Source: https://mediendienst-integration.de/migration/flucht-asyl/zahl-der-fluechtlinge.html
Timestamp: 2020-03-29 09:59:31
Document Index: 285788836

Matched Legal Cases: ['Art. 16', '§ 60', '§ 3', '§ 29', '§ 36', '§23', '§25', '§23', '§25', 'Art. 16']

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Seit dem Frühjahr 2016 ging die Zahl der Neuzugänge von Asylsuchenden wieder zurück.
Im Januar 2020 wurden 14.187 Asylanträge gestellt, davon waren 12.212 Erstanträge.
Das sind rund 17 Prozent weniger Anträge als im Vorjahr.
Über 15.487 Anträge hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entschieden. Die Schutzquote lag bei 38,5 ProzentDazu zählen Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes, Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention, subsidiär Schutzberechtigte und Fälle von Abschiebungsverbot nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes..QuelleBAMF: Aktuelle Zahlen zu Asyl 1/2020, Seite 3
Im Jahr 2019 gab es insgesamt 165.938 Asylanträge, davon 142.509 Erstanträge. Die Hauptherkunftsländer waren Syrien, Afghanistan und die Türkei. Über 183.954 Anträge hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in dieser Zeit entschieden. Die Schutzquote lag bei 38,2 Prozent.QuelleBAMF: Aktuelle Zahlen zu Asyl 12/2019, Seite 3
Im Januar 2020 kamen die meisten Asylantragsteller aus folgenden Ländern:
TOP-Herkunftsländer 2019
QuelleBAMF, Aktuelle zahlen zu Asyl 1/2020 und Aktuelle Zahlen zu Asyl 12/2019, Seite 3
Über 15.487 Asylanträge hat das BAMF im Januar 2020 entschieden. 5.965 Personen wurde Schutz zugesprochen. Das ergibt eine Schutzquote von 38,5 Prozent (Gesamtschutzquote).QuelleAktuelle Zahlen zu Asyl 1/2020, Seite 3
3.501 Menschen "Flüchtlingsschutz" nach § 3 Asylverfahrensgesetz,
195 Menschen "Asyl" nach Artikel 16a des Grundgesetzes,
1.754 Menschen subsidiären Schutz,
515 Menschen ein Abschiebeverbot aufgrund des EU-Rechts oder internationaler Abkommen.
Entscheidungen: 183.954
Positive Entscheidungen: 70.329
Schutzquote: 38,2 Prozent
Flüchtlingsschutz: 42.861 / Asylberechtigte nach Artikel 16a GG: 2.192 / subsidiärer Schutz: 19.419 / Abschiebeverbot: 5.857.QuelleAsylgeschäftsbericht 12/2019
Obwohl Asylbescheide auf Bundesebene vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erlassen werden, gibt es beachtliche Unterschiede zwischen den Schutzquoten in den einzelnen Bundesländern. So lag 2018 die Schutzquote für irakische Asylsuchende in Niedersachsen bei rund 48 Prozent – in Bayern bei lediglich 21 Prozent.QuelleBundestagsdrucksache 19/8701, Seite 13
Das BAMF erklärt die Diskrepanzen zum Teil dadurch, dass Asylanträge ungleichmäßig unter den Bundesländern verteilt sind. Eine Untersuchung der Universität Konstanz führt die Unterschiede hingegen auf den sozioökonomischen Hintergrund der Entscheider sowie auf die bürokratische Überlastung der Behörden zurück.QuelleBundestagsdrucksache 19/6786, Seite 11
Bereinigte Schutzquote: Die Gesamtschutzquote gibt keine Auskunft darüber, wie viele Asylbewerber tatsächlich schutzbedürftig sind. Denn viele Anträge werden "formell" entschieden, also ohne inhaltliche Prüfung. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Asylantrag zurückgezogen wurde oder ein anderes EU-Land zuständig ist. Zieht man von den bearbeiteten Fällen die „formellen EntscheidungenAls formelle Entscheidungen versteht man alle Fälle, die sich anderweitig erledigen, zum Beispiel wenn ein Antrag zurückgezogen wird oder der Bewerber einen deutschen Staatsbürger heiratet oder – was in den meisten Fällen zutrifft – weil nach der Dublin-Verordnung ein anderer Staat für den Asylantrag zuständig ist. “ ab, kommt man für Januar 2020 auf eine "bereinigte" Schutzquote von etwa 56,5 Prozent.QuelleAktuelle Zahlen zu Asyl 1/2020, Seite 3 und Bundestagsdrucksache 18/11262, Seite 4
Unter den Asylbewerbern, die im Januar 2020 in Deutschland einen Antrag gestellt haben, waren 42,1 Prozent Mädchen und Frauen. In der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen gab es mit rund 33 Prozent den geringsten Frauenanteil.
Unter den Kindern (unter 16 Jahre) ist das Geschlechterverhältnis ausgeglichener, hier überwiegt der Anteil der Jungen nur leicht. Seit 2016 ist der Frauenanteil unter den Flüchtlingen um fast acht Prozentpunkte gestiegenEigene Berechnung aufgrund von "Aktuelle Zahlen zu Asyl" 2016-2019.
Die Flüchtlinge sind im Durchschnitt sehr jung: Etwa 72 Prozent der Asylbewerber, die im Januar 2020 einen Antrag gestellt haben, waren unter 30 Jahre alt. Minderjährige machten etwa die Hälfte der Asylbewerber aus.QuelleAktuelle Zahlen zu Asyl, 1/2020, Seite 8
Erst seit 2019 erfasst das Auswärtige Amt, wie viele Visa für den Familiennachzug zu Geflüchteten erteilt werden. Im ersten Halbjahr 2019 waren es rund 13.200 VisaBundestagsdrucksache 19/14640, Seite 24 ff, eigene Berechnung. Die Zahlen für die Vorjahre sind weniger genau, weil sie lediglich erfassen, welche Staatsangehörigkeit das nachziehende Familienmitglied hat:
2019 wurden weltweit 107.520 Visa zum Zweck der Familienzusammenführung ausgestellt – davon 22.744 an Menschen, die aus den drei wichtigsten Flüchtlings-Herkunftsländern kommen: Syrien (18.205 Visa), Irak (2.858 Visa) und Afghanistan (1.681 Visa).
2018 wurden weltweit 107.354 Familiennachzugs-Visa vergeben – davon 21.071 an Syrer, 6.404 an Iraker und 1.937 an Afghanen.QuelleAuswärtiges Amt auf Anfrage des MEDIENDIENSTES
Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge haben das Recht, Ehegatten und minderjährige Kinder nach Deutschland nachzuholen. Unbegleitete Minderjährige können ihre Eltern nachziehen lassen. Im Unterschied zu anderen Nicht-EU-Bürgern haben anerkannte Flüchtlinge beim Familiennachzug besondere Rechte: Sie müssen nicht nachweisen, dass sie dafür über ausreichend Einkommen und Wohnraum verfügen – vorausgesetzt, der Nachzug wird innerhalb von drei Monaten beantragt, nachdem sie als Flüchtlinge anerkannt wurden.QuelleBAMF (2019): "Familienasyl und Familiennachzug"; AufenthG § 29 Abs. 2
Für Geflüchtete, die "subsidiären Schutz" erhalten, gelten andere Regelungen: Zwischen März 2016 und Juli 2018 durften sie keine Familienangehörigen zu sich nach Deutschland holen. Seit dem 1. August 2018 ist das wieder erlaubt. Vorgesehen sind jedoch nur 1.000 Menschen pro Monat – Härtefälle sind davon ausgenommen.Quelle§ 36a AufenthG; Bundesregierung (2018): "Neue Regeln für den Familiennachzug"
Wie viele Angehörige ziehen zu "subsidiär Schutzberechtigten"?
Zwischen August und Dezember 2018 erhielten 2.612 Familienangehörige von subsidiär Schutzberechtigten ein Visum. Das monatliche Kontingent von 1.000 Personen wurde also zunächst nicht ausgeschöpft. Das änderte sich 2019: Zwischen Januar und November 2019 wurden 10.461 solcher Visa erteilt. Die Monats-ZahlenJanuar: 1.096 Visa, Februar: 1.052, März: 1.083, April: 981, Mai: 1.130, Juni: 804, Juli: 1.035, August: 793, September: 764, Oktober: 834, November: 889 lagen im Durchschnitt knapp unter 1.000.Quellefür 2018: Bundestag: Plenarprotokoll 19/82, S. 9611; für 2019: Bundestagsdrucksache 19/14640, Seite 24 ff, eigene Berechnung
Zahlen des Auswärtigen Amtes zeigen, dass viele Angehörige von subsidiär Schutzberechtigten noch auf einen Familiennachzug warten: Ende 2019 lagen den diplomatischen Außenstellen in Libanon, Jordanien, Nord-Irak, Türkei und Ägypten etwa 22.000 Terminanfragen zur Beantragung eines entsprechenden Visums vor.QuelleBundestags-Plenarprotokoll 19/139, S. 17412, eigene Berechnung
In Deutschland lebten laut dem Ausländerzentralregister (AZR) zum Stichtag 30.06.2019 ungefähr 1,3 Millionen Menschen, die unter verschiedenen Voraussetzungen Schutz bekommen haben. Etwa jeder Fünfte lebt seit mindestens sechs Jahren in Deutschland. Rund ein drittel von ihnen sind Minderjährige.QuelleBundestagsdrucksache 19/13303, eigene Berechnungen
Die gewöhnlichsten Schutzformen sind Schutz nach Artikel 16 des Grundgesetzes, Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention, subsidiären Schutz und das Abschiebeverbot.
43.000 Asylberechtigte nach Artikel 16a des Grundgesetzes. Die meisten von ihnen kommen aus der Türkei und leben schon länger in Deutschland.
682.400 Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Die meisten von ihnen kommen aus Syrien und dem Irak und sind überwiegend in den letzten fünf Jahren nach Deutschland gekommen.
235.000 subsidiär Schutzberechtigte. Auch von ihnen kommen die meisten aus Syrien und dem Irak und sind erst vor kurzem nach Deutschland eingereist.
106.000 Menschen, für die ein AbschiebeverbotAbschiebeverbot aufgrund der UN-Anti-FolterKonvention (CAT) gilt. Die meisten von ihnen kommen aus Afghanistan.
Zu den insgesamt 1,3 Millionen Menschen, die Schutz erhalten haben, gehören auch:
91.500 Personen, denen eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis "zur Wahrung besonders gelagerter politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland" erteilt wurde (AufenthG §23 Absatz 2). Die meisten von ihnen leben schon seit langem in Deutschland und kommen aus der ehemaligen Sowjetunion.
21.800 Menschen, denen aus „dringenden humanitären oder persönlichen Gründen“ ein befristeter AufenthaltAufenthG §25 Absatz 4 gewährt wird.
23.300 Menschen, denen die Bundesländer aus besonderen humanitären GründenAufenthG §23 Absatz 1 Schutz gewährt haben. Das ist zum Beispiel der Fall bei Syrern, die im Rahmen der Aufnahmeprogramme der Länder eingereist sind.
55.000 ausreisepflichtigen Ausländer, deren Ausreise „aus rechtlichen oder tatsächlichen GründenAufenthG §25 Absatz 5“ seit mehr als 18 Monaten nicht möglich ist. Die meisten von ihnen sind abgelehnte Asylbewerber.
Hinzu kommen rund 274.600 Menschen, die auf eine Entscheidung im Asylverfahren warten oder gegen einen Beschluss des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge geklagt haben (Stand 30. Juni 2019). Rund 191.100 abgelehnte Asylbewerber leben zudem als sogenannte Geduldete in Deutschland.QuelleBundestagsdrucksache 19/13303, Seiten 31 und 34
Ende Januar 2020 lagen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach eigenen AngabenAktuelle Zahlen zu Asyl 1/2020, Seite 13 58.277 Asylanträge, bei denen die Entscheidung noch anstand. Nachdem die Zahl über Jahre angestiegen ist, geht sie seit Oktober 2016 tendenziell zurück. Gleichzeitig ist aber die Zahl der Asylbewerber gestiegen, die gegen die Bescheide des BAMF klagen: Zum Stichtag 30.6.2019 waren an den Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichten rund 302.000Bundestagsdrucksache 19/13945, Seite 29 Verfahren im Bereich Asyl anhängig. Rund 15 Prozent aller Klagen waren im ersten Halbjahr 2019 erfolgreich. Wenn man allerdings die Fälle abzieht, in denen es zu keinem Urteil kam – etwa weil die Klage zurückgenommen wurde oder weil mehrere verbundenen Klagen zusammengezogen wurden – kommt man auf eine Erfolgsquote von rund 26 Prozent.QuelleBundestagsdrucksache 19/12797 Seite 31, eigene Berechnungen
Nach Angaben des Europäischen Statistikamts haben 2019 rund 721.000 Menschen einen Asylantrag in den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union gestellt (Erst- und Folgeanträge) – das sind rund 11 Prozent mehr Asylanträge als 2018. Die meisten Antragsteller kamen aus Syrien (78.545), Afghanistan (59.150), Venezuela (45.400), und dem Irak (35.170).
Die meisten Asylanträge gab es in folgenden LändernEurostat erfasst die Zahl der Asylanträge anders als das Bundesamt für Migration- und Flüchtlinge (Zahlen aufgerundet):
Deutschland: 165.600
Frankreich: 128.900
Spanien: 118.000
Griechenland: 77.300
Großbritannien: 44.800
Im Verhältnis zur Einwohnerzahl war die Zahl der Antragsteller im ersten Halbjahr 2019 am höchsten in:
Zypern: etwa 11,5 Antragsteller pro Tausend Einwohner
Malta: 8,4
Griechenland: 7,2
QuelleEUROSTAT, Asylbewerber und erstmalige Asylbewerber - jährliche aggregierte Daten, EUROSTAT, Asylum Quarterly Report, Q 3 2019, Weltbank, Population Total, eigene Berechnungen
Rund 638.000 Menschen haben im Gesamtjahr 2018 einen Asylantrag in der Europäischen Union gestellt. Die meisten von ihnen kamen aus Syrien (83.430), Afghanistan (45.825), dem Irak (44.360), und Nigeria (25.150).QuelleAsylbewerber und erstmalige Asylbewerber – jährliche aggregierte Daten
Bearbeitungsstau: Rund 899.000 Antragsteller warteten zum Stichtag 31.12.2019 in der gesamten EU auf eine Entscheidung über ihren Asylantrag, davon etwa 327.000 in Deutschland (wobei Eurostat auch anhängige Gerichtsverfahren einrechnet).
Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) schätzt, dass Ende 2018 die Zahl der Geflüchteten und Vertriebenen (forcibly displaced) weltweit auf 70,8 Millionen gestiegen ist – das sind 2,3 Millionen Menschen mehr als Ende 2017. Etwa die Hälfte aller Geflüchteten sind Kinder.
Der Großteil der Betroffenen, rund 41 Millionen, ist innerhalb des eigenen Landes auf der Flucht (Binnenflüchtlinge).
Weitere 25,9 Millionen sind anerkannte Flüchtlinge – also Menschen, denen gemäß internationaler AbkommenDazu gehören die "Genfer Flüchtlingskonvention", die "Konvention zur Regelung der besonderen Aspekte der Flüchtlingsprobleme in Afrika", die Satzung des UNHCR sowie eine Reihe regionaler Abkommen zum Flüchtlingsschutz. Eine Übersicht bietet der UNHCR in einem Handbuch, Seite 5-9 Schutz gewährt wurde.
5,5 sind staatenlose Palästinenserinnen und Palästinenser unter Mandat des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA).
3,5 Millionen sind Asylsuchende – also Flüchtlinge, die noch auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten.QuelleUNHCR (2019): "Global Trends. Forced Displacement 2018", S. 2
Jeder dritte Flüchtling auf der Erde kommt aus Syrien (6,7 Millionen Menschen). 2,7 Millionen Flüchtlinge kommen aus Afghanistan, 2,3 Millionen aus dem Südsudan.QuelleUNHCR (2019): "Global Trends. Forced Displacement 2018", S. 3
Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten: Anders als in Deutschland gibt es in vielen Aufnahmeländern kein funktionierendes Asylsystem. Das heißt, Geflüchtete werden dort nicht automatisch registriert. Knapp 60 Prozent der rund 70,8 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, konnten außerdem das eigene Land nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR nicht verlassen. Sie werden als sogenannte Internally Displaced People (Binnenflüchtlinge) gezählt. Die meisten Geflüchteten, die Schutz im Ausland finden, bleiben zudem in der Nähe ihrer Heimat.QuelleUNHCR (2019): "Global Trends. Forced Displacement 2018"
Der UNHCR veröffentlicht jedes halbe Jahr Daten darüber, wie viele Menschen schätzungsweise als Flüchtlinge oder unter "flüchtlingsähnlichen Bedingungen" leben. Wenn man die Zahlen der im Land lebenden Flüchtlinge und Asylbewerber addiert, stand DeutschlandIn Deutschland zählt der UNHCR als Flüchtlinge Asylberechtigte nach Art. 16 GG, Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention und subsidiär Schutzberechtigte. Ende 2018 auf Platz zwei der Länder, die die meisten Asylsuchenden weltweit aufgenommen haben.QuelleUNHCR (2019): "Global Trends. Forced Displacement 2018", S. 65ff.
Coronavirus Wie groß ist die Gefahr für Geflüchtete?
In Erstaufnahmeeinrichtungen und Ankunftszentren werden erste Fälle von Covid-19-Infektionen gemeldet. Der MEDIENDIENST INTEGRATION hat recherchiert: Wie viele Geflüchtete leben in Gemeinschaftsunterkünften? Wie hoch ist die Gefahr für sie? Und was können die Bundesländer dagegen tun?
Gastbeitrag Was ist die Alternative zum EU-Türkei-Deal?
Griechisch-türkische Grenze "Pushbacks sind zur Norm geworden"
Der Migrationsforscher Vassilis Tsianos war bis vor wenigen Tagen an der griechisch-türkischen Grenze. Im Interview mit dem MEDIENDIENST spricht er über illegale Zurückweisungen von Geflüchteten und die Ankündigung der Bundesregierung, unbegleitete Minderjährige aufzunehmen.