Source: http://www.jurablogs.com/2016/02/15/entlastungsbetrag-fuer-alleinerziehende-und-das-ehegatten-splitting
Timestamp: 2017-08-19 22:35:26
Document Index: 378818695

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 32', '§ 26', '§ 24', '§ 24', '§ 24']

Nach § 24b Abs. 1 EStG können – bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen – alleinstehende Steuerpflichtige einen Entlastungsbetrag in Höhe von 1.308 € im Kalenderjahr von der Summe der Einkünfte abziehen, wenn zu ihrem Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das ihnen ein Freibetrag nach § 32 Abs. 6 EStG oder Kindergeld zusteht. Wer die Voraussetzungen des Splitting-Verfahrens (§ 26 Abs. 1 EStG) erfüllt, ist nach § 24b Abs. 2 Satz 1 EStG nicht alleinstehend, sofern er nicht als Verwitweter den Splittingtarif in Anspruch nehmen kann.
Diese Fiktion schließt grundsätzlich die Anwendung aller einkommensteuerrechtlichen Vorschriften aus, die an das Tatbestandsmerkmal „Ehe“ anknüpfen1. Die Mutter und ihr Ehemann sind daher auch bei der Anwendung des § 24b EStG so zu behandeln, als hätten sie die Ehe nicht geschlossen. Sie erfüllen damit nicht die Voraussetzungen für die Anwendung des Splitting-Verfahrens i.S. von § 24b Abs. 2 EStG2. Der Umstand, dass die Möglichkeit bestanden hätte, sich dafür zu entscheiden, genügt nicht ...
Veröffentlicht February 15, 2016 5:41am im Blog Rechtslupe.
Einkommensteuer (Privat), Alleinerziehende, Entlastungsbetrag, Besondere Veranlagung, Ehegatten Splitting