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Timestamp: 2019-04-22 10:28:22
Document Index: 301480089

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 183', '§ 9', 'BGH', '§ 5', '§ 5']

Anleger Beteiligungen: Investoren-Brief 2014 06 18
Ausgabe 24/2014 | 18.06.2014 | 25.106 Abonnenten | www.anleger-beteiligungen.de
Leitartikel: Die EZB – Erfolgreicher Krisenmanager
SBM-Besitz GmbH & Co. KG
all in one Immobilienmakler GmbH
Finanzierungen durch Kapitalerhöhung
Förderprogramm zur Unternehmensfinanzierung
Buchtipp: Bastian Obermayer : Gott ist gelb
Die EZB – Erfolgreicher Krisenmanager
In den letzten Jahren hat keine Institution die Geschicke Europas im Zeichen der Krisen so tatkräftig und so erfolgreich in die Hand genommen wie die Europäische Zentralbank (EZB).
In Zeiten der weltweiten Immobilien-, Finanz-, Banken- und Staatsschuldenkrise hat die EZB die Führung übernommen und erreicht, dass wieder Ruhe und Sicherheit an den Finanzmärkten Europas eingekehrt ist. Die EZB hat mit ihrer Geld- und Finanzpolitik die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion zusammen gehalten und den Euro sicher durch die Krise geführt.
Was ist die EZB, welche Befugnisse und Aufgaben hat sie?
1. Europäisches System der Zentralbanken und Eurosystem
Zusammen mit der EZB wurde das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) geschaffen. Dies umfasst die EZB sowie alle nationalen Zentralbanken der 27 EU-Staaten. Das Eurosystem hingegen ist beschränkt auf die EZB und die nationalen Zentralbanken der Euro-Staaten.
2. Aufgaben der EZB und des ESZB
3. Entscheidungsträger der EZB
Geleitet wird die EZB vom EZB-Direktorium und vom EZB-Rat. Die Direktoriumsmitglieder werden vom Europäischen Rat mit qualifizierter Mehrheit gewählt und ernannt. Das Direktorium führt die Geschäfte der EZB und kümmert sich außerdem um die Durchführung der Beschlüsse des EZB-Rates. Der EZB-Rat setzt sich aus dem 6-köpfigen Direktorium inklusive des EZB-Präsidenten und den Notenbankchefs der 17 Eurozonenländer zusammen. Der EZB-Rat tagt alle 14 Tage in Frankfurt am Main, wo die EZB ihren Sitz hat.
4. Kapital der EZB
Die EZB erhält ihr Kapital von den nationalen Zentralbanken aller Mitgliedstaaten. Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf 10,76 Mrd. Euro. Der Anteil der nationalen Zentralbanken richtet sich nach dem jeweiligen Anteil des Mitgliedstaates an der Gesamtbevölkerung und am Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union. Der Anteil der Deutschen Bundesbank beläuft sich auf rund 19 Prozent am gezeichneten und 27 Prozent am eingezahlten Kapital der EZB. Die zehn EU-Staaten, die nicht den Euro eingeführt haben, sind mit rund 30 Prozent am gezeichneten Kapital beteiligt.
Mit Gründung der SBM-Besitz GmbH & Co. KG profitieren zukünftige Investoren vom fortbestehenden Trend, dass die Konsumenten in Deutschland den größten Anteil ihres täglichen Bedarfs an Lebensmitteln in den SB-Märkten decken, da dort alle Markenprodukte und das gesamte Fast Food-Segment angeboten werden. Die Filialmärkte von Edeka, Rewe, Aldi, Lidl, Netto, Penny etc. mit stetig wachsenden Produktpaletten bis hin zu den sich vergrößernden Non-Food-Abteilungen in der Nachbarschaft von Drogerie-, Bekleidungs-, Bau- und Gartenmärkten reifen zu hochwertigen Einkaufs-Clustern, Shopping-Centern und Ladenpassagen mit optimalen Kundenparkplätzen sowie kurzen Einkaufswegen.
Die SBM-Besitz GmbH & Co. KG zeichnet sich durch die jahrelange Erfahrung des Ingenieur-Büros Eberhard in Laudenbach aus, das sich seit Mitte der 1970er Jahre zunächst im Wohnungsbau und seit 1992 vor allem im Bereich Gewerbebau erfolgreich etabliert hat. Im Auftrag von Investoren wurden bereits zahlreiche lukrative SB Märkte für namhafte Betreiber projektiert, erschlossen, geplant und erstellt. Um Anlegern zukünftig die Gelegenheit zu bieten, neben zinsorientierten Beteiligungen auch als Kommanditisten in SB-Märkte des Unternehmens zu investieren, wurde die SBM-Besitz GmbH & Co. KG gegründet. Das Unternehmen arbeitet mit dem Ziel, die Objekte im Eigenbestand zu halten. Bei den Beteiligungsobjekten wird es sich ausschließlich um langfristig vermietete, in der wirtschaftsstarken Region der Metropolen Rhein-Main-Neckar äußerst gefragte Verbrauchermärkte handeln, die als Discounter bzw. SB-Märkte vorrangig den Lebensmittelbereich bedienen. Die Objekte werden bereits in der Projektierungsphase an bedeutende Einzelhandelskonzerne vermietet, die beim Rating über die höchste Bonitätsstufe verfügen. Die Mietverträge sind jeweils auf eine Mietzeit von mindestens 15 Jahren zzgl. der Option auf 3 x 5 Jahre ausgelegt.
Zu den Vertragspartnern der SBM - Besitz GmbH & Co. KG zählen ausschließlich namhafte und finanzstarke Filialisten, die mit ihren monatlich festen und auf Langfristigkeit ausgelegten, indexierten Mietzahlungen zusätzlich zur Attraktivität des Investments beitragen. Referenz-Objekte aus der Vergangenheit können benannt werden.
Mit ihrem Firmensitz im baden-württembergischen Laudenbach ist die SBM-Besitz GmbH & Co. KG nicht nur im Herzen des Dreiländerecks Rheinland Pfalz/ Baden-Württemberg/Hessen, sondern auch in der Metropolregion Rhein-Main-Neckar gelegen – eine Region, die vor allem durch eine kaufkraftstarke Bevölkerung mit den attraktiven Großräumen wie Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg, Darmstadt, Frankfurt, Mainz und Wiesbaden besticht. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen sorgen reizvolle Lebensräume, ein breites Kulturangebot sowie zahlreiche Sport- und Freizeitaktivitäten dafür, dass immer mehr Menschen ihren Lebensmittelpunkt in die Region Rhein-Main-Neckar verlagern und im Zusammenspiel mit hochqualifizierten, gut bezahlten Arbeitsplätzen eine kauffreudige Kundschaft garantiert ist. Die aus Bevölkerungsdichte und überdurchschnittlicher Kaufkraft entstehende Nachfrage gilt es durch leistungsstarke Angebote, z.B. im Lebensmittelbereich mit hochmodernen Selbstbedienungs-Malls bzw. Discountgeschäften nachzukommen.
Durch die Zeichnung einer Kommandit-Beteiligung an der SBM-Besitz GmbH & Co. KG partizipieren Anleger an der wirtschaftlichen Entwicklung eines Unternehmens, das den erwarteten Nettoerlös von rund Euro 6 Mio. aus dieser Emission plus eventuellem Fremdkapital in mehr als derselben Höhe vollständig in den Auf- und Ausbau eines ertragsstarken Immobilienportfolios investieren wird. Aufgrund der vorteilhaften Marktbedingungen und der langjährigen Erfahrung und der großen Kompetenz der Unternehmensführung winken Investoren bereits ab einer Kommanditeinlage von Euro 25.000,- Ausschüttungen/Entnahmen von 7 % p. a. bei einer zehnjährigen Laufzeit.
Daneben werden Anleihen ab Euro 100.000,- Mindestbeteiligung zu 6,5 % p.a., Genussrechte und typisch Stille Gesellschaftsanteile der SBM-Besitz GmbH & Co KG mit einer Grundausschüttung zwischen 7 % und 7,5 % p.a. plus erfolgsabhängigem Gewinnbonus angeboten. Das ergibt eine Durchschnittsrendite von bis zu 8,5 %. Die Beteiligungsformen sind eine sachwertorientierte und deshalb risikooptimierte Kapitalanlage. Finanzdienstleister, Anleger und sonstige Interessenten erhalten detailliertere Auskünfte bei entsprechender Mail-Anfrage. Der Geschäftsführer informiert Interessenten gern unter info@sbm-besitz.de bei entsprechender Anfrage und stellt das Unternehmensbeteiligungs-Exposé zur Verfügung. Am Kapitalmarkt wird die SBM-Besitz GmbH & Co KG von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) betreut und begleitet.
Tel: 06201 73572
Fax: 06201 44 99 4
E-Mail:info@sbm-besitz.de
Die all in one Versicherungs-, Finanz- und Immobilienmakler GmbH ist ein Inhaber geführtes und sehr ertragreiches Maklerunternehmen im ostwestfälischen Herford. Seit über 14 Jahren übernimmt sie ausschließlich Komplettmandate im Bereich der Versicherungsbetreuung. Durch ein einzigartiges Konzept wird eine extrem hohe Kundenbindung mit einer durchschnittlichen Vertragsdichte von mehr als 10 Verträgen pro Kunde erzielt. Insgesamt betreut das Unternehmen mit seinem Inhaber Uwe Bröking heute über 500 Mandanten mit etwa 5.500 Versicherungsverträgen und generiert hiermit Jahresumsätze bis Euro 500.000,-, bei einer Kostenquote von maximal 30%. Für das Unternehmen war es von Anfang an wichtig, nicht als Versicherungsverkäufer aufzutreten, sondern alle seine Kunden ganzheitlich zu beraten und zu betreuen.
Aufgrund der hohen Bestandsdichte kann das Unternehmen davon über 50% als feste Einnahme verbuchen und unterliegt damit keinerlei konjunkturellen Einflüssen. Außerdem sind die Spezialisten der all in one GmbH ( www.all-in-one-gmbh.info ) in der Lage, jedem Kunden einen allumfassenden Versicherungsschutz zuzusagen und dieses auch im Leistungsfall unter Beweis zu stellen. Die jährliche Fluktuationsrate liegt seit Jahren bei unter einem Prozent, bei einer sehr hohen Empfehlungsbereitschaft.
Aufgrund der hier gemachten, sehr positiven Erfahrungen, haben wir uns im Jahr 2012 entschlossen, dieses System, anderen Maklern als Franchisemodell zur Verfügung zu stellen. Unter dem Markennamen Mandat1 betreiben wir seit dem 01.03.2012 in Köln das operative Geschäft für Kolleginnen und Kollegen und übernehmen hier sämtliche administrativen Aufgaben. Neben der Vertragsverwaltung, dem Produkt-Research, der kompletten Schadensregulierung und der Kundenbetreuung durch einen qualifizierten Innendienst, erhält der angeschlossene Makler hier erstmals eine professionelle Struktur, die ihm einen hundertprozentigen Erfolg garantiert. Erste Erfolge konnten daher auch hier bereits erzielt werden.
Darüber hinaus wird das Unternehmen Versicherungsbestände käuflich dazu erwerben, um damit zum einen die Umsatz- und Ertragssituation weiter zu verbessern und zum anderen qualifiziertes Kundenadressen-Material den uns angeschlossenen Maklern zur Verfügung zu stellen.
Damit auch Anleger vom künftigen Erfolg dieses Dienstleistungs-Ansatzes profitieren, bietet die all in one GmbH, einem begrenzten Investorenkreis die Gelegenheit, sich im Rahmen einer Small-Capital-Platzierung an der innovativen Unternehmensstrategie zu beteiligen. Investieren kann man bereits ab Euro 5.000,- über ein Nachrangdarlehen mit einer Verzinsung von 8 % und einer Laufzeit von 4 Jahren. Genussrechts-Beteiligungen sind ab Euro 10.000,- und stille Einlagen ab Euro 20.000.- möglich und jeweils mit einer zusätzlichen Übergewinnbeteiligung ausgestattet. Genussrechte werden mit einer Rendite von 7 % zuzüglich einer Übergewinnausschüttung von 15% des Jahresüberschusses ausgestattet. Die Mindestlaufzeit beträgt 5 Jahre. Stille Beteiligungen mit einer Laufzeit von 7 Jahren erhalten eine Grunddividende von 8,5% und ebenfalls eine Übergewinnbeteiligung von anteilig 15% des Jahresüberschusses. Weitere Informationen erteilt der geschäftsführende Gesellschafter Uwe Bröking unter info@all-in-one-gmbh.info bei entsprechender Mailanfrage. Am Kapitalmarkt wird die all in one Versicherungs-, Finanz- und Immobilienmakler GmbH von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) begleitet.
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Telefon: 05221 - 7636969
Telefax: 05221 - 7636963
info@all-in-one-gmbh.info
www.all-in-one-gmbh.info
Finanzierungen durch Kapitalerhöhung (www.finanzierung-ohne-bank.de) können durch Gesellschafterbeschluss mit Bareinlagen oder durch Sacheinlagen erfolgen.
Eine Kapitalerhöhung und Kapitalaufnahme zur Verbesserung der Eigenkapitalquote kann sowohl über stimmrechtsloses Mezzanine-Kapital als auch über haftendes, stimmberechtigtes Gesellschaftskapital von zukünftigen Miteigentümern (Mitgesellschafter) erfolgen. Für derartige Kapitalerhöhungen mit Bareinlagen sind Gesellschafterbeschlüsse mit qualifizierter Mehrheit (= 75 % Zustimmung des anwesenden Kapitals) erforderlich. Derartige Kapitalerhöhungen sind jeweils rechtsform-gebunden (eine Erhöhung mit Aktienkapital ist nur bei einer Aktiengesellschaft durch die Ausgabe neuer Aktien möglich). Bei einer Kommanditgesellschaft kann nur mit KG-Beteiligungen das Kapital mit Kommanditeinlagen erhöht werden.
Die Aktiengesellschaft und die Kommanditgesellschaft auf Aktien erhalten ihr Grundkapital durch die Ausgabe von Aktien. Die Aktie verkörpert das Anteilsrecht und ist grundsätzlich frei übertragbar. Es gibt börsennotierte (ca. 1.150 n Deutschland) und nicht börsennotierte Aktiengesellschaften (insgesamt ca. 13.200 in Deutschland). Die Aktionäre erhalten als Anteilseigner ihre Gewinnanteile in Form von Dividenden. Darüber hinaus haben Aktionäre weitere Rechte, z. B. die Teilnahme an der Hauptversammlung, Stimm- und Auskunftsrechte und Einspruchsrechte gegen Hauptversammlungsbeschlüsse.
Bei den Aktien kann sich um Inhaberaktien oder Namensaktien, die ins Aktienbuch einzutragen sind, handeln. Namensaktien werden regelmäßig mit einer Vinkulierung versehen, wodurch die Übertragbarkeit der Aktien nur mit Zustimmung der Gesellschaft zulässig ist. Die Aktien können als vollstimmberechtigte Stammaktien oder als eingeschränkt stimmberechtigte Vorzugsaktien ausgegeben werden. Aktien werden regelmäßig als Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von Euro 1,- ausgegeben; sie können jedoch auch mit einem festen Nennwert von Euro 1,- (= Nennwert-Aktien) oder höher versehen werden.
Bei der GmbH kann eine zusätzliche Stammeinlage durch (potentielle) GmbH-Gesellschafter erfolgen, wobei eine GmbH-Kapitalerhöhung immer notariell zu beurkunden ist. Lediglich bei der KG und bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist zur Kapitalerhöhung keine Beurkundung erforderlich, so dass auch keine zusätzlichen Kapitalerhöhungskosten anfallen. Bei der Kapitalerhöhung der Gesellschaftsmittel müssen zudem die übrigen Gesellschafter immer mit einer 75%-igen Mehrheit zustimmen, da sich die Einflussrechte und Stimmrechte verschieben (könnten). Ein Gesellschafter, der die Sperrminorität von 25% plus einer Stimme besitzt kann also immer eine Kapitalerhöhung beim Grund- bzw. Stammkapital verhindern.
Das Eigenkapital zur Unternehmensfinanzierung und Bonitätssteigerung von mittelständischen Gewerbebetrieben kann auch durch Sacheinlagen ohne Liquiditätszufuhr (= Sachkapitalerhöhung) verbessert werden. Dementsprechend kann das Kapital eines Unternehmens nicht nur durch Bareinlagen, sondern auch durch die Einbringung von Vermögensgegenständen als Sacheinlage gegen die Ausgabe von Gesellschaftsanteilen vollkommen ohne Bargeld und ohne Liquiditätsaufwand erhöht werden. Mit der Sacheinlage wird die Eigenkapitalquote und damit die Bonität und das (Kredit-)Rating eines Unternehmens teilweise erheblich verbessert. Auch eine Kapitalerhöhung durch Sacheinlagen erleichtert und verbessert die Position bei zukünftigen Kreditgesprächen mit Banken und bei Verhandlungen mit Risikokapitalgebern. Unabhängig davon verbessert eine angemessene Kapitalausstattung mit einem deutlich über dem Mindestkapital liegenden Gesellschaftskapital die Wettbewerbsaussichten am Markt. Denn mit einer KG, AG oder GmbH, die ein deutlich erhöhtes Grund-, Kommandit- oder Stammkapital nachweisen können, werden andere Unternehmen eher in geschäftliche Beziehung treten wollen, als mit einer Gesellschaft, die lediglich mit dem Mindestkapital von z.B. Euro 25.000,- bei der GmbH ausgestattet ist. Mit einer Sachkapitalerhöhung wird also auch die Wettbewerbsfähigkeit am Produkten- und Dienstleistungsmarkt verbessert, da eine höhere Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Unternehmens ausgestrahlt wird. Mit einer Sachkapitalerhöhung können beispielsweise Übernahmen anderer Unternehmen auch unmittelbar durch Anteilstausch (z.B. Aktientausch) unbar finanziert werden. In vielen praktischen Fällen hatte sich die Eigenkapitalquote auf bis zu 70 % erhöht und die Kreditfähigkeit des Unternehmens wieder hergestellt oder weiter optimiert.
In Betracht kommen als Sacheinlage z.B. materielle Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung, ein Fahrzeug oder Immobilien. Als Sacheinlage können auch immaterielle Vermögensgegenstände wie Patente oder Lizenzen oder bewertbares Know-how wie Vertriebssysteme oder Fertigungssysteme eingelegt werden. Im Verfahren der Kapitalerhöhung durch Übertragung der Sacheinlage wird der einzubringende materielle oder immaterielle Vermögensgegenstand von einem Sachverständigen (z.B. Gerichtssachverständiger oder Wirtschaftsprüfer) bewertet und betragsmäßig beziffert. nachgewiesen werden. Der Wirtschaftsprüfer muss als Bewertungsgutachter auf Vorschlag des Unternehmens vom Registergericht amtlich als Bewertungsgutachter (Sachverständiger) bestellt werden. Erst nach amtlicher Bestellung kann das Bewertungsgutachten erstellt werden. Das ausgefertigte Bewertungsgutachten ist dem Handelsregister einzureichen.
Erreicht der Wert einer Sacheinlage bei der GmbH nicht den dafür übernommenen Barwert der Stammeinlage, so haftet der Gesellschafter gem. § 9 Abs. 1 GmbHG für die Differenz und muss im Schadensfalle oder in der Insolvenz in Höhe des Fehlbetrages die Wertdifferenz der gezeichneten Einlage als Barkapital “nachschießen”. Der GmbH-Gesellschafter haftet also persönlich bei erkennbaren Mängeln der Sachkapitalerhöhung. In den Bewertungsnachweisen ist der Wert der materiellen oder immateriellen Wertgegenstände zu beziffern. Es kann sich z.B. bei einer Immobilie ein erhöhter Einbringungswert ergeben, wenn der Verkehrswert der Immobilie über dem Buchwert liegt, etwa weil sie weitgehend abgeschrieben wurde oder weil werterhöhende Eigenleistungen vorgenommen wurden. Wenn der Wert der Sacheinlage feststeht, wird eine notarielle Kapitalerhöhung durchgeführt. Die Übernahme der Gesellschaftsanteile erfolgt dann nicht gegen Bareinlagen, sondern gegen die Eigentumsübertragung des bewerteten Vermögensgegenstandes in das Unternehmen.
Bei der Aktiengesellschaft gilt die Vorschrift des § 183 AktG, wonach eine Prüfung der Kapitalerhöhung durch einen Wirtschaftsprüfer stattzufinden hat. Bei der Aktiengesellschaft muss eine Sacheinlagen-Bewertung durch einen Wirtschaftsprüfer mit Bewertungs-Testat erfolgen.
Bei der GmbH hat ebenfalls nach § 9c Satz 2 GmbHG durch das Registergericht eine Prüfung der Bewertung der Sacheinlage in geeigneter Form durch vorzulegende Nachweise der GmbH stattzufinden. Dies hat durch sachverständige Nachweise (IHK-Gutachter oder gerichtlich vereidigte Sachverständige) zu erfolgen.
Nach erfolgter Einbringung wird das gezeichnete Kapital der Gesellschaft um den Wert z.B. der Immobilie abzüglich der bestehenden Belastungen erhöht (z.B. Verkehrswert der Immobilie Euro 1.000.000,- bei einer Grundpfandrechtsbelastung von Euro 550.000,- = Nettoeinbringungswert von Euro 450.000,-, um den das Stamm-, Grundkapital oder Kommanditkapital erhöht wird. Die steuerlichen Auswirkungen der Einbringung einer Immobilie in eine Gesellschaft (z.B. Grunderwerbsteuer, Ertragsteuern) sind bei der Vertrags- und Einbringungsgestaltung in jedem Falle vorher zu berücksichtigen. Sofern die Immobilie im Eigentum einer Kapitalgesellschaft steht, kann die Grunderwerbsteuer vermieden werden, wenn die Gesellschaftsanteile dieser “Immobiliengesellschaft” lediglich zu 94,5% übertragen werden. In Höhe der aufgelösten stillen Reserve (Wertdifferenz zwischen dem Buchwert und dem Verkehrswert = Einbringungswert) ist im gewerblichen Bereich mit einer Ertragsbesteuerung zu rechnen, die jedoch auf die Hälfte reduziert ist.
Die Einbringung von immateriellen Vermögenswerten kann bei der Übertragung von Unternehmen zu Unternehmen im Wesentlichen steuerneutral erfolgen und löst keine Erwerbssteuern wie bei Immobilien aus.
Nicht nur börsennotierte Aktiengesellschaften und Konzerne, sondern auch zahlreiche mittelständische Unternehmen sind in Form von kleinen und mittleren Unternehmensverbünden mit Tochtergesellschaften oder Schwestergesellschaften organisiert (Konzern). Hier ist es möglich, einzelne Gesellschaften durch Verschmelzung in eine andere Gesellschaft als Sacheinlage einzubringen. Bei bisher nicht gesellschaftsrechtlich verbundenen Unternehmen bietet sich an, die Gesellschaftsanteile einer Gesellschaft in eine andere Gesellschaft zu überführen. Dabei kann das einzubringende Unternehmen unter Aufdeckung der stillen Reserven und unter Berücksichtigung des tatsächlichen Unternehmenswertes (bei dem auch die zukünftigen Ertragsperspektiven des Unternehmens Berücksichtigung finden) in die übernehmende Gesellschaft eingebracht werden. Die Kapitalerhöhung per Sacheinlage durch Verschmelzung lässt sich auch über eine weitere, neue Gesellschaft (z.B. eine Vorratsgesellschaft) konstruieren und vollziehen; siehe www.vorratsgesellschaft-kaufen.de. Bei der Einbringung ganzer Unternehmen muss eine Einbringungsbilanz und bei dem übernehmenden Unternehmen nach erfolgter Einbringung eine neue Eröffnungsbilanz zum Nachweis erstellt werden.
Auch bei der Unternehmergesellschaft (UG) kann nach dem BGH-Beschluss vom 19. 4. 2011 eine Sachkapitalerhöhung vorgenommen werden, wenn das Gründungs-Mindestkapital von Euro 500,- in bar geleistet wurde. Das Sacheinlagenverbot nach § 5 a Abs. 2 Satz 2 GmbHG gilt für eine den Betrag des Mindestkapitals nach § 5 Abs. 1 GmbHG erreichende oder übersteigende Erhöhung des Stammkapitals einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) dann nicht.
Selbst einzelne Geschäftssparten oder Profitcenter lassen sich unter Aufdeckung der stillen Reserven bewerten und durch Outsourcing zu diesem Wert in die übernehmende Gesellschaft als Sacheinlage unter Erhöhung des nominellen Stamm- oder Grundkapitals einbringen. Eine steuerneutrale Einbringung und Verschmelzung ist durch entsprechende Gestaltung möglich.
Die Wertschöpfung bzw. die Erhöhung des nominellen Eigenkapitals in der Bilanz resultiert aus der Differenz des niedrigeren Buchwerts des Einbringungsgegenstandes zu dem höheren Verkehrswert der Sacheinlage. Für die Einbringung der Sacheinlage erhält der Leistende weitere neue Gesellschaftsanteile (z.B. weitere Aktien, GmbH-Geschäftsanteile, KG-Anteile etc.) Neben der Stärkung des Eigenkapitals hat eine Einbringung oftmals den Effekt, dass undurchsichtige Unternehmensstrukturen entzerrt und transparent werden, was gleichsam positive Auswirkungen auf die Bonität und das Rating des Unternehmens hat. Mit der Erhöhung des Eigenkapitals durch Sacheinlage kann eine Unterbilanz und eine Position “Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag” vermieden oder gar wieder beseitigt werden. Die Kapitalerhöhung geschieht ohne Barkapital.
Die Bilanz wird somit ohne Baraufwand verbessert, die Eigenkapitalquote erhöht und die Bonität und das Rating bei der Bank gesteigert.
Um den zukünftigen Erfolg mittelständischer Unternehmen sicher zu stellen, bedarf es einer soliden Finanzierung. Hierzu bietet die Bundesregierung Unterstützung.
Mit dem KfW-Unternehmerkredit fördert die KfW Bankengruppe im Auftrag des BMWi mittel- und langfristige Finanzierungen von Vorhaben im In- und Ausland. Das Förderprogramm richtet sich an etablierte kleine und mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Freiberufler, die seit mindestens drei Jahren am Markt aktiv sind.
Die maximale Kreditlaufzeit für Investitionen beträgt 20 Jahre, bei Betriebsmitteln 5 Jahre. Der Programmzinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers (Bonität) und der Werthaltigkeit der Sicherheiten von der Hausbank festgelegt. Der Zins kann für die gesamte Laufzeit festgeschrieben werden, und schafft für den Kreditnehmer eine sichere Kalkulationsgrundlage. Die Darlehen sind vom Kreditnehmer banküblich zu besichern, wobei Form und Umfang der Besicherung zwischen dem Antragsteller und seiner Hausbank vereinbart werden Im Rahmen von Investitionsfinanzierungen ist eine 50 %ige Haftungsfreistellung des durchleitenden Kreditinstitutes möglich, sofern das antragstellende Unternehmen mindestens zwei Jahre am Markt aktiv ist.
Das Programm KfW-Unternehmerkredit wird von der KfW Bankengruppe durchgeführt. Die Anträge müssen stets bei der Hausbank (Bank oder Sparkasse) eingereicht werden. Der KfW-Unternehmerkredit muss vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank beantragt werden.
Kleine und mittlere Unternehmen sind in der Regel auf die Finanzierung über Bankkredite angewiesen. Die Banken verlangen im Gegenzug bankübliche Sicherheiten, über die mittelständische Unternehmen oftmals nicht ausreichend verfügen. Hier stellen Bürgschaften des Bundes, der Länder und der von Bund und Länder unterstützten Bürgschaftsbanken eine wirksame Hilfe dar, um bei einem ansonsten tragfähigen Vorhaben einem Mangel an Sicherheiten abzuhelfen.
Die Bürgschaften decken maximal 80 Prozent des Risikos der Kredit gewährenden Bank ab. Verbürgt werden können bis 1,25 Millionen Euro. Garantien können für Beteiligungen bis zu 2,5 Millionen Euro übernommen werden.
Der Bund unterstützt die Bürgschaftsbanken - parallel zu den Ländern mit kostenlosen Rückbürgschaften.
Bürgschaften über 1,25 Millionen Euro
Für Bürgschaften über 1,25 Millionen Euro sind grundsätzlich die Länder zuständig.
Die Notwendigkeit einer Bundesbeteiligung bei Bürgschaften über diesen Betrag wird lediglich in den neuen Bundesländern ab einem Bürgschaftsbetrag von über zehn Millionen Euro gesehen, da die Wirtschaftskraft gegenüber den westdeutschen Bundesländern noch immer unterdurchschnittlich ist.
Bürgschaften über zehn Millionen Euro in den neuen Ländern
Bürgschaften über zehn Millionen Euro in den neuen Bundesländern können vom Bund und dem betroffenen Bundesland gemeinsam gewährt werden (so genannte parallele Bund-Länder-Bürgschaften).
Interessierten Unternehmen wird empfohlen, zunächst mit ihrer Bank wegen der Möglichkeit einer Finanzierung und deren Strukturierung Kontakt aufzunehmen. Die Hausbank sollte u. a. erste Indikationen über Kredithöhe, Laufzeit, Besicherung und Tilgungsstruktur gegeben haben. Soweit diese Voraussetzungen erfüllt sind, steht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) dem Unternehmen für weitere Informationen über Voraussetzungen und Verfahren einer Großbürgschaft zur Verfügung (Erstberatung).
3. Beteiligungen (MBGén)
Die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (MBGen), die vom Bund und den Ländern durch staatliche Rückgarantien unterstützt werden, engagieren sich im und für den Mittelstand. Durch MBG-Beteiligungskapital wird die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis kleiner und mittelgroßer Unternehmen gestärkt. Als neutrale Kapitalgeber beteiligen sich die MBGen branchenübergreifend und langfristig. Dabei ist MBG-Beteiligungskapital ein flexibles, mittelstandsfreundliches Instrument, das für nahezu alle Finanzierungsanlässe geeignet ist. Wettbewerbsfähige Unternehmen erhalten hierdurch Finanzierungsspielräume, die solides Wachstum ermöglichen. In der Regel engagieren sich die MBGen in Form einer stillen Beteiligung. In geeigneten Fällen werden auch offene Beteiligungen, allerdings immer als Minderheitsbeteiligung, angeboten. Beteiligungsanlässe können sein
Wachstum, z. B. Erweiterungs-, Rationalisierungs- oder Ersatzinvestitionen
Unternehmensnachfolge, z. B. Abfindung von Gesellschaftern
Das Beteiligungsangebot der regional aufgestellten MBGen unterscheidet sich bezüglich Beteiligungsanlass, Höhe (i. d. R. ab 50.000 Euro bis 2,5 Millionen Euro; im Einzelfall auch darüber) sowie in der Ausgestaltung.
ISBN 978-3-644-53731-6