Source: https://www.bzb-online.de/ePaper_BZBplus_2-2020/
Timestamp: 2020-02-17 07:30:16
Document Index: 83317412

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 119', '§ 4', '§ 119', '§ 74', '§ 47']

BZBplus 2-2020
Editorial: Spahns Vabanque-Spiel
Alle Informationen per Mausklick verfügbar - Zwei Jahre digitale Abrechnungsmappe der KZVB
Peinliche Panne – Chaos Computer Club hatte Zugang zur Telematik-Infrastruktur
MVZ gefährden landesweite zahnärztliche Versorgung – Zahnärzte gegen weitere Fremdinvestoren in der Zahnmedizin
Praxisbegehung 2020: Hauptsache vorbereitet
Zehn Schritte, die eigene Praxis zu ruinieren – Oder: Mit einer realistischen Planung und lebenslangem Lernen zum Erfolg
Neue Kooperationsvereinbarung – Aufsuchende Betreuung: Zahnärzte sollten ihre Verträge mit Pflegeheimen anpassen
Neuer Einreichungs- und Überweisungskalender online
Weiterbildungsstipendium: Fördergeld erhöht – ZFA können insgesamt 8.100 Euro erhalten
Berufspolitische Bildung der BLZK und KZVB
Ein Gewinn für alle – So lösen Sie Konflikte im Praxisteam
Oper, Operette, Arien – Benefizkonzert in der Allerheiligen Hofkirche
Abrechnung transparent – ZE-Heil- und Kostenplan: Befundveränderung oder Therapieänderung
Enorme Nachfrage: Vier weitere KCH-Seminare / Impressum
Ausgabe 2/2020 plus Eine Publikation der BLZK und KZVB PEINLICHE PANNE Chaos Computer Club hatte Zugang zur Telematik-Infrastruktur
Spahns Vabanque-Spiel Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, Der Chaos Computer Club hat eine massive Sicherheitslücke bei der Telematik- Infrastruktur (TI) aufgedeckt. Es ist ein datenschutzrechtlicher Offenbarungs- eid, dass Unbefugte, die keine Ärzte oder Zahnärzte sind, problemlos in den Besitz aller für die Anbindung an die TI notwendigen Komponenten gelangen konnten. Damit sind genau die Befürchtungen eingetreten, die auch die KZVB immer wieder deutlich artikuliert hat. Doch Jens Spahn wäre nicht Jens Spahn, wenn er eine Krise nicht flugs in eine Chance ummünzen würde. Den Chaos Computer Club will er nun so- gar bei der weiteren Digitalisierung des Gesundheitswesens einbinden. Ein genialer Schachzug, der jedoch vom Kern des Problems ablenkt: Der Schutz der Patientendaten spielt für Spahn und die ihm unterstellte gematik so gut wie keine Rolle. Spätestens jetzt bräuchte es den gesamtgesellschaftlichen Aufschrei und ein Moratorium für sämtliche weitere Anwendungen im Zusammenhang mit der TI. Es ist ein politisches Vabanque-Spiel, die elektronische Patientenakte (ePA) wie geplant zum 1. Januar 2021 einzuführen. Höchstpersönliche Daten von über 70 Millionen gesetzlich versicherten Patienten werden kriminelle Energien ungeahnten Ausmaßes freisetzen. Eine 100-prozentige Sicherheit vor Hackerangriffen kann und wird es niemals geben. Die Vertreterversammlung der KZVB hat sich deshalb einstimmig gegen die zentrale Speicherung dieses gewaltigen Datenbestands ausgesprochen, was Jens Spahn allerdings nicht beeindruckt hat. Die einzige Hoffnung, die jetzt noch bleibt: Spätestens 2021 findet die nächste Bundestagswahl statt. Sie ist auch eine Abstimmung über die weitere Digita- lisierung unseres Gesundheitswesens. Ihr Dr. Manfred Kinner Mitglied des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns Inhalt Digitale Abrechnungsmappe TI: Peinliche Panne Zahnärzte gegen Fremdinvestoren Praxisbegehung 2020 Praxis ruinieren in zehn Schritten Aufsuchende Betreuung Neuer KZVB-Kalender online Weiterbildungsstipendium Berufspolitische Bildung Konflikte lösen im Praxisteam Benefizkonzert Termine eazf Fortbildungen Abrechnung transparent KCH-Seminare der KZVB Impressum 4 5 6 8 10 12 13 14 15 16 18 19 20 22 23 23 Ausgabe 02/2020 BZBplus | 3
Alle Informationen per Mausklick verfügbar Zwei Jahre digitale Abrechnungsmappe der KZVB Der 1. Januar 2018 ist für die bayerischen Zahnarztpraxen ein historisches Datum: An diesem Tag wurde die berühmte „rote Mappe“ durch die digitale Abrechnungsmappe abgelöst. Nach gut zwei Jahren lässt sich eine rundum positive Bilanz ziehen: Die Abrechnung per Mausklick bringt den Zahnärzten und ihren Mitarbeitern nur Vorteile. „Aktuell, übersichtlich, überall verfügbar“ – das war der Anspruch mit dem die neue Abrechnungsmappe an den Start ging. Heute lässt sich fest- stellen: Die Versprechen wurden eingehalten. „Ich kenne niemanden, der der alten roten Mappe hinterher- trauert“, berichtet Barbara Zehetmeier, die die neue digitale Abrechnungsmappe inhaltlich entwickelt und die technische Umsetzung geleitet hat. Im Gegensatz zur papierenen Vorgän- gerversion kann die digitale Abrechnungsmappe schnell und unkompliziert durch das KZVB-Team „Abrechnungswissen“ aktualisiert werden und stellt daher allen Praxen das aktuellste Abrechnungswissen in kürzester Zeit zur Verfügung. Damit ist das mühsame und extrem fehleranfällige Einsortieren neuer Abrechnungsbestimmungen, die tägliche, unübersichtliche „Zettelwirtschaft“ in der Praxisverwaltung endlich Geschich- te. Ein großer Schritt zur Digitalisierung, der die Arbeit in der Praxis übersichtlicher, leichter, angenehmer macht und in die richtige Richtung geht. Seit ihrem Start wurde die digitale Abrechnungsmappe auch kontinuierlich verbessert und erweitert. „Wir haben weitere hilfreiche Links eingefügt und die Abrechnungshinweise an vielen Stellen ergänzt. Mit der Integration der alten ‚blauen Ver- F o t o : K Z V B Die „rote Mappe“ ist seit über zwei Jahren Vergangenheit. Anfang 2018 wurde sie von der digitalen Abrechnungsmappe der KZVB abgelöst. Die „rote Mappe“ wird in Papierform nicht weiter aktuali- siert und ist bereits heute veraltet. Alle Aktualisierungen finden unter abrechnungsmappe. kzvb.de statt. 4 | BZBplus F o t o : j a n e n g e l / s t o c k . a d o b e . c o m tragsmappe‘ wird im März ein weiteres wichtiges Upgrade der digitalen Abrechnungsmappe erfolgen“, so Zehetmeier. Damit stehen den Praxen zentral alle wesentlichen Informationen rund um die Praxis an einem Ort stets aktuell zu Verfügung, nämlich unter abrechnungsmappe.kzvb.de. Bei bayernweiten Dialogtagen sowie zahlreichen Fortbildungs- veranstaltungen wurden den Zahnärzten und ihren Praxis- teams die vielen Funktionen der digitalen Abrechnungsmappe ausführlich erläutert. Und das scheint sich auszuzahlen. So ist die Zahl der Anfragen in der Praxisberatung der KZVB im vergangenen Jahr bereits leicht zurückgegangen. „Unser Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen bei der Abrechnung der erbrachten Leistungen bestmöglich zu unterstützen und Fehler zu vermeiden. Die digitale Abrechnungsmappe setzt diesbezüglich bundesweit Maßstäbe und bietet jeder Praxis in Bayern zu praktisch jeder Frage rund um die vertragszahn- ärztliche Abrechnung und Tätigkeit einen 24/7-Service“, freut sich Dr. Manfred Kinner, der innerhalb des Vorstands der KZVB für den Bereich Abrechnung und Honorarverteilung sowie IT zuständig ist. „Statt in häufig veralteten und unübersichtlichen Papierwälzern zu wühlen, nutzen jeden Tag immer mehr Praxen die Möglichkeit, von Praxisbeginn bis Tagesende den Zugang zu abrechnungsmappe.kzvb.de am Arbeitsplatz, an dem die Abrechnung der Praxis organisiert und durchgeführt wird, ständig geöffnet zu lassen. abrechnungsmappe.kzvb.de - das spart Zeit, Nerven und letztendlich Geld“, so Kinner. LH Ausgabe 02/2020
F o t o i : i c o n m a g e / s t o c k . a d o b e . c o m Peinliche Panne Chaos Computer Club hatte Zugang zur Telematik-Infrastruktur Mit einem einfachen Trick hat der Chaos Computer Club (CCC) Ende Dezember Sicherheitslücken bei der Telematik-Infra- struktur (TI) aufgedeckt. Mitgliedern des CCC war es gelungen, sich unbefugt alle für die Teilnahme an der TI notwendigen Komponenten zu beschaffen. Die gematik reagierte darauf mit einem vorübergehenden Ausgabestopp für die SMC-B, der zwischenzeitlich jedoch wieder aufgehoben wurde. Der CCC nutzte dafür die Identität zweier Ärzte, die darüber informiert waren. Die SMC-B, den elektronischen Heilberufe- ausweis (HBA) und die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ließ der CCC aber nicht an die jeweiligen Praxen, sondern an eine Ausweichadresse schicken. Die Kassenärztliche Bun- desvereinigung (KBV) verteidigte das bis vor Kurzem übliche Verfahren: „Da im Falle von Neugründungen oder Umzügen von Praxen nicht sofort die neuen Standortadressen genutzt werden können, dürfen Ausweichanschriften benannt werden“, so KBV-Sprecher Roland Stahl gegenüber der Ärzte Zeitung. Die Kassenärztlichen Vereinigungen in den Ländern wurden zwischenzeitlich angewiesen, die SMC-B-Karten nur noch an ihnen bekannten Praxisadressen zu verschicken. Zahnärzte nicht betroffen Wie die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) mitteilte, wäre das vom CCC praktizierte Vorgehen im vertragszahnärzt- lichen Bereich nicht möglich gewesen. Aufgrund dieser Sachlage geht die KZBV davon aus, dass entsprechende Schadensfälle im vertragszahnärztlichen Bereich nicht entstanden sind. Dr. Karl-Georg Pochhammer, der innerhalb des Vorstands der KZBV für die TI zuständig ist, erklärte zu dem Vorfall: „Auch wenn im zahnärztlichen Bereich mit deutlich mehr als 90 Prozent die Ausgabe 02/2020 meisten Praxen bereits mit der notwendigen Technik für die Anbindung an die TI ausgestattet sind, ist die KZBV erleichtert, dass die Ausgabe der SMC-Bs so schnell wiederaufgenommen werden konnte. Denn den Praxen, die immer noch nicht an die TI angebunden sind, droht mit Inkrafttreten des Digitale- Versorgung-Gesetzes ab 1. März ein erhöhter Honorarabzug.“ Spahn will mit dem CCC zusammenarbeiten Mit seiner Reaktion ließ sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn viel Zeit. Drei Wochen nach dem Vorfall versuchte er aus der Not eine Tugend zu machen: „Zunächst einmal bin ich froh, dass die Defizite im System bereits jetzt entdeckt wurden. Zu einem Zeitpunkt, da noch keine Patientendaten gespeichert werden“, zitiert das Portal „apotheke-adhoc“ den Minister. Zudem seien Patientendaten nicht in Gefahr gewe- sen. Daher habe man jetzt Zeit zu reagieren und das System zu verbessern. Dafür werde er sich demnächst mit den Ver- antwortlichen des CCC zusammensetzen und sie bitten, die elektronische Patientenakte dieses Jahr weiter auf die Probe zu stellen. Einen Konnektor konnte sich der CCC übrigens ganz ohne Identitätsprüfung frei im Internet bestellen. Die KZVB hatte ihre Mitglieder im Rundschreiben 1/2020 über den vorübergehenden Ausgabestopp der SMC-B informiert. Die vertragszahnärztliche Abrechnung war jedoch zu keinem Zeit- punkt beeinträchtigt, da bereits ausgegebene Karten weiterhin gültig waren. Wer noch keine SMC-B beantragt hat, sollte dies mit Blick auf die drohenden Sanktionen umgehend nachholen. LH > BZBplus | 5
F o t o : K Z V B In einem Brief an Minister Spahn nannte der KZVB- Vorstand die aktuellen Geschehnisse „die Krönung einer unglaublichen Serie von Pleiten und Pannen bei der Einführung der TI“. F o t o : m v c a s p e l / s t o c k . a d o b e . c o m MVZ gefährden landesweite zahnärztliche Versorgung Zahnärzte gegen weitere Fremdinvestoren in der Zahnmedizin Die starke Zunahme fremdkapitalfinanzierter Medizinischer Versorgungszentren in der Human- und Zahnmedizin führt zu ersten Patientenbeschwerden. So berichtete die „Welt am Sonntag“ (WamS) vor Kurzem über Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen eine Augenarztkette in Süddeutschland. Der Vorwurf: Patienten sollen in 20 Fällen zu ambulanten Operationen gedrängt worden sein, obwohl die Eingriffe medizinisch nicht notwendig waren. Das wäre gefährliche Körperverletzung und versuchter Betrug. Ob es zu einer Anklage kommt, ist allerdings fraglich. Es werde sich am 6 | BZBplus Ausgabe 02/2020
Ende vermutlich nicht beweisen lassen, ob die Ärzte vorsätzlich unnötige Operationen vorgeschlagen oder sich nur jedes Mal geirrt hätten. Es gibt aber Anhaltspunkte dafür, dass in der Kette Anreize gesetzt werden, damit Ärzte möglichst viel operieren, zitiert die WamS einen Sprecher der Staatsanwaltschaft. Vertragskonstruktionen mit Boni und Umsatzbeteiligungen für lukrative Behandlungen scheinen in fremdkapitalfinanzierten MVZ weit verbreitet zu sein. Grund genug für die Bundeszahn- ärztekammer (BZÄK), vom Gesetzgeber weitere Schritte gegen die „Vergewerblichung“ des Berufsstandes zu fordern. Frankreich und Spanien waren Dentalketten für den Großteil der Patientenbeschwerden verantwortlich und beschäftigen derzeit die Gerichte, weil diese Ketten von Patienten hohe Vorauszahlungen kassiert haben und dann zahlungsunfähig geworden sind. In einigen Fällen musste der Staat mit Ent- schädigungszahlungen einspringen. Künftig soll jeder Patient in Deutschland schon auf dem Praxisschild sehen können, ob die Praxis oder das MVZ einem Fremdkapitalgeber gehört oder Zahnärzten – momentan ist das nicht zu erkennen.“ Quotenregelung reicht nicht aus Versorgung der Patienten leidet Auch die KZVB und die BLZK fordern, Fremdkapitalgebern den weiteren Zugang zur zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland zu verwehren. „Die Versorgung der Patientinnen und Patienten leidet, wenn Gewinnmaximierung das oberste Ziel ist“, so Christian Berger, Präsident der BLZK und Vorsitzen- der des Vorstands der KZVB. Er verweist darauf, dass sich die „Industrialisierung der Zahnmedizin“ auch eindeutig nachteilig auf die Versorgung im ländlichen Raum auswirke. Dies würden aktuelle Zahlen der KZVB belegen. Fremdkapitalfinanzierte MVZ konzentrierten sich auf die städtischen Ballungsräume. Von den 158 zahnmedizinischen MVZ, die es Ende 2019 in Bayern gab, hätten 68 ihren Sitz in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern, 63 in Städten zwischen 10.000 und 100.000 Ein- wohnern, nur 27 in kleineren Gemeinden. Ein großes Angebot von Teilzeitarbeitsplätzen und familienfreundliche Arbeitszeiten für junge Zahnärztinnen und Zahnärzte seien längst auch in inhabergeführten Zahnarztpraxen üblich. Berger ergänzt: „Jeder Zahnarzt, der sich in einem Ballungsraum im MVZ an- stellen lässt, fehlt in der flächendeckenden, wohnortnahen Versorgung in Bayern. Dort gehen in den kommenden Jahren viele Zahnärzte in ihren Ruhestand.“ Warnende Beispiele aus dem Ausland Dass fremdkapitalfinanzierte „Zahnarztketten“ die Versorgung auch qualitativ verschlechtern können, zeige der Blick ins europäische Ausland, so Dr. Rüdiger Schott, stellvertreten- der Vorsitzender der KZVB und Vizepräsident der BLZK. „In Dr. Manfred Kinner, Vorstand der KZVB, ergänzt: „Wir fordern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Bundesregie- rung auf, die „Vergewerblichung“ der Zahnmedizin umgehend zu stoppen. Die Quotenregelung im Terminservice- und Ver- sorgungsgesetz vom vergangenen Jahr ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, reicht aber nicht aus. Wir brauchen weitere Maßnahmen, um die über Jahrzehnte gewachsene und im internationalen Vergleich qualitativ hoch angesiedelte Versorgungslandschaft in Deutschland zu erhalten. Der Schutz unserer Patientinnen und Patienten bleibt unser oberstes Ziel.“ LH F o t o : K Z V B MVZ konzentrieren sich auf die städtischen Ballungsräume – das belegen aktuelle Zahlen der KZVB.
Sind Sie eher ein Stefan oder eine Luisa? Praxisbegehung 2020: Hauptsache vorbereitet Zahnarzt Stefan und Zahnärztin Luisa treffen sich im Super- markt um die Ecke. Stefan baut gerade seine Praxis um. Luisa hat vor drei Jahren eine Praxis übernommen. Davor war sie Vorbereitungsassistentin bei Stefan. Beide Charaktere sind frei erfunden, das Thema, über das sie sprechen, jedoch nicht: die Praxisbegehung 2020. Infoveranstaltungen zu den Praxis- begehungen finden Sie auf der Website blzk.de/praxisbegehungen2020 Luisa: Hallo Stefan. Lange nicht gesehen, was macht der Praxisumbau? Stefan: Grüß dich, Luisa. Geht ganz gut voran, die Zimmer sind soweit fertig, dass wir die Behandlungen wieder im ganz nor- malen Umfang durchführen können. Eigentlich fehlt nur noch der neue Aufbereitungsraum, der wird momentan geplant. Da ist ganz schön viel zu beachten. Zum Beispiel die Trennung in einen reinen und einen unreinen Bereich. Und welche Geräte auf welche Seite kommen. Wusstest du, dass das Siegelgerät auf der reinen Seite stehen muss? Luisa: Ja, Stefan, ich habe zu diesem Thema vor Kurzem einen Artikel im Bayerischen Zahnärzteblatt gelesen. Da ging es um die Einrichtung eines Aufbereitungsraumes und unter anderem auch um die Aufteilung in die zwei Bereiche. Ich suche dir den Artikel mal raus und schicke ihn dir per Mail. Der hilft dir sicher bei der aktuellen Planung. Stefan: Das wäre super, danke! Luisa: Apropos Aufbereitungsraum, hast du schon gehört, dass dieses Jahr verstärkt Praxisbegehungen stattfinden? Es geht wohl hauptsächlich um die Instrumentenaufbereitung und Validierung. Stefan: Hm ja, hab‘ ich schon gelesen. Nur hab‘ ich neben den Umbaumaßnahmen noch keine Zeit gehabt, mich näher damit auseinanderzusetzen. Wann soll es denn losgehen? Luisa: Im April. Stefan: Luisa, so wie ich dich kenne, bist du bereits bestens vorbereitet. Luisa: Ja, tatsächlich ist es bei uns ein permanenter Prozess, das Hygienemanagement kritisch zu hinterfragen und an der einen oder anderen Stelle zu optimieren. Wir nehmen uns immer wieder ein bisschen Zeit dafür. Zu den geplanten Praxisbegehungen haben wir zudem im Oktober die „Infor- mationsveranstaltung zur Praxisbegehung“ der eazf besucht. Das war für mich und meine Mitarbeiter sehr informativ. Stefan: Das hört sich gut an. Meinst du, es gibt im März auch noch Veranstaltungen? Luisa: Soweit ich weiß, werden 2020 noch einige Veran- staltungen angeboten, schau doch mal auf die Webseite blzk.de/praxisbegehung2020. Da findest du die Kurstermine. Und auch viele weitere Infos zu den Praxisbegehungen. Auf der Seite habe ich auch erfahren, dass das wichtigste Kapitel für die Aufbereitung von Medizinprodukten – kurz: MP – im QM Online der BLZK das Kapitel C02 „Hygiene“ ist. 8 | BZBplus Ausgabe 02/2020
F o t o : a e / s t o c k . a d o b e . c o m Stefan: Ah ja, das Kapitel kenn‘ ich, da sind doch alle Arbeits- anweisungen als Word-Dokumente eingestellt. Stefan: Das waren jetzt ganz schön viele Informationen, Luisa, vielen Dank dafür! Luisa: Ja genau, einfach an die Abläufe in der Praxis anpas- sen, abspeichern und fertig. Das ist echt easy. Stefan: Ja, das hört sich gut an. Aber jetzt mal konkret, womit hast du angefangen? Luisa: Zuerst habe ich mir das Kapitel C02 aus dem QM On- line vorgenommen und nochmal überprüft, ob die Abläufe noch aktuell sind oder ob ich Arbeitsanweisungen anpassen muss. Die Einstufung der Medizinprodukte ist dabei wichtig. Zum Abschluss habe ich mir die Prüfliste Hygiene C02b01 vorgenommen. Als ich da die meisten Punkte abhaken konnte, hatte ich ein gutes Gefühl und auch einen genauen Überblick, um was ich mich noch kümmern muss. Stefan: Wie bist du weiter vorgegangen? Luisa: Mit dem Kapitel C02 sind schon einmal wichtige Schwer- punkte abgedeckt. Also die Validierung, die Einstufung der Medizinprodukte, maschinelle Aufbereitung von Kritisch B MP, räumliche Anforderungen an den Aufbereitungsraum und die Sachkenntnisse zur Aufbereitung der Mitarbeiter. Du solltest dir aber auch nochmal das Bestandsverzeichnis und das Medizinproduktebuch anschauen und überprüfen, ob alle sicherheitstechnischen Prüfungen durchgeführt wurden. Stefan: Benötigt man denn für alle Geräte sicherheitstechni- sche Kontrollen? Luisa: Nein, genau genommen sind es gar nicht so viele. Dies betrifft nur die wenigen Geräte, für die auch ein Medi- zinproduktebuch zu führen ist. Luisa: Gerne. Und wenn du dein Hygienemanagement durchgehst und sich noch etwas ergibt, dann melde dich doch mal bei mir. Vielleicht kann ich mir dann noch ein paar Tipps von dir holen. Tschüss! Stefan: Tschüss, Luisa. Alles Gute! Anna-Lena Daffner Referat Praxisführung der BLZK MEHR INFOS AUF BLZK.DE Auf blzk.de/praxisbege- hung2020 sind alle Infos der BLZK zur Praxisbegehung 2020 zusammengefasst. Hier finden Sie Links ins QM Online der BLZK unter qm.blzk.de (mit Login) mit den wichtigsten Dokumenten für die Begehung sowie alle Artikel aus dem BZB und BZBplus. Weitere Services sind die Liste „Praxisbegehung auf einen Blick“ und eine Über- sicht mit Antworten auf häufig gestellte Fragen. Ausgabe 02/2020 BZBplus | 9
Zehn Schritte, die eigene Praxis zu ruinieren Oder: Mit einer realistischen Planung und lebenslangem Lernen zum Erfolg Gründen lohnt sich. Das zeigen die Zahlen des IDZ Köln zur Einnahmesituation in Zahnarztpraxen. Die Insolvenzquote für Zahnarztpraxen lag 2017 bei 0,1 Prozent. Ein Ruin ist rein rechnerisch sehr unwahrscheinlich. Zwei zusätzliche Tipps: Planen Sie Ihren Praxisort und Ihr Praxiskonzept realistisch und entwickeln Sie Ihre Unternehmertalente lebenslang weiter. Falls Sie die eigene Praxis doch lieber ruinieren wollen, gehen Sie folgende zehn Schritte. Mithilfe der umgekehrten Psycho- logie und mit einem Augenzwinkern werden wichtige Aspekte auf dem Weg zur eigenen Praxis angesprochen, unter anderem die Selbstanalyse, den Umgang mit Finanzierungsmitteln, Personalführung und Marketing. Schritt 3: Übertriebene Investitionen Investieren Sie zu viel und an jeder erdenklichen Stelle. Werfen Sie das Geld zum Fenster hinaus. Angebote gibt es zur Genüge, Industrie und Handel lieben Praxisgründer, da Berufserfahrene schottische Talente entwickeln. Entscheiden Sie aus dem Bauch heraus, impulsiv und ohne Kalkulation. Alternativ führt Sie auch die Gegenstrategie in den Ruin: Verinnerlichen Sie „Geiz ist geil“ und machen Sie alles selbst bzw. lassen Sie es vom Freund eines Bekanntes Ihres Bruders erledigen – unabhängig von dessen Qualifikation. Vergessen Sie bei beiden Strategien nicht, lediglich auf das einmalige Geschäft zu setzen, anstatt auf eine praxislebenslange Beratung und Service. Schritt 1: Nicht jede(r) kann Chef Schritt 4: Zentrales Ziel: Geld Machen Sie sich selbstständig, bevor Sie Ihre persönliche dentale Quadriga beherrschen: handwerkliches Geschick, akademische Kompetenz, Spaß und Talent im Umgang mit Menschen sowie eine unternehmerische Begabung. Falls Sie bereits auf dem Weg in die Selbstständigkeit sind: Verschließen Sie sich einer ehrlichen Problemanalyse, ignorieren Sie Ihre Problemzonen (siehe dentale Quadriga). Empfinden Sie es als Schande angestellt zu sein. Schritt 2: Standort, Zugänglichkeit Ignorieren Sie das Überangebot von Zahnarztpraxen in vielen Städten. Betreiben Sie Markenbildung nur aus der Not heraus, ohne Herz und Verstand. Ändern Sie Ihren USP (Unique Selling Point – Alleinstellungsmerkmal), verwirren Sie die Patienten. Ignorieren Sie die Erfolgsgeschichten engagierter Landpraxen. Verweigern Sie sich der Analyse mehrerer Standorte, beziehen Sie die Situation Ihres Lebenspartners niemals in Ihre Über- legungen mit ein. Akzeptieren Sie Barrieren in der Praxis, von der Treppe bis zu engen Türen. Denken Sie bei jeder Behandlung nur ans Geld. Bevorzugen Sie bestimmte Patienten und bestimmte Therapien. Handeln Sie gegen die eigene Überzeugung – Hauptsache, das Geld fließt. Achten Sie niemals auf Nachhaltigkeit. Ignorieren Sie unzufriedene Patienten und einen schlechten Ruf, der an der Praxis „kleben“ bleibt. Verpulvern Sie viel Zeit, Geld und Energie, um immer neue Laufkundschaft anzulocken. Unter- schätzen Sie ein positives Wertebild, mit dem der Beruf mehr Spaß machen könnte. Schritt 5: Mangelnde Teamkompetenz Ignorieren Sie Revierkämpfe und Mobbing innerhalb des Praxisteams. Schätzen Sie sie falsch ein und/oder heizen Sie sie selbst an. Betreiben Sie selbst „Bossing“, Mobbing speziell vonseiten des Chefs gegenüber Mitarbeitern. Alternativ hierzu führen Sie die Praxis auf Kumpel- und Kuschelkurs. Stellen Sie nur Leute ein, die Sie mögen und nicht die, die Sie brauchen. Vergraulen Sie gute Mitarbeiter mit mangelnder Konsequenz. Oder lassen Sie schlechte Mitarbeiter noch schlechter werden. 10 | BZBplus Ausgabe 02/2020
Foto: MicroOne/ stock.adobe.com Fördern Sie die Leistung des Praxisteams auf keinen Fall mit einem positiven Miteinander und wertschätzendem Klima. Schritt 10: Delegation von Aufgaben Schritt 6: Negative Praxiswirkung Patienten beurteilen Praxen häufig anhand von Nebensächlich- keiten. Achten Sie daher auf schmutzige Waschbecken, schiefe Steckdosen, Chaos im Empfangsbereich und verwelkte Blumen. Machen Sie möglichst alles selbst in der Praxis und befördern Sie sich so direkt in Richtung Burnout. Misstrauen Sie Mitarbeitern, sodass sie möglichst bald keine Lust mehr auf die Arbeit in der Praxis haben. Vermeiden Sie es, gute Mitarbeiter einzustellen. Verschließen Sie sich neuen Ideen und machen Sie aus jedem Fehler von Mitarbeitern ein Riesendrama. Schritt 7: Umgang mit Problemen RED Ducken Sie sich ängstlich weg, sei das Problem, das auftaucht auch noch so klein. Bemühen Sie sich auf keinen Fall, Konflikte oder Probleme aus der Welt zu schaffen („troubleshooter“). Werten Sie jede Art von Idee und Kritik als Bedrohung, nicht als Frühindikator. Schimpfen Sie über die Bürokratie, anstatt die eigene Praxis zu planen, zu organisieren, zu führen und zu kontrollieren (klassische Managementaufgaben). Schritt 8: Neid Neiden Sie Ihren Mitarbeitern die Anerkennung des Patienten. Beanspruchen Sie ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Ver- hältnis ausschließlich für sich selbst. Würdigen Sie Ihre Mit- arbeiter herab – am besten vor Patienten und/oder anderen Mitarbeitern. Stellen Sie weniger gute Mitarbeiter ein, sodass die Praxis weiter verliert. Schritt 9: Keine Lust auf Weiterentwicklung Ignorieren Sie den Wandel, sei es Morbidität, Demografie, Patientenwünsche oder wissenschaftliche Ziele betreffend. Falls doch neue Themen auftauchen, analysieren Sie sie nur nach eigenen Vorlieben, niemals neutral und nüchtern. Entwickeln Sie sich nur aus der Not heraus weiter, nicht mit Engagement. Der Artikel basiert auf dem Vortrag von Prof. Dr. Christoph Benz „Wie man in 10 Schritten eine gutgehende Praxis ruiniert“ vom Zukunfts- kongress der Bundeszahnärztekammer am 9. November 2019 in Frankfurt/Main. SO WACHSEN PRAXISGRÜNDUNGEN Existenzgründer, die sich 2015 niedergelassen haben, konn- ten im Folgejahr bereits 95 Prozent der Durchschnittsein- nahmen verbuchen. In den ersten zwei Jahren der Praxis- tätigkeit betrugen die Praxisumsätze rund 80 Prozent der Umsätze der Bestandspraxen. Nach vier Jahren betrug der Umsatzrückstand gegenüber Bestandspraxen nur noch 3 Prozent, nach sechs Jahren nur noch 1,5 Prozent. Nach Gründungsformen differenziert (Neugründung oder Übernahme) zeigen die Zahlen, dass die Praxisneugründungen zwar von einem geringeren Um- satzniveau starten, dann jedoch dynamischer wachsen als übernommene Zahnarztpraxen. Ausgabe 02/2020 BZBplus | 11
F o t o : B i l l i o n P h o t o s . c o m / s t o c k . a d o b e . c o m Neue Kooperationsvereinbarung Aufsuchende Betreuung: Zahnärzte sollten ihre Verträge mit Pflegeheimen anpassen Bayern ist bei der zahnmedizinischen Versorgung von Pflegebedürftigen bundesweit führend. Rund 650 Kooperationsverträge haben die bayerischen Vertragszahnärzte bereits abgeschlossen. Statistisch verfügt somit jedes zweite Pflegeheim in Bayern über einen Kooperationszahnarzt. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband haben die Rahmenvereinbarung zur kooperativen zahnärztlichen und pflegerischen Versorgung von gesetzlich Krankenversicherten in stationären Pflegeein- richtungen (Kooperationsverträge) überarbeitet. In der Neufassung werden die Aufgaben der Ko- operationszahnärzte neu formuliert und an die erweiterten Leistungen gemäß § 22a SGB V so- wie den Bema-Nummern 174 a und b angepasst. Auch wurde auf Grundlage des im Rahmen des Pflegeperso- nalstärkungsgesetzes neu eingeführten § 119b Abs. 2a SGB V eine Regelung über verbindliche Anforderungen an die Infor- mations- und Kommunikationstechnik zum elektronischen Datenaustausch zwischen stationären Pflegeeinrichtungen und vertragszahnärztlichen Leistungserbringern getroffen. Die von Vertragszahnärzten mit Pflegeeinrichtungen geschlossenen Kooperationsverträge sollen zeitnah an die neue Aufgaben- beschreibung in § 4 der Rahmenvereinbarung angepasst 12 | BZBplus werden. Bis zur Vertragsanpassung können alle im Rahmen der Kooperationen erbrachten Leistungen auf Grundlage der bisherigen Verträge erbracht werden. Die neu gefasste Vereinbarung nach § 119 Abs. 2 SGB V über Anforderungen an eine kooperative und koordinierte zahnärztliche und pflegerische Versorgung von pflegebe- dürftigen Versicherten in stationären Pflegeeinrichtungen wurde den Mitgliedern der KZVB mit dem Rundschreiben 1/2020 zugesandt und steht auch als Download im inter- nen Bereich von kzvb.de zur Verfügung. Die KZVB weist darauf hin, dass die von Pflegeheimen gele- gentlich verwendeten Kooperationsverträge für Ärzte für die Zahnärzte nicht gültig sind. RED Ausgabe 02/2020
Neuer Kalender online Der beliebte KZVB-Einreichungs- und Überweisungskalender für 2020 steht online. Der Kalender zeigt übersichtlich, wann die verschiedenen Abrechnungsarten (KCH, KFO,...) eingereicht werden müssen. Neben den Überweisungsterminen durch die KZVB enthält er auch die Tage, an denen Abrechnung Online wegen Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung steht. Über den Pfad kzvb.de/zahnarztpraxis/abrechnung/einreichungs-und- ueberweisungstermine gelangt man zur Datei zum Herunter- laden und/oder Ausdrucken. Einreichungs- und Überweisungstermine 2020 Einreichung für: KCH/KFO ZE/PAR/KB KCH-HVM-Meldung Überweisung durch die KZVB Wartung Abrechnung Online Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember 1. Fr Tag der Arbeit 1. Mo Pﬁngstmontag tag 1. Mi Allerheiligen 1. So 1. Di 1. Do 2. Fr 2. Mo Tag der 3. Sa Dt. Einheit 3. Di 4. So 5. Mo 6. Di 7. Mi 8. Do 9. Fr 10. Sa 11. So 12. Mo 13. Di 14. Mi 15. Do 16. Fr 17. Sa 18. So 19. Mo 20. Di 21. Mi 22. Do 23. Fr 24. Sa 25. So 26. Mo 27. Di 28. Mi 29. Do 30. Fr 4. Mi 5. Do 6. Fr 7. Sa 8. So 9. Mo 10. Di 11. Mi 12. Do 13. Fr 14. Sa 15. So 16. Mo 17. Di 18. Mi 19. Do 20. Fr 21. Sa 22. So 23. Mo 24. Di 25. Mi 26. Do 27. Fr 28. Sa 29. So 30. Mo 2. Mi 3. Do 4. Fr 5. Sa 6. So 7. Mo 8. Di 9. Mi 10. Do 11. Fr 12. Sa 13. So 14. Mo 15. Di 16. Mi 17. Do 18. Fr 19. Sa 20. So 21. Mo 22. Di 23. Mi Heiligabend 24. Do 1. Weihnachts- 25. Fr 2. Weihnachts- 26. Sa feiertag feiertag 27. So 28. Mo 29. Di 30. Mi 31. Sa Reformationstag Silvester 31. Do 1. So 2. Mo 3. Di 4. Mi 5. Do 6. Fr 7. Sa 8. So 9. Mo 10. Di 11. Mi 12. Do 13. Fr 14. Sa 15. So 16. Mo 17. Di 18. Mi 19. Do 20. Fr 21. Sa 22. So 23. Mo 24. Di Neujahr 1. Mi 2. Do 3. Fr 4. Sa 5. So 1. Sa 2. So 3. Mo 4. Di 5. Mi 6. Mo Hl. Drei Könige 6. Do 7. Di 8. Mi 9. Do 10. Fr 11. Sa 12. So 13. Mo 7. Fr 8. Sa 9. So 10. Mo 11. Di 12. Mi 13. Do 14. Di 14. Fr 15. Mi 15. Sa 16. Do 16. So 17. Mo 18. Di 19. Mi 20. Do 21. Fr 22. Sa 23. So 24. Mo 17. Fr 18. Sa 19. So 20. Mo 21. Di 22. Mi 23. Do 24. Fr 25. Sa 26. So 27. Mo 28. Di 29. Mi 30. Do 31. Fr 25. Di Faschingsdienstag 25. Mi 26. Mi 27. Do 28. Fr 29. Sa 26. Do 27. Fr 28. Sa 29. So 30. Mo 31. Di 2. Di 3. Mi 4. Do 5. Fr 6. Sa 7. So 8. Mo 9. Di 10. Mi 2. Do 3. Fr 4. Sa 5. So 6. Mo 7. Di 8. Mi 9. Do 10. Fr Karfreitag 10. So 11. Mo 11. Do Fronleichnam 11. Sa 2. Sa 3. So 4. Mo 5. Di 6. Mi 7. Do 8. Fr 9. Sa 1. Mi 2. Do 3. Fr 4. Sa 5. So 6. Mo 7. Di 8. Mi 9. Do 10. Fr 11. Sa 12. So Ostersonntag 12. Di 13. Mo Ostermontag 13. Mi 12. Fr 13. Sa 14. Di 15. Mi 16. Do 17. Fr 18. Sa 19. So 20. Mo 21. Di 22. Mi 23. Do 24. Fr 25. Sa 26. So 27. Mo 28. Di 29. Mi 30. Do 14. Do 14. So 15. Fr 16. Sa 17. So 18. Mo 19. Di 20. Mi 15. Mo 16. Di 17. Mi 18. Do 19. Fr 20. Sa 21. Do Chr. Himmelfahrt 21. So 22. Fr 23. Sa 24. So 25. Mo 26. Di 27. Mi 28. Do 29. Fr 30. Sa Pﬁngstsonntag 31. So Pﬁngstsonntag 22. Mo 23. Di 24. Mi 25. Do 26. Fr 27. Sa 28. So 29. Mo 30. Di 12. So 13. Mo 14. Di 15. Mi 16. Do 17. Fr 18. Sa 19. So 20. Mo 21. Di 22. Mi 23. Do 24. Fr 25. Sa 26. So 27. Mo 28. Di 29. Mi 30. Do 31. Fr 1. Sa 2. So 3. Mo 4. Di 5. Mi 6. Do 7. Fr 8. Sa 9. So 10. Mo 11. Di 12. Mi 13. Do 14. Fr 1. Di 2. Mi 3. Do 4. Fr 5. Sa 6. So 7. Mo 8. Di 9. Mi 10. Do 11. Fr 12. Sa 13. So 14. Mo 15. Sa M. Himmelf. 15. Di 16. So 17. Mo 18. Di 19. Mi 20. Do 21. Fr 22. Sa 23. So 24. Mo 25. Di 26. Mi 27. Do 28. Fr 29. Sa 30. So 31. Mo 16. Mi 17. Do 18. Fr 19. Sa 20. So 21. Mo 22. Di 23. Mi 24. Do 25. Fr 26. Sa 27. So 28. Mo 29. Di 30. Mi 22. Mai 2020 Tschechisch-Oberösterreichisch- Sächsisch-Bayerischer Zahnärztetag 2020 Grandhotel PUPP, Karlovy Vary Informationen zum Termin: www.blzk.de/tosb-zat Ausgabe 02/2020 BZBplus | 13
Weiterbildungsstipendium: Fördergeld erhöht ZFA können insgesamt 8.100 Euro erhalten Anfang 2020 wurde der Förderbetrag des Weiterbildungssti- pendiums für Berufseinsteiger von bisher 7.200 auf 8.100 Euro erhöht. Zudem kann die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) als Vergabestelle des Stipendiums nun mehr Stipendia- ten fördern: Die Aufnahmequote wurde erhöht. Damit konnten zum Förderbeginn 1. Januar 2020 insgesamt 29 Stipendiaten in das Förderprogramm aufgenommen werden. Innerhalb des dreijährigen Förderzeitraums erhalten die Stipendiaten Zuschüsse für ■ berufsbezogene Fortbildungen, ■ Aufstiegsfortbildungen und ■ persönlichkeitsfördernde Fortbildungen. Pro Maßnahme ist dabei ein Eigenanteil von zehn Prozent von den Stipendiaten selbst zu tragen. In der Vergangenheit wurden alle vom Bundesministerium für Bildung und Forschung jähr- lich zur Verfügung gestellten Fördermittel von den Stipendiaten abgerufen und für die persönliche und berufliche Förderung ausgegeben. Foto: zenzen/ stock.adobe.com SO BEWERBEN SIE SICH FÜR EIN STIPENDIUM Interessierte ZFA in Bayern können sich für das Jahr 2021 bewerben. Die Kriterien des Auswahlverfahrens und das ausfüllbare Bewerbungsformular finden Sie auf der BLZK- Website: blzk.de/blzk/site.nsf/id/pa_weiterbildungsstipen- dium.html KONTAKT Insgesamt fördert die BLZK derzeit 75 Zahnmedizinische Fach- angestellte in Bayern. Die Aufnahme der neuen Stipendiaten für 2020 ist abgeschlossen, Bewerbungen für 2021 sind bis Ende Oktober 2020 möglich. Geschäftsbereich Zahnärztliches Personal der BLZK Tel: 089 230211-330/-332 E-Mail: zahnaerztliches-personal@blzk.de Carola Berger Jeannette Ludwig Geschäftsbereich Zahnärztliches Personal der BLZK 14 | BZBplus Ausgabe 02/2020
Berufspolitische Bildung der BLZK und KZVB Kursreihe für an berufspolitischem Engagement interessierte Zahnärztinnen und Zahnärzte Professionelles Handeln der Selbstverwaltung ist das Gebot der Stunde. Die Berufspolitische Fortbildung zielt darauf ab, das Bewusstsein der Freiberuf- lichkeit zu stärken und Berufspolitik wie Selbstverwaltung zu professionalisieren. Hierzu wurde von der Bayerischen Landeszahnärztekammer und der Kassen- zahnärztlichen Vereinigung Bayerns die Arbeitsgemeinschaft Berufspolitische Bildung gegründet. Mit einer speziell für die Berufspolitik ausgerichteten Kurs- reihe soll insbesondere Verantwortlichen in den zahnärztlichen Strukturen (Körper- schaften, Obmannsbereiche, zahnärztliche Vereine) Hintergrundwissen und Rüst- zeug für ihre Arbeit vermittelt werden. Die Kursreihe richtet sich aber auch an junge Kolleginnen und Kollegen, die sich für ein standespolitisches Engagement begeistern lassen wollen. Die Kursreihe präsentiert sich 2020 in ganz neuem Gewand. In drei Blöcken – jeweils von Freitag-Mittag bis Samstag-Nachmittag werden den Teilnehmern wichtige Kenntnisse über die Wirkungsweise und Strukturen des Gesund- heitssystems und damit Fertigkeiten für ein standespolitisches Engagement vermittelt. Der erste Block findet in Berlin statt. Hier werden grundlegende Kennt- nisse über die Strukturen sowie die Gesetzgebung im Gesundheitswesen diskutiert. Beides ist Voraussetzung, um die Rolle der zahnärztlichen Körperschaften und deren Einfluss auf die Politik und die Gestaltung der Rahmenbedingungen für Zahnarztpraxen zu verstehen. Im zweiten Block werfen die Teilnehmer zusammen mit verantwortlichen Mitarbeitern beider Körperschaften einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von BLZK und KZVB und diskutieren anhand konkreter (Fall) Beispiele die Herausforderungen an den Berufsstand. Im dritten Block stehen praktische Trainings zu Kommunikation und Zukunftsthemen im Vordergrund. Die Kursreihe soll einen aktiven Erfahrungs- und Gedankenaustausch über die Zukunft des Berufsstandes initiieren und fördern. Ein weiteres Ziel ist es, über die Kursreihe hinaus Vernetzungen zu schaffen, die bei einer späteren standespolitischen Tätigkeit weiter gepflegt werden können. Kursübersicht Themen 1 2 3 3. / 4. April 2020, Berlin in Kooperation mit der AS-Akademie für freiberufliche Selbstverwaltung und Praxis- management 24. / 25. Juli 2020, München Das System der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, Besuch im Deutschen Bundestag und Gespräch mit einem Bundestagsabgeordneten Inside BLZK: Interessenvertretung, Praxisführung, GOZ, Gutachterwesen, Schlichtung, Patientenberatung – Die Leistungen der BLZK für Zahnärzte und Patienten Inside KZVB: Vertragsverhandlungen, HVM, Wirtschaftlichkeits- und Qualitäts- prüfung, Bedarfsplanung Inside ZEP und eazf: Entwicklungen und Trends in der zahnärztlichen Berufsausübung, Herausforderungen an die zahnärztliche Fort- und Weiterbildung 9. / 10. Oktober 2020, Volkach Kommunikation, Moderation, Präsentation Zukunftsthemen in der Zahnmedizin und im Gesundheitswesen Kursanmeldung www.blzk.de/bpb Organisation/Anmeldung eazf GmbH Yvonne Buchheim Fallstr. 34 81369 München Telefon: 089 230211412 Fax: 089 230211488 E Mail: ybuchheim@eazf.de Fortbildungspunkte: 48 eazf GmbH Fallstraße 34 81369 München www.eazf.de Tel.: Fax: E-Mail: info@eazf.de 089 230211400 089 230211406
Ein Gewinn für alle So lösen Sie Konflikte im Praxisteam Foto: MonsterZtudio/ stock.adobe.com Sie sind lästig. Sie rauben Kraft, sie stören Abläufe im Praxisalltag. Keiner will sie, sie entstehen jedoch ganz von selbst: Konflikte. Ob in kleineren oder größeren Teams, mit dem Chef oder zwischen den Mitarbeitern: Überall dort, wo Handlungen, Bedürfnisse, Interessen, Wünsche, Erwartungen oder Meinungen im Widerspruch zueinander stehen und aufeinanderprallen, können Konflikte entstehen. Entsprechend gibt es viele verschiedene Konfliktarten: Beziehungs-, Kommunikations-, Verteilungs-, Rollen-, Sach-, Wert- oder Machtkonflikte. Konflikte überall? In der Praxis gibt es jeden Tag Situationen, die für Konflikte prädestiniert sind: sei es das Übernehmen unliebsamer Auf- gaben, die Verteilung des Urlaubs oder die unerfüllten Erwartungen des Teams an den Praxisinhaber. Konflikte gilt es, offen anzusprechen und konstruktiv zu lösen. Wer dies ver- passt, riskiert, dass sie Monate oder Jahre lang vor sich hin brodeln – immer mit potenzieller Gefahr eines Ausbruchs. Mit den Worten der österreichischen Schrift- stellerin Marie von Ebner-Eschenbach: „Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.“ Das wünscht sich kein Praxisinhaber: weder lautstarke Auseinandersetzungen in der Praxis (im schlimmsten Fall vor Patienten) noch die Kündigung kompe- tenter Mitarbeiter. Vorbeugen ist die beste Alternative Was also tun? Im Idealfall entwickeln Sie in der Praxis eine sogenannte Konflikt- prophylaxe. Dazu gehört, die Stärken der einzelnen Teammitglieder zu sehen. Eine besonders ordentliche, zuverlässige Mitarbeiterin kann bei entsprechender Qualifikation vielleicht am besten das Aufbereiten der Medizinprodukte über- nehmen. Ein besonders kommunikativer, offener und extrovertierter Kollege ist wahrscheinlich eher für die Patienten- kommunikation geeignet. In jedem Fall gilt: Versuchen Sie die Stär- ken der Teammitglieder zu nutzen. Und: Sorgen Sie dafür, dass die Aufgabenver- teilung flexibel bleibt. Interessen und Wünsche können sich ändern. Verlieren Sie auch Ihre eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen. Streiten mit Gewinnern Nicht immer lässt sich ein Konflikt im Vorhinein vermeiden. Für diese Fälle gilt es, eine Streitkultur in der Praxis zu etablieren. Die positive Nachricht lautet: Der Konflikt (das „Aufeinan- derprallen“) ist konstruktiv und fair zu lösen, indem sich die Beteiligten der Auseinandersetzung stellen. Grundlage ist die Erkenntnis, dass alle Beteiligten Bedürfnisse und Interessen haben, die berechtigt sind und möglichst weit er- füllt werden sollen. Auch Meinungsver- schiedenheiten sind positiv zu sehen, denn: „Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts“ (Konrad Adenauer, ehemaliger Bundeskanzler). 16 | BZBplus Ausgabe 02/2020
Ein Streitgespräch ist als Austausch von Argumenten zu sehen und zu konzipieren. Ziel ist eine Win-win-Situation. Niemand soll als Verlierer herausgehen. Jeder lie- fert Argumente (ausreden lassen!), jeder ist offen für die Perspektive des anderen. Diskussionsgegenstand ist immer ein Thema. Eine Auseinandersetzung kann nie eine Grundsatzdiskussion sein. „Ziel einer Auseinandersetzung soll nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein“, so der französische Schriftsteller Joseph Joubert. Ein Beispiel: der Urlaub Ein Beispiel: In der Praxis arbeiten eine Mutter und ein Vater mit schulpflichtigen Kindern. Beide wollen in den Schulferien frei haben. Fehlen die zwei Kräfte, ist der Praxisbetrieb jedoch nicht aufrechtzu- erhalten. Demnach kann immer nur einer der beiden freinehmen. Folgenden Kompromiss könnte es geben: Die Be- troffenen nehmen abwechselnd frei, das heißt einer die Faschings-, einer die Oster-, einer die Pfingst- und einer die Herbstferien. Damit es gerecht ist, wechseln sie jedes Jahr durch. Zudem könnte der Praxisinhaber den beiden entgegenkommen und inner- halb der Sommerferien Betriebsurlaub machen sowie in den Weihnachtsferien einen eingeschränkten Praxisbetrieb in Kauf nehmen, der ohne die beiden läuft. So könnte der Konflikt für den Moment gelöst sein. Kommt jedoch ein weiterer Mitarbeiter mit schulpflichtigem Kind ins Team oder möchte ein Mitarbeiter ohne Kinder auch einmal in den Ferien frei haben, gilt es die Interessen und Be- dürfnisse neu abzuwägen. Und auch die Frage des Praxisinhabers, ob er einen ein- geschränkten Praxisbetrieb akzeptiert, ist legitim und in den Prozess der Einigung mit einzubeziehen. Konfliktlösung ist häufig „trial and error“ (Versuch und Irrtum) und stellt die Fle- xibilität aller Beteiligten immer wieder auf die Probe. Linda Quadflieg-Kraft Ausgabe 02/2020 BZBplus | 17 SHARP DIAMOND EINFACH SCHARF. EINFACH SCHARF. SCHLEIFFREIE SCHLEIFFREIE SCHLEIFFREIE INSTRUMENTE INSTRUMENTE Nicht zu schleifende Mikrobeschichtung Überragende Schärfe Ergonomischer Handgriff Loser & Co GmbH • Vertrieb von Dentalprodukten Tel.: +49 (0) 21 71/ 70 66 70 • Fax: +49 (0) 21 71/ 70 66 66 E-Mail: info@loser.de • www.loser.de
Oper, Operette, Arien Benefizkonzert in der Allerheiligen Hofkirche F o t o : K Z V B Auch dieses Mal wird die Pianistin Anna Sutyagina am Steinway-Flügel begleiten. 18 | BZBplus Ausgabe 02/2020
Den Abend des 25. März 2020 sollten Sie sich schon heute freihalten. Die Vereine „Hilfswerk Zahnmedizin Bayern e.V.“ und „Zahnärzte helfen e.V.“ laden an diesem Tag zu einem außergewöhnlichen Kon- zert ein. „Oper, Operette, Arien“ ist das Motto des Abends. Organisiert wird das Pro- gramm von Zahnarzt und Tenor Dr. Alois Schneck. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gaetano Donizetti, Giuseppe Verdi, Franz Lehar und Nico Dostal. Neben Tenor Dr. Alois Schneck treten Karolina Pli- ckova (Sopran), Victoria Real (Mezzo- sopran) und Wilfried Michl (Bariton) auf. Am Steinway-Flügel begleitet Anna Sutyagina. Die 2003 wiederaufgebaute neobyzantinische Allerheiligen Hofkir- che bietet den stilvollen Rahmen für dieses Konzert-Highlight. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind herzlich willkommen und fließen in die Projekte der beiden Vereine. So betreibt das Hilfswerk eine Praxis für Patienten ohne Krankenversicherung bei der „Mal- teser Migranten Medizin“ in München. „Zahnärzte helfen“ hat eine Zahnstation in einem äthiopischen Kinderheim ein- gerichtet. Platzreservierungen sind per E-Mail möglich (benefizkonzert2020@ gmx.de). LH Termine Foto: KZVB Bereits 2017 begeisterte Dr. Alois Schneck (3.v.r.) mit einem Benefizkonzert in der Allerheiligen Hofkirche die Besucher. Die KZVB veröffentlicht sowohl eigene Veranstaltungen als auch ausgewählte Veranstaltungen Dritter. Auf Veranstaltungen, die nicht von der KZVB organisiert werden, haben wir keinen Einfluss bezüglich Inhalt und Preisgestaltung. Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. VERANSTALTER THEMA/REFERENT DATUM, UHRZEIT, ORT KURS- GEBÜHR WEITERE INFOS/ ANMELDUNG PUNKTE KZVB KZVB Kompass zur KCH-Abrechnung Dr. Christian Öttl, Kerstin Salhoff, Corina Schmenger, Barbara Zehetmeier Kompass zur KCH-Abrechnung Dr. Christian Öttl, Kerstin Salhoff, Barbara Zehetmeier, Corina Schmenger Mi, 4. März, 14 -18 Uhr, Joseph-von-Fraunhofer-Halle Am Hagen 75 94315 Straubing Mi, 18. März, 14 -18 Uhr, Frankenfarm Bernecker Str. 40 95502 Himmelkron 75 Euro eazf.de Kursnummer: W10703-06 75 Euro eafz.de Kursnummer: W10703-07 KZVB-Bezirksstelle Oberpfalz Dokumentation & Co. – Prävention in der Zahnarztpraxis Claudia Rein Mi, 18. März, 19 - ca. 20:30 Uhr Waldhotel Schwefelquelle An der Schwefelquelle 12 92421 Schwandorf kostenfrei Obmannskreis Augsburg Die Anwendung der Datenschutz- Grundverordnung in der Zahnarzt- praxis – Erfahrungen nach einem Jahr Herbert Thiel Do, 19. März, 19:30 Uhr Hirblinger Hof Hirblingerstr. 40 86154 Augsburg kostenfrei Schriftlich (mit ABE-Nr.) an die Bezirksstelle per Fax (0941) 5987924 oder per Mail: bez.oberpfalz@kzvb.de Anmeldung per Mail an dr.barbaramattner @online.de Kompass zur KCH-Abrechnung Dr. Christian Öttl, Kerstin Salhoff, Barbara Zehetmeier, Corina Schmenger Fr, 20. März, 14 -18 Uhr Gasthof Laupheimer Dorfstraße 19 87784 Westerheim-Günz 75 Euro eafz.de Kursnummer: W10703-08 Mi, 1. April, 14 -18 Uhr, Zahnärztehaus München 75 Euro eafz.de Kursnummer: W10703-09 5 5 2 2 5 5 KZVB KZVB Berufsverband Deutscher Oralchirurgen / Landesverband Bayern Ausgabe 02/2020 Kompass zur KCH-Abrechnung Dr. Christian Öttl, Kerstin Salhoff, Barbara Zehetmeier, Corina Schmenger Jahrestagung Oralchirurgie 2020 (inkl. Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz für Zahnärztinnen/Zahn- ärzte) 15./16. Mai (im Rahmen des Fränkischen Zahnärztetags) Konzert- und Kongresshalle Bamberg, Regnitz-Lounge, Mußstr. 1, 96047 Bamberg 500 Euro für beide Tage eazf.de Kursnummer: 50208 (Fr) 50208-1 (Sa), 50208-2 (Fr und Sa), 50208-3 (Röntgen- aktualisierung) 5 (für Fr) 8 (für Sa) BZBplus | 19
Fortbildungen KURS THEMA/REFERENT W60723 Abrechnung Compact - Modul 1: Kons./Chirurgie (KCH) Irmgard Marischler W60620-1 BWL - Betriebswirtschaft für Zahnmediziner Dr. Rüdiger Schott, Stephan Grüner, Dr. Ralf Schauer 5. Bayerischer Zahnärzte-Unternehmer-Tag Kornelius Purps, Christoph Herberth, Simone Rößle, Werner Tiki Küsten- macher W80740 W60070 DATUM, ORT Sa, 8. Februar, 9:00 Uhr München Flößergasse Sa, 8. Februar, 9:00 Uhr München Flößergasse Sa, 8. Februar, 9:30 Uhr München Akademie € 345 125 95 PKTE FÜR WEN? 8 8 7 ZAH/ZFA, ZMV, PM ZA, ASS ZA, PM, Ä Röntgenkurs für Zahnärzte zum Erwerb der Fachkunde gem. § 74 Abs.1 StrlSchG i.V.m. § 47 Abs. 1 StrlSchV Dr. Klaus Kocher Mo, 10. - 12. Februar, 9:00Uhr München Akademie 495 24 ZA W70724 Grundlagen der Mikrobiologie und des Hygienemanagements Marina Nörr-Müller Di, 11. Februar, 9:00 Uhr Nürnberg Akademie 345 0 ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH, QMB W70073 W10704-2 Moderne Implantatprothetik - Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung Dr. Friedemann Petschelt Update Lokalanästhesie, Zahnerhaltung und Endodontologie mit biokompatiblen und bioaktiven Materialen Prof. Dr. Till Dammaschke, Axel Reimann Mi, 12. Februar, 9:00 Uhr Nürnberg Akademie 457 11 ZA Mi, 12. Februar, 18:00 Uhr München Akademie 75 3 ZA W70078 Datenschutzbeauftragte/-r in der Zahnarztpraxis Regina Kraus Fr, 14.-15. Februar, 9:00 Uhr Nürnberg Akademie 450 16 ZA, ZMV, PM, QMB W50725 Abrechnung Compact - Modul 1: Kons./Chirurgie (KCH) Irmgard Marischler Fr, 14. Februar, 9:00 Uhr Regensburg Seminarzentrum 345 W79999-11 Praxisbegehungen der Gewerbeaufsicht 2020 Dr. Michael Rottner Fr, 14. Februar, 14:00 Uhr Bad Aibling Kurhaus 95 8 5 ZAH/ZFA, ZMV, PM ZA, ZAH/ZFA, PM, ZMF, ZMP, DH, QMB W70079 W70727 W70083 W60727 Digitale Volumentomographie für Zahnärzte (DVT) Prof. Dr. Herbert Deppe, PD Dr. Jörg Neugebauer Praktische Umsetzung der PZR - Einsteigerkurs Sabine Deutsch, Karin Schwengsbier Kann man Parodontitis „gesundessen“? Dr. Eva Meierhöfer Willkommen am Telefon - Der erste Eindruck Brigitte Kühn W60728 ZMF/DH News - Up to date Sabine Deutsch W59910-06 50plus - Erben und Vererben verschiedene Dozenten Chirurgie und Implantologie für Zahnärztinnen - Hands-On Basiskurs Dr. Nina Psenicka Fr, 21. Februar, 9:00 Uhr München Akademie Chirurgie und Implantologie für Zahnärzte - Hands-On Aufbaukurs Dr. Nina Psenicka Sa, 22. Februar, 9:00 Uhr München Akademie Bisshebung im Abrasions- und Erosionsgebiss Prof. Dr. Jürgen Manhart Fr, 28. Februar, 14:00 Uhr München Akademie 475 475 850 W60085 W60088 W60096 20 | BZBplus 675 17 ZA 15. - 20. Februar, 9:00 Uhr Nürnberg Akademie Mo, 17. Februar, 9:00 Uhr Nürnberg Akademie Mi, 19. Februar, 9:00 Uhr Nürnberg Akademie Mi, 19. Februar, 9:00 Uhr München Flößergasse Mi, 19. Februar, 9:00 Uhr München Flößergasse 365 345 345 345 Mi, 19. Februar, 18:30 Uhr HypoVereinsbank Regensburg 25 0 8 0 0 3 11 11 21 ZAH/ZFA ZA, ZAH/ZFA, ZMF, ZMP, DH ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH, WE ZMF, ZMP ZA ZÄ ZÄ ZA Ausgabe 02/2020
5. Bayerischer Zahnärzte-Unternehmer-Tag Zahnärztinnen und Zahnärzte sind heute nicht mehr nur Mediziner. Sie sind gleicher- maßen zu unternehmerischem Denken und Handeln veranlasst. Dabei sind Ideen, Kreativität, strategisches Handeln und unternehmerische Entscheidungen gefragt. Auf dem Weg Ihrer unternehmerischen Entscheidungen wollen wir Sie gerne unterstützen. Der 5. Bayerische Zahnärzte-Unternehmer-Tag gibt Ihnen wieder die Möglichkeit, Denkanstöße für eigene unternehmerische Strategien und Konzepte zu erhalten. Daneben bietet er ein Forum, mit den Referenten zu diskutieren und Impulse für Ihre Tätigkeit in der Praxis zu erhalten. Der Bayerische Zahnärzte-Unternehmer-Tag ist ein gelungener Auftakt zum neuen Jahr 2020 und eine Bereicherung in Ihrem Fortbildungskalender. Wir versprechen Ihnen informative Vorträge und freuen uns, Sie in München zu begrüßen! Programm Chronische Zinsschmerzen – Was ändert sich unter der neuen Cheﬁn der Europäischen Zentralbank? Kornelius Purps, Rentenmarktanalyst und Börsenkolumnist, HypoVereinsbank München Wie Sie als Zahnarzt von staatlichen Förderkrediten proﬁtieren Christoph Herberth, Senior Heilberufe-Spezialist, HypoVereinsbank München Simone Rößle, Spezialistin Förderberatung, HypoVereinsbank München Steuern 2020 – Update Betriebswirtschaftlich kalkulieren, Abrechnung optimieren, Gewinn steigern Quo vadis MVZ GmbH?! Dr. Ralf Schauer, Steuerberater und Wirtschaftsmediator „simplify your business“ - Was die kleinen Dinge mit dem großen Erfolg Ihres Unternehmens zu tun haben Werner Tiki Küstenmacher, Bestsellerautor von „simplify your life“, Karikaturist, Publizist und Theologe In Kooperation mit: t e r o c e d s , k c o t S e b o d A : s i e w h c a n d l i B Samstag, 8. Februar 2020 Zeit: 09:30 – 16:00 Uhr Zahnärztehaus München, Vortragssaal Fallstraße 34 81369 München Parkmöglichkeiten: Wegen sehr eingeschränkter Parkmöglichkeiten empfehlen wir dringend die Anreise mit öffent- lichen Verkehrsmitteln (S-Bahn Haltestelle Mittersendling) Kursnummer: 80740 Kursgebühr: 95,– Euro Fortbildungspunkte: 7 Organisation: eazf GmbH Telefon: 089 - 230211400 E-Mail: 089 - 230211406 I n f o u n d A n m e l d u n g w w w . e a z f . d e ü b e r eazf GmbH Fallstraße 34 81369 München www.eazf.de 089 230211400 089 230211406 Tel.: Fax: E-Mail: info@eazf.de
Abrechnung transparent ZE-Heil- und Kostenplan: Befundveränderung oder Therapieänderung ■ Bei nachträglichen Änderungen des Befundes oder der tatsächlich geplanten Versorgung ist der HKP durch den Behandler zu berichtigen und der Krankenkasse zur Neu- festsetzung des Zuschusses zuzuleiten (Ziff. 5 der Anlage 2 zum BMV-Z). ■ Ausnahme: Die Befund-Nrn. 1.4/1.5 können als nachträg- liche Befunde angesetzt werden (ohne Bewilligung durch die Krankenkasse). Diese Vorgaben sind strikt einzuhalten. Das bedeutet, wenn sich während der laufenden Behandlung der Befund u./o. die Therapieplanung ändert, so sind diese Änderungen hand- schriftlich auf dem Original bewilligten Heil- und Kostenplan einzutragen und der Krankenkasse zur Neufestsetzung der Festzuschüsse mitzuteilen. Es empfiehlt sich, eine Kopie vom Original-HKP für Ihre Dokumentation anzufertigen. Denken Sie daran, dass Sie auch Ihren Patienten über die Plan- änderung und deren mögliche Kosten- änderung aufklären und diese schriftlich unterzeichnen zu lassen. Bei der Online ZE-Abrechnung sind die aufgrund der Änderungen neu festgesetzten Festzu- schüsse zu übermitteln. Tritt die Befundänderung u./o. Therapie- änderung vor Behandlungsbeginn ein, so besteht die Möglichkeit, dass Sie den bereits bewilligten Heil- und Kostenplan stornieren lassen und einen neuen Be- handlungsplan erstellen. Tritt vor Behandlungsbeginn die Befund-/u.o. Therpieänderung ein, so ist ein aktueller HKP zur Bewilligung der Krankenkasse vorzulegen. Der "alte" HKP muss bei der Krankenkasse storinert und falls bereits genehmigt an die Krankenkasse zurückgegeben werden. Die Anlage 6 zum BMV-Z beschreibt in Paragraf 1 das Antrags- bzw. Genehmigungsverfahren bei der Versorgung mit Zahn- ersatz und Zahnkronen. Hier eine kurze Zusammenfassung der Inhalte: ■ Anhand des aktuellen Befundes stellt der Behandler den Heil- u. Kostenplan (HKP) auf ■ Der HKP ist der Krankenkasse für die Bewilligung vorzulegen ■ Die Krankenkasse sendet den genehmigten HKP an den Patienten ■ Mit der prothetischen Behandlung darf erst nach erfolgter Genehmigung begonnen werden (Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihnen vor dem Behandlungstermin der bewilligte HKP vorliegt) Genehmigter Heil- und Kostenplan ZE liegt vor vor... während… Tritt während der Behandlung eine Befund- / u.o. Therapieänderung ein, so ist innerhalb von 6 Monaten (gerechnet ab Genehmigungsdatum) der Original-HKP der Krankenkasse mit den eingetragenen Änderungen zur erneuten Bewilligung vorzulegen. Befund-Nrn. 1.4/1.5 können als nachträgliche Befunde angesetzt werden; keine erneute Genehmigung durch die Krankenkasse erforderlich Die neu bewilligten Festzuschüsse werden gezahlt, wenn der Zahnersatz in der (neu) bewilligten Form innerhalb von 6 Monaten eingegliedert wird . Wird die Behandlung nicht vollendet, hat der Versicherte gegenüber der Krankenkasse Anspruch auf anteilige Festzuschüsse; hat der Zahnarzt gegenüber dem Patienten Anspruch auf die Vergütung der bereits durchgeführten Leistungen → Festzuschüsse nach Befundklasse 8 in Verbindung mit Teilleitungen Barbara Zehetmeier Leiterin Projektgruppe Abrechnungswissen der KZVB Ramona Kalhofer Projektgruppe Abrechnungs- wissen der KZVB 22 | BZBplus Ausgabe 02/2020
Enorme Nachfrage: Vier weitere KCH-Seminare Die Seminarreihe „Kompass zur KCH-Abrechnung (Bema)“ der KZVB ist ein voller Erfolg. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es im Frühjahr folgende weitere Termine: ■ Mittwoch, 4. März, Josepf-von-Fraunhofer-Halle, Straubing ■ Mittwoch, 18. März, Frankefarm, Himmelkron ■ Freitag, 20. März, Gasthof Laupheimer, Westerheim-Günz ■ Mittwoch, 1. April, Zahnärztehaus München Die Halbtagesseminare (vier Stunden) finden jeweils von 14 bis 18 Uhr statt und kosten 75 Euro pro Person einschließlich Imbiss und Erfrischungsgetränke. Die Teilnehmerzahl ist auf 150 Personen pro Seminar begrenzt. Es werden fünf Fortbil- dungspunkte vergeben. Die Anmeldung erfolgt auf eazf.de. Bestens besucht sind die KCH-Fortbildungen der KZVB wie hier in Nürnberg. IMPRESSUM BZBplus Eine Publikation der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) HERAUSGEBER Christian Berger (V. i. S. d. P.) Vorsitzender des Vorstands der KZVB und Präsident der BLZK Fallstraße 34/Flößergasse 1, 81369 München REDAKTION Leo Hofmeier (lh), Tobias Horner (ho), Isolde M. Th. Kohl (ik), Linda Quadflieg-Kraft (lin), Thomas A. Seehuber (tas) Tel.: 089 72401-161, Fax: -276, E-Mail: presse@kzvb.de VERLAG UND ANZEIGENDISPOSITION teamwork media GmbH, Hauptstraße 1, 86925 Fuchstal Inhaber: Deutscher Ärzteverlag GmbH, Köln (100 %) Katharina Schäferle, Tel.: 08243 9692-16, E-Mail: k.schaeferle@teamwork-media.de VERBREITETE AUFLAGE 10.600 DRUCK Gotteswinter und Aumaier GmbH Joseph-Dollinger-Bogen 22, 80807 München BEILAGEN DIESER AUSGABE KZVB-Bezirksstelle München ERSCHEINUNGSTERMIN DER NÄCHSTEN AUSGABE Montag, 2. März 2020 TITELBILD © Olivier Le Moal - stock.adobe.com Ausgabe 02/2020 BZBplus | 23
Vorschau auf die nächste Ausgabe des BZB Parodontale Regenera tion Therapie in komplexen Behandlungsfällen Höhere Anforderungen beachten Wie Medizinprodukte der Klasse „kritisch B“ aufbereitet werden Frauen auf dem Vormarsch Immer mehr Zahnärztinnen- machen sich selbstständig