Source: http://maiclub-bourheim.de/Joomla/index.php/satzung
Timestamp: 2018-12-14 13:40:53
Document Index: 124333597

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 11', '§ 10', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§8', '§ 24', '§ 25', '§ 5']

Satzung des Maiclubs 1744 Bourheim e.V.
Der Maiclub 1744 Bourheim e.V. mit Sitz in 52428 Jülich –Bourheim
verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck der Gesellschaft ist, den traditionellen Maibrauch im Ort aufrecht zu erhalten und zu fördern.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch das Setzen eines Maibaums und die Durchführung eines Maiumzuges.
Der Name des Clubs lautet Maiclub 1744 Bourheim e.V.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft andie „Aktion Sorgenkind“, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
1. Jeder Verheiratete und Junggeselle, der bereits 16 Jahre alt ist, bzw. im Jahr der Aufnahme 16 Jahre alt wird, kann Mitglied werden.
2. Der Club besteht aus Ehrenmitgliedern, aktiven Mitgliedern und passiven Mitgliedern.
3. Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Maiclub erworben haben, können durch Beschluss des Clubausschusses zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie sind von der Beitragszahlung befreit.
4. Aktive Mitglieder sind gleich Junggesellen, sie nehmen an der Erhaltung des Brauchtums aktiv teil.
5. Passive Mitglieder sind verheiratete Mitglieder oder solche die durch den Clubausschuss als passiv eingestuft werden und darüber in Kenntnis gesetzt wurden. Passive Mitglieder fördern die Interessen des Clubs.
1. Alle Mitglieder haben das Recht, der Vorstandschaft und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigten allen Veranstaltungen des Maiclubs teilzunehmen.
3. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaftals Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Clubs.
a. die Ziele des Clubs nach besten Kräften zu fördern
b. das Clubeigentum schonend und fürsorglich zu behandeln
c. die Beitrag rechtzeitig zu entrichten.
1.Über die Aufnahme entscheidet der Clubausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit.
2. Der Übertritt vom aktiven in den passiven Mitgliederstand muss dem Vorstand bis spätestens zum 31.12. des laufenden Geschäftsjahres mitgeteilt werden. Er ist wirksam ab 1.1. des folgenden Geschäftsjahres.
4. Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand
zu erfolgen, eine Beitragsrückerstattung ist ausgeschlossen.
Wenn das Clubmitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Bezahlung
von Beträgen länger als 6 Monate im Rückstand ist.
Bei groben und wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen
die Interessen des Clubs.
Clublebens.
6.Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Clubausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit.
7. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis, unbeschadet des Anspruches des Clubs auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen und Spenden ist ausgeschlossen.
1. Der Jahresbeitrag kann durch einfache Stimmenmehrheit der
2. Der Einzug des Beitrages erfolgt einmal jährlich.
b. der Clubausschuss
e. dem 1. Kassierer
f. dem 2. Kassierer
2. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende vertreten den Club gerichtlich und auch außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Jeder ist allein vertretungsbefugt. Vereinsintern gilt, dass bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden der 2. Vorsitzende die Aufgaben übernimmt.
3. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Clubs. Ihm obliegt die Verwaltung des Vermögens und die Ausführung der Clubbeschlüsse.
4. Der Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Club mit mehr als 100,00 € belasten, bedarf der Zustimmung des Clubausschusses. Vereinsintern gilt, dass zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Club nicht mehr als mit 100,00 € belasten, jedes Vorstandsmitglied selbständig befugt ist. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Kassierer, die auch Rechtsgeschäfte darüber hinaustätigen dürfen.
5. Die zwischen Dritten und dem Club abgeschlossenen Verträge erlangen nur dann Gültigkeit, wenn sie von zwei Vorstandsmitgliedern unterschrieben sind, wobei mindestens ein Vorstandsmitglied der 1. oder 2. Vorsitzende sein muss.
6. Der Kassierer verwaltet die Clubkasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben, Zahlungsanweisungen kann der Kassierer selbständig unterschreiben.
7. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Voraussetzung für die Wahl zum Vorstandsmitglied ist die Vollendung des 18. Lebensjahres. Er bleibt jedoch solange im Amt, bis ein Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist. Die Wiederwahl des Vorstands ist möglich.
8. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen und ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen.
9. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wird der erste Beisitzer des Clubausschusses als Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung bestellt.
§ 11 Der Clubausschuss
1. Dem Clubausschuss gehören die Vorstandsmitglieder und zwei weitere, von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählte aktive Clubmitglieder an.
2. Der Clubausschuss ist für die in der Satzung niedergelegten Aufgaben und die ihm von dem Vorstand übertragenen Aufgaben zuständig.
3. Für die Einberufung und die Beschlussfassung gilt § 10 Abs. 8 entsprechend.
4. Bei Ausscheiden eines der beiden von der Mitgliederversammlung gewählten Ausschussmitglieder ernennt der Clubausschuss von sich aus einen Ersatzmann bis zu nächsten Mitgliederversammlung.
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst in der ersten Hälfte des Kalenderjahres, durch den Vorstand einzuberufen.
3. Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von einer Woche einzuladen.
4. Die Mitgliederversammlungen sind beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstand die Versammlung schließen und eine neue Mitgliederversammlung einberufen. Die neue Versammlung kann unmittelbar im Anschluss oder aber innerhalb einer Frist von drei Wochen mit derselben Tagesordnung einberufen werden. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Bei Einberufung dieser zweiten Mitgliederversammlung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit extra hinzuweisen.
1. Die Wahl des Vorstandes und der weitere Mitglieder des Clubausschusses.
2. Die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht die Clubkasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch-und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
3. Die Entgegennahme des Jahres-und Kassenberichts des Vorstands, des Prüfungsberichtes der Kassenprüfung und Erteilung der Entlastung.
4. Die Wahl des Zugführers und Ernennung des Versteigerers.
5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen, Beitragsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben, sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.
6. Beschussfassung über die Auflösung des Vereins.
1. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei einer Verhinderung der 2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein vom 1. Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter.
2. Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Erschienen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Eine Vertretung in der Stimmabgabe ist unzulässig.
4. Die Wahl des Vorstands-und Clubausschussmitgliedern sowie der Kassenprüfer erfolgt geheim, wenn mindestens ein Viertel der erschienenen Mitglieder darauf drängt, sonst durch Zuruf.
5. Bei der Wahl der Vorstands-und Clubausschussmitglieder ist bei Stimmengleichheit ein zweiter Wahlgang erforderlich. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
1. Die Beschlüsse des Vorstandes, des Clubausschusses und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
IV. Versteigerung, Maikönig, Zugführer, Stuckbaumträger
§ 16 Zugführer
1. Der Zugführer wird jährlich von der Mitgliederversammlung neu gewählt.
2. Er übernimmt die Aufgabe, alle bei Veranstaltungen des Maiclubs stattfindenden Umzüge nach Vorgaben des Vorstands repräsentativ zu führen.
§ 17 Versteigerer
1. Der Versteigerer wird jährlich auf der Mitgliederversammlung von den aktiven Mitgliedern des Clubs neu bestimmt.
2. Er übernimmt die Aufgabe, die nach Möglichkeit vier Wochen vor dem Maifest stattfindende Versteigerung der Maibräute vollverantwortlich durchzuführen.
§ 18 Versteigerung der Maibräute
1. Die Versteigerung der Maibräute findet nach Möglichkeit vier Wochen vor dem Maifest statt und steht unter der Leitung des ernannten Versteigerers.
2. Als Maibraut gilt jedes Mädchen der Gemeinde Bourheim, das nicht verheiratet ist und im Jahre der Veranstaltung 16 Jahre alt ist oder wird. Der Vorstand hat darüber hinaus das Recht einer weiteren Selektierung.
3. Der Mindesteinsatz für eine Maibraut beträgt 2,50 €. Der Steigerungswert beträgt 0,50 € und der Taxwert wird durch Handheben, Kopfnicken etc. jeweils um diesen Betrag erhöht. Wenn aber durch lautes Zurufen an den Versteigerer ein anderer Preis geboten wird, so ist dieser Betrag gültig bis vom Versteigerer durch dreimaliges klopfen und Zuruf, zum ersten, zum zweiten und zum dritten Einhalt geboten wird.
4. Bekommt eine Maibraut keinen Maimann, so kommt sie in den sogenannten Sack, der ebenfalls versteigert wird.
5. Jeder Junggeselle ist verpflichtet zu steigern, ersteigert er keine Maibraut, so zahlt er eine Buße in die Clubkasse. Eine Änderung des Betrages wird durch eine qualifizierte Stimmenmehrheit des Clubausschusses beschlossen und bekanntgegeben.
§ 19 Maibilder
1. Dem Maibrauch entsprechend ist jeder Junggeselle verpflichtet, seiner Maibraut eine Maibild aufzuhängen. Hiervon ausgenommen ist nur der Junggeselle der den sogenannten Sack gekauft hat. Geschmückte Birkenäste werden nicht als Maistrauß anerkannt. Abweichende Vereinbarungen und/oder individuelle Änderungen können durch den Clubausschuss mit einfacher Stimmmehrheit beschlossen werden.
2. Die Maisträuße werden nach Möglichkeit acht Tage vor dem Maifest aufgehängt. Unmittelbar hiernach findet eine Kontrolle statt.
3. Kommt ein Junggeselle aus eigener Veranlassung dieser Verpflichtung nicht nach, so zahlt der eine Buße für jeden nicht aufgehängten Maistrauß in die Clubkasse. Eine Änderung des Betrages wird durch eine qualifizierte Stimmenmehrheit des Clubausschusses beschlossen und bekanntgegeben.
§ 20 Maikönig
1. Innerhalb der Maiversteigerung wird von den aktiven Mitgliedern auch der Maikönig gekürt, das heißt ersteigert.
2. Der Maikönig übernimmt die Aufgabe des Repräsentanten des Maiclubs, bis bei der nächsten Versteigerung sein Nachfolger feststeht.
3. Zur Abdeckung seiner erhöhten Ausgaben aus den übernommenen Aufgaben, erhält der Maikönig eine Pauschale aus der Clubkasse, die vom Clubausschuss mit qualifizierter Mehrheit festgesetzt wird.
§ 21 Stuckbäumchenträger und Königstisch
1. Auf der Maiversteigerung wird ebenfalls der Stuckbäumchenträger ersteigert. Die Versteigerung erfolgt in gleicher Weise wie bei den Maibräuten.
2. Ist es den aktiven Mitgliedern nicht möglich, den Königstisch mit sechs Personen sowie dem König zu besetzen, so übernimmt der Vorstand die Verantwortung für die Besetzung.
§ 22 Zahlung der Steigerungswerte und Bußen
1. Die auf Grund der Maiversteigerung zu zahlenden Beträge sowie die verhängten Bußen sind beim ersten Kassierer einzuzahlen. Die Fristen zur Fälligkeit der Beträge werden durch den Clubausschuss beschlossen und bekanntgegeben.
2. Weiterhin gelten die unter §8 Abs. 5a getroffenen Regelungen.
V. Satzungsänderungen, Vermögen und Auflösung
1. Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Angabe der zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekanntzugeben.
2. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder.
§ 24 Vermögen
1. Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Clubs werden ausschließlich zu Erreichung des Clubzweckes verwendet.
2. Niemand darf durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Clubs fremd sind, oder durch Vergütungen begünstigt werden.
§ 25 Auflösung des Clubs
1. Die Auflösung des Club erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei drei Viertel der erschienen stimmberechtigten Mitglieder für die Auflösung stimmen müssen.
3. Das Restvermögen des Clubs wird entsprechend § 5 der Satzung verwenden.
Die Satzung tritt mit ihrer Genehmigung und Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
Der Vorstand hat die Satzungsänderung unverzüglich dem Vereinsregister anzumelden.
Bourheim, 17.10.2014
Maiclub 1744 Bourheim e. V.