Source: http://smvbismarck.de/ueber-die-smv/satzung/
Timestamp: 2017-06-27 12:13:25
Document Index: 23898108

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§4', '§3', '§2', '§7', '§ 7', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§1', '§ 8', '§9']

Satzung – SMV Bismarck-Gymnasium
SMV Bismarck-Gymnasium
Komitees BOSS-Komitee
SEM-Komitee
Unterstufenkomitee
Webseiten-Komitee
Intern OwnCloud
Satzung	Folgend findet ihr die neueste Version der Satzung der SMV, die am 20. Februar 2017 beschlossen wurde.
Eine offizielle PDF-Version findet ihr hier.
SMV-Satzung des Bismarck-Gymnasiums Karlsruhe
Die vorliegende Satzung beinhaltet nähere Bestimmungen über Aufgaben und Arbeit der Schülermitverantwortung am Bismarck-Gymnasium Karlsruhe. Allgemeine Aspekte (Grundsätze der SMV, die Organe der SMV etc.) sind im Schulgesetz und der Verordnung des Kultusministeriums über Einrichtung und Aufgaben der Schülermitverantwortung vom 8. Juni 1976 definiert und finden daher an dieser Stelle keine Berücksichtigung mehr.
§ 1 Aufgaben der SMV
Die Schülermitverantwortung (im folgenden SMV genannt) dient der Pflege der Beteiligung der Schüler an der Gestaltung des Schullebens, des Gemeinschaftslebens an der Schule, der Erziehung der Schüler zu Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Der Wirkungsbereich der SMV ergibt sich aus der Aufgabe der Schule. Die Schüler haben in diesem Rahmen die Möglichkeit, ihre Interessen zu vertreten und durch selbstgewählte oder übertragene Aufgaben eigene Verantwortung zu übernehmen, sowie in Komitees.
Mitglieder der SMV sind:
Schülersprecher (gemäß §4)
Stufensprecher (gemäß §3)
Klassensprecher (gemäß §2)
Leiter der Komitees
alle Interessierten und in Komitees / Projekten engagierten Schüler
Die SMV und ihre Organe stellen sich ihre Aufgaben selbst , soweit sie nicht durch das Schulgesetz oder sonstige Rechtsvorschriften festgelegt sind. Dazu gehören insbesondere:
a.) Gemeinschaftsaufgaben der Schüler. Insbesondere soll die SMV die fachlichen, sportlichen, kulturellen, sozialen und politischen Interessen der Schüler fördern. Sie kann dafür eigene Veranstaltungen durchführen. Diese müssen allen zugänglich sein und dürfen nicht einseitig den Zielsetzungen bestimmter politischer, konfessioneller oder weltanschaulicher Gruppen dienen. (§7 SMV-Verordnung). Zur Planung und Durchführung von Veranstaltungen können Komitees gebildet werden, die ihre Legitimation von der SMV erhalten.
b.) die Aufgabe der Organe der SMV, sich aus dem Schulleben ergebende Interessen der Schüler zu vertreten. (§ 7)
Die SMV ist von allen am Schulleben Beteiligten und den Schulaufsichtsbehörden zu unterstützen.
§ 2 Klassensprecher
Der Klassensprecher vertritt die Interessen der Schüler der Klasse und unterrichtet die Klassenschülerversammlung über alle Angelegenheiten, die für sie von allgemeiner Bedeutung sind.
Die Klassensprecher sind Vertreter ihrer Klassen und werden innerhalb der ersten Schulwoche durch die Klassengemeinschaft gewählt. Den fünften Klassen ist der Zeitpunkt der Wahl freigestellt, doch sollte die Wahl innerhalb der ersten 4 Schulwochen vollzogen sein. Es werden je ein Klassensprecher und ein Stellvertreter gewählt.
Bei einer SMV-Sitzung ist mindestens ein gewählter Vertreter der Klasse anwesend.
§ 3 Stufensprecher
§ 3.1 Aufgaben der Stufensprecher
Jeweils zwei Stufensprecher vertreten die Unterstufe (Klasse 5-7) und die Mittelstufe (Klasse 8-10).
Die Stufensprecher vertreten ihre Stufe im Jour Fixe, setzen sich für die Interessen ihrer Stufe ein und bringen konkrete Anregungen an die SMV sowie die Schulleitung ein. Die Stufensprecher halten hierzu in regelmäßigen Abständen Kontakt mit den Klassensprechern.
Die Stufensprecher sind Ansprechpartner für die Schülersprecher und Verbindungslehrer, sie geben relevante Informationen (Klassendurchläufe, Verteilen von Infozetteln, etc.) an ihre Stufe weiter
§ 3.1.1 Aufgaben des Unterstufensprechers
Der Unterstufensprecher ist für die Evaluation von Unterstufenveranstaltungen zuständig und gibt Rückmeldung an die jeweiligen Verantwortlichen.
Die Klassensprecher der 5. Klassen werden zu Beginn des Schuljahres vom amtierenden Unterstufensprecher über ihre Aufgaben informiert.
§ 3.1.2 Aufgaben des Mittelstufensprechers
Der Mittelstufensprecher verfasst die Protokolle der SMV-Sitzungen, leitet sie an die Schülersprecher und Verbindungslehrer weiter und hängt sie am SMV-Brett aus.
Der amtierende Mittelstufensprecher erklärt den neuen Paten ihre Aufgaben.
Die durch die Paten organisierte Kinderbetreuung an den Schulfesten sowie Sonderterminen (z.B. dem Pädagogischen Tag) wird durch den Mittelstufensprecher initiiert und koordiniert.
§3.2 Wahl der Stufensprecher
Die Stufensprecher werden im Rahmen einer Stufenvollversammlung zum Halbjahr der gleichen Prozedur wie bei der Schülersprecherwahl folgend gewählt.
Stimmberechtigt ist jeder Schüler der entsprechenden Stufe.
Stufensprecher werden die beiden Kandidaten, die mit mindestens 10% aller abgegebenen Stimmen die meisten Stimmen auf sich vereinen.
§ 4 Schülersprecher
§ 4.1 Aufgaben der Schülersprecher
Die Schülersprecher vertreten die gesamte Schülerschaft in und außerhalb der Schule und sind die Leiter der SMV.
Die Schülersprecher berufen nach Bedarf SMV-Sitzungen ein, um aktuelle für die Schülerschaft relevante Angelegenheiten mit der SMV zu besprechen.
Die Schülersprecher sind an der Organisation der Schulfeste maßgeblich beteiligt und übernehmen koordinierende Funktionen bei diversen Projekten in der SMV-Arbeit.
Die Schülersprecher, die Schulleitung und die Verbindungslehrer treffen in regelmäßigen Abständen im Rahmen eines „Jour Fixe“ zusammen, um die Angelegenheiten der SMV zu besprechen und um sich gegenseitig zu informieren.
§ 4.2 Wahl der Schülersprecher
Die Schülersprecher werden direkt von den Schülern der Schule gewählt.
Jeder Schüler ist berechtigt, Schülersprecher zu werden, er muss sich jedoch seiner Verantwortung bewusst sein. Er wird für die Dauer eines Jahres gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Das Amt eines Schülervertreters erlischt vor Ablauf seiner bis zum Ende des Schuljahres dauernden Amtszeit mit dem Verlust der Wählbarkeit oder seinem Rücktritt.
Die Kandidaten stellen sich im Rahmen der ersten, möglichst früh im Schuljahr stattfindenden Schülervollversammlung (siehe § 6) vor und werden noch am selben, spätestens am darauffolgenden Tag gewählt. Hierzu geht ein Wahlteam unter Aufsicht eines Lehrers mit Stimmzetteln durch die Klassen. Die Stimmzettel müssen den Namen, die Klasse und ein Bild jedes Kandidaten enthalten.
Es gibt drei Schülersprecher, von denen der erste Schülersprecher und der zweite Schülersprecher gewählt werden. 1. Schülersprecher wird der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereint, 2. Schülersprecher der mit den zweitmeisten Stimmen, gemäß § 4.2.5. . Die Schülersprecher des Vorjahres bestimmen aus ihrem Kreis den 3. Schülersprecher, der im neuen Schuljahr eine beratende Funktion im Schülersprecher-Team übernimmt. Der 2. und der 3. Schülersprecher sind die Stellvertreter des 1. Schülersprechers.
Um Schülersprecher zu werden, müssen mindestens 15% der abgegebenen Stimmen auf einen Kandidaten entfallen. Für den Fall, dass keiner der Kandidaten die 15 Prozent-Hürde erreicht, wird das Wahlverfahren wiederholt. Sollten mehrere Kandidaten die gleiche Anzahl an Stimmen erhalten, entscheidet die Stichwahl. Die Schülersprecher werden von den Verbindungslehrern nach ordnungsgemäßer Auszählung der Stimmen ernannt.
Mit Annahme des Amtes des Schülersprechers ist es nicht mehr möglich, das Amt des Klassen- oder Stufensprechers zu bekleiden.
§ 5 Verbindungslehrer
Die Verbindungslehrer beraten die SMV, unterstützen sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und fördern ihre Verbindung zu den Lehrern, dem Schulleiter und den Eltern. Sie können an allen Veranstaltungen der SMV, insbesondere auch an den Sitzungen der SMV beratend teilnehmen.
Die Verbindungslehrer werden von allen Klassensprechern oder deren Stellvertretern gewählt. Dies geschieht in einer Sondersitzung, bei der die letztjährigen Schülersprecher die Wahlleiter stellen. Der Zeitpunkt der Wahlen ist für die erste SMV-Sitzung vorgesehen. Gewählt werden sie für die Dauer von zwei Schuljahren. Die Wahlen für die zwei Positionen finden im Wechsel statt.
§ 6 SMV-Sitzungen
Während der SMV-Sitzungen werden die Aufgaben aus §1.1 verfolgt.
Während der SMV-Sitzungen sind nur die Mitglieder der SMV anwesend.
Während SMV-Sitzungen verfügen nur Klassensprecher über ein Stimmrecht. Bei Wahlen/ Abstimmungen darf pro Klasse nur eine Stimme abgegeben werden.
Die aus allen interessierten Schülern bestehenden Komitees wählen ihren Leiter, sowie dessen Stellvertreter selbst. Diese haben Anwesenheitspflicht.
Die Schülersprecher berufen SMV-Sitzungen nach Bedarf ein. Diese müssen einen Tag vorab angekündigt werden.
Am Anfang des Schuljahres wird eine für alle Schüler verpflichtende Vollversammlung von den Schülersprechern des Vorjahres einberufen. (Hausordnung, allgemeine Information über die SMV, Erklärung des Wahlsystems, Wahl der Schülersprecher, etc.)
§ 8 Schulkonferenz
Die Schulkonferenz findet in der Regel zwei mal im Jahr statt. In ihr sind Lehrer, Schüler und Eltern zu gleichen Anteilen vertreten. Die Schülerseite muss hierfür 4 Schüler entsenden.
Die Vertretung der Schüler in der Schulkonferenz setzt sich aus einem Schülersprecher und 3 von der SMV gewählten Mitgliedern zusammen.
Die Vertreter für die Schulkonferenz werden in der 1. SMV-Sitzung des Jahres gewählt. Wählbar ist jeder Schüler der Schule. Es empfiehlt sich, Schüler verschiedener Altersgruppen zu entsenden.
§9 AKS (Arbeitskreis Karlsruher Schülersprecher)
Mitglieder des AKS sind die Schülersprecher, sowie alle interessierten Schüler.
AKS-Sitzungen finden einmal pro Monat statt. Es sollte immer ein Vertreter der Schule anwesend sein und die SMV über Wichtiges informieren.
Die Schülersprecher dürfen über einen Betrag von 100€ frei verfügen, ohne davor die Genehmigung der SMV-Sitzung bekommen zu haben. Alle Rechnungen und Belege sind nach Bezahlung/Kauf dem Kassenwart zu übergeben.
Komiteeleiter dürfen ebenfalls über einen Betrag von 100€ frei verfügen, wenn sie sich mit den Schülersprechern besprochen haben und eine Veranstaltungsgenehmigung („blauer Zettel“) besitzen.
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