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Timestamp: 2016-10-25 01:29:01
Document Index: 103795342

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 9', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 9', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 26', 'Art. 26', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 99', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_55/2011 (01.04.2011)
Stadtrat Illnau-Effretikon, M�rtplatz 29, 8307 Effretikon, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Xaver Baumberger.
Mit Schreiben vom 11. Juni 2007 ersuchten die Eigent�mer eines Doppelwohnhauses an der Bachtelstrasse 1 sowie einer Geb�udegruppe an der Weisslingerstrasse 14 und 16 in Illnau (Ortsteil L�tten) bei der Baubeh�rde Illnau-Effretikon um Abkl�rung der denkmalpflegerischen Schutzw�rdigkeit ihrer Geb�ude. Am 11. Juni 2009 stellte der Stadtrat von Illnau-Effretikon diese Geb�ude unter Schutz.
Gegen diesen Beschluss erhob X.________, mittlerweile Eigent�mer aller erw�hnter Liegenschaften, Rekurs bei der Baurekurskommission III des Kantons Z�rich. Mit Entscheid vom 27. Januar 2010 wies die Rekurskommission den Rekurs ab, soweit er die Unterschutzstellung der Liegenschaften Bachtelstrasse 1 und Weisslingerstrasse 14 betraf. Soweit er die Liegenschaft Weisslingerstrasse 16 betraf, schrieb die Rekurskommission das Verfahren als gegenstandslos geworden ab, nachdem der Stadtrat die Unterschutzstellung in Wiedererw�gung gezogen und auf Schutzmassnahmen f�r dieses Objekt verzichtet hatte.
Eine von X.________ gegen den Entscheid der Baurekurskommission erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich am 1. Dezember 2010 ab.
Dagegen gelangt X.________ mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht. Er beantragt, der Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 1. Dezember 2010 sei aufzuheben. Eventualiter sei auf die Unterschutzstellung der Liegenschaften Bachtelstrasse 1 sowie Weisslingerstrasse 14 zu verzichten oder es sei lediglich die Westfassade der Liegenschaft Weisslingerstrasse 14 unter Schutz zu stellen.
1.1 Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts best�tigt die denkmalpflegerische Unterschutzstellung von zwei Geb�uden. Angefochten ist somit ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid in einer �ffentlich-rechtlichen Angelegenheit (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist als Eigent�mer der betroffenen Liegenschaften nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde legitimiert. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde vorbeh�ltlich rechtsgen�gender R�gen (vgl. Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG) grunds�tzlich einzutreten.
1.2 Nicht einzutreten ist indessen auf die R�ge des Beschwerdef�hrers, der Stadtrat habe den Sachverhalt willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV festgestellt. Beschwerdeobjekt ist nicht der stadtr�tliche Entscheid, sondern der Entscheid der Vorinstanz vom 1. Dezember 2010. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat, sofern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nicht offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Dass die Vorinstanz den Sachverhalt willk�rlich festgestellt habe, wird vom Beschwerdef�hrer nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich.
1.3 Ebenfalls nicht einzutreten ist in Anwendung von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdef�hrer lediglich die Begr�ndung der stadtr�tlichen Unterschutzstellungsverf�gung kritisiert, ohne sich mit dem angefochtenen Entscheid bzw. der vorinstanzlichen Begr�ndung auseinanderzusetzen.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV, weil die Vorinstanz seinen Antrag, es sei ein neutrales Gutachten einzuholen, ohne Begr�ndung abgewiesen habe.
Aus dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich f�r die Parteien das Recht, Beweisantr�ge zu stellen, und f�r die Beh�rden die Pflicht, rechtzeitig und formg�ltig angebotene Beweisbegehren entgegenzunehmen und zu ber�cksichtigen (vgl. BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). Indes kann der Richter das Beweisverfahren schliessen, wenn die Antr�ge nicht erhebliche Tatsachen betreffen. Gleichermassen kann er Beweisantr�ge ohne Verletzung des rechtlichen Geh�rs ablehnen, wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener antizipierter Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157; 130 II 425 E. 2.1 S. 428; 124 I 208 E. 4a S. 211; je mit Hinweisen).
Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid erwogen, es bestehe keine allgemeine Verpflichtung zur Einholung eines Gutachtens im Rechtsmittelverfahren. Aufgrund der beiden bei den Akten liegenden Gutachten habe f�r die Rekurskommission kein Anlass bestanden, zus�tzlich ein Gutachten bei der kantonalen Denkmalpflegekommission einzuholen. Das Gleiche gelte auch f�r das verwaltungsgerichtliche Verfahren. Indem die Vorinstanz in vorweggenommener antizipierter Beweisw�rdigung angenommen hat, die Einholung eines gerichtlichen Gutachtens w�rde nichts an ihrer �berzeugung �ndern, ist sie nicht in Willk�r verfallen. Daran �ndert auch der Umstand nichts, dass die Gutachterin im erstinstanzlichen Verfahren vom Stadtrat beauftragt und nach der Darstellung des Beschwerdef�hrers in Verhandlungen zwischen ihm und der Gemeinde einbezogen worden ist. Die R�ge des Beschwerdef�hrers erweist sich als unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, im Streit liege die Frage, ob die beiden streitbetroffenen Liegenschaften im Sinne von � 203 Abs. 1 lit. c des Gesetzes �ber die Raumplanung und das �ffentliche Baurecht des Kantons Z�rich vom 7. September 1957 (PBG, LS 700.1) schutzw�rdig seien.
3.1 � 203 Abs. 1 PBG regelt, welche Objekte im Hinblick auf die kantonalen Bestimmungen des Natur- und Heimatschutzes (� 203 ff. PBG) als schutzw�rdig gelten. Dazu geh�ren nach � 203 Abs. 1 lit. c PBG Ortskerne, Quartiere, Strassen und Pl�tze, Geb�udegruppen, Geb�ude und Teile sowie Zugeh�r von solchen, die als wichtige Zeugen einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder bauk�nstlerischen Epoche erhaltensw�rdig sind oder die Landschaften oder Siedlungen wesentlich mitpr�gen, samt der f�r ihre Wirkung wesentlichen Umgebung.
3.2 Das Bundesgericht �berpr�ft die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts auf Willk�r hin. Willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 134 I 140 E. 5.4 S. 148; 133 II 257 E. 5.1 S. 260 f.; je mit Hinweisen).
3.3 Sinngem�ss macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz habe � 203 Abs. 1 lit. c PBG nicht korrekt angewendet. Er begr�ndet allerdings nicht substanziiert, inwiefern die Vorinstanz diese kantonale Norm geradezu willk�rlich ausgelegt bzw. angewendet haben sollte. In Anwendung von Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ist deshalb auf seine R�ge nicht einzutreten. Weil der Beschwerdef�hrer indessen gleichzeitig geltend macht, f�r die von ihm �berdies ger�gte Verletzung der Eigentumsgarantie bestehe kein �ffentliches Interesse, werden seine Ausf�hrungen zur Schutzw�rdigkeit der streitbetroffenen Geb�ude in diesem Zusammenhang zu ber�cksichtigen sein (vgl. nachfolgend E. 6).
Der Beschwerdef�hrer r�gt sodann, die Vorinstanz habe � 213 Abs. 3 PBG willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV angewandt.
4.1 Gem�ss � 213 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 1 PBG trifft das zust�ndige Gemeinwesen den Entscheid �ber die Schutzw�rdigkeit eines Grundst�cks und �ber den Umfang allf�lliger Schutzmassnahmen innert Jahresfrist, nachdem der Grundeigent�mer einen solchen Entscheid verlangt hat, wobei es in Ausnahmef�llen vor Fristablauf dem Grundeigent�mer anzeigen kann, die Behandlungsdauer erstrecke sich um h�chstens ein weiteres Jahr. Liegt vor Fristablauf kein Entscheid vor, kann eine Schutzmassnahme nur bei wesentlich ver�nderten Verh�ltnissen angeordnet werden (� 213 Abs. 3 Satz 2 PBG).
4.2 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid ausgef�hrt, der Beschwerdef�hrer habe die Baubeh�rde Illnau-Effretikon mit Eingabe vom 11. Juni 2007 um Abkl�rung der Schutzw�rdigkeit der streitigen Liegenschaften ersucht. In der Folge sei es zu Verhandlungen zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Gemeinde und gest�tzt auf � 213 Abs. 3 PBG zu verschiedenen Fristverl�ngerungen gekommen. Am 5. Juni 2008 sei dem Beschwerdef�hrer die erste Verl�ngerung bis zum 10. Dezember 2008 mitgeteilt worden. Am 23. Oktober 2008 habe der Beschwerdef�hrer um Fristerstreckung bis zum 10. Juni 2009 und am 4. M�rz 2009 bis zum 10. September 2009 ersucht, was von der Gemeinde best�tigt worden sei. Wenn der Beschwerdef�hrer rasch Klarheit �ber die anstehende Unterschutzstellung gewollt h�tte, h�tte er sich nach Ansicht der Vorinstanz innert n�tzlicher Frist nach Erhalt der ersten, ihm am 5. Juni 2008 angezeigten Fristverl�ngerung zur Wehr setzen m�ssen. Weil er aber stattdessen selber um weitere Fristerstreckungen ersucht habe, verhalte er sich rechtsmissbr�uchlich und sei die R�ge, eine Ausnahmesituation habe nicht vorgelegen, jedenfalls versp�tet. Im �brigen habe sich der Beschwerdef�hrer widerspr�chlich verhalten, habe er sich im Fristerstreckungsgesuch vom 4. M�rz 2009 doch noch auf den Standpunkt gestellt, es liege eine Ausnahmesituation im Sinne von � 213 Abs. 3 PBG vor. Die gesetzliche Zweijahresfrist habe am 11. Juni 2009 geendet und sei folglich mit dem Entscheid des Stadtrats desselben Datums gewahrt worden. Nachdem dem Beschwerdef�hrer auf eigenes Ersuchen hin eine Fristverl�ngerung bis zum 4. September 2009 gew�hrt worden sei, h�tte der Entscheid nach Ansicht der Vorinstanz sogar noch sp�ter gef�llt werden k�nnen.
4.3 Diese Ausf�hrungen der Vorinstanz sind nachvollziehbar. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, es obliege dem Stadtrat, seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen, �ndert nichts daran, dass er sich bereits gegen die ihm rechtzeitig angezeigte erste Fristverl�ngerung h�tte zur Wehr setzen k�nnen und nach dem Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) m�ssen, wenn er damit nicht einverstanden gewesen w�re. Nachdem er anschliessend sogar selber um weitere Fristerstreckungen ersucht und anl�sslich seines Fristerstreckungsgesuchs vom 4. M�rz 2009 noch vertreten hat, es liege eine Ausnahmesituation im Sinne von � 213 Abs. 3 PBG vor, ist es keineswegs unhaltbar, wenn die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer k�nne sich nicht mehr darauf berufen, es habe keine solche Ausnahmesituation f�r eine Fristverl�ngerung vorgelegen. Es ist nicht einzusehen, inwiefern unter diesen Umst�nden die Auffassung der Vorinstanz, die Gemeinde habe die von � 213 Abs. 3 PBG vorgegebene Frist eingehalten, willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV sein sollte.
Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, die Unterschutzstellung der streitbetroffenen Geb�ude verletze die Eigentumsgarantie gem�ss Art. 26 BV.
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die denkmalpflegerische Unterschutzstellung von zwei Geb�uden, welche im Eigentum des Beschwerdef�hrers stehen. Die in der Unterschutzstellungsverf�gung konkret angeordneten Schutzmassnahmen bewirken eine Beschr�nkung der Verf�gungsbefugnis des Grundeigent�mers und tangieren somit die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV). Eingriffe in dieses Grundrecht bed�rfen einer gesetzlichen Grundlage, m�ssen im �ffentlichen Interesse liegen und verh�ltnism�ssig sein (Art. 36 BV). Ob eine Eigentumsbeschr�nkung im �ffentlichen Interesse liegt und verh�ltnism�ssig ist, pr�ft das Bundesgericht frei. Es auferlegt sich aber Zur�ckhaltung, soweit die Beurteilung von der W�rdigung der �rtlichen Verh�ltnisse abh�ngt, welche die kantonalen Beh�rden besser kennen. Dies gilt insbesondere auf dem Gebiet des Denkmalschutzes. Es ist in erster Linie Sache der Kantone, dar�ber zu befinden, welche Objekte sch�tzenswert sind (BGE 135 I 176 E. 6.1 S. 181 f. mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer ist der Ansicht, f�r die angeordneten Schutzmassnahmen bestehe kein �ffentliches Interesse.
6.1 Eigentumsbeschr�nkungen zum Schutz von Baudenkm�lern liegen allgemein im �ffentlichen Interesse. Wie weit dieses �ffentliche Interesse reicht, insbesondere in welchem Ausmass ein Objekt denkmalpflegerischen Schutz verdient, ist im Einzelfall sorgf�ltig zu pr�fen. Der Denkmalschutz erstreckt sich heute auch auf Objekte neuerer Zeit und auf Geb�ude, welche f�r ihre Entstehungszeit charakteristisch sind. Bei der Pr�fung der Frage, ob ein Objekt Schutz verdient, hat eine sachliche, auf wissenschaftliche Kriterien abgest�tzte Gesamtbeurteilung Platz zu greifen, welche den kulturellen, geschichtlichen, k�nstlerischen und st�dtebaulichen Zusammenhang eines Bauwerks mitber�cksichtigt. Eine Baute soll als Zeuge und Ausdruck einer historischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Situation erhalten bleiben. Da Denkmalschutzmassnahmen oftmals mit schwerwiegenden Eigentumseingriffen verbunden sind, d�rfen sie aber nicht lediglich im Interesse eines begrenzten Kreises von Fachleuten erlassen werden. Sie m�ssen breiter abgest�tzt sein und von einem gr�sseren Teil der Bev�lkerung bef�rwortet werden, um Anspruch auf eine gewisse Allgemeing�ltigkeit erheben zu k�nnen (BGE 135 I 176 E. 6.2 S. 182 mit Hinweisen).
6.2 Zur Schutzw�rdigkeit der beiden streitbetroffenen Geb�ude hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zun�chst festgehalten, die Baurekurskommission habe gest�tzt auf einen Augenschein und zwei Gutachten ausgef�hrt, dass diesen Liegenschaften eine wichtige siedlungsgeschichtliche Bedeutung zugesprochen werden k�nne und diese demnach bereits infolge ihres hohen Situationswerts zu sch�tzen seien. Wie die bei den Akten liegenden Fotografien und Karten zeigten, pr�gten die beiden Geb�ude mit ihrer Anordnung in der Strassengabelung und als Teil eines historischen inneren Geb�uderings den Kern des Dorfteils L�tten. Es sei zwar einzur�umen, dass dieses Erscheinungsbild durch die teilweise modernen Elemente an Geb�uden in der Umgebung etwas tangiert werde, jedoch k�nne nicht gesagt werden, die Vorinstanzen h�tten ihr Ermessen �berschritten, wenn sie aufgrund dieser ortsbaulichen Situation den streitbetroffenen Liegenschaften eine wesentlich pr�gende Bedeutung zugesprochen h�tten, zumal sie sich dabei auch auf Gutachten sowie ein Inventar h�tten st�tzen k�nnen. Der Anbau zwischen den Geb�uden Weisslingerstrasse 14 und 16 m�ge den Situationswert allenfalls beeintr�chtigen, dieser sei aber insgesamt immer noch als hoch zu w�rdigen. Inwiefern ein vom Beschwerdef�hrer ins Feld gef�hrter Neubau das Erscheinungsbild st�ren sollte, sei nicht ersichtlich, stehe dieses Objekt doch abseits des genannten inneren Rings und st�re es dessen optische Wirkung und Erscheinungsbild nicht. Die beiden streitbetroffenen Geb�ude pr�gten den Strassenraum wesentlich und bildeten ungeachtet der benachbarten Liegenschaften das wichtige s�d�stliche Segment des urspr�nglichen Ortskerns. Der Geb�udering des historischen Siedlungskerns sei trotz der neueren Elemente auch f�r einen nicht fachkundigen Betrachter hinreichend erkennbar. Selbst wenn ein Durchschnittsbetrachter die historische Bedeutung der streitbetroffenen Geb�ude nicht im Detail zu erkennen verm�ge, sei der siedlungsgeschichtliche Zusammenhang durchaus zu sehen. F�r die Qualifikation der streitbetroffenen Geb�ude als Schutzobjekte unerheblich sei, dass von der Unterschutzstellung der Liegenschaft an der Weisslingerstrasse 16 abgesehen worden sei.
Weiter st�tzte die Vorinstanz auch die Ansicht der Baurekurskommission, wonach es sich bei den beiden streitbetroffenen Objekten um wichtige Zeitzeugen handle, wobei sie ausdr�cklich festhielt, dass die beiden Geb�ude unabh�ngig davon schon wegen ihrer wesentlich pr�genden Wirkung auf das Ortsbild sch�tzenswert seien. Die einfache Fassadengestaltung spreche nicht gegen die Schutzw�rdigkeit der Bauten, ebenso wenig dass die verschiedenen Teile der Geb�ude und die beiden Geb�ude nicht aus derselben Zeit stammten, zumal die Schutzw�rdigkeit von der Baurekurskommission unter anderem auch deswegen bejaht worden sei, weil an den Geb�uden eine Entwicklungsgeschichte abgelesen werden k�nne.
6.3 Mit diesen Ausf�hrungen hat die Vorinstanz detailliert und nachvollziehbar begr�ndet, weshalb den beiden streitbetroffenen Geb�uden eine hohe Erhaltensw�rdigkeit zukommt. Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, vermag - wie nachfolgend aufzuzeigen ist - nicht zu �berzeugen, soweit es sich bei seinen Ausf�hrungen nicht ohnehin um rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid und damit im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG ungen�gend begr�ndete Vorbringen handelt.
6.3.1 Der Einwand des Beschwerdef�hrers, ein von ihm im vorinstanzlichen Verfahren erw�hnter Neubau befinde sich ebenfalls im historischen Ortskern, steht nicht im Gegensatz zur vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung, wonach dieser Neubau zwar in der Umgebung, aber abseits des inneren Geb�uderings steht. Aus den Ausf�hrungen der Vorinstanz wird klar, dass f�r die Bejahung der Schutzw�rdigkeit der beiden streitbetroffenen Geb�ude insbesondere massgebend war, dass sie das Erscheinungsbild dieses inneren Geb�uderings stark pr�gen. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, mehrere bestehende Neubauten w�rden das Erscheinungsbild des historischen Ortskerns beeintr�chtigen, und soweit es sich hierbei nicht ohnehin um neu vorgebrachte, unbeachtliche Tatsachen (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) handelt, spricht dies nicht gegen die Schutzw�rdigkeit der beiden streitbetroffenen Geb�ude, weil die vom Beschwerdef�hrer erw�hnten Neubauten im Gegensatz zu den beiden streitbetroffenen Geb�uden nicht zum inneren Geb�udering geh�ren. Das Gleiche gilt f�r das Geb�ude an der Weisslingerstrasse 16 oder einen allenfalls k�nftig an dieser Stelle errichteten Neubau. Dieses Geb�ude befindet sich vom Innenraum des von der Vorinstanz beschriebenen inneren Geb�uderings aus gesehen hinter demjenigen an der Weisslingerstrasse 14 und pr�gt das Erscheinungsbild des inneren Geb�uderings somit weniger stark als die beiden streitbetroffenen Geb�ude. Der Beschwerdef�hrer kann deshalb aus dem Umstand, dass die Unterschutzstellung des Geb�udes an der Weisslingerstrasse 16 vom Stadtrat wiedererw�gungsweise aufgehoben worden ist, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Damit erweist sich auch der vom Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang �berdies erhobene Einwand, der vorinstanzliche Entscheid sei willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV, als unbegr�ndet.
6.3.2 St�tzen sich die Beh�rden bei der Anordnung von Schutzmassnahmen auf Fachgutachten ab, kann daraus nicht gefolgert werden, die Massnahmen l�gen lediglich im Interesse eines begrenzten Kreises von Fachleuten, ohne Anspruch auf eine gewisse Allgemeing�ltigkeit erheben zu k�nnen. Dass die vorliegend getroffenen Massnahmen im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. E. 6.1) breiter abgest�tzt sind, geht aus den Ausf�hrungen der Vorinstanz und den Akten hervor. Die Frage, ob die Schutzw�rdigkeit der betroffenen Geb�ude f�r einen "Allgemeinbetrachter" oder einen "Durchschnittsb�rger" ohne Weiteres bzw. auf Anhieb erkennbar sei, was vom Beschwerdef�hrer vorliegend in Frage gestellt wird, ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung indessen kein entscheidendes Kriterium f�r die Bejahung des �ffentlichen Interesses an der Unterschutzstellung. Aus diesem Grund w�re es auch nicht willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV, wenn die Vorinstanz die Erkennbarkeit der Schutzw�rdigkeit f�r den "Normalbetrachters" nicht gew�rdigt h�tte, wie dies vom Beschwerdef�hrer behauptet wird. Dieser Einwand ist aber schon deshalb unbehilflich, weil die Vorinstanz nachvollziehbar dargelegt hat, dass der innere Geb�udering des historischen Siedlungskerns auch f�r einen nicht fachkundigen Betrachter hinreichend erkennbar ist.
6.3.3 Soweit der Beschwerdef�hrer mit seinem Einwand, es handle sich beim Geb�ude an der Bachtelstrasse 1 nicht um einen wichtigen Zeitzeugen, es sei schlecht erhalten und bez�glich des Inneren der Liegenschaft k�nne nicht von einer Ausstattung gesprochen werden, welche f�r die Allgemeinheit von grosser Bedeutung sei, r�gen will, dass hinsichtlich der angeordneten Schutzmassnahmen, welche das Geb�udeinnere betreffen, kein �ffentliches Interesse bestehe, vermag er damit ebenfalls nicht durchzudringen. Wie die Baurekurskommission unter anderem gest�tzt auf den durchgef�hrten Augenschein und zwei Fachgutachten nachvollziehbar ausgef�hrt hat, sind das Interieur der Bauzeit von 1831 in der von den Schutzmassnahmen betroffenen rechten Geb�udeh�lfte sowie ein Kachelofen bewahrt geblieben und weist das Geb�ude eine hohe Qualit�t der Architektur und eine gute Bausubstanz auf.
6.4 Die Vorinstanz durfte nach dem Gesagten, ohne Bundesrecht zu verletzen, davon ausgehen, f�r die vom Stadtrat angeordneten Schutzmassnahmen bestehe ein �ffentliches Interesse.
Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, die angeordneten Massnahmen seien nicht verh�ltnism�ssig, weil die ihm entstehenden Nachteile schwerer ins Gewicht fielen als das �ffentliche Interesse an der Unterschutzstellung.
7.1 Denkmalschutzmassnahmen m�ssen nach dem Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit f�r das Erreichen des im �ffentlichen Interesse liegenden Ziels geeignet, notwendig und dem Betroffenen zumutbar sein. Ein durch Schutzmassnahmen verursachter Grundrechtseingriff ist namentlich dann unverh�ltnism�ssig, wenn eine ebenso geeignete mildere Anordnung f�r den angestrebten Erfolg ausreicht. Ob eine aus Gr�nden des Denkmalschutzes erfolgende Nutzungsbeschr�nkung das dem Eigent�mer zumutbare Mass �berschreitet, ist einzelfallweise aufgrund der gesamten Umst�nde zu beurteilen. Dabei sind Rentabilit�ts�berlegungen umso geringer zu gewichten, je schutzw�rdiger eine Baute ist (BGE 126 I 219 E. 2c S. 222). Allerdings k�nnen rein finanzielle Interessen bei ausgewiesener Schutzw�rdigkeit f�r sich genommen nicht ausschlaggebend sein (vgl. Urteile 1C_553/2010 und 1C_555/2010 vom 23. Februar 2011 jeweils E. 2.4; mit Hinweis).
7.2 Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, der Schutzumfang und die konkret angeordneten Massnahmen seien verh�ltnism�ssig. Der festgelegte Schutzumfang sei massvoll. Das Innere des Geb�udes an der Weisslingerstrasse 14 sei vollst�ndig zum Umbau freigegeben. Beim Geb�ude an der Bachtelstrasse 1 sei, abgesehen von der prim�ren Tragstruktur und der Raumdisposition, das Innere der linken H�lfte nicht von den Schutzmassnahmen erfasst. Die innere Raumaufteilung dieses Geb�udes erlaube eine den heutigen Anforderungen gen�gende Nutzung durch Wohnung, B�ros, Therapier�ume oder dergleichen. Das Geb�ude sei mit der derzeitigen Raumaufteilung bewohnbar, im n�rdlichen Giebelbereich der Anbauten seien Umbauten m�glich, ebenso gewisse Modernisierungen. Unabh�ngig davon, ob sich eine Tiefgarage trotz der angeordneten Massnahmen noch realisieren liesse, seien f�r allenfalls erforderliche Parkpl�tze auch andere M�glichkeiten denkbar. Allenfalls anfallende zus�tzliche Kosten, verursacht durch etwaige mit einem Umbau verbundene St�tzungsmassnahmen zur Erhaltung der schutzw�rdigen Teile oder durch notwendige feuerpolizeiliche Massnahmen liessen die angeordneten Schutzmassnahmen nicht unverh�ltnism�ssig erscheinen. Selbst wenn sich unter Ber�cksichtigung der Sanierungskosten nur eine bescheidene Rendite erzielen liesse, sei die Unterschutzstellung nicht unverh�ltnism�ssig.
7.3 Mit diesen Ausf�hrungen konnte die Vorinstanz die Verh�ltnism�ssigkeit der angeordneten Schutzmassnahmen bejahen, ohne damit Bundesrecht zu verletzten. Die umstrittene Unterschutzstellung ist geeignet, die beiden sch�tzenswerten Geb�ude zu erhalten. Die Eigentumsbeschr�nkung geht auch nicht weiter als es zur Erreichung der angestrebten Geb�udeerhaltung erforderlich ist. Weniger einschneidende Massnahmen, welche die sch�tzenswerten Bestandteile der Liegenschaften bewahren k�nnten, sind nicht ersichtlich. W�rde, wie der Beschwerdef�hrer eventualiter beantragt, lediglich die Westfassade der Liegenschaft an der Weisslingerstrasse 14 unter Schutz gestellt, liessen sich die im �ffentlichen Interesse liegenden Schutzziele nicht erreichen. Soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, es sei wegen eines Kachelofens im Inneren des Geb�udes an der Bachtelstrasse 1 das ganze Geb�ude unter Schutz gestellt worden, verkennt er, dass nicht nur der Kachelofen bewahrt geblieben ist, sondern das urspr�ngliche Interieur der von den Schutzmassnahmen betroffenen rechten Geb�udeh�lfte, und dass das Geb�ude eine hohe Qualit�t der Architektur und eine gute Bausubstanz aufweist.
Die Vorinstanz hat sodann nachvollziehbar dargelegt, dass die angeordneten Massnahmen f�r den Beschwerdef�hrer unter Ber�cksichtigung s�mtlicher Umst�nde zumutbar sind. Etwaige mit einem Umbau verbundene zus�tzliche Kosten f�r St�tzmassnahmen oder Kosten f�r unter Umst�nden notwendige feuerpolizeiliche Massnahmen, �ndern daran nichts. Das Gleiche gilt f�r den Umstand, dass mit der Unterschutzstellung der Bau einer Tiefgarage m�glicherweise erschwert oder verunm�glicht wird, zumal die Vorinstanz aufgezeigt hat, dass f�r allenfalls erforderliche neue Parkpl�tze auch andere L�sungen denkbar sind. Wie die Vorinstanz sodann zutreffend dargelegt hat, wird dem Beschwerdef�hrer die Nutzung der Liegenschaften nicht verunm�glicht, und durch die Unterschutzstellung wird nicht ausgeschlossen, dass an den Objekten gewisse bauliche Ver�nderungen vorgenommen werden k�nnen. Davon, dass Investitionen in die Renovation der unter Schutz gestellten Geb�ude sinnlos w�ren, weil keine kostendeckende Miete mehr verlangt werden k�nnte, ist nicht auszugehen und eine gewisse mit der Unterschutzstellung allenfalls verbundene Rendite-Einbusse f�r den Beschwerdef�hrer w�rde angesichts der ausgewiesenen Schutzw�rdigkeit der beiden Geb�ude nichts an der Zumutbarkeit der angeordneten Massnahmen �ndern.
Es ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem anwaltlich vertretenen Stadtrat Illnau-Effretikon ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen, da er in seinem amtlichen Wirkungskreis obsiegt (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Stadtrat Illnau-Effretikon und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.