Source: https://www.anwalt-suchservice.de/rechtstipps/eeh_ms_simone_vorlaeufiges_insolvenzverfahren_eroeffnet_23632.html
Timestamp: 2017-10-20 09:33:32
Document Index: 56019945

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

13.04.2017, Autor: Frau Jessica Gaber (76 mal gelesen)
Das Amtsgericht Tostedt hat am 10. April 2017 das vorläufige Insolvenzverfahren über die MS "Simone" GmbH & Co. KG eröffnet (Az.: 22 IN 68/17). Anleger müssen nun mit hohen Verlusten bis hin zum Totalverlust ihrer Einlage rechnen.
„Allerdings können sich die Anleger gegen die drohenden Verluste wehren. Denn gerade bei Beteiligungen an Schiffsfonds stehen die Chancen auf die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen aufgrund einer fehlerhaften Anlageberatung häufig gut“, sagt Rechtsanwältin Jessica Gaber von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.
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Den Begriff Anlegerrecht kann man in zweifacher Hinsicht benutzen: Zunächst für das Anlegerrecht als Teilbereich des Kapitalmarktrechts, der sich mit den Rechten von Geldanlegern und Investoren befasst. Ferner aber auch als Bezeichnung für ein konkretes Recht eines Anlegers auf eine Leistung oder Information.
Dem Anlegerschutz ist ein Bereich der Geldanlage und umfasst die Maßnahmen und Bemühungen, die Menschen in ihrer Rolle als Anleger schützen sollen. Er beinhaltet insbesondere den Schutz der Anleger vor unseriösen Angeboten auf den Kapitalmärkten. Grundlage des Anlegerschutzes ist der Gedanke, dass Anleger gegenüber den Anbietern von Geldanlagen wegen mangelnden Informationen oder mangelnder Fachkenntnis benachteiligt sind.
Schiffsfonds sind eine Form der Investmentfonds. Grundsätzlich bekommt eine Anlagegesellschaft Geld von Anlegern und baut oder kauft dafür Schiffe – in der Regel Fracht- oder Containerschiffe. Schiffsfonds werden meist als geschlossene Fonds konzipiert.
2016-12-05, Autor Sebastian Rosenbusch-Bansi (188 mal gelesen)