Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:392791-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-05-27 10:53:19
Document Index: 281192600

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 160', '§ 160']

Dienstleistungen - 392791-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 392791-2019
20/08/2019 S159 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
Deutschland-Nienburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2019/S 159-392791
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Nienburg/Weser
Postanschrift: Kreishaus am Schloßplatz
Hauptadresse: http://www.lk-nienburg.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JDY7Y/documents
Offizielle Bezeichnung: bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Postanschrift: Theaterstraße 16
Telefon: +49 511220074-26
Hauptadresse: http://www.bbt-kanzlei.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JDY7Y
Landkreis Nienburg/Weser – Erweiterung und Sanierung der Oberschule Marklohe – TGA
Referenznummer der Bekanntmachung: CXP4Y6JDY7Y
— Fachplanung der Technischen Ausrüstung – Heizung/Lüftung/Sanitär (HLS) (Los 1),
— Fachplanung der Technischen Ausrüstung – Elektrotechnik (ELT) (Los 2).
Technische Ausrüstung Heizung/Lüftung/Sanitär (HLS)
— Technische Ausrüstung HLS (§§ 53 ff. HOAI).
— Anlagengruppe 1 (Abwasser- und Wasseranlagen exkl. Gasanlagen),
— Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen),
— Anlagengruppe 3 (Lufttechnische Anlagen),
— Anlagengruppe 7 (Nutzungsspezifische oder verfahrenstechnische Anlagen),
— Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation für HLS).
Die im Jahre 1973 errichtete Oberschule in Marklohe (Am Schiefen Berg 25, 31608 Marklohe) entspricht nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Schulpädagogik und ist in ihrem jetzigen baulichen Zustand sanierungsbedürftig. Der Landkreis Nienburg/Weser als Schulträger möchte die Schule den aktuellen Anforderungen anpassen und langfristig zukunftsfähig aufstellen.
Auf der Grundlage eines Raumprogrammes wurde im Jahre 2017 eine Machbarkeitsstudie erstellt, welche entsprechende Lösungsansätze aufzeigen sollte. Im Ergebnis führte es zu 2 Varianten, welche als Anlage beigefügt sind. Beide Ansätze sehen neben dem Umbau und der Sanierung des Bestandsgebäudes auch einen Erweiterungsbau vor.
Variante 1 geht von einem weitest gehenden Erhalt der Kubatur aus. Hierdurch könnten mehr Räume im Bestandsgebäude untergebracht werden, weshalb der Anbau kleiner gehalten werden könnte. Der wesentliche Nachteil dieser Variante läge jedoch darin, dass die Schule nicht vollständig barrierefrei erschlossen werden könnte. Darüber hinaus wären die innenliegenden Räume unterhalb des Dachgeschosses kaum nutzbar. Die Kosten dieser Variante wurden mit 11 255 000 EUR geschätzt.
Auch in der zweiten Variante ist zur Umsetzung des Raumprogrammes ein Erweiterungsbau erforderlich. Durch den Rückbau des Dachgeschosses könnte die Schule jedoch vollflächig barrierefrei erschlossen werden. Durch den Wegfall eines vollständigen Geschosses wäre ein größerer Erweiterungsbau erforderlich. Die Kosten würden sich auf ca. 11 592 000 EUR belaufen. Diese Variante wird von Seiten des Schulträgers bevorzugt und wurde von der Politik als Grundlage für die weitere Planung festgelegt (siehe Beschlussvorlage 2018/148).
Ein angedachter kompletter Neubau der Schule wurde verworfen.
Beide Varianten gehen davon aus, dass das Projekt in 2 oder mehreren noch zu erarbeitenden unabhängigen Bauabschnitten durchgeführt wird. Um der aktuellen Raumnot entgegenzuwirken soll zunächst ein Erweiterungsbau errichtet werden. Dieser soll Unterrichtsräume, Teile der Schulverwaltung und bauliche Maßnahmen zur Erreichung der Barrierefreiheit enthalten. Da der Anbau durch zweckgebundene Fördermittel bezuschusst wird, muss dieser bis Ende 2022 vollständig fertiggestellt werden. Nachfolgend ist der Gebäudebestand neu zu ordnen und zu sanieren.
Das Gebäude soll vorrangig auch in der Gestaltung von Fassade und von Außenbauteilen eine Optimierung erhalten. Dabei sollten die Betonflächen und die Außentreppenanlagen besonders betrachtet werden.
Das Schulgebäude verfügt über eine Bruttogrundfläche von ca. 6 200 m2 und besteht aus 3 Voll- und einem Kellergeschoss. Das Flachdachgebäude wurde als Stahlbetonskelettkonstruktion errichtet. Die Raumtrennungen bestehen überwiegend aus Leichtbauwänden.
Weitergehende Informationen können Sie der beigefügten Machbarkeitsstudie, der Maßnahmenbeschreibung, dem Raumprogramm, den Bestandsplänen sowie der Beschlussvorlage 2018/148 vom 31.5.2018 entnehmen.
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Projektteams / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Projekteinschätzung und Herangehensweise / Gewichtung: 50 %
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot (Vergütung einschließlich Umbauzuschlag und pauschalierter Nebenkosten) / Gewichtung: 20 %
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw.im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Technische Ausrüstung Elektrotechnik (ELT)
— Technische Ausrüstung ELT (§§ 53 ff. HOAI).
— Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen),
— Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen),
— Anlagengruppe 6 (Förderanlagen),
— Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation für ELT).
Mit dem Angebot sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben (Mindestanforderung):
1.1) Angabe des Bieters (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse;
1.2) Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft, sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse;
1.3) Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Angebot eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
1.4) Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen;
1.5) Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen;
1.6) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB;
1.7) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB;
1.8) Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Mit dem Angebot sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen (Mindestanforderung):
— mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden,
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der unter 2.1 genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bieters über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss dem An-gebot beigelegt werden.
2.2) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017).
Mit dem Angebot sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1) Benennung der/des Projektverantwortlichen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen (mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung) für den Auftragsfall mit
a) Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung;
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie;
c) Erfahrungsnachweis der/des Projektverantwortlichen und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen in Form der Benennung von jeweils mindestens einem Referenzprojekt innerhalb der letzten 3 Jahre (ab 1.1.2016), welches im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist (vorzugsweise Erweiterung und Sanierung von Schulen oder anderen Bildungsbauten).
3.2) Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von mindestens 3 Referenzprojekten innerhalb der letzten 3 Jahre (ab 1.1.2016), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (vorzugsweise Erweiterung und Sanierung von Schulen oder anderen Bildungsbauten).
— Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, Erweiterung),
— Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den geplanten Nutzungen,
— Gesamtbaukosten (brutto),
— Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme),
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2016) erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen),
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers (nicht zwingend).
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 099-240153
Das Angebotsschreiben nebst Anlagen ist spätestens zum unter „Schlusstermin für den Eingang der Angebote“ festgelegten Termin einzureichen. Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Angebots darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit der Rüge nicht abgeholfen wird, sind die Bieter insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDY7Y