Source: https://www.100prosail.de/agb/
Timestamp: 2020-04-03 16:55:17
Document Index: 173474073

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', 'Art. 250', '§ 6', '§ 312', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', 'Art. 250', '§ 3', '§ 651', '§ 651', '§2', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§2', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

AGB - 100 % SAIL
Allgemeine Reise- und gesonderte Mitsegel- und Zahlungsbedingungen, sowie die Vorvertraglichen Informationen (VVI) der 100 % SAIL Uwe Jüngst
Unsere Allgemeinen Reisebedingungen (ARB):
Reisebedingungen für Pauschalreisen zum neuen Pauschalreiserecht ab 01.07.2018
Die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter 100 % SAIL Uwe Jüngst zu Stande kommenden Pauschalreisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a - y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252 des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus.
Die Reisebedingungen gelten folglich nicht, wenn der Kunde keine 100 % SAIL Uwe Jüngst -Pauschalreise (sondern z.B. verbundene Reiseleistungen gem. § 651w BGB) gebucht hat, da er hierüber eine entsprechende andere Information erhält.
1.1. Für alle Buchungswege (z.B.telefonisch, online etc.) gilt:
a) Grundlage dieses Angebots sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen der gesonderten Mitsegel- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters für die jeweilige Reise, soweit diese dem Kunden bei der Buchung vorliegen.
b) Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Reisebestätigung durch den Reiseveranstalter zustande. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Reiseveranstalter dem Kunden eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Reisebestätigung auf einem dauerhaften Datenträger über-mitteln (welcher es dem Kunden ermöglicht, die Erklärung unverändert so aufzubewahren oder zu speichern, dass sie ihm in einem angemesse-nen Zeitraum zugänglich ist, z.B. auf Papier oder per Email),sofern der Reisende nicht Anspruch auf eine Reisebestätigung in Papierform nach Art. 250 § 6 Abs. 1 Satz 2 EGBGB hat, weil der Vertragsschluss in gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit beider Parteien oder außerhalb von Ge-schäftsräumen erfolgte.
h) Der Vertrag kommt erst durch den Zugang der Reisebestätigung des Reiseveranstalters 100 % SAIL Uwe Jüngst beim Kunden zu Stande, die auf einem dauerhaften Datenträger erfolgt. Erfolgt die Reisebestätigung sofort nach Betätigung des Buttons "zahlungspflichtig buchen“ durch entsprechende unmittelbare Darstellung der Reisebestätigung am Bildschirm, so kommt der Pauschalreisevertrag mit Darstellung dieser Reisebestätigung zu Stande. In diesem Fall bedarf es auch keiner Zwischenmitteilung über den Eingang der Buchung gemäß Buchstabe f) oben, soweit dem Kun-den die Möglichkeit zur Speicherung auf einem dauerhaften Datenträger und zum Ausdruck der Reisebestätigung angeboten wird. Die Verbindlichkeit des Pauschalreisevertrages ist jedoch nicht davon abhängig, dass der Kunde diese Möglichkeiten zur Speicherung oder zum Ausdruck tatsächlich nutzt.
1.4 100 % SAIL Uwe Jüngst weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz abgeschlossen wurden (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunk versendete Kurznachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Telemedien und Onlinedienste), kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 5). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht kein Widerrufsrecht.
2.1 Reiseveranstalter und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern oder annehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag besteht und dem Kunden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde. Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe von 30 % des Reisepreises zur Zahlung fällig. Die Restzahlung wird 31 Tage vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und das Rücktrittsrecht des Reiseveranstalters aus dem in Ziffer 8 genannten Grund nicht mehr ausgeübt werden kann.
3.4. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Hatte der Reiseveranstalter für die Durchführung der geänderten Reise bzw. Ersatzreise bei gleichwertiger Beschaffenheit geringere Kosten, ist dem Kunden der Differenzbetrag ent-sprechend § 651m Abs. 2 BGB zu erstatten.
4. Preisänderungen nach Vertragsabschluss:
So sich nach Vertragsabschluss, bedingt durch gravierende Veränderungen in den Wechselkursen oder einer relevanten Erhöhung von Beförderungskosten (durch Leistungsträger weitergeleitete Kosten wie Kerosinzuschlag, Bunkerzuschlag, Benzinaufpreis) oder neue Steuern, zum Zeitpunkt der Unterschrift nicht absehbare gravierende Verteuerungen einstellen, so ist der Veranstalter berechtigt, diese bis zu einer maximalen Preiserhöhung von 8% an den Kunden weiterzugeben. Der Veranstalter wird dem Kunden diese Umstände belegen. Gleichsam hat der Kunde einen Anspruch auf eine maximal gleich hohe Reisepreissenkung, so Effekte in den geschilderten Feldern durchschlagen. Die Belegung dieser Umstände liegt entsprechend beim Kunden.
- früher als 2 Monate: € 29
- 2 Monate bis 6 Wochen: 40% des Preises
- 6 bis 4 Wochen: 60% des Preises
- unterhalb von 4 Wochen: 100% des Preises
5.3 Die Höhe der Entschädigung bemisst sich nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt. Die Höhe der Entschädigung ist auf Verlangen des Kunden durch den Reiseveranstalter zu begründen.
Auf Flugleistungen, die namentlich gebunden eingekauft sind, sind gemäß den Bedingungen der Leistungsträger für Stornierungen und Umbuchungen bis zu 100% des Flugpreises, unabhängig vom Datum der Stornierung zu zahlen.
Auf die weiteren Leistungen wird je nach Abrechnung durch den jeweiligen Leistungsträger mit dem Kunden verrechnet, jeweils zzgl. einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 29 je Pauschalarrangement.
5.4 Ist der Reiseveranstalter infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet, hat er unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 21 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung zu leisten.
5.5 Das gesetzliche Recht des Kunden gemäß § 651e BGB vom Reiseveranstalter durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn sie dem Reiseveranstalter 7 Tage vor Reisebeginn zugeht. Davon ausgenommen sind ggf. die namentlich gebundenen Flugleistungen.
6.1 Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung) besteht nicht. Dies gilt nicht, wenn die Umbuchung erforderlich ist, weil der Reiseveranstalter keine, eine unzureichende oder falsche vorvertragliche Information gemäß Art. 250 § 3 EGBGB gegenüber dem Reisenden gegeben hat; in diesem Fall ist die Umbuchung kostenlos möglich. Eine Umbuchung ist nur spätestens 6 Wochen vor Beginn der ursprünglich gebuchten Reise möglich.
Auf Flugleistungen, die namentlich gebunden eingekauft sind, sind gemäß den Bedingungen der Leistungsträger für Stornierungen und Umbuchungen bis zu 100% des Flugpreises, unabhängig vom Datum der Umbuchung zu zahlen.
Auf die weiteren Leistungen wird je nach Abrechnung durch den jeweiligen Leistungsträger mit dem Kunden verrechnet, jeweils zzgl. einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 29 je Person/Pauschalarrangement.
6.2 Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Pauschalreisevertrag gemäß Ziffer 5 zu den Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden.
Ein Rücktritt ist dem Kunden gegenüber spätestens an dem Tag zu erklären, der dem Kunden in der vorvertraglichen Unterrichtung und der Reisebestätigung angegeben wurde (spätestens)
c) 48 Stunden vor Reisebeginn bei einer Reisedauer von weniger als zwei Tagen.).
8.2. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, hat der Reiseveranstalter unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 21 Tagen nach dem Zugang der Rücktrittserklärung, Zahlungen des Kunden auf den Reisepreis zurückzuerstatten.
10.1 Reiseunterlagen :
10.2 Mängelanzeige / Abhilfeverlangen :
10.3 Fristsetzung vor Kündigung :
Will ein Kunde/Reisender den Pauschalreisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651iAbs. 2 BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen, hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhilfe vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist.
(a) Der Reisende wird darauf hingewiesen, dass Gepäckverlust, -beschädigung und –verspätung im Zusammenhang mit Flugreisen nach den luftverkehrsrechtlichen Bestimmungen vom Reisenden unverzüglich vor Ort mittels Schadensanzeige („P.I.R.“) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen sind. Fluggesellschaften können die Erstattungen aufgrund internationaler Übereinkünfte ablehnen, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen, nach Aushändigung zu erstatten.
(b) Zusätzlich ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck unverzüglich über eine Schadenanzeige an die Fluggesellschaft gemäß Buchst. a) innerhalb der vorstehenden Fristen zu erstatten.
Durch 100 % SAIL Uwe Jüngst werden keine Flugbeförderungsleistungen angeboten.
entfallen, da durch 100 % SAIL Uwe Jüngst keine Flugbeförderungsleistungen angeboten werden.
14.1 Der Reiseveranstalter wird den Kunden/Reisenden über allgemeine Pass- und Visaerfordernisse sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslandes einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von gegebenenfalls notwendigen Visa vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten, sofern der Reisende deutscher Staatsbürger ist. Bürger anderer Nationalität müssen sich bei der Botschaft des/der zu bereisenden Landes/Länder über die jeweiligen Einreisebedingungen selbst informieren, so keine öffentlich zugänglichen Informationen für das buchende Reisebüro/den Veranstalter verfügbar sind.
Tel. +49 (0) 4626 18935 65
Fax +49 (0) 4626 18935 67
ahoi@100prosail.de , www.100prosail.de
Geschäftsleitung: Uwe Jüngst (GF)
Reiseversicherer: R&V Versicherung
Gesonderte Mitsegel- und Zahlungsbedingungen
der 100 % SAIL Uwe Jüngst
Diese gesonderte Mitsegel- und Zahlungsbedingungen sind Bestandteil des mit uns geschlossenen Reisevertrages. Dein Einverständnis mit der Einbeziehung dieser Bedingungen in den Reisevertrag bestätigst du mit Deiner Anmeldung.
1. Die 100 % SAIL Uwe Jüngst wird im weiteren Teil der gesonderte Mitsegel- und Zahlungsbedingungen Veranstalter genannt.
2. Die Person, die sich zum Segeltörn anmeldet und dann an diesem teilnimmt, wird im weiteren Teil der gesonderte Mitsegel- und Zahlungsbedingungen Mitsegler genannt.
3. Die Person, welche die Leitung der Segelyacht inne hat, wird im weiteren Teil der gesonderte Mitsegel- und Zahlungsbedingungen Skipper genannt.
1. Vor der Buchung des Segeltörns ist der Mitsegler verpflichtet, sich mit den Vorschriften zur Einhaltung der Pass-, Visa-, Devisen-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften vertraut zu machen
3. Mit dem Abschicken des Buchungsformulars erklärt sich der Mitsegler mit allen Vertragsbedingungen sowie den allgemeinen Geschäftsbedingungen und gesonderten Mitsegelbedingungen einverstanden.
6. Nach dem Absenden des Anmeldeformulars erhält der Mitsegler vom Veranstalter eine Bestätigung oder Absage der Anmeldung mittels elektronischer Post innerhalb von 5 Tagen vom Datum des Eingangs des Anmeldeformulars beim Veranstalter.
8 .Unsere Segeltörns sind im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nur unzureichend geeignet. Der Mitsegler erklärt mit dem Versandt seiner Buchung zum Segeltörn zugleich dass sein physischer und psychischer Gesundheitszustand ihm die Teilnahme an einem Segeltörn erlaubt. Evtl. akute oder chronische Erkrankungen und/oder körperliche Einschränkungen, die z.B. besondere Rücksichtnahme oder Medikamente erfordern, teilt der Mitsegler uns rechtzeitig mit. Meteorologische Ereignisse wie Starkwind und Seegang können Ursache für erhebliche körperliche Belastung darstellen. Dies stellt keinen Mangel dar. Im Fall der Feststellung durch den Veranstalter, dass der Mitsegler die in diesem Absatz genannten Bedingungen nicht erfüllt, hat der Veranstalter das Recht zur Kündigung des Vertrages jederzeit mit sofortiger Wirkung ohne Einhaltung der Form, gem. §2 Abs. 6. Wird von dem Recht Gebrauch gemacht, wird es nicht als Kündigung aus Gründen, für die der Veranstalter verantwortlich ist, angesehen.
9. Mit der Anmeldung bestätigt der Mitsegler, dass während dem Segeltörn selbst die volle Verantwortung für sich trägt und er mindestens 15 Minuten ununterbrochen in tiefem Wasser ohne Hilfsmittel schwimmen kann, das zur Verfügung gestellte Material – also Schiff und Ausrüstung – sorgfältig behandelt und bereit ist, die notwendigen Arbeiten an Bord gemeinsam mit den Mitseglern durchzuführen.
10. Unser Leistungsumfang
Der Törn wird nach den Regeln der Seemannschaft durchgeführt. Es besteht keine Haftung und Gewähr für die Durchführbarkeit des Törns. Wir übernehmen ebenfalls keine Haftung bei Terminverzögerung durch Wetter, Havarie oder Liegezeiten aufgrund von unvermeidlichen Reparaturen.
Bei einem erzwungenen anderen Ausgangs- oder Zielhafen als im Törnplan angegeben, sind Ansprüche gegen uns ausgeschlossen.
11. Haftungsausschluss / – begrenzung:
Jedes Crewmitglied nimmt auf eigene Gefahr am Segeltörn teil und verzichtet auf Ersatzansprüche aus allen rechtlichen Gesichtspunkten für sämtliche Schäden gegen den Skipper, den anderen Crew-Mitgliedern, dem Veranstalter und dem Eigner, sofern dieser Crew-Mitglied ist.
Ausgenommen hiervon sind Verletzungen des Lebens, des Körpers und der Gesundheit, sowie vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden. Dieser Verzicht umfasst auch Ansprüche mittelbar Geschädigter, denen der Mitsegler unterhaltspflichtig ist oder werden kann oder er zur Dienstleistung verpflichtet ist. Dies gilt auch für Anreise-, Storno oder ähnliche Kosten, die dem Teilnehmer entstehen, weil ein Törn abgesagt oder abgebrochen werden muss. Gegenüber anderen Mitseglern verzichtet der Mitsegler auf jede Haftung.
Mitsegler haften gegenüber dem Skipper für alle Sach- & Personenschäden, auch Folge -und Ausfallschäden, die von ihr/ihm vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht werden und damit nicht versicherbar sind.
Bei einem technischen Defekt während des Törns, der die Fahrtüchtigkeit des Schiffes erheblich beeinträchtigt, ist dem Schiffsführer eine dem Defekt entsprechende Frist (mind. 24 Std.) zur Behebung des Fehlers einzuräumen. Ist der Defekt nicht behebbar wird der Törn abgebrochen, die Teilnahmegebühr wird anteilig zurückerstattet. Weitergehender Schadensersatz ist ausgeschlossen.
Kann der Törn aufgrund von höherer Gewalt nicht stattfinden, ist der Mitsegler zum Rücktritt berechtigt. Evtl. bereits geleistete Zahlungen werden erstattet. Weitergehende Ersatzansprüche sind ausgeschlossen.
Die vertragliche Haftung ist auf die Höhe der dreifachen Kostenbeteiligung beschränkt. Eine Haftung für Schäden durch Dritte oder durch Eigenverschulden ist ausgeschlossen.
1. Mit Zustandekommen des Törnvertrages ist eine Anzahlung von 30 Prozent des Charterpreises auf das Konto des Veranstalters zu leisten. Der Restbetrag ist 4 Wochen (31 Tage) vor Törnbeginn fällig.
2. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, den Preis des Segeltörns um bis zu 8% zu erhöhen, vor allen Dingen aufgrund der Erhöhung der Chartergebühr für die Yacht, Währungswechselkurse, sowie Steuern, bis zum Zeitpunkt von einem Monat vor Beginn des Segeltörns. Über diese Tatsache wird der Mitsegler mittels elektronischer Post gegen Rückbestätigung informiert.
a) Veränderung wesentlicher Bestandteile des Vertrages, vor allem die Anhebung des Reisepreises um mehr als 8%. Der Rücktritt aus diesem Grund kann im Laufe von 3 Tagen ab dem Erhalt der Benachrichtigung durch den Veranstalter mittels elektronischer Post gegen Rückbestätigung erfolgen. Das Fehlen einer Antwort innerhalb dieser Frist wird als Akzeptanz der veränderten Bedingungen der Teilnahme an dem Segeltörn betrachtet.
2. Im Fall des Rücktritts eines Mitseglers von der Teilnahme an dem Segeltörn, die nicht im Verantwortungsbereich des Veranstalters liegen (wie Ablehnung der Passausgabe, Fehlen eines Visums, Fehlen von Dokumenten, die zum Grenzübertritt berechtigen) kann der Veranstalter Abzüge von den durch den Mitsegler getätigten Einzahlungen vornehmen.
Die maximale Höhe der Abzüge wird von der Zeit zwischen dem Rücktrittstag und dem Tag des Beginns des Segeltörns abhängen und entsprechend betragen:
3. Der Mitsegler hat die Möglichkeit seinen Reise-/Mitseglervertrag an einen Dritten abzutreten, jedoch ist der Veranstalter nicht verpflichtet diese Abtretung zu akzeptieren, sollte der Dritte die Teilnahmebedingungen nicht erfüllen. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn sie dem Veranstalter 7 Tage vor Reisebeginn zugeht. Für die Bearbeitung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 29 erhoben.
2. Wurde bereits im Angebot des Segeltörns eine Mindestanzahl an Mitseglern genannt, behält sich der Veranstalter das Recht vor den Segeltörn bis zu dem im Angebot / ARB genannten Termin aufgrund des nicht Erreichens der Mindestanzahl abzusagen.
Bei einer Absage durch den Veranstalter wird ein Ausweichtermin angeboten oder – wahlweise – der Törnbeitrag zurückgezahlt. Wir können vom Törnvertrag – auch während des Törns – zurücktreten, dann, wenn der Törn durch nicht vorhersehbare höhere Gewalt oder Krankheit des Skippers erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird oder das Schiff nicht einsatzfähig ist. In diesem Fall wird der Kostenbeitrag zurückgezahlt – vor Beginn des Törns in voller Höhe, nach Beginn anteilig.
Wir teilen dem Mitsegler gem. in der ARB unter 8.1 genannten Termine vor Beginn des Törns mit, ob der Törn durchgeführt werden kann oder nicht. Wenn der Törn abgesagt wird bieten wir einen Ersatztermin an oder ein evtl. bereits gezahlter Kostenbeitrag wird in voller Höhe erstattet. Weitergehende Ansprüche (Anreise, Hotel etc.) übernehmen wir nicht.
8. Der Veranstalter kann nicht garantieren, dass alle Elemente der Ausstattung der Yacht richtig funktionieren werden. Eine Hochseeyacht besteht aus sehr vielen verschiedenen Bauteilen, die unter extremen Bedingungen funktionieren müssen. Deshalb sind Auftreten und Beseitigung von Havarien ein integraler Bestandteil des Lebens auf einer Yacht. Ernsthafte Havarien werden vom Mechaniker, der den Reeder vertritt, beseitigt. Im Fall, wenn der Mechaniker nicht in der Lage ist zur Yacht zu gelangen oder im Fall von kleinen Pannen, umfasst die aktive Teilnahme des Mitseglers auch Hilfe bei der Beseitigung der Havarie/Panne, wenn dies seine körperlichen und fachlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten nicht überschreitet.
9. Auf See trägt jeder Mitsegler IMMER eine Rettungsweste, ggf. nach Anweisung einen Lifebelt mit Lifeleine. Es sei denn, der Skipper gibt andere Anweisungen.
10. eine Notfall-Telefonnummer ist eingerichtet. Mobil: +49 (0) 172-2594770
Die Kosten für die Verpflegung an Bord, Betriebsmittel, Hafengebühren, u.ä. werden von den Crewmitgliedern gemeinsam aufgebracht. Dafür wird – zusätzlich zum Törnbeitrag – eine „Bordkasse“ eingerichtet, in die jeder bei Törnbeginn einzahlt. Ein Mitglied der Crew wird als Bordkassenverwalter bestimmt. Der Skipper wird an Bord traditionell mitverpflegt.
sind an Bord verpönt und geschieht in eigener Verantwortung. Alkohol nie während eines Törns. Nach dem Törn sind wir schließlich wieder im Hafen. Unter Deck ist das Rauchen strengstens verboten und an Deck immer an der Leeseite! Seefahrt und Alkohol scheinen eng zusammen zu gehören, vertragen sich aber nur auf niedrigem Niveau.
Die Yacht wird am Tag der Abgabe ausgeräumt und von allen gemeinsam grob gereinigt. Die obligatorische Endreinigung ist bereits gesondert gezahlt.
1. Der Mitsegler hat auftretende Mängel stets unverzüglich dem Skipper anzuzeigen und dort um Abhilfe zu ersuchen. Unterlässt es der Mitsegler schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt eine Minderung nicht ein. Reklamationen die darüber hinaus bestehen sind durch eine Unterschrift des Skippers zu dokumentieren.
6. Ansprüche des Mitseglers verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem der Törn nach dem Vertrag enden sollte.
3. Der Veranstalter kann an seinem Sitz verklagt werden. Der Veranstalter kann den Kunden an dessen Wohnsitz verklagen. Soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechtes ist oder eine Person ist, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland hat, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Törneranstalters vereinbart. Dieser Sitz ist:
Formblatt (Vorvertragliche Informationen VVI) zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach § 651a BGB
Die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter 100 % SAIL Uwe Jüngst zu Stande kommenden Pauschalreisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften
Daher können Sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten. 100 % SAIL Uwe Jüngst trägt die volle Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der gesamten Pauschalreise.
Zudem verfügt 100 % SAIL Uwe Jüngst über die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung für die Rückzahlung Ihrer Zahlungen und, falls der Transport in der Pauschalreise inbegriffen ist, zur Sicherstellung Ihrer Rückbeförderung im Fall seiner Insolvenz. Weiterführende Informationen zu Ihren wichtigsten Rechten nach der Richtlinie (EU) 2015/2302 finden sie unter www.umsetzung-richtlinie-eu2015-2302.de
–Die Reisenden können die Pauschalreise innerhalb einer angemessenen Frist und unter Umständen unter zusätzlichen Kosten auf eine andere Person übertragen.
–Im Fall der Insolvenz des Reiseveranstalters oder –in einigen Mitgliedstaaten –des Reisevermittlers werden Zahlungen zurückerstattet. Tritt die Insolvenz des Reiseveranstalters oder, sofern einschlägig, des Reisevermittlers nach Beginn der Pauschalreise ein und ist die Beförderung Bestandteil der Pauschalreise, so wird die Rückbeförderung der Reisenden gewährleistet.
Wenn a) ein Fall des § 651s des Bürgerlichen Gesetzbuchs oder b) 651r Absatz 3 vorliegt,
hat 100 % SAIL Uwe Jüngst eine Insolvenzabsicherung mit der R +V abgeschlossen. Die Hauptverwaltung ist am Sitz der R+V Allgemeine Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, 65189 Wiesbaden, Fon: 0611 533 0, E-Mail: ruv@ruv.de .
Die Reisenden können diese Einrichtung oder gegebenenfalls die zuständige Behörde (Aufsichtsbehörde für die R+V ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn, Fon: 0228 / 4108 – 0, E-Mail: poststelle@bafin.de ) kontaktieren, wenn ihnen Leistungen aufgrund der Insolvenz von 100 % SAIL Uwe Jüngst verweigert werden.
Webseite, auf der die Richtlinie (EU) 2015/2302 in der in das nationale Recht umgesetzten Form zu finden ist: www.umsetzung-richtlinie-eu2015-2302.de”.
Formblatt (Vorvertragliche Informationen VVI) zur Unterrichtung des Reisenden, wenn der Vermittler verbundener Reiseleistungen kein Beförderer ist, mit dem der Reisende einen die Rückbeförderung umfassenden Vertrag geschlossen hat, und die Vermittlung nach
§ 651w Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs erfolgt
(zu Artikel 251 §2 Satz 1 Nummer 2 Buchstabe a)
Bei Buchung zusätzlicher Reiseleistungen für Ihre Reise über das Unternehmen 100 % SAIL Uwe Jüngst im Anschluss an die Auswahl und Zahlung einer Reiseleistung können Sie die nach der Richtlinie (EU) 2015/2302 für Pauschalreisen geltenden Rechte NICHT in Anspruch nehmen.
Daher ist das Unternehmen 100 % SAIL Uwe Jüngst nicht für die ordnungsgemäße Erbringung solcher zusätzlichen Reiseleistungen verantwortlich.
Bei Problemen wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Leistungserbringer. Bei Buchung zusätzlicher Reiseleistungen bei demselben Besuch des Buchungsportals des Unternehmens 100 % SAIL Uwe Jüngst werden diese Reiseleistungen jedoch Teilverbundener Reiseleistungen. In diesem Fall verfügt 100 % SAIL Uwe Jüngst über die nach dem EU-Recht vorgeschriebene Absicherung für die Erstattung Ihrer Zahlungen an 100 % SAIL Uwe Jüngst für Dienstleistungen, die aufgrund der Insolvenz von 100 % SAIL Uwe Jüngst nicht erbracht wurden. Beachten Sie bitte, dass dies im Fall einer Insolvenz des betreffenden Leistungserbringers keine Erstattung bewirkt.
Weiterführende Informationen zum Insolvenzschutz.
Wenn a) ein Fall des § 651w Absatz 3 Satz 4 in Verbindung mit § 651s oder b) § 651r Absatz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs vorliegt hat 100 % SAIL Uwe Jüngst eine Insolvenzabsicherung mit der R +V abgeschlossen. Die Hauptverwaltung ist am Sitz der R+V Allgemeine Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, 65189 Wiesbaden,
Fon: 0611 533 0, E-Mail: ruv@ruv.de .
Die Reisenden können diese Einrichtung oder gegebenenfalls die zuständige Behörde (Aufsichtsbehörde für die R+V ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn,
Fon: 0228 / 4108 – 0, E-Mail: poststelle@bafin.de ) kontaktieren, wenn ihnen Reiseleistungen aufgrund der Insolvenz von 100 % SAIL Uwe Jüngst verweigert werden.
*Hinweis: Diese Insolvenzabsicherung gilt nicht für Verträge mit anderen Parteien als 100 % SAIL Uwe Jüngst, die trotz der Insolvenz des Unternehmens 100 % SAIL Uwe Jüngst erfüllt werden können.
Inhaber: Uwe Jüngst (GF)