Source: http://www.gemeinde-barum.de/gemeinde/kindergarten/konzept/rahmenbedingungen.html
Timestamp: 2020-06-04 04:56:34
Document Index: 371286525

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 3', '§ 2', '§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§32', '§ 32', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 90', '§ 82', '§ 85', '§ 20', '§ 85', '§ 85', '§ 82', '§ 85']

Rahmenbedingungen | Gemeinde Barum
3.1 Richtlinien für die Vergabe von Kindergartenplätzen
Unter Beachtung des §§ 5 des KitaG vom 05. August 1999 hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Barum in seiner Sitzung am 14.06.2000 nachstehende Richtlinien beschlossen:
$ 1 - Termine -
Die Vergabe der freiwerdenden Plätze erfolgt zu den Stichtagen durch die Leitung des Kindergartens
Es ist anzustreben, dass die Entscheidung so rechtzeitig getroffen wird, dass spätestens 8 Wochen vor dem jeweiligen Stichtag die Aufnahme verbindlich mitgeteilt werden kann.
Auf die Satzung des Landkreises Lüneburg zur Anmeldefrist in Kindertagesstätten wird hingewiesen.
$ 2 - Soziale Kriterien -
1. Kinder von Alleinlebenden, die berufstätig oder arbeitssuchend sind; dies gilt auch für Schulbesuche, Studium, Ausbildung, oder eine vom Arbeitsamt finanzierten Umschulungs- und Fortbildungsmaßnahme.
2. Kinder von Eltern, die beide berufstätig sind.
3. Kinder deren Geschwister bereits den Kindergarten besuchen.
4. Kinder, deren Geschwister die Grundschule besuchen.
In besonderen Härtefällen kann von der vorstehenden Rangfolge abgewichen werden.
§§ 3 - Nachweis -
Nachweise zu §§ 2 sind auf Verlangen der Kindergartenleitung schriftlich vorzulegen
$ 4 - Ortsfremde Kinder -
Kinder ortsfremder Erziehungsberechtigter werden nur aufgenommen, sofern freie Plätze zur Verfügung stehen. Hierüber entscheidet der Bürgermeister.
$ 5 - Inkrafttreten -
Die Aufnahme von Kindern nach dieser Richtlinie erfolgt erstmals zum 01. August 2000.
Barum, den 14.06.2000
gezeichnet: Meyn, Bürgermeister
Benutzungs- und Gebührensatzung für den Kindergarten der Gemeinde Barum
Aufgrund der §§§§ 6, 8, 40 und 83 der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) sowie der §§§§ 1, 2 und 5 des Niedersächsi-schen Kommunalabgabengesetzes, jeweils in der z. Zt. geltenden Fassung, hat der Rat der Gemeinde Barum in seiner Sitzungen am 19.11.2009 folgende 13. Änderung der Benutzungs- und Gebührensatzung für den Kindergarten der Gemeinde Barum beschlossen:
(1) Der Kindergarten der Gemeinde Barum dient der Betreuung von Kindern aus der Gemeinde Barum, die das zweite Lebensjahr vollendet haben und noch nicht eingeschult sind. Es können Kinder zwischen 2 und 3 Jahren nachrangig aufgenommen, wenn die Aufnahmekapazitäten dies zulassen.
(2) Laut Satzung des Landkreises Lüneburg zur Anmeldefrist in Kindertagesstätten ist der Anspruch auf einen Kindergartenplatz mindestens drei Monate vor dem in Aussicht genommenen Aufnahmetermin geltend zu machen.
Der Einhaltung dieser Anmeldefrist bedarf es nicht, wenn dies zu einer besonderen Härte für das Kind oder seine Sorgebe-rechtigten führen würde.
(3) An- und Abmeldungen nimmt nur die Gemeindeverwaltung entgegen, wobei Schriftform bei Anmeldung unter Verwendung des entsprechenden Vordruckes vorgeschrieben ist.
(4) Abmeldungen sind mit einer Frist von einem Monat zum nächsten Monatsende möglich.
Für die Monate Mai bis Juli ist eine Abmeldung nicht möglich, wenn das Kind in dem Jahr eingeschult wird.
(5) Abmeldungen vor den Sommerferien ziehen eine dreimonatige Wiederaufnahmesperre mit sich.
(1) Es können vom Besuch ausgeschlossen werden, Kinder die
a) erhebliche Erziehungsschwierigkeiten bereiten,
b) wegen körperlicher oder psychischer Störungen erhöhter Pflege bedürfen,
c) unsauber und äußerlich verwahrlost sind,
d) nicht rechtzeitig nach Beendigung der Betreuungszeit abgeholt werden
(2) Es sind auszuschließen, Kinder
a) mit einer ansteckenden Krankheit für die Dauer der Krankheit
b) mit Ungezieferbefall für die Zeit des Befalles; Die Kindergartenleitung ist sofort nach Auftreten der Krankheit oder bei Ungezieferbefall zu unterrichten. Nach Ende der Krankheit oder des Ungezieferbefalles ist ein ärztliches Zeugnis vorzu-legen.
c) für die ein Gebührenrückstand von mehr als zwei Monaten besteht.
(1) Die Betreuung erfolgt vormittags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Bei entsprechendem Bedarf (Mindestteilnehmerzahl 7 Kinder an 5 Tagen) wird eine verlängerte Betreuung ermöglicht. Die verlängerte Betreuung erfolgt in der Zeit von 08.00 bis 15.00 Uhr.
(2) Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder ab 07.30 Uhr in den Kindergarten zu bringen (Frühdienst) und bis 12.30 Uhr abzuho-len (Mittagsdienst). Dieses Angebot gilt nur, wenn mindestens drei Kinder - für das ganze Jahr - angemeldet werden. Für die Einrichtung eines Spätdienstes wird die Öffnungszeit bis 13.00 Uhr verlängert. Eine Aufsicht ist während dieser Zeit im Kin-dergarten anwesend.
(3) Der Kindergarten ist montags bis freitags geöffnet. An Feiertagen, drei Wochen während der Sommerferien, zwischen Weih-nachten und Neujahr bleibt der Kindergarten geschlossen (höchstens jedoch insgesamt 2 Monate im Jahr).
(4) Die Sorgeberechtigten tragen die Verantwortung für die Kinder auf dem Weg zum und vom Kindergarten.
(1) Für die Betreuung der Kinder im Kindergarten sind ab 01. Januar 2008 einschl. der Ausgabe eines Frühgetränkes monatliche Gebühren in folgender Höhe je Kind zu entrichten:
a) Halbtagsbetreuung
b) Verlängerte Betreuung bis 15.00 Uhr
c) Für die Inanspruchnahme des
Früh- und Mittagsdienstes je
d) Wenn einzelne Plätze nicht belegt
sind, können 3-jährige für 3 Tage/Woche
angemeldet werden für
e) Für die gelegentliche Nutzung
(max. 2-mal in der Woche) des Früh-
bzw. Mittagsdienstes kann eine 10er-Karte
erworben werden zum Stückpreis von
Bei mindestens 8 Anmeldungen kann eine Schnuppergruppe gebildet werden.
(2) Auf Antrag der Sorgeberechtigten erfolgt eine Ermäßigung der Kindergartengebühren nach folgender Staffelung:
gebührenpflichtiges Einkommen Gebühren während der Betreuungszeiten zusätzliche Gebühr je angefangene halbe Stunde Früh- und Mittagsdienst zusätzliche Gebühr für eine zusätzliche Stunde von 12.00 bis 13.00 Betreuung 3-jähriger 3 Tage je Woche Gebühren für 5-Tage/ Woche 12.00 – 15.00 Uhr Gebühren für 3-Tage/ Woche 12.00 – 15.00 Uhr
- € - - € - - € - - € - - € - - € - - € -
über 4.300,00 150,00 18,00 36,00 98,00 113,00 68,00
3.800,00 - 4.299,99 141,00 16,50 33,00 93,00 106,00 64,00
3.300,00 - 3.799,99 133,00 15,00 30,00 88,00 100,00 60,00
2.800,00 - 3.299,99 125,00 13,50 27,00 82,00 94,00 56,00
2.300,00 - 2.799,99 117,00 12,00 24,00 77,00 88,00 52,00
1.800,00 - 2.299,99 109,00 10,50 21,00 72,00 82,00 50,00
1.500,00 - 1.799,99 101,00 9,00 18,00 67,00 76,00 46,00
1.250,00 - 1.499,99 67,00 7,50 15,00 46,00 50,00 30,00
1.000,00 - 1.249,99 34,00 6,00 12,50 24,00 26,00 15,00
bis 999,99 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Benutzungs- und Gebührensatzung für den Kindergarten der Gemeinde Barum(Angaben ohne Gewähr!)
(3) 1. Für jedes Kind der Sorgeberechtigten bis zur Vollendung des 5 Lebensjahres, längstens jedoch bis zum Ende des laufen-den Kindergartenjahres (31.07.) ermäßigt sich die nach Abs. 1 oder 2 zu zahlende Gebühr um 5 %. Die verbleibende Gebühr wird auf einen vollen Euro-Betrag gerundet.
2. Für jedes weitere Kind der Sorgeberechtigten, das zeitgleich den Kindergarten besucht, ermäßigt sich die nach Abs. 1 oder 2 zu zahlende Gebühr um jeweils 15,00 Euro. Kinder, die den Kindergarten gebührenfrei nutzen, (z.B. letztes Kindergarten-jahr) werden bei der Ermäßigungsregelung nicht berücksichtigt.
3. Für jedes Mehrlingskind der Sorgeberechtigten, das zeitgleich den Kindergarten besucht, ermäßigt sich die nach Abs. 1 oder 2 in Verbindung mit Abs. 3 zu zahlende Gebühr beim 2. Kind um 50%; ab dem 3. Kind ist der Besuch kostenlos.
(4) Bei der verlängerten Betreuung ist die Teilnahme am Mittagsessen Pflicht. Kinder, die für den Spätdienst in der Zeit von 12.00 bis 13.00 angemeldet sind, können am Mittagessen teilnehmen. Für das Essen wird eine tägl. Gebühr von 3,00 € berechnet. Bei regelmäßiger Teilnahme wird eine monatliche Gebühr von 60,00 € berechnet.
(5) Das gebührenpflichtige Einkommen wird wie folgt ermittelt:
Positive Einkünfte/Einnahmen der Sorgeberechtigten, aber auch der mit dem Kind sonst in Haushaltsgemeinschaft lebenden Personen (§§ 2 Abs. 2 und §§ 3 Einkommensteuergesetz (EStG) mit Ausnahme von Leistungen nach dem Bundeskindergeld-gesetz und dem Bundeserziehungsgeldgesetz). Hinsichtlich des Begriffes der „sonst mit dem Kind in Haushaltsgemeinschaft lebenden Personen“ sind die Vorschriften des Sozialgesetzbuches (SGB) in Bezug auf die eheähnliche Gemeinschaft als Ve-rantwortungs- und Einstehungsgemeinschaft analog anzuwenden. Einkünfte/Einnahmen sind auch Unterhaltsleistungen für die Sorgeberechtigten und die Kinder,
abzüglich Kinderfreibeträge (§§32 Abs. 6 EStG) oder alternativ
abzüglich Kindergeld, das zusteht, wenn der steuerliche Kinderfreibetrag nach §§ 32 Abs. 6 EStG nicht gewährt wird
= gebührenpflichtiges Monatseinkommen zur
Anwendung der in Abs. 2 genannten Staffel.
Berechnungsgrundlagen sind jeweils die nachgewiesenen Einkünfte/Einnahmen des zweiten Kalenderjahres vor Beginn des Kindergartenjahres (Basisjahr). Sofern keine Veranlagung erfolgt ist, sind die Einkünfte der Sorgeberechtigten ander-weitig nachzuweisen. Die Werbungskosten werden in diesen Fällen mit dem steuerrechtlichen Pauschalbetrag berück-sichtigt. Es werden bei der Einkommensermittlung keine negativen Einkünfte und Verluste angerechnet; bei mehreren Sorgeberechtigten gilt das gemeinsame Einkommen. Sollten im Kindergartenjahr Veränderungen des Einkommens auf-treten, ist Abs. 6 zu beachten.
(6) Die Anträge auf Ermäßigung der Kindergartengebühren sind mit den erforderlichen Nachweisen innerhalb von 14 Tagen nach Beginn eines jeden Kindergartenjahres bei der Samtgemeinde Bardowick zu stellen. Bei einer Neuanmeldung ist der Antrag innerhalb von 14 Tagen nach der Aufnahme zu stellen. Wird der Nachweis nicht erbracht, ist die Höchstgebühr zu zahlen.
(7) Der festgesetzte Elternbeitrag gilt grundsätzlich für das Kindergartenjahr (01.08. - 31.07. des nächsten Jahres).
Sofern sich seit dem Basisjahr (§§ 4 Abs. 4) Veränderungen im Einkommensbereich der Sorgeberechtigten von mehr als 20% (sowohl positiv als auch negativ) oder Veränderungen bei der Anzahl der Kinder ergeben haben, sind diese der Samtgemein-de Bardowick unverzüglich mitzuteilen.
In diesen Fällen erfolgt eine Neuberechnung der Kindergartengebühren aufgrund von aktuellen Belegen (z.B. Verdienstbe-scheinigungen).
(8) Ist das Kind angemeldet und die Anmeldung nicht schriftlich zurückgenommen worden, so sind für das Kind ab dem Aufnah-medatum Gebühren zu zahlen.
(9) Ordnungswidrig i.S. von §§ 6 Abs. 2 der Nds. Gemeindeordnung handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig unrichtige oder unvoll-ständige Angaben zu den Einkünften, Kinderfreibeträgen oder Werbungskosten macht (§§ 4 Abs. 4). Ordnungswidrig handelt ferner, wer seiner Meldepflicht nach §§ 4 Abs. 6 nicht nachkommt. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 2.500,00 € geahndet werden.
(10) Abweichend von den vorgenannten Regelungen des §§ 4 dieser Benutzungs- und Gebührensatzung können die Kindergarten-gebühren auf Antrag der Eltern ganz oder teilweise erlassen werden. Der Erlass wird zum Ersten des Antrags monatswirksam und wird längstens für ein Kindergartenjahr ausgesprochen. Zuschüsse Dritter sind vorrangig und werden angerechnet. Die Anträge sind schriftlich bei der Samtgemeinde Bardowick zu stellen. Die Angaben sind zu belegen. Ein vollständiger Erlass der Kindergartengebühr wird unter den Voraussetzungen des §§ 90 SGB VIII gewährt, wenn das monatliche Einkommen ge-mäß §§ 82 SGB XII die allgemeine Einkommensgrenze des §§ 85 SGB XII nicht übersteigt. Dabei ist gemäß §§ 20 des Kinder-gartengesetzes (KiTaG) abweichend von §§ 85 SGB XII ein Grundbetrag nach §§ 85 Abs. 1 Nr. 1 SGB XII in Höhe von 83% des zweifachen Eckregelsatzes anzusetzen. Übersteigt das monatliche Einkommen gemäß §§ 82 SGB XII die allgemeine Einkom-mensgrenze des §§ 85 SGB XII, sind 80% des übersteigenden Einkommens als Eigenanteil der Eltern einzusetzen. Darüber hinaus kann die Kindergartengebühr abweichend von den obigen Regelungen bestimmt werden, wenn dies zur Vermeidung einer unzumutbaren wirtschaftlichen Belastung für die Eltern erforderlich ist. Die Bestimmung trifft die Samtgemeinde Bardo-wick nach billigem Ermessen.
(2) Zahlungspflichtige sind die Sorgeberechtigten. Daneben haften auch die Personen, die die Anmeldeformulare unterschrieben haben.
(3) Die Gebühren sind auch dann in voller Höhe zu zahlen, wenn das Kind aus irgendwelchen Gründen dem Kindergarten fern-bleibt. Sollte ein Kind aus Krankheitsgründen länger als einen Monat fehlen, kann die Gebühr ermäßigt werden.
(4) Vorübergehende Schließung des Kindergartens aus zwingenden Gründen (übertragbare Krankheiten nach dem Bundesseu-chengesetz o.ä.) berechtigt nicht zur Kürzung der Gebühren.
Eltern können eine Elternvertretung bilden, über deren Einberufung, Zusammensetzung und Aufgaben der Gemeinderat eine Geschäftsordnung erlässt.
(1) Jedes Kind hat täglich Frühstück mitzubringen, Getränke werden im Kindergarten gereicht.
(2) Für den Aufenthalt im Freien ist ausreichende Schutzkleidung mitzubringen.
(3) Eigene Spielsachen dürfen von den Kindern nur nach Absprache mit der Gruppenleitung mitgebracht werden.
(4) Für Beschädigungen oder den Verlust von Kleidungsstücken oder mitgebrachten Gegenständen haftet die Gemeinde nicht.
Barum, 20.11.2009
Ursprüngliche Fassung vom 15.07. 1997
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 11/1997
1. Änderung vom 22.11.1999
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 14/1999
2. Änderung vom 05.07.2000
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 10/2000
vom 25.08.2000
3. Änderung vom 13.09.2001
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 14/2001
4. Änderung vom 27.03.2002
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 05/2002
5. Änderung vom 19.06.2002
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 11/2002
6. Änderung vom . .2003
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr.
7. Änderung vom 22.05.2003
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 13/2003
8. Änderung vom 24.06.2004
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 09/2004
9. Änderung vom 11.07.2005
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 12/2005
10. Änderung vom 05.03.2007
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 04/2007
11. Änderung vom 16.10.2007
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 13/2007
12. Änderung vom 28.04.2008
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 06/2008
13. Änderung vom 19.11.2009
Amtsblatt Landkreis Lüneburg Nr. 12/2009
3.3. Allgemeines
Unser Kindergarten ist eine Einrichtung der Gemeinde Barum und liegt direkt an der örtlichen Grundschule. Auch ein Jugendraum ist im Gebäude untergebracht. Das Einzugsgebiet des Kindergartens umfaßt die Orte Barum, Horburg und St.Dionys.
Wir können z.Zt. 68 Kinder im Alter von 2,5-6 Jahren betreuen.
Unser Kindergarten ist von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Von 7.00 Uhr bis 8.00 Uhr kann man im Halbstundentakt zum Frühdienst anmelden .
Die Hauptbetreuungszeit für die Vormittagsgruppen liegen zwischen 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr bzw. mit Mittagsdienst bis 14.00 Uhr.
In der Ganztagsgruppe liegt die Hauptbetreuungszeit zwischen 8.00Uhr bis16.00 Uhr.
Die Kinder können gleitend bis 9.00 Uhr gebracht und um 13.00 Uhr bzw. bis 14.00 Uhr (Mittagstisch verpflichtend) abgeholt werden.
Es besteht die Möglichkeit die Sonderöffnungszeiten flexibel zu nutzen soweit Plätze zur Verfügung stehen. (Zehnerkarte)
3.4.1. Ferien und sonstige Schließungszeiten
Während der Sommerferien für ca. 2- 3 Wochen, zwischen Weihnachten und Neujahr und an 2-3 Studientagen, bleibt der Kindergarten geschlossen.
Anja Dörnbrack-Brandt (Erzieherin und Fachwirtin für Kindertagesstätten/Leiterin)
Heidi Gütter (Erzieherin, Fachkraft für Kleinstkindpädagogik)
Sandra Freiras da Silva-Günther (Erzieherin, zertifizierte Elternbegleiterin)
Anja Bößow (Erzieherin, Fachkraft für Atelierarbeit im Kindergarten, Fachwirtin für Kindertagesstätten/stellv. Leiterin)
Jana Kügel (Erzieherin)
Doreen Daum (Erzieherin mit heilpädagogischer Zusatzausbildung)
Felix Dierks (Erzieher)
Kathleen Mainz
Vertretungskräfte bei Krankheit, Urlaub oder Fortbildung einer Betreuerin z.Z.
Leonie Höche
(Kinderpflegerin) zur Zeit in Erziehungsurlaub
Bettina Alm (Erziehungshelferin)
Heidi Romanelli ist unser guter Geist, der ihre Nachmittage damit verbringt, unsere Räumlichkeiten wieder zum Glänzen zu bringen.
Außerdem trifft man gelegentlich Praktikanten der Fachschule Sozialpädagogik und der Sozialassistenten Schule an. Auch absolvieren Schüler, der allgemeinbildenden Schulen, ihr Berufsfindungspraktikum bei uns. Weiterhin können junge Menschen ein freiwilliges soziales Praktikum bei uns ableisten.
Integrative Erziehung bedeutet die gemeinsame Förderung von behinderten und nicht behinderten Kindern im Kindergarten unter verbesserten Rahmenbedingungen.
Die Vorteile der Integration liegen darin, daß alle Kinder lernen, eine andere Persönlichkeit so zu akzeptieren, wie sie ist und das jemand, egal wie er ist, dazugehört . Für alle betreuten Kinder ist die gemeinsame Erziehung eine wesentliche Bereicherung ihrer Lebens- und Erlebniswelt. Sie schafft zwischenmenschliche Kontakte im eigenen Wohnbereich und verhindert so eine Ausgrenzung des behinderten Kindes. Für die nichtbehinderten Kinder ergeben sich neue Erfahrungen im sozialen Bereich und das behinderte Kind hat die Möglichkeit des Lernens und akzeptiert werden in der natürlichen sozialen Umgebung.
3.7. Kinder unter drei Jahren
Seit September 2008 vergeben wir, wenn Plätze zur Verfügung stehen, auch Kindergartenplätze an Kinder ab 2,5 Jahren.
Zum Einen wurde so der gestiegene Bedarf an außerfamiliärer Betreuung dieser Altersgruppe bedient, zum Anderen wurden so offene Plätze belegt.
Der Eintritt in den Kindergarten bedeutet für Kinder unter drei Jahren oft die erste Trennung von den Eltern. Wir sehen es als unseren Auftrag, diesen Prozess verständnisvoll und einfühlsam zu gestalten.
Für die Kinder, versuchen wir mit Hilfe von Elterngesprächen, die Eingewöhnungszeit individuell nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kindes und dessen Eltern einzurichten. Dazu bieten wir eine schrittweise Eingewöhnung im Beisein eines Elternteils an.
Diese begleitete Eingewöhnungsphase kann bis zu 6 Wochen dauern.
Zu Beginn ist ein Elternteil im Kindergarten mit anwesend, so dass sich das Kind allmählich an die neue Umgebung gewöhnen kann und sich traut diese zu erkunden. Erst wenn das Kind eine Beziehung zur Bezugserzieherin aufgebaut hat, kann es auf die Anwesenheit der Eltern verzichten.
Aus bindungspädagogischer Sicht legen wir Wert auf eine kontinuierliche Anwesenheit des vertrauten Personals.
Die erste Kindergartenzeit, verbringen die Kinder mit Ihrer Bezugsbetreuerin. Nach und nach, je nach individuellem Entwicklungstand, kann das Kind unsere Einrichtung, gemeinsam mit der Betreuerin, erkunden und so alle Räumlichkeiten kennen lernen.
Je nach Selbstständigkeit und Bereitschaft der Kinder, dürfen sie dann später allein ihre Spielbereiche im Haus wählen und nutzen.
Wir versuchen allen Kindern des Hauses -Zuwendung und Zuneigung - Verlässlichkeit und Sicherheit - Geborgenheit und Schutz - Regelhaftigkeit und Orientierung durch feste Abläufe zu gewähren.
Besonders für die 2-jährigen, schaffen wir eine Atmosphäre von Geborgenheit und Vertrauen, durch intensive Kontakte mit festen Bezugspersonen. Angebote zur Förderung der Sprache, der Motorik, der Sinneswahrnehmungen etc., werden dem Entwicklungsstand entsprechend zur Verfügung gestellt. Hierbei legen wir mehr Wert auf den Prozess, als auf vorzeigbare Produkte. Einige Räume sind so gestaltet und ausgestattet, dass sie Überblick und Rückzugs- möglichkeiten für ungestörtes freies Spiel ermöglichen.
Die Betreuung von Kindern, in unserer altersgemischten Einrichtung mit dem offenen Konzept, bietet auch kleinen Kindern Vorteile in jedem Entwicklungsbereich, und zwar sowohl in der sozialen als auch in der sprachlichen und geistigen Entwicklung.
Kleinkinder mit altersgemischten Kontakten zeigen eine große Selbstständigkeit und mehr emotionale Sicherheit. Durch die Altersmischung wird dem Kind zu großmöglicher Selbstständigkeit und Eigeninitiative verholfen, ihm können vielfältige Möglichkeiten zum sozialen Lernen in natürlichen Lebenssituationen angeboten werden. Die jüngeren Kinder erfahren durch das Vorbild der älteren Kinder bei der Teilnahme an deren Spielen – beobachtend oder aktiv- auf natürliche Weise eine Fülle von Anregungen, die durch nachahmendes Lernen aufgenommen werden. Die älteren Kinder können, durch das gemeinsame Tun mit den Jüngeren, ihre sozialen und kognitiven Fähigkeiten erproben und vertiefen, indem sie ihnen helfen, etwas zeigen und erklären. Das so gestärkte Selbstwertgefühl ist für unsere älteren Kinder, eine gute Vorraussetzung für den Übergang zur Schule.
Wer unser Haus kennen gelernt hat weiß, dass es für alle Alters- und Entwicklungsstufen vielfältige Bewegungsangebote drinnen und draußen bietet.
So kommt die Bewegung nie zu kurz. An den regelmäßigen Bewegungsangeboten in der Sporthalle, nehmen die jüngsten Kinder nach individueller Absprache mit den Eltern, frühestens jedoch im Alter von 3 Jahren teil.
3.8 Räumlichkeiten
Folgende Räume stehen den Kindern zur Verfügung :
Außerdem sind im Kindergarten noch folgende Räume vorhanden:
diverse Keller und Abstellräume
Es gibt außerdem ein großes Außengelände mit altem Baumbestand, Büschen, Hütten, Feuerstelle, Matschanlage, Spielzeugschuppen, einem Berg und verschiedenen Spielgeräten.
Die benachbarte Sporthalle, steht in Absprache mit der Grundschule, mehrmals wöchendlich zu unserer Verfügung.
3.9 Tierhaltung
"Jede Verbesserung in unserer Beziehung zur Tierwelt bedeutet unfehlbar einen Fortschritt auf dem Weg zum menschlichen Glück." ( Emilie Zola)
Distanziertes Beobachten, vorsichtige Streichelkontakte und Fütterversuche stellen bei den Kindern meist den ersten Versuch dar, mit Tieren Kontakt aufzunehmen. Um die Kinder vertrauter und sicherer im Umgang mit Tieren werden zu lassen, haben wir uns zur Tierhaltung entschieden.
Nach den Sommerferien 2013 sind zwei Kaninchen in unseren Außenstall auf dem Spielplatzgelände eingezogen. Die Kinder bekommen damit die Möglichkeit, das Tier zu streicheln und zu füttern und gewinnen so einen Erfahrungsraum, der, anders als beim Zoobesuch, dauerhaft bestehen bleibt.
Im Kinderrestaurant steht ein Aquarium, die Kinder beteiligen sich hier bei Pflege und Fütterung.
3.10 Kleidung
Die Kinder dürfen sich drinnen wie draußen in den Spielbereichen frei entfalten; daher ist eine pflegeleichte, strapazierfähige und bequeme Kleidung an jedem Tag angebracht.
An Regentagen sollten die Kinder wetterfeste Kleidung wie Regenhose, Gummistiefel und Regenjacke mitbringen. Am besten wäre es, wenn diese Sachen im Kindergarten verbleiben könnten: Bitte dringend alles mit Namen versehen.
Wir gehen meist 1 x wöchentlich mit den Kindern zum "Turnen" in die benachbarte Schulsporthalle. An diesem Tag sollten die Kinder Sportzeug und Hallenturnschuhe mitbringen.