Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-konz-auftragsbekanntmachung-2/
Timestamp: 2020-06-03 03:00:32
Document Index: 180565829

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 73', '§ 123', '§ 75', '§ 75', '§ 47', '§ 123', '§ 34', '§ 34', '§ 99', '§ 75', '§ 55', '§ 53', '§ 57', '§ 135', '§ 134']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Konz: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland-Konz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2020/S 098-234369
Offizielle Bezeichnung: Stadt Konz
Postanschrift: Am Markt 11
Kontaktstelle(n): Verbandsgemeindeverwaltung Konz, Herr Kai Catrein
E-Mail: Kai.Catrein@konz.de
Hauptadresse: http://www.konz.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E58595222
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E58595222
Architektenleistungen für die Sanierung und den Umbau der Grundschule Oberemmel in Konz, Los 1
Planungsleistungen für die Sanierung und den Umbau der Grundschule Oberemmel in Konz, Leistungsphasen 5 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes Objektplanung für Gebäude gemäß § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10.1 zur HOAI.
Besondere Leistung: Aktualisierung der vorhandenen Kostenberechnung.
Der Auftraggeber (Stadt Konz) plant die Sanierung und den Umbau der Grundschule Oberemmel, Kirchstraße 39 in 54329 Konz-Oberemmel.
Das Schulgebäude der Grundschule Oberemmel besteht aus 3 miteinander verbundenen Baukörpern aus den Jahren 1914, den 60er Jahren und den späten 80er Jahren. Das Gebäude der 60er Jahre wurde an den Altbau (Baujahr 1914) angebaut und ist mit diesem über den Erschließungsflur und den Flur im Obergeschoss verbunden. Das Gebäude der 80er Jahre, das an den Gebäudeteil der 60er Jahre angebaut wurde, ist mit diesem ebenfalls über einen Flur im Erdgeschoss verbunden.
Ziel des Planungskonzeptes für das Sanierungsvorhaben des Grundschulgebäudes in Oberemmel sind die Beseitigung energetischer Defizite, die Herstellung der Barrierefreiheit, die Verbesserung der Raumakustik und des Raumklimas in den Klassenräumen sowie die Sicherstellung der vorhandenen Rettungswege incl. der Erneuerung des Rauchabzuges im Treppenhaus des denkmalgeschützten Altbaus (Baujahr 1914). Die Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallationen sind veraltet und sollen den heutigen Anforderungen entsprechend hergestellt werden.
Aufgrund der insgesamt veralteten Bausubstanz wurde ein ganzheitlich aufgestelltes Sanierungskonzept für die Schule entwickelt.
Die Maßnahme wird im laufenden Betrieb umgesetzt. Die Aufstellung von Containern wird erforderlich.
Anträge auf Bezuschussung aus dem Kommunalen Investitionsprogram KI 3.0 und dem Schulbauförderprogramm (Brandschutz, Unfallkasse und Barrierefreiheit) wurden bereits gestellt.
Folgende Maßnahmen sollen in 3 Bauabschnitten umgesetzt werden:
— Instandsetzung der maroden Kellerdecke sowie des dazugehörigen Erdgeschossfußbodens im Altbau;
— Erneuerung der Fenster/Verglasung incl. Sonnenschutz im gesamten Schulgebäude;
— Energetische Maßnahmen im Bereich der Dächer;
— Erneuerung der Dacheindeckung des Erweiterungsbaus incl. neuer Blitzschutzanlage;
— Instandsetzung der Fassaden des Erweiterungsbaus und des Fachwerks des denkmalgeschützten Gebäudes;
— Beseitigung von Stufen in notwendigen Fluren;
— Anpassung der Leitungen entsprechend der gültigen Trinkwasserverordnung;
— Erneuerung von Installationen im Sanitär-, Heizungs- und Elektrobereich sowie des Datennetzwerkes;
— Umrüstung der Beleuchtungskörper auf LED-Technik;
— Herstellung der Barrierefreiheit.
Die Leistungsphasen 1 bis einschließlich 4 wurden bereits durch ein Drittunternehmen erbracht. Die Kostenberechnung gemäß DIN 276 (Stand: 13.5.2019) ist nicht aktuell und bedarf der Aktualisierung. Für die Fortsetzung des Projektes und die Projektrealisierung sind nun die Aktualisierung der bereits vorliegenden Kostenberechnung sowie die weiteren Leistungsphasen 5 bis einschließlich 9 gemäß § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10.1 zur HOAI erforderlich.
Qualitätskriterium – Name: Qualität / Gewichtung: 50 %
Qualitätskriterium – Name: Teamwertung / Gewichtung: 20 %
Laufzeit in Monaten: 90
1.1. Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners:
— Bei juristischen Personen (bspw. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes;
1.2. Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Angebot sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften. Diese muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.
1.3. Erklärung des Bieters, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73 Abs. 3 VgV.
1.4. Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
1.5. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L271 S. 18), zuletzt geändert durch die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom 28. Dezember 2013.
1.6. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.5. nachweisen.
1.7. Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1.1. bis 1.6. genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu einem späteren Zeitpunkt auch für Nachunternehmen zu verlangen. Er behält sich weiterhin vor, die Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen zu verlangen.
1.8. Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1. bis 1.7. geforderten Nachweise vorzulegen.
1.9. Wird von § 47 Abs. 1 VgV Gebrauch gemacht, ist Folgendes zu beachten und vorzulegen: Sofern Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Hinsichtlich der Art und Weise der Nachweiserbringung, hat der Bieter die freie Wahl. Der Nachweis kann beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens erbracht werden.
Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 2 000 000,00 EUR sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 1 000 000,00 EUR jeweils je Versicherungsfall. Die Beträge müssen je Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.
3.1. Referenzen:
Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (abgeschlossen nach dem 1. Januar 2010) im Bereich der Objektplanung für Gebäude gemäß § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10.1. zu § 34 Abs. 4 HOAI.
— Umbau oder Sanierung oder Modernisierung einer Grundschule oder einer weiterführenden Schule oder einer Berufsschule;
— Umbau oder Sanierung oder Modernisierung eines denkmalgeschützten Gebäudes;
— Bruttogrundfläche (BGF) von mindestens: 800 m2;
— vollständig erbrachte Leistungsphasen 5 bis 9;
— ein Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB (siehe Seite 3 von 6 des Dokuments der „Eignungs- und Zuschlagskriterien").
Hierzu sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu jedem Referenzprojekt zu machen:
— Nachweis des Denkmalschutzes;
— Angabe der Bruttogrundfläche (BGF);
3.2. Fachkräfte:
Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mittels der vorliegenden Ausschreibung definierten Leistungserbringung eingesetzt werden sollen („Projektteam“). Das Projektteam muss mindestens aus 2 Architekten im Sinne von Ziffer 1.5. dieser Teilnahmebedingungen oder aus mindestens 1 Architekt im Sinne von Ziffer 1.5. dieser Teilnahmebedingungen und einer gleich qualifizierten Stellvertretung, die zu benennen ist, bestehen. Hierzu sind die folgenden Angaben zu machen:
— Angabe des Projektteams: Anzahl, Name, Qualifikation;
— Angabe des Projektleiters: Name, Qualifikation.
Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl.EU Nr. L 255S.22, 2007 Nr. L271 S. 18), zuletzt geändert durch die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom 28.12.2013.
Die Angebotsöffnung wird von 2 Vertretern des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen (§ 55 VgV).
VI.3.4) Es wird darum gebeten, Rückfragen bis spätestens 08.6.2020 bei der Vergabestelle über die Plattform einzureichen.
VI.3.7) Die Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform gemäß § 53 VgV zu übermitteln. Angebote von Bietern, die nicht elektronisch in Textform eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt (§ 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Eine unverschlüsselte Angebotsabgabe führt zum zwingenden Ausschluss des Angebots.
VI.3.8) Die in Ziffer II.2.7) genannte Vertragslaufzeit (einschließlich der Leistungsphase 9) stellt eine voraussichtliche Frist dar.
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.