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Timestamp: 2017-05-28 10:30:30
Document Index: 124429348

Matched Legal Cases: ['Art. 113', 'Art. 138', 'Art. 219', 'Art. 239', 'Art. 239', 'Art. 64']

5D_16/2012 (24.01.2012)
5D_16/2012
Kanton Y.________,
Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 22. Dezember 2011 des Obergerichts des Kantons Glarus.
in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 22. Dezember 2011 des Obergerichts des Kantons Glarus, das auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an den Beschwerdegegner für Fr. 100.-- (nebst Zins und Kosten) nicht eingetreten ist,
in das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) für das bundesgerichtliche Verfahren,
dass die Verfassungsbeschwerde, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 113 BGG), zum Vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin auch den erstinstanzlichen Rechtsöffnungsentscheid anficht,
dass das Obergericht in der Verfügung vom 22. Dezember 2011 erwog, die Beschwerdeführerin habe Kenntnis vom erstinstanzlichen Rechtsöffnungsverfahren gehabt (Ansetzung einer Frist zur Stellungnahme zum Rechtsöffnungsgesuch), der von der Beschwerdeführerin nicht abgeholte Rechtsöffnungsentscheid gelte daher (kraft Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO) als am 22. November 2011 (letzter Tag der postalischen Abholfrist) zugestellt, innerhalb der mit der Zustellung beginnenden Frist von 10 Tagen habe die Beschwerdeführerin keine Begründung des Rechtsöffnungsentscheids verlangt (Art. 219 ZPO i.V.m. Art. 239 Abs. 2 Satz 1 ZPO), damit habe die Beschwerdeführerin auf die Anfechtung dieses Entscheids verzichtet (Art. 239 Abs. 2 Satz 2 ZPO), weshalb auf ihre Beschwerde nicht einzutreten sei,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch die Verfügung des Obergerichts vom 22. Dezember 2011 verletzt sein sollen,
dass der Beschwerdeführerin (ungeachtet ihrer finanziellen Verhältnisse) in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),