Source: https://dejure.org/BGBl/1993/BGBl._I__S._637
Timestamp: 2019-12-08 18:04:12
Document Index: 315559920

Matched Legal Cases: ['§ 90', '§ 90', '§ 89', '§ 35', 'Art. 5', '§ 90', '§ 24', '§ 89', 'Art. 1', '§ 69', '§ 23', '§ 17', '§ 90']

BGBl. I 1993 S. 637 - Neufassung des Achten Buches Sozialgesetzbuch - dejure.org
BGBl. I 1993 S. 637
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BGBl. I 1993 S. 637 (https://dejure.org/1993,37724)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1993 Teil I Nr. 20, ausgegeben am 07.05.1993, Seite 637
b) § 90 Abs. 1 Satz 2 SGB VIII in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Mai 1993 (BGBl I S. 637).
§ 90 Abs. 1 SGB VIII in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Mai 1993 (BGBl I S. 637) enthält dazu die folgende Regelung:.
Zu Recht hat das Berufungsgericht den Beklagten aufgrund der Bestimmung des Bundesverwaltungsamts vom 16. Februar 1994 als passivlegitimierten überörtlichen Träger der Jugendhilfe nach § 89 d des Achten Buches Sozialgesetzbuch - SGB VIII - in der hier maßgeblichen Fassung der Bekanntmachung vom 3. Mai 1993 (BGBl I S. 637) angesehen.
Zu Unrecht meint der Verwaltungsgerichtshof, ein Anspruch der Klägerin auf Eingliederungshilfe nach § 35 a des Achten Buches Sozialgesetzbuch - SGB VIII - in der hier noch anzuwendenden Fassung der Bekanntmachung vom 3. Mai 1993 (BGBl. I S. 637), geändert durch Art. 5 des Gesetzes vom 13. Juni 1994 (BGBl. I S. 1229) auf Übernahme der in dem streitigen Zeitraum (1. Februar 1994 bis 30. September 1995) entstandenen Kosten der Legasthenietherapie setze nicht voraus, dass die Eingliederungshilfe vor Beginn der Therapie beim Beklagten beantragt bzw. dieser von dem Hilfebedarf der Klägerin in Kenntnis gesetzt wurde.
Bei der Auslegung des § 90 Abs. 3 SGB VIII in der hier maßgeblichen Fassung der Bekanntmachung vom 3. Mai 1993 (BGBl I S. 637) ist das Berufungsgericht zutreffend davon ausgegangen, daß ein Anspruch auf Übernahme von Beiträgen eine besondere, von erzieherischen Defiziten geprägte Notwendigkeit für den Besuch einer Tageseinrichtung nicht (mehr) voraussetzt; dies hat es zutreffend aus Wortlaut, Systematik und Entstehungsgeschichte der maßgeblichen Fassung der Norm und dem Zusammenhang mit der Neufassung der Leistungsnorm in § 24 SGB VIII gefolgert.
Als Rechtsgrundlage für die begehrte Erstattung kommt allein § 89d SGB VIII in der Fassung des Ersten Gesetzes zur Änderung des Achten Buches Sozialgesetzbuches vom 16. Februar 1993 (BGBl. I S. 239) = Bekanntmachung der Neufassung des Achten Buches Sozialgesetzbuches vom 3. Mai 1993 (BGBl. I S. 637) in Betracht.
Das durch Art. 1 KJHG in Kraft gesetzte Achte Buch Sozialgesetzbuch, nunmehr in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Mai 1993 (BGBl I S. 637), bestimmt die Kreise und kreisfreien Städte zu örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe und schreibt ihnen die Errichtung eines aus Amtsverwaltung und Jugendhilfeausschuß bestehenden Jugendamtes vor (§§ 69, 70 SGB VIII).
Zu Recht ist dabei das Berufungsgericht davon ausgegangen, daß § 23 Abs. 3 Satz 2 SGB VIII in der hier maßgeblichen Fassung der Bekanntmachung vom 3. Mai 1993 (BGBl I S. 637) zum Erlaß eines entsprechenden Verwaltungsakts ermächtigt.
Beide Normen sind inzwischen in wesentlichen Punkten geändert worden (vgl. § 17 GTK in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder - GTK - vom 30. November 1993 [GV NW S. 984] und § 90 Abs. 1 Satz 2 KJHG [= SGB VIII] in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Mai 1993 [BGBl I S. 637]).
BVerwG, 20.07.2000 - 5 C 30.98
Teilnahmebeiträge in Kindertagesstätte;; Gesamtverantwortung; Jugendhilfe, …
OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.1997 - 16 B 3129/96
Anpassung des Elternbeitrages bei einer Einkommensänderung
OVG Niedersachsen, 15.05.1995 - 13 L 7648/94
VG Weimar, 31.08.2004 - 8 K 195/98
Kindergartenrecht, Heimrecht; Grundschule; Hort; außerschulische Betreuung; …