Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-04/49312220-dgap-hv-hochtief-aktiengesellschaft-2-015.htm
Timestamp: 2020-06-01 21:47:37
Document Index: 209793435

Matched Legal Cases: ['§121', '§ 1', '§ 22', '§ 289', '§ 172', '§ 289', '§ 58', '§ 21', '§ 21', '§ 67', '§ 21', '§ 67', '§ 21', '§ 71', '§ 71']

DGAP-HV: HOCHTIEF Aktiengesellschaft: -2-
Aktien»Nachrichten»HOCHTIEF AKTIE»DGAP-HV: HOCHTIEF Aktiengesellschaft: -2-
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DJ DGAP-HV: HOCHTIEF Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 07.04.2020 in Essen mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: HOCHTIEF Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der Einberufung zur
HOCHTIEF Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur
Hauptversammlung am 07.04.2020 in Essen mit dem Ziel der europaweiten
2020-04-06 / 15:05
HOCHTIEF Aktiengesellschaft Essen ISIN: DE 0006070006
(_C-19 AuswBekG_) eröffnet die Möglichkeit, ordentliche
auf absehbare Zeit andauernden COVID-19-Pandemie, der
vom Land Nordrhein-Westfalen insoweit beschlossenen
Verhaltensregeln und mit dem Ziel der Vermeidung von
Gesundheitsrisiken für die Aktionäre, die internen und
externen Mitarbeiter sowie die Organmitglieder der
Gesellschaft hat der Vorstand der HOCHTIEF
Aktiengesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats
beschlossen, von der Möglichkeit der virtuellen
Hauptversammlung Gebrauch zu machen.
Wir laden unsere Aktionäre hiermit zu der am Dienstag,
28. April 2020, 10:30 Uhr stattfindenden *ordentlichen
Hauptversammlung* der HOCHTIEF Aktiengesellschaft mit
Sitz in Essen ein.
Die Versammlung findet *ohne physische Präsenz der
Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten* in den
Geschäftsräumen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft,
Alfredstraße 236, 45133 Essen, statt. Zur
elektronischen Zuschaltung zur Hauptversammlung und zur
Ausübung der Aktionärsrechte, insbesondere des
Stimmrechts, sind nur diejenigen Personen berechtigt,
die zu Beginn des zwölften Tages vor der
Hauptversammlung, d. h. am *Donnerstag, den 16. April
2020, 00:00 Uhr *(Nachweisstichtag), Aktionäre der
Gesellschaft sind (Berechtigung) und sich zur
Hauptversammlung unter Nachweis ihrer Berechtigung
anmelden (vgl. die näheren Hinweise nach der Wiedergabe
der Tagesordnung mit den Beschlussvorschlägen unter
Ziff. II.3). Die gesamte Versammlung wird nach § 1 Abs.
2 Satz 1 Nr. 1 C-19 AuswBekG in Verbindung mit § 22
Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft unter der
über den Link 'Investor Relations/Hauptversammlung' in
Bild und Ton übertragen (vgl. die näheren Hinweise nach
der Wiedergabe der Tagesordnung mit den
HOCHTIEF Aktiengesellschaft und des gebilligten
Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019, des
zusammengefassten Lageberichts für die HOCHTIEF
Aktiengesellschaft und den Konzern, des Berichts
des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019
sowie des erläuternden Berichts des Vorstands zu
den Angaben nach §§ 289a, 315a HGB*
Konzernabschluss entsprechend §§ 172, 173 AktG am
11. Februar 2020 gebilligt und den
entfällt eine Feststellung durch die
Hauptversammlung. Jahresabschluss,
Konzernabschluss und zusammengefasster
Lagebericht, Bericht des Aufsichtsrats und
Bericht des Vorstands mit den Erläuterungen zu
den Angaben nach §§ 289a, 315a HGB sind der
Hauptversammlung, ohne dass es nach dem
Aktiengesetz einer Beschlussfassung bedarf,
Die vorstehend genannten Unterlagen liegen in den
Geschäftsräumen der HOCHTIEF Aktiengesellschaft
(Alfredstraße 236, 45133 Essen) zur
über den Link 'Investor
Gemäß § 58 Abs. 4 Satz 3 AktG ist die
Hauptversammlung berechtigt, zu beschließen,
dass der Anspruch der Aktionäre auf die Dividende
erst an einem späteren Tag fällig wird als dem
dritten auf den Beschluss folgenden Geschäftstag.
Wie im Vorjahr wird eine Auszahlung der Dividende
zu Beginn des Monats Juli 2020 vorgeschlagen.
Bilanzgewinn der HOCHTIEF Aktiengesellschaft des
Geschäftsjahres 2019 in Höhe von 409.750.900,60
Ausschüttung einer        EUR 407.681.547,60
Dividende von 5,80 Euro
je für das Geschäftsjahr
Gewinnvortrag:            EUR 2.069.353,00
Die Dividende ist am 6. Juli 2020 fällig.
Gewinnausschüttung und den Gewinnvortrag sind die
70.289.922 zur Zeit des
Gewinnverwendungsvorschlags von Vorstand und
Aufsichtsrat vorhandenen, für das Geschäftsjahr
berücksichtigt. Bis zur Hauptversammlung kann
sich die Zahl der für das Geschäftsjahr 2019
dividendenberechtigten Stückaktien verändern. In
diesem Fall wird bei unveränderter Ausschüttung
von 5,80 Euro je für das Geschäftsjahr 2019
dividendenberechtigter Stückaktie der
3. *Entlastung der Mitglieder des Vorstands*
4. *Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats*
Konzernabschlussprüfers*
Prüfungsausschusses vor, zu beschließen:
Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020
sowie zum Abschlussprüfer für die prüferische
Zwischenlageberichts für den Konzern für das
erste Halbjahr des Geschäftsjahrs 2020, sofern
diese einer solchen prüferischen Durchsicht
unterzogen werden, bestellt.
6. *Neufassung des § 21 Abs. 3 der Satzung*
§ 21 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft soll zur
Anpassung an die zukünftige Rechtslage neu
gefasst werden. Anlass hierfür ist das Gesetz zur
(ARUG II). Das ARUG II schafft geänderte
Stimmrechts. Künftig soll hierfür bei
Inhaberaktien börsennotierter Gesellschaften der
Nachweis des Letztintermediärs gemäß dem neu
eingefügten § 67c Abs. 3 AktG ausreichen. Derzeit
stellt § 21 Abs. 3 der Satzung davon abweichende
beziehungsweise weitergehende Anforderungen.
Die genannten Änderungen des Aktiengesetzes
und der neue § 67c AktG finden erst ab dem 3.
September 2020 und erstmals auf
September 2020 einberufen werden. Sie werden
damit bereits vor der ordentlichen
anwendbar sein. Um ein Abweichen der Regelungen
zum Nachweis der Berechtigung für die Teilnahme
an der Hauptversammlung oder zur Ausübung des
Stimmrechts in Satzung und Gesetz zu vermeiden,
soll bereits jetzt die Anpassung der Satzung
sicherstellen, dass die Satzungsänderung erst ab
dem 3. September 2020 wirksam wird.
§ 21 Abs. 3 der Satzung wird wie folgt neu
'(3) Die Anmeldung bedarf der Textform und muss
Stimmrechts ist nachzuweisen. Hierfür ist ein
Nachweis des Anteilsbesitzes in Textform durch
den Letztintermediär gemäß den rechtlichen
Anforderungen erforderlich. Der Nachweis des
Anteilsbesitzes hat sich auf den Beginn des 21.
Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen und
muss der Gesellschaft unter der in der
Einberufung mitgeteilten Adresse mindestens sechs
Tage vor der Hauptversammlung zugehen. In der
Einberufung kann eine kürzere, in Tagen zu
bemessende Frist vorgesehen werden.'
der Satzung so zum Handelsregister zur Eintragung
anzumelden, dass die Eintragung möglichst zeitnah
nach dem 3. September 2020 erfolgt.
7. *Ermächtigung der Gesellschaft zum Erwerb eigener
Aktien auch unter Ausschluss eines
Andienungsrechts und zu deren Verwendung auch
unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts
der Aktionäre sowie Ermächtigung zur Einziehung
erworbener eigener Aktien und Kapitalherabsetzung
April 06, 2020 09:05 ET (13:05 GMT)
und Aufhebung der bestehenden Ermächtigung*
Die von der Hauptversammlung am 11. Mai 2016
gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erteilte
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und zu
deren Verwendung ist bis zum 10. Mai 2021
befristet. Nachdem am 9. März 2020 ein neues
Aktienrückkaufprogramm angekündigt wurde, hat die
Gesellschaft von dieser Ermächtigung teilweise
Gebrauch gemacht und im Jahr 2020 334.439 Stück
eigene Aktien erworben (das entspricht rund 0,47
% des Grundkapitals). Der Rückkauf findet im
Zeitraum zwischen dem 10. März 2020 und dem 31.
Dezember 2020 statt. Um die Flexibilität der
Gesellschaft auch zukünftig in vollem Umfang zu
gewährleisten, hebt der nachfolgende
Beschlussvorschlag die vorgenannte Ermächtigung
auf und erteilt der Gesellschaft eine erneute
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und zur
Verwendung aufgrund dieser oder früherer
Ermächtigungen erworbener eigener Aktien, die bis
zum 27. April 2025 befristet ist.
a) Die von der Hauptversammlung am 11. Mai
2016 erteilte Ermächtigung zum Erwerb
eigener Aktien wird für die Zeit ab
Wirksamwerden der Ermächtigung gemäß
nachfolgendem Tagesordnungspunkt 7 lit. b)
und c) aufgehoben.
b) Die Gesellschaft wird ermächtigt,
gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG eigene
Aktien zu erwerben. Diese Ermächtigung gilt
bis zum 27. April 2025. Sie ist insgesamt
auf einen Anteil von 10 % des im Zeitpunkt
oder - falls dieser Wert geringer ist - des
zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung
bestehenden Grundkapitals beschränkt. Dabei
Aktien der Gesellschaft, die sich im Besitz
betragen. Die Ermächtigung kann unmittelbar
durch die Gesellschaft oder durch ein von
der Gesellschaft abhängiges oder in ihrem
Mehrheitsbesitz stehendes Unternehmen oder
Mehrheitsbesitz stehende Unternehmen
beauftragte Dritte ausgeübt werden und
erlaubt den Erwerb eigener Aktien im
gesamten Umfang der Ermächtigung oder in
Teilbeträgen sowie den einmaligen oder
mehrmaligen Erwerb.
Der Erwerb eigener Aktien kann über die
Börse oder mittels eines an sämtliche
Kaufangebots oder mittels einer an alle
Abgabe von Verkaufsangeboten oder durch die
Ausgabe von Andienungsrechten an die
Aktionäre erfolgen.
aa) Erfolgt der Erwerb über die Börse
oder über ein öffentliches
Kaufangebot, darf die Gesellschaft
je Aktie nur einen Gegenwert (ohne
Erwerbsnebenkosten) zahlen, der den
arithmetischen Mittelwert der Kurse
der Stückaktien der Gesellschaft in
der Schlussauktion im Xetra-Handel
(oder einem entsprechenden
drei Börsenhandelstage vor dem
Verpflichtungsgeschäfts, sofern der
Erwerb über die Börse stattfindet,
oder vor der Veröffentlichung der
Entscheidung zur Abgabe des
öffentlichen Kaufangebots, sofern
der Erwerb im Wege eines
öffentlichen Kaufangebots erfolgt,
Erwerbsnebenkosten, vorbehaltlich
anderer anwendbarer
Rechtsvorschriften um nicht mehr als
10 % überschreitet und um nicht mehr
als 20 % unterschreitet. Ergeben
sich nach Veröffentlichung eines
öffentlichen Kaufangebots erhebliche
Kaufpreis oder den Grenzwerten der
gebotenen Kaufpreisspanne, so kann
das Angebot angepasst werden. In
diesem Fall bestimmt sich der
maßgebliche Betrag nach dem
entsprechenden Kurs am letzten
Handelstag vor der Veröffentlichung
der Anpassung; die 10 % bzw. 20
%-Grenzen für das Über- bzw.
Unterschreiten sind auf diesen
Das Volumen des öffentlichen
Kaufangebots kann begrenzt werden.
Sofern bei einem öffentlichen
Kaufangebot das Volumen der
angebotenen Aktien das vorhandene
unter insoweit partiellem Ausschluss
eines eventuellen Andienungsrechts
der Erwerb nach dem Verhältnis der
angedienten Aktien
(Andienungsquoten) statt nach dem
Verhältnis der Beteiligung der
andienenden Aktionäre an der
Gesellschaft (Beteiligungsquoten)
erfolgen. Darüber hinaus können
angedienter Aktien je Aktionär sowie
zur Vermeidung rechnerischer
Bruchteile von Aktien eine Rundung
nach kaufmännischen Gesichtspunkten
bb) Erfolgt der Erwerb mittels einer an
von Verkaufsangeboten, legt die
Gesellschaft eine Kaufpreisspanne je
Aktie fest, innerhalb derer
Verkaufsangebote abgegeben werden
können. Die Kaufpreisspanne kann
angepasst werden, wenn sich während
der Angebotsfrist erhebliche
Abweichungen vom Kurs zum Zeitpunkt
Verkaufsangeboten ergeben. Der von
der Gesellschaft zu zahlende
Kaufpreis je Aktie, den die
Gesellschaft aufgrund der
eingegangenen Verkaufsangebote
ermittelt, darf den arithmetischen
Mittelwert der Kurse der Stückaktien
der Gesellschaft in der
Schlussauktion im Xetra-Handel (oder
einem entsprechenden
nachfolgend beschriebenen Stichtag
Erwerbsnebenkosten um nicht mehr als
als 20 % unterschreiten. Stichtag
ist der Tag, an dem der Vorstand der
Gesellschaft endgültig formell über
die Annahme der Verkaufsangebote
Das Volumen der Annahme kann
begrenzt werden. Sofern von mehreren
gleichartigen Verkaufsangeboten
wegen der Volumenbegrenzung nicht
sämtliche angenommen werden können,
kann unter insoweit partiellem
Ausschluss eines eventuellen
Andienungsrechts der Erwerb nach dem
Beteiligungsquoten erfolgen. Darüber
hinaus können unter insoweit
partiellem Ausschluss eines
eventuellen Andienungsrechts eine
nach kaufmännischen Grundsätzen
cc) Erfolgt der Erwerb mittels den
Aktionären zur Verfügung gestellter
Andienungsrechte, so können diese
pro Aktie der Gesellschaft zugeteilt
werden. Gemäß dem Verhältnis
des Grundkapitals der Gesellschaft
zum Volumen der von der Gesellschaft
zurückzukaufenden Aktien berechtigt
eine entsprechend festgesetzte
Anzahl Andienungsrechte zur
Veräußerung einer Aktie der
Gesellschaft an diese.
Andienungsrechte können auch
dergestalt zugeteilt werden, dass
jeweils ein Andienungsrecht pro
Anzahl von Aktien zugeteilt wird,
die sich aus dem Verhältnis des
Grundkapitals zum Rückkaufvolumen
ergibt. Bruchteile von
Andienungsrechten werden nicht
zugeteilt; für diesen Fall werden
Teilandienungsrechte ausgeschlossen.
Der Preis oder die Grenzwerte der
angebotenen Kaufpreisspanne (jeweils
ohne Erwerbsnebenkosten), zu dem bei
Ausübung des Andienungsrechts eine
Aktie an die Gesellschaft
veräußert werden kann, wird
nach Maßgabe der Regelungen im
vorstehenden Absatz bb) bestimmt,
wobei maßgeblicher Stichtag
derjenige der Veröffentlichung des