Source: https://heimatbuehne-rosenheim.de/satzung/
Timestamp: 2020-01-19 05:38:14
Document Index: 72572800

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 13', '§ 3', '§ 12', '§ 12', '§ 26', 'Art.28', '§ 12', '§ 4', '§ 11']

Satzung der Heimatbühne Rosenheim e.V.
§ 1 Name und Sitz des Vereins2
§ 2 Rechtsform, Geschäftsjahr2
§ 3 Zweck und Aufgaben2
§ 4 Vereinsvermögen2
II. Mitgliedschaft3
§ 5 Beginn der Mitgliedschaft3
§ 6 Ende der Mitgliedschaft3
§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder3
§ 8 Mitgliedsbeiträge und Spenden3
III. Organe des Vereins4
§ 9 Organe des Vereins4
§ 10 Mitgliederversammlung4
§ 11 Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung4
§ 12 Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung4
§ 13 Zusammensetzung der Vorstandschaft6
§ 14 Aufgaben der Vorstandschaft6
IV. Datenschutzerklärung7
§ 15 Datenschutz7
V. Schlussbestimmungen8
§ 16 Vereinsauflösung8
§ 17 Inkrafttreten8
Der Verein führt den Namen „Heimatbühne Rosenheim e.V.“.
Sitz des Vereins ist Rosenheim.
Der Verein ist im Vereinsregister des für seinen Sitz zuständigen Amtsgerichts Rosenheim unter Nr.: VR 41174 erstmals am 20.02.1992 eingetragen.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Amateurtheaters, es wird damit ein Beitrag zur Förderung von Kunst und Kultur geleistet. Der Verein tritt mit Theaterstücken in der Öffentlichkeit auf, vorrangig mit Stücken des bayerischen Mundarttheaters. Der Verein sorgt für die Ausbildung und Fortbildung von Theaterspielern, Spielleitern, Bühnenmeistern und sonstigen Mitwirkenden und nimmt sich in besonderem Maße auch der Jugendarbeit im Bereich des Amateurtheaters an. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch
durch die Veranstaltung von Theatervorführungen unter Teilnahme anderer Bühnen und Gruppen;
durch Erwerb, Erhalt und Pflege der für den Spielbetrieb erforderlichen Ausstattung.
Die Heimatbühne Rosenheim e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Es darf keine Person oder Gruppe durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Mitgliedsbeiträge werden jährlich erhoben. Genaueres regelt die Beitragsordnung.
Eventuelle Überschüsse werden ausschließlich für soziale und karitative Zwecke zur Verfügung gestellt.
Die Mitgliedschaft wird erworben durch die Beitrittserklärung in schriftlicher oder elektronischer Form, über deren Annahme der Vorstand entscheidet.
durch Austritt; dies erfolgt durch Widerruf der Einzugsermächtigung des Mitgliedsbeitrages,
durch Tod einer natürlichen oder Liquidation einer juristischen Person,
Die Vorstandschaft kann ein Mitglied, das dem Zwecke und den Interessen des Vereins zuwiderhandelt, ausschließen.
Ein Ausschließungsgrund ist insbesondere gegeben:
Wenn ein Mitglied mit der Zahlung seiner Beiträge ganz oder teilweise länger als 6 Monate in Verzug ist,
wenn ein Mitglied im Verein mit einer Organaufgabe betraut ist und gleichzeitig ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung eine Organstellung in einer anderen Theatergruppe innehat.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft enden alle satzungsgemäßen Rechte und Pflichten. Eine Rückgewähr von Beiträgen und Spenden ist ausgeschlossen.
Jedes Mitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat, hat in der Mitgliederversammlung Stimmrecht und aktives Wahlrecht (Passives Wahlrecht siehe § 13 Abs. 2).
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Satzung des Vereins zu beachten und die Vereinsziele zu fördern.
Der Verein erhebt je Mitglied einen Jahresbeitrag, dessen Mindesthöhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
Die Einkünfte aus Beiträgen und Spenden werden zunächst zur Deckung der unumgänglich notwendigen Kosten des Vereins verwendet. Im Übrigen sind sie lediglich für die in § 3 bezeichneten gemeinnützigen Zwecke bestimmt.
Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus allen stimmberechtigten Mitgliedern des Theatervereins.
ordentlich mindestens einmal jährlich auf Einladung der Vorstandschaft,
außerordentlich auf den schriftlichen, begründeten Antrag von mindestens einem Viertel der Mitglieder.
Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Der Protokollführer wird vor Versammlungsbeginn vom Versammlungsleiter bestimmt. Das Protokoll enthält Ort und Zeit sowie alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung; es ist vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.
Jährliche Entgegennahme des Berichtes der Vorstandschaft, des Kassenberichts und des Berichts der Kassenprüfer.
Sie wählt die Vorstandschaft. Näheres regelt die Wahlordnung.
Sie wählt zwei Kassenprüfer, die nicht der Vorstandschaft angehören dürfen.
Sie hat das Recht, die Satzung und die Beitragsordnung zu ändern.
Die Mitgliederversammlung entscheidet, vorbehaltlich § 12 mit einfacher Mehrheit.
Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit (siehe § 12).
Jedes Mitglied hat eine Stimme. Dies schließt nicht aus, dass ein gesetzlicher Vertreter eines Vereinsmitglieds, der selbst Mitglied ist, in beiden Eigenschaften abstimmt. Das Stimmrecht steht nur Mitgliedern zu, die zum Zeitpunkt der Beschlussfassung fällige bare Mitgliedsbeiträge vollständig entrichtet haben.
Die Erteilung einer Stimmrechtsvollmacht ist zulässig, sie ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Vollmachtnehmer kann jedoch nur ein Vereinsmitglied sein. Der Vollmachtnehmer darf jedoch nicht mehr als 1 fremde Stimme vertreten, die als gesetzlicher Vertreter eines Vereinsmitglieds abgegebenen Stimmen zählen nicht als fremde Stimme.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen wird die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlvorgangs und der vorhergehenden Diskussion einem gewählten aus 3 Personen bestehenden Wahlausschuss übertragen. Der Wahlausschuss wird von der Mitgliederversammlung gewählt, die gewählten Mitglieder bestimmen aus ihrer Gruppe den Wahlleiter.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn 10 % der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.
Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Entscheidungen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 (zwei Drittel) der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen oder vertretenen Mitglieder, die Tagesordnung, die Art der Abstimmungen bzw. Entscheidungen und die einzelnen Abstimmungsergebnisse. Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut der beschlossenen Texte anzugeben.
Die Vorstandschaft besteht aus fünf Mitgliedern;
Nur der Erste und Zweite Vorsitzende sind jeweils einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt (Vorstand gem. § 26 BGB).
Mindestalter für die Vorstandschaft ist das vollendete 18. Lebensjahr.
Die Vorstandschaft wird auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahlen sind zulässig.
Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wird auf der nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied für die restliche Wahlperiode gewählt. Bis dahin kann die Vorstandschaft ein Ersatzmitglied bestellen.
Der Vorstandschaft obliegt die Gesamtgeschäftsführung sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens.
Die Vorstandschaft beruft die Mitgliederversammlung schriftlich mindestens zehn Tage vorher ein und leitet sie.
Die Vorstandschaft hat die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen.
Insbesondere bestimmt die Vorstandschaft den Regisseur anstehender Theateraufführungen.
Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit.
Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein “Heimatbühne Rosenheim e.V.” seine Adresse, sein Geburtsdatum und seine Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
Als Mitglied des Verbandes Bayerischer Amateurtheater ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Vor- und Nachname, das Geburtsdatum, das Geschlecht und die Vereinsmitgliedsnummer; bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail- Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Der Zweck der Weitergabe der o.g. Daten dient z.B. dem Schutz der Mitglieder durch Haftpflicht-, Unfall- oder andere Versicherungen und sind daher notwendig und werden im Rahmen der Datenminimierung auf das Notwendigste beschränkt. Der Vorstand des Vereins versichert sich darüber, dass die Daten der Mitglieder vom Auftragsdatenverarbeiter (Versicherung, Sparkasse, Verband Bayerischer Amateurtheater o.ä.) der EU-DSGVO entsprechend verarbeitet werden und vereinbart dies datenschutzkonform ggf. in einer „Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art.28 der EU-DSGVO“ oder einer Nachfolgeverordnung.
Beim Austritt eines Mitgliedes aus dem Verein werden Name, Adresse und Geburtsjahr des Mitglieds aus der Mitgliederliste gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß den steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt.
Für Vereinschroniken wird das Verfahren der Pseudonymisierung angewendet, die es den zukünftigen Vorständen gestattet, die Vereinsentwicklung historisch aufzubereiten und so für spätere Generationen zu erhalten.
Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Dabei müssen – ungeachtet § 12 – zwei Drittel der erschienenen Vereinsmitglieder für die Vereinsauflösung stimmen. Gegebenenfalls bestimmt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Rosenheim, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat (insbesondere Hingabe an Kulturstiftungen der Stadt Rosenheim).
Diese Satzung tritt mit der Annahme in der Mitgliederversammlung am 9. März 2019 in Kraft. Die vorher gewählten Vereinsorgane bleiben weiter im Amt, bis die ersten Wahlen nach Maßgabe dieser neuen Satzung durchgeführt sind. Sollte eine Bestimmung dieser Satzung unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 09.03.2019 beschlossen.
BEITRAGSSATZUNG der Heimatbühne Rosenheim e.V.
zu § 4 Abs. 1 der Satzung
Artikel 1 - Bestimmung der Beiträge
Die Höhe der Beiträge bestimmt die Mitgliederversammlung (Mehrheit § 11 Abs. 4 der Vereinssatzung)
Artikel 2 – Arten der Mitgliedschaft
Die ordentliche Mitgliedschaft kann jede nicht in der Geschäftsfähigkeit beschränkte Person ab vollendetem 18. Lebensjahr erwerben, die sich an der Arbeit des Vereins aktiv beteiligen oder passiv unterstützen will.
Als jugendliche Mitglieder können Minderjährige ab vollendetem 12. Lebensjahr aufgenommen werden. Bei minderjährigen Aufnahmebewerbern muss die Beitrittserklärung den Vermerk enthalten, dass der gesetzliche Vertreter dem Verein für die Zahlung der baren Mitgliedsbeiträge haftet. Bei Minderjährigen bis zum vollendetem 15. Lebensjahr muss der gesetzliche Vertreter die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten, die über die Teilnahme am Spielbetrieb hinausgehen, selbst ausüben. Bei 16 und 17 Jahre alten Minderjährigen hat der gesetzliche Vertreter in der Beitrittserklärung zu erklären, ob er die genannten Rechte und Pflichten selbst ausüben will, oder ob er den Minderjährigen zur Ausübung ermächtigt. Der gesetzliche Vertreter hat das Aufnahmegesuch mit zu unterschreiben.
Durch Beschluss der Vorstandschaft kann die Ehrenmitgliedschaft einzelnen Personen verliehen werden, die sich besondere Verdienste bei der Verwirklichung des Vereinszwecks erworben haben.
Artikel 3 – Höhe der Beiträge
Der Mindestbeitrag beträgt 21,00 € jährlich.
Artikel 3 – Zahlungsweise
Bei Beginn der Mitgliedschaft ist eine Einzugsbevollmächtigung zugunsten des Vereins zu unterzeichnen.
Diese Betragssatzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 09.03.2019 beschlossen.
© 2020 Heimatbühne Rosenheim e.V.