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Timestamp: 2017-07-28 14:45:38
Document Index: 271028291

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 11', '§3', '§2', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 9']

Besuch im Anderland: Satzung
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SatzungSATZUNG FÜR DEN VEREIN "BESUCH IM ANDERLAND e.V.“ Stand 22.11.2011 § 1 Name, Sitz, Mitgliedschaft und Geschäftsjahr
1.1 Der Verein führt den Namen "Besuch im Anderland". Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz "e.V."
1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Stuttgart. 1.3 Der Verein ist politisch, weltanschaulich und konfessionell neutral. 1.4 Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck des Vereins 2.1 Zweck des Vereins ist auf dem Gebiet der Alzheimer-Demenzkrankheit die Förderung von Bildung und Erziehung von Lehrern, Eltern und Grundschulkindern sowie die Verbesserung der Lebensqualität bei der Altenpflege durch regelmäßige Besuche der Kinder bei stationär im Heim lebenden Kranken. 2.2 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Aufgaben des Vorstands und der Rechnungsprüfer, des fachlichen Beirats, der aktiven Mitglieder und der Mitgliederversammlung sowie durch die Kooperation mit Schulen, Heimen, Institutionen und Behörden, damit das bereits in Stuttgart bestehende soziale Projekt "Besuch im Anderland - Grundschüler entdecken die Welt der Demenzkranken" bundesweit nachgeahmt werden kann. Erforderlich dafür sind:- Ausbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter für die Information auf Eltern- und Angehörigenabenden,für die Schulung der Kinder zum Thema Alzheimer und deren Begleitung bei Besuchen der Kranken im Heim und für die Schulung von Grundschullehrern auf Fortbildungsveranstaltungen zum Thema „Alzheimer“.- Durch den fachlichen Beirat des Vereins Kooperation und Aufbau eines Netzwerks mit den Schulbehörden, damit das Thema „Alzheimer“ in die Bildungspläne der Grundschulen kommt, denn die Alzheimer-Erkrankungen sind eine der größten sozialen Herausforderungen unserer Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten. § 3 Gemeinnützigkeit
3.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
3.3 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 3.4 Eingebrachte Vermögenswerte werden beim Ausscheiden eines Mitglieds bzw. bei Auflösung des Vereins nicht rückerstattet. Näheres zur Auflösung regelt § 11.
3.5 Der Vereinszweck darf nur geändert werden, wenn er auch in Zukunft dem in §3.1 genannten gemeinnützigen Anspruch dient.
4.1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person aktiv oder fördernd sein, die sich mit dem in §2 genannten Zweck und den Zielen des Vereins identifiziert.
4.2 Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder. Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen und deshalb auch nicht die Rechte und Pflichten der aktiven Mitglieder haben. Sie unterstützen die Umsetzung der Ziele des Vereins finanziell durch Spenden und erhalten vom Vorstand zum Jahresende schriftliche Informationen über die Vereinstätigkeiten.
4.3 Die Mitgliedschaft wird erworben von den bei der Gründungsversammlung Anwesenden, die in der Abstimmung über die Satzung mit "Ja" gestimmt und die Satzung unterschrieben haben, danach durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag, über den der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit entscheidet.
4.4 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Tod.
4.5 Der freiwillige Austritt eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands und ist nur zum Quartalsende unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zulässig.
4.6 Bei schwerwiegenden Verstößen gegen Zweck und Ziele des Vereins kann der Vorstand durch Beschluss die Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung beenden. Gegen diesen Beschluss kann das Mitglied innerhalb einer Frist von drei Monaten Berufung einlegen, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis dahin ruhen Rechte und Pflichten des Mitglieds.
4.7 Von den Mitgliedern werden keine Beiträge erhoben.
§ 5 Organe des Vereins, Rechnungsprüfer
5.1 Die Organe des Vereins sind der Vorstand, der fachliche Beirat und die Mitgliederversammlung. 5.2 Zur Kontrolle der Rechnungsführung des Vereins werden von der Mitgliederversammlung zwei Rechnungsprüfer auf zwei Jahre gewählt. Sie haben die Aufgabe, alle Rechnungsbelege und deren ordnungsgemäße Verbuchung zu prüfen und die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen und darüber die Mitgliederversammlung zu informieren. Sie dürfen weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören, können aber an den Sitzungen des Vorstands mit beratender Stimme teilnehmen. § 6 Der Vorstand
6.1 Der Vorstand besteht aus: 1. Vorsitzender und 2. Vorsitzender, Schriftführer, Schatzmeister und 3 Beisitzer. Er wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Er kann erweitert werden.
6.2 Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
6.3 Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, welche vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich oder mündlich einberufen werden.6.4 Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Sie stehen den Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung.
6.5 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. oder 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
7.1 Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit, beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen, und führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen. Die Aufgaben im einzelnen regeln die §§ 7.4 bis 7.9. 7.2 Der 1. und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich, wobei jeder für sich allein vertretungsberechtigt ist. 7.3 Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Sie müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.
7.4. Der 1. Vorsitzende ist zuständig für- Einladung zu den Sitzungen- Vorbereitung der Tagesordnung- Überwachung der Umsetzung von Beschlüssen- Pflege der Vereinssatzung sowie Überwachung und Pflege der Vereinsgrundsätze- Verfassen von Artikeln über die Tätigkeit des Vereins- Kontaktaufnahme zu neuen Partnern und Sponsoren 7.5 Der 2. Vorsitzende ist zuständig für - Aufbau- und Ablauforganisation des Vereins- Organisation und Überwachung der Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit- Koordination der Kontakte zu neuen Kooperationspartnern und Sponsoren- Vertretung des 1. Vorsitzenden
7.6 Der Schriftführer ist zuständig für - Erledigung der administrativen und organisatorischen Büroaufgaben- Schreiben der Protokolle
7.7 Der Schatzmeister ist zuständig für
- Finanzbuchführung mit Jahresabschluss und Statistiken unter Beachtung aller steuerlichen Vorschriften- Genehmigung und Abrechnung aller anfallenden Vereinskosten
7.8 Der 1. und der 2. Beisitzer ist zuständig für Medienberatung, Gestaltung und Pflege von Website, Flyer, Vereinsmitteilungen und Werbeschriften.
7.9 Der 3. Beisitzer ist Ansprechpartner für Lehrer und Eltern zur Reaktion der Kinder auf die Schulung um Thema Alzheimer und das Erleben der Kranken im Heim.
§ 8 Der fachliche Beirat
8.1 Der fachliche Beirat des Vereins ist mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Ärzteschaft sowie beratenden und betreuenden Einrichtungen besetzt.
8.2 Die Arbeit des fachlichen Beirats dient der - Kontaktaufnahme zu Behörden, Institutionen und Forschungseinrichtungen- Förderung der regionalen und überregionalen Vernetzung von Fachkollegen- Entwicklung und Fortschreibung von Kriterien zur Beurteilung der Schulung von Grundschülern zum Thema Alzheimer und des sozialen und therapeutischen Nutzens ihrer Begegnung mit Demenzkranken im Heim- Aufnahme von Gesprächen mit der Schulverwaltung über eine Alzheimer-Fortbildung für Grundschullehrer und die Verankerung des Themas Alzheimer im Bildungsplan der Grundschule - Förderung des Dialogs mit der Öffentlichkeit zum Abbau der Aversion gegen das Thema Alzheimer- Beratung des Vereins in grundlegenden fachlichen Fragen
9.1 Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im letzen Quartal statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
9.2 Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter. Das Protokoll führt der Schriftführer, bei Abwesenheit ein anwesendes Vereinsmitglied.
9.3 Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Jedes anwesende aktive Mitglied hat eine Stimme. Nicht anwesende aktive Mitglieder können sich durch eine abgegebene Vollmacht stimmberechtigt vertreten lassen. Beschlüsse werden offen durch Handaufheben mit einfacher Mehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Die Abstimmung muss schriftlich erfolgen, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
9.4 Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszwecks) ist abweichend von § 9.3 eine Mehrheit von drei Viertel der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.
9.5 Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Punkte (außer Satzungsänderungen, Abberufung oder Wahl von Vorstandsmitgliedern sowie Auflösung des Vereins) nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
9.6 Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Die in § 9 angeführten Punkte zur Einladung und zum Ablauf der Versammlung gelten entsprechend.
§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung 10.1 Der Mitgliederversammlung als Beschluss fassendem Organ obliegen alle Aufgaben, es sei denn, diese sind ausdrücklich laut Satzung einem anderen Vereinsorgan übertragen worden.
10.2 Aus der Reihe der Mitglieder wählt die Mitgliederversammlung den Vorstand. Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Der Versammlungsleiter lässt vorher mit einfacher Mehrheit abstimmen, ob die Wahl offen oder geheim mit Stimmzetteln stattfinden soll. Zur Durchführung einer geheimen Wahl bestimmt er einen der anwesenden Mitglieder zum Wahlleiter.
10.3 Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.
10.4 Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Schriftführers, die Zahl und Namen der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.
10.5 Die Mitgliederversammlung entlastet den Vorstand nach Entgegennahme des jährlich vorzulegenden Geschäftsberichts des Vorstands sowie des Prüfungsberichts der Rechnungsprüfer.
11.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 9.4 festgelegten Stimmenzahl beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. und der 2.Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
11.2 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
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