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Timestamp: 2018-02-21 03:37:24
Document Index: 25085387

Matched Legal Cases: ['§ 140', '§ 331', '§ 140', '§ 159', '§\n331', '§ 140', '§ 31']

alg i sperre auf verdacht - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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28.06.2014, 14:06 #1
Gnampf->Emailproblem
alg i sperre auf verdacht
heute lag ein brief von meinem arbeitsvermittler im kasten.
ich musste mich vor einem monat arbeitsuchend melden, da mein vertrag auslief.
er hatte mir an dem tag 3 stellenausgedruckt und mitgegeben auf die ich mich bewerben sollte.(3 stellen die eigentlich nicht so richtig auf mein profil passten.)
ich hab mich bei allen 3 beworben, und hab nun heute eben den brief bekommen, daß ich mich bei der firma X nicht beworben hätte und das ich dazu bis zum 12.7 stellung nehmen solle.
damit es zu keiner überzahlung kommt habe der herr arbeitsvermittler die zahlung schonmal einstellen lassen.
als nachweis hab ich lediglich die liste die ich selber ausfülle, sowie die abgespeicherte bewerbung, an der man am letzten änderungsdatum ersehen kann wann sie erstellt und ausgedruckt wurde.
per einschreiben hab ich die bewerbung natürlich nicht geschickt.
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28.06.2014, 15:06 #2
AW: alg i sperre auf verdacht
Waren die Stellenangebote mit Rechtsfolgebelehrung?
Dann die Frage: Du hast dich vor einem Monat arbeitsuchend gemeldet?
Eigentlich muss man sich 3 Monate vorher arbeitsuchend melden wenn
man weiß wann der Vertrag ausläuft!
Bei befristeten Verträgen also immer 3 Monate vorher!
Wenn keine weiteren Anforderungen an die Bewerbung gestellt wurde, dann muss
dieser Ausdruck reichen!
Das man eine Bewerbung per Einschreiben schicken muss ist nirgends vorgeschrieben!
28.06.2014, 16:00 #3
Versand per Einschreiben ist natürlich nicht vorgeschrieben. Nur besteht leider folgendes Problem:
Die Arbeitsagentur muß für eine Sperrzeit nachweisen, daß der Betroffene den VV rechtzeitig erhalten hat. Das ist hier auch problemlos möglich, da der Vermittler Zeuge dafür ist, daß dem Kunden die VV persönlich in die Hand gedrückt wurden.
Der Arbeitslose wiederum muß beweisen, daß er sich tatsächlich umgehend beworben hat, also die Bewerbung abgeschickt hat. Ob diese dann tatsächlich beim Stellenanbieter angekommen ist, wäre ohne Bedeutung. Aber genau dafür könnte man einen Zeugen oder einen Einlieferungsbeleg brauchen.
Was ich als erstes tun würde:
1. wie erwähnt prüfen, ob die VV mit RFB waren - solche ohne RFB sind unverbindlich
2. weiterhin, ob diese nach § 140 SGB III zumutbar waren (man muß nicht wahllos alles akzeptieren und muß sich auf offensichtlich[!] unzumutbare VV gar nicht erst bewerben)
Ob die VV zum eigenen Bewerbungsprofil "passend" waren, spielt für die Zumutbarkeit nicht unbedingt eine Rolle.
Vermutlich hat einer der Arbeitgeber gemeldet, daß er angeblich gar keine Bewerbung erhalten hat.
Wie gesagt, mußt du nur nachweisen, daß du deine Bewerbung tatsächlich abgeschickt hast. Womöglich gibt es hierfür einen Zeugen?
"Schnellschüsse" in der geschilderten Art sind leider nicht selten und lassen sich auch irgendwie begründen.
28.06.2014, 17:34 #4
ist das was was ich schriftlich mitbekomme? dann muss ich nochmal nachsehen.
ich bin ganz ehrlich, bei dem ganzen paragraphen mist schaltet mein kopf schnell auf notfallprogramm.
ich war aufjedenfall vorher kirank geschrieben und daher galt die 3 monate vorab meldung nicht.
28.06.2014, 17:51 #5
Ja, du müßtest das schriftlich haben.
Dein Vermittler muß dir auf jeden Fall nicht nur irgendeine Stellenanzeige ausgedruckt haben und mit den Worten "bewerben Sie sich da mal" mitgegeben haben. Es muß ein offizieller schriftlicher VV der Arbeitsagentur sein ("ich freue mich, Ihnen folgende Stelle vorschlagen zu können..." oder ähnliche Formulierung), bei dem Arbeitgeber und Bezeichnung der Stelle angegeben sind. Außerdem muß eine RFB aufgedruckt gewesen sein, also eine ausführliche Erläuterung der möglichen Konsequenzen (Sperrzeit), wenn du dich nicht bewirbst.
Prüfe das unbedingt nach. Solltest du diese Unterlagen nicht mehr haben, dann fordere eine Kopie dieser VV von der Arbeitsagentur an, bevor du dich in irgendeiner Form äußerst.
28.06.2014, 18:05 #6
Nein, ist es nicht. Die Hilfsbedürftigkeit liegt immer noch vor und Du hast Dich beworben.
''damit es zu keiner überzahlung kommt habe der herr arbeitsvermittler die zahlung schonmal einstellen lassen.''
''daß ich mich bei der firma X nicht beworben hätte und das ich dazu bis zum 12.7 stellung nehmen solle.''
was genau ist denn nun die Begründung von diesem hellsehenden Kriminellen für die Leistungseinstellung?
Weder bei der 1. noch bei der 2. ten Begründung kann er einfach so die Zahlung einstellen ohne das man es mit Eilantrag kinderleicht wegen
Dummfug kippen könnte. Für den Nachweis der Bewerbung reicht Kopie vom Bewerbungsbrief.
Wenn er Dir vorwirft Du hättest Dich nicht beworben muss er das beweisen. Kann es sein das Du die Bewerbungsnachweise nicht oder zu spät eingereicht hast?
28.06.2014, 18:17 #7
Die Hilfsbedürftigkeit liegt immer noch vor und Du hast Dich beworben.
Da wir uns hier im Forumsbereich ALG bewegen, hat das alles nichts mit einer "Hilfsbedürftigkeit" zu tun. Es geht um Versicherungsleistungen, nicht um Bedürftigkeit.
Ich vermute, da es hier offenbar nur um einen der drei VV geht, daß der Stellenanbieter rückgemeldet hat, daß der Betroffene sich nicht beworben habe. Dieses müßte aber nochmal geklärt werden. Eventuell steht im Anhörungsschreiben etwas dazu.
Die Beweispflicht für die Tatsache des rechtzeitigen Absendens der Bewerbung liegt beim Arbeitslosen, nicht umgekehrt!
Eine vorläufige Einstellung des ALG ist durchaus möglich, auch wenn solche "Schnellschüsse" nicht unbedingt die feine Art sind (vgl. § 331 SGB III).
28.06.2014, 20:05 #8
nur eben kurz, auf die posts gehe ich später nochmal ein wenn ich mehr zeit hab.
die 3 stellenangebote die er mir mit gab waren lediglich ausdrucke von der jobbörse.
eine RFA ist drauf, unterschrieben hab ich auf den zetteln zumindest nix.
dort ist zwar hinten ein zettel angeheftet auf dem steht ausfüllen und zurück faxen, aber im gespräch hat er mir lediglich gesagt es reiche aus eine liste zu führen und absagen zu sammeln.
28.06.2014, 20:31 #9
Bei einer Rechtsfolgebelehrung heisst es das du dich bewerben musstest!
Tust du das nicht, kann eine Sperrzeit folgen!
Jetzt kommt es darauf an das du die Bewerbung beweisen kannst wie @ FritzFleißig schon
Wie, wurde schon beschrieben!
Auch kommt es darauf an ob die Zumutbarkeitsregeln nach § 140 SGB III greifen!
Hast du denn auch den Anhörungsbogen bekommen?
29.06.2014, 19:53 #10
so, nun mal den vollen text.
es handelt sich anscheinend nicht um eine sperre.
Zitat von AfA
am xx.xx.xxxx hatte ich ihnen eine beschäftigung als industriekaufmann bei der firma X in X angeboten. es ist jedoch kein beschäftigungsverhältniss zustande gekommen
das stellenangebot war für sie nach meinem bisherigen kenntnisstand zumutbar. ich muss nun prüfen, ob eine sperrzeit eingetreten ist (§ 159 SGB III)
während der sperrzeit steht ihnen kein arbeitslosengeld zu, weil ihr anspruch ruht.
erläutern sie bitte die gründe für ihr verhalten und senden mir hierzu die beigefügte erklärung bis zum 12. juli 2014 zurück. wenn sie mir bis dahin nicht antworten, entscheide ich nach dem bisherigen kenntnisstand.
um überzahlungen zu vermeiden, habe ich die zahlung vorläufig eingestellt. (§
331 SGB III)
Kann es sein das Du die Bewerbungsnachweise nicht oder zu spät eingereicht hast?
davon daß ich nachweise einreichen soll wurde nichts gesagt.
ich sollte lediglich 2 listen führen in die ich meine bewerbungen eintrage.
bei einer soll ich die absagen sammeln, damit ich O-ton sachbearbeiter "die kosten für die bewerbungsunterlagen erstattet bekomme, daß könne ich einreichen wenn ich wieder arbeit habe."
Ich vermute, da es hier offenbar nur um einen der drei VV geht, daß der Stellenanbieter rückgemeldet hat, daß der Betroffene sich nicht beworben habe.
so sieht es für mich auch aus.
bei der firma werde ich miorgen früh, samt neuer bewerbungsunterlagen auflaufen und nachfragen woran es hapert.
Was lag vor, was wir nicht lesen können??
wenn ich das richtig deute, eine asympathie des herren gegen mich.
ich habe dem 3 mal meine bewerbungsunterlagen(die ich von profis für bares hab erstellen lassen!) gegeben.
das erste mal als ich noch krank geschrieben war wo ich freiwillig vorstellig wurde.
zweites mal, selbe bewerbung als ich mich arbeitssuchend gemeldet hab
lebenslauf rot, zum teil unsinnige anmerkungen wie ich hätte teilweise die falsche schriftart benutzt, obwohl es im kompletten lebenslauf ein und die selbe ist.
ein paar kleine korrekturen gemacht. einiges empfand ich als unsinnig, z.b. grundschulanfang und ende mit genauem datum.
hab ihn wieder zurück bekommen, ohne beanstandung.
ja habe ich, aber ich werde da direkt morgen nachdem ich bei der firma war aufschlagen.
als beweis habe ich ein quittung von der post, anhand der man ersehen kann daß ich 3 briefe abgeschickt habe, einen screenshot von der abgespreicherten bewerbungsdatei mit datum der letzten änderung und meine liste die ich führen sollte.
was mich an der ganzen sache so aufregt, ist daß ich auf verdacht abgestraft werde für ein fehlverhalten welches ich nicht begangen habe, und das erstens kurz vorm monatsende, was bedeutet, daß wenn die zahlung nicht rechtzeitig eingeht ich meine miete und anderen monatlich abgebuchten beträge nicht bezahlen kann und dann wohl auf den rückbuchungskosten sitzen bleibe wie ich annehme.
desweiteren habe ich kosten für eine autoreparatur + tüv termin am ersten, wobei ich da auch immer möglichst direkt bezahle.
die haben eine email adresse sowie 2 telefonnummern von mir, ein kurzer anruf wäre da wesentlich weniger aufwendig gewesen als das schreiben aufzusetzen und einzutüten.
und was auch noch dazu kommt, der vermittler ist ab dem ersten eigentlich garnicht mehr für mich zuständig, da meine lebensgefährtin grade ihr abitur bestanden hat und danach erstmal ALG II bekommt, und wir so als bedarfsgemeinschaft dann in den zuständigkeitsbereich unserer gemeinde fallen.
für mich ist das ganze auch nicht ansatzweise verhältnissmäßig.
wenn er bei der einen firma angerufen hat und nachgefragt hat, wird er das bei den andern beiden auch getan haben, und die werden ihm gesagt haben, daß dort bewerbungen eingegangen sind.
29.06.2014, 21:38 #11
Das Schreiben ist eine Anhörung zu einer geplanten Sperrzeit, verbunden mit der vorläufigen Einstellung der ALG-Zahlung.
Morgen bei der Firma mit neuen Bewerbungsunterlagen aufzutreten bringt dir meiner Meinung nach nichts. Solltest du dich erst jetzt bewerben, wird man dir anlasten, dich nicht unverzüglich beworben und so das Zustandekommen eines Arbeitsvertrages durch diesen schlechten Eindruck vereitelt zu haben. Da nach deinen Angaben die Stelle bei der Firma sowieso nicht so doll ist, würde ich das lassen.
Was für eine "Quittung von der Post", daß du drei Briefe abgeschickt hast, besitzt du? Vermutlich ist das eine Kaufquittung für drei Briefmarken, die nichts beweist. Abbildungen von den Schreiben ("screenshots") besagen ebenfalls nichts über die Absendung, und Änderungsdaten von Dateien kann man später wieder mit entsprechender Software zurücksetzen. Das ist alles im Ernstfall nicht beweiskräftig.
Wenn du den Verdacht hat, daß der SB dich irgendwie "auf dem Kieker" hat, müssen gleich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Überlege noch mal genau, ob du vor Absendung der Bewerbungen nicht zufällig jemandem diese zur Durchsicht gezeigt hast und dieser die entsprechenden Briefe für dich in den Briefkasten eingeworfen hat. Dann hättest du nämlich einen Zeugen. Könnte ja sein, daß es so war. Den Zugang der Briefe beim Empfänger mußt du nicht nachweisen, ist nicht dein Problem.
Da dir die VV persönlich überreicht wurden, kannst du das nicht einfach damit abbügeln, die VV nicht erhalten zu haben.
Im Schreiben steht nicht, welche Beweise zu deiner angeblichen Nichtbewerbung vorliegen sollen.
Ich würde an deiner Stelle jetzt folgendermaßen vorgehen: Schreiben an die Arbeitsagentur mit der Frage, woraus der SB eigentlich schließt, daß du dich nicht beworben hättest. Weitere Stellungnahme erst, wenn du weißt, was er (angeblich) weiß. Du kannst hier gleich einflechten, daß du dich ordnungsgemäß beworben hast.
In Ihrem Anhörungsschreiben vom ... führen Sie an, daß ich mich auf den Vermittlungsvorschlag für die Stellenausschreibung Nr. ... bei der Firma ... in ... angeblich nicht beworben hätte. Bitte teilen Sie mir umgehend genau mit, aufgrund welcher Tatsachen und Beweismittel Sie zu dieser Aussage kommen.
Meine detaillierte Stellungnahme zu diesem Vorwurf wird umgehend nach Erhalt dieser Mitteilung erfolgen. Vorab darf ich jedoch schon mitteilen, daß ich mich bei der Firma ... unverzüglich und ordnungsgemäß schriftlich beworben habe und hierfür entsprechende Beweise zur Verfügung stehen.
Das reicht für's erste. Eventuell erledigt sich die Sache damit, wenn die Arbeitsagentur gar keine weiteren Beweise vorliegen hat. Wenn nicht, kannst du später immer noch weiteres schreiben.
Prüfe bitte auch, ob der VV nach § 140 SGB III zumutbar war (Bezahlung, Pendelzeit).
Die Kommunikation mit der Arbeitsagentur solltest du in allen wichtigen Fragen immer nur schriftlich (also brieflich) oder per Fax führen, nicht telefonisch oder per E-Mehl. Das letztere ist nicht beweiskräftig.
30.06.2014, 07:40 #12
Als Tipp für die Zukunft: Per Email.
Spart nicht nur Geld, sondern dank Sendebericht auch Ärger.
Eine Infoatxyzpunktde hat heutzutage jedes Unternehmen.
Wenn was nicht ankommt, dann gibts einen Mailer-Daemon.
Dass die Bewerbung beim richtigen ankommt, ist nicht mein Bier. Postialisch würde sie vom Empfang genauso weitergeleitet werden müssen wie per Email.
Und dann natürlich die gesendeten Objekte im Ordner nicht löschen ;)
Ich habe noch alle Bewerbungen und kann jederzeit einen Sendebericht ausdrucken.
30.06.2014, 10:16 #13
Was für ein "Sendebericht" soll das bei E-Mehl sein?
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber dies kenne ich nur bei einer Fax-Übertragung. Im E-Mehl-Programm habe ich noch nichts Derartiges gefunden.
Was es dort gibt, ist die "Anforderung einer Empfangsbestätigung" bei versandter E-Mehl. Nur ist das immer davon abhängig, daß der Empfänger den Versand angeforderter Empfangsbestätigungen bei sich auch erlaubt hat und kann nicht erzwungen werden.
Generell taugen "Eigenbelege" im Ernstfall für den Nachweis nicht viel oder allenfalls als Notbehelf, der besser als nichts ist. Dazu gehören auch Ausdrucke von E-Mehls auf dem eigenen PC, denn so etwas läßt sich wenigstens vom Grundsatz her hinterher immer manipulieren.
30.06.2014, 11:48 #14
Ich bin bei gmx und kann dort in gesendet für jede Email per Button ausdrucken, dass ich sie versendet habe, mit Text, Anhang (zB. PDF) und Sendungsdatum/Zeitpunkt.
Ich bin für den Versand verantwortlich. Nicht für den Zugang.
30.06.2014, 12:37 #15
Bitte um nähere Angaben, auf welche Schaltfläche man dafür klicken muß und wo das sein soll. Mir ist davon bei GMX nichts bekannt.
Wenn E-Mehls nicht über das GMX-Portal im Internet versandt werden, sondern über den SMTP-Server von GMX vom heimischen Rechner aus, liegt sowieso keine Kopie der versandten E-Mehl mehr im Internet-Portal von GMX ("Gesendet"-Ordner ist leer).
Ja, ist klar. Bei brieflichen Bewerbungen ist es ja genauso. Nur muß, wenn es hart auf hart kommt, auch der tatsächliche Versand rechtssicher nachgewiesen werden.
30.06.2014, 14:19 #16
e-mail is vor gericht allenfalls ein indiez aber kein beweis, mails sind zu einfach im nachhinein manipulierbar und deswegen genauso wie sms als beweiss unbrauchbar.
bei de-mail sieht die sache anders aus ( wenn man der werbung dafür trauen kann ), allerdings hab ich damit null erfahrung.
in den ordner gesendete objekte kann ich einfügen was ich will, auch mit jedem beliebigen datum, dass taugt wenns hart auf hart kommt für garnix.
30.06.2014, 15:50 #17
Da stellt sich mir die Frage, soll man dann Bewerbungen nur noch per Einschreiben
Da kann ja jeder herkommen, ich habe keine Bewerbung bekommen!
Der Andere behauptet habe Bewerbung vesendet!
Jetzt wird es langsam lustig!
Beim ALG 1 zählen auch persönliche und telefonische Bewerbungen!
Jetzt wird es aber dolle!
Dann soll die Arbeitsagentur auch die Gelder raus tun für Bewerbungen auf
einem besonderen Postweg!
Wenn es ganz lustig wird evtl. per Zustellungsurkunde?
Was ist das für ein SB, - Fallensteller um ALG zu sparen?
30.06.2014, 15:59 #18
Wenn ich im gesendet Ordner bei gmx die Email öffne ist rechts oben ein Druckersymbol. Ich kann dort den Sendebericht ausdrucken. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster hängen ... Es steht nicht da, dass es ein Sendebericht ist (behaupte ich jetzt mal ohne nachzusehen) Es sieht aber so aus und enthält die notwendigen Informationen.
Ich nutze auch Programme. Für Bewerbungen schicke ich diese aber eben für diesen Nachweis nur direkt aus gmx ab.
30.06.2014, 16:16 #19
genau das is der punkt, der ganze aufwand steht in keinem verhältniss zueinander.
ich hatte nie probleme mit irgendwelchen nachweisen im alg 1 bezug, und ich hatte immer nur 1 kopie vom anschreiben vorgelegt.
wenn der sb dem te ans leder will wird er auch was finden, da hilft dann vermutlich nur das man einen anderen bekommt, oder man nimmt sich den aktuelen mal zur brust und macht dem klar das man kunde is und kein bittsteller.
30.06.2014, 19:05 #20
oder man nimmt sich den aktuelen mal zur brust und macht dem klar das man kunde is und kein bittsteller.
Nee, du bist die Ware, die verramscht werden soll!
Wer nicht ab und zu mal auf den Tisch haut, der liegt bald unter selbigem.
30.06.2014, 19:13 #21
also ich hab mit meinen diversen sb`s keine solche erfahrungen gemacht, da war zwar auch das eine oder andere asshole dabei und wirklich ahnung von ihrem job hatten die alle nich, aber linke sachen hat von denen keiner versucht.
mag sein das ich glück hatte, ich weiss auch das das spiel bei alg2 auch anders läuft, aber ab da bist du dann ja auch bittsteller und kein kunde mehr.
beim te scheint es ja so zu sein das sein sb ihn aufm kiecker hat, dass sollte er sich aber nich gefallen lassen und wie du sagst mal aufn tisch haun.
30.06.2014, 19:25 #22
Das heißt, Du hast mit dem Kerl Briefwechsel gehabt, den Du einem Anwalt vorlegen kannst?
was mich an der ganzen sache so aufregt, ist daß ich auf verdacht abgestraft werde für ein fehlverhalten welches ich nicht begangen habe,
Das ist normal. Nicht umsonst verlieren die JC's mindestens die Hälfte ihrer Prozesse. Und die Arbeitsämter sind da nicht besser.
Ganz bitter, denn dann fangt Ihr bei denen gleich mit einer 30%igen Sanktion an, wenn diese Geschichte so stehen bleibt:
§ 31 Abs. 2 Nrn. 3 und 4 SGB II
Such Dir einen Anwalt, der von Sozialrecht Ahnung hat. Mit der Zahlungseinstellung hast Du dafür jeden Grund.
Meinst Du? Die Zeitarbeitsvögel, die Maßnahmevögel und die im JC sitzen alle im selben Nest und brüten ihre Eier zusammen aus. Denn von den Dreien geht es jedem ohne den anderen sehr, sehr schlecht.
30.06.2014, 20:14 #23
Siehe mein Post #18.
Hier wurde bisher dem TE geraten was man nicht machen kann, da nicht beweiskräftig.
Meine VV (Vermittlungsvorschläge) waren zu 99% per E-Mail und sie wurden nie beanstandet!#
Soll er jedes mal einen Zeugen beim Absenden oder Eintüten haben?
Ist man wirklich der Meinung das man bei Bewerbungen mit Postzustellurkunde arbeiten sollte?
Ich schätze jedem ist hier die Spucke weggeblieben und kann auch keinen Rat geben.
Ich habe auch telefonische Bewerbungen gemacht und diese bei
Einladung dem SB vorgelegt!
Was wäre gewesen wenn nach einem 1/4 Jahr der SB hergegangen wäre und einen Personaler angerufen hätte!
Ob der sich nach hunderten von Bewerbungen an mich erinnert hätte?
Hier sind doch Sperrzeiten beim ALG 1 und Sanktionen beim
ALG II Tor und Tür geöffnet!
Außerdem kommen manche Bewerbungen bei irgendwelchen vorgelagerten Stellen an, da kann der Chef zehnmal sagen es wurde sich nicht beworben! Ggf. landet eine Bewerbung weil nicht passgenau in Akte P. (Papierkorb) und dann?
Nicht beworben????????
Also ich würde bei der Anhörung darauf bestehen mich beworben zu haben und dann bei Sperrzeiten oder Sanktionen bis zum Ende mit Widerspruch und Klage arbeiten!
Mal sehen ob ein Richter auf die Idee kommt das man als Beweis ein Postzustellurkunde über einen Gerichtsvollzieher engagieren muss!
Den würde ich sofort fragen wer das bezahlt!
Der Staat (die Ämter) ? Ich glaube der würde dem SB was anderes sagen!
30.06.2014, 20:33 #24
Normalerweise reicht es, vor allem im Bereich ALG, völlig aus, wenn du eine Bewerbungsliste vorlegst. Solange das einigermaßen stimmig und glaubwürdig ist, sollte es keine Probleme geben. Ich hatte jedenfalls noch nie welche, und du ja offenbar auch nicht.
Nur kann es leider Fälle geben, in denen der SB ein Bürokrat ist, der aus dem einen oder anderen Grunde den geschätzten Kunden "auf dem Kieker" hat. Wenn dann noch von einer Firma eine (möglicherweise auch noch fehlerhafte) Rückmeldung kommt, dort läge keine Bewerbung vor, heißt es vorsichtig zu sein.
Leider ist es hier so nun einmal, daß man als Arbeitsloser die Beweispflicht für zumindest die Absendung (nicht die Ankunft!) einer notwendigen Bewerbung hat, wenn das strittig ist. Ob allein die eigene Aussage, man habe die Bewerbung abgeschickt, reicht, wenn der Arbeitgeber behauptet, er habe sie nicht erhalten, bezweifele ich. So mag in Einzelfällen ein Richter schon denken, ich würde mich aber nicht darauf verlassen wollen.
In so einem Fall besinnt man sich am besten erst einmal darauf, daß andererseits auch die Arbeitsagentur eine Beweispflicht für den tatsächlichen Zugang des VV beim Arbeitslosen hat (und hier nicht nur die Absendung!). Bei brieflicher Übersendung, die meistens vorkommt, ist damit die Sache schon mal elegant erledigt. Geht - wie hier - aber nicht, wenn der VV persönlich überreicht wurde.
Zweitens sollte man - natürlich nur dann, wenn man die Bewerbung tatsächlich verschickt hat - nochmal scharf nachdenken, ob nicht zufällig ein Bekannter als Zeuge beim Briefeinwurf zugegen war. Das darf man natürlich nur sagen, wenn es auch stimmt! Briefe können erfahrungsgemäß schon mal auf dem Postweg verlorengehen oder beim Empfänger nicht korrekt bearbeitet werden. Dafür ist man aber nicht verantwortlich. Gegen eine Zeugenaussage wird man kaum ankommen, denn es war ja sonst niemand zugegen, der das widerlegen könnte.
Leider ist es tatsächlich schwierig und teuer, wirklich zu 100 % beweissicher zuzustellen.
01.07.2014, 18:28 #25
hallo erstmal und danke für die vielen tipps.
ein anruf bei der firma hat ergeben, daß keine bewerbung von mir eingegangen ist. es wurde wärend des telefonats ein ordner mit bewerbungen durchgeblättert. wobei wenn ich das richtig verstanden habe die entscheidung über die einstellung eigentlich eine andere dae macht, die aber wohl grade nicht zugegen war.
mit den vermittlungsvorschlägen läuft daß wohl so, daß die firmen wenn sie als VV weiter gegeben werden automatisch eine info bekommen daß sich person x bei ihnen in der nächsten zeit bewirbt.
geschieht dies nicht innerhalb eines angemessenen zeitraums geben sie das ans amt weiter.
die dame von der firma hat mir gesagt daß die stelle noch zu haben sei und ich gerne noch eine bewerbung einreichen könn.
sie hat dann wohl auch die möglichkeit ein korrekturschreiben an das amt zu schicken.
mit dem sachbearbeiter habe ich telefoniert und ihm meine "beweise" genannt, wobei er meinte das wär alles nix, ich solle einfach mal den anhörungsbogen ausfüllen und zurück schicken.
desweiteren könnte ich die bewerbung ja trotzdem noch einreichen wenn die stelle noch nicht besetzt ist.
da mir erstmal nichts anderes übrig bleibt werd ich die beiden sachen auch machen. evtl hilft mir ja das korrekturschreiben der firma auch bei der sache.
nein ich hab nur irgendwo die korrigierten lebensläufe.
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