Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/handelsregister
Timestamp: 2020-06-01 09:10:08
Document Index: 381339411

Matched Legal Cases: ['§ 235', '§ 235', '§ 128', '§ 235', '§ 202', '§ 67', '§ 8', '§ 31']

Handelsregister | Rechtslupe
Im Ver­fah­ren über eine Rechts­be­schwer­de, die die Auf­nah­me einer Gesell­schafter­lis­te in den Regis­ter­ord­ner zum Gegen­stand hat, fällt die Gerichts­ge­bühr nach Nr.19123 KV GNotKG an. Dage­gen ist die Gebühr nach Nr. 13620 KV GNotKG nicht zu erhe­ben. Die Gebühr nach Nr. 13620 KV GNotKG fällt an für das Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren im All­ge­mei­nen
Umwand­lung einer GmbH in eine GbR – und das Han­dels­re­gis­ter
Beim Form­wech­sel einer GmbH in eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts müs­sen weder die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts noch ihre Gesell­schaf­ter im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wer­den. Der Name der Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts und ihre Gesell­schaf­ter nach einem Form­wech­sel gemäß § 235 Abs. 1 UmwG sind kei­ne ein­tra­gungs­pflich­ti­gen Tat­sa­chen. Ein­ge­tra­gen wer­den muss nach § 235 UmwG
Wer unrich­tig als Gesell­schaf­ter einer durch Umwand­lung ent­stan­de­nen Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen ist, kann nach all­ge­mei­nen Rechts­schein­grund­sät­zen für die Kos­ten eines Rechts­streits haf­ten, den ein Gläu­bi­ger der form­wech­seln­den GmbH im Ver­trau­en auf sei­ne Haf­tung als Gesell­schaf­ter gegen ihn führt. Es besteht zwar kei­ne Haf­tung ent­spre­chend §§ 128 ff.
Umwand­lung einer GmbH in eine GbR – und die Anteils­über­tra­gung zwi­schen Beschluss und Ein­tra­gung
Gesell­schaf­ter der mit dem Form­wech­sel ent­ste­hen­den Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts wer­den grund­sätz­lich die­je­ni­gen, die im Zeit­punkt der Ein­tra­gung der neu­en Rechts­form bzw. der Umwand­lung (§ 235 Abs. 1 UmwG) in das Regis­ter Anteils­in­ha­ber des form­wech­seln­den Rechts­trä­gers sind, § 202 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 UmwG, nicht etwa die­je­ni­gen, die zum Zeit­punkt der Fas­sung des
Eine GmbH ist nicht mehr pro­zess­fä­hig, nach­dem ihr Geschäfts­füh­rer (bzw Liqui­da­tor) noch vor Ein­le­gung des Rechts­mit­tels sein Amt nie­der­ge­legt hat. Dem steht nicht ent­ge­gen, dass die Amts­nie­der­le­gung ent­ge­gen § 67 Abs. 1 GmbHG noch nicht im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen ist. Denn die Ein­tra­gung wirkt nur dekla­ra­to­risch . Die Fol­gen einer unter­las­se­nen Ein­tra­gung
Beim Nach­weis der Ertei­lung einer Regis­ter­voll­macht mit­tels beglau­big­ter Abschrift der öffent­lich beglau­big­ten Voll­machts­er­klä­rung kann das Regis­ter­ge­richt die Vor­la­ge einer aktu­el­len Beglau­bi­gung ver­lan­gen, wenn seit dem Zeit­punkt der Beglau­bi­gung der Abschrift eine erheb­li­che Zwi­schen­zeit ver­gan­gen ist. Die Anmel­dung zum Han­dels­re­gis­ter ist grund­sätz­lich auch durch einen Bevoll­mäch­ti­gen mög­lich , wobei vor­lie­gend dahin­ste­hen
Sieht eine GmbH-Sat­­zung vor, dass die GmbH mit einem Stamm­ka­pi­tal von 25.000, -€ Grün­dungs­kos­ten bis zu 15.000, -€ trägt, so sind die­se Kos­ten unan­ge­mes­sen; die­se Sat­zungs­ge­stal­tung ist unzu­läs­sig und steht der Ein­tra­gung im Han­dels­re­gis­ter ent­ge­gen. Das ist auch dann nicht anders, wenn die­se GmbH im Wege der Umwand­lung ent­steht und
Die Pro­ku­ra umfasst nicht die Ver­tre­tungs­macht zur Anmel­dung der Ände­rung der Geschäfts­an­schrift beim Han­dels­re­gis­ter. Gemäß § 8 Abs. 4 Nr. 1 GmbHG hat der Geschäfts­füh­rer die Geschäfts­an­schrift der GmbH zur Ein­tra­gung in das Han­dels­re­gis­ter anzu­mel­den. Ändert sich die Geschäfts­an­schrift wie hier spä­ter, folgt die Pflicht zur Anmel­dung aus § 31 Abs. 1 HGB. Die