Source: https://www.apg.at/de/markt/Network-Codes/Marktintegration/EB
Timestamp: 2019-05-19 16:40:21
Document Index: 150542858

Matched Legal Cases: ['Art. 40', 'Art. 40', 'Art. 25', 'Art. 25', '§ 69', 'Art. 21', 'Art. 20', 'Art 29', 'Art 30', 'Art 50', 'Art 52']

Die „Verordnung (EU) 2017/2195 der Kommission zur Festlegung einer Leitlinie über den Systemausgleich im Elektrizitätssystem" ist am 18.12.2017 in Kraft getreten. Sie definiert neben allgemeinen Regeln zum Energieausgleich auch Prinzipien zu Beschaffung, Abruf und Abrechnung von Regelleistung.
Eine Übersicht über alle geplanten Umsetzungen und bevorstehenden Konsultationen finden Sie hier.
Aktuelle laufen keine Konsultationen.
Ko-optimiertes Zuweisungsverfahren
Gemäß Art. 40 EBGL sind alle TSOs dazu verpflichtet einen Vorschlag für ein Ko-optimiertes Zuweisungsverfahren von grenzüberschreitenden Übertragungskapazitäten zu entwickeln und diesen spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten der EBGL bei den zuständigen Regulierungsbehörden einzureichen.
Die öffentliche Konsultation dieses Vorschlags wird gemäß Artikel 10 EBGL für die Dauer von mindestens zwei Monaten festgelegt und ist vom 15. Mai 2019 bis zum 31. Juli 2019 (einschließlich) geöffnet. Das Konsultationsdokument sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an der Konsultation finden Sie unter dem unten angegebenem Link, auf der Website von ENTSO-E.
Ko-optimiertes Zuweisungsverfahren Art. 40 EBGL
Gemäß Art. 25 (2) EBGL sind alle TSOs dazu verpflichtet einen Vorschlag für Standardprodukte für Regelleistung für Frequenzwiederherstellungs- und Ersatzreserven zu entwickeln und diesen spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten der EBGL bei den zuständigen Regulierungsbehörden einzureichen.
Standardprodukte für Regelleistung Art. 25 (2) EBGL
Festlegungen, Geschäftsbedingungen oder Methoden
Modalitäten für Regelreserveanbieter in Österreich
Spätestens sechs Monate nach dem Inkrafttreten müssen die TSOs eines Mitgliedstaats für alle Fahrplangebiete dieses Mitgliedstaats einen Vorschlag für die Modalitäten für die Regelreservebewirtschaftung zur Genehmigung bei den nationalen Regulierungsbehörden einreichen. APG hat die Modalitäten im Juni 2018 zur Genehmigung eingereicht.
Vorschlag der APG
SRR Ausschreibungsbedingungen
Analog zu den Modalitäten für den Regelreservemarkt müssen hinsichtlich der Änderungen bei den Ausschreibungen für die Sekundärregelreserve mit 12.07.2018 die aktuell gültigen Ausschreibungsbedingungen adaptiert werden.
Zusätzlicher Abrechnungsmechanismus (ZAM)
Mit 18.12.2018 treten die für die Tragung der Regelreservekosten und Ausgleichsenergieverrechnung relevanten Artikel 44 und Artikel 55 in Kraft. Dadurch kann die bisherige Kostenaufteilung der aktuellen 78-22-Regelung (ElWOG § 69) nicht mehr angewendet werden, was zu Änderungen in der Verrechnung der Ausgleichsenergie und Tragung der Regelreservekosten führt. Gemeinsam mit der Expertenrunde, welche im Rahmen des APG Marktforums aufgesetzt wurde, wurde ein Übergangsmodell erarbeitet, welches bei E-Control zur Genehmigung eingereicht wurde. Der genehmigte ZAM tritt mit 01.01.2019 in Kraft.
Von E-Control genehmigter ZAM
Harmonisierte Bestimmungen für den Austausch und die Beschaffung von Regelleistung für Frequency Containment Reserves (FCR)
Zwei oder mehr TSOs, die Regelleistung austauschen oder dazu bereit sind, müssen einen Vorschlag für die Erstellung gemeinsamer harmonisierter Bestimmungen und Verfahren für den Austausch und die Beschaffung von Regelleistung entwickeln und zur Genehmigung bei den Regulierungsbehörden einreichen. APG hat im Rahmen der FCR-Kooperation mit den beteiligten ÜNB einen entsprechenden Vorschlag erarbeitet und im Oktober 2018 zur Genehmigung eingereicht.
Weitere Informationen zur FCR-Kooperation finden sie hier.
Umsetzungsrahmen für die europäische Plattform für das IN-Verfahren
Spätestens sechs Monate nach dem Inkrafttreten der EB-VO müssen alle TSOs einen Vorschlag für den Umsetzungsrahmen einer europäischen Plattform für das IN-Verfahren erarbeiten und zur Genehmigung bei allen Regulatoren einreichen.
Zur Genehmigung eingereichter Vorschlag der TSOs
Umsetzungsrahmen für die europäische aFRR Plattform
Entsprechend Art. 21 ist von allen TSOs bis 18.12.2018 ein Vorschlag für den Umsetzungsrahmen einer europäischen Plattform für den Austausch von Regelarbeit aus Frequenzwiederherstellungsreserven mit automatischer Aktivierung (aFRR) zu erarbeiten und zur Genehmigung bei allen Regulatoren einzureichen.
Umsetzungsrahmen für die europäische mFRR Plattform
Entsprechend Art. 20 ist von allen TSOs bis 18.12.2018 ein Vorschlag für den Umsetzungsrahmen einer europäischen Plattform für den Austausch von Regelarbeit aus Frequenzwiederherstellungsreserven mit manueller Aktivierung (mFRR) zu erarbeiten und zur Genehmigung bei allen Regulatoren einzureichen.
Methode zur Klassifizierung von Aktivierungsgründen von Regelenergiegeboten
Entsprechend Art 29 ist von allen TSOs bis 18.12.2018 ein Vorschlag zur Klassifizierung für Aktivierungsgründe von Regelenergiegeboten zu erarbeiten und zur Genehmigung bei allen Regulatoren einzureichen.
Methode zur Preissetzung für Regelenergie sowie zur Preissetzung für Grenzkapazität zum Austausch von Regelenergie
Entsprechend Art 30 sind von allen TSOs bis 18.12.2018 Vorschläge für eine Preissetzungsmethode für Regelenergie sowie eine Preissetzungsmethode für Grenzkapazität zum Austausch von Regelenergie bzw. für den Prozess der Saldierung des Sekundärregelleistungs-Bedarfs (Imbalance Netting) zu erarbeitet und zur Genehmigung bei allen Regulatoren einzureichen.
Gewollter Energieaustausch
Entsprechend Art 50 ist bis 18.12.2018 von allen TSOs ein Vorschlag für gemeinsame Abrechnungsbestimmungen für jeden gewollten Energieaustausch infolge zu erarbeiten und zur Genehmigung bei allen Regulatoren einzureichen.
Harmonisierungsvorschlag zur Abrechnung von Bilanzkreisabweichungen
Entsprechend Art 52 ist bis 18.12.2018 ein gemeinsamer Vorschlag aller TSOs zur weiteren Harmonisierung der Abrechnung von Bilanzkreisabweichungen (Ausgleichsenergie-Abrechnung) bei den nationalen Regulierungsbehörden einzureichen.
Vorschlag zur gemeinsamen Beschaffung und zum Austausch von SRL
Zwei oder mehr ÜNB, die Regelleistung austauschen möchten, entwickeln einen Vorschlag für die Erstellung gemeinsamer harmonisierter Bestimmungen und Verfahren für den Austausch und die Beschaffung von Regelleistung. APG hat gemeinsam mit den ÜNB aus Deutschland im Zuge der bereits bestehenden SRL-Kooperation die harmonisierten Bestimmungen und Verfahren für den grenzüberschreitenden Austausch und die Beschaffung von Sekundärregelleistung entsprechend den Vorgaben der EB-VO erarbeitet und zur Genehmigung eingereicht.
Antrag auf Ausnahme von der grenzüberschreitenden Übertragung der Verpflichtung zur Bereitstellung von Regelleistung
Rückmeldungen aus der Konsultation
Begleitdokument Kosten Nutzen Analyse
Antrag auf Vorschlag zur Ausnahme von der grenzüberschreitenden Übertragung der Verpflichtung zur Bereitstellung von Regelleistung
Grundsätzlich müssen ÜNB es Regelreserveanbietern gestatten, ihre Verpflichtungen zur Bereitstellung von Regelleistung innerhalb des geografischen Gebiets, in dem die Regelleistung beschafft wurde, zu übertragen. Von dieser Regelung kann vom ÜNB eine Ausnahme beantragt werden.
Zur Genehmigung eingereichter Vorschlag der APG