Source: http://chemie.uni-dortmund.de/fb03/de/Studium/Lehramt_Chemie/M_GyGe_Bk/MEd_Modellversuch_GyGe_Bk/PO/PO_MEd_Bk_20061010/index.html
Timestamp: 2017-11-21 12:12:23
Document Index: 141673974

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 94', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 14', '§ 14', '§ 17', '§ 17', '§ 3']

MEd-Bk - CCB - TU Dortmund
MEd-Bk
Master-Studiengang Lehramt an Berufskollegs
für den Master-Studiengang Lehramt an Berufskollegs im Rahmen des Modellversuchs "Gestufte Studiengänge in der Lehrerbildung"
Aufgrund des § 2 Abs. 4 und des § 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz – HG) vom 14. März 2000 (GV. NRW. S. 190), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. Januar 2003 (GV. NRW S. 36 - Keine amtliche Bekanntmachung.), hat die Universität Dortmund die folgende Prüfungsordnung erlassen:
§ 19 Masterurkunde
§ 20 Ungültigkeit der Prüfung und Aberkennung des Mastergrades
§ 21 Einsicht in die Prüfungsunterlagen
§ 22 Änderung der Prüfungsordnung
Diese Master-Prüfungsordnung gilt für den Master-Studiengang Lehramt an Berufskollegs im Rahmen des Modellversuchs "Gestufte Studiengänge in der Lehrerbildung" an der Universität Dortmund in § 14 genannten Fächern. Sie regelt die grundlegenden Strukturen des Masterstudiums. In den Fächerspezifischen Bestimmungen sind die Inhalte und Anforderungen der einzelnen im Masterstudium angebotenen Fächer geregelt. Den Fächerspezifischen Bestimmungen sind jeweils Studienpläne beigefügt, die den Studienverlauf in den einzelnen Fächern darstellen.
Das Masterstudium dient dem Erwerb der wissenschaftlichen Grundlagen für das Lehramt an Berufskollegs. Es umfasst am Ausbildungsziel orientierte erziehungswissenschaftliche bzw. fachwissenschaftliche und fachdidaktische Studien, in die Praxisphasen einbezogen sind. Das Studium orientiert sich an der Entwicklung der grundlegenden beruflichen Kompetenzen für Unterricht und Erziehung, Beurteilung, Beratung und Diagnostik sowie Schulentwicklung, Evaluation und Qualitätssicherung. Dabei wird die Befähigung zum Umgang mit Verschiedenheit besonders berücksichtigt. Das Masterstudium ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die erforderlichen Module bestanden wurden und die Masterarbeit mit mindestens "ausreichend" (4,0) bewertet wurde.
Zugangsvoraussetzung für die Aufnahme des Master-Studiums ist der erfolgreiche Abschluss des Bachelor-Studiums mit fachwissenschaftlichem Profil (BfP) und zwei Fächern im Sinne des § 14 im Rahmen des Modellversuchs „Gestufte Studiengänge in der Lehrerbildung“ an der Universität Dortmund. Bei Bachelor-Abschlüssen oder vergleichbaren Abschlüssen nach einem Studium von mindestens sechs Semestern an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes ist die Gleichwertigkeit oder Vergleichbarkeit durch den zuständigen Prüfungsausschuss festzustellen. Bei dieser Prüfung sind insbesondere Praxisphasen und vermittlungswissenschaftliche Studien zu berücksichtigen. Absolventen, die kein schulisches Praktikum bisher absolviert haben, müssen dieses bis zur Anmeldung zum Theorie-Praxis-Modul Erziehungswissenschaften (EW) nachweisen. Der Prüfungsausschuss kann ergänzende Studien und Zusatzleistungen festlegen, die bis zur Abgabe der Masterarbeit (§ 17 ) erbracht werden müssen. Die fächerspezifischen Bestimmungen können darüber hinausgehend besondere Regelungen für die Zulassung zum Studium enthalten.
Das Studium ist auf der Basis eines Credit Point Systems aufgebaut, das mit dem European Credit Transfer System (ECTS) kompatibel ist. Im Masterstudium sind insgesamt 120 Credits zu erwerben. Entsprechend sind pro Semester in der Regel 30 Credits zu erwerben.
Die Regelstudienzeit des Masterstudiums beträgt vier Semester. Lehrangebot und Prüfungsanforderungen sind so zu gestalten, dass ein Studienabschluss in der Regelstudienzeit erfolgen kann.
Das Masterstudium umfasst insgesamt 66 Semesterwochenstunden (SWS). Das Masterstudium kann in zwei Varianten studiert werden: Studierende wählen entweder Variante I (Kombination einer beruflichen Fachrichtung mit einem Unterrichtsfach oder einer beruflichen Fachrichtung mit einem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt oder zweier Unterrichtsfächer) oder Variante II (Kombination einer beruflichen Fachrichtung mit einer affinen speziellen beruflichen Fachrichtung). Die Aufteilung der Studienanteile auf die Erziehungswissenschaftlichen Studien, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken sind für beide Varianten in Anhang A geregelt.
Durch die Teilnahme an den Modulen und die Ablegung der dazugehörigen Prüfungen und Praktika sowie die Master-Arbeit sind insgesamt 120 Credits zu erwerben.
Die Praxisphasen umfassen im Masterstudiengang insgesamt 6 Wochen. Sie werden in Berufskollegs abgeleistet und im Rahmen entsprechender Module inhaltlich und organisatorisch begleitet. Ziel ist es, erste berufliche Erfahrungen im Lehrerberuf strukturiert vorzubereiten und in Anbindung an das Fächerstudium zu reflektieren und auszuwerten. Näheres regelt die Praktikumsordnung.
Studierende können in weiteren als den vorgeschriebenen Modulen eine Prüfung oder Teilleistungen ablegen. Das Ergebnis der Prüfungsleistung in diesen zusätzlichen Modulen wird auf Antrag des/der Studierenden in das Zeugnis aufgenommen. Bei mehreren Prüfungen innerhalb eines Wahl- bzw. Wahlpflichtbereichs wird auf Antrag des/der Studierenden die jeweils bessere Note bei der Festsetzung der Gesamtnote mit einbezogen.
Die Masterprüfung ist bestanden, wenn sämtliche 120 Credits aus den studienbegleitenden Prüfungen, der Ableistung von Praktika und für die Masterarbeit erworben wurden.
Der Prüfungsausschuss gem. Abs.1 Satz 1 besteht aus sieben Mitgliedern, und zwar vier Mitglieder aus der Gruppe der Professorinnen/Professoren, einem Mitglied aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter und sowie zwei Mitgliedern aus der Gruppe der Studierenden. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses sollten insbesondere aus dem Fachbereich Erziehungswissenschaft und Soziologie der Universität Dortmund sowie aus den Bereichen der häufig gewählten Fächer innerhalb dieses Studienganges kommen. Sie werden auf Vorschlag der entsprechenden Fachbreiche/Fakultäten vom Rektorat für zwei Jahre, das Mitglied aus der Gruppe der Studierenden für ein Jahr ernannt. Der Prüfungsausschuss wählt aus seinen Mitgliedern aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren die Vorsitzende oder den Vorsitzenden sowie die stellvertretende Vorsitzende oder den stellvertretenden Vorsitzenden. Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme der/des Vorsitzenden und deren/dessen Stellvertreterin/Stellvertreter werden vom Fachbereichsrat/Fakultätsrat Vertreterinnen/Vertreter gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Einschlägige schulpraktische Tätigkeiten können vom Praktikumsbüro für Lehramtsstudierende als Studienleistung anerkannt werden.
Die Anerkennung einer einschlägigen fachpraktischen Tätigkeit, die im Lehramt an Berufskollegs nachzuweisen ist, erfolgt durch das Staatliche Prüfungsamt. Berufsausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz und Assistentenausbildungen nach Landesrecht werden als Nachweis der fachpraktischen Tätigkeit anerkannt. Der Nachweis über den Abschluss von mindestens 27 Wochen der fachpraktischen Ausbildung ist bis zur Anmeldung zur Masterarbeit vorzulegen.
Zuständig für die Anerkennungen und Anrechnungen nach den Absätzen 1 bis 3 ist der fachlich zuständige Prüfungsausschuss. Vor Feststellungen über die Gleichwertigkeit sind zuständige Fachvertreterinnen und Fachvertreter zu hören. Die Anerkennung wird dem Staatlichen Prüfungsamt angezeigt.
Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Die Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht wurden, erfolgt von Amts wegen.
Die Studierenden haben die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Aufgrund von Studien- und Prüfungsleistungen, die nach den Bestimmungen der Absätze 1 bis 4 anzurechnen sind, können insgesamt höchstens 60 Credits erworben werden.
nach abgelegter Prüfung in einem der vorgenannten Studiengänge aufgrund einer anschließenden Anfechtung des Prüfungsbescheides eine bestands und rechtskräftige Entscheidung über das endgültige Nichtbestehen noch nicht vorliegt.
Die Masterprüfung setzt sich zusammen aus studienbegleitenden Prüfungen, in denen insgesamt 99 Credits zu erwerben sind. Die Aufteilung ergibt sich aus Anlage A zu dieser Ordnung. Weitere 15 Credits sind durch die Masterarbeit (Thesis) und 6 Credits durch die Ableistung von Praktika zu erwerben.
Folgende berufliche Fachrichtungen können gewählt werden:
Die berufliche Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften kann mit einer der folgenden speziellen beruflichen Fachrichtungen verbunden werden:
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Unternehmensrechnung
Bankbetriebslehre und Informationswirtschaft (Organisation und Wirtschaftsinformatik)
Folgende Unterrichtsfächer können gewählt werden:
Eines der Unterrichtsfächer kann durch das Studium einer der folgenden sonderpädagogischen Fachrichtungen ersetzt werden:
Neben der Note nach Absatz 1 setzen die jeweiligen Prüferinnen/Prüfer ggf. der jeweilige Prüfungsausschuss aus Gründen der Transparenz zugleich eine Note nach dem Notensystem des European Credit Transfer System (ECTS) fest:
Die Fachnote für das Kern- und Komplementfach der Masterprüfung errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der nicht gerundeten Modulnoten des jeweiligen Faches, wobei die einzelnen Modulnoten mit der jeweiligen Zahl von Credits gewichtet werden. Absatz 4 gilt entsprechend.
Die Gesamtnote der Masterprüfung errechnet sich aus dem gewichteten arithmetischen Mittel der nicht gerundeten Modulnoten und der Note der Masterarbeit, wobei die einzelnen Modulnoten mit der jeweiligen Zahl von Credits gewichtet werden. Die 6 Credits für die Praxisphasen münden nicht in diese Berechnung ein. Das Modul, das die Masterarbeit begleitet (vgl. § 17 I), bleibt unbenotet; die Masterarbeit wird mit der Zahl von 24 Credits (15 Credits aus der Bearbeitungszeit der Arbeit, 9 Credits aus dem begleitenden Modul) gewichtet.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Kandidatin oder der Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem selbständig nach wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Methoden zu bearbeiten. Die Masterarbeit kann entweder in Erziehungswissenschaft oder in einer der Fachwissenschaften oder einer der Fachdidaktiken angefertigt werden. In dem Fach, in dem die Arbeit geschrieben wird, ist ein begleitendes Modul im Umfang von 6 SWS / 9 Credits zu studieren (vgl. Anhang A). Die
Kandidatin oder der Kandidat kann Vorschläge für das Thema der Arbeit machen. Die Ausgabe des Themas erfolgt über die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses; der Zeitpunkt der Ausgabe ist aktenkundig zu machen.
Dem Zeugnis wird ein Diploma Supplement beigefügt. Es beschreibt Art, Inhalt und Qualifikationsniveau des Studiengangs sowie die erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen. Es enthält zudem Informationen über die Hochschule bzw. das Hochschulsystem. Das Diploma Supplement wird in deutscher und englischer Sprache ausgestellt(vgl. Anlage xy).
Die Masterurkunde wird von der Dekanin/dem Dekan des Fachbereichs / der Fakultät gemäß § 3 und der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden des zuständigen Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel des Fachbereichs/der Fakultät versehen.