Source: http://www.jurablogs.com/2014/01/29/schmerzensgeld-persoenlichkeitsrechtsverletzende-online-inhalte
Timestamp: 2016-10-25 03:46:33
Document Index: 6412778

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGE', 'BGH']

BlogsRechtslupeJanuar 2014Schmerzensgeld für persönlichkeitsrechtsverletzende Online-InhalteEine Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch eine Internetveröffentlichung ist nicht generell höher oder niedriger zu bemessen als eine Entschädigung wegen eines Artikels in den Print-Medien.Eine Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch eine Internetveröffentlichung ist nicht wegen der Besonderheiten des Internets generell höher zu bemessen als eine Entschädigung wegen eines Artikels in den PrintMedien. Sowohl die Frage, ob die Verletzung des Persönlichkeitsrechts so schwerwiegend ist, dass die Zahlung einer Geldentschädigung erforderlich ist, als auch deren Höhe können nur aufgrund der gesamten Umstände des Einzelfalls beurteilt werden. Ein rufschädigender Artikel – beispielsweise auf der Titelseite – einer weit verbreiteten Tageszeitung mit hoher Auflage kann das Ansehen des Betroffenen wesentlich nachhaltiger schädigen als eine Internetmeldung in einem wenig bekannten Portal, das nur begrenzte Nutzerkreise anspricht. Auch der Umstand, dass die üblicherweise erfolgende Verlinkung der in Rede stehenden Meldung in Suchmaschinen die Einholung von Informationen über den Betroffenen ermöglicht, rechtfertigt keine generelle Anhebung der Geldentschädigung. Denn eine solche Informationsbeschaffung setzt die aktive Suche des bereits an dem Betroffenen interessierten Nutzers voraus. Demgegenüber werden durch einen Artikel einer weit verbreiteten Tageszeitung oder durch die Bekanntgabe der Nachricht zu einer beliebten Tageszeit im Fernsehen u.U. Millionen von Personen von dem (angeblichen) Fehlverhalten des Betroffenen in Kenntnis gesetzt.Allerdings ist zu berücksichtigen, dass der angegriffene Bericht im Internet zahlreich verlinkt, kopiert und – auch noch nach der Löschung des Ursprungsbeitrags – umfangreich abgerufen worden ist ...Zum vollständigen Artikel65 LeserKanzlei Plutte:BGH: Löschung von falschen Behauptungen auf Drittwebsites574 LeserHerrmann IT & Media Law:Paukenschlag des BGH: Autoren müssen falsche Informationen auch auf fremden Webseiten w...10 verwandte ArtikelUnterlassungsschuldner muss nicht auf Abonnenten seines RSS-Feeds einwirkenRückrufpflicht für Veröffentlichungen und Äußerungen im Internet?BGH: Persönlichkeitsrechtsverletzung durch Internetveröffentlichung auch bei Weiterverbreitung durch Dritte - Geldentschädigung nicht
generell höher wie im PrintbereichGeldentschädigung wegen PersönlichkeitsrechtverletzungBGH: Zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen einer sogenannten VerdachtsberichterstattungBGH: Betreiber eines RSS-Feeds haftet auf Schadensersatz, wenn Abonnenten seines Feeds darin enthaltene, persönlichkeitsrechtswidrige Fotos nutzenGeldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Internetveröffentlichung ist nicht anders zu bemessen als eine Entschädigung wegen eines Artikels in den Print-MedienPersönlichkeitsrechtsverletzungen Online – oder: wer die Lawine lostritt…Das Bild im RSS-Feed eines Internetportals – und das Persönlichkeitsrecht des AbgebildetenAusschmückende Fallbeschreibungen im Kanzleiportal – Mandantenakquise auf dünnem EisÜber den ArtikelVeröffentlicht January 29, 2014 5:24am im Blog Rechtslupe.KategorienZivilrechtThemenPersönlichkeitsrecht, Zivilrecht, Schmerzensgeld, Persönlichkeitsrechtsverletzung, InternetportalTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresGefühltes Rechtvon Christoph Nebgen / NEBGENBGH-Urteil: 10-jährige Verjährung bei Filesharing?von RA Stefan Loebisch / Kanzlei Stefan Loebisch PassauAbschreckende Wirkung von hohen Strafen?von Mirko Laudon / StrafakteVersehentlich eingestelltvon Thomas Will / STRAFSACHENBefangenheitsantrag gegen Richter im Weidener Mordprozessvon Ulrich Dost Roxin / Rechtsanwalt Ulrich Dost-RoxinAls nächstes lesen - bislang 146 Leser:Abschreckende Wirkung von hohen Strafen?