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Timestamp: 2019-02-17 23:57:15
Document Index: 54879067

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 75', '§ 75', '§ 7', '§ 7', 'Art. 1', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 28']

Landesrecht BW § 7 BWO | Bundesnorm | Briefwahlvorsteher und Briefwahlvorstand | Bundeswahlordnung | gültig ab: 11.12.2008
Bei der Bildung mehrerer Briefwahlvorstände nach § 8 Abs. 1 des Bundeswahlgesetzes für einen Wahlkreis und bei der Bildung von Briefwahlvorständen nach § 8 Abs. 3 des Bundeswahlgesetzes für einzelne oder mehrere Gemeinden oder für einzelne Kreise innerhalb eines Wahlkreises darf die Zahl der auf einen Briefwahlvorstand entfallenden Wahlbriefe nicht so gering sein, dass erkennbar wird, wie einzelne Wahlberechtigte gewählt haben; auf einen Briefwahlvorstand sollen mindestens 50 Wahlbriefe entfallen.
Wieviel Briefwahlvorstände im Falle einer Anordnung nach § 8 Abs. 3 des Bundeswahlgesetzes zu bilden sind, um das Ergebnis der Briefwahl noch am Wahltage feststellen zu können, entscheidet die Landesregierung oder die von ihr bestimmte Stelle.
Wird im Rahmen einer Anordnung nach § 8 Abs. 3 des Bundeswahlgesetzes für mehrere Gemeinden ein Briefwahlvorstand gebildet, ist eine dieser Gemeinden mit der Durchführung der Briefwahl zu betrauen.
Die Mitglieder der Briefwahlvorstände für die einzelnen Wahlkreise sind nach Möglichkeit aus den Wahlberechtigten des jeweiligen Wahlkreises zu berufen, die am Sitz des Kreiswahlleiters wohnen, bei Bildung von Briefwahlvorständen für einzelne oder für mehrere Gemeinden oder für einzelne Kreise innerhalb eines Wahlkreises nach Möglichkeit aus den Wahlberechtigten, die in den jeweiligen Gemeinden oder Kreisen wohnen.
Der Kreiswahlleiter macht Ort und Zeit des Zusammentritts des Briefwahlvorstandes öffentlich bekannt, weist den Briefwahlvorsteher und seinen Stellvertreter auf ihre Verpflichtung zur unparteiischen Wahrnehmung ihrer Aufgaben und zur Verschwiegenheit über die ihnen bei ihrer amtlichen Tätigkeit bekannt gewordenen Angelegenheiten hin, unterrichtet den Briefwahlvorstand über seine Aufgaben und beruft ihn ein; Entsprechendes gilt bei der Einsetzung mehrerer Briefwahlvorstände für einen Wahlkreis. Werden Briefwahlvorstände für einzelne oder mehrere Gemeinden oder für einzelne Kreise innerhalb eines Wahlkreises gebildet, nimmt die jeweilige oder die nach Nummer 3 betraute Gemeindebehörde oder die Verwaltungsbehörde des jeweiligen Kreises diese Aufgaben wahr.
Der Briefwahlvorstand ist beschlussfähig bei der Zulassung oder Zurückweisung der Wahlbriefe nach § 75 Abs. 1 und 2, wenn mindestens drei Mitglieder, bei der Ermittlung und Feststellung des Briefwahlergebnisses nach § 75 Abs. 3, wenn mindestens fünf Mitglieder, darunter jeweils der Wahlvorsteher und der Schriftführer oder ihre Stellvertreter, anwesend sind.
§ 7: Neugefasst durch Bek. v. 19.4.2002 I 1376
§ 7 Nr. 1 bis 3: IdF d. Art. 1 Nr. 23 V v. 3.12.2008 I 2378 mWv 11.12.2008
§ 7 BWO, vom 12.02.2002, gültig ab 21.02.2002 bis (gegenstandslos)
§ 7 BWO, vom 19.04.2002, gültig ab 21.02.2002 bis 10.12.2008
§ 7 BWO, vom 15.12.1993, gültig ab 23.12.1993 bis (gegenstandslos)
§ 7 BWO, vom 08.03.1994, gültig ab 23.12.1993 bis 20.02.2002
§ 7 BWO, vom 15.11.1989, gültig ab 29.11.1989 bis (gegenstandslos)
§ 7 BWO, vom 07.12.1989, gültig ab 29.11.1989 bis 22.12.1993
§ 7 BWO, vom 28.08.1985, gültig ab 11.09.1985 bis 28.11.1989
§ 7 BWO wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 28 BWO, gültig ab 21.02.2002 bis (gegenstandslos)
Eingangsformel BWahlGZustV BW, gültig ab 07.06.1980
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