Source: https://www.pflege-durch-angehoerige.de/was-sie-ueber-angebote-zur-unterstuetzung-im-alltag-wissen-sollten/
Timestamp: 2019-10-15 06:54:27
Document Index: 309944926

Matched Legal Cases: ['§45', '§ 36', '§36', '§36', '§45', '§45']

Start » Was Sie über “Angebote zur Unterstützung im Alltag” wissen sollten
Die Angebote zur Unterstützung im Alltag – sind wichtige Leistungen sowohl für den Pflegebedürftigen selbst als auch für die Pflegenden. Es handelt sich hierbei um einen zweckgebunden Geldbetrag, den sogenannten Entlastungsbetrag, der zum einen zum Beispiel für die zusätzliche Förderung der pflegebedürftigen Menschen eingesetzt werden kann, aber auch zur Entlastung der Pflegeperson.
Viele kennen die “Angebote zur Unterstützung im Alltag” noch mit anderen Begrifflichkeiten. Doch seit dem 01.01.2017 gibt es diverse Änderungen.
Aus dem Begriff “zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen” wird der Begriff “Entlastungsbetrag”.
Der Begriff “niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote” wird ersetzt durch “Angebote zur Unterstützung im Alltag”.
Mit dem Entlastungsbetrag können Sie unter anderem folgende Leistungen bezahlen:
Kosten für Kost und Logis sowie Investkosten während der Kurzzeitpflege
Die teilstationäre Pflege wie Tagesbetreuung (Tagespflege) oder Nachtpflege
Nach Landesrecht anerkannte „Angebote zur Unterstützung im Alltag“
Mehr zur Verrechnung des Entlastungsbetrags mit anderen Leistungen erfahren Sie in meinen Beiträgen Das bringt der Entlastungsbetrag sowie Kurzzeitpflege mit dem Entlastungsbetrag verrechnen.
Eine grundlegende Beschreibung finden Sie in meinem Beitrag “Was sind „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ und wer bietet diese an”
Beratung und Schulung von pflegenden Angehörigen.
Stundenweise Betreuung von Demenzkranken.
Unterstützung des Hilfebedürftigen beim Pflegen von sozialen Kontakten.
Betreuung von Pflegebedürftigen in der eigenen Häuslichkeit.
Familien entlastende und unterstützende Dienstleistungen wie z. B. Begleitung beim Besuch des Friedhofs, in den Zoos oder ins Konzerts, zu öffentlichen Veranstaltungen, Ausflügen usw.
Entlastung der Familie bei Behördengängen, Arztbesuchen.
Unterstützung der Pflegeperson im Haushalt und bei der hauswirtschaftlichen Versorgung (haushaltsnahe Dienstleistungen).
Individuelle Hilfe für Organisation und Bewältigung des Alltags.
Beaufsichtigung von sturzgefährdeten Personen.
Beschäftigungstherapie mit Ergotherapeuten.
Entspannungstherapien, Förderung der Motorik.
Begleitung als Betreuungsperson im Urlaub, betreute Reisen und Unternehmungen.
Gedächtnistraining, Tanzen, Gymnastik.
Förderung von Hobbys und Beschäftigungen.
Musiktherapieanleitung.
icon-book Lese-TiPP: Kostenlose Pflegeschulung und Pflegeberatung
Damit Sie die Kosten erstattet bekommen, müssen die Rechnungen/Belege der anerkannten Leistungserbringer vorgelegt werden. Alternativ können die Leistungserbringer auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen.
Klären Sie mit Ihrer Pflegekasse im Vorfeld, welche Leistungserbringer zugelassen sind, damit Sie dessen Kosten auch wirklich erstattet bekommen.
ExtraTipp: Was Sie über stundenweise Verhinderungspflege wissen sollten und was zu tun ist, damit Ihnen das Pflegegeld nicht gekürzt wird, lesen Sie bitte meinem Beitrag über die stundenweise Verhinderungspflege.
Nein. Es gibt die Möglichkeit, nicht in Anspruch genommene Leistungen in das nächste Kalenderjahr zu übertragen. Allerdings müssen die dann spätestens bis Ende des Kalenderhalbjahres aufgebraucht sein.
Otto Beier	am 18. September 2019 um 8:47
Ich darf Sie aus rechtlichen Gründen nicht beraten. Aber auch hier finden Sie einen entsprechenden Gesetzestext.
Tavus	am 17. September 2019 um 14:17
Guten Tag, unser Sohn (8) hat den Pflegegrad 4. Wir rechnen seit Jahren die Entlastungsleistungen mit einem Bekannten und der Kasse ab! Wir sind in NRW und haben bei der Kasse angefragt, ob man für diese Art des Angebotes was wir nutzen auch die 40 % der Sachleistungen nutzen kann! Die Kasse sagt nein! Stimmt das?
Elke R.	am 23. Februar 2018 um 19:09
Pflegegrad 1 wegen Depressionen wurde nun anerkannt. Meine Tochter kümmert sich um anstehende Dinge wie ab und an einkaufen, Begleitung zu Terminen die die ambulante Betreuung nicht begleitet..sie putzt hier 2 mal die Woche und ist eigentlich immer für mich da wenn ich sie brauche.Sie darf aber den Pauschalbetrag nicht erhalten?Ich möchte keine fremden Menschen im Haus haben, die ambulante Betreuung ist schwierig genug in meiner Situation 🙁
Yusuf Savci	am 27. September 2017 um 10:15
Ich pflege meine Mutter und hat den Pflegegrad 5, sie ist ans Bett gebunden und meine Kinder helfen ebenfalls mit. Wir kriegen aber nur Pflegegeld, hat man da eine Möglichkeit weitere zusätzliche Geldleistungen zu bekommen?
Matthecke	am 23. Mai 2017 um 17:40
Sie schreiben, dass auch eine freiwillige Helferin vom jeweiligen Land anerksmnt die Haushaltshilfe und Einkäufe übernehmen darf. Wiss. muss ich der Krankenkasse einreichen, damit die bez ahlung such abgesichert ist.
Krämer	am 9. Mai 2017 um 11:42
Welchen Sinn macht es einen Erstattungsbetrag für Alltagsleistungen von dem der Verhinderungspflege abzugrenzen, wenn das Geld des Erstattungsbetrages auch für die Kosten der Verhinderungspflege verwendet werden kann, wie es sich aus ihrem Bericht ergibt? Man könnte doch gleich von vorenherein die Vehinderungspflege um diesen Betrag erhöhen? Nachbarn und Freunde dürfen die Verhinderungspflege leisten und somit auch die Leistungen für den Erstattungsbetrag?
Bitte klären sie mich über diesen Konflikt auf.
Babsy	am 22. März 2017 um 3:09
Den Entlastungsbeitrag dürfen nur zertifizierte Dienste direkt bei den Kassen abrechnen. Ich würde den Haushaltsservice mal fragen, ob er nach §45b anerkannt ist. Viele dieser Dienstleister sind es nämlich.
Es klingt jetzt vielleicht verrückt, aber schau mal nach “Demenzbetreuungs – Diensten” in deiner Nähe.
Diese übernehmen auch hauswirtschaftliche Leitungen.
(Senio Aktiv)
Otto Beier	am 14. März 2017 um 19:31
Anerkannt bedeutet, dass es ein Serviceangebot sein muss, das von der Pflegekasse anerkannt ist. Bei dem Entlastungsbetrag ist dies leider auch noch von Bundesland zu Bundesland ganz unterschiedlich. Hinzu kommt, dass ein Pflegedienst meist wesentlich teurer als ein Haushaltshilfeservice ist. Fragen Sie doch mal bei Ihrem zuständigen Pflegestützpunkt nach, ob er vielleicht eine Auflistung von Anbietern für den Entlastungsbetrag hat.
Anna	am 14. März 2017 um 17:56
Meine Tochter hat den Pflegegrad 2 und wir würden gern den Entlastungsbetrag nutzen, um eine Haushaltshilfe mitzufinanzieren.
Nun sagte mir unsere Pflegekasse, dass dies grundsätzlich möglich sei, aber dass dies nur über einen ambulanten Pflegedienst möglich sei. Nun verhält es sich aber so, dass die örtlichen Pflegedienste leider gar nicht die Kapazitäten haben, eine Haushaltshilfe anzubieten. Ich habe jetzt einen zuverlässigen Haushaltshilfeservice gefunden, der allerdings kein Pflegedienst ist.
Muss die Pflegekasse das trotzdem anerkennen?
Was bedeutet anerkannte Haushalts- und Serviceangebote?
Kann mir jemand helfen? Das wäre ganz wunderbar.
Märten Sieglinde	am 8. März 2017 um 22:32
Kann ich als Tochter,bei meiner Mutter die Betreuungsleistungen nach Paragraph 45 abrechnen? Bin gelernte Altenpflegerin mit Ausbildung PDl und Ausbildung nach Paragraph45.Bitte um eine konkrete Aussage.
Elke Jägers	am 22. Januar 2017 um 11:20
zählt zu dieser Unterstützung auch die Übernahme der Kosten für einen warmen Mittagstisch “Essen auf Rädern”?
Inge	am 15. Dezember 2016 um 19:47
Mein 44jähriger Sohn hat Pflegestufe 2 mit zusätzlicher Betreuung von 104 Euro monatlich. Wir haben das die letzten 2 Jahre nicht in Anspruch genommen.
Nun haben wir Urlaub an der Nordsee geplant. Um uns zu entlasten würde nun meine Tochter und Schwiegersohn mitfahren um mit dem Bruder was zu unternehmen (Schifffahrten, Disco-Besuch, Kino usw.), was uns altershalber schwer fällt.
Kann auch in diesem Fall das Betreuungsgeld in Anspruch genommen werden.
Inge	am 15. Dezember 2016 um 19:35
Mein 44jähriger Sohn ist geistig behindert und hat Pflegestufe 2.
Es geht um die zusätzlichen Betreuung von 104 Euro monatlich, was auch genehmigt ist.
Ich habe das letztes Jahr nicht in Anspruch genommen.
Nun ist ein Urlaub an der Nordsee geplant mit meiner Tochter und Schwiegersohn. Um uns bei dem Urlaub zu entlasten und auch mit dem Bruder etwas zu unternehmen, was uns altershalber schwer fällt, wäre es schön, wenn sie die zusätzlichen Betreuungskosten bekommen würden.
Ist das rechtlich so vorgesehen?
P. Klemm	am 28. November 2016 um 21:04
für meine Mutter bekomme ich Pflegegeld.
Nun habe ich mich bei der Sozialstation, bei der wir Mitglied sind, erkundigt, ob eine einmalige wöchentliche Hilfeleistung für Baden oder Duschen erfolgen kann.
Sämtliche anderen Leistungen, Kochen, Putzen,Einkaufen und Körperpflege morgens und zu sonstigen Zeiten werden durch mich bzw. meinem Bruder durchgeführt.
Jetzt verlangt die Sozialstation, dass wir Kombinierte Pflege und Sachleistungen beantragen sollen, damit diese wöchentliche Arbeit direkt mit der Kasse abgerechnet werden kann.
Meine Frage: Einmal in der Woche Pflegedienst – kann ich diese Leistung auch mir in Rechnung stellen lassen und selbst bei den Betreuungs- und Entlastungsleistungen geltend machen?
Anni Betzinger	am 12. November 2016 um 21:45
Wir haben osteuropäische Pflegerinnen zur 24 Stunden Pflege und 24 Stunden Betreuung. Pflegesachleistungen können nicht abgerechnet werden, aber die Verhinderungspflege kann in Anspruch genommen werden. Den kompletten Betrag konnten wir als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Unser zwei Perlen haben uns in der Not sehr geholfen und tun dies immer noch täglich. Eine preiswertere Pflege und Betreuung war uns nirgends möglich. Und den Damen ist auch sehr geholfen.
Otto Beier	am 29. Juli 2016 um 9:31
ich darf Sie aus rechtlichen Gründen nicht beraten. Ich bin selbst “nur” pflegender Angehöriger.
Allerdings möchte ich auf meinen Beitrag Kurzzeitpflege mit zusätzlichen Betreuungsleistungen verrechnen verweisen und zwar auf den Abschnitt “meine Erfahrungen”.
Peter	am 29. Juli 2016 um 8:44
Diese Rechnung reiche ich monatlich bei der Pflegekasse ein, um über die 104€ “Regel” eine Rückerstattung zu bekommen. Hat die ganze Zeit auch geklappt, allerdings weigert sich die Kasse seit einem Monat von diesen 104 Euro auch die (übriggebliebenen) Investitionskosten zu zahlen. Die Rechnung der Nachbarschaftshilfe beläuft sich ca. auf 70 €, also müssten ca.34 € übrig sein.
Heiko	am 7. Juli 2016 um 12:20
“Pflegebedürftige in häuslicher Pflege können danach eine Kostenerstattung zum Ersatz von Aufwendungen für Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag unter Anrechnung auf ihren Anspruch auf ambulante Pflegesachleistungen erhalten, soweit für den entsprechenden Leistungsbetrag nach § 36 in dem jeweiligen Kalendermonat keine ambulanten Pflegesachleistungen bezogen wurden.”
Heißt das jetzt ich darf in dem Monat garkeine Leistungen nach §36 in Anspruch nehmen, wenn ich diese Umwandlung machen möchte oder darf ich 60% der Leistungen nach §36 in Anspuch nehmen und dann noch 40 % nach §45b?
Otto Beier	am 23. Juni 2016 um 9:15
Lilly	am 23. Juni 2016 um 1:59
Oben im Artikel schreiben Sie im Abschnitt “Welche Leistungen können mit diesen Geldern bezahlt werden”, dass auch Verhinderungspflege mit den Geldern der “Zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen” bezahlt werden können.
Das Kontingent der Verhinderungspflege haben wir zusammen mit 50% nicht genutzter Kurzzeitpflege bereits ausgeschöpft. Nun frage ich mich, ob ich zu meiner Entlastung bei der Pflege meines geistig behinderten Bruders die Leistungen der bereits bewilligten “Zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen” auch in die beschrieben Verhinderungspflege umwandeln kann.
Uli Roth	am 18. April 2016 um 15:59
Otto Beier	am 18. April 2016 um 12:46
Uli Roth	am 18. April 2016 um 11:34
kann man die 4000,–€ Zuschuss für einen Badezimmer auch nachträglich beantragen. Wir mussten 2014, nach einem Oberschenkelhalsbruch sehr schnell reagieren und bauten gleich ein Bad weil meine Mutter keine Treppe mehr steigen konnte. Auf tel. Nachfrage bei der Krankenkasse sagte man mir damals, nein dafür bekommen sie keinen Zuschuss. Das Schlafzimmer haben wir durch umräumen auf die gleiche Etage verlegt.
Otto Beier	am 17. März 2016 um 9:23
Sie müssen bei der Pflegekasse einen Antrag stellen. Wie das geht, lesen Sie in meinem Beitrag Antrag behindertengerechter Wohnungsumbau. Voraussetzung ist eine Pflegestufe.
Ursula	am 16. März 2016 um 19:28
Otto Beier	am 17. Februar 2016 um 19:22
Ich darf Sie nicht beraten. Ich würde Ihnen aber empfehlen, daß Sie sich mit einemPflegestützpunkt in Verbindung setzen. Pflegestützpunkte dürfen beraten und arbeiten kostenlos. Außerdem kann die Gesamtsituation dort besprochen werden, um vielleicht abzuklären, was Ihre Mutter sonst noch benötigt (z.B. Hilfsmittel oder Pflegehilfsmittel) usw., um gut versorgt zu sein.
Elfi	am 17. Februar 2016 um 17:03
ich bin total verwirrt!!! ich kümmere mich seit geraumer zeit sehr intensiv um meine mutter, 84 j, pflegestufe 1. – sie kann z.z. nur ganz wenige schritte laufen. d.h. ich erledige sämtliche einkäufe, koche jeden tag, räume bei ihr auf, kümmere mich so ziemlich um alles. alle 2 wochen kommt eine reinigungskraft. ich selbst erhalte eine vollen erwerbminderungsrente. kann ich in dieser situation irgendwelche gelder beantragen?
Otto Beier	am 13. Februar 2016 um 20:32
Fragen Sie doch mal beim Pflegedienst direkt nach, warum die Damen die Tische und Sessel nicht verrutschen dürfen. Ansonsten hätten Sie ja auch die Möglichkeit, eine Reinigungskraft die auf Rechnung arbeitet zu engagieren. Klären Sie das aber bitte vorher mit Ihrer Krankenkasse.
G. Melerowicz	am 13. Februar 2016 um 16:51
Seit 3 Jahren Pflege ich meine 2 Tanten , die mit im Haus wohnen und bin Vollzeit beschäftigt. Zu meiner Entlastung habe ich die Pflegedienstleitung von 104€ beantragt bzw. Doppelt ,da sie ja zu zweit sind, beide haben die Pflegestufe 1. Jetzt kommt jede Woche eine Hilfe ( wenn sie nicht krank ist) und übernimmt die Reinigung der Wohnung, und da liegt jetzt mein Problem, es werden keine Tische verschoben ( muss meine Tante selbst machen ) kein Sessel verrutscht , nichts ! Bei Nachfrage : Das dürfen wir nicht !
Gisela	am 10. Februar 2016 um 14:34
Aber da meine Tochter einen anderen Nachnamen hat und auch woanders wohnt, werden wir das einfach mal so beantragen. Woher weiß die Kasse das Deine Schwägerin auch deine Schwägerin ist? Vorrausgesetzt ihr habt verschiedene Nachnamen. Zuviel Ehrlichkeit ist nicht immer ratsam. Es geht schließlich um den zu pflegenden Angehörigen. Ich finde es ganz schlimm, das es einem bei der privaten Pflege so schwer gemacht wird und da wundert man sich das viele Menschen einfach ins Heim gebracht werden. Nicht jeder hat die Kraft den Angehörigen zu pflegen und sich gleichzeitig mit der Krankenkasse rumzuschlagen.
Gaby	am 6. Januar 2016 um 12:16
HansE	am 5. November 2015 um 15:41
Bezug auf Chris F., 23. Oktober 2015 at 10:09
Wir haben genau das gleiche (?) Problem.
Meine Mutter ist jetzt ins Heim gekommen, nach 4 Wochen Kurzzeitpflege und 4 Wochen Verhinderungspflege jetzt Vollstationär.
Lt. verschiedenen Quellen kann man diese 104€ ja “ansparen” und sogar ins nächste Jahr übertragen, also muss man ja auch rückwirkend drauf “zugreifen” können.
Die “Leistung” wurde am 27/7 beantragt, die BEK sagt, dann gibts auch rückwirkend nur 104€ ab Juli einschl.
Otto Beier	am 23. Oktober 2015 um 12:24
Chris F.	am 23. Oktober 2015 um 10:09
Wir sind jetzt gut gerüstet und steigen mit der Pflegekasse in den Ring!
Otto Beier	am 21. Oktober 2015 um 19:20
Die Pflegekasse hat uns diese Leistungen nachträglich genehmigt und bezahlt – und zwar ohne großes Aufhebens. Ich habe aber schon öfter gehört, daß nicht alle Kassen so einfach bezahlen.
Chris F.	am 21. Oktober 2015 um 18:25
Hallo Zusammen. Nachdem wir uns seit ein paar Tagen mit der Krankenkasse herumschlagen:
Es besteht ein Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Höhe von 104 EUR pro Monat. Wir wurden NACH Erbringung der Leistungen durch einen Pflegedienst durch eben diesen darauf hingewiesen, dass die Beantragung durch den Versicherten erfolgen muss. Aus dem Pflegegesetz (Sozialgesetzbuch §45b?) geht nicht hervor, ab wann der Anspruch auf Zahlungen für Entlastungsleistungen besteht.
Konkret werden ja innerhalb eines Kalenderjahres die monatlichen Entlastungsleistungen 104 EUR addiert, so dass innerhalb des Kalenderjahres bis zu 1248 EUR zur Verfügung stehen.
Die Pflegekasse teilte nun mit, dass ein Anspruch auf Zuzahlung (in diesem Fall auf Addition der monatlichen Zuzahlungen) erst in dem Monat beginnt, in dem ein entsprechender Antrag gestellt wurde. Ist es somit richtig, dass für Pflegeleistungen , welche z.b. im September erbracht wurden und im Oktober durch Einreichung einer entsprechenden Rechnung beantragt wurden, noch keine Addition erfolgte und somit erst für Pflegeleistungen ab Oktober 104 EUR zur Verfügung stehen?
Falls ja, gibt es hierfür aus dem Pflegegesetz entsprechende Textpassagen, die das ganze belegen? In der Theorie müsste dann ja bereits im Januar ein Antrag gestellt werden, um im Kalenderjahr auf den Höchstbetrag zu kommen, auch wenn im Januar noch gar keine entsprechende Pflegeleistung erbracht wird oder gar planbar ist?
Otto Beier	am 21. September 2015 um 17:19
Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach, wo Sie einen Kurs belegen können. Oder setzen Sie sich mit einem Pflegestützpunkt in Verbindung. Vielleicht kann Ihnen dort weitergeholfen werden. Unter Umständen können Sie einen Pflegegrundkurs auch bei Ihrem Pflegedienst erhalten.
Doris Zink	am 21. September 2015 um 14:37
Seit Oktober 2013 habe ich für meinen Mann die Plegestufe 3 und die o.a. 100,00 – jetzt ja 104,00 – schriftlich vorliegen. Pflege, Hilfsmittel und die Vertretung bekomme
gaby	am 13. August 2015 um 0:10
Dazu muss man nicht viel schreiben………einfach super….besser geht nicht!
hans rudolf	am 6. Mai 2015 um 14:33
sehr guter beitrag, kurz und informativ, war hilfreich, danke
MANNI	am 11. März 2015 um 12:09
Was ist unter anerkannte Haushalts – und Service Leistungen zu verstehen?
Anja	am 9. Januar 2015 um 11:25
Danke für die sehr gute Zusammenfassung bzw. Übersicht.