Source: https://blogbar.de/archiv/2007/04/05/abmahner-bekampfen-mit-werbung-auf-blogs/
Timestamp: 2019-10-18 12:25:49
Document Index: 239583684

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 6', '§7', '§ 1004', '§7', '§6', '§ 1004', '§ 832']

Blogs! Buch Blog » Abmahner bekÃ¤mpfen mit Werbung auf Blogs
5.4.2007 | 14:07 von DonAlphonso
Abmahner bekÃ¤mpfen mit Werbung auf Blogs
An die d.k.d Internet Service GmbH KaiserstraÃŸe 79 D-60329 Frankfurt/Main
in den letzten Wochen haben zwei von Ihnen verantwortete “Blogger” namens “Flyinggirl” (http://blog.glamour.de/blog/flyinggirl) und “Tomek” (www.technosexual.de) sich unter meinen BeitrÃ¤gen auf der Website www.blogbar.de dreimal zu Wort gemeldet. Bei “Tomek” war ich zu Beginn gleich etwas negativ voreingenommen, weil er seine IP versteckte: proxy2.anon-online.org. Ausserdem machte ein gewisser Joe alias “rautenbachenator” (http://pupileye.blogger.de/) gleich mehrfach auf sich auch mit Links zu seinem Blog aufmerksam.
Keines der drei Blogs hatte zu diesem Zeitpunkt ein Impressum; die URL technosexual.de ist bis heute auf eine mutmasslich fiktive “Inc”, die angeblich unter Ihrer Adresse residiert, angemeldet worden.
Nachdem inzwischen Ã¼berklar und von Ihnen eingestanden ist, dass es sich bei diesen “Charakteren” um eine von Ihnen verantwortete Werbekampagne fÃ¼r ein Duftwasser von Calvin Klein handelt, habe ich gestern die nÃ¶tigen Schritte in die Wege geleitet. Ihr Verhalten ist demzufolge ein klarer Verstoss gegen Â§ 4 (3) UWG sowie Â§ 6 Abs. 2 MDStV bzw. Â§7 TMG, und eine Verletzung unserer Rechte gemÃ¤ss Â§Â§ 1004 und 823 Abs. 1 BGB. Wir sind zur Auffassung gelangt, dass es sich bei den BeitrÃ¤gen um einen klaren Fall von Spam und Schleichwerbung handelt – die beworbenen und verlinkten Seiten sind schliesslich klare WerbetrÃ¤ger. Nach reiflicher Ãœberlegung sind wir zum Entschluss gelangt, mit Ihnen eine gÃ¼tliche Einigung zu suchen, bevor wir formale Reaktionen einleiten.
Unser Vorschlag einer gÃ¼tlichen Einigimg sieht deshalb aus wie folgt: FÃ¼r das von Ihnen betriebene Einstellen von Kommentaren fÃ¼r ein werbendes Angebot auf unserer Website sowie fÃ¼r die dadurch erzielte Reichweite fÃ¼r Werbung im redaktionellen Teil (!) von Blogbar.de – die Blogbar ist mit Google-Pagerank 6 eines der meistverlinkten Blogs Deutschlands erreicht die Pageimpressions der Website einer durchschnittlichen Lokalzeitung – kurz, fÃ¼r Ihre Werbung berechnen wir Ihnen pauschal und vergleichsweise gÃ¼nstig
499 Euro a 6 getÃ¤tigte EintrÃ¤ge: 2.994 Euro
dabei verzichten wir gnadenhalber auf eine Bewertung von zwei weiteren werblichen Trackbacks. BearbeitungsgebÃ¼hr fÃ¼r das nach Zahlung erfolgende LÃ¶schen Ihrer schleichwerbenden BeitrÃ¤ge durch die dazu befugte Fachkraft:
14,99 Euro pauschal 14,99 Euro
Summe 3008,99 Euro
zzgl. 19% Mehrwertsteuer 571,71 Euro
Bitte Ã¼berweisen Sie die Sunmme von 3580,70 Euro umgehend, spÃ¤testens jedoch innerhalb der nÃ¤chsten zwei Wochen auf folgendes Konto:
Obgleich dieses Angebot vergleichsweise spottbillig ist – dieser Ihnen inzwischen bekannte Kollege hier nimmt fÃ¼r geringere Verlinkung und Besucherzahlen deutlich mehr – mÃ¼ssen wir Sie ersuchen, uns nicht als gÃ¼nstigeren Werbeanbieter oder Dumpingangebot zu empfehlen. Wir lehnen Werbung kategorisch ab und bestehen nur auf VergÃ¼tung, weil sie ohne unsere Einwilligung auf das Blog gelangte. Der nÃ¤chste Spamversuch wird dann aber mit dem vollen “Sixtustarif” berechnet.
Wir bitten Sie, uns im Laufe der kommenden Tages per Mail mitzuteilen, wenn Sie mit dieser angesichts Ihrer wenig erfreulichen Vorgehensweise fairen Regelung einverstanden sind. Desweiteren fordern wir Sie und Ihre Auftraggeber auf, uns auf Ehrenwort zu versichern, in Zukunft nicht mehr die Blogbar fÃ¼r Ihre Kampagnen zu missbrauchen. Sollten wir bis Donnerstag, den 12. April 2007, von Ihrer Seite keine diesbezÃ¼gliche ErklÃ¤rung erhalten, betrachten Sie bitte dieses gÃ¼tliche Angebot als hinfÃ¤llig. Wir werden dann unter BerÃ¼cksichtigung der Faktenlage und den obigen GesetzesverstÃ¶sse eine neue, umfassende Rechnung unter BerÃ¼cksichtigung der zusÃ¤tzlichen Kosten fÃ¼r die angemessenen rechtlichen Schritte gegen Sie, Ihre Helfer und Auftraggeber zukommen lassen.
Don Alphonso fÃ¼r Blogbar.de
PS: Es mag Ihnen nicht wirklich nett erscheinen – aber wird Ihnen vielleicht sogar ein wenig WÃ¼rde zurÃ¼ckgeben. Denn 800 Euro, also das, was normalerweise allein die AnwaltsgebÃ¼hren fÃ¼r eine kleine Abmahnung sind, oder ein paar Beratungsstunden und ein paar Briefe zur Verteidigung – 800 Euro geben wir weiter an den Anti-Abmahnungstopf von Johnny HÃ¤uslers Adical. Und damit haben Sie wenigstens ein Mal in dieser Sache was Gutes getan.
[Edit: Nachdem die Herrschaften offensichtlich uneinsichtig sind, sind die obigen Preise erst mal als vorlÃ¤ufig mit Spielraum nach oben zu verstehen.]
Zu den 125 Kommentaren ->
125 Kommentare zum Eintrag
Cordobo, 5.4.2007, 14:13
Kleiner Typo, 12. MÃ¤rz sollte April heissen. Sonst hÃ¤ttet ihr die Kostennote bereits gestellt, bevor die Kampagne wirjklich begonnen hattet.
DonAlphonso, 5.4.2007, 14:20
Pingback Nerdcore - A Blog about very cool Stuff. Und so., 5.4.2007, 14:25
[…] Als nÃƒÂ¤chstes dann auf dem Programm: die Rechnung fÃ¼r Spam-Werbung und die Benutzung der Blogs Ã¢€žFÃ¼nf FilmfreundeÃ¢€œ und Ã¢€žNerdcoreÃ¢€œ auf den Blogrolls der Schleichwerbeblogs. […]
hkr, 5.4.2007, 14:28
Tom, 5.4.2007, 14:29
Pass ja irgendwie ….
DonAlphonso, 5.4.2007, 14:39
Sie werden zahlen. Und sie werden froh sein, dass sie nicht mehr zahlen. Denn sollten sie nicht zahlen, fliegt hier der Watschenbaum um. Aber richtig. Und ich gehe das die ganze Strecke. Ich habe die Schnauze voll, mich von solchen Leuten missbrauchen zu lassen. Sollten sie meinen, sie kÃ¤men ohne die oben genannte Summe raus, kÃ¶nnen sie sich ja mal ausrechnen lassen, was der Spass dann kostet – die Firma, der Auftraggeber und die drei beteiligten Blogger in voller Haftung und mit zu unterschreibenden kostenpflichtigen BlÃ¤ttern, da kÃ¤me ganz schÃ¶n was zusammen. Jetzt ist schluss mit lustig. Wer glaubt, dass Blogger immer nur die Abgemahnten sind, wird umdenken mÃ¼ssen. No more Mr. Nice Guy. Jetzt gehtÂ´s da hin, wo es weh tut. Ich fange gerade erst an. Ich kann das. Johannsen und Kretschmer haben damals auch gezahlt.
Pingback Insomniaonline » Blog Archive » Wann werden sie endlich aufwachen?, 5.4.2007, 14:42
[…] Wann werden sie endlich aufwachen? 5. April 2007 | web 2.0 Der offene(?) Brief von Don Alphonso an eine Internetagentur in Frankfurt machte gerade meinen Tag. Wann lernen PRler und die dahinter nach Geld lechzenden WiWis eigentlich, dass versteckte PR-Aktionen stets aufliegen werden? Diese fixe Idee zu jedem Produkt ein Blog aufzumachen und dadurch eine Kundenbindung zu schaffen ist doch bisher (jedenfalls im deutschsprachigen Raum) immer nach hinten losgegangen. […]
Pingback Nerdcore - A Blog about very cool Stuff. Und so., 5.4.2007, 14:52
[…] Der Einfachheit halber Ã¼bernehme ich viele Formulierungen aus Dons Rechnung, die ich eben grade per E-Mail verschickt habe und auch noch in schriftlicher Form nachgereicht wird. […]
Trackback blog.ekirschner.de, 5.4.2007, 15:05
Die Coty-AffÃƒÂ¤re
Aufgeschnappt bei Thomas KnÃ¼wer: Mit Coty bzw. DKD (oder d.k.d) gehts jetzt erst richtig los!hier und hier bzw. hier. (Respekt vor Donalphonsos ReimkÃ¼nsten)Das scheint teuer zu werden. Mal schauen wer noch so alles Rechnungen an DKD stellt und wie es we
Mark, 5.4.2007, 15:09
Da kommt mir die Redewendung mit dem Sack und dem KnÃ¼ppel in den Sinn. Trifft hier bestimmt auch nicht die Falschen.
On the internet, no one knows you’re a dog. Oder in dem Fall ein PRler.
anatol, 5.4.2007, 15:33
Beim Verweis in dem Schreiben auf den MDStV frage ich mich, ob dieser nicht vom Telemediengesetz (TMG) ersetzt wurde. Bin aber leider auch kein Jurist.
Hongkong, 5.4.2007, 15:42
Ach, was ist nur wieder in Kleinbloggersdorf los? WÃ¼rde mich fÃ¼r euch freuen, wenn ein paar Werbe-Euros fÃ¼r euch rausspringen ;-)
Trackback wonko.twoday.net, 5.4.2007, 15:43
Ich fühl mich heut’ so technosexual
Ich hatte mich ja schon gewundert, was diese ganzen komischen Kommentare in den Blogs sollten und gerade lese ich mit Spannung die Auflösung: Wieder mal nichts als blöder Marketing-Spam für ein vollkommen unnützes Produkt. Ein paar …
DonAlphonso, 5.4.2007, 15:45
Anatol, danke. Hab ich vergessen, die Blogs von denen begannen noch vor dem MÃ¤rz, also vor EinfÃ¼hrung des TMD, dessen Â§7 aber dem alten Â§6 entsricht.
Pingback Perspektive 2010 » Blog Archive » IN2U: Calvin Klein ein Spam-Schwein?, 5.4.2007, 16:05
[…] Hinter dem Blog-Betrug steht Frankfurt(z)er Agentur DKD, die sich bei dieser Aktion wohl besonders schlau vorkam. Allerdings haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn sowohl Journalist Mario Sixtus als auch Rebellmarkt-Blogger DonAlphonso schickten nun Rechnungen für die Werbung in deren Kommentarbereichen raus. Während sich DonAlphonso mit geradezu preiswerten 3580,70 Euro für 6 Werbekommentare der CK-Blognutten und DKD-Stricher begnügt, schlägt Mario Sixtus mit 14.280,00 Euro gleich richtig zu. Auch RenÃƒÂ© von Nerdcore machte nun kurzen Prozess mit der Agent(h)ur DKD und verschickte eine Rechnung für den CK-Werbemüll in seinem Kommentarbereich in Höhe von 4590 Euro. Wer DonAlphonso kennt und weiß, dass seine kleine Schwester wohl zufällig Juristin ist, der kann sich ausdenken, dass diese ach so superschlaue, ach so supervirale und ach so superhippe Kampagne DKD und CK noch so manchen Euro mehr kosten könnte, als im Budget veranschlagt wurde. Ganz zu schweigen von der eher unerwünschten Art der Aufmerksamkeit, die DKD und CK jetzt noch von der Blogosphäre zu erwarten haben. Die Agentur und deren Auftraggeber zeigen sich hingegen merkbefreit: […]
Larsen, 5.4.2007, 16:06
So, auf SPON kann man nun auch einiges zum obigen Thema lesen. Siehe: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,475822,00.html
Pingback Werbeblogger - Weblog Ã¼ber Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Der Duft der Blogger provoziert, 5.4.2007, 16:06
[…] UPDATE: Don Alphonso schreibt die Rechnung dazu. Mist, wieso sind die nicht bei uns aufgetaucht. Tags: Blogs, calvin klein, fake, Image, kommentare, mundpropaganda […]
Avantgarde, 5.4.2007, 16:11
Wie schreibt der “technosexuelle” Tomek doch in seinem letzten Eintrag?
“All das, was ich mir also von dieser Schreiberei erwartet hatte, ging in den letzten Wochen fast ausnahmslos in ErfÃ¼llung, es kam sogar noch besser, als mir Tine, die Frau von der PR-Agentur dieses fabelhafte Angebot machte. Dieser Blog macht ja vielleicht sogar noch reich!”
Das glaube ich nicht, Tomek
JÃ¼rgen, 5.4.2007, 16:20
Erstaunlich, dass Firmen mit derart blÃ¶den Ideen tatsÃ¤chlich am Markt bestehen kÃ¶nnen. Muss wohl an den offenbar noch blÃ¶deren Auftraggebern liegen.
WÃ¼nsche allen viel Erfolg mit den gestellten Rechnungen. Wird wohl eine ziemlich lange Fortsetzungsgeschichte werden.
Daniel, 5.4.2007, 16:27
Wenn die Rechnungen – vor oder nach Prozess – beglichen werden, machen wir ne fette Bloggersause aufm Oktoberfest? ;)
Dave, 5.4.2007, 16:46
Diese Summe ist fÃ¼r paar Kommentare die “unten” stehen ein bischen viel oder nicht? ;)
rene, 5.4.2007, 16:54
Nein, ist sie nicht. Es geht nicht um Kommentare sondern um Spam der auf Schleichwerbung linkt.
ichichich, 5.4.2007, 16:54
Was mich vor allem ankotzt, ist der ekelhafte Zynismus dieses Gesindels: http://pupileye.blogger.de/stories/721123/
th, 5.4.2007, 17:01
Online seit 31 Tagen
Dirk Olbertz, 5.4.2007, 17:04
Hm. Ist dann doch auch ein VerstoÃŸ gegen die Nutzungsbedingungen von Blogger.de:
http://info.blogger.de/stories/98/
Frank Schrillmacher, 5.4.2007, 17:06
Aufregend, wÃ¤hrend wir uns Ã¼ber Kleinlichkeiten in der Schweiz Ã¤rgern, brach unterdessen in Deutschland eine Welle aus, auf der sich durchaus zu reiten lohnt, sie allerdings unmÃ¶glich aufzuhalten ist.
Trackback Erik Schmidt, 5.4.2007, 17:11
Der Sixtustarif
Der nÃƒÂ¤chste Spamversuch wird dann aber mit dem vollen Ã¢€œSixtustarifÃ¢€Â� berechnet
Via Don Alphonso.
Larsen, 5.4.2007, 17:16
Fraglich ist nur, ob man etwas bewegt, indem man sich zur Wehr setzt. Wobei ich das natÃ¼rlich wirklich klasse finde, wenn die Watsche man eine andere Richtung nimmt. Denn mit Sicherheit befinden sich aktuell div. andere Viral-Kampagnen in Vorbereitung, die sich der PrÃ¤senz von Weblogs bedienen wollen. Das SchlÃ¤mmerblog war einfach zu erfolgreich, als dass sich die Werbe- / PR-Agenturen wieder vornehmlich andere Medien bedienen werden.
DonAlphonso, 5.4.2007, 17:21
Ich mÃ¶chte noch viel mehr Rechnungen sehen. Von viel mehr Leuten. Es kann sich lohnen. Weniger finanziell. Wegen dem Prinzip.
Avantgarde, 5.4.2007, 17:36
Wie man so schÃ¶n sagt: Pour encourager les autres
rene, 5.4.2007, 17:38
Hier meine, der vollstÃ¤ndigkeit halber, fÃ¼r mich und die Filmfreunde… Winkel macht uU auch mit, den kannste doch so gut leiden, Don ;-)
http://www.nerdcore.de/wp/2007/04/05/in2geschaftlich/
bÃ¶r, 5.4.2007, 17:43
“Erstaunlich, dass Firmen mit derart blÃ¶den Ideen tatsÃ¤chlich am Markt bestehen kÃ¶nnen. Muss wohl an den offenbar noch blÃ¶deren Auftraggebern liegen.”
Birds of the same feather find together.
Freund der offnen und ehrlichen Kommunikation, 5.4.2007, 18:06
Wo wir gerad bei dem Thema Rechnungen sind, mÃ¶chte ich nur kurz darauf hinweisen, das, da es sich ja um eine von dkd bestÃ¤tigte virale Marketing bzw. Werbekampagne handelt, eigentlich auch Rechnungen und Nutzungsentgelte von den Urhebern und Lizenzinhabern der MusikstÃ¼cke, welche auf den Myspace-seiten die zur Kampagen gehÃ¶ren gepostet/gehostet wurden, anfallen mÃ¼ssten.
Mal sehen was die Plattenfirmen von Roots Manuva und den Babyshambles dazu sagen, denn die Musik wurde ja, wie sich jetzt zeigt, eindeutig, wissentlich und gezielt zur UnterstÃ¼tzung einer Werbekampagne benutzt.
rene, 5.4.2007, 18:14
Harrrrrrr… das alles entwickelt sich ganz nach meinem Geschmack… Fuck forever! ;-)
Alexander Stirtt, 5.4.2007, 18:25
Soetwas gibts ja gar nicht.
Ich glaube das ist der krasseste Beitrag den ich je gelesen habe..
Aber natÃ¼rlich hat Blogbar vollkommen recht das steht auÃŸer Frage.
Ich bin echt paralysiert, stehe irgendwie unter schock..
ein GlÃ¼ck das es die blogbar gibt, wo man soetwas erfÃ¤hrt.
Marnem, 5.4.2007, 18:31
So rein vom Prinzip her: Falls die zahlen, sind deren Kommentare und Trackbackspam nachtrÃ¤glich erlaubt worden und zu Werbeanzeigen geworden. DafÃ¼r wirst Du sie auch im Blog stehen lassen mÃ¼ssen. WÃ¤re es nicht geschickter Mondpreise zu verlangen und einen gemÃ¤ÃŸigten Tarif anzubieten, der die bisherige “Werbeeinblendung” abdeckt und eine Entfernung des Spams fÃ¼r die Zukunft mit einschlieÃŸt?
Sixtus verlangt ja je Monat und ist daher schon auf dem richtigen Weg…
sacki, 5.4.2007, 18:42
Ich finde die Formulierung “eine Verletzung unserer Rechte gemÃ¤ss Â§Â§ 1004 und 823 Abs. 1 BGB” etwas ungenau (auÃŸerdem heiÃŸt es immer noch “gemÃ¤ÃŸ”), weil AnsprÃ¼che aus 823 I sich erst durch die Verletzung eines der dort gennanten Rechte ergeben. Es ist wohl die “Verletzung unserer Rechte i.S.d. Â§ 832 I” gemeint (interpretier ich jetzt mal so..).
Ansonsten schÃ¶ner Text. Da wird denen beim lesen sicher die Kinnlade runtergeklappt sein.
Markus, 5.4.2007, 18:51
Von der Summe kann ich als Student diverse Monate leben ^^
Ich denke allerdings, dass sich sowas hier auf die Dauer nur bei einigen “A-Bloggern” mit entsprechendem finanziellen Hintergrund durchsetzen kann. Sobald sich die ersten PR-Klitschen und was da noch so dran hÃ¤ngt gegen vorschnelle Abmahnungen zu wehren beginnen, kÃ¶nnte das fÃ¼r den einen oder anderen, der jetzt meint da schnell ein paar Euros machen zu kÃ¶nnen, ziemlich teuer werden.
Man darf wohl gespannt sein, denke aber dass sich solche Werbemethoden eher noch verstÃ¤rken.
Lothar, 5.4.2007, 18:52
Nun ja, ich habe mal einen Blick in die betreffenden Blogs geworfen, welche fÃ¼r mich so unwahrscheinlich groÃŸe “AuthentitÃ¤t” atmen, wie eine Puppenstube von Barbie und Ken. Insoweit sollte sich die “Macher” doch auch fragen, ob die Blogbar u.Ã¤. Blogs fÃ¼r ihre Werbeversuche Ã¼berhaupt von Nutzen sind, da doch der typische, dazu auch leicht manipulierbare Duftwasserkunde hier wohl kaum anzutreffen sein wird. Wie ich schon bei der SchlÃ¤mmer-Sache fragte: HÃ¤lt man den gemeinen Blogger fÃ¼r dumm, oder ist er es vielleicht wirklich? Ansonsten bin ich natÃ¼rlich gespannt, wie die Sache ausgeht. Bringt sicherlich mehr als Adsense…
rene, 5.4.2007, 19:07
Mich umtreibt auÃŸerdem grade die Frage: warum hinterlassen sie GRADE an der Blogbar Kommentare, wo sie damit rechnen mÃ¼ssen, dass ihnen das Ding schneller um die Ohren fliegt, als ihnen lieb sein kann. MÃ¶glicherweise gehÃ¶rt das Auffliegen mit zum Konzept und wir sind schon wieder drauf reingefallen. Aber mit den Rechnungen haben sie am Ende garantiert nicht gerechnet.
Daniel, 5.4.2007, 19:16
Ich denke, die haben einfach bei blogscout oder wo auch immer geschaut, welche Blogs weit vorne liegen und Ã¼berall dort ihre Werbung von der Palme geschÃ¼ttelt. Inhalte und ZusammenhÃ¤nge sind fÃ¼r solche Linkspam-Nutten doch vernachlÃ¤ssigbare Faktoren.
marco, 5.4.2007, 19:28
btw: im spiegel-artikel haben sie noch folgenden satz nachgeschoben:
Firmen-Sprecherin Christiane Bruszis bestÃ¤tigte SPIEGEL ONLINE, die Kampagne bezahlt zu haben: Nach ihrer Ansicht ist das in den Blogs beworbene ParfÃ¼m “der Duft fÃ¼r eine Generation, die im Web 2.0 zuhause ist”. Deshalb, so Bruszis, habe man “der klassischen Anzeigen-Kampagne eine sogenannte Teaser-Kampagne vorangestellt, die mit Elementen wie Webblogging und MySpace-Profilen spielt: Also eine Art Blog-Soap initiiert, die keine Werbung ist.”
und nebeninfo: “joe” hat mich gepingbackt und fragt sich, wie wir darauf kommen, dass er ein fake ist. ich hab ihm mal einen interview-termin angeboten, dafÃ¼r fahr ich dann gern auch mal nach bremen rÃ¼ber…
fred, 5.4.2007, 19:31
Abmahnwelle andersrum? WÃ¤r ja echt zu schÃ¶n, um wahr zu sein.
marcel weiss, 5.4.2007, 19:52
@rene Ich denke auch, dass hier einfach die Blogcharts abgegrast wurden. Es darf bezweifelt werden, dass den Verantwortlichen klar war, was genau die Blogbar ist.
Pingback Alles gut? » Blog Archive » Bullshit Marketing brought to you by Calvin Klein IN2U & d.k.d, 5.4.2007, 20:39
[…] Ruhe wird es trotzdem nicht geben. NÃƒÂ¤chste Woche werden wir sehen, wie diese StÃ¼mperei ihre dauerhaften Spuren in den Google-Suchen nach Begriffen wie Calvin Klein, IN2U oder dkd hinterlÃƒÂ¤sst. AuÃƒŸerdem schreiben die bespammten Blogger fleissig Rechnungen fÃ¼r die in Anspruch genommene Werbeleistung. Die einfach nur zu ignorieren, dÃ¼rfte nicht reichen. Irgendwie habe ich das GefÃ¼hl, dass uns dieses Thema noch eine Weile begleiten wird. […]
Pingback Basic Thinking Blog » DKD mit der richtigen Spam-Einstellung, 5.4.2007, 20:48
[…] Handelsblatt, Nerdcore, Blogbar und Sixtus weitere Artikel: « T-Gordischer Knoten || Trackback-URL Gelesen: 12 heute:12 […]
marco, 5.4.2007, 21:19
marcel: jupp, genau so war es, alexander vom wortfeld hatte auch den link, an dem die ihre liste vermutlich festgemacht haben – irgend eine auflistung der top50 medienblogs oder so. der ist noch in der spÃ¤tschicht, wird sich vermutlich heute abend nochmal melden und kann den nachliefern.
DonAlphonso, 5.4.2007, 21:27
Marco, wenn Du “Joe” triffst, wÃ¤re ich dankbar um seine Adresse. Denn wenn seine Bosse nicht zahlen, kriegt er ebenfalls die passende Anzeige Bekanntschaft mit Leuten, die sich mit dem UWG auskennen. Ich erspare mir dann das Ermitteln Ã¼ber die IP.
Daniel, 5.4.2007, 21:33
DonAlphonso, das SturmgeschÃ¼tz der Demokratie / BlogosphÃ¤re, hehe ;)
DonAlphonso, 5.4.2007, 21:37
Die Grenzlinie, an der diese Leute stehen, die ziehen wir mit deren abgefieselten Knochen. Dank ihrer eigenen Einlassungen habe ich eigentlich alles beisammen, was ich brauche, um denen so richtigen Ã„rger zu machen. FÃ¼r Coty ein Klacks, fÃ¼r DKD ein Problem, die Blagen Joe, Flyinggirl und besonders Pupileye wird es finanziell ausbluten, aber hey, so ist das mal im Web2.0. Jeder ist sich selbst der nÃ¤chste. Ausser meiner AnwÃ¤ltin, die ist mir am nÃ¤chsten.
Pingback ap-project.com, 5.4.2007, 21:40
[…] Und schon sind sie da… die nÃ¤chsten Spacken. Eigentlich schade, dass die Nasen nicht auch hier kommentiert haben. so eine Rechnung hÃ¤tte ich auch gerne gestellt. geposted von andreas link | [0] comments (0 views) […]
Andreas, 5.4.2007, 22:15
“Die Grenzlinie, an der diese Leute stehen, die ziehen wir mit deren abgefieselten Knochen.”
Satz des Tages ;-) Jetzt kann ich frÃ¶hlich weiter coden… made my day :-)
Martin Aschoff, 5.4.2007, 22:28
sehr gut – wehret den AnfÃ¤ngen!
Es kostet sowieso schon zu viel Zeit im KommentarmÃ¼ll der Blogs die Nuggets zu finden. Wenn sich da jetzt auch noch die Werber breit machen (wie Du weiÃŸt verdiene ich ja selbst indrekt mein Geld mit Werbung), dann gute Nacht Blogs!
Deine Rechnung ist sehr fair und fÃ¼r die Marke, die den Auftrag erteilt hat, ein Klacks. Allein um den Imageschaden zu minimieren mÃ¼ssten sie sofort zahlen. Bitte halt uns auf dem laufenden!
Pingback The Maastrix » Artikel bei Spiegel Online, 5.4.2007, 22:32
[…] Falls noch nicht gesehen: Popcorn fÃ¼r alle! “Joe” hat sich noch nicht zu einem Interview-Angebot meinerseits geÃƒÂ¤uÃƒŸert (und auch meine Kommentare nicht freigeschaltet), behauptet aber, “echt” zu sein. Bookmark to: […]
marcus, 5.4.2007, 22:35
Guter Zug Don, das wird hoffentlich ein paar mehr Tanja-Anjas von solchen grenzdebilen Aktionen abhalten. Manchmal ist es mir wirklich peinlich selbst in der Werbebranche zu arbeiten…
Pingback Happy Eastern at ogeeBloggin’, 5.4.2007, 23:06
[…] Auch wenn der Sonnensturm GPS-Systeme lahm legt, weiterhin der menschengemachte Klimawandel propagiert wird, manche Blogger jetzt fÃ¼r Werbekommentare absahnen und die Meere bald leer gefischt sind, so wÃ¼nsch ich dennoch allen ein schÃ¶nes verlÃ¤ngertes Wochenende… […]
Autonarr, 5.4.2007, 23:15
Ich bin gespannt auf den Ausgang dieser Geschichte. Und noch viel mehr auf ein potentielles Interview mit ‘Joe’. Mir sind diese Kommentare erst beim nochmaligen, gezielten Lesen der Kommentare zu den vorhergehenden BeitrÃ¤gen bewusst aufgefallen. Vorher habe ich sie wegen Nichtigkeit einfach ignoriert. Ich bezweifle, dass ich da der Einzige bin, denn die OberflÃ¤chlichkeit, die deren Kommentare – wie auch die ganze Kampagne – kennzeichnet, ist wohl kaum etwas, was bei den GÃ¤sten der Blogbar auf viel Gegenliebe stÃ¶ÃŸt. Wegen OberflÃ¤chlichkeiten ist wohl kaum einer hier. Glaube ich. Hoffe ich. ;)
Julius H., 5.4.2007, 23:16
“habe man “der klassischen Anzeigen-Kampagne eine sogenannte Teaser-Kampagne vorangestellt, die mit Elementen wie Webblogging und MySpace-Profilen spielt: Also eine Art Blog-Soap initiiert, die keine Werbung ist.””(SPON) – aha, keine Werbung? Naja, das wird sich ja dann jetzt wohl zeigen, ob(/dass) das Werbung ist.
Richtiger und wichtiger Schritt, gegen solche Aktionen vorzugehen, die Blogs zu billigen Werbeschmierzetteln degradieren und deren Vernetzung miÃŸbrauchen. Viel Erfolg/SpaÃŸ damit, weiter so und DankeschÃ¶n.
Frank, 5.4.2007, 23:28
Na, da wÃ¼nsche ich GlÃ¼ck und das nÃ¶tige DurchhaltevermÃ¶gen – wird Zeit, daÃŸ diese Werbeaffen auch mal zum Zahlen verdonnert werden mit ihrem Spam-MÃ¼ll.
Eine Anmerkung: in einigen Kommentaren ist zu lesen, daÃŸ solche Spam-Geschichten doch eh nix bringen wÃ¼rden, weil in den meisten der blogs die sogenannte Zielkundschaft ohnehin nicht zu finden sei. Ich finde diese Argumentationen sehr mÃ¼ÃŸig. Es hat die Spammer noch nie gekÃ¼mmert, obs Sinn macht, was sie tun, ob sie evtl. potentielle Kunden durch ihre Aufdringlichkeit und Unlauterkeit vergraulen oder verÃ¤rgern. Die nerven und streuen einfach, und sie tun das auf eine Weise, als wÃ¼rde gerade fÃ¼r sie das geltende Recht nicht gelten. Auf diese Art nun zurÃ¼ckzuschlagen, finde ich klasse – denn es trifft diese Konsorten genau da, wo sie empfindlich sind: beim Geld!
Prospero, 6.4.2007, 0:02
Bravo und Chapeau, Don. Ich bin gespannt wie es weitergeht – und kann mir ein breites Grinsen nicht verkneifen…
Nebenbei: Manchmal bereue ich es ja wirklich nur D-Blogger zu sein. Meine Rechnung fiele wohl geringer aus. ;-)
flatter, 6.4.2007, 0:16
Ich bin ja immer skeptisch, was die hiesige EinschÃ¤tzung der EntwicklungsmÃ¶glichkeiten von PR in und Ã¼ber Blogs angeht. Dabei gehe ich vor allem von einer womÃ¶glich unterschÃ¤tzten LernfÃ¤higkeit auf Seiten der PRler aus. Ich muÃŸ da angesichts dieser Geschichte zugeben: FÃ¼r SO saublÃ¶d hatte ich sie nicht gehalten. Aber auch das ist kein Grund, sich drauf zu verlassen ;-)
Brechreiz, 6.4.2007, 1:11
http://www.nytimes.com/2007/03/08/fashion/08CALVIN.html?ei=5090&en=949c6648e45e850e&ex=1331010000&partner=rssuserland&emc=rss&pagewanted=print
“The Web can give anything — clothing, sneakers, fragrance — a viral aspect. But the Web can also leave anything open to ridicule, exposing marketing ploys, not to mention “technosexuals,” for what they really are.”
SchÃ¶n in2 die ScheiÃŸe getreten.
Am dreistesten finde ich, dass auf technosexual.de ganz bewusst mit dem Thema “GlaubwÃ¼rdigkeitsverlust durch bezahlte BeitrÃ¤ge”, und zwar genau durch CK, gespielt wird, und PR-Clon 1 von PR-Clon 2 geraten wird:
“Bleib Dir treu!!!” ( http://www.technosexual.de/2007/03/21/kalte-fuesse-oder-heisses-angebot/#comment-51 )
Allein schon dafÃ¼r mÃ¼sste an die Summe noch eine Null angehÃ¤ngt werden …
Peter, 6.4.2007, 1:19
WOW!!! Obwohl ich mir nicht sicher bin ob ich deine Reaktion gut finde oder nicht.
Kurz gesagt: Auf anderen Seite der Nordhalbkugel unseres Planeten hat man weniger BerÃ¼hrungsÃ¤ngste mit Guerilla-Werbung. Und wird diese Abmahn-Drohung Abmahnungen insgesamt nicht hoffÃ¤hig machen? Und welche Wirkung hat deine Reaktion auf die Akzeptanz des Mediums Blog als ernsthafte Quelle fÃ¼r … irgendetwas-alles-jeden.
Eigentlich finde ich es daher nicht so gut, wie du mit der Sache Ã¶ffentlich umgehst. Das schadet, auf lange Sicht, Allen die Bloggen … ob nun, um damit Geld zu verdienen, oder nicht.
Mahnst du dann demnÃ¤chst kommentierende Blogger ab, welche Werbung auf ihrem eigenen Blog geschaltet haben um damit Geld zu verdienen?
Konsequent durchgezogen und weitergedacht fÃ¼hrt das doch dazu, dass die “Community” sich ausgrenzt gegen alles, was von auÃŸen kommt. Was hier noch reflexartig als Richtig bezeichnet wird, fÃ¼hrt im Endeffekt zu dem was die studentische Hochschulpolitik ins heutige Verderben geritten hat: Ein elitÃ¤rer Club von Kommerz-Hassern, der unter sich bleibt und nichts mehr bewegen kann … Ã¼berhaupt nichts!
Markey, 6.4.2007, 1:33
Ist doch schwachsinn. Es geht nicht darum ob auf Blogs Werbung geschaltet ist, sondern ob die Blogs (Schleich)Werbung sind. Und das hier ist definitv zu dreist, als das man es durchgehen lassen sollte. Ne Rechnung ist genau das, was hier schon lange gefehlt hat.
steda, 6.4.2007, 1:54
ob ein kommentator reklame in seiner verlinkten url reklame hat, oder ob die url reine reklame ist macht denn mal einen grossen unterschied *gg* noch dazu dass der kommentar als solcher nur auf die seite locken soll… als echter diskussionsbeitrag kann der wohl nicht durchgehen…
ich kann markey nur zu 110% recht geben…
Frank, 6.4.2007, 2:06
du hast das Wichtigste dabei vollkommen unberÃ¼cksichtigt gelassen. Es ind doch genau jene Art Firmen, die jeden privaten Webseitenbetreiber mit fetten Abmahnungen Ã¼berhÃ¤ufen, wenn dieser aus Versehen mal ein Bild – einen geschÃ¼tzten Markennamen – einen Slogan usw. nutzt oder persifliert. Andererseits nehmen die sich alles heraus, um Werbung fÃ¼r ihr Zeuchs zu machen.
In Amerika ist der Umgang mit Spam und Werbung ein anderer – allerdings gibts dort auch nicht so einen aberwitzigen Abmahnwahn wie her…
Du solltest also diesen Kontext auch mal berÃ¼cksichtigen.
Pingback The Maastrix » Sinn und Unsinn von Fake-Kampagnen, 6.4.2007, 2:26
[…] Ob die Rechnungsstellung von Blogbar, Mario, Mc Winkel und Rene ein richtiger Schritt sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Unterhaltungswert hat es in jedem Fall und fÃ¼r potentielle PR-Nachahmer ist es eine deutliche Warnung, ebenso wie die unerwartet hohe und CK-Negativ-Resonanz. […]
Pingback Ã‚Â»we blogÃ‚Â« » Blog Archiv » Getarnte Werbung in deutschen Blogs, 6.4.2007, 3:26
[…] Und hier die gleiche Aktion bei Don Alphonso / BlogbarÃ‚ […]
Erwin, 6.4.2007, 9:44
> In Amerika ist der Umgang mit Spam […] ein anderer –
> – allerdings gibts dort auch nicht so einen aberwitzigen
> Abmahnwahn wie her…
Ist er? Gibt es nicht?
Man beachte nur die $11 700 000 Dollar Klage (nein, da ist keine Null zu viel) der Firma E360Insight dagegen, dass man diese Firma und deren EigentÃ¼mer David Linhardt fÃ¼r ihre E-Mail-Werbung Spammer nennt. Eine Klage die unter massiver Ausnutzung von Fehlern im amerikanischen “Rechtssystem” durchgepaukt wird.
Klar, ein anderer Umgang. Keine Abmahnung, direkt eine 11,7 Millionen Dollar Klage. Zumindest eine Gegenklage auf Unterlassung des Spa^W^Wder Werbung gibt es jetzt, einschlieÃŸlich der Forderung nach Schadensersatz. Die HÃ¶he hat der 87fach bespam^Wbeworbene GegenklÃ¤ger noch nicht bekannt gegeben. Es wÃ¼rde mich wundern, wenn es eine so handzahme Summe wie die vom Don geforderte ist.
felix, 6.4.2007, 11:32
hat da jemand den stecker gezogen?
Die URL pupileye.blogger.dehttp:/www/ konnte nicht gefunden werden!
und in der url erscheint dann
http://www.pupileye.blogger.de/blocked
Autonarr, 6.4.2007, 11:59
@71 (felix): Nein, einfach mal das www vornedran weglassen. Mit http://popelei.blogger.de (oder so) kommt man zum Blog. Aber das ist ja angeblich schon lÃ¤nger umgezogen.
@64 (Peter): Will man als Blogger denn unbedingt etwas bewegen? Kann man nicht ganz normaler Mensch sein, der bloggt? Kann man nicht auch Mensch sein, der mit dem Blog ein biÃŸchen Elitarismus fÃ¼r sich behÃ¤lt? In er RealitÃ¤t verpufft dieses Elitendenken ganz schnell, insbesondere dann, wenn man sich die Mehrheit der kÃ¼nftigen Bildungselite so ansieht. Aber man kann sich zumindest seine kleine Insel der GlÃ¼ckseligen erhalten.
Peter, 6.4.2007, 13:26
Eben. Ist es ein wirkungsvoller Protest gegen den deutschen Abmahnwahn, indem man selber hÃ¶chstÃ¶ffentlich abmahnt.
Und ich sage ja auch nicht, dass es falsch ist sich leidiger Werbekommentare dauerhaft zu entledigen. Doch die Art und Weise, also erstens per Abmahnung, und zweitens die massive Ã–ffentlichkeit, befÃ¼rworte ich in keinster Weise.
Denn es ist meiner Ansicht nach 1. das GeschÃ¤ft der Abmahnungen an sich, also die Methode, die ablehnenswert ist – Die Intention meiner Meinung nach weniger, bzw. sie ist in aller Regel diskutabel. Und 2. sendet diese Art der Ã–ffentlichkeit eine deutliche Message: Wir wollen unter uns bleiben, “Real Life” bleib wo du bist!
DonAlphonso, 6.4.2007, 13:30
Da, wo ich herkomme, gibt es noch ganz andere Werkzeuge als Abmahnungen. Da, wo ich herkomme, weiss man auch, wie man damit umgeht. Da, wo ich herkomme, brÃ¤t man WÃ¼rste am HÃ¶llenfeuer. Da, wo ich herkomme, wÃ¼rdet Ihr nicht sein wollen.
Pingback Die Welt ist Scheisse - Aber ohne Geruch » Blog Archiv » Lug und Betrug!, 6.4.2007, 13:36
[…] Ich wude massiv betrogen! Von wem? Von irgendsoeinem DuftwÃ¤sserchen-Hersteller. Wo? Hier, hier und hier. Woher ich das weiÃŸ? Da. Und dabei dachte ich schon Katha und die Kontenfee wÃ¤ren endlich die Groupies. So’n Mist! Tomek gehÃ¶rt auch zu denen. Anfangs dachte ich noch, nachdem ich in den Kommentaren der drei PR’ler jeweils “what are you in2?” lesen konnte, es wÃ¤re eine einzige Person, die halt mehrere Namen hÃ¤tte. Oder einfach nur einen Schuss. Ã„rgert mich das ganze?… […]
Sibil, 6.4.2007, 17:56
Warum sagt ihr den fÃ¼nf Fakefreunden eigentlich nicht per Kommentar eure Meinung? – auf ihren “Blogs”?
Was die Bilder und Fotos betrifft, Ã¶ffne ich so was immer gerne mit dem Textprogramm “Editor”, der beim WindowszubehÃ¶r dabei ist. Da erscheinen dann die versteckten Bildinformationen, ab und an jedenfalls:
Von welcher Kamera das aufgenommen ist, mit welchem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet, wann erstellt etc. :-)
Wetten, die Bilder sind /alle/ irgendwo im Netz geklaut?
Zuzutrauen wÃ¤re das das den PR – Deppen.
Pingback Dauerfeuer Verarsche » Blog Archive » Ein Blogger wehrt sich, 6.4.2007, 18:24
[…] Nicht irgendeiner, sondern einer der ob er’s will oder nicht als A-Blogger gefÃ¼hrt wird. Das ist ja auch der Grund, wewegen er penetriert wurde. Da setzen willfÃ¤hrige Handlanger von irgendwelchen obskuren GeschÃ¤ftemachern “Infos” in die Kommentare, die sich als nichts anderes entpuppen, als billiger Werbespam. Das kann man natÃ¼rlich entfernen – aber das ist schlechter Stil. Don Alphonso, dessen Blogbar (click) zum Ziel dieser Werbekampagne wurde, schickt nun eine Rechnung. Die Preise sind nicht zu vergleichen mit der Abmahnerabzocke, aber hoch genug um weh zu tun. Da hat man sich den Richtigen ausgesucht. Ausgerechnet einen, der gegen die “Stricher” verbal schon lange vorgeht. Aber vielleicht wollte man ihn gerade deswegen ein wenig Ã¤rgern. Wies aussieht, Ã¤rgert er sich auch (click). Nur hat er dummerweise auch das Potenzial, das Ding nach hinten losgehen zu lassen. Hey, alle meine zur VerfÃ¼gung stehenden Daumen, dass den kleinen Wichsern das Maul gestopft wird. […]
Martina, 6.4.2007, 18:50
Diese Form der Werbung wird fÃ¼r die Akteure bei weitem gÃ¼nstiger sein als wenn sie diese Ã¼ber die klassischen WerbekanÃ¤le an die Ã–ffentlichkeit verteilt hÃ¤tten.
Und unter diesem Aspekt ist gerade die (berechtigte) Aufregerei in Klein-Bloggersdorf genau das, was offensichtlich beabsichtigt war. HÃ¤ttest du, Don, in Absprache mit den anderen Betroffenen Eure Rechnungen ohne nennenswerte BeitrÃ¤ge, rausgeschickt, dann wÃ¤re die Wirkung aufgrund eines Verpuffungeffektes wesentlich besser gewesen. Aber das sind nur meine unbedeutenden 5Cent dazu.
Steffen, 6.4.2007, 20:13
Nicht ganz. Aufmerksamkeit ist nicht gleich Werbe- bzw. etwas konkreter Imagewirkung. Zwar meinen immer noch einige Schwachmatten in irgendwelchen Werbe-Agenturen, die vollgestopft mit Goldenen und Silbernen Effies sind, dass man um jeden Preis Aufmerksamkeit erregen muss. Wissenschaftlich bewiesen dagegen ist genau das Gegenteil. Mehrfach. By the way: Das Image von Benetton leidet immer noch an deren Werbekampagnen aus den 90er, die damals 100 Punkte auf der Reichweitenskala, aber 0 Punkte Wirkungsskala erzielt haben. Die 5 Cent kannst du also behalten.
Was anderes. Gerne wird in einem solchen Zusammenhang wie mit dem “Schlemmer-Blog“ und aktuell den „5-gefakten-friends“ das Marketing als Ursache allen Ãœbels beschuldigt. Dem ist nicht ganz so. Das sind alles eher PR-/Werbe-Konstrukte, besser gesagt PR-/Werbe-Katastrophen.
Und Werbung ist nicht Marketing. Ist vielleicht die landlÃ¤ufige Meinung, aber wie es so ist mit dem Wissen der Mehrheit (Schwarm-Wissen): Es muss ja nicht stimmen. Entsprechend verbocken derartige MaÃŸnahmen auch keine auf Marketing spezialisierten Agenturen, sondern klassische Werbeagenturen wie JvM, Grey und Konsorten. Deren Denkweise ist auf kurzfristigem Erfolg getrimmt, das Marketing kennzeichnet sich aber gerade durch eine ganzheitliche und langfristige Sichtweise aus. Ergo: Werbung hat mit Marketing soviel Ã„hnlichkeit wie die Erde mit dem Mond.
Abgesehen davon zeigen sich Werbe- und PR-Agenturen durch das klassisch Ã¶konomische Menschenbild des Homo oeconomicus aus. Derartig konstruierte Vorstellungen vereinfachen das Denken und die entsprechenden MaÃŸnahmen. Nebenbei kennzeichnen sie den individuellen Menschen als dumme Reiz-Reaktion-Nutzenoptimierungs-PersÃ¶nlichkeit. Folglich kÃ¶nnen solche Werbe-/PR-Konstrukte nur als Totgeburt enden, bzw. sterben kurz nach der Geburt an plÃ¶tzlichem Kindstod, weil aufgrund der kurzsichtigen Sichtweise prÃ¤ventive MaÃŸnahmen wie Schaffung einer risikoarmen Umgebung (Ã¼bertragen auf die 5-Fakes: schlecht inszenierte BlogeintrÃ¤ge in starken Blogs vermeiden).
Schaut man sich DKD an, bezeichnen die sich selber als Internetagentur, Typo3-Systemhaus und Open Source Experten. Kurz: Eher als klassisches IT-Unternehmen einzustufen, dass noch nicht mal die Denke einer Werbe-Agentur, geschweige denn Marketing-Agentur erreicht. Wir wissen ja alle, was passiert, wenn IT`ler auch nur irgendwie ihre Finger am Steuer haben… siehe NewEconomy2000, siehe auch StudiVZ und ihrer katastrophalen Kommunikationspolitik. IT`ler leben von Natur aus in einem anderen Universum, was auch nicht schlimm ist. Kann da sicherlich auch angenehm sein. BloÃŸ fehlt das ganzheitliche Kunden-/Konsumenten- und (in Perfektion) GesellschaftsverstÃ¤ndnis. Schuster bleib bei deinen Leisten mÃ¶chte man da brÃ¼llen.
Vor allem das GesellschaftsverstÃ¤ndnis ist enorm wichtig, insbesondere wenn man sich als Unternehmen mit Subgesellschaften mit all ihren unterschiedlichen kulturellen AusprÃ¤gungen beschÃ¤ftigt, welche wiederum Subgesellschaften erzeugt (bspw. auch eine BlogosphÃ¤re als Teil des Internets). Wieder Ergo: Das 5-Fake-Friends-Konstrukt von DKD war schon vor der kÃ¼nstlichen Besamung mausetot.
Um es abzuschlieÃŸen: Das originÃ¤re Marketing ist als eine Sozialtechnik anzusehen.
Der Mensch, genauer gesagt die Gesellschaft steht um Mittelpunkt ihrer Betrachtungen. Viele Leute und Experten, die sich mit Marketing-Titeln schmÃ¼cken, haben noch nicht mal ein realistisches MenschenverstÃ¤ndnis. Was dann passiert, kann man u.a. fast tÃ¤glich hier auf der Blogbar nachlesen. DafÃ¼r vielen Dank, Don Alphonso! ;-)
Daniel, 6.4.2007, 20:14
@ Sibil:
Die Kommentare sind teils bereits gesperrt, so zum Beispiel bei der homometrosexuellen Perle Tomek, der den Lesern doch glatt noch dicke Eier wÃ¼nscht. Leserverachtung at it’s best, nachdem man bei seiner widerwÃ¤rtigen Werbekampagne erwischt wurde.
Sibil, 6.4.2007, 20:26
Ich hatte ja per Gedankenexperiment gefragt, ob die Pics der HÃ¼bschen bei studivz geklaut sind, aber “Martina” hat mich eben darÃ¼ber aufgeklÃ¤rt, dass sie hacken kann, (“Why we fight” – Kommentar 48). und dass es mit dem Foto von “Alina” datenschutzrechtlich mit rechten Dingen zugeht, dass es ausserdem mit einer Superprofikamera gemacht worden ist und auf einem Mac bearbeitet.
Sibil, 6.4.2007, 20:32
Sorry, “ich hatte /mich/ per Gedankenexperiment gefragt”, meine ich natÃ¼rlich.
Was ich cool finde ist, dass Don durch diese “Griff-ins-Klo” – Aktion von CK vielleicht ein besseres Ranking bei Google bekommt.
Am Ende siegen eben doch immer das Gute, und das ist doch schÃ¶n. :-)
Don, Du wÃ¤rst jetzt Vorbild und der ideale WerbetrÃ¤ger, und wenn du mir nun sagst, Du benutzt 4711, dann kauf ich das, versprochen.
Pingback YAMB.BETAÃ‚Â² » Blogopoly: Rechnungen schreiben oder bekommen?, 6.4.2007, 21:07
[…] Und genau das müsste man, wenn man die Begleichung einer entsprechenden Rechnung für ungewünschte Schleichwerbung tatsächlich einfordern will. Es sei denn, die Agentur zahlt freiwillig. Aber das ist bei den bereits im Raum stehenden Forderungen im 5-stelligen Bereich wohl nicht zu erwarten. Mario Sixtus: 14.280,00 Euro (kein Tippfehler) Don Alphonso: 3580,70 Euro (inzwischen wohl erhöht) MC Winkel: 1187,62 Euro … […]
bÃ¶r, 6.4.2007, 21:08
“Schaut man sich DKD an, bezeichnen die sich selber als Internetagentur, Typo3-Systemhaus und Open Source Experten. Kurz: Eher als klassisches IT-Unternehmen einzustufen, dass noch nicht mal die Denke einer Werbe-Agentur, geschweige denn Marketing-Agentur erreicht.”
Das ist die Branchenverwilderey. Die geht immer dann supah, wenn der auftraggebende Kunde nicht kapiert, was er da einkauft, Bock oder GÃ¤rnter. Zur Zeit haben die BÃ¶cke Konjunktur: Jeder der Typo3 kann, macht PR oder Design und Werbekonzepte, find ich ganz klasse :-) Selber schuld, COTY.
Ihc kann versichern, dss eine halbwegs seriÃ¶s arbeitende WErbeagentru sich nicht auf so einen ScheiÃŸ einlÃ¤sst. Wenn Fake, dann deutlicher Gaudifake. Wenn Awareness-Lumperey, dann aber auch weitergehnde integrierte Konzepte. Wer als auftrggebender Werbekunde und auch als Agentur bei Awareness stehenbleibt, hat heute nicht begriffen, dass das schon lange nicht mehr reicht.
Eigentlich das EingestÃ¤ndnis einer gewaltigen Sinn-Krise der ganzen Werbe-Branche. Da ich sie und die Menschen darin von innen sehr gut kenne :-), kann ich behaupten, daran ist sie selber schuld: sie hat schon seit langem ihre eigenen Reihen nicht sauber gehalten und auch auf Teufel komm raus jeden Werbekunden gefischt, den sie kriegen kann. Huren halt, die den wenigen, die normal und vernÃ¼nftig arbeiten wollen, alles kaputt machen.
Aaron, 6.4.2007, 21:52
empfehle den Rechnungstext juristisch noch einmal Ã¼berarbeiten zu lassen..scheint mir nicht ganz wasserdicht..
Pingback IN2U: Calvin Klein ein Spam-Schwein? « Perspektive2010, 6.4.2007, 22:37
[…] Hinter dem Blog-Betrug steht die Frankfurt(z)er Agentur DKD, die sich bei dieser Aktion wohl besonders schlau vorkam. Allerdings haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn sowohl Journalist Mario Sixtus als auch Rebellmarkt-Blogger DonAlphonso schickten nun Rechnungen fÃ¼r die Werbung in deren Kommentarbereichen raus. WÃƒÂ¤hrend sich DonAlphonso mit geradezu preiswerten 3580,70 Euro fÃ¼r 6 Werbekommentare der CK-Blognutten und DKD-Stricher begnÃ¼gt, schlÃƒÂ¤gt Mario Sixtus mit 14.280,00 Euro gleich richtig zu. Auch RenÃƒÂ© von Nerdcore machte nun kurzen Prozess mit der Agent(h)ur DKD und verschickte eine Rechnung fÃ¼r den CK-WerbemÃ¼ll in seinem Kommentarbereich in HÃ¶he von 4590 Euro. Wer DonAlphonso kennt und weiÃƒŸ, dass seine kleine Schwester wohl zufÃƒÂ¤llig Juristin ist, der kann sich ausdenken, dass diese ach so superschlaue, ach so supervirale und ach so superhippe Kampagne DKD und CK noch so manchen Euro mehr kosten kÃ¶nnte, als im Budget veranschlagt wurde. Ganz zu schweigen von der eher unerwÃ¼nschten Art der Aufmerksamkeit, die DKD und CK jetzt noch von der BlogosphÃƒÂ¤re zu erwarten haben. Die Agentur und deren Auftraggeber zeigen sich hingegen merkbefreit: […]
Sir Alanna, 6.4.2007, 23:38
Was ich mich frage was sie getan hÃ¤tten wenn der ganze Schwindel nicht aufgeflogen wÃ¤re. Sollten “die FÃ¼nf” das Produkt so toll finden, dass alle Blogger darauf “abfahren”? Ich glaube jedenfalls dass sie sich ganz schÃ¶n ins eigene Fleisch geschnitt haben. SchlieÃŸlich waren wir, die Hobbyblogger, doch ihre Zielgruppe. Und diese Zielgruppe wird um zumindest dieses und im schlimmsten Fall auch die anderen CK-Produkte einen weiten Bogen machen. Oder ist hier jemand, der in Zukunft nur noch in2you benutzt? :)
Trackback netzkobol.de blog, 7.4.2007, 0:19
german pr agency dkd goes bullshit marketing for calvin klein and pisses off the german blogosphere.
five fake bloggers tried to infiltrate the german blogosphere with comments in popular weblogs, linking to their fake blogs and myspace profiles. the i
Pingback billyblog: » Blog Archive » Ordentlich In2 FettnÃƒÂ¤pfchen, 7.4.2007, 11:33
[…] Warum regen sich denn überhaupt so viele darüber auf? Ist ja nun wirklich nichts neues, dass in der Werbung gefakt wird oder? Genau, aber das war Werbung 1.0. Wer im Social Web mitmischen möchte, muss sich hier auch auskennen und dessen Prinzipien beachten. Hier spielen ganz andere Faktoren eine Rolle: Authentizität, Glaubwürdigkeit. Sonst glaubt bald keiner keinem und deshalb ist es auch richtig und wichtig, dass sich A-Blogger wie Don Alphonso wehren und den Verursachern eine gesalzene Rechnung präsentieren. […]
Sibil, 7.4.2007, 12:44
“und deshalb ist es auch richtig und wichtig, dass sich A-Blogger wie Don Alphonso wehren und den Verursachern eine gesalzene Rechnung prÃ¤sentieren. […]”
Das ist natÃ¼rlich die eleganteste Methode, die sich aber nicht fÃ¼r jeden eignet, allein schon aus geldtechnischen GrÃ¼nden.
Ich finde das ganz schÃ¶n mutig, und ich hoffe, dass Don sich nicht kaufen lÃ¤sst von den Calvinisten.
Was mich betrifft, also ich war eben in so einer ParfÃ¼merie, weil ich wirklich total neugierig war auf das DuftwÃ¤sserchen, und da ist mir dieses dumme MiÃŸgeschick passiert: Grade wollte ich mir ein wenig was aufsprÃ¼hen, platsch, ist mir die Testerflasche aus der Hand gerutscht und auf dem Boden zerdeppert. Eine riesige FÃ¼tze zu meinen FÃ¼ssen, alle haben sich umgedreht und mich angestarrt.
Ich bin dann auch total rot geworden. Innerhalb von 30 Sekunden breitete sich ein penetranter Geruch im Raum aus, die HÃ¤lfe war auf meiner Hose gelandet, die andere HÃ¤lfte auf dem Boden.
Die VerkÃ¤uferin kam mit einer riesen Packung Kleenex angerannt und meinte “Alles nicht so schlimm, das kann ja jedem mal passieren.”
Ob das mein UnterbewuÃŸtsein war, das sich geweigert hat, das Mittel an meine Haut zu lassen? War es ein Minderwertigkeitskomplex? War ich eigentlich nicht gut genug dafÃ¼r? Oder war ich es doch und hatte ich am Ende gar nur Angst so zu werden wie Alina oder die Perle Tomek?
Man weiss ja nie … vielleicht waren sie vorher so wie ich, und dann, nachdem sie das Parfum entdeckt hatten (hey, da gabs doch mal so einen Film …) begann die Metamorphose, und sie mussten peinlich Dinge tun, die sie nicht tun wollten:
Schlechte Blogs machen und plattes Zeugs schreiben und sich Ã¼berall zum Affen machen.
Das wollte ich natÃ¼rlich nicht.
Ich will so sein wie Don, nicht wie Tomek, aber ich weiss immer noch nicht, welches Parfum er benutzt. Und weil das so ist, kauf ich jetzt aus Prinzip von allen Drogerieartikeln nur noch die Hausmarke fÃ¼r 0.49 €.
DonAlphonso, 7.4.2007, 13:27
Ich nehme aus Prinzip nur Kernseife, die WurzelbÃ¼rste und fÃ¼r die Haare tut es ein Griff zur Badreinigerflasche, die auch als Mundwasser spendet. Das ist bei uns in Bayern so Sitte.
Excellence-Blog, 7.4.2007, 14:17
Harte Sache, das Ganze! Ich glaube aber ganz ehrlich nicht, dass sich die Rechnung durchsetzen lÃ¤sst. Das Problem dabei: Derjenige der kommentiert kann nicht zweifelsfrei erkennen, ob er einen rechnungspflichtigen Beitrag geschrieben hat oder nicht.
Ich selbst habe ja auch einen Business-Blog und kÃ¶nnte in den Verdacht geraten, Werbung zu machen :-(
Ich glaube allerdings, dass wir Blogleser zunehmend robuster gegen derlei EinflÃ¼sterungen werden und so die BlogosphÃ¤re will, werden werden wir zukÃ¼nftig auf intelligente Weise unterhalten oder der SPAM unterbleibt vÃ¶llig.
Was mir ohnehin ein RÃ¤tsel ist: Jeder von uns hat doch ein Akismet oder Ã¤hnliches am Laufen und trotzdem sammeln sich hunderte von Spams dort. Die Sinnlosigkeit des Unterfangens muss doch inzwischen jedem klar sein. :-)
DonAlphonso, 7.4.2007, 14:25
Wenn ich frage, ob es sich durchsetzen lÃ¤sst, frage ich nach einem gewissen Weg. Es ist nur fair, vorerst nicht nach diesem Weg zu fragen. Denn wenn ich das tue – und Ã¼ber diesen Ansatz rettet diese Leute der Umstand, dass gerade Ostern ist – dann frage ich nicht, um mit dem Weg zu drohen. Dann gehe ich ihn. Was dann fÃ¼r mich individuell der einfachste aller Wege ist. Die Kosten dafÃ¼r tragen dann andere.
Excellence-Blog, 7.4.2007, 14:39
Ich drÃ¼cke Dir auf jeden Fall die Daumen! Mich wÃ¼rde allerdings auch interessieren, was fÃ¼r eine Firma d.k.d ist. In meiner geistigen Vorstellung dachte ich zuerst an ein paar d***e Jungs Anfang Zwanzig, die mit ihrem Typo3 nicht genÃ¼gend Umsatz machen konnten.
Allerdings sind da ja zwei GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer Ende 30 und (holla) ein Art-Direktor und eine ewig lange Referenzenliste. Ich wage allerdings zu behaupten, dass die “Wertekommission – Initiative Werte Bewusste FÃ¼hrung e.V.” sich anderweitig nach einem Dienstleister umsehen wird. :-)
rene, 8.4.2007, 1:06
ZunÃ¤chst: diesen Kommentar kann ich komplett unterschreiben.
Desweiteren: „Was ich mich frage was sie getan hÃ¤tten wenn der ganze Schwindel nicht aufgeflogen wÃ¤re“
Das ist Quatsch, auch wenn nur hypothetischer Quatsch. Weil jede Kampagne bisher aufflog, alle gefressen wurden, die sich mit scheinheiligen Methoden in die BlogosphÃ¤re einkaufen wollten.
Aber: ich habe mich selbst kaufen lassen und bin dafÃ¼r vom Don hÃ¶chtselbst abgewatscht worden. So what ;-)
Der Unterschied ist und bleibt die Methode. So wie in diesem Fall vorgegangen wird: Schleichwerbung und Spam, das schreit gradezu nach einem Denkzettel. Nach einer Rechnung. Denn: sie pappen sich unsere Namen ans Heft fÃ¼r eine Werbekampagne. Das ist genauso, als wÃ¼rde Media-Markt ein Prospekt drucken, auf dem Dons oder meine URLs steht. DafÃ¼r flieÃŸt normalerweise Geld. Wenn es das nicht tut, dann flieÃŸt eben Blut. So einfach ist das.
hans, 8.4.2007, 5:00
Ich finde es auf jeden fall gut, dass das Publik gemacht wird und hoffe, dass das vielleicht dazu fÃ¼hrt, dass nicht noch andere Firmen so nen Scheiss machen oder damit aufhÃ¶ren wenn sie es schon machen.
Ich bin mir sicher, dass die nÃ¤chsten die bei sowas erwischt werden hÃ¶here Rechnungen bekommen.
Excellence-Blog, 8.4.2007, 13:33
Letztlich wird es davon abhÃ¤ngen, ob sich die Rechnungen tatsÃ¤chlich durchsetzen lassen. Formal ist keine Vertrag zustande gekommen. Don Alphonso lÃ¤ÃŸt DKD derzeit die Wahl, zwischen einem schnellen und unverbindlichen Bezahlen der Rechnung und dem Klageweg, der sicherlich noch mehr unerwÃ¼nschte Publicity erzeugen kÃ¶nnte.
Ich mag wenig Ahnung von dem haben, was hier rechtlich mÃ¶glich ist, aber da wir in unseren Blogs alle eine Kommentarfunktion anbieten und wir die Kommentare Einzelner auch unterbinden kÃ¶nnen, glaube ich nicht daran, dass Justitia ein klares Urteil zugunsten von Don fÃ¤llen wird.
Wenn doch, bin ich mir nicht sicher, ob wir als Blogger uns damit wirklich einen Gefallen getan haben. Denn dann geht jeder, der einen Kommentar hinterlÃ¤ÃŸt ein Risiko ein.
DonAlphonso, 8.4.2007, 13:48
Mal ein kleiner Tipp zum Anlesen der Rechtslage. Der Fall ist an sich klar: Entweder sie zahlen. Dann wird das hier als Werbung deklariert und verschwindet nach Ablauf der Vertragszeit. Oder es war Schleichwerbung, und sie zahlen nicht. Dann ist das eine ganze Menge hÃ¶chst unerfreuliche Sachen, und dagegen gehe ich dann vor. Aber das Ã¤ndert dennoch nichts an den Kosten. Ob sie die Rechnung zahlen, weil sie geworben haben, oder die Rechnung zahlen, weil sie uns geschÃ¤digt haben und die Rechnung zahlen, weil mit dem Schreiben der Vertrag zustande kommt und die Rechnung zahlen, weil es zivilrechtlich knallt und die Rechnung fÃ¼r diejenigen zahlen, die sich mit der Anzeige rumschlagen – das bleibt ihnen Ã¼berlassen.
Was wir ihnen anbieten, ist ein sehr, sehr eleganter Weg aus einer Krise, die umfassende ZÃ¼ge annehmen kann und teilweise auch wird. Nicht fÃ¼r Coty, aber sicher kein Spass fÃ¼r d.k.d. und zivilrechtlich fÃ¼r die Spammer ein Erlebnis, das sie fÃ¼r das Leben bilden wird.
Kurz: Das hier, auch wenn es sich nicht so liest, ist immer noch der Schonwaschgang.
kinomu, 8.4.2007, 14:58
ad rene (Kommentar 95)
FÃ¼r Links zu anderen Blogs oder Homepages flieÃŸt normalerweise *kein* Geld. Auch dann nicht, wenn die Links von Firmen gesetzt wurden. Wenn als Folge deiner Rechnung Blut flieÃŸt, wird es eher vom SchuÃŸ ins eigene Knie stammen.
kinomu, 8.4.2007, 15:54
(Zur Klarstellung: Ich meinte den Versuch, einen auf dein Blog verweisende Links in einer fremden Blogroll zu verrechnen.)
Alex, 8.4.2007, 16:19
Hm. Wo ist denn hier eigentlich der entstandene Schaden?
Kajetan, 8.4.2007, 16:29
@Alex: Erst lesen, dann denken, dann posten. Kann mitunter viel Ã¼berflÃ¼ssige Fragerei ersparen …
Pingback Freeweb24.de » Virales Marketing in sozialen Netzwerken, 8.4.2007, 17:50
[…] Mal schauen, was passiert. Herr Sixtus stellt insgesamt 14.280,00 Euro inkl. Mehrwertsteuer in Rechnung. Dicht dahinter folgt Herr Walter mit einer Forderung von 4590 Euro inkl. Mehrwertsteuer. Der Herr Alias Don Alphonso scheint mit einer Kostenote von 3580, 70 Euro zufriedengestellt werden zu können. Herr Alphonso war sich llerdings nicht sicher, ob er die Kostennote verschicken soll, da er in seinen Schriften gänzlich gegen Komerzkommentare ist und sich dies zukünftig auch verbietet. zu guter letzt hat Herr Winkel eine Forderung von 1187,62 Euro inkl. Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. […]
Thaniell, 8.4.2007, 18:15
@kinomu,rene: Das Beispiel mit dem MM und dem Link hinkt ja auch. Es ist eine Sache Links auf eine Seite zu setzen die das nicht mag und sich dagegen wehren kann, gewÃ¶hnlich ist ne Linkentfernung imho aber nicht einklagbar, sei denn der Link steht im Zusammenhang mit verleumderischen Angaben o.Ã¤.(Markenrechte,…)
Hier das ist doch eher so als hÃ¤tte C&A Werbeplakate beim Mediamarkt an die Scheibe geklatscht. Oder besser, ein paar Typen in Dienstuniform von [beliebige Firma] Ã¼ber die sie sich supercoole Klamotten passend zur Zielgruppe gezogen haben um hip zu erscheinen und damit keiner mitbekommt, dass sie eigentlich von einer Firma geschickt wurden, gehen in die Ausstellung von [beliebiger KÃ¼nstler]. Immer wenn nun ein paar Leut mit dem KÃ¼nstler Ã¼ber die Aussage eines seiner Bilder diskutieren, mischt sich einer von den Leut in 2 Schichten Klamotten ein. Er gibt nen sinnfreien Kommentar der Form “Deine Denke geht ganz in2 my direction.” und fÃ¼gt dann vielleicht noch hinzu, dass er den hippen Duft der gerade in der Luft liegt toll findet, und einen ganz Ã¤hnlich tollen Duft den bekommt man jetzt bei [beliebige Firma] gleich um die Ecke.
Es ist ja afaik schon nicht erlaubt ohne Einwilligung eines Ladenbetreibers/Ausstellers/whatever offen Fremdwerbung da zu machen, noch weniger ist es erlaubt das versteckt zu machen.
(Und ja auch hier ein paar Kanten, aber ich denk das trifft es besser als euer Vergleich. Aber alles nur beispielhafte Vergleiche, das Netz ist auch ein bisschen anders als das Real-Life. Nur ein Bleistift: Man kann die NervtrÃ¶te nicht so einfach fesseln und knebeln(jaja is auch nich legal*g*), nur seine SÃ¤tze abfangen, bevor sie den Rest der Anwesenden erreichen.)
P.S. Entstandener Schaden? Wie so oft imho kein direkt messbarer, evtl. mal von illegitimer Beanspruchung von Server usw. abgesehen. Aber angenommen das wÃ¤re bekannt geworden und der Don hÃ¤t nix dazu gesagt/getan, wÃ¤r es schonmal sicher ein totaler Imageschaden fÃ¼r Don gewesen ;) Und ansonsten scheint mir des so zu sein: Schleichwerbung -> bÃ¶se,klagbar. Werbung ohne Erlaubnis dessen der die Werbung dann verbreitet Ã¼ber seine Platform -> bÃ¶se, berechenbar.
DonAlphonso, 8.4.2007, 21:27
Bei solchen Sachen geht man als Betreiber ein Risiko ein, wenn Schleichwerbung irgendwo auftaucht und ein Konkurrent dann mit dem UWG dagegen vorgeht. Dann muss nur noch die begÃ¼nstigte Firma glaubhaft versichern, dass es nicht von ihnen gemacht wurde, und schon haftet der Betreiber. Allein dass sie den anderen Ã¼berhaupt so einer Gefahr aussetzen, ist schon Grund genug, gegen die vorzugehen.
Pingback Odradek » Blog Archive » Fakeblogging - Calvin Klein und die BlogosphÃƒÂ¤re, 9.4.2007, 1:39
[…] Marius Sixtus und don_alphonso haben bereits Rechnungen geschrieben. […]
Thomas Ottersbach, 9.4.2007, 11:39
Das Thema Werbung in Blogs wird aktuell sehr heiÃŸ diskutiert. Einige Unternehmen versuchen auf plumpe Art und Weise auf Ihre Produkte aufmerksam zu machen. Das dies nicht so einfach geht, zeigen jÃ¼ngst einige Beispiele. Einen AusfÃ¼hrlicheren Kommentar zu “Werbung in Blogs” findet Ihr auch in meinem Blog unter http://ottersbach-online.de.
[…] Apr 9th, 2007 by Bardamu Na diese Aktion fÃ¼r ein neues Stinkewasser mit dem idiotischen Namen IN2U ging ja wohl voll in die Hose und nun kommen die Rechnungen. Weil ich in diesem Falle sehr schadenfroh bin, mache ich gerne den Multiplikator. […]
Pingback Nachtrag zu deutscher Twittervariante, 10.4.2007, 8:47
[…] Und Veith…keine Sorge…deinen Comment betrachte ich nicht als Spam…ich werde dich nicht wegen Schleichwerbung verklagen…denn ich bin kein NOCH kein Pro Blogger Superstar. He he. […]
Pingback » Stadt-Weblogs und Werbung » Lippstadt-Blog, 14.4.2007, 14:45
[…] Ich musste allerdings ziemlich schnell feststellen, dass das System “Einloggen, losbloggen” nicht nur das Interesse von Bürgern, sondern auch das von Firmen auf sich gezogen hat. Die Startseite ist im Moment voll von Abbildungen tecnhischer Gerätes sowie Anbieter- und Herstellerlogos. Wer sich anschaut wie Blogger in der Regel auf Schleichwerbung reagieren (auch im technischen Bereich), muss man sich schon fragen: Ist lippstadt-blog ein Weblog oder ein Sammelsurium heimischer PR-Meldungen? […]
Pingback Blogetikette « Memorys - Endlich etwas mit Sinn.., 16.4.2007, 10:42
[…] 1. Und warum zum Teufel ist zur Zeit das Thema Werbung in den Weblogs so aktuell? Haben die PR-ler die Weblogs jetzt fÃ¼r sich entdeckt? Und manche nehmen den kampf auf. Zu Recht. Und vielleicht sogar mit Erfolg. Wir werden sehen. […]
Pingback Teure Werbekampagne « Welcome on, 17.4.2007, 19:56
[…] 3. Herr Alias Don Alphonso : 3580,70 Euro […]
Pingback SpaÃƒŸ gehabt - eine Art soziales Kunstwerk at Angriff auf die Urteilskraft, 20.4.2007, 9:03
[…] Oder dieser Auflauf wegen einer Kampagne mit Calvin Klein Geruch odersowasinderart. Don Alphonso und Mario Sixtus dieses mal mit saftigen Rechnungen im Anflug für Kommentare, gemacht von handwerklich begabten Spammern. (Die Rechnungen sind aber vielleicht nie im Briefkasten gelandet, sehen mir mehr nach “offenen Briefen” aus; und wenn doch, wen wird das interessieren.) Ich werde schon deshalb nie bei den beiden etwas suchen und/oder proklamieren, weil ich einfach nie sicher sein kann, ob ein Kommentar dann nicht doch nur als Werbung eingestuft würde. Ist ja auch Interpretationssache. Den Vorgang selbst empfinde ich als unseriös. “Den Spieß umdrehen?” Ist das die Intention? Zeigen, dass das Internet kein Raum ist, in dem man so machen kann, was einem gerade so passt. Mir gefällt diese Entwicklung gar nicht. […]
Hermann Duene, 26.4.2007, 16:13
Aprpopos Fakeblogger, der hier ist auch schÃ¶n:
http://chris.unddu.de/public
bÃ¶r, 26.4.2007, 16:49
Pidde unkoschere Blogs nicht aktiv verlinken.
Sondern ein Leerzeichen rein oder sonstges, damit der Link nicht heiÃŸ wird. Wer da dennoch drauf hÃ¼pfen will, wird es trotzdem schaffen und sich die URL ins Suchfenster kopieren ohne den Leerstellen”fehler”…
Es wird sonst hier nicht gern gesehen.
Hermann Duene, 26.4.2007, 21:33
bÃ¶r, 26.4.2007, 22:48
Wer echt und heiÃŸ verlinkt, wertet durch den Link die fremde Site auf. Links sind was wert.
Which means es, generiert einer inkriminierten Site Besucher. Was vermeidenswert ist, wenn die Site z.B. ein Fakeblogger ist oder eine PR-Schleuder.
Hermann Duene, 26.4.2007, 23:18
Ok. Wenn man das hier so macht, halt ich mich dran, aber ich verstehs trotzdem nicht. FÃ¼r mich lebt das Internet von Links, auch wenn sie auf zweifelhaten content verlinken. Ich find diese Einstellung etwas Uber-P.C.. Unddu wird wegen diesem funktionierenden Link nicht einen vernÃ¼nftigen User mehr bekommen. Und fÃ¼r den, den es interessiert wÃ¤re es so einfach angenehmer (also nicht rauskopieren und Leerstellen entfernen).
Auf mich wirkt das ganze einfach so:
Es gibt viel schwarze Schafe im Internet.
Ãœber die wird geschrieben. Besonders hier. Aber um sie nicht “aufzuwerten” macht man das was am Internet so toll ist (die Links) absichtlich kaputt. Ein bischen erinnert das an SchÃ¤uble.
Es gibt Terroristen. Um sie nicht “aufzuwerten” schaffen wir den Rechtsstaat ab.
Hermann Duene, 26.4.2007, 23:20
Ja, der Vergleich hinkt extrem, aber ein bisschen was ist dran…
bÃ¶r, 26.4.2007, 23:45
Hier hat der Hausherr Don das Sagen und er sieht das anders.
Man sollte als Besucher die Schuhe ausziehen, wenn der Gastgeber das wÃ¼nscht. Ist so Sitte hier in diesem Blog, nicht nur in Japan. :-)
Pingback Freeweb24.de » Nicht gekennzeichnetes Virales Marketing ist unlauter, 28.4.2007, 11:07
[…] Als Beispiel wurde ein Duftwasserprodukt gezeigt über den sich schon so manch ein Blogger geärgert hat. Unter anderem folgten dann die Artikel von Herrn Sixtus , Herrn Walter, Herrn Alias Don Alphonso, Herrn Winkel, dem Blogger, im Spiegel, ein paar weiteren Blogs. Hier wurde darüber auch berichtet. Virales Marketing […]
Pingback Blogs & Werbung oder Was tun, wenn gedachte reale Menschen sich plÃƒÂ¶tzlich als Kunstfiguren entpuppen? | Wer ist eigentlich Paul?, 21.3.2008, 21:13
[…] /Nachtrag: Don Alphonso von der Blogbar setzt sich zur Wehr: Er geht mit rechtlichen Schritten gegen DKD vor. Bei ihm hatten drei der fünf Faker auch mit Hinweisen auf ihre Seiten kommentiert und machen sich so, laut Don Alphonso, des schleichwerbenden Spams schuldig, denn “die beworbenen und verlinkten Seiten sind schliesslich klare Werbeträger”, die die Blogbar ohne Erlaubnis als Werbemedium nutzen. Nerdcore und die Fünf Filmfreunde ziehen ebenfalls mit. Begründung: “Subtile, ungekennzeichnete Werbung ist genauso Schleichwerbung wie 5 ungekennzeichnete Werbeblogs Schleichwerbung sind und damit illegal.” Sehr spannend, ich werd mal gucken was da passiert und ob DKD antwortet. Und wenn ja, wie. […]
Philipp, 22.3.2008, 0:22
Ich gÃ¶nne Dir das Geld von ganzem Herzen, weil ich der Meinung bin, wer so grausame Konstrukte wie “technosexual” erfindet, der muss einfach bestraft werden.
Pingback die-Spammer » Blog Archive » Re: Selbsthilfe bei Spam? - US-Gesetz gegen Spam geht seinen Weg, 19.5.2008, 18:04
[…] spamersuchs doch erstmal auf die legale Tour bevor Notwehr greift. > > Das dÃƒÂ¼rfte ein kompromittierter Server sein, um den sich ohnehin kein > halbwegsfÃƒÂ¤higer ADmin (mehr) kÃƒÂ¼mmert. Sicher nicht, da dieser Rechner versucht meinen MX zu kompromittieren, IMHO ist es sehr umstÃƒÂ¤ndlich smtp mehrere “hop”’s machen zu lassen. Ausserdem ‘kapiert’ ein ‘echter’ smtp, dass es nach einem ‘550 Sender rejected.’ keinen Sinn macht noch 5000 weitere connects zu fahren… > EInmal webmaster@IP-Adresse/Domain auf Englisch per email anmahnen > kÃƒÂ¶nnte allerdings der geringere Aufwand sein und wirken. alles dialup-hosts aus TW. (nicht nur der Domain nach, sondern nach LÃƒÂ¤nderzugewiesener IP – und damit niemand unschuldigerweise verdÃƒÂ¤chtigt wird, auch nur wenn ein reverse lookup auf die IP auch *.tw ergibt) > > Besser noch deren ISP finden mit traceroute / tracert und den ÃƒÂ¼ber > abuse@ISP … anschreiben. Das passiert schon seit Monaten automatisch nach jeweils 1000 geblockten smtp-connects, ein (in etwa) “cat $logfile | grep $spammer_ip | sendmail abuse@$netblockowner”, da kommt nur null resonanz. keine info zurÃƒÂ¼ck – nichts. Also vom Prinzip her tu ich das schon, was du vorschlÃƒÂ¤gst. Allerdings automatisiert, weil ich – wie fast alle Programmierer – ein ziemlich fauler Sack bin Es ist auch weniger der Traffic (wird ja eh geblockt nach 50 Bytes oder so). Mir geht das um’s prinzip. Ich kann’s nicht ausstehen wenn Leute – aus welchem Grund auch immer – ungefragt meine Maschinen bombardieren. (Wenn ich mal nach Taiwan kommen sollte, werd ich ja auch keine 100000 Anti-Spam Aufkleber mitnehmen um die auf alles du kleben das mir nicht gehÃƒÂ¶rt…) […]
Pingback Die Coty-AffÃƒÂ¤re | blog.ekirschner.de, 29.6.2009, 14:09
[…] hier, hier bzw. hier (Respekt vor Donalphonsos ReimkÃƒÂ¼nsten) und hier. […]
Pingback german pr agency dkd bullshit marketing calvin klein |, 25.11.2011, 10:54
[…] sorry dkd/coty, what were you thinking? here comes the bill. […]