Source: https://www.bvbc.de/karriereinfos/pruefungsverordnungen-pruefungsvorbereitung/
Timestamp: 2020-03-29 21:22:09
Document Index: 358505310

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 14', '§ 10', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 7']

BVBC: Prüfungsverordnungen / Prüfungsvorbereitung
2015: Neue Prüfungsverordnung für Bilanzbuchhalter veröffentlicht
Die neue Verordnung über den anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfter Bilanzbuchhalter/Geprüfte Bilanzbuchhalterin ist am 30.10.2015 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden (BGBI I 2015 S.1819).
Nachdem bereits Anfang des letzten Jahres klar war, dass sich die Prüfungsordnung für Bilanzbuchhalter in Überarbeitung befindet, stehen alle Änderungen nun fest. Gelten sollen diese erstmals für Prüfungen ab 2016. Übergangsvorschriften erlauben Teilnehmern jedoch, Prüfungen bis zum 31. Juli 2019 nach alter Verordnung zu absolvieren, sofern sie sie bis zum 31. Dezember 2015 angemeldet haben (§ 14 (1)). Prüfungen, die nach diesem Datum bis spätestens zum 31. Januar 2018 angemeldet werden, können nur noch auf Antrag bis zum 31. Juli 2019 zu Ende geführt werden (§ 14 (2)).
Neue Prüfungsverordnung sieht umfassende Änderungen vor
Die Prüfungsordnung wurde grundlegend überarbeitet. So ist die Bilanzbuchhalterprüfung künftig in sieben Handlungsfelder gegliedert, die nur teilweise den bisherigen entsprechen. Neu sind beispielsweise die Handlungsbereiche 6 „Ein internes Kontrollsystem sicherstellen“ und 7 „Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern sicherstellen“. Es wird allerdings nicht mehr jeder Handlungsbereich in einer eigenen Klausur abgefragt. Stattdessen finden drei schriftliche Klausuren mit einer Dauer von 240 Minuten statt, die jeweils mehrere Handlungsbereiche umfassen.
Eine entscheidende Errungenschaft der neuen Verordnung besteht darin, dass die Bilanzbuchhalterprüfung künftig den schriftlichen Anforderungen der Ausbilder-Eignungsverordnung entspricht. Absolventen sind dann vom schriftlichen Prüfungsteil der Ausbilder-Eignungsprüfung befreit (§ 10 (3) 3.).
Auch die mündliche Prüfung soll anders verlaufen, obgleich eine Präsentation mit anschließendem Fachgespräch nach wie vor Bestandteil ist. Neu ist allerdings, dass Prüfungsteilnehmer ihr Thema bereits vorher frei aus dem Handlungsbereich „Jahresabschlüsse aufbereiten und auswerten“ wählen können statt wie bisher nur aus zwei vorgegebenen Aufgabenstellungen.
Die komplette Prüfungsordnung mit allen Änderungen finden Sie hier.
Rechtsverordnung Bilanzbuchhalterprüfung 2007 + Änderungen 2009 ff
Vieles hat sich durch die Globalisierung der Märkte gewandelt und geändert - auch bei den Bilanzbuchhaltern. Um den neuen vielfältigen Aufgaben und Anforderungen gerecht werden zu können, wurde die IHK-Prüfung zum „Geprüften Bilanzbuchhalter“ novelliert und eine moderne, handlungsorientierte Qualifikation entwickelt. Mit Inkrafttreten der neuen Rechtsverordnung wird die bisher gültige Rechtsverordnung vom 23.09.1990 abgelöst. Der BVBC hat aktiv durch zwei Mitglieder und den AK Prüfungsausschuss an der Neugestaltung der Rechtsverordnung mitgewirkt und somit auch die Sicht der Betroffenen eingebracht.
Die überarbeitete und modernisierte Rechtsverordnung wurde durch ein Gremium, in dem neben dem Bildungsministerium und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände und Gewerkschaften vertreten waren, über einen Zeitraum von 15 Monaten "heiß" diskutiert.
Der BVBC begrüßt die Modernisierung der Rechtsverordnung und sieht hierin einen folgerichtigen Schritt zur Anpassung des Berufsbilds an aktuelle und neue Anforderungen. Mit der Schaffung der optionalen Prüfung im Handlungsbereich "Organisations- und Führungsaufgaben" wird nunmehr auch in der Rechtsverordnung dokumentiert, dass es sich beim Berufsbild des Bilanzbuchhalters nicht ausschließlich um einen Abschluss für Angestellte handelt, sondern hier auch Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die man als selbstständiger Unternehmer benötigt. Traurig aber wahr ist die Tatsache, dass die geplante Zusatzprüfung im Umsatzsteuerrecht aus politischen Erwägungen (im Zusammenhang mit der geplanten 8. Änderung des Steuerberatungsgesetzes) wieder gestrichen wurde.
1. Systematik der Prüfung
Die Prüfung untergliedert sich in drei Teile:
Prüfungsteil A, hierzu gehören die Handlungsbereiche:
Prüfungsteil B, hierzu gehören die Handlungsbereiche:
Prüfungsteil C, hierzu gehören:
eine Präsentation und ein Fachgespräch
Der Prüfungsteil C gliedert sich in eine Präsentation und einem darauf aufbauenden Fachgespräch. Der Prüfungsteilnehmer /die Prüfungsteilnehmerin wählt aus zwei Aufgabenstellungen eine Aufgabe aus, die einen Auftrag zur Berichterstattung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 6 enthält. Das darauf aufbauenden Fachgespräch soll auch die Handlungsbereiche gemäß Absatz 1 Nr. 3 und 4 einbeziehen. Die Präsentation soll in der Regel nicht länger als 15 Minuten und das Fachgespräch in der Regel nicht länger als 30 Minuten dauern. Dem Prüfungsteilnehmer oder der Prüfungsteilnehmerin ist eine Vorbereitungszeit von in der Regel 30 Minuten einzuräumen.
Der Prüfungsteil B kann erst abgelegt werden, wenn der Prüfungsteil bestanden ist.
2. Inhalte der Prüfung
Die Prüfung wird um die Handlungsbereiche „Erstellen von Abschlüssen nach internationalen Standards“ sowie im Prüfungsfach Steuerrecht um das „internationale Steuerrecht“ erweitert bzw. ergänzt
Im Handlungsbereich „Erstellen von Abschlüssen nach internationalen Standards – Hauptteil“ kann die Prüfung bis zum 31.12.2010 auf Antrag des Prüfungsteilnehmers in diesem Handlungsbereich auf den Grundlagenteil nach § 4 Abs. 4 Nr. 1 bis 9 beschränkt werden. Ab dem 01. Januar 2011 ist die Prüfung für den Grundlagen- und Hauptteil verbindlich, die Bearbeitungsdauer für die schriftlichen Aufgabenstellungen soll in der Regel 210-240 Minuten betragen.
Im Handlungsbereich „Erstellen von Abschlüssen nach internationalen Standards“ soll die Fähigkeit nachgewiesen werden, auf Grund der Kenntnisse und des Beherrschens der Vorschriften der internationalen Rechnungslegung einen Abschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellen zu können. Ferner soll die Befähigung nachgewiesen werden, anhand des Abschlusses nach den IFRS die wirtschaftliche Situation des Unternehmens beurteilen zu können.
In diesem Rahmen können folgende Qualifikations­grundschwerpunkte - Grundlagenteil - geprüft wer­den:
Kenntnis der Ziele und Funktionen der inter­nationalen Rechnungslegung,
Abschlüsse nach internationalen Stan­dards beurteilen können und die Unter­schiede zu Jahresabschlüssen nach deut­schem Handelsrecht (HGB/DRS) erken­nen,
die Bestandteile eines internationalen Ab­schlusses und die Gliederung der Bilanz nach IFRS kennen,
Kenntnis der Bilanzierungs- und Bewer­tungsmethoden sowie deren Auswirkungen auf die verschiedenen Aktiv- und Passiv­posten der Bilanz nach IFRS im Vergleich zum deutschen Handelsrecht (HGB/DRS),
Aufbau und Inhalt der Gewinn- und Verlust­rechnung nach dem Gesamtkosten- und dem Umsatzkostenverfahren kennen.
die Funktion des Anhangs und die wesentli­chen Angaben kennen,
Kenntnis von Aufbau und Inhalt der Eigen­kapitalveränderungsrechnung sowie der Kapitalflussrechnung nach der direkten und der indirekten Methode kennen und ih­ren Informationsgehalt beurteilen,
Inhalt der Segmentberichterstattung ken­nen,
das Ziel der Konzernrechnungslegung ver­stehen und die verschiedenen Konsolidie­rungsarten kennen.
Im Hauptteil soll nachgewiesen werden in der Lage zu sein, auf der Basis der Grundkenntnisse aus dem Grundlagenteil
Kenntnis der Inhalte der Rechnungsle­gungsstandards IFRS und IAS,
die Bilanzierungs- und Bewertungsme­thoden beherrschen und sie auf die Posten der Vermögenswerte, sowie auf die Posten des Eigenkapitals, der Rückstellungen und Verbindlichkeiten anwenden,
aktive und passive latente Steuern er­mitteln und im Abschluss ausweisen,
Fähigkeit zur Erstellung der Bilanz nach IFRS unter Berücksichtigung der beste­henden Ansatz- und Bewertungswahl­rechte,
die Gewinn- und Verlustrechnung nach den verschieden Verfahren aufstellen und das Jahresergebnis bezüglich der Ertragskraft des Unternehmens beur­teilen,
die Kapitalflussrechnung nach der direk­ten und indirekten Methode erstel­len können und die Entwicklung der Li­quidität des Unternehmens beurteilen,
die Auswahl der primären und sekundä­ren Segmente treffen und den Seg­mentbericht nach den verschiede­nen Formaten erstellen,
die im Rahmen der Konzernrechnungs­legung notwendigen Konsolidierungen durchführen und einen Konzernab­schluss nach IFRS erstellen,
die wesentlichen Unterschiede in der Rechnungslegung zwischen IFRS und US-GAAP kennen und auf den Ab­schluss anwenden,
eine Analyse internationaler Ab­schlüsse durchführen sowie Kennzahlen und Vergleichswerte im Hinblick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens in­terpretieren.
Im Handlungsbereich „Berichterstattung; Auswerten und Interpretieren des Zahlenwerkes für Managemententscheidungen“ soll nachgewiesen werden, die bilanziellen Zusam­men­hänge und deren Auswirkungen bei sich verän­dernden Daten zu verstehen. Es soll zudem die Fähigkeit Berechnungen durchzuführen, Vor­schläge und Pläne aller Art auszuarbeiten, den Jahresabschluss, insbesondere hinsichtlich der Bonitätsanforderungen, analysieren und steu­ernd auf einen optimalen Jahresabschluss einwir­ken zu können nachgewiesen werden. In diesem Rahmen können folgende Qualifikations­inhalte geprüft werden:
die Analyse eines Jahresabschlusses mit­hilfe von Kennzahlen erstellen und diese interpretieren,
Inhalte und Ziele der aktuellen Ei­genkapitalrichtlinien für Banken kennen und deren Auswirkungen bezüglich des Ratings für Unter­nehmen auswerten und darstellen,
im Rahmen betriebs- und volkswirtschaftli­cher Zusammenhänge handeln und sich der Wirkungen bewusst sein.
3. Zusatzqualifikation
Wer die Prüfung zum Bilanzbuchhalter/ zur Bilanzbuchhalterin auf Grund einer früheren Regelung nach dem Berufsbildungsgesetz erfolgreich abgelegt oder den anerkannten Abschluss Geprüfter Bilanzbuchhalter/ Geprüfte Bilanzbuchhalterin erworben hat, kann die Prüfung im Handlungsbereich „Erstellen von Abschlüssen nach internationalen Standards“ gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 als Zusatzqualifikation ablegen. In diesem Fall ist über das Bestehen dieser Prüfungsleistung eine Bescheinigung auszustellen. § 7 Abs. 1 gilt entsprechend.
4. Optionale Qualifikation
Wer den anerkannten Abschluss Geprüfter Bilanzbuchalter/Geprüfte Bilanzbuchhalterin nach dieser Verordnung oder erfolgreich die Prüfung Bilanzbuchhalter /Bilanzbuchhalterin auf Grund einer Regelung nach dem Berufsbildungsgesetz abgelegt hat, kann beantragen, die Prüfung im Handlungsbereich „Organisations- und Füh­rungsaufgaben“ abzulegen.
Im Handlungsbereich „Organisations- und Führungsaufgaben“ sollen unternehmerische Kompetenzen und die Befähigung zur Gründung oder Übernahme eines Unter­nehmens, sowie die Fähigkeit Or­ganisations- und Führungsaufgaben übernehmen zu können, nachgewiesen werden. In diesem Rahmen können folgende Qualifikations­inhalte geprüft werden:
Managementmodelle und Managementin­strumente einsetzen,
Organisationsentwicklung und Personalentwicklung verstehen und ges­talten,
Planen, Leiten, und finanzwirtschaftliche Kontrolle von Projekten,
Selbstständigkeit planen; eine Geschäfts­idee entwickeln; einen Geschäftsplan erstellen,
Die Qualifikation ist im Rahmen einer schriftlichen Situationsaufgabe nachzuweisen. Die Prüfungsdauer beträgt mindestens 150 und höchstens 180 Minuten.
Komplett entfallen sind in der neuen Rechtsverordnung die bisherigen Fächer:
Allerdings sind Teile der erstgenannten beiden Fächer auch im neuen Rahmenstoffplan enthalten und dort in neuen Handlungsbereiche mit eingeflossen.
Rechtsverordnung Bilanzbuchhalter 2007 zum Download.
Rechtsverordnung Controller 2006
Auswahl eines geeigneten Bildungsträgers
Wie Sie anhand der Vielzahl der nachfolgenden Eintragungen erkennen können, ist das Angebot an Vorbereitungslehrgängen auf die Prüfung zum Bilanzbuchhalter IHK oder Controller IHK sehr groß. Um Ihnen bei der Auswahl eines auf Ihre Belange und Wünsche zugeschnittenen Bildungsträgers behilflich zu sein, haben wir zum einen nachfolgend die Mindeststandards veröffentlicht, die die Arbeitsgemeinschaft Berufliche Weiterbildung der Region Köln ständig weiter entwickelt.
1. Transparenz des Angebotes
Der Bildungsträger stellt Interessenten/innen Informationen und Beratung zur Verfügung üb
Lerninhalte (z.B. Fächer, Themen, zeitliche Abfolge, Praxis bzw. Praktikumsanteil) und Lernmethoden
Gesamtkosten und zwar detailliert (z.B. Lehrgang, Lernmittel, Prüfung)
Anzahl und Qualifikationen der Lehrkräfte
In den Schulungen werden durch Ausbildung und / oder Praxiserfahrung fachlich und pädagogisch qualifizierte Lehrkräfte eingesetzt. Der Bildungsträger stellt eine angemessene Einarbeitung sowie fachliche und pädagogische Betreuung seiner Lehrkräfte sicher.
Die Ausstattung der Schulungsräume ist dem jeweiligen Schulungsziel und -inhalt angemessen und nach zeitgemäß fachlichen und pädagogischen Erfordernissen ausgerichtet.
Die Teilnehmer arbeiten mit aktuellem Lernmaterial, das dem jeweiligen Schulungsziel angemessen ist. Des Weiteren wird gewährleistet, dass beim Einsatz von IT-Systemen marktübliche Hard- und Software eingesetz wird, die eine Realisierung der Schulungsziele und -inhalte ermöglicht.
4. Teilnehmerbefragung
Der Bildungsträger stellt ein schriftliches Feedback an die Teilnehmer sicher
Die Teinahmebescheinigung beinhaltet:
Ziel / Titel der Schulung
Kündigungsbedingungen / Rücktrittsmöglichkeiten
Welcher Fort- oder Weiterbildungsträger ist der Richtige?
Welche Kriterien ziehe ich zur Auswahl heran?
Die Wahl des geeigneten Weiterbildungsträgers erfordert unter Umständen eine ganze Menge Vorarbeit. Um Ihnen dabei ein wenig Hilfestellung zu geben, haben wir den nachfolgenden Fragenkatalog entwickelt. Je mehr der aufgeführten Fragen angemesse Beantwortung finden, desto sicherer können Sie vor dem Start Ihrer Fort- oder Weiterbildung sein, die richtige Auswahl getroffen zu haben.
Informieren Sie sich über das Angebot der in Frage kommenden Träg
über Informationsmaterial, dass Sie sich auf Anforderung schicken lassen
über Internet (viele Schulen, Institute, usw. verfügen inzwischen über eigene Webseiten)
über einen Besuch bei dem betreffenden Institut
über Gespräche mit ehemaligen oder aktuellen Teilnehmern
über Gespräche mit Branchenkennern
Das Ergebnis Ihrer Recherche sollte möglichst viele der nachfolgend aufgeführten Fragen beantworten:
Sind Sie ausreichend informiert über die Unterrichtsinhalte und Lernziele?
Entsprechen die angebotenen Inhalte z.B. aktuellen Richtlinien, Prüfungsordnungen oder Rahmenstoffplänen?
Welche Dozenten werden im Unterricht eingesetzt? (fachliche und didaktische Qualifikation)
Gibt es ausreichende Informationen zum Zeitrahmen? (Stundenpläne, Termin - oder Ablaufpläne)
Welche Unterrichtsmaterialien werden benötigt? (aktuelles schuleigenes Material, zusätzlich anzuschaffende Literatur, Hilfsmittel)
Welche Vorkenntnisse werden von Ihnen erwartet?
Besteht die Möglichkeit in einem Lehrgang probeweise teilzunehmen?
Wie sind Unterrichts - und Pausenräume gestaltet? Welche Möglichkeiten der Verpflegung sind gegeben?
Falls Sie einen Abschluss vor einer öffentlichen oder staatlichen Prüfungskommission ablegen müssen, sind Sie ausreichend über Zulassungsbedingungen - und Fristen informiert?
Kennen Sie die Anmeldemodalitäten, die Rücktritts - und Kündigungsbedingungen? (Welche Kosten entstehen z.B., wenn Sie - aus welchen Gründen auch immer - ab- oder unterbrechen müssen, oder aber gar nicht antreten können?)
Welche Kosten kommen auf Sie zu? (Lehrgangsgebühren, Prüfungsgebühren, Zusatzkosten)
Erscheinen die Gebühren im Vergleich angemessen? (Ein hoher Preis ist nicht unbedingt ein Garant für gute Qualität)
Wann und wie müssen Gebühren bezahlt werden? (z.B. Ratenzahlung, ggf. Rückerstattung von anteiligen Gebühren bei Kündigung)
Erhalten Sie Informationen zu Förder- oder Finanzierungsmöglichkeiten?
Gibt es Hilfestellungen bei Lernproblemen oder einen Ansprechpartner bei Kritik? (z.B. schuleigene Beratungsstelle, Tutoren, Vertrauenslehrer)
Wie wird die Qualität der Lehrgänge gesichert? Gibt es Informationen zu Erfolgsquoten, Teilnehmerbefragungen, etc.?)
Welche Anerkennung finden schul- oder institutseigene Teilnahmebescheinigungen oder Prüfungen in der Wirtschaft?
Antworten zu diesen Fragen finden Sie hoffentlich möglichst viele in den zur Verfügung gestellten Informationsunterlagen. Alle Fragen, die dann noch offen sind, sollten Sie bei den Instituten, die in Ihre engere Wahl kommen, vor Ort klären.
Denn nur im persönlichen Gespräch können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen, welche Behandlung Sie als zukünftiger Lehrgangsteilnehmer erfahren werden, ob Sie sich ausreichend ernst genommen und aufgehoben fühlen können.