höhe von 636.000 € gewährt.
Für weitere Angaben zur Vergütung aktiver Vorstandsmitglieder sowie zum Vergütungssystem des Vorstands wird auf den Vergütungsbericht verwiesen.
Mit den im Geschäftsjahr 2015 bestellten Geschäftsführern bzw. Interimsvorstandsmitgliedern bestanden
keine Dienstverträge mit der E.ON Kraftwerke GmbH beziehungsweise der Uniper SE. Diese Organmitglieder haben für ihre Organtätigkeiten bei der E.ON Kraftwerke GmbH bzw. der Uniper SE keine
Vergütung für das Vorjahr erhalten.
Uniper SE weist keine ehemaligen Vorstands- oder Geschäftsführungsmitglieder auf. Dementsprechend
sind im Berichts- wie auch im Vorjahr keine Zahlungen an ehemalige Vorstandsmitglieder erfolgt.
Pensionsverpflichtungen für diesen Personenkreis sind ebenfalls nicht auszuweisen.
Die Uniper SE und ihre Tochtergesellschaften haben den Vorstandsmitgliedern im Geschäftsjahr 2016
keine Kredite gewährt oder sind zu ihren Gunsten Haftungsverhältnisse eingegangen.
Das System der Vergütung des Vorstands sowie die Bezüge jedes einzelnen Vorstandsmitglieds sind
im Vergütungsbericht dargestellt.
Weitere Angaben zu den Mitgliedern des Vorstands finden sich auf den Seiten 23.
Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind in der Gesamtangabe im Konzernabschluss
der Uniper SE enthalten.
Uniper hat - nach Aufstellung des Jahresabschlusses - am 05. März 2017 eine Vereinbarung über die
Veräußerung von sämtlichen, von einem Unternehmen des Uniper Konzern gehaltenen, rechtlichen und
wirtschaftlichen Beteiligungen an der OAO Severneftegazprom sowie AO Gazprom YRGM Development
unterzeichnet. Der Verkaufspreis für den Uniper-Anteil beträgt 1.749 Mio. EUR (1.850 Mio. USD) zzgl.
der übertragenen liquiden Mittel zum Bilanzstichtag 31.12.2016. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen regulatorischen Zustimmungen der zuständigen russischen Behörden sowie einer Zustimmung von Mitgesellschaftern. Mit dem Abschluss der Transaktion wird bis
Jahresende gerechnet. Wirtschaftlicher Stichtag der Transaktion ist rückwirkend
der 1. Januar 2017.
Für 2017 erwartet Uniper SE derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf das handelsrechtliche Ergebnis der Uniper SE.
der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht
zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der
Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt
wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung beschrieben sind.
Düsseldorf, den 28. Februar 2017/Düsseldorf, den 6. März 2017
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang –
unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Uniper SE, Düsseldorf, der mit dem
Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu
führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach
§ 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es,
auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße,
die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden
und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach
§ 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche
Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der
Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht sowie
für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis
von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung
des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die
Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar
erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des zusammengefassten Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von
der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die
Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Diese Bestätigung erteilen wir aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 28. Februar 2017 abgeschlossenen
Abschlussprüfung und unserer Nachtragsprüfung, die sich auf die Ergänzung des Anhangs und des zusammengefassten Lageberichts um die Darstellung des vereinbarten Verkaufs der Anteile der Uniper SE
am russischen Gasfeld Yushno-Russkoje bezog. Auf die Begründung der Änderungen durch die Gesellschaft in Abschnitt „Nachtragsbericht“ des geänderten Anhangs bzw. in Abschnitt „Prognosebericht“ des
zusammengefassten Lageberichts wird verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen
Düsseldorf, den 28. Februar 2017 / begrenzt auf die vorgenannten Änderungen: 6. März 2017
Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB (Stand 31.12.2016)
Kapitalanteil % Eigenkapital Mio €
Ergebnis Mio €
AB Svafo, SE, Stockholm
ADRIA LNG d.o.o. za izradu studija u likvidaciji, HR, Zagreb5), 11)
AO Gazprom YRGM Development, RU, Salekhard1)
AS Latvijas Gāze, LV, Riga4), 11)
B.V. NEA, NL, Dodewaard5)
Barsebäck Kraft AB, SE, Löddeköpinge
BauMineral GmbH, DE, Herten1), 7), 9)
BBL Company V.O.F., NL, Groningen4)
Bergeforsens Kraftaktiebolag, SE, Bispgården4)
BIOPLYN Třeboň spol. s r.o., CZ, Třeboň5)
Blåsjön Kraft AB, SE, Arbrå4)
Carbiogas B.V., NL, Nuenen
Deutsche Flüssigerdgas Terminal oHG, DE, Essen2)
Aerodis, S.A., FR, Colombes1)
DFTG-Deutsche Flüssigerdgas Terminal Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, DE, Wilhelmshaven2), 9)
Donau-Wasserkraft Aktiengesellschaft, DE, München1), 9)
E.ON Belgium N.V., BE, Vilvoorde1)
E.ON Benelux Geothermie B.V. (in liquidation), NL, Rotterdam2)
E.ON Benelux Levering B.V., NL, Eindhoven1)
E.ON Business Services Benelux B.V., NL, Rotterdam2)
E.ON Ruhrgas Austria GmbH in Liqu., AT, Wien2), 11)
E.ON Ruhrgas Nigeria Limited, NG, Abuja2), 11)
E.ON Perspekt GmbH, DE, Essen
EASYCHARGE.me GmbH, DE, Düsseldorf
EGC UAE SUPPLY & PROCESSING LTD FZE, AE, Fujairah free zone2)
ENAG Energiefinanzierungs AG, CH, Schwyz6)
Energie-Pensions-Management GmbH, DE, Hannover5)
Ergon Holdings Ltd, MT, St. Julians
Ergon Insurance Ltd, MT, St. Julians1)
Etzel Gas-Lager GmbH & Co. KG, DE, Friedeburg-Etzel4)
Etzel Gas-Lager Management GmbH, DE, Friedeburg5)
Exporting Commodities International LLC, US, Marlton4), 11)
ENEVA S.A., BR, Rio de Janeiro6)
Forsmarks Kraftgrupp AB, SE, Östhammar6)
Gas-Union GmbH, DE, Frankfurt am Main4), 11)
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH, DE, Vohburg1)
Gemeinschaftskraftwerk Kiel Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, DE, Kiel5)
Gemeinschaftskraftwerk Veltheim Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, DE, Porta Westfalica1)
Greanex LLC, US, Wilmington2), 12)
Holford Gas Storage Limited, GB, Edinburgh
Hydropower Evolutions GmbH, DE, Düsseldorf2)
Freya Bunde-Etzel GmbH & Co. KG, DE, Essen
Hamburger Hof Versicherungs-Aktiengesellschaft, DE, Düsseldorf2)
1) konsolidiertes verbundenes Unternehmen · 2) nicht konsolidiertes verbundenes Unternehmen aufgrund untergeordneter Bedeutung (bewertet zu
Anschaffungskosten) · 3) Gemeinschaftsunternehmen · 4) assoziiertes Unternehmen (bewertet nach Equity-Methode) · 5) assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen aufgrund untergeordneter Bedeutung (bewertet zu Anschaffungskosten) · 6) übrige Beteiligungen · 7) Für die Gesellschaft wird
§ 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB in Anspruch genommen · 8) Werte nach IFRS · 9) Gewinnabführungsvertrag (Ergebnis nach Gewinnabführung)
innerhalb der Uniper Gruppe · 10) Gewinnabführungsvertrag (Ergebnis nach Gewinnabführung) außerhalb der Uniper Gruppe · 11) Rumpfgeschäftsjahr ·
12) Neugründung im Jahr 2016, daher noch kein Ergebnis.
Induboden GmbH & Co. Industriewerte OHG, DE, Düsseldorf
Inwestycyjna Spólka Energetyczna-IRB Sp. z o.o., PL, Warschau5), 11)
Javelin Global Commodities Holdings LLP, GB, London4)
Kärnkraftsäkerhet & Utbildning AB, SE, Nyköping
Klåvbens AB, SE, Olofström5)
Kokereigasnetz Ruhr GmbH, DE, Essen
Kolbäckens Kraft KB, SE, Sundsvall1), 8)
Knäreds skogsfastigheter AB, SE, Sundsvall2), 12)
1), 7), 9), 11)
Kraftwerk Buer GbR, DE, Gelsenkirchen5)
Kraftwerk Schkopau Betriebsgesellschaft mbH, DE, Schkopau
Kraftwerk Schkopau GbR, DE, Schkopau1)
Liqvis GmbH, DE, Düsseldorf2), 9), 11)
1), 9), 11)
Lubmin-Brandov Gastransport GmbH, DE, Essen
Maasvlakte CCS Project B.V., NL, Rotterdam5)
Mainkraftwerk Schweinfurt Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, DE, München2), 9)
OAO Shaturskaya Upravlyayuschaya Kompaniya, RU, Shatura
Obere Donau Kraftwerke Aktiengesellschaft, DE, München2), 9)
OKG AB, SE, Oskarshamn1)
Mellansvensk Kraftgrupp AB, SE, Stockholm6)
METHA-Methanhandel GmbH, DE, Essen1), 9)
Mittlere Donau Kraftwerke Aktiengesellschaft, DE, München
2), 9)
Montan GmbH Assekuranz-Makler, DE, Düsseldorf5), 11)
OAO Severneftegazprom, RU, Krasnoselkup4)
OLT Offshore LNG Toscana S.p.A., IT, Milano3), 11)
OOO Agro-industrial Park «Siberia», RU, Sharypovskiy2), 12)
OOO Uniper, RU, Shatura2)
OOO Unipro Engineering, RU, Moskau2)
PAO Unipro, RU, Surgut
Pecém II Participações S.A., BR, Rio de Janeiro3), 8)
RAG-Beteiligungs-Aktiengesellschaft, AT, Maria Enzersdorf4)
OOO E.ON Connecting Energies, RU, Moskau
1), 9)
Rhein-Main-Donau Aktiengesellschaft, DE, München1)
Ringhals AB, SE, Varberg4)
RGE Holding GmbH, DE, Essen
RMD Wasserstraßen GmbH, DE, München
RMD-Consult GmbH Wasserbau und Energie, DE, München2), 9)
RuhrEnergie GmbH, EVR, DE, Gelsenkirchen1), 9)
5), 12)
SOCAR-UNIPER LLC, AZ, Sumgait
Société des Eaux de l‘Est S.A., FR, Saint-Avold (Creutzwald)5)
Solar Energy s.r.o., CZ, Znojmo5)
SQC Kvalificeringscentrum AB, SE, Stockholm
Stensjön Kraft AB, SE, Stockholm4)
Surschiste, S.A., FR, Mazingarbe2)
Svensk Kärnbränslehantering AB, SE, Stockholm
Sydkraft AB, SE, Malmö1)
Sydkraft Försäkring AB, SE, Malmö
Sydkraft Hydropower AB, SE, Sundsvall1)
Sydkraft Nuclear Power AB, SE, Malmö1)
Sydkraft Thermal Power AB, SE, Malmö1)
Uniper Benelux CCS Project B.V., NL, Rotterdam
Uniper Benelux Holding B.V., NL, Rotterdam1)
Uniper Benelux N.V., NL, Rotterdam1)
Uniper Beteiligungs GmbH, DE, Düsseldorf
10.426,7
Uniper Brasil Energia Ltda., BR, City of São Paulo2)
Uniper Climate & Renewables France Solar S.A.S., FR, Colombes1)
Uniper Energies Renouvelables S.A.S., FR, Colombes
Uniper Energy DMCC, AE, Dubai1), 11)
2.596,3
Uniper Energy Sales Polska Sp. z o.o., PL, Warschau
Uniper Energy Southern Africa (Pty) Ltd.,
ZA, Johannesburg (Sandton)2), 8)
Uniper Energy Storage GmbH, DE, Essen
Uniper Energy Storage Limited, GB, Coventry1)
Uniper Energy Trading NL Staff Company 2 B.V., NL, Rotterdam2)
Uniper Energy Trading NL Staff Company B.V., NL, Rotterdam2)
Teplárna Tábor, a.s., CZ, Tábor1)
Uniper Anlagenservice GmbH, DE, Gelsenkirchen1), 9)
Uniper Energy Sales GmbH, DE, Düsseldorf1), 9), 11)
2), 11)
Uniper Energy Trading Srbija d.o.o., RS, Belgrad2), 11)
Uniper Energy Trading UK Staff Company Limited, GB, Coventry
Uniper Exploration & Production GmbH, DE, Düsseldorf1), 7), 9), 11)
Uniper Financial Services GmbH, DE, Regensburg2), 9), 12)
Uniper France Energy Solutions S.A.S., FR, Colombes
Uniper France Power S.A.S., FR, Colombes1)
Uniper Generation Belgium N.V., BE, Vilvoorde
Uniper Global Commodities Canada Inc., CA, Toronto2)
Uniper Global Commodities London Ltd., GB, London2)
Uniper Global Commodities North America LLC, US, Wilmington1), 8), 11)
Uniper Global Commodities SE, DE, Düsseldorf1), 9)
Uniper Global Commodities UK Limited, GB, Coventry1)
Uniper Holding GmbH, DE, Düsseldorf
Uniper HR Services Berlin GmbH, DE, Berlin2), 9), 12)
Uniper Hungary Energetikai Kft., HU, Budapest1)
Uniper Infrastructure B.V., NL, Rotterdam2)
Uniper IT GmbH, DE, Düsseldorf2), 9), 12)
Uniper Kraftwerke GmbH, DE, Düsseldorf1), 9)
Uniper France S.A.S., FR, Colombes1)
1), 7), 9)
Uniper Market Solutions GmbH, DE, Düsseldorf
Uniper NefteGaz LLC, RU, Moskau2)
Uniper Risk Consulting GmbH, DE, Düsseldorf1), 7), 9)
Uniper Ruhrgas BBL B.V., NL, Rotterdam1)
Uniper Ruhrgas International GmbH, DE, Essen
Uniper Russia Beteiligungs GmbH, DE, Düsseldorf2)
Uniper Russia Holding GmbH, DE, Düsseldorf1), 7), 9)
4.348,6
Uniper Storage Innovation GmbH, DE, Essen
Uniper Technologies B.V., NL, Rotterdam2)
Uniper Technologies GmbH, DE, Gelsenkirchen1), 9)
Uniper Technologies Limited, GB, Coventry
Uniper Trend s.r.o., CZ, České Budějovice1)
4.404,5
Uniper UK Corby Limited, GB, Coventry1)
Uniper UK Cottam Limited, GB, Coventry
Uniper UK Gas Limited, GB, Coventry1)
Uniper UK Ironbridge Limited, GB, Coventry1)
Uniper UK Limited, GB, Coventry
Uniper UK Trustees Limited, GB, Coventry2)
Uniper Wärme GmbH, DE, Gelsenkirchen1), 9)
Untere Iller AG, DE, Landshut
Utilities Center Maasvlakte Leftbank B.V., NL, Rotterdam1)
Volkswagen AG Preussen Elektra AG Offene Handelsgesellschaft,
DE, Wolfsburg5)
Quartalsmitteilung Januar–März 2017
Hauptversammlung 2017 (Essen, Grugahalle)
Zwischenbericht Januar–Juni 2017
Quartalsmitteilung Januar–September 2017
Für Analysten und Aktionäre
Für Anleiheinvestoren
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Sachbearbeiter/-in für Bilanzanalyse Rückstellungen in
16. Unternehmen und Beteiligungen
Die offizielle Ankündigung zum finden Sie hier zum Download.
Erläuterung nach § 124a Nr. 2 AktG: Begründung warum zu
Bilanzbuchhalter (m/w) - Journal International
Bericht nach § 289 Abs. 4 HGB
Jahresbericht der Stadtwerke Neu-Anspach für das Wirtschaftsjahr
Gliederung Handelsrecht