Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F15-12-2014-2C_291-2014
Timestamp: 2016-10-28 10:24:28
Document Index: 255898302

Matched Legal Cases: ['Art. 32', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 87', 'Art. 87', 'BGE', 'Art. 87', 'Art. 82', 'BGE', 'Art. 87', 'BGE', 'BGE', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 18', 'Art. 50', 'Art. 65', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 3', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 65', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 62', 'Art. 70', 'Art. 4', 'Art. 70', 'Art. 3', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 70', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 36', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 58', 'Art. 111', 'Art. 95', 'Art. 111', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 50', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 65', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 16', 'Art. 18', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 70', 'Art. 24', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 1', 'Art. 29', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 24', 'Art. 32', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_291/2014 (15.12.2014)
2C_291/2014 � � Urteil vom 15. Dezember 2014
2. X2A.________ und X2B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X2C.________ und X2D.________,
4. X4A.________ und X4B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X4C.________,
5. X5A.________ und X5B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X5C.________ und X5D.________,
6. X6A.________ und X6B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X6C.________,
7. X7A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin, von X7B.________ und X7C.________,
8. X8A.________ und X8B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X8C.________ und X8D.________,
9. X9A.________ und X9B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X9C.________,
10. X10.________,
11. X11A.________ und X11B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X11C.________,
12. X12A.________ und X12B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X12C.________ und X12D.________,
13. X13A.________ und X13B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X13C.________,
14. X14A.________ und X14B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X14C.________,
15. X15A.________ und X15B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X15C.________ und X15D.________,
16. X16A.________ und X16B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X16C.________,
17. X17A.________ und X17B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X17C.________,
18. X18A.________ und X18B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X18C.________ und X18D.________,
19. X19A.________ und X19B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X19C.________ und X19D.________,
20. X20A.________ und X20B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X20C.________ und X20D._________,
21. X21A.________ und X21B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X21C.________,
22. X22A.________ und X22B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X22C.________ und X22D.________,
23. X23A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X23B.________ und X23C.________,
24. X24A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X24B.________,
25. X25A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X25B.________ und X25C.________,
26. X26A._______ _, f�r sich und als gesetzlicher Vertreter von X26B.________,
27. X27A.________, f�r sich und als gesetzlicher Vertreter von X27B.________,
28. X28A.________, f�r sich und als gesetzlicher Vertreter von X28B.________,
29. X29A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X29B.________,
30. X30A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X30B.________,
31. X31A.________ und X31B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X31C.________ und X31D.________,
32. X32A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X32B.________,
33. X33A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X33B.________ und X33C.________,
34. X34A._______ _ und X34B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X34C.________,
35. X35A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X35B.________ und X35C.________,
36. X36A.________ und X36B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X36C.________,
37. X37A.________ und X37B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X37C.________,
38. X38A.________ und X38B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X38C.________,
39. X39A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X39B.________,
40. X40A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X40B.________ und X40C.________,
41. X41A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X41B.________,
42. X42A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X42B.________ und X42C.________,
43. X43A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X43B.________ und X43C.________,
44. X44A.________, f�r sich und als gesetzlicher Vertreter von X44B.________ und X44C.________,
45. X45A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X45B.________,
46. X46A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X46B.________ und X46C.________,
47. X47A.________ und X47B.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreter von X47C.________,
48. X48A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X48B.________,
49. X49A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X49B.________,
50. X50A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X50B.________,
51. X51A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X51B.________,
52. X52A.________, f�r sich und als gesetzlicher Vertreter von X52B.________,
53. X53A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X53B.________,
54. X54A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X54B.________,
55. X55A.________, f�r sich und als gesetzlicher Vertreter von X55B.________,
56. X56A.________, f�r sich und als gesetzlicher Vertreter von X56B.________,
57. X57A.________, f�r sich und als gesetzliche Vertreterin von X57B.________,
Kanton Graub�nden, Grosser Rat, Ratssekretariat, Masanserstrasse 14, 7000 Chur.
Art. 32 des Gesetzes vom 21. M�rz 2012 f�r
die Volksschulen des Kantons Graub�nden; Sprachenfreiheit,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden, 1. Kammer als Verfassungsgericht, vom 12. November 2013.
�Der Grosse Rat des Kantons Graub�nden beschloss im August 2003 die Herausgabe der r�toromanischen Lehrmittel in Rumantsch Grischun und beauftragte die Regierung, ein Konzept f�r dessen Einf�hrung in den Schulen auszuarbeiten. Am 21. Dezember 2004 verabschiedete die Regierung des Kantons Graub�nden ein Grobkonzept betreffend Rumantsch Grischun in der Schule. Am 24. April 2007 erliess die Regierung unter dem Titel "Rumantsch Grischun in der Schule: Ausgestaltungsphase "Pionier" in den Schuljahren 2007/08-2010/11" einen weiteren Beschluss, worin sie diese Ausgestaltungsphase als Schulversuch bewilligte. In der Folge beschlossen zahlreiche Gemeinden, sich als Pioniergemeinden im Sinne dieses Beschlusses zu bet�tigen.
�Anfang 2011 formierte sich Widerstand gegen Rumantsch Grischun in der Schule. Vor allem im Val M�stair und in der Surselva wurden kommunale Volksinitiativen lanciert mit dem Ziel, das Rumantsch Grischun als Alphabetisierungssprache wieder abzuschaffen und durch das Idiom zu ersetzen. Am 5. Dezember 2011 beschloss die Regierung des Kantons Graub�nden:
"Es wird festgestellt, dass ein allf�lliger Wechsel der Schulsprache vom Rumantsch Grischun zum Idiom oder umgekehrt grunds�tzlich auf Beginn der 1. Primarklasse zu erfolgen hat. Ausnahmsweise kann ein entsprechender Wechsel in der Schulsprache auch f�r Sch�ler und Sch�lerinnen, die derzeit die 1. Primarklasse besuchen, bis sp�testens zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 vorgenommen werden, sofern dies von der Schultr�gerschaft beschlossen wird. Diese Feststellung erfolgt im Sinne einer Erg�nzung der Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit dem von der Regierung am 24. April 2007 bewilligten Schulversuch betreffend Ausgestaltungsphase "Pionier" 2007 bis 2011 des Projekts "Rumantsch Grischun in der Schule".
�Am 19. Januar 2012 erhoben X1.________ und Mitbeteiligte, allesamt Eltern von schulpflichtigen Kindern aus dem Val M�stair, sowie X23A.________ und Mitbeteiligte, allesamt Eltern von schulpflichtigen Kindern aus der Surselva, Beschwerden beim Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden mit dem Antrag, der Beschluss der Regierung vom 5. Dezember 2011 sei aufzuheben. Mit Urteil vom 22. Mai 2012 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerden ab. Mit Urteil vom 12. Juli 2013 (Verfahren 2C_806/2012, 2C_807/2012, auszugsweise publiziert in: BGE 139 I 229) wies auch das Bundesgericht die dagegen erhobenen Beschwerden ab.
�In der Dezembersession 2011 beschloss der Grosse Rat des Kantons Graub�nden mit 84 zu 2 Stimmen den Art. 32 des neuen Gesetzes vom 21. M�rz 2012 f�r die Volksschulen des Kantons Graub�nden (Schulgesetz/GR; BR 421.000). Dieser tr�gt das Marginale "Schulsprachwechsel in r�toromanischen Schulen" und lautet wie folgt:
Entscheidet sich eine Gemeinde f�r den Wechsel in der Schulsprache vom Idiom zu Rumantsch Grischun oder umgekehrt, erfolgt dieser aufbauend von Schuljahr zu Schuljahr.
�Am 21. M�rz 2012 stimmte der Grosse Rat der Totalrevision des Schulgesetzes zu. Am 12. Juli 2012 wurde der Erwahrungsbeschluss publiziert mit der Feststellung, dass gegen das neue Schulgesetz kein Referendum ergriffen worden sei. Mit Beschluss vom 25. September 2012 setzte die Regierung des Kantons Graub�nden das neue Schulgesetz/GR auf den 1. August 2013 in Kraft.
�Am 12. September 2012 erhoben X1.________ und Mitbeteiligte Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden mit dem Begehren, die Regierung sei anzuweisen, Art. 32 des neuen Schulgesetzes/GR nicht in Kraft zu setzen, eventuell sei Art. 32 aufzuheben und subeventuell seien geeignete Massnahmen zu treffen, damit die r�toromanischen Gemeinden die Schulsprache weiterhin selber bestimmen k�nnten.
�Gleichentags erhoben sie Beschwerde beim Bundesgericht mit dem gleichen Rechtsbegehren. Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 11. Dezember 2012 (2C_859/2012) mangels Aussch�pfung des kantonalen Instanzenzugs auf die Beschwerde nicht ein.
�Das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden wies mit Urteil vom 12. November 2013 die bei ihm erhobene Beschwerde ab.
�X1.________ und Mitbeteiligte erheben Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, Ziff. 1 des angefochtenen Urteils sowie Art. 32 des Schulgesetzes/GR seien aufzuheben.
�Der Grosse Rat, die Regierung und das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
X1.________ und Mitbeteiligte mit Replik sowie Grosser Rat und Regierung des Kantons Graub�nden mit Duplik halten an ihren Rechtsbegehren fest. X1.________ und Mitbeteiligte triplizieren.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide betreffend kantonale Erlasse ist zul�ssig (Art. 82 lit. b sowie Art. 86 Abs. 1 lit. d i.V.m. Art. 87 Abs. 2 BGG).
1.2.1.�Die Kantone sind weder durch die Verfassung noch durch ein Bundesgesetz verpflichtet, kantonale Instanzen zur �berpr�fung der Verfassungsm�ssigkeit ihrer Erlasse einzusetzen. Kennt ein Kanton ein abstraktes Normenkontrollverfahren, ist zun�chst dieses zu durchlaufen (Art. 87 Abs. 1 BGG; BGE 137 I 107 E. 1.4.1 S. 109).
1.2.2.�Besteht ein kantonales abstraktes Normenkontrollverfahren, so bildet der angefochtene letztinstanzliche kantonale Normenkontrollentscheid das Anfechtungsobjekt des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens ( AEMISEGGER/SCHERRER REBER, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 2 zu Art. 87 BGG). Die Rechtsunterworfenen sollen jedoch unabh�ngig von der Ausgestaltung des kantonalen Instanzenzuges vom Bundesgericht eine �berpr�fung der kantonalen Erlasse (Art. 82 lit. b BGG) auf ihre Bundesrechtm�ssigkeit und gegebenenfalls deren Aufhebung einfordern k�nnen. Entsprechend kann im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Normenkontrollentscheid nicht nur dessen Aufhebung, sondern auch diejenige des im vorinstanzlichen Verfahren angefochtenen kantonalen Erlasses beantragt werden (Urteil 2C_275/2009 vom 26. Oktober 2010 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 137 I 107; AEMISEGGER/SCHERRER REBER, a.a.O., N. 2 zu Art. 87 BGG), und richtet sich die materielle Beschwer nach den Grunds�tzen des abstrakten Normenkontrollverfahrens (Urteile 2C_1076/2012, 2C_1088/2012 vom 27. M�rz 2014 E. 2.2, nicht publ. in: BGE 140 I 176; 2C_806/2012, 2C_807/2012 vom 12. Juli 2013 E. 2.1, nicht publ. in: BGE 139 I 229).
1.2.3.�Gem�ss Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG ist zur Anfechtung eines kantonalen Erlasses legitimiert, wer durch den Erlass aktuell oder virtuell besonders ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen �nderung oder Aufhebung hat; das schutzw�rdige Interesse kann rechtlicher oder tats�chlicher Natur sein (BGE 135 I 43 E. 1.4 S. 47). Die schulpflichtigen Kinder, deren Eltern vorliegend Beschwerde f�hren, sind durch den vorinstanzlichen Entscheid bzw. durch Art. 32 Schulgesetz/GR zumindest virtuell besonders ber�hrt und zur Beschwerde legitimiert.
1.2.4.�Der Grosse Rat und die Regierung bringen allerdings vor, die privaten Beschwerdef�hrer seien nicht zur R�ge der Verletzung der Gemeindeautonomie legitimiert. Unter der Herrschaft des alten OG setzte die Legitimation zur staatsrechtlichen Beschwerde eine Betroffenheit in eigenen rechtlich gesch�tzten Interessen voraus (Art. 88 OG). Private sind nicht Rechtstr�ger der Gemeindeautonomie und konnten daher deren Verletzung nur hilfsweise r�gen, d.h. zur Unterst�tzung ihnen zustehender anderweitiger Verfassungsr�gen, und nur sofern die Gemeinde nicht ausdr�cklich oder stillschweigend darauf verzichtet hatte, sich auf eine Autonomieverletzung zu berufen (vgl. BGE 119 Ia 214 E. 2c S. 218). Demgegen�ber setzt die Legitimation zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur ein schutzw�rdiges tats�chliches Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids oder Erlasses voraus. Private k�nnen sich daher auf die Gemeindeautonomie berufen, soweit diese Garantie eine Auswirkung auf ihre rechtliche oder tats�chliche Stellung haben kann (Urteile 1C_53/2013 vom 7. Mai 2013 E.1.1; 1C_43/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 1.3; 1C_815/2013 vom 13. Januar 2014 E. 1.2). Voraussetzung hierf�r ist lediglich, dass die Gemeinde hoheitlich gehandelt hat bzw. in ihrer Stellung als Hoheitstr�ger ber�hrt ist; ob ihr im fraglichen Bereich Autonomie zusteht und ob diese verletzt worden ist, ist eine Frage der materiellen Beurteilung (BGE 135 I 43 E. 1.2 S. 45 f. mit Hinweisen). Vorliegend h�tte die Aufhebung von Art. 32 Schulgesetz/GR zur Folge, dass die Gemeinden als Hoheitstr�gerinnen die Modalit�ten des Sprachwechsels selber regeln und damit auch eine Regelung treffen k�nnten, die den W�nschen der Beschwerdef�hrer besser entspricht. Die R�ge ist daher zul�ssig.
1.3.�Das Bundesgericht pr�ft frei die Verletzung von Bundesrecht, V�lkerrecht, kantonalen verfassungsm�ssigen Rechten, kantonalen Bestimmungen �ber die politische Stimmberechtigung der B�rger und B�rgerinnen und �ber Volkswahlen und -abstimmungen sowie von interkantonalem Recht (Art. 95 BGG). Abgesehen davon pr�ft das Bundesgericht die Anwendung kantonalen Rechts nur auf Bundesrechtsverletzungen, namentlich auf Willk�r hin (BGE 138 I 143 E. 2 S. 149 f.). Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht pr�ft es aber nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). In der Beschwerde ist klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern die angerufenen Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 134 I 83 E. 3.2 S. 88); wird eine solche R�ge nicht vorgebracht, kann das Bundesgericht eine Beschwerde selbst dann nicht gutheissen, wenn eine Grundrechtsverletzung tats�chlich vorliegt (BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232).
�Die Beschwerdef�hrer r�gen, Regierung und Parlament h�tten vor dem Erlass von Art. 32 Schulgesetz/GR die betroffenen Gemeinden sowie die Eltern und Kinder zwingend anh�ren m�ssen. Sie r�gen jedoch nicht (oder jedenfalls nicht in rechtsgen�glicher Weise [E. 1.3]), dass und inwiefern damit verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen. Mit Recht: Nach st�ndiger Rechtsprechung besteht kein Anspruch auf rechtliches Geh�r im Rechtsetzungsverfahren (BGE 131 I 91 E. 3.1 S. 96 f.; 121 I 230 E. 2c S. 232).
3.1.�Das Verwaltungsgericht geht davon aus, dass im Kanton Graub�nden die Gemeinden zust�ndig sind, �ber die Schulsprache zu entscheiden. Das wird auch vom Grossen Rat und der Regierung best�tigt. Der streitige Art. 32 Schulgesetz/GR stellt diese Zust�ndigkeit nicht prinzipiell in Frage, hat aber zur Folge, dass es den Gemeinden zwar frei steht, von der Schulsprache Rumantsch Grischun auf das Idiom zu wechseln (oder umgekehrt), dass aber dieser Wechsel f�r diejenigen Sch�ler, welche bereits eingeschult wurden, nicht mehr zum Tragen kommt. Er hebt damit diejenige Regelung, welche vorher von der Regierung beschlossen und vom Bundesgericht materiell in BGE 139 I 229 bereits beurteilt worden war, auf die formellgesetzliche Ebene.
3.2.�Die Beschwerdef�hrer erblicken darin einen Verstoss gegen das Diskriminierungsverbot (Art. 7 BV), die Rechtsgleichheit (Art. 8 BV), das Willk�rverbot (Art. 9 BV), die Sprachenfreiheit (Art. 18 BV), die Gemeindeautonomie (Art. 50 Abs. 1 BV sowie Art. 65 KV/GR), die Zust�ndigkeit der Gemeinden f�r die Bestimmung der Schulsprachen (Art. 3 Abs. 3 KV/GR) sowie den Grundsatz der Gewaltentrennung (Art. 4 Abs. 1 KV/GR).
3.2.1.�In Bezug auf Art. 3 Abs. 3 KV/GR ist fraglich, inwiefern diese Bestimmung ein selbstst�ndiges verfassungsm�ssiges Recht im Sinne von Art. 95 lit. c BGG darstellen soll (vgl. zu diesem Begriff BGE 137 I 77 E. 1.3.1 S. 79; 131 I 366 E. 2.2 S. 367). Ihre Verletzung ist aber im Zusammenhang mit der Sprachenfreiheit (unten E. 4) und der Gemeindeautonomie (unten E. 5) zu pr�fen.
3.2.2.�Nach Art. 4 Abs. 1 KV/GR beruhen der Aufbau des Staates und die Aus�bung staatlicher Macht auf den Grunds�tzen der Gewaltenteilung und Gewaltenhemmung. Die Beschwerdef�hrer berufen sich in diesem Zusammenhang auf die sogenannte vertikale Gewaltenteilung, welche auch die Aufgabenverteilung zwischen Kanton und Gemeinden bzw. die Autonomiegew�hrung an die Gemeinden erfasse. Weder ersichtlich noch dargetan ist, inwiefern diese Garantie den Gemeinden einen weitergehenden Schutz gew�hren w�rde als die Gemeindeautonomie (Art. 65 KV/GR; vgl. RATHGEB, in: Kommentar zur Verfassung des Kantons Graub�nden, Stand: April 2006, Rz. 9 zu Art. 4); die ger�gte Verletzung ist daher in diesem Rahmen zu pr�fen (unten E. 5).
�Die Beschwerdef�hrer berufen sich auf die Sprachenfreiheit.
4.1.�Das Bundesgericht hat sich bereits in seinem Urteil BGE 139 I 229 eingehend mit dieser Frage auseinandergesetzt. Es hat dabei vorab auf die Unterscheidung zwischen der aktiven und der passiven Seite der Sprachenfreiheit (Art. 18 BV) abgestellt und erwogen, die Sprachenfreiheit garantiere einerseits das Recht, im privaten Bereich eine Sprache nach eigener Wahl zu ben�tzen, auch ein r�toromanisches Idiom (E. 5.4); im Verkehr mit den Beh�rden werde die Sprachenfreiheit aber eingeschr�nkt durch das Amtssprachen- und Territorialit�tsprinzip (E. 5.5). Das Territorialit�tsprinzip gelte auch f�r den Unterricht an staatlichen Schulen. Zudem gehe es dabei nicht um eine Einschr�nkung der Sprachenfreiheit als Abwehrgrundrecht, sondern um einen Leistungsanspruch gegen�ber dem Staat im Rahmen von Art. 19 und Art. 62 Abs. 2 BV, wobei neben dem Anliegen der Bewahrung sprachlich homogener Territorien auch der Aspekt der finanziellen Belastung des Gemeinwesens zu beachten sei. Die Sprachenfreiheit gebe aus diesen Gr�nden kein Recht, an den staatlichen Schulen in einer beliebigen (Mutter-) Sprache unterrichtet zu werden; der Unterricht finde vielmehr in derjenigen Sprache statt, welche die Kantone - oder gem�ss kantonalem Recht die Gemeinden - entsprechend den Grunds�tzen von Art. 70 Abs. 2 BV festlegten (E. 5.6). Auf Bundesebene werde die r�toromanische Sprache als eine Einheit behandelt (E. 5.7.3); weder aus der Bundesverfassung (Art. 4 sowie Art. 70 Abs. 1 und 5 BV) noch aus dem kantonalen Verfassungsrecht (Art. 3 KV/GR) ergebe sich, welche Version des R�toromanischen gemeint sei. Die Wahl zwischen Idiom und Rumantsch Grischun sei eher eine sprachpolitische als eine grundrechtliche Frage (E. 5.7). Der angefochtene Beschluss der Regierung ber�hre daher den Schutzbereich von Art. 18 BV nicht (E. 5.8).
4.2.�Die Beschwerdef�hrer stellen diese Erw�gungen unter Berufung auf einen Urteilskommentar von Andreas Glaser in Frage (ZBl 115/2014 S. 43-46). Dieser erachtet das Urteil zwar im Ergebnis, aber nicht in allen Teilen der Begr�ndung f�r �berzeugend: Das Verh�ltnis zwischen Rumantsch Grischun und den Idiomen lasse sich nicht mit dem Verh�ltnis zwischen Schriftsprache und Dialekt im Deutschen vergleichen. Es bestehe in der r�toromanischen Bev�lkerung kein Konsens im Hinblick auf die Alphabetisierungssprache. Das bewusste Offenlassen der massgeblichen Version im kantonalen Recht sei mit der unter demokratischen Gesichtspunkten begr�ssenswerten R�cksichtnahme auf die Minderheit zu erkl�ren. Daraus k�nne nicht der Schluss gezogen werden, es sei einerlei, welche Variante des R�toromanischen unterrichtet werde. Die sprachpolitische Zerrissenheit der r�toromanischen Bev�lkerung zeige sich in den von den Gemeinden gefassten Beschl�ssen (a.a.O., S. 44).
4.3.�Diese Kritik geht nicht auf das zentrale Argument des Bundesgerichts ein, wonach es in erster Linie nicht um die individuelle Sprachenfreiheit im privaten Bereich, sondern um den Anspruch auf staatlichen (unentgeltlichen) Unterricht geht, der aus evidenten Gr�nden nicht in jeder beliebigen Sprache angeboten werden kann, welche von Kindern bzw. Eltern gew�nscht wird. Sie verkennt, dass anl�sslich der verfassungsrechtlichen Verankerung des R�toromanischen als Amtssprache im Verkehr mit Personen r�toromanischer Sprache weder eines der verschiedenen Idiome noch eine Schriftsprache als Amtssprache erkl�rt wurde, sondern das R�toromanische trotz der dialektischen Abweichungen mit ihren Besonderheiten und Verschiedenheiten als eine einheitliche Sprache als solche (Botschaft des Bundesrates vom 1. Juni 1937 �ber die Anerkennung des R�toromanischen als Nationalsprache, BBl 1937 II 10 f.). Der passiven Seite der Sprachenfreiheit ist Gen�ge getan, wenn der Unterricht in Beachtung des Territorialit�tsprinzips in romanischer Sprache - sei dies nun in den Idiomen oder in Romantsch Grischun - angeboten wird (BGE 139 I 229 E. 5.8.5 S. 239 f.). Gr�nde, aus welchen diese historische Auslegung nicht mehr zeitgem�ss sein sollte, wurden nicht geltend gemacht, weshalb sie f�r die Anwendung von Art. 18 BV in Verbindung mit Art. 70 BV nach wie vor als massgeblich zu erachten ist (BGE 139 I 229 E. 5.7.3 S. 237). Im �brigen best�tigen die Ausf�hrungen von Andreas Glaser das, wovon auch das Bundesgericht ausgegangen ist, dass n�mlich innerhalb der r�toromanischen Bev�lkerung erhebliche Unterschiede bestehen, und zwar nicht nur zwischen den verschiedenen Idiomen, sondern auch zwischen den Bef�rwortern von Rumantsch Grischun und denjenigen der Idiome. Gerade deshalb liess der B�ndner Verfassungsgeber in Art. 3 Abs. 1 KV/GR offen, welche Version des R�toromanischen gemeint ist ( RATHGEB, a.a.O., Rz. 15 zu Art. 3), so dass weder die Bef�rworter des Rumantsch Grischun noch diejenigen der Idiome daraus Rechtsanspr�che ableiten k�nnen.
4.4.�Zudem anerkannt auch Andreas Glaser, dass eine allf�llige Einschr�nkung der Sprachenfreiheit im Sinne von Art. 36 BV gerechtfertigt w�re (a.a.O., S. 45). Mit dem hier angefochtenen Art. 32 Schulgesetz/GR wird eine formellgesetzliche Grundlage geschaffen, die im vorangegangenen Urteil des Bundesgerichts noch fehlte.
4.5.�Insgesamt bringen die Beschwerdef�hrer somit keine Argumente vor, die zu einer Neubeurteilung im Lichte der Sprachenfreiheit f�hren k�nnten.
�Die Beschwerdef�hrer berufen sich sodann auf die Gemeindeautonomie. Diese R�ge wurde im fr�heren Verfahren (2C_806/2012, 2C_807/2012) nicht vorgebracht und war daher vom Bundesgericht nicht zu beurteilen (BGE 139 I 229 E. 5.9 S. 240). Sie ist hier zu pr�fen (vorne E. 1.2.4).
5.1.�Die Vorinstanz hat erwogen, soweit die Beschwerdef�hrer eine Verletzung der Gemeindeautonomie geltend machten, seien sie nicht beschwerdelegitimiert, da nach Art. 58 Abs. 3 des b�ndnerischen Gesetzes vom 31. August 2006 �ber die Verwaltungsrechtspflege (VRG/GR; BR 370.100) die Autonomiebeschwerde auf die betreffenden K�rperschaften beschr�nkt sei. Da die Beschwerdelegitimation im vorinstanzlichen Verfahren zumindest im gleichen Umfang zu gew�hrleisten ist wie in demjenigen vor Bundesgericht (Art. 111 Abs. 1 BGG), m�ssen die unmittelbaren Vorinstanzen des Bundesgerichts mindestens die R�gen nach Art. 95-98 BGG pr�fen k�nnen (Art. 111 Abs. 3 BGG). Ist hier die R�ge der Verletzung der Gemeindeautonomie zul�ssig (vorne E. 1.2.4), erweist sich diese im b�ndnerischen Recht enthaltene Legitimationsbeschr�nkung als bundesrechtswidrig.
5.2.�Allerdings hat die Vorinstanz erwogen, es sei unstrittig, dass im Kanton Graub�nden die Kompetenz f�r die Festlegung der Amts- und Schulsprachen bei den Gemeinden liege. Der neue Art. 32 Schulgesetz/GR stelle diese Zust�ndigkeit nicht prinzipiell in Frage, da es den Gemeinden nach wie vor freistehe, den Wechsel der Schulsprache vom Idiom zum Rumantsch Grischun oder umgekehrt durchzuf�hren. In der Sache hat die Vorinstanz somit durchaus ihre Auffassung zu der von den Beschwerdef�hrern vorgetragenen R�ge dargelegt. Zudem haben sich auch im Verfahren vor Bundesgericht die Parteien mit dieser Frage auseinandergesetzt. Das angefochtene vorinstanzliche Urteil enth�lt demnach eine Eventualbegr�ndung. In einer solchen Konstellation w�re es ein prozessualer Leerlauf, die Sache einzig zur erneuten Beurteilung der Gewaltenteilungsr�ge (recte: Autonomier�ge) an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Die R�ge ist hier zu beurteilen (BGE 139 II 233 E. 3.2 S. 236).
5.3.�Art. 50 Abs. 1 BV gew�hrleistet die Gemeindeautonomie nach Massgabe des kantonalen Rechts. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Gemeinden in einem Sachbereich autonom, wenn das kantonale Recht diesen nicht abschliessend ordnet, sondern ihn ganz oder teilweise der Gemeinde zur Regelung �berl�sst und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einr�umt. Der gesch�tzte Autonomiebereich kann sich auf die Befugnis zum Erlass oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften beziehen oder einen entsprechenden Spielraum bei der Anwendung kantonalen oder eidgen�ssischen Rechts betreffen. Der Schutz der Gemeindeautonomie setzt eine solche nicht in einem ganzen Aufgabengebiet, sondern lediglich im streitigen Bereich voraus. Im Einzelnen ergibt sich der Umfang der kommunalen Autonomie aus dem f�r den entsprechenden Bereich anwendbaren kantonalen Verfassungs- und Gesetzesrecht (BGE 139 I 169 E. 6.1 S. 173 f.; 138 I 242 E. 5.2 S. 244 f. mit Hinweisen).
5.4.�Nach der unter der fr�heren staatsrechtlichen Beschwerde geltenden Regelung �berpr�fte das Bundesgericht im Rahmen von Gewaltenteilungsbeschwerden (recte: Gemeindeautonomiebeschwerden) die Anwendung von eidgen�ssischem und kantonalem Verfassungsrecht mit freier Kognition; die Handhabung von Gesetzes- und Verordnungsrecht hingegen unter dem Gesichtswinkel des Willk�rverbots. Diese Formel wird teilweise in der Rechtsprechung zum BGG weiter verwendet (BGE 139 I 169 E. 6.1 S. 172 f.; 138 I 242 E. 5.2 S. 245), stimmt aber nicht mehr ganz mit der Regelung des BGG �berein ( TSCHANNEN, ZBJV 146/2010 S. 1004; 147/2011 S. 810 f.; 150/2014 S. 834). Nach Art. 95 BGG, der auch f�r Gewaltenteilungsbeschwerden (recte: Gemeindeautonomiebeschwerden) gilt, ist einerseits die Anwendung von Bundesrecht und kantonalen verfassungsm�ssigen Rechten frei zu pr�fen, andererseits aber diejenige von sonstigem kantonalem Verfassungsrecht nur unter dem Gesichtswinkel der Willk�r (Art. 95 lit. a und c BGG; BGE 136 I 395 E. 2 S. 397; Urteile 2C_237/2014 vom 16. Juli 2014 E. 2; 2C_949/2013 vom 24. M�rz 2014 E. 3.1). Kantonales verfassungsm�ssiges Recht im Sinne von Art. 95 lit. c BGG ist auch die Gemeindeautonomie (BGE 138 I 143 E. 2 S. 149 f.). Frei zu pr�fen ist im Zusammenhang mit der R�ge der Verletzung der Gemeindeautonomie die Anwendung desjenigen kantonalen Verfassungsrechts, welches die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden regelt. Frei pr�ft das Bundesgericht sodann, ob die kantonale Rechtsmittelinstanz einen in den Anwendungsbereich der Gemeindeautonomie fallenden Beurteilungsspielraum respektiert hat (BGE 136 I 395 E. 2 S. 397; Urteil 2C_558/2011 vom 11. Januar 2012 E. 3.2).
5.5.�Zu ermitteln ist somit in einem ersten Schritt, ob den Gemeinden eine im Sinne der Rechtsprechung relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit zukommt. Trifft dies zu, ist weiter zu pr�fen, ob Art. 32 Schulgesetz/GR diese Autonomie relativiert und dies sachlich gerechtfertigt werden kann ( TSCHANNEN, Staatsrecht der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 3. Aufl. 2011, S. 248 ff.).
5.5.1.�Nach Art. 65 KV/GR ist die Autonomie der Gemeinden gew�hrleistet. Ihr Umfang wird durch das kantonale Recht bestimmt (Abs. 1). Die Gemeinden sind insbesondere befugt, ihre Organisation zu bestimmen, ihre Beh�rden und Verwaltung einzusetzen sowie ihre finanziellen Angelegenheiten selbstst�ndig zu ordnen (Abs. 2). Diese Bestimmung verweist somit wie Art. 50 Abs 1 BV im Wesentlichen auf die im sonstigen kantonalen Recht enthaltenen Bestimmungen (vgl. z.B. Urteil 1P.349/2006 vom 21. November 2006 E. 2.2, nicht publ. in: BGE 132 I 270; Urteile 2C_237/2014 vom 16. Juli 2014 E. 5; 2C_995/2012 vom 16. Dezember 2013 E. 2.2; 2C_61/2009 vom 5. Oktober 2009 E. 2.1), legt aber (abgesehen vom hier nicht einschl�gigen Abs. 2) nicht selber fest, in welchen Bereichen die Gemeinden autonom sind.
5.5.2.�Nach Art. 3 Abs. 3 KV/GR bestimmen Gemeinden und Kreise ihre Amts- und Schulsprachen im Rahmen ihrer Zust�ndigkeiten und im Zusammenwirken mit dem Kanton. Sie achten dabei auf die herk�mmliche sprachliche Zusammensetzung und nehmen R�cksicht auf die angestammten sprachlichen Minderheiten.
�Nach dem kantonalen Recht gilt f�r die Festlegung der Amtssprachen das Territorialit�tsprinzip (Art. 16 des Sprachengesetzes des Kantons Graub�nden vom 19. Oktober 2006 [Sprachengesetz/GR]; BR 492.100). Die Regelung der Schulsprache richtet sich nach denselben Grunds�tzen (Art. 18 Abs. 2 Sprachengesetz/GR). Weder verfassungsrechtlich noch gesetzlich geregelt ist jedoch, ob ein Idiom oder eine Schriftsprache f�r als r�toromanisch definierte Sprachgebiete als Schulsprache Anwendung zu finden hat. Verwaltungsgericht, Grosser Rat und Regierung gehen �bereinstimmend davon aus, dass dieser Entscheid den Gemeinden obliegt. Daraus folgt, dass den Gemeinden diesbez�glich eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit zukommt, weshalb sie in diesem Bereich als autonom anzusehen sind.
5.6.�Zu pr�fen ist weiter nach den vorne E. 5.4 genannten Grunds�tzen, ob Art. 32 Schulgesetz/GR diese kommunale Autonomie verletzt.
5.6.1.�Offensichtlich greift Art. 32 Schulgesetz/GR in die kommunale Zust�ndigkeit ein. Zwar wird der Entscheid der Gemeinde dar�ber, ob ein Idiom oder eine Schriftsprache als Schulsprache Anwendung finden soll, nicht pr�judiziert, wie Verwaltungsgericht, Grosser Rat und Regierung mit Recht darlegen. Das �ndert aber nichts daran, dass die Gemeinden f�r einen Teil der Sch�ler, n�mlich f�r diejenigen, die bereits eingeschult sind, keinen Wechsel mehr beschliessen k�nnen. Die Autonomie der Gemeinden wird damit relativiert.
5.6.2.�Schon aus dem Wortlaut von Art. 3 Abs. 3 KV/GR ergibt sich, dass die verfassungsrechtliche Autonomie der Gemeinde nicht unbegrenzt ist (vgl. auch BORGHI/PREVITALI, L'insegnamento in romancio e della lingua romancia nelle regioni di diffusione tradizionale di tale idioma, ZGRG 2003 S. 111 ff.) : Einerseits bezeichnen die Gemeinden (und Kreise) die Schulsprachen "im Zusammenwirken mit dem Kanton". Diese Bestimmung, die erst im Rahmen der parlamentarischen Beratung aufgenommen wurde, f�hrt dazu, dass die Gemeindeautonomie in diesem Bereich nur in den vom kantonalen Recht definierten Schranken, insbesondere im Rahmen der Vorgaben des Sprachengesetzes/GR, besteht ( NAY, Romanischdebatte: die rechtlichen Pflichten und Einschr�nkungen f�r die Politik, in: ZGRG 3/2011 S. 135, unter Verweis auf das Grossratsprotokoll vom 17. Oktober 2006, Votum Augustin, S. 481). Sodann enth�lt Satz 2 von Art. 3 Abs. 3 KV/GR in �bereinstimmung mit Art. 70 Abs. 2 BV gewisse Schranken der kommunalen Autonomie. Diese Relativierungen werden insbesondere durch die im Sprachengesetz der Regierung vorbehaltenen Kompetenz, Beschl�sse einer Gemeinde �ber einen Sprachenwechsel zu genehmigen, konkretisiert (Art. 24 Abs. 3 Sprachengesetz/GR; vgl. RATHGEB, a.a.O., Rz. 31 zu Art. 3).
5.6.3.�Grosser Rat und Regierung weisen darauf hin, dass seinerzeit auch bei der Einf�hrung des Rumantsch Grischun in den Pioniergemeinden diejenigen Sch�ler, die bereits im Idiom eingeschult wurden, weiterhin im Idiom unterrichtet wurden; dasselbe m�sse auch im umgekehrten Fall gelten. Diese Folgerung ist zwar nicht gerade logisch zwingend. Immerhin haben aber doch die betroffenen Gemeinden nach den vorinstanzlichen Feststellungen seinerzeit selber beschlossen, sich als Pioniergemeinden an der Einf�hrung des Rumantsch Grischun zu beteiligen, und sich dabei offenbar auch den vom Kanton gesetzten Rahmenbedingungen (Einf�hrung aufbauend vom ersten Schuljahr an) unterstellt. Mit der angefochtenen Gesetzesbestimmung werden die analogen Rahmenbedingungen festgelegt daf�r, wie die Gemeinden den von ihnen seinerzeit selber gew�hlten Versuch wieder abbrechen k�nnen.
5.6.4.�Sodann sind die einzelnen Verfassungsbestimmungen auch im Kontext mit anderen Bestimmungen zu lesen (BGE 139 I 16 E. 4.2.2 S. 24 f.). Grosser Rat und Regierung weisen auf Art. 89 Abs. 2 KV/GR hin, wonach Kanton und Gemeinden daf�r sorgen, dass Kinder und Jugendliche einen ihren F�higkeiten entsprechenden Grundschulunterricht erhalten. Die Umsetzung von Art. 89 KV/GR erfolgt wesentlich durch das Schulgesetz/GR, welches die Bildung und Erziehung in der Volksschule regelt (Art. 1 Abs. 1 Schulgesetz/GR) und namentlich auch die Lerninhalte in den Grundz�gen festlegt (Art. 29 ff. Schulgesetz/GR). Es muss in der kantonalen Kompetenz liegen, auch f�r den Unterricht in den von den Gemeinden festzulegenden Sprachen p�dagogische Ziele und Lerninhalte festzulegen. Die Autonomie der Gemeinden in der Festsetzung der Schulsprache ist abzuw�gen gegen�ber der kantonalen Zust�ndigkeit, den Inhalt des Grundschulunterrichts festzulegen. Aus den parlamentarischen Beratungen zu Art. 32 Schulgesetz/GR ergibt sich, dass der Grosse Rat der Auffassung war, aus p�dagogischen Gr�nden sollen die Kinder im Verlauf der Schulzeit nicht zu einem Wechsel der Schulsprache gezwungen werden. Das ist eine haltbare �berlegung (Urteile 2C_806/2012, 2C_807/2012 vom 12. Juli 2013 E. 7.3, nicht publ. in: BGE 139 I 229), die sich auf Art. 89 Abs. 2 KV abst�tzen l�sst, und gewisse Einschr�nkungen der kommunalen Autonomie rechtfertigen kann.
5.6.5.�Eine gewisse kantonale Zust�ndigkeit l�sst sich zudem daraus ableiten, dass es neben kommunalen auch kantonale (Art. 89 Abs. 3 KV/GR; dazu Urteil 2C_949/2013 vom 24. M�rz 2014) sowie regionale Schulen gibt. Das bedingt zwangsl�ufig eine gewisse gemeinde�bergreifende Koordination. Grosser Rat und Regierung bringen in diesem Zusammenhang vor, eine kantonale Regelung dr�nge sich im Hinblick auf die Rechtsgleichheit und Chancengleichheit aller Sch�ler auf, insbesondere im Blick auf die Pr�fungen f�r die Zulassung in weiterf�hrende Schulen. Die Aufnahmepr�fungen w�rden in derjenigen Sprachvariante durchgef�hrt, in welcher die Kinder ab der ersten Schulklasse alphabetisiert wurden. Hier w�ren Kinder krass benachteiligt, wenn sie in einer anderen Sprache gepr�ft w�rden als in derjenigen, in der sie bereits mehrere Jahre alphabetisiert wurden. Art. 32 Schulgesetz/GR diene damit der Chancengleichheit.
5.6.6.�Die Beschwerdef�hrer bringen dagegen zwar vor, heute bereits komme es vor, dass Kinder zwangsl�ufig mit einem Wechsel der Alphabetisierungssprache konfrontiert w�rden, so z.B. wenn sie von einer kommunalen Unterstufe in eine von mehreren Gemeinden gemeinsam gef�hrte Oberstufe �bertreten, in welcher in einer anderen Sprachversion unterrichtet wird. Auch w�rden die regionalen Mittelschulen bis heute das jeweilige Idiom verwenden, so dass die in Rumantsch Grischun alphabetisierten Kinder sp�testens beim �bertritt ins Untergymnasium mit einer anderen Alphabetisierungssprache konfrontiert w�rden. Art. 32 Schulgesetz/GR k�nne solche Situationen nicht vermeiden, verunm�gliche daf�r aber individuelle L�sungen im konkreten Einzelfall. Sofern �berkommunale Schulen Gemeinden mit unterschiedlichen Sprachvarianten umfassen, ist wohl in der Tat ein Sprachwechsel w�hrend der Schulzeit f�r die einen oder anderen Kinder unausweichlich, sofern nicht zwei Klassen parallel gef�hrt werden k�nnen. Den Beschwerdef�hrern ist einzur�umen, dass Art. 32 Schulgesetz/GR, der sich nicht auf �berkommunale Schulen bezieht, solche Situationen nicht vermeiden kann, so dass daf�r nach wie vor fallad�quate L�sungen gefunden werden m�ssen. Immerhin kann es aber die �berkommunale Koordination vereinfachen, wenn zumindest in allen Gemeinden mit der gleichen Sprachvariante die Wechsel nach den gleichen Grunds�tzen erfolgen.
5.7.�Zusammenfassend enth�lt Art. 32 Schulgesetz/GR eine sachlich gerechtfertigte Regelung. Der kantonale Gesetzgeber hat die verfassungsm�ssige Autonomie der Gemeinden nicht verletzt. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
�Die Beschwerdef�hrer r�gen sodann eine Verletzung der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV), des Diskriminierungsverbots (Art. 8 Abs. 2 BV), der Menschenw�rde (Art. 7 BV) und des Willk�rverbots (Art. 9 BV).
6.1.�Das Bundesgericht hat sich mit der R�ge der Verletzung der Rechtsgleichheit und des Diskriminierungsverbots bereits im Verfahren 2C_806/2012, 2C_807/2012 (Urteil vom 12. Juli 2013 E. 7, nicht publiziert in: BGE 139 I 229) auseinandergesetzt. Es hat erwogen, Rumantsch Grischun sei unter der romanischsprachigen Bev�lkerung notorisch umstritten. In der dadurch geschaffenen Konstellation k�nne es je nach Situation f�r die Schulabsolventen vorteilhaft oder nachteilig sein, Rumantsch Grischun bzw. die Idiome zu beherrschen. Das Anliegen der Regierung, dass die Kinder nicht w�hrend der Schulzeit die Schulsprache �ndern m�ssten, sei vertretbar; auch wenn andere L�sungen ebenfalls denkbar gewesen w�ren, k�nne nicht gesagt werden, der streitige Beschluss sei sachlich nicht haltbar oder �berschreite den den zust�ndigen Beh�rden zustehenden Ermessensspielraum. Unter diesen Umst�nden liege erst recht keine Diskriminierung vor. Das Verwaltungsgericht hat im hier angefochtenen Urteil mit der sinngem�ss gleichen Begr�ndung eine Verletzung der angerufenen Verfassungsrechte verneint.
6.2.�Die Beschwerdef�hrer bringen dagegen vor, diese Ausf�hrungen seien unhaltbar. Nur 10 % der in Romanisch eingeschulten Kinder w�rden derzeit auf Rumantsch Grischun unterrichtet. Diese Kinder w�rden einen �usserst nachteiligen Aussenseiterstatus erhalten.
�Es liegt jedoch in der Natur eines befristeten Schulversuchs, dass nur eine relativ kleine Zahl der Kinder von diesem Versuch betroffen sind. Auch ohne die Regelung von Art. 32 Schulgesetz/GR w�ren jedenfalls diejenigen Kinder, die inzwischen bereits die ganze oder einen grossen Teil ihrer Schulzeit in Rumantsch Grischun absolviert haben, anders behandelt als diejenigen, die im Idiom unterrichtet werden. Solche Unterschiede liegen im Wesen jeder Rechts�nderung und begr�nden f�r sich allein noch keine Rechtsungleichheit.
6.3.�Die Beschwerdef�hrer machen zudem geltend, es bestehe kein vern�nftiger Grund, die Regelung von Art. 32 Schulgesetz/GR einzig f�r den Wechsel von Rumantsch Grischun zum Idiom vorzusehen, nicht aber f�r einen Wechsel vom R�toromanischen ins Deutsche oder Italienische. Indessen liegt noch keine Rechtsungleichheit darin, dass ein Gesetz nur eine bestimmte Konstellation regelt, die aktuell von Bedeutung ist, nicht aber andere Konstellationen, die vergleichbar sein k�nnten, aber sich m�glicherweise aktuell nicht aufdr�ngen. Zudem weisen die kantonalen Beh�rden darauf hin, dass ein Wechsel zwischen Romanisch, Deutsch oder Italienisch - anders als ein Wechsel von Rumantsch Grischun zu einem romanischen Idiom oder umgekehrt - gem�ss Art. 24 Abs. 3 Sprachengesetz/GR der Bewilligung der Regierung unterliegt und dass als Schulsprache im Sinne des Sprachengesetzes/GR diejenige gelte, in welcher die Kinder in der ersten Klasse alphabetisiert wurden; bei einem eigentlichen Sprachenwechsel w�rde Art. 32 Schulgesetz/GR analog angewendet. Eine rechtsungleiche Behandlung gleicher Konstellationen ist jedenfalls nicht dargetan.
6.4.�Insgesamt schafft die Regelung keine sachlich unhaltbaren Ungleichbehandlungen. Sie kann damit auch nicht als willk�rlich betrachtet werden. Erst recht ist nicht ersichtlich, inwiefern sie die Menschenw�rde beeintr�chtigen k�nnte.
�Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet. Die Beschwerdef�hrer tragen die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen werden nicht ausgerichtet (Art. 68 BGG).
�Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.- werden den Beschwerdef�hrern auferlegt.
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden schriftlich mitgeteilt.