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Timestamp: 2016-10-23 09:38:13
Document Index: 21847152

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41']

I 190/02 (18.10.2002)
I 190/02
Pr�sident Sch�n, Bundesrichter Ferrari und Ursprung; Gerichtsschreiber Scartazzini
V.________, 1961, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Weinbergstrasse 147, 8006 Z�rich,
(Entscheid vom 18. Februar 2002)
Der 1961 geborene V.________ arbeitete seit Januar 1997 als Kranf�hrer und Bauarbeiter. Seit einem Unfall am 22. Januar 1998 mit Distorsion des linken Fussgelenks und einem weiteren Unfall am 7. Juli 1998 mit Galeazzifraktur links leidet er an persistierenden Schmerzen in der gesamten linken K�rperh�lfte. Nach dem ersten Unfall nahm er seine Arbeitst�tigkeit nicht mehr auf und am 9. M�rz 1999 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich holte verschiedene Berichte des Spitals X.________ ein, veranlasste eine MEDAS-Abkl�rung am Spital Z.________ (Gutachten vom 6. Dezember 1999) und zog die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) bei.
Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verf�gungen vom 15. Juni 2000 r�ckwirkend vom 1. Januar bis 30. Juni 1999 eine ganze Rente und ab 1. Juli 1999 eine halbe Rente nebst Zusatzrente f�r die Ehefrau und einer Kinderrente zu.
Die gegen die Herabsetzung der Rente ab 1. Juli 1999 erhobene Beschwerde, womit die Antr�ge gestellt wurden, es sei dem Versicherten nach dem 30. Juni 1999 weiterhin eine ganze Rente auszurichten, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 18. Februar 2002 ab.
V.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, es sei ihm unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides auch nach dem 30. Juni 1999 eine ganze Rente auszurichten.
Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei er werbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) und zur richterlichen Beweisw�rdigung von Arztberichten (BGE 122 V 160 Erw. 1c; siehe auch BGE 125 V 352 ff. Erw. 3) zutreffend dargelegt. Richtig hat die Vorinstanz auch die f�r die Rentenrevision geltende, hier analog anwendbare Bestimmung (Art. 41 IVG) dargestellt.
2.1 Die IV-Stelle begr�ndet ihre Verf�gungen damit, dass der Versicherte eine anhaltend somatoforme Schmerzst�rung mit depressiv-dysphorischer Entwicklung und chronische, unspezifische Restbeschwerden an der linken oberen sowie an der linken unteren Extremit�t aufweise. F�r die Arbeit als Kranf�hrer sei er aus somatischen Gr�nden nicht nennenswert beeintr�chtigt. Eine Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit von 50 % liege dagegen aus psychiatrischer Sicht auf Grund der ausgepr�gten somatoformen Schmerzst�rung vor.
Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz zu Recht erwogen, insgesamt verm�ge das MEDAS-Gutachten, welches in Kenntnis der Vorakten erstellt wurde, die geklagten Beschwerden geb�hrend ber�cksichtigt und auf umfassenden Untersuchungen beruht, durchaus zu �berzeugen. Sie hat sodann zutreffend dargelegt, aus welchen Gr�nden auf die Berichte der Klinik Y.________ vom 7. Januar 1999, der Haus�rztin Dr. med. M.________ vom 14. Januar 2000 und des Psychiaters Dr. med. S.________ vom 3. April 2000 nicht abgestellt werden kann. In erwerblicher Hinsicht kam das kantonale Gericht zum Schluss, die IV-Stelle habe zu Recht einen Prozentvergleich vorgenommen und den Grad der Arbeitsunf�higkeit dem Invalidit�tsgrad gleichgesetzt. Insbesondere k�nne der Beschwerdef�hrer seine angestammte T�tigkeit als Kranf�hrer zu 50 % aus�ben (Einkommen im Rahmen der H�lfte seines fr�heren Verdienstes von Fr. 53'300.- pro Jahr).
2.2 Der Beschwerdef�hrer beanstandet das MEDAS-Gutachten vom 6. Dezember 1999 und macht geltend, auf Grund der Ergebnisse, zu welchen Dres. med. M.________, S.________ und H.________ gelangt seien, m�sse eine neutrale medizinische Begutachtung angeordnet werden. Damit bringt er in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde jedoch nichts vor, was auf die Untauglichkeit des genannten Gutachtens schliessen liesse, weshalb davon auszugehen ist, dass dem Beschwerdef�hrer eine mittelschwere, angepasste T�tigkeit wie z.B. Kranf�hrer zu 50 % zumutbar w�re. Unter diesen Umst�nden besteht auch kein Anlass zu weiteren Abkl�rungen.
2.3 Nach dem Gesagten erf�llt der Beschwerdef�hrer ab 1. Juli 1999 die Voraussetzungen f�r den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente nicht mehr.
Luzern, 18. Oktober 2002