Source: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2009/daz-34-2009/versorgungswerk-der-lak-hessen-anlagen
Timestamp: 2020-08-04 14:41:03
Document Index: 320382423

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 24', '§ 29']

Änderung der Anlagen der Satzung des Versorgungswerkes der Landesapothekerkammer Hessen vom 5. August 2009 (die Änderung war bereits in DAZ 33/09, S. 80 bis 81, abgedruckt.)
1. Die Anlage 1 zur Satzung des Versorgungswerkes wird wie folgt gefasst:
Leistungs- und Kapitalwerttabelle (für Pflichtmitglieder)
R = Betrag in € der monatlichen Rentenanwartschaft auf Berufsunfähigkeits- und Al-tersrente für eine Zahlung von € 1.000,– im Alter X. Das Alter X wird als Differenz zwischen dem Kalenderjahr, in dem die Zahlung bis zum 10.01. des folgenden Jahres beim Versorgungswerk eingegangen ist, und dem Geburtsjahr des Mitgliedes bestimmt. Gezahlte Säumniszuschläge, Zinsen und Kosten gelten nicht als Zahlung im Sinne der Satzung.
K = Kapitalwert in € einer monatlichen Rentenanwartschaft auf Berufsunfähigkeits- und Altersrente in Höhe von 1,– €. Das Alter X wird als Differenz zwischen dem Kalenderjahr des Ehezeitendes und dem Geburtsjahr des Mitglieds bestimmt.
Teil 1: Leistungs- und Kapitalwerttabelle für die Anwartschaftsphase
Für eine Zahlung im Alter X vom Betrage B (verschieden von € 1000,–) ergibt sich die monatliche Rentenanwartschaft R‘ aus der Formel
R‘ = B durch 1000 mal R,
wobei R aus der vorstehenden Tabelle abzulesen ist.
Teil 2: Kapitalwerttabelle für die laufende Altersrente
Der Kapitalwert nach § 29 Abs. 3 einer während der Ehezeit erworbenen Anwartschaft R‘ auf Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenrente ergibt sich als
K‘ = R‘ mal K,
wobei K aus der vorstehenden Tabelle abzulesen ist. Für laufende Altersrenten ist dabei Teil 2 maßgeblich, ansonsten Teil 1.
Ist die ausgleichsberechtigte Person bereits Versorgungsempfänger des Versorgungswerks aufgrund einer vorangegangenen Pflichtmitgliedschaft, so errechnet sich aus dem Ausgleichswert K‘ gemäß § 29 Absatz 4 die Erhöhung der Rente R‘ nach § 29 Absatz 5 Buchstabe a) als
R‘ = K‘ durch K‘
wobei K aus Teil 2 der vorstehenden Tabelle abzulesen ist."
2. Die Anlage 5 wird nach Anlage 4 neu eingefügt:
Leistungstabelle (für Anwartschaften auf Altersrente nach § 29 Abs. 5 Buchstabe b)
R = Betrag in € der monatlichen Rentenanwartschaft auf Altersrente aufgrund einer internen Teilung nach § 29 Abs. 5 Buchstabe b für einen Ausgleichswert von € 1.000,– im Alter X. Das Alter X wird als Differenz zwischen dem Kalenderjahr, in dem das Ehezeitende liegt, und dem Geburtsjahr der ausgleichsberechtigten Person bestimmt.
Für einen Ausgleichswert im Alter X vom Betrag K (verschieden von € 1000,–) ergibt sich die monatliche Rentenanwartschaft R‘ auf Altersrente aus der Formel
R‘ = K durch 1000 mal R,
wobei R aus der vorstehenden Tabelle abzulesen ist."
3. Die Anlage 6 wird nach Anlage 5 neu eingefügt:
Kürzung der monatlichen Anwartschaft auf Altersrente bei Vorverlegung der Altersrente auf einen früheren Zeitpunkt
(§ 24 Abs. 3 der Satzung für Anwartschaften nach § 29 Abs. 5 Buchstabe b)
4. Die Änderungen treten am 01.09.2009 in Kraft.
DAZ 2009, Nr. 34, S. 88, 20.08.2009
Versorgungswerk Hessen