Source: http://www.transgallaxys.com/~beo/mlm/mlm_arbeitsamt.htm
Timestamp: 2018-12-14 03:47:51
Document Index: 346726882

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 35', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 15', '§6', '§ 6', 'Art. 34', '§ 839', '§ 27', '§ 264', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 839', '§ 57', '§ 6', '§ 57', '§ 27', '§ 264']

MLM Arbeitsämter vermitteln an MLM-Unternehmen
Arbeitsämter vermitteln an MLM-Unternehmen
Lassen Sie sich nicht an MLMs vermitteln!
MLM-Unternehmen bieten KEINE Beschäftigungsverhältnisse, sondern Nebenjobs oder Tätigkeiten als selbstständige Händler, als Unternehmer, und MLM verstößt möglicherweise gegen § 16 UWG und gegen die guten Sitten. Die Ablehnung einer solchen Vermittlung durch den Arbeitssuchenden ist u.E. nach berechtigt, da der "Vermittlungsvorschlag" mit den §§ 35,36 SGB III kollidiert. Deshalb ist eine Leistungskürzung in solchen Fällen unserer Meinung nach nicht zulässig.
Tipp nicht nur für Arbeitslose!
Lassen Sie sich nicht von MLM-Unternehmen ködern!
Versicherungsagenten beuten Arbeitslose aus - mit Hilfe der Jobdatei der Arbeitsagentur
hier können Sie sich bei der zuständigen Arbeitsagentur beschweren!
Sehr geehrter Herr Kreiter, sehr geehrtes MLM-Beobachter Team,
leider bin auch ich ein Opfer dieser MLM'ler.
Ich habe ebenfalls durch die AA in Frankfurt diese dubiosen Stellenangebote zugesand bekommen. Nachdem ich einschlägige Erfahrungen gemacht habe durchsuche ich das Internet bevor ich mich mit diesen Firmen in Kontakt setze, wenn überhaupt.
Und nicht eine angebotene Stelle durch die AA, war "nicht" eine MLM Machenschaft.
Durch meine Suche entdeckte ich unzählige Seiten, ebenso auch Ihre, die vor diesen warnen. Danke! Das bewahrt einen vor diesen Kundenfängern.
Nun habe ich einen gewissen Herrn M. P. von Homebusines Online am Hals, den ich nicht mehr loswerde. Ich lösche sofort seine Emails und habe ihn auch schon als Spam deklariert. Meine Meldungen an die AA hat nichts ergeben. Im Gegenteil: ich bekomme ständig weitere Emails von diesen Firmen, meist sogar ein und die selbe ( fbdd) nur mit anderer Kontaktperson. Kann man da nicht gegen vorgehen? Wieso unterstützt die AA so etwas? Nach Anfrage bei der AA sagte man mir nur, ich solle diese Ignorieren. Und die AA distanziert sich von diesen Kontaktaufnahmen, mit der Begründung, sie könne nichts gegen diese Firmen unternehmen. (Im Grunde hat die AA auch kein Interesse dagegen etwas zu unternehmen).
Ich wollte Ihnen nur für Ihre Infoseite Danken! Hoffentlich gibt es bald eine Rechtliche Handhabe gegen diese Firmen.
Sehr geehrter Herr Kreiter!
Am vergangenen Dienstag erhielt ich nachfolgende Email von Herrn Detlev Alaze (www.karrieresprung.com --> das ist ein Karriersprung in den Abgrund) und heute erhielt ich Email Nr. 2 von Ilona Heukamp (www.geld-atlas.de). Bei beiden Angeboten handelt es sich um ein großes MLM-Unternehmen (Hab ich nach einigem Suchen herausbekommen).
Die beiden Händler haben meine Emailadresse übrigens von der Arbeitsagentur in Greifswald!! Ich bin nur dort als arbeitssuchend gemeldet. Ich hab früher schon öfters solche Emails bekommen, habe sie aber ignoriert und sofort gelöscht. Aber jetzt reichts!! Ich habe mein Suchprofil anonymisiert, was ich übrigens jedem rate. Ich werde mich auch bei der Arbeitsagentur beschweren. Es müssen sich mehr und mehr Kunden bei der Agentur über diese Angebote beschweren, nur so kann dem Ganzen ein Riegel vorgeschoben werden.
Arbeitslose erhalten einen Brief vom Arbeitsamt...
"WeberCh" im Forum der Network Karriere unter
http://www.network-karriere.de/modules.php?op=modload&name=phpBB_14&file=index&action=viewtopic&topic=410&start=0
Man müsste die Arbeitssuchenden mehr kontrollieren und nachfassen wo, wann und wie oft sie sich beworben haben, haben sie ein Vorstellungsgespräch bekommen oder nicht, wenn ja warum den Job nicht angetreten usw.
Ich habe Versuchsweise in den letzten 2 Wochen 70(!) Mails an Arbeitssuchende über das Internetportal der BA weggeschickt mit dem Hinweis, dass wir selbständige Vertriebsprofis, gerne auch aus der sog. "Generation 50plus" suchen. Ich wollte mal wissen, was dabei rüberkommt. Bisher war die Ausbeute 0,0!!! Nicht mal einer hat es für nötig befunden sich überhaupt zu informieren, was wir da eigentlich anbieten.
Zu Ihrer Frage, ob ich Arbeitslose zwingen will als angebliche Scheinselbständige (angeblich deshalb, denn das sind wir nicht!) im MLM arbeiten zu lassen. Ich persönlich würde die Menschen anhalten etwas arbeiten zu müssen ­ dabei ist es mir egal ob im MLM bei der Stadtreinigung oder als Spielplatzaufsicht. Von mir aus kann dies auch ein studierter Akademiker sein, der seit 3 Jahren arbeitslos ist und stur auf seiner Ausbildung beharrt. Man schaut immer gerne nach USA und wie da alles gemacht wird. Wie ich schon weiter oben erwähnt habe müsste man Arbeitssuchende dazu zwingen sich zu bewerben. Dabei ist es egal als was. Tut er dies nicht oder nimmt er einen Arbeitsplatz nicht an obwohl er könnt wird die Stütze gestrichen. Natürlich muss man dabei auf soziale Dinge Rücksicht nehmen.
Arbeitslose erhalten einen Brief vom Arbeitsamt... UND "Geschäftsleute" wollen, dass die Arbeitslosen gezwungen werden, ALLE Angebote anzunehmen, also (mangels anderer, was auf der Hand liegt) eben die ihren - um damit als Frischfleisch der MLM-Systeme zu dienen...
Innerhalb von 2 Wochen verschickte "WeberCh" 70 Mails an Arbeitssuchende.
Wer ist "WeberCh"?
Der Forumseintrag verweist auf diese Website: http://www.weber-gablingen.de:
Zitat von http://www.weber-gablingen.de:
flp - europe
Gertrud & Christian Weber
Muttershofer Str. 26
Tel. 08230 / 690050
Fax: 08230 / 853 62 67
Mobil: 0176 / 24274254
Email: gcweber@flp-europe.com
(Bitte benutzen Sie das Direkt-Kontaktformular)
FLP-Europe ist eine Vertriebsorganisation für FLP und FLP beteiligt sich an der Aktion 100.000 Jobs für Deutschland...
Michael Sander, Ex-MLM-"Führungskraft" auf www.theobtainer.de über die MLM-Branche :
"Seit Jahren ist es das gleiche in der Branche.
Man braucht ständig neue "Mitarbeiter" denn nur dann ist Umsatz garantiert.
Für das Unternehmen ist der "Mitarbeiter" maximal ein "Vertriebspartner" -
aber wenn wir ehrlich sind, dann ist er ein Kunde.
Er ist es an den die Produkte abgesetzt werden.
Einen gewissen "Eigenumsatz" setzt man doch immer voraus
und/oder zwingt den "freien Repräsenatanten" dazu,
indem ein Umsatz für den Erhalt von Provisionen vorausgesetzt wird."
Missbrauch des Arbeitsamtes/Arbeitsagentur als Reklameschleuder bzw Zwangsvollstrecker der MLM-Systeme...?
In Dortmund hat es bereits Konsequenzen gegeben, siehe den Folgebeitrag.
(Wenn MLMer in ihren Foren Kritik an ihren Praktiken totschweigen oder gar löschen, hat das wenig Sinn, denn das Usenet bringt es an den Tag: Beispiel 1, Beispiel 2)
Hallo Herr Kreiter,
Schauen Sie, auf folgend eingefügtem Bild sehen Sie das "Stellenangebot" (welch ein Hohn) welches mir von der Arbeitsagentur per 06.06.2005 offeriert wurde:
Ich habe Ihnen auch das mir zugesandte Jobangebot gescannt. Darauf ist nachweislich erkennbar, dass dieses Angebot für einen Job im MLM tatsächlich von der Arbeitsagentur verschickt wurde.
Um nun diese Sache ein wenig weiter zu beleuchten habe ich dann dort doch einmal angerufen. Resultat des relativ kurzen, quasi nichts sagenden Gesprächs war eine Einladung zu einer Online-Konferenz. Ich solle mir das mal anschauen und dann entscheiden, ob es was für mich ist. Die entsprechenden Daten sollte ich via eMail erhalten. Okay, soweit so "gut". Die eMail kam an.
Hier eine Kopie zu Ihrer Verwendung:
__ START QUOTE __________________________________________________________________________
Nicole Caterba schrieb am 08.06.2005 um 13:01,
zum Thema Unser Telefonat
Hallo, Herr [Name]
Es ist an der Zeit neue Wege zu gehen und die alten Pfade zu verlassen.
Welche Ängste haben die meisten Menschen, wenn sie ein Geschäft angeboten bekommen?
Sind es die Einstiegskosten?
Haben die Menschen Angst vor einem veränderten Konsumverhalten?
Haben sie Angst davor, ihre Liste Leute zu kontaktieren?
Ist es die Angst mit Menschen zu sprechen?
Nein, die genannten Gründe, und etwa 1001 weitere Gründe sind nur Ausreden.
Wollen Sie wissen, wovor die Menschen wirklich Angst haben und oft den Einstieg nicht mehr wagen?
Genau: Es ist die Angst wieder zu versagen.
Es ist die Angst keine Partner zu finden.
Es ist die Angst, dass ihnen niemand dabei hilft, ihre Ziele zu erreichen!
Wir sind im Begriff die eigentlichen Wege des Network wieder zu beschreiten.
Wer jetzt offen ist für etwas Neues und mit offenen Augen durch die Welt geht, hat jetzt die besten Chancen, seine Träume und Wünsche zu verwirklichen.
Vergessen Sie Schnellreichsysteme aus dem Internet, oder selbstarbeitende Gelddruckmaschinen - ich hoffe Sie sind so erwachsen, dass Sie nicht an solche Illusionen glauben.
Viele unserer Partner haben in solchen Systemen schon viel Geld verloren.
Unser Job fängt in dem Moment an, wo Sie eine Partnerschaft mit uns eingehen. Wir werden mit Ihnen gemeinsam Partner ins Geschäft bringen. Dafür garantieren wir! Sie machen das, was wir Ihnen zeigen. Und wir bauen mit Ihnen zusammen Ihre Vertriebsstruktur auf. Fordern Sie noch heute Informationen an unter
http://www.NicoleCaterba.fleximentor.de
und Sie erhalten KOSTENLOS das e-book "NetworMarketing - Die Wahrheit" zugesandt.
Wir freuen uns darauf, mit Ihnen Kontakt aufnehmen zu dürfen und verbleiben
Ihr flexiMENTOR Team
PS: Network Marketing ist der Aufbau eines geschäftlich verbundenen Teams von Freunden!
Hier noch der Link für den Konferenzraum(auf Desktop speichern,kann etwas dauern und dann nur mit Vor-u. Zunamen einloggen)
http://www.hotconference.com/software/conference.php?id=32297330
Falls Sie Fragen oder Probleme haben, rufen Sie mich kurz zurück. Ich helfe Ihnen gern.
Nicole Caterba
Serviceagentur Nicole Caterba
Tel.: 033232-39346
Mob.: 0174-3740548
flexiID: 656659A
www.flexipeople.de
Skype: Sally2507
__ END QUOTE _____________________________________________________________________________________
Diese Sache mit der Online-Konferenz hat sich für mich aus sicherheitsrelevanten Gründen erst einmal erledigt. Hinter dem Link, welchen mir Frau Caterba zugesand hat, verbirgt sich die Installation und Ausführung einer mir unbekannten EXE Datei. Na wie Naiv denken denn diese Leute, ist der Mensch? Ich habe diese Software vorerst gespeichert und werde diese erst einmal untersuchen.
Soviel habe ich inzwischen mittels Suchmaschinen herausgefunden: Es gibt Infos im Web zu FlexiMentor bzw. FlexiPeople.
Die Webseite www.fleximentor.de ist auf einen Herrn Dr. Dirk Bauer in Butzbach zugelassen.
Eine Suche bei Google nach >>Dr. "Dirk Bauer" Butzbach<< brachte einige eigenartige Treffer.
Ich habe mich bei der Arbeitsagentur beschwert. Inzwischen scheint sich da etwas zu bewegen: ich habe den Link
http://www.arbeitsagentur.de/vam/vamController/SteAVerwaltung/anzeigeStellendetail?rqc=19&command=zurueckAS&rqv (Red.: Link nicht mehr Online!)
zu dem MLM-Stellenangebot der Frau Caterba (flexiMentor) mal eben kontrolliert. Die Arbeitsagentur scheint das Angebot vom Server genommen zu haben.
In diesem "Jobangebot" wurde eine "selbständige/freiberuflliche Tätigkeit" angeboten.
"Selbständige Arbeit" in § 18 EStG ganz genau definiert: Freiberufliche Tätigkeit ist unter § 18 (1) Nr. 1 EStG (sogenannte Katalogberufe) aufgeführt, daneben gibt es noch einige "sonstige" selbständige Tätigkeiten, die auch unter den § 18 EStG fallen (§ 18 (1) Nr. 3 EStG).
Der allgemeine Vertrieb ist immer Gewerbebetrieb (gewerbliche Tätigkeit) § 15 EStG.
Das Arbeitsamt prüft diese Angebote nicht, sondern gibt sie einfach weiter und macht sich damit indirekt zum Helfer bzw. Komplizen der Täter.
Anstatt dass die Arbeitsagenturen richtige Aufklärung und Beratung der Arbeitslosen betreiben, werden die arbeitssuchenden "Kunden" sogar dazu animiert, wenn nicht gar gedrängt, sich möglicherweise strafbar zu machen.
Und unter Umständen werden dabei auch noch unberechtigterweise Fördermittel oder Gelder der Arbeitsagenturen für entsprechende fragwürdige "Weiterbildungen" verprasst. Oder kann man sogar sagen veruntreut...?
Zum Thema Arbeitsamt überrascht uns inzwischen nichts mehr:
Post vom Arbeitsamt: Rollstuhlfahrer soll wieder als Dachdecker arbeiten
bin bei der Suche nach Informationen zum Networkmarketing und MLM auf Ihre sehr ausführliche Seite gestossen.
Habe selbst grade ein Angebot vom AA erhalten welches eindeutig MLM-Mist ist!
Bei meiner weiteren Suche fand ich unter anderem etwas mir völlig unverständliches in den Pressemitteilungen der Arbeitsagentur.
Offensichtlich unterstützt, zumindest die Agentur für Arbeit Dortmund, diese eindeutig illegalen Machenschaften.
Sehen Sie selbst, ich habe hier ein Bildschirmfoto von besagter Pressemitteilung gemacht:
Das Original zu dieser Infoveranstalung NETWORKING des BIZ Dortmund finden Sie unter folgend angegebenen Link:
http://www.arbeitsagentur.de/vam/vamController/CMSConversation/anzeigeContent?navId=2633&category=presse_info&rqc=4&ls=false&ut=0#Anchor5 (Red.: Link gesichert, nicht mehr Online!)
Ich bin schlichtweg sprachlos...
Es gab mehrere massive Beschwerden an die Agentur für Arbeit in Dortmund...
Die Seite ist seit dem 17.06.2005 nicht mehr online...
Hallo Ihr MLM-Beobachter,
ich "beobachte" Euch schon länger und finde die Seite top!
Hier unten eine mail die ich über die Arbeitsagentur bekommen habe. C.S.P. was ist das ? Außer Abzocke, dass es mir die Sprache verschlägt. Schaut Euch mal auf dieser Site um, vor allem was dieses Vertragswerk anbelangt.
www.circle-sales-partner.net
From: "Iris Höfel" <Iris82@gmx.de>
Subject: Re: AW: Ihre Stellensuche
nun es Handelt sich um die verschiedensten Produkte von Körperpflege über Wellnes und Gesundheitsprodukte, Kleidung sowie aber auch Dienstleisungsprodukte wie günstiger Strom, günstiger Telefon, Konsumgüter des tgl. Bedarfs. Unser unternehmen arbeitet mit mehreren Anbietern zusammen
Es liegt auch in meinem Interesse Sachen kurz und bündig auf den Punkt zu bringen, aber Sie geben mir sicherlich recht das man die Präsentation eines seriösen Unternehmens nicht per E-Mail machen kann.
Ich möchte Ihnen ans Herz legen ein unverbindliches und kostenfreies Info-Meeting in Ihrer nähe zu besuchen. Dort können eventuelle Frangen bzw. Unklarheiten direkt vom Fachmann beantwortet werden.
Ich würde es sehr bedauern Sie, wegen eventueller Missversändnisse die über unseren E-Mail Kontakt entstanden sind, nicht als Geschäftspartnerein begrüßen zu dürfen.
Ich werde mich heute noch für Sie in Kenntniss setzen wo das nächste Info-Meeting in Ihrer nähe statt findet.
Höfel Iris
Selbständige Produktreferentin-Fachberaterin
Sie können auch gerne mal unter www.circle-sales-partner.net schauen
> Von: Info-Mail@bbrelay.arbeitsagentur.de
> Betreff: AW: Ihre Stellensuche
> Datum: Tue, 7 Jun 2005 14:05:48 +0200 (CEST)
> Sie haben folgende Nachricht in Ihrem Postfach bei www.arbeitsagentur.de
> erhalten. Für den Inhalt dieser Nachricht - mit Ausnahme automatisch
> generierter Nachrichten und Nachrichten von Mitarbeitern der Agenturen für Arbeit
> - übernimmt die Bundesagentur für Arbeit keinerlei Verantwortung und keine
> Haftung. Eine Antwort auf diese eMail ist aus technischen Gründen nicht
> Sehr geehrte Frau Höfel,
> in welchem Bereich arbeiten Sie bzw. um welche Produktschiene handelt es
> sich bitte ?
> Kurz und bündig auf den Punkt gebracht, ist meine Art zu arbeiten.
> Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben
> erwarte ich Ihre detailierten Informationen.
> Absender: Frau Iris Höfel
> Gesendet am: 07.06.2005 11:22:46
> Betreff: Ihre Stellensuche
> Deutscher Großkonzern baut seit 01.01.2005 neues Konzept auf.
> DERZEIT: Vertriebsaufbau durch Produktreferenten.
> Ausbau deutschlandweit zur Zeit mittels Network-Dynamik.
> Monatliche Honorarzahlungen und Provisionen für die persönliche
> Team-Vergrößerung innerhalb dieses Jahres! Ausbildung zum Fachberater!
> (Kein Network)
> Ab 2006: Produktreferent übt Selbständigkeit als Fachberater aus.
> Freier Vertrieb im System mittels EIGENER personalisierter
> Internet-Einkaufsstraße. Vorangegangener Team-Aufbau und ab 2006 freier
> Markt weltweit, garantieren sicheres Einkommen.
> Dieses Angebot richtet sich an den Mitmenschen, welcher GROSS denken kann.
> Er muss teamfähig sein und bereit, ein eigenes GEWERBE anzumelden (auch
> nebenberuflich möglich). Seminare zur einjährigen Ausbildung FACHBERATER
> werden von interner Akademie angeboten und sind Pflicht für jeden Partner.
> Sicherheit durch vertragliche Regelung und Probezeit.
> Höfel Iris
> Selbständige Produktreferentin-Fachberaterin
Suche nach Iris Höfel und CSP:
http://www.google.de/search?q=Iris+H%C3%B6fel&num=100&hl=de&lr=&ie=UTF-8&as_qdr=all&filter=0
http://www.antenne.de/antenne/dynamic/specials/jobs/index_show.php?id=5083
http://66.102.9.104/search?q=cache:RFnZYMbuU6AJ:www.mlm-infos.de/viewtopic.php%3Fp%3D9878+circle+sales+partner&hl=de%20target=nw
http://www.gomopa.net/foren/htopic/96368/pact/wer-kennt-p-a-c-t-wwwpact-germanyde.htm
(nur nach vorheriger kostenloser Registrierung)
http://www.gomopa.net/foren/ptopic/80670/pact/kennt-jemand-sirius-management-gbr-frueher-alpha-management.htm#80670
Datum: Thu, 11 Sep 2003
S. g. Beobachter,
erst mal, Danke das es Ihre Seite gibt!
Ich bin seit Januar arbeitslos und führe mein o. g. Unternehmen wegen der schlechten Umsätze nur noch unter 15 Stunden wöchentlich. Letzte Woche erhielt ich ein Bewerbungsangebot vom Arbeitsamt Recklinghausen, ich solle mich bei einem Herrn Faust in Solingen als Vertriebsleiter bei JobMobil bewerben. Ich telefonierte mit diesem sympathisch wirkenden Menschen mehrmals, doch meine durch 20 Jahre Vertrieb resultierende Erfahrung warnte mich und meine Frau und wir fanden Ihre Seite nach dem gestrigen Präsentationsabend, und jetzt sehen wir klarer. Uns fiel auch auf, dass alle Leute Sachen trugen, die eine Nummer zu groß sind, so dass man meinte, Sie hätten abgenommen! Aber Sie sahen ehrlich gesagt gar nicht so gesund aus! Ich finde es nur erstaunlich, dass diese Bewerberangebote sogar vom Arbeitsamt weitergeleitet werden! Da sollte man einen Riegel vorschieben, da dies evtl. auch Konsequenzen für den Leistungsbezieher nach sich ziehen kann! Also veröffentlicht bitte meinen Namen und Adresse nicht!
Datum: Fri, 24 Oct 2003
Bin bei meinen Recherchen auf diese Seite aufmerksam geworden.
Ich habe einen Kollegen, der beim Arbeitsamt als "Arbeitssuchend" eingetragen ist. Er bekam nun eine Jobempfehlung vom Arbeitsvermittler: "www.bfd-business.de" die auf die Seite von jobmobil führt. Bei einigen Recherchen im Netz bin ich dann auf diese Seite gestoßen.
Das ist ja wohl ein Hammer, dass das Arbeitsamt mit meinen Steuergeldern Arbeitssuchenden solche "Vermittlungen auf Provisionsbasis" zukommen lässt und diese Angebote nicht prüft!
Ich werde mich damit umgehend an Stern-TV oder Akte wenden !
Ihr habt mir mit dieser Seite sehr geholfen !
Datum: Wed, 12 Nov 2003
zuerst möchte ich Ihnen zu Ihrer informativen Seite gratulieren.
Nun konkret zu MLM/Networkmarketing und eunet24.
Ich halte absolut nichts von diesem MLM Mist, allerdings hat mir das Arbeitsamt (!!!) demletzt eine Stellenausschreibung zugesendet. Nachdem ich die Bewerbung abgesendet hatte, stellte es sich heraus, dass es eine Werbeaktion eines eunet24-"Shop"-Betreibers war. Kein Job!
Ist eunet24 nun MLM/Networkmarketing oder nicht?
Ich habe nicht vor da mit zu machen, da sich ein ebay-Shop x-mal mehr rechnet, aber ich brauche Informationen um mich beim Arbeitsamt zu beschweren.
Datum: Sat, 17 Jan 2004
Sehr geehrter Herr Kreiter und Team,
ich wende mich hier mit einer Frage in Sachen Network Marketing an Sie und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können.
Ich bin von Beruf Sozialpädagoge und seit einiger Zeit leider arbeitslos. Vor einigen Tagen bekam ich durch das Arbeitsamt ein "Stellenangebot" einer Firma namens "Ebert Veranstaltungen e.K" aus Schkeuditz bei Leipzig. Die Stellenbeschreibung lautete wie folgt:
"Wir arbeiten im Megatrendmarkt der Zukunft: Fitness, Wellness und gesunde Ernährung. Suchen neue Mitarbeiter für die Führungsebene, Organisation und Vertrieb. Bitte bewerben Sie sich Online unter www.ebertveranstaltungen.org"
War ich schon auf Grund der Wortwahl des Textes wie "Megatrendmarkt" und "Führungsebene" misstrauisch gegenüber diesem Angebot geworden, so bestätigte sich mein Gefühl, als ich die angegebene Website besuchte. Neben einem Formular, welches zur Abfrage der Daten der Bewerber dient, wird zum Inhalt der Tätigkeit nur kurz darüber informiert, dass die Firma den Vertrieb ihrer Produkte durch Network Marketing betreibt.
Durch einen Freund, der vor einiger Zeit von einer Firma namens "Innoflex" in verschiedenen Seminaren zunächst "gehirngewaschen" und dann abgezockt wurde, ist mir der Begriff des Network-Marketing samt der dazugehörigen Praktiken der Manipulation von Menschen bekannt und eine Bewerbung bei dieser Firma kommt für mich deshalb nicht in Frage.
Wegen meiner Weigerung, mich bei dieser Firma zu bewerben, befürchte ich nun jedoch Sanktionen seitens des Arbeitsamtes (Leistungskürzung) und hier setzt meine Frage an Sie an: Gibt es möglicherweise bereits Gerichtsurteile, welche sich mit der Zumutbarkeit einer Tätigkeit im Network Marketing beschäftigen bzw. können sie mir sonst irgendwelche praktischen Tipps und Argumentationshilfen geben, wie ich meiner Arbeitsvermittlerin eindeutig klar machen kann, dass es sich hierbei um ein unseriöses Angebot handelt?
Über eine Antwort auf meine Anfrage würde ich mich sehr freuen und wäre Ihnen sehr dankbar!
Auf unsere Nachfrage erhielten wir nachfolgende zusätzliche Informationen:
Vielen Dank für Ihre Mail. Selbstverständlich dürfen Sie meine Zuschrift für Ihre Seite benutzen.
Inzwischen war ich auch bei meinem Arbeitsvermittler um ihn wegen dieses Angebotes zur Rede zu stellen. Er sagte mir, dass er um die Problematik wisse und das Arbeitsamt täglich mit Angeboten dieser Art überschwemmt würde. Warum dieses Angebot schließlich an mich geschickt wurde, konnte er mir nicht sagen, dass sei eine Kollegin von ihm gewesen. Immerhin versicherte er mir, dass er solche offensichtlich unseriösen Offerten nicht an Arbeitslose weiterleite und ich mich selbstverständlich auf das vorliegende Angebot auch nicht bewerben müsse. Damit war ich natürlich erst einmal zufrieden.
Auch im Usenet findet man "Erfahrungsberichte" zum Thema "Arbeitslose an MLMs vermittet:
From: Stefan Wagner
Newsgroups: de.etc.beruf.selbstaendig,de.soc.recht.arbeit+soziales
Subject: MLM via Arbeitsamt?
Date: 8 Oct 2003 07:13:36 GMT
Message-ID: <Xns940E5D5FA3550stefandl6dxwestfalen@dl6dx.westfalen.de>
Gestern ist mir der folgende, wohl allgemein interessante Fall untergekommen:
Ein Arbeitsamt übersendet einem als arbeitslos Gemeldeten einen Stellennachweis (unter Bezug auf eine Arbeitgeber-Nachfrage nach dem im AIS abgelegten Profil des Arbeitssuchenden) mit der Aufforderung zur telefonischen Kontaktaufnahme. Soweit, so gut.
Aber: Der Stellennachweis sieht so aus: "Erfolgreiches Unternehmen sucht zur Expansion motivierte Mitarbeiter. Haupt- und nebenberuflich möglich. Tel.: xxxxxx". Als Berufskennzahl ist explizit eine auf die Ausbildung des Arbeitssuchenden (Ingenieur) passende angegeben.
Bei der ersten Recherche stößt der Angeschriebene auf die Website http://www.tm-homebusiness.com, auf der der benannte Ansprechpartner auch als Kontakt angegeben ist. Die Website entpuppt sich als IMO astreines MLM. Die telefonische Kontaktaufnahme ist entsprechend. (Versuch der straffen Gesprächsführung durch Kontaktperson, zu Beginn werden sofort alle Daten des Anrufers erhoben, dem gegenüber jedoch keine konkreten Informationen zum Unternehmen, Nachfragen werden als Blockieren des Gesprächs ausgelegt).
Das Gespräch wird dann, wie zu erwarten, von der Kontaktperson unter Verweis auf das angebliche Nichtinteresse des Anrufers abgebrochen.
Wäre das Ganze ein "normaler" Erstkontakt zu einem MLM-System gewesen, hätte man das Ganze als interessante Erfahrung ablegen können.
Interessant wird es aber dadurch, dass es dem Anrufer als Stellennachweis vom Arbeitsamt benannt wurde. Und der ist ja gehalten, sich um eine Beschäftigung zu bemühen, insbesondere sich auf nachgewiesene Stellen zu bewerben, da ihm sonst Leistungssperren drohen können.
In diesem Fall hat der Arbeitssuchende sofort Kontakt zur Ansprechpartnerin im Arbeitsamt aufgenommen und den Fall geschildert, insbesondere auch auf den Umstand "MLM" und §6c UWG hingewiesen. Damit dürfte der wichtige Grund für die Ablehnung IMO ausreichend dargelegt worden sein.
Aber jetzt mal allgemein weiter gedacht: Was macht in einem möglichen anderen Fall derjenige, der dieses Thema nicht so gut kennt und seine Gründe für seine Ablehnung gegenüber seinem Arbeitsamt ausdrücken kann? Oder gar derjenige, der unter Vertrauen auf den Stellennachweis voll einsteigt?
Für mich eine sehr interessante Frage, insbesondere unter Aspekten wie z.B. einer möglicherweise zu unterstellenden Garantenstellung des Arbeitsamtes. (In dem Sinne von "die nachgewiesene Arbeit ist nicht rechtlich fragwürdig oder sittenwidrig".)
Bei erster Recherche habe ich noch nichts zu dieser Problemstellung gefunden. Ist den Mitlesern eventuell schon einmal was dazu untergekommen?
[Wegen des arbeitsrechtlichen Bezugs zunächst einmal f'up2 dsra+s]
Datum: 8. Feb 2004
zu Ihren Beiträgen auf der Seite:
www.mlm-beobachter.de/mlm/mlm_arbeitsamt.htm
möchte ich einmal meine eigenen Erfahrungen mit dieser Problematik schildern, gleichzeitig würde ich es für sinnvoll erachten, die gesamte Webseite der "Bundesanstalt für Arbeit" zur Kenntnis zu bringen und um eine öffentliche Stellungnahme zu den Anschuldigungen zu bitten (Hornberger Schießen?).
Am 12.August 2003 sandte ich folgende E-Mail an unseren "Superminister":
Subject: Ich-AG und der Straftatsbestand der "progressiven Kundenwerbung"
Date: Tue, 12 Aug 2003
zur Ich-AG möchte ich Ihnen einmal eine Problematik aufzeigen, die Ihnen wohl so noch nicht konkret bewusst worden ist.
Die Ich-AG und der Straftatbestand der "progressiven Kundenwerbung".
Da die Gründung einer Ich-AG im Prinzip für jeden, der eine selbständige Tätigkeit beginnen möchte ohne weitere größere Formalitäten und Voraussetzungen vorgenommen werden kann und dementsprechend auch die dafür vorgesehenen Fördermittel ausgewiesen werden, ist dies meines Erachtens eine nicht in allen Auswirkungen bedachte politische Entscheidung.
Man beschäftige sich einmal genau mit dem Straftatbestand der "progressiven Kundenwerbung" dem § 6 c des Gesetzes zum unlauteren Wettbewerb. Gleichzeitig sollte man einmal recherchieren, wieviele "selbständige" Unternehmer es in unserer Bundesrepublik gibt, die sich dieser ungesetzlichen Vertriebsform bedienen und welcher volkswirtschaftliche Schaden dadurch entsteht, vom individuellen menschlichen Schaden einmal abgesehen, obwohl dieser auch beträchtlich ist.
Überall wird derzeit offen und versteckt Werbung im Zusammenhang mit der Ich-AG und der "progressiven Kundenwerbung" (MLM, Multi-Level-Marketing, Network-Marketing, Network-Clienting oder wie auch immer schönklingend bezeichnet) gemacht. Somit wird dieser Straftatbestand, indem man ihn mit der staatlichen Förderung zur Ich-AG auf eine Stufe gestellt, die suggeriert, dass es gar nicht strafbar sein kann, weil es ja noch staatlich gefördert wird. Kann man es nicht so sehen, dass sich der Gesetzgeber zum Handlanger
von kriminellen Machenschaften macht? Oder liegt es nur an der Verkennung des Problems?
Wenn man als bestes offenliegendes Geheimnis sich im Internet und den dazugehörenden "Angeboten" umschaut, so muss man zu obigen Schlussfolgerungen kommen.
Mit der Suche der Suchmaschine Google
und bei folgender Suchworteingabe GLEICHZEITIG beide Felder wie folgt ausfüllt:
mit der genauen Wortgruppe: Ich-AG
mit irgendeinem der Wörter: MLM Multi-Level-Marketing Network-Marketing
dann kommt man zu genügenden entsprechenden Angeboten, weiterhin könnte man auf den "Sponsorveranstaltungen" der entsprechenden Vertriebsfirmen die sich der "progressiven Kundenwerbung" als Vertriebsform bedienen, sowie den abertausenden "Stellenangeboten" in den Tageszeitungen, gleiche Ausnutzung der staatlichen Fördermittel für die Ich-AG feststellen.
Ist der Staat, bzw. sind seine Organe nicht dazu verpflichtet solche Machenschaften nicht zuzulassen bzw. sie nicht noch zu unterstützen und hat er bei Bestehen solcher Missstände nicht auch die Pflicht zur entsprechenden Aufklärung?
Was wird aus den Menschen, die sich aus Unwissenheit auf solch ein Unterfangen eingelassen haben? Könnten sie nicht möglicherweise, den dadurch entstehenden Schaden über die Amtshaftung (Art. 34 GG und § 839 BGB) zumindest minimieren?
Und inwieweit kann man den dafür verantwortlichen Amtsträgern "Beihilfe" (§ 27 StGB) zum Subventionsbetrug" (§ 264 StGB) unterstellen?
Die Meinung vieler Menschen zur Ich-AG können sie auch in vielen Diskussionen im Usenet nachlesen, so z.B. in dem Posting bh8r7i$hqq$02$1@news.t-online.com, zu finden über http://groups.google.com/advanced_group_search?hl=de und unter Angabe der vorgenannte Beitrags-ID. Ebenso mit den Suchworten Ich-AG und MLM sind weitere Meinungen dazu zu finden.
Für den Fall, dass die Problematik der progressiven Kundenwerbung nahezu unbekannt sein sollte, kann man weiterführende Literatur und umfassende Informationen auf folgenden Webseiten finden:
www.mlm-beobachter.de/
http://www.agpf.de/
http://www.detta.de/
Möglicherweise werde ich diese E-Mail und Ihre hoffentlich positive wie aufklärende Antwort auf einer der oben aufgeführten Webseiten veröffentlichen, in dem Sinne könnten sie auch ihre Antwort daraufhin ausrichten, indem Sie nicht nur mich ansprechen sondern alle die es möglicherweise betrifft bzw. betreffen könnte.
Hans-Peter Popowski
Ergebnis: natürlich keine Antwort bis heute. Warum?
Aber am 04.Dezember 2003 bekam ich vom Bundesministerium der Justiz überraschenderweise folgende E-Mail:
Gesendet: Donnerstag, 4. Dezember 2003 12:10
Betreff: Strafbarkeit der progressiven Kundenwerbung
vielen Dank für Ihre mail vom 12. August 2003 an den Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Herrn Wolfgang Clement. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat Ihre mail wegen der Zuständigkeit des Bundesministeriums der Justiz für das Gesetz gegen den unlauteren Wetbewerb an mich weitergeleitet. In Ihrer mail stellen Sie dar, dass einer Reihe von neu gegründeten Ich-Ags progressive Kundenwerbung als Geschäftsidee zugrunde liegt. Zu recht weisen Sie in diesem Zusammenhang darauf hin, dass progressive Kundenwerbung durch den Straftatbestand des § 6 c des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb unter Strafe gestellt ist. Damit hat der Gesetzgeber ausdrücklich seine Missbilligung des von Ihnen dargestellten Verhaltens zum Ausdruck gebracht. Er hat damit gleichzeitig den Strafverfolgungsbehörden, das heisst den jeweils örtlich zuständigen Staatsanwaltschaften, die Aufgabe zugewiesen, mögliche Verstöße gegen § 6 c UWG festzustellen und gegebenenfalls zu verfolgen.
Sollten Ihnen konkrete Hinweise auf Verfahrensweisen, die einen Verstoß gegen § 6 c UWG darstellen oder darstellen könnten, vorliegen, kann ich Ihnen deshalb nur empfehlen, die jeweilige Staatsanwaltschaft durch eine entsprechende Anzeige zu informieren. Sollte im Einzelfall ein Strafverfahren gegen ein bestimmtes Unternehmen eröffnet werden, so hat dies selbstverständlich auch Auswirkungen auf die Beurteilung dessen Förderungswürdigkeit.
Referat III B 5 (Markenrecht und
Recht gegen den unlauteren Wettbewerb)
Das dürfte doch genau gesehen, die Bundesanstalt für Arbeit inspirieren doch einmal etwas nachzudenken, denn für jede Kleinigkeit gibt es Durchführungsbestimmungen und/oder interne Verwaltungsanweisungen, aber für so eine Problematik eben nicht, obwohl da unter Umständen nicht nur Einzelschicksale daran hängen sondern das Schicksal ganzer Familien, aber die Arbeitslosenstatistik geht wohl über alles menschliche Gemeinschaftsgefühl? (Bürokraten halt. Oder?)
Und noch ein Aspekt, wessen Gelder werden da für kriminelle Machenschaften verwendet. Am schlimmsten ist aber, dass es dem Vernehmen nach sogar in Arbeitsämtern MitarbeiterInnen geben soll, die sich selbst an der strafbaren Vertriebsart der "progressiven Kundenwerbung" beteiligen und dann noch ihre "Amtsstellung" dazu missbrauchen, indem sie weitere Adepten für ihre Downline anwerben.
Mir ist ein Fall bekannt, ist zwar schon etwas länger her, 1992, da gab es einen Betreiber eines Sexshops und einer Begleitserviceagentur, die Ehefrau arbeitete im AA und vermittelte junge arbeitslose Frauen in diese Begleitserviceagentur, erst durch die durch den Staatsanwalt veranlassten Ermittlungen wurden die Konsequenzen gezogen und die Mitarbeiterin wurde entlassen, aber gleichzeitig bekam sie noch eine Umschulung zur Steuerfachgehilfin, was aber auch rausgeschmissenes Geld war, denn sie kündigte den Lehrgang, weil zu kompliziert.
Wer kommt eigentlich für eventuelle durch solche Praktiken entstehende Schäden auf? Gilt da nicht Artikel 34 Grundgesetz i.V.m. § 839 BGB (Amtshaftung)?
Eine offizielle, diese Fragen betreffende Antwort, wäre für viele Menschen, die als Hoffende nach jedem Strohalm greifen und solchen Praktiken im Prinzip hilflos ausgeliefert sind, zumalen sie ja einer öffentlichen Einrichtung wie dem Arbeitsamt vertrauen, denn es besitzt ja öffentlichen Glauben. Aber wie man sieht ist nicht alles Gold was glänzt. Auch kann man sagen, dass durch solche Praktiken, die ja sogar von ganz oben (Wirtschaftsminister) zumindest zugelassen werden, die Arbeit vieler ehrlicher, um ihre Arbeit bemühte Menschen in den Arbeitsämtern in ein schlechtes Licht rückt.
Zitat von http://www.mlm-news.de/ubb/ultimatebb.php?ubb=get_topic;f=1;t=000017;p=2
Schu-Schu, Mitglied #887 erstellt am: 12. November 2003 00:32
Hi Antonella & Rainer,
erstmal Respekt für Eure bisherigen Antworten!! Will nur eine kleine Ergänzung zu folgendem Punkt machen:
Original erstellt von Hans-Peter Popowski:
[13] Nach § 57 SGB III bekommen manche Existenzgründer Überbrückungsgeld, warum bekommen das MLM/NWMer nicht?
Bei uns wird Networkern zumindest bei unserem Partnerunternehmen regelmässig Überbrückungsgeld gewährt. Die IHK Chemnitz als fachkundige Stelle bescheinigt regelmässig die Tragfähigkeit der Existenz.
Und noch was zu Vogtländern.. ich bin im Vogtland aufgewachsen und kann nur sagen das es dort sehr viele erfolgreiche Networker gibt.. es sind also nicht alle so!!
LG Schu-Schu
(gesichertes Beweisstück von http://www.mlm-news.de/ubb/ultimatebb.php?ubb=get_topic;f=1;t=000017;p=2
Zitat von http://www.maerkischeallgemeine.de/?loc=2_8_1&id=134385&weiter=250
Sie gründete eine Ich-AG und vertreibt Aloe-Vera-Produkte.
Bisher 126 ehemalige Arbeitslose im Bereich der Arbeitsamts-Geschäftsstelle Zossen nutzten die seit Jahresanfang bestehende Chance, sich auf diese Weise mit Unterstützung des Arbeitsamtes selbstständig zu machen.
From: Stefan Wegener
To: chefredaktion@MAZonline.de
Date: Sun, 19 Oct 2003 21:58:57 +0200
mein Name ist Stefan Wegener. Ich bin Beamter des Landeskriminalamts Berlin und Leiter der AG Schneeball, die sich mit illegalen Schneeballsystemen befasst. Wenn Sie in Ihrem Archiv aus dem Jahre 1995 oder 1996 recherchieren, werden Sie einen Beitrag Ihrer Zeitung finden zu den Marketing-Spielen JUMP/TITAN und LIGHT, in welchem ich Ihrem Redakteur als Interview-Partner zur Verfügung stand. Weiteres zum Thema finden Sie auf meiner Website www.detta.de
Soviel zu meiner Person, nun zu Ihrem Beitrag.
Mit ziemlichem Entsetzen habe ich über Ihren Beitrag vom 02.10.03 zum Thema Ich-AG und Aloe Vera Kenntnis erhalten. Ich habe ganz offen gesagt keine Erklärung dafür, wie Ihrer Redakteurin , Frau Gudrun Schneck, ein derartiger, die Realität verzerrender Beitrag gelingen konnte. Eine derart unkritische Darstellung ist bestens geeignet, eine nicht bekannte Anzahl Arbeitsloser in den endgültigen Ruin zu treiben. Das ist leider meine Realität.
Frau Schneck muss ich leider den Vorwurf machen, sich nicht informiert zu haben. Diesen Vorwurf mache ich auch den Arbeitsvermittlern beim Arbeitsamt. Die 126 ehemaligen Arbeitslosen, die in dem Beitrag angesprochen werden, hätten von Frau Schneck allesamt befragt werden sollen. Sie hätten auch befragt werden sollen, ob sie wussten, dass Aloe Vera Produkte als krebsheilend oder die Symptome lindernd zu verschachern, eine Straftat nach dem Heilmittelwerbegesetz darstellt, die mit Freiheitsstrafe bedroht ist. Sie hätte auch fragen können, ob die Tatsache, dass diese Personen zum einen die Produkte verkaufen, aber andererseits auch weitere Vertriebspartner werben, um an deren Umsätzen zu partizipieren, unter Umständen eine sittenwidrige Tätigkeit ist. Nur durch eine noch immer nicht geschlossene Gesetzeslücke gibt es diese Art der Strukturvertriebe überhaupt. Diese Strukturvertriebe sind nämlich Pyramidensysteme, nicht strafbar, aber zumindest sittenwidrig in vielen Fällen. Und in den meisten Fällen endet die Tätigkeit der ehemals Arbeitslosen in der Erkenntnis, dass der Traum von der Selbständigkeit in der totalen Verschuldung endet.
Ich könnte noch stundenlang weiterschreiben und kritische Argumente anbringen, warum der Beitrag von Frau Schneck kontraproduktiv war. Meine Bitte und Appell zugleich ist eigentlich nur der: Bitte verhindern Sie weitere derartige Beiträge.
Da ich in Berlin ähnliche Fälle erfahren habe, werde ich demnächst das Landesarbeitsamt Berlin-Brandenburg ersuchen, derartige Vermittlungstätigkeiten nicht mehr zu fördern, zum Schutz der Arbeitssuchenden.
weiterer Kommentar zu diesem Artikel der Märkischen Allgemeinen:
Artikel vom 02.10.2003 zu Aloe-Vera und Ich-AG
Wertes Redaktionskollegium der Zeitschrift „Märkische Allgemeine“,
zu ihrem Artikel vom 02.10.03 von Gudrun Schneck muss ich unbedingt etwas loswerden, da ich bisher immer davon überzeugt was, das Journalismus und den betreibt ja Ihre Zeitung etwas mit Wahrheit, Information und Aufklärung zu tun hat, aber wie man lesen kann gibt es auch unrühmliche Ausnahmen.
Warum steht in dem Artikel kein Wort über die Art des Vertriebssystems mit dem die 127 „Ich-AGs“ Aloe-Vera vertreiben? Es wird mittels „progressiver Kundenwerbung“, auch bekannt als Multi-Level-Marketing oder Network-Marketing bzw. umgangssprachlich auch als Schneeball- bzw. Pyramidensystem, also einer Straftat nach § 6 c UWG (Gesetz zum unlauteren Wettbewerb vertrieben. Informationen dazu gibt es umfassend auf:
www.mlm-beobachter.de/ und
http://www.agpf.de/Schneeballsystem.htm
und unter http://dip.bundestag.de/btd/13/109/1310950.asc kann man unter Punkt 5.3.3 bis 5.3.5.im Bericht der Enquetekommission des Bundestages auch etwas zu diesem Vertriebssystem und den Werbepraktiken lesen.
Zu Aloe-Vera im Besonderen:
http://www.waz.de/waz/waz.wochenende.volltext.php?id=854258&zulieferer=waz&rubrik=Magazin&kategorie=GES®ion=National
Vielleicht wäre es besser gewesen statt dieses Artikels etwas Aufklärungsarbeit zu leisten und Menschen davor zu bewahren sich selbst und ihr persönliches Umfeld (Familie und Freundeskreis) unglücklich zu machen.
Ein weitere Aspekt ist der, dass somit Straftaten (Progressive Kundenwerbung) noch mit Steuergeldern in Form von Fördermitteln für die Ich-AG unterstützt werden. Beim Überbrückungsgeld nach § 57 SGB III wurden durch Absatz 2 Nr. 2 Sicherheiten eingebaut, damit Subventionsbetrug in der Regel ausgeschlossen ist, für die Fördermittel der Ich-AG ist so etwas nicht vorgesehen, wer die Zugangskriterien erfüllt, hat sogar einen Rechtsanspruch darauf und dies eben ungeprüft. Somit muss man annehmen, dass das Arbeitsamt Beihilfe (§ 27 StGB) zum Subventionsbetrug (§ 264 StGB) der aber vom Gesetzgeber (Aus Unwissenheit? Oder mit Absicht?) legalisiert wurde.
Vielleicht findet sich in ihrem Redaktionskollegium jemand, der sich dieser Sache einmal annimmt und umfassend recherchiert, es wäre vielleicht auch einmal interessant eine „Sponsorveranstaltung“ solcher Vertriebsunternehmen zu besuchen und darüber zu berichten. Auch ein umfassendes Studium nebst Auswertung in Richtung Handels-, Steuer- und Wettbewerbsrecht sowie in betriebswirtschaftlicher Hinsicht aller Vertragsunterlagen incl. „Marketingplan“ wäre angebracht. Auch wenn sie keine Verantwortung über diesen Artikel übernehmen, so ist doch schon eine Schandtat, wenn sie ihn überhaupt veröffentlicht haben und somit solchen Unternehmen noch Unterstützung gewähren und Ihren Lesern Hoffnung machen, in diesem System Geld verdienen zu können.
Also wenn Sie etwas im Interesse Ihrer Leser tun möchten, dann empfehle ich Ihnen einmal zu dieser ganzen Problematik eine umfassende Recherche zu betreiben und diese dann auch Ihren Lesern als Aufklärung unterbreiten.
Mit freundlichen Grüßen und in Erwartung eines positiven Feedbacks
Polizeidienststellen weltweit
Was Sie auch lesen sollten:
Abzocke von Arbeitssuchenden?
http://www.politik-nachrichten.de/abzocke.html
Betrug an Arbeitslosen
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10402832/61009/
Betrüger auf dem Arbeitsmarkt
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/03/15/berlin/741254.html
Arbeitslosen-Abzocke Sendung Plusminus vom 30.11.2004
http://www.ndrtv.de/plusminus/20041130_5.html
http://www.detta.de/nebenjob.html
Geld, Sex und Luxus, ganz einfach zu haben
http://www.awadalla.at/content/mlmquasi.html
Arbeitslose an MLMs vermittelt
http://www.awadalla.at/content/amsmlm.html
Warnungen vor unseriösen/dubiosen Firmen
http://www.carmilo.de/
Dokument ergänzt: 08.07.2005