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Timestamp: 2016-10-23 22:08:06
Document Index: 72274908

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 102', 'Art. 87', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 105']

9C_9/2015 (04.03.2015)
9C_9/2015 � � Urteil vom 4. M�rz 2015
Rechtsanwalt Mark A. Glavas,
c/o Advokatur Glavas AG,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 12. November 2014.
dass A._________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 12. November 2014 f�hren l�sst,
dass selbst bei Annahme einer schweren Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) von einer R�ckweisung der Sache zur Behebung des Mangels abzusehen ist, wenn sie zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde (BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197; 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 126; 133 I 201 E. 2.2 S. 204),
dass hier eine R�ckweisung aus formellen Gr�nden ausser Betracht f�llt, zumal die Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels mit Blick auf das in Art. 61 lit. c ATSG vorgesehene rasche Verfahren und vor dem Hintergrund des Replikrechts (BGE 133 I 98 E. 2.1 und 2.2 S. 99 f.; 133 I 100 E. 4.8 S. 105 f.) nicht zwingend ist (vgl. auch Art. 102 Abs. 3 BGG),
dass sich bei der Neuanmeldung zum Leistungsbezug (Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV; SR 831.201) - wie bei der Revision - die Frage stellt, ob ein Revisionsgrund analog zu Art. 17 ATSG (vgl. dazu BGE 134 V 131 E. 3 S. 132) vorliegt (BGE 117 V 198 E. 3a S. 198; Urteil 8C_487/2013 vom 21. Oktober 2013 E. 2.1), mithin ob seit Erlass der Verf�gung vom 21. Mai 2008 eine anspruchsrelevante gesundheitliche Verschlechterung eingetreten ist,
dass die Vorinstanz gest�tzt auf das Gutachten des Instituts B.________ vom 23. Januar 2014 eine uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit f�r leichte bis intermittierend mittelschwere T�tigkeiten festgestellt hat und aus dem Gutachten ausserdem explizit hervorgeht, dass sich seit Mai 2008 keine wesentliche Ver�nderung des Gesundheitszustands eingestellt habe,
dass die gesetzliche �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts in Bezug auf die vorinstanzliche Beweisw�rdigung und Sachverhaltsfeststellung (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 und 3.3 S. 397 ff.; SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164, 9C_204/2009 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 135 V 254; Urteil 9C_81/2011 vom 28. M�rz 2011 E. 3.2) eingeschr�nkt ist (Art. 97 Abs. 1 sowie Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG),
dass die Gutachter den Verzicht auf eine neue Bildgebung mit dem klinisch weitgehend blanden Befund begr�ndeten, daran auch die Berichte des behandelnden Orthop�den Dr. med. C.________ vom 11. und 27. M�rz 2014 nichts �ndern und diesbez�glich dem Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag Rechnung zu tragen ist (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353; Urteile 8C_740/2010 vom 29. September 2011 E. 6; 9C_842/2009 vom 17. November 2009 E. 2.2),
dass sich der Regionale �rztliche Dienst (RAD) auch mit den nach der Begutachtung erstatteten Berichten des R�ntgeninstituts D.________ vom 7. M�rz und 10. April 2014 auseinandersetzte und weder bez�glich der HWS- noch der Knie- und H�ftbeschwerden eine objektivierbare Verschlechterung feststellen konnte (Aktenbeurteilung vom 23. April 2014),
dass das Gutachten des Instituts B.________ den Anforderungen an die Beweiskraft (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352) gen�gt und keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) vorliegt,
dass die vorinstanzliche Beweisw�rdigung und Sachverhaltsfeststellung betreffend Gesundheitszustand und Arbeitsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin nicht offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG (unhaltbar, willk�rlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) sind, weshalb sie f�r das Bundesgericht verbindlich bleiben (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG),
dass nach der zul�ssigen kantonalen Regelung (� 81 Abs. 2 des Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege [VRG; RB 170.1]; vgl. Urteile 5A_175/2008 vom 8. Juli 2008 E. 5.1; 8C_609/2008 vom 18. Februar 2009 E. 2) nur eingetragene Anw�lte als unentgeltliche Rechtsvertreter in Frage kommen,
dass diese Voraussetzung unstreitig nicht erf�llt ist und keine Hinweise auf ein sprachliches Unverm�gen der Beschwerdef�hrerin vorliegen, zumal sie in der Lage war, die Rechtsschrift vom 4. Juli 2014 zu verfassen und der psychiatrische Gutachter des Instituts B.________ ihre Deutschkenntnisse als "ausgezeichnet" einstufte,
dass die Vorinstanz zu Recht sowohl die von der IV-Stelle verf�gte Abweisung des im Zuge der Neuanmeldung vom 8. September 2011 gestellten Rentenbegehrens best�tigt als auch einen Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf unentgeltliche Rechtsverbeist�ndung im vorinstanzlichen Verfahren verneint hat,