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Timestamp: 2019-03-22 14:20:40
Document Index: 256594573

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 2', 'Art 3']

RIT - Richtlininen für die Installation von Telekommunikationsanlagen | Karteikarten online lernen | CoboCards
Alle Oberthemen / Telekommunikation / Richtlinien für die Erstellung von Telekommunikationsanlagen
RIT - Richtlininen für die Installation von Telekommunikationsanlagen (116 Karten)
100) Wer ist Herausgeber der Richtlinien
für die Installation von Tele-kommunikationsanlagen RIT ?
Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen. VSEI
Tags: Register 1 | Einleitung
Quelle: Elektroabteilung des Berufsbildungszentrum Luzern, BBZB
101) Welche 2 Gesetze bilden für die Erstellung von Telekommunikations-anlagen die Grundlage?
102) Welche Bedeutungen haben die Abkürzungen
a) Fernmeldegesetz
b) Elektrizitätsgesetz
c) Schwachstromverordnung
d) Leitungsverordnung
e) Starkstromverordnung
f) Niederspannungs Installations Verordnung
g) Niederspannungs Erzeugnis Verordnung
h) Niederspannungs Installations Normen
i) Richtlinien für die Installation für Telekommunikationsanlagen
103) Ordne den Ziffern 1 bis 9 die Begriffe gemäss RIT zu.
2: Anschlussleitung
3: Inhouse-Installation
4: Anlageinstallation
5: Netztrennstelle (NTS)
6: Inhouse-Verteiler
7: Netzabschluss (NTP)
8: Endgerät (TE Terminal Equipment)
9: Anschlussausrüstung (AA Zentrale Netzanbieter)
104) Was kommt in der Praxis konkret für die Bauteile 5, 7, 8 und 9 vor ?
Anschlusskasten, Grobsicherung,
Netzabschluss (Schnittstelle zwischen den Dienst- leistungen Netzbetreiber und Telekommunikationsausrüstung)
Steckdose, NT
Telefon, PC, Modem, TVA
Anschlussausrüstung
Telefonzentrale Netzbetreiber (Swisscom…)
105) Wie werden die Leitungsabschnitte A, B und C bezeichnet ?
A: Anschlussleitung
B: Inhouse-Installation
C: Anlageinstallation
200) Was dient als Netztrennstelle bei unterirdischer Einführung ?
-modulares Verteilsystem
Tags: Planungs- und Installationsgrundsätze, Register 2
201) Unter welcher Bedingung darf ein Schaltkasten im Zählerkasten des EW platziert werden ?
der Schaltkasten muss vom Starkstrombereich durch ein separates Abteil getrennt werden
202) Welche elektrischen Sicherheiten beinhaltet ein Schaltkasten ?
Überspannungsschutz (zwischen a gegen Erde und b gegen Erde)
203) Was dient als Netztrennstelle bei oberirdischer Einführung ?
204) Welche elektrischen Sicherheiten beinhaltet die Grobsicherung ?
Überspannungsableiter und Überstromschutz (Grobsicherungen)
205) Nenne 3 wesentliche Planungs-grundsätze für Inhouse-Installationen.
Installationen sind so zu planen und auszuführen, das diese gut ausgebaut und erweitert werden können
nach Möglichkeit offene Installationssysteme wie Trasses, Kanäle, Hohlböden wählen
bei Durchbrüchen Brandabschottungen vorsehen
Rohrführung so wählen, dass keine unerwünschten Schallübertragungen entstehen
206) Grössere Kommunikationsanlagen sind zweckmässig zu dokumentieren. Diese Dokumentation ist bei der Anlage zu platzieren.
Zähle 3 Bestandteile einer solchen Dokumentation auf.
-Installationsplan
-Prinzipschema mit Erdungskonzept
-Kabelplan
-Verteiler- und Belegungspläne
-Beschriftung der Anschlusselemente
207) Bei der Erstellung sowie bei Änderungen grösserer Kommunikationsanlagen ist in der HV eine Kartei anzulegen. Was muss in dieser Kartei ersichtlich sein ?
-alle angeschlossenen Drähte und Kabel
-alle Überführungen
208) Wo ist der Steigleitungsplan für Inhouse-Installationen zu platzieren ?
bei der Trennstelle
209) Weshalb sind Steigleitungen in Treppenhäusern vorzusehen ?
damit die Zugänglichkeit jederzeit gewährleistet ist
210) Dürfen Steigleitungen durch Liftschächte, Maschinenräume oder Wohnungen geführt werden ?
Nein, weil die Zugänglichkeit nicht gewährleistet ist
211) Nenne 2 wichtige Grundsätze, auf welche bei der Verlegung von Steigleitungen zu achten ist.
-möglichst geradlinige Leitungsführung
-Zugänglichkeit der Steigleitungen muss jederzeit gewährleistet sein
212) In welcher Raumart dürfen Inhouse-Verteiler vorgesehen werden ?
in der Regel nur in vollständig trockenen Räumen
213) Telekommunikationsanlage mit TVA: Wie werden folgende Verteiler bezeichnet ?
1Gebäudeverteiler (GV)
2Hauptverteiler(HV)
3Zwischenverteiler / Etagenverteiler(ZV)
4Zwischenverteiler / Etagenverteiler(ZV)
214) Unter welchen Bedingungen dürfen Telefonleitungen mit Kabeln der Niederspannungsinstallation im selben Kanal verlegt werden ?
Wenn die Ordnungstrennung eingehalten wird, das heisst konkret:
-bei Einzug in ein separates Installationsrohr oder
-bei Verlegung in einen separaten Kanalteil
215) Wie sind Rohranlagen bei Neuanlagen zu dimensionieren ?
so, dass mindestens 50% des Rohrquerschnittes für Erweiterungen zur Verfügung stehen
216) Gemäss RIT werden genormte Stecksysteme empfohlen.
a) Welches Stecksystem ist momentan üblich ?
b) Wie viele PIN weist diese Steckdose auf ?
b) 8 PIN (Anschlüsse)
217) Welches ist die gebräuchlichste Anschlussbelegung von RJ45-Steckdosen bei analoger Telefonie ?
(Drahtkennzeichnung und Aderpaar beschriften)
218) Welches ist die gebräuchlichste Anschlussbelegung von RJ45-Steckdosen bei ISDN an der
U-Schnittstelle ?
219) Welches ist die gebräuchlichste Anschlussbelegung von RJ45-Steckdosen bei ISDN an der S-Schnittstelle ?
f) violett
220) Die letzte Steckdose beim S-Bus muss mit Abschlusswiderständen versehen werden.
Zeichne ein, wo diese Widerstände anzuschliessen sind.
Welche Widerstandwerte weisen die Abschlusswiderstände auf ?
b) 100 Ohm / ¼ W
221) Welche Sicherheiten sind bei der Verbindung von zwei Gebäuden mittels Luftkabel vorzusehen ?
Bei beiden Gebäuden sind Überspannungsableiter einzubauen (Grobsicherungen).
Der Kabelschirm muss beidseitig mit Erde verbunden werden.
300) Welche 3 Grundsätze müssen Fernmelde- und Schwachstrom-anlagen erfüllen ?
-Sachenschutz
-keine gegenseitige Rückwirkungen auf andere Anlagen
Tags: Register 3, Schutzmassnahmen
301) Fernmelde- und Schwachstromanlagen sind nach den anerkannten Regeln der Technik zu erstellen. Was ist darunter zu verstehen ?
dass Installationen nach den neusten Erkenntnissen installiert werden müssen
(aktuelle Materialien, Weisungen etc. einhalten)
302) Welches ist die maximale Berührungsspannung von zugänglichen Teiler einer Schwachstromanlage
a) bei Wechselspannung
b) bei Gleichspannung
a) 50V bei AC
b) 120V bei DC
303) Bei komplexen Telekom-munikationsanlagen wird gemäss RIT ein EMV-Konzept verlangt.
a) Was heisst die Abkürzung EMV ?
b) Welche Aufgabe hat das EMV-Konzept?
Installation muss so erstellt werden, dass:
- diese nicht durch benachbarte Magnetfelder gestört wird
- die Installation bei benachbarten Anlagen keine Störungen verursacht
304) Erdungskonzept: Für kleine Telekommunikations-anlagen wird grundsätzlich das Prinzip der Einpunkterdung (Baumstruktur) angewendet. Was versteht man darunter ?
- die Anlage wird an einem Punkt geerdet (Zentraler Erdungspunkt)
- Erdungsleiter und Kabelschirme dürfen in der Installation keine Schlaufen bilden
305) In welchem Fall kommt allenfalls eine vermaschtes Erdungskonzept zum Einsatz ?
bei grösseren Telekommunikationsanlagen mit UKV
(universelle Kommunikations Verkabelung)
306) Nenne 3 mögliche Erder für den Anschluss der Erdungsleitung.
gleicher Erder wie für die Niederspannungs-Hausinstallation, das heisst konkret:
a) üblich:
-separat verlegter Fundamenterder
-ausgedehnte metallene Wasserleitungen
b) selten:
-Tiefenerder
-Banderder
307) Wenn kein Erder vorhanden ist muss ein Band- oder Runddraht im Erdreich eingelegt werden.
a)Welche Abmessungen müssen diese Erder aufweisen ?
b)Wie tief sind diese Erder zu verlegen ?
a) 10m Länge / mindestens 16mm2 Cu-Querschnitt
b) 70cm tief, gestreckt und in möglichst feuchtes Erdreich verlegen
Details über die Abmessungen bei Flachband-, Runddraht- oder Tiefenerder siehe Swisscom-Broschüre Register 7 / S. 10
400) Welche 2 Einführungsarten der Anschlussleitung werden
unterschieden ?
oberirdische Einführung
unterirdische Einführung
Tags: Netzbetreiber, Provider, Register 4
401) Was wird als Netztrennstelle bei oberirdischer Einführung eingesetzt ?
402) Nenne 2 mögliche Netztrennstellen bei unterirdischer Einführung.
-Kabelkasten
-Anschlussverteiler (bei grösseren Anlagen)
Tags: 7, Register 1
403) Wie ist die Erdungsleitung zu bemessen und zu kennzeichnen
a) bei oberirdischer Einführung
b) bei unterirdischer Einführung
a) 6mm2 Cu / blank oder gelb-grün
b) 2,5mm2 Cu / gelb-grün
Tags: Register 2
404) Wer entscheidet, ob die Anschlussleitung oberirdisch oder unterirdisch zugeführt wird ?
der Netzbetreiber (z.B. Swisscom)
Tags: Register 7
405) Darf die Netzzuleitung in den Hausanschluss-Zählerkasten geführt werden ?
406) Wer entscheidet über den Standort der Netztrennstelle ?
407) Was dient bei oberirdischer Einführung als Trennstelle ?
408) Welche Schutzelemente enthält eine Grobsicherung ?
Überstromschutz (Röhrensicherungen 15A / 40A)
und Überspannungsschutz
(Grobfunkenstrecke / Feinfunkenstrecke)
Tags: Swisscom Broschüre
409) Standort der Grobsicherung: Wo ist die Grobsicherung zu montieren ?
grundsätzlich immer an trockener Stelle im Gebäudeinnern (Eingang, Treppenhaus, Korridor)
410) Dürfen Grobsicherungen an der Aussenfassade eines Gebäudes montiert werden ?
Nur ausnahmsweise, falls die Grobsicherung an einer von Regen und Sonne geschützten Stelle montiert werden kann
411) Zähle 3 Situationen auf, bei welchen grundsätzlich keine Grobsicherungen montiert werden dürfen.
- in Schränken
- in feuchten Räumen
- in feuergefährdeten Räumen
- in Räumen mit technischen Einrichtungen oder in Arbeits-räumen
- auf brennbaren Gebäudeteilen
412) Unter welchen Bedingungen darf eine Grobsicherung auf brennbare Gebäudeteile (Holzwand) montiert werden ?
- grundsätzlich ist eine Montage auf brennbare Gebäudeteile nicht zulässig
- kann kein nichtbrennbarer Ort gefunden werden
(in Holzhäusern), muss die brennbare Stelle durch eine entsprechende Platte geschützt werden
413) Wie gross muss der Abstand der Grobsicherung gegenüber leicht –brennbaren Gegenständen (z.B. Vorhängen) mindestens sein ?
mindestens 0,5m
414) Wie gross muss der Abstand bei oberirdischer Einführung sein zwischen:
Anschlussleitung und der von der Grobsicherung abgehenden Leitung (Inhouse-Installation) ?
Anschlussleitung und Erdungsleitung ?
Von der Grobsicherung abgehenden Leitung (Inhous-Installation) und Erdungsleitung
b) kein Abstand
415) Auf welche maximale Höhe dürfen Grobsicherungen montiert werden ?
max. 2,5m oberkant ab Boden
416) Was dient als Netzabschluss:
a) passiver Netzabschluss beim analogen Telefonnetz
b) aktiver Netzabschluss bei ISDN
a)- die Steckdose, welche der Trennstelle am nächsten liegt
- die Anschlussklemme (z.B. Wandtelefon apparat / TVA ...)
b)das Netzabschlussgerät
(NT beim Basisanschluss / NAG beim Primäranschluss)
417) Zähle 3 Massnahmen auf, um Störungen durch benachbarte Anlagen auf Telekommunikations-anlagen zu vermeiden.
Installation mit Material ausführen, welches gegen EMV geschützt ist:
- Verdrillte Drähte verwenden
- Verseilte Kabel wählen
- abgeschirmte Kabel verwenden
- abgeschirmte Steckdosen einsetzen
- Erdungskonzept beachten: Kabelschirm mit dem Zentralen Erdungspunkt verbinden
418) Welche Schutzelemente sind eingebaut
a) bei der Grobsicherung
b) beim Kabelkasten
Überstromschutz: Röhrensicherungen (seriell in a und b)
Überspannungsableiter: Grobfunken- und Feinfunkenstrecke (von a und b gegen Erde)
Überspannungsableiter von a und b gegen Erde
419) Welche Aussagen sind richtig:
A) bei der Grobsicherung ist der
Überstromschutz nur im a-Draht
B) die Grobfunkenstrecke ist eingangs Grobsicherung zwischen a gegen Erde sowie b gegen Erde eingebaut
C) bei der Grobsicherung ist der
Überstromschutz seriell in den
a- und b-Draht eingebaut
D) beim Kabelkasten ist der Überspannungsableiter seriell im
E) beim Kabelkasten sind im a- wie
auch im b-Draht Röhren-
sicherungen eingebaut
A) falsch (Überstromschutz ist im a und b-Draht)
D) falsch (Überspannungsableiter sind von a gegen Erde wie auch b gegen Erde eingebaut)
E) falsch(beim Schaltkasten ist kein Überstrom-
schutz vorhanden)
a) Wie sind die Eingangsklemmen
bei der Grobsicherung
b) Wie sind die Ausgangsklemmen der Grobsicherung beschriftet ?
a) L(Linie)
b) A(Abonnent)
421) Welche maximalen Längen sind in In-House-Installationen einzuhalten
a) bei U72
b) bei J83
422) U72-Kabel / 4er verseilt: Welche Farbreihenfolge weisen die ersten 7 Viererverseilungen auf ?
450) TV-Anlagen: Welche 3 Rohrführungsvarianten werden bei Neuanlagen unterschieden ?
- Sternverteilung mit Wohnungssternpunkt
- Etagenverteilung
451) Welche Rohrdimension ist für TV-Installationen in einer Wohnung zu wählen ?
452) Erstelle eine Skizze für
a) Sternverteilung
b) Etagenverteilung
c) Sternverteilung mit Wohnungs-
b) Etagenverteiler
c) Sternverteilung mit Wohnungssternpunkt
453) Welche Impedanz weisen TV-Koaxialkabel auf ?
454) In welchem Bereich muss der Betriebspegel einer TV-Steckdose sein ?
60 bis 74 db (micro Volt) - SORRY GEHT NICHT ANDERS..
455) In welchem Frequenzbereich wird bei TV-Installationen gearbeitet ?
50 MHz bis 860 MHz
456) Bei einer TV-Installation in einer Wohnung mit 4 abgeschlauften Dosen liegt folgendes Material vor:
DD21 / DD4 / DD11 / DD15 / DD19
a) in welcher Reihenfolge sind die Steckdosen zu montieren ?
b) Was ist bei der letzten Dose zu beachten ?
a) DD21 / DD19 / DD15 / DD11 als letzte Dose
b) letzte Dose DD11 mit 75 Ohm-Widerstand abschliessen
457) Wozu dienen die 3 Anschlüsse bei einer TV-Steckdose ?
- Internet / Datenanschluss
458) Welche Bedeutung haben folgende Abkürzungen:
a) Hausverteilanlage (TV)
b) Kabelnetzunternehmen
c) Hausübergabepunkt
d) Signalübergabestelle
e) Wohnungssternpunkt
f) Universelle Kommunikations Verkabelung
612) Erdung
Durch einen Fehler oder über einen Lichtbogen entstandene Verbindung eines aktiven Anlageteils des Betriebsstromkreises mit Erde oder einem geerdeten Teil (Schwachstromverordnung Art. 3 und Starkstromverordnung Art. 3).
Tags: Register 6
614) Erdung
Die Gesamtheit aller miteinander verbundenen Erder und Erdungsleitungen, einschliesslich metallene Wasserleitungen, Fundamentarmierungen, metallene Umhüllungen von Kabeln, Erdseile und andere metallene Leitungen (Schwachstromverordnung Art. 3 und Starkstromverordnung Art. 3), auch zeitweise Erdungsanlage genannt.
615) Erdungsleiter
Der von den zu erdenden Teilen mittelbar oder unmittelbar zu Erdem führende Leiter (Schwachstromverordnung Art. 3 und Starkstromverordnung Art. 3).
616) Erdungsspannung
Die zwischen der Erdung und der Bezugserde auftretende Spannung.
617) Erdungsstrom
Der gesamte in die Erdung fliessende Strom.
618) Erdungswiderstand
Ohmscher Widerstand, der am Stromübergang vom Erder zum Erdboden und bei Ausbreitung des Stromes im Erdboden in Erscheinung tritt.
619) Explosionsgefährdete Zone
Einteilung des explosionsgefährdeten Bereiches nach der Wahrscheinlichkeit des Vorhandenseins einer explosionsfähigen Atmosphäre in sechs Zonen (0, 1, 2, 20, 21, 22).
620) Explosionsgefährdeter Bereich
Bereich, in dem die Atmosphäre explosionsfähig werden könnte. (Die Gefahr besteht potenziell.) (NIN 2.2.2.4)
621) Fundamenterder
Elektrisch leitfähige Teile, die im Betonfundament eingebettet sind.
622) Galvanische Trennung
Elektrisch nicht leitende Verbindung mit induktiver Kopplung.
623) Grobsicherung
Schutz für oberirdische blanke oder isolierte Drähte (Netztrennstelle)
624) Hochspannungsanlagen
Elektrische Anlage mit einer Nennspannung von mehr als 1000 V Wechselspannung oder 1500 V Gleichspannung (Schwachstromverordnung Art. 3; NIN 2.2.1.27).
625) Hochspannungsbereich
Bereich, der aus Werk- und Übergangsbereich besteht (Schwachstromverordnung Art. 3).
626) Inhouse-lnstallation
umfasst sämtliche Installationen, die zwischen der Netztrennstelle und den Schnittstellen zu den Endgeräten liegen
627) Inhouse-Verteiler
Sämtliche Verteiler im Gebäude, wie Verteilerdosen, Etagenverteiler, Zwischenverteiler, etc.
628) Lichtwellenleiter (LWL)
auch Glasfaser (GF) genannt.
629) Netzabschluss (NTP)
Physikalische Schnittstelle zwischen dem Netzbetreiber und den Telekommunikationsausrüstungen.
630) Netzbetreiber
Gesellschaft zum Betrieb und Erstellen von Kommunikationseinrichtungen (Kabel und Satellitentechnik) und deren Infrastruktur
631) Netztrennstelle (NTS)
Die NTS stellt die Verbindung zwischen der Anschlussleitung und der Inhouse-Installation her.
632) Neutrale Erde
siehe Bezugserde
633) Neutraler Bereich
Gebiet ausserhalb des Hochspannungsbereichs
634) NIN
Technische Norm des SEV für Niederspannungs-Installationen (NIN, SEV 1000).
635) PBX
Private Branch Exchange (Teilnehmervermittlungsanlage, TVA)
636) Potenzialausgleich (PA)
Elektrische Verbindung, welche Körper von Betriebsmittel und fremde leitfähige Teile auf gleiches oder annähernd gleiches Potenzial bringt. (NIN 2.1.4.9).
637) Provider
Gesellschaft zur Erbringung von Services und Dienstleistungen auf den Infrastrukturen eines oder verschiedener Netzbetreiber.
638) Schwachstromanlagen
Elektrische Anlagen, in welchen keine Ströme und Spannungen auftreten können, die für Personen und Sachen gefährlich sind. Im Sinne der vorliegenden Norm sind dies Anlagen mit Betriebsströmen bis und mit 2 A und Betriebsspannungen bis und mit 50 V AC bzw. 120 V DC (NIN 2.2.1.51).
639) Situationsplan
Pläne (Projekt- und Ausführungspläne) für Anlagen, bei denen Kabel im Erdreich verlegt werden.
640) SN
641) Spannungssichere Installation
Installation in einem Hochspannungsbereich mit entsprechendem Isolationswert.
642) Starkstromanlagen
Elektrische Anlagen, in welchen Ströme und Spannungen auftreten können, die unter Umständen für Personen und Sachen gefährlich sind. Im Sinne der vorliegenden Norm sind dies Anlagen mit Betriebs¬strömen über 2 A oder Betriebsspannungen über 50 V AC oder 120 V DC (EleG Art. 2 Abs. 2; Schwachstromverordnung Art 3; NIN 2.2.1.57).
643) Steigleitung
Unter einer Steigleitung versteht man die vertikale Erschliessung eines Gebäudes ab der Netztrennstelle oder dem Gebäudeverteiler.
644) Steigzone
Speziell zur Aufnahme von Leitungen vorgesehene und eingerichtete vertikale Zone in einem Gebäude, die eine Verbindung zwischen Geschossen herstellt.
645) Teilnehmerver-mittlungsanlage (TVA)
Anlage, die beim Teilnehmer an ein Kommunikationsnetz angeschlossen wird und zum Übermitteln von Daten und Sprache dient (PBX).
646) Terminal-Equipment (TE)
Das Terminal-Equipment ist ein Endgerät wie z.B. Vermittlungsanlagen, Telefone, Modem, PC etc.
647) TVA
siehe Teilnehmervermittlungsanlage
648) Übergangsbereich
Das unmittelbar an den Werkbereich anschliessende, zwischen diesem und der Bezugserde liegende Gebiet, in welchem zwischen zwei Punkten erhebliche, vom Erdungsstrom herrührende Spannungen auftreten können.
649) Werkbereich
Derjenige Teil der Hochspannungsanlage und des angrenzenden Gebietes, dessen Spannungsverteilung am Boden durch die Anlageerdung so gesteuert wird, dass der Abbau der Erdungsspannung erst ausserhalb des Bereiches erfolgt.
651) CATV
Cable Television, Community Antenna Television, Kabelfernsehen
652) HV
653) HVA
Hausverteilanlage für die Versorgung von Gebäuden
654) WVA
Wohnverteilanlage
655) KNU
Kabelnetzunternehmer
656) MTA
Multimedia Terminal Adapter. z.B.Kabelmodem mit integriertem Anschluss für Telefonendgeräte
657) HÜP
Hausübergabepunkt, beinhaltet mindestens 1 SignalübergabesteIle (SÜS)
658) SÜS
SignalübergabesteIle
659) UGV
660) WSP
Wohnungssternpunkt
Oberthema: Telekommunikation
Thema: Richtlinien für die Erstellung von Telekommunikationsanlagen
Schule / Uni: Berufsbildungszentrum Bau und Gewerbe, BBZB
Tags: RIT, NIN, Telematik, TV,
Alle Karten (116)
Planungs- und Installationsgrundsätze (22)
Register 1 (2)
Register 1 | Einleitung (6)
Register 2 (23)
Register 3 (8)
Register 6 (36)
Register 7 (37)
Schutzmassnahmen (8)
Swisscom Broschüre (2)