Source: http://freierverkauf.com/agb.htm
Timestamp: 2018-08-21 22:21:27
Document Index: 155198717

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 15', '§ 17']

(gelten auch im "Freien Nachverkauf")
§ 2 Das Auktionsunternehmen versteigert ausschließlich im Namen und auf Rechnung seiner Auftraggeber, der Eigentümer. Falls eigene oder in Mitbesitz befindliche Gegenstände des Auktionshauses versteigert werden, wird hierauf besonders hingewiesen. Der Verkauf erfolgt wie besehen. Der Auktionator übernimmt keine Haftung für etwaige Mängel und unter Ausschluss jeglicher Gewähr. Auf Gutachten wird besonders hingewiesen. Diese werden durch neutrale, öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, deren Protokoll Bestandteil des Angebots wird, erstellt
§ 6 Jeder Bieter bleibt an ein abgegebenes Gebot solange gebunden, bis dieser von einem anderen Bieter durch ein höheres gültiges Gebot überboten wird. Falls mehrere Bieter ein gleiches Gebot abgeben, gilt das Gebot, das zuerst in dieser Höhe abgegeben worden ist. Bei etwaigen Zweifeln oder Unklarheiten über die Geltung eines Gebots entscheidet der Auktionator nach seinem Ermessen, ob er den Zuschlag erteilt oder die Versteigerung wiederholt.
§ 7 Der Auktionator kann auch schriftliche Gebote zulassen, die Ihm vor der Versteigerung übergeben werden. Die Ausführung erfolgt gewissenhaft, jedoch ohne Gewähr. Er wird bei Beginn der Versteigerung des Gegenstandes den Anwesenden vom Vorliegen eines schriftlichen Gebotes Mitteilung machen, jedoch ist er nicht verpflichtet, die Höhe des Angebots vor Ausbietung zu nennen.
§ 8 Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligen Ausrufen eines Gebots kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Zuschlag kann jedoch nur erteilt werden, wenn der Bieter, dem die Sache zugeschlagen werden soll, eine Bieternummer vorweist und mit Namen und Adresse in der ausliegenden Bieterliste eingetragen ist. Bieter, die für Dritte bieten, haben vor Beginn der Auktion die Vollmacht Offenzulegen. Bieten Personen mit fremder Bieternummer, kann der Zuschlag verweigert werden. Die auf die Bieternummer eingetragenen Person haftet in diesem Falle für diesen Missbrauch.
§ 10 Mit dem Zuschlag ist ein Aufpreis von 17 % zuzüglich gesetzlicher Mwst an den Auktionator zu entrichten, durch Bargeld oder per Scheck (Euro - oder Bankbestätigter Scheck). Bei Verzögerung in der Zahlung haftet der Bieter für alle daraus entstehenden Schäden, insbesondere für Zins - und Währungsverluste. Eine Stundung des Kaufpreises findet grundsätzlich nicht statt, es sei denn, dass sie mit dem Auktionator vorher vereinbart wurde. Für diesen Fall ist eine Bietersicherheit an den Auktionator zu leisten, die 10 % des Mindestgebotes beträgt. Die Bietsicherheit kann durch Bargeld oder per Scheck geleistet werden. Bei schriftlichen Bietern ist die Auktionsrechnung mit Zustellung fällig.
§ 11 Wird die Zahlung nicht sofort an den Auktionator geleistet oder die Abnahme der zugeschlagenen Sache verweigert, so findet die Übergabe an den Bieter nicht statt. Vielmehr gehen seine Rechte aus dem Zuschlag verloren. Der Auktionator kann ohne gerichtliches Verfahren für seine Auftraggeber die Sache in Besitz nahmen, und der Gegenstand kann auf Kosten des säumigen Bieters noch einmal versteigert werden. In diesem Falle haftet dieser für den Ausfall, dagegen hat er auf einen Mehrerlös keinen Anspruch und kann von weiteren Geboten ausgeschlossen werden.
§ 13 Die Abholung der ersteigerten Gegenstände muss innerhalb von 3 Tagen erfolgen, anderenfalls werden die Gegenstände auf Kosten und Gefahr des Bieters einem Unternehmen zur Aufbewahrung übergeben. Die Haftung für die in dieser Zeit auftretende etwaige Beschädigung oder der Verlust der Gegenstände übernimmt der Auktionator nicht. Die Verwahrung und der Transport erfolgen auf Gefahr und Rechnung des Bieters. Minderwertige Gegenstände werden zu Lasten des Erwerbers zur Müllverbrennung bzw. Deponie gebracht. Über den Wert der Sache in Sonderheit dieser Bestimmung entscheidet der Auktionator.
§ 15 Der Ersteigerer hat die Möglichkeit, nach Schluss der Versteigerung nach Angabe der Auktionsnummer den Namen und die Anschrift des Auftraggebers zu erfahren. Der Auftraggeber hat gleichfalls das Recht, nach der Auktionsnummer den Namen und die Anschrift des Ersteigerers zu erfahren.
§ 17 Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so berührt das nicht die übrigen Bestimmungen. Etwaige unwirksame Bestimmungen sind gegebenenfalls durch solche Bestimmungen zu ersetzen, die im Sinne und Zweck des Gewollten in gesetzlich zulässiger Weise wirtschaftlich am nächsten kommen
Hanseatische Auktionatoren Ostsee GmbH
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