Source: https://volkstanz.at/statuten.htm
Timestamp: 2018-11-21 06:30:22
Document Index: 219154278

Matched Legal Cases: ['§1', '§ 9', '§ 14', '§ 15', '§ 11', '§ 4', '§ 4']

Statuten der BAG
§1, Abs.2, Vereinssitz,
§ 9, Abs. 2+3, Termine außerordentliche GV,
§ 14, Abs. 1 Rechnungsprüfer müssen nun nicht Mitglieder der BAG sein,
§ 15, Ergänzt um Abs. 8: Briefwahl zulässig)
(1)	Der Verein führt den Namen Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz.
(2)	Die Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz hat ihren Sitz in Wien und erstreckt ihre Tätigkeit auf ganz Österreich und Südtirol. Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.
(3)	Die Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Interessen. Sämtliche Ziele und Bestrebungen sind nicht auf Gewinn gerichtet.
(4)	Sämtliche auf Personen bezogene Bezeichnungen gelten für weibliche und männliche Personen in gleicher Weise.
(7) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz strebt - bei Wahrung der Eigenständigkeit - eine in jeder Hinsicht grenzüberschreitende Beschäftigung (geografisch, zeitlich, kulturell, sozial) mit dem Thema Volkstanz an und stellt dabei das Verbindende vor das Trennende.
(1)	Mitglieder des Vereins sind ordentliche Mitglieder, fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder.
(2)	Als Ordentliche Mitglieder können natürliche Personen aufgenommen werden, die besonderes Interesse am Volkstanz und seinen zugehörenden Bereichen haben oder diese durch Ausübung, durch Forschung oder anderweitige Mitarbeit maßgeblich fördern.
(3)	Als Fördernde Mitglieder können natürliche oder juristische Personen, z.B. aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik, etc. aufgenommen werden, die an einer Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz interessiert sind und deren Ziele durch finanzielle Zuwendungen, durch Kontaktbildung oder andere Unterstützungsaktionen wesentlich fördern.
(4)	Zu Ehrenmitgliedern können natürliche Personen ernannt werden, die sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz besondere Verdienste erworben haben. Zu Ehrenvorsitzenden können Personen ernannt werden, die die Funktion eines Vorsitzenden ausgeübt und sich in dieser Funktion besondere Verdienste erworben haben.
(1)	Die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt durch Beschluss des Vorstandes aufgrund eines schriftlichen Beitrittsantrages. Im Falle einer Ablehnung hat der Aufnahmewerber das Recht, an die Generalversammlung zu appellieren.
(2)	Die Ernennung zum Ehrenmitglied oder Ehrenvorsitzenden erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.
(1)	Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt oder Ausschluss.
(2)	Der freiwillige Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen. Er muss dem Vorstand spätestens bis zum 1. Dezember des laufenden Jahres schriftlich mitgeteilt werden.
(3)	Der Vorstand kann ein ordentliches Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz nachweislich zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(4)	Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten oder wegen unehrenhaften oder vereinsschädigenden Verhaltens verfügt werden.
(5)	Gegen den Ausschluss ist eine Berufung an die Generalversammlung zulässig. Bis zu deren Entscheidung ruhen die Mitgliedsrechte.
(6)	Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft und des Ehrenvorsitzes kann aus den im Abs. (4) genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.
(1)	Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.
(2)	Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
(3)	Die Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe sind von den ordentlichen Mitgliedern für jedes begonnene Kalenderjahr bis zum 31. März auf das Konto des Vereins einzuzahlen. Neu aufgenommene ordentliche Mitglieder haben den Mitgliedsbeitrag für das Jahr der Aufnahme innerhalb von vier Wochen nach ihrer Aufnahme zu entrichten.
(4)	Fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder sind nicht zur Bezahlung von Mitgliedsbeiträgen verpflichtet.
(5)	Mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder kann jederzeit Auskunft über die finanzielle Gebarung der Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz verlangen.
(1)	Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet in der Regel einmal jährlich statt.
(4)	Anträge zur Generalversammlung und Wahlvorschläge sind mindestens eine Woche vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Wahlvorschläge sind nur gültig, wenn sie mit einer Zustimmungsklärung der vorgeschlagenen Kandidaten versehen sind.
(6)	Alle ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder sind berechtigt, an der Generalversammlung teilzunehmen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist nicht zulässig.
(7)	Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn zumindest ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Trifft dies nicht zu, so findet eine halbe Stunde später eine neue Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.
(8)	Die Wahlen und Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Beschlüsse, mit denen die Statuten des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9)	Die Abstimmung von Beschlüssen hat geheim zu erfolgen, wenn dies der Vorsitzende oder ein Zehntel der stimmberechtigten Teilnehmer verlangen.
(10)	Kann die Generalversammlung in der vorgegebenen Zeit nicht alle Punkte der Tagesordnung erledigen, so muss zumindest ein Beschluss über die Vertagung oder die Rückstellung bis zur nächsten Generalversammlung gefasst werden.
(11)	Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Vorsitzende, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Lebensjahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
(12)	Die Anwesenheit von Nicht-Mitgliedern bei der Generalversammlung bedarf der Zustimmung des Vorsitzenden. Diese Zustimmung kann jederzeit von der Generalversammlung widerrufen oder auf bestimmte Tagesordnungspunkte eingeschränkt werden.
(13)	Die Statuten und eine aktuelle Mitgliederliste müssen für die stimmberechtigten Mitglieder zur Einsicht aufliegen. Jedem neu aufgenommenen Mitglied ist ein Exemplar davon zu übermitteln. Im Falle von Änderungen ist allen Mitgliedern je ein Exemplar zu übermitteln.
b)	Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes (mit Ausnahme der Landesvertreter lt. § 11, Abs. 2) und der Rechnungsprüfer;
c)	Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
d)	Entlastung des Vorstands;
e)	Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge;
f)	Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden sowie Rücknahme dieser Ernennungen (§§ 4, 5 und 6);
g)	Entscheidung bei Appellation von Aufnahmewerbern und bei Ausschlüssen (§§ 4 und 5);
(1)Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ der BAG angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Diese Generalversammlung hat auch, sofern Vereinsvermögen vorhanden ist, über dessen Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, gemeinnützigen Organisationen zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie die Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz verfolgt, sonst einer karitativen Organisation.