Source: https://www.gfft-portal.de/my-front-page/satzung/
Timestamp: 2018-08-20 22:38:49
Document Index: 110523680

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§3', '§3', '§3', '§26']

Satzung des GFFT e.V. | GFFT Portal
Gesell­schaft zur För­de­rung des For­schungs­trans­fers e.V.
§ 1 Prä­am­bel
§ 2 Name und Sitz des Ver­eins
§ 3 Zie­le und Zweck des Ver­eins
§ 4 Ver­eins­tä­tig­keit
§ 5 Zusam­men­ar­beit mit Part­nern
§ 6 Ver­wen­dung ver­eins­ei­ge­ner Mit­tel
§ 7 Geschäfts­jahr
§ 8 Mit­glied­schaft
§ 9 Ende der Mit­glied­schaft
§ 10 Mit­glieds­bei­trä­ge
§ 11 Orga­ne des Ver­eins
§ 12 Der Vor­stand
§ 13 Die Mit­glie­der­ver­samm­lung
§ 14 Beschluss­fas­sung der Mit­glie­der­ver­samm­lung
§ 15 Gene­ral­se­kre­ta­ri­at
§ 16 Rech­nungs­prü­fung
Grün­dungs­mit­glie­der
Eine Idee wird erst zur Inno­va­ti­on durch ihre erfolg­rei­che wirt­schaft­li­che Umset­zung und Ver­wer­tung. Hier­bei kann es sich sowohl um eine Pro­dukt­in­no­va­ti­on auf­grund neu­er tech­no­lo­gi­scher Trends als auch um die Inno­va­ti­on von Pro­zes­sen, Metho­den und Ver­fah­ren zur Pro­duk­ti­vi­täts­stei­ge­rung han­deln. Die tech­no­lo­gi­sche Leis­tungs­fä­hig­keit und die Inno­va­ti­ons­leis­tung Deutsch­lands sind nach wie vor ein­zig­ar­tig. Trieb­kräf­te dabei sind sehr gut aus­ge­bil­de­te Inge­nieu­re, Tech­ni­ker und Wis­sen­schaft­ler und eine exzel­len­te For­schungs­ba­sis. Für den Wis­sen­schafts­stand­ort Deutsch­land ist die enge Ver­flech­tung von For­schung und Indus­trie von hoher Bedeu­tung, da der sinn­vol­le gesamt­wirt­schaft­li­che Wett­be­werb zwi­schen den Unter­neh­men auf pra­xis­re­le­van­te Inno­va­tio­nen setzt. Die Bear­bei­tung anspruchs­vol­ler The­men­fel­der in den Wirt­schafts­un­ter­neh­men bedarf der Schaf­fung einer ver­än­der­ten Inno­va­ti­ons­kul­tur und benö­tigt bedarfs­ge­rech­te und zeit­lich befris­te­te Trans­fer­leis­tun­gen aus der Hoch­schul­for­schung. Als Platt­form und Instru­ment zur akti­ven För­de­rung des Tech­no­lo­gie- und Wis­sens­trans­fers von Uni­ver­si­tä­ten, Fach­hoch­schu­len und wis­sen­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen in die Wirt­schafts­un­ter­neh­men für nach­fra­ge­ori­en­tier­te The­men­fel­der der wirt­schaft­li­chen Pra­xis wird unter Betei­li­gung der rele­van­ten Inter­es­sens­ge­mein­schaf­ten die “Gesell­schaft zur För­de­rung des For­schungs­trans­fers e.V.” gegrün­det. Der inhalt­li­che Schwer­punkt des Ver­eins umfasst alle The­men­fel­der der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie. Dazu gehö­ren ins­be­son­de­re die Berei­che Infor­ma­tik, Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten sowie angren­zen­de Gebie­te.
Der Ver­ein führt den Namen »Gesell­schaft zur För­de­rung des For­schungs­trans­fers e.V.«.
Der Ver­ein hat sei­nen Sitz in Bad Vil­bel.
Der Ver­ein ver­folgt das Ziel, den Aus­tausch zwi­schen For­schung und Leh­re an den deut­schen Hoch­schu­len und den ansäs­si­gen Wirt­schafts­un­ter­neh­men zu för­dern. Durch sei­ne Arbeit möch­te der Ver­ein die Rah­men­be­din­gun­gen zwi­schen Unter­neh­men und For­schern so ver­bes­sern, dass sich als Fol­ge die Anzahl an Koope­ra­tio­nen und Pro­jek­ten mit fol­gen­den Ziel­set­zun­gen deut­lich erhöht:
a. Lösung von inno­va­ti­ven und pra­xis­re­le­van­ten Fra­ge­stel­lun­gen der Unter­neh­men durch das Know-how und die Mit­ar­beit geeig­ne­ter Hoch­schul­in­sti­tu­te;
b. Trans­fer von For­schungs- und Ent­wick­lungs­er­geb­nis­sen in Auf­ga­ben­stel­lun­gen der Wirt­schafts­un­ter­neh­men;
c. Erstel­lung von wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten wie Diplom­ar­bei­ten oder Pro­mo­tio­nen mit pra­xis­ori­en­tier­ten The­men­stel­lun­gen;
d. Grün­dung von Start-Ups aus dem aka­de­mi­schen Umfeld.
Die Auf­ga­ben des Ver­eins umfas­sen alle Tätig­kei­ten, die für die För­de­rung des Ver­eins­zwe­ckes not­wen­dig sind, ins­be­son­de­re
a. die Dar­stel­lung der Leis­tungs­fä­hig­keit der Hoch­schu­len, um inter­es­sier­te Unter­neh­men von einer Koope­ra­ti­on zu über­zeu­gen,
b. die Hil­fe­stel­lung bei der Durch­füh­rung von For­schungs­pro­jek­ten und der Grün­dung von Start-Ups,
c. die Ver­än­de­rung der orga­ni­sa­to­ri­schen und recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen, um einen rei­bungs­lo­sen For­schungs­trans­fer zu ermög­li­chen,
d. die Unter­stüt­zung bei der Bean­tra­gung von Dritt­mit­tel­pro­jek­ten mit Trans­fer­be­zug und
e. die Öffent­lich­keits­ar­beit, z.B. durch die Teil­nah­me an Kon­gres­sen und durch Vor­trä­ge bei Ver­an­stal­tun­gen mit Bezug zur For­schungs­för­de­rung.
Die Mit­glie­der des Ver­eins för­dern den Zweck in indi­vi­du­el­ler Wei­se, z.B. durch Bereit­stel­lung per­sön­li­cher Kon­tak­te, durch ihr Fach­wis­sen in den ein­zel­nen Berei­chen oder auch durch Spen­den.
Der Sat­zungs­zweck wird ins­be­son­de­re durch die in §3 ange­ge­be­nen Zie­le ver­wirk­licht.
Der Ver­ein ist selbst­los tätig. Er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.
Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke zur För­de­rung von Wis­sen­schaft und For­schung im Sinn des Abschnitts „Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke“ der Abga­ben­ord­nung.
Der Ver­ein führt die initi­ier­ten Pro­jek­te nicht auf eige­ne Rech­nung durch. Für die Rea­li­sie­rung der Pro­jek­te und für alle ope­ra­ti­ven Tätig­kei­ten arbei­tet der Ver­ein mit Part­nern zusam­men.
Part­ner kann jede natür­li­che Per­son und jede juris­ti­sche Per­son des pri­va­ten und öffent­li­chen Rechts sein.
Die ordent­li­chen Mit­glie­der des Ver­eins kön­nen die Part­ner vor­schla­gen. Die Benen­nung der Part­ner erfolgt durch Beschluss des Vor­stan­des.
Die Been­di­gung der Zusam­men­ar­beit mit Part­nern kann eben­falls nur auf Antrag eines ordent­li­chen Mit­glieds erfol­gen. Hier­zu ist ein Beschluss des Vor­stan­des erfor­der­lich.
Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für sat­zungs­ge­mä­ße Zwe­cke ver­wen­det wer­den.
Die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins. Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt wer­den.
Bei der Auf­lö­sung des Ver­eins oder bei Weg­fall sei­nes steu­er­be­güns­tig­ten Zwecks ist das Ver­mö­gen an eine Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts oder eine ande­re steu­er­be­güns­tig­te Kör­per­schaft zur För­de­rung von Wis­sen­schaft und For­schung zu über­tra­gen. Beschlüs­se über die künf­ti­ge Ver­wen­dung des Ver­mö­gens dür­fen erst nach Ein­wil­li­gung des Finanz­am­tes aus­ge­führt wer­den.
Geschäfts­jahr ist das Kalen­der­jahr.
Mit­glied des Ver­eins kann jede natür­li­che Per­son und jede juris­ti­sche Per­son des pri­va­ten und öffent­li­chen Rechts und auch jeder Ver­ein und jede Gesell­schaft ohne Rechts­fä­hig­keit (Ver­ei­ni­gun­gen) wer­den, die die in §3 genann­ten Zie­le sowie die Prä­am­bel aner­ken­nen und unter­stüt­zen.
Die Auf­nah­me in den Ver­ein erfolgt nach schrift­li­chem Auf­nah­me­an­trag durch Beschluss des Vor­stands. Die Mit­glied­schaft beginnt mit sofor­ti­ger Wir­kung. Der Vor­stand muss sei­ne Ent­schei­dung über die Auf­nah­me eines Mit­glieds nicht begrün­den.
Per­sön­li­che Mit­glie­der des Ver­eins sind Mit­glie­der gemäß (1) oder (5), die natür­li­che Per­so­nen sind.
Kor­po­ra­ti­ve Mit­glie­der des Ver­eins sind Mit­glie­der gemäß (1), die kei­ne natür­li­chen Per­so­nen sind. Kor­po­ra­ti­ve Mit­glie­der bevoll­mäch­ti­gen eine Per­son zu ihrer Ver­tre­tung inner­halb des Ver­eins.
Auf schrift­li­chen Antrag eines ordent­li­chen Mit­glieds beschließt der Vor­stand im eige­nen Ermes­sen, För­de­rer der Zie­le nach §3 der Sat­zung als Ehren­mit­glie­der in den Ver­ein auf­zu­neh­men.
Durch die Mit­glied­schaft wird kein Anspruch auf das Ver­eins­ver­mö­gen erwor­ben.
Die Mit­glied­schaft erlischt auto­ma­tisch bei natür­li­chen Per­so­nen durch Tod, bei juris­ti­schen Per­so­nen und Ver­ei­ni­gun­gen ohne Rechts­fä­hig­keit durch Auf­lö­sung. Sie erlischt fer­ner durch Aus­schluss, Strei­chung von der Mit­glie­der­lis­te oder Aus­tritt aus dem Ver­ein.
Ein Mit­glied kann schrift­lich gegen­über einem ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Vor­stands­mit­glied sei­nen Aus­tritt erklä­ren. Der Aus­tritt kann nur zum Ende eines Geschäfts­jah­res mit einer Kün­di­gungs­frist von drei Mona­ten erklärt wer­den.
Ein Mit­glied kann durch Beschluss des Vor­stan­des von der Mit­glie­der­lis­te gestri­chen wer­den, wenn es trotz zwei­ma­li­ger schrift­li­cher Mah­nung mit der Zah­lung von Mit­glieds­bei­trä­gen oder Umla­gen im Rück­stand ist. Die Strei­chung von der Mit­glie­der­lis­te ist in der zwei­ten Mah­nung anzu­kün­di­gen. Die erfolg­te Strei­chung soll dem ehe­ma­li­gen Mit­glied – soweit mög­lich – mit­ge­teilt wer­den.
Ein Mit­glied kann aus dem Ver­ein aus wich­ti­gem Grun­de aus­ge­schlos­sen wer­den, wenn es bei­spiels­wei­se in schuld­haft gro­ber Wei­se die Inter­es­sen des Ver­eins ver­letzt hat. Dem Mit­glied muss recht­zei­tig Gele­gen­heit zur Stel­lung­nah­me gege­ben wer­den. Über den Aus­schluss beschließt die Mit­glie­der­ver­samm­lung.
Von den Mit­glie­dern wer­den Mit­glieds­bei­trä­ge erho­ben. Dar­über hin­aus kann eine Auf­nah­me­ge­bühr, Jah­res­bei­trä­ge und Umla­gen zur Finan­zie­rung beson­de­rer Vor­ha­ben oder zur Besei­ti­gung finan­zi­el­ler Schwie­rig­kei­ten des Ver­eins erho­ben wer­den.
Die Höhe und die Fäl­lig­keit von Auf­nah­me­ge­büh­ren und Jah­res­bei­trä­gen sowie ggf. Umla­gen und die Art und Wei­se der Zah­lung wer­den von der Mit­glie­der­ver­samm­lung beschlos­sen.
Ehren­mit­glie­der sind von der Pflicht zur Zah­lung von Bei­trä­gen und Umla­gen befreit.
Der Vor­stand kann im Ein­zel­fall Gebüh­ren, Bei­trä­ge und Umla­gen ganz oder teil­wei­se erlas­sen.
a. Der Vor­stand,
b. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung: Jah­res­haupt­ver­samm­lung und außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung,
c. Das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at.
Der Vor­stand des Ver­eins besteht aus dem Vor­sit­zen­den, dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den und dem Schatz­meis­ter. Ver­schie­de­ne Vor­stands­äm­ter kön­nen nicht in einer Per­son ver­ei­nigt wer­den.
Der Vor­stand wird alle fünf Jah­re von der Mit­glie­der­ver­samm­lung gewählt. Er bleibt bis zur sat­zungs­ge­mä­ßen Wahl des nächs­ten Vor­stan­des im Amt. Die Wie­der­wahl des amtie­ren­den Vor­stan­des ist zuläs­sig.
Alle Mit­glie­der des Vor­stands müs­sen per­sön­li­che Mit­glie­der des Ver­eins sein.
Mit­glie­der des Vor­stan­des kön­nen durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit einer Mehr­heit von zwei Drit­teln der abge­ge­be­nen Stim­men abge­wählt wer­den.
Jeweils zwei Mit­glie­der des Vor­stands ver­tre­ten den Ver­ein gericht­lich und außer­ge­richt­lich.
Die Ver­tre­tungs­macht des Vor­stan­des ist mit Wir­kung gegen Drit­te in der Wei­se beschränkt (§26 Abs. 2 Satz 2 BGB), dass zum Erwerb oder Ver­kauf, zur Belas­tung oder allen sons­ti­gen Ver­fü­gun­gen über Grund­stü­cke sowie zur Auf­nah­me eines Kre­di­tes die Zustim­mung der Mit­glie­der­ver­samm­lung erfor­der­lich ist.
Der Vor­stand kann Bei­sit­zer mit beson­de­ren Auf­ga­ben­ge­bie­ten bestim­men, die jedoch nicht zur Ver­tre­tung des Ver­eins berech­tigt sind.
Der Vor­stand führt die lau­fen­den Ver­eins­ge­schäf­te. Er darf für sei­ne Tätig­keit eine ange­mes­se­ne Ver­gü­tung erhal­ten. Der Anstel­lungs­ver­trag des Vor­stands bedarf der Zustim­mung der Mit­glie­der­ver­samm­lung.
Der Vor­stand erstat­tet der Mit­glie­der­ver­samm­lung min­des­tens ein­mal jähr­lich Bericht über die wesent­li­chen Ange­le­gen­hei­ten des Ver­eins.
Jeder Vor­stand haf­tet per­sön­lich nur bei Vor­satz.
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung besteht aus den per­sön­li­chen und den kor­po­ra­ti­ven Mit­glie­dern des Ver­eins.
Per­sön­li­che oder kor­po­ra­ti­ve Mit­glie­der besit­zen ein ein­fa­ches akti­ves Wahl­recht. Per­sön­li­che Mit­glie­der besit­zen pas­si­ves Wahl­recht. Ist ein per­sön­li­ches Mit­glied zugleich bevoll­mäch­tig­te Per­son eines kor­po­ra­ti­ven Mit­glieds, kann es sein per­sön­li­ches Stimm­recht neben und unab­hän­gig von sei­nem Stimm­recht als bevoll­mäch­tig­te Per­son aus­üben.
Die Jah­res­haupt­ver­samm­lung fin­det ein­mal im Jahr statt.
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird vom Vor­sit­zen­den, bei des­sen Ver­hin­de­rung vom stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den ein­be­ru­fen. Die Ein­la­dung zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung ist den Mit­glie­dern schrift­lich unter Anga­be von Ort, Zeit und Tages­ord­nung min­des­tens fünf Wochen vor­her mit­zu­tei­len. Bei einer außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung hat der Vor­stand die von die­sen Mit­glie­dern gewünsch­ten Tages­ord­nungs­punk­te in die Tages­ord­nung auf­zu­neh­men. Die Ein­la­dungs­frist der außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung beträgt drei Wochen. Die Ein­be­ru­fung gilt als zuge­gan­gen, wenn sie an die letz­te dem Ver­ein bekann­te Anschrift des jewei­li­gen Mit­glie­des gerich­tet wur­de.
Eine außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung fin­det statt, wenn dies im Inter­es­se des Ver­eins erfor­der­lich ist. Die Ein­be­ru­fung kann auf Antrag des gesam­ten Vor­stan­des oder auf schrift­li­chen Antrag eines Drit­tels aller ordent­li­chen Mit­glie­der erfol­gen.
Die Jah­res­haupt­ver­samm­lung ist ins­be­son­de­re zustän­dig für fol­gen­de Ange­le­gen­hei­ten:
a. Ent­ge­gen­nah­me des Berichts des Vor­stands über das abge­lau­fe­ne Geschäfts­jahr,
b. Ent­ge­gen­nah­me der Jah­res­ab­rech­nung, Ent­las­tung von Vor­stand und Gene­ral­se­kre­tä­ren auf­grund des Rech­nungs­prü­fungs­be­richts,
c. Wahl und Abbe­ru­fung der Mit­glie­der des Vor­stands,
d. Wahl des Rech­nungs­prü­fers,
e. Ent­ge­gen­nah­me des Haus­halts­plans für das kom­men­de Jahr,
f. Beschlüs­se zu Anträ­gen auf Sat­zungs­än­de­rung,
g. Bestä­ti­gung der Mit­glieds­bei­trä­ge für das kom­men­de Geschäfts­jahr.
In Ange­le­gen­hei­ten, die in den Zustän­dig­keits­be­reich des Vor­stands fal­len, kann die Mit­glie­der­ver­samm­lung Emp­feh­lun­gen an den Vor­stand beschlie­ßen. Der Vor­stand kann sei­ner­seits in Ange­le­gen­hei­ten sei­nes Zustän­dig­keits­be­reichs die Mei­nung der Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­ho­len.
Die Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen wer­den vom Vor­sit­zen­den, bei des­sen Ver­hin­de­rung vom stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den gelei­tet. Auf Wunsch der Mit­glie­der­ver­samm­lung kann auch ein Ver­samm­lungs­lei­ter gewählt wer­den. Ein Ver­samm­lungs­lei­ter ist auch für die Wahl des Vor­stan­des zu wäh­len. Der Ver­samm­lungs­lei­ter kann nicht für den Vor­stand kan­di­die­ren.
Vor Schluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung kann die vom Vor­stand fest­ge­leg­te Tages­ord­nung geän­dert oder ergänzt wer­den. Wah­len kön­nen aber nur nach vor­he­ri­ger Ankün­di­gung in der zuge­sand­ten Tages­ord­nung unter Ein­hal­tung der in Abs. (4) genann­ten Ein­be­ru­fungs­frist erfol­gen. Das­sel­be gilt für eine Ent­schei­dung über die Auf­lö­sung des Ver­eins und die Ände­rung der Sat­zung.
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung hat einen Pro­to­koll­füh­rer zu wäh­len. In dem von die­sem geführ­ten Pro­to­koll sind Beschlüs­se unter Anga­be von Ort und Zeit der Ver­samm­lung sowie des Abstim­mungs­er­geb­nis­ses in Form einer Nie­der­schrift fest­zu­hal­ten. Die­se Nie­der­schrift ist vom Vor­sit­zen­den bzw. vom Ver­samm­lungs­lei­ter und dem Pro­to­koll­füh­rer zu unter­schrei­ben.
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ohne Rück­sicht auf die Zahl der Anwe­sen­den beschluss­fä­hig. Jedes per­sön­li­che Mit­glied kann sich auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung bei Vor­la­ge einer schrift­li­chen Ver­tre­tungs­voll­macht von einem ande­ren per­sön­li­chen Mit­glied ver­tre­ten las­sen.
Es ent­schei­det die ein­fa­che Mehr­heit der abge­ge­be­nen Stimm­an­tei­le, falls nicht in die­ser Sat­zung ande­res gere­gelt ist. Ent­hal­tun­gen gel­ten als ungül­ti­ge Stim­men.
Sat­zungs­än­de­run­gen bedür­fen einer Mehr­heit von drei Vier­teln der Stimm­an­tei­le.
Die Auf­lö­sung des Ver­eins kann nur in einer beson­de­ren, zu die­sem Zweck mit einer Frist von sechs Wochen ein­zu­be­ru­fen­den außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung mit einer Mehr­heit von drei Vier­teln der anwe­sen­den Mit­glie­der beschlos­sen wer­den.
Der Vor­stand beruft auf Vor­schlag des Vor­stands­vor­sit­zen­den einen oder meh­re­re Per­so­nen als Gene­ral­se­kre­tä­re mit mehr als der Hälf­te der Stim­men sei­ner abstim­mungs­be­rech­tig­ten Mit­glie­der. Die Erst­be­ru­fung eines Gene­ral­se­kre­tärs kann befris­tet auf min­des­tens drei und höchs­ten sechs Jah­re erfol­gen. Der Auf­trag eines Gene­ral­se­kre­tärs endet durch Aus­lau­fen sei­nes Ver­tra­ges, durch Rück­tritt oder durch Abbe­ru­fung durch den Vor­stand mit mehr als der Hälf­te sei­ner abstim­mungs­be­rech­tig­ten Mit­glie­der.
Das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at ist kei­ne Ein­rich­tung der Wil­lens­bil­dung der GFFT. Es unter­stützt den Vor­stand und die Mit­glie­der­ver­samm­lung in den die GFFT betref­fen­den Ange­le­gen­hei­ten. Es führt die Beschlüs­se der ande­ren Orga­ne der GFFT aus, ver­wal­tet das Ver­mö­gen der GFFT im Auf­trag des Vor­stands und führt die Geschäf­te des Vor­stands in sei­nem Auf­trag und nach sei­nen Ent­schei­dun­gen. Beschlüs­se des Vor­stands über Ange­le­gen­hei­ten des Ver­mö­gens und des Haus­halts der GFFT bedür­fen der Zustim­mung des Gene­ral­se­kre­ta­ri­ats. Der Vor­stand kann eine feh­len­de Zustim­mung durch ein Votum mit mehr als der Hälf­te der Stim­men sei­ner abstim­mungs­be­rech­ti­gen Mit­glie­der erset­zen.
Die Gene­ral­se­kre­tä­re kön­nen an den Sit­zun­gen der Orga­ne und Lei­tungs­gre­mi­en der GFFT bera­tend teil­neh­men.
Die Gene­ral­se­kre­tä­re müs­sen per­sön­li­che Mit­glie­der des Ver­eins sein. Jeder Gene­ral­se­kre­tär haf­tet per­sön­lich nur bei Vor­satz.
Das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at kann im Auf­trag des Vor­stands Geschäfts­stel­len ein­rich­ten.
Bei den lau­fen­den Geschäf­ten der Ver­wal­tung der Gesell­schaft, ins­be­son­de­re bei der Aus­füh­rung von Vor­stands­be­schlüs­sen, kann das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at die GFFT allein rechts­kräf­tig ver­tre­ten; Ein­zel­hei­ten regelt die Geschäfts­ord­nung des Gene­ral­se­kre­ta­ri­ats, wel­che vom Vor­stand fest­ge­setzt wird.
Auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ein Rech­nungs­prü­fer zu wäh­len. Die Amts­zeit des Rech­nungs­prü­fers beträgt zwei Jah­re. Der Rech­nungs­prü­fer prüft die Kas­se und die Geschäf­te des Ver­eins zumin­dest ein­mal im Geschäfts­jahr. Über das Ergeb­nis ist auf der jeweils nächs­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung zu berich­ten.
Die ursprüng­li­che Sat­zung wur­de von den Grün­dungs­mit­glie­dern am 22. Dezem­ber 2005 beschlos­sen, die gegen­wär­ti­ge Fas­sung wur­de auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 18. März 2010 beschlos­sen.
Dr. Gerd Gro­ße, Geschäfts­füh­rer, Cogn­i­da­ta GmbH
Prof. Dr. Bernd Freis­le­ben, Lehr­stuhl für Ver­teil­te Sys­te­me, Uni­ver­si­tät Mar­burg
Bern­hard Koch, Lei­ter IT, Alta­na Che­mie AG
Prof. Dr. Mira Mezi­ni, Lehr­stuhl für Soft­ware­tech­no­lo­gie, TU Darm­stadt
Prof. Dr. Kai Rei­mers, Lehr­stuhl für Wirt­schafts­in­for­ma­tik, RWTH Aachen
Dr. Mar­tin Schnei­der, Seni­or Sci­en­tist, Cogn­i­da­ta GmbH
Gün­ter D. Alt, ZDF
Dr. Arne Fu, Rechts­an­walt, Flick, Haber­land und Part­ner
Ste­fan Sprang
Ger­hard Stei­nin­ger
Ulf Weber, Geschäfts­füh­rer Bel­gi­en, Tho­mas Cook AG