Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20140227_OGH0002_008OBA00081_13I0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-02-19 19:31:09
Document Index: 156997669

Matched Legal Cases: ['OGH', 'Art10', '§ 20', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§3', '§5', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 8ObA81/13i - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 9ObA177/07f 8ObA69/09v...
RS0123960
9ObA177/07f; 8ObA69/09v; 9ObA5/12v; 8ObA81/13i; 6Ob38/17g
EG-RL 2000/78/EG - Gleichbehandlungsrahmenrichtlinie 32000L0078 Art10
EG-RL 97/80/EG - Beweislastrichtlinie 31997L0080 Art4
Die Glaubhaftmachung von nach dem GlBG verpönten Motiven ist nur dem durch die Herabminderung des Beweismaßes erleichterten Indizienbeweis, nicht aber dem Anscheinsbeweis (prima facie-Beweis) zugänglich.
Bem: Mit ausführlicher Begründung. (T1); Veröff: SZ 2008/101
Beisatz: Hier: § 20a B-GlBG. (T2); Beisatz: Ob Tatsachen zur Glaubhaftmachung des Vorliegens eines verpönten Motivs geeignet sind oder nicht, kann nur anhand der konkreten Gesamtumstände beurteilt werden. (T3)
9 ObA 5/12v
Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 5/12v
8 ObA 81/13i
Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 ObA 81/13i
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123960
JJR_20080709_OGH0002_009OBA00177_07F0000_001
Rechtssatz für 8ObA81/13i
RS0129463
GlBG §3
GlBG §5
Werden Kriterien für eine weniger günstige Behandlung herangezogen, die nur von einem Geschlecht erfüllt werden können, wie etwa eine Schwangerschaft, stellt dies eine unmittelbare Diskriminierung aufgrund des Geschlechts dar.
Beisatz: Liegt der maßgebliche Grund für eine Kündigung in der konkreten Annahme des Arbeitgebers, dass eine Arbeitnehmerin bald schwanger werde, ist dies daher vom Verbot der unmittelbaren Diskriminierung erfasst. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129463
JJR_20140227_OGH0002_008OBA00081_13I0000_001