Source: http://jurabasic.de/aufruf.php?file=6&pp=4&art=6&find=Arbeitsvertrag_Vertragsinhalt
Timestamp: 2019-06-18 23:59:15
Document Index: 242243813

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

Die Pflicht des Arbeitgebers, die wesentlichen Vertragsbedingungen iSd § 2 Abs. 1 schriftlich niederzuschreiben, gilt insbesondere, beim Abschluss eines mündlichen Vertrags. Der Nachweis der wesentlichen Vertragsbedingungen in elektronischer Form ist ausgeschlossen (§ 2 Abs. 1 NachwG@)
Hat der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer einen schriftlichen Arbeitsvertrag geschlossen und wurde dem Arbeitnehmer ein schriftlicher Arbeitsvertrag ausgehändigt, dann entfällt die Niederschrift, soweit der geschlossene Vertrag die in § 2 Abs. 1- 3 NachwG@ geforderten Angaben enthält (§ 2 Abs. 4 NachwG@).
Ein schriftlicher Arbeitsvertrag liegt vor, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Vertrag mit Namensunterschrift gezeichnet haben. Die Namensunterschriften aller Vertragsparteien müssen nicht auf derselben Urkunde stehen, wenn die unterschriebenen Urkunden den gleichen Inhalt haben, dann genügt es, wenn jede Partei die für die andere Partei bestimmte Urkunde unterschreibt (siehe Schriftform)
Beinhaltet der schriftliche Arbeitsvertrag die geforderten Angaben iSd § 2 Abs. 1- 3 NachwG@ nicht und hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen schriftlichen Arbeitsvertrag ohne die gesetzlich geforderten Angaben ausgehändigt, dann entfällt die Verpflichtung zur Aushändigung einer Niederschrift nicht (vgl. BAG, 17.04 2002 – 5 AZR 89/01 unter III. 1), siehe auch § 2 Abs. 4 NachwG@. Der Arbeitgeber hat die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen, die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen (§ 2 Abs. 1 NachwG@).
Dokument-Nr. 000907, © jura-basic 2019
Dokument-Nr. 000907, Stand: 05.09.2017, Fachgebiet: Arbeitsrecht, © 2019