Source: https://kimbaland.de/elementor-popup/satzung/
Timestamp: 2019-05-26 15:14:20
Document Index: 203367593

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 26', '§ 4', '§ 3', '§ 17', '§ 14', '§ 2']

Satzung - Kimbaland
Satzung der Hundeakademie Kimbaland e.V.
§ 1 Name und Sitz, Gerichtsstand und Erfüllungsort
Der Verein führt den Namen „Hundeakademie Kimbaland e.V. by Manfred Wieneke“. Vereinsjahr ist das Kalenderjahr. Sitz des Vereins ist Alzey. Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Ansprüche des Vereins gegenüber seinen Mitgliedern ist Alzey.
(1) Der Verein sorgt für eine sachgemäße Hundehaltung durch die Clubmitglieder. Beratung über eine artgerechte Tierhaltung, Ernährung und Pflege. Der Verein bezweckt hundesportliche Ertüchtigung auch im Sinne des Breitensports, unter fachlicher Anleitung (Ausbilder) ohne Drill und Leistungsdruck. Der Verein verfolgt keine Rassehundeausbildung, sondern ist offen für Hunde jeglicher Art und Abstammung.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Aufwandsentschädigungen können nach entsprechendem Vorstandsbeschluss gezahlt werden.
(4) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an die Stadt Alzey, die es unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
(3) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Annahmeantrag (Beitrittserklärung), der an den Vorstand gerichtet werden soll. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung auch von den Eltern oder dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist. Zur Einhaltung der Frist ist der rechtzeitige Zugang der Austrittserklärung beim Vorstand erforderlich.
(3) Der Ausschluss erfolgt,
a) wenn das Vereinsmitglied trotz einmaliger Mahnung mit Frist von 21 Tagen mit der Bezahlung des Jahresbeitrages im Rückstand ist.
c) wegen sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.
(4) Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der
Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
(5) Vor der Entscheidung des Vorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss des Vorstandes ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief unter der Mitteilung der Gründe bekannt zu geben.
(6) Gegen diesen Beschluss ist die Prüfung zur Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung muss innerhalb einer Ausschlussfrist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand durch eingeschriebenen Brief vorgelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Stellungnahme zu geben.
(7) Mit der wirksamen Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliederverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.
(1) Bei der Aufnahme des Mitglieds kann eine Aufnahmegebühr erhoben werden. Außerdem werden von den Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben.
(4) Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren und Beiträge ganz oder teilweise
(2) Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die vom Vorstand erlassenen Ordnungen (Platzordnung, Geschäftsordnung usw.) zu beachten.
d) bei Durchführung größerer Projekte des Vereins Sonderleistungen zu erbringen in Form von Arbeitsleistungen oder ersatzweise Geldleistungen, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.
Der Vorstand kann im Einzelfall Ausnahmen zulassen.
(1) Der Vorstand hat mindestens drei, höchstens sieben Mitglieder.
Er besteht aus: a) der/dem 1. Vorsitzenden
e) und eventuell weiteren Beisitzern bis zur Erreichung der Höchstzahl.
Die Vorstandsmitglieder von a) bis b) gehören dem geschäftsführenden Vorstand an (§ 26 Abs. 2 BGB).
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahlperiode beträgt mindestens zwei höchstens vier Jahre, jedoch mit der Maßgabe, dass bei Neuwahlen nur der erste Vorsitzende und der Kassierer und frühestens im darauf folgenden Jahr die restlichen Vorstandspositionen neu gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt, vorbehaltlich des folgenden Absatzes, im Amt.
(3) Die Mitgliedschaft im Vorstand endet, wenn die Voraussetzungen des § 4 vorliegen oder durch Amtsniederlegung.
(2) Vorstandsmitglieder sind, wenn es die finanzielle Situation des Vereines zulässt, berechtigt, Aufwandsentschädigungen aus der „Ehrenamtspauschale“ nach § 3 Nr. 26a Einkommensteuergesetz zu zahlen.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied nicht bevollmächtigt werden.
a) die Genehmigung der Bilanz und Jahresrechnung
e) die Festsetzung von Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge
g) die Auflösung des Vereins (§ 17)
(1) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen, schriftlich unter Angabe von Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
(2) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich Ergänzungen der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.
(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und vorhergehenden Diskussionen einem Wahlausschuss übertragen werden.
(2) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn 1/3 (ein Drittel) der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
(4) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, das heißt, mit der Zahl der Stimmen, die sich aus der Hälfte durch die anwesenden Mitglieder plus einer Stimme ergibt. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine 3/4 (drei Viertel) Mehrheit der anwesenden Mitgliederstimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
(6) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem geschäftsführenden Vorstand und dem jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Beratung und Unterstützung beim Ablauf des Vereinsgeschehens, Ausschüsse für spezielle Aufgaben einzusetzen. Ausschüsse werden nach Bedarf gebildet.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. (§ 14 Abs.4)
(3) Das nach der Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an die Stadt Alzey (§ 2 Abs. 4).
(4) Die vorstehenden Bestimmungen gelten als entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Im Falle der Unwirksamkeit einer vorstehenden Bestimmung gelten entsprechend die gesetzlichen Regelungen des Vereinsrechts.