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Timestamp: 2020-07-06 08:40:11
Document Index: 369618441

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§1', '§ 18', '§ 3', '§ 10']

Rechtsanspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung
Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersversorgung (bav) durch Entgeltumwandlung (§ 1a BetrAVG)
Thema: Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersversorgung (bAV) durch Entgeltumwandlung (§ 1a BetrAVG)
Seit dem 01.01.2002 hat jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersversorgung (bAV) durch Entgeltumwandlung (§ 1a BetrAVG). Ein Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber verlangen, dass von seinem künftigen Entgeltansprüchen (Bruttogehalt) bis zu 4 vom Hundert der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung (DRB) durch Entgeltumwandlung für seine betriebliche Altersversorgung (bAV)verwendet werden.
Die Durchführung des Anspruchs des Arbeitnehmers wird durch eine Vereinbarung (Arbeitsrecht: Entgeltumwandlungsvereinbarung - Erweiterung seines Arbeitsvertrages) geregelt.
Ist der Arbeitgeber zu einer Durchführung über einen Pensionsfonds oder eine Pensionskasse (§1b Abs. 3) bereit, ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) dort durchzuführen.
Soweit der Anspruch geltend gemacht wird, muss der Arbeitnehmer jährlich einen Betrag in Höhe von mindestens einem Hundertsechzigstel der Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 des SGB IV für seine betriebliche Altersversorgung (bAV) verwenden.
Soweit der Arbeitnehmer Teile seines regelmäßigen Entgelts für betriebliche Altersversorgung (bAV) verwendet, kann der Arbeitgeber verlangen, dass während eines laufenden Kalenderjahres gleich bleibende monatliche Beiträge verwendet werden.
Besteht ein Durchführungsweg (§ 3 Nr. 63 EStG) (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds) der betrieblichen Altersversorgung (bAV) durch Entgeltumwandlung, ist der Anspruch des Arbeitnehmers auf Entgeltumwnadlung erfüllt.
Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit seinen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung über die Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds nach dem §§ 10a, 82 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes umzusetzen. Selbstverständlich muss der vorgegebene Durchführungsweg des Arbeitgebers verwendet werden. Diese Voraussetzung können bei Arbeitgeber abgerufen werden.
Falls der Arbeitnehmer bei fortbestehendem Arbeitsverhältnis kein Entgelt erhält, hat er das Recht, die Versicherung oder Versorgung mit eigenen Beiträgen fortzusetzen.
Der Arbeitgeber steht auch für die Leistungen aus diesen Beiträgen ein. Die Regelungen über Entgeltumwandlung gelten entsprechend.