Source: http://www.kastl-kem.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=139865
Timestamp: 2018-07-20 10:51:54
Document Index: 124736010

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 47']

Gemeinde Kastl (bei Kemnath) - Gemeinde Kastl (bei Kemnath)
Ideenwettbewerb für die Gestaltung eines Logos für die Gemeinde Kastl
Bekanntmachung über die Auslegung der 2. Änderung zum Bebauungsplan „Senkendorf“ nach § 3 Abs. 2 BauGB i. V. m. § 4 Abs. 2 BauGB (Baugesetzbuch)
Presseinformation: Staatsstraße 2168, Kemnath - Neustadt am Kulm Ersatzneubau der Brücke über die Haidenaab
Bekanntmachung über die Auslegung der 2. Änderung zum Bebauungsplan „Senkendorf“ nach § 3 Abs. 1 BauGB i. V. m. § 4 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch)
Die Herkunft des Ortsnamens „Kastl“
Der Ortsname „Kastl“ kommt mehrfach in Bayern vor. Der historische Atlas von Bayern, Band Kemnath, bezeichnet in der Zeit von 1244 bis 1747 folgende Schreibvarianten: „Chasten“, „Kastel“, „Castel“ und „Castl“. Es gibt verschiedene Ursprungsformen für den Ortsnamen Kastl, wie z.B.: „Kasten“ = Speicher (vgl. Briefkasten, Kleiderkasten, Getreidespeicher oder -Kasten) „Castell“ = Festung, Bollwerk, Burg, Zufluchtsort „Castulus“ = römischer Märtyrer, dessen Gebeine zunächst in Moosburg waren und später nach Landshut überführt wurden.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet dieses Ortsnamens war früher noch weitaus größer. Im Zuge der Gebietsreformen haben viele Einöden, Weiler oder Mühlen ihren ursprünglichen Namen aufgegeben und den der Großgemeinde angenommen. Für den Ort Kastl (bei Kemnath) kommt aus den oben aufgeführten Ursprungswörtern nur die Ableitung von „Speicher“ in Frage. Die geht auf eine Regelung zurück, wonach man früher Beamten und Dienern Grundstücke von der Gemeinde oder von der Grundherrschaft zuwies und dafür einen Getreidezins forderte, also eine Art Naturalsteuer. Dazu war ein Aufbewahrungsort notwendig, ein Speicher oder „Kasten“, der vom „Kastenamt“ (heute: Finanzamt) verwaltet wurde. Aufgrund der schon im Mittelalter bemerkenswerten Größe der Pfarrei Kastl und der Zugehörigkeit zu den Burgherren von Waldeck und Leuchtenberg sowie des nahen Kosters Speinshart befand sich im Ort ein solcher „Getreidekasten“. Im Salbuch von 1283 wird das „Schlössl“ (Hausnr. 17) bezeichnet, auf dessen Grundmauern sich das heutige „Löindlhaus“ befindet. Kellergewölbe und Brunnen sind noch vorhanden.
Neben den verschiedenen Ortsnamen, welche sich aus dem o.a. Wortstamm bilden, wie „St. Kastl“ oder „Markt Kastl“ (b. Amberg) leiten sich auch zahlreiche Familiennamen davon ab, so z.B. „Kastner", ein Name der in der Region um Kastl weit verbreitet ist.
Verfasser: Arno Stahl / Verwendete Quellen u. Literatur: Josef Scheidler “Kastl – die Landgrafen gründen die Pfarrei Kastl“, „Beim Tafernwirt“; Kemnather Heimatbote Band 3 (1983) „Die Herkunft des Ortsnamens „Kastl“.
Noch im 16. Jahrhundert bestand der Ort nur aus vier ganzen Höfen, 24 Gütern und einem Gütl. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wies Kastl bereits 37 Anwesen bei 63 Herdstätten auf. Innerhalb des dermaligen Gemeindegebietes hatten sich auch drei Landsassereien entwickelt, von denen die leuchtenbergischen Lehen Wolframshof und Bruck bei Kastl, wie Unterbruck früher genannt wurde, die ältesten waren.
Ein geschichtlicher Höhepunkt der Ortschaft war die gewonnene Schlacht gegen eine Franzosentruppe am 26. August 1796. Die Kastler Bauern traten den mit Schusswaffen ausgerüsteten Franzosen nur mit Mistgabeln entgegen und konnten sie so von einem Überfall auf die Nachbarstadt Kemnath abhalten. Dies war nur möglich, da die Soldaten die Nacht zuvor einiges über den Durst getrunken hatten.
Die Beziehungen der Gemeinde zu den Landgrafen von Leuchtenberg werden im Gemeindewappen durch das Leuchtenberger Wappen, den blauen Balken im silbernen Feld dargestellt, während die beiden Drachenflügel, Teile des Attributs der hl. Margaretha, zugleich an die spätgotische Pfarrkirche und an das Kloster Speinshart erinnern sollen.
Im Friedhof Kastl befindet sich ein sogenannter "Bonifatiusstein". Dies ist eines der ältesten Denkmäler des Landkreises Tirschenreuth. Auf diesem Stein ist eine Scheibenkreuzplatte eingemeisselt, die auch im Wappen der Gemeinde enthalten ist. Man sagt, dass Bonifatius, als Zeichen seines Wirkens, diese Steine überall dort hinterlassen hat, wo er ca. 1000 n. Chr. als Missionar tätig war. Ein weiterer Stein befindet sich im Schloss Wolframshof.
(09642) 1275 Herr Etterer (Gemeindebüro)
josef.etterer(at)kemnath.de
Homepage: www.kastl-kem.de
Neues Beratungsangebot: Barrierefreies Bauen , Planungen für Neubau und Umbau, Anpassung von Wohnung
Die Kommunale Wohnberatungsstelle Tirschenreuth und die Bayerische Architektenkammer München bieten in Kooperation ein neues Beratungsangebot an.
Aufstellung Bebauungsplan „Gewerbegebiet Hauptstraße“ und 7. Änderung Flächennutzungsplan
Gemeinde Kastl Bekanntmachung
Aufstellung Bebauungsplan „Gewerbegebiet Hauptstraße“ und 7. Änderung Flächennutzungsplan (Verfahren gemäß § 3 Abs. 2 i. V. mit § 4 Abs. 2 Baugesetzbuch - BauGB -)
Der Gemeinderat der Gemeinde Kastl hat in der Sitzung am 19.01.2016 beschlossen, für einen Teilbereich des Grundstückes, Flur-Nr. 214, Gemarkung Kastl einen Bebauungsplan gemäß den Bestimmungen der §§ 2 ff des Baugesetzbuches (BauGB) aufzustellen. Gleichzeitig ist auch der Flächennutzungs-plan der Gemeinde Kastl zu ändern und anzupassen (7. Änderung).
Die Aufstellung des Bebauungsplanes orientiert sich insbesondere an der Erweiterungsabsicht des auf Fl.-Nr. 214, Gemarkung Kastl bereits heute ansässigen Gewerbebetriebes. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sollen die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um eine Betriebserweiterung zu ermöglichen. Darüber hinaus soll der Bebauungsplan die geordnete städtebauliche Entwicklung in Kastl gewährleisten.
Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes und der Änderung des Flächennutzungsplanes ist das Architektur- und Ingenieurbüro Wolfgang Schultes, Grafenwöhr beauftragt worden.
Die vorgezogene Bürger- und Fachstellenbeteiligung gem. § 3 Abs. 1 i. V. m. § 4 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) erfolgte in der Zeit vom 02.02.2016 bis einschließlich 04.03.2016. Über die von den Bürgern und Fachstellen vorgebrachten Bedenken und Anregungen hat der Gemeinderat Kastl in der Sitzung am 08.03.2016 entschieden. Die jeweiligen Änderungen wurden in den textlichen und zeichnerischen Festsetzungen zum Bebauungsplan eingearbeitet.
Der Bebauungsplanentwurf in der geänderten Fassung vom 08.03.2016 einschl. der 7. Änderung des Flächennutzungsplanes in der geänderten Fassung vom 08.03.2016 wird nun erneut öffentlich ausgelegt.
Wesentliche umweltbezogene Stellungnahmen liegen nicht vor.
Es sind folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar. Es liegen Informationen zu den Schutzgütern Mensch, Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Klima/ Luft, Landschaftsbild, Kultur- und Sachgüter vor. Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes ergeben sich geringe bzw. mittlere Auswirkungen auf die vorgenannten Schutzgüter. Es entstehen keine zusätzlichen Belastungen durch Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Schutzgütern.
Der Umweltbericht einschließlich Berechnung des Kompensationsbedarfs und die Festlegung der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind Bestandteil des Bebauungsplanes.
Die Planung in der Fassung vom 08.03.2016 kann in der Zeit vom 21.03. bis einschließlich 22.04.2016 bei der Verwaltungsgemeinschaft Kemnath, Stadtplatz 38, Zimmer 23 eingesehen werden. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Gleichzeitig ist Gelegenheit zur Äußerung gegeben.
Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO), zur Einleitung einer Normenkontrolle, der einen Bebauungsplan zum Gegenstand hat, unzulässig ist, wenn die den Antrag stellende Person nur Einwendungen geltend macht, die sie im Rahmen der öffentlichen Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.
Josef Etterer
Öffnungszeiten der Bauschutt- und Grüngutanlieferung
März bis November samstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
April bis Oktober mittwochs von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Deponiewart: Herr Zeitler, Tel. 09642/1250
Dorfwettbewerb 2016 - 2019
Der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" startet 2016 wieder mit dem Kreisentscheid.
Der Dorfwettbewerb ist ein staatlicher Wettbewerb für den ländlichen Raum. Er wird von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen, die erkannt haben, dass es sich lohnt, sich aktiv für die Heimat und damit eine lebenswerte Zukunft einzusetzen.
Der Wettbewerb kombiniert ehrenamtliches Engagement und bürgernahe staatliche Beratung. Ziel der Beratung ist, das Verständnis der Bevölkerung für dessen eigene Einflussmöglichkeit zu stärken und dadurch die bürgerschaftliche Mitwirkung an den Entscheidungsprozessen vor Ort zu investieren.
Eine erfolgreiche Wettbewerbsbeteiligung ist ein langfristiger Entwicklungsprozess. Es geht nicht darum, das "schönste, aktivste und zukunftsträchtige" Dorf auszuzeichnen. Es geht in erster Linie um gemeinsam erarbeitete Leistungen und das Erkennen der Einzigartigkeit eines jeden Dorfes.
Der Wettbewerb ist dazu geeignet, das Selbstbewusstsein einer Dorfgemeinschaft zu fördern. Man hat durch die Teilnahme die Chance, die verschiedenen Generationen, Alt- und Neubürger gemeinsam an einen Tisch zu bekommen.
Die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt organisiert im Landkreis Tirschenreuth den Kreisentscheid.
Herr Harald Schlöger
Telefon: 09631/88-329
harald.schloeger@tirschenreuth.de
Die Anmeldung zum Kreisentscheid muss bis zum 01.Juni 2016 erfolgen.
[Leitfaden zum Wettbewerb]