Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/ausbildungsfoerderung
Timestamp: 2019-12-11 22:41:26
Document Index: 330548259

Matched Legal Cases: ['§ 48', '§ 7', '§ 7', '§ 5', '§ 7', '§ 2', '§ 4', '§ 25', '§ 36']

Ausbildungsförderung | Rechtslupe
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat zum Bun­des­aus­bil­dungs­för­de­rungs­ge­setz (BAföG) ent­schie­den, dass Aus­zu­bil­den­de nicht im Sin­ne des Geset­zes „bei den Eltern woh­nen“ und ihnen des­halb der höhe­re Unter­kunfts­be­darf zusteht, wenn sie einen Eltern­teil in ihre Woh­nung auf­neh­men und sich die­se Auf­nah­me als Unter­stüt­zung des Eltern­teils dar­stellt. In dem hier ent­schie­de­nen Fall stritt
Beruht die Leis­tung von Aus­bil­dungs­för­de­rung nach dem Bun­des­aus­bil­dungs­för­de­rungs­ge­setz (BAföG) an einen Aus­zu­bil­den­den dar­auf, dass des­sen Vater vor­sätz­lich unvoll­stän­di­ge Anga­ben zu sei­nen Ein­kom­mens­ver­hält­nis­sen gemacht hat, und ist die­ser des­halb zur Leis­tung von Scha­dens­er­satz gegen­über dem Amt für Aus­bil­dungs­för­de­rung ver­pflich­tet, hat er nicht auch den Betrag zu erset­zen, den der Sohn bei
Über die För­de­rungs­höchst­dau­er hin­aus wird für eine ange­mes­se­ne Zeit Aus­bil­dungs­för­de­rung geleis­tet, wenn sie infol­ge einer Behin­de­rung über­schrit­ten wor­den ist. Eine fes­te Höchst­gren­ze kann nicht ange­ge­ben wer­den. Ein mehr­ma­li­ges Nicht­be­stehen in einer stu­di­en­be­glei­ten­den Leis­tung schließt die Allein­ur­säch­lich­keit der Behin­de­rung für den Leis­tungs­rück­stand aus. Gemäß § 48 Abs. 1 Satz 1 BAföG wird vom
Bache­lor – Mas­ter – BAföG
Ein Mas­ter­stu­di­en­gang, der auf einem Stu­di­en­gang auf­baut, der im Rah­men eines "dou­ble degree pro­gram­me" nicht nur einen Bache­lor­ab­schluss, son­dern auch einen her­kömm­li­chen Diplom­ab­schluss ver­mit­telt, kann nicht nach § 7 Abs. 1a BAföG geför­dert wer­den. Aus­bil­dungs­för­de­rung kann für das Mas­ter­stu­di­um nach § 7 Abs. 1 BAföG nicht gewährt wer­den, da Aus­bil­dungs­för­de­rung nach die­ser Vor­schrift
Ein voll­stän­di­ges Stu­di­um an einer Hoch­schu­le in Liech­ten­stein ist nicht för­de­rungs­fä­hig. Vor­schrif­ten aus dem EWR-Abkom­­men ste­hen der Anwen­dung des § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BAföG nicht ent­ge­gen. Für eine För­de­rung eines Mas­ter­stu­di­ums reicht es nicht aus, dass die Vor­aus­set­zun­gen des § 7 Abs. 1a BAföG erfüllt sind. Wird das Mas­ter­stu­di­um im Aus­land
För­der­fä­hig­keit einer ergän­zen­den Aus­lands­aus­bil­dung
Ein Anspruch auf För­de­rung einer ergän­zen­den Aus­lands­aus­bil­dung auch dann bestehen kann, wenn Aus­zu­bil­den­de an der inlän­di­schen Hoch­schu­le einen Mas­­ter-Abschluss anstre­ben, aber an der aus­län­di­schen Uni­ver­si­tät Kur­se in einem Bache­­lor-Stu­­di­en­gang bele­gen. In einem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall nahm die Klä­ge­rin zum Win­ter­se­mes­ter 2009/​2010 den zwei­jäh­ri­gen Mas­­ter-Stu­­di­en­gang "Kon­fe­renz­dol­met­schen" an der Uni­ver­si­tät
För­de­rungs­fä­hi­ge Fort­bil­dungs­maß­nah­men sind nur Lehr­ver­an­stal­tun­gen, die in Form von Unter­richt statt­fin­den. Prak­ti­ka in Kin­der­gär­ten stel­len daher kei­ne för­de­rungs­fä­hi­gen Fort­bil­dungs­maß­nah­men dar. Nach § 2 Abs. 1 AFBG ist för­de­rungs­fä­hig die Teil­nah­me an Fort­bil­dungs­maß­nah­men öffent­li­cher und pri­va­ter Trä­ger, die 1. einen Abschluss in einem nach § 4 des Berufs­bil­dungs­ge­set­zes oder nach § 25 der Hand­werks­ord­nung
Kin­der­geld und BAföG
Seit der Ände­rung des BAföG durch das Aus­bil­dungs­för­de­rungs­re­form­ge­setz vom 19. März 2001 (AföRG) ist der Bezug von Kin­der­geld im gesam­ten Recht der Aus­bil­dungs­för­de­rung för­de­rungs­un­schäd­lich. Die Leis­tung von Kin­der­geld an den Aus­zu­bil­den­den steht des­halb einer Gefähr­dung der Aus­bil­dung im Sin­ne des § 36 Abs. 1 BAföG nicht ent­ge­gen. BAföG ohne Unter­halts­an­rech­nung Nach