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Timestamp: 2016-10-21 09:09:35
Document Index: 48754725

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'Art. 94', 'Art. 54', 'Art. 66', 'Art. 103', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 32', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 47', 'Art. 30', 'BGE', 'Art. 156', 'BGE']

G.________ AG, M�hrlistrasse 29, Postfach, 8033 Z�rich,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der Eidgen�ssischen Steuerrekurskommission vom 17. Juni 2002.
Die G.________ AG, Z�rich, ist seit dem 1. Januar 1995 in dem von der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung gef�hrten Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen. Bei einer im Mai 1999 bei der G.________ AG durchgef�hrten Kontrolle f�r die Steuerperioden 1995 bis 1998 stellte die Eidgen�ssische Steuerverwaltung fest, diese habe Ums�tze nicht deklariert und zu Unrecht Vorsteuern in Abzug gebracht. Gest�tzt darauf forderte sie mit Erg�nzungsabrechnung vom 27. Mai 1999 von der G.________ AG insgesamt Fr. 11'072.-- Mehrwertsteuer zuz�glich Verzugszins nach. Die G.________ AG anerkannte die Mehrwertsteuerschuld im Umfang von Fr. 1'726.10 ("Umsatzdifferenzen"). Mit Entscheid vom 9. Februar 2000 hielt die Eidgen�ssische Steuerverwaltung fest, sie habe von der G.________ AG zu Recht Fr. 11'072.-- Mehrwertsteuer nebst Verzugszins nachgefordert.
Eine von der G.________ AG dagegen gerichtete Einsprache vom 16. M�rz 2000 wies die Eidgen�ssische Steuerverwaltung mit Entscheid vom 23. Februar 2001 ab und stellte fest, ihr Entscheid vom 9. Februar 2000 sei im Umfang von Fr. 1'726.05 in Rechtskraft erwachsen und die G.________ AG schulde f�r die Steuerperioden 1. Quartal 1995 bis 4. Quartal 1998 noch Fr. 9'346.75 Mehrwertsteuer zuz�glich Verzugszins von 5% seit dem 30. August 1997 (mittlerer Verfall).
Gegen den Einspracheentscheid erhob die G.________ AG Beschwerde bei der Eidgen�ssischen Steuerrekurskommission. Diese hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 17. Juni 2002 im Sinne der Erw�gungen teilweise (d.h. im Umfang von Fr. 19.20) gut und verpflichtete die G.________ AG im �brigen, der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung f�r die Steuerperioden 1. Quartal 1995 bis 4. Quartal 1998 einen Mehrwertsteuerbetrag von Fr. 11'052.80 nebst Verzugszins von 5% seit dem 30. August 1997 zu bezahlen.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 24. August 2002 beantragt die G.________ AG dem Bundesgericht sinngem�ss, den Entscheid der Eidgen�ssischen Steuerrekurskommission aufzuheben und ihr "die behauptete MWST-Schuld gutzuschreiben, soweit nicht ausdr�cklich anerkannt". Weiter verlangt sie, es seien alle von ihr offerierten Beweise abzunehmen und bei Unklarheiten sei bei ihrem Gesch�ftsf�hrer zur�ckzufragen. Zudem sei die Vorinstanz "zu beauftragen, ihre ungerechtfertigten Behauptungen formell" zur�ckzunehmen.
1.1 Am 1. Januar 2001 sind das Bundesgesetz �ber die Mehrwertsteuer vom 2. September 1999 (MWSTG; SR 641.20) und die zugeh�rige Verordnung vom 29. M�rz 2000 (MWSTGV; SR 641.201) in Kraft getreten. Diese Erlasse finden indessen auf die vorliegende Streitigkeit noch keine Anwendung, stellen sich hier doch einzig Fragen des bisherigen Rechts (vgl. Art. 93 und Art. 94 MWSTG).
1.2 Der angefochtene Entscheid unterliegt der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 54 Abs. 1 der hier somit noch anwendbaren Verordnung vom 22. Juni 1994 �ber die Mehrwertsteuer [MWSTV]; vgl. auch Art. 66 Abs. 1 MWSTG; SR 641.20); die Beschwerdef�hrerin ist als Steuerpflichtige legitimiert, dieses Rechtsmittel zu ergreifen (vgl. Art. 103 lit. a OG).
1.3 Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann ein Verstoss gegen Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt werden (Art. 104 lit. a und lit. b OG). An die Sachverhaltsfeststellung des angefochtenen Entscheids ist das Bundesgericht allerdings dann gebunden, wenn es sich - wie im vorliegenden Fall - bei der Vorinstanz um eine richterliche Beh�rde handelt; vorbehalten bleibt, dass der Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen ermittelt worden ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und frei, ob Bundesrecht verletzt worden ist.
Die Vorinstanz hat die von der Beschwerdef�hrerin offerierten Beweise abgenommen (angefochtenes Urteil Ziff. 4). Es ist nicht zu erkennen, was der Gesch�ftsf�hrer der Beschwerdef�hrerin neben den Ausf�hrungen in ihrer Beschwerde zur Feststellung des Sachverhaltes noch beitragen k�nnte; die Beschwerdef�hrerin begr�ndet ihren Antrag (Ziff. 2) denn auch nicht n�her. Es kann dazu im �brigen auf die Vernehmlassung der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung verwiesen werden (Ziff. I.2).
3.1 Die Beschwerdef�hrerin verf�gt �ber zwei Gesch�ftsautos Audi 100 (beide Jahrgang 1984, nach Angaben der Beschwerdef�hrerin 1983 und 1984). Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat festgestellt, diese w�rden sowohl f�r gesch�ftliche als auch f�r private Zwecke verwendet, und der Beschwerdef�hrerin einen Privatanteil Fahrzeuge als Eigenverbrauch aufgerechnet. Dagegen wendet sich die Beschwerdef�hrerin mit der Begr�ndung, beide Fahrzeuge seien nie f�r betriebsfremde Zwecke verwendet worden.
3.2 Bei Verwendung eines Gesch�ftsfahrzeuges f�r unternehmensfremde Zwecke ist eine Eigenverbrauchssteuer im Sinne von Art. 4 lit. c MWSTV geschuldet. Eigenverbrauch liegt vor, wenn der Steuerpflichtige aus seinem Unternehmen Gegenst�nde entnimmt, die oder deren Bestandteile ihn zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben und die er f�r unternehmensfremde Zwecke, insbesondere f�r seinen privaten Bedarf oder f�r den Bedarf seines Personals verwendet (Art. 8 Abs. 1 lit. a MWSTV).
Verwendet der Steuerpflichtige solche Gegenst�nde - die ihm dank des Vorsteuerabzuges ganz oder teilweise steuerfrei zur Verf�gung stehen - sowohl f�r Zwecke, die zum Vorsteuerabzug berechtigen, als auch f�r andere Zwecke, so ist der Vorsteuerabzug im Verh�ltnis der Verwendung (laufend) zu k�rzen (Art. 32 Abs. 1 MWSTV). Wird der mit Vorsteuer belastete Gegenstand zu einem �berwiegenden Teil f�r steuerbare Ums�tze verwendet, kann die Vorsteuer ungek�rzt abgezogen und der Eigenverbrauch j�hrlich einmal versteuert werden (Art. 32 Abs. 2 MWSTV).
3.3 Nach der Verwaltungspraxis zur Verwendung von Fahrzeugen kann der Steuerpflichtige den Anteil der privaten bzw. unternehmensfremden Verwendung tats�chlich ermitteln oder eine Pauschale zur Anwendung bringen (Merkblatt Nr. 4 vom 10. Februar 1995 bzw. 4a vom 27. Oktober 1995 der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung).
Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat der Beschwerdef�hrerin f�r die Zeit vom 1. Januar 1995 bis 31. Dezember 1998 pro Fahrzeug als Eigenverbrauch bzw. Privatanteil pauschal das Minimum gem�ss Merkblatt Nr. 4a von monatlich Fr. 150.-- aufgerechnet (48 Monate � Fr. 300.-- = Fr. 14'400.--, davon 6,5% = Fr. 936.--).
3.4 Die Vorinstanz hat dazu festgehalten, gem�ss eigenen Angaben (im Fragebogen zur Eintragung als Mehrwertsteuerpflichtige vom Dezember 1994) verf�ge die Beschwerdef�hrerin �ber kein eigenes Personal. Der alleinige Verwaltungsrat G.________ trete nach Aussen als Gesch�ftsf�hrer der Beschwerdef�hrerin auf, die ein Einmann-Betrieb sei. Es sei nicht zu sehen, weshalb sie �ber zwei Firmenfahrzeuge der gleichen Kategorie verf�gen m�sse; denn es k�nne w�hrend eines bestimmten Zeitraumes stets nur ein Fahrzeug gesch�ftlich genutzt werden. Nach ihren eigenen Angaben habe die Beschwerdef�hrerin zwei Fahrzeuge ben�tigt, damit immer eines f�r Transporte zur Verf�gung gestanden habe. Gem�ss Handelsregistereintrag bezwecke sie indessen keine Transporte. Unter diesen Umst�nden sei erstellt, dass die Beschwerdef�hrerin die Fahrzeuge auch f�r unternehmensfremde Zwecke, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigen, verwendet habe.
Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, l�sst diese tats�chlichen Feststellungen nicht als offensichtlich falsch erscheinen. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat bereits anl�sslich der Kontrolle bei der Beschwerdef�hrerin vom Mai 1999 festgestellt, diese verf�ge �ber kein Personal. Die Beschwerdef�hrerin hat dies nie bestritten. Erst in der vorliegenden Beschwerde bringt sie vor, sie habe zwei Personen fix angestellt. Sie legt indessen weder dar, seit wann dies der Fall ist, noch belegt sie diese Behauptung. Auch f�r die Darstellung, sie habe laufend Projekte mit ausw�rtigen, freien Partnern durchgef�hrt, die auf ein Fahrzeug angewiesen gewesen seien und die sich jederzeit autonom vom Gesch�ftsf�hrer h�tten bewegen k�nnen m�ssen, bleibt sie jeden Beleg schuldig. Insbesondere wird der angef�hrte Beizug von externen, oft ausl�ndischen Spezialisten nicht belegt. Ihre in ihrer Einsprache noch aufgestellte, indessen nicht belegte Behauptung, ihr Gesch�ftsf�hrer und seine Ehefrau verwendeten privat ausschliesslich, gesch�ftlich wenn immer m�glich �ffentliche Verkehrsmittel, hat sie im vorliegenden Verfahren denn auch nicht mehr wiederholt.
Auch die Annahme der Vorinstanz, die beiden Fahrzeuge seien f�r Transporte f�r Dritte - wie etwa die S.________ AG, welche ebenfalls bei der Beschwerdef�hrerin ihren Sitz hat, vom gleichen alleinigen Verwaltungsrat gef�hrt wird und den Einkauf und Vertrieb von G�tern bezweckt - verwendet worden, erscheint nicht offensichtlich falsch. Dies schon deshalb, weil jene Gesellschaft (trotz der von der Beschwerdef�hrerin angef�hrten Einlagerung ihres Antiquit�tenlagers) in den Steuerperioden 1995, 1996 und 1998 Ums�tze (Antiquit�tenverk�ufe) deklariert und auch versteuert hat (Vernehmlassung S. 4). Insbesondere erstellte die Beschwerdef�hrerin aber keine Aufzeichnungen �ber die tats�chliche Verwendung sowie die Betriebskosten der beiden Fahrzeuge. Dies muss indessen unter den gegebenen Umst�nden - personelle und �rtliche Verflechtung der beiden Gesellschaften - verlangt werden, wenn sie behauptet, die Fahrzeuge seien ausschliesslich f�r ihre gesch�ftlichen Zwecke verwendet worden. Was sie in diesem Zusammenhang vorbringt, ist nicht geeignet, ihre Behauptung zu belegen.
In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass die Bestimmungen �ber den Eigenverbrauch bzw. die gemischte Verwendung Vorsteuerkorrekturregeln darstellen, die es erlauben, einen Vorsteuerabzug, der sich nachtr�glich als ganz oder teilweise unzul�ssig erweist, r�ckg�ngig zu machen. Besteht der Steuerpflichtige daher trotz gegenteiliger Anhaltspunkte darauf, dass das Fahrzeug nicht f�r unternehmensfremde Zwecke verwendet wird, so hat er diese im Ergebnis steuermindernde Tatsache - weil die Steuerbeh�rde anders als etwa die Strafverfolgungsbeh�rden �ber keine besonderen Sachverhaltsermittlungsbefugnisse verf�gt - nicht nur zu behaupten, sondern auch zu belegen (vgl. BGE 121 II 257 E. 4c/aa S. 266). Dies verkennt die Beschwerdef�hrerin.
Die Feststellung der Vorinstanz, die Fahrzeuge seien auch f�r unternehmensfremde Zwecke verwendet worden, erscheint nicht offensichtlich falsch und bindet somit das Bundesgericht (s. vorstehend E. 1.3).
3.5 Bis am 31. Dezember 1995 war noch das Merkblatt Nr. 4 vom 10. Februar 1995 anwendbar. Dieses setzte indessen durch Verweis auf die Regeln bei der Direkten Bundessteuer in Ziffer 4 entsprechende Aufzeichnungen des Steuerpflichtigen �ber die Verwendung und die Kosten des Fahrzeuges voraus.
Erst das am 1. Januar 1996 in Kraft getretene Merkblatt Nr. 4a unterschied neu zwischen der Ermittlung des Privatanteils an den Fahrzeugkosten aufgrund der tats�chlichen Kosten und der vereinfachten pauschalen Ermittlung.
Da die Beschwerdef�hrerin �ber die Verwendung (Fahrtenkontrolle) und die Betriebskosten der Fahrzeuge keinerlei Aufzeichnungen vornahm, brachte die Eidgen�ssische Steuerverwaltung f�r alle in Frage stehenden Jahre 1995 bis 1998 die Pauschalmethode zur Anwendung, wobei sie zugunsten der Beschwerdef�hrerin lediglich den Mindestansatz von monatlich Fr. 150.-- in Anschlag brachte. Indem die Vorinstanz diese Art der Berechnung best�tigte, hat sie kein Bundesrecht verletzt. Die Beschwerdef�hrerin bemerkt dazu denn auch nur, die Anwendung der Pauschalmethode sei hier falsch, ohne dies n�her zu begr�nden. Es h�tte ihr im �brigen frei gestanden, dieser vereinfachten Ermittlung der Steuer dadurch zu entgehen, dass sie die tats�chlichen Fahrzeugkosten sowie die gefahrenen Kilometer anhand einer Fahrtenkontrolle ausgewiesen und belegt h�tte.
4.1 Die Beschwerdef�hrerin wendet sich schliesslich gegen die Nichtanerkennung verschiedener Vorsteuerabz�ge.
4.2 Verwendet der Steuerpflichtige Gegenst�nde oder Dienstleistungen u.a. f�r steuerbare Lieferungen, so kann er in seiner Steuerabrechnung die ihm von anderen Steuerpflichtigen mit den Angaben nach Art. 28 MWSTV in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer f�r Lieferungen und Dienstleistungen abziehen (Vorsteuerabzug; Art. 29 Abs. 1 und 2 MWSTV).
Die Rechnung des Leistungserbringers muss gem�ss Art. 28 MWSTV folgende Angaben enthalten:
- Namen und Adresse des Empf�ngers der Lieferung oder Dienstleistung (lit. b);
- das Entgelt f�r die Lieferung oder Dienstleistung (lit. e);
4.3 Die Vorinstanz verweigerte den Vorsteuerabzug zun�chst f�r verschiedene Rechnungen der Swisscom, da diese nicht auf die Beschwerdef�hrerin lauten, sondern an eine andere Gesellschaft, n�mlich die U.________ AG (in Liquidation seit dem 1. April 1999) adressiert sind. Name und Adresse des richtigen Leistungsempf�ngers seien unverzichtbare Angaben, die - um die Gefahr entsprechender Missbr�uche auszuschliessen - gem�ss Verwaltungspraxis und ihrer Rechtsprechung (Urteil SRK vom 25. M�rz 2002 i.S. P.) auch mittels Best�tigung des Leistungserbringers nicht nachtr�glich verbessert werden k�nnten. Eine Nachbesserung (mittels Formular 1310) sei nur m�glich, wenn auf der Rechnung eine oder mehrere der nachfolgenden Angaben fehlten:
- bei Rechnungen in ausl�ndischer W�hrung der Mehrwertsteuersatz und/oder der Mehrwertsteuerbetrag in Schweizerfranken (bis Ende 2000).
4.3.1 Die Mehrwertsteuerverordnung und jetzt auch das Mehrwertsteuergesetz vom 2. September 1999 (MWSTG; SR 641.20) enthalten keine Vorschriften dar�ber, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Rechnung, die ein Steuerpflichtiger ausgestellt hat, berichtigt werden darf. Sie wird durch diese Erlasse aber auch nicht ausdr�cklich ausgeschlossen. Im System der Mehrwertsteuer mit Vorsteuerabzug kommt der Rechnung indessen eine besondere, �ber den reinen Buchungsbeleg hinausgehende Bedeutung zu. Sie dient dem Empf�nger der Leistung als Beleg, dass der Leistungserbringer die Mehrwertsteuer abgerechnet hat, und soll dem steuerpflichtigen Empf�nger die M�glichkeit verschaffen, die Steuer als Vorsteuer von seiner Steuerschuld abzuziehen. Art. 28 Abs. 1 MWSTV schreibt denn auch vor, dass auf Verlangen des steuerpflichtigen Empf�ngers der Steuerpflichtige �ber seine Lieferung oder Dienstleistung eine den Anforderungen f�r die Geltendmachung des Vorsteuerabzuges gen�gende Rechnung ausfertigen muss.
Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung l�sst gem�ss ihrer Verwaltungspraxis die Berichtigung von Rechnungen f�r die Mehrwertsteuer zu. Die Wegleitung 1997 f�r Mehrwertsteuerpflichtige enth�lt diesbez�glich Vorschriften. Danach hat der Kunde bei Erhalt der Rechnung zu kontrollieren, ob diese alle f�r die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs notwendigen Angaben enth�lt. Ist die Rechnung mangelhaft, muss er sie zur�ckweisen, bevor er sie bezahlt hat. Nach der Bezahlung d�rfen Rechnungen nicht mehr abge�ndert werden z.B. durch Stornierung und Neuerstellung, da es sich um einen abgeschlossenen Gesch�ftsfall handelt (Wegleitung 1997 Rz. 779a). Stellt sich nachtr�glich heraus, dass die dem Kunden fakturierte Mehrwertsteuer zu hoch oder zu niedrig berechnet worden ist, beispielsweise infolge eines Rechenfehlers, der Anwendung eines unrichtigen Steuersatzes oder einer falschen Berechnungsgrundlage, ist nach der Wegleitung 1997 eine Korrektur durch eine formell richtige Nachbelastung resp. Gutschrift m�glich. Diese bewirkt einen neuen Zahlungsfluss oder eine Verrechnung. In der Nachbelastung oder Gutschrift ist auf den urspr�nglichen Beleg hinzuweisen. Der steuerpflichtige Leistungsempf�nger hat eine entsprechende Korrektur des Vorsteuerabzugs vorzunehmen. Unterbleibt die Berichtigung, sind allenfalls zu Unrecht oder zu viel berechnete Steuerbetreffnisse in voller H�he geschuldet (Wegleitung 1997 Rz. 779b).
Diese durch die Verwaltung geschaffene Praxis, wonach fehlerhafte Rechnungen nachtr�glich noch berichtigt werden k�nnen, erscheint sinnvoll und praktikabel. Sie vermag sich formell auf Art. 47 Abs. 1 MWSTV abzust�tzen, wonach die Eidgen�ssische Steuerverwaltung f�r die Buchf�hrung n�here Bestimmungen aufstellen kann. Sie ist indessen, abgesehen von hier nicht zutreffenden Ausnahmen, (wie insb. Grundlagenirrtum oder Nichtigkeit des dem Gesch�ftsvorgang zu Grund liegenden Rechtsgesch�fts), beschr�nkt auf die in der Wegleitung 1997 ausdr�cklich vorgesehenen F�lle (Urteil 2A.546/2000 vom 31. Mai 2002 E. 5/6a).
4.3.2 Auf den in Frage stehenden Rechnungen der Swisscom wird unbestrittenermassen nicht die Beschwerdef�hrerin, sondern eine andere Gesellschaft als Leistungsempf�ngerin ausgewiesen. Solche schwerwiegenden Fehler z�hlen klarerweise nicht zu den nach der oben dargelegten Praxis - ausnahmsweise - heilbaren M�ngeln, in welchen F�llen die tats�chlichen Erbringer und Empf�nger der Leistung grunds�tzlich feststehen, hingegen einzelne der zus�tzlich erforderlichen Angaben fehlen. Da die oben dargelegten formellen Anforderungen an die Rechnung mit einer gewissen Strenge anzuwenden sind (vgl. Urteil 2A.546/2000 vom 31. Mai 2002 E. 2 und 5), kann die Beschwerdef�hrerin keinen Vorsteuerabzug beanspruchen. Dieser wurde ihr von der Vorinstanz zu Recht verweigert.
4.4 Dasselbe gilt f�r die durch die Beschwerdef�hrerin beanstandete Verweigerung des Vorsteuerabzugs f�r verschiedene Anwaltsrechnungen. Auch diese sind an die U.________ AG adressiert. Es kann auf die zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (angefochtenes Urteil E. 3b/bb).
4.5 Auch soweit sich die Beschwerdef�hrerin gegen die K�rzung der Vorsteuer um 50% auf Aufwendungen des Jahres 1995 f�r ihre Fahrzeuge wendet, ist die Beschwerde unbegr�ndet, da sich diese K�rzung aus Art. 30 Abs. 2 lit. c MWSTV in der vor dem 1. Januar 1996 geltenden Fassung ergibt.
4.6 Die beanstandeten Rechnungen Lagerhaus A.________, Media Markt, B.________, Bootsvermietung, Stappung, C.________, Scierie D.________, E.________ Zollquittung, F.________ und H.________ sind entweder nicht belegt oder entsprechen nicht den erw�hnten Formerfordernissen. Es kann dazu auf den angefochtenen Entscheid (E. 3b/cc und ee) sowie die Vernehmlassung (Ziff. II/4) verwiesen werden. Diesen zutreffenden Ausf�hrungen ist nichts beizuf�gen.
4.7 In Bezug auf die Rechnungen Eschenmoser und Vobis erscheint die Darstellung der Vorinstanz, die Beschwerdef�hrerin habe ihren Firmenstempel erst nachtr�glich auf den Rechnungen angebracht, nicht als offensichtlich falsch (s. vorstehend E. 1.3). Denn der Steuerinspektor vermerkte in seinem Protokoll zu diesen beiden Rechnungen ausdr�cklich, dass diese ohne Adresse seien. Die Verweigerung des Vorsteuerabzuges ist daher auch hier nicht zu beanstanden. Es kann im �brigen wiederum auf den angefochtenen Entscheid (E. II/3b,dd) verwiesen werden.
Die Beschwerdef�hrerin verlangt schliesslich eine "Rechtsmittelbelehrung", wie sie die Abz�ge f�r Akquisitions- und Reisespesen geltend machen m�sse. Auf dieses Begehren kann nicht eingetreten werden. Rechtsberatung geh�rt nicht zu den Aufgaben des Bundesgerichts. Die Vorinstanz ist zudem auf den Eventualantrag der Beschwerdef�hrerin, diese Abz�ge nachtr�glich noch vornehmen zu d�rfen, mit zutreffender Begr�ndung nicht eingetreten (angefochtenes Urteil E. 1d). Eine Verletzung von Bundesrecht macht die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang weder geltend noch ist eine solche ersichtlich.
Nicht einzutreten ist ferner auf das Begehren, die Vorinstanz sei zu verpflichten, "ungerechtfertigte Behauptungen ... zur�ckzunehmen".
6.1 Die Beschwerdef�hrerin beanstandet letztendlich die Kostenauflage und die Verweigerung einer Parteientsch�digung.
6.2 Die Kostenauflage an die Beschwerdef�hrerin durch die Vorinstanz entspricht den massgebenden Bestimmungen und erweist sich auch als angemessen. Es kann dazu auf die zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden, denen nichts beizuf�gen ist. Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren.
6.3 Da die Beschwerdef�hrerin nur zu einem sehr kleinen Teil obsiegte, vermag dies allein grunds�tzlich die Verweigerung einer Parteientsch�digung zu rechtfertigen; es kommt hinzu, dass auch im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren in der Regel nur durch einen Rechtsanwalt vertretenen Parteien eine Parteientsch�digung zugesprochen wird (vgl. dazu BGE 125 II 518 E. 5b). Eine Bundesrechtsverletzung bzw. ein Missbrauch oder ein �berschreiten des Ermessens ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdef�hrerin auch nicht dargetan.
Da die Beschwerde aus den dargelegten Gr�nden abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann, sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG).
Eine Parteientsch�digung ist der nicht durch einen Anwalt vertretenen Beschwerdef�hrerin nicht zuzusprechen (vgl. BGE 125 II 518 E. 5b).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, und der Eidgen�ssischen Steuerrekurskommission schriftlich mitgeteilt.