Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/613a
Timestamp: 2019-10-20 00:19:42
Document Index: 30366768

Matched Legal Cases: ['§ 613', '§ 613', '§ 265', '§ 613', 'Art. 9', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'BGH', '§613', '§ 613', 'BGH', '§ 613', 'BGH', '§613', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 8', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'BGH', '§613', '§ 613', '§ 307', '§ 613', '§ 613', '§ 125', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 125', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 125', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 125', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 38', '§ 613', '§ 38', '§ 55', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', '§ 613', 'EuG', '§ 613']

§ 613a BGB: Rechte und Pflichten bei Betriebsübergang
1.den Zeitpunkt oder den geplanten Zeitpunkt des Übergangs,
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.3.2012, Az. 8 Sa 1334/11 Abgesehen davon müsste die Beklagte zu 2) wegen des unstreitigen Übergangs des Arbeitsverhältnisses auf sie gemäß § 613a BGB ein gegen die Beklagte zu 1) ergehendes rechtskräftiges Urteil gemäß §§ 265, 325 Abs. 1 ZPO so oder so gegen sich gelten lassen, da der Betriebsübergang nach Rechtshängigkeit erfolgt ist (BAG, Urteil vom 18.05.2010 - 1 AZR 864/08, NZA 2010, 1198).
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 2.3.2011, Az. 8 TaBV 90/10 Zum einen gilt generell, dass die aus § 613a Abs. 1 BGB resultierende Bindung des nicht tarifgebundenen Erwerbers eines Betriebes an arbeitsvertraglich vereinbarte (dynamische) Bezugnahmeklauseln auf einen Tarifvertrag dessen aus Art. 9 Abs.3 GG abzuleitende negative Koalitionsfreiheit nicht verletzt (vgl. BAG vom 23.09.2009 - 4 AZR 331/08, NZA 2010, 513).
ArbG Düsseldorf, Urteil vom 5.2.2011, Az. 10 Ca 6310/10 § 613a BGB im Lichte der europäischen Richtlinienvorgabe zu interpretieren ist, setzt der Betriebsübergang nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts die Wahrung der Identität einer auf gewisse Dauer angelegten, hinreichend strukturierten und selbständigen wirtschaftlichen Einheit voraus (BAG 17.12.2009 - 8 AZR 1019/08 - Rn. 20 mwN, NZA 2010, 499; 23.9.2010 - 8 AZR 567/09 - Rn. 29, NZA 2011, 197).
ArbG Düsseldorf, Urteil vom 5.2.2011, Az. 10 Ca 6311/10 § 613a BGB im Lichte der europäischen Richtlinienvorgabe zu interpretieren ist, setzt der Betriebsübergang nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts die Wahrung der Identität einer auf gewisse Dauer angelegten, hinreichend strukturierten und selbständigen wirtschaftlichen Einheit voraus (BAG 17.12.2009 - 8 AZR 1019/08 - Rn. 20 mwN, NZA 2010, 499; 23.9.2010 - 8 AZR 567/09 - Rn. 29, NZA 2011, 197).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2011, Az. 3 Sa 673/10 Hier hat der Senat ausgeführt, dass § 613a BGB insbesondere dann umgangen werde, wenn im Fall eines Betriebsübergangs zugleich mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis mit dem Betriebsübernehmer vereinbart werde (BAG, Urteil vom 21.05.2008 – 8 AZR 481/07 -, NZA 2009, 144).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2011, Az. 3 Sa 676/10 Hier hat der Senat ausgeführt, dass § 613a BGB insbesondere dann umgangen werde, wenn im Fall eines Betriebsübergangs zugleich mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis mit dem Betriebsübernehmer vereinbart werde (BAG, Urteil vom 21.05.2008 – 8 AZR 481/07 -, NZA 2009, 144).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2011, Az. 3 Sa 677/10 Hier hat der Senat ausgeführt, dass § 613a BGB insbesondere dann umgangen werde, wenn im Fall eines Betriebsübergangs zugleich mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis mit dem Betriebsübernehmer vereinbart werde (BAG, Urteil vom 21.05.2008 – 8 AZR 481/07 -, NZA 2009, 144).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2011, Az. 3 Sa 678/10 Hier hat der Senat ausgeführt, dass § 613a BGB insbesondere dann umgangen werde, wenn im Fall eines Betriebsübergangs zugleich mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis mit dem Betriebsübernehmer vereinbart werde (BAG, Urteil vom 21.05.2008 – 8 AZR 481/07 -, NZA 2009, 144).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2011, Az. 3 Sa 670/10 Hier hat der Senat ausgeführt, dass § 613a BGB insbesondere dann umgangen werde, wenn im Fall eines Betriebsübergangs zugleich mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis mit dem Betriebsübernehmer vereinbart werde (BAG, Urteil vom 21.05.2008 – 8 AZR 481/07 -, NZA 2009, 144).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2011, Az. 3 Sa 671/10 Hier hat der Senat ausgeführt, dass § 613a BGB insbesondere dann umgangen werde, wenn im Fall eines Betriebsübergangs zugleich mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis mit dem Betriebsübernehmer vereinbart werde (BAG, Urteil vom 21.05.2008 – 8 AZR 481/07 -, NZA 2009, 144).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2011, Az. 3 Sa 680/10 Hier hat der Senat ausgeführt, dass § 613a BGB insbesondere dann umgangen werde, wenn im Fall eines Betriebsübergangs zugleich mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis mit dem Betriebsübernehmer vereinbart werde (BAG, Urteil vom 21.05.2008 – 8 AZR 481/07 -, NZA 2009, 144).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2011, Az. 3 Sa 1470/09 Hier hat der Senat ausgeführt, dass § 613a BGB insbesondere dann umgangen werde, wenn im Fall eines Betriebsübergangs zugleich mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis mit dem Betriebsübernehmer vereinbart werde (BAG, Urteil vom 21.05.2008 – 8 AZR 481/07 -, NZA 2009, 144).
LAG Köln, Urteil vom 5.1.2011, Az. 3 Sa 675/10 Hier hat der Senat ausgeführt, dass § 613a BGB insbesondere dann umgangen werde, wenn im Fall eines Betriebsübergangs zugleich mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber ein neues Arbeitsverhältnis mit dem Betriebsübernehmer vereinbart werde (BAG, Urteil vom 21.05.2008 – 8 AZR 481/07 -, NZA 2009, 144).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.11.2010, Az. 9 Sa 334/10 Dazu gehört grundsätzlich auch ein Anspruch auf Personaleinkauf (BAG, 13.12.2006 - 10 AZR 792/05 - NZA 2007, 325; ErfK/Preis, 10. Auflage 2010, § 613a BGB Rn. 73).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 2.5.2010, Az. 16 Sa 252/10 Mangels Fälligkeit hat die Verjährungsfrist noch nicht zu laufen begonnen (vgl. BAG vom 26.01.1999 - 3 AZR 381/97, NZA 2000, 95 Rn. 40; BAG vom 18.09.2001 - 3 AZR 689/00, AP Nr. 230 zu § 613a BGB Rn. 40).
ArbG Duisburg, Urteil vom 1.5.2010, Az. 3 Ca 2775/09 Die Kausalität zwischen Pflichtverletzung und Schaden gehört zu den - vom Arbeitnehmer darzulegenden - anspruchsbegründenden Voraussetzungen für einen Schadensersatzanspruch (vgl. BAG v. 27.11.2008, 8 AZR 1023/06, AP Nr. 8 zu § 613a BGB Unterrichtung; BAG v. 16.5.2007, 8 AZR 709/06, NZA 2007, 1154, Rn. 92f.bei juris)
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2009, Az. 9 Sa 898/09 Der Zweck, Planungssicherheit zu erreichen, und das damit verbundene Interesse an einer Vereinbarung bestanden am 01. 11.1999 fort, weil nach der damaligen Rechtslage zu § 613a BGB dem Übergang des Arbeitsverhältnisses jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt des Betriebsübergangs widersprochen werden konnte (BAG 19.12.2007 – 5 AZR 1008/06 – NZA 2008, 464, 465 unter Hinweis auf BAG 22.04.1993 - 2 AZR 313/92 - AP BGB § 613a Nr. 102).
ArbG Paderborn, Urteil vom 3.3.2009, Az. 2 Ca 1808/08 49Entgegen der Ansicht des Klägers findet der TVöD-VKA auf das Arbeitsverhältnis der Parteien auch nicht über § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB kraft endlos dynamischer Inbezugnahme bzw. unbedingter zeitdynamischer Verweisung (vgl. zu den Begrifflichkeiten BAG v. 18.04.2007 – 4 AZR 652/05, NZA 2007, 965), mithin auch nicht kraft – nicht lediglich durch Transformation gewonnenen sondern gleichsam 'ursprünglichen' – Vertragsrechts Anwendung.
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2009, Az. III ZR 106/08 BGB §613a Abs. 2 Satz 1 a)	Sind vom früheren Betriebsinhaber betriebliche Versorgungsanwartschaften für Arbeitnehmer begründet worden, so haftet dieser im Falle eines Betriebsübergangs nach § 613a Abs. 2 Satz 1 BGB nur für die innerhalb eines Jahres nach dem Betriebsübergang fällig werdenden Betriebsrentenansprüche (im Anschluss an BAG, Urteile vom 25. April 2006 - 3 AZR 50/05 - NZA-RR 2007, 310 und vom 21. Februar 2006 - 3 AZR 216/05-NZA 2007, 931).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2009, Az. III ZR 106/08 9	1.	In der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts ist geklärt, dass der frühere Betriebsinhaber, wenn vor dem Zeitpunkt des Betriebsübergangs für Arbeitnehmer Versorgungsanwartschaften begründet worden sind, nach § 613a Abs. 2 Satz 1 BGB nur für die innerhalb eines Jahres nach dem Betriebsübergang fällig werdenden Betriebsrentenansprüche haftet (vgl. nur BAG, Urteile vom 25. April 2006 - 3 AZR 50/05 - NZA-RR 2007, 310, 314 Rn. 40 und vom 21. Februar 2006 - 3 AZR 216/05 - NZA 2007, 931, 933 Rn. 32).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2009, Az. III ZR 106/08 11	Eine andere Betrachtungsweise ist auch nicht deshalb gerechtfertigt, weil vorliegend dem (Teil-)Betriebsübergang eine Ausschreibung aufgrund öffentlichen Vergaberechts zugrunde lag und nach der jüngeren Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (die ebenfalls zur Neubereederung eines Forschungsschiffes ergangen ist) §613a BGB auch auf eine derartige Konstellation Anwendung findet (BAG, Urteil vom 2. März 2006 -8AZR 147/05- NZA 2006, 1105).
ArbG Mönchengladbach, Urteil vom 3.5.2008, Az. 5 Ca 85/08 Zu den maßgeblichen Tatsachen zählen insbesondere die Art des betreffenden Betriebs, der Übergang der materiellen Betriebsmittel wie Gebäude und bewegliche Güter sowie deren Wert und Bedeutung, die Übernahme der immateriellen Betriebsmittel und der vorhandenen Organisation, der Grad der Ähnlichkeit mit der Betriebstätigkeit des bisherigen Inhabers, die Weiterbeschäftigung der Hauptbelegschaft, der Übergang von Kundschaft und Lieferantenbeziehungen sowie die Dauer einer eventuellen Unterbrechung der Betriebstätigkeit (st. Rspr. BAG im Anschluss an EuGH, Urt. v. 11.3.1997 - Rs C-13/95, Slg. I 1997, 1259 (Ayse Süzen): BAG, Urt. v. 25.5.2000 - 8 AZR 416/99, AP Nr. 209 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 16.5.2002 - 8 AZR 319/01, AP Nr. 237 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 8.8.2002 - 8 AZR 583/01, NZA 2003, 315; BAG, Urt. v. 18.12.2003 - 8 AZR 621/02, AP Nr. 263 zu § 613a BGB).
ArbG Mönchengladbach, Urteil vom 3.5.2008, Az. 5 Ca 86/08 Zu den maßgeblichen Tatsachen zählen insbesondere die Art des betreffenden Betriebs, der Übergang der materiellen Betriebsmittel wie Gebäude und bewegliche Güter sowie deren Wert und Bedeutung, die Übernahme der immateriellen Betriebsmittel und der vorhandenen Organisation, der Grad der Ähnlichkeit mit der Betriebstätigkeit des bisherigen Inhabers, die Weiterbeschäftigung der Hauptbelegschaft, der Übergang von Kundschaft und Lieferantenbeziehungen sowie die Dauer einer eventuellen Unterbrechung der Betriebstätigkeit (st. Rspr. BAG im Anschluss an EuGH, Urt. v. 11.3.1997 - Rs C-13/95, Slg. I 1997, 1259 (Ayse Süzen): BAG, Urt. v. 25.5.2000 - 8 AZR 416/99, AP Nr. 209 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 16.5.2002 - 8 AZR 319/01, AP Nr. 237 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 8.8.2002 - 8 AZR 583/01, NZA 2003, 315; BAG, Urt. v. 18.12.2003 - 8 AZR 621/02, AP Nr. 263 zu § 613a BGB).
ArbG Mönchengladbach, Urteil vom 3.5.2008, Az. 5 Ca 87/08 Zu den maßgeblichen Tatsachen zählen insbesondere die Art des betreffenden Betriebs, der Übergang der materiellen Betriebsmittel wie Gebäude und bewegliche Güter sowie deren Wert und Bedeutung, die Übernahme der immateriellen Betriebsmittel und der vorhandenen Organisation, der Grad der Ähnlichkeit mit der Betriebstätigkeit des bisherigen Inhabers, die Weiterbeschäftigung der Hauptbelegschaft, der Übergang von Kundschaft und Lieferantenbeziehungen sowie die Dauer einer eventuellen Unterbrechung der Betriebstätigkeit (st. Rspr. BAG im Anschluss an EuGH, Urt. v. 11.3.1997 - Rs C-13/95, Slg. I 1997, 1259 (Ayse Süzen): BAG, Urt. v. 25.5.2000 - 8 AZR 416/99, AP Nr. 209 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 16.5.2002 - 8 AZR 319/01, AP Nr. 237 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 8.8.2002 - 8 AZR 583/01, NZA 2003, 315; BAG, Urt. v. 18.12.2003 - 8 AZR 621/02, AP Nr. 263 zu § 613a BGB).
ArbG Mönchengladbach, Urteil vom 3.5.2008, Az. 5 Ca 88/08 Zu den maßgeblichen Tatsachen zählen insbesondere die Art des betreffenden Betriebs, der Übergang der materiellen Betriebsmittel wie Gebäude und bewegliche Güter sowie deren Wert und Bedeutung, die Übernahme der immateriellen Betriebsmittel und der vorhandenen Organisation, der Grad der Ähnlichkeit mit der Betriebstätigkeit des bisherigen Inhabers, die Weiterbeschäftigung der Hauptbelegschaft, der Übergang von Kundschaft und Lieferantenbeziehungen sowie die Dauer einer eventuellen Unterbrechung der Betriebstätigkeit (st. Rspr. BAG im Anschluss an EuGH, Urt. v. 11.3.1997 - Rs C-13/95, Slg. I 1997, 1259 (Ayse Süzen): BAG, Urt. v. 25.5.2000 - 8 AZR 416/99, AP Nr. 209 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 16.5.2002 - 8 AZR 319/01, AP Nr. 237 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 8.8.2002 - 8 AZR 583/01, NZA 2003, 315; BAG, Urt. v. 18.12.2003 - 8 AZR 621/02, AP Nr. 263 zu § 613a BGB).
ArbG Mönchengladbach, Urteil vom 3.4.2008, Az. 7 Ca 132/08 Betriebstätigkeit (st. Rspr. BAG im Anschluss an EuGH, Urt. v. 11.3.1997 - Rs C-13/95, Slg. I 1997, 1259 (Ayse Süzen): BAG, Urt. v. 25.5.2000 - 8 AZR 416/99, AP Nr. 209 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 16.5.2002 - 8 AZR 319/01, AP Nr. 237 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 8.8.2002 - 8 AZR 583/01, NZA 2003, 315; BAG, Urt. v. 18.12.2003 - 8 AZR 621/02, AP Nr. 263 zu § 613a BGB).
ArbG Mönchengladbach, Urteil vom 3.4.2008, Az. 7 Ca 133/08 Zu den maßgeblichen Tatsachen zählen insbesondere die Art des betreffenden Betriebs, der Übergang der materiellen Betriebsmittel wie Gebäude und bewegliche Güter sowie deren Wert und Bedeutung, die Übernahme der immateriellen Betriebsmittel und der vorhandenen Organisation, der Grad der Ähnlichkeit mit der Betriebstätigkeit des bisherigen Inhabers, die Weiterbeschäftigung der Hauptbelegschaft, der Übergang von Kundschaft und Lieferantenbeziehungen sowie die Dauer einer eventuellen Unterbrechung der Betriebstätigkeit (st. Rspr. BAG im Anschluss an EuGH, Urt. v. 11.3.1997 - Rs C-13/95, Slg. I 1997, 1259 (Ayse Süzen): BAG, Urt. v. 25.6..2000 - 8 AZR 416/99, AP Nr. 209 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 16.6..2002 - 8 AZR 319/01, AP Nr. 237 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 8.8.2002 - 8 AZR 583/01, NZA 2003, 315; BAG, Urt. v. 18.12.2003 - 8 AZR 621/02, AP Nr. 263 zu § 613a BGB).
ArbG Mönchengladbach, Urteil vom 3.4.2008, Az. 7 Ca 162/08 Zu den maßgeblichen Tatsachen zählen insbesondere die Art des betreffenden Betriebs, der Übergang der materiellen Betriebsmittel wie Gebäude und bewegliche Güter sowie deren Wert und Bedeutung, die Übernahme der immateriellen Betriebsmittel und der vorhandenen Organisation, der Grad der Ähnlichkeit mit der Betriebstätigkeit des bisherigen Inhabers, die Weiterbeschäftigung der Hauptbelegschaft, der Übergang von Kundschaft und Lieferantenbeziehungen sowie die Dauer einer eventuellen Unterbrechung der Betriebstätigkeit (st. Rspr. BAG im Anschluss an EuGH, Urt. v. 11.3.1997 - Rs C-13/95, Slg. I 1997, 1259 (Ayse Süzen): BAG, Urt. v. 25.5.2000 - 8 AZR 416/99, AP Nr. 209 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 16.5.2002 - 8 AZR 319/01, AP Nr. 237 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 8.8.2002 - 8 AZR 583/01, NZA 2003, 315; BAG, Urt. v. 18.12.2003 - 8 AZR 621/02, AP Nr. 263 zu § 613a BGB).
ArbG Mönchengladbach, Urteil vom 3.4.2008, Az. 7 Ca 71/08 Zu den maßgeblichen Tatsachen zählen insbesondere die Art des betreffenden Betriebs, der Übergang der materiellen Betriebsmittel wie Gebäude und bewegliche Güter sowie deren Wert und Bedeutung, die Übernahme der immateriellen Betriebsmittel und der vorhandenen Organisation, der Grad der Ähnlichkeit mit der Betriebstätigkeit des bisherigen Inhabers, die Weiterbeschäftigung der Hauptbelegschaft, der Übergang von Kundschaft und Lieferantenbeziehungen sowie die Dauer einer eventuellen Unterbrechung der Betriebstätigkeit (st. Rspr. BAG im Anschluss an EuGH, Urt. v. 11.3.1997 - Rs C-13/95, Slg. I 1997, 1259 (Ayse Süzen): BAG, Urt. v. 25.5.2000 - 8 AZR 416/99, AP Nr. 209 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 16.5.2002 - 8 AZR 319/01, AP Nr. 237 zu § 613a BGB; BAG, Urt. v. 8.8.2002 - 8 AZR 583/01, NZA 2003, 315; BAG, Urt. v. 18.12.2003 - 8 AZR 621/02, AP Nr. 263 zu § 613a BGB).
ArbG Solingen, Urteil vom 3.4.2008, Az. 5 Ca 1791/07 Unterstellt man, dass die Beklagte in ihrem Informationsschreiben vom 22. Oktober 2004 ausdrücklich über die Verteilung der Haftung nach § 613a Abs. 2 BGB informiert und insbesondere darauf hingewiesen hätte, dass im Falle eines Betriebsübergangs und einer sodann ausgesprochenen Kündigung der B. GmbH die Beklagte nicht mehr für diese Abfindungszahlung in Anspruch genommen werden könnte und unterstellt man weiterhin, dass die Beklagte nicht nur darauf hingewiesen hätte, dass nach den Regelungen in der mit dem Gesamtbetriebsrat der Agfa Gevaert AG und den örtlichen Betriebsräten vereinbarten Überleitungsvereinbarung im Falle eines Widerspruchs kein Anspruch auf eine Abfindung besteht (was nach den einschlägigen Betriebsvereinbarungen den Tatsachen entspricht), sondern hätte die Beklagte zudem offen darauf hingewiesen, dass die Wirksamkeit derartiger Regelungen höchstrichterlich bislang noch nicht geklärt ist (ob eine derart weit reichende Informationspflicht überhaupt bestanden hätte ist angesichts der Tatsache, dass das BAG eine Unterrichtung über komplexe Rechtsfragen als ordnungsgemäß ansieht, wenn eine vertretbare Rechtsposition mitgeteilt wird, fraglich, vgl. BAG, Urteil vom 13.7.2006, 8 AZR 303/05, NZA 2006, 1273, 1275), hätten sich die Handlungsalternativen für die Klägerin wie folgt dargestellt:
ArbG Solingen, Urteil vom 3.4.2008, Az. 5 Ca 1793/07 Unterstellt man, dass die Beklagte in ihrem Informationsschreiben vom 22. Oktober 2004 ausdrücklich über die Verteilung der Haftung nach § 613a Abs. 2 BGB informiert und insbesondere darauf hingewiesen hätte, dass im Falle eines Betriebsübergangs und einer sodann ausgesprochenen Kündigung der B. GmbH die Beklagte nicht mehr für diese Abfindungszahlung in Anspruch genommen werden könnte und unterstellt man weiterhin, dass die Beklagte nicht nur darauf hingewiesen hätte, dass nach den Regelungen in der mit dem Gesamtbetriebsrat der Agfa Gevaert AG und den örtlichen Betriebsräten vereinbarten Überleitungsvereinbarung im Falle eines Widerspruchs kein Anspruch auf eine Abfindung besteht (was nach den einschlägigen Betriebsvereinbarungen den Tatsachen entspricht), sondern hätte die Beklagte zudem offen darauf hingewiesen, dass die Wirksamkeit derartiger Regelungen höchstrichterlich bislang noch nicht geklärt ist (ob eine derart weit reichende Informationspflicht überhaupt bestanden hätte ist angesichts der Tatsache, dass das BAG eine Unterrichtung über komplexe Rechtsfragen als ordnungsgemäß ansieht, wenn eine vertretbare Rechtsposition mitgeteilt wird, fraglich, vgl. BAG, Urteil vom 13.7.2006, 8 AZR 303/05, NZA 2006, 1273, 1275), hätten sich die Handlungsalternativen für den Kläger wie folgt dargestellt:
ArbG Solingen, Urteil vom 5.10.2007, Az. 5 Ca 1189/07 Unterstellt man, dass die Beklagte in ihrem Informationsschreiben vom 22. Oktober 2004 ausdrücklich über die Verteilung der Haftung nach § 613a Abs. 2 BGB informiert hätte und insbesondere darauf hingewiesen hätte, dass im Falle eines Betriebsübergangs und einer sodann ausgesprochenen Kündigung der B. GmbH die Beklagte nicht mehr für diese Abfindungszahlung in Anspruch genommen werden könnte und unterstellt man weiterhin, dass die Beklagte nicht nur darauf hingewiesen hätte, dass nach den Regelungen in der mit dem Gesamtbetriebsrat der B. AG und den örtlichen Betriebsräten vereinbarten Überleitungsvereinbarung im Falle eines Widerspruchs kein Anspruch auf eine Abfindung besteht (was nach den einschlägigen Betriebsvereinbarungen den Tatsachen entspricht), sondern hätte die Beklagte zudem offen darauf hingewiesen, dass die Wirksamkeit derartiger Regelungen höchstrichterlich bislang noch nicht geklärt ist (ob eine derart weit reichende Informationspflicht überhaupt bestanden hätte ist angesichts der Tatsache, dass das BAG eine Unterrichtung über komplexe Rechtsfragen als ordnungsgemäß ansieht, wenn eine vertretbare Rechtsposition mitgeteilt wird, fraglich, vgl. BAG vom 13.7.2006, 8 AZR 303/05, NZA 2006, 1273, 1275), hätten sich die Handlungsalternativen für die Klägerin wie folgt dargestellt:
ArbG Solingen, Urteil vom 5.10.2007, Az. 5 Ca 1191/07 Unterstellt man, dass die Beklagte in ihrem Informationsschreiben vom 22. Oktober 2004 ausdrücklich über die Verteilung der Haftung nach § 613a Abs. 2 BGB informiert hätte und insbesondere darauf hingewiesen hätte, dass im Falle eines Betriebsübergangs und einer sodann ausgesprochenen Kündigung der B. GmbH die Beklagte nicht mehr für diese Abfindungszahlung in Anspruch genommen werden könnte und unterstellt man weiterhin, dass die Beklagte nicht nur darauf hingewiesen hätte, dass nach den Regelungen in der mit dem Gesamtbetriebsrat der B. AG und den örtlichen Betriebsräten vereinbarten Überleitungsvereinbarung im Falle eines Widerspruchs kein Anspruch auf eine Abfindung besteht (was nach den einschlägigen Betriebsvereinbarungen den Tatsachen entspricht), sondern hätte die Beklagte zudem offen darauf hingewiesen, dass die Wirksamkeit derartiger Regelungen höchstrichterlich bislang noch nicht geklärt ist (ob eine derart weit reichende Informationspflicht überhaupt bestanden hätte ist angesichts der Tatsache, dass das BAG eine Unterrichtung über komplexe Rechtsfragen als ordnungsgemäß ansieht, wenn eine vertretbare Rechtsposition mitgeteilt wird, fraglich, vgl. BAG vom 13.7.2006, 8 AZR 303/05, NZA 2006, 1273, 1275), hätten sich die Handlungsalternativen für die Klägerin wie folgt dargestellt:
ArbG Solingen, Urteil vom 2.9.2006, Az. 5 Ca 551/06 61Dass über die Haftungsfragen des § 613a Abs. 2 BGB zu unterrichten ist, ergibt sich jedoch nicht nur aus der Gesetzesbegründung, sondern auch aus einem obiter dictum des BAG (Urteil vom 24.05.2005, 8 AZR 398/04, NZA 2005, 1302, 1304): „Ob die Beklagte mit ihrem Schreiben vom 08.04.2003 ihrer Unterrichtungspflicht ordnungsgemäß nachkam kann dahin gestellt bleiben [...] Soweit es um die Frage der Weitergeltung der bisherigen Rechten und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis geht, mag dies genügen.
LAG Hamm, Urteil vom 5.9.2006, Az. 4 Sa 180/06 Dem gegenüber sieht die ganz herrschende Meinung keine Notwendigkeit, § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB in dieser Weise einschränkend auszulegen (LAG Düsseldorf, Urteil vom 22.10.2003 – 12 (15) Sa 1205/03 = ZInsO 2004, 823; LAG Düsseldorf, Urteil vom 22.10.2003 – 12 Sa 1202/03 = NZA-RR 2004, 288 ff.; LAG Niedersachsen, Urteil vom 19.12.2005 – 5 Sa 1326/04 – Juris; ErfKomm/Rolfs, 6. Aufl. 2006, § 8 ATG Rdnr. 9; ErfKomm/Preis, § 613a BGB Rdnr. 67; MünchKomm/Müller-Glöge, Bd. 4, 4. Aufl. 2005, § 613a BGB Rdnr. 83; HWK-Willemsen/Müller-Bonnani, 2. Aufl. 2006, § 613a BGB Rdnr. 222a; Palandt/Weidenkaff, 65. Aufl. 2006, § 613a BGB Rdnr. 5; Küttner/Kreitner, Personalhandbuch 2006 'Betriebsübergang' Rdnr. 3).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. III ZR 102/05 Es kann daher dahinstehen, ob eine derart eingeschränkte Beendigungsverpflichtung mit §613a BGB vereinbar wäre (vgl. § 613a Abs.6 BGB n.F.; siehe auch BAG NZA 1996, 207, 208; 1999, 262, 263; BAGE 90, 260, 269 ff und BAG, Urteil vom 18. August 2005 - 8 AZR 523/04 -juris Rn. 26 ff, vorgesehen für BAGE) oder - was die Revision vor allem daraus herleiten will, dass die dem Kläger auferlegte Verpflichtung ausschließlich Arbeitsverhältnisse mit Familienmitgliedern betrifft- einer Inhaltskontrolle nach § 307 Abs. 1 und 2 BGB stand hielte.
LAG Hamm, Urteil vom 4.0.2006, Az. 4 Sa 1412/05 Nach seinem Wortlaut verlangt § 613a Abs. 1 BGB kein einheitliches Rechtsgeschäft, sondern lässt auch mehrere Rechtsgeschäfte genügen, wenn sie nur in ihrer Gesamtheit auf die Übernahme eines lebendigen, funktionstüchtigen Betriebes und den Übergang der Leitungsmacht gerichtet sind, wenn also mit dieser Zielvorgabe ein 'Bündel von Rechtsgeschäften' vorliegt (BAG, Urt. v. 22.05.1985 – 5 AZR 73/84, NZA 1985, 773 = ZIP 1985, 1343; BAG, Urt. v. 03.07.1986 – 2 AZR 68/85, NZA 1987, 123 = ZIP 1986, 1595; BAG, Urt. v. 18.02.1999 – 8 AZR 485/97, NZA 1999, 648 = ZInsO 1999, 483 = ZIP 1999, 1142).
LAG Hamm, Urteil vom 4.0.2006, Az. 4 Sa 1412/05 84'; LAG Hamm, Urt. v. 12.12.1996 – 4 Sa 1258/94, LAGE § 613a BGB Nr. 60 = MDR 1997, 950; LAG Hamm, Urt. v. 25.11.2004 – 4 Sa 1120/03, LAGE § 125 InsO Nr. 5 = ZInsO 2005, 616) beim Betriebsübergang kraft Gesetzes, denn § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB stellt eine gesetzlich vorgesehene Beendigung des Arbeitsverhältnisses dar, die zwingend mit dem gesetzlichen Übergang des unveränderten Arbeitsverhältnisses auf den neuen Inhaber verbunden ist (BAG, Urt. v. 30.10.1986 – 2 AZR 101/85, NZA 1987, 524 = ZIP 1987, 529).
LAG Hamm, Urteil vom 4.0.2006, Az. 4 Sa 1512/05 Nach seinem Wortlaut verlangt § 613a Abs. 1 BGB kein einheitliches Rechtsgeschäft, sondern lässt auch mehrere Rechtsgeschäfte genügen, wenn sie nur in ihrer Gesamtheit auf die Übernahme eines lebendigen, funktionstüchtigen Betriebes und den Übergang der Leitungsmacht gerichtet sind, wenn also mit dieser Zielvorgabe ein 'Bündel von Rechtsgeschäften' vorliegt (BAG, Urt. v. 22.05.1985 – 5 AZR 73/84, NZA 1985, 773 = ZIP 1985, 1343; BAG, Urt. v. 03.07.1986 – 2 AZR 68/85, NZA 1987, 123 = ZIP 1986, 1595; BAG, Urt. v. 18.02.1999 – 8 AZR 485/97, NZA 1999, 648 = ZInsO 1999, 483 = ZIP 1999, 1142).
LAG Hamm, Urteil vom 4.0.2006, Az. 4 Sa 1512/05 84'; LAG Hamm, Urt. v. 12.12.1996 – 4 Sa 1258/94, LAGE § 613a BGB Nr. 60 = MDR 1997, 950; LAG Hamm, Urt. v. 25.11.2004 – 4 Sa 1120/03, LAGE § 125 InsO Nr. 5 = ZInsO 2005, 616) beim Betriebsübergang kraft Gesetzes, denn § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB stellt eine gesetzlich vorgesehene Beendigung des Arbeitsverhältnisses dar, die zwingend mit dem gesetzlichen Übergang des unveränderten Arbeitsverhältnisses auf den neuen Inhaber verbunden ist (BAG, Urt. v. 30.10.1986 – 2 AZR 101/85, NZA 1987, 524 = ZIP 1987, 529).
LAG Hamm, Urteil vom 4.0.2006, Az. 4 Sa 1511/05 Nach seinem Wortlaut verlangt § 613a Abs. 1 BGB kein einheitliches Rechtsgeschäft, sondern lässt auch mehrere Rechtsgeschäfte genügen, wenn sie nur in ihrer Gesamtheit auf die Übernahme eines lebendigen, funktionstüchtigen Betriebes und den Übergang der Leitungsmacht gerichtet sind, wenn also mit dieser Zielvorgabe ein 'Bündel von Rechtsgeschäften' vorliegt (BAG, Urt. v. 22.05.1985 – 5 AZR 73/84, NZA 1985, 773 = ZIP 1985, 1343; BAG, Urt. v. 03.07.1986 – 2 AZR 68/85, NZA 1987, 123 = ZIP 1986, 1595; BAG, Urt. v. 18.02.1999 – 8 AZR 485/97, NZA 1999, 648 = ZInsO 1999, 483 = ZIP 1999, 1142).
LAG Hamm, Urteil vom 4.0.2006, Az. 4 Sa 1511/05 84'; LAG Hamm, Urt. v. 12.12.1996 – 4 Sa 1258/94, LAGE § 613a BGB Nr. 60 = MDR 1997, 950; LAG Hamm, Urt. v. 25.11.2004 – 4 Sa 1120/03, LAGE § 125 InsO Nr. 5 = ZInsO 2005, 616) beim Betriebsübergang kraft Gesetzes, denn § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB stellt eine gesetzlich vorgesehene Beendigung des Arbeitsverhältnisses dar, die zwingend mit dem gesetzlichen Übergang des unveränderten Arbeitsverhältnisses auf den neuen Inhaber verbunden ist (BAG, Urt. v. 30.10.1986 – 2 AZR 101/85, NZA 1987, 524 = ZIP 1987, 529).
LAG Hamm, Urteil vom 4.11.2005, Az. 4 Sa 297/05 Den für das Vorliegen eines Übergangs maßgeblichen Kriterien kommt je nach der ausgeübten Tätigkeit und je nach den Produktions- oder Betriebsmethoden unterschiedliches Gewicht zu (BAG v. 22.05.1997 – 8 AZR 101/96, NZA 1997, 1050 = SAE 1998, 204 [Wank] = ZIP 1997, 1555; BAG v. 22.05.1997 – 8 AZR 103/96, EzA § 613a BGB Nr. 157; BAG v. 22.05.1997 – 8 AZR 118/96, ZInsO 1998, 93).
LAG Hamm, Urteil vom 4.11.2005, Az. 4 Sa 297/05 Legt der in einem Baubetrieb beschäftigte Arbeitnehmer dar, dass der in Anspruch genommene Betriebserwerber die wesentlichen Betriebsmittel nach Einstellung des Baubetriebs des bisherigen Geschäftsinhabers verwendet, um einen gleichartigen Baubetrieb zu führen, so spricht außerhalb des Insolvenzverfahrens der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass dies aufgrund eines Rechtsgeschäfts im Sinne des § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB geschieht (so allgemein BAG v. 15.05.1985 – 5 AZR 576/84, MDR 1985, 1052 = NZA 1985, 736 = ZIP 1985, 1158).
LAG Hamm, Urteil vom 4.11.2005, Az. 4 Sa 297/05 84'; LAG Hamm v. 12.12.1996 – 4 Sa 1258/94, LAGE § 613a BGB Nr. 60 = MDR 1997, 950; LAG Hamm v. 25.11.2004 – 4 Sa 1120/03, LAGE § 125 InsO Nr. 5 = ZInsO 2005, 616) beim Betriebsübergang kraft Gesetzes, denn § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB stellt eine gesetzlich vorgesehene Beendigung des Arbeitsverhältnisses dar, die zwingend mit dem gesetzlichen Übergang des unveränderten Arbeitsverhältnisses auf den neuen Inhaber verbunden ist (BAG v. 30.10.1986 – 2 AZR 101/85, NZA 1987, 524 = ZIP 1987, 529).
LAG Hamm, Urteil vom 4.11.2005, Az. 4 Sa 297/05 Höchstrichterlich anerkannt ist, dass in diesen Fällen die Widerspruchsfrist gemäß § 613a Abs.6 Satz 1 BGB nicht zu laufen beginnt (BAG v. 24.05.2005 – 8 AZR 398/04, NZA 2005, 1302 = ZIP 2005, 1978).
LAG Köln, Urteil vom 3.8.2005, Az. 3 Sa 504/05 Der insoweit darlegungsund beweispflichtige Kläger (vgl. BAG, Urteil vom 05.12.1985 – 2 AZR 3/85, EzA § 613a BGB Nr. 50; LAG Köln, Urteil vom 15.01.1997 – 7 Sa 835/96, NZA 1998, 484) hat keine tragfähigen Umstände vorgetragen, die einen Betriebsübergang begründen könnten.
LAG Köln, Urteil vom 3.8.2005, Az. 3 Sa 504/05 Die Identität der Einheit ergibt sich darüber hinaus auch aus anderen Merkmalen wie ihrem Personal, ihren Führungskräften, ihrer Arbeitsorganisation, ihren Betriebsmethoden und ggf den ihr zur Verfügung stehenden Betriebsmitteln (ständige Rechtsprechung des BAG im Anschluss an das Urteil des EuGH vom 11.03.1997 – Rs. C-13/95, EzA § 613a BGB Nr. 145; BAG, Urteil vom 26.08.1999 – 8 AZR 827/98, NZA 2000, 371, 372; BAG, Urteil vom 02.12.1999 – 8 AZR 796/98, NZA 2000, 369, 370; BAG, Urteil vom 08.08.2002 – 8 AZR 3/01, NZA 2003, 315).
LAG Hamm, Urteil vom 4.10.2004, Az. 4 Sa 1120/03 Die Veräußerung des Betriebs allein ist – wie sich aus der Wertung des § 613a BGB ergibt – keine Stilllegung, weil die Identität des Betriebs gewahrt bleibt und lediglich ein Betriebsinhaberwechsel stattfindet (vgl. BAG, Urt. v. 09.02.1994 – 2 AZR 666/93, NZA 1994, 686 = ZIP 1994, 1041).
LAG Hamm, Urteil vom 4.10.2004, Az. 4 Sa 1120/03 1872.2.§ 613a Abs. 1 Satz 1 BGB stellt eine gesetzlich vorgesehene Beendigung des Arbeitsverhältnisses dar, die mit dem gesetzlichen Übergang des unveränderten Arbeitsverhältnisses auf den neuen Betriebsinhaber verbunden ist (BAG, Urt. v. 30.10.1986 – 2 AZR 101/85, NZA 1987, 524 = ZIP 1987, 529).
LAG Hamm, Urteil vom 4.9.2004, Az. 4 Sa 1740/03 Ob noch Arbeit geleistet wird oder der Arbeitnehmer freigestellt ist, ist unerheblich (LAG Köln, Urt. v. 08.06.2001 – 11 Sa 281/01, LAGE § 613a BGB Nr. 81a = LAGReport 2002, 34 = MDR 2001, 1422 = ZInsO 2002, 96).
LAG Hamm, Urteil vom 4.9.2004, Az. 4 Sa 1740/03 Nach der noch unter der Konkursordnung entwickelten Rechtsprechung (grundlegend BAG, Urt. v. 17.01.1980 – 3 AZR 160/79, AP Nr.18 zu § 613a BGB = NJW 1980, 1124 = ZIP 1980, 117), an der auch unter der Geltung der Insolvenzord-nung festzuhalten ist (BAG, Urt. v. 20.06.2002 –8 AZR 459/01, BAGReport 2003, 178 = NZA 2003, 318 = NZI 2003, 222 = ZInsO 2003, 139 = ZIP 2003, 222), gilt die Haf-tung des Betriebserwerbers für rückständige Forderungen (§ 613a Abs. 1 Satz 1 BGB) im Insolvenzverfahren nicht, soweit die besonderen Verteilungsgrundsätze des Insolvenzrechts hinsichtlich der Forderungen, die ein Gläubiger als Insolvenzgläubiger geltend zu machen hat (§§ 38, 174 ff. InsO), eingreifen (BAG, Urt. v. 18.11.2003 – 9 AZR 95/03, BAGReport 2004, 234 = NZA 2004, 651 = NZI 2005, 118 = ZInsO 2004, 1325 = ZIP 2004, 1013).
LAG Hamm, Urteil vom 4.9.2004, Az. 4 Sa 1740/03 Die insolvenzrechtliche Beschränkung der Haftung nach § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB ergreift lediglich Insolvenzforderungen (§§ 38, 108 Abs. 2 InsO), nicht jedoch Masseforderungen im Sinne des § 55 InsO (BAG, Urt. v. 04.12.1986 –2 AZR 246/86, AP Nr. 56 zu § 613a BGB = EzA § 613a BGB Nr. 56; BAG, Urt. v. 18.11.2003 – 9 AZR 95/03, BAGReport 2004, 234 = NZA 2004, 651 = ZInsO 2004, 1325 = ZIP 2004, 1013; BAG, Urt. v. 18.11.2003 – 9 AZR 347/03, BAGReport 2004, 232 = MDR 2004, 964 = NZA 2004, 654 = ZInsO 2005, 222 = ZIP 2004, 1011).
LAG Hamm, Urteil vom 4.9.2004, Az. 4 Sa 1102/04 Erst recht hätte sie keinen 'grundlosen' 83Widerspruch (BAG, Urt. v. 15.02.1984 – 5 AZR 123/82, AP Nr. 37 zu § 613a BGB [Herschel] = MDR 1984, 699 = NZA 1984, 32) anerkennen dürfen.
LAG Hamm, Urteil vom 4.5.2003, Az. 4 Ca 1244/02 Den für das Vorliegen eines Übergangs maßgeblichen Kriterien kommt je nach der ausgeübten Tätigkeit und je nach den Produktions- oder Betriebsmethoden unterschiedliches Gewicht zu (BAG v. 22.05.1997 - 8 AZR 101/96, NZA 1997, 1050 = SAE 1998, 204 [Wank] = ZIP 1997, 1555; BAG v. 22.05.1997 - 8 AZR 103/96, EzA § 613a BGB Nr. 157; BAG v. 22.05.1997 - 8 AZR 118/96, ZInsO 1998, 93).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 80/02 § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB stellt eine gesetzlich vorgesehene Beendigung des Arbeitsverhältnisses dar, die mit dem gesetzlichen Übergang des unveränderten Arbeitsverhältnisses auf den neuen Betriebsinhaber verbunden ist (BAG v. 30.10.1986 - 2 AZR 101/85, NZA 1987, 524 = ZIP 1987, 529).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 80/02 Dieser Widerspruch, der auf den Zeitpunkt des Betriebsübergangs zurückwirkt, kann sowohl dem Betriebsveräußerer als auch dem Betriebserwerber gegenüber erklärt werden (BAG v. 21.03.1991 - 2 AZR 577/90, NZA 1991, 726; BAG v. 22.04.1993 - 2 AZR 50/92, NZA 1994, 360 = ZIP 1994, 389; ferner ab 01.04.2002 § 613a Abs.6 Satz 2 BGB n.F.).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 80/02 Bei fehlendem oder nicht rechtzeitigem Widerspruch des Arbeitnehmers geht dessen Arbeitsverhältnis nahtlos auf den Betriebserwerber über (BAG v. 22.04. 1993 - 2 AZR 313/92, NZA 1994, 357 = ZIP 1994, 391), das Arbeitsverhältnis zu dem Betriebsveräußerer erlischt (LAG Hamm v. 12.12.1996 - 4 Sa 1258/94, LAGE § 613a BGB Nr. 60 = MDR 1997, 950).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 80/02 Der bisherige Arbeitgeber kann auch nicht neben dem Betriebserwerber als Gesamtschuldner auf Weiterbeschäftigung in Anspruch genommen werden (LAG Hamm v. 09.03.1989 - 17 Sa 1499/88, LAGE § 613a BGB Nr.15 = NZA 1989, 823; a.A. LAG Berlin v. 28.10.1991 - 9 Sa 51/91, LAGE § 613a BGB Nr. 25 = NZA 1992, 762 = ZIP 1992, 1429).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 81/02 § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB stellt eine gesetzlich vorgesehene Beendigung des Arbeitsverhältnisses dar, die mit dem gesetzlichen Übergang des unveränderten Arbeitsverhältnisses auf den neuen Betriebsinhaber verbunden ist (BAG v. 30.10.1986 - 2 AZR 101/85, NZA 1987, 524 = ZIP 1987, 529).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 81/02 Dieser Widerspruch, der auf den Zeitpunkt des Betriebsübergangs zurückwirkt, kann sowohl dem Betriebsveräußerer als auch dem Betriebserwerber gegenüber erklärt werden (BAG v. 21.03.1991 - 2 AZR 577/90, NZA 1991, 726; BAG v. 22.04.1993 - 2 AZR 50/92, NZA 1994, 360 = ZIP 1994, 389; ferner ab 01.04.2002 § 613a Abs.6 Satz 2 BGB n.F.).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 81/02 Bei fehlendem oder nicht rechtzeitigem Widerspruch des Arbeitnehmers geht dessen Arbeitsverhältnis nahtlos auf den Betriebserwerber über (BAG v. 22.04. 1993 - 2 AZR 313/92, NZA 1994, 357 = ZIP 1994, 391), das Arbeitsverhältnis zu dem Betriebsveräußerer erlischt (LAG Hamm v. 12.12.1996 - 4 Sa 1258/94, LAGE § 613a BGB Nr. 60 = MDR 1997, 950).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 81/02 Der bisherige Arbeitgeber kann auch nicht neben dem Betriebserwerber als Gesamtschuldner auf Weiterbeschäftigung in Anspruch genommen werden (LAG Hamm v. 09.03.1989 - 17 Sa 1499/88, LAGE § 613a BGB Nr.15 = NZA 1989, 823; a.A. LAG Berlin v. 28.10.1991 - 9 Sa 51/91, LAGE § 613a BGB Nr. 25 = NZA 1992, 762 = ZIP 1992, 1429).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 81/02 Ebenso wie der Widerspruch des Arbeitnehmers kraft Vertrages mit dem Veräußerer ausgeschlossen werden kann, ohne daß darin ein Vertrag zu Lasten Dritter liegt, da der Erwerber ohnehin an § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB gebunden ist (BAG v. 19.03.1998 - 8 AZR 139/97, MDR 1998, 1035 = NZA 1998, 750 = ZIP 1998, 1080; a.A. Herschel, An. zu AP Nr. 37 zu § 613a BGB), könnte man eine Vereinbarung als rechtswirksam ansehen, in welcher der Arbeitnehmer gegenüber dem Erwerber den Widerspruch gegen den Übergang seines Arbeitsverhältnisses erklärt, ohne daß darin ein Vertrag zu Lasten Dritter läge, weil der Veräußerer grundsätzlich einen Widerspruch hinzunehmen hat (vgl. nunmehr § 613a Abs.6 BGB) und sich bei fehlender Beschäftigungsmöglichkeit nur mit einer Kündigung von dem Arbeitnehmer lösen kann (siehe dazu BAG v. 18.03.1999 - 8 AZR 190/98, MDR 1999, 1202 = NZA 1999, 870 = ZInsO 1999, 472 = ZIP 1999, 1537; BAG v. 25.01.2001 - 8 AZR 336/00, NZA 2001, 840 = ZInsO 2001, 872; BAG v. 22.03.2001 - 8 AZR 565/00, ArbRB 2002, 61 [Berscheid] = ZInsO 2001, 1176).
LAG Hamm, Urteil vom 2.5.2002, Az. 4 Sa 81/02 Der 'widerspruchslose' Übergang des Arbeitsverhältnisses kann nach Ablauf der Widerspruchsfrist auch nicht durch Abschluß eines Aufhebungsvertrages zwischen dem Erwerber und dem Arbeitnehmer zu Lasten des Veräußerers rückgängig gemacht werden (LAG Hamm v. 12.12.1996 - 4 Sa 1258/94, LAGE § 613a BGB Nr. 60 = MDR 1997, 950).
LAG Köln, Urteil vom 5.2.2002, Az. 4 Sa 1275/01 Rentenansprüche im Gegensatz zu Rentenanwartschaften gehen nach allgemeiner Meinung gemäß § 613a BGB nicht auf einen Betriebserwerber über (vgl. BAG 11.11.1986 NZA 1997, 559; weitere Nachweise bei KR/Pfeiffer § 613a BGB Randnote 140).
LAG Köln, Urteil vom 5.2.2000, Az. 11 Sa 1564/99 27 Nach der Rechtsprechung des EuGH (Urteil vom 11. 03. 1997 - Rs. C-13/95: Ayse Süzen in AP Nr. 14 zu EWGRichtlinie Nr. 77/187; BAG, Urteil vom 11. 12. 1997 - 8 AZR 729/96 in AP Nr. 172 zu § 613a BGB) kann eine Betriebsübernahme auch dann anzunehmen sein, wenn ein Unternehmen einen nach Zahl und Sachkunde wesentlichen Teil des eingesetzten Personals übernimmt.