Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20117,%20280
Timestamp: 2019-11-13 20:08:51
Document Index: 395533331

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 433', '§ 123', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 26.02.1992 - VIII ZR 89/91 - dejure.org
https://dejure.org/1992,2172
BGH, 26.02.1992 - VIII ZR 89/91 (https://dejure.org/1992,2172)
BGH, Entscheidung vom 26.02.1992 - VIII ZR 89/91 (https://dejure.org/1992,2172)
BGH, Entscheidung vom 26. Februar 1992 - VIII ZR 89/91 (https://dejure.org/1992,2172)
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Schadensersatz aufgrund grundloser und endgültiger Verweigerung der Erfüllung von Kaufverträgen - Wirksamkeit eines Kaufvertrages im Falle des Erwerbes von Pkws zum Zwecke des alsbaldigen Weiterverkaufs mit der Folge des objektiven Unterlaufens der vom Hersteller mit den ...
Keine Pflicht des Käufers zur Offenbarung der Wiederverkaufsabsicht gegenüber einem Kfz-Händler trotz Kenntnis von Vertragsstrafenanspruch des Herstellers ("BMW")
BGB § 433 § 123
BGHZ 117, 280
NJW 1992, 1222
ZIP 1992, 483
MDR 1992, 553
WM 1992, 697
BB 1992, 668
BB 1992, 669
DB 1992, 1085
Gegen die Wirksamkeit der formularmäßigen Erklärung des Kartenerwerbers zur privaten Nutzungsabsicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten bestehen keine rechtlichen Bedenken (vgl. BGHZ 117, 280, 284).
Der BGH hat sich in der schon zitierten sog. Bundesligakarten.de-Entscheidung nur dazu geäußert, dass gegen die formularmäßige Erklärung des Kartenerwerbers zur privaten Nutzungsabsicht keine Bedenken bestehen (BGH GRUR 2009, 175, BGHZ 117, 280, 284), im Weiteren aber die Wirksamkeit der AGB offen gelassen.
Ein Verstoß gegen § 1 UWG kann folglich nicht ohne weiteres die Nichtigkeit einer darauf gerichteten vertraglichen Vereinbarung gemäß § 138 Abs. 1 BGB nach sich ziehen (…BGHZ 110 aaO; BGHZ 117, 280, 286 - Verschweigen der Wiederverkaufsabsicht).
Einer Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung bedarf es nicht, wenn die Gegenseite die Leistung ernsthaft und endgültig ablehnt (vgl. nur BGH Urteil vom 26. Februar 1992 - VIII ZR 89/91 - BGHZ 117, 280, 282 ff.).
Die Kläger können auch verlangen so gestellt zu werden, wie sie stünden, hätten sie den Anlagebetrag anderweitig angelegt (vgl. BGH NJW 1992, 1222 [BGH 26.02.1992 - VIII ZR 89/91] ).