Source: http://jura-basic.de/aufruf.php?file=7&art=6&find=Insolvenzrecht_Er%C3%B6ffnungsbeschluss__Bekanntmachung
Timestamp: 2019-08-18 08:47:34
Document Index: 195897762

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 9', '§ 9', '§ 30', '§ 8', '§ 8', '§ 9']

jura-basic (Insolvenzrecht ErÃ¶ffnungsbeschluss Bekanntmachung) - Grundwissen
Die Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts hat den Eröffnungsbeschluß öffentlich bekanntzumachen (§ 30 Abs. 1 InsO@).
Dabei ist der Schuldner genau zu bezeichnen, insbesondere sind seine Anschrift und sein Geschäftszweig anzugeben (§ 9 Abs. 1 InsO@).
Die Bekanntmachung gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind (§ 9 Abs. 1 InsO@).
Die öffentliche Bekanntmachung erfolgt im Internet unter www.insolvenzbekanntmachungen.de.
Den Gläubigern und Schuldnern des Schuldners und dem Schuldner selbst ist der Beschluß besonders zuzustellen (§ 30 Abs. 2 InsO@).
Die Zustellungen erfolgen von Amts wegen (§ 8 Abs. 1 InsO@). Bei einer Zustellung per Post im Inland, gilt das Schriftstück drei Tage nach Aufgabe zur Post als zugestellt.
Das Insolvenzgericht kann den Insolvenzverwalter beauftragen, die Zustellungen nach Absatz 1 durchzuführen (§ 8 Abs. 3 InsO@).
Statt der Einzelzustellung genügt zum Nachweis der Zustellung auch die öffentliche Bekanntmachung. Dies gilt auch, wenn eine besondere Zustallung an die Beteiligten vorgeschrieben ist (§ 9 Abs. 3 InsO@). Die Vorschrift dient dazu, das Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen.