Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt%205,%20252
Timestamp: 2020-04-01 09:03:58
Document Index: 382618250

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 357', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 338', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 344', '§ 357', '§ 346', 'BGH', '§ 357', '§ 357', '§ 357', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 08.01.1954 - 2 StR 572/53 - dejure.org
BGH, 08.01.1954 - 2 StR 572/53
https://dejure.org/1954,305
BGH, 08.01.1954 - 2 StR 572/53 (https://dejure.org/1954,305)
BGH, Entscheidung vom 08.01.1954 - 2 StR 572/53 (https://dejure.org/1954,305)
BGH, Entscheidung vom 08. Januar 1954 - 2 StR 572/53 (https://dejure.org/1954,305)
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BGHSt 5, 252
NJW 1954, 441
MDR 1954, 311
So ist nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die Vorschrift des § 357 StPO - über ihren Wortlaut hinaus - auch zu Gunsten von früheren Mitangeklagten anzuwenden, die Revision eingelegt haben, wenn sie die Revision später zurückgenommen haben (vgl. BGH NJW 1958, 560; NJW 1996, 2663, 2665), ihre Revision auf den Rechtsfolgenausspruch beschränkt haben (vgl. BGH NJW 1954, 441) oder sie nicht zulässig begründet haben (…vgl. BGHR StPO § 338 Nr. 7 Entscheidungsgründe 2; BGH…, Urt. vom 23. September 1952 - 1 StR 398/52 - Umdruck S. 5 f.; Beschluss vom 30. März 1984 - 3 StR 95/84 - Umdruck S. 4).
Eine den Schuldspruch unberührt lassende isolierte Anfechtung des Strafausspruchs ist grundsätzlich möglich und in der Regel wirksam (vgl. BGH, Urteil vom 18. Dezember 2014 - 4 StR 468/14, NStZ-RR 2015, 88; Urteil vom 8. Januar 1954 - 2 StR 572/53, NJW 1954, 441; RGSt 45, 149, 150, st. Rspr.).
a) Eine den Schuldspruch unberührt lassende isolierte Anfechtung des Strafausspruchs ist grundsätzlich möglich (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 2. Februar 2017 - 4 StR 481/16, NStZ-RR 2017, 105; Urteil vom 8. Januar 1954 - 2 StR 572/53, BGHSt 5, 252).
In Rechtsprechung und Rechtslehre besteht Einigkeit darüber, daß ein Rechtsmittel nur auf solche Beschwerdepunkte beschränkt werden kann, die losgelöst von dem nicht angegriffenen Teil der Entscheidung nach dem inneren Zusammenhang rechtlich und tatsächlich selbständig beurteilt werden können, ohne eine Prüfung des übrigen Urteilsinhalts notwendig zu machen (BGHSt 5, 252; RGSt 58, 238, 239; 65, 296).
BGH, 31.03.1955 - 4 StR 68/55
Wegnahme eines Fahrrades und Veräußerung desselben am darauf folgenden Morgen als …
Diese Auffassung hat der Bundesgerichtshof im Ergebnis insoweit übernommen, als er wiederholt ausgesprochen hat, eine Nachprüfung des durch Rechtsmittelbeschränkung rechtskräftigen Teils des Urteilsspruchs sei unzulässig (BGHSt 5, 252/53), das Rechtsmittelgericht habe sich an den Schuldspruch zu halten (3 StR 533/52 vom 4. Dezember 1952), neue Feststellungen zum Strafmass dürften früheren Feststellungen zum rechtskräftigen Schuldspruch nicht widersprechen (3 StR 61/50 vom 20. Februar 1951).
BGH, 25.09.1961 - AnwSt (R) 4/61
Mehrere Pflichtverletzungen eines Rechtsanwalts
Das Reichsgericht und der Bundesgerichtshof haben in ständiger Rechtsprechung anerkannt, daß ein Rechtsmittel in zulässiger Weise auf einen Teil der angefochtenen Entscheidung beschränkt werden kann, soweit - was nur nach der besonderen Lage des einzelnen Falles beurteilt werden kann - der angefochtene Teil der Entscheidung losgelöst von dem nicht angegriffenen Teil einer selbständigen Prüfung und Beurteilung zugänglich ist, ohne ein erneutes Eingehen auf diesen nicht angegriffenen Teil notwendig zu machen (vgl. statt vieler Entscheidungen RGSt 65, 296; BGHSt 5, 252, 253).
Ihre Wirksamkeit verlangt die Beschränkung auf solche Beschwerdepunkte, die losgelöst von dem nichtangegriffenen Teil der Entscheidung rechtlich und tatsächlich selbständig beurteilt werden können, ohne eine Prüfung des übrigen Urteilsinhaltes notwendig zu machen (vgl. BGHSt 39, 208, 209; 19, 46, 48; 5, 252; BGH NStZ-RR 1999, 359; OLG Hamburg VRS 56, 150 = JR 1979, 258 mit zustimmender Anmerkung Zipf; KG, Urteil vom 27. Juni 2001 - (5) 1 Ss 13/99 (10/99) -).
Diese ist ein selbständiger Entscheidungsteil, der sich insbesondere von der Entscheidung über die Höhe der Strafe trennen lässt und demgemäß auch eine gesonderte Beurteilung erlaubt (allgemein: BGHSt 5, 252; 27, 70; R § 344 Abs. 1 StPO Beschränkung 1; OLG Köln, NStZ 1989, 90 m. w. N.).
Nach allgemeiner Meinung gehören zu den Angeklagten im Sinne des § 357 StPO , die "nicht Revision eingelegt haben", nach dem Sinn des Gesetzes auch solche Mitangeklagte, die ihre Revision zurückgenommen, auf sie wirksam verzichtet haben oder deren Rechtsmittel nach § 346 Abs. 1 StPO als unzulässig verworfen worden ist (vgl. BGH NJW 1958, 560; NJW 1954, 441; RGSt 40, 219;… KK-Pikart a.a.O. § 357 Rn. 12;… Meyer a.a.O. § 357 Rn. 10 m.w.N. Kleinknecht, StPO , 35. Aufl. § 357 Rn. 3 m.w.N.).
OLG Köln, 11.09.1979 - 1 Ss 667/79
Betäubungsmittel; Abgabe; Verfügungsgewalt; Verabreichen
OLG Köln, 17.07.1979 - Ss 345/79
BGH, 26.11.1963 - 1 StR 474/63
Voraussetzungen für eine Strafbarkeit wegen eines Schwangerschaftsabbruches - …
BGH, 03.11.1964 - 1 StR 329/64
BGH, 08.07.1954 - 4 StR 84/54
BGH, 05.01.1956 - 3 StR 428/55
BGH, 29.03.1955 - 2 StR 513/54
BGH, 19.08.1954 - 4 StR 345/54