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Timestamp: 2017-12-11 07:51:30
Document Index: 43401376

Matched Legal Cases: ['§ 79', 'BGH', '§ 79', '§ 1', '§ 57', '§ 2', '§ 18', '§ 46', '§ 92', '§ 167', '§ 256', '§ 708', '§ 711', '§ 41', '§ 79', 'BGH', '§ 79', '§ 79', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

LG-KARLSRUHE - 06.03.2009, 6 O 237/07 - JuraForum.de
LG-KARLSRUHE – Aktenzeichen: 6 O 237/07
Leitsatz: 1. Zur Erfüllung der Voraussetzungen des § 79 Abs. 2 Satz 4 VBLS reicht es aus, wenn ein mindestens 52-jähriger, schwerbehinderter Versicherter die Voraussetzungen eines Anspruchs auf eine Rente für schwerbehinderte Menschen aus der gesetzlichen Sozialversicherung am Umstellungsstichtag einseitig hätte schaffen können (im Anschluss an BGH, Urteil vom 3. Dezember 2008 - IV ZR 104/06).
2. Zur Berechnung des Kürzungsbetrages einer Betriebsrente in der Zusatzversorgung des Öffentlichen Dienstes wegen VersorgungsausgleichVBL: Zu § 79 Abs. 2 Satz 4 VBLS und zur Kürzung einer Betriebsrente wegen Versorgungsausgleich
Rechtsgebiete: BeamtVG, BetrAVG, ZPO
Vorschriften: § 1 BeamtVG, § 57 BeamtVG, § 2 BetrAVG, § 18 BetrAVG, § 46 ZPO, § 92 ZPO, § 167 ZPO, § 256 ZPO, § 708 ZPO, § 711 ZPO
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LG-KARLSRUHE – Urteil, 6 S 47/07 vom 06.03.2009
1. Nach ständiger Rechtsprechung der Kammer bleiben die individuellen Steuerdaten des Berechtigten bei der Berechnung der Betriebsrente in der Zusatzversorgung des Öffentlichen Dienstes unberücksichtigt. Das Steuerrecht wird nur insoweit herangezogen, um nach abstrakten Gesichtspunkten das fiktive Nettoarbeitsentgelt zu errechnen (§ 41 VBLS a.F.).
2. Zu den Voraussetzungen von § 79 Abs. 2 Satz 4 VBLS n.F. (im Anschluss an BGH, Urteil vom 3.12.2008 - IV ZR 104/06).VBL: Keine individuelle Steuerdaten des Berechtigten zur Berechnung der Betriebsrente
LG-KARLSRUHE – Urteil, 6 O 114/08 vom 06.03.2009
Nach dem Stichtag vom 13.11.2001 getroffene Altersteilzeitvereinbarungen eröffnen nicht den Anwendungsbereich des § 79 Abs. 3 VBLS n.F. Damit geht einher, dass auch spätere Aufhebungen und Änderungen der Altersteilzeitverträge unbeachtlich sind.
LG-KARLSRUHE – Urteil, 6 O 235/08 vom 06.03.2009
Zusatzversorgung im Öffentlichen Dienst: 1. Die Erklärung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) im Prozess &quot;Insoweit ist die VBL bereit, die der klagenden Partei auf der Grundlage des § 79 Abs. 1 VBLS mitgeteilte Startgutschrift nach Maßgabe des vorgenannten BGH-Urteils (hier: BGH vom 14.11.2007 - IV ZR 74/06) als unverbindlich zu behandeln&quot; lässt das Feststellungsinteresse der klagenden Partei zur Unverbindlichkeit der Startgutschrift nicht entfallen.
2. Gleiches gilt auch für die weitere Erklärung, &quot;dass die Startgutschrift nach Maßgabe der Entscheidung des BGH vom 14.11.2007 nicht rechtsverbindlich ist&quot;. (Fortentwicklung der Kammerrechtsprechung - LG Karlsruhe, Urteil vom 12.12.2008 - 6 S 65/08).
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