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Timestamp: 2020-02-25 18:51:22
Document Index: 385464681

Matched Legal Cases: ['§5', '§3', '§5', '§ 7', '§ 5', '§ 2']

privater Darlehensvertrag so rechtens? Bankrecht Forum 123recht.de
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29.8.2009 Thema abonnieren
Frage vom 29.8.2009 | 22:37
jacqueline.hst
ich habe eine Frage bezüglich eines privaten Darlehensvertrages,ob dieser rechtens ist.
Der Darlehensnehmer erhält vom Darlehensgeber in Höhe von 10.000,00 EUR zu folgendem darlehenszweck: sonstiges
der Darlehensbetrag ist am 15.09.2009 auf folgendes konto des darlehensnehmers zu überweisen:
die auszahlungsfrist tritt jedoch nicht ein bevor die in §5 genannten Sicherheiten vom Darlehensnehmer vollständig gestellt sind.
tilgungen sind auf folgendes konto des Darlehensgebers zu überweisen:
der darlehensnehmer hat das darlehen in gleichmäßigen raten von jeweils 150,00 EUR zurückzuzahlen,erstmals zum 15.10.2009
Der jahreszins beträgt 7%.Die jeweilig abgelaufenden Zinsen sind zusammen mit den Tilgungsraten auf das unter §3 bezeichnete Konto zu überweisen.Der tilgungs und zinszahlungsplan ist diesem vertrag als anlage beigefügt.
zur sicherheit für alle forderungen aus diesem vertrag
stellt der darlehensnehmer eine selbstschuldnerische bürgschaft in höhe von 100 EUR.
kommt der darlehensnehmer mit seiner Zahlungverpflichtung mehr als 8 wchen in verzug, so kann der darlehensgeber fristlos kündigen und den noch ausstehenden darlehensbetrag nebst auflaufenden zinsen sofort fällig stellen.
sollte es zu keiner auszahlung kommen,garantiert der galdgeber, die 100 EUR ( 1 Prozentgebür) wieder an den darlehensnehmer wieder zurückzuüberweisen.Ab vertragsunterschrift wird das darlehen innerhalb von 3 wochen ausbezahlt.sondertilgungen sind erwünscht.
für den fall dass der einzelne vertragsklauseln unwirksam sein sollte,wird die rechtwirksamkeit der übrigen vertragsteile nicht berührt.
.........unterschriften
widerrufsbelhrung.........
ein sehr langer text,entschuldigung.doch ist dieser text rechtskräftig,sowie vor allem das unter §5 genannte?
Antwort vom 30.8.2009 | 03:52
"Rechtens" ist das schon, aber welcher Darlehensgeber läßt sich auf so einen Blödsinn ein? Der Darlehensnehmer bürgt für sich selbst? Und das mit 100 EUR auf ein 100mal so hohes Darlehen? Ist schon wieder 1. April?
Antwort vom 30.8.2009 | 07:52
Unbeschreiblich (36106 Beiträge, 12972x hilfreich)
Wenn ich mir dann den § 7 anschaue, dann weiß der Verfasser des Vertrages gar nicht, was eine selbstschuldnerische Bürgschaft ist. Das ist zwar so rechtens, aber ich stimme Borst Mahlzeit zu, dass es völlig unsinnig ist.
Du solltest die §§ 5, 7 und 8 weglassen, sowie den lezten Satz in § 2. Eine Widerrufsbelehrung ist in einem privaten Darlehensvertrag auch überflüssig.
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