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Timestamp: 2020-07-13 02:57:15
Document Index: 85164481

Matched Legal Cases: ['Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 16', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 19', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 19', 'Art. 21', 'Art. 22']

412.101.220.07
Ordinanza della SEFRI del 7 dicembre 2004 sulla formazione professionale di base Addetta di cucina/Addetto di cucina
1 Gegenstand und Dauer
Art. 12 Höchstzahl der Lernenden
Art. 13 Fachliche Mindestanforderungen an Berufsbildnerinnen...
Art. 14 Saisonbetriebe
Art. 16 Dokumentation der Leistungen in der schulisch organi...
Art. 18 Gegenstand, Umfang und Durchführung des Qualifikatio...
Art. 19 Bestehen
Art. 21 Spezialfälle
Art. 22 Eidgenössisches Berufsattest
10 Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Quali...
Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Küchenangestellte/Küchenangestellter
vom 7. Dezember 2004 (Stand am 1. Januar 2018)
Employée en cuisine/Employé en cuisine
Addetta di cucina/Addetto di cucina
1 Die Berufsbezeichnung ist Küchenangestellte / Küchenangestellter.
2 Küchenangestellte zeichnen sich namentlich durch folgende Tätigkeiten und Haltungen aus:
Sie nehmen Waren in Empfang und bereiten daraus Speisen zu.
Sie denken und handeln betriebsgerecht, gäste- und teamorientiert sowie betriebswirtschaftlich.
2 Zur beruflichen Grundbildung wird zugelassen, wer das 15. Altersjahr vollendet und die obligatorische Schulpflicht abgeschlossen hat.
1 Die Fachkompetenz umfasst:
die folgenden Kern- und Leistungsbereiche:
kalte Küche, Süssspeisen,
warme Küche 1, Suppen, Stärkebeilagen, Gemüse,
warme Küche 2, Fischgerichte,
warme Küche 3, Geflügel und Schlachtfleisch;
die folgenden ergänzenden Lernbereiche:
Betriebskunde;
Menükunde und Fachrechnen;
Hygiene und Arbeitssicherheit.
pozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln;
1 Fassung gemäss Ziff. II 4 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).
2 Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht umfasst 720 Lektionen. Davon entfallen auf den Sportunterricht 80 Lektionen.
3 Für Lernende in Saisonbetrieben stellen die Organisationen der Arbeitswelt ein Angebot an interkantonalen Fachkursen in den Pflichtfächern des berufskundlichen und allgemeinbildenden Unterrichts sicher.
4 Die überbetrieblichen Kurse umfassen insgesamt 16 Tage zu 8 Stunden. Im letzten Semester der beruflichen Grundbildung finden keine überbetrieblichen Kurse statt.
Unterrichtssprache ist in der Regel die Landessprache des Schulortes.
1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung liegt ein vom SBFI genehmigter Bildungsplan vor. Er führt die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4–6 wie folgt näher aus:
2 Der Bildungsplan legt überdies fest:
die Qualifikationsbereiche, die im Notenausweis nach Artikel 22 Absatz 3 genannt werden und die für die Wiederholungen nach Artikel 20 zählen;
3 Dem Bildungsplan angefügt ist die Liste der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung für Küchenangestellte mit Titel und Datum, Autorschaft und Bezugsquelle.
1 In einem Betrieb, in dem eine entsprechend qualifizierte Berufsbildnerin oder ein entsprechend qualifizierter Berufsbildner zu 100 Prozent beschäftigt ist, darf eine lernende Person ausgebildet werden.
2 Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung einer Fachkraft zu 100 Prozent oder von zwei Fachkräften zu mindestens 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden.
Die fachlichen Mindestanforderungen an eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner erfüllt, wer über eine der folgenden Qualifikationen verfügt:
gelernte Köchin oder gelernter Koch mit drei Jahren Berufspraxis;
Fachleute aus dem Gastgewerbe mit drei Jahren Berufspraxis im Fachbereich Küche;
Gastronomieköchin oder Gastronomiekoch mit eidgenössischem Fachausweis;
Köchin oder Koch der Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie mit eidgenössischem Fachausweis;
dipl. Küchenchefin/Produktionsleiterin oder Küchenchef/Produktionsleiter.
Saisonbetriebe mit Sommer- und Wintersaison dürfen Lernende ausbilden, sofern die Zwischensaisons durch den Besuch der interkantonalen Fachkurse oder durch die Platzierung der Lernenden in einem andern geeigneten Betrieb überbrückt werden können.
3 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner hält den Bildungsstand der lernenden Person gestützt auf deren Lerndokumentation in einem eigenen Dokument fest.
4 Die Lerndokumentation, die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse und die Fachliteratur dürfen bei der Abschlussprüfung im Qualifikationsbereich «praktische Arbeiten» als Hilfsmittel verwendet werden.
Art. 16 Dokumentation der Leistungen in der schulisch organisierten Bildung
Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer die berufliche Grundbildung erworben hat:
in einer vom Kanton dafür zugelassenen Bildungsinstitution;
ausserhalb eines geregelten Bildungsganges und glaubhaft macht, den Anforderungen der Prüfung gewachsen zu sein.
Die Abschlussprüfung dauert ca. 4 Stunden. Sie umfasst die Bereiche kalte Küche, warme Küche und Süssspeisen.
Die Abschlussprüfung dauert ca. 2 1/2 Stunden. Davon ist ca. 1/2 Stunde mündlich. Die Prüfung umfasst die Bereiche Betriebskunde, Hygiene, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Menükunde, Fachrechnen, Ernährungslehre, Lebensmittel- und Kochkunde.
Es zählt die Erfahrungsnote aus der Berufsfachschule. Diese ist das Mittel aller Semesternoten des Faches Berufskunde.
Die Abschlussprüfung im Qualifikationsbereich Allgemeinbildung richtet sich nach Artikel 11.
3 Der Kompetenznachweis durch den Lehrbetrieb ist einzureichen. Dieser wird von der Berufsbildnerin oder vom Berufsbildner für jeden Kern- und Leistungsbereich erstellt und mit der lernenden Person im gemeinsamen Gespräch ausgewertet (wird nicht in Noten ausgedrückt, muss aber zur Erteilung des Attests vorhanden sein, Dokument an Kantonale Behörde).
der Qualifikationsbereich «praktische Arbeiten» mit der Note 4 oder höher bewertet wird; und
Berufskenntnisse, berufskundlicher Unterricht und Allgemeinbildung: einfach.
1 Die Wiederholung der Qualifikationsverfahren richtet sich nach Artikel 33 BBV.
2 Wird das Qualifikationsverfahren ohne erneuten Besuch der Berufsfachschule wiederholt, so werden die bisherigen Erfahrungsnoten beibehalten. Wird der berufskundliche Unterricht wiederholt, so zählt die neue Erfahrungsnote.
2 Das Attest berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Küchenangestellte EBA/Küchenangestellter EBA» zu führen.
10 Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Küchenangestellte
1 Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Küchenangestellte setzt sich zusammen aus:
6 Vertreterinnen und Vertretern aus folgender Organisation der Arbeitswelt: Hotel & Gastro formation;
Sie passt den Bildungsplan nach Artikel 10 den wirtschaftlichen, technologischen und didaktischen Entwicklungen laufend, mindestens aber alle fünf Jahre an. Die Anpassungen bedürfen der Zustimmung der Vertreterinnen und Vertreter nach Absatz 1 Buchstabe c. Dabei trägt sie allfälligen neuen organisatorischen Aspekten der beruflichen Grundbildung Rechnung.
Sie beantragt beim SBFI Änderungen dieser Verordnung, sofern die beobachteten Entwicklungen und Regelungen dieser Verordnung, namentlich die Kompetenzen nach den Artikel 4–6, betreffen. Die Änderungen werden durch das SBFI genehmigt.
1 Diese Verordnung tritt unter Vorbehalt von Absatz 2 am 1. Januar 2005 in Kraft.
2 Die Bestimmungen über Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel (Artikel 17–22) treten am 1. Januar 2007 in Kraft.
AS 2005 1037
1 SR 412.102 SR 412.1013 SR 822.1154 Fassung gemäss Ziff. I 4 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).
Ordonnance du SEFRI sur la formation professionnelle initiale d’employée en cuisine/employé en cuisine*1
du 7 décembre 2004 (Etat le 1er janvier 2018)
1 Objet et durée
1 La dénomination officielle de la profession est employée en cuisine/employé en cuisine.
2 Les employés en cuisine se distinguent notamment par les activités et les comportements suivants:
ils réceptionnent les denrées avec lesquelles ils préparent les mets;
ils pensent et agissent conformément à la gestion d’entreprise, sont axés sur les hôtes et le travail d’équipe.
2 Sont admises à la formation professionnelle initiale les personnes qui ont 15 ans révolus et ont terminé leur scolarité obligatoire.
2 Objectifs et exigences
1 Les compétences professionnelles comprennent les domaines suivants:
Domaines centraux et de services:
cuisine froide: entremets;
cuisine chaude 1: soupes, féculents, légumes;
cuisine chaude 2: poissons;
cuisine chaude 3: volailles et gibier.
Domaines d’apprentissage complémentaires:
connaissance de l’entreprise;
menus et calcul professionnel;
Les compétences méthodologiques concernent les domaines suivants:
Les compétences sociales et personnelles concernent les domaines suivants:
3 Sécurité au travail, protection de la santé et protection de l’environnement
1 Nouvelle teneur selon le ch. II 4 de l’O du SEFRI du 24 nov. 2017 concernant la mod. d’O sur la formation relative à l’interdiction d’effectuer des travaux dangereux, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 7331).
4 Parts assumées par les différents lieux de formation et langue d’enseignement
3 Les organisations du monde du travail assurent, pour les personnes formées dans des établissements ouverts durant la saison d’été et la saison d’hiver, une offre de cours intercantonaux dans les branches obligatoires de l’enseignement des connaissances professionnelles et de la culture générale.
4 Les cours interentreprises comprennent au total 16 jours de cours à raison de 8 heures par jour. Durant le dernier semestre de la formation professionnelle initiale, aucun cours interentreprises n’a lieu.
La langue d’enseignement est en règle générale la langue nationale en usage dans le lieu de l’école.
5 Plan de formation et culture générale
1 Au moment de l’entrée en vigueur de la présente ordonnance, le plan de formation correspondant, approuvé par le SEFRI, est disponible. Il détaille les compétences décrites aux art. 4 à 6 de la manière suivante:
2 En outre, le plan de formation fixe:
3 Le plan de formation est assorti de la liste des documents relatifs à la mise en oeuvre de la formation professionnelle initiale d’employé en cuisine avec indication des titres, des dates, des auteurs et des organes de diffusion.
Le plan d’études cadre établi par le SEFRI pour l’enseignement de la culture générale est applicable.
6 Exigences posées aux prestataires de la formation dans l’entreprise formatrice
1 Une entreprise occupant à plein temps un formateur qualifié à cette fin est autorisée à former une personne.
2 Une autre personne peut être formée pour chaque professionnel occupé à plein temps ou pour chaque groupe de deux professionnels occupés au moins à 60 % dans l’entreprise.
4 Lorsqu’une personne entre dans sa dernière année de formation professionnelle initiale, une seconde personne peut commencer sa formation.
Les exigences minimales posées aux formateurs sont remplies chez toute personne justifiant des qualifications suivantes:
cuisinier qualifié disposant de trois années de pratique professionnelle;
professionnels de la restauration disposant d’au moins trois années de pratique professionnelle dans le domaine de la cuisine;
cuisinier en hôtellerie et restauration avec brevet fédéral;
cuisinier d’hôpital, de home ou en restauration collective avec brevet fédéral;
chef de cuisine diplômé ou chef de production diplômé.
Art. 14 Etablissements ouverts durant la saison d’été et la saison d’hiver
Les établissements ouverts durant la saison d’été et la saison d’hiver sont autorisés à former des personnes pour autant que, durant l’entre-saison, ces dernières puissent poursuivre leur formation dans un autre établissement approprié ou fréquenter les cours intercantonaux.
7 Dossier de formation et dossier des prestations
Art. 15 Dossier de formation dans l’entreprise formatrice
3 Sur la base du dossier de formation, le formateur établit un document ad hoc attestant le niveau atteint par la personne en formation.
4 Le dossier de formation, les documents relatifs aux cours interentreprises et la littérature spécialisée peuvent être utilisés comme aides lors de l’examen final dans le domaine de qualification «travaux pratiques».
Art. 16 Dossier des prestations fournies durant la formation initiale en école
8 Procédure de qualification
Est admise à l’examen final la personne qui a suivi la formation professionnelle initiale:
dans une institution de formation autorisée par le canton;
dans un autre cadre que celui d’une formation réglementée et qui rend crédible son aptitude à satisfaire aux exigences de l’examen.
2 L’examen final porte sur les domaines de qualification suivants dans les modalités décrites ci-après:
L’examen final dure env. 4 heures. Il comprend les domaines suivants: cuisine froide, cuisine chaude et entremets.
L’examen final dure env. 2 ½ heures. La partie orale dure env. ½ heure. L’examen comprend les domaines suivants: connaissances d’entreprise, hygiène, sécurité au travail et protection de la santé, menus, calcul professionnel, diététique, denrées alimentaires et cuisine.
Enseignement des connaissances professionnelles
La note d’école est prise en considération. Elle correspond à la moyenne des notes semestrielles obtenues dans la branche «connaissances professionnelles».
L’examen final dans le domaine de qualification «culture générale» est régi par l’art. 11.
3 L’attestation des compétences doit être remise par l’entreprise formatrice. Cette attestation est établie par le formateur et porte sur l’ensemble des domaines centraux et de services; le formateur et la personne en formation évaluent ensemble l’attestation des compétences (elle ne se présente pas sous la forme de notes, mais elle est nécessaire pour la remise de l’attestation fédérale de formation professionnelle et est envoyée à l’autorité cantonale).
Art. 19 Conditions de réussite
la note du domaine de qualification «travaux pratiques» doit être supérieure ou égale à 4;
2 La note globale correspond à la moyenne des notes pondérées des domaines de qualification, arrondie à la première décimale.
3 Pour le calcul de la note globale, les domaines de qualification au sens de l’art. 18, al. 2 sont pris en compte selon la pondération suivante:
«travaux pratiques»: coefficient 2.
«connaissances professionnelles», «enseignement des connaissances professionnelles» et «culture générale»: coefficient 1.
2 Les anciennes notes d’école sont prises en compte pour les personnes qui répètent la procédure de qualification et qui ne fréquentent plus l’école professionnelle. Pour les personnes qui suivent à nouveau l’enseignement des connaissances professionnelles, les nouvelles notes d’école comptent.
Art. 21 Cas particuliers
Pour les personnes qui ont suivi la formation préalable hors du cadre de la formation professionnelle initiale réglementée dans la présente ordonnance, le domaine de qualification «connaissances professionnelles» est comptabilisé deux fois à la place de la note d’école de l’enseignement des connaissances professionnelles.
9 Certificat et titre
Art. 22 Attestation fédérale de formation professionnelle
2 L’attestation autorise ses titulaires à porter le titre légalement protégé d’«employée en cuisine AFP/employé en cuisine AFP».
10 Commission suisse pour le développement professionnel et la qualité de la formation des employés en cuisine
1 La Commission suisse pour le développement professionnel et la qualité de la formation des employés en cuisine (commission) est composée:
de 6 représentants de l’organisation du monde du travail Hotel & Gastro formation;
d’au moins un représentant de la Confédération et d’un représentant des cantons.
Adapter régulièrement, au moins tous les cinq ans, le plan de formation décrit à l’art. 10 aux développements économiques, technologiques et didactiques. Toute modification requiert l’approbation des représentants au sens de l’al. 1, let. c. Intégrer, le cas échéant, de nouveaux aspects organisationnels de la formation professionnelle initiale.
Proposer au SEFRI toute modification de la présente ordonnance induite par des développements constatés, pour autant que ceux-ci touchent aux dispositions concernant les compétences décrites aux art. 4 à 6. Les modifications doivent être approuvées par le SEFRI.
1 La présente ordonnance entre en vigueur, sous réserve de l’al. 2, le 1er janvier 2005.
2 Les dispositions relatives à la procédure de qualification, au certificat et au titre (art. 17 à 22) entrent en vigueur le 1er janvier 2007.
RO 2005 1037
1* Les termes désignant des personnes s’appliquent également aux femmes et aux hommes.2 RS 412.103 RS 412.1014 RS 822.1155 Nouvelle teneur selon le ch. I 4 de l’O du SEFRI du 24 nov. 2017 concernant la mod. d’O sur la formation relative à l’interdiction d’effectuer des travaux dangereux, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 7331).
Ordinanza della SEFRI sulla formazione professionale di base Addetta di cucina/Addetto di cucina
del 7 dicembre 2004 (Stato 1° gennaio 2018)
1 Oggetto e durata
1 La denominazione professionale è addetta di cucina / addetto di cucina.
2 Il profilo professionale dell’addetto di cucina implica in particolare i seguenti comportamenti e attività:
ricevimento delle merci e preparazione di pietanze;
modo di pensare e di agire consono all’azienda e improntato al servizio degli ospiti, al lavoro d’équipe e ai principi di economia aziendale.
2 È ammesso alla formazione professionale di base chi ha compiuto 15 anni d’età e ha concluso la scuola dell’obbligo.
2 Obiettivi ed esigenze
i seguenti campi principali di prestazioni:
cucina fredda: dolci;
cucina calda 1: minestre, contorni amidacei, verdure;
cucina calda 2: pietanze a base di pesce;
cucina calda 3: volatili e carni macellate;
i seguenti campi di formazione complementari:
conoscenze aziendali;
conoscenza dei menù e calcolo professionale;
3 Sicurezza sul lavoro, protezione della salute e dell’ambiente
1 Nuovo testo giusta il n. II 4 dell’O della SEFRI del 24 nov. 2017 concernente la modifica delle ordinanze sulla formazione professionale in merito al divieto di svolgere lavori pericolosi, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 7331).
4 Parti svolte dai luoghi di formazione e lingua d’insegnamento
3 Per le persone in formazione che svolgono il tirocinio presso aziende stagionali è assicurata dalle organizzazioni del mondo del lavoro un’offerta di corsi intercantonali nelle materie obbligatorie delle conoscenze professionali e di cultura generale.
4 I corsi interaziendali si svolgono complessivamente durante 16 giornate di 8 ore. Nell’ultimo semestre della formazione professionale di base non si svolgono corsi interaziendali.
5 Piano di formazione e cultura generale
1 Al momento dell’entrata in vigore della presente ordinanza è disponibile un piano di formazione. Esso specifica le competenze operative di cui agli articoli da 4 a 6 come segue:
precisa le competenze mediante obiettivi di valutazione concreti;
2 Il piano di formazione stabilisce inoltre:
i settori di qualificazione menzionati nel certificato delle note di cui all’articolo 22 capoverso 3 e rilevanti per le ripetizioni di cui all’articolo 20;
le prescrizioni e raccomandazioni relative alla sicurezza sul lavoro e alla protezione della salute e dell’ambiente.
3 Al piano di formazione è allegato l’elenco della documentazione concernente la realizzazione della formazione professionale di base per addetti di cucina con indicazione di titolo, data, autore e centro di distribuzione.
6 Requisiti per gli operatori della formazione nell’azienda di tirocinio
1 In un’azienda in cui è occupato al 100 % un formatore qualificato può svolgere il tirocinio una persona in formazione.
2 Per ogni altro specialista occupato al 100 % o per ogni due specialisti occupati almeno al 60 % può svolgere il tirocinio una seconda persona.
3 E’ considerato specialista il titolare di un attestato di capacità nel campo della persona in formazione o chi dispone di una qualifica equivalente.
4 Quando una persona arriva all’ultimo anno della formazione professionale di base un’altra persona in formazione può iniziare il tirocinio.
Art. 13 Requisiti professionali minimi richiesti ai formatori
cuoco qualificato con tre anni di esperienza professionale;
specialisti del campo alberghiero e della ristorazione con almeno tre anni di esperienza professionale nel settore cucina;
cuoco della gastronomia con attestato professionale federale;
cuoco d’ospedale, d’istituto sanitario e della ristorazione collettiva con attestato professionale federale;
capo cucina diplomato/capo produzione diplomato.
Art. 14 Aziende stagionali
Le aziende stagionali funzionanti in estate e inverno possono istruire le persone in formazione purché i periodi stagionali intermedi siano coperti mediante la partecipazione dell’apprendista a corsi specializzati intercantonali o il suo collocamento in un’altra azienda adeguata.
7 Documentazione dell’apprendimento e delle prestazioni
Art. 15 Documentazione dell’apprendimento in azienda
3 Il formatore, basandosi sulla documentazione dell’apprendimento, rileva per iscritto il livello raggiunto dalla persona in formazione.
4 Durante l’esame finale per il campo di qualificazione «lavori pratici» è ammessa come ausilio la consultazione della documentazione dell’apprendimento, del materiale relativo ai corsi interaziendali e della letteratura specializzata.
Art. 16 Documentazione delle prestazioni della formazione scolastica
E’ ammesso all’esame finale chi ha assolto la formazione professionale di base:
in un istituto di formazione autorizzato dal Cantone;
al di fuori di un ciclo di formazione regolare e che dimostra di soddisfare i requisiti per l’esame.
L’esame finale dura circa 4 ore. Esso comprende i settori cucina fredda, cucina calda e dolci;
L’esame finale dura circa 2,5 ore. Mezz’ora circa del tempo previsto è per l’esame orale. L’esame riguarda i settori: conoscenze aziendali, igiene, sicurezza sul lavoro e protezione della salute, conoscenza dei menu, calcolo professionale, conoscenza dell’alimentazione, conoscenze culinarie e dei prodotti alimentari;
Fa stato la nota scolastica. Essa è data dalla media delle note semestrali dell’insegnamento professionale;
L’esame finale nel campo di qualificazione «cultura generale» è disciplinato dall’articolo 11.
3 L’azienda di tirocinio deve presentare l’attestazione delle competenze. Essa viene redatta dal formatore per ogni campo principale di prestazione e valutata in un colloquio con la persona in formazione (non viene convertita in note ma è necessaria per il rilascio del certificato di formazione pratica, il documento deve essere inviato all’autorità cantonale).
Art. 19 Superamento
per il campo di qualificazione «lavori pratici» viene attribuito il 4 o una nota superiore e
3 Per il calcolo della nota complessiva valgono i campi di qualificazione di cui all’articolo 18 capoverso 2, con la seguente ponderazione:
conoscenze professionali, insegnamento professionale e cultura generale: contano una volta sola.
1 La ripetizione delle procedure di qualificazione è disciplinata dall’articolo 33 OFPr.
2 Qualora si ripeta la procedura di qualificazione senza frequentare nuovamente la scuola professionale restano valide le note scolastiche conseguite in precedenza. Se si ripete l’insegnamento professionale, fa stato la nuova nota scolastica.
Art. 21 Casi particolari
Per le persone che hanno assolto la formazione di base diversamente da quanto disciplinato dalla presente ordinanza, invece della nota scolastica relativa alle conoscenze professionali si terrà in considerazione quella del campo di qualificazione «conoscenze professionali» raddoppiata.
9 Attestazioni e titolo
Art. 22 Certificato federale di formazione pratica
2 Il certificato federale di formazione pratica conferisce al titolare il diritto di avvalersi della designazione legalmente protetta di «addetta di cucina CFP/addetto di cucina CFP».
10 Commissione svizzera per lo sviluppo professionale e la qualità per addetti di cucina
1 La Commissione svizzera per lo sviluppo professionale e la qualità per addetti di cucina si compone di:
sei rappresentanti della seguente organizzazione del mondo del lavoro: Hotel & Gastro formation;
adegua costantemente, ma almeno ogni cinque anni, il piano di formazione di cui all’articolo 10 agli sviluppi economici, tecnologici e didattici. Le modifiche devono essere approvate dai rappresentati di cui al capoverso 1 lettera c. A tal fine tiene conto di eventuali nuovi aspetti organizzativi della formazione professionale di base;
richiede alla SEFRI modifiche della presente ordinanza, qualora gli sviluppi osservati interessino disposizioni della stessa, segnatamente le competenze di cui agli articoli da 4 a 6. Le modifiche sono approvate dalla SEFRI.
11 Entrata in vigore
1 Fatto salvo il capoverso 2, la presente ordinanza entra in vigore il 1° gennaio 2005.
2 Le disposizioni concernenti la procedura di qualificazione, le attestazioni e il titolo (art. da 17 a 22) entrano in vigore il 1° gennaio 2007.
RU 2005 1037
1 RS 412.102 RS 412.1013 RS 822.1154 Nuovo testo giusta il n. I 4 dell’O della SEFRI del 24 nov. 2017 concernente la modifica delle ordinanze sulla formazione professionale in merito al divieto di svolgere lavori pericolosi, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 7331).