Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/370998_Strassenreinigungsleistungen_fuer_die_Stadt_Neustadt_in_Holstein_2017_Kiel
Timestamp: 2018-04-25 00:42:14
Document Index: 217862509

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 45', '§ 123', '§ 18', '§ 120', '§ 119', '§ 15', '§ 134', '§ 134', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Kiel 2017 Straßenreinigungsleistungen für die Stadt Neustadt in Holstein. 2017-07-15
Straßenreinigungsleistungen für die Stadt Neustadt in Holstein.
Stadt Neustadt in Holstein vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Telefon: +49 431/599-1518
Durchführung der maschinellen Straßenreinigung auf den Fahrbahnen der im Verzeichnis aufgeführten öffentlichen Straßen in Neustadt in Holstein einschließlich der Kehrgutentsorgung.
1. Bezeichnung der Leistung:
Durchführung der maschinellen Straßenreinigung auf den Fahrbahnen der im Verzeichnis aufgeführten öffentlichen Straßen in Neustadt in Holstein einschließlich der Kehrgutentsorgung. Die Straßenreinigung hat vom 01.12. bis 31.08. 14-tägig und in der Zeit vom 01.09. bis 30.11. wöchentlich zu erfolgen. Die lfd. Kehr-Kilometer sind im Kehrlängenverzeichnis vorgegeben und werden bei Änderungsbedarf angepasst. Voraussichtlich im Jahr 2018 wird das Baugebiet "südlicher Lübscher Mühlenberg" mit 4,016 Kehr-Kilometern in das städtische Eigentum übergehen und ist dann mit zu reinigen.
Für die Angebotskalkulation wird empfohlen, die Besonderheiten, die sich aus dem "Verzeichnis der Kehrlängen der einzelnen Straßen" ergeben (z. B. verkehrsberuhigte Bereiche und von der Fahrbahn abgesetzte Bushaltebuchten) vor Ort in Augenschein zu nehmen.
2. Reinigungsqualität:
Die Reinigung der Straßen umfasst das Kehren der Fahrbahnen von der Rinnsteinkante bis mindestens 2 m zur Fahrbahnmitte hin. Im Bedarfsfall ist die gesamte Fahrbahn zu reinigen. Die Reinigung der Straßen hat so gründlich zu erfolgen, dass Sand und Abfall vollständig aufgenommen werden und das in den Fugen wachsende Grün weitestgehend beseitigt wird. Machen parkende Fahrzeuge eine Reinigung unmöglich, sind diese so eng wie technisch möglich zu umfahren.
Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn nicht ein Vierteljahr vor Ablauf eine Kündigung erfolgt.
Eine Vertragsverlängerung ist maximal bis zu 4 Jahre möglich.
1. Eigenerklärung, dass eine Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder ein anderer, vergleichbarer Nachweis für die erlaubte Berufsausübung vorliegt gem. § 44 Abs. 1 VgV. Hinweis: Die GMSH wird ggf. den entsprechenden Nachweis vor Zuschlagserteilung abfordern.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (2014-2016).
3. Eigenerklärung über den Nachweis einer entsprechend bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung und dass diese im Falle eines Vertragsabschlusses die Mindestdeckungssummen entsprechend abgeschlossen wurde gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV.
4. Erklärung (Formblatt) über mindestens 3 und maximal 5 Referenzen der im Wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2014 - 2016) erbrachten vergleichbaren Leistungen auf dem Gebiet der Straßenreinigung unter Angabe von Leistungsumfang, Dauer des Vertrages, Öffentlicher Auftraggeber sowie der Auftragssumme mit Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
5. Eigenerklärung zum Unternehmen mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, Benennung des Geschäftsführers, Mitarbeiterzahl (einschließlich der geringfügig Beschäftigten), der Anschrift, der Telefon- und Telefaxnummer, E-Mail, der Umsatzsteueridentifikationsnummer und der Bankverbindung.
6. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung inkl. Leistungsportfolio (Name, Anschrift, Rechtsform, Eigentümerstruktur, Organisatorischer Aufbau, Unternehmensgröße, Personal, Niederlassungen, Standorte, Gründungsdatum und Historie)
7. Unterschriebenes Angebotsschreiben (Formblatt) mit den Erklärungen:
Eigenerklärung, dass der Auftragnehmer die Ausschreibungsbedingungen anerkennt und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen hat und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließt und, sofern diese auf der Rückseite von Geschäftsbriefen verwendet oder in sonstiger Form dem Angebot beigelegt werden, keine Wirkung erlangen.
8. Eigenerklärung, dass:
- Sie Ihren Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen sind und
- keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.
9. Verpflichtungserklärung (Formblatt) zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach dem Tariftreue und Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 31.05.2013 - TTG (GVO Bl. Schl.-H.2013 S. 239).
10. Erklärung (Formblatt) "Gleichstellung im Beruf" gemäß § 18 Abs. 3 S.1 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG).
11. Eigenerklärung, dass das Gewerbezentralregister keine negativen Eintragungen enthält.
12. Eigenerklärung (Formblatt), ob im Falle eines Auftrages, der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Das Formblatt ist ausgefüllt dem Angebot beizufügen, auch wenn zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe keine Inanspruchnahme von Unterauftragnehmern vorgesehen ist;
13. Preisblatt.
Die EU-Richtlinie 24/2014 fordert die barrierefreie Bereitstellung der Vergabeunterlagen(Ausschreibungsunterlagen, Fragen- und Antworten Kataloge, Änderungspakete) für Sie als Wirtschaftsteilnehmer. Wir stellen Ihnen diese Vergabeunterlagen unter www.e-vergabe-sh.de zur Verfügung.
Die GMSH ist zentrale Beschaffungsstelle i. S. d. § 120 Abs. 4 GWB.
Damit ist sie verpflichtet, bei allen europaweiten Ausschreibungen das gesamte Vergabeverfahren elektronisch abzuwickeln. Das bedeutet für die Bewerber und Bieter, dass Teilnahmeanträge und Angebote nur noch inelektronischer Form eingereicht werden können. Die Kommunikation während des Ausschreibungsverfahrens wird ebenfalls nur noch in elektronischer Form erfolgen. Aus diesem Grund weisen wir darauf hin, dass eine kostenlose Registrierung auf unser Vergabeplattform: www.e-vergabe-sh.de für eine Angebotsabgabe zwingend notwendig ist. Nach der Registrierung müssen Sie sich mit der e-Vergabe Plattform der GMSH verknüpfen.
Eine Abgabe der Teilnahmeanträge/ Angebote in Papierform ist bei dieser Ausschreibung nicht mehr möglich.Teilnahmeanträge / Angebote, die in Papierform eingehen, dürfen seitens der GMSH bei der Prüfung und Wertung nicht mehr berücksichtigt werden.
Alle Fragen im Rahmen der Angebotserstellung sind bis spätestens 8.8.2017 ausschließlich in schriftlicher Form zu richten an: Frau Katja Schmidt, E-Mail: oder Fax: +49431-599-1465.
Geschäftsbereich Beschaffung, Fachbereich Vergabewesen
Telefon: +49 431599-1451
"Es handelt sich um eine Dienstleistung/ Lieferung gemäß § 119 Abs. 1 GWB in Verbindung mit § 15 VgV. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 GWB bleibt unberührt. (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB)
Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.".