Source: https://www.fondsclever.de/service/ebase-information-einlagensicherung.php
Timestamp: 2018-05-23 20:42:45
Document Index: 305042993

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 6', '§ 5', '§ 4', '§ 23', '§ 6']

Einlagensicherung der ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen.
Die gesetzliche Einlagensicherung der ebase
Die ebase ist Pflichtmitglied der „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH“ (EdB) als gesetzliches Einlagensicherungssystem. Die Sicherungsgrenze der EdB beträgt bis maximal 100.000 Euro pro Kunde/Einleger. Der Schutzumfang ist in den § 5 Abs. 1, § 6 ff. EinSiG und § 5 Abs. 2 EinSiG i. V. m. § 4 Abs. 2 AnlEntG geregelt. Einen Anspruch auf Entschädigung haben alle Privatpersonen. Geschützt werden je Kunde:
Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro (Deckungssumme),
Mit dem "Informationsbogen für den Einleger" unterrichtet die ebase gemäß § 23a Abs. 1 Satz 3 des Kreditwesengesetzes den Kunden über die gesetzliche Einlagensicherung. Sollte eine Einlage nicht verfügbar sein, weil die ebase ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, so werden die Einleger von dem System für Einlagensicherung entschädigt. Bestehen mehrere Einlagen bei der ebase, werden diese "aufaddiert" und unterliegen dann der gesetzlichen Obergrenze in Höhe von 100.000 Euro. Bei ebase Gemeinschaftskonten gilt die Obergrenze in Höhe von 100.000 Euro für jeden Einleger. Die gesetzliche Erstattungsfrist bei Ausfall eines Kreditinstituts, in diesem Fall die ebase, ist auf 7 Arbeitstage ab dem 01. Juni 2016 festgelegt (siehe "Informationsbogen für den Einleger" der ebase).
Weitere Informationen sind auf der Homepage der EdB www.edb-banken.de erhältlich.
Die freiwillige Einlagensicherung der ebase
Fonds für Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken e. V.
Die ebase ist zudem freiwilliges Mitglied des Bundesverbandes deutscher Banken e. V.. Durch diesen Fonds zur Einlagensicherung sind die Guthaben/Einlagen jedes einzelnen Kunden derzeit bis zu einer Höhe von 20 Prozent der Eigenmittel der ebase zum Zeitpunkt des letzten veröffentlichten Jahresabschlusses voll gesichert. Für die Berechnung der Sicherungsgrenze ist die Höhe der Eigenmittel der Bank zum Zeitpunkt der Anlage maßgeblich.
Die Sicherungsgrenze je Kunde beträgt bis zum 31. Dezember 2019 20 Prozent, bis zum 31. Dezember 2024 15 Prozent und ab dem 1. Januar 2025 8,75 Prozent der Eigenmittel der ebase. Die Sicherungsgrenze der ebase beträgt somit gemäß § 6 Abs. 1 des Statuts des Fonds zu Einlagensicherung per 01. August 2016 5.062.000 Euro je Kunde. Für Sie als ebase Kunden bedeutet dies, dass Ihre Einlagen bis zu diesem Betrag abgesichert sind. Die Grenze wird jährlich vom Bundesverband deutscher Banken e. V. aktualisiert.
Der Schutz des Fonds zur Einlagensicherung umfasst alle Guthaben von Privatpersonen, Unternehmen und öffentlichen Stellen. Bei den geschützten Einlagen handelt es sich im Wesentlichen um Sicht-, Termin- und Spareinlagen und auf den Namen lautende Sparbriefe.
Durch die Einlagensicherung nicht geschützt sind Verbindlichkeiten, über die die ebase Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie z. B. Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikate, sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Der Fonds zur Einlagensicherung schützt nur Einlagen und Einleger, wenn und soweit diese nicht bereits durch die EdB entschädigt werden.
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