Source: http://www.grimmen.de/cgi-bin/homepage/grimmen.pl/Tierparkf%C3%B6rderverein_Satzung
Timestamp: 2019-04-19 13:04:24
Document Index: 290054831

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 52', '§ 58', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 16', '§ 12', '§ 17', '§ 14']

Stadt Grimmen: Tierparkförderverein Satzung
Tierparkförderverein Satzung
Tierparkförderverein
Förderverein Tierpark Grimmen e.V.
Neufassung vom 21. März 2015
Förderverein Tierpark Grimmen e. V.
Sitz des Vereins ist Grimmen.
Der Verein ist im Vereinsregister am 10.02.1993 unter der laufenden Nr. VR 111 eingetragen worden.
§ 2 – Zweck des Vereins und Gemeinnützigkeit
Der Förderverein Tierpark Grimmen e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52 (Gemeinnützige Zwecke) der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Seine besondere Aufgabe besteht darin, den Tierpark Grimmen als Freizeit- und Erholungspark, der Naturleben und Naturbildung sowie praktischen Natur-, Tier- und Umweltschutz, Volksbildung und Öffentlichkeitsarbeit miteinander verbindet, zu erhalten und weiter auszubauen.
Der Verein will seine Ziele vor allem durch folgende Maßnahmen erreichen:
gemeinsame Beratung in den Gremien des Vereines,
Führungen und sonstige Veranstaltungen, welche geeignet sind, die Aufgaben des Tierparks Grimmen zu unterstützen,
Erhaltung und weitere Gestaltung der bestehenden Fläche unter den Aspekten einer artgerechten Tierhaltung sowie des Natur- und Umweltschutzes,
Ausbau des Tierparkteiches zum attraktiven Lebensraum für die Störche und den vorhandenen Geflügelbestand,
Ausbau der Bildungsarbeit, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, durch projektorientierten Unterricht zur Förderung eines breiten Umweltbewusstseins,
Schaffung von Einrichtungen, mit deren Hilfe Kontakte zwischen Menschen, insbesondere Kindern, sowie der Tier- und Pflanzenwelt hergestellt und gepflegt werden,
Erhaltung, gezielte Vermehrung und Schutz bedrohter Tierarten unter Berücksichtigung bestehender Naturschutzgesetze und Einhaltung des Tierschutzgesetzes.
Beschaffung von Mitteln gemäß § 58 Nr. 1 AO für die Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke einer anderen Körperschaft oder für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Grimmen zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Sie erhalten keine Aufwandsentschädigung.
§ 3 - Mitglieder und Mitgliedschaft
Mitglieder des Vereins können alle handlungsfähigen natürlichen und juristischen Personen werden. Bei Jugendlichen ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich.
Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll den Namen, das Geburtsdatum, die Anschrift, die Telefonnummer und wenn möglich die E-Mail-Adresse des Antragstellers enthalten.
Gegen einen ablehnenden Bescheid des Vorstandes, der mit Gründen zu versehen ist, kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheides schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
mit dem Tod des Mitgliedes,
bei juristischen Personen im Falle ihres Konkurses oder ihrer Auflösung,
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages für zwei Jahre im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahn-schreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es grob fahrlässig gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder persönlich vor dem Vorstand zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen.
Der Beschluss über den Ausschluss eines Mitgliedes ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels Einschreiben bekanntzumachen.
Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen.
Macht das Mitglied vom Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.
§ 5 - Andere Mitgliedschaften
Der Verein selbst kann die Mitgliedschaft in einem nationalen oder internationalen Fachverband erwerben.
§ 6 - Vereinsvermögen
Mitgliedsbeiträgen,
Zuweisungen von Gerichten.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Beitrag ist bis zum 31. März des laufenden Geschäftsjahres zu entrichten. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
Das Vermögen des Vereins muss ausschließlich und unmittelbar zur Erfüllung der gemeinnützigen Satzungszwecke verwendet werden.
Nach Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins und Ermächtigung durch das zuständige Finanzamt stellt der Verein Bescheinigungen für die gezahlten Mitgliederbeiträge und Spenden aus.
§ 7 - Organe des Vorstands
Der Vorstand des Vereins besteht aus fünf Personen, nämlich der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und weiteren zwei Beisitzenden.
Der Verein wird im Rechtsverkehr durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten, darunter die/der Vorsitzende oder die/der stellvertretende Vorsitzende.
Über die Verwendung der Vereinsmittel sind Vorstandsbeschlüsse zu fassen und zu dokumentieren. In besonderen Ausnahmefällen kann die/der Vorsitzende oder die/der stellvertretende Vorsitzende ohne Vorstandsbeschluss über die Freigabe von Vereinsmitteln in Höhe von maximal 500 € entscheiden.
§ 9 - Die Zuständigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
Einberufung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden oder den Stellvertreter,
Aufstellung eines Arbeits- und Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichtes,
Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern,
Beschlussfassung über die Verwendung der Vereinsmittel und deren Dokumentation.
§ 10 - Amtsdauer des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln in der jeweiligen Funktion zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
§ 11 - Beschlussfassung des Vorstandes
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich, telefonisch oder per E-Mail einberufen werden.
In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Die Vorstandssitzung wird durch die/den Vorsitzende(n), bei dessen Verhinderung durch die/den stellvertretende(n) Vorsitzende(n) geleitet. Der Leiter der Vorstandssitzung beauftragt ein Vorstandsmitglied mit der Protokollführung. Das Protokoll soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, Inhalte der Diskussion, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten und ist allen Vorstandsmitgliedern innerhalb einer Woche zuzustellen.
Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.
§ 12 - Die Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden.
Die Bevollmächtigung ist für jede Mitliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes,
Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages,
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,
Beschlussfassung über eine Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins,
Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes,
Berufung eines Kassenprüfers.
In Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit des Vorstandes fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seiner Zuständigkeit die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.
§ 13 - Einberufung der Mitgliederversammlung
Mindestens einmal im Geschäftsjahr, möglichst im Januar des Folgejahres, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.
Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein vom Mitglied bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Das Einladungsschreiben ist vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterschreiben.
§ 14 - Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter oder einem anderen Vorstandsmitglied, geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden Mitglieder dies beantragt.
Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Mitglieder anwesend ist. Bei einer Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Ladung hinzuweisen.
Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins sowie zur Änderung des Zwecks des Vereins ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, die die höchsten Stimmzahlen erhalten haben.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Namen des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.
§ - 15 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
§ 16 - Außerordentliche Mitgliederversammlung
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 1/3 aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 12, 13, 14 und 15 entsprechend.
§ 17 - Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 14 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Diese Neufassung der Satzung vom 21. März 2015 gilt ab dem Bestätigungstag, an dem die Änderung im Vereinsregister beim Amtsgericht Stralsund eingetragen wurde.
Grimmen, 21.03.2015
Klaus Wohlfahrt
(Vorsitzender) gez.
(stellv. Vorsitzende/ Protokollführerin) gez.
Christel Paffenholz
(Schatzmeisterin) gez.
(Beisitzerin) gez.
Doris Ninebuck
Zuletzt geändert 2017-03-16 12:23 UTC von IngoBelka (Unterschiede)