Source: https://www.fg-seelisberg.ch/dokumente/statuten/
Timestamp: 2018-12-15 16:25:42
Document Index: 142199769

Matched Legal Cases: ['Art. 60', 'Art. 10', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 3']

Statuten - Frauengemeinschaft Seelisberg
Frauengemeinschaft Seelisberg
Unter dem Namen „FRAUENGEMEINSCHAFT SEELISBERG“ (FG Seelisberg) besteht in der Pfarrei St. Michael in Seelisberg ein im Jahre 1906 gegründeter Verein gemäss Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Seelisberg.
Die FG Seelisberg ist Mitglied des Frauenbundes Uri (FBU) und ist somit dem Schweizerischen Katholischen Frauenbund (SKF) angeschlossen.
Die FG Seelisberg ist ein Zusammenschluss von Frauen mit christlicher Aus-richtung. Sie erfüllt Aufgaben in Gesellschaft, Staat und Kirche und vertritt dabei insbesondere Fraueninteressen. Der Verein ist parteipolitisch neutral.
3.1 Pflege der Gemeinschaft, der Solidarität und der gegenseitigen Hilfe unter Frauen
3.2 Bildung der Frauen in persönlichen, religiösen, politischen, erzieherischen und kulturellen Bereichen
3.3 Wahrnehmung sozialer Aufgaben
3.4 Einsatz für ökumenische Bestrebungen
3.5 Zusammenarbeit mit anderen Frauenvereinen und Institutionen in Gemeinden und Region
3.6 Zusammenarbeit mit dem Frauenbund Uri (FBU) und dem Schweizerischen Katholischen Frauenbund (SKF)
3.7 Vertretung der Interessen des Vereins und seiner Mitglieder
Jede Frau die bereit ist, an der Erfüllung der Aufgaben mitzuwirken, kann Mitglied des Vereins werden. Jedes Mitglied erhält die Statuten und ist berechtigt, an den Versammlungen, Veranstaltungen oder Vorträgen teilzu-nehmen. Die Mitgliedschaft wird erworben durch Zahlung des von der General-versammlung festgelegten Jahresbeitrages.
Amtierende Vorstandsmitglieder (Art. 10) sowie Mitglieder, welche das 80. Altersjahr erfüllt haben, sind von der Entrichtung des Jahresbeitrages befreit.
Der Austritt erfolgt mit einer mündlichen oder schriftlichen Erklärung an ein Vorstandsmitglied auf Ende des Rechnungsjahres.
C die Rechnungsrevisorinnen
A Generalversammlung
Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie findet ordentlicherweise alljährlich statt. Ausserordentliche Generalversammlungen können vom Vorstand oder der Rechnungsrevisorinnen einberufen werden oder wenn ein Fünftel der Mitglieder dies schriftlich unter Angaben der Traktanden beim Vorstand verlangt.
Die Generalversammlung wird durch schriftliche Einladung unter Bekanntgabe der Traktandenliste vom Vorstand mindestens 20 Tage im Voraus einberufen.
Anträge zuhanden der Generalversammlung sind dem Vorstand mindestens 14 Tage vorher schriftlich einzureichen.
Bei Wahlen und Abstimmungen entscheidet mit Ausnahme von Art. 19 und Art. 20 das einfache Mehr der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit hat die Vorsitzende den Stichentscheid.
Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen, sofern die Mehrheit der anwesen-den Mitglieder nicht eine geheime Wahl bzw. Abstimmung verlangt.
Die Stimmenzählerinnen werden an jeder Versammlung neu gewählt.
9.1 Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung, des Jah-resberichtes, der Jahresrechnung sowie des Berichtes der Revisorinnen
9.2 Wahl der Präsidentin, der übrigen Vorstandsmitglieder und der Rechnungsrevisorinnen
9.3 Behandlung von Geschäften, die der Vorstand vorlegt
9.4 Behandlung von Anträgen der Mitglieder
9.5 Festsetzung des Jahresbeitrages
9.6 Beschlussfassung über Revision der Statuten gem. Art. 19
9.7 Beschlussfassung über Auflösung des Vereins gem. Art. 20
Der Vorstand besteht aus mindestens 5 Mitgliedern und organisiert sich folgendermassen:
1. Präsidentin oder Co-Präsidentin
2. Aktuarin und Vizepräsidentin
3. Finanzverwalterin
Die Vorstandsmitglieder werden von der GV für eine Amtsdauer von 2 Jahren gewählt und sind wieder wählbar.
11.1 Führung und Vertretung des Vereins
11.2 Vorbereiten der Generalversammlung und allfälliger Statutenrevision
11.3 Ausführung der GV-Beschlüsse
11.4 Wahrnehmung der unter Art. 3 genannten Aufgaben
11.5 Erarbeiten eines Jahresprogrammes
11.6 Verantwortung für die Vereinsführung und für alle anfallenden Geschäfte
11.7 Verwaltung des Vereinsvermögens
11.8 Kontakt und Zusammenarbeit mit dem Frauenbund Uri (FBU) und dem Schweizerischen Katholischen Frauenbund (SKF)
11.9 Zusammenarbeit mit anderen Gremien und Institutionen der Gemeinde
11.10 Öffentlichkeitsarbeit
Die Präsidentin hat den Vorsitz des Vereins. Sie leitet die Generalversammlung und die Sitzungen des Vorstandes und koordiniert die verschiedenen Aufgaben des Vereins.
Für rechtsverbindliche Geschäfte zeichnet ein Vorstandsmitglied kollektiv zu zweit mit der Präsidentin. Für Bank- und Postverkehr haben die Präsidentin und Kassierin einzeln Unterschriftsberechtigung.
Die Rechnungsrevisorinnen prüfen die Jahresrechnung und den Vermögens-stand des Vereins und verfassen einen Bericht an die Generalversammlung.
Sie werden an der GV für eine Amtsdauer von 2 Jahren gewählt und sind wieder wählbar.
15.1 Mitgliederbeiträge
15.2 Erträge des Vereinsvermögens
15.3 Zuwendungen (freiwillige Beiträge, Schenkungen, …)
15.4 Einnahmen aus verschiedenen Aktivitäten des Vereins
15.5 Beiträge von kirchlichen und öffentlichen Institutionen
Der Verein entrichtet dem Frauenbund Uri (FBU) den festgelegten Jahres-beitrag.
Für Schulden des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.
Die Tätigkeit der FG Seelisberg ist gemeinnütziger Art und die Mitarbeit erfolgt ehrenamtlich. Auslagen und Spesen werden vergütet.
Eine Revision der Statuten wird in die Wege geleitet, wenn der Vorstand oder ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder das Begehren stellt. Die Statuten-änderung wird an der Generalversammlung mit Zwei-Drittel-Mehrheit der an-wesenden Mitglieder beschlossen.
Zur Auflösung des Vereins bedarf es zwei Drittel der Stimmen der an der GV anwesenden Mitglieder. Der Vorstand muss den entsprechenden Antrag vor-gängig dem Frauenbund Uri (FBU) schriftlich mitteilen.
Bei allfälliger Auflösung des Vereins ist das Vermögen der Gemeinde Seelisberg zur Verwaltung zu übergeben. Erfolgt innert 10 Jahren keine Neugründung einer Frauengemeinschaft, so ist dieses Vermögen für soziale Aufgaben in der Gemeinde zu verwenden.
Unter Vorbehalt der Annahme dieser Statuten und der Namensänderung durch die Generalversammlung vom 16. März 2009, werden die Statuten vom 12. April 1983 ersetzt. Sie treten sofort in Kraft.
Seelisberg, 16. März 2009
Broschüre, Miär sind Seelisbärg
info@fg-seelisberg.ch
Mitglied des Schweizerischen, Katholischen Frauenbundes SKF