Source: https://www.lohnsteuer-kompakt.de/texte/2017/523/betriebsvermoegen
Timestamp: 2019-04-24 09:49:14
Document Index: 78742315

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§7', '§ 6', '§ 6', '§ 19', '§ 19']

Steuererklärung (2017) | Betriebsvermögen
(2018): Betriebsvermögen
(2017): Was sind nicht abnutzbare Wirtschaftsgüter?
(2017): Was sind außergewöhnliche Abschreibungen?
Hier wird die Summe der AfA auf unbewegliche Wirtschaftsgüter ausgewiesen, die Sie in den Bereichen "Gebäude" und "Andere unbewegliche Wirtschaftgüter (z.B. Grundstücksgleiche Rechte)" erfasst haben.
Auf die Anlagegüter im Bereich "Grund und Boden" können dagegen keine AfA geltend gemacht werden.
Hier wird die Summe der AfA auf immaterielle (unkörperliche) Wirtschaftsgüter ausgewiesen.
Hier wird die Summe der AfA auf bewegliche Wirtschaftsgüter ausgewiesen.
Hier wird die Summe der Sonderabschreibungen nach § 7g Abs. 5 u. 6 EStG auf bewegliche Wirtschaftgüter ausgewiesen.
Für die geplante Anschaffung oder Herstellung von beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens können Sie einen Investitionsabzugsbetrag in Höhe von 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, höchstens 200.000 Euro, außerbilanziell vom Gewinn abziehen (§7g Abs. 1 bis 4 EStG) (siehe Seite "Investitionsabzugsbeträge").
Wird das begünstigte Wirtschaftsgut, für das ein Investitionsabzugsbetrag gebildet worden ist, innerhalb des Investitionszeitraums von 3 Jahren angeschafft oder hergestellt, gilt Folgendes:
Grundsätzlich müssen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Wirtschaftsgütern mit einer Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr auf die Jahre der Nutzung verteilt, d.h. abgeschrieben, werden. Eine Ausnahme aber gilt für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG).
Das sind die Steuerregeln bei Anschaffung oder Herstellung im Zeitraum 1.1.2010 bis 31.12.2017:
Hier besteht ein Wahlrecht zwischen Sofortabschreibung und regulärer Abschreibung - und zwar gesondert für jedes einzelne Wirtschaftsgut. Bei Sofortabschreibung besteht keine Aufzeichnungspflicht im Anlagenverzeichnis. Bei Sofortabschreibung tragen Sie die Beträge hier ein.
Hier haben Sie ein Wahlrecht: Sie können die Wirtschaftsgüter entweder sofort als Betriebsausgaben absetzen oder über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abschreiben. In beiden Fällen müssen die Wirtschaftsgüter in einem Anlagenverzeichnis aufgeführt werden. Und Sie haben sogar noch ein drittes Wahlrecht: Sie können die Wirtschaftsgüter auch in einem Sammelposten erfassen und über 5 Jahre linear abschreiben. Dieses Wahlrecht muss aber für alle Wirtschaftsgüter mit Kosten zwischen 150 Euro und 1.000 Euro einheitlich in Anspruch genommen werden. Beim Sammelposten bestehen keine weiteren Dokumentationspflichten. Bei Sofortabschreibung tragen Sie die Beträge hier ein, bei Sammelposten den 20-%igen-Auflösungsbetrag unter "Auflösung Sammelposten nach § 6 Absatz 2a EStG".
Hier besteht ein Wahlrecht: Sie können die Kosten über die Nutzungsdauer abschreiben oder für sämtliche Wirtschaftsgüter einheitlich einen Sammelposten bilden und diesen auf 5 Jahre verteilen. Bei Bildung eines Sammelpostens bestehen abgesehen von der buchmäßigen Erfassung des Zugangs keine weiteren Aufzeichnungspflichten. Sie brauchen also kein Bestandsverzeichnis zu führen. Den Auflösungsbetrag geben Sie in der Zeile "Auflösung Sammelposten nach § 6 Absatz 2a EStG" ein.
Bei den Überschusseinkunftsarten (nichtselbständige Arbeit, Vermietung und Verpachtung, sonstige Einkünfte) können geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 410 EUR (ohne USt.) sofort als Werbungskosten abgesetzt oder wahlweise über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden.
Beim jeweiligen Grenzbetrag von 410 Euro, 150 Euro oder 1.000 Euro ist stets der Nettowert - ohne Umsatzsteuer - maßgebend. Dies gilt auch für Kleinunternehmer, die von der Kleinunternehmerregelung nach § 19 Abs. 1 UStG Gebrauch machen und deshalb keine Umsatzsteuer abführen, sowie für Unternehmer, die umsatzsteuerfreie Umsätze ausführen, z.B. Ärzte. Gleichwohl können sie die Kosten einschließlich Umsatzsteuer mittels Sofortabschreibung oder Sammelabschreibung als Betriebsausgaben absetzen (R 9b Abs. 2 EStR).
Dieser Sammelposten ist gleichmäßig über 5 Jahre zu verteilen. Die Sammelabschreibung beträgt also im Jahr der Anschaffung sowie in den folgenden vier Jahren jeweils 20 % pro Jahr.
Maßgebend für die Aufnahme in den Sammelposten ist der Nettobetrag (ohne Umsatzsteuer) zwischen 150 Euro und 1.000 Euro. Dies gilt auch für Kleinunternehmer, die aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 Abs. 1 UStG nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, sowie für Unternehmer, die umsatzsteuerfreie Umsätze ausführen, z.B. Ärzte (R 9b Abs. 2 EStR). Bei ihnen erfolgt die Abschreibung des Sammelpostens aber vom Bruttobetrag (einschließlich Umsatzsteuer). Zum Vorsteuerabzug Berechtigte machen die Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend.
Vorgänge, die sich auf das einzelne Wirtschaftsgut beziehen, wirken sich steuerlich nicht aus. So werden bei Veräußerung, Entnahme oder Wertminderung eines einzelnen Wirtschaftsguts der Wert des Sammelpostens und die Sammelabschreibung nicht beeinflusst. Das entnommene Wirtschaftsgut darf also nicht ausgebucht werden. Wer etwa ein Wirtschaftsgut für 800 Euro kauft und kurze Zeit später wieder verkauft, muss den Erlös als Ertrag verbuchen und voll versteuern, darf aber das im Pool enthaltene Wirtschaftsgut nicht ausbuchen.
nachteilig für Wirtschaftsgüter mit einer kürzeren Nutzungsdauer, z.B. Computer (normal wären 3 Jahre) und
vorteilhaft für Wirtschaftsgüter mit einer längeren Nutzungsdauer, z.B. Kopiergerät (normal wären 7 Jahre) oder Möbel (normal wären 13 Jahre).
Abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden während der Nutzungsdauer abgeschrieben. Bis zur vollständigen Abschreibung am Ende der Nutzungsdauer ergibt sich jährlich jeweils ein Restbuchwert. Wirtschaftsgüter, die bereits voll abgeschrieben sind, im Betrieb aber weiter genutzt werden, sind im Anlagenverzeichnis mit einem Erinnerungswert von 1 Euro zu vermerken.
Falls Sie betriebliche Wirtschaftsgüter verkaufen oder ins Privatvermögen übernehmen, geben Sie hier den Restbuchwert an. Dieser Wert ist als Betriebsausgaben absetzbar. Andererseits müssen Sie den Verkaufserlös bzw. bei Privatentnahme den Entnahmewert (Teilwert) als Betriebseinnahmen versteuern und auf der Seite "Betriebseinnahmen" in der Zeile "Veräußerung oder Entnahme von Anlagevermögen" eintragen.
abzgl. nichtabziehbare Beträge (AfA und Restbuchwerte)
Geben Sie hier nichtabziehbare Beträge (AfA und Restbuchwerte) an, die von den bereits angegebenen AfA abgezogen werden sollen.
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Grund und Boden in Ihrem Betriebsvermögen haben.
Bei diesen Anlagegütern handelt es sich um unbewegliche und nicht abnutzbare Wirtschaftsgüter, die nicht abgeschrieben werden können.
Hinweis: Sonstige Aufwendungen für Gebäude im Betriebsvermögen, z.B. für Instandhaltung und Reparaturen, Grundsteuer, Versicherungsbeiträge sowie für laufende Betriebskosten, tragen Sie bitte im Bereich "Betriebsausgaben > Raumkosten und sonstige Grundstücksaufwendungen" ein.
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Gebäude in Ihrem Betriebsvermögen haben.
Bei diesen Anlagegütern handelt es sich um unbewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die abgeschrieben werden können.
Hierzu zählen unter anderem Gebäude, Gebäudeteile, Außenanlagen, Hofbefestigungen, Parkplätze, Straßen, bestimmte Mietereinbauten.
Andere (z.B. Grundstücksgleiche Rechte)
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Angaben zu anderen Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten in Ihrem Betriebsvermögen machen wollen
Häusliches Arbeitszimmer: Gebäudteile
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie bestimmtes Gebäudeteile als häusliches Arbeitszimmer genutzt werden.
Häusliches Arbeitszimmer: Anteil auf Grund und Boden
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie zu einem Anteil auf Grund und Boden machen wollen, der auf ein häusliches Arbeitszimmer entfällt.
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Angaben zu immateriellen Wirtschaftsgütern des Betriebsvermögens machen wollen.
die dem Betrieb über den Bilanzstichtag hinaus zugutekommen,
Die Anschaffungskosten können nicht abgeschrieben werden, sondern sind im Rahmen der Einnahmenüberschussrechnung erst im Zeitpunkt ihrer Veräußerung oder Entnahme als Betriebsausgaben absetzbar.
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Angaben zu Kraftfahrzeugen machen wollen, die sich im Betriebsvermögen befinden.
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Angaben zu Büroausstattungen machen wollen, die sich im Betriebsvermögen befinden.
Hierzu gehören u.a. Computer, Büro- und Geschäftsausstattung. Ebenfalls gehören dazu Computerprogramme, die keine Befehlsstruktur, sondern nur allgemein bekannte Daten enthalten.
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Angaben zu sonstigen beweglichen Wirtschaftsgütern machen wollen, die sich im Betriebsvermögen befinden.
Bewegliche Wirtschaftsgüter sind beispielsweise Maschinen, maschinelle Anlagen, Betriebsvorrichtungen. Ebenfalls gehören dazu Computerprogramme, die keine Befehlsstruktur, sondern nur allgemein bekannte Daten enthalten.
Auflösung von Sammelposten
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Angaben zu Sammelposten machen wollen. Dabei handelt es sich um geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150 Euro und 1.000 Euro ohne Umsatzsteuer, die in einem Sammelposten erfasst werden.
Sammelposten ist gleichmäßig über 5 Jahre zu verteilen. Die Sammelabschreibung beträgt also im Jahr der Anschaffung sowie in den folgenden vier Jahren jeweils 20 % pro Jahr.
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Angaben zu Anteile an Unternehmen machen wollen.
Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie Angaben zu Finanzanlagen machen wollen.