Source: http://euroethnologie.univie.ac.at/index.php?id=24890
Timestamp: 2017-04-24 01:27:08
Document Index: 116799790

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 2', '§ 6']

Institut für Europäische Ethnologie » Masterstudium
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an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Faktultät der Universität Wien. Veröffentlicht im Mitteilungsblatt der Universität Wien am 17.03.2008,am 25.06.2010 (geringfügige Änderung),am 29.01.2016 (geringfügige Änderung.
§ 1 Studienziel und Qualifikationsprofil§ 2 Dauer und Umfang§ 3 Zulassungsvoraussetzungen§ 4 Akademischer Grad
§ 5 Aufbau - Module mit ECTS-Punktezuweisung§ 6 Masterarbeit§ 7 Masterprüfung§ 8 Einteilung der Lehrveranstaltungen§ 9 Teilnahmebeschränkungen
§ 10 Prüfungsordnung§ 11 Inkrafttreten§ 12 Übergangsbestimmungen
(2) Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Europäische Ethnologie an der Universität Wien sind befähigt, eine wissenschaftliche Forschung in allen Arbeitsschritten durchzuführen und angemessen darzustellen; sie erhalten Kenntnisse, die es ihnen über die thematische Breite der im Bachelorstudium bereits erworbenen Fachkenntnisse hinaus erlauben, an aktuelle Forschungsdiskussionen anzuknüpfen; sie verfügen über die Fähigkeit, eigene Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Sachverhalte innerhalb der wissenschaftlichen wie auch der breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln und sich so für eine akademische Laufbahn und für all jene Berufsbereiche zu qualifizieren, in denen selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Kompetenz gefordert ist. § 2 Dauer und Umfang
ACHTUNG: Bei Planung des Studiums und der Auswahl der LV muss folgendes beachtet werden:
Im SS werden folgende LV NICHT angeboten: M 120, M 210, M 320, M 410, M 520, M 620Im WS werden folgende LV NICHT angeboten: M 110, M 220, M 310, M 420, M 510, M 610
(3) Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit zusätzliche Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, die im Verlauf des Masterstudiums zu absolvieren sind. ACHTUNG:
ECs haben die Funktion, eine „Brücke“ zu anderen Fächern zu schlagen. Dies spielt auch in Hinblick auf Masterstudien, die im Anschluss an den Bachelor studiert werden können, eine Rolle.Wird das Hauptfach im Bachelor-Studium im Master beibehalten, so sind die Voraussetzungen für die Zulassung bereits erfüllt. Im Fall eines Wechsels ist allerdings – sofern überhaupt ausreichende Nähe des Faches besteht – mit Auflagen von bis zu 30 ECTS zu rechnen. Wurden bereits im Bachelor ECs eines Faches gewählt, so erleichtert dies den Wechsel in den Master. Manche Fächer (z.B. Kunstgeschichte) lassen nur dann Bachelor-AbsolventInnen der Europäischen Ethnologie zum Master-Studium zu, wenn die ECs dieses Faches studiert wurden. Bedenken Sie die Rolle, die ECs für ein anschließendes Master-Studium spielen. Informieren Sie sich rechtzeitig bei den zuständigen SPLs über die Zugangsvoraussetzungen zum Master-Studium.
Wenn Sie ein anderes Fach als Europäische Ethnologie im Bachelor studieren und sich die Option eines Wechsels in dieses Fach im Master offenhalten möchten, so ist der Abschluss beider ECs – „Grundlagen der Europäischen Ethnologie“, und „Kulturanalysen des Alltags“ – dringend angeraten. Unsere ECs können auch unabhängig voneinander oder gleichzeitig studiert werden. Sie sind nicht konsekutiv. Die Inhalte der ECs sind als exemplarisch zu verstehen; das Lehrangebot variiert von Semester zu Semester inhaltlich. Einzig die „Einführungsvorlesung“ im Modul „Grundlagen“ ist eine Konstante. Auflagen für die Zulassung zum Master sind abhängig von den konkreten Inhalten des absolvierten Studiums. Gefordert sind Kenntnisse über das Fach Europäische Ethnologie, umfassendes kulturtheoretisches Wissen, und solide methodologische Kompetenzen – insbesondere Praxis in ethnographischen Methoden. Häufig müssen, selbst wenn beide ECs bereits absolviert wurden, zusätzlich methodologische Lehrveranstaltungen als Auflage erteilt werden. Mit der Kultur- und Sozialanthropologie besteht eine reziproke Absprache, dass AbsolventInnen des Bachelor im jeweils anderen Fach ohne Auflagen zum Master-Studium zugelassen werden.
Kultur konkretisiert sich materiell, kommunikativ und als soziale Praxis im Sinne situativen Handelns. Kommunikation ist in ihrer sprachlichen und medialen Dimension als Produktion, Distribution und Rezeption zu erfassen. In diesem Modul wird informiert über diese Konkretionen von Kultur und über deren Formate in ihrer historischen Dimension wie in ihren gegenwärtigen Realisierungen. Ziel des Moduls ist die Vermittlung eines Verständnisses von Sachen, Kommunikation und Handlungspraxis als Produktion, Reproduktion und Repräsentation von Kultur. SSt Total ECTS Modul Repräsentationen I 4 15 M110 SE Repräsentationen I 2 10 M120 vertiefende Lehrveranstaltungen 2 5 Total 4 15 Modul 2 Kultur – Geschichte – Raum: Stadt und Region in Europa Aus Perspektive des Faches konstituieren sich Räume über kulturelle und soziale Praxen in jeweils zeitbedingter politischer Konstellation. Dies thematisiert das Modul aus lokalem und regionalem Blickwinkel, ohne den Hintergrund europäischer und globaler Bedingungen zu vernachlässigen. Der generellen Ausrichtung des Faches entsprechend zielt dieses Modul auf die Prozesse räumlicher Identitätskonstruktionen, ihrer Popularisierung und Aneignung.
Ziel des Moduls ist es, lokale, regionale und überregionale Bedingungen in Forschungskonzepten berücksichtigen und Raumordnungen als Interpretamente entschlüsseln zu können. SSt Total ECTS Modul Kultur–Geschichte–Raum 4 15 M210 SE Kultur–Geschichte–Raum 2 10 M220 vertiefende Lehrveranstaltungen 2 5 Total 4 15 Modul 3 Kultur – Geschichte –Gesellschaft: Lebensstil und Sinnkonzepte
Eine Leitfrage des Faches zielt auf kulturelle Bedeutungen und Deutungen der gesellschaftlichen Praxis. Gegenwärtige wie vergangene Lebensstile und Sinnkonzepte sind also im Kontext gesellschaftlicher Beziehungen und Ordnungen zu analysieren – in den historisch entstandenen und sich wandelnden Konfigurationen von Makrostrukturen (Nation, Ethnie, Religion, Milieu, Alter, Geschlecht) ebenso wie von Mikrostrukturen (Beziehungen zwischen den handelnden Subjekten und deren Geschichte). Ziel des Moduls ist es, das Wissen über die Wechselbeziehungen zwischen Alltagskulturen und Gesellschaftsstrukturen zu vertiefen und diese Perspektive des Faches in konkrete Forschungsentwürfe und Analysemodelle umsetzen zu können. SSt Total ECTS Modul Kultur–Geschichte–Gesellschaft 4 15 M310 SE Kultur–Geschichte–Gesellschaft 2 10 M320 vertiefende Lehrveranstaltungen 2 5 Total 4 15 Modul 4 Wissenskulturen - Ethnographie - Disziplinarität
Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen die Sondierung und Analyse individueller und kollektiver Wissensressourcen und -praxen, wobei sich der Bogen von den vielfältigen Traditionen populären Wissens und deren gesellschaftlichen Gebrauchsweisen bis zu Konzepten unterschiedlicher disziplinärer Wissen(schaft)sbestände spannt. Im Bewusstsein der Reziprozität von selbstverständlich eingesetztem Alltagswissen und wissenschaftlich autorisierter Erkenntnis erweist sich zudem eine kritische Selbstethnographie der Europäischen Ethnologie als konstitutive Voraussetzung der fachspezifischen empirischen Zugänge, spiegelt doch ihre Herkunftsgeschichte die Komplexität von Produktions- und Vermittlungsformen gesellschaftlich eingespielter Deutungs- und Handlungsmuster. Ziel des Moduls ist es, an die unterschiedlichen Praktiken und Verortungen von Wissensproduktion in Alltag und Wissenschaft heranzuführen und zur Reflexion der eigenen Wissenschaftspraxis zu befähigen. SSt Total ECTS Modul Wissenskulturen– Ethnographie–Disziplinarität 4 15 M410 SE Wissenskulturen– Ethnographie–Disziplinarität 2 10 M420 vertiefende Lehrveranstaltungen 2 5 Total 4 15 Modul 5 Repräsentationen II : Museologie und Öffentlichkeit
Ziel des Moduls ist es, die Grundlagen für ein reflektiertes und professionelles kulturpraktisches Engagement zu liefern, das insbesondere auch die Qualitätssicherung im Museums- und Ausstellungswesen gewährleistet. In diesem Modul steht die Vorbereitung auf außeruniversitäre Berufsfelder im Vordergrund. SSt Total ECTS Modul Repräsentationen II 4 15 M510 SE Repräsentationen II 2 10 M520 vertiefende Lehrveranstaltungen 2 5 Total 4 15 Modul 6 Forschung Die Inhalte des Moduls 6 sind auf Erfordernisse der wissenschaftlichen Laufbahn gerichtet. Es sollen sämtliche Stadien wissenschaftlicher Forschungspraxis von der gemeinsamen Planung über die Durchführung bis hin zur Präsentation des fortlaufenden Forschungsprojektes absolviert werden. Ziel des Moduls ist es, für die eigenständige Tätigkeit in Wissenschaft und Forschung qualifizieren.
Der positive Abschluss von Projekt I ist Zugangsvoraussetzung für Projekt II. SSt Total ECTS Modul Forschung 4 15 M610 PJ Projekt I 2 5 M620 PJ Projekt II 2 10 Total 4 15 Modul 7 Master
Das Institutskolloquium dient der Übung der akademischen Praxis öffentlichen Disputs, der Einführung in die Scientific Community, sowie der Information über aktuelle Entwicklungen im Fach. Außerdem beinhaltet das Modul das Verfassen der schriftlichen Masterarbeit und die Vorbereitung auf die das Studium abschließende Masterprüfung. SSt Total ECTS Modul Master 2 24 M710 MK Masterkolleg 2 2 M720 Instituskolloquium 2 2 M730 Masterarbeit 0 20 Total 4 24 § 6 Masterarbeit
Die Lehrveranstaltungen werden in prüfungsimmanente und nicht-prüfungsimmanente eingeteilt.Vorlesung (VO): Vorlesungen dienen der einführenden wie vertiefenden exemplarischen Darstellung von Themenbereichen des jeweiligen Prüfungsfaches. Sie werden mit einer mündlichen oder schriftlichen Lehrveranstaltungsprüfung abgeschlossen und sind nicht prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen.Vorlesung mit Übung (VO+UE): Vorlesungen mit Übungen dienen der Einführung in Fachgebiete, fallweise auch deren Vertiefung, und verbinden theoretische Ausführungen und praktische Anwendungsmöglichkeiten und sind prüfungsimmanent.Von den Studierenden sind aktive Mitarbeit sowie mündliche und schriftliche Beiträge (Übungsarbeiten) zu fordern, die gemeinsam zur Beurteilung herangezogen werden. Seminar (SE): Seminare sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen für fortgeschrittene Studierende und dienen der wissenschaftlichen Diskussion und Reflexion spezieller Themen. Von den Studierenden sind aktive Mitarbeit sowie mündliche und schriftliche Beiträge (Seminararbeiten) zu fordern, die gemeinsam zur Beurteilung heranzuziehen sind.Lektürekurs (LK): Lektürekurse sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Sie geben Anleitung zur Interpretation, Auslegung und Diskussion grundlegender und spezieller Fachliteratur. Insbesondere fördern sie die Lektüre fremdsprachiger Texte. Die Beurteilung findet auf der Grundlage der Mitarbeit und einer schriftlichen Prüfung statt.Projekt (PJ): Projekte sind zweisemestrige, forschungsorientierte und zugleich berufsvorbereitende Lehrveranstaltungen mit dem Ziel des „forschenden Lernens“. Sie dienen der gemeinsamen Planung, Durchführung und Präsentation eines konkreten Forschungsprojektes. Ihre Absolvierung bedarf über den gesamten Zeitraum unter den Bedingungen der Prüfungsimmanenz der aktiven Teilnahme sowie der Erbringung eigenständiger Leistungen.Masterkolleg (MK): Das Masterkolleg ist eine Lehrveranstaltung ohne Prüfungsimmanenz und unterstützt die Verfertigung der Masterarbeit mittels Anleitung und Beratung durch die Lehrveranstaltungsleiterin oder den Lehrveranstaltungsleiter sowie durch Gruppendiskussionen. Die Beurteilung lautet bei positiver Beurteilung „mit Erfolg teilgenommen“, bei negativer Beurteilung „ohne Erfolg teilgenommen“.Vorlesung mit Lektürekurs (VO + LK): Vorlesungen mit Lektürekurs sind nicht prüfungsimmanent und dienen der Vertiefung in Fachgebiete und ergänzen theoretische Ausführungen durch die Lektüre von Fachliteratur. Sie geben Anleitung zur Interpretation, Auslegung und Diskussion grundlegender und spezieller Fachliteratur. Insbesondere fördern sie die Lektüre fremdsprachiger Texte. Sie werden mit einer mündlichen oder schriftlichen Lehrveranstaltungsprüfung oder der Erbringung einer eigenständigen, inhaltlich auf die Lehrveranstaltung bezogenen Leistung abgeschlossen.Institutskolloquium (IK): Institutskolloquia sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und dienen der Einführung in die Scientific Community und in die akademische Praxis öffentlichen Disputs sowie der Information über aktuelle Entwicklungen im Fach. Die Studierenden sind angehalten, aktiv eine Veranstaltungsreihe (Vorträge, Text- und/oder Filmbesprechungen, fallweise Museumsbesuche) zu besuchen. Die Beurteilung findet auf der Grundlage aktiver Mitarbeit und schriftlicher Leistung statt.Weitere gängige Lehrveranstaltungstypen aus dem Angebot anderer Studienrichtungen werden in den betreffenden Curricula definiert.
(1) Leistungsnachweis in LehrveranstaltungenDie Leiterin oder der Leiter einer Lehrveranstaltung gibt die Ziele, die Inhalte und die Art der Leistungskontrolle satzungsgemäß bekannt.
(2) PrüfungsstoffDer für die Vorbereitung und Abhaltung von Prüfungen maßgebliche Prüfungsstoff entspricht vom Umfang her dem vorgegebenen ECTS-Punkteausmaß.
(3) Verbot der DoppelanrechnungLehrveranstaltungen und Prüfungen, die bereits für das als Zulassungsvoraussetzung geltende Studium als Pflicht- oder (freie) Wahlfächer absolviert wurden, können im Masterstudium nicht nochmals anerkannt werden.