Source: http://anleger-beteiligungen.de/htm/de/html/Info_CenterGlossar.php?letter=S
Timestamp: 2017-10-23 20:31:48
Document Index: 328981510

Matched Legal Cases: ['Art. 104', '§ 371', '§ 793', '§ 15', '§ 75', '§ 230', '§ 21', '§ 25']

Sachanlagen (Bilanz) Sachwertanleihe Sammelverwahrung Samurai-Bonds Satzung Scalping Schachtelbeteiligung Schattenbanksystem Schatzanweisung Schatzwechsel Scheintransaktion Schiedsverfahren Schlußkurs Schnelltender Schreiber Schuldbuchforderung Schuldenmanagement Schuldenquote Schuldtitel Schuldverschreibung Schuldverschreibungen (Bilanz) Schwankungsmarge Schwarzer Freitag/Montag Schwellenwert schwere Aktie schwere Papiere SEC Securitisierung Seed Seitwärts Sekundärmarkt Sell out Shareholder Value shares Shogun-Bonds Short-Position Short-Selling-Fonds sicherer Hafen Sicherheit Sicherheiten Sicherheitenmarge situationsbezogene Publizität Skontro Skontroführer Sleepy Small Cap Solvenzrisiko Sonderbetriebsausgabe Sonderverwahrung Sonderziehungsrecht Sonstige Aktiva (Bilanz) Sonstige betriebliche Aufwendungen (Bilanz) Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände (Bilanz) Sonstige Kapitalanlagen (Bilanz) Sonstige Passiva (Bilanz) Sonstige Rückstellungen (Bilanz) Sonstige Verbindlichkeiten (Bilanz) Sonstiges Anlagevermögen (Bilanz) Sonstiges Eigenkapital (Bilanz) Sonstiges Umlaufvermögen (Bilanz) Sorten Sparbrief Spareinlage Spätphasenfinanzierung Spekulation Spekulationsfrist Spekulationssteuer Sperrliste Sperrminorität Spesen Spezialfonds Spin Off Spin-off Spitzenrefinanzierungs-Fazilität Spitzenwerte Split Spread Sprinterzertifikate Spruchverfahren Squeeze out SRP Staat Stagnation Stammaktie Stand-by-Kredit Standard-&-Poors-Index Standardabweichung Standardtender Standardwerte ständige Fazilität Start-Up-Market Starttag Stellageschäft Steuerguthaben Steuerrückstellungen (Bilanz) Steuersenkungswettlauf Steuertermin Stille Beteiligung Stille Gesellschaft Stille Reserve Stiller Gesellschaftsvertrag Stillhalter Stillhaltergeschäft Stimmrecht Stimmrecht-Offenlegung Stimmrechts-Datenbank Stop-Auftrag Stop-Loss-Order STOXX Straddle Strafgesetzbuch Strangle Strap Streubesitz Strichdiagramm Strip Strombörse strukturelle Operation strukturierte Finanzprodukte Stückaktien Stückzins Stützungskauf Stützungskauf subjektive Risikoanhebung Submission Subskription Substanzwert Summe Erträge (Bilanz) Sustainability-Fonds Swappolitik Swapsatz synthetische Position Systematic Traders systematisches Risiko systeminhärente Rückwirkung systeminhärentes Risiko Systemintegration
Die Sachanlagen bestehen aus den materiellen Vermögensgegenständen, wie z.B. Grundstücke und gründstücksgleiche Rechte; Technische Anlagen und Maschinen; Betriebs- und Geschäftsaustattung, etc. Zu aktivieren sind alle im Eigentum der Gesellschaft befindlichen Anlagegüter und Grundstücke. Dies sind die Vermögenswerte der Gesellschaft, die auf Dauer im Unternehmen verbleiben und als betriebsnotwendig anzusehen sind. Sie sind nötig, um die Produktion und den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Besondere Art indexierter Emissionen, wobei der Gläubiger dem Schuldner Geld leiht gegen die Verpflichtung, bei Fälligkeit in Menge und Qualität festgelegte Sachwerte zurückzuerhalten. Auch die Verzinsung wird in dem entsprechenden Sachwert vereinbart. In Deutschland während der Inflationszeit ab 1923 eingeführt (Kohleanleihen, Kalianleihen, Getreideanleihen).
Art der Aufbewahrung der Wertpapiere des Kunden bei seiner depotführenden Bank. Im Gegensatz zur Sonderverwahrung in einem Streifbanddepot erhält der Kunde bei der Sammelverwahrung (auch Girosammelverwahrung genannt) auf Anforderung nicht das Original jener Papiere zurück, die er eingeliefert hat, sondern ein entsprechendes Exemplar. Während in einem Streifbanddepot die eingelieferten Stücke unter dem Namen des Eigentümers gesondert verwahrt bleiben, werden die nach Art und Gattung zusammengehörigen Stücke bei der Sammelverwahrung zusammengelegt. Wegen des unterschiedlich hohen Verwaltungsaufwands ist die Sammelverwahrung für den Kunden preisgünstiger als die Sonderverwahrung.
In Japan begebene, auf Japanische Yen lautende Anleihen ausländischer Schuldner.
Bezeichnung für die Gesamtheit der schriftlich niedergelegten Bestimmungen, die für die Organisation einer Aktiengesellschaft und für die Rechtsbeziehungen zwischen den Aktionären als wesentlich anzusehen sind. Sie können vor der Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister nur einstimmig, danach nur über die Regeln der Satzungsänderung, d.h. gewöhnlich mit Dreiviertelmehrheit geändert werden.
Empfehlungen von Finanzjournalisten in Presse, Rundfunk oder Fernsehen mit dem Ziel, den Kurs eines Wertpapiers erheblich zu beeinflussen. Die Aufsichtsbehörden betrachten dies als verbotene Insider-Transaktion.
Beteiligung einer Kapitalgesellschaft an einer anderen, die mindestens 25% des entsprechenden Gesellschaftskapitals umfaßt.
Neben lizenzierten, von den Aufsichtsbehörden überwachten Banken bestehende Unternehmen, die das Girogeschäft und das Einlagengeschäft betreiben. In Deutschland besteht eine weitverzweigte Gruppe solcher Unternehmen; die Einlagen werden häufig von hier lebenden Menschen ausländischer Herkunft geleistet. Nach Feststellungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wird das Schattenbanksystem häufig auch zur Geldwäsche benutzt.
In Deutschland für die Offenmarktpolitik der Bundesbank früher eingesetzte Wertpapiere mit einer Laufzeit von in der Regel drei Tagen. Sie dienten der kurzfristigen Liquiditätsabschöpfung am Geldmarkt. Formal handelte es sich um Bundesemissionen, tatsächlich galten sie aber als Bundesbankpapiere.
Aufsichtsrechtlich verbotenes Geschäft, bei dem in demselben Kontrakt sowie an derselben Börse auf denselben Termin gleichzeitig Kauf und Verkauf (oder umgekehrt) vorgenommen werden. Tatsächlich wird auf diese Weise keine Position eingenommen; es entsteht aber der Eindruck, dass ein Kauf bzw. Verkauf gegeben sei. - Scheintransaktionen haben in der Regel den Zweck (Termin)Umsätze hochzutreiben, um dadurch andere Marktteilnehmer zum Einsteigen in diesen Teilmarkt zu locken. Durch die Wachsamkeit der Aufsichtsbehörde an den kontrollierten Börsen jetzt die Ausnahme, aber auch heute noch in Offshore-Finanzplätzen nicht selten.
Vorgang, bei dem Unstimmigkeiten zwischen: 1. Kunden und der Bank. 2. einzelnen Teilnehmern an der Börse. Oder 3. anderen Marktparteien einvernehmlich durch Schlichtung beigelegt werden sollen. - An vielen Börsen besteht für die Mitglieder die Pflicht, am Schiedsverfahren teilzunehmen. Eine gerichtliche Klage setzt in diesen Fällen ein nicht erfolgreiches Verfahren bei der Gütestelle voraus.
Tenderverfahren, das bei der EZB für befristete Verträge im Rahmen der Feinsteuerungs-Operationen genutzt wird. - Schnelltender werden innerhalb einer Stunde durchgeführt. Sie können aber auch auf Grundlage bilateraler Geschäfte (vor allem bei liquiditätsabschöpfenden Operationen) vorkommen, wobei eine begrenzte Anzahl von Geschäftspartnern ausgewählt werden kann. Im Hinblick auf eine gleichberechtigte Berücksichtigung der Geschäftspartner erfolgt diesfalls (also wenn die Transaktion nicht mit allen Geschäftspartnern abgewickelt werden kann) die Auswahl nach einem Rotationssystem. - In der Regel werden Schnelltender von den nationalen Zentralbanken abgewickelt, jedoch kann auch die EZB selbst solche durchführen.
Der Verkäufer einer Option.
Eine öffentliche Anleihe wird nicht verbrieft, sondern der Gläubiger in ein Schuldbuch eingetragen. In Deutschland unterliegen die Schuldbücher dem gesetzlich verankerten Schuldbuchgeheimnis, das in der Praxis dem Bankgeheimnis entspricht. - Das in ein Schuldbuch des Bundes oder eines Landes eingetragene Forderungsrecht nennt man auch Wertrecht. Für die Verwahrung und Verwaltung der Schuldbuchforderungen gelten in Deutschland die Bestimmungen des Depotgesetzes.
Durch den Einsatz geeigneter Finanzierungsinstrumente und Laufzeiten soll eine ausgewogene Gläubigerstruktur erreicht werden.
Eines der in Art. 104 II EGV festgelegten Konvergenzmerkmale. Die Schuldenquote wird definiert als das Verhältnis zwischen dem öffentlichen Schuldenstand und dem Brutto-Inlandsprodukt zu den Marktpreisen.
1. Rechtlich verbindliche Schuldscheine im Sinne von § 371 BGB, die ausgestellt werden, wenn jemand Geld entleiht. 2. Schuldverschreibungen im Sinne von § 793 BGB, wie bei Warenkrediten, Bankdepositen, Wechselschulden, Obligationen, usw. üblich. 3. Im allgemeinen: Ein Dokument, das ein Darlehen oder eine Verpflichtung ausweist.
Als Wertpapier gestaltete Schuldverpflichtung mit in der Regel festem Zinssatz oder zinslos (Nullkuponanleihe). Von wenigen Ausnahmen abgesehen mit einer festen Fälligkeit versehen. Auch Obligation genannt.
Die Schuldverschreibungen kommen in der Bilanz auf der Aktivaseite vor. Dieser Posten gehört zu den Handelsaktiva. Die Schuldverschreibungen sind die Forderungen, die die Bank noch von den jeweiligen Schuldnern erhalten soll.
Die EZB verlangt, dass der Wert der Sicherheiten während der Laufzeit einer liquiditätszuführenden befristeten Transaktion innerhalb einer bestimmten Marge bleiben muss. Falls der regelmässig neu ermittelte Marktpreis der Sicherheiten unter die Schwankungsmarge sinkt, so müssen die Geschäftspartner zusätzliche Sicherheiten (oder Barmittel) zur Verfügung stellen. - Wenn andererseits der Marktwert der Sicherheiten nach ihrer Neubewertung den von einem Geschäftspartner geschuldeten Betrag zuzüglich der Schwankungsmarge übersteigt, so gibt die Zentralbank dem Geschäftspartner die überschüssigen Sicherheiten (oder Barmittel) zurück.
Schwarze Tage in der Geschichte der Börse, an denen es zu dramatischen Kursverlusten kam. Am Freitag, 25. Oktober 1929, wurde auf diese Weise eine mehrjährige Hausse beendet und eine Wirtschaftskrise eingeläutet, die in der Folge auch alle übrigen Länder erfaßte. Am Montag, 19. Oktober 1987, unterbrach ein entsprechender Börsencrash die bis dahin längste Hausse-Bewegung der Nachkriegsgeschichte, ohne allerdings in der Folgezeit auch entsprechende Auswirkungen auf die übrige Wirtschaft zu gewinnen. Bereits ein halbes Jahr nach diesem Ereignis hatten einige Börsen bereits wieder den Stand vor dem Schwarzen Montag erreicht.
Im voraus festgelegte Höhe der bereitgestellten Liquidität, bei deren Erreichen ein Margenausgleich vorgenommen wird.
Aktie mit hohem Kurswert, die dem Anleger aus optischen Gründen nicht attraktiv erscheint. Weiterer Nachteil: Bei geringem Budget können nur wenige Stücke geordert werden, so daß beim Kauf oder Verkauf oft höhere Spesen fällig werden.
Aktien bzw. Finanzinstrumente, deren Kurswert weit über dem Durchschnitt liegt. Diese müssen nicht unbedingt auch Blue Chips (= Aktien bonitätsmässig erstklassiger Unternehmen) sein.
Securities and Exchange Commission: In den USA Aufsichtsbehörde für Investmentbanken und Brokerfirmen.
Die an den Finanzmärkten erkennbare Tendenz, Fremdkapital vermehrt durch die Begebung von Wertpapieren aller Art anstatt über Bankkredite zu beschaffen.
Bei einer Frühphasenfinanzierung zahlt der Wagniskapitalgeber die Umsetzung einer Idee bis zum Prototyp. Das ist die Basis für ein Geschäftskonzept.
Markt mit sehr engem Kursbereich, also geringer Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Kurse.
Der Handel mit Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten im Anschluss an die Erstplatzierung gelegentlich der Emission (= Primärmarkt).
Panikartige Verkäufe von Wertpapieren oder Waren, die starke Kurseinstürze an der Börse auslösen.
Hinter dem Begriff Shareholder Value verbirgt sich ein Managementprinzip, welches die Unternehmenspolitik primär auf die Steigerung des Gesamtwertes eines Unternehmens ausrichtet. Dabei wird der Wert des Unternehmens aber aus Sicht von Anteilseignern betrachtet. Für sie zeigt sich der Erfolg einer Unternehmung in der Dividendenausschüttung und der Kursentwicklung der Aktien. Die zentrale Größe des Unternehmenswertes ist in diesem Zusammenhang der zukünftige Cash-Flow.
Englische Bezeichnung für Aktien und Anteile, auch stocks genannt.
In Japan aufgelegte Auslandsanleihen, die nicht auf Japanischen Yen lauten.
Position, die durch einen Leerverkauf (Verkauf eines Kontraktes oder Basiswertes, der nicht zuvor gekauft wurde) entstanden ist. Gegenteil: Long-Position
Hedge-Fonds, die nach ihrer Einschätzung überbewertete Aktien - 1. für eine festgelegte Zeit leihen und diese - 2. sofort am Markt verkaufen. Sie rechnen damit, die Aktien zu einem späteren Zeitpunkt billiger kaufen zu können und dann ihr Konto bei dem Verleiher (Broker) glattstellen zu können. - Die aus dem Verkauf der Aktien erlösten Mittel werden in der Regel in anderen Papieren angelegt, die dann vor allem der Besicherung der Wertpapieranleihe dienen.
Zufluchtsstätte für Geldanleger, meistens auf eine bestimmte Währung bezogen.
Im Rahmen der Beurteilung von Wertpapieren die Tatsache, dass der Veräusserungswert eines Finanzinstruments in der jeweiligen Währung im voraus genau bekannt ist.
Sind Vermögenswerte, die Kreditinstitute zur Besicherung von kurzfristigen Liquiditätskrediten der Zentralbank als Pfand bei dieser hinterlegen sowie Vermögenswerte, welche die EZB von Kreditinstituten im Zuge liquiditätszuführenden Pensionsgeschäften ankauft. Die Zulassungskriterien für diese Sicherheiten werden von den nationalen Zentralbanken des Eurosystems festgelegt. Sie bedürfen aber der Zustimmung der EZB.
Risikokontrollmassnahme bei befristeten Transaktionen, wobei der Geschäftspartner Sicherheiten zur Verfügung stellen muss, deren Wert dem des gewährten Kredits zuzüglich des Wertes der Sicherheitsmarge entspricht. - Die EZB staffelt die Sicherheitsmargen nach der Dauer der mit einer Transaktion verbundenen Kreditgewährung an den Geschäftspartner.
Börsenzugelassene Unternehmen sind neben der Regelpublizität (Veröffentlichung des Jahresabschlusses einschliesslich Anhang und Lagebericht) zu einer Ad-hoc-Publizität verpflichtet, um den Marktteilnehmern zwischen den Stichtagen der Regelpublizität den raschen Zugang zu Informationen über wichtige Unternehmensereignisse zu gestatten. Dies ist in § 15 I WpHG vorgeschrieben.
1. Allgemein: Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben. - 2. Bei Börsenmaklern die Umsätze an der Börse; alle börslichen Geschäfte. Die Aufsichtsorgane verpflichten die Börsenmakler in der Regel sehr streng zur Skonto-Aufzeichnung.
Skontroführer ist eine Person, die neben dem Kursmakler Börsenpreise feststellen und ermitteln kann. Ist der Skontroführer ein Kreditinstitut, ein Finanzdienstleistungsinstitut oder eine für dieses Institut handelnde Person, so sind in Deutschland eine Reihe aufsichtsrechtlicher Beschränkungen (§ 75 Ia Börsengesetz) zu beachten.
Ein Sleepy Schein ist eine exotische Optionsscheinform, die i.d.R. auf Devisen-Kurse oder Indices begeben wird. In den OS-Bedingungen ist eine Kursspanne (Range) angegeben. Bleibt der Bezugskurs bis zum Ende der Laufzeit (europäische Ausübung) innerhalb dieser Range, so erhält der Besitzer des Optionsscheines eine festgelegte Rückzahlung. Fällt der Kurs aus der Range heraus, so erhält der Besitzer eine Rückzahlung in Höhe des sog. Sleepy-Betrages. Insofern ist der Sleepy ein Range-K.O. Schein mit einem Sicherheitsnetz.
Aus dem Englischen stammende (engl. small capitalzation) Bezeichnung für kleine Unternehmen. Im Allgemeinen werden Firmen, deren Börsenkapitalisierung weniger als 256 Millionen Euro beträgt, und die sich zusätzlich als besonders wachstumsstark zeigen, als small caps bezeichnet.
Verlustrisiko aufgrund der Zahlungsunfähigkeit (Konkurs) des Emittenten eines Finanzinstruments oder aufgrund der Insolvenz des Geschäftspartners.
Aufwendungen des einzelnen Gesellschafters, die durch die gesellschaftsrechtliche Beteiligung veranlasst sind, z.B. das Agio oder die Darlehenszinsen in Zusammenhang mit der Finanzierung einer solchen Beteiligung.
Im Wertpapiergeschäft die gesonderte Aufbewahrung der einem Kunden gehörigen Papiere im Streifbanddepot, im Unterschied zur allgemein üblichen Sammelverwahrung.
(SZR): Im Verkehr zwischen den Zentralbanken: Das vom Internationalen Währungsfonds (IWF) an die Mitgliedstaaten abgegebene Zahlungsmittel. Das SZR hat nicht die Eigenschaft einer Währungseinheit. Es ist primär Rechnungseinheit und Buchgeld. - Der Wert des SZR wird täglich offiziell aufgrund der Wechselkurse des zugrundeliegenden Währungskorbes berechnet.
Die sonstigen Aktivawerte kommen, wie der Name schon sagt, auf der Aktivseite vor. Unter den sonstigen Aktivawerten werden die restlichen Positionen ausgewiesen, die ebenfalls aktiviert sind, aber nicht direkt zum Anlagevermögen oder Umlaufvermögen gehören.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten alle restlichen Kosten, die zusätzlich zum operativen Geschäft gehören. Daher werden die sonstigen betrieblichen Aufwendungen noch vor dem Betriebsergebnis (Ebit) in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Die sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände kommen in dieser Form in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Versicherungsunternehmens vor. In der Buchhaltung spricht man von sonstigen immateriellen Vermögensgegenständen, wenn es z.B. um die Bestandswerte aus Lebensversicherungsbeständen geht oder z.B. um Software.
Die sonstigen Kapitalanlagen kommen in der Buchhaltung auf der Aktivseite der Bilanz vor. Dieser Posten fasst alle restlichen wertvollen Anlagen zusammen, die das Unternehmen zum Bilanzstichtag vorweisen konnte. Beispielsweise können das festverzinsliche Wertpapiere oder Aktien (sofern diese nicht unter diue Beteiligungen fallen) sein.
Die sonstigen Passivawerte kommen, wie der Name schon sagt, auf der Passivseite vor. Unter den sonstigen Passivawerten werden die restlichen Positionen ausgewiesen, die ebenfalls passiviert sind, aber nicht direkt zu den Verbindlichkeiten oder dem Eigenkapital gehören und somit ihren eigenen Bestandteil in der Bilanz bzw. auf der Passivseite haben.
Die sonstigen Rückstellungen kommen in der Bilanz auf der Passivseite unter dem Gliederungspunkt Rückstellungen vor. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle restlichen Werte, die als Rückstellungen bilanziert wurden.
Das sonstige Anlagevermögen kommt in der Bilanz auf der Aktivseite vor unter dem Gliederungspunkt Anlagevermögen. Unter die sonstigen Anlagevermögen fallen die restlichen Vermögensgegenstände (z.B. vermietete Gegenstände).
Das sonstige Umlaufvermögen findet seinen Platz auf der Aktivseite unter dem Gliederungspunkt Umlaufvermögen. Zum sonstigen Umlaufvermögen gehören alle restlichen Werte, die ebenfalls als Umlaufvermögen auszuweisen sind.
Im Bankgeschäft übliche Bezeichnung für ausländisches Bargeld (Noten und Münzen).
Sparbriefe mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren werden bei der EZB zu M2 gezählt; liegt die Laufzeit darüber, so gehören sie zu M3. - In der EZB-Statistik tauchen Sparbriefe nicht mehr als eigene Position auf. Sie werden, soweit es sich um Namenspapiere handelt, den Einlagen mit vereinbarter Laufzeit zugerechnet. Handelt es sich um nicht-börsenfähige Inhaberschuldverschreibungen, so rechnet man die den Bankschuldverschreibungen zu.
Spareinlagen werden in aller Regel getätigt, um längerfristige Vorhaben zu finanzieren oder auch nur, um einen Zinsertrag zu erhalten. Freilich ist es grundsätzlich möglich, Sparguthaben mit gesetzlicher Kündigungsfrist sofort aufzulösen, wenn auch meistens zu noch ungünstigeren Bedingungen als bei Termineinlagen. Sie haben mit anderen Worten einen sehr geringen Liquiditätsgrad. Weil jedoch möglicherweise auch Sparguthaben in Bargeld umgewandelt werden könnten, fasst sie die Geldstatistik ins Auge.
Spätphasenfinanzierung nennt man das Anlageprogramm eines Unternehmens, das bereits signifikante Umsätze und gewöhnlich auch Gewinne aufweisen kann, und Geldmittel z.B. für die Finanzierung einer strategischen Neuausrichtung bzw. für Rekapitalisierungen sucht.
Im ausdrücklichen Sinne des Wortes ein in die Zukunft gerichtetes, vorausschauendes Verhalten mit dem Ziel, solche zukünftigen Entwicklungen in seinen eigenen Dispositionen vorwegzunehmen und daraus einen (wirtschaftlichen) Nutzen zu ziehen. Auf Börsentransaktionen bezogen, meint Spekulation den Kauf von Wertpapieren oder Rechten nicht zum Zwecke der Anlage, sondern des Wiederverkaufs mit Gewinn nach einem Anstieg des Preises für diese Werte. Im engen deutschen Verständnis werden Ausdrücke wie Spekulation und Spekulant usw. eher im negativen Sinne verwendet und die Spekulation als eine der entscheidendsten Triebfedern des wirtschaftlichen Handelns verkannt.
Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren sind in bestimmten Fällen einkommensteuerpflichtig. Das trifft insbesondere für Aktien und Investmentanteile zu. Wenn ein Besitzer solche Wertpapiere vor Ablauf von zwölf Monaten, vom Tag des Erwerbs an gerechnet, wieder verkauft und dabei einen Gewinn erzielt, so liegt ein Spekulationsgeschäft vor. Gewinne aus solchen Spekulationsgeschäften, die eine Freigrenze von 500 € im Jahr übersteigen, sind steuerpflichtig. Veräußerungsgewinne, die nach Ablauf dieser Spekulationspflicht erzielt werden, sind dagegen steuerfrei. Seit dem 01.01.99 wird bei Optionsscheinen nicht mehr zwischen dem Verkauf und der Ausübung von Optionsscheinen unterschieden. Beides gilt als Veräußerungsgeschäft. Ebenfalls steuerfrei, und zwar ohne Beachtung einer Frist zwischen Kauf und Verkauf, sind Gewinne aus der Veräußerung von Schuldverschreibungen und Schuldbuchforderungen wie Pfandbriefen, Kommunalobligationen, öffentlichen Anleihen oder Industrieobligationen.
Die auf Gewinne aus Börsengeschäften anfallende Einkommenssteuer, die auf alle Börsentransaktionen anfällt, wenn zwischen Kauf und Verkauf nicht mehr als zwölf Monate (Spekulationsfrist) verstrichen sind. Börsengeschäfte, die ersichtlich von vornherein bloß spekulativen Charakter haben, wie dies für manche Optionsgeschäfte zutrifft, unterliegen im allgemeinen auch dann dieser Steuer, wenn zwischen dem Eröffnungs- und Schlußgeschäft mehr als zwölf Monate liegen. Die steuerliche Handhabung solcher Gewinne ist in der Bundesrepublik aber noch schwankend, da sie in bestimmten Fällen auch als nicht zu versteuernde Einnahmen aus Spiel und Wette angesehen werden könnten. Wie innerhalb der Spekulationsfrist realisierte Gewinne der Einkommenssteuer unterliegen, so können umgekehrt auch innerhalb dieser Fristen entstandene Verluste steuerlich geltend gemacht werden, allerdings höchstens bis zum jeweiligen Gesamtbetrag der im entsprechenden Jahr angefallenen und zu versteuernden Gewinne. Um eine solche Besteuerung auf ganz legale Weise zu vermeiden, können sich Anleger gegebenenfalls durch Abschluß von Termin- bzw. Optionsgeschäften auf die entsprechenden Basiswerte über die entscheidende Spekulationsfrist retten (vgl. Put-Option, Optionsgeschäft).
Îm Verfolg der Compliance ein Verfahren, bei dem alle Geschäfte in bestimmten Wertpapieren verboten werden, es sei denn, diese beruhen ausschliesslich auf einer eindeutigen, dokumentierten Kundenweisung. Von den Aufsichtsbehörden empfohlen, teilweise sogar vorgeschrieben.
Minderheitsbeteiligung an einem Unternehmen, durch die aber bereits wichtige Unternehmensbeschlüsse, z. B. die Änderung von Satzungsbestimmungen des Unternehmens, verhindert werden kann. Bei Aktiengesellschaften liegt diese Sperrminorität bei 25%.
Die im Zusammenhang mit dem Abschluß eines Bank- bzw. Börsengeschäfts anfallenden Zahlungen , z. B. für Maklergebühr (Courtage) und Bankprovision. Diese Spesen machen beim Kauf von Aktien zusammen etwa 1% des Kurswertes aus. Beim Kauf von neuemittierten festverzinslichen Wertpapieren entstehen diese Kosten nicht.
Sie sind nicht für die breite öffentlichkeit konzipiert, unterliegen jedoch wie Publikumsfonds dem KAGG. Sondervermögen i.S.d. KAGG, deren Anteilscheine jeweils von nicht mehr als zehn Anteilinhabern, die nicht natürliche Personen sind, gehalten werden.
Spin Off ist der weit verbreitete englische Begriff für dei Ausgründung von Unternehmen durch ehemalige Industriemanagern aus einem bestehenden Unternehmen. Der Begriff wird oft von der Venture-Capital-Branche benutzt, da Ausgründungen mit einem hohen Finanzierungsbedarf einhergehen und für die VC-Gesellschaften auch eine Finanzierungsform darstellt.
Eine Firma gleidert eine Sparte oder Abteilung aus.
Ständige Fazilität der EZB, welche die Geschäftspartner nutzen können, um Übernachtkredite zu einem im voraus festgelegten Zinssatz gegen refinanzierungsfähige Sicherheiten zu erhalten. - Der Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungs-Fazilität bildet generell die Obergrenze des Tagesgeldsatzes. Denn keine Bank wird Geld zu einem höheren Zinssatz aufnehmen als dem, zu welchen sie die Zentralbank bedient.
Im Gegensatz zur Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, wie sie der Ausgabe von Berichtigungs- bzw. Gratisaktien zugrunde liegt, kommt es beim Split nicht zu einer wirklichen Kapitalerhöhung, sondern lediglich zu einer Veränderung in der Anzahl der auf das Grundkapital einer Aktiengesellschaft ausgegebenen Aktien. Ein Split dient dem Zweck, aus schweren Aktien leichte zu machen, die für den Anleger optisch attraktiver erscheinen. Teilt man z. B. 10.000 Aktien eines Unternehmens mit einem Grundkapital von 25 Millionen € auf 100.000 Aktien auf, so verändert sich lediglich der Nominalwert eines Aktienanteils von 2500 auf 250 und in entsprechendem Verhältnis auch der Kurswert dieser Aktie. Statt eines Anteils zum Nominalwert von 2500 besäße der Aktionär nunmehr zehn Anteile zum Nominalwert von 250, so daß auch der Kurswert seines Aktienpakets insgesamt rein rechnerisch vor und nach dem vorgenommenen Split oder Splitting derselbe wäre.
Gleichzeitiger Kauf und Verkauf von Kontrakten, deren Kurse miteinander in Verbindung stehen und die sich bezüglich der Fälligkeit unterscheiden. Dabei wird erwartet, daß aufgrund der Veränderung der Kursdifferenz ein Gewinn entsteht. Ein Händler, der eine Spread-Position eingeht, spekuliert auf relative Preisveränderungen zwischen verschiedenen Fälligkeiten eines Handelsgegenstandes an verschiedenen Börsen (inter-market-spread) oder zwischen verschiedenen Handelsgegenständen mit identischen Fälligkeiten an einer Börse (inter-commodity-spread). Bei Optionsscheinen: Bezeichnung der Spanne zwischen Geld- und Briefkurs.
Sprinterzertifikate (auch Kickstart-Zertifikate genannt) sind eine realitiv neue Anlageform. Mit einem Sprinterzertifikat erwirbt ein Anleger ein derivatives Produkt welches sich auf eine Aktie bezieht. In den Bedingungen des Zertifikats sind zwei Schwellenwerte und eine bestimmte Laufzeit vereinbart. Liegt der Kurs der bezogenen Aktie am Ende der Laufzeit unterhalb des unteren Schwellenwertes, so erhält der Anleger die pro Zertifikat vereinbarte Anzahl an Aktien. Liegt der Kurs der Aktie zwischen der unteren und oberen Schwelle, so erhält der Anleger die vereinbarte Menge an Aktien und eine Geldprämie in Höhe des Betrages um den der Aktienkurs den unteren Schwellenwert überschreitet. Liegt der Kurs der Aktie auch über dem oberen Schwellenwert, so erhält der Anleger eine Rückzahlung in Höhe des oberen Schwellenwertes plus der Differenz zwischen oberer Schwelle und unterer Schwelle.
Ein Spruchstellenverfahren - auch Spruchverfahren genannt - dient dazu, angemessene Ausgleichszahlungen oder Abfindungen für Aktionäre sicherzustellen, wenn sie in Folge von Strukturmaßnahmen aus einer Gesellschaft ausscheiden. Die in der Praxis am häufigsten auftretenden Fälle sind die Verschmelzung, der Formwechsel der Gesellschaft, die Vermögensübertragung auf eine andere Gesellschaft und das neu eingeführte Squeeze-out. Wenn ein Aktionär Widerspruch gegen einen solchen Beschluss geltend gemacht hat, ist die Gesellschaft verpflichtet, die Aktien der widersprechenden Anteilsinhaber gegen eine angemessene Abfindung zu erwerben. Wenn der Aktionär mit der Höhe dieses Angebotes nicht einverstanden ist, so kann er eine Überprüfung des Angebots im Spruchverfahren vor Gericht anstrengen. In diesem Verfahren sind die Gerichte trotz entsprechend spezialisierter Kammern auf die Heranziehung eines Sachverständigengutachtens angewiesen, in denen die betroffenen Unternehmen gründlich und umfassend bewertet werden. Die Erstellung solcher Gutachten ist äußerst zeitaufwendig, so dass das Spruchverfahren durchschnittlich fünf Jahre dauert.
Diese einhellig als zu lang empfundene Verfahrensdauer soll durch die derzeit anstehende Reform des Spruchverfahresn spürbar verkürzt und dadurch der Schutz der ausscheidenden Aktionäre verbessert werden. Denn die Wirksamkeit der Maßnahme wird wegen der fehlenden Anfechtungsmöglichkeit des Umwandlungsbeschlusses von der Einleitung eines Spruchverfahrens nicht betroffen, so dass die Unternehmen nicht bemüht sind, dass Spruchverfahren zügig abzuschließen.
Verfahren, welches es Mehrheitsaktionären erlaubt, Restbestände von Kleinaktionären per Barabfindung aus dem Unternehmen herauszudrängen. In Deutschland ab einem Mehrheitsanteil von 95 Prozent zulässig.
Supervisory Review Process: Im Aufsichtsrecht bestimmte Form der Beurteilung der Risikolage einer einzelnen Bank, verbunden mit der Einforderung von risikomindernden Massnahmen. Nach Basel II müssen die Aufsichtsbehörden auch die Qualität einer Bank prüfen.
Bei der EZB versteht man darunter (wie im System der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung) den Zentralstaat (Bund), die reginalen (Länder) und lokalen (Kreise, Kreisverbände) Gebietskörperschaften sowie die Sozialversicherungsträger.
Entwicklung im konjunkturellen Gesamttrend, der einen Stillstand der Wirtschaft signalisiert, meistens gemessen an Veränderungen des Bruttosozialprodukts, der Investitionen usw. Aber auch über längere Zeit gleichbleibende Kurse (Seitwärtsbewegung).
Die in Deutschland gebräuchlichste Form der Aktie. Im Gegensatz zu Vorzugsaktien Aktien eines Unternehmens mit vollem Stimmrecht in der Hauptversammlung.
Überbrückungs- oder Bereitschaftskredit an ein Land (eine Zentralbank) bei Zahlungsbilanzschwierigkeiten. Solche Kredite gewährt statutengemäss der Internationale Währungsfonds.
Einer der umfassendsten Aktienindizes des amerikanischen Wertpapiermarktes, in dem 100 bzw. 500 Aktienwerte - nach einem bestimmten, repräsentativen Querschnitt gewichtet - enthalten sind.
Wird benutzt, um das Risiko einer Anlage zu messen. Die Standardabweichung erklärt zwei Drittel aller Abweichungen vom durchschnittlichen Wert. Eine niedrige Standardabweichung läßt auf eine hohe Wahrscheinlichkeit schließen, daß auch zukünftige Ergebnisse nahe dem Durchschnitt liegen.
Tenderverfahren, das bei der EZB bei regelmässigen Offenmarktgeschäften verwendet wird. Standardtender werden innerhalb von 24 Stunden durchgeführt. Alle Geschäftspartner, welche die allgemeinen Zulassungskriterien erfüllen, sind berechtigt, bei Standardtendern Gebote abzugeben.
Bei der EZB die Möglichkeit, auf eigene Initiative Guthaben - 1. bis zum nächsten Tag gegen einen vorgegebenen Zinssatz anzulegen (Einlage-Fazilität) oder - 2. sich Übernachtkredite bei der EZB zu beschaffen (Spitzenrefinanzierungs-Fazilität).
`Start-Up-Market´ ist kein allgemein eindeutig definierter Fachbegriff. Erfahrungsgemäß handelt es sich hierbei um Veranstaltungen, bei denen Unternehmensgründer und potentielle Investoren zusammentreffen. Dies geschieht regelmäßig in der Art und Weise, dass der Veranstalter finanzkräftigen und jungen Unternehmen (Start-Ups) aufgeschlossen gegenüberstehende private und institutionelle Kapitalgeber mit den kapitalsuchenden `Jungunternehmern` zusammenbringt. Auf dieser Art ´Messe` können dann auch Erfahrungen der Unternehmen untereinander ausgetauscht werden, wobei das Ziel solcher Veranstaltungen jedoch in der Knüpfung von Geschäftskontakten und der Vorstellung des eigenen Unternehmens zur Kapitaleinwerbung besteht.
Datum, an dem das erste Teilgeschäft einer geldpolitischen Operation abgewickelt wird. Der Starttag entspricht bei Rückkaufsvereinbarungen und Devisenswapgeschäften dem Kauftag.
Vertrag, bei dem ein Wertpapierkäufer gegen eine im voraus festgesetzte Prämie (Stellgeld) das Recht erwirbt, die Wertpapiere am Erfüllungstag zu einem beim Abschluss vereinbarten höheren Kurs zu verlangen oder zu einem ebenfalls fixierten niedrigeren Kurs zu liefern.
Zusätzlich zur Dividende ein Teil des Aktienertrages. Es beträgt 9/16 (=56,25%) der Dividende und kommt dem Aktionär durch Anrechnung auf seine Einkommensteuerschuld oder Erstattung zugute (vgl. Anrechnungsverfahren).
Steuerrückstellungen sind für zukünftige Aufwendungen gedacht, die sich dann ergeben, wenn die Firma Steuern zahlen muss. Wenn die Zahlung fällig wird, wird die gebildete Rückstellung aufgelöst.
Teilnehmer einer Währungsunion (der EU) versuchen hinter der einheitlichen Geldpolitik durch niedrige (Unternehmens)Besteuerung Investitionen anzuziehen. - Die Erfahrung zeigt, dass auch hohe Steuerquoten hingenommen werden, wenn damit höhere Gegenleistungen (wie: Gewährleistung innerer und äusserer Sicherheit; Bereitstellung von Infrastruktur; Bildungseinrichtungen und soziale Sicherungssysteme) verbunden sind.
Tage, an dem bestimmte Steuern fällig und an die Staatskasse abgeführt werden. Sie sind dadurch gekennzeichnet, das grosse Geldbeträge von den Konten der Unternehmen und Haushalte auf Konten des Staates fliessen.
Kapitalbeteiligung bzw. -anlage in Form einer Stillen Gesellschaft.
Gesellschaftsform, bei der sich ein Kapitalanleger als Gesellschafter am Unternehmen, das ein anderer als Handelsgewerbe betreibt, mit einer Vermögenseinlage beteiligt. Die Stille Gesellschaft ist gesetzlich in den §§ 230 bis 237 des Handelsgesetzbuches (HGB) normiert; allerdings kann von diesen Vorschriften durch den Abschluss eines entsprechenden Gesellschaftsvertrags abgewichen werden. Nach dem gesetzlichen Idealtypus - der zur Abgrenzung des steuerlich relevanten atypisch Stillen Gesellschafters als typisch bezeichnet wird - ist der Stille Gesellschafter nicht am Vermögen des Unternehmens beteiligt und von der Geschäftsführung vollständig ausgeschlossen. Wirtschaftlich handelt es sich bei einer typisch Stillen Beteiligung um ein qualifiziertes Darlehensverhältnis, das bei dem Beteiligungsunternehmen als Verbindlichkeit, also als Fremdkapital, bilanziert wird. Je nach Ausgestaltung des Beteiligungsvertrages kann das zugeführte Kapital aber auch als Eigenkapitalersatz behandelt werden.
Bezeichnung für eine bilanziell nicht ausgewiesene Rücklage, die durch bilanzielle Unterbewertung von Vermögensgegenständen oder Überbewertung von Verbindlichkeiten entsteht.
Vertrag über die Errichtung einer Stillen Gesellschaft.
Beim Terminkontrakt derjenige, welcher die Verpflichtung eingeht, zu kaufen (bei einer Verkaufsoption) oder zu verkaufen (bei einer Kaufoption).
In Deutschland müssen natürliche und juristische Personen nach § 21 WpHG - 1. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und - 2. der börsennotierten Gesellschaft ihre Stimmrechte mitteilen, sofern sie einen der Schwellenwerte von 5, 10, 25, 50 oder 75% erreichen, überschreiten oder unterschreiten. Die bezügliche Gesellschaft ihrerseits ist gesetzlich (§ 25 WpHG) verpflichtet, diese Tatsache öffentlich bekanntzumachen.
In Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eingerichtete öffentliche Auskunftsstelle über bedeutende Stimmrechtsanteile an den im amtlichen Handel notierten Gesellschaften. Sie ist über die Homepage der Anstalt abrufbar und wird ständig aktualisiert.
Bedingter Börsenauftrag zur vorsorglichen Verlustbegrenzung. Durch den Stop-Auftrag wird die Bank bzw. der Makler beauftragt, ein Gut bestmöglich zu verkaufen, falls der Börsenkurs unter eine bestimmte Linie sinkt. Solche bedingte Aufträge sind im Devisen-, Edelmetall- und Rohwarenhandel sehr verbreitet.
In den USA weit verbreitete Art eines Verkaufsauftrags, der automatisch an die Börse gegeben wird, wenn ein bestimmter Wertpapierkurs erreicht bzw. unterschritten wird. Strategisch lassen sich solche Aufträge günstigstenfalls so plazieren, daß das Limit für eine solche Order automatisch der Kursentwicklung nach oben angepaßt wird und erst dann zum Zuge kommt, wenn der Wertpapierkurs innerhalb dieser Entwicklung einen Rückschlag um einen bestimmten Prozentsatz (z. B. 5 oder 10%) hinnehmen muß.
STOXX und EUROSTOXX sind Warenzeichen von Dow Jones. Die US-Firma Dow Jones etablierte eine Indexfamilie um die verschiedenen, europäischen Märkte überschaubarer zu machen, indem sie Indices schufen, die die größten Unternehmen Europas enthielten und so auf einen Blick einen groben Überblick zu geben vermochte, was an einem Handelstag in Europa geschah. Zudem wurde mit der Einführung zwischen den 50 größten, europäischen Unternehmen allgemein (STOXX50) und den 50 größten, europäischen Unternehmen, die aus Ländern kommen, die zur Euro-Zone gehören (EUROSTOXX50), unterschieden. Insbesondere der EUROSTOXX hat sich zu einem der führenden Börsenbarometer Europas entwickelt. Der STOXX50 wird dagegen entgegen seiner Bedeutung häufig in den deutschen Medien vernachlässigt. Durch die Hinzunahme schweizerischer und britischer Unternehmen unterscheidet sich die Zusammensetzung der beiden Indices vor allem dadurch, dass der STOXX eine wesentlich höhere Gewichtung der Pharmawerte beinhaltet.
Option, bei welcher der Käufer gegen eine Prämie das Recht erwirbt, innerhalb einer bestimmten Frist ein Gut (Aktien) zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call-Geschäft) und/oder zu verkaufen (Put-Geschäft) oder ganz auf eine Transaktion zu verzichten.
Enthält alle wesentlichen Rechtssätze des Strafrechts. Es setzt sich aus einem allgemeinen Teil, wo z.B. Geltungsbereich, Versuch, Teilnahme und Verjährung, geregelt sind und einem besonderen Teil, der die einzelnen Straftatbestände, wie z. B. Diebstahl und Totschlag, beinhaltet, zusammen.
Eine Kombination einer Aus dem Geld-Kaufoption mit einer Aus dem Geld-Verkaufsoption, die sich beide in der Hand einer Person befinden. Wie beim Risk Reversal so verfallen auch hier beide Optionen zum gleichen Termin und lauten auf Ausübungspreise, deren prozentualer Abstand vom Terminkurs zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gleich gross ist. Die (Börsen)Notierung des Strangels kann als Anzeichen für Wechselkursbewegungen dienen.
Optionsstrategie aus zwei Calls und einem Put auf den gleichen Basiswert und mit identischem Ausübungspreis und Verfalldatum.
Der Besitz an Aktien eines Unternehmens, der sich nicht in festen Händen befindet, also über den Markt handelbar ist. Je geringer der Streubesitz an einer Aktiengesellschaft, desto enger deshalb auch der Markt für die entsprechenden Papiere und umgekehrt (vgl. Marktenge).
Graphische Darstellung täglicher Kursbewegungen. Im Regelfall wird für jeden Börsentag in der Graphik in entsprechender Kurshöhe ein senkrechter Balken eingezeichnet; die Länge des Balken entspricht dabei den täglichen Kursschwankungen (Höchst- und Niedrigstkurs). Ein kurzer waagerechter Strich, an der linken Seite des Balken angehängt, kennzeichnet den Eröffnungskurs, an der rechten Seite den Schlusskurs. Nach einigen Börsentagen ergibt sich in der Graphik ein gewisses Muster. Manche Marktteilnehmer glauben, dieses für Preisvorhersagen auswerten zu können.
(= separate trading of interest and principal): Nullkupon-Anleihe, die geschaffen wird, damit Ansprüche auf bestimmte Zahlungsströme aus einem Wertpapier einerseits und der Kapitalbetrag des Wertpapiers andererseits getrennt gehandelt werden können. 2. Optionsstrategie aus zwei Puts und einem Call auf den gleichen Basiswert sowie mit identischen Ausübungspreis und Verfalldatum.
Marktteilnehmer, die Stromterminkontrakte börslich oder ausserbörslich handeln und/oder vermitteln, erbringen erlaubnispflichtige Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen. Sie unterliegen in Deutschland daher der Erlaubnis und Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.
Geschäft, das von der EZB in erster Linie durchgeführt wird, um die grundlegende Liquiditätsposition des Finanzsektors gegenüber dem ESZB anzupassen. Im einzelnen handelt es sich um 1. befristete Verträge; 2. endgültige Käufe bzw. Verkäufe und um 3. die Emission von Schuldverschreibungen der EZB.
Kombinationen von zwei oder mehreren Finanzinstrumenten, mindestens eines davon muss ein Derivat sein. Sie werden entweder börslich oder ausserbörslich gehandelt. Jedes strukturierte Produkt erhält sein ganz besonderes Risikoprofil, das die Risiken aus den einzelnen Anlageprodukten mindert, verstärkt oder auszugleichen versucht. Zu der letzteren Gruppe zählen strukturierte Produkte mit Kapitalschutz. Sie bestehen aus einer festverzinslichen Anlage und einer Option. Ihre Kombination erlaubt es, an der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte teilzunehmen, dabei jedoch das Verlustrisiko zu begrenzen (durch die Anleihe: den Kapitalschutzteil).
Nennwertlose Aktien; der rechnerische Nennwert von Stückaktien (Grundkapital dividiert durch Anzahl der Aktien) darf den Mindestbetrag von EUR 1,- nicht unterschreiten.
Der seit dem letzten Zinstermin bis zum Kauftag aufgelaufene Betrag, den der Käufer eines festverzinslichen Wertpapieres dem Verkäufer bezahlen muß.
Bezeichnung für die im Zuge von Interventionen am Devisenmarkt von den Notenbanken vorgenommenen Eingriffe, um den Kurs einer bestimmten Währung gegen den Markttrend zu halten.
1. Kauf der eigenen Währung auf dem Devisenmarkt durch die Zentralbank, um ein (weiteres) Sinken des Wechselkurses zu vermeiden. - 2. Kurspflege eines Wertpapiers durch den Emittenten oder andere Stellen.
Verhaltensänderung bei riskanten Entscheidungen, wenn die auch zu erwartende schlechte Lösung von anderen (mit)getragen wird. Im besonderen, wenn die Zentralbank sich als Geldverleiher letzter Instanz zur Verfügung stellt. Letzteres führt dazu, dass Banken bestimmte Marktrisiken (wie Marktwertrisiko, Devisenkursrisiko) weniger streng beachten.
älterer Ausdruck für Tender
Summe der tatsächlichen Werte der Vermögensbestandteile eines Unternehmens abzüglich der Schulden.
Dieser Posten fasst alle Erträge zusammen, die nach der Position Nettobeiträge in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Versicherungsunternehmens auftauchen. In den meisten Fällen wären das die Erträge aus Kapitalanlagen und die sonstigen Erträge.
Kapitalstock, der (nur) Papiere enthält, die nach ökologischen und ethischen Gesichtspunkten ausgewählt wurden. Vor allem von Pensionsfonds wurde in den letzten Jahren die Aufnahme solcher Fonds in das Investitionsportfolio, in der Regel durch Satzungsänderung, erzwungen.
Die Zentralbank verkauft an die heimischen Banken US-Dollar per Kasse und kauft sie zu einem festgesetzten Kurs per Termin zurück. - Bei der EZB dienen Devisen-Swapgeschäfte zur Liquiditätsbeschaffung (durch zeitlich begrenzte Übernahme von US-Dollar gegen Euro) oder zur Liquiditätsabschöpfung (durch Übernahme von Euro gegen US-Dollar). Diese Operationen sind ein besonderes Instrument der Geldmengensteuerung.
Differenz zwischen dem Wechselkurs der Termintransaktion und dem Wechselkurs der Kassatransaktion bei einem Devisen-Swapgeschäft. - Bietet die Zentralbank den Banken den Rückkauf der zum Kassakurs (Tageskurs) von ihr erworbenen Devisen zu einem höheren Terminkurs an, so spricht man von einem Report (Aufschlag). Liegt der Terminkurs unter dem Tageskurs, so nennt man den Unterschied Deport (Abschlag). Der Swapsatz wird in der Regel in Jahresprozenten berechnet und kann ein Report oder Deport sein.
Eine Strategie des Hedge-Geschäfts, mit der man Futures und Futures-Optionen zur Preisabsicherung und Gewinnmöglichkeiten kombiniert. Zum Beispiel, wenn man eine Put-Option kauft und eine Call-Option verkauft (schreibt), so kann man eine Position konstruieren, die einer Futures-Verkaufsposition gleichkommt. Diese Position wird synthetische Short-Futures-Position genannt und bringt einen Gewinn, wenn die Terminkurse fallen. Falls jedoch die Terminkurse steigen, entstehen Nachschussforderungen. Synthetische Positionen sind eine Form der Arbitage.
Bei diesem Handelsstil werden die Anlageentscheidungen auf Basis von Trendfolgemodellen emotionslos allein durch Computer gefällt. Bei Über- oder Unterschreiten bestimmter Kursmarken werden Signale übermittelt, die eine Transaktion zur Folge haben.
Bei Geldanlagen die Gefahren, die von Faktoren abhängen, den Markt gesamthaft beeinflussen und nicht durch Portfolio-Diversifikation gemindert oder ausgeschlossen werden können.
1. Auswirkung der Geschäftspolitik grosser (Bank)Firmen auf die ganze (Finanz)Branche oder gar die Volkswirtschaft gesamthaft. 2. Im besonderen: der unverzügliche Abzug von Einlagen seitens der Kundschaft nicht bloss bei einer strudelnden Bank, sondern auch bei allen anderen Kreditinstituten.
Bei Geldanlagen die Gefahren, welche aus der Wirtschaftspolitik des entsprechenden Anlagelandes erwachsen.
siehe Konvergenzlösung