Source: https://www.diebewertung.de/infra-fuerth-gmbh-nachrangdarlehen-mit-totalverlustrisiko-fuer-den-anleger/
Timestamp: 2017-12-15 11:59:59
Document Index: 199183949

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 317', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 267', '§ 246', '§ 268', '§ 252', 'Art. 67', '§ 42', '§ 21', '§ 253', '§ 253', '§ 254', '§ 254', '§ 286', '§ 285', '§ 285', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 289', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 246', '§ 268', '§ 252', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 246', '§ 246', '§ 247', '§ 264', '§ 6', '§ 6', '§ 6']

infra fürth gmbh- Nachrangdarlehen mit Totalverlustrisiko für den Anleger - Diebewertung
infra fürth gmbh- Nachrangdarlehen mit Totalverlustrisiko für den Anleger
Trotzdem ist das Ausfallrisiko für den Anleger hier wohl eher als gering zu bezeichnen, wenn man sich die aktuelle im Unternehmensregister hinterlegte Bilanz anschaut. infra fürth gmbh
Die infra fürth gmbh beabsichtigt, von ihr begebene qualifizierte Nachrang-Darlehen „Richtung Zukunft“ öffentlich anzubieten.
Fürth, 09.11.2017
8. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlagen I bis III beigefügten Jahresabschluss der infra fürth gmbh, Fürth, zum 31. Dezember 2015 und dem als Anlage IV beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der infra fürth gmbh, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung des Jahresabschlusses, unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Fürth, den 16. Juni 2016
DÜNKEL & KOLLEGEN GMBH
gez. Bernhard Dünkel, Wirtschaftsprüfer
gez. Dr. Karl-Heinz Schrenker, Wirtschaftsprüfer
(An dieser Stelle endet die Wiedergabe des Bestätigungsvermerks.)“
Bernhard Dünkel, Wirtschaftsprüfer
Dr. Karl-Heinz Schrenker, Wirtschaftsprüfer
Offenlegungspflichtige Anlagen
der infra fürth gmbh
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 151.384,87 52
2. Geleistete Anzahlungen 130.482,22 30
281.867,09 82
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.715.580,06 28.971
2. Technische Anlagen und Maschinen 135.441.578,14 129.647
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.072.284,69 7.829
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.387.306,11 6.453
182.616.749,00 172.900
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.612.604,91 1.613
2. Beteiligungen 10.821.739,61 10.867
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 9.806,58 10
4. Sonstige Ausleihungen 24.907,14 28
12.469.058,24 12.518
195.367.674,33 185.500
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.646.535,86 2.981
2. Unfertige Leistungen 32.261,81 31
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.991,45 8
4. Geleistete Anzahlungen 289.491,33 356
2.978.280,45 3.376
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.692.816,60 27.850
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.528.045,09 11.923
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.266.466,90 815
4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.261.030,00 7.982
45.748.358,59 48.570
III. Wertpapiere 0,00 0
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.628.995,67 36.110
77.355.634,71 88.056
C. Rechnungsabgrenzungsposten 569.158,59 595
273.292.467,63 274.151
I. Gezeichnetes Kapital 50.000.000,00 50.000
II. Rücklagen 18.382.297,04 18.082
III. Jahresüberschuss 0,00 0
68.382.297,04 68.082
B. Empfangene Ertragszuschüsse 13.752.599,42 12.916
1. Rückstellungen für Pensionen 2.817.325,00 1.876
2. Steuerrückstellungen 378.000,00 705
3. Sonstige Rückstellungen 10.135.199,00 10.107
13.330.524,00 12.688
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 108.053.784,65 110.018
2. Erhaltene Anzahlungen 1.353.991,52 1.241
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.833.491,74 8.693
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 7.534.559,79 10.828
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.696.352,89 4.929
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 100,00 534
7. Sonstige Verbindlichkeiten 49.282.627,19 44.126
davon aus Steuern T€ 1.102 (Vj. T€ 1.130) 177.754.907,78 180.369
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 0 (Vj. T€ 2)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 72.139,39 96
€ € € Vorjahr
1. Umsatzerlöse 183.495.091,47 182.745
abzüglich Energiesteuer -12.337.048,29 -12.510
171.158.043,18 170.235
2. Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Leistungen und Waren -29.028,35 -53
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.951.449,61 1.878
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.499.186,18 7.298
179.579.650,62 179.358
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe und für bezogene Waren 100.356.602,09 106.255
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.336.161,13 3.719
103.692.763,22 109.974
a) Löhne und Gehälter 12.499.052,57 12.069
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.033.769,81 3.820
davon für Altersversorgung € 1.197.547,92 (Vj. T€ 1.265) 16.532.822,38 15.889
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 11.735.651,68 11.113
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 23.658.460,12 23.079
155.619.697,40 160.055
23.959.953,22 19.303
9. Erträge aus Beteiligungen 183.325,32 185
10. Erträge aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 4.406,29 3
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 910.499,21 1.149
davon aus verbundenen Unternehmen € 844.929,45 (Vj. T€ 1.048)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 53
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.827.620,11 5.580
davon an verbundene Unternehmen € 218.598,36 (Vj. T€ 279) -4.729.389,29 -4.296
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 19.230.563,93 15.007
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.404.588,31 2.629
16. Sonstige Steuern 1.018.497,72 630
17. Ausgleichszahlung an außenstehenden Gesellschafter 2.564.300,00 2.034
18. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 12.243.177,90 9.714
19. Jahresüberschuss 0,00 0
Der Jahresabschluss der infra fürth gmbh zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.
Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268, 277-278 HGB, und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.
Aufgrund der Branchenbesonderheiten erfolgt eine weitere Untergliederung der Posten sowie eine Erweiterung des Bilanzgliederungsschemas.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen
2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Folgende Ansatzwahlrechte wurden ausgeübt:
Fortführung der bisherigen Wertansätze unter Anwendung der bis zum Inkrafttreten des BilMoG geltenden Vorschriften (Art. 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB)
Kurzfristige Forderungen gegenüber der Stadt Fürth sind mit kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Fürth saldiert und verursachungsgerecht unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
Die übrigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.
2.1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.
Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 10 Jahren zugrunde. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.
2.1.2. Sachanlagen
Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Zuwendungen Dritter wurden als Minderung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gebucht. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 1.956 Tsd. € enthalten. Hierbei wurden Materialkosten und direkte Fertigungskosten verrechnet; aktivierungsfähige Material- und Fertigungsgemeinkosten sind in den Herstellungskosten enthalten.
Die vom Geschäftsjahr 2003 bis 2010 vereinbarten empfangenen Ertragszuschüsse wurden direkt aktivisch beim Anlagevermögen gekürzt. Sie wirken sich ergebniswirksam über niedrigere Abschreibungen aus.
Bei den Zugängen bis 2009 erfolgten die planmäßigen Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen.
Die Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben.
Die Technischen Anlagen und Maschinen sowie die Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zum Teil linear, zum Teil degressiv (Zugänge bis 2009) abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt.
Bei den Zugängen seit 2010 erfolgten die Abschreibungen ausschließlich linear.
Geringwertige Anlagegüter bis 150 € wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen 150 € und 1.000 € werden linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.
2.1.3. Finanzanlagen
Die Beteiligungen, Wertpapiere, GmbH Geschäftsanteile und die Genossenschaftsanteile wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren, beizulegenden Wert und zinslose Ausleihungen mit dem Barwert angesetzt. Soweit Gründe für Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen.
2.1.4. Vorräte
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die unfertigen Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen.
2.1.5. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Dem Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch Bildung von angemessenen Wertberichtigungen in Höhe von 2.461 Tsd. € Rechnung getragen.
Die Ablesung für die Jahresverbrauchsabrechnung erfolgte i.W. in den Monaten November und Dezember 2015. Der Verbrauch wurde für jeden abgelesenen Kunden nach mathematisch anerkannten Verfahren bis zum 31.12.2015 hochgerechnet.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.
Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.
Der Kassenbestand, das Bundesbankguthaben, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Schecks sind zum Nennwert bewertet.
2.1.6. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die hier ausgewiesenen Abgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag und dem entsprechenden Laufzeitende (Zinssicherungen) bewertet.
2.1.7. Eigenkapital
Das Stammkapital ist gem. § 42 Abs.1 GmbHG als gezeichnetes Kapital ausgewiesen.
2.1.8. Empfangene Ertragszuschüsse
Die bis Ende 2002 und ab 2011 vereinbarten empfangenen Ertragszuschüsse wurden mit dem Zahlbetrag passiviert und werden in Anlehnung an § 21 Abs.3 S.4 EBV weiterhin jährlich mit 5% erfolgswirksam aufgelöst.
2.1.9. Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, entsprechend den Richttafeln von Prof. Dr. K. Heubeck, Köln 2005 G, mit einem Rechnungszinsfuß von 3,89 % unter angemessenen Kostensteigerungen von 2,50 % errechnet. Als Endalter der Beschäftigungszeit wurden im Allgemeinen 65 Jahre festgelegt. Der Unterschiedsbetrag zwischen den alten und den neuen Richttafeln wurde bereits im Geschäftsjahr 2005 voll berücksichtigt.
Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund der steuerlichen Ergebnisse (auch denen der Vorjahre) dotiert.
Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach der Maßgabe des IDW RS HFA 3 mit dem versicherungsmathematischen Barwert, entsprechend den Richttafeln von Prof. Dr. K. Heubeck, Köln 2005 G, errechnet. Zusätzlich zu den zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossenen Verträgen sind auch die möglichen Anwärter auf Altersteilzeit mit 80% berücksichtigt. Die Erfüllungsbeträge wurden mit den nach § 253 Abs. 2 S. 4 HGB von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssätzen für Dezember 2014 abgezinst.
Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr mit den nach § 253 Abs. 2 S. 4 HGB von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssätzen abgezinst.
2.1.10. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und die Sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Derivative Finanzierungsinstrumente, die zur Reduzierung des Zinsrisikos sowie zur Steuerung der Zinsbindungsfristen der Kredite eingesetzt werden, und die dazugehörigen Grundgeschäfte werden als Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB behandelt.
2.1.11. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Dieser ist zum verrechenbaren Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Die Entwicklung der Bilanzposten Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
3.2. Umlaufvermögen
3.2.1. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird darauf hingewiesen, dass die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auch unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bzw. den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden könnten.
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind u.a. Steuererstattungsansprüche enthalten. Sie beinhalten das Körperschaftsteuerguthaben und erst im Folgejahr abziehbare Vorsteuer sowie Umsatzsteuerberichtigungen aus dem Guthaben der Verbrauchsabrechnungen.
Die dem Umlaufvermögen zuzurechnenden unentgeltlich zugeteilten CO 2 -Emissionsberechtigungen werden in der Bilanz entsprechend IDW RS HFA 15 nicht ausgewiesen. Sie haben einen Zeitwert von rd. 100 T€.
Von den Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben 1.107 Tsd. € eine Laufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Laufzeit bis zu einem Jahr.
Der Ausweis betrifft u.a. ein Disagio in Höhe von 5 Tsd. €.
3.3.1. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage
Das Eigenkapital setzt sich aus 50.000 Tsd. € Stammkapital und 18.382 Tsd. € Rücklagen zusammen.
Rückstellungen sind u.a. gebildet für die Entsorgung des ehemaligen Gaswerksgeländes, Altersteilzeitguthaben, Urlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben, Gratifikationen, Kosten des Jahresabschlusses und ausstehende Rechnungen und Belastungen.
Tsd. € zwischen 1 u. 5 Jahren
Tsd. € von mehr als 5 Jahren
Tsd. € Gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.893 34.055 66.106 108.054
Erhaltene Anzahlungen 1.354 0 0 1.354
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.833 0 0 6.833
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 7.535 0 0 7.535
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.696 0 0 4.696
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 16.897 26.548 5.838 49.283
(davon Darlehen) (429) (26.548) (5.838) (32.815)
45.208 60.603 71.944 177.755
(Vj. 55.595) (Vj. 48.596) (Vj. 76.178) (Vj. 180.369)
Im Geschäftsjahr 2011 wurden u.a. zwei Darlehen als Projektfinanzierung für zwei Photovoltaik Freiflächenanlagen in Höhe von 6.500 Tsd. € neu aufgenommen. Zum 31.12.2015 valutieren diese beiden Darlehen mit 5.038 Tsd. €. Gegenüber der finanzierenden Bank wurden zur Besicherung sowohl die Projektrechte als auch die sich aus dem Projekt zukünftig ergebenden Erträge abgetreten.
Bei den unter Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Darlehen handelt es sich i.W. um die sog. Bürgerdarlehen. Diese und die sonstigen Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte bzw. ähnlich geartete Sicherheiten besichert.
Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird darauf hingewiesen, dass die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht auch unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bzw. den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden könnten.
3.6. Derivative Finanzinstrumente
Im Rahmen der Absicherung von künftigen Zinsänderungsrisiken wurde bei einem Teil der bestehenden Kreditverträge mit ehemaliger Zinsfestbindung auf variable Verzinsung umgestellt und diese variable Verzinsung mit einem individuell abgestimmten Zinsswapvertrag gegen das Zinsänderungsrisiko abgesichert. Die einbezogenen Kreditverträge und das Sicherungsgeschäft wurden gem. § 254 HGB zu Bewertungseinheiten zusammengeführt und bilanziell wie Festzinskredite behandelt. Des Weiteren wurde bei Neukreditaufnahmen, soweit diese mit variabler Verzinsung erfolgten, das inhärente Zinsrisiko über entsprechende Zinsderivate (Zinssatz-SWAPs und Collar) abgesichert. Zum 31.12.2015 beträgt der Buchwert für die vorliegenden Bewertungseinheiten 56.575 Tsd. €; der Gesamtmarktwert dieser Finanzderivate beträgt negative 6.539 Tsd. €. Dieser wurde auf Basis der abgezinsten künftigen Cash Flows der zugrunde liegenden Instrumente ermittelt.
4. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
4.1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse (abzgl. Energiesteuer) der Gewinn- und Verlustrechnung verteilen sich auf die einzelnen Bereiche wie folgt:
Tsd. € 2014
Strom 85.548 88.343
Gas 44.408 43.345
Wasser 15.486 12.762
Wärme 5.888 5.852
Dienstleistungen 1.343 1.582
Sonstige und gemeinsame Umsatzerlöse 18.485 18.351
171.158 170.235
Aus den Vorschriften zur bilanziellen Erfassung der sich aus der Regulierung des Strom- und Gasnetzes ergebenden Beträge ergaben sich im Berichtsjahr Mehrungen bei den Umsatzerlösen Gas (788 Tsd. €). Im Vorjahr ergaben sich aus diesen Vorschriften Umsatzerlösmehrungen sowohl bei Strom (335 Tsd. €) als auch bei Gas (472 Tsd. €).
In den Sonstigen und gemeinsamen Umsatzerlösen sind u.a. die EEG und KWK Wälzungsbeträge sowie die Auflösung der empfangenen Ertragszuschüsse enthalten.
4.2. Sonstige betriebliche Erträge
Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten u. a. die Auflösung von Rückstellungen, Buchgewinne, Miet- und Pachterträge, Netznutzungsentgelte von M-net, Kantinenerträge, Erträge aus ausgebuchten Forderungen, Erträge aus Mahn- und Sperrgebühren, Parkeinnahmen und Erträge aus verbundenen Unternehmen.
Des Weiteren sind Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, in Höhe von 363 Tsd. € enthalten.
4.3. Materialaufwand
Dieser Posten enthält i.W. Strom- und Gasbezugskosten.
4.4. Personalaufwand
Hierunter sind u.a. die Veränderungen bei der Rückstellung für Pensionen und bei der Rückstellung für Altersteilzeit sowie Beiträge an die ZVK enthalten.
Die Personalaufwendungen für Mitarbeiter, welche arbeitsrechtlich der infra fürth gmbh zugeordnet sind, arbeitstechnisch aber ausschließlich für die infra fürth dienstleistung gmbh tätig sind, wurden direkt den Personalaufwendungen der infra fürth dienstleistung gmbh zugeordnet.
4.5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen
Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht verbucht.
4.6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die hier ausgewiesenen Aufwendungen beinhalten u. a. die Konzessionsabgabe an die Gemeinden, Miet-, Leasing- und Pachtaufwendungen, Beiträge, Gebühren und Versicherungen, Verluste Umlaufvermögen, Buchverluste im Anlagevermögen, zukünftig anfallende Belastungen und Kostenbeteiligungen sowie Aufwendungen von verbundenen Unternehmen (i.W. Verrechnung der Shared-Service Leistungen wie Rechnungswesen, Zentrale Dienste, Abrechnung und Marketing sowie IT-Leistungen). Des Weiteren sind Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, in Höhe von 465 Tsd. € enthalten.
4.7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Posten beinhaltet i.W. Zinsen für langfristige Darlehen.
4.8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Der Ausweis setzt sich i.W. zusammen aus Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag aufgrund der zu zahlenden Dividende an den außenstehenden Gesellschafter Bayernwerk AG und der von der Muttergesellschaft infra fürth holding gmbh, belasteten Gewerbeertragsteuerumlage.
Aufgrund bestehender körperschaftsteuerlicher und gewerbesteuerlicher Organschaft erfolgt der Ausweis latenter Steuern, soweit erforderlich, beim Organträger.
Für Stromhandelsgeschäfte der Regnitzstromverwertung AG, Forchheim wurden Liquiditätsgarantien im Rahmen des beschlossenen Sicherheitenkonzepts betreffend möglicher Lieferungen im Zeitraum Dezember 2015 bis Dezember 2019 von gesamt 105.578 Tsd. € gemeinsam durch die drei Unternehmen gestellt, welche zum Bilanzstichtag mit 4.680 Tsd. € (Anteil infra fürth gmbh) valutieren.
5.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Über den branchenüblichen Umfang hinausgehende Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Verpflichtungen aus erteilten Aufträgen im Zusammenhang mit branchenüblichen Baumaßnahmen.
5.3. Organe der infra fürth gmbh
5.3.1. Geschäftsführung
Dipl.-Kfm. Dr. Hans Partheimüller, geschäftsansässig in Fürth.
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
5.3.2. Aufsichtsrat
Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung
Stadtrat Markus Braun Bürgermeister
Stadtrat Maurice Guglietta Student
Stadträtin Heidi Lau Lehrerin
Stadträtin Marion Luft Hausfrau
Stadtrat Peter Pfann Landwirt
Stadtrat Roland Richter Heilerzieher
Stadtrat Harald Riedel Umweltberater
Stadtrat Dr. Joachim Schmidt Oberarzt (stellv. Vorsitzender)
Stadtrat Ulrich Schönweiß Rechtsanwalt
Stadträtin Christiane Stauber Angestellte
Stadtrat Jörg Vollbrecht Angestellter
Stadtrat Hermann Wagler Versicherungsfachmann
Stadtrat Dr. Tobias Wagner Angestellter
Herr Reimund Gotzel Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG
Herr Martin Koch Betriebsratsvorsitzender infra fürth
Herr Herbert Beer Angestellter infra fürth gmbh
Die Aufsichtsratsbezüge betrugen insgesamt 4 Tsd. €.
5.4. Honorare des Abschlussprüfers
Auf die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers wird auf Grund des Befreiungstatbestandes des § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB verzichtet.
5.5. Mitarbeiter im Geschäftsjahr
Der Personalstand einschließlich Mitarbeiter mit Altersteilzeitvereinbarung setzte sich wie folgt zusammen (ohne Mitarbeiter im Erziehungsurlaub, Sonderurlaub u.a.):
Jahresdurchschnitt Stand am 31.12.
Arbeitnehmer 257 259 259 257
Auszubildende 12 16 12 16
Gesamt 269 275 271 273
Arbeitsrechtlich sind die Mitarbeiter der infra fürth dienstleistung gmbh der infra fürth gmbh zusätzlich zuzuordnen. Aufgrund der wirtschaftlichen Tätigkeit ausschließlich für die infra fürth dienstleistung gmbh werden diese jedoch verursachungsgerecht sowohl kopftechnisch als auch als Personalaufwand dort erfasst.
5.6. Ruhegehälter und Hinterbliebenenbezüge für frühere Werkleiter
Die Ruhegehälter und Hinterbliebenenbezüge für frühere Werkleiter des Eigenbetriebes der Stadtwerke Fürth bzw. deren Hinterbliebene beliefen sich im Geschäftsjahr auf 71 Tsd. €. Für kommende Verpflichtungen sind Rückstellungen in Höhe von 553 Tsd. € passiviert.
5.7. Konzernzugehörigkeit
Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 S.1 Nr.11 HGB
Tsd. € Anteil am Eigenkapital
Solid GmbH, Fürth 129 28,17 4
Flemma W.1 Energie GmbH & Co. KG, Neumarkt 6.069 25,00 -82
Bürgerwindpark Denkendorf GmbH & Co. KG 5.469 9,00 -22
Bremerhaven-Lehe Windkraft GmbH & Co. KG, Bremerhaven 2.943 60,00 256
Bremerhaven-Lehe Windkraft Beteiligungsgesellschaft mbH, Fürth 37 75,00 1
Die infra fürth gmbh ist ein Tochterunternehmen der infra fürth holding gmbh, Fürth (Beteiligung 80,1%). Mit ihr besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Der Jahresabschluss der infra fürth gmbh wird in den Konzernabschluss der infra fürth holding gmbh Fürth, einbezogen. Sowohl der Jahresabschluss der infra fürth gmbh, Fürth, als auch der Konzernabschluss 2015 der infra fürth holding gmbh, Fürth, werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
5.8. Angaben gem. § 6b EnWG
Die Verrechnung von vertraglich vereinbarten Shared-Service Leistungen wie Rechnungswesen, Zentrale Dienste, Abrechnung und Marketing durch die infra fürth holding gmbh führte zu Aufwendungen von gesamt 7.728 Tsd. €.
Die Verrechnung von vertraglich vereinbarten IT-Leistungen durch die infra fürth dienstleistung gmbh führte zu Aufwendungen von gesamt 1.590 Tsd. €.
Im Übrigen wird auf die detaillierte Darstellung des Tätigkeitsabschlusses nach § 6b EnWG verwiesen.
Fürth, 16. Juni 2016
Dr. Hans Partheimüller, Geschäftsführer
Anlagennachweis zum Jahresabschluss 2015
Posten des Anlagevermögens 1 Anfangsstand € 2 Zugang + € 3 Abgang ./. € 4 Umbuchung Umgliederung +/ ./. € 5 Endstand € 6
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.466.255,81 118.435,77 0,00 U 1.466,70 1.586.158,28
Geleistete Anzahlungen 30.491,84 101.457,08 0,00 U -1.466,70 130.482,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.496.747,65 219.892,85 0,00 U U 1.466,70 -1.466,70 1.716.640,50
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten Z -667.765,00 43.546.694,02 2.529.710,42 639,80 U 2.830.512,65 Z -667.765,00 48.906.277,29
b) Grundstücke mit Wohnbauten 212.206,99 0,00 9.357,00 0,00 202.849,99
c) Grundstücke ohne Bauten 7.048.285,60 0,00 0,00 0,00 7.048.285,60
d) Bauten auf fremden Grundstücken 101.150,00 0,00 0,00 0,00 101.150,00
e) Grundstückseinrichtungen 2.880.175,39 450.486,40 0,00 U 925.662,55 4.256.324,34
Summe 1 Z -667.765,00 53.788.512,00 2.980.196,82 9.996,80 U 3.756.175,20 Z -667.765,00 60.514.887,22
a) Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen Z -471.292,49 90.756.517,50 1.775.237,06 24.682,01 U 101.923,22 Z -471.292,49 92.608.995,77
b) Verteilungsanlagen Z -17.678.402,24 320.988.454,19 12.302.767,71 1.414.375,46 U 1.020.546,72 Z -17.678.402,24 332.897.393,16
c) Sonstige Maschinen und masch. Anlagen Z -159.048,33 1.304.286,08 105.547,23 32.252,64 0,00 Z -159.048,33 1.377.580,67
Summe 2 Z -18.308.743,06 413.049.257,77 14.183.552,00 1.471.310,11 U 1.122.469,94 Z -18.308.743,06 426.883.969,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Z -275.111,00 28.920.140,74 Z -5.206,37 2.095.327,50 222.379,59 U 415.278,48 Z -280.317,37 31.208.367,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.453.148,01 2.228.081,72 0,00 U -5.293.923,62 3.387.306,11
Summe Sachanlagen Z -19.251.619,06 502.211.058,52 Z -5.206,37 21.487.158,04 1.703.686,50 U U 5.293.923,62 -5.293.923,62 Z -19.256.825,43 521.994.530,06
1. Anteile an verbundene Unternehmen 1.612.604,91 0,00 0,00 0,00 1.612.604,91
2. Beteiligungen 10.919.210,51 0,00 46.177,19 0,00 10.873.033,32
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 9.806,58 0,00 0,00 0,00 9.806,58
4. Sonstige Ausleihungen 41.813,45 0,00 6.206,31 0,00 35.607,14
Summe Finanzanlagen 12.583.435,45 0,00 52.383,50 0,00 12.531.051,95
Gesamt Z -19.251.619,06 516.291.241,62 Z -5.206,37 21.707.050,89 1.756.070,00 U U 5.295.390,32 -5.295.390,32 Z -19.256.825,43 536.242.222,51
Posten des Anlagevermögens 1 Anfangstand € 7 AfA im Wirtschaftsjahr € 8 angesamm .AfA der in Spalte 4 ausgewiesenen Abgänge . /. € 9 Umbuchung Umgliederung € 10 Endstand € 11
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.413.856,18 20.917,23 0,00 0,00 1.434.773,41
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.413.856,18 20.917,23 0,00 0,00 1.434.773,41
a) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 21.174.698,46 831.103,37 0,00 0,00 22.005.801,83
b) Grundstücke mit Wohnbauten 90.822,00 0,00 9.357,00 0,00 81.465,00
c) Grundstücke ohne Bauten 1.265.334,22 0,00 0,00 0,00 1.265.334,22
d) Bauten auf fremden Grundstücken 93.964,60 684,32 0,00 0,00 94.648,92
e) Grundstückseinrichtungen 1.524.742,66 159.549,53 0,00 0,00 1.684.292,19
Summe 1 24.149.561,94 991.337,22 9.357,00 0,00 25.131.542,16
a) Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 52.115.179,33 3.218.565,02 7.082,35 0,00 55.326.662,00
b) Verteilungsanlagen 212.243.375,25 6.200.726,31 1.390.156,65 0,00 217.053.944,91
c) Sonstige Maschinen und masch. Anlagen 734.694,55 42.354,13 24.007,19 0,00 753.041,49
Summe 2 265.093.249,13 9.461.645,46 1.421.246,19 0,00 273.133.648,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.816.138,87 1.261.751,77 222.125,57 0,00 21.855.765,07
Summe Sachanlagen 310.058.949,94 11.714.734,45 1.652.728,76 0,00 320.120.955,63
1. Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 52.700,00 ZU -1.406,29 0,00 0,00 51.293,71
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 13.700,00 ZU -3.000,00 0,00 0,00 10.700,00
Summe Finanzanlagen 66.400,00 ZU -4.406,29 0,00 0,00 61.993,71
Gesamt 311.539.206,12 ZU -4.406,29 11.735.651,68 1.652.728,76 0,00 321.617.722,75
Posten des Anlagevermögens 1 Restbuchwert am Ende des Wirtschaftsjahres 2015 € 12 Restbuchwert am Ende des vorangegang. Wirtschaftsjahres 2014 € 13
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 151.384,87 52.399,63
Geleistete Anzahlungen 130.482,22 30.491,84
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 281.867,09 82.891,47
a) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 26.232.710,46 21.704.230,56
b) Grundstücke mit Wohnbauten 121.384,99 121.384,99
c) Grundstücke ohne Bauten 5.782.951,38 5.782.951,38
d) Bauten auf fremden Grundstücken 6.501,08 7.185,40
e) Grundstückseinrichtungen 2.572.032,15 1.355.432,73
Summe 1 34.715.580,06 28.971.185,06
a) Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 36.811.041,28 38.170.045,68
b) Verteilungsanlagen 98.165.046,01 91.066.676,70
c) Sonstige Maschinen und masch. Anlagen 465.490,85 410.543,20
Summe 2 135.441.578,14 129.647.265,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.072.284,69 7.828.890,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.387.306,11 6.453.148,01
Summe Sachanlagen 182.616.749,00 172.900.489,52
1. Anteile an verbundene Unternehmen 1.612.604,91 1.612.604,91
2. Beteiligungen 10.821.739,61 10.866.510,51
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 9.806,58 9.806,58
4. Sonstige Ausleihungen 24.907,14 28.113,45
Summe Finanzanlagen 12.469.058,24 12.517.035,45
Gesamt 195.367.674,33 185.500.416,44
U = Umbuchung, Z = Zuschuss, ZU = Zuschreibung
Lagebericht 2015 DER INFRA FÜRTH GMBH
Die infra fürth gmbh ist 1999 durch Ausgliederung zur Aufnahme des der Stadt Fürth gehörenden Eigenbetriebes „Stadtwerke Fürth“ entstanden.
Gegenstand des Unternehmens infra fürth gmbh ist die Versorgung des Stadtgebietes Fürth und, soweit rechtlich zulässig, des Umlandes mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme sowie in diesem Rahmen die Anbietung von Telekommunikations- und anderen Übertragungsdiensten, die Errichtung von Strom-, Erdgas-, Wasser- und Wärmenetzen, die Erbringung von Ingenieur- und sonstigen Energiedienstleistungen für Dritte, die An- und Vermietung bzw. An- und Verpachtung von Immobilien, die Wahrnehmung von Entsorgungsaufgaben, die Bewirtschaftung von Parkflächen und Parkhäusern, die Durchleitung von Energie und Wasser, der Betrieb anderer technischer Einrichtungen der Stadt Fürth und das Halten von Beteiligungen an Unternehmen, die diese Aufgaben wahrnehmen. Ziel ist es dabei, die natürlichen Lebensgrundlagen unter Beachtung des Prinzips der Nachhaltigkeit zu schützen und auf einen möglichst sparsamen Umgang mit Energie und Wasser zu achten.
Zusammen mit der Erlanger Stadtwerke AG, den Stadtwerken Forchheim und den Stadtwerken Zirndorf wird ein mengen- und wertmäßig optimierter Strombezug für die vier Energieversorger mittels der Regnitzstromverwertung AG (RSV) abgewickelt. Diese deckt den diesbezüglichen Strombedarf unter Zuhilfenahme von Instrumenten des außerbörslichen Stromhandels (Termingeschäfte). Die Gesellschaft bezog daher ihren Strom auch 2015 nahezu ausschließlich von der RSV. Der physikalische Bezug erfolgt über die bestehenden 110 kV-Schaltanlagen (Vacher Straße, Dambacher Straße und Leyher Straße) und wird von dort im Versorgungsgebiet weiterverteilt.
Die eigene Wasserkraftanlage an der Rednitz mit einer Kraftwerksleistung von 315 kW lieferte 2015 1,7 Mio. kWh (VJ 2,0 Mio. kWh) für die öffentliche Stromversorgung.
Die Einspeisung von PV-Strom in das Stromnetz der infra betrug 2015 insgesamt 19,5 Mio. kWh (VJ 17,6 Mio. kWh). Zusammen mit den Mengen aus der Wasserkraft sowie Deponie- und Biogas erreichte damit die Naturstromerzeugung im infra-Stromnetz ein Volumen von 65,2 Mio. kWh (VJ 62,3 Mio. kWh).
Außerhalb des infra-Netzgebietes wurden mit infra eigenen PV-Anlagen 7,7 Mio. kWh erzeugt und eingespeist.
Geschäftsbereich Erdgas
Seit Oktober 2010 erfolgt der Gasbezug über die in 2008 gegründete enPlus eG, Würzburg, an welcher neben der infra fürth gmbh aktuell noch elf weitere kommunal bestimmte Energieversorger Gesellschafter sind.
Neben der Stadt Fürth unterhält die Gesellschaft Konzessionsverträge mit der Stadt Langenzenn, der Marktgemeinde Cadolzburg, den Gemeinden Veitsbronn, Seukendorf und Obermichelbach sowie dem Markt Wilhermsdorf aufgrund der Versorgung mit Erdgas in deren Gebiet.
Seit 2011 erfolgt die technische Betriebsführung des Zirndorfer Gasnetzes.
Der Wasserbedarf des Versorgungsgebietes wird mit drei Wasserwerken, die über eine Gesamtleistung von durchschnittlich 22.600 m 3/d, aber bei Spitzenbedarf momentan bis zu 48.500 m 3/d verfügen, gedeckt:
Das Wasserwerk im Rednitztal (Stadtgebiet Fürth, Ortsteil Dambach), gespeist aus 76 Flach- und 4 Tiefbrunnen mit Tiefen zwischen 10 und 45 m, trägt momentan ca. 50 % zur gesamten Versorgungsleistung bei. Zur Sicherung der Trinkwasserqualität wurde bereits 1989 eine Wasseraufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Im Wasserwerk befinden sich zwei Reinwasserbehälter mit einem Nennvolumen von insgesamt 4.000 m 3.
Das Wasserwerk Knoblauchsland (Ortsteil Mannhof) wird momentan gespeist von zwei Tiefbrunnen. Zusätzlich zu einer Aufbereitungsanlage sind zwei Reinwasserbehälter angeschlossen, welche ein Nennvolumen von insgesamt 4.000 m3 aufweisen. Zur weiteren Speicherung und zum Ausgleich von Schwankungen im Wasserdruck steht ein Wasserturm mit einem Nennvolumen von 500 m 3 zur Verfügung. Des Weiteren bestehen fünf Flachbrunnen, welche mit dem Bau einer neuen Aufbereitungsanlage in den nächsten Jahren wieder zur Trinkwasserversorgung herangezogen werden.
Das Wasserwerk der Fernwasserversorgung in Allersberg/Guggenmühle (Landkreis Roth), gespeist aus 20 Tiefbrunnen zwischen 90 und 125 m Tiefe und einer zeitlich befristeten Spitzenleistung von 275 l/s. Auch dieses Werk ist mit einer Wasseraufbereitungsanlage ausgerüstet, in der eine Belüftung und Entsäuerung des geförderten Grundwassers erfolgt. Ein Reinwasserbehälter mit einem Nennvolumen von 2.000 m 3 ist angeschlossen. Das Wasserwerk Guggenmühle ist über eine ca. 33 km lange Fernleitung mit dem Fürther Versorgungsnetz verbunden.
Zur Speicherung im Fürther Stadtnetz stehen am „Katzenstein“ zwei Hochbehälter mit einem Nennvolumen von zusammen 15.000 m 3 und an der „Alten Veste“ ein Hochbehälter mit einem Nennvolumen von rund 16.000 m 3 zur Verfügung.
Sämtliche Wasserrechte für die Fassungen I, II und III im Rednitztal sind nun entweder abschließend positiv beschieden oder haben noch Bestand. Dies gilt ebenfalls für das Wasserrecht für die Fernwasserversorgung (Guggenmühle) sowie für die Fassung im Knoblauchsland. Damit konnte die Grundlage der zukünftigen Sicherstellung der Fürther Wasserversorgung erreicht werden. Die Wasserrechte des ehemaligen „Brunnen Vach“ mussten zurückgegeben werden, da dieser für die Trinkwassergewinnung zukünftig leider nicht mehr nutzbar ist.
Über die Lieferung von Trinkwasser bestehen Verträge sowohl mit den Städten Oberasbach und Zirndorf als auch mit den Zweckverbänden zur Wasserversorgung der Brunnbachgruppe und der Schwarzachgruppe.
Der Wärmebedarf des Versorgungsgebietes „Auf der Schwand“, der Wohnsiedlung Dambach, der „Neuen Kalbsiedlung“ sowie der gesamten Liegenschaften des Bundes wird derzeit mit 4 Heizwerken gedeckt:
– Heizwerk „Auf der Schwand“ mit 10,6 MW
– Heizwerk Fronmüllerstraße mit 50,0 MW
– Heizwerk Dambach mit 3,0 MW
– Heizwerk Vacher Straße mit 14,0 MW
installierter Kesselleistung
In 2011 wurden auch die Heizzentrale und das Nahwärmenetz der Gemeindewerke Cadolzburg übernommen und seitdem im Namen und für Rechnung der infra fürth gmbh betrieben.
Gerade in der Wohnungswirtschaft und für Gewerbe und Industrie besteht ein interessantes Entwicklungspotential für Wärme-Contracting und Wärmedienstleistungen (24-Stunden-Service, Vollwartung von Station und Leitungen, Wärmeeinzelabrechnung u.a.), das stetig ausgebaut wird.
Als wesentliche Beteiligungen sind zu nennen:
solid GmbH, Fürth
Gesellschafter ist neben der N-ERGIE AG, Nürnberg, der Erlanger Stadtwerke AG, der Stadtwerke Schwabach GmbH und den Stadtwerken Ansbach die infra fürth gmbh mit 22,18 % der Anteile.
Gesellschafter ist neben den Stadtwerke München GmbH (über 60 %) und weiteren kommunalen Gesellschaftern die infra fürth gmbh mit 4,58 % der Anteile. Gegenstand des Unternehmens ist u.a die Erbringung von Telekommunikationsleistungen.
enPlus eG, Fürth
Zusammen mit mehreren regional ansässigen kommunal dominierten Energieversorgungsunternehmen wurde 2008 die enPlus eG mit Sitz in Würzburg gegründet. Im November 2015 wurde der Sitz nach Fürth verlegt. Unternehmensgegenstand ist die gemeinsame Beschaffung von Energie mit dem Ziel, die örtliche Energieversorgung zu stärken sowie die Erbringung von unterstützenden Dienstleistungen für die Mitglieder. Der Anteil der infra fürth gmbh beträgt aktuell 8,33 %.
Flemma W.1. Energie GmbH & Co. KG, Neumarkt / Opf.
Gesellschafter ist neben der N-ERGIE Regenerativ GmbH, Nürnberg und weiteren Gesellschaftern die infra fürth gmbh mit 25 % der Anteile. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von fünf Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 12 MW in der Nähe der Gemeinde Illschwang in der Oberpfalz.
Zusammen mit der Herzo Werke GmbH, Herzogenaurach, der AREVA GmbH, Erlangen, der ADWEN GmbH (vormals AREVA Wind GmbH), Bremerhaven hat sich die infra fürth gmbh im Spätherbst 2013 an der Bremerhaven-Lehe Windkraft GmbH & Co. KG mit Sitz in Bremerhaven beteiligt. Unternehmensgegenstand ist das Betreiben einer 5 MW-Windkraftanlage in Bremerhaven. Der Anteil der infra fürth gmbh beträgt 60,0 %. An der Komplementärgesellschaft der Bremerhaven-Lehe Windkraft GmbH & Co. KG, der Bremerhaven-Lehe Windkraft Beteiligungsgesellschaft mbH, mit Sitz in Fürth ist neben der Herzo Werke GmbH mit 25 % auch die infra fürth gmbh mit 75 % beteiligt.
Die Konjunktur der deutschen Wirtschaft entwickelte sich 2015 insgesamt positiv, wenn auch sektoral betrachtet durchaus unterschiedlich. Während im Bereich produzierendes und verarbeitendes Gewerbe – und hier vor allem in den energieintensiven Industrien – geringere und teilweise negative Änderungsraten zu beobachten waren, war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2015 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 1,7 Prozent gestiegen.
Auch die Aussichten für das Jahr 2016 geben aufgrund der immer noch sehr guten Binnennachfrage verbunden mit historisch niedrigem Zinsniveau, hohem Geldangebot und sehr niedrigem Ölpreis zu Optimismus Anlass und es wird daher auch für 2016 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,7 % gerechnet.
Jedoch bestehen auch in Deutschland nach wie vor große strukturelle Probleme (Gesundheitswesen, Überalterung der Bevölkerung, Schulden zu Lasten künftiger Generationen usw.), die von der Politik zu halbherzig angegangen werden.
Auch sind die fundamentalen Probleme der Schuldenkrise (v.a. in der Eurozone bei den sog. SüdLändern und v.a. auch in Frankreich) noch nicht gelöst. Die derzeitige Geldpolitik der EZB kann auch nicht mehr merklich ausgeweitet werden, welche notwendig wäre, um einer dann schwächelnden Konjunktur positive Impulse geben zu können. Sollten zukünftig staatliche Konjunkturprogramme aufgelegt werden müssen, kann dies daher nur durch mehr Staatsverschuldung geschehen.
Aus der Statistik des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) geht hervor, dass der Gesamtstromverbrauch in Deutschland 2015 um rund 4 % auf 556 Mrd. kWh stieg. Der Erdgasverbrauch in Deutschland nahm 2015 um 5 % auf 866 Mrd. kWh zu. Hauptgrund war die im Vergleich zum durchgängig milden Jahr 2014 deutlich kühlere Witterung in der Heizperiode, die den Einsatz von Erdgas zur Wärmeerzeugung und in KWK-Prozessen steigen ließ. Bereinigt um Witterungseinflüsse war ein Verbrauchsplus von gut einem Prozent zu verzeichnen.
Für eine der führenden Industrienationen Europas wie Deutschland ist eine stabile und effiziente Energieversorgung unverzichtbar.
Zum zweiten Mal in Folge haben die regenerativen Energien mit 30,1 % den größten Anteil an der Bruttostromerzeugung. Die Braunkohleverstromung folgt an zweiter Stelle mit 23,8 %. Der hohe Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung liegt v.a. auch daran, dass diese nach dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) grundsätzlich Vorrang vor anderen Einspeisern genießen. Dieser Vorrang muss jedoch von nahezu allen Stromverbrauchern in Deutschland mitgetragen werden. Der Gesamtumlagebetrag betrug in 2015 über 20 Mrd. €.
Als Antwort auf die seit Jahren stark volatilen Strompreise wird seit 2003 zusammen mit der Erlanger Stadtwerke AG und den Stadtwerken Forchheim ein entsprechendes Beschaffungsmodell eingesetzt. Es ermöglicht den Stromeinkauf einschließlich entsprechender Handelselemente bis zu vier Jahre im Voraus und kann somit den starken Volatilitäten entgegenwirken.
Der Anteil des Erdgases am Primärenergieverbrauch Deutschlands betrug 21,1 Prozent. Er nahm damit um 0,7 %-Punkte zu. Auch 2015 war die Kundengruppe der Haushalte und Kleinverbraucher größter Erdgasverbraucher. Nahezu die Hälfte der Wohnungen in Deutschland werden unverändert mit Erdgas beheizt, die restlichen mit Heizöl, Fernwärme, Strom, Kohle und Erneuerbaren Energien.
Das 2005 in Kraft getretene Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) brachte durch die strikte Umsetzung der Regulierungsbehörden weit reichende Folgen für die Versorgungswirtschaft: Die zentrale Forderung war und ist zum einen die strikte Trennung von Monopol- und Wettbewerbsbereichen, d.h. die Trennung des Netzbetriebes Strom und Gas von allen anderen Aktivitäten wie Vertrieb, Erzeugung und Dienstleistungen. Zum anderen wurde aber auch eine Regulierung der Netzentgelte (Stichwort: Anreizregulierung mit Erlösobergrenzen) eingeführt, welche den Netzbetreibern eine nur sehr langfristige Rendite ermöglicht, was vor allem in den Anfangsjahren auch zu negativen handelsrechtlichen Ergebnissen führen kann.
Das in 2011 verabschiedete bayerische Energiekonzept sah in einem ersten Schritt bis 2021 eine Verdoppelung des EEG-Anteils an der Stromerzeugung in Bayern von 25 % auf 50 % vor. Infolgedessen hat der Aufsichtsrat der infra fürth gmbh im Frühsommer 2011 beschlossen, dass der Ausbau der umweltschonenden Energieerzeugung für Fürth von 7 % im Jahr 2011 auf 25 % im Jahr 2021 erreicht werden soll. Die hierfür notwendigen Investitionen wurden seitens der infra fürth gmbh von 2012 bis 2021 mit rund 40 Mio. € beziffert.
Aktuell wurden bereits diesbezüglich u.a. folgende größere Projekte erfolgreich realisiert:
Das im Frühsommer 2010 von den Gremien beschlossene BEZ – inklusive Gasaufbereitung zur Einspeisung von Bioerdgas direkt in das eigene Gasverteilnetz im Bereich der Gemarkungsgrenze Langenzenn (Horbach) und Cadolzburg (Roßendorf) – wurde planmäßig Ende Dezember 2011 fertig gestellt und danach in Betrieb genommen. Die Leistung der Anlage beträgt rund 2,30 MWel. Mit der gewonnenen Gasmenge können in BHKWs Strom für ca. 6.300 Haushalte und Wärme für ca. 2.000 Haushalte erzeugt werden. Das BEZ ersetzt damit jährlich ca. 4 bis 6 % der gesamten benötigten Erdgasmenge durch eigenerzeugtes Bioerdgas.
2011 wurden zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen (bei Heilsbronn) mit einer Gesamtleistung von 3,2 MW errichtet und an das bestehende Stromnetz angeschlossen. Bei jährlich rund 1.000 Betriebsstunden ergibt sich rechnerisch eine geplante jährliche umweltfreundliche Stromerzeugung von 3,2 GWh. Tatsächlich konnten 2015 3,5 GWh Strom erzeugt und auch in das Netz eingespeist werden.
Ende Juni 2012 wurde eine weitere Photovoltaik-Freiflächenanlage bei Langenzenn (Ortsteil Kirchfembach) mit einer Leistung von rund 3 MW erworben. Bei jährlich rund 1.000 Betriebsstunden ergibt sich hierbei rechnerisch eine jährliche umweltfreundliche Stromerzeugung von rund 3 GWh. Tatsächlich wurden 2015 3,4 GWh Strom erzeugt und auch in das Netz eingespeist. Dieser Solarpark wurde zunächst intern vorfinanziert. Mitte Februar 2013 wurde hierüber ein Bürgerbeteiligungsmodell (Bürgerdarlehen) erfolgreich implementiert. Damit wurde ein regelrechter Beteiligungs-Boom ausgelöst: Innerhalb von nur drei Tagen waren über fünf Millionen Euro gezeichnet. Die jeweiligen Darlehensbeträge werden noch bis 31.12.2017 mit einem festen Zinssatz von 3,1 % verzinst.
Im Mai 2015 wurde eine Photovoltaik-Freiflächenanlage bei Veitsbronn (Ortsteil Siegelsdorf) mit einer Leistung von rund 1,2 MW erworben. Bei jährlich rund 1.000 Betriebsstunden ergibt sich hierbei rechnerisch eine jährliche umweltfreundliche Stromerzeugung von rund 1,2 GWh.
Zusammen mit der N-ERGIE, den Stadtwerken Schwabach und anderen kleineren Gesellschaftern hat sich die infra fürth gmbh an einem Windpark (fünf Windkraftanlagen mit einer Leistung von insgesamt 12 MW) in Illschwang (gelegen zwischen Amberg und Sulzbach-Rosenberg) mit 1,7 Mio. € am Eigenkapital der Projektgesellschaft, was 25,0 % entspricht, beteiligt. Der Windpark soll jährlich knapp 30 GWh erzeugen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden rund 27,4 GWh erzeugt.
Zusammen mit der N-ERGIE und den Stadtwerken Schwabach hat sich die infra fürth gmbh an einem Windpark in der Nähe von Denkendorf mit 0,6 Mio. € am Eigenkapital der Projektgesellschaft, was 9,0 % entspricht, beteiligt. Der Windpark, welcher im Winter 2013/2014 erstmals in Betrieb ging, soll jährlich 19 Mio. kWh erzeugen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden rund 18,9 GWh erzeugt.
Zusammen mit der Herzo Werke GmbH, Herzogenaurach, der AREVA GmbH, Erlangen, der ADWEN GmbH (vormals AREVA WIND GmbH), Bremerhaven hat sich die infra fürth gmbh im Spätherbst 2013 an der Bremerhaven-Lehe Windkraft GmbH & Co. KG mit Sitz in Bremerhaven beteiligt. Der Anteil der infra fürth gmbh beträgt 60,0 %. Unternehmensgegenstand ist das Betreiben einer 5 MW-Windkraftanlage in Bremerhaven. Das Windrad soll jährlich knapp 14 GWh erzeugen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 14,8 GWh erzeugt und in das Netz eingespeist.
Mitte Februar 2014 konnte für Investitionen in Erneuerbare Energien ein zweites Bürgerbeteiligungsmodell (Bürgerdarlehen) erfolgreich implementiert werden. Der Beteiligungs-Boom aus dem Vorjahr wurde sogar noch übertroffen. Innerhalb von einer Woche waren rund acht Mio. € gezeichnet. Die jeweiligen Darlehensbeträge werden noch bis 31.12.2018 mit einem festen Zinssatz von 2,75 % verzinst.
Aufgrund des großen Erfolgs der beiden in 2013 und 2014 aufgelegten Bürgerdarlehen wurde im Februar 2015 nochmals ein solches für Investitionen im Rahmen der Erneuerbaren Energien aufgelegt. Obwohl der Zinssatz auf 2,0 % gesenkt wurde, konnten die Vorjahreserfolge wiederum übertroffen werden – innerhalb von knapp 10 Tagen waren rund zehn Mio. € gezeichnet. Die jeweiligen Darlehensbeträge haben noch eine Laufzeit bis 30.04.2020.
Bereits seit 2008 werden die Haushalts- und Gewerbekunden der infra fürth gmbh mit Strom aus Erneuerbaren Energien beliefert. Produziert wird dieser sog. Grüne Strom in einem Wasserkraftwerk in Norwegen. Die Herkunft und alleinige Vermarktung erfolgt durch europäisch anerkannte Herkunftsnachweise welche im Herkunftsnachweisregisters (HKNR) des Umweltbundesamtes geführt werden. Zudem ermöglichen die getätigten und laufenden Investitionen der infra in erneuerbare Energieanlagen die TÜV-Zertifizierung der infra Stromprodukte. Bei rund 250 Mio. kWh Stromverbrauch werden dadurch jährlich ca. 120.000 t CO 2 eingespart. Obwohl weltweit noch mehr Zertifikate aus bestehenden Erneuerbaren Energien vorhanden sind, werden durch eine prognostizierte steigende Nachfrage nach Strom aus regenerativen Quellen Anreize geschaffen, in entsprechend neue Anlagen zu investieren.
Seit Oktober 2012 wurden die Gasbezugspreise der infra komplett von der Ölbindung gelöst und auf EEX-Basis umgestellt. Hierdurch konnten die Gaspreise für Letztverbraucher zum 01.01.2013 leicht gesenkt werden. Für 2014 wurden diese unverändert so belassen, während sie zum 01.01.2015 und 01,01.2016 wiederum leicht gesenkt werden konnten.
Die beiden Erdgastankstellen in Fürth und Langenzenn werden von den Erdgasfahrzeugbesitzern der Region weiterhin gut angenommen. Die Tankstellen, insbesondere die in der Nürnberger Straße, werden auch von auswärtigen Erdgasfahrern gut genutzt. Im Geschäftsjahr 2014 konnten von der N-ERGIE AG, Nürnberg die beiden von ihr bislang betriebenen Erdgastankstellen in Nürnberg (Sigmundstraße und Münchener Straße) und Öttingen/Bay. erworben werden. Die infra fürth gmbh ist nunmehr Eigentümer und Betreiber von fünf öffentlichen Erdgastankstellen. Im Mai 2016 wurde die Erdgastankstelle in Öttingen an den lokalen Netzbetreiber, die schwaben netz gmbh, weiterveräußert.
Gerade bei Haushalts- und Kleingewerbekunden nimmt der Wettbewerb durch neue Anbieter kontinuierlich zu. Aktuell nutzen rund 150 verschiedene fremde Lieferanten neben dem eigenen Vertrieb der infra fürth gmbh das Stromnetz und rund 100 Lieferanten das Gasnetz der infra fürth gmbh zur Energiebelieferung ihrer Kunden. Der Fremdmengenlieferanteil beläuft sich im Strombereich nunmehr auf 16 % der nicht leistungsgemessenen Netzkundenmengen (i.W. Haushalte) und 57 % der leistungsgemessenen Netzkundenmengen (i.W. Industrie- und Gewerbekunden). Im Gasbereich sind es bei den nicht leistungsgemessenen Mengen 18 % und bei den leistungsgemessenen Mengen 28 %.
Für die Fernwasserleitung (Planung und Bau 1967-1969) von Allersberg (Gewinnungsgebiet) nach Fürth, welche rund 45 % des für die Fürther Wasserversorgung benötigten Wassers bereitstellt, wurde eine Gefahrenpotentialanalyse mit anschließender Machbarkeitsstudie zur Umsetzung ausgeschrieben und vergeben. Ein Abschluss der Arbeiten wird nicht vor 2025 erwartet.
Auf Grund sich veränderter Marktgegebenheiten (Stichwort: Gasbeschaffung auf EEX-Basis und eigenerzeugtes Bioerdgas) wurde bereits im Herbst 2012 die Fernwärmepreisformel komplett neu aufgesetzt. Hierdurch ergeben sich vierteljährlich formelinduzierte Preisanpassungen.
Aktuell werden rund 120 Heizkessel- und BHKW-Contracting-Anlagen betrieben.
Die Beteiligung an der M-net GmbH entwickelt sich weiterhin positiv. Sowohl in 2016 als auch in den kommenden Jahren werden Ausschüttungen erwartet.
Trotz anspruchsvoller rechtlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte bei der infra fürth gmbh im Geschäftsjahr 2015 ein positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 14.807 Tsd. € (VJ 11.748 Tsd. €) erzielt werden.
Aufgrund des mit der infra fürth holding gmbh bestehenden Ergebnisabführungsvertrags, in welchem die Bayernwerk AG die Stellung eines außenstehenden Gesellschafters einnimmt, wurden an die infra fürth holding gmbh 12.243 Tsd. € (VJ 9.714 Tsd. €) abgeführt; die Bayernwerk AG erhält als Ausgleichszahlung 2.564 Tsd. € (VJ 2.034 Tsd. €). Dementsprechend verbleibt in der infra fürth gmbh kein Jahresüberschuss.
Die Umsatzerlöse erreichten im Jahr 2015.171.158 Tsd. € (VJ 170.235 Tsd. €).
In den einzelnen Sparten stellen sich die Umsatzerlöse (abzgl. Energiesteuer) wie folgt dar:
Tsd. € Veränderung
Strom 85.547 88.343 -2.796
Gas 44.408 43.345 1.063
Wasser 15.486 12.762 2.724
Wärme 5.888 5.852 36
Dienstleistungen 1.343 1.582 -239
Sonstige und gemeinsame 18.486 18.351 135
171.158 170.235 923
Sowohl Zuführungen als auch der Verbrauch der Mehrerlösabschöpfung, der periodenübergreifenden Saldierung und der Beträge des Regulierungskontos nach § 5 ARegV sind in den Umsatzerlösen umsatzerlösmindernd bzw. umsatzerlöserhöhend enthalten. Entsprechende Auflösungen werden dagegen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
Die Stromabsatzmengen (eigenes und fremdes Netz) sind um 0,8 % von 414,5 Mio. kWh auf nunmehr 418,0 Mio. kWh gestiegen.
Auch die Gasabsatzmengen (eigenes und fremdes Netz) sind um 4,5 % von 1.031,3 Mio. kWh auf nunmehr 1.077,5 Mio. kWh gestiegen.
Der Wasserabsatz hat sich aufgrund des sehr heißen Sommers 2015 um 6 % von 6,8 Mio. m auf 7,2 Mio. m 3 gesteigert.
Die Wärmeabsatzmengen haben sich ebenfalls um 2,0 % von 55,2 Mio. kWh auf 56,3 Mio. kWh erhöht.
In den Sonstigen und gemeinsamen Umsatzerlösen sind u.a. die Auflösung der passivierten Ertragszuschüsse mit 1.427 Tsd. € (VJ 1.340 Tsd. €) und die Weiterverrechnung der EEG-Erlöse einschließlich der EEG-Marktprämie und der KWK-Erlöse mit gesamt 14.330 Tsd. € (VJ 13.314 Tsd. €) enthalten.
Die Konzessionsabgabezahlungen an Städte und Gemeinden im Versorgungsgebiet der infra fürth gmbh entsprechen diesen Verpflichtungen zu Grunde liegenden Absatz- bzw. Umsatzentwicklungen. Sie wurden, wie auch in den Vorjahren, in voller Höhe erwirtschaftet.
31.12.2015 31.12.2014 Mittel-
Tsd. € % Tsd. € % herkunft
Tsd. € verwendung
Anlagevermögen 195.368 71,5 185.500 67,7 9.868
Vorräte 2.978 1,1 3.376 1,2 398
Langfristige Forderungen 1.107 0,4 1.115 0,4 8
Kurzfristige Forderungen 44.641 16,3 47.455 17,3 2.814
Flüssige Mittel und Wertpapiere 28.629 10,5 36.110 13,2 7.481
Rechnungsabgrenzung 569 0,2 595 0,2 26
273.292 100,0 274.151 100,0
Eigenkapital 68.382 25,0 68.082 24,8 300
Langfristige Verbindlichkeiten 151.143 55,4 142.557 52,0 8.586
Kurzfristige Verbindlichkeiten 53.695 19,6 63.416 23,1 9.721
Rechnungsabgrenzung 72 0,0 96 0,0 24
273.292 100,0 274.151 100,0 19.613 19.613
Nach Maßgabe der Strukturanalyse ergibt sich folgende bilanzmäßige Liquidität:
Tsd. € 31.12.2014
Flüssige Mittel und Wertpapiere 28.629 36.110 -7.481
Kurzfristige Forderungen 44.641 47.455 -2.814
73.270 83.565 -10.295
Kurzfristige Verbindlichkeiten 53.695 63.416 9.721
Liquidität 2. Grades 19.575 20.149 -574
Zuzüglich Vorräte 2.978 3.376 -398
Liquidität 3. Grades 22.553 23.525 -972
Das Bilanzbild zeigt die für Versorgungsbetriebe übliche Anlagenintensität. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 71,5 % (VJ 67,7 %) der Bilanzsumme.
Die Erfüllung der Versorgungsaufgaben erforderte im Geschäftsjahr 2015 Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 21.702 Tsd. € (VJ 21.160 Tsd. €), die aus Abschreibungsmitteln (11.736 Tsd. €) lediglich mit 54,1 % (VJ 52,5 %) finanziert werden konnten. Der darüber hinausgehende Betrag wurde i.W. mit einer Nettoneuverschuldung in Höhe von 7.953 Tsd. € abgedeckt.
Die Investitionen (Werte in Tsd. €) verteilten sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt:
Stromversorgung 7.219 4.882 2.337
Gasversorgung 4.802 3.186 1.616
Wasserversorgung 3.208 6.948 -3.740
Wärmeversorgung 1.313 1.088 225
Gemeinsame Anlagen 5.165 5.056 109
21.707 21.160 547
Auch 2015 stufte die Deutsche Bundesbank die infra fürth gmbh (aufgrund der Jahresabschlusszahlen 2014) wieder als notenbankfähig ein.
Leider ist jedoch die Eigenkapitalquote im Branchenvergleich sehr niedrig. Sie ist zwar im Berichtsjahr mit 25 % nahezu gleich geblieben; vor 10 Jahren (2005) lag die Eigenkapitalquote jedoch noch bei guten 42 %. Ursächlich ist hierfür v.a. der Umstand, dass den betriebsnotwendigen Investitionen seit Jahren nur ungenügende Eigenmittel zur Verfügung stehen. Diese entstehende Liquiditätslücke muss seit Jahren durch eine stetige Neuverschuldung ausgeglichen werden. Während vor 10 Jahren (2005) die Finanzverbindlichkeiten noch bei 32 Mio. € lagen, betragen sie mittlerweile 141 Mio. €.
Wesentliche Änderungen bei der Geschäftspolitik sind nicht geplant.
Als Folge der Nuklearkatastrophe von Japan (Fukushima) im März 2011 wurden als Sofortmaßnahme sieben Atomkraftwerke vom Netz genommen. Abschließend wurde die sukzessive Abschaltung aller weiteren Atomkraftwerke in Deutschland bis 2022 beschlossen.
Der erfreuliche Wandel im Energiemix geht einher mit einer immer stärkeren Dezentralisierung und Diversifizierung der Erzeugerlandschaft, die die Anforderungen an die Netze nachhaltig verändert. Nahezu alle Netzbetreiber sehen sich unter anderem mit einer Vielzahl von privaten Klein- und Kleinstbetreibern von PV-Anlagen konfrontiert, die je nach Last und Wetterlage flexibel den Netzen Strom zuführen oder entnehmen. Aufgrund der zu erwartenden rasanten Entwicklung der Speichertechnologie auch für den Privatgebrauch wird sich der Trend zum „erzeugenden Verbraucher“ noch verstärken.
Gleichzeitig sind weiterhin konventionelle Großkraftwerke zur Stabilisierung bei wetterbedingten Schwankungen erforderlich. Die Netze der Zukunft werden damit sehr heterogenen Ansprüchen ihrer Nutzer gerecht werden müssen. Der Umbau der nach wie vor für eine zentralisierte Energieversorgung ausgelegten Netze ist jedoch bei weitem noch nicht abgeschlossen und stellt die Netzbetreiber aktuell vor große Herausforderungen. Auch wenn mit der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2014 erstmals konkrete Ausbauziele festgelegt wurden, die die Anforderungen an die Netzinfrastruktur besser vorhersehbar machen, werden auch weiterhin erhebliche Investitionen erforderlich sein, um die Netze für die neue Energiewelt zu ertüchtigen.
Bei der Refinanzierung ihrer Investitionen haben die Netzbetreiber dabei den komplexen Regelungsrahmen der Anreizregulierungsverordnung zu beachten. Auf Grundlage eines nicht unumstrittenen Effizienzwertvergleichsverfahrens werden von den Regulierungsbehörden für jeden Netzbetreiber für eine bestimmte Regulierungsperiode individuelle Erlösobergrenzen festgelegt, die bei der Erhebung der Netzentgelte nicht überschritten werden dürfen. Diese Vorgabe fordert den Netzbetreibern ein hohes Maß an Planungsleistung ab und eröffnet nur wenig Gestaltungsspielraum. Zusätzlich erschwert wird die Investitionsplanung durch die vom Gesetzgeber geschaffene Unsicherheit hinsichtlich der zukünftig geltenden Rahmenbedingungen.
Die infra fürth gmbh als Netzbetreiber im Stadtgebiet von Fürth sieht sich angesichts der weiterhin erforderlichen erheblichen Netzinvestitionen und der auf niedrigem Niveau stagnierenden Eigenkapitalquote bei gleichzeitigem Wachstum der Stadt Fürth hier einer großen Herausforderung gegenüber.
Auch das im November 2015 als Regierungsentwurf beschlossene „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ wird erhebliche Auswirkungen auf die Energiewirtschaft haben. Ein wesentlicher Inhalt dieses Gesetzespakets wird das „Messstellenbetriebsgesetz“ sein, welches künftig das Messwesen der Energiewirtschaft umfassend regeln wird. Neben Vorgaben zum Roll Out wird ein eigenes Regulierungsregime für das Messwesen eingeführt, in dem zur Finanzierung des Einbaus und Betriebs der intelligenten Messsysteme und modernen Messeinrichtungen Preisobergrenzen festgesetzt werden. Der Rollout moderner Messeinrichtungen beginnt voraussichtlich bereits mit Inkrafttreten, der Rollout intelligenter Messsysteme dann ab dem Jahr 2017.
Im Bereich der Erneuerbaren Energien wird die 2010 begonnene verstärkte Investitionstätigkeit in den Bereichen Windenergie sowie Photovoltaik auch 2016 ff. fortgesetzt – jedoch in einem reduzierten Umfang, da sowohl die Wirtschaftlichkeit von am Markt verfügbaren Projekten aufgrund der derzeitigen Rahmenbedingungen oftmals nicht ausreichend gegeben ist als auch der dafür notwendige Finanzierungsspielraum im Kontext mit den notwendigen versorgungstechnischen Investitionen nicht gegeben ist.
Das den Netzentgeltentscheidungen zugrunde liegende Prinzip der Kostenregulierung wurde zum 01.01.2009 durch die Festschreibung von Erlösobergrenzen (Anreizregulierung) ersetzt.
Für die dritte Regulierungsperiode war das Geschäftsjahr 2015 das Basisjahr für den Gasbereich zur Berechnung der Kostenbasis, während es für den Strombereich das Geschäftsjahr 2016 ist. Ergebnis wird die Berechnung eines zugestandenen Erlöspfades für das Gas- bzw. Stromnetz für die Jahre 2018 ff. bzw. 2019 ff. sein. Dessen Höhe kann aus heutiger Sicht nicht abgeschätzt werden.
Der Strombedarf für das Gesamtjahr 2016 wurde über die RSV bereits 2015 vollständig sichergestellt. Derzeit wird verstärkt an der strukturierten Beschaffung (Portfoliomanagement) für den Strombedarf 2017 bis 2020 (Gesamtportfolio und Teilportfolios) gearbeitet.
Der Gasbezug erfolgt mittels der enPlus. Auch hier wird seit Oktober 2012 strukturiert beschafft.
In den nächsten Jahren ist die Durchführung der Genehmigungsplanung zur Sanierung der Fernwasserleitung vorgesehen. Für die Fernwasserleitung (Planung und Bau 1967-1969) von Allersberg (Gewinnungsgebiet) nach Fürth, welche rund 45 % des für die Fürther Wasserversorgung benötigten Wassers bereitstellt, wurde eine Gefahrenpotentialanalyse mit anschließender Machbarkeitsstudie zur Umsetzung ausgeschrieben und vergeben. Ein Abschluss der Arbeiten wird nicht vor 2025 erwartet.
Zusätzlich zu den bisherig bestehenden 120 Heizkessel- und BHKW-Contracting-Anlagen werden laufend weitere Contracting-Modelle angeboten bzw. erarbeitet.
Trotz politisch gewollten Verschärfungen im Strom- und Gasbereich und des immer stärker werdenden Wettbewerbs im Strom- und Gasmarkt (Stichwort: preisaggressive Mitbewerber bei stetig steigender Transparenz) wird aus heutiger Sicht bei der infra fürth gmbh mittelfristig weiter mit überdurchschnittlichen Ergebnissen gerechnet. Ob jedoch hieraus die Verlustbereiche Verkehr und Bäder auf Ebene der Muttergesellschaft infra fürth holding gmbh auch künftig ausgeglichen werden können, bleibt abzuwarten.
Bericht zur Trennung der Rechnungslegung gem. § 6b EnWG
Der Jahresabschluss 2015 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) der infra fürth gmbh wurde gemäß § 6b EnWG entkonsolidiert.
Aus dem Jahresabschluss der infra fürth gmbh wurden folgende Tätigkeitsbereichsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 EnWG entwickelt:
a) Elektrizitätsverteilung (Stromnetz)
b) Andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors (Stromerzeugung- und -vertrieb)
c) Gasverteilung (Gasnetz)
d) Andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors (Gaserzeugung und -vertrieb)
e) Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors (Übrige Bereiche)
Die infra fürth gmbh ist in den weiteren Bereichen, welche in § 6b Abs. 3 EnWG noch aufgeführt sind (Elektrizitätsübertragung, Gasfernleitung, Gasspeicherung und Betrieb von LNG-Anlagen), nicht tätig.
Die jeweiligen Zuordnungen erfolgten grundsätzlich aufgabenbedingt. Soweit eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeitsbereichen nur mit unvertretbarem Aufwand möglich gewesen wäre, wurden diese Zuordnungen mit Hilfe sachgerechter Schlüsselungen vorgenommen.
Kommunale Versorger werden aufgrund der Energiewende stärker in den erforderlichen dezentralen Ausbau der Erzeugerkapazitäten miteingebunden und sie sind damit ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. Hierdurch könnte die Notwendigkeit eines massiven Netzausbaus abgemildert werden. Laut einer vom BDEW zitierten Emnid-Umfrage wollen zudem 84 % der befragten Bundesbürger eine stärkere Rolle der kommunalen Versorger auf dem Energiemarkt. Der BDEW sieht den Marktanteil der Stadtwerke von derzeit 9,2 % auf mindestens 20 % bis 2020 verdoppelt. Hierin sieht auch die infra fürth gmbh ihre Chance, als nachhaltig und innovativer Partner ihre Marktposition halten und eventuell ausbauen zu können.
Das Risikomanagementsystem wird bei der infra fürth gmbh als ein wichtiger integraler Bestandteil der Unternehmensführung verstanden. In diesem Sinne ist das Risikomanagement als ein Baustein in die Unternehmensprozesse integriert. Ziel ist die frühzeitige Erkennung, Analyse und systematische Klassifizierung und Bewertung von negativen Folgen auf einzelne Unternehmensbereiche oder auf das Gesamtunternehmen.
Durch das implementierte Risikomanagementsystem werden Risiken mit unterschiedlichen Ursachen gesteuert. Ausgehend von der strategischen Positionierung werden neben den operativen Risiken, wie zum Beispiel Erzeugungsrisiken und Netzrisiken, insbesondere die mit der Liberalisierung der Energiemärkte einhergehenden Veränderungen der Risikolandschaft berücksichtigt. Dadurch stehen verstärkt Energiehandels-, Markt- und Bonitätsrisiken in der Betrachtung des Risikomanagements. Um den Ordnungsrahmen für das Risikomanagementsystem sicherzustellen, sind Verfahrensweisen und Verantwortlichkeiten in einem Risikomanagementleitfaden eindeutig geregelt und festgelegt.
Im Rahmen der systematischen permanenten Risikoinventur werden die Risiken hinsichtlich ihrer potenziellen Schadenshöhe sowie der Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und als regelmäßiges quartalsmäßiges Risikoreporting den jeweiligen Aufsichtsgremien mitgeteilt. Sofern Risiken und Neueinschätzungen bekannt werden sollten, welche die Liquidität oder den Bestand des Unternehmens akut bedrohen, ist ein Ad-hoc-Bericht an die jeweiligen Aufsichtsgremien vorgesehen.
Besondere Aufmerksamkeit widmen wir nach wie vor folgenden Risikokategorien:
Politisch-rechtliche Risiken:
Von den politischen Rahmenbedingungen wird nach wie vor ein erheblicher Einfluss auf die Energiewirtschaft ausgeübt. Durch die Anreizregulierung, verschärfte Kartellvorschriften und wachsende Investitionsunsicherheit im Bereich der Energieerzeugung können die entsprechenden Auswirkungen auf die infra fürth gmbh zum heutigen Zeitpunkt nur vage abgeschätzt werden.
Am Strommarkt ist die infra fürth gmbh Absatzmengen- und Preisrisiken ausgesetzt. Auf der einen Seite sind die Großhandelspreise nach wie vor überaus stark volatil, andererseits nehmen der Verdrängungswettbewerb und damit auch das Wettbewerbsrisiko stetig zu. Die infra fürth gmbh stellt sich jedoch konsequent dem Wettbewerb mit innovativen, nachhaltigen und partnerschaftlichen Lösungen und einer konsequenten Kostenorientierung.
Um Marktpreis- und Kreditrisiken durch den Einsatz von Instrumenten zur strukturierten Strom- und Gasbeschaffung (unter Zuhilfenahme der RSV und der enPlus) zu begrenzen, wurden und werden Risikolimite vergeben, deren Ausnutzung kontinuierlich überwacht wird. Des Weiteren wird regelmäßig über das Handelsgeschehen, den Handelserfolg sowie über die Ausnutzung und Einhaltung der vorgegebenen Limite berichtet. Damit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass dadurch Einkaufspreise entstehen, die so nicht am Absatzmarkt realisiert werden können.
In der mittelfristigen Finanzplanung wird bedingt durch notwendige Investitionen zur Versorgungssicherheit weiter mit einer stetigen Neuverschuldung von (verzinsten) langfristigen Verbindlichkeiten und damit auch der entsprechenden Zinsbelastung gerechnet. Obgleich die derzeit sehr niedrigen Kapitalmarktzinsen keinen übermäßigen Anstieg der Zinsbelastung erwarten lassen, könnte jedoch die absolute Größe der Finanzverbindlichkeiten zu künftigen Liquiditätsengpässen führen. Um die mittel- und langfristige Überlebensfähigkeit der infra fürth gmbh zu sichern, sollte seitens der Gesellschafter über die Möglichkeit zur langfristigen Bildung von nennenswerten Eigenkapitalzuführungen als zusätzliche Eigenfinanzierungskomponente nachgedacht werden.
Bestandsgefährdende Risiken wurden bei der Katalogisierung nicht identifiziert.
Finanzrisikoberichterstattung gem. § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB:
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Kreditverträge mit variabler Verzinsung enthalten. Zur Absicherung des in die Zukunft reichenden Zinsänderungsrisikos wurden diese Kredite mit Swaps, Caps und Collars zinsgesichert. Des Weiteren wurden bereits in Vorjahren bestehende Kreditverträge mit Festzinsvereinbarung im Hinblick auf das inhärente Zinsänderungsrisiko nach dem Ablauf der Zinsfestbindung zinsgesichert. Damit werden die internen Voraussetzungen für die Planbarkeit und Stetigkeit sowohl bei den Finanzverbindlichkeiten als auch für Investitionsentscheidungen erfüllt.
Eine Vorsorge für Ausfallrisiken auf der Forderungsseite wird durch die Vornahme von Einzel- und Pauschalwertberichtigung getroffen.
Bilanz zum 31.12.2015 nach § 6 b EnWG
Stromnetz Stromerzeugung und -vertrieb Stromversorgung gesamt Gasnetz Gaserzeugung und -vertrieb
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.103,13 5.760,96 151.864,09 58.048,81 3.748,16
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.064.090,30 2.872.108,64 13.936.198,94 3.319.070,68 3.941.694,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 28.221.394,18 12.200.721,45 40.422.115,63 27.193.055,86 14.200.143,30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.290.094,17 185.256,06 4.475.350,23 1.788.361,92 394.963,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 835.722,05 42.980,62 878.702,67 1.041.201,35 13.846,65
44.411.300,70 15.301.066,77 59.712.367,47 33.341.689,81 18.550.647,38
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.612.604,91 1.612.604,91 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 2.307.145,00 2.307.145,00 0,00 21.800,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.217,22 0,00 4.217,22 1.801,26 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.217,22 3.919.749,91 3.923.967,13 1.801,26 21.800,00
B. Umlaufvermögen 44.561.621,05 19.226.577,64 63.788.198,69 33.401.539,88 18.576.195,54
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 441.268,41 0,00 441.268,41 253.997,54 1.400.933,76
2. Unfertige Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 57.782,76 57.782,76 0,00 231.708,57
441.268,41 57.782,76 499.051,17 253.997,54 1.632.642,33
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.894.063,63 10.572.575,02 12.466.638,65 361.288,03 5.930.070,88
2. Forderungen gegen Gesellschafter 310.273,79 0,00 310.273,79 0,00 0,00
3. Forderungen gegen verb. Unternehmen 0,00 258.907,15 258.907,15 0,00 1.365,58
4. Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 1.435.510,37
5. Sonstige Vermögensgegenstände 288.958,37 2.016.213,65 2.305.172,02 182.981,50 512.617,54
2.493.295,79 12.847.695,82 15.340.991,61 544.269,53 7.879.564,37
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
IV. Schecks, Kassenbestand, Postbankkguthaben, Guthaben bei Kreditinstitute 51.540,00 2.493.256,89 2.544.796,89 60.833,39 2.683.859,87
2.986.104,20 15.398.735,47 18.384.839,67 859.100,46 12.196.066,57
C. Rechnungs- abgrenzungsposten 13.564,34 222.152,59 235.716,93 49.288,21 168.879,45
47.561.289,59 34.847.465,70 82.408.755,29 34.309.928,55 30.941.141,56
I. Zugeordnetes Kapital 21.610.743,10 3.522.252,75 25.132.995,85 19.679.439,32 6.716.293,07
B. Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 6b EStG 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
C. Empfangene Ertragszuschüsse 4.990.679,45 0,00 4.990.679,45 4.520.560,61 0,00
1. Rückstellungen für Pensionen 1.081.008,00 146.501,00 1.227.509,00 545.152,00 132.978,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 378.000,00 378.000,00 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.559.272,00 1.359.085,00 3.918.357,00 1.380.937,00 610.436,00
3.640.280,00 1.883.586,00 5.523.866,00 1.926.089,00 743.414,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.366.698,45 8.770.175,00 24.136.873,45 7.399.127,85 16.214.441,18
2. Erhaltene Anzahlungen 0,00 135.890,92 135.890,92 1.225,56 137.011,49
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.003.896,70 2.777.212,01 3.781.108,71 283.092,93 918.480,56
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 126.789,09 0,00 126.789,09 57.833,43 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 6.317.662,21 6.317.662,21 319.577,99 1.515.967,58
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 109,40 109,40 0,00 0,00
7. Sonstige Verbindlichkeiten 818.302,74 11.434.583,11 12.252.885,85 117.927,13 4.695.230,15
17.315.686,98 29.435.632,65 46.751.319,63 8.178.784,89 23.481.130,96
F. Rechnungs- abgrenzungsposten 3.900,06 5.994,30 9.894,36 5.054,73 303,53
Gasversorgung gesamt Übrige Bereiche Bereichs
verrechnungen Betrag gesamt
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.796,97 68.206,03 0,00 281.867,09
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.260.764,83 13.518.616,29 0,00 34.715.580,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 41.393.199,16 53.815.065,43 -188.802,08 135.441.578,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.183.325,20 2.413.609,26 0,00 9.072.284,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.055.048,00 1.453.555,44 0,00 3.387.306,11
51.892.337,19 71.200.846,42 -188.802,08 182.616.749,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 1.612.604,91
2. Beteiligungen 21.800,00 8.492.794,61 0,00 10.821.739,61
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.801,26 3.788,10 0,00 9.806,58
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 24.907,14 0,00 24.907,14
23.601,26 8.521.489,85 0,00 12.469.058,24
B. Umlaufvermögen 51.977.735,42 79.790.542,30 -188.802,08 195.367.674,33
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.654.931,30 550.336,15 0,00 2.646.535,86
2. Unfertige Leistungen 0,00 32.261,81 0,00 32.261,81
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 9.991,45 0,00 9.991,45
4. geleistete Anzahlungen 231.708,57 0,00 0,00 289.491,33
1.886.639,87 592.589,41 0,00 2.978.280,45
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.291.358,91 7.934.819,04 0,00 26.692.816,60
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 16.029.959,34 -16.340.233,13 0,00
3. Forderungen gegen verb. Unternehmen 1.365,58 12.913.269,75 -645.497,39 12.528.045,09
4. Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.435.510,37 830.965,93 -9,40 2.266.466,90
5. Sonstige Vermögensgegenstände 695.599,04 1.260.258,94 0,00 4.261.030,00
8.423.833,90 38.969.273,00 -16.985.739,92 45.748.358,59
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,00
IV. Schecks, Kassenbestand, Postbankkguthaben, Guthaben bei Kreditinstitute 2.744.693,26 23.339.505,52 0,00 28.628.995,67
13.055.167,03 62.901.367,93 -16.985.739,92 77.355.634,71
C. Rechnungs- abgrenzungsposten 218.167,66 115.274,00 0,00 569.158,59
65.251.070,11 142.807.184,23 -17.174.542,00 273.292.467,63
I. Zugeordnetes Kapital 26.395.732,39 31.661.046,70 -14.807.477,90 68.382.297,04
B. Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 6b EStG 0,00 0,00 0,00 0,00
C. Empfangene Ertragszuschüsse 4.520.560,61 4.430.161,44 -188.802,08 13.752.599,42
1. Rückstellungen für Pensionen 678.130,00 911.686,00 0,00 2.817.325,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00 0,00 378.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.991.373,00 4.225.469,00 0,00 10.135.199,00
2.669.503,00 5.137.155,00 0,00 13.330.524,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.613.569,03 60.303.342,17 0,00 108.053.784,65
2. Erhaltene Anzahlungen 138.237,05 1.079.863,55 0,00 1.353.991,52
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.201.573,49 1.850.809,54 0,00 6.833.491,74
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.833,43 5.157.227,76 -645.497,39 4.696.352,89
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.835.545,57 914.107,24 -1.532.755,23 7.534.559,79
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 -9,40 100,00
7. Sonstige Verbindlichkeiten 4.813.157,28 32.216.584,06 0,00 49.282.627,19
31.659.915,85 101.521.934,32 -2.178.262,02 177.754.907,78
F. Rechnungs- abgrenzungsposten 5.358,26 56.886,77 0,00 72.139,39
Gewinn- und Verlustrechnung für 2015 nach § 6b EnWG
1. Umsatzerlöse 45.860.613,44 80.616.239,34 126.476.852,78 14.145.276,60 55.943.143,56
2. Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Leistungen und Waren 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 231.403,87 618.972,77 850.376,64 952.641,24 691.881,56
46.092.017,31 81.235.212,11 127.327.229,42 15.097.917,84 56.635.025,12
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe und für bezogene Waren 25.581.177,05 69.724.374,95 95.305.552,00 3.691.828,61 47.007.936,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.466.180,41 2.361.734,40 3.827.914,81 1.175.631,59 2.140.166,37
27.047.357,46 72.086.109,35 99.133.466,81 4.867.460,20 49.148.102,38
a) Löhne und Gehälter 4.743.763,10 905.771,11 5.649.534,21 2.269.638,15 721.449,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.558.920,63 298.835,87 1.857.756,50 735.383,04 221.483,94
6.302.683,73 1.204.606,98 7.507.290,71 3.005.021,19 942.932,99
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.980.745,29 897.203,26 3.877.948,55 2.902.886,74 1.681.074,56
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.482.608,61 412.043,61 5.894.652,22 750.206,89 657.951,47
41.813.395,09 74.599.963,20 116.413.358,29 11.525.575,02 52.430.061,40
4.278.622,22 6.635.248,91 10.913.871,13 3.572.342,82 4.204.963,72
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10. Erträge aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7,76 615,34 623,10 31,26 1.406,29
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 785.785,58 672.347,16 1.458.132,74 373.877,76 797.415,37
-785.777,82 -671.731,82 -1.457.509,64 -373.846,50 -796.009,08
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.492.844,40 5.963.517,09 9.456.361,49 3.198.496,32 3.408.954,64
15. Außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
16. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 609.653,34 988.986,85 1.598.640,19 590.120,06 578.073,78
18. Sonstige Steuern 11.203,32 571.880,69 583.084,01 181,15 316.926,86
21. Jahresüberschuss (vor Ergebnisverteilung) 2.871.987,74 4.402.649,55 7.274.637,29 2.608.195,11 2.513.954,00
Gasversorgung gesamt Übrige Bereiche Bereichsverrechnungen Betrag gesamt
1. Umsatzerlöse 70.088.420,16 32.345.730,73 -57.752.960,49 171.158.043,18
2. Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Leistungen und Waren 0,00 -29.028,35 0,00 -29.028,35
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 1.951.449,61 0,00 1.951.449,61
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.644.522,80 37.645.161,11 -33.640.874,37 6.499.186,18
71.732.942,96 71.913.313,10 -91.393.834,86 179.579.650,62
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe und für bezogene Waren 50.699.764,62 12.104.245,96 -57.752.960,49 100.356.602,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.315.797,96 29.833.322,73 -33.640.874,37 3.336.161,13
54.015.562,58 41.937.568,69 -91.393.834,86 103.692.763,22
a) Löhne und Gehälter 2.991.087,20 3.858.431,16 0,00 12.499.052,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 956.866,98 1.219.146,33 0,00 4.033.769,81
3.947.954,18 5.077.577,49 0,00 16.532.822,38
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.583.961,30 3.273.741,83 0,00 11.735.651,68
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.408.158,36 16.355.649,54 0,00 23.658.460,12
63.955.636,42 66.644.537,55 -91.393.834,86 155.619.697,40
7.777.306,54 5.268.775,55 0,00 23.959.953,22
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 183.325,32 0,00 183.325,32
10. Erträge aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 0,00 4.406,29 0,00 4.406,29
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.437,55 908.438,56 0,00 910.499,21
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.171.293,13 3.198.194,24 0,00 5.827.620,11
-1.169.855,58 -2.102.024,07 0,00 -4.729.389,29
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.607.450,96 3.166.751,48 0,00 19.230.563,93
15. Außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0,00
16. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0,00
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.168.193,84 637.754,28 0,00 3.404.588,31
18. Sonstige Steuern 317.108,01 118.305,70 0,00 1.018.497,72
21. Jahresüberschuss (vor Ergebnisverteilung) 5.122.149,11 2.410.691,50 0,00 14.807.477,90
Anhang 2015 NACH § 6B ENWG
Der Jahresabschluss der infra fürth gmbh zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268, 276-277, und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.
Den Vorschriften des EnWG wird in den nachfolgenden Angaben Rechnung getragen.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen nach § 6 b EnWG
Die Bilanzierungsmethoden, Ansatzwahlrechte, Übrige Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Anhang 2015 der infra fürth gmbh unverändert ausgeübt bzw. angewandt.
2.2. Trennung der Rechnungslegung der infra fürth gmbh
2.2.1. Form und Darstellung
Der Jahresabschluss 2015 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) der infra fürth gmbh wurde gemäß § 6 b EnWG entkonsolidiert.
Aus dem Jahresabschluss der infra fürth gmbh wurden folgende Tätigkeitsbereichsabschlüsse nach § 6 b Abs.3 EnWG entwickelt:
Die infra fürth gmbh ist in den weiteren Bereichen, welche in § 6 b Abs. 3 EnWG noch aufgeführt sind (Elektrizitätsübertragung, Gasfernleitung, Gasspeicherung und Betrieb von LNG-Anlagen) nicht tätig.
2.2.2 Erläuterung der Zuordnung
Im Einzelnen ergaben sich folgende wesentliche Zuordnungen bzw. Schlüsselungen:
Das Anlagevermögen des Gemeinsamen Bereichs wurde mit dem jeweiligen Umlageschlüssel der allgemeinen und gemeinsamen Betriebsabteilungen des Betriebsabrechnungsbogens aufgeteilt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde auf der Grundlage des Betriebsabrechnungsbogens entkonsolidiert. Dabei wurden folgende erfolgsneutrale Ausweiskorrekturen vorgenommen:
die Lieferungen an die Betriebszweige wurden den Umsatzerlösen, der Bezug von Betriebszweigen entsprechend dem Materialaufwand zugeordnet.
die Umlage der allgemeinen und sonstigen Betriebsabteilungen und die Leistungsverrechnungen wurden, verringert um direkt zuordenbare Kosten (Personalaufwand, Abschreibungen, Zinsen…) den Aufwendungen für bezogene Leistungen zugeordnet.
Um Wiederholungen zu den Erläuterungen zur Bilanz der infra fürth gmbh zum 31.12.2015 (Gesamtbilanz) zu vermeiden, sind hier ausschließlich Erläuterungen, welche für die Trennung der Rechnungslegung gemäß § 6 b EnWG von Bedeutung sind, aufgeführt.
Eine Gesamtdarstellung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
T € Strom-Übriges
T € Gasnetz
T € Gas Übriges
T € Übrige TB
T € Gesamt
– Direkte Zuordnung 11 0 10 0 17 38
– Aufteilung der gemeinsamen Anlagen 135 6 48 3 51 243
146 6 58 3 68 281
– Direkte Zuordnung 34.936 12.264 29.046 17.044 47.991 141.281
– Aufteilung der gemeinsamen Anlagen 9.287 3.037 4.296 1.507 23.398 41.525
– Bereichsverrechnung 188 -188 0
44.411 15.301 33.342 18.551 71.201 182.806
Finanzanlagen 4 3.920 2 22 8.521 12.469
44.561 19.227 33.402 18.576 79.790 195.556
Die detaillierten Entwicklungen der Bilanzposten Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen der einzelnen Tätigkeitsbereiche im Geschäftsjahr 2015 sind in folgenden, als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt:
infra fürth gmbh (Gesamt) (Anlage III)
Elektrizitätsverteilung (Stromnetz) (Anlage V.3/6)
Gasverteilung (Gasnetz) (Anlage V.3/7)
3.3.1. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter des Gesamtunternehmens sind die Verbindlichkeiten, die sich u.a. aus dem Ausweis des entsprechenden Jahresergebnisses und aus dem Umsatzsteuersaldo ergeben mit entsprechenden Forderungen saldiert ausgewiesen. Bei der Zuordnung der entsprechenden Einzelbeträge auf die Tätigkeitsbereiche und der Zuordnung des Jahresüberschusses zum Eigenkapital ergaben sich entsprechende „Forderungsüberhänge“ bei den Bereichen Gaserzeugung und -vertrieb sowie bei den Übrigen Bereichen, welcher hier ausgewiesen ist.
Im Jahresabschluss des Gesamtunternehmens infra fürth gmbh werden Darlehensforderungen bzw. -verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen und an Gesellschafter sachgerecht mit entsprechenden laufenden Verrechnungen saldiert. Zum Zwecke der Entkonsolidierung nach EnWG wurden diese Saldierungsbereiche jedoch getrennt dargestellt.
Da aus den o.a. Forderungen in Höhe von gesamt 16.986 Tsd. € aus Sicht des Gesamtunternehmens infra fürth gmbh durch Saldierung mit entsprechenden Verbindlichkeiten ein „Verbindlichkeitsüberhang“ entsteht, wurden sie mit Hilfe der bereichsübergreifenden Saldierung wieder eliminiert.
3.3.2. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Die Finanzsteuerung des Gesamtunternehmens infra fürth gmbh – und damit aller Tätigkeitsbereiche einschließlich der Finanzsteuerung der verbundenen Unternehmen – erfolgt ausschließlich zentral über den gemeinsamen Tätigkeitsbereich.
In Einhaltung der relevanten Verlautbarungen des IDW (u. a. IDW RS ÖFA 2) wird in den Tätigkeitsbilanzen die entstehende Residualgröße aus der direkten und indirekten Zuordnung von Aktiva und Passiva mit dem retrograd zugeordneten Eigenkapital saldiert und in Summe als sogenanntes „Zugeordnetes Eigenkapital“ ausgewiesen.
Die Tätigkeitsbilanz hat aufgrund des Vollständigkeitsgebotes gemäß § 246 Abs. 1 Satz 1 HGB „sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge zu enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist“. Durch Zuordnungsdifferenzen entstehende Ausgleichsposten sind keine Bilanzposten im Sinne des § 246 HGB. Das heißt, die Zuordnung des Ausgleichspostens im Eigenkapital (als geborene Residualgröße gemäß § 247 Abs. 1 HGB), führt zu einer verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß § 264 Abs. 2 HGB.
Der Jahresüberschuss der einzelnen Tätigkeitsbereiche ergibt sich aus der entsprechenden Gewinn- und Verlustrechnung. Im Jahresabschluss des Gesamtunternehmens infra fürth gmbh wurde der Jahresüberschuss im Rahmen der bestehenden Verträge den Gesellschafterkonten gutgeschrieben. Im vorliegenden Abschluss nach § 6 b EnWG ist dieser als Jahresüberschuss im zugeordneten Eigenkapital ausgewiesen.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter des Gesamtunternehmens sind Verbindlichkeiten gegenüber der infra fürth holding gmbh mit entsprechenden Forderungen saldiert ausgewiesen. Bei der Zuordnung der entsprechenden Einzelbeträge auf die Tätigkeitsbereiche ergaben sich entsprechende „Forderungsüberhänge“ bei den Bereichen Gaserzeugung und -vertrieb sowie bei den übrigen Bereichen, welcher daher unter den Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen sind.
Im Jahresabschluss des Gesamtunternehmens infra fürth gmbh wurde der Jahresüberschuss in Höhe von 14.807 Tsd. € bereits den Gesellschafterkonten gutgeschrieben und daher als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter ausgewiesen. Im vorliegenden Abschluss nach § 6 b EnWG ist dieser als Jahresüberschuss dem Eigenkapital zugeordnet.
Da aus den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Gesellschafter in Höhe von gesamt 2.178 Tsd. € aus Sicht des Gesamtunternehmens infra fürth gmbh durch Saldierung mit entsprechenden Forderungen ein „Forderungsüberhang“ entsteht, wurden sie mit Hilfe der bereichsübergreifenden Saldierung wieder eliminiert
4. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
In den bereichsübergreifenden Verrechnungen bei den Umsatzerlösen und dem Materialaufwand sind Stromnetzentgelte und Entgelte für Messung und Abrechnung für 2015 in Höhe von 22.183 Tsd. € und Gasnetzentgelte und Entgelte für Messung und Abrechnung für 2015 in Höhe von 10.421 Tsd. € sowie übrige innerbetriebliche Umsätze enthalten.
In den übrigen bereichsübergreifenden Verrechnungen sind sowohl die innerbetrieblichen Leistungsverrechnungen als auch die Umlagen der allgemeinen und gemeinsamen Betriebsabteilungen enthalten, da die Umlage der allgemeinen und sonstigen Betriebsabteilungen und die Leistungsverrechnungen, verringert um direkt zuordenbare Kosten (Personalaufwand, Abschreibungen, Zinsen…) sachgerecht den Aufwendungen für bezogene Leistungen zugeordnet wurden.
Weitere ergänzende Erläuterungen zur Trennung der Rechnungslegung gemäß § 6 b EnWG sind nicht erforderlich. Auf die Ausführungen unter Punkt 2.2.2 wird verwiesen.
infra fürth gmbh – Stromnetz
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellkosten
Anfangsstand Zugang Abgang Umbuchung Umgliederung Endstand
+ ./. +/./.
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 783.846,92 64.511,41 0,00 U 777,35 849.135,68
Geleistete Anzahlungen 16.160,68 53.772,25 0,00 U -777,35 69.155,58
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 800.007,60 118.283,66 0,00 U U -777,35.777,35 918.291,26
a) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 14.704.798,09 1.021.854,50 639,80 U 1.717.168,70 17.443.181,49
b) Grundstücke mit Wohnbauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
c) Grundstücke ohne Bauten 257.083,94 0,00 0,00 0,00 257.083,94
e) Grundstückseinrichtungen 817.252,82 20.011,35 0,00 U 305.468,64 1.142.732,81
Summe 1 15.880.284,85 1.041.865,85 639,80 U 2.022.637,34 18.944.148,24
a) Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
b) Verteilungsanlagen Z -7.450.058,91 108.298.510,22 5.319.502,78 671.284,05 U 278.822,13 Z -7.450.058,91 113.225.551,08
c) Sonstige Maschinen und masch. Anlagen 214.983,79 23.607,14 9.732,80 0,00 228.858,13
Summe 2 Z -7.450.058,91 108.513.494,01 5.343.109,92 Z 0,00 681.016,85 UG U 0,00 278.822,13 Z -7.450.058,91 113.454.409,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Z -145.162,77 13.870.936,31 Z -5.206,37 839.803,90 83.070,98 UG UG U -5.401,03 9.177,97 221.050,97 Z -150.369,14 14.852.497,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.838.343,44 672.165,20 0,00 U -1.674.786,59 835.722,05
Summe Sachanlagen Z -7.595.221,68 140.103.058,61 Z -5.206,37 7.896.944,87 Z 0,00 764.727,63 UG UG U U -5.401,03 9.177,97 2.522.510,44 -1.674.786,59 Z -7.600.428,05 148.086.776,64
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.217,22 0,00 0,00 0,00 4.217,22
4. Sonstige Ausleihungen und GmbH-Geschäftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 4.217,22 0,00 0,00 0,00 4.217,22
Gesamt Z -7.595.221,68 140.907.283,43 Z 0,00 8.015.228,53 Z 0,00 764.727,63 UG UG U U -5.401,03 9.177,97 2.521.733,09 -1.675.563,94 Z -7.600.428,05 149.009.285,12
Posten des Anlagevermögens Abschreibungen
Anfangstand AfA im Wirtschaftsjahr angesamm .AfA der in Spalte 4 ausgewiesenen Abgänge Umbuchung Umgliederung Endstand
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 755.457,79 16.730,34 0,00 0,00 772.188,13
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 755.457,79 16.730,34 0,00 UG 0,00 772.188,13
a) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 6.839.235,55 314.425,72 0,00 0,00 7.153.661,27
c) Grundstücke ohne Bauten 102.740,55 0,00 0,00 0,00 102.740,55
e) Grundstückseinrichtungen 487.734,13 41.273,07 0,00 0,00 529.007,20
Summe 1 7.523.674,83 356.383,11 0,00 0,00 7.880.057,94
b) Verteilungsanlagen 76.291.571,55 2.048.101,17 671.091,77 0,00 77.668.580,95
c) Sonstige Maschinen und masch. Anlagen 117.976,36 6.131,61 9.732,80 0,00 114.375,17
Summe 2 76.409.547,91 2.054.232,78 680.824,57 UG 0,00 77.782.956,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.931.346,42 560.129,35 83.070,98 UG UG 8.818,56 -5.189,52 10.412.033,83
Summe Sachanlagen 93.864.569,16 2.970.745,24 763.895,55 UG UG 8.818,56 -5.189,52 96.075.047,89
Summe Finanzanlagen 0,00 ZU 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 94.620.026,95 ZU 0,00 2.987.475,58 763.895,55 UG UG 8.818,56 -5.189,52 96.847.236,02
Posten des Anlagevermögens Restbuchwert
am Ende des Wirtschaftsjahres 2015 am Ende des vorangegang. Wirtschafts-
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.947,55 28.389,13
Geleistete Anzahlungen 69.155,58 16.160,68
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 146.103,13 44.549,81
a) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 10.289.520,22 7.865.562,54
b) Grundstücke mit Wohnbauten 0,00 0,00
c) Grundstücke ohne Bauten 154.343,39 154.343,39
e) Grundstückseinrichtungen 613.725,61 329.518,69
Summe 1 11.064.090,30 8.356.610,02
a) Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00
b) Verteilungsanlagen 28.106.911,22 24.556.879,76
c) Sonstige Maschinen und masch. Anlagen 114.482,96 97.007,43
Summe 2 28.221.394,18 24.653.887,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.290.094,17 3.794.427,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 835.722,05 1.838.343,44
Summe Sachanlagen 44.411.300,70 38.643.267,77
1. Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.217,22 4.217,22
4. Sonstige Ausleihungen und GmbH-Geschäftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 4.217,22 4.217,22
Gesamt 44.561.621,05 38.692.034,80
UG= Umgliederung
U= Umbuchung
Z= Zuschuss
ZU= Zuschreibung
Anlagennachweis zum Jahresabschluss 2014
infra fürth gmbh – Gasnetz
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 305.743,88 25.123,38 0,00 U 352,01 331.219,27
Geleistete Anzahlungen 7.318,04 24.349,70 0,00 U -352,01 31.315,73
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 313.061,92 49.473,08 0,00 U U -352,01.352,01 362.535,00
a) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 3.860.366,27 457.344,52 0,00 U 371.096,64 4.688.807,43
c) Grundstücke ohne Bauten 77.290,73 0,00 0,00 0,00 77.290,73
d) Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
e) Grundstückseinrichtungen 284.770,16 7.510,86 0,00 U 143.477,70 435.758,72
Summe 1 4.222.427,16 464.855,38 0,00 U 514.574,34 5.201.856,88
a) Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 7.044.378,83 17.242,97 0,00 UG U 93.360,07 644,20 7.155.626,07
b) Verteilungsanlagen Z -4.140.799,41 3.583.632,18 387.784,47 U 107.923,79 Z -4.140.799,41
107.612.107,06 110.915.878,56
c) Sonstige Maschinen und masch. Anlagen 100.647,37 11.088,20 3.871,00 U 0,00 107.864,57
Summe 2 Z -4.140.799,41 3.611.963,35 Z 0,00 391.655,47 UG U 93.360,07 Z -4.140.799,41
114.757.133,26 108.567,99 118.179.369,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Z -65.769,56 373.950,20 39.609,12 UG UG U -11.198,63 Z -65.769,56
6.029.444,96 4.740,06 6.442.959,80
85.632,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.082.090,71 721.750,49 0,00 U -762.639,85 1.041.201,35
Summe Sachanlagen Z -4.206.568,97 ZK Z 0,00 0,00 5.172.519,42 Z 0,00 431.264,59 UG UG U U -11.198,63 -4.206.568,97
126.091.096,09 98.100,13 130.865.387,23
708.774,66
-762.639,85
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.801,26 0,00 0,00 0,00 1.801,26
Summe Finanzanlagen 1.801,26 0,00 0,00 0,00 1.801,26
Gesamt Z -4.206.568,97 ZK Z 0,00 Z 0,00 UG -11.198,63 98.100, Z -4.206.568,97 9
126.405.959,27 0,00 431.264,59 UG 13.709.126,67 131.229.723,4
5.221.992,50 U U -762.991,86
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 302.777,63 1.708,56 0,00 0,00 304.486,19
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 302.777,63 1.708,56 0,00 UG 0,00 304.486,19
a) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.517.564,83 97.425,67 0,00 0,00 1.614.990,50
c) Grundstücke ohne Bauten 58.006,93 0,00 0,00 0,00 58.006,93
e) Grundstückseinrichtungen 196.135,16 13.653,61 0,00 0,00 209.788,77
Summe 1 1.771.706,92 111.079,28 0,00 0,00 1.882.786,20
a) Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 4.360.956,75 278.901,31 0,00 UG 25.217,04 4.665.075,10
b) Verteilungsanlagen 80.239.191,28 2.271.972,65 384.817,37 0,00 82.126.346,56
c) Sonstige Maschinen und masch. Anlagen 55.083,27 2.880,00 3.871,00 0,00 54.092,27
Summe 2 84.655.231,30 2.553.753,96 388.688,37 UG 25.217,04 86.845.513,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.396.589,59 238.053,50 39.609,12 UG UG 4.554,44 4.588.828,32
-10.760,09
Summe Sachanlagen 90.823.527,81 2.902.886,74 428.297,49 UG UG 29.771,48 93.317.128,45
Gesamt 91.126.305,44 0,00 428.297,49 UG UG 29.771,48 93.621.614,64
2.904.595,30 -10.760,09
am Ende des Wirtschaftsjahres 2015 am Ende des vorangegang. Wirtschaftsjahres 2014
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.733,08 2.966,25
Geleistete Anzahlungen 31.315,73 7.318,04
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 58.048,81 10.284,29
a) Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 3.073.816,93 2.342.801,44
c) Grundstücke ohne Bauten 19.283,80 19.283,80
d) Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
e) Grundstückseinrichtungen 225.969,95 88.635,00
Summe 1 3.319.070,68 2.450.720,24
a) Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 2.490.550,97 2.683.422,08
b) Verteilungsanlagen 24.648.732,59 23.232.116,37
c) Sonstige Maschinen und masch. Anlagen 53.772,30 45.564,10
Summe 2 27.193.055,86 25.961.102,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.788.361,92 1.567.085,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.041.201,35 1.082.090,71
Summe Sachanlagen 33.341.689,81 31.060.999,31
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.801,26 1.801,26
Summe Finanzanlagen 1.801,26 1.801,26
Gesamt 33.401.539,88 31.073.084,86