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Timestamp: 2016-10-22 01:58:32
Document Index: 133437843

Matched Legal Cases: ['Art. 368', 'Art. 100', 'Art. 75', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 6', 'Art. 91', 'Art. 42', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 363', 'Art. 394', 'BGE', 'Art. 363', 'BGE', 'BGE', 'Art. 363', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 8', 'Art. 99', 'Art. 363', 'Art. 367', 'Art. 367', 'Art. 370', 'Art. 370', 'Art. 370', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 29', 'Art. 370', 'Art. 370', 'BGE', 'BGE', 'Art. 370', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_252/2010 (25.11.2010)
4A_252/2010
beide vertreten durch Rechtsanwalt Heinz Macchi,
Forderung; Vertragsverh�ltnis,
Beschwerde gegen das Teilurteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 17. Dezember 2008.
A.a Die X.________ AG (Beschwerdef�hrerin 1) und die Y.________ AG (Beschwerdef�hrerin 2) sind Mitglieder einer einfachen Gesellschaft, die sich Baukonsortium Q.________ nennt und die �berbauung Q.________ auf dem Grundst�ck 111.________ in P.________ erstellt hat. Die Beschwerdef�hrerin 1 bezweckt die Erstellung von Hoch- und Tiefbauten aller Art, den Kauf und Verkauf sowie die Vermittlung und Verwaltung von Liegenschaften, die Ausf�hrung von Auftr�gen und Arbeiten als Generalunternehmer und Ingenieur sowie die Erstellung von Expertisen und Sch�tzungen. Die Beschwerdef�hrerin 2 bezweckt den Betrieb eines Holzbaugesch�ftes mit S�gerei, Zimmerei und Schreinerei sowie den Handel mit Holz.
Die Z.________ AG (Beklagte 1, Beschwerdegegnerin) hat die Vornahme geotechnischer Beratung, die Ausarbeitung von hydrogeologischen und geotechnischen Gutachten und die Durchf�hrung von entsprechenden Untersuchungen wie Sondierungen, Messungen etc. zum Zweck. Die R.________ AG (Beklagte 2) bezweckt unter anderem die Ausf�hrung aller Bohr-, Spreng- und Messarbeiten und der damit zusammenh�ngenden Ingenieurt�tigkeiten im In- und Ausland, Beratungen und Expertisen auf dem Gebiet der Spreng- und Messtechnik und die Ausf�hrung von Ankerbohrungen und Verankerungen aller Art. Zweck der S.________ AG (Beklagte 3) ist die Bearbeitung von Fragen aus der Geologie, Hydrogeologie, aus dem Umweltbereich sowie verwandter Fachgebiete mit Schwerpunkt im n�rdlichen Teil des Kantons Z�rich und in dessen angrenzenden Gebieten.
A.b Im Oktober 2004 starteten die Beschwerdef�hrerinnen die �berbauung Q.________ in P.________. Kurz nach Aufnahme der Bauarbeiten begann der Hang zu rutschen. Die Beschwerdef�hrerinnen besichtigten daraufhin im November 2004 den Hang mit der Beklagten 3 und nahmen wenig sp�ter zwecks Erstellung einer Hangsicherung mit den Beklagten 1 und 2 Kontakt auf. Die ausgef�hrte Hangsicherung mit Selbstbohr-Vollverbundankern f�hrte indes nicht zum gew�nschten Ergebnis. Nach fortdauernden Hangrutschungen veranlassten die Beschwerdef�hrerinnen im Januar 2005 die Wiederauff�llung der Baugrube und die Projektierung und Ausf�hrung einer anderen Hangsicherung.
Die Beschwerdef�hrerinnen verlangen von allen drei Beklagten unter solidarischer Haftung Schadenersatz mit der Begr�ndung, sie h�tten ihre vertraglichen Pflichten im Zusammenhang mit der Hangsicherung verletzt.
Am 4. April 2006 reichten die Beschwerdef�hrerinnen beim zust�ndigen Handelsgericht des Kantons Z�rich Klage gegen die drei Beklagten ein. Gem�ss Eingabe vom 4. Juli 2008 beantragten sie unter anderem, die Beklagten 1, 2 und 3 seien unter solidarischer Haftbarkeit zu verpflichten, den Beschwerdef�hrerinnen Fr. 1'500'000.-- zuz�glich Zins von 5 % seit dem 21. August 2007 zu bezahlen; unter Nachklagevorbehalt.
Mit (nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildendem) Teilurteil vom 13. Oktober 2008 wies das Handelsgericht die Klage gegen die Beklagte 3 ab.
Mit Teilurteil vom 17. Dezember 2008 wies das Handelsgericht die Klage auch gegen die Beklagte 1 ab. Es qualifizierte das Vertragsverh�ltnis der Parteien als gemischten Vertrag, der �berwiegend Verpflichtungen werkvertraglicher Natur, indessen auch solche auftragsrechtlicher Natur enthalte. Die Pflichten, deren Verletzung die Beschwerdef�hrerinnen geltend machten, ordnete es denjenigen werkvertraglicher Natur zu, weshalb es die Haftung der Beklagten 1 nach den werkvertraglichen Vorschriften pr�fte. Mangels rechtzeitiger M�ngelr�ge ging das Handelsgericht davon aus, dass die Beschwerdef�hrerinnen ihre M�ngelrechte gem�ss Art. 368 OR gegen�ber der Beklagten 1 verwirkt h�tten.
Gegen das Teilurteil des Handelsgerichts vom 17. Dezember 2008 erhoben die Beschwerdef�hrerinnen kantonale Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Z�rich. Dieses wies die Beschwerde mit Zirkulationsbeschluss vom 26. M�rz 2010 ab, soweit es darauf eintrat.
Die Beschwerdef�hrerinnen beantragen dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen, das Teilurteil des Handelsgerichts vom 17. Dezember 2008 aufzuheben und die Beklagte 1 unter solidarischer Haftbarkeit mit der Beklagten 2 zu verpflichten, den Beschwerdef�hrerinnen Fr. 1'500'000.-- zuz�glich Zins seit dem 21. August 2007 zu bezahlen; unter Nachklagevorbehalt. Eventualiter sei die Streitsache an die Vorinstanz zur neuen Entscheidung zur�ckzuweisen. Den Beschluss des Kassationsgerichts fechten die Beschwerdef�hrerinnen nicht an.
Nach Art. 100 Abs. 6 BGG beginnt die Beschwerdefrist, wenn der Entscheid eines oberen kantonalen Gerichts mit einem Rechtsmittel, das nicht alle R�gen nach den Artikeln 95-98 zul�sst, bei einer zus�tzlichen kantonalen Gerichtsinstanz angefochten worden ist, erst mit der Er�ffnung des Entscheids dieser Instanz. Die innert 30 Tagen seit Er�ffnung des Kassationsgerichtsbeschlusses gegen das Teilurteil des Handelsgerichts eingereichte Beschwerde ist damit rechtzeitig erfolgt.
Damit ein kantonaler Entscheid mit Beschwerde in Zivilsachen angefochten werden kann, muss der Instanzenzug im Kanton ersch�pft sein (Art. 75 Abs. 1 BGG). F�r R�gen, die mit der Beschwerde in Zivilsachen erhoben werden k�nnen, darf kein kantonales Rechtsmittel mehr offen stehen (BGE 134 III 524 E. 1.3 S. 527).
Gegen das angefochtene Teilurteil des Handelsgerichts war die kantonale Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Z�rich nach � 281 der Zivilprozessordnung des Kantons Z�rich vom 13. Juni 1976 (ZPO/ZH; LS 271) zul�ssig, weshalb es insoweit nicht kantonal letztinstanzlich ist, als es vom Kassationsgericht h�tte �berpr�ft werden k�nnen. Nach � 281 ZPO/ZH kann mit Nichtigkeitsbeschwerde geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid beruhe zum Nachteil des Nichtigkeitskl�gers auf einer Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes (Ziff. 1), auf einer aktenwidrigen oder willk�rlichen tats�chlichen Annahme (Ziff. 2) oder auf einer Verletzung klaren materiellen Rechts (Ziff. 3). Ausgeschlossen ist die Nichtigkeitsbeschwerde, wenn das Bundesgericht einen Mangel frei �berpr�fen kann, wobei sie gem�ss � 285 Abs. 2 ZPO/ZH stets zul�ssig ist, wenn eine Verletzung von Art. 8, 9, 29 oder 30 BV oder von Art. 6 EMRK geltend gemacht wird.
Das angefochtene Teilurteil des Handelsgerichts stellt daher insoweit keinen letztinstanzlichen Entscheid dar, als geltend gemacht wird, das Handelsgericht habe darin willk�rliche tats�chliche Feststellungen getroffen, den Anspruch der Beschwerdef�hrerinnen auf rechtliches Geh�r verletzt oder kantonale Verfahrensbestimmungen willk�rlich angewendet. Soweit die Beschwerdef�hrerinnen entsprechende R�gen erheben, kann auf die Beschwerde mangels Letztinstanzlichkeit des angefochtenen Teilurteils nicht eingetreten werden.
Soweit die Beschwerdef�hrerinnen die Verletzung von Bundeszivilrecht r�gen, ist das Handelsgerichtsurteil ein letztinstanzlicher Entscheid. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, namentlich ein anfechtbarer Teilentscheid vorliegt (Art. 91 lit. b BGG), ist insoweit - unter Vorbehalt einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.
Gegen das Teilurteil des Handelsgerichts ist einzig die R�ge zul�ssig, dieses habe bei der Sachverhaltsermittlung Art. 8 ZGB verletzt. Vorbeh�ltlich solcher R�gen ist durchwegs vom Sachverhalt auszugehen, wie ihn das Handelsgericht festgestellt hat. Soweit die Beschwerdef�hrerinnen ihrer Beschwerdebegr�ndung einen davon abweichenden Sachverhalt zugrunde legen, ohne zu begr�nden, inwiefern Art. 8 ZGB verletzt w�re, kann darauf nicht eingetreten werden.
Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Der Beschwerdef�hrer soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 134 V 138 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.1 S. 399), denn es ist keine letzte Appellationsinstanz, die von den Parteien mit vollkommenen Rechtsmitteln angerufen werden k�nnte.
Diese Grunds�tze lassen die Beschwerdef�hrerinnen weitgehend ausser Acht, sind ihre Vorbringen doch �ber weite Strecken appellatorischer Natur. Darauf ist ohne weitere Erw�gungen nicht einzutreten. Soweit hinl�nglich begr�ndete R�gen einer Bundesrechtsverletzung auszumachen sind, ist dazu Folgendes auszuf�hren:
Die Vorinstanz qualifizierte das Vertragsverh�ltnis der Parteien als gemischten Vertrag, der �berwiegend Verpflichtungen werkvertraglicher Natur, indessen auch solche auftragsrechtlicher Natur enthalte. Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen, diese Qualifikation verletze Bundesrecht. Ihrer Ansicht nach �berwiegen die auftragsrechtlichen Verpflichtungen.
4.1 W�hrend sich der Unternehmer durch den Werkvertrag zur Herstellung eines Werkes und der Besteller zur Leistung einer Verg�tung verpflichtet (Art. 363 OR), hat der Beauftragte die ihm �bertragenen Gesch�fte vertragsgem�ss zu besorgen (Art. 394 Abs. 1 OR). Das Hauptabgrenzungskriterium zwischen Auftrag und Werkvertrag bildet der Arbeitserfolg, den der Unternehmer im Gegensatz zum Beauftragten schuldet. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung k�nnen sowohl k�rperliche wie auch unk�rperliche Arbeitsergebnisse Gegenstand eines Werkvertrages bilden (BGE 127 III 328 E. 2a S. 329 mit Hinweisen).
Die rechtliche Einordnung des Architekturvertrags und des - insoweit analog zu beurteilenden - Ingenieurvertrags des Bauwesens kann nicht allgemeing�ltig vorgenommen werden. Zu Recht weist Gauch darauf hin, dass es den Architekturvertrag oder den Ingenieurvertrag mit stets gleichem Inhalt nicht gibt. Vielmehr ist darauf abzustellen, welche Leistungen die Parteien im konkreten Vertrag vereinbart haben (Peter Gauch, Der Werkvertrag, 4. Aufl. 1996, S. 15 Rz. 48; ebenso B�hler, Z�rcher Kommentar, 3. Aufl. 1998, N. 168 zu Art. 363 OR). Das Bundesgericht qualifiziert den Gesamtvertrag des Architekten als gemischten Vertrag, welcher erlaubt, je nach den konkreten Umst�nden eine sachgerechte L�sung nach Massgabe des Auftrags- oder Werkvertragsrechts zu finden (BGE 134 III 361 E. 5.1; 127 III 543 E. 2a S. 545; 114 II 53 E. 2b S. 56 mit Hinweisen). Zu den Leistungen werkvertraglicher Natur z�hlen etwa die selbst�ndige Ausf�hrung von Projektierungsarbeiten, die in einem zu erstellenden Projekt ihren Niederschlag finden, das Verfassen von Pl�nen und Kostenvoranschl�gen, w�hrend die Bauleitung und die Vergebung von Arbeiten auftragsrechtlichen Charakter haben (BGE 114 II 53 E. 2b S. 56; Gauch, a.a.O., S. 16 f. Rz. 49 ff.; Zindel/Pulver, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, 4. Aufl. 2007, N. 17 zu Art. 363 OR). Die Vereinbarung, mit der sich ein Geometer verpflichtet, ein Grundst�ck zu vermessen und die Messwerte in einen Situationsplan einzutragen, untersteht den Regeln des Werkvertrags (BGE 109 II 34 E. 3c S. 38). Der Vorinstanz ist sodann beizupflichten, dass Ingenieurleistungen, bei denen ein mess- und objektivierbarer Erfolg geschuldet ist, dem Werkvertragsrecht zu unterstellen sind. Entsprechend wendete das Bundesgericht auf Ingenieurleistungen wie etwa Vorarbeiten, Vorstudien, Vorprojekte, Ausf�hrungspl�ne und Ausschreibungsunterlagen Werkvertragsrecht an (BGE 119 II 40 E. 2e S. 46).
Das Bundesgericht hielt sodann fest, dass eine Spaltung der Rechtsfolgen denkbar ist, indem sich etwa die Haftung f�r einen Planungsfehler nach werkvertraglichen Regeln, jene f�r unsorgf�ltige Bauleitung nach auftragsrechtlichen Regeln richten kann (BGE 109 II 462 E. 3d S. 466).
4.2 Die Vorinstanz nahm einen gemischten Vertrag an und ordnete die im Leistungsbeschrieb des Angebots Geotechnik aufgelisteten und Inhalt des Vertrags vom 16. Dezember 2004 bildenden Leistungen wie folgt den werkvertraglichen bzw. auftragsrechtlichen Elementen zu:
- Werkvertrag: In der Phase der Projektierung die boden- und felsmechanischen Stabilit�tsberechnungen (Tragf�higkeit, Setzungen Stabilit�t), die Bemessung der Baugruben- und Hangsicherung, das Zeichnen von schematischen geotechnischen Schnitten, die Ausarbeitung eines �berwachungskonzepts und die Mitverantwortung f�r die Zweckm�ssigkeit und Wirtschaftlichkeit der Konstruktionen. In der Phase der Realisierung die Verifizierung der den boden- und felsmechanischen Berechnungen zugrunde gelegten Kennwerte und Modelle sowie Kontrollrechnungen.
- Auftrag: In der Phase der Projektierung die Teilnahme an Begehungen und Besprechungen, Archivarbeiten und Aktenstudium, die Mitarbeit bei der Bereinigung von Nachtragsofferten und die eventuelle Teilnahme an Unternehmergespr�chen. In der Phase der Realisierung die Begleitung der Tiefbauarbeiten, die Beurteilung der Bauabl�ufe, die Rapportierung �ber Feststellungen bez�glich Bauausf�hrung und Kommentierung der Messergebnisse der �berwachung, die Mitwirkung bei der L�sung anstehender Probleme und das eventuelle Verfassen von fachspezifischen Protokollen.
4.3 Diese von der Vorinstanz vorgenommene rechtliche Qualifikation des Vertrags vom 16. Dezember 2004 stimmt mit den oben dargestellten Grunds�tzen �berein. Die Beschwerdef�hrerinnen zeigen mit ihrer ausf�hrlichen Darstellung der eigenen Sicht der Dinge keine Bundesrechtsverletzung durch die Vorinstanz bei der Vertragsqualifikation auf.
Namentlich spielt es keine Rolle, wie die Parteien den Vertrag bezeichneten bzw. von welcher Qualifikation sie ausgingen. Die rechtliche Einordnung des Vertrags ist Sache des Richters und daher dem Parteiwillen entzogen. Das folgt aus dem Grundsatz "iura novit curia"; der Richter hat nach Massgabe des festgestellten Sachverhalts das Recht von Amtes wegen anzuwenden, ohne an die Rechtsauffassungen der Parteien gebunden zu sein (Urteil 4C.216/1994 vom 21. M�rz 1995 E. 1d). Unerheblich ist ferner, wie die technische Expertin, die T.________ AG, die Leistungen der Beschwerdegegnerin qualifizierte. Die Rechtsfrage der Vertragsqualifikation entzieht sich der Beurteilung eines technischen Gutachters.
Die Beschwerdef�hrerinnen berufen sich auf das Urteil des Bundesgerichts 4C.284/2006 vom 7. November 2006, das ebenfalls einen Ingenieurvertrag betraf. Das Bundesgericht pr�fte dort, ob die beklagte Ingenieurfirma die allgemeine Sorgfalts- und Treuepflicht nach Art. 1.4.1 der SIA-Ordnung 103 verletzt hatte, indem sie trotz erkannter Untauglichkeit der Unternehmervariante die Bauherrschaft nicht auf die daraus resultierenden Gefahren aufmerksam gemacht hatte (E. 2.3). Das Bundesgericht f�hrte jedoch keine Erw�gungen zur Vertragsqualifikation an und nahm keine Zuordnung der einzelnen Elemente des Vertrags zum Auftrags- bzw. Werkvertragsrecht vor. Da es auf den konkreten Inhalt des Ingenieurvertrags ankommt und nicht ersichtlich ist, dass der Ingenieurvertrag, der dem Urteil 4C.284/2006 zugrunde liegt, und der vorliegende Vertrag inhaltlich �bereinstimmen, k�nnen die Beschwerdef�hrerinnen aus dem von ihnen angerufenen Urteil nichts f�r ihren Standpunkt ableiten.
Es trifft sodann - entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen - nicht zu, dass die Vorinstanz den vorliegenden Vertrag einheitlich als Werkvertrag qualifiziert h�tte. Vielmehr ging sie von einem gemischten Vertrag aus, wobei sie einzelne Elemente dem Werkvertragsrecht, andere dem Auftrag unterstellte. Die Beschwerdef�hrerinnen werfen der Vorinstanz vor, sie habe die der Beschwerdegegnerin vorgeworfene Verletzung von auftragsrechtlichen Pflichten nicht gepr�ft. Die Beschwerdef�hrerinnen sind nicht zu h�ren, wenn sie weiterhin auf ihrer Behauptung beharren, der Beschwerdegegnerin habe die Bauleitung oblegen und sie habe damit verbundene Pflichten verletzt. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz findet sich im Vertrag vom 16. Dezember 2004 keine Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zur Bauleitung. Von dieser Feststellung ist mangels zul�ssiger Sachverhaltsr�gen auszugehen (Erw�gung 2). Hatte die Beschwerdegegnerin keine Pflicht zur Bauleitung, brauchte die Vorinstanz auch nicht (nach auftragsrechtlichen Regeln) zu pr�fen, ob eine solche Pflicht verletzt wurde. Der Vorwurf, die Vorinstanz habe dar�ber hinweggesehen und damit die Vorschriften des Auftrags- und Werkvertragsrechts verletzt, geht daher fehl.
Im Zusammenhang mit der Behauptung, die Beschwerdegegnerin sei zur Bauleitung verpflichtet gewesen, bringen die Beschwerdef�hrerinnen vor, sie h�tten zum m�ndlichen Vertragsabschluss Beweisantr�ge gestellt. Diese seien nicht abgenommen worden, womit die Vorinstanz Art. 8 ZGB verletzt habe. Auf diesen pauschalen, nicht weiter begr�ndeten Vorwurf kann nicht eingetreten werden. Er ist zudem kaum verst�ndlich. Denn die Vorinstanz hat den m�ndlichen Vertragsabschluss am 22./29. November 2004 gar nicht in Abrede gestellt. Von den Beschwerdef�hrerinnen wird indessen nicht dargelegt und auch nicht mit Aktenstellen belegt, dass sie zum Inhalt des m�ndlichen Vertragsabschlusses Behauptungen erhoben und welche Beweisantr�ge sie dazu gestellt h�tten. Die Beschwerdef�hrerinnen reichen dem Bundesgericht das Beweisverhandlungsprotokoll vom 7. Dezember 2009 im Verfahren vor Handelsgericht gegen die Beklagte 2 ein. Mit einzelnen dort protokollierten Aussagen wollen sie die Feststellung der Vorinstanz widerlegen, dass ein gemeinsamer �bereinstimmender Wille hinsichtlich der Projektierung der Hangsicherung und der Verantwortung der Beschwerdegegnerin f�r die Ausf�hrbarkeit der Hangsicherung mit Selbstbohr-Vollverbundankern nicht behauptet sei. Vor Bundesgericht d�rfen jedoch neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Diese Voraussetzung trifft vorliegend nicht zu, weshalb das neu eingereichte Beweisverhandlungsprotokoll vom 7. Dezember 2009 nicht ber�cksichtigt werden kann.
Was schliesslich die Kritik gegen die vorinstanzliche Zuordnung der einzelnen im Leistungsbeschrieb des Angebots Geotechnik enthaltenen Aufgaben zum Werkvertrag bzw. Auftrag anbelangt, so verm�gen die Beschwerdef�hrerinnen auch damit keine Bundesrechtsverletzung darzutun. Sie unterbreiten dem Bundesgericht im Wesentlichen lediglich ihre eigene Sicht der Dinge, wobei sie ihren Darlegungen teilweise einen vom angefochtenen Teilurteil abweichenden oder frei erg�nzten Sachverhalt zugrunde legen. Unzutreffend argumentieren sie sodann, wenn sie meinen, Leistungen, die zu einem nicht-k�rperlichen Resultat f�hren, d�rften nicht dem Werkvertragsrecht unterstellt werden (vgl. Erw�gung 4.1). Entscheidend ist, ob die dem Werkvertrag zugeordneten Arbeiten zu einem Resultat f�hren, das nach objektiven Kriterien �berpr�ft und somit als Erfolg versprochen werden kann. Dass dies auf die von der Vorinstanz dem Werkvertragsrecht unterstellten Arbeiten nicht zutreffen soll, zeigen die Beschwerdef�hrerinnen nicht, jedenfalls nicht rechtsgen�gend, auf und ist nicht ersichtlich. Am ehesten k�nnte die werkvertragliche Natur f�r den Punkt der Mitverantwortung f�r die Zweckm�ssigkeit und Wirtschaftlichkeit der Konstruktionen zweifelhaft sein. Hier �berzeugt aber die �berlegung der Vorinstanz, dass aus Gr�nden der Koordination zwischen Ingenieur- und Bauleistungen eine einheitliche Subsumtion unter das Werkvertragsrecht angezeigt sein kann (S. 23 des Urteils der Vorinstanz mit Hinweis auf B�hler, a.a.O., N. 173 zu Art. 363 OR), allerdings nur, soweit die Anwendung der werkvertraglichen Gew�hrleistungsregeln mit den strengen Pr�fungs- und R�geobliegenheiten (Art. 367 ff. OR) nicht als unsachgerecht erscheint. Letzteres ist f�r den strittigen Punkt nicht dargetan. Die Zweckm�ssigkeit und Wirtschaftlichkeit der Konstruktionen kann als Erfolg garantiert werden. Entsprechend rechtfertigt es sich, auch die Mitverantwortung f�r das Erreichen dieses Erfolgs dem Werkvertrag zu unterstellen.
4.4 Zusammenfassend ist die von der Vorinstanz vorgenommene Vertragsqualifikation bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Die der Beschwerdegegnerin vorgeworfenen Pflichtverletzungen, das heisst die Wahl des falschen Ankerkonzeptes (auch) durch die Beschwerdegegnerin und deren falsche Berechnung der Hangsicherung unter Weitergabe falscher Weisungen an die Beklagte 2 (Mitverantwortung f�r die Zweckm�ssigkeit der Konstruktionen und Bemessung der Baugruben- und Hangsicherung, Stabilit�tsberechnungen), die Unterlassung der Verifizierung der Bemessung des angenommenen Ankerwiderstandes sowie der fehlende Sicherheits-, Kontroll- und �berwachungsplan betreffen allesamt Pflichten werkvertraglicher Natur. Daher ist es folgerichtig, wenn die Vorinstanz die Haftung der Beschwerdegegnerin nach den werkvertraglichen Regeln pr�fte.
5.1 Nach Ablieferung des Werkes hat der Besteller, sobald es nach dem �blichen Gesch�ftsgange tunlich ist, dessen Beschaffenheit zu pr�fen und den Unternehmer von allf�lligen M�ngeln in Kenntnis zu setzen (Art. 367 Abs. 1 OR). Wird das abgelieferte Werk vom Besteller ausdr�cklich oder stillschweigend genehmigt, so ist der Unternehmer von seiner Haftpflicht befreit, soweit es sich nicht um M�ngel handelt, die bei der Abnahme und ordnungsm�ssigen Pr�fung nicht erkennbar waren oder vom Unternehmer absichtlich verschwiegen wurden (Art. 370 Abs. 1 OR). Stillschweigende Genehmigung wird angenommen, wenn der Besteller die gesetzlich vorgesehene Pr�fung und Anzeige unterl�sst (Art. 370 Abs. 2 OR). Treten die M�ngel erst sp�ter zu Tage, so muss die Anzeige sofort nach der Entdeckung erfolgen, widrigenfalls das Werk auch r�cksichtlich dieser M�ngel als genehmigt gilt (Art. 370 Abs. 3 OR).
5.2 Nach den Feststellungen der Vorinstanz waren die Arbeiten der Beklagten 2 am 22. Dezember 2004 tats�chlich abgeschlossen und am 3. Januar 2005 f�r die Beschwerdef�hrerinnen erkennbar vollendet. Die Zusatzarbeiten waren am 28. Januar 2005 beendet. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegnerin sei mindestens bis am 3. Januar 2005 und l�ngstens bis am 28. Januar 2005 in die Projektierung und Realisierung der vertraglich vereinbarten Hangsicherung involviert gewesen. Der genaue Tag der Vollendung der werkvertraglichen Leistungen der Beschwerdegegnerin spiele dabei keine Rolle. Sp�testens am 28. Januar 2005 sei die Hangsicherung seitens der Beschwerdegegnerin jedenfalls abgeliefert bzw. seitens der Beschwerdef�hrerinnen abgenommen (nicht aber genehmigt) gewesen.
5.3 Die Ablieferung des Werkes setzt voraus, dass das Werk vollendet ist (BGE 118 II 142 E. 4 in fine S. 149). Das Werk ist vollendet, wenn der Unternehmer alle vereinbarten Arbeiten ausgef�hrt hat, das Werk also fertiggestellt ist. Ob es m�ngelfrei ist, spielt dagegen keine Rolle. Abgeliefert wird es durch die �bergabe oder durch die Mitteilung des Unternehmers, es sei vollendet. Der Ablieferung entspricht, vom Besteller aus gesehen, die Abnahme des Werkes. Ein besonderer Abnahmewille des Bestellers oder seines Vertreters ist deshalb nicht erforderlich. Klar zu unterscheiden ist die Abnahme von der Genehmigung, mit welcher der Besteller gegen�ber dem Unternehmer seinen Willen �ussert, das abgelieferte Werk als vertragsgem�ss erstellt gelten zu lassen (BGE 115 II 456 E. 4 S. 458 f.; Urteile 4C.469/2004 vom 17. M�rz 2005 E. 2.2; 4C.540/1996 vom 17. Oktober 1997 E. 2a; je mit Hinweisen).
5.4 Die Begriffe der Ablieferung und Abnahme sowie der Vollendung des Werkes als Voraussetzung f�r die Ablieferung resp. Abnahme sind rechtlicher Natur. Folgerichtig kann das Bundesgericht �berpr�fen, ob die Vorinstanz diese Rechtsbegriffe richtig erkannt hat. Hingegen beschl�gt die Frage, ob die rechtlich relevanten Voraussetzungen in tats�chlicher Hinsicht gegeben sind, den Sachverhalt, der im vorliegenden Verfahren einer bundesgerichtlichen �berpr�fung grunds�tzlich entzogen ist (vgl. Erw�gung 2). Diese Differenzierung lassen die Beschwerdef�hrerinnen in ihrer weitgehend appellatorischen Kritik gegen die vorinstanzliche Bejahung der erfolgten Vollendung und Ablieferung des Werkes teilweise ausser Acht. Zu beurteilen sind einzig die Vorbringen, die - rechtsgen�gend begr�ndet - eine Verletzung von Bundesrecht, namentlich einer Verkennung der bundesrechtlichen Begriffe der Vollendung, Ablieferung bzw. Abnahme des Werkes, erkennen lassen.
5.4.1 Die Beschwerdef�hrerinnen werfen der Vorinstanz vor, nicht ausgef�hrt und begr�ndet zu haben, welches Werk die Beschwerdegegnerin vollendet und "als Vertragserf�llung verf�gbar hingestellt habe". Dem angefochtenen Urteil ist indes zu entnehmen, dass es um die Aufgaben gem�ss Vertrag vom 16. Dezember 2004 sowohl bei der Projektierung als auch bei der Realisierung der von der Beklagten 2 ausgef�hrten Hangsicherung ging.
5.4.2 Die Beschwerdef�hrerinnen argumentieren, nur ein vollendetes Werk k�nne abgeliefert werden. Die ausgef�hrte Hangsicherung mit Selbstbohr-Vollverbundankern sei indessen v�llig unzureichend und unbrauchbar gewesen. Unter diesen Umst�nden habe die Beschwerdegegnerin das Werk nicht im Sinne der Vollendung (erf�llungshalber) anbieten k�nnen. Die von der Beschwerdegegnerin erbrachten Leistungen h�tten f�r die Beschwerdef�hrerinnen keinerlei Wert gehabt. Ihre Leistungen seien mangelhaft gewesen und dies habe den Schaden (mit)verursacht. Die Vorinstanz vertrete die v�llig verfehlte Ansicht, dass die Beschwerdef�hrerinnen dieses untaugliche, nicht vollendete, ja nie gebrauchsf�hige Werk erf�llungshalber abgenommen h�tten.
Die Vollendung ist zu unterscheiden von der M�ngelfreiheit des Werkes. Ein Werk kann mit einem Mangel behaftet und dennoch vollendet sein. Die M�ngelfreiheit des Werkes bildet keine Voraussetzung f�r dessen Ablieferung und Abnahme (BGE 115 II 456 E. 4 S. 458). Die Mangelhaftigkeit des Werkes hindert die Ablieferung und Abnahme nicht, gleichg�ltig von welcher Art die M�ngel sind (Gauch, a.a.O., S. 31 Rz. 106). Der Umstand, dass die ausgef�hrte Hangsicherung mit Selbstbohr-Vollverbundankern nicht zum Erfolg f�hrte und nach Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen unbrauchbar gewesen sein soll, bedeutet, dass das Werk mangelhaft war, hindert aber nicht, von einer Vollendung und Ablieferung bzw. Abnahme des Werkes auszugehen. Der Vorinstanz ist daher in diesem Zusammenhang keine Verkennung des bundesrechtlichen Begriffs der Vollendung vorzuwerfen. Ohnehin hatte die Beschwerdegegnerin nicht die Ausf�hrung der Hangsicherung zu erbringen, sondern sie schuldete die Leistungen gem�ss Vertrag vom 16. Dezember 2004 bei der Projektierung und Realisierung der von der Beklagten 2 ausgef�hrten Hangsicherung. Dass sie diese Leistungen nach den Behauptungen der Beschwerdef�hrerinnen nur mangelhaft erbrachte, steht der Bejahung der Vollendung und Ablieferung bzw. Abnahme des Werkes nach dem Ausgef�hrten nicht entgegen und die Vorinstanz hat auch insofern den bundesrechtlichen Begriff der Vollendung nicht verkannt.
5.4.3 Da es demnach f�r die Frage der Vollendung nicht darauf ankommt, ob das Werk mit M�ngeln behaftet ist, verletzte die Vorinstanz auch den Beweisf�hrungsanspruch nach Art. 8 ZGB nicht, wenn sie zu der behaupteten Mangelhaftigkeit bzw. Unbrauchbarkeit der beschwerdegegnerischen Leistungen keinen Beweis abnahm.
5.4.4 Weiter bringen die Beschwerdef�hrerinnen verschiedentlich vor, die Beschwerdegegnerin habe eine bestimmte Behauptung gar nicht erhoben oder eine von ihnen aufgestellte Behauptung nicht bestritten, was die Vorinstanz �bergangen habe. So r�gen sie etwa, eine Vollen-dung des Werkes sei nie behauptet worden und die Behauptung der Beschwerdef�hrerinnen, das Werk sei nicht abgenommen worden, sei unbestritten. Diese R�gen betreffen eine Verletzung der kantonalrechtlichen Verhandlungsmaxime (� 54 ZPO/ZH). Sie konnten dem Kassationsgericht unterbreitet werden und die Beschwerdef�hrerinnen sind mit ihnen vor Bundesgericht nicht zu h�ren (vgl. Erw�gung 1).
5.4.5 Wenn die Beschwerdef�hrerinnen schliesslich r�gen, die Vorinstanz habe die Ablieferung bzw. Abnahme des Werkes ohne gen�gende Begr�ndung bejaht, kann darauf vorliegend nicht eingetreten werden. Die Verletzung der aus dem Geh�rsanspruch fliessenden Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) war zwecks Aussch�pfung des kantonalen Instanzenzugs vor dem Kassationsgericht geltend zu machen (vgl. Erw�gung 1). Wenn das Kassationsgericht auf entsprechende R�gen zu Unrecht nicht eintrat, h�tte dies mittels Beschwerde gegen den kassationsgerichtlichen Beschluss vorgebracht werden m�ssen, f�hrt aber nicht dazu, dass das Bundesgericht auf entsprechende R�gen gegen das Urteil des Handelsgerichts einzutreten h�tte (vgl. Urteil 4A_141/2008 vom 8. Dezember 2009 E. 13.3).
5.5 Zusammenfassend zeigen die Beschwerdef�hrerinnen keine Verletzung von Bundesrecht im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Bejahung der Vollendung, Ablieferung bzw. Abnahme des Werkes auf.
6.1 Bei der Pr�fung, ob die Beschwerdef�hrerinnen gegen�ber der Beschwerdegegnerin eine rechtzeitige M�ngelr�ge erhoben haben, ging die Vorinstanz bez�glich der behaupteten M�ngel der Planung und Berechnung der Hangsicherung von geheimen M�ngeln im Sinne von Art. 370 Abs. 3 OR aus, da diese erst im Zeitpunkt der Vollendung der Hangsicherung oder sogar noch sp�ter, bei Erhalt der Ergebnisse der Spannproben und bei Erhalt des Gutachtens der T.________ AG, zutage getreten seien. Unverz�glich nach Erhalt des Privatgutachtens der T.________ AG am 10. Oktober 2005 h�tten die Beschwerdef�hrerinnen die geheimen M�ngel der Hangsicherung gegen�ber der Beschwerdegegnerin sp�testens r�gen m�ssen. Die Beschwerdef�hrerinnen behaupteten nicht, dass sie die der Beschwerdegegnerin vorgeworfenen M�ngel dieser gegen�ber jemals ger�gt h�tten, und stellten erst recht keine f�r die Berufung auf geheime M�ngel n�tigen Tatsachenbehauptungen auf. Die Vorinstanz pr�fte trotzdem, ob in den drei Schreiben vom 30. Dezember 2004, vom 22. M�rz 2006 und vom 3. Mai 2006, auf welche die Beschwerdef�hrerinnen Bezug genommen hatten, eine rechtzeitige und hinreichend detaillierte M�ngelr�ge zu erblicken sei, was sie verneinte.
6.2 F�r geheime M�ngel schreibt Art. 370 Abs. 3 OR vor, dass der Besteller sie sofort nach Entdeckung anzeigen muss, widrigenfalls das Werk auch r�cksichtlich dieser M�ngel als genehmigt gilt. Die Anzeige der M�ngel ist an keine besondere Form gebunden. Inhaltlich muss die R�ge sachgerecht substanziiert sein, zumindest die M�ngel genau angeben und zum Ausdruck bringen, dass der Besteller das Werk nicht als vertragsgem�ss anerkennen und den Unternehmer haftbar machen will (BGE 107 II 172 E. 1a S. 175). Die R�gefrist beginnt mit der Entdeckung des Mangels zu laufen. Erkannt sind geheime M�ngel, sobald der Besteller �ber deren Vorliegen Gewissheit hat, das heisst wenn er vom Mangel eine solche Kenntnis erlangt hat, dass er eine gen�gend substanziierte R�ge erheben kann (BGE 118 II 142 E. 3b S. 148). Will der Besteller aus Art. 370 Abs. 3 OR Rechte ableiten, so hat er nach der allgemeinen Regel des Art. 8 ZGB die Rechtzeitigkeit der R�ge darzutun. Dazu geh�rt auch der Beweis, wann der ger�gte Mangel f�r ihn erkennbar geworden ist, wie und wem er ihn mitgeteilt hat (BGE 107 II 172 E. 1a S. 176; 118 II 142 E. 3a S. 147).
6.3 Auch in diesem Punkt ersch�pfen sich die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerinnen weitgehend in appellatorischer Kritik, auf die nicht eingetreten werden kann. Sie bezeichnen die Annahme der Vorinstanz, dass sie nicht behauptet h�tten, die der Beschwerdegegnerin vorgeworfenen M�ngel je ger�gt zu haben, als unzutreffend und unterbreiten dem Bundesgericht in der Folge einen frei erg�nzten Sachverhalt, aus dem sie verschiedentlich ableiten, eine M�ngelr�ge erhoben und der Beschwerdegegnerin angezeigt zu haben. So behaupten sie namentlich, das Gutachten der T.________ AG sei durch die Vertreterin der Beschwerdef�hrerinnen, die U.________ Versicherung, der Beschwerdegegnerin zugestellt worden, womit eine rechtzeitige M�ngelr�ge erhoben worden sei. Das Bundesgericht ist indessen an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt gebunden und kann einen davon abweichenden oder erg�nzten Sachverhalt mangels zul�ssiger Sachverhaltsr�gen nicht ber�cksichtigen. Die R�ge, die Vorinstanz habe die Zustellung des Privatgutachtens der T.________ AG ihrem Urteil nicht zugrunde gelegt, obwohl die Zustellung nicht nur behauptet, sondern durch Einreichung der entsprechenden Begleitschreiben der U.________ Versicherung nachgewiesen worden sei, h�tten die Beschwerdef�hrerinnen dem Kassationsgericht unterbreiten m�ssen. Vor Bundesgericht k�nnen sie damit nicht geh�rt werden (vgl. Erw�gung 1 f.).
6.4 Inwiefern die Vorinstanz auf der Grundlage des verbindlich festgestellten Sachverhalts gem�ss angefochtenem Teilurteil Bundesrecht verletzt haben soll, indem sie das Vorliegen einer rechtsgen�glichen und rechtzeitigen M�ngelr�ge an die Beschwerdegegnerin verneinte, tun die Beschwerdef�hrerinnen nicht dar. So ist es bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz davon ausging, dass die Beschwerdef�hrerinnen sp�testens mit dem Erhalt des Privatgutachtens der T.________ AG am 10. Oktober 2005 hinreichende Kenntnis von den geheimen M�ngeln der Hangsicherung hatten, um gegen�ber der Beschwerdegegnerin eine substanziierte M�ngelr�ge erheben zu k�nnen. In Anbetracht der Rechtsprechung zur Unverz�glichkeit der M�ngelr�ge, nach welcher das Bundesgericht grunds�tzlich eine siebent�gige R�gefrist f�r angemessen h�lt (Urteil 4C.82/2004 vom 3. Mai 2004 E. 2.3 mit Hinweis), kann der Vorinstanz jedenfalls keine Verletzung von Bundesrecht vorgeworfen werden, wenn sie die rund f�nfeinhalb bzw. rund sieben Monate nach Erhalt des Privatgutachtens der T.________ AG verfassten Schreiben des Rechtsvertreters der Beschwerdef�hrerinnen vom 22. M�rz 2006 und vom 3. Mai 2006 - unbesehen ihres Inhalts - als versp�tet betrachtete. Wenn die Beschwerdef�hrerinnen vortragen, mit Schreiben vom 3. Mai 2006 sei ein neu entdeckter Mangel ger�gt worden, den die T.________ AG gar nie beurteilt habe, weshalb die Vorinstanz in Verkennung der tats�chlichen Verh�ltnisse angenommen habe, es sei auch zu diesem neu entdeckten Mangel keine rechtzeitige M�ngelr�ge erhoben worden, so beanstanden sie - richtig besehen - die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, aber nicht die Anwendung von Bundesrecht. Die Vorinstanz stellte n�mlich zu diesem Schreiben (und zu demjenigen vom 22. M�rz 2006) fest, es betreffe lediglich St�tzmassnahmen ober- und unterhalb des Hauses V.________, nicht aber die eigentliche Hangsicherung, welche Gegenstand dieses Prozesses bilde. Wenn diese Feststellung nach Meinung der Beschwerdef�hrerinnen unzutreffend ist, h�tten sie eine entsprechende R�ge beim Kassationsgericht erheben m�ssen. Vor Bundesgericht k�nnen sie damit nicht geh�rt werden (vgl. Erw�gung 1 f.) und eine Bundesrechtsverletzung ist mit diesem Vorbringen nicht dargetan.
Die Vorinstanz qualifizierte auch das Schreiben vom 30. Dezember 2004 bundesrechtskonform nicht als rechtsgen�gende M�ngelr�ge, allein schon deshalb, weil ihm entgegen der anderslautenden Behauptung der Beschwerdef�hrerinnen keine f�r ein hinl�ngliches R�geschreiben notwendige Willenskundgabe zu entnehmen sei, dass die Beschwerdef�hrerinnen die Beschwerdegegnerin f�r konkret ger�gte M�ngel haftbar machen wollen. Der vorinstanzlichen Interpretation ist beizupflichten, dass die Beschwerdegegnerin das Schreiben als Warnung f�r die Zukunft verstehen musste, indem die Beschwerdef�hrerinnen ihre Beunruhigung �ber die gegenw�rtigen inakzeptablen Hangbewegungen zum Ausdruck brachten und die Beschwerdegegnerin zur Wahrnehmung ihrer spezifischen Verantwortung f�r die Dimensionierung und Bauabl�ufe mahnten, wobei sie wissen wollten, ob und welche weiteren Weisungen sie f�r vorsorgliche Massnahmen zu erteilen gedenke. Eine rechtsgen�gende M�ngelr�ge kann darin nicht erblickt werden.
6.5 Die Beschwerdef�hrerinnen wenden schliesslich ein, die Beschwerdegegnerin habe gar nicht behauptet, es sei keine rechtzeitige M�ngelr�ge erhoben worden, was die Vorinstanz �bergangen habe. Dieses Vorbringen betrifft die kantonalrechtliche Verhandlungsmaxime, weshalb vorliegend darauf nicht eingetreten werden kann (vgl. Erw�gungen 1 und 5.4.4).
6.6 Zusammenfassend hat die Vorinstanz das Vorliegen einer rechtzeitigen M�ngelr�ge ohne Verletzung von Bundesrecht verneint. Zu Recht nahm sie demnach eine Verwirkung der M�ngelrechte der Beschwerdef�hrerinnen an, was zur Abweisung der Klage f�hrte.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang werden die Beschwerdef�hrerinnen unter solidarischer Haftbarkeit kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5 sowie Art. 68 Abs. 2 und 4 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 12'000.-- werden den Beschwerdef�hrerinnen unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerinnen haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren unter solidarischer Haftbarkeit mit Fr. 14'000.-- zu entsch�digen.