Source: http://tolstoi-institut.de/satzung_d.html
Timestamp: 2017-07-24 10:36:29
Document Index: 72991852

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 26', '§10', '§12', '§ 71']

Satzung_deutsch
des Vereines Tolstoi Institut e. V.
1. Der Verein führt den Namen "Tolstoi Institut e. V“.
Er wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.
2. Der Verein hat seinen Sitz in der Pestalozzistrasse 73, 10627 Berlin
Der Verein wurde am 27.4.2014 gegründet.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung der deutsch - russischen Freundschaft.
Dies soll durch das Vermitteln der russischen Sprache gefördert werden, es soll die internationale kulturelle Zusammenarbeit gepflegt werden, es soll ein umfassendes, aktuelles Russlandbild vermittelt werden. Der Verein fördert Bildung, Erziehung, die Verbreitung der russischen Sprache, Kunst und Kultur, sowie die Jugendhilfe und die Integration russischer Mitbürger in Deutschland. Er fördert die Verbesserung der Beziehung zwischen Russland und Deutschland. Die Umsetzung der Ziele soll durch das persönliche Engagement ehrenamtlicher Vereinsmitglieder in den jeweiligen Bereichen erfolgen.
Der Schwerpunkt des Tolstoi-Institutes liegt auf der kulturellen Ebene.
Ein wichtiges Merkmal wird die Förderung der gegenseitigen Sprachverständigung sein. Es werden im Bereich der Literatur, der Musik, der Bildenden Kunst sowie der Darstellenden Kunst ständig die vielfältigsten Veranstaltungen angeboten.
Es werden unter anderem Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und Informationsveranstaltungen organisiert und durchgeführt werden.
Das Tolstoi-Institut wird Menschen aus Russland, die in Deutschland leben, Hilfestellung geben, sich bei Behörden- und in schwierigen Lebenslagen besser zurechtzufinden.
Es werden regelmäßige Treffen stattfinden, bei dem sich Mitglieder und Gäste des Tolstoi-Institutes untereinander austauschen und die weitere Entwicklung des Tolstoi-Institutes, sowie konkrete Vorhaben besprochen werden.
Wir wollen für die Menschen da sein, in freundlicher, lebensbejahender und vorwärtsstrebender Zielsetzung.
Der Verein ist nach dem weltberühmten russischen Schriftsteller Leo Tolstoi benannt. 2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Zielen des Vereins zustimmt. Über den Aufnahmevertrag entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung muß nicht begründet werden.
§ 3 b Fördermitgliedschaft
1. Fördermitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Zwecke des Vereins unterstützt. Der Antrag erfolgt schriftlich an den Vorsitzenden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung muß nicht begründet werden. 2. Fördermitglieder leisten einen höheren Mitgliedsbeitrag als Mitglieder. Sie sind in erster Linie die finanziellen Unterstützer des Vereins. Sie können passiv dem Verein angehören, sich aber auch aktiv einbringen. 3. Ein Austritt ist mit einer vierwöchigen schriftlichen Kündigung zum Schluß eines Monats möglich.
4. Verstößt ein Fördermitglied gegen die Interessen des Vereins, kann es nach Anhörung vom Vorstand ausgeschlossen werden. 5. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt.
§ 3 c Ehrenmitglieder
1. Der Vorstand kann Personen, die sich im Sinne des Vereins verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. 2. Die Ehrenmitgliedschaft kann vom zu Ernennenden abgelehnt werden. Auch eine spätere Beendigung der Ehrenmitgliedschaft ist schriftlich jederzeit möglich.
3. Verstößt ein Ehrenmitglied gegen die Interessen des Vereins, kann es nach Anhörung vom Vorstand von der Ehrenmitgliedschaft ausgeschlossen werden. 4. Ehrenmitglieder sind stimmberechtigt.
Der Vorstand i.S.d. § 26 BGB besteht aus drei Mitgliedern:
a) dem 1. Vorsitzenden b) dem 2. Vorsitzenden c) dem Schatzmeister Der Verein kann gerichtlich und außergerichtlich durch ein Mitglied des Vorstandes vertreten werden.
Die Vereinigung von mehr als zwei Vorstand-Ämtern in einer Person ist unzulässig.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf Lebenszeit gewählt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes freiwillig aus, so kann ein Ersatzvorstandsmitglied von dem Vorstand bestimmt werden.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1.Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied, auch ein Ehrenmitglied, eine Stimme.
c) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesender stimmberechtigte Mitglieder dies beantragt.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereines können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von drei Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§10, 11, 12, und 13 entsprechend.
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im §12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
2. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an den Verein Luchsi e.V in Berlin zwecks Verwendung für den Tierschutz.
Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gemaß § 71 BGB zeichnet der Vorstand wie folgt:
Berlin, 20.05.2016