Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX%20ZR%20136/86
Timestamp: 2019-09-17 09:40:05
Document Index: 69666190

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 401', '§ 812', '§ 765', '§ 401', 'BGH', '§ 401', 'BGH', '§ 812', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 26.02.1987 - IX ZR 136/86 - dejure.org
https://dejure.org/1987,1042
BGH, 26.02.1987 - IX ZR 136/86 (https://dejure.org/1987,1042)
BGH, Entscheidung vom 26.02.1987 - IX ZR 136/86 (https://dejure.org/1987,1042)
BGH, Entscheidung vom 26. Februar 1987 - IX ZR 136/86 (https://dejure.org/1987,1042)
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Übergang des Rechtes zur Abgabe einer Fälligstellungserklärung einer Bürgschaft auf erstes Anfordern im Zuge der Abtretung der gesicherten Hauptforderung auf den neuen Gläubiger - Einordnung des Rechtes zur Abgabe einer Nichterfüllungserklärung als höchstpersönliches ...
Übergang des Rechts zur Fälligstellung einer Bürgschaft auf erstes Anfordern durch Abtrennung der Hauptforderung
BGB § 401 Abs. 1, § 812, § 765
NJW 1987, 2075
NJW-RR 1987, 1139 (Ls.)
ZIP 1987, 624
WM 1987, 553
DB 1987, 1087
Auch der nach Leistung auf die Bürgschaft auf erstes Anfordern in Betracht kommende Rückgewähranspruch führt nicht dazu, daß § 401 BGB für eine solche Bürgschaft nicht gilt (vgl. BGH, Urt. v. 26. Februar 1987 - IX ZR 136/86, NJW 1987, S. 2075).
-IX ZR 136/86, ZIP 1987, 624; v. 21. April 1988.
Wie der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden hat, ist die Klausel, daß "auf erstes Anfordern" gezahlt werden muß, mit dem Wesen einer Bürgschaftsverpflichtung vereinbar (zuletzt Senatsurt. v. 26. Februar 1987 - IX ZR 136/86, ZIP 1987, 624, 625 m.w.N.).
Die zur Sicherung dieser Ansprüche bestellte Bürgschaft ist gem. § 401 Abs. 1 BGB mit übergegangen; diese Vorschrift gilt auch für Bürgschaften auf erstes Anfordern (BGH NJW 1987, 2075 m.w.N.).
Die Nichtigkeit des Darlehensvertrages vom 27. August 2001 führt dazu, dass dem Kläger gegen die nnn GmbH nur der Anspruch auf Rückzahlung der Darlehensvaluta aus ungerechtfertigter Bereicherung gemäß § 812 Abs. 1 S. 1 BGB zusteht (vgl. BGH NJW 1987, 2075, 2076).
Verfolgt der Mitverpflichtete mit der Kreditgewährung eigene wirtschaftliche Interessen, so liegt die Auslegung, daß sich seine Verpflichtung auch auf die dem Kreditgeber bei Nichtigkeit des Darlehensvertrages zustehenden Bereicherungsansprüche erstrecken soll, sehr nahe, weil als die Darlehensvaluta letztlich auch dem Mitverpflichteten selbst zugute kommt (BGH NJW 1987, 2075, 2076).
Der Bundesgerichtshof hat diese Auffassung jedoch nicht geteilt, sondern die Bürgschaft auf erstes Anfordern als mit dem Wesen der Bürgschaft für vereinbar gehalten BGH, BauR 1988, 594; BGH, ZIP 1987, 624.
Mit der abgetretenen Darlehensforderung ist das Kündigungsrecht auf die Klägerin übergegangen (BGH, Urteil vom 1. Juni 1973 - V ZR 134/72, NJW 1973, 1793, 1794; BGH, Urteil vom 26. Februar 1987 - IX ZR 136/86, WM 1987, 553, 554).