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Timestamp: 2016-10-24 03:29:06
Document Index: 301464683

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 64', 'Art. 66']

{T�0/2} 8C_556/2013 � � Urteil vom 21. Oktober 2013
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 19. M�rz 2013.
S.________ war als Kranf�hrer bei der K.________ SA t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 18. August 2009 fiel ihm eine Schaltafel auf die rechte Schulter, woraus eine Prellung der Schulter und des Schulterblattes resultierte (Bericht des Dr. med. G.________ vom 27. August 2009). Die SUVA erbrachte Versicherungsleistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Gest�tzt auf die kreis�rztliche Untersuchung des Dr. med. B.________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 31. Mai 2010 stellte die SUVA ihre Leistungen per sofort ein (Verf�gung vom 3. Juni 2010). Auf Einsprache hin gew�hrte sie die vor�bergehenden Leistungen weiter, t�tigte zus�tzliche medizinische Abkl�rungen und liess den Versicherten erneut durch den Kreisarzt Dr. med. B.________ beurteilen. Mit Verf�gung vom 11. Juli 2011 teilte sie S.________ die sofortige Einstellung der Versicherungsleistungen mit, da die aktuellen Beschwerden nicht mehr unfallbedingt seien. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 20. September 2011 fest.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt wies die dagegen erhobene Beschwerde ab (Entscheid vom 19. M�rz 2013).
S.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit den Rechtsbegehren, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die Sache an die Vorinstanz bzw. an die SUVA zu weiteren medizinischen Abkl�rungen und neuem Entscheid zur�ckzuweisen. Es seien ihm ab 11. Juli 2011 weiterhin Heilkosten- und Taggeldleistungen zuzusprechen. Ferner wird um unentgeltliche Rechtspflege ersucht.
Im vorinstanzlichen Entscheid werden die Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG) sowie zu dem f�r einen Leistungsanspruch nebst anderem vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.) und zu der im Weiteren erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhangs generell (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Erw�gungen zum Wegfall unfallbedingter Ursachen eines Gesundheitsschadens bei Erreichen des Status quo sine vel ante sowie zur damit verbundenen Beweislast (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12 E. 3.2, 8C_901/2009) und zu dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125). Darauf wird verwiesen.
Streitig ist die Leistungspflicht der SUVA ab 11. Juli 2011. Dabei ist einzig zu pr�fen, ob SUVA und Vorinstanz zu Recht hinsichtlich der rechtsseitigen Schulterbeschwerden davon ausgingen, dass der Status quo sine sp�testens bei der Leistungseinstellung erreicht war.
3.1.�Die Vorinstanz gelangte nach einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Unterlagen, namentlich gest�tzt auf die Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. B.________ vom 1. Juli 2011, zum zutreffenden Schluss, dass die initialen Beschwerden aufgrund der geprellten rechten Schulter zwar in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 18. August 2009 gestanden seien, sp�testens ab dem Zeitpunkt der kreis�rztlichen Beurteilung vom 1. Juli 2011 aber der Status quo sine eingetreten sei. Die aktuell bestehenden Beschwerden seien degenerativer Natur, weshalb eine weitere Leistungspflicht der SUVA hierf�r entfalle.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer vermag nicht aufzuzeigen, weshalb aus medizinischer Sicht ab Datum der Leistungseinstellung nicht von der Wiedererlangung des Status quo sine auszugehen war, sondern weiterhin unfallbedingte Schulterbeschwerden bestehen sollen. Ein vom kantonalen Gericht unrichtig oder unvollst�ndig festgestellter Sachverhalt liegt nicht vor, wie geltend gemacht wird: Die bildgebende Untersuchung mittels Magnetresonanztomografie (MRT) vom 17. Dezember 2009 hat erhebliche degenerative Ver�nderungen der Supra- und Infraspinatussehne am kn�chernen Anker mit deutlicher Knochenmarkreaktion im Sinne einer Hyper�mie/eines �dems ergeben. Es lagen keine Fraktur und keine Zeichen einer Arthrose vor, das Labrum war, soweit beurteilbar, intakt gewesen (Bericht der Radiologischen Gemeinschaftspraxis L.________ vom 21. Dezember 2009). Anl�sslich einer weiteren MRT vom 19. Mai 2011 wies der Radiologe Dr. med. W.________, Radiologische Gemeinschaftspraxis L.________, in seinem Bericht gleichen Datums erneut auf die vorbestehenden hochgradigen degenerativen Ver�nderungen der distalen Supraspinatussehne sowie auf deutliche degenerative Ver�nderungen auch des oberen Anteils der Subskapularissehne und m�ssiggradige degenerative AC-Gelenksver�nderungen mit leichter Aktivierung hin. Im Vergleich zur Voruntersuchung vom 17. Dezember 2009 habe die ansatznahe, gelenkseitige Partialruptur der Supraspinatussehne zugenommen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers wird der Beweiswert der Beurteilung des Dr. med. B.________ (vom 1. Juli 2011) durch den Umstand, dass die medizinischen Akten eines im Jahre 2007 geltend gemachten Unfalls nicht beigezogen worden sind, nicht infrage gestellt. Der erstmals replikweise im vorinstanzlichen Verfahren behauptete Zusammenhang der aktuellen Schulterbeschwerden mit dem anl�sslich der kreis�rztlichen Untersuchung vom 31. Mai 2010 erw�hnten Ger�ststurz im Jahre 2007 mit Verletzung am R�cken/ Kreuz erscheint wenig plausibel. Auch der behandelnde Chirurg Dr. med. G.________ erw�hnte den fr�heren Unfall nicht, obwohl der Beschwerdef�hrer angibt, bereits damals in seiner �rztlichen Behandlung gewesen zu sein. Dr. med. G.________ f�hrte aus, den Versicherten seit dem 21. August 2009 zu behandeln. �berdies empfahl Dr. med. G.________ nicht im Kontext mit dem behaupteten fr�heren Unfall die Erstellung eines Gutachtens, wie vom Beschwerdef�hrer geltend gemacht wird, sondern hinsichtlich der Unfallkausalit�t der Beschwerden mit dem hier zu beurteilenden Geschehen vom 18. August 2009 (Bericht vom 8. Mai 2012). Gest�tzt auf die vorliegende medizinische Aktenlage bestehen jedenfalls keine Anhaltspunkte daf�r, dass der fr�here Unfall zur bestehenden Beschwerdeproblematik beigetragen hat.
3.3.�Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers sind von weiteren medizinischen Abkl�rungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb die Vorinstanz in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung (vgl. BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236) ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) darauf verzichten durfte, zumal die �brigen medizinischen Akten mit den kreis�rztlichen Schlussfolgerungen in Einklang stehen und Dr. med. B.________ nachvollziehbar begr�ndete, weshalb die alleinigen Unfallfolgen im Sinne der Kontusion nach vier bis sechs Monaten als abgeklungen zu betrachten sind und die aktuelle progrediente Schmerzproblematik einer degenerativen Entwicklung entspricht. Diese medizinische Stellungnahme erf�llt die rechtsprechungsgem�ssen Kriterien (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff. mit Hinweisen) f�r eine beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlage. Indizien, die gegen die Zuverl�ssigkeit dieser Beurteilung sprechen, sind nicht zu erkennen. Damit erfolgte die Leistungseinstellung per 11. Juli 2011 zu Recht.
Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und 109 Abs. 3 BGG) - erledigt.
Infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde besteht kein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege (Art. 64 BGG). Die Gerichtskosten sind vom Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).