Source: http://www.jurablogs.com/2014/03/04/2-gleichnamige-unternehmen-abgrenzung-werbung
Timestamp: 2016-12-03 02:42:48
Document Index: 15907422

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

2 gleichnamige Unternehmen – und die Abgrenzung in der Werbung
BlogsRechtslupeMärz 20142 gleichnamige Unternehmen – und die Abgrenzung in der WerbungNach den Grundsätzen des Rechts der Gleichnamigen muss der Inhaber des prioritätsälteren Kennzeichenrechts die Nutzung des Zeichens durch den Inhaber des prioritätsjüngeren Kennzeichenrechts trotz bestehender Verwechslungsgefahr grundsätzlich dulden. Der Inhaber des Kennzeichenrechts muss eine Störung der Gleichgewichtslage durch den Inhaber des anderen Kennzeichenrechts allerdings in aller Regel nur dann hinnehmen, wenn dieser ein schutzwürdiges Interesse an der Benutzung hat und alles Erforderliche und Zumutbare tut, um einer Erhöhung der Verwechslungsgefahr weitestgehend entgegenzuwirken.Dies kann durch einen aufklärenden Hinweis geschehen, der auch nicht besonders auffällig gestaltet sein muss. Er muss in seiner Bedeutung auch nicht der Werbebotschaft selbst entsprechen.In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum Recht der Gleichnamigen ist anerkannt, dass aufgrund einer umfassenden Interessenabwägung zu bestimmen ist, was im Einzelfall erforderlich und zumutbar ist, um eine Verwechslungsgefahr auszuschließen oder auf ein hinnehmbares Maß zu verringern. Das wird häufig durch unterscheidungskräftige Zusätze zum Unternehmenskennzeichen geschehen. In geeigneten Fällen können als milderes Mittel aber auch aufklärende Hinweise genügen. Dies kommt etwa dann in Betracht, wenn wie im vorliegenden Fall eine bereits bestehende kennzeichenrechtliche Gleichgewichtslage ohne Ausweitung des Tätigkeitsbereichs und Wirkungskreises durch Werbemaßnahmen in bestimmten Medien gestört wird. Der danach erforderliche Hinweis muss hinreichend deutlich machen, welchem Unternehmen die Werbung zuzuordnen ist. Dazu muss er leicht erkennbar, deutlich lesbar, inhaltlich zutreffend, seinem Sinn nach ohne weiteres erfassbar und geeignet sein, dem unzutreffenden Verkehrsverständnis in ausreichendem Maße zu begegnen.Nach diesen Maßstäben hat der Bundesgerichtshof in den zwischen den Parteien bereits ergangenen fünf Entscheidungen vom 24.01 ...Zum vollständigen Artikel30 LeserNIETZER & HÄUSLER:BGH: Bundesgerichtshof entscheidet Streit der Familienunternehmen “Peek & Cloppenburg K...57 LeserDas Blog für Markenrecht:BGH entscheidet Streit der Familienunternehmen “Peek & Cloppenburg KG” über bundesweite...58 Leserkanzlei.biz:Wettbewerbsrecht muss bei Herkunftstäuschungen mit Markenrecht vereinbar sein68 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Facebook hat es zu spät geMERCKt25 LeserDr. Damm & Partner Rechtsanwälte:BGH: Werbung mit fremden Unternehmenskennzeichen bei Google ist nicht grundsätzlich zu ...51 LeserDatenschutzblog 29:Abmahnung wegen "Facebook-Like" Button51 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:OLG Frankfurt zur Prüfung der Verwechslungsgefahr bei Kombinationsmarken10 verwandte ArtikelBGH: Zur notwendigen Gestaltung eines aufklärenden Hinweises bei einer markenrechtlichen Verwechselungsgefahr / Peek Cloppenburg VIPeek & Cloppenburg IIIBGH entscheidet Streit der Familienunternehmen "Peek & Cloppenburg KG" über bundesweite WerbungBGH: Dauerbrenner Peek & Cloppenburg - Ausräumung der Verwechslungsgefahr bei gleichnamigen Unternehmen mit kennzeichenrechtlicher
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