Source: https://www.sgi-oedernhardt.de/satzung.html
Timestamp: 2019-10-22 14:55:46
Document Index: 372653167

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 26', '§ 9', '§ 11', '§ 13', '§ 5', '§ 3', '§ 17']

Satzung - Schützengilde Berglen-Ödernhardt/Winnenden e.V.
der Schützengilde Berglen-Ödernhardt e.V.
Berglen, den 10. März 2017
Der Verein führt den Namen Schützengilde Berglen-Ödernhardt/Winnenden e.V. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Waiblingen unter VR 260317 eingetragen, hat seinen Sitz in Berglen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Schießsports.	Der Satzungszweck ist insbesondere verwirklicht durch:
Die Pflege und Förderung des Schießsports einschließlich der sportlichen und allgemeinen Jugendarbeit.
Die Ausrichtung von Vereinsmeisterschaften und anderen Wettbewerben.
Der Verein ist Mitglied des Deutschen Schützenbundes und des Württ. Landes-Sportbundes e.V., deren Satzungen er anerkennt.
aktive Mitglieder über 18 Jahren
jugendlichen Mitglieder unter 18 Jahren
Zur Aufnahme ist schriftliche Anmeldung oder mündliche mit Unterschriftsleistung erforderlich. Mitglied können alle Personen werden, die sich in geordneten Verhältnissen befinden und über einen guten Leumund verfügen. Auch Vereinigungen, Behörden oder Firmen können im Verein Mitglied werden. Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Gesamtausschuss. Die Ablehnung einer Beitrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen. Eine Begründung gegenüber dem Beitrittswilligen ist nicht erforderlich. Ergeht durch den Ausschuss innerhalb einer Frist von 8 Wochen nach dem Beitritt kein ablehnender Bescheid, ist das neue Mitglied aufgenommen. Jugendliche unter 18 Jahren benötigen zum Eintritt in den Verein die Unterschrift des Erziehungsberechtigten. Der Erziehungsberechtigte verpflichtet sich zur Zahlung des Mitgliedbeitrags des Minderjährigen.
Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält einen Mitgliedsausweis und eine Vereinssatzung. Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich die Satzungsregelungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen. Darüber hinaus sind die Mitglieder verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben können von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie sind beitragsfrei.
Die Mitglieder, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben und ihre Beitragspflicht für das abgelaufene Geschäftsjahr erfüllt haben, sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
Änderung der Bankverbindung bei der Teilnahme am SEPALastschriftverfahren bzw. am SEPA-Basis-Lastschriftverfahren,
Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind (z.B. Beendigung der Schulausbildung, etc.).
Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Ziff. 6) nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch ein Schaden, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.
Mitglieder, die die Vereininteressen schädigen und trotz wiederholter Mahnung nicht davon ablassen, können aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod oder schriftliche Austrittserklärung auf den Schluss des Kalenderjahres mit einer Frist von einem Monat. Der Beitrag ist bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen.
Bei einem Beitragsrückstand des Jahresbeitrages zu 1. Jan. des Folgejahres erlischt die Mitgliedschaft automatisch.
Ein Vereinsmitglied kann durch Beschluss des Ausschusses ausgeschlossen werden Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an den Verein und seine Einrichtungen. Der Vereinsausweis ist abzugeben.
Mitgliedsbeiträge werden im Bankeinzugsverfahren mittels Lastschrift eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu bei Eintritt in den Verein zu verpflichten, eine unwiderrufliche Einzugsermächtigung zu erteilen, sowie für eine ausreichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen. Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche mit der Beitragseinziehung, sowie eventuelle Rücklastschriften entstehende Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass ein bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies dem Verein nicht mitgeteilt hat.
Der Vorstand kann Beiträge stunden, ermäßigen oder erlassen.
Im ersten Vierteljahr eines jeden Geschäftsjahres soll die ordentliche Hauptversammlung durchgeführt werden. Sie wird im Auftrag des 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung des stellvertretenden Vorsitzenden, vom Schriftführer durch schriftliche Einladung unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung, in der die Gegenstände der beabsichtigten Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einberufen.
Entgegennahme und Genehmigung der Jahresberichte des Vorstands, der Schießleiter und des Jugendleiters.
Entlastung des Vorstandes und der Mitglieder des Gesamtausschusses.
Beratung und Beschlussfassung über vom Vorstand wegen ihrer Bedeutung auf die Tagesordnung gebrachten Angelegenheiten.
Wahl und Amtsenthebung der Mitglieder des Vorstands und des Gesamtausschusses.
Bestätigung der Schieß- und Jugendleiter und deren Stellvertreter, sowie die Wahl der Kassenprüfer.
Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren, etwaiger Zusatzverträge und Umlagen
Entscheidungen über Beschwerden der Mitglieder gegen Beschlüsse des Gesamtausschusses.
Beschlussfassungen über Satzungsänderungen und freiwilliger Auflösung des Vereins.
Beschlussfassungen über An- und Verkauf von Grundstücken.
Behandlung der durch Mitglieder beantragten Tagesordnungspunkte.
Der Vorstand kann außerordentliche Hauptversammlungen einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und des Grundes gegenüber dem Vorstand schriftlich verlangt wird. Die außerordentliche Hauptversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Hauptversammlung.
Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlußfasssung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit, soweit nichts anderes bestimmt ist. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.
Satzungsänderungen: Wird eine Satzungsbestimmung welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens 7 Mitglieder sich entschließen, ihn weiterzuführen. In diesem Fall kann der Verein nicht aufgelöst werden.
Die Auflösung bzw. Verschmelzung eines Vereins kann nur auf einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlussfassung hierüber angekündigt ist.
Die Beschlüsse der Hauptversammlung sind zu protokollieren, sowie vom Protokollführer und vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, zu unterzeichnen. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf Einsichtnahme aller satzungsgemäß erstellten Protokolle.
Für die weiteren Förmlichkeiten des Ablaufs und der Beschlussfassung (einschl. Wahlen) ist die Geschäftsordnung, die vom Gesamtausschuss zu beschließen ist, maßgebend.
Schießleiter Kurzwaffen oder dessen Stellvertreter
Schießleiter Langwaffen oder dessen Stellvertreter
Schießleiter Bogen oder dessen Stellvertreter
Jugendleiter oder dessen Stellvertreter
Schriftführer oder dessen Stellvertreter
Jedes Mitglied des Gesamtausschusses hat eine Stimme. Stimmenübertragung ist unzulässig. Bei Verhinderung eines Ausschussmitglieds tritt dessen Stellvertreter an seine Stelle. Bei Abstimmungen mit Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Die Mitglieder des Vorstandes und die übrigen Mitglieder des Gesamtausschusses werden auf zwei Jahre gewählt. Die Wahl erfolgt im jährlichen Wechsel der ordentlichen Mitglieder und der Stellvertreter. Jedes Mitglied bleibt solange im Amt, bis ein Nachfolger gewählt ist. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds beruft der Gesamtausschuss den Nachfolger, wenn die nächste Hauptversammlung nicht binnen drei Monaten stattfindet. In der nächsten Hauptversammlung ist Nachwahl erforderlich. Diese Bestimmung findet auf den ersten Vorsitzenden des Vereins keine Anwendung. Fällt einer der stellvertretenden Vorsitzenden weg, so wird er bis zur nächsten Hauptversammlung durch den Kassier vertreten.
Dem Gesamtausschuss obliegt:
Beschlussfassung über die Beschwerden von Mitgliedern gegen Beschlüsse des Vorstands
Beschlussfassung über die Ordnung des Vereins
Festlegung der Veranstaltungen des Vereins.
Beschlussfassung über die Gebührenordnung für Nichtmitglieder
Über die Protokollierung und Beurkundung der Beschlüsse des Gesamtausschusses gilt
§ 8, Ziffer 7 entsprechend.
Die Sitzungen des Gesamtausschusses sind vom 1. Vorsitzenden oder im Falle seiner Verhinderung vom 1. stellvertretenden Vorsitzenden einzuberufen (schriftlich, mündlich, telefonisch oder per Mail) und zu leiten. Die Tagesordnung und die Gegenstände der Beschlussfassung brauchen nicht bekannt gegeben zu werden.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden:
Die Mitglieder des Vorstandes vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeweils zwei Mitglieder des Vorstands haben gemeinsam Vertretungsbefugnis.
Der Vorstand leitet die Vereinsgeschäfte und erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Von den Mitgliedern des Vorstands sind insbesondere folgende Aufgabenbereiche wahrzunehmen:
Vom Vorstand kann ein Geschäftsführer bestellt werden, der dem Vorstand beratend angehört. Die Hauptversammlung kann verdienten Persönlichkeiten mit der Ehrenmitgliedschaft Sitz und Stimme im Vorstand verleihen.
Über die Einberufung der Vorstandssitzung, sowie über die Protokollierung und Beurkundung der Beschlüsse des Vorstands gilt § 9,Ziffer 3 und 4 entsprechend.
§ 11 Ordnungen des Vereins
Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Jugendordnung, eine Ehrungsordnung, sowie eine Rechts- und Verfahrensordnung geben, die vom Gesamtausschuss zu beschließen sind.
1. Für die im Verein betriebenen Sportarten können mit Genehmigung des Vorstandes rechtlich unselbständige Abteilungen gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vorstands das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. Das Nähere regelt die Abteilungsordnung, die sich im Rahmen des satzungsgemäßen Vereinszwecks halten muss. Soweit in der Abteilungsordnung nichts anderes geregelt ist, gilt die Satzung des Hauptvereins für Abteilungen entsprechend.
§ 13 Eigenständigkeit der Vereinsjugend
Zur Vereinsjugend gehören alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre sowie die gewählten und berufenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Vereinsjugendarbeit. Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich im Rahmen dieser Satzung und der Jugendordnung selbständig. Sie entscheidet über die ihr zur Verfügung gestellten Mittel in eigener Zuständigkeit.
Sie wird geleitet durch einen Jugendausschuss. Dieser wird in einer Jugendvollver-sammlung gewählt. Jugendleiter oder Jugendleiterin, bei Bedarf auch ein Jugendsprecher oder eine Jugendsprecherin, vertreten die Interessen der Jugend im Vorstand. Alles Weitere regelt eine Jugendordnung, die von der Jugend zu entwerfen ist und durch eine Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt werden muss.
Sämtliche Mitglieder des Vereins unterliegen einer Strafgewalt. Der Vorstand kann gegen Vereinsangehörige, die sich gegen die Satzung, gegen Beschlüsse der Organe, das Ansehen , die Ehre und das Vermögen des Vereins vergehen folgende Maßnahmen verhängen:
zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an den Veranstaltungen des Vereins
Ausschluss ( s.§ 5, Abs. 3). Das Nähere regelt die Rechts- und Verfahrensordnung.
Die Kassenprüfer sollen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins sowie die Kassenführung sachlich und rechnerisch prüfen, diese durch Unterschrift bestätigen und der Hauptversammlung hierüber einen Bericht vorlegen. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem Vorstand berichten.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Gesamtausschuss. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
§ 17 Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins
Die Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung bez. -verschmelzung den Mitgliedern angekündigt ist. Wenn sich mindestens 7 der in der Hauptversammlung anwesenden Mitglieder entschließen den Verein weiterzuführen, kann er weder aufgelöst noch eine Verschmelzung herbeigeführt werden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Berglen und die Stadt Winnenden, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports, insbesondere des Schießsports zu verwenden hat.
Grundstücke, welche von der Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt werden, fallen im Falle einer Auflösung des Vereins an dieselbe zurück.
Diese Satzung tritt an die Stelle der bisherigen Satzungen der Schützengilde Berglen-Ödernhardt und Schützengilde Winnenden und mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.