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Timestamp: 2016-10-28 19:41:49
Document Index: 352354348

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 18', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 102']

Der 1964 geborene V.________ ist bei der X.________ AG t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 23. Januar 2004 zog er sich beim Sturz vom Pferd eine proximale Tibiafraktur links zu. Nach der operativen Behandlung vom 29. Januar 2004 konnte er die bisherige T�tigkeit ab Juni 2004 zu 50 Prozent und ab August 2004 wieder vollumf�nglich aufnehmen.
Aufgrund einer Chondropathie des lateralen Tibiaplateaus wurden am 17. Juni 2008 eine Arthroskopie und Teilmeniskektomie durchgef�hrt. Ab dem 14. Juli 2008 war der Versicherte wieder zu 50 Prozent arbeitsf�hig. In der Folge wurde V.________ mehrmals von Dr. med. D.________ kreis�rztlich untersucht. Gest�tzt auf dessen Abschlussuntersuchung vom 7. Juni 2010 stellte die SUVA die Heilkosten- und Taggeldleistungen auf den 1. August 2010 hin ein. Mit Verf�gung vom 27. August 2010 richtete sie mit Wirkung ab 1. August 2010 eine Invalidenrente auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 22 Prozent aus. Zudem sprach sie dem Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 10 Prozent zu. Dies best�tigte sie mit Einspracheentscheid vom 24. Februar 2011.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst V.________ das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren erneuern.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Frage zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389 mit Hinweisen; Urteil 8C_934/2008 vom 17. M�rz 2009 E. 1, nicht publ. in: BGE 135 V 194, aber in: SVR 2009 UV Nr. 35 S. 120).
1.2 Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
Im angefochtenen Gerichtsentscheid und im Einspracheentscheid der SUVA werden die Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG), zur Bemessung der Invalidit�t bei Erwerbst�tigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f.; vgl. bez�glich der Anwendung der DAP-Profile: BGE 129 V 472) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Der Versicherte reichte zusammen mit der Beschwerdeschrift neu das Zeugnis des Dr. med. M.________ vom 29. November 2011 ein. Er f�hrt indessen nicht aus, inwiefern der kantonale Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 V 194; SVR 2010 UV Nr. 17 S. 63, 8C_239/2008 E. 4). Das Zeugnis ist somit unbeachtlich.
4.1 Die Vorinstanz ging gest�tzt auf die medizinischen Akten, insbesondere den Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. D.________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, vom 7. Juni 2010 davon aus, der Versicherte verf�ge unfallbedingt in einer leidensadaptierten T�tigkeit �ber eine Arbeitsf�higkeit von 100 Prozent.
4.2 An diesem Schluss verm�gen die Einw�nde des Beschwerdef�hrers nichts zu �ndern. Soweit er geltend macht, der SUVA-Kreisarzt sei zu seinen Ungunsten voreingenommen, lassen sich den Akten hief�r keine Anhaltspunkte entnehmen. Aus dem Umstand allein, dass Dr. med. D.________ f�r die SUVA t�tig ist, kann nicht schon auf mangelnde Objektivit�t und auf Befangenheit geschlossen werden (BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 354). Zudem legt der Kreisarzt gest�tzt auf eine umfassende Darstellung der Anamnese, eine eigene klinische Untersuchung des Versicherten sowie unter Beurteilung der radiologischen Aufnahmen vom 18. September 2008 und 25. Oktober 2009 plausibel dar, dass mit Blick auf die Beschwerden am linken Knie eine leichte bis mittelschwere T�tigkeit vollschichtig zumutbar ist mit dem Vorbehalt, dass keine bodennahen, knienden und kauernden Haltungen eingenommen werden m�ssen; zus�tzlich bestehe eine zeitliche Einschr�nkung wegen der Beschwerdehaftigkeit f�r wiederholtes Treppenbegehen oder l�ngere Gehstrecken. Diese Zumutbarkeitsbeurteilung beruht einerseits auf klinischen und anderseits auf objektivierbaren, bildgebenden Befunden. Der vom Beschwerdef�hrer erw�hnte Bericht des Dr. med. W.________ steht dem Ergebnis der kreis�rztlichen Abschlussuntersuchung gem�ss Bericht vom 7. Juni 2010 nicht entgegen, wie bereits die Vorinstanz mit zutreffender Begr�ndung festgestellt hat. Es kann im �brigen auf die einl�ssliche Auseinandersetzung mit den medizinischen Berichten und den bereits beschwerdeweise vorgetragenen Einw�nden im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Darin wird auch zu Recht die Notwendigkeit erg�nzender medizinischer Abkl�rungen verneint.
5.1 Der Beschwerdef�hrer beanstandet des Weitern das von SUVA und Vorinstanz dem Einkommensvergleich zugrunde gelegte Valideneinkommen, indem er geltend macht, es treffe nicht zu, dass er je in der Lage gewesen sei, ein Invalideneinkommen (recte: Valideneinkommen) von Fr. 76'100.- im Jahr zu erzielen. Praxisge-m�ss ist in der Regel am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst anzukn�pfen (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224; Urteil 8C_530/2009 vom 1. Dezember 2009 E. 7.2 mit Hinweisen). Das veranschlagte Valideneinkommen entspricht den insoweit unbestrittenen Angaben der Arbeitgeberin vom 1. Juli 2010 (13 x Fr. 5'700.-), ber�cksichtigt zu Gunsten des Versicherten auch noch eine Bonuszahlung von Fr. 2'000.- und ist somit nicht zu beanstanden.
5.2 Da der Beschwerdef�hrer mit der 50 prozentigen T�tigkeit bei der bisherigen Arbeitgeberin seine ihm in einer leidensadaptierten T�tigkeit zumutbare volle Erwerbst�tigkeit nicht aussch�pft, zogen SUVA und Vorinstanz die von der Versicherungsanstalt gef�hrte Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP-Zahlen) heran (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475). Die f�nf dokumentierten T�tigkeiten - bei denen jeweils die M�glichkeit besteht, Pausen einzuschalten - entsprechen alle dem vom Kreisarzt unter Ber�cksichtigung der Beschwerden am linken Knie beschriebenen Zumutbarkeitsprofil. F�r die Aus�bung dieser T�tigkeiten ist auch keine besondere Ausbildung erforderlich; eine interne Einarbeitung gen�gt. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, auf dem Arbeitsmarkt liessen sich keine geeigneten Arbeitsstellen finden, ist darauf hinzuweisen, dass f�r die Invalidit�tsbemessung nicht der aktuelle, sondern der ausgeglichene Arbeitsmarkt massgebend ist (Art. 16 ATSG). Entscheidend ist, ob die versicherte Person die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen k�nnte, wenn die verf�gbaren Arbeitspl�tze dem Angebot entsprechen (vgl. dazu BGE 134 V 65 E. 4.2.1 S. 70). Ob die genannten Arbeitsplatzbeispiele dem Beschwerdef�hrer tats�chlich offen stehen, beschl�gt die Chancen, auf dem freien Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden. Das von der SUVA errechnete Invalideneinkommen in der H�he von Fr. 59'387.- l�sst sich daher nicht beanstanden.
5.3 Aus der Gegen�berstellung von Valideneinkommen (Fr. 76'100.-) und Invalideneinkommen (Fr. 59'387.-) resultiert ein Invalidit�tsgrad von aufgerundet 22 Prozent.
Da die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels erledigt (Art. 102 Abs. 2 BGG).