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Timestamp: 2016-10-28 08:45:04
Document Index: 225620851

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 108', 'BGE', 'Art. 112', 'Art. 6', 'Art. 18', 'Art. 132', 'Art. 16', 'Art. 24']

U 219/06 (24.01.2007)
F.________, 1957, Beschwerdef�hrer,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 15. M�rz 2006.
Mit Verf�gung vom 7. Mai 2003, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 9. M�rz 2005, sprach die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) F.________ (geb. 1957) f�r die Sp�tfolgen des am 12. August 1977 bei Bauarbeiten mit einem Kompressor erlittenen akuten L�rmtraumas eine Invalidenrente auf der Grundlage eines Invalidit�tsgrades von 36 % zu.
Die hinsichtlich des Validen-, Invalideneinkommens und des versicherten Verdienstes erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau in allen drei Punkten als unbegr�ndet ab (Entscheid vom 15. M�rz 2006).
F.________ erhebt Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den kantonalen Gerichtsentscheid und �ussert sich zu Arbeitsf�higkeit, Validen- und Invalidenlohn sowie zum versicherten Verdienst (Anwendung der Ausnahmebestimmung des Art. 24 Abs. 3 UVV). Auf die einzelnen Vorbringen wird, soweit erforderlich, in den Erw�gungen eingegangen.
W�hrend die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, hat das Bundesamt f�r Gesundheit von einer Vernehmlassung abgesehen.
Die als "Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der 2. Kammer des Aarg. Versicherungsgerichts vom 15. M�rz 2006 (VB.2005.295)" �berschriebene Eingabe enth�lt keinen Antrag im Sinne von Art. 108 Abs. 2 OG, auch nicht in Form eines Rechtsbegehrens, das sich aus der Begr�ndung erg�be (BGE 103 V 107). Damit fehlt es an einer notwendigen Voraussetzung f�r die Annahme einer rechtsg�ltigen Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Im �brigen �ussert sich der Beschwerdef�hrer dahingehend, er "anerkenne die Arbeit der 2. Kammer des Aarg. Versicherungsgerichtes", weshalb fraglich ist, ob �berhaupt der Wille zur Beschwerdef�hrung anzunehmen ist (vgl. ZAK 1988 S. 457).
Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt einzig, "dass der Entscheid des Aarg. Versicherungsgerichts nur auf Aktenarbeit beruht"; er verlangt daher, bevor das angerufene Gericht "Zeit f�r die Bearbeitung meines Falles aufwendet", "m�ndlich angeh�rt zu werden"; trotz "der zahlreichen Akten, welche von Ende 2004 und �lter datieren, ist mein Fall nicht zu verstehen, wenn nicht die neuste Situation mitber�cksichtigt wird".
Davon abgesehen, dass das letztinstanzliche Verfahren grunds�tzlich schriftlich ist - von welcher Regel abzuweichen kein Anlass best�nde -, hat dieser prozessuale Antrag keine selbstst�ndige Bedeutung, weil es an einem materiellen Antrag zum Rentenanspruch fehlt. Es ist daher darauf nicht weiter einzugehen; einer m�ndlichen Parteiverhandlung bedarf es nicht (Art. 112 OG).
W�re die Verwaltungsgerichtsbeschwerde materiell zu beurteilen, m�sste sie in allen Punkten als unbegr�ndet abgewiesen werden, insbesondere auch gest�tzt auf die Vorbringen in der Beschwerdeschrift vom 3. Mai 2006. Wenn etwa der Beschwerdef�hrer, der sich "zurzeit nicht invalid im Sinne der Eidg. Invalidenversicherung" einstuft, jedoch durch seinen Tinnitus "permanent und phasenweise sehr stark" eingeschr�nkt bezeichnet, in Aussicht stellt, ab "August 2006" werde er "befristet f�r ein halbes Jahr wieder als Lehrer 100 % arbeiten" und ab Februar 2007 als (Teil-)Arbeitsloser "vermutlich eine weitere Auszeit" einziehen, so ist dieser Situation mit der Anerkennung eines unfallbedingten Invalidit�tsgrades von 36 % (Art. 6, Art. 18 UVG) angemessen Rechnung getragen (Art. 132 lit. a OG). Dass der Beschwerdef�hrer beim Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) unter dem Titel Valideneinkommen Eink�nfte in der von ihm behaupteten H�he (Fr. 150'000.- pro Jahr) erzielt h�tte, ist nicht zu beweisen; das Invalideneinkommen von Fr. 80'000.- l�sst sich bei den gegebenen Verh�ltnissen ebenfalls nicht mit Erfolg in Frage stellen, nachdem der Beschwerdef�hrer, seinen eigenen Angaben zufolge, zur Zeit als Lehrer und Forstingenieur rund Fr. 105'000.- erzielt. Dass schliesslich die Vorinstanz als versicherten Verdienst das vor dem am 12. August 1977 erlittenen Unfalls erzielte, der Kaufkraftentwicklung angepasste Jahreseinkommen zu Grunde gelegt und von einer Anwendung des Art. 24 Abs. 3 UVV abgesehen hat (vgl. RKUV 2002 UV 455 S. 145, 1992 Nr. U 148 S. 117), ist in Anbetracht der im kantonalen Gerichtsentscheid namhaft gemachten Umst�nden ebenfalls nicht in Frage zu stellen, was der Beschwerdef�hrer im Grunde genommen auch nicht tut.