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Timestamp: 2016-10-23 09:49:12
Document Index: 198512704

Matched Legal Cases: ['in dubio', 'Art. 146', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 249', 'BGE', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 84', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 8', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 32', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 32', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 307', 'Art. 90', 'Art. 251', 'Art. 152', 'Art. 152', 'Art. 156', 'Art. 277', 'Art. 277', 'Art. 273', 'Art. 269', 'Art. 146', 'Art. 146', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 146', 'BGE', 'BGE', 'Art. 152', 'Art. 152', 'Art. 278', 'Art. 153']

6P.154/2006 (02.12.2006)
6P.154/2006
6S.345/2006/rom
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Oswald Rohner,
Strafverfahren; willk�rliche Beweisw�rdigung, Grundsatz "in dubio pro reo",
6S.345/2006
Gewerbsm�ssiger Betrug (Art. 146 StGB),
staatsrechtliche Beschwerde (6P.154/2006) und eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde (6S.345/2006) gegen das Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Schwyz vom 30. Mai 2006.
X.________ wird vorgeworfen, in den Jahren 1991 bis 1998 in �ber dreissig F�llen die Unterschrift von A.________ (geboren 13. November 1900, verstorben 19. M�rz 2001) auf von ihr geschriebenen Bankauftr�gen gef�lscht, die gef�lschten Bankauftr�ge verwendet und die angewiesenen Banken get�uscht zu haben. Diese h�tten ihr und Dritten an die drei Millionen Franken zum Schaden von A.________ ausbezahlt.
Gest�tzt auf diesen Sachverhalt sprach das Strafgericht des Kantons Schwyz X.________ am 6. November 2003 des gewerbsm�ssigen Betrugs und der mehrfachen Urkundenf�lschung schuldig und verurteilte sie zu drei Jahren Zuchthaus.
Mit Urteil vom 30. Mai 2006 hiess das Kantonsgericht Schwyz die Berufung der Verurteilten im Schuld- und Strafpunkt sowie in vorliegend nicht interessierenden Punkten teilweise gut. Es stellte das Verfahren in Bezug auf einen Verg�tungsauftrag zufolge Verj�hrung ein und sprach X.________ hinsichtlich eines Depotauftrags frei. Im �brigen best�tigte es die Schuldspr�che des Strafgerichts und verurteilte X.________ zu einer Zuchthausstrafe von 30 Monaten.
X.________ f�hrt staatsrechtliche Beschwerde mit den Antr�gen, es sei das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz vom 30. Mai 2006 aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit diese sie von der Anklage des gewerbsm�ssigen Betrugs und der mehrfachen Urkundenf�lschung freispreche, eventuell damit sie eine neue Beurteilung vornehme. Sie erhebt �berdies Nichtigkeitsbeschwerde mit den gleichen Antr�gen.
Das Kantonsgericht Schwyz ersucht um Abweisung der Beschwerden, soweit darauf einzutreten sei.
Die staatsrechtliche Beschwerde ist - von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen - rein kassatorischer Natur. Sie kann also im Fall ihrer Gutheissung in der Regel nur zur Aufhebung des angefochtenen Urteils f�hren (statt vieler BGE 129 I 173 E. 1.5 S. 176). Soweit die Beschwerdef�hrerin mehr beantragt, als das Urteil des Kantonsgerichts aufzuheben, ist auf die Beschwerde somit nicht einzutreten.
1.2 Soweit in der vorliegenden Sache R�gen im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde vorgebracht werden k�nnen, sind sie im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde unzul�ssig (Art. 84 Abs. 2 OG). Nicht einzutreten ist inbesondere auf die R�ge, das Kantonsgericht habe den Grundsatz der freien Beweisw�rdigung missachtet und damit Art. 249 BStP verletzt (vgl. BGE 127 IV 172 E. 3a) sowie zu Unrecht Arglist und Gewerbsm�ssigkeit bejaht (Beschwerde, S. 29, 44, 46).
1.3 Die staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen kantonalen Hoheitsakt verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob dieser verfassungsm�ssig ist, sondern pr�ft nur rechtsgen�gend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen (BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.; 119 Ia 197 E. 1d S. 201, mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) geltend gemacht, gen�gt es nicht, wenn der Beschwerdef�hrer bloss den angefochtenen Hoheitsakt kritisiert, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren tun k�nnte, bei dem die Rechtsmittelinstanz die Rechtsanwendung frei �berpr�fen kann. Er muss deutlich dartun, welche Vorschriften oder allgemein anerkannten Rechtsgrunds�tze die kantonalen Beh�rden in einer gegen Art. 9 BV verstossenden Weise verletzt haben sollen (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 12, mit Hinweis). Soweit die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen nicht gen�gt und sich in appellatorischer Kritik ersch�pft, ist auf sie nicht einzugehen.
1.4 Nicht einzutreten ist schliesslich auf die R�gen der Beschwerdef�hrerin, wonach ihre Parteirechte im Zivilverfahren verletzt worden seien (Beschwerde, S. 9 Ziffer 3b).
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe gegen das Anklageprinzip verstossen und Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 3 lit. a EMRK und � 74 StPO/SZ verletzt. Das objektive Tatbestandsmerkmal der Arglist beim Betrug fehle in der Anklageschrift. Zudem schweige sich die Anklageschrift dazu aus, wer wodurch und inwiefern arglistig get�uscht worden sei. Des weiteren werfe die Anklage der Beschwerdef�hrerin nicht vor, sie h�tte gef�lschte Bankauftr�ge, die sie nicht selbst gef�lscht habe, im Wissen um die F�lschung der Bankauftr�ge zur T�uschung der Banken verwendet. Schliesslich sei auch die angebliche Demenz des Gesch�digten nicht Gegenstand der Anklage gewesen.
2.1 Der Anklagegrundsatz dient dem Schutz der Verteidigungsrechte des Angeklagten und konkretisiert insofern das Prinzip der Geh�rsgew�hrung (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK; BGE 120 IV 348 E. 2b). Nach diesem Grundsatz bestimmt die Anklage das Prozessthema. Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens k�nnen mithin nur Sachver-halte sein, die dem Angeklagten in der Anklageschrift vorgeworfen werden. Diese muss die Person des Angeklagten sowie die ihm zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so pr�zise umschreiben, dass die Vorw�rfe im objektiven und subjektiven Bereich gen�gend konkretisiert sind (Umgrenzungsfunktion). An diese Anklage ist das Gericht gebunden. Die Anklage fixiert somit das Verfahrens- und Urteilsthema (Immutabilit�tsprinzip). Zum anderen vermittelt sie dem Angeschuldigten die f�r die Durchf�hrung des Verfahrens und die Verteidigung notwendigen Informationen. Sie dient insofern dem Schutz der Verteidigungsrechte des Angeklagten (Informationsfunktion). Beiden Funktionen kommt gleiches Gewicht zu (BGE 126 I 19 E. 2a; 120 IV 348 E. 2b und c; 116 Ia 455 E. 3a/cc je mit Hinweisen; ferner BGE 103 Ia 6).
2.2 Soweit die Beschwerdef�hrerin die Verletzung von � 74 der Strafprozessordnung des Kantons Schwyz r�gt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Beschwerdef�hrerin macht in diesem Zusammenhang keine willk�rliche Anwendung der genannten Norm geltend, sondern beschr�nkt sich auf die R�ge der Verletzung des Anklagegrundsatzes. Der blosse Verstoss gegen einfaches Gesetzesrecht der Kantone kann nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde ger�gt werden (Art. 84 Abs. 1 OG; BGE 118 Ia 64 E. 1d).
2.3 Im �brigen sind die R�gen der Beschwerdef�hrerin offensichtlich unbegr�ndet. Die Anklageschrift enth�lt in Ziffer 1 ausdr�cklich den Hinweis auf das Arglisterfordernis und umschreibt dessen Erf�llung in dem Sinne, dass die Beschwerdef�hrerin von ihr selbst und von unbekannten Dritten gef�lschte Urkunden zur T�uschung der Banken, eventuell zur T�uschung des an Demenz leidenden Gesch�digten, direkt in Bereicherungs- und Sch�digungsabsicht verwendet hat (vgl. die Wiedergabe der Anklageschrift im angefochtenen Urteil, S. 4 ff.). Die Anklageschrift gen�gt damit den Anforderungen des Anklagegrundsatzes. Eine Verfassungs- oder Konventionsverletzung liegt nicht vor.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt in verschiedener Hinsicht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV), der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV), der Rechtsschutzgarantien im Strafverfahren (Art. 32 Abs. 1 und 2 BV) sowie von Art. 6 EMRK. Sie bringt ferner vor, das Kantonsgericht sei mehrfach in Willk�r verfallen (Art. 9 BV).
Sie macht im Einzelnen geltend, der Gutachter B.________ sei nicht rechtsgen�glich auf die Straffolgen eines falschen Gutachtens hingewiesen worden. Indem das Kantonsgericht gleichwohl darauf abgestellt habe, habe es ihr rechtliches Geh�r missachtet (Beschwerde, S. 8). Eine Geh�rsverletzung und einen Verstoss gegen Art. 32 Abs. 2 BV erblickt die Beschwerdef�hrerin ferner darin, dass das Kantonsgericht das Schriftgutachten der C.________ AG aus den Zivilakten beigezogen habe, und das Gutachten nicht vom Beauftragten D.________, sondern von der Gesellschaft stamme (Beschwerde, S. 8/9). Das Kantonsgericht habe ihre Ablehnung des ihrer Ansicht nach ungen�gend ausgebildeten Gutachters D.________ willk�rlich und unter Verletzung des rechtlichen Geh�rs, der Mitwirkungsrechte und der Verteidigungsrechte abgewiesen (Beschwerde, S. 9/10). In der Ablehnung ihrer Beweisantr�ge auf ein Gutachten zur wissenschaftlichen Haltbarkeit der beiden gerichtlichen Schriftgutachten und auf ein Obergutachten sieht sie eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV sowie in der Nichtber�cksichtigung ihres mit dem Privatgutachten Prof. E.________ offerierten Entlastungsbeweismittels und dem Abstellen auf die beiden Gerichtsgutachten eine willk�rliche Beweisw�rdigung und einen Verstoss gegen Art. 9, Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV (Beschwerde, S. 10-29). Als willk�rlich erachtet sie die Annahme, sie habe die Urkunden selbst gef�lscht bzw. bei deren Verwendung um ihre F�lschung gewusst und die Nichtber�cksichtigung des Umstandes, dass bei ihr keinerlei verd�chtiges Material gefunden wurde (S. 29-31). Sie r�gt als Verletzung von Art. 29 Abs. 1 und Art. 6 EMRK, dass das Kantonsgericht unber�cksichtigt gelassen habe, dass A.________ �ber die Jahre 1991 bis 1998 h�tte merken m�ssen, wenn ihm in diesem Zeitraum gegen seinen Willen rund 3 Millionen Franken abhanden gekommen w�ren und dass ihre Beweisantr�ge zum Geisteszustand von A.________ in willk�rlicher Weise vereitelt worden seien und dessen Demenz willk�rlich als Tatsache angenommen worden sei (S. 31-32). Sodann r�gt sie, der angefochtene Entscheid sei auch im Ergebnis v�llig willk�rlich ausgefallen, weil das Kantonsgericht auf zwei sich zum Teil widersprechende Gutachten abgestellt und die Kritik im Privatgutachten mit unsachlichen Argumenten als nicht stichhaltig verworfen habe. Es widerspreche jeder Erfahrung und jeglicher Vernunft, dass eine nicht-demente Person �ber 8 Jahre hinweg nicht merken w�rde, wenn ihr in 38 von den Banken best�tigten Transaktionen ein Verm�gen von rund 3 Millionen Franken gegen ihren Willen abhanden komme, zumal A.________ in seinen Bankunterlagen eine sehr gute Ordnung gehabt habe (S. 32-41). Schliesslich bringt sie vor, das Kantonsgericht habe willk�rlich Indizien f�r ihr deliktisches Verhalten herangezogen (Beschwerde, S. 41-44) und ebenso willk�rlich die tats�chlichen Grundlagen f�r die Annahme von gewerbsm�ssigem Betrug (Beschwerde, S. 44 45) festgestellt.
4.1 Gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Geh�r. Dieses dient einerseits der Sachaufkl�rung und stellt anderseits ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu geh�rt insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 129 II 497 E. 2.2; 127 I 54 E. 2b mit Verweisen). Ausserdem leitet das Bundesgericht in st�ndiger Rechtsprechung daraus die Pflicht der Beh�rden ab, ihre Entscheide zu begr�nden. Die Begr�ndung eines Entscheids muss so abgefasst sein, dass die betroffene Partei ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Es m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 129 I 232 E. 3.2 mit Verweisen).
4.2 Nach der Rechtsprechung kann das Gericht das Beweisverfahren schliessen, wenn die Beweisantr�ge eine nicht erhebliche Tatsache betreffen oder offensichtlich untauglich sind oder wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r annehmen kann, dass diese �berzeugung durch weitere Beweiserhebung nicht ge�ndert w�rde (BGE 124 I 208 E. 4; 131 I 153 E. 3, je mit Verweisen).
Die Abweisung der Antr�ge der Beschwerdef�hrerin auf Einholung eines Gutachtens zur wissenschaftlichen Haltbarkeit der beiden gerichtlichen graphologischen Gutachten und eines Obergutachtens bedeutet daher keine Verweigerung des rechtlichen Geh�rs, wenn das Gericht ohne Willk�r zum Schluss gelangen konnte, seine �berzeugung werde dadurch nicht ge�ndert (unten E. 5.2 ff.).
Entsprechendes gilt f�r die Ber�cksichtigung des Privatgutachtens Prof. E.________. Das Kantonsgericht hat sich mit den Ausf�hrungen im Privatgutachten ausf�hrlich auseinandergesetzt (angefochtenes Urteil, S. 15 ff.).
4.3 Das Kantonsgericht hat die Berufungsverhandlungen in der Straf- und in der Zivilsache zusammengelegt, wogegen die Beschwerdef�hrerin nicht opponierte. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das Kantonsgericht das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrerin verletzt haben soll, indem es das vom Zivilrichter bei D.________ in Auftrag gegebene Gutachten im Strafverfahren beizog. Die Beschwerdef�hrerin konnte im Zivilverfahren gegen den Gutachterauftrag, die Person des Gutachters und das Gutachten selbst ihre Parteirechte aus�ben, die sie im Strafverfahren vor Kantonsgericht erneut wahrnehmen konnte. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, dass sie vor dem Kantonsgericht rechtsgen�glich die fachlichen F�higkeiten von D.________ beanstandet und diesen als Gutachter abgelehnt h�tte. Dies ist auch nicht ersichtlich (angefochtenes Urteil, S. 10 f.). Die Beschwerdef�hrerin behauptet sodann nicht, es sei ihr die vollst�ndige Einsicht in die Akten verweigert worden.
4.4 Der Gutachterauftrag wurde D.________ von der C.________ AG erteilt, der das Gutachten erstellte und unterzeichnete. Unerfindlich ist, weshalb der Umstand, dass D.________ offenbar Mitarbeiter bzw. Aktion�r der C.________ AG ist und er seine Arbeitsleistung im internen Verh�ltnis f�r diese erbrachte, eine Verfassungsverletzung darstellen sollte. Massgebend ist nur, dass der vom Gericht eingesetzte Experte das Gutachten tats�chlich verfasste, was hier der Fall ist.
Willk�r liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon vor, wenn eine andere L�sung vertretbar oder gar vorzuziehen w�re. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid vielmehr nur auf, wenn dieser mit der tats�chlichen Situation in offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dabei rechtfertigt sich die Aufhebung des angefochtenen Entscheids nur, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 129 I 49 E. 4 S. 58 mit Verweis). Dem Sachgericht steht insbesondere bei der W�rdigung der Beweise ein grosser Ermessensspielraum zu. Willk�r ist hier nur zu bejahen, wenn das Gericht offensichtlich den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels verkannt, ohne vern�nftigen Grund ein wichtiges und erhebliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder aus den vorhandenen Elementen offensichtlich unhaltbare Schl�sse gezogen hat (BGE 129 I 8 E. 2.1. S. 9 mit Verweisen).
5.1 Das Kantonsgericht legt dar, dass der Experte B.________ auf die Straffolgen eines falschen Gutachtens nach Art. 307 StGB hingewiesen wurde (angefochtenes Urteil, S. 13). Inwiefern schlechterdings nicht vertretbar und damit willk�rlich sein sollte, diesen Hinweis f�r gen�gend zu erachten, wird in der Beschwerde nicht weiter ausgef�hrt, so dass darauf nicht einzutreten ist.
5.2 Das Kantonsgericht hat sich mit den Einw�nden der Beschwerdef�hrerin gegen die beiden gerichtlich angeordneten Gutachten auseinandergesetzt. Es hat insbesondere zur Kritik der Privatgutachterin Prof. E.________ Stellung bezogen, die die wissenschaftliche Qualit�t und Methode in Zweifel zog, sich aber nicht gegen die Schlussfolgerungen als solche richtete. Dabei hielt das Kantonsgericht fest, dass die Vermutung Prof. E.________s nicht zutreffe, wonach im Gutachten B.________ aufgrund der Aufteilung des untersuchten Materials auf zwei Zeitphasen ein Ausschluss von Material erfolgt sei und das Vergleichsmaterial durch diese Einteilung auf 10 beziehungsweise 13 Vergleichsunterschriften eingeschr�nkt worden sei; die tats�chlich erfolgte Einschr�nkung auf 16 (bis 1994) beziehungsweise 21 Unterschriften (ab 1994) k�nne im Lichte der Fachliteratur nicht zum vornherein als ungen�gend qualifiziert werden (angefochtenes Urteil, S. 15 lit. b). Das Gericht verwarf sodann die Kritik der Privatgutachterin zur Befunderhebung beziehungsweise -bewertung. Diese Kritik sei auf unterschiedliche Anforderungen an die Darstellung der graphischen Befunde zur�ckzuf�hren. Die Annahme, dass die Gerichtsgutachter den besonderen Schwierigkeiten beim Vergleich von Nachahmungsf�lschungen und Altersschriften nicht Rechnung getragen h�tten, ersch�pfe sich in einer blossen Annahme, f�r welche keine konkreten Anhaltspunkte genannt w�rden. Das Kantonsgericht hielt sodann fest, beide Gutachter h�tten nach anerkannter Methode zun�chst das Untersuchungsmaterial �berpr�ft und kritisiert, danach einer physikalisch-technischen sowie einer schriftvergleichenden Untersuchung unterzogen und ihre Schlussfolgerung �ber die Hypothesen echte oder gef�lschte Unterschriften in Wahrscheinlichkeitsaussagen ausgedr�ckt. Es �berpr�fte ferner die in der privatgutachterlichen Stellungnahme vorgetragene Kritik detailliert und gelangte zum Ergebnis, dass die Analysen der beiden Schriftgutachten auf einer systematischen Erfassung und einem systematischen Vergleich des Untersuchungsmaterials beruhten und Zweifel daran nicht berechtigt seien (angefochtenes Urteil, S. 18 E. 4.3).
5.3 Die R�gen der Beschwerdef�hrerin verm�gen keine Willk�r in der Beweisw�rdigung aufzuzeigen. Soweit sie sich gegen die Person des gerichtlich beauftragten Gutachters D.________ richten, fehlt der Nachweis, dass die Beschwerdef�hrerin entsprechende Einw�nde nicht nur geh�rig erhoben, sondern auch vor der Vorinstanz aufrechterhalten hat. Soweit sie sich auf die im Privatgutachten ge�usserte methodische Kritik st�tzen, ersch�pfen sie sich in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, die den Begr�ndungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht gen�gt. Entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin setzte sich das Kantonsgericht wie oben (E. 5.2) dargelegt eingehend mit der Kritik im Privatgutachten auseinander und verwarf sie mit vertretbaren Gr�nden. Die Beschwerdef�hrerin verkennt die Tragweite des Willk�rverbots, wenn sie meint, die vorgebrachten Einw�nde h�tten un�berwindbare Zweifel an ihrer Schuld wecken m�ssen. Das Kantonsgericht hat sein Ermessen in der Beweisw�rdigung nicht �berschritten, wenn es zur �berzeugung gelangte, die Schlussfolgerungen der Gerichtsexperten seien nachvollziehbar und schl�ssig.
5.4 Das Kantonsgericht legt, unter Hinweis auf die Erw�gungen im erstinstanzlichen Urteil, eingehend und nachvollziehbar dar, dass und weshalb die Beschwerdef�hrerin die fraglichen Bankauftr�ge und die Unterschriften selbst gef�lscht hat und mangels Hinweisen eine Drittperson als T�ter oder Mitt�ter auszuschliessen ist (angefochtenes Urteil, S. 23 f.). Es ergeben sich sodann aus den Erw�gungen des Kantonsgerichts keine Anhaltspunkte daf�r, dass eine Drittperson die umstrittenen Deliktsbetr�ge mit mehreren Transaktionen auf die Konti der Beschwerdef�hrerin oder ihres Bruders hat �berweisen lassen. Aus dem Umstand, dass die aus dem Verm�gen A.________s stammenden Werte auf Konti der Beschwerdef�hrerin oder ihr nahestehenden Personen �berwiesen wurden, konnte das Kantonsgericht ohne Willk�r schliessen, sie selbst habe die �berweisungen veranlasst. Daran vermag nichts zu �ndern, dass bei der Hausdurchsuchung kein zus�tzlich belastendes Material gefunden wurde. Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, ersch�pft sich in unzul�ssiger appellatorischer Kritik am angefochtenen Urteil.
5.5 Die Schlussfolgerung des Kantonsgerichts, dass angesichts der Vielzahl gleichartiger Transaktionen, f�r die keine besonderen Umst�nde oder Gr�nde ersichtlich sind, die Beschwerdef�hrerin mit der Absicht handelte, A.________ am Verm�gen zu sch�digen und sich oder einem anderen einen unrechtm�ssigen Vorteil zu verschaffen, ist vertretbar. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin kann Willk�r auch nicht damit begr�ndet werden, der �ber 90-j�hrige A.________ h�tte merken m�ssen, dass ihm im Zeitraum von rund acht Jahren gegen seinen Willen rund 3 Millionen Franken abhanden gekommen seien. Es ist im Gegenteil naheliegender und jedenfalls nicht willk�rlich, aus diesem Umstand auf eine altersbedingte Abnahme der geistigen F�higkeiten des sehr verm�genden Gesch�digten zu schliessen.
5.6 Der Beschwerdef�hrerin ist einzur�umen, dass die abschliessende Erw�gung des Kantonsgerichts, wonach erstellt sei, dass sie "im Sinne der Anklage und des Tatbestandes von Art. 251 Ziff. 1 StGB entweder die Bankauftr�ge selber gef�lscht oder zumindest gef�lschte Bankauftr�ge wissentlich und willentlich verwendet" habe (angefochtenes Urteil, S. 24), missverst�ndlich erscheinen mag. Aus dem Umstand, dass das Kantonsgericht unmittelbar vor dieser Erw�gung die Tatbeteiligung einer Drittperson ausschloss, ergibt sich jedoch, dass es die Beschwerdef�hrerin nicht wegen des Gebrauchs einer durch einen anderen gef�lschten Urkunde verurteilt hat. Vielmehr wollte es offenbar mit der beanstandeten Erw�gung nur zum Ausdruck bringen, die Beschwerdef�hrerin habe den genannten Tatbestand durch F�lschung der Urkunden und ihren anschliessenden Gebrauch erf�llt. Lediglich im Sinne einer bloss theoretischen Alternativbegr�ndung f�r den Fall, dass die Beweisw�rdigung nicht Bestand haben sollte, f�gte es dem an, dass die Beschwerdef�hrerin zumindest die Bankauftr�ge in voller Kenntnis der F�lschung verwendet hat. Inwiefern die Hauptbegr�ndung unhaltbar sein soll und die Verfassung verletzt, ist nicht ersichtlich.
5.7 Zusammenfassend ergibt sich, dass das Ergebnis der Beweisw�rdigung des Kantonsgerichts einer Willk�rpr�fung standh�lt. Das Kantonsgericht konnte die beiden Schriftgutachten in ausdr�cklicher Auseinandersetzung mit den durch das Privatgutachten gest�tzten Einw�nden der Beschwerdef�hrerin in vertretbarer Weise als nachvollziehbar und schl�ssig erachten. Es widerspricht entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin nicht der allgemeinen Erfahrung, dass es eine mehr als 90 Jahr alte Person nicht bemerkt, wenn ihr �ber den Zeitraum von rund acht Jahren durch mehr als 30 Transaktionen auf Fremdkonti, bei denen der Name der Beschwerdef�hrerin nicht erscheint, rund drei Millionen Franken abhanden kommen.
Die R�gen der Verletzung des rechtlichen Geh�rs und der willk�rlichen Beweisw�rdigung sind unbegr�ndet, soweit sie rechtsgen�glich vorgebracht sind. Im �brigen verletzt das angefochtene Urteil auch keine anderen Verfassungs- oder Konventionsbestimmungen.
Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.
Die Beschwerdef�hrerin stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Art. 152 Abs. 1 und 2 OG). Da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war, ist das Gesuch abzuweisen (Art. 152 Abs. 1 OG). Dementsprechend hat die Beschwerdef�hrerin die Kosten des Verfahrens vor Bundesgericht zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Ihren finanziellen Verh�ltnissen wird bei der Festsetzung der Geb�hr Rechnung getragen.
7.1 Soweit die Beschwerdef�hrerin im Strafpunkt mehr verlangt als die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, ist auf ihr Rechtsmittel nicht einzutreten, da die Nichtigkeitsbeschwerde in dieser Hinsicht rein kassatorischer Natur ist (Art. 277ter Abs. 1 BStP).
7.2 Die Beschwerdef�hrerin stellt die gem�ss Art. 277bis Abs. 1 BStP verbindlichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz in Frage (Beschwerde, Ziff. 9 und 10). Damit ist sie nicht zu h�ren.
7.3 Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit die Verletzung der Instruktionsmaxime und des Untersuchungsgrundsatzes geltend gemacht wird (Beschwerde, Ziff. 11). Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar und es ist im �brigen auch nicht ersichtlich, welche Bundesrechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollen. Damit gen�gt die Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen von Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP nicht. Das Strafverfahren wird grunds�tzlich vom kantonalen Recht geregelt, dessen Anwendung nicht mit Nichtigkeitsbeschwerde ger�gt werden kann (Art. 269 BStP).
Die Beschwerdef�hrerin wendet sich gegen ihre Verurteilung wegen gewerbsm�ssigen Betrugs. Die Vorinstanz f�hre zum Tatbestandsmerkmal der Arglist nichts aus und verletze damit Bundesrecht. Zudem habe die Vorinstanz den Begriff der Gewerbsm�ssigkeit bundesrechtswidrig ausgelegt.
8.1 Des Betruges macht sich u.a. schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt (Art. 146 Abs. 1 StGB). Handelt der T�ter gewerbsm�ssig, so wird er mit Zuchthaus bis zu 10 Jahren oder mit Gef�ngnis nicht unter drei Monaten bestraft (Art. 146 Abs. 2 StGB).
8.2.1 Entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin geht die Vorinstanz ausdr�cklich auf das Arglisterfordernis ein und stellt dazu fest, dass die get�uschten Bankangestellten die F�lschung der Unterschriften nur sehr schwer h�tten erkennen k�nnen, weil die Auftr�ge in der von A.________ gepflegten Art und Weise abgefasst gewesen seien (angefochtenes Urteil, S. 25 f.). Damit best�tigt die Vorinstanz in diesem Punkt das erstinstanzliche Urteil, das Arglist im Sinne betr�gerischer Machenschaften durch Verwendung gef�lschter Urkunden bejaht hatte.
8.2.2 Den Tatbestand des Betrugs erf�llt nur die arglistige T�uschung. Wer sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit selbst h�tte sch�tzen bzw. den Irrtum durch ein Minimum zumutbarer Vorsicht h�tte vermeiden k�nnen, wird strafrechtlich nicht gesch�tzt. Nach der Rechtsprechung ist die T�uschung arglistig, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient. Ein L�gengeb�ude liegt vor, wenn mehrere L�gen derart raffiniert aufeinander abgestimmt sind und von besonderer Hinterh�ltigkeit zeugen, dass sich auch das kritische Opfer t�uschen l�sst. Ist dies nicht der Fall, scheidet Arglist jedenfalls aus, wenn sowohl das vom T�ter gezeichnete Bild insgesamt als auch die falschen Tatsachen f�r sich allein in zumutbarer Weise �berpr�fbar gewesen w�ren und schon die Aufdeckung einer einzigen L�ge zur Aufdeckung des ganzen Schwindels gef�hrt h�tte. Als besondere Machenschaften gelten Erfindungen und Vorkehren sowie das Ausn�tzen von Begebenheiten, die allein oder gest�tzt durch L�gen oder Kniffe geeignet sind, das Opfer irrezuf�hren. Machenschaften sind eigentliche Inszenierungen. Sie bestehen aus einem ganzen System von L�gen und setzen damit gegen�ber einer blossen Summierung von L�gen h�here Anforderungen an die Vorbereitung, Durchf�hrung und Wirkung der T�uschungshandlung voraus (BGE 126 IV 165 E. 2a mit Hinweisen). Besondere Machenschaften k�nnen namentlich vorliegen, wenn der T�ter gef�lschte oder rechtswidrig erlangte Urkunden oder inhaltlich unwahre Belege verwendet (BGE 128 IV 18 E. 3a mit Hinweisen).
Schliesslich ist Arglist auch bei einfachen falschen Angaben gegeben, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, sowie dann, wenn der T�ter den Get�uschten von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieser die �berpr�fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen wird (BGE 128 IV 18 E. 3a mit Hinweisen).
8.2.3 Die Beschwerdef�hrerin hat die zu ihren Gunsten bzw. zu Gunsten ihr nahe stehender Drittpersonen lautenden Bankauftr�ge selber auf einer alten Schreibmaschine verfasst, die sie von A.________ erhalten haben will. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz wurden die Bankauftr�ge auf Briefpapier A.________s geschrieben und wiesen auffallend viele Tippfehler und Korrekturen auf. Dadurch glichen sie derart stark den von A.________ selbst stammenden Auftr�gen, dass sie unabh�ngig von der Frage der Echtheit der Unterschriften geeignet waren, �ber die Identit�t des Ausstellers zu t�uschen (angefochtenes Urteil, S. 19). Die angewiesenen Banken bzw. deren Angestellte konnten die von der Beschwerdef�hrerin geschriebenen Bankauftr�ge nur sehr schwer als F�lschungen erkennen (angefochtenes Urteil, S. 24). Nach den Erw�gungen im angefochtenen Urteil gelte dies umso mehr, als die Beschwerdef�hrerin in den Bankauftr�gen nie namentlich als Beg�nstigte genannt gewesen sei. Vielmehr seien nur die Nummern der jeweiligen Bankbeziehungen (Nummerkonti) angegeben und in einigen F�llen Fantasienamen verwendet worden, was der Vertuschung der Transaktionen auch gegen�ber den Banken gedient habe (angefochtenes Urteil, S. 27).
Ausgehend davon hat die Vorinstanz zu Recht angenommen, die Beschwerdef�hrerin habe die Bankangestellten im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB arglistig get�uscht. Die Beschwerde ist insoweit unbegr�ndet. Gegen die Annahme der �brigen objektiven und subjektiven Tatbestandeselemente des Betrugs durch die Vorinstanz bringt die Beschwerdef�hrerin nichts vor.
8.3.1 Nach der Rechtsprechung liegt der Ansatzpunkt f�r die Umschreibung der Gewerbsm�ssigkeit im Begriff des berufsm�ssigen Handelns (BGE 116 IV 319 E. 4). Der T�ter handelt berufsm�ssig, wenn sich aus der Zeit und den Mitteln, die er f�r die deliktische T�tigkeit aufwendet, aus der H�ufigkeit der Einzelakte innerhalb eines bestimmten Zeitraums sowie aus den angestrebten und erzielten Eink�nften ergibt, dass er die deliktische T�tigkeit nach Art eines Berufs aus�bt. Der T�ter muss sich darauf eingerichtet haben, durch deliktische Handlungen Eink�nfte zu erzielen, die einen namhaften Beitrag an die Kosten zur Finanzierung seiner Lebensgestaltung bilden, wobei eine gewissermassen "nebenberufliche" deliktische T�tigkeit gen�gen kann. Erforderlich ist mithin, dass der T�ter die Tat bereits mehrfach begangen hat, dass er in der Absicht handelte, ein Erwerbseinkommen zu erlangen, und dass aufgrund seiner Taten darauf geschlossen werden muss, er sei zu einer Vielzahl von unter den entsprechenden Straftatbestand fallenden Taten bereit gewesen (BGE 116 IV 319 E. 3b und 4; 123 IV 113 E. 2c; 119 IV 129 E. 3a).
8.3.2 Die Beschwerdef�hrerin hat �ber einen Zeitraum von rund acht Jahren mittels mehr als 30 gef�lschten Bankauftr�gen um die drei Millionen Franken auf ihre Konten und Depots und auf Konten von ihr nahe stehenden Dritten zu Lasten der Bankguthaben von A.________ �berweisen lassen.
Die Vorinstanz stellt fest, dass die bis 1997 verheiratete Beschwerdef�hrerin im Tatzeitraum nicht gearbeitet und keinen eigenen Verdienst erzielt hat. Vom Deliktsbetrag habe sie mindestens 100'000 Franken verbraucht. Zudem habe sie 400'000 Franken aus dem Deliktserl�s zum Kauf einer Wohnung in London verwendet sowie mit einem Teil des rechtswidrig erlangten Geldes mit Wertpapieren gehandelt. Die H�he des Deliktsbetrags habe es ihr erlaubt, ohne Anzehrung der �berwiesenen Verm�genssubstanz einen namhaften Beitrag an die Kosten ihrer Lebensgestaltung erh�ltlich zu machen (angefochtenes Urteil, S. 35 ff.).
Ausgehend von diesen tats�chlichen Feststellungen hat die Vorinstanz ohne Bundesrecht zu verletzen eine gewerbsm�ssige Tatbegehung bejaht. Allein schon der lange Deliktszeitraum, die Vielzahl an Tathandlungen, der mit ihnen verbundene Aufwand sowie die H�he des der Beschwerdef�hrerin und ihr nahe stehenden Dritten zugeflossenen Deliktsbetrags zeigen, dass die Beschwerdef�hrerin die deliktische T�tigkeit nach Art eines Berufs ausge�bt hat. Die von der Beschwerdef�hrerin f�r ihren Lebensunterhalt und den Kauf einer Eigentumswohnung verbrauchten 500'000 Franken stellen einen namhaften Beitrag an die Kosten zur Finanzierung ihrer Lebensgestaltung im Tatzeitraum dar, wie dies die Rechtsprechung f�r die Annahme von Gewerbsm�ssigkeit fordert. Damit braucht nicht weiter gepr�ft zu werden, ob der Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin den Rest der Eink�nfte nicht verbrauchte, sondern ansparte und teilweise aktiv verwaltete, f�r sich genommen Gewerbsm�ssigkeit zu begr�nden verm�chte.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.
Die Beschwerdef�hrerin stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Art. 152 Abs. 1 und 2 BStP). Da ihre Begehren von vornherein aussichtslos waren, ist ihr Gesuch abzuweisen (Art. 152 Abs. 1 OG). Dementsprechend hat sie die Kosten des Verfahrens zu tragen (Art. 278 Abs. 1 BStP). Ihren finanziellen Verh�ltnisse wird bei der Festsetzung der Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen (Art. 153a Abs. 1 OG).
Die Gerichtsgeb�hr von insgesamt Fr. 1'600.-- f�r das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde und der Nichtigkeitsbeschwerde wird der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz und dem Kantonsgericht des Kantons Schwyz schriftlich mitgeteilt.