Source: http://www.mietrb.de/20426.htm
Timestamp: 2018-09-26 03:01:25
Document Index: 42917871

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 549', '§ 578', '§ 551', '§ 9', '§ 551', '§ 578', 'BGH']

In der aktuellen Ausgabe des MietRB (Heft 3, Erscheinungstermin: 5. MÃ¤rz 2011) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
BGH v. 19.1.2011 - VIII ZR 87/10, MieterhÃ¶hung: Angabe Ã¶ffentlicher FÃ¶rderungsmittel, MIETRB 2011, 69-70
BGH v. 12.1.2011 - VIII ZR 296/09, Betriebskosten: Schuldanerkenntnis durch Ausgleich oder Zahlung?, MIETRB 2011, 70
BGH v. 12.1.2011 - VIII ZR 148/10, Betriebskostenabrechnung: Einwendungsausschluss, MIETRB 2011, 70-71
BGH v. 15.12.2010 - VIII ZR 210/10, Eigenbedarf: KÃ¼ndigung durch eine Personenhandelsgesellschaft, MIETRB 2011, 71-72
BGH v. 8.12.2010 - VIII ZR 93/10, Mietwohnung: Nutzung zum Verkauf von Hausrat, MIETRB 2011, 72-73
LG Itzehoe v. 17.12.2010 - 9 S 66/10, Heizkostenabrechnung: Nichtausweisung des Betriebsstroms, MIETRB 2011, 73
OLG Hamm v. 13.12.2010 - I-7 W 33/10, KÃ¼ndigung: Ausschluss nach Aufgabe des Nutzungswillens, MIETRB 2011, 73-74
OLG Stuttgart v. 12.7.2010 - 5 U 33/10, Prozess: Gesamtvertretung, MIETRB 2011, 74-75
KG v. 17.5.2010 - 8 U 17/10, SchÃ¶nheitsreparaturen: Zustimmungsvorbehalt fÃ¼r AusfÃ¼hrungsabweichungen, MIETRB 2011, 75-76
BGH v. 8.12.2010 - XII ZR 86/09, Beschlagnahme: Mietdifferenzzahlungen nicht erfasst, MIETRB 2011, 76
LG Dortmund v. 29.10.2010 - 3 O 175/10, Unentgeltliches Wohnungsrecht vs. Zwangsverwaltung, MIETRB 2011, 76-77
BGH v. 10.12.2010 - V ZR 60/10, WEG: Ruhen des Stimmrechts und Versammlungsausschluss, MIETRB 2011, 77-78
BGH v. 10.12.2010 - V ZR 60/10, WEG: Wirkungen eines formellen Beschlussmangels, MIETRB 2011, 78-79
KG v. 29.11.2010 - 1 W 325/10, Umwandlung von Wohnungs- in Teileigentum: Zustimmung der GrundpfandrechtsglÃ¤ubiger?, MIETRB 2011, 79
OLG MÃ¼nchen v. 24.9.2010 - 34 Wx 115/10, Aufteilung: Widerspruch zwischen TeilungserklÃ¤rung und Aufteilungsplan, MIETRB 2011, 80
LG KÃ¶ln v. 13.1.2011 - 29 S 90/10, WEG-Verfahren: DemnÃ¤chstige Zustellung, MIETRB 2011, 80-81
LG Berlin v. 28.9.2010 - 55 S 87/10, Titulierung von Hausgeldforderungen, MIETRB 2011, 81-82
BGH v. 17.11.2010 - VIII ZR 211/09, Mahnbescheid: Hemmung der VerjÃ¤hrung trotz ungenauer Forderungsbezeichnung, MIETRB 2011, 82-83
OLG Brandenburg v. 28.10.2010 - 5 Wx 96/10, GbR: Nachweis zur Existenz, IdentitÃ¤t und Vertretung der erwerbenden GbR, MIETRB 2011, 83
Lehmann-Richter, Arnold, MischmietverhÃ¤ltnisse â€“ Nutzung zu Wohn- und Gewerbezwecken, MIETRB 2011, 84-89
Das Mietrecht unterscheidet zwischen MietverhÃ¤ltnissen Ã¼ber Wohnraum (Â§Â§ 549 ff. BGB) und MietverhÃ¤ltnissen Ã¼ber andere Sachen (Â§Â§ 578 ff. BGB). Im Regelfall lassen sich VertrÃ¤ge problemlos etwa der Wohnraummiete zuordnen. Es gibt aber auch FÃ¤lle, die sich einer eindeutigen Typisierung entziehen. Die rechtlichen Konsequenzen solcher MischmietverhÃ¤ltnisse sind Gegenstand der folgenden Betrachtungen.
Horst, Hans Reinold, Die Vereinbarung einer Kaution und deren Zahlungsabwicklung bei Beginn des MietverhÃ¤ltnisses, MIETRB 2011, 89-96
Umgangssprachlich als â€œKautionâ€� bezeichnet, trÃ¤gt die Mietsicherheit dem SicherungsbedÃ¼rfnis des Vermieters Rechnung, auf eine zusÃ¤tzliche Haftungsmasse zur Befriedigung seiner AnsprÃ¼che gegen den Mieter aus dem MietverhÃ¤ltnis zugreifen zu kÃ¶nnen. Innerhalb der Wohnungsmiete begrenzt Â§ 551 BGB dieses SicherungsbedÃ¼rfnis auf 3 Nettomieten, zusÃ¤tzlich im Rahmen des preisgebundenen Wohnungsbaus durch Â§ 9 Abs. 5 WoBindG auch im Hinblick auf die Palette der gesicherten VermieteransprÃ¼che. Dagegen birgt die Gewerberaummiete keine gesetzlichen Vorgaben oder gar BeschrÃ¤nkungen. Denn Â§ 551 BGB gilt ausweislich Â§ 578 BGB nicht.KontrÃ¤r zum SicherungsbedÃ¼rfnis des Vermieters wird das Interesse des Mieters an einer insolvenzfesten Anlage â€œseinerâ€� Mietkaution sowie an einem Ausschluss von Pfandrechten Dritter, schon durch den Gesetzgeber besonders betont. Denn auch nach dem Sicherungszweck der Kaution soll der Mieter bei Ende des MietverhÃ¤ltnisses unverbrauchte, also nicht verrechnete Kautionsteile zurÃ¼ckerhalten. Die Entscheidung des BGH vom 13.10.2010 (VIII ZR 98/10, MietRB 2010, 349) dazu verleiht dem Thema erneut AktualitÃ¤t. Der Beitrag bettet diese Entscheidung zum ZurÃ¼ckbehaltungsrecht des Mieters an der Kautionsleistung in das allgemeine Szenario der Vereinbarkeit und Abwicklung von Kautionsleistungen zu Beginn des MietverhÃ¤ltnisses ein und knÃ¼pft damit an die AusfÃ¼hrungen des Verfassers in dieser Zeitschrift (MietRB 2007, 151) zur Verwertung erhaltener Kaution nach Vertragsende durch den Vermieter an.
Abramenko, Andrik, Schwebend unwirksame EigentÃ¼merbeschlÃ¼sse, MIETRB 2011, 96-100
Die Kommentar- und Handbuchliteratur behandelt als letztes Erfordernis fÃ¼r die Wirksamkeit eines EigentÃ¼merbeschlusses durchgehend die VerkÃ¼ndung durch den Versammlungsleiter. Dies ist in der Regel auch richtig. Es ist aber anerkannt, dass die Gemeinschaftsordnung die Wirksamkeit der Beschlussfassung von der Zustimmung eines oder mehrerer EigentÃ¼mer abhÃ¤ngig machen kann. Trotzdem wird diese MÃ¶glichkeit in Schrifttum und Rechtsprechung nur stiefmÃ¼tterlich behandelt, obwohl sich hier in der Praxis erhebliche Probleme ergeben kÃ¶nnen. Dem will vorliegender Beitrag abhelfen. Gleichzeitig soll untersucht werden, ob die Konstruktion des schwebend unwirksamen Beschlusses auch auf andere Konstellationen ausgedehnt werden kann, wie in neuerer Zeit vorgeschlagen wird.
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 24.02.2011 09:43