Source: http://www.jur-blog.de/e-mail-marketing/rechtsanwalt/2008-06/bgh-lucky-ad-strikes-gegen-hamburger-gerichte-promi-werbung/
Timestamp: 2019-10-18 22:08:18
Document Index: 373689714

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG']

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Also als Kunstfreiheit hätte ich eine solche parodistische Werbung noch anerkennen können. Als einen Akt der Meinungsäußerung und gar des Informationsinteresses der Öffentlichkeit habe ich dies bislang nicht gesehen. Ich dachte gerade, dass anläßlich der Gesetzgebung zum Verbot und der Einschränkung des Rauchens ein Informationsinteresse der Öffentlichkeit an der Gefährlichkeit des Rauchens bestehe. Gut, man sollte nicht der inhaltlichen Zensur das Wort reden. Insoweit is den Richtern des BGH gegen die Hamburger Kollegen zuzustimmen, deren Rechtsprechung über Schadensersatz und Schmerzensgeld in Pressesachen zu einer Strafe des Zivilrechts wird. Für eine genauere Bewertung wird das Urteil in seiner ausführlichen Begründung abzuwarten sein.
BGH, Urteile vom 05.06.2008 – I ZR 223/05 und I ZR 96/07 – Namensnennung von Prominenten in der Werbung
BGH, Urteile vom 5. Juni 2008 – I ZR 223/05 und I ZR 96/07
Vorinstanzen: OLG Hamburg – Urteil vom 29. November 2005 – 7 U 97/04, LG Hamburg – Urteil vom 23. September 2004 – 324 O 285/04 und OLG Hamburg – Urteil vom 15. Mai 2007 – 7 U 23/05, LG Hamburg – Urteil vom 21. Januar 2005 – 324 O 970/03
BGH, PM Nr. 108/2008 vom 05.06.2008
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