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Timestamp: 2017-10-22 02:48:54
Document Index: 174283088

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 11', '§ 76', '§ 76', '§ 3', '§ 8', '§ 11', '§ 337', '§ 5', '§ 27', '§ 6']

BVERWG - 22.04.2004, BVerwG 5 C 68.03 - JuraForum.de
BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 5 C 68.03
Urteil vom 22.04.2004
Leitsatz: 1. Bei der Hilfe zum Lebensunterhalt ist "Bedarfszeitraum", in Bezug auf den die Hilfe zu berechnen und innerhalb dessen zufließendes Einkommen als Einkommen zu berücksichtigen ist, grundsätzlich der jeweilige Kalendermonat.
Rechtsgebiete: BSHG, VO zu BSHG, SGB III
Vorschriften: § 2 BSHG, § 11 BSHG, § 76 BSHG, § 76 BSHG VO zu, § 3 BSHG VO zu, § 8 BSHG VO zu, § 11 BSHG VO zu, § 337 SGB III
Stichworte: Arbeitslosenhilfe, Anrechnung als Einkommen, Bedarfszeitraum, Einkommenszufluss im -, Bedarfszeitraum, Kalendermonat als regelmäßiger -, Einkommen, Zuordnung zu Bedarfszeitraum, Einkommensanrechnung, Einkommenszufluss, Kalendermonat als Regelbedarfszeitraum, Monatsende, Einkommenszufluss zum -, Sozialhilfe, Zufluss von Einkommen, Zufluss, normativer, Zuflusszeitpunkt
Verfahrensgang: VG Köln VG 5 K 11067/00 vom 30.10.2001
OVG Münster OVG 12 A 75/02 vom 26.09.2003
44 + E ,ins =
BVERWG – Urteil, BVerwG 7 C 15.03 vom 22.04.2004
Der Restitutionsausschluss nach § 5 Abs. 1 Buchst. d VermG entfällt für ein bisher betriebsnotwendiges Grundstück nicht allein deswegen, weil das Unternehmen im Wege des "asset deal" veräußert wird. Entscheidend ist vielmehr, ob sich durch die Veräußerung die Zweckbestimmung des Grundstücks ändert. Bei investiven Veräußerungen ist dies vorrangig anhand des Vorhabenplans zu beurteilen.
BVERWG – Urteil, BVerwG 7 C 5.03 vom 22.04.2004
Die Behörde, die um die Bestellung eines gesetzlichen Vertreters des Eigentümers eines ehemals staatlich verwalteten Vermögenswerts ersucht hat, darf vom Eigentümer den Ersatz der Kosten einer angemessenen Vergütung des Vertreters und der ihm erstatteten baren Auslagen verlangen. Ansprüche des gesetzlichen Vertreters gegen den vertretenen Eigentümer können nicht durch Leistungsbescheid festgesetzt werden.
BVERWG – Urteil, BVerwG 5 C 27.02 vom 22.04.2004
Bei Entscheidungen über die nachträgliche Erteilung von Aufnahmebescheiden in Fällen besonderer Härte nach § 27 Abs. 2 BVFG sind auch die Anforderungen an die deutsche Volkszugehörigkeit gemäß § 6 Abs. 2 BVFG nach der im Entscheidungszeitpunkt geltenden Rechtslage zu beurteilen.
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