Source: https://dejure.org/BGBl/BGBl%20I%201959,%2037
Timestamp: 2020-03-28 14:47:49
Document Index: 146523821

Matched Legal Cases: ['Art. 75', '§ 45', '§ 217', '§ 22', '§ 25', '§ 17', '§ 45', '§ 31', '§ 45', '§ 45', '§ 2', '§ 45', '§ 2', '§ 45', '§ 15', 'Art. 96', '§ 31']

BGBl. I 1959 S. 37 - Gesetz zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes - dejure.org
BGBl. I 1959 S. 37
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1959 Teil I Nr. 7, ausgegeben am 25.02.1959, Seite 37
Gesetz zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes
Es trat am 1. März 1960 in Kraft (Gesetz vom 19. Februar 1959 [BGBl. I S. 37]) und wurde nach mehreren Änderungen unter dem 16. Oktober 1976 (BGBl. I S. 3017) neu bekanntgemacht.
1. a) Am 27. Juli 1957 erließ der Bund aufgrund seiner Rahmenkompetenz nach Art. 75 Nr. 4 GG in der damals gültigen Fassung das Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz), das am 12. August 1957 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde (BGBl I S. 1110) und gemäß § 45 WHG in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes vom 19. Februar 1959 (BGBl I S. 37) am 1. März 1960 in Kraft trat.
So ist bisher auch ausschließlich in der Praxis verfahren worden, wie die neuere Gesetzgebung beweist (…siehe Enneccerus-Nipperdey, Allgemeiner Teil, 15. Aufl. 1960, §§ 217, 218 1, 11; Rinck, Gefährdungshaftung, 1959; vgl. aus den letzten Jahren: Wasserhaushaltsgesetz vom 27. Juli 1957, BGBl. I S. 1110 - 19. Februar 1959, BGBl. I S. 37, § 22; Atomgesetz vom 23. Dezember 1959, BGBl. I S. 814, §§ 25 ff.) - Da es ein allgemeines Prinzip der Gefährdungshaftung nicht gibt, ist der Arbeitgeber bei Sachschäden seines Arbeitnehmers, die bei gefährlicher Arbeit entstehen, unter einem solchen Gesichtspunkt nicht haftbar.
Um bisher zulässige Grundstücksnutzungen, für die umfangreiche Investitionen erforderlich waren, nicht plötzlich und ohne Überleitung zu unterbinden, gab § 17 Abs. 1 Satz 1 WHG dem Berechtigten die Möglichkeit, die Benutzung noch fünf Jahre nach dem Inkrafttreten des Wasserhaushaltsgesetzes (1. März 1960, vgl. § 45 WHG vom 27. Juli 1957, BGBl. I S. 1110, in der Fassung des 1. Änderungsgesetzes vom 19. Februar 1959, BGBl. I S. 37) ohne Erlaubnis oder Bewilligung fortzusetzen.
Aussagekräftige Anhaltspunkte dafür, dass der Teich nach dem für eine Planfeststellungsbedürftigkeit gemäß § 31 WHG maßgebenden Stichtag, dem 1. März 1960 (§ 45 WHG in der Fassung des Gesetzes vom 19. Februar 1959 - BGBl. I S. 37 -) durch eine planfeststellungspflichtige wesentliche Umgestaltung eine Lage oder Tiefe erlangt hat, welche Voraussetzung für eine Beeinflussung seiner Wasserführung durch die Grundwasserförderung ist, sind ebenfalls nicht erkennbar.
Nach Inkrafttreten des Wasserhaushaltsgesetzes am 1. März 1960 (§ 45 WHG i.d.F. des Gesetzes v. 19.2.1959, BGBl I S. 37) durfte eine auf einem Altrecht beruhende Gewässerbenutzung allerdings nicht mehr ohne ausdrückliche wasserrechtliche Gestattung fortgeführt werden (§ 2 Abs. 1 WHG 1960;… vgl. BayVGH, U.v. 6.8.2003 - 22 B 00.2918 - VGH n.F. 56, 197 - juris Rn. 23).
Nach Inkrafttreten des Wasserhaushaltsgesetzes am 1. März 1960 (§ 45 WHG i.d.F. des Gesetzes vom 19. Februar 1959, BGBl I S. 37) durfte die Benutzung des Halblechs mittels der vorhandenen Wehranlage allerdings nicht mehr ohne ausdrückliche wasserrechtliche Gestattung fortgeführt werden (§ 2 Abs. 1 WHG).
Seit Inkrafttreten des Wasserhaushaltsgesetzes am 1.3.1960 (§ 45 WHG i. d. F. des Gesetzes vom 19.2.1959, BGBl I S. 37) setzt die Anerkennung als erlaubnis- und bewilligungsfrei ausübbares altes Recht im Sinne von § 15 Abs. 1 Nr. 1 WHG (i. d. F. des Gesetzes vom 27.7.1957, BGBl I S. 1110) voraus, dass bei der Erteilung oder Aufrechterhaltung des Rechts eine öffentlich-rechtliche Überprüfung in wasserwirtschaftlicher Hinsicht stattgefunden hat (siehe auch Art. 96 BayWG i. d. F. des Gesetzes vom 26.7.1962, GVBl S. 143; BVerwGE 37, 103/105 f.; BayVGH BayVBl 2002, 703; BayVBl 2004, 82 f.).
Denn nach § 31 Abs. 1 WHG in der Fassung des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts vom 27. Juli 1957 (BGBl. I S. 1110, ber. S. 1386) und des 1. Änderungsgesetzes vom 19. Februar 1959 (BGBl. I S. 37) bedurfte seit 1. März 1960 die wesentliche Umgestaltung eines Gewässers oder seiner Ufer der vorherigen Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens.