Source: https://www.haufe.de/steuern/rechtsprechung/bfh-alle-am-2512012-veroeffentlichten-entscheidungen-im-ueberbli_166_73772.html
Timestamp: 2017-05-26 18:59:00
Document Index: 243886573

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 2', '§ 8']

BFH: Alle am 25.1.2012 veröffentlichten Entscheidungen im Überbli | Steuern | Haufe
BFH: Alle am 25.1.2012 veröffentlichten Entscheidungen im Überblick
Am 25.1.2012 hat der BFH acht Entscheidungen zur Veröffentlichung frei gegeben.
ThemaEntscheidung Vorsteuerberichtigung: Nachträgliche Berufung auf Steuerfreiheit nach Unionsrecht Die für den ursprünglichen Vorsteuerabzug maßgeblichen Verhältnisse ändern sich (§ 15a Abs. 1 Satz 1 UStG), wenn sich der Steuerpflichtige während des Berichtigungszeitraums auf die Steuerfreiheit der Verwendungsumsätze nach Unionsrecht beruft. Urteil v. 15.9.2011, V R 8/11 Kindergeld: Umfang der Einkünfte des Kindes Zu den Einkünften eines Kindes gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zu den vermögenswirksamen Leistungen. Urteil v. 22.9.2011, III R 23/09 Arbeitszimmer: Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit Bei einem Richter liegt der Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit im Gericht und nicht im häuslichen Arbeitszimmer. Urteil v. 8.12.2011, VI R 13/11 Arbeitszimmer: Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit Bei einem Hochschullehrer liegt der Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit in der Universität und nicht im häuslichen Arbeitszimmer. Urteil v. 27.10.2011, VI R 71/10 Umsatzsteuer: Leistungen eines Partyservice Die Leistungen eines Partyservice stellen grundsätzlich sonstige Leistungen (Dienstleistungen) dar, die dem Regelsteuersatz unterliegen. Urteil v. 23.11.2011, XI R 6/08 Steuerbilanz: Beteiligung eines Wohnungseigentümers an Instandhaltungsrückstellung ist Wirtschaftsgut Ein bilanzierender Gewerbetreibender, dem eine Eigentumswohnung gehört, muss seine Beteiligung an der Instandhaltungsrückstellung mit dem Betrag der geleisteten und noch nicht verbrauchten Einzahlungen aktivieren. Beschluss v. 5.10.2011, I R 94/10 Bewirtungsaufwendungen: Abzugsbeschränkung gilt auch für Hotelbetrieb mit Restaurant Aufwendungen für die Bewirtung von Kunden und Lieferanten unterliegen auch bei einem erwerbsbezogen bewirtenden Unternehmen (hier: Hotelbetrieb mit Restaurant) der Abzugsbeschränkung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 EStG 1997. Urteil v. 7.9.2011, I R 12/11 Investmentanteile: Nichtabziehbarkeit des sog. negativen Aktiengewinns auch bei verdeckter Einlage 1. Eine verdeckte Einlage ist keine Einnahme i.S. von § 8 Abs. 1 Satz 1 InvStG a.F. und löst keinen Aktiengewinn i.S. von § 8 Abs. 3 InvStG a.F. aus. 2. Bei einem negativen Aktiengewinn i.S. von § 8 Abs. 2 Satz 1 InvStG a.F. handelt es sich um eine nicht abziehbare Vermögensminderung i.S. von § 8b Abs. 2 Satz 3 KStG 2002. 3. Erträge aus Investmentanteilen, die nach § 2 Abs. 2 Satz 1 InvStG a.F. bei der Ermittlung des Gewerbeertrags außer Ansatz bleiben, unterfallen der Hinzurechnung gemäß § 8 Nr. 5 GewStG 2002 (Anschluss an BFH, Urteil v. 3.3.2010, I R 109/08, BFH/NV 2010, 1364). Urteil v. 14.12.2011, I R 92/10