Source: http://www.todinrostock.de/index2.htm
Timestamp: 2018-01-22 04:01:48
Document Index: 135917924

Matched Legal Cases: ['§ 225', '§ 225', 'BGH', '§ 10', '§267', '§1904', '§ 8', '§ 8', '§ 10', '§ 269', '§ 22', '§ 221', '§ 239', '§15', '§ 15', '§ 823', '§ 239', '§ 32', '§ 1906', '§ 1906']

Universitätsklinikum Rostock Medizinische Fakultät Prof. Dr. Herpertz Psychiatrie Heidelberg: Massive Manipulationen einer Krankenakte werden einfach nicht zur Kenntnis genommen
Universitätsklinikum Rostock Medizinische Fakultät Prof. Dr. Herpertz Psychiatrie Heidelberg: Massive Manipulationen einer Krankenakte werden einfach nicht zur Kenntnis genommen; eine erst nach erlebtem Missbrauch und tagelanger widerrechtlicher Fixierung entstandene Suizidalität wird nicht behandelt, der schutzbefohlene Patient wird stattdessen hilflos in den Tod geschickt.
„In den Schutz des § 225 StGB sind nur besonders schützenswerte Personengruppen einbezogen. Dies sind einerseits alle Minderjährigen im Alter unter 18 Jahren und andererseits Personen, die wegen Gebrechlichkeit oder wegen Krankheit wehrlos sind. Dabei kann die Wehrlosigkeit auch nur vorübergehend sein (T/F, § 225, 4).“
Eine Krankenakte ist ein Dokument, das Berichte enthält, die von allen an der Versorgung des Patienten Beteiligten bezüglich Pflege und Behandlung mit Sorgfalt, korrekt, sachlich richtig, inhaltlich und chronologisch nachvollziehbar angefertigt wurden.
Wenn alles seine Richtigkeit hat, dann kann anhand der Aktenlage bewiesen werden, dass der Umgang mit dem anvertrauten Kranken auch korrekt durchgeführt wurde.
Im hier vorliegenden Fall trifft das aber mit Sicherheit nicht zu, und es lassen sich sehr viele Fehler, Widersprüche und Manipulationen nachweisen und klar erkennen, hier und auch hier hinterlegt.
In Kenntnis des Todes unseres Sohnes erstellten wir sofort Strafanzeige. Die Polizei in Rostock wollte die Krankenunterlagen beschlagnahmen; das ging nicht, die waren noch fast eine Woche bei der Chefärztin daheim, bevor sie übergeben wurden.
In Kenntnis der erfolgten Strafanzeige – und wohl auch in Kenntnis der vielen erkennbaren und auch dokumentierten Mängeln - wurde die Aktenlage wohl schnell „überarbeitet“.
Dabei machte man in der Eile viele, heute nachweisbare Fehler.
Massive Fehler sollten offensichtlich nachträglich vertuscht werden. Diese Aktenlage ist voller schriftlicher Lügen und Manipulationen, wohin man schaut. Auf den folgenden Seiten werden diese Aussagen bewiesen:
"behandelnder Psychiater: Fr. Prof. Herpertz,"
Seit über einem Jahr ist Mario Hagemeister ambulanter Privatpatient von Prof. Dr. Sabine Herpertz zur Vermeidung eines Rückfalls in der Klinik in Rostock.
"Der Privatpatient hat im ambulanten Bereich die freie Arztwahl. Was viele nicht wissen: Dies schliesst auch die ambulante Behandlung durch den Chefarzt eines Krankenhauses ein."
"Wahlärztliche Leistungen bei stationärer Krankenversorgung (sog. Chefarztbehandlung) sind grundsätzlich vom Wahlarzt persönlich durchzuführen.
Kann ein liquidationsberechtigter Arzt dieser persönlichen Leistungspflicht aufgrund einer vorhersehbaren Verhinderung nicht nachkommen, ist eine Behandlung des Patienten durch einen Vertreter unter Beibehaltung des Liquidationsrechts des Wahlarztes nur nach Abschluss einer individuellen Vertretervereinbarung mit dem Patienten möglich."
Dabei gilt: "Nur wenn der Chefarzt aufgrund von unaufschiebbaren schweren Gründen verhindert ist, muss sich der Patient einen Vertreter akzeptieren. Die Sekretärin des Chefarztes schreibt für jede Behandlung eine eigene Rechnung, die der privaten Versicherung vorgelegt wird.“ aus folgendem Link:
Es gibt aber nicht einen einzigen Arztbericht, nicht einen Satz, in der Krankenakte von der behandelnden Chefärztin zu Lebzeiten ihres Privatpatienten in mehr als fünf Monaten, vom 02.08.05 bis zum 08.01.06; vom Oberarzt, Dr. Habermeyer, gibt es einen einzigen Bericht.
Die behandelnde Chefärztin war sehr oft nicht da, eine adäquate Vertretung gab es nicht.
Siehe dazu: "Die Dokumentation als zwingenden Bestandteil der Leistung"
Und das, was an "Dokumentation" überhaupt erst nach dem Tod des Patienten erstellt wurde, hat mit der Wahrheit, mit dem, was tatsächlich geschah, sehr wenig zu tun. Das ist Lug und Betrug.
„Im Arzthaftungsprozess kann eine Beweislastumkehr für den Kausalitätsnachweis nach den Grundsätzen, die bei groben Behandlungsfehlern dazu entwickelt worden sind, auch dann in Betracht kommen, wenn der Arzt in erheblichem Ausmaß Diagnose- und Kontrollbefunde zum Behandlungsgeschehen nicht erhoben hat und deshalb in besonderem Maß dafür verantwortlich ist, dass die Daten zur Aufdeckung des Behandlungsverlaufs nicht zur Verfügung stehen.“
„Der Arzt muss den Patienten auch über solche alternativen Handlungsmethoden informieren, über deren Risiken die wissenschaftliche Diskussion noch nicht endgültig abgeschlossen ist.“
„Der Bundesgerichtshof bewertet die Dokumentationspflicht als vertraglich und deliktisch begründetet Pflicht des Arztes zur Aufzeichnung des Behandlungsgeschehens und bezeichnet sie als unverzichtbare Grundlage für die Sicherheit des Patienten in der Behandlung (vgl. BGH NJW 1986, 2365; NJW 1988, 762).“ http://www.kassenarztrecht.net/behandlungsfehler/50122295a8113ba01.html
"Die Therapiesicherung soll eine sachgerechte Behandlung und Weiterbehandlung des Patienten ermöglichen.
Daher müssen die Aufzeichnungen gewährleisten, dass jeder mit- oder nachbehandelnde Arzt jederzeit im Stande ist, sich anhand der Dokumentation über die bis dato durchgeführten Maßnahmen und die angewandte Therapie zu unterrichten. Dies gilt um so mehr, als das arbeitsteilige Zusammenwirken von Ärzten mehrerer Fachrichtungen immer bedeutender wird."
"Ist etwa eine bestimmte medizinische Maßnahme nicht dokumentiert, so geht die Rechtsprechung bis zum Beweis des Gegenteils durch den Arzt davon aus, dass diese Maßnahme auch nicht stattgefunden hat."
Hier ist nichts dokumentiert, was darauf schließen lässt, dass die mehrfach dokumentierte Suizidalität, erst aufgetreten nach dem Missbrauchserlebnis, auch nur in irgendeiner Weise therapiert / beachtet wurde.
„Eine lückenhafte Dokumentation ist nicht nur eine Verletzung der ärztlichen Berufspflicht aus § 10 BO, die in einem berufsgerichtlichen Verfahren geahndet werden kann.
Die mangelnde Dokumentation führt auch zu einer Umkehr der Beweislast im zivilrechtlichen Prozess.
Dazu ganz konkret in diesem Fall, hier hinterlegt, diese halbe erste Seite; das ist tatsächlich alles, was während eines ganzen Monats an "ärztlicher Behandlung" dokumentiert wurde - und das stammt nicht einmal von der verantwortlichen Ärztin.
In diesem Fall war die Dokumentation nicht nur lückenhaft.
Während fast eines halben Jahres gab es überhaupt keine Dokumentation der verantwortlichen Ärztin.
Es gab auch nicht einen geschriebenen Satz in der gesamten Krankenakte zu Lebzeiten des Patienten. Die so genannte Dokumentation der Einzelgespräche entstand erst nach dem Tod des Patienten, als bekannt war, dass eine Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung unterwegs war.
Die Inhalte dieser Dokumentation angeblicher Einzelgespräche passen in keiner Weise zu dem, was tatsächlich in der Klinik geschah und dienen dem Zweck, eine Behandlung vorzutäuschen, die nie so stattgefunden haben kann.
"Behauptet der Patient im Nachhinein einen Behandlungsfehler, so wird dessen Behauptung als wahr unterstellt, wenn der Arzt nicht mit Hilfe ordnungsgemäß geführter Dokumentationsunterlagen den Behandlungsverlauf vollständig nachweisen kann.“
http://grid.bb-trier.de/bb_bonn/einrichtungen/Ausbildung/Seiten/Bedeutung-der-Dokumentation.pdf .daraus:
"Ist eine dokumentationsbedürftige Tatsache in den Krankheitsunterlagen nicht dokumentiert oder findet eine Therapieaufklärung, die zu dokumentieren wäre, pflichtwidrig in den Krankenunterlagen keinen Niederschlag, folgt hieraus die Vermutung:
Das, was nicht dokumentiert ist, ist auch nicht geschehen. Eine fehlende Pflegedokumentation hat Folgen für die Beweislast im Zivilprozess.
Behauptet ein Pflegebedürftiger, dass er durch einen Pflegefehler einen Körperschaden erlitten hat, so muss er normalerweise darlegen und beweisen, dass die Pflege nicht fachgerecht durchgeführt wurde, dass dies Schuld war und dass der Pflegefehler den Körperschaden verursacht hat. Wurden die durchgeführten Pflegemaßnahmen nicht dokumentiert, so müssen der Träger der Pflegeeinrichtung bzw. die Pflegekraft darlegen und beweisen, dass fachgerecht gepflegt wurde (Beweislastumkehr).
Die fehlende Dokumentation erschwert die Beweisführung zusätzlich.
Da der Zweck der Dokumentationspflicht neben der Therapiesicherung auch in der Beweissicherung liegt, muss vollständig und vor allem in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit der Behandlungsmaßnahme dokumentiert werden.
Eine spätere Nachholung oder gar inhaltliche Veränderung der Dokumentation vernichtet diese Beweiswirkung und könnte darüber hinaus als Urkundenfälschung gewertet werden.
Eine strafbare Urkundenfälschung gem. §267 StGB liegt somit vor, wenn Jemand solche Daten in den Unterlagen verändert, die nicht von ihm selbst verfasst wurden oder Jemand die von ihm selbst aufgenommenen Daten verändert, nachdem der Patient einen Anspruch auf den unveränderten Bestand der Urkunde erworben hat.“
(siehe Fieberkurve 16.9.05, da ist handschriftlich eine angebliche Behandlung eingetragen, obwohl Prof. Dr. Herpertz tatsächlich in Saarbrücken ist! )
"Der Behandelnde ist verpflichtet, den Patienten über sämtliche für die Einwilligung wesentlichen Umstände aufzuklären.
Dazu gehören insbesondere Art, Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken der Maßnahme sowie ihre Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten im Hinblick auf die Diagnose oder die Therapie.
Bei der Aufklärung ist auch auf Alternativen zur Maßnahme hinzuweisen, wenn mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Methoden zu wesentlich unterschiedlichen Belastungen, Risiken oder Heilungschancen führen können."
„Jeder Aufklärungsmangel, sei er durch unterlassene, unzureichende oder verspätete Aufklärung entstanden, führt zur Rechtsunwirksamkeit einer Einwilligung und damit unmittelbar zur Rechtswidrigkeit der Behandlungsmaßnahme.“
Nicht einmal eine gesetzlich vorgeschriebene Aufklärung hat auch nur ansatzweise stattgefunden.
Vor keiner der beiden Aussetzungen im hilflosen Zustand fand hier eine notwendige Untersuchung auf Stabilität statt. Nichts ist dokumentiert.
Nachträgliche inhaltliche Veränderungen gibt es eine ganze Reihe! Die Krankenakte wurde nachträglich systematisch gefälscht.
Wie soll das auch gewährleistet sein, wenn die behandelnde Ärztin sehr oft nicht vor Ort ist und in den Monaten, in denen der Patient noch lebte, nicht ein einziges Wort in die Krankenakte einträgt?
Ganz elementare, grundlegende Regeln der Psychiatrie, Basiswissen, werden hier völlig ignoriert.
Nicht einmal der erlebte Missbrauch Anfang Oktober 2005 und die danach aufgetretene massive Suizidalität, zwar mehrfach in der Aktenlage benannt, werden auch nur im Ansatz von den verantwortlichen Ärzten beachtet und behandelt, nichts dazu ist dokumentiert.
Der Patient wird einzig abgefüllt mit einem Mix verschiedener Medikamente. Einen Betreuer gibt es nicht.
„Das Besondere in der Arbeit mit Suizidalen ist das hohe Ausmaß der Gefährdung der Patienten, die zu unmittelbarem Handeln zwingt.
Gelingt es, eine tragfähige Beziehung herzustellen, kann sich die Suizidalität in einer psychotherapeutischen Behandlung entaktualisieren und der Handlungsdruck langfristig nachlassen.“
Wie soll eine "tragfähige Beziehung" hergestellt werden, wenn die behandelnde Ärztin selten vor Ort ist?
"Die ärztliche Aufklärungspflicht gilt grundsätzlich im vollem Umfang auch für psychisch erkrankte Menschen. Sie erstreckt sich auf alle Behandlungsmaßnahmen, d.h. auf medikamentöse Behandlungsverfahren (z.B. Gabe von Psychopharmaka), Psychotherapie und körperbezogene Behandlungsverfahren (z.B. Elektroschock, EEG, EKG, Computertomographie).
Der Arzt ist verpflichtet, Sie oder Ihren Vertreter über Art, Ablauf, Ziel, Folgen, Risiken, Nebenwirkungen und Alternativen seiner Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den Grundzügen aufzuklären, damit Sie selbst Nutzen und Risiko des ärztlichen Handelns abwägen und selbst über die Notwendigkeit der Behandlung und der einzelnen medizinischen Maßnahmen entscheiden können.
Die Aufklärung durch den Arzt sollte in einem persönlichen Gespräch geschehen. Es reicht nicht aus, Ihnen ein Formular mit einem kurzen Aufklärungstext zu überreichen." In der Dokumentation der von der behandelnden Ärztin selbst nachträglich erstellten Aufstellung steht dazu auch nicht ein einziges Wort!
Alles, was hier bezüglich Arzthaftungsrecht steht, trifft hier zu - und das kann jeder erkennen:
FOCUS: Arzthaftungsrecht – der Behandlungsfehler aus Sicht des Arztes, daraus:
„Ihnen unterläuft ein Organisationsfehler, wenn Sie nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter einsetzen oder nachgeordnetes Personal nicht ordnungsgemäß überwachen. Als verantwortlicher Arzt müssen Sie einen fehlerfreien Behandlungsablauf in Ihrer Praxis oder Abteilung sicherstellen.
Ein Diagnosefehler ist gegeben, wenn Sie eindeutige Symptome nicht erkennen, fehlerhaft deuten oder sich aufdrängenden Unklarheiten nicht nachgehen. Dabei sind Sie als Arzt verpflichtet, auch einen geringen Verdacht einer Krankheit festzuhalten und gewissenhaft nachzugehen.
Ein Therapiefehler bedeutet vor allem, dass Sie bei der Behandlung nicht den aktuellen medizinischen Standard berücksichtigen.
Ein fehlender Sicherheitshinweis bedeutet, dass Sie den Patienten nicht über die notwendigen Maßnahmen nach einem Eingriff aufgeklärt haben. Dazu gehört beispielsweise der Rat, wie er sich nach einem Eingriff verhalten soll oder welche Nebenwirkungen das verordnete Medikament hat.
Sie verletzen Ihre Aufklärungspflicht, wenn Sie Ihren Patienten nicht umfassend über Nutzen und Risiken eines vorgesehenen Eingriffs oder mögliche Folgen einer Nichtbehandlung informieren, weil er andernfalls sein Recht auf Selbstbestimmung nicht wahrnehmen kann.
Die Behandlungsdokumentation muss vollständig sein.
Jeder andere Arzt und damit auch jeder medizinische Gutachter sollte auf Grund dieser Unterlagen im Stande sein, den Behandlungsfall so zu rekonstruieren, dass er den Patienten gegebenenfalls weiterbehandeln könnte. Deswegen müssen alle Anordnungen und Befunde, technischen Aufzeichnungen, die Medikation, Aufklärungsgespräche und die Einwilligung dokumentiert sein.
Scheuen Sie sich nicht, nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben, dies ist Ihr gutes Recht. Nehmen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson als Zeugen zu diesem Gespräch mit.
Sollte es trotzdem zu einer formularmäßigen Aufklärung kommen, ist es wichtig, sich eine Durchschrift des Formulars aushändigen zu lassen, auf dem Datum und Uhrzeit festgehalten und quittiert sind."
In der so genannten "Dokumentation der Einzelgespräche" steht kein einziges Wort zur Aufklärung und auch kein einziges Wort zur Therapie der mehrfach dokumentierten Suizidalität.
Nicht einmal die tagelange widerrechtliche Fixierung findet Erwähnung.
UN-Hochkommissar für Menschenrechte Juan E Méndez:
"Psychiatrische Zwangsbehandlung ist Folter" ..................................................
Was Prof. Herpertz dazu erklärt und unterschreibt, aber selbst nicht umsetzt und einhält, ist hier hinterlegt, ein Satz daraus:
"Über die Dosierung, den Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme und zum Verhalten beim Auftreten unerwünschter Nebenwirkungen hat der behandelnde Arzt den Patienten zu informieren."
Das ist bei ihrem Privatpatienten nicht geschehen.
"Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung
Besonders gefährliche Behandlungen muss der Betreuer (wie ein Bevollmächtigter) vom Vormundschaftsgericht genehmigen lassen (§1904 Abs.1 und2 BGB). Im Abschlussbericht der Bund-Länder Arbeitsgruppe „Betreuungsrecht“ werden Psychopharmaka benannt, die wegen stark schädigenden Nebenwirkungen als genehmigungsbedürftig eingestuft werden.
Diskutiert wird besonders potente Psychopharmaka wie Leponex und Lithium, die Langzeitbehandlung mit Neuroleptika und Antikonvulsiva, z.B. Glianemon, Atosil und Neurocil, wegen der damit verbundenen Gefahr von Spätfolgen durch eine Liste ins Gesetz aufzunehmen, „um die bedenkenlose (unkontrollierte) Anwendung einzudämmen“.
Mario Hagemeister bekam all das, auch in widerrechtlich fixiertem Zustand, mit Medikamenten wurde er willenlos gemacht.
Die Landesärztekammer Thüringen dazu, hier hinterlegt.
"Im Arzthaftungsprozess kann eine Beweislastumkehr für den Kausalitätsnachweis nach den Grundsätzen, die bei groben Behandlungsfehlern dazu entwickelt worden sind, auch dann in Betracht kommen, wenn der Arzt in erheblichem Ausmaß Diagnose- und Kontrollbefunde zum Behandlungsgeschehen nicht erhoben hat und deshalb in besonderem Maß dafür verantwortlich ist, dass die Daten zur Aufdeckung des Behandlungsverlaufs nicht zur Verfügung stehen."
Hier ist ganz eindeutig ein erfolgter Missbrauch am schutzbefohlenen Patienten und die erst danach entstandene und mehrfach dokumentierte Suizidalität zu keinem Zeitpunkt behandelt worden; nichts dazu ist dokumentiert, weder in der erst nach dem Tod des Privatpatienten entstandenen Dokumentation angeblicher Einzelgespräche mit dem Privatpatienten, noch in der gesamten Krankengeschichte.
Hier, in der Krankengeschichte, findet man alle Arztberichte aus der Krankenakte (das Laden kann etwas dauern). Ein heilloses Durcheinander:
Man sieht, dass hier nachträglich geschrieben wurde, u.a. erhebliche zeitliche Sprünge festzustellen sind, die Datierung nicht passt, die so dargestellten Zusammenhänge, die Dokumente selbst überhaupt nicht zueinander passen, und die angeblich behandelnde Chefärztin, Prof. Dr. Herpertz, nicht einmal vorkommt.
Prof. Herpertz war auch sehr oft längerfristig überhaupt nicht vor Ort, und nichts war bezüglich adäquater Vertretung organisiert.
Wie schon gesagt, auch die rechtlichen Bestimmungen zu Unterbringung eines psychisch Kranken sind nicht eingehalten worden und die Aufklärungspflicht wurde völlig übergangen.
„Wenn sich der Suizid während eines Urlaubs ereignet hatte, wurde er nicht selten rückwirkend entlassen.“ So geschah das auch hier.
Kompendium praktische Psychiatrie: „Sowohl bei vorliegen einer ärztlichen Bescheinigung nach § 8 UbG als auch nach Exekutiveinsatz durch die Sicherheitsbehörde bei Gefahr im Verzug darf der vermutlich psychisch kranke Patient in einen geschlossenen Bereich nur aufgenommen werden, wenn in der Krankenanstalt der Leiter der psychiatrischen Abteilung bzw. dessen jeweiliger Stellvertreter und ein weiterer Facharzt für Psychiatrie ihn unverzüglich untersuchen sowie übereinstimmend und unabhängig voneinander das Vorliegen der allgemeinen Voraussetzungen der Unterbringung bestätigen.
Die beiden fachärztlichen Zeugnisse haben eigenhändig schriftlich zu erfolgen und sind in der Krankengeschichte festzuhalten."
Auch das passt alles nicht zur Krankengeschichte dieses Patienten.
Es gibt absolut keine fachärztliche Zeugnisse- nichts! Von der angeblich behandelnden Ärztin, Prof. Dr. Herpertz, gibt es nicht einen einzigen zu Lebzeiten ihres Privatpatienten geschriebenen Satz in der gesamten Krankenakte.
Dazu lässt die äußere Form mehr als zu wünschen übrig. Entsprechend wurde der Patient auch behandelt.
Man fragt sich, was einen Gutachter, in diesem Fall Prof. Dr. Freyberger, veranlasst, daraus zu machen:
"..dass lege artis entsprechender Leitlinien unserer Fachgesellschaft kontinuierlich eine psychopathologische Befunderhebung und Bewertung des Krankheitsverlaufs mit supportiven psychotherapeutischen Therapieelementen durchgeführt wurde."
Und damit meint er tatsächlich die hier hinterlegte "Dokumentation" angeblicher Einzelgespräche mit dem Patienten, erst erstellt nach dessen Tod! So wird mit der Wahrheit umgegangen!
Nichts von dem, was eine psychopathologische Befunderhebung oder supportive psychotherapeutische Therapieelemente beinhaltet, wurde zu Lebzeiten dieses Patienten dokumentiert.
Kontinuierlich? Wenn man als behandelnder Arzt ständig unterwegs ist?
So wurde durchgängig schamlos gelogen und betrogen.
Die Antwort darauf geben die hier vorgestellten Inhalte und das dargestellte Beziehungsgeflecht, in dem die Staatsanwaltschaft aber keine Befangenheit sieht.
Berufsordnung für die deutschen Ärztinnen und Ärzte (Stand 2006), besonders § 8 Aufklärungspflicht und § 10 Dokumentationspflicht.
Die Staatsanwaltschaft hat auch sonst gezielt nichts festgestellt / feststellen wollen. Neben dem Bild, am Ostseestrand, kurz vor der Einlieferung, aus der Dokumentation der Mutter.
Mario Hagemeister, kurz vor seiner Einlieferung in die Klinik und kurz vor seinem Tod:
Auf dieser Seite: Zitate aus den Pflegeberichten / Krankengeschichte, im Vergleich dazu die erst nach dem Tod des Patienten angefertigten "Dokumente"/ Manipulationen, zahlreiche weitere Manipulationen sind auf den Folgeseiten belegt.
Obwohl Prof. Herpertz ihren Privatpatienten angeblich regelmäßig betreute (wie geht das bei diesen vielen Auswärtsterminen?), erfolgte die notfallmäßige Aufnahme auch nicht durch Prof. Dr. Herpertz.
In der von ihr nach dem Tod ihres Privatpatienten angefertigten "Dokumentation der Einzelgespräche" nimmt Prof. Dr. Herpertz erstmals Notiz von dem von ihr seit über einem Jahr zur Verhinderung eines Rückfalls betreuten Privatpatienten - eine Woche nach dessen Einlieferung - erst am 9.08.05.
In der Fieberkurve taucht Prof. Dr. Herpertz erstmals am 10.08.05 auf.
Zwei Tage danach gab es dann als Medikation "Leponex" ohne jede Aufklärung. Das ist das Gegenteil von dem, was sie selbst öffentlich fordert.
„Grundsätzliches zu Antidepressiva : Antidepressiva fangen meist erst nach 2 Wochen an zu wirken, manchmal dauert es 4 Wochen bevor eine Wirksamkeit erkennbar ist. Noch länger kann es dauern, falls das Medikament wegen mangelnder Wirksamkeit gewechselt werden muss."
In der "Dokumentation der Einzelgespräche" steht aber zum Termin 10.8.05 nichts! Auch eine erforderliche Patientenaufklärung ist nicht erfolgt, laut Krankenakte gab es überhaupt keine Aufklärung:
www.cchr.at/images/stories/pharmabooklets/Neuroleptika_CCHR.pdf
Aus der Krankenakte des Patienten Mario Hagemeister:
"Behandelnder Psychiater: Fr. Prof. Herpertz" / "Vater und Bruder veranlassten dann die Noteinweisung"
2.8.Pat kam 9.00 Uhr mit Rettungsdienst zerfahren aber führbar
kein Anhalt für Suizidalität, keine Krankheitseinsicht
3.8. Richter - Anhörung: Unterbringung für zwei Wochen (Krankengeschichte)
Typisch für die gesamte Aktenlage, erhebliche zeitliche Sprünge in der äußerst knappen ärztlichen Dokumentation: 3.8., 5.8.,12.8.,19.8., 28.8. – dabei ist kein Arzt, der für den Privatpatienten der Chefärztin zuständig ist! Und das soll eine gründliche und korrekte Chefarztbehandlung dokumentieren!
Wo sind die entsprechenden dafür erforderlichen Untersuchungen dokumentiert? Es gibt sie nicht. Zu einer Unterbringung gehört die Einsetzung eines Betreuers. Mein Sohn hat jedenfalls niemanden in dieser Funktion in der Klinik gesehen. Bei uns, den einzigen Verwandten, hat sich auch niemand gemeldet.
Wo ist die notwendige richterliche Anordnung? Die gibt es nicht.
Wo ist ein erforderlicher rechtsnotwendiger Vorgang dokumentiert? Nirgendwo. Wo ist das Protokoll einer Anhörung? Das gibt es nicht.
In der Gerichtsakte der Staatsanwaltschaft Rostock gibt es jedenfalls nichts dazu.
Ist das eine freiwillige Selbsteinweisung, wie das die Universitätsklinik Rostock behaupten lässt? Da ist auch nicht einmal Krankheitseinsicht!
Ist das Freiwilligkeit, hier am Anfang der Behandlung? Und ist das Freiwilligkeit, am 3.1.2006, wenige Tage vor dem Tod:
"..als er erzählte, dass er die Feiertage nicht nach Hause durfte und die ganze Zeit in der Klinik verbringen musste."
In einem Schreiben, eingegangen bei Gericht am 25. Sep.2009, wird dennoch von der Universität Rostock dreist und wider besseren Wissens behauptet:
"Herr Hagemeister befand sich zum einen aufgrund freiwilliger Selbsteinweisung in der Klinik der Klägerin und wollte sie nach mehrmonatigen Aufenthalt verlassen.“ - So wird noch weiter gelogen.
"Entlassungsdatum: 08.01.2006 Uhrzeit: 20:02"
Eine Entlassungsanzeige, hier hinterlegt, entstand drei Tage nach dem Tod des schutzbefohlenen Patienten und sagt aus, dass der Patient zum Zeitpunkt seines Todes aus der Klinik seit ca. zwei Stunden entlassen war!
Der Patient hatte aber nur einen zeitlich befristeten Ausgang für einen Tag. In einem klar erkennbar völlig hilflosen Zustand, wurde der schutzbefohlene Patient abschließend in den Tod geschickt.
Es gab keine Entlassung, es gab nur diese, eine mehr als dubiose und in der Sache falsche (Stationsangabe) eintägige Beurlaubung der Stationsärztin, Dr. Lemke, die überhaupt nicht zuständig war.
Und am Tag nach seinem Tod wird er von einem Assistenzarzt, von Dr. Kumbier, der ihn laut eigenen Angaben so gut wie überhaupt nicht kannte, nachträglich und rückwirkend für gesund erklärt!
Als das geschrieben wurde, war man darüber informiert, dass eine Strafanzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung unterwegs war.
Der Pflegebericht der ersten Tage, die behandelnde Ärztin, Prof. Dr. Herpertz, ist, wie so oft, nicht da:
4.8. Pat. ist völlig verdreht und zerfahren bezieht andere Patienten mit ein, die auch völlig von der Rolle sind. Pat. Ist nicht in der Lage, den einfachsten Anforderungen gerecht zu werden.
5.8. Pat ist sehr anstrengend, sucht ständig den Kontakt u. ist sehr aufdringlich. Pat. weiterhin sehr anstrengend.
6.8. weiterhin unverändert angespannt und getrieben.
7.8. Pat. Ist unverändert schlecht kann sich kaum auf den Beinen halten
Das hier Folgende, am 9.8., ist der erste Eintrag in der von Prof. Herpertz selbst so genannten „Dokumentation der Einzelgespräche, geschrieben erst nach dem Tod des Patienten."
Ihr persönlicher Privatpatient, den sie als ambulanten Patienten seit über einem Jahr zur Verhinderung eines Rückfalls betreuen sollte, ist zu diesem Zeitpunkt schon eine Woche lang in der Klinik.
Und – überhaupt – ist das hier Folgende die Dokumentation eines Einzelgesprächs, die Dokumentation einer "Behandlung"?
Da war die Einweisung in die Geschlossene von anderen aber schon längst ausgesprochen!
Und das, was hier steht, ist nicht, was es vorgibt zu sein, die "Dokumentation eines Einzelgesprächs" mit dem Privatpatienten, das ist "abgekupfert" aus der Aktenlage (siehe 2/3.8.)!
Wo ist hier die behauptete Freiwilligkeit?
Das soll die Dokumentation des ersten "Einzelgesprächs" der behandelnden Ärztin, Prof. Dr. Herpertz, mit ihrem Privatpatienten sein, den sie seit über einem Jahr zur Vermeidung eines Rückfalls angeblich kontinuierlich betreut hatte.
Nach einem dann aber eingetretenen Rückfall ist sie laut ihrer eigenen Darstellung aber erst eine Woche nach Einlieferung IHRES Patienten überhaupt präsent bei ihrem Patienten.
....................................Fortsetzung im Pflegebericht:
9.8.05 Pat. ist immer noch in allen Handlungen ungeordnet, in Gesprächen antwortet Pat. inadäquat. Pat. ist sehr schläfrig.
10.8. Pat redet wieder sehr viel, ohne Punkt und Komma, teilweise ist er noch sehr ungenügend im Gespräch. Pat. redet, redet, redet.
11.8. ist weiterhin völlig krankheitsuneinsichtig.
12.8. Pat. hat noch massive Probleme, die Informationen zu verstehen.
13.8. hat noch manchmal Konzentrationsstörungen, gedankenflüchtig
Das ist der zweite Eintrag in der so genannten Dokumentation der Einzelgespräche
- und das soll der Inhalt eines Gesprächs sein,
übrigens das zweite Gespräch von insgesamt zwei Gesprächen der behandelnden Ärztin mit ihrem Privatpatienten in einem Zeitraum von fast drei Wochen!
Ist das ein individueller, ein angemessener Umgang, mit Patienten? Ist das eine ordnungsgemäße Chefarztbehandlung?
Dazu: Es gibt keinen Termin "bis zum 15.8."
Auch das soll der Inhalt / die Dokumentation eines Einzelgesprächs, eine Behandlung der behandelnden Ärztin ihres Privatpatienten sein!
Das ist alles, was auch erst nach dem Tod dokumentiert wurde, zur Behandlung und Betreuung eines sehr kranken Patienten in der Geschlossenen und passt überhaupt nicht zu den Pflegeberichten dieser Tage.
16.8. Pat. macht sich Gedanken um die Zukunft
17./18.8. Pat. wollte sich entlassen lassen. Pat. sehrläppisch, frech
18./19.8. redet alles durcheinander ZWE verlängert worden (Krankengeschichte)
ZWE = Zwangseinweisung / Wo sind die entsprechenden dafür erforderlichen Untersuchungen dokumentiert? Wo ist die notwendige richterliche Anordnung? Wo ist ein erforderlicher rechtsnotwendiger Vorgang dokumentiert? In der Gerichtsakte der Staatsanwaltschaft Rostock gibt es jedenfalls nichts dazu. Und so wird gelogen:
"Neuantrag auf ZWE, Anhörung, Beschluß des PsychKGs bis 30.9.05" Auch hierzu gibt es keine Dokumentation.
Der dritte Eintrag in der von Prof. Herpertz selbst so genannten "Dokumentation der Einzelgespräche,"
in drei Wochen Aufenthalt des Privatpatienten in der Klinik, erst zu Papier gebracht nach dessen Tod, am 10.1.2006, aber auch hier die Bestätigung der Verlängerung der Zwangseinweisung bis zum 30.09.05:
21.8.05 Pat. ist heute insgesamt ruhiger, wirkt aber.....müde und erschöpft.
25.08.05 Pat wirkt heute wieder zerfahren - redet sehr? man hat ein Problem die Gedankengänge nachzuvollziehen
26.08.05 macht sich Gedanken um manche Bedeutungen zu erkennen.
26./27.8. hat kaum geschlafen, versucht sich mit Zeichensprache auszudrücken
27./28. Pat. ist völlig ungeordnet, wahnhaft, unruhig, räumt seinen Schrank aus, lehnt Medikamenteneinnahme ab -wurde im Laufe des Vormittags unruhiger bedrängte MP - erhielt um 11.00 i.V. Medikation und schlief dann.
Die behandelnde Ärztin ist auch an diesem Tag auf einer Tagung, die gut vorzubereiten war. Wo blieb da noch Zeit für den Patienten?
Ab Freitag, dem 26. August 2005, kommen Experten aus der ganzen Bundesrepublik nach Rostock, um am "3. Hansesymposium Psychiatrie" teilzunehmen. Im Mittelpunkt der Tagung mit dem Titel "State of the Art" steht das Thema Persönlichkeitsstörungen.
26 bis 27. August 2005, Hotel Neptun, Rostock-Warnemünde Ansprechpartner: Frau Professor Dr. Sabine Herpertz, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie .......................................................................................................................................
28./29.8. Pat. total von der Rolle, redet alles durcheinander, meint, alles wäre...?
29.8. Pat. ist völlig ungeordnet, wahnhaft, unruhig erhielt Medikation und schlief dann Pat. redet weiterhin total ungeordnet
31.8. Pat. ist heute sehr müde im Verhalten deutlich auffälliger Pat war kaum zu erwecken
1.9. angespannt und aggressiv
5.9.05 zeitweise wieder unsortierte Gedankengänge
12.9. schreibt den ganzen Tag Formeln auf
13.9. sehr aggressiv im Umgang
14.9. sagt, dass er kl. Filmrisse im Gedächtnis hat
16.9. äußert selbst, dass seine Gedanken noch sehr wirr sind
Auch das, was hier folgt zum 16.9.05, soll auch ein "Einzelgespräch" der behandelnden Chefärztin mit ihrem Privatpatienten sein, so niedergeschrieben nach dem Tod des Patienten, am 10.1.06 - mit der Kenntnis, dass eine Strafanzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung unterwegs ist;
Prof. Herpertz ist überhaupt nicht da, sie ist in Saarbrücken:
Lt. Gutachten Prof. Dr. Freyberger ist das "eine psychopathologische Befunderhebung und Bewertung des Krankheitsverlaufs mit supportiven psychotherapeutischen Therapieelementen."
Prof. Dr. Herpertz ist aber an diesem Tag, am 16.9.05, in Saarbrücken und nicht in Rostock!
„Richtig muss die Dokumentation sein. Eine nachträgliche Veränderung in der Krankenakte würde eine Urkundenfälschung darstellen.“
Für diesen Tag ist handschriftlich, trotz Abwesenheit, eine Visite (30 min.) der Chefärztin bei ihrem Privatpatienten von ihr selbst handschriftlich in der Fieberkurve eingetragen;
das ist eine gezielte Fälschung der Krankenakte!
"§ 269 Fälschung beweiserheblicher Daten
(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr beweiserhebliche Daten so speichert oder verändert, daß bei ihrer Wahrnehmung eine unechte oder verfälschte Urkunde vorliegen würde, oder derart gespeicherte oder veränderte Daten gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
Im Internet steht, dass sie weit entfernt von Rostock an diesem Tag in Saarbrücken einen Vortrag hält:
Tagung 2005 : Aus den hier gehaltenen Redebeiträgen der Teilnehmer des Kongresses in Saarbrücken entstand danach zusätzlich ein Buch.
2006 erscheint das Buch „ADHS und komorbide Erkrankungen“. Es basiert auf den Beiträgen der Referenten des ADHS – Kongresses 2005 in Saarbrücken.
Darin wird Herpertz als Autorin genannt. Somit kann Prof. Dr. Herpertz unmöglich gleichzeitig in Rostock ihren Privatpatienten behandelt haben, so, wie es aber nachträglich in den Dokumenten der Krankenakte mehrfach dokumentiert ist.
Denn auch in ihrer Dokumentation der Einzelgespräche, die aber erst nach dem Tod des Patienten entstand, aber erst nach dem Tod des Patienten entstand, ist für den 16.09.05 ein angebliches Gespräch / eine Behandlung in Rostock eingetragen:
16.09. "Verlegung auf Station P3 bei anhaltender Besserung des psychopathologischen Befundes, noch leicht gehobene Stimmung mit angedeuteten Größenideen,
ansonsten kein Wahn eruierbar.“
Wie gesagt, das ist eine Ferndiagnose der behandelnden Ärztin in Abwesenheit aus dem Schloss in Saarbrücken, die auch inhaltlich nicht zum Pflegebericht dieses/dieser Tage passt.
Das ist alles, und nicht nur für diesen Tag, sondern für einen langen Zeitraum - und soll die Dokumentation eines Einzelgesprächs/ einer Behandlung eines Privatpatienten sein!
Aus Berichten von Assistenzärzten an diesem Tag, dem 16.09.05 in Rostock: Pat. psychopathologisch deutlich gebessert, Spiegel heute kontrolliert
„Verlegung P3, ZWE besteht vorerst weiter bis 30.09.“
16.09.05 "Übernahme von der Station P2 Patient hypomanisch. Gedankengang beschleunigt Tendenz mit philosophischen Termini zu sprechen und inadequat Sprichwörter zu benutzen. Affekt wenig modulierbar. Proc:
Fortführung der Optimierung der medikamentösen Therapie." (und das ist alles, was überhaupt stattgefunden hat)
Hier hinterlegt, das ist alles an Arztberichten dokumentiert, was zu Lebzeiten, auch in Abwesenheit der behandelnden Ärztin, in Rostock von Assistenzärzten insgesamt an "Behandlung" während des ganzen Monats September - vor der ersten Aussetzung in hilflosem Zustand - dokumentiert wurde.
Die Dokumentation der Chefärztin wird aber nicht vor dem 10.01.06 erstellt.
Da ist der Patient schon lange tot, und es ist bekannt, dass inzwischen eine Strafanzeige erfolgt ist. Und ohne diese Anzeige hätte es diese "Dokumentation" überhaupt nicht gegeben!
19.9.Pat. befasst sich mit fixen Ideen, für die Klinik betriebswirtschaftliche Veränderungen zu finden.
Pat. stand nachmittags auf dem Flur hatte in die Luft gewischt nachdem er PP gesehen hatte, meinte, er hätte Spinnweben weggewischt., hatte Gespräch mit OA.
23.09. wartete den ganzen Tag über auf Professorin Warum er wartete?
Prof. Herpertz ist in Aachen und danach in Urlaub!
24.9.05 Pat forderte abs. eine Bibel- wollte Altes und neues Testament, es ginge ihm um die Sintflut.
Das ist alles an ärztlicher Dokumentation in einem ganzen Monat, und das soll laut verlogenem Gutachten "erforderliche psychopathologische Untersuchungsergebnisse" belegen und eine "angemessene therapeutische Begleitung" sein.
Wer, was ist hier noch "normal", wer hat die angebliche therapeutische Begleitung geleistet? - Niemand!
In diesem durch und durch verlogenen Gutachten steht zu dieser Phase und diesen mageren Sätzen, Seite 33, Gutachten Dr. Groß, unten doch tatsächlich:
Tatsächlich waren die für den Privatpatienten zuständigen Ärzte waren nicht da; nichts war bezüglich Vertretung organisiert. Nichts ist dokumentiert.
Drei mehr als magere Einträge in einem ganzen Monat, und das ist alles an "Behandlungsdokumentation" und das ist sicher keine eingehende Untersuchung nach einer langen Zwangseineisung, eine Exploration, eine gründliche Untersuchung, wie das selbst die elementare Fachliteratur fordert. Selbst die Tatsache, dass noch bis zum 30.09.05 eine Zwangseinweisung bestand, verleugnet dieser Gutachter.
Von all den skandalösen Vorgängen schreibt Dr. med. Rudolf Groß kein Wort; so wird verfälscht, vertuscht und gelogen, und er setzt die Tradition des Vertuschens seiner Vereinskollegen fort.
Die ZWE (Mit Unterbringung ist im Allgemeinen die Bereitstellung einer Unterkunft gemeint. Eine Unterbringung im medizinischen Sinne bezeichnet dagegen eine Zwangseinweisung, eine gegen den Willen des Betroffenen durchgeführte rechtlich vollzogene Unterbringung eines Menschen mit psychischen Auffälligkeiten oder Störungen in einer geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik.)
war eingerichtet bis zum 30.09.2005.
Am 1.10.2005 schickte man den Patienten so hilflos ins lange Wochenende:
Kaum hatte er das Klinikgebäude verlassen, wird er Opfer eines Missbrauchs.
Am Folgetag, von Passanten in der Stadt veranlasst, wird er notfallmäßig in eine Klinik (Südstadt) in Rostock verbracht.
Von dort, weil nicht ansprechbar, mit der Diagnose "psych. Krampfanfall und DD Wachkoma" als "Herr Unbekannt" in die Psychiatrie geschickt.
Dieser Vorfall war für ihn der Anfang vom Ende, dazu die Fachliteratur:
"Die Reaktion entwickelt sich in der Regel innerhalb weniger Minuten nach dem Trauma und ist geprägt durch ein gemischtes und rasch wechselndes Zustandsbild: Nach anfänglicher Betäubung werden depressive Symptome, Angst, Ärger, Verzweiflung, Überaktivität oder sozialer Rückzug bis hin zum dissoziativen Stupor (seelisch-körperliche Regungslosigkeit) beobachtet. Häufig sind auch eine Einengung der Aufmerksamkeit sowie Desorientierung unterschiedlichen Ausmaßes."
Die auswärtigen Termine der behandelnden Chefärztin in diesen Tagen, nur die, die auch im Internet veröffentlicht sind.
Wann will die Chefärztin ihren Privatpatienten überhaupt behandelt haben?
26- 27.08.2005 Experten treffen sich zu Symposion zu Persönlichkeitsstörungen
Ab Freitag, dem 26. August 2005, kommen Experten aus der ganzen Bundesrepublik nach Rostock, um am "3. Hansesymposium Psychiatrie" teilzunehmen. Im Mittelpunkt der Tagung mit dem Titel "State of the Art" steht das Thema Persönlichkeitsstörungen. 26 bis 27. August 2005, Hotel Neptun, Rostock-Warnemünde Ansprechpartner: Frau Professor Dr. Sabine Herpertz Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
16. - 17.9.05 Tagung Saarbrücken, 850 Kilometer
24. - 28.9.05 Generalversammlung der Görres-Gesellschaft, Aachen,
26.09.05 9.15 Uhr, - Görres Gesellschaft Prof. Dr. Herpertz hält einen Vortrag in Aachen, 670 Kilometer bis Rostock
27.09.05 Prof. Herpertz ist angeblich in Rostock, in der erst nach dem Tod des Patienten erstellten Dokumentation der Einzelgespräche erscheint nicht einmal ein Zweizeiler zu dem von ihr behandelten Privatpatienten am 27.09.05 - mehr gibt es nicht - für einem langen Zeitraum, nur das:
-das ist alles! (..und die Aussage bezüglich den Angehörigen stimmt auch nicht) Ist das eine korrekte Dokumentation für die Inhalte einer angeblichen wochenlangen Behandlung eines Privatpatienten?
Es ist unglaublich, aber das, was hier folgt, ist alles, was die behandelnde Chefärztin, auch erst nach dem Tod des Patienten zu Papier gebracht, in der Zeit zwischen dem 1.9.05 und dem 10.10.05,
also in sechs Wochen!"
Kein Wort erscheint zu Aussetzung in hilflosem Zustand, psych. Krampfanfall, Wachkoma, tagelanger Fixierung ihres Privatpatienten.
Das ist alles, was sie zu diesem katastrophalen Zustand zu sagen hat:
Zum angeblichen Termin 16.9.05, da ist die behandelnde Ärztin tatsächlich in Saarbrücken und nicht in Rostock. Somit hat dieser Termin in Rostock nicht stattgefunden. Die Krankenakte wurde nachträglich manipuliert.
Zum "Einzelgesprächs" - Termin 4.10., da steht auch nicht ein einziges Wort zu diesem Termin, sondern nur Abgeschriebenes aus der Aktenlage.
Die entscheidenden Tatsachen, dass nämlich am Vortag der widerrechtlich fixierte Patient nach einem Anwalt verlangte, um nach dem erlebten Missbrauch seine Entlassung zu erreichen, die lässt die verantwortliche Chefärztin aber völlig unbeachtet. Dazu fällt kein Wort. Was muss man davon halten? Da werden der Vorfall vom 1.10., die Aussetzung in hilfloser Lage und der so erfolgte Missbrauch vertuscht!
Jedenfalls hat die Chefärztin schon ab dem nächsten Tag Termine in Süddeutschland! Ihr Privatpatient bleibt weiterhin widerrechtlich fixiert! An den Tagen davor war sie in Urlaub und davor bei der Görres Gesellschaft in Aachen. Wo ist ein adäquater Vertreter der behandelnden Chefärztin?
Wo ist hier die behauptete Freiwilligkeit des Patienten? Und so hätte man handeln müssen!
28.09. - 03.10.05 Chefärztin in Urlaub, und danach, in der Zeit vom
05.- 09.10.2005 in München, 775 Kilometer, Heidelberg und Bremen.
"Frau Sabine Herpertz war Referentin beim 7. Kongress der GPGF in Heidelberg, 2005. Sponsoren der Veranstaltung waren u.a. die Pharmafirmen Astra Zeneca, Lilly Deutschland, Janssen ..." "Frau Sabine Herpertz war Referentin beim 7. Kongress der GPGF in Heidelberg, 2005. ... Frau Sabine Herpertz war im Programmkomitee …"
13. -15.10.05 Tagung in Luxemburg (800 Kilometer), Prof. Dr. Herpertz hält am 15.10.05 um 8.30 Uhr einen Vortrag in Luxemburg, "Vom Zappelphillipp zum zerstreuten Professor"
Auch für den 13.10.2005 findet man einen handschriftlichen Eintrag der Chefärztin in der Fieberkurve des Patienten in Rostock als Beleg einer angeblich erfolgten Behandlung.
08. - 10.11.2005 Tagung Recht und Hirnforschung, Bielefeld
23. - 26.11.05 "Tagung der Superlative" ICC Berlin Zwischenzeitig wurde diese bombastische Ankündigung zurückgenommen, der erste Link mit dieser Ankündigung der "Superlative" wurde abgeschaltet.
DGPPN Kongress 2005, hier hinterlegt, das komplette Programm:
Man findet sie alle, aktiv als Funktionäre der DGPPN,
Prof. Dr. Herpertz, OA Dr. Habermeyer, Prof. Dr. Freyberger, Prof. Dr. Dr. hc Wolfersdorf, Prof. Dr. Leygraf
Dafür, aktuell, Der Spiegel, Nr. 20/16.5.11, Seite 117: „Arzeneimittelhersteller sponsern den Jahreskongress der DGPPN in Berlin: das Geld in Höhe von etwa einer Million Euro fließt an eine Agentur.“ Das war wohl gemeint mit "Superlative".
07. - 08.12.2005 „Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2005“ Rostock- Warnemünde, dabei sind: CHA Prof. Dr. Herpertz und OA Dr. Habermeyer
Der Patient, derweil in der Klinik, am 8. und 9.12.:
weiter Bedeutungs- und Beeinflussungserleben / versucht mehr zu essen, wenn es ihm seine bösen Zeichen erlauben
Samstag, 10. Dezember 9.00 Uhr „Struktur moralischer Orientierung aus der Perspektive der Erforschung neurobiologischer Grundlagen von antisozialem Verhalten" (Arbeitstitel: Prof. Dr. Sabine C. Herpertz, Rostock)"
9.12. Eintrag in der Fieberkurve,"10 min",
in der "Dokumentation der Einzelgespräche" gibt es den Termin "bis 5.12.05"
und dann erst wieder den Termin 19.12.05, in dem aber das Gegenteil von dem steht, was Prof. Dr. Herpertz in einem anderen "Dokument", in der der Epikrise, zu Papier bringt.
http://www.ethik.uzh.ch/ufsp/vortraege-und-tagungen/2005/Kolloquium_Dezember.pdf
24.12.05 bis 02.01.06 Die Chefärztin ist im Weihnachtsurlaub.
Im Pflegebericht:
Dazu: Empfehlungen zur Vermeidung von Interessenkonflikten für Vorstandsmitglieder der DGPPN
Und auch hier vertreten sie auch wieder gemeinsam ihre finanziellen Interessen: Prof. Dr. Herpertz und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf, gemeinsam, im Team, in Köln, am 23. und 24. März 2012, im Gürzenich.
(Dieser erste Link wurde inzwischen abgeschaltet, dafür lohnt sich der Link unter dem Datum)
Finanzielle Gemeinsamkeiten (eine Folgeveranstaltung in gleichem Stil: Mainz. 15. und 16. März 2013. Rheingoldhalle. Mit dem ersten Gutachter, Prof. Dr. Freyberger, gab es solche Gemeinsamkeiten sogar schon im Jahr 2002!
Fortsetzung im Pflegebericht:
27.9.05"Pat. war leicht überfordert mit Ausflug der Gruppe"
In der Dokumentation der Chefärztin, geschrieben nach dem Tod des Patienten, steht aber eher das Gegenteil, und auch DAS soll die Dokumentation eines Einzelgesprächs mit dem Privatpatienten sein und DAS soll „eine Besserung des Befundes“ sein:
Selbst das mit den angesagten Angehörigen stimmt nicht.
28.9.05 ..konnte nur teilweise seine Aufgaben lösen - die behandelnde Ärztin, Prof. Dr. Herpertz, ist in Urlaub); an keiner Stelle der Aktenlage erscheint eine persönliche Vertretung, nur wechselnde Assistenzärzte.
...war bemüht seine Aufgaben voll zu erledigen... füllte Seite um Seite mit seinen Gedanken, siehe aus der Krankenakte: Außerirdische1 und 2 (The Individual Versus Die Da Oben)
30.9. Soll etwas kürzer treten, lief zeitweise sehr gedankenverloren über den Stationsflur, ist leicht aus dem Konzept zu bringen
Arztbericht vom 19.8.05: "Beschluß des Psych KG Unterbringung - vom 3.8.05 bis zum 30.9.05"
"Unterbringungsbedürftig sind psychisch Kranke, die infolge ihrer Krankheit ihr Leben oder ihre Gesundheit erheblich gefährden".
Dieser Termin ist ebenfalls in der Fieberkurve vermerkt.
Am 1.10.05 wird der Patient in diesem hilflosen Zustand - ohne jede Überprüfung- sofort und allein - ohne jede Begleitung - in die Großstadt Rostock geschickt.
Unmittelbar nach Verlassen der Klinik wird er Opfer eines Missbrauchs.
Niemand ist informiert.
Das alles fordert aber die Fachliteratur, die für Anfänger im Bereich der Psychiatrie geschrieben wurde; nicht einmal das, was jedem Anfänger in der Psychiatrie bekannt sein sollte, wird hier umgesetzt.
Am Morgen des 01.10.05 wird von qualifiziertem Personal noch in die Krankenakte eingetragen:
"Pat. am morgen sehr verlangsamt in seinen Handlungs- und Gedankenabläufen,
wirkte sehr zerstreut, hilflos, ratlos"
Schon der Eintrag vom 27.09.05 war ein sehr deutliches Alarmzeichen. Niemand wird über diese Beurlaubung informiert.
Das und weitere Vorkehrungen, nämlich eine gründliche Exploration, fordert die Fachliteratur.
Er wird Opfer eines körperlichen Missbrauchs daran zerbricht er endgültig.
2 .10. Pat. wird aus Südstadt verlegt als Hr. Unbekannt, Diagnose dort:
psych. Krampfanfall DD Wachkoma
Pat. spricht nicht, blinzelt nur mit den Augen; reagiert nicht, 3 Pkt. Fixierung vom 2.10. 17.00 Uhr bis zum 7.10. um 7.00 Uhr
Man beachte die kleinen Stempel, ganz unten auf diesem Dokument und die "weggemachten" Inhalte.
Krankengeschichte: psych. Krampfanfall DD Wachkoma Pat. habe an Bushaltestelle gestanden, knapp bekleidet, habe die Augen nach oben gedreht, nicht gesprochen, zu keinem Kontakt aufgenommen.
Schon diese "Belastungserprobung" hätte tödlich enden können!
Prof. Dr.Herpertz, Dr. Habermeyer und Dr. Lemke gebrauchen in ihrer gemeinsam erstellten und gemeinsam unterschriebenen Epikrise für diesen Zustand das Wort „stupös“, ansonsten wird versucht, diese Katastrophe danach mit allen Mitteln unter gemeinschaftlicher Mithilfe auch anderer Beteiligter (Staatsanwaltschaft/ Gutachter der DGPPN und anderen) völlig zu vertuschen.
Auch hier, in der Epikrise, erscheint kein Wort zu psych. Krampfanfall, Wachkoma, dem erfolgten Missbrauch, dem Hören von Stimmen und zu der tagelangen widerrechtlichen Fixierung! All das wird systematisch vertuscht.
In der zweifelhaften Dokumentation der verantwortlichen Chefärztin erscheinen zu diesem entscheidenden Termin, zu diesem Zeitraum des schicksalhaften Leidensweges des Patienten in diesen Tagen,
ganze 2 1/2 Zeilen, nämlich die hier folgenden Zeilen - mehr nicht!
Und das soll die Dokumentation eines Einzelgesprächs mit ihrem Privatpatienten sein, der da liegt und widerrechtlich fixiert ist und fixiert bleibt, während sie, die behandelnde Ärztin, in Süddeutschland Vorträge hält!
Ganz eindeutig ist das kein Einzelgespräch, sondern etwas Abgeschriebenes aus der Aktenlage, erst nach dem Tod des Privatpatienten mit der Absicht, eine Behandlung vorzutäuschen, die niemals so stattgefunden hat und das nicht zu beachten, was in den Tagen zuvor geschah! Hier wird die dokumentierte Aussetzung eines hilflosen schutzbefohlenen Patienten mit anschließendem Missbrauch gezielt vertuscht.
Am 3.10. verlangt ihr Patient noch in widerrechtlich fixiertem Zustand nach einem Anwalt, am 4.10. liegt er auch da, widerrechtlich fixiert, und in dieser Dokumentation eines angeblich stattgefundenen Einzelgesprächs steht zu diesem Datum, zum 4.10.05 inhaltlich absolut
Auch das ist lt. Gutachten Prof. Dr. Freyberger: "eine psychopathologische Befunderhebung und Bewertung des Krankheitsverlaufs mit supportiven psychotherapeutischen Therapieelementen"
Dr. Lemke schreibt hier: „psychischer Krampfanfall“, „Wachkoma“, die Diagnose des Südstadtkrankenhauses.
Das sind sehr, sehr schwerwiegende Diagnosen!
Davon schreibt aber die angeblich behandelnde und somit zuständige Ärztin, Prof. Herpertz, nicht ein Wort, auch nichts von der tagelangen Fixierung! Dokumentation der Mutter:
Siehe dazu auch: PsychKG Mecklenburg-Vorpommern, § 22 Die Rechtslage: "Bei einer nicht nur kurzfristigen Fixierung bedarf es grundsätzlich der richterlichen Genehmigung.
Im vorliegenden Fall ist eine Richterin laut eigenem handschriftlichen Protokoll während der Zeit der Fixierung bei diesem Patienten und schreibt kein Wort zu einer Fixierung, die nachweislich vor und nach ihrem angeblichen Besuch erfolgte!
Nichts vom Besuch einer Richterin steht im Pflegeprotokoll dieser Tage.
Dieser Patient war mehrere Tage massiv fixiert, trotz Wachkoma und stand massiv unter Medikamenten während der Abwesenheit seiner behandelnden Ärztin.
"In der Rechtssprechung ist es einhellige Auffassung, dass eine längere Fixierung bereits ab einem Zeitraum von 24 Stunden richterlich genehmigt werden muss. " und weiter:
"Die Fixierung muss dabei vor Beginn der Maßnahme schriftlich vom Arzt angeordnet werden und inhaltlich Name des Anordnenden, Anordnungsgrund, Art, Umfang sowie Dauer der Maßnahme enthalten. Das Krankenpflegepersonal darf eine Fixierung nur in Notfällen und bei besonderer Eilbedürftigkeit aufgrund einer akuten Gefährdungslage für den Patienten oder Dritte vornehmen."
und "Zwangsbehandlung – Rechtslage" All das ist im vorliegenden Fall nicht erfolgt.
Hier hinterlegt ist ein Ausschnitt aus der Fieberkurve des Patienten dieser Tage. Der Patient ist ab 2.10.05 fixiert und erhält sehr viele Medikamente. Man erkennt auch deutlich die nachträglich erfolgten "Veränderungen."
Das sind keineswegs die einzigen "Veränderungen in der Aktenlage.
Die für diesen Privatpatienten verantwortlichen Ärzte sind nicht da.
Vor der ersten Aussetzung, aus dem hier hinterlegten Link:
Entgegen der festen Überzeugung von Prof. Dr Herpertz wurde der Patient aber tatsächlich zerstreut, hilflos und ratlos, ausgesetzt, dokumentiert und in der Aktenlage von Fachpersonal so festgehalten, und das erfüllt § 221 StGB, hilflos ausgesetzt.
Weil der Sohn telefonisch nicht zu erreichen war, haben die Eltern am Morgen des 3.10.05 erst auf Anfrage auf der Station erfahren, dass "etwas geschehen sei" aber man habe es aber wieder "im Griff". Deshalb erfolgte an dem Tag eine sofortige eine Anreise der Eltern nach Rostock.
Ohne dieses Fragen an diesem 3.10.05 wären wir wahrscheinlich überhaupt nicht informiert worden und der gesamte Vorfall wäre, wie in der erst nach dem Tod des Patienten entstandenen Dokumentation der Einzelgespräche der verantwortlichen Ärztin, Prof. Dr. Herpertz, mit ihrem Privatpatienten auch, komplett vertuscht worden.
2./3.10. behandelnde Ärzte: G. Vater und Holger. Sebb, Assistenzarzt/ Wo sind die für den Privatpatienten zuständigen Ärzte, die behandelnde Chefärztin und/oder der Oberarzt Dr. Habermeyer in dieser extrem ernsten und alles entscheidenden Krisensituation?
Hier ist die Antwort: 24. - 28.9.05 Generalversammlung der Görres- Gesellschaft, Aachen, 26.09.05 9.15 Uhr, Chefärztin hat Vortrag in Aachen, 670 Kilometer bis Rostock.
Vom 28.9.05 - 03.10.05 ist die Chefärztin in Urlaub, laut Internet ist Prof. Dr. Herpertz in der Zeit vom 05. - 08.10.2005 in München, Heidelberg und Bremen; für den 4.10.05 findet sich aber eine Unterschrift der Chefärztin (Visite) in der Akte, wie auch am 16.09.05, dann erst wieder am 10.10.2005.
In ihrer Dokumentation der Einzelgespräche, angefertigt nach dem Tod des Patienten, mit ihrem Privatpatienten zum 4.10.05, erscheint aber absolut kein Wort, nichts zu den dramatischen Ereignissen dieser Tage, Notaufnahme mit Rettungswagen, Verlegung vom Krankenhaus Südstadt in die Psychiatrie als Herr Unbekannt wegen psychischem Krampfanfall und Wachkoma, Missbrauch und tagelanger Fixierung.
Hier die Medikation in diesen Tagen 1.-6.10.05 und 7.-12.10.2005. Vom 28.9. bis 03.10.05 einschließlich ist Prof. Dr. Herpertz laut eigener Angabe im Urlaub.
2.10.05 Pat. bei1/2stdl. Kontrollen geschlafen Fixierung wurde belassen und überwacht
12.00 Uhr Pat. wurde am Körper gewaschen im Bett vom PP (Pflegepersonal) und pfleg. versorgt, Pat. machte nicht mit dabei, spricht nicht, reagiert auf Reize, ißt nichts den ges. Vormittag, einen Schluck Tee getrunken, negiert weitere Einfuhr mit Kopf Schütteln, TA Pat. vorgestellt, Int- Programm lt AO läuft, weiter Monitorüberwachung, keine Temp., Pat blinzelt manchmal mit den Augen,.
hört ev. Stimmen, die ihm die Nahrungsaufnahme verweigern.
"OA war da Tavor ab % lt. AO erneute BE erfolgte; heute noch Neurolog. Kopf, ev. LP? Pat. wurde pflegerisch versorgt, Intensivprogramm lt. AO Patient kontaktiert ab15.00 mit PP u. Eltern, die zu Besuch waren, wirkte dabei auch orientiert und klar
Nach dem Erlebnis des Missbrauchs steht in der Akte hier erstmalig:
"..hört ev. Stimmen, die ihm die Nahrungsaufnahme verweigern."
Das ist eine enorme Verschlechterung des Krankheitsbildes; und nichts wird dagegen unternommen, nichts wird geheilt, nichts ist dokumentiert.
"03.10. Pat. liegt mit geschlossenen Augen im Bett, nimmt keinen Kontakt auf,... ca.16.00 Uhr Besuch der Eltern:
Mit diesen unterhält der Patient sich lebhaft, als ich ins Zimmer trete schließt er die Augen, verstummt, lässt sich ins Kissen zurücksinken und reagiert nicht mehr auf Ansprach.
Lt. Auskunft des Vaters verlangt der Pat. einen Anwalt zusprechen, um seine Entlassung aus der Klinik zu erreichen.
Mit den Ärzten wolle er nicht sprechen, da er überzeugt sei, nur des Geldes wegen hier festgehalten zu werden. Pat. macht mir gegenüber keinerlei Äußerungen. gez. H.Sebb, Assistenzarzt" (wieder keiner der zuständigen Ärzte!)
Hier wird auch deutlich dokumentiert, dass der Patient einen Anwalt verlangt. Offensichtlich ist er nicht mit seiner Behandlung einverstanden.
Dem Wunsch nach einem Anwalt, hier zur Kenntnis genommen und dokumentiert, wird nicht nachgekommen, und der Patient wird weiterhin widerrechtlich fixiert und medikamentös behandelt.
In diesem Gespräch teilte Mario seinen Eltern mit, was kurz nach seinem Verlassen der Klinik am 1.10.05 geschah: Er wurde von einem alten Mann mitgenommen, als es völlig überfordert von "Zeichen und Botschaften" auf einer Parkbank saß. In einem Gartenhaus kam es dann zu einem Missbrauch. Das könnte er aber- "völlig benebelt" - da nicht realisieren.
Für ihn war es ein Test der "Außerirdischen."
Als er am folgenden Morgen erkannte, was geschehen war, wollte er sich aus Scham "totlaufen". Dabei wurde er von Passanten beobachtet, die den Rettungsdienst bestellten.
Dazu die Fachliteratur:
"Einer der wesentlichsten Gründe für den Selbstmord scheint aber das Nichtreagieren der Umwelt auf eine Krise zu sein.
Wird die Krise nicht gelöst, so besteht die Gefahr, dass sich ein präsuizidales Syndrom (E. RINGEL) entwickelt. Diese in 3 Stadien ablaufende Entwicklung stellt eine wichtige Möglichkeit zur Abschätzung der Suizidalität dar. Die Komponenten des von RINGEL (1969) erarbeiteten präsuizidalen Syndroms sind in der Tabelle aufgeführt.
1. Zunehmende Einengung: situativ, dynamisch, in den zwischenmenschlichen Beziehungen und der Wertwelt.
2. Aggressionsstauung und Wendung der Aggression gegen die eigene Person.
Selbstmordphantasien (zunächst aktiv heraufbeschworen, später sich aufdrängend).
Das Erkennen der Suizidalität ist der 1. Schritt in Richtung Suizidprävention, die Aufdeckung der Gründe
Herstellung einer Beziehung: effektives Erstgespräch, Vermittlung von Präsenz, Verständnis, Hilfsbereitschaft und Zuversicht, Entängstigung und Beruhigung.
Abschätzung des Zustands des Patienten, des Schweregrads der Problematik und der Suizidalität.
Klärung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, dementsprechend weiterleiten an eine geeignetere Organisation (aber kein "Wegschicken"!).
Erstellen eines Hilfsplans gemeinsam mit dem Patienten, der möglichst viele Kurzetappen umfasst, da die Ziele der Intervention kurzfristig realisierbar sein sollten. Diese Hilfe zur Selbsthilfe wird über verschiedene Wege vermittelt:
Der Patient muss vom emotionalen Druck durch Aus- und Besprechen von Ängsten, Schuldgefühlen, Aggressionen und Suizidgedanken entlastet werden. Eine Distanzierung von der Krisensituation kann durch Reflexion des auslösenden Ereignisses sowie der damit verbundenen Gefühle, Vorstellungen und möglichen Konsequenzen angestrebt werden. Die Eigeninitiativen des Patienten sollten gefördert werden. Die soziale Reintegration ist rasch anzustreben.
Ein vorbereitender Verhaltensplan für eventuelle neue Krisenanlässe ist auszuarbeiten."
Nichts davon wurde hier aufgedeckt. Vor allem wurde das Aufdecken der Gründe der Suizidalität vermieden und verhindert - auch von den Gutachtern und der Justiz in MV - bis zum heutigen Tage.
Die Aufdeckung der Gründe hätte zur Aufdeckung eigener massiver Fehler geführt!
"Entängstigung und Beruhigung"? - hier wird der Patient tagelang widerrechtlich festgeschnallt - auch das ist ein klarer Rechtsbruch;
auch dass der Patient keinen Anwalt bekommt und stattdessen tagelang fixiert bleibt. Es werden weder der geschehene Missbrauch noch die gemachten Fehler bei der Aussetzung des hilflosen und schutzbefohlenen Patienten angemessen beantwortet und behandelt, sondern von Anfang an systematisch vertuscht, denn schon nach weiteren drei Tagen Fixierung und Medikation ist dieser Zustand erreicht:
Der Patient "befindet sich in im Zustand der Willenlosigkeit“
Einen Kunstfehler sieht die Fachliteratur "7.3 Wenn das Abwehrsystem der PatientIn mit Brachialmethoden zum Wanken gebracht wird." http://www.sgipt.org/gipt/kfehl.htm
„Die Behandlungsdokumentation muss vollständig sein. Jeder andere Arzt und damit auch jeder medizinische Gutachter sollte auf Grund dieser Unterlagen im Stande sein, den Behandlungsfall so zu rekonstruieren, dass er den Patienten gegebenenfalls weiterbehandeln könnte.“
„Fehlen Angaben über Behandlungen in der Krankenakte, wird im Zivilprozess vermutet, dass Sie diese nicht vorgenommen haben. In einem gerichtlichen Verfahren wird es für Sie schwierig sein, diese Vermutung zu widerlegen und das Gegenteil zu beweisen.“
Und noch ein (doppelter!) Bericht auf einem anderen Dokument zum Datum 03.10.05:
Die Inhalte des hier hinterlegten Links erklären, wie diese "Änderung" wohl begann und was man damit bezweckte.
03./04.10.05 Pat hat bei 1/2 stdl. Kontrollen geschlafen 12.00 Pat. unverändert, musste gewaschen werden, verweigert weiterhin Nahrung Patient fixiert mit Bauchgurt und 1 Bein
SD Pat. unverändert.. Pat. muss ständig aufgefordert werden, etwas zu trinken. Pat hat nicht gesprochen
Pat. ist weiterhin fixiert
04.10."akute schizophrene Psychose, iR. des wahnhaften Erlebens soweit Verweigerung der Nahrungsaufnahme, dass bereits körperliche Schäden (patholog. Nierenwerte, Blutdruckabfall vorliegen -
Gefahr akuter schwerer körperlicher Schädigung" Realitätsverlust und massives Bedeutungserleben machen den Patienten unfähig, für sich selbst zu sorgen, insbesondere hinsichtl. der Ernährung Pat. hat weiterhin eine unzureichende Nahrungszufuhr"
4./5.10.Pat schlief bei 1/2 stündl. Kontrollen 20.00 Pat. wurde gewaschen, hat auf der Bettkante gesessen, ? ?, lehnt Essen und Trinken ab, Monitorüberwachung weiter; DK +Pflege spricht nicht
Der Patient ist dauerhaft seit Tagen widerrechtlich fixiert, spricht nicht, die behandelnde Chefärztin schreibt in ihrer "Dokumentation der Einzelgespräche" nach psych. Krampfanfall und Wachkoma, der Patient liegt da, fixiert, nur das:
Hier war niemand, kein Betreuer, kein Rechtspfleger; in ihrer nach dem Tod des Patienten entstandenen Dokumentation der Einzelgespräche sagt Prof. Herpertz nur das:
Die Chefärztin war ganz sicher am 3.10.05, als die Eltern dort waren, nicht anwesend. Und das soll die Dokumentation eines Einzelgesprächs mit ihrem Privatpatienten sein, der da liegt und widerrechtlich fixiert ist und fixiert bleibt, während sie, die behandelnde Ärztin, in Süddeutschland Vorträge hält! Ganz eindeutig ist das kein Einzelgespräch, sondern etwas Abgeschriebenes aus der Aktenlage nach dem Tod des Privatpatienten.
Dabei sollte sie das wissen:
"Fixierung" ist eine der freiheitsentziehenden Maßnahmen, die im Gegensatz zu der in den Grundrechten garantierten Freiheitsgarantie steht. Das Wort ist eine beschönigende Bezeichnung für "Fesselung".
Ein Gerichtsbeschluss liegt nicht vor, und am 3.10.05 erklärt der Patient in widerrechtlich fixiertem Zustand ausdrücklich, von einem Arzt protokolliert, dass er einen Anwalt verlangt, um die Klinik verlassen zu können; und das ist sicher keine Einwilligung!
Somit ist der objektive Straftatbestand der Freiheitsberaubung nach § 239 StGB erfüllt. Aber auch das, ganz offensichtlich, und für jedermann erkennbar, will kein Gutachter und auch die Justiz bisher nicht sehen.
Und danach erscheint erst wieder der nächste Kommentar der behandelnden Ärztin zu ihrem Privatpatienten, geschrieben nach dessen Tod, am 10.10.05, und Gutachter Freyberger macht später daraus diesen absolut menschenverachtenden und skandalösen Satz:
"..dass lege artis entsprechend der Leitlinien unserer Fachgesellschaft kontinuierlich eine psychopathologische Befunderhebung und Bewertung des Krankheitsverlaufs mit supportiven psychotherapeutischen Therapieelementen durchgeführt wurde."!
Pat fixiert mit Bauchgurt+ 1 Fuß
5.10.Pat hat den ganzen Nachmittag geschlafen, hat nichts gegessen, ist nicht bereit, uns entgegen zu kommen, Int. lt. Plan erhalten. Ausfuhr war gut, fragte öfter nach Telefon
05./06.10.Pat. hat bei 1/2 stl. Kontrollen geschlafen -weiterhin fixiert Monitorüberwachung durchgeführt
06.10.05 laut Fixierungsprotokoll fixiert bis 12.00 Uhr (Kommentar: an diesem Tag!, danach gab es eine weitere Fixierung!)
"fixiert an Händen und Füßen und Bauchgurt" - bei ihr, der behandelnden Ärztin, - erscheint kein Wort davon, auch nicht bei der Amtsrichterin, Ute Blindow, und auch nicht bei den DGPPN-Gutachtern, später.
(Wie passt das alles zum Protokoll der Richterin, Ute Blindow, auch vom 06.10.05?, siehe auch die Fieberkurve an diesen Tagen, auch das passt alles nicht!)
Protokoll der Richterin vom 6.10.05 "Er wirkte bis Samstag letzter völlig gebessert", gemeint ist: Samstag letzter Woche, das war aber der 1.10.06 mit der dokumentierten Aussetzung in hilfloser Lage; hier wörtlich,
"wirkte sehr zerstreut, hilflos, ratlos!"
Da fand aber, in der Krankenakte so dokumentiert, die eigentliche Katastrophe mit der Aussetzung in völlig hilflosem Zustand statt!
"2.10., Pat wird aus Südstadt verlegt als Hr. Unbekannt... Pat spricht nicht, blinzelt nur mit den Augen, reagiert nicht 3Pkt. fixiert iv. Medikation erhalten"
Am Morgen des 3.10.05 wird den Eltern auf deren besorgte Nachfrage gesagt, es sei am Vortag zu einem kleinen Zwischenfall gekommen, aber man hätte schon alles wieder im Griff. Ohne Voranmeldung reisten die Eltern noch an diesem Tag an. Danach - und wohl deshalb entstanden dann weitere Arztberichte.
All diese skandalösen Vorkommnisse werden systematisch vertuscht, schon damals; dabei treibt es am dollsten Dr. med. Rudolf Groß.
Vier Tage danach, dieses hier folgende Gesundheitszeugnis vom gleichen Tag, an dem angeblich das lockere Gespräch mit der Richterin geführt wurde: "Nahrungs- und Kontaktaufnahme zu Ärzten vollständig verweigert." Und auch das an exakt diesem Tag, am 06.10.05:
X befindet sich im Zustand der Willenlosigkeit
Ausschnitt aus dem Gesundheitszeugnis vom 6.10.05
im Pflegebericht, 06.10.05
In dieser Verfassung ("Nahrungs- und Kontaktaufnahme zu Ärzten vollständig verweigert") befand sich der Patient, als das "lockere" Gespräch mit der Richterin angeblich stattfand!
Unterbringungsantrag vom 7. Oktober 2005, Freitag, aber mit Eingangsstempel 10.10.05, das ist Montag, darin: "befindet sich in im Zustand der Willenlosigkeit“
Der Pflegebericht, am 6.10.05, auch an diesem Tag war der Patient fixiert! Das Protokoll ist hier hinterlegt.
Pflegebericht 6.10.05: erst ab 18.00 Uhr: Pat. hat am ganzen Nachmittag im Bett gelegen und seine Augen geschlossen gehalten, hatte Besuch von seinen Freunden hat sich sehr wenig mit ihnen unterhalten, klingelt zeitweise, um zu erfragen wie spät es ist / gegen 19.00 klingelte Pat. und wollte Abendbrot essen nachdem er mit seiner Mutter telefoniert hat, hat dann auch gegessen abends Flexüle gezogen, da er frei sein möchte:
5 PKT. fixiert, siehe hierzu auch die Aussage von Frau Sibylle S. vom 04.03.2010, auf der 2. Seite, 7. Zeile:.. "fixiert an Händen und Füßen und Bauchgurt", das war aber auch am 6.10.05
Eine Besucherin der Station von außerhalb, eine Physiotherapeutin, kommt unbemerkt bis an das Bett des an fünf Punkten fixierten Patienten Hagemeister (6.10.05) und geht dann wieder, auch unbemerkt vom Personal.
Diese Zeugin beschreibt die Situation des Patienten anders, aber genau so, wie es der Pflegebericht des Pflegepersonals deutlich beschreibt.(6.10.05)
Auch der hier eingetragene Besuch, zwei Kommilitonen, bestätigen diesen Eintrag in den Pflegebericht. (6.10.05) Man kann nur staunen, wie gelogen wird.
Wo steht hier etwas von dem Besuch einer Richterin?
Selbst ein Telefongespräch mit dem Vater ist protokolliert!
Wer sagt hier überhaupt die Wahrheit? Wann wurden diese "fehlerhaften" Dokumente überhaupt erstellt? Sicherlich nicht immer am angegebenen Datum!
In Rostock wird stattdessen über all diese offensichtlichen Lügen von der Justiz systematisch das "Deckmäntelchen des Schweigens" ausgebreitet:
Täterschutz statt Opferschutz. Eine ordnungsgemäße und detaillierte Dokumentation der diagnostischen und therapeutischen Geschehnisse ist dieses sicherlich nicht. Nichts von dem, was die Theorie bezüglich Behandlung einfordert, selbst von Prof. Herpertz, Prof. Freyberger und Prof. Wolfersdorf, wird hier nicht ansatzweise umgesetzt.
Das ist alles, was für den ganzen Zeitraum mit all den vielen katastrophalen Ereignissen von ihr dokumentiert ist- und das allein ist ein unglaublicher Skandal:
Die Chefärztin war ganz sicher am 3.10.05, als die Eltern dort waren, nicht anwesend. Und das soll die Dokumentation eines Einzelgesprächs am 4.10.05 mit ihrem Privatpatienten sein, der da liegt und widerrechtlich fixiert ist und fixiert bleibt, während sie, die behandelnde Ärztin, in Süddeutschland Vorträge hält! Ganz eindeutig ist das kein Einzelgespräch, sondern etwas Abgeschriebenes aus der Aktenlage, erst nach dem Tod des Privatpatienten, um nachträglich eine Behandlung vorzutäuschen, die nie so stattgefunden hat.
Die behandelnde Chefärztin stellt hier nicht einmal fest, dass ihr Privatpatient zu diesem Zeitpunkt schon seit Tagen widerrechtlich fixiert ist. Lt. Gutachten Prof. Dr. Freyberger ist das aber:
"eine psychopathologische Befunderhebung und Bewertung des Krankheitsverlaufs mit supportiven psychotherapeutischen Therapieelementen" Wer soll das glauben? Wer lässt sich so für dumm verkaufen? Und diese "Dokumentation" trägt dazu noch diese Überschrift:
Absolut nichts von den vielen katastrophalen und schicksalhaften Ereignissen dieser Tage wird darin auch nur mit einem einzigen Wort angesprochen! Auch mit keinem Wort darin wird auf die mehrfach dokumentierte Suizidalität eingegangen. Nichts an Behandlung diesbezüglich steht in dieser Dokumentation und auch nicht an anderer Stelle in der Krankenakte!
Kann man die nachträglichen Manipulationen der Aktenlage überhaupt noch deutlicher darstellen?
In dieser hier hinterlegten Dokumentation der behandelnden Chefärztin steht zum persönlichen Gesprächstermin 10.10.05, Montag: "Kontaktaufnahme wieder möglich."
Die Amtsrichterin hat angeblich laut eigenem handschriftlichen Protokoll schon am 6.10.05 ein "lockeres Gespräch" geführt. Da befand sich der Patient aber nachweislich in dem Zustand, den das folgende Bild unmissverständlich darstellt. 6.10.05, Blindow:
Die Stationsärztin, Dr. Lemke, hat den ersten Kontakt zum Privatpatienten der Chefärztin angeblich erst am Freitag, am 7.10.05, immerhin drei Tage vor ihrer Chefin, der behandelnden Ärztin dieses, IHRES Privatpatienten.
Am Tag davor, am 6.10.05, führt angeblich die Amtsrichterin Blindow ein lockeres Gespräch!
Montag, "10.10.2005 Kontaktaufnahme wieder möglich.." -- die "Diagnose" der behandelnden Chefärztin vier Tage danach, straft die Aussage der Richterin und die der Stationsärztin Lügen - oder wer lügt?
Aus der Dokumentation der Einzelgespräche der behandelnden Ärztin, Einzelgespräch vom 10.10.2005, am Montag, nach dem Wochenende:
Die von ihr selbst schriftlich festgehaltene Aussage zum 4.10.2005 beweist, dass nicht einmal sie, die für ihren Privatpatienten zuständige und behandelnde Chefärztin, Prof. Dr. Herpertz, um die dramatischen Vorgänge in diesen Tagen wusste oder gar ihrem Patienten in dieser katastrophalen Situation zur Seite stand, ein Gespräch versuchte, und diese nachträglich erstellte angebliche "Dokumentation der Einzelgespräche" in keiner Weise der Wahrheit entspricht.
"fixiert an Händen und Füßen und Bauchgurt"
das wird komplett totgeschwiegen, auch von den so genannten Gutachtern der DGPPN, später, auch noch im Jahr 2012.
Laut Literatur liegt ein Behandlungsfehler eindeutig vor „7.3 Wenn das Abwehrsystem de PatientIn mit Brachialmethoden zum Wanken gebracht wird.“
Die Epikrise, von drei Ärzten unterschrieben, bestätigt diesen Eindruck des Uninformiertseins und der nachträglich erfolgten Manipulation, hier hinterlegt, entweder "an einem Stück" oder analysiert, im Vergleich zur der erst nach dem Tod des Patienten geschriebenen Dokumentation der Einzelgespräche der Chefärztin Prof. Dr. Herpertz.
Auch in dem Bericht der Amtsrichterin, Ute Blindow, vom 06.10.05, steht kein Wort von Fixierung, nichts von Missbrauch, nichts von psych. Krampfanfall, nichts von Wachkoma, nicht vom Stimmen Hören, nachdem der Patient aus dem Südstadtkrankenhaus als "Herr Unbekannt" zurück in die Psychiatrie gebracht wurde; auch nichts von dem sehr bedrohlichem Gesundheitszustand, laut Gesundheitszeugnis, ausgestellt an diesem Tag, dem 6.10.05 und für den Gesamtzustand dieser Tage insgesamt:
Dieses Dokument der Richterin passt überhaupt nicht zu allen anderen Angaben an diesem Tag!
Hier ist die Fieberkurve des Patienten, besonders beachtenswert sind die Tage vom 01.10.05 bis zum 12.10.05. In diesem Dokument erkennt man auch "Löschungen". Wie kann man das erklären? Die Staatsanwaltschaft Rostock entschuldigt nachträglich alles.
06.10.05 Dr. Lemke:" Nahrungs- und Kontaktaufnahme zu Ärzten vollständig verweigert" "befindet sich in im Zustand der Willenlosigkeit“
06.10.2005 im Pflegebericht: "hatte Besuch von Freunden hat sich sehr wenig mit ihnen unterhalten"
Selbst ein Telefongespräch wird erwähnt, aber NICHTS wird von einem Besuch einer Richterin, Frau Blindow, vermerkt, auch nicht am darauf folgenden Tag!
Die führt aber angeblich gleichzeitig am 6.10. ein lockeres Gespräch, dann wird der Patient wieder fixiert!
06./07.10.05 Pat. schlief bei 1/2 -stündigen Kontrollen DK- Pflege und Monitoring durchgeführt,
3 Pkt. fixiert
12.00 Pat hat sich morgens eigenständig gewaschen, hat gegessen und getrunken SD Pat. ist viel auf den Beinen- telefoniert mit seinen Eltern- ist freundl. und angepasst, aß und trank- ZVK ex.
(".ist freundlich und angepasst", wurde aber tagelang widerrechtlich fixiert!)
07.10.05 Die behandelnde Chefärztin, Prof. Dr. Herpertz, ist laut Internet in München: AGNP 24. Symposium der AGNP vom 5. bis 8.10. 2005
Das komplette Programm, ist hier hinterlegt und die für diesen Fall relevanten Informationen plus Sponsorenliste, sind hier hinterlegt. (Kurzversion)
und: Klinikum Uni-Heidelberg - gleichzeitig - in Rostock - ihr Privatpatient ist in großer Not:
"bleibt freiwillig hier, deshalb keine ZWE", steht da, eingetragen von der Stationsärztin, Dr. Lemke, aber am gleichen Tag
Freitag, 07.10.05, Unterbringungsantrag, auch Dr. Lemke:
"da sich bisher kein ausreichender Behandlungserfolg einstellte, der eine Entlassung zulässt und der Gesundheitszustand weiter als sehr bedrohlich anzusehen ist, kann hier nur eine stationäre Behandlung folgen.
Es liegt somit gegenwärtig eine erhebliche Gefahr vor, die nicht anders abgewendet werden kann.“
Stellen Sie zum Verständnis tatsächlich die Inhalte vom Unterbringungsantrag, "befindet sich in im Zustand der Willenlosigkeit“,
mit dem Protokoll der Stationsärztin Dr. Lemke, auch mit Datum 7.10. nebeneinander:
"bleibt freiwillig hier, deshalb keine ZWE" neben dem Unterbringungsantrag, auch von Frau Dr. Lemke, auch Freitag, 7.10.05:
"Zu einer weiteren freiwilligen Behandlung in der Klinik ist Herr H. nicht bereit,"
so erscheint von dieser Ärztin in zwei Protokollen an einem Tag das jeweils absolute Gegenteil.
Und die eigentlich behandelnde Ärztin, Prof. Dr. Herpertz, bringt nach dem Tod ihres Patienten in ihrer Dokumentation der Einzelgespräche zu Papier, dass erst am 10.10.05, am Montag nach dem Wochenende, eine Kontaktaufnahme wieder möglich ist!
In der "Epikrise" verlegt Prof. Herpertz diese hier dokumentierte Unterbringung sogar in den Folgemonat!
Das ist ein weiteres Beispiel für die nachträgliche bewiesenen zahlreichen Manipulationen der Aktenlage.
"in Verbindung mit dem beigefügten ärztl. Zeugnis von Frau Dr. med. U. Lemke"
Eine Unterbringung nach PsychKG.
An Hansestadt Rostock
Der Oberbürgermeister Rostock, 7. Oktober 2005
Unterbringungsantrag (das Original ist hier hinterlegt)
Da sich bisher kein ausreichender Behandlungserfolg eingestellt hat, der eine Entlassung zulässt und der Gesundheitszustand weiter als sehr bedrohlich anzusehen ist, kann hier nur eine stationäre Behandlung folgen.
(weiter in der Anlage das Ärztliche Zeugnis)
Der/die Betroffene ist deshalb am 7.10.2005 aufgrund einer Anordnung nach §15 PsychKG untergebracht worden (sofortige Unterbringung).
Aus dem geschilderten Sachverhalt in Verbindung mit dem beigefügten ärztl. Zeugnis von Herrn/Frau Dr. med. U. Lemke Arzt auf der P2 ergibt sich, dass der/die Betroffene psychisch krank ist und dass durch sei /ihr krankhaftes Verhalten eine gegenwärtige erhebliche Gefahr
Angabe der gefährdeten Rechtsgüter Leib, Leben und Gesundheit (...)
Die einstweilige Anordnung ist erforderlich, weil die Anordnung der sofortigen Unterbringung am 8.10.05 um 24.00 Uhr endet, die Gefahr jedoch fortbe-
Gesetzliche Vertreter des/der Betroffenen sind X Betreuer Aufgabenkreis (keine Angabe)
Darunter folgt das Gesundheitszeugnis mit Datum 6.10.05, darin:
„Nahrungs- und Kontaktaufnahme zu Ärzten vollständig verweigert“
„Es wird gebeten, die sofortige Unterbringung nach § 15 PsychKG zu veranlassen“
und: „X befindet sich in im Zustand der Willenlosigkeit“
Ulrike Lemke 6.10.05
Danach bestand ohnehin eine Unterbringung bis zum 8.10.2005, (nicht in der Akte der STA Rostock dokumentiert)!
Und im Arztbericht vom 7.10.05 steht klar und deutlich: "bleibt freiwillig hier, deshalb keine ZWE", Kürzel für Lemke.
Freitag, 07.10.05, die Inhalte des Gesundheitszeugnisses vom 06.10.05 von Dr. Lemke: "Nahrungs- und Kontaktaufnahme zu Ärzten vollständig verweigert"
und das handschriftliche Protokoll der Richterin vom 6.10.05
Stellt man diese "Dokumente" nebeneinander, da kann man nur feststellen, dass absolut nichts zueinander passt und sich die Frage aufdrängt, wann wohl erst was mit welcher Intention geschrieben wurde; in diesem Zustand befand sich der Patient am 6.10.05:
"Er wirkte bis Samstag letzter völlig gebessert", steht da.
Gemeint ist der Samstag letzter Woche, das war aber der 1.10.05, und da stand nun wirklich nichts von Besserung im Pflegebericht, sondern geradezu das Gegenteil:
wirkte sehr zerstreut, hilflos, ratlos."
Das war ein Samstag, und von den zuständigen Ärzten war niemand da!
Aber auch an den Tagen davor ist eine deutlich eingeschränkte und nicht ausreichende Belastbarkeit des Patienten klar dokumentiert.
29.9."Pat. war leicht überfordert mit Ausflug der Gruppe ..konnte nur teilweise die Aufgaben lösen."
Diese hier dokumentierte völlige Fehleinschätzung der Stationsärztin, hier nochmals handschriftlich von einer Richterin klar und deutlich bestätigt, führte zur Katastrophe mit dem erlebten Missbrauch:
Ausgesetzt in hilflosem Zustand, und auch das sollte danach systematisch mit allen Mitteln vertuscht werden.
Die Erlebnisse dieser Tage bedeuteten den Anfang vom Ende des Patienten. Dazu kommen zusätzlich noch die Aussage der Zeugin Sybille S. und der Pflegebericht des Pflegepersonals.
Selbst ein Telefongespräch wird im Pflegebericht erwähnt, aber nichts wird von einem Besuch einer Richterin vermerkt, auch nicht am darauf folgenden Tag!
Auch all das wird später von den DGPPN - Gutachtern und der Staatsanwaltschaft in Rostock mit keinem Wort gewürdigt, stattdessen werden diese Vorgänge gezielt massiv vertuscht und totgeschwiegen. Es ist geradezu unglaublich, wie dreist und wie massiv diese Aktenlage manipuliert wurde.
Noch skandalöser ist es, dass die Justiz in MV in Kenntnis dieser Machenschaften, immer wieder darauf hingewiesen, diese Vorkommnisse, diese Taten, in Kenntnis aller Hintergründe, zusätzlich noch schützt.
Wo ist hier eigentlich die tatsächlich für diesen Privatpatienten verantwortliche Ärztin oder ein liquidationsberechtigter Vertreter?
Prof. Dr. Herpertz, ist auf Tournee: 05.- 08.10.2005, in München, 775 Kilometer, Heidelberg und Bremen.
"Frau Sabine Herpertz war Referentin beim 7. Kongress der GPGF in Heidelberg, 2005. Sponsoren der Veranstaltung waren u.a. die Pharmafirmen Astra Zeneca, Lilly Deutschland, Janssen ..." "Frau Sabine Herpertz war Referentin beim 7. Kongress der GPGF in Heidelberg, 2005. ... Frau Sabine Herpertz war im Programmkomitee …" "KONGRESSANKÜNDIGUNG - CALL FOR PAPERS 7. Kongress der Gesellschaft für die psychische Gesundheit von Frauen (GPGF) SCHWERPUNKTTHEMA: GESCHLECHTSUNTERSCHIEDE IN GENESE, SYMPTOMATIK UND THERAPIE PSYCHISCHER ERKRANKUNGEN WWW.GPGF_ 2005.UNI-HD.DE 6. - 8. OKTOBER 2005. HEIDELBERG ALTE AULA UND NEUE UNIVERSITÄT UNIVERSITÄTSPLATZ In Kooperation mit: ..."
In der Woche davor, ab Mittwoch, den 28.09. bis zum 03.10.05 einschließlich ist die Chefärztin in Urlaub, will aber angeblich am 4.10. bei ihrem Patienten gewesen sein. Am 26.09.05, 9.15 Uhr, Chefärztin hat Vortrag in Aachen, 670 Kilometer bis Rostock.
..auch am 07.10.05 "Heute erste Kontaktaufnahme zu Ärzten, auch wieder Nahrungsaufnahme, orale Med: berichtet, sich manipuliert zu fühlen, er sei in eine virtuelle Weltgebracht worden, um in Extrems. getestet zu werden ..seine LP (?)sei in Wahrheit Geheimagentin, bleibt freiwillig hier, deshalb keine ZWE (Zwangseinweisung)"
- aber am 06.10.05 hatte sich der Patient "im Vollbesitz seines Verstandes angeblich" mit der Richterin, Frau Blindow, ganz locker unterhalten- so wird es jedenfalls handschriftlich von ihr dargestellt!- mit Datum 06.10.05, darin kommt kein Wort von Fixierung vor!?
Auch zum 6.10.05, der Leitende Oberstaatsanwalt, Dr. Garbe, Rostock, zur Fixierung an diesem Tag:
Das schreibt der Leitende Oberstaatsanwalt in Rostock, Dr. Garbe, und die Richterin, Frau Blindow, führt gleichzeitig am 6.10. ein lockeres Gespräch mit diesem Patienten, in dem der Patient angeblich sagt:
"Es ist alles nicht so gelaufen, wie es laufen soll. Ich sehe ein, dass ich weiter behandlungsbedürftig bin. Ich bleibe freiwillig hier. 6.10.05 Blindow"
Und an diesem Tag, auch am 6.10.05 bescheinigt die Stationsärztin in einem Gesundheitszeugnis:
"Nahrungs- und Kontaktaufnahme zu Ärzten vollständig verweigert" und "befindet sich in im Zustand der Willenlosigkeit“
07./08. 10. Pat. schlief bei 1/2 stdl. Kontrollen
08.10. Pat hatte wieder längeres Telefonat mit seinem Vater, ist angepasst und freundlich, wirkt jedoch unterschwellig mit Problemgedanken belastet Pat. am Nachmittag freundlich und angepasst- war im kleinen Park -hat wenig Kontakt zu Mitpat.
08./ 09.10. Pat schlief bei 1/2 h Kontrolle
Montag, 10.10.05 "wir beantragen hiermit die Aufhebung der richterlichen Einweisung nach PsychKG"
"wir", das ist Dr. med. Sandra Bischof - auch sie ist keine für diesen Patienten zuständige Ärztin!
Prof. Herpertz ist am 10.10.05 beschäftigt mit: "Welttag der seelischen Gesundheit“.
Welche Einweisung soll aufgehoben werden? Am 7.10.05, am Freitag, wurde doch noch festgehalten:
7.10. "heute erste Kontaktaufnahme zu Ärzten"
"bleibt freiwillig hier, deshalb keine ZWE (Zwangseinweisung)"
Und das Gespräch mit der Richterin am 6.10.05, vier Tage vor Eingang des Antrags lief auch angeblich ganz locker.
Trotz dramatischem Gesundheitszeugnis vom 06.10.05 von Dr. Lemke:
"Nahrungs- und Kontaktaufnahme zu Ärzten vollständig verweigert"
und "befindet sich in im Zustand der Willenlosigkeit“
Da passt doch nichts!
Auch das ist wieder keine Entscheidung der für den Privatpatienten zuständigen Ärzte. Prof. Dr. Herpertz, die verantwortliche Ärztin, hat wichtige Termine in Süddeutschland; sie dokumentiert eine angebliche Präsenz bei ihrem Privatpatienten in ihrer Dokumentation der Einzelgespräche erst am Montag, den 10.10.05; kurz danach, 13.10.05, hat sie wieder wichtige Termine in Luxemburg.
10.10.05 "Kontaktaufnahme wieder möglich, berichtet über eine virtuelle Welt, d.h. es beständen zwei Realitäten nebeneinander, er solle getestet werden, die Ärzte wären eingesetzt, ihn zu testen.
Wer dieses Experiment mit ihm veranlasst habe, wisse er nicht (.....) Mit Behandlung einverstanden, PsychKG wird abgemeldet."
Aber am gleichen Tag:
10.10.05 "Welttag der seelischen Gesundheit“.
Gemeinsamer Besuch des LPE und LApK in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock. Gesprächsrunde mit Patienten und Ärzten, u.a. auch mit Frau Prof. Dr. med. Herpertz.
Die Richterin, Ute Blindow, hatte sich aber angeblich schon vier Tage davor, am 6.10.05, ganz locker mit dem Patienten unterhalten.
Die nach Einlieferung ausgesprochene Zwangseinweisung war noch nicht einmal beendet, und in diesem Zustand fanden die Aussetzung und der Missbrauch statt:
ZWE verlängert worden (Krankengeschichte) - Welch ein völlig unglaublicher Widerspruch! Das passt doch alles nicht zusammen!
11.10. Pat. führt von alleine keine Körperpflege durch
Antrag vom 10.10.05, Montag:
Die eigentlich behandelnde Chefärztin, Prof. Herpertz, ist am 10.10.05 beschäftigt mit: "Welttag der seelischen Gesundheit“.
Dr. Sahra Bischof, was hat Dr. Sarah Bischof mit dem Privatpatienten der Chefärztin zu tun?
"Es besteht keine Eigen- oder Fremdgefährdung mehr besteht, somit keine weitere Grundlage für die Einweisung nach PsychKG vorliegt."
Kann eine Eigengefährdung eines Patienten noch deutlicher dokumentiert werden, als so, wie es hier folgt?
13.10.05 „möchte sich am liebsten von einem Hochhaus stürzen und nichts mehr merken“
Arztbericht Dr. Lemke
"Es besteht akute Suizidalität!" - aus dem gleichen Schreiben.
Für die Richter Niemeyer, Blüggel und Müller und den von ihnen eingesetzten Gutachter Dr. med. Groß vom Landgericht in Detmold sind das alles nur
"punktuelle Fehler oder Ungenauigkeiten" (Urteil, Seite 7)
"..die aber für den weiteren Verlauf und das Behandlungsergebnis des Mario Hagemeister nicht entscheidend waren."
Dabei findet man in der gesamten Fachliteratur das:
"Kein Patient mit dem Risiko suizidalen Verhaltens kann ohne Therapie gelassen werden" Nur in Rostock, da wird nichts davon umgesetzt.
Am 13.10.05 in ihrer Dokumentation der Einzelgespräche, auch erst hergestellt nach dem Tod des Patienten,
die "behandelnde" Ärztin - behandelt wurde hier auch nichts - das sieht nach Abschreiben aus:
Nichts, absolut nichts davon wurde aufgearbeitet oder gar in irgendeiner Weise behandelt, so, wie das die Fachliteratur für Anfänger einfordert.
Hätte man es nämlich korrekt aufgearbeitet, hätte man zwangsläufig die Aussetzung eines Schutzbefohlenen in hilfloser Lage als Ursache dieser hier erstmals dokumentierten Suizidalität eindeutig als einzige Ursache und ein Verschulden, ein vorwerfbares Fehlverhalten, nicht mehr vertuschen können!
Zum Standard in der Psychiatrie gehört ein besonderer Umgang mit derartigen Situationen. Das hat hier aber alles nicht stattgefunden.
Die verantwortliche Chefärztin ist an diesem Tag aber schon wieder auf einer Tagung, jetzt in Luxemburg, 800 Kilometer entfernt von Rostock!
13.10.05 "Deutliches paranoides Beziehungs- und Bedeutungserleben. Verlegung in den Wachbereich", eingetragen in die Krankenakte von Dr. Lemke.
Erinnerung, Zitat Dr. Sara Bischof, sie erscheint nur hier in der Aktenlage, einmalig, vom 10.10; zu keinem Zeitpunkt erfolgte eine Untersuchung:
Das ist eine weitere dokumentierte völlige Fehleinschätzung, wieder in Abwesenheit der verantwortlichen Ärztin, durch jemanden, der sonst absolut nichts mit diesem Patienten zu tun hat!
Pat. noch deutlich mit paranoiden Bedeutungs- und Beziehungserleben. Sehr ambivalent, so werde ihm von Gott eingegeben, dass er fasten muss oder nichts essen oder trinken (auch das Hören von Stimmen setzte erstmals ein nach dem Missbrauchserlebnis)
14.10. lt. Prof. Herpertz mokierte er sich wegen Beobachtungsmaßnahmen letzter Nacht, soll nicht weitergeführt werden Pat. liegt die meiste Zeit auf dem Bett Pat. möchte nur schlafen
15.10. Pat liegt fast ausschließlich im Bett
Die behandelnde Ärztin, Prof. Dr. Herpertz, hält an diesem Tag am 15.10.05 um 8.30 Uhr einen Vortrag in Luxemburg: "Vom Zappelphillipp zum zerstreuten Professor" und um 13.30 Uhr einen
Vortrag zum Thema "ADHS im Erwachsenenalter" (hier ist das Programm hinterlegt)
16.10.05 weiß, dass er "irrational" ist, kann jedoch nicht anders
17.10. Pat noch deutlich mit paranoiden Bedeutungs- und Beziehungserleben, sehr ambivalent, es werde ihm von Gott eingegeben, daß er fasten muß, wollte nichts essen und trinken. Konnte dann überzeugt werden, 2L H2O +Tee am Tag zu trinken.
Pat liest den ganzen Tag die Bibel, ist sehr angespannt.
Kommentar: Welch ein Unverstand, nach dem Missbrauchserlebnis ohne Aufarbeitung bekommt er als Lektüre das Alte Testament, damit auch die Aussagen im 3. Buch Mose!
Und auch das wieder ohne jede unterstützende/ erklärende Begleitung!
Niemand kümmert sich um den Patienten in dieser verzweifelten Lage.
"Die Art und Qualität der ersten verbalen wie nichtverbalen Kommunikation am Krankenbett entscheidet somit wesentlich darüber, ob ein Patient wieder Vertrauen zu der Realität fassen kann, aus der er flüchten wollte.... Herstellung einer Beziehung: effektives Erstgespräch, Vermittlung von Präsenz, Verständnis, Hilfsbereitschaft und Zuversicht, Entängstigung und Beruhigung." All das hat hier nicht stattgefunden!
Weder die erkannte Suizidalität, noch der Grund dafür, der erfahrene Missbrauch, werden überhaupt nur ansatzweise angesprochen. Nichts wird aufgearbeitet.
18.10. Pat. liest den ganzen Tag in der Bibel Pat. quält sich sehr
Pat. gibt an, er fühlt sich tot
19.10. Pat. fühlt sich sehr schlecht, meint auch die Bibel würde ihm keine
Hilfe mehr geben, Pat wirkt sehr depressiv und völlig erschöpft
Pat. hat das Gefühl in der Hölle gefangen zu sein
20.10. Pat. verweigert innerhalb der Woche Nahrungsaufnahme und Flüssigkeit Pat. möchte nicht mehr..?.., es würde ihm nicht erlaubt sein.
20./21. Pat. schlief bei ½ stdl. Kontrollen
21.10. hat keinen Kontakt zu Mitpatienten
22.10. grübelt viel Pat. wurde engmaschig beobachtet
22./23. Pat. wurde engmaschig kontrolliert
23.10. Pat. wurde ständig überwacht
23./24. Pat. schlief bei ½ stündigen Kontrollen
25.10.05 Pat. gibt Zwangsvorstellungen an
Pat. redet nur von Gott
27.10. wurde ständig beobachtet
27./28. wurde ständig überwacht
28./29. Pat. schlief bei ½ H Kontrollen
30.10. 05 Pat. liegt die meiste Zeit auf dem Bett
Ist das ein persönliches Gespräch, ist das ein Termin, "Verlauf bis 1.11. 2005.."?
Aus Dokumentation der persönlichen Einzelgespräche:
Die medikamentöse Behandlung wird angesprochen- aber kein Wort erscheint zur Suizidalität und zu deren Gründen!
Verlauf BIS 1.11.2005 Termin AM 1.11.2005
Chefärztin: ..ein persönliches Einzelgespräch?, daneben OA Dr. Habermeyer: Termin 1.11.2005
wohl bemerkt, Verlauf bis 1.11.2005 bei der behandelnden und oft abwesenden Chefärztin, in der "Dokumentation der persönlichen Einzelgespräche":
"Alle bisherigen medikamentösen Behandlungsversuche (einschließlich Leponex) nicht ausreichend wirksam. Relative EKT- Indikation besteht."
Aber am 1.11.05 hält Oberarzt, Dr. Habermeyer, in dem einzigen Protokoll, dass es von ihm überhaupt gibt, fest:
"zunächst Ther. mit Leponex ausreichen, dann erneute Entscheidung."
"Fragen nach EKT, zunächst Ther. mit Leponex ausreichen, dann erneute Entscheidung."
OA Dr. Habermeyer lehnt hier ausdrücklich den Vorschlag des Hausarztes, EKT, vom Hausarzt überhaupt erstmals hier, an diesem Tag thematisiert, ab, und hält das schriftlich fest, mit Datum 1.11.05!
Die Dokumentation der persönlichen Gespräche seiner Chefin unter dem "Gesprächstermin", "Verlauf bis 1.11.2005", also eindeutig davor -
vor dem 1.11.05!
"Alle medikamentösen Behandlungsversuche (einschließlich Leponex) nicht ausreichend wirksam." Dokumentation der Mutter:
Am 1.11.05, also erst DANACH, nach "Verlauf bis 1.11.2005":
An diesem Tag erfolgte ein Besuch des Vaters in Begleitung des Hausarztes der Familie. Dieser forderte ausdrücklich endlich eine Behandlung des Patienten mit Psychotherapie ein.
Einziges Protokoll des Oberarztes, Dr. Elmar Habermeyer, in der gesamten Krankenakte:
Am 1.11.05, Oberarzt, Dr. Habermeyer:
"Vater und Hausarzt fragen nach EKT, zunächst Ther. mit Leponex ausreichen, danach erneute Entscheidung."
Tatsache ist: Die EKT wird am 1.11.2005 durch den Hausarzt überhaupt- erstmals - thematisiert - und vom Oberarzt, Dr. Habermeyer zunächst abgelehnt, weil die Behandlung mit Leponex ausreicht.
Einer gewünschten Verlegung in die Nähe des Wohnorts der Eltern wird widersprochen/abgelehnt.
- Wie passt das zur Dokumentation der Chefärztin?
In ihrer nach dem Tod des Patienten erstellten Dokumentation stellt sie (nachträglich) schon Tage zuvor fest, dass diese Behandlung mit Medikamenten ("Verlauf BIS 1.11.2005") eben nicht ausreicht!
Wenn das so auch nur ansatzweise stimmen würde, wie es erst nach dem Tod des Patienten von der Chefärztin dokumentiert wurde, dann hätten entsprechende Diagnosen definitiv vor der 1.11.05 dokumentiert sein müssen, und dann hätte ihr Oberarzt anders reagieren und argumentieren müssen, als er es hier, selbst an diesem Tag, für diesen Tag, dokumentiert hat.
Oberarzt, Dr. Habermayer, erklärte in diesem Gespräch auch, in Anwesenheit unseres Hausarztes, dass auf der P2, der Geschlossenen, keine Psychotherapie stattfinden würde, siehe Gutachten Freyberger, Seite 19, oben.
Dieser folgende Satz der verantwortlichen Chefärztin selbst steht im Internet:
"Bei mittleren bis schweren Depressionen ist eine Behandlung mit Psychopharmaka unabdingbar," betont Frau Prof. Dr. Herpertz." Kombiniert werden müsse dies aber unbedingt mit einer Psychotherapie." (unter 3.)
Bei diesem, ihrem Privatpatienten, lief das aber in der Psychiatrie in Rostock ganz anders ab. Der Patient war während des gesamten Aufenthalts, bis auf wenige Tage, nur auf der P2. Und die behandelnder Ärztin hatte viele Termine, auch weit weg von Rostock und ihrem Privatpatienten.
Und somit gab es keine Psychotherapie, nur Pillen- bis zum epileptischen Anfall durch Leponex!
Der Wunsch des Vaters, den Patienten in eine Klinik in der Nähe seines Elternhauses zubringen, fand keine Unterstützung, die Absicht wurde sogar gezielt verhindert. So wurde auch verhindert, dass die massiven Fehler von Anfang Oktober, Missbrauch und dadurch entstandene Suizidalität danach, aufgedeckt wurden.
Sie, die Ärzte dort, hätten "alles im Griff", sie würden es aber schaffen, und der Patient würde sein Studium fortführen können. Aber, so auch der Eintrag in die Krankenakte, die Behandlung wird noch Monate dauern. So Oberarzt Dr. Habermeyer am 01.11.05 gegenüber Vater und Hausarzt.
Diese Aussage steht inhaltlich wiederum völlig im Widerspruch zur Aussage der Chefärztin in ihrer Dokumentation, erst erstellt nach dem Tod ihres Patienten unter der Überschrift: "Verlauf bis 1.11.2005".
Prof. Dr. Harald J. Freyberger, der schon immer, schon seit 2002 mit Prof. Herpertz gut zusammenarbeitet, kommt in seinem Gutachten, Seite 60, bei diesen, für jedermann klar erkennbaren massiven Manipulationen, zu diesem mehr als fragwürdigen Ergebnis:
"In der Aktenlage findet sich in der längsschnittlich angelegten Befunddokumentation von der behandelnden Ärztin Frau Prof. Dr. Herpertz eine eindeutige Dokumentation regelmäßig durchgeführter Gespräche, aus denen hervorgeht, dass lege artis entsprechend der Leitlinien unserer Fachgesellschaft kontinuierlich eine psychopathologische Befunderhebung und Bewertung des Krankheitsverlaufs mit supportiven psychotherapeutischen Therapieelementen durchgeführt wurde."
Und damit meint er doch tatsächlich die "Dokumentation" angeblicher Einzelgespräche!
Auch der hier hinterlegte Link belegt das Gegenteil. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
01.11. Krankengeschichte: Starkes paranoides Beziehungs- Bedeutungserleben, religiöse Inhalte, würde mit Gott in Verbindung treten, dieser habe auch gesagt, daß er fasten solle. Pat. ist sehr ambivalent, kaum fähig, Entscheidungen zu treffen.
01./02.11. Pat. schlief bei ½ stündigen Kontrollgängen, sitzt nur in seinem Zimmer und liest die Bibel "studierte" die Bibel, reagierte ärgerlich bei Ansprache
02./03.11. Pat. hat bei ½ H Kontrollen geschlafen
Hier ist eine Seite aus dem Pflegebericht für diese Tage hinterlegt.
Hier ist eine weitere Seite aus dem Pflegebericht dieser Tage hinterlegt.
In ihrer "Dokumentation der Einzelgespräche mit Mario Hagemeister; stat. 20.8.05 - 08.1.06", angefertigt aber erst nach dem Tod des Patienten, steht:
Bei genauerer Betrachtung ist auch von angeblich stattgefundenen Einzelgesprächen wenig dokumentiert, also ist diese Dokumentation entstanden aus Fehlern beim Abschreiben von falschen und falsch datierten Arztberichten!
So ist es auch eindeutig mit dem Dokument von Dr. Lemke vom 04.11.05. Die darin enthaltene Aussage passt aber auch nicht hier, sondern, wenn überhaupt, nur zum Datum 04.10.2005
Noch ein Dokument, datiert vom 04.11.05, passt zur Aussage der Chefärztin vom 07.11.05, aber nicht zum hier beschriebenen Bild des Patienten in diesen Tagen.
07.10.05 Unterbringungsantrag und 06.10.2005 ärztliches Zeugnis von Frau Dr. Lemke.
Auch das ist ein gravierender Widerspruch zu der erst nach dem Tod des Patienten entstandenen "Dokumentation" der Chefärztin, die hat offensichtlich nur abgeschrieben.
Somit ist diese Dokumentation eine gezielte Täuschung und soll den Eindruck vermitteln, man habe sich um den Patienten gekümmert. Auch das ist eine massive nachträgliche Manipulation der tatsächlichen Ereignisse.
Das belegen auch die Angaben im Pflegebericht:
1.11. Pat versorgt sich allein, geht zu den Mahlzeiten, sitzt sonst nur im Zimmer und liest, hatte am Vormittag Besuch vom Vater und eigenem Arzt.
In Absprache mit der Klinik in Telgte wollten wir, Hausarzt und Vater, den Patienten mach dem Missbrauchserlebnis und der entstandenen und nicht behandelten Suizidalität von Rostock nach Telgte verlegen zu lassen, um ihn wieder in die Nähe der Familie und der Freunde zu bringen. Das wurde aber in diesem Gespräch verhindert. Hätte man die Suizidalität nachgefragt, hätte man eigene schwere Behandlungsfehler, nämlich die Aussetzung in hilfloser Lage feststellen müssen.
Es ist eine Binsenweisheit, und diese Option wurde somit zum Nachteil des Patienten verhindert:
"Je mehr ein Mensch in die Gesellschaft integriert ist, je mehr seine gesellschaftliche Identität für ihn und andere ausweisbar und überprüfbar ist, desto weniger suizidgefährdet ist er."
03.11. Pat. sitzt den ganzen Tag und liest in seiner Bibel wirkt sehr nachdenklich und vertieft in spirituelles Wahnerleben Pat. hat weiterhin eine unzureichende Nahrungszufuhr
04.11. Pat. gab an noch keinen Stuhlgang gehabt zu haben, Pat findet sich so?, - möchte noch weiter machen, weil der Bauch zu fett ist
04./05.11. Pat. schlief bei 2h Kontrolle
05.11. Pat weiterhin compliant, und hat gut gegessen und getrunken, führte ein längeres Gespräch mit seinem Vater – war zu positiven Gefühlsäußerungen bereit (Lächeln, verbal: Erleichterung äußernd), scheint zufrieden mit sich und der Einhaltung d. Abmachung. compliant= folgsam, fügsam, gefügig!
05/06.11. Pat ist unverändert ruhig und in sein Zimmer zurückgezogen, - hält sich an die Vereinbarung isst und trinkt ausreichend.
Kommentar: Das ist keine und beschreibt auch keine akute Notsituation oder eine Katastrophe.
Die Katastrophe fand genau einen Monat vorher statt!
Da war die behandelnde Chefärztin aber auf Tournee.
06.11. habe noch kein Zeichen von oben bekommen spirituell weiterhin sehr fixiert hat keinen Kontakt zu Mitpat. und Personal
06./07.11. Pat schlief bei 2h Kontrolle Pat. sitzt nur in seinem Zimmer und hat keinen Kontakt zu Mitpat. und Personal
07.11. redete in der Visite frei und ausgiebig
8.11. Pat. sitzt überwiegend im Zimmer und liest in der Bibel Gespräche drehen sich im Kreis
08./09.11. Pat. schlief bei 2h Kontrollen
09./10.11. Pat. schlief bei 2h Kontrollen
10.11.05 Pat. sitzt den ganzen Tag in seinem Zimmer Pat. ist inaktiv, Nahrungsaufnahme mangelhaft
10./11.05 Pat. schlief bei 2Stl. Kontrollgängen (diese Kontrollgänge sind durchgängig bis zum Ende)
vor 11.11. Krankengeschichte: anhaltend Bedeutungserleben, dass ein Handeln bestimmt, Schulderleben, Versündigung, religiöse Inhalte (müsse fasten, bis er die Bibel 2X gelesen habe...) Im Affekt starr - bedrückt, antriebsgemindert - depress. Anteile im psychot. Erlebe.
-kann an den Bericht vom 4.11. anschließen und dazu gehören, unten, auf dieser Seite und auf der Folgeseite steht: "Eilbetreuung durch gestzl. Betreuer seit dem 07.11. eingerichtet.
Tatsächlich ist aber, die Betreuerin ist angeblich am 07.10.2005 (Freitag) eingesetzt worden! Der Antrag auf Unterbringung vom 7.10.05 geht aber erst am Amtsgericht am 10.10.05, Montag, ein; und auch am 10.10.05, Montag, wird per Fax der Antrag auf Beendigung gestellt!
Diese "Betreuerin" spricht auch nicht mit einem einzigen Wort die erfolgte rechtswidrige lange Fixierung dieser Tage und die anderen Vorfälle an, die der ihr "anvertraute" Schutzbefohlene erleiden musste.
Nicht nur während der Behandlung, sondern auch noch bei der anschließenden Manipulation der Aktenlage kam es zu vielen nachweisbaren schweren Fehlern!
11.11.05 Problematik wie die Tage zuvor liest in seiner Bibel starr und bewegungslos
13.11. Pat. den gesamten Nachmittag auf dem Zimmer vor seiner Bibel Pat. im Umgang frdl., iss peinlich darauf bedacht, die zwei Liter Einfuhr "genau einzuhalten"
14.11. Pat. hält sich nur in seinem Zimmer auf führt Strichliste über Flüssigkeitszufuhr Pat. hält sich nur in seinem Zimmer auf, liegt auf dem Bett u. liest.
18.11. Pat. wirkt insgesamt sehr müde - Zustand unverändert /Besuch der Chefärztin in der Akte eingetragen.
Auch an diesem Tag hielt Prof. Herpertz aber an anderer Stelle einen Vortrag. - Und so verbringt die behandelnde Ärztin diesen Tag:
Rückblick: Aktivitäten des Rostocker Bündnisses gegen Depression
1. Auftaktveranstaltung am 18. November 2005 Quelle: Newsletter „Lichtblick“ November 2005 von Roland Hartig
Abbildung 4: Fotoimpressionen des Auftaktveranstaltung am 18. November 2005 in der Hochschule für Musik und Theater Rostock (Quelle: Ullrich Schwenger)
Hier wird gefeiert, gleichzeitig gibt es in der Dokumentation der angeblichen Einzelgespräche einen von mehreren "Bis"- Terminen:
"bis 18.11.05: leichte Verbesserung des Befundes, erhält weniger Zeichen, erlaubt sich zu essen und zu trinken ohne schlimme Strafen zu befürchten. Lehnt in Anhörung Betreuung ab, Vorgang liegt beim Vormundschaftsgericht.
Unter Leponex gelegentliche myoklonische Reaktione und Anstieg der Leberenzyme, Reduktion von Leponex ist anzudenken. Spreche Wunsch des Vaters nach Verlegung heimatnah an; Pat. möchte in Rostock bleiben, um Studium fortsetzen zu können und hat Vertrauen zur Klinik und zu mir."
Der hier genannte Antrag auf Betreuung stammt aber von Anfang Oktober, liegt also zu diesem Zeitpunkt über 5 Wochen zurück! - und das soll die Dokumentation eines Einzelgesprächs sein!
von Ullrich Schwenger
Prof. Dr. Sabine Herpertz (Grußwort) Download 7,7 mb
19.11 Pat. sehr ruhig und zurückgezogen, sitzt in seinem Zimmer und liest, gibt ständig gleiche Einfuhr an. - gibt NW von Leponex an (Speichelfluß, Zittern, Stottern) Einfuhr wie gehabt
20.11. Sitzt nach wie vor lesend im Zimmer hat keine Kontakte zu Mitpatienten
21.11. Pat. denkt wieder sehr kompliziert
21.11.2005. 20:00 Uhr "Prof. Dr. med. Sabine Herpertz, Rostock Pressetext Präsentationsfolien ... Montag, 21.11.2005. 20:00 Uhr Forum Berlin Alexanderplatz. Ein Forum der Berliner Zeitung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, ... www.dgppn.de/de_kongressearchiv_0_5.html"
23.11.Die Chefärztin hält an diesem Tag einen Vortrag in Berlin, DGPPN Kongress, OA Dr. Habermeyer ist auch dort,
auch die beiden DGPPN Gutachter Wolfersdorf, Freyberger, auch Prof. Dr. Leygraf, neu als Gutachter (2011).
Ihr Privatpatient erhielt in Rostock keine Therapie, nur Pillen!
25.11. meint, er könne bestimmte "Zeichen" schon ignorieren
Die behandelnde Ärztin sitzt an diesem Tag in Berlin am Runden Tisch.
„Aktuelle Studien zeigen, dass eine erfolgreiche durchgeführte Psychotherapie zu einer Veränderung neurobiologischer Prozesse führen kann.“ Die Experten bezeichnen dies als Neuroimaging.“
25. November 2005 DGPPN-Kongress 2005: Größte wissenschaftliche Tagung für Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen
In Rostock war die behandelnde Ärztin ständig unterwegs, und es gab nur Pillen!
27./28. kann von der Bibel nicht lassen, aufgrund der Zeichen die er noch bekommt, sitzt nur im Zimmer war zum Essen vorgewesen, lässt aber lt. eigenen Angaben 1/5 davon liegen, als "Opfergabe"
28./29.11.05 Pat. findet es qualvoll, die Bibel nicht zu lesen Pat. führt am Tage zwei Gebete durch
29/30.11 sagt, seine Zeichen wären weiterhin unverändert stark, aber könne sie leichter missachten
1.12.05 Pat. hat noch massive Bedeutungserleben sitzt sonst nur im Zimmer, hat wenig Kontakt zu Mitpatienten
2.12. hat wenig Kontakt zu den Mitpatienten
3.12. entweder liest Patient oder sitzt teilnahmslos - lethargisch im Zimmer
5./6.12. meint, wenn er was anderes tut, dann würden gleich die negativen Zeichen kommen
6./7.12. er würde noch seine Zeichen bekommen
07./08.12.2005 „Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2005“ Rostock- Warnemünde, dabei sind: CHA Prof. Dr. Herpertz und OA Dr. Habermeyer - nichts wird behandelt, nichts wird geheilt!
8.12. weiter Bedeutungs- und Beeinflussungserleben
8./9. versucht mehr zu essen, wenn es ihm seine bösen Zeichen erlauben
9.12. Pat. ist unverändert, sitzt nur in seinem Zimmer vor seinem Buch
10.12. Pat. sitzt viel in seinem Zimmer und liest viel- sehr zurückgezogen, ansonsten angepasst meint, er könne nicht mehr essen als ein Stück Brot, da die bösen Zeichen immer kommen .... meinte auch er hätte nachmittags Gummibären gegessen, deswegen wäre das Gespräch mit dem Vater so gelaufen
An diesem Tag hält die behandelnde Chefärztin um 9.00 Uhr laut Internet einen Vortrag in Zürich, am 2.Tag dieses Kolloquiums in der Schweiz, Thema:
„Struktur moralischer Orientierung“
Für den 9.12.2005 findet sich im Züricher Programm: "14.00 Uhr Begrüssung, kurze Vorstellungsrunde"
Für den 9.12.2005 findet man aber auch einen handschriftlichen Eintrag der Chefärztin in der Fieberkurve: "Herpertz ( 10min.)"
Kommentar: Es ist sehr weit von Rostock bis Zürich (1036 Km).
12.12. steht noch ziemlich unter Druck 20.00 Uhr: Pat. unverändert, Vater angerufen, Pat. hat jedoch das Gespräch sehr schnell beendet
13.12. Pat. heute extrem verschlossen, depressiv verstimmt. Beteiligt sich wieder an Psychoedukation und IPT Pat. sitzt den ganzen Vormittag im Zi. und liest sein Buch - geht gerade mal zu den Mahlzeiten, kein Kontakt zu Mitpat.
14.12. Pat. hat keine Lust mehr auf Stat. sein, wirkt ziemlich verzweifelt Pat. macht sich Sorgen um die Zukunft (eine Zeile wurde hier in der Akte komplett unleserlich gemacht)
15.12. Pat. geht heute mit dem Freund nach Hause Pat. bis 18.00 Uhr zurück
16.12. wirkt heute erschöpft- Pat. geht es heute nicht so gut - fängt wieder...? Problematik über das Universum zu reden Pat. ist unter Druck, weiß nicht, ob er das alles schaffen kann.
Ergänzung: Clozapin– Wikipedia u.a. Leponex®)" Beim Absetzen von Clozapin kann es zu so genannten Absetzpsychosen kommen, die vom klinischen Bild her gravierender als die ursprünglich behandelte Psychose sein können."
Pat. wurde um 11.20 Uhr liegend, nicht ansprechbar, prustend im Zimmer aufgefunden.
Liegt wieder im vorderen Bereich- Verlegung auf Überwachung meinte, der KA (Krankenhausaufhalt) wäre Gottes Strafe für seine Trägheit heute Vormittag
Wie Leponex auf einen Patienten schon bei einen Zehntel der hier eingesetzten Dosierung wirkt, ist hier hinterlegt.
Zu den in Mode kommenden Kombinationstherapien gibt es so gut wie keine – erst recht keine langfristigen wissenschaftlichen Studien. Werden sie trotzdem angewendet, so bewegt sich der verordnende Arzt ebenfalls in einer erheblichen Grauzone, die bei Schädigungen und erfolgreicher Klage zur Haftung des Arztes führen dürfte.
Laut Krankenakte gab es keinerlei Aufklärung, auch keine Aufklärung über die bekannten Gefahren (epileptischer Anfallund Suizidgefahr) von Leponex.
Somit ist die Provokation eines epileptischen Anfalls durch die Verabreichung einer hohen Dosis von Leponex ein klarer Fall von schwerer Körperverletzung.
Wie katastrophal die drastische Reduzierung von Leponex zu bewerten ist, ist dem hier hinterlegten Schreiben an das Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern zu entnehmen.
„Nach längerfristiger Behandlung wurde nach raschem Absetzen von Clozapin mehrfach ein Entzugssyndrom mit Unruhe, Verwirrtheit, psychotischen Symptomen sowie aggressivem oder suizidalem Verhalten beobachtet.“
Ergänzung: "Nebenwirkungen von Leponex u.a. Konfusion, Delirium“
Diese Medikamentengruppe ruft Selbstmordgedanken, Suizidalität, hervor, und das ist lange bekannt. Die in diesem Fernsehbeitrag geforderte Aufklärung hat auch hier nicht stattgefunden.
Ein weiteres Beispiel für massives Lügen,
Pflegebericht:18./19.12.05 soll erst mal in Begleitung in den Park hält sich weiter nur im Zimmer auf
Aus der Epikrise, auch von Prof. Herpertz unterschrieben.
Hier steht das Gegenteil von dem, was sie in der, auch erst nach dem Tod ihres Privatpatienten angefertigten "Dokumentation der Einzelgespräche" dokumentiert, hier eine deutliche Besserung, aber dafür gibt es in der Aktenlage aber auch nicht einen Hinweis:
Wo ist da die angebliche deutliche Besserung und die Zukunftsorientierung im Dezember/ Januar, die Gutachter Wolfersdorf "sieht"?
Hier sind zwei, einander völlig konträre Aussagen der angeblich behandelnden Ärztin!
20.12.05..bei wohl akuter Suizidalität, die nur iR wahnh. Erlebens nicht umgesetzt wird
Immer noch unternimmt man nichts bezüglich Behandlung dieser inzwischen mehrfach dokumentierten und erkannten Suizidalität nach dem Missbrauchserlebnis; man hätte ja auch schwere eigene Versäumnisse und massive Fehler aufdecken müssen;
und so hätte man handeln müssen; stattdessen ist
an diesem Tag die behandelnde Ärztin, Prof. Dr.Herpertz, beim Rundfunk, life!
"Radiotipp: DLF - Sprechstunde: Borderline-Syndrom Morgen, am Dienstag, dem 20. Dezember, bringt der Deutschlandfunk im Rahmen seiner Sendung "Journal am Vormittag" die Sprechstunde: Borderline-Syndrom 10:10 Uhr bis 11:30 Uhr, Deutschlandfunk Studiogast: Prof. Sabine Herpertz, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Rostock"
Aus der erst nach dem Tod des Patienten erstellten "Dokumentation der Einzelgespräche", in Kenntnis einer inzwischen erfolgten Strafanzeige:
"Bei fehlender akuter Suizidalität wird an Weihnachten stundenweise Beurlaubung mit Angehörigen erlaubt."
Und hier steht im Arztprotokoll der Klinik: "kein Urlaub nach Hause", wegen Suizidalität!
23.12.05 "kein Urlaub nach Hause"
Ab 23.12. 05 ist die behandelnde Ärztin bis Anfang Januar in Urlaub. Nichts von dieser hier erkannten und klar dokumentierten Gefahr wird, wie es sein müsste, aufgearbeitet und behandelt!
Niemand kümmert sich. Nichts ist dokumentiert. Und das beweist die Aktenlage, und das kann kein weiteres verlogenes Gutachten schönreden, ohne dass sich der Gutachter selbst auch als Lügner und Betrüger entlarvt.
Und das sagt die Fachliteratur, das ist das Gegenteil von dem, was hier geschah:
„Erhöhte Suizid-Gefahr verpflichtet zu einer erhöhten Beziehungs-Dichte bzw. Kontakt-Dichte, d. h. therapeutisch, pflegerisch. Desgleichen zur Abklärung ambulanter oder stationärer Therapie- und Schutzmaßnahmen mit
regelmäßiger (z. B. täglicher) Abklärung der Suizid-Gefahr.
Und zur Einbeziehung von Angehörigen bzw. des Behandlungs-Teams.
Außerdem zur Behandlung der Grundkrankheit (überwiegend seelisch, aber auch körperlich oder beides).
Akute Suizid-Gefahr zwingt zu sofortigen Schutz-Maßnahmen, d. h. engmaschige Überwachung und Kommunikation."
Hier verabschiedet sich die verantwortliche Ärztin in den Urlaub. Hier steht sogar im Pflegebericht einige Tage später, nicht ohne Grund eingetragen:
Und das sagt ausgerechnet Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf:
„Erhöhte Suizid-Gefahr verpflichtet zu einer erhöhten Beziehungs-Dichte bzw. Kontakt-Dichte, d. h. therapeutisch, pflegerisch.
Desgleichen zur Abklärung ambulanter oder stationärer Therapie- und Schutzmaßnahmen mit regelmäßiger (z. B. täglicher) Abklärung der Suizid-Gefahr. Und zur Einbeziehung von Angehörigen bzw. des Behandlungs-Teams."
Nichts davon fand hier statt!
In ihrer "Epikrise" unterschreibt Prof. Herpertz das:
Eine wichtige Diagnose, eingetragen in die Akte von Dr. Lemke, auch von allen DGPPN- Gutachtern und der Staatsanwaltschaft gezielt nicht zur Kenntnis genommen!
Dieser Eintrag bedeutet, dass der Patient in klaren Momenten nichts anderes in Sinn hatte, als sich umzubringen.
In keiner Weise wurde in der Behandlung dieses Patienten auch auf diese erkannte Suizidalität eingegangen.
Die "behandelnde Ärztin" fuhr in Urlaub; niemand in der Klinik kümmerte sich auch in dieser Zeit um deren Privatpatienten.
Am 08.01.2006 schickt man ihn wieder allein und schutzlos in die Stadt Rostock, ohne vorher zu prüfen, ob er überhaupt dazu in der Lage war.
Es ist eine bewiesene Tatsache: Nichts wurde überprüft.
Da war nicht einmal ein für diesen Patienten zuständiger Arzt vor Ort.
Und die behandelnde Chefärztin rief am Tag nach dem Tod ihres Patienten bei dessen Eltern an, um die weitere Behandlung ihres verstorbenen Privatpatienten zu besprechen!
Was konnte, was musste man nach dieser Feststellung und auch nach den Einträgen der folgenden Tage nur erwarten?
Die Definition für akute Suizidalität (anklicken)
22.12.05 wird Pat. wütend über seine schlechte Handschrift - keine Mitarbeit mehr
22.12. meint, Gott würde ihn bestrafen Gedächtnisprobleme
23.12. Prof. Dr. Herpertz verweigert Ausgangsregelung über Weihnachten zur Familie, Begründung:
starke Suizidgefährdung, auch im Protokoll der Mutter
Am Todestag schrieb Marios Mutter diesen Bericht. Sofort ging er an die Ermittlungsbehörden in Rostock.
Die Ermittlungsbehörden in MV wurden von Anfang an immer wieder von uns aufgefordert, selbst öffentlich, den darin angegebenen Zeugen, Peter S. anzuhören.
Bis heute, im April 2013, findet diese Zeugenaussage, inzwischen auch schon lange im Internet veröffentlicht, gezielt bei den bisher aufgetretenen DGPPN - Gutachtern keine Berücksichtigung.
Wir versicherten am 23.12.05, dass "rund um die Uhr" zwei Ärzte und ein Psychologe die Betreuung im Elternhaus übernehmen würden. Mario sei bisher immer Weihnachten bei der Familie gewesen - dennoch war die konstante Aussage der Chefärztin, Prof. Herpertz:
- selbst in der Krankenakte!), aus einem Arztbericht, in der Dokumentation der Einzelgespräche der verantwortlichen Ärztin, geschrieben erst nach dem Tod des Patienten steht aber:
"Bei fehlender akuter Suizidalität"
hier, links, aus der Krankenakte, die Bestätigung: rechts, das Protokoll der Mutter:
"Kein Urlaub nach Hause": Wo ist hier die behauptete Freiwilligkeit?
"Allerdings wird erneut von zweiter Realität gesprochen, auch ich (die Chefärztin) sei nicht wirklich, sondern eingesetzt."...aus Dokumentation Herpertz, vom 10.01.06 zur Visite am 23.12., erstellt, weil eine Strafanzeige unterwegs ist - als der Patient lange tot ist:
Stundenweiser Ausgang in Begleitung von Angehörigen wird erlaubt!
Und das steht in dieser Dokumentation, sinngemäß, auch schon genau so unter dem Datum 10.10.05.
Wo ist da im Vergleich die angebliche deutliche Besserung und die Zukunftsorientierung im Dezember / Januar, die Gutachter Wolfersdorf "sieht"?
Für den Patienten ist selbst die Chefärztin zu Weihnachten eine Außerirdische!"
Deshalb reiste ich am Folgetag in Begleitung von Marios ehemaligen Kinderarzt in Rostock an:
27.12." es ist schön, dass Ihr gekommen seid, wenn Ihr auch nur virtuell seid" (Aussage des Patienten gegenüber seinem Vater und Dr. Husseini, Marios ehemaliger Kinderarzt, an diesem Tag).
Es gelang Dr. Husseini nicht, am Nachmittag des 27.12.2005 ein
Gespräch mit einem dortigen Kollegen zu führen.
Die Schwestern konnten keinen Arzt in der Klinik erreichen. Dokumentation der Mutter.
29.12. läppisch Pat hält sich viel in seinem Zimmer auf / leicht unterschwellig gereizt
Pat. versucht, Grenzen auszuloten (Krankengeschichte)
Dokumentation der Mutter:
30.12. wenig Kontakt zu Mitpat. Pat. liegt viel auf dem Bett, möchte nun nich reden Pat. hat eine Unordnung in seinem Zimmer - fühlt sich aber so wohl, glaubt jetzt, er isst zu viel, muß wieder bremsen ( Kommentar: bei Untergewicht )
02.01.06 Pat. ist ungepflegt und insgesamt sehr unzufrieden, teilweise etwas läppisch Pat. ist nicht mehr so zugänglich
Pat. legt jedes Wort auf die Goldwaage, gibt schnippische Antworten
03.01.06 Pat hat den ganzen Nachmittag geschlafen, ließ sich durch nichts stören
"Gibt an, dass er weiter an zwei Realitäten glaube" (Dokumentation Herpertz, erstellt erst nach dem Tod ihres Patienten)
3.1.06 Gesprächsprotokoll Guido D.:
Wo ist hier die behauptete Freiwilligkeit bezüglich Verbleib in der Klinik? "..die ganze Zeit in der Klinik verbringen musste .. nicht nach Hause durfte"
04.01.06 könne nur schlecht unterscheiden, was reell (al) ist und was nicht
Dieser bemerkenswerte und alarmierende Eintrag im Pflegebericht findet am Tag darauf absolut keine Beachtung, stattdessen zum 5.1.06:
05.01.06 aus der Dokumentation der Einzelgespräche, erstellt erst nach dem Tod des Patienten:
"..würde Kontrollen nicht akzeptieren"
"sage ihm aber zu, dass Cannabiseinnahme nicht zur sofortigen Entlassung führe."
05.01.06 wird morgen geklärt, was für Therapien für ihn gut sind Gute Mitarbeit in der Gruppe, jedoch Angst vor Rollenspiel (Krankengeschichte),
Hier sind die letzten Arztberichte vor dem Tod dieses Patienten vom 03.01.06 und vom 05.01.06.
Wieder ist da kein Arzt, der für den Privatpatienten der Chefärztin tatsächlich zuständig ist.
Die Chefärztin weiß ohnehin nicht, was mit dem ihr anvertrauten Patienten in der Klinik geschieht. Hier steht klar und deutlich:
03.01.06 "Patient wird heute verlegt auf die P3"
In der so genannten "Dokumentation der Einzelgespräche" taucht aber diese Angabe bezüglich Verlegung auf P3 auf, aber nichts zu der alarmierenden Feststellung im Pflegebericht:
Auch das, wie vieles andere auch, hat wohl auch nichts mit der Wahrheit und den tatsächlichen Geschehnissen zu tun, da war der Patient aber schon einen Tag lang laut diesem folgenden Arztbericht auf der Station P3.
Der folgende und vorletzte Arztbericht zu Lebzeiten des Patienten vom 3.1.06 hat mit der konkreten Situation im Januar 2006 so gut wie nichts zu tun und geht nur sehr oberflächlich und rückblickend auf Ereignisse Mitte Dezember der Vorjahres ein:
Frage der Kriminalpolizei in Rostock:
„Frau Dr. Lemke ist nachweislich Ärztin auf der Station P2, zu diesem Zeitpunkt allerdings war der Patient schon auf der Station P3.
Wie erklären Sie sich diesen Umstand?“
Am 5.1.06 ist der Patient aber angeblich schon zwei Tage auf der Station P3. Warum kommt da aber die letzte Beurlaubung und der letzte Arztbericht von der Stationsärztin der P2. Dr. Lemke?
Klar und deutlich steht hier in diesem Arztbericht: "03.01.06 Patient wird heute verlegt auf die P3".
Hier findet keine Überprüfung des "Istzustands" statt; das vom 3.1.06 ist ein "Rückblick" auf den 18.12.05, mehr nicht!
Bezüglich Beurlaubung am kommenden Wochenende und einer notwendigen Überprüfung seiner Belastung steht auch hier kein Wort.
Auch am 3.1.2006, ein Freund, der ihn regelmäßig besuchte:
„Unser letztes Gespräch führten wir am 3. Januar 2006, er klang niedergeschlagen, als er erzählte, dass er die Feiertage nicht nach Hause durfte und die ganze Zeit in der Klinik verbringen musste. (.....) seine trübe Stimmung bis zum Ende unseres Gespräches aber blieb.“
"..nicht nach Hause durfte" und "die ganze Zeit in der Klinik verbringen musste" und "trübe Stimmung ... aber blieb"
Wo ist da die angeblich deutliche Besserung und die Zukunftsorientierung?
Wo ist da die angebliche Freiwilligkeit des Klinikaufenthalts?
Das sind wohl die Gründe, weshalb auch diese Aussage dieses Zeugen gutachterlich gezielt keine Berücksichtigung findet und auch komplett ausgeklammert wird!
In einem Schreiben der verantwortlichen Chefärztin, ebenfalls erst erstellt nach dem Tod ihres Patienten, steht aber:
"Am 04.01.2006 entschieden wir uns zur Verlegung des Patienten von unserer geschlossenen Station P2 auf die störungsspezifisch geführte offene Station P3"
Diese Aussage bezüglich Verlegung am 4.1.06 findet sich, wie schon gesagt, auch in der Dokumentation der Einzelgespräche wieder.
Diese Dokumentation ist aber, und das ist nachgewiesen, ohnehin voll mit nachgewiesenen Manipulationen und durchgängig unrichtigen Angaben.
Am 09.1.06, also auch nach dem Tod des Patienten, erstellt Dr. Kumbier, Assistenzarzt, einen in der Akte einmaligen Bericht.
Am Tag nach seinem Tod wird der Patient rückwirkend für gesund erklärt!
Dr. Kumbier beschreibt hier, also am Tag nach dem Tod, nachträglich einen großartigen Zustand des Patienten und bescheinigt NACHTRÄGLICH und RÜCKWIRKEND sogar, dass Patientenausgang möglich ist!
Warum bescheinigt er das nachträglich, nach dem Tod des Privatpatienten der Chefärztin? Er ist für diesen Privatpatienten von Prof. Dr. Herpertz überhaupt nicht zuständig!
Danach beginnt eine Woche am Dienstag und hört am Freitag auf!
Damit dokumentiert Dr. Kumbier, der Assistenzarzt, aber auch das Gegenteil seiner Chefin, die sich angeblich erst am 4.1.06 für eine Verlegung von der Station P2 auf die Station P3 entscheidet.
Hier hinterlegt, weitere Informationen dazu. Denn in diesem "Dokument" sagt er auch aus, dass der Patient Mario Hagemeister schon am 3.1.05 Patient auf der Station P3 war. Und hier steht ganz eindeutig: P2:
Der damalige Assistenzarzt, Dr. Kumbier, bescheinigt, dass der Patient auf der Station P3 ist, die damalige Stationsärztin, Dr. Lemke, bescheinigt Station P2.
Hinterlegt sind hier weitere Informationen.
Was stimmt nun? Denn dieses hier hinterlegte Dokument der Krankenakte sagt ganz eindeutig aus:
"Station P2 vom 02.08.2005 bis zum 08.01.2006."
Obwohl das letzte Blatt erst mit dem Datum 05.01.06 beginnt, steht da unmissverständlich "P2" als Station bis zum Todestag.
Es werden auch eindeutig vor dem letzten Ausgang weder Belastbarkeit noch vorhandene Suizidalität angesprochen oder auch nur ansatzweise überprüft.
Gleichzeitig am 5.1.06 im Pflegebericht:
Bis zum Tod des Patienten gibt es hiernach auch keine weitere ärztliche Dokumentation.
Auch der wichtige und alarmierende Eintrag in den Pflegebericht vom 04.01.06,
"könne nur schlecht unterscheiden, was reell (al) ist und was nicht",findet auch hier nachweislich bei allen Ärzten absolut keine Berücksichtigung und keinerlei Überprüfung.
Da geht der Patient von sich aus auf das Personal zu und gibt erhebliche Schwierigkeiten an. Nichts wird überprüft, und als vorletzter Satz in der Dokumentation der angeblichen Einzelgespräche mit dem Privatpatienten zum Einzelgespräch 9.1.06:
"Es entsteht der Eindruck, dass Suizidalität gezielt dissimuliert wurde"
Zu dem Zeitpunkt, am 9.1.06, dieses Zitats aus der "Dokumentation der Einzelgespräche", ist der Patient aber schon lange tot!
Da unterstellt die behandelnde Ärztin ihrem Privatpatienten Stunden nach dessen Tod, dass er gelogen hat, dass er ihnen etwas vorgemacht hat!
Wenn man die Dokumentation der angeblichen Einzelgespräche genau betrachtet, wird jedem sehr schnell klar, wer hier gelogen hat, und wer was vormacht!
Im Gutachten Dr. Sanner (nicht DGPPN - Vorstand):
Es gibt auch keine komplette psychopathologische Befunddarstellung in den Tagen vor der Tagesbeurlaubung.
Dabei wäre es - gerade nach dem Verlauf der Beurlaubung Anfang Oktober 2005 - erforderlich gewesen, im Vorfeld einer solchen Beurlaubung die Frage der Suizidalität sorgfaltig abzuklären und diese Abklärung genau zu dokumentieren.
Festzustellen ist, dass die Gespräche zwischen dem Vater des Herrn H. und Frau Prof. Herpertz und auch das Gespräch zwischen Vater und Herrn Dr. Wolters in der Krankengeschichte nicht dokumentiert sind, aber u.a. wesentlich für die Entscheidung der dem Unterzeichner gestellten Beweisfrage sind.
Ebenso fehlen auch Darstellungen des (kompletten) psychischen/psychopathologischen Befunds in den letzten Tagen vor beiden Urlauben, denen zu entnehmen wäre, dass die Frage einer möglicherweise (noch) bestehenden Suizidalität erörtert und geklärt wurde.
Es ist der Dokumentation nicht einmal zu entnehmen, dass diese Frage überhaupt angesprochen wurde.
Jedenfalls ist erst recht eine sorgfältige Klärung der Frage einer eventuell weiter vorhandenen Suizidalität nicht dokumentiert.
Aus Sicht: des Unterzeichners erfolgte diese Klärung auch nicht. Weil die Behandler vermutlich oder auch nur möglicherweise oder sogar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unter dem Eindruck des Verlangens des Herrn H. nach Entlassung standen und als einzigen Ausweg die (kurzsichtige) Gewährung eines solchen Urlaubs sahen.
Der Unterzeichner geht davon aus, dass die Frage der Suizidalität unter dem Eindruck dieser "Nötigung" zu wenig Bedeutung zugemessen worden.
06.01.06 Pat. kommt den ganzen Vormittag kaum aus den Bett, - kaum Kontakt zu MP (Mitpatienten), Pat hat versucht zu lernen; Pat. zurückgezogen, Pat. hat versucht zu lernen, war mehrmals auf dem Flur zu sehen. hat seine Tabletten das erste mal selbst aufgestellt
07.01.06 Pat. heute etwas öfters auf als gestern; sieht etwas blaß aus; Pat. zu kleinem Gespräch mit PP bereit Pat. schlief von Mittag bis 17.00 Uhr, las nach dem Abendbrot in Fachbüchern
07.01./8.1.06 Pat. schlief bei 2-stündl. Kontrollen
Ein Blick auf den Park der Station P2 mit den Bäumen, die "die ihn kontrollierenden Wesen" über Nacht vor sein Zimmerfenster gepflanzt hatten:
07.01.06 am Abend gegen 21.00 Uhr, aus dem Brief der Zeugin Julia F.:
"Mario berichtete mir, dass es ihm eigentlich sehr schlecht ginge, da er sich von Außerirdischenbeobachtet und kontrolliert fühlte.
"Er sagte, dass ihn dieser Zustand sehr quälte und schwer auszuhalten wäre."(anklicken und der ganze Brief wird gezeigt. Dieser Brief wurde von einer Ärztin geschrieben.)
"Ich versuchte, vorsichtig darauf einzugehen und fragte ihn, ob er sich dieser Dinge sicher wäre und ihn nichts von dieser Meinung abbringen könnte."
und " Da mir nun bewusst war, wie angespannt und niedergeschlagen er war, fragte ich Mario gegen Ende unseres Gespräches, ob er mir versprechen könnte, dass er sich nichts antäte. Daraufhin entgegnete er mir sofort mit fester Stimme, dass er mir dies nicht versprechen könnte."
08.01.06 Pat. kam heute besser aus d. Bett. Pat ging nach dem Frühstück in TU (Tagesurlaub)
21.?? Pat. kam nicht aus dem Tu, TA informiert, vom Vater seine eigene Handynummer erfragt, den Sohn nicht erreicht.
Vater war sehr erregt, daß der Sohn beurlaubt wurde, schickte einen Freund in die Spur.
Vater bat ausdrücklich, über jeden Ausgang informiert zu werden! AvD um 22.?5 auf Station, Vater rief mehrfach an, Sohn hätte in Gegenwart eines Zeugen von Suizid gesprochen, 23.00 Uhr Polizei auf Station, Suchmeldung ausgelöst, 24.00 Anruf der Polizei um Bitte der Tel. nr. d. Vaters, bis 5.00 keine Rückmeldung durch Polizei.
Links der Pflegebericht, wohl Schwester Dorothea, rechts: Dieser Arztbericht kann erst später entstanden sein und beweist auch, wie sehr die Inhalte der Arztberichte manipuliert sind und mit der Wahrheit nichts zu tun haben:
Erklärung: Am Abend des 08. Januar, gegen 22.00 Uhr, rief eine Krankenschwester (Dorothea) aus Rostock uns, die Eltern des Patienten, in Horn-Bad Meinberg (fast 500 Kilometer von Rostock entfernt) an, und wollte die Handynummer des Patienten haben.
Auf meine erstaunte Nachfrage, er sei doch in der Klinik, erklärte sie, der Patient hätte an dem Tag eine "Belastungsprobe im häuslichen Bereich".
Er hatte bis um 20.00 Uhr Ausgang und war noch nicht wieder zurück in der Klinik. Mehrere Gespräche gingen hin und her; eine Ärztin war aber nicht da, nur diese Krankenschwester; entsprechend ist das hier hinterlegte Protokoll zu bewerten.
Man sieht auch, dass hier massiv nach dem Tod de Patienten geschrieben, wurde; auch noch am 13.1.06, und das war mehrere Tage nachdem die Kripo die Akte beschlagnahmen wollte.
Am 9.01.2006 war der Patient ohne jeden Zweifel tot- und das war am Morgen des 9.1.06 bekannt!
Uns war augenblicklich klar, was dieser Anruf bei der uns bis dahin bekannten Vorgeschichte bedeuteten konnte, bedeuten musste. Deshalb bat ich ausdrücklich, über jeden Ausgang informiert zu werden.
Niemand war über diesen Ausgang informiert, niemand war da, der sich vor Ort kümmern konnte; die Studentenbude des Patienten in Rostock war ein einziges Trümmerfeld, auch das war der Klinik bekannt:
Wir befürchteten Schlimmes:
Das hatte man, bei der bei allen bekannten Vorgeschichte, wohl billigend in Kauf genommen" als man ihn, nun wiederholt in hilflosen Zustand, wider alle geltenden Regeln der Psychiatrie, allein unter dem Einfluss unkontrollierbarer Medikamente, die bekanntlich Suizidalität fördern, riskiert.
Ich erklärte ihr, dass der häusliche Bereich unseres Sohnes fast 500 Kilometer von Rostock entfernt ist und dass eine hochgradige Suizidgefährdung besteht.
Sofort informierte ich die Polizei in Rostock, die Freunde meines Sohnes dort, und auch das Personal des Hotels Neptun, wo der Patient am Nachmittag mit einem Freund war. Dokumentation der Mutter:
Die angeführten Zeugenaussagen im Gutachten Prof. Freyberger, Seite 31, fanden auch gezielt keinerlei angemessene Berücksichtigung, weder bei den DGPPN- Gutachtern Freyberger und Wolfersdorf, noch bei der angeblich ermittelnden Staatsanwaltschaft in Rostock:
"Er wollte zu einem Zeitpunkt in seinem Leben zurück, der ca. einen Monat vor der Einweisung in die Psychiatrie liege," auch das ist eindeutig Wahn und nicht, wie Wolfersdof behauptet, Zukunftsorientierung!
Er will sich auf eine "Zeitreise" begeben- und wie das geht, kennt er aus dem Film Matrix, und das setzt er nun, von den Wahnideen gelenkt, die ohnehin schon lange sein Denken und Handeln beherrschen, um, so, wie er es aus dem Film kennt: Der Sprung in die Realität, hier hinterlegt.
Immerhin, das, was Prof. Freyberger hier anführt, geschah wenige Stunden vor Marios Tod, bestätigt aber das, was Mario seit seinem erlebten Missbrauch jedem so mitteilte, der sich auch nur 5 Minuten mit ihm unterhielt.
Seit den Gesprächen mit dem Oberarzt am 01.11.05, weiteren Gesprächen mit Dr. Wolters
(Aktenlage/Gutachten) und dem Gespräch mit der Chefärztin am 23.12.2005 war für uns klar, wie brisant diese Situation war und was diese Aussage
"Patient kommt nicht zurück" an diesem späten Abend bedeuteten musste!
Vom 23.12.05 bis zum 08.01.06, das waren gerade mal 16 Tage. Die Chefärztin, Prof. Dr. Herpertz, war auch im Urlaub, in diesen wenigen Tagen lagen mehrere Feiertage, Weihnachten, Sylvester und Neujahr.
Das Gespräch mit Dr. Wolters fand am 29.12.05 statt, zwei Tage nach unserem Besuch dort. Auch in diesem Gespräch bestätigte Dr. Wolters die akute Suizidgefährdung.
Er, Dr. Wolters, ließe den Patienten nicht einmal zum Zigaretten holen zum Automaten allein gehen!
Bei meinem letzten Besuch davor durfte mein Sohn nicht einmal mit mir gemeinsam zu meinem Auto, um zu helfen, seine Wäsche in die Klinik zu tragen. Ich bekam eine Sondererlaubnis und durfte mit meinem PKW in den sonst durch eine Schranke abgesperrten Bereich bis vor die Tür der P2 fahren, eben, wegen der Suizidgefährdung.
All diese Angaben sind seit Jahren Bestandteile der Gerichtsakte. Bis heute ist nicht klar, wer überhaupt wann da und wer zuständig war!
Es gelang Dr. Husseini, Marios ehemaligem Kinderarzt nicht, am Nachmittag des 27.12.2005 ein Gespräch mit einem dortigen Kollegen zu führen. Die Schwestern konnten keinen Arzt in der Klinik erreichen (siehe oben).
Zum Datum 06. und 07.01.06 gibt es keine Arztberichte. Die letzten Arztberichte überhaupt stammen von 03.01.06 und vom 05.01.06, und wieder sind es Berichte von Ärzten, die für den Privatpatienten überhaupt nicht zuständig sind.
Hier im Pflegebericht steht deutlich "Vater rief mehrfach an" - und da war kein Arzt, nur eine Krankenschwester - und dann erscheint da die hier hinterlegte ärztliche Dokumentation, wie "an einem Stück geschrieben", der letzte Eintrag:
"10.1.06 Nachricht, dass sich Patient suizidiert habe durch Sprung vom Hotel Neptun in Warnemünde am 9.1.06" Eintrag am 13.1.06, also werden noch Arztbericht vier Tage nach dem Tod des Patienten geschrieben.
Das steht da und das ist unfassbar: Nicht nur die behandelnde Chefärztin, Prof. Dr. Herpertz, wusste lange nichts vom Tod ihres Patienten, auch die Stationsärztin bestätigt hier die ärztliche Unwissenheit.
Die letzten Worte: "Eintrag am 13.1.06" - das ist, nachdem die Polizei die Akten beschlagnahmen wollte!
Von der für diesen Privatpatienten verantwortlichen Ärztin, Prof. Dr. Herpertz, gibt es in der gesamten Aktenlage von fast einem halben Jahr, nicht eine Seite, nicht einmal einen einzigen Satz!
Ohne Überprüfung seines Gesundheitszustands wurde der Patient - nicht Herr seiner Sinne - zweimal hilflos ausgesetzt. Aus der Dokumentation der Einzelgespräche mit ihrem Privatpatienten; am 9.1.06 ist der Privatpatient aber schon lange tot. Das und was am letzten Tag im Leben ihres Patienten geschah, erfährt die behandelnde Ärztin aber erst vom Vater Ihres Patienten am frühen Abend als sie dort anruft:
Ein Zeuge dieses Gesprächs, die Aussage ist hier hinterlegt.
Nicht der Vater ruft bei der behandelnden Ärztin an, nein, die behandelnde Ärztin, Prof. Dr. Herpertz, ruft bei den Eltern ihres seit mindestens 20 Stunden toten Privatpatienten an.
Sie will die weitere Behandlung ihres toten Privatpatienten besprechen!
Aus dem Gutachten Dr. Sanner (nicht DGPPN- Vorstand):
Für den 09.01.2006 wird festgestellt, dass Herr H. am 08.01.2006 aus der Beurlaubung nicht zurückgekehrt sei. Eine Fahndung sei veranlasst worden, und zu Hause sei er nicht gefunden worden.
Gegen 17.00 Uhr habe Frau Herpertz vom Vater erfahren, dass Herr H. sich suizidiert habe. Er sei in den frühen Morgenstunden vom Hochhaus in Warnemünde gesprungen. Am Nachmittag vorher habe er sich über die lokalen Verhältnisse informiert und habe auch gegenüber einer Freundin über Suizidalität gesprochen. Es sei der Eindruck entstanden, dass Suizidalität gezielt dissimuliert worden sei.
Nach dieser Eintragung unter der Rubrik "Einzelgespräche" kann man sich / fragen, inwieweit auch die anderen Eintragungen mehr oder weniger Verlaufsdarstellungen sind, oder wirklich Darstellungen von (therapeutischen) Einzelgesprächen.
Hier kann schließlich kein Gespräch stattgefunden haben... und das kann jedermann nachvollziehen.
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfersdorf, erweiterter Vorstand der DGPPN:
So wird gelogen und rücksichtslos manipuliert!
Auf der folgenden Seite werden einige wichtige Aspekte nacheinander mehrfach wiederholt, aber immer unter einem anderen Blickwinkel. Das geschieht, um ganz deutlich zu machen, wie die Aktenlage nachträglich an vielen Stellen nachträglich ganz eindeutig manipuliert wurde.
Unter der Weiterleitung zur Seite drei folgt hier noch eine sehr aufschlussreiche Betrachtung der rechtlichen Grundlagen für eine Fixierung und ein Link mit wichtigen Ausführungen des OLG Koblenz.
Das, was in diesen Ausführungen gefordert wird und was als pflichtwidriges Verhalten benannt wird, möge man in Relation zu den auf dieser und vor allem auf der folgenden Seite dargestellten Inhalte sehen.
„Rechtsgrundlagen Die Fixierung von Patienten
Die Fixierung von Patienten ist eine Behandlungsmaßnahme im weitesten Sinn und stellt gleichzeitig eine Einschränkung der Freiheitsrechte des Patienten dar. Es entspricht dem Alltag der Krankenbehandlung, dass auf Patienten- und auch auf Arzt- bzw. Pflegeseite die Beteiligten regelmäßig mit freiheitsentziehenden Maßnahmen konfrontiert sind. Hier eröffnet sich ein weites Spannungsfeld zwischen dem grundrechtlichnormierten Selbstbestimmungsrecht des Patienten und dem Schutz der Gesundheit und des Lebens bei Selbst- oder Fremdgefährdung.
Eine Fixierung von Patienten im medizinischen Bereich, welche sowohl zivil- als auch strafrechtliche Relevanz innehat, kann durch unterschiedlichste Maßnahmen erfolgen. Sowohl die manuelle Fixierung des Betroffenen an Bett oder Stuhl mittels Gurten, Bettgittern oder Fixierdecken als auch die räumliche Fixierung des Patienten (Einsperren, Täuschungen über Art der Verriegelungen, Zurückhalten beim Verlassen des Zimmers / der Station, Wegnahme eines Hilfsmittels zur Fortbewegung) sowie die gezielte Fixierung mittels sedierender Medikamente und ähnlichem sind Maßnahmen, welche die persönliche Freiheit des Betroffenen einschränken und ohne Rechtfertigung grundsätzlich strafbar sind.
Nach dem Grundgesetz (Artikel 1,2 Grundgesetz) ist die Freiheit des Menschen unverletzlich. Dieses Recht darf nur aufgrund eines Gesetzes beschränkt werden. Zivilrechtlich ist die persönliche Freiheit des Menschen in § 823 BGB, strafrechtlich in § 239 StGB geschützt. Damit durch die Fixierung des Patienten keiner dieser Tatbestände erfüllt wird, muss ein Rechtfertigungsgrund vorliegen. Als Rechtfertigungsgründe für eine Fixierung kommen im Rahmen der Krankenbehandlung insbesondere die Einwilligung des Patienten, Notwehr oder ernsthafte Gefährdung des Patienten bzw. von Dritten (Notstand) in Betracht.
Willigt der einsichtsfähige Patient nach ordnungsgemäß erfolgter Aufklärung über die beabsichtigte Maßnahme in die Fixierung ein, so liegt für den Handelnden eine Rechtfertigung für die Fixierung vor. Bei Minderjährigen hat die Einwilligung durch die gesetzlichen Vertreter zu erfolgen, bei Betreuten muss der gesetzlich bestellte Betreuereinwilligen, sofern dieser für den Aufgabenkreis der Heilbehandlung bestellt ist und die individuelle Einsichtsfähigkeit des Patienten nicht mehr gegeben ist.
Falls der unter Betreuung stehende Patient jedoch geistig noch in der Lagesein sollte, die Relevanz der ihn betreffenden Behandlungsmaßnahmen zu erkennen und zu erfassen, kann dieser noch selbst einwilligen.
Ferner kann die fixierende Maßnahme an dem Betroffenen unter Umständen dann gerechtfertigt sein, wenn ein Fall der rechtfertigenden Notwehr gemäß § 32 StGB gegeben ist. Insbesondere bei gewalttätigen Patienten, welche das behandelnde ärztliche / pflegerische Personal, Mitpatienten oder Besucher angreifen, ist eine Fixierung aus Notwehr gründen rechtmäßig. Schließlich kann die Rechtfertigung einer Fixierung auch durch Vorliegen einer Notstandslage gemäß 34 StGB gegeben sein, beispielsweise bei verwirrten Patienten, die sich ständig lebenswichtige Infusionsschläuche zu entfernen versuchen.
Die Fixierung eines Patienten sollte bei der Behandlung in jedem Fall die ultima ratio darstellen. Zur Frage, wer eine Fixierung anordnen darf, hat das OLG Köln in seinem Urteil vom2.Dezember 1992 (AZ.: 27 U 103/91) anschaulich ausgeführt, dass die Anordnung einer Fixierung im Interesse des Heilerfolges und der Sicherheit des Patienten durch den Arzt erfolgen darf.
Die Fixierung muss dabei vor Beginn der Maßnahmeschriftlich vom Arzt angeordnet werden und inhaltlich Name des Anordnenden, Anordnungsgrund, Art, Umfang sowie Dauer der Maßnahme enthalten.
Das Krankenpflegepersonal darf eine Fixierung nur in Notfällen und bei besonderer Eilbedürftigkeit aufgrund einer akuten Gefährdungslage für den Patienten oder Dritte vornehmen.
In diesem Fall ist sofort nach der Fixierung der Arzt zuinformieren, der über die weitere Fixierung zu entscheiden hat. Eine Fixierung des Patienten außerhalb einer Notfallsituation ohne vorherige ärztliche Anordnung durch das Pflegepersonal hat das OLG Köln in seinem Urteil, selbst wenn sich die medizinischen Maßnahme im nachhinein als sachgerecht darstellt, als pflichtwidriges Verhalten des Pflegepersonals angesehen.
Wichtig ist beifixierten Patienten die Einhaltung des üblichen Behandlungsstandards. In dem benannten Urteil des OLG Köln hat das Gericht die Auffassung vertreten, dass je nach Einzelfall zu entscheiden ist, ob der Patient durch die Fixierung besonderen Risiken ausgesetzt ist und dass eine Risikominimierung zumindest durch eine ständige Sichtkontrolle zu gewährleisten ist.
Bei einer nicht nur kurzfristigen Fixierung bedarf es grundsätzlich der richterlichen Genehmigung. In der Rechtssprechung ist es einhellige Auffassung, dass eine längere Fixierung bereits ab einem Zeitraum von 24 Stunden richterlich genehmigt werden muss.
(Einschub: Hier führt laut eigenem handschriftlichen Protokoll eine Richterin ein lockeres Gespräch mit dem Patienten, der an diesem Tag-- und auch noch bis zum nächsten Tag fixiert wird - und stellt nichts von einer Fixierung fest! Eine Besucherin der Station bezeugt, dass Mario an diesem Tag allein in seinem Zimmer lag und praktisch nicht ansprechbar war. So steht das auch im Pflegebericht!)
Damit gleichzustellen sind mehrere kurzfristige oder regelmäßige Fixierungen in Folge, bei welchen ebenfalls eine richterliche Genehmigung einzuholen ist.
Bei unter Betreuung stehenden Patienten ist es gemäß § 1906 Abs. 4 BGB sogar gesetzlich normiert, dass eine derartige Maßnahme nur mit Genehmigung des Gerichtes zulässig ist.
Ohne eine solche Genehmigung ist die Fixierung nur zulässig, wenn mit dem Aufschub Gefahr verbunden ist; die Genehmigung ist danach jedoch unverzüglich nachzuholen. Das Oberste Bayerische Landesgericht hat in seiner Entscheidung vom 6.Mai 1993 (AZ.: 3 Z BR 79/93) festgestellt, dass in erweiterter Auslegung des § 1906 BGB selbst bei einem bereits mit richterlicher Genehmigung untergebrachtem Betreuten die Durchführung von Fixierungsmaßnahmeneiner weiteren richterlichen Genehmigung bedarf.
Auch wenn die Fixierung von Patienten eine behandlungsalltägliche Maßnahme darstellt, gilt es insgesamt, den Schutz der körperlichen Unversehrtheit und den Sicherheitsanspruch des Patienten ernst zu nehmen, gleichzeitig Freiheitsrechte des Betroffenen zuakzeptieren und zu versuchen, Mobilitätswünschen zu entsprechen.
Kronprinzenstraße20
Bosse@Kanzlei Straeter.de
www.kanzleistraeter.de“aus: http://www.psychiatrie-aktuell.de/bgdisplay.jhtml?itemname=rechtsgrundlagen_fixierung
Bei Suizid sind selbstverständlich nicht automatisch die Behandler schuld. Aber es gibt ärztliche Pflichten:
„Vielmehr sind vor dem Hintergrund der freiheitsentziehenden Wirkung von einzelnen Sicherungsmaßnahmen nur diejenigen zu veranlassen, die zum Schutz des Patienten unbedingt erforderlich sind. Besonders strenge Maßnahmen sind nämlich im Zweifel dazu geeignet, suizidale Tendenzen zu verstärken und therapeutische Heilungschancen zunichte zu machen.
Darüber hinaus macht das OLG Koblenz wichtige Ausführungen zum ärztlichen Verhalten und damit auch zur Haftung des Krankenhausträgers. Es wird betont, dass eine Pflichtverletzung nur dann vorliegt, wenn diagnostisch nicht richtig vorgegangen worden ist.
Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Arzt bestimmte Methoden zur Abschätzung der Suizidgefahr, so etwa die eingehende, intensive Befragung des Patienten nach Ängsten oder Wahnvorstellungen, nicht angewendet hat.“
Eine wesentliche Aussage: „Es wird betont, dass eine Pflichtverletzung nur dann vorliegt, wenn diagnostisch nicht richtig vorgegangen worden ist.“
Das bedeutet, ein vorwerfbares Fehlverhalten liegt dann vor, wenn der Arzt bestimmte Methoden zur Abschätzung der Suizidgefahr, so etwa die eingehende, intensive Befragung des Patienten nach Ängsten oder Wahnvorstellungen, nicht angewendet hat. Aber genau das trifft auf diesen Fall zu:
Am Donnerstag, den 5.1.2005 erfolgte der letzte Eintrag, eine Unterschrift der behandelnden Ärztin in der Fieberkurve der Krankenakte, was aussagen soll, dass sie, die Chefärztin, an diesem Tag 20 Min. bei ihrem Privatpatienten war (unterstellt, diese Unterschrift hat tatsächlich Gültigkeit, was wir aus an anderer Stelle ausführlich erklärt und aus belegten Gründen bezweifeln) Ihr Privatpatient starb in der Nacht vom 8. auf den 9. Januar 2006.
Das sind also nachgewiesen mindestens vier Tage ohne jede qualifizierte Untersuchung in dem oben geforderten Sinne. Das belegen selbst die eigenen Einträge der behandelnden Ärztin in der Krankenakte.
Der Assistenzarzt, Dr. Kumbier, ohnehin nicht zuständig für den Privatpatienten der Chefärztin, kannte den Patienten Mario Hagemeister – wenn überhaupt - erst seit einem Tag. Das Personal der Station P3, und auch der Assistenzarzt, Dr. Kumbier, wussten angeblich nichts von einer Suizidgefährdung. Auch das kann jedermann in der Akte nachlesen.
Dazu kommen dann die wichtigen Zeugenaussagen der Zeugen Peter S. und Julia F., bezogen auf den Todestag, die eindeutig belegen, dass der schutzbefohlene Patient kurz vor seinem Tod voller Wahnvorstellungen war und hochgradig Suizidgefahr bestand.
Und dieser Zeuge sagt aus, dass auch Tage davor nichts von "Zukunftsorientierung" festzustellen war!
Wohl aus genau diesen Gründen werden dies Zeugenaussagen von Justizbehörden in MV und auf DGPPN - Gutachterseite gezielt und systematisch nicht zur Kenntnis genommen und völlig unterdrückt. Das ist ein eindeutiger und sehr deutlicher Fall von Strafvereitelung im Amt.