Source: https://www.ferner-alsdorf.de/thema/sachenrecht/
Timestamp: 2018-04-22 20:05:48
Document Index: 40190504

Matched Legal Cases: ['§ 985', '§280', 'BGH', 'BGH', '§ 929', '§ 929', '§ 934', 'BGH', 'BGH']

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Sachenrecht: Schadensersatz statt Herausgabe bei bösgläubigem Besitzer
Der Bundesgerichtshof (V ZR 89/15) hat geklärt, dass der Eigentümer einer Sache Schadensersatz statt der Leistung verlangen kann, wenn der bösgläubige oder verklagte Besitzer seine Herausgabepflicht nach § 985 BGB nicht erfüllt – aus u.a. §280 BGB, was bisher umstritten war.
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Veröffentlicht am 3. Mai 2013 7. Januar 2017
Wer als Rechteinhaber Urheberrechte an einer Software hat und sich mit einer vermeintlichen Rechtsverletzung konfrontiert sieht, kann zur Klärung ob wirklich eine Rechtsverletzung vorliegt, Einblick in den Quelltext der Software des Verletzers nehmen. Dies im Zuge eines „Besichtungsrechts“, das im BGB seit jeher im Sachenrecht existiert.
„BGH: Einsichtsrecht in Software-Quelltext bei vermuteter Urheberrechtsverletzung“ weiterlesen
BGHZ 50, 45 – Fräsmaschinenfall
Veräußert der Vorbehaltskäufer bei noch bestehendem Eigentumsvorbehalt des Lieferanten die Sache gemäß §§ 929,930 BGB zur Sicherung an einen gutgläubigen Dritten, so wird dieser mittelbarer Besitzer.
Veräußert der mittelbare Besitzer dann die Sache gemäß §§ 929,931 BGB an einen gutgläubigen Vierten, so wird dieser Eigentümer schon mit dem Erwerb des mittelbaren Besitzes (§ 934 Halbsatz 1 BGB).
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Veröffentlicht am 31. Juli 2011 31. Juli 2017
Der Jungbullenfall, bei dem es um die Verarbeitung gestohlener Sachen geht, bietet einen relativ abstrusen Sachverhalt mit interessanter Fragestellung: Wenn jemand (gutgläubig) einen gestohlenen Bullen zu Wurst verarbeitet und der Bestohlene sich meldet: Wie ist dann wer zu entschädigen? Sowohl gutgläubiger Verarbeiter als auch der Bestohlene haben ja letztlich einen Schaden erlitten – und sich beim Dieb schadlos zu halten ist nicht der beste Weg, da dieser im Regelfall gar nicht genug Vermögen hat.
„BGHZ 55, 176 – Jungbullenfall“ weiterlesen
„Grunewald: Bürgerliches Recht“ weiterlesen
Kurz: Falltraining im Zivilrecht 2
Hier der kurze Hinweis auf ein wirklich nettes zivilrechtliches Fallbuch für „mittlere Semester“ (inhaltlich passend zum großen Schein).
Das recht dünne Buch bietet 29 Fälle, aus den Bereichen
die auf ca. 116 Seiten dargestellt werden. Es liegt also auf der Hand, dass hier wirklich Fälle präsentiert werden mit eher kurzen als übertrieben langatmigen Lösungsvorschlägen.
Die Sachverhalte erschienen mir durch die Bank einer großen Übung angemessen, wobei der Autor nochmals die Fälle hinsichtlich der Schwierigkeit bewertet hat. Dabei hat er sicherlich recht mit der Einschätzung, dass es keine „ganz einfachen“ Fälle gibt, aber er schafft es doch, durchweg auf dem Klausurniveau typischer Übungen zu bleiben.
Eine wirklich schöne Sammlung für einen bezahlbaren Preis, die Abwechslung bietet. Die für mich typischen „Klassiker“ sind – nicht unbedingt direkt erkenntbar – enthalten, das Durcharbeiten geht schnell und kann in den 1-2 Wochen vor der Klausur noch schnell erledigt werden. Für die Examensvorbereitung ist es (natürlich) dann doch zu kurz, wenn man es aber hat, ist es gut nochmal durchzusehen um zu prüfen, ob die Basics wirklich fest sitzen.
ISBN 9783811470712
„Beck’sches Examinatorium: BGB AT“ weiterlesen
Veröffentlicht am 4. September 2008 31. Juli 2017
Formen des Besitzes
Während ein Nicht-Jurist regelmäßig nicht mal zwischen Besitzer und Eigentümer zu unterscheiden weiß, geht der Jurist ein bisschen weiter: Im Sachenrecht gibt es veschiedene (Erscheinungs-)Formen des Besitzes. Ein paar Vokabeln.
„Formen des Besitzes“ weiterlesen