Source: http://elibrary.verlagoesterreich.at/main/e-journals/vil-vergabe-infoletter/2015/heft-1/vil-2015-1.html
Timestamp: 2017-06-24 03:47:37
Document Index: 60244961

Matched Legal Cases: ['EuG', 'Art 4', 'Art 74', 'Art 77', 'Art 76', 'Art 76', 'Art 76', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

VIL 2015/1 - Heft 1 - 2015 - VIL - Vergabe Infoletter - e-Journals
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Volltext Cover Download Wichtige KurzmeldungenVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 1–1
Web-ERV beim Bundesverwaltungsgericht
VIL 2015, 1 Schriftsätze können beim Bundesverwaltungsgericht im Wege des elektronischen Rechtsverkehrs... Schriftsätze können beim Bundesverwaltungsgericht im Wege des elektronischen Rechtsverkehrs (Web-ERV) eingebracht werden. Dies ist seit 1.10.2014 technisch möglich und für Rechtsanwälte verpflichtend. Die Einbringung über Email und Fax ist damit nicht mehr zulässig. Volltext	Wichtige KurzmeldungenVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 1–1
Empirische Studie zu Korruption im öffentlichen Bereich
VIL 2015, 1 Im Rahmen des universitären Drittmittelprojekts „Die strafrechtliche Bekämpfung der... Im Rahmen des universitären Drittmittelprojekts „Die strafrechtliche Bekämpfung der Korruption“, wurde eine umfassende Befragung von Bediensteten der Länder Vorarlberg und Tirol durchgeführt. Insgesamt nahmen 163 Personen teil. Ziel der empirischen Studie war die Einschätzung der Korruption im öffentlichen Bereich.Im Ergebnis wird Korruption – dh der Missbrauch einer amtlichen oder politischen Funktion zum eigenen Vorteil – eindeutig als Problem in Österreich angesehen. Diese Einschätzung hängt vermutlich mit der großen medialen Präsenz des Themas und den spektakulären Verdachtsfällen mit prominenten Politikern zusammen. Es wird angenommen, dass das Ausmaß an Korruption in den letzten fünf Jahren zugenommen hat und auch weiter zunehmen wird. Als wichtige Institutionen der Korruptionsbekämpfung werden Justiz und Beamte genannt. Politiker werden dagegen weitgehend als korrupt eingeschätzt. Maßnahmen gegen Korruption werden bei den meisten Befragten eingesetzt und als sinnvoll angesehen. Persönliche Erfahrungen mit Korruption werden nur sehr wenige angegeben. Bei der Einordnung eines Vorteils unter die Geringfügigkeitsgrenze gaben die meisten Befragten einen Wert bis zu EUR 20,– an. Dieser Wert liegt deutlich unter der weitgehend propagierten Grenze von EUR 100,–.Die empirischen Ergebnisse zeigen weiteren Handlungsbedarf auf. Der österreichische Gesetzgeber hat bereits mit dem Korruptionsstrafrechtsänderungsgesetz 2012 die Anti-Korruptionsbestimmungen erheblich verschärft. Zusätzlich wurde die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption eingerichtet, eine Whistleblower-Homepage erstellt und die Kronzeugenregelung eingeführt. Der Fokus liegt damit weiterhin auf einer effizienten Korruptionsbekämpfung. Volltext	EditorialVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 2–2
VIL 2015, 2 In einer Experten-Diskussion zum Thema „Faire Vergaben sichern Arbeitsplätze“ am 11.11.2014... In einer Experten-Diskussion zum Thema „Faire Vergaben sichern Arbeitsplätze“ am 11.11.2014 im Parlament diskutierten Vergabeexperten mit Sozialpartnern, Vertretern der Bundesregierung sowie Parlamentsklubs über Maßnahmen für faire Vergaben bei öffentlichen Ausschreibungen. Als Key-Speaker stellten Stephan Heid und Martin Schiefer bei ihren Präsentationen klar, was die derzeitigen und zukünftigen rechtlichen Möglichkeiten und notwendigen gesetzlichen Änderungen für Vergaben nach dem Bestbieterprinzip sind. Noch heuer soll das Bundesvergabegesetz evaluiert und das Bestbieterprinzip EU-konform gesetzlich klar geregelt werden.Neuigkeiten gibt es von Seiten des EuGH zum Thema der Krankentransportdienstleistungen. Ende letzten Jahres hat der Gerichtshof eine nationale Regelung in Italien für zulässig erachtet, wonach dringende Krankentransportdienste und Notfallkrankentransportdienste vorrangig und im Wege der Direktvergabe an bestimmte – ohne Ausschreibung – unter Vertrag genommene Freiwilligenorganisationen vergeben werden müssen. Wesentlich ist dabei, dass die Freiwilligenorganisationen – wenn sie in diesem Rahmen tätig werden – keine anderen Ziele verfolgen. Insbesondere also der rechtliche und vertragliche Rahmen, in dem diese Organisationen tätig sind, tatsächlich zu den sozialen Zwecken und zu den Zielen der Solidarität und Haushaltseffizienz beiträgt und sie mit ihren Leistungen keine Gewinne erzielen bzw ihren Mitgliedern keine Gewinne einbringen. Ein Rückgriff auf andere Erwerbstätige ist aber grundsätzlich zulässig.Neuerungen für soziale Dienstleistungen enthält auch die neue europäische Vergaberichtlinie, welche erstmals Sonderregelungen für „soziale und andere besondere Dienstleistungen“ vorsieht. Neben einer eingeschränkten Anwendbarkeit der Richtlinie für derartige Dienstleistungen gilt in diesem Bereich auch ein eigener, erhöhter Schwellenwert von EUR 750.000,–. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie weit der österreichische Gesetzgeber diese große Handlungsfreiheit der Richtlinien im Gesetz umsetzt. Volltext	FachbeitragVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 2–3
Heid, Stephan | Schiefer, Martin Soziale Dienstleistungen nach der neuen Vergaberichtlinie
VIL 2015, 2 Im Gegensatz zur geltenden Rechtslage unterscheidet die neue europäische Vergaberichtlinie... Im Gegensatz zur geltenden Rechtslage unterscheidet die neue europäische Vergaberichtlinie 2014/24/EU, die bis 18.4.2016 in österreichisches Recht umzusetzen ist, nicht mehr zwischen prioritären (bzw „klassischen“) Dienstleistungen und nicht prioritären Dienstleistungen. Nach dem Konzept der neuen Richtlinie wird in Zukunft zwischen „klassischen“ Dienstleistungen und „sozialen und anderen besonderen Dienstleistungen“ (in der Folge „soziale Dienstleistungen“) unterschieden. Welchen Dienstleistungen als soziale Dienstleistungen gelten, ist im Anhang XIV der Richtlinie festgelegt (durch Verweis auf die sogenannten CPC-Codes). Im folgenden Beitrag sollen die Konsequenzen für die österreichische Rechtslage kurz beleuchtet werden. Neu ist weiters, dass für soziale Dienstleistungen ein eigener, erhöhter Schwellenwert (insbesondere für die Pflicht zur EU-weiten Bekanntmachung beabsichtigter Vergaben) festgelegt ist. Gemäß Art 4 lit d der Vergaberichtlinie gelten die Richtlinien-Bestimmungen für soziale Dienstleistungen nur für Aufträge, deren Auftragswert über dem Betrag von EUR 750.000,– (exkl USt) liegt. Im Gegensatz dazu besteht nach aktueller Rechtlage sowohl für „klassische“ Dienstleistungen als auch nicht prioritäre Dienstleistungen ein einheitlicher Schwellenwert (in Höhe von EUR 207.000,–). Für Vergaben unterhalb dieses Auftragswerts (im sogenannten Unterschwellenbereich) ist der österreichische Gesetzgeber – nach der Vergaberichtlinie – nicht verpflichtet, Bestimmungen für Auftragsvergaben festzulegen. Vor allem weil auch für solche Vergaben die Grundsätze des AEUV gelten, bleibt abzuwarten, ob der Gesetzgeber für diesen Bereich nicht doch ausdrückliche Regelungen trifft (wie er das auch für nicht prioritäre Dienstleistungen getan hat).Konsequenz der Einstufung als soziale Dienstleistung ist die nur eingeschränkte Anwendbarkeit der Vergaberichtlinie. Dem bestehenden Regelungskonzept folgend, sind auf die Vergabe sozialer Dienstleistungen ausschließlich die in Art 74 bis Art 77 der Vergaberichtlinie aufgezählten Bestimmungen anzuwenden. Im Ergebnis besteht in diesem Bereich – im Vergleich zu „klassischen“ Dienstleistungen – mehr Handlungsfreiheit bzw ein größerer Gestaltungsspielraum. Hintergrund für den eigeschränkten Anwendungsbereich ist die Annahme des europäischen Gesetzgebers, dass „[b]estimmte Dienstleistungskategorien [...] aufgrund ihrer Natur [...] eine begrenzte grenzüberschreitende Dimension [haben], insbesondere die sogenannten personenbezogenen Dienstleistungen [...] im Sozial-, im Gesundheits- und im Bildungsbereich. [...] [Für diese] sollte daher eine spezifische Regelung festgelegt werden und ein höherer Schwellenwert gelten [...]“ (Erwägungsgrund Nr 114 der Richtlinie).Die Besonderheit der Bestimmungen für soziale Dienstleistungen besteht darin, dass den Mitgliedstaaten ein großer Spielraum bei der Umsetzung in nationales Recht eingeräumt wird. Über weite Strecken enthält die Richtlinie lediglich Zielvorgaben, die vom nationalen Gesetzgeber zwingend umzusetzen sind. Insbesondere haben die Mitgliedstaaten sicherzustellen, dass eine Vergabe nach den Grundsätzen der Transparenz und der Gleichbehandlung der Unternehmer erfolgt (gemäß Art 76 Abs 1 erster Satz VergabeRL-neu). Darüber hinaus müssen die nationalen Bestimmungen es den öffentlichen Auftraggebern „ermöglichen, den Besonderheiten der jeweiligen Dienstleistungen Rechnung zu tragen“ (Art 76 Abs 1 VergabeRL-neu). Nach den allgemein gehaltenen Vorgaben in Art 76 Abs 2 haben die Mitgliedstaaten zu gewährleisten, dass öffentlichen Auftraggebern bei der Vergabe von sozialen Dienstleistungen Folgendes ermöglicht wird: die „Qualität, Kontinuität, Zugänglichkeit, Bezahlbarkeit, Verfügbarkeit und Vollständigkeit der Dienstleistungen“ sicherzustellen, den „spezifischen Bedürfnissen verschiedener Nutzerkategorien, einschließlich benachteiligter und schutzbedürftiger Gruppen“, der „Einbeziehung und Ermächtigung der Nutzer“ und dem „Aspekt der Innovation“ Rechnung zu tragen. Wie das konkret erfolgen soll und welche konkreten Möglichkeiten sich dadurch für öffentliche Auftraggeber ergeben, bleibt jedoch im Dunklen. Volltext	Aktuelle RechtsprechungVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 4–5
EuGH: Und tschüss! Bemühungen zur Verbesserung vergebens.
C-42/13, Cartiera dell Adda, VIL 2015, 4, VIL-Slg 2015/1 EuGH: Und tschüss! Bemühungen zur Verbesserung vergebens. EuGH: Und tschüss! Bemühungen zur Verbesserung vergebens. Volltext	Aktuelle RechtsprechungVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 5–7
EuGH: Dringende Krankentransportdienste dürfen vorrangig und im Wege der Direktvergabe an Freiwilligenorganisationen vergeben werden
Rs C-113/13, ASL ua/San Lorenzo Societa ua, VIL 2015, 5, VIL-Slg 2015/2 EuGH: Dringende Krankentransportdienste dürfen vorrangig und im Wege der Direktvergabe an... EuGH: Dringende Krankentransportdienste dürfen vorrangig und im Wege der Direktvergabe an Freiwilligenorganisationen vergeben werden Volltext	Aktuelle RechtsprechungVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 7–9
VfGH: Wer muss das Orakel EuGH befragen?
E 304/2014, VIL 2015, 7, VIL-Slg 2015/3 VfGH: Wer muss das Orakel EuGH befragen? VfGH: Wer muss das Orakel EuGH befragen? Volltext	Aktuelle RechtsprechungVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 9–11
VwGH: Auch Beten schützt nicht vor dem BVergG
2013/04/0144, VIL 2015, 9, VIL-Slg 2015/4 VwGH: Auch Beten schützt nicht vor dem BVergG VwGH: Auch Beten schützt nicht vor dem BVergG Volltext	Aktuelle RechtsprechungVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 11–12
VwGH: Gib zurück was mir pauschal gebührt!
2013/04/0082, VIL 2015, 11, VIL-Slg 2015/5 VwGH: Gib zurück was mir pauschal gebührt! VwGH: Gib zurück was mir pauschal gebührt! Volltext	Aktuelle RechtsprechungVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 12–13
VwGH: Jetzt oder nie – Zeitpunkt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
2013/04/0056, VIL 2015, 12, VIL-Slg 2015/6 VwGH: Jetzt oder nie – Zeitpunkt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit VwGH: Jetzt oder nie – Zeitpunkt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Volltext	Aktuelle RechtsprechungVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 13–13
VwGH: Kein Sachverstand aus fremder Hand!
2012/04/0016, VIL 2015, 13, VIL-Slg 2015/7 VwGH: Kein Sachverstand aus fremder Hand! VwGH: Kein Sachverstand aus fremder Hand! Volltext	Aktuelle RechtsprechungVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 13–14
VGW Wien: Zulässigkeit der Vorgabe des Fahrzeugalters in der Ausschreibung und Rechtskonformität der Billigstbieterermittlung mittels Losentscheid bei Gleichpreisigkeit der Angebote
VGW-123/074/28992/2014-14, VGW-123/074/28996/2014-7, VGW-123/074/28998/2014-7, VIL 2015, 13, VIL-Slg 2015/8 VGW Wien: Zulässigkeit der Vorgabe des Fahrzeugalters in der Ausschreibung und... VGW Wien: Zulässigkeit der Vorgabe des Fahrzeugalters in der Ausschreibung und Rechtskonformität der Billigstbieterermittlung mittels Losentscheid bei Gleichpreisigkeit der Angebote Volltext	NewsflashVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 15–15
Expertendiskussion im Parlament über faire Vergaben! Sozialpartner fordern Bestbieterprinzip.
VIL 2015, 15 In einer Experten-Diskussion im Parlament diskutierten Vergabeexperten mit Sozialpartnern,... In einer Experten-Diskussion im Parlament diskutierten Vergabeexperten mit Sozialpartnern, Vertretern der Bundesregierung sowie Parlamentsklubs über Maßnahmen für faire Vergaben bei öffentlichen Ausschreibungen. Noch heuer soll das Bundesvergabegesetz evaluiert und das Bestbieterprinzip EU-konform gesetzlich klar geregelt werden. Klare Position dazu bezogen unter anderem Nationalratspräsidentin Doris Bures, SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder, ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Staatssekretär Harald Mahrer, WKO-Präsident Christoph Leitl, ÖGB-Präsident Erich Foglar, SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch, ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger und Bau-Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel.Stephan Heid und Martin Schiefer von der Kanzlei Heid Schiefer Rechtsanwälte OG stellen bei ihren Präsentationen klar, was die derzeitigen und zukünftigen rechtlichen Möglichkeiten und notwendigen gesetzlichen Änderungen für Vergaben nach dem Bestbieterprinzip sind. „Im Bereich der Subunternehmer-Definition besteht dringender Handlungsbedarf – der Auftraggeber muss die Unternehmen in die Ausführung bringen können, die ihm auch im Angebot genannt wurden,“ nennt Martin Schiefer ein Beispiel des präsentierten – auf zahlreichen Expertengesprächen basierenden und von Heid Schiefer Rechtsanwälte formulierten – Österreichkatalogs, der entsprechende beispielhafte Muster-Ausschreibungs- und Vertragsbestimmungen enthält und die Berücksichtigung von Qualitätsaspekten bei der Vergabe öffentlicher Bauleistungen verstärken soll. Volltext	NewsflashVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 15–15
600.000 E-Rechnungen im Jahr 2014
VIL 2015, 15 Seit 1.1.2014 nimmt der Bund nur noch elektronische Rechnungen (E-Rechnungen) an. Seither sind... Seit 1.1.2014 nimmt der Bund nur noch elektronische Rechnungen (E-Rechnungen) an. Seither sind rund 600.000 E-Rechnungen von knapp 35.000 Vertragspartnern beim Bund eingelangt. Dies ist allerdings erst der Anfang der elektronischen Rechnungslegung. Nach der EU-Richtlinie zur elektronischen Rechnungsstellung (RL 2014/55/EU) soll ein EU-weit gültiges Rechnungsformat geschaffen werden.Bei den rund 3300 Dienststellen des Bundes können E-Rechnungen ausschließlich über das Unternehmensserviceportal eingebracht werden. Nach Anmeldung und Registrierung können die Rechnungen über ein Online-Formular eingetippt werden. Rechnungen, die per E-Mail, im PDF-Format oder als Fax übermittelt werden, gelten als nicht eingebracht und werden zurückgewiesen.Spätestens ab dem Jahr 2019 müssen auch Länder und Gemeinden sowie alle anderen dem Vergaberecht unterliegenden Institutionen in der Lage sein, elektronische Rechnungen anzunehmen. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur durchgängig elektronischen Auftragsvergabe in der Europäischen Union („e-Vergabe“) und zur papierlosen öffentlichen Verwaltung („e-Government“). Volltext	NewsflashVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 15–15
Public Private Partnership zu „Big Data“
VIL 2015, 15 Die Europäische Kommission gab am 13.10.2014 den Abschluss einer großangelegten Public Private... Die Europäische Kommission gab am 13.10.2014 den Abschluss einer großangelegten Public Private Partnership (PPP) zum Thema „Big Data“ bekannt. Die Vereinbarung wurde mit dem Branchenverband „Big Data Value Association“ im Namen namhafter IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen über ein Volumen von EUR 2,5 Mrd abgeschlossen. Mit der neuen Initiative soll der Datensektor in der EU gestärkt und Europa eine Spitzenstellung im globalen Datenwettbewerb ermöglicht werden. Europäische Anbieter sollen dadurch bis zu 30% des weltweiten Datenmarkts erlangen und bis zu 100.000 Arbeitsplätze im Bereich Datenverarbeitung sollen entstehen.Die neue PPP startet am 1.1.2015 und ist das Ergebnis des Aktionsplans der Europäischen Kommission zum schnelleren Aufbau der datengesteuerten Wirtschaft in Europa. Damit setzt die Europäische Kommission die geforderten Maßnahmen zur Schaffung von Rahmenbedingungen für einen Binnenmarkt für Massendaten (Big Data) und Cloud-Computing um, das in der Datenverwaltung des öffentlichen und privaten Bereichs zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Weg für bahnbrechende Big-Data-Konzepte ist damit geebnet. Volltext	RezensionenVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 16–16
Einführung in das Internetrecht (2., aktualisierte Auflage)
EUR 55,– (inkl USt)
ISBN 978-3-7073-2965-0 VIL 2015, 16 In dem vorliegenden Werk werden spezielle Faktoren (wie zB Gesetze, Vorschriften, Richtlinien,... In dem vorliegenden Werk werden spezielle Faktoren (wie zB Gesetze, Vorschriften, Richtlinien, Delikte) sowohl der österreichischen als auch der europäischen Rechtsordnung im Zusammenhang mit dem Internet bzw der Informatik erörtert.Neben den Rechten an Domainnamen, der Werbung im Internet sowie der Provider- und Linkhaftung werden Themen, wie Urheberrecht, Datenschutz, Vertragsabschluss, Konsumentenschutz im Fernabsatz, elektronische Signaturen und Internet-Strafrecht behandelt.Nicht zuletzt aufgrund der vorhandenen Praxisbeispiele konzentriert sich dieses Buch vor allem auf Personen ohne rechtlichem Hintergrund, die im Bereich der Informatik tätig sind und über Kenntnisse betreffend der technischen Grundlagen verfügen sowie an alle an der Thematik „Internetrecht“ interessierten Personen. Volltext	RezensionenVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 16–16
Genossenschaftsgesetz samt Nebengesetzen (2., neu bearbeitete Auflage)
Markus Dellinger (Hrsg)
ISBN 978-3-7007-5367-4 VIL 2015, 16 Aufgrund der beachtlichen Anzahl an wesentlichen Gesetzesänderungen sowie einer ansehnlichen... Aufgrund der beachtlichen Anzahl an wesentlichen Gesetzesänderungen sowie einer ansehnlichen Menge an Entscheidungen und wissenschaftlichen Beiträgen wurde über neun Jahre seit der vorangegangen Auflage eine Neuauflage des Kommentars erforderlich.Der vorliegende Kommentar beinhaltet einerseits die Rechtsprechung und die Literatur und andererseits das umfangreiche Wissen der Tätigkeit der Revisionsverbände. Darüber hinaus finden sich ausführliche Kommentare zum Genossenschaftsrecht und zu den Nebengesetzen, wobei auch die mittelbaren Modifikationen aufgrund der Novellen im Bankaufsichtsrecht in die Überlegungen miteinbezogen wurden.Dieses Werk entstand durch eine gewissenhafte Kooperation von Theorie und Praxis und ist für alle im Bereich des Gesellschaftsrechts tätigen Personen ein unverzichtbarer Begleiter im Arbeitsalltag. Volltext	RezensionenVIL 2015/1, Jahrgang 2015, Heft 1, S. 16–16
Das österreichische Kartellrecht (3., aktualisierte Auflage)
Axel Reidlinger / Isabella Hartung
EUR 68,– (inkl USt)
ISBN 978-3-7073-2427-3 VIL 2015, 16 Die 3. Auflage des Handbuches wurde um die Rechtsprechung und die Literatur seit der... Die 3. Auflage des Handbuches wurde um die Rechtsprechung und die Literatur seit der vorangegangen Auflage sowie um die Änderungen durch das KaWeRÄG 2012, die mit 1.3.2013 in Kraft getreten sind, ergänzt. Aufgrund dieser Ergänzungen wurden fundamentale Überarbeitungen in vielen Teilbereichen vorgenommen.Das vorliegende Handbuch beinhaltet einerseits den gesamten Teil des materiellen Kartellrechts (wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Missbrauchsverbot sowie Zusammenschlusskontrolle) und andererseits die Behördenorganisation, die Rechtsdurchsetzung und das Verfahren. Neben detaillierten Ausführungen zu den neuen Entwicklungen im Bereich Kartellschadenersatz, umfasst das Werk zahlreiche Musterfälle aus der Rechtsprechung des Kartellgerichtes und des Kartellobergerichtes und zudem Querverweise zum EU-Recht.In dem Handbuch wird das österreichische Kartellrecht kompakt, nahezu vollständig und überschaubar dargestellt. Das Werk richtet sich – nicht zuletzt aufgrund der optischen Betonung der Praxistipps – vor allem an Praktiker, aber auch an Studenten, die einfach und schnell Informationen zur aktuellen Rechtslage und der Behördenpraxis benötigen. Volltext	Fachgebiete