Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/asphausbv
Timestamp: 2020-01-18 15:11:26
Document Index: 361277806

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 4', '§ 5', '§ 10', '§ 5', '§ 5']

Verordnung über die Berufsausbildung zum Asphaltbauer
Der Ausbildungsberuf Asphaltbauer wird staatlich anerkannt.
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Auszubildende, denen der Besuch eines nach landesrechtlichen Vorschriften eingeführten schulischen Berufsgrundbildungsjahres nach einer Rechtsverordnung gemäß § 29 Abs. 1 des Berufsgrundbildungsgesetzes als erstes Jahr der Berufsausbildung anzurechnen ist, beginnen die betriebliche Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr.
§ 4 Gliederung der Berufsausbildung
(1) Die Berufsausbildung im ersten Ausbildungsjahr ist wie folgt zu gliedern:
berufliche Grundbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten in 20 Wochen,
Unterricht der Berufsschule nach Maßgabe der Rahmenlehrpläne der Länder in 20 Wochen,
berufliche Grundbildung in der betrieblichen Ausbildungsstätte in 12 Wochen.
(2) Gegenstand der beruflichen Grundbildung nach Absatz 1 Nr. 1 und 3 sind die in der Anlage in Abschnitt I aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse.
(3) Zur Vertiefung der beruflichen Grundbildung nach Absatz 2 und als Beginn der beruflichen Fachbildung sind im zweiten Ausbildungsjahr während 13 Wochen insbesondere die in der Anlage in Abschnitt II unter der laufenden Nummer 2 Buchstaben a und c, Nr. 3 Buchstabe a, Nr. 4 Buchstaben a und b, Nr. 5 Buchstaben a und b, Nr. 6 Buchstaben a, b, c, e und f, Nr. 7 Buchstaben a bis c und Nr. 9 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse in geeigneten betrieblichen oder überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu vermitteln.
(4) Zur Ergänzung der beruflichen Fachbildung sind im dritten Ausbildungsjahr während 8 Wochen insbesondere die in der Anlage zu Abschnitt II unter der laufenden Nummer 2 Buchstaben b und d, Nr. 3 Buchstaben c und d, Nr. 4 Buchstaben c und d, Nr. 5 Buchstaben c und d, Nr. 10 Buchstaben a bis d und Nr. 11 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse in geeigneten betrieblichen oder überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu vermitteln.
(5) Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr ist der Unterricht der Berufsschule in den Zeiten der beruflichen Fachbildung in der betrieblichen Ausbildungsstätte enthalten.
(6) Der Urlaub ist jeweils auf die Dauer der Berufsausbildung in der betrieblichen Ausbildungsstätte anzurechnen.
Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,
Organisation der Arbeitsstätte, Arbeits- und Sozialrecht,
Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen,
Einrichten von Baustellen, Durchführen von Vermessungsarbeiten,
Grundfertigkeiten im Tief- und Straßenbau,
Grundfertigkeiten im Steinbau, in der Herstellung von Putz und Estrich und im Verlegen von Fliesen,
Grundfertigkeiten im Stahlbetonbau,
Grundfertigkeiten im Holzbau, in der Erstellung von Gerüsten und Leichtwänden,
Arbeiten mit Kunststoffen,
Bearbeiten von Metallen,
Instandhalten von Werkzeugen, Einrichten und Warten von Geräten und Maschinen,
Abdichten gegen Bodenfeuchtigkeit,
Abdichten gegen Sicker- und Oberflächenwasser,
Abdichten von Brückenbauwerken,
Aufbereiten von Gußasphalt und Asphaltmastix,
Einbauen von Gußasphalt und Asphaltmastix,
Durchführen von Wärme- und Schalldämmaßnahmen in Verbindung mit Gußasphalt,
Herstellen und Schließen von Fugen,
Auftragen von Kunststoffbeschichtungen auf Gußasphalt.
Die in § 5 genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen nach der in der Anlage für die berufliche Grundbildung und für die berufliche Fachbildung enthaltenen Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan innerhalb der beruflichen Grundbildung und innerhalb der beruflichen Fachbildung abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhalts ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage in Abschnitt I für das erste Ausbildungsjahr und in Abschnitt II unter der laufenden Nummer 2 Buchstaben a und c, Nr. 6 Buchstaben a bis c, e und f, Nr. 7 Buchstaben a, b und e bis h und Nr. 9 für das zweite Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplänen zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Zum Nachweis der Fertigkeiten soll der Prüfling in insgesamt höchstens 4 Stunden 2 Arbeitsproben durchführen.
Hierfür kommen insbesondere in Betracht:
Anfertigen einer der 3 folgenden Arbeitsproben aus dem Bereich der beruflichen Grundbildung:
Versetzen von Randsteinen und Verlegen von Gehwegplatten in Sand- und Mörtelbett,
Herstellen eines waagerechten Ausgleichsestrichs,
Herstellen der Schalung für einen rechteckigen Stahlbetonteil einschließlich Abstützung und Sicherung gegen Verschieben,
Anfertigen einer der 4 folgenden Arbeitsproben aus dem Bereich der beruflichen Fachbildung:
Verlegen von Dämmstoffen einschließlich Randstreifen als Unterlage eines schwimmenden Gußasphaltestrichs,
Verlegen eines Gußasphaltbelages, einlagig, mit Splitt abstreuen und mit Walze andrücken,
Verlegen eines Gußasphaltestrichs, einlagig, mit Sand abreiben,
Durchführen einer Reparatur in einem Asphaltbelag einschließlich einer Naht.
Baustoffkunde:
Bauholz, künstliche Steine und Platten, Gips, Kalk, Zement, Bitumen, Zuschläge, Beton, Asphalt, Abdichtungs- und Dämmstoffe;
Arbeitskunde:
Vermessungsgeräte, Werkzeuge, Baugeräte
Arbeitsschutz, Unfallverhütung,
Ausführungsregeln für die Herstellung von Mauerwerk, Beton, Gußasphalt- und Zementestrich, Plattenbelägen,
Abdichten gegen Feuchtigkeit;
Ermitteln von Längen, Breiten und Höhen aus Zeichnungen;
Berechnen von geradlinig begrenzten Flächen und Körpern einfacher Bauteile;
Baustoffbedarfsberechnungen;
Darstellen einfacher Baukörper als Skizze;
Lesen einfacher Zeichnungen und Verlegepläne.
Die schriftlichen Aufgaben sollen auch praxisbezogene Fälle berücksichtigen.
§ 10 Abschlußprüfung
(1) Die Abschlußprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit dieser für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(2) Zum Nachweis der Fertigkeiten soll der Prüfling in insgesamt höchstens 8 Stunden eine Arbeitsprobe durchführen.
Verlegen eines schwimmenden Estrichs, bestehend aus einer mehrlagigen Dämmung, Randstreifen und Gußasphaltestrich,
Herstellen eines Brückenlagers, bestehend aus einer Dichtungsschicht, einer Gußasphaltschutzschicht und Gußasphaltdeckschicht,
Verlegen eines mehrlagigen Gußasphaltbelages mit größerem Gefälle einschließlich Fugenanschlüssen,
Herstellen eines mehrlagigen Asphaltbelages in Naßräumen mit Gefälle einschließlich Fugen und Anschluß eines Ablaufs.
(3) Zum Nachweis der Kenntnisse soll der Prüfling in den Prüfungsfächern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen und Wirtschafts- und Sozialkunde schriftlich geprüft werden. Es kommen Fragen und Aufgaben insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
Bitumensorten,
Asphaltmischgutarten und Mischgutrezepturen,
Voranstrichmittel, Deckaufstrich-, Klebe- und Fugenmassen,
Abdichtungsstoffe,
berufsbezogene Vermessungsgeräte,
Maschinen und Geräte, Schutzvorrichtungen,
Materiallagerung und Materialtransport,
Asphaltbauweisen im Hoch-, Industrie-, Brücken- und Straßenbau;
Längen-, Flächen-, Volumen-, Massen- und Eigenlastberechnungen von Baustoffen und Bauteilen,
im Prüfungsfach Technisches Zeichnen:
Anfertigen von Handskizzen nach Angabe oder Aufmaß,
Lesen und Erläutern von Plänen und Zeichnungen;
Die Fragen und Aufgaben sollen auch praxisbezogene Fälle berücksichtigen.
3. im Prüfungsfach Technisches Zeichnen 90 Minuten
Diese Verordnung tritt am 1. August 1984 in Kraft.
Anlage Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Asphaltbauer
(Fundstelle: BGBl. I 1984, 461 - 467)
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbilds zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse zeitliche Richtwerte in Wochen im ersten Ausbildungsjahr
1 Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
allgemeine Arbeitsschutzvorschriften nennen
berufsbezogene Vorschriften und Merkblätter der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung nennen
persönliche Schutzausrüstung zur Vermeidung von Verletzungen und Berufskrankheiten anwenden
unfallverursachendes Verhalten sowie berufstypische Unfallquellen und -situationen beschreiben
bei Entstehungsbränden Schutzmaßnahmen ergreifen
Maßnahmen der Ersten Hilfe, insbesondere bei Verbrennungen, einleiten
Vorschriften der Umweltschutzgesetze, soweit sie den Tätigkeitsbereich betreffen, nennen
die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten nennen und Möglichkeiten rationeller Energieverwendung im beruflichen Einwirkungs- und Beobachtungsbereich anführen
während des ersten Ausbildungsjahres zu vermitteln
2 Organisation der Arbeitsstätte, Arbeits- und Sozialrecht
Organisation der Arbeitsstätte beschreiben
Arbeitsabläufe im Betrieb und auf der Baustelle beschreiben
Rechte und Pflichten aus dem Berufsausbildungsvertrag nennen
die für die Berufsausbildung geltenden gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen nennen
Grundzüge des Betriebsverfassungsgesetzes nennen
Grundzüge des Sozialversicherungsrechts nennen
3 Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen
Zeichengeräte handhaben
Skizzen und einfache Zeichnungen unter Beachtung der Normen herstellen
Zeichnungen, Materialbedarfslisten und Verlegepläne lesen
Normen anwenden sowie Tabellen, Handbücher und Merkblätter verwenden
4 Einrichten von Baustellen, Durchführen von Vermessungsarbeiten
(§ 5 Nr. 4)
zweckmäßige Planung und Durchführung von Bauvorhaben beschreiben
Baustellen einrichten und sichern
einfache Längen- und Höhenmessungen einschließlich der Übertragung von Höhen durchführen
Gebäude und Bauteile abstecken
5 Grundfertigkeiten im Tief- und Straßenbau
Gräben einmessen und das Gefälle der Sohle festlegen
Gräben ausheben, verbauen und aussteifen
Drainage- und Entwässerungsleitungen verlegen
Mutterboden abheben und andecken sowie Bodenmassen einbringen und verdichten
Beläge, Einfassungen und Pflasterungen aus künstlichen und natürlichen Steinen sowie Platten herstellen
6 Grundfertigkeiten im Steinbau, in der Herstellung von Putz und Estrich und im Verlegen von Fliesen
Werkzeuge für den Stein- und Plattenbau benennen und den entsprechenden Tätigkeiten zuordnen
einfache Bauteile mit künstlichen und natürlichen Steinen sowie aus Bauplatten herstellen, insbesondere Anlegen der Verbände, Herstellen von Mauerenden, Maueranschlüssen und Pfeilern
waagerechte und senkrechte Abdichtungen durchführen
Boden-, Sockel- und Wandfliesen bearbeiten und verlegen
Grundregeln der Putzhaftung erläutern
die wichtigsten Putzarten unterscheiden
Mauer- und Putzmörtel herstellen
Wandputz mit und ohne Lehre herstellen
7 Grundfertigkeiten im Stahlbetonbau
Material und Werkzeuge für den Schalungsbau benennen und den entsprechenden Aufgaben zuordnen
einfache Formen für Betonfertigteile herstellen
Schalung für einfache Betonbauteile herstellen
Beton nach vorgegebenen Mischungsverhältnissen von Hand und mit Maschine herstellen
Beton in Schalungen und Formen einbringen, verdichten und nachbehandeln
Ausbreitversuch durchführen
Stabstähle und Betonstahlmatten unterscheiden und bezeichnen
Betonstahl schneiden und nach Zeichnung biegen
einfache Bewehrungskörbe flechten
Stähle verlegen und Bewehrungskörbe in die Schalung einbringen
8 Grundfertigkeiten im Holzbau, in der Erstellung von Gerüsten und Leichtwänden
Holzarten entsprechend ihrer Verwendung auswählen
die wichtigsten Werkzeuge zur Holzbearbeitung unterscheiden und deren Wirkungsweise erläutern
einfache Meß-, Schneid-, Hobel-, Stemm- und Bohrarbeiten durchführen
Holzverbindungen aus Vollholz nach Zeichnung herstellen
Profil für ein einfaches Dach herstellen
Schmiegen ermitteln und Schablonen anfertigen
Teile einer Fachwerkwand nach Zeichnung herstellen
Leichtwände und abgehängte Decken erstellen
Dämmstoffe gegen Wärme, Kälte und Schall unterscheiden und verarbeiten
einfache Werkstücke aus dem Bereich der Zimmerei, insbesondere Lattentür und Bock, anfertigen
die wichtigsten transportablen und stationären Holzbearbeitungsmaschinen sowie ihre Eigenschaften und Verwendung nennen
wichtige Vorschriften des Gerüstbaus erläutern
einfache Gerüste unfallsicher erstellen
9 Arbeiten mit Kunststoffen
Eigenschaften der Kunststoffgruppen im Bauwesen nennen und die sich daraus ergebende Eignung für bestimmte Verwendungsbereiche ableiten
Kunststoffrohre, -platten, -profile und -folien kleben, schweißen und verarbeiten
Kunstharze verarbeiten
10 Bearbeiten von Metallen
wichtige Stähle und NE-Metalle nennen und ihre charakteristischen Eigenschaften beschreiben
Meß-, Schneid-, Feil- und Bohrarbeiten ausführen
Metallteile verbinden, insbesondere mit Schrauben, Stiften und Nieten
Korrosionsverhalten von Metallen beschreiben
oberflächenveredelte und korrosionsgeschützte Metalle auswählen und verarbeiten
Lfd. Nr. Teil des Ausbildungsberufsbilds zu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr
1 die in § 5 Nr. 1 bis 3 aufgeführten Teile des Ausbildungsberufsbilds die in Abschnitt I Nr. 1 bis 3, Spalte 3 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse während des zweiten und dritten Ausbildungsjahres zu vermitteln
2 Instandhalten von Werkzeugen, Einrichten und Warten von Geräten und Maschinen
Werkzeuge und Geräte instand halten
Maschinen zum Aufbereiten, Transportieren, Verlegen und Behandeln von Asphalt warten, einrichten und bedienen
Schutzeinrichtungen an elektrischen Maschinen beschreiben und verwenden
Störungen an Maschinen und Geräten feststellen und geeignete Maßnahmen zu ihrer Behebung veranlassen
3 Abdichten gegen Bodenfeuchtigkeit
Abdichtungsstoffe nach Eigenschaften und Verwendung beschreiben
Dichtungsbahnen verlegen
Dichtungsaufstriche und Spachtelungen aufbringen
Anschlüsse für Abdichtungen bei Durchdringungen von Bauteilen herstellen
4 Abdichten gegen Sicker- und Oberflächenwasser
Untergrund auf Eignung, Höhenlage und Gefälle prüfen und für die Abdichtung vorbereiten
Abdichtungsstoffe den Beanspruchungen entsprechend auswählen und einbauen
Abdichtungen an aufgehende oder abgehende Wände anschließen
Übergangskonstruktionen bei unterschiedlichen Abdichtungssystemen herstellen
5 Abdichten von Brückenbauwerken
Abdichtungsstoffe und Abdichtungsbauweisen für Brückenbauwerke nennen
Brückenüberbau auf Oberflächenbeschaffenheit, Gefälle und Höhenlage prüfen
Dichtungsschichten im Bereich von Fahrbahnen und Gehwegkappen verlegen
Schutzschichten für Abdichtungen einbauen
6 Aufbereiten von Gußasphalt und Asphaltmastix
Eigenschaften, Lieferformen, Lagerung und Verarbeitung von Bitumen beschreiben
Kornzusammensetzung und Verwendung von Mineralstoffen beschreiben
Eigenschaften der Gußasphalt- und Asphaltmastixmischungen beschreiben
Gußasphalt und Asphaltmastix in verschiedenen Mischgutarten aufbereiten
Verwendung verschiedener Heizstoffe unter Berücksichtigung der entsprechenden Schutzmaßnahmen beschreiben
Temperatur des Mischguts beim Transport und Einbau prüfen und überwachen
7 Einbauen von Gußasphalt und Asphaltmastix
Unterlage auf Ebenflächigkeit und Feuchtigkeit prüfen
Gußasphalt einlagig auf bitumengebundener Unterlage einbauen
schwimmende Estriche auf Trennschicht und Verbundestriche aus Gußasphalt verlegen
wasserdichte Asphaltbeläge aus Asphaltmastix und Gußasphalt einbauen
Gußasphaltoberflächen mit Sand abreiben
Gußasphaltoberflächen mit Splitt abstreuen und durch Walzen andrücken
Trennschienen einsetzen
Längs- und Quernähte ausbilden
Hohlkehlen und Dreikantleisten als Abschluß herstellen
gebräuchliche Bodenbeläge auf Gußasphaltestrich nennen
Eigenschaften der Bodenbeläge, die bereits beim Verlegen des Gußasphaltestrichs zu berücksichtigen sind, beschreiben
8 Entnehmen von Materialproben
Zweck von Materialprüfungen nennen
Materialproben entnehmen und zum Versand vorbereiten
Entnahmeprotokolle anfertigen
9 Durchführen von Wärme- und Schalldämmaßnahmen in Verbindung mit Gußasphalt
Zweck von Wärme- und Schalldämmaßnahmen erläutern
Baustoffe für Wärme- und Schalldämmaßnahmen nennen
Wärme- und Schalldämmstoffe für schwimmende Gußasphaltestriche verlegen
10 Herstellen und Schließen von Fugen
Arten und Zweck konstruktionsbedingter Fugen beschreiben
Baustoffe für Fugendichtungen nennen
Fugen mit dauerplastischen und dauerelastischen Massen schließen
Fugenbänder und Fugenprofile verlegen
11 Auftragen von Kunststoffbeschichtungen auf Gußasphalt
Arten und Zweck von Kunststoffbeschichtungen beschreiben
Kunststoffe für Beschichtungen vorbereiten und verarbeiten
Asphaltbauer-Ausbildungsverordnung
1984, 457: BGBl I