Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20B%202.06
Timestamp: 2019-11-15 04:39:17
Document Index: 335311553

Matched Legal Cases: ['§ 9', 'Art. 33', '§ 3', '§ 13', '§ 3', '§ 9', '§ 3', '§ 13']

Rechtsprechung: 2 B 2.06 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Berlin-Brandenburg, 17.05.2006
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BVerwG, 10.05.2006 - 2 B 2.06 (https://dejure.org/2006,6060)
BVerwG, Entscheidung vom 10.05.2006 - 2 B 2.06 (https://dejure.org/2006,6060)
BVerwG, Entscheidung vom 10. Mai 2006 - 2 B 2.06 (https://dejure.org/2006,6060)
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Beamter im Bundesdienst, dienstliche Beurteilung, Feststellung der Qualifikation, keine Anwendbarkeit des Bundesgleichstellungsgesetzes.; Anforderung; Arbeitsplatz; Auswahlentscheidung; Beamter; Bund; dienstliche Beurteilung; Personalauswahl; Qualifikation; Statusamt; ...
Notwendigkeit einer Orientierung der Anforderungsprofile für eine Beamtenstelle an die Anforderungen des zu besetzenden Arbeitsplatzes; Berücksichtigung der Anforderungen des Statusamtes bei der dienstlichen Beurteilung
VG Frankfurt/Main, 25.10.2004 - 9 E 4787/03
NVwZ-RR 2007, 790
Diese Vorschrift ist unmittelbar einschlägig bei der Besetzung von Arbeitsplätzen und Dienstposten - wie hier - und gibt insofern die für die Qualifikationsfeststellung wie auch die Auswahlentscheidung selbst maßgebenden Kriterien vor (BVerwG B. v. 10.05.2006 - 2 B 2.06 - ZTR 2006 616, Rn. 5 = BGleiG-ES E.II.2.2 § 9 BGleiG Nr. 3).
Andererseits folgt aus Art. 33 Abs. 2 GG, dass ein Anforderungsprofil deshalb zugrunde zu legen ist, damit das Recht auf gleiche Zugangsbedingungen möglichst weitgehend durch einheitliche Maßstäbe gewahrt werden kann (vgl. BVerwG B. v. 10.05.2006 a.a.O.).
Denn die Leistungsanforderungen, die einer dienstlichen Beurteilung zu Grunde liegen, bestimmen sich nach dem Statusamt des zu beurteilenden Beamten oder Richters (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 20. Juni 2013 - 2 VR 1/13 - [...], Rn. 53;… Beschluss vom 6. Juni 2006 - 2 B 5/06 - [...], Rn. 6; Beschluss vom 10. Mai 2006 - 2 B 2/06 - [...], Rn. 6; Hess. VGH…, Beschluss vom 19. März 2015 - 1 B 1930/14 - , [...], Rn. 37;… Beschluss vom 7. November 2005 - 1 UE 3659/04 - [...], Rn. 18 …sowie Beschluss vom 27. September 2007 - 1 UZ 1158 /07 - [...], Rn. 6).
Hinzu kommt, dass eine Bewährung auf einem nicht nach dem Leistungsprinzip vergebenen Dienstposten (BVerwG, Urteil vom 17. August 2005 - 2 C 37.04 -, BVerwGE 124, 99) sowie die Gesichtspunkte der Anciennität und der Standzeit auf einem Dienstposten oder der Wertigkeit des bisherigen Dienstpostens (BVerwG, Beschluss vom 10. Mai 2006 - 2 B 2.06 -, Buchholz 272 GleichstellungsR Nr. 2, …und Urteil vom 17. August 2005, a.a.O., S. 103; VGH München, Beschluss vom 28. August 2006 - 3 CE 06.1347, juris) grundsätzlich keine tauglichen Leistungskriterien, sondern allenfalls Hilfskriterien darstellen, die wenn überhaupt nur bei vergleichbarer Leistungsstärke der Bewerber entscheidungsrelevant sind.
Es wird ein einheitlicher Beurteilungsmaßstab auch dadurch gewährleistet, dass Befähigung und Leistung in Bezug auf das ausgeübte Amt zu beurteilen sind (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 20. Juni 2013 - 2 VR 1/13 - , Rn. 53;… Beschluss vom 6. Juni 2006 - 2 B 5/06 - [...], Rn. 6; Beschluss vom 10. Mai 2006 - 2 B 2/06 - , Rn. 6; Hess. VGH…, Beschluss vom 19. März 2015 - 1 B 1930/14 - , , Rn. 37;… Beschluss vom 7. November 2005 - 1 UE 3659/04 - , Rn. 18…, Beschluss vom 27. September 2007 - 1 UZ 1158 /07 - , Rn. 6 sowie Beschluss vom 23. September 2015, 1 B 707/15, Rdnr 39).
24 Die Leistungsanforderungen, die der dienstlichen Beurteilung zugrundeliegen, sind dabei grundsätzlich nach dem Statusamt des zu beurteilenden Beamten zu bestimmen (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 6. Juni 2006 - 2 B 5/06 - juris, Rn. 6; Beschluss vom 10. Mai 2006 - 2 B 2/06 - juris, Rn. 6 …sowie Beschluss vom 20. Juni 2013 - 2 VR 1/13 - juris, Rn. 53; Hess. VGH…, Beschluss vom 7. November 2005 - 1 UE 3659/04 - juris, Rn. 18 …sowie Beschluss vom 27. September 2007 - 1 UZ 1158 /07 - juris, Rn. 6).
Soweit der Antragsteller meint, zu seinen Gunsten hätte vorliegend - entsprechend den früheren "Beurteilungsrichtlinien" (richtig: Beförderungsrichtlinien) - berücksichtigt werden müssen, dass er (dienst-) älter sei als der Beigeladene, dass er den Aufstieg vor diesem gemacht habe und sich schon länger als dieser auf einem höherwertigen Dienstposten befinde, steht der Berücksichtigung weiterer (Hilfs-) Kriterien entgegen, dass insoweit eben kein Beurteilungsgleichstand vorliegt (BVerwG B.v. 10.5.2006 - 2 B 2/06 - juris Rn. 7).
VGH Hessen, 05.03.2012 - 1 B 2356/11
Fehlendes Regelbeurteilungssystem begründet keinen Auswahlfehler; Fehlendes …
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OVG Berlin-Brandenburg, 17.05.2006 - 2 B 2.06 (https://dejure.org/2006,20792)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 17.05.2006 - 2 B 2.06 (https://dejure.org/2006,20792)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 17. Mai 2006 - 2 B 2.06 (https://dejure.org/2006,20792)
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Grundwasserentnahmeentgelt; Neubau einer Schleuse; Bundeswasserstraße; Begriff der "Benutzung"; Entnehmen/Zutagefördern von Grundwasser; Verhinderung eines vorübergehenden Grundwasserspiegelanstiegs; dem Ausbau eines oberirdischen Gewässers "dienende" Maßnahme;
Entgeltpflicht bei Grundwasserentnahmen zum Zweck der Haltung des Grundwasserstandes im Zusammenhang mit Gewässerausbaumaßnahmen; Erfordernis der Möglichkeit einer wirtschaftlichen Verwertung des entnommenen Grundwassers; Reichweite des § 3 Abs. 3 S. 1 ...
vgl. dazu Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Mai 2006 - OVG 2 B 2.06 -, juris.
vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17. Mai 2006 - OVG 2 B 2.06 -, juris.
Zwar weist die Antragstellerin zutreffend darauf hin, dass § 13 a Abs. 1 Satz 1 BWG nach der Rechtsprechung des Senats unter Berücksichtigung der entsprechenden Vorschrift des Wasserhaushaltsgesetzes - WHG - auszulegen ist (Urteil vom 17. Mai 2006 - OVG 2 B 2.06 -, juris, zu § 3 Abs. 1 Nr. 6 WHG a.F., der wörtlich § 9 Abs. 1 Nr. 5 WHG entspricht) und jede Benutzung danach ein zweckgerichtetes, (nach seiner objektiven Eignung) auf das Grundwasser bezogenes Verhalten erfordert (…vgl. Czychowski/Reinhardt, WHG, Komm., 9. Aufl. 2007, § 3 Rn. 54).
Der Senat hat in seinem Urteil vom 17. Mai 2006 (a.a.O., insoweit bestätigt durch BVerwG, Urteil vom 28. Juni 2007 - 7 C 3.07 -, NVwZ-RR 2007, 750) die Verfassungsmäßigkeit des § 13 a BWG bejaht und dabei auch keinen Verstoß gegen das Äquivalenzprinzip gesehen.
Die unmittelbare wirtschaftliche Verwertung der gesamten Menge des entnommenen Grundwassers ist nicht erforderlich (vgl. Urteil des Senats vom 17. Mai 2006, a.a.O.).
(vgl. BVerfG…, Beschluss vom 07.11.1995 - 2 BvR 413/88, 2 BvR 1300/93 -, juris Rdnr. 59) Schleswig-Holstein verlangte ab 1. April 1994 zwischen 0, 05 und 0, 15 DM/m 3 , (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 18.12.2002 - 2 BvR 591/95 -, juris Rdnr. 41) Berlin im Zeitraum von 2001 bis 2003 0, 31 EUR/m 3 , (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17.06.2006 - 2 B 2.06 -, juris Rdnr. 15) Nordrhein-Westfalen im Jahre 2004 0, 045 EUR/m 3 , (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen…, Urteil vom 16.10.2008 - 9 A 974/06 -, juris Rdnr. 2, 34) ohne dass auch nur eines dieser Entgelte von einem der Gerichte als Verstoß gegen das Äquivalenzprinzip angesehen wurde.