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Timestamp: 2019-09-19 18:03:26
Document Index: 263579260

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 12', '§ 12']

Rechtsprechung: L 7 AS 425/11 B ER - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: LSG Bayern, 27.06.2011
LSG Sachsen, 05.04.2012 - L 7 AS 425/11 B ER
https://dejure.org/2012,12373
LSG Sachsen, 05.04.2012 - L 7 AS 425/11 B ER (https://dejure.org/2012,12373)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 05.04.2012 - L 7 AS 425/11 B ER (https://dejure.org/2012,12373)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 05. April 2012 - L 7 AS 425/11 B ER (https://dejure.org/2012,12373)
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SG Leipzig, 20.04.2011 - S 26 AS 993/11
Im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes könne auf die Angemessenheitsobergrenze nach dem Tabellenwert des § 12 WoGG - rechte Spalte - abgestellt werden (Sächsisches Landessozialgericht (SächsLSG), Beschluss vom 05.04.2012 - L 7 AS 425/11 B ER, Juris).
Die Eilbedürftigkeit des Antrags auf Sicherung zur Übernahme der Wohnkosten sei jedenfalls deshalb gegeben, weil das derzeit noch offene Wohnungsangebot bei Abwarten des Abschlusses des Hauptsacheverfahrens für die Antragstellerin nicht mehr verfügbar wäre (SächsLSG, Beschluss vom 05.04.2012 - L 7 AS 425/11 B ER, Juris).
Daher ist im vorliegenden Eilverfahren vielmehr auf die "Angemessenheitsobergrenze" nach dem Tabellenwert zu § 12 WoGG zuzüglich eines Sicherheitsabschlages abzustellen (so bereits SächsLSG, Beschluss vom 05.04.2012 - L 7 AS 425/11 B ER, juris; BSG, Urteil vom 26.05.2011 - B 14 AS 132/10 R, RdNr. 29; vom 17.12.2009 - B 4 AS 27/09 R, RdNr. 23, 27; vom 18.02.2010 - B 14 AS 73/08 R, RdNr. 29).
Das Erfordernis, die vorherige Zusicherung des kommunalen Trägers gemäß § 22 Abs. 4 Satz 1 SGB II einzuholen, ist lediglich eine Obliegenheit des Leistungsempfängers, stellt also keine Anspruchsvoraussetzung dar (BSG, Urteil vom 30.08.2010 - B 4 AS 10/10 R, zitiert nach Juris, RdNrn. 17, 18; BSG, Urteil vom 07.11.2006 - B 7b AS 10/06 R, zitiert nach Juris, RdNr. 27; SächsLSG, Beschluss vom 05.04.2012 - L 7 AS 425/11 B ER).
Den Leistungsberechtigten steht jedoch auch bei fehlender Zusicherung nach § 22 Abs. 4 Satz 1 SGB II dem Grunde nach ein Anspruch auf Übernahme der angemessenen tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II zu (SächsLSG, Beschluss vom 05.04.2012, a.a.O.; SächsLSG, Beschluss vom 12.03.2012 - L 7 AS 985/11 B ER).
Das Erfordernis, die vorherige Zusicherung des kommunalen Trägers gemäß § 22 Abs. 4 Satz 1 SGB II einzuholen, ist lediglich eine Obliegenheit des Leistungsempfängers, stellt also keine Anspruchsvoraussetzung dar ( BSG , Urteil vom 30.08.2010 - B 4 AS 10/10 R, zitiert nach Juris, RdNrn. 17, 18; BSG , Urteil vom 07.11.2006 - B 7b AS 10/06 R, zitiert nach Juris, RdNr. 27; SächsLSG, Beschluss vom 05.04.2012 - L 7 AS 425/11 B ER).
Den Leistungsberechtigten steht jedoch auch bei fehlender Zusicherung nach § 22 Abs. 4 Satz 1 SGB II dem Grunde nach ein Anspruch auf Übernahme der angemessenen tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II zu (SächsLSG, Beschluss vom 05.04.2012, aaO.; SächsLSG, Beschluss vom 12.03.2012 - L 7 AS 985/11 B ER).
Gleichwohl entspricht es der mittlerweile wohl herrschenden Auffassung, dass auch auf die Werte nach § 12 Abs. 1 WoGG noch ein Sicherheitszuschlag von 10 % vorzunehmen ist (so LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 7. November 2012 L 3 AS 5600/11, zitiert nach Juris Rn. 58; Sächsisches LSG, Beschluss vom 5. April 2012 L 7 AS 425/11 B ER, zitiert nach Juris Rn. 34, 36;… LSG Niedersachsen-Bremen, Beschlüsse vom 4. Januar 2012 L 11 AS 635/11 B ER, zitiert nach Juris Rn. 15, …und vom 12. August 2011 - L 15 AS 173/11 B ER, zitiert nach Juris Rn. 18; offen gelassen von LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 9. Mai 2011 L 7 AS 165/11 B;… zitiert nach Juris Rn. 5).
Dem schließt sich der erkennende Senat an: Denn beim Fehlen eines schlüssigen Konzepts zur Ermittlung der angemessenen (Kalt-)Miete steht gerade nicht fest, wie hoch die angemessene Referenzmiete tatsächlich ist; sie könnte also auch höher als der Tabellenwert nach § 12 WoGG sein (vgl. Beschluss des Senats vom 05.04.2012 - L 7 AS 425/11 B ER, RdNr. 36, zitiert nach Juris).
Jedenfalls zur Klarstellung war dies auch in den Verfügungssatz des Beschlusses aufzunehmen in der Form, dass eine Verpflichtung des Antragsgegners (nur) zur vorläufigen Zusicherung erfolgt (vgl. auch Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 05.04.2012, Az.: L 7 AS 425/11 B ER, www.sozialgerichtsbarkeit.de; Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 14.08.2008, Az.: L 10 B 1486/08 AS ER, nicht veröffentlicht).
LSG Bayern, 27.06.2011 - L 7 AS 425/11 B ER
https://dejure.org/2011,68920
LSG Bayern, 27.06.2011 - L 7 AS 425/11 B ER (https://dejure.org/2011,68920)
LSG Bayern, Entscheidung vom 27.06.2011 - L 7 AS 425/11 B ER (https://dejure.org/2011,68920)
LSG Bayern, Entscheidung vom 27. Juni 2011 - L 7 AS 425/11 B ER (https://dejure.org/2011,68920)
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SG Regensburg - 8 AS 308/11
SG Regensburg, 11.05.2011 - S 8 AS 308/11
LSG Bayern, 14.09.2011 - L 7 AS 706/11
Eine Anhörungsrüge gegen einen Beschluss zu einer Anhörungsrüge ist als …
Mit Beschluss vom 27.06.2011 (L 7 AS 425/11 B ER) verpflichtete das Bayerische Landessozialgericht den Antragsgegner, den Antragstellern vorläufig für Juni, Juli und August 2011 monatlich jeweils 800,- Euro als Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II zu gewähren.