Source: https://www.diebewertung.de/ksb-european-investment-ag-miese-bilanz/
Timestamp: 2020-01-28 12:30:58
Document Index: 184977853

Matched Legal Cases: ['§ 267', '§ 274', '§ 285', '§ 265', '§ 265', '§ 317']

KSB European Investment AG - miese Bilanz - Diebewertung
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KSB European Investment AG – miese Bilanz
Ein Jahresergebnis von Minus 1.377.000 Euro darf man sicherlich so bezeichnen. Damit werden dann auch die Geschäftsführung und die Aktionäre nicht zufrieden sein.KSB European Investment AG
der KSB European Investment AG, Berlin
entgeltlich erworbene ähnliche Rechte und Werte 314 0
Grundstücke 60.000 60.000
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 2
60.315 60.002
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 199
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0 23
3. Sonstige Vermögensgegenstände 285 67
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0 2
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1 0
60.601 60.293
I. Gezeichnetes Kapital 60.100 60.100
II. Bilanzverlust -2.011 -634
58.089 59.466
1. Steuerrückstellungen 30 0
2. Sonstige Rückstellungen 65 5
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 80 48
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.601 88
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 727 686
2.417 822
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
1. Umsatzerlöse 7 469
2. Sonstige betriebliche Erträge 32 20
Aufwendungen für bezogene Waren 0 401
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4 16
Löhne und Gehälter 30 58
soziale Abgaben 2 6
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 11 1
auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens 144 202
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.147 129
7. Zinsergebnis -48 -52
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 58
9. Ergebnis nach Steuern -1.347 -434
10. Sonstige Steuern 30 24
11. Jahresfehlbetrag -1.377 -458
12. Verlustvortrag -634 -176
13. Bilanzverlust -2.011 -634
Lagebericht über das Geschäftsjahr 2017
der KSB European Investment AG, Berlin (vormals GreenGold AG, Berlin)
Das bei der Gründung der Gesellschaft in 2008 ursprünglich vorgesehene Geschäftsmodell der Vermarktung von Ferienhäusern in Russland konnte nicht realisiert werden.
Der Aufbau des Handels mit Modeartikeln in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 verlief nicht erfolgreich. Dieses Geschäftsfeld wurde im Laufe des Jahres 2017 eingestellt.
Da in 2017 keine weiteren Erlös-/Ertragsquellen zur Verfügung standen und darüber hinaus zusätzliche Aufwendungen durch Abschreibungen auf Forderungen notwendig wurden, wurde ein Jahresfehlbetrag von 1.377 TEUR erwirtschaftet, der zusammen mit den Verlusten der Vorjahre zu einem Bilanzverlust von 2.011 TEUR geführt hat.
Die Gesellschaft befindet sich trotz eines Eigenkapitals von 58,1 Mio. EUR, welches im Wesentlichen in Bau- und Waldgrundstücke in Russland investiert ist, in einer Ertrags- und Finanzkrise.
Zur kurzfristigen Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft wurden ihr in 2018 weitere langfristige Kredite in Höhe von 105 TEUR durch ein Aufsichtsratsmitglied zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus haben wesentliche Verbindlichkeiten in einer Gesamthöhe von 2.188 TEUR eine Laufzeit bis Ende 2018 und darüber hinaus.
Im Zusammenhang mit der Beteiligung eines neuen Mehrheitsaktionärs an der KSB European Investment wurde in 2017 ein Restrukturierungskonzept in Auftrag gegeben. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen werden ab 2018 umgesetzt.
Das Restrukturierungskonzept sieht im Wesentlichen den Aufbau einer Mischkonzernstruktur vor, in der die KSB European Investment AG zukünftig als Beteiligungsunternehmen agiert und als Funktionsholding Management- und sonstige Dienstleistungen gegen Entgelt für ihre Tochtergesellschaften erbringt. Die Gesellschaft wird künftig kein eigenes Personal beschäftigen, sondern sich bezüglich zu erbringender Dienstleistungen externer Dienstleister bedienen.
Der nach diesem Konzept als erster realisierter Geschäftsbereich des Mischkonzerns ist der Holzhandel. Hier werden künftig Holzprodukte aus Russland, z. B. Pellets, in Westeuropa verkauft werden. Das operative Geschäft in diesem Bereich wird in der im Juli 2018 gegründeten 100%igen Tochtergesellschaft OOO KSB Timber Industries mit Sitz in St. Petersburg, Russland, abgewickelt.
Diese Gesellschaft hat ihren aktiven Geschäftsbetrieb im Sommer 2018 aufgenommen und erste Bezugs- und Absatzverträge für Holzprodukte wurden abgeschlossen.
Die Steuerung des Unternehmens wird künftig auf Basis der Kennzahlen Beteiligungserträge, EBITDA/EBIT, Ergebnis vor Steuern und Cashflow, als die wesentlichen Leistungsindikatoren, erfolgen.
Da die geschäftlichen Aktivitäten der KSB European Investment AG im Geschäftsjahr 2017 zum Erliegen kamen, fielen mit 7 TEUR nur noch restliche Umsatzerlöse an.
Aufgrund dieses geringen Umsatzes betrug der Materialaufwand im Jahr 2017 nur 4 TEUR.
Die nach HGB ermittelte Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter verminderte sich aufgrund der Entlassung der restlichen Mitarbeiter um 1 auf 1. Der Personalaufwand halbierte sich daher gegenüber dem Vorjahr auf 32 TEUR. Ab September 2017 beschäftigt die Gesellschaft kein Personal mehr.
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1.018 TEUR resultiert mit 1,0 Mio. EUR fast ausschließlich aus den in 2017 angefallenen Kosten der Restrukturierung des Unternehmens.
Aus den misslungenen geschäftlichen Aktivitäten der Vergangenheit mussten im Geschäftsjahr 2017 Abschreibungen auf Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 144 TEUR vorgenommen werden, die das Jahresergebnis als außergewöhnliche Aufwendungen zusätzlich belasten. Im Vorjahr betrugen diese Abschreibungen bereits 202 TEUR.
Die Entwicklung der Ertragslage zeigt die nachfolgende betriebswirtschaftliche Darstellung der Ergebnisstruktur:
Gesamtleistung +7 +469 -462 -98,5
Materialaufwand -4 -417 +413 +99,0
Rohergebnis +3 +52 -49 -94,2
Personalaufwand -32 -64 +32 +50,0
Sonstige Erträge und Aufwendungen -1.115 -109 -1.006 -922,9
EBITDA -1.144 -121 -1.023 -845,5
Abschreibungen -11 -1 -10 -1.000,0
EBIT -1.155 -122 -1.033 -846,7
Wertberichtigung Forderungen -144 -202 +58 +28,7
Außerordentliches Ergebnis -144 -202 +58 +28,7
Zinsergebnis -48 -52 +4 +7,7
Ergebnis vor Steuern -1.347 -376 -971 -258,2
Steuern -30 -82 +52 +63,4
Jahresergebnis -1.377 -458 -919 -200,7
Die Liquiditätslage der KSB European Investment AG hat sich im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Der Cash Flow beträgt -2 TEUR, im Vorjahr waren es +2 TEUR.
Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen zwei Darlehn in Höhe von insgesamt 609 TEUR haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die im Zusammenhang mit den Restrukturierungsmaßnahmen zum 31.12.2017 bilanzierten Verbindlichkeiten in Höhe von 1.579 TEUR sind erst Anfang 2019 zur Zahlung fällig.
Der Verschuldungsgrad ist aufgrund des hohen Eigenkapitals mit 4,3 % niedrig. Die Finanzierung der Gesellschaft ist aufgrund der mittlerweile erfolgten Zurverfügungstellung weiterer Kredite in 2018 gesichert.
Die Höhe der Bilanzsumme resultiert zu 99,0 % entsprechend 60,0 Mio. EUR aus dem Grundvermögen. Es handelt sich um Bau- und Waldgrundstücke in Russland, deren Werthaltigkeit Anfang 2018 erneut überprüft und bestätigt wurde.
Die im Jahr 2017 getätigten Investitionen in Höhe von 325 TEUR entfielen auf entgeltlich erworbene Rechte.
Im Berichtsjahr verminderte sich das Eigenkapital aufgrund des eingetretenen Verlustes um 1,4 Mio. EUR auf 58,1 Mio. EUR.
Die Quote des Eigenkapitals sank wegen des verringerten Eigenkapitals bei einem gleichzeitigen Anstieg der Bilanzsumme von 98,6 % auf 95,9 % zum 31.12.2017.
Insgesamt sieht der Vorstand die Geschäftsentwicklung als befriedigend an.
Prognose, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Die künftige Entwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen von den Entwicklungen der bestehenden und noch zu gründenden Tochtergesellschaften abhängig.
Zum aktuellen Zeitpunkt bedeutet dies eine Abhängigkeit von der Entwicklung der OOO KSB Timber Industries im Bereich des Holzhandels.
Für 2018 sind noch keine Erlöse aus den beginnenden Geschäftlichen Aktivitäten der OOO KSB Timber Industries für die KSB European Investment AG zu verzeichnen. Für das Geschäftsjahr 2018 resultiert aus den restlichen Restrukturierungsmaßnahmen und den Vorbereitungskosten für die Umsetzung den neuen Geschäftsmodells, die zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen führen, ein Jahresfehlbetrag in Höhe von ca. 2,2 Mio. EUR.
Für den ab 2018 aufgebauten Holzhandel mit Produkten aus Russland besteht vor allem das Risiko der Beeinträchtigung durch politische Vorgaben und Sanktionen für den Handel zwischen Russland und der EU. Diese Risiken könnten aufgrund der dargestellten Abhängigkeit der Gesellschaft im schlimmsten Fall die Existenz und den Bestand der Gesellschaft durch weitere Verschärfung der Ertrags- und Finanzkrise gefährden. Dieses Szenario schätzen wir aktuell jedoch als nicht akut ein.
Wir sehen in 2019 die Chance, durch höhere Handelsmargen als sie im westeuropäischen Markt zu realisieren sind, ein auskömmliches Ergebnis in der OOO KSB Timber Industries zu erzielen. Dies würde sich positiv auf die finanziellen Leistungsindikatoren unserer Gesellschaft auswirken.
Wir gehen daher für das Geschäftsjahr 2019 von einer positiven Geschäftsentwicklung mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber 2017 und 2018 aus. Insgesamt gesehen prognostizieren wir für das Geschäftsjahr 2019 Erlöse aus Beteiligungserträgen und Holdingleistungen von ca. 2,0 Mio. EUR.
Ende 2018 erfolgte eine Stärkung der Liquidität und des Eigenkapitals um rd. 4,0 Mio. EUR durch die Aufnahme eines neuen Aktionärs.
Hierdurch und durch das neu beginnende operative Geschäft erwarten wir für 2019, dass ausreichend Liquidität zur Verfügung steht.
C. Erläuterungen zum Risikomanagement
Die KSB European Investment AG hatte im Geschäftsjahr 2017 kein eigenes, verbindlich institutionalisiertes Risikomanagement-System.
Seit Ende 2017 werden die Aufgaben des Risikocontrollings durch einen Kooperationspartner übernommen.
Johann Schatzl
Die KSB European Investment AG hat Ihren Sitz in Berlin und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Registriernummer HRB 114064 B eingetragen. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31.05.2018 wurde die Firma der GreenGold AG in KSB European Investment AG geändert.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss ist grundsätzlich nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des HGB und den ergänzenden Regelungen des AktG und der Satzung aufgestellt worden. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses (§§ 274 a, 276 und 288 HGB) wurde teilweise Gebrauch gemacht.
Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren.
Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie sind im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Alle Angaben erfolgen in Tausend Euro, wenn nicht anders angegeben.
Die Gesellschaft befindet sich in einer Ertrags- und Finanzkrise. Unbeschadet dieser Tatsache wurde bei der Bewertung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Es wurden bereits Restrukturierungs- und Finanzierungsmaßnahmen beschlossen und eingeleitet, die die Fortführung der Unternehmenstätigkeit nachhaltig sicherstellen sollen.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bei erkennbaren Risiken mit den Nennwerten angesetzt.
Guthaben bei Kreditinstituten sind mit Nominalwerten aktiviert.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
Bei der Bemessung der Rückstellungen haben wir allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Rückstellungen werden zum nach vernünftiger kaufmännischer Erwartung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert.
Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um im Geschäftsjahr 2017 entgeltlich erworbene ähnliche Rechte und Werte, welche über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben werden.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen Gesellschafter betrafen im Vorjahr sonstige Vermögensgegenstände.
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen vor allem Vorsteuererstattungsansprüche.
Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 60.100. Es ist zum Bilanzstichtag in voller Höhe erbracht und ist eingeteilt in 601.000 auf den Namen lautende Aktien im Nennbetrag von EUR 100,00.
Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von TEUR 634 enthalten.
Die Steuerrückstellungen betreffen sonstige Steuern der Vorjahre.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen für Fremdleistungen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultiert aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit TEUR 609 (Vorjahr: TEUR 608) zwei Darlehn mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 60) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.
In den nächsten fünf Geschäftsjahren entstehen Mietaufwendungen für Büroräume in Höhe von insgesamt TEUR 615.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betreffen ausschließlich entgeltlich erworbene ähnliche Rechte und Werte.
Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens entfallen mit TEUR 131 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 13 auf sonstige Vermögensgegenstände. Diese sind von außergewöhnlicher Größenordnung im Sinne von § 285 Nr. 31 HGB.
Um die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu gewährleisten, wurden die im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen unüblich hohen Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 202 gemäß § 265 Abs. 2 Satz 3 HGB hierher umgegliedert und die Vorjahreswerte entsprechend angepasst.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Beratungsleistungen mit TEUR 795.
Zinsergebnis, zusammengefasster Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 1 HGB
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2,0 3,0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 50,0 55,0
-48,0 -52,0
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt.
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Angestellte 1 2
Herr Hermann Schmeink, Vorstand der KSB Energie AG, Potsdam, ab 31.05.2018
– Vorsitzender des AR –
Herr Viktor Mechov, bis 31.05.2018
Herr Viktor Kazakov, Sigowka, Gebiet Twer, Russland
– stellvertretender Vorsitzender des AR –
Frau Elena Kharkevich, Berlin, ab 31.05.2018
Herr Andrey Yartsev, bis 31.05.2018
Für seine Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielt der Aufsichtsrat keine Vergütungen.
Herr Sergey Klinkov, Berlin
Herr Johann Schatzl, Berlin, ab 31.05.2018
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2017 aufweisen, haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 nicht gezeigt.
Berlin, den 11. Januar 2019
An die KSB European Investment AG, Berlin:
KSB European Investment AG,
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie der Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der KSB European Investment AG, Berlin, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dipl.-Fin.wirt Andreas Frericks, Wirtschaftsprüfer
Dipl.-Kfm. Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer
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