Source: https://gesetze-in-app.de/WEG/14
Timestamp: 2019-06-18 01:18:32
Document Index: 110380524

Matched Legal Cases: ['§ 14', 'BGH', '§ 14', '§5', 'BGH', '§ 14', '§ 904', '§ 14', '§ 14', '§ 1', 'BGH', '§ 14', 'BGH', '§ 14', '§ 14', 'BGH', 'BGH', '§ 14', '§ 15', '§ 1004', '§ 14', '§ 15', 'BGH', '§ 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 14', 'BGH', 'BGH', '§ 14', 'BGH', '§ 14', 'BGH', 'BGH', '§ 14', 'BGH', '§ 14', '§ 14', '§ 14', 'BGH', '§ 14', '§ 14', 'BGH', '§ 22', '§ 22', '§ 14', '§ 22', '§ 14', 'BGH', 'BGH', '§ 14', 'BGH', '§ 14', '§ 15', 'BGH', '§ 14', '§ 15', 'BGH', '§ 14', '§ 1004', '§ 14']

§ 14 WEG: Pflichten des Wohnungseigentümers
BGH, vom 4.5.2000, Az. Die Tatsache, daß die Kellerräume weiterhin wie bisher vermietet werden können und dadurch dem Antragsteller zur Eigennutzung nicht zur Verfügung stehen, begründet keinen Nachteil im Sinne des § 14 Nr. 1 WEG und erfordert keine Einstimmigkeit (a.A. OLG Zweibrücken, OLGZ 1985, 418; NJW-RR 1986, 1338; Korff, DWE 1986, 84; RGRK-Augustin, BGB, 12. Aufl., §5 WEG Rdn. 25, 28; Zimmermann, Rpfleger 1982, 401, 406).
BGH, URTEIL vom 3.11.2002, Az. IV ZR 226/01 Daß der Anspruch aus § 14 Nr. 4 Halbsatz 2 WEG verschuldensunabhängig ausgestaltet ist und - wie die Regelung zu dem Notstand in § 904 Satz 2 BGB, der er nachgebildet ist - einen aufopferungsentschädigenden Charakter hat, weil der Geschädigte den Eingriff in sein Eigentum dulden muß (vgl. BayObLGZ 1987, 50; KG aaO; Pick, aaO § 14 WEG Rdn. 60; Lüke in Weitnauer, WEG, 8. Aufl. § 14 Rdn. 8), steht der Einordnung als Anspruch auf Schadensersatz im Sinne des § 1 Ziff.1 AHB nicht entgegen.
BGH, URTEIL vom 5.3.2016, Az. V ZB 58/99 Sie findet ihre Grenzen entsprechend dem Gesetzeswortlaut nur in der Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme und zu dem ordnungsgemäßen Gebrauch (§§ 14, 15 WEG; vgl. BayObLGZ 1972, 109, 112 f.; OLG Hamm, ZWE 2001, 122, 123).
BGH, URTEIL vom 5.1.2011, Az. § 14 Nr. 1 WEG - nicht schon, dass sich ein verständiger Durchschnittseigentümer nach der Verkehrsanschauung nachvollziehbar beeinträchtigt fühlen kann (so zu § 14 Nr. 1 WEG Senat, Beschluss vom 21. Dezember 2000 - V ZB 45/00, BGHZ 146, 241, 246).
BGH, URTEIL vom 5.5.2012, Az. V ZR 195/11 Ein Verstoß gegen die in § 14 Nr. 1 WEG geregelten Pflichten, bei dessen Vorliegen der nachteilig betroffene Wohnungseigentümer sowohl nach § 15 Abs.3 WEG als auch nach § 1004 Abs. 1 BGB die Unterlassung oder Beseitigung der Beeinträchtigung verlangen kann (vgl. BayObLG, NJW-RR 2000, 747, 748; Klein in Bärmann, WEG, 11. Aufl., § 14 Rn. 42 sowie § 15 Rn. 43), ist indes nicht gegeben.
BGH, URTEIL vom 5.5.2012, Az. V ZR 195/11 Ein abwehrfähiger Nachteil im Sinne von § 14 Nr. 1 WEG erfordert eine konkrete und objektive Beeinträchtigung; entscheidend ist, ob sich nach der Verkehrsanschauung ein Wohnungseigentümer in der entsprechenden Lage verständlicherweise beeinträchtigt fühlen kann (vgl. Senat, Beschluss vom 19. Dezember 1991 - V ZB 27/90, BGHZ 116, 392, 396 und vom 21. Dezember 2000 - V ZB 45/00, BGHZ 146, 241, 246).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2004, Az. aa) Ein Nachteil ist im Sinne des § 14 Nr. 1 WEG nicht hinzunehmen, wenn er eine nicht ganz unerhebliche, konkrete und objektive Beeinträchtigung darstellt (Senat, BGHZ 116, 392, 396; 146, 241, 246).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2004, Az. Die Frage, ob der mit der Installation einer Parabolantenne verbundene Nachteil das in § 14 Nr. 1 WEG bestimmte Maß übersteigt, ist mithin auf Grund einer fallbezogenen Abwägung der beiderseits grundrechtlich geschützten Interessen zu beantworten (BVerfG, NJW 1995, 1665, 1666 f; 1996, 2858; grundlegend BVerfGE 90, 27, 31 ff für das Mietrecht; zur Rechtsprechung der Instanzgerichte vgl. die Übersichten bei Maaß/Hitpaß, NZM 2000, 945; 2003, 181; ZdW Bay 2003, 372).
BGH, URTEIL vom 5.9.2011, Az. V ZR 56/11 § 14 Nr. 1 WEG könne auch nicht ohne weiteres aus dem Umstand hergeleitet werden, dass durch die bauliche Veränderung ein der Teilungserklärung widersprechender Zustand geschaffen worden sei (mit zutreffendem Hinweis auf Senat, Beschluss vom 21. Dezember 2000 -V ZB 45/00, BGHZ 146, 241, 247 f.).
BGH, URTEIL vom 5.5.2010, Az. V ZR 193/09 Da der Beschluss vom 19. Juni 2007 nach seinem klaren Wortlaut und bei nächstliegender Deutung auch keine Gebrauchsregelung und damit keine verbindliche Vorgabe dazu enthält, was als nachteilig im Sinne von § 14 Nr. 1 WEG anzusehen ist (zu einem solchen Fall vgl. OLG Düsseldorf ZWE 2005, 236, 239 f.), ist der Rechtsstreit mit Blick auf den Klageanspruch nicht zur Endentscheidung reif.Die Sa-
BGH, URTEIL vom 5.1.2015, Az. V ZR 195/11 Daran fehle es, wenn ein Teppichbodenbelag dort als bloßes Ausstattungsmerkmal aufgeführt werde (LG Lüneburg, ZWE 2014, 49, 50; jurisPK-Lafontaine, 7. Aufl., § 14 WEG Rn. 16; ähnlich OLG Brandenburg, ZWE 2010, 272, 273).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.5.2012, Az. 25 S 8/12 § 14 Nr. 1 WEG - nicht schon, dass sich ein verständiger Durchschnittseigentümer nach der Verkehrsanschauung nachvollziehbar beeinträchtigt fühlen kann (so zu § 14 Nr. 1 WEG Bundesgerichtshof, Beschluss vom 21. Dezember 2000 - V ZB 45/00, BGHZ 146, 241, 246).
LG München, Beschluss vom 1.5.2011, Az. 2 Z 130/91 Es gilt nämlich zu vermeiden, dass durch nacheinander durchgeführte – je für sich genommen u.U. unschädliche – Einzelmaßnahmen am Ende doch ein gesetzwidriger, mit § 14 Nr. 1 WEG Zustand entsteht (BayObLG NJW-RR 1992, 272).
LG München, Beschluss vom 1.5.2011, Az. 2 Z 130/91 10 (a) Ob eine nachteilige optische Beeinträchtigung im Sinne des § 14 Nr. 1 WEG vorliegt, richtet sich danach, ob sich nach der Verkehrsanschauung ein Wohnungseigentümer durch die in Rede stehende optische Veränderung verständlicherweise beeinträchtigt fühlen kann (BGH NJW 1992, 978, 979; Spielbauer/Then, WEG, § 22 Rz. 11; Niedenführ/Kümmel/Vandenhouten, WEG, § 22 Rz. 84).
LG München, Urteil vom 1.1.2010, Az. Deshalb ist es für einen Nachteil im Sinne des § 14 Nr. 1 WEG ausreichend, dass die optische Veränderung von einer öffentlichen Straße aus für jeden Miteigentümer oder unbefangenen Dritten einsehbar ist (BayObLG ZMR 1999, 118; Vandenhouten, in: Niedenführ/Kümmel/Vandenhouten, WEG, 9. Aufl., § 22 Rz. 93).
LG München, Urteil vom 1.1.2010, Az. Bei der Frage, ob ein Nachteil über das unvermeidliche Maß im Sinne des § 14 Nr. 1 WEG hinausgeht und also von den Miteigentümern nicht mehr hingenommen werden muss, sind die entgegenstehenden grundrechtlich geschützten Rechtspositionen des Wohnungseigentümers, der die bauliche Veränderung veranlasst hat, zu berücksichtigen (BGH NJW 2004, 937, 939; OLG München NZM 2005, 707 f).
LG München, Beschluss vom 1.5.2010, Az. So hat der BGH entschieden, dass etwa der Zustandsstörer, der eine Hecke in seinem Sondernutzungsbereich weiter wachsen lässt, auf den nach § 14 Nr. 1 WEG erforderlichen Rückschnitt der Hecke und nicht nur auf Duldung dieses Rückschnitts haftet (BGH NZM 2010, 365, 366).
LG München, Urteil vom 1.1.2016, Az. In dieser Grundentscheidung hat der für das Wohnungseigentumsrecht zuständige V. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs Leitlinien für die Frage der Zulässigkeit von kurzzeitiger Vermietung als Ferienwohnung aufgestellt und aufgezeigt, dass Anträge auf Unterlassung bestimmter Verhaltensweisen, die die übrigen Wohnungseigentümer in einem nicht hinzunehmendem Maß beeinträchtigen (§ 14, § 15 III WEG) in Betracht kommen (BGH, Urteil vom 15. Januar 2010 - V ZR 72/09, NZM 2010, 285 Rn. 23).
LG München, Urteil vom 1.1.2016, Az. Führt eine kurzzeitige Vermietung an wechselnde Mieter in ihrer konkreten Ausgestaltung oder ihrem konkreten Ausmaß zu Nachteilen, die die übrigen Wohnungseigentümer in einem nach § 14 WEG nicht hinzunehmendem Maß beeinträchtigen, können sie sich nach § 15 III WEG dagegen wenden (vgl. BGH, Urteil vom 15. Januar 2010 - V ZR 72/09 -, Rn. 23, juris).
LG München, Urteil vom 1.1.2016, Az. Da es sich um Immissionen handelt, die sich nicht allein messtechnisch begrenzen lassen - für die Beeinträchtigung durch Lärm kann z. B. nicht allein die Lautstärke maßgebend sein - ist ein an den Wortlaut der maßgeblichen Bestimmung (hier § 14 Nr. 1 WEG) angelehntes Gebot auszusprechen (vgl. Palandt/Bassenge, BGB, 75. Aufl,, § 1004 Rn. 51; OLG Düsseldorf, NZM 2009, 748 Rn. 52 und Tenor).
LG München, Urteil vom 4.10.2014, Az. Der in der Wohnung des Klägers befindliche Kamin, der nicht von ihm selbst, sondern von einem seiner Rechtsvorgänger eingebaut wurde, schließt dies jedoch konkret aus, wodurch die übrigen Eigentümer im Sinne von § 14 Nr. 1 WEG entsprechend beeinträchtigt werden (vgl. dazu LG München I, WuM 2008, 743, 744).