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Timestamp: 2019-06-17 17:34:05
Document Index: 381085343

Matched Legal Cases: ['Art. 176', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 72', 'Art. 74', 'BGE']

4A_408/2012 27.08.2012
4A_408/2012
des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, vom 24. April 2012.
dass der Gerichtspräsident Brugg mit Urteil vom 13. September 2011 eine Klage der Beschwerdegegnerin abwies, mit der diese gegen die Beschwerdeführerin eine Honorarforderung in der Höhe von Fr. 8'630.20 (ursprünglich Fr. 10'430.20) nebst Zins und Betreibungskosten geltend machte;
dass das Obergericht des Kantons Aargau eine von der Beschwerdegegnerin dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 24. April 2012 guthiess und die Beschwerdeführerin verpflichtete, der Beschwerdegegnerin Fr. 8'630.20 nebst Zins und Betreibungskosten zu bezahlen;
dass das Obergericht in diesem Entscheid zum Schluss kam, zwischen den Parteien sei ein Auftragsverhältnis zustande gekommen, indem die Beschwerdeführerin die Beschwerdegegnerin als Substitutin zur Erfüllung eines Auftrags eingesetzt habe, der ihr von der A.________ AG erteilt worden war, und dass ein für die Beschwerdeführerin befreiender Eintritt der A.________ AG in das Schuldverhältnis nach Art. 176 Abs. 1 OR nicht erfolgt sei;
dass es sich bei der vorliegenden Streitsache um eine vermögensrechtliche Angelegenheit handelt, die nicht miet- oder arbeitsrechtlicher Natur ist, und dass der Streitwert vorliegend den Betrag von Fr. 30'000.-- gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG nicht erreicht und auch keiner der Ausnahmefälle nach Art. 74 Abs. 2 lit. b-e BGG für eine streitwertunabhängige Zulassung der Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. BGG vorliegt;
dass deshalb die Beschwerde in Zivilsachen vorliegend nur zulässig ist, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG; vgl. dazu BGE 135 III 1 E. 1.3 S. 4);
dass die Beschwerdeführerin lediglich behauptet, es stelle sich vorliegend eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung, indessen nicht darlegt weshalb, und dass auch nicht ersichtlich ist, inwiefern sich vorliegend eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellen könnte;