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Timestamp: 2018-02-19 20:37:01
Document Index: 325527298

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 307', 'BGH', '§ 199', '§ 195', 'BGH', '§ 307', 'BGH']

Kontoauszüge für 3,00€ bei der Commerzbank - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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19.05.2014, 11:33 #1
Deegan->Emailproblem
Kontoauszüge für 3,00€ bei der Commerzbank
Ich muß nun ALG2 beantragen und war bei meiner Bank um mir die Kontoauszüge der letzten 3 Monate zu holen, da sagt die nette Dame zu mir:
Das Kostet dich 3,00€ für jeden Auszug!!
Das die Bank für Kontoauszüge was haben möchte ist schon OK, aber 3,00€ pro Auszug?
Hat hier noch jemand bei der CommiBank ein Konto und/oder Erfahrungen damit?
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AW: Kontoauszüge für 3,00€ bei der Commerzbank
BGH kippt überhöhte Gebühren für nachträgliche Kontoauszüge - SPIEGEL ONLINE
19.05.2014, 11:59 #3
Urteil : 15 Euro für einen Kontoauszug sind zu viel - Nachrichten Geld - Verbraucher - DIE WELT
Ein Auszug, der maximal 13 Monate zurückreicht, kostet jetzt drei Euro; bei einem älteren Auszügen sind es 15 Euro.
Keine Ahnung, wohl zuviel.
Kontoauszüge habe ich alle 4 bis 5 Tage geholt.
Mal schauen was die Dame vom Amt Morgen sagt.
19.05.2014, 12:04 #4
Ich habe Onlineauszüge eingereicht bzw dabeigehabt, bei mir hat das auch gereicht.
19.05.2014, 12:07 #5
Hallo Deegan,
drei Empfehlungen, um das Problem gegenwärtig und zukünftig zu vermeiden:
Empfehlung Nr. 1 für die Gegenwart:
Beim Online-Banking der Commerzbank gibt es die Möglichkeit, die Kontoauszüge bis zu sechs Monate (180 Tage) rückwirkend abzurufen; die Gebühr erscheint mir immer noch zu hoch (§ 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB!), allerdings müsstest Du die Commerzbank da schon wieder verklagen, weil sie die Gebühr tatsächlich nach dem o.a. BGH-Urteil im Preis- und Leistungsverzeichnis neu geregelt hat und jetzt auf 3€/Seite festgelegt hat.
Zieh Dir also über die Druckvorschau im Browser die Gitterliste aus dem Onilne-Banking, muss das Jobcenter ebenso anerkennen!
Empfehlung Nr. 2 für die Zukunft:
Kontoauszüge solltest Du wegen der Verjährung
a) nach dem Schluss des Jahres
b) drei Jahre lang aufbewahren
(ergibt sich aus § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB)!
Bsp.: Der Kontoauszug vom 6. Januar 2011 muss bis zum 31. Dezember 2014 aufbewahrt werden, weil:
a) 06.01.11 -> 31.12.11 = Schluss des Jahres 2011
b) 01.01.12 - 31.12.14 = regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren (§ 195 BGB)
Und zwar nicht in erster Linie für irgendeine Jobcenter-Ditsche, damit sie da nach Belieben reinschauen kann, sondern damit Ansprüche von Gläubigern abwehren kannst, die meinen, Du hättest irgendwann irgendwas nicht bezahlt (z.B. Stromabschlag im Mai 2013 ist nicht bezahlt worden und jetzt kommt die Jahresabrechnung).
Empfehlung Nr. 3 für die Vergangenheit:
Im Regelfall musst Du nur die Kontoauszüge der letzten drei Monate beim Jobcenter vorlegen.
Sollten sich Unregelmäßigkeiten ergeben oder begründete Anhaltspunkte ergeben (begründet!!!), müssen sie laut mehrere SG/LSG-Urteile bis zu sechs Monate für die Vgh. vorgelegt werden.
Niemals abgeben, kopieren oder kopieren lassen, denn:
Datenschutz gilt erst recht im Sozialverwaltungsverfahren und nicht etwa deswegen nicht mehr!
Nicht verzagen, Hartzi-Uschi fragen!
PS: Nur mal so über die Commerzbank und ihre Kundenpolitik! (Link zu Youtube)
19.05.2014, 12:28 #6
Zitat von Deegan
BGH-Urteil: Nacherstellter Kontoauszug darf keine 15 Euro kosten - biallo.de
19.05.2014, 17:51 #7
..und wenn du versuchst zu verhandeln? Entweder weniger Gebühren für die Auszüge, bzw. keine angesichts deiner Situation (vielleicht gibt es da auch Möglichkeiten für die Bank!?) - oder du zahlst, aber nur einmal, denn dann wirst du die Bank wechseln.
Vielleicht gibt es eine Bank, die da kundenfreundlicher ist? Am SB - Terminal kann man sich doch in der Regel auch Auszuüge rauslassen?
Kann das JC diese Gebühr nicht übernehmen? Als einmalige Beihilfe oder sowas? Je nachdem, wieviele Auszüge das sind, kommt da ja schon ein Sümmchen zusammen.
Ich sollte mal aus einer früheren Vermietung (Hausverwaltung) irgendwas kopieren - die wollten dann 9 Euro fürs Kopieren!
Es gibt halt auch sowas wie Gebührengesetze Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen : Gebührendschungel: Unzulässige und zulässige Bankentgelte
Allerdings kann eine Bank ihren Kunden keine überhöhten Preise für die nachträgliche Ausstellung eines Kontoauszugs berechnen. So seien 15 Euro für einen älteren Kontoauszug eindeutig zu viel, urteilte der Bundesgerichtshof am Dienstag (17.12.2013, Az.: XI ZR 66/13).
15 Euro für Kontoauszug: Diese Bankgebühren müssen Sie nicht zahlen | Geld - Hamburger Morgenpost
19.05.2014, 17:58 #8
Ich bin mir dessen, wie gesagt, mit Verweis auf § 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB gar nicht so sicher, da die Erstellung von Auszügen eines Girokontos/Kontokorrents zu den rühmlichen "Kardinalspflichten" bei der Führung eines solchigen gehören muss; es ist gar nicht möglich, ein solchen "Zahlungsdienstevertrag" ordnungsgemäß durchzuführen, wenn es sich um ein laufend veränderliches Saldo handelt und laufend Buchungen stattfinden; insbesondere ist im PLV der Commerzbank auch nicht ausgewiesen, dass die Gebühr dann nicht anfällt, wenn der Kunde dies nicht zu vertreten hat! (Kontoauszugsdrucker streikt und bricht Druck ab etc.)
Die Definition von Kardinalspflichten (Link) durch den BGH ist übrigens sehr lesenswert!
ABER: Warten wir einfach ab, wie sich das beim Threadersteller morgen entwickelt und dann sehen wir weiter; Tipps haben wir ihm ja schon gegeben!
Beste Grüße von der
Flinten-Uschi im neuerlichen Wochenbett!
20.05.2014, 14:27 #9
Der netten Dame beim JobCenter hat der Ausdruck der Commerzbank über Bewegungen des Kontos der letzen 3 Monate gereicht !!
Was auch sonst, da stand alles drauf und es war Umsonst!
Was machen die denn beim JC für einen Larry von wegen: Wir müßen die Orig. Auszüge sehen u.s.w.
kein Wort von Wegen Original -
kein Wort das die mich 3,00€ pro Auszug kosten würden -
NEIN, eine Aufstellung die Ausschaut wie Online Ausgedruckt (wo ich 100te Überweisungen
Einfach hätte Löschen können) ist für die OK
Aber Egal, mein Antrag wird nun Bearbeitet,
es kann also nicht Lange dauern bis ich die nächste Frage habe
20.05.2014, 20:01 #10
Mit der Commerzbank geht man so um, wie mit allen Banken.
Anmelden, Kontoauszüge online abholen, Prämienbedingungen erfüllen. Prämie einsacken und wieder abmelden.
Commerzbank zahlt 50, Tochter sogar 100. Auch andere zahlen 75 + Tankgutschein und andere Prämien. Das läppert sich.
Ist allerdings nur was, wenn man kein ALG2 erhält.
Banken sind dazu da, das KUNDEN Plus machen.
Das haben nur viele Kunden noch nicht begriffen.
Macht die Bank Gewinn, mache ich was falsch!
Macht die Versicherung Gewinn, mach ich was falsch!
20.05.2014, 20:25 #11
Zitat von AntiHartz
Und wenn man keine gute Schufa benötigt.
22.05.2014, 10:40 #12
Ganz ehrlich, das ist mir zuviel Sres, ständig die Bankverbindung zu wechseln.
22.05.2014, 12:35 #13
Das ist ja auch in Ordnung @ Kerstin_K
Jeder muss selbst wissen ob er für Öffnung, warten und schliessen 50 Euro haben will oder nicht. Aber ich kann sagen das gerechnet auf den Stundenlohn sich das durchaus lohnen kann, weil das lesen der AGB`s oder ein Standardisiertes Kündiungsschreiben losjagen ist nicht der große Aufwand.
Stundenlohn=Prämie:Arbeitsstunden
Man kann teilweise diese Arbeit sogar an die Folgebank auslagern.
Das auf diesen Konten nicht wirkliche Umsätze auslaufen ist klar?
So muss man nie alles ummelden. Das wäre wirklich zuviel Arbeit.
Mein Problem ist, das ich
a) alle Banken durch habe
b) ALG2 Empfänger bin und sich das ohnehin erledigt hat
Wenn man nun mal an Stromlieferanten und Prämien denkt.
An Gaslieferanten und Prämien.
Oder denkt mal an Krankenkasse, die man alle 18 Monate wechseln kann.
Wer vorher bei einer war mit X Prämie und die neue hat X Prämie + Y Prämie?
Und im Wechseljahr kann man sogar noch doppelt ziehen.
Hier und da noch jemand werben und Malediven war gesichert.
So siehts aus! Nur man muss dafür auch was tun.
Das ist nicht viel Aufwand. Wer einen Mindesteingang hatte, kriegte nen Umsatz. 1000 rauf und per Dauerüberweisung 1000 wieder runter. Fertig.
Ich wollte auch nur darauf hinaus, das eine Bank 0,0 kosten darf. Auch nichts für einen Elo.
Aber bevor ich Flaschen sammel, setz ich mich lieber an den Schreibtisch und sammel mal schön alles ein.
Alles Tipps, wenn jemand aus ALG2 wieder raus kommt (wobei die Bonuszahlungen der KK anrechnungsfrei sind, da zweckbezogen!).
Und steuerlich macht man das so, das man NICHT am 1.1. anfängt, weil das darf nicht alles in einem Jahr auflaufen. Usw. usw.
Aber wissen die, die es machen. Man hat halt einiges zu beachten, damit alles cool bleibt.
Wie bei einem Broker, der am 20.12. 5000 Firmenaktion verkauft und sie 1 Min. später gleich wieder zu kaufen.
Da gibt es auch viele die sagen, was soll das? Nun, wenn er damit auf Papier einen Verlust ausweisen kann, der ihm die Steuerlast minimiert, dann machen all diese legalen Spielchen durchaus Sinn.
Aber all das verraten einem die Banker nicht. Genaus wie die Versicherungsmakler usw. Alle schweigen.
01.06.2014, 14:06 #14
Sooo, ich war nun doch erst am Freitag beim JobCenter um mir einen Vorschuss zu holen
und ich habe nach 3 Stunden sogar Geld bekommen …....
Ich musste die Vermieterbescheinigung noch nachreichen und dann ging es los, alles was folgt ist Wort für Wort wirklich Gesagt worden:
Sie: Die Vermieterbescheinigung ist gefälscht, die Unterschrift stimmt nicht mit der auf dem Mietvertrag überein.
Ich: Was Reden sie denn da, ich habe die so von meiner Vermieterin bekommen !!
Sie: Aber die Unterschriften passen nicht zusammen und der Betrag ist für ein WG-Zimmer zu Hoch, das Bezahle ich ihnen nicht!! (315€ Mtl. für 25m2)
Ich: Das Zimmer war innerhalb von 2 Jahren an 4 Verschiedene Personen (alle ALG2) Vermietet
und da gab es keinerlei Probleme. Dazu kommt das die Vermieterin für den einen Monat nur 230€ haben wollte. Quittung habe ich bei der Antragsabgabe schon mit Abgegeben.
Sie: JaJa, das Reiche ich dann weiter, aber machen sie sich nicht zu große Hoffnung das sie das Geld zurückbekommen. So, was wollen sie den jetzt von mir?
Ich: Hier ist mein Kontoauszug, ich benötige einen Vorschuss da ich Mittellos bin.
Sie: TOTAL GENERVTER GESICHTSAUDRUCK – Dann möchten sie also Lebensmittelgutscheine?
Ich: Nein ich brauche Bargeld, ohne Küche nützen mir Lebensmittel nicht viel.
Sie: Ach Ja, Sie sind ja ab dem ersten Juni Obdachlos !! Was wollen sie denn dann mit Bargeld wenn sie keine Küche haben u.s.w. (nett Verpackte Beleidigungen Inklusive)
Ich: Da kann ich zumindest 1 mal täglich zum Imbiss o.ä.
Sie: Ja wenns sein muss (Wort Wörtlich), wir dürfen aber nur 100€ als Vorschuss Auszahlen !!
(hat sie mir damit eiskalt ins gesicht gelogen?)
Also bin ich da mit ganzen 100€ hinausmarschiert.
Hätte ich Gesagt das ich mehr Geld brauche wäre die Dame sicher noch Unverschämter/Beleidigend geworden
was zur Folge hätte das ich gar kein Geld bekommen hätte und ganz sicher Hausverbot, ich war so ja schon kurz vorm Ausrasten.
Nun hat sie alle Unterlagen und der Antrag wird bearbeitet, das wird wohl 2 Wochen dauern (ihre Aussage) und ich habe noch ganze 80€.
Es ist doch sicher so das die nur 1mal Vorschuss Auszahlen „düfen“ und ich von den 80€ nun 14Tage Überleben muss ?!?!
So etwas kannte ich nur vom Hörensagen und habe es für Gerede von anderen gehalten, nun habe ich es Persönlich erlebt und bin Schockiert !
commerzbank, kontoauszüge
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