Source: https://gesetze-in-app.de/FamFG/59
Timestamp: 2019-05-24 18:48:39
Document Index: 358677746

Matched Legal Cases: ['§ 59', 'BGH', '§ 7', '§ 59', 'BGH', 'BGH', '§59', '§59', '§ 59', 'BGH', '§ 59', '§ 59', 'BGH', '§ 59', '§ 1779', '§ 1779', 'BGH', '§ 59', '§ 59', 'BGH', '§20', '§ 59', 'BGH', '§ 59', '§ 1629', 'BGH', '§ 59', 'BGH', 'BGH', '§ 59', '§ 1629', 'BGH', '§ 59', '§ 1896', '§ 1896', 'BGH', '§27', '§ 59', '§ 1587', 'BGH', '§ 59', '§ 59', '§ 20', 'BGH', '§ 59', '§ 1828', '§ 1828', '§ 1828', 'BGH', '§ 59', '§ 59', '§59', '§59', '§ 59', '§ 49', '§ 59', 'BGH', 'BGH', '§ 59', 'BGH', '§ 59', '§ 59', 'BGH', 'BGH', '§ 59', '§ 378', '§ 59', '§ 59', '§ 378', '§ 59', '§ 59', 'BGH', '§ 59', '§ 59', '§ 164', '§ 164', '§ 164', '§ 164', '§ 59', '§ 59', 'BGH', '§ 59', '§ 59', 'BGH', 'BGH', '§ 59', '§ 378', '§ 59', '§ 59', '§ 378', '§ 59', '§ 59', '§ 59', '§ 440', '§ 439']

§ 59 FamFG: Beschwerdeberechtigte
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2015, Az. XII ZB 671/14 FamFG §§ 7, 59, 172, 181 a)	Wird in einem Antragsverfahren im Sinne des § 59 Abs. 2 FamFG der Antrag allein aus verfahrensrechtlichen Gründen - etwa wegen Fehlens der Beschwerdeberechtigung - zurückgewiesen, so eröffnet die darin liegende formelle Beschwer das Rechtsmittel, und zwar unabhängig davon, ob der Antragsteller sachlich zur Antragstellung berechtigt ist (Fortführung von BGH Beschluss vom 6. November 1997 - BLw 31/97 - FamRZ 1998, 229).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2015, Az. XII ZB 671/14 Dies gilt insbesondere bei Verneinung seiner Antragsberechtigung, denn nur auf diese Weise kann das Fehlen des Antragsrechts mit einem Rechtsmittel nachgeprüft werden (OLG Düsseldorf FGPrax 2013, 134; vgl. auch OLG München FamRZ 2011, 1257; Jürgens/Kretz Betreuungsrecht 5. Aufl. §59 FamFG Rn. 15; Keidel/Meyer-Holz FamFG 18. Aufl. §59 Rn. 40; Schulte-Bunert/ Weinreich/Unger FamFG 4. Aufl. § 59 Rn. 29).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2013, Az. XII ZB 31/13 Der dadurch formell beschwerte Antragsteller ist nur dann beschwerdeberechtigt, wenn er zugleich materiell beschwert, also durch die erstinstanzliche Entscheidung in einem subjektiven Recht beeinträchtigt ist (Keidel/Meyer-Holz FamFG 17. Aufl. § 59 Rn. 39; Zöller/Feskorn ZPO 29. Aufl. § 59 FamFG Rn. 9 f.; vgl. auch OLG Frankfurt MDR 2012, 1466, 1467).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2013, Az. XII ZB 31/13 15	cc)	Dementsprechend fehlt es den Großeltern für eine Beschwerde nach dem hier maßgeblichen § 59 Abs. 1 FamFG regelmäßig an der erforderlichen Beschwerdeberechtigung (OLG Frankfurt MDR 2012, 1466, 1467; OLG Hamm NJW-RR 2011, 585; BeckOK-BGB/Bettin Stand 1. Mai 2013 § 1779 Rn. 7; aA MünchKommBGB/Wagenitz 6. Aufl. § 1779 Rn. 22).
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.2011, Az. II ZB 17/10 In Fällen des § 59 Abs. 2 FamFG müssen immer auch die Voraussetzungen des § 59 Abs. 1 FamFG erfüllt sein (BGH, Beschluss vom 1. März 2011 - II ZB 6/10, ZIP 2011, 765 Rn. 9; Beschluss vom 11. April 2011 -IIZB9/10, ZIP 2011, 1054 Rn. 10; Beschluss vom 27. August 2003 - XII ZB 33/00, FamRZ 2003, 1738, 1740 zu §20 FGG; Unger in: Schulte-Bunert/Weinreich, FamFG, 2. Aufl., § 59 Rn. 25).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2011, Az. XII ZB 12/11 Die Mutter ist nach § 59 FamFG beschwerdebefugt, weil die Anordnung der Ergänzungspflegschaft einen Eingriff in das ihr zustehende Sorgerecht darstellt (vgl. Staudinger/Peschel-Gutzeit BGB [2007] § 1629 Rn. 304 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 1.3.2011, Az. II-ZB 9/10 -5- FamFG gegeben sind, die neben denen nach § 59 Abs. 2 FamFG erfüllt sein müssen (BGH, Beschluss vom 1. März 2011 - II ZB 6/10 Rn. 9, m.w.N).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2011, Az. XII ZB 489/11 Die Mutter ist nach § 59 FamFG beschwerdebefugt, weil die Anordnung der Ergänzungspflegschaft einen Eingriff in das ihr zustehende Sorgerecht darstellt (Senatsbeschluss vom 7. September 2011 -XII ZB 12/11-FamRZ 2011, 1788 Rn. 4; vgl. Staudinger/Peschel-Gutzeit BGB [2007] § 1629 Rn. 304 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2014, Az. XII ZB 117/14 Eine Beschwerdeberechtigung nach § 59 Abs. 1 FamFG steht dem Vorsorgebevollmächtigten übereinstimmend mit der vor Inkrafttreten des FGG-Reformgesetzes überwiegenden Meinung (BayObLG FamRZ 2003, 1219 f. mwN; OLG Stuttgart FamRZ 1995, 427; OLG Köln OLGR 2009, 502; Staudin-ger/Bienwald BGB [2013] § 1896 Rn. 304; Jurgeleit/Jurgeleit Betreuungsrecht 3. Aufl. § 1896 Rn. 95) nicht zu (a.A. OLG Zweibrücken FamRZ 2003, 703; Nedden-Boeger FamRZ 2014, 1589, 1595).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2013, Az. XII ZB 550/11 -9- Härteklausel des §27 VersAusgIG stützen (OLG Stuttgart FamRZ 2012, 303, 305; Johannsen/Henrich/Althammer Familienrecht 5. Aufl. § 59 FamFG Rn. 12; Borth Versorgungsausgleich 6. Aufl. Rn. 1216; vgl. bereits Senatsbeschlüsse vom 12. November 1980 - IVb ZB 712/80- FamRZ 1981, 132, 134 und vom 4. Oktober 1990 -XII ZB 164/88- FamRZ 1991, 175, 177 zu § 1587 c BGB).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2013, Az. IV ZB 42/12 21	Für die Beschwerdebefugnis nach § 59 Abs. 1 FamFG kommt es auf die Beteiligtenstellung nicht an (BT-Drucks. 16/6308 S. 204; Abra-menko/Prütting/Helms, FamFG 2. Aufl. § 59 Rn. 1; so bereits OLG Hamm ZEV 2008, 334 für die Beschwerdebefugnis nach § 20 Abs. 1 FGG).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2015, Az. XII ZB 283/15 Für diesen Ausnahmefall ist die Beschwerdeberechtigung des Vertragspartners gemäß § 59 Abs. 1 FamFG daher gegeben (allgM, vgl. etwa OLG Celle NJW-RR 2012, 73, 74; OLG München MDR 2009, 1001; BayObLG FamRZ 1995, 302; Rpfleger 1988, 482; FamRZ 1977, 141, 142 mwN; OLG Schleswig BtPrax 1994, 142, 143; jurisPK-BGB/Lafontaine [Stand: 15. Juni 2015] § 1828 Rn. 117; MünchKommBGB/Wagenitz 6. Aufl. § 1828 Rn. 57; StaudingerA/eit BGB [2014] § 1828 Rn. 87).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2015, Az. XII ZB 730/12 -6- kreis indessen nach wohl überwiegender Ansicht keine allgemeine, sondern lediglich eine auf den Zweck des Beitritts zu dem Verfahren beschränkte Rechtsmittelbefugnis (OLG Dresden StAZ 2011, 278, 279; Keidel/Meyer-Holz FamFG 18. Aufl. § 59 Rn. 62; BeckOK FamFG/Gutjahr [Stand: April 2015] § 59 Rn. 25; Johannsen/Henrich/Althammer Familienrecht 6. Aufl. §59 FamFG Rn. 15 mit Fn.154; Schulte-Bunert/Weinreich/Unger FamFG 4. Aufl. §59 Rn. 42; zweifelnd wohl MünchKommFamFG/Ansgar Fischer § 59 Rn. 66; aA Gaaz/ Bornhofen PStG 3. Aufl. § 49 Rn. 22).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 1.3.2012, Az. 10 WF 255/12 Dass die Beschwerdebefugnis eine materielle Beschwer erfordert, folgt - auch im Fall einer sofortigen Beschwerde - aus § 59 Abs. 1 FamFG (siehe bereits zu dem früheren Recht BGH a. a. O.).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 1.3.2012, Az. 10 WF 255/12 Auch ist zu sehen, dass private Versorgungsträger, zu denen auch die weitere Beteiligte zu 1) zählt, grundsätzlich gewinnorientiert wirtschaften und ihr Augenmerk nicht zwingend auf die Interessenwahrung der bei ihnen Versicherten richten können und müssen (vgl. schon zu dem früheren Recht BGH a. a. O.; Althammer in Johannsen/Henrich, Familienrecht, 5. Aufl., Rn. 12 zu § 59 FamFG).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 1.4.2014, Az. 11 WF 1596/13 Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 26.06.2013 (FamRZ 2013, 1380 ff., zitiert nach Juris, ebenso bereits BGH FamRZ 2011, 552, 553 Rn. 16 unter Verweis auf BT-Drs. 13/11035 S. 26 f.) ausgeführt, allein der Umstand, dass die Großeltern (die im Verfahren des Bundesgerichtshofs gleichzeitig die Pflege des Kindes übernommen hatten) beim Amtsgericht die Übertragung der Vormundschaft beantragt hätten und dieser Antrag zurückgewiesen worden sei, begründe die Beschwerdeberechtigung im Sinne des § 59 FamFG nicht.
OLG Nürnberg, Beschluss vom 1.4.2014, Az. 11 WF 1596/13 Die fehlende materielle Beschwer ergebe sich aus einer systematischen Auslegung des Vorschrift des § 59 Abs. 1 FamFG (BGH FamRZ 2013, 1380 ff., Rn. 16; BGH FamRZ 2011, 552 ff. Rn. 12).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.7.2012, Az. 12 W 1474/12 Denn die Entscheidung des Registergerichts verletzt keine eigenen Rechte des Notars im Sinne des § 59 Abs. 1 FamFG (OLG Zweibrücken OLGR 2001, 18; BayObLG BayObLGZ 1984, 29; OLG Frankfurt DNotZ 1978, 750; Heinemann in: Keidel a. a. O. § 378 Rn. 14 m. w. N.; Meyer-Holz in: Keidel a. a. O. § 59 Rn. 66).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.10.2014, Az. 12 W 2217/14 Denn die Entscheidung des Registergerichts verletzt keine eigenen Rechte des Notars im Sinne des § 59 Abs. 1 FamFG (OLG Zweibrücken OLGR 2001, 18; BayObLG BayObLGZ 1984, 29 OLG Frankfurt DNotZ 1978, 750; Heinemann in: Keidel, FamFG 18. Aufl. § 378 Rn. 14 m. w. N.; Meyer-Holz in: Keidel a. a. O. § 59 Rn. 66).
OLG Bamberg, Beschluss vom 5.7.2013, Az. 2 uf 34/81 Die Beschwerdeführerin ist insoweit auch beschwerdeberechtigt gemäß § 59 Abs. 1 FamFG (BGH, Beschluss vom 23.1.2013 – XII ZB 491/11 – FamRZ 2013, 610, Rdnr. 10, 11).
OLG München, Beschluss vom 5.1.2010, Az. 31 Wx 16/10 Vertretungsmacht ist kein subjektives Recht des Bevollmächtigten, sondern nichts weiter als die Legitimation, für einen Anderen durch Handeln in seinem Namen für ihn gültige rechtsgeschäftliche Regelungen zu treffen (BayObLGZ 2004, 159/161 m. w. N.; BayObLG FamRZ 2001, 453/454; Bassenge/Roth/Gottwald § 59 FamFG Rn. 4; Prütting/Helms/Abramenko § 59 Rn. 2; Palandt/Ellenberger BGB 69. Aufl. Einf.vor § 164 Rdnr. 5; Staudinger/Schilken BGB <2004> Vorbemerkung zu §§ 164 ff. Rdnr. 16; MünchKommBGB/Schramm 5. Aufl. § 164 Rn. 68; Soergel/Leptien BGB 13. Aufl. vor § 164 Rn. 15).
OLG München, Beschluss vom 1.0.2012, Az. 34 Wx 573/11 Die Berechtigung des Antragstellers zur Einlegung der Beschwerde ergibt sich aus der Zurückweisung seines Antrages (§ 59 Abs. 2 FamFG; BayObLG FamRZ 1986, 719; Keidel/Meyer-Holz FamFG 17. Aufl. § 59 Rn. 40).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.2.2014, Az. 11 WF 141/14 Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 26.06.2013 (FamRZ 2013, 1380 ff., zitiert nach Juris, ebenso bereits BGH FamRZ 2011, 552, 553 Rn. 16 unter Verweis auf BT-Drs. 13/11035 S. 26 f.) ausgeführt, allein der Umstand, dass die Großeltern (die im Verfahren des Bundesgerichtshofs gleichzeitig die Pflege des Kindes übernommen hatten) beim Amtsgericht die Übertragung der Vormundschaft beantragt hätten und dieser Antrag zurückgewiesen worden sei, begründe die Beschwerdeberechtigung im Sinne des § 59 FamFG nicht.
OLG Nürnberg, Beschluss vom 5.2.2014, Az. 11 WF 141/14 Die fehlende materielle Beschwer ergebe sich aus einer systematischen Auslegung des Vorschrift des § 59 Abs. 1 FamFG (BGH FamRZ 2013, 1380 ff., Rn. 16; BGH FamRZ 2011, 552 ff. Rn. 12).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 1.3.2011, Az. 12 W 631/11 Denn die Entscheidung des Registergerichts verletzt keine eigenen Rechte des Notars im Sinne des § 59 Abs. 1 FamFG (OLG Zweibrücken OLGR 2001, 18; BayObLG BayObLGZ 1984, 29; OLG Frankfurt DNotZ 1978, 750; Heinemann in: Keidel a. a. O. § 378 Rn. 14 m. w. N.; Meyer-Holz in: Keidel a. a. O. § 59 Rn. 66).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.4.2015, Az. 12 W 882/15 Denn die Entscheidung des Registergerichts verletzt keine eigenen Rechte des Notars im Sinne des § 59 Abs. 1 FamFG (OLG Zweibrücken OLGR 2001, 18; BayObLG BayObLGZ 1984, 29 OLG Frankfurt DNotZ 1978, 750; Heinemann in: Keidel FamFG 18. Aufl. § 378 Rn. 14 m. w. N.; Meyer-Holz in: Keidel a. a. O. § 59 Rn. 66).
OLG München, Beschluss vom 3.7.2015, Az. 34 Wx 247/15 Beschwerdeberechtigt (vgl. § 59 Abs. 1 FamFG; Zöller/Feskorn ZPO 30. Aufl. § 59 FamFG Rn. 11) ist ein Gläubiger, dessen Forderungen wegen nicht wirksamer Anmeldung ausgeschlossen, d. h. im gegebenen Fall nicht vorbehalten wurden (vgl. § 440 FamFG; OLG Düsseldorf NJW-RR 2012, 841; Keidel/Zimmermann FamFG 18. Aufl. § 439 Rn. 7).