Source: http://www.wiete-strafrecht.de/User/Leitsaetze/LS_66_StGB.html
Timestamp: 2019-04-21 16:36:17
Document Index: 210461334

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 66', '§ 66', 'BGH', '§ 316', 'BGH', '§ 66', '§ 316', '§ 66', 'BGH', '§ 66', 'Art. 2', 'Art. 104', 'BGH', '§ 66', '§ 66', 'EGMR', 'EuG', 'BGH', '§ 66', 'Art. 6', 'Art. 2', '§ 80', '§ 66', '§ 66', 'BGH', '§ 66', 'BGH', '§ 63', '§ 323', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Leitsätze des BGH zu § 66 StGB - Unterbringung in der Sicherungsverwahrung
Leitsätze und Leitsatzentscheidungen des Bundesgerichtshofs zu § 66 StGB
Neben der Verhängung lebenslanger Freiheitsstrafe ist die fakultative Anordnung der Sicherungsverwahrung zulässig.
BGH, Urteil vom 28. Juni 2017 - 2 StR 178/16 - LG Köln
EGStGB § 316f Abs. 2 Satz 1
Wegen bis zum 31. Mai 2013 begangener Taten darf die Sicherungsverwahrung weiterhin nur mit der Einschränkung strikter Verhältnismäßigkeit im Sinne des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Mai 2011 (BVerfGE 128, 326) angeordnet werden.
BGH, Urteil vom 11. März 2014 - 5 StR 563/13 - LG Cottbus
StGB § 66 Abs. 1 EGStGB § 316f Abs. 2 Satz 1
Die Anordnung der Sicherungsverwahrung gem. § 66 Absatz 1 StGB (in der nach Maßgabe der Gründe der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Mai 2011 - 2 BvR 2365/09 - anzuwendenden Fassung des Gesetzes zur Neuordnung des Rechts der Sicherungsverwahrung und zu begleitenden Regelungen vom 22. Dezember 2010) neben lebenslanger Freiheitsstrafe ist zulässig.
BGH, Urteil vom 24. Oktober 2013 - 4 StR 124/13 - LG Essen
StGB §§ 66, 67d Abs. 2
GG Art. 2, Art. 104
Fortdauer der Sicherungsverwahrung bei zu erwartenden Raubtaten mit Scheinwaffe.
BGH, Beschluss vom 11. Dezember 2012 – 5 StR 431/12 - OLG Celle
§ 66b Abs. 1 Satz 2 StGB
Zur Ermessensausübung bei Anwendung der §§ 66b Abs. 1 Satz 2, 66 Abs. 2 StGB nach der Entscheidung EGMR EuGRZ 2010, 25.
BGH, Beschluss vom 21. Juli 2010 – 5 StR 60/10 - LG Frankfurt (Oder)
StGB § 66 Abs. 1; EMRK Art. 6; GG Art. 2 Abs. 1, 20 Abs. 3; StPO §§ 80 a, 246 a
StGB § 66 Abs. 1, 2, 4 Satz 5 StGB
Werden Taten im Ausland abgeurteilt und sieht das maßgebliche ausländische Recht bei Tatmehrheit nicht die Bildung einer Gesamtstrafe, sondern die Verhängung einer einheitlichen Strafe ohne Festsetzung von Einzelstrafen vor, so ist - wie in den Fällen der Verurteilung zu einer einheitlichen Jugendstrafe - bei der Beurteilung der formellen Voraussetzungen des § 66 Abs. 1 und 2 StGB darauf abzustellen, ob das ausländische Urteil erkennen lässt, dass der Täter bei einer oder mehreren der abgeurteilten Taten eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verwirkt hätte.
BGH, Urteil vom 19. Juni 2008 - 4 StR 114/08 - LG Landau
NStZ 2008, 564
Zur Vorverurteilung im Sinne von § 66 Abs. 1 Nr. 1 StGB.
BGH, Beschluss vom 28. Mai 2008 - 1 StR 192/08 - LG Ravensburg
NJW 2008, 2661
StGB §§ 63, 66, 323 a
Bei einer Verurteilung nach § 323 a StGB kommt die Anordnung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus trotz uneingeschränkt schuldhaften Sichberauschens jedenfalls dann in Betracht, wenn der Täter andernfalls in der Sicherungsverwahrung untergebracht werden müßte.
BGH, Beschluss vom 8. Januar 2004 - 4 StR 147/03 - LG Bielefeld
NStZ 2004, 198
BGH, Urteil vom 26. November 2003 - 2 StR 291/03 - LG Köln
BGHSt 49, 25 - NJW 2004, 1187