Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/200602,0.html
Timestamp: 2019-09-15 08:25:18
Document Index: 157374595

Matched Legal Cases: ['§ 216', '§ 216', '§ 216', '§ 216', '§ 28', '§ 216']

Rechtsprechung zu den §§ 216 ivm. 28 I stgb
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Verfasst am: 25 Aug 2008 - 20:50:46 Titel: Rechtsprechung zu den §§ 216 ivm. 28 I stgb
bei den recherchen für meine erste hausaqrbeit komm ich einfach nicht weiter.
Wenn die Rspr doch die Ansicht vertritt, dass alle Tötungsdelikte eigene Tatbestände sind (also auch § 216 StGB), dann muss sie konsequenterweise bei der Tötung auf Verlangen als Haupttat dem Gehilfen, der nicht Adressat des Verlangens war, wegen Beihilfe zur Tötung auf Verlangen bestrafen und zusätzlich noch -wie im § 28 I gefordert- eine Strafmilderung vornehmen, weil er das strafbegründende Merkmal des § 216 nicht aufweist.
Dies erscheint doch irgendwie ungerecht, wenn die Rspr. diesen Weg auch in solchen Fällen geht!! Weil dann der Gehilfe (zur Tötung auf Verlangen), der nicht Adressat des Verlangens war, milder bestraft werden würde, als der Gehilfe, der Mit-Adressat des Verlangens war.
Hat ne nette Person ne idee oder kennt eine passende Entscheidung.
Wird mir das Leben erleichtern... vielen Dank schon mal im Voraus...