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Timestamp: 2016-05-30 06:46:23
Document Index: 20775330

Matched Legal Cases: ['§ 64', '§ 64', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 67', '§ 64']

VORIS § 64 NHG | Landesnorm Niedersachsen | - Anerkennung von Hochschulen | Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG) in der Fassung vom 26. Februar 2007 | gültig ab: 01.01.2016
§ 64 - Anerkennung von Hochschulen
§ 64 a - Vereinbarungen über die Durchführung von Hochschulausbildungen
§ 65 - Erlöschen und Widerruf der staatlichen Anerkennung
§ 66 - Anerkannte Hochschulen
§ 67 - Staatliche Anerkennung von Berufsqualifikationen
§ 67 a - Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen
Anlage 1 - Zusammensetzung der Findungskommissionen f ür...
Anlage 2 - Zusammensetzung der Findungskommissionen f ür...
EinzelnormAktuelle Gesamtausgabe Blättern im Gesetz Amtliche Abkürzung:NHGFassung vom:15.12.2015Gültig ab:01.01.2016
GesetzQuelle:Gliederungs-Nr:22210Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG)
in der Fassung vom 26. Februar 2007 § 64
Anerkennung von Hochschulen
(1) 1 Einrichtungen des Bildungswesens, die keine Hochschulen in staatlicher Verantwortung sind, bedürfen der staatlichen Anerkennung als Hochschule, um eine entsprechende Bezeichnung führen, Hochschulprüfungen abnehmen und Hochschulgrade oder vergleichbare Bezeichnungen verleihen zu können. 2 Die Anerkennung kann auf Antrag der Einrichtung vom Fachministerium erteilt werden, wenn die Einrichtung einschließlich ihres Studienangebots auf ihren Antrag von einer vom Fachministerium bestimmten Stelle akkreditiert worden ist und darüber hinaus aufgrund entsprechender Nachweise gewährleistet ist, dass
1. das Studium auf ein berufliches Tätigkeitsfeld vorbereitet und die dafür erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermittelt, dass die Studierenden zu wissenschaftlicher oder künstlerischer Arbeit und zu verantwortlichem Handeln in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat befähigt werden,
2. eine Mehrzahl von nebeneinander bestehenden oder aufeinander folgenden Studiengängen an der Einrichtung allein oder im Verbund mit anderen Einrichtungen des Bildungswesens angeboten wird oder im Rahmen einer Ausbauplanung vorgesehen ist, es sei denn, dass innerhalb einer Fachrichtung die Einrichtung einer Mehrzahl von Studiengängen durch die wissenschaftliche Entwicklung oder das entsprechende berufliche Tätigkeitsfeld nicht nahe gelegt wird,
3. die Studienbewerberinnen und Studienbewerber die Voraussetzungen für die Aufnahme in eine entsprechende staatliche Hochschule erfüllen,
4. die hauptberuflich Lehrenden die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, die für eine entsprechende Tätigkeit an einer staatlichen Hochschule gefordert werden,
5. die Angehörigen der Einrichtung an der Gestaltung des Studiums in sinngemäßer Anwendung der für staatliche Hochschulen geltenden Grundsätze mitwirken,
6. das Lehrangebot überwiegend von hauptberuflich im Dienst der Einrichtung Lehrenden erbracht wird und
7. der Bestand der Einrichtung für die nächsten fünf Jahre finanziell gesichert ist.
3 Neue Studiengänge dürfen nur mit Genehmigung des Fachministeriums nach Akkreditierung durch eine vom Fachministerium bestimmte Stelle eingerichtet werden. 4 Satz 3 gilt für wesentliche Änderungen eingerichteter Studiengänge entsprechend.
(2) 1 Niederlassungen von staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union gelten als staatlich anerkannt, soweit sie Hochschulqualifikationen ihres Herkunftsstaates vermitteln und die Qualität des Studienangebots nach den im Herkunftsstaat geltenden Regelungen gesichert ist. 2 Die Betriebsaufnahme der Niederlassung sowie die Ausweitung ihres Studienangebots sind dem Fachministerium jeweils sechs Monate im Voraus anzuzeigen. 3 Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für Niederlassungen von staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen aus anderen Bundesländern.
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