Source: https://verbraucherschutzgemeinschaft.com/finanz-wiki/
Timestamp: 2018-01-17 19:42:43
Document Index: 363721903

Matched Legal Cases: ['§398', '§840', '§ 758', '§ 27', '§15', '§ 1', '§ 23', '§53', '§ 76', '§ 150', '§ 177', '§ 179', '§ 241', '§ 262', '§ 278', '§ 291', '§ 308', '§ 319', '§ 327', '§ 329', '§ 394', '§ 396', '§ 399', '§ 2', '§ 8', '§ 1', '§ 25', '§ 32', '§ 23', '§ 27', '§ 12', '§ 24', '§ 31', '§ 1', '§78', '§ 488', '§ 700', '§ 854', '§ 758', '§ 903']

Finanz Wiki ᐅ Lexikon mit allen wichtigen Finanzbegriffen
Das Finanz Wiki von Verbraucherschutzgemeinschaft.com (aktuell noch in der nicht vollständigen BETA-Version) ist ein umfangreiches Lexikon mit allen wichtigen Finanzbegriffen. Die Begriffe sind sachlich und verständlich erklärt, so das jeder Verbraucher der nach der Bedeutung eines bestimmten Fachbegriffs sucht hier die ausführlichen Informationen dazu erhält. Wichtig: Die unter jedem Begriff bereitgestellten Inhalte beziehen sich auf das Thema Finanzen und liefern somit relevante Informationen nach denen Verbraucher in diesem Zusammenhang oft suchen. Sollten Sie Informationen zu einem Begriff benötigen der hier nicht aufgeführt ist, so zögern Sie bitte nicht uns unter der Email Adresse info@verbraucherschutzgemeinschaft.com zu kontaktieren. Gerne ergänzen wir unser Finanz Wiki um relevante Begriffe.
1.1 Abandon recht
1.2 Aberdepot
1.3 Abgeltungssteuer
1.4 Ablösewert
1.5 Ablösung
1.6 Abmahnung
1.7 Abnahmeverpflichtung
1.8 Abrufkredit
1.9 Abschottung
1.10 Abschreibung
1.11 Abschreibung nach Leistung
1.12 Abtretung (§398 BGB)
1.13 Abtretung einer Grundschuld
1.14 Abtretung-Grundschuld
1.15 Abzahlungskredit
1.16 Ad-hoc Meldung
1.17 Adressausfallrisiko
1.18 Akkreditiv
1.19 Aktie
1.20 Aktienbanken
1.21 Aktiengesetz (AktG)
1.22 Aktienindex
1.23 Aktienkurs
1.24 Aktiensplit
1.25 Aktiensplit Beispiel
1.26 Aktionär
1.27 Akzeptkredit
1.28 Allgemeine Darlehnsbedingungen
1.29 Allzweckkredit
1.30 Amortisation
1.31 Amtlicher Lageplan
1.32 Andienungsrecht
1.33 Anfänglicher effektiver Jahreszins
1.34 Anfechtbare Rechtsgeschäfte
1.35 Anleihen
1.36 Annuität
1.37 Annuitätendarlehen
1.38 Annuitätenkredit
1.39 Anschaffungskosten
1.40 Anschaffungsdarlehen
1.41 Anzahlung
1.42 Anzahlungsgarantie
1.43 Anzeigenverordnung (AnzV)
1.44 Anwaltszwang
1.46 Auflassungsvormerkung
1.47 Ausbauhaus
1.48 Ausbildungskredit
1.49 Ausbildungsversicherung
1.50 Ausfallbürgschaft
1.51 Auskunftsrecht
1.52 Auslandskredit
1.53 Auszahlungskurs
1.54 Auszahlungsvoraussetzung
1.55 Autokredit
1.56 Autoleasing
1.57 Avalgebühr
1.58 Avalkredit
1.59 Avis
2.1 b.a.w. Konditionen
2.3 Bagatellkredit
2.4 Bankabsicherung
2.5 Bankeinlage
2.6 Barkredit
2.7 Basisfinanzierung
2.8 Basisleasing
2.9 Basispreis
2.10 Baubeschreibung
2.11 Baudarlehen
2.12 Baufinanzierung
2.13 Baufortschritt
2.14 Baugenehmigung
2.15 Bauherrenhaftpflichtversicherung
2.16 Baukosten
2.17 Baukredit
2.18 Baumsparvertrag
2.19 Baunebenkosten
2.20 Bausparvertrag
2.21 Bauträger
2.22 Bauzeitzinsen
2.23 Beamtenkredit
2.24 Bearbeitungsgebühr
2.25 Bedingungen
2.26 Bedingungsanpassung
2.27 Belastung
2.28 Beleihungsgrenze
2.29 Beleihungsobjekt
2.30 Beleihungsunterlagen
2.31 Bereithaltungszins
2.32 Bereitstellungszinsen
2.33 Bergrecht
2.34 Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung
2.35 Beschränkt Geschäftsfähig
2.36 Beschwerdebogen
2.37 Besicherung
2.38 Besitz
2.39 Besitzsteuer
2.40 Betriebsmittelkredit
2.41 Beurkundung
2.42 Bewirtschaftungskosten
2.43 Bid Asked Spread
2.44 Biersteuer
2.45 Bilanz
2.46 Blankokredit
2.47 Bodenwert
2.48 Bonität
2.49 Bonitätsprüfung
2.50 Bonitätsunterlagen
2.51 Bootsversicherung
2.52 Brandversicherung
2.53 Briefgrundschuld
2.54 Briefschuld
2.55 Brutto
2.56 Buchgrundschuld
2.57 Buchkredit
2.58 Buchschuld
2.59 Bundesanleihe
2.60 Bürgschaft
2.61 Bürgschaftsgebühr
3.1 Campingversicherung
3.2 Cap Darlehen
3.4 Clearstream Banking AG
4.1 Damnum
4.2 Darlehen
4.3 Darlehensantrag
4.4 Darlehensbedingungen
4.5 Darlehensgeber
4.6 Darlehensgesamtbetrag
4.7 Darlehensnehmer
4.8 Debt Equity Swap
4.9 Deflation
4.10 Depot
4.11 Devisen
4.12 Dingliche Sicherheiten
4.13 Dienstaufsichtsbeschwerde
4.14 Direktbrokerage
4.15 Direktbank
4.16 Disagio
4.17 Diskontkredit
4.18 Dispositionskredit
4.19 Dividende
4.20 Dread Disease Versicherung
4.21 Drittkäuferbenennungsrecht
4.22 Drittschuldner
4.23 Drittschuldnererklärung §840 Abs. 1 ZPO
4.24 Durchfinanzierung
4.25 Durchsuchungsanordnung (§ 758a ZPO)
5.1 Economic Value Added (EVA)
5.2 Effektivkredit
5.3 Effektivzins
5.4 Ehepaare
5.5 Eidesstattliche Versicherung
5.6 Eigenheimzulage
5.7 Eigenkapital
5.8 Eigenleistungen
5.9 Eigennutzung
5.10 Eigentum
5.11 Eigentumswohnung
5.12 Einheitskurs
5.13 Einheitswert
5.14 Einkommensnachweis
5.15 Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
5.16 Einliegerwohnung
5.17 Einmalvalutierung
5.18 Endfälliges Darlehen
5.19 Erbbaurecht
5.20 Erfüllungsbürgschaft
5.21 Ergänzungskapital
6 Weitere Begriffe in Kürze…
Abandon recht
Als Abandon recht, oder auch Preisgaberecht, wird das Recht eines Gesellschafters oder einer GmbH bezeichnet, sich gemäß § 27 Abs. 1 GmbH von einer sogenannten Nachschusspflicht befreien zu können. Jedoch ist dies nur möglich, wenn von der GmbH Geschäftsanteile zur Verfügung gestellt(abandonniert) werden.
Innerhalb eines Monats nach dem erhalt der Nachschusszahlung muss der Gesellschafter den Geschäftsanteil zur Verfügung stellen. Wird die Nachschusszahlung nicht geleistet und der Geschäftsanteil ebenfalls nicht zur Verfügung gestellt, so hat die GmbH selbst die Möglichkeit, mittels Einschreiben zu erklären, dass die Geschäftsanteile als “zur Verfügung gestellt” betrachtet werden.
In einer öffentlichen Versteigerung wird der zur Verfügung gestellte Geschäftsanteil dann veräußert.
Der sich aus dieser Versteigerung ergebende Erlös steht der Gesellschaft dann in der Höhe der Nachschussforderung zu.
Sollte ein Gesellschafter die Nachschussforderung nicht geleistet haben, so steht diesem ein eventueller Überschuss zu.
In dem Fall da die Versteigerung erfolglos blieb.
Ein Aberdepot ist ein Wertpapierdepot, bei dem das Eigentum der verwahrten Wertpapiere an das verwahrende Institut übergeht. Dabei verzichtet der Kunde auf sein Eigentumsrecht und behält lediglich einen schulrechtlichen Anspruch auf die Herausgabe* der Wertpapiere. Während der Kunde im Normalfall durch sein Verfügungsrecht die Herausgabe der Wertpapiere verlangen kann, sowie in diesem Fall auch unbeschränkt handeln kann, ergibt sich für den Fall das, dass verwahrende Institut Konkurs geht, ein bedeutender Unterschied zu einem konventionellen Depot.
Im Konkursfall des verwaltenden Instituts hat der Kunde bei Aberdepot keinen direkten Anspruch auf seine Wertpapiere, da diese sich im Eigentum des verwahrenden Instituts befinden und der Konkursmasse zugerechnet werden.
Die Ansprüche aller Schuldner werden aus der Konkursmasse so weit bedient, wie diese es zulässt. Somit ist also nicht sichergestellt, dass der Kunde seine Wertpapiere bzw. deren Gegenwert zurückerhält.
Hingegen beim klassischen Depot bleibt der Kunde uneingeschränkt Eigentümer der Wertpapiere und im Konkursfall des verwahrenden Instituts werden die Wertpapiere nicht der Konkursmasse zugerechnet.
Das Aberdepot wurde früher auch als Stückekonto bezeichnet.
*= Die Depotbedingungen legen die genauen Rechte fest.
Die Besteuerung von Kapitalbeträgen direkt an der Quelle ist das grundsätzliche Prinzip der Abgeltungssteuer. Die Abführung der Abgeltungssteuer erfolgt daher direkt beim Schuldner, der Erträge oder der depotverwahrenden Stelle.
Der Steuersatz ist unabhängig von der der persönlichen Einkommenssteuer des Steuerpflichtigen und wird pauschal festgelegt.
Allerdings ist mit der Abgeltungssteuer auch eine Abkehr vom Nettoprinzip verbunden, denn Werbungskosten können nicht mehr abgesetzt werden, weder in der tatsächlich anfallenden Höhe, noch pauschal.
Die Abgeltungssteuer wurde in Deutschland zu Beginn des Jahres 2009 durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 eingeführt. Die Abgeltungssteuer gilt für private Kapitalerträge. Hierzu gehören laufende Erträge wie Zinsen, Dividenden, Erträge aus Investmentfonds und aus Zertifikaten, sowie Veräußerungsgeschäfte wie Kursgewinne aus Aktienverkäufen, Gewinne bei Termingeschäften oder Veräußerungen von Kapitallebensversicherungen.
Die Abgeltungssteuer hat den Vorteil, dass Kapitalerträge, von denen die Abgeltungssteuer einbehalten wurde, nicht mehr in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden müssen. Jedoch kann der steuerpflichtige seine Kapitalerträge angeben, wenn sein persönlicher Einkommenssteuersatz unter dem Abgeltungssteuersatz liegt.
In Deutschland beträgt dieser 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% der Abgeltungssteuer und unter Umständen zuzüglich Kirchensteuer in Höhe von 8 oder 9% der Abgeltungssteuer. Somit ergibt sich ohne Kirchensteuer ein Gesamtbetrag von 26,375%.
Die Verlustrechnung erfolgt im Wesentlichen auf Ebene der Bank, wo positive und negative Einkünfte wie etwa Zinsen aus Einlagen oder festverzinsliche Wertpapiere, Dividenden, Gewinne und Verluste aus Veräußerungsgeschäften verrechnet werden.
Verluste aus Aktienverkäufen werden dabei allerdings nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet.
Ein verbleibender Verlust kann je nach Wahl des Steuerpflichtigen von der Bank entweder auf das nächste Jahr vorgetragen oder von der Bank bescheinigt und mit Kapitaleinkünften des laufenden Jahres bei anderen Banken oder mit Kapitaleinkünften des Folgejahres verrechnet werden. Die Einreichung eines Antrags für die jeweilige Regelung muss bis zum 15. Dezember eines jeden Jahres bei der Bank erfolgen.
Den buchhalterischen Wer eines Gutes während der Vertragslaufzeit nennt man Ablösewert. Durch die Differenz zwischen monatlicher Tilgung und tatsächlicher Wertverluste, weicht der Ablösewert oft vom tatsächlichen Marktwert ab.
Die Ablösung ist eine Umschuldung eines bestehenden Kredites durch einen neuen.
Dies bietet sich an wenn:
bei einer Hypothekenbank ein Gleitzinsdarlehen in eine Festzinshypothek umgewandelt werden soll
aus einem kurzfristigen Bankkredit ein langfristiges Hypothekendarlehen werden soll
bei einer vertragsmäßigen Beendigung der Konditionen von bisherigen Darlehen und Krediten
Wenn ein Kreditnehmer die vereinbarten Zinsleistungen oder Tilgungen nicht zahlt, wird ihm in einer Mahnung eine Strafe oder Verzugsgebühr angedroht, sofern Zahlungen weiter ausbleiben.
Bei der Abnahmeverpflichtung verpflichtet sich der Kreditnehmer, innerhalb einer bestimmten Abnahmefrist einen Kredit auszahlen zu lassen.
Ein Kredit, der für einen Kreditnehmer bei einer Bank oder einem Kreditinstitut auf Abruf zur Verfügung steht, bezeichnet man als Abrufkredit. Der große Vorteil gegenüber eines Überziehungskredites oder eines Diskontkredites ist der zumeist günstigere Zinssatz und die dauerhafte Verfügbarkeit des Kreditrahmens.
Das Trennen oder Auseinanderhalten verschiedener Sparten bezeichnet man als Abschottung. Gründe für Abschottungen sehr vielfältig differenziert werden, in der Finanzwelt spricht man hier auch von “Chinese Wall”.
Abteilungen in einem Unternehmen die verschiedene Zielsetzungen haben werden dabei voneinander getrennt.
Das primäre Ziel dabei ist es einen Informationsaustausch zu vermeiden und dadurch folglich auch Interessenkonflikten vorzubeugen. Außerdem findet die Abschottung auch in der Unternehmenserweiterung Anwendung. In der Regel versucht eine Firma das Geschäft aus eigenen Mitteln (Selbstfinanzierung) oder aus Mittel der Eigentümer auszubauen. Diese Mittel sind jedoch nur begrenzt Verfügbar. Daher nimmt das Unternehmen eine Ausdehnungsbeschränkung in Kauf um den Einfluss der Banken zu vermeiden und unabhängig von der Entwicklung des Finanzmarktes agieren zu können. Er schottet sich also ab.
Abschreibung bedeutet, ein bestimmter jährlicher Prozentsatz wird als steuerlicher Verlust geltend gemacht.
Kurz auch AfA (Absetzung für Abnutzung) genannt, dies ist die Wertminderung eines Gutes (z.B. Gebäude).
Die Abschreibungsmethode, Abschreibung nach Leistung, ist die genauste, aber auch die umständlichste von allen drei. Hierbei wird die Leistung (z.B. Kilometer-Anzahl) benutz, um den verschleiß zu berechnen, jedoch muss dann über die Arbeitsstunden der Maschine oder die Kilometer-Anzahl des Autos genauestens Buch geführt werden.
Die Formel für den Abschreibungsbetrag lautet:
Anschaffungskosten * Arbeitseinheiten im Abschreibungsjahr / geschätzte Gesamtleistung.
Die bestehenden Forderungen eines Gläubigers können durch einen Vertrag auf eine andere Person übertragen werden (Abtretung).Dabei muss es sich nicht notwendig um bestehende Forderungen handeln, sondern auch zukünftige Forderungen können abgetreten werden.
Ein Abtretungsvertrag kann mündlich beschlossen werden so das hierfür kein Formzwang besteht. Rein aus Beweisgründen empfiehlt es sich jedoch einen schriftlichen Vertrag zu schließen.
Der Schuldner ist dem Gläubiger gegenüber zudem nur zu Leistungen verpflichtet, wenn ihm die Abtretung schriftlich mitgeteilt worden ist, oder aber der bisherige Gläubiger eine Urkunde über die Abtretung ausstellt.
Der neue Gläubiger tritt mit der Abtretung der Forderungen an die stelle des alten Gläubigers. Damit übernimmt er alle in diesem Zusammenhang stehenden Rechte und Pflichten.
Auch gegenüber dem neuen Gläubiger kann der Schuldner seinerseits alle Einwendungen und Einreden entgegenhalten, die ihm auch gegen den alten Gläubiger zustanden (z.B. Verjährung, Erfüllung, Mängeleinreden usw.).
Bei einer Umschuldung entfällt hierbei die Eintragung der neuen Grundschuld im Grundbuch durch den Darlehensgeber.
Abtretung-Grundschuld
Bei einer Abtretung einer Grundschuld sind Kosten zu bezahlen. Dabei sind die Kosten für die Abtretung einer älteren Grundschuld jedoch geringer als für die Bestellung einer neuen Grundschuld.
Als Grund für die Abtretung der Grundschuld ist Beispielsweise ein Bankwechsel möglich.
Beim Abzahlungskredit handelt es sich um eine Kreditform, die mit dem klassischen Ratenkredit vergleichbar ist. Der Kreditnehmer zahlt hierbei seine Kreditschuld in regelmäßigen Abständen und gleichen Anteilen ab. Da diese Form der Kreditzahlung oft auch für die Teilzahlung bei Einkäufen verwendet wird, ist er auch als Konsumkredit bekannt.
Gemäß §15 des Wertpapierhandels-Gesetzes (WphG), müssen wichtige Unternehmensmeldungen in Form einer Ad-hoc Meldung veröffentlicht werden. Jedoch gilt dies Regelung ausschließlich für jene Papiere, die in stärker regulierten Börsensegmenten gehandelt werden.
Als Grundidee der Ad-hoc Meldung gilt es, dass man alle Marktteilnehmer und Investoren gleichermaßen informiert.
Die DGAP (Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc Publizität) ist in Deutschland für die Publikation der Ad-hoc Meldungen zuständig. Gebräuchliche Begriffe hierfür sind u.a. auch Börsenmitteilung oder auch Pflichtmitteilung.
Das Risiko einer extremen Bonitätsverschlechterung bezeichnet man auch als Adressausfallrisiko. Im Gegensatz zum Adressrisiko ist beim Adressausfallrisiko der Ausfall der Zahlung, z.B. der Kredit Rückzahlung, inbegriffen.
Als Akkreditiv bezeichnet man eine Bescheinigung bzw. ein zahlungsversprechen der Bank an den Empfänger, der bei Vorlage konformer Dokumente ein Akkreditiv einlösen kann. Früher wurde ein so genannter “Kreditbrief” verwendet um den Transport von Gold zu vermeiden. Heute dient ein Akkreditiv zur Absicherung bei Zahlungsvereinbarungen. Hierbei erfolgt die Abwicklung über die Bank. Es ist eine Beratung durch die Bank sinnvoll, da es mehrere Formen von Akkreditiv Möglichkeiten gibt und auch eine Akkreditivübertragung möglich ist
Eine Aktie ist nach dem deutschen Aktiengesetz (AktG), ein Wertpapier, welches den Anteil an einer Gesellschaft (auch Anteilsschein) verbrieft.
Der Begriff Aktienbanken bezeichnet eine frühe Form der Aktiengesellschaften, die die Aktien hauptsächlich hielten statt mit ihnen Handel zu betreiben.
Das im Handelsrecht verankerte deutsche Aktiengesetz (AktG) ist ein Bundesgesetz. Alle Rechte und Pflichten einer Aktiengesellschaft sowie deren Aktionären werden im Aktiengesetz festgehalten. Von der Gründung einer Aktiengesellschaft bis ins Detail, beispielsweise wie eine Hauptversammlung gestaltet werden muss, werden im Aktiengesetz alle Eckpunkte einer Aktiengesellschaft geregelt. Zudem beinhaltet das deutsche Aktiengesetz auch das Konzernrecht. Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Bürgerlichen Gesetzbuches sind zusätzlich zum Aktiengesetz anwendbar.
Die Inhalte sind wie folgt aufgeteilt:
Allgemeine Vorschriften (§ 1 – 22)
Gründung der Gesellschaft (§ 23 – 53)
Rechtsverhältnisse der Gesellschaft und der Gesellschafter (§53a – 75)
Verfassung der Aktiengesellschaft (§ 76 – 149)
Rechnungslegung und Gewinnverwendung (§ 150 – 176) – (§ 177 – 178 sind weggefallen)
Satzungsänderung, Maßnahmen der Kapitalbeschaffung und Kapitalherabsetzung (§ 179 – 240)
Nichtigkeit von Hauptversammlungsbeschlüssen und des festgelegten Jahresabschlusses. Sonderprüfung wegen unzulässiger Überbewertung (§ 241 – 261)
Auflösung und Nichtigerklärung der Gesellschaft (§ 262 – 277)
Kommanditgesellschaft auf Aktie / KG a.A. (§ 278 – 290)
Unternehmensverträge (§ 291 – 307)
Leistungsmacht und Verantwortlichkeit bei Abhängigkeit von Unternehmen (§ 308 – 318)
Eingegliederte Gesellschaften (§ 319 – 327)
Ausschluss von Minderheitsaktionären (§ 327a – 327f)
Rechnungslegung im Konzern (inzwischen aufgehoben: § 329 – 393)
Sondervorschriften bei Beteiligung von Gebietskörperschaften (§ 394, 395)
Gerichtliche Auflösung (§ 396 – 398)
Straf-, und Bußgeldvorschriften. Schlussvorschriften (§ 399 – 410)
Aktienindizes (z.B. Stock Market Indices) vereinen den Wertverlauf mehrerer Aktien in einer anschaulichen Kennzahl. In der Börsenwelt ist der Aktienindex ein einfacher aber dennoch interessanter und wichtiger Faktor. Beispielsweise kann man so den “DAX” als “Stimmungsbarometer” für die Deutsche Wirtschaft heranziehen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kursindex (Price Index) und Performanceindex (Total Return Index).
Dabei liegt der grundlegende Unterschied in der Ermittlung des Indexstandes. So wird beim Kursindex der Indexstand lediglich auf Basis der Aktienkurse ermittelt und um Erträge aus Bezugsrechten und Sonderzahlungen bereinigt. Beim Performanceindex hingegen werden alle ausgeschütteten Dividenden und sonstige Erlöse reinvestiert. Beispiel: Der Deutsche Aktienindex ist ein Performanceindex.
Einer der größten, bekanntesten und wohl auch interessantesten Aktienindices ist der “DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE”, welcher eine Abbildung des amerikanischen Marktes darstellen soll. Dabei besteht der “DOW JONES” aus 30 großen US-Amerikanischen Aktienwerten. Für die Deutschen Bürger ist insbesondere der “DAX” sowie der “ATX” von Interesse.
Weitere Aktienindices welche von Internationaler Bedeutung sind, sind in Großbritannien der “FTSE 100 Index” und der “NIKKEI INDEX” in Japan.
Im Grundlegenden soll ein Aktienindex die Entwicklung eines Aktienmarktes auf einer bestimmten Ebene widerspiegeln.
Es gibt dabei nationale sowie internationale Aktienindizes, die eine Kennzahl für einen abgegrenzten Wirtschaftsraum darstellen sollen. Außerdem gibt es auch noch die sogenannten Branchenindizes. Dabei stützt sich die Auswahl der Aktien nicht auf den Standort sondern auf den Gewerbezeig.
Den Preis welcher für eine einzelne Aktie einer Aktiengesellschaft zu bezahlen ist, wird als Aktienkurs bezeichnet.
Der Aktienkurs orientiert sich dabei nicht nur an der Entwicklung des Unternehmens, sondern auch an den Erwartungen und Prognosen der Analysten und Anleger.
Die Umwaltung einer existierenden Aktie in eine größere Anzahl von neuen Aktien (der Nominalwert der Aktie fällt dabei kleiner aus) wird als Aktiensplit (Forward Stock Split) bezeichnet.
Das Gegenteil vom Aktiensplit ist die Aktienzusammenlegung (Reverse Stock Split).
Der Nominalwert der Aktie wird beim Aktiensplit heruntergesetzt bzw. die Anzahl der ausgegebenen Aktien erhöht, damit diese leichter handelbar sind. Ein Aktiensplit ist in der gegenwärtigen Börsenwelt durchaus üblich. Jedoch dient dieser lediglich zu psychologischen Zwecken. Während sich die Aktie im Preis verbilligt, bleibt das Eigenkapital der Gesellschaft unverändert.
Die bisherigen Aktien werden theoretisch eingezogen und zugleich unter der gleichen ISIN bzw. WKN mit dem geringeren Nominalwert verteilt.
Ein reiner Aktiensplit hat keinerlei Auswirkungen auf die Bemessung der Spekulationsfristen. Es gibt jedoch sogenannte “Bonusaktien” bzw. “Gratisaktien”. Diese haben eine Auswirkung auf das Eigenkapital und somit auch auf die Spekulationsfisten. Da die meisten Analyse Programme in die Kurspreise, Handelsvolumina und Umsätze automatische Korrekturen einbauen um einen Aktiensplit für den Anleger möglichst unkompliziert darzustellen, sieht man als Anleger oft nicht ob eine Aktie gesplittet wurde.
Aktiensplit Beispiel
Anleger “X” hat in seinem Depot 1000 Aktien der Firma “Mustermann AG” liegen. Der derzeitige Kurs liegt bei 40,00 € pro Aktie.
Per Hauptversammlung wird ein Aktiensplit von 2:1 beschlossen.
Das bedeutet das sich die Aktie quasi verdoppelt und der Nominalwert halbiert hat.
Nach dem Aktiensplit ist Anleger “X” in Besitz von 200 Aktien (vorher 1000) mit einem Nominalwert von 20,00€ (vorher 40,00€).
Die Dividende jeder Aktie wird logischerweise auch halbiert.
Ein Anteilhaber an einer Aktiengesellschaft wird als Aktionär bezeichnet.
Ein Akzeptkredit ist die Bezeichnung für eine Kreditform die nur an Bankkunden mit bester Bonität vergeben wird.
Die Bank akzeptiert hierbei einen Wechsel des Kunden (z.B. durch einen Lieferanten).
Der Kunde erhält so durch die Bankabsicherung eine gute Möglichkeit als Zahlungsmittel. Firmen, die Interesse an der Nutzung eines Akzeptkredites haben, sollten sich bei der jeweiligen Hausbank über die Möglichkeiten beraten lassen. Es darf für einen Akzeptkredit jedoch kein Zweifel an der Zahlungsfähigkeit der Firma bestehen.
Allgemeine Darlehnsbedingungen
Allgemeine Darlehnsbedingungen sind vom Kreditgeber festgelegte Vertragsbestimmungen.
Ein Allzweckkredit oder auch Allzweckdarlehen ist eine Finanzierungsform bei der es nicht entscheidend ist, wofür das Geld verwendet werden soll. Der Allzweckkredit bietet den großen Vorteil, als Barzahler auftreten zu können. Eine positive Eigenschaft die sich vor allem beim Kauf von Autos empfehlenswert bemerkbar macht.
Aber auch bei größeren Einkäufen ist der Allzweckkredit eine sichere Alternative zu fixierten Finanzierungsformen.
Unter dem Begriff Amortisation versteht man die Leistungen des Darlehnsnehmers, die regelmäßig anfallen, um ein Darlehen zu tilgen.
Das Verzeichnis in dem sich die technischen Daten von Grundstücken befinden nennt man Amtlicher Lageplan.
Dies gilt jeweils für ein Gebiet innerhalb der Gemeinde und wird in sogenannten Katasterämtern (Liegenschaftsämtern) geführt.
Sie erstellen zudem amtliche Lagepläne (Flurkarten) und Auszüge aus dem Liegenschaftsbuch.
Andienungsrecht bedeutet: Der Leasingnehmer eines Fahrzeugs kann zum Vertragsende das Fahrzeug durch die Leasinggesellschaft zum Kauf angeboten bekommen.
Als Anfänglicher effektiver Jahreszins wird der Zinssatz bezeichnet, der bei Vertragsabschluss aktuell ist. Bei einem Kreditvertrag können mögliche Änderungen des Zinssatzes oder preisbestimmende Bestandteile beinhaltet sein. Das heißt, der effektive Jahreszins lässt sich nicht ermitteln.
Ein Rechtsgeschäft ist anfechtbar wenn es einen Fehler in der Erklärung oder Übermittlung gibt, oder wenn es sich um eine arglistige Täuschung oder eine widerrechtliche Drohung handelt.
Beispiel für einen Fehler in der Erklärung:
Ein Verkäufer bietet einem Kunden irrtümlicherweise eine Urlaubsreise für 499€ an, obwohl diese eigentlich 699€ kostet.
Beispiel für einen Fehler in der Übermittlung:
Der Verkäufer bietet seinem Kunden eine Küche für 6999€ an, jedoch hat der Kunde 4999€ verstanden.
Jedoch sind Rechtsgeschäfte bis zu ihrer Anfechtung gültig und somit wirksam.
Der Begriff Anleihen bezeichnet einen Schuldtitel.
Der Anleihebesitzer leiht durch eine Anleihe einem Unternehmen oder dem Staat Geld. Staatsanleihen sind als Benchmarks wichtig, da sie den Zinssatz für die Orientierung der Händler vorgeben. Es gibt neben Staatsanleihen noch Industrieanleihen und Wandelanleihen.
Unter einer Annuität versteht man eine kontinuierlich gleichbleibende Zahlung. Der Begriff Annuität stammt aus der Investitionsrechnung. Eine Annuität entsteht Beispielsweise bei einem Ratenkredit oder beim Autoleasing. Dabei werden die Anteile der Annuität hierbei auf einen Teil für die Kreditzinsen und einen Teil für die Tilgung aufgeteilt.
Die Kreditzinszahlungen und die Tilgungsraten werden bei einem Annuitätsdarlehen so angeglichen, dass eine gleichbleibende monatliche Annuität erzielt wird.
Bei einem Annuitätendarlehen ist die monatliche Rückzahlungsrate über die gesamte Laufzeit hinweg gleichbleibend.
Durch die gleichbleibende monatliche Zahlung, ist ein Annuitätendarlehen besonders geeignet, wenn eine geregelte Rückzahlung ohne Sonderzahlungen oder Tilgungen gewünscht ist.
Ein Annuitätendarlehen wird in der Regel von den meisten Banken ermöglicht. Auch bei Baufinanzierungen sind Darlehen mit fixer Annuität sehr beliebt.
Bei einem Annuitätenkredit oder auch einem Annutätendarlehen ist die Kreditbelastung immer gleichbleibend, das heißt, die monatliche Rate (Annuität) ist konstant. Es kann hierbei viel genauer kalkuliert werden. Verwendung findet der Annuitätenkredit sehr häufig im Bereich der Baufinanzierung.
Die beim Erwerb von Wirtschaftsgütern anfallenden Kosten aus steuerrechtlicher Sicht werden auch Anschaffungskosten genannt. Hierzu gehören Beispielsweise: Der Kaufpreis ohne Grundstückskosten, Gutachterkosten, Maklerprovision, Grunderwerbssteuer sowie Notar-, und Grundbuchkosten.
Die Bezeichnung Anschaffungsdarlehen, oder auch Anschaffungskredit, ist die Indirekte Bezeichnung für einen Bar-, oder Konsumkredit. Dabei dient dieser Kleinkredit der Finanzierung von neuen Wünschen wie z.B. einem neuen Auto, Einrichtungsgegenständen oder technischen Geräten (Notebook, Flat-TV etc.).
Da durch die geringe Laufzeit und Kreditsumme eines Anschaffungsdarlehens der Verwaltungsaufwand für den Kreditgeber steigt, sind die Zinssätze in der Regel etwas höher.
Daher ist es Empfehlenswert, je nach Anschaffung einen spezialisierten Kredit aufzunehmen (z.B. für den Autokauf einen Autokredit).
Man kann die monatlichen Raten eines Kredites reduzieren, in dem man eine Anzahlung leistet.
Für den Kreditgeber ist dies eine Sicherheit und kann, abhängig von der Bonität des Darlehensnehmers und der Finanzierungsvariante, sogar zwingend sein. Anzahlungen in Form von Barleistungen und Sachwerten (in Zahlung genommene Gebrauchtfahrzeuge) verringern zudem den Darlehensbetrag.
Was bedeutet der Begriff Anzahlungsgarantie?
Wenn vom Käufer bei einer Bestellung eines Produktes eine Anzahlung leistet wird, kann sich dieser bei seiner Bank mit einer Anzahlungsgarantie – für den Fall eines Konkurses der Firma, bei der er die Anzahlung geleistet hat – absichern.
Der Käufer erhält, statt das Konkursverfahren abzuwarten und die Anzahlung vom Konkursverwalter für sein nicht geliefertes Produkt einzufordern, den Betrag von der Bank zurückerstattet, bei der er diese Anzahlungsgarantie abgeschlossen hat.
Die Bank wendet sich dann ihrerseits mit dieser Forderung an den Konkursverwalter. Für den Käufer bringt das den Vorteil:
Das er sein angezahltes Geld sofort und garantiert von der Bank zurückerstattet bekommt
Das er sich den Papierkrieg und die Zeit erspart, die er bei der Abwicklung der Anspruchsforderung in einem Konkursverfahren aufbieten müsste.
Eine Anzahlungsgarantie ist sowohl bei Import-, als auch Inlandsgeschäften üblich. Eine solche Garantie beinhaltet je nach Vertrag auch die Möglichkeit, die Zinsen für die Auslegung eines nicht stattgefundenen Geschäftes einzufordern, wobei das eher die Ausnahme ist. In der Regel wird die Auszahlung nur in Höhe der Anzahlung zurückerstattet.
Rechtsverordnung des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen (BAKred) über die Anzeigen und die Vorlage von Unterlagen nach dem Kreditwesengesetz (KWG) i. d. F. vom 29. 12. 1997 (BGBl I 3372), die an die Stelle einer Verordnung von 1993/1996 getreten ist. Sie enthält Ausführungsbestimmungen über die Erstattung von Anzeigen nach dem KWG, die nach der Reihenfolge des Gesetzes gegliedert sind, z. B. in Bezug auf haftendes Eigenkapital (§§ 2-5), Anzeigen der Institute über personelle, finanzielle und organisatorische Veränderungen (§§ 8-19, 24) oder zu Inhabern bedeutender Beteiligungen i. S. des KWG (§ 1), ferner die Vorlage von Unterlagen, z. B. Jahresabschluss und Prüfungsberichte (§§ 25, 26), betreffend. Gestützt auf § 32 I 3 KWG regelt die AnzV auch in § 23 Näheres über Anzeigen und Vorlage von Unterlagen im Rahmen der Erlaubniserteilung für Institute, während § 27 Anzeigepflichten für Finanzholding-Gesellschaften i. S. des KWG konkretisiert, die inhaltlich z. T. mit § 12 übereinstimmen (Begründung, Veränderung oder Aufgabe bestimmter Beteiligungen oder Unternehmensbeziehungen). – Rechtsgrundlage: § 24 IV KWG und § 31 I 1 Nr. 1 KWG i. V. mit § 1 der Verordnung zur Übertragung der Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen auf das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen vom 19. 12. 1997 (BGBl I 3156).
Klagen die eine Forderungshöhe von bis zu 5000 € zum Gegenstand haben, werden vor den Amtsgerichten verhandelt.
Bei Forderungen über 5000€ sind diese vor den Landgerichten einzuklagen.
Es dürfen sich Gläubiger, die einen Anspruch vor dem Amtsgericht geltend machen, selbst vertreten und alle Prozesshandlungen wirksam vornehmen. Ganz im Gegenteil zu den Land- und Oberlandesgerichten. Dort besteht Anwaltszwang (§78 Abs. 1 ZPO). Das bedeutet das sich die Parteien von einem Rechtsanwalt vertreten lassen müssen.
Hierbei handelt es sich um ein zwingendes Recht. Der Anwaltszwang dient dabei zum einen dem allgemeinen Interesse an einer geordneten Rechtspflege sowie zum anderen dem Rechtsschutzinteresse der rechtskundigen Partei.
Ebenso wie das Arbeitseinkommen ist auch das Arbeitslosengeld pfändbar.
Siehe hierzu auch unter Lohnpfändung.
Ein wichtiger Aspekt bei der Baufinanzierung ist die Auflassungsvormerkung. Durch diese Vormerkung im Grundbuch wird dem späteren Eigentümer zugesichert, dass bei der Fertigstellung das Eigentum des Grundstücks durch die Finanzierung aufgelassen wird und auf ihn übergeht.
Um eine rechtliche Absicherung zu haben, ist es daher ratsam, vor der Finanzierung an eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch zu denken.
Bei dem Begriff Ausbauhaus handelt es sich um einen vom Hausherr zu tätigenden gewissen Eigenanteil am Innenausbau in seinem aus vorgefertigten Einzelteilen bestehenden Haus. Die Lieferfirma eines Fertighauses erwartet eine Zahlungsgarantie durch eine Bank, da diese Häuser auch beliehen werden können. Diese Garantie ist unabhängig davon, ob die sogenannten Auszahlungsvoraussetzungen gegeben sind, es fallen zusätzliche Kosten an.
Bei einem Ausbildungskredit handelt es sich um eine spezielle Kreditform die oft auch als Studentenkredit vergeben wird.
Bei dieser Kreditform gelten günstige Zinsen und die Möglichkeit, die erste Rate erst nach einiger zeit zu bezahlen. Ein Ausbildungskredit bietet die Möglichkeit, sich voll und ganz auf die Ausbildung konzentrieren zu können ohne nebenher noch eine Arbeit annehmen zu müssen um Beispielsweise seine Studiengebühren finanzieren zu können.
Es wird jedoch empfohlen, Studenten-, und Ausbildungskredite zu vergleichen und auch an die Förderungsmöglichkeit durch Bafög zu denken.
Die Ausbildungsversicherung ist im Grunde mit einer Lebensversicherung vergleichbar. Da diese Versicherungsart das angelegte Geld nur spart, jedoch keinen Versicherungsschutz bietet, ist diese Versicherungsart meistens nicht sehr empfehlenswert, da man das Geld aus der Ausbildung in der Regel besser und auch rentabler anlegen kann.
Der Bürge des Kreditnehmers übernimmt bei der Ausfallbürgschaft den so genannten Restkredit, der nach der Zwangsversteigerung von Betriebsmitteln (Maschinen, Immobilien) noch offen ist.
Das Auskunftsrecht durch einen Vorstand ist im Aktiengesetz geregelt.
Das Auskunftsrecht besagt, dass jeder Aktionär Anspruch auf Auskunft hat. Die Aktiengesellschaft muss über ihre gesellschaftlichen sowie rechtlichen Angelegenheiten Bericht erstatten.
In der Regel wird die Auskunft bei der jährlichen Hauptversammlung durchgeführt. Hierbei werden alle wichtigen Informationen vom Vorstand an die Aktionäre weitergegeben. Des weiteren können die Aktionäre auch Fragen an den Vorstand stellen. Jedoch ist der Vorstand nicht dazu verpflichtet, alle Fragen zu beantworten. Beispielsweise müssen Fragen über Betriebsgeheimnisse oder Dinge die der Gesellschaft Schaden zufügen könnten nicht beantwortet werden.
Fragen und Anregungen von Teilhabern müssen natürlich ehrlich und wahrheitsgetreu behandelt werden.
Häufig wird bei der Hauptversammlung über folgende Themen gesprochen:
Die momentane Wirtschaftslage des Unternehmens
Die zu erwartende Dividende (Gewinnbeteiligung) der einzelnen Aktionäre und Eigner der Firma
Grundlegen kann gesagt werden, dass die Aktionäre über alle wirtschaftlichen sowie finanziellen Belange informiert werden müssen. Ebenso besteht bei personellen Entwicklungen eine Auskunftspflicht an die Teilhaber der Aktiengesellschaft.
Immer mehr Kreditnehmer in Deutschland fragen aus verschiedensten Gründen bei Banken und Kreditvermittlern nach so genannten Auslandskrediten nach. Dabei besteht der große Vorteil darin, dass bei einem Auslandskredit in vielen Fällen keine oder eine weniger strenge Prüfung der Bonität stattfindet.
Da viele der Auslandskredite in der Schweiz genehmigt und abgewickelt werden, sind sie häufig auch unter dem Namen “Schweizer Kredit” oder “Kredit ohne Schufa” bekannt.
Der Auszahlungskurs ist der Prozentsatz nach Abzug des vereinbarten Damnums des Darlehensvertrages, den der Darlehnsnehmer erhält.
Die Auszahlungsvoraussetzung ist erst nach Vorlage aller Unterlagen gegeben. Hierzu zählen vor allem vollständig unterzeichnete Darlehensverträge, Eintragung der Grundpfandrechte an vereinbarter Rangstelle im Grundbuch, sowie eventuell verlangte Urkunden und Nachweise (z.B. Bauschein, Grenzatteste).
In Deutschland werden mehr als zwei Drittel aller neu zugelassenen PKWs inzwischen mit einem Auto-oder Leasingkredit finanziert.
Denn nur so können die Fahrzeugkäufer ihren finanziellen Spielraum beibehalten ohne dabei auf aktuelle PKW Modelle verzichten zu müssen.
Da ein Autokredit keine eigene Produktgattung darstellt, zählt dieser zur Klasse der Ratenkredite zu denen auch Privatdarlehen und Konsumkredite zählen.
Die Finanzierungsausdruck “Autokredit” ist hierbei vielmehr ein Marketingbegriff.
In der Regel werden Fahrzeugfinanzierungen in Form eines Autokredites von den Herstellerabhängigen Autobanken offeriert. Jedoch finden sowohl Hausbanken als auch Direktbanken immer größere Beliebtheit um sich den Traum vom neuen PKW realisieren zu können.
Es werden immer häufiger neue Finanzierungsmodelle wie z.B. die “3 Wege Finanzierung” präsentiert, doch am Ende bleibt es grundlegend immer bei der klassischen Art.
Der Autokredit funktioniert in seinem Wesen genauso wie der gute alte Ratenkredit.
Die benötigte Kreditsumme wird ermittelt und die anfallenden Gebühren dazu addiert. Im Anschluss wird der Gesamtbetrag mit dem Sollzinssatz verzinst.
Nun kann man die Monatsrate sehr schnell errechnen in dem der verzinste Endbetrag durch die Anzahl der Monate geteilt wird, die sich aus der vorab vereinbarten Laufzeit für den Kredit ergibt.
Die Wahl des richtigen Finanzierungspartners sollte deshalb wohl überlegt sein, denn Unterschiede beim Effektivzins von bis zu 10% sind leider keine Seltenheit.
Autoleasing bedeutet, dass ein Fahrzeug über eine monatliche Ratenzahlung finanziert wird.
Häufig wird bei einem Leasing eine Anzahlung geleistet. Die monatliche Rate des Autoleasings deckt danach die gefahrenen Kilometer ab. Je mehr Kilometer inkludiert werden, desto höher ist die monatliche Ratenbelastung für den Leasingnehmer.
Bei der Schlussrate bzw. Schlussratenfinanzierung wird dem Leasingnehmer am Ende der Laufzeit die Möglichkeit gegeben, dass Auto zur angegebenen Schlussrate zu erwerben bzw. das Autoleasing abzuschließen.
Die Avalgebühr ist eine Bürgschaft und somit auch ein zusätzlicher Kostenfaktor eines Darlehens
Bei der Kreditform Avalkredit wird der Kredit für den Kreditnehmer durch eine Bankgarantie abgesichert.
Der Avalkredit fällt in den Bereich Kreditleihe. Da ein Avalkredit nur eine Eventualverbindlichkeit darstellt, liegt der Zins hierfür deutlich unter den Zinsen die für den Kredit zu bezahlen sind.
Avis ist ein Mietwagenunternehmen mit Sitz in New Jersey, USA.
Die Abkürzung b.a.w. steht für Vertragsbedingungen die “bis auf weiteres” gelten.
Der Begriff Bafög steht für das Berufsausbildungsförderungs Gesetz.
Schüler und Schülerinnen erhalten in Deutschland für bestimmte Ausbildungen vom Staat einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.
Auch für Studierende besteht die Möglichkeit Bafög zu nutzen. Hierbei wird die Finanzierung zum Teil durch ein unverzinstes Staatsdarlehen gewährt.
Die Beantragung für Bafög erfolgt beim Amt für Ausbildungsförderung.
Die Bezeichnung Bagatellkredit steht für einen Kredit, der unter 200 Euro liegt.
Die Bankabsicherung dient den Banken dazu, die Kreditvergabe abzusichern. In der Regel werden Kredite durch die Bank entweder mittels Akkreditiv oder andere Möglichkeiten abgesichert. Des weiteren besteht die Möglichkeit das sich die Bank selbst gegen Ausfälle absichert. Ein ebenfalls wichtiger Aspekt im Bankgeschäft ist die Einlagensicherung.
Die Bankeinlage, oder nur Einlage, ist ein Guthaben auf Kontokorrent-, Termingeld- und Sparkonten und die wohl meist genutzte Anlageform.
Hierbei unterscheidet man zwischen Sichteinlage, Spareinlage und Termineinlagen sowie dem Anlagehorizont (kurzfristig, mittelfristig, langfristig).
Die Rechtsnatur von Einlagen ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Es sind entweder Gelddarlehen (§ 488 BGB) oder unregelmäßige Verwahrung (§ 700 BGB).
Grundsätzlich wird in der Praxis zwischen Einlagen durch Kunden und Kreditinstituten entschieden, wobei Spareinlagen nur durch Privatkunden erfolgen. Bilanziell werden bei Kreditinstituten diese Geschäfte als Einlagengeschäfte bezeichnet und auf der Passivseite erfasst.
Auf welche Art und Weise man sein Geld „aufbewahrt“, hängt ganz von den Wünschen des Anlegers ab. Bei Kontokorrentguthaben (Sichteinlagen), eher als Girokonto bekannt, nimmt man am bargeldlosen Zahlungsverkehr teil und mindert seine Bargeldhaltung. Termineinlagen sind zinsbringende Anlagen auf eher kurze Zeit. Wo hingegen Spareinlagen zur Ansammlung von Vermögen gedacht sind.
Bankeinlagen sind risikoarm. Die Sicherheit wird durch eine Standardisierung erreicht, welche sich auch auf die Wirtschaftlichkeit in Form von niedrigen Kosten auswirkt. Bei den meisten Arten von Einlagen steigen mit zunehmender Anlage- oder Bindungsdauer auch die Zinsen.
Kontokorrentkredite, Darlehen oder Diskontkredite werden in Form eines Barkredites in vielen Fällen direkt durch Banken ausgezahlt. Häufig werben viele Banken mit der Zeit die Sie für die Vergabe eines Barkredites minimal brauchen. Dabei sind Rekordzeiten unter einer Stunde keine Seltenheit. Jedoch ist weniger die Zeit als viel mehr die höhe der Kreditbelastung entscheidend. Um einen günstigen Kredit zu bekommen, sollte man sich daher die Zeit nehmen und mehrere Möglichkeiten vergleichen. Auch besteht die Möglichkeit sich einen Barkredit über das Internet auszahlen zu lassen. In diesem Fall wird der Antrag für den Barkredit als so genannter Onlinekredit gestellt. Hierbei wird das Geld, ähnlich wie beim Sofortkredit, schnellstmöglich auf das Konto des Kreditnehmers überwiesen oder von der Kreditgebenden Bank ausgezahlt.
Um ein Eigentum an einem Gut zu erwerben, kann man dies über einen längere Zeitraum mittels eines Basisfinanzierung tun.
Bei einem Fahrzeug beispielsweise, wird dieses hierbei mit Hilfe eines Finanzierung zu günstigen Zinssätzen und fixen Monatsraten erworben. Das Fahrzeug gehört dem Kunden mit Überweisung der letzten Rate und dem erlöschen der Vertragslaufzeit.
Basisleasing, abgeleitet aus dem englischen to lease (= vermieten), verpachten, ist die Bezeichnung für eine Zahlung des Kunden bzg. der Nutzung über einen bestimmten Zeitraum. Diese Methode wird oft für Firmenwagen genutzt, da die Leasingraten steuerlich geltend gemacht werden können. Nach der zeitlich begrenzten Gebrauchsüberlassung von Wirtschaftsgütern, wird das Fahrzeug oder Gut zurückgegeben und gegebenenfalls ein neues geleast. Diese Methode ist auch für Privatkunden sehr empfehlenswert, da die Monatsrate in der Regel sehr niedrig ausfällt.
Der Begriff Basispreis findet seine Verwendung im Derivategeschäft. Hierbei speziell bei Optionen und Futures. Neben der Bezeichnung Basispreis findet man ihn auch unter dem Namen Ausübungspreis oder Bezugspreis. Der Basispreis wird bei Geschäftsabschluss vereinbart und festgelegt.
Bei Optionen drückt der Basispreis den Preis aus, zudem der Käufer oder Verkäufer eine Option hat, den Basiswert (=zugrundeliegendes Wertpapier) innerhalb eines festgelegten Zeitraumes oder bei Fälligkeit kaufen (Call) oder verkaufen (Put) zu können.
Bei Futures erklärt der Basispreis genauso den Preis für einen Basiswert wie auch bei Optionen. Der wesentliche Unterschied zwischen Option und Futures besteht darin, dass der Käufer und Verkäufer bei der Variante Futures eine bindende Verpflichtung eingehen. Das heißt, sie müssen zum vorab vereinbarten Ausübungspreis liefern bzw. abnehmen. Die Werthaltigkeit des Basiswertes vom jeweiligen Kassapreis (aktueller Preis) kennt man daher schon bei der Ausübung.
Ein wesentlicher Bestandteil des Antrages einer Baugenehmigung ist die Baubeschreibung. Hierbei werden beim Bauvorhaben eingesetzte Techniken und Materialien durch den Architekten beschrieben.
Grund: Es lässt sich so die Bauweise und der Wert des Gebäudes durch den Darlehensgeber und Käufer beurteilen.
Das Baudarlehen ist eine besondere Form des Darlehens. Mit Hilfe des Baudarlehens soll die Finanzierung einer Immobilie gemeistert werden. Aus diesem Grund werden Baudahrlen auch nur aus diesem Grund gewährt. Grundsätzlich dient dabei die finanzierte Immobilie als Sicherheit, meist in Form einer Hypothek oder Grundschuld.
Charakteristisch für ein Baudarlehen ist eine lange Laufzeit von mehr als 30 Jahren. Innerhalb dieser Zeit wird oftmals ein Zinssatz fest vereinbart. Man spricht auch von einer Zinsbindungsfrist. Diese kann fünf Jahre betragen, aber auch die gesamte Laufzeit des Kredites. Sie ist also individuell vereinbar.
Vorteil der Zinsbindungsfrist ist, dass das Baudarlehen eine feste Zinshöhe garantiert und damit äußere Zinsentwicklungen keine Auswirkungen auf das Darlehen haben. Steigt Beispielsweise das Zinsniveau stark an, hat dies keinerlei Auswirkungen auf das Baudarlehen. Aus diesem Grund besitzt der Darlehensnehmer eine gewisse Planungssicherheit.
In der Praxis ist ein Baudarlehen immer dann sinnvoll, wenn die nötigen finanziellen Mittel fehlen. Allerdings ist dabei besondere vorsichtig geboten. Ein Baudarlehen kann schnell auch sehr teuer werden.
Wenn der Kreditnehmer nämlich kein Eigenkapital aufweisen kann, steigen die Zinsen ins unermessliche. Viele Banken fordern dementsprechend eine Eigenkapitalleistung von 20 – 30 %.
Es ist dabei stets zu empfehlen sich zahlreiche Angebote der Banken einzuholen und zu vergleichen.
Schlussendlich lässt sich festhalten, dass je höher die Eigenleistung ist, desto geringer sind die Darlehenskosten.
Für die Realisierung von geplanten Immobilien Projekten wird häufig eine spezielle Form der Finanzierung benötigt. Hierfür gibt es die so genannte Baufinanzierung.
Dabei bieten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten für eine Baufinanzierung. Ein Vergleich ist daher sehr ratsam.
So wird bei einem Baukredit ein spezieller Kredit für die Baufinanzierung vergeben. Hingegen wird bei einem Immobilienkredit oder einem Renovierungskredit das Geld nur für bestimmte Zwecke verliehen.
Auch das Annuitätsdarlehen findet bei einer Baufinanzierung häufig seine Anwendung.
Bei Neubauten und umfassenden Sanierungen werden Teilbeträge eines Darlehens anhand von Baufortschritten ausgezahlt.
Baugenehmigung bedeutet, dass man vor Baubeginn je nach Bundesland entweder einen Bauschein oder eine Bauanzeige benötigt.
Grundsätzlich gilt das für den Wohnungsbau eine Bauanzeige ausreichend ist. Für die Genehmigung einer Baumaßnahme wird ein Bauschein benötigt.
Alle Risiken, die vom Bauherr bei dem Bauvorhaben ausgehen, werden durch die Bauherrenhaftpflichtversicherung abgedeckt.
Nach der Baustellenverordnung muss bei einem Bauvorhaben, auf dem mehrere Unternehmer tätig werden, ein Koordinator, z. B. ein Architekt, eingesetzt werden. Der Koordinator hat die Aufgabe, die Einhaltung von Arbeitsschutzvorschriften und Gefahrengutvorschriften zu organisieren und zu überwachen. Der Bauherr ist verantwortlich für die Einsetzung eines Koordinators, wenn er diese Aufgabe nicht selbst übernimmt.
Aufwendungen für Güter, Leistungen und Abgaben, die für die Planung (Architektur und Statik) und die Ausführung von Baumaßnahmen erforderlich sind, bezeichnet man als Baukosten. Die Baukosten setzen sich zusammen aus den Kosten für das Bauwerk (reine Baukosten genannt) sowie den Kosten für Außenanlagen und den sonstigen Kosten (auch Baunebenkosten genannt).
Einen Kredit, der für die Baufinanzierung oder als Immobilienkredit verwendet wird, bezeichnet mit auch als Baukredit.
Die Konditionen sind hierbei unterschiedlich. In der Regel wird ein Baukredit für eine längere Laufzeit verwendet und teilweise an Sicherheiten gebunden.
Der Baumsparvertrag ist nicht zu verwechseln mit dem Bausparvertrag. Den bei einem Baumsparvertrag handelt es sich um ein spezialisiertes und äußerst günstiges Anlageprodukt das eine hohe Rendite von bis 10% per Anno verspricht.
Dabei wird beim Baumsparvertrag in die Nutzholzaufforstung investiert.
Beispiel: Bei einer monatlichen Sparrate von gerade einmal 30€ werden Bäume in Panama gepflanzt und für die Dauer von 25 Jahren bis zum Verkauf gepflegt. Durch die Vermarktung dieser Edelhölzer entsteht eine Rendite von prognostizierten 9,65€ bei geringem Risiko durch die niedrigen Sparraten.
Rein Rechtlich gesehen besteht der Baumsparvertrag aus einem Pachtvertrag sowie einem Forstdienstleistungsvertrag. Die Laufzeit beträgt wie bereits erwähnt 25 Jahre.
Ein Anteil von 14-20% der gesamten Bausumme besteht aus Honoraren, Gebühren, Anfahrtskosten, Bauversicherungs-, und Finanzierungskosten, sie gehen über die normalen Bau-, und Grundstückskosten hinaus und werden als Baunebenkosten bezeichnet.
Ein Bausparvertrag dürfte jedem ein geläufiger Begriff sein. Ein Bausparvertrag wird von einer Bausparkasse angeboten und dient im wesentlichen zum ansparen eines Kapitals.
Viele wählen einen Bausparvertrag als kapitalbindende Geldanlage zur Finanzierung von Immobilien.
Im wesentlichen unterscheidet sich der Bausparvertrag in drei Phasen: Das Sparen, die Zuteilung und das Darlehen.
Für die Zuteilung (zweite Phase) ist es notwendig, dass Mindestguthaben in der ersten Phase des Sparens anzusammeln.
Der Bausparer kann dabei selbst wählen, ob er die e Einzahlung monatlich, vierteljährlich oder jährlich tätigen möchte.
Wenn der Bausparer das Mindestguthaben erstmal erreicht hat, kann er sich den fehlenden Teil, der sich bis zum Ende des Bausparvertrages ergibt, in Form eines Bauspardarlehens auszahlen lassen und verfügt so über die gesamte Bausparsumme.
Neben dem Mindestguthaben gelten in der Zuteilungsphase allerdings noch gewisse andere Zuteilungsrichtlinien.
Hierzu gehören neben der vertraglich festgesetzten Mindestlaufzeit auch die Mindestbewertungszahl, die für die Genehmigung einer Zustellung erreicht werden muss.
Einige Bausparkassen bieten allerdings auch eine Zwischenfinanzierung oder ein Vorausdarlehen an, für den fall, das die Voraussetzungen für die Zuteilung noch nicht erreicht wurden.
Die dritte und letzte Phase des Bausparvertrages beinhaltet die Tilgung des Bauspardarlehens. Dieses kann je nach dem Gesamt oder in teilen zurück gezahlt werden.
Als Bauträger werden unternehmen bezeichnet, die Grundstücke für Interessenten erwerben und diese mit Häusern oder Eigentumswohnungen schlüsselfertig bebauen um sie dann zum Kauf anzubieten.
Bevor man sich den Traum von der eigenen Immobilie erfüllen möchte, sollte man sich die Frage stellen, ob man ein fertiges Objekt erwerben möchte oder die Variante des Bauens wählt.
Der Vorteil beim Kauf einer bereits fertiggestellten Immobilie ist, dass man mit seiner Bank eine Finanzierung vereinbaren kann, wo mit unvorhergesehenen Kosten nicht zu rechnen ist.
Anders sieht es aus wenn man sich für den Hausbau entscheidet. Die Baugesellschaften werden zwar stets bestrebt sein den vorgesehenen Kostenrahmen einzuhalten, aber dennoch wird die Finanzierung des Hauses sich anders gestalten, als wenn man die Immobilie bereits einzugsfertig erwirbt.
Daher ist es beispielsweise üblich, dem Bauherren für jede abgeschlossene Bauphase einen Teil seines Darlehens auszuzahlen.
Für diese Auszahlungen muss der Kreditnehmer Bauzeitzinsen zahlen. Hierbei handelt es sich um so genannte Schuldzinsen, die für das bis zu dieser Bauphase ausgezahlte Darlehen hin berechnet werden. Dabei richtet sich die Höhe der Schuldzinsen in der regel nach der Höhe der Zinsen für das Gesamtdarlehen. Einige Banken berechnen ihren Kunden für die Teilauszahlung jedoch noch einen Zinsaufschlag der bis zu 1% betragen kann.
Diese Art der Finanzierung mit den Bauzeitzinsen ist dennoch noch weitaus günstiger für den Bauherren, als wenn er eine Zwischenfinanzierung mit seiner Bank vereinbart da diese sich am Zinssatz des Dispo-Kredites orientieren.
Zu merken ist, dass die Bauzeitzinsen zu den Baunebenkosten gezählt werden, was bedeutet, dass der Bauherr die Bauzeitzinsen steuerlich absetzen kann falls er in Erwägung zieht, die Immobilie nach ihrer Fertigstellung an Dritte zu vermieten. Bei einer Eigennutzung kann er die Bauzeitzinsen jedoch nicht geltend machen.
Bei einem Beamtenkredit oder auch Beamtendarlehen handelt es sich um eine spezielle Finanzierungsform für Beamte sowie Angestellte des öffentlichen Dienstes. Hierzu zählen u.a. Polizisten oder Angestellte der Justiz.
Der Beamtenkredit zeichnet sich durch seine besonderen Konditionen aus , die sich an dem sicheren Einkommen und der Unkündbarkeit des Arbeitsplatzes von Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes orientieren wodurch alle Sicherheiten geboten sind, die eine Bank erwartet.
Die Bearbeitungsgebühr ist ein festgelegter Prozentsatz von der Kreditsumme die vor der Auszahlung abgezogen wird.
Als Bedingungen bezeichnet man alle Vertragsinhalte, die ein Kreditinstitut aufstellt um ein Darlehen zur Verfügung zu stellen.
Diese Bedingungen beinhalten u.a.:
Um das für sich Preisgünstigste Angebot herauszufiltern, sollte man die Einzelkonditionen genauestens vergleichen.
Banken und Kreditinstitute garantieren bei Darlehen für mehrere Jahre einen festen Zins. Vor Ablauf dieser Zinsfestschreibung müssen für einen weiteren Zeitraum neue Konditionen festgelegt werden. Hierbei unterbreitet das Kreditinstitut dem Darlehensnehmer ein Angebot, dass sich nach dem aktuellen Kapitalmarktzins richtet. Falls der Darlehensnehmer nicht mit diesem Angebot einverstanden ist, muss er den fälligen Restbetrag an das Institut zurückzahlen. Normalerweise lässt der Darlehensnehmer den Restbetrag dann durch ein anderes Unternehmen finanzieren (Umschuldung). Die Bedingungsanpassung wird häufig auch als Zinsanpassung oder Prolongation bezeichnet.
Eine Belastung wir Aufgrund folgender Punkte berechnet:
Verbleibendes Einkommen für den Lebensunterhalt
Hat der Kreditnehmer auch in Zukunft ein gesichertes Einkommen
Unter Einbezug dieser Punkte wird die Belastung ermittelt.
Die Beleihungsgrenze regelt die Grenze in Prozent woraus sich eine Immobilie mit Fremdkapital finanziert. Diese liegt je nach Finanzinstitut zwischen 45 und 80%.
Als Beleihungsobjekt werden Objekte bezeichnet, die als Sicherheit für eine Baufinanzierung dienen (z.B. Grundstücke, Häuser oder Eigentum).
Die Beleihungsunterlagen sind die erforderlichen Unterlagen für ein beliehenes Objekt.
Teilerklärung bei Eigentumswohnungen
Die Bausparkassen können für das bereitgestellte Darlehen eines Bauspardarlehens einen Zins verlangen. Dieser nennt sich Bereithaltungszins. In der Regel ist die Höhe dieses Zinssatzes sehr gering. Die genauen Details hierzu sind im jeweiligen Kredit-, oder Bausparvertrag nachzulesen.
Bereits bei der Darlehnszusage wird der Kreditbetrag vom Kreditinstitut durch den Verkauf von Pfandbriefen verzinst.
Diese Kosten (Bereitstellungszinsen) müssen vom Kreditinstitut schon zwischen Darlehenszusage und Auszahlung beglichen werden.
Als Bergrecht wird ein spezielles Sonderrecht für den Bergbau bezeichnet.
Hierbei beschränkt sich das Bergrecht auf das Grundeigentum. Das bedeutet das jegliche Art von Schürfen und Fördern durch den jeweiligen Bergbauberechtigten zugelassen werden muss.
Der Betreiber einer Bergbauanlage ist dafür verantwortlich, für eventuelle Bergschäden aufzukommen.
Um sich vor den Folgen der Arbeitsunfähigkeit zu schützen ist es sehr ratsam, sich eine freiwillige Vorsorge in Form einer Berufs-, und Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu verschaffen.
Der Versicherte erhält hierbei im nicht erhofften Falle einer Berufsunfähigkeit von 50% die vorher vereinbarte monatliche Rente durch die Versicherung ausgezahlt.
Eine Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn der Versicherte wegen
eines Kräfteverfalls
oder einer ärztlich attestierten Krankheit
seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann.
Von der Geburt bis zum 7 Lebensjahr ist man nicht Geschäftsfähig.
Vom 7 bis zum einschließlich 17 Lebensjahr ist man beschränkt Geschäftsfähig.
Ab dem 18 Lebensjahr ist man uneingeschränkt Geschäftsfähig
Beschränkt Geschäftsfähig (7 – einschl. 17 Lebensjahr) bedeutet, dass die jeweilige Person nicht in der Lage ist, Verträge ohne die Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters (in der regel sind das die Eltern) abzuschließen.
Sollte die beschränkt Geschäftsfähige Person jedoch einen vertrag eingehen, so bleibt dieser schwebend unwirksam bis die gesetzlichen Vertreter ihre Einwilligung abgeben.
Ausnahme: Sollte der beschränkt Geschäftsfähige in der Lage sein, die in Anspruch genommene Leistung mit seinem momentan zur Verfügung stehenden Mittel (z.B. Taschengeld) bezahlen zu können, so ist der Vertrag gültig.
Der Beschwerdebogen ist ein Formblatt welches von den Nationalen Aufsichtsbehörden bei einer Beschwerde verlangt wird.
Den Beschwerdebogen findet man in vielen diversen Teilbereichen des Finanzwesens. Er dient einer einfachen und dadurch schnelleren Bearbeitung von Beschwerden.
Häufig verlangen die Banken bei der vergabe eines Kredites eine Kreditsicherheit, durch die im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers ein Verlust und ein Ausfall des Kredites vermieden werden kann.
Man unterscheidet bei den Banküblichen Kreditsicherheiten zwischen:
personellen Sicherheiten
rechtlichen Sicherheiten
Bei den dinglichen Sicherheiten handelt es sich im wesentlichen um die Grundschuld und die Hypothek, die in erster Linie zur Sicherung von Immobilienfinanzierungen eingerichtet und im Grundbuch verzeichnet werden.
Bei den personellen Sicherheiten handelt es sich um die verschiedenen Formen der Bürgschaft durch die der Bürger verpflichtet wird, für die Verbindlichkeiten des Kreditnehmers einzustehen und den Kredit zurück zu zahlen, wenn der Kreditnehmer dazu nicht in der Lage ist.
Die Gültigkeit erlischt erst mit Ablauf der vertraglich festgelegten Frist oder der vollständigen Rückzahlung des Kredites.
Zur rechtlichen Kreditsicherheit gehört die Lohn-, und Gehaltsabtretung. Bei dieser Art der Besicherung ist es so, dass die Bank das Recht hat, durch Einbehalten des pfändbaren teils des Gehaltes des Kreditnehmers, den ausstehenden Kredit zurückzuführen. Hierbei ist es üblich, das eine stille Lohn-, und Gehaltsabtretung vereinbart wird und anders als bei der offenen Lohn-, und Gehaltsabtretung der Arbeitgeber zunächst nicht informiert wird. Als rechtliche Kreditsicherheit wird u.a. auch die Abtretung einer Kapitallebensversicherung an die Bank verstanden.
Laut § 854 des BGB ist derjenige, der die tatsächliche Verfügungsgewalt über eine Sache hat der Besitzer.
Beispiel: Der Fahrzeugnutzer ist beim Leasing oder einer Finanzierung der rechtmäßige Besitzer.
Die Besitzsteuer bezeichnet eine Steuer deren Grundlage mit einem Besitz verbunden ist.
Es können dabei je nach Grundlage verschiedene Steuern entstehen. In der Regel jedoch die Vermögenssteuer und die Grundsteuer. Bei Einkommen aus dem Vermögen gibt es noch weitere Steuern zu denen u.a. die Einkommenssteuer, die Körperschaftssteuer und die Gewerbeertragssteuer bei Erträgen aus einem Gewerbe zählen.
Kreditunternehmen stellen Firmen für die kurzfristige Anschaffung von Betriebsmitteln und dem Decken von Ausgaben einen so genannten Betriebsmittelkredit zur Verfügung.
Die Beurkundung wird durch den Notar zum Schutz des Betroffenen ausgestellt.
Sie ist vom Gesetzgeber rechtlich vorgeschrieben und gilt insbesondere bei Grundstückskaufverträgen und der Belastung von Grundstücken mit einer Grundschuld.
Zu den Bewirtschaftungskosten zählen vor allen:
Feuerversicherungsbeiträge
die für eine Immobilie anfallen.
Der Bid-Ask-Spread ist eine Kennziffer aus dem Wertpapierbereich und beschreibt die Differenz zwischen Kaufpreis (Bid, Geld) und dem Verkaufspreis (Ask, Brief) eines Finanzinstruments.
Es bezeichnet also den Unterschied zwischen dem höchsten Preis, den ein Käufer bereit ist zu zahlen, und dem niedrigsten Preis, zu dem ein Verkäufer bereit ist, zu verkaufen.
Liegt beispielsweise der höchste Kaufpreis eines Finanzinstruments bei 50 € und der niedrigste Verkaufspreis bei 55 €, dann beträgt der Bid-Ask-Spread 5 €.
Die Biersteuer ist eine indirekte Steuer welche mit der Mehrwertsteuer vergleichbar ist und vom Zoll eingehoben wird.
Die Mindeststeuerhöhe beträgt dabei momentan 9 Cent pro Liter.
Man unterscheidet bei einer Bilanz zwischen einer Eröffnungsbilanz und einer Schlussbilanz.
Auf der Vermögensseite, in der Bilanz Aktive genannt befindet sich das Anlage-, und Umlaufvermögen.
Auf der Kapitalseite, in der Bilanz als Passive geführt, befindet sich das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten (Schulden).
Die Bilanz muss zu jedem Zeitpunkt ausgeglichen sein, was bedeutet, Die Bilanzsummen von Aktiva und Passiva müssen gleich sein.
Ein Blankokredit wird nur Aufgrund der Bonität des Kreditnehmers vergeben. Ohne weitere Sicherheiten.
Der Bodenwert bezeichnet die Ermittlung des Verkehrswertes und bildet die Grundlage für den Kaufpreis. Außerdem trägt der Bodenwert zur Ermittlung des Belastungswertes bei.
Die Kreditwürdigkeit eines Schuldners bezeichnet man als Bonität. Abhängig von der Bonität können die Kreditzinsen, der Entscheid ob überhaupt ein Kredit vergeben wird und weitere Auskünfte sein.
Da in der Regel für jede Finanzierungsform eine Bonitätsauskunft eingeholt wird, gibt es für Personen die eine schwache Bonität haben den so genannten Kredit ohne Schufa bei dem die Bonitätsprüfung nicht notwendig ist.
Bei einer Bonitätsprüfung wird vor Vertragsabschluss die Zahlungsfähigkeit des Kunden überprüft.
So kann festgestellt werden ob der Kunde bereits in Zahlungsverzug gekommen ist und ob bei Ihm so genannte harte oder weiche Negativmerkmale vorliegen.
Der Kreditgeber benötigt für die Vergabe eines Kredites vom Kreditnehmer bestimmte Unterlagen um die Bonität des Kreditnehmers festzumachen.
die letzten 3 Gehaltsnachweise/Abrechnungen
wenn vorhanden: Bankguthaben, Immobilien, Lebensversicherungen u.ä.
zudem werden Nachweise über eventuell bestehende Kredite verlangt
Bei Selbstständigen zusätzlich noch:
Unterlagen über die Einnahmen
Bei einer Bootsversicherung unterscheidet man erstmal zwischen den verschiedenen Bootkategorien. Grob untereilt man in Segelboot und Motorboot. Hierbei gibt es natürlich auch wieder unterschiedliche Bootstypen.
Ein Motorboot wird natürlich von einem Motor betrieben und man unterscheidet ungefähr 7 Bootstypen, die von der Bauart oder aber der Motorisierung abhängig sind. Man spricht von Schlauchboot, Außenborder-Sportboot, Innenborder-Sportboot, Daycruiser, Halbkajüte, Kajütboot und Motoryacht. Motorboote die ausschließlich für Freizeitzwecke verwendet werden und die eine Wohnmöglichkeit haben, werden Motoryachten genannt.
Ein Segelboot wird nicht durch einen Motor angetrieben, sondern durch die Segel bzw. durch Windkraft. Hierbei handelt es sich um ein Sportboot. Auch hier gibt es unterschiedliche Kategorien, zum einen Jollen und Yachten und zum anderen Einrumpf- und Mehrrumpfboote. Segelschiffe sind größer als Segelboote.
Während die Jollen formstabil sind, sind die Yachten gewichtsstabil. Um besser manövrieren zu können, oder Flauten zu überwinden, sind Jollen mit Paddeln ausgestattet, andere Segelboote aber sogar mit einem Außenbord-Motor.
Ist man Besitzer eines solchen Segel- oder Motorbootes, muss dieses Boot natürlich versichert sein. Hier gibt es zum einen die Haftpflicht- und zum anderen die Vollkaskoversicherung.
Die Haftpflichtversicherung ist notwendig, da sie Schutz vor den finanziellen Folgen von Personen-, Sach- und Vermögensschäden bietet. Zudem ist eine Prüfung enthalten, ob und in welcher Höhe ein Schadenersatzanspruch besteht. Schließlich werden die Kosten bei berechtigten Ansprüchen als auch Kosten (z. B. Prozesskosten) zur Abwehr unberechtigter Ansprüche übernommen.
Die Vollkaskoversicherung versichert das Boot im Falle von Kollision, Diebstahl, Brand, Sturmschäden oder Untergang. Je nach Versicherungsanbieter kann man zusätzlich im Rahmen der Vollkaskoversicherung eine feste Taxe vereinbaren, die bei Verlust ohne Abzüge gezahlt wird und während der gesamten Laufzeit des Vertrages gilt. Auch Kosten für Ersatzteile, die im Rahmen der Reparatur nötig sind, werden ohne Abzüge erstattet.
Weiterhin ist je nach Versicherung ein Bonus bis zu 40 % möglich. Was oft vergessen wird bei einem Bootsunfall oder -unglück, dass evtl. Bergungskosten anfallen, die sehr hoch sein können. Daher sollte man darauf achten, dass auch Bergungs-, Wrack- und Entsorgungskosten mitversichert sind.
Da nicht immer Bootssaison ist, wird das Boot in den meisten Fällen eingelagert, oder zumindest das Inventar und die Ausrüstung. Alles was zum Boot gehört und im gesicherten Winterlager deponiert ist, sollte ebenfalls von der Versicherung abgedeckt sein.
Bei Booten ist noch zu unterscheiden zwischen den Schäden durch einen Unfall und den Schäden durch beispielsweise Grundberührung und Kollision durch schwimmende Gegenstände als auch Schäden an Schrauben und Ruder, was durchaus sehr kostenintensiv werden kann.
Eine Brandversicherung muss bei einer Baufinanzierung nachgewiesen werden um damit im Falle eines Brandes die Gesamtkosten zur Wiederherstellung der Immobilie(Neuwertsicherung) zu decken.
Briefgrundschuld bedeutet, dass der Darlehensgeber bei Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers durch die Eintragung im Grundbuch eine Zwangsvollstreckung anstreben kann.
Im Gegensatz zur eingetragenen Grundschuld ist die Briefschuld eine beurkundete Schuld.
Die Briefschuld hat den Vorteil, dass bei einer Umschuldung diese ohne eine kostenpflichtige Grundbuchänderung erfolgen kann.
Brutto steht für einen angegebenen Preis in dem die Mehrwertsteuer bereits inkludiert ist.
Beispiel: Ein Produkt hat einen Bruttopreis von 100€. Diese 100€ sind die Summe, die der Käufer zahlen muss um das Produkt zu erwerben. Der Bruttopreis setz sich wie folgt zusammen:
Nettopreis + 19% Mehrwertsteuer = Bruttopreis
siehe hierzu unter Briefgrundschuld.
Der Buchkredit ist eine Form von Kredit die lediglich in den Handelsbüchern eines Unternehmens auftaucht.
Beispiele für einen Buchkredit sind:
Das Anschreiben im Einzelhandel
Die Buchschuld wird im Gegensatz zur Briefschuld direkt in das Grundbuch eingetragen.
Eine Buchschuld, Briefschuld sowie die allgemeine Grundschuld dienen den Banken, Versicherern und Darlehensgebern als Absicherung.
Die Bundesanleihe oder auch Deutsche Bundesanleihen sind verzinsliche Wertpapiere, die von der Bundesrepublik Deutschland als Staatsanleihen herausgegeben werden. Neben der Kreditaufnahme bei Banken sind Bundesanleihen und andere Bundeswertpapiere ein Weg, über den der Bund sein Haushaltsdefizit zu finanzieren.
Bei der Ausgabe von Wertpapieren (Emission genannt) einer Bundesanleihe hat diese eine Laufzeit zwischen 10 bis 30 Jahren.
Man unterscheidet zwei Arten von Bürgschaften.
Zum einen die Bürgschaft der Privatperson bei der, der Bürge für die Erfüllung der Verpflichtung des Darlehnsnehmers einstehen muss.
Zum anderen die MaBV Bürgschaft, bei der der die Bank bei noch nicht fertig gestellten Objekten einspringt. Hierbei besteht der Sinn darin, dass diese Bürgschaft beiden Teilen Sicherheit bietet, falls ein Objekt nicht fertiggestellt werden kann.
Zudem können Bürgschaften durch die Bundesländer sowie durch öffentlich-rechtliche Kreditinstitute bei Nachfinanzierungen übernommen werden.
Für die Deckung des Prüfungs-, und Verwaltungsaufwandes sowie für die Übernahme des Risikos wird eine so genannte Bürgschaftsgebühr erhoben. Die Gebühr wird vom Darlehnsnehmer einmalig oder fortlaufend bezahlt.
Für den fall das ein Wohnwagen fest, auf einem offiziellen Campingplatz in Deutschland für eine längere Zeit abgestellt wird übernimmt die Campingversicherung die finanziellen Folgen für:
Einbruch/-Diebstahl
ä. Voraussetzungen
Zu merken ist, dass der gelegentliche Campingurlaub bei dieser Versicherungsform nicht mitversichert ist.
Die Bezeichnung Cap Darlehen steht für eine Darlehnsform, die insbesondere im Bereich der Baufinanzierung eingesetzt und genehmigt wird. Dabei steht der Begriff Cap für die jeweilige Ober-, und Untergrenze der Zinsrate des Darlehens.
Für das Cap Darlehen bestehen die Vorteile in der Kalkulationssicherheit aufgrund des nach oben begrenzten Zinssatzes sowie der Flexibilität der Kreditratenrückzahlung.
Die Nachteile des Cap Darlehens sind die erhöhten Bonitätsanforderungen, höhere Bankgebühren, die Bezahlung einer extra Gebühr und der Verteuerung bis zur vereinbarten Zinsobergrenze.
In der Regel ist ein Cap Darlehen beim Kauf einer Wohnung / Immobilie empfehlenswert.
Die Clearstream Banking AG ist ein Tochterunternehmen der im Jahr 2000 entstandenen Clearstream International S.A. und gilt als einzige deutsche Wertpapierbank im Bereich der Girokontosammlung.
Die Clearstream International S.A. ist eine 2000 entstandene Fusion der deutschen Börse Clearing AG (früher Deutscher Kassenverein AG) und der Credel International.
Die Clearstream Banking AG hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main.
Zuständig ist die Clearstream Banking AG für:
und das sowohl für inländische als auch ausländische Investoren und Wertpapiere.
Es gilt zu beachten das keine natürliche Person bei der Clearstream Banking AG ein Konto bekommen kann. Auch juristische Personen können nicht ohne weiteres ein Konto eröffnen.
Folgende Einrichtungen können direkt mit dem Institut zusammenarbeiten:
Kreditinstitute mit Sitz im In-, und Ausland
Finanzdienstleistungsinstitute mit Sitz im In-, und Ausland
ausländische Zentralverwahrer
Wertpapier Clearinginstitute
Desweiteren arbeitet die Clearstream Banking AG sehr eng mit der Deutschen Bundesbank zusammen, so dass alle Zahlungsvorgänge über das Clearstream Banking AG Konto bei der deutschen Bundesbank abgewickelt werden.
Damnum ist ein Prozentsatz, durch diesen eine Zinsvorauszahlung geleistet wird (Disagio) die noch vor der Auszahlung vom eigentlichen Rückzahlungsbetrag des Darlehens (Nominalbetrag) einbehalten wird. Dieser Prozentsatz beträgt in den meisten fällen 10%. Da hierdurch der Nominalzins niedriger ist, ist die Vorauszahlung nur für Bauherren oder Käufer einer vermieteten Immobilie lohnenswert.
Zu merken ist: Diesen Abschlag können Eigenheimbesitzer nicht steuerlich absetzen. Käufer einer Immobilie die anschließend vermietet wird oder bereits vermietet ist hingegen schon.
Bei einem Darlehen wird dem Darlehensnehmer durch einen Darlehensgeber (Bank oder privater Geldgeber) ein vorab vereinbarte Geldsumme geliehen. Das ganze wird in einem Darlehnsvertrag festgehalten in dem sich der Kreditnehmer u.a. dazu Verpflichtet, den Kredit bei Fälligkeit zurückzuzahlen.
Ein Darlehen ist durch einen Kredit-, bzw. Darlehensvertrag geregelt und kann durch bestimmte Sicherheiten (z.B. Haus) abgesichert werden.
Für einen Darlehensantrag, also die Beantragung eines Darlehens, müssen die Bonitäts-, und Beleihungsunterlagen vollständig eingereicht werden.
Die Darlehensbedingungen sind die von den Kreditinstituten festgelegten Bedingungen für ein Darlehen.
Dauer der Zinsbedingung
Art und Höhe der Tilgung
Art der Tilgungsrate
Darlehensgeber ist in der Regel die Bank. Sie stellt dem Kunden (Darlehensnehmer) gegen eine angemessene Verzinsung ein Darlehen.
Der Darlehensgesamtbetrag setzt sich zusammen aus dem geschuldeten Gesamtbetrag inklusive Restschuldenversicherung, Bearbeitungsgebühr und Zinsen.
Der Darlehensnehmer ist die Person, die sich bei der Bank (Darlehnsgeber) einen Kredit auszahlen lässt.
Debt Equity Swap (DES) vertragliche Vereinbarung, bei der Forderungen gegenüber einem Schuldner zweifelhafter Bonität in Beteiligungen umgewandelt werden. Da meistens Gläubiger der Forderung und potentieller Erwerber der Beteiligung nicht personengleich sind, wird die zweifelhafte Forderung zunächst mit einem Abschlag weiterverkauft. Der neue Gläubiger kann dann die Forderung dazu verwenden, den von ihm geschuldeten Kaufpreis für den Erwerb einer Beteiligung am Schuldnerunternehmen aufzurechnen, so daß es zum Erlöschen der Forderung kommt. Aus der Sicht des Schuldners wurde also eine Verbindlichkeit in Eigenkapital umgewandelt.
Die bislang spektakulärste Anwendung eines Debt-Equity-Swaps (DES) erfolgte bei der Sanierung des Automobilherstellers Chrysler. In jüngerer Zeit werden DES zudem als Instrument zur Lösung der internationalen Schuldenkrise diskutiert.
Deflation = Sinken des Preisniveaus und gleichzeitiges Steigen der Kaufkraft.
Ursachen für eine Deflation können Reduzierung der Staatsausgaben oder die Lohndeflation sein.
Das Wort Depot stammt ursprünglich aus der Schweiz und bedeutet soviel wie Pfand.
Ein Depot ist eine Aufbewahrungsmöglichkeit für Wertpapiere oder Fonds.
Diese Dienstleistung erfolgt bei einem Finanzdienstleister in der Regel gegen ein gewisses Entgelt.
Forderungen die auf einer andere Währung laufen bezeichnet man als Devisen.
Abhängig von der jeweiligen Währung und Devisen existieren frei konvertierbare Devisen oder Devisen die bestimmten Beschränkungen unterliegen.
Als Dingliche Sicherheit bezeichnet man die Eintragung eines Kreditinstitutes in das Grundbuch einer Immobilie.
Bürger können sich durch die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ein Fehlverhalten von Angehörigen des öffentlichen Dienstes wehren, wenn kein anderes Rechtsmittel möglich ist.
Ein Beispiel hierfür ist u.a. wenn Verfahren nicht zügig erledigt werden (z.B. Zwangsvollstreckungsaufträge durch den Gerichtsvollzieher) oder der Bürger unhöflich behandelt wurde.
Die Direktbrokerage ist ein Service der von den Banken angeboten wird. Dieser Service ermöglicht es, Wertpapiere (seien es Aktien, Fonds oder Anleihen) online über das Internet anzukaufen sowie zu verkaufen.
Voraussetzung ist ein Depot, dass man sich vorab bei seiner Bank freischalten lassen muss.
Direktbanken unterscheiden sich von den herkömmlichen Banken nur darin, dass sie ohne eigenes Filialnetz arbeiten. Eine Direktbank unterliegt daher bei ihren Bankgeschäften genauso den Bankaufsichtsrechtlichen Bestimmungen wie alle anderen Banken auch.
Häufig sind Direktbanken Tochterunternehmen von herkömmlichen Kreditinstituten.
1822direkt – Tochterunternehmen der Sparkasse Frankfurt
DAB Bank – Tochterunternehmen der Hypovereinsbank
Die Direktbanken konnten bereits im Jahr 2007 Deutschlandweit einen Kundenstamm von fast 10 Millionen Menschen verbuchen.
siehe hierzu unter Damnum
Der Diskontkredit ist ein kurzfristiger Kredit. Ein Diskontkredit kommt durch den Ankauf (Diskontierung) eines Wechsels durch ein Kreditinstitut zustande.
Hierbei wird der Betrag dem Einlösenden des Wechsels ausbezahlt. Der Diskont (Zinsen für den Rest der Laufzeit des Wechsels) wird einbehalten.
Der Begriff Dispositionskredit dürfte den meisten in der Kurzversion Dispo durchaus bekannt sein. Hierbei handelt es sich um eine von der Bank eingeräumte Überziehungsmöglichkeit auf einem privaten Girokonto.
Als Voraussetzung für ein Dispo zählen regelmäßige und vor allem ausreichende Zahlungseingänge in Form eines Gehaltes, Rente oder Unterhaltszahlungen.
Der auf einen Aktionär der jeweiligen Aktiengesellschaft anfallende Anteil am Bilanzgewinn wird als Dividende bezeichnet.
Eine Dividende darf nur aus dem Bilanzgewinn verteilt werden. Jedoch kann dieser durch das Auflösen von Gewinnrücklagen erhöht werden.
Die Dread Desease Versicherung ist eine Versicherungsform die schwere Krankheiten versichert.
Jedoch ist die Nutzung dieser Versicherung fraglich. Auch wenn der Versicherungsbeitrag in der Regel sehr gering ist. Denn es werden nur eine sehr kleine Anzahl an Krankheiten abgedeckt.
Als Drittkäuferbenennungsrecht bezeichnet man das Recht eines Leasingnehmers, einen Dritten als Käufer zu benennen, welcher das Fahrzeug dann zu einem höheren Preis als dem Händlereinkaufspreis ankauft.
Dieses Recht gilt für Leasingverträge mit Restwertabrechnung sowie bei fristlosen Kündigungen.
Als Drittschuldner bezeichnet man die Person oder Firma, gegen die der Schuldner angeblich eine Forderung hat (z.B. Arbeitgeber, Bank, Auftraggeber, Versicherungsgesellschaft u.s.w.).
Gepfändet wird die Forderung durch einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss.
Wenn ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ausgebracht wird, also eine möglicherweise dem Schuldner zustehende Forderung gepfändet, ist der Drittschuldner daraufhin verpflichtet, eine sogenannte Drittschuldnererklärung abzugeben.
Wichtig für die Drittschuldnererklärung:
– ob und in welchem Umfang er die Forderung anerkennt
– ob und in welchem Umfang er zur Zahlung bereit ist
– ob und wegen welcher Ansprüche Vorpfändungen bestehen
Innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung des Pfändungs-und Überweisungsbeschlusses muss die Drittschuldnererklärung abgegeben werden.
Wird die Erklärung vom Drittschuldner nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig abgegeben, ist der Drittschuldner dem Gläubiger zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.
Die Kosten für die Drittschuldnererklärungen kann der Drittschuldner nicht vom Gläubiger ersetzt bekommen bzw. dieses verlangen.
Die komplette Finanzierung eines Investitionsvorhabens bezeichnet man als Durchfinanzierung.
Die Durchfinanzierung basiert dabei auf einem Finanzierungsplan der in Abstimmung mit einer Bank durchgeführt wird.
Der Finanzierungsplan und die Durchfinanzierung sind auch die Voraussetzung für öffentliche Förderungen.
Durchsuchungsanordnung (§ 758a ZPO)
Der Gerichtsvollzieher hat grundsätzlich das Recht, soweit der Zweck der Vollstreckung es erfordert, die Wohnung des Schuldners zu durchsuchen. Wird dem Gerichtsvollzieher der Zugang zu den Wohn-und/oder Geschäftsräumen durch den Schuldner verweigert, benötigt dieser eine richterliche Durchsuchungsanordnung.
Eine Durchsuchungsanordnung kann vom Gläubige bzw. seinem Vertreter bei dem Gericht beantragt werden, in dessen Bezirk die Durchsuchung erfolgen soll.
Personen die mit dem Schuldner zusammenwohnen müssen die Durchsuchung gegen den Schuldner dulden, auch wenn dabei ihre Rechte mit betroffen sind.
Der Economic Value Added ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl mit deren Hilfe eine Unternehmensbewertung vorgenommen werden kann. Der begriff Economic Value Added bedeutet soviel wie “ökonomische Wertschöpfung” oder “Geschäftswertbeitrag”.
Hauptsächlich wird der Economic Value Added zur Analyse der Vorteile einer Investition genutzt.
Hierbei wird festgestellt, ob das Unternehmen eine Wertsteigerung oder einen Wertverlust erlitten hat und welche Rendite mit dem eingesetzten Kapital erwirtschaftet wurde. Auch die Kapitalkosten werden mitberücksichtigt, so dass als Ergebnis ein Übergewinn ermittelt werden kann.
Es gibt zwei unterschiedliche Formeln für die Berechnung:
EVA = (ROIC – WACC) * NOA
EVA = (NOPAT – WACC) * NOA
ROIC = Return on Invested Capital – Ertrag/Rendite auf das eingesetzte Kapital
WACC= Weighted Average Cost of Capital – Gewichteter durchschnittlicher Kapitalkostenwert
NOA= Net Operating Assets – Investiertes Kapital
NOPAT= Net Operated Profits After Taxes – operativer Nettogewinn nach Steuern
Durch den EVA können sich auch Anleger einen kleinen Überblick über die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens verschaffen, da die Kennzahl verdeutlicht, ob das gesetzte Unternehmensziel erreicht wurde.
Als Effektivkredit wird ein Darlehen bezeichnet, das in Zusammenhang mit einem Geldbetrag, einer Lieferung oder einem Leistungsumfang gewährt wurde. Hierbei wurde vertraglich eine Rückzahlung in einem individuellen Kreditrahmen festgelegt. Die unterschiedlichen Kreditformen werden entweder als Effektivkredit oder als Eventualkredit bewilligt. Sobald die Kreditnehmer eventuelle Kredite zugesagt bekommen hat, tritt ein Eventualkredit in Kraft. Dieser Fall tritt in der Regel bei Bürgschaften ein. Sobald der Kreditnehmer keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung hat, muss die bürgende Person mit seinem Namen und den eigenen finanziellen Mitteln für die Leistungen des eigentlichen Kreditnehmers aufkommen. In diesem Fall wird ein Eventualkredit dann zu einem Effektivkredit.
Effektivzins bedeutet, dass der Kreditnehmer für die Schulden die er schon getilgt hat Zinsen bezahlen muss.
Dies geschieht weil die Banken bzw. Geldinstitute die Restschuld nicht sofort mindern sondern nur monatlich, quartalsmäßig und in manchen Fällen gar nur jährlich. Der Effektivzins muss von der Bank bei einem neuen Vertrag oder einer Verlängerung angegeben werden. Der Effektivzins setzt sich aus den Zinsen im Jahr und der Bearbeitungsgebühr zusammen.
Die Formel für den Effektivzins lautet:
Zinssatz pro Monat x Vertragslaufzeit in Monaten + Bearbeitungsgebühr in % x 12 : Vertragslaufzeit in Monaten + 1
siehe hierzu unter verheiratete Schuldner.
Mit Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung bekommt der Gläubiger zum einen die Möglichkeit sich einen Überblick über die Vermögenslage des Schuldners zu machen, so dass Gegebenenfalls weitere Vollstreckungsmaßnahmen eingeleitet werden können (z.B. in Lebensversicherungen oder Immobilien).
Zum anderen erhöht die drohende Verpflichtung zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung den Druck auf den Schuldner enorm, da mit Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung ein Eintrag im Schuldenverzeichnis des Amtsgerichts erfolgt. Da diese Eintragungen an Auskunfteien weitergeleitet werden, können diese Daten von potenzielle Geschäftspartner jederzeit abgefragt werden, wodurch der Schuldner in seiner wirtschaftlichen Betätigungsfreiheit sehr strak eingeschränkt ist.
Einen Antrag auf die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung kann der Gläubiger stellen wenn:
– die Pfändung nicht zu einer vollständigen Befriedigung führt
– er glaubhaft machen kann, das er durch die Pfändung nicht vollständig befriedigt wird
– der Schuldner eine Durchsuchung verweigert
– der Gerichtsvollzieher den Schuldner wiederholt trotz mehrfacher Ankündigung nicht in seiner Wohnung antreffen konnte.
Ein unentschuldigtes Nichterscheinen des Schuldners zu dem bestimmten Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung hat zur Folge, dass auf Antrag des Gläubigers ein Haftbefehl gegen den Schuldner ergeht.
Die Eigenheimzulage ist eine staatliche Subvention die allerdings seit dem 1.Januar 2006 nicht mehr neu gewährt wird.
Lediglich die bereits laufenden bzw. bisher beantragten Eigenheimzulagen laufen auch weiterhin bis zum Ende der Förderung.
Beim Eigenkapital handelt es sich um einen vom Kreditgeber erwarteten Eigenanteil des Kreditnehmers. Dieser beträgt in der Regel zwischen 20-30%. Zum Eigenkapital zählen kurz-, und langfristige Geldmittel und Anlagen zu denen u.a. Aktien, Fondanteile und Festgelder zählen.
Eigenleistungen sind persönliche Arbeitsleistungen durch die der Handwerkerlohn gespart werden kann.
Als Eigennutzung bezeichnet man das nutzen einer Immobilie für eigene Wohnzwecke.
Eigentum laut § 903 BGB:
Wer alle Rechte an einem Gut hält, ist der rechtmäßige Eigentümer.
Im Darlehensfall ist der Darlehensnehmer der Eigentümer. Die Bank hat nur solange einen Eigentumsvorbehalt bis die letzte Rate des Darlehens beglichen wurde.
Eine Eigentumswohnung ist das durch das Wohnungseigentumsgesetz geregelte Eigentum an einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Im Präsenzhandel (Parketthandel) einer Börse ist der Einheitskurs einer von zwei Börsenpreisarten. Der Einheitskurs wird täglich zu einem genauen Zeitpunkt für üblicherweise umsatzschwächere Wertpapiere ermittelt und publik gemacht.
Der Einheitskurs ist der Preis, welcher der wirklichen Geschäftslage entspricht und bei dem der größtmögliche Umsatz zustande kommt (Meistausführungsprinzip).
Der Ablauf dieses Verfahrens zur Feststellung ist mit der Auktion im Computerhandel vergleichbar:
Ausruf des jeweiligen Wertpapieres durch den Skontroführer
Ausruf zur Ausgabe von Geschäftsangeboten
Erfassung der erteilten Kauf-, und Verkaufsaufträge im Skontrobuch (EDV System)
Erfassung der Aufträge nach den Limits (am leichtesten ausführbare Aufträge stehen oben)
Nennen einer Taxe (geschätzte Preispanne durch den Skontroführer
Ausruf zu weiteren Angeboten innerhalb dieser Spanne
Erfassung der zusätzlich erteilten Kauf-, und Verkaufsaufträge im Skontrobuch (EDV System)
Zuteilung der Aufträge
Alle Kauf-, und Verkaufsaufträge sollten im Skontrobuch des Skontroführers ausgeführt werden, was bedeutet das es ausgeglichen wird.
Sollte ein solcher Marktausgleich nicht von selbst statt finden, so hat der Skontroführer die Möglichkeit, den Ausgleich durch Selbsteintritt herbeizuführen (freiwillig).
Der Einheitswert ist ein Richtwert der vom Finanzamt zur Bemessung verschiedener Steuern (besonders der Grundsteuer) festgesetzt wird.
Die Einkommensnachweise dienen als Belege für eine Bonitätsprüfung und der damit verbundenen Berechnung der monatlichen Belastung.
Bilanzen mit Gewinn-, und Verlustberechnung
andere Belege zum Nachweis von Einkommen
Die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung beinhalten Mieteinnahmen, Pachtzinseinnahmen und eventuelle Einkünfte aus Werbungskosten.
Als Einliegerwohnung bezeichnet man eine kleine abgeschlossene Wohnung innerhalb eines Einfamilienhauses.
Durch eine Einmalvalutierung wird durch eine Kontobewegung bzw. auf einem Konto der Anspruch des Kontoinhabers bzw. Kunden einer Bank auf Gutschrift bestätigt (valutiert).
Die Einmalvalutierung ist auch bei Grundschulden bzw. im rechtlichen Aspekt sehr wichtig.
Bei einem Endfälligem Darlehen wird der gesamte Darlehensbetrag bei Endfälligkeit in einer Summe beglichen.
Dabei bleiben die Zinsleistungen während der gesamten Laufzeit konstant. Zur Tilgung eines Endfälligem Darlehens werden gerne fällige Lebensversicherungen oder Bausparverträge genutzt.
Beim Erbbaurecht kann der Begünstigte ein Bauwerk auf oder unter fremden Boden errichten oder betreiben.
Dabei wird dann ein Erbbauzins für den gesamten Nutzungszeitraum entrichtet. Das Erbbaurecht kann sowohl vererbt als auch verkauft werden.
Bei der Baufinanzierung sowie bei der Finanzierung von Immobilien spielt die Erfüllungsbürgschaft eine wichtige Rolle.
Um das Ausfallrisiko zu mindern wird diese Bürgschaft oft bei größeren Bauvorhaben verwendet.
Der Bauunternehmer kann sich hierbei direkt an die Bank wenden, ohne den Insolvenzverwalter zu klagen.
Eine Bürgschaft muss immer vertraglich festgelegt werden.
Das Ergänzungskapital dient den Kreditinstituten, neben dem Eigenkapital, als Sicherheit gegenüber möglichen Gläubigern.
Zur Verfügung gestellt wird das Ergänzungskapital den Banken durch Dritte und das für eine Mindestdauer von acht Jahren.
Neben dem Kernkapital wird das Ergänzungskapital als Eigenmittel von niedrigerer Haftungsqualität bilanziert. Es darf nur in weit geringerem Maße als das Kernkapital für Risiko behaftete Geschäfte verwendet werden.
Das Ergänzungskapital in zwei Klassen eingeteilt, Klasse 1 und Klasse 2. Beide zusammen dürfen das Kernkapital des Kreditinstitutes nicht übersteigen.
Das Ergänzungskapital der Klasse 1 darf nicht größer sein als 100% des Kernkapitals des Institutes.
Das Ergänzungskapital der Klasse 2 darf nicht größer sein als 50% des Kernkapitals des selben Institutes.
Das bedeutet, dass man höchstens die Hälfte des Kernkapitals mit dem Ergänzungskapital der Klasse 2 erweitern kann, und gesetzt diesem Fall, die anderen 50% maximal mit Ergänzungskapital der Klasse 1 belegen kann.
Sollte das Kreditinstitut von einer Insolvenz betroffen sein, so muss das Ergänzungskapital erst nach Befriedigung aller anderen Gläubiger an die Dritten zurückgezahlt werden.
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