Source: http://landesrecht.rlp.de/jportal/portal/t/7dw/page/bsrlpprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=44&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-StudPlVergVRP2010pP12
Timestamp: 2017-10-17 16:53:49
Document Index: 180742836

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 16', '§ 17', '§ 18']

§ 11 - Auswahl nach der Durchschnittsnote
§ 12 - Landesquoten
§ 13 - Zurechnung zu den Landesquoten
§ 16 - Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber mit besonderer...
§ 17 - Auswahl für ein Zweitstudium
§ 18 - Auswahlverfahren der Hochschulen
Fassung vom: 18.12.2010
Gültig ab: 14.01.2011
Landesquoten
(1) Für die Auswahl nach der Durchschnittsnote im zentralen Vergabeverfahren bildet die Stiftung Landesquoten, sofern in dem jeweiligen Studiengang mehr als 15 Studienplätze zur Verfügung stehen.
(2) Die Quote eines Landes bemisst sich zu einem Drittel nach seinem Anteil an der Gesamtzahl der Bewerberinnen und Bewerber für den betreffenden Studiengang (Bewerberanteil) und zu zwei Dritteln nach seinem Anteil an der Gesamtzahl der Achtzehn- bis unter Einundzwanzigjährigen (Bevölkerungsanteil). Die sich danach für die Länder Berlin, Bremen und Hamburg ergebenden Quoten werden um 30 v. H. erhöht. Die auf die so ermittelten Landesquoten entfallenden Studienplätze werden in der Weise errechnet, dass zunächst jeder Landesquote ein Studienplatz zugeteilt wird und die verbleibenden Studienplätze nach dem d'hondtschen Höchstzahlverfahren ermittelt werden.
(3) Bei der Berechnung des Bewerberanteils eines Landes wird nur berücksichtigt, wer
für diesen Studiengang zu dem Personenkreis gehört, der an der Auswahl nach der Durchschnittsnote zu beteiligen ist, und
eine nach den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz bei der Berechnung des Bewerberanteils eines Landes zu berücksichtigende Hochschulzugangsberechtigung in dem betreffenden Land erworben hat.
(4) Für die Berechnung des Bevölkerungsanteils ist die Fortschreibung über die deutsche Wohnbevölkerung maßgeblich, die zuletzt vor dem Bewerbungsschluss des jeweiligen Vergabeverfahrens vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wurde.