Source: http://canzeley.de/forderungsberechnung.html
Timestamp: 2018-03-25 04:57:48
Document Index: 273422920

Matched Legal Cases: ['§ 367', '§ 367', 'BGH', '§ 366', '§ 367', '§ 366', '§ 288', '§ 288']

Canzeley - Forderungsberechnung
Forderungsberechnung nach § 367 Absatz 1 BGB
Die Ermittlung der Höhe einer Geldschuld zu einem bestimmten Zeitpunkt (Forderungsberechnung) gehört zu den alltäglichen Aufgaben einer Anwaltskanzlei.
Da der Grundsatz des § 367 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) vor allem auch auf Leistungen im Wege der Zwangsvollstreckung Anwendung findet (BGH, NJW 1956, 1594 (1595)), spielt die Forderungsberechnung unter Anwendung dieser Norm eine besondere Rolle.
Während die Anwendung des § 366 Absatz 2 BGB (Anrechnung einer Leistung auf mehrere Forderungen) juristische Wertungen erfordert und daher in der Regel dem Rechtsanwalt vorbehalten ist, ist die Anwendung des § 367 Absatz 1 BGB (Anrechnung auf Zinsen und Kosten) einer Automatisierung zugänglich.
Gesetzestext - BGB
Forderungsberechnung367.ots
— aktuell: Version 0.9.5 — ist eine OpenOffice.org-Calc-Vorlage, die ein Basic-Programm einhält, welches im Zusammenwirken mit den Calc-Funktionen eine derartige Forderungsberechnung vornimmt. Mitautorin des Programmes ist Dipl.-Ing. Mechtilde Stehmann.
Da das Programm Formeln in die Kalkulationstabelle schreibt, funktioniert es nur unter OpenOffice.org mit deutscher Lokalisierung. Für andere Lokalisierungen ist der Quelltext des Programms entsprechend anzupassen.
(s. Toussaint, Anrechnung von Teilzahlungen auf Kostenzinsen und Kosten der Rechtsverfolgung von Kosten, MDR 2004, 1332 ff.).
Zwischen den verzinslichen Kosten der Rechtsverfolgung von Kosten und den verzinslichen Kosten der Rechtsverfolgung der Hauptforderung wird zur Meidung einer möglichen "unendlichen" Fortführung (Kosten von Kosten von Kosten von Kosten ... , jeweils festgesetzt und verzinslich) jedoch nicht unterschieden. In entsprechenden Fällen können mehrere Forderungsberechnungen mit entsprechenden manuellen Verrechnungen (wie im Falle des § 366 BGB) durchgeführt werden.
Die Basiszinssätze sind weder im Programm noch im Tabellendokument hinterlegt.
Daher sind die Basiszinsätze halbjährlich bei Änderung zuzüglich fünf (§ 288 Absatz 1 Satz 2 BGB) oder acht (§ 288 Absatz 2 BGB) Prozentpunkten als "Zinsänderung" einzugeben.
Die Basiszinssätze werden von der Bundesbank bekannt gegeben.
Nach dem Klick auf die Schaltfläche "Eingabe" erscheint ein Dialog zur Erfassung der notwendigen Daten.
Daher können die eingegebenen Werte, beispielsweise zur Fehlerkorrektur, später noch (manuell) geändert werden. In der (versteckten) Spalte E sind die Kennziffern für die Beschreibungen enthalten; sie müssen bei Änderungen der Vorgangsbeschreibungen dementsprechende Werte erhalten (Tabelle).
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