Source: http://www.wiete-strafrecht.de/User/Leitsaetze/LS_176_StGB.html
Timestamp: 2019-05-23 01:12:06
Document Index: 37638007

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 176', '§ 176', '§ 176', '§ 176', '§ 176', 'BGH', '§ 176', 'BGH', 'BGH', '§ 176', 'BGH', 'BGH', '§ 176', '§ 176', '§ 176', 'BGH', 'BGH', '§ 176', '§ 176', 'BGH', 'BGH']

Leitsätze des BGH zu § 176 StGB - Sexueller Mißbrauch von Kindern
Leitsätze und Leitsatzentscheidungen des Bundesgerichtshofs zu § 176 StGB
Leitsätze zu § 176 StGB
StGB § 176 Abs. 4 Nr. 1
Es ist zur Erfüllung des objektiven Tatbestandes des § 176 Abs. 4 Nr. 1 StGB ausreichend, dass die sexuelle Handlung von dem Kind zeitgleich akustisch wahrgenommen wird.
BGH, Beschluss vom 21. Oktober 2014 - 1 StR 79/14 - LG Stuttgart
StGB §§ 176 Abs. 1, 176a Abs. 1 Nr. 2
Ein zum Zweck sexueller Erregung vorgenommenes Urinieren des Täters in den Mund eines Kindes oder die Veranlassung des Kindes zum Urinieren in den Mund des Täters ist eine sexuelle Handlung, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden und als beischlafähnlich zu werten ist (Fortführung von BGHSt 53, 118).
BGH, Urteil vom 9. Juli 2014 - 2 StR 13/14 - LG Aachen
Der Tatbestand des § 176 Abs. 4 Nr. 1 StGB ist auch dann erfüllt, wenn das Opfer die über das Internet übermittelten sexuellen Handlungen des Täters zeitgleich am Bildschirm mitverfolgt.
BGH, Beschluss vom 21. April 2009 - 1 StR 105/09 - LG München I
BGHSt 53, 283 - StV 2009, 466
StGB § 176 Abs. 3 Nr. 2 i.d.F. des 6. StrRG, § 176 Abs. 4 Nr. 2 n.F.
§ 176 Abs. 3 Nr. 2 StGB i.d.F. des 6. StrRG setzt voraus, dass der Täter das Kind dazu bestimmt, dass es an seinem eigenen Körper sexuelle Handlungen vornimmt; es reicht nicht aus, dass der Täter das Kind lediglich dazu bestimmt, vor ihm in sexuell aufreizender Weise zu posieren.
BGH, Beschluss vom 2. Februar 2006 - 4 StR 570/05 - LG Hagen
BGHSt 50, 370, 371 - NStZ 2006, 394
StGB § 176 Abs. 3 Nr. 1 StGB a.F., § 176 Abs. 4 Nr. 1 StGB n.F.
Sexueller Mißbrauch eines Kindes setzt bei der Vornahme von sexuellen Handlungen vor einem Kind voraus, daß der Täter das Kind in der Weise in das sexuelle Geschehen einbezieht, daß für ihn gerade die Wahrnehmung der sexuellen Handlung durch das Tatopfer von Bedeutung ist.
BGH, Urteil vom 14. Dezember 2004 - 4 StR 255/04 - Landgericht Bielefeld
BGHSt 49, 376 - NJW 2005, 1133